1. HERREN HUSUMER SV 2004/05
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 22:01

Verbandsliga Schleswig-Holstein

Hinten stehend von links: Trainer Hans-Peter Hansen, Physiotherapeut Arild Björkli, Lars Jensen, Marco Hansen, Ingo Carstensen, Carsten Groth, Marcell Voß, André Schyma, Sascha Rettkowski, Mario Albertsen, Gunnar Clausen, Michael Petersen, Jakob Strehlow, Udo Matthiesen, 2. Vorsitzender Rolf von Bartikowski, Betreuer Martin Dohrn Vorne kniend von links: Martin Herpel, Lars Hermann, Christian Herpel, Gerrit Müller, Momme Reinhold, Thomas Widder, André Teubler, Erion Alla, Ingo Cornils, Ilhan Alim, Sascha Albertsen Es fehlen auf dem Photo: Björn Fleige, René Marohn, Obmann Reinhard Grünhoff, Torwarttrainer Frank Hansen

NEUZUGÄNGE 2004/05

Von links: Lars Jensen (Holstein Kiel A-Jugend), Ingo Carstensen (Heider SV),
Michael Petersen (DGF Flensburg A-Jugend), Sascha Albertsen (SZ Arlewatt)
und Udo Matthiesen (SZ Arlewatt)

Es fehlen: Marco Hansen (Husumer SV II) und Martin Herpel (Rödemisser SV)

Das Team 2004/2005 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Teubler, André 21.04.1972 1995 Husumer SV II
Widder, Thomas 03.08.1984 2002 eigene A-Jugend
Abwehr Albertsen, Sascha 02.09.1980 2004 SZ Arlewatt
Herpel, Christian 25.06.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Jensen, Lars 04.03.1985 2004 Holstein Kiel A-Jugend
Marohn, René 05.03.1982 2003 Heider SV, Hamburger SV A-Jugend
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Schulte, Dennis 31.05.1983 1994 eigene A-Jugend
Schyma, André 03.04.1974 2002 TSB Flensburg, SV Frisia 03 Risum-Lindholm
Voß, Marcell 22.02.1982 2003 Heider SV
Mittelfeld Albertsen, Mario 13.05.1978 2003 BW Löwenstedt
Alla, Erion 30.06.1981 2001 Heider SV, Husumer SV Jugend
Carstensen, Ingo 05.03.1983 2004 Heider SV
Clausen, Gunnar 18.12.1979 2003 Bredstedter TSV
Cornils, Ingo 04.05.1976 2000 SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Sv Enge-Sande
Groth, Carsten 04.11.1972 2001 Heider SV
Petersen, Michael 25.04.1986 2004 DGF Flensburg A-Jugend
Strehlow, Jakob 17.06.1984 2003 DGF Flensburg A-Jugend
Angriff Fleige, Björn 16.06.1972 1994 Rödemisser SV
  Hansen, Marco 25.05.1977 2001 TSV Rantrum, Husumer SV II
  Hermann, Lars 09.12.1979 2003 Bredstedter TSV
  Herpel, Martin 25.06.1983 2004 Rödemisser SV, Husumer SV
  Matthiesen, Udo 01.07.1973 2004 SZ Arlewatt
  Müller, Gerrit 12.02.1974 1995 Rödemisser SV
Trainer Hansen, Hans-Peter 30.03.1951 1994 Trainer Husumer SV II
Stab

Trainer

Fußball-Obmann

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Torwart-Trainer

Fanbeauftragter

Hans-Peter Hansen

Reinhard Grünhoff

Martin Dohrn

Bernd Friedrichsen

Frank Hansen

Lars-Oliver Reichard

 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Jugend-Obmann

Schriftführer

Rolf von Bartikowski Jan Deckmann Helge Pauls Anton Christiansen Helge Pauls

Sven Weißhaar

(Hier geht's per Klick zur Pressemappa)

Spielplan 2004/05 - Verbandsliga Schleswig-Holstein
Test 13.07.04 Husumer SV BW Friedrichstadt 9:0
es liegt kein Spielbericht vor
Test 17.07.04 TSV Tönning Husumer SV 1:4
es liegt kein Spielbericht vor
Test 23.07.04 Husumer SV Team weiß Husumer SV Team blau 4:1
es liegt kein Spielbericht vor
Test 31.07.04 Frisia 03 Lindholm Husumer SV 1:1
es liegt kein Spielbericht vor
KP 01.08.04 TSV St. Peter-Ording Husumer SV 1:4
es liegt kein Spielbericht vor
BZP 05.08.04 Husumer SV TSV Kropp 3:5

05.08.2004 Husumer SV - TSV Kropp 3:5 (1:1)

Kropp siegte verdient!

Acht Tore sahen die 267 Zuschauer im Friesenstadion - das war dann aber schon das Positivste aus Husumer Sicht, denn die Nordfriesen fanden nie ins Spiel. Sehr bissig im Zweikampf, ein unbedingter Siegeswille und eine geschlossene Mannschaftsleistung - das zeichnete die Gäste an diesen Sommerabend aus. Die SV hingegen wirkte planlos, zudem unsicher im Abwehrverhalten mit wenig durchdachtem Aufbauspiel. Auch wenn noch einige Akteure wegen Verletzung bzw. Urlaub fehlten, so darf man sich in heimischen Gefilden nicht vorführen lassen.
Der TSV übernahm sofort die Initiative und konnte bereits nach 13 Minuten die Führung durch Gehrke erzielen, Rogge hatte die Vorarbeit geleistet. Eine Minute später stand Petersen völlig frei und hätte das zweite Tor erzielen müssen, doch sein Kopfball strich über die Latte. Nach zwanzig Minuten kamen die Hausherren etwas besser ins Spiel: Müller mit einem Heber (21.) und Alla (28.) scheiterten jedoch. Ingo Carstensen war in der 30. Minute erfolgreicher, denn sein strammer 16-Meter-Schuss klatschte vom Pfosten zum 1:1 ins Tor.
Konnten die Husumer die ersten Halbzeit noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, so brachen im zweiten Durchgang alle Dämme. Angetrieben vom überragenden Peer Rogge fielen die Tore wie am Fließband. Die Führung der Stormstädter durch Albertsen (54. - Elfmeter, Foul an Groth) egalisierte Rogge mit einem abgefälschten Schuss in der 55. Minute. Mark Böhnke (68. mit 14-Meter-Schuss), Christoph Hinrichs (73.,Kopfball nach Torwartfehler) und wieder Rogge (79.) schraubten das Ergebnis auf 2:5. Im Gefühl des sicheren Sieges ließ der TSV etwas nach. Carsten Groth nutzte dies aus und verkürzte mit einen sehenswerten Heber über Torhüter Wulff hinweg auf 3:5 (88.). Mit zwei Lattentreffern durch Rettkowski (84. Kopfball) und Albertsen (90., Fernschuss) hätten die Husumer fast noch den Ausgleich erzwungen. Doch das wäre völlig unverdient gewesen - Kropp stellte die eindeutig bessere Mannschaft an diesem Abend.

Tore: 0:1 Gehrke (13.), 1:1 Carstensen (30.), 2:1 Albertsen (Elfmeter, Foul an Groth), 2:2 Rogge (55.), 2:3 Böhnke (68.), 2:4 Hinrichs (73.), 2:5 Rogge (79.), 3:5 Groth (88.)
Zuschauer: 267
Schiedsrichter: Friedrichsen (SV Enge-Sande)
Aufstellung: Teubler - Cornils - Voß (74. Schyma), Rettkowski - C. Herpel, Carstensen, Groth, Alla (69. Petersen), M. Herpel, Hermann (46. M. Albertsen) - Müller.
Wulff - Ehrlich - Sämann, Heider - Gehrke (74. F. Rogge), P. Rogge, Bänsch (64. Hinrichs), Henning, Petersen (64. Sabotke) - Zeidler, Böhnke.

05. August 2004 · HI

BZP 08.08.04 Flensburg 08 Husumer SV 2:0

08.08.2004 Flensburg 08 - Husumer SV 2:0 (0:0)

Auch in Flensburg nichts zu holen!

