FRAUEN HUSUMER SV 2003/04

zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 23.09.2018 12:22
Spielplan 2003/03
Spiel-ID Datum Heimteam Gastteam Ergebnis Frauen
Bezirksliga Nord
040066001 10.08.03 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 9:0
040066023 31.08.03 TV Grundhof Husumer SV 5:2
040066032 07.09.03 Husumer SV FSG Satrup/Großsolt 2:5
040066039 14.09.03 VfR Schleswig Husumer SV 6:0
040066046 21.09.03 Husumer SV Eckernförder MTV 2:6
040066049 28.09.03 TSV Goldebek Husumer SV 2:4
040066062 05.10.03 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 1:9
040066066 12.10.03 FC Langenhorn Husumer SV 0:1
040066075 19.10.03 Husumer SV FSG Emmelsbüll/Wiedingharde 1:1
040066090 02.11.03 TSV Friedrichsberg Husumer SV 4:0
040066091 09.11.03 SV Enge-Sande Husumer SV 3:0
040066100 23.11.03 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1:3
040066111 30.11.03 Husumer SV SV Enge-Sande 3:2
040066116 07.03.04 Husumer SV TV Grundhof 1:4
040066125 14.03.04 FSG Satrup/Großsolt Husumer SV 5:1
040066132 21.03.04 Husumer SV VfR Schleswig 2:0
040066139 28.03.04 Eckernförder MTV Husumer SV 2:2
040066142 04.04.04 Husumer SV TSV Goldebek 0:2
040066153 18.04.04 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 11:0
040066158 25.04.04 Husumer SV FC Langenhorn 1:1
040066167 02.05.04 FSG Emmelsbüll/Wiedingharde Husumer SV 4:4
040066182 16.05.04 Husumer SV TSV Friedrichsberg 0:4
040066097 23.05.04 Husumer SV MTV Gelting 08 5:0
 
Aus dem StadionEcho vom 8. August 2003

Frauenfußball

Bei der Frauenfußballmannschaft der Husumer Sportvereinigung tut sich einiges ...

Im letzten Jahr war die Situation nicht ganz so rosig, denn es hörten einige Spielerinnen auf, und der Kader bestand nur noch aus zehn Akteuren. Es mußte also eine Entscheidung getroffen werden: "7er-Feld" oder auf die Meldung eines Frauenteams verzichten. Nach einigen Gesprächen entschloß man sich, eine Saison "7er" zu spielen, um den B-Mädchen eine Perspektive zu bieten, auch in der kommenden Spielzeit (dann in der Frauenklasse) bei der Husumer SV Fußball zu spielen.


Nun ist das eingetreten, was man sich erhoffte und versuchte zu planen: Einige B-Mädchen sind zum Frauenkader gestoßen, und in der neuen Saison geht es endlich wieder mit einem "11er-Team" auf das Großfeld. Die Saison wird auf jeden Fall eine große Herausforderung für alle, denn es muß noch an vielen Dingen gearbeitet werden, die eigentlich normal sind. Allein die Tatsache, daß einige Spielerinnen noch nie auf dem "111er-Feld" gespielt haben, gibt einen kleinen Eindruck, mit welchen "Problemen" sich beschäftigt werden muß.


Diese kleinen und großen Hürden sind dem jetzigen Kader bekannt und werden in der Vorbereitung angegangen. Also ist die Zielsetzung nicht eine bestimmte Plazierung, nein, man möchte eine Einheit werden, einen Grundstock für die Mädchen im nächsten Jahr legen, viel Spaß haben, so viele Spiele wie möglich für sich gut gestalten und vor allem Fußball spielen! Alles andere wird sich zeigen oder kommt von ganz allein.

Petra Christiansen

Aus dem StadionEcho vom 6. September 2003

Frauenfußball

Leider wird das Frauenteam der Husumer SV für seinen Einsatz derzeit noch nicht so richtig belohnt, denn zwei Niederlagen stehen bisher auf dem Konto. In der Vorbereitung hatten wir uns mit den beiden Verbandsligisten aus Leck und Flensburg echte "Brocken" in das Friesenstadion geholt, um den Ernstfall zu proben.

