1. HERREN HUSUMER SV 2003/04
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 14:11

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein

Hinten stehend von links: Präsident Dieter Schleger, Trainer Hans-Peter Hansen, Betreuer Martin Dohrn, Jakob Strehlow, Mario Albertsen, Gunnar Clausen, Sascha Rettkowski, Oliver Zehe, Ilhan Alim, Björn Fleige, Hakan Cakir, André Schyma, Marcell Voß, Physiotherapeut Arild Björkli, Torwarttrainer Frank Hansen, Ingo Cornils.

Vorne sitzend von links: Christian Herpel, Jann-Iven Jensen, Torben Carstensen, Arne Hansen, Thomas Widder, André Teubler, Lars Hermann, René Marohn, Gerrit Müller, Dennis Schulte.

Es fehlen auf dem Bild: Malte Köster, Carsten Groth, Erion Alla, Momme Reinhold, Daniel Roth und Markus Rüsch.

Das Team 2003/2004 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Roth, Daniel 18.12.1981 1995 eigene A-Jugend
Teubler, André 21.04.1972 1995 Husumer SV II
Widder, Thomas 03.08.1984 2002 eigene A-Jugend
Abwehr Herpel, Christian 25.06.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Köster, Malte 29.05.1969 1999 RW Niebüll, TSV Nord Harrislee
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Schulte, Dennis 31.05.1983 1994 eigene A-Jugend
Schyma, André 03.04.1974 2002 TSB Flensburg, SV Frisia 03 Risum-Lindholm
Voß, Marcell 22.02.1982 2003 Heider SV
Zehe, Oliver 21.10.1969 2000 RW Niebüll, TSV Nord Harrislee
Mittelfeld Albertsen, Mario 13.05.1978 2003 BW Löwenstedt
Alim. Ilhan 02.03.1975 2001 FC St. Pauli (A), TuS Nortorf
Alla, Erion 30.06.1981 2001 Heider SV, Husumer SV Jugend
Cakir, Hakan 08.08.1978 2003 TSV Kropp
Clausen, Gunnar 18.12.1979 2003 B#e2001astedter TSV
Cornils, Ingo 04.05.1976 2000 SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Sv Enge-Sande
Groth, Carsten 04.11.1972 2001 Heider SV
Hansen, Arne 21.02.1977 2000 TSV Rantrum
Jensen, Jann-Iven 18.02.1978 1994 eigene A-Jugend
Marohn, René 05.03.1982 2003 Heider SV, Hamburger SV A-Jugend
Strehlow, Jakob 17.06.1984 2003 DGF Flensburg A-Jugend
Angriff Carstensen, Torben 14.06.1977 2002 TSB Flensburg, SV Frisia 03 Risum-Lindholm
  Fleige, Björn 16.06.1972 1994 Rödemisser SV
  Hermann, Lars 09.12.1979 2003 B#e2001astedter TSV
  Müller, Gerrit 12.02.1974 1995 Rödemisser SV
  Rüsch, Markus 23.03.1979 1994 eigene A-Jugend
Trainer Hansen, Hans-Peter 30.03.1951 1994 Trainer Husumer SV II

Auf einem Blick: Die "Neuen" bei der Husumer SV

Von links: Präsident Dieter Schleger, Lars Hermann (B#e2001astedter TSV), Frank Hansen (Torwarttrainer), Gunnar Clausen (B#e2001astedter TSV), Mario Albertsen (BW Löwenstedt), Thomas Widder (eigene A-Jugend), Jakob Strehlow (A-Jugend DGF Flensborg), Marcell Voß (Heider SV) und René Marohn (Heider SV)

Photo: Jens Voss (Husumer Nachrichten)

Hinten von links: Malte Köster, André Schyma, Mario Albertsen, Gunnar Clausen, Sascha Rettkowski, Carsten Groth, Ingo Cornils, Marco Hansen. Rechts Hans-Jürgen Fröhlich (KFV NF)

Vorne von links: Gerrit Müller, Jakob Strehlow, Arne Hansen, André Teubler und René Marohn

(Ebenfalls eingesetzt, aber nicht auf dem Photo: Lars Hermann)

Pressetermin am 26.05.2004 beim Hauptsponsor CJ SCHMIDT

Mit einem Großaufgebot von Spielern, Mannschaftsverantwortlichen und Vorstandsmitgliedern
(nicht alle sind auf dem Photo zu sehen) folgte die Husumer SV gerne der Einladung von
CJ SCHMIDT, um bei »Schnittchen« und Getränken mit Pressevertretern zu diskutieren

Heiner Schmitz, Abteilungsleiter Sport bei CJ SCHMIDT, mit den Gewinnern des Torwandschießens.
Es siegte Physiotherapeut Arild Björkli (Zweiter von rechts) vor Christian Herpel (rechts) und
Vorstandsmitglied Jan Deckmann
 
Stab

Trainer

Co-Trainer

Fußball-Obmann

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Torwart-Trainer

Hans-Peter Hansen

*30.03.1951

seit 1990 bei der Husumer SV

vorherige Vereine: Frisia Husum, Husum 18, BW Friedrichstadt, Eckernförder SV

Malte Köster

Reinhard Grünhoff

1943

Martin Dohrn

Arild Björkli

Frank Hansen

 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Liga-Obmann

Schriftführer

Dieter Schleger Rolf von Bartikowski Sönke Gabriel Anton Christiansen Dieter Schleger Sven Weißhaar

Terminplan Saisonvorbereitung 2003/2004

(Kurzfristige Änderungen möglich)

Freitag 04.07.03

18:30

Trainingsauftakt

Freitag 18.07.03

19:00

Husumer SV

./. VfR Schleswig (Verbandsliga)
Sonntag 20.07.03

17:00

Husumer SV

./. Holstein Kiel (Regionalliga)
Freitag 25.07.03

19:00

Husumer SV

./. TSB Flensburg (Verbandsliga)
KreisPokalFinale Sonntag 27.07.03 15:00 TSV Süderlügum ./. Husumer SV
Samstag 02.08.03 ? Falls Husumer SV Kreispokalsieger: Heimspiel im Bezirkspokal gegen Sieger FL
Dienstag 05.08.03 ? Falls Husumer SV Kreispokalsieger:Auswärtsspiel im Bezirkspokal gegen Sieger SL
Spielplan 2003/04 - Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein-Liga
Bemerkung Spiel-ID Datum Heim Gast Ergebnis Berichte / Fotos
1. ST 08.08.03 Husumer SV Holstein Kiel 2 1:1

Glücklicher Punktgewinn!

08.08.2003

Husumer SV - Holstein Kiel 2

1 : 1 (1:1)


1. Spieltag
 Husumer SV
Holstein Kiel II 
1:1 
Victoria Hamburg 
Altona 93 
2:1
TSV Kropp 
Wedeler TSV 
6:0
TSV Sasel 
Heider SV 
2:1
Flensburg 08 
Raspo Elmshorn 
5:1
VfL Pinneberg 
Eider Büdelsdorf 
0:2
VW Billstedt 04 
Bergedorf 85 
0:4
SV Lurup 
Meiendorfer SV 
3:1
FC St. Pauli II 
Concordia Hamburg 
0:2

Zu einen insgesamt glücklichen Punktgewinn kam die Husumer Sportvereinigung im ersten Punktspiel der Oberliga-Saison 2003/2004. Vor 558 Zuschauern bei tropischen Temperaturen besaßen die Kieler Gäste über weite Strecken die größeren Spielanteile, wirkten spritziger und von der Spielanlage reifer. Nur das Tore schießen vergaßen die Kieler, scheiterten aber auch immer wieder am überragenden André Teubler im Husumer Tor. Von den Gastgebern wenig zu sehen: Nach einer guten Anfangsphase ließen sie sich immer weiter in die eigene Hälfte zurückdrängen, agierten mit zunehmender Spieldauer immer zerfahrener. Trotzdem wäre ein Husumer Sieg möglich gewesen, denn auch die Spieler von der Westküste hatten mehrere klare Einschussmöglichkeiten.

Nach Spielende waren beide Trainer mit dem erreichten Punktgewinn zufrieden. Holsteins Trainer Manz meinte: »Unsere Leistung macht Mut, wir haben ansehnlichen Fußball gespielt. Mit dem Punkt bin ich zufrieden, denn auch Husum hatte große Tormöglichkeiten.« Hans-Peter Hansen war von der Leistung der Gäste beeindruckt: »Holstein hat uns zeitweise erdrückt, war sehr spielstark. Dennoch können auch wir zufrieden sein, da wir uns einige hochkarätige Möglichkeiten erspielt haben.«

Turbulente Anfangsphase im Friesenstadion: Bereits in der 7. Spielminute hatte Torjäger Fleige die Husumer Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch knapp an Frahm in Holstein-Tor. Auf der Gegenseite machte es Julian Lüttmann auch nicht besser, aus guter Position verzog er (11.) kläglich. Die Husumer Führung gelang Björn Fleige mit einem äußerst zweifelhaften Foulelfmeter in der 21. Minute, nachdem Erion Alla durch einen Rempler von André Bock zu Fall kam.

Die Holstein Reserve zeigte sich keineswegs geschockt, übernahm immer mehr die Initiative. In einer an diesem Tag völlig ungeordneten Husumer Abwehr war es allein Torhüter Teubler zu verdanken, dass die Kieler nicht gleich zum Ausgleich kamen. Mehrmals riskierte der Keeper Kopf und Kragen und klärte bravourös. Zunächst scheiterten Lüttmann und Heine (22.), drei Minuten später verzweifelte Grzegorczyn an Teubler. Auch in der 36. Minute blieb Husums Torhüter Sieger, Lüttmann hatte wieder einmal das Nachsehen. Die beruhigende Führung für die Sportvereinigung vergab Erion Alla (42.), der nach einer gefühlvollen Flanke von Marcell Voß aus fünf Metern das leere Tor nicht traf. Im Gegenzug dann der überfällige Ausgleich: Arne Hansen legte Dennis Tornieporth den Ball mustergültig vor, der sich dieses Geschenk natürlich nicht entgehen ließ und zum 1:1-Ausgleich einschoss (43.).

Auch im zweiten Durchgang bestimmte die Holstein-Reserve das Spielgeschehen, im Zweikampf aggressiver und immer einen Tick schneller am Ball. Trotz spielerischer Überlegenheit kam jedoch kein weiterer Treffer zustande. Grzegorczyn (65.) und Meseberg (66.) verpassten genauso wie auf der Gegenseite Jensen und Alla (79.).

Fazit: Eine spielerisch großartige Leistung der Holstein-Reserve. Die Husumer Mannschaft muß noch gehörig zulegen, will man das ausgegebene Saisonziel erreichen.  
Tore: 1:0 Fleige (21. Elfmeter), 1:1 Tornieporth (43.)
Beste Spieler: Teubler, Fleige / Grzegorczyn, Tornieporth, Heine
Ecken: 2 : 7
Chancen: 8 : 10
Zuschauer: 558
Karten: Zehe (32.), Voß (54.), Cornils (60.), Müller (88.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Groth, Voß, Alla (82. Herpel), Albertsen (57. Müller), Hansen - Carstensen (69. Jensen), Fleige.

Frahm - Grzegorczyn, Meier, Bock, Hansen - Uluisik (46. Shahosseini), Tornieporth (85. Wemmer), Meseberg, Bruns - Lüttmann (67. Michalski), Heine.

HI 10.08.2003

Stadion-Echo

ANPFIFF

Allen Zuschauern, Freunden und Fans der Husumer SV sowie unserem heutigen Gegner und und dessen Anhang aus der Landeshauptstadt ein herzliches ,,Hallo" zum Punktspielauftakt der Saison 2003/2004 im Friesenstadion.
Vor uns steht eine spannende Spietzeit, denn mit dem Ende dieser Saison im Mai 2004 endet auch die Geschichte der 0berliga Hamburg/Schleswig-Hotstein. An ihre Stette tritt die neue "eingleisige 0berliga", für die sich nur die bestplazierten Teams aus Schleswig-Holtstein, Hamburg, Bremen und Niedersachsen qualifizieren (nähere Informationen dazu unter "HINTERGRUND" s.u.).
Unser Ziel für 2004/2005 heißt "eingleisig"! Um sicher zu gehen, müßte dazu in der Endabrechnung dieser Saison der 7. PLatz zu Buche stehen. Nicht einfach, aber dennoch möglich, denn unsere Mannschaft hat in der Vergangenheit ihr Leistungspotential immer dann am besten ausgeschöpft, wenn es so richtig um etwas geht. Der Kader ist jedenfalls nahezu komplett zusammen geblieben und wurde gezielt durch junge, talentierte und teilweise oberligaerfahrene Akteure aus der Region ergänzt. PotentiaI genug, um "Oberliga-Fußball made in Husum" vielleicht zukünftig nicht nur in Schleswig-Holstein und Hamburg, sondern auch in Bremen und Niedersachen zu einem Markenzeichen zu machen.

STADION-ECH0 im neuen Gewand

Wie dem häufigen Gast zu Spielen unserer Obertiga-Mannschaft vermutlich aufgefallen ist, haben wir mit der heutigen Ausgabe die Aufmachung und den Umfang unseres traditionellen STADION-ECHO verändert. Wir wollen damit unseren Werbepartnern eine attraktive
Plattform für ihre Leistungsangebote bieten und darüber hinaus durch Ausweitung des redaktionellen Teils allen Abteitungen und Mannschaften des Vereins ein Forum schaffen, um regelmäßig über Interna und sportliche Entwick[ungen zu berichten.
Wir würden uns freuen, wenn Ihnen das neue STADION-ECHO gefällt.
Im Namen des Vorstandes
Sven Weißhaar

FANCLUB

Am 12. Juli 2003 war es wieder so weit. Der Fanclub der Husumer SV »Die Macht von der Au« und der St Pauli Fan-Club »F.F.A. St Pauli-Husum« trugen zum zweiten Mal ihr großes gemeinsames Hobbyturnier auf dem C- und D-Platz aus.

16 Mannschaften aus Leipzig, Wuppertal, Neumünster, Dithmarschen, Flensburg, Husum und dem Umland gaben sich ein Stelldichein und »kämpften« um den »Naschipark-Cup«. Nach 68 Partien stand mit »Ziegenpeter Budapest« der Sieger fest. Zweiter wurde »Palette Pauli« aus Wuppertal, den dritten Platz belegte »Lazio Wrohm« aus Dithmarschen. Erwähnt werden soll natürlich auch der 10. Platz von »Die Macht von der Au« und der 16. Platz von »F.F.A. St Pauli-Husum«. Jedes Team wurde mit einem Pokal und einer Urkunde ausgezeichnet. Sonderpreise gab es für den besten Torschützen und die stärkste Torhüterleistung.

Beim Turnier wurde reichlich Essen und Trinken von den rund 160 Teilnehmern und genauso vielen Gästen verzehrt. Die anschließende, ausgelassene Feier ging bis 6 Uhr in der Früh. Für die Verbliebenen fand am Sonntag dann noch ein großes Frühstück im Festzelt statt.

Insgesamt darf man sagen, das das Hobbyturnier erneut ein voller Erfolg war. Alle Teams haben bereits ihre Teilnahme für das nächste Jahr zugesagt.

Wir, »Die Macht von der Au« und der »F.F.A. St Pauli Husum« möchten uns auf diesem Wege nochmals bei der Husumer SV, Firma Kobers, Husum Pub, Vereinsbank Tönning, C. J. Schmidt, Freiwillige Feuerwehr Mildstedt, DRK Tönning, Autohaus Bruhn, Fiede Nielsen, Hermann Lorenzen, Familie Rohde und allen anderen Helfern herzlich bedanken.

Lars-Oliver Reichard

 

2. ST 17.08.03 TSV Wedel Husumer SV 0:2

Wedeler TSV ohne Durchschlagskraft!

17.08.2003

TSV Wedel - Husumer SV

0 : 2 (0:1)


2. Spieltag
 Concordia Hamburg
Victoria Hamburg 
1:0
Meiendorfer SV 
FC St. Pauli II 
1:0
Eider Büdelsdorf 
VW Billstedt 04 
3:0
Raspo Elmshorn 
TSV Kropp 
1:0
Altona 93 
TSV Sasel 
1:0
Bergedorf 85 
SV Lurup 
1:2
Holstein Kiel II 
VfL Pinneberg 
0:1
Heider SV 
Flensburg 08 
0:3
Wedeler TSV 
Husumer SV
0:2

»Wedel hat nach vorne wenig zustande gebracht. Wichtig für uns ist aber, dass wir gegen solche Mannschaften gewinnen. Wenn wir unser gestecktes Ziel erreichen wollen, müssen wir aber mehr als heute zeigen.« Husums Trainer Hans-Peter Hansen traf nach dem Spiel den Nagel auf den Kopf, denn gegen einen insgesamt harmlosen Wedeler TSV tat sich seine Mannschaft schwerer als nötig. Die Husumer Abwehr wurde nie ernsthaft geprüft. Torhüter Teubler verbrachte einen ruhigen Abend, nicht einen Ball musste der Husumer Keeper entschärfen! Doch im Mittelfeld und Angriff wurden zu viele Bälle leichtfertig vertändelt. Mit einer konzentrierteren Leistung hätten mehr als zwei Tore erzielt werden müssen.

Vor 270 Zuschauern war das Bemühen der Husumer Elf deutlich zu erkennen, aber an die Leistungsgrenze wollte oder konnte keiner der Aktiven gehen, das Beste waren noch die drei eingefahrenen Punkte. Mit Oberligafußball hatte die Partie vom Sonntagabend aber nur streckenweise zu tun, denn der Gegner forderte unser Team viel zu wenig. Völlig ohne Durchschlagskraft im Angriff, nur ein zaghafter Fernschuss strich während der gesamten neunzig Minuten über den Husumer Kasten! Auch im Zweikampfverhalten Wedel völlig überfordert, denn gesunde Oberliga-Härte schien ein Fremdwort für die Gastgeber zu sein. Später stellte TSV-Trainer Michael Fischer auch richtig fest: »Wir sind noch nicht in der Oberliga angekommen. Wir waren zwar formverbessert, aber es langt noch nicht für diese Liga. Wir werden weiter daran arbeiten, uns unsere Punkte noch holen.«

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm die Husumer SV das Kommando im Elbestadion, erspielte sich ein Übergewicht. Leider wurden zu viele Bälle unkonzentriert nach vorne geschlagen, Stockfehler erschwerten den Spielaufbau immer wieder. Doch die Gastgeber ergaben sich frühzeitig in ihr Schicksal. Nur der an diesem Abend überragende Torhüter Kaya und die Unzulänglichkeiten der Husumer Angreifer verhinderten eine höhere Niederlage. Die erste hundertprozentige Möglichkeit für die Husumer Farben vergab Erion Alla aus aussichtsreicher Position: Nach einem Freistoß zirkelte er einen Kopfball aus acht Metern knapp über das Tor (16.). Sechs Minuten später war es wieder Alla, der aus zehn Metern scheiterte. Nachdem Gerrit Müller in der 23. Minute aus spitzem Winkel noch vergeben hatte, gelang Carsten Groth die 1:0-Führung per Kopf für die Husumer SV in der gleichen Spielminute.

Brenzlig wurde es zwei Minuten später wieder für die Gastgeber, denn Torhüter Kaya mußte sein ganzes Können aufbieten, um einen Heber von Erion Alla über den Querbalken zu lenken (25.). Wedel versuchte mit langen Bällen Entlastung zu schaffen, fand aber keine Anspielstationen. Das zweite Tor für die Stormstädter lag zwei Minuten vor der Halbzeit in der Luft, doch Gerrit Müller scheiterte mit einem fulminanten Kopfball an Torsteher Kaya.

In der 56. Spielminute dann der überfällige zweite Husumer Treffer: Nach einer mustergültigen Flanke von Carsten Groth scheiterte zunächst Torjäger Fleige an Kaya, der jedoch beim Nachschuss von Gerrit Müller ohne Chance blieb. Wedels einzige Möglichkeit wurde vom eingewechselten Ömür Kaplan vergeben. Nach einer Unachtsamkeit in der Husumer Abwehr setzte er zu einem 18-Meter-Schuss an, der jedoch um einen Meter den Husumer Kasten verfehlte. Mit zunehmender Spielzeit verflachte die Partie, Husum tat nicht mehr als nötig und nahm die Punkte verdientermaßen mit an die Westküste.

Fazit: Verdienter Sieg in Wedel, aber die Mannschaft hat es sich selbst unnötig schwer gemacht. In den nächsten Spielen kann die Elf zeigen, dass sie mehr drauf hat!
Tore: 0:1 Groth (23.), 0:2 Müller (56.)
Beste Spieler: Kaya / Voß, Groth
Ecken: 4 : 6
Chancen: 1 : 14
Zuschauer: 270
Karten: Kaplan (72.), Barthel (83.) / Voß (61.), Alla (70.) - alle 
Aufstellung:

Kaya - Zessin - Barthel, Schoppe - Haeder, Palapies, Gollub (57. Kaplan), Lerch,  Celebic (63. Bayram), Alavanda, Aßmann (78. Neumann-Rystow).

Teubler - Cornils - Zehe, Voß - Schyma, Groth, Alla, Hansen, Albertsen (69. Herpel) - Fleige (89. Alim), Müller (76. Carstensen).

HI 18.08.2003
3. ST 23.08.03 Husumer SV Raspo Elmshorn 5:1

Raspo bleibt Lieblingsgegner!

23.08.2003

Husumer SV - Raspo Elmshorn

5 : 1 (2:1)


3. Spieltag
 Concordia Hamburg
Meiendorfer SV 
3:0
Husumer SV
Raspo Elmshorn 
5:1
VfL Pinneberg 
Wedeler TSV 
0:0
SV Lurup 
Eider Büdelsdorf 
1:0
TSV Sasel 
Victoria Hamburg 
1:0
Flensburg 08 
Altona 93 
1:3
TSV Kropp 
Heider SV 
7:4
VW Billstedt 04 
Holstein Kiel II 
1:3
FC St. Pauli II 
Bergedorf 85 
5:2

Raspo Elmshorn bleibt auch weiterhin der Lieblingsgegner der Husumer Sportvereinigung, denn auch die fünfte Begegnung in der Oberliga gewann die Elf von Trainer Hans-Peter Hansen. Vor 484 Zuschauern zeigten beide Teams besonders in der ersten Halbzeit ein abwechslungsreiches Spiel. Husum wirkte abgeklärter und zweikampfstärker, jedoch wurde der Ball zu oft leichtfertig verloren. Die Gäste hielten überraschend gut mit, die vielen Ausfälle waren der Mannschaft kaum anzumerken. Gekonnt wurde der Ball durch das Mittelfeld getrieben, besonders N'diaye und Kaladic brachten die Husumer Gegenspieler immer wieder in Verlegenheit. Aber Torgefahr ging von den Gästen kaum aus, immer wieder blieb die nach langer Verletzungspause wieder von Malte Köster organisierte Abwehr Sieger.

Raspo-Trainer Eugen Igel ging nach der Partie zu hart mit seiner Mannschaft ins Gericht: »Wir haben ein Husum-Syndrom, können gegen den Gegner einfach nicht punkten. Insgesamt war es eine peinliche Vorstellung meiner Mannschaft. Ein verdienter Sieg der Sportvereinigung, bei uns ist im Moment einfach nicht mehr drin. Keine taktische Disziplin, kein Aufbäumen und schon gar keine Torgefährlichkeit. Es fehlt an vielem, wir sind noch keine Mannschaft.« Zufrieden zeigte sich natürlich Hans-Peter Hansen: »Die Mannschaft hat ihre Aufgabe voll erfüllt, entschlossen die vorhandenen Möglichkeiten genutzt. Es war deutlich zu erkennen, dass wir Tore erzielen wollten. Das war der gravierende Unterschied zwischen den Mannschaften.«

Husum startete optimal, denn bereits nach acht Minuten wuchtete Ilhan Alim einen Kopfball zum 1:0 unhaltbar in die Maschen. Hätte Ingo Cornils eine Minute später einen 18-Meter-Schuss im Gehäuse untergebracht, das Spiel wäre vorzeitig entschieden worden. Raspo kehrte schnell ins Spiel zurück und erzielte in der 13. Spielminute den 1:1-Ausgleich durch Wroblewsky, der nach einem Freistoß eine Unachtsamkeit in der Abwehr ausnutzte und unhaltbar einköpfte. Gefälliges Mittelfeldspiel zeichnete in dieser Phase die Gäste aus, aber am Strafraum war Schluss. Torchancen konnten sich die Gäste nicht erarbeiten. Husum machte es besser: Mit wenigen Spielzügen überbrückte man das Mittelfeld und startete gefährliche Angriffe. Besonders Carsten Groth setzte sich auf der rechten Seite immer wieder in Szene und war von der Gästeabwehr nie in den Griff zu bekommen. In der 28. Spielminute setzte er sich unnachahmlich auf der rechten Angriffsseite durch, flankte mustergültig in die Mitte. Torjäger Fleige verlängerte mit der Hacke zu Gerrit Müller, der mit einem Drehschuss André Asmus im Tor keine Chance ließ und zum 2:1 einschoss. In der 45. Minute klebte Müller dann Pech an den Stiefeln, seinen fulminanten Schuss aus 16 Metern drosch er einen Meter über das Tor.

Der Husumer Angriff zeigte sich auch im zweiten Durchgang weiter sehr zielstrebig, die weiteren Treffer fielen fast zwangsläufig. In der 54. Minute nahm das Unheil für die Elmshorner seinen Lauf. Nachdem Malte Köster sich den Ball im Mittelfeld erkämpft hatte, setzte sich wieder Carsten Groth auf der rechten Angriffsseite durch. Seine herrliche Flanke vollendete der eingewechselte Carstensen per Kopf aus drei Metern. Zwei Minuten später konnten die Husumer Fans wieder jubeln: Ein Freistoß von Ilhan Alim aus 25 Metern landete leicht abgefälscht unhaltbar im Elmshorner Tor (56.). Das Endergebnis stellte Gerrit Müller in der 72. Minute her. Einen Flankenlauf von Carsten Groth vollendete er zum 5:1 für seine Farben.

Nachdem die Husumer ihren Torhunger gestillt hatten, kamen die Gäste etwas auf. Der wenig geprüfte André Teubler im Husumer Tor hatte in der 74. Minute erstmals Gelegenheit sich auszuzeichnen. Ein gefährlicher Freistoß von Jürgen Tunjic aus 20 Metern brachte Gefahr, Teubler musste sich strecken. Sieben Minuten später hatte Tunjic eine Ergebnisverbesserung auf dem Stiefel, doch sein Gewaltschuss verfehlte das Tor um einen Meter. Die letzte Chance des Spiels verpasste Torben Carstensen, der vor Asmus den Ball nur knapp verpasste (87.).

Fazit: Ein verdienter Husumer Sieg, der bei konsequenter Chancenverwertung noch höher hätte ausfallen können. Raspo versteckte sich nicht, zeigte ein gefälliges Spiel, war aber vor dem Tor zu leicht auszurechnen. Die Formkurve der Husumer zeigt rechtzeitig vor dem Westküsten-Derby beim Heider SV nach oben.
Tore: 1:0 Alim (8.), 1:1 Wroblewsky (13.), 2:1 Müller (28.), 3:1 Carstensen (54.), 4:1 Alim (56.), 5:1 Müller (72.)
Beste Spieler: Alim, Groth  / N'diaye, Kaladic
Ecken: 7 : 6
Chancen: 9 : 3
Zuschauer: 484
Besonderheit: Rote Karte für Rixen (Raspo) wegen einer Tätlichkeit an Voß (58.). Gelb/rot für Voß (Husum) nach einem Foul (77.)
Karten: Fleige (26.), Voß (58.), Alim (68.), Cornils (81.) alle  - Voß (77.) 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Zehe, Voß - Groth, Cornils, Alla (75. Herpel), Hansen, Alim (78. Jensen) - Fleige (47. Carstensen), Müller.

Asmus - Buder (38. Pannen), Diestelmeyer (48. Gersdorf), Isberner - Djurov, Eymers, Kaladic, N´diaye (75. Kiala), Wroblewsky - Tunjic, Rixen.

HI 24.08.2003

Stadion-Echo

FANCLUB

Moin Moin, liebe Anhänger der Husumer SV und Mitglieder des Fan-Clubs "Die Macht von der Au". Im zweiten Jahr des Bestehens haben wir unsere Mitgliederzahl auf 24 eingetragene Personen gesteigert und das Oberligateam mit diversen optischen Aktionen "supportet". Stolze 26 Quadratmeter Stoff, 34,5 Meter Holz, 40 Meter Tapete, 6 Dosen Farbe und 3 Pinsel für die Gestaltung von Transparenten und Fahnen wurden dafür verarbeitet.

Wir konnten uns ferner über verschiedene positive Heraushebungen im "Rampenlicht der Presse" freuen (zum Beispiel Sportmikrofon, verschiedene Ausgaben des SH:Z). Trotzdem möchten wir uns für den einen oder anderen verbalen "Fehlpass" entschuldigen, der uns unterlaufen ist. Fussball weckt halt Emotionen, aber wir geloben Besserung!

Am 23. Mai 2003 nahmen wir erstmals eine Spielerehrung vor. Unser Auserwählter war Rainer Clausen, der lange für den Husumer Fussball "seine Knochen hingehalten hat" und dafür von uns eine kleine Ehrentafel überreicht bekam. "Nochmals danke, Rainer!"

Als besondere Überraschung für unsere Oberligateam hatten wir am letzten Spieltag der Saison 2002/03 bei Holstein Kiel II für alle Spieler und den Trainer Transparente mit den jeweiligen Namen aufgestellt. Aneinandergereiht betrug die Gesamtlänge über 20 Meter! Unser spezieller Dank geht diesbezüglich an die Tischlerei Paulsen aus Husum, die uns das Holz für die Rahmenkonstruktion kostenlos zur Verfügung gestellt hat.

Weiterhin hat sich seit dem letzten Jahr eine Freundschaft der speziellen Art mit der Firma Kobers entwickelt, wovon sich die Zuschauer und Teilnehmer unseres Hobbyturniers am 12. Juli 2003 überzeugen konnten. Dieses Turnier, über das wir im letzten STADION ECHO berichteten, war gleichzeitig der glanzvolle Abschluss einer erfolgreichen Fan-Club- Saison.

Übrigens: Der Fan-Club ist unter der Adresse "die-macht-von-der-au@web.de" auch per E-MaiI erreichbar.

