1. HERREN HUSUMER SV 2004/05
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 10.10.2018 21:11

Verbandsliga Schleswig-Holstein

Hinten stehend von links: Trainer Hans-Peter Hansen, Physiotherapeut Arild Björkli, Lars Jensen, Marco Hansen, Ingo Carstensen, Carsten Groth, Marcell Voß, André Schyma, Sascha Rettkowski, Mario Albertsen, Gunnar Clausen, Michael Petersen, Jakob Strehlow, Udo Matthiesen, 2. Vorsitzender Rolf von Bartikowski, Betreuer Martin Dohrn Vorne kniend von links: Martin Herpel, Lars Hermann, Christian Herpel, Gerrit Müller, Momme Reinhold, Thomas Widder, André Teubler, Erion Alla, Ingo Cornils, Ilhan Alim, Sascha Albertsen Es fehlen auf dem Photo: Björn Fleige, René Marohn, Obmann Reinhard Grünhoff, Torwarttrainer Frank Hansen

NEUZUGÄNGE 2004/05

Von links: Lars Jensen (Holstein Kiel A-Jugend), Ingo Carstensen (Heider SV),
Michael Petersen (DGF Flensburg A-Jugend), Sascha Albertsen (SZ Arlewatt)
und Udo Matthiesen (SZ Arlewatt)

Es fehlen: Marco Hansen (Husumer SV II) und Martin Herpel (Rödemisser SV)

Das Team 2004/2005 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Teubler, André 21.04.1972 1995 Husumer SV II
Widder, Thomas 03.08.1984 2002 eigene A-Jugend
Abwehr Albertsen, Sascha 02.09.1980 2004 SZ Arlewatt
Herpel, Christian 25.06.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Jensen, Lars 04.03.1985 2004 Holstein Kiel A-Jugend
Marohn, René 05.03.1982 2003 Heider SV, Hamburger SV A-Jugend
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Schulte, Dennis 31.05.1983 1994 eigene A-Jugend
Schyma, André 03.04.1974 2002 TSB Flensburg, SV Frisia 03 Risum-Lindholm
Voß, Marcell 22.02.1982 2003 Heider SV
Mittelfeld Albertsen, Mario 13.05.1978 2003 BW Löwenstedt
Alla, Erion 30.06.1981 2001 Heider SV, Husumer SV Jugend
Carstensen, Ingo 05.03.1983 2004 Heider SV
Clausen, Gunnar 18.12.1979 2003 Bredstedter TSV
Cornils, Ingo 04.05.1976 2000 SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Sv Enge-Sande
Groth, Carsten 04.11.1972 2001 Heider SV
Petersen, Michael 25.04.1986 2004 DGF Flensburg A-Jugend
Strehlow, Jakob 17.06.1984 2003 DGF Flensburg A-Jugend
Angriff Fleige, Björn 16.06.1972 1994 Rödemisser SV
  Hansen, Marco 25.05.1977 2001 TSV Rantrum, Husumer SV II
  Hermann, Lars 09.12.1979 2003 Bredstedter TSV
  Herpel, Martin 25.06.1983 2004 Rödemisser SV, Husumer SV
  Matthiesen, Udo 01.07.1973 2004 SZ Arlewatt
  Müller, Gerrit 12.02.1974 1995 Rödemisser SV
Trainer Hansen, Hans-Peter 30.03.1951 1994 Trainer Husumer SV II
Stab

Trainer

Fußball-Obmann

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Torwart-Trainer

Fanbeauftragter

Hans-Peter Hansen

Reinhard Grünhoff

Martin Dohrn

Bernd Friedrichsen

Frank Hansen

Lars-Oliver Reichard

 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Jugend-Obmann

Schriftführer

Rolf von Bartikowski Jan Deckmann Helge Pauls Anton Christiansen Helge Pauls

Sven Weißhaar

(Hier geht's per Klick zur Pressemappa)

Spielplan 2004/05 - Verbandsliga Schleswig-Holstein
Test 13.07.04 Husumer SV BW Friedrichstadt 9:0
es liegt kein Spielbericht vor
Test 17.07.04 TSV Tönning Husumer SV 1:4
es liegt kein Spielbericht vor
Test 23.07.04 Husumer SV Team weiß Husumer SV Team blau 4:1
es liegt kein Spielbericht vor
Test 31.07.04 Frisia 03 Lindholm Husumer SV 1:1
es liegt kein Spielbericht vor
KP 01.08.04 TSV St. Peter-Ording Husumer SV 1:4
es liegt kein Spielbericht vor
BZP 05.08.04 Husumer SV TSV Kropp 3:5
05.08.2004 Husumer SV - TSV Kropp 3:5 (1:1)

Kropp siegte verdient!

Acht Tore sahen die 267 Zuschauer im Friesenstadion - das war dann aber schon das Positivste aus Husumer Sicht, denn die Nordfriesen fanden nie ins Spiel. Sehr bissig im Zweikampf, ein unbedingter Siegeswille und eine geschlossene Mannschaftsleistung - das zeichnete die Gäste an diesen Sommerabend aus. Die SV hingegen wirkte planlos, zudem unsicher im Abwehrverhalten mit wenig durchdachtem Aufbauspiel. Auch wenn noch einige Akteure wegen Verletzung bzw. Urlaub fehlten, so darf man sich in heimischen Gefilden nicht vorführen lassen.
Der TSV übernahm sofort die Initiative und konnte bereits nach 13 Minuten die Führung durch Gehrke erzielen, Rogge hatte die Vorarbeit geleistet. Eine Minute später stand Petersen völlig frei und hätte das zweite Tor erzielen müssen, doch sein Kopfball strich über die Latte. Nach zwanzig Minuten kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel: Müller mit einem Heber (21.) und Alla (28.) scheiterten jedoch. Ingo Carstensen war in der 30. Minute erfolgreicher, denn sein strammer 16-Meter-Schuss klatschte vom Pfosten zum 1:1 ins Tor.
Konnten die Husumer die ersten Halbzeit noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, so brachen im zweiten Durchgang alle Dämme. Angetrieben vom überragenden Peer Rogge fielen die Tore wie am Fließband. Die Führung der Stormstädter durch Albertsen (54. - Elfmeter, Foul an Groth) egalisierte Rogge mit einem abgefälschten Schuss in der 55. Minute. Mark Böhnke (68. mit 14-Meter-Schuss), Christoph Hinrichs (73.,Kopfball nach Torwartfehler) und wieder Rogge (79.) schraubten das Ergebnis auf 2:5. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der TSV etwas nach. Carsten Groth nutzte dies aus und verkürzte mit einen sehenswerten Heber über Torhüter Wulff hinweg auf 3:5 (88.). Mit zwei Lattentreffern durch Rettkowski (84. Kopfball) und Albertsen (90., Fernschuss) hätten die Husumer fast noch den Ausgleich erzwungen. Doch das wäre völlig unverdient gewesen - Kropp stellte die eindeutig bessere Mannschaft an diesem Abend.

Tore: 0:1 Gehrke (13.), 1:1 Carstensen (30.), 2:1 Albertsen (Elfmeter, Foul an Groth), 2:2 Rogge (55.), 2:3 Böhnke (68.), 2:4 Hinrichs (73.), 2:5 Rogge (79.), 3:5 Groth (88.)
Zuschauer: 267
Schiedsrichter: Friedrichsen (SV Enge-Sande)
Aufstellung: Teubler - Cornils - Voß (74. Schyma), Rettkowski - C. Herpel, Carstensen, Groth, Alla (69. Petersen), M. Herpel, Hermann (46. M. Albertsen) - Müller.
Wulff - Ehrlich - Sämann, Heider - Gehrke (74. F. Rogge), P. Rogge, Bänsch (64. Hinrichs), Henning, Petersen (64. Sabotke) - Zeidler, Böhnke.

05. August 2004 · HI

BZP 08.08.04 Flensburg 08 Husumer SV 2:0

08.08.2004 Flensburg 08 - Husumer SV 2:0 (0:0)

Auch in Flensburg nichts zu holen!

Auch das zweite Spiel um den Bezirkspokal verlor die Elf von Hans-Peter Hansen - diesmal in Flensburg mit 0:2. Damit findet das Landespokal-Halbfinale definitiv ohne die SV statt. In dieser Hitzeschlacht präsentierte sich die Flensburger Elf mit gefälligem Aufbauspiel - auch das Sturmduo Schwarzwald und Carstensen deutete seine Gefährlichkeit an. Husum zwar bemüht, doch es läuft im Moment in keinem Mannschaftsteil nach Wunsch.
Nach einer insgesamt enttäuschenden ersten Halbzeit ohne nennenswerte Tormöglichkeiten steigerten sich die Akteure nach dem Wechsel. Bereits in der 47. Minute gelang Schwarzwald per Kopf das 1:0 für die Gastgeber nach einem Freistoß aus kurzer Distanz. Die größte Ausgleichsmöglichkeit vergab der Husumer Alla in der 70. Minute, sein Schuss wurde von Spielertrainer Schmidt noch von der Torlinie geschlagen. Bereits der nächste Flensburger Angriff brachte die Entscheidung: Yildirim setzte das Leder an die Latte, der Nachschuss von Sonnberg aus zwei Metern wurde von Torhüter Teubler großartig abgewehrt - doch Torben Carstensen staubte zum 2:0 für Flensburg ab (71.). Der Anschlusstreffer gelang den Nordfriesen nicht mehr, 08 verteidigte den Vorsprung geschickt über die Zeit.
»Wir haben verdient gewonnen und gute Ansätze gezeigt«, meinte Spielertrainer Schmidt nach dem Spiel. SV-Trainer Hansen konnte mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden sein: »Wir haben noch einige Defizite, das hat man heute deutlich gesehen.« In der Tat, die Husumer müssen sich noch gewaltig steigern um beim Punktspielstart am kommenden Wochenende nicht wieder das Nachsehen zu haben.

Tore: 1:0 Schwarzwald (47.), 2:0 Carstensen (71.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Schröder (Heide)
Aufstellung: Behrensen - Johannsen, Schmidt, Schulke, Lorenzen - Djebbi (58. Bosholm), Peper, Grossmann (58. Borges), Sonnberg - Carstensen, Schwarzwald (52. Yildirim).
Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - Voß, Carstensen (46. Alla), Groth, Albertsen, C. Herpel (58. M. Herpel) - Alim (58. Petersen), Müller.

10. August 2004 · HI

1. ST 13.08.04 Heider SV Husumer SV 0:2

Husum mit gelungenem Saisonauftakt!

13.08.2004

Heider SV - Husumer SV

0 : 2 (0:0)


1. Spieltag
 Heider SV
Husumer SV
 0:2
 TSV Plön
Flensburg 08 
 2:1
VfR Neumünster II 
Itzehoer SV 
 0:3
 FC Sörup-Sterup
 TSV Bordesholm
 4:5
 FC Kilia Kiel
SV Eichede 
 3:1
BSC Brunsbüttel 
Oldenburger SV 
 2:1
TSV Bargteheide 
TSV Kropp 
 0:3
SV Henst.-Rhen 
NTSV Strand 08 
 1:1
RW Moisling 
PSV Neumünster 
 2:0

Eine überzeugende Vorstellung zeigte die Husumer SV im Westküstenderby beim Heider SV zum Start in die Punktspielsaison. 350 Zuschauer sahen über weite Strecken eine einseitige Partie, denn die Gäste setzten die Dithmarscher gleich mächtig unter Druck. Bis zum Strafraum wurde gut kombiniert, der Ball lief flüssig durch die Husumer Reihen - doch Treffer wollten einfach nicht fallen. Schmerzlich wurden die verletzten Stürmer Fleige, Hansen und Matthiessen vermißt, Gerrit Müller lief zwangsweise als einzige Spitze auf. Einen Akteur bekamen die Heider nie in den Griff: Erion Alla, der eine überragende Partie hinlegte und seine Gegenspieler schier zur Verzweiflung brachte.

»Wir haben uns hier sehr gut präsentiert und sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine Linie gefunden. Leider haben wir die vielen Torchancen nicht genutzt«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. Alfred Hussner vom Heider SV konnte diese Niederlage verschmerzen: »Der Husumer Sieg ist hochverdient, die Elf hat einfach super gespielt. Meine Spieler müssen noch gewaltig zulegen.«

Nicht wieder zu erkennen war die SV nach den verpatzten Spielen im Bezirkspokal. Mit viel Elan und Einsatzbereitschaft wurde Heide sofort in der eigenen Hälfte eingeschnürt, doch eigenes Unvermögen und Torhüter Dau verhinderten den Torerfolg. Nach sechs Minuten die erste Möglichkeit durch Marohn, der jedoch vorbeiköpfte. Weitere Chancen durch Alla (9., Kopfball), Müller (11.) und Rettkowski (26., Kopfball) wurden knapp vergeben. Die einzige Torchance des Spiels für den Heider SV konnte Garloff nicht nutzen, Teubler reagierte großartig (29.). Kurz vor der Pause hatten die zahlreichen Husumer Fans wieder den Torjubel auf den Lippen, doch Dau im Heider Tor entschärfte zwei hundertprozentige Möglichkeiten von Gerrit Müller (41./45.).

Die Führung der Stormstädter gelang erst im zweiten Spielabschnitt: Christian Herpel zog aus 15 Metern unhaltbar ab, Alla hatte den Torschützen mustergültig freigespielt (73.). Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Gerrit Müller, der sich in der 88. Minute gegen die gesamte Heider Abwehr durchsetzte und Dau keine Abwehrchance mehr ließ. Großzügig vergaben die Nordfriesen weitere Gelegenheiten durch Alla (74.), Albertsen (81./83.), Alim (83.) und Groth (87.), der nur den Pfosten traf.

Fazit: Heide war mit dem 0:2 Endergebnis noch gut bedient, der Husumer Sieg hätte höher ausfallen müssen.  Tore: 0:1 C. Herpel (73.), 0:2 Müller (88.) Beste Spieler: Dau / Voß, Groth, Alla  Ecken: 4 : 10 Chancen: 1 : 15 Zuschauer: 350 Schiedsrichter: Holst (TuS Holtenau) Karten: Wichmann (51.), Holst (68.) / C. Herpel (36.) - alle Aufstellung: Dau - Sörensen - Giewat, Schwalm (79. Jöns) - Holst, Jarchow, Schulte (67. Lemke), Jensen, Schwarz (46. Parlak) - Wichmann, Garloff. Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski (67. Schyma) - C. Herpel, Carstensen (58. Alim), Groth, Hermann, Alla, Marohn (81. M. Albertsen) - Müller.
HI 13.08.2004
2. ST 21.08.04 Husumer SV TSV Plön 1:1

Vergeblich gegen Plöner Abwehrbollwerk angerannt!

21.08.2004

  Husumer SV - TSV Plön

1 : 1 (1:1)


2. Spieltag
 NTSV Strand 08
RW Moisling 
2:0
TSV Kropp 
FC Sörup-Sterup 
7:0
Oldenburger SV 
VfR Neumünster II 
1:2
PSV Neumünster 
BSC Brunsbüttel 
1:2
TSV Bordelholm 
FC Kilia Kiel
2:4
 Husumer SV
TSV Plön 
1:1
 SV Eichede
SV Henst.-Rhen 
0:3
 Flensburg 08
TSV Bargteheide 
0:0
Itzehoer SV 
Heider SV 
0:0

Eine wenig überzeugende Vorstellung bot die Husumer SV den 337 Zuschauern im ersten Heimspiel der Saison und kam gegen den Klassenneuling über eine Punkteteilung nicht hinaus. Zwar diktierte das Team von Trainer Hans-Peter Hansen über neunzig Minuten eindeutig das Geschehen und erarbeitete sich diverse Torgelegenheiten, scheiterte aber letztlich an der eigenen Abschlussschwäche, der mangelnden Kreativität im Offensivspiel und der defensiv ausgerichteten Taktik der Gäste, die sich zudem auf ihren exzellenten Torwart Bethke verlassen konnten.

Bestens gelaunt präsentierte sich Plöns Trainer Ismet Nac auf den anschließenden Pressekonferenz: »Natürlich bin ich mit dem Unentschieden mehr als zufrieden. Wir haben erfolgreich dagegengehalten, waren über neuzig Minuten konditionell gut drauf, und die Hintermannschaft stand sicher. Dazu hat Henning Knoll Husums Goalgetter Gerrit Müller ziemlich aus dem Spiel genommen. Alles hat super funktioniert, aus meiner Sicht ist der Punktgewinn verdient.« Weniger positiv fiel verständlicherweise das Fazit von Husums Coach Hans-Peter Hansen aus: »Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Trotz reichlicher Chancen haben wir aber besonders in der zweiten Halbzeit fußballerisch zu wenig geboten. Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir uns erheblich steigern.«

Mit Chancen von Ingo Carstensen (4. Minute) und Mario Albertsen per Kopfball (10.) starteten die Gastgeber in die Partie, beide Gelegenheiten vereitelte Torhüter Bethke jedoch souverän. Auch Carsten Groth's sehenswerte Volleyabnahme (21.) war nicht von Erfolg gekrönt, der Ball strich knapp über die Querlatte. Als die Führung der Hausherren eigentlich nur noch eine Frage der Zeit schien, erfolgte fast aus dem Nichts in der 26. Minute die kalte Dusche: Getreu dem alten Fußballer-Motto »Wenn Du nicht weißt, wohin mit dem Ball, hau ihn einfach in's Tor« zog Plöns Pascal Junge aus gut und gerne 25 Metern einfach mal ab, und zum Entsetzen der Husumer Fans senkte sich der Ball über Keeper André Teubler hinweg zum 0:1 ins Netz.

In einen Schockzustand versetzte der Rückstand die Heimmannschaft aber keineswegs. Nachdem René Marohn gerade noch abgeblockt worden war (28.), kamen die Gastgeber bereits in der 34. Minute zum Ausgleich durch Erion Alla, der nach Vorarbeit von Gerrit Müller am schnellsten reagierte und das Spielgerät aus dem Gewühl zum 1:1 in die Maschen spitzelte. Die Führung der Husumer in Durchgang eins verhinderte wieder Keeper Bethke, der sowohl René Marohn's Knaller aus der Distanz als auch den Nachschuss von Ingo Carstensen mit sehenswerten Reflexen entschärfte (40.).

Auch nach dem Wechsel Husum mit vielen Chancen zum Siegtreffer, doch Mario Albertsen (62. Kopfball drüber / 64. Schuss auf der Linie abgewehrt), Carsten Groth (69. Freistoß gehalten / 87. Freistoß knapp über das Tor), Marcell Voß (77. Distanzschuss gehalten), René Marohn (81. Freistoß gehalten) und Lars Hermann (86. aus spitzem Winkel volley verzogen) konnten den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Die seltenen Gelegenheiten von Plön bei Kontern verfehlten ihr Ziel allesamt deutlich.

Fazit: Es geht viel besser, wie der überzeugende Auswärtssieg zum Saisonauftakt in Heide gezeigt hat. Tore: 0:1 Junge (26.), 1:1 Alla (34.) Beste Spieler: Groth, Schyma, Voß / Bethke, Göben Ecken: 9 : 5 Chancen: 14 : 5 Zuschauer: 337 Schiedsrichter: Oliver Schmäl (Heikendorfer SV) Karten: C. Herpel (59.), Voß (74.) / Hinrichsen (43.), Grohmann (87.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski (5. Schyma), Marohn - C. Herpel, Carstensen (56. Petersen), Groth, M. Albertsen (80. Hermann), Alla - Müller. Bethke - Grohmann - Heine (89. Aewerdieck), Gast (79. Wulff), Knoll, Sonders - Göben, Hinrichsen, Junge, Buschinski (60. T. Bertizioglu) - Bresa.
SW 22.08.2004

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom TSV Plön,

Ihnen allen ein ganz herzliches "Hallo" im Friesenstadion zum ersten Heimspiel unseres
Teams in der Verbandsliga-Saison 2004/2005.

Nach drei richtig tollen Spielzeiten in der Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein mit 100
Begegnungen, 38 Siegen, 22 Unentschieden und 40 Niederlagen und der am Ende nur um
einen einzigen Punkt verpassten Qualifikation zur "Eingleisigen" geht es in dieser Saison
nun wieder in der Verbandsliga ran. Das wird schwer genug, denn die Klasse wurde nicht
nur auf 18 Mannschaften (vorher 16) aufgestockt, sondern ist insgesamt durchaus auch
als sehr stark einzuschätzen. Es steht uns also eine spannende Saison bevor, in der der
Meister direkt (also ohne Relegation) in die Oberliga Nord aufsteigt.

Richtig gut ist unser Team am vergangenen Wochenende in die Punktrunde gestartet.
Beim 2:0 Auswärtserfolg in Heide stimmte einzig die Torausbeute nicht so ganz, zu viele
Chancen wurden ausgelassen. Bei der verletzungsbedingten Stürmer-Ausfallquote derzeit
allerdings nicht unbedingt verwunderlich. Spielerisch und kämpferisch war es jedenfalls
ein exzellenter Auftritt, der Lust auf mehr macht. Besonders erfreulich natürlich auch
deshalb, weil unsere Vorstellungen im Bezirkspokal alles andere als berauschend waren.

Heute stellt sich mit dem TSV Plön ein Aufsteiger im Friesenstadion vor. Wahrlich kein
Leichtgewicht, haben unsere Gäste doch für einen echten Paukenschlag gesorgt, als sie in
ihrem ersten Spiel Flensburg 08 mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck zurück an die Förde
schickten. Der Selbstvertrauen dürfte deshalb entsprechend groß sein, wenn der Meister
der Bezirksoberliga Ost in's Friesenstadion einläuft.

Bei allem Respekt vor unseren Gästen: Wir haben in dieser Saison ein klasse Team beisammen, das nicht nur verjüngt wurde, sondern auch eine Menge spielerisches Potential und eine Perspektive hat. Greifen wir jetzt also in der Verbandsliga wieder an!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

Dieter Schleger nicht mehr Vorsitzender der Husumer SV


Der 01. 07. 2004 markierte einen Meilenstein in der Geschichte der Husumer SV: Dieter Schleger, dessen Name wie wohl kein anderer für den sportlichen Erfolg des im Jahre 1994 durch Fusion von Husum 18 und Frisia Husum entstandenen Vereins steht, hat sich von der Vorstandsarbeit zurückgezogen.

So bedauerlich die Entscheidung ist, so verständlich die Gründe, die Dieter nennt: "Die Belastungen durch meine Funktionen als 1. Vorsitzender und Ligaobmann einerseits und Unternehmer andererseits sind in letzter Zeit einfach zu groß geworden. Deshalb habe ich darum gebeten, mich von meinem Aufgaben und Verantwortlichkeiten im Verein zu entbinden. Selbstverständlich bleibe ich der Husumer SV aber weiter ganz eng verbunden."

Bereits im vergangenen Jahr hatte Dieter seinen Rückzug aus der aktiven Vereinsarbeit
angekündigt. Da jedoch ein Wechsel in der Vereinsführung während der laufenden Qualifikation zur eingleisigen Oberliga nicht ratsam erschien, hatte er auf ausdrückliche Bitte seiner Vorstandskollegen auf der ordentlichen Mitgliederversammlung im Januar 2004
noch einmal kandidiert und dort erneut ein einstimmiges Votum der Mitglieder erhalten.

Nach der Zusammenstellung des Mannschaftskaders für die bevorstehende Verbandsligasaison 2004 / 2005 inklusive der Verpflichtung junger und vielversprechender Talente, sah Dieter jetzt aber den richtigen Zeitpunkt für seinen Schritt gekommen.
Zunächst bis auf Weiteres hat unser 2. Vorsitzender, Rolf von Bartikowski, die Aufgaben
des 1. Vorsitzenden kommissarisch übernommen.

Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

Saisonauftakt nach Maß: Beim Auswärtssieg in Heide am vergangenen Wochenende
zeigte unser Team eine Klasseleistung. Oben im Bild Gerrit Müller, Sascha Rettkowski und
Erion Alla, unten Ingo Cornils und Marcell Voß (jeweils von links).
Szenen aus dem Spiel Heider SV – Husumer SV 0:2 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön  
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV  
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup  
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV  
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen  
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV  
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel  
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08  
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV  
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

Freitag, 20.08. Samstag, 21.08. Sonntag, 22.08
Strand 08 - RW Moisling Oldenburger SV - VfR NMS II SV Eichede - SV Henstedt-Rhen
TSV Kropp - FC Sörop-St. PSV NMS - BSC Brunsbüttel Flensburg 07 - TSV Bargteheide
TSV Bordesholm - Kilia Kiel Husumer SV - TSV Plön Itzehoer SV - Heider SV

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II  
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee  
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II  
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II*  
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche  
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II  
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.  
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II  
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II  
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig  
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. FC Tarp-Oeversee 1 1 0 0 5:2 3 3
1. VfR Schleswig 1 1 0 0 5:2 3 3
3. ETSV Weiche Flensburg 1 1 0 0 3:0 3 3
3. Tönninger SV 1 1 0 0 3:0 3 3
5. SV Enge-Sande 1 1 0 0 3:2 1 3
6. Husumer SV II 1 1 0 0 2:1 1 3
6. Bredstedter TSV 1 1 0 0 2:1 1 3
8. TSB Flensburg 1 1 1 0 3:3 0 1
8. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1 0 1 0 3:3 0 1
10. Flensburg 08 II 1 0 0 1 2:3 -1 0
11. TSV Nordmark Satrup 1 0 0 1 1:2 -1 0
11. TSV Lindewitt 1 0 0 1 1:2 -1 0
13. SV Dörpum 1 0 0 1 2:5 -3 0
14. FC Langenhorn 1 0 0 1 2:5 -3 0
15. DGF Flensborg 1 0 0 1 0:3 -3 0
15. Schleswig 06 1 0 0 1 0:3 -3 0

HEUTE ZU GAST IM FRIESENSTADION

... ist der TSV Plön

Mit einem beeindruckenden Durchmarsch von der Bezirksliga über die Bezirksoberliga Ost in die höchste Spielklasse Schleswig-Holsteins meldete sich der TSV Plön auf der "großen" Fußballbühne zurück. Als Aufsteiger dominierte unser heutiger Gast die BOL in der letzten Saison und erzielte hervorragende 75 Punkte mit einem Torverhältnis von 89:26. Beeindruckend besonders die Sturmleistung, denn Junge (23), Bresa (20) und Nac (16) kamen zusammen auf 59 Treffer.

Zumindest Ismet Nac wird uns im heutigen Spiel nicht mehr ärgern können, denn aus gesundheitlichen Gründen musste "Isi" das Tore schießen aufgeben und konzentriert sich
nur noch auf seinen Job an der Seitenlinie. Über das Saisonziel der Plöner gibt es nach
Aussage des Trainers keinerlei Zweifel: "Einzig der Klassenerhalt zählt für uns, und das wird richtig schwer. Andere Vereine haben ganz andere Möglichkeiten als wir". Aber Angst vor der neuen Spielklasse hat in Plön niemand, warum auch, denn für die meist jungen Akteure ist es ein riesiger Anreiz, in dieser attraktiven Liga spielen zu können.

Dass die Elf sich nicht zu verstecken braucht, bewies man zum Saisonauftakt gegen
Flensburg 08 am heimischen Schiffsthal. Mit 2:1 wurde die Mannschaft von der Förde
nach einen 0:1-Rückstand niedergerungen und die Serie ohne Niederlage im eigenen
Stadion seit April 2002 auch in der neuen Klasse fortgesetzt. Trumpf war auch in dieser
Partie das funktionierende Mannschaftsgefüge, denn man spielt seit vier Jahren fast in
der gleichen Besetzung, ist also hervorragend eingespielt.

Eines ist sicher: Unsere Jungs haben nach dem gelungenen Saisonauftakt beim Heider SV
erneut ein schweres Stück Arbeit vor sich. Ein besonderes Augenmerk wird sicherlich auf
Dennis Bresa und Pascal Junge gelegt werden müssen. Gespannt darf man auch sein, wie
sich unser von Ausfällen gebeutelter Sturm gegen den TSV durchsetzten kann.

Bernd Hulin

FANCLUB

Moin Moin liebe Fans und Freunde der Husumer SV,


die neue Saison ist mit einem Derbysieg gegen Heide gestartet, und natürlich war auch der Fan-Club wieder mit von der Partie (und hat mächtig für Stimmung und Unterstützung gesorgt, Anmerkung der Redaktion).

Doch wir sind ja nicht nur in der Saison aktiv. Während der Sommerpause haben wir an einigen Fußballturnieren teilgenommen und selber zusammen mit dem F.F.A. St. Pauli-Husum am 24. 07. 2004 unser 3. Hobbyturnier um den "Naschipark-Cup" sehr erfolgreich ausgetragen. Auch an der Mitorganisation und dem Sponsoring des Jugend-Fußball-Camps waren wir beteiligt (Näheres zum Camp siehe Seiten 29 und 31).

Auf die neuen Fahrtrouten in der Verbandsliga haben wir uns inzwischen auch eingestellt
und bei der Firma Rohde einen Fan-Bus gechartert, der uns zu den "nahen" Auswärtsspielen fährt. Dieser Bus bietet Platz für 22 Fahrgäste und erfreute sich bei der Premiere, der Auswärtsfahrt nach Heide, über besten Zuspruch und wird daher in Zukunft öfter eingesetzt.

Leider ist unsere angekündigte Fan-Homepage immer noch nicht ganz fertiggestellt, da
die Gestaltung doch mehr Zeit beansprucht, als wir ursprünglich erwartet hatten. Aber
aufgeschoben ist nicht aufgehoben, die Page kommt ganz bestimmt. Wir werden Sie über
den Start der "Macht von der Au" in das World-Wide-Web rechtzeitig informieren.

So, und nun feiern Sie die Husumer SV und unterstützen Sie unsere Jungs so gut und laut
wie Sie möchten.

Lars-Oliver Reichard

NEUZUGÄNGE IM BILD

Von links: Lars Jensen (Holstein Kiel A-Jugend), Ingo Carstensen (Heider SV), Michael
Petersen (DGF Flensborg A-Jugend), Sascha Albertsen (SZ Arlewatt) und Udo Matthiesen
(SZ Arlewatt)
Es fehlen: Marco Hansen (Husumer SV II) und Martin Herpel (Rödemisser SV)

ZÜCKEN SIE DIE KARTE

3. ST 29.08.04 TSV Bargteheide Husumer SV 0:2

Sieg mit Anlaufschwierigkeiten!

29.08.2004

TSV Bargteheide - Husumer SV

0 : 2 (0:2)


3. Spieltag
 FC Sörup-Sterup
Flensburg 08 
 0:5
Oldenburger SV 
PSV Neumünster 
 3:1
TSV Plön 
Itzehoer SV 
 1:4
FC Kilia Kiel 
TSV Kropp 
 3:3
 BSC Brunsbüttel
NTSV Strand 08 
 0:3
Heider SV 
VfR Neumünster II 
 1:0
TSV Bargteheide 
Husumer SV
 0:2
SV Henst.-Rhen
TSV Bordesholm 
 1:1
RW Moisling 
SV Eichede 
 1:1

Einen verdienten Auswärtssieg landete die Husumer SV beim letztjährigen Tabellenvierten der Verbandsliga in Bargteheide. Vor nur 92 Zuschauern kam unsere Elf dabei in der Anfangsphase gehörig ins Schwitzen, hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach dem 0:1 in der 9. Minute war der Drops jedoch gelutscht, die SV bestimmte eindeutig Ball und Gegner. Immer wieder wurden wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen, dem Gastgeber der Schneid abgekauft. Leider nur mit zwei Toren ging es in die Kabine, weitere Großchancen zur Resultatsverbesserung waren vorhanden.

Da die Platzherren sich auch im weiteren Spielverlauf nicht gegen die Nordfriesen durchsetzen konnten, brachte die Elf immer mehr Nickeligkeiten ins Spiel - Resultat waren einige unschöne Szenen und sechs gelbe Karten. Durch diese unnötige Hektik verflachte das Spiel im zweiten Durchgang zusehends, Husum versäumte es aber, weitere Tore zu erzielen.

»Wir haben hier den nötigen Siegeswillen gezeigt«, resümierte Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Nur in der Anfangsphase waren wir nicht gut sortiert, insgesamt haben wir nur wenige Chancen des Gegners zugelassen. Toll, hier gewonnen zu haben.« TSV-Trainer Reil konnte natürlich nicht zufrieden sein. »Nur in den ersten zehn Minuten haben wir das Spiel bestimmt, Husums Rezept ist aufgegangen. Wir haben den Faden völlig verloren und waren nicht in der Lage, das Spiel noch zu drehen.«

Die ersten Minuten des Spiels gingen klar an die Hausherren, die eindeutig das Spiel bestimmten und Husum überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließen. Die erste Möglichkeit vergab der TSV kläglich: In der 7. Spielminute setzte sich Acheampong auf der rechten Seite gekonnt durch, stand mutterseelenallein vor Teubler - zum Glück rettete der Torhüter großartig. Der anschließende Kopfball von Torjäger Kloetzner verfehlte das Gehäuse um zwei Meter. Neun Minuten Powerplay waren aber abrupt zu Ende, als Gerrit Müller das 0:1 nach einer mustergültigen Flanke von René Marohn erzielen konnte. Kompromisslos in der Abwehr, gefälliges Aufbauspiel und Chancen, um zwei Spiele zu entscheiden. Besonders auffällig die Zweikampfstärke der SV, Bargteheide kam überhaupt nicht ins Spiel. Husums Angreifer Müller hätte sechs Minuten später wieder ins Schwarze treffen können. Nach einem Flankenlauf von Groth stand Müller frei vor Bahr, der die präzise Flanke vor dem einschussbereiten Stürmer mit letzter Kraft entschärfen konnte. In der 17. Minute versuchte es Carsten Groth selbst, sein Schuss von der rechten Seite strich jedoch einen Meter am langen Eck vorbei. Ein Flugkopfball von Martin Herpel verfehlte nur um Zentimeter das Ziel, vorausgegangen war ein herrlicher Freistoß von Marohn (23.). Das 0:2 folgte noch vor dem Seitenwechsel: Eine Kopfballvorlage von Müller spitzelte Mario Albertsen in der 36. Minute aus kurzer Distanz an Bahr vorbei ins Tor. Möglichkeiten der Gastgeber waren nicht zu verzeichnen, immer wieder lief man sich schon im Mittelfeld fest.

Auch der zweite Durchgang begann wie der erste: Mit viel Elan und schwungvollen Angriffen versuchten die Gastgeber das Spiel noch zu drehen. Zwei Tormöglichkeiten durch Naderi (55.) und Umoru (55.) verfehlten nur knapp das Husumer Tor. Nach zehn Minuten war der Schwung jedoch vorbei, Husum beschränkte sich auf Konter und war eindeutig torgefährlicher. Mario Albertsen mit einem 25-Meter-Schuss, den Bahr gerade noch über die Latte lenken konnte, hatte das dritte Tor auf dem Stiefel (59.). Auch gegen Gerrit Müller konnte der Keeper großartig abwehren, aus vier Metern entschärfte er Müllers Geschoss (60.). Nachdem ein Abseitstor von Marohn, das nicht gegeben wurde (63.), hatte wieder Gerrit Müller die letzte Chance des Spiels. Nach einem 16-Meter-Schuss von Alla, den Bahr gerade noch erwischte, kam der Ball zum Husumer Torjäger. Doch aus zwei Metern zielte er zu ungenau, das Leder zischte am Tor vorbei (88.).

Fazit: Es sprang zwar kein berauschender Sieg heraus, doch durch Einsatz und Cleverness im Zweikampfverhalten beherrschte die Husumer Elf eindeutig das Spielgeschehen - der Sieg war verdient. Tore: 0:1 Müller (9.), 0:2 Albertsen (36.) Beste Spieler: Bahr / Schyma, Müller  Ecken: 5 : 5 Chancen: 5 : 13 Zuschauer: 92 Schiedsrichter: Müller (Altenkrempe) mit einer ausgezeichneten Leistung. Vorteilsauslegung: 1 a! Karten: Umoru (25.), Acheampong (43.), Schwarz (62.), Ballhausen (65.), Krezo (84.), Hofmann (85.) / Voß (65.), Carstensen (81.), Müller (87.) - alle Aufstellung: Bahr - Pophal - Ballhausen (65. Hofmann), Naderi - Umoru, Staczek (82. Esch), Krezo, Himborn, Krüger (32. Schwarz) - Acheampong, Kloetzner. Teubler - Cornils - Voß, Schyma - C. Herpel (74. Carstensen), M. Albertsen, Groth, Alla, Marohn - M. Herpel (82. Petersen), Müller (90. Strehlow).
Hi 29.08.2004
4. ST 04.09.04 Husumer SV FC Sörup-Sterup 5:1

Aufsteiger überfordert - Spiel auf ein Tor!

04.09.2004

  Husumer SV - FC Sörup-Sterup

5 : 1 (1:1)


4. Spieltag
 VfR Neumünster II
TSV Plön 
 0:1
NTSV Strand 08 
PSV Neumünster 
 0:3
TSV Bordesholm 
RW Moisling 
 1:3
TSV Kropp 
SV Henst.-Rhen 
 3:3
Husumer SV
FC Sörup-Sterup 
 5:1
Heider SV 
Oldenburger SV 
 0:0
SV Eichede 
BSC Brunsbüttel 
 2:0
Flensburg 08 
FC Kilia Kiel 
 0:3
Itzehoer SV 
TSV Bargteheide 
 1:1

Mit einem standesgemäßen Ergebnis kam die Husumer SV vor 373 Zuschauern zu einem auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Gegen einen harmlosen und völlig überforderten Aufsteiger, der nur zweimal vor dem Husumer Tor auftauchte, hätten mehr Tore fallen müssen. Sehr leichtsinnig gingen die Einheimischen in dieser einseitigen Partie mit den vorhandenen Möglichkeiten um, die Quittung folgte durch das 0:1 von Puttins prompt. Zwar konnte die Elf schnell ausgleichen, doch es dauerte bis zur 71. Minute, ehe die erlösende Führung gelang. Endlich lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen, Tore fielen nun zwangsläufig. Der Aufsteiger jetzt stehend K.O., ergab sich in sein Schicksal.

»Endlich haben wir mal fünf Tore geschossen«, meinte ein sichtlich zufriedener Trainer Hansen nach dem Spiel. »Nach dem 0:1 haben wir uns schwer getan, aber die Einstellung stimmte - der Sieg ist verdient.« Ein enttäuschter Gäste-Trainer Schuischel: »Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung, wir waren zum Schluss mit der Kraft am Ende.«

Mit Beginn der Begegnung setzten die Husumer das Gäste-Tor unter Druck, Sörup-Sterup kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In der ersten Viertelstunde schon vier Großchancen: Gerrit Müller mit einem Drehschuss aus 16 Metern (6.), Martin Herpel aus 10 Metern (7.) und René Marohn mit einem Weitschuss (14.) verpassten nur knapp. Gerrit Müller setzte nach einem herrlichen Zuspiel von Lars Hermann den Ball an den Innenpfosten, Torhüter Simonsen sprang das Leder in die Arme (8.). Die überraschende Führung für die Gäste erzielte Jörg Puttins in der 31. Minute. Bei einem Konter verletzte sich Macel Voß, Puttins stand völlig frei und ließ sich die Chance nicht nehmen. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Ein 16-Meter-Schuss von Müller wehrte Torhüter Simonsen noch ab, der Nachschuss von Erion Alla zappelte dann im Netz (36.).

Auch nach der Pause weiter Einbahnstraßenfußball, Husum drängte. Gerrit Müller verfehlte das Tor in der 51. Minute nur denkbar knapp, Mario Albertsens 30-Meter-Schuss landete an der Latte (53.). Durch den Feldverweis von Maier in der 54. Minute schwächten sich die Gäste selbst, die Tore fielen fast zwangsläufig. Mario Albertsen besorgte das erlösende 2:1 nach einer Ecke (71.). Drei Minuten später nahm Müller einen Pass von Christian Herpel auf und versenkte das Leder zum 3:1. Nach einem Freistoß von Strehlow war es der eingewechselte Michael Petersen, der sich in der 82. Minute energisch durchsetzte und vollendete. Die 84. Minute brachte das Endergebnis: Christian Herpel fasste sich ein Herz und erzielte mit einem fulminanten 25-Meter-Schuss das 5:1.

Fazit: Ein deutlicher Sieg der Husumer, die erst in der zweiten Halbzeit überzeugen konnten. Sörup-Sterup enttäuschte und muss gewaltig zulegen, um in der Klasse bestehen zu können. Tore: 0:1 Puttins (31.), 1:1 Alla (36.), 2:1 Albertsen (71.), 3:1 Müller (74.), 4:1 Petersen (82.), 5:1 C. Herpel (84.) Beste Spieler: Alla, Müller / Fehlanzeige! Ecken: 4 : 1 Chancen: 15 : 1 Zuschauer: 373 Schiedsrichter: Tural (TS Einfeld) Karten: Albertsen (11.), Petersen (75.) / Wölffel (20.), M. Suder (42.), Maier (54.), Puttins (59.) - alle / Maier (54. weg. Foulspiel) Aufstellung: Teubler - Voß (32. Strehlow) - Schyma, C. Herpel - Marohn, M. Albertsen, Carstensen, Alla, Hermann (65. Petersen) - M. Herpel (78. Alim), Müller. Simonsen - Henningsen - Metauge, Eichler - Rothe, Wölffel (24. Maier), M. Suder, Clausen, Wunderlich - Puttins, Andersen (61. Petersen).
Hi 04.09.2004

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom FC Sörup-Sterup,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum zweiten Heimspiel unserer Mannschaft in der
Verbandsliga-Saison 2004/2005. Wir hoffen, Sie hatten alle eine gute Anreise zu diesem
neuen "Nordderby".

Zwei Auswärtssiege in Heide und Bargteheide, dazwischen ein Unentschieden zu Hause
gegen Plön, sieben Zähler und Platz fünf punktgleich mit dem Tabellenführer stehen derzeit
als Bilanz zu Buche. Auch wenn im spielerischen Bereich bisher noch nicht alles ganz
rund lief und das Remis gegen Aufsteiger TSV Plön unnötig war: Der Saisonstart des Teams von Trainer Hans-Peter Hansen kann sich durchaus sehen lassen.

Zur Erinnerung: In unserer letzten Verbandsliga-Saison 2000/2001 standen wir nach
einem 1:1 zu Hause gegen den SV Henstedt-Rhen, einer 1:2 Auswärtsniederlage bei
TSB Flensburg und einem 3:0 in der Heimpartie gegen Frisia Lindholm mit nur vier Punkten
auf der Habenseite nach dem dritten Spieltag auf Tabellenplatz sieben. Am Ende wurden
wir Meister und stiegen in die Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein auf.

Ganz wichtig in der heutigen Begegnung wird es sein, von Anfang an voll konzentriert zur
Sache zu gehen, das vorhandene spielerische Potential abzurufen und endlich auch die
sich bietenden Chancen konsequenter auszunutzen. Da unsere Gäste vom Aufsteiger
FC Sörup-Sterup bisher drei derbe Niederlagen hinnehmen mussten, ist zu erwarten, dass
Trainer Günter Schuischel die Spielweise seine Jungs eher defensiv ausrichten wird, um
den Negativtrend umzukehren. Es wird also vermutlich auch Geduld gefragt sein, auf dem
Platz aber auch auf den Rängen.

Hoffen wir also, dass unser Team es schafft, an die exzellente Vorstellung aus dem Saisoneröffnungsspiel in Heide anzuknüpfen. Mit Ihrer Unterstützung, liebe Zuschauer, ist das natürlich leichter möglich. Die Mannschaft zählt auf Sie!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

Es stellt sich vor der

Förderverein der Fußballjugend und Fußballsparte
in der Husumer Sportvereinigung e. V.

Gründungsdatum: 14. März 1953
Mitglieder: zur Zeit 65
1. Vorsitzender: Sönke Gabriel, Osterreihe 8a, 25866 Mildstedt, Tel.: 04841/1627
2. Vorsitzender und Schriftführer: Dieter Schladetzky, Marienhofweg 15, 25813 Husum, Tel.: 04841/1505
Kassenwart: Alfred Lorenzen, Schloßgang 6, 25813 Husum, Tel.: 04841/61970
Beisitzer: Wolf Uhlemann, Wolfgang Grüner

Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

Zweikampfstärke demonstriert: René Marohn (rechts) hatte nicht nur seinen Gegenspieler im Griff, sondern sorgte darüber hinaus auch noch für viele Impulse in der Offensive. Im Hintergrund: Mario Albersen. Szene aus dem Spiel TSV Bargteheide – Husumer SV 0:2 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup  
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV  
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen  
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV  
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel  
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08  
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV  
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

Freitag, 20.08. Samstag, 21.08. Sonntag, 22.08
keine Spiele VfR NMS II - TSV Plön Heider SV - Oldenburger SV
  Strand 08 - PSV NMS SV Eichede - BSC Brunsbüttel
  TSV Bordesholm - - RW Moisling Flensburg 07 - Kilia Kiel
  TSV Kropp - SV Henstedt-Rhen Itzehoer SV - TSV Bargteheide
  Husumer SV - FC Sörop-St.  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II 2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee 0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II  
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II*  
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche  
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II  
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.  
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II  
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II  
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig  
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSV Kropp 3 2 1 0 13:3 10 7
2. Itzehoer SV 3 2 1 0 7:1 6 7
3. NTSV Strand 08 3 2 1 0 6:1 5 7
4. Kilia Kiel 3 2 1 0 10:6 4 7
5. Husumer SV 3 2 1 0 5:1 4 7
6. BSC Brunsbüttel 3 2 0 1 4:5 -1 6
7. SV Henstedt-Rhen 3 1 2 0 5:2 3 5
8. Flensburg 08 3 1 1 1 6:2 4 4
9. Rot-Weiß Moisling 3 1 1 1 3:3 0 4
10. TSV Bordesholm 3 1 1 1 8:9 -1 4
11. TSV Plön 3 1 1 1 4:6 -2 4
12. Oldenburger SV 3 1 0 2 5:5 0 3
13. VfR Neumünster II 2 1 0 1 2:4 -2 3
14. Heider SV 2 0 1 1 0:2 -2 1
15. SV Eichede 3 0 1 2 2:7 -5 1
16. TSV Bargteheide 3 0 1 2 0:5 -5 1
17. PSV Neumünster 3 0 0 3 2:7 -5 0
18. FC Sörup-Sterup 3 0 0 3 4:17 -13 0

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 4 3 1 0 14:8 6 10
2. Tönninger SV 3 3 0 0 12:2 10 9
3. FC Tarp-Oeversee 4 3 0 1 10:4 6 9
4. VfR Schleswig 3 2 1 0 12:6 6 7
5. ETSV Weiche Flensburg 3 2 0 1 7:4 3 6
6. FC Langenhorn 4 2 0 2 13:11 2 6
7. SV Enge-Sande 3 2 0 1 7:5 2 6
8. Husumer SV II 3 2 0 1 5:4 1 6
9. Bredstedter TSV 3 2 0 1 5:5 0 6
10. TSB Flensburg 3 1 2 0 8:5 3 5
11. TSV Nordmark Satrup 4 1 1 2 6:10 -4 4
12. SV Dörpum 3 0 1 2 4:8 -4 1
13. Flensburg 08 II 3 0 0 3 3:10 -7 0
14. Schleswig 06 3 0 0 3 2:9 -7 0
15. TSV Lindewitt 3 0 0 3 1:9 -8 0
16. DGF Flensborg 3 0 0 3 3:12 -9 0

HEUTE ZU GAST IM FRIESENSTADION

... ist der FC Sörup-Sterup

Mit unserem heutigen Gegner stellt sich ein weiterer Aufsteiger, diesmal aus der BOL Nord, im Friesenstadion vor. Durch die Fusion der Vereine STV Sörup und TSV Sterup vor fünf Jahren entstand ein erfolgreicher Fußballverein in Angeln, der immerhin zweimal die Meisterschaft in der Bezirksoberliga gewinnen konnte. Scheiterte die Elf von Trainer Günter Schuischel im Vorjahr noch in der Aufstiegsrunde am TSV Bargteheide und dem VfR Neumünster II, so gelang in diesem Jahr der große Wurf. Durch den Verzicht der Kicker aus Dornbreite waren diesmal keine Aufstiegsspiele zu bestreiten, und der FC hatte sein großes Ziel erreicht.

Dass der Club als Außenseiter in die Saison geht und als Abstiegskandidat gehandelt wird, stört die Verantwortlichen wenig. Beim Aufsteiger ist man sich nämlich dieser Rolle
bewusst, die Lichter gehen auch bei einem eventuellen Abstieg nicht aus. Der überwiegende Teil der Spieler würde dem Verein dann weiter die Treue halten, dessen ist man sich sicher. Eines zeichnete die Angelner Mannschaft schon immer aus: Ein ungeheures Zusammengehörigkeitsgefühl. Ob das reicht, bleibt abzuwarten – mit Martin Andersen und Jörg Puttins verfügen nur zwei Akteure über Verbandsligaerfahrung.

Dass die Spielzeit in der neuen Klasse kein Zuckerschlecken wird, musste das Team schon leidvoll erfahren. Zwar zog man sich in der ersten Begegnung beim 4:5 gegen den
TSV Bordesholm noch achtbar aus der Affäre, doch bereits die "0:7-Lehrstunde" beim
TSV Kropp sorgte für Ernüchterung. Am letzten Wochenende wurde erneut deutlich
verloren, diesmal mit 0:5 gegen Flensburg 08.

Trotzdem hat unsere Elf heute ganz sicher keine leichte Aufgabe vor sich, denn es ist
davon auszugehen, dass der FC Sörup-Sterup mit einer defensiv ausgerichteten Taktik antreten wird. Und eine solche Spielweise des Gegners liegt unserer Mannschaft bekanntlich nicht besonders.

Bernd Hulin

FANCLUB

Ehre, wem Ehre gebührt: Pokalübergabe nach dem großen Hobbyturnier der "Macht von der
Au" und "F.F.A. St. Pauli-Husum" am 24.07.2004. Dieses Turnier um den "Naschipark-Cup"
fand bereits zum dritten Mal statt und war erneut ein voller Erfolg (Photo: Kay Ruge).

Lars-Oliver Reichard

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

5. ST 18.09.04 FC Kilia Kiel Husumer SV 3:0

Verdiente Niederlage beim neuen Spitzenreiter!

18.09.2004

FC Kilia Kiel - Husumer SV

3 : 0 (1:0)


5. Spieltag
 Oldenburger SV
NTSV Strand 08 
 0:0
PSV Neumünster 
SV Eichede 
 0:2
TSV Plön 
Heider SV 
 0:2
FC Sörup-Sterup 
Itzehoer SV 
 2:4
FC Kilia Kiel 
Husumer SV
 3:0
BSC Brunsbüttel 
TSV Bordesholm 
 3:4
SV Henst.-Rhen 
Flensburg 08 
 2:0
TSV Bargteheide 
VfR Neumünster II 
 1:1
RW Moisling 
TSV Kropp 
 1:1

Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck kehrte die Husumer SV vom Gastspiel beim neuen Spitzenreiter FC Kilia zurück. Die Kieler beeindruckten besonders in der ersten Halbzeit, zeigten den Gästen dabei deutlich ihre Grenzen auf und knüpften nathlos an die guten Leistungen der letzten Wochen an. Die SV enttäuschte, konnte die an sie gesteckten Erwartungen in keiner Weise erfüllen. Nach dem frühen Rückstand wirkte die Elf unkonzentriert und unentschlossen, nur eine Torchance im ersten Durchgang, das ist gegen einen Gegner dieser Kategorie zu wenig.

»Kilia war in der ersten Halbzeit sehr agil und hätte mehr Tore schießen können«, meinte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Wir waren nicht zwingend genug und haben zu wenig Druck entwickelt.« Ein strahlender FC-Trainer Frank Drews resümierte: »Wir haben sehr agressiv begonnen, eine höhere Führung in der Anfangsphase wäre möglich gewesen. Es ist ein verdienter Sieg meiner Mannschaft - wir freuen uns, Tabellenführer zu sein.«

Mit sehr viel Engagement starteten die Kieler ins Spiel, setzten die Stormstädter sofort unter Druck. Bereits nach 49 Sekunden gelang Florian Tinnemann mit einem trockenen 14-Meter-Schuss die 1:0-Führung, vorausgegangen war ein weiter Einwurf von der linken Seite. Die Husumer Abwehr sah dabei nicht gut aus, die Zuordnung stimmte überhaupt nicht, der Torschütze kam völlig frei zum Schuss. Kilia machte weiter Dampf, Timo Grabowski traf nach einem Flankenlauf des starken Laubinger nur den Pfosten (14.). Sturmführer Behling scheiterte gleich zweimal denkbar knapp (21./24.). Nach einem erneuten Flankenlauf von Laubinger verzog Christoph Schultz in der 28. Minute aus 16 Metern. Jetzt konnten die Nordfriesen das Spiel etwas beruhigen, ohne sich entscheidend durchsetzen zu können. Erst in der 45. Minute stand Gerrit Müller frei vor Torwart Schurbohm, verzog jedoch überhastet - die einzig nennenswerte Möglichkeit aus Husumer Sicht.