Da wir uns in diesen Partien sehr gut aus der Affäre gezogen hatten, fuhren wir guter Stimmung zum ersten PunktspieI gegen SV Frisia 03 Rjsum-Lindholm. Leider präsentierten sich die Gastgeberinnen in ausgezeichneter Form, stellten ihre Titelambitionen unter Beweis und schickten uns mjt einer deutlichen 0:9-Niedertage im Gepäck auf die Heimreise.

Am 31.08.03 traten wir dann beim TV Grundhof an. Die Vorzeichen waren alles andere als positiv, denn gleich drei Stammspielerinnen befanden sich auf Klassenfahrt und mussten ersetzt werden. Trotzdem hielten wir bis zur Halbzeit ein 2:2. Im zweiten Spielabschnitt fehlte uns leider das notwendige Quäntchen Glück im Torabschluß. Hier waren die Spielerinnen vom TV Grundhof erfolgreicher und so unterlagen wir letztlich mit 2:5.

Wie uns bereits vor der Saison klar war, ist "aller Anfang schwer". Wir werden auch sicher noch weiterhin Lehrgeld bezahlen, denn Torfrau Birte Suckow fätlt erst einmaI aus, und wir müssen an jedem Wochenende mit einer anderen Aufstellung spielen. Aber trotz aller Schwierigkeiten steckt niemand den Kopf in den Sand und das ist das Wichtigste. Wir sind sicher, daß die Frauen im Laufe der Sajson noch für positive Schlagzeilen sorgen werden.

Wie heißt es doch so treffend: "Abgerechnet wird zum Schluss!"

Petra Christiansen

Aus dem StadionEcho vom 20. September 2003

Frauenfußball

Bei der Frauenfußballmannschaft der Husumer Sportvereinigung will sich einfach noch kein zählbarer Erfolg einstellen. Sonntag für Sonntag fehlen uns Spielerinnen, die in der aktuellen Neuaufbausituation kaum zu ersetzen sind. Eine Möglichkeit, zwei Wochenenden in Folge auf den gleichen Kader zurückzugreifen, ist leider im Moment nicht gegeben. Das Team muss deshalb permanent umgestellt werden, und Spielerinnen bekleiden Positionen, die für sie neu und unbekannt sind. Sich darauf einzustellen, klappt natürlich nicht von heute auf morgen, sondern braucht Zeit.

Gegen den Tabellenführer Satrup konnten wir 1:0 in Führung gehen und hatten dazu sehr viele Spielanteile. 15 Minuten vor der Halbzeit nahmen wir uns allerdings eine folgenschwere Auszeit, kassierten vier Gegentore und waren raus aus dem Spiel. Zwar konnten wir in der zweiten Hälfte die Partie ausgeglichen gestalten, aber am Ende lautete das Ergebnis 2:5. Lena Gabriel und Nele Stein erzielten die Tore für unser Team.

Beim VfR Schleswig wurden wir mit 0:6 wieder auf die Heimreise geschickt. Auch diesmal fehlten wieder Leistungsträgerinnen, dazu verletzten sich noch Spielerinnen während der Begegnung, was natürlich alles nicht zu einem positiven Verlauf beitrug.

Trotzdem: Unsere Frauen sind weiterhin optimistisch, geben alles und lassen sich nicht unterkriegen. Es ist zwar sehr schade, dass es bisher noch nicht zu einem Punktgewinn gereicht hat, aber dramatisch ist das nicht. Die kleinen Schritte, die jede einzelnen Akteurin in ihrer fußballerischen Entwicklung ständig nach vorne macht, wird mit Sicherheit dazu beitragen, dass unser Team noch für die eine oder andere Überraschung gut ist.

Petra Christiansen

Das STADION-ECHO meint: Kopf hoch, Mädels, weiter Gas geben, das wird noch. Jeder Neuaufbau braucht eben seine Zeit. Wir glauben an Euch!

Aus dem StadionEcho vom 3. Oktober 2003

Frauenfußball

Stehend: Sina Gabriel · Tina Huschwar · Stefanie Schmidt · Charlotte Thewes · Cathrin Hennings · Meike Thiesen · Trainerin Petra Christiansen; kniend: Annette Jürgensen · Tove Hansen · Tatjana Richter · Moiken Lauritzen · Nadine Roth · Annika Brodersen · Cathrin Kubon; vorne: Lena Gabriel. Es fehlen: Sina Elter · Wiebke Rohde · Nele Stein · Birte Suckow.

