1. HERREN HUSUMER SV 2002/03
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 14:01

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein

Hinten von links (stehend): 1. Vorsitzender Schleger, Betreuer Dohrn, André Schyma, Carsten Groth, Sascha Rettkowski, Björn Fleige, Malte Köster, Ilhan Alim, Gerrit Müller, Trainer Hans-Peter Hansen

Vorne von links: Christian Herpel, Torben Carstensen, Thomas Möller, Normen Latz, André Teubler, Martin Herpel, Arne Hansen, Ingo Cornils

Es fehlen auf dem Photo: Oliver Zehe, Erion Alla, Jann-Iven Jensen, Ralf Lückner, Timo Hansen, Momme Reinhold, Danny Riemenschneider, Markus Rüsch, Dennis Schulte und Carsten-Frederic Werner

Kreispokalsieger 2003

Hinten von links: Oliver Zehe, Björn Fleige, Gunnar Clausen, Sascha Rettkowski, Lars Hermann, Jann-Iven Jensen, Trainer Hans-Peter Hansen und Mario Albertsen

Vorne von links: Ingo Cornils, Erion Alla, Arne Hansen, Carsten Groth, André Teubler, Thomas Widder und Torben Carstensen

5.8.2003: Husumer SV Bezirkspokalsieger 2003:

 

Die Spieler im Einzelnen:

 
Normen Latz
Torwart
*08.12.1973
bei der Husumer SV seit 2000
vorher: Stapelholm, Schleswig 06, Husumer SV
 
Momme Reinhold
Torwart
*30.04.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend, Rödemisser SV
 
André Teubler
Torwart
*21.04.1972
bei der Husumer SV seit 1999
vorher: Husumer SV II

 
Sascha Rettkowski
Abwehr
*02.01.1979
bei der Husumer SV seit 1998
vorher: eigene Jugend
  Rödemisser SV
 
Timo Hansen
Abwehr
*14.09.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend
 
Malte Köster
Abwehr
*29.05.1969
bei der Husumer SV seit 1999
vorher: RW Niebüll, TSV Nord Harrislee
 
Danny Riemenschneider
Abwehr
*05.04.1978
bei der Husumer SV seit 1996
vorher: TSV Bredstedt, Rödemisser SV
 

André Schyma

Abwehr
*03.04.1974
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: TSB Flensburg, Frisia Lindholm
 

Oliver Zehe

Abwehr
*21.10.1969
bei der Husumer SV seit 2000
vorher: RW Niebüll,  TSV Nord Harrislee

 
Ingo Cornils
Mittelfeld
*04.05.1976
bei der Husumer SV seit 2000
vorher: Frisia Lindholm
 
Ilhan Alim
Mittelfeld
*02.03.1975
bei der Husumer SV seit 2001
vorher: FC St. Pauli (A), TuS Nortorf
 
Erion Alla
Mittelfeld
*30.06.1981
bei der Husumer SV seit 2001
vorher: eigene Jugend, Heider SV
 
Carsten Groth
Mittelfeld
*04.11.1972
bei der Husumer SV seit 2001
vorher: Heider SV
 
Arne Hansen
Mittelfeld
*21.02.1977
bei der Husumer SV seit 2000
vorher: TSV Rantrum
 
Christian Herpel
Mittelfeld
*25.06.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend, Rödemisser SV,

 
Ralf Lückner
Mittelfeld
*05.11.1971
bei der Husumer SV seit 1998
vorher: Rödemisser SV
 
Martin Herpel
Mittelfeld
*25.06.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend, Rödemisser SV,
 
Jann-Iven Jensen
Mittelfeld
*18.02.1978
bei der Husumer SV seit 1997
vorher: eigene Jugend
 
Thomas Möller
Mittelfeld
*29.04.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend

 
Torben Carstensen
Angriff
*14.06.1977
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: TSB Flensburg, Frisia Lindholm

 
Björn Fleige
Angriff
*16.06.1972
bei der Husumer SV seit 1994
vorher: Husum 18, Rödemisser SV

 
Thomas Möller
Angriff
*05.11.1979
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: TSV Rantrum, Rödemisser SV

 
Gerrit Müller
Angriff
*12.02.1974
bei der Husumer SV seit 1995
vorher: Rödemisser SV
 
Dennis Schulte
Angriff
*31.05.1983
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend

 

 
Markus Rüsch
Angriff
*23.03.1979
bei der Husumer SV seit 2002
vorher: eigene Jugend

 

 

 

 

Stab

Trainer

Co-Trainer

Fußball-Obmann

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Torwart-Trainer

Hans-Peter Hansen

*30.03.1951

seit 1990 bei der Husumer SV

vorherige Vereine: Frisia Husum, Husum 18, BW Friedrichstadt, Eckernförder SV

Malte Köster

Reinhard Grünhoff

1943

Martin Dohrn

Arild Björkli

Frank Hansen

 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Liga-Obmann

Schriftführer

Dieter Schleger Rolf von Bartikowski Sönke Gabriel Anton Christiansen Dieter Schleger Sven Weißhaar

 

Vorbereitungsplan 2002/03 - Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein-Liga
Tag Datum Uhrzeit Ereignis
Dienstag 02.07.2002 18:30 Trainingsbeginn im Friesenstadion
Samstag 06.07.2002 16:00 TSV Langenhorn (Bezirksoberliga) : Husumer SV
Dienstag 09.07.2002 18:30 Husumer SV : Holstein Kiel (Regionalliga)
Samstag 13.07.2002 16:00 Husumer SV : BW Wesselburen (Bezirksoberliga)
Freitag 19.07.2002 19:00 Husumer SV : TSV Kropp (Verbandsliga)
Samstag 27.07.2002 16:00 Eidertal Büdelsdorf (Verbandsliga) : Husumer SV
Freitag 02.08.2002   Turnier in Enge-Sande
Samstag 03.08.2002   Turnier in Enge-Sande
Samstag/Sonntag 10./11.08.2002   1. Punktspiel Flensburg 08 : Husumer SV

 

Spielplan 2002/03 - Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein-Liga
Bemerkung Datum Heim Gast Ergebnis Spielberichte mit Fotos
1. ST 09.08.02 Flensburg 08 Husumer SV 1:1
Gerechter Spielausgang im Nordderby!

09.08.2002

Flensburg 08 - Husumer SV

1 : 1 (0:0)


1. Spieltag
 Flensburg 08
Husumer SV 
1:1
Concordia Hamburg 
SV Lurup 
4:2
FC St. Pauli (A) 
Heider SV 
3:1
TSV Altenholz 
Altona 93 
0:3
Meiendorfer SV 
TSB Flensburg 
3:1
Holstein Kiel II 
Eimsbütteler TV 
6:2
VW Billstedt 04 
VfL Pinneberg 
1:3
VfR Neumünster 
Bergedorf 85 
3:3
spielfrei: 
Raspo Elmshorn 
 
Zwei unterschiedliche Halbzeiten boten beide Mannschaften den 553 Zuschauern am Freitagabend im Flensburger Stadion. Im ersten Durchgang merkte man allen Spielern die fehlende Wettkampfpraxis zum Oberligastart deutlich an. Zwar wurde gekämpft, vieles aber blieb Stückwerk, den Fans wurde Magerkost geboten. In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Akteure, ein Spiel mit vielen Torraumszenen war die Folge, so dass die Zuschauer auf ihre Kosten kamen.

Mit viel Leerlauf starteten beide Mannschaften in die Oberligasaison 2002/2003. Viel Mittelfeldgeplänkel und lange Pässe ins Niemandsland begeisterten weder Flensburger noch die zahlreich angereisten Husumer Fans sichtlich. Jeweils zwei Möglichkeiten der Gastgeber durch Stefan Langeloh (9.), der aus 20 Metern am Husumer Tor vorbeischoss, bzw. Sören Gram, der nur den Außenpfosten traf (45.), und zwei Mal Husumer Torszenen durch Müller (13.) und Kösters Freistoß (15.), der einen Meter am Tor vorbei ging, sorgten für etwas Aufregung. Ansonsten blieben beide Mannschaften unter ihren Möglichkeiten, von einem Nachbarschaftsderby konnte mehr erwartet werden!

Das sahen die Spieler wohl genau so, denn im zweiten Spielabschnitt wurde es lebhafter. Flensburg nahm die Zügel zunächst fest in die Hand. Hätte Dennis Peper zwei Minuten später mit seinem Kopfball nicht seinen Meister in Ingo Cornils gefunden, der auf der Torlinie für den bereits geschlagenen Torhüter André Teubler rettete, wären die Fördestädter verdient in Führung gegangen. Nachdem Teubler im Husumer Tor noch zwei Mal gegen Gram Sieger blieb (52./57.), war er aber gegen einen Ball von Jan-Paul Schulke machtlos, der das Leder in der 60. Minute wunderbar mit dem Außenrist ins Tor beförderte. Flensburg versäumte es aber, den berühmten Sack zu zumachen, denn nur noch eine zwingende Torchance, wiederum durch Schulke, der an Teubler scheiterte, sprang dabei heraus (61.). Die Sportvereinigung kam immer besser ins Spiel, wollte unbedingt einen Punkt und damit einen gelungenen Saisonauftakt erreichen. Mit der Einwechselung von Alla und Martin Herpel nahm das Mittelfeldspiel immer mehr Konturen an, so dass sich zwangsläufig Tormöglichkeiten ergaben. Die größte bis zu diesem Zeitpunkt verhinderte ausgerechnet der Ex-Husumer Torben Sonnberg, als er in der 66. Minute einen Schuss von Björn Fleige von der Torlinie köpfte! Drei Minuten später hämmerte der Husumer Alim einen Freistoß aus 25 Metern an den Pfosten des Flensburger Tores, Torhüter Draeger wäre machtlos gewesen. Als ein weiterer Freistoß von Alim aus diesmal 30 Metern nur äußerst knapp das Ziel verfehlte (75.), wurde die Husumer Fangemeinde langsam unruhig. Dass die Fans dennoch jubeln durften, verdankten sie diesmal Gerrit Müller mit seinem »Tor des Jahres«: In der 78. Minute schnappte er sich einen von Ingo Cornils erkämpften Ball in der eigenen Hälfte und marschierte unnachahmlich durch die Abwehrreihe der Gastgeber. Sein fulminanter Schuss aus 25 Metern klatschte nur so ins Flensbuger Tor. Diesem herrlichen Schuss konnte Dräger im Flensbuger Kasten nur bewunderungsvoll nachschauen! Die Stormstädter drängten weiter, kamen aber nicht mehr zu entscheidenden Möglichkeiten. Schließlich trennte man sich leistungsgerecht 1:1.

Fazit: Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat das Team doch noch die Kurve bekommen. Mittelfeld-»Spiel« war 60 Minuten nicht vorhanden, dann ging aber die Post doch noch ab! Mit diesem verdienten Punktgewinn kann man beruhigt in die nächsten Aufgaben gehen.
Tore: 1:0 Schulke (60.), 1:1 Müller (78.)
Beste Spieler: Schulke, Gram / Köster, Cornils, Müller 
Ecken: 8 : 3
Chancenverhältnis: 8 : 8
Zuschauer: 553
Karten: Fehlanzeige
Spielwertung: im Auftaktspiel und Derby einen wichtigen Punkt gewonnen.
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski (73. M. Herpel) - Cornils, Groth, Hansen, Alim, Fleige (67. Alla) - Carstensen, Müller
2. ST 17.08.02 Husumer SV SC VW Billstedt 04 2:3
Husum gegen Agyemang 2:3!

17.08.2002

Husumer SV - VW Billstedt 04

2 : 3 (2:3)


2. Spieltag

 Heider SV
Holstein Kiel II 
3:2
Altona 93 
FC St. Pauli (A) 
0:1
Eimsbütteler TV 
Flensburg 08 
1:2
TSB Flensburg 
Concordia Hamburg 
3:3
TSV Altenholz 
SV Lurup 
1:2
Husumer SV 
VW Billstedt 04 
2:3
Bergedorf 85 
Raspo Elmshorn 
4:1
VfL Pinneberg 
VfR Neumünster 
2:2
spielfrei: 
Meiendorfer SV 
 

Im ersten Heimspiel der laufenden Oberligasaison bezog die Husumer SV eine völlig unnötige Niederlage. Vor 352 Zuschauern spielten die Gastgeber eine Chance nach der anderen heraus, vergaßen aber Tore zu schießen. Außerdem stand auf Billstedter Seite mit Eric Agyemang ein Vollblutstürmer, der alle drei Tore für seine Mannschaft markierte und von der Husumer Abwehr nie in den Griff zu bekommen war. Ein ums andere Mal narrte er seine Gegenspieler und war der überragende Spieler auf dem Platz. Immer wieder zeigte er den Fans, dass die Abstimmung in der Husumer Hintermannschaft überhaupt noch nicht vorhanden war. Gästetrainer Krause war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden, konnte man doch den ersten »Dreier« einfahren: » Mit der Mannschaftsleistung bin ich sehr zufrieden. Beide Teams waren trotzt der Hitze läuferisch gut drauf.« Auf Husumer Seite natürlich lange Gesichter, wollte man doch unbedingt einen Sieg. Hans-Peter Hansen war dann auch etwas geknickt: »Wir haben alles versucht, läuferisch alles gegeben. Wir hatten Chancen genug, es fehlte aber auch etwas Glück. Noch vermisse ich die Stabilität im Abwehrbereich.«

Mit einem Paukenschlag begann das Spiel, denn bereits nach drei Minuten führten die Gäste. Nach einem kapitalen Fehler von Ilhan Alim, der in der eigenen Abwehr einen leichten Ball vertändelte und seine Mitspieler sehr alt aussehen ließ, kam der Ball zu Eric Agyemang. Dieser hatte keine Mühe und verwandelte aus 15 Metern per Fallrückzieher. Zweifelsohne ein herrliches Tor, aber begünstigt durch einen völlig unnötigen Husumer Schnitzer! Wütende Gegenangriffe der Husumer waren die Folge, alles hundertprozentige Torchancen, die leider nicht verwertet wurden:

5. Minute: Arne Hansen narrte nach einem Pass von Müller die gesamte Abwehr, schoss nur um Zentimeter am Tor vorbei.
12. Minute: nach einem Freistoß drosch Gerrit Müller den Ball auf das Tor, Torhüter Koch drehte den Ball aber noch um den Pfosten.
14. Minute: wieder Gerrit Müller, der nach Groth Flanke äußerst knapp verzog.

Dann war es aber endlich soweit, den Ausgleich zum zwischenzeitlichen 1:1 besorgte Torjäger Björn Fleige mit einem Kopfball-Heber über den Torwart hinweg (15.), Sascha Rettkowski hatte die Vorlage gegeben. Doch der Jubel der Husumer Fans dauerte nur fünf Minuten. In der 20. Spielminute düpierte wiederum Agyemang auf Zuspiel von Erlebach die Husumer Abwehr. Die HSV krempelte aber die Ärmel hoch: Arne Hansen spielte in der 21. Minute die gesamte Abwehr der Gäste schwindelig, zielte aber mit seinem fulminanten Schuss nur an den Innenpfosten! Gerrit Müller traf fünf Minuten später nur das Außennetz. Nach einem verunglückten Schussversuch von Malte Köster nahm sich Carstensen ein Herz und versenkte das Leder zum 2:2 (28.). Schon im Gegenzug das pure Entsetzen in den Gesichtern der Husumer Spieler, hatte Agyemang doch schon wieder getroffen! Aus 16 Metern ließ er Teubler keine Chance, dabei spazierte er nur so durch die Abwehr (29.). Leider strich im Gegenzug ein Kopfball von Castensen Zentimeter am Tor vorbei (31.).

Auch im zweiten Durchgang das alte Bild: Billstedt spielte bis zum Strafraum gut mit, war aber nicht mehr torgefährlich - Husum im Vorwärtsgang, aber die Großchancen wurden reihenweise versiebt:
46. Minute: Carsten Groth mit einem 20 Meter Kracher, der knapp am Kasten vorbeiflog.
52. Minute: gefährlicher Kopfball von Gerrit Müller, der von Torwart Koch noch aus der Ecke gefischt wurde.
62. Minute: Müller-Schuss aus 10 Metern Zentimeter am Tor vorbei.
63. Minute: Cornils Kopfball ans Außennetz.
75. Minute: Gerrit Müller narrte die gesamte Billstedter Abwehr, drosch den Ball aus kurzer Distanz aber über den Querbalken.

Nur ein Billstedter Konter in der zweiten Halbzeit: Buchholz scheiterte an Teubler im Husumer Tor (86.). VW Billstedt überstand den Dauerbeschuss. Dabei spielte die Mannschaft ab der 70. Minute nur noch mit zehn Mann. Pietkun wurde nach wiederholtem Foulspiel mit  bestraft.

Fazit: Eine völlig unnötige Niederlage, da Torchancen immer wieder sehr gut heraus gespielt wurden. Da aber das Abwehrverhalten der Mannschaft nicht stimmte, kam diese kuriose Niederlage zustande.
Tore: 0:1 Agyemang (3.), 1:1 Fleige (15.), 1:2 Agyemang (20.), 2:2 Carstensen (28.), 2:3 Agyemang (29.)
Beste Spieler: Hansen, Müller /  Agyemang, Ceylan
Ecken: 9 : 5
Chancenverhältnis: 16 : 4
Zuschauer: 352
Karten: Zehe, Müller
Spielwertung: diese Niederlage schmerzt!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski (81. C. Herpel) - Groth, Cornils, Hansen, Carstensen, Alim (61. M. Herpel) - Fleige (24. Alla), Müller
3. ST 25.08.02 VfL Pinneberg Husumer SV 2:0
Schwache Vorstellung in Pinneberg!

25.08.2002

VfL Pinneberg - Husumer SV

2 : 0 (0:0)


3. Spieltag

 Flensburg 08
Heider SV 
2:1
Meiendorfer SV 
Bergedorf 85 
3:5
FC St. Pauli (A) 
SV Lurup 
4:0
TSV Altenholz 
TSB Flensburg 
2:1
VW Billstedt 04 
Eimsbütteler TV 
2:1
Holstein Kiel II 
Altona93 
3:1
VfL Pinneberg 
Husumer SV 
2:0
VfR Neumünster 
Raspo Elmshorn 
3:1
 spielfrei: 
 Concordia Hamburg
 

Auf den harten Boden der Tatsachen dürfte die Husumer Sportvereinigung nach der völlig verpatzten Vorstellung beim VfL Pinneberg gefallen sein! Wer da von höheren Gefilden zu träumen wagt, dem kann nicht mehr geholfen werden. Abstiegskampf pur, das wird die Herausforderung der Mannschaft werden. Aber noch ist Zeit genug, da erst der dritte Spieltag gespielt wurde. Jedoch müsste die Mannschaft langsam mal aufwachen und endlich den Kampf aufnehmen! Doch im Moment scheint jeder mit sich selber mehr als beschäftigt zu sein und ringt um die Form.

Da weder die Stabilität in der Abwehr vorhanden ist, das kaum vorhandene Mittelfeld fast nur mit langen Bällen überwunden wird, hängt der Sturm weitgehend durch, da genaue Zuspiele Seltenheitswert haben. Genau das ist die Situationsbeschreibung nach dem Spiel beim VfL Pinneberg. Hier hätte man wirklich punkten können, denn der heimische VfL spielte keineswegs überragend. Hinzu kam ein wohl gesonnener Schiedsrichter Ihle, der so manche Situation für die Nordseestädter auslegte.

Mit viel Glück überstanden die Gäste aus Husum die Anfangsphase, denn Pinneberg legte los wie die Feuerwehr. Besonders Stürmführer Rückert setzte sich dabei immer wieder gekonnt in Szene. Bereits in der ersten Minute stand er völlig frei vor Torwart André Teubler, brachte jedoch das Kunststück fertig, den Ball aus zwei Metern an den Innenpfosten zu schießen. Das Leder sprang zum Glück für die Husumer Mannschaft ins Feld zurück. Vier Minuten später rettete Teubler erneut gegen Rückert, der nach einem groben Abwehrfehler frei stand. In der 15. Minute verlängerte Libero Köster einen sicheren Ball, Rückert konnte ungehindert auf den Husumer Kasten zulaufen. Doch im letzten Moment konnte Sascha Rettkowski den Goalgetter hart, aber fair am Torschuss hindern. Husumer Angriffe wurden viel zu ungenau vorgetragen, nur Gerrit Müller konnte sich gegen die Abwehrreihe behaupten, aber an der Strafraumgrenze war auch für ihn Schluss.

Nach dem Wechsel setzte Pinneberg weiter die Akzente, drängte auf den Führungstreffer. Dabei sahen die Zuschauer zwei gefährliche Aktionen von Rückert, der ein ums andere Mal die Husumer Abwehr narrte. In der 49. und 51. Spielminute verzog er mit sehenswerten Schüssen nur äußerst knapp das Husumer Tor. Der Pinneberger Führungstreffer wurde jedoch durch einen Husumer Abwehrfehler eingeleitet. Heick schnappte sich das Leder und ließ Teubler im Husumer Tor mit einem wunderschönen Schuss keine Chance (53.). Die größte Ausgleichsmöglichkeit auf Husumer Seite besaß Andre Schyma, der nach einem Gewühl im Pinneberger Strafraum den Ball aber nicht im Tor unterbrachte (58.). Die Gastgeber leisteten sich nicht nur den Luxus, zahlreiche gute Einschussmöglichkeiten ungenutzt zu lassen, sondern verschossen in der 88. Minute auch noch einen Foulelfmeter kläglich. Mangold besaß nicht die Nerven und drosch den Ball vier Meter am Kasten vorbei. Das Endergebnis kam erst in der letzten Minute zu stande: Alle Husumer inklusive Torwart Teubler waren in den Pinnberger Strafraum aufgerückt, da ein Freistoß für die Gäste gegeben wurde. Doch anstatt den Ball in den Strafraum zu flanken, drosch Alim den Ball völlig eigensinnig in die Ein-Mann-Mauer (!) der Pinneberger. Die Strafe folgte auf dem Fuße: Der abgeprallte Ball kam zu Rückert, der nur noch auf das Tor zulief und einzuschieben brauchte! Wirklich eine »gelungene« Aktion des Husumer Mittelfeldspielers!

Zu diesem Zeitpunkt spielten die Stormstädter nur noch mit zehn Mann, denn Malte Köster sah in der 90. Minute den roten Karton, da er aus Frust gegen einen Gegenspieler nachgetreten hatte. Köster wird genauso wie Groth, der sich verletzte, in den nächsten Spielen fehlen!

Fazit: Das Ergebnis von 2:0 geht völlig in Ordnung! Die Mannschaft ist mit diesem Ergebnis wirklich noch sehr gut bedient!
Tore: 1:0 Heick (53.), 2:0 Rückert (90.)
Beste Spieler: Heick, Rückert / Fehlanzeige!
Ecken: 8 : 4
Chancenverhältnis: 12 : 4
Zuschauer: ca. 200
Karten: Alim,Köster
Spielwertung: Es kann nur besser werden!
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Zehe - Schyma (75. Fleige), Hansen, Cornils, M. Herpel (55. Alim), Groth (61. C. Herpel) - Carstensen, Müller.
4. ST 31.08.02 Husumer SV VfR Neumünster 0:1
Unglückliche Heimniederlage!

31.08.2002

Husumer SV - VfR Neumünster

0 : 1 (0:0)


4. Spieltag
 Eimsbütteler TV
VfL Pinneberg 
2:0
TSB Flensburg 
FC St. Pauli (A) 
1:2
Heider SV 
VW Billstedt 04 
0:3
Husumer SV 
VfR Neumünster 
0:1
Raspo Elmshorn 
Meiendorfer SV
1:0
Bergedorf 85 
Concordia Hamburg 
2:5
SV Lurup 
Holstein Kiel II 
7:0
Altona 93 
Flensburg 08 
7:4
spielfrei 
TSV Altenholz 
 

Mit stark verbesserter Leistung gegenüber dem letzten Wochenende konnte die Husumer Sportvereinigung die 408 Zuschauer im heimischen Friesenstadion auch gegen eine Spitzenmannschaft aus Neumünster durchaus überzeugen. Auch ohne den gesperrten Malte Köster und den verletzten Carsten Groth boten die Mannen von Trainer Hans-Peter Hansen eine geschlossene und disziplinierte Mannschaftsleistung, die für die nächsten Spiele hoffen lässt. Auch wenn die Stormstädter weiter am Tabellenende herumkrebsen, so ist der Aufwärtstrend unverkennbar. Mit der Leistung seiner Mannschaft war Husums Trainer Hansen zufrieden: »Wir haben eine kämpferisch gute und disziplinierte Leistung gesehen. Es wurden viele Chancen erarbeitet, jedoch hatten wir kein Glück beim Torabschluss.« VfR-Trainer Gerulat hingegen wirkte etwas angefressen. »Mit der gezeigten Leistung meiner Mannschaft bin ich überhaupt nicht zufrieden, bedenkt man unseren Anspruch. Wir hatten wenig gute Chancen, da Husum sehr diszipliniert gespielt hat. Das Feuer fehlte völlig.«

Ein ausgeglichenes Spiel, aber mit den weitaus größeren Möglichkeiten für die Gastgeber sahen die Zuschauer in der ersten Hälfte. Der wieder sehr agile Gerrit Müller hätte seine Farben bereits in der 8. Spielminute in Front bringen können, nachdem Erion Alla sich gegen die vielbeinige Abwehr durchsetzte. Seinen Meister fand er jedoch im überzeugend spielenden Friedrichs im VfR-Tor. Der Torhüter der Gäste wäre aber in der 19. Minute machtlos gewesen: Wieder Gerrit Müller, der sich unnachahmlich durchtankte, verpasste den Kasten nur um Millimeter. Neumünster nur nach Standardsituationen gefährlich: In der 30. Minute klatschte ein Eckball an den Außenpfosten des Husumer Tores. Doch der Husumer Angriff schlug zurück. Mit einem Doppelschlag hätte Gerrit Müller zwischen der 37. und 38. Minute das Spiel entscheiden können. Zunächst setzte er sich im Alleingang gegen fünf Abwehrspieler durch, Torhüter Friedrichs reagierte aber wieder großartig. Danach setzte er einen Schlenzer nur äußerst knapp am Winkel des Gäste-Tores vorbei! Viel Glück für die Gäste aus Neumünster, die nur noch eine Kopfballmöglichkeit durch Wichmann besaßen, der den Ball jedoch zwei Meter über das Husumer Tor setzte (40.).

Mit mehr Engagement kamen die Gäste aus der Kabine, gingen energischer in die Zweikämpfe und spielten konzentrierter nach vorne. Das zahlte sich sofort aus, denn bereits nach 49 Minuten zappelte das Leder im Tornetz. Torjäger Wichmann war der Nutznießer einer Unsicherheit in der Husumer Abwehr und versenkte den Ball per Kopfball im Tor zur 0:1-Führung. Neumünster drängte weiter, Meeseberg stellte Torhüter Teubler mit einem satten 10-Meter-Schuss vor eine echte Bewährungsprobe, die der Husumer Keeper aber bravourös meisterte (53.). Über Beschäftigungslosigkeit brauchte sich Teubler auch weiterhin nicht zu beklagen, aber die Gäste zielten zu ungenau oder scheiterten am Husumer Torwart. Husum kämpfte auch im zweiten Durchgang vorbildlich weiter, gab keinen Meter Boden frühzeitig verloren, war aber im Abschluss zu ungenau. Einzig Erion Alla hätte in der Nachspielzeit noch den Ausgleichstreffer erzielen können, doch sein fulminanter 20-Meter-Schuss strich um Zentimeter an der Latte vorbei.