Mit Beginn der zweiten Hälfte erarbeitete sich die SV zunehmend mehr Spielanteile, wirkte jetzt wesentlich konzentrierter. Die Abwehr der Kieler stand jedoch sicher und ließ nur wenige Chancen zu. Gerrit Müller konnte in der 50. Minute noch gerade abgeblockt werden (50.), doch zehn Minuten später kam der Stürmer frei zum Schuss - aus kurzer Distanz verzog Müller jedoch. Eine weitere gute Gelegenheit ließ Jakob Strehlow in der 76. Minute aus. Nachdem er die gesamte Abwehr düpiert hatte, zielte er zu ungenau und verfehlte das Tor. In der Schlussphase warfen die Husumer alles nach vorne, Kilia konterte geschickt und kam durch Timon Dehner (85.) und einen präziesen Freistoß von Libero Schmitz (87.) zu einem verdienten Sieg.

Tore: 1:0 Tinnemann (1.), 2:0 Dehner (85.), 3:0 Schmitz (87.) Beste Spieler: Schmitz, Laubinger,Tinnemann / C. Herpel  Ecken: 7 : 2 Chancen: 10 : 4 Zuschauer: 220 Schiedsrichter: Martin Melfsen (TSV Nord) Karten: Ziesecke (53.), Dehner (73.) / M. Herpel (36.), C. Herpel (87.), Teubler (89.) - alle Aufstellung: Schurbohm - Schmitz - Dehner, Ziesecke - Hartung (62. Hipp), Grabowski (83. Jäger), Drissner, Schultz, Laubinger - Behling (67. Hinrichs), Tinnemann. Teubler - C. Herpel - Rettkowski, Schyma - Marohn, M. Albertsen, Groth (58. Carstensen), Strehlow, Hermann (71. Alim) - M. Herpel (46. Petersen), Müller.
Hi 18.09.2004
6. ST 25.09.04 Husumer SV SV Henstedt-Rhen 2:4

Clevere Gäste - Henstedt-Rhen auf dem Weg nach oben!

25.09.2004

Husumer SV - SV Henstedt-Rhen

2 : 4 (0:0)


6. Spieltag
 VfR Neumünster II
FC Sörup-Sterup 
 3:2
TSV Plön 
Oldenburger SV 
 5:0
TSV Bordesholm 
PSV Neumünster 
 4:0
TSV Kropp 
BSC Brunsbüttel 
 4:1
Husumer SV
SV Henst.-Rhen 
 2:4
Heider SV 
TSV Bargteheide 
 2:0
SV Eichede 
NTSV Strand 08 
 2:1
Flensburg 08 
RW Moisling 
 4:4
Itzehoer SV 
FC Kilia Kiel 
 6:2

Die erste Heimniederlage der Saison kassierte die Husumer SV vor 329 Zuschauern, obwohl sich die Elf gegenüber dem letzten Wochenende deutlich verbessert zeigte. Der Einsatzwille stimmte, doch das Aufbauspiel wirkte oft zu ungenau. Dennoch waren genügend Torchancen vorhanden, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Henstedt-Rhen siegte etwas glücklich, aber keineswegs unverdient. Mit einer offensiven Grundausrichtung brachten die Gäste immer wieder Gefahr vor das Husumer Tor. In den entscheidenden Szenen wirkten die Spieler abgeklärter und cleverer in den Zweikämpfen - die vorhandenen Möglichkeiten wurden optimal ausgenutzt.

Ein begeisterter Gäste-Trainer Martens: »Wir sind überglücklich, hier gewonnen zu haben. Nach einem Rückstand haben wir das Spiel noch umgebogen, voll auf Sieg gespielt. Unser Siegeswille war unverkennbar.« Husums Trainer Hansen resümierte: »Henstedt-Rhen hat spielerische Klasse gezeigt, das hat letztlich den Ausschlag gegeben. Mit der Leistung meiner Elf bin ich dennoch zufrieden. Wir haben zugelegt, müssen uns aber weiter stabilisieren.«

Mit einem Paukenschlag der Gäste begann die Partie: Sven Günther düpierte in der 5. Minute die gesamte Husumer Abwehr, aus 16 Metern hämmerte er das Leder auf das Tor - André Teubler zeigte sich jedoch reaktionsschnell und wehrte noch ab. Dies sollte die einzige gefährliche Szene der Rhener in der ersten Halbzeit gewesen sein. Die Nordfriesen immer wieder mit der Möglichkeit zur Führung, den überragenden Gerrit Müller bekamen die Gäste nie in den Griff. Nach einem Zuspiel von Hermann zirkelte Müller das Leder nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (11.), zwei Minuten später bekam Torhüter Hagemann gerade noch den Fuß zum Ball, der Husumer Torjäger hätte nur noch einzuschieben brauchen. Ein herrlicher Angriff über Groth und Hermann (23.) brachte ebenso wenig die Führung, wie ein strammer 20-Meter-Schuss durch Strehlow (40.).

Ein Spitzenspiel bekamen die Fans aber erst in der zweiten Halbzeit zu sehen, jetzt kam deutlich mehr Leben in die Begegnung. Die verdiente Führung für die Hausherren erzielte Gerrit Müller per Kopfballaufsetzer nach einem Eckball von Marohn in der 49. Minute. Mit zunehmender Spielzeit verstärkten die Gäste den Druck, zeigten jetzt spielerische Klasse. Nach einem Freistoß nutzte der agile Sven Günther die Verwirrung im Husumer Strafraum und vollendete zum 1:1 (67.). Im Gegenzug hätte die HSV wieder die Führung erzielen können, doch Jakob Strehlow verfehlte nur knapp. Tobias Homp setzte sich in der 71. Minute gekonnt durch und vollendete zum 1:2. Gerrit Müller konnte zwei Minuten später nach einem schnellen Angriff zum 2:2 ausgleichen. Die Gäste gaben sich mit dem Unentschieden aber nicht zufrieden, spielten weiter auf Sieg. Ein abgefälschter Schuss von Benjamin Bach schlug unhaltbar im Husumer Tor ein (79.), vier Minuten später stellte Sven Günther das 2:4-Endergebnis her. Die letzte Möglichkeit auf Husumer Seite: René Marohn zirkelte den Ball nach einem Freistoß knapp am Pfosten vorbei (87.).

Fazit: Auch das zweite Spitzenspiel innerhalb einer Woche ging für die Husumer SV verloren. Die Elf hat sich noch nicht gefunden und muss sich steigern. Die Gäste hingegen sind weiter ungeschlagen und auf dem Weg an die Tabellenspitze. Tore: 1:0 Müller (49.), 1:1 Günther (67.), 1:2 Homp (71.), 2:2 Müller (73.), 2:3 Bach (79.), 2:4 Günther (83.) Beste Spieler: Müller / Hasenkamp, Bach, Günther Ecken: 5 : 6 Chancen: 10 : 7 Zuschauer: 329 Schiedsrichter: Mario Luck (Oldenburger SV) Karten: Strehlow (43.), Müller (55.), Schyma (66.), Hermann (74.), Cornils (88.) / alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Rettkowski, Schyma - C. Herpel (82. Matthiesen), Strehlow, Groth, Marohn, Carstensen (82. Alim) - Hermann (79. Petersen), Müller. Hagemann - Vogel - Ebeling, Danylow (66. Obertopp) - Möller, Homp, Schellenberg (57. Maurer), Hasenkamp, Exposito - Bach, Günther.
Hi 25.09.2004

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom SV Henstedt-Rhen,

wir begrüßen Sie ganz herzlich im Friesenstadion zum dritten Heimspiel unseres Teams in
der Verbandsliga-Saison 2004/2005 und hoffen, dass Sie alle eine gute Anreise hatten.
Am vergangenen Wochenende hat es uns also auch erwischt, im Auswärtsspiel bei Kilia
Kiel gab es mit 0:3 die erste Saisonniederlage. Zwar fehlten uns in dieser Partie wieder
diverse Stammkräfte – die starke Vorstellung der Kilia-Truppe von Trainer Frank Drews
muss man dennoch fair und neidlos anerkennen.

Heute geht es nun im "Verfolgerduell" gegen den SV Henstedt-Rhen. Erinnern Sie sich?
Genau 1.498 Tage liegt der letzte Auftritt unserer Gäste im Friesenstadion zurück. Am
ersten Spieltag der Saison 2000/2001 (19.08.2000) endete die Begegnung nach Treffern
von Gerrit Müller und Tobias Homp 1:1 unentschieden.

Auch wenn beide Spieler heute wieder dabei sind, in der Zwischenzeit ist viel passiert, und
die Teams haben personell natürlich einen neuen "Anzug" erhalten. Dass der bei den
Rhenern gut passt, haben die Martens-Schützlinge bereits bewiesen: Zwei Siege (3:0 in
Eichede, 2:0 zu Hause gegen Flensburg 08) sowie drei Remis (1:1 zu Hause gegen Strand,
1:1 bzw. 3:3 in Bordesholm und Kropp) stehen zu Buche. Niederlagen? Fehlanzeige!
Dementsprechend selbstbewusst wird der letztjährige Verbandsliga-Vizemeister und Teilnehmer an der Oberliga-Aufstiegsrunde heute antreten, kann er sich doch auch auf die
Routine der beiden Ex-Profis Tobias Homp und Thomas Vogel verlassen. Dazu hat man mit
dem jungen Michael Exposito vom VfL Lohbrügge einen Spieler an Land gezogen, der in
fünf Spielen bereits vier Mal getroffen hat.

Die Aufgabe für unser Team ist also schwer – unlösbar ist sie allerdings nicht, und die
Jungs von Trainer Hans-Peter Hansen werden alles daran setzen, in der heutigen Partie
die Scharte vom letzten Wochenende auszuwetzen. Unterstützen Sie sie dabei!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

Regelung des Aufstiegs in die Oberliga Nord

Nachdem in der vergangenen Saison, bedingt durch die Zusammenlegung der Oberligen
Hamburg/Schleswig-Holstein und Niedersachsen/Bremen zur neuen eingleisigen Oberliga
Nord, ein einmaliges und besonderes Qualifizierungsverfahren galt, ist die Regelung jetzt
einfacher gestaltet:

Ab der Spielzeit 2004/2005 gibt es fünf Aufsteiger in die Oberliga Nord. Aufstiegsberechtigt
sind die jeweiligen Meister der drei Verbandsligen Bremen, Hamburg, Schleswig-Holstein sowie die beiden Meister der Niedersachsen-Ligen Ost und West.
Das Aufstiegsrecht entfällt, wenn der betreffende Verein bereits mit einer Mannschaft am
Spielbetrieb der Oberliga teilnimmt, auf sein Aufstiegsrecht verzichtet oder aber seine
wirtschaftliche Leistungsfähigkeit im Lizenzierungsverfahren nicht nachweisen kann.
In diesen Fällen geht die Anwartschaft auf den Nächstplazierten der jeweiligen Liga über.

Ob die neue Regelung letztlich gerecht ist (Kritiker bemängeln beispielsweise, dass der
kleinste Fußballverband Bremen dadurch bevorteilt wird) mag dahingestellt bleiben. Eines ist jedenfalls sicher: Wer aufsteigen will, muss zunächst mal Meister werden.

Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

Engagiert aber glücklos: Jakob Strehlow (am Ball) bemühte sich bei seinem ersten Einsatz über neunzig Minuten in dieser Saison um Ordnung im Mittelfeld und hätte nach einer feinen Einzelleistung fast den Ausgleich erzielt.

Szene aus dem Spiel Kilia Kiel – Husumer SV 3:0 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen  
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV  
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel  
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08  
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV  
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

Freitag, 20.08. Samstag, 21.08. Sonntag, 22.08
keine Spiele VfR NMS II - FC Sörup-Sterup Heider SV - TSV Bargteheide
  TSV Plön - Oldenburger SV SV Eichede - NTSV Strand 08
  TSV Bordesholm - PSV NMS Itzehoer SV - Kilia Kiel
  TSV Kropp - BSC Brunsbüttel  
  Husumer SV - SV Henstedt-Rhen  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II 2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee 0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II 5:1
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II* 0:2
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche 5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II  
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.  
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II  
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II  
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig  
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Kilia Kiel 5 4 1 0 16:6 10 13
2. Itzehoer SV 5 3 2 0 12:4 8 11
3. Husumer SV 5 3 1 1 10:5 5 10
4. SV Henstedt-Rhen 5 2 3 0 10:5 5 9
5. TSV Kropp 4 2 2 0 16:6 10 8
6. NTSV Strand 08 5 2 2 1 6:4 2 8
7. Rot-Weiß Moisling 4 2 1 1 6:4 2 7
8. SV Eichede 5 2 1 2 6:7 -1 7
9. TSV Bordesholm 5 2 1 2 13:15 -2 7
10. TSV Plön 5 2 1 2 5:8 -3 7
11. BSC Brunsbüttel 5 2 0 3 7:11 -4 6
12. Oldenburger SV 5 1 2 2 5:5 0 5
13. Heider SV 4 1 2 1 2:2 0 5
14. Flensburg 08 5 1 1 3 6:7 -1 4
15. VfR Neumünster II 4 1 1 2 3:6 -3 4
16. PSV Neumünster 5 1 0 4 5:9 -4 3
17. TSV Bargteheide 5 0 3 2 2:7 -5 3
18. FC Sörup-Sterup 5 0 0 5 7:26 -19 0

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. FC Tarp-Oeversee 7 5 0 2 17:9 8 15
2. TSB Flensburg 6 4 2 0 22:11 11 14
3. Tönninger SV 6 4 1 1 14:6 8 13
4. Husumer SV II 6 4 0 2 13:11 2 12
5. VfR Schleswig 6 3 2 1 15:9 6 11
6. ETSV Weiche Flensburg 6 3 1 2 16:12 4 10
7. SV Dörpum 6 3 1 2 14:11 3 10
8. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 6 3 1 2 17:15 2 10
9. FC Langenhorn 7 3 1 3 17:15 2 10
10. SV Enge-Sande 6 3 0 3 13:15 -2 9
11. TSV Nordmark Satrup 6 2 1 3 14:14 0 7
12. Bredstedter TSV 6 2 1 3 6:14 -8 7
13. Schleswig 06 6 2 0 4 8:12 -4 6
14. DGF Flensborg 6 1 0 5 9:20 -11 3
15. Flensburg 08 II 6 0 2 4 7:16 -9 2
16. TSV Lindewitt 6 0 1 5 1:13 -12 1

RÜCKSCHAU

Husumer SV – FC Sörup-Sterup 5:1 (1:1)

Vor 373 Zuschauern kam die Husumer SV zu einem auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Gegen einen harmlosen Aufsteiger, der nur zweimal vor dem Husumer Tor auftauchte, hätten auch mehr Treffer fallen können. Allerdings ging die SV in dieser einseitigen Partie zu leichtsinnig mit den vorhandenen Möglichkeiten um, die Quittung folgte durch das 0:1 von Puttins prompt. Zwar konnte unsere Elf schnell ausgleichen, doch es dauerte bis zur 71. Minute, ehe die erlösende Führung gelang. Endlich lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen, Tore fielen nun fast zwangsläufig.

Mit Beginn der Begegnung setzten die Husumer das Gäste-Tor unter Druck, der FC kam
kaum aus der eigenen Hälfte heraus. Chancen fast im Minutentakt durch Gerrit Müller
(6.), Martin Herpel (7.) und René Marohn (14.). Die größte Möglichkeit durch Gerrit
Müller bereits in der 8. Minute: Nach einem herrlichen Zuspiel von Lars Hermann setzte
Müller den Ball an den Innenpfosten, Torhüter Simonsen sprang das Leder in die Arme.
Nach der überraschenden Führung durch Puttins (31.) gelang Erion Alla nach Vorarbeit
von Gerrit Müller der Ausgleich (36.). Im zweiten Durchgang konnten die Gäste dem Druck
nicht mehr stand halten, der FC schwächte sich zudem durch einen Platzverweis selbst.
Mario Albertsen besorgte das erlösende 2:1 (54.), drei Minuten später versenkte Gerrit
Müller das Leder zum 3:1. Der eingewechselte Michael Petersen setzte sich in der
82. Minute energisch durch und vollendete nach einem Freistoß. Für das Endergebnis war
Christian Herpel verantwortlich: Mit einem fulminanten 25-Meter-Schuss traf er zum 5:1
unhaltbar in die Maschen (84.).

FC Kilia Kiel – Husumer SV 3:0 (1:0)

Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck kehrte unsere Mannschaft vom Gastspiel beim
neuen Spitzenreiter zurück. Die Kieler beeindruckten besonders in der ersten Halbzeit und
knüpften nahtlos an die guten Leistungen der letzten Wochen an. Husum enttäuschte
dagegen, nach dem frühen Rückstand wirkte die Elf unkonzentriert und unentschlossen.
Nur eine einzige Torchance im ersten Durchgang, das war gegen einen Gegner dieser
Kategorie zu wenig.

Mit sehr viel Engagement starteten die Kieler in die Begegnung und machten enorm Druck. Bereits nach 49 Sekunden gelang Florian Tinnemann mit einem trockenen 14-Meter-Schuss die Führung. Die Husumer Abwehr sah dabei nicht gut aus, der Torschütze kam völlig frei zum Abschluss. Kilia machte weiter Dampf: Grabowski mit einem Pfostenschuss (14.), Sturmführer Behling (21./24.) und Schultz (28.) hätten das Ergebnis bereits frühzeitig ausbauen können. In der zweiten Halbzeit kam unsere Elf besser ins Spiel, ohne jedoch große Torgefahr zu entwickeln. Kilia präsentierte sich abgeklärter und erzielte nach einem Konter durch Dehner (85.) und durch einen präzisen Freistoß von Libero Schmitz (87.) noch zwei Treffer zum verdienten Sieg.

Bernd Hulin

FANCLUB

Träumerei eines Fans...

Ich träume davon, dass die Saison zu Ende ist und unsere Erste im letzten Spiel der Saison mit einem 4:0 Sieg zuhause gegen Heide die Meisterschaft in der Verbandsliga mit drei Punkten Vorsprung auf Henstedt-Rhen geholt hat und damit in die Oberliga zurückkehrt.

Ich träume davon, dass sich die Zweite in einem packenden Finish durchsetzt, Meister der Bezirksoberliga wird und damit die Wachablösung in der Verbandsliga einläutet. Denn in meinen Träumen hat ja unsere Erste der Zweiten elegant den Platz in dieser Klasse freigemacht.

Ich träume davon, dass die Dritte, als die große Überraschung in der Kreisliga NF, ebenfalls den Titel holt und Rolf Flatterich zum Meistertrainer macht.

Ich träume davon, dass die Vierte sich fängt und am Ende auf einem Platz im gesicherten
Mittelfeld der Kreisklasse A landet.

Ich träume davon, dass die Fünfte sich wieder einmal mit ihrer sagenumwobenen
Cleverness die Meisterschaft in der Kreisklasse B Süd holt

Und ich träume davon, dass alle 17 Jugendteams, die Frauen und die Altliga das erreichen,
was sie sich vorgenommen haben.

Das Potential, diese Träume zu verwirklichen, ist vorhanden. Nutzen wir die Chancen, die
sich bieten und lassen die Träume wahr werden. Für den Verein, für die Spieler, für die
Fans, für Husum!

Herzlichst ein "Träumer"?

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

7. ST 03.10.04 SpVg Rot-Weiß Moisling Husumer SV 2:3

Husum verdienter Sieger in packendem Verbandsligaspiel!

03.10.2004

RW Moisling - Husumer SV

2 : 3 (1:1)


7. Spieltag
 Oldenburger SV
SV Eichede 
1:2
PSV Neumünster 
TSV Kropp 
0:2
NTSV Strand 08 
TSV Bordesholm 
4:1
FC Sörup-Sterup 
Heider SV 
0:1
FC Kilia Kiel 
VfR Neumünster II 
2:3
 BSC Brunsbüttel
Flensburg 08 
0:1
TSV Bargteheide 
TSV Plön 
2:1
 SV Henst.-Rhen
Itzehoer SV 
2:3
RW Moisling 
Husumer SV
2:3

Mit drei wichtigen Punkten kehrte die Husumer SV vom Auswärtsspiel in Moisling zurück und hielt damit Anschluss zur Tabellenspitze. In einem interessanten und abwechslungsreichen Verbandsligaspiel zeigten die Nordfriesen eine großartige kämpferische Leistung, besaßen zudem die reifere Spielanlage. Der Sieg ist als verdient zu bezeichnen, da sich die SV die weit aus größeren Tormöglichkeiten erarbeitete.

HSV-Trainer Björn Fleige, der den im Urlaub befindlichen Hans-Peter Hansen erfolgreich vertrat, hatte natürlich nach Spielschluss gut lachen: »Wir haben eine gute kämpferische Leistung geboten und verdient gewonnen. Der Sieg ist nach den beiden verlorenen Spielen sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Tormöglichkeiten des Gegners haben wir kaum zugelassen.« Moislings Spielertrainer Hasko Behrens: »Nach der zweiwöchigen Pause wegen der Spielausfälle sind wir nur schwer in Tritt gekommen. Der Husumer Sieg ist verdient, da wir uns kaum Torchancen herausspielen konnten.«

Die SV startete mit viel Engagement und einer guten kämpferischen Einstellung. Der Gegner wurde sofort attackiert, die Zweikämpfe wurden gesucht und überwiegend erfolgreich bestritten. Die ersten dreißig Minuten gingen klar an die Husumer, zwei dicke Torchancen waren die Ausbeute. Erion Alla hatte bereits in der 7. Spielminute die erste Gelegenheit, sein Drehschuss aus 16 Metern wurde jedoch von Torhüter Pekrun entschärft. Sieben Minuten später stand Gerrit Müller völlig frei vor dem Torwart, der jedoch in letzter Sekunde noch eingreifen konnte. Etwas überraschend die Führung für die Platzherren in der 27. Minute. Nach einem weiten Einwurf sprang der Ball über die Abwehrspieler hinweg - Hasko Behrens´ Schussversuch konnte noch abgeblockt werden, doch Christopher Strunck stand völlig frei und hämmerte den Ball unhaltbar für Teubler aus sieben Metern ins Tor. RW drängte weiter, doch den Nordfriesen gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Zunächst verfehlte Carsten Groth das Tor nur knapp (33.), doch in der 40. Minute war es der großartig aufspielende Christian Herpel, der das verdiente 1:1 markierte. Mit dem Außenrist schloss er einen herrlichen Angriff über Hermann und Müller aus 16 Metern erfolgreich ab. In der Schlussminute der ersten Halbzeit hatte Gerrit Müller sogar noch die Führung auf dem Fuß: Der Husumer Stürmer spielte die gesamte Abwehr schwindelig, wurde zunächst abgedrängt, schlenzte den Ball schließlich aus 16 Metern noch an den Außenpfosten.

Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe Gerrit Müller die Führung für seine Farben gelang. Nach einem Freistoß erkämpfte sich Hermann den Ball und spitzelte ihn zum frei stehenden Müller, der keine Mühe hatte, aus acht Metern einzuschießen. RW antwortete mit wütenden Angriffen, doch es sprang nur noch der Ausgleich durch Rene Kienast in der 64. Minute heraus. Mit einem strammen Schuss aus 14 Metern überwand er Torhüter Teubler. Die Husumer Gäste bekamen das Spiel nach der Drangperiode der Lübecker wieder in den Griff, übernahmen ihrerseits die Initiative. Den Sieg machte der wuselige Erion Alla in der 84. Minute perfekt. Nach einem Zuspiel von Christian Herpel konnte er aus 14 Metern zum 2:3-Endstand einschießen. Die letzte Torgelegenheit wieder auf Husumer Seite: Gerrit Müller setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und zog aus vier Metern ab, der Ball konnte von Pekrun gerade noch an den Pfosten gelenkt werden (89.).

Fazit: In einem rassigen und jederzeit packenden Verbandsligaspiel hieß der verdiente Sieger Husumer SV. Mit einer konzentrierten und engagierten Mannschaftsleistung wurde der Gegner bezwungen.
Tore: 1:0 Strunck (27.), 1:1 Christian Herpel (40.), 1:2 Müller (57.), 2:2 Kienast (64.), 2:3 Alla (84.)
Beste Spieler: Sindi / Chr. Herpel, Marohn, Müller  
Ecken: 6 : 7
Chancen: 3 : 9
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Hauke Schröder (SV Hemmingstedt)
Karten: Strunck (27.), Haberland (56.), Kreutzfeldt (58.) / - - alle
Aufstellung:

Pekrun - Haberland - Knorr, Bornemann - Kreutzfeldt (86. M. Kloock), Baetge (82. Felsberg), Behrens, Strunck, Sindi - Kienast, Retelsdorf.

Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow (73. M. Albertsen), Groth, Alla (87. Carstensen), Marohn - Hermann (69. M. Herpel), Müller.

Hi 03.10.2004
8. ST 09.10.04 Husumer SV BSC Brunsbüttel 6:0

Klare Sache - Verdientes Husumer 6:0!

09.10.2004

  Husumer SV - BSC Brunsbüttel

6 : 0 (2:0)


8. Spieltag
 VfR Neumünster II
SV Henst.-Rhen 
3:0
TSV Plön 
FC Sörup-Sterup 
6:1
TSV Bordesholm 
SV Eichede 
2:2
TSV Kropp 
NTSV Strand 08 
1:3
Husumer SV
BSC Brunsbüttel 
6:0
Heider SV 
FC Kilia Kiel 
2:0
TSV Bargteheide 
Oldenburger SV 
6:1
Flensburg 08 
PSV Neumünster 
4:0
Itzehoer SV 
RW Moisling 
1:1

Eine überzeugende Vorstellung zeigte die Husumer SV im heimischen Friesenstadion gegen den Aufsteiger aus Brunsbüttel. So eindeutig sich das Ergebnis darstellt, so eindeutig auch der Spielverlauf während der gesamten neunzig Minuten. Die Nordfriesen beherrschten den Gast nach Belieben, spielten Pressing und setzten den BSC frühzeitig unter Druck. Aber auch im spielerischen Bereich zeigten die Hausherren Klasse, immer wieder gab es flüssige Kombinationen über die Flügel - Torchancen eröffneten sich fast im Minutentakt, die leider zu großzügig vergeben wurden. Dem BSC - auch personell geschwächt - gelang es nicht, Torgefahr zu entwickeln. Nur eine einzige Chance während des gesamten Spiels ist einfach zu wenig. Auch in der Defensive hatte man große Probleme, die schnellen und technisch versierten Husumer Angreifer in den Griff zu bekommen. Die SV hatte selten so viel Raum, um das eigene Spiel anzukurbeln.

Husums Trainer Hansen wollte den klaren Erfolg nicht überbewertet wissen, konnte natürlich ein positives Fazit ziehen: »Heute haben wir unsere Qualitäten gezeigt. Wir waren lauf- und zweikampfstark, auch balltechnisch waren wir deutlich überlegen und haben unsere Chancen genutzt - sechs Tore muss man erst einmal schießen.« BSC-Co-Trainer Frenssen meinte: »Husum war uns in allen Belangen überlegen, wir waren chancenlos. Auch in dieser Höhe ist der Sieg verdient.«

Bei herrlichem Herbstwetter bekam der BSC die Sonnenseiten des Husumer Spiels sofort zu spüren: Pressing schon am gegnerischen Strafraum, flüssiges Flügelspiel und herrliche Kombinationen. Durch hohe Laufbereitschaft wurden dem Gegner viele Bälle abgenommen, es wurde viel Druck erzeugt. Nachdem Erion Alla in der 5. Minute noch verzog, gelang Jakob Strehlow eine Minute später bereits das 1:0. Gerrit Müller spielte die gesamte BSC-Abwehr schwindelig, passte zum Torschützen, der nur noch einzuschieben brauchte. Ein Marohn Freistoß verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter (11.). Schließlich war es Carsten Groth, der sich einen verlorenen Ball zurückerkämpfte und aus 20 Metern zum 2:0 abzog (23.). Weitere Chancen von Müller (25. nach herrlichem Pass von Petersen), Strehlow (28. mit fulminanten Schuss) und Rettkowski (35. Kopfball) brachten keine Tore. Michael Petersen, der ein ausgezeichnetes Spiel machte, scheiterte in der 38. Minute am Pfosten. Gerrit Müller setzte sich mit einem Seitfallzieher in Szene, Torhüter Borchers konnte gerade noch abwehren (44.).

Mit viel Engagement starteten die Husumer in die zweite Halbzeit, machten sofort weiter Druck. Die vielen Möglichkeiten wurden jedoch unkonzentriert vergeben. Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe Michael Petersen das 3:0 erzielen konnte - aus 14 Metern ließ er Torwart Borchers keine Chance. Nach einer Ecke von René Marohn köpfte Erion Alla das 4:0, das Leder senkte sich über Borchers hinweg in die Maschen (79.). Mit einem Gewaltschuss gelang Ilhan Alim in der 87. Minute das fünfte Husumer Tor. In der Nachspielzeit prüfte Alla nochmals die Festigkeit des Aluminiums (91.), dann köpfte Gerrit Müller in der 93. Minute zum 6:0-Endstand ein.

Fazit: Ein hochverdienter Erfolg für die Husumer SV gegen einen in allen Belangen überforderten Aufsteiger. Tore: 1:0 Strehlow (6.), 2:0 Groth (23.), 3:0 Petersen (67.), 4:0 Alla (79.), 5:0 Alim (87.), 6:0 Müller (90+3) Beste Spieler: C. Herpel, Strehlow, Petersen, Müller / Borchers Ecken: 12 : 11 Chancen: 29 (!) : 1 Zuschauer: 356 Schiedsrichter: Thorsten Holst (TuS Holtenau) Karten: - / Donner (35.), Stahmer (37.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow (70. M. Albertsen), Groth, Alla, Marohn - Petersen (70. Alim), Müller. Borchers - Börensen - Jebens, Donner - Köhn, Böttger, Conson, Junge, Gehrts - Piehl (78. Lohse), Stahmer.
Hi 09.10.2004

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom BSC Brunsbüttel,

Ihnen allen ein ganz herzliches "Hallo" im Friesenstadion zum vierten Heimspiel unserer
Mannschaft in der Verbandsliga-Saison 2004/2005.

Nach zwei bitteren Niederlagen (0:3 bei Kilia Kiel und 2:4 zu Hause gegen SV Henstedt-
Rhen) ist unser Team am vergangenen Wochenende wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrt.

Unter Interims-Coach Björn Fleige als Vertreter des sich im Kurzurlaub befindlichen
Trainers Hans-Peter Hansen gab es bei Rot-Weiß Moisling einen 3:2 Auswärtssieg, der mit einer tollen Moral förmlich erzwungen wurde. Mit 13 Punkten aus sieben Partien stehen wir derzeit auf Platz vier mit Anschluss an die Tabellenspitze, aber auch dicht bedrängt von den Mannschaften hinter uns. Kurios: In der vergangenen Oberliga-Spielzeit stand nach dem siebten Spieltag exakt die gleiche Punktzahl und der gleiche Tabellenplatz für uns zu Buche.

Mit dem BSC Brunsbüttel stellt sich nach dem TSV Plön und dem FC Sörup-Sterup heute
der dritte Aufsteiger in die Verbandsliga im Friesenstadion vor. Nach der überzeugenden
Meisterschaft in der Bezirksoberliga West mit sieben Punkten Vorsprung auf den Zweitplazierten konnten die Jungs von Trainer Andreas Paltian ihre Euphorie zunächst auch in die neue Klasse übertragen und starteten mit zwei Dreiern gegen Oldenburg (2:1) und
PSV Neumünster (2:1) optimal. Danach lief allerdings nicht mehr viel, fünf Niederlagen in
Folge gegen Strand (0:3), Eichede (0:2), Bordesholm (3:4), Kropp (1:4) und Flensburg 08
(0:1) sorgten für Ernüchterung und Platz 15 in der aktuellen Tabelle.

Unsere Gäste werden deshalb heute alles daran setzen, ihre Negativserie zu beenden und
endlich wieder zu punkten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld zu wahren. Für uns
geht es darum, mit einem Erfolg oben dran zu bleiben. Wenn das Team an die klasse
Leistung aus dem Spiel in Moisling anknüpfen kann, ist das auch durchaus drin. Natürlich
benötigen wir dazu Ihre volle Unterstützung!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

7. Hallenfußball-Meisterschaft des SHFV

Mittlerweile als sportlicher Höhepunkt Anfang Januar in Schleswig Holstein fest etabliert, wirft die 7. landesoffene Herren-Hallenfußball-Meisterschaft des SHFV ihre Schatten voraus. Sie findet statt am

Samstag, 15. Januar 2005 in der Kieler Ostseehalle.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und endet voraussichtlich um 22:30 Uhr. Es nehmen insgesamt 8 Mannschaften teil. Es sind dies aus der Regionalliga der VfB Lübeck und Holstein Kiel, aus der Oberliga Nord FT Eider Büdelsdorf und VfR Neumünster
sowie aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein die vier bestplatziertesten 1. Amateur-
Mannschaften nach dem Wochenende 27./28. November 2004 (15. Spieltag).

Gespielt wird in 2 Gruppen zu je 4 Mannschaften (Spieldauer jeweils 12:30 Minuten).
Folgende Prämien sind vorgesehen: 1. Platz (5000 €), 2. Platz (2500 €), 3. Platz (1500 €)
und 4. Platz (1000 €).

Die Auslosung der Gruppen erfolgt im Rahmen einer Pressekonferenz im Haus des Sports
in Kiel. Termin: Donnerstag, 2. Dezember 2004, 18:00 Uhr.

(Quelle: Mitteilung des SHFV vom 04.10.2004)

Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

Jung, dynamisch, erfolgreich: Christian Herpel, gerade mal 21 Jahre alt, präsentierte sich in exzellenter Form und krönte seine tolle Leistung mit dem Ausgleichtreffer zum 1:1 sowie der Vorbereitung des Siegtores. Im Hintergrund: Carsten Groth.

Szene aus dem Spiel Rot-Weiß Moisling – Husumer SV 2:3 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV 2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel  
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08  
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV  
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II 2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee 0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II 5:1
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II* 0:2
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche 5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II 2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr. 3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II  
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV  
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II  
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig  
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 7 5 2 0 21:8 13 17
2. TSV Kropp 6 4 2 0 22:7 15 14
3. Kilia Kiel 7 4 1 2 20:15 5 13
4. Husumer SV 7 4 1 2 15:11 4 13
5. SV Eichede 7 4 1 2 10:9 1 13
6. SV Henstedt-Rhen 7 3 3 1 16:10 6 12
7. NTSV Strand 08 7 3 2 2 11:7 4 11
8. Heider SV 6 3 2 1 5:2 3 11
9. TSV Plön 7 3 1 3 11:10 1 10
10. TSV Bordesholm 7 3 1 3 18:19 -1 10
11. VfR Neumünster II 6 3 1 2 9:10 -1 10
12. Rot-Weiß Moisling 5 2 1 2 8:7 1 7
13. Flensburg 08 6 2 1 3 7:7 0 7
14. TSV Bargteheide 7 1 3 3 4:10 -6 6
15. BSC Brunsbüttel 7 2 0 5 8:16 -8 6
16. Oldenburger SV 7 1 2 4 6:12 -6 5
17. PSV Neumünster 7 1 0 6 5:15 -10 3
18. FC Sörup-Sterup 7 0 0 7 9:30 -21 0

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 8 5 3 0 25:12 13 18
2. FC Tarp-Oeversee 9 6 0 3 22:12 10 18
3. SV Dörpum 8 5 1 2 20:12 8 16
4 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 8 5 1 2 24:18 6 16
5. VfR Schleswig 8 4 3 1 20:10 10 15
6. Husumer SV II 8 5 0 3 17:13 4 15
7. FC Langenhorn 9 4 2 3 21:18 3 14
8. Tönninger SV 8 4 1 3 14:11 3 13
9. ETSV Weiche Flensburg 8 4 1 3 20:18 2 13
10. SV Enge-Sande 8 3 1 4 17:21 -4 10
11. Bredstedter TSV 8 3 1 4 10:20 -10 10
12. Schleswig 06 8 3 0 5 11:15 -4 9
13. TSV Nordmark Satrup 8 2 1 5 15:20 -5 7
14. Flensburg 08 II 8 1 2 5 11:19 -8 5
15. DGF Flensborg 8 1 1 6 10:22 -12 4
16. TSV Lindewitt 8 0 2 6 1:17 -16 2

RÜCKSCHAU

Husumer SV – SV Henstedt-Rhen 2:4 (0:0)

Die erste Heimniederlage der Saison kassierte die Husumer SV vor 329 Zuschauern im Friesenstadion, obwohl sich die Elf gegenüber dem 0:3 bei Kilia Kiel deutlich verbessert zeigte. Der Einsatzwille stimmte, allerdings wirkte das Aufbauspiel oft zu ungenau. Dennoch waren genügend Torchancen vorhanden, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Die Gäste nutzen die sich bietenden Möglichkeiten optimal, blieben ihrer offensiven Ausrichtung treu.

Mit einem Paukenschlag der Rhener begann die Partie: Sven Günther düpierte in der 5. Minute die gesamte Husumer Abwehr und zog aus 16 Metern ab, doch André Teubler zeigte sich reaktionsschnell und wehrte glänzend ab. Das war die letzte Szene der Gäste vor der Pause, die SV besaß die besseren Chancen. Nach einem Zuspiel von Lars Hermann zirkelte der überragende Gerrit Müller das Leder nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (11.), zwei Minuten später bekam der Keeper gerade noch den Fuß an den Ball. Gerrit hätte nur noch einzuschieben brauchen. Leider brachte ein herrlicher Angriff über Carsten Groth und Lars Hermann (23.) ebenso wenig die Führung, wie ein strammer Schuss von Jakob Strehlow (40.). Ein Spitzenspiel bekamen die Fans erst in der zweiten Halbzeit zu sehen, jetzt kam mehr Leben in die Begegnung. Husums verdiente Führung erzielte Gerrit Müller per Kopfballaufsetzer (49.). Die Gäste drängten auf den Ausgleich, zeigten jetzt spielerische Klasse. Günther nutzte eine Unachtsamkeit zum 1:1 (67.), Ex-Profi Homp vollendete nach einem Solo zum 1:2 (71.). Gerrit Müller schaffte nach einem schnellen Angriff zwei Minuten später noch den Ausgleich. Doch die Gäste gaben sich mit einem Punkt nicht zufrieden: Ein abgefälschter Schuss von Bach (79.) fand den Weg ins Tor, das Endergebnis stellte Günther in der 83. Minute her. Die letzte Chance auf Husumer Seite vergab René Marohn, der einen Freistoß knapp am Pfosten vorbeisetzte (87.).

Rot-Weiß Moisling – Husumer SV 2:3 (1:1)

Mit drei wichtigen Punkten im Gepäck kehrte unsere Mannschaft aus Moisling zurück und hielt damit Anschluss zur Tabellenspitze. In einem interessanten und abwechslungsreichen Verbandsligaspiel zeigte die Elf eine großartige kämpferische Leistung. Der verdiente Sieger überzeugte mit der besseren und reiferen Spielanlage und erarbeitete sich die größeren Tormöglichkeiten.

Die überraschende Führung der Gastgeber nach einer Unaufmerksamkeit in der Abwehr gelang Strunck in der 27. Minute, doch noch vor der Pause war Christian Herpel zur Stelle und markierte den Ausgleich (40.). Gerrit Müller nach Zuspiel von Lars Hermann (57.) und Erion Alla in der 84. Minute erzielten die wichtigen Tore auf Husumer Seite. RWM konnte zwischenzeitlich nur den Ausgleich durch Kienast erzielen (64.). Zwei Pfostenschüsse von Gerrit Müller (45./89.) rundeten das positive Gesamtbild ab.

Bernd Hulin

FANCLUB

Wenn Fußball zur Nebensache wird...

Wie Sie wissen, ist "Die Macht von der Au" der Fanclub der Husumer SV. Für uns steht der Husumer Fußball im Vordergrund. Doch trotzdem wird man sehr schnell daran erinnert, wie nebensächlich Fußball sein kann, wenn Personen aus dem eigenen Umfeld plötzlich erkranken, Unfälle erleiden oder Schicksalsschläge ertragen müssen.

Am letzten Wochenende haben unsere Jungs einen wichtigen 3:2-Auswärtssieg in Moisling eingefahren. Als mich diese Nachricht zu Hause erreichte, störte mich meine Grippe, wegen der ich diesmal nicht dabei sein konnte, kaum noch. Ich war glücklich. Doch einen Augenblick später erfuhr ich, dass ein Mitglied unseres Fanclubs an seinem Flohmarktstand zusammengeklappt war und in's Krankenhaus eingeliefert werden musste. Durch diese Mitteilung rückte Fußball auf einmal ganz weit in den Hintergrund, die Sorge um die Gesundheit unseres Freundes überwog alles. Glücklicherweise ist der inzwischen aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen und auf dem Wege der Besserung, worüber wir uns alle sehr freuen.

Trotzdem möchte ich diese Gegebenheit nutzen, nicht nur unserem "Indianer", sondern auch den Spielern, Betreuern und Verantwortlichen beider Teams, allen Zuschauern, dem Schiedsrichtergespann und unseren Fanclubmitgliedern alles Gute und Gesundheit zu wünschen. Das gilt natürlich auch für deren Familien.

Mit sportlich friesischen Grüßen

Lars-Oliver Reichard (Fanclubvorsitzender)

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

9. ST 16.10.04 PSV Neumünster Husumer SV 1:1

Husum mit schmeichelhaftem Punktgewinn!

16.10.2004

PSV Neumünster - Husumer SV

1 : 1 (0:0)


9. Spieltag
 Oldenburger SV
TSV Bordesholm 
2:1
PSV Neumünster 
Husumer SV
1:1
 NTSV Strand 08
Flensburg 08 
5:2
FC Sörup-Sterup 
TSV Bargteheide 
0:2
FC Kilia Kiel 
TSV Plön 
0:1
BSC Brunsbüttel 
Itzehoer SV 
0:4
SV Eichede 
TSV Kropp 
0:3
SV Henst.-Rhen 
Heider SV 
1:1
RW Moisling 
VfR Neumünster II 
4:1

Eine enttäuschende Leistung zeigte die Husumer SV beim PSV Neumünster, konnte sich aber am Ende noch über einen glücklich errungenen Punkt freuen. Nur in der Schlussphase überzeugte die Hansen-Elf, zeigte endlich Einsatzwillen und Leidenschaft - in der 88. Minute gelang schließlich per Strafstoß der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Der PSV wuchs mit zunehmender Spielzeit über sich hinaus, kämpfte um jeden Meter und kaufte den Nordfriesen den Schneid ab. Zusätzlich profitierten die Schwalestädter vom pomadigen Spiel und den vielen individuellen Fehlern der SV. Mehrfach standen Spieler völlig frei vor Torhüter Teubler, scheiterten aber immer wieder an ihrer eigenen Schussschwäche.

PSV-Trainer Trottenberg trauerte nach Spielende dem möglichen Sieg nach: »Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, den Sack zuzumachen und klare Möglichkeiten vergeben. Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.« Hans-Peter Hansen war über die Leistung seiner Elf natürlich nicht erfreut: »Erst nach dem Rückstand haben wir den nötigen Biss im Spiel entwickelt, vorher waren wir überhaupt nicht präsent. Den Gegner haben wir selbst stark gemacht.«

Die SV traf auf eine jederzeit kämpfende und sehr engagiert spielende PSV-Mannschaft, die von Minute zu Minute mutiger wurde. Husum hatte mehrfach das Glück auf seiner Seite, denn nur die eklatante Chancenauswertung verhinderte die Führung der Platzherren. Bereits in der 7. Minute hatte Kay Reining nach einem kapitalen Fehler von Sascha Rettkowski das 1:0 auf dem Fuß, doch er zielte weit am Tor vorbei. Husum bemühte sich um Ordnung im Spielaufbau, doch die Elf wirkte unkonzentriert und zögerlich. Das entscheidende Zuspiel in die Spitze gelang zu selten, immer wieder war ein Bein dazwischen. Die besten Möglichkeiten vergaben Michael Petersen in der 19. Minute und Gerrit Müller, der nach einer gelungenen Kombination aus zehn Metern freistehend verzog (32.). Der PSV nutzte weitere Abwehrfehler der Husumer nicht: Eggers (25.), Yildirim (35.) und Schütt (41.) scheiterten am eigenen Unvermögen bzw. am Pfosten.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht, die Gastgeber wurden immer frecher und legten jeglichen Respekt ab. Die verdiente Führung erzielte der beste Spieler des PSV, Kay Reining, in der 72. Minute. Nach einer schönen Kombination tanzte er die gesamte Husumer Abwehr aus und vollendete aus 14 Metern unhaltbar zum 1:0. Erst die Führung der Gastgeber rüttelte die Husumer Spieler wach, nun wurde zielstrebig nach vorne gespielt und der Ausgleich förmlich erzwungen. Zunächst scheiterten Müller und im Nachschuß Petersen am gut reagierenden Rohleder im Tor (82.), dann prüfte Alim die Festigkeit des Gehäuses mit einem fulminanten Lattenschuss in der 85. Minute. Die 88. Spielminute brachte noch den glücklichen Ausgleich: Gerrit Müller wurde im Strafraum von Yildirim von den Beinen geholt, Mario Albertsen verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

Fazit: Mit einer enttäuschenden Vorstellung gegen einen vermeintlichen Abstiegskandidaten landete die Husumer SV auf dem Boden der Tatsachen, der PSV sollte durch diese couragierte Leistung Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt bekommen haben.
Tore: 1:0 Reining (72.), 1:1 M. Albertsen (88., Elfmeter)
Beste Spieler: Reining, Schütt / Fehlanzeige  
Ecken: 3 : 6
Chancen: 7 : 7
Zuschauer: 85
Schiedsrichter: Massalme (SW Michaelisdonn)
Karten: Orff (19.), Yildirim (54.), Reining (60.), Eggers (83.), Valentin (90.) / Marohn (29.), Müller (56.), C. Herpel (67.), Alim (83.) - alle ; Orff nach Foul an Müller (77.); Yildirim nach Foul an Müller (88.)
Aufstellung:

Rohleder - Reining - Yildirim, Orff - Schwidersky (89. T. Valentin), K. Valentin, Böttiger, Bente (71. Althaus), Schmidt - Eggers (86. Yakmur), Schütt.

Teubler - Cornils (77. Clausen) - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow, Groth, Alla (46. M. Albertsen), Marohn (62. Alim) - Petersen, Müller.

Hi 16.10.2004
10. ST 23.10.04 Husumer SV NTSV Strand 08 0:2

Strand auf dem Weg an die Spitze - Gäste einfach zu clever!

23.10.2004

  Husumer SV - NTSV Strand 08

0 : 2 (0:1)


10. Spieltag
 VfR Neumünster II
BSC Brunsbüttel 
3:1
TSV Plön 
SV Henst.-Rhen 
1:4
FC Sörup-Sterup 
Oldenburger SV 
1:7
Husumer SV
NTSV Strand 08 
0:2
 TSV Kropp
TSV Bordesholm 
1:3
Heider SV 
RW Moisling 
1:4
TSV Bargteheide 
FC Kilia Kiel 
1:3
Flensburg 08 
SV Eichede 
0:0
Itzehoer SV 
PSV Neumünster 
0:1

Die zweite Heimniederlage der Saison kassierte die Husumer SV im Spitzenspiel der Verbandsliga. Leider nur 266 Zuschauer sahen einen etwas glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg der Timmendorfer. Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Teams war die Cleverness im Ausnutzen der Torchancen: Strand spielte gradlinig und exakt nach vorne, suchte den schnellen Torabschluss und hatte auch das nötige Glück auf seiner Seite. Husum erarbeitete sich über die gesamte Spielzeit die größeren Möglichkeiten, doch im Abschluss war die Hansen-Elf nicht entschlossen genug. Zudem machte mit Mark Sembritzki der überragende Abwehrspieler der Gäste ein ausgezeichnetes Spiel gegen Husums Angreifer Gerrit Müller.

»Ich bin mit der Leistung der Elf zufrieden«, bilanzierte Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Wir haben den Gegner mit viel Engagement besonders in der 2. Halbzeit unter Druck gesetzt und uns einige hochkarätige Torchancen erarbeitet. Das war eine deutliche Steigerung zur Vorwoche!« NTSV-Trainer Thomas Möller hatte gut lachen: »Wir haben unsere Chancen genutzt, Husum hat in der zweiten Halbzeit sehr viel Druck entwickelt. Wir hätten auch in Rückstand geraten können, doch jetzt sind wir oben dabei.«

Spektakulär starteten die Gäste in diese Partie, denn bereits nach zwei Minuten gelang Malte Frenz die Führung. Mit einem Heber aus 20 Metern überraschte er HSV-Torhüter Teubler, der Ball senkte sich unhaltbar in den Winkel. Das gab den Gästen natürlich die nötige Sicherheit, Husum war geschockt. Sechs Minuten später die nächste Chance der Gäste, doch Hagen verpasste eine Flanke unmittelbar vor dem Tor. Nach zwanzig Minuten kam die SV immer besser ins Spiel, Carsten Groth gab in der 21. Minute den ersten Warnschuss ab. Bei einem Freistoß aus 16 Metern zwang er Torhüter Hartz zu einer Glanzparade. Gerrit Müller tanzte die gesamte Abwehr aus, doch seinen 14-Meter-Schuss entschärfte wieder der Gäste-Keeper (32.). Die letzte Chance vor der Pause wieder auf Husumer Seite: Ein Freistoß von Mario Albertsen verfehlte das Gehäuse nur knapp (33.).

Der zweite Durchgang war der deutlich bessere, Husum übernahm jetzt das Zepter und drängte die Gäste mit viel Engagement in die eigene Hälfte zurück - der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Jakob Strehlow prüfte Torhüter Hartz mit einem strammen 16-Meter-Schuss (51.), einen Albertsen-Freistoß in der 53. Minute entschärfte der Timmendorfer Torhüter ebenso großartig. Mitten in die Drangperiode der Nordfriesen das 0:2: Sascha Hagen entschied das Spiel mit einem sensationellen Fallrückzieher aus 16 Metern, der Ball schlug unhaltbar im Winkel ein (73.). Die Platzherren steckten aber nicht auf, berannten weiter das Tor der Gäste. Doch es sprang nur noch ein hochkarätige Möglichkeit durch Carsten Groth heraus. Aus 14 Metern zog er ab, Abwehrspieler Topé konnte das Leder gerade noch von der Linie schlagen (81.). Jan Peter hatte sogar noch das dritte Tor für den NTSV auf dem Fuß, Torhüter Teubler konnte den Ball gekonnt abwehren (83.).

Fazit: Mit dieser erneuten Niederlage gegen ein Spitzenteam verabschiedet Husum aus der engeren Spitzengruppe, Strand befindet sich weiter im Aufwind. Tore: 0:1 Frenz (2.), 0:2 Hagen (73.) Beste Spieler: Schyma, Groth / Sembritzki, Hagen, Ören Ecken: 8 : 6 Chancen: 8 : 5 Zuschauer: 266 Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst) Karten: - / Dankert (53.), Hagen (73.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow, Groth, M. Albertsen (64. Hermann), Marohn (81. Carstensen) - Alim (76. M. Herpel), Müller. Hartz - Hinz, Topé, Sembritzki - Callsen, Frenz, Hastedt (61. S. Maaß), Dankert (80. Ululsik) - Ören (70. Bremer), Hagen, Peter.
Hi 23.10.2004

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom NTSV Strand 08,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum fünften Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsliga-Saison 2004/2005. Wir hoffen, Sie hatten alle eine gute Anreise zu diesem Verfolgerduell Dritter gegen Vierter.