Auch das zweite Spiel um den Bezirkspokal verlor die Elf von Hans-Peter Hansen - diesmal in Flensburg mit 0:2. Damit findet das Landespokal-Halbfinale definitiv ohne die SV statt. In dieser Hitzeschlacht präsentierte sich die Flensburger Elf mit gefälligem Aufbauspiel - auch das Sturmduo Schwarzwald und Carstensen deutete seine Gefährlichkeit an. Husum zwar bemüht, doch es läuft im Moment in keinem Mannschaftsteil nach Wunsch.
Nach einer insgesamt enttäuschenden ersten Halbzeit ohne nennenswerte Tormöglichkeiten steigerten sich die Akteure nach dem Wechsel. Bereits in der 47. Minute gelang Schwarzwald per Kopf das 1:0 für die Gastgeber nach einem Freistoß aus kurzer Distanz. Die größte Ausgleichsmöglichkeit vergab der Husumer Alla in der 70. Minute, sein Schuss wurde von Spielertrainer Schmidt noch von der Torlinie geschlagen. Bereits der nächste Flensburger Angriff brachte die Entscheidung: Yildirim setzte das Leder an die Latte, der Nachschuss von Sonnberg aus zwei Metern wurde von Torhüter Teubler großartig abgewehrt - doch Torben Carstensen staubte zum 2:0 für Flensburg ab (71.). Der Anschlusstreffer gelang den Nordfriesen nicht mehr, 08 verteidigte den Vorsprung geschickt über die Zeit.
»Wir haben verdient gewonnen und gute Ansätze gezeigt«, meinte Spielertrainer Schmidt nach dem Spiel. SV-Trainer Hansen konnte mit der Leistung seiner Mannschaft natürlich nicht zufrieden sein: »Wir haben noch einige Defizite, das hat man heute deutlich gesehen.« In der Tat, die Husumer müssen sich noch gewaltig steigern um beim Punktspielstart am kommenden Wochenende nicht wieder das Nachsehen zu haben.

Tore: 1:0 Schwarzwald (47.), 2:0 Carstensen (71.)
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Schröder (Heide)
Aufstellung: Behrensen - Johannsen, Schmidt, Schulke, Lorenzen - Djebbi (58. Bosholm), Peper, Grossmann (58. Borges), Sonnberg - Carstensen, Schwarzwald (52. Yildirim).
Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - Voß, Carstensen (46. Alla), Groth, Albertsen, C. Herpel (58. M. Herpel) - Alim (58. Petersen), Müller.

10. August 2004 · HI

1. ST 13.08.04 Heider SV Husumer SV 0:2

Husum mit gelungenem Saisonauftakt!

13.08.2004

Heider SV - Husumer SV

0 : 2 (0:0)


1. Spieltag
 Heider SV
Husumer SV
 0:2
 TSV Plön
Flensburg 08 
 2:1
VfR Neumünster II 
Itzehoer SV 
 0:3
 FC Sörup-Sterup
 TSV Bordesholm
 4:5
 FC Kilia Kiel
SV Eichede 
 3:1
BSC Brunsbüttel 
Oldenburger SV 
 2:1
TSV Bargteheide 
TSV Kropp 
 0:3
SV Henst.-Rhen 
NTSV Strand 08 
 1:1
RW Moisling 
PSV Neumünster 
 2:0

Eine überzeugende Vorstellung zeigte die Husumer SV im Westküstenderby beim Heider SV zum Start in die Punktspielsaison. 350 Zuschauer sahen über weite Strecken eine einseitige Partie, denn die Gäste setzten die Dithmarscher gleich mächtig unter Druck. Bis zum Strafraum wurde gut kombiniert, der Ball lief flüssig durch die Husumer Reihen - doch Treffer wollten einfach nicht fallen. Schmerzlich wurden die verletzten Stürmer Fleige, Hansen und Matthiessen vermißt, Gerrit Müller lief zwangsweise als einzige Spitze auf. Einen Akteur bekamen die Heider nie in den Griff: Erion Alla, der eine überragende Partie hinlegte und seine Gegenspieler schier zur Verzweiflung brachte.

»Wir haben uns hier sehr gut präsentiert und sowohl kämpferisch als auch spielerisch eine Linie gefunden. Leider haben wir die vielen Torchancen nicht genutzt«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. Alfred Hussner vom Heider SV konnte diese Niederlage verschmerzen: »Der Husumer Sieg ist hochverdient, die Elf hat einfach super gespielt. Meine Spieler müssen noch gewaltig zulegen.«

Nicht wieder zu erkennen war die SV nach den verpatzten Spielen im Bezirkspokal. Mit viel Elan und Einsatzbereitschaft wurde Heide sofort in der eigenen Hälfte eingeschnürt, doch eigenes Unvermögen und Torhüter Dau verhinderten den Torerfolg. Nach sechs Minuten die erste Möglichkeit durch Marohn, der jedoch vorbeiköpfte. Weitere Chancen durch Alla (9., Kopfball), Müller (11.) und Rettkowski (26., Kopfball) wurden knapp vergeben. Die einzige Torchance des Spiels für den Heider SV konnte Garloff nicht nutzen, Teubler reagierte großartig (29.). Kurz vor der Pause hatten die zahlreichen Husumer Fans wieder den Torjubel auf den Lippen, doch Dau im Heider Tor entschärfte zwei hundertprozentige Möglichkeiten von Gerrit Müller (41./45.).

Die Führung der Stormstädter gelang erst im zweiten Spielabschnitt: Christian Herpel zog aus 15 Metern unhaltbar ab, Alla hatte den Torschützen mustergültig freigespielt (73.). Für die endgültige Entscheidung sorgte schließlich Gerrit Müller, der sich in der 88. Minute gegen die gesamte Heider Abwehr durchsetzte und Dau keine Abwehrchance mehr ließ. Großzügig vergaben die Nordfriesen weitere Gelegenheiten durch Alla (74.), Albertsen (81./83.), Alim (83.) und Groth (87.), der nur den Pfosten traf.

Fazit: Heide war mit dem 0:2 Endergebnis noch gut bedient, der Husumer Sieg hätte höher ausfallen müssen.  Tore: 0:1 C. Herpel (73.), 0:2 Müller (88.) Beste Spieler: Dau / Voß, Groth, Alla  Ecken: 4 : 10 Chancen: 1 : 15 Zuschauer: 350 Schiedsrichter: Holst (TuS Holtenau) Karten: Wichmann (51.), Holst (68.) / C. Herpel (36.) - alle Aufstellung: Dau - Sörensen - Giewat, Schwalm (79. Jöns) - Holst, Jarchow, Schulte (67. Lemke), Jensen, Schwarz (46. Parlak) - Wichmann, Garloff. Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski (67. Schyma) - C. Herpel, Carstensen (58. Alim), Groth, Hermann, Alla, Marohn (81. M. Albertsen) - Müller.
HI 13.08.2004
2. ST 21.08.04 Husumer SV TSV Plön 1:1

Vergeblich gegen Plöner Abwehrbollwerk angerannt!

21.08.2004

Husumer SV - TSV Plön

1 : 1 (1:1)


2. Spieltag
 NTSV Strand 08
RW Moisling 
2:0
TSV Kropp 
FC Sörup-Sterup 
7:0
Oldenburger SV 
VfR Neumünster II 
1:2
PSV Neumünster 
BSC Brunsbüttel 
1:2
TSV Bordelholm 
FC Kilia Kiel
2:4
 Husumer SV
TSV Plön 
1:1
 SV Eichede
SV Henst.-Rhen 
0:3
 Flensburg 08
TSV Bargteheide 
0:0
Itzehoer SV 
Heider SV 
0:0

Eine wenig überzeugende Vorstellung bot die Husumer SV den 337 Zuschauern im ersten Heimspiel der Saison und kam gegen den Klassenneuling über eine Punkteteilung nicht hinaus. Zwar diktierte das Team von Trainer Hans-Peter Hansen über neunzig Minuten eindeutig das Geschehen und erarbeitete sich diverse Torgelegenheiten, scheiterte aber letztlich an der eigenen Abschlussschwäche, der mangelnden Kreativität im Offensivspiel und der defensiv ausgerichteten Taktik der Gäste, die sich zudem auf ihren exzellenten Torwart Bethke verlassen konnten.