Lars-Oliver Reichard

 

4. ST 31.08.03 Heider SV Husumer SV 1:2
Verdienter Sieg!

31.08.2003

Heider SV - Husumer SV

1 : 2 (0:1)


4. Spieltag
 Victoria Hamburg
 Flensburg 08 
1:2
Eider Büdelsdorf 
FC St. Pauli II 
1:1
Raspo Elmshorn 
VfL Pinneberg 
0:6
Altona 93 
TSV Kropp 
2:1
TSV Sasel 
Concordia Hamburg 
0:3
 Heider SV
Husumer SV
1:2
 Wedeler TSV
VW Billstedt 04 
1:3
Holstein Kiel II 
SV Lurup 
0:1
Bergedorf 85 
Meiendorfer SV 
1:0 

Den ersten Sieg im Westküsten-Derby seit Oberligazugehörigkeit landete die Husumer Sportvereinigung beim Heider SV. Die 400 Zuschauer im Stadion an der Meldorfer Straße erlebten aber erst in der zweiten Halbzeit echte Derby-Atmosphäre mit zwei roten Karten, vielen rasanten Zweikämpfen und klaren Torchancen für die Husumer Mannschaft. Mit dem Ergebnis waren die Heider Gastgeber noch gut bedient, Torhüter Tobias Dau verhinderte Schlimmeres. Eigene Torgelegenheiten ergaben sich meist nur aus Unachtsamkeiten der Husumer Hintermannschaft.

»Wir wussten, dass wir hier nicht herfahren und leicht gewinnen können. Wir haben uns sehr schwer getan, ein gutes Spiel aufzuziehen, da die Heider auch sehr defensiv standen«, meinte ein sichtlich zufriedener Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. Trainer Sven de Fries vom Heider SV fand trotz der Niederlage positive Worte für seine Elf: »Meine Mannschaft hat Moral bewiesen und sich noch einmal gut herangekämpft. Das war eine hundertprozentige Steigerung zum vorigen Wochenende. Hätte Torhüter Teubler in der Schlussphase nicht so sensationell reagiert, hätten wir sogar noch einen Punkt gewonnen.«

Mit einer sehr defensiven Grundeinstellung starteten die Heider Gastgeber, alle Feldspieler zogen sich in die eigene Hälfte zurück. Husum ließ den Ball laufen und versuchte den Gegner herauszulocken. Durch einen Leichtsinnsfehler von Malte Köster ergab sich für Tim Ostermann völlig überraschend die Führungschance für Heide. Doch der Angreifer zeigte Nerven und drosch den Ball aus kurzer Distanz einen Meter über den Kasten (12.). Nach diesem Strohfeuer spielte nur noch eine Mannschaft - die Husumer SV. Mit überfallartigen Angriffen drängte die Elf auf die Führung, Heides Torhüter Dau hatte Schwerstarbeit zu leisten. Eine verunglückte Flanke von Mario Albertsen (26.) fischte der Keeper gerade noch aus dem Winkel, einen Fernschuss von Arne Hansen in der 33. Minute hielt er bravourös. Auch Gerrit Müller konnte Dau mit einem Drehschuss aus kurzer Entfernung nicht überwinden, Ingo Cornils hatte den Goalgetter gekonnt in Szene gesetzt (42.). Eine Minute später gelang den Stormstädtern die Führung: Erion Alla hatte die gesamte Abwehr genarrt, seinen anschließenden Schuss konnte Torhüter Dau noch abwehren. Arne Hansen stand goldrichtig und verwandelte sicher zum 0:1 (43.).

Nach dem Pausentee machten die Gäste weiter das Spiel, Heide wirkte weiter sehr verhalten. Mit dem 0:2 in der 52. Spielminute schien eine gewisse Vorentscheidung gefallen zu sein: Erion Alla und Gerrit Müller spielten die gesamte Heider Abwehr mit einem Doppelpass gekonnt aus, das Tor von Müller war nur noch Formsache. Husums Abwehr brachte die Dithmarscher vier Minuten später aber zurück ins Spiel, denn durch eine Unachtsamkeit stand Till Müller völlig frei und hatte keine Mühe zum 1:2 zu verkürzen (56.).

Nun kam Derby-Atmosphäre auf, Heide stemmte sich gegen die Niederlage. Aber an der Husumer Abwehr bissen sich die Spieler die Zähne aus, echte Torgefahr entstand kaum. Husum drängte weiter: Ilhan Alim wurde nach einer Traumkombination in der 66. Minute ein Treffer aus 25 Metern verwehrt. Wegen angeblichen Abseits versagte Schiedsrichter Henze den Treffer. Der Schiedsrichter stand auch in der 70. Minute im Mittelpunkt: Gerrit Müller wurde wegen Meckern mit einer roten Karte bedacht.

Aber auch durch diese Schwächung ließen sich die Husumer nicht beirren. Tormöglichkeiten fast im Minutentakt: Alla-Kopfball ins Eck, den Torhüter Dau mit Mühe halten kann (77.), Drehschuss von Cornils, der wieder an Dau scheitert (79.). Auch Alla (80.) und Hansen (81.) bleiben weitere Tore verwehrt. Den (unverdienten) Ausgleich hätten die Heider aber trotzdem schaffen können: In der 87. Minute stand Tim Reichardt völlig frei, seinen Kopfball aus sieben Metern klärte Torhüter André Teubler sensationell.

Mit einer weiteren roten Karte endete diese Partie. Eine Tätlichkeit vom Heider Spieler Carstensen ahndete der Schiedsrichter mit einem weiteren roten Karton.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Husumer Mannschaft, die auch mit zehn Spielern überlegen agierte. Endlich ein Sieg im Nachbarschafts-Derby.
Tore: 0:1 Hansen (43.), 0:2 Müller (52.), 1:2 Ostermann (56.)
Beste Spieler: Dau  / Voß, Hansen 
Ecken: 5 : 7
Chancen: 3 : 12
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: Henze (TuS Woltersdorf)
Karten: Möller (31.), Schwarz (59.), Kosmin (62.), Platzbecker (76.) alle , Carstensen (90.+2)  / Müller (70.) 
Aufstellung:

Dau - Reichardt - Schwarz (60. Kosmin), Schwalm (71. Platzbecker), Patzer - Carstensen, Holst, Matthiesen, Möller - Ostermann, Müller (64. Parlak).

Teubler - Köster - Zehe, Voß - Groth, Cornils, Alla (85. Schyma), Hansen, Albertsen (90. Strehlow) - Alim (89. Herpel), Müller.

HI 31.08.2003
5. ST 06.09.03 Husumer SV FC Altona 93 0:1

Unglückliche Heimniederlage!

06.09.2003

Husumer SV - FC Altona 93

0 : 1 (0:0)


5. Spieltag
 SV Lurup
Wedeler TSV 
2:2
 Concordia Hamburg
Bergedorf 85 
1:1
Meiendorfer SV 
Eider Büdelsdorf 
1:1
Flensburg 08 
TSV Sasel 
0:1
TSV Kropp 
Victoria Hamburg 
3:0
Husumer SV
Altona 93 
0:1
Raspo Elmshorn 
VW Billstedt 04 
2:1
VfL Pinneberg 
Heider SV 
1:2
FC St. Pauli II 
Holstein Kiel II 
2:4

578 Zuschauer erlebten im Husumer Friesenstadion ein interessantes und kurzweiliges Oberligaspiel. Altona 93 brachte mit dem 0:1 der bisher ungeschlagenen Husumer Mannschaft die erste Saisonniederlage bei, hatte aber das Glück auf seiner Seite. Die mit fünffachem Ersatz angetretenen Gastgeber bestimmten besonders in der ersten Halbzeit das Spielgeschehen, scheiterten jedoch immer wieder am eigenen Unvermögen oder an der vielbeinigen Altonaer Abwehr.

Ohne etatmäßigen Stürmer angetreten, erspielten sich die Husumer zahlreiche hundertprozentige Tormöglichkeiten. Der diesmal als Stürmer aufgelaufene Erion Alla wirbelte die Abwehr ein ums andere Mal durcheinander, brachte das Leder aber nicht über die Torlinie. Das Endergebnis stellt den Spielverlauf etwas auf den Kopf, denn erst MItte der zweiten Halbzeit kamen die Hamburger gefährlicher vor das Tor, bissen sich aber an der Husumer Abwehr immer wieder die Zähne aus.

Gästetrainer Andreas Prohn konnte nach dem Spiel ein positives Fazit ziehen: »Ich bin froh hier drei Punkte gewonnen zu haben, unser vierter Sieg in Folge war ein hartes Stück Arbeit. Einsatz und Kampfbereitschaft haben gestimmt, erst in der zweiten Halbzeit hatten wir die größeren Spielanteile.« Husums Co-Trainer Malte Köster, der den dienstlich verhinderten Hans-Peter Hansen vertrat, haderte natürlich mit dem Schicksal: »Die Enttäuschung überwiegt, denn ein Punkt war mindestens drin. Über weite Strecken waren wir bissiger in den Zweikämpfen, erst später kam Altona stärker auf. Auch unsere Bäume wachsen nicht in den Himmel.«

Furios starteten die Husumer in diese Partie, denn bereits in den ersten Minuten hätte es 2:0 stehen können. Ilhan Alim scheiterte mit einem fulminanten Kopfball äußerst knapp (3.), und der erstmals von Beginn eingesetzte Jakob Strehlow verfehlte nach guter Vorarbeit von Alla aus 16 Metern das Tor nur um Zentimeter (4.). Altona sehr pomadig und ohne Druck, nur ein Fernschuss vom sehr agilen Jendrzey in der 11. Minute, der keine Gefahr brachte. Husum marschierte weiter nach vorne, suchte sein Heil in der Offensive. Erion Alla brachte die Gästeabwehr dabei immer wieder in Verlegenheit. Die größte Chance vereitelte Torhüter Hinz in der 15. Minute: Nach einem glänzenden Zuspiel von Strehlow blieb der Keeper Sieger. Auf der Gegenseite brachte Marius Jendrzey mit einem Kopfball gegen die Laufrichtung von Torhüter Teubler etwas Gefahr, doch der Ball landete einen Meter neben dem Tor (37.).

Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit besaßen die Gastgeber Vorteile und machten mehr Druck. Wieder stand Erion Alla dabei im Mittelpunkt: Ein Kopfball (52.) und ein Direktschuss (53.) verfehlten nur sehr knapp das Gehäuse. Nach einem gelungenen Angriff über die rechte Seite flanke Carsten Groth zu Alla, der elegant aus der Drehung nur das Außennetz traf (67.).

Jetzt hatten die Gastgeber ihr Pulver verschossen, Altona übernahm das Zepter. Die Einwechselung von Jacob Sachs wirkte sich sehr belebend aus, die Gäste entwickelten immer mehr Druck. Wieder konnte sich Marius Jendrzey in Szene setzten, der einen Kopfball in der 68. Minute an den Pfosten setzte, Torhüter Teubler machte dabei eine sehr unglückliche Figur. Drei Minuten später dann die Entscheidung im Friesenstadion: Nach einem Eckball stand Asante völlig frei und hatte wenig Mühe, das Leder zur 1:0 Führung für seine Farben einzuschießen (71.). Die Husumer Abwehr machte den einzigen groben Fehler und wurde prompt bestraft. Die Gastgeber hatten jetzt Mühe, Entlastung zu schaffen, Altona drängte mit aller Macht. Björn Hartmann mit einem Fernschuss (91.) und Martin Reiter (92.) mit einem Schuss aus spitzem Winkel hätten das Ergebnis noch ausbauen können.

Fazit: Husum enttäuschte trotz der vielen Ausfälle nicht, erhielt mit der unglücklichen Niederlage den ersten Dämpfer. Altona gefiel nur in der zweiten Halbzeit, muss gewaltig zulegen, um dem eigenen Anspruchsdenken gerecht zu werden.
Tore: 0:1 Asante (71.) nach Ecke von Reiter
Beste Spieler: Voß, Groth, Alla / Rector, Jendzey, Sachs
Ecken: 7 : 6
Chancen: 8 : 5
Zuschauer: 578
Karten: Köster (74.), Voß (78.) beide  - Voß (84.)  wegen Foulspiel / Reiter (43.), Hartmann (59.) beide 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Voß, Schyma - Cornils, Hansen, Groth, Albertsen (69. Marohn), Strehlow (64. Herpel), Alim (85. Jensen) - Alla.

Hinz - Rector - Asante, Reiter - Bajramovic, Weber (32. Kement), Urbszat, Jendrzey, Hartmann - Sokolowski (74. Rohrberg), Trochowski (63. Sachs).

HI 07.09.2003

Stadion-Echo

 

 

6. ST 13.09.03 Victoria Hamburg Husumer SV 3:0
Husum völlig von der Rolle!

13.09.2003

Victoria Hamburg - Husumer SV

3 : 0 (1:0)


6. Spieltag
 Flensburg 08
Concordia Hamburg 
0:3
Raspo Elmshorn 
SV Lurup 
1:1
Victoria Hamburg 
Husumer SV
3:0
 Altona 93
VfL Pinneberg 
2:1
TSV Sasel 
TSV Kropp 
3:1
Eider Büdelsdorf 
Bergedorf 85 
2:2
Holstein Kiel II 
Meiendorfer SV 
4:2
Heider SV 
VW Billstedt 04 
1:3
Wedeler TSV 
FC St. Pauli II 
2:2

Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Husumer SV beim Aufsteiger Victoria und lieferte nicht einmal im Ansatz eine oberligareife Leistung ab. Offensichtlich hatte die Elf den Gastgeber unterschätzt, ohne das nötige Engagement und den Hauch einer Spielkultur war selbst bei einem Neuling kein Blumentopf zu gewinnen. Zwar hatten die Schützlinge von Trainer Hans-Peter Hansen auch in diesem Spiel wieder zahlreiche Tormöglichkeiten, vergaben diese aber sehr leichtfertig. Victoria genügte eine Durchschnittsleistung, um das Spiel locker nach Hause zu bringen, profitierte aber gleichzeitig vom frühzeitigen Platzverweis des Husumers Alim in der 37. Spielminute.

»Ein klares Ergebnis, wir haben es aber versäumt, etwas für unser Torverhältnis zu tun«, meine Victorias zufriedener Trainer Ehm nach dem Spiel. »Die Mannschaft hat heute Selbstvertrauen für die nächsten Spiele getankt, obwohl die zweite Halbzeit unsere bisher schlechteste in der Oberliga war.« Husums Trainer Hansen konnte dem Spiel natürlich nicht viel Positives abgewinnen: »Meine Spieler haben heute nicht das gezeigt, was sie eigentlich können. Wir waren nie präsent, unser Spiel war sehr unruhig und holprig. Die gelb-rote Karte für Alim tat ihr übriges, wir sind dann völlig aus dem Rhythmus gekommen.«

Mit viel Elan begannen die Gastgeber das Spiel, drängten die Husumer in die eigene Hälfte zurück. Bereits in der 14. Minute kam Patrick Lockstedt völlig unbedrängt zum Schuss, traf den Ball zum Leidwesen seiner Mitspieler jedoch nicht richtig. Torhüter Teubler konnte den schwachen Ball sicher halten. Drei Minuten später der erste Torjubel: Mathias Pornhagen brachte das Leder nach einem Eckball im Husumer Tor unter (17.), vorausgegangen war allerdings ein klares Handspiel des Torschützen. Die Abwehr der Nordfriesen sah bei dieser Aktion sehr unglücklich aus, konnte den Ball nicht aus der Gefahrenzone schlagen.

Durch die Führung kam Sicherheit in die Aktionen der Hamburger, die jetzt gefälliger kombinierten. Auffällig der effektive Ex-Profi Thomas Seeliger, der die Akzente setzte. Vor dem Strafraum war allerdings Schluss, zu harmlos agierten die Stürmer. Die Husumer Gäste machten es auch nicht besser, denn Jakob Strehlow vergab die größte Möglichkeit in der 19. Minute: Nach einem schnell ausgeführten Freistoß stand er völlig frei vor Torhüter Horn, verzog den Ball überhastet. Gerrit Müller (24./29.) und Erion Alla (28.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß, Horn konnte dies jedoch verhindern. Für Aufregung im Husumer Strafraum sorgte kurz vor der Halbzeitpause Lockstedt mit einem Kopfball an den Pfosten, Seeliger hatte mustergültig geflankt (40.).

174 Zuschauer erlebten eine niveauarme zweite Halbzeit, beide Mannschaften leisteten sich zahlreiche Abspielfehler. In der 48. Spielminute war es Patrick Lockstedt, der nach einem Konter zum 2:0 einschießen konnte. Nach Vorarbeit von Seeliger brachte der gleiche Spieler das Leder in der 63. Minute ohne Mühe über die Linie, die Abwehr der Stormstädter wirkte in dieser Phase orientierungslos. Carlos Nunes hatte drei Minuten später Pech mit einem Freistoß, aus zwanzig Metern zirkelte er den Ball knapp über die Latte. Husum fast nur noch mit Einzelaktionen: Erion Alla scheiterte mit einem Solo (69.) genauso wie Gerrit Müller mit einem Kopfball an die Latte (72.).

Fazit: Ein verdienter Sieg für Victoria, die mit der reiferen Spielanlage zum Erfolg kamen. Husum enttäuschte seine Anhänger auf der ganzen Linie, fand nie richtig ins Spiel.
Tore: 1:0 Pornhagen (17.), 2:0 Lockstedt (48.), 3:0 Lockstedt (63.)
Beste Spieler: Seeliger, Nunes / Fehlanzeige
Ecken: 6 : 4
Chancen: 9 : 8
Zuschauer: 174
Karten: Seeliger (25.), Jekobsons (34.), Melzer (61.), Möbius (87.) / Alim (27.), Köster (35.), Herpel (81.) - alle  - Alim (37.)  wegen Foulspiel
Aufstellung:

Horn - Jekabsons, Reimann, Melzer - Florkiw (75. Jaziri), Fleischanderl, Pornhagen, Seeliger (73. Möbius), Harms - Lockstedt, Nunes (68. Schulz).

Teubler - Köster - Voß, Schyma - Groth, Cornils, Strehlow (53. Zehe), Alla, Hansen (62. Herpel) - Alim, Müller.

HI 14.09.2003
7. ST 20.09.03 Husumer SV TSV Sasel 6:0
Husum mit einer Galavorstellung!

20.09.2003

Husumer SV - TSV Sasel

6 : 0 (2:0)


7. Spieltag
 Concordia Hamburg 
Eider Büdelsdorf 
1:0
Meiendorfer SV 
Wedeler TSV 
4:0
TSV Kropp 
Flensburg 08 
4:1
Husumer SV
TSV Sasel 
6:0
Bergedorf 85 
Holstein Kiel II 
5:1
VfL Pinneberg
Victoria Hamburg 
5:0
VW Billstedt 04
Altona 93 
1:3
SV Lurup 
Heider SV 
3:0
FC St. Pauli II 
Raspo Elmshorn 
0:1

Ein wahres Feuerwerk brannte die Husumer SV an diesem Wochenende ab und feierte einen auch in dieser Höhe völlig verdienten Sieg. Bei herrlichem Spätsommerwetter sahen 475 Zuschauer eine stürmische Heimmannschaft, die dem TSV nicht den Hauch einer Chance ließ und von Beginn der Partie das Zepter fest in die Hand nahm. Läuferisch und kämpferisch war man den Gästen haushoch überlegen. Es wurde attraktiver Angriffsfußball geboten, die Husumer Angreifer waren nur selten zu stoppen und wirkten immer brandgefährlich. Auch wenn spielerisch noch nicht alles klappte, eine deutliche Leistungssteigerung war unverkennbar. »Eine sehr positive Leistung, die wir heute geboten haben«, meinte Husums zufriedener Trainer Hansen nach dem Spiel. »Wir waren immer einen Tick schneller am Ball, haben die richtige Antwort auf das Victoria-Spiel gegeben.«

Sasel wirkte über weite Strecken überfordert, pomadig in der Abwehr mit langsamen Spielaufbau, erspielte sich kaum einmal eine Torchance. Besonders auffällig, dass der Elf das Pressing der Nordfriesen überhaupt nicht behagte und immer wieder zu verhängnisvollen Ballverlusten führte. Trainer Andreas Reinke stellte sich aber bedingungslos vor seine Mannschaft: »Solch eine Niederlage kann passieren, wir waren einfach nicht spritzig genug, haben verdient verloren. Meine Mannschaft hat es nicht geschafft sich aufzubäumen, die Frische fehlte völlig.«

Sehr konzentriert und entschlossen begannen die Hausherren das Spiel, Sasel hatte Mühe, den Ball aus der Gefahrenzone zu bringen. Gerrit Müller vergab zweimal nur äußerst knapp (2./5.) und deutete seine Gefährlichkeit an. Sasels Torhüter Sander stand in der Folgezeit im Mittelpunkt des Geschehens: In der 16. Minute rettete er reaktionsschnell gegen Arne Hansen, drei Minuten später scheiterte Mario Albertsen nach einem herrlichen Angriff über Köster und Müller am Keeper. Ein sehr gutes Spiel lieferte Carsten Groth ab, den die Gäste nie in den Griff bekamen. Nach einem Flankenlauf über die rechte Seite scheiterte er nur am Außennetz (22.). Die überfällige Führung erzielte Björn Fleige in der 27. Minute per Strafstoß, Arne Hansen war unfair angegangen worden. Die einzige Chance des TSV erarbeitete sich Marcel Greve, der mit seinem Schuss am Pfosten scheiterte (36.). Die verdiente 2:0-Pausenführung besorgte Gerrit Müller nach Vorarbeit von Erion Alla per Kopf (41.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte kamen die Gäste etwas besser ins Spiel, eine kurze Drangperiode folgte. Entscheidend durchsetzen konnten sich die Spieler jedoch nicht. Husum wirkte abgebrühter, blitzartige Angriffe führten zur Entscheidung. Nach einem Konter über Groth sorgte Mario Albertsen mit einem Kopfball für das 3:0 (62.). Zunächst hatte Sander den Ball nur noch abklatschen können, der zweite Kopfball zappelte im Netz. Drei Minuten später reagierte Gerrit Müller blitzschnell und köpfte das Leder über die Linie, nachdem Sander einen Schuss von Ingo Cornils noch hatte abwehren können. Zwei Nachlässigkeiten der Husumer Abwehr brachten kurzzeitig Gefahr vor das Tor von André Teubler, doch Peitsch (68.) und Luttermann (70.) verzogen aus kurzer Distanz. Die Platzherren machten es besser: Mit einem herrlichen Heber über Torhüter Sander erzielte Erion Alla das 5:0 (72.), vorausgegangen war eine präzise Flanke von Fleige.

Sasel nur noch einmal gefährlich: Yamrali verfehlte mit einem Kopfball knapp das Tor (78.). Den 6:0-Endstand erzielte der erst kurz zuvor eingewechselte Torben Carstensen. Zunächst scheiterte er in der 86. Minute am Außennetz, aber schon eine Minute später durfte auch er jubeln: Nach einer zielgenauen Flanke von Björn Fleige war Carstensen mit dem Kopf erfolgreich. Ein weiteres Husumer Tor verhinderte in der Schlussminute das Lattenkreuz: Gerrit Müller scheiterte nach einer herrlichen Kombination auf der linken Seite.

Fazit: Ein deutlicher Sieg der Husumer, die damit ihren höchsten Sieg seit Oberligazugehörigkeit feierten. Sasel wirkte überfordert und erwischte einen rabenschwarzen Tag.
Tore: 1:0 Fleige (27.) Elfmeter, 2:0 Müller (41.), 3:0 Albertsen (62.), 4:0 Müller (65.), 5:0 Alla (72.), 6:0 Carstensen (87.)
Beste Spieler: Groth, Cornils, Müller, Fleige /Sander
Ecken: 4 : 4
Chancen: 16 : 5
Zuschauer: 475
Schiedsrichter: Eschner (Hamburg)
Karten: Zehe (56.), Voß (73.) beide  - Zehe (89.)  / Luttermann (45.), Greve (55.) beide 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Zehe, Voß (77. Rettkowski) - Groth, Cornils, Alla (85. Carstensen), Hansen, Albertsen (70. Herpel) - Fleige, Müller.

Sander - Witthöft - Nagel, Stark, Grünert (63. Lucht) - v. Malottke, Jakubowski (46. Yamrali), Greve, Grosskopf (46. Eggers), Peitsch - Luttermann.

HI 20.09.2003
8. ST 27.09.03 Flensburg 08 Husumer SV 2:1
Schiedsrichter entscheidet Nordderby!

27.09.2003

Flensburg 08 - Husumer SV

2 : 1 (1:1)


8. Spieltag
 Victoria Hamburg
VW Billstedt 04 
3:0
Flensburg 08 
Husumer SV
2:1
 TSV Kropp
Concordia Hamburg 
1:1
TSV Sasel 
VfL Pinneberg 
1:0
Holstein Kiel II 
Eider Büdelsdorf 
0:2
Wedeler TSV 
Bergedorf 85 
0:4
Raspo Elmshorn 
Meiendorfer SV 
0:0
Heider SV 
FS St. Pauli II 
0:2
Altona 93 
SV Lurup 
1:1

Eine Niederlage der besonderen Art erlebte die Elf der Husumer SV an diesem Wochenende im traditionellen Nordderby bei Flensburg 08. Dabei begann das Spiel ganz im Sinne der Hansen-Elf: Husum spielte forsch nach vorne, drängte die Flensburger in die eigene Hälfte zurück und führte nach sechzehn Minuten verdientermaßen mit 1:0. Doch dieses Glücksgefühl sollte nicht lange andauern, Schiedsrichter Bliesch aus Hamburg sorgte in der Folgezeit für unliebsame Überraschungen. Völlig überfordert von der Derby-Stimmung leistete er sich Fehlentscheidungen am laufenden Band, leider immer zum Nachteil der Husumer Mannschaft. Völlig ohne Fingerspitzengefühl ausgestattet verwies er nach 20 Minuten Marcell Voß, nachdem er gestolpert war, des Feldes. 70 Minuten mit zehn Mann zu spielen ist wohl schon Strafe genug, nicht aber für Herrn Bliesch: Er leitete auch noch den Ausgleich der Hausherren ein, nachdem er einen unberechtigten Freistoß gab, der zum Ausgleich führte. (Vorausgegangen war ein normaler Zweikampf!). Beleg für die völlige Konfusion: Nur Husumer »Bösewichte« wurden verwarnt, kein einziger Flensburger sah den Karton - Fouls der Gastgeber blieben meistens ungeahndet! Mir liegt es fern, die Niederlage nur auf den Schiedsrichter zu schieben, aber so eine »Leistung« hat der Schreiber dieser Zeilen von einem Oberliga-Schiedsrichter noch nicht gesehen! Bleibt nur zu hoffen, das Herr Bliesch eine lange Bedenkzeit erhält, um dann wieder auf Mannschaften »losgelassen« zu werden - das hatte mit Oberliganiveau nichts zu tun: Note: 6, setzen.

Ein Schiedsrichter und die Macht des Amtes!

Das Oberligaspiel bei Flensburg 08 verloren die Fußballer der Husumer SV am Sonnabend nach 90 Minuten mit 1:2. Ein anderes Duell hatten sie an diesem Tag weit früher verloren: das gegen den Schiedsrichter. Thorsten Bliesch, Leiter der Partie aus Hamburg, hatte es schlichtweg auf die Stormstädter abgesehen.

Unter den Augen von Heiner Mommsen (Schiedsrichter-Beobachter aus Flensburg) hatte der Unparteiische sich offenbar vorgenommen, in diesem Derby mit der ganzen Macht seines Amtes aufzutreten. Und die erfuhr als erster Arne Hansen, einer der fairsten und ruhigsten Fußballer in ganz Nordfriesland. »Sie kriegen sowieso gleich gelb«, herrschte Bliesch ihn an, kaum dass der Anpfiff verhallt war.

Und es blieben die Stormstädter, auf die der Unparteiische »Jagd machte«. So riet er Ingo Cornils, er müsse »mal eine Fußballschule besuchen«. Und der versammelten Husumer Hintermannschaft prophezeite er: »Sie werden nie Tabellensiebter!« Verschont von diesen Tiraden blieb auch SV-Kapitän Björn Fleige nicht. »Stehen Sie auf, sonst kriegen Sie gelb«, bekam der zu hören, als er gefoult am Boden lag. Sprüche, die in keinem Regelwerk zu finden und selbst bei humorvoller Auslegung desselben nicht zu vertreten sind.

Vollends verschaukelt fühlte sich das Husumer Lager, als Marcell Voß die gelb-rote Karte bekam. Für eine »Schwalbe«, die keine war. Der Husumer Manndecker verstand die Welt nicht mehr. Und mit ihm rätselte ein ganzes Stadion, was der Unparteiische hier gesehen hatte.

Im Fußball wird meistens beklagt, dass Spieler den Schiedsrichter belästigen. Das darf auch nicht sein. Erst recht darf aber nicht sein, dass der Unparteiische sich verbal über die Spieler hermacht. Oberstes Gebot eines Schiedsrichters ist die neutrale Haltung. Genau die hatte Thorsten Bliesch in der Kabine gelassen.

Heiner Mommsen übrigens wurde gleich nach der Partie am Handy gesehen. Man kann nur hoffen, dass er die rote Karte orderte - für einen Mann, der dem Fußballsport einen schlechten Dienst erwiesen hat.

Artikel aus den Husumer Nachrichten vom 30.09.2003 - Autor: Gert Reese

Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt: 400 erwartungsfrohe Zuschauer verfolgten das Nordderby, das die Erwartungen wegen der geschilderten Umstände nicht erfüllen konnte. Die Nordfriesen rissen in einer guten Anfangsphase das Spielgeschehen an sich, Arne Hansen setzte einen ersten Warnschuss nach neun Minuten ab. Sein strammer Schuss aus der Drehung verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter. Die beste Flensburger Szene erarbeitete sich Arno Nielsen mit einem beherzten 20-Meter-Schuss, Husums Torhüter Teubler konnte den Ball aber entschärfen (14.). Zwei Minuten später startete Carsten Groth unnachahmlich auf der rechten Seite durch, seine präzise Flanke erreichte Gerrit Müller, der zum völlig unbewachten Björn Fleige weiterleitete. Der Husumer Stürmer hatte keine Mühe, das Leder aus kurzer Distanz zur Führung über die Torlinie zu drücken (16.). Großer Jubel im Husumer Fanblock, der jedoch vier Minuten später verstummte: Marcell Voß wurde völlig unberechtigt (20.) vom Schiedsrichter mit dem gelb-roten Karton bedacht (gelb nach sieben Minuten bei einem normalen Zweikampf). Die Gastgeber erzielten jetzt ein optisches Übergewicht, Husum verteidigte clever und konterte geschickt. Planvolle Flensburger Angriffe waren nicht zu bestaunen, denn nur durch Fernschüsse brachten die Spieler Gefahr vor das Husumer Tor. Jan-Paul Schulke (35.) mit einem Pfostenschuss und Sören Gram (38.) scheiterten jedoch. Den 1:1-Pausenstand erzielte Yannik Clausen, der einen Freistoß aus 25 Metern herrlich an der Mauer vorbei ins Tor beförderte (39.). Vorausgegangen war eine Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der einen normalen Zweikampf mit einem Freistoß ahndete.

Auch im zweiten Durchgang das alte Bild: Flensburgs Spielaufbau wurde geschickt von der Husumer Abwehr unterbunden. Eigene Konter brachten aber zu wenig Gefahr vor das Tor von Markus Draeger. Tormöglichkeiten der Hausherren nur durch Fernschüsse: Torben Sonnberg (47.) und Henrik Fig (64.) brachten den Ball aber nicht im Husumer Tor unter. Die beste Tormöglichkeit erarbeitete sich der stark aufspielende Jan-Paul Schulke. In der 73. Minute setzte er sich beherzt gegen die gesamte Husumer Abwehr durch, sein Schuss aus zwölf Metern strich nur knapp über die Latte. Die Entscheidung des Spiels folgte eine Minute später durch den Ex-Husumer Torben Sonnberg. Nach einem abgewehrten Ball hämmerte er das Leder aus 30 Metern (!) völlig unhaltbar in den Winkel des Husumer Tores, Teubler konnte diesem Sonntagsschuss nur hinterher sehen.