Beide Teams beendeten das Spiel nicht mit voller Mannschaft, da der unsichere Schiedsrichter Hecht Zehe (Husum, 78.) und Bagemiel (Neumünster, 89.) völlig unnötigerweise vom Platz stellte und immer wieder durch unverständliche Entscheidungen und fehlende Vorteilsauslegung Hektik in die Begegnung brachte.

Fazit: Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft eine gute kämpferische und engagierte Leistung. Die Husumer Elf kompensierte die Ausfälle wichtiger Leistungsträger, spielte forsch nach vorne. Doch leider wurden die vorhandenen Tormöglichkeiten zu leichtfertig vergeben, Punkte dadurch verschenkt. Aber die Formkurve zeigt nach oben!
Tore: 0:1 Wichmann (49.)
Beste Spieler: Alla, Müller / Friedrichs, Petersen
Ecken: 6 : 10
Chancenverhältnis: 7 : 11
Zuschauer: 408
Karten: Fleige, Zehe. Zehe (78.)
Spielwertung: trotz Niederlage gut gekämpft und nie aufgegeben. Genau diese Einstellung wollen wir sehen!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Rettkowski, Zehe - Hansen, C. Herpel (63. M. Herpel), Alla, Alim (84. Schyma), Carstensen (80. Jensen) - Fleige, Müller
5. ST 08.09.02 Husumer SV Eimsbütteler TV 1:3
Gäste siegten völlig verdient!

08.09.2002

Husumer SV - Eimsbütteler TV

1 : 3 (0:0)


5. Spieltag
 VW Billstedt 04
Altona 93
2:4
 Concordia Hamburg
Raspo Elmshorn 
2:0
Flensburg 08 
SV Lurup 
1:0
Holstein Kiel II 
TSB Flensburg 
3:1
TSV Altenholz 
Bergedorf 85 
5:2
Husumer SV 
Eimsbütteler TV 
1:3
VfL Pinneberg 
Heider SV 
1:2
VfR Neumünster 
Meiendorfer SV 
1:1
spielfrei 
FC St. Pauli (A) 
 

Eine auch in dieser Höhe verdiente 1:3-Niederlage kassierte die Husumer SV gegen einen vermeintlich schwächeren Gegner aus Eimsbüttel. Die Gäste ergaben sich aber keineswegs in ihr Schicksal, sondern übernahmen mit zunehmender Spielzeit das Kommando im Husumer Friesenstadion und ließen der Heimmannschaft letztlich keine Siegchance. Die Husumer Mannschaft spielte viel zu pomadig ihren Stiefel herunter, nur einige Spieler erreichten Normalform - viel zu wenig im Abstiegskampf. Auch wenn wieder einige Stammspieler fehlten, die für die Nordfriesen einfach nicht zu ersetzen sind, so kann doch zumindest hundertprozentiger Einsatz und Kampfeswillen von allen Akteuren erwartet werden - will man das große Ziel Klassenerhalt erreichen! Waren gegen den VfR Neumünster am vergangenen Wochenende noch gute Ansätze zu erkennen, war der Elan gegen den ETV schnell dahin. Glückwunsch an die Gäste aus Eimsbüttel, die mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und unbändigen Kampfgeist den Husmern den Schneid abkauften. Mit einer sehr sattelfesten Abwehr mit einem umsichtigen Libero Paczkowski und schnellen Sturmspitzen, setzten die Gäste immer wieder Akzente. Besonders der wuselige A. Adewunmi war kaum zu bremsen und stellte die Husumer Abwehr zunehmend vor unlösbare Aufgaben.

Nach dem zweiten Sieg in Folge war Gästetrainer Podein natürlich glücklich über den errungenen Sieg: »Wir haben uns besonders in der zweiten Halbzeit mehr Torchancen herausgespielt und verdient gewonnen. Unsere Abwehr stand sehr sicher!« Husums Trainer Hansen blickte deprimiert drein. »Trotz der vielen Ausfälle hatten wir die Chance zum Führungstreffer. Die Ausfälle konnten wir aber nicht gleichwertig ersetzen.«

Im ersten Spielabschnitt verteiltes Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. Vor 443 Zuschauern erzielte die Husumer Mannschaft das erste Tor, doch leider stand Gerrit Müller in Abseitsposition (7.). Gästestürmer Adewunmi brachte dann in der 27. Minute das Kunststück fertig, aus kurzer Distanz am Tor vorbei zuschießen, nachdem er die gesamte Husumer Abwehr düpiert hatte. Arne Hansen machte es eine Minute später aber auch nicht besser: Aus vier Metern völlig freistehend, schoss er den Gästetorwart an und versiebte damit die größte Möglichkeit der ersten Halbzeit! Schade, denn die Führung hätte der Mannschaft bestimmt Sicherheit gegeben. Pech beim Abschluss, aber dann wieder großes Glück für die Husumer, denn Adewunmi stand frei vor Teubler, nachdem er Schyma stehen ließ (31.). Doch der Husumer Keeper siegte! Vier Minuten später war aber auch Teubler machtlos, ein Schuss von Tomic aus 10 Metern klatschte zum Glück nur an den Pfosten!

In der zweiten Halbzeit erkämpften sich die Gäste aus Eimsbüttel die größeren Spielanteile. Durch ihre pfeilschnellen und trickreichen Spitzen brachten sie die Husumer Abwehr in immer größere Verlegenheit. Erion Alla konnte den Führungstreffer für den ETV in der 46. Minute noch gerade auf der Torlinie verhindern. Der gleiche Akteur stand in der 52. Minute im Blickpunkt: Mit einer Direktabnahme aus 16 Metern prüfte er Gästetorwart Thormählen, der jedoch großartig parierte und diese große Husumer Chance zunichte machte. Der Druck der Eimsbütteler wurde nun immer größer, die Gäste witterten ihre Siegchance - Husum viel zu durchsichtig und planlos. Als dann Adewunmi zum wiederholten Male die Husumer Abwehr stehen ließ, war das Tor nur noch Formsache. In der 54. Spielminute spitzelte der Stürmer den Ball an Teubler vorbei zum 0:1 ins Netz. Zehn Minuten später das 0:2: Nach einem Abspielfehler ergatterte sich Alao-Fary den Ball, schoss aus 12 Metern ins Tor. Zehe hatte den Ball unglücklicherweise noch unhaltbar abgefälscht (64.). Ein Hoffnungsschimmer für die Husumer Mannschaft dann in der 73. Minute. Björn Fleige konnte einen Kopfball im Tor unterbringen, Ingo Cornils hatte die Flanke hereingeschlagen. Torben Carstensen hatte sechs Minuten später sogar den Ausgleich auf dem Stiefel, doch aus kurzer Distanz verzog er völlig freistehend (79.). Die Eimsbütteler machten in der 88. Minute den Sieg perfekt: Nach einem blitzschnellen Konter hämmerte Adewunmi den Ball aus 16 Metern unhaltbar für Teubler in die Maschen. Ein sensationelles Tor zum Abschluss der Begegnung.

Fazit: Enttäuschende Leistung gegen einen vermeintlichen Mitkonkurrenten gegen den Abstieg. Mehr ist nicht zu sagen!
Tore: 0:1 A. Adewunmi (54.), 0:2 Alao-Fary (64.), 1:2 Fleige (73.), 1:3 A. Adewunmi (88.)
Beste Spieler: Zehe, Alla / Paczkowski, A. Adewunmi
Ecken: 6 : 6
Chancenverhältnis: 8 : 12
Zuschauer: 443
Karten: C. Herpel (8.), Alla (57.), Cornils (58.), alle- C. Herpel (84.)  
Spielwertung: Kein Feuer im Spiel, der letzte Einsatz fehlte!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Schyma - Hansen, C. Herpel, Alla (86. Schulte), Carstensen, Alim (46. M. Herpel, ab 66. Jensen) - Fleige, Müller
6. ST 15.09.02 Heider SV Husumer SV 0:0
Zerfahrenes Westküstenderby!

15.09.2002

Heider SV - Husumer SV

0 : 0


6. Spieltag
 TSB Flensburg
Flensburg 08
0:2
Eimsbütteler TV 
VfR Neumünster
1:2
Meiendorfer SV 
Concordia Hamburg 
0:2
Raspo Elmshorn 
TSV Altenholz
1:1
Bergedorf 85 
FC St. Pauli (A)
1:1
SV Lurup 
VW Billstedt 04
3:0
Altona 93 
VfL Pinneberg
4:2
Heider SV 
Husumer SV
0:0
spielfrei 
Holstein Kiel II
 

In einem über weite Strecken zerfahrenen und von Nervosität geprägten Derby trennten sich die in der Oberliga verbliebenen Westküstenklubs mit einem leistungsgerechten 0:0-Unentschieden. Beide Mannschaften begingen überraschend viele Fehler im Aufbauspiel. Da beide Abwehrreihen außerdem sehr sicher standen, hatten es die Stürmer doppelt schwer, sich in Szene zu setzen - Torraumszenen blieben Mangelware. Erfreulich aus Husumer Sicht besonders die Abwehrleistung der Elf, seit langer Zeit wurde ein Spiel wieder ohne Gegentor beendet. Das konnte Trainer Hans-Peter Hansen nur bestätigen: »Meine Mannschaft hat ein gutes Abwehrverhalten an den Tag gelegt, darauf können wir aufbauen.«

Furios startete die Husumer SV vor 300 Zuschauern im Stadion an der Meldorfer Straße, denn bereits nach vier Minuten hatte Gerrit Müller die Führung auf dem Fuß. Sein Schlenzer wurde aber leider von Jarchow noch von der Torlinie befördert. Die Führung hätte der Elf sicherlich mehr Sicherheit und Selbstvertrauen gegeben. Das Spiel verflachte aber nach der guten Anfangsphase der Husumer. Beiden Mannschaften merkte man die Nervosität deutlich an, keiner wollte in Rückstand geraten. Viele Bälle wurden überhastet abgespielt, konstruktives Spiel kam nur selten auf. Thorsten Wiese profitierte in der 36. Minute von einem Abspielfehler der Husumer Mannschaft, konnte sich durchsetzen und lief auf Torhüter Teubler zu. Den anschließenden Schuss wehrte der Husumer Keeper aber bravourös ab.

Eine bessere zweite Halbzeit sahen die Fans von beiden Mannschaften, aber echte »Derby-Atmosphäre« wollte einfach nicht aufkommen! Dazu fehlte es einfach an prickelnden Zweikämpfen und spannenden Strafraumszenen. Den besseren Start erwischten wieder die Husumer Gäste: Nach einer Ecke setzte Gerrit Müller einen wuchtigen Kopfball nur knapp am Pfosten des Heider Tores vorbei, Torhüter Dau hätte keine Chance gehabt (55.). Die Dithmarscher erhöhten das Tempo, gingen jetzt mit mehr Engagement zu Werke. Es kam aber nur eine zählbare Möglichkeit durch Wiese zu stande, der in der 69. Minute einen Schuss aus 20 Metern nur knapp über das Tor hämmerte. In der 72. Minute stockte den zahlreichen Husumer Fans dann der Atem: Torjäger Fleige setzte sich im Heider Strafraum durch, seine raffinierte Bogenlampe wurde von Dau jedoch im letzten Moment an die Latte gelenkt. Den Schlusspunkt setzte Thorben Reibe, der in der Schlussminute völlig frei stehend den Ball verstolperte.

Fazit: Hier wäre nicht nur ein Punkt möglich gewesen, die größeren Möglichkeiten besaßen die Husumer! Positiv aber das gute Abwehrverhalten der Mannschaft. Darauf kann man aufbauen.
Beste Spieler: Wiese /  Zehe, Cornils, Alla, C. Herpel.
Ecken: 6 : 6
Chancenverhältnis: 6 : 6
Zuschauer: 300
Karten: Fehlanzeige!
Besondere Ereignisse: Der sich immer in höchsten Tönen selbst lobende »Heide Support« (war er überhaupt anwesend?) verlor das »Duell« gegen die Husumer Fans eindeutig!
Spielwertung: Kämpferisch gute Einstellung und Leistung! Husum gab niemals auf!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Schyma, Hansen, Alla, Alim (82. Carstensen), C. Herpel (86. M. Herpel) - Fleige, Müller
7. ST 21.09.02 Husumer SV Altona 93 1:0
Super Leistung mit erstem Saisonsieg belohnt!

21.09.2002

Husumer SV - Altona 93

1 : 0 (0:0)


7. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Heider SV 
2:2
FC St. Pauli (A) 
Raspo Elmshorn 
1:0
TSV Altenholz 
Meiendorfer SV 
1:4
Husumer SV 
Altona 93 
1:0
VW Billstedt 04 
TSB  Flensburg 
4:1
Holstein Kiel II 
Bergedorf 85 
1:4
VfL Pinneberg 
SV Lurup 
0:2
VfR Neumünster 
Concordia Hamburg 
2:3
spielfrei
Flensburg 08 
 

Die beste Saisonleistung zeigte die Husumer Sportvereinigung am Samstag den 449 Zuschauern im heimischen Friesenstadion. Endlich konnte der erste Saisonsieg eingefahren werden, auf den die Mannschaft so lange warten musste. Dabei überzeugten die Husumer besonders in kämpferischer Hinsicht. Besonders erwähnenswert, dass es keinen Ausfall in der Mannschaft gab, jeder kämpfte bis zum Umfallen. Dem Gegner wurde nur wenig Raum zum Kombinieren gelassen, immer wieder war ein Husumer Bein dazwischen. Auch mit einer arg dezimierten Mannschaft waren die Stormstädter nie um eine Antwort verlegen, besaßen die größeren Tormöglichkeiten und siegten schließlich völlig verdient. Altona versuchte, spielerisch zum Erfolg zu kommen, verlor aber zu viele Zweikämpfe, zeigte wenig Aggressivität und wirkte viel zu brav. Gästetrainer Prohn stand die Zornesröte nach Spielschluss förmlich ins Gesicht geschrieben: »Letztendlich geht der Husumer Sieg in Ordnung, da wir viel zu lethargisch gespielt haben. Es wurden einfach zu viele Zweikämpfe verloren, Husum dadurch immer wieder ins Spiel gebracht.« Ein gelöster Hans-Peter Hansen meinte: »Die Mannschaft hat sich den Sieg verdient, hat ein sehr ordentliches Spiel abgeliefert. Hervorzuheben ist das gute Zweikampfverhalten der Elf.«

Schrecksekunde für die Gäste bereits nach vier Spielminuten: Sascha Rettkowski kam nach einem Eckball mit dem Kopf an das Leder, sein Aufsetzer wurde aber in letzter Sekunde von Buchtmann von der Linie geköpft. Glück für die Gäste, die zwar spieltechnisch überlegen wirkten, sich aber im Angriff nie entscheidend durchsetzen konnten. Altonas Torjäger Göbel fand an diesem Nachmittag in Sascha Rettkowski seinen Meister, überhaupt wirkte die Husumer Abwehr sehr sicher. Die einzige Möglichkeit der Gäste in der ersten Hälfte konnte durch den sicheren Teubler im Husumer Tor vereitelt werden. Göbel hatte sich durch die vielbeinige Abwehr durchgesetzt, scheiterte jedoch zweimal am Keeper (29.). Eine Minute später musste Ingo Cornils verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen, Oliver Zehe übernahm den Liberoposten. Wer nun eine Schwächung der Husumer Mannschaft erwartet hatte, rieb sich verwundert die Augen. Durch dieses erneute Verletzungspech rückte die Mannschaft noch enger zusammen, stemmte sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die drohende Niederlage und präsentierte sich als Einheit! Altona kam zwar besser ins Spiel, konnte sich aber keine Tormöglichkeit mehr erspielen.

Mit Kontern brachten die schnellen Husumer Spitzen die Gästeabwehr im zweiten Spielabschnitt immer wieder in Verlegenheit. Nach einem Foulspiel hämmerte Alim den fälligen Freistoß aus 25 Metern auf das Tor, Torhüter Maack konnte nur mit Mühe halten (50.). Drei Minuten später rettete Teubler großartig: Göbel kam nach einem überraschenden Zuspiel von Buchtmann aus kurzer Distanz zum Schuss, scheiterte aber am Husumer Torwart. Ein Seitfallzieher von Gerber, der ansonsten völlig blass blieb, bedeutete die letzte Möglichkeit der Gäste. Nach einem Eckball stand er goldrichtig, setzte das Leder aber über den Querbalken (60.). Grund zum Jubel hatten die Husumer Anhänger schließlich in der 71. Minute: Gerrit Müller köpfte das goldene Tor nach einer präzisen Alim Flanke. 1:0, die Gäste schienen förmlich unter Schock zu stehen, denn eine Antwort blieben sie schuldig. Die Husumer Abwehr war für sie einfach nicht zu überwinden. Hätte Björn Fleige nach einem Konter über Erion Alla noch den zweiten Treffer markiert (77.), die Gäste hätten sich nicht beschweren dürfen!

Fazit: Mit einer starken Abwehrleistung (Die Null muss stehen!) und dem typischen Husumer Konterspiel wurde der erste »Dreier« eingefahren. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und einer tollen Einstellung wurde eine Mannschaft aus dem erweiterten Favoritenkreis bezwungen. Die Formkurve zeigt deutlich nach oben, auch die gravierenden Ausfälle wurden glänzend kompensiert.
Tor: 1:0 Müller (71.)
Beste Spieler: super Mannschaftsleistung, besonders Teubler, Rettkowski, Zehe, Schyma, Müller / Abshagen
Ecken: 3 : 10
Chancenverhältnis: 7 : 5
Zuschauer: 449
Karten: Alim (55.), Hansen (87.)   - beide 
Spielwertung: das beste Saisonspiel abgeliefert - weiter so!
Aufstellung: Teubler - Cornils (30. Carstensen) - Zehe, Rettkowski - Schyma, Hansen, C. Herpel, Alla, Alim - Fleige, Müller (86. M. Herpel)
8. ST 29.09.02 SV Lurup Husumer SV 3:0
Ernüchternde Niederlage gegen Luruper Boy-Group!

29.09.2002

SV Lurup - Husumer SV

3 : 0 (0:0)


8. Spieltag
TSV Altenholz 
1:4
Meiendorfer SV 
FC St. Pauli (A) 
0:3
Raspo Elmshorn 
Holstein Kiel II 
2:1
TSB Flensburg 
VfL Pinneberg 
1:5
Heider SV 
VfR Neumünster 
2:2
Bergedorf 85 
Flensburg 08 
6:1
SV Lurup 
Husumer SV 
3:0
Altona 93 
Eimsbütteler TV 
4:1
spielfrei 
VW Billstedt 04 
 

Die gute Nachricht vorweg: Es gab keine neuen Verletzten. Aber das war's dann auch schon mit den positiven Mitteilungen, denn in der Begegnung der Husumer SV beim SV Lurup setzte es eine deutliche 0:3 (0:0)-Niederlage. Wären die Gastgeber, in deren Start-Elf sieben Akteure unter 21 Jahren (!) standen, speziell in der ersten Halbzeit weniger verschwenderisch mit ihren Chancen umgegangen - es hätte sogar richtig heftig kommen können.

Gleich in der 4. Spielminute der erste Aufreger vor dem Husumer Gehäuse, als Esbruch im Strafraum auf Larby passte und Keeper Teubler dessen Schuss gerade noch per Fußabwehr klären konnte. Pech für das Team von Hans-Peter Hansen dann allerdings in der 10. Minute: Sascha Rettkowski's Kopfball nach Freistoß von Erion Alla schlug ein Luruper für seinen bereits geschlagenen Torhüter Hencke gerade noch von der Linie. Hätte es hier »geklingelt«, wer weiß, wie die Partie dann gelaufen wäre? Müßig, darüber zu spekulieren, denn Fußballspiele werden halt nicht im Konjunktiv entschieden, und die nächsten Fakten setzte allesamt der SV Lurup:

Nach einer gelungenen Freistoßvariante über drei Stationen kam Fredenburg aus kurzer Distanz frei zum Schuss, Teubler parierte (12.); Esbruch passte auf Fredenburg, der den Ball rechts am Husumer Gehäuse vorbeischob (14.); Yaqubi's Distanzschuss landete in den sicheren Armen von Teubler (28.); Ilhan Alim vertändelte in der Vorwärtsbewegung den Ball, Blunck setzte seinen Stürmer Larby in Szene, der aus zwei Metern am sensationell reagierenden Husumer Keeper scheiterte (34.); Blunck zielte von rechts am linken Pfosten vorbei (39.), und Yaqubi verfehlte Larby's Zuspiel vor dem Tor nur um Zentmeter (43.).

Und Husum? Ein Direktschuss von Torben Carstensen aus 20 Metern nach langem Freistoß von Christian Herpel knapp am Tor vorbei (32.). Mehr nicht. Ein äußerst glückliches 0:0 zur Halbzeit.

Die zweite Hälfte begann Husum mit deutlich mehr Druck im Vorwärtsspiel, und bei den erneut zahlreich mitgereisten Fans kam so etwas wie vorsichtiger Optimismus auf: »Vielleicht geht heute ja doch noch was!« Aber sowohl Ilhan Alim per Freistoß aus 30 Metern (56.) als auch Gerrit Müller mit einem Heber (60.) fanden ihren Meister in Lurup's Torwart Hencke. Dann die eiskalte Dusche: Fredenburg spielte Esbruch im Strafraum frei, und der traf unhaltbar zum 1:0 für Lurup ins untere rechte Eck des Husumer Tores (61.). Nachdem Björn Fleige mit einem Freistoß das Gastgebertor knapp verfehlte (68.), folgte in der 74. Minute der nächste Rückschlag: Windscheit verlängert einen Freistoß per Direktabnahme zum 2:0. Husum versuchte alles, wollte das Anschlusstor, konnte sich aber keine zwingenden Chancen herausarbeiten. Ganz anders die Gastgeber: Der eingewechselte Reimers scheiterte zwar noch aus 10 Metern an Teubler (89.), dann aber erinnerte sich Larby offensichtlich an die alte Fußballerweisheit, dass ein Spiel neunzig Minuten dauert, spielte mit Husum's Abwehr Katz und Maus und passte auf Carallo, der keine Mühe hatte, den Endstand von 3:0 zu markieren (90.).

Fazit: Eine herbe Niederlage, die ohne die großartigen Paraden von Keeper André Teubler deutlich höher hätte ausfallen können. Trotzdem kann man dem Team keinen Vorwurf machen, Einsatz und Bemühen waren bei jedem zu erkennen. Die verletzten Leistungsträger Köster, Groth und Cornils werden bald wieder einsatzfähig sein und Impulse im Spielaufbau und im Anspiel auf die Angreifer setzen. Dann geht es auch in der Tabelle wieder nach oben. Ganz sicher!
Tore: 1:0 Esbruch (61.), 2:0 Windscheit (74.), 3:0 Carallo (90.)
Beste Spieler: Esbruch, Larby / Teubler, Schyma
Ecken: 6 : 0
Chancenverhältnis: 16 : 6
Zuschauer: 200 (davon eine große Anzahl aus Husum)
Karten: Müller (52.), Rettkowski (63.), Hansen (65.), Alim (77.), Zehe (87.) - alle 
Spielwertung: mit dem 0:3 noch gut bedient, mehr ist nicht zu sagen.
Aufstellung: Teubler - Zehe - Schyma, Rettkowski - Hansen, C. Herpel, Alla (46. M. Herpel), Alim (77. Jensen), Carstensen - Fleige, Müller
9. ST 05.10.02 Husumer SV TSB Flensburg 2:1
Zittersieg!

05.10.2002

Husumer SV - TSB Flensburg

2 : 1 (0:1)


9. Spieltag
 Eimsbütteler TV
SV Lurup 
2:2
FC St. Pauli (A) 
Concordia Hamburg 
2:1
Husumer SV 
TSB Flensburg 
2:1
Flensburg 08 
Raspo Elmshorn 
0:1
VW Billstedt 04 
Bergedorf 85 
0:1
Holstein Kiel II 
Meiendorfer SV 
1:2
Heider SV 
Altona 93 
1:1
VfR Neumünster 
TSV Altenholz 
3:1
spielfrei 
VfL Pinneberg 
 

Mit einem schmeichelhaften, aber letztlich nicht unverdienten Erfolg feierte die Husumer Sportvereinigung am Wochenende den zweiten Heimsieg dieser Saison. Vor 330 Zuschauern bei teilweise miserablen Wetterbedingungen verwies die Heimmannschaft den Aufsteiger mit einer Leistungssteigerung nach dem Wechsel in die Schranken. Jetzt klappte es auch mit dem Tore schießen, hatten die Mannen von Hans-Peter Hansen doch vor dem Wechsel noch allzu großzügig ihre Chancen vergeben. Der Aufsteiger aus Flensburg konnte über weite Strecken gut mithalten, agierte mit schnellem direkten Spiel und versuchte sein Glück mit vielen Distanzschüssen. Nach dem Wechsel nahmen die Husumer das Heft in der Hand, der Gegner wirkte zögerlich. War es die Angst vor dem Gewinnen? Diese Theorie bestätigte TSB-Trainer Hellström, der seiner Elf die Angst in der Halbzeitpause ansah: »Meine Mannschaft fragte sich ernsthaft, ob wir das Ergebnis nach Hause bringen oder doch wieder verlieren.« Ansonsten sah er den TSB als gleichwertig an: »Wir haben alles gegeben, sind aber wieder nicht belohnt worden!« Hans-Peter Hansen sprach von einem schweren Spiel: »Das Wichtigste sind die drei Punkte, die wir nach einem schweren Spiel gewonnen haben. Spielerisch lief nicht viel zusammen!«

In einer sehr ausgeglichenen ersten Halbzeit starteten die Gastgeber gleich mit zwei Möglichkeiten von Torben Carstensen, der es seinen alten Mannschaftskameraden zeigen wollte (1./2.). Doch seine Schüsse fanden nicht das Ziel. Da machten es die Flensburger schon besser: Nach einer Flanke von Christiansen köpfte Petersen den Ball wuchtig an den Posten des Husumer Tores, André Teubler hätte keine Abwehmöglichkeit gehabt. Auch ein Schrägschuss von Schablowski (20.), der nur knapp am Husumer Tor vorbei ging, hätte die Flensburger Führung bedeuten können. Der TSB versteckte sich nicht, spielte sehr engagiert und setzte die Sportvereinigung immer wieder unter Druck. Mit einem Sololauf über das halbe Spielfeld zog Görres die Aufmerksamkeit auf sich. In der 23. Minute konnte Teubler gerade noch seinen 20-Meter-Schuss abwehren. Auf Husumer Seite setzten der laufstarke Gerrit Müller, in ungewohnter Mittelfeldposition, und der immer stärker werdende Erion Alla Akzente. Alla war es auch, der mit zwei Schüssen von der Strafraumgrenze Pech hatte: In der 24. Spielminute konnte Torhüter Wulff gerade noch klären, drei Minuten später streifte der Ball nur um Millimeter am Pfosten vorbei.