Bestens gelaunt präsentierte sich Plöns Trainer Ismet Nac auf den anschließenden Pressekonferenz: »Natürlich bin ich mit dem Unentschieden mehr als zufrieden. Wir haben erfolgreich dagegengehalten, waren über neuzig Minuten konditionell gut drauf, und die Hintermannschaft stand sicher. Dazu hat Henning Knoll Husums Goalgetter Gerrit Müller ziemlich aus dem Spiel genommen. Alles hat super funktioniert, aus meiner Sicht ist der Punktgewinn verdient.« Weniger positiv fiel verständlicherweise das Fazit von Husums Coach Hans-Peter Hansen aus: »Die Mannschaft hatte sich viel vorgenommen. Trotz reichlicher Chancen haben wir aber besonders in der zweiten Halbzeit fußballerisch zu wenig geboten. Wenn wir oben mitspielen wollen, müssen wir uns erheblich steigern.«

Mit Chancen von Ingo Carstensen (4. Minute) und Mario Albertsen per Kopfball (10.) starteten die Gastgeber in die Partie, beide Gelegenheiten vereitelte Torhüter Bethke jedoch souverän. Auch Carsten Groth's sehenswerte Volleyabnahme (21.) war nicht von Erfolg gekrönt, der Ball strich knapp über die Querlatte. Als die Führung der Hausherren eigentlich nur noch eine Frage der Zeit schien, erfolgte fast aus dem Nichts in der 26. Minute die kalte Dusche: Getreu dem alten Fußballer-Motto »Wenn Du nicht weißt, wohin mit dem Ball, hau ihn einfach in's Tor« zog Plöns Pascal Junge aus gut und gerne 25 Metern einfach mal ab, und zum Entsetzen der Husumer Fans senkte sich der Ball über Keeper André Teubler hinweg zum 0:1 ins Netz.

In einen Schockzustand versetzte der Rückstand die Heimmannschaft aber keineswegs. Nachdem René Marohn gerade noch abgeblockt worden war (28.), kamen die Gastgeber bereits in der 34. Minute zum Ausgleich durch Erion Alla, der nach Vorarbeit von Gerrit Müller am schnellsten reagierte und das Spielgerät aus dem Gewühl zum 1:1 in die Maschen spitzelte. Die Führung der Husumer in Durchgang eins verhinderte wieder Keeper Bethke, der sowohl René Marohn's Knaller aus der Distanz als auch den Nachschuss von Ingo Carstensen mit sehenswerten Reflexen entschärfte (40.).

Auch nach dem Wechsel Husum mit vielen Chancen zum Siegtreffer, doch Mario Albertsen (62. Kopfball drüber / 64. Schuss auf der Linie abgewehrt), Carsten Groth (69. Freistoß gehalten / 87. Freistoß knapp über das Tor), Marcell Voß (77. Distanzschuss gehalten), René Marohn (81. Freistoß gehalten) und Lars Hermann (86. aus spitzem Winkel volley verzogen) konnten den Ball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Die seltenen Gelegenheiten von Plön bei Kontern verfehlten ihr Ziel allesamt deutlich.

Fazit: Es geht viel besser, wie der überzeugende Auswärtssieg zum Saisonauftakt in Heide gezeigt hat. Tore: 0:1 Junge (26.), 1:1 Alla (34.) Beste Spieler: Groth, Schyma, Voß / Bethke, Göben Ecken: 9 : 5 Chancen: 14 : 5 Zuschauer: 337 Schiedsrichter: Oliver Schmäl (Heikendorfer SV) Karten: C. Herpel (59.), Voß (74.) / Hinrichsen (43.), Grohmann (87.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski (5. Schyma), Marohn - C. Herpel, Carstensen (56. Petersen), Groth, M. Albertsen (80. Hermann), Alla - Müller. Bethke - Grohmann - Heine (89. Aewerdieck), Gast (79. Wulff), Knoll, Sonders - Göben, Hinrichsen, Junge, Buschinski (60. T. Bertizioglu) - Bresa.
SW 22.08.2004
3. ST 29.08.04 TSV Bargteheide Husumer SV 0:2

Sieg mit Anlaufschwierigkeiten!

29.08.2004

TSV Bargteheide - Husumer SV

0 : 2 (0:2)


3. Spieltag
 FC Sörup-Sterup
Flensburg 08 
 0:5
Oldenburger SV 
PSV Neumünster 
 3:1
TSV Plön 
Itzehoer SV 
 1:4
FC Kilia Kiel 
TSV Kropp 
 3:3
 BSC Brunsbüttel
NTSV Strand 08 
 0:3
Heider SV 
VfR Neumünster II 
 1:0
TSV Bargteheide 
Husumer SV
 0:2
SV Henst.-Rhen
TSV Bordesholm 
 1:1
RW Moisling 
SV Eichede 
 1:1

Einen verdienten Auswärtssieg landete die Husumer SV beim letztjährigen Tabellenvierten der Verbandsliga in Bargteheide. Vor nur 92 Zuschauern kam unsere Elf dabei in der Anfangsphase gehörig ins Schwitzen, hatte Glück, nicht in Rückstand zu geraten. Nach dem 0:1 in der 9. Minute war der Drops jedoch gelutscht, die SV bestimmte eindeutig Ball und Gegner. Immer wieder wurden wichtige Zweikämpfe im Mittelfeld gewonnen, dem Gastgeber der Schneid abgekauft. Leider nur mit zwei Toren ging es in die Kabine, weitere Großchancen zur Resultatsverbesserung waren vorhanden.

Da die Platzherren sich auch im weiteren Spielverlauf nicht gegen die Nordfriesen durchsetzen konnten, brachte die Elf immer mehr Nickeligkeiten ins Spiel - Resultat waren einige unschöne Szenen und sechs gelbe Karten. Durch diese unnötige Hektik verflachte das Spiel im zweiten Durchgang zusehends, Husum versäumte es aber, weitere Tore zu erzielen.

»Wir haben hier den nötigen Siegeswillen gezeigt«, resümierte Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Nur in der Anfangsphase waren wir nicht gut sortiert, insgesamt haben wir nur wenige Chancen des Gegners zugelassen. Toll, hier gewonnen zu haben.« TSV-Trainer Reil konnte natürlich nicht zufrieden sein. »Nur in den ersten zehn Minuten haben wir das Spiel bestimmt, Husums Rezept ist aufgegangen. Wir haben den Faden völlig verloren und waren nicht in der Lage, das Spiel noch zu drehen.«

Die ersten Minuten des Spiels gingen klar an die Hausherren, die eindeutig das Spiel bestimmten und Husum überhaupt nicht zur Entfaltung kommen ließen. Die erste Möglichkeit vergab der TSV kläglich: In der 7. Spielminute setzte sich Acheampong auf der rechten Seite gekonnt durch, stand mutterseelenallein vor Teubler - zum Glück rettete der Torhüter großartig. Der anschließende Kopfball von Torjäger Kloetzner verfehlte das Gehäuse um zwei Meter. Neun Minuten Powerplay waren aber abrupt zu Ende, als Gerrit Müller das 0:1 nach einer mustergültigen Flanke von René Marohn erzielen konnte. Kompromisslos in der Abwehr, gefälliges Aufbauspiel und Chancen, um zwei Spiele zu entscheiden. Besonders auffällig die Zweikampfstärke der SV, Bargteheide kam überhaupt nicht ins Spiel. Husums Angreifer Müller hätte sechs Minuten später wieder ins Schwarze treffen können. Nach einem Flankenlauf von Groth stand Müller frei vor Bahr, der die präzise Flanke vor dem einschussbereiten Stürmer mit letzter Kraft entschärfen konnte. In der 17. Minute versuchte es Carsten Groth selbst, sein Schuss von der rechten Seite strich jedoch einen Meter am langen Eck vorbei. Ein Flugkopfball von Martin Herpel verfehlte nur um Zentimeter das Ziel, vorausgegangen war ein herrlicher Freistoß von Marohn (23.). Das 0:2 folgte noch vor dem Seitenwechsel: Eine Kopfballvorlage von Müller spitzelte Mario Albertsen in der 36. Minute aus kurzer Distanz an Bahr vorbei ins Tor. Möglichkeiten der Gastgeber waren nicht zu verzeichnen, immer wieder lief man sich schon im Mittelfeld fest.