Aus dem StadionEcho vom 11. Oktober 2003

Frauenfußball

Endlich ist es passiert,

die Frauenfußballmannschaft der Husumer Sportvereinigung hat gegen den TSV Goldebek ihre ersten drei Punkte eingefahren. Es war ein hartes Stück Arbeit, bis sich das Team endlich die Belohnung für so viel Einsatz abholen konnte.

Die Nervosität vor dem Anpfiff war groß. Wir wussten, dass der Gegner von der Spielstärke ähnlich einzuschätzen ist wie unsere Mannschaft und wollten unbedingt die Chance nutzen. Sehr konzentriert gingen wir deshaIb die Partie an, und bereits in der neunten Minute konnte Stefanie Schmidt die 1:0-Führung erzielen. Ein Auftakt nach Maß! Leider versäumten wir es jedoch, in dieser Phase nachzulegen und mussten mit ansehen, wie Goldebek das SpieI mehr und rnehr an sich zog und fast folgerichtig zum Ausgleich kam. Dann ging es Schlag auf Schlag: Meike Thiesen brachte uns in der 36. Minute erneut in Führung, doch auch diese Freude währte nicht allzu lange, denn nur drei Minuten später hieß es 2:2. Fast alle Spielerinnen warteten nun eigentlich auf den Halbzeitpfiff - nur nicht Lena Gabriel, die sich ein Herz fasste, den Ball über die rechte Seite führte und eine exakte Flanke hereinbrachte, die Stefanie Schmidt mit einem herrlichen Flugkopfball. zur 3:2-Halbzeitführung ins gegnerische Tor beförderte. Was für ein Feeling, schließlich lagen wir in der Regel zu diesem Zeitpunkt doch immer zurück.

In der zweiten Halbzeit nahmen wir das Zepter endgültig in die Hand, wollten unbedingt den ersten Erfolg. Zählbares sprang jedoch zunächst nicht heraus, und so mussten wir bis zur 84. Minute zittern, ehe Annika Brodersen den viel umjubelten 4:2-Endstand markierte.

Ein toller Sieg, der Mut macht und wichtig für das Selbstvertrauen ist. Auf dem Weg der kleinen Schritte hat unsere Mannschaft wieder einen "Step" nach vorne gemacht.

Petra Christiansen

Aus dem StadionEcho vom 25. Oktober 2003

Frauenfußball

Eine Woche mit Höhen und Tiefen ...

Husumer SV - IF Stjernen Flensborg 1:9 (1:2): Am 05.10.2003 stellte sich mit IF Stjernen Flensborg ein Absteiger aus der Verbandsliga in Husum vor. Von vornherein war deshalb klar, dass wir es mit einem starken Gegner zu tun haben würden und deshalb hielt sich auch die Erwartungshaltung in Grenzen. Wider Erwarten lief es aber in der ersten Hälfte sehr gut. Zwar mussten wir den 0:1 Rückstand hinnehmen, doch danach entwickelte sich die Begegnung zu einem offenen Schlagabtausch. Auch den zweiten Treffer der Gäste steckten wir weg und konnten durch ein Tor von Tatjana Richter den Anschluss herstellen. Mit 1:2 ging es in die Halbzeitpause, entschieden war da noch nichts. Unglücklicherweise kam Stjernen nach dem Wechsel schnell zum dritten Treffer und auf unserer Seite brachen alle Dämme. Am Ende stand mit 1:9 eine herbe Niederlage zu Buche.

FC Langenhorn - Husumer SV 0:1 (0:1): Einigermaßen verunsichert fuhren wir dann am 12.10.2003 zur Auswärtspartie nach Langenhorn. Wie unser Team waren die Gastgeberinnen im unteren Bereich der Tabelle platziert, und eigentlich sollte in dieser Begegnung etwas drin sein. Die Frage war allerdings, wie unsere Frauen das Stjernen-Spiel verarbeitet hatten. Schnell stellte sich heraus, dass dieses offensichtlich gut gelungen war, denn bereits nach zehn Minuten konnle Sina Gabriel die Führung erzielen. Balsam für die Moral und das Selbstbewusstsein! Zwar gelang es im weiteren Verlauf trotz guter Gelegenheiten nicht, das Ergebnis auszubauen, doch unsere Abwehr stand sicher, so dass am Ende mit 1:0 der zweite Saisonsieg eingefahren werden konnte. Leider verletzte sich Tatjana Richter in diesem Spiel und wird deshalb wohl in nächster Zeit ausfallen. Von dieser Stelle alles Gute und baldige Genesung!