Wer seine Chancen nicht nutzt, den bestraft der Gegner. André Teubler konnte einen Ball in der 30. Minute nicht festhalten, Olaf Nielsen bedankte sich artig und hämmerte unhaltbar zur 0:1-Führung ein. Seinen Fehler bügelte Teubler zehn Minuten später aber wieder aus. Ein fulminanter Schuss von Görres wurde sichere Beute des Husumer Keepers (40.). Nachdem Gerrit Müller einen Kopfball nicht im Gehäuse unterbringen konnte (42.), ging es zum Pausentee.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit nahmen die Husumer die Zügel in die Hand, spielten gefälliger und waren jetzt Herr im eigenen Haus. Der Gegner hatte keine großen Tormöglichkeiten mehr, wurde immer mehr in die eigene Hälfte gedrängt. Es stellte sich gleich Erfolg ein: Die beiden besten Husumer besorgten das 1:1 in der 53. Minute. Nach einem schnellen Konter flankte Alla punktgenau auf den Kopf von Gerrit Müller, der sich diese Chance natürlich nicht entgehen ließ. Fünf Minuten später bereits der Siegtreffer für die Gastgeber. Der eingewechselte Ilhan Alim stellte das Endergebnis mit einem wuchtigen 16-Meter-Schuss sicher, Torhüter Wulff konnte dem Ball nur noch bewunderungsvoll hinterhersehen. Die Vorlage kam nicht von ungefähr von Erion Alla. Hätten Alim mit einem Kopfball (69.) und Müller, der in der 84. Minute frei vor dem Gästetor stand, weitere Treffer erzielt, die Flensburger hätten sich nicht beschweren dürfen.

Fazit: Schwer erkämpfter Sieg, leider wurden wieder zu viele Torchancen vergeben. Unnötiges Zittern hätte vermieden werden können. Wichtig waren aber die drei Punkte, trotz ersatzgeschwächter Mannschaft. 
Tore: 0:1 Olaf Nielsen (30.), 1:1 Müller (53.), 2:1 Alim (58.)
Beste Spieler: Alla, Müller / Görres
Ecken: 9 : 6
Chancenverhältnis: 14 : 7
Zuschauer: 330
Karten: Carstensen (79.), Alim (82.) - alle 
Besondere Ereignisse: Ärgernis am Rande ist immer noch Thorston E., der sich permanent weigert unsere Husumer Mannschaft mit seiner Anwesenheit zu erfreuen. Unglaublich!
Spielwertung: drei wichtige Punkte gegen unmittelbaren Konkurrenten eingefahren (mit großer Laufbereitschaft und Engagement).
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Schyma - Hansen, Jensen (82. M. Herpel), C. Herpel (54. Alim), Alla, Müller - Carstensen, Fleige
11. ST 19.10.02 Husumer SV Bergedorf 85 0:5
Bergedorfer Sieg zu hoch ausgefallen!

19.10.2002

Husumer SV - Bergedorf 85

0 : 5 (0:0)


11. Spieltag
 Flensburg 08
Concordia Hamburg 
0:2
Husumer SV 
Bergedorf 85 
0:5
VfR Neumünster 
FC St. Pauli (A) 
1:4
VW Billstedt 04 
Meiendorfer SV 
2:6
Holstein Kiel II 
TSV Altenholz 
2:3
Altona 93 
SV Lurup 
2:1
Heider SV 
TSB Flensburg 
5:0
VfL Pinneberg
Raspo Elmshorn 
5:1
spielfrei 
Eimsbütteler TV 
 

Eine bittere Niederlage musste die Husumer Sportvereinigung am Wochenende mit 0:5 vor heimischen Publikum einstecken. Der Sieg der Bergedorfer Gäste ging zwar in Ordnung, aber um fünf Tore schlechter waren die Hausherren wirklich nicht! Vor 444 Zuschauern bei herrlichem Herbstwetter war die Rollenverteilung schon vor der Partie klar: Die Gäste aus Bergedorf starteten als klarer Favorit in das Spiel, Husum nur krasser Außenseiter. Da auch wieder wichtige Stammspieler fehlten, zog sich die Heimmannschaft während des gesamten Spiels weit in die eigene Hälfte zurück, startete nur gelegentlich schnelle Konter auf das Bergedorfer Tor. Entscheidend durchsetzen konnte sich der Husumer Angriff allerdings nicht. Die Gäste präsentierten sich als homogene Einheit, die geduldig auf ihre Chance wartete. Spieltechnisch brillant mit hervorragenden Einzelspielern bestückt, wird die Elf von Trainer Schwarz ein gewichtiges Wort um die Meisterschaft mitreden. Wer einen Shabani und einen Witzke auf der Bank hat, der ist schon zu beneiden.

Mit einer starken Leistung ließ die HSV die Bergedorfer Gäste in der ersten Halbzeit nicht zur Entfaltung kommen. Defensive war Trumpf auf Husumer Seite, selbst Kapitän Fleige ließ sich weit in die eigene Hälfte zurückfallen, verstärkte die vielbeinige Abwehr. Mit dieser Spielweise schienen die Gäste nicht zurecht zukommen, denn viel war nicht zu sehen von der Gefährlichkeit der Stürmer. Gekonntes Passspiel ja, aber weit vor dem Strafraum war meistens Schluss - Husum stand in der Abwehr sehr sicher. Bergedorfs Trainer Schwarz sah es ähnlich: » Wir haben uns zunächst sehr schwer getan gegen diese massive Husumer Defensive. Letztlich war es aber ein verdienter Sieg für meine Mannschaft.«

Eine der wenigen Gästechancen besaß der überragende Matiebel, der in der 6. Minute plötzlich vor Teubler auftauchte, aber vom Elfmeterpunkt aus am Husumer Keeper scheiterte. Die erste Husumer Einschussmöglichkeit sollte Jann Jensen gehören, der in der 13. Minute mit einem langen Ball auf die Reise geschickt wurde, aber äußerst knapp die Führung für seine Husumer Farben verpasste. Nachdem Bergedorfs Lindemann einen gefährlichen Kopfball über das Tor setzte (23.), sollte Torjäger Fleige auf Husumer Seite die größte Möglichkeit der ersten Halbzeit haben: In der 36. Minute stand der Spielführer fast völlig frei vor Torhüter Schönsee. Doch anstatt die Entscheidung zu suchen, flankte er zu einem Mitspieler. Der Ball konnte schließlich von der Gästeabwehr abgefangen werden. Schade, denn mit der Führung im Rücken hätte man die Bergedorfer weiter verunsichern können.

Das Unheil brach dann ab der 57. Minute über die Husumer Mannschaft herein. Eingeleitet wurde die Niederlage durch ein unnötiges und ungeschicktes Foulspiel von Oliver Zehe, der leider seinen Gegenspieler umrempelte. Schiedsrichter Timm zeigte auf den ominösen Punkt, Matiebel ließ sich die Chance nicht entgehen. Teubler wäre fast noch an den Ball gekommen, musste sich aber geschlagen geben. Noch unter Schock und völlig unsortiert stand die Husumer Abwehr eine Minute später: Nach einer scharfen Flanke von Matiebel köpfte der eingewechselte Witzke unhaltbar zu 0:2 ein (58.). Der gleiche Spieler deutete seine Gefährlichkeit mit zwei Großchancen an: Zunächst hielt Teubler großartig (65), dann verhinderte die Latte ein weiteres Tor für die Gäste (75.).

In der Schlussphase brachen dann durch die Sturm-Flut die aufgeweichten Husumer Dämme:
87. Minute: 0:3 durch einen Kopfball-Aufsetzer von Oliver Lindemann nach Flanke des immer stärker werdenden Kudling
89. Minute: 0:4 Direktschuss durch Mike Kudling
91. Minute: 0:5 Kopfball durch Jörg Witzke.

Husums Trainer Hansen stellte nach Spielschluss fest: »Der Gästesieg ist verdient, Bergedorf war eindeutig überlegen. Der Elfmeter hat uns aber auf die Verliererstraße gebracht.«

Fazit: Eine verdiente Niederlage, die aber zu hoch ausfiel. Gegen diese Spitzenmannschaft war kein Kraut gewachsen!
Tore: 0:1 Matiebel (57.), 0:2 Witzke (58.), 0:3 Lindemann (87.), 0:4 Kundling (89.), 0:5 Witzke (91.)
Beste Spieler: Teubler, Rettkowski / Kudling, Matiebel, Baich
Ecken: 4 : 1
Chancenverhältnis: 4 : 11
Zuschauer: 444
Karten: Fleige (56.), Alim (56.), Müller (79.), Schyma (82.) - alle 
Besondere Ereignisse: Ärgernis am Rande ist immer noch Thorston E., der sich permanent weigert unsere Husumer Mannschaft mit seiner Anwesenheit zu erfreuen. Unglaublich!
Spielwertung: Spiel lange Zeit offen gehalten, aber letzlich keine Siegchance! Zum Schluss schwand die Konzentration und der Wille!
Aufstellung: Teubler - Cornils (74. M. Herpel) - Rettkowski, Schyma - Hansen (49. Zehe), C. Herpel, Jensen, Carstensen (65. Alla), Alim, Fleige - Müller
13. ST 02.11.02 Husumer SV Meiendorfer SV 6:1
Schützenfest im Friesenstadion!

02.11.2002

Husumer SV - Meiendorfer SV

6 : 1 (1:0)


13. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Raspo Elmshorn 
0:1
Flensburg 08 
FC St. Pauli (A) 
1:3
Husumer SV 
Meiendorfer SV 
6:1
Heider SV 
Bergedorf 85 
3:0
VW Billstedt 04 
TSV Altenholz 
3:2
SV Lurup 
TSB Flensburg 
5:1
VfL Pinneberg 
Concordia Hamburg 
0:1
VfR Neumünster 
Holstein Kiel II 
5:1
spielfrei 
Altona 93 
 

Mit einem zeitweise begeisternden Spiel erfreute die Husumer Sportvereinigung die heimischen Fans an diesem Wochenende. Bei herrlichem Herbstwetter und Sonnenschein passte sich die Mannschaft den äußeren Bedingungen an und zelebrierte besonders in der zweiten Halbzeit Konterfußball der besonderen Art. Ein ums andere Mal ließen die schnellen Husumer Stürmer ihre pomadig wirkenden Gegenspieler stehen und liefen auf das Gästetor zu. Wäre nicht etwas Pech und Übereifer im Spiel gewesen, wer weiß, wie dieses Spiel ausgegangen wäre.

Mit fast kompletter Mannschaft spielte die Sportvereinigung wie aus einem Guss. Konsequente Abwehrarbeit war der Ausgangspunkt für überfallartige, schnell vorgetragene und stets gefährliche Konter der Hansen-Elf. Die Rückkehr von Malte Köster, Oliver Zehe und Carsten Groth wirkte sich sehr positiv aus, alle Mannschaftsteile erfüllten ihre Aufgabe. Die Meiendorfer Gäste wirkten zwar spieltechnisch überlegen, jedoch konnte man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass sie die Husumer doch ein wenig unterschätzt hatten. Diesen Eindruck bestätige MSV-Trainer Stolina nach dem Spiel: »Wir wollten mit einem Dreier in der Tabelle weiter oben mitspielen, doch nach dieser desolaten Vorstellung ist die Enttäuschung sehr groß. Meine Spieler haben wohl die Husumer unterschätzt. Die Abwehr war nicht gut sortiert, das Mittelfeld entwickelte keinerlei Kreativität.« Husums Trainer Hansen war natürlich mit der gezeigten Leistung seiner Elf sehr zufrieden: »Das war ein erfreulicher Sieg, die Husumer Mannschaft lebt! Durch diesen Sieg bauen wir wieder Selbstvertrauen auf.«

Respekt vor dem starken Gegner aus Meiendorf war den Spielern in der Anfangsphase deutlich anzumerken, die Gäste konnten sich aber nicht entscheidend in Szene setzen. Mit zunehmender Dauer des Spiels besannen sich die Husumer Spieler auf die eigenen Stärken, Einsatz und kämpferische Einstellung stimmten. Keine Mannschaft konnte sich in der ersten halben Stunde eine Torchance herausspielen. Angriffe wurden frühzeitig abgefangen, nur einmal setzte sich MSV-Spieler Krausz durch, zog aus 16 Metern ab, doch Teubler hielt den Ball sicher (33.). Die 35. Spielminute brachte die etwas überraschende Husumer Führung: Lüttkenhaus trat nach einem langen Ball von Oliver Zehe über den Ball, Björn Fleige reagierte blitzschnell und hämmerte das Leder von der Strafraumgrenze unhaltbar zur 1:0-Führung in die Maschen. Mit diesem Ergebnis ging es auch zum Pausentee.

Dieses erstaunliche Endergebnis zeigte die Anzeigetafel nach Spielschluss an!

Nach einer weitgehend ausgeglichenen ersten Halbzeit sollten sich nun die Ereignisse überschlagen. Der MSV drängte auf den Ausgleich, die HSV aber hatte schon in der 49. Minute das 2:0 auf dem Fuß: Arne Hansen ergatterte sich den Ball von Torhüter Böhmer an der Strafraumgrenze, lief allein auf das leere Tor zu. Doch anstatt zu schießen, vertändelte er das Leder noch gegen einen schnell herbei eilenden Abwehrspieler. Was für eine Chance! Die Fans hatten den Torjubel noch auf den Lippen, da köpfte Olufemi Smith im Gegenzug zum 1:1 ein (49.). Die Husumer Abwehr wirkte in dieser Szene unsortiert. Den Zuschauern stockte der Atem, man hatte das Gefühl, das Spiel könnte jetzt kippen. Der eingewechselte Degen wirbelte, doch sein Kopfball verfehlte das Tor um einen Meter (50.). Nach diesem Schock fingen sich die Stormstädter schnell und überliefen jetzt immer wieder die Abwehr der Gäste. Nach sehenswerten Kombinationen wurden Torchancen fast im Minutentakt herausgespielt. Die Tore fielen zwangsläufig:

62. Minute: 2:1 Jann-Iven Jensen gelang nach einer wunderbaren Zehe-Flanke von der rechten Seite die umjubelte Führung
63. Minute: 3:1 nach einer Notbremse gegen den durchgebrochenen Gerrit Müller gab es Freistoß von der Strafraumgrenze. Björn Fleige zirkelte den Ball wunderschön und unhaltbar für Böhmer in den Winkel - ein Traumtor! Unverständlich nur die ausbleibende Schiedsrichterentscheidung: Hier hätte es für den Abwehrspieler eindeutig rot geben müssen (letzter Mann!)
68. Minute: 4:1 Oliver Zehe krönte seine starke Leistung nach Zuspiel von Gerrit Müller, der wieder nicht von der Abwehr zu halten war

Der MSV am Boden, völlig verunsichert. Husum konnte sich richtig austoben, immer wieder rollten die Angriffe auf das Gästetor. Nur einmal kamen die Meiendorfer noch zu einer Möglichkeit: In der 74. Minute drosch Krohn den Ball aus 25 Metern knapp am Husumer Tor vorbei. Fünf Minuten später zeigte Ilhan Alim seine Freistoßkünste. Aus 35 Metern hämmerte er das Leder auf das Gästetor, Glück für die Hamburger, dass ein Abwehrspieler noch seinen Fuß dazwischen bekam! In der 82. Minute war Björn Fleige durchgebrochen, stand frei vor Keeper Böhmer. In seiner Not stieß er Fleige um - Notbremse und zugleich rote Karte. Der anschließende Freistoß durch Björn Fleige aus 16 Metern wurde in letzter Sekunde noch abgewehrt.

Der Torhunger auf Husumer Seite war aber noch nicht gestillt: In der 86. Minute spielte Jann-Iven Jensen drei Gegenspieler aus, seine anschließende Flanke nutze Gerrit Müller zum 5:1. Das Endergebnis stand in der 89. Minute fest, Björn Fleige köpfte, Arne Hansen erzielte auch per Kopfball das umjubelte Endergebnis.

Fazit: Mit 6:1 wurde der MSV förmlich vom Platz gefegt. Eine starke und geschlossene Mannschaftsleistung bildete die Grundlage für Husums höchsten Oberligasieg! Den Ausgleich steckte die Mannschaft weg und sicherte sich zielstrebig den verdienten Sieg.
Tore: 1:0 Fleige (35.), 1:1 Smith (49.), 2:1 Jensen (62.), 3:1 Fleige (63.), 4:1 Zehe (68.), 5:1 Müller (86.), 6:1 Hansen (89.)
Beste Spieler: starke Mannschaftsleistung / Smith
Ecken: 0 : 6
Chancenverhältnis: 12 : 5
Zuschauer: 352
Karten: Groth (38.), Schyma (60.), Fleige (88.) - alle 
Besondere Ereignisse: Ärgernis am Rande ist immer noch Thorston E., der sich permanent weigert unsere Husumer Mannschaft mit seiner Anwesenheit zu erfreuen. Unglaublich!
Spielwertung: klasse Partie, die Zuschauer hatten ihren Spaß! Weiter so!
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Schyma - Hansen, Groth, Zehe, Jensen, Alim - Fleige, Müller
14. ST 10.11.02 Concordia Hamburg Husumer SV 1:0
Aufwärtstrend bei Spitzenteam bestätigt!

10.11.2002

Concordia Hamburg - Husumer SV

1 : 0 (1:0)


14. Spieltag
 TSB Flensburg
VfR Neumünster 
0:1
FC St. Pauli 
VW Billstedt 04 
3:0
TSV Altenholz 
VfL Pinneberg 
0:4
Meiendorfer SV 
Eimsbütteler TV 
5:1
Raspo Elmshorn 
Heider SV 
0:0
Bergedorf 85 
Altona 93 
3:3
Holstein Kiel II 
Flensburg 08 
2:3
Concordia Hamburg 
Husumer SV 
1:0
spielfrei 
SV Lurup 
 

Obwohl die Husumer Sportvereinigung die Heimreise mit einer Niederlage im Gepäck antreten musste, zeigte die Mannschaft dennoch eine ansprechende Leistung und enttäuschte auf fremdem Platz keineswegs! Über weite Strecken bot man dem haushohen Favoriten und aktuellen Tabellenzweiten Paroli, ließ nur wenige hochkarätige Möglichkeiten zu. Concordia zeigte natürlich, dass eine Klassemannschaft auf dem Feld stand, die sehr kombinationssicher das Spiel aufzog. Technisch versiert und mit vielen Doppelpässen agierend wurden besonders die schnellen Spitzen Ahmet Hamurcu und Berkan Algan in Szene gesetzt, doch fast immer war ein Husumer Abwehrspieler dazwischen und bereinigte die Situation. Besonders im zweiten Spielabschnitt drängten die Gäste energisch auf den Ausgleich, einige hundertprozentige Chancen ergaben sich zwangsläufig. Doch leider waren die Husumer Spieler vor dem Tor nicht kaltschnäuzig genug, ein Punktgewinn wäre durchaus möglich gewesen!

Mit gesteigertem Selbstbewusstsein nach dem hohen 6:1-Sieg der vergangenen Woche gegen den Meiendorfer SV legte die Husumer Mannschaft gleich los wie die Feuerwehr. Zwei Weitschüsse verfehlten das Hamburger Tor nur knapp. Zunächst versuchte es Malte Köster, der mit einem Aufsetzer aus 30 Metern Pech hatte (5.), dann zeigte Ilhan Alim, dass er aus großer Distanz abziehen kann. Mit seinem 25-Meter-Knaller brachte er Torwart Kindler in Bedrängnis (8.). Die Antwort der Gastgeber ließ nicht lange auf sich warten, denn nun riss die Mannschaft das Spiel an sich. Das Mittelfeld wurde mit schnellen Kombinationen überwunden, die Spitzen in Position gebracht. Nach einem Eckball fiel bereits in der 9. Minute das Tor des Tages - resultierend aus einem Abwehrfehler: Völlig frei kam der wieselflinke Ahmet Hamurcu zum Kopfball, Andre Schyma kam leider zu spät, 1:0! Wiederum Hamurcu ließ in der 12. Minute einen Flankenball gekonnt abtropfen, nur Zentimeter strich das Leder am Pfosten vorbei. Concordia wirbelte weiter, Husums Abwehr hatte jetzt Schwerstarbeit zu leisten, verkaufte sich aber gut. Schnelle Konter wurden aber von der Hamburger Abwehr geschickt unterbunden. Nachdem Kappler in der 26. Minute zu eigensinnig am Husumer Tor vorbei schoss, versuchten es Algan (42.) und Tornieporth (43.) mit Gewaltschüssen aus kurzer Distanz, André Teubler meisterte die Prüfungen jedoch gekonnt.

Hatten die Gastgeber im ersten Durchgang noch ein optisches Übergewicht mit einigen hochkarätigen Möglichkeiten, so drehte sich die Partie mit zunehmender Spielzeit. Husum befreite sich aus der Umklammerung, brachte die Gastgeber immer wieder in Bedrängnis. Zwar konnte Concordia das Husumer Tor noch zweimal in Gefahr bringen, aber Tornieporth (59.) und Algan (68.) verzogen oder scheiterten an Teubler. Die Nordfriesen antworteten mit einem 14-Meter-Schuss von Björn Fleige, der nur knapp das Tor verfehlte (72.). Torben Carstensen tankte sich vier Minuten später auf der rechten Seite durch, seinen fulminanten 20-Meter-Schuss konnte Kindler gerade noch abwehren, Arne Hansen verpasste den abgewehrten Ball nur äußerst knapp (76.). Weiter Pech für Husum: Björn Fleige setzte einen Kopfball nach wunderschöner Flanke von Carsten Groth nur knapp über den Balken (81.). Und auch Oliver Zehes Heber ging über die Latte ins Aus (86.). In der immer hektischer werdenden Partie sah Concordias Abwehrspieler Florian Mohr nach wiederholtem Foulspiel die Karte (86.). Die Stormstädter drängten weiter: Die größte Möglichkeit zum Ausgleich versiebte in der 90. Minute Arne Hansen, der vom eingewechselten Erion Alla glänzend angespielt wurde. Doch aus kurzer Distanz brachte er das Leder nicht im Tor unter! Was für eine Möglichkeit zum Punktgewinn - nach dem Schlusspfiff jubelten nur die glücklichen Gastgeber!

Fazit: Unnötige Niederlage, ein Punkt wäre durchaus drin gewesen! Leider fehlte die Cleverness vor dem Tor. Concordia war zwar ein schwerer Gegner, doch die Husumer Mannschaft verkaufte sich sehr gut, Kompliment!
Tore: 1:0 A. Hamurcu (9.)
Beste Spieler: Kruskopf, Algan, Hamurcu / gute Mannschaftsleistung, besonders Köster, Rettkowski, Zehe, Fleige
Ecken: 8 : 2
Chancenverhältnis: 11 : 9
Zuschauer: 300
Karten: Rettkowski (26.) 
Spielwertung: nach schwieriger erster Halbzeit den Tabellenzweiten in Nöte gebracht! Der Ausgleich wäre nicht unverdient gewesen.
Aufstellung: Teubler - Köster - Schyma, Rettkowski (77. Alla) - Hansen, Groth, Zehe, Jensen (22. Carstensen), Alim (62. C. Herpel), Fleige, Müller
15. ST 16.11.02 Husumer SV TSV Altenholz 2:1
Geglückte Revanche!

16.11.2002

Husumer SV - TSV Altenholz

2 : 1 (0:1)


15. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Concordia Hamburg 
2:3
Flensburg 08 
VfR Neumünster 
1:2
Husumer SV 
TSV Altenholz 
2:1
VfL Pinneberg 
FC St. Pauli (A) 
3:3
VW Billstedt 04 
Holstein Kiel II 
2:4
SV Lurup 
Bergedorf 85 
1:0
Altona 93 
Raspo Elmshorn 
1:2
Heider SV 
Meiendorfer SV 
3:4
spielfrei 
TSB Flensburg 
 

Mit einem »Dreier« revanchierte sich die Husumer Sportvereinigung an diesem Wochenende für die derbe 3:7-Heim-Schlappe aus dem Vorjahr. Vor immerhin 384 frierenden Zuschauern bei nasskaltem Herbstwetter konnte die Mannschaft die treuen Fans aber nur in der zweiten Halbzeit erwärmen. Im ersten Durchgang lief das Spiel fast völlig an den Husumern vorbei. Zwar war das Bemühen zu erkennen, das Geschehen in den Griff zu bekommen, aber wirklich gelungene Szenen waren Mangelware. Der Gegner aus Altenholz erspielte sich eine optische Überlegenheit, versäumte es aber, die Führung auszubauen. Allerdings waren die Angreifer bei ihren Husumer Gegenspielern bis auf die Szene zum 0:1 in guten Händen.

Gästetrainer Witt haderte nach dem Spiel mit seiner Mannschaft: »Ich bin nur mit der ersten Halbzeit zufrieden. Im zweiten Durchgang hatten wir keine Einstellung zum Spiel, standen zu weit von den Gegenspielern weg. Es rächte sich, dass wir das zweite Tor nicht nachlegen konnten.« Zufrieden natürlich Hans-Peter Hansen vom Husumer SV: » Durch diesen Sieg haben wir den Abstand zu den Abstiegsplätzen vergrößert. Mit dem Spiel der ersten Halbzeit konnte ich nicht zufrieden sein. Wir standen nicht gut, waren viel zu ungeordnet. Im zweiten Abschnitt haben wir eine kämpferisch gute Leistung gebracht!«

Nicht viel zu sehen war in der ersten Halbzeit von der Husumer Sportvereinigung, die guten Ansätze der letzten Spiele schienen wie weggeblasen. Das aggressive Abwehrverhalten mit sehenswerten Kombinationen im Mittelfeld aus der letzten Partie bei Concordia Hamburg war verflogen. Der Gegner erzwang ein Übergewicht im Mittelfeld, da man ohne Libero mit zwei Manndeckern agierte. Und schon nach acht Minuten führten die Altenholzer durch einem kapitalen Abwehrfehler von Andre Schyma, der den Ball völlig unnötig Shahosseini vorlegte. Aus zwei Metern hatte der Altenholzer Torjäger natürlich keine Mühe, den Ball einzuschieben. Diesen Schock schienen die Husumer schwer zu verkraften, denn nur Gerrit Müller gelang in der 17. Minute ein halbwegs gefährlicher Schuss auf das Gästetor. Im Gegenzug hätte bereits die Vorentscheidung fallen können, doch Lammers zielte nur um Zentimeter am Pfosten vorbei, Torhüter Teubler hätte wohl keine Chance gehabt (17.). Nachdem der frei stehende Arne Hansen nach feinem Zuspiel von Malte Köster am Altenholzer Keeper Borger scheiterte (39.), machte es auf der Gegenseite Knoll auch nicht besser: In der 45. Minute scheiterte er aus 12 Metern an Teubler, war aber wohl überrascht, dass er so frei zu Schuss kam!