Auch der zweite Durchgang begann wie der erste: Mit viel Elan und schwungvollen Angriffen versuchten die Gastgeber das Spiel noch zu drehen. Zwei Tormöglichkeiten durch Naderi (55.) und Umoru (55.) verfehlten nur knapp das Husumer Tor. Nach zehn Minuten war der Schwung jedoch vorbei, Husum beschränkte sich auf Konter und war eindeutig torgefährlicher. Mario Albertsen mit einem 25-Meter-Schuss, den Bahr gerade noch über die Latte lenken konnte, hatte das dritte Tor auf dem Stiefel (59.). Auch gegen Gerrit Müller konnte der Keeper großartig abwehren, aus vier Metern entschärfte er Müllers Geschoss (60.). Nachdem ein Abseitstor von Marohn, das nicht gegeben wurde (63.), hatte wieder Gerrit Müller die letzte Chance des Spiels. Nach einem 16-Meter-Schuss von Alla, den Bahr gerade noch erwischte, kam der Ball zum Husumer Torjäger. Doch aus zwei Metern zielte er zu ungenau, das Leder zischte am Tor vorbei (88.).

Fazit: Es sprang zwar kein berauschender Sieg heraus, doch durch Einsatz und Cleverness im Zweikampfverhalten beherrschte die Husumer Elf eindeutig das Spielgeschehen - der Sieg war verdient. Tore: 0:1 Müller (9.), 0:2 Albertsen (36.) Beste Spieler: Bahr / Schyma, Müller  Ecken: 5 : 5 Chancen: 5 : 13 Zuschauer: 92 Schiedsrichter: Müller (Altenkrempe) mit einer ausgezeichneten Leistung. Vorteilsauslegung: 1 a! Karten: Umoru (25.), Acheampong (43.), Schwarz (62.), Ballhausen (65.), Krezo (84.), Hofmann (85.) / Voß (65.), Carstensen (81.), Müller (87.) - alle Aufstellung: Bahr - Pophal - Ballhausen (65. Hofmann), Naderi - Umoru, Staczek (82. Esch), Krezo, Himborn, Krüger (32. Schwarz) - Acheampong, Kloetzner. Teubler - Cornils - Voß, Schyma - C. Herpel (74. Carstensen), M. Albertsen, Groth, Alla, Marohn - M. Herpel (82. Petersen), Müller (90. Strehlow).
Hi 29.08.2004
4. ST 04.09.04 Husumer SV FC Sörup-Sterup 5:1

Aufsteiger überfordert - Spiel auf ein Tor!

04.09.2004

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

5 : 1 (1:1)


4. Spieltag
 VfR Neumünster II
TSV Plön 
 0:1
NTSV Strand 08 
PSV Neumünster 
 0:3
TSV Bordesholm 
RW Moisling 
 1:3
TSV Kropp 
SV Henst.-Rhen 
 3:3
Husumer SV
FC Sörup-Sterup 
 5:1
Heider SV 
Oldenburger SV 
 0:0
SV Eichede 
BSC Brunsbüttel 
 2:0
Flensburg 08 
FC Kilia Kiel 
 0:3
Itzehoer SV 
TSV Bargteheide 
 1:1

Mit einem standesgemäßen Ergebnis kam die Husumer SV vor 373 Zuschauern zu einem auch in dieser Höhe verdienten Heimsieg. Gegen einen harmlosen und völlig überforderten Aufsteiger, der nur zweimal vor dem Husumer Tor auftauchte, hätten mehr Tore fallen müssen. Sehr leichtsinnig gingen die Einheimischen in dieser einseitigen Partie mit den vorhandenen Möglichkeiten um, die Quittung folgte durch das 0:1 von Puttins prompt. Zwar konnte die Elf schnell ausgleichen, doch es dauerte bis zur 71. Minute, ehe die erlösende Führung gelang. Endlich lief der Ball flüssiger durch die eigenen Reihen, Tore fielen nun zwangsläufig. Der Aufsteiger jetzt stehend K.O., ergab sich in sein Schicksal.

»Endlich haben wir mal fünf Tore geschossen«, meinte ein sichtlich zufriedener Trainer Hansen nach dem Spiel. »Nach dem 0:1 haben wir uns schwer getan, aber die Einstellung stimmte - der Sieg ist verdient.« Ein enttäuschter Gäste-Trainer Schuischel: »Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung, wir waren zum Schluss mit der Kraft am Ende.«

Mit Beginn der Begegnung setzten die Husumer das Gäste-Tor unter Druck, Sörup-Sterup kam kaum aus der eigenen Hälfte heraus. In der ersten Viertelstunde schon vier Großchancen: Gerrit Müller mit einem Drehschuss aus 16 Metern (6.), Martin Herpel aus 10 Metern (7.) und René Marohn mit einem Weitschuss (14.) verpassten nur knapp. Gerrit Müller setzte nach einem herrlichen Zuspiel von Lars Hermann den Ball an den Innenpfosten, Torhüter Simonsen sprang das Leder in die Arme (8.). Die überraschende Führung für die Gäste erzielte Jörg Puttins in der 31. Minute. Bei einem Konter verletzte sich Macel Voß, Puttins stand völlig frei und ließ sich die Chance nicht nehmen. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Ein 16-Meter-Schuss von Müller wehrte Torhüter Simonsen noch ab, der Nachschuss von Erion Alla zappelte dann im Netz (36.).

Auch nach der Pause weiter Einbahnstraßenfußball, Husum drängte. Gerrit Müller verfehlte das Tor in der 51. Minute nur denkbar knapp, Mario Albertsens 30-Meter-Schuss landete an der Latte (53.). Durch den Feldverweis von Maier in der 54. Minute schwächten sich die Gäste selbst, die Tore fielen fast zwangsläufig. Mario Albertsen besorgte das erlösende 2:1 nach einer Ecke (71.). Drei Minuten später nahm Müller einen Pass von Christian Herpel auf und versenkte das Leder zum 3:1. Nach einem Freistoß von Strehlow war es der eingewechselte Michael Petersen, der sich in der 82. Minute energisch durchsetzte und vollendete. Die 84. Minute brachte das Endergebnis: Christian Herpel fasste sich ein Herz und erzielte mit einem fulminanten 25-Meter-Schuss das 5:1.

Fazit: Ein deutlicher Sieg der Husumer, die erst in der zweiten Halbzeit überzeugen konnten. Sörup-Sterup enttäuschte und muss gewaltig zulegen, um in der Klasse bestehen zu können. Tore: 0:1 Puttins (31.), 1:1 Alla (36.), 2:1 Albertsen (71.), 3:1 Müller (74.), 4:1 Petersen (82.), 5:1 C. Herpel (84.) Beste Spieler: Alla, Müller / Fehlanzeige! Ecken: 4 : 1 Chancen: 15 : 1 Zuschauer: 373 Schiedsrichter: Tural (TS Einfeld) Karten: Albertsen (11.), Petersen (75.) / Wölffel (20.), M. Suder (42.), Maier (54.), Puttins (59.) - alle / Maier (54. weg. Foulspiel) Aufstellung: Teubler - Voß (32. Strehlow) - Schyma, C. Herpel - Marohn, M. Albertsen, Carstensen, Alla, Hermann (65. Petersen) - M. Herpel (78. Alim), Müller. Simonsen - Henningsen - Metauge, Eichler - Rothe, Wölffel (24. Maier), M. Suder, Clausen, Wunderlich - Puttins, Andersen (61. Petersen).
Hi 04.09.2004
5. ST 18.09.04 FC Kilia Kiel Husumer SV 3:0

Verdiente Niederlage beim neuen Spitzenreiter!

18.09.2004

FC Kilia Kiel - Husumer SV

3 : 0 (1:0)


5. Spieltag
 Oldenburger SV
NTSV Strand 08 
 0:0
PSV Neumünster 
SV Eichede 
 0:2
TSV Plön 
Heider SV 
 0:2
FC Sörup-Sterup 
Itzehoer SV 
 2:4
FC Kilia Kiel 
Husumer SV
 3:0
BSC Brunsbüttel 
TSV Bordesholm 
 3:4
SV Henst.-Rhen 
Flensburg 08 
 2:0
TSV Bargteheide 
VfR Neumünster II 
 1:1
RW Moisling 
TSV Kropp 
 1:1

Mit der ersten Saisonniederlage im Gepäck kehrte die Husumer SV vom Gastspiel beim neuen Spitzenreiter FC Kilia zurück. Die Kieler beeindruckten besonders in der ersten Halbzeit, zeigten den Gästen dabei deutlich ihre Grenzen auf und knüpften nathlos an die guten Leistungen der letzten Wochen an. Die SV enttäuschte, konnte die an sie gesteckten Erwartungen in keiner Weise erfüllen. Nach dem frühen Rückstand wirkte die Elf unkonzentriert und unentschlossen, nur eine Torchance im ersten Durchgang, das ist gegen einen Gegner dieser Kategorie zu wenig.