»Wir haben eine gute Leistung gezeigt, gut ins Spiel gefunden. Aber die Umstände waren nicht gut«, meinte ein gefrusteter Hans-Peter Hansen nach dem Spiel kurz und knapp. Flensburgs Trainer Kent Scholz freute sich natürlich über die drei Punkte: »Meine Mannschaft hat überhaupt nicht ins Spiel gefunden, Husums Führung war völlig in Ordnung. Wir waren über weite Strecken nur durch Einzelaktionen gefährlich, hatten wegen des Platzverweises natürlich ein Übergewicht. Spielerisch hat meine Mannschaft sicher enttäuscht, es hätte mehr herauskommen müssen. Husum hat nie aufgesteckt.«

Fazit: Ein glücklicher Sieg der Flensburger, die durch Überzahl sicherlich ein optisches Übergewicht erzielten. Aber die Elf von Kent Scholz wirkte über weite Strecken gegen nie aufsteckende Husumer ratlos, konnte spielerisch nicht überzeugen. Leider kamen die Zuschauer nicht auf ihre Kosten, ein reizvolles Derby wurde im Keim erstickt. Dafür sorgte ein Herr in rot.
Tore: 0:1 Fleige (16.), 1:1 Clausen (39.), 2:1 Sonnberg (74.)
Beste Spieler: Peetz, Schulke / Köster, Groth 
Ecken: 5 : 8
Chancen: 8 : 4
Zuschauer: 400
Schiedsrichter: Bliesch (Hamburg) mit einer indiskutablen Leistung - Note: 6
Karten: Voß (7.), Köster (52.), Müller (68.) Zehe (84.) - alle; Voß (20.) wegen Stolpern!
Aufstellung:

Draeger - Peetz - Schulke, Schmidt - Clausen, Kristensen, Petersen, Sonnberg (89. Thies), Fig - Gram, Nielsen (66. Peper).

Teubler - Köster - Zehe, Voß - Groth, Cornils, Alla (77. Herpel), Hansen, Albertsen (81. Carstensen) - Fleige, Müller.

HI 27.09.2003
9. ST 03.10.03 Husumer SV TSV Kropp 1:0
Packendes Derby vor Rekordkulisse!

03.10.2003

Husumer SV - TSV Kropp

1 : 0 (0:0)


9. Spieltag
 Husumer SV
TSV Kropp 
1:0
Concordia Hamburg 
Holstein Kiel II 
1:1
Meiendorfer SV 
Heider SV 
1:0
Eider Büdelsdorf 
Wedeler TSV 
 2:1 
Bergedorf 85 
Raspo Elmshorn 
6:0
VfL Pinneberg 
Flensburg 08 
2:0
VW Billstedt 04 
TSV Sasel 
3:2
SV Lurup 
Victoria Hamburg 
1:0
FC St. Pauli II 
Altona 93 
0:0

Zufriedene Gesichter bei den Verantwortlichen der Husumer SV, denn 1.176 Zuschauer strömten am Feiertag (3. Oktober) ins Friesenstadion, und das bedeutete Vereinsrekord. Dass außerdem noch drei Punkte in Husum blieben, rundete das positive Gesamtbild ab. Die Hausherren gingen als glücklicher Sieger in einem verbissen geführten Nordderby hervor. Der TSV Kropp hielt die Partie lange Zeit offen, wirkte im Angriff aber zu unentschlossen. Mit gekonnten Ballpassagen setzten die Gäste in der ersten Halbzeit viele Akzente. Husum wirkte zögerlich, versuchte, die eigene Abwehr nicht zu entblößen. Da das Mittelfeld nur langsam nachrückte, hingen die Stürmer weitgehend in der Luft.

Erst mit Beginn der zweiten Hälfte nahmen die Spieler aus der Stormstadt das Heft in die Hand und erspielten sich die größeren Tormöglichkeiten. Beim Siegtreffer durch Gerrit Müller musste man allerdings die Hilfe von Schlussmann Greve in Anspruch nehmen, der den spielentscheidenden Fehler beging und dem Schützen den Ball unfreiwillig auflegte.

Der TSV enttäuschte keineswegs, präsentierte sich als homogene und spielstarke Elf - nur vor dem gegnerischen Tor zauderten die Spieler zu lange. Das Ziel, endlich auch auf fremden Plätzen zu punkten, verfehlten die Kropper nur knapp. »Wir waren nicht die schlechtere Mannschaft, haben unsere Torchancen aber nicht genutzt«, meinte ein etwas enttäuschter Gästetrainer Schröder. »Letztlich sind wir dafür bestraft worden!« Husums Trainer Hansen hatte natürlich Grund zur Freude: »Es war ein interessantes Spiel vor toller Kulisse, beide Mannschaften waren gleichwertig. Aber wir haben ein Tor geschossen, drei Punkte gemacht - das ist doch klasse für uns.«

Mit einer Riesenmöglichkeit hätten die Hausherren bereits nach fünf Minuten in Führung gehen können, Gerrit Müller scheiterte jedoch mit seinem fulminanten Schuss aus der Drehung an Torhüter Greve. Auch Ingo Cornils, der Guido Gehrke weitgehend neutralisierte, scheiterte aus 20 Metern nur knapp (13.). Auffälligster Akteur auf Husumer Seite war in einer guten Anfangsphase René Marohn, der bis zu seinem verletzungsbedingten Ausscheiden immer wieder für überraschende Aktionen sorgte. Kropp legte schnell den Respekt ab, riss das Spiel mit sicheren Kombinationen an sich. Nur im Angriff scheiterten die Spieler am eigenen Unvermögen oder an der sicheren Husumer Hintermannschaft. J. Grbavac setzte in der 14. Minute zu einem Solo an, Keeper André Teubler wehrte geschickt ab. Glück hatten die Husumer in der 18. Minute: Ein Schlenzer von Hinrichs aus 20 Metern klatschte an die Latte, die Abwehr konnte dem Ball nur noch hinterherschauen. Auch Ex-Profi Oliver Held nutzte seine Chance nicht, denn in der 32. Minute verfehlte er das Tor um zwei Meter.

Nach dem Pausentee ein verändertes Bild, Husum nun agressiver und engagierter im Mittelfeld. Der TSV Kropp nur durch Standardsituationen gefährlich: Guido Gehrke schoss einen Freistoß aus 20 Metern nur knapp neben das Tor (61.). Husums Karsten Groth setzte sich nun immer besser in Szene und drückte dem Spiel seinen Stempel auf. Aber auch er scheiterte mit einem Fernschuss, der nur um Zentimeter am Tor vorbei ging (65.). Groth wieder Vorbereiter einer Großchance durch Gerrit Müller, der in der 67. Minute aus elf Metern nur knapp das Ziel verfehlte. Nur noch einmal Aufregung im Husumer Strafraum, nachdem Held herrlich freigespielt wurde, André Teubler parierte souverän (69.).

Die Nordfriesen drängten auf den Siegtreffer, hätten fast die Führung durch Gerrit Müller in der 77. Minute erzielt, doch der Stürmer wurde im letzten Moment noch abgeblockt. Den ersehnten Siegtreffer sahen die Fans schließlich in der Schlussphase: Nachdem sich Björn Fleige in der 82. Minute auf der rechten Seite durchgetankt hatte und trotz Fouls eine Flanke schlagen konnte, wurde Uwe Greve zur tragischen Figur des Spiels. Zum Entsetzen seiner Mitspieler ließ der Keeper das Leder durch seine Hände gleiten, Torjäger Gerrit Müller bedankte sich auf seine Art und drückte den Ball zum 1:0-Endstand über die Linie.

Fazit: Ein etwas glücklicher Sieg der Heimmannschaft, der aufgrund der zweiten Halbzeit aber regelrecht erzwungen wurde und nicht unverdient erscheint. Kropp versäumte in der ersten Halbzeit, Tore vorzulegen.
Tore: 1:0 Müller (82.)
Beste Spieler: Groth, Cornils, Müller, Marohn (leider nur 30 Minuten gespielt) / J. Grbavac, Hinrichs
Ecken: 6 : 6
Chancen: 8 : 6
Zuschauer: 1.176
Schiedsrichter: Kohlmann (Kronsburg) mit einer guten Leistung.
Karten: Alim (45.), Köster (60.) / Daniel (87.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Köster - Voß, Rettkowski - Groth, Cornils, Marohn (33. Alim), Hansen, Albertsen - Fleige (90. Carstensen), Müller.

Greve - Pietrzak - Bewarder, Hamm - Böhnke, Heider (71. Daniel), Gehrke, Hinrichs, Sämann - J. Grbavac (68. Kiecksee), Held (76. F. Grbavac).

HI 04.10.2003
10. ST 11.10.03 Husumer SV Concordia Hamburg 1:0
Spitzenreiter entzaubert!

11.10.2003

Husumer SV - Concordia Hamburg

1 : 0 (0:0)


10. Spieltag
 Flensburg 08
VW Billstedt 04 
3:2
 Husumer SV
Concordia Hamburg 
1:0
Raspo Elmshorn 
Eider Büdelsdorf 
1:3
Victoria Hamburg 
FC St. Pauli II 
0:3
Altona 93 
Meiendorfer SV 
1:1
TSV Sasel 
SV Lurup 
1:2
VfL Pinneberg 
TSV Kropp 
4:0
Wedeler TSV 
Holstein Kiel II 
0:8
Heider SV 
Bergedorf 85 
0:5

Mit einer großartigen kämpferischen Leistung begeisterte die Husumer SV 542 Zuschauer im heimischen Friesenstadion und sicherte sich drei wertvolle Punkte im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga. Bei guten äußeren Bedingungen dominierten die Gastgeber über weite Strecken das Spielgeschehen und erarbeiteten sich die größeren Tormöglichkeiten. Mit großem Einsatz wurden die Zweikämpfe angenommen und dem Gegner der Schneid abgekauft. Wurde in der ersten Halbzeit noch Fußball gekämpft, kam in der zweiten das spielerische Element auch nicht zu kurz, denn immer wieder zeigten die Friesen herrliche Kombinationen und Angriffe über die Außenbahnen. Hier glänzten vor allem Carsten Groth und Mario Albertsen, der sein bisher bestes Spiel im Trikot der Husumer zeigte und nicht von ungefähr das Siegtor erzielen konnte.

Concordia enttäuschte, denn vom Spitzenreiter hatte man einfach mehr erwartet. Die Gäste starteten zwar engagiert, wurden mit zunehmender Spielzeit aber immer öfter in Verlegenheit gebracht. Torgefahr ging von der Fascher-Elf eigentlich nur in der ersten Halbzeit aus, immer wieder dominierte die vielbeinige Husumer Defensive. Einem sichtlich geknickten Gäste-Trainer Marc Fascher wollte das Krabbenbrot, das ihm anläßlich der »Husumer Krabben-Tage« serviert wurde, dann auch nicht recht schmecken: »Ich bin sehr enttäuscht von der Leistung meiner Mannschaft, doch das deutete sich ja in den letzten Spielen bereits an. Wir mussten heute zu viele Leute durchschleppen. Husum war einfach cleverer und hat verdient gewonnen.« «Wir haben heute sehr gut verteidigt und unsere Chance zum Tor genutzt«, freute sich Hans-Peter Hansen nach der Partie. »Concordia wurde durch unsere Defensive sehr gut gebremst, die Elf hatte ja kaum Torchancen. Großartig, auch gegen diesen Gegner endlich einmal gewonnen zu haben!«

Mit einem Paukenschlag begannen die Stormstädter das Spiel, denn bereits in der 4. Minute zirkelte Mario Albertsen einen Freistoß von der rechten Seite an die Latte, Torhüter Kindler wäre machtlos gewesen. Wenig geschockt versuchten die Gäste, die Begegnung an sich zu reißen. Doch Husum stand sehr sicher, ließ nur wenig anbrennen. Immer wieder wurden die ballfertigen Hamburger in ihren Aktionen gestört und eigene, überfallartige Angriffe gestartet. Auch ohne den gesperrten Kapitän Fleige gelang das sehr gut. Die Marienthaler erarbeiteten sich nur zwei ernsthafte Torgelegenheiten: Zunächst scheiterte Oliver Möller in der 23. Minute mit einem verdeckten Schuss an der Husumer Abwehr, die den Ball mit vereinten Kräften am Überschreiten der Torlinie hinderte. Acht Minuten später versuchte es Sven Drews, der mit seinem Drehschuss den Ball zwei Meter am Tor vorbeizielte (30.). Im Gegenzug verpasste Gerrit Müller den Ball nach einer Maßflanke von Carsten Groth nur knapp. In der 38. Minute verhinderte Marcel Kindler die Husumer Führung: Nach einer mustergültigen Flanke von Groth hämmerte Torben Carstensen das Leder aus 20 Metern auf das Tor, Kindler musste sich mächtig strecken und wehrte den Ball mit allerletzter Kraft ab. Die letzte Möglichkeit vor der Pause vergab Arne Hansen: Einen Meter vor der Torlinie stehend, fehlten nur Zentimeter, um das Leder zur Führung einzuschieben (43.).

Eine sehr konzentrierte und engagierte Leistung boten die Husumer ihren Fans auch nach der Pause. Jetzt kamen auch spielerische Akzente zur Geltung. Der spielentscheidenden Aktion ging eine herrliche Kombination über die linke Seite voraus. Torben Carstensen setzte sich großartig durch und flankte genau auf den frei stehenden Mario Albertsen, der keine Mühe hatte und zur umjubelten 1:0-Führung einköpfte (60.). Concordia zwar bemüht, aber das entscheidende Anspiel in die Spitze gelang nicht, immer wieder war ein Husumer dazwischen. Mit einer Einzelaktion versuchte es der eingewechselte Pedroso-Bussu, verzog jedoch aus 14 Metern (67.). Carsten Groth besaß die letzte große Möglichkeit der Gastgeber, sein direkt geschossener Ball aus 16 Metern wurde aber von Kindler entschärft (69.).

Fazit: Ein knapper, aber verdienter Sieg der Husumer, die mit einer couragierten Leistung drei unerwartete Punkte eingefahren haben.
Tore: 1:0 Albertsen (60.) mit Kopfball
Beste Spieler: Voß, Cornils, Groth, Albertsen  / Tramm, Möller
Ecken: 4 : 4
Chancen: 9 : 5
Zuschauer: 542
Schiedsrichter: Tobias Helwig (Eintr. Lüneburg) mit einer sehr souveränen Leistung
Karten: Köster (34.), Groth (36.), Müller (59.) / Janke (44.), Drews (69.), Tramm (90+2) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Voß, Rettkowski - Groth, Cornils, Marohn, Hansen, Albertsen - Carstensen, Müller (90+2 Herpel).

Kindler - Drews, Tramm, Mohr - Rahn, Möller, Kalla (67. Williams), Abshagen, Janke - Pomorin (67. Teixeira), Hamurcu (67. Pedroso-Bussu).

HI 12.10.2003
11. ST 18.10.03 VfL Pinneberg Husumer SV 5:0
Stürmischer VfL deklassiert desolate Husumer!

18.10.2003

VfL Pinneberg - Husumer SV

5 : 0 (3:0)


11. Spieltag
 Concordia Hamburg
Wedeler TSV 
0:0
Meiendorfer SV 
Victoria Hamburg 
4:2
Eider Büdelsdorf 
Heider SV 
3:0
VfL Pinneberg 
Husumer SV
5:0
FC St. Pauli II 
TSV Sasel 
4:0
Bergedorf 85 
Altona 93 
2:3
Holstein Kiel II 
Raspo Elmshorn 
3:0
VW Billstedt 04 
TSV Kropp 
7:5
SV Lurup 
Flensburg 08 
1:1**
** Flensburg 08 wurde 1 Punkt aberkannt (Verstoß U 21/U24- Regelung)

Mit einer ausgezeichneten Leistung überzeugte der VfL Pinneberg und fügte der Husumer SV eine deftige und auch in dieser Höhe völlig verdiente Niederlage zu. Mit fließenden Kombinationen und ausgezeichnetem Flügelspiel war die Elf von Trainer Bliemeister immer Herr im eigenen Stadion. Der Sieg der Gastgeber geriet nie ernsthaft in Gefahr - Husum wirkte ängstlich, völlig ungeordnet und ohne Selbstvertrauen. Kein Spieler erreichte an diesem Nachmittag Normalform. Der VfL nutzte die Schwächen konsequent aus, wirkte einfach zielstrebiger und bissiger. Der überragende Marcus Schwoy zog die Fäden im Mittelfeld, Frank Rückert und Robert Bankowski wirbelten die Husumer Abwehrspieler immer wieder durcheinander. Begünstigt durch die frühe Führung in der 5. Minute gelang dem VfL ein Spiel wie aus einem Guss.

»Das war eine erfreuliche Leistung meiner Elf, wir haben uns sonst gegen Husum immer sehr schwer getan«, meinte Pinnebergs Trainer Bliemeister nach dem Spiel. »Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir nur wenige Chancen des Gegners zugelassen.« Ein geknickter Hans-Peter Hansen bilanzierte: »Wir haben eine sehr schwache Husumer Mannschaft gesehen, ich bin sehr enttäuscht. Bei diesem unbeweglichen und schwachen Abwehrverhalten sind wir mit dem 5:0 noch gut bedient.«

Sehr engagiert und entschlossen starten die Pinneberger in die Partie und wurden bereits in der 5. Spielminute mit der 1:0-Führung belohnt. Schwoy tanzte die gesamte Husumer Abwehr aus, schoss aus 16 Metern überlegt ins lange Eck. Die Ausgleichschance für die Stormstädter vergab in der 7. Minute Hansen, der aus fünf Metern in Rücklage geriet und das Leder nur äußerst knapp über die Latte hämmerte. Unbeeindruckt setzten die Platzherren ihre Angriffsbemühungen fort. Zunächst war es der agile Rückert, der aus 18 Metern an Teubler scheiterte (14.). Der Husumer Torwart stand auch in der Folgezeit im Mittelpunkt: Bankowski prüfte den Keeper mit einem strammen Schuss von der linken Seite (16.). Dann fischte Teubler einen Kopfball von Tepsic noch großartig aus dem Winkel (20.). Zwei Minuten später zirkelte der gleiche Spieler den Ball nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. Das 2:0 nur eine Frage der Zeit: Krause war nach einer Ecke mit dem Kopf zur Stelle (29.), Husums Abwehr im kollegialem Tiefschlaf. Die HSV nur ansatzweise gefährlich. Carsten Groth, herrlich von Müller freigespielt, schoss den Ball weit über das Tor (38.). Das 3:0 für die Gastgeber in der 41. Minute: Rückert fiel das Leder nach einem abgefälschten Freistoß praktisch vor die Füße, der Torjäger hatte keine Mühe, aus zehn Metern einzuschießen.

Mit der Einwechselung von Alla und Zehe zu Beginn der zweiten Halbzeit brachten die Nordfriesen etwas mehr Sicherheit in die eigenen Reihen, doch der VfL marschierte weiter. Das 4:0 markierte wieder Schwoy, der nach einem herrlichen Rückpass von Rückert keine Mühe hatte und unbedrängt einschoss (63.). Dem eingewechselten Kalebas gelang in der 87. Minute der 5:0-Endstand, nachdem er die gesamte Husumer Abwehr ausspielte.

Fazit: Mit dieser überzeugenden Leistung ist der VfL weiter auf dem Weg nach oben. Husum erschreckend schwach und völlig von der Rolle, hatte den Hausherren nichts Gleichwertiges entgegen zu setzen. 
Tore: 1:0 Schwoy (5.), 2:0 Krause (29.), 3:0 Rückert (41.), 4:0 Schwoy (63.), 5:0 Kalebas (87.)
Beste Spieler: Pannen, Schwoy, Bankowski, Rückert   / Fehlanzeige 
Ecken: 10 : 4
Chancen: 12 : 4
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Mustermann (Bremen) mit einer ausgezeichneten Leistung
Karten: Bankowski (55.)  / Cornils (36.), Zehe (48.), Köster (84.) - alle  - Zehe  wegen grobem Foulspiel
Aufstellung:

Barth - Kebbe (84. Kalebas) - Hermberg, Müller - Gregori (76. Bliemeister), Tepsic, Pannen, Krause, Schwoy - Bankowski (76. Avarello), Rückert.

Teubler - Köster - Voß, Rettkowski - Groth, Cornils, Marohn (64. Herpel), Hansen (46. Alla), Albertsen (46. Zehe) - Carstensen, Müller.

HI 19.10.2003
12. ST 25.10.03 Husumer SV Vorwärts Wacker 04 3:0
Farbenfrohe Begegnung mit verdientem Sieger!

25.10.2003

Husumer SV - Vorwärts Wacker Billstedt 04

3 : 0 (2:0)


12. Spieltag
 Victoria Hamburg
Bergedorf 85 
1:3
TSV Kropp 
SV Lurup 
3:2
Husumer SV
VW Billstedt 04 
3:0
Raspo Elmshorn 
Wedeler TSV 
1:1
Altona 93 
Eider Büdelsdorf 
1:2
TSV Sasel 
Meiendorfer SV 
1:2
Flensburg 08 
FC St. Pauli II 
1:1
VfL Pinneberg 
Concordia Hamburg 
0:2
Heider SV 
Holstein Kiel II 
0:3

Als verdienter Sieger verließ die Husumer SV vor 426 Zuschauern den Platz und erreichte den ersten Sieg gegen diesen Gegner seit Oberligazugehörigkeit. Mit einer konzentrierten und engagierten Leistung rehabilitierte sich die Elf für die peinliche Vorstellung vom letzten Wochenende in Pinneberg. Das Bemühen der Spieler war von der ersten Minute an zu erkennen, mit entschlossenen Angriffen über die Flügel wurde der Torerfolg gesucht. Auch im Abwehrverhalten war man dem Gegner überlegen, torgefährliche Szenen der Gäste waren kaum zu verzeichnen. Immer wieder scheiterten Agyemang und Co. an der sattelfesten Husumer Abwehr. Bei der Ergebnisverbesserung standen sich die Hamburger jedoch selbst im Weg, durch Frust-Fouls dezimierte sich die Elf von Spielertrainer Ostermann: Banawiak (Tätlichkeit/45.) und auch Hirschlein (57.) wegen eines groben Foulspiels wurden von Schiedsrichter Schwarze mit der roten Karte bedacht. Weitere vier gelbe Karten holten sich die Gästespieler noch ab, der Unparteiische hatte Schwerstarbeit zu leisten. Das einzige Manko im Spiel der Hausherren: Es wurden zu wenig Tore gegen nur noch neun Billstedter erzielt, Torchancen waren genug vorhanden.

»Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir verdientermaßen gewonnen«, freute sich Husums Trainer Hansen. »Unser Siegeswille war unverkennbar, mit einer kämpferisch starken Leistung haben wir kaum Torchancen des Gegners zugelassen.« Billstedts Spielertrainer Ostermann bemängelte die Einstellung seiner Truppe: »Ängstlich, ohne Leidenschaft und Willen, es hat einfach alles gefehlt. Mit dieser schlechten Leistung sind keine Punkte zu gewinnen - uns fehlt auch die Konstanz.«

Sehr konzentriert starteten die Nordfriesen die Partie, drängten die Gäste sofort in die Defensive. Fast wäre Carsten Groth bereits in der 1. Minute die Führung gelungen, doch er verzog nach Flanke von Alla äußerst knapp. Billstedt konnte kaum für Entlastung sorgen, immer wieder erarbeiteten sich die Platzherren Torchancen. Gerrit Müller entwischte der Abwehr und prüfte mit einem platzierten Schuss aus 14 Metern Torhüter Koch (8.). In der 22. Minute setzte sich Torben Carstensen im Strafraum durch, wurde aber von Gundel unsanft von den Beinen geholt. Schiedsrichter Schwarze zeigte unmißverständlich auf den Elfmeterpunkt, diese Chance ließ sich Carsten Groth nicht nehmen und vollendete sicher zum 1:0 (23.).

Die verdiente 2:0-Pausenführung erzielte Torben Carstensen, der von Gerrit Müller mit einer herrlichen Flanke bedient wurde und nur noch einzuschieben brauchte (44.).

Nach den zwei Platzverweisen für die Gäste wirkten die Stormstädter nicht konsequent genug. Gegen neun Spieler haperte es im Spielaufbau, zudem wurden zahlreiche Möglichkeiten in aussichtsreicher Position vergeben. Zunächst scheiterte Ingo Cornils mit einem Freistoß an Koch (52.), auch Carstensen zielte zu ungenau. Sein Gewaltschuss aus 12 Metern strich knapp am Gehäuse vorbei (62.). Die einzig nennenswerte Chance der Billstedter vergab Ostermann in der 63. Minute, sein Freistoß verfehlte das Tor um einen Meter. Zu einer Glanzparade wurde Torhüter Koch in der 74. Spielminute gezwungen: Einen fulminanten Schuss von Gerrit Müller parierte der Keeper großartig, konnte mit letzter Kraft abwehren. Den Endstand besorgte Sascha Rettkowski, der mit seinem ersten Saisontreffer Torhüter Koch keine Chance ließ (86.). In aussichtsreicher Position vergab Oliver Zehe in der Schlussminute eine weitere Möglichkeit, diesmal blieb Koch jedoch Sieger.

Fazit: Ein verdienter Sieg der Husumer Mannschaft, Billstedt wirkte überfordert und im Angriff zu unentschlossen.
Tore: 1:0 Groth (23. Elfmeter), 2:0 Carstensen (44.), 3:0 Rettkowski (86.)
Beste Spieler: Rettkowski, Groth, Cornils  / Gundel, Ostermann
Ecken: 10 : 2
Chancen: 13 : 2
Zuschauer: 426
Schiedsrichter: Marcel Schwarze (FSV Hamburg)
Karten: Marohn (46.), Müller (79.) / Gundel (22.), Banawiak (49.), Koch (79.), Agyemang (84.) - alle  - Carrion (45.) nach Tätlichkeit an Köster , Hirschlein (57.) nach völlig unnötigem Foulspiel an Voß im Mittelfeld 
Aufstellung:

Teubler - Köster (46. Zehe) - Voß, Rettkowski - Groth, Cornils, Marohn, Hansen, Alla - Carstensen (86. Albertsen), Müller.

Koch - Gundel - Erlebach, Taneli - Banawiak, Savelsberg, Carrion, Ostermann, Aydin (68. Weber) - Agyemang, Cihan (46. Hirschlein)

HI 26.10.2003
13. ST 02.11.03 SV Lurup Husumer SV 1:0
Gute Leistung wurde nicht belohnt!

02.11.2003

SV Lurup - Husumer SV

1 : 0 (0:0)


13. Spieltag
 Concordia Hamburg
Raspo Elmshorn 
3:1
Meiendorfer SV 
Flensburg 08 
2:1
Eider Büdelsdorf 
Victoria Hamburg 
3:1
Bergedorf 85 
TSV Sasel 
0:2
Holstein Kiel II 
Altona 93 
1:1
Wedeler TSV 
Heider SV 
0:0
VW Billstedt 04 
VfL Pinneberg 
3:3
SV Lurup 
Husumer SV
1:0
FC St. Pauli II 
TSV Kropp 
2:1

Eine sehr unglückliche Niederlage kassierte die Husumer Sportvereinigung an diesem Wochenende beim SV Lurup. 230 Zuschauer sahen bei herrlichem Herbstwetter die bisher beste Auswärtspartie der Gäste, die mit sehr viel Engagement zur Sache gingen und den Lurupern nur wenige Torgelegenheiten überließen. Über weite Strecken des Spiels bestimmten die Nordfriesen das Spielgeschehen, ließen dabei aber mehrere hundertprozentige Torchancen aus, Marcell Voß scheiterte leider mit einem Elfmeter am gut reagierenden Torhüter Berta. Dies war jedoch das einzige Manko, denn auch ohne Fleige (gesperrt), Groth (verletzt) und die früh verletzt ausgeschiedenen Cornils und Rettkowski zeigten die Husumer eine sehr gute und geschlossene Mannschaftsleistung.

Dem SV Lurup gelang es nicht, sich entscheidend durchzusetzen, immer wieder klärte die Husumer Hintermannschaft frühzeitig. Die Elf von Trainer Dittberner wirkte vor dem Tor zu unentschlossen und konnte sich nur zwei klare Möglichkeiten herausspielen. »Leider haben wir unsere Chancen nicht nutzen können«, resümierte Trainer Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Die Möglichkeiten waren zweifellos vorhanden. Wir haben eine ordentliche Leistung gezeigt.« Von einem wichtigen Sieg sprach Lurups Trainer Dittberner: »Wir haben unsere Möglichkeit eiskalt genutzt, ein wichtiger Sieg für meine Mannschaft.«

Sehr zielstrebig und entschlossen begann die Husumer SV diese Auswärtsbegegnung, denn bereits in den Anfangsminuten hätte die Führung fallen müssen. In der vierten Minute stand Gerrit Müller nach einem Zuspiel von Carstensen goldrichtig, Torhüter Berta konnte jedoch klären. Zwei Minuten später setzte sich Arne Hansen gekonnt durch, Müller verzog nur äußerst knapp. Eine schnelle Kombination über die linke Seite schloss Torben Carstensen mit einem satten Schuss aus 16 Metern ab, das Leder verfehlte den Kasten nur um Zentimeter. Von den Gastgebern nicht viel zu sehen - zwar technisch beschlagen rannte sich die Elf immer wieder fest. Ein harmloser Schuss von Esbruch in der 30. Spielminute war die ganze Ausbeute. Die Husumer Gäste weiter im Pech: Nach einem Flankenlauf von Carstensen scheiterte Arne Hansen aus 16 Metern, sein plaziert geschossener Ball wurde in letzter Sekunde noch abgeblockt (33.). Die größte Möglichkeit der Luruper vergab Torjäger Fredenberg, der in der 42. Minute in aussichtsreicher Position vergab.

Auch nach dem Pausentee nahmen die Stormstädter das Zepter wieder in die Hand, ohne jedoch einen Treffer erzielen zu können. Erion Alla scheiterte mit einem fulminanten Schuss aus 14 Metern an Torhüter Berta, der den Ball nur zu Torben Carstensen abklatschen konnte. Mit vereinten Kräften entschärfte die Luruper Elf die Situation (52.). Nachdem Gerrit Müller die gesamte Abwehr düpiert hatte, konnte er von Oliver Leinroth nur mit einem Foul gebremst werden (56.), Schiedsrichter Gorniak (Bremen) zeigte unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt. Marcell Voß scheiterte aber mit seinem hart, aber nicht platziert geschossenen Elfmeter am gut reagierenden Keeper Berta. Vier Minuten später vergab Arne Hansen wieder nur knapp, Torhüter Berta wehrte ab. Ein Luruper Lebenszeichen in der 67. Spielminute: Isaack Larby zielte mit einer Direkabnahme zu ungenau, das Leder verfehlte das Tor. Der Spielverlauf wurde dann in der 75. Spielminute auf den Kopf gestellt. Andree Fincke setzte sich mit einem Sololauf in der Mitte durch, Torhüter Teubler konnte den Schuss noch abwehren. Allerdings fiel Fincke der Ball genau vor die Füße, der Nachschuss saß und zappelte zum (unverdienten) 1:0 in den Maschen. Alle weiteren Angriffsbemühungen der Gäste blieben erfolglos.