Nach der Pause ging ein Ruck durch die Husumer Mannschaft, jetzt wurde Fußball gekämpft. Immer wieder brachen jetzt die Husumer Angreifer durch, der Ausgleich schien nur eine Frage der Zeit. Der Ausgleich gelang in der 52. Spielminute: Nach einem gelungenen Angriff köpfte Björn Fleige uneigennützig auf Gerrit Müller, der das Leder seelenruhig flach ins lange Eck einschob. Die Führung hatte Torben Carstensen auf dem Fuß, doch sein Schuss in der 56. Minute verfehlte das Ziel. Eine weitere dicke Gelegenheit versiebte Gerrit Müller: Nach einer gelungenen Einzelleistung von Arne Hansen, der die gesamte Abwehr ausspielte, drosch der Angreifer den Ball aus 16 Metern über den Balken (77.). Den frierenden Fans stockte der Atem, doch die Erlösung in Person von Erion Alla ereilte sie in der 80. Minute: Einen schnellen Angriff über Gerrit Müller schloss Alla mit einem herrlichen 16-Meter-Schuss ins linke obere Eck zum 2:1-Sieg der Gastgeber ab.

Fazit: Mit einer konzentrierten Leistung in der zweiten Halbzeit wurde ein wichtiger Sieg im Kampf um den Klassenerhalt errungen. Mit den größeren Spielanteilen und den daraus resultierenden Tormöglichkeiten ein verdienter »Dreier«. Der TSV besaß im zweiten Spielabschnitt keine einzige Torchance mehr!
Tore: 0:1 Shahosseini (8.), 1:1 Müller (52.), 2:1 Alla (80.)
Beste Spieler: Köster, Rettkowski, Groth / Blazevic
Ecken: 5 : 5
Chancenverhältnis: 10 : 5
Zuschauer: 384
Karten: Groth, Carstensen, Jensen - alle 
Spielwertung: durch eine gute 2. Halbzeit das Spiel noch herumgerissen!
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Schyma - Hansen, Jensen, Groth, Carstensen (70. Alla), Alim (77. C. Herpel) - Fleige, Müller
16. ST 23.11.02 FC St. Pauli (A) Husumer SV 3:1
Sternschanze bleibt eine Festung!

23.11.2002

FC St. Pauli (A) - Husumer SV

3 : 1 (1:0)


16. Spieltag
 Concordia Hamburg
Heider SV 
3:0
Flensburg 08 
VW Billstedt 04 
1:0
FC St. Pauli (A) 
Husumer SV 
3:1
TSV Altenholz 
Eimsbütteler TV 
1:1
Meiendorfer SV 
Altona 93 
2:1
Raspo Elmshorn 
SV Lurup 
2:1
Bergedorf 85 
TSB Flensburg 
1:0
Holstein Kiel II 
VfL Pinneberg 
1:0
spielfrei 
VfR Neumünster 
 

Ein Erfolgserlebnis blieb den Kickern der Husumer Sportvereinigung auch nach diesem Spiel beim souveränen Herbstmeister FC St. Pauli (A) weiter verwehrt (Vorjahr 0:3). Das Ergebnis geht selbstverständlich in Ordnung, da die Paulianer die reifere Truppe stellten. Durch hohe Laufbereitschaft und Zweikampfstärke riss die Elf das Spiel an sich. Spielerisch dominant, vergaben die Gastgeber aber sehr leichtfertig klarste Tormöglichkeiten. Doch auch die Husumer verkauften sich gut, das Ergebnis stellt einen Achtungserfolg dar. Wenn die Mannschaft sich nicht selbst durch zwei individuelle Abwehrfehler auf die Verliererstraße gebracht hätte, wer weiß, ob nicht ein Punktgewinn möglich gewesen wäre.

Schwerstarbeit hatte die Husumer Abwehr an diesem diesigen Nachmittag vor 330 Zuschauern zu leisten. Unterstützt von den wieder zahlreich mitgereisten Fans musste man zahlreiche Angriffe der Gastgeber über sich ergehen lassen. Doch Zielwasser hatten die Hamburger gerade nicht getrunken, denn entweder scheiterte man an der vielbeinigen Abwehr der Husumer, oder das eigene Unvermögen ließ grüßen. Husum beschränkte sich auf Konter, doch oft bissen sich die Angreifer von der Nordseeküste die Zähne aus. Durch großen läuferischen Einsatz der Gastgeber wurden viele Bälle erobert, der ballführende wurde meist durch mehrere Spieler attackiert.

Ilhan Alim versetzte den Gastgebern in der Anfangsphase eine Schrecksekunde, als er sich in der 7. Minute gegen drei Gegner behauptete und in den Strafraum eindrang. Leider wurde er abgedrängt, sein Schuss ging leider nur ans Außennetz. Die Führung konnten die Hamburger bereits nach fünfzehn Minuten sicherstellen: Zunächst scheiterte der an diesem Nachmittag groß aufspielende Kazior noch mit einem Kopfball an Teubler, doch der folgende Angriff wurde von Philip Albrecht erfolgreich abgeschlossen. Begünstigt wurde die Führung allerdings durch einen Stellungsfehler von Sascha Rettkowski. Große Aufregung im Husumer Lager brachte die 28. Spielminute. Zunächst scheiterte Arne Hansen mit einem Drehschuss am Hamburger Schlussmann Miethe. Es folgte ein schulmäßig vorgetragener Konter der Paulianer, der antrittsschnelle Arlioglu ließ seinen Gegenspieler Schyma stehen und stand plötzlich frei vor Teubler. Dieser stürzte aus seinem Tor, brachte den Hamburger Angreifer zu Fall - Elfmeter! Eine umstrittene Entscheidung, denn Teubler hatte den Ball gespielt, doch der Pfiff des Unparteiischen war eindeutig.

Zur Freude des Husumer Anhangs wehrte der Husumer Keeper den von Williams geschossenen Strafstoß ab (28.). Ihre Führung konnten die Hamburger aber auch in der 34. Minute nicht ausbauen. Zunächst verpasste noch Albrecht kläglich, dann scheiterte Kazior nach einer Ecke. Arne Hansen kratzte den Ball noch von der Linie. Vor der Pause nur noch eine Husumer Möglichkeit: Björn Fleige brachte Torhüter Miethe mit einem Kopfball in Verlegenheit (38.).

Husums beste Phase folgte mit Beginn der zweiten Halbzeit. Immer wieder wurden schnelle Konter vor das Tor getragen, zunächst noch ohne Wirkung, doch die 65. Minute brachte den überraschenden Ausgleich. Gerrit Müller konnte nach Zuspiel von Andre Schyma an Miethe vorbei zum 1:1 einschießen. Der Ball lief jetzt gut durch die Reihen der Husumer. Sollte St. Pauli für das eklatante Auslassen seiner Torchancen in der ersten Halbzeit bestraft werden? Leider nicht, denn zwei unnötige Patzer brachte den Husumer Deich zum Überlaufen. Zunächst foulte der eingewechselte Torben Carstensen völlig unnötig seinen Gegenspieler, der anschließende Freistoß führte zum 2:1. Kazior war zur Stelle und köpfte den Ball unhaltbar ins lange Eck (70.). Sechs Minuten später die endgültige Entscheidung: Andre Schyma erreichte einen vermeintlich leichten Flankenball nicht, Kazior war wieder zur Stelle und hämmerte den Ball ins Tor (76.). 3:1, die Partie war gelaufen. Gerrit Müller hätte in der Schlussminute noch ein wenig Ergebniskosmetik betreiben können, doch ein Abwehrspieler rettete für den ausgespielten Miethe (90.+2).

Fazit: Das Ergebnis geht in Ordnung, schließlich spielte die Mannschaft gegen den Tabellenführer und Herbstmeister und zog sich achtbar aus der Affäre.
Tore: 1:0 Albrecht (15.), 1:1 Müller (65.), 2:1 Kazior (70.), 3:1 Kazior (76.)
Beste Spieler: Kazior, Arlioglu / Köster
Ecken: 8 : 4
Chancenverhältnis: 13 : 7
Zuschauer: 330
Karten: Teubler (28.), Müller (31.), Köster (39.), Hansen (69.) - alle 
Spielwertung: nie aufgegeben, mit dem Ergebnis kann man leben!
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Schyma - Zehe (80. C. Herpel), Hansen, Groth, Alla (58. Jensen), Alim (61. Carstensen) - Fleige, Müller
17. ST 30.11.02 Husumer SV KSV Holstein Kiel 2 2:0
Störchen wurden Flügel gestutzt!

30.11.2002

Husumer SV - Holstein Kiel II 

2 : 0 (1:0)


17. Spieltag
 Eimsbütteler TV
FC St. Pauli (A) 
0:4
TSB Flensburg 
Raspo Elmshorn 
2:1
Husumer SV 
Holstein Kiel II 
2:0
VW Billstedt 04 
VfR Neumünster 
3:6
SV Lurup 
Meiendorfer SV 
1:1
Altona 93 
Concordia Hamburg 
3:0
Heider SV 
TSV Altenholz 
1:2
VfL Pinneberg 
Flensburg 08 
2:2
spielfrei 
Bergedorf 85 
 

Den fünften Heimsieg dieser Saison erkämpfte sich die Husumer Sportvereinigung an diesem Wochenende und fand damit Anschluss an das Mittelfeld. Vor 340 Zuschauern war es allerdings ein hartes Stück Arbeit, bis die drei Punkte endgültig eingefahren wurden, denn die »Jungstörche« wehrten sich mit aller Kraft. Spielerisch mit einer ansprechenden Leistung, vergaßen sie aber das Wichtigste beim Fußballspiel, nämlich das Tore schießen. Im Verlauf des Spiels tauchte die Mannschaft von Trainer Manz nur zweimal gefährlich vor dem Tor von André Teubler auf, der ansonsten einen ruhigen Nachmittag verbrachte. Das spricht aber auch wieder für die hervorragende Abwehrleistung der Husumer Spieler, die ihren technisch beschlagenen Gegenspielern ein ums andere mal den Schneid abkauften. Eine überragende Partie bot nicht zum ersten Mal in dieser Saison Libero Malte Köster, der sich nicht nur auf die Abwehrarbeit konzentrierte, sondern auch immer wieder den Vorwärtsgang einlegte. Sascha Rettkowski stand dem nur wenig nach, sein Gegenspieler Peter Michalski wurde zur Bedeutungslosigkeit verdammt, spielte in Halbzeit zwei im Mittelfeld! Hervorzuheben bleibt auch Gerrit Müller, der wieder ein enormes Laufpensum hinlegte, überall Löcher stopfte und zudem brandgefährlich wirkte. Solche herausragenden Spielerpersönlichkeiten hatten die Kieler nicht zu bieten. Husum wirkte bei jeder Aktion sehr aggressiv, die Zweikampfstärke war der entscheidende Vorteil an diesem Nachmittag.

Kiels Trainer Manz fand nach Spielende dann auch deutliche Worte: »Wir haben verdient verloren, die Aggressivität fehlte völlig. Das Zweikampfverhalten ließ viele Wünsche offen, Druck nach vorne haben wir überhaupt nicht entwickelt.« Hans-Peter Hansen war da natürlich gelöster: »Wir haben kaum Chancen des Gegners zugelassen, waren sehr giftig im Zweikampfverhalten. Jetzt haben wir endlich etwas Luft im Abstiegskampf.«

Mit einer Drangperiode starteten die Gäste das Spiel, Husum zog sich zwangsläufig in den ersten zehn Minuten weit in die eigene Hälfte zurück. Torgefahr kam dabei jedoch nicht auf, denn die Kieler spielten zwar schön, aber nicht effektiv. Die Antwort der Stormstädter folgte zur rechten Zeit, denn Gerrit Müller erzielte bereits in der 11. Spielminute das 1:0 für die Platzherren. Nach einen öffnenden Pass durch Arne Hansen narrte er seine Gegenspieler und schoss überlegt ins linke untere Eck ein, Torhüter Dollnick hatte nicht den Hauch einer Chance! Sturmpartner Björn Fleige hatte das zweite Husumer Tor in der 14. Minute auf dem Fuß, doch sein Freistoß aus 18 Metern klatschte an die Latte des Kieler Tores! Vier Minuten später versuchte es Jann-Iven Jensen, der die Kieler Abwehr ausspielte, aber knapp verzog. Torhüter Dollnick konnte sich schließlich in der 23. Minute auszeichnen: Eine Direktabnahme von Björn Fleige entschärfte er sicher. Von den Kieler Störchen nichts zu sehen. Die einzige Möglichkeit in Halbzeit eins parierte Teubler sicher, ein Freistoß aus 25 Metern stellte Husums Torhüter vor keine ernsthaften Probleme.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich nicht viel: Kiel verfiel weiter in Schönspielerei, die Husumer wirkten zielstrebig und starteten weiter schnelle Angriffe. Belohnt wurden sie schließlich in der 70. Spielminute. Gerrit Müller spurtete einem schon verloren geglaubten Ball hinterher, Keeper Dollnick unterschätze offensichtlich die Schnelligkeit des Husumer Angreifers und vertändelte das Leder. Arne Hansen war der Nutznießer dieser Aktion, stand plötzlich völlig frei vor dem Tor und versenkte den Ball aus 20 Metern zum spielentscheidenden 2:0 für die Platzherren. Husum weiter im Vorwärtsgang: In der 77. Minute scheiterte Gerrit Müller aus 12 Metern am großartig reagierenden Kieler Torhüter. Den Schlusspunkt setzte schließlich Torben Carstensen in der 83. Minute, doch Kiels Keeper wehrte ab. Holsteins einzige torgefährliche Szene der zweiten Halbzeit in der letzten Spielminute durch Peter Michalski, der jedoch aus kurzer Distanz über das Tor schoss.

Fazit: Ein völlig verdienter Sieg der Husumer SV, die den Gegner nie entscheidend ins Spiel kommen ließ. Mit einer konzentrierten Leistung wurden drei wichtige Punkte im Abstiegskampf eingefahren.
Tore: 1:0 Müller (11.), 2:0 Hansen (70.)
Beste Spieler: Köster, Rettkowski, Müller / Niels Hansen
Ecken: 4 : 5
Chancenverhältnis: 10 : 2
Zuschauer: 340
Karten: Fehlanzeige!
Spielwertung: auch wenn nicht alles klappte - die Mannschaft ist auf dem richtigen Weg! Weiter so!
Aufstellung: Teubler - Köster - Rettkowski, Schyma - Zehe, Groth, Hansen, Jensen, Alla (65. Cornils) - Fleige (79. Carstensen), Müller
18. ST 07.12.02 Husumer SV Flensburg 08 2:2

Husumer Vorweihnachtsgeschenke retten Flensburg vor Niederlage!

07.12.2002

Husumer SV - Flensburg 08 

2 : 2 (2:1)


18. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Holstein Kiel II 
1:1
Husumer SV 
Flensburg 08 
2:2
Heider SV 
FC St. Pauli (A) 
0:2
 TSB Flensburg
Meiendorfer SV 
1:3
VfL Pinneberg 
VW Billstedt 04 
2:1
Altona 93 
TSV Altenholz 
4:1
SV Lurup 
Concordia Hamburg 
0:0
Bergedorf 85 
VfR Neumünster 
2:0
spielfrei 
Raspo Elmshorn 
 

Mit zwei Vorweihnachtsgeschenken in Form von kapitalen Abwehrfehlern erfreute die Husumer Mannschaft die Gäste aus Flensburg an diesem Wochenende und brachte damit den Gegner wieder unnötig ins Spiel zurück und sich selber um den möglichen Sieg! Wieder einmal kam es damit in diesem Nachbarschaftsderby zu einer Punkteteilung, doch diesmal wäre für die Sportvereinigung mehr drin gewesen. Vor 441 frierenden Zuschauern entwickelte sich ein kurzweiliges Spiel mit einem optischen Übergewicht der Gastgeber, die sich die klareren Möglichkeiten herausspielten. Flensburg wirkte vor dem Tor viel zu überhastet und unkonzentriert, kam in den ersten 45 Minuten nur zu einer Torchance. Flensburgs Spielertrainer Kent Scholz war nach Spielschluss dennoch mit seiner Mannschaft zufrieden: »Wir wollten den Aufwärtstrend fortsetzen, haben auch gut angefangen. Durch ein Gastgeschenk sind wir in Führung gegangen. Nach dem Rückstand haben wir Moral bewiesen.« Husums Trainer Hans-Peter Hansen sah das Ergebnis mit gemischten Gefühlen: »Leider haben wir das 3. Tor nicht gemacht. 08 hat sich in der zweiten Halbzeit den Punkt verdient.«

Verwundert rieben sich die Husumer Fans zu Spielbeginn die Augen, denn ihre Mannschaft schien in der ersten Viertelstunde überhaupt nicht auf dem Platz zu sein: Flensburg machte das Spiel, Husum hatte Mühe, überhaupt an den Ball zu kommen. Aber die Führung der Flensburger bereitete bezeichnenderweise ein Husumer vor. Malte Köster, der nicht seinen stärksten Tag erwischt hatte, legte den Ball völlig unnötigerweise Vestergaard mustergültig vor die Füße. Der bedankte sich artig und hatte keine Mühe, aus 5 Metern die 1:0-Führung für seine Farben zu erzielen (9.). Die zweite Schrecksekunde für die Husumer dann in der 14. Minute, Langeloh tauchte völlig frei vor Teubler auf, doch sein Kopfball war zu schwach. Dies sollte die letzte Torchance der Gäste in der ersten Halbzeit gewesen sein, denn Husum befreite sich zunehmend und übernahm eindeutig das Kommando. Mit teilweise herrlichen Kombinationen erfreuten sie jetzt das heimische Publikum und bedrängten das Flensburger Tor ein ums andere Mal. Besonders der quirlige Erion Alla spielte seine technischen Fertigkeiten aus und avancierte zum besten Spieler auf dem Platz. Immer wieder narrte er seine Gegenspieler und war dabei noch sehr torgefährlich: In der 16. Minute hatte er aber Pech an seinen Schussstiefeln, sein Schuss von der linken Angriffsseite ging nach herrlichem Zuspiel von Arne Hansen knapp am Gästetor vorbei. In der 32. Minute leitete Alla dann den Ausgleichstreffer vor. Sein herrlicher Steilpass erreichte den schnellen Gerrit Müller, der in Mittelstürmerposition Torwart Draeger keine Chance ließ. Jann-Iven Jensen zirkelte vier Minuten später nur knapp neben das Tor, doch die 38. Minute brachte den ersehnten Husumer Führungstreffer: Nach einem Müller-Kopfball fiel Erion Alla der Ball praktisch vor die Füße. Aus knapp 10 Metern hatte er keine Mühe und erzielte die 2:1-Führung (38.). Ein Volley-Schuss durch Andre Schyma in der 45. Minute, der jedoch verzog, rundete die gute Leistung der Mannschaft ab.

Vielversprechend startete die Husumer Mannschaft auch in die zweite Halbzeit. Bereits zwei Minuten nach Wiederbeginn setzte Björn Fleige den Ball nach herrlicher Flanke von Jann-Iven Jensen nur Zentimeter am Pfosten vorbei. Draeger hätte keine Abwehrchance gehabt. Im Gegenzug verpasste Lorenzen knapp. Doch die Husumer besaßen weiter Großchancen fast im Minutentakt, die leider teilweise unkonzentriert vergeben oder von Draeger großartig entschärft wurden. Alla (48.) mit einem 16-Meter-Schuss, Müller (54.), Fleige (61.) und Groth (62.) scheiterten am Flensburger Keeper.

Die Gäste kamen nun immer besser ins Spiel. Vestergaard scheiterte in der 69. Minute noch mit einem Kopfball an Teubler, der das Leder um den Pfosten drehte. Zum Ausgleich benötigten die Fördestädter aber wieder die Hilfe der Husumer: In der 70. Spielminute legte Carsten Groth den Ball Sören Gram auf den Fuß, nachdem die Abwehr den Ball einfach nicht weg bekam. Der Däne hatte keine Mühe, aus kurzer Distanz einzuschieben. Den Siegtreffer der Husumer verhinderten die Gäste in der 85. Minute mit gemeinsamer Kraft . Nachdem Gerrit Müller vier Gegenspieler ausgetanzt hatte, wurde der nachfolgende Schuss von Christian Herpel noch auf der Torlinie gerettet!

Fazit: Ein Sieg wäre aufgrund der vorhandenen Möglichkeiten drin gewesen. Doch Flensburg wurde unnötig durch individuelle Abwehrfehler wieder ins Spiel gebracht - schade. Erfreulich, dass dieses sonst so brisante Derby diesmal ganz ohne die sonst üblichen Nickelichkeiten und Fouls bestritten wurde. Der Schiedsrichter brauchte keine einzige Karte zu verteilen!
Tore:  0:1 Vestergaard (9.), 1:1 Müller (32.), 2:1 Alla (38.), 2:2 Gram (70.)
Beste Spieler: Zehe, Alla, Müller / Draeger, Peetz
Ecken: 8 : 3
Chancenverhältnis: 15 : 8
Zuschauer: 441
Besonderheiten: Nach dem Spiel wurde bekannt, das Husums Trainer Hans-Peter Hansen seinen Vertrag um 1 Jahr verlängert hat.
Spielwertung: trotz eines ansehnlichen Spiels leider keinen Sieg eingefahren! Es war mehr drin!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Schyma - Cornils (79. Carstensen), Groth, Hansen, Alla, Jensen (73. C. Herpel) - Fleige (81. Alim), Müller
12. ST 14.12.02 Raspo Elsmhorn Husumer SV 2:0
Gelungener Jahresabschluss mit höchstem Oberliga-Auswärtssieg!

14.12.2002

Raspo Elmshorn - Husumer SV

0 : 4 (0:2)*

Presse-Information der Husumer SV vom 25.04.2003

Unverständnis über Entscheidung des Verbandsgerichts
In mündlicher Verhandlung am 22.04.2003 hat das Verbandsgericht die Entscheidung des Sportgerichts, die Hinrunden-Oberligabegegnung Rasensport Elmshorn - Husumer SV (0:4) wegen Verstoßes gegen die U24-/U21-Regelung mit 2:0 für Elmshorn zu werten, bestätigt. Die Berufung der Husumer SV blieb damit ohne Erfolg.
Diese Entscheidung ist für die Husumer SV in keiner Weise nachvollziehbar, da das Verbandsgericht in einem gleichen Fall (VfR Neumünster vs. Bergedorf 85) genau entgegensetzt geurteilt, die Entscheidung des Sportgerichts aufgehoben und das Spiel mit dem ursprünglichen Ergebnis gewertet hatte. Die Husumer SV sieht in dem jetzigen Urteil deshalb einen klaren Verstoß gegen den Gleichheitsgrundsatz, der auch für die Sportgerichtsbarkeit zu gelten hat.
Im Auftrag des Vorstandes
Sven Weißhaar


12. Spieltag
 Concordia Hamburg
VW Billstedt 04
0:0
TSB Flensburg 
Altona 93 
1:0
FC St. Pauli (A) 
Holstein Kiel II 
1:0
TSV Altenholz 
Flensburg 08 
3:1
Meiendorfer SV 
VfL Pinneberg 
1:0*)
Raspo Elmshorn 
Husumer SV 
0:4+)
Bergedorf 85 
Eimsbütteler TV 
4:0
SV Lurup 
VfR Neumünster 
2:3
spielfrei 
Heider SV 
 
+) Das Spiel wurde wegen eines Regelverstoßes mit 2:0 für Raspo umgewertet!
*) Das Spiel wurde wegen eines Regelverstoßes mit 2:0 für Pinneberg umgewertet!

Ihren höchsten Auswärtssieg in der Oberliga feierte die Mannschaft der Husumer SV beim Lieblingsgegner Raspo Elmshorn. Die Serie hielt, denn die Mannschaft gewann zum dritten Mal gegen Elmshorn, eine andere Serie ging dagegen zu Ende: Arne Hansen hatte bisher alle Oberliga-Tore gegen den heutigen Gegner erzielt! Auch diesmal gelang ihm das wichtige 0:1, aber die weiteren Treffer überließ er großzügig seinen Mannschaftskameraden. Überhaupt ein gelungener Nachmittag, denn wie die Mannschaft auf des Gegners Platz agierte, verdient Anerkennung. Kompromisslos in den Zweikämpfen und jederzeit gefährlich vor des Gegners Tor, es gab kaum etwas zu bemängeln. Husum war jederzeit Herr der Lage, kam blendend mit den schwierigen Platzverhältnissen zurecht, ließ den Gegner nie zur Entfaltung kommen. Nur bei ganz wenigen Situationen mussten die zahlreich mitgereisten Husumer Fans zittern, Elmshorn überschlug sich fast vor Harmlosigkeit.

Besonders die erste Halbzeit dominierten die Stormstädter, setzten sich förmlich in des Gegners Hälfte fest. Schon frühzeitig wurde dem Gastgebern der Ball abgejagt und zahlreiche Angriffe auf das Tor von Andre Asmus gefahren. Mit viel Engagement wollte man endlich auch auswärts ein Erfolgserlebnis erzwingen. Bereits in der ersten Minute bediente Malte Köster den pfeilschnellen Gerrit Müller, der alleine auf Asmus zulief. Mit viel Glück konnte der Torwart das frühe 0:1 gerade noch verhindern. Nachdem Carsten Groth knapp am Keeper gescheitert war (9.), hatte wiederum Gerrit Müller die Führung auf dem Fuß. Doch nach einer öffnenden Flanke verpasste er knapp (20.). Die einzige Möglichkeit der Gastgeber in der ersten Halbzeit vergab Kaladic, sein Drehschuss ging allerdings zwei Meter über den Kasten (23.). Die 28. Minute sollte die frierenden Fans dann erwärmen: Arne Hansen erzielte den Führungstreffer aus kurzer Distanz. Nach Vorlage von Jann-Iven Jensen kam er völlig frei zum Schuss. Mit der Führung im Rücken wirkten die Aktionen noch sicherer, Elmshorn wurde nach allen Regeln der Kunst ausgespielt. Zunächst scheiterte Gerrit Müller noch mit einem Seitfallzieher an Torhüter Asmus, der großartig parierte. Doch in der 41. Spielminute schlug das Leder wieder hinter Asmus ein: Von der rechten Strafraumseite erzielte Jann-Iven Jensen das 0:2, als er mit der Pike über den verdutzten Elmshorner Keeper hinweg das Leder in die Maschen setzte.