»Kilia war in der ersten Halbzeit sehr agil und hätte mehr Tore schießen können«, meinte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Wir waren nicht zwingend genug und haben zu wenig Druck entwickelt.« Ein strahlender FC-Trainer Frank Drews resümierte: »Wir haben sehr agressiv begonnen, eine höhere Führung in der Anfangsphase wäre möglich gewesen. Es ist ein verdienter Sieg meiner Mannschaft - wir freuen uns, Tabellenführer zu sein.«

Mit sehr viel Engagement starteten die Kieler ins Spiel, setzten die Stormstädter sofort unter Druck. Bereits nach 49 Sekunden gelang Florian Tinnemann mit einem trockenen 14-Meter-Schuss die 1:0-Führung, vorausgegangen war ein weiter Einwurf von der linken Seite. Die Husumer Abwehr sah dabei nicht gut aus, die Zuordnung stimmte überhaupt nicht, der Torschütze kam völlig frei zum Schuss. Kilia machte weiter Dampf, Timo Grabowski traf nach einem Flankenlauf des starken Laubinger nur den Pfosten (14.). Sturmführer Behling scheiterte gleich zweimal denkbar knapp (21./24.). Nach einem erneuten Flankenlauf von Laubinger verzog Christoph Schultz in der 28. Minute aus 16 Metern. Jetzt konnten die Nordfriesen das Spiel etwas beruhigen, ohne sich entscheidend durchsetzen zu können. Erst in der 45. Minute stand Gerrit Müller frei vor Torwart Schurbohm, verzog jedoch überhastet - die einzig nennenswerte Möglichkeit aus Husumer Sicht.

Mit Beginn der zweiten Hälfte erarbeitete sich die SV zunehmend mehr Spielanteile, wirkte jetzt wesentlich konzentrierter. Die Abwehr der Kieler stand jedoch sicher und ließ nur wenige Chancen zu. Gerrit Müller konnte in der 50. Minute noch gerade abgeblockt werden (50.), doch zehn Minuten später kam der Stürmer frei zum Schuss - aus kurzer Distanz verzog Müller jedoch. Eine weitere gute Gelegenheit ließ Jakob Strehlow in der 76. Minute aus. Nachdem er die gesamte Abwehr düpiert hatte, zielte er zu ungenau und verfehlte das Tor. In der Schlussphase warfen die Husumer alles nach vorne, Kilia konterte geschickt und kam durch Timon Dehner (85.) und einen präziesen Freistoß von Libero Schmitz (87.) zu einem verdienten Sieg.

Tore: 1:0 Tinnemann (1.), 2:0 Dehner (85.), 3:0 Schmitz (87.) Beste Spieler: Schmitz, Laubinger,Tinnemann / C. Herpel  Ecken: 7 : 2 Chancen: 10 : 4 Zuschauer: 220 Schiedsrichter: Martin Melfsen (TSV Nord) Karten: Ziesecke (53.), Dehner (73.) / M. Herpel (36.), C. Herpel (87.), Teubler (89.) - alle Aufstellung: Schurbohm - Schmitz - Dehner, Ziesecke - Hartung (62. Hipp), Grabowski (83. Jäger), Drissner, Schultz, Laubinger - Behling (67. Hinrichs), Tinnemann. Teubler - C. Herpel - Rettkowski, Schyma - Marohn, M. Albertsen, Groth (58. Carstensen), Strehlow, Hermann (71. Alim) - M. Herpel (46. Petersen), Müller.
Hi 18.09.2004
6. ST 25.09.04 Husumer SV SV Henstedt-Rhen 2:4

Clevere Gäste - Henstedt-Rhen auf dem Weg nach oben!

25.09.2004

Husumer SV - SV Henstedt-Rhen

2 : 4 (0:0)


6. Spieltag
 VfR Neumünster II
FC Sörup-Sterup 
 3:2
TSV Plön 
Oldenburger SV 
 5:0
TSV Bordesholm 
PSV Neumünster 
 4:0
TSV Kropp 
BSC Brunsbüttel 
 4:1
Husumer SV
SV Henst.-Rhen 
 2:4
Heider SV 
TSV Bargteheide 
 2:0
SV Eichede 
NTSV Strand 08 
 2:1
Flensburg 08 
RW Moisling 
 4:4
Itzehoer SV 
FC Kilia Kiel 
 6:2

Die erste Heimniederlage der Saison kassierte die Husumer SV vor 329 Zuschauern, obwohl sich die Elf gegenüber dem letzten Wochenende deutlich verbessert zeigte. Der Einsatzwille stimmte, doch das Aufbauspiel wirkte oft zu ungenau. Dennoch waren genügend Torchancen vorhanden, um zumindest ein Unentschieden zu erreichen. Henstedt-Rhen siegte etwas glücklich, aber keineswegs unverdient. Mit einer offensiven Grundausrichtung brachten die Gäste immer wieder Gefahr vor das Husumer Tor. In den entscheidenden Szenen wirkten die Spieler abgeklärter und cleverer in den Zweikämpfen - die vorhandenen Möglichkeiten wurden optimal ausgenutzt.

Ein begeisterter Gäste-Trainer Martens: »Wir sind überglücklich, hier gewonnen zu haben. Nach einem Rückstand haben wir das Spiel noch umgebogen, voll auf Sieg gespielt. Unser Siegeswille war unverkennbar.« Husums Trainer Hansen resümierte: »Henstedt-Rhen hat spielerische Klasse gezeigt, das hat letztlich den Ausschlag gegeben. Mit der Leistung meiner Elf bin ich dennoch zufrieden. Wir haben zugelegt, müssen uns aber weiter stabilisieren.«

Mit einem Paukenschlag der Gäste begann die Partie: Sven Günther düpierte in der 5. Minute die gesamte Husumer Abwehr, aus 16 Metern hämmerte er das Leder auf das Tor - André Teubler zeigte sich jedoch reaktionsschnell und wehrte noch ab. Dies sollte die einzige gefährliche Szene der Rhener in der ersten Halbzeit gewesen sein. Die Nordfriesen immer wieder mit der Möglichkeit zur Führung, den überragenden Gerrit Müller bekamen die Gäste nie in den Griff. Nach einem Zuspiel von Hermann zirkelte Müller das Leder nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (11.), zwei Minuten später bekam Torhüter Hagemann gerade noch den Fuß zum Ball, der Husumer Torjäger hätte nur noch einzuschieben brauchen. Ein herrlicher Angriff über Groth und Hermann (23.) brachte ebenso wenig die Führung, wie ein strammer 20-Meter-Schuss durch Strehlow (40.).

Ein Spitzenspiel bekamen die Fans aber erst in der zweiten Halbzeit zu sehen, jetzt kam deutlich mehr Leben in die Begegnung. Die verdiente Führung für die Hausherren erzielte Gerrit Müller per Kopfballaufsetzer nach einem Eckball von Marohn in der 49. Minute. Mit zunehmender Spielzeit verstärkten die Gäste den Druck, zeigten jetzt spielerische Klasse. Nach einem Freistoß nutzte der agile Sven Günther die Verwirrung im Husumer Strafraum und vollendete zum 1:1 (67.). Im Gegenzug hätte die HSV wieder die Führung erzielen können, doch Jakob Strehlow verfehlte nur knapp. Tobias Homp setzte sich in der 71. Minute gekonnt durch und vollendete zum 1:2. Gerrit Müller konnte zwei Minuten später nach einem schnellen Angriff zum 2:2 ausgleichen. Die Gäste gaben sich mit dem Unentschieden aber nicht zufrieden, spielten weiter auf Sieg. Ein abgefälschter Schuss von Benjamin Bach schlug unhaltbar im Husumer Tor ein (79.), vier Minuten später stellte Sven Günther das 2:4-Endergebnis her. Die letzte Möglichkeit auf Husumer Seite: René Marohn zirkelte den Ball nach einem Freistoß knapp am Pfosten vorbei (87.).