Petra Christiansen/Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 8. November 2003

Frauenfußball

Husumer SV - TSV Emmelsbüll 1:1 (0:1): Wie unser Team waren die Gäste in der unteren Tabellenregion platziert, besondere Stärken und Schwächen aber nicht bekannt. Schnell wurden wir aus den schönsten Träumen geweckt, Emmelsbüll brachte uns ein ums andere MaI arg in Bedrängnis. Nach 17 Minuten lagen wir 0:1 zurück und konnten froh sein, dieses Ergebnis bis zur Pause zu halten. Nach dem WechseI dann ein völlig anderes Bild, unsere Mannschaft legte los wie die Feuerwehr, bekam das Spiel in den Griff und in der 65. Minute traf Nele Stein zum überfälligen Ausgleich. Der Führungstreffer wollte uns danach trotz guter Möglichkeiten aber nicht gelingen. Am Ende mussten wir uns bei Torhüterin Wiebke Rohde bedanken, die einen etwas fragwürdigen Handelfmeter parierte und dadurch den Punktgewinn sicherte. Bei objektiver Betrachtung beider Halbzeiten war das Unentschieden leistungsgerecht.


TSV Friedrichsberg - Husumer SV 4:0 (4:0): Beim Verbandsliga-Absteiger und Tabellenvierten waren unsere Ziele eher bescheiden: Nicht unter die Räder kommen und uns so gut wie möglich aus der Affäre ziehen. In den ersten fünfundzwanzig Minuten gelang dieses ausgezeichnet, die Defensive stand, und unsere Konter setzten den Gastgeberinnen mehr zu, als diesen lieb war. Danach wurde der Druck der Friedrichsbergerinnen jedoch immer stärker, und bis zur Halbzeit mussten wir dann doch noch vier Treffer einstecken. In der Pause schworen wir uns erneut ein, "Kein weiteres Gegentor und selbst eines schießen!" lautete die Devise. Fast wäre uns beides gelungen, denn dem TSV gelang kein Treffer mehr, und Stefanie Schmidt scheiterte nur knapp. Am Ende waren wir mit dem Ergebnis mehr als zufrieden, schließlich hatten wir bei einem Spitzenteam der Liga gut mitgehalten. Und das, obwohl Tatjana Richter, Lena Gabriel und Nadine Roth in dieser Partie nicht zur Verfügung standen.

Petra Christiansen/Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 22. November 2003

Frauenfußball

SV Enge-Sande - Husumer SV 3:0 (1:0)
Nach der sehr guten Leistung beim Tabellendritten TSV Friedrichsberg fuhren wir mit einiger Erwartung zum SV Enge-Sande, handelte es sich bei diesem Gegner doch um einen Tabellennachbarn.

Mit Anpfiff der Begegnung nahmen wir auch gleich das Zepter in die Hand. Stürmisch, stark und kombinationssicher wurde agiert, und so ergaben sich bereits in der Anfangsphase einige gute Tormöglichkeiten. Mit der Verletzung von Nele Stein (die aber weiter spielen konnte) kam nach 15 Minuten ein unerklärlicher Bruch in unser Spiel. Die Gastgeberinnen erkannten ihre Chance und nutzten diese in der 36. Minute zur 1:0-Führung. Mit etwas Frust im Bauch stürmten nun wieder die Husumerinnen, und fast hätte Nele Stein noch vor der Pause den Ausgleich erzielt. So gingen wir mit einem knappen Rückstand in die Halbzeit und nahmen uns dort für den zweiten Durchgang einiges vor.

Ärgerlicherweise wurden alle guten Vorsätze bereits in der 53. Minute über den Haufen geworfen, denn Enge-Sande nutzte eine Verwirrung in unserer Hintermannschaft und zog auf 2:0 davon. Aber auch jetzt gaben wir nicht auf, sondern hielten dagegen. Leider ohne zählbaren Erfolg, und je länger die Partie dauerte. desto verzweifelter wurden unsere Bemühungen. Als dann auch noch Stefanie Schmidt zwanzig Minuten vor Ende des Spiels verletzt ausschied, war die Sache mehr oder weniger durch und das 3:0 für die Gastgeberinnen nicht überraschend.