Fazit: Eine überflüssige und völlig unverdiente Niederlage der Husumer, die mit einer couragierten Leistung trotz der Niederlage nicht enttäuschten. Lurup war an diesem Nachmittag die glücklichere Mannschaft, die aus wenigen Möglichkeiten das goldene Tor erzielen konnte. 
Tore: 1:0 Fincke (75.)
Beste Spieler: F. Berta, Leinroth, Fincke  /Voß, Zehe, Carstensen, Müller
Ecken: 7 : 6
Chancen: 3 : 8
Zuschauer: 230
Schiedsrichter: Gorniak (Bremen) mit einer guten Leistung
Karten: P. Berta (16.), Mokaddem (28.), Leinroth (56.) - alle  - R. Sciorilli (84.)  nach Tätlichkeit an Zehe / Alla (64.), Schyma (76.)  - beide 
Aufstellung:

F. Berta - Suaidy, Leinroth, P. Berta, Niedermeyer (60. Reimers) - Fincke, Esbruch, Mokaddem, Sciorilli - Larby, Fredenberg.

Teubler - Köster - Voß, Rettkowski (35. Schyma) - Zehe, Cornils (17. Albertsen), Marohn, Hansen, Alla (79. Strehlow) - Carstensen, Müller.

HI 02.11.2003
14. ST 08.11.03 Husumer SV FC St. Pauli 2. 0:3
St. Pauli weiter mit Aufwärtstrend!

08.11.2003

Husumer SV - FC St. Pauli II

0 : 3 (0:3)


14. Spieltag
 Victoria Hamburg
Holstein Kiel II 
1:1
TSV Kropp 
Meiendorfer SV 
1:6
Husumer SV
FC St. Pauli II 
0:3
TSV Sasel 
Eider Büdelsdorf 
3:1
Flensburg 08 
Bergedorf 85 
3:2
VfL Pinneberg 
SV Lurup 
2:1
VW Billstedt 04
Concordia Hamburg 
1:1
 Heider SV
Raspo Elmshorn
1:2
Altona 93 
Wedeler TSV 
4:0

Eine böse Überraschung erlebte die Husumer SV vor 549 Zuschauern gegen den FC St. Pauli und kassierte eine auch in dieser Höhe völlig verdiente 0:3-Niederlage. Nicht ersetzen konnte die Elf den Ausfall von vier Leistungsträgern und wirkte in der ersten Hälfte teilweise überfordert. Mit vielen unkonzentrierten Aktionen erleichterte man den Gästen das Aufbauspiel, brachte die eigene Abwehr gegen die wieselflinken und technisch beschlagenen Akteure aus der Hansestadt immer wieder in Verlegenheit. Erst im zweiten Durchgang steigerte sich die SV, konnte mehr Druck entwickeln und die Hamburger in Bedrängnis bringen. Die Gäste unterstrichen mit einer eindrucksvollen Leistung ihre Anwartschaft auf einen Platz in der eingleisigen Oberliga.

»Das Spiel wurde in der ersten Halbzeit entschieden«, resümierte HSV-Trainer Hansen. »Wir konnten an die gute Leistung des letzten Wochenendes nicht anknüpfen. St. Pauli habe ich so stark erwartet, allerdings waren wir an allen Toren selbst beteiligt.« Sehr zufrieden zeigte sich Gäste-Trainer Andreas Bergmann, der dieses Schlüsselspiel unbedingt gewinnen wollte: »Ich bin sehr zufrieden, meine Elf ist sehr diszipliniert und taktisch klug aufgetreten. Husum ist nicht ins Spiel gekommen, erst in der zweiten Halbzeit sind wir mehr unter Druck geraten. Der Sieg ist verdient.«

Es begann eigentlich nicht schlecht für die Hausherren, denn die ersten Chancen gehörten der SV. Dabei stand der wieder einmal sehr engagierte Gerrit Müller im Mittelpunkt: In der 7. Minute verpasste er den Ball kurz vor dem Tor nur äußerst knapp - nach einem Eckball stand Müller völlig frei vor dem Tor. Zehn Minuten später zielte der Goalgetter mit einem 16-Meter-Schuss nur Zentimeter am Pfosten vorbei, Miethe hätte keine Abwehrmöglichkeit gehabt. Doch das war es mit der Husumer Herrlichkeit in der ersten Halbzeit, die Gäste rissen das Zepter an sich, machten die Räume eng und entwickelten unheimlichen Druck auf das Husumer Tor. Der Erfolg stellte sich schnell ein: Nach einem Flankenlauf des überragenden Hupkes stand Albrecht plötzlich völlig frei vor Torhüter Teubler und hatte keine Mühe, zum 0:1 einzuschieben (18.). Immer wieder düpierten die Hamburger ihre Gegenspieler, mit klugem Aufbauspiel wurde die Husumer Abwehr in Verlegenheit gebracht und unter Druck gesetzt. Resultat war das 0:2 in der 32. Minute: Einen Freistoß aus 11 Metern versenkte Akbel seelenruhig in die Maschen. Vorausgegangen war ein Rückpass von Schyma, den Teubler mit der Hand aufnahm. Den Sieg perfekt machten die Gäste mit dem 0:3 kurz vor dem Halbzeitpfiff. Der sehr effektive Hauke Brückner setzte in der 42. Minute zu einem Solo an, konnte nicht gestoppt werden und vollendete gekonnt.

Erst mit Beginn der zweiten Halbzeit kamen die Nordfriesen besser ins Spiel, zeigten eine engagiertere Leistung und erspielten sich einige gute Tormöglichkeiten. Torjubel auf Husumer Seite in der 48. Minute, doch Schiedsrichter Norbert Richter erkannte ein klares Tor von Gerrit Müller aus unerfindlichen Gründen nicht an. Nachdem Albertsen noch verfehlt hatte (66.), musste Miethe in der 68. Minute sein ganzes Können aufbieten, um einen Kopfball von Müller über die Latte zu drehen. Eine Minute später bekam Carstensen freistehend den Ball nicht unter Kontrolle und vergab eine weitere gute Chance. Ein Freistoß-Hammer aus 20 Metern von Voß kratzte der Keeper mit größter Mühe noch von der Linie (82.) und bewahrte seine Elf vor dem Anschlusstreffer. Die einzige nennenswerte Möglichkeit der Hamburger vergab Hupkes mit einem Heber, der das Ziel verfehlte (88.).

Fazit: Das Husumer Aufbäumen in der zweiten Halbzeit kam zu spät, St. Pauli zeigte eine souveräne und kompakte Mannschaftsleistung.  
Tore: 0:1 Albrecht (18.), 0:2 Akbel (32.), 0:3 Brückner (42.)
Beste Spieler: Köster, Müller  / Hupkes, Brückner, Ansorge
Ecken: 9 : 6
Chancen: 6 : 8
Zuschauer: 549
Schiedsrichter: Norbert Richter (SV Sereetz)
Karten: Müller (49.), Voß (90.) / Schacht (53.), Albrecht (76.), Hupkes (80.), Kara (83.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Köster (84. Clausen) - Zehe, Schyma (46. Herpel) - Voß, Marohn (46. Jensen), Albertsen, Hansen, Alla - Carstensen, Müller.

Miethe - Rakocevic, Schacht (56. Tuncay), Oduro-Oponi, Hempen - Kara, Ansorge, Hupkes, Brückner - Akbel (66. Boukantar), Albrecht (78. Tessen).

HI 09.11.2003
15. ST 15.11.03 Meiendorfer SV Husumer SV 8:0
Tiefpunkt am Rahlstedter Weg!

15.11.2003

Meiendorfer SV - Husumer SV

8 : 0 (4:0)


15. Spieltag
 Concordia Hamburg
Heider SV 
1:0
 Meiendorfer SV
Husumer SV
8:0
 Eider Büdelsdorf
Flensburg 08 
0:0
Raspo Elmshorn 
Altona 93 
1:1
Bergedorf 85 
TSV Kropp 
1:3 
Holstein Kiel II 
TSV Sasel 
3:2 
Wedeler TSV 
Victoria Hamburg 
2:2 
SV Lurup 
VW Billstedt 04 
0:0 
FC St. Pauli II 
VfL Pinneberg 
1:1 

In der letzten Saison konnte das Stolina-Team gegen die Elf aus Husum in zwei Partien keinen Punkt holen, sie verloren auf eigener Anlage mit 0:1. Im Friesenstadion sogar mit 1:6, dazu noch Keeper Karsten Böhmer mit einer roten Karte. Am Samstag pilgerten 367 Zuschauer ins Stadion am Rahlstedter Weg und wurden für ihr Kommen auf unterhaltsamste Weise entschädigt. Das Match war in drei Drittel aufgeteilt, wobei die Heimelf zwei davon für sich entscheiden konnte. In den ersten 30 Minuten brannten die Meiendorfer ein Feuerwerk ab, dass den Husumern Angst und Bange wurde – es war zeitweise Fußball aus dem Lehrbuch.

Die erste Torchance hatte Husum, aber Björn Fleige köpfte die Kugel fast unbedrängt MSV-Keeper Karsten Böhmer in die Arme. Das war der Weckruf für den MSV, der eine Möglichkeit durch Terry Galloway und Stefan Kramer, nach Vorarbeit von David Berwecke, ausließ. Sekunden später die gleiche Situation, diesmal war Olufemi Smith zur Stelle und brachte mit dem 1:0 den MSV auf die Siegerstraße. Kurz danach ein Freistoß von Berwecke, aber HSV-Keeper Andre Teubler konnte den Ball gerade noch gegen den Pfosten drücken, von dort sprang der Ball ins Aus. In der 16. Minute ein weiterer Freistoß von der halbrechten Seite, Andreas Krohn bugsierte den Ball aufs kurze Eck und plötzlich hieß es 2:0 – ein gravierender Fehler von Tormann Teubler. Nach einem abgefälschten Eckball stand Krohn in der 21. Minute goldrichtig – sein Schuss bedeutete die 3:0-Führung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt war der Drops gelutscht – aber es sollte noch besser kommen für die heimischen Fans. In der 27. Minute wurde der überragende Krohn im Strafraum zu Fall gebracht, Galloway vollendete sehr sicher zum 4:0. Das eigene Tor war kaum gefährdet, da Roschlaub, Mau, Lüttkenhaus und Co. sehr sicher in der Abwehr agierten.

21 Minuten mussten die Zuschauer nach der Pause warten, ehe das muntere Scheibenschießen weiter ging. Zu diesem Zeitpunkt war HSV-Angreifer Gerrit Müller schon nicht mehr auf dem Feld, denn er sah, nach einer sehr rüden Attacke an Schlussmann Böhmer, vom guten Schiri Ralf Vollmers (SV Börnsen) folgerichtig den roten Karton. In der 66. Minute marschierte Galloway auf der linken Seite in den Strafraum, legte uneigennützig in die Mitte, wo Smith mühelos das 5:0 erzielen konnte. In der 73. Minute analoge Situation, als der »Große« Berwecke in den Strafraum zog und unhaltbar zum 6:0 vollendete. In der 83. Minute eine Riesenchance für das Hansen-Team, aber der Schuss des eingewechselten Herrmann (HSV) sprang vom Innenpfosten ins Feld zurück. Im Gegenzug das 7:0, als der starke Smith seinen dritten Treffer im Match erzielen konnte. Den Abschluss machte Helge Mau, der einen traumhaften Angriff mit dem 8:0-Endstand in der 88. Minute vollendete.

Stimmen

Frank Stolina (Trainer Meiendorfer SV): »Es war eine ganz wichtige Partie für uns, denn wir möchten den Anschluss an die vorderen Plätze halten. Insofern waren drei Punkte Pflicht heute. Wir waren gewarnt, denn Husum war der einzige Gegner, der uns in der Vorsaison zweimal besiegt hat. Meine Elf ist sehr konzentriert und couragiert aufgetreten. So ist es auch im Training, ich muss derzeit schon ein wenig auf die Euphoriebremse drücken. Aber es war schon beeindruckend, wie unser Team das Spiel dominiert hat, obwohl wir einen 30-minütigen Hänger hatten!«

Hans Peter Hansen (Trainer Husumer SV): «Wir haben heute ein Spiel gesehen mit einem ganz starken Meiendorfer SV, in deren Reihen einige Spieler standen, die eine ganz hervorragende Leistung gebracht haben. Wir waren in keiner Phase der Partie in der Lage, unserem Gegner Paroli zu bieten - müssen uns in den nächsten Wochen erheblich verbessern, sonst sind wir chancenlos.«

Fazit: Meiendorf scheint seine Form gefunden zu haben und nutzt endlich auch die sich bietenden Möglichkeiten. Nach dem 6:1 in Kropp, nun das 8:0 gegen Husum. 14 Treffer in zwei Spielen müssen in der Oberliga auch erst einmal erzielt werden.  
Tore: 1:0 Smith (10.), 2:0 Krohn (16.), 3:0 Krohn (21.), 4:0 Galloway (27. Foulelfmeter), 5:0 Smith (66.), 6:0 Berwecke (72.), 7:0 Smith (83.), 8:0 Mau (88.)
Beste Spieler: Berwecke, Smith, Krohn   / Fehlanzeige
Ecken: 5 : 3
Chancen: 13 : 5
Zuschauer: 367
Schiedsrichter: Ralph Vollmers (SV Börnsen)
Karten: 1 x gelb / Köster (13.), Voß (23.), Jensen (86.) alle gelb; Müller (60.) rot
Aufstellung:

Böhmer - Lüttkenhaus, Mau, Roschlaub - Kramer (58. Breutel), Krohn, Lund (81. Boakye), Meyer (70. Chau) - Berwecke, Galloway, Smith.

Teubler (39. Widder) - Köster - Voß, Zehe - Alla (72. Schulte), Fleige, Hansen, Herpel, Jensen - Carstensen (76. Hermann), Müller.

HI 16.11.2003
16. ST 22.11.03 Husumer SV Bergedorf 85 2:4
Bergedorfs Reincke mit überragender Partie!

22.11.2003

Husumer SV - Bergedorf 85

2 : 4 (0:2)


16. Spieltag
 Victoria Hamburg
Raspo Elmshorn 
5:0
TSV Kropp 
Eider Büdelsdorf 
0:0
Husumer SV
Bergedorf 85 
2:4
TSV Sasel 
Wedeler TSV 
2:0
Flensburg 08 
Holstein Kiel II 
1:3
VfL Pinneberg 
Meiendorfer SV 
0:3
VW Billstedt 04 
FC St. Pauli II 
0:3
SV Lurup 
Concordia Hamburg 
1:1
Altona 93 
Heider SV 
3:0

Eine verunsicherte Husumer Mannschaft verlor diese richtungsweisende Begegnung bereits in der ersten Halbzeit, nach den zuletzt deprimierenden Ergebnissen kam die Elf nur sehr mühsam in Tritt. Mit unkonzentrierten Aktionen und verhängnisvollen Abspielfehlern brachten sich die Platzherren immer wieder in Verlegenheit. Erst im zweiten Spielabschnitt besannen sich die Nordfriesen auf ihre Tugenden und kamen über den Kampf ins Spiel. Mit beeindruckender Willensstärke wäre fast noch die Überraschung gelungen und ein bereits verlorenes Spiel noch herumgedreht worden, denn Bergedorf erwies sich zwar als spielstarkes, aber auch abwehranfälliges Team. Immer wieder standen Fleige und Co. in Halbzeit zwei vor dem Ausgleich, doch eine gehörige Portion Pech und eigenes Unvermögen verhinderten dies.

An einem Mann verzweifelte die HSV an diesem Nachmittag: Matthias Reincke, der eine überragende Partie hinlegte und nie auszuschalten war. Mit spektakulären Aktionen steuerte er nicht nur ein Tor zum Erfolg bei, sondern bereitete zwei weitere Treffer gekonnt vor - gegen diesen Reincke war kein Husumer Kraut gewachsen.

»Wir hatten uns viel vorgenommen, waren allerdings in der ersten Halbzeit sehr schwach«, resümierte HSV-Trainer Hansen nach dem Spiel. »Der zweite Durchgang macht für die nächsten Aufgaben Mut, da war sehr viel Schwung drin!« Gästetrainer Schwarz zeigte sich sehr erleichtert: »Beide Mannschaften wirkten verunsichert. Ich bin froh, die drei Punkte eingefahren zu haben. Wir wollten hier heute unbedingt gewinnen.«

Mit schnellem Aufbauspiel und gekonnten Kombinationen rissen die Gäste das Spielgeschehen sofort an sich, Husum wirkte zögerlich und unentschlossen. Ein verhängnisvoller Abwehrfehler brachte die Hamburger bereits in der 7. Minute in Führung: Völlig unbedrängt köpfte Klein nach Vorarbeit von Aykurt zum 0:1 ein. Drei Minuten später zielte Tobias Jaensch noch um Zentimeter über den Balken, doch in der 28. Minute zappelte das Leder wieder im Netz. Matthias Reincke ließ sich die Chance zum 0:2 nicht entgehen, aus zwölf Metern zirkelte er den Ball ins lange Eck. Vorausgegangen war wieder ein eklatanter Abwehrfehler. Husumer Chancen wurden im Ansatz erstickt, nur ein abgefälschter Ball von Björn Fleige brachte für Torhüter Schönsee ansatzweise Gefahr (35.).

Erst nach dem Pausentee besannen sich die Hausherren, gingen entschlossener und konzentrierter zu Werke. Mit viel Elan wurde jetzt die nicht sattelfeste Gäste-Abwehr in Verlegenheit gebracht, das eigene Abwehrverhalten wirkte verbessert. Bereits drei Minuten nach Wiederbeginn gab Carsten Groth das Signal zur Aufholjagd: Mit einem fulminanten 16-Meter-Schuss prüfte er Schönsee, der jedoch gut reagierte. Den möglichen Anschlusstreffer verpasste Björn Fleige in der 54. Minute nur knapp, nach einer Flanke von Groth rutschte er kurz vor dem Tor stehend am Ball vorbei. Bergedorf sorgte mit schnellen Kontern für Entlastung und kam durch Reincke (59.) und Többen (61.) zu weiteren Möglichkeiten. Schließlich war es Aykurt, der nach Flanke von Reincke zum 0:3 einköpfte (64.). Die SV ließ sich nicht entmutigen und erzielte zwei Minuten später den ersehnten Anschlusstreffer: Carsten Groth hämmerte das Leder aus 25 Metern in den Winkel (66.). Immer selbstbewusster traten jetzt die Hausherren auf, in der 69. Minute gelang Mario Albertsen mit einem Freistoß der Treffer zum 2:3. Eine weitere Großchance vergab Björn Fleige: Aus drei Metern scheiterte er nach einer präzisen Flanke von Groth an Schönsee (73.). Husum warf jetzt alles nach vorne, doch Bergedorf erzielte das entscheidende Tor in der Nachspielzeit. Björn Czech netzte nach einem Solo von Reincke unhaltbar ein (93.). Bereits in der 92. Minute scheiterte Klein mit einem Konter am Pfosten.

Fazit: Das Husumer Aufbäumen lässt für die nächsten Aufgaben hoffen, Bergedorf wirkte insgesamt reifer und hatte mit Matthias Reincke den Matchwinner auf seiner Seite.
Tore: 0:1 Klein (7.), 0:2 Reincke (28.), 0:3 Aykurt (64.), 1:3 Groth (66.), 2:3 Albertsen (69.), 2:4 Czech (93.)
Beste Spieler: Köster, Groth / Aykurt, Reincke, Matiebel
Ecken: 5 : 8
Chancen: 7 : 10
Zuschauer: 277
Schiedsrichter: Back (Friedrichsort)
Karten: Köster (39.), Voß (60.), Fleige (73.) / Deron (41.), Radtke (15.), Aykurt (69.), Schönsee (70.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Groth, Voß, Herpel (56. Alla), A. Hansen, Albertsen (85. Marohn) - Carstensen (46. M. Hansen), Fleige.

Schönsee - Radtke - Stüve, Jaensch (24. Többen) - Deron, Klein, Matiebel, Aykurt, Lindemann (84. Czech) - Reincke, Heidrich.

HI 23.11.2003
17. ST 29.11.03 FT E Büdelsdorf Husumer SV 3:0
Husum mit peinlicher Vorstellung!

29.11.2003

FT Eider Büdelsdorf - Husumer SV

3 : 0 (0:0)


17. Spieltag
 Concordia Hamburg
Altona 93 
3:1
 Meiendorfer SV
VW Billstedt 04 
2:2
Bergedorf 85 
VfL Pinneberg 
1:0
Eider Büdelsdorf 
Husumer SV
3:0
Raspo Elmshorn 
TSV Sasel 
0:2
Holstein Kiel II 
TSV Kropp 
1:1
Wedeler TSV 
Flensburg 08 
0:2
Heider SV 
Victoria Hamburg 
1:1
SV Lurup 
FC St. Pauli II 
1:2

Anhänger der Husumer SV zu sein, fällt manchem in diesen Tagen sehr schwer. Nicht entscheidend dabei ist die Tatsache, dass unsere »Elf« im Monat November keine Punkte gewonnen und dazu noch Tore im Überfluss kassiert hat. Nein, wichtiger ist, wie es zu diesen wahrlich schlechten Ergebnissen der letzten Zeit kommen konnte. Denn eine »Mannschaft« hat sich als Aushängeschild des Vereins, der Region und seiner Fans zu präsentieren.

Doch was sich einige Herren in letzter Zeit erlauben, stößt so manchem Beobachter sehr übel auf. Von der ersten bis zur letzten Minute werden Schiedsrichterentscheidungen lautstark kommentiert und kritisiert, Gegner und Spielleitung beleidigt - gemeckert bis zum Platzverweis. Dass man durch diese unbesonnenen und völlig unsinnigen Aktionen die eigene Mannschaft und deren Ziele billigend gefährdet, scheint egal! Was sollen junge und unerfahrene Spieler von solchen »Vorbildern« halten, soll man diesen nacheifern? Um Gottes Willen, dann haben wir bald gar keine Spieler mehr auf dem Platz, und jedes Spiel könnte gleich abgebrochen werden!

Schluss mit dem Lamentieren - Schuld ist nicht der Schiedsrichter, Schuld seid Ihr selber!

Von den einstigen Husumer Tugenden Einsatzbereitschaft, Kampfkraft und Willensstärke, die die Husumer SV in den vergangenen Jahren immer ausgezeichnet und den Verein nach oben gebracht haben, ist im Moment meilenweit nichts zu sehen. Hauptsache, es kann gemosert werden, klasse!

Um nicht falsch verstanden zu werden: Spiele können und dürfen verloren werden - es kann auch mal einen Ausrutscher geben. Aber der Zuschauer kann zumindest eine ordentliche Einstellung und ein diszipliniertes Auftreten erwarten. Circa 70 bis 100 Fans begleiten die Elf durchschnittlich zu Auswärtsfahrten, das ist Spitze in der Oberliga. Doch mit solchen frustrierenden Auftritten wird damit sicherlich bald Schluss sein, denn die Elf verspielt sich zurzeit sämtlichen Kredit!

Ist die Zielsetzung eingleisige Oberliga und der damit verbundene Druck zu hoch? Oder warum scheint es in der Mannschaft nicht mehr zu stimmen? Man sollte sich endlich mal gehörig die Meinung sagen und Differenzen aus der Welt schaffen - so genannten Führungsspielern und dem Trainer kommt dabei eine besondere Bedeutung zu.

Vielleicht wäre ja auch eine öffentliche Reaktion (Internet / StadionEcho) der Mannschaft mal angebracht.... !

Eine sehr konzentrierte Leistung im Meckern lieferte die Husumer SV in Büdelsdorf ab: Nicht weniger als acht gelbe und gelb/rote Karten zollen von einer sehr disziplinlosen Gesamtleistung, bravo!
54. Minute: Köster - 
57. Minute: Voß - 
59. Minute: Köster - 
65. Minute: Rettkowski -
66. Minute: Fleige - 
75. Minute: Zehe - 
75. Minute: Teubler -
76. Minute: Teubler - 

Schiedsrichter Hecht (Bargteheide) bot heute übrigens eine gute Leistung und hätte schon früher durchgreifen können.

Fazit: Als verdienter Sieger verließen die Gastgeber den Platz. Nach Toren von Atasoy in der 53. und 75. Minute sowie Ritter mit einem abgefälschten Distanzschuss (92.) fuhr die FT drei verdiente Punkte ein. Mit einigen guten Kombinationen in der zweiten Halbzeit brachten die Gastgeber die biederen Nordfriesen in Verlegenheit, ließen aber trotzdem einige Wünsche offen. Besonders nach den Platzverweisen konnte die Elf von Olaf Lehmann die zahlenmäßige Überlegenheit nicht ausnutzen.
Tore: 1:0 Atasoy (53.) schießt aus 10 Metern völlig frei ein
2:0 Atasoy (75.) schiebt aus 10 Metern unbedrängt ein
3:0 Ritter (92.) mit abgefälschtem Schuss aus 25 Metern
Beste Spieler: Fehlanzeige / Atasoy, Ahrends
Ecken: 7 : 2
Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Hecht (Bargteheide) mit einer guten Leistung.
Aufstellung:

Legrum - Furthmann, Drescher, Fatnassi - Ritter, Kühl, Sawkulycz, Frank, Altin - Ahrends, Atasoy.

Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Voß, Groth (9. Schyma), A. Hansen, Herpel, Albertsen - Fleige (76. Widder), M. Hansen (64. Carstensen).

HI 29.11.2003
18. ST 06.12.03 Husumer SV FT E Büdelsdorf 1:1
Husum nutzte Chancen nicht!

06.12.2003

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

1 : 1 (1:0)


18. Spieltag
 Altona 93
 Concordia Hamburg
0:0
VW Billstedt 04 
Meiendorfer SV 
1:2
VfL Pinneberg 
Bergedorf 85 
1:3
Husumer SV 
Eider Büdelsdorf 
1:1
TSV Sasel 
Raspo Elmshorn 
1:3
TSV Kropp 
Holstein Kiel II 
2:2
Flensburg 08 
Wedeler TSV 
4:0
Victoria Hamburg 
Heider SV 
2:0
FC St. Pauli II 
SV Lurup 
1:0

Deutlich verbessert präsentierte sich die Husumer SV dem eigenen Publikum im letzten Punktspiel des Jahres. 325 Zuschauer erlebten ein spannendes und jederzeit unterhaltsames Oberligaspiel, in dem sich die Gastgeber nicht nur ein optisches Übergewicht erspielen konnten, sondern auch die klareren Tormöglichkeiten besaßen. Die Rückkehr von Gerrit Müller wirkte sich dabei sehr belebend aus. Mit einer geschlossenen und engagierten Mannschaftsleistung zeigten die Nordfriesen, dass sie den Kampf um die eingleisige Oberliga noch nicht aufgegeben haben. Die Gäste aus Büdelsdorf konnten besonders in der ersten Halbzeit die hohen Erwartungen nicht erfüllen - im Aufbauspiel lief nicht viel zusammen, die Spitzen waren bei den Husumer Abwehrspielern in guten Händen.

Gäste-Trainer Lehmann war nach dem Spiel mit dem Punktgewinn zufrieden: »Die Husumer Elf hat sich heute gut verkauft, damit hatte ich gerechnet. Wir hatten besonders in der 1. Halbzeit Probleme in der Rückwärtsbewegung, mit dem 2. Durchgang und dem Ergebnis bin ich zufrieden.« Husums Coach Hans-Peter Hansen wirkte nach den Turbulenzen der letzten Woche entspannter: »Das war eine deutliche Steigerung, wir sind diszipliniert und konzentriert zu Werke gegangen. Schade, die drei Punkte waren zum Greifen nahe.«

Sehr entschlossen und konzentriert gingen die Nordfriesen in diese Partie, Eider konnte sich in der ersten Halbzeit gegen die gut gestaffelte Abwehr nur einmal durchsetzen. Jörg Ahrends deutete seine Gefährlichkeit mit einem Drehschuss an (7.). Den Gegenzug der Platzherren schloss der wendige Gerrit Müller mit einem platzierten 14-Meter-Schuss ab, Torhüter Legrum hatte Mühe. Husum nahm das Zepter jetzt in die Hand, die Gäste wirkten zögerlich. Björn Fleige besaß die nächste Gelegenheit: Mit einem Flachschuss aus 20 Metern prüfte er Legrum (28.). Fünf Minuten später wäre der Keeper jedoch machtlos gewesen. Nach einer Ecke von Marcell Voß versuchte Drescher einen Befreiungsschlag, das Leder landete jedoch Zentimeter neben dem eigenen Pfosten. Die längst fällige Husumer Führung gelang Björn Fleige in der 37. Minute, Gerrit Müller hatte aufgelegt. Müller konnte in der 41. Minute nur durch ein Foulspiel im Strafraum gebremst werden, Schiedrichter Born verweigerte jedoch den Elfmeterpfiff. Mit einem 20-Meter-Schuss von Marohn, der nur knapp das Tor verfehlte, ging für die SV eine gute erste Halbzeit zu Ende.

Auch die erste große Chance nach der Pause gehörte den Husumern: Nach einem fulminanten Schuss von Björn Fleige setzte Gerrit Müller einen Kopfball nur äüßerst knapp am Pfosten vorbei (48.). Die Gäste zeigten sich jetzt engagierter, die Pausenansprache von Trainer Lehmann zeigte Wirkung. Den Ausgleich markierte Steve Frank, der aus 15 Metern überlegt ins linke Eck zielte (55.) - vorausgegangen war ein Lattenball von Seebauer. Bereits der Gegenzug hätte die erneute Husumer Führung bringen können, Arne Hansen wurde jedoch im Strafraum unsanft von den Beinen geholt. Diesmal zögerte Schiedsrichter Born nicht und zeigte auf den Punkt. Björn Fleige scheiterte jedoch an seinen Nerven und drosch das Leder am Tor vorbei (57.). Auch in der 70. Minute war das Glück auf Seiten der Gäste, Gerrit Müller zielte mit einem Kopfball knapp neben das Gehäuse. SV- Torhüter Teubler bekam auch noch Gelegenheit sich auszuzeichnen, denn zwei Kopfbälle von Ahrends (69. / 90.) mussten entschärft werden.

Fazit: Die glücklichere Mannschaft kam zweifellos aus Büdelsdorf. Husum besaß die größeren Möglichkeiten, nutzte diese jedoch nicht. Letztlich musste man mit dem Ergebnis zufrieden sein.
Tore: 1:0 Fleige (37.), 1:1 Frank (55.)
Beste Spieler: engagierte Mannschaftsleistung, Köster, Voß / Ritter, Atasoy
Ecken: 5 : 5
Chancen: 10 : 5
Zuschauer: 325
Schiedsrichter: Born (SV Bergstedt)
Karten: Müller (20.), Voß (52.), Köster (72.) / Frank (56.), Ritter (65.), Drescher (90.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski (89. Schyma) - Marohn, A. Hansen, Voß, Albertsen, Strehlow (85. Alla) - Fleige, Müller.