Fazit: Auch das zweite Spitzenspiel innerhalb einer Woche ging für die Husumer SV verloren. Die Elf hat sich noch nicht gefunden und muss sich steigern. Die Gäste hingegen sind weiter ungeschlagen und auf dem Weg an die Tabellenspitze. Tore: 1:0 Müller (49.), 1:1 Günther (67.), 1:2 Homp (71.), 2:2 Müller (73.), 2:3 Bach (79.), 2:4 Günther (83.) Beste Spieler: Müller / Hasenkamp, Bach, Günther Ecken: 5 : 6 Chancen: 10 : 7 Zuschauer: 329 Schiedsrichter: Mario Luck (Oldenburger SV) Karten: Strehlow (43.), Müller (55.), Schyma (66.), Hermann (74.), Cornils (88.) / alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Rettkowski, Schyma - C. Herpel (82. Matthiesen), Strehlow, Groth, Marohn, Carstensen (82. Alim) - Hermann (79. Petersen), Müller. Hagemann - Vogel - Ebeling, Danylow (66. Obertopp) - Möller, Homp, Schellenberg (57. Maurer), Hasenkamp, Exposito - Bach, Günther.
Hi 25.09.2004
7. ST 03.10.04 SpVg Rot-Weiß Moisling Husumer SV 2:3

Husum verdienter Sieger in packendem Verbandsligaspiel!

03.10.2004

RW Moisling - Husumer SV

2 : 3 (1:1)


7. Spieltag
 Oldenburger SV
SV Eichede 
1:2
PSV Neumünster 
TSV Kropp 
0:2
NTSV Strand 08 
TSV Bordesholm 
4:1
FC Sörup-Sterup 
Heider SV 
0:1
FC Kilia Kiel 
VfR Neumünster II 
2:3
 BSC Brunsbüttel
Flensburg 08 
0:1
TSV Bargteheide 
TSV Plön 
2:1
 SV Henst.-Rhen
Itzehoer SV 
2:3
RW Moisling 
Husumer SV
2:3

Mit drei wichtigen Punkten kehrte die Husumer SV vom Auswärtsspiel in Moisling zurück und hielt damit Anschluss zur Tabellenspitze. In einem interessanten und abwechslungsreichen Verbandsligaspiel zeigten die Nordfriesen eine großartige kämpferische Leistung, besaßen zudem die reifere Spielanlage. Der Sieg ist als verdient zu bezeichnen, da sich die SV die weit aus größeren Tormöglichkeiten erarbeitete.

HSV-Trainer Björn Fleige, der den im Urlaub befindlichen Hans-Peter Hansen erfolgreich vertrat, hatte natürlich nach Spielschluss gut lachen: »Wir haben eine gute kämpferische Leistung geboten und verdient gewonnen. Der Sieg ist nach den beiden verlorenen Spielen sehr wichtig für unser Selbstvertrauen. Tormöglichkeiten des Gegners haben wir kaum zugelassen.« Moislings Spielertrainer Hasko Behrens: »Nach der zweiwöchigen Pause wegen der Spielausfälle sind wir nur schwer in Tritt gekommen. Der Husumer Sieg ist verdient, da wir uns kaum Torchancen herausspielen konnten.«

Die SV startete mit viel Engagement und einer guten kämpferischen Einstellung. Der Gegner wurde sofort attackiert, die Zweikämpfe wurden gesucht und überwiegend erfolgreich bestritten. Die ersten dreißig Minuten gingen klar an die Husumer, zwei dicke Torchancen waren die Ausbeute. Erion Alla hatte bereits in der 7. Spielminute die erste Gelegenheit, sein Drehschuss aus 16 Metern wurde jedoch von Torhüter Pekrun entschärft. Sieben Minuten später stand Gerrit Müller völlig frei vor dem Torwart, der jedoch in letzter Sekunde noch eingreifen konnte. Etwas überraschend die Führung für die Platzherren in der 27. Minute. Nach einem weiten Einwurf sprang der Ball über die Abwehrspieler hinweg - Hasko Behrens´ Schussversuch konnte noch abgeblockt werden, doch Christopher Strunck stand völlig frei und hämmerte den Ball unhaltbar für Teubler aus sieben Metern ins Tor. RW drängte weiter, doch den Nordfriesen gelang noch vor der Pause der Ausgleich. Zunächst verfehlte Carsten Groth das Tor nur knapp (33.), doch in der 40. Minute war es der großartig aufspielende Christian Herpel, der das verdiente 1:1 markierte. Mit dem Außenrist schloss er einen herrlichen Angriff über Hermann und Müller aus 16 Metern erfolgreich ab. In der Schlussminute der ersten Halbzeit hatte Gerrit Müller sogar noch die Führung auf dem Fuß: Der Husumer Stürmer spielte die gesamte Abwehr schwindelig, wurde zunächst abgedrängt, schlenzte den Ball schließlich aus 16 Metern noch an den Außenpfosten.

Es dauerte bis zur 57. Minute, ehe Gerrit Müller die Führung für seine Farben gelang. Nach einem Freistoß erkämpfte sich Hermann den Ball und spitzelte ihn zum frei stehenden Müller, der keine Mühe hatte, aus acht Metern einzuschießen. RW antwortete mit wütenden Angriffen, doch es sprang nur noch der Ausgleich durch Rene Kienast in der 64. Minute heraus. Mit einem strammen Schuss aus 14 Metern überwand er Torhüter Teubler. Die Husumer Gäste bekamen das Spiel nach der Drangperiode der Lübecker wieder in den Griff, übernahmen ihrerseits die Initiative. Den Sieg machte der wuselige Erion Alla in der 84. Minute perfekt. Nach einem Zuspiel von Christian Herpel konnte er aus 14 Metern zum 2:3-Endstand einschießen. Die letzte Torgelegenheit wieder auf Husumer Seite: Gerrit Müller setzte sich auf der linken Angriffsseite durch und zog aus vier Metern ab, der Ball konnte von Pekrun gerade noch an den Pfosten gelenkt werden (89.).

Fazit: In einem rassigen und jederzeit packenden Verbandsligaspiel hieß der verdiente Sieger Husumer SV. Mit einer konzentrierten und engagierten Mannschaftsleistung wurde der Gegner bezwungen.
Tore: 1:0 Strunck (27.), 1:1 Christian Herpel (40.), 1:2 Müller (57.), 2:2 Kienast (64.), 2:3 Alla (84.)
Beste Spieler: Sindi / Chr. Herpel, Marohn, Müller  
Ecken: 6 : 7
Chancen: 3 : 9
Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Hauke Schröder (SV Hemmingstedt)
Karten: Strunck (27.), Haberland (56.), Kreutzfeldt (58.) / - - alle
Aufstellung:

Pekrun - Haberland - Knorr, Bornemann - Kreutzfeldt (86. M. Kloock), Baetge (82. Felsberg), Behrens, Strunck, Sindi - Kienast, Retelsdorf.

Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow (73. M. Albertsen), Groth, Alla (87. Carstensen), Marohn - Hermann (69. M. Herpel), Müller.

Hi 03.10.2004
8. ST 09.10.04 Husumer SV BSC Brunsbüttel 6:0

Klare Sache - Verdientes Husumer 6:0!

09.10.2004

Husumer SV - BSC Brunsbüttel

6 : 0 (2:0)


8. Spieltag
 VfR Neumünster II
SV Henst.-Rhen 
3:0
TSV Plön 
FC Sörup-Sterup 
6:1
TSV Bordesholm 
SV Eichede 
2:2
TSV Kropp 
NTSV Strand 08 
1:3
Husumer SV
BSC Brunsbüttel 
6:0
Heider SV 
FC Kilia Kiel 
2:0
TSV Bargteheide 
Oldenburger SV 
6:1
Flensburg 08 
PSV Neumünster 
4:0
Itzehoer SV 
RW Moisling 
1:1

Eine überzeugende Vorstellung zeigte die Husumer SV im heimischen Friesenstadion gegen den Aufsteiger aus Brunsbüttel. So eindeutig sich das Ergebnis darstellt, so eindeutig auch der Spielverlauf während der gesamten neunzig Minuten. Die Nordfriesen beherrschten den Gast nach Belieben, spielten Pressing und setzten den BSC frühzeitig unter Druck. Aber auch im spielerischen Bereich zeigten die Hausherren Klasse, immer wieder gab es flüssige Kombinationen über die Flügel - Torchancen eröffneten sich fast im Minutentakt, die leider zu großzügig vergeben wurden. Dem BSC - auch personell geschwächt - gelang es nicht, Torgefahr zu entwickeln. Nur eine einzige Chance während des gesamten Spiels ist einfach zu wenig. Auch in der Defensive hatte man große Probleme, die schnellen und technisch versierten Husumer Angreifer in den Griff zu bekommen. Die SV hatte selten so viel Raum, um das eigene Spiel anzukurbeln.