Etwas geknickt verließen wir beim Schlusspfiff den Platz, enttäuscht darüber, unsere eigenen Ziele in dieser Partie nicht erreicht zu haben. Jetzt gilt es, diese Niederlage abzuhaken, wegzustecken und wieder nach vorne zu schauen.

Petra Christiansen/Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 6. Dezember 2003

Frauenfußball

Tolle Leistung

Am 23.11.2003 fing für uns die Rückrunde an und das gleich mit einem echten „Knaller", denn der Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm stellte sich im Friesenstadion vor. Nach der glatten 0:9-Niederlage im Hinspiel waren wir auf einiges gefasst, aber es kam anders. In der 17. Minute gelang Catharina Petersen mit einem herrlichen 20-Meter-Freistoß die Führung. Danach stürmten die Gäste mit Macht, doch spätestens bei Torfrau Wiebke Rohde, die die verletzte Birte Suckow schon die gesamte Saison ausgezeichnet vertritt, war Endstation. Als die Halbzeitpause zum Greifen nah war, gerieten wir leider doch noch in Rückstand. der Tabellenführer traf in der 41. und 44. Minute. In der zweiten Hälfte mussten wir in der 57. Minute dann noch das 1:3 hinnehmen, doch weitere Treffer der Gäste wurden nicht zugelassen. Im Gegenteil, fast wäre Meike Thiesen kurz vor Schluss sogar noch das Anschlusstor gelungen. Es gibt Niedertagen, die sind fast wie Siege...

Schönes Weihnachtsgeschenk

In der letzten Partie vor der Winterpause gelang unseren Frauen beim 3:2 gegen den SV Enge-Sande eine erfolgreiche Revanche für die 0:3-Hinspielniederlage. Von Beginn an wurde den Gästen klargemacht, dass es diesmal für sie nicht so leicht werden würde. In der 25. Minute die Führung, Stefanie Schmidt konnte eine sehr schön hereingespielte Ecke mit dem Kopf zum 1:0 abschließen. Das Resultat hatte bis zur 44. Minute Bestand, dann glich Enge-Sande aus. In der zweiten Halbzeit ein offener Schlagabtausch, Stefanie Schmidt sorgte mit zwei weiteren Treffern in der 70. und 75. Minute für das 3:1. Doch die Gäste gaben sich nicht geschlagen und verkürzten (80.). Bis zum Abpfiff gerieten wir noch gehörig unter Druck, aber mit Mann (Frau) und Maus in der Defensive und etwas Glück konnte der Vorsprung über die Zeit gebracht werden. Jetzt planen die Frauen bereits die nächsten Überraschungen für die Frühjahrsserie...

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 7. Februar 2004

Frauenfußball

Bezirkspokal-Hallenturnier der Frauen in Neukirchen

Nach dem schönen Hinrunden-Abschluss (3:2-Sieg gegen Enge-Sande) gingen auch die Frauen in die wohlverdiente Winterpause. Das Jahr 2003 wurde dann noch mit einer harmonischen Weihnachtsfeier abgeschlossen, und die tolle Kameradschaft war auch hier deutlich zu spüren.

Am 18.01.2004 stand der Bezirkshallenpokal auf dem Plan. Hier wollten wir erst einmaI alles auf uns zukommen lassen, hatten wir doch erst zwei Tage zuvor mit dem Hallentraining begonnen. Es war dann schon eine kleine Überraschung, wie gut es in spielerischer Hinsicht klappte. Der Ball wurde sehr schön durch die Reihen gespielt, Abstimmungsschwierigkeiten gab es kaum. Einzig das Glück fehlte an diesem Sonntag in Neukirchen ein wenig, beste Tormöglichkeiten konnten nicht genutzt werden. Gegen Enge und Emmelsbüll wurde knapp 0:1 verloren, gegen Sylt siegten wir 2:1, und die Partien gegen Achtrup und Goldebek endeten unentschieden. Das reichte am Schluss nicht zum zweiten Platz, der erforderlich gewesen wäre, um an der Endrunde in Sterup teilzunehmen. Ist zwar nicht super dramatisch, aber doch etwas schade, denn wir hätten uns bestimmt auch dort gut verkauft. Pech hatten leider Sina Gabriel und Birte Suckow, die sich beim Turnier verletzten und hoffentlich zum Rückrundenstart wieder fit sind.