Nach dem Wechsel versuchten die Gastgeber das Spiel an sich zu reißen, gingen mit mehr Einsatz in die Zweikämpfe. Die Elf von Eugen Igel kam auch zu einigen Eckbällen, zu viel mehr reichte es aber nicht. Dabei lagen die Nerven der Elmshorner anscheinend blank, denn zwei Spieler wurden vorzeitig in die Kabine geschickt (Prozek ,Tätlichkeit (57.) / Rixen , Meckern (60.). Nur eine gefährliche Situation verzeichneten die Hamburger Vorstädter: Sven Meyer prüfte Torhüter Teubler in der 63. Minute mit einer Direktabnahme. Husums Torhüter parierte aber gewohnt sicher. Ein Husumer Doppelschlag machte schließlich die letzten Elmshorner Siegeshoffnungen zunichte. In der 65. Minute erzielte Gerrit Müller nach einem schnellen Konter seinen neunten Saisontreffer, Asmus hatte nicht den Hauch einer Chance. Vier Minuten später war es Björn Fleige, der aus 16 Metern abzog und das Endergebnis sicherstellte. Wären die Husumer Spieler konzentrierter zu Werke gegangen, hätte noch leicht das eine oder andere Tor fallen können. Torhüter Asmus bewahrte seine Elf aber vor weiteren Toren. Zunächst rettete er großartig gegen Björn Fleige (74.), dann kratzte er das Leder gerade noch so von der Linie, nachdem ein eigener Abwehrspieler den Ball abgefälscht hatte.

Schon während des Spiels feierten die HSV-Fans die Mannschaft mit einer Weihnachts-Polonaise, die nach Spielschluss auf dem Spielfeld mit den Akteuren fortgesetzt wurde. Auch hinter der Bande waren Husums Mannen die eindeutigen Sieger, von Elmshorns Anhang war nichts zu hören!

Fazit: Überzeugender Auswärtssieg, das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Elmshorn war nicht in der Lage, Paroli zu bieten.
Tore:  0:1 Hansen (28.), 0:2 Jensen (41.), 0:3 Müller (65.), 0:4 Fleige (69.)
Beste Spieler: Fehlanzeige! / gute Mannschaftsleistung
Ecken: 7 : 8
Chancenverhältnis: 2 : 12
Zuschauer: 106
Karten: Cornils (57.), Schyma (68.), Alim (89.) - alle
Spielwertung: gelungener Jahresabschluss mit überzeugender Leistung!
Aufstellung: Teubler - Köster - Schyma, Rettkowski - Groth, Cornils, Hansen, Jensen (89. Rüsch), Alla (71. C. Herpel) - Fleige, Müller (77. Alim)
  31.12.02 Einladung zur Sylvesterparty    
  10.01.03 Hallenmasters    
22. ST 22.02.03 Eimsbütteler TV Husumer SV 0:1
Grottenkick!

22.02.2003

Eimsbütteler TV - Husumer SV

0 : 1 (0:1)


22. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Husumer SV 
0:1
Meiendorfer SV 
VfR Neumünster 
1:1
Altona 93 
VW Billstedt 04 
5:1
TSB Flensburg 
Holstein Kiel II 
0:0
Raspo Elmshorn 
Concordia Hamburg 
1:0
SV Lurup 
Flensburg 08 
2:1
Bergedorf 85 
TSV Altenholz 
3:1
Heider SV 
VfL Pinneberg 
0:0
spielfrei 
FC St. Pauli (A) 
 

Im ersten Spiel nach der langen Winterpause kehrte die Husumer Mannschaft mit drei Punkten aus Eimsbüttel zurück. Dies war neben der kämpferisch guten Einstellung der Elf das Beste an diesem Nachmittag. Spielerisch wusste die Mannschaft überhaupt nicht zu gefallen, was sicherlich auch am Fehlen einiger Leistungsträger und am schwierigen Geläuf lag. Es bleibt noch viel Arbeit für Trainer Hansen, denn die vielen Abstimmungsschwierigkeiten gilt es abzustellen. Der Gegner aus Hamburg präsentierte sich keineswegs als Kanonenfutter, deutlich das Bemühen des ETV, sich würdig aus der Liga zu verabschieden. Immer wieder standen die Gastgeber vor einem möglichen Punktgewinn, scheiterten jedoch an der eigenen Unzulänglichkeit bzw. an der Husumer Hintermannschaft. Ein Problem beschäftigte jedoch beide Mannschaften: Ein geregelter Spielaufbau über mehrere Stationen war äußerst selten zu sehen. Zu oft landete das Leder nach einem unkontrollierten Abspiel beim Gegner. Schade auch, dass durch die vielen »Motzki-Anfälle« der Hamburger unnötig Hektik ins Spiel gebracht wurde. Schiedsrichter Norden, der die Partie meist gut im Griff hatte, hätte hier viel energischer durchgreifen müssen!

Verheißungsvoll begann die Begegnung für die Husumer SV: Gerrit Müller enteilte bereits nach 37 Sekunden seinem Gegenspieler und setzte den ersten Warnschuss von der rechten Strafraumgrenze auf das von Thormählen gehütete Tor. In dieser Szene hatte der Husumer Angreifer noch viel Pech, denn sein 16-Meter-Schuss verfehlte nur um Zentimeter das Tor. 15 Minuten später ließ sich Gerrit Müller seine zweite Torchance aber nicht entgehen und vollendete mit einem Flachschuss zur Führung für seine Husumer Farben. Vorausgegangen war ein eklatanter Abwehrfehler der Eimsbütteler Hintermannschaft. Das Tor hätte den Stormstädtern Sicherheit geben müssen, doch viele Stockfehler und überhastetes Abspiel brachten den Gegner immer wieder in Ballbesitz. Hochkarätige Chancen für den ETV ergaben sich erst kurz vor der Halbzeit. Y. Adewunmi fand genau so seinen Meister in André Teubler (41.) wie sein Bruder Akeem in der 45. Spielminute. Dessen Freistoß aus 22 Metern parierte der Husumer Torhüter gekonnt.

Auch der zweite Spielabschnitt begann mit einem Husumer Paukenschlag: Drei Minuten nach Wiederbeginn setzte Torben Carstensen einen Kopfball nach Flanke von C. Herpel an den Außenpfosten des Hamburger Tores. Das hätte die Vorentscheidung zu Gunsten der Husumer sein können. Auch Schyma mit Freistoß (50.) und Müller mit einem strammen Schuss (63.) nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Fast wäre der fahrlässige Umgang mit den Torchancen von A. Adewunmi bestraft worden: In der 70 Minute stand der wuselige, aber stets nörgelnde Angreifer am kurzen Eck des Husumer Tores. Mit einem Drehschuss prüfte er Teubler, der jedoch großartig reagierte. Im Gegenzug erarbeitete sich Gerrit Müller eine weitere Großchance, zielte aber knapp über den Kasten (71.). Die größte Husumer Möglichkeit vergab der eingewechselte Ilhan Alim: Nach einen Doppelpass stand der Mittelfeldspieler plötzlich frei vor dem Hamburger Keeper, konnte die endgültige Entscheidung aber auch nicht erzwingen (83.). Mit Glück überstanden die Husumer Gäste die Schlussphase - Teubler musste kurz vor dem Schlusspfiff nochmals Kopf und Kragen riskieren, um einen Ball aus kurzer Distanz abzuwehren (89.).

Fazit: Vieles blieb in diesem ersten Spiel nach der Winterpause noch Stückwerk. Was zählt, ist aber der Sieg!
Tore: 0:1 Müller (15.)
Beste Spieler: A. Adewunmi / Teubler
Ecken: 4 : 3
Chancenverhältnis: 8 : 11
Zuschauer: 83 ! (ca. 60 aus Husum)
Karten: C. Herpel (19.), Hansen (51.) - alle
Spielwertung: siehe Überschrift! Das Beste waren noch die drei Punkte.
Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - Zehe, Hansen, C. Herpel, Fleige, Alla (89. Riemenschneider) - Carstensen (73. Alim), Müller
24. ST 08.03.03 Altona 93 Husumer SV 5:0
Lehrstunde für Husumer Gäste!

08.03.2003

Altona 93 - Husumer SV

5 : 0 (2:0)


24. Spieltag

 Concordia Hamburg
VfR Neumünster 
0:0
Meiendorfer SV 
TSV Altenholz 
2:1
TSB Flensburg 
VW Billstedt 04 
2:4
Raspo Elmshorn 
FC St. Pauli (A) 
0:4
Altona 93 
Husumer SV 
5:0
Bergedorf 85 
Holstein Kiel II 
2:1
Heider SV 
Eimsbütteler TV 
2:1
SV Lurup 
VfL Pinneberg 
4:1
spielfrei 
Flensburg 08 
 

Mit einer deftigen 0:5-Packung im Gepäck kehrte die Husumer Sportvereinigung aus Altona zurück. Vor der enttäuschenden Zuschauerkulisse von 220 Zahlenden wurden die Nordseekicker in der zweiten Halbzeit regelrecht vorgeführt. Der AFC war eindeutig Herr im Haus, spielte die Sportvereinigung zeitweise an die Wand. Mit ein bisschen mehr Konzentration im Abschluss hätte der Sieg noch höher ausfallen können. Beim Aufsteiger gefiel vor allen Dingen das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff, immer wieder rollten die Angriffe auf das Husumer Tor. Mit guter Raumaufteilung und hohem Laufpensum agierten die körperlich zudem überlegenen Gastgeber im Stile einer Spitzenmannschaft.

Die Husumer Gäste waren nicht wiederzuerkennen: Pomadig versuchte die Elf den Ball aus der Abwehr nach vorne zu treiben. Schmerzlich vermisst wurde der noch verletzte Abwehrchef Malte Köster, dessen kompromisslose Art der Elf gut zu Gesicht gestanden hätte. Den Hamburger Angreifern wurde es oft viel zu leicht gemacht, denn viele unkonzentrierte Aktionen und unnötige Abspielfehler auch von erfahrenen Husumer Recken brachten den AFC immer wieder in günstige Schusspositionen. Die Zuordnung in der Hintermannschaft stimmte überhaupt nicht. Erschreckend war aber die Tatsache, dass während des gesamten Spiels die alten Husumer Tugenden, nämlich die Kampfbereitschaft und Hingabe nie zu Tage traten. Wenn man schon unterlegen ist, muss es zumindest in dieser Hinsicht stimmen!

Husums Trainer Hans-Peter Hansen sah nach Spielschluss einen verdienten Sieger: »Ein klarer und verdienter Sieg für die Gastgeber. Wir müssen uns erheblich steigern.« AFC-Trainer Prohn hatte gut lachen: »Ein verdienter Sieg meiner Mannschaft, wir waren die klar bessere Mannschaft. In der ersten Halbzeit waren wir noch zu unkonzentriert, haben uns aber gesteigert.«

Nach der anfänglichen Drangperiode der Gastgeber besaßen die Stormstädter die erste klare Möglichkeit des Spiels: Nach einem schnellen Konter stand Torben Carstensen fast unbedrängt vor dem Altonaer Tor, sein anschließender Schuss wurde aber noch auf der Torlinie abgewehrt (16.). Das Unglück nahm seinen Lauf, als Gregori bereits in der 20. Minute das 1:0 für seine Farben mit einem 16-Meter-Schuss erzielte. Vorausgegangen war eine umstrittene Freistoßentscheidung, Sascha Rettkowski hatte eindeutig den Ball gespielt. Die Husumer Abwehr brachte den Ball nur halbherzig aus der Gefahrenzone, der Torschütze wurde förmlich eingeladen! Nun folgte die beste Phase der Sportvereinigung, die Mannschaft konnte sich vom Druck etwas befreien. Einige vielversprechende Angriffe zwischen der 20. und 40. Minute brachten Gefahr vor das Tor von AFC-Keeper Schümann. Die Ausgleichsmöglichkeit hatte Ingo Cornils zweimal auf dem Fuß: In der 23. Minute zog er aus 16 Metern ab, Torhüter Schümann parierte jedoch großartig. Beim anschließenden Eckball hatte Cornils wieder Pech, denn sein Schussversuch endete an der Oberkante der Latte. Vor der Pause zog Altona das Tempo nochmals an und kam prompt zu Tormöglichkeiten. Nachdem Laczkowski noch knapp verpasst hatte (42.), gelang dem wuseligen Abshagen in der 43. Minute die Vorentscheidung. Aus der Drehung erzielte er nach einer Unachtsamkeit der Husumer Abwehr das 2:0.

Wer nun gedacht hatte, dass die Husumer Mannschaft sich gegen die drohende Niederlage stemmen würden, sah sich getäuscht. Von den Gästen nicht viel zu sehen, der AFC spielte wie aus einem Guss. Das 3:0 war nur eine Frage der Zeit: Unterstützt durch einen Husumer Abspielfehler drosch Jendrzey in der 51. Minute den Ball unhaltbar ins Tor. Mit einer Einzelaktion versuchte Carsten Groth, Entlastung zu schaffen, doch sein Gewaltschuss konnte Torhüter Schümann entschärfen (64.). Ein erneuter Husumer Abwehrpatzer, diesmal durch Rettkowski, ebnete Jendrzey den unbeschwerten Weg zum 4:0. Völlig frei kam der Schütze in der 65. Minute zu seinem zweiten Treffer. Der gleiche Spieler hätte eine Minute später seinen dritten Treffer erzielen können, doch der Schuss aus 15 Metern wurde von Teubler abgewehrt. Bezeichnenderweise ging ein Abwehrfehler voraus!

Arne Hansen und Björn Fleige hätten das Ergebnis in der 69. Minute etwas erträglicher gestalten können: Völlig frei scheiterten sie nacheinander am Hamburger Keeper Schümann. Den Schlusspunkt zum 5:0 setzte der eingewechselte Karimi in der 83. Minute. Mit einem satten 12-Meter-Hammer ließ er Teubler keine Chance. Wieder war die Husumer Abwehr nicht im Bilde.

Fazit: Ein ernüchterndes Wochenende geht zu Ende. Erst der Punkteabzug am grünen Tisch, jetzt dieses Debakel in Altona. Sicherlich ist der AFC eine Spitzenmannschaft, die vom Spielermaterial her noch weiter in der Tabelle klettern dürfte. Aber wie sich unsere Mannschaft dort präsentiert hat, war erschreckend! Die Abwehr verunsichert, Mittelfeldspiel fast nicht vorhanden, der Angriff hing völlig in der Luft. Ein bisschen mehr Engagement und Aufbäumen gegen die drohende Niederlage hätten die zahlreich mitgereisten Fans schon verdient ...
Tore: 1:0 Gregori (20.) · 2:0 Abshagen (43.) · 3:0 Jendrzey (51.) · 4:0 Jendrzey (65.) · 5:0 Karimi (83.)
Beste Spieler: Abshagen, Jendrzey / Fehlanzeige!
Ecken: 8 : 4
Chancenverhältnis: 15 : 5
Zuschauer: 220
Karten: Hansen (59.), Zehe (60.), Rettkowski (64.), Teubler (83.) - alle 
Spielwertung: das sagt alles!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - Zehe, Groth, Carstensen, Hansen, Alla (41. Alim) - Fleige, Müller
25. ST 15.03.03 Husumer SV SV Lurup 1:3
Lurup erteilte Lektion!

15.03.2003

Husumer SV - SV Lurup 

1 : 3 (1:2)


25. Spieltag

 Eimsbütteler TV
Altona 93 
1:2
Flensburg 08 
Bergedorf 85 
0:5
Husumer SV 
SV Lurup 
1:3
TSV Altenholz 
Concordia Hamburg 
0:9
FC St. Pauli (A)
Meiendorfer SV 
1:1
 VfL Pinneberg
TSB Flensburg 
3:2
VfR Neumünster 
Heider SV 
4:0
Holstein Kiel II 
Raspo Elmshorn 
4:0
 spielfrei
VW Billstedt 04 
 

Mit einer auch in dieser Höhe verdienten 1:3-Heimniederlage lieferte die Husumer Mannschaft keine oberligareife Leistung ab. Zwar war eine Steigerung gegenüber dem letzten Wochenende (0:5 bei Altona 93) erkennbar, dennoch fehlt es im Moment an allen Ecken und Enden! Der unbedingte Siegeswille, verbunden mit der nötigen Kampfbereitschaft, ist im Moment nicht erkennbar - dazu viele individuelle Fehler, die unweigerlich zu Toren des Gegners führen. Und wenn es dann nicht so läuft wie geplant, kommt auch noch Pech hinzu. Allein drei Bälle der Husumer Mannschaft landeten an der Latte und am Pfosten des gegnerischen Tores. Der Gegner aus Lurup hingegen spielte wie aus einem Guss: mit tollen Kombinationen und schnellem Passspiel über die Flügel stellte die Truppe von Trainer Dittberner die Husumer Abwehr immer wieder vor unlösbare Probleme. Die Mannschaft wirkte einfach giftiger und engagierter in ihren Aktionen, dazu kam eine gehörige Portion Zweikampfstärke mit hoher Laufbereitschaft. Spieltechnisch überlegen zelebrierte die junge Elf tollen Angriffsfußball. Lurups Trainer Dittberner zeigte sich nach Spielschluss zufrieden, bemängelte nur die zu geringe Torausbeute seiner Mannschaft. Hans-Peter Hansen war natürlich mit seiner Elf unzufrieden: »Im Moment fehlt uns eine ganze Menge. Das Zweikampfverhalten muß verbessert werden, bei den Gegentoren standen wir viel zu weit von den Gegenspielern weg.«

Mit einem Paukenschlag der Gäste begann die Partie vor 425 Zuschauern bei herrlichem Frühlingswetter: Bereits in der 5. Spielminute erzielte Yaqubi mit einem 16-Meter-Schuss ins linke Eck die Führung für seine Farben. Vorausgegangen war ein Flankenlauf von Fredenburg, der von Carsten Groth nicht gestoppt werden konnte. Nur kurz geschockt antworteten die Husumer bereits in der 12. Minute durch Gerrit Müller, der seinen 11. Saisontreffer nach gelungenem Zuspiel von Erion Alla erzielte. Die Gastgeber konnten aber nicht nachlegen, Lurup bekam Oberwasser. In der 25. Minute konnte André Teubler noch mit einer großartigen Fußabwehr gegen Larbi retten, doch zwei Minuten später war auch er machtlos. Nach einem unnötigen Patzer von Andre Schyma, der den Ball auf der linken Seite leichtfertig an Fredenburg verlor, nutzte Sciorilli die Chance zum 1:2 und schoss aus kurzer Distanz ein (27.). Leider nutzte Torben Carstensen nach herrlicher Vorarbeit von Alla seine Kopfballchance nicht, das Leder klatschte an die Latte des von Hencke gehüteten Tores (32.). Kurz vor der Pause war es wieder Larbi, der aus kurzer Distanz an Teubler scheiterte (42.).

Auf den Ausgleich hofften die Husumer Fans nach dem Pausentee, denn die Sportvereinigung wartete mit zwei hundertprozentigen Torchancen auf. Zunächst scheiterte der stets bemühte Gerrit Müller an Torhüter Hencke, der seinen strammen Schuss noch an den Pfosten lenkte (55.). Drei Minutenspäter war es Ingo Cornils, dem allein vor dem Tor stehend die Nerven versagten. Gerrit Müller hatte einen Freistoß zur Verblüffung seiner Gegenspieler schnell ausgeführt. Und so kam es, wie es kommen musste: Wenn man seine Torchancen nicht nutzt, wird man vom Gegner bestraft. In der 59. stand das Endergebnis fest, nachdem Larbi unbedrängt das 1:3 erzielte. Der Husumer Mannschaft klebte weiter das Pech an den Stiefeln: Ein 25-Meter-Schuss von Torben Carstensen knallte in der 73. Minute an den Außenpfosten. Den Schlusspunkt setzten aber wieder die Gäste. Mit allerletzter Kraft konnte André Teubler gegen den eingewechselten Trochowski retten (82.), der frei vor dem Husumer Keeper auftauchte.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Gäste, der noch höher hätte ausfallen können. Husum fehlte das letzte Aufbäumen und der letzte Wille zum Sieg. Auch wenn die Elf drei Mal das Aluminium traf, ein Punktgewinn wäre mehr als schmeichelhaft gewesen.
Tore: 0:1 Yaqubi (5.), 1:1 Müller (12.), 1:2 Sciorilli (27.), 1:3 Larbi (59.)
Beste Spieler: Teubler, Müller / gute Mannschaftsleistung, Yaquubi, Larbi, Fredenburg
Ecken: 3 : 7
Chancenverhältnis: 6 : 10
Zuschauer: 425
Karten: Fehlanzeige
Spielwertung: Im Abstiegskampf muss es mit mehr Leidenschaft zur Sache gehen!
Aufstellung: Teubler - Zehe - Schyma (66. C. Herpel), Rettkowski - Cornils (72. Alim), Groth, Hansen, Fleige, Alla - Carstensen, Müller
26. ST 22.03.03 TSB Flensburg Husumer SV 1:2
Zittersieg!

22.03.2003

TSB Flensburg - Husumer SV

1 : 2 (1:0)


26. Spieltag
 Meiendorfer SV
Holstein Kiel II 
4:2
Raspo Elmshorn 
Flensburg 08 
2:1
Concordia Hamburg 
FC St. Pauli (A) 
5:0
TSB Flensburg 
Husumer SV 
1:2
TSV Altenholz 
VfR Neumünster 
0:0
Bergedorf 85 
VW Billstedt 04 
1:2
Altona 93 
Heider SV 
0:0
SV Lurup 
Eimsbütteler TV 
3:1
spielfrei 
VfL Pinneberg 
 

Einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um den Klassenerhalt erzielte die Husumer Sportvereinigung beim TSB Flensburg. In einem mäßigen Spiel hatten die Gäste das bessere Ende auch Dank einer Leistungssteigerung in der Schlussphase für sich. Bereits in den Anfangsminuten unnötig in Rückstand geraten, liefen die Nordseestädter dem Ergebnis lange Zeit hinterher und verkrampften mit zunehmender Spielzeit. Die vorhandene spielerische Überlegenheit der Husumer machten die Flensburger durch großen kämpferischen Einsatz wett. In der Schlussphase fehlte trotz großen Einsatzwillens dann die Kraft, Husum nutzte die sich bietenden Gelegenheiten eiskalt aus. Für den TSB dürfte damit endgültig der Gang in die Verbandsliga feststehen.

Bei herrlichem, aber kaltem Frühlingswetter erwischten die Gastgeber den besseren Start: Narcis Duratovic erzielte bereits in der 2. Spielminute die 1:0-Führung für seine Farben. Begünstigt wurde er allerdings durch einen kapitalen Abwehrfehler der Husumer Hintermannschaft. Nach einem Eckball fiel dem Angreifer der Ball direkt vor die Füße, aus vier Metern schoss er seelenruhig ein. Husum hatte Mühe, das Spiel in den Griff zu bekommen, die Verunsicherung nach den jüngsten Misserfolgen war der Elf deutlich anzumerken. Mehr als Ansätze waren nicht zu erkennen, denn durch viele Stockfehler und Unkonzentriertheiten brachten sich die Husumer immer wieder selbst in Gefahr. Kämpferisch kann man der Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Nur einmal kam die Elf von Hans-Peter Hansen gefährlich vor das Tor von Andreas Wulff: Erion Alla stand in der 5. Minute plötzlich frei vor dem Flensburger Keeper. Doch seinen Schuss wehrte Wulff gekonnt per Fußabwehr ab. Beide Mannschaften neutralisierten sich weitgehend, Torraumszenen blieben Mangelware.

Die zweite Halbzeit sollte zumindest aus Husumer Sicht erfolgreicher verlaufen. Durch die Hereinnahme von Björn Fleige und Christian Herpel wurden die Aktionen zwingender, die Sportvereinigung bekam immer mehr Oberwasser. Zunächst noch ohne Fortüne, denn Erion Alla scheiterte aus 12 Metern wieder an Torhüter Wulff (48.). Flensburgs Arne Berkau sollte in der 52. Spielminute die letzte Chance für seine Mannschaft haben, doch seinen 20-Meter-Schuss hielt André Teubler sicher. Die Stormstädter nahmen jetzt das Heft immer mehr in die Hand, scheiterten jedoch an Andreas Wulff oder am Gehäuse. Torben Carstensen war der große Pechvogel in der 66. Minute, denn sein wuchtiger Kopfball prallte an den Pfosten des Flensburger Tores. Neun Minuten später konnte Carstensen doch noch jubeln: Aus dem Gewühl heraus erzielte er den Ausgleich zum 1:1, nachdem die TSB-Abwehr den Ball nicht aus dem Strafraum bekam (75.). Den Siegtreffer erzielte schließlich Björn Fleige, der einen schönen Angriff nach Zuspiel von Gerrit Müller erfolgreich zum 1:2-Endergebnis abschloss (80.).

Fazit: Drei Punkte bei einem direkten Konkurrenten gewonnen, nur das zählt!
Tore: 1:0 Duratovic (2.), 1:1 Carstensen (75.), 1:2 Fleige (80.)
Beste Spieler: Wulff / Zehe
Ecken: 2 : 3
Chancenverhältnis: 4 : 8
Zuschauer: 250
Karten: Zehe (19.), Müller (41.), Alla (67.) - alle 
Spielwertung: Hauptsache gewonnen - egal wie!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Rettkowski, Schyma (46. Fleige) - Zehe, Groth, Hansen, Alim (72. C. Herpel), Alla - Carstensen (89. Riemenschneider), Müller
28. ST 06.04.03 Bergedorf 85 Husumer SV 0:0
Verdiente Punkteteilung!

06.04.2003

Bergedorf 85 - Husumer SV 

0 : 0


28. Spieltag
 Meiendorfer SV
VW Billstedt 04 
3:0
Concordia Hamburg 
Flensburg 08 
2:1
TSV Altenholz 
Holstein Kiel II 
2:2
TSB Flensburg 
Heider SV 
6:3
Raspo Elmshorn 
VfL Pinneberg 
2:2
FC St. Pauli (A) 
VfR Neumünster 
0:1
SV Lurup 
Altona 93 
2:1
Bergedorf 85 
Husumer SV 
0:0
spielfrei 
Eimsbütteler TV 
 

Einen verdienten Punkt erkämpfte sich die Husumer SV beim Oberliga-Tabellenzweiten in Bergedorf. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugte die Elf auf ganzer Linie, wobei sich die Rückkehr von Malte Köster nach überstandener Verletzung sehr positiv auswirkte. Eine kämpferisch gute Einstellung und Zweikampfstärke brachten den Favoriten an den Rand einer Niederlage, mit ein wenig Glück wäre der Siegtreffer durchaus möglich gewesen. Die Gastgeber bissen sich an der Husumer Abwehr ein ums andere Mal die Zähne aus, fanden selten den direkten Weg zum Tor. Bergedorf zwar spieltechnisch überlegen, die Stormstädter hielten aber mit ihrer Kampfkraft und Entschlossenheit dagegen, starten immer wieder schnelle Konter. Die Hamburger schienen überrascht zu sein, hatten wahrscheinlich angesichts des Vorrunden-Egebnisses nicht so viel Gegenwehr erwartet. Am Ende jubelten nur noch die Husumer Anhänger, die den unerwarteten, aber verdienten Punktgewinn wie einen Sieg feierten.