Von zwei völlig unterschiedlichen Seiten präsentierte sich unser Team in den letzten beiden Partien. Beim 6:0-Heimsieg gegen den BSC Brunsbüttel stimmte eigentlich alles, mit etwas konzentrierterer Chancenauswertung wäre sogar noch ein wesentlich deutlicherer Erfolg möglich gewesen. Am vergangenen Samstag beim PSV Neumünster lief dann allerdings in den ersten 75 Minuten fast gar nichts zusammen, erst in den letzten Viertelstunde steigerten sich die Jungs von Hans-Peter Hansen und kamen kurz vor dem Abpfiff durch einen von Mario Albertsen verwandelten Foulelfmeter noch zum Ausgleich. Dennoch war es insgesamt ein glücklicher Punktgewinn.

Heute stellt sich mit dem NTSV Strand 08 ein echtes Topteam im Friesenstadion vor, das von vielen Experten als Meisterschaftsanwärter gehandelt wird. Kein Wunder, denn der Kader ist auf allen Positionen exzellent besetzt. Dazu hat die Mannschaft von Trainer Thomas Möller nach verhaltenem Beginn jetzt richtig Fahrt aufgenommen und mit drei Siegen in Folge (4:1 gegen den TSV Bordesholm, 3:1 beim TSV Kropp und 5:2 gegen Flensburg 08) seine Ambitionen nachhaltig unter Beweis gestellt. Da es in der Tabelle nach wie vor äußerst eng zugeht, gilt für beide Kontrahenten heute die Devise: Wer ganz oben dran bleiben will, muss gewinnen. Ob Jakob Strehlow noch ein letztes Mal für uns auflaufen kann (siehe dazu auch Seite 11) wird sich zeigen. Eines dürfte aber klar sei: Es wird ein ganz schweres Spiel, und - um die Punkte im Friesenstadion zu behalten - ist eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche erforderlich.

Unterstützen Sie unsere Mannschaft dabei!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

Der Vorstand informiert

Die Husumer SV hat heute über 700 Mitglieder. Obwohl gerade von den Älteren viele mit den Vereinen Frisia Husum oder Husum 18 eng verbunden waren, haben sie uns trotzdem auch nach der Fusion im Jahre 1994 weiterhin die Treue gehalten. Dafür möchten wir uns an dieser Stelle herzlich bedanken und zukünftig allen Mitgliedern, die das 65. Lebensjahr vollendet haben, im STADION-ECHO zum Geburtstag gratulieren. Diesmal wünschen wir (nachträglich) alles Gute, Gesundheit und viel Glück
➜ Fred Lützen (Mitglied seit 1958) zum 66. Geburtstag am 01.10.2004
➜ Hans Heinrich Jess (Mitglied seit 1954) zum 76. Geburtstag am 10.10.2004
➜ Karl-Heinz Schütt (Mitglied seit 1972) zum 74. Geburtstag am 20.10.2004

Übrigens: Auch Heirat, runde Hochzeitstage, Geburten, besondere Jubiläen etc. unserer (auch jüngeren) Mitglieder können hier veröffentlicht werden. Da wir diese aber nicht immer wissen, bitten wir um Information an Sven Weißhaar, Tel.: 0 48 41/ 8 27 03.


Leider müssen wir im Oktober auch einen Trauerfall beklagen: Karl-Adolf Kock, Mitglied seit 1969, Inhaber der Goldenen Ehrennadel und Schiedsrichter ist am 05.10.2004 im Alter von 62 Jahren gestorben. Unser Mitgefühl gilt seiner Familie.

Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

Topscorer: Gerrit Müller hat nach neun Spieltagen bereits sieben Treffer erzielt und liegt damit auf Platz zwei der Verbandsliga-Torjägerstatistik. Doch nicht nur das: Zusätzlich gehen sechs Torvorbereitungen auf sein Konto. Eine tolle Bilanz!

Szene aus dem Spiel PSV Neumünster – Husumer SV 1:1 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV 2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV 1:1
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08  
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV  
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

Freitag Samstag Sonntag
keine Spiele VfR NMS II - BSC Brunsbüttel Heider SV - RW Moisling
  TSV Plön - SV Henstedt-Rhen TSV Bargteheide - Kilia Kiel
  FC Sörup-St. - Oldenburger SV Flensburg 08 - SV Eichede
  TSV Kropp - TSV Bordesholm Itzehoer SV - PSV Neumünster
  Husumer SV - NTSV Strand 08  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II 2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee 0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II 5:1
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II* 0:2
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche 5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II 2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr. 3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV 2:0
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II  
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig  
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 9 6 3 0 26:9 17 21
2. TSV Kropp 8 5 2 1 26:10 16 17
3. Husumer SV 9 5 2 2 22:12 10 17
4. NTSV Strand 08 9 5 2 2 19:10 9 17
5. TSV Plön 9 5 1 3 18:11 7 16
6. Heider SV 8 4 3 1 8:3 5 15
7. SV Eichede 9 4 2 3 12:14 -2 14
8. SV Henstedt-Rhen 9 3 4 2 17:14 3 13
9. Kilia Kiel 9 4 1 4 20:18 2 13
10. VfR Neumünster II 8 4 1 3 13:14 -1 13
11. TSV Bargteheide 9 3 3 3 12:11 1 12
12. Rot-Weiß Moisling 7 3 2 2 13:9 4 11
13. TSV Bordesholm 9 3 2 4 21:23 -2 11
14. Flensburg 08 8 3 1 4 13:12 1 10
15. Oldenburger SV 9 2 2 5 9:19 -10 8
16. BSC Brunsbüttel 9 2 0 7 8:26 -18 6
17. PSV Neumünster 9 1 1 7 6:20 -14 4
18. FC Sörup-Sterup 9 0 0 9 10:38 -28 0

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 10 7 3 0 30:13 17 24
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 10 6 2 2 33:22 11 20
3. SV Dörpum 10 6 2 2 22:13 9 20
4. Husumer SV II 9 6 0 3 19:13 6 18
5. FC Tarp-Oeversee 10 6 0 4 22:17 5 18
6. VfR Schleswig 10 4 5 1 23:13 10 17
7. FC Langenhorn 10 4 2 4 22:22 0 14
8. TSV Nordmark Satrup 10 4 1 5 22:21 1 13
9. ETSV Weiche Flensburg 10 4 1 5 20:20 0 13
10. Tönninger SV 10 4 1 5 15:16 -1 13
11. Schleswig 06 9 4 0 5 14:16 -2 12
12. Flensburg 08 II 10 3 2 5 16:20 -4 11
13. SV Enge-Sande 10 3 1 6 19:26 -7 10
14. Bredstedter TSV 10 3 1 6 10:23 -13 10
15. TSV Lindewitt 10 2 2 6 5:18 -13 8
16. DGF Flensborg 10 1 1 8 13:32 -19 4

RÜCKSCHAU

Husumer SV – BSC Brunsbüttel 6:0 (2:0)

Eine überzeugende Vorstellung zeigte unsere Mannschaft gegen den Aufsteiger aus Brunsbüttel. So eindeutig sich das Ergebnis darstellt, so eindeutig auch der Spielverlauf während der gesamten neunzig Minuten. Die Husumer SV beherrschte den Gast nach Belieben, spielte Pressing und setzte so den BSC frühzeitig unter Druck. Auch im spielerischen Bereich zeigten die Hausherren Klasse, immer wieder gab es flüssige Kombinationen über die Flügel zu sehen. Torchancen eröffneten sich deshalb fast im Minutentakt, leider wurden diese jedoch allzu leichtfertig vergeben. Dem BSC gelang es nicht, Torgefahr zu entwickeln, nur eine einzige Gelegenheit während des gesamten Spiels ist einfach zu wenig. Auch in der Defensive hatte man große Probleme, die schnellen und technisch versierten Husumer Angreifer in den Griff zu bekommen. Unsere Elf hatte selten so viel Raum, um das eigene Spiel anzukurbeln.

Von Beginn an wurden dem Gegner durch hohe Laufbereitschaft viele Bälle abgenommen und enormer Druck erzeugt. Nachdem Erion Alla in der 5. Minute noch verzog, gelang Jakob Strehlow eine Minute später bereits das 1:0. Gerrit Müller hatte die gesamte Abwehr schwindelig gespielt, Jakob brauchte nur noch einzuschieben. Carsten Groth erkämpfte sich einen Ball zurück und besorgte das 2:0 (23.). Weitere Möglichkeiten von Gerrit Müller (25.), Jakob Strehlow (28.) und Sascha Rettkowski (35.) brachten keine Tore, auch Michael Petersen, der sein bisher bestes Spiel im Trikot der Husumer SV absolvierte, scheiterte am Pfosten (38.). Nach dem Wechsel konnte Michael dann doch noch jubeln, in der 67. Minute erzielte er das 3:0, dem Erion Alla (79.), Ilhan Alim (87.) und Gerrit Müller (93.) weitere Treffer zum hochverdienten 6:0 Endergebnis folgen ließen.

PSV Neumünster – Husumer SV 1:1 (0:0)

Einfacher hatte sich unser Team offensichtlich das Gastspiel in Neumünster vorgestellt, konnte sich am Ende gerade noch über einen glücklich errungenen Punkt freuen. Nur in der letzten Viertelstunde überzeugte die Elf durch Leidenschaft, kam endlich ins Spiel und erzwang noch den Ausgleich.

Gegen eine aufopferungsvoll kämpfende PSV-Mannschaft hatte die Husumer SV mehrfach Glück: Durch individuelle Fehler begünstigt, kamen die Gastgeber zu einigen hochkarätigen Chancen, scheiterten aber an der eigenen Schussschwäche. In der 72. Minute gelang dem an diesem Tage besten PSVer, Kay Reining, das 1:0. Der Rückstand rüttelte unsere Spieler wach, nun wurde zielstrebig nach vorne gespielt. Zunächst scheiterten Gerrit Müller und im Nachschuss Michael Petersen am Torwart (82.), dann prüfte Ilhan Alim die Festigkeit des Gehäuses mit einem fulminanten Lattenschuss (85.). Der umjubelte Ausgleich in der 88. Minute: Gerrit Müller wurde im Strafraum gelegt, Mario Albertsen verwandelte den Elfmeter sicher.

Bernd Hulin

FANCLUB

Moin Moin liebe Anhänger der Husumer SV,

heute können Sie bei uns einen Fan-Schal der Husumer SV gewinnen. Dazu müssen Sie lediglich die unten aufgeführten Fragen beantworten und mit Ihrer Anschrift versehen im Fanblock abgeben. Sie können uns die Lösungen auch per eMail an "die_macht_von_der_au@web.de" zusenden. Bei mehrfach richtigen Antworten entscheidet das Los. Teilnehmen darf jeder, nur Vorstands- und Fanclubmitglieder sowie Spieler der 1. Herrenmannschaft sind ausgeschlossen.

1. Welcher Spieler hat seit der Aufstiegssaison in die Oberliga bis einschließlich
09.10.2004 die meisten Einsätze in der 1. Herrenmannschaft der Husumer SV?
2. Wer schoß seit der Aufstiegssaison in die Oberliga bis einschließlich 09.10.2004
die meisten Tore für die 1. Herrenmannschaft?
3. Wer schoß das erste Oberligator für die Husumer SV?
4. Wie heißt der aktuelle Kapitän unserer Verbandsligamannschaft?
5. Wieviele Nationalitäten sind in unserer Verbandsligamannschaft vertreten?
6. Wie heißt der kommissarische Vorsitzende der Husumer SV?
7. Wie lautet die Adresse der Homepage der Husumer SV?
8. Wieviele qm Fläche hat das Hauptspielfeld (A-Platz) der Husumer SV?

Teilnahmeschluß ist der 31.10.2004, 12:00 Uhr. Viel Spaß bei der Lösung der Fragen!

Lars-Oliver Reichard

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

TSCHÜSS JAKOB UND VIEL GLÜCK IN KÖLN!

Jakob Strehlow (hier im Bild mit Freundin Johanna) kann zukünftig leider nicht mehr für uns auflaufen, denn er nimmt an der Sporthochschule in Köln sein Studium der Sportwissenschaft auf. Jakob: "Es war eine schöne Zeit in Husum, in der ich eine Menge dazu gelernt habe. Die Fans sind klasse und es macht Spaß, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Ich drücke der Mannschaft die Daumen, daß es mit dem Wiederaufstieg in die Oberliga klappt!" Lieber Jakob, wir wünschen Dir in Köln viel Glück und Erfolg. Schau mal wieder rein!

Sven Weißhaar

11. ST 31.10.04 SV Eichede Husumer SV 1:1

Husum schon auf der Siegerstraße - Ausgleich in der 86. Minute!

31.10.2004

SV Eichede - Husumer SV

1 : 1 (0:1)


Ein rassiges Verbandsligaspiel erlebten leider nur 80 Zuschauer in Eichede. Das von beiden Seiten sehr engagiert geführte Spiel hätte von der Husumer SV bereits in der ersten Halbzeit entschieden werden müssen, hatten die Nordfriesen doch sechs hochkarätige Chancen herausgespielt. Doch neben der eigenen Abschlussschwäche, war auch etwas Pech im Spiel: Zweimal wurde das Leder vom Gastgeber noch von der Torlinie geschlagen.

Im zweiten Durchgang drehte sich die Partie völlig, der SVE drängte die Husumer in die eigene Hälfte zurück, nur noch sporadisch wurden Konter auf das gegnerische Tor gefahren. Der Ausgleich fiel zwar spät, war aber auf Grund der Spielanteile redlich verdient.

»Wir haben große Torchancen vergeben und in der zweiten Halbzeit völlig den Faden verloren«, haderte Hans-Peter Hansen nach Spielende mit seiner Mannschaft. »Wir haben den Gegner selbst wieder ins Spiel gebracht - der Ausgleich war letztlich verdient.« SVE-Trainer André Laß lobte seine Elf: »Gegen diesen Gegner haben wir einen verdienten Punkt geholt, da wir die zweite Halbzeit bestimmt und mit eine tolle kämpferische Leistung geboten haben.«

Gegen sehr engagiert startende Gastgeber übernahm die Husumer SV sofort das Zepter, zeigte durch entschlossene und gelungene Angriffe das drei Punkte mit an die Nordseeküste genommen werden sollten. Sascha Rettkowski, dessen Formkurve deutlich nach oben zeigt, setzte sich in der 7. Minute im Luftkampf durch. Leider wurde sein wuchtiger Kopfball von einem Abwehrspieler noch von der Torlinie geschlagen. Die HSV drängte weiter auf die Führung, zeigte den Gastgebern deutlich ihre Grenzen auf. Doch das Pech klebte weiter an den Stiefeln: Carsten Groth zog aus 16 Metern ab, sein Ball wurde noch abgefälscht und landete Zentimeter neben dem Pfosten (16.). Die 20. Minute brachte die ersehnte Führung für die Nordfriesen durch Gerrit Müller, der eine herrliche Kombination über Christian Herpel und Carsten Groth aus sieben Metern erfolgreich abschloss. Sechs Minuten später rettete Torwart Lindner spektakulär gegen Erion Alla, dessen Drehschuss der Keeper gerade noch über die Latte lenken konnte. Bereits der nächste Angriff ließ die Husumer Fans fast wieder jubeln, doch Malte Kuberski hatte etwas dagegen und beförderte einen Kopfball von Gerrit Müller für seinen geschlagenen Torwart noch von der Torlinie (27.). Die letzte Chance vor der Pause vergab Erion Alla, dessen Schuss aus 11 Metern noch von Keeper Lindner pariert werden konnte. Den zahlreichen Husumer Chancen stand nur eine brauchbare der Gastgeber gegenüber: Naim Osmani und im Nachschuss Dennis Havemann scheiterten aus kurzer Distanz nach einem Husumer Abwehrfehler (28.).

Mächtig unter Druck geriet die Husumer Mannschaft in der zweiten Halbzeit, der SVE drängte vehement auf den Ausgleich. Doch hochkarätige Tormöglichkeiten für die Platzherren blieben Mangelware. Die HSV verlegte sich aufs Konterspiel und hätte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs die Führung weiter ausbauen können. Ein 25-Meter-Schuss von René Marohn wurde von Lindner gerade noch über die Latte gelenkt (48.), Erion Alla und Carsten Groth standen wenig später allein vor dem Keeper. Doch in letzter Sekunde konnte ein Abwehrspieler dazwischen gehen (55.). Die Ausgleichschance für die Hausherren vergab in der 61. Minute Malte Kuberski, der aus zehn Metern am glänzend reagierenden Teubler scheiterte. Die Stormstädter weiter mit gefährlichen Kontern, doch Gerrit Müller (75./76.) und Carsten Groth (81.) konnten das wichtige zweite Tor nicht erzielen. Und so kam es, wie es kommen musste: Das Anrennen der Gastgeber wurde in der 86. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Rene Wasken war es, der einen Kopfball im Husumer Tor unterbrachte.

Fazit: Husum vergaß, den berühmten Sack zuzumachen, hatte mehrfach hochkarätige Torchancen. Letztlich musste man mit einem Punkt zufrieden sein, das Engagement der Gastgeber wurde noch belohnt.
Tore: 0:1 Müller (20.), 1:1 Wasken (86.)
Beste Spieler: Oldenburg, Wasken, F. Kuberski / Rettkowski, C. Herpel, Groth
Ecken: 5 : 8
Chancen: 5 : 12
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Woltmann (TuS Mettenhof)
Karten: Rohde (18.), Osmani (69.), Eckhardt (72.), M. Kuberski (83.), Havemann (86.), Gahleitner (89.) / Groth (75.) - alle
Aufstellung:

Lindner - Eckhardt - Schacht, Gahleitner - Wehlitz (60. F. Kuberski), M. Kuberski, Osmani (82. Hecker), Havemann, Wasken - Oldenburg, Rohde.

Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, M. Albertsen (70. Clausen), Groth, Alla, Marohn (88. Hermann) - M. Herpel (63. Petersen), Müller.

Hi 31.10.2004

Strafe vier Minuten vor Schluss

Husumer SV nur 1:1 beim SV Eichede / Zu viele Chancen vergeben

Der Husumer Ingo Cornils (vorne) spitzelt Naim Osmani vom SV Eichede den Ball weg. Foto: Hoyer
Verbandsliga-Übersicht
Die gute Nachricht zuerst: Schlusslicht FC Sörup-Sterup hat nicht verloren. Die Partie bei Kilia Kiel fiel aus. Die Nord-Teams, die spielten durften, haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Der TSV Kropp ging beim Oldenburger SV gleich mit 0:4 unter, die Husumer SV sicherte sich mit dem 1:1 beim SV Eichede immerhin einen Punkt, obwohl mehr drin war. Allein Flensburg 08 gelang mit dem 2:1 beim TSV Bordesholm ein dreifacher Punktgewinn. Das Topspiel zwischen dem Zweiten NTSV Strand und Spitzenreiter Itzehoer SV endete leistungsgerecht 1:1.

Eichede (ree) – Gut, aber nicht gut genug gestaltete die Husumer SV ihr Gastspiel in Eichede. Beim 1:1 (0:1) ließ sie erneut viele Tormöglichkeiten aus und wurde dafür vier Minuten vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer bestraft.
In der ersten Halbzeit lief es fantastisch für die Husumer. Denn die Torchancen lagen - mit einer Ausnahme - auf ihrer Seite. Pech hatte zunächst Sascha Rettkowski (7.), als sein wuchtiger Kopfstoß gerade noch von der Linie gekratzt wurde und Pech hatte auch Carsten Groth, dessen Distanzschuss abgefälscht wurde und deshalb um ein paar Zentimeter das Ziel verfehlte (16.). Rettkowski und Groth das waren neben Christian Herpel auch die treibenden Kräfte der Husumer in diesem Abschnitt.
Deren Anstrengungen wurden schließlich in der 20. Minute belohnt. Nach einer feinen Kombination über Herpel und Groth war Gerrit Müller zur Stelle und erzielte mit seinem siebten Saisontreffer das 1:0 für die Nordfriesen.
Der SV Eichede zeigte zwar weiterhin viel Eifer und auch Offensivbereitschaft, die Husumer Abwehr hielt aber gekonnt dagegen und legte durch frühe Störmanöver den Grundstein für neue Chancen. Mitte der ersten Hälfte auch die bis dahin einzige Tormöglichkeit des Tabellen-Zwölften. Glück dabei für Husum, dass Osmani aus kürzester Distanz ausgerechnet auf Torsteher Andre Teubler zielte.
"Wir haben den Faden verloren und konnten das Spiel nicht mehr kontrollieren", so resümierte Husums Trainer Hans-Peter Hansen die zweite Hälfte, in der die Gastgeber oft am Rande der Legalität (sechs gelbe Karten) fighteten. Rene Wasken war es, der in der 86. Minute Teubler mit einem Kopfball überwand. Aber selbst dieser Treffer hätte den Husumern nicht schaden können, wenn sie zuvor konsequenter zugeschlagen hätten. Rene Marohn (48.), Groth und Alla (55.), Müller (75. und 76.), sowie nochmals Groth (81.) - sie alle vergaßen beizeiten, die Entscheidung zu besorgen.

01. November 2004 · Flensburger Tageblatt 

SVE trotzt auch den Großen

Mit einem verdienten 1:1 gegen Oberliga-Absteiger Husumer SV tankte der SV Eichede gestern Selbstvertrauen.
Ausgebremst: Eichedes Dennis Havemann (l.) wird auf dem Weg zum Tor von Christian Herpel (Husum) gestoppt. Trotzdem sicherte sich der SVE mit einem 1:1-Remis einen Punkt. Foto: Hoyer

Eichede (Robert Hoyer) – Gerade 19 Jahre alt feierte Keeper Dominik Lindtner gestern seine Premiere beim SV Eichede in der Fußball-Verbandsliga. Durch die einwöchige Rotsperre von Stamm-Torhüter Markus Venz war er im Heimspiel gegen den Husumer SV ins Team gerutscht. Von Nervosität und Aufregung war bei Lindtner vor gut 100 Zuschauern im Ernst-Wagener-Stadion gegen den Oberliga-Absteiger aber nichts zu spüren. Routiniert spielte er seinen Part und trug mit zwei Glanzparaden in der 26. und 49. Minute seinen Teil zum 1:1 (0:1)-Unentschieden der Steinburger bei. Wirklich zufrieden war der Ersatzmann aber nicht. "Dafür hätten wir gewinnen müssen." Für das Gegentor durch Gerrit Müller in der 20. Minute konnte er aber nichts.
"Vielleicht hätte ich rauslaufen sollen, aber selbst dann hätte ich den Ball wohl nicht gehabt", analysierte der 19-Jährige. Sein Coach André Laß bescheinigte ihm jedenfalls eine gute Leistung. "Er hat gehalten, was er halten muss."
Dass der SVE aber in der 85. Minute überhaupt die Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich durch René Wasken bekam, daran half Malte Kuberski kräftig mit. Gleich zwei Mal rettete er bei Standardsituation auf der Linie (7./ 27.). "Mit dem 0:2 wäre die Partie für uns gelaufen gewesen", räumte auch Laß ein.
Der Coach freundete sich letztendlich mit dem Punkt an. "Gegen einen Oberliga-Absteiger muss ich damit zufrieden sein. Es war aber auch mehr für uns drin." In der Tat hatten Dennis Havemann (11.) und Malte Kuberski (29./ 61.) gute Chancen auf dem Fuß, scheiterten aber durch Unvermögen oder am gegnerischen Keeper. Trotzdem fand Laß, dass "wir einen Schritt nach vorne gemacht haben." Der SVE legte die Ängstlichkeit, die beim 0:3 gegen Kropp vor zwei Wochen geherrscht hatte, ab und spielte selbstsicher und zielstrebig nach vorne. Dass der Gegner dadurch zwangläufig zu Chancen kam, lag auf der Hand.
Im zweiten Durchgang taten aber die Steinburger mehr für die Offensive und das wurde fünf Minuten vor Schluss mit einem einstudierten Freistoß belohnt. Malte Kuberski flankte in den Strafraum und Wasken bugsierte den Ball in Uwe Seeler-Manier mit dem Hinterkopf ins Tor.
Damit stand fest, dass der SVE aus dem Dreierpack schwerer Spiele gegen Kropp, Husum und beim Itzehoer SV (nächsten Sonntag) nicht leer ausgeht. "Das 1:1 ist Gold wert. Mit drei Niederlagen wäre das Team wieder sehr verunsichert gewesen", erklärte Laß. Mit einer Leistung wie gestern ist der SVE aber auch in Itzehoe nicht chancenlos.

01. November 2004 · Stormarner Tageblatt

12. ST 06.11.04 Husumer SV TSV Bordesholm 3:1

Verdienter Heimerfolg!

06.11.2004

Husumer SV - TSV Bordesholm

3 : 1 (2:0)


Einen verdienten Heimerfolg landete die Husumer SV, spielte dabei den Gast in der ersten Halbzeit in Grund und Boden. Der TSV hatte Glück nicht mehr als zwei Tore eingeschenkt zu bekommen. Sehr zielstrebig ging die SV zu Werke, schnelle Kombinationen über die Flügel führten schließlich zum Erfolg. Carsten Groth bekamen die Gäste nie in den Griff, immer wieder setzte er sich über die rechte Seite unnachahmlich durch und zeichnete sich auch noch als zweifacher Torschütze aus. Gerrit Müller, der gegen Marco Schmidt einen schweren Stand hatte, glänzte diesmal als Vorbereiter. Positiv machte sich auch die Hereinnahme von Marco Hansen bemerkbar, der einige schöne Szenen im Sturmzentrum hatte.

Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Bordesholm besser ins Spiel, konnte sich Tormöglichkeiten erarbeiten. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Platzherren dem TSV zu viel Raum zum Kombinieren. Husums Trainer Hansen war zufrieden: »Besonders in der ersten Halbzeit haben wir sehr konzentriert gespielt und den Ball laufen lassen. Meine Mannschaft hat sich viele Torchancen erspielt. Der Sieg ist verdient, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas den Faden verloren haben.« TSV-Trainer Kieckbusch meinte: »Wir waren hier Außenseiter und hatten besonders in der ersten Halbzeit Probleme, den Ball zu kontrollieren. Meine Elf hatte eine zu lange Anlaufzeit, Husum hat verdient gewonnen.«

Furios starteten die Nordfriesen in die Partie, setzten den Gegner sofort unter Druck. Bei den schnell vorgetragenen Angriffen über die Flügel hatte der TSV arge Probleme. Das schnelle 1:0 erzielte Carsten Groth aus sieben Metern (11.), Gerrit Müller spielte den Torschützen mustergültig frei. Marco Hansen hatte das zweite Husumer Tor auf dem Fuß, doch Torhüter Bitterling rettete zweimal glänzend (18./23.). Das Tor schoss dann wieder Carsten Groth: In der 25. Minute setzte sich Gerrit Müller auf der rechten Seite durch und passte zurück, Groth hatte keine Mühe, aus 16 Metern einzuschießen. Immer wieder konnten sich die Husumer Angreifer durch die löchrige Abwehr durchsetzen. Ein Flugkopfball von Gerrit Müller aus elf Metern (30.), und zwei große Chancen durch Petersen und Hansen (35./41.), die vom Torhüter in letzter Sekunde entschärft wurden, waren herrlich anzusehen. Von den Gästen kam zu wenig, nur bei einem Freistoß von Schulze musste sich Teubler strecken (45.).

Auch nach dem Pausentee weiter Druck auf das Gäste-Tor. Ilhan Alim hatte Pech mit einem Fernschuss, Bitterling reagierte großartig. Die Entscheidung fiel in der 47. Minute: Beim Kopfball von Marco Hansen hatte der Keeper keine Chance mehr, unhaltbar schlug das Leder im Eck ein. Der nächste gekonnte Angriff der HSV landete an der Latte, Cornils hatte abgezogen (49.). Die SV ließ es jetzt etwas ruhiger angehen und bekam prompt die Quittung. Blazevic nutzte eine Unachtsamkeit gekonnt zum Anschlusstreffer aus (59.). Der TSV machte aber zu wenig aus seinen Möglichkeiten, nur Malottki brachte das Leder gefährlich auf das Tor (65.). Die größeren Möglichkeiten weiter für die HSV: Herpel mit zwei Fernschüssen (72./76.), Groth und Petersen (76./88) verfehlten das Gehäuse nur äußerst knapp. TSV-Angreifer Nick Lemke hatte eine Resultatsverbesserung für seine Farben auf dem Fuß, zirkelte aus 16 Metern knapp neben das Tor (89.).

Fazit: Husum verließ als verdienter Sieger den Platz, die größeren Spielanteile und eine Vielzahl an Torchancen sprechen für sich. Tore: 1:0 Groth (11.), 2:0 Groth (25.), 3:0 Hansen (47.), 3:1 Blazevic (59.) Beste Spieler: Groth, Müller, Hansen / Bitterling, Schmidt Ecken: 11 : 5 Chancen: 18 : 5 Zuschauer: 324 Schiedsrichter: Dennis Lübker (Collegia Jübek) Karten: Carstensen (83.) / Schmidt (39.), Schulze (57.) - alle ; Schulze (72.) wegen Notbremse als letzter Mann - Foul gegen Michael Petersen, der auf dem Weg zum Tor war. Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski (85. Marohn) - C. Herpel, Clausen, Groth, Alim (61. M. Albertsen), Petersen - Hansen (56. Carstensen), Müller. Bitterling - Schulze - Gogolok, Brinckmann, Schmidt - Sielas (46. Blagojevic), Erich, Hansen (46. Blazevic), Zielinski - Lemke, v. Malottki.
Hi 06.11.2004

"Eine exzellente Leistung"

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV besiegt den TSV Bordesholm mit 3:1

Der Flugkopfball des Husumers Gerrit Müller geht knapp am Bordesholmer Tor vorbei, in der Mitte Marco Hansen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Zwischen überraschend stark und offensichtlich untauglich für die Verbandsliga präsentierten sich die Nord-Teams: Die elfte Pleite im elften Spiel (0:8 gegen Henstedt-Rhen) kassierte der FC Sörup/Sterup und ist auf bestem Weg, eine Aufsteiger-Berühmtheit zu werden. Jugend siegt - in Flensburg stand eines der jüngsten 08-Teams im Derby gegen den TSV Kropp auf dem Platz und gewann mit 2:0. „Excellent“ war laut Trainer Hansen das 3:1 der Husumer SV gegen den TSV Bordesholm. Tabellenführer bleibt der Itzehoer SV nach einem 1:0 gegen den SV Eichede.

Husum (Gert Reese) – Einen Sieg mit Überzeugungskraft, das war es, was die Husumer SV ihren Fans wieder einmal bieten wollte. Es hat geklappt. Beim 3:1 (2:0) über den TSV Bordesholm spielte der Fußball-Verbandsligist 80 Minuten lang furios nach vorn und hätten am Ende gut und gern zwei Treffer mehr verbuchen können.
Marco Hansen neben Gerrit Müller im Angriff und Gunnar Clausen im defensiven Mittelfeld - SV-Trainer Hans-Peter Hansen präsentierte am Sonnabend zwei neue Akteure. Und die rechtfertigten ihre Nominierung voll und ganz. Marco Hansen verzierte seine famose Leistung mit dem Kopfballtreffer zum 3:0 (47.) und Gunnar Clausen sorgte mit seiner enormen Laufbereitschaft immer wieder für Schub von hinten.
Daneben präsentierten sich zwei andere Stormstädter im Spitzenformat: Christian Herpel und Carsten Groth. Herpel kämpfte 90 Minuten lang um jeden Ball und um jeden Meter Boden, Groth war vor der Pause auf der rechten Seite Initiator und Vollstrecker in einer Person. Mit zwei satten Schüssen (11. und 24. Minute) besorgte Husums Kapitän auch die verdiente Pausenführung für seine Farben.
Reichlich Applaus bekam Marco Hansen für zwei Szenen, in die er sein ganzes Stürmerblut legte. Den ersten Drehschuss von der Strafraumgrenze fischte TSV-Keeper Nils Bitterling noch gerade aus dem Winkel (17.), der andere - aus schwieriger Seitenlage abgezogen - flog nur um Zentimeter über den Balken hinweg (42.). Das kam an bei den Fans.
Nur einen kurzen Moment in der zweiten Halbzeit machten die Gäste deutlich, weshalb sie es in dieser Saison schon auf 25 Treffer gebracht haben. Da lief der Ball für zehn Minuten gekonnt durch ihre Reihen und da gelang ihnen durch Oliver Blazevic auch das verdiente Anschlusstor zum 3:1 (58.). Aber die Nordfriesen eroberten sich die Platzhoheit schnell zurück. Spätestens nach der Notbremse und dem Platzverweis von TSV-Libero Jens Schulze (70.), da hätten die Husumer unbedingt noch ein, zwei Tore nachlegen müssen. Aber Herpel (71., 73., 81.), Petersen (81.) sowie Groth (84.), Clausen (87.) und Müller (89.) verpassten der Reihe nach ihre Möglichkeiten. Mit den vielen nicht genutzten Chancen haderte nach Spielschluss auch Trainer Hans- Peter Hansen. Aber insgesamt war er bei guter Laune und bescheinigte seiner Mannschaft "eine exzellente Leistung".

08. November 2004 · Flensburger Tageblatt

„Schießbuden-Fußball“ angesagt

Fußball-Verbandsligist Husumer SV will weiter oben mitmischen. Dazu ist ein Heimsieg gegen den TSV Bordesholm am Sonnabend (14 Uhr) Pflicht.
Husums Torhüter Andre Teubler würde gegen Bordesholm gerne zu Null spielen. Foto: Carsten

Husum (ree) - Knapp ein Drittel der Saison in der Fußball-Verbandsliga ist gespielt, und das Hauptfeld der 18 Mannschaften präsentiert sich eng beieinander. Nur am unteren Ende der Tabelle, da zeigen sich der PSV Neumünster, der BSC Brunsbüttel und der TSV Sörup-Sterup den Anforderungen nicht ganz gewachsen. Ganz oben zieht der Itzehoer SV seit dem sechsten Spieltag seine Kreise. Aber vor zwei Wochen mussten auch die Steinburger erfahren, dass sie nicht unverwundbar sind. Ihr 0:1 gegen den PSV hat allen anderen Mannschaften Mut gemacht - auch der Husumer SV, die nur vier Zähler weniger aufweist als der Spitzenreiter.

Am Sonnabend um 14 Uhr bekommen die Husumer es mit dem TSV Bordesholm zu tun. Die Begegnung mit dem Tabellen-13. verspricht für die Zuschauer ein unterhaltsamer Nachmittag zu werden. Denn wenn der TSV Bordesholm auftritt, ist „Schießbuden-Fußball“ angesagt. 25:26 Tore haben die Manen von Trainer Kiekbusch bisher fabriziert - das ist „Umsatz-Rekord“ in der Verbandsliga. Wobei sie auswärts in beiden Richtungen ganz besonders offen sind. „Im Defensiv-Bereich klappt es bei uns noch nicht“, berichtet Trainer Jörg Kiekbusch, der gerade seine B-Lizenz in Malente aufgefrischt hat. An die Nordsee kommen will er mit seiner Mannschaft nicht nur, um mitzuspielen. „Wir wollen das Spiel offen gestalten und punkten“, sagt Kiekbusch, „denn wir müssen aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen.“

Die Husumer, die bisher jedes zweite Heimspiel sieglos blieben, sollten ihrem Publikum eigentlich mal wieder eine Partie mit Überzeugungskraft bieten. Dazu ist notwendig, dass die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Hansen ihr gewachsenes spielerisches Potenzial auch zur Ergebnisgestaltung nutzt. Das war auch zuletzt beim SV Eichede nicht hinreichend der Fall und muss unbedingt besser werden, wenn Husum weiter ganz oben dran bleiben will. Martin Herpei (beruflich im Einsatz) wird am Sonnabend nicht derjenige sein, der neben Gerrit Müller in vorderster Linie stürmen wird. Eine Idee bezüglich dieser Position hat der Coach zwar schon, wird sie aber erst vor dem Anpfiff bekannt geben. Fraglich ist auch, ob Erion Alla bis zum Spiel wieder fit ist. Der Mittelfeldstratege, der nach Hansens Urteil in Eichede „schöne Akzente gesetzt hat“, musste am Dienstag mit Kniebeschwerden das Training abbrechen. Aber eine leichte Hoffnung auf seinen Einsatz besteht. Weiter auf sein Comeback warten muss Marcell Voss, den diesmal Fieber aufs Krankenlager zwingt. Hans-Peter Hansens Spielerwartung geht unter anderem in Richtung Abwehr. „Vielleicht halten wir hinten mal dicht“, sagt er. Gegen den TSV Bordesholm ist das nicht so einfach. Denn der hat bisher in jeder Partie sein Tor geschossen.

08. November 2004 · Nordfriesland-Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom TSV Bordesholm,

wir begrüßen Sie ganz herzlich im Friesenstadion zum sechsten Heimspiel unseres Teams in der Verbandsliga-Saison 2004/2005 und hoffen, daß Sie alle eine gute Anreise hatten.

Es zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Spielzeit: Unsere Mannschaft erarbeitet sich Chancen genug aber im Abschluß fehlt es an der nötigen Konsequenz und
Konzentration. So geschehen wieder in den beiden letzten Begegnungen zu Hause gegen
NTSV Strand 08 (0:2) und auswärts beim SV Eichede (1:1). Der langfristige Ausfall von
Björn Fleige als Sturmpartner von Gerrit Müller ist einfach nicht zu kompensieren.
Dennoch: Vier Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze sind nicht viel und unser Team hat
ohne Frage das Potential, diesen aufzuholen.

Heute tritt der TSV Bordesholm bei uns an. Vier Siege, zwei Unentschieden und fünf
Niederlagen lautet die Bilanz der Gäste in der aktuellen Saison. Zu welchen Leistungen
das Team von Trainer Jörg Kieckbusch fähig ist, hat es nachdrücklich am 10. Spieltag beim
3:1 Auswärtserfolg gegen den TSV Kropp unter Beweis gestellt. Blickt man auf die
Statistik der Mannschaftsteile, liegen die Qualitäten der Bordesholmer eindeutig in der
Offensive: 25 Treffer in 11 Begegnungen sprechen eine deutliche Sprache. Nicht ganz so
souverän präsentierte sich allerdings bisher die Hintermannschaft mit 26 Gegentoren.

Für uns geht es heute darum, nach drei sieglosen Spielen in Folge endlich wieder einen
Dreier zu landen um oben dranzubleiben. Dagegen werden die Gäste natürlich etwas
haben, können sie doch ihrerseits mit einem Erfolg durchaus einen ordentlichen Sprung
in der Tabelle machen.

Unserer Mannschaft steht also eine schwere Aufgabe bevor, die aber bei etwas mehr
Kaltschnäuzigkeit in der Chancenauswertung zu lösen ist. Das geht natürlich leichter,
wenn Sie, liebe Zuschauer, die Jungs entsprechend unterstützen.

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

HINTERGRUND

Wussten Sie eigentlich,

dass es in der aktuellen Verbandsliga-Saison nicht unbedingt von Vorteil ist, zu Hause anzutreten? Von den ausgetragenen 94 Begegnungen endeten lediglich 31 (33%) mit einem Heimsieg, 44 (47%) mit einem Auswärtserfolg und 19 (20%) unentschieden.
dass bisher pro Spiel durchschnittlich 3,5 Treffer gefallen sind?
dass die torreichste Partie unser heutiger Gast TSV Brunsbüttel beim 5:4 Auswärtssieg gegen den FC Sörup-Sterup am ersten Spieltag bestritten hat?
dass Gerrit Müller mit acht Treffern auf dem zweiten Platz in der Torjägerstatistik der Verbandsliga liegt?
dass Erion Alla bereits dreimal vom SPORT MIKROFON in die Elf des Tages gewählt wurde, obwohl er in dieser Saison erst acht Spiele bestreiten konnte?
dass wir in der dritten Runde des Kreispokals beim Bezirksoberligisten SV Dörpum antreten müssen? Die offizielle Terminansetzung wird aber erst 2005 erfolgen.
dass unsere Homepage www.husumersv.de inzwischen mehr als 96.000 (!) Besucher verzeichnen kann? Klicken Sie doch auch mal rein.
Sven Weißhaar

RÜCKBLENDE

In sicheren Händen: Sascha Rettkowski überzeugte nicht nur mit einer ausgezeichneten Abwehrleistung, sondern hätte darüber hinaus mit einem wuchtigen Kopfball fast noch seinen ersten Saisontreffer erzielt.

Szene aus dem Spiel SV Eichede – Husumer SV 1:1 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV 2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV 1:1
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08 0:2
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV 1:1
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm  
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV  
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08  
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV  
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV  
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

Freitag Samstag Sonntag
keine Spiele VfR NMS II - NTSV Strand 08 TSV Bargteheide - RW Moisling
  TSV Plön - BSC Brunsbüttel Flensburg 08 - TSV Kropp
  FC Sörup-St. - SV Henstedt-Rhen Itzehoer SV - SV Eichede
  Kilia Kiel - Oldenburger SV  
  Husumer SV - TSV Bordesholm  
  Heider SV - PSV Neumünster  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Sonntag 15.08.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II 2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee 0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II 5:1
Samstag 11.09.04 15:00 TSV Lindewitt - Husumer SV II* 0:2
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche 5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II 2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr. 3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV 2:0
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II 2:2
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig 1:3
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II  
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L  
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II  
Sonntag 28.11.04 14:00 Husumer SV II - Flensburg 08 II  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II*  
Sonntag 12.12.04 14:00 Husumer SV II - SV Dörpum*  
' bereits die Rückspiele

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 11 6 4 1 27:11 16 22
2. NTSV Strand 08 11 6 3 2 22:11 11 21
3. TSV Plön 11 6 1 4 20:15 5 19
4. VfR Neumünster II 10 6 1 3 19:16 3 19
5. Husumer SV 11 5 3 3 23:15 8 18
6. Heider SV 10 5 3 2 13:7 6 18
7. TSV Kropp 10 5 2 3 27:17 10 17
8. SV Henstedt-Rhen 11 4 5 2 22:16 6 17
9. Kilia Kiel 10 5 1 4 23:19 4 16
10. SV Eichede 10 4 3 3 13:15 -2 15
11. Rot-Weiß Moisling 9 4 2 3 17:11 6 14
12. Oldenburger SV 11 4 2 5 20:20 0 14
13. TSV Bordesholm 11 4 2 5 25:26 -1 14
14. Flensburg 08 9 4 1 4 15:13 2 13
15. TSV Bargteheide 11 3 4 4 14:15 -1 13
16. PSV Neumünster 11 2 1 8 8:23 -15 7
17. BSC Brunsbüttel 11 2 0 9 9:33 -24 6
18. FC Sörup-Sterup 10 0 0 10 11:45 -34 0

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 12 8 4 0 34:15 19 28
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 12 8 2 2 40:24 16 26
3. VfR Schleswig 12 6 5 1 31:15 16 23
4. SV Dörpum 11 6 2 3 24:19 5 20
5. Husumer SV II 11 6 1 4 22:18 4 19
6. FC Tarp-Oeversee 11 6 0 5 24:20 4 18
7. TSV Nordmark Satrup 12 5 2 5 24:22 2 17
8. FC Langenhorn 12 5 2 5 26:26 0 17
9. ETSV Weiche Flensburg 12 5 1 6 24:24 0 16
10. Tönninger SV 12 5 1 6 19:20 -1 16
11. Flensburg 08 II 12 4 2 6 19:26 -7 14
12. Bredstedter TSV 12 4 2 6 14:26 -12 14
13. SV Enge-Sande 12 4 1 7 22:29 -7 13
14. Schleswig 06 10 4 0 6 15:19 -4 12
15. TSV Lindewitt 12 2 2 8 5:20 -15 8
16. DGF Flensborg 11 1 1 9 14:24 -20 4

RÜCKSCHAU

Husumer SV – NTSV Strand 08 0:2 (0:1)

Die zweite Heimniederlage der Saison kassierte unsere Mannschaft im Spitzenspiel der Verbandsliga gegen Strand, die etwas glücklich drei Punkte entführten. Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Teams: Die Gäste waren einfach cleverer im Ausnutzen der vorhandenen Torchancen. Die Elf spielte gradlinig und exakt nach vorne, suchte den schnellen Torabschluss und hatte auch noch das nötige Glück. Unsere Mannschaft erarbeitete sich über die gesamte Spielzeit gesehen die größeren Möglichkeiten, war vor dem Tor aber nicht entschlossen genug. Hans-Peter Hansen war nach dem Spiel mit seiner Mannschaft trotz der Niederlage nicht unzufrieden: "Wir haben uns hochkarätige Chancen erarbeitet und den Gegner unter Druck gesetzt."

Optimal starteten die Gäste in diese Partie, denn bereits nach zwei Minuten gelang Malte Frenz die Führung. Ein Heber aus 20 Metern überraschte André Teubler, der dem Ball nur noch hinterher sehen konnte. Nach zwanzig Minuten kam die SV besser ins Spiel, Carsten Groth prüfte Torhüter Hartz mit einem Freistoß (21.). Auch Gerrit Müller, der einen schweren Stand gegen den starken Mark Sembritzki hatte, verpasste in der 32. Minute den möglichen Ausgleich.

Der zweite Durchgang war der deutlich bessere, Husum übernahm das Zepter und drängte die Gäste mit viel Engagement in die eigene Hälfte zurück. Doch auch größte Möglichkeiten durch Jakob Strehlow (51.) und Mario Albertsen (53.) wurden von Torhüter Hartz zunichte gemacht. Mitten in die Drangperiode der SV die Entscheidung: Sascha Hagen entschied das Spiel mit einem sensationellen Fallrückzieher aus 16 Metern, der unhaltbar im Winkel einschlug (73.). Unsere Mannschaft steckte nicht auf, aber auch Carsten Groth konnte das Leder nicht im Tor unterbringen: Sein fulminanter Schuss wurde von Topé noch von der Linie geschlagen (81.).

SV Eichede – Husumer SV 1:1 (0:1)

Dieses von beiden Seiten sehr engagiert geführte Spiel hätte unsere Elf schon in der ersten Halbzeit entscheiden müssen. Sechs hochkarätige Torchancen wurden leichtfertig vergeben. Es kam eine gehörige Portion Pech hinzu, denn allein zweimal wurde der Ball noch von der Torlinie geschlagen. Sascha Rettkowski (7.) und Gerrit Müller (27.) hatten sich die Chancen herausgearbeitet.

Die Führung erzielte Gerrit Müller in der 20. Minute, vorausgegangen war eine herrliche Kombination über Christian Herpel und Carsten Groth. Eichede erzwang den verdienten Ausgleich mit einer entschlossenen Leistung in der zweiten Halbzeit: Rene Wasken erzielte in der 86. Minute das 1:1 per Kopfball.

Bernd Hulin

FANCLUB

Moin Moin liebe Anhänger der Husumer SV,

aufgrund des Interesses an unserem kleinen Rätsel im letzten STADION-ECHO haben wir diesmal für Sie einige Fragen aus der allgemeinen Fussballwelt zusammengestellt. Zu gewinnen gibt es heute nichts, außer dem Spaß bei der Lösung der teilweise nicht ganz einfachen Aufgaben. Viel Erfolg!

1. Welche Maße muß ein offizielles Fußballtor haben?
2. Wie weit ist die Linie vom Tor entfernt, die den Sechszehnmeter-Raum abgrenzt?
3. Welche Mannschaft wurde 1903 erster Titelträger der deutschen Meisterschaft?
4. Wie hieß die Trophäe der deutschen Fussballmeister bis 1945?
5. Wofür steht die Abkürzung "FIFA"?
6. In welchem Jahr stieg der Rekordmeister Bayern München in die Bundesliga auf?
7. Zwei Brüder wurden in verschiedenen Jahren Torschützenkönige der Bundesliga.
Wie heißen sie?
8. In welchem Jahr wurde die Champions-League eingeführt?
9. Welcher ehemalige DDR-Club erreichte 1987 das Finale im Europapokal der Pokalsieger
und macht momentan wieder positive Schlagzeilen?

Lars-Oliver Reichard

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

 

13. ST 13.11.04 TSV Kropp Husumer SV 4:0

Kropp aus der Krise - Husum dankbarer Aufbaugegner!

13.11.2004

TSV Kropp - Husumer SV

4 : 0 (1:0)


Der TSV Kropp schießt sich nach drei verlorenen Spielen aus der Mini-Krise und landete einen auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Sieg gegen enttäuschende Nordfriesen. Die Stormstädter rechtfertigten den guten Tabellenplatz nicht: unsicheres Abwehrverhalten und kein zusammenhängender Spielaufbau. Mehr noch, es wurde die Leidenschaft vermisst - sich gegen die drohende Niederlage stemmen - besonders in einem Derby, das fehlte völlig. Da kann es auch nicht als Entschuldigung gelten, dass zahlreiche Stammspieler fehlten oder im Laufe des Spiels wegen Verletzung vom Platz mussten.

Dieses Engagement und die Leidenschaft legte der TSV Kropp an den Tag. Deutlich war zu spüren, dass die Elf von Spielertrainer Guido Gehrke die Negativserie ausgerechnet gegen den Nordrivalen umbiegen wollte. Was am letzten Wochenende bei Flensburg 08 noch schiefgegangen war, das funktionierte nach anfänglichem Holpern im Spielaufbau immer besser. In der zweiten Halbzeit lief der Motor dann fast rund, aber man profitierte auch von den vielen individuellen Husumer Fehlern in der Abwehr. Die Stormstädter hatten am Ende noch Glück, nicht noch mehr Treffer eingefangen zu haben, sind aber um die Erkenntnis reicher, dass man in dieser Saison endgültig nichts mit der Aufstiegsfrage zu tun haben dürfte. Denn gegen alle Spizenteams bezog man Niederlagen.

Nach Spielende war Kropps spielender Trainer Guido Gehrke mit der Leistung seiner Elf mehr als zufrieden: »Das war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Nach einer guten halben Stunde kam Husum besser ins Spiel, zur Pause hätten wir auch den einen oder anderen Gegentreffer kassieren können. Aber die zweite Halbzeit war eine klare Sache. Wir haben super gekämpft, die Bereitschaft war bei allen zu erkennen, wir sind eindeutig über den Berg.« HSV-Trainer Hans-Peter Hansen zeigte sich konsterniert: »Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Hätten wir unsere Chancen genutzt, wer weiß, was möglich gewesen wäre. Der zweite Durchgang war eine einzige Katastrophe, wir sind auch durch die zahlreichen Ausfälle eingebrochen.«

Die Hausherren machten sofort Dampf und rissen das Spiel an sich. Auch wenn nicht alles klappte, es wurde sofort der Torerfolg gesucht. Husum konnte in der ersten halben Stunde nur reagieren. Die Abwehr der Nordfriesen geriet unter Druck, durchdachte Spielzüge durch das Mittelfeld waren Mangelware. Viel zu pomadig und zögerlich erschien das Spiel der Gäste. Die ersten Chancen des TSV erkämpfte sich Sven Zeidler: Köpfte er in der 11. Minute nach einem Eckball noch einen Meter neben das Tor, war es drei Minuten später noch knapper. Mit einem Drehschuss aus 16 Metern prüfte er Husums Torhüter Teubler, der reaktionsschnell seine Finger noch an den Ball bringen konnte (14.). Das Leder strich nur um die berühmten Zentimeter am Pfosten vorbei. In der 20. Minute konnte sich Husums Keeper erneut auszeichnen: Peer Rogge war es, der einen Abwehrfehler ausnutzen konnte und aus 10 Metern abzog. Mit einem Reflex war Teubler auch hier noch am Ball und entschärfte die Situation. Husum befreite sich aus der Umklammerung und startete einige gefährliche Konter. Marco Hansens' harter Schuss verfehlte das Tor um zwei Meter (23.), vier Minuten später tauchte Gerrit Müller allein vor Torhüter Wulff auf. Doch anstatt zum freistehenden Albertsen abzuspielen, probierte er es selbst, Torhüter Wulff griff beherzt zu und bereinigte die Gefahr. Nach einem herrlichen Zuspiel von Ingo Cornils tankte sich Gerrit Müller durch die Abwehr. Sein fulminanter Schuss strich Zentimeter am langen Pfosten vorbei (27.). Mitten in die Drangperiode der Gäste fiel das 1:0 für Kropp: Ignazio Cipolla stand nach einer Unachtsamkeit völlig frei vor Teubler und erzielte die Führung. Doch die HSV hatte noch drei dicke Ausgleichsmöglichkeiten bis zur Halbzeit. René Marohn versuchte es mit einem frechen Heber über Wulff hinweg, hatte jedoch Pech. Das Leder ging in der 39. Minute knapp am Winkel vorbei ins Toraus. Marco Hansen war zwei Minuten später zu überrascht, dass ein Ball ihn noch erreichte. Aus zehn Metern rutschte ihm der Ball freistehend über den Spann. In der 44. Minute schlenzte Gerrit Müller das Leder seitlich versetzt an die Torlatte, der Ausgleich wäre auf Grund der Tormöglichkeiten der Husumer zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.