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 21. Februar 2004

Frauenfußball

Dritter Platz beim Hallen-Mitternachtsturnier in Friedrichstadt

Am Samstag, 31.01.2004, stand für die Frauen das Mitternachtsturnier in Friedrichstadt auf dem Plan. Acht Teams nahmen daran teil, BW Friedrichstadt I und II, ABC Wesseln. FC Ellingstedt/Silberstedt, MTV Wrohm, SSV Sarzbüttel, TSV Goldebek und die Husumer SV. In den Gruppenspielen erzielten unsere Frauen folgende Resultate: Husumer SV – MTV Wrohm 0:0, Husumer SV - BW Friedrichstadt I 2:1 (Treffer: Nele Stein und ein Eigentor), Husumer SV - FC Ellingstedt/Silberstedt 2:0 (Stefanie Schmidt und Catharina Peters), Husumer SV - SSV Sarzbüttel 1:0 (Stefanie Schmidt), Husumer SV - ABC Wesseln 0:1, Husumer SV - MTV Wrohm 3:2 (Lena Gabriel, Catharina Peters und Kathrin Kuborn). Vier Siege, ein Unentschieden und nur eine Niederlage: Diese ausgezeichnete Bilanz wurde am Ende mit dem dritten Platz belohnt!

Für eine unserer Spielerinnen gab es dann noch ein ganz persönliches Highlight: Stefanie Schmidt wurde zur besten Spielerin des Turniers gekürt und durfte dafür einen schönen Pokal mit nach Hause nehmen. Herzlichen Glückwunsch!

Fazit: Insgesamt eine richtig runde und hervorragend durchorganisierte Veranstaltung. Super Stimmung auf den Rängen und man hatte das Gefühl, dass sich unsere Frauen von dieser Atmosphäre besonders anstecken ließen, denn die gezeigten Leistungen waren äußerst ansprechend. Es machte einfach Spaß, dieser jungen Truppe zuzuschauen. Der tolle Zusammenhalt in der Mannschaft wurde auch in Friedrichstadt wieder deutlich, denn es waren auch fast alle Spielerinnen, die verletzungsbedingt nicht eingesetzt werden konnten, mitgekommen, um die anderen zu unterstützen. So etwas nennt man Teamgeist im besten Sinne.

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 27. März 2004

Frauenfußball

Husumer SV - TV Grundhof 1:4 (0:2): Im ersten Punktspiel nach der Winterpause mussten die Frauen gleich auf vier Spielerinnen verzichten, dafür standen mit Annika Brodersen und Catharina Petersen zwei B-Mädchen im Kader, die nicht zum ersten MaI eine Bereicherung darstellten. Leider bekam unsere Mannschaft in dieser Begegnung die Grundhofer Landesauswahl-Spielerin Mandy Vogt nicht in den Griff, sie erzielte alleine drei der vier Gästetore. Den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer zum 1:3 markierte Charlotte Theves, mehr sprang trotz verstärkter Angriffsbemühungen besonders in Halbzeit zwei für unsere Frauen aber nicht heraus.

FSG Satrup/Großsolt- HusumerSV 5:1 (4:0): Mit einer deutlichen Niedertage im Gepäck traten die Frauen die Heimreise an, und hätte nicht Torfrau Catharina Petersen so glänzend gehalten, wären auch noch mehr Gegentore gefallen. Bereits nach 24 Minuten stand es 0:4, und die Partie war mehr oder weniger entschieden. Nach dem Wechsel lief es dann besser, Zweikampfverhalten und Spielübersicht stimmten, und Stefanie Schmidt konnte wenigstens noch den Ehrentreffer erzielen.

Husumer 5V - VfR Schleswig 2:0 (0:0): Gegen den Tabellennachbarn VfR Schleswig konnte die Mannschaft endlich den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren. 0bwohI die Vorzeichen nicht besonders gut standen (erneut fehlten Spielerinnen aus dem Kader), mischten unsere Frauen von Beginn an kräftig mit und hatten bereits in der ersten Hälfte mehrere gute Gelegenheiten, um in Führung zu gehen. In der 55. Minute war es dann aber soweit: Lena Gabriel traf nach Flanke von Stefanie Schmidt zum 1:0. Schleswig drückte danach auf den Ausgleich, doch als den Gästen in der 80. Minute ein Eigentor unterlief, war die Partie zu unseren Gunsten gelaufen. Alles in allem ein ganz wichtiger Sieg für die Moral und ein Mutmacher für die bevorstehenden Begegnungen.