Nach anfänglichem Abtasten stockte den Husumer Fans in der 24. Minute der Atem: Gerrit Müller verpasste die Gästeführung nur denkbar knapp, als er aus 16 Metern einen Meter neben das Bergedorfer Tor zielte. Christian Herpel hatte den Husumer Torjäger freigespielt. Doch nur zwei Minuten später folgte die Antwort durch Robert Matiebel, der überall auf dem Platz zu finden war und zum besten Spieler der Bergedorfer avancierte. Im Liegen schlenzte er das Leder aus 13 Metern an die Oberkante der Latte. Wer nun gedacht hatte, die Gastgeber blasen zum Generalangriff, der sah sich getäuscht. Husum verstand es immer wieder, die Bälle geschickt abzufangen und den Aktionsradius der Gegenspieler entscheidend einzuengen. Ein Lob dafür gebührt nicht nur der Abwehr, sondern der ganzen Mannschaft. Um jeden Ball wurde hart gefightet, keiner war sich zu schade, für seinen Mitspieler weite Wege zu gehen. Fast hätte diese Arbeit auch Früchte getragen, denn Ilhan Alim, der sich packende Duelle mit Matiebel lieferte, scheiterte nur äußerst knapp an Törhüter Schönsee. In der 34. Spielminute konnte der Bergedorfer Keeper seinen 13-Meter-Direktschuss nur mit größter Mühe entschärfen.

Auch im zweiten Spielabschnitt boten die Husumer dem Tabellenzweiten Paroli. Immer wieder unterbrachen sie den Bergedorfer Spielaufbau. Mit zunehmender Spielzeit wurden die Elstern zwar zwingender in ihren Aktionen, doch die Husumer Abwehr stand weiter sehr sicher. Und wenn die Abwehr einmal ausgespielt war, stand André Teubler als unüberwindbares Hindernis im Husumer Tor immer goldrichtig. Die erneute Führungschance für die Husumer Farben verpasste Christian Herpel nach einer Unsicherheit in der Bergedorfer Abwehr (54.). Björn Hartmann zielte auf der Gegenseite in der 67. Minute von der Strafraumgrenze neben das Tor. Mit der Einwechselung von Spielmacher Baich starteten die Gastgeber eine Schlussoffensive. Jetzt konnte sich Husums Torhüter Teubler auszeichnen: In der 78. Minute hämmerte Baich aus 16 Metern auf das Tor, der Keeper hielt souverän. Zwei Glanzparaden von Teubler folgten in der 87. und 88. Minute. Zunächst scheiterte Mike Kudling aus 10 Metern, dann konnte Arne Klein den Husumer aus zwei Metern nicht überwinden. Mit einem sensationellen Reflex rette Teubler seiner Mannschaft den Punkt. Den Schlusspunkt setzten wieder die Husumer: In der Schlussminute hatte der eingewechselte Torben Carstensen die Möglichkeit zum Führungstreffer, stand jedoch unglücklich zum Ball. Torhüter Schönsee entschärfte die Situation.

Fazit: Ein gelungener Auftritt beim Tabellenzweiten. Mit mannschaftlicher Geschlossenheit und großem Kämpferherz wurde ein verdienter Punkt an die Westküste mitgenommen.
Beste Spieler: Matiebel, Baich / gute Mannschaftsleistung!
Ecken: 4 : 4
Chancenverhältnis: 7 : 5
Zuschauer: 231
Karten: Fehlanzeige
Spielwertung: gegen eine Spitzenmannschaft sehr gut mitgehalten und Fans und Gegner positiv überrascht!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Cornils, Groth, Hansen, Alim, C. Herpel - Fleige, Müller (89. Carstensen)
29. ST 12.04.03 Husumer SV Raspo Elsmhorn 4:0
Gute Laune im Friesenstadion!

12.04.2003

Husumer SV - Raspo Elmshorn

4 : 0 (3:0)


29. Spieltag
 Eimsbütteler TV
Bergedorf 85 
0:2
Holstein Kiel II 
FC St. Pauli (A) 
1:2
Flensburg 08 
TSV Altenholz 
0:1
Husumer SV 
Raspo Elmshorn 
4:0
Altona 93 
TSB Flensburg 
3:1
VfR Neumünster 
SV Lurup 
3:2
VW Billstedt 04 
Concordia Hamburg 
0:1
VfL Pinneberg 
Meiendorfer SV 
3:1
spielfrei 
Heider SV 
 

Auch in der Höhe völlig verdient mit 4:0 gewann die Husumer SV gegen Raspo Elmshorn und bot den 344 Zuschauern dabei eine eindrucksvolle Vorstellung. Bei konzentrierter Ausnutzung aller Chancen wäre sogar ein Kantersieg möglich gewesen, denn die Gastgeber erspielten sich diverse Einschussmöglichkeiten und hatten gleichzeitig Raspos Offensive so gut im Griff, dass die Gäste zu keiner richtig klaren Torgelegenheit kamen und sich frühzeitig ihrem Schicksal ergaben. Deutliche Worte zur Leistung seines Teams fand deshalb auch Raspos Trainer Eugen Igel in der Pressekonferenz: »Husum war uns in allen Belangen überlegen. Für die mangelnde Zweikampfstärke meiner Mannschaft gibt es überhaupt keine Entschuldigung. Meinen Hut ziehe ich allerdings vor Sven Meyer, der, obwohl er uns am Saisonende verlässt, eine vorbildliche Einstellung zeigt.« Husums Trainer Hans-Peter Hansen kommentierte die Partie kurz und knapp: »Wir haben zur Zielstrebigkeit zurückgefunden. Ich bin sehr zufrieden.«

Die erste Halbzeit im Zeitraffer:
5. Minute (1:0): Ein Start nach Maß. Gerrit Müller wird im Strafraum umgerissen, und der ausgezeichnete Schiedsrichter Dr. Uwe Rohrbach zeigt unmissverständlich auf den Punkt. Björn Fleige verwandelt Husums ersten Elfmeter in dieser Saison sicher.
7. Minute: Nach Vorarbeit von Björn Fleige und Carsten Groth scheitert Gerrit Müller aus dem Gewühl vor dem Tor an Keeper Asmus.
8. bis 34. Minute: Beide Teams neutralisieren sich im Mittelfeld.
35. Minute: In aussichtsreicher Position können nacheinander Ilhan Alim und Christian Herpel Raspos Torhüter nicht überwinden.
36. Minute (2:0): Christian Herpels Knaller wird von Asmus noch abgewehrt, Björn Fleige kommt in Ballbesitz und verlängert auf Carsten Groth, der mit links ins untere Eck einschießt.
41. Minute (3:0): Gerrit Müller, der überhaupt nicht zu bremsen ist, luchst Raspos Abwehr den Ball ab und versenkt flach und platziert.
42. Minute: Carsten Groths Freistoß geht links am Tor vorbei.
44. Minute: Ilhan Alim bekommt den Ball im Gästestrafraum nicht unter Kontrolle und verzieht.

Die zweite Halbzeit im Zeitraffer:
47. Minute (4:0): Gerrit Müller sagt sich, was einmal klappt, klappt auch zweimal, nimmt diesmal Jakobeit den Ball ab, läuft noch ein paar Schritte und netzt erneut flach ein.
51. Minute: Raspos erste (!) Chance - Obertopp köpft knapp an Husums Tor vorbei.
56. Minute: Björn Fleige legt auf Ilhan Alim ab, aber der hat an diesem Tag einfach kein Schussglück.
58. Minute: Christian Herpel klärt im letzten Moment vor Rixen zur Ecke.
63. Minute: Nach einer tollen Kombination mit Gerrit Müller scheitert Malte Köster im letzten Moment am besten Elmshorner, Torhüter Asmus.
69. Minute: Raspos Rixen verfehlt mit einem Volleyschuss Husums Gehäuse.
74. Minute: Husums eingewechselter Torben Carstensen zielt nach Vorarbeit von Malte Köster nur um Zentimeter vorbei.
83. Minute: Gerrit Müllers Kopfball nach Flanke von Christian Herpel wird von Asmus pariert.
86. Minute: Raspos letzte Gelegenheit verpasst Tunjic, Torhüter André Teubler ist schneller am Ball.

Fazit: Mit einer überzeugenden Vorstellung drei wichtige Punkte eingefahren. Sogar ein höherer Sieg war drin. Raspos Eckenvorteil (9:3) stand in kuriosem Widerspruch zu Chancen und Spielanteilen.
Tore: 1:0 Fleige (5.), 2:0 Groth (36.), 3:0 Müller (41.), 4:0 Müller (47.)
Beste Spieler: kompakte Mannschaftsleistung, besonders Müller, Köster, Groth / Asmus, Tunjic
Ecken: 3 : 9
Chancenverhältnis: 14 : 4
Zuschauer: 344
Karten: Christian Herpel (, 50. Min.)
Spielwertung: Klasse! Leichte Abzüge nur in der B-Note (Chancenauswertung).
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Cornils, Groth (73. Schyma), Hansen, Alim (69. Alla), C. Herpel - Fleige (67. Carstensen), Müller
19. ST 18.04.03 SC VW Billstedt 04 Husumer SV 1:1
Gegen Wacker wacker geschlagen!

18.04.2003

SC VW 04 Billstedt - Husumer SV

1 : 1 (1:0)


19. Spieltag
 Concordia Hamburg
TSB Flensburg 
2:0
Raspo Elmshorn 
Bergedorf 85 
0:2
FC St. Pauli (A) 
Altona 93 
2:2
Flensburg 08 
Eimsbütteler TV 
2:1
SV Lurup 
TSV Altenholz 
5:0
Holstein Kiel II 
Heider SV 
1:0
VW Billstedt 04 
Husumer SV 
1:1
VfR Neumünster 
VfL Pinneberg 
2:0
 spielfrei
 Meiendorfer SV
 

Auch ohne Malte Köster, Carsten Groth (fehlten verletzungsbedingt) und Erion Alla (aus beruflichen Gründen abwesend) kam die Husumer SV beim SC VW 04 Billstedt mit einer couragierten Leistung zu einem verdienten Punktgewinn. Sogar ein Sieg war drin, denn die Husumer erlaubten sich den »Luxus«, einen Elfmeter ungenutzt zu lassen. Da aber auch Vorwärts Wacker Chancen zu weiteren Treffern hatte, geht das Unentschieden völlig in Ordnung. Novum: Erstmals standen beim Abpfiff im Team von Trainer Hans-Peter Hansen mit Christian und Martin Herpel sowie Dennis Schulte drei 19-jährige gleichzeitig auf dem Feld.

Den ersten Paukenschlag in einer besonders im zweiten Durchgang äußerst abwechslungsreichen Partie setzt ein »alter Bekannter« der Husumer Hintermannschaft: Eric Agyemang. In der 7. Minute schnappte sich Billstedts Angreifer den Ball, lief noch ein paar Schritte und traf von der Strafraumgrenze zur frühen Führung der Gastgeber ins lange Eck des Husumer Tores . Ausgerechnet Agyemang - hatte der nicht schon im Hinspiel mit seinen drei Treffern genug Unheil angerichtet? Egal, Husum zeigte sich nur kurz geschockt, wollte umgehend den Ausgleich und hätte fast Erfolg gehabt, denn Christian Herpel scheiterte im letzten Moment an VW-Torhüter Koch (13.). Danach verteilte Rollen: Agyemang zielte aus der Drehung vorbei (26.), Ostermanns Freistoß verfehlte Husums Tor (31.) und Ingo Cornils konnte nach Vorarbeit von Arne Hansen Keeper Koch nicht überwinden (33.). Bis zum Halbzeitpfiff des ausgezeichneten Schiedsrichters Stephan Timm (SC Egenbüttel) passierte nichts Erwähnenswertes mehr.

In der zweiten Hälfte dann Action Schlag auf Schlag. Zunächst blockte Sascha Rettkowski im letzten Moment Agyemang ab (49.), dann wurde Torben Carstensen von Pietkun in der 52. Minute im Strafraum von den Beinen geholt: Elfmeter! Björn Fleige legte sich den Ball zurecht, lief an - und scheiterte an Torhüter Koch. Bei Husums Anhang kam kurzzeitig Frust auf, doch das Team zeigte sich unbeeindruckt. »Jetzt erst recht« hieß die Devise, und diese Einstellung wurde in der 61. Minute belohnt: Torben Carstensen wuselte sich im Strafraum durch und erzielte fast von der Torauslinie den verdienten Ausgleich. Der Jubel im Husumer Lager war kaum verhallt, da musste Keeper André Teubler gegen Ceylan sein ganzes Können aufbieten, um einen erneuten Rückstand zu verhindern. Dann war wieder Husum an der Reihe: Gerrit Müllers Schuss wurde im letzen Moment abgeblockt (68.), Björn Fleige scheiterte an Koch (70.), und Arne Hansen kam einen Schritt zu spät gegen Billstedts Torhüter, als dieser einen erneuten Distanzschuss von Gerrit Müller erst im Nachfassen unter Kontrolle bekommt (78.). Starke Nerven waren bei Husums Anhängern gefragt, als die Gastgeber ihre Schlussoffensive starteten: Ingo Cornils klärte im letzten Augenblick per Kopf (82.), André Teubler hielt (84.), Arne Hansen schlug den Ball von der Linie (85.), Erlebach (89.) und Ostermann (90.) verfehlten mit Fernschüssen das Husumer Gehäuse. Schluss, aus, Punkt und Jubel!

Fazit: Ein spannendes Spiel mit vielen Aufregern hüben wie drüben und einem gerechten Endergebnis. Der kurzfristige Ausfall von Leistungsträgern konnte mit großem Engagement und »Jugend-Power« kompensiert werden.
Tore: 1:0 Agyemang (7.), 1:1 Carstensen (61.)
Beste Spieler: Agyemang, Savelsberg / Carstensen, Cornils, Müller
Ecken: 9 : 4
Chancenverhältnis: 8 : 11
Zuschauer: 159
Karten: C. Herpel (75.Min.), Müller (90.Min.), - alle 
Besondere Vorkommnisse: Björn Fleige scheitert per Elfmeter an VW-Torhüter Koch (52. Min.)
Spielwertung: Toll gekämpft und dadurch völlig verdient einen wichtigen Punkt gewonnen.
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski, Schyma - Alim (67. Schulte), Fleige, Hansen, C. Herpel - Carstensen (84. M. Herpel), Müller
20. ST 21.04.03 Husumer SV VfL Pinneberg 3:1
Husum in toller Form!

21.04.2003

Husumer SV - VfL Pinneberg

3 : 1 (3:0)


20. Spieltag

 Eimsbütteler TV
VW Billstedt 04 
3:2
SV Lurup 
FC St. Pauli (A)
1:3
TSB Flensburg 
TSV Altenholz 
1:3
Husumer SV 
VfL Pinneberg 
3:1
Raspo Elmshorn 
VfR Neumünster 
1:1
Heider SV 
Flensburg 08 
0:2
Altona 93 
Holstein Kiel II 
2:2
Bergedorf 85 
Meiendorfer SV 
1:2
spielfrei 
Concordia Hamburg 
 

Vor der Saison-Rekordkulisse von 555 Zuschauern zeigte die Husumer SV bei herrlichem Frühlingswetter über weite Strecken begeisternden Fußball und besiegte den VfL Pinneberg absolut verdient mit 3:1. Damit blieben die Gastgeber auch im fünften Spiel in Folge ungeschlagen (3 Siege, 2 Unentschieden). Entsprechend zufrieden äußerte sich Trainer Hans-Peter Hansen in der Pressekonferenz: »Das war erneut eine erfreuliche Leistung. Wir haben die gute Form der letzten Spiele bestätigt, unsere Chancen entschlossen genutzt und gute Kombinationen gezeigt. So kann es weitergehen.« Weniger positiv dagegen der Kommentar von Gästetrainer Thomas Bliemeister zum Auftreten seines Teams: »Wir haben ängstlich gespielt, unsere Niederlage war verdient. Meine Mannschaft ist verunsichert, jetzt gilt es, sie für das nächste Spiel wieder aufzubauen.«

Bereits in der 7. Minute die frühe Führung für die Husumer SV. Nach einem Foul gegen Sascha Rettkowski entscheidet Schiedsrichter René Back auf Freistoß an der Pinneberger Strafraumgrenze. Björn Fleige nimmt Maß und zirkelt den Ball wunderbar an der Mauer und Torhüter Wittenhagen vorbei zum 1:0 in die Maschen. Was für ein Auftakt! Dann geht's kurzzeitig hin und her: André Teubler hält Krauses Kopfball (8.), im Gegenzug verzieht Torben Carstensen knapp (8.), und der Fallrückzieher von Pinnebergs Rückert wird ebenfalls eine sichere Beute von Husums Keeper (14.). Husum spielt weiter konzentriert nach vorne, will nachlegen und sorgt in der 16. Minute erneut für Jubel im Friesenstadion: Gerrit Müller wird regelwidrig gebremst, Christian Herpel zirkelt den fälligen Freistoß mustergültig in den Strafraum, Torben Carstensen steigt am höchsten und verwandelt per Kopf zum 2:0.

Nachdem Pinnebergs Angreifer Rückert über das Tor zielt (21.) und Gerrit Müller nach Alleingang kurz vor dem Tor scheitert (23.), bekommt der VfL Oberwasser. Bedingt durch das Ausscheiden von Sascha Rettkowski wegen Verletzung (29.) sind die Husumer jetzt in die Defensive gedrängt und müssen in der 37. Minute mit vereinten Kräften auf der Linie retten, um das Anschlusstor zu verhindern. Die Gäste wittern eine Chance, setzten weiter auf Angriff - und werden in der 42. Minute eiskalt ausgekontert: Ein schöner Spielzug über das gesamte Feld bringt Gerrit Müller in Ballbesitz, der in den Strafraum eindringt und in die Mitte passt. Erion Alla steht goldrichtig und braucht nur noch zum 3:0 einzuschieben. Pinneberg ist geschockt - und hätte Erion Alla in der 44. Minute selbst abgezogen, statt uneigennützig zu passen, wäre sogar ein weiterer Treffer vor der Pause möglich gewesen.

Nach der Halbzeit ist die Husumer SV dann vorrangig darauf bedacht, den Vorsprung zu sichern. Chancen erspielen sich dennoch beide Teams: Björn Fleige verfehlt das Tor nach Pass von Gerrit Müller nur um Zentimeter (49.), André Teubler lenkt einen Distanzschuss zur Ecke (60.), Erion Alla scheitert an Gästetorhüter Wittenhagen (64.), Pinnebergs eingewechselter Heick verzieht (72.), Christian Herpel drischt einen Freistoß erst in die Gästemauer und den Abpraller volley daneben (78.), und André Teubler fischt einen Kopfball von Schwoy großartig aus dem Eck (81.). Zählbares für den VfL Pinneberg dann doch noch in der 88. Minute: Der unermüdliche Rückert sorgt für »Ergebniskosmetik«, als er nach Flanke von Arifi zum 3:1 verkürzt. Der Drehschuss von Algan in der 89. Minute geht vorbei.

Fazit: Eine beeindruckende Vorstellung der Husumer SV. Den verletzungsbedingten Ausfall von Malte Köster (gar nicht aufgelaufen) und Sascha Rettkowski (bereits in der 29. Minute raus) mit Willensstärke kompensiert, den Gästen frühzeitig den Schneid abgekauft sowie der großen Zuschauerkulisse tolle Tore und spielerische Highlights geboten.
Tore: 1:0 Fleige (7.), 2:0 Carstensen (16.), 3:0 Alla (42.), 3:1 Rückert (88.)
Beste Spieler: exzellente Teamleistung, besonders C. Herpel, Schyma, Fleige / Rückert
Ecken: 2 : 11
Chancenverhältnis: 9 : 9
Zuschauer: 555
Karten: C. Herpel (32.), Groth (52.) und Alla (62.) - alle
Spielwertung: ausgezeichnet! Da passte alles: Leistung, Wetter, Zuschauerzahl.
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski (29. Alla), Schyma - Fleige, Groth (89. Schulte), Hansen, C. Herpel - Carstensen (83. Alim), Müller
30. ST 26.04.03 Meiendorfer SV Husumer SV 0:1
Husum hatte besseres Ende für sich!

26.04.2003

Meiendorfer SV - Husumer SV

0 : 1 (0:0)


30. Spieltag
 Meiendorfer SV
Husumer SV 
0:1
TSV Altenholz 
VW Billstedt 04 
1:3
FC St. Pauli (A) 
Flensburg 08 
5:0
TSB Flensburg 
SV Lurup 
1:2
Raspo Elmshorn 
Eimsbütteler TV 
1:2
Bergedorf 85 
Heider SV 
2:0
Holstein Kiel II 
VfR Neumünster 
2:2
Concordia Hamburg 
VfL Pinneberg 
4:2
spielfrei 
Altona 93 
 

Auch im sechsten Spiel hintereinander waren die Hansen-Schützlinge nicht zu bezwingen und setzten damit ihren Aufwärtstrend der letzen Wochen weiter fort. Zwar benötigte die Husumer Sportvereinigung etwas Glück, um die drei Punkte nach Husum zu entführen, doch was kann die Mannschaft für die Unfähigkeit des Gegners, Tore zu erzielen. Die Meiendorfer Gastgeber setzten unsere Mannschaft über weite Strecken gehörig unter Druck, aber Zählbares sprang dabei nicht heraus. Immer wieder konnte die souveräne Husumer Hintermannschaft klären, oder die Schüsse des MSV waren einfach zu unplaziert. Die wenigen gelungenen Konter der Stormstädter brachten dabei mehr Gefahr als das ungestüme Anrennen der Hamburger. Seine Enttäuschung konnte Meiendorfs Trainer Stolina nach Spielende nicht verbergen: »Es ist wohl Schicksal, dass wir gegen einigen Mannschaften in der Oberliga einfach nicht gewinnen können, Husum zählt dazu! Wir haben das Spiel zwar dominiert, die letzte Leidenschaft vor dem Tor und der letzte Wille, ein Tor zu erzielen, habe ich gänzlich vermisst. Die Husumer standen in der Defensive hervorragend.« Hans-Peter Hansen formulierte ganz trocken: »Ich wusste, das wir unsere Chance bekommen würden. So ist es dann auch passiert.«

Sehr rasant begannen die Gastgeber das Spielgeschehen. In den ersten 25 Minuten kamen die Husumer kaum aus ihrer Hälfte heraus, Angriff auf Angriff rollte auf das von André Teubler hervorragend gehütete Tor zu. Doch es fiel gleich ins Auge, dass der MSV sehr leichtfertig mit den vorhandenen Möglichkeiten umging - allen voran Ex-Profi Jürgen Degen! In der 6. Spielminute setzte er einen Kopfball aus vier Metern am Tor vorbei, Teubler hätte keine Abwehrmöglichkeit gehabt. Zehn Minuten später stand Husums Keeper wieder im Mittelpunkt: Einen abgefälschten Freistoß aus 18 Metern lenkte er gekonnt am Tor vorbei. Nachdem Jürgen Degen wieder an der Husumer Abwehr scheiterte (22.), konnten sich die Gäste von der Umklammerung zunehmend befreien. Einige gefährliche Konter brachten die MSV-Abwehr immer wieder in Bedrängnis. Gerrit Müller verpasste das Tor dabei nur knapp, als sein Ball noch abgefälscht über den Querbalken ins Aus sprang (23.). Eine Minute später scheiterte der mit aufgerückte Sascha Rettkowski an Torhüter Böhmer. Nach einer Ecke prüfte ihn der Husumer Abwehrspieler mit einer Direktabnahme. Die letzte Möglichkeit der ersten Halbzeit besaßen wiederum die Husumer: Ingo Cornils scheiterte mit einem 25-Meter-Freistoß an Keeper Böhmer.

Auch in die zweite Halbzeit starteten die Hamburger mit viel Elan, der eingewechselte David Berwecke machte dabei eine besonders gute Figur und wirbelte die Husumer Abwehr immer wieder durcheinander. Doch das Problem des MSV löste auch er nicht - Tore schießen stand nicht auf dem Plan der Hamburger. Dabei wurden bis zur 65. Minute drei gefährliche Torraumszenen herausgearbeitet: Zunächst lief Matthias Heidrich fast unbedrängt auf das Husumer Tor zu, doch sein Schuss zischte einen Meter am linken Eck vorbei (49.). Andreas Krohn machte es in der 57. Minute auch nicht viel besser. Seinen Flachschuss aus 16 Metern hielt André Teubler großartig. Acht Minuten später blieb der Husumer Torwart wieder Sieger. Diesmal konnte er einen 20-Meter-Knaller von Kocygit noch um den Pfosten drehen (65.). Nach zwanzig Minuten war es dann mit der MSV-Herrlichkeit plötzlich vorbei, die Meiendorfer wurden für ihre Nachlässigkeiten hart bestraft. Ein blitzsauberer Konter über Björn Fleige und Arne Hansen über die rechte Seite wurde von Gerrit Müller eiskalt zur Entscheidung genutzt. Aus 10 Metern traf der Husumer Goalgetter unbedrängt zur 0:1-Führung für seine Husumer Farben (67.). Die Hamburger bekamen nur noch eine Ausgleichschance: Einen 25-Meter-Freistoß von Marco Krausz hielt Teubler sicher (69.). Die verdutzten Hamburger hätten im Gegenzug ein weiteres Tor fangen können, doch Carsten Groth zielte knapp über den Balken. Mit einem Weitschuss brachte Ingo Cornils nochmal Gefahr vor der Tor, Böhmer reagierte jedoch großartig (87.). Erwähnenswert nur noch die Karte für Gerrit Müller (89.) wegen Meckern. Dies hatte jedoch keinen Einfluss mehr auf den Spielausgang.

Fazit: Wieder drei Punkte gegen eine Hamburger Mannschaft erzielt. Die Defensive hatte Schwerstarbeit zu verrichten, konstruktiver Spielaufbau war eher selten zu bewundern. Doch das Endergebnis kann sich sehen lassen.
Tore: 0:1 Müller (67.)
Beste Spieler: Berwecke / Teubler, Zehe, Rettkowski, Fleige
Ecken: 4 : 11
Chancenverhältnis: 9 : 12
Zuschauer: 202
Karten: Müller (63.), Cornils (86.) - alle ; Müller (89.) 
Spielwertung: gute kämpferische Leistung!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Schyma, Carstensen (75. Alim), Groth, Hansen, Alla - Fleige, Müller
21. ST 01.05.03 VfR Neumünster Husumer SV 0:1
Husum schockt Regionalliga-Aspiranten!

01.05.2003

VfR Neumünster - Husumer SV 

0 : 1 (0:0)


21. Spieltag
 Concordia Hamburg
Bergedorf 85 
0:1
Meiendorfer SV 
Raspo Elmshorn 
1:2
FC St. Pauli (A) 
TSB Flensburg 
4:1
Flensburg 08 
Altona 93 
4:1
Holstein Kiel II 
SV Lurup 
0:0
VW Billstedt 04 
Heider SV 
1:2
VfL Pinneberg 
Eimsbütteler TV 
8:2
VfR Neumünster 
Husumer SV 
0:1
 spielfrei
TSV Altenholz 
 

Einen herben Dämpfer versetzte die Husumer SV dem potentiellen Regionalliga-Aufsteiger aus Neumünster und ist nun seit sieben Spielen ungeschlagen. Vor 702 Zuschauern bei strömenden Regen war der Erfolg der Nordfriesen nicht einmal unverdient, denn der VfR versiebte seine Torchancen kläglich, spielte viel zu pomadig und ohne Leidenschaft seinen Part herunter. Für eine Mannschaft, die noch aufsteigen will, war diese Vorstellung einfach zu wenig. Immer wieder wurde der lange Torjäger Sven Beck mit hohen Bällen gesucht, der jedoch von Sascha Rettkowski nicht zum ersten Mal glänzend abgemeldet wurde. Zwar hatte der VfR ein optisches Übergewicht, die Gäste verstanden es aber immer wieder, gefährlich vor dem Tor von Andre Friedrichs aufzutauchen. Trumpfkarte der Husumer wieder einmal die mannschaftliche Geschlossenheit und die ausgezeichnete Defensivarbeit der gesamten Elf. Bemerkenswert ist diese Tatsache, da man verletzungsbedingt immer noch auf Libero Malte Köster verzichten musste.