Husums Trainer Hansen wollte den klaren Erfolg nicht überbewertet wissen, konnte natürlich ein positives Fazit ziehen: »Heute haben wir unsere Qualitäten gezeigt. Wir waren lauf- und zweikampfstark, auch balltechnisch waren wir deutlich überlegen und haben unsere Chancen genutzt - sechs Tore muss man erst einmal schießen.« BSC-Co-Trainer Frenssen meinte: »Husum war uns in allen Belangen überlegen, wir waren chancenlos. Auch in dieser Höhe ist der Sieg verdient.«

Bei herrlichem Herbstwetter bekam der BSC die Sonnenseiten des Husumer Spiels sofort zu spüren: Pressing schon am gegnerischen Strafraum, flüssiges Flügelspiel und herrliche Kombinationen. Durch hohe Laufbereitschaft wurden dem Gegner viele Bälle abgenommen, es wurde viel Druck erzeugt. Nachdem Erion Alla in der 5. Minute noch verzog, gelang Jakob Strehlow eine Minute später bereits das 1:0. Gerrit Müller spielte die gesamte BSC-Abwehr schwindelig, passte zum Torschützen, der nur noch einzuschieben brauchte. Ein Marohn Freistoß verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter (11.). Schließlich war es Carsten Groth, der sich einen verlorenen Ball zurückerkämpfte und aus 20 Metern zum 2:0 abzog (23.). Weitere Chancen von Müller (25. nach herrlichem Pass von Petersen), Strehlow (28. mit fulminanten Schuss) und Rettkowski (35. Kopfball) brachten keine Tore. Michael Petersen, der ein ausgezeichnetes Spiel machte, scheiterte in der 38. Minute am Pfosten. Gerrit Müller setzte sich mit einem Seitfallzieher in Szene, Torhüter Borchers konnte gerade noch abwehren (44.).

Mit viel Engagement starteten die Husumer in die zweite Halbzeit, machten sofort weiter Druck. Die vielen Möglichkeiten wurden jedoch unkonzentriert vergeben. Es dauerte bis zur 67. Minute, ehe Michael Petersen das 3:0 erzielen konnte - aus 14 Metern ließ er Torwart Borchers keine Chance. Nach einer Ecke von René Marohn köpfte Erion Alla das 4:0, das Leder senkte sich über Borchers hinweg in die Maschen (79.). Mit einem Gewaltschuss gelang Ilhan Alim in der 87. Minute das fünfte Husumer Tor. In der Nachspielzeit prüfte Alla nochmals die Festigkeit des Aluminiums (91.), dann köpfte Gerrit Müller in der 93. Minute zum 6:0-Endstand ein.

Fazit: Ein hochverdienter Erfolg für die Husumer SV gegen einen in allen Belangen überforderten Aufsteiger. Tore: 1:0 Strehlow (6.), 2:0 Groth (23.), 3:0 Petersen (67.), 4:0 Alla (79.), 5:0 Alim (87.), 6:0 Müller (90+3) Beste Spieler: C. Herpel, Strehlow, Petersen, Müller / Borchers Ecken: 12 : 11 Chancen: 29 (!) : 1 Zuschauer: 356 Schiedsrichter: Thorsten Holst (TuS Holtenau) Karten: - / Donner (35.), Stahmer (37.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow (70. M. Albertsen), Groth, Alla, Marohn - Petersen (70. Alim), Müller. Borchers - Börensen - Jebens, Donner - Köhn, Böttger, Conson, Junge, Gehrts - Piehl (78. Lohse), Stahmer.
Hi 09.10.2004
9. ST 16.10.04 PSV Neumünster Husumer SV 1:1

Husum mit schmeichelhaftem Punktgewinn!

16.10.2004

PSV Neumünster - Husumer SV

1 : 1 (0:0)


9. Spieltag
 Oldenburger SV
TSV Bordesholm 
2:1
PSV Neumünster 
Husumer SV
1:1
 NTSV Strand 08
Flensburg 08 
5:2
FC Sörup-Sterup 
TSV Bargteheide 
0:2
FC Kilia Kiel 
TSV Plön 
0:1
BSC Brunsbüttel 
Itzehoer SV 
0:4
SV Eichede 
TSV Kropp 
0:3
SV Henst.-Rhen 
Heider SV 
1:1
RW Moisling 
VfR Neumünster II 
4:1

Eine enttäuschende Leistung zeigte die Husumer SV beim PSV Neumünster, konnte sich aber am Ende noch über einen glücklich errungenen Punkt freuen. Nur in der Schlussphase überzeugte die Hansen-Elf, zeigte endlich Einsatzwillen und Leidenschaft - in der 88. Minute gelang schließlich per Strafstoß der nicht mehr für möglich gehaltene Ausgleich. Der PSV wuchs mit zunehmender Spielzeit über sich hinaus, kämpfte um jeden Meter und kaufte den Nordfriesen den Schneid ab. Zusätzlich profitierten die Schwalestädter vom pomadigen Spiel und den vielen individuellen Fehlern der SV. Mehrfach standen Spieler völlig frei vor Torhüter Teubler, scheiterten aber immer wieder an ihrer eigenen Schussschwäche.

PSV-Trainer Trottenberg trauerte nach Spielende dem möglichen Sieg nach: »Wir haben es in der ersten Halbzeit versäumt, den Sack zuzumachen und klare Möglichkeiten vergeben. Letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein.« Hans-Peter Hansen war über die Leistung seiner Elf natürlich nicht erfreut: »Erst nach dem Rückstand haben wir den nötigen Biss im Spiel entwickelt, vorher waren wir überhaupt nicht präsent. Den Gegner haben wir selbst stark gemacht.«

Die SV traf auf eine jederzeit kämpfende und sehr engagiert spielende PSV-Mannschaft, die von Minute zu Minute mutiger wurde. Husum hatte mehrfach das Glück auf seiner Seite, denn nur die eklatante Chancenauswertung verhinderte die Führung der Platzherren. Bereits in der 7. Minute hatte Kay Reining nach einem kapitalen Fehler von Sascha Rettkowski das 1:0 auf dem Fuß, doch er zielte weit am Tor vorbei. Husum bemühte sich um Ordnung im Spielaufbau, doch die Elf wirkte unkonzentriert und zögerlich. Das entscheidende Zuspiel in die Spitze gelang zu selten, immer wieder war ein Bein dazwischen. Die besten Möglichkeiten vergaben Michael Petersen in der 19. Minute und Gerrit Müller, der nach einer gelungenen Kombination aus zehn Metern freistehend verzog (32.). Der PSV nutzte weitere Abwehrfehler der Husumer nicht: Eggers (25.), Yildirim (35.) und Schütt (41.) scheiterten am eigenen Unvermögen bzw. am Pfosten.

Auch im zweiten Durchgang änderte sich das Bild nicht, die Gastgeber wurden immer frecher und legten jeglichen Respekt ab. Die verdiente Führung erzielte der beste Spieler des PSV, Kay Reining, in der 72. Minute. Nach einer schönen Kombination tanzte er die gesamte Husumer Abwehr aus und vollendete aus 14 Metern unhaltbar zum 1:0. Erst die Führung der Gastgeber rüttelte die Husumer Spieler wach, nun wurde zielstrebig nach vorne gespielt und der Ausgleich förmlich erzwungen. Zunächst scheiterten Müller und im Nachschuß Petersen am gut reagierenden Rohleder im Tor (82.), dann prüfte Alim die Festigkeit des Gehäuses mit einem fulminanten Lattenschuss in der 85. Minute. Die 88. Spielminute brachte noch den glücklichen Ausgleich: Gerrit Müller wurde im Strafraum von Yildirim von den Beinen geholt, Mario Albertsen verwandelte den fälligen Strafstoß sicher.