Legrum - Ritter - Furthmann, Treptow (46. Seebauer) - Drescher, Fatnassi, Bodtke, Frank (76. Bohl), Altin - Ahrends, Atasoy (81. Ellefsen).

HI 07.12.2003
  04.01.04 HallenLigaCup des PSV Flensburg  

  09.01.04 SHFV-HallenMeisterschaft  

Test 18.01.04 VfR Schleswig Husumer SV  
es liegt kein Spielbericht vor
Test 24.01.04 TSB Flensburg Husumer SV  
es liegt kein Spielbericht vor
20. ST 07.02.04 Husumer SV Meiendorfer SV 2:2
Nach 0:2 - Husum stand mehrfach vor dem Sieg!

07.02.2004

Husumer SV - Meiendorfer SV

2 : 2 (1:2)


20. Spieltag
 Victoria Hamburg
Wedeler TSV 
2:0 
Husumer SV
Meiendorfer SV 
2:2 
TSV Kropp 
Bergedorf 85 
1:1 
Flensburg 08 
 Eider Büdelsdorf 
1:2 
Altona 93 
Raspo Elmshorn 
5:0
Heider SV 
Concordia Hamburg 
0:4
TSV Sasel 
Holstein Kiel II 
0:1
VW Billstedt 04 
SV Lurup 
2:1
VfL Pinneberg 
FC St. Pauli II 
3:3

Einen guten Start in die Rückrunde erwischte die Husumer SV vor 293 Zuschauern im heimischen Friesenstadion. Mit einer sehr guten kämpferischen Leistung und einer entschlossenen Einstellung beeindruckte die Elf von Trainer Hansen nicht nur die Fans, sondern hielt auch gegen den spielstarken Tabellenzweiten mit, ja bestimmte die gesamte zweite Spielhälfte und stand nach einem unglücklichen 0:2-Rückstand sogar noch vor dem Sieg. Meiendorf enttäuschte nicht, eine Augenweide die überraschenden Spielzüge über David Berwecke und Norman Lund, die ihre Abnehmer in den agilen Smith und Galloway fanden. Doch im zweiten Spielabschnitt deckten die Hausherren zahlreiche Unsicherheiten im Deckungszentrum des MSV auf. Die andauernden Angriffe der SV zermürbte die Abwehr zunehmend, Torhüter Böhmer zeigte immer wieder Nerven. Mehrmals standen die Nordfriesen frei vor dem Tor, brachten den Ball aber nicht im Gehäuse unter. Das einzige Manko übrigens, ansonsten stimmte die Leistung. Dass man die Spieler eines hochkarätigen Gegners nicht völlig zu neutralisieren vermag, versteht sich von selbst.

Zufrieden äußerte sich Husums Trainer Hans-Peter Hansen nach dem Spiel: »Das 0:2 nach einem unglücklichen Elfmeter hätte uns fast das Genick gebrochen, aber die Mannschaft hat sich gut befreit. In der zweiten Halbzeit haben wir viel Schwung entwickelt, die Elf hat sich sehr kampfstark und einsatzfreudig gezeigt. Mehrfach standen wir noch vor dem Siegtreffer.« MSV-Coach Frank Stolina war mit dem gewonnenen Punkt zufrieden: »Es war das erwartet schwere Spiel gegen einen kampfstarken Gegner. Ich bin nur mit der ersten Halbzeit zufrieden, im zweiten Durchgang haben wir nicht das gezeigt, was wir können. Die Bodenverhältnisse kamen uns aber nicht entgegen. Ich halte das Unentschieden für ein gerechtes Ergebnis.«

Von Beginn an entwickelte sich ein interessantes und unterhaltsames Oberligaspiel. Beide Mannschaften machten sofort Dampf, doch am Strafraum war immer wieder Schluss - zu ungenau agierten die Stürmer. Eine Einzelleistung brachte dann die überraschende Führung für die Gäste: Norman Lund tanzte Sascha Rettkowski mehrfach aus und schlenzte den Ball aus vierzehn Metern gefühlvoll ins lange Eck (17.), Torhüter Teubler hatte keine Abwehrmöglichkeit. Zwei Minuten später hieß es bereits 0:2 durch Marco Krausz, der einen umstrittenen Elfmeter nach einem angeblichen Foul von Oliver Zehe eiskalt verwandelte. Krausz war es auch, der in der 21. Minute Torhüter Teubler mit einem fulminanten Kopfball prüfte, den der Keeper jedoch bravourös aus dem Winkel holen konnte. Die Sportvereinigung zeigte jetzt Moral und hielt dagegen, Libero Köster agierte offensiver und über die Außenbahnen wurden vielversprechende Angriffe nach vorne getrieben. Die größte Möglichkeit der Husumer vergab Jakob Strehlow, der nach einem Zuspiel von Björn Fleige den Ball aus 18 Metern nur Zentimeter am Pfosten vorbeisetzte. Der wichtige Anschlusstreffer gelang den Platzherren noch vor der Pause: In der 44. Minute setzte sich Fleige energisch durch, Strehlows anschließenden Schuss hämmerte Gerrit Müller aus kurzer Distanz zum 1:2 in die Maschen.

Mit viel Schwung und Elan übernahm die SV im zweiten Spielabschnitt endgültig das Zepter, immer wieder gelangen gefährliche Torraumszenen. Bereits mit dem ersten Angriff stand Fleige einschussbereit, doch der Ball wurde in letzter Sekunde vor dem lauernden Stürmer weggeschlagen (46.). Auch Köster stand zwei Minuten später vor dem Ausgleichstreffer, doch das Leder wollte nicht ins Tor. Aber in der 49. Spielminute war es endlich soweit: Einem scharf hereingegebenen Freistoß von Carsten Groth konnte Helge Mau nicht mehr ausweichen und drückte den Ball unhaltbar ins eigene Tor. Meiendorf wirkte geschockt, denn die Stormstädter drückten weiter. Immer wieder angetrieben durch Voss, Groth und Köster brachte man die Hintermannschaft des MSV in Verlegenheit. Für Entlastung sorgte der überragende David Berwecke, Galloway (57. / 78.) und Smith (74.) profitierten von seinen Zuspielen, brachten den Ball aber nicht unter. Die Stomstädter wirkten immer brandgefährlich: Nach einem Solo von Marcell Voß scheiterte Fleige nur knapp an Torhüter Böhmer (60.). Neun Minuten später verpasste Müller freistehend eine Flanke nur knapp. In der 83. Minute glänzte der Torjäger als Vorbereiter für Jakob Strehlow, der allein auf Böhmer zulief. Doch der Youngster besaß nicht die Nerven und setzte das Leder neben das Tor. Die letzte große Möglichkeit ließ wiederum Fleige in der 84. Minute ungenutzt.

Fazit: Mit großem Kämpferherz gelang den Husumern der gerechte Ausgleich, mit dieser Einstellung ist die eingleisige Oberliga noch nicht abgeschrieben. Die Gäste beeindruckten durch gelungene Ballpassagen und wirkten technisch versiert. Das Endergebnis ist für den MSV ein wenig glücklich..  
Tore: 0:1 Lund (17.), 0:2 Krausz (19.) Elfmeter verursacht von Zehe, 1:2 Müller (44.), 2:2 Mau (Eigentor nach scharfem Freistoß von Groth)
Beste Spieler: Voß, Köster, Groth, Marohn, Fleige / Krausz, Berwecke, Galloway
Ecken: 7 : 3
Chancen: 11 : 6
Zuschauer: 293 bei regnerischem und windigem Wetter
Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (Hamburg)
Karten: Zehe (20.), Köster (28.) / Lund (33.), Roschlaub (58.), Lüttgenhaus (63.) - alle gelb
Aufstellung:

Teubler - Köster (66. Schyma) - Zehe (25. Strehlow), Retkowski - Voß, Cornils, Groth, Hansen, Marohn - Fleige (88. Carstensen), Müller.

Böhmer - Lüttkenhaus - Roschlaub, Reymann (46. Kramer) - Krausz, Krohn (70. Chau), Mau, Berwecke, Lund - Smith, Galloway.

HI 07.02.2004
21. ST 14.02.04 FC St. Pauli 2. Husumer SV 0:0
Leistungsgerechtes Unentschieden!

14.02.2004

FC St. Pauli II - Husumer SV

0 : 0


21. Spieltag
 Concordia Hamburg
VW Billstedt 04 
2:2
Meiendorfer SV 
TSV Kropp 
6:0
Eider Büdelsdorf 
TSV Sasel 
1:1
FC St. Pauli II 
Husumer SV
0:0
Raspo Elmshorn 
Heider SV 
4:2
Holstein Kiel II 
Victoria Hamburg 
1:3
Bergedorf 85 
Flensburg 08 
3:1
SV Lurup 
VfL Pinneberg 
0:0
Wedeler TSV 
Altona 93 
1:6

Einen verdienten Auswärtspunkt sicherte sich die Husumer SV in Hamburg und setzte die positive Entwicklung der letzten Spiele fort. 232 Zuschauer sahen eine sehr kampfbetonte, aber zeitweise zerfahrene Partie, spielerische Elemente kamen auf dem schweren Boden unweigerlich zu kurz. Auch ohne die verletzten bzw. erkrankten Malte Köster und Marcell Voß bot die Elf von Trainer Hansen eine konzentrierte und entschlossene Abwehrleistung, leider wirkte das Aufbauspiel oft zu pomadig und ungenau. Die Husumer Angriffsspitzen waren immer wieder auf sich allein gestellt, und so entwickelten sich nur wenige gefährliche Torraumszenen. St. Pauli machte es aber auch nicht besser, viele Bälle wurden zu hastig nach vorne getragen, die Husumer Abwehr um Libero Ingo Cornils, der sehr souverän agierte, blieb immer wieder Sieger.

»Ein verdienter Punktgewinn in einem ausgeglichenen Spiel«, bilanzierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Unsere Abwehr hat gut gestanden, wir haben nur wenige Tormöglichkeiten zugelassen.« St. Pauli-Coach Bergmann sah es genau so: »Der Punkt für Husum ist verdient. Es war ein schweres Spiel, die Gäste standen gut. Mit meiner Mannschaft bin ich nach der langen Pause zufrieden, wir sind engagiert zu Werke gegangen. Aber im Abschluss waren wir nicht zwingend genug.«

St. Pauli erwischte den besseren Start, drängte die Stormstädter in den ersten zehn Minuten in die eigene Hälfte zurück, ohne Kapital daraus schlagen zu können. Die erste erwähnenswerte Szene vergab Akbel, der in der 17. Minute das Husumer Tor verfehlte. Mit langen Bällen versuchten die Nordfriesen ihr Glück, blieben aber immer wieder in der vielbeinigen Abwehr hängen - Schüsse von Jakob Strehlow und René Marohn fanden in aussichtsreicher Position nicht das Ziel (23.). Sein ganzes Können musste SV-Torhüter Teubler in der 24. Minute aufbieten: Nach einem Fehler von Rettkowski zog Ahrens aus 16 Metern ab, doch Husums Keeper blieb Sieger.

Etwas lebhafter entwickelte sich der zweite Spielabschnitt, St. Pauli versuchte, das Zepter zu übernehmen. Kara prüfte mit einem herrlichen Freistoß aus 18 Metern Torhüter Teubler, der großartig abwehren konnte (48.). Mit zunehmender Spielzeit befreiten sich die Husumer und wären in der 70. Minute fast in Führung gegangen: Ein scharf geschossener Freistoß aus 35 Metern von Carsten Groth wurde in letzter Sekunde noch von Miethe um den Pfosten gedreht. Auch Christian Herpel brachte das Leder aus 18 Metern nicht im Gehäuse unter und verzog knapp (85.). Zuvor war es der Hamburger Flatken, der mit einer Einzelleistung die Husumer Abwehr düpierte, aber ebenfalls aus 18 Metern verzog (76.).

Fazit: Nach einem verteilten Spiel kam es gerechterweise zu einer Punkteteilung, mit der beide Mannschaften gut leben können.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Hempen   / Cornils, Marohn 
Ecken: 6 : 2
Chancen: 5 : 5
Zuschauer: 232
Schiedsrichter: Lars Heitmann (Diepholz) mit einer ausgezeichneten Leistung!
Karten: Akbel (80.), Melich (86.) / Fleige (47.), Zehe (91.) - alle 
Aufstellung:

Miethe - Hempen - Rakocevic, Schacht - Oduro-Oponi, Kara, Melich, Ahrens, Flatken (78. Tessen) - Akbel (83. Tuncay), Boukantar (68. Nielsen).

Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Herpel (86. Schyma), Strehlow (64. Alla), Groth, Hansen, Marohn - Fleige (65. Carstensen), Müller.

HI 15.02.2004
22. ST 21.02.04 Husumer SV SV Lurup 1:0
Husum setzt Aufwärtstrend fort!

21.02.2004

Husumer SV - SV Lurup

1 : 0 (1:0)


22. Spieltag
 Raspo Elmshorn
Concordia Hamburg 
0:2
Flensburg 08 
Meiendorfer SV 
1:1
Husumer SV
SV Lurup 
1:0
TSV Kropp 
FC St. Pauli II 
0:0
Victoria Hamburg 
Eider Büdelsdorf 
2:2
Altona 93 
Holstein Kiel II 
1:2
TSV Sasel 
Bergedorf 85 
3:0
Heider SV 
Wedeler TSV 
0:3
VfL Pinneberg 
VW Billstedt 04 
1:0

Mit einer sehr starken ersten Halbzeit knüpfte die Husumer SV an die guten Leistungen der letzten Spiele an und landete gegen einen direkten Mitkonkurrenten um einen Platz in der eingleisigen Oberliga einen wichtigen Sieg. Der Erfolg hätte noch höher ausfallen können, denn mehrmals testeten die Einheimischen die Stabilität des Torgehäuses - doch der wichtige zweite Treffer wollte einfach nicht fallen.

Im zweiten Spielabschnitt verlegten sich die Nordfriesen zwangsweise aufs Konterspiel, Lurup drängte vehement auf den Ausgleich. Spielerisch eine Augenweide, war vor dem Strafraum meist Schluss. Mit Glück und Geschick verteidigten die Hausherren den Vorsprung, der Sieg ist letztlich verdient. Husums Trainer Hans-Peter Hansen zeigte sich nach der Partie erfreut: »Gegen spielstarke Luruper hat die Elf leider die Chancen nicht genutzt, aber einen verdienten Sieg eingefahren. Wir haben uns stabilisiert und gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel gute Leistungen gezeigt. Das ist eine erfreuliche Entwicklung.« Für Lurups Trainer Dittberner wechselten Licht und Schatten: »In unserem ersten Spiel nach der Winterpause haben wir Biss und Druck vor dem Tor vermissen lassen. Ansonsten sind wir gut ins Spiel gekommen.«

Mit viel Druck nach vorn starteten die Hausherren und drängten die Hamburger mit entschlossenen Angriffen sofort in die eigene Hälfte zurück. Nach fünf Minuten brannte es lichterloh im Luruper Strafraum: Jakob Strehlow, der immer mehr zu einem Aktivposten wird, tauchte nach einem herrlichen Zuspiel von Björn Fleige völlig frei vor Torhüter Flügel auf, traf den Ball jedoch nicht richtig und vergab. In der 18. Minute hatten die Husumer Fans gleich zweimal den Torjubel auf den Lippen. Ein Freistoß von Fleige aus 18 Metern klatschte ebenso an die Latte wie der nachfolgende Kopfball von Geburtstagskind Arne Hansen. Die erlösende Führung nach 29 Minuten: Jakob Strehlow setzte sich auf der linken Angriffsseite durch, seinen tödlichen Pass nutzte Carsten Groth zum verdienten 1:0. Groth hätte sein Torkonto noch vor der Pause weiter ausbauen können. Ein Freistoß aus 25 Metern verfehlte noch knapp das Ziel (39.), mit einem Eckball in der 45. Minute hätte er fast Torhüter Flügel überwunden. Mit größter Mühe drehte der Keeper den Ball noch aus dem Winkel. Die einzige Unsicherheit der Husumer bereinigte Christian Herpel. Nach einem Eckball drosch Kaladic den Ball auf das Tor, Herpel rettete auf der Linie (36.).

Schwerstarbeit hatte die Abwehr um Libero Ingo Cornils nach der Pause zu verrichten, Lurup ging jetzt entschlossener zu Werke und drängte auf den Ausgleich. Mit spielerisch ansehnlichem Aufbauspiel wirkten die Hamburger vor dem Tor aber überfordert. Immer wieder war ein Husumer Abwehrbein dazwischen, ja selbst bei misslungenen Aktionen nutzten die Gäste ihre Möglichkeiten nicht. Einen 16-Meter-Schuss von Yaqubi (48.) entschärfte Husums Torhüter Teubler ebenso souverän wie ein Geschoss von Windscheid (60.). In der 66. Minute wäre aber auch der Keeper machtlos gewesen: Ein fulminanter 30-Meter-Schuss von Weber strich nur Zentimeter am Pfosten des Husumer Tores vorbei. Die HSV befreite sich jetzt zunehmend vom Druck und stand vor dem zweiten Treffer. Gerrit Müller scheiterte aus 10 Metern freistehend, Flügel reagierte glänzend (69.). Doch sieben Minuten später hätte Lurups Torsteher keine Chance gehabt: Ein Freistoß aus 25 Metern von René Marohn landete am Pfosten (76.). Auch Husums Kapitän Fleige scheiterte am Torhüter, denn einen Schuss aus kurzer Distanz entschärfte Flügel glänzend (87.). Die letzte Möglichkeit des Spiels nutzte Fincke nicht, sein Kopfball verfehlte das Husumer Tor um einen Meter (91.).

Fazit: Ein verdienter Sieg der Husumer, die mit einer kämpferisch guten Leistung die Oberhand behielten. Lurup wirkte vor dem Tor zu unentschlossen.
Tore: 1:0 Groth (29.)
Beste Spieler: Marohn, Fleige / Flügel, Weber
Ecken: 7 : 10
Chancen: 11 : 5
Zuschauer: 363
Schiedsrichter: Yilmaz (SV Ellerbek) mit einer ausgezeichneten Leistung!
Karten: Müller (91.) / Blunck (20.), Windscheid (62.), Weber (89.)   - alle 
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Herpel, Strehlow (63. Alla), Groth, Hansen, Marohn - Fleige, Müller.

Flügel - Blunck, Leinroth, Suaidy - Weber, Fincke, Esbruch, Windscheid (71. M. Sciorilli), Niedermeyer - Yaqubi, Kaladic

HI 22.02.2004
23. ST 29.02.04 Vorwärts Wacker 04 Husumer SV 2:3
Husumer Auferstehung nach Agyemang-Show!

29.02.2004

Vorwärts Wacker Billstedt 04 - Husumer SV

2 : 3 (2:3)


23. Spieltag
Meiendorfer SV
TSV Sasel 
0:0
Condordia Hamburg 
VfL Pinneberg 
1:1
Eider Büdelsdorf
Altona 93 
1:1
Bergedorf 85 
Victoria Hamburg 
1:2
FC St. Pauli II
Flensburg 08 
0:1
SV Lurup
TSV Kropp 
2:0
VW Billstedt 04 
Husumer SV
2:3
Wedeler TSV 
Raspo Elmshorn 
2:0
 Holstein Kiel II
Heider SV 
3:0

Wichtige Auswärtspunkte entführte die Husumer SV an diesem Wochenende aus Billstedt. Dabei lagen die Hansen-Schützlinge nach elf Minuten bereits 0:2 in Rückstand, schafften aber mit einer entschlossenen Angriffsleistung dennoch die Wende. Überragenden Akteur der ersten 25 Minuten war wieder einmal Eric Agyemang, den die Husumer Abwehr nur schwer in den Griff bekam. Mit seinen beiden Treffern zum 2:0 für die Gastgeber beeindruckte der Stürmer nicht nur die einheimischen Fans. Einen lupenreinen Hattrick verhinderte schließlich der Pfiff des Schiedsrichters (17.), der ein Foul an Rettkowski ahndete.

Auf dem holprigen Platz am Öjendorfer Weg wirkten die Nordfriesen nach dem frühen Rückstand aber keinesfalls geschockt, nahmen das Zepter in die Hand und starteten gefährliche Angriffe. Lohn für das beherzte Auftreten waren drei Tore noch vor der Pause. Husums Trainer Hans-Peter Hansen zeigte sich nach dem Schlusspfiff natürlich zufrieden: »Nach dem frühen 0:2-Rückstand war das eine beeindruckende Leistung meiner Mannschaft. Wir haben immer die Entscheidung gesucht.« Eugen Igel bilanzierte: »Den Sieg haben wir verspielt, meine Mannschaft hätte das 3:0 machen müssen. Die Abwehr war leider nicht konsequent genug, das Zweikampfverhalten stimmte nicht.«

Wie die Feuerwehr starteten die Gastgeber und stellten die nicht immer sattelfeste Husumer Abwehr vor enorme Probleme. Außerdem zeigte Eric Agyemang wieder einmal, dass er besonders gerne gegen Husum trifft. Bereits in der 5. Minute ließ er Voß und Rettkowski alt aussehen und brachte den Ball aus kurzer Distanz an Teubler vorbei im Tor unter. Nach einem Freistoß von Erlebach reagierte der besagte »Erich« (wie ihn der Stadionsprecher genüßlich vorstellte) Agyemang schneller und köpfte aus zwei Metern locker ein (11.). Und hätte er sechs Minuten später gegen Rettkowski nicht gerempelt, wäre der Drops gelutscht gewesen. Erichs Schuss zappelte natürlich bereits im Netz!

Doch die Stormstädter ergaben sich nicht in ihr Schicksal, sondern stemmten sich gegen die drohende Niederlage. Nach 21 Minuten gelang der Anschlusstreffer zum 2:1: Jakob Strehlow spielte Gerrit Müller mustergültig frei, der den Ball aus 12 Metern trocken ins rechte Eck einschob. Husum weiter im Vorwärtsgang, die Billstedter Abwehr wackelte immer bedenklicher. Jakob Strehlow vollendete nach Vorarbeit von Arne Hansen, der eine Unachtsamkeit von Torhüter Koch ausnutzte, zum 2:2-Ausgleich (32.). Die letzte Chance der Billstedter vereitelte Teubler in der 38. Minute: Daniel Aydin scheiterte am Keeper, nachdem er die gesamte Abwehr ausgespielt hatte. Im Gegenzug die Entscheidung: Nach einer geschickten Flanke von Jakob Strehlow scheiterte Arne Hansen noch an Torhüter Koch, der Nachschuss von Gerrit Müller landete unhaltbar im Netz (39.).

Nach dem Pausentee eine deutlich engagiertere und konzentriertere Heimmannschaft, die die Nordfriesen in Bedrängnis brachte. Doch am Strafraum waren die Mannen von Trainer Igel oft mit dem Latein am Ende. Die an diesem Nachmittag nicht fehlerfreie Husumer Abwehr brachte den Ball immer wieder aus der Gefahrenzone, erwähnenswerte Chancen für Wacker blieben aus. Mit blitzschnellen Kontern befreite sich die SV immer wieder, versäumte es aber, selbst hochkarätige Chancen zur endgültigen Entscheidung zu nutzen.

Björn Fleige zirkelte in der 52. Minute einen Freistoß aus 20 Metern nur äußerst knapp am Pfosten vorbei, auch René Marohn fehlten die berühmten Zentimeter (62.). Billstedts Torhüter Koch zeichnete sich dann in der 69. Minute aus, nach einem Konter hielt er gegen Fleige bravourös. Die größte Husumer Chance verhinderte der Boden: Torben Carstensen rutschte einen Meter vor dem Tor das Standbein weg, er hätte völlig freistehend nur noch einzuschieben brauchen (90.). Billstedt nur durch Hirschlein gefährlich, der einen 20-Meter-Schuss nicht im Husumer Tor unterbringen konnte (89.). .

Fazit: Der Husumer Erfolg ist etwas glücklich, denn wenn »Erich« getroffen hätte ... - aufgrund der vielen Torchancen aber nicht unverdient. Die Gastgeber in der zweiten Halbzeit sehr bemüht, aber im Abschluss zu harmlos.
Tore: 1:0 Agyemang (5.), 2:0 Agyemang (11.), 2:1 Müller (21.), 2:2 Strehlow (32.), 2:3 Müller (39.)
Beste Spieler: Agyemang, Carrion  /Strehlow, Müller, Marohn  
Ecken: 6 : 4
Chancen: 7 : 12
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Ruesch (Hamburg) mit einer guten Leistung.
Karten: Carrion (83.) / Marohn (11.), Fleige (92.)  - alle 
Aufstellung:

Koch - Gundel - Taneli, Savelsberg (65. Jankovic) - Erlebach, Trochowski (65. Cihan), Pietkun, Aydin, Carrion - Agyemang, Hirschlein

Teubler - Cornils - Rettkowski, Voß - Herpel, Strehlow (74. Köster), Groth (87. Albertsen), Hansen, Marohn - Fleige, Müller (78. Carstensen).

HI 29.02.2004
24. ST 06.03.04 Husumer SV VfL Pinneberg 2:1
Pinneberger Unzulänglichkeiten bestraft!

06.03.2004

Husumer SV - VfL Pinneberg

2 : 1 (2:0)


24. Spieltag
 Victoria Hamburg
Meiendorfer SV 
0:4
Raspo Elmshorn 
Holstein Kiel II 
1:2
Husumer SV
VfL Pinneberg 
2:1
TSV Kropp 
VW Billstedt 04 
2:4
Flensburg 08 
SV Lurup 
3:0
Wedeler TSV 
Concordia Hamburg 
0:0
Altona 93 
Bergedorf 85 
0:0
Heider SV 
Eider Büdelsdorf 
0:5
TSV Sasel 
FC St. Pauli II 
0:2

Revanchieren konnte sich die Husumer SV für die hohe 0:5-Hinspielniederlage und blieb damit in der Rückrunde weiter ungeschlagen. Vor 405 Zuschauern entwickelte sich ein zumindest in der ersten Halbzeit packendes Oberligaduell, das die SV verdientermaßen für sich entschied. Die Gäste wurden für ihr eklatantes Abwehrverhalten von den Husumer Angreifern sofort bestraft, denn wer in so einer wichtigen Begegnung Hackentricks vorführt, anstatt beherzt in die Zweikämpfe zu gehen, dem wird die Rechnung präsentiert. Der VfL hätte noch mehr Gegentreffer kassieren können, überstand aber mit Glück die ersten 45 Minuten. Unrühmlich trat wieder einmal Frank Rückert auf, der nach zahlreichen Wortgefechten mit Schiedsrichter Preuß kurz vor einem Platzverweis stand und ausgewechselt werden musste.

Ihrem Frust ließen die Gäste dann im zweiten Spielabschnitt freien Lauf. Zwar mit deutlich mehr Engagement, aber mit einer äußerst harten Gangart. Dabei machte Schiedsrichter Preuß nicht den sichersten Eindruck, ein energischeres Durchgreifen wäre angebracht gewesen. Husums Spielführer Björn Fleige konnte die Partie nicht beenden: Nach einem überharten Einsteigen von Krause musste der Stürmer ausgewechselt werden.

Durch die zahlreichen Fouls und Nickelichkeiten verflachte die immer hektischer werdende Begegnung. Die Gäste erzielten zwar den Anschlusstreffer, aber die vielbeinige Husumer Abwehr ließ keine ernsthaften Möglichkeiten des VfL zu.

»Mit einer motivierten und engagierten Leistung haben wir nach Anlaufschwierigkeiten einen wichtigen Sieg errungen«, vermeldete ein sichtlich glücklicher Hans-Peter Hansen. » Wir sind zwar in der zweiten Halbzeit etwas in Bedrängnis gekommen, haben uns aber durch die Auswechselungen stabilisiert und keine Chancen mehr zugelassen.« VfL-Trainer Bliemeister war natürlich enttäuscht. »Wieder einmal fahren wir aus Husum ohne Punkte nach Hause. Nach guten zehn Minuten haben wir die Linie verloren und sind durch Nachlässigkeiten in Rückstand geraten. Durch diese verschlafene Halbzeit ist Husums Sieg verdient.«

Einen guten Start erwischte der VfL, drängte die Nordfriesen sofort in die eigene Hälfte zurück. Doch die Hausherren befreiten sich schnell von der kurzen Drangperiode und nahmen das Zepter in die Hand. Mit stürmischen Angriffen über Fleige und Müller brachte man immer wieder Gefahr vor das Pinneberger Tor. Der Lohn ließ nicht lange auf sich warten: Gerrit Müller erzielte in der 17. Minute nach Vorarbeit von Hansen per Kopf das verdiente 1:0. Zwei Minuten später scheiterte besagter Hansen mit einem 18-Meter-Schuss nur knapp. Sein ganzes Können musste VfL-Keeper Barth in der 27. Spielminute aufbieten: Nach einer scharfen Hereingabe durch Marcell Voß setzte Björn Fleige zum Kopfball an, Barth musste sich mächtig strecken. Die einzige gute Gelegenheit der Gäste konnte Avarello nicht nutzen, aus 14 Metern setzte er das Leder einen Meter am Tor vorbei. Das 2:0 erzielte Björn Fleige, der einen an Gerrit Müller verschuldeten Foulelfmeter sicher verwandeln konnte (37.).

Mit viel Elan kamen die Pinneberger aus der Kabine, die Einwechselungen von Bankowski und Kalebas wirkten sich belebend auf das Spiel der Gäste aus. Husums Abwehr wurde jetzt in Verlegenheit gebracht, der Anschlusstreffer schien nur eine Frage der Zeit. Der sollte in der 59. Minute fallen: Mit einem fulminanten 25-Meter-Sonntagsschuss überwand Robert Bankowski Husums Torhüter Teubler, der dem Ball nur noch hinterherschauen konnte. Mit vielen unnötigen und harten Attacken brachten die Gäste jetzt unnötig Hektik in die Partie, unterbrachen so immer wieder den Spielfluss. Große Ausgleichsmöglichkeiten besaßen die Gäste nicht mehr. Die SV hätte das Ergebnis sogar noch ausbauen können, doch Fleige (64.) und Marohn (90.) verzogen knapp. Abwehrspieler Rettkowski prüfte zuvor Torhüter Barth, sein Kopfball aus zehn Metern wehrte der Keeper mit einer Blitzreaktion noch großartig ab (80.).

Fazit: Dieses Verfolgerduell gewann die SV verdientermaßen. Mit gutem Zweikampfverhalten und einer kompakten Mannschaftsleistung wurden drei wichtige Punkte eingefahren.
Tore: 1:0 Müller (17.), 2:0 Fleige (37. Foulelfmeter nach Foul an Müller), 2:1 Bankowski (59.)
Beste Spieler: Cornils, Herpel, Müller  / Krause, Avarello, Bankowski
Ecken: 0 : 5
Chancen: 9 : 3
Zuschauer: 405
Schiedsrichter: Marek Preuß (wirkte nich immer sicher!)
Karten: Voß (68.) / Rückert (37.), Tepsic (45.), Krause (72.), Kebbe (74.)  - alle 
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Herpel, Strehlow (67. Köster), Groth, Hansen (65. Albertsen), Marohn - Fleige (79. Carstensen), Müller.