Drangvoll begann der Gastgeber diese für ihn so wichtige Nachholpartie: Bereits in der 7. Minute irritierte Markus Wichmann die Husumer Abwehr und tauchte vor Torhüter Teubler auf, scheiterte jedoch mit seinem Kopfball. Wer gedacht hatte, der VfR würde das Spiel jetzt in die Hand nehmen, sah sich getäuscht. Zwar drängte die Elf, echte Torchancen ergaben sich aber kaum. Husum spielte seine Konterstärke aus und besaß zum Teil hochkarätige Möglichkeiten. Spätestens nach den Chancen von Björn Fleige (14.) und Erion Alla (15.), der völlig frei zum Schuss kam, hätten die Gastgeber aufwachen müssen. Gefährlich aber nur Husum: Nachdem Gerrit Müller in der 34. Minute noch knapp mit dem Kopf verpasst hatte, kam er fünf Minuten später völlig frei zum Kopfball. Keeper Friedrichs drehte den Ball aber noch um den Pfosten. Auch der anschließende Eckball brachte Gefahr, doch Björn Fleige, der sehr viel für die Mannschaft arbeitete, vergab (39.). Das letzte Highlight vor der Pause blieb wieder Markus Wichmann vorbehalten, der in der 43. Spielminute mit einem fulminanten 16-Meter-Schuss über den Querbalken zielte. Vorausgegangen war ein Schyma-Patzer in der Abwehr.

Nach dem Pausentee versuchte der VfR, mehr Dampf zu machen und endlich die Führung zu erzielen. Dabei stand zunächst Torjäger Beck im Mittelpunkt: Zweimal gelang es der Husumer Abwehr, seine Chancen zu vereiteln. Mit einem Drehschuss aus kurzer Distanz und einem Schuss ans Außennetz deutete er seinen Gefährlichkeit an. Glück hatte die Husumer Abwehr aber in der 53. Minute. Wieder war es Beck, der aus 25 Metern einen Freistoß auf das Husumer Tor hämmerte. Mit Mühe entschärfte Torhüter Teubler den glitschigen Ball und rettete seine Mannschaft vor dem Rückstand. Die HSV konterte wieder geschickt: Björn Fleige scheiterte zunächst mit einem 20-Meter-Fernschuss (58.). Aber drei Minuten später stockte den Gastgebern der Atem. Nach einem schönen Konter schlenzte Ilhan Alim das Leder von der linken Seite nur um Zentimeter am Eck vorbei, Torhüter Friedrichs hätte keine Abwehrchance mehr gehabt! Sein Gegenüber, André Teubler, stand nur noch zweimal im Mittelpunkt. Einen Kopfballaufsetzer von Bagemiel parierte er genauso sicher (67.) wie einen Schuss von Wichmann (69.). Das spielentscheidende Tor fiel aber auf der anderen Seite: Eine wunderschöne Flanke von Karsten Groth vollendete Gerrit Müller per Kopf zum 0:1 in den Winkel. Geburtstagskind Andre Friedrichs hatte keine Abwehrmöglichkeit. Der emsige Erion Alla hätte die Führung in der Schlussphase noch ausbauen können, scheiterte jedoch mit einem Kopfball knapp (90.). Auch der letzte Angriff der Husumer landete nach Schuss von Alla am Außennetz.

Fazit: Die Husumer Tugenden mannschaftliche Geschlossenheit, Kampfkraft und Willen/Einsatzbereitschaft machten den Unterschied. Neumünster fehlte einfach die Leidenschaft und der letzte Wille zum Sieg.
Tore: 0:1 Müller (84.)
Beste Spieler: Wieben / gute Mannschaftsleistung, besonders Rettkowski, Alim, Alla 
Ecken: 3 : 13
Chancenverhältnis: 16 : 11
Zuschauer: 702
Karten: Hansen (52.), Cornils (70.) - alle 
Spielwertung: der erste Sieg gegen die Elf aus Neumünster in der Oberliga!
Aufstellung: Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Schyma, Hansen, Alim, Groth, Alla (90. C. Herpel) - Fleige, Müller (88. Carstensen)
31. ST 04.05.03 Husumer SV Concordia Hamburg 3:4
Husumer Erfolgsserie gerissen!

04.05.2003

Husumer SV - Concordia Hamburg

3 : 4 (2:1)


31. Spieltag
 Altona 93
Bergedorf 85 
2:1 
Eimsbütteler TV 
Meiendorfer SV 
0:2 
Flensburg 08 
Holstein Kiel II 
2:1 
VW Billstedt 04 
FC St. Pauli (A) 
0:2
VfR Neumünster 
TSB Flensburg 
8:1
VfL Pinneberg 
TSV Altenholz 
0:1
Husumer SV 
Concordia Hamburg 
3:4
Heider SV 
Raspo Elmshorn 
1:3
spielfrei 
SV Lurup 
 

Auf dem Boden der Tatsachen ist die Husumer Sportvereinigung nach sieben Spielen ohne Niederlage gelandet, denn gegen Concordia Hamburg setzte es vor 420 Zuschauern eine unnötige 3:4-Niederlage. Die Concorden präsentierten sich als echte Spitzenmannschaft in Husum: konditionell topfit, Pressing ohne Ende und spielerisch eine Augenweide. Es wurde Angriffsfussball zelebriert, die Husumer Hintermannschaft kam nie richtig zur Ruhe. Immer wieder standen die beiden überragenden Angriffsspitzen Algan und Hamurcu im Mittelpunkt, die nie auszuschalten waren.

Dennoch war die Niederlage unnötig, da die Husumer Mannschaft sechzig Minuten gegen nur zehn gegnerische Spieler antrat. Sven Drews hatte wegen Schiedsrichterbeleidigung in der 33. Minute die rote Karte gesehen. Außerdem erspielte sich die HSV auch schon vor dem Platzverweis genügend hundertprozentige Torchancen, die zumindest für ein Unentschieden genügen müssten. Concordia gab nie auf und zeigte, dass man auch in Unterzahl ein Spiel mit der richtigen Einstellung gewinnen kann. Concordias Trainer Fascher war nach der Partie mit seiner Elf restlos zufrieden: »Der Sieg meiner Mannschaft ist verdient. Nach dem Platzverweis, der vertretbar war, sind wir mit einer guten Spielanlage nur noch marschiert. Konditionell sind wir sehr gut drauf. Alle Achtung vor meiner Mannschaft, die einen Rückstand in Unterzahl noch umgebogen hat.« Hans-Peter Hansen konnte mit dem Spielverlauf natürlich nicht zufrieden sein: »Die letzte Konzentration fehlte heute. Auch läuferisch kann ich nicht mit allen Mannschaftsteilen zufrieden sein. Aber die Belastungen der letzten Spiele muss man natürlich berücksichtigen. Concordia hat heute gezeigt, dass sie eine Spitzenmannschaft sind.«

Bereits nach acht Minuten führte die Sportvereinigung mit 1:0. Malte Köster marschierte fast unbedrängt durch das Mittelfeld und flankte zu Gerrit Müller, der mit einem Kopfball in den Winkel Torhüter Kindler keine Abwehrmöglichkeit ließ. Beflügelt durch die frühe Führung setzte die HSV nach: Gerrit Müller setzte sich auf der linken Seite vehement durch und spielte zu dem besser postierten Arne Hansen. Sein Schuss verfehlte das Hamburger Tor jedoch knapp (9.). Die größte Möglichkeit in der Anfangsphase besaß wieder Gerrit Müller. Nach einer Flanke von Björn Fleige nahm er den Ball direkt, Torhüter Kindler hatte allergrößte Mühe und drehte das Leder noch um den Pfosten (22.). Bei der anschließenden Ecke rettete Kindler spektakulär, Sascha Rettkowski hatte geköpft.

Die Concorden wirkten sehr abgeklärt, nahmen das Spiel immer mehr in die Hand. Ahmet Hamurcu, den die Husumer Abwehr nie richtig in den Griff bekam, nutzte eine Möglichkeit in der 25. Spielminute. Er narrte die gesamte Hintermannschaft und ließ Torhüter Teubler dabei keine Chance. Nachdem Sven Drews (Concordia) die rote Karte vom kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Romahn gesehen hatte (33.), nutzte Erion Alla die kurzzeitige Verwirrung in der Hamburger Hintermannschaft gekonnt aus. In der 35. Minute umspielte er die gesamte Abwehr und schoss aus spitzem Winkel fulminant auf das Tor. Keeper Kindler musste sich mächtig strecken, hatte aber das Glück des Tüchtigen. Vier Minuten später enteilte der wuselige Alla wieder der Hamburger Abwehr: Diesmal war er nur mit einem Foulspiel im Strafraum von Kindler zu bremsen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Fleige sehr sicher zur 2:1-Pausenführung (39.).

Ein wahres Feuerwerk brannten die Gäste in der zweiten Halbzeit ab. Auch in Unterzahl waren sie spielerisch überlegen, jagten jedem Ball nach und waren jederzeit torgefährlich. Man merkte, dass sich die Mannschaft von Trainer Fascher nicht aufgegeben hatte. Die Gastgeber nahmen jetzt die Zweikämpfe nicht richtig an, standen viel zu weit von den Gegenspielern weg. Gelegen kam den Concorden natürlich der frühe Ausgleich durch Sven Tramm, der mit einem Kopfball in der 49. Minute das 2:2 erzielen konnte. Im Gegenzug versuchte Christian Herpel mit einem 18-Meter-Schuss sein Glück, verfehlte den Kasten jedoch knapp. Die Gäste verstärkten den Druck auf das Husumer Tor immer mehr, dass sie mit einem Spieler weniger auf dem Feld waren, war nicht zu merken. Nachdem Christian Janßen aus 16 Metern noch verpasst hatte (58.), machte es Ante Grabovac in der 61. Minute besser: Eine Unaufmerksamkeit der Husumer Hintermannschaft nutzte er zur 2:3-Führung für seine Farben und stocherte den Ball förmlich über die Linie. Die Vorentscheidung dann in der 68. Spielminute: Der sehr agile Ahmet Hamurcu versetzte die gesamte Husumer Abwehr und erzielte aus zehn Metern das 2:4. Die Sportvereinigung konnte die Niederlage dennoch in Grenzen halten. Dem besten Husumer Spieler an diesem Tag, Erion Alla, gelang immerhin noch der Anschlusstreffer. Mit einem eleganten Heber über Torhüter Kindler hinweg vollendete er zum 3:4Endstand (81.). Und hätte die SV noch etwas Glück gehabt, wäre in der 87. Minute auch noch der Ausgleich möglich gewesen. Doch ein Kopfball von Ilhan Alim wurde noch von der Linie befördert!

Fazit: Mit etwas Glück hätte die Mannschaft noch ein Unentschieden retten können, doch der Sieg der Concorden geht absolut in Ordnung. Die Gäste präsentierten sich in ausgezeichneter Verfassung und gaben trotz Unterzahl eine Kostprobe ihres Könnens. Husum war in der zweiten Halbzeit nicht mehr in der Lage, dagegen zu halten. Die Frische fehlte nach dem schweren Spiel in Neumünster vom Donnerstag.
Tore: 1:0 Müller (8.), 1:1 Hamurcu (25.), 2:1 Fleige (39. Elfmeter), 2:2 Tramm (49.), 2:3 Grabovac (61.), 2:4 Hamurcu (68.), 3:4 Alla (81.)
Beste Spieler: Zehe, Alla / Hamurcu, Algan, Kruskopf, Gründel
Ecken: 3 : 1
Chancenverhältnis: 12 : 14
Zuschauer: 420
Karten: Alla (48.), Carstensen (89.) - alle 
Spielwertung: schade, der letzte Wille fehlte und der Substanzverlust war wohl zu groß
Aufstellung: Teubler - Köster (72. M. Herpel) - Zehe, Rettkowski - Schyma, C. Herpel (59. Alim), Groth (72. Carstensen), Hansen, Alla - Fleige, Müller
23. ST 07.05.03 Husumer SV Heider SV 0:0

Nullnummer im Westküstenderby!

07.05.2003

Husumer SV - Heider SV

0 : 0


23. Spieltag
 Concordia Hamburg
Meiendorfer SV 
0:0 
FC St. Pauli (A) 
Bergedorf 85 
0:3
Flensburg 08 
TSB Flensburg 
5:1
Husumer SV 
Heider SV 
0:0
TSV Altenholz 
Raspo Elmshorn 
7:2
VW Billstedt 04 
SV Lurup 
0:3
VfL Pinneberg 
Altona 93 
3:2
VfR Neumünster 
Eimsbütteler TV 
4:0
spielfrei 
Holstein Kiel II 
 

Mit einem torlosen Unentschieden endete am Mittwochabend das vierte Westküstenderby in der Oberliga. Vor 702 Zuschauern und guten äußeren Bedingungen erfüllte diese mit Spannung erwartete Partie nicht ganz die Erwartungen der Fans, schließlich fehlte ja das Salz in der Suppe - die Tore! Ansonsten war es ein 0:0 der besseren Sorte, beide Mannschaften schenkten sich nichts und bekämpften sich mit fairen Mitteln, unnötige Hektik kam dabei selten auf. Kein Meter Boden wurde freiwillig preisgegeben, Torraumszenen waren zwangsläufig Mangelware. Beide Trainer waren nach der Begegnung mit den gezeigten Leistungen ihrer Mannschaften zufrieden. Heides Trainer de Vries meinte: »Auf dieses 0:0 können wir aufbauen, ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft. Es war ein attraktives Derby, nur die Tore fehlten. Das Spiel war natürlich von der Taktik und den rassigen Zweikämpfen geprägt.« Auch Hans-Peter Hansen sah das Ergebnis sehr positiv: »Ich bin von der Leistung der Elf angetan. Im Gegensatz zu der letzten Begegnung gegen Concordia Hamburg hatten wir eine gute Ordnung im Spiel.«

Beide Mannschaften waren vor dieser tollen Kulisse bemüht, das Spiel für sich zu entscheiden. Im ersten Durchgang wirkten die Heider Gäste konzentrierter und erspielten sich ein optisches Übergewicht, schließlich galt es, das Abstiegsgespenst noch zu vertreiben. Zwei große Torgelegenheiten wurden jedoch überhastet vergeben: Zunächst scheiterte René Marohn mit einem Kopfball, der nur Zentimeter über den Querbalken flog (15.), dann war es Tim Ostermann, der nach einem Abwehrfehler der Husumer Hintermannschaft alleine auf Torhüter Teubler zulief. Sein übereilter Schuss konnte vom Husumer Keeper abgewehrt werden (22.). Husum zunächst nur bei Standardsituationen gefährlich. Ilhan Alim zirkelte in der 27. Minute einen Freistoß aus 16 Metern genau in die Arme von Dau. Hier hatte Heides Torhüter keine Probleme, das sah neun Minuten später aber schon ganz anders aus: Aus 25 Metern hämmerte Alim den Ball nur einen Meter am Eck vorbei, Torhüter Dau hätte Probleme bekommen! Die spektakulärste Aktion auf Husumer Seite verbuchte Torben Carstensen in der 43. Minute: Ein Fallrückzieher im Strafraum wurde im letzten Moment von der Heider Abwehr abgeblockt.

Mehr Akzente setzte die Husumer SV im zweiten Spielabschnitt, die eigenen Angriffe wurden jetzt druckvoller auch unter Beteiligung der Abwehrspieler nach vorne getrieben. Die Gäste besaßen aber die erste Tormöglichkeit. Tim Ostermann düpierte die gesamte Husumer Hintermannschaft und schoss aus 16 Metern nur knapp am Tor vorbei (48.). Dann war es wieder Husums Alim, der einen Freistoß fulminant aus 25 Metern auf das Heider Gehäuse schoss, Torhüter Dau hatte allergrößte Mühe, den Ball festzuhalten (65.). Heides Torhüter konnte sich auch in der Schlussphase immer wieder auszeichnen. Einen Gewaltschuss von Gerrit Müller aus spitzem Winkel (90.) parierte er sehr sicher. Auch Libero Malte Köster konnte den Keeper mit einem Heber nicht überwinden (90 + 3).

Fazit: Ein gerechtes Unentschieden, da sich beide Mannschaften weitgehend neutralisierten. Der Einsatz auf beiden Seiten stimmte und war für solch ein Derby angemessen. Mit diesem Ergebnis ging die »Westküstenmeisterschaft« erneut nach Husum, aber wer hätte daran gezweifelt ...
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Zehe, Groth / Holst, Marohn, Freund
Ecken: 7 : 4
Chancenverhältnis: 8 : 4
Zuschauer: 702
Karten: Alla (31.), Zehe (67.) - alle 
Spielwertung: Einsatz und Zweikampfverhalten stimmten!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Alim, Groth, Alla, Hansen, Fleige - Carstensen (74. C. Herpel), Müller
32. ST 10.05.03 TSV Altenholz Husumer SV 2:0
Unglaublich!

17.05.2003

TSV Altenholz - Husumer SV

2 : 0 (2:0)


32. Spieltag
 Concordia Hamburg
Eimsbütteler TV 
3:0
Holstein Kiel II 
VW Billstedt 04 
1:3
Raspo Elmshorn 
Altona 93 
1:1
TSV Altenholz 
Husumer SV 
2:0
FC St. Pauli (A) 
VfL Pinneberg 
6:1
Meiendorfer SV 
Heider SV 
1:4
VfR Neumünster 
Flensburg 08 
5:2
Bergedorf 85 
SV Lurup 
2:2
 spielfrei
TSB Flensburg 
 

Eine völlig unglaubliche Vorstellung lieferte die Husumer SV beim Auswärtsspiel in Altenholz ab. »Grottenkick« wäre noch geschmeichelt - eine desolate Vorstellung vor den meist Husumer Fans, die sich im »längsten Busbahnhof der westlichen Welt« verwundert die Augen rieben und sich langweilten. Ihre Husumer Mannschaft war nach den zuletzt guten Leistungen nicht wiederzuerkennen. Auch wenn die harten »englischen Wochen« viel Kraft gekostet haben, die vielen mitgereisten Fans hätten mehr Engagement verdient gehabt: Die kämpferische Einstellung stimmte überhaupt nicht, Altenholz bestimmte das Spiel. Dazu pomadiger und ungenauer Spielaufbau, Chancen waren Mangelware. Gefährlich wurde es für die Altenholzer kaum, wenn ein Husumer Spieler vor dem Tor auftauchte, wurde der Ball liebevoll auf den Keeper gespielt oder vornehm am Tor vorbeigeköpft oder geschossen. Altenholz ging als verdienter Sieger vom Platz, obwohl die Mannschaft auch nur Schonkost präsentierte, aber an diesem Nachmittag reichte das völlig aus!

Den besseren Beginn hatten die Husumer Gäste, doch zwei klare Torchancen vergab Torben Carstensen überhastet (14.). Bereits eine Minute später nahm das Unheil seinen Lauf: Völlig unnötig vertändelte Erion Alla den Ball im Mittelfeld an Spielmacher Frank Wolf. Seinen Flankenball verwertete Jens-Uwe Lorenzen unhaltbar aus 16 Metern zur 1:0-Führung für seine Farben (15.). Ein erneuter Weitschuss, diesmal von Frank Wolf, verfehlte das Husumer Tor nur denkbar knapp (28.). Die Entscheidung fiel bereits in der 30. Spielminute, mit einem Tor des Monats überwand Metin Sari André Teubler im Husumer Tor - ein Seitfallzieher aus 16 Metern flog über den Torwart ins linke Eck. Hatte Teubler in dieser Szene noch das Nachsehen, konnte er fünf Minuten später zweimal großartig retten: Zunächst parierte er einen Schuss von Sven Hartwig aus fünf Metern. Beim anschließenden Eckball wehrte er einen Ball von Sönke Knoll aus kurzer Distanz ab (35./36.). Die einzig nennenswerte Möglichkeit der Husumer SV vergab Gerrit Müller aus fünf Metern unkonzentriert (42.).

Etwas mehr Linie kam mit der Einwechselung von Björn Fleige und Sascha Rettkowski zu Beginn der zweiten Halbzeit ins Spiel, die verfahrene Partie drehen konnten sie aber auch nicht. Altenholz besaß auch im zweiten Durchgang mehr Spielanteile, brachte das Ergebnis ruhig über die Zeit. Metin Shahhosseini hätte das Ergebnis erhöhen können, doch André Teubler lenkte das Leder noch an den Pfosten des Husumer Tores (64.). Vier Minuten später zielte Metin Sari etwas zu ungenau, sein 20-Meter-Schuss ging knapp über den Querbalken. Auf Husumer Seite war nur ein Kopfball von Björn Fleige in der 79. Minute bemerkenswert, doch der Ball verfehlte um einen Meter das Gehäuse. Die letzte Aktion bedeutete wieder Gefahr für die Stormstädter: Oliver Blazevic prüfte André Teubler mit einem Direktschuss, der Husumer Torhüter blieb jedoch Sieger (87.).

Fazit: Das hatte mit Fußball nicht viel zu tun! 
Tore: 1:0 Lorenzen (15.), 2:0 Sari (30.)
Beste Spieler:  Lorenzen, Wolf, Sari / Teubler, sonst Fehlanzeige
Ecken: 2 : 5
Chancenverhältnis: 10 : 5
Zuschauer: 90, von denen bestimmt 20 Altenholzer anwesend waren, super!
Karten: Alla (73.), Köster (73.) - alle 
Spielwertung: mangelhaft bis ungenügend 
Aufstellung: Teubler - Köster - Schyma (46. Rettkowski), Zehe - Alim (66. Schulte), Groth, C. Herpel, Hansen, Alla - Carstensen (46. Fleige), Müller
33. ST 17.05.03 Husumer SV FC St. Pauli (A) 3:1
Meisterlich!

17.05.2003

Husumer SV - FC St. Pauli (A) 

3 : 1 (1:1)


33. Spieltag
 SV Lurup
Raspo Elmshorn 
0:2
Eimsbütteler TV 
TSV Altenholz 
0:1
TSB Flensburg 
Bergedorf 85 
1:2
Husumer SV 
FC St. Pauli (A) 
3:1
Altona 93 
Meiendorfer SV 
1:1
Heider SV 
Concordia Hamburg 
3:1
VW Billstedt 04 
Flensburg 08 
2:4
VfL Pinneberg 
Holstein Kiel II 
4:1
spielfrei: 
VfR Neumünster 
 

Eine beeindruckende Vorstellung lieferte die Husumer SV im letzten Heimspiel dieser Saison vor 503 restlos begeisterten Zuschauern ab. Im bisher besten Oberligaspiel der Vereinsgeschichte ließ die Elf dem bereits als Meister feststehenden FC St. Pauli (A) nicht den Hauch einer Chance. Eine kompakte Mannschaftsleistung war die Grundlage für diesen souveränen Erfolg, der bei besserer Chancenverwertung noch viel höher hätte ausfallen können.

Nach der desolaten Vorstellung vom letzten Wochenende in Altenholz war die Mannschaft von Hans-Peter Hansen nicht wiederzuerkennen: Die kämpferische Einstellung stimmte, den Gegenspielern wurde kein Meter Raum geschenkt. Auch spielerisch konnten Akzente gesetzt werden, immer wieder wurden mit herrlichen Doppelpässen Löcher in die gegnerische Abwehr gerissen. Mehrmals standen die Husumer Angreifer allein vor dem besten St. Paulianer an diesem Tag, Torhüter Miethe, der weitere Treffer bravourös verhinderte. St. Pauli bemühte sich redlich, kam aber kaum zur Entfaltung, immer wieder war ein Husumer schneller oder einfach giftiger im Zweikampf. Meisterlich wirkte an diesem Nachmittag nur eine Mannschaft: Die Husumer SV!

Dass die Husumer Sportvereinigung als verdienter Sieger vom Platz ging, daran ließ auch Trainer Ewald Reil vom FC St. Pauli keinen Zweifel: »Der Sieg der Husumer geht absolut in Ordnung. Eine desolate Vorstellung meiner Elf, Torsten Miethe bewahrte die Mannschaft vor einer höheren Niederlage.« Hans-Peter Hansen konnte natürlich strahlen: »Heute haben wir eine sehr ordentliche Leistung geboten, im entscheidenden Moment haben wir immer dagegen gehalten. St. Pauli hatte kaum ernsthafte Torchancen. Unser Zusammenspiel klappte hervorragend.«

Dass die Gastgeber nicht chancenlos in diese Partie gingen, deutete sich schon frühzeitig an. Zwar wirkte St. Pauli sehr selbstbewusst, mit weiten Flankenwechseln versuchte die Mannschaft die Deckung der Husumer auseinander zu reißen. Doch die HSV hielt dagegen, bewies Zweikampfstärke und Spielübersicht. Mit herrlichen Ballpassagen brachte man die Hamburger immer wieder in Verlegenheit. Bereits in der 9. Minute musste Torhüter Miethe sein Können beweisen, Björn Fleige prüfte den Keeper mit einem Kopfball nach einer herrlichen Groth-Flanke. Gerrit Müller profitierte in der 30. Spielminute von einem Patzer der Hamburger Abwehr. Michael Hempen vertändelte den Ball, der Husumer Angreifer lief alleine auf Miethe zu, doch im letzten Moment verstolperte Müller. Der erste Warnschuss der Gäste erfolgte durch einen Freistoß in der 31. Minute: Daniel Sager zirkelte das Leder aber direkt auf Torhüter Teubler. Die Paulianer jetzt etwas energischer, doch Boll (36.) und Kazior (38.) vergaben großzügig. Nach einem Fehler der Husumer Abwehr nutzte Philip Albrecht seine Chance und traf überraschend zum 0:1 (38.). Husum keineswegs geschockt, antwortete noch vor der Pause: Einen herrlichen Konter über Gerrit Müller und Malte Köster vollendete Björn Fleige aus spitzem Winkel zum verdienten 1:1-Pausenstand (42.).