Doch der zweite Durchgang war eine eindeutige Angelegenheit der Kropper, Husum hatte nichts mehr entgegen zusetzen. Permanent setzte man die SV mit variablem Aufbauspiel unter Druck und profitierte zunehmend von der immer größer werdenden Fehlerquote der Gäste. Und wieder leitete der immer gefährliche Sven Zeidler das Tore schießen ein. Scheiterte er in der 60. Minute noch mit einem strammen Schuss, traf aber in der 72. Spielminute zum vorentscheidenden 2:0 - Peer Rogge hatte sich durchgesetzt und mustergültig nach innen geflankt. Die 77. Minute brachte das 3:0 durch Christian Heider, der aus einem Gewühl heraus unhaltbar einschieben konnte. Die endgültige Entscheidung wieder durch Sven Zeidler, der nach einem erneuten Abwehrfehler aus kurzer Entfernung einschießen konnte (88.). Husums einzige Möglichkeit in der zweiten Halbzeit konnte Marco Hansen nicht nutzen, der in der 84. Minute allein auf Torsteher Wulff zulief - der reaktionsschnelle Keeper blieb Sieger.

Fazit: Das Nordderby fand mit dem TSV Kropp einen auch in dieser Höhe verdienten Sieger, Husum wirkte in der zweiten Halbzeit zu kopf- und emotionslos. Tore: 1:0 Cipolla (33.), 2:0 Zeidler (72.), 3:0 Heider (77.), 4:0 Zeidler (88.) Beste Spieler: Ehrlich, P. Rogge, Zeidler / Petersen  Ecken: 9 : 2 Chancen: 9 : 8 Zuschauer: 180 Schiedsrichter: Sabek (TS Schenefeld) Karten: Heider (44.), Gehrke (54.) / - - alle Aufstellung: Wulff - Sabotke - Sämann, Ehrlich - Heider, Gehrke, P. Rogge, Henning (83. Bänsch), Böhnke (75. F. Rogge) - Zeidler, Cipolla (76. Petersen). Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski (46. C. Herpel) - Marohn, Clausen, Groth (46. Alim), M. Albertsen, Petersen - Hansen, Müller (64. Jensen).

TSV Kropp dominiert im Derby klar

Fußball-Verbandsligist TSV Kropp ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Gegen die Husumer SV beendeten die Rot-Schwarzen ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge auf beeindruckende Weise und gewannen verdient mit 4:0 (1:0).

Der zweifache Kropper Torschütze Sven Zeidler (re.) steht wieder frei, der Husumer Rene Marohn kommt zu spät. Foto: Deike
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Zurück zu alter Stärke ist das Resümee der Nordvertreter. Flensburg 08 siegt beim Oldenburger SV (2:1) und legt mit drei Erfolgen nacheinander eine kleine Serie hin. Auch der TSV Kropp lässt die Muskeln spielen. Leidtragend: Die Husumer SV, die das Derby mit 0:4 verlor. Der FC Sörup/Sterup macht das Dutzend voll und verliert 1:7 in Moisling - die zwölfte Niederlage. Von Platz sechs auf Rang zwei kletterte Henstedt-Rhen (2:1 gegen Kilia Kiel). Von Drei auf Fünf rutschte der VfR Neumünster II (1:5 beim SV Eichede).

Kropp (mads) – Die Husumer machten es Spielertrainer Guido Gehrke und seinen Mannen in diesem Nord-Derby leicht - sie hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. "Wir haben endlich wieder einmal den Fußball gespielt, den ich mir von meiner Mannschaft wünsche", freute sich Gehrke. "Damit haben wir der Begegnung fast über die volle Distanz unseren Stempel aufgedrückt."
So entwickelte sich im Kropper Stadion vor 250 Zuschauern ein einseitiges Derby. Bei den Platzherren lief der Ball gut in den eigenen Reihen, so dass die Husumer von Beginn an unter Druck gerieten. Bereits in der 20. Minute hatte Peer Rogge die riesige Chance zur Führung, konnte diese jedoch nicht nutzen. Stattdessen sorgte Ignazio Cipolla mit seinem ersten Saisontor für das fällige 1:0. Nach sehenswertem Steilpass von Rogge umkurvte er Keeper Teubler und schob zur Kropper Führung ein (33.).
Bis zur Pause zogen sich die Hausherren nun etwas zurück und gestatteten den Nordfriesen ihrerseits zwei Chancen. Doch der ansonsten abgemeldete Husumer Torjäger Gerrit Müller hatte Pech, als er zunächst an Keeper Andreas Wulff (39.) und kurz darauf am Querbalken scheiterte (43.).
Das Aufbäumen der Gäste blieb jedoch nur ein kurzes Strohfeuer, denn nach dem Wechsel dominierte wieder Kropp. Dabei blieb unverständlich, wie wenig der Tabellenfünfte trotz des lange Zeit nur knappen Rückstandes tat. Husum erarbeitete sich keine einzige nennenswerte Torchance mehr. "Wir haben es endlich einmal geschafft, unsere Konzentration fast über die gesamte Spielzeit zu halten und daher kaum etwas zuzulassen", hatte zumindest Gehrke eine Erklärung parat.
Als Mittelstürmer Sven Zeidler nach neuerlicher Vorarbeit von Rogge dann aus kurzer Distanz zum 2:0 verwandelte (71.), brachen bei der Husumer SV alle Dämme. Nach Flanke von Axel Ehrlich traf Christian Heider zum 3:0 (76.), und wenig später gelang abermals Zeidler sogar der vierte Treffer. Der junge Angreifer profitierte dabei von einem kapitalen Fehler von Torhüter Andre Teubler, der einen eigentlich harmlosen Schuss nicht festhalten konnte (83.) - symptomatisch für einen aus Husumer Sicht völlig verkorksten Nachmittag.
Der TSV Kropp kann nach dem Derby-Erfolg dafür jetzt wieder nach vorne blicken. "Zweifelsohne ein ganz wichtiger Sieg für uns", meinte Spielertrainer Gehrke. "Allerdings gibt es dafür auch nur drei Punkte. An diese Leistung müssen wir jetzt am kommenden Wochenende anknüpfen."

15. November 2004 · Flensburger Tageblatt

4:0 - Kropper Stürmer treffen wieder

Das war wichtig für das Selbstvertrauen: Dank einer erheblichen Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen besiegte Fußball-Verbandsligist TSV Kropp im Nachbarschaftsderby die Husumer SV mit 4:0 (1:0).
Sprühte vor Spielfreude: Ignazio Cipolla (rotes Trikot) bot gegen die Husumer SV im Angriff eine starke Leistung. Foto: Deike

Kropp (dan) – Der TSV Kropp hat seine Durststrecke in der Fußball-Verbandsliga überwunden. Nach drei Niederlagen in Serie bezwangen die Rot-Schwarzen im Nachbarschaftsderby vor 250 Zuschauern die Husumer SV mit 4:0 (1:0). Drei Tore gingen dabei auf das Konto der beiden Sturmspitzen Sven Zeidler (2) und Ignazio Cipolla (1), den vierten Treffer steuerte Christian Heider bei.
Entsprechend erleichtert zeigte sich Spielertrainer Guido Gehrke nach dem Schlusspfiff. "Ich wusste, dass wir es heute packen würden. Der Erfolg ist die logische Konsequenz unserer harten Trainingsarbeit. Die spielerische Basis ist ohnehin vorhanden. Was uns fehlt ist die Konstanz."
Das wurde auch am Sonnabend im Kropper Stadion wieder deutlich. Die Platzherren spielten sehr engagiert, zeigten Biss in den Zweikämpfen und gingen in der 33. Minute durch Ignazio Cipolla nach herrlichem Zuspiel von Peer Rogge mit 1:0 in Führung. Doch anstatt nachzusetzen, ließen sich die Rot-Schwarzen die Butter vom Brot nehmen. In der 39. Minute verhinderte Andreas Wulff mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich durch Gerrit Müller, vier Minuten später traf derselbe Husumer Spieler nur die Latte des Kropper Gehäuses. "Unsere Nachlässigkeiten hätten den Husumern vor der Pause fast noch den Ausgleich beschert", ärgerte sich Gehrke.
Beim Pausentee schien der Kropper Spielertrainer die passenden Worte gefunden zu haben, denn die Rot-Schwarzen präsentierten sich in der zweiten Halbzeit wieder hoch konzentriert. Bastian Henning und Marc Böhnke schalteten sich über die Außenbahnen immer wieder in den Angriff ein, wo ein sich ständig in Bewegung befindender Ignazio Cipolla (Gehrke: "Das war heute ein Klassespiel von ihm") und Sven Zeidler für erhebliche Unruhe in der Husumer Hintermannschaft sorgten. In der Abwehr ließ eine fast fehlerfrei spielende Kropper Viererkette kaum noch gefährliche Husumer Aktionen zu.
Für die Vorentscheidung sorgte Sven Zeidler in der 71. Minute. Bastian Henning hatte sich über links durchgesetzt, klug auf Peer Rogge gespielt - und dessen Pass verwandelte Zeidler zum 2:0. Sehr zur Freude ihrer Anhänger ließen es die Kropper nicht dabei bewenden, sondern machten weiter Druck. Zwei weitere Treffer durch Christian Heider zum 3:0 (76.) nach Flanke von Axel Ehrlich sowie erneut Sven Zeidler zum 4:0 (87.) nach grobem Schnitzer von Husums Torhüter Andre Teuber waren die Belohnung der Kropper Angriffsbemühungen.
Trotz des unerwartet deutlichen Sieges über den Rivalen von der Nordseeküste wollte Guido Gehrke nach Spielschluss keine Euphorie bei seinen Mannen aufkommen lassen. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht. Wir müssen weiter an uns arbeiten."

15. November 2004 · Landeszeitung

Mit breiter Brust nach Kropp

Drei Siege in Folge - diese Serie möchte die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga ausbauen. Am Sonnabend gastieren die Nordfriesen im Nordderby beim TSV Kropp.

Marco Hansen (r.) aus der Husumer Zweiten spielte gegen Bordesholm gut mit. Jetzt hofft er auch auf einen Einsatz in Kropp. Foto: Voss

Husum (Gert Reese) – Es ist Derby-Zeit für die Nord-Clubs in der Fußball-Verbandsliga. Flensburg 08 gegen den TSV Kropp (2:0) - das war vor einer Woche der Anfang. Morgen (14 Uhr) gastiert die Husumer SV in Kropp, und in acht Tagen kommt es zur Begegnung der Stormstädter mit den Flensburgern. Danach wird man wissen, wer im internen Kampf der Bezirks-Konkurrenten die Nase vorn hat. Der FC Sörup-Sterup (drei Niederlagen) spielt dabei ja schon jetzt keine Rolle mehr.
Beim Derby in Kropp sprechen alle Vorzeichen diesmal für die Nordfriesen. Sie stehen in der Tabelle besser da und haben mit drei Spielen ohne Niederlage einen "guten Lauf". Ganz anders die Situation beim TSV Kropp. Der leistete sich zuletzt drei Niederlagen in Folge und rutschte von Platz zwei auf neun. Die Auftakt-Euphorie ist also erst mal dahin.
Aber Guido Gehrke, der zu Saisonbeginn das Amt des spielenden Trainers bei den Rot-Schwarzen übernahm, bringt das nicht aus der Ruhe. "Wir stehen zwar nicht da, wo wir hin wollen", sagt der Coach, "aber die Mannschaft arbeitet weiter super." Und er ist sich ziemlich sicher, "dass der Erfolg bald zu uns zurückkommt." Vor der Partie am Sonnabend wird er seiner Mannschaft sicher viel von jenem 5:3 erzählen, das dem TSV zuletzt im Pokal gegen die Stormstädter gelang. Gehrke: "Das Spiel haben wir noch im Hinterkopf."
Auffällig ist, dass der traditionell auf Offensive getrimmte TSV in den drei verlorenen Partien nur ein Tor zu Stande brachte. Einen Grund dafür sieht Gehrke unter anderem in der Tatsache, dass er noch nicht einmal mit derselben Startbesetzung auflaufen konnte und ihm mit Christoph Hinrichs (Studium in England) und Oliver Held (Darmoperation) zwei Führungskräfte fehlen.
"Wir haben die Nase vorn und müssen keine Angst haben" - Husums Trainer Hans-Peter Hansen geht mit "breiter Brust" in die Auseinandersetzung mit dem alten Rivalen. Die kann er auch haben, denn sein Team hat sich einigermaßen stabilisiert. Gut auch für ihn zu wissen, dass er seinen Kader jederzeit durch Aktive aus der Zweiten ergänzen kann - wie zuletzt durch Marco Hansen und Gunnar Clausen. Hansen dazu: "Der Unterschied zur Zweiten ist nicht mehr so groß wie früher, davon profitieren wir." Gut möglich, dass Hansen und Clausen am Sonnabend wieder in der Startelf zu finden sind, denn auf die verletzten Erion Alla und Marcell Voss muss der Coach weiterhin verzichten.

12. November 2004 · Nordfriesland Sport

Ein Schritt in die richtige Richtung?


Derby, die zweite: Der TSV Kropp erwartet am Sonnabend in der Fußball-Verbandsliga den alten Rivalen Husumer SV.
Den Vorwärtsgang wollen Bastian Henning (li.) und Mitspieler auch gegen Husum einlegen.

Kropp (mads) – Drei Niederlagen in Folge - diese ungewohnte Negativserie bedeutet für den TSV Kropp den Absturz auf Rang neun der Tabelle der Fußball-Verbandsliga. Beim 0:2 gegen Flensburg 08 am vergangenen Wochenende stimmte bei den Rot-Schwarzen trotz fehlender Punkte aber immerhin die Leistung, so dass Trainer Guido Gehrke vor dem nächsten Derby gegen die Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr) zuversichtlich ist. "Wir haben in Flensburg sehr gut gespielt. Der nicht gegebene Treffer von Sven Zeidler und der Strafstoß für die Gastgeber kurz darauf haben die Partie dann sehr unglücklich zu unseren Ungunsten entschieden", erinnert sich Gehrke. "Dennoch war das ein Schritt in die richtige Richtung, das hat man klar gesehen. Wenn wir so weiter machen, werden wir auch sehr bald wieder punkten."

Das soll am besten schon am Sonnabend im Kropper Stadion passieren, insbesondere, da der Rückstand zur Spitze in der ausgeglichenen Verbandsliga für Kropp immer noch relativ klein ist. Der Gegner ist jedoch kein geringerer als die Husumer SV. Gehrke weiß, dass das Derby gegen den Mitabsteiger und Aufstiegs-Aspiranten ein hartes Stück Arbeit wird. Seine Prognose: "Ich erwarte ein schweres und rassiges Spiel, so wie es in der Vergangenheit zwischen diesen beiden Teams stets der Fall war."
Bei den Aufeinandertreffen in der Oberliga blieben die Nordfriesen im vergangenen Jahr beide Male siegreich. In Husum gewann die Elf von Trainer Hansen vor 1200 Zuschauern knapp mit 1:0, in Kropp hieß es 3:2. In der Bezirkspokal- Endrunde im Sommer behielten allerdings die Gehrke-Schützlinge die Oberhand. "Das 5:3 damals war bis heute eine der besten Vorstellungen der Mannschaft unter meiner Leitung", schwärmt der Coach. In dieser Partie bot vor allem die Kropper Offensiv-Abteilung teilweise "Traumfußball." Gehrke: "Ich werde versuchen, meine Jungs daran zu erinnern."
Ebenso wichtig wie die Angriffsleistung wird jedoch sein, ob man die pfeilschnellen Spitzen der Husumer, Gerrit Müller und Björn Fleige, in den Griff bekommen kann. In dieser Hinsicht kann der Trainer zunächst einmal aufatmen: Mit Axel Ehrlich kehrt nämlich der "Chef" der zuletzt etwas wackligen Vierer-Abwehrkette in die Startaufstellung zurück. "Er soll unserer Hintermannschaft wieder mehr Stabilität verleihen", so Gehrke. Verzichten muss der Trainer damit nur auf Oliver Held, der nach seiner Operation in diesem Jahr vielleicht gar nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

12. November 2004 · Schleswiger Nachrichten

"Gegen Husum geht's zur Sache"

In der Fußball-Verbandsliga durchlebt der TSV Kropp zurzeit eine Durststrecke. Seit drei Spieltagen sind die Rot-Schwarzen ohne Punktgewinn. Mit einem Heimsieg am Sonnabend um 14 Uhr im Derby gegen die Husumer SV soll die Wende eingeläutet werden. "Da geht's zur Sache", verspricht Guido Gehrke.

Sechs Punkte hinter dem Soll. Gegen Husum wollen Guido Gehrke und Co. die Mini-Krise beenden. Foto: Staudt

Kropp (dan) – Neunter Tabellenplatz und erst 17 Punkte nach elf Spielen - das hatte man sich vor Saisonbeginn beim Fußball-Verbandsligisten TSV Kropp etwas anders vorgestellt. Doch nach drei Niederlagen in Serie mit lediglich einem erzielten Treffer soll im Nachbarschaftsderby gegen die Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr) im Kropper Stadion das Ruder herumgerissen werden.
"Wir liegen sechs Punkte hinter dem Soll. Da kann man getrost von einer Mini-Krise sprechen", gibt Guido Gehrke unumwunden zu. Der Kropper Spielertrainer hat auch schon eifrig Ursachenforschung betrieben. Sein Fazit: "Unserer sehr jungen Mannschaft fehlt noch die Konstanz. Nicht alle Spieler sind dem Druck in der Verbandsliga bereits gewachsen. Sie brauchen Zeit. Zudem sind wir derzeit nicht in der Lage, über 90 Minuten konzentriert zu spielen." Hinzu kommt, dass Peer Rogge seit Wochen seiner Form hinterherläuft. Ohne seine Unterstützung haben die beiden erst 19-jährigen Sturmspitzen Sven Zeidler und Ignazio Cipolla einen schweren Stand.
Oberstes Ziel ist gegen die Husumer SV - neben einem Sieg natürlich - für Guido Gehrke, dass "meine Mannschaft ihre Spielfreude wiedergewinnt". Das will der Coach mit einer offensiven Einstellung bewerkstelligen. "Wir müssen einiges riskieren, ein Unentschieden reicht uns nicht."
Optimistisch stimmt den Coach, dass Axel Ehrlich wieder fit ist und von Beginn an wird spielen können. Deshalb wird der Spielertrainer selbst auch nicht wie gegen Flensburg 08 als Libero auflaufen, sondern wieder mit Viererkette spielen lassen. Sämann, Ehrlich, Böhnke und Henning sollen dafür sorgen, dass die eminent gefährlichen Husumer Spitzen Müller und Hansen sowie der über die rechte Angriffsseite nachrückende Groth möglichst nicht zur Entfaltung kommen.
Im Angriff vertraut Guido Gehrke, der selbst mit Sven Sabotke die Fäden im Mittelfeld ziehen will, auf die schnellen Sven Zeidler und Ignazio Cipolla. Und darauf, dass bei Peer Rogge endlich der Knoten platzt und er zur gewohnten Form zurückfindet. "Dann schießen wir auch wieder Tore", so der Coach.
Auch im Hinblick auf die Hallenfußball-Landesmeisterschaft wäre ein Erfolg am Sonnabend im Derby wichtig. Nur die nach dem Wochenende 27./28. November vier bestplatzierten 1. Amateur-Mannschaften qualifizieren sich für die Veranstaltung am 15. Januar in der Kieler Ostseehalle. Doch da möchten die Husumer (zurzeit Tabellenvierter) natürlich auch gern mitspielen und haben deshalb nichts zu verschenken. Die Besucher in Kropp dürfen sich auf ein packendes Derby freuen.

12. November 2004 · Landeszeitung 

15. ST 27.11.04 Oldenburger SV Husumer SV 2:4

Verdienter Husumer Sieg nach starker 2. Halbzeit!

27.11.2004

Oldenburger SV - Husumer SV

2 : 4 (1:0)


Einen letztlich auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg landete die Husumer SV in Oldenburg. Dabei sah es lange Zeit nach einem Sieg der Gastgeber aus, die in einer niveauarmen ersten Halbzeit die Fehler der Husumer konsequent nutzten. Das Führungstor wurde logischerweise auch von den Nordfriesen selbst aufgelegt. Der OSV wirkte sehr bemüht, ohne jedoch große Torgefahr zu entwickeln. Die Stormstädter agierten viel zu passiv, wirkten leblos. Das änderte sich erst mit Beginn der zweiten Halbzeit, eine deutliche Leistungssteigerung führte dann zum Erfolg. Jetzt wurde der Ball zielstrebiger nach vorne gespielt, in der Abwehr herrschte Ordnung. Endlich wurden auch die Zweikämpfe angenommen und die Torchancen konsequent ausgenutzt.

Husums Trainer Hans Peter Hansen hatte nach dem Spiel gut lachen: »Nach einer grottenschlechten ersten Halbzeit mit eklatanten Abwehrfehlern, haben wir uns in der zweiten Halbzeit deutlich steigern können. Wir haben die Tore erzwungen und uns den Sieg redlich verdient.« Wie sehr angefressen OSV-Trainer Rathje nach einem schlechten zweiten Durchgang seiner Elf war, zeigte er noch auf dem Spielfeld. Seine Mannschaft erfuhr eine lautstarke Standpauke, die sich gewaschen hatte. Zu einem Kommentar konnte er sich nicht bewegen, war zu emotionsgeladen.

Schon in der Anfangsphase zeigte sich die Husumer Hintermannschaft sehr indisponiert: In der 9. Minute prüfte André Schyma seinen Torhüter aus drei Metern, anschließend landete das Leder noch am Querbalken. Diese Unsicherheit sollte noch größere Konsequenzen haben, die Führung des OSV wurde von der Husumer Abwehr selbst vorbereitet. Der Ball prallte durch eine Unachtsamkeit zu Tobias Albrecht, der ohne große Mühe zur 1:0 Führung einschieben konnte. Das gab der Heimmannschaft natürlich die nötige Sicherheit, schöne Kombinationen brachten die Husumer in Verlegenheit - auch weil die Mannschaft von Trainer Hansen nicht energisch genug in die Zweikämpfe ging. Aber Kapital konnte der OSV daraus nicht schlagen, Tormöglichkeiten waren Mangelware. So plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte in die Pause. Allein ein direkter Freistoß vom Oldenburger Rosenthal (23.) und ein Schuss vom Husumer Müller, der noch auf der Torlinie gerettet wurde (38.), waren Höhepunkte der ersten Hälfte.

Die zweite Halbzeit sollte die Bessere sein, zumindest aus Husumer Sicht. Mit sehr viel Elan legten die Gäste jetzt los, rissen das Zepter an sich. Endlich gab es gefährliche Angriffe über die Außenpositionen und einige gefällige Kombinationen im Mittelfeld. Die Oldenburger schienen beeindruckt, kamen überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück. Bereits in der 49. Minute glückte der Ausgleich für die SV: Carsten Groth setzte sich energisch im Mittelfeld durch und schickte Gerrit Müller auf die Reise, der die gesamte Abwehr düpierte und einschoss. Mario Albertsen setzte sich in der 65. Minute herrlich über die linke Seite durch und flankte von der Grundlinie in den Strafraum, Gerrit Müller verpasste kurz vor dem Tor nur knapp. Eine Minute später setzte sich Albertsen erneut links durch, seine präzise Flanke fand diesmal Carstensen, der das Leder entschlossen ins Tor hämmerte (66.). Eine Unachtsamkeit in der HSV-Abwehr brachte den Ausgleich, nach einer Ecke hatte Kortz keine Mühe, mit Kopfball den Ball im Tor unterzubringen (82.). Doch die SV reagierte schnell, denn direkt nach dem Anstoss überlief Gerrit Müller die gesamte Abwehr und besorgte die erneute Führung für seine Farben (83.). Das Endergebnis stellte Martin Herpel her, der Torhüter Reese mit einem gefühlvollen Heber überwand - Müller hatte den Torschützen herrlich freigespielt (87.). Die Platzherren gaben nur einen Warnschuss in der 75. Minute ab, Buck scheiterte aus 16 Metern an Teubler.

 
Fazit: Auf grund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kam die Husumer SV zu einem verdienten Auswärtssieg, der bei effektiver Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten noch höher hätte ausfallen können.
Tore: 1:0 Albrecht (16.), 1:1 Müller (49.), 1:2 Carstensen (66.), 2:2 Kortz (82.), 2:3 Müller (83.), 2:4 M. Herpel (87.)
Beste Spieler: Buck / Teubler, C. Herpel, Müller  
Ecken: 9 : 1
Chancen: 5 : 9
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Björn Adler (TSB Flensburg)
Karten: - / C. Herpel (10.), Hermann (55.), Müller (68.), M. Herpel (75.)  - alle
Aufstellung:

Reese - B. Bahr - Schwarz, Wulf - Hasler, Reise (74. Emmrich), Rönnpage, Wölk, Rosenthal - Albrecht (74. Kortz), Buck.

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen, M. Albertsen, Groth, Hermann (87. Marohn) - M. Herpel, Müller.

Hi 27.11.2004

Nach der Pause drehte Gerrit Müller auf

Husumer 4:2-Erfolg beim Oldenburger SV / Erste Hälfte ein "Gegurke"

 

Verbandsliga-Übersicht
Die vier Verbandsliga-Teilnehmer an der Hallen-Landesmeisterschaft am 15. Januar in Kiel stehen fest: Neben Tabellenführer Itzehoer SV (5:0 bei Flensburg 08) sind auch Strand 08 (2:0 gegen Bargteheide), der TSV Kropp (4:0 gegen den VfR Neumünster II) und der SV Henstedt-Rhen trotz des 1:3 in Moisling dabei. Die punktgleiche Husumer SV siegte 2:0 in Oldenburg, doch das schlechtere Torverhältnis gab den Ausschlag. Immer besser in Fahrt kommt der FC Sörup-Sterup: Der Aufsteiger gewann 5:1 (!) beim PSV Neumünster und feierte den zweiten Erfolg hintereinander.

Oldenburg (ree) – Ein Motivationsschub im zweiten Durchgang sowie ein gerissener Gerrit Müller bescherten Fußball-Verbandsligist Husumer SV drei Punkte beim Oldenburger SV. Müller war mit zwei Toren am 4:2 (0:1)-Erfolg in Ostholstein beteiligt und weist immerhin schon zehn Saisontreffer auf.
Nach der ersten Halbzeit, die Coach Hans-Peter Hansen als "Gegurke" bezeichnete, glaubte niemand an diesen Husumer Triumph. Die Nordfriesen fanden nicht in die Partie und gestatteten dem Tabellen-14. ein optisches Plus. Durchschlagskraft erzielten aber auch die Gastgeber nicht, so dass zunächst nur jene Szene Unterhaltungswert hatte, in der Husums Verteidiger André Schyma beim Klärungsversuch zunächst den eigenen Torhüter und dann die Querlatte traf. Die 1:0-Führung der Gastgeber, die Tobias Albrecht erzielte (16.), war jedenfalls nicht unverdient.
Wesentlich besser lief es für die Stormstädter in der zweiten Halbzeit - vor allem, nachdem Carsten Groth mehr ins zentrale Mittelfeld gerückt war. Groth auf Müller und der ins Tor, das war dann auch die Konstellation, die zum 1:1 führte (49.).
Die beiden nächsten Initiativen gingen vom Husumer Mario Albertsen aus, der sich zweimal auf der linken Seite durchsetzte. Während Müller seine zündende Hereingabe kurz vor dem Tor verpasste (65.), hatte Ingo Carstensen eine Minute später etwas mehr Zeit zur Orientierung und schoss das 2:1 für Husum (66.).
Aufregung pur dann in der Schlussphase: Den ersten Jubel veranstalteten die Gastgeber, als Alexander Kortz nach einem Eckball das 2:2 (82.) erzielte. Doch dann lernten die Hausherren, dass übertrieben lange Triumphzüge im Fußball schon mal bestraft werden: Vom Anstoß weg kam der Ball zu Müller und der brachte mit dem 3:2 die gute Laune zurück ins Nordfriesenteam (83.).
Den Schlusspunkt setzte Martin Herpel, der aus einem Zuspiel von Müller mit einem eleganten Heber das 4:2 machte (87.).

29. November 2004 · Flensburger Tageblatt

Lösbare Aufgabe für die Husumer SV in Oldenburg: Martin Herpel feiert sein Comeback

Husum (Gert Reese) – Drei Spieltage noch - dann ist in der Fußball-Verbandsliga Winterpause. Die auf dem Papier leichteste der noch verbliebenden Aufgaben steht der Husumer SV am Sonnabend bevor. Um 14 Uhr gastieren die Nordfriesen, die momentan auf Platz acht rangieren, beim Oldenburger SV.
"Klassenerhalt", mehr ist bei den Ostholsteinern nach Aussage ihres Trainers Peter Rathje (40) in dieser Spielzeit nicht angesagt. "Wir wurden schon vor der Saison als Abstiegskandidat gehandelt, und das scheint sich ja zu bewahrheiten", sagt der Coach zu der augenblicklichen Lage seiner Elf auf Platz 14. Am wenigsten zufrieden ist Rathje mit seiner Abwehr, die in den bisherigen 14 Begegnungen schon 26 Gegentreffer "schlucken" musste. "Unser Flaggschiff kränkelt", sagt der Trainer über diesen Mannschaftsteil. Aber der war auch am meisten von der Verjüngungskur vor der neuen Saison betroffen. Nur Torwart Marcell Heisler (25) ist aus dem Vorjahr noch geblieben, die Gesichter davor gehören sämtlich jungen Neuzugängen.
Ein halbes Dutzend Gegentore in Bargteheide, fünf in Plön und vier in Kiel - vor allem auswärts haben die Oldenburger schon reichlich eingesteckt. Vor eigenem Publikum lief es ein wenig moderater ab. Und vor allem gelang vor vier Wochen ein spektakulärer 4:0-Erfolg über den TSV Kropp. "Das war das Spiel der Spiele", schwärmt Rathje noch immer. "Meine Mannschaft wächst manchmal mit dem Gegner." Meistens sind es Björn Wölk und Timo Rosenthal, die beiden Mittelfeldstrategen, die die Mannschaft in solchen Situationen mitreißen.
Für Husums Trainer Hans-Peter Hansen hat der Club aus dem Ostholsteinischen besonderen Erinnerungswert. Es war der Oldenburger SV, gegen den er die Stormstädter vor über fünf Jahren erstmals coachte und mit 1:2 sein Trainer-Debüt "vergeigte". Eine Saison später landete seine Elf in Oldenburg einen grandiosen 6:0-Sieg, blieb danach eine ganze Halbserie ungeschlagen und holte sch gegen die Ostholsteiner dann schließlich auch jenen letzten Punkt, der ihr zur Meisterschaft noch fehlte. "Wir waren eigentlich zuletzt immer dabei, wenn es für die Husumer was zu feiern gab", sagt Pater Rathje, der damals noch Spieler in Oldenburg war.
Ob es für die Nordfriesen, die am vergangenen Wochenende eine Zwangspause einlegen mussten, auch am Sonnabend was zu feiern gibt, muss sich zeigen. "Personell befinden wir uns noch nicht im Bestzustand", sagt Hans-Peter Hansen über sein Team, das immer noch an vielen Ecken Lazarett-Charakter aufweist. Da half auch der Spielausfall gegen Flensburg 08 nicht viel weiter. Dafür ist aber Martin Herpel mal wieder in einer Sonnabend-Partie dabei.

26. November 2004 · Nordfriesland Sport

  29.11.04 Hallenmasters    

Verbandsliga-Übersicht

Die vier Verbandsliga-Teilnehmer an der Hallen-Landesmeisterschaft am 15. Januar in Kiel stehen fest: Neben Tabellenführer Itzehoer SV (5:0 bei Flensburg 08) sind auch Strand 08 (2:0 gegen Bargteheide), der TSV Kropp (4:0 gegen den VfR Neumünster II) und der SVHenstedt-Rhen trotz des 1:3 in Moisling dabei. Die punktgleiche Husumer SV siegte 2:0 in Oldenburg, doch das schlechtere Torverhältnis gab den Ausschlag. Immer besser in Fahrt kommt der FC Sörup-Sterup: Der Aufsteiger gewann 5:1 (!) beim PSV Neumünster und feierte den zweiten Erfolg hintereinander.

29. November 2004 · Flensburger Tageblatt

16. ST 05.12.04 Itzehoer SV Husumer SV 0:0

Verdienter Punktgewinn für die Husumer SV!

05.12.2004

Itzehoer SV - Husumer SV

0 : 0


Mit einem verdienten Punktgewinn kehrte die Husumer SV vom Spiel beim Spitzenreiter Itzehoer SV zurück und zeigte dabei eine ansprechende Leistung. Mit etwas mehr Glück und Geschick wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen, denn die größeren Möglichkeiten waren auf Husumer Seite. Der Spitzenreiter enttäuschte, von spielerischer Überlegenheit nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil, die Nordfriesen zeigten die bessere Ansätze. Der Ball lief wesentlich gepflegter durch die eigenen Reihen, beim ISV holperte es doch des Öfteren - oft wurde nur mit langen Bällen der Weg zum Erfolg gesucht.

Grundlage für die gute Leistung der Husumer war eine stabile Abwehr, die Bälle wurden konzentriert nach vorne getragen, doch am Strafraum war dann meistens Schluss. Und wenn die Husumer durchkamen, stand ein sicherer Torwart Thiessen im Weg. Husums Trainer Hans-Peter Hansen war nach der Leistungssteigerung seiner Elf sehr zufrieden: »Wir haben uns hier sehr ordentlich präsentiert und eine konzentrierte Leistung geboten. Leider waren wir im Angriff zu überhastet.« ISV-Trainer Hesse wirkte enttäuscht: »Heute war sehr viel Taktik im Spiel, ein typisches 0:0-Spiel.«

Die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern, ein Anspiel auf Sebastian Barth setzte dieser aus kurzer Distanz neben das Gehäuse (9.). Doch auch Husum hatte seine Führungsmöglichkeit in der 37. Minute: Ein herrlich vorgetragener Angriff über Christian Herpel und Gerrit Müller fand Ingo Carstensen, der aber freistehend aus 18 Metern verzog. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld weitgehend, Torchancen blieben Mangelware.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, nur selten torgefährliche Szenen. Lars Hermann versuchte es nach einer Ecke volley, verzog jedoch knapp (51.). Auf der Gegenseite machte es Sebastian Barth nicht besser, aus acht Metern brachte er den Ball nicht im Husumer Tor unter (63.). Husum Mitte der zweiten Halbzeit sehr agil, der Ball lief jetzt gekonnt durch die eigenen Reihen. Doch auch ein Lattenball durch Gunnar Clausen (70.) und ein gefährlicher Kopfball von Erion Alla (86.), den Torhüter Thiessen abwehrte, schlugen nicht im Tor ein. Die größte Chance des Spiels verpasste Lars Hermann: Nach einer mustergültigen Flanke von Gerrit Müller hämmerte er das Leder aus fünf Metern aus spitzem Winkel auf den Kasten, doch Thiessen reagierte großartig und wehrte ab (78.).

Fazit: Auf dieser Leistung können die Husumer aufbauen, der Punktgewinn war mehr als verdient.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: S. Barth / Jensen, C. Herpel 
Ecken: 3 : 7
Chancen: 3 : 6
Zuschauer: 247
Schiedsrichter: Alexander Hahn (SC Kellenhusen) mit einer ausgezeichneten Leistung.
Karten: Gueridonn (50.), Andres (58.), Hellmann (80.), B. Sacipi (84.) / Carstensen (53.), C. Herpel (59.) - alle ; B. Sacipi (84.) wegen Meckern
Aufstellung:

Thiessen - Fruendt - Andres (71. B. Sacipi), A. Sacipi - M. Barth, Krahl, Hellmann, Freise, Gueridonn - Kieckhöber, S. Barth.  

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen (58. Clausen), M. Albertsen, Groth, Hermann - M. Herpel (66. Alla), Müller

Hi 27.11.2004

Husum hatte mehr zu bieten als der Spitzenreiter

Bissige Stormstädter holen ein 0:0 in Itzehoe

Der Husumer Martin Herpel im Duell mit seinem Schatten Mario Andres. Foto: rst

Verbandsliga-Übersicht

Der Vorsprung schmilzt: Das torlose Unentschieden von Spitzenreiter Itzehoer SV gegen die Husumer SV hat den Verfolger NTSV Strand auf zwei Punkte herankommen lassen. Strand zeigte beim 4:0 dem zuletzt erfolgreichen FC Sörup-Sterup die Grenzen auf. Weiter Richtung Spitze marschiert auch der TSV Kropp, der beim Heider SV mit 2:1 die Oberhand behielt. Der Tabellenfünfte wurde aber vom SV Henstedt-Rhen überflügelt. Nach dem 8:1 gegen den BSC Brunsbüttel hat das punktgleiche Team das bessere Torverhältnis. Flensburg 08 hat sich beim VfR Neumünster (0:1) selbst besiegt, weil die Chancen nicht genutzt wurden.

Itzehoe (ree) – Ein Remis beim Verbandsliga-Spitzenreiter Itzehoer SV - die Husumer SV kann zufrieden sein. Die Stormstädter waren bei ihrem ersten 0:0 in dieser Saison dem Sieg sogar näher als der Titelanwärter aus Steinburg. "Wir haben uns heute absolut bissig gezeigt, das war klasse", zeigte sich auch HSV-Trainer Hans-Peter Hansen von der Leistungssteigerung seiner Elf beeindruckt. Der ISV verbarg erneut nicht sein bekannt mäßiges Heimniveau. "Wir haben wieder keinen Rhythmus gefunden", schimpfte Itzehoes Coach Kurt Hesse. Das lag vor allem an der hervorragend disponierten Defensivabteilung der Husumer, wo vor allem Lars Jensen ein großartiges Spiel gegen William Guiridonn machte. Von dem Itzehoer Ideengeber war ebenso wenig zu sehen wie von den Toremachern Sebastian Barth und Thorsten Kieckhöber. Toll, wie André Schyma und Christian Herpel beide auf Null hielten. In der ersten Hälfte erlebten die Zuschauer wenig Brisantes. Eine mehr zufällige Aktion von Kieckhöber (9.), zwei Alleingänge von Gerrit Müller ohne geglückten Abschluss (27., 38.) das war's hüben wie drüben. Husum, wieder mit Carsten Groth in zentraler Position, hatte nach dem Wechsel mehr zu bieten als der Gastgeber, der jetzt wohl hoffte, seinen geschätzten Konter-Fußball bieten zu können. Daraus wurde nichts. Die Schüsse von Matthias (54.) und Bruder Sebastian Barth (63.) parierte André Teubler. Die Gelb-Rote Karte für Berat Sacipi war Höhepunkt der wenig rühmlichen ISV-Vorstellung. Mit Erion Alla im Spiel, einer Siegeschance im Gefühl, legte die HSV am Ende sogar noch zu. Der Schuss von Lars Hermann (78.) nach Vorarbeit von Müller oder der Kopfball von Alla (86.) hätte die Entscheidung für Husum bringen können.

6. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

ISV und Husum neutralisieren sich

Kaum wiederzuerkennen waren gestern die Verbandsliga-Kicker des Itzehoer SVgegenüber dem grandiosen 5:0-Erfolg bei Flensburg 08 vor einer Woche. Auf eigenem Platz kamen die Schützlinge von ISV-Trainer Kurt Hesse gegen die Husumer SV nach einer durchschnittlichen Partie nur zu einem 0:0.

Im Kopfballduell hat der Itzehoer William Gueridonn (dunkles Trikot) gegen den Husumer Lars Jensen einen schweren Stand. Foto:  rst

Itzehoe (jü) – Im letzten Heimspiel vor der Winterpause kam der Itzehoer SV gestern vor 247 zahlenden Zuschauern in einer überaus durchschnittlichen Partie gegen den Oberliga-Absteiger Husumer SV bei passablen äußeren Bedingungen auf eigenem Platz nicht über ein leistungsgerechtes 0:0 hinaus und vertagte damit die Entscheidung über die in der Endabrechnung gleichwohl unbedeutende Herbstmeisterschaft auf die letzte Partie der Hinrunde am nächsten Sonnabend beim Oldenburger SV.
Der ISV ließ gestern Aggressivität vermissen und wusste an die glänzende Vorstellung der Vorwoche bei Flensburg 08 (5:0) nicht anzuknüpfen, schien einmal mehr vor heimischem Publikum wie mit "angezogener Handbremse" zu agieren. Jedenfalls stand die an Höhepunkten sehr arme Partie im Zeichen beider Abwehrreihen, die durchweg gut standen und spannende Torraumszenen zur Mangelware werden ließen.
Beide Torleute verlebten einen geruhsamen zweiten Advent und hatten je einmal Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Der lange Andrè Teubler im Husumer Kasten entschärfte mit einer Flugparade einen gezielten Rechtsschuss von Sebastian Barth (62.), und Sascha Thiessen verhinderte mit einer sensationellen Reaktion die Gästeführung (78.) vor dem einschussbereiten Lars Hermann. Damit sind die beiden einzigen Höhepunkte der Partie bereits aufgezählt.
Ansonsten schien das Geschehen nur so dahin zu plätschern. Wer den Aktionen interessante Aspekte abgewinnen wollte, musste schon etwas genauer hinsehen. Über die taktische Ausrichtung schien sich insbesondere Gästetrainer Hans-Peter Hansen so seine Gedanken gemacht zu haben. Auf einen offenen Schlagabtausch hatte man es in Itzehoe, wie vor 14 Tagen der TSV Kropp, augenscheinlich nicht abgesehen.
Im wesentlichen ließ man den Gastgeber kommen, um dann mit schnellen Gegenstößen zu reagieren. Gefährliche Konter blieben aber weitgehend aus, weil die Angreifer Gerrit Müller und Martin Herpel bei Adnan Sacipi und Mario Andres abgemeldet waren.
Im Husumer Abwehrverbund hielt Libero Ingo Cornils als auffälligster Akteur seines Teams die Fäden zusammen. Verteidiger Andrè Schyma ließ Itzehoes Sturmtank Thorsten Kieckhöber nicht zur Entfaltung kommen, während Christian Herpel mit dem technisch beschlagenen Sebastian Barth weitaus größere Mühe hatte.
Gehalt ging dem Itzehoer Offensivspiel besonders dadurch verloren, dass der quirlige William Gueridonn hinter den Spitzen von Lars Jensen erfolgreich in Manndeckung genommen wurde. Auch Matthias Barth und Costa Freise erzielten auf den Außenbahnen zu wenig Wirkung. Dirk Hellmann und Renè Krahl erfüllten ihre Aufgabe in der Defensive, blieben in der Offensive aber blass.
Immerhin zählten die Zweikämpfe zwischen Renè Krahl und dem Ex-Heider Carsten Groth zu den besseren Passagen des Spiels, was auch für das erwähnte Duell zwischen Jensen und Gueridonn galt.
In puncto Spielaufbau hatte Husum in der Schlussphase ein leichtes Übergewicht, weil Libero Cornils ein paar spielerische Akzente setzte, während sich ISV-Libero Torben Fründt immer wieder mit langen Bällen mehr als Feuerwehr betätigte. Der ISV musste fünf Minuten vor Schluss mit zehn Mann auskommen, da der undisziplinierte Berat Sacipi mit gelb-rot vom Platz geflogen war.
ISV-Coach Kurt Hesse: "Husum ist nicht irgendwer und hat hier taktisch klug gespielt. Für die Zuschauer war das nicht attraktiv, aber man konnte sehen, dass die Teams zu den reiferen der Liga zählen. Man hat sich quasi gegenseitig neutralisiert. Wir hätten heute aber mehr machen müssen, haben die Tabellenführung nur verwaltet."

6. Dezember 2004 · Norddeutsche Rundschau

Schwerer Gang für Husumer SV

Ohne Sascha Rettkowski wird es schwer für die Defensive der Husumer SV. Die Nordfriesen gastieren am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga beim Spitzenreiter Itzehoer SV.

Immer ein Auge auf die Stürmer muss Husums Torhüter André Teubler beim Spitzenreiter Itzehoer SV haben. Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – Die Frage der "Herbstmeisterschaft" ist in der schleswig-holsteinischen Fußball-Verbandsliga halbswegs entschieden: Alles läuft auf den Itzehoer SV hinaus. Zwei Spieltage vor Winterpause haben die Steinburger vier Punkte mehr auf dem Konto als Verfolger Strand 08 - das dürfte reichen. Zum Stolperstein könnte noch die Husumer SV werden, die am Sonntag (14 Uhr) beim heimschwachen Spitzenreiter zu Gast ist.
Überaus vorsichtig geht ISV-Trainer Kurt Hesse mit der Tatsache um, dass seine Mannschaft nun schon seit zehn Spieltagen an der Spitze steht. "Realistisch ist Rang vier bis sieben", stapelt er tief. Auffällig ist die miserable Heimbilanz seiner Elf. In sieben Heimpartien gelangen ihr erst zwei Siege, überzeugen konnte sie lediglich beim 6:2 über Kilia Kiel. In den sechs anderen Begegnungen brachten die Steinburger es vor den eigenen Fans gerade mal auf vier Tore. Trotzdem - einen besonderen "Heimkomplex" hat Kurt Hesse noch nicht diagnostiziert. "Man sehe sich nur das Gesamtbild an, anderen Clubs geht es genauso", stellt er beruhigend fest.

Regelmäßige Beobachter der Störstädter wollen allerdings eine andere Schwäche ausgemacht haben: Der Spitzenreiter hat Schwierigkeiten, das Spiel zu machen. Man weiß allerdings auch von einem Trumpf, den er gerade erst wieder beim 5:0 in Flensburg gezogen hat: Entblößt der Gegner seine Abwehr oder macht er dort Fehler, schlägt der ISV so "cool" zu wie kein anderer Club in der Liga.
Mit Henning Groth und Sven Tüxen, die in dieser Saison erst ein Spiel absolviert haben, sowie Franz Lüthje (seit sechs Wochen verletzt) fehlen den Itzehoern drei Leistungsträger. "Das konnten wir bisher ganz gut kompensieren", sagt Hesse, "aber man weiß nie, wie lange das gut geht." Klingt ein bisschen wie Zweckpessimismus des erfahrenen Übungsleiters, der früher schon mal die St. Pauli-Amateure, Concordia Hamburg und den SC Norderstedt auf Trab gebracht hat. Und er scheut sich nicht, den Gegner von der Nordsee stark zu reden. "Husum wird ein Wort in der Meisterschaft mitsprechen", so sein Urteil.
Meisterschaft - das ist zur Zeit bestimmt nicht das Thema von Hans-Peter Hansen. Husums Trainer fragt sich eher, wie er dem Itzehoer Stürmer-Duo Barth-Kiekhöber seine "Schärfe" nehmen kann. Wobei Sebastian Barth mit immerhin zwölf Treffern die Torjägerliste der Liga anführt und auch in Flensburg wieder zweimal erfolgreich war. Ohne Sascha Rettkowski, der auch im Itzehoer Stadion am Lehmwold wieder fehlen wird, konnte die Abwehr ihre Schwächen zuletzt auch in Oldenburg nicht verbergen. Der OSV hat die Fehler nur moderat bestraft. Gegen eine Mannschaft, die ihre Chancen so effektiv nutzt wie der ISV, kann das ins Auge gehen.

3. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Macht ISV "Halbzeit-Titel" perfekt?

Mit einem Heimsieg über die Husumer SV könnte der Itzehoer SV am Sonntag den „Halbzeit-Titel “ in der Fußball-Verbandsliga perfekt machen.

Routinier Thorsten Kieckhöber hofft gegen Husum an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen zu können. Foto: rst

Itzehoe (jü) – Im letzten Heimspiel dieses Jahres trifft Spitzenreiter Itzehoer SV (1./32) am Sonntag um 14 Uhr auf Oberliga-Absteiger Husumer SV (6./24) und kann mit einem Erfolg die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Verbandsliga perfekt machen. Allein aus dieser für die Fachwelt überraschenden Tatsache bezieht die Partie ihren besonderen Reiz - aber nicht nur daraus. Überdies geht es für Husum als ursprünglich heißen Saisonfavoriten in Itzehoe auch um die vorläufig letzte Chance, bei der Titelvergabe noch ein Wörtchen mitzureden.
"Es herrschen ähnliche Voraussetzungen wie vor vierzehn Tagen gegen Kropp. Und da lieferten sich beide Teams ein für Verbandsliga-Verhältnisse hochklassiges Spiel, ohne dass eine der Parteien als ausgesprochener Favorit ins Match ging", lautete die Einschätzung des Itzehoer Erfolgstrainers Kurt Hesse im Hinblick auf die morgige Auseinandersetzung. Mit psychologischem Geschick hielt der Coach bisher übermäßigen Leistungsdruck von seinem Team stets fern und trat den Beweis an, dass Understatement ein probates Erfolgsrezept sein kann.
Zu hohe Erwartungen erhalten von ihm nach wie vor einen Dämpfer: "Wir denken immer noch von Spiel zu Spiel und genießen es, zur Zeit an der Spitze zu stehen. Aber unsere Personaldecke ist sehr dünn, und sollten ein, zwei weitere Stammspieler ausfallen, wird es für uns sehr schwer. Wer dreimal hintereinander verliert, kann sich bei der Leistungsdichte plötzlich auf Platz acht wiederfinden. Sehr viel wird auch davon abhängen, wie wir nach der Winterpause starten."
Einstweilen jedoch hat die ISV-Liga allen Grund, auch gegen Husum mit "breiter Brust" anzutreten. Einen gewaltigen Schuss an zusätzlichem Selbstvertrauen tankte man allein am Vorsonntag durch das 5:0 bei Oberliga-Absteiger Flensburg 08, als Kampf- und Spielstärke bei den Itzehoern eine Symbiose bildeten. Besser als in der ersten Halbzeit kann man in der Verbandsliga kaum noch spielen.
An der Elf, die zuletzt zehn Zähler aus vier Spielen holte, wird sich kaum etwas ändern. Frage ist lediglich, ob der spielstarke Matthias Barth anstelle des fleißigen Berat Sacipi von Beginn an spielt oder wie zuletzt erst einmal die Bank drücken muss. Hier hat Itzehoes Trainer die Qual der Wahl. Frank Lüdke, Henning Groth und Sven Tüchsen fallen weiterhin verletzt aus.
Husum schrammte letzte Saison nur knapp am Klassenerhalt in der Oberliga vorbei und kam in der Verbandsliga noch nicht richtig in Fahrt, obwohl der Spielerkader weitgehend unverändert blieb. Auch die angestrebte Teilnahme an den Hallenmeisterschaften in Kiel wurde von den Stormstädter verfehlt.
Der ISV kann damit rechnen, dass die Gäste aus einer verstärkten Abwehr heraus schnelle Konter über ihren gefürchteten Torjäger Müller fahren werden. Der ISV dürfte den Husumern im übrigen gerade recht kommen, um sich für die bisher mäßige Saison zu rehabilitieren.

4. Dezember 2004 · Norddeutsche Rundschau

17. ST 11.12.04 Husumer SV VfR Neumünster II 1:0

Gelungener Jahresabschluss mit verdientem Sieg!

11.12.2004

Husumer SV - VfR Neumünster II

1 : 0 (0:0)


Die Formkurve der Husumer SV zeigt weiter nach oben. Die Elf von Hans-Peter Hansen zeigte eine überzeugende Vorstellung, siegte verdientermaßen mit 1:0 und bot die bisher beste Saisonleistung. In einer von beiden Mannschaften sehr engagiert geführten Partie waren die Nordfriesen letztlich auch um dieses eine Tor besser. Die Akteure verlangten sich alles ab, die Begegnung stand auf einem läuferisch sehr hohen Niveau.

Die zweite Halbzeit ging dann eindeutig an die Platzherren. Mit sehr viel Einsatz wurde der VfR in die eigene Hälfte zurückgedrängt, es wurden kaum Torchancen der Gäste zugelassen. Husums Trainer Hansen sah ein verdientes Endergebnis: »In einem guten Spiel haben wir verdient die Oberhand behalten. Meine Mannschaft hat kaum Möglichkeiten zugelassen, unser Abwehrverhalten ließ kaum Wünsche offen.« »In einem hart umkämpften Spiel haben wir es versäumt, in der zweiten Halbzeit Konter zu setzen, die Offensive fand nicht mehr statt«, resümierte ein enttäuschter VfR-Ligamanager Lenschau nach der Partie.