Barth - Kebbe -  Müller, Krause - Gregori, Förster (46. Kalebas), Arifi, Avarello (79. Öncan), Schwoy, Tepsic - Rückert (46. Bankowski).

HI 06.03.2004
27. ST 27.03.04 Husumer SV Flensburg 08 3:0
Von Null auf Hundert in 56 Sekunden - Husum mit Blitzstart!

27.03.2004

Husumer SV - Flensburg 08

3 : 0 (3:0)


27. Spieltag
 Concordia Hamburg
TSV Kropp 
1:1
Meiendorfer SV 
Raspo Elmshorn 
4:3
Husumer SV
Flensburg 08 
3:0
Eider Büdelsdorf 
Holstein Kiel II 
1:2
VW Billstedt 04 
Victoria Hamburg 
1:2
VfL Pinneberg 
TSV Sasel 
 3:1
Bergedorf 85 
Wedeler TSV 
 1:1
FC St. Pauli II 
Heider SV 
 5:0
SV Lurup 
Altona 93 
 1:3

Einen Blitzstart legte die Husumer SV im Nordderby gegen Flensburg 08 hin, denn bereits nach neun Minuten führten die Gastgeber durch Treffer von Gerrit Müller (2) und Jakob Strehlow uneinholbar mit 3:0. 652 Zuschauer erlebten ein einseitiges Oberligaspiel, die Fördestädter enttäuschten auf der ganzen Linie. Ohne die nötige Konzentration und Aggressivität im Zweikampfverhalten konnte man den Hausherren nicht Paroli bieten. Die Husumer hatten den Gegner jederzeit im Griff und hätten mehr als die drei Tore erzielen können. Mit überfallartigen Angriffen stellten die Stormstädter die Gäste immer wieder vor fast unlösbare Aufgaben, nur mit Glück wurden weitere Treffer der Nordfriesen verhindert.

Die Einstellung der Platzherren stimmte, sowohl in kämpferischer als auch in spielerischer Hinsicht konnte die Elf überzeugen. Mit dieser konzentrierten und entschlossenen Leistung gab man das Zepter nicht mehr aus der Hand. Husums sichtlich zufriedener Trainer Hans-Peter Hansen meinte nach dem Spiel: »Wir haben nahtlos an die guten Leistungen der letzten Spiele angeknüpft - beeindruckend, wie leichtfüßig die Elf nach vorne gespielt hat. Wir haben nicht nur gekämpft, sondern auch spielerische Akzente gesetzt. Der Sieg ist verdient.« Gästetrainer Kent Scholz konnte den frühen Rückstand nicht fassen: »Nach dem 0:3 war nichts mehr zu machen, wir waren völlig verunsichert und sind nicht ins Spiel gekommen. Husums Sieg geht absolut in Ordnung.«

Entschlossen starteten die Nordfriesen und setzten die 08-Abwehr sofort unter Druck. Bereits nach 56 Sekunden konnten die Husumer Fans jubeln: Gerrit Müller netzte aus kurzer Distanz zum 1:0 ein. Die Vorarbeit hatten Malte Köster und Björn Fleige geleistet. Die löchrige Flensburger Abwehr kam kaum zum Luft holen, immer wieder starteten die schnellen Husumer Angreifer durch. Das 2:0 in der 5. Spielminute, Torschütze wieder Gerrit Müller, den die Gäste nie in den Griff bekamen. Nach einer scharfen Hereingabe von Carsten Groth köpfte er unbedrängt ein. Torhüter Draeger war noch am Ball, konnte das Unheil aber nicht mehr verhindern. Für die endgültige Entscheidung sorgte Jakob Strehlow, der das Leder nach Flanke von Müller über die Linie drückte (9.) - die Flensburger Abwehr sah auch hier nicht gut aus. Zwei weitere Großchancen von Müller vereitelte Torhüter Draeger (25./32.), den seine Vorderleute immer wieder im Stich ließen. Flensburg jetzt bemüht, aber das letzte Aufbäumen fehlte. Nur einmal wurde es vor dem Husumer Tor richtig gefährlich: Olaf Nielsen setzte sich gegen die Husumer Abwehr durch und lenkte das Leder an den Außenpfosten (33.). Das Geschehen verlagerte sich schnell wieder in die Flensburger Hälfte, Fleige (37.) und Marohn (39.) scheiterten knapp.

Auch in Hälfte zwei setzten die Husumer die Akzente, die Flensburger Abwehr wurde immer wieder ausgehebelt. Das einzige Manko blieb die Torausbeute. 08 bemühte sich um Schadensbegrenzung, mehr nicht. Mit einem Volleyschuss eröffnete Jakob Strehlow die Husumer Drangperiode (47.) - der Ball verfehlte jedoch den Kasten. Die einzige Gästechance vergab Olaf Nielsen, der einen vehementen Kopfball knapp neben den Pfosten setzte (58.). Die SV machte weiter Dampf, nur der vierte Treffer wollte nicht fallen: Nach einer tollen Kombination im Mittelfeld zog Malte Köster aus 16 Metern ab, Torhüter Draeger war schon geschlagen. Marc Peetz kratzte den Ball jedoch noch von der Torlinie (65.). Auch Carsten Groth bekam den Ball nicht im Tor unter, sein 20-Meter-Schuss strich knapp über den Balken (76.). Zwei Minuten später hatte René Marohn die größte Möglichkeit der zweiten Hälfte. Herrlich freigespielt stand er völlig frei vor Draeger, der den nachfolgenden Schuss großartig parierte (78.).

Fazit: Mit diesem verdienten Sieg im Nordderby bleiben die Husumer in der Rückrunde weiter ungeschlagen und erhalten sich die Chance auf einen Platz in der eingleisigen Oberliga.
Tore: 1:0 Müller (1.), 2:0 Müller (5.), 3:0 Strehlow (9.)
Beste Spieler: Voß, Cornils, Groth, Müller  / Dräger
Ecken: 6 : 4
Chancen: 12 : 4
Zuschauer: 652
Schiedsrichter: Romahn (Hemmingstedt) - mit einer ausgezeichneten Leistung.
Karten: Köster (76.) / Langeloh (63.), Schmidt (76.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Köster, Strehlow, Groth, Herpel, Marohn (88. Zehe) - Fleige (85. Carstensen), Müller.

Draeger - Peper (24. Clausen), Peetz, Schmidt, Rathmann (46. Staackmann) - Langeloh (64. Lorenzen), Gram, Kristensen, Petersen - Nielsen, Schwarzwald

HI 27.03.2004
28. ST 04.04.04 TSV Sasel Husumer SV 1:1
Es war mehr drin - Sasel im Glück!

04.04.2004

Husumer SV - TSV Sasel

1 : 1 (1:1)


28. Spieltag
 Eider Büdelsdorf
Concordia Hamburg
 0:2
Victoria Hamburg 
VfL Pinneberg 
 2:0
Altona 93 
VW Billstedt 04 
 4:0
Wedeler TSV 
Meiendorfer SV 
 0:3
Holstein Kiel II 
Bergedorf 85 
 4:3
Flensburg 08 
TSV Kropp 
 1:4
TSV Sasel 
Husumer SV
 1:1
Heider SV 
SV Lurup 
 1:2
Raspo Elmshorn 
FC St. Pauli II 
 1:4

Mit einem hochverdienten Auswärtspunkt kehrte die Husumer Elf vom Gastspiel beim TSV Sasel zurück. In einem mäßigen Oberligaspiel erspielte sich die SV ein optisches Übergewicht, besaß eine Vielzahl von Tormöglichkeiten - schon allein deshalb wäre ein Sieg verdient gewesen. Schmerzlich vermisst wurde Torjäger Gerrit Müller, der die Gastgeber sicherlich vor noch größere Probleme gestellt hätte. Nur zwei Chancen konnten sich die Hausherren während der gesamten 90 Minuten herausspielen, ansonsten stand die Husumer Abwehr sehr kompakt.

»Wir sind nur schwer ins Spiel gekommen, aber in der zweiten Hälfte haben wir auf Sieg gespielt«, meinte Husums Trainer Hansen nach der Partie. »Das 2:1 lag förmlich in der Luft, doch wir müssen mit dem Punkt zufrieden sein.« Sasels Coach Reinke wirkte sehr zufrieden: »Mit dem Ergebnis können wir gut leben, in der zweiten Halbzeit hatten wir Glück. Husum hatte große Tormöglichkeiten.«

Sehr behäbig starteten die Mannschaften in diese Begegnung, Torszenen waren gänzlich Mangelware. Nach langem Abtasten und vielen ungenauen Zuspielen kam nach zwanzig Minuten etwas mehr Schwung in die Partie. Ein Konter über die linke Seite brachte Gefahr vor das Tor von Sander, doch Carstensen konnte Marohns Flanke nicht verwerten. Das erste Tor fiel auf der anderen Seite: Nach einem groben Abwehrschnitzer von Marcell Voß gelang Ivan Zoric die überraschende 1:0-Führung für die Gastgeber (26.).

Ein weiteres Mal stockte den Husumer Fans der Atem, denn drei Minuten später stand Peitsch alleine vor dem Tor. Doch der Winkel war zu spitz, der Schuss ging ans Außennetz (29.). Das war es auch schon mit der Saseler Herrlichkeit, denn die vorgenannte Möglichkeit war die letzte des gesamten Spiels! Die Nordfriesen gingen jetzt beherzter zur Sache, ohne gänzlich überzeugen zu können - zumindest erarbeiteten sie sich zahlreiche Tormöglichkeiten. Jakob Strehlow hatte nach 30 Minuten den Ausgleich auf dem Fuß, doch seinen Freistoß hielt Torhüter Sander sehr sicher. Fünf Minuten später war der Youngster wieder zur Stelle: Mit einem Drehschuss aus 10 Metern zwang er Sander zu einer Glanzparade. Beim anschließenden Eckball rettete Sasels Keeper wieder großartig gegen Strehlow, der einen Kopfball noch aus dem Winkel holte.

Chancenlos war Sander allerdings, als Björn Fleige nach mustergültiger Flanke von Carsten Groth zum Kopfball aufstieg. Das Leder landete unhaltbar zum 1:1 im Gehäuse (38.).

Die Stormstädter hätten im zweiten Durchgang den Sieg klarmachen müssen, leider wirkten die Akteure oft zu unkonzentriert. Ein 30-Meter-Hammer von Malte Köster (49.), bei dem Sander Mühe hatte, und ein Kopfballversuch von Carstensen aus kurzer Distanz (53.) waren zunächst die einzige Ausbeute. Erst in der Schlussphase zogen die Husumer das Tempo nochmal an, bestimmten das Spiel und erarbeiteten sich noch zwei dicke Torchancen. Arne Hansen stand in der 88. Minute völlig frei vor Torhüter Sander, traf den Ball jedoch nicht richtig und vergab aus drei Metern. In der Nachspielzeit sorgte Mario Albertsen noch für einen Knalleffekt: Einen weiten Flankenball von Erion Alla hämmerte er volley an den Pfosten, Sander war aber auch hier noch mit den Fingerspitzen dran (92.).

Fazit: Sasel im Glück, Husum verschenkte zwei Punkte - aufgrund der zahlreichen Torchancen wäre ein Sieg möglich gewesen
Tore: 1:0 Zoric (26.), 1:1 Fleige (38.)
Beste Spieler: Sander / Marohn
Ecken: 4 : 8
Chancen: 2 : 10
Zuschauer: 140
Schiedsrichter: Jovanovic (Braunschweig)
Karten: Jakubowsky (55.), Peitsch (66.), Greve (87.), Gütschow (91.) / Köster (68.), Marohn (83.) - alle 
Aufstellung:

Sander - Witthöft - Jakubowsky, Stark - Peitsch (92. Nagel), Lüders, Gütschow, Grünert, Greve - Zoric, Stockstrom (68. Sobek).

Teubler - Cornils - Rettkowski, Voß - Groth, Strehlow (77. Hansen), Köster, Herpel (67. Alla), Marohn - Carstensen (80. Albertsen), Fleige.

HI 0504.2004
25. ST 09.04.04 Concordia Hamburg Husumer SV 0:0
Cordi im Glück - Husum stand vor dem Sieg!

09.04.2004

Concordia Hamburg - Husumer SV

0 : 0 (0:0)


25. Spieltag
 FC St. Pauli II
Victoria Hamburg 
 2:0
TSV Kropp 
VfL Pinneberg 
 1:1
Concordia Hamburg 
Husumer SV
 0:0
Eider Büdelsdorf 
Raspo Elmshorn 
 2:2
 Meiendorfer SV
Altona 93 
 2:1
SV Lurup 
TSV Sasel 
 4:1
VW Billstedt 04 
Flensburg 08 
 3:2
Holstein Kiel II 
Wedeler TSV 
 2:2
Bergedorf 85 
Heider SV 
 4:0

Eine ganz starke Auswärtspartie lieferte die Husumer SV an diesem Osterwochenende ab. 520 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen, denn nicht der hoch favorisierte Meisterschaftsaspirant, sondern die Gäste von der Nordseeküste bestimmten das Spielgeschehen. Herausragend die zweite Halbzeit, die an die wirklich guten Heimspiele der Husumer erinnerte. Mit viel Elan und sehr viel Engagement wurde den Hausherren der Schneid abgekauft, leider konnten die hundertprozentigen Torchancen nicht genutzt werden. Dabei stand der SV nicht nur das Lattenkreuz im Weg, zweimal kratzte Sven Drews für den bereits geschlagenen Keeper Kindler das Leder noch von der Linie und bescherte seiner Mannschaft wenigstens einen Punkt.

Verdient war der Punktgewinn nicht, denn Husum hätte aufgrund der spielerischen Überlegenheit in der zweiten Halbzeit und der klaren Torchancen drei Zähler verdient gehabt. »Wir haben besonders in der zweiten Halbzeit an unsere sehr guten Heimspiele angeknüpft, Concordia stand vor einer erneuten Niederlagen gegen uns. Mit der Leistung meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden«, bilanzierte ein sichtlich zufriedener Husumer Trainer Hansen. Hart ins Gericht ging Concordia Trainer Fascher mit seiner Mannschaft: »Das war ein peinlicher Auftritt, unbegreiflich. Husum hat mit einfachen Mitteln guten Fußball geboten und uns den Schneid abgekauft. Die Gäste haben zwei Punkte verloren, wir haben einen gewonnen.«

Sehr bissig starteten die Husumer in diese wichtige Partie beim Meisterschaftsanwärter. Kein Meter Boden wurde verloren gegeben, das Pressing der Nordfriesen behagte den Gastgebern überhaupt nicht. Jakob Strehlow verpasste die erste Möglichkeit auf Husumer Seite, nach einem Freistoß von Marohn fehlten nur wenige Zentimeter. Concordia - überrascht von der frechen Spielweise der Husumer - konnte sich nur zwei halbwegs gute Torchancen erspielen. Zunächst scheiterte Paul Janke nach einem Freistoß, sein Schuss ging zwei Meter am Tor vorbei (19.), dann verfehlte Arlioglu mit einem Kopfball das lange Eck (37.). Im Gegenzug scheiterte Gerrit Müller mit einem strammen Schuss an Torhüter Kindler (37.).

Mit frischen Kräften gingen die Gastgeber in die zweite Halbzeit, die Außenbahnen wurden neu besetzt. Doch erschreckt hat diese Maßnahme die Husumer nicht. Ganz im Gegenteil: Die Nordfriesen übernahmen das Zepter, mit einer klugen Raumaufteilung und spielerischen Akzenten wurden die Concorden immer wieder in Verlegenheit gebracht. In der 58. Minute brannte es im Hamburger Strafraum: Nach einem Freistoß von Groth köpfte Gerrit Müller den Ball an die Latte, der Nachschuss konnte in letzter Sekunde abgeblockt werden. Sechs Minuten später stand Husums Goalgetter wieder goldrichtig, nachdem sich Karsten Groth unnachahmlich auf der rechten Seite durchgetankt hatte. Seine präzise Flanke köpfte Müller auf den Kasten, Kindler konnte abwehren (64.). Die Gastgeber fast nur noch im Abwehrkampf, bezeichnend die einzige Möglichkeit in der zweiten Halbzeit durch Hamurcu, der einen Ball aus elf Metern unkonzentriert vergab (70.).

Die SV drängte weiter auf die Entscheidung, stand mehrfach vor dem Sieg: Zunächst setzte sich René Marohn auf der linken Seite entschlossen durch, Erion Alla narrte seine Gegenspieler und setzte zu einem Heber über den herausstürzenden Torhüter Kindler an. Doch zum Entsetzen der vielen Husumer Fans konnte Sven Drews den Ball noch von der Linie schlagen (75.). Cordis Abwehr kam von einer Verlegenheit in die nächste: Wieder schlug Erion Alla zu, der mit einem Direktschuss nach einem Eckball das Tor nur um Zentimeter verfehlte (76.). In der 86. Minute hatte der flinke Alla erneut Pech, denn sein Ball aus spitzem Winkel wurde wiederum von Sven Drews von der Torlinie geschlagen! Den Schlusspunkt setzte Arne Hansen, der allein auf das Tor stürmte, Kindler konnte retten (88.).

Fazit: Mit dieser guten Leistung bei einem Spitzenclub der Oberliga bestätigten die Spieler von der Nordseeküste eindrucksvoll die weiter nach oben zeigende Formkurve. Auch im neunten Spiel in Folge konnte die Truppe von Hans-Peter Hansen nicht bezwungen werden.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Drews, Mohr   / Köster, Fleige, Marohn 
Ecken: 6 : 6
Chancen: 4 : 10
Zuschauer: 520
Schiedsrichter: Willenborg (Gehlenberg) mit einer hervorragenden Leistung!
Karten: Rahn (33.), Janke (38.) / Voß (65.), Marohn (91.) - alle 
Aufstellung:

Kindler - Möller - Drews, Mohr - Blaedtke (46. Williams), Janßen, Rahn (46. Kappler), Pomorin, Janke (66. Larbi) - Hamurcu, Arlioglu.

Teubler - Cornils - Voß (69. Hansen), Rettkowski - Köster, Strehlow, Groth, Herpel (72. Alla), Marohn - Fleige (87. Albertsen), Müller.

HI 09.04.2004
LPHF 12.04.04 Husumer SV VfR Neumünster 0:1
Mann war das knapp - Mann!
Matchwinner Christian Knappmann machte den Unterschied!!

12.04.2004

Husumer SV - VfR Neumünster

0 : 1 (0:0)


Im Halbfinale um den SHFV-Pokal verlor die Husumer SV vor heimischen Publikum denkbar knapp mit 0:1 (0:0). 1.299 Zuschauer bereuten ihr Kommen nicht, es entwickelte sich ein interessantes und kurzweiliges Pokalspiel. Die SV enttäuschte trotz der Niederlage nicht, bot dem Favoriten über weite Strecken nicht nur Paroli, sondern hatte ihrerseits hochkarätige Torchancen. Doch wie schon in den letzten Punktspielen stand auch am Ostermontag wieder einmal ein Gegner auf der Torlinie und verhinderte den Torjubel der Stormstädter. Auffälligster Akteur beim VfR und schließlich auch Matchwinner war Angreifer Christian Knappmann, der immer mit vollem Körpereinsatz agierte und stets brandgefährlich wirkte. Überhaupt war diese Gästemannschaft nicht mehr mit der Elf zu vergleichen, die das letzte Aufeinandertreffen mit 0:1 gegen Husum verlor - herausragende Spieler wie Hey, Petersen oder Knappmann, die wünscht sich wohl jede Mannschaft. Hier wächst etwas zusammen, das haben die Neumünsteraner in den letzten Punktspielen eindrucksvoll bewiesen. Um so erstaunlicher, dass sich unsere Elf lange Zeit so gut verkaufte und die Partie lange offen hielt. Das lässt für den weiteren Verlauf der Saison hoffen - wir haben ja auch noch ein großes Ziel vor Augen!

»Schade, dass wir 2004 die erste Niederlage hinnehmen mussten«, resümierte Husums Trainer Hans-Peter Hansen. »Vor stattlicher Kulisse ist es uns leider nicht gelungen, unsere Chancen zu verwerten, wir haben uns aber gut präsentiert - es war doch schließlich ein Fußballfest.« Gästetrainer Hey war nach der Partie sichtlich erleichtert: »Ich bin sehr froh, die schwere Hürde Husum genommen zu haben. Kompliment an die HSV, speziell in der ersten Halbzeit hat uns die Mannschaft einiges abverlangt. Wir waren auf ein enges Spiel vorbereitet, sind über uns hinausgewachsen und haben schließlich das Endspiel erreicht.«

Sehr engagiert starteten die Husumer, von Respekt gegenüber dem klassenhöheren Verein nichts zu spüren. Basis des Husumer Spiels war eine aufmerksame und zweikampfstarke Abwehr, die natürlich Schwerstarbeit zu verrichten hatte. Mit schnellen Vorstößen über die Außen versuchte man, die Gäste immer wieder in Verlegenheit zu bringen. Bereits in der 3. Minute hatte Björn Fleige den Führungstreffer auf der Stirn, traf den Ball nach Vorarbeit von Groth aber nicht richtig. Zehn Minuten später stand Danilo Blank goldrichtig, als er einen Kopfball von Marohn von der Torlinie befördern konnte - vorausgegangen war ein Eckball von Alla. Beim folgenden Angriff war es wieder Fleige, der aus 11 Metern abzog, Torhüter Borger konnte diesmal abwehren (13.). Aufregung dann in der 22. Minute: Schiedsrichter Romahn, der nicht seinen besten Tag erwischt hatte, zeigte auf den Punkt. Christian Knappmann hatte sich fallen lassen, Gegenspieler Sascha Rettkowski wunderte sich über den Pfiff genau so wie die Zuschauer. Ausgleichende Gerechtigkeit, denn Dabovic hämmerte das Leder an den Pfosten des Husumer Tores. Fünf Minuten später stockte den Husumer Fans erneut der Atem, als Carsten Groth einen Kopfball von Knappmann nach Ecke von Drewes auf der Linie klären musste (27.). Als Christian Herpel Dabovic im Strafraum zu Fall brachte, folgte der zweite Elfmeterpfiff - diesmal gerechtfertigt. Doch auch der zweite Versuch wurde vom VfR vergeben, Westphal setzte den Ball vehement an den Pfosten (28.). Husum überstand auch diese kritische Phase, hielt dagegen und ließ sich nicht den Schneid abkaufen. Ganz im Gegenteil, Björn Fleige hämmerte mit einer Direktabnahme den Ball auf das Gäste-Tor, Borger hatte Mühe (36.).

Auch im zweiten Durchgang hielten die Nordfriesen den Pokal-Hit lange Zeit offen, aber mit zunehmender Spielzeit schwanden die Kräfte. Neumünster drängte auf die Entscheidung, doch die erste Tormöglichkeit hatten wieder die Hausherren: Jakob Strehlow setzte einen 20-Meter-Schuss nach herrlichem Pass von Müller an das Außennetz (59.). Der eingewechselte Beck zielte in der 67. Spielminute noch zu ungenau, herrlich von Hey freigespielt , vergab er aus 11 Metern. Glück hatten die Gäste in der 73. Minute: Nach einem Freistoß köpfte Björn Fleige den Ball knapp am langen Eck vorbei, Borger wäre geschlagen gewesen. Die Entscheidung folgte drei Minuten später: Christian Knappmann ließ sich von der gesamten Husumer Abwehr nicht vom Ball trennen und schoss beherzt zum 0:1 ein (76.). Husum jetzt geschockt, konnte sich keine nennenswerten Chancen mehr erarbeiten, der VfR brachte den Erfolg jetzt clever über die Zeit.

Fazit: Trotz der Niederlage verkaufte sich Husum sehr gut, der Einsatz stimmte. Die Gäste waren im entscheidenden Moment einfach cleverer.  
Tore: 0:1 Knappmann (76.)
Beste Spieler: Köster, Fleige / Petersen, Knappmann
Ecken: 4 : 6
Zuschauer: 1.299
Schiedsrichter: Romahn - wirkte nicht immer sicher - das haben wir schon besser gesehen!
Karten: Rettkowski (22.) / Westphal (52.), Blank (70.), Knappmann (76.) - alle gelb
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Herpel, Rettkowski - Köster, Alla (55. Hansen), Strehlow (81. Carstensen), Groth, Marohn (84. Albertsen) - Fleige, Müller.

Borger - Westphal - Zenker, Schröder - Reibe, Petersen (85. Jahnsen), Drewes (81. Lass), Hey, Dabovic (46. Beck) - Blank, Knappmann.

HI 12.04.2004
29. ST 17.04.04 Husumer SV Victoria Hamburg 0:2
Serie gerissen - Rückschlag im Quali-Rennen!

17.04.2004

Husumer SV - Victoria Hamburg

0 : 2 (0:0)


29. Spieltag
 Concordia Hamburg
Flensburg 08 
3 : 0
Husumer SV
Victoria Hamburg 
0 : 2
 TSV Kropp
TSV Sasel 
1 : 4
Meiendorfer SV 
Holstein Kiel II 
1 : 4
Bergedorf 85 
Eider Büdelsdorf 
0 : 1
FC St. Pauli II 
Wedeler TSV 
3 : 0
SV Lurup 
Raspo Elmshorn 
1 : 2
VW Billstedt 04 
Heider SV 
3 : 0
VfL Pinneberg 
Altona 93 
0 : 3

Nach einer bisher ausgezeichneten Rückrunde mit neun Spielen in Folge ohne Niederlage unterlag die Husumer SV im heimischen Friesenstadion Aufsteiger Victoria Hamburg sang- und klanglos 0:2 und musste einen herben Dämpfer im Kampf um die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga hinnehmen. Die 448 Zuschauer sahen bei vorsommerlichen Temperaturen eine Partie, in der die Gäste nicht nur äußerst engagiert auftraten, sondern auch spielerisch zu überzeugen wussten. Die Gastgeber waren dagegen im Vergleich zu den Vorwochen nicht wiederzuerkennen und präsentierten sich insgesamt über weite Strecken phantasielos, harmlos, ratlos. Deutlich negativ auf Husumer Seite wirkte sich das Fehlen der verletzten Leistungsträger Marcell Voß und Malte Köster aus - als Erklärung für das schwache Auftreten reicht dieser Umstand jedoch nicht aus, denn auch Victoria musste mit Reimann (gesperrt) und Seeliger (verletzt) auf Stammkräfte verzichten.

Von Beginn an ließen die Gäste keinen Zweifel daran, dass sie diese Partie unbedingt für sich entscheiden wollten, um ihre eigene Chance auf ein Ticket für die Eingleisige zu wahren. Besonders in Punkto Zweikampfverhalten und Laufbereitschaft, eigentlich ein Markenzeichen der Gastgeber, hatte das Ehm-Team deutliche Vorteile. Dazu konnten sie sich hinten auf den Mann mit der Rückennummer 5 verlassen: Christian Florkiw avancierte zum überragenden Akteur auf dem Feld, der auch noch Zeit fand, immer wieder Akzente nach vorne zu setzen.

In der ersten Hälfte hatten die Besucher noch Grund zur Hoffnung für die Hansen-Mannschaft: Zunächst in der 17. Minute, als Gerrit Müller von Christian Herpel lang geschickt wurde und der Heber von Husums Goalgetter über den herausstürzenden Keeper Horn nur um Zentimeter das Tor verfehlte. Auch ein Albertsen-Freistoß, von der Mauer gefährlich abgefälscht (35.), und ein Distanzschuss von Christian Herpel knapp am Winkel des Gästegehäuses vorbei (40.) hätten durchaus für Zählbares auf der Anzeigetafel sorgen können. Doch auch Victoria hatte Gelegenheiten, in Führung zu gehen. In der 10. Minute sorgte eine Ecke von Nunes für Konfusion im Fünf-Meter-Raum, Husums Hintermannschaft konnte die Situation gerade noch bereinigen. Auch Fernschüsse von Fleischanderl (15.) und Pornhagen (20.) brachten Gefahr, ein Freistoß durch Florkiw (43.) strich nur um Zentimeter über die Querlatte.

Unmittelbar nach der Pause dann die erste kalte Dusche für die Gastgeber: Nunes setzte sich auf rechts gegen Christian Herpel durch, flankte und fand in Rixen einen dankbaren Abnehmer, der aus nächster Distanz ins kurze Eck zum 0:1 vollstreckte (48.). Davon sichtlich inspiriert, machten die Gäste weiter Druck. Pornhagen startete durch, Oliver Zehe konnte gerade noch vor der Linie klären, (50.) und Harms scheiterte zweimal knapp (59., 67.). Nur eine Minute später die endgültige Entscheidung: Ein Nunes-Freistoß von der linken Seite segelte zum Entsetzen der einheimischen Fans zum 0:2 ins Netz (68.). Lediglich der eingewechselte Erion Alla konnte bis zum Abpfiff noch für einige Husumer Akzente sorgen, zielte aber vorbei (69., 74.) bzw. scheiterte an Torhüter Horn (86.).

Fazit: Was war heute nur los, Husum? Ohne Mumm, ohne Explosivität - nach den bisher so beeindruckenden Vorstellungen in der Rückrunde ein totaler Leistungsabfall. Trotzdem: Diese Schlappe gegen einen unmittelbaren Konkurrenten im Rennen um die Qualifikation für die Eingleisige ist zwar ärgerlich, aber nach wie vor ist alles drin!
Tore: 0:1 Rixen (48.), 0:2 Nunes (68.)
Beste Spieler: keine / Florkiw, Patsalis, Nunes
Ecken: 4 : 11
Chancen: 12 : 8
Zuschauer: 448
Schiedsrichter: Oje (Horner TV) - hatte die Begegnung jederzeit im Griff.
Karten: Fleige (70.) / Patsalis (13.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Albertsen (69. Carstensen), Strehlow (52. Alla), Groth, Herpel, Marohn (52. Hansen) - Fleige, Müller.

Horn - Florkiw - Kelm (83. Trimborn), Kirschstein, Fleischanderl - Patsalis, Möbius, Pornhagen, Nunes (78. Fienup) - Rixen (75. Geiger), Harms. .

SW 18.04.2004
19. ST 25.04.04 Bergedorf 85 Husumer SV 3:2
Wichtige Punkte verschenkt!