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 17. April 2004

Frauenfußball

Eckernförder MTV - Husumer SV 2:2 (0:1): Erneut mit personellen Schwierigkeiten reisten die Frauen zum Tabellenvierten Eckernförder MTV. Bereits in den ersten Minuten zeichnete sich ab, dass es eine Abwehrschlacht für unser Team werden würde, der Gegner machte enormen Druck. Völlig überraschend dann die Führung für uns, Tatjana Richter hatte sich den Ball im Mittelfeld geschnappt, einen Alleingang gestartet und verwandelt. Die Eckernförder Überlegenheit wurde nun noch erdrückender, Entlastungsangriffe konnte man an einer Hand abzählen. Nur dank einer überragenden Wiebke Rohde im Tor und einer tollen Abwehrleistung konnten wir mit dem Vorsprung in die Pause gehen.
Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Eckernförde dominant, aber die Chancenverwertung zum Glück für uns katastrophal. Und so etwas wird bekanntermaßen häufig bestraft, so bei einem Konter in der 75. Minute, den Nele Stein zum 2:0 für uns abschloss. Nun war das Spiel endgültig auf den Kopf gestellt! Leider konnten die Frauen den Vorsprung nicht bis ins Ziel bringen, denn in der 84. / 89. Minute trafen die Gastgeberinnen doch noch zum Ausgleich.

Husumer SV - TSV Goldebek 0:2 (0:2): Da wir das Hinspiel gegen die Goldebekerinnen für entscheiden konnten, hatten wir uns für diese Begegnung natürlich einiges vorgenommen, besonders auch deshalb, weil ein Sieg den Sprung auf Tabellenplatz sieben bedeutet hätte. Nichts wurde daraus, mit zwei ganz frühen Treffern in der 5. und 8. Minute brachten uns die Gäste völlig aus dem Konzept und trotz aller Bemühungen gelang es nicht, das Ergebnis noch zu drehen. Sehr schade und natürlich auch enttäuschend für die Spielerinnen, denn eigentlich wäre mehr drin gewesen. Übrigens: Nicht genug, dass die Frauen einen kleinen Kader haben - auch von Verletzungen bleiben sie nicht verschont. Nun traf es Stefanie Schmidt, und es steht nicht fest, ob sie in der Rückrunde noch auflaufen kann. Gute Besserung, Stefanie!

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

Aus dem StadionEcho vom 7. Mai 2004

Frauenfußball

IF Stjernen Flensborg - Husumer SV 11:0 (7:0): Nun ist es in dieser Saison doch noch passiert, die Frauen fingen sich eine zweistellige Packung ein. Der Verbandsligaabsteiger war in allen Belangen überlegen, aus unserer Sicht ging es nur um Schadensbegrenzung.


Husumer SV - FC Langenhorn 1:1 (0:0): Gegen den Tabellennachbarn wollten wir etwas reißen, aber es kam anders. Trotz optischer Überlegenheit zu Beginn der Partie erzielten wir keinen Treffer und gingen torlos in die Halbzeit. Nach dem Wechsel traf Tatjana Richter zum 1:0, und der Druck auf das Gästetor nahm zu. Leider konnten wir jedoch nicht nachlegen, und so kamen die Langenhornerinnen noch zum etwas glücklichen Ausgleich (71.).


FSG Emmelsbüll/Wiedingharde - Husumer SV 4:4 (1:2): In diesem Spiel war alles drin, Spannung, Dramatik, Emotionen, schöner Fußball, umstrittene Schiri-Entscheidungen und jede Menge Action. Nach unserer 2:1-Halbzeitführung (Tore: Birte Suckow mit einem Traumkopfball und Lena Gabriel per tollem Distanzschuss) überschlugen sich im zweiten Durchgang die Ereignisse: Nele Stein erzielte das 3:1 für uns (56.), doch danach drehten die Gastgeberinnen mit drei Toren in Folge (15., 77., 84.) die Begegnung komplett. In der vierten Minute der Nachspielzeit gelang Sabine Vagts dann aber doch noch der verdiente vielumjubelte Ausgleich zum 4:4.

Petra Christiansen / Sven Weißhaar

 
 
 
 
 
 
 
zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 23.09.2018 12:22

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