Die Gäste hatten frühzeitig die Führung auf dem Fuß, nachdem sich Alban Beha die gesamte Husumer Abwehr schwindelig gespielt hatte. Im letzten Moment wurde er noch von Christian Herpel fünf Meter vor dem Tor gestoppt, vehement forderten die Schwalestädter Elfmeter - doch Schiedsrichter Neumann stand gut und ließ weiterspielen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, beide Mannschaften suchten die Offensive. Auf Husumer Seite stand Gerrit Müller mehrfach vor dem Führungstreffer: Nachdem er in der 13. Minute mit einem herrlichen Schuss aus 14 Metern knapp gescheitert war, konnte er auch eine mustergültige Flanke von Hermann nicht verwerten (32.). Kurz vor dem Tor stehend verpasste er knapp. Carsten Groth war es schließlich, der Torhüter Borger zu einer Glanzparade zwang: Nach einem wunderschönen Angriff flankte Hermann zielgenau in den Strafraum. Groth zog aus 11 Metern beherzt ab, Borger zeigte sich reaktionsschnell. Kurz vor der Pause eine Schrecksekunde für die Husumer, denn Babiak setzte sich gekonnt durch. Mit vereinten Kräften wurde die Gefahr gebannt, der anschließende Eckball noch von der Linie geschlagen.

Der zweite Durchgang stand dann eindeutig im Zeichen der Husumer, die weiter mutig nach vorne spielten und schöne Angriffe über die Flügel vortrugen. Der VfR geriet mächtig unter Druck, war jetzt in der Defensive gebunden. Nach einem Flankenlauf von Groth landete das Leder bei Müller, der kurz vor dem Tor verfehlte (47.). Die verdiente Führung gelang Carsten Groth in der 56. Minute: Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte Müller auf den Torschützen, der aus fünf Metern keine Mühe hatte und unhaltbar einschoss. Weitere Großchancen durch Carstensen (69.) mit einem 16-Meter-Schuss, Groth (77.) mit einem Fernschuss und Carstensen mit einer Direktabnahme (79.) verfehlten das Gäste-Tor nur denkbar knapp. Doch auch Torhüter Borger konnte sich mehrfach auszeichnen, denn gegen Erion Alla (84.) und Mario Albertsen (Freistoß/89.) musste er Kopf und Kragen riskieren. .

Fazit: In einem sehr guten Verbandsligaspiel siegte die HSV verdient und hielt damit Anschluss zur Führungsgruppe.
Tore: 1:0 Groth (56.)
Beste Spieler: sehr gute Mannschaftsleistung - Cornils, Jensen, Groth  / Borger, Bagemiel, Beha
Ecken: 9 : 8
Chancen: 12 : 5
Zuschauer: 226
Schiedsrichter: Matthias Neumann (SV Henst.-Rhen)
Karten: Jensen (8.), Petersen (35.), C. Herpel (55.)  / Altun (10.)  - alle ; Altun (90.) wegen wiederholtem Foulspiel
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen, M. Albertsen, Groth, Hermann (90. Marohn) - Petersen (75. Alla), Müller.

Borger - Ergün - Altun, Lippe - v. Levsen, Bagemiel, Riechel (77. Puphal), Ocak, Slominski, Babiak, Beha.

Hi 11.12.2004

Neunzig Minuten Power-Fußball

Husumer SV besiegt VfR Neumünster II 1:0 / Groth erzielt Tor des Tages

Chance vergeben: Der Husumer Lars Hermann scheitert am Neumünsteraner Keeper Patrik Borger. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Strand ist dran und Kropp kommt ran - weil der Itzehoer SV bei 15. Oldenburger SV nicht über ein 1:1 hinaus kam, hat den TSV Strand (2:0 gegen Kilia Kiel) nach Punkten (34) zum Spitzenreiter aufgeschlossen. Alleiniger Dritter ist jetzt der TSV Kropp nach dem überzeugenden 3:1 gegen den TSV Plön. Auf dem Weg nach oben ist auch die Husumer SV, die Mitkonkurrent VfR Neumünster II mit 1:0 besiegte. Flensburg 08 muss sich nach dem 1:1 gegen den Heider SV vor Augen halten, dass die Mannschaft nur noch drei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt liegt.

Husum (ree) – Selten ist die Husumer SV in dieser Saison so überschwänglich gefeiert worden wie nach dem 1:0 (0:0) über den VfR Neumünster II. Das Team von Trainer Hans-Peter Hansen bot gegen die starken Holsteiner 90 Minuten Power-Fußball und schaffte den ersten Sieg gegen einen Spitzenclub der Liga. Star der Partie am Sonnabend war Carsten Groth, der wieder als Lauf- und Flankenwunder glänzte. Seinen krönenden Moment hatte der Husumer Kapitän in der 56. Minute. Nach Flanke von Gerrit Müller katapultierte er den Ball volley zum Tor des Tages unter den Torbalken.
VfR-Manager Stefan Lenschau sah die Gastgeber eher als "glückliche Sieger". Und das machte er an jener Aktion in der 5. Minute fest, in der dem Gast ein klarer Elfmeter verweigert wurde. Christian Herpel war dem einschussbereiten Alhan Beha regelwidrig in die Beine gefahren. "Die Schlüsselszene des Spiels", so Lenschau. Aber das sah der VfR-Mann wohl eher durch die Vereinsbrille. Entscheidender für den Ausgang war der permanente Druck, den die Husumer mit ihrer Bereitschaft erzeugten, um jeden Ball zu ringen. Dem setzten die Holsteiner zwar lange Zeit die Routine eines Dirk Slominski oder eines Sven Bagemiel entgegen. Es war aber abzusehen, dass der Ü-30-Fraktion des VfR irgendwann die Luft ausgehen würde. Und das war nach einer Stunde der Fall, doch es blieb spannend bis zum Schluss.
Früh schon hatte Gerrit Müller seine Großchancen. Aber VfR-Libero Tufan Ergun brachte jeweils sein Bein dazwischen und klärte zur Ecke (4. und 13.). Gute Szenen sah man in der 1. Halbzeit von Lars Hermann. Erst scheiterte der Tempo-Techniker an Keeper Patrik Borger (30.), dann zielte er um Zentimeter daneben (32.) und schließlich legte er hervorragend für Groth auf, dessen "Knaller" aber wieder bei Neumünsters Nummer eins endete (43.). Auf der Gegenseite waren es Alban Beha und Patryk Babiak, die die Pausen-Führung für Neumünster verpassten (45.).
In der 2. Hälfte hätte der eingewechselte Erion Alla unbedingt das 2:0 für die Nordfriesen machen müssen. Niemand weiß, wie er das Leder in der 87. Minute noch neben das Tor bekommen hat. Zuvor hatten schon Ingo Carstensen (67. und 79.) sowie Groth (75.) für ein klar höheres Chancengewicht der Gastgeber gesorgt. Was allerdings nichts daran ändert, dass Neumünsters Goalgetter Babiak gut auch noch den Ausgleich hätte schießen können (87.).

13. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

Hartmann bekennt: "Köpfe hängen tief"

Fußball-Verbandsligist VfR Neumünster II verliert bei der Husumer SV unglücklich mit 0:1

Husum (mam) – Den Jahresabschluss hatte sich Fußball-Verbandsligist VfR Neumünster II sicherlich anders vorgestellt. Bei der Husumer SV unterlag die Truppe von Trainer Ralf Hartmann unglücklich mit 0:1 (0:0).
"Die Köpfe hängen tief", beschrieb Hartmann die Situation nach dem Schlusspfiff. Zu groß war die Enttäuschung über die Pleite, die durchaus vermeidbar war und drei Protagonisten hatte. Denn mit ihrer Rumpfelf hielten die Reserve-"Veilchen" gegen den Aufstiegskandidaten und letztjährigen Oberligisten gut mit und hätten auch in Führung gehen müssen. "Sauschlecht", betitelte Hartmann die Leistung des Unparteiischen Mathias Neumann und meinte damit besonders die fünfte Spielminute. Husums Manndecker André Schyma fällte Alban Beha glasklar im Strafraum, doch der Pfiff blieb aus. "Das war wohl ein Elfmeter", musste dann auch Husums kommissarischer 1. Vorsitzender Rolf von Bartikowski anerkennen. Die weiteren Hauptdarsteller rückten dann kurz vor der Pause, der besten Phase der Lila-Weißen, ins Rampenlicht. Patryk Babiak schaffte es nicht, alleinstehend vor dem Gehäuse den Ball in eben jenem unterzubringen (43.), und nur 60 Sekunden später rauschte Sebastian Lippe heran, sein Kopfball wurde jedoch von Christian Herpel von der Linie gekratzt. "Das waren die entscheidenden Szenen", meinte Hartmann und fügte an: "Das war ein typisches 0:0-Spiel."
Dass es dazu aber nicht kam, lag an einer einzigen Unkonzentriertheit der Rasensportler. Nach einer Flanke von Gerrit Müller gelang Carsten Groth das 1:0 und traf damit die Hartmann-Elf mitten ins Herz (56.). "Husum hatte nur eine nennenswerte Szene, und die entscheidet die ganze Partie", konnte es Hartmann kaum fassen.
Danach bemühten sich die Gäste zwar, den Ausgleich zu erzielen und damit einen versöhnlichen Jahresabschluss zu feiern, doch klare Torgelegenheiten sowie rassige Torraumszenen waren nicht mehr zu beobachten. Gewühl vor dem Husumer Tor kennzeichnete die Partie bis zum Ende. Die gelb-rote Karte gegen Gökhan Altun blieb lediglich eine Randnotiz (89.).
"Meine Mannschaft hat sich gut verkauft. Der Wille war da. Von Husum bin ich enttäuscht. Mit Oberliganiveau hatte das wenig zu tun", resümierte Hartmann. Von Bartikowski sah das ganz anders: "Insgesamt gesehen war der Sieg zwar glücklich, aber verdient."

13. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

Gelingt endlich ein Sieg gegen ein Team von oben?

Husumer SV erwartet VfR Neumünster II

Husum (Gert Reese) – Sechs Mannschaften rangieren in der Fußball-Verbandsliga vor der Husumer SV. Gegen keine davon konnten die Stormstädter in der Hinrunde einen Erfolg landen. Am Sonnabend (14 Uhr) besteht die letzte Chance, an diesem Bild etwas zu ändern. Um 14 Uhr ist der Tabellendritte VfR Neumünster II im Friesenstadion zu Gast.
Beim VfR geht es in diesen Tagen turbulent zu. Die Holsteiner stecken in argen Finanznöten und versuchen gerade, die drohende Insolvenz abzuwenden. Unbeeindruckt von diesem Geschehen zog der VfR II bisher seine Kreise in der Verbandsliga. Mit 28 Zählern und einem Spiel Rückstand rangiert das Team von Trainer Ralf Hartmann auf Platz drei. "Das übertrifft total unsere Erwartungen", sagt Manager Stefan Lenschau. Denn der VfR muss seine Punktspiele in ständig wechselnder Besetzung bestreiten, da für die Oberliga-Mannschaft abgegeben werden müssen. "Aber die zweite Mannschaft ist auch Sprungbrett zur Liga und macht die Leute ehrgeizig", weiß Lenschau.
Einer dieser Ehrgeizigen ist Patrik Babiak. Mit acht Toren ist er der treffsicherste Schütze in der Zweiten und damit immer wieder ein Thema fürs Oberligateam. Auswärts ist die VfR-Reserve zuletzt nicht so erfolgreich aufgetreten. In Eichede (1:5) und Kropp (0:4) bezog man im November die höchsten Saisonniederlagen.
Rein theoretisch könnte die Husumer SV mit einem Sieg über den VfR vor der Winterpause noch Platz drei erreichen. Aber da müssten schon eine Reihe von Clubs entsprechend mitspielen. Nur die Neumünsteraner lassen sich noch durch eigene Anstrengung abfangen - und das wäre ja auch schon was.
An der Besetzung seiner Mannschaft braucht Trainer Hans-Peter Hansen nach dem 0:0 in Itzehoe nicht viel zu basteln. Vermutlich wird also Carsten Groth wieder für die spielerischen Akzente im zentralen Mittelfeld sorgen (Hansen: "Wir brauchen ihn da als Kapitän"), und wahrscheinlich wird Ingo Carstensen wieder in die Position auf der rechten Seite rücken.

10. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Welches Gesicht zeigt PSV heute?

In der Fußball-Verbandsliga steht der letzte komplette Spieltag auf dem Programm. Dabei empfängt der Polizei-SV Union Neumünster heute um 14 Uhr den SV Henstedt-Rhen, während der VfR Neumünster II zur selben Zeit bei der Husumer SV antritt.

Beruflich verhindert: Heiko Arpe (VfR Neumünster II). Foto: sas

Neumünster (Markus Meyer) – Die angespannte Finanzlage des VfR ist bei der "Veilchen"-Reserve kein Thema. "Das wird bei uns tabuisiert", meint Trainer Ralf Hartmann, der sich lieber der erfolgreichen Arbeit widmet. Und erfolgreich ist sie in der Tat. Woche für Woche geht der VfR II mit einer veränderten Aufstellung an den Start, an ein Einspielen ist nicht zu denken. Und dennoch tummelt sich der Tabellendritte seit Wochen in der erweiterten Tabellenspitze und fühlt sich dort pudelwohl. Dass es dabei nicht ganz zum Sprung auf den Platz an der Sonne reichte, ist in der fehlenden Konstanz begründet, die Hartmann jetzt abstellen möchte. "Ich hoffe nicht, dass wir unsere Berg- und Talfahrt fortsetzen", sagt der Coach mit Blick auf die vergangenen Wochen, in denen nach hohen Niederlagen (1:5 in Eichede, 0:4 in Kropp) knappe Siege folgten (2:1 in Bordesholm, 1:0 gegen Flensburg 08). Demnach stünde wieder eine hohe Pleite an, Hartmann will diese Serie aber reißen lassen: "Wir könnten zur Abwechslung auch mal unentschieden spielen." Dass es dazu kommt, ist unwahrscheinlich, steht bei Rasensport II doch bislang erst eine einzigen Punkteteilung auf dem Konto (1:1 in Bargteheide). Der Tabellensiebte Husum (25 Zähler, drei weniger als der VfR II) hingegen spielte schon viermal remis. "Der VfR II hat bisher eine sehr erfreuliche Saison absolviert", urteilt Husums Coach Hans-Peter Hansen. "Wir wollen unsere erfolgreiche Hinserie mit mindestens einem Punkt beenden. Meine Elf hat Charakterstärke bewiesen", lautet das Ziel von Hartmann, der für unbestimmte Zeit auf Enis Tufina und bis April auf Thomas Puphal verzichten wird.
VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.

11. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom VfR Neumünster II,

Ihnen allen ein ganz herzliches "Hallo" im Friesenstadion zum siebten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsliga-Saison 2004/2005. Eigentlich wäre dieses bereits die achte Partie zu Hause gewesen, aber die Begegnung gegen Flensburg 08 am 20.11.2004 ist ja bekanntermaßen witterungsbedingt ausgefallen.

Mit einem durchaus verdienten Punktgewinn im Gepäck ist unser Team am vergangenen Wochenende vom Tabellenführer Itzehoer SV zurückgekehrt. Mit etwas Glück wäre sogar ein Sieg drin gewesen, doch insgesamt ging das torlose Unentschieden in Ordnung. Auch die Vorstellung beim Oldenburger SV eine Woche zuvor war speziell in der zweiten Halbzeit positiv. Wie unsere Jungs den 0:1 Pausenrückstand nach dem Wechsel in einen 4:2 Erfolg drehten – alle Achtung.

Heute tritt die Oberligareserve des VfR Neumünster bei uns an. Das vor der Saison genannte Ziel "Klassenerhalt" entspricht ganz offensichtlich nicht mit dem wahren Leistungsvermögen, denn die Mannschaft steht aktuell auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz. Von den Fähigkeiten der "Veilchen" durften sich in dieser Spielzeit unter anderem immerhin Kilia Kiel, Henstedt-Rhen und Strand 08 überzeugen, die allesamt und teilweise deutlich geschlagen wurden.

Für unser Team geht es heute darum, den Rückenwind aus den letzten Begegnungen zu nutzen und mit Anschluss an die oberen Tabellenregionen in die Winterpause zu gehen.

Übrigens: Erstmals nach vier Teilnahmen in Folge konnten wir uns diesmal nicht für die SHFV Hallenmeisterschaft im Januar qualifizieren. Wie schon bei der knapp verpassten Qualifikation zur eingleisigen Oberliga fehlte uns wiederum nur ein einziger Punkt. Schade!

Wir wünschen unserem Team einen erfolgreichen Abschluss des Fußballjahres 2004 und Ihnen allen natürlich frohe Weihnachten und einen guten Rutsch!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

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Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
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DIE TEAMKADER

RÜCKBLENDE

Dynamisch, flexibel, vorbildlich: Carsten Groth, eigentlich eher Spezialist für die rechte Außenbahn, überzeugte zuletzt auch auf ungewohnter Position im zentralen Mittelfeld. Im Hintergrund Lars Jensen, der ebenfalls ein klasse Leistung gegen den Spitzenreiter zeigte.

Szene aus dem Spiel Itzehoer SV – Husumer SV 0:0 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Erg.
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV 0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön 1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV 2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV 1:1
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08 0:2
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV 1:1
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm 3:1
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV 4:0
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08 Ausfall
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV 2:4
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV 0:0
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II  

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

alle Begegnungen am Samstag

  Samstag  
Oldenburger SV - Itzehoer SV   TSV Kropp - TSV Plön
PSV Neumünster - SV Henstedt-Rhen   Husumer SV - VfR NMS II
NTSV Strand 08 - Kilia Kiel   BSC Brunsbüttel - RW Moisling
SV Eichede - FC Sörup-St.   Flensburg 08 - Heider SV
TSV Bordesholm - TSV Bargteheide    

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Rück Hin
Samstag 11.09.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:0 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II   2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee   0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II   5:1
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche   5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II   2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.   3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II   Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV   2:0
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II   2:2
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig   1:3
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II   0:4
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L   3:0
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II    
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II 1:1 2:3

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 16 9 6 1 36:12 24 33
2. NTSV Strand 08 16 9 4 3 31:15 16 31
3. VfR Neumünster II 15 9 1 5 27:26 1 28
4. SV Henstedt-Rhen 16 7 6 3 41:21 20 27
5. TSV Kropp 15 8 3 4 38:21 17 27
6. Kilia Kiel 14 8 1 5 37:23 14 25
7. Husumer SV 15 7 4 4 30:22 8 25
8. SV Eichede 15 7 4 4 25:21 4 25
9. TSV Plön 16 7 2 7 29:26 3 23
10. Rot-Weiß Moisling 14 6 4 4 29:18 11 22
11. Heider SV 15 5 5 5 15:13 2 20
12. Flensburg 08 13 6 1 6 19:20 -1 19
13. TSV Bordesholm 16 5 3 8 30:35 -5 18
14. TSV Bargteheide 15 4 5 6 20:23 -3 17
15. Oldenburger SV 16 4 4 8 24:30 -6 16
16. PSV Neumünster 15 4 1 10 14:34 -20 13
17. BSC Brunsbüttel 15 2 0 13 14:53 -39 6
18. FC Sörup-Sterup 15 2 0 13 21:67 -46 6

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 15 10 5 0 44:20 24 35
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 16 9 3 4 46:34 12 30
3. VfR Schleswig 16 8 5 3 42:25 17 29
4. Husumer SV II 15 9 2 4 33:21 12 29
5. FC Langenhorn 17 7 4 6 38:31 7 25
6. ETSV Weiche Flensburg 17 7 3 7 36:33 3 24
7. SV Dörpum 15 7 3 5 32:30 2 24
8. TSV Nordmark Satrup 17 7 3 7 31:30 1 24
9. Bredstedter TSV 17 6 5 6 20:30 -10 23
10. SV Enge-Sande 16 7 1 8 35:35 0 22
11. FC Tarp-Oeversee 14 7 0 7 30:26 4 21
12. Tönninger SV 16 6 2 8 23:27 -4 20
13. Flensburg 08 II 17 4 5 8 26:35 -9 17
14. TSV Lindewitt 17 5 2 10 18:33 -15 17
15. Schleswig 06 15 4 2 9 25:37 -12 14
16. DGF Flensborg 14 1 1 12 16:48 -32 4

RÜCKSCHAU

Oldenburger SV – Husumer SV 2:4 (1:0)

Einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg landete unser Team in Oldenburg. Dabei sah es lange Zeit nach einem Sieg der Gastgeber aus, die im Spielaufbau sehr bemüht waren. Die SV zunächst viel zu passiv, das änderte sich jedoch mit Beginn der zweiten Halbzeit. Eine deutliche Leistungssteigerung führte schließlich zum Erfolg. Endlich wurden die Zweikämpfe besser angenommen und die Chancen konsequent genutzt.

Der frühen Führung des OSV durch Tobias Albrecht (16.) ging eine Unachtsamkeit unserer Hintermannschaft voraus. Das gab den Gastgebern natürlich Sicherheit. Dennoch wäre Gerrit Müller vor der Pause um ein Haar der Ausgleich gelungen, sein Schuss wurde auf der Linie abgewehrt (38.). Erheblich stärker präsentierte sich die SV im zweiten Durchgang, Angriffe über die Außenpositionen und klasse Kombinationen im Mittelfeld brachten die Hausherren in Verlegenheit. Der Ausgleich in der 49. Minute: Nach Vorarbeit von Carsten Groth spielte Gerrit Müller die gesamte Abwehr aus und verwandelte eiskalt. Ingo Carstensen gelang nach einem Flankenlauf von Mario Albertsen die Führung (66.). Der Ausgleich durch Kortz (82.) nach einer Ecke wäre vermeidbar gewesen, doch unsere Mannschaft hatte die passende Antwort parat: Direkt vom Anstosspunkt wurde Gerrit Müller auf die Reise geschickt und traf zur erneuten Führung (83.). Den Schlusspunkt setzte schließlich Martin Herpel mit einem herrlichen Heber über OSV-Torwart Reese (87.).

Itzehoer SV – Husumer SV 0:0

Mit einem verdienten Punktgewinn kehrte die SV vom Spitzenreiter zurück und zeigte dabei eine ansprechende Leistung. Mit etwas mehr Glück und Geschick wäre sogar ein Sieg drin gewesen, denn die größeren der insgesamt wenigen Möglichkeiten beider Mannschaften lagen auf Husumer Seite. Eine spielerische Überlegenheit des Tabellenführers war nicht zu erkennen. Die Nordfriesen zeigten insgesamt die besseren Ansätze, der Ball lief wesentlich gepflegter durch die eigenen Reihen. Grundlage für den Teilerfolg war eine stabile Abwehr, die Bälle wurden konzentriert nach vorne getragen, doch am Strafraum war dann meistens Schluss. Und wenn die SV durchkam, stand ein sicherer ISV-Torwart Thiessen im Weg.

Die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern, Sebastian Barth setzte den Ball aus kurzer Entfernung neben das Gehäuse (9.). Aber auch Husum hatte die Chance zur Führung: Ein herrlich vorgetragener Angriff über Christian Herpel und Gerrit Müller fand Ingo Carstensen, der freistehend aus 18 Metern verzog (37.). Ab Mitte der zweiten Halbzeit Husum immer besser. Doch weder ein Distanzschuss von Gunnar Clausen, der sich auf die Latte senkte (70.) noch ein Kopfball von Erion Alla (86.) brachten die Führung. Die größte Chance des Spiels verpasste Lars Hermann in der 78. Minute: Nach einer mustergültigen Flanke von Gerrit Müller hämmerte er das Leder aus fünf Metern auf den Kasten, Torhüter Thiessen reagierte großartig und wehrte ab.

Bernd Hulin

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

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ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

  26.12.04 Töff-Hallenturnier in Leck   4. Platz

Hallen-Fußball mit großen Namen für einen guten Zweck

2. Töff-Christmas-Cup in der Nordfrieslandhalle in Leck / 1000 Euro Preisgeld

Leck (pu) - Am 2. Weihnachtstag ertönt um 14 Uhr in der Lecker Nordfrieslandhalle der erste Anpfiff zu einem der größten Hallenfußballturniere in Schleswig-Holstein. „Wir sind sicher, dass wir mit den regionalen Spitzenmannschaften, die alle bereits zugesagt haben, wieder viele fußballbegeisterte Zuschauer nach Leck holen können“, hofft Organisator Tom Maaß vor dem 2. Töff-Christmas-Cup.

Maaß lädt damit zum zweiten Mal zu einem Fußball-Großereignis in die Nordfrieslandhalle ein. Mit dabei sein wird der Überraschungssieger des Vorjahres, Bezirksoberligist FC Langenhorn, der sich 2003 im Finale gegen Flensburg 08 durchsetzte. Zugesagt haben weiterhin die Husumer SV, SV Enge-Sande (mit Arne Paulsen), BK Tondern (mit Ole Hansen und Kent Scholz), SV Dörpum (mit Guido Jensen), SV Frisia 03 (mit Björn Petersen) und die SH-Nord-Ostsee-Prominenten-Auswahl mit Ex-Profi Peter Hidien (HSV) und dem jetzigen Trainer Rolf Nielsen. Als Mannschaften mit „Außenseiterchancen“ bezeichnen sich das „Töff-All-Star-Team“ und der MTV Leck, der derzeit in der Kreisliga von Sieg zu Sieg eilt.

Nicht nur auf die drei siegreichen Mannschaften sowie den besten Spieler, den besten Torwart und den Torschützenkönig warten wertvolle Geldpreise, auch die Zuschauer können gewinnen: Tom Maaß veranstaltet eine Tombola - diesmal zugunsten der Deutschen Mukoviszidose-Stiftung. Dieser Stiftung und damit vielen Kranken zu helfen hat sich auch die Prominentenauswahl zum Ziel gesetzt. „Viele Lecker Geschäftsleute spenden wieder tolle Preise“, so Tom Maaß. DJ Thorsten Homann wird in der Halle moderieren und die Stimmung dort ebenso anheizen, wie bei der anschließenden „Players Night“ mit Siegerehrung ab 21 Uhr in „Colles Pub“. Gespielt wird in zwei Gruppen à fünf Teams um ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro. In der Gruppe A stehen sich Flensburg 08, Enge-Sande, Frisia 03, Leck und die Nord-Ostsee-Auswahl gegenüber. In der Gruppe B hat es Titelverteidiger Langenhorn mit Husum, Dörpum, Tondern und den Töff-Allstars zu tun. Die Endrunde beginnt um cirka 18.45 Uhr und das Finale um 19.30 Uhr.

24. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt 

„Oldies“ lassen Gegner alt aussehen

Die Routiniers der Nord-Ostsee-Auswahl haben den 2. Töff-Christmas-Cup, ein Hallenfußball- turnier in Leck, gewonnen. Im Finale schlugen sie den SV Frisia 03 mit 6:4.

Der Lindholmer Martensen (rechts) kann sich von einem Gegner lösen, wird aber wenig später vom Graef (Nr. 6 der Nord-Ostsee-Auswahl) gestoppt. Foto: Wrege

2. Hallen-Fußballturnier um den Töff-Christmas-Cup in in Leck:

Gruppe A: Flensburg 08 - MTV Leck 2:1, SV Frisia 03 - SV Enge-Sande 5:0, Flensburg 08 - Nord-Ostsee-Auswahl 4:0, SV Frisia 03 - Leck 3:1, Nord-Ostsee-Auswahl - Enge 6:1, SV Frisia 03 - Flensburg 08 3:0, Leck - Enge-Sande 6:4, N-O-Auswahl - SV Frisia 03 2:0, Flensburg 08 - Enge-Sande 3:1, N-O-Auswahl - Leck 5:2.

Tabelle: 1. SV Frisia 03 9 Punkte/11:3 Tore, 2. Nord-Ostsee-Auswahl 9/13:7, 3. Flensburg 08 9/9:5, 4. MTV Leck 3/10:14, 5. SV Enge-Sande 0/6:20.

Gruppe B: Husumer SV - SV Dörpum 4:0, Töff Allstars - BK Tondern 3:3, Husumer SV - FC Langenhorn 2:1, Dörpum - Tondern 1:1, Langenhorn - Töff Allstars 4:1, Husum - Tondern 4:2, Töff Allstars - Dörpum 4:3, Langenhorn - Tondern 6:1, Husum - Töff Allstars 1:0, Dörpum - Langenhorn 2:2.

Tabelle: 1. Husumer SV 12/12:4, 2. FC Langenhorn 7/13:6, 3. Töff Allstars 4/8:11, 4. BK Tondern 2/8:14, 5. SV Dörpum 2/6:12.

Halbfinale: N-O-Auswahl - Husumer SV 4:1, SV Frisia 03 - FC Langenhorn 3:1.

Neunmeterschießen um Platz 3: FC Langenhorn - Husumer SC 5:3.

Endspiel: Nord-Ostsee-Auswahl - SV Frisia 03 6:4.

Leck (pu) - Die 2. Auflage des Töff-Christmas-Cups am 2. Weihnachtstag in der Nordfrieslandhalle in Leck hatte einen eindeutigen Sieger: Die Oldies der Nord-Ostsee-Prominentenauswahl düpierten die durchweg jüngere Konkurrenz und holten sich am Ende den Cup und ein Preisgeld von 500 Euro. Dazu kamen dann noch einmal 300 Euro durch eine Tombola. Damit erreichte die Nord-Ostsee-Auswahl insgesamt 800 Euro, die der Mukoviszidose-Stiftung zu Gute kommen.

„Das war ein tolles Turnier und eine ganz tolle Sache“, freute sich Sieger Rolf Nielsen nach dem 6:4-Endspielerfolg gegen seine eigene Mannschaft, den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Trotz der Niederlage hatten aber auch die Lindholmer allen Grund zum Jubeln. Sie wurden nicht nur Turnierzweiter, sondern stellten mit Ingo Schwenck den besten Torhüter und mit Björn Petersen den besten Spieler und mit elf Treffern den Torschützenkönig.

Auch die Veranstalter waren mehr als zufrieden mit ihren Turnier. Gut 300 Zuschauer waren in die Nordfrieslandhalle gekommen und sorgten für eine stattliche Kulisse. Nur eine kleine Verletzung trübte das positive Gesamtbild: Timo Sönnichsen vom SV Enge-Sande musste mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus nach Niebüll zum Röntgen. Ansonsten lieferten sich die zehn Mannschaften einen verbissenen Kampf ohne große Blessuren. Die beiden Schiedsrichter Jens Iwersen und Jörg Christiansen hatten die Lage jederzeit im Griff und schickten allzu hitzige Spieler zum Abkühlen auf die Bank.

In der Gruppe setzte sich der SV Frisia schnell an die Spitze und schien nach klaren Siegen gegen Enge-Sande (5:0), Leck (3:1) und Flensburg 08 (3:0) klar auf Halbfinalkurs. Im letzten Gruppenspiel mussten die Nordfriesen aber ausgerechnet gegen die Oldies der Nord-Ostsee-Auswahl, die mit Rolf und Olaf Nielsen, mit Boy Möller, Lars Meyer und Heiko Nickel sehr bekannte Namen in ihren Reihen hatte, eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Die Prominentenauswahl, mit einem 0:4 gegen Flensburg 08 ins Turnier gestartet, sicherte sich damit in allerletzter Sekunde aufgrund des besseren Torverhältnisses als Gruppenzweiter doch noch einen Platz in der Endrunde. Der SV Frisia 03 wurde Gruppenerster. Flensburg 08 hatte trotz dreier Siege das Nachsehen und schied als Dritter aus. Vierter in der Gruppe A wurde der MTV Leck, der sich nur gegen den enttäuschenden und punktlosen SV Enge-Sande mit 6:4 behaupten konnte.

In der Gruppe B war die Situation klarer. Der Husumer SV ging mit vier Siegen als Favorit in das Halbfinale. Zweiter wurde der Titelverteidiger FC Langenhorn (7 Punkte) vor den Töff Allstars (4), BK Tondern (2) und dem SV Dörpum (2).

Im ersten Halbfinale gab es eine große Überraschung. Husum begann überlegen, wurde aber von den cleveren Oldies der Nord-Ostsee-Auswahl ausgekontert: Rolf Nielsen (3.) und Lars Meyer (4.) trafen zum 2:0. Martin Herpel (5.) brachte Husum noch einmal auf 1:2 heran, aber wiederum Meyer (8.) und Nielsen (11.) sorgten für den deutlichen 4:1-Erfolg. Im zweiten Halbfinale lieferten sich bis dahin überragenden Torschützen Thomas Ziegenberg und Björn Petersen ein direktes Duell. Ziegenberg traf nach 30 Sekunden zum 1:0 für Langenhorn und lag jetzt mit sieben Treffern vorn. Finn Martensen (2.) glich für Frisia zum 1:1 aus, und am Ende sorgte Björn Petersen (6./11.) mit zwei Treffern für den 3:1-Sieg und übernahm mit acht Treffern die Führung im Rennen um die Torjägerkrone. Das Neun-Meter-Schießen um Platz drei entschied der Vorjahressieger FC Langenhorn mit 5:3 für sich.

Im Finale begannen die Frisia-Youngster mit viel Druck und Tempo. Aber die Tore machten die Oldies. Carsten Hinrichsen, ehemals VfB Lübeck, traf zum 1:0 (2.) für die Nord-Ostsee-Auswahl. Björn Petersen (3.) glich wenig später zum 1:1 aus, aber der frühere Gladbacher Heiko Nickel (4.) und Olaf Nielsen (6.) trafen zum 3:1. Frisia machte jetzt mächtig Druck und Manuel Hoffmann (6.) und Björn Petersen (7.) mit seinem zehnten Tor glichen zum 3:3 aus. Jetzt nahmen die Oldies das Tempo aus dem Spiel und kamen mit Übersicht und Ruhe zum Sieg. Lars Meyer (10./11.) und Olaf Nielsen sorgten mit dem 6:3 für die Entscheidung. Björn Petersen traf zwar noch zum 6:4, aber der Sieg war der Nord-Ostsee-Auswahl nicht mehr zu nehmen.

28. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport / Flensburger Tageblatt

  02.01.05 PSV Flensburg Hallen-Liga-Cup Halb-Finalist

„Tecis-Cup“ - eines der größten Hallenturniere der Region

Am kommenden Sonntag findet ab 11 Uhr in der Fördehalle zum bereits siebten Mal das größte Hallenturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg. Der Eintritt ist frei.

Flensburg (sh:z) - Eines der größten Hallenfußballevents in Schleswig-Holstein wird auch in diesem Jahr wieder von zwei Mannschaften als Generalprobe für die Schleswig-Holsteinischen Hallenfußball-Landesmeisterschaften am 15. Januar 2005 in der Kieler Ostseehalle genutzt, wobei die letzten beiden Titelträger des SHFV-Hallenmasters mit dem VfR Neumünster (2003) und Flensburg 08 (2004) auflaufen werden.

Als besonderes Highlight präsentiert der Veranstalter dem Flensburger Fußballpublikum mit dem VfR Neumünster eine Mannschaft, die sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord in der laufenden Saison mit Mannschaften wie Dynamo Dresden oder FC St. Pauli messen musste. In diesem Jahr läuft es für den Oberligisten sportlich gut, man setzte sich in der Spitzengruppe fest.

Aus der Verbandsliga SH sind drei Mannschaften aktiv. Neben der Husumer SV tritt die Mannschaft vom TSV Kropp an. Komplettiert wird das Verbandsliga-Trio durch den Lokalmatadoren und Titelverteidiger Flensburg 08, der aber bei diesem Turnier schon seinen besten Fußball zeigen muss, um einen ähnlich erfolgreichen Liga-Cup spielen zu können wie im Vorjahr.

Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, aus der Bezirksoberliga Nord in der Fördehalle auflaufen. Neben dem BOL-Klassenprimus aus Flensburg wird der TSV Nordmark-Satrup den „Tecis-Cup“-Zuschauern sicherlich emotionalen Hallenfußball bieten.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neuformierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Die ehemaligen Jungs vom Oberliga-Absteiger 08 können für eine Überraschung in der Fördehalle sorgen. Mit Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen kommen einige hochkarätige Fußballer für einen Tag zurück in die alte sportliche Heimat.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Zudem spielt eine Auswahl einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren. Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen.

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg. Das Trainergespann Tom Viebrock und Michael Lange wird sicher ein Team zusammenstellen, das die „Großen“ ein wenig ärgern und an den achten Platz vom vergangenen Jahr anknüpfen will.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen, um zunächst die Halbfinalisten zu ermitteln. Danach wird im K.-o.-System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplazierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

Die Jugendabteilung des PSV Flensburg veranstaltet ein Torwandschießen. Darüber hinaus wird es in der Halle eine riesige Tombola geben mit vielen außergewöhnlichen Preisen. Dank der Sponsoren ist der Eintritt frei.

28. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV in der Halle gefordert

Tecis-Cup“ in der Flensburger Fördehalle mit Neumünster, 08 und Kropp

Flensburg (sh:z) - Am kommenden Sonntag (02.01.) findet ab 11 Uhr in der Fördehalle Flensburg zum bereits siebten Mal das größte Hallenfußballturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg.

Angeführt wird das erlesene Starterfeld vom Oberligisten VfR Neumünster. Aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein treten mit der Husumer SV, TSV Kropp und Flensburg 08 (Titelverteidiger) drei Mannschaften an. Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, in der Fördehalle auflaufen. Neben dem Klassenprimus der Bezirksoberliga wird auch dessen Ligakonkurrent TSV Nordmark Satrup an den Start gehen.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neu formierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen haben allesamt mal für Flensburg 08 gegen den Ball getreten.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Ebenfalls dabei ist ein Team einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren: Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Danach wird im K.-o. System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplatzierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

29. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Harte Konkurrenz für den TSV Kropp

„Tecis-Cup“ in der Flensburger Fördehalle mit Neumünster, Husum und 08

Flensburg (sh:z) - Am kommenden Sonntag (02.01.) findet ab 11 Uhr in der Fördehalle Flensburg zum bereits siebten Mal das größte Hallenfußballturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg.

Angeführt wird das erlesene Starterfeld vom Oberligisten VfR Neumünster. Aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein treten mit der Husumer SV, TSV Kropp und Flensburg 08 (Titelverteidiger) drei Mannschaften an. Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, in der Fördehalle auflaufen. Neben dem Klassenprimus der Bezirksoberliga wird auch dessen Ligakonkurrent TSV Nordmark Satrup an den Start gehen.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neu formierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen haben allesamt mal für Flensburg 08 gegen den Ball getreten.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Ebenfalls dabei ist ein Team einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren: Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Danach wird im K.-o. System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplatzierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

29. Dezember 2004 · Schlei Bote / 30. Dezember 2004 · Landeszeitung

VfR will beim „Tecis-Cup“ die Vereinskasse aufbessern

Lamce und Co. treffen in der Vorrunde auf Husum - Zuschauer genießen am Sonntag freien Eintritt in der Flensburger Fördehalle

Flensburg (DH) - Der „Tecis-Cup“ beim Polizei-SV Flensburg lockt auch die Oberligafußballer des VfR Neumünster an. Am Sonntag geht es in der Fördehalle ab 11 Uhr um 400 Euro sowie einen stattlichen Wanderpokal für den Sieger.

Titelverteidiger des Turniers ist der Verbandsligist Flensburg 08, der bekanntlich auch amtierender Hallenfußball-Landesmeister ist. Platz 2 wird noch mit 250 Euro belohnt, der Drittplatzierte darf sich über 150 Euro freuen. Ferner werden noch Sachpreise ausgegeben.

Ebenfalls ausgezeichnet werden der beste Turnierspieler, der beste Torhüter sowie der Torschützenkönig. Alle Beteiligten dürfen sich zudem auf eine große Tombola sowie ein Torwandschießen freuen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Sportlich geht es zunächst in zwei Vorrunden darum, fleißig Tore zu schießen und Punkte zu sammeln. Die „Veilchen“ aus der Schwalestadt kicken mit dem Husumer SV (Verbandsliga) sowie mit dem TSB Flensburg (Bezirksoberliga), dem Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg zusammen. Dazu gesellt sich noch ein Allstarteam ehemaliger Flensburger PSV-Spieler.

In der Parallelstaffel treffen Flensburg 08, TSV Kropp (Verbandsliga), Stadtauswahl Flensburg, FC Südwest 05 (Dänemark) und der TSV Nordmark-Satrup (Bezirksoberliga) aufeinander. Der VfR, der jeden Euro benötigt, möchte mit seinem Team eine möglichst hohe Prämie „abstauben“. Dazu hat Co-Trainer Ervin Lamce (Coach Ramon Berndroth weilt noch im Urlaub) folgendes Aufgebot beisammen: Patrik Borger, Tufan Ergün, Marinko Ruzic, Marco Möller, Faruk Celik, Patryk Babiak, Sven Jahnsen, Jörg Zenker, Thorben Reibe. Zudem wird Lamce wohl selbst noch mitwirken.

In der Vorrunde dauert ein Spiel jeweils einmal zwölf Minuten. Vom Halbfinale ab wird jeweils 15 Minuten gespielt. Der Knüller des attraktiven Turniers ist aber, dass Zuschauer keinen Eintritt zu entrichten haben, denn Sponsorengeld deckt alle Kosten.

31. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

TSV Kropp gewinnt „Tecis-Cup“

Flensburg (zbg) - Der PSV Flensburg hatte die besten Teams der Region zum Hallenfußballturnier um den „Tecis-Cup“ in die Fördehalle geladen. Turniersieger nach einem spannenden Finale wurde Verbandsligist TSV Kropp. Spielertrainer Guido Gehrke traf Sekunden vor Abpfiff zum 4:3-Sieg gegen den dänischen Vertreter FC Südwest 05. Auf Platz drei landeten die PSV-Allstars durch einen 4:3-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Verbandsligisten Husumer SV. Oberligist VfR Neumünster und Titelverteidiger Flensburg 08 schieden etwas überraschend bereits in der Vorrunde aus. Zum besten Spieler wurde Gunnar Clausen (Husumer SV) gewählt, bester Torhüter war Andreas Wulff (TSV Kropp). Ein ausführlicher Bericht folgt.

3. Januar 2005 · Flensburger Tageblatt

VfR verabschiedet sich vorzeitig

Das neue Jahr ist erst einige Stunden alt, doch für den Fußball-Oberligisten VfR Neumünster hatte es gestern bereits die erste Enttäuschung parat. Rasensport schied beim Hallenturnier des Polizei-SV Flensburg um den Tecis-Cup als Gruppenvorletzter schon in der Vorrunde aus.
VfR-Akteur Marco Möller (rechts) schlenzt das Leder in Richtung Tor. Der Rettungsversuch von Narzis Duratovic (TSB Flensburg) kommt zu spät. Foto: sas

Flensburg (Arne Schmuck) - Platz 1 ging am Ende an den TSV Kropp, bei dem der einstige VfR-Mittelfeldmotor Christian Heider gekonnt die Fäden zog. Ein Treffer von Spielertrainer Guido Gehrke unmittelbar vor der Schlusssirene bescherte dem Verbandsligisten einen 4:3-Endspielsieg gegen den dänischen Vertreter FC Sydvest 05, der gestern seinen ersten offiziellen Auftritt hatte und vor rund 800 Zuschauern einige „Ehemalige“ von Flensburg 08 aufbot.

Kropp staubte noch mehr ab, stellte mit Finn Rogge (sechs Treffer) sowie Andreas Wulff auch den besten Torschützen und den besten Schlussmann. Einzig die Wahl des stärksten Spielers ging nicht zugunsten Kropps aus. Die Jury entschied sich für Gunnar Clausen vom Verbandsligisten Husumer SV.

Der VfR hatte mit der Vergabe der Trophäen nichts zu tun. Der Vorjahreszweite begann allerdings vielversprechend, bog zum Auftakt gegen Husum einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Erfolg um. Marinko Ruzic, der gestern mit viel Esprit und Spielwitz zu Werke ging, sowie ein Eigentor von Husums André Schyma bescherten Lila-Weiß den Sieg. Es folgte die Pflichtaufgabe gegen den PSV Flensburg. Schon nach rund vier Minuten hatten Faruk Celik, Ruzic sowie Patryk Babiak einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen, ehe wiederum Celik und Tufan Ergün dem Kreisligavertreter noch zwei weitere Treffer zum 5:0-Endstand einschenkten.

Der Einzug ins Halbfinale schien nur noch eine Formsache zu sein, zumal sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte wegschnappten. Doch im dritten Spiel folgte die erste Ernüchterung. Der VfR traf auf den Spitzenreiter der Bezirksoberliga Nord, TSB Flensburg, und wurde für seine zu sorglose Haltung in der Defensive bestraft. Zwar glich Babiak die Flensburger Führung aus, doch mit zwei weiteren Toren stellte der TSB die Weichen auf Sieg. Der 2:3-Anschlusstreffer von Ruzic kam zu spät, Lila-Weiß hatte sich eine völlig unnötige Niederlage eingefangen.

Pfosten - Marco Möller im Pech

Nun glühten die Rechenschieber. Denn der TSB hatte sein Konto auf vier Punkte aufgestockt, und als sich anschließend Husum und die Allstars des Polizei-SV Flensburg 2:2 trennten, hatten die Rasensportler noch zwei weitere Konkurrenten dicht im Nacken. Nachdem der TSB Flensburg durch ein 4:1 gegen den Gastgeber Polizei-SV am VfR vorbeigezogen war, stand es schließlich spitz auf Knopf.

Den „Veilchen“ hätte gegen die Flensburger Allstars ein Remis gereicht, und es lief sogar alles auf einen Erfolg der Lila-Weißen hinaus. Der gute Babiak brachte den VfR in Führung, ehe Marco Möller nur den Pfosten traf. Diese Szene sollte sich schließlich als Knackpunkt erweisen. Denn nur kurz darauf gelangen den Allstars binnen weniger Augenblicke zwei Tore, und plötzlich geriet Rasensport unter Druck. Ergün bot sich die Riesenchance zum 2:2, doch er verzog. Im Gegenzug versetzte der Däne Hans Knudsen, der in der Serie 2000/2001 für Flensburg 08 über 30 Saisontreffer in der Verbandsliga erzielt hatte, dem VfR mit dem 1:3 den Dolchstoß. Auch diese Pleite fiel in die Rubrik „absolut vermeidbar“. Dass anschließend auch noch Husum durch ein 5:1 gegen den Polizei-SV Flensburg an den Neumünsteranern vorbeizog, besaß - zumindest aus Sicht der Lila-Weißen - nur noch statistischen Wert.

„Schade, dass der VfR so früh ausgeschieden ist. Denn die Neumünsteraner Fans haben für eine gute Stimmung gesorgt. Diese konnten wir dann leider nicht mehr bis ins Finale transportieren“, weinte Turnierorganisator Dirk Grünberg den frühzeitig abgereisten Rasensport-Anhängern eine dicke Träne nach. Auch der 3. Vorsitzende des VfR, Mathias Reichert, zog ein langes Gesicht. Insgeheim hatten er und seine Vorstandskollegen auf den Siegerscheck in Höhe von 400 Euro gehofft, um weitere Löcher in der Vereinskasse stopfen zu können.

3. Januar 2005 · Holsteinischer Courier

Husumer Nervenschwäche vom Neunmeterpunkt

Pech für die Husumer SV: Der Fußball-Verbandsligist verlor beim "Tecis-Cup" in Flensburg sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz drei im Neunmeterschießen und wurde Vierter. Sieger wurde der TSV Kropp. Zum besten Spieler wurde der Husumer Gunnar Clausen gewählt.

Trainer macht den Turniersieg klar

Ein "Last-Minute-Tor" von Spielertrainer Guido Gehrke hat dem TSV Kropp den Sieg beim Hallenturnier des PSV Flensburg beschert.

Last-Minute-Tor entscheidet Finale

Der TSV Kropp hat in der Fördehalle das Hallenfußballturnier um den "Tecis-Cup" gewonnen. Der Verbandsligist besiegte in einem spannenden Finale den FC Südwest 05 aus Dänemark mit 4:3.

Guido Gehrke trifft fünf Sekunden vor Schluss

Mit seinem Treffer fünf Sekunden vor dem Abpfiff zum 4:3 gegen die dänische Mannschaft FC Südwest 05 sicherte Guido Gehrke dem TSV Kropp in Flensburg den Sieg im "Tecis-Cup".