24.04.2004

Bergedorf 85 - Husumer SV

3 : 2 (1:2)


19. Spieltag
 Eider Büdelsdorf
TSV Kropp 
 1:8
Meiendorfer SV 
VfL Pinneberg 
 2:3
Raspo Elmshorn 
Victoria Hamburg 
 1:2
FC St. Pauli II 
VW Billstedt 04 
 1:0
Concordia Hamburg 
SV Lurup 
 2:0
Wedeler TSV 
TSV Sasel 
 1:1
Holstein Kiel II 
Flensburg 08 
 5:1
Bergedorf 85 
Husumer SV
 3:2
Heider SV 
Altona 93 
 0:2

Völlig unnötig verschenkte die Husumer SV wichtige Auswärtspunkte im Kampf um einen Platz zur eingleisigen Oberliga. Durch individuelle Fehler brachte man den Gegner selbst auf die Siegerstraße - André Teubler konnte einem schon Leid tun, denn zwei Gegentore verschuldete der sonst so zuverlässige Torhüter selbst. Und auch der dritte Gegentreffer fiel unnötig, vorausgegangen war ein vermeidbarer Abwehrfehler. Nach einer besonders in der ersten Halbzeit überzeugenden Husumer Vorstellung taten diese Treffer besonders weh.

Husums Trainer Hans-Peter Hansen war nach der Partie natürlich etwas frustriert. »Wir haben eine große Chance leichtfertig vertan. Unsere Führung war verdient, aber durch eigene unnötige Fehler sind wir auf die Verliererstraße geraten.« Ein sichtlich erleichterter 85-Trainer Schwarz meinte. »Wir haben keinen guten Fußball gespielt, das Selbstvertrauen fehlte. Meine Elf hat das Spiel mit der Brechstange gewonnen und auch das nötige Glück gehabt.«

Die ersten 45 Minuten standen klar im Zeichen der Nordfriesen, die jedoch nach sechs Spielminuten die Führung der Gastgeber hinnehmen mussten - und das mit einem Gastgeschenk: Malte Köster spielte halbherzig einen Rückpass auf André Teubler, der zu allem Übel nicht energisch genug aus seinem Tor herauslief. Ergebnis war das 1:0 durch Sven Arne Klein, der die Situation ausnutzte und sicher vollendete (6.). Doch die Husumer ließen sich durch dieses Missgeschick keineswegs beeindrucken und rissen das Zepter an sich. Zielstrebig wurde das Tor von Schümann unter Druck gesetzt, mit herrlichem Direktspiel setzten die Stormstädter die Akzente. Zunächst konnte Bergedorfs Keeper noch zweimal gegen Gerrit Müller großartig retten (8. / 16.), doch in der 21. Spielminute versenkte Björn Fleige einen Foulelfmeter sicher zum 1:1 - der Husumer Mittelstürmer war vorher selbst im Strafraum zu Fall gebracht worden. Die SV drängte weiter, Fleige hatte mehrfach die Führung auf dem Kopf bzw. Fuß. Zunächst scheiterte er nur um Zentimeter mit einem Kopfball nach herrlicher Flanke von Groth (33.), dann verfehlte er bei einem 16-Meter-Freistoß das Tor wieder nur äußerst knapp (35.). Die Husumer Führung besorgte Erion Alla, der den Ball nach einem Schuss von Müller im Gehäuse unterbrachte (45.). Husum beherrschte das Spiel, von Bergedorf nicht viel zu sehen. Die einzige Möglichkeit in der ersten Halbzeit verbuchte Reincke, der nach einem gelungenen Zuspiel von Matiebel Teubler prüfte (40.).

Nach dem Pausentee wendete sich das Blatt, die Bergedorfer packten die Brechstange aus, drängten auf den Ausgleich, ohne spielerische Akzente setzen zu können. Chancen durch Reincke (54. /64.) und Klein (57.) wurden kläglich vergeben. Doch die Husumer packten jetzt das zweite Gastgeschenk aus: Nach einem harmlosen Freistoß irrte Keeper André Teubler orientierungslos im Strafraum umher und ermöglichte Robert Matiebel per Kopf den Ausgleichstreffer (67.). Und auch der Siegtreffer der Bergedorfer wäre vermeidbar gewesen, Sven Arne Klein nutzte den Patzer der Husumer Abwehr und vollendete zum umjubelten 3:2 (83.). Aber dennoch wäre noch ein Punkt möglich gewesen, Torben Carstensen traf mit einem Volleyschuss nur die Unterkante der Latte, Schümann konnte nicht mehr eingreifen (70.).

Fazit: Eine vermeidbare Niederlage, Bergedorf kam nur durch unnötige Patzer zum Erfolg, hatte ansonsten nicht viel zu bieten. Auch das verletzungsbedingte Ausscheiden von Björn Fleige tat ein Übriges, seine Laufbereitschaft und sein Kampfeswille hätte der Elf gut zu Gesicht gestanden.
Tore: 1:0 Klein (6.), 1:1 Fleige (FE, 21.), 1:2 Alla (45.), 2:2 Matiebel (67.), 3:2 Klein (83.)
Beste Spieler: Kudling, Klein  / Alla, Fleige 
Ecken: 5 : 3
Chancen: 6 : 9
Zuschauer: 210
Schiedsrichter: Otte (Damme)
Karten: Matiebel (44.), Többen (66.)  / Köster (73.)  - alle 
Aufstellung:

Schümann - Radtke - Jaensch, Deron - Kudling (90. Czech), Klein, Matiebel, Stüve, Többen - Reincke, Heidrich (29. Witzke).

Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Groth, Hansen, Köster, Alla (84. Albertsen), Marohn (84. Herpel), - Fleige (39. Carstensen), Müller.

HI 26.04.2004
30. ST 02.05.04 FC Altona 93 Husumer SV 5:0
Altonas Sturmlauf begeisterte!

02.05.2004

FC Altona 93 - Husumer SV

5 : 0 (2:0)


30. Spieltag
 Victoria Hamburg
TSV Kropp 
 0:2
Eider Büdelsdorf 
Meiendorfer SV 
 1:3
Altona 93 
Husumer SV 
 5:0
 Bergedorf 85
Concordia Hamburg 
 2:1
 TSV Sasel
Flensburg 08 
 0:5
Heider SV 
VfL Pinneberg 
 1:5
VW Billstedt 04 
Raspo Elmshorn 
 3:2
 Wedeler TSV
SV Lurup 
 1:3
Holstein Kiel II 
FC St. Pauli II 
 2:2

In Grund und Boden wurde die Husumer SV an diesem Wochenende in Altona gespielt. Nur etwa eine halbe Stunde konnte die Elf gegen einen spielstarken und kombinationssicheren Gegner mithalten und sich einige Tormöglichkeiten erarbeiten. Vor 300 Zuschauern bewiesen die Hamburger eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen Platz in der eingleisigen Oberliga, hegen jetzt sogar noch die Hoffnung auf den Meistertitel. Für die Nordfriesen dürfte der Zug inzwischen fast abgefahren sein, denn jetzt liegt man nach Punkten deutlich hinter Platz 8 zurück! Aber die Hoffnung stirbt zuletzt, theoretisch ist noch alles möglich - es helfen aber nur noch Siege!

»Nur in der Anfangsphase haben wir dagegen gehalten, konnten unsere Chancen aber leider nicht nutzen«, resümierte Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Danach war Altona deutlich überlegen, dem Druck waren wir nicht gewachsen.« Altonas Trainer Prohn: »Das war unser bestes Spiel der Rückrunde, wenn nicht sogar der Saison. Mit dieser beeindruckenden Leistung der Mannschaft haben wir unsere Fans verwöhnt und uns für die restlichen Spiele noch einiges vorgenommen.«

Mit eindrucksvollem Direktspiel, herrlichen Kombinationen und unbändigem Kampfgeist überzeugte Altona 93 die Fans, die Gäste konnten dem Druck nur etwa eine halbe Stunde standhalten. Die klareren Möglichkeiten hatten aber zunächst die Nordfriesen: In der 8. Minute drosch Torhüter Hinz einen Ball direkt auf Fleige, von dessen Körper rollte der Ball Richtung Torlinie - Hinz erwischte das Leder gerade noch. Auch zehn Minuten später stand Altonas Keeper im Mittelpunkt des Geschehens, als er einen tollen Kopfball von Gerrit Müller gerade noch um den Pfosten drehen konnte. Und auch gegen Groth (22.) und Fleige (29.) blieb Hinz Sieger. Doch das schnelle und direkte Angriffsspiel der Hamburger sollte nach Anfangsschwierigkeiten zum Erfolg führen: Zunächst schoss der überragende Tunjic nach Zehe-Fehler noch knapp vorbei (11.), und auch zwei Kopfbälle von Hartmann (14.) und Bajramivic (25.) retteten noch Torhüter Teubler bzw. die Latte. Aber nach 36 Minuten war der Bann endgültig gebrochen, Sokolowski verwandelte einen von Teubler an Tunjic verschuldeten Foulelfmeter sicher zum 1:0.

Herrlich der Treffer zur 2:0-Pausenführung: Ein Volleyschuss von Henning zementierte die Überlegenheit der Gastgeber weiter. Nach dem Wechsel hatten die Stormstädter wieder die erste Chance, doch Marohn brachte den Ball nach einem Abpraller nicht im Tor unter (49.). Dem weiteren Sturmlauf der Heimelf hatte Husum dann nichts mehr entgegenzusetzen, Trochowski (59.) und Tunjic (64.) verfehlten nur um Zentimeter. Doch Hartmann gelang in der 66. Minute mit einem abgefälschten Schuss das 3:0, Trochowski (70.) stand mutterseelenallein vor dem Tor und brauchte nur noch den Kopf zum 4:0 hinzuhalten. Für das Endergebnis war wieder Sokolowski verantwortlich, der seinen zweiten Elfmeter (Zehe an Wensierski) eiskalt verwandelte (82.). .

Fazit: Das Ergebnis geht auch in dieser Höhe in Ordnung, Altona stellte das eindeutig bessere Team.
Tore: 1:0 Sokolowski (FE, 36.), 2:0 Henning (41.), 3:0 Hartmann (66.), 4:0 Trochowski (70.), 5:0 Sokolowski (FE, 82.)
Beste Spieler: Henning, Urbszat, Tunjic / Fehlanzeige
Ecken: 10 : 2
Chancen: 12 : 5
Zuschauer: 300
Schiedsrichter: Back (Kiel)
Karten: Sokolowski (76.), Asante (80.), Urbszat (85.)  / Teubler (36.), Zehe (56.), Köster (80.) - alle 
Aufstellung:

Hinz - Laczkowski - Asante, Weber - Henning (62. Reiter), Bajramovic (83. Jendrej), Urbszat, Hartmann, Sokolowski - Tunjic, Trochowski (73. v. Wensierski).

Teubler - Cornils - Zehe, Rettkowski - Groth, Herpel (53. Hansen), Köster, Alla (59. Carstensen), Marohn - Fleige (71. Albertsen), Müller.

HI 04.05.2004
31. ST 07.05.04 Husumer SV Heider SV 4:1
Klare Verhältnisse im Westküstenderby!

07.05.2004

Husumer SV - Heider SV

4 : 1 (2:0)


31. Spieltag
 Victoria Hamburg
 Flensburg 08 
1:2
Eider Büdelsdorf 
FC St. Pauli II 
1:1
Raspo Elmshorn 
VfL Pinneberg 
0:6
Altona 93 
TSV Kropp 
2:1
TSV Sasel 
Concordia Hamburg 
0:3
 Heider SV
Husumer SV
1:2
 Wedeler TSV
VW Billstedt 04 
1:3
Holstein Kiel II 
SV Lurup 
0:1
Bergedorf 85 
Meiendorfer SV 
1:0 

Einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg fuhr die Husumer SV vor 477 Zuschauern im Westküstenderby gegen den Heider SV ein. Schnell sorgten die Nordfriesen für klare Verhältnisse, der Sieg war nie ernsthaft gefährdet. Ein Aufeinandertreffen beider Mannschaften verlief selten so harmonisch, ohne Brisanz und Emotionen - zu klar war die Rollenverteilung an diesen Abend. Husum übernahm sofort das Zepter, ohne letztlich an die eigene Leistungsgrenze gehen zu müssen. Mit klugem und teilweise herrlichem Kombinationsspiel wurden die Tore herausgespielt, die Gäste waren in diesen Szenen überfordert. Überhaupt wirkte die Elf von Trainer Hußner nicht bissig genug, die weiten Wege der Husumer wurden nicht gegangen - verständlich nach so einer bitteren Saison. Heide spielte mit, mehr nicht.

»Wir haben gut kombiniert und schöne Szenen gehabt«, bilanzierte Hans-Peter Hansen nach Spielende. »Meine Elf ist das Spiel ordentlich angegangen, der Sieg ist verdient.« Für Heides Trainer Alfred Hußner war der Husumer Erfolg auch verdient. "»Ein eindeutiges Ergebnis, die Luft ist einfach raus.«

Sehr konzentriert und bissig begannen die Hausherren diese Partie und konnten schon frühzeitig die Führung perfekt machen. Zunächst scheiterte Alla aus kurzer Distanz, das Leder wurde noch von der Torlinie geschlagen (6.). Eine Minute später kam Alla nach Foul von Sörensen im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Vollmers zeigte auf den Punkt - Björn Fleige verwandelte eiskalt zum 1:0. In der 25. Minute setzte sich Ingo Cornils energisch auf dem rechten Flügel durch, seine Flanke konnte der Ex-Heider René Marohn zum 2:0 verwerten. Mit der sicheren Führung im Rücken taten die Hausherren nicht mehr als nötig, die Partie verflachte etwas. Die Dithmarscher spielten mit, ließen aber die letzte Konsequenz vermissen. Tormöglichkeiten von Holst (28./45.) wurden leichtfertig vergeben. Aber auch Husums Ingo Cornils machte es nicht besser, sein 20-Meter-Schuss strich einen Meter am Gehäuse vorbei (28.).

Im zweiten Durchgang sahen die Zuschauer eine deutliche Steigerung der SV. Jetzt wurde kombiniert, die Heider Abwehr mit herrlichen Doppelpässen immer wieder auseinander gerissen. In der 54. Minute hatten die Fans den Torjubel bereits auf den Lippen, aber Björn Fleiges Schlenzer strich um Zentimeter am Pfosten vorbei. Dem 3:0 für die SV ging ein herrlicher Doppelpass zwischen Fleige und Torschütze Erion Alla voraus. Alla stand plötzlich völlig frei und hatte keine Mühe einzuschieben (57.). Das 4:0 erzielte Gerrit Müller, der zusammen mit René Marohn die gesamte Abwehr ausspielte und sicher einschoss (63.). Husum versäumte es in dieser Phase, weitere Tore zu erzielen, Möglichkeiten waren vorhanden: Marohn (72.) mit einem 16-Meter-Schuss, Fleige Kopfball, den Dau abwehren konnte (72.), und Albertsens Fernschuss, der knapp verfehlte (81.). Eine Resultatsverbesserung gelang den Gästen noch in der 86. Minute, Holst verwandelte einen Handelfmeter sicher zum 4:1-Endergebnis.

Fazit: Ein klarer und verdienter Derbysieg der Husumer, der hätte höher ausfallen müssen. Heide enttäuschte, ohne Kampfbereitschaft sind keine Punkte zu holen.
Tore: 1:0 Fleige (7. FE Sörensen an Alla), 2:0 Marohn (25.), 3:0 Alla (57.), 4:0 Müller (63.), 4:1 Holst (86. Handelfmeter verursacht von Köster)
Beste Spieler: Alla, Marohn / Sörensen
Ecken: 6 : 8
Chancen: 11 : 4
Zuschauer: 477
Schiedsrichter: Vollmers (SV Börnsen)
Karten: Köster (86.) / Jarchow (43.), Lembke (76.) - alle 
Aufstellung:

Teubler - Köster - Schyma, Rettkowski - Cornils, Alla (80. Albertsen), Groth (86. Carstensen), Hansen, Marohn (74. Herpel) - Fleige, Müller.

Dau - Kosmin - Giewat, Lembke - Holst, Reichardt, Carstensen (46. Schwarz), Sörensen, Jarchow (46. Parlak) - Müller, Möller (76. Kühnel).

HI 08.05.2004
26. ST 11.05.04 TSV Kropp Husumer SV 2:3
Rasantes Nachbarschaftsderby!

11.05.2004

TSV Kropp - Husumer SV

2 : 3 (0:0)


26. Spieltag
 Raspo Elmshorn
Bergedorf 85 
 0:2
TSV Kropp
Husumer SV
 2:3
Victoria Hamburg 
SV Lurup 
 2:2
Altona 93 
FC St. Pauli II 
 0:2
Holstein Kiel II 
Concordia Hamburg 
 1:0
Heider SV 
Meiendorfer SV 
 1:0
Wedeler TSV 
Eider Büdelsdorf 
 2:4
Flensburg 08 
VfL Pinneberg 
 2:0
TSV Sasel 
VW Billstedt 04 
 1:4

Mit einem verdienten Sieg im Nachbarschaftsderby kehrte die Husumer SV aus Kropp zurück und wahrte damit die Chancen auf einen Platz in der eingleisigen Oberliga. Vor 390 überwiegend Husumer Fans entwickelte sich eine interessante und jederzeit spannende Oberligapartie, die trotz der Brisanz sehr fair ablief. Dabei sahen die Nordfriesen mit dem 3:0 im Rücken bereits wie der sichere Sieger aus, doch Kropp schenkte den Gästen nichts, kämpfte sich wieder in die Partie zurück. Dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung überstand die SV den Ansturm und steht nach dem vierten Auswärtssieg nun auf dem wichtigen 8. Tabellenplatz.

Husums Trainer Hansen strahlte nach Spielschluss: »Ich bin froh, die Kropper Hürde genommen zu haben. In der ersten Halbzeit haben wir etwas den Faden verloren. Nach der Pause sind wir besser ins Spiel gekommen und haben die Löcher konsequent genutzt.« Kropps Trainer Schröder sprach von einem hochinteressanten Derby: »Nach dem 0:3 war der Drops eigentlich gelutscht, aber wir haben uns gut ins Spiel zurückgekämpft - es war hochinteressantes Nordderby.«

Den besseren Start erwischten die Husumer, die mit klassischem Konterspiel das Tor von Andreas Wulff immer wieder in Gefahr brachten. Bereits in der 7. Minute tauchte Gerrit Müller nach herrlichem Zuspiel von Groth frei vor dem Keeper auf, doch Wulff verhinderte mit einer Glanzparade den schnellen Rückstand. Eine Minute später stand Kropps Keeper wieder im Mittelpunkt: Ein Drehschuss von Erion Alla verlangte Wulff alles ab. Nach gut 25 Minuten drehte sich das Spiel, die Gastgeber befreiten sich und drängten auf die Führung. Guido Gehrke zirkelte einen Freistoß nur Zentimeter am Eck vorbei (27.), bei einer Grbavac-Flanke stand der Pfosten im Weg (30.). Schließlich musste Gerrit Müller nach einem Eckball auf der Linie retten (30.). Husums Angreifer war an diesem Abend überall zu finden, scheiterte auf der Gegenseite nach einem gelungenen Konter nur äußerst knapp (38.).

Sehr konzentriert gingen die Nordfriesen in die zweite Halbzeit, nutzten jetzt konsequent die Kropper Schwächen aus. Björn Fleige wurde von André Schyma in der 50. Minute auf die Reise geschickt und ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen: Eiskalt verwandelte er aus spitzem Winkel zum 0:1. Husum drängte weiter, hatte durch Müller die nächste große Möglichkeit (57.) - Wulff konnte retten. Doch eine Minute später war Husums agiler Angreifer zur Stelle: Eine mustergültige Flanke von Fleige verwandelte er per Kopf zum 0:2. Das Husumer Sturmduo hatte einen exzellenten Tag erwischt, denn in der 59. Minute war es wieder Fleige, der nur knapp verfehlte.

Ein Aktivposten an diesem Abend war auch René Marohn, der immer wieder für Entlastung sorgte und sich selbst Tormöglichkeiten erarbeitete. In der 65. Minute stand der Ex-Heider vor dem dritten Husumer Tor, scheiterte jedoch am reaktionsschnellen Wulff. Auch beim 0:3 durch Gerrit Müller (73.) war Marohn mit einem energischen Flankenlauf Vorbereiter - Müller ließ dem Kropper Torhüter keine Chance. Die Partie schien entschieden, doch die Gastgeber zeigten Moral und kämpften sich ins Spiel zurück. Mit dem 1:3 durch Heider (76.) wurde die Schlussoffensive eingeleitet, die SV kam noch einmal in Bedrängnis und konnte nur noch einmal durch Marohn eine Torchance erspielen (77.). Den Anschlusstreffer zum 2:3 markierte Gehrke mit einem Foulelfmeter (Köster an Heider) in der 84. Minute. In der Nachspielzeit rettete Teubler den Husumer Sieg, Hamm scheiterte mit einem fulminanten Schuss am Torhüter.

Trotz dieser turbulenten Schlussphase ging der Husumer Sieg insgesamt in Ordnung. Kropp zeigte den Gästen, wie gefährlich Standardsituationen (Eckbälle) sein können. Hier wackelte die Husumer Abwehr bedenklich, Torhüter Teubler griff mehrmals daneben. Doch mit einigen Glanzparaden sicherte er schließlich den Sieg.

Tore: 0:1 Fleige (50.), 0:2 Müller (58.), 0:3 Müller (73.), 1:3 Heider (76.), 2:3 Gehrke (FE 84.)
Beste Spieler: Wulff, Gehrke / Köster, Marohn, Fleige, Müller
Ecken: 9 : 9
Chancen: 7 : 11
Zuschauer: 390
Schiedsrichter: Glindemann (Hemmingstedt) - hatte das Spiel jederzeit im Griff.
Karten: - / Müller (86.), Strehlow (92.) - alle
Aufstellung:

Wulff - Hamm, Bewarder, Ehrlich - Heider, Sabotke, Gehrke, Rogge (74.J. Grbavac), F. Grbavac - Held, Kicksee.

Teubler - Köster - Schyma, Rettkowski - Groth, Cornils (85. Herpel), Alla (79. Albertsen), Marohn, Hansen (90. Strehlow) - Fleige, Müller.

HI 12.05.2004
32. ST 16.05.04 Raspo Elmshorn Husumer SV 2:8
Kantersieg beim Lieblingsgegner!

16.05.2004

Raspo Elmshorn - Husumer SV

2 : 8 (0:3)


32. Spieltag
 Victoria Hamburg
TSV Sasel 
 3:2
Heider SV 
TSV Kropp 
 0:5
Meiendorfer SV 
Concordia Hamburg 
 0:2
Eider Büdelsdorf 
SV Lurup 
 1:1
Altona 93 
Flensburg 08 
 4:2
Raspo Elmshorn 
Husumer SV
 2:8
Holstein Kiel II 
VW Billstedt 04 
 2:3
Bergedorf 85 
FC St. Pauli II 
 0:3
Wedeler TSV 
VfL Pinneberg 
 2:3

Raspo Elmshorn bleibt der Lieblingsgegner der Husumer SV in der Oberliga. Mit 8:2 fegte unsere Elf den Gegner vom Rasen und sicherte sich wertvolle Punkte im Kampf um die eingleisige Oberliga. Die SV spielte wie aus einem Guss, Raspo ergab sich nach einer guten Anfangsphase schnell in sein Schicksal. So frei konnten die Husumer selten agieren, mit herrlichem Direktspiel wurde die Abwehr immer wieder überlaufen. Dabei stellte der Gegner nicht das Problem dar, sondern eher die Bodenverhältnisse und der Ball. Das einzige, das bei Raspo wirklich funktionierte, war die Abseitsfalle, in die die Nordfriesen immer wieder tappten.

»Wir haben sehr konzentriert und entschlossen gespielt. Raspo hat nur in der Anfangsphase mitgehalten und früh aufgesteckt«, meinte ein strahlender Husumer Trainer Hansen. Trainer v. Aspern, der Michael Schneider vertrat, wirkte sichtlich geschockt: »Nur zu Beginn konnten wir mithalten, nach dem 0:1 haben wir schon aufgegeben. Das Ergebnis geht absolut in Ordnung.«

Die Gastgeber begannen energisch, hatten sogar die erste Möglichkeit - Krtinic scheiterte jedoch am glänzend reagierenden Reinhold (8.). Jetzt nahm Husum das Heft in die Hand, nutzte die vorhandenen Freiräume optimal. Den Torreigen eröffnete Cornils mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumgrenze (14.). Vier Minuten später ein traumhafter Pass von Groth auf Fleige, der das 0:2 markierte. Nach 20 Minuten war die Vorentscheidung gefallen, Alla ließ sich die Chance nicht mehr nehmen. Weitere Gelegenheiten von Cornils (23.), Hansen (32.) und Fleige (35.) wurden großzügig ausgelassen. Nur einmal war Raspo zur Stelle: Ein Kopfball von Krtinic lenkte Reinhold noch an den Pfosten (33.).

Auch nach dem Pausentee ging das muntere Scheibenschießen weiter: Groth erzielte das 0:4 aus kurzer Distanz (47.). Ein Lichtblick dann für Raspo mit dem 1:4 durch Diestelmeyer (58.) nach einem Abwehrfehler und einem Elfmetertor (69.) durch Wroblesky (Rettkowski an Diestelmeyer). Zwischenzeitlich hatte Groth mit einem herrlichen 25-m-Heber über Torwart Ludewig hinweg das schönste Tor des Spiels erzielt (63.). Husums Torhunger war aber noch nicht gestillt: Fleige mit Kopfball zum 2:6 (76.) und zweimal Albertsen mit einem Foulelfmeter (80.) bzw. Kopfball (83.) machten Husums höchsten Sieg in der Oberliga perfekt. Weitere Treffer hatten Fleige (75.) und Marohn (86.) auf dem Fuß. Die SV siegte auch in dieser Höhe verdient - Lichtblick auch Ersatztorhüter Reinhold, der sich bei den wenigen Gelegenheiten der Gastgeber auszeichnen konnte.

Tore: 0:1 Cornils (14.), 0:2 Fleige (18.), 0:3 Alla (20.), 0:4 Groth (47.), 1:4 Diestelmeyer (58.), 1:5 Groth (63.), 2:5 Wroblewsky (FE, 69.), 2:6 Fleige (76.), 2:7 Albertsen (FE, Foul an Groth 80.), 2:8 Albertsen (83.)
Beste Spieler: - / Schyma, Alla, Fleige, Groth 
Ecken: 2 : 4
Chancen: 4 : 15
Zuschauer: 158
Schiedsrichter: Eschner (Hamburg)
Karten: Hamzic (21.), Bakan (88.) / Cornils (52.) - alle 
Aufstellung:

Ludewig - Hamzic, Ehlert, Thater, Gersdorf (46. Bakan) -  Wroblewsky, Jakobeit, Repitor (64.Ahrens), Fehrs-Prehm - Kiala (46. Diestelmeyer), Krtinic.

Reinhold - Köster - Schyma, Rettkowski - Groth, Cornils (84. Herpel), Alla (65. Albertsen), Marohn, Hansen - Fleige, Müller (71. Carstensen).

HI 16.05.2004
33. ST 22.05.04 Husumer SV TSV Wedel 2:2
Husum mit enttäuschender Vorstellung!

22.05.2004

Husumer SV - TSV Wedel

2 : 2 (1:1)


33. Spieltag
 Victoria Hamburg
Concordia Hamburg 
 1:0
Husumer SV 
 Wedeler TSV
 2:2
TSV Kropp 
Raspo Elmshorn 
 0:4
FC St. Pauli II 
Meiendorfer SV 
 1:2
SV Lurup 
Bergedorf 85 
 1:3
VW Billstedt 04 
Eider Büdelsdorf 
 1:2
VfL Pinneberg 
Holstein Kiel II 
 0:1
 Flensburg 08
Heider SV 
 1:1
TSV Sasel 
Altona 93 
 1:0

Eine enttäuschende Leistung zeigte die Husumer SV im letzten Heimspiel der Saison vor 426 Zuschauern. Dem Druck des »Unbedingten-Gewinnen-Müssens« schien die Elf nicht gewachsen zu sein. Es lief nicht viel zusammen im Husumer Aufbauspiel, vieles blieb Stückwerk, zusammenhängende Aktionen waren kaum zu verzeichnen. Die Nordfriesen konnten in keiner Weise an die Leistungen der letzten guten Spiele anknüpfen, wirkten unkonzentriert und zögerlich - es fehlte einfach das Feuer. Die Wedeler Gäste konnten natürlich völlig unbeschwert aufspielen und stellten die Husumer mit einfachem Spiel vor gehörige Probleme.

»Es lief nicht viel zusammen«, bilanzierte Husums Trainer Hansen. »Die Elf hat sich bemüht, aber die letzte Entschlossenheit fehlte.« Wedels Trainer Fischer strahlte: »Wir haben super gespielt, aber den Sieg verschenkt. Chancen für weitere Tore waren ja vorhanden.«

Die Anfangsphase gehörte den Platzherren, schnell wurden Chancen herausgearbeitet. Die größte vergab Gerrit Müller (4.) frei vor Torhüter Thiele stehend. Doch die Gäste befreiten sich schnell, übernahmen völlig überraschend das Zepter. Durch kluges Mittelfeldspiel verschafften sie sich Respekt und erarbeiteten sich Tormöglichkeiten: Avalanda (12.) und Barthel (13.) standen vor der Führung. Husum tat sich schwer, kam aber durch Fleige mit einem Kopfball (14.) und Müller nach einem Flankenlauf von Groth (22.) auch zu Chancen. Die Führung für die Hausherren besorgte Erion Alla in der 35. Minute, der ein herrliches Anspiel von Fleige verwerten konnte. Wedel wirkte keinesfalls geschockt, machte weiter Dampf. Der verdiente Ausgleich konnte noch vor der Pause erzielt werden: Ein 20-Meter-Schuss von Bayram senkte sich über den verdutzten Torhüter Reinhold ins Netz (44.).

Durch die Einwechslung von Martin Protzek zu Beginn der zweiten Halbzeit wirkten die Gäste noch variabler. Protzek war es auch, der in der 48. Minute für die Wedeler Führung sorgte. Nach einem Abwehrfehler stand er völlig frei und ließ sich die Chance nicht mehr nehmen. Die Stormstädter bemüht, doch flüssiges Kombinationsspiel war kaum zu entdecken - auch weil die Gäste sehr aufmerksam und engagiert zu Werke gingen. Dennoch kamen die Husumer zu Möglichkeiten: Erion Alla (49./53.) und Gerrit Müller mit einem Kopfball scheiterten knapp (59.). Das schönste Tor des Spiels durch Gerrit Müller in der 66. Minute wurde jedoch nicht gegeben, Schiedsrichter Otten sah eine Abseitsstellung.

Der Ausgleich zum 2:2-Endstand gelang Torben Carstensen (73.), der aus spitzem Winkel einschieben konnte. Doch der Siegtreffer kam nicht mehr zustande, denn auch Müller scheiterte mit der letzten Husumer Chance denkbar knapp (76.). Wedel verkaufte sich teuer, düpierte die Husumer Abwehr ein ums andere mal: Kaplan (54.), der an Reinhold scheiterte, bzw. Protzek (69.) und Bayram (76.) hätten durchaus den Siegtreffer erzielen können. Husum scheiterte an den eigenen Nerven, denn die Erwartungshaltung im Umfeld war groß.

Die eingleisige Oberliga scheint in weite Ferne gerückt zu sein. Wedel verkaufte sich überraschend gut, war ein unbequemer und ehrgeiziger Gegner - Kompliment.