Fazit: Mit einer enttäuschenden Vorstellung gegen einen vermeintlichen Abstiegskandidaten landete die Husumer SV auf dem Boden der Tatsachen, der PSV sollte durch diese couragierte Leistung Auftrieb im Kampf um den Klassenerhalt bekommen haben.
Tore: 1:0 Reining (72.), 1:1 M. Albertsen (88., Elfmeter)
Beste Spieler: Reining, Schütt / Fehlanzeige  
Ecken: 3 : 6
Chancen: 7 : 7
Zuschauer: 85
Schiedsrichter: Massalme (SW Michaelisdonn)
Karten: Orff (19.), Yildirim (54.), Reining (60.), Eggers (83.), Valentin (90.) / Marohn (29.), Müller (56.), C. Herpel (67.), Alim (83.) - alle ; Orff nach Foul an Müller (77.); Yildirim nach Foul an Müller (88.)
Aufstellung:

Rohleder - Reining - Yildirim, Orff - Schwidersky (89. T. Valentin), K. Valentin, Böttiger, Bente (71. Althaus), Schmidt - Eggers (86. Yakmur), Schütt.

Teubler - Cornils (77. Clausen) - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow, Groth, Alla (46. M. Albertsen), Marohn (62. Alim) - Petersen, Müller.

Hi 16.10.2004
10. ST 23.10.04 Husumer SV NTSV Strand 08 0:2

Strand auf dem Weg an die Spitze - Gäste einfach zu clever!

23.10.2004

Husumer SV - NTSV Strand 08

0 : 2 (0:1)


10. Spieltag
 VfR Neumünster II
BSC Brunsbüttel 
3:1
TSV Plön 
SV Henst.-Rhen 
1:4
FC Sörup-Sterup 
Oldenburger SV 
1:7
Husumer SV
NTSV Strand 08 
0:2
 TSV Kropp
TSV Bordesholm 
1:3
Heider SV 
RW Moisling 
1:4
TSV Bargteheide 
FC Kilia Kiel 
1:3
Flensburg 08 
SV Eichede 
0:0
Itzehoer SV 
PSV Neumünster 
0:1

Die zweite Heimniederlage der Saison kassierte die Husumer SV im Spitzenspiel der Verbandsliga. Leider nur 266 Zuschauer sahen einen etwas glücklichen, aber keineswegs unverdienten Sieg der Timmendorfer. Der entscheidende Unterschied zwischen beiden Teams war die Cleverness im Ausnutzen der Torchancen: Strand spielte gradlinig und exakt nach vorne, suchte den schnellen Torabschluss und hatte auch das nötige Glück auf seiner Seite. Husum erarbeitete sich über die gesamte Spielzeit die größeren Möglichkeiten, doch im Abschluss war die Hansen-Elf nicht entschlossen genug. Zudem machte mit Mark Sembritzki der überragende Abwehrspieler der Gäste ein ausgezeichnetes Spiel gegen Husums Angreifer Gerrit Müller.

»Ich bin mit der Leistung der Elf zufrieden«, bilanzierte Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »Wir haben den Gegner mit viel Engagement besonders in der 2. Halbzeit unter Druck gesetzt und uns einige hochkarätige Torchancen erarbeitet. Das war eine deutliche Steigerung zur Vorwoche!« NTSV-Trainer Thomas Möller hatte gut lachen: »Wir haben unsere Chancen genutzt, Husum hat in der zweiten Halbzeit sehr viel Druck entwickelt. Wir hätten auch in Rückstand geraten können, doch jetzt sind wir oben dabei.«

Spektakulär starteten die Gäste in diese Partie, denn bereits nach zwei Minuten gelang Malte Frenz die Führung. Mit einem Heber aus 20 Metern überraschte er HSV-Torhüter Teubler, der Ball senkte sich unhaltbar in den Winkel. Das gab den Gästen natürlich die nötige Sicherheit, Husum war geschockt. Sechs Minuten später die nächste Chance der Gäste, doch Hagen verpasste eine Flanke unmittelbar vor dem Tor. Nach zwanzig Minuten kam die SV immer besser ins Spiel, Carsten Groth gab in der 21. Minute den ersten Warnschuss ab. Bei einem Freistoß aus 16 Metern zwang er Torhüter Hartz zu einer Glanzparade. Gerrit Müller tanzte die gesamte Abwehr aus, doch seinen 14-Meter-Schuss entschärfte wieder der Gäste-Keeper (32.). Die letzte Chance vor der Pause wieder auf Husumer Seite: Ein Freistoß von Mario Albertsen verfehlte das Gehäuse nur knapp (33.).

Der zweite Durchgang war der deutlich bessere, Husum übernahm jetzt das Zepter und drängte die Gäste mit viel Engagement in die eigene Hälfte zurück - der Ausgleich schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Jakob Strehlow prüfte Torhüter Hartz mit einem strammen 16-Meter-Schuss (51.), einen Albertsen-Freistoß in der 53. Minute entschärfte der Timmendorfer Torhüter ebenso großartig. Mitten in die Drangperiode der Nordfriesen das 0:2: Sascha Hagen entschied das Spiel mit einem sensationellen Fallrückzieher aus 16 Metern, der Ball schlug unhaltbar im Winkel ein (73.). Die Platzherren steckten aber nicht auf, berannten weiter das Tor der Gäste. Doch es sprang nur noch ein hochkarätige Möglichkeit durch Carsten Groth heraus. Aus 14 Metern zog er ab, Abwehrspieler Topé konnte das Leder gerade noch von der Linie schlagen (81.). Jan Peter hatte sogar noch das dritte Tor für den NTSV auf dem Fuß, Torhüter Teubler konnte den Ball gekonnt abwehren (83.).

Fazit: Mit dieser erneuten Niederlage gegen ein Spitzenteam verabschiedet Husum aus der engeren Spitzengruppe, Strand befindet sich weiter im Aufwind. Tore: 0:1 Frenz (2.), 0:2 Hagen (73.) Beste Spieler: Schyma, Groth / Sembritzki, Hagen, Ören Ecken: 8 : 6 Chancen: 8 : 5 Zuschauer: 266 Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst) Karten: - / Dankert (53.), Hagen (73.) - alle Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, Strehlow, Groth, M. Albertsen (64. Hermann), Marohn (81. Carstensen) - Alim (76. M. Herpel), Müller. Hartz - Hinz, Topé, Sembritzki - Callsen, Frenz, Hastedt (61. S. Maaß), Dankert (80. Ululsik) - Ören (70. Bremer), Hagen, Peter.
Hi 23.10.2004
11. ST 31.10.04 SV Eichede Husumer SV 1:1

Husum schon auf der Siegerstraße - Ausgleich in der 86. Minute!

31.10.2004

SV Eichede - Husumer SV

1 : 1 (0:1)


Ein rassiges Verbandsligaspiel erlebten leider nur 80 Zuschauer in Eichede. Das von beiden Seiten sehr engagiert geführte Spiel hätte von der Husumer SV bereits in der ersten Halbzeit entschieden werden müssen, hatten die Nordfriesen doch sechs hochkarätige Chancen herausgespielt. Doch neben der eigenen Abschlussschwäche, war auch etwas Pech im Spiel: Zweimal wurde das Leder vom Gastgeber noch von der Torlinie geschlagen.

Im zweiten Durchgang drehte sich die Partie völlig, der SVE drängte die Husumer in die eigene Hälfte zurück, nur noch sporadisch wurden Konter auf das gegnerische Tor gefahren. Der Ausgleich fiel zwar spät, war aber auf Grund der Spielanteile redlich verdient.

»Wir haben große Torchancen vergeben und in der zweiten Halbzeit völlig den Faden verloren«, haderte Hans-Peter Hansen nach Spielende mit seiner Mannschaft. »Wir haben den Gegner selbst wieder ins Spiel gebracht - der Ausgleich war letztlich verdient.« SVE-Trainer André Laß lobte seine Elf: »Gegen diesen Gegner haben wir einen verdienten Punkt geholt, da wir die zweite Halbzeit bestimmt und mit eine tolle kämpferische Leistung geboten haben.«

Gegen sehr engagiert startende Gastgeber übernahm die Husumer SV sofort das Zepter, zeigte durch entschlossene und gelungene Angriffe das drei Punkte mit an die Nordseeküste genommen werden sollten. Sascha Rettkowski, dessen Formkurve deutlich nach oben zeigt, setzte sich in der 7. Minute im Luftkampf durch. Leider wurde sein wuchtiger Kopfball von einem Abwehrspieler noch von der Torlinie