Fuß vor: Der Husumer Harun Sawari (li.) im Duell mit dem Neumünsteraner Jörg Zenker.
Flensburg (zbg) – Die letzten Sekunden tickten von der Anzeigentafel, als ein Spieler in der Mitte der Flensburger Fördehalle stand und seine linke Faust geballt in die Höhe streckte. Es war Guido Gehrke, der sich von seinen Mitspielern feiern ließ. Der 32-jährige Spielertrainer hatte wenige Augenblicke zuvor das entscheidende 4:3 im Finale gegen FC Südwest 05 erzielt und dem TSV Kropp per "Last-Minute-Tor" zum Turniersieg beim "Tecis-Cup" des PSV Flensburg geschossen.
Bis dahin war es ein langer Weg gewesen. Zunächst musste die Gruppenphase überstanden werden. Ungeschlagen mit zehn Punkten wurde der Verbandsligist aus Kropp Erster in der Gruppe B. Auf dem zweiten Platz landete der dänische Verein FC Südwest 05 dank eines 1:0 im letzten Vorrundenspiel gegen die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl.
Neben der Stadtauswahl mussten auch Titelverteidiger Flensburg 08 und der TSV Nordmark Satrup bereits nach der Vorrunde die Segel streichen.
Freie Bahn für Marc Böhnke vom TSV Kropp: Der Satruper Philipp Bromberg kann ihn nicht am Torschuss hindern. Foto: Staudt
Richtig spannend ging es in Gruppe A zu. Außer Gastgeber PSV Flensburg hatte jede Mannschaft vor ihrem letzten Gruppenspiel die Chance, ins Halbfinale einzuziehen. Nach einem 4:1 gegen den PSV war Bezirksoberliga-Spitzenreiter TSB Flensburg auf Schützenhilfe angewiesen. Diese blieb allerdings aus. Die PSV-Allstars um Hans Knudsen sicherten sich mit einem 3:1 gegen den VfR Neumünster den Gruppensieg und schickten den favorisierten Oberligisten auf die Heimreise. Und auch die Husumer SV qualifizierte sich nach einem 5:1 gegen den PSV auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem TSB für die Runde der letzten Vier.
Im ersten Halbfinale schossen Brian Sörensen (2.) und Simon Karkov (7.) den FC Südwest 05 mit 2:0 gegen die PSV-Allstars in Führung. Doch die Oldies glichen durch Knudsen (8.) und Ingo Lüthje (11.) aus. Den entscheidenden Treffer zum 3:2 für die Dänen erzielte Yannik Clausen (12.).
Im zweiten Semifinale sah es lange danach aus, als ob der Finalgegner der Dänen Husum heißen sollte. Gunnar Clausen (1.), Harun Sawari (4.) und Jakob Strehlow (6.) brachten die Nordfriesen mit 3:0 in Führung. Doch Christian Heider (11./14.) und Finn Rogge (12.) egalisierten. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen: Nach zwölf Versuchen versenkte schließlich Kropps Martin Sämann den letzten Strafstoß zum 6:5 für den TSV.
Blaugelb gegen Blauweiß: Rolf Nielsen (links) von der Flensburg-Auswahl macht sich auf die Verfolgung von Ove Bosholm (Flensburg 08). Foto: Staudt
Anschließend sicherte Torhüter Michael Lange den PSV-Allstars den dritten Platz im Neunmeterschießen. Erst schoss er selbst den Ball zum 4:3 in den Winkel, dann parierte er den Schuss des Husumers Björn Fleige.
Das Finale hätte spannender nicht sein können. Drei Mal legte der TSV Kropp vor, drei Mal glich der FC Südwest 05 aus. Torschützenkönig Finn Rogge (sechs Treffer) traf nach zwei Minuten, Simon Karkov (8.) glich aus. Martin Sämann nutzte eine Zeitstrafe der Dänen, um das 2:1 (9.) zu erzielen. Brian Sörensen jedoch schoss das 2:2 (12.). Der beste Kropper, Peer Rogge, krönte seine gute Leistung mit dem 3:2 (14.), doch nur wenig später schaffte Torsten Vestergaard den erneuten Ausgleich. Fünf Sekunden vor dem Abpfiff dann der große Auftritt von Guido Gehrke. Sein strammer Linksschuss bedeutete das 4:3 für Kropp - das war der Turniersieg.
Neben Finn Rogge wurden Andreas Wulff (TSV Kropp) als bester Torwart und Gunnar Clausen (Husumer SV) als bester Spieler ausgezeichnet.
4. Januar 2005
Nordfriesland Sport Schlei Bote Flensburger Tageblatt Landeszeitung 
  08.01.05 Volkmar Petersen GedächtnisCup des SV Frisia 03 Risum-Lindholm

5. Turnier um den Volkmar-Petersen-Pokal

Lindholm (dpa) – Am Sonnabend ab 14 Uhr rollt wieder der Ball in der Friesenhalle in Risum-Lindholm. Beim 5. Hallen-Fußballturnier um den Volkmar-Petersen-Gedächtnis-Pokal treffen insgesamt zehn Mannschaften in zwei Gruppen aufeinander. Als Favorit dieses Turniers gilt der vierfache Turniersieger in Folge und Gastgeber SV Frisia 03, der bereits beim Töff-Christmas-Cup in Leck im Endspiel stand.
In der Gruppe A spielen der Gastgeber und Titelverteidiger SV Frisia 03, Verbandsligist Husumer SV, der MTV Leck, FSV Wyk und RW Niebüll aus der Kreisliga um den Einzug in das Halbfinale.
In der Gruppe B kämpfen die A-Jugend des SV Frisia 03, der TSV Süderlügum, der BK Tondern, der TSV Wiedingharde und der SSV Schafflund um die beiden begehrten Plätze in der Finalrunde. Die Halbfinals beginnen um 18 Uhr, das Endspiel gegen 18.30 Uhr. Danach ist für alle Teilnehmer noch ein gemütlicher Ausklang vorgesehen.
6. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Frisia-Jugend springt in die Bresche

Die A-Jugend des SV Frisia 03 gewann die fünfte Auflage des Hallen-Fußballturniers um den Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal in Lindholm.
Enge Manndeckung: Der Tonderaner René Sörensen (vorn) im Zweikampf mit dem Süderlügumer Olaf Peters. Foto: Wrege
Lindholm (pu) – Bei der fünften Auflage des Hallen-Fußballturniers um den Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal in der Friesenhalle in Lindholm gab es erstmals einen anderen Sieger als die erste Männermannschaft vom SV Frisia 03. Nach vier Siegen in Folge schieden die Gastgeber in diesem Jahr bereits in der Vorrunde aus. Dennoch blieb der Pokal quasi in den eigenen Reihen, denn ihre A-Jugend sicherte sich erstmals den Pokal und 100 Euro für die Mannschaftskasse.
Der ehrgeizige Frisia-Nachwuchs verlor in der Vorrunde nur gegen den späteren Finalgegner BK Tondern mit 2:3, schaltete im Halbfinale den großen Favoriten Husumer SV nach 9-Meter-Schießen aus und sicherte sich mit einem umstrittenen 2:1-Endspielsieg gegen Tondern am Ende zwar knapp aber verdient mit 2:1 den Turniersieg.
Dabei schien alles für einen weiteren Sieg für den Abonnementsieger SV Frisia 03 zu sprechen. Auf Grund von Terminüberschneidungen hatte kein weiterer Bezirksoberligist gemeldet, so dass lediglich der Verbandsligist Husumer SV als ernsthafter Konkurrent für den Gastgeber galt. "Wir veranstalten das Turnier immer am zweiten Sonnabend im Januar", sagte Obmann Hartmut Wiebe. "Da in diesem Jahr aber Neujahr auf einen Sonnabend fiel, waren wir eine Woche zu früh, so dass sich das Turnier mit dem in Langenhorn überschnitt. Wir wollten es um einen Woche verschieben, aber da findet der Sparkassen-Cup in Bredstedt statt. Im nächsten Jahr werden wir es besser absprechen."
Aber auch so war der Zuspruch der Zuschauer ungebrochen. Gut 250 beobachteten die Spiele in der Friesenhalle. Für den FSV Wyk, der auf Grund des Sturmes nicht anreiste, fanden sich spontan die "Oldies" des SV Frisia 03 zu einem Frisia Allstar-Team (u.a. Hartmut Wiebe und Rolf Nielsen) zusammen, die aber ebenfalls in der Vorrunde die Segel streichen mussten (siehe Ergebnisse unten).
Das erste Halbfinale zwischen der A-Jugend und der Husumer SV wurde durch ein Neunmeterschießen entschieden, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 (Tore: Leve Johannsen und Jakob Strehlow) gestanden hatte. Dort hatten die Youngster das Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 7:6. Im zweiten Halbfinale zwischen Tondern und Leck blieb es lange Zeit spannend. Erst in den Schlussminuten kamen die Dänen durch Jesper Petersen (10.) und Torsten Vestergaard (12.) zu einem 2:0-Sieg. Der dritte Platz wurde durch ein 9-Meter-Schießen entschieden. Erneut hatte Husum das Nachsehen und verlor gegen Leck mit 2:3.
Im Finale gegen Tondern spielte der Frisia-Nachwuchs wiederum unbekümmert auf. Lukas Hertting (4.) traf zum 1:0. Erst in der Schlussminute schaffte Tondern durch Jesper Petersen (12.) in Überzahl den 1:1-Ausgleich. Danach wurde es hektisch. Jörgensen musste für zwei Minuten vom Platz und Sekunden vor dem Abpfiff traf Johannsen (12.) mit einem schnell ausgeführten Freistoß zum 2:1. Der allerdings, da nicht regelgerecht ausgeführt, sorgte für heftige Diskussionen. Nach kurzer Überlegung entschied sich die Spielleitung für die Annullierung dieses Treffers. Aber Tonderns Trainer Ole Hansen und seine Jungs gratulierten da schon sportlich fair der A-Jugend zum Sieg.
Die Dänen gingen aber nicht ganz leer aus, denn Jesper Jörgensen wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt und belegte beim Shot-out um die Torjägerkrone den zweiten Platz. Bester Schütze der fünf Spieler, die nach der Vorrunde mit jeweils vier Treffern vorn lagen, war schließlich Rolf Nielsen von den Allstars.

Volkmar-Petersen-Cup in Lindholm:

Gruppe A: SV Frisia 03 - TSV RW Niebüll 3:1, Frisia Allstars - Husumer SV 1:1, MTV Leck - SV Frisia 03 1:0, Allstars - Niebüll 3:1, Husum - Leck 3:2, Frisia 03 - Allstars 6:2, Husum - Niebüll 8:0, Leck - Allstars 3:1, Husum - Frisia 03 4:2, Leck - Niebüll 4:1.

1. Husumer SV 10 Punkte/15:5 Tore, 2. MTV Leck 9/10:5, 3. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 6/11:8, 4. Frisia Allstars 4/7:11, 5. TSV RW Niebüll 0/3:18.

Gruppe B: SV Frisia A-Jugend - TSV Süderlügum 0:0, BK Tondern - SSV Schafflund 5:4, Frisia A-Jugend - TSV Wiedingharde 2:0, Tondern - Süderlügum 3:2, Wiedingharde - Schafflund 3:0, Tondern - Frisia A-Jugend 3:2, Süderlügum - Schafflund 2:2, Tondern - Wiedingharde 2:0, Frisia A-Jugend - Schafflund 2:1, Süderlügum - Wiedingharde 2:1.

1. BK Tondern 12/13:1, 2. SV Frisia A-Jugend 7/6:4, 3. Süderlügum 5/6:6, 4. Wiedingharde 3/4:6, 5. SSV Schafflund 1/7:12.

Halbfinale: SV Frisia A-Jugend - Husumer SV 7:6 (1:1) nach Verlängerung und 9-Meter-Schießen, BK Tondern - MTV Leck 2:0.

9-Meter-Schießen um Platz drei: MTV Leck - Husumer SV 3:2.

Endspiel: SV Frisia A-Jugend - BK Tondern 2:1.

12. Januar 2005 · Nordfriesland Sport
  15.01.05 Schleswig 06 Mc Donald's Hallen Cup  
  15.01.16 Hans-Peter Hansen hört auf, Volker Schallhorn kommt  

Husumer SV: Ära Hans-Peter Hansen läuft zum Saionende aus

Volker Schallhorn übernimmt im Sommer den Verbandsligisten / „Es ist ein guter Zeitpunkt für eine Trennung“
Hört zum Saisonende auf: Hans-Peter Hansen Foto: Voss

Husum (Gert Reese) - Gleich zu Beginn des Jahres vermeldet die Husumer SV eine gravierende Personalentscheidung. Hans-Peter Hansen wird nach Ablauf dieser Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Verbandsligisten sein. Darauf haben sich Vorstand und Coach unter der Woche in einem gemeinsamen Gespräch verständigt. Nachfolger Hansens im Spieljahr 2005/2006 wird Volker Schallhorn, der zur Zeit den Bezirks-Oberligisten Tönninger SV betreut.

Mit Hans-Peter Hansen, der die Mannschaft im Jahre 1999 übernahm, läuft damit bei der Husumer SV eine Ära aus, die für den jungen Verein mit großen fußballerischen Erfolgen verknüpft war. Im Jahre 2001 holte der Studienrat mit seinem Team die Meisterschaft in der höchsten Landesklasse. Danach spielten die Stormstädter drei Jahre lang eine beachtliche Rolle in der Oberliga, und auch jetzt gehören sie wieder zu den Spitzenteams auf Verbandsbene.

Ab Sommer neuer Coach: Volker Schallhorn. Foto: Voss

Rolf von Bartikowski, kommissarischer Vorsitzender der Husumer SV für den zurück getretenen Dieter Schleger, legt Wert auf die Feststellung, dass die Trennung „in völliger Übereinstimmung“ beider Parteien erfolgt ist. „Es ist ein gemeinsamer Beschluss zwischen Vorstand und Hans-Peter Hansen, die Zusammenarbeit über diese Saison hinaus nicht fortzusetzen“, so von Bartikowski. Erstes und wichtigstes Motiv des Vereines sei es dabei gewesen, „für neue Impulse zu sorgen“. Der 53-jährige Hansen sagte: „Ich habe eine gute Zeit gehabt bei der Husumer SV mit vielen großen Erfolgen. Es ist ein guter Zeitpunkt für eine Trennung.“

Volker Schallhorn ist in Husum kein Unbekannter. Im Gründungsjahr ist er unter Egon Harms für die Sportvereinigung auf dem Spielfeld aktiv gewesen. Wichtigere sportliche Erfolge hat er aber beim Heider SV in der Fußball-Oberliga gefeiert. Zu seinem Engagement in der Stormstadt sagt der 40-Jährige: „Ich habe nur kurze Zeit überlegt, das ist eine große sportliche Herausforderung.“ Schallhorn ist Bankkaufmann, lebt mit seiner Familie in Lehe (Dithmarschen) und coacht den Tönninger SV in der fünften Saison.

15. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Standpunkt

Zum Trainerwechsel bei der Husumer SV

Mit innerem Kompass

Vergangene Woche haben die Husumer SV und Trainer Hans-Peter Hansen ihre Trennung zum Saisonende beschlossen. In diesem Fall mag man gern glauben, dass dies einvernehmlich geschehen ist. Das saubere Verhältnis, das Verein und Coach nunmehr schon im sechsten Jahr verbindet, hat also auch an dieser Stelle gehalten.

Der Zeitpunkt für diesen personellen Schnitt ist klug gewählt. Er unterstreicht die perspektivische Sicht der Verantwortlichen um den kommissarischen Vorsitzenden Rolf von Bartikowski, die „neue Impulse“ setzen wollen. Austausch des sportlichen Führungspersonals ist dafür ein erprobtes Mittel. Dagegen kann auch in diesem Fall niemand etwas einwenden.

Klarheit haben jetzt auch all die Aktiven, die für die nächste Saison gehalten oder neu gewonnen werden sollen. Der Vorstand kann die Gespräche mit eindeutiger Vorgabe in Sachen Liga-Trainer führen.

Hans-Peter Hansen hat die Husumer SV zu großen sportlichen Erfolgen geführt und bei den Fußballfans hohes Ansehen erworben. Gänzlich unumstritten war er gleichwohl nicht. Zu wenig Risikofreude, zu wenig „Feeling“ für neue und junge Akteure, zu wenig „Streicheleinheiten“ für die, die nicht spielten, zu wenig „Volksnähe“ - das waren Punkte der Kritik, die über ihn zu hören waren. Mag sein, dass es so war. Aber der Erfolg hat ihn in seiner Art, das Traineramt auszuüben, letztendlich immer wieder bestätigt. Hans-Peter Hansen ist - und insofern passte er hervorragend zu dem ausgeschiedenen Präsidenten Dieter Schleger - ein Mensch, der zu allererst seinem „inneren Kompass“ vertraut. Und der ist so ausgeprägt, dass er seine Fahne nie nach dem Wind zu hängen braucht.

„Der erfolgreichste Trainer, den Husum je gehabt hat“, sagte SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff vergangene Woche über Hans-Peter Hansen. Das wird er wohl für geraume Zeit bleiben.

18. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Husum: Schallhorn kommt für Hansen

Husum - Beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, Staffelkonkurrent der Neumünsteraner Vertreter VfR II und Polizei-SV Union, wird es zur neuen Saison einen Trainerwechsel geben. Der bisherige Coach Hans-Peter Hansen, schon seit 1999 bei den Nordfriesen tätig, hört im Sommer auf. Sein Nachfolger wird mit Volker Schallhorn ein früherer Ligaspieler des Heider SV. Schallhorn trainiert derzeit den Nord-Bezirksoberligisten Tönninger SV.
18. Januar 2005 · Holsteinischer Courier
Test 16.01.05 FT Eider Büdelsdorf Husumer SV 1:1

Erster Formtest beim Oberligisten

Fußball: Husumer SV am Sonntag in Büdelsdorf / Lazarett lichtet sich

Husum (Gert Reese) - Seit vergangenem Dienstag befinden sich die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SVwieder im Training. Und schon am Sonntag steht für die Stormstädter das erste Testspiel auf dem Plan. Gegner und Gastgeber ist um 14 Uhr die FT Eider Büdelsdorf.

Der Oberligist vom Nord-Ostsee-Kanal rangiert zur Zeit auf einem Abstiegsplatz, will daran in der Rückrunde aber unbedingt etwas ändern. „Ich gehe davon aus, dass wir die hinteren Ränge verlassen und die Spielklasse halten“, sagt FT-Trainer Olaf Lehmann voller Selbstvertrauen. Dabei hofft er, dass sein Club in der Rückrunde „etwas mehr Glück in Sachen Verletzungen“ hat als im bisherigen Verlauf der Serie. Am 29. Januar wird es wieder ernst für die Büdelsdorfer, dann geht es gegen den BV Cloppenburg.

Zur gleichen Zeit startet auch die Husumer SV beim VfR Neumünster II in die Rückrunde. Am Dienstag beim ersten Kontakt mit dem Rasen waren die Schützlinge von Trainer Hans-Peter Hansen schon hervorragend bei der Sache. Munter kickten auch solche Akteure mit, die im Dezember noch als verletzt geführt wurden. „Die Leiste hält“, verkündete Sascha Rettkowski und ließ wieder Lust auf Zweikämpfe spüren. Marcell Voss übte sich noch ein wenig in Zurückhaltung, will aber auch wieder voll angreifen. Und freuen dürfen die HusumerFans sich auch auf einen, der in dieser Saison noch gar nicht ins Geschehen eingreifen konnte: Björn Fleige. Der Torjäger hat seine Knieverletzung offenbar überwunden und bewegte sich schon wieder wie in alten Zeiten. „Wir müssen sehen, wie wir ihn einsetzen, er will auf jeden Fall wieder spielen“, frohlockt Coach Hansen. Zwei Husumer Akteure werden in Büdelsdorf nicht dabei sein: Ingo Cornils und Mario Albertsen (beide Urlaub).

14. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Wie fit sind Petersen und Sawkulycz?

Testspiel der FT Eider gegen Husumer SV

Büdelsdorf (ma) - Nach dem ersten verpatzten Freilufttest nach der Winterpause gegen den TSV Kropp (2:4) überprüft Fußball-Oberligist FT Eider Büdelsdorf seine Form am Sonntag (14 Uhr, Heisterort) gegen die Husumer SV. Die Partie gegen den Tabellenfünften der Verbandsliga will FT-Trainer Olaf Lehmann nutzten, den Leistungsstand der wieder genesenen Langzeitverletzten Torsten Petersen und Malte Sawkulycz zu prüfen.

15. Januar 2005 · Landeszeitung 

Lehmann hat wieder Alternativen

21 Spieler im Kader der FT Eider / Test gegen Husumer SV endet 1:1

Vervollständigen den FT-Kader: Tim Sörensen, Steve Frank, Malte Sawkulycz und Torsten Petersen (von links) mit Trainer Olaf Lehmann. Foto: Mahnkopf

Büdelsdorf (ma) – Im zweiten Testspiel dieses Jahres kam die FT Eider Büdelsdorf über ein 1:1 (0:1) gegen den Verbandsligisten Husumer SV nicht hinaus. Vor 60 Zuschauern auf einem Nebenplatz des Heisterortes geriet der Drittletzte der Fußball-Oberliga in der 20. Minute in Rückstand. Auf Zuspiel von Torsten Petersen vollstreckte Jörg Ahrends aus acht Metern zum 1:1-Ausgleich (65.).
Auch wenn das Ergebnis optisch nicht überzeugt, so gab sich Olaf Lehmann mit den Leistungen seines Teams zufrieden. "Alle 17 eingesetzten Spieler haben sich engagiert bewegt, das war in Ordnung. Es war die vierte Trainingseinheit seit Donnerstag, und außerdem hatte ein Großteil der Spieler noch das Hallenmasters vom Vortag in den Beinen", entschuldigte der FT-Coach die unerfüllten Wünsche. Die bezogen sich insbesondere auf ausgelassene Torchancen durch Ahrends und Martin Lütje. Gut mit anzusehen war die offensive Spielweise beider Seiten. Nach der Pause verbuchten die Eideraner die größeren Spielanteile für sich. Lehmann: "Wir sind konditionell weiter als Husum."
Zufriedener als mit dem Spiel ist der FT-Coach mit der Trainingsarbeit und dem kompletten Kader von derzeit 21 Spielern. Fünf Langzeitverletzte haben sich wieder zurückgemeldet und sorgen für einen gesunden Konkurrenzkampf und Alternativen. Mit dabei ist auch wieder Torsten Petersen, der nach dem ersten Punktspiel wegen eines Bizeps-Sehnenanrisses unterhalb des rechten Knies bis zum Beginn des Jahres pausieren musste. An Bord befinden sich ebenfalls Malte Sawkulycz, Steve Frank, Jens-Uwe Lorenzen und Tim Sörensen.
Schmerzlich vermisst wird zukünftig dagegen Thomas Ritter. Der 37-jährige ehemalige Profi wird wohl nur noch eine Stand-By-Funktion erfüllen. "Wegen seiner Umschulung zum Erzieher schafft Thomas den erforderlichen Trainingsaufwand nicht mehr", zeigt Lehmann Verständnis für seinen Libero. Als Nachfolger ist Kristian Köpcke vom FT-Trainer auserkoren worden.
FT Eider Büdelsdorf: Sörensen. Köpcke (46. Lorenzen), Hamm (46. Treptow), Hacker, Ellefsen (46. Bodtke), Lütje, Sawkulycz, Altin (46. Frank), Petersen, Ahrends (60. Legrum), Atasoy (46. Müller).

17. Januar 2005 · Landeszeitung 

Husumer SV bietet dem Oberligisten Paroli

Fußball-Verbandsligist holt in Büdelsdorf ein 1:1

Büdelsdorf (ree) - Gelungener Test für die Husumer SV zum Jahresauftakt. Zwei Wochen vor dem Start in die Rückrunde erreichte der Fußball-Verbandsligist ein beachtliches 1:1 (0:1) bei der FT Eider Büdelsdorf (Oberliga).

Im ersten Durchgang stellten die Stormstädter, bei denen nach langer Verletzungspause Björn Fleige und Marcell Voss wieder dabei waren, das bessere Team. Und nach dem 0:1 durch Carsten Groth (13.) demonstrierten die Hansen-Schützlinge gute spielerische Sicherheit. Andre Teubler musste allerdings mit einer kernigen Faustparade verhindern, dass der Oberligist durch einen Ahrends-Kopfball gleichziehen konnte. Auch danach waren die Chancen in dem gefälligen Spiel verteilt. Groth (zielte drüber/18.) sowie Björn Fleige (20.) hätten die Führung ausbauen können. Ahrends (27.) und Lütje (28.) hatten das Erfolgserlebnis für die ohne Torjäger Sven Beck angetretenen Kanalstädter auf dem Fuß. Auffälligster Akteur der Büdelsdorfer war Thorsten Petersen, dem der Husumer Lars Jensen aber ebenso überzeugend Paroli bot.

Namentlich die Einwechslung von Till Müller verlieh dem Spiel der FT Eider nach Seitenwechsel mehr Format. Nach Chancen von Lütje (47.) und Müller (50.) auf der einen sowie Martin Herpel (48.) auf der anderen Seite mussten die Nordfriesen in der 57. Minute das 1:1 hinnehmen. Ahrends hatte nach einem Freistoß abgestaubt. Nach wiederum verteilten Chancen, bei denen die beiden Torhüter Teubler und Sörensen ihre gute Form unterstrichen, wurde es drei Minuten vor dem Abpfiff noch einmal brisant: Zweimal mussten die Platzherren Schüsse des spielfreudigen Michael Petersen und von Erion Alla auf der Linie klären. Glück in dieser Phase also für die Einheimischen, dass es bei dem leistungsgerechten Unentschieden blieb.

Husumer SV: Teubler - C. Herpel - Voss (46. Rettkowski), Schyma - Carstensen (60. Alla), Jensen, Groth, Clausen (46. Marohn) Petersen - M. Herpel, Fleige (46. Möller).
Schiedsrichter: Sendel (TSV Lütjenwestedt).
Zuschauer: 60.

18. Januar 2005 · Nordfriesland Sport
Test 22.01.05 Husumer SV TSB Flensburg 3:1

Zwei Tore: Fleige meldet sich endgültig zurück

Husumer SV gewinnt Testspiel gegen TSB Flensburg mit 3:1 / Trainer Hansen ist "guten Mutes"
Lieferten sich rassige Duelle: Der Flensburger Simon Scholz (li.) und Gerrit Müller. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Die Husumer SV ist für den Rückrunden-Start in der Fußball-Verbandsliga gut gerüstet. Eine Woche vor dem Auftritt beim VfR Neumünster II schlugen die Stormstädter den TSB Flensburg in einem Testspiel unangefochten mit 3:1 (1:0). Als "gute Trainingseinheit" für seine erst seit wenigen Tagen im Übungsfieber stehenden Akteure wertete TSB-Manager Holger Sohrweide die Partie. "Das Ergebnis spielt keine Rolle."
Schon weitaus mehr Aufschluss bot die Begegnung für Hans-Peter Hansen. "Wir können jetzt mit gutem Mut an die kommenden Aufgaben herangehen", so das Fazit des Husumer Trainers. Erstmals nach genau acht Monaten hatte er sein Stürmerduo Fleige/Müller wieder gemeinsam auf dem Platz. Björn Fleige knüpfte an alte Torgefährlichkeit an und steuerte zwei Treffer zum Erfolg der SV bei. In der 53. Minute verwandelte er einen Strafstoß zum 2:0, später köpfte er eine Marohn-Flanke zum 3:1 ein (80.). Gerrit Müller lieferte sich erfrischende Zweikämpfe mit dem Flensburger Simon Scholz und wurde von diesem respektabel in Schach gehalten.
Viel Wirkung im Husumer Team erzielte die "Dithmarschen-Fraktion". Ingo Carstensen hatte glänzende Szenen auf der rechten Außenbahn, Marcell Voss bot den bekannten Biss als Manndecker und René Marohn präsentierte sich als Ausbund an Spielfreude. Bei seinem Tor zum 1:0 (32.) hatte er aber gewaltiges Glück: Sein vom rechten Strafraumeck wenig scharf getretener Freistoß passierte eine reaktionslose Spielerschar und prallte vom entfernten Pfosten schließlich über die Linie.
Bis zu diesem Treffer konnte der Tabellenführer der Bezirksoberliga die Partie halbwegs offen halten. Durch Olaf Nielsen (8. und 16.), der das SV-Tor nur um Zentimeter verfehlte, hatte er sogar zwei brauchbare Chancen. Danach aber machten die Stormstädter den Klassenunterschied deutlich und dominierten das Geschehen einfallsreich. Einziges Manko: Mehr als drei Tore schafften die Nordfriesen trotz vieler Möglichkeiten nicht. Nacheinander scheiterten Christian Herpel (26.), Carstensen (28.) sowie Ingo Cornils vor der Pause an Tim Sohrweide im TSB-Tor.
Noch größer war das Chancenpotenzial der SV nach dem Wechsel, als dem "runderneuerten" TSB allmählich die Kräfte schwanden. Nach teilweise gelungenen Spielzügen über Erion Alla vertaten Müller (51. und 87.), Marohn (75.), Carstensen (77. und 87.) sowie Fleige selbst beste Möglichkeiten. Das 2:1 hatte Tim Rohrmann erzielt (55.), als die Husumer Abwehr einmal krass schwächelte. Bei dem Distanzschuss von Doratovic zwei Minuten später unterstrich auch SV-Keeper Momme Reinhold sein Format.
Husumer SV: Teubler (46. Reinhold) - Cornils - Voss, Rettkowski - Carstensen, C. Herpel (43. Schyma), Alla, Marohn, Petersen (13. Jensen) - Fleige, Müller.
TSB: Sohrweide - Johannsen - Böhme, Scholz - Thomsen, Schulte-Holthaus, Drobny, Voigt (43. Schablowski), Stark - Nielsen, Hatjji. (2. Halbzeit: TW Schlüter, Andresen, Bartels, Doratovic, Rohrmann).
Schiedsrichter: Hauke Dethlefs (BW Friedrichstadt). Zuschauer: 100.
25. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kampf um die Stammplätze

Testspiel: Husumer SV gegen TSB Flensburg
Husum (Gert Reese) – Nach dem geglückten Test bei der FT Eider Büdelsdorf (1:1) versucht die Husumer SV an diesem Wochenende weiteren Schwung für die Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga zu finden. Gast der Stormstädter im Friesenstadion (oder einem Nebenplatz) ist am Sonnabend um 14 Uhr der TSB Flensburg.
In der Saison 2002/03 maßen die Fördestädter sich noch auf Augenhöhe mit den Nordfriesen in der Oberliga. Danach erlebten sie sportliche Misserfolge und fanden sich schließlich in der Bezirks-Oberliga wieder. Dort hat sich der TSB inzwischen konsolidiert und reklamiert unter dem Trainergespann Nielsen/Raitzig als Tabellenführer. Dabei kassierten die Flensburger bislang nur eine einzige Niederlage - und die brachte ihnen beim 1:0 im Dezember der Tönninger SV bei.
"Der Kader ist wieder etwas vollständiger geworden", sagt Hans-Peter Hansen vor der Partie gegen den TSB. Fast 20 Aktive konnte der SV-Coach zuletzt beim Training begrüßen - allein daran kann man ablesen, dass der Konkurrenzkampf bei den Nordfriesen voll im Gang ist. "Alle brennen auf den Einsatz", so auch das Empfinden von Hansen. Die "Newcomer" wie Michael Petersen, Lars Jensen oder Ingo Carstensen, die vor der Winterpause ihr Format bewiesen haben, werden um ihre Positionen ringen. Man darf gespannt sein, wer aus dem SV-Kader sich für den Rückrunden-Start eine Woche später beim VfR Neumünster II empfiehlt. Bis auf Mario Albertsen (Urlaub) stehen morgen alle Spieler zur Verfügung.
21. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
19. ST 05.02.05 Husumer SV Itzehoer SV 0:1

Späte Entscheidung im Friesenstadion!

05.02.2005

  Husumer SV - Itzehoer SV

0 : 1 (0:0)


Mit einem späten Treffer durch Gueridonn in der 84. Minute siegte der Spitzenreiter mit 1:0 beim Husumer SV. 415 Zuschauer sahen einen keineswegs unverdienten Sieg des ISV, der mit einer kompakten Mannschaftsleistung aufwartete und geduldig auf seine Chance lauerte. Über weite Strecken lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie, der aber die großen Höhepunkte fehlten. Der HSV hätte man in diesem Spitzenspiel etwas mehr Leidenschaft gewünscht, um die balltechnischen Vorteile der Stormarner auszugleichen und das Ergebnis positiv für sich gestalten zu können.

Husums Trainer Hansen zeigte sich nach Spielschluss dennoch zufrieden: »Wir haben dem Spitzenreiter Paroli geboten, die vorhandenen Möglichkeiten aber nicht genutzt. Der ISV wurde spielerisch immer besser.« »In einem ausgeglichenen Spiel haben wir unsere Chance genutzt - ich bin natürlich sehr zufrieden«, resümierte Gästetrainer Hesse und freute sich über die Tabellenführung.

Entschlossen begannen beide Teams, drängten auf ein frühes Tor. Beim Gastgeber verpassten Müller und Fleige nach einem gelungenen Groth-Freistoß (4.). Auf der Gegenseite versuchte es Hellmann mit einem Distanzschuss, der knapp sein Ziel verfehlte (6.). Jetzt verflachte die Begegnung, beide Mannschaften hatten Schwierigkeiten, Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen. Erst nach dreißig Minuten rüttelte Christian Herpel mit einem 20-Meter-Pfostenschuss die Akteure wieder wach. Gerrit Müller hätte im Nachschuss fast die Führung erzielt, wurde jedoch auf dem falschen Fuß erwischt. Im Gegenzug zögerte Freise viel zu lange mit dem Torschuss, Marohn konnte noch auf der Linie retten (31.). Sieben Minuten später zwang Hellmann seinen eigenen Keeper zu einer tollen Parade, einen Freistoß von Herpel fälschte er unglücklich ab.

Mit zunehmender Spielzeit kam der Tabellenführer spielerisch immer besser zum Zuge, Freise und Hellmann zogen geschickt die Fäden und wirbelten die Husumer Abwehr wiederholt durcheinander. Nur durch eine Glanzparade konnte Torhüter Teubler gegen Freise retten, unnachahmlich setzte dieser sich auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durch und zog ab (68.). Die Entscheidung gelang dem ISV aber erst in der Schlussphase. In der 84. Minute schickte Lühmann William Gueridonn auf die Reise, der sich geschickt durchsetzte und unhaltbar für Teubler zum 0:1 einschieben konnte. Doch die HSV hätte durchaus noch den Ausgleich erzielen können. In der Schlussminute setzte sich Groth gekonnt auf der rechten Seite in Szene, sein gefühlvoller Schuss wurde aber von Leskien von der Torlinie geschlagen.

Fazit: Mit ein wenig Glück siegte der Tabellenführer auch in Husum, bleibt im zehnten Auswärtsspiel auf fremden Plätzen weiter ungeschlagen und verteidigte damit die Tabellenspitze. Übrigens bedeuten 415 Zuschauer nicht nur einen Saisonrekord für die Husumer SV, sondern auch für die Verbandsliga in dieser Spielzeit!
Tore: 0:1 Gueridonn (84.)
Beste Spieler: Jensen / Leskien, Hellmann, Freise
Ecken: 3 : 5
Chancen: 8 : 8
Zuschauer: 415
Schiedsrichter: Marco Hecht (TSV Bargteheide)
Karten: Voß (39.), L. Jensen (51.) / Freise (63.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Schyma - L. Jensen, Carstensen (59. Alla), Groth, C. Herpel, Marohn (49. M. Herpel) - Fleige, Müller.

Thießen - Fründt - Andres, Leskien - Krahl, Hellmann, Freise, Lühmann, Gueridonn - Siedschlag, S. Barth

Hi 05.02.2005

Husumer Taktik ging nicht auf

Fußball-Verbandsliga: 0:1-Niederlage gegen Spitzenreiter Itzehoer SV
Chance vertan: Der Husumer Gerrit Müller (re.) scheitert an ISV-Keeper Sascha Thießen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Das Wetter spielte mit: Blauer Himmel, Sonnenschein - nur die "Blau-Gelben" von Flensburg 08 zeigten beim torlosen 0:0 gegen den VfR Neumünster II Fußball-Winterkost. Ohne Leidenschaft wurde in Nordfriesland gespielt, auch deshalb kassierte die Husumer SV gegen Spitzenreiter Itzehoer SV eine 0:1-Niederlage. Mühsam, aber erfolgreich, das Jahresdebüt des TSV Kropp beim 2:0 gegen den Heider SV. Nicht Klassengerecht und daher schon standesgemäß das 0:5 des FC Sörup-Sterup beim NTSV Strand, der punktgleich mit dem Itzehoer SV oben steht.
Husum (ree) – Der Itzehoer SV bleibt außerhalb Steinburgs eine Festung. Auch die Husumer SV scheiterte mit ihrem Versuch, dem Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga die erste Auswärtsniederlage beizubringen. Selbst auf die Punkteteilung mussten die Stormstädter am Ende verzichten. In der 86. Minute traf der ISVer William Gouridonn zum 0:1 (0:0).
Das brisante Spiel, das man vielleicht erwartet hatte, sahen die über 400 Zuschauer nicht. Husums frisch gewählter Präsident Rolf von Bartikowski wusste, woran es lag: "Die Leidenschaft fehlte", sagte mit Blick auf das eigene Team. Mag sein - aber kann man sich entfesselten Vorwärts-Fußball gegen den ISV leisten? Der praktiziert auswärts schon seit Monaten "coolen" Konterfußball. Und jede Aussicht auf Erfolg ist dahin, wenn man gegen diese Abwehrkünstler (nur 13 Gegentore) mal in Rückstand gerät. Eine gewisse Vorsicht der Husumer war also taktisch durchaus angezeigt - das kann die Attraktivität schon mal mindern.
Nur vier Torraumszenen durchbrachen die verbreitete Langeweile vor der Pause. Dabei streckte sich Itzehoes glänzender Keeper Sascha Thießen zweimal erfolgreich nach Distanzschüssen von Christian Herpel. Den einen lenkte er an den Pfosten (30.), den anderen tickte er über die Latte (40.). Auf der Gegenseite rettete René Marohn gegen den strafbar zögerlichen Costa Freise auf der Torlinie (31.) und reagierte Keeper André Teubler blitzschnell auf den Schuss des ansonsten blassen Sebastian Barth.
Erion Alla ins zentrale Mittelfeld und Carsten Groth auf die rechte Seite - mit einer Variante versuchte Husums Coach Hans-Peter Hansen den ISV nach der Halbzeit weich zu klopfen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, was aber in erster Linie ein Beweis für die große Abwehrklasse der Itzehoer Elf ist. Viel Mühe hatte Tormann Thießen nicht mit den Kopfbällen von Gerrit Müller (53. und 85.) sowie Martin Herpel (65.). Da war die erste richtig gelungene Strafraumaktion von Gouridonn schon gewichtiger. Glück für die Husumer, dass in dieser Szene kein Steinburger zur Stelle war, um den von Teubler abgewehrten Ball über die Linie zu stoßen.
Die Entscheidung fiel bezeichnenderweise in einem Moment, als die Husumer das Glück mit etwas mehr Risiko einzufordern suchten. Pfiffig nutzte Gouridonn das feine Anspiel von Lars Lühmann und vollstreckte zum 0:1 (86.).
ISV-Coach Kurt Hesse hatte wohl geahnt, dass es so kommen würde: "Wir haben geduldig auf unsere Chance gewartet.", gab er gut gelaunt zu Protokoll. Sein Kontrahent Hans-Peter Hansen gab einem anderen Gespür Ausdruck: "Wir waren heute dichter dran das Spiel zu gewinnen als damals in Itzehoe." Das stimmt.
07. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

1:0 - ISV auswärts nicht zu schlagen

So langsam wird die Auswärtsserie des Tabellenführers Itzehoer SV in der Fußball-Verbandsliga unheimlich. Auch im zehnten Spiel blieben die Störstädter auf fremdem Platz ungeschlagen und gewannen am Sonnabend vor 415 Zuschauern mit 1:0 (0:0) in Husum.
William Gueridonn erzielte in Husum den Siegtreffer für den Itzehoer SV. Foto: rst
Husum/Itzehoe (jü) – Der 1:0-Sieg des ISV bei dem zu Hause unter Zugzwang stehenden Oberliga-Absteiger Husumer SV ist ein Punktedreier, der angesichts der personellen Probleme keineswegs selbstverständlich war. Ohne Libero Frank Lüdke, Stammverteidiger Adnan Sacipi, Spielmacher Matthias Barth, Offensivmann Sven Tüchsen sowie die Angreifer Henning Groth und Berat Sacipi (auch der zum FC Elmshorn abgewanderte Thorsten Kieckhöber fehlte erstmals in einem Punktspiel) traten die Itzehoer gegen die entsprechend favorisierten Husumer praktisch mit einer Notelf an, die aber sehr diszipliniert spielte und sich mit einer bravourösen Lösung der Aufgabe großen Respekt verdiente.
Bei Sonnenschein und fast optimalen Platzverhältnissen hatte der spielerisch sogar reifer wirkende und abgeklärter agierende ISV in dem farbigen Treffen vollauf verdient die Nase vorn. Den harmlosen Gastgebern, die ihren Respekt vor dem Tabellenführer scheinbar nie ablegen konnten, mangelte es im Spiel nach vorn an Ideen und Durchschlagskraft, obwohl das einstmals brandgefährliche Sturmduo Fleige/Müller nach langer Verletzungspause Björn Fleiges am Sonnabend Wiederauferstehung feierte.
Wichtig für den Erfolg war die Stabilität des Itzehoer Abwehrblocks, dem der überragende Sascha Thießen zwischen den Pfosten auch mit klaren Ansagen die nötige Sicherheit gab. Großtaten vollbrachte der ISV-Keeper, als er einen gefährlichen Schuss von Christian Herpel nach dessen Solo (30.) gegen den Pfosten lenkte und vor dem einschussbereiten Carsten Groth (45.) per Fußabwehr rettete. Ausputzer Torben Fründt ließ mit stets langen Bällen nichts anbrennen. Mario Andres gewann das Duell mit Gerrit Müller. Wiegand Leskin unterliefen Stellungsfehler, er behauptete sich gegen Björn Fleige aber mit viel Courage.
Dirk Hellmann erzielte im zentralen Mittelfeld defensiv die größte Wirkung und tat viel nach vorne. René Krahl und Debütant Kai Siedschlag ließen ihren Kontrahenten auf den Außenbahnen keinen Raum. William Gueridonn (diesmal klarer Punktsieger im Duell mit dem verbissenen Lars Jensen) setzte über die linke Seite weitaus größere Akzente als über die rechte der stets fleißige Costa Freise, der den größten ISV-Hochkaräter freistehend vor dem Husumer Tor (32.) umständlich versiebte und nach schönem Solo (65.) nur das Außennetz traf.
Der ballsichere Sebastian Barth ließ sich in der Spitze von Marcell Voß ein wenig zu oft den Schneid abkaufen, hätte nach einem schönen Angriff über Lars Lühmann und Dirk Hellmann (37.) aber trotzdem beinahe "sein" Tor in die linke kurze Ecke erzielt, doch der sonst unsichere Husumer Keeper André Teubler parierte. Lars Lühmann machte seine Sache als zweite "Notspitze" tadellos und war am Siegtor maßgeblich beteiligt. Husum öffnete in der zweiten Hälfte immer mehr, und von William Gueridonn links freigespielt, lockte der etatmäßige Co-Trainer den Husumer Torwart heraus, passte quer und William Gueridonn vollendete zum alles entscheidenden 0:1 (84.). Klasse gemacht!
Auch nach Chancen ging der ISV-Sieg also klar in Ordnung. ISV-Coach Kurt Hesse: "Man muss der jungen, neuformierten Mannschaft wieder einmal ein großes Lob zollen. Sie hat hier den abgeklärteren und reiferen Eindruck hinterlassen. Nach 20 Minuten war die Partie unter Kontrolle, und die Siegchance wurde konsequent genutzt."
07. Februar 2005 · Norddeutsche Rundschau

Beendet Husum die Itzehoer Auswärtsserie?

Knaller im Friesenstadion: Heute um 15 Uhr empfängt Fußball- Verbandsligist Husumer SV den auswärts noch unbesiegten Spitzenreiter Itzehoer SV.
Mit Nordfriesen-Power zum Erfolg: Auf Erion Alla (li.) und seine Husumer Mitspieler wartet heute ein schwere Aufgabe. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Herkules-Aufgabe für die Husumer SV am Sonnabend in der Fußball-Verbandsliga: Zum Rückspiel gastiert um 15 Uhr der Itzehoer SV im Friesenstadion. Und der ist nicht nur Spitzenreiter der Spielklasse, sondern auswärts in neun Begegnungen auch noch ungeschlagen.
Ja, die Bilanz in der Fremde des ISV kann sich sehen lassen! Nur der Oldenburger SV und der NTSV Strand trotzten ihm jeweils ein Remis ab. Alle anderen fegten die Störstädter mehr oder weniger vehement vom eigenen Gelände. 27 Treffer brachten sie dabei zu Stande, das sind immerhin drei pro Partie. Aber für Kurt Hesse scheint all dies nicht zu zählen. "Husum ist Favorit, wir sind Außenseiter", stellt der ISV-Trainer klar.
Dass er so spricht, kann man noch verstehen. Dass er so denkt, mag man freilich nicht glauben. Darüber hinaus ist der Coach der festen Überzeugung, dass sein Team beim 0:0 im Hinspiel das bessere gewesen sei. Jetzt wird er sicherlich manches dafür tun, sich diese Einschätzung zumindest nachträglich bestätigen zu lassen. Klar dürfte sein, dass Henning Groth, der in dieser Saison kaum gespielt hat, am Sonnabend auflaufen wird. Freuen dürfen die Husumer Fans sich auch auf Kai Siedschlag, der in der Winterpause vom VfR Neumünster an die Stör gekommen ist. Nicht mehr im ISV-Dress spielt dagegen Thorsten Kieckhöber. Den in dieser Saison noch nicht besonders erfolgreichen Stürmer zog es um die Jahreswende zum FC Elmshorn.
Den Spitzenreiter einmal ohne Punkt im Gepäck auf die Heimreise zu schicken, diese Aussicht dürfte der Husumer SV eigentlich als Motivations-Kick dienen. Der Preis wäre nicht schlecht: Bei einem Sieg könnten die Stormstädter (28 Punkte) bis auf drei Zähler zu den Steinburgern (34) aufschließen - bei immerhin einem Spiel Rückstand. Gleichwohl will auch Hans-Peter Hansen nichts von jener Favoritenrolle wissen, die ihm sein Kollege so gern zuschieben möchte. Aber der Husumer Coach gesteht ein: "Wir haben Chancen."
Die Einschätzung ist begründet. Denn stark war seine Mannschaft schon beim torlosen Remis im Dezember, als Spieler wie Sascha Rettkowski, Björn Fleige, Marcell Voss und René Marohn noch zum Zuschauen verdammt waren. Jetzt stehen die Vier wieder zur Verfügung - und das weiß natürlich auch Kurt Hesse. Ein wenig muss man die skeptische Haltung des ISV-Trainers daher auch verstehen. Er ahnt wohl, dass da am Sonnabend noch mehr Nordfriese-Power auf ihn zukommen könnte als vor zwei Monaten.
05. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

ISV mit Personalproblemen nach Husum

Steht an der Spitze der Fußball-Verbandsliga heute ein Wachwechsel bevor? Zwecks Klärung dieser spannenden Frage begibt sich Tabellenführer Itzehoer SV (1./34) heute um 15 Uhr auswärts zum Oberliga-Absteiger Husum (7./28).

 

Szene aus dem Hinspiel: Der ISVer René Krahl (li.) im "Luftkampf" mit Husums Carsten Groth. Foto: rst

Itzehoe (jü) – Für den ISV geht es in der Verbandsliga-Partie in Husum darum, beim Gegner eine weiße Weste zu behalten. Neunmal blieben die Störstädter in dieser Saison bisher auf fremden Plätzen ungeschlagen. Die Husumer zeigten am 5. Dezember in Itzehoe beim 0:0 trotz defensiver Grundeinstellung eine reife Leistung und können dem ISV auf eigenem Platz mit Sicherheit gefährlich werden, zumal Husums Trainer Hans-Peter Hansen auf eine Reihe oberligaerfahrener Akteure zurückgreifen kann.
Zu den besonders erfahrenen Spielern zählt unter anderem Libero Ingo Cornils, der zuletzt in Itzehoe eine glänzende Partie ablieferte und sich vor heimischer Kulisse ebenso oft wie gekonnt nach vorne einschaltet. Im Mittelfeld spricht große Routine für die früheren Heider Ingo Carstensen und vor allem Carsten Groth, während das Sturmduo Björn Fleige und Gerrit Müller einstmals zum Besten zählte, was der Norden vorne überhaupt zu bieten hatte. Namen wie Renè Marohn und Erion Alla tauchten zu Oberliga-Zeiten auch im Namensregister des Heider SV auf.

Kein Wunder also, dass die Stormstädter als heißer Mitfavorit in die diesjährige Saison starteten und sich nach Anfangsschwierigkeiten mittlerweile akklimatisiert haben. Mit 28 Punkten liegen die Stormstädter noch aussichtsreich im Rennen. Die dem Vernehmen nach heute Bestbesetzung aufbietenden Gastgeber werden alles daran setzen, ihre Position gegen den ISV zu stärken.
Bei den Störstädtern sieht es dagegen in personeller Hinsicht alles andere als rosig aus. Henning Groth, Matthias Barth und Neuzugang Ole Matthiessen stehen definitiv aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Ob auch William Gueridonn dieses Schicksal teilen muss, war gestern noch fraglich. Adnan Sacipi befindet sich zur Zeit aus dringenden privaten Gründen in seiner albanischen Heimat und wird erst nächste Woche zurück erwartet. Berat Sacipi ist heute noch gesperrt. Last but not least meldete sich Frank Luedke in dieser Woche grippekrank. Rechnet man den kürzlich nach Elmshorn abgewanderten Thorsten Kieckhöber hinzu, fehlt heute in Husum praktisch die halbe Mannschaft. Das zu kompensieren, würde schon an ein kleines Wunder grenzen.
"Wir sind trotzdem nicht chancenlos. Jeder weiß, dass er heute über seinen Möglichkeiten spielen muss. Außerdem setze ich auf das Selbstvertrauen und die Auswärtsstärke des Teams", sah ISV-Coach Kurt Hesse keinen Grund zum Pessimismus. Auf eine Zusammensetzung seiner Formation konnte der Teamchef sich gestern verständlicherweise noch nicht festlegen.

05. Februar 2005 · Norddeutsche Rundschau

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom Itzehoer SV,

ein ganz herzliches "Hallo" im Friesenstadion zum achten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsliga-Saison 2004/2005. Da dieses gleichzeitig unsere erste Heimpartie des neuen Jahres ist, möchten wir Ihnen an dieser Stelle für 2005 alles Gute, Gesundheit und viel Glück wünschen.

Mit dem Itzehoer SV tritt heute der Herbstmeister und aktuelle Tabellenführer bei uns an. Dass diese Position keine Momentaufnahme ist, hat der ISV im bisherigen Saisonverlauf eindrucksvoll bewiesen: Seit dem sechsten Spieltag steht das Team auf Platz eins und hat diesen Rang nicht mehr abgegeben. Besonders beeindruckend dabei die Auswärtsstärke: Sieben Siege, zwei Unentschieden, keine Niederlage auf des Gegners Platz – da kann man auch die insgesamt nicht so punkteträchtige Heimbilanz (zwei Siege, fünf Remis und eine Niederlage) relativ locker verkraften.

Einen weiteren "Coup" landeten unsere Gäste übrigens im Januar dieses Jahres bei der SHFV-Hallenlandesmeisterschaft in der Kieler Ostseehalle: Trotz namhafter Konkurrenz aus Regionalliga, Oberliga und Verbandsliga hieß der Sieger am Ende Itzehoer SV. Keine Frage, das Hesse-Team schwimmt derzeit auf einer wahren Erfolgswelle.

Für unsere Mannschaft steht heute eine richtungsweisende Begegnung an. Auch wenn wir derzeit "nur" auf Rang sieben stehen - sechs Punkte Rückstand auf die Tabellenspitze bei einem ausgetragenen Spiel weniger sind durchaus aufholbar. Eines ist jedenfalls sicher: Die Rückkehr der langzeitverletzten Björn Fleige, Marcell Voß und Sascha Rettkowski hat sich bereits in den Testspielen während der Winterpause gegen Eider Büdelsdorf (1:1) und TSB Flensburg (3:1) äußerst positiv ausgewirkt.

Unterstützen Sie das Team von Trainer Hans-Peter Hansen auf dem Weg nach oben. Auch wenn es äußerst schwer wird: Mit einem Dreier in der heutigen Partie ist für den weiteren Saisonverlauf noch alles drin. Die Mannschaft zählt auf Sie!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

RÜCKBLENDE

100 % Einsatz: Lars Jensen (links) und Ingo Carstensen (vorne) präsentierten sich, wie das gesamte Team, in der Hinrundenbegegnung beim Spitzenreiter extrem kampfstark. Der Punktgewinn war absolut verdient.

Szene aus dem Spiel Itzehoer SV – Husumer SV 0:0 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Rück Hin
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV   0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön   1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV   0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup   5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV   3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen   2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV   2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel   6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV   1:1
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08   0:2
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV   1:1
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm   3:1
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV   4:0
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08   Ausfall
Samstag 27.11.04 14:00 Oldenburger SV - Husumer SV   2:4
Sonntag 05.12.04 14:00 Itzehoer SV - Husumer SV   0:0
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II   1:0

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

alle Begegnungen am Samstag

Freitag Samstag Sonntag
  TSV Kropp - Heider SV Flensburg 08 - VfR NMS II
  TSV Bordesholm - TSV Plön SV Eichede - TSV Bargteheide
  NTSV Strand 08 - FC Sörup-St.  
  PSV Neumünster - Kilia Kiel  
  BSC Brunsbüttel - SV Henstedt-Rhen  
  Oldenburger SV - RW Moisling  
  Husumer SV - Itzehoer SV  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Rück Hin
Samstag 11.09.04 14:30 Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:0 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II   2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee   0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II   5:1
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche   5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II   2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.   3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II   Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV   2:0
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II   2:2
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig   1:3
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II   0:4
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L   3:0
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II 1:0  
Samstag 04.12.04 14:00 Flensburg 08 II - Husumer SV II 1:1 2:3

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 17 9 7 1 37:13 24 34
2. NTSV Strand 08 17 10 4 3 33:15 18 34
3. SV Eichede 17 9 4 4 31:23 8 31
4. TSV Kropp 16 9 3 4 41:22 19 30
5. SV Henstedt-Rhen 17 7 7 3 44:24 20 28
6. Kilia Kiel

16

9 1 6 40:26 14 28
7. Husumer SV 16 8 4 4 31:22 9 28
8. VfR Neumünster II 16 9 1 6 27:27 0 28
9. Rot-Weiß Moisling 16 7 5 4 37:24 13 26
10. TSV Plön 17 7 2 8 30:29 1 23
11. TSV Bargteheide 18 5 7 6 28:29 -1 22
12. Heider SV 16 5 6 5 16:14 2 21
13. Flensburg 08 15 6 3 6 24:25 -1 21
14. TSV Bordesholm 18 5 5 8 33:38 -5 20
15. Oldenburger SV 17 4 5 8 25:31 -6 17
16. PSV Neumünster 17 4 2 11 20:42 -22 14
17. BSC Brunsbüttel 16 2 0 14 16:57 -41 6
18. FC Sörup-Sterup 18 2 0 16 24:76 -52 6

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 16 10 5 1 44:21 23 35
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 17 10 3 4 48:34 14 33
3. VfR Schleswig 17 8 5 4 42:29 13 29
4. Husumer SV II 16 9 2 5 33:22 11 29
5. FC Langenhorn 18 8 4 6 45:33 12 28
6. FC Tarp-Oeversee 16 9 0 7 36:27 9 27
7. SV Dörpum 16 8 3 5 33:30 3 27
8. TSV Nordmark Satrup 18 8 3 7 33:30 3 27
9. Bredstedter TSV 18 7 5 6 27:30 -3 26
10. ETSV Weiche Flensburg 18 7 3 8 36:40 -4 24
11. Tönninger SV 18 7 2 9 26:34 -8 23
12. SV Enge-Sande 17 7 1 9 35:37 -2 22
13. Flensburg 08 II 18 5 5 8 30:38 -8 20
14. TSV Lindewitt 18 5 2 11 21:37 -16 17
15. Schleswig 06 16 4 2 10 25:39 -14 14
16. DGF Flensborg 15 1 1 13 17:50 -33 4

RÜCKSCHAU

Husumer SV – VfR Neumünster II 1:0 (0:0)

Im letzten Meisterschaftsspiel vor der Winterpause zeigte die Elf von Hans-Peter Hansen eine überzeugende Vorstellung, siegte verdientermaßen mit 1:0 und bot die bisher beste Saisonleistung. In einer von beiden Mannschaften äußerst engagiert geführten Partie waren die Nordfriesen letztlich auch um dieses eine Tor besser. Die Akteure verlangten sich alles ab, die Begegnung stand auf einem läuferisch sehr hohen Niveau. Die zweite Halbzeit ging eindeutig an die Platzherren. Mit enormem Einsatz wurde der VfR in die eigene Hälfte zurückgedrängt, es wurden kaum Torchancen der Gäste zugelassen.