Tore: 1:0 Alla (35.), 1:1 Bayram (44.), 1:2 Protzek (48.), 2:2 Carstensen (73.)
Beste Spieler: Herpel / Bayram, Protzek
Ecken: 4 : 6
Chancen: 8 : 8
Zuschauer: 426
Schiedsrichter: Otten (Schwachhausen)
Karten: Köster (75.) / Avalanda (68.)  - alle 
Aufstellung:

Reinhold - Köster - Schyma (60. Albertsen), Rettkowski - Cornils (57. Herpel), Alla, Groth, Hansen, Marohn - Fleige (46. Carstensen), Müller.

Thiele - Barthel, Wagler, Zessin - Algan (46. Protzek), Haeder, Kaplan, Celebic, Neumann-Rystow (78. Utech) - Bayram, Avalanda (86. Gollub).

HI 22.05.2004
34. ST 29.05.04 Holstein Kiel 2. Husumer SV 1:0
Unglückliche Niederlage beim Meister!

29.05.2004

Holstein Kiel 2 - Husumer SV

1 : 0 (1:0)


34. Spieltag
 Altona 93
Victoria Hamburg 
 5:1
Heider SV 
TSV Sasel 
 1:2
Raspo Elmshorn 
Flensburg 08 
 0:0
Wedeler TSV 
TSV Kropp 
 2:3
Holstein Kiel II 
Husumer SV
 1:0
Eider Büdelsdorf 
VfL Pinneberg 
 3:4
Bergedorf 85 
VW Billstedt 04 
 3:1
Meiendorfer SV 
SV Lurup 
 2:2
Concordia Hamburg 
FC St. Pauli II 
 3:0

Das hundertste und vorläufig letzte Oberligaspiel der Husumer Sportvereinigung endete mit einer unglücklichen und dem Spielverlauf nach unverdienten Niederlage beim neuen Meister Holstein Kiel. In diesem entscheidenden Spiel um die Zugehörigkeit zur neuen Oberliga Nord hielten die Nordfriesen gut mit, zeigten eine engagierte und disziplinierte Mannschaftsleistung. Da mit Björn Fleige und Marcell Voß zwei wichtige Eckpfeiler fehlten, verdient diese gute Vorstellung besondere Beachtung. Das einzige Manko an diesem Nachmittag blieb die Chancenverwertung, denn die SV hatte mehrere hundertprozentige Tormöglichkeiten - allein dreimal konnten die Kieler das Leder noch von der Torlinie schlagen. Doch wer seine Chancen nicht nutzt, den bestraft der Gegner.

Holstein spielte sein »Meisterstück« gekonnt herunter, ohne sich durch die gute Husumer Vorstellung verunsichern zu lassen. Eine läuferisch und technisch gute Leistung wurde schließlich mit dem 1:0 belohnt, der letzte Titel in der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein ging in die Landeshauptstadt. Husums Trainer Hans-Peter Hansen konnte seine Enttäuschung nach Spielschluss kaum verbergen: »Wir haben ein sehr ordentliches Spiel gemacht, sind dafür aber nicht belohnt worden. In dieser ausgeglichenen Begegnung fehlte uns einfach das Glück, denn Tormöglichkeiten waren ja vorhanden.«

Mit viel Dampf starteten die Husumer in diese Partie, besaßen gleich zu Beginn zwei große Tormöglichkeiten: Zunächst scheiterte Jakob Strehlow aus kurzer Distanz (6.), sieben Minuten später wurde ein Kopfball von Gerrit Müller noch von der Torlinie geschlagen (13.). Mit einem breit angelegten Mittelfeld wurden die Außen der Kieler weitgehend abgemeldet, doch der spielentscheidende Angriff gelang Lars Jensen über die linke Außenbahn. Sein trockener Schuss aus 20 Metern schlug über den etwas zu weit vor dem Tor stehenden Reinhold im Husumer Tor zum 1:0 ein (18.). Die Stormstädter ließen sich jedoch nicht beirren, starteten vielversprechende Angriffe. Arne Hansen's Schuss konnte in der 21. Minute von Manuel Meier noch auf der Linie gerettet werden. Auch Gerrit Müller klebte das Pech an den Stiefeln: In der 33. Minute traf er das Leder frei stehend nicht richtig - kurz vor dem Wechsel konnte er eine Doppelchance nicht verwerten (41.), die Kieler Abwehrspieler warfen sich aufopferungsvoll dazwischen. Die größte Möglichkeit der Platzherren vergab Sören Seidel, der einen Kopfball knapp am Pfosten vorbeisetzte (23.).

Ein sehr interessantes Spiel sahen die Zuschauer auch in der zweiten Hälfte, rassige Zweikämpfe und flüssiges Kombinationsspiel bildeten den Rahmen eines guten Oberligaspiels. Husum erarbeitete sich die erste Torgelegenheit durch Gerrit Müller. Blitzschnell drang er über die linke Seite in den Strafraum ein, sein Geschoss aus 10 Metern konnte von Frahm gerade noch pariert werden (52.). Im Gegenzug brachte Seidel den Ball nicht im Tor unter, sein Kopfball verfehlte das Ziel nur um Zentimeter. Glück hatte die Husumer Abwehr in der 59. Minute: Lars Jensen setzte einen Ball an den Pfosten, der Nachschuss von Hummel wurde von Christian Herpel entschärft. In der 80. Minute hatten die Husumer Fans den Torjubel auf den Lippen, doch ein Heber von Erion Alla wurde wieder von der Torlinie geschlagen. Die letzte Möglichkeit der Begegnung vereitelte Reinhold im Husumer Tor, der einen Kopfball von Seidel aus vier Metern glänzend parierte (84.) Mit einer gelungenen Vorstellung verabschiedete sich die Husumer SV aus der Liga.

Auch wenn die Qualifikation zur eingleisigen Oberliga verpasst wurde - es war ein erfolgreiches Oberligajahr. In keiner Spielzeit kamen mehr Zuschauer ins Friesenstadion, wurden mehr Punkte und Tore erzielt! Jetzt gilt es nach vorne zu sehen und in der neuen (alten) Klasse an vorherige Erfolge anzuknüpfen.

Das wird schwer genug - Oberliga ade - Verbandsliga, wir kommen!

Tore: 1:0 Jensen (18.)
Beste Spieler: Jensen, Seidel / gute Mannschaftsleistung, Köster, Müller
Ecken: 9 : 11
Chancen: 8 : 10
Zuschauer: 500
Schiedsrichter: Thielert (Buchholz)
Karten: Meier (29.) / Herpel (28.), Strehlow (64.), Müller (73.), Köster (90.) - alle
Aufstellung:

Frahm - Grzegorzyn, Meier, Köpke, Bock - Hummel (90. Helms), Jensen, Bruns, Seidel - Shahosseini (74. Wemmer), Michalski.

Reinhold - Köster - Herpel (76. Hermann), Rettkowski - Cornils, Strehlow, Groth, Hansen (57. Alla), Albertsen (64. Carstensen), Marohn - Müller.

HI 31.05.2004
KP-HF 02.06.04 TSV Süderlügum Husumer SV 1:4
02.06.2004 TSV Süderlügum - Husumer SV 1:4 (0:2)
NF-Kreispokal-Halbfinale: Finaleinzug nie gefährdet!

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 4:1 beim Bezirksligisten aus Süderlügum zog die Husumer SV souverän in das Kreispokalendspiel 2004 ein. Es war kein gutes Spiel, das den Zuschauern geboten wurde - deutlich merkte man beiden Mannschaften den Substanzverlust nach einer langen Saison an. Dabei zog sich der TSV achtbar aus der Affäre, doch immer wieder blieb man in der Husumer Deckung stecken. Den Gastgebern schmeckte die körperbetonte Spielweise der SV überhaupt nicht, und so konnten sich die Spieler von Hans-Peter Hansen in den entscheidenden Szenen durchsetzen.

Bereits nach neun Spielminuten ging die Husumer SV nach einer Drangperiode in Führung, den Treffer erzielte jedoch der Süderlügumer Steingrüber. Von mehreren Husumer bedrängt, lenkte er das Leder ins eigene Tor. Husum drängte weiter auf die Entscheidung: Arne Hansen ans Außennetz (16.), Jakob Strehlow mit einem 16-Meter-Schuss (38.) und Mario Albertsen aus 11 Metern (43.) verpassten weitere Treffer. Das 0:2 war zwischenzeitlich durch Gerrit Müller gefallen, der nach einem Eckball einschießen konnte (42.).

Doch auch für die Gastgeber waren zwei dicke Möglichkeiten zu verzeichnen: Sven Hansen versuchte Torhüter Widder mit einem Heber aus 25 Metern zu überlisten, doch Husums Keeper lenkte den Ball noch über die Latte (25.). Der junge Torhüter zeichnete sich in der 40. Minute noch einmal aus, denn er musste gegen Rogge und Sven Hansen Kopf und Kragen riskieren.

Nach dem 0:3 durch Jakob Strehlow in der 48. Minute war die Vorentscheidung gefallen - die Partie verflachte. Husum kam durch Einzelaktionen von Müller (53.) und Albertsen (56.) zu weiteren Chancen, scheiterte jedoch an Torhüter Bock. Etwas mehr Leben kam kurzzeitig nach dem Anschlusstreffer der Gastgeber in der 63. Minute in die Partie: Sven Hansen brachte den Ball nach einem Fehler in der Husumer Hintermannschaft im Gehäuse unter. Doch die entscheidenden Situationen gingen weiter von den Stormstädtern aus: Lars Hermann scheiterte zweimal an Torhüter Bock (73./75.), und auch Ingo Cornils fand in Bock seinen Meister (87.). Den Schlusspunkt zum 1:4 setzte schließlich Torhüter Widder, der einen an Gerrit Müller verschuldeten Foulelfmeter eiskalt verwandelte (90.).

Aufstellung:

Süderlügum: Bock - Steingrüber, M. Schollek, M. Carstensen, Rogge - Manteufel, F. Schollek (64. Fiege), Andresen (79. Harck), M. Hansen - S. Hansen (82. S.Carstensen), Bartsch.

Husum: Widder - Cornils - Schyma, Rettkowski - Hansen (46. Hermann), Strehlow (75. Schulte), Herpel (44. Clausen), Marohn, Albertsen - Carstensen, Müller.

Tore: 0:1 Steingrüber (9., Eigentor), 0:2 Müller (42.), 0:3 Strehlow (48.), 1:3 Sven Hansen (63.), 1:4 Widder (90. Elfmeter nach Foul an Müller)
Zuschauer: 75
Schiedsrichter: Maik Friedrichsen (SV Enge-Sande)
Hl 02.06.2004
KP-F 11.06.04 Bredstedter TSV Husumer SV 0:2
11.06.2004 B#e2001astedter TSV - Husumer SV 0:2 (0:0)
NF-Kreispokal-Endspiel: Gelungener Saisonabschluss!

Mit einem verdienten 2:0 beim TSV B#e2001astedt wiederholte die Husumer SV ihren Pokalsieg der vergangenen Saison und feierte damit einen gelungenen Saisonabschluss. In einem eher mäßigen Endspiel bestimmte die SV das Spiel, tat aber nicht mehr als nötig. Leichtfertig ging die Elf mit den zahlreich vorhandenen Chancen um, der Sieg hätte deutlicher ausfallen müssen. Der BTSV zog sich weit in die eigene Hälfte zurück, wartete nur auf die Fehler des Gegners. Nur selten drang die Mannschaft in den Husumer Strafraum ein, Torchancen waren so gut wie gar nicht vorhanden. Insgesamt legten die Spieler zu viel Respekt vor dem klassenhöheren Gegner an den Tag. Echte Pokalatmosphäre kam vor 150 Zuschauern nicht auf, dafür agierte die Elf von Trainer Gudat viel zu zögerlich.

B#e2001astedt überließ den Gästen das Mittelfeld, schirmte den eigenen Strafraum vielbeinig ab. Die Stormstädter taten sich gegen das gut gestaffelte Abwehrbollwerk schwer, immer wieder wurde das Leder ungenau abgespielt. Dennoch ergaben sich Torgelegenheiten, die jedoch großzügig vergeben wurden: Gerrit Müller (14./18.) mit Schüssen aus 14 Metern, Albertsen (19.) mit Kopfball und Arne Hansen (26.) mit einem 20-Meter-Schuss. Mit Glück und Geschick überstand der BTSV auch die Schlussphase der ersten Halbzeit, Husum besaß noch drei hundertprozentige Chancen. Zunächst vergab Albertsen aus 10 Metern in freier Position (35.), in der 44. Minute wurde Arne Hansen mit einem herrlichen Doppelpass freigespielt. Doch auch sein Ball verfehlte das Gehäuse. Den Schlusspunkt setzte Gerrit Müller, der in der 45. Minute per Kopf den Querbalken traf. Die einzig nennenswerte Möglichkeit der Gastgeber vergab Mohr in der 27. Minute.

Etwas mehr Druck entwickelte die SV im zweiten Durchgang. Jetzt wurde mehr Dampf im Mittelfeld gemacht, endlich war deutlich mehr Laufbereitschaft erkennbar. Lars Hermanns Kopfball in der 47. Minute wurde noch von der Linie geschlagen, doch in der 57. Minute hieß es 0:1 durch Carsten Groth. Das Tor fiel durch einen an Gerrit Müller verursachten Foulelfmeter. Husums Torhüter Teubler bekam auch noch Gelegenheit sich auszuzeichnen: Mohr zog aus 16 Metern ab, Teubler musste sich strecken (59.). Aber die Musik spielte auf der anderen Seite. Denn Albertsen mit Kopfball (63.), Marohn mit einem Fernschuss (64.), Strehlow aus 10 Metern (66.), Müller mit einem 14-Meter-Hammer (71.) und Hansen aus 16 Metern (78.) hatten das 0:2 auf dem Schlappen. Das verdiente zweite Tor fiel schließlich nach einer Traumkombination zwischen Malte Köster und Carsten Groth, die die gesamte Abwehr ausspielten, Groth verwandelte zur endgültigen Entscheidung (85.).

Der Sieg der Husumer geht in Ordnung, der Erfolg geriet nie ernsthaft in Gefahr.

Aufstellung:

B#e2001astedt: Böhm - Dirk Hansen, Pawlina, Riemenschneider - Sven »Häzel« Petersen - Goerrissen (74. Landmesser), Dennis Hansen (63. Schulz), Andreas Petersen, Matthiesen - Ingo Petersen (74. Fröhlich), Mohr.

HSV: Teubler - Köster - Schyma, Rettkowski - Groth, Marohn, Strehlow (66. Clausen), Albertsen, Hansen - Hermann (66. M. Hansen), Müller (86. Cornils).

Tore: 0:1 Groth (57. Elfmeter, Foul von Pawlina an Müller), 0:2 Groth (85.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Friedrichsen (Frisia Lindholm)
Hl 11.06.2004
 

Abschlusstabelle Herren Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein-Liga 2003/04

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 Holstein Kiel 2 34 20 8 6 75 : 43 32 68
2 FC Altona 93 34 19 8 7 72 : 31 41 65
3 Concordia Hamburg 34 17 12 5 51 : 18 33 63
4 Meiendorfer SV 34 18 8 8 75 : 43 32 62
5 FC St. Pauli 2 34 17 10 7 62 : 31 31 61
6 Bergedorf 85 34 17 5 12 74 : 50 24 56
7 FT Eider Büdelsdorf 34 14 12 8 58 : 46 12 54
8 Victoria Hamburg 34 15 5 14 50 : 54 -4 50
9 VFL Pinneberg 34 14 7 13 61 : 46 15 49
10 Husumer SV 34 14 7 13 56 : 58 -2 49
11 SV Lurup 34 13 9 12 44 : 44 0 46
12 TSV Sasel 34 14 4 16 44 : 58 -14 46
13 TSV Kropp 34 11 8 15 70 : 71 -1 41
14 Flensburg 08 34 12 5 17 50 : 59 -9 41
15 Vorwärts Wacker 04 34 11 6 17 59 : 74 -15 39
16 Raspo Elmshorn 34 8 6 20 39 : 87 -48 30
17 TSV Wedel 34 2 13 19 30 : 83 -53 19
18 Heider SV 34 2 3 29

20

: 96 -76 9

Allgemeine Statistik

Anzahl der ausgetragenen Spiele: 306
davon Heimsiege 123
davon Unentschieden 69
davon Auswärtssiege 114
Tore:  990
davon Heimteams 510
davon Auswärtsteams 480
Schnitt pro Spiel  3,24
Schnitt pro Heimteam 1,67
Schnitt pro Auswärtsteam 1,57
Die meisten Tore pro Spiel:
VW 04 Billstedt - TSV Kropp 7:5
Die höchsten Heimsiege
Meiendorfer SV - Husumer SV 8:0
Die höchsten Auswärtssiege
Wedeler TSV - Holstein Kiel II 0:8
Raspo Elmshorn - Husumer SV 2:8
 

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein 2003 - 2004

  Heimspiele  * Auswärtsspiele  *
Vergleich **
- Holstein Kiel II 33:24 28 41% 42:18 40 59% -12
- Altona 93 39:13 34 52% 33:18 31 48% +3
- SC Concordia Hamburg 27:10 34

54%

24:8 29 46% +5
- Meiendorfer SV 43:22  34 55% 32:21 28 45% +6
- FC St. Pauli (A) 29:16 28 46% 33:15 33 54% -5
- Bergedorf 85 34:23 28 50% 40:27 28 50% 0
- Eider Büdelsdorf 28:29  22 41% 30:17 32 59% -10
- Victoria Hamburg 30:22  30 60% 20:32  20 40% +10
- VfL Pinneberg 31:22 26 53% 30:24  23 47% +3
- Husumer SV 34:19  31 63% 22:39  18 37% +13
- Lurup Hamburg 23:19  26 57% 21:25  20 43% +6
- TSV Sasel 21:26  25 54% 23:32 21 46% +4
- TSV Kropp 35:36  21 51% 35:35 20 49% +1
- Flensburg 08 29:27  24 57% 22:31 18 43% +6
- VW 04 Billstedt 34:40  21 54% 25:34 18 46% +3
- Raspo Elmshorn 16:37  14 47% 23:50 16 53% -2
- Wedeler TSV 16:46  8 42% 14:37 11 58% -3
- Heider SV 8:49 4 44% 11:47 5 56% -1
*Prozentzahlen: Anteil der Punkte in Heim- bzw. Auswärtsspielen
**Spalte Vergleich: Differenz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz.
Abwehrtabelle
Platzierung nach durchschnittlichen Gegentoren pro Spiel
Stand: 29.05.2004 (Saisonende)
Angriffstabelle
Platzierung nach durchschnittlich erzielten Toren pro Spiel
Stand: 29.05.2004 (Saisonende)
Platz  Mannschaft Gegentore pro Spiel
1. SC Concordia Hamburg 0,53
2. Altona 93 0,91
  FC St. Pauli (A) 0,91
4. Holstein Kiel II 1,24
5. Meiendorfer SV 1,26
6. SV Lurup Hamburg 1,29
7. FT Eider Büdelsdorf 1,35
  VfL Pinneberg 1,35
9. ASV Bergedorf 85 1,47
10. Victoria Hamburg 1,59
11. Husumer SV 1,71
  TSV Sasel 1,71
13. Flensburg 08 1,74
14. TSV Kropp 2,09
15. SC VW 04 Billstedt 2,18
16. Wedeler TSV 2,44
17. Raspo Elmshorn 2,56
18. Heider SV 2,82
Platz  Mannschaft erzielte Tore pro Spiel
1. Holstein Kiel II 2,21
  Meiendorfer SV 2,21
3. ASV Bergedorf 85 2,18
4. Altona 93 2,12
5. TSV Kropp 2,06
6. FC St. Pauli (A) 1,82
7. VfL Pinneberg 1,79
8. SC VW 04 Billstedt 1,74
9. FT Eider Büdelsdorf 1,71
10. Husumer SV 1,65
11. SC Concordia Hamburg 1,50
12. Flensburg 08 1,47
  Victoria Hamburg 1,47
14. SV Lurup Hamburg 1,29
  TSV Sasel 1,29
16. Raspo Elmshorn 1,15
17. Wedeler TSV 0,88
18. Heider SV 0,56
Bilanz 2003/04   34  -  14 -   7 -  13      56:58 Tore     
Erfolgsquote   51,47 %
Anteil Siege  14,18 %
Anteil Remis 20,59 %
Anteil Niederlagen  38,25 %
Heimbilanz 17 — 9 — 4 — 4 34:19 (Quote: 64,71)
Auswärtsbilanz 17 — 5 — 3 — 922:39 (Quote: 38,24)
Tore  pro Spiel  3,35
- erzielt  1,65
- erhalten 1,71
Höchster Heimsieg (Differenz)  
· Husumer SV - TSV Sasel 6:0
Höchster Auswärtssieg (Differenz)  
· Raspo Elmshorn  - Husumer SV 2:8
Höchste Heimniederlage (Differenz)  
· Husumer SV - FC St. Pauli (A) 0:3
Die meisten Tore  
· Raspo Elmshorn  - Husumer SV 2:8
Die wenigsten Tore  
· Holstein Kiel II  - Husumer SV 1:0
· Husumer SV - Altona 93 0:1
· Altona 93  - Husumer SV 5:0 
· Concordia Hamburg - Husumer SV 0:0 
· Meiendorfer SV - Husumer SV  8:0
· Husumer SV  - FC St. Pauli (A) 0:3 
· FC St. Pauli (A) - Husumer SV 0:0
· Eider Büdelsdorf  - Husumer SV 3:0
· Husumer SV - Victoria Hamburg 0:2
· Victoria Hamburg - Husumer SV 3:0
· VfL Pinneberg - Husumer SV 5:0
· Lurup Hamburg - Husumer SV 1:0
Die meisten Tore der Gegner    
· Meiendorfer SV - Husumer SV  8:0
Die wenigsten Tore der Gegner  
· Husumer SV - Concordia Hamburg 1:0
· Concordia Hamburg - Husumer SV 0:0 
· FC St. Pauli (A) - Husumer SV 0:0
· Husumer SV - Lurup Hamburg 1:0 
· Husumer SV - TSV Sasel 6:0
· Husumer SV - TSV Kropp 1:0
· Husumer SV - Flensburg 08 3:0
· Husumer SV - VW 04 Billstedt 3:0 
· Wedeler TSV - Husumer SV 0:2 
Die meisten Tore im Spiel  
· Rapso Elmshorn - Husumer SV 2:8
Zuschauer Zu 17 Heimspielen kamen insgesamt 8.454 Zuschauer / Schnitt: 497.

Husumer Sportvereinigung
»Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: 29.05.2004 (Saisonende · Umbewertung Raspo-Spiel unberücksichtigt)

Position Name Spielanteile Scorer-Quote Karten
Einsätze durch-gespielt ein-gewechselt aus-gewechselt raus-gestellt Spiel-minuten Tore Vorlagen Torbeteiligung gelb gelb/rot rot
TOR Reinhold, Momme 3 3       270            
Teubler, André 31 29   1 1 2.724       2 1  
Widder, Thomas 2   2     67       2    
ABWEHR Herpel, Christian 29 7 16 6   1.318   1 0,9 % 2    
Köster, Malte 29 23 2 3 1 2.363   1 0,9 % 18 1  
Rettkowski, Sascha 26 23 1 2   2.206 1   0,9 % 1    
Schulte. Dennis 1   1     19            
Schyma, André 14 6 6 2   820   1 0,9 % 1    
Voß, Marcell 25 20   2 3 2.122   1 0,9 % 13 3  
Zehe. Oliver 21 15 4 1 2 1.580       8 2  
MITTELFELD Albertsen, Mario 27 5 12 10   1.371 5   4,5 %      
Alim, Ilhan 6   2 3 1 345 2   1,8 % 3 1  
Alla, Erion 27 6 9 12   1.707 5 9 12,5 % 2    
Clausen, Gunnar 1   1     7            
Cornils, Ingo 29 25   4   2.489

1

4 4,5 % 4    
Groth, Carstens 30 27   3   2.609 6 9 13,4 % 1    
Hansen, Arne 33 24 4 5   2.588 1 4 4,5 %      
Jensen, Jann-Iven 5 1 4 1   176       1    
Marohn, René 25 16 2 7   1.902 1 2 2,7 % 4    
Strehlow, Jakob 16 3 4 9   940 2 3 4,5 % 2    
ANGRIFF Carstensen, Torben 27 4 18 5   1.078 4 4 7,1 %      
Fleige, Björn 25 13   12   2.020 11 11 19,6 % 6    
Hansen, Marco 2   1 1   108            
Herrmann, Lars 2   2     30            
Müller, Gerrit 30 23 1 4 2 2.544 16 7 20,5 % 9   2
T O T A L 466 273 92 92 10 33.403 55 57 100,0 % 77 8 2

Die Scorer-Liste 2003/2004
Jeder Spieler erhält für jedes Tor und jede Vorlage einen Punkt!
Außerdem der gefoulte Spieler im Strafraum.
Platz
Spieler
Tore
Vorlage/
Elfmeter
Gesamt
1
Müller
16
7
23
2
Fleige
11
11
22
3
Groth
6
9
15
4
Alla
5
9
14
5
Carstensen
4
4
8
6
Albertsen
5
-
5
7
Strehlow
2
3
5
8
Hansen
1
4
5
8
Cornils
1
4
5
10
Marohn
1
2
3
11
Alim
2
-
2
12
Rettkowski
1
-
1
13
Herpel
-
1
1
13
Köster
-
1
1
13
Schyma
-
1
1
13
Voß
-
1
1
 
Eigentor
1
-
1

Ewige Tabelle Oberliga Hamburg/Schleswig/Holstein (I)
Reihenfolge nach Anzahl Oberligaspielen insgesamt, danach Punkte
Stand: 29.05.2004 (Saisonende 03/04)

Ab der Spielzeit 2004/05 wird die eingleisige Oberliga Nord eingeführt

 

Ewige Tabelle Oberliga Hamburg/Schleswig/Holstein (II)
Reihenfolge nach durchschnittlich erzielten Punkten pro Oberligaspiel
Stand: 29.05.2004 (Saisonende 03/04)

Ab der Spielzeit 2004/05 wird die eingleisige Oberliga Nord eingeführt

Platz Verein Spiele Punkte Spielklasse 2003/04
1. VfL Pinneberg 312 445 Oberliga
2. Heider SV 312 386 Oberliga
3. FC St. Pauli (A) 222 480 Oberliga
4. Raspo Elmshorn 222 275 Oberliga
5. SV Lurup Hamburg 222 269 Oberliga
6. SC VW 04 Billstedt 222 258 Oberliga
7. VfR Neumünster 218 305 Regionalliga
8. SC Concordia Hamburg 190 307 Oberliga
9. ASV Bergedorf 85 190 277 Oberliga
10. TSV Altenholz 188 248 Bezirksoberliga
11. TuS Hoisdorf 182 330 Bezirksliga
12. TSV Pansdorf 180 321 Verbandsliga
13. Itzehoer SV 180 222 Verbandsliga
14. Harburger TB 180 221 Verbandsliga
15. SV Halstenbek-Rellingen 150 193 Verbandsliga
16. Flensburg 08 130 138 Oberliga
17. Eimsbütteler TV 128 92 Verbandsliga
18. Altona 93 126 234 Oberliga
19. Holstein Kiel II 126 165 Oberliga
20. Phönix Lübeck 120 126 Bezirksliga
21. Husumer SV 100 136 Oberliga
22. SC (jetzt Eintracht) Norderstedt 96 200 Kreisliga
23. Meiendorfer SV 96 131 Oberliga
24. Eichholzer SV 96 116 Bezirksliga
25. TSV Lägerdorf 96 95 Bezirksliga
26. Holstein Kiel 92 191 Regionalliga
27. TuS Felde 92 172 Kreisliga
28. TSB Flensburg 92 63 Verbandsliga
29. TSV Nord Harrislee 90 120 Kreisliga
30. Barsbütteler SV 90 116 Verbandsliga
31. Hamburger SV (A) 66 154 Regionalliga
32. SC Victoria Hamburg 64 68 Oberliga
33. TuS Dassendorf 62 70 Verbandsliga
34. FT Eider Büdelsdorf 34 54 Oberliga
35. TSV Sasel 34 54 Oberliga
36. TSV Kropp 34 41 Oberliga
37. FC Kilia Kiel 34 37 Verbandsliga
38. Wedeler TSV 34 19 Oberliga
39. VfL 93 Hamburg 30 65 Verbandsliga
40. SC Condor 30 22 Verbandsliga
41. SV Sereetz 30 21 Bezirksliga
 
Platz Verein Spiele Punkte/Spiel Spielklasse 2003/04
1. Hamburger SV (A) 66 2,33 Regionalliga
2. VfL 93 Hamburg 30 2,17 Verbandsliga
3. FC St. Pauli (A) 222 2,16 Oberliga
4. SC (jetzt Eintracht) Norderstedt 96 2,08 Kreisliga
5. Holstein Kiel 92 2,08 Regionalliga
6. TuS Felde 92 1,87 Kreisliga
7. Altona 93 126 1,86 Oberliga
8. TuS Hoisdorf 182 1,81 Bezirksliga
9. TSV Pansdorf 180 1,78 Verbandsliga
10. SC Concordia Hamburg 190 1,62 Oberliga
11. FT Eider Büdelsdorf 34 1,59 Oberliga
12. ASV Bergedorf 85 190 1,46 Oberliga
13. VfL Pinneberg 312 1,43 Oberliga
14. VfR Neumünster 218 1,40 Regionalliga
15. Meiendorfer SV 96 1,36 Oberliga
16. Husumer SV 100 1,36 Oberliga
17. TSV Sasel 34 1,35 Oberliga
18. TSV Nord Harrislee 90 1,33 Kreisliga
19. TSV Altenholz 188 1,32 Bezirksoberliga
20. Holstein Kiel II 126 1,31 Oberliga
21. Barsbütteler SV 90 1,29 Verbandsliga
22. SV Halstenbek-Rellingen 150 1,29 Verbandsliga
23. Raspo Elmshorn 222 1,24 Oberliga
24. Heider SV 312 1,24 Oberliga
25. Itzehoer SV 180 1,23 Verbandsliga
26. Harburger TB 180 1,23 Verbandsliga
27. SV Lurup Hamburg 222 1,21 Oberliga
28. Eichholzer SV 96 1,21 Bezirksliga
29. TSV Kropp 34 1,21 Oberliga
30. SC VW 04 Billstedt 222 1,16 Oberliga
31. TuS Dassendorf 62 1,13 Verbandsliga
32. FC Kilia Kiel 34 1,09 Verbandsliga
33. SC Victoria Hamburg 64 1,06 Oberliga
34. Flensburg 08 130 1,06 Oberliga
35. Phönix Lübeck 120 1,05 Bezirksliga
36. TSV Lägerdorf 96 0,99 Bezirksliga
37. SC Condor 30 0,73 Verbandsliga
38. Eimsbütteler TV 128 0,72 Verbandsliga
39. SV Sereetz 30 0,70 Bezirksliga
40. TSB Flensburg 92 0,68 Verbandsliga
41. Wedeler TSV 34 0,56 Oberliga

 



 

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 14:11

seit 25. Mai 2018
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