Nach einer guten ersten Halbzeit steigerte sich die Husumer Mannschaft im zweiten Durchgang nochmals. Immer wieder wurde die Hamburger Hintermannschaft vor enorme Probleme gestellt. Mit viel Engagement und Elan wurde der Ball durch das Mittelfeld getrieben, Torchance um Torchance wurde erarbeitet. Zunächst hatte Björn Fleige noch das Nachsehen, in der 49. Minute verpasste er den Ball nur denkbar knapp. Nach einem herrlichem Flankenlauf vom sehr agilen Carsten Groth hatten Müller und Fleige zusammen das Nachsehen (56.). Doch eine Minute später riesiger Jubel im Friesenstadion: Björn Fleige erzielte das verdiente 2:1 nach langem Zuspiel von Malte Köster. Jetzt schien der Sieg nur noch eine Frage der Zeit, immer wieder brachen die Husumer Angreifer durch, standen des Öfteren allein vor St. Paulis Keeper Miethe. Erion Alla (61. / 62.) und Gerrit Müller (72. / 75.) erhielten eine Kostprobe von Miethes Reaktionsschnelligkeit. Nachdem Ilhan Alim einen Kopfball nur knapp vorbeisetzte (76.), konnte Torben Carstensen in der 83. Minute seinen fünften Saisontreffer erzielen. Eine wunderschöne Flanke, wieder von Carsten Groth, schob er aus kurzer Distanz unhaltbar zum 3:1-Endstand ein. In der Schlussminute wieder Glück für die Gäste: Erion Alla verfehlte aus 14 Metern nur um Zentimeter das Gehäuse.

Fazit: Ein unvergesslicher Nachmittag im Husumer Friesenstadion! Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung wurde der FC St. Pauli bezwungen. Ein höherer Sieg wäre durchaus möglich gewesen.
Tore: 0:1 Albrecht (38.), 1:1 Fleige (42.), 2:1 Fleige (57.), 3:1 Carstensen (83.)
Beste Spieler: super Mannschaftsleistung / Miethe
Ecken: 3 : 6
Chancenverhältnis: 16 : 7
Zuschauer: 503
Karten: Müller (28.), Hansen (77.) - alle 
Spielwertung: - mehr geht nicht! Bestes Spiel seit Zugehörigkeit zur Oberliga!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - C. Herpel, Alim Groth, Alla (90. Schyma), Hansen - Fleige (75. Carstensen), Müller (89. Schulte)
34. ST 24.05.03 KSV Holstein Kiel 2 Husumer SV 0:1
Gelungener Saisonabschluss!

24.05.2003

Holstein Kiel II - Husumer SV

0 : 1 (0:0)


34. Spieltag
 VfR Neumünster
VW Billstedt 04 
4:2
Raspo Elmshorn 
TSB Flensburg 
3:0
Meiendorfer SV 
SV Lurup 
3:2
Concordia Hamburg 
Altona 93 
3:0
TSV Altenholz 
Heider SV 
2:2
FC St. Pauli (A) 
Eimsbütteler TV 
3:1
Holstein Kiel II 
Husumer SV 
0:1
Flensburg 08 
VfL Pinneberg 
0:0
spielfrei
Bergedorf 85 
 
Mit einem Auswärtssieg beendete die Husumer Sportvereinigung ihre zweite Oberligasaison und landete damit auf einem guten 10. Tabellenplatz. Nach tagelangen Regenfällen und damit schwierigen Bodenverhältnissen konnten keine spielerischen Höhepunkte erwartet werden, beide Teams zeigten aber eine kämpferisch ansprechende Partie. Mit viel Elan und Einsatz gaben die Mannschaften vor den überwiegend Husumer Zuschauern alles. Den Sieg der Nordfriesen kann man aber als etwas glücklich bezeichnen, die Kieler waren absolut gleichwertig, erspielten sich zeitweise sogar ein optisches Übergewicht. Aber die Abwehr der Gäste schien schier unüberwindlich!

Den besseren Start erwischte die Husumer SV: Nach einem Eckball in der 5. Minute sprang Björn Fleige höher als seine Gegenspieler und köpfte das nasse Leder ans Lattenkreuz des Kieler Tores. Torhüter Balsam hätte keine Abwehrmöglichkeit mehr gehabt. Mit zunehmender Spielzeit drängten die Störche auf die Führung, doch scheiterten sie am eigenen Unvermögen oder an André Teubler im Husumer Tor. Zunächst stand Kristian Köpke frei vor Teubler, schoss jedoch weit über den Kasten (15.). Atasoy mit einem Schrägschuss (26.) und Furthmann mit Distanzschuss (28.) verzweifelten aber am Husumer Keeper. Auf der Gegenseite zeigte sich Gerrit Müller zu eigensinnig: In der 44. Minute lief er nach einem blitzsauberen Konter allein auf Martin Balsam zu, zirkelte den Ball aber knapp am Pfosten vorbei. Übersehen hatte der Goalgetter, dass Arne Hansen völlig frei stand!

Auch im zweiten Spielabschnitt die erneute Chance zur Führung für die Gäste: Gerrit Müller lupfte das Leder über den herausstürmenden Kieler Torwart Balsam hinweg, Abwehrspieler Manuel Meier klärte aber souverän (47.). Die Störche antworteten prompt. In der 49. Minute zielte Frank knapp am Tor vorbei, sechs Minuten später fand Wemmer seinen Meister in Torhüter Teubler. Petr Maslej sollte die letzten Möglichkeiten für seine Mannschaft haben: Ein fulminanter 16-Meter-Schuss strich nur um Zentimeter über die Latte (64.). In der 68. Minute parierte Teubler einen Schuss von Maslej aus spitzem Winkel sicher.

Das bessere Ende hatte aber die Husumer Sportvereinigung für sich. In der 72. Spielminute scheiterte zunächst Gerrit Müller, nachdem er Torhüter Balsam den Ball abnahm und nur knapp über die Latte zielte. In der gleichen Spielminute legte Müller jedoch gekonnt auf den kurz zuvor eingewechselten Torben Carstensen, der sich die Chance nicht entgehen ließ und aus 16 Metern scharf ins untere linke Eck zur Entscheidung für seinen Farben einschoss.

»Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft«, meine Trainer Hans-Peter Hansen nach der Partie. »Wir haben in der letzten Zeit ausgezeichneten Fußball geboten, die Saison war sehr erfolgreich.«

Fazit: Durch eine sichere Abwehrleistung der gesamten Mannschaft einen weiteren Auswärtssieg eingefahren.
Tore: 0:1 Carstensen (72.)
Beste Spieler: Meier, Hansen / Teubler, Zehe, Rettkowski
Ecken: 3 : 13
Chancenverhältnis: 6 : 10
Zuschauer: 80 (überwiegend Husumer)
Karten: Fehlanzeige!
Spielwertung: gute kämpferische Einstellung. Mit Glück und Geschick und viel Einsatz drei Punkte errungen!
Aufstellung: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Schyma, Groth, Alla (69. Carstensen), Alim (61. C. Herpel), Hansen - Fleige, Müller (81. M. Herpel)
 

Abschlusstabelle Herren Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein-Liga 2002/03

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 FC St. Pauli (A) 32 24 4 4 82 : 31 51 76
2 VfR Neumünster 32 19 9 4 75 : 40 35 66
3 Concordia Hamburg 32 19 7 6 68 : 34 34 64
4 Bergedorf 85 32 19 5 8 72 : 41 31 62
5 SV Lurup 32 16 6 10 65 : 40 25 54
6 Meiendorfer SV 32 15 6 11 64 : 53 11 51
7 Raspo Elshorn 32 14 5 13 40 : 55 -15 47
8 Altona 93 32 13 7 12 66 : 50 16 46
9 VFL Pinneberg 32 13 6 13 63 : 55 8 45
10 Husumer SV 32 13 6 13 41 : 47 -6 45
11 Flensburg 08 32 13 4 15 50 : 68 -18 43
12 TSV Altenholz 32 12 5 15 51 : 72 -21 41
13 Heider SV 32 8 10 14 41 : 53 -12 34
14 SC VW Billstedt 04 32 10 2 20 51 : 76 -25 32
15 KSV Holstein Kiel 2 32 7 8 17 49 : 66 -17 29
16 Eimsbütteler TV 32 5 4 23 39 : 84 -45 19
17 TSB Flensburgl 32 4 2 26 41 : 93 -52 14

 

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein 2002 - 2003
Pl.  Tabelle der Heimspiele Sp g u v Tore ± Pkt
1.  FC St. Pauli (A) 16 12 2 2 40:13 +27 38
2.  VfR Neumünster 16 11 2 3 49:22 +27 35
3.  Concordia Hamburg 16 10 4 2 32:12 +20 34
4.  SV Lurup Hamburg 16 10 3 3 39:14 +25 33
5.  Altona 93 16 10 3 3 44:20 +24 33
6.  ASV Bergedorf 85 16 9 4 3 36:19 +17 31
7.  VfL Pinneberg 16 9 3 4 41:23 +18 30
8.  Raspo Elmshorn 16 8 5 3 22:17 +5 29
9.  Husumer SV 16 8 2 6 32:26 +6 26
10.  Flensburg 08 16 8 2 6 22:21 +1 26
11.  Meiendorfer SV 16 8 1 7 34:28 +6 25
12.  Holstein Kiel II 16 6 3 7 29:25 +4 21
13.  Heider SV 16 5 4 7 24:25 -1 19
14.  TSV Altenholz 16 5 4 7 28:43 -15 19
15.  TSB Flensburg 16 4 2 10 26:34 -8 14
16.  SC VW 04 Billstedt 16 4 1 11 26:42 -16 13
17.  Eimsbütteler TV 16 3 3 10 21:30 -9 12
Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein 2002 - 2003
Pl.  Tabelle der Auswärtsspiele Sp g u v Tore ± Pkt
1.  FC St. Pauli (A) 16 12 2 2 42:18 +24 38
2.  ASV Bergedorf 85 16 10 1 5 36:22 +14 31
3.  VfR Neumünster 16 8 7 1 26:18 +8 31
4.  Concordia Hamburg 16 9 3 4 36:22 +14 30
5.  Meiendorfer SV 16 7 5 4 30:25 +5 26
6.  TSV Altenholz 16 7 1 8 23:30 -7 22
7.  SV Lurup Hamburg 16 6 3 7 26:26 ±0 21
8.  SC VW 04 Billstedt 16 6 1 9 25:34 -9 19
9.  Husumer SV 16 5 4 7 9:21 -12 19
10.  Raspo Elmshorn 16 6 0 10 18:38 -20 18
11.  Flensburg 08 16 5 2 9 28:47 -19 17
12.  VfL Pinneberg 16 4 3 9 23:32 -9 15
13.  Heider SV 16 3 6 7 17:28 -11 15
14.  Altona 93 16 3 4 9 22:30 -8 13
15.  Holstein Kiel II 16 1 5 10 20:41 -21 8
16.  Eimsbütteler TV 16 2 1 13 18:54 -36 7
17.  TSB Flensburg 16 0 0 16 15:59 -44 0
Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein 2002 - 2003
Pl.    PAM  NMS  CON  A85  LUR  MSV  ELM  A93  PIN  HSV  F08  AHZ  HEI  VW  HK2  ETV  TSB  Tore Pkt
1.  FC St. Pauli (A) ••• 0:1 2:1 0:3 4:0 1:1 1:0 2:2 6:1 3:1 5:0 2:0 3:1 3:0 1:0 3:1 4:1 82:31 76
2.  VfR Neumünster 1:4 ••• 2:3 3:3 3:2 1:1 3:1 1:0 2:0 0:1 5:2 3:1 4:0 4:2 5:1 4:0 8:1 75:40 66
3.  Concordia Hamburg 5:0 0:0 ••• 0:1 4:2 0:0 2:0 3:0 4:2 1:0 2:1 1:4 3:0 0:0 2:2 3:0 2:0 68:34 64
4.  ASV Bergedorf 85 1:1 2:0 2:5 ••• 2:2 1:2 4:1 3:3 2:0 0:0 6:1 3:1 2:0 1:2 2:1 4:0 1:0 72:41 62
5.  SV Lurup Hamburg 1:3 2:3 0:0 1:0 ••• 1:1 0:2 2:1 4:1 3:0 2:1 5:0 0:0 3:0 7:0 3:1 5:1 65:40 54
6.  Meiendorfer SV 0:3 1:1 0:2 3:5 3:2 ••• 1:2 2:1 0:2 0:1 6:0 2:1 1:4 3:0 4:2 5:1 3:1 64:53 51
7.  Raspo Elmshorn 0:4 1:1 1:0 0:2 2:1 1:0 ••• 1:1 2:2 2:0 2:1 1:1 0:0 3:1 2:1 1:2 3:0 40:55 47
8.  Altona 93 0:1 1:2 3:0 2:1 2:1 1:1 1:2 ••• 4:2 5:0 7:4 4:1 0:0 5:1 2:2 4:1 3:1 66:50 46
9.  VfL Pinneberg 3:3 2:2 0:1 3:0 0:2 3:1 5:1 3:2 ••• 2:0 2:2 0:1 1:2 2:1 4:1 8:2 3:2 64:55 45
10.  Husumer SV 3:1 0:1 3:4 0:5 1:3 6:1 4:0 1:0 3:1 ••• 2:2 2:1 0:0 2:3 2:0 1:3 2:1 41:47 45
11.  Flensburg 08 1:3 1:2 0:2 0:5 1:0 2:1 0:1 4:1 0:0 1:1 ••• 0:1 2:1 1:0 2:1 2:1 5:1 50:68 43
12.  TSV Altenholz 1:7 0:0 0:9 5:2 1:2 1:4 7:2 0:3 0:4 2:0 3:1 ••• 2:2 1:3 2:2 1:1 2:1 51:73 41
13.  Heider SV 0:2 2:2 3:1 3:0 0:2 3:4 1:3 1:1 0:0 0:0 0:2 1:2 ••• 0:3 3:2 2:1 5:0 41:53 34
14.  SC VW 04 Billstedt 0:2 3:6 0:1 0:1 0:3 2:6 3:1 2:4 1:3 1:1 2:4 3:2 1:2 ••• 2:4 2:1 4:1 51:76 32
15.  Holstein Kiel II 1:2 2:2 1:1 1:4 0:0 1:2 4:0 3:1 1:0 0:1 2:3 2:3 1:0 1:3 ••• 6:2 3:1 49:66 29
16.  Eimsbütteler TV 0:4 1:2 2:3 0:2 2:2 0:2 0:1 1:2 2:0 0:1 1:2 0:1 2:2 3:2 1:1 ••• 6:3 39:84 19
17.  TSB Flensburg 1:2 0:1 3:3 1:2 1:2 1:3 2:1 1:0 1:5 1:2 0:2 1:3 6:3 2:4 0:0 5:1 ••• 41:93 14
Abwehrtabelle
Platzierung nach durchschnittlichen Gegentoren pro Spiel
Stand: 24.05.2003 (Saisonende)
Angriffstabelle
Platzierung nach durchschnittlich erzielten Toren pro Spiel
Stand: 24.05.2003 (Saisonende)
Platz  Mannschaft Gegentore pro Spiel
1. FC St. Pauli (A) 0,97
2. SC Concordia Hamburg 1,06
3. SV Lurup Hamburg 1,25
  VfR Neumünster 1,25
5. ASV Bergedorf 85 1,28
6. Husumer SV 1,47
7. Altona 93 1,56
8. Heider SV 1,66
  Meiendorfer SV 1,66
10. Raspo Elmshorn 1,72
  VfL Pinneberg 1,72
12. Holstein Kiel II 2,06
13. Flensburg 08 2,13
14. TSV Altenholz 2,28
15. SC VW 04 Billstedt 2,38
16. Eimsbütteler TV 2,63
17. TSB Flensburg 2,91
18. 1. SC Norderstedt zurückgezogen
Platz  Mannschaft erzielte Tore pro Spiel
1. FC St. Pauli (A) 2,56
2. VfR Neumünster 2,34
3. ASV Bergedorf 85 2,25
4. SC Concordia Hamburg 2,13
5. Altona 93 2,06
6. SV Lurup Hamburg 2,03
7. Meiendorfer SV 2,00
  VfL Pinneberg 2,00
9. SC VW 04 Billstedt 1,59
  TSV Altenholz 1,59
11. Flensburg 08 1,56
12. Holstein Kiel II 1,53
13. Husumer SV 1,28
  Heider SV 1,28
  TSB Flensburg 1,28
16. Raspo Elmshorn 1,25
17. Eimsbütteler TV 1,22
18. 1. SC Norderstedt zurückgezogen

Husumer Sportvereinigung
»Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: 24.05.2003 (Saisonende · Umbewertung Raspo-Spiel unberücksichtigt)

Position Name Spielanteile Scorer-Quote Karten
Einsätze durch-gespielt ein-gewechselt aus-gewechselt raus-gestellt Spiel-minuten Tore Vorlagen Torbeteiligung gelb gelb/rot rot
TOR Latz, Normen                        
Reinhold, Momme                        
Teubler, André 32 32       2.880       2    
ABWEHR Hansen, Timo                        
Köster, Malte 18 16   1 1 1.601   5 5,8 % 2   1
Rettkowski, Sascha 30 25 1 4   2.551   2 2,3 % 3    
Riemenschneider, Danny 2   2     4     2 18    
Schyma, André 28 21 3 4   2.145   1 1,2 % 3    
Zehe. Oliver 29 26 1 1 1 2.539 1 2 3,5 % 6 1  
MITTELFELD Alim, Ilhan 31 8 10 13   1.832 1 2 3,5 % 6    
Alla, Erion 28 11 7 10   1.921 4 6 11,6 % 6    
Cornils, Ingo 21 16 1 4   1.717

 

3 3,5 % 4    
Groth, Carstens 23 19   4   2.001 1 2 3,5 % 3    
Hansen, Arne 32 31   1   2.838 3 2 5,8 % 7    
Herpel, Christian 27 10 12 4 1 1.466   1 1,2 % 5 1  
Herpel, Martin 13   12 2   267            
Jensen, Jann-Iven 12 4 4 4   705 2 2 4,7 % 1    
Lückner, Ralf                        
Werner, Carsten-F.                        
ANGRIFF Carstensen, Torben 30 8 12 10   1.728 6   7,0 % 3    
Fleige, Björn 32 23 3 6   2.563 11 3 16,3 % 3    
Möller, Thomas                        
Müller, Gerrit 32 25   6 1 2.843 16 10 30,2 % 8 1  
Rüsch, Markus 1   1     2            
Schulte, Dennis 5   5     58            
T O T A L 426 275 74 74 4 31.661 45 41 100,0 % 62 3 1

Allgemeine Statistik

Anzahl der ausgetragenen Spiele: 272
davon Heimsiege 120
davon Unentschieden 48
davon Auswärtssiege 94
Tore:  959
davon Heimteams 545
davon Auswärtsteams 414
Schnitt pro Spiel  3,53
Schnitt pro Heimteam 2,00
Schnitt pro Auswärtsteam 1,52
Die meisten Tore pro Spiel:
Altona 93 - Flensburg 08 7:4
Die höchsten Heimsiege
VfR Neumünster - TSB Flensburg 8:1
SV Lurup Hamburg - Holstein Kiel II 7:0
Die höchsten Auswärtssiege
TSV Altenholz - Concordia Hamburg 0:9

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein 2002 - 2003

  Heimspiele  * Auswärtsspiele  *
Vergleich **
- FC St. Pauli (A) 40:13 38 50% 42:18 38 50% 0
- VfR Neumünster 49:22 35 53% 26:18 31 47% +4
- SC Concordia Hamburg 32:12 34

53%

36:22 30 47% +4
- ASV Bergedorf 85 36:19 31 50% 36:22 31 50% 0
- SV Lurup Hamburg 39:14 33 61% 26:26 21 39% +12
- Meiendorfer SV 34:28 25 49% 30:25 26 51% -1
- Raspo Elmshorn 22:17 29 62% 18:38 18 38% +11
- Altona 93 44:20 33 72% 22:30 13 28% +20
- VfL Pinneberg 41:23 30 67% 23:32 15 33% +15
- Husumer SV 32:26  26 58% 9:21 19 42% +7
- Flensburg 08 22:21 26 60% 28:47 17 40% +9
- TSV Altenholz 28:43 19 46% 23:30 22 54% -3
- Heider SV 24:25 19 56% 17:28 15 44% +4
- SC VW Billstedt 26:42 13 41% 25:34 19 59% -6
- Holstein Kiel II 29:25 21 72% 20:41 8 28% +13
- Eimsbütteler TV 21:30 12 63% 18:54 7 37% +5 
- TSB Flensburg 26:34 14 100% 15:59 0 0% +14
*Prozentzahlen: Anteil der Punkte in Heim- bzw. Auswärtsspielen
**Spalte Vergleich: Differenz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz.
Bilanz    32  -  13 -   6 -  13      41:47 Tore     
Erfolgsquote   50,00 %
Anteil Siege  40,63 %
Anteil Remis 18,75 %
Anteil Niederlagen  40,63 %
Heimbilanz 16 — 8 — 2 — 6 32:26 (Quote: 56,25)
Auswärtsbilanz 16 — 5 — 4 — 7 9:21 —— (Quote: 43,75)
Tore  pro Spiel  2,75
- erzielt  1,28
- erhalten 1,47
Höchster Heimsieg (Differenz)  
· Husumer SV - Meiendorfer SV 6:1
Höchster Auswärtssieg (Differenz)  
· VfR Neumünster   - Husumer SV 0:1
· Meiendorfer SV   - Husumer SV 0:1
· Holstein Kiel II   - Husumer SV 0:1
· Eimsbütteler TV   - Husumer SV 0:1
· TSB Flensburg   - Husumer SV 1:2
Höchste Heimniederlage (Differenz)  
· Husumer SV - ASV Bergedorf 85 0:5
Höchste Auswärtsniederlage (Differenz)  
· Altona 93 - Husumer SV 3:0
· Bergedorf 85 - Husumer SV 5:0
Die meisten Tore  
· Husumer SV - Meiendorfer SV 6:1
Die wenigsten Tore  
· Husumer SV - VfR Neumünster 0:1
· Concordia Hamburg  - Husumer SV 1:0
· Husumer SV - ASV Bergedorf 85 0:5 
· ASV Bergedorf 85 - Husumer SV 0:0 
· SV Lurup Hamburg - Husumer SV 3:0 
· Raspo Elmshorn - Husumer SV  2:0
· Altona 93  - Husumer SV 5:0 
· VfL Pinneberg - Husumer SV 2:0
· TSV Altenholz  - Husumer SV 2:0
· Husumer SV - Heider SV 0:0
· Heider SV - Husumer SV 0:0
Die meisten Tore der Gegner    
· Husumer SV - ASV Bergedorf 85 0:5
· Altona 93 - Husumer SV 5:0
Die wenigsten Tore der Gegner  
· VfR Neumünster - Husumer SV 0:1
· ASV Bergedorf 85 - Husumer SV 0:0 
· Meiendorfer SV - Husumer SV 0:1
· Husumer SV - Raspo Elmshorn 4:0 
· Husumer SV - Altona 93 1:0
· Husumer SV - Heider SV 0:0
· Heider SV - Husumer SV 0:0
· Husumer SV - Holstein Kiel II 2:0 
· Holstein Kiel II - Husumer SV 0:1 
· Eimsbütteler TV - Husumer SV 0:1
Die meisten Tore im Spiel  
· Husumer SV - Concordia Hamburg 3:4
· Husumer SV - Meiendorfer SV 6:1
Zuschauer Zu 16 Heimspielen kamen insgesamt 6.892 Zuschauer / Schnitt: 431.
Die Scorer-Liste 2002/2003

Jeder Spieler erhält für jedes Tor und jede Vorlage einen Punkt!
Außerdem der gefoulte Spieler im Strafraum.
Platz
Spieler
Tore
Vorlage/
Elfmeter
Gesamt
1
Müller
16
10
26
2
Fleige
11
3
14
3
Alla
4
6
10
4
Carstensen
6
-
6
5
Hansen
3
2
5
6
Köster
-
5
5
7
Jensen
2
2
4
8
Alim
1
2
3
8
Groth
1
2
3
8
Zehe
1
2
3
11
Cornils
-
3
3
12
Rettkowski
-
2
2
13
C. Herpel
-
1
1
13
Schyma
-
1
1
Stand: 34. Spieltag
Das Spiel Raspo Elmshorn - Husumer SV 0:4 ist enthalten!
Die Torschützen 2002/2003

 
Platz
Spieler
Tore
1
Müller
16
2
Fleige
11
3
Carstensen
6
4
Alla
4
5
Hansen
3
6
Jensen
2
7
Alim
1
7
Groth
1
7
Zehe
1
Stand 34. Spieltag
Das Spiel Raspo Elmshorn - Husumer SV 0:4 ist enthalten!

 

Die Husumer Sportvereinigung startet Spendenaktion für Kinder und Jugendliche in Afrika

In Zusammenarbeit mit der Buschschule in Namibia sammelt die Husumer SV
  • Sportbekleidung und Sportschuhe für Jugendliche
  • Spielzeug für Kinder bis zu 6 Jahren
  • Geldspenden zur Renovierung eines Waisenkindergartens im Armenviertel von Windhoek
Bekleidung, Schuhe und Spielzeug müssen natürlich nicht neu sein, sollten sich aber in einem brauchbaren Zustand befinden und können bei einer der folgenden Stellen abgegeben werden:
  • im Jugendheim des Friesenstadions (Tel.: 04841 / 73480)
  • an den Kassen des Friesenstadions (bei Heimspielen)
  • bei Anton Christiansen, Mittelheverstraße 3, Husum (Tel.: 04841 / 5948)
  • bei Reinhard Grünhoff, Schulzestraße 4, Rödemis (Tel.: 04841/ 65810)
  • bei Sönke Gabriel, Osterreihe 8a, Mildstedt (Tel.: 04841 / 1627)
  • bei Rolf von Bartikowski, Berliner Straße 39, Husum (Tel.: 04841 / 64939)
  • bei Joachim Wachholz, Schillerstraße 11b, Husum (Tel.: 04841 / 665102)
  • bei Wolfgang Stöhrmann, Brahmsweg 32, Husum (Tel.: 04841 / 74228)
  • bei Dieter Schleger, Fischhandlung, Siemensstraße 1, Husum (Tel.: 04841 / 1241)

Wenn Sie die Renovierung des Waisenkindergartens in Windhoek mit einer Geldspende unterstützen möchten, überweisen Sie diese bitte unter dem Stichwort "Namibia" auf das Konto der Husumer Sportvereinigung, Kontonummer 7005, bei der Sparkasse Nordfriesland (Bankleitzahl 21750000). Auf Wunsch kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Ganz wichtig: Es gibt keine Verwaltungskosten, jeder Cent kommt an!

Sie haben Fragen zur Spendenaktion "Namibia" oder möchten weitere Informationen?
Anton Christiansen, Mittelheverstraße 3, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 5948
steht Ihnen für alle Auskünfte gerne zur Verfügung!

Vielen Dank, daß Sie uns helfen zu helfen!

Der Vorstand der Husumer Sportvereinigung

 

Zur Orientierung: Hier liegt Namibia

36 prall gefüllte Kartons mit Spielsachen und Sportbekleidung stehen
bereit, ihre lange Reise von Husum nach Afrika anzutreten.

 

Junge Fußballer vom Civics Soccer Club aus Namibia, die sich derzeit
in Deutschland aufhalten, packten bei der Verladung tatkräftig an.
Links: Anton Christiansen (Husumer SV) und Uwe Langholz (Buschschule).

Nur noch die letzten Kartons verstauen, dann geht's los nach Hamburg
zur Verschiffung. Ankunft des Containers in Namibia ca. Februar.

Ihre Spende kommt an!

 

 

 

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 14:01

seit 25. Mai 2018
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