Husums Trainer Hansen sah ein verdientes Endergebnis: "In einem guten Spiel haben wir verdient die Oberhand behalten. Meine Mannschaft hat kaum Möglichkeiten zugelassen." VfR-Ligamanager Lenschau resümierte: "In einem hart umkämpften Spiel haben wir es versäumt, in der zweiten Halbzeit Konter zu setzen, die Offensive fand nicht mehr statt."

Die Gäste hatten frühzeitig die Führung auf dem Fuß, nachdem Alban Beha die gesamte Husumer Abwehr schwindelig gespielt hatte. Im letzten Moment wurde er noch von Christian Herpel fünf Meter vor dem Tor gestoppt, vehement forderten die Schwalestädter Elfmeter – doch Schiedsrichter Neumann stand gut und ließ weiterspielen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag. Husums Gerrit Müller stand mehrfach vor dem Führungstreffer: Nachdem er in der 13. Minute mit einem herrlichen Schuss aus 14 Metern knapp gescheitert war, konnte er auch eine mustergültige Flanke von Lars Hermann nicht verwerten (32.). Carsten Groth war es schließlich, der Torhüter Borger zu einer Glanzparade zwang: Nach einem wunderschönen Angriff flankte Hermann zielgenau in den Strafraum. Groth zog aus 11 Metern beherzt ab, Borger zeigte sich reaktionsschnell. Kurz vor der Pause eine Schrecksekunde für die Husumer, denn Babiak setzte sich gekonnt durch. Mit vereinten Kräften wurde die Gefahr gebannt, der anschließende Eckball von der Linie geschlagen.

Der zweite Durchgang stand dann eindeutig im Zeichen der Husumer, die weiter mutig nach vorne spielten und schöne Angriffe über die Flügel vortrugen. Der VfR geriet mächtig unter Druck, war jetzt in der Defensive gebunden. Nach einem Flankenlauf von Groth landete das Leder bei Müller, der kurz vor dem Tor verfehlte (47.). Die verdiente Führung gelang dann Carsten Groth in der 56. Minute: Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte Müller auf den Torschützen, der aus fünf Metern keine Mühe hatte und unhaltbar einschoss. Weitere Großchancen durch Ingo Carstensen (69.) mit einem 16-Meter-Schuss, Groth (77.) mit einem Fernschuss und Carstensen per Direktabnahme (79.) verfehlten das Gäste-Tor denkbar knapp. Doch auch Torhüter Borger konnte sich auszeichnen, gegen Erion Alla (84.) und Mario Albertsen (Freistoß/89.) verhinderte er einen weiteren Treffer.

Fazit: Die Husumer SV siegte verdient und hielt damit Anschluss zur Führungsgruppe.

Bernd Hulin

WUSSTEN SIE EIGENTLICH

dass in der aktuellen Verbandsligasaison bisher 150 Spiele ausgetragen wurden und davon 58 (= 39 %) mit einem Sieg der Heimmannschaft, 59 (= 39 %) mit einem Erfolg des Gästeteams und 33 (= 22 %) Partien unentschieden endeten?
dass in allen Begegnungen zusammen 537 Tore erzielt wurden, was einem Schnitt von 3,6 Treffern pro Spiel entspricht?
dass die meisten Tore (9) in den Partien FC Sörup-Sterup – TSV Bordesholm (4:5) und SV Henstedt-Rhen – BSC Brunsbüttel (8:1) fielen?
dass Kilia Kiel die aktuell heimstärkste Mannschaft mit 19 Punkten aus neun Spielen ist, während unser heutiger Gegner Itzehoer SV auswärts mit 23 Punkten in neun Partien eine Macht ist? Zum Vergleich unsere Bilanz: 13 Punkte in sieben Heimspielen und 15 Punkte in neun Auswärtsbegegnungen.
dass Sie alle Ausgaben des STADION-ECHOs dieser Saison auf unserer Homepage www.husumersv.de nachlesen können? Auch das Heft zum ausgefallenen Heimspiel gegen Flensburg 08 ist dort "online" verfügbar.
dass es von den Info-Karten im Brieftaschenformat mit den Rückrundenterminen der Husumer SV noch einige gibt? Solange der Vorrat reicht, sind diese bei Berni Grünhoff im Vereinsheim und bei Lars-Oliver Reichard (Fanblock) kostenlos erhältlich.
dass wir nach dem Mega-Erfolg 2004 mit 165 Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder ein Fußball-Jugendcamp im Friesenstadion veranstalten werden? Es findet statt vom 05.08 – 07.08.2005. Näheres dazu ab cirka Mitte März in Presse, STADION-ECHO und auf der Homepage.
  Sven Weißhaar

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

  05.03.05 Blitzturnier   1. Platz

Husum im Glück

Blitzturnier: Langenhorn "verschenkt" Platz eins
Husums Gerrit Müller, bedrängt von Andre Schulz (BTSV). Foto: jv
Husum (sh:z) – Die Verbandsliga-Kicker der Husumer SV haben das von der Husumer "Zweiten" veranstaltete Blitzturnier in der Hattstedter Sporthalle gewonnen. Mit ebenfalls zwölf Punkten aus sechs Begegnungen musste sich Bezirksoberligist FC Langenhorn auf Grund der schlechteren Tordifferenz mit Platz zwei zufrieden geben. Dritter wurde der SV Dörpum.
Der FC Langenhorn, der die Husumer Verbandsliga-Kicker mit 2:1 bezwungen hatte, hielt im letzten Turnierspiel gegen BW Friedrichstadt alle Trümpfe für den Turniersieg in der Hand. 2:0 lagen die Langenhorner bereits vorn, mussten sich am Ende jedoch mit 2:3 geschlagen geben und verschenkten damit den Gesamtsieg. Denn zuvor hatte der FCL ausgerechnet gegen den Turnier-Letzten, den Bezirksligisten SZ Arlewatt, ebenfalls mit 2:3 verloren.
Das Husumer Verbandsliga-Team von Trainer Hans-Peter Hansen hatte den Turniersieg letztendlich dem 7:0-Kantererfolg über den Bredstedter TSV zu verdanken. Denn gegen den SV Dörpum hatte der Verbandsligist eine 0:1-Niederlage kassiert.
Die Abschlusstabelle:
1. Husumer SV I 6 17 : 7 12
2. FC Langenhorn 6 11 : 9 12
3. SV Dörpum 6 7 : 6 9
4. Husumer SV II 6 9 : 12 9
5. Bredstedter TSV 6 9 : 13 9
6. BW Friedrichstadt 6 9 : 10 7
7. SZ Arlewatt 6 10 : 17 4
9. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blitzturnier bei der Husumer SV

Husum (sh:z) - Draußen liegt Schnee, drinnen wird gekickt. Nachdem erneut alle Punktspiele abgesagt worden sind, veranstaltet Verbandsligist Husumer SV heute ab 14 Uhr in der Hattstedter Sporthalle ein Blitzturnier. Neben dem Gastgeber sind aus der Bezirksoberliga der Bredstedter TSV, SV Dörpum, FC Langenhorn und die Husumer SV II dabei. Die Bezirksligisten SZ Arlewatt und BW Friedrichstadt komplettieren das Feld.
05. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
25. ST 19.03.05 NTSV Strand 08 Husumer SV 0:0

Husumer Sieg war drin!

19.03.2005

NTSV Strand 08 - Husumer SV

0 : 0


Eine achtbare Leistung zeigte die Husumer SV beim Aufstiegsaspiranten Strand 08 - mit ein wenig mehr Cleverness im Abschluss wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Eine gute kämpferische Einstellung war die Grundlage, um über weite Strecken das Spiel zu bestimmen. Rückhalt war die sehr umsichtige und sicher stehende Husumer Abwehr: Sascha Hagen, der im Hinspiel noch die Partie mit einem Jahrhunderttor entschieden hatte, bekam diesmal überhaupt keinen Stich. Beiden Mannschaften merkte man jedoch die lange Wettkampfpause an. Der Gastgeber zeigte für eine Spitzenmannschaft zu wenig, Torchancen waren während der gesamten Spielzeit überhaupt nicht vorhanden. Zwar bemüht im Spielaufbau, Druck konnte jedoch überhaupt nicht aufgebaut werden. Immer wieder wurden die Angriffe frühzeitig abgefangen, denn die Nordfriesen attackierten geschickt.

»Wir waren sehr bissig, ein insgesamt gelungener Auftritt meiner Mannschaft«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Die weitaus besseren Chancen waren auf unserer Seite, wir waren mindestens ebenbürtig.« Strand-Trainer Möller: »Meine Mannschaft hat sich schwer getan, die Husumer hatten die besseren Torgelegenheiten. Den Willen kann nicht meiner Elf nicht absprechen, es reichte aber nicht.«

Bereits nach fünf Spielminuten hatte Michael Petersen die Husumer Führung auf dem Fuß, doch aus zehn Metern konnte er den großartig reagierenden Wilde nicht überwinden. Von Strand nicht viel zu sehen in der ersten Halbzeit, Husum mit dem besseren Spielaufbau. Zwar lief auf Seiten der Gäste auch nicht alles nach Wunsch, doch mit einer sicheren Abwehr im Rücken brachte man die Timmendorfer immer wieder in Verlegenheit. Marcell Voß konnte den Ball nicht im Tor unterbringen, sein wuchtiger Kopfball verfehlte in der 34. Minute um Zentimeter das Tor. Weitere Chancen durch Michael Petersen (38.) und Sascha Rettkowski (43), der einen Kopfball knapp neben den Pfosten setzte, blieben ungenutzt. Die Gastgeber harmlos, nur ein Kopfball in Richtung Tor (32./Maaß) war einfach zu wenig.

Erst im zweiten Durchgang kamen die Timmendorfer besser ins Spiel. Im Spielaufbau bemüht, aber torgefährlich waren weiter nur die Nordfriesen. Nach einem herrlichen Angriff über die linke Seite flankte Michael Petersen herrlich auf Carsten Groth, der aus 16 Metern knapp das Tor verfehlte (51.). Erion Alla, von Petersen auf die Reise geschickt, lief in der 68. Minute allein auf Torhüter Wilde zu. Der erfahrene Keeper im Strander Tor verhinderte jedoch mit seiner großen Routine die Führung der Husumer und schnappte sich das Leder in letzter Sekunde. Die letzte Möglichkeit der Stormstädter vergab Ingo Cornils, einen Freistoß aus 25 Metern setzte er knapp über das Gehäuse (78.). Ein Gewaltschuss von Malte Frenz war bezeichnenderweise die einzig nennenswerte Gelegenheit der Gastgeber im zweiten Durchgang, der Ball ging jedoch zwei Meter über das Tor (76.).

Fazit: Mit etwas mehr Konzentration im Abschluss wäre für die Husumer SV durchaus eine Überraschung beim Meisterschaftsanwärter drin gewesen, doch letztlich muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Strand enttäuschte, will die Elf im Kampf um die Meisterschaft weiter dabei bleiben, muss sie sich gewaltig steigern.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Tope / C. Herpel, Cornils, Petersen 
Ecken: 6 : 5
Chancen: 1 : 9
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Markus Meyer (Collegia Jübek)
Karten: Ören (54.) / Petersen (74.), Strehlow (85.) - alle
Aufstellung:

Wilde - Rinal, Sembritzki, Tope - Habermann (46. Frenz), Callsen, Achilles (18. S. Maaß), Yücel, Hagen - Ören (62. Peter), Radbruch.

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - C. Herpel, L. Jensen, M. Albertsen, Groth, Alla (71. Strehlow) - Petersen (82. Fleige), Müller.

Hi 19.03.2005

Husumer SV entführt beim Tabellenzweiten einen Punkt

Fußball-Verbandsliga: 0:0 beim NTSV Stand 08 / Gute Chancen in der ersten Hälfte nicht genutzt
Timmendorf (sm) – Mit einem hoch verdienten 0:0-Unentschieden beim Tabellenzweiten NTSV Strand 08 wartete die Husumer SV im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga auf. Die Nordfriesen zeigten sich nach der langen Winterpause schon viel besser in Form als der enttäuschende Tabellenzweite Strand 08. Vor allem in der Spielanlage waren die Husumer besser, hatten allerdings - wie in Spielen vorher - Mängel in der Durchschlagskraft im Angriff. Denn nach den Torchancen wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Trainer Hans-Peter Hansen war mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden und sprach von einem guten Auftakt nach der langen Pause.
Die besten Szenen in Führung zu gehen, hatten die Husumer vor der Pause, in der sie Ball und Gegner weitgehend beherrschten und vor allem aus der Abwehr heraus Druck für die Offensive erzeugten. Torchancen gab es zunächst nur bei Standardsituationen. In der 5. Minute kam Michael Petersen nach einer Ecke freistehend aus zehn Metern zum Schuss, scheiterte aber mit einer Direktabnahme am hervorragend reagierenden Strander Torhüter Wilde. In der 34. Minute tauchte dann Manndecker Marcell Voß im Strander Strafraum auf und verfehlte nach einem Freistoß von Carsten Groth nur um einen Meter das Tor. Der Tabellenzweite hatte sich weiterhin beim Ex-Lübecker Torhüter Wilde zu bedanken, der in dieser Phase ein starker Rückhalt war. Kurz vor der Halbzeit jedoch wäre Wilde bei einem Kopfball des Husumer Sascha Rettkowski, der nur um Zentimeter nach einer Ecke über das Tor ging, machtlos gewesen. Das Spielgeschehen nach dem Wechsel änderte sich dann aber zusehends, wiel nun Strand 08 mehr Druck entfachte und öfter das Husumer Tor belagerte. Aber die sicher stehende Husumer Abwehr ließ nur wenige Möglichkeiten des Strander Gastgebers zu. Der Strander Torjäger Hagen kam kaum zur Geltung. SV-Trainer Hans-Peter Hansen nahm die Erkenntnis mit nach Hause, dass seine Mannschaft mindestens ebenbürtig war, aber ein weiteres Mal gegen eine Spitzenmannschaft die Torflaute nicht beseitigen konnte.
21. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Morgen bei Strand 08: Treffen die Husumer Stürmer endlich gegen ein Spitzenteam?

Husum (Gert Reese) – Wäre alles glatt gegangen, die Husumer SV hätte bis Saisonende in der Fußball-Verbandsliga noch zehn Partien vor sich gehabt. Auf Grund der vielen Spielausfälle sind es jetzt aber 17. In dieser Woche ist der Nachhol-Spielplan des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes rausgegangen - und der hat es in sich. Auch die Husumer müssen in manchen Wochen drei Mal ran und Feiertagspläne umschreiben - damit am 4. Juni wirklich Schluss sein kann.
Mit der Partie beim NTSV Strand 08 setzt die Husumer SV ihr Programm am Sonnabend (15 Uhr) zunächst einmal planmäßig fort. Die Chancen, dass in Timmendorf gespielt werden kann, stehen gut. "Bei uns regnet es nicht, der Platz ist in Ordnung", verkündete NTSV-Manager Harald Jäger am Mittwoch. Aktiv werden möchte der Tabellenzweite schon deshalb, um gegenüber dem Itzehoer SV mit seinen Spielen nicht weiter in Rückstand zu geraten. "Da können wir schnell in Nachteil geraten", meint Jäger im Hinblick auf ein Mehr an "Englischen Wochen".
Ansonsten ist beim Tabellenzweiten eine wichtige Weichenstellung für die neue Saison vorgenommen worden. Als Manager wird Harald Jäger von "Sigi" Duus abgelöst, der in der Vergangenheit überwiegend im Kreis Steinburg Bekanntheit erlangt hat. Mit dem Neuen sollen dann auch die Tage des jetzigen Trainers Thomas Möller gezählt sein. Neuer Coach wird Lars Callsen (32), der zum aktuellen Verbandsliga-Team des NTSV gehört. Ansonsten sind die Timmendorfer zurzeit personell ein bisschen geschwächt. Serkan Rinal (gerade vom VfR Neumünster gekommen) und Mehmed Ören hat die Grippe erwischt, Ole Johannsen hat sich im Training den Arm gebrochen. "Wenn Husum gut drauf ist, haben sie eine Chance", kommentiert Noch-Manager Harald Jäger diese Misere.
Husums Trainer Hans-Peter Hansen ist nicht so begeistert davon, dass es sechs Wochen nach dem letzten Punktspiel (0:2 gegen den Itzehoer SV) nun wieder gegen einen Titelaspiranten der Liga geht. "Eichede oder Brunsbüttel wäre dankbarer gewesen", sagt der Coach, der zuletzt immer wieder sein Improvisationstalent abrufen musste. Denn meist stand er mit seinen Leuten auf widrigem Trainingsgelände, gelegentlich sogar vor komplett gesperrten Plätzen. Am vergangenen Wochenende bewies die Husumer SV aber, dass sie ganz gut in Schuss ist. Auf Kunstrasen erreichte sie bei der A-Jugend von Holstein Kiel ein respektables 7:4. Was dort so trefflich gelang, hat gegen die beiden Top-Teams der Verbandsliga allerdings noch überhaupt nicht geklappt. Weder gegen den Itzehoer SV noch gegen den NTSV Strand 08 hat die Husumer SV in dieser Saison ein Tor geschossen. Am Sonnabend ist letzte Gelegenheit.
18. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
18. ST 26.03.05 VfR Neumünster II Husumer SV 0:5

Neumünster noch gut bedient!

26.03.2005

VfR Neumünster II - Husumer SV

0 : 5 (0:2)


Einen auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Auswärtssieg landete die Husumer SV bei der zweiten Mannschaft des VfR Neumünster. Die Nordfriesen waren dabei den Hausherren in allen Belangen überlegen. Selbst mit dem Ergebnis konnten die Holsteiner zufrieden sein, denn die Nordfriesen besaßen noch eine Reihe weiterer hochkarätiger Torchancen, die teilweise mit herrlichen Kombinationen herausgespielt wurden. Pechvogel an diesem Nachmittag war eindeutig Gerrit Müller, der allein dreimal völlig frei vor dem Tor den Ball nicht unterbringen konnte.

Bestens gelaunt zeigte sich Husums Trainer Hans-Peter Hansen nach dem Spiel: »So kann es weitergehen, aber der Gegner hat es uns auch leicht gemacht. Wir haben uns tolle Torchancen erarbeitet, diese aber auch genutzt. Grundlage war unser hervorragendes Abwehrverhalten.« Weniger positiv fiel verständlicherweise das Fazit von VfR-Trainer Hartmann aus: »Von uns ging kaum Torgefahr aus, ein völlig verdienter Husumer Sieg. Auch das Endergebnis geht völlig in Ordnung.«

Mit sehr viel Engagement startete die HSV in die Begegnung und kam gleich zu Tormöglichkeiten. Erion Alla scheiterte nach acht Minuten aber an Torhüter Loose. Vier Minuten später setzte sich Michael Petersen gekonnt über die linke Seite durch, der entscheidende Pass erreichte Gerrit Müller, der völlig frei vor dem Tor das Leder nicht unterbringen konnte. In der 15. Minute stand Müller der VfR-Torhüter im Weg und entschärfte einen Kopfball vom Husumer Torjäger aus fünf Metern. Im Gegenzug die einzige Chance der Gastgeber: Slominski und Agri prüften Torhüter Teubler. Nach dreißig Minuten verstärkten die Nordfriesen den Druck, drängten auf den Führungstreffer. Zunächst konnte Schmidt einen Heber von Michael Petersen noch von der Torlinie schlagen, doch in der 31. Minute köpfte Sascha Rettkowski herrlich zum 0:1 nach einer Ecke ein. Das 0:2 gelang Michael Petersen aus 16 Metern nur wenig später (33.). Mario Albertsen und Christian Herpel versuchten es mit Fernschüssen (39./40.), die jedoch knapp das Gehäuse verfehlten.

Nur eine kurze Drangperiode startete der VfR nach der Pause, dann hatten die Stormstädter die Partie wieder im Griff. Entschlossen erspielten sich die Gäste weitere hochkarätige Chancen, doch weder Gerrit Müller (48./57./70./74.) noch Mario Albertsen (70.) hatten das Glück auf ihrer Seite. Schließlich besorgte Christian Herpel in der 76. Minute mit einem phantastischen Freistoß aus 20 Metern direkt in den Winkel das 0:3. Das vierte Husumer Tor erzielte Markus Rüsch, der sich nahtlos in die Elf einfügte. Die zielgenaue Flanke kam von Christian Herpel. Mit einem Freistoß aus 18 Metern gelang Mario Albertsen der Schlusspunkt zum 0:5, unhaltbar schlug das Leder im Tor ein (84.).

Fazit: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegte die Husumer SV auch in dieser Höhe völlig verdient.
Tore: 0:1 Rettkowski (31.), 0:2 Petersen (33.), 0:3 C. Herpel (76.), 0:4 Rüsch (81.), 0:5 M. Albertsen (84.)
Beste Spieler: Altun / Voß, M. Albertsen, Petersen, C. Herpel  
Ecken: 7 : 8
Chancen: 2 : 19
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Müller (Neustadt)
Karten: Puphal (1.), Altun (75.), Arpe (82.) / -  - alle
Aufstellung:

Loose - Arpe - Altun, Schmidt - Jahnsen, v. Levern, Ocak, Puphal, Slominski - Babiak, Agri (62. Hyseni).

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Jensen, M. Albertsen, M. Rüsch, Alla (73. Clausen), C. Herpel (82. Lies) - Petersen (84. Saeltz), Müller.

Hi 26.03.2005

In allen Belangen überlegen

Husumer SV gewinnt bei der Oberliga-Reserve des VfR Neumünster
Kopfball-Duell: Der Husumer Lars Jensen (vorne) und der Neumünsteraner Dirk Slominski. Foto: jas
Verbandsliga-Übersicht
Das war voller Spielbetrieb am Osterwochenende - nur die Partie des TSV Kropp beim TSV Plön am Sonnabend fiel aus. In der zweiten Begegnung beim österlichen Punktelieferanten VfR Neumünster II siegten die Kropper mit 6:0. Großer Gewinner aus dem Norden war die Husumer SV. Zwei Siege, sieben Tore, sechs Punkte. Beim VfR Neumünster II gab es ein 5:0, zu Hause gegen Oldenburg ein 2:0. Gewinner auch, Flensburg 08, aber nur einfach: Ein 3:0 der besseren Art gelang beim Heider SV, eine weitere Partie war trotz drei Spielen Rückstand nicht angesetzt. Strand 08 eroberte sich mit zwei Auswärtssiegen wieder die Tabellenspitze vom zwei Zähler zurückliegenden Itzehoer SV (3:2 gegen Oldenburg) zurück.
Neumünster (Markus Meyer) – Dass der Fußball-Verbandsligist Husumer SV doch Tore schießen kann, bewies er beim VfR Neumünster II. Mit 5:0 fertigten die Schützlinge von Coach Hans-Peter Hansen die Oberligareserve aus Neumünster ab. "Wir haben konzentriert begonnen und die Tore gemacht. Dann hatten wir das Gefühl, dass wir das Spiel auch gewinnen können", meinte ein bescheidener Hansen nach dem Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen Sönke Müller.
Dabei war der Sieg nie wirklich in Gefahr. VfR II-Trainer Ralf Hartmann zollte den Nordfriesen Lob und fand für die Leistung seiner Elf (fast) keine Worte: "Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Husum war uns in allen Belangen überlegen. Spielerisch haben wir nichts zu Stande gebracht und körperlich waren wir auch nicht in der Verfassung, ein ganzes Spiel durchzustehen. Mit dem 0:5 sind wir noch gut bedient."
Die Husumer waren die gesamten 90 Minuten immer einen Tick schneller und vor allem in den Zweikämpfen viel bissiger. Spielerisch ließen die Gäste den Ball und oft auch die nur hinterschauenden Einheimischen gut laufen. Nach 20 Minuten markierte Sascha Rettkowski das 0:1 (32.). Keine weiteren 120 Sekunden später war es Michael Petersen, der nach einer Einzelaktion für das 0:2 verantwortlich zeichnete. Nach dem Seitenwechsel dauerte es, bis die Stormstädter den Sack zumachten. Müller (57./67./71.) und Albertsen (70.) ließen ihre Chancen aus, ehe der schönste Treffer des Tages durch Herpel per Freistoß (76.) zum 0:3 die Entscheidung brachte. Rüsch (81.) und Albertsen (84.) schraubten das Ergebnis auf 5:0.
29. März 2005 · Flensburger Tageblatt

VfR II: Ostern ein Horrorszenario

Ostern 2005 – es war nicht das Fest des Fußball-Verbandsligisten VfR Neumünster II! Elf Gegentore kassierte das Team von Coach Ralf Hartmann in den Partien gegen die Husumer SV (0:5) und den TSV Kropp (0:6).
Christian Schmidt (VfR II) schirmt den Ball vor dem Husumer Gerrit Müller ab. Foto: jas
Neumünster (Markus Meyer) – "Sang- und klanglos" – anders ist die Art und Weise, wie der VfR II gegen die Husumer SV unterging, nicht zu beschreiben. Coach Ralf Hartmann wollte dabei auch nichts schön reden: "Husum war uns in allen Belangen überlegen. Spielerisch haben wir nichts zu Stande gebracht und körperlich waren wir auch nicht in der Verfassung, ein ganzes Spiel durchzustehen. Mit dem 0:5 sind wir noch gut bedient." Das ganze lila-weiße Elend begann eigentlich schon nach genau 19 Sekunden, als Thomas Puphal nach einem rüden Foul die gelbe Karte zu sehen bekam. Es schien so, als ob diese Szene die gesamte Spielzeit über eine Art schlechtes Omen darstellte. Denn die Hartmann-Kicker waren fortan immer einen Tick langsamer und vor allem, und das ist wohl das, was Hartmann am meisten ärgerte, kämpferisch so bissig wie ein gerade eingeschläferter Löwe. Die Nordfriesen zeigten in diesem Bereich dem VfR II, wie man zur Sache geht. Aber auch spielerisch überzeugten die Gäste, ließen den Ball und oft auch die nur hinterher schauenden Einheimischen gut laufen. Lediglich in der ersten halben Stunde hielten die Schwalestädter noch einigermaßen mit, hatten dabei Glück, dass Erion Alla das Spielgerät knapp über (8. Min.) und der quirlige Gerrit Müller das Leder knapp neben das leere Tor setzte (12.).
Spätestens nach einer halben Stunde machten die Nordfriesen richtig ernst. Erst köpfte Sascha Rettkowski nach Alla-Eckstoß unbedrängt zum 0:1 ein (32.), ehe Michael Petersen – Heiko Arpe fälschte unhaltbar ab – gar das 0:2 gelang (34.). Danach sahen die knapp 60 Zuschauer Husumer Torchancen im Minutentakt. Petersen (36.), Mario Albertsen (40.), Martin Herpel (41.), Alla (44.) und Rettkowski (45.) verzogen entweder denkbar knapp oder scheiterten an VfR II-Schlussmann Benjamin Loose. Die ersten zwölf Minuten nach Wiederanpfiff gehörten dann überraschend der Hartmann-Elf, die aber mit dem sich bietenden Raum nichts anfangen konnte. "Die Halbzeit ist vorbei", motivierte HSV-Manndecker Marcell Voß seine Mannen, die ihn erhören sollten. Nachdem Müller (57., 67. und 71./Glanztat Loose) und Albertsen (70.) noch das 0:3 verpasst hatten, gelang Herpel der dritte Streich (76.) per direkt verwandeltem Freistoß. Marcus Rüsch erzielte dann noch das 0:4 (81.), ehe sich Albertsen dachte, dass auch er einen Freistoß direkt verwandeln könne; gesagt, getan und es stand 0:5 (84.)!
29. März 2005 · Holsteinischer Courier

Husumer SV für nächste Aufgaben bestens gerüstet

Heute in Neumünster, Montag gegen Oldenburg
Gerrit Müller und die Husumer SV wollen über Ostern fleißig punkten.
Foto: Voss
Husum (sm) – Zwei Siege zu Ostern sollen Husumer SV an die Spitze der Fußball-Verbandsliga heranführen. Am Sonnabend (15 Uhr) gastieren die Nordfriesen beim VfR Neumünster II, am Montag (15 Uhr) kommt der Oldenburger SV.
Beim VfR Neumünster II gilt es, den 1:0-Hinspielsieg zu wiederholen. "Wir dürfen den Gegner keineswegs unterschätzen, auch wenn dieser inzwischen einige Leistungsträger verloren hat", warnt SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff. Immerhin hat die Oberliga-Reserve des VfR mit Strand 08 (4:0) und Henstedt-Rehn (3:0) bereits zwei Spitzenvereine zu Hause bezwungen. "Wir sind zwar kein Favorit, aber unser Ziel sind drei Punkte", erklärt Grünhoff, der von seiner SV mehr Angriffsdruck fordert.
Am Ostermontag gegen den Oldenburger SV hat man es mit einem Gegner zu tun, der um unteren Tabellendrittel ums Überleben kämpft. Auch hier ist ein positives Ergebnis wie im Hinspiel (4:2) gefordert. Die Oldenburger sind dafür bekannt, dass sie sich auswärts hinten rein stellen und ihr Glück über Konter versuchen. Dieses Konzept ging mit einem 7:1 beim Abstiegskandidaten FC Sörup-Sterup auf. Zudem gab zwei torlose Unentschieden beim SV Henstedt-Rehn und RW Moisling. "Abstiegskandidaten sind besonders gefährlich", warnt Grünhoff und verlangt auch in dieser Heimbegegnung volle Konzentration. Wenn es den Nordfriesen in beiden Spielen noch gelingen würde, etwas für das eigene Torverhältnis (31:23) zu tun, würde sich die Ausgangsposition im Vergleich zu den führenden Mannschaften deutlich verbessern.
"Wir sind auf die noch anstehenden Aufgaben bestens vorbereitet", versichert der Husumer Fußball-Obmann und verweist auf viele personelle Alternativen. Für die kommenden Aufgaben stehen Ingo Carstensen und Gunnar Clausen im Mittelfeld wieder zur Verfügung. Lediglich Rene Marohn, Andre Schyma und Sören Jensen fallen verletzungsbedingt aus.VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.
26. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

VfR II prüft Ex-Oberligisten

Alle Jahre wieder stehen die Ostertage nicht nur für Eiersuchen und massigen Schokoladenverzehr - auch der Fußball rollt an diesen Festtagen, und mittendrin sind dabei die beiden Neumünsteraner Verbandsligisten.
Eine Rotsperre verhindert den Einsatz von Holger Jahnsen (VfR Neumünster II). Foto: sas
Neumünster (Markus Meyer) – Der Polizei-SV Union muss heute zum SV Henstedt-Rhen (Anstoß 15 Uhr), während der VfR II daheim zur gleichen Zeit die Husumer SV im Städtischen Stadion (Kampfbahn) begrüßt. Zwei Tage später empfängt die "Veilchen"-Reserve dann noch den TSV Kropp um 17.30 Uhr im Anschluss an die Partie der Ligamannschaft.
Die Aussage von VfR-II-Coach Ralf Hartmann vor dem Doppelspieltag über Ostern ist eindeutig: "Ich möchte nach Ostern eine drei als erste Stelle bei der Punktzahl haben." Momentan sind es 29 Zähler, also langt Hartmann ein Unentschieden? "Die Mannschaft ist gefordert und weiß, worum es geht. Auch, dass wir den Blick nach unten richten müssen. Wir brauchen auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis." Denn die beiden Gegner, im Vorjahr jeweils noch Oberligist, sind nicht von schlechten Eltern. Erst kommt die Husumer SV (Tabellensiebter mit 29 Zählern, genauso viel wie der einen Rang schlechter platzierte VfR II), dann der von vielen Experten als Favorit gehandelte TSV Kropp (Sechster mit 34 Punkten). "Wir haben keinen Druck und schon jetzt alle Ziele erreicht. Den Aufstieg hatten wir als Ziel nicht ausgegeben", meint Kropps Spielertrainer Guido Gehrke, der sich auf die Lila-Weißen freut: "Wir spielen gern gegen den VfR II, weil er auch spielstark ist und sich nicht hinten reinstellt." In der Hinrunde kassierte die "Veilchen"-Reserve eine empfindliche 0:4-Niederlage.
Viel schlimmer war aber das 0:1 in Husum, das durchaus vermeidbar war. "Wir wollen sechs Punkte über Ostern. VfR II wird sich aber reinhängen, hat eine spielstarke Truppe und einen super Torwart. Außerdem ist es unwahrscheinlich fair, dass die Truppe trotz der Querelen die Saison zu Ende spielt", meint Husums Ligaobmann Reinhard Grünhoff. Apropos super Torwart: "Ich weiß wirklich nicht, wer bei uns zwischen den Pfosten stehen wird", verweist Hartmann auf das Problem der fast zeitgleichen Ansetzung mit der Ligamannschaft und darauf, dass ferner Oldie Helge Wendt im Urlaub weilt und nicht zur Verfügung steht. Zumindest ließ Ligacoach Ramon Berndroth vorsichtig durchklingen, dass aller Voraussicht nach Benjamin Loose für die "Zweite" abgestellt wird.
Nach dem 2:3 in Brunsbüttel mit einer zusammengewürfelten Truppe sieht es über Ostern personell aber dennoch besser aus. Murat Ocak, Heiko Arpe und Sven von Levern sind wieder mit dabei. Allerdings ist den Rasensportlern das vergangene Osterfest gar nicht in guter Erinnerung. Nach dem damaligen sensationellen Start nach der Winterpause (sechs Partien ohne Niederlage) setzte es an den Feiertagen zwei Pleiten (0:1 beim späteren Absteiger VfR Schleswig, 0:3 beim SV Henstedt-Rhen), und ein Zittern bis zum letzten Spieltag war angesagt. Das soll sich nicht wiederholen. "Der Wille ist entscheidend", heizt Hartmann seine Jungs an.
VfR NMS II: Loose – Arpe – Altun, Schmidt – Hartmann, von Levern, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Puphal – Ocak, Babiak. Reserve: Agri, Hyseni, Luyeye (?/Urlaub). Es fehlen: Schulz (langzeitverletzt), Riechel (Auslandsaufenthalt/Bundeswehr), H. Jahnsen (Rotsperre), Mergel (Urlaub), Wieben (Wadenverletzung). Hinspiele: 0:1 in Husum, 0:4 in Kropp. Courier-Tipps: Einem 2:1-Sieg gegen die Husumer SV folgt eine 2:4-Niederlage gegen den TSV Kropp. Ferner spielen (in Klammern Hinrunde): Heute, 15.00 Uhr: FC Kilia Kiel - Strand 08 (0:2), TSV Plön - TSV Kropp (1:3), Itzehoer SV – Oldenburger SV (1:1), Heider SV - Flensburg 08 (1:1), Moisling - Brunsbüttel (4:2).
Montag, 15.00 Uhr: Husumer SV - Oldenburger SV (4:2), TSV Plön - SV Eichede (2:3), FC Kilia Kiel – BSC Brunsbüttel (ausgef., noch nicht nachgeholt), TSV Bargteheide - NTSV Strand 08 (0:2), Heider SV – TSV Bordesholm (0:1).
26. März 2005 · Holsteinischer Courier

Husum gut gerüstet für neue Aufgaben

Fußball-Verbandsliga: Morgen in Neumünster
Husum gut gerüstet für neue Aufgaben
Husum (Gert Reese) – Auch wenn die Plätze derzeit nicht gerade einladend aussehen - für die Husumer SV kann es wohl getrost losgehen mit der Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga. In zehn Trainingseinheiten und zwei Testspielen hat die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Hansen bewiesen, dass sie gut gerüstet ist für die nächsten Aufgaben. Am Sonnabend (14 Uhr) steht die Partie beim VfR Neumünster II auf dem Programm.
Und dessen Trainer Rolf Hartmann ist zuversichtlich, dass die Begegnung zur Austragung kommt. "Die Vereinsanlage wird zwar am Sonntag für die Liga gebraucht, wir wollen aber ins städtische Stadion ausweichen", sagt Hartmann. Ob der Club dafür aber die Genehmigung erhält, das wird sich erst am Ende der Woche herausstellen.
Sportlich hält Hartmann die Zukunft der Verbandsliga-Mannschaft erst mal für gesichert. "Wir werden dem Verein finanziell nicht mehr zur Last fallen und wollen die Saison zu Ende spielen", ist von ihm bezüglich der prekären Vereinssituation zu hören. Einige seiner Akteure waren in der Winterpause heftig umworben. Aber am Ende ist nur einer gegangen - zum Lokalrivalen PSV. "So kann ich am Sonnabend 14 Spieler aufbieten, und das ist immerhin einer mehr als beim 0:1 in Husum", frotzelt Hartmann. Die Niederlage vor sieben Wochen wurmt Hartmann immer noch. Der Grund: Damals sei seine Elf chancenmäßig im Vorteil gewesen und um einen klaren Elfmeter gebracht worden. Die Konsequenz hört sich für Husum bedrohlich an. Der VfR-Coach: "Meine Mannschaft hat im Kopf, den Spieß diesmal umzudrehen."
Einer scheint bei der Husumer SV ganz heiß darauf zu sein, dass es wieder los geht: Björn Fleige. Nach über acht Monaten Pause reizt es ihn, in Neumünster wieder in einem Punktspiel dabei zu sein. "Aber ob ich spiele, entscheidet der Trainer", sagt der Sturmführer, der während seiner Zwangspause kein Gramm Gewicht angesetzt hat. Fit genug jedenfalls fühlt er sich für den Ernstfall. Und mit seinen zwei Treffern gegen den den TSB Flensburg (3:1) hat er bewiesen, dass das nicht nur ein Gefühl ist. Ganz optimistisch sieht der Stürmer auch das, was der Tabellensechste in dieser Saison noch erreichen kann. Fleige: "Wenn wir gut aus der Winterpause kommen, ist alles möglich, auch der Weg nach ganz oben."
28. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
20. ST 28.03.05 Husumer SV Oldenburger SV 2:0

Glücklicher Sieg für die Husumer SV!

28.03.2005

  Husumer SV - Oldenburger SV

2 : 0 (0:0)


Mit dem zweiten Sieg am Osterwochenende festigte die Husumer SV ihre Position im vorderen Mittelfeld. 346 Zuschauer sahen einen glücklichen Sieg der Heimmannschaft gegen einen defensiv ausgerichteten Gegner, der erst in der Schlussphase klar gemacht werden konnte. Zwar hatten die Nordfriesen während der Begegnung die größeren Torchancen, konnten aber nicht an die gute Leistung vom Spiel gegen Neumünster anschließen. Zu ungenau über weite Strecken das Zuspiel in die Spitze, das Mittelfeld lag fast völlig brach. Oldenburg enttäuschte keineswegs, konzentrierte sich aber zu sehr auf Absicherung des eigenen Strafraums. Im Sturm waren Gütschow und Co. in sehr guten Händen, nur selten tauchte die Elf gefährlich vor dem Husumer Tor auf.

»Der Ball lief heute nicht gut durch unsere Reihen, aber wir haben doch noch zwei unserer klaren Chancen genutzt«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Es war zwar kein gutes Spiel, aber jetzt haben wir einen kleinen Lauf.« OSV-Ligaobmann Fisler konnte dem Spiel natürlich keine positive Seite abgewinnen: »Wir haben keine Tore gemacht, das ist das Entscheidende, das nötige Glück fehlt einfach.«

Zwar hatten die Platzherren gleich zu Beginn die Möglichkeit, durch Martin Herpel in Führung zu gehen (7.) - der Ball wurde noch von Wulf von der Linie geschlagen - aber danach war viel Sand im Husumer Aufbauspiel. Erst in der 24. Minute tankte sich Christian Herpel durch, seine Flanke erreichte Michael Petersen, der aus 15 Metern nur knapp scheiterte. Acht Minuten später tanzte Petersen die gesamte Abwehr aus, aus 12 Metern klatschte das Leder jedoch nur an den Pfosten. Eine Volley-Abnahme von Christian Herpel aus 16 Metern sollte die letzte Möglichkeit vor der Pause gewesen sein (37.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam der OSV besser ins Spiel, doch die Spitzen waren weitgehend abgemeldet. Klare Tormöglichkeiten konnten sich die Gäste nicht erarbeiten. Es dauerte schließlich bis zur 74. Minute, bis wieder Torgefahr durch die Husumer aufkam: Michael Petersen setzte sich gekonnt am Strafraum durch, traf allerdings nur das Außennetz. Doch eine Minute später das erlösende 1:0 für die HSV: Sascha Rettkowski schraubte sich nach einem Eckball hoch und köpfte unhaltbar zur Führung ein. Erion Alla umkurvte in der 79. Minute die gesamte Abwehr, sein Ball wurde aber von Benjamin Bahr von der Linie geschlagen. Die Entscheidung erst in der 87. Minute: Michael Petersen setzte sich herrlich über die linke Seite durch, sein Pass erreichte Gerrit Müller, der keine Mühe hatte, Torhüter Heister auszuspielen und zum 2:0 Endstand einzuschieben. Weitere Möglichkeiten durch Müller (Kopfball/81.), Martin Herpel (Freistoß/82.) und Alla (Schuss aus der Drehung/89.) blieben ungenutzt.

Fazit: Ein hartes Stück Arbeit für die Husumer SV gegen einen defensiv ausgerichteten Gegner. Oldenburg wirkte nicht wie ein Abstiegskandidat, doch wer vorne nicht trifft, wird bestraft.
Tore: 1:0 Rettkowski (75.), 2:0 Müller (87.)
Beste Spieler: C. Herpel, Petersen / B. Bahr
Ecken: 5 : 3
Chancen: 13 : 1
Zuschauer: 346
Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst)
Karten: M. Albertsen (40.) / B. Bahr (53.), Schwartz (55.), Buck (60.) - alle ; M. Albertsen (86./wiederholtes Foulspiel)
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Jensen, M. Albertsen, Alla, C. Herpel, Petersen - M. Herpel (88. Lies), Müller.

Heisler - B. Bahr - Wulf, Schwartz - Hasler (58. Buck), Reise, Rönnpage, Wölk, Speer - Gütschow (83. Kortz), O. Bahr.

Hi 28.03.2005
Husumer Erfolgsbilanz: Zwei Siege, sechs Punkte, sieben Tore
2:0 gegen den Oldenburger SV / 5:0 beim VfR Neumünster II / Keine Gegentore / Trainer Hansen höchst zufrieden
Auf dem Vormarsch: Der Husumer Michael Petersen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Das war voller Spielbetrieb am Osterwochenende - nur die Partie des TSV Kropp beim TSV Plön am Sonnabend fiel aus. In der zweiten Begegnung beim österlichen Punktelieferanten VfR Neumünster II siegten die Kropper mit 6:0. Großer Gewinner aus dem Norden war die Husumer SV. Zwei Siege, sieben Tore, sechs Punkte. Beim VfR Neumünster II gab es ein 5:0, zu Hause gegen Oldenburg ein 2:0. Gewinner auch, Flensburg 08, aber nur einfach: Ein 3:0 der besseren Art gelang beim Heider SV, eine weitere Partie war trotz drei Spielen Rückstand nicht angesetzt. Strand 08 eroberte sich mit zwei Auswärtssiegen wieder die Tabellenspitze vom zwei Zähler zurückliegenden Itzehoer SV (3:2 gegen Oldenburg) zurück.
Husum (sm) – Im zweiten Nachholspiel gelang der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga der zweite Sieg und damit die erhofften sechs Punkte. Aber im Gegensatz zum 5:0-Auswärtssieg beim VfR Neumünster II fiel der 2:0-Heimsieg gegen den Oldenburger SV eher dürftig aus. Dabei waren Chancen genug vorhanden, um auch die abstiegsbedrohten Gäste nach einem 0:0-Halbzeitstand weitaus deutlicher auf die Heimreise zu schicken. Damit haben die Husumer jetzt den Anschluss an die Spitzengruppe gefunden und können weiterhin Anspruch auf einen der vorderen Plätze in der höchsten Landesklasse geltend machen. Trainer Hans-Peter Hansen war auch mit den Ergebnissen mehr als zufrieden: "Wir wollten doppelt punkten. Wichtig, dass wir zu Null gespielt haben."
Die Husumer begannen forsch und holten durch die Gebrüder Herpel frühzeitig die ersten Möglichkeiten heraus. Doch danach schlich sich Ungenauigkeit ins Husumer Aufbauspiel ein. Das Fehlen von Carsten Groth und Björn Fleige machte sich bemerkbar.
Nach dem Wechsel fand Husum nur langsam wieder in den normalen Rhythmus. Viele Chancen blieben ungenutzt, erst Manndecker Sascha Rettkowski war nach einem Eckball mit einem herrlichen Kopfball zum 1:0 erfolgreich. Die Gäste aus Oldenburg warfen nun alles nach vorn, ließen aber weiterhin Durchschlagskraft vermissen. Die nun offenen Räume nutzte die Heimmannschaft aber nicht clever genug, vor allem Gerrit Müller blieb im Abschluss glücklos. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang ihm gegen den herausgelaufenen Torhüter Heisler der 2:0-Endstand.
29. März 2005 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV für nächste Aufgaben bestens gerüstet

Heute in Neumünster, Montag gegen Oldenburg
Gerrit Müller und die Husumer SV wollen über Ostern fleißig punkten.
Foto: Voss
Husum (sm) – Zwei Siege zu Ostern sollen Husumer SV an die Spitze der Fußball-Verbandsliga heranführen. Am Sonnabend (15 Uhr) gastieren die Nordfriesen beim VfR Neumünster II, am Montag (15 Uhr) kommt der Oldenburger SV.
Beim VfR Neumünster II gilt es, den 1:0-Hinspielsieg zu wiederholen. "Wir dürfen den Gegner keineswegs unterschätzen, auch wenn dieser inzwischen einige Leistungsträger verloren hat", warnt SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff. Immerhin hat die Oberliga-Reserve des VfR mit Strand 08 (4:0) und Henstedt-Rehn (3:0) bereits zwei Spitzenvereine zu Hause bezwungen. "Wir sind zwar kein Favorit, aber unser Ziel sind drei Punkte", erklärt Grünhoff, der von seiner SV mehr Angriffsdruck fordert.
Am Ostermontag gegen den Oldenburger SV hat man es mit einem Gegner zu tun, der um unteren Tabellendrittel ums Überleben kämpft. Auch hier ist ein positives Ergebnis wie im Hinspiel (4:2) gefordert. Die Oldenburger sind dafür bekannt, dass sie sich auswärts hinten rein stellen und ihr Glück über Konter versuchen. Dieses Konzept ging mit einem 7:1 beim Abstiegskandidaten FC Sörup-Sterup auf. Zudem gab zwei torlose Unentschieden beim SV Henstedt-Rehn und RW Moisling. "Abstiegskandidaten sind besonders gefährlich", warnt Grünhoff und verlangt auch in dieser Heimbegegnung volle Konzentration. Wenn es den Nordfriesen in beiden Spielen noch gelingen würde, etwas für das eigene Torverhältnis (31:23) zu tun, würde sich die Ausgangsposition im Vergleich zu den führenden Mannschaften deutlich verbessern.
"Wir sind auf die noch anstehenden Aufgaben bestens vorbereitet", versichert der Husumer Fußball-Obmann und verweist auf viele personelle Alternativen. Für die kommenden Aufgaben stehen Ingo Carstensen und Gunnar Clausen im Mittelfeld wieder zur Verfügung. Lediglich Rene Marohn, Andre Schyma und Sören Jensen fallen verletzungsbedingt aus.VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.
26. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Trainer bangt nicht um die Moral

Bis auf Rang neun hat die Niederlage gegen den Itzehoer SV die Husumer SV in der Tabelle nach unten gezogen. Das ist die schlechteste Platzierung in dieser Saison. Der Weg in die oberen Ränge der Fußball-Verbandsliga ist damit wieder weit geworden. Am Sonnabend (15 Uhr) gegen den Oldenburger SV müssen die Stormstädter beweisen, dass das graue Mittelfeld nicht ihre Stammregion bleiben soll.
Will mit seiner Mannschaft wieder nach oben: Der Husumer Sascha Rettkowski (li.). Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Gegen Oldenburg wird sich zeigen, ob die Moral der Nordfriesen noch stimmig ist. Coach Hans-Peter Hansen hat da keine Befürchtungen. "Itzehoe war immerhin der Spitzenreiter und die Partie war insgesamt sehr ausgeglichen", sagt er. Hinsichtlich der Tabellenposition zeigt der Trainer aber auch keine Neigung, sich und der Mannschaft etwas vorzumachen. Hansen: "Wir müssen den Abstand zu den bedrohten Mannschaften unbedingt halten."
Lars Hermann wird den Husumern bei der Jagd nach drei Punkten künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. In der Winterpause hat der Bredstedter, der es in Husum nicht zu einem Stammplatz brachte, die SV verlassen.
Gegen den Oldenburger SV werden bei den Nordseestädtern auch René Marohn und Michael Petersen nicht dabei sein. Sie sind verletzt. Ein nicht unerhebliches Handicap, denn beide haben das Offensivspiel der Husumer in der Vergangenheit immer wieder belebt. Daran hat es in der Partie gegen Itzehoe über weite Strecken gefehlt. Allein auf das Stürmerduo Fleige/Müller dürfen die Husumer sich also nicht verlassen - aus der zweiten Reihe muss mehr kommen.
"Durchhalteparolen", sagt Liga-Obmann Frank Fisler, "werden derzeit bei uns in Oldenburg geschwungen". Damit allein werden die Ost-Holsteiner vermutlich nicht vom 15. Tabellenplatz wegkommen. Fisler baut auf die nächsten Wochen. "Da haben wir es mit spielenden Mannschaften zu tun, die liegen uns eindeutig besser", meint er. Und hat dann noch diesen verwegenen Wunsch auf Lager: "Am besten, wir starten mal eine kleine Serie." Ungebrochenes Selbstvertrauen also beim OSV, der durch Philip Emrich die Durchlässigkeit in der Abwehr vermindern konnte. Der 30-jährige Innenverteidiger war wegen einer Verletzung über ein Jahr nicht einsatzfähig gewesen, unterstrich aber zuletzt beim 0:1 der Ost-Holsteiner gegen Moisling, wie wertvoll er fürs Team ist.
11. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom Oldenburger SV,

wir begrüßen Sie ganz herzlich im Friesenstadion zum neunten Heimspiel unseres Teams in der Verbandsliga-Saison 2004/2005 und hoffen, dass Sie alle eine gute Anreise hatten.

Die Umstände am vergangenen Wochenende waren eigentlich ideal: Sonniges Winterwetter, 415 Zuschauer (Saisonrekord), ein nahezu wieder kompletter Kader und den Spitzenreiter zu Gast im Friesenstadion – doch am Ende stimmten leider nur die Rahmenbedingungen, denn gegen den Itzehoer SV musste unser Team eine späte 0:1 Niederlage hinnehmen. Besonders nach vorne fehlte die Durchschlagskraft, um den Tabellenführer ernsthaft in Bedrängnis zu bringen. Statt Anschluss nach oben jetzt Rang neun in der Tabelle – die schlechteste Plazierung der bisherigen Saison.

Heute tritt der Oldenburger SV bei uns an. Die Mannschaft von Trainer Rathje steht mit 17 Zählern (vier Siege, fünf Remis, neun Niederlagen) derzeit auf Platz 15 und muss dringend punkten, um den Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht abreißen zu lassen. Zu welchen Leistungen unsere Gäste an guten Tagen fähig sind, zeigen die Unentschieden gegen Strand, Henstedt-Rhen und Itzehoe sowie der 4:0 Heimsieg über den TSV Kropp.

Auch unsere Mannschaft tat sich im Hinspiel gegen den OSV zunächst äußerst schwer, konnte den 0:1-Pausenrückstand erst mit einer couragierten Vorstellung in Durchgang zwei noch in einen 4:2 Erfolg (Tore: 2 x Gerrit Müller, Ingo Carstensen und Martin Herpel) drehen. Daran gilt es heute anzuknüpfen, denn eines dürfte klar sein: Wenn wir in dieser Spielzeit nach oben noch irgend etwas reißen wollen, müssen jetzt unbedingt "Dreier" her. Alles andere bringt uns nicht weiter.

Personelles: Lars Hermann hat in der Winterpause aus persönlichen Gründen den Verein verlassen. Neu dazugekommen ist Sören Jensen vom Heider SV (zuvor DGF Flensborg A-Jugend). Herzlich willkommen in Husum!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

RÜCKBLENDE

Nicht nur Power im Fuß: Martin Herpel zieht hier aus vollem Lauf ab, bewies mit seinem sehenswerten Heber zum 4:2 Endstand im Hinspiel aber auch, daß er über ganz viel Gefühl im Schußbein verfügt.

Szene aus dem Spiel Oldenburger SV – Husumer SV 2:4 (Hinrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Rück Hin
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV   0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön   1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV   0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup   5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV   3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen   2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV   2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel   6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV   1:1
Samstag 23.10.04 15:00 Husumer SV - NTSV Strand 08   0:2
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV   1:1
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm   3:1
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV   4:0
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08   Ausfall
      Oldenburger SV - Husumer SV   2:4
Itzehoer SV - Husumer SV 1:0 0:0
Samstag 11.12.04 14:00 Husumer SV - VfR Neumünster II   1:0

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

alle Begegnungen am Samstag

Freitag Samstag Sonntag
  Husumer SV - Oldenburger SV TSV Bargteheide - NTSV Strand 08
  FC Sörup-St. - PSV Neumünster Heider SV - TSV Bordesholm
  TSV Plön - SV Eichede Itzehoer SV - Flensburg 08
  VfR NMS II - TSV Kropp SV Henstedt-Rhen - RW Moisling
  Kilia Kiel - BSC Brunsbüttel  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Rück Hin
Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:0 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II   2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee   0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II   5:1
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche   5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II   2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.   3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II   Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV   2:0
Samstag 23.10.04 15:00 Bredstedter TSV - Husumer SV II   2:2
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig   1:3
Samstag 06.11.04 14:00 DGF Flensborg - Husumer SV II   0:4
Sonntag 14.11.04 14:00 Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L   3:0
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II 1:0  
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 3:2

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. Itzehoer SV 18 10 7 1 38:13 25 37
2. NTSV Strand 08 18 11 4 3 38:15 23 37
3. SV Eichede 18 10 4 4 32:23 9 34
4. TSV Kropp 17 10 3 4 43:22 21 33
5. SV Henstedt-Rhen 18 8 7 3 49:24 25 31
6. Rot-Weiß Moisling 17 8 5 4 38:24 14 29
7. VfR Neumünster II 17 9 2 6 27:27 0 29
8. Kilia Kiel 16 9 1 6 40:26 14 28
9. Husumer SV 17 8 4 5 31:23 8 28
10. TSV Plön 18 8 2 8 31:29 2 26
11. Flensburg 08 16 6 4 6 24:25 -1 22
12. TSV Bargteheide 19 5 7 7 28:30 -2 22
13. Heider SV 17 5 6 6 16:16 0 21
14. TSV Bordesholm 19 5 5 9 33:39 -6 20
15. Oldenburger SV 18 4 5 9 25:32 -7 17
16. PSV Neumünster 17 4 2 11 20:42 -22 14
17. BSC Brunsbüttel 17 2 0 15 16:62 -46 6
18. FC Sörup-Sterup 19 2 0 17 24:81 -57 6

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 16 10 5 1 44:21 23 35
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 17 10 3 4 48:34 14 33
3. VfR Schleswig 17 8 5 4 42:29 13 29
4. Husumer SV II 16 9 2 5 33:22 11 29
5. FC Langenhorn 18 8 4 6 45:33 12 28
6. FC Tarp-Oeversee 16 9 0 7 36:27 9 27
7. SV Dörpum 16 8 3 5 33:30 3 27
8. TSV Nordmark Satrup 18 8 3 7 33:30 3 27
9. Bredstedter TSV 18 7 5 6 27:30 -3 26
10. ETSV Weiche Flensburg 18 7 3 8 36:40 -4 24
11. Tönninger SV 18 7 2 9 26:34 -8 23
12. SV Enge-Sande 17 7 1 9 35:37 -2 22
13. Flensburg 08 II 18 5 5 8 30:38 -8 20
14. TSV Lindewitt 18 5 2 11 21:37 -16 17
15. Schleswig 06 16 4 2 10 25:39 -14 14
16. DGF Flensborg 15 1 1 13 17:50 -33 4

RÜCKSCHAU

Husumer SV – Itzehoer SV 0:1 (0:0)

Durch einen späten Treffer von Gueridonn in der 84. Minute siegte der Spitzenreiter mit 1:0 bei der Husumer SV. 415 Zuschauer sahen einen keineswegs unverdienten Sieg des ISV, der mit einer kompakten Mannschaftsleistung aufwartete und geduldig auf seine Chance lauerte. Über weite Strecken lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie, der aber die großen Höhepunkte fehlten. Der HSV hätte man in diesem Spitzenspiel etwas mehr Leidenschaft gewünscht, um die balltechnischen Vorteile der Gäste auszugleichen und das Ergebnis positiv für sich gestalten zu können.

Husums Trainer Hansen zeigte sich nach Spielschluß dennoch zufrieden: "Wir haben dem Spitzenreiter Paroli geboten, die vorhandenen Möglichkeiten aber nicht genutzt. Der ISV wurde spielerisch immer besser". "In einem ausgeglichenen Spiel haben wir unsere Chance genutzt – ich bin natürlich sehr zufrieden", resümierte Gästetrainer Hesse.

Entschlossen begannen beide Teams, drängten auf ein frühes Tor. Beim Gastgeber verpaßten Gerrit Müller und Björn Fleige nach einem gelungenen Freistoß von Carsten Groth (4.). Auf der Gegenseite versuchte es Hellmann mit einem Distanzschuß, der knapp sein Ziel verfehlte (6.). Jetzt verflachte die Begegnung, beide Mannschaften hatten Schwierigkeiten, Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen. Erst nach dreißig Minuten rüttelte Christian Herpel mit einem 20-Meter-Pfostenschuß die Akteure wieder wach. Gerrit Müller hätte im Nachschuß fast die Führung erzielt, wurde jedoch auf dem falschen Fuß erwischt. Im Gegenzug zögerte Freise viel zu lange mit dem Abschluß, René Marohn konnte noch auf der Linie retten (31.). Sieben Minuten später zwang Itzehoes Hellmann seinen eigenen Keeper Thießen zu einer tollen Parade, als er einen Freistoß von Christian Herpel gefährlich abfälschte.

Mit zunehmender Spielzeit kam der Tabellenführer spielerisch immer besser zum Zuge, Freise und Hellmann zogen geschickt die Fäden und wirbelten die Husumer Abwehr wiederholt durcheinander. Nur durch eine Glanzparade konnte Torhüter André Teubler gegen Freise retten, unnachahmlich setzte dieser sich auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durch und zog ab (68.). Die Entscheidung gelang dem ISV aber erst in der Schlußphase. In der 84. Minute schickte Lühmann Gueridonn auf die Reise, der sich geschickt durchsetzte und unhaltbar für Teubler zum 0:1 einschieben konnte. Doch die HSV hätte durchaus noch den Ausgleich erzielen können. In der Schlußminute setzte sich Groth gekonnt auf der rechten Seite in Szene, sein gefühlvoller Schuß wurde aber von Leskien von der Torlinie geschlagen.

Fazit: Mit ein wenig Glück siegte der Tabellenführer in Husum, blieb auch im zehnten Auswärtsspiel dieser Saison ungeschlagen.

Bernd Hulin

WUSSTEN SIE EIGENTLICH

dass in der aktuellen Verbandsligasaison bisher 150 Spiele ausgetragen wurden und davon 58 (= 39 %) mit einem Sieg der Heimmannschaft, 59 (= 39 %) mit einem Erfolg des Gästeteams und 33 (= 22 %) Partien unentschieden endeten?
dass in allen Begegnungen zusammen 537 Tore erzielt wurden, was einem Schnitt von 3,6 Treffern pro Spiel entspricht?
dass die meisten Tore (9) in den Partien FC Sörup-Sterup – TSV Bordesholm (4:5) und SV Henstedt-Rhen – BSC Brunsbüttel (8:1) fielen?
dass Kilia Kiel die aktuell heimstärkste Mannschaft mit 19 Punkten aus neun Spielen ist, während unser heutiger Gegner Itzehoer SV auswärts mit 23 Punkten in neun Partien eine Macht ist? Zum Vergleich unsere Bilanz: 13 Punkte in sieben Heimspielen und 15 Punkte in neun Auswärtsbegegnungen.
dass Sie alle Ausgaben des STADION-ECHOs dieser Saison auf unserer Homepage www.husumersv.de nachlesen können? Auch das Heft zum ausgefallenen Heimspiel gegen Flensburg 08 ist dort "online" verfügbar.
dass es von den Info-Karten im Brieftaschenformat mit den Rückrundenterminen der Husumer SV noch einige gibt? Solange der Vorrat reicht, sind diese bei Berni Grünhoff im Vereinsheim und bei Lars-Oliver Reichard (Fanblock) kostenlos erhältlich.
dass wir nach dem Mega-Erfolg 2004 mit 165 Teilnehmern auch in diesem Jahr wieder ein Fußball-Jugendcamp im Friesenstadion veranstalten werden? Es findet statt vom 05.08 – 07.08.2005. Näheres dazu ab cirka Mitte März in Presse, STADION-ECHO und auf der Homepage.
  Sven Weißhaar

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

26. ST 02.04.05 Husumer SV PSV Neumünster 3:1

Verdienter Husumer Arbeitssieg!

02.04.2005

  Husumer SV - PSV Neumünster

3 : 1 (1:1)


Ohne große Mühe schlug die Husumer SV einen in allen Belangen enttäuschenden Gast aus Neumünster. In einem insgesamt mäßigen Verbandsligaspiel taten die Nordfriesen nicht mehr als nötig, wurden vom Gegner aber auch in keiner Phase gefordert. Nur gelegentlich zauberten die Hausherren, ließen den Ball klug laufen und nutzen die vorhandenen Chancen eiskalt aus. Der PSV enttäuschte auch kämpferisch, es war nicht zu erkennen, dass die Elf sich gegen die drohende Niederlage stemmte. Keine einzige Torchance während der neunzig Minuten, das ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Dabei resultierte der Gegentreffer auch noch aus einem Eigentor der Husumer.

Mit dem Ergebnis war natürlich auch Husums Trainer Hans-Peter Hansen zufrieden: »Wir sind mit einer guten Einstellung ins Spiel gegangen, haben unsere Torchancen optimal genutzt. Möglichkeiten des PSV haben wir völlig unterbunden.«

Nach verhaltenem Beginn nahm die HSV das Zepter ab der 20. Minute in die Hand, und sofort wurde es gefährlich. Erion Alla konnte nur durch ein Foul gebremst werden, den anschließenden Freistoß setzte Mario Albertsen zum 1:0 in die Maschen (21.). Vier Minuten später hatte Christian Herpel den zweiten Husumer Treffer auf dem Fuß. Nachdem er sich elegant auf dem rechten Flügel freigespielt hatte, wurde sein strammer 16-Meter-Schuss noch von Torhüter Rohleder abgewehrt. Für den völlig überraschenden Ausgleich sorgten die Platzherren dann selbst: In der 40. Spielminute kam es nach einem Abschlag zu einem Laufduell zwischen Beha und Voß, der das Leder unglücklich über seinen aus dem Tor stürzenden Keeper Teubler zum 1:1 hinweg hob.

Sofort nach Wiederbeginn bedrängten die Stormstädter das Gästetor und wurden gleich belohnt: Sascha Rettkowski köpfte unhaltbar zur erneuten Husumer Führung ein (48.). Eine Minute danach wurde Gerrit Müller herrlich von Erion Alla freigespielt, Rohleder konnte jedoch abwehren. In der 56. Minute war der PSV-Keeper schon geschlagen, Tim Valentin klärte einen Heber von Michael Petersen auf der Torlinie - Erion Alla hatte vorher die gesamte Abwehr ausgespielt. Für das Endergebnis sorgte schließlich Gerrit Müller, der eine scharfe Flanke von Martin Herpel aus kurzer Distanz einköpfte (66.). Weitere Chancen von Martin (76.) und Chrisian Herpel (88.) konnte Torhüter Rohleder entschärfen.

Fazit: Husum ging als verdienter Sieger vom Platz, hätte bei konsequenter Chancenverwertung mehr Tore erzielen können. Der PSV enttäuschte auf ganzer Linie - will man im Abstiegskampf bestehen, muss einfach mehr kommen.
Tore: 1:0 M. Albertsen (21.), 1:1 Voß (Eigentor/40.), 2:1 Rettkowski (48.), 3:1 Müller (66.)
Beste Spieler: Cornils, Rettkowski, Voß   / -
Ecken: 8 : 0
Chancen: 10 : 0
Zuschauer: 284
Schiedsrichter: Pohlmann (Oelixdorfer Schützen)
Karten: Petersen (53.), Voß (68.), Carstensen (79.) / Eggers (34.), Schmidt (71.), Yakmur (71.), T. Valentin (76.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - L. Jensen, M. Albertsen, Alla, Petersen (72. Carstensen), C. Herpel - M. Herpel (90. S. Jensen), Müller (88. Lies).

Rohleder - Reining - Sahin, Schwiderski (71. Yakmur) - Althans, K. Valentin, Böttiger, Bente (71. Schmidt), T. Valentin - Beha, Eggers (86. Yildirim).

Hi 02.04.2005

Husumer SV bleibt auf Tuchfühlung

Die Revanche für das 1:1-Unentschieden im Hinspiel ist der Husumer SV geglückt. Gegen den abstiegsgefährdeten Polizei SV Neumünster gelang ein ungefährdeter 3:1 (1:1)-Heimsieg, mit dem die Husumer weiterhin auf Tuchfühlung zur oberen Tabellenregion bleiben.
Erion Alla nimmt Maß - der Neumünsteraner Abwehrspieler versucht, dem Husumer mit dem Kopf zuvor zu kommen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Jetzt ist der Itzehoer SV wieder dran am Spitzenreiter Strand 08. 23 Spiele 48 Punkte - nur zwei Tore besser ist Strand nach dem 0:0 bei Flensburg 08. Itzehoe besiegte den Vorletzten Brunsbüttel mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis fertigte die Husumer SV den PSV Neumünster ab und war damit das einzige siegreiche Team aus dem Nordbezirk, schließlich hat sich der TSV Kropp beim 0:3 gegen den SV Eichede gänzlich blamiert. Ein überraschendes Pünktchen holte sich der designierte Absteiger FC Sörup-Sterup durch das 1:1 beim Tabellendreizehnten Bargteheide.
Husum (sm) – Es war allerdings nur ein Arbeitssieg, der den Stormstädtern durch die Gefährlichkeit bei Standardsituationen am Ende recht leichtgefallen ist. "Hier haben wir uns deutlich verbessert und Fortschritte gemacht", freute sich SV-Trainer Hans-Peter Hansen über den Erfolg, mit dem man weiter nach oben schauen kann. Der SV-Trainer war auch angetan vom erhöhten Spielfluss seiner Schützlinge nach der Pause und lobte vor allem den Offensivdrang seines Manndeckers Sascha Rettkowski, der ein weiteres Mal per Kopfball zum Torerfolg kam.
Vor der Pause lief das Spiel der Hausherren recht stockend, weil das Umschalten von Abwehr auf Angriff nicht klappte. Oft stimmte die Raumaufteilung nicht und das Spiel über die Flügel wurde sträflich vernachlässigt. Die kampfstarken Gäste verteidigten aufopferungsvoll und ließen zunächst wenig zu. In der 22. Minute allerdings wurde Erion Alla an der Strafraumgrenze gefoult. Den verhängten Freistoß zirkelte Mario Albertsen an der Neumünsteraner Mauer vorbei zur Husumer 1:0-Führung in die lange Torecke.
Nach einem gewaltigen Direktschuss von Christian Herpel, der von PSV-Torhüter Dennis Rohleder pariert wurde, fiel dann in der 40. Minute der kuriose Ausgleich. Einen weiten Abschlag von Rohleder bekam Husums Außenverteidiger Marcell Voß nicht unter Kontrolle und lenkte das Leder unglücklich ins eigene Netz. Das war zugleich das erste Gegentor für die Husumer im vierten Pflichtspiel hintereinander - ein Beweis der wiedergewonnenen Abwehrstärke.
Der zweite Durchgang begann mit einem Donnerschlag. In der 47. Minute bekam die Heimmannschaft im rechten Halbfeld einen Freistoß zugesprochen, den Christian Herpel direkt auf den Kopf von Sascha Rettkowski zur 2:1-Führung servierte. In der Folgezeit lief das Angriffspiel der Hausherren zusehends besser, weil sich jetzt auch Libero Ingo Cornils in vorgeschobener Position mehr in das eigene Angriffspiel einschaltete. In er 65. Minute schlug Gerrit Müller per Kopfball nach Ecke von Martin Herpel zum 3:1 zu.
04. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Standards besiegen den PSV

Verbandsliga: Trottenberg-Elf verliert bei der Husumer SV mit 1:3
Gute Partie: Tim Valentin (PSV).
Husum (mam) – Auch von der zweiten Auswärtsfahrt in Folge brachte Fußball-Verbandsligist Polizei-SV Union Neumünster keine Punkte mit. Bei der Husumer SV, die nun seit vier Partien in Folge ungeschlagen ist, gab es für die Mannschaft von Trainer Peter Trottenberg eine 1:3 (1:1)- Niederlage.
"Der Sieg für Husum geht zwar in Ordnung, es war aber mehr drin", ärgerte sich Trottenberg nach Spielschluss. Der Coach hatte zuvor für eine Premiere gesorgt. Erstmals bot er die beiden Brüder Kay und Tim Valentin als Manndecker auf, die ihre Aufgaben zur vollen Zufriedenheit lösten, wobei Kay Valentin sich mit dem wieselflinken Gerrit Müller rassige Zweikämpfe lieferte, während Tim Valentin Husums Martin Herpel nicht zur Entfaltung kommen ließ. Die Gegentore fielen dabei in die Kategorie "absolut vermeidbar". "Lachhafte Situation", kommentierte Trottenberg eine Szene, die den Unparteiische Stefan Pohlmann veranlasste, Freistoß zu geben. Von der Strafraumsgrenze gelang Mario Albertsen, wie schon in der Partie gegen den VfR II vor einer Woche, das 1:0 (25.). Die Husumer hatten zwar vor und auch nach dem Führungstor mehr vom Spiel, bescherten aber PSV-Keeper Dennis Rohleder weitestgehend einen ruhigen Nachmittag. Dass auch sein Gegenüber André Teubler fast nichts zu tun hatte, lässt auf einen müden Frühlingskick schließen, der kurz vor der Pause noch einmal spannend wurde. Nach einem langen Abschlag von Rohleder hatte die Deckungsreihe der Einheimischen eigentlich schon alles unter Kontrolle, ehe der quirlige Alban Beha vehement nachsetzte, und sein Gegenspieler Marcell Voß beim Versuch, entscheidend zu klären, einen herrlichen Lupfer über Teubler hinweg zu Stande brachte - 1:1 (40.).
Kurz nach dem Seitenwechsel folgte dann aber die Ernüchterung: Wieder verhängte Pohlmann einen fragwürdigen Freistoß ("Den braucht man nicht zu geben." - O-Ton Trottenberg), und Sascha Rettkowski markierte per Kopfstoß das 2:1 (47.). "Ich spreche das vor dem Spiel noch mehrfach an", verwies der Trainer auf die bekannte Kopfballstärke Rettkowskis, der auch schon beim VfR II mit der Stirn traf.
Fortan waren die Gastgeber torgefährlich, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen. Beim PSV war hingegen wenig los. "Was das Spielerische nach vorne betrifft, kam bei uns zu wenig", meinte Trottenberg. Und wenn dann mal etwas kam, verpuffte die Gelegenheit. So wie in der 62. Minute, als die "Ordnungshüter" nach einem Rückpass einen Freistoß im Strafraum der Husumer zugesprochen bekamen, diesen aber nicht in Zählbares ummünzten. Besser machte es Müller. Der entwischte Kay Valentin einmal und zeichnete für das 3:1 verantwortlich (65.), nachdem zuvor zu allem Überfluss noch Kay Reining der Ball über den Scheitel gerutscht war und Müller nur noch einschieben musste.
"Ich will nicht hinterherweinen. In der Defensive haben wir gut gestanden, die Tore nur nach Standards bekommen", resümierte Trottenberg.
04. April 2005 · Holsteinischer Courier

Noch eine Rechnung offen mit dem PSV

Der Anfang mit sieben Punkten aus drei Spielen ist gemacht. Jetzt will die Husumer SV ihre Erfolgsserie in der Fußball-Verbandsliga heute (15 Uhr) mit einer soliden Abwehrleistung gegen den PSV Neumünster weiter ausbauen.
In noch höhere Tabellenregionen wollen die Husumer Marcell Voß (l.) und Mario Albersten vorstoßen.
Husum (hol) – Der Neustart der Husumer SV nach der langen Winterpause in der Fußball-Verbandsliga verdient das Prädikat "sehr gelungen". Ein 0:0 beim Spitzenteam Strand 08, ein 5:0 beim VfR Neumünster II und ein 2:0 gegen den Oldenburger SV - "es ist ganz gut angelaufen", sagt ein zufriedener Trainer Hans-Peter Hansen zu den sieben Punkten aus drei Spielen. Zumal seine Defensive nicht ein einziges Gegentor während der ersten 270 Spielminuten im neuen Jahr zugelassen hat.
Die Husumer Hintermannschaft soll nun heute (15 Uhr) im Heimspiel gegen den PSV Neumünster erneut die Grundlage für den angestrebten "Dreier" legen. "Das Abwehrverhalten ist momentan ganz in Ordnung", berichtet Hansen, der sich sehr erfreut zeigte über die Tatsache, dass seine Defensiv-Abteilung sich auch in die Offensive einschaltet und dort Akzente setzt. Allen voran Sascha Rettkowski, der in den beiden vergangenen Spielen jeweils die Husumer 1:0-Führung besorgte.
Zwar können die Platzherren derzeit personell nicht aus dem Vollen schöpfen, doch aus der ersten "Elf" wird heute beim Gastgeber niemand fehlen. "Wir wollen uns dem Wetter anpassen und uns ebenfalls von einer guten Seite zeigen ", lautet die Maßgabe des HSV-Trainers.
Ganz so eitler Sonnenschein herrscht beim Gast aus der Schwalestadt keinesfalls. Mit lediglich 18 Punkten rangiert der Tabellendrittletzte auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist jedoch noch in Sicht. "Die Husumer stehen jenseits von Gut und Böse und werden befreit aufspielen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen", meint PSV-Trainer Peter Trottenberg, der auf den gleichen Kampfgeist seiner Elf wie im dramatischen Hinspiel - das 1:1 für die Stormstädter fiel erst in der 89. Minute - hofft. Sein Kollege Hans-Peter Hansen erinnert sich nicht allzu gerne an diese Partie: "Das war kein gutes Spiel."
Das soll sich heute im Friesenstadion nicht wiederholen. "Die drei Punkte sollen in Husum bleiben. Wir werden den PSV aber nicht unterschätzen", meint Ligaobmann Reinhard Grünhoff. "Im Hinspiel haben wir Glück gehabt, Neumünster war klar besser. Und der PSV hat auswärts schon große Erfolge gefeiert." Recht hat er, holten die "Polizisten" in der Fremde zwölf ihrer insgesamt 18 Punkte. Dennoch haut Gästetrainer Trottenberg nicht auf die "Tonne": "Ein Punkt wäre schon ein Erfolg."
02. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV peilt in Husum einen Zähler an

Manager Lenschau sieht bei Kickern aus der Geerdtsstraße Moral noch intakt
Neumünster/Husum (mam) – Nach den beiden Osterspieltagen geht es für die Neumünsteraner Fußball-Verbandsligisten ganz normal weiter. Heute (Anstoß, 15 Uhr) empfängt der VfR II die Mannschaft von RW Moisling, und der Polizei-SV Union muss zur Husumer SV.
Husum - PSV
Für den Polizei-SV Union ist die Partie in Husum eine ganz normale, auch für PSV-Coach Peter Trottenberg scheint die Begegnung ein Spiel wie jedes andere zu sein. Doch moralisch gesehen schließt sich ein Kreis. Denn am 16. Oktober vergangenen Jahres holten die PSV-Kicker beim 1:1 gegen Husum den ersten Punkt – zuvor hagelte es drei Niederlagen – unter der Regie des damaligen Neutrainers, was eine kleine Serie auslöste. Aus den folgenden vier Spielen gab es drei Siege, und der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wurde hergestellt. Die Situation heute ist fast vergleichbar mit der vom Oktober. Zwei Zähler beträgt der Rückstand auf den TSV Bordesholm (20 Punkte), der den momentan sicheren 14. Tabellenplatz einnimmt. Das rettende Ufer ist jedenfalls noch in Sicht. Bei den Nordfriesen, damals noch Tabellenzweiter, hat sich die Lage völlig geändert. Unnötige Niederlagen führten zum Abrutschen auf Rang 7 (35 Zähler). "Die Husumer stehen jenseits von gut und böse und werden befreit aufspielen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen", meint Trottenberg, der auf den gleichen Kampfgeist seiner Elf wie im dramatischen Hinspiel – das 1:1 für die Nordlichter fiel erst in der 89. Minute, Alexander Orff und Muhammed Yildirim sahen noch die "Ampelkarte" – hofft. "Die drei Punkte sollen in Husum bleiben. Wir werden den PSV aber nicht unterschätzen. Im Hinspiel haben wir Glück gehabt, Neumünster war klar besser und hat auswärts schon große Erfolge gefeiert", meint Reinhard Grünhoff, Ligaobmann bei Husum. Recht hat er, holte der PSV in der Fremde doch schon zwölf der insgesamt 18 Punkte. Doch die Platzherren sammelten über Ostern sechs Zähler, sammelten also Selbstvertrauen. Deswegen wäre Trottenberg schon mit einem Remis zufrieden: "Ein Punkt wäre schon ein Erfolg."
PSV: Rohleder – Reining – K. Valentin, Yildirim (?/Knöchelverletzung) – Böttiger, Bente, Althaus, T. Valentin, Schwiderski – Eggers, Beha. Reserve: Cohrt – Nützel, Sahin, Schmidt, Bertermann, Bülck (?/Halswirbelverletzung), Yagmur, Orff (?/muskuläre Probleme). Es fehlt: Schütt (Muskelprobleme). Hinspiel: 1:1. Courier-Tipp: 1:1.
02. April 2005 · Holsteinischer Courier

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom PSV Neumünster,

Ihnen allen ein ganz herzliches "Hallo" im Friesenstadion zum zehnten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsliga-Saison 2004/2005.

Sechs Punkte, sieben Tore und keinen Gegentreffer – das vergangene Osterwochenende mit den beiden Nachholpartien beim VfR Neumünster II (5:0) und zu Hause gegen den Oldenburger SV (2:0) verlief für das Team von Hans-Peter Hansen äußerst erfolgreich. Ein wenig schade war es da natürlich, dass sich auch die in der Tabelle vor uns platzierten Mannschaften keine Blöße gaben und ihre eigenen Begegnungen ausnahmslos gewannen. Somit stehen wir aktuell weiterhin auf Rang sieben.

Heute tritt der PSV Neumünster zum Kräftemessen im Friesenstadion an. Die "Polizisten" rangieren derzeit auf dem 16. Platz, was am Saisonende den Abstieg in die Bezirksoberliga bedeuten würde. Diesen bitteren Gang wollen die Jungs von Trainer Peter Trottenberg natürlich mit aller Kraft vermeiden. Zu welchen Leistungen der PSV an guten Tagen fähig ist, haben die drei führenden Teams der Liga in der Hinrunde erfahren müssen: Strand (3:0) und Itzehoe (1:0) wurden sogar auswärts bezwungen, im Heimspiel gegen Henstedt-Rhen hieß es am Ende 3:3. Auch unsere Erinnerungen an das Hinspiel sind nicht besonders positiv: Nur durch einen von Mario Albertsen verwandelten Foulelfmeter in der 88. Minute kamen wir gegen unsere heutigen Gäste gerade eben noch zu einem äußerst schmeichelhaften Punktgewinn.

Unser Team ist also gewarnt und wird sich deshalb vom momentanen Tabellenrang des PSV ganz sicher nicht blenden lassen. Die Aufgabe ist schwer.

Unterstützen Sie die Mannschaft dabei, ihren guten Lauf fortzusetzen und mit einem Erfolg weiterhin auf Tuchfühlung zu den oberen Tabellenregionen zu bleiben. Wir haben immerhin noch 14 Spiele bis zum Saisonende, da kann noch einiges gehen!

Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 2503 Husum
Redaktionsteam: Rolf von Bartikowski, Petra Christiansen, Norman, Daus, Jan Deckmann, Bernd "Carly" Gabriel, Bernd Hulin, Lars-Oliver Reichard, Sven Weißhaar
Koordination & Anzeigen: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 82703
eMail: info@husumersv.de
Produktion: SPRINT DRUCKSERVICE GMBH, Husumer Straße 27, 25866 Rosendahl
Sie haben eine Anregung oder einen Beitrag zum STADION-ECHO? Sie möchten Ihre Meinung äußern oder eine Anzeige schalten? Wir freuen uns darüber! Bitte nehmen Sie Kontakt mit Sven Weißhaar auf.

DIE TEAMKADER

RÜCKBLENDE

Die Null muss stehen: Die Defensivabteilung um Ingo Cornils (am Ball) und Christian Herpel (im Hintergrund) präsentierte sich in den letzten drei Partien gegen Strand, VfR II und Oldenburg absolut sattelfest und ließ kein einziges Gegentor zu.

Szene aus dem Spiel NTSV Strand 08 – Husumer SV 0:0 (Rückrunde Saison 2004/05)

ERGEBNISSE & TERMINE VERBANDSLIGA-TEAM

Tag Datum Zeit Begegnung Rück Hin
Freitag 13.08.04 18:45 Heider SV - Husumer SV   0:2
Samstag 21.08.04 15:00 Husumer SV - TSV Plön   1:1
Sonntag 29.08.04 15:00 TSV Bargteheide - Husumer SV   0:2
Samstag 04.09.04 15:00 Husumer SV - FC Sörup-Sterup   5:1
Samstag 18.09.04 15:00 Kilia Kiel - Husumer SV   3:0
Samstag 25.09.04 15:00 Husumer SV - SV Henstedt-Rhen   2:4
Sonntag 03.10.04 15:00 Rot-Weiß Moisling - Husumer SV   2:3
Samstag 09.10.04 15:00 Husumer SV - BSC Brunsbüttel   6:0
Samstag 16.10.04 15:00 PSV Neumünster - Husumer SV   1:1
Husumer SV - NTSV Strand 08 0:0 0:2
Sonntag 31.10.04 14:00 SV Eichede - Husumer SV   1:1
Samstag 06.11.04 14:00 Husumer SV - TSV Bordesholm   3:1
Samstag 13.11.04 14:00 TSV Kropp - Husumer SV   4:0
Samstag 20.11.04 14:00 Husumer SV - Flensburg 08   Ausfall
Husumer SV - Oldenburger SV 2:0 4:2
Husumer SV - Itzehoer SV 0:1 0:0
Husumer SV - VfR Neumünster II 5:0 1:0

Der Verbandliga-Spielplan des Wochenendes

alle Begegnungen am Samstag

Freitag Samstag Sonntag
  TSV Bordesholm - Oldenburger SV Flensburg 08 - NTSV Strand 08
  Husumer SV - PSV Neumünster TSV Bargteheide - FC Sörup-St.
  TSV Kropp - SV Eichede Heider SV - SV Henstedt-Rhen
  TSV Plön - Kilia Kiel Itzehoer SV - BSC Brunsbüttel
  VfR NMS II - RW Moisling  

ERGEBNISSE & TERMINE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Rück Hin
Husumer SV II - TSV Lindewitt 2:0 2:1
Samstag 21.08.04 15:00 SV Enge-Sande - Husumer SV II   2:3
Sonntag 29.08.04 14:30 Husumer SV II - FC Tarp Oversee   0:1
Sonntag 04.09.04 15:00 TSB Flensburg - Husumer SV II   5:1
Sonntag 19.09.04 14:30 Husumer SV II - ETSV Weiche   5:2
Sonntag 26.09.04 14:00 FC Langenhorn - Husumer SV II   2:1
Sonntag 03.10.04 14:30 Husumer SV II - TSV Nordmark Satr.   3:0
Sonntag 10.10.04 15:00 Schleswig 06 - Husumer SV II   Abbr.
Sonntag 17.10.04 14:30 Husumer SV II - Tönninger SV   2:0
Husumer SV II - Bredstedter TSV 2:2 2:2
Sonntag 31.10.04 14:00 Husumer SV II - VfR Schleswig   1:3
Husumer SV II - DGF Flensborg 1:2 4:0
Husumer SV II - SV Frisia 03 R-L 0:4 3:0
Sonntag 21.11.04 14:00 SV Dörpum - Husumer SV II 1:0  
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 3:2

AKTUELLE VRBANDSLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. NTSV Strand 08 22 14 5 3 48:17 31 47
2. Itzehoer SV 22 12 9 1 45:18 27 45
3. SV Henstedt-Rhen 21 11 7 3 61:26 35 40
4. Rot-Weiß Moisling 21 11 5 5 48:28 20 38
5. SV Eichede 20 11 5 4 36:25 11 38
6. TSV Kropp 19 11 4 4 51:24 27 37
7. Husumer SV 20 10 5 5 38:23 15 35
8. Kilia Kiel 19 10 1 8 48:34 14 31
9. VfR Neumünster II 20 9 2 9 29:41 -12 29
10. Flensburg 08 19 7 5 7 28:27 1 26
11. TSV Plön 21 8 2 11 32:41 -9 26
12. Heider SV 20 6 6 8 20:24 -4 24
13. TSV Bargteheide 20 5 7 8 28:32 -4 22
14. TSV Bordesholm 20 5 5 10 34:42 -8 20
15. Oldenburger SV 21 5 5 11 29:37 -8 20
16. PSV Neumünster 20 5 3 12 27:50 -23 18
17. BSC Brunsbüttel 21 4 0 17 25:74 -49 12
18. FC Sörup-Sterup 22 2 0 20 29:93 -64 6

AKTUELLE BEZIRKSOBERLIGA-TABELLE

Pl. Verein Sp. g u v Tore Diff. Pkt
1. TSB Flensburg 19 12 5 2 48:24 24 41
2. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 20 12 3 5 56:37 19 39
3. VfR Schleswig 19 9 5 5 47:32 15 32
4. SV Dörpum 19 9 5 5 39:32 7 32
5. FC Langenhorn 19 9 4 6 50:34 16 31
6. FC Tarp-Oeversee 19 10 1 8 40:30 10 31
7. Husumer SV II 19 9 3 7 36:30 6 30
8. TSV Nordmark Satrup 21 9 3 9 39:40 -1 30
9. Bredstedter TSV 21 8 6 7 30:35 -5 30
10. Tönninger SV 21 9 2 10 32:39 -7 29
11. Flensburg 08 II 21 7 5 9 34:43 -9 26
12. SV Enge-Sande 20 8 1 11 40:45 -5 25
13. ETSV Weiche Flensburg 20 7 3 10 37:46 -9 24
14. Schleswig 06 19 6 3 10 32:40 -8 21
15. TSV Lindewitt 21 5 3 13 26:46 -20 18
16. DGF Flensborg 18 2 2 14 21:54 -33 8

RÜCKSCHAU

NTSV Strand 08 – Husumer SV 0:0

Eine achtbare Leistung zeigte unsere Elf beim Aufstiegskandidaten Strand 08, mit ein wenig mehr Cleverness im Angriff wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Beiden Mannschaften war die lange Wettkampfpause deutlich anzumerken. Strand zeigte für eine Spitzenmannschaft zu wenig, Torchancen waren während der gesamten Spielzeit überhaupt nicht vorhanden – das spricht natürlich auch für das gute Abwehrverhalten unserer Mannschaft. Bereits nach fünf Minuten hatte Michael Petersen die Führungschance, scheiterte aber an Torhüter Wilde. Weitere klare Chancen durch Marcell Voß (34./Kopfball), Michael Petersen (38.) und Sascha Rettkowski (43.) blieben ungenutzt. Auch im zweiten Durchgang nur Torchancen auf Husumer Seite: Erion Alla hätte alles klar machen können, doch Wilde nahm ihm den Ball bei seinem Alleingang noch vom Fuß (68.). Schade, denn eine Überraschung war durchaus drin!

VfR Neumünster II – Husumer SV 0:5 (0:2)

Einen auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg landete unsere Elf in Neumünster und war dabei dem Gastgeber in allen Belangen deutlich überlegen. Selbst mit dem Ergebnis waren die Holsteiner noch gut bedient, denn eine Reihe hochkarätiger Torchancen wurde noch ausgelassen. Pechvogel an diesem Nachmittag war eindeutig Gerrit Müller, der allein dreimal völlig frei den Ball nicht unterbringen konnte. Nach gut zwanzig Minuten hatte die Elf das Spiel im Griff. Michael Petersen hatte schon den Torjubel auf den Lippen (31.), doch sein Heber wurde noch von der Linie geschlagen. Dann schlug die Geburtsstunde unseres "neuen Torjägers" Sascha Rettkowski. Seine Torgefährlichkeit hatte er ja schon in Strand angedeutet, in der 31. Minute versenkte er das Leder per Kopf nach einer Ecke unhaltbar zum 1:0. Bereits zwei Minuten später die beruhigende 2:0 Pausenführung durch Michael Petersen. Nachdem Mario Albertsen und Gerrit Müller klare Chancen ausließen, sorgte Christian Herpel mit einem Traumtor das 3:0 (79./Freistoß). Durch Tore von Markus Rüsch (81.) und Mario Albertsen (84./Freistoß) wurde ein klarer 5:0 Auswärtssieg sicher gestellt.

Husumer SV – Oldenburger SV 2:0 (0:0)

346 Zuschauer sahen den zweiten Sieg über Ostern, der zwar etwas glücklich aber keineswegs unverdient errungen wurde. Es lief nicht viel zusammen im Spielaufbau bei der HSV, aber unsere Defensivabteilung hatte den Gegner jederzeit im Griff. Torchancen des OSV waren so gut wie nicht vorhanden. Pech klebte unserem Angriff in der ersten Halbzeit an den Stiefeln: Martin Herpels Schuss wurde noch von der Torlinie geschlagen (7.), Michael Petersen scheiterte zweimal nur knapp (24./32. Pfosten). Gut, daß wir uns auf unseren "Goalgetter" Sascha Rettkowski verlassen können: In der 75. Minute setzte er zu einem wuchtigen Kopfball an, der unhaltbar einschlug. Die Entscheidung drei Minuten vor dem Ende. Herrlich von Michael Petersen freigespielt gelang Gerrit Müller das 2:0.

Bernd Hulin

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

27. ST 09.04.05 BSC Brunsbüttel Husumer SV 0:0

Husum ohne klare Linie!

09.04.2004

BSC Brunsbüttel - Husumer SV

0 : 0


Nach dem klaren 6:0-Hinspielergebnis hatten die Husumer Anhänger sicherlich mehr erwartet als dieses am Ende enttäuschende 0:0. Doch die Gastgeber verdienten sich schließlich den Punkt. Die Nordfriesen waren zwar ständig bemüht, ein Tor zu erzielen, agierten jedoch ziemlich kopflos gegen einen sehr defensiv ausgerichteten Gegner. Immer wieder scheiterten die Gäste am Abwehrbollwerk des BSC, der mit etwas Glück und Geschick das Spiel überstand.

»Ein wirkliches Fußballspiel haben wir heute nicht zustande bekommen«, zeigte sich Trainer Hansen nach dem Spiel doch ziemlich enttäuscht. BSC-Coach Paltian sah einen verdienten Punktgewinn seiner Elf: »Wir haben toll gekämpft und uns diesen Punkt verdient.«

In einer mäßigen ersten Halbzeit konnte allein Erion Alla einige Akzente setzen, die Abwehr der Gastgeber hatte immer wieder Probleme mit dem wendigen HSV-Akteur: In der 17. Minute spielte er Björn Fleige frei, der aber vorbei zielte. Acht Minuten später wirbelte er die Abwehr des BSC durcheinander, sein Ball verfehlte jedoch das Gehäuse knapp. Auch in der 33. Minute war Alla beteiligt. Nachdem Gerrit Müller noch am Keeper gescheitert war, konnte auch der Mittelfeldakteur nicht vollenden.

Zwar konnten sich die Husumer auch im zweiten Durchgang Chancen herausarbeiten, doch entweder rettete Torhüter Borchers oder die Stormstädter vergaben unkonzentriert. Gerrit Müller wäre in der 57. Minute beinahe der erlösende Treffer gelungen. Björn Fleige hatte klug mit dem Kopf verlängert, doch zwei Meter vor dem Tor versprang Müller der Ball. Alla (60.), Christian Herpel (66.), Carsten Groth (68.) und Gerrit Müller (73.) konnten weitere Möglichkeiten nicht nutzen. Das erlösenden Tor wollte einfach nicht fallen. In der 82. Minute verhallte der Jubel der Husumer Fans, denn der Unparteiische gab ein Tor von Marcus Rüsch nicht, ein Foulspiel soll im Spiel gewesen sein - zuvor scheiterte Fleige an Torhüter Borchers. Auch in der Schlussminute kein Glück für die HSV, Schüsse von Voss und Müller wurden von der BSC-Abwehr noch von der Torlinie geschlagen.

Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Borchers, Börensen / C. Herpel  
Ecken: 2 : 12
Chancen: - : 13
Zuschauer: 356
Schiedsrichter: Mario Luck (SV Neukirchen)
Karten: Rohwedder (9.), Böttger (30.), Conson (41.), Gehrts (47.) / Müller (57.), Alla (78.), Cornils (78.) - alle ; Rohwedder (65.)
Aufstellung:

Borchers - Börensen - Ehlers, Köhn, Conson, Böttger, Sawatzki (78. Voss) - Rohwedder, Stahmer, Gehrts - Junge (84. Alisch).

Teubler - Cornils - Voss, Rettkowski - L. Jensen (46. S. Jensen), M. Albertsen (78. Strehlow), Alla, Groth (72. M. Rüsch), C. Herpel - Fleige, Müller.

Hi 19.04.2005
Husum rannte sich am Bollwerk fest
Enttäuschender Ausflug an die Unterelbe: 0:0 in Brunsbüttel
Verbandsliga-Übersicht
Es wird oben immer enger: Mit dem 4:3-Sieg in letzter Minute beim Tabellenführer Strand 08 hat sich der TSV Kropp wieder im Titelrennen zurückgemeldet. Fünf Punkte Rückstand und zwei Spiele weiniger - da geht doch noch was. Mit im Rennen auch wieder RW Moisling, das mit einem 2:1 gegen den Zweiten Itzehoer SV den Rückstand auf die Spitze auf vier Zähler verkürzte. Ins gesicherte Mittelfeld hat sich mittlerweile Flensburg 08 (2:0 beim PSV Neumünster) abgesetzt. Absetzten in die Bezirksliga wird sich der FC Sörup-Sterup. Das Schlusslicht verlor „unerklärlicherweise“ 0:1 gegen den TSV Plön. Mit absteigen wird wohl auch der BSC Brunsbüttel trotz des unerwarteten Punkts (0:0) beim SV Eichede.
Brunsbüttel (Gert Reese) – Fußballspiele, die torlos enden, müssen nicht unbedingt fade gewesen sein. Das 0:0 zwischen dem BSC Brunsbüttel und der Husumer SV allerdings war es. Lediglich am Ende der Partie erzeugten die Stormstädter am Nord-Ostsee-Kanal jenen Druck, mit dem das massive Abwehrbollwerk der Dithmarscher zu knacken gewesen wäre. Aber der designierte Absteiger überstand diese Phase mit Glück und Torwartgeschick. "Wir sind nicht in ein wirkliches Fußballspiel hineingekommen", kommentierte nach Spielschluss SV-Trainer Hans-Peter Hansen diesen enttäuschenden Ausflug an die Unterelbe.
Namentlich im ersten Durchgang brachten die Husumer wenig zu Stande gegen die ganz auf Abwehr "gestylten" Gastgeber. Einzig Erion Alla hatte hin und wieder eine Idee, die den BSC in Verlegenheit brachte. Aber das Tor, das der virtuose Husumer sich für diesen Tag vorgenommen hatte, wollte auch ihm nicht gelingen. In der 27. Minute war er ganz dicht dran. Sein fulminanter Schuss strich nur knapp über den Torbalken. Ein Treffer in dieser einseitigen Halbzeit hätte die HSV wohl weit nach vorn gebracht. Denn die Erfahrung dieser Saison lehrt, dass der BSC ganz schnell die Flügel hängen lässt, wenn er in Rückstand gerät. So aber hielten die Schleusenstädter ihre Spannkraft. Chancen hatten die Stormstädter auch in zweiten Abschnitt. Zum Beispiel Gerrit Müller, der in der 60. Minute mit einer Fleige-Vorlage allein in Richtung BSC-Gehäuse zog, von seinem Bewacher Sören Ehlers aber im letzten Moment gebremst wurde. Das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Jubel gab es auch nicht, als Björn Fleige zunächst die Latte und Marcus Rüsch nachsetzend ins Tor traf. Der Unparteiische hatte zuvor ein Foul des Einwechselspielers gesehen.
11. April 2005 · Flensburger Tageblatt

"Format und Konzentration"

Verbandsliga: Husumer Fußballer favorisiert beim Gastspiel in Brunsbüttel
Husum (Gert Reese) – Drei Siege und ein Remis - die Husumer SV hat wieder eine rosarote Perspektive in der Fußball-Verbandsliga. Nach dem Vorpreschen der Mannschaft in das obere Drittel der Tabelle könnte sie jetzt auch in die Spitzenabteilung aufrücken. Ein Husumer Fischhändler, der mit der SV ziemlich gut vertraut ist, aber namentlich nicht genannt sein will, prophezeit dem Team zum Saisonende sogar ganz Großes: "Die laufen noch als Erste ein."
Bei allem Respekt vor dem Gegner - etwas anderes als einen Sieg am Sonnabend (15 Uhr) beim BSC Brunsbüttel dürften die Nordfriesen nicht "auf dem Zettel" haben. Die Schleusenstädter haben zwar zuletzt beim Itzehoer SV (1:3) eine passable Vorstellung abgeliefert, werden als derzeit Vorletzte (12 Punkte) dem Abstieg aber kaum noch entrinnen können. Das sieht auch Andreas Paltian (41) so, der im vergangenen Sommer das Traineramt beim Aufsteiger übernahm. "Unsere Hoffnung, um einen rettenden Platz mitzuspielen, ist nicht aufgegangen", sagt der Mann, der einst für den TSV Büsum in der Verbandsliga spielte. Die "dünne Bank" nennt Paltian als Hauptdefizit seines Vereins. "Wenn bei uns mal jemand ausfällt, gibt es keinen Ersatz, dann wird es haarig", sagt der BSC-Coach.
Auch am Sonnabend müssen die Brunsbüttler auf einige ihrer Besten verzichten. Manndecker Martin Donner, der vermutlich zum TSB Flensburg wechseln wird, ist krank, und Gigi Enache, der rumänische Junioren-Nationalspieler, weilt in der Heimat. Zudem hat Marc Böttcher, die Seele des BSC-Spiels, Probleme mit der Achilles-Sehne und in dieser Woche nicht trainiert. Keine guten Voraussetzungen also bei den Kanalstädtern, um für die im Hinspiel erlittene 0:6-Niederlage Revanche zu nehmen.
Ein "breiter Kader" und die vorzügliche Integrationsbereitschaft derer, die nicht unbedingt zur ersten Wahl gehören, das scheint das Pfund zu sein, mit dem die Husumer SV im letzten Drittel der Saison wuchern kann. "Die, die auf dem Platz waren, haben sich bewährt", sagt denn auch Trainer Hans-Peter Hansen bezüglich der jüngsten Erfolgsperiode. Dass dabei die Heimspiele nicht unbedingt Eleganz aufwiesen, weiß auch der Husumer Trainer. Aber er freut sich darüber, dass seine Akteure auch diese Spiele "ganz konzentriert" abgewickelt und schließlich gewonnen haben. "Format und Konzentration", das sind denn auch die Qualitätsmerkmale, die Hansen für die Partie in Brunsbüttel anmahnt.
08. April 2005 · sh:z-Nordfriesland-Sport
14. ST 12.04.05 Husumer SV Flensburg 08 2:1

Verdienter Husumer Sieg im Nordderby!

12.04.2005

  Husumer SV - Flensburg 08

2 : 1 (1:0)


Ein kurzweiliges und unterhaltsames Nordderby bekamen leider nur 330 Zuschauer im Nachholspiel am Dienstagsabend zu sehen. Als verdienter Sieger ging dabei die Husumer SV vom Platz und sicherte sich drei wichtige Punkte gegen den alten Rivalen aus der Fördestadt. »Das war eine erfreuliche Leistung meiner Elf und eine spielerische Verbesserung gegenüber der Partie beim BSC Brunsbüttel«, freute sich Husums Trainer Hans-Peter Hansen sichtlich. Flensburgs Co-Trainer Stefan Langeloh konnte den Erfolg der Husumer nicht widerlegen: »Richtig torgefährlich sind wir ja nicht geworden.«

In einem ansehnlichen Verbandsligaspiel waren die Hausherren über weite Strecken einfach bissiger und übernahmen das Zepter gegen weitgehend ungefährliche Gäste. Es dauerte schließlich über ein halbe Stunde bis 08 einmal gefährlich auf das Husumer Tor schoss. Doch die Husumer konnten gute dreißig Minuten nur zu einem Tor nutzen: In der 20. Spielminute setzte sich Carsten Groth auf der rechten Seite durch, Björn Fleiges´ Kopfball wurde von Torhüter Behrensen noch abgewehrt - Martin Herpel brauchte aus neun Metern nur noch einzudrücken. Immer wieder gab es gekonnte Aktionen über die rechte Husumer Seite, Ideengeber immer wieder Erion Alla und Carsten Groth. Nachdem Sascha Retkowski (Kopfball/25.) und Groth (29.) gescheitert waren, zielte Jürgensen auf der Gegenseite viel zu ungenau (32.). Nur einmal musste Torhüter Teubler in der ersten Halbzeit eingreifen: Ein sehenswerter Seitfallzieher von Carstensen hielt der Husumer Torhüter sicher (44.).

Im zweiten Durchgang machte sich die Einwechselung von Christian Clausen bei den Gästen positiv bemerkbar, Groth wurde zunehmend in der Defensive beschäftigt. Doch die größeren Chancen nach wie vor auf Husumer Seite: Nach toller Vorarbeit von Christian Herpel scheiterte Gerrit Müller zweimal an Torhüter Behrensen, der Nachschuss von Carsten Groth traf das Tor nicht (52.). Vier Minuten später das 2:0 für die Hausherren. Eine Flanke von Björn Fleige lenkte Johannsen an den eigenen Pfosten, Gerrit Müller staubte trocken ab. Die Flensburger Antwort kam postwendend, nach einer Flanke von Schmidt trifft Clausen volley ins Husumer Tor (58.). In der 74. Minute die letzte große Möglichkeit der Nordfriesen: Gerrit Müller setzte zu einem sehenswerten Fallrückzieher an, der aber über das Gestänge fliegt. Fast noch der (unverdiente) Ausgleich in der 89 Minute: Ein Lattenknaller von Schwarzwald sorgte noch einmal für Aufregung unter den Fans, änderte aber am verdienten Sieg der Husumer nichts mehr.

Tore: 1:0 M. Herpel (20.), 2:0 Müller (56.), 2:1 Clausen (58.)
Beste Spieler: Rettkowski, Cornils, Groth, C. Herpel / Peper, Sonnberg, Clausen
Ecken: 2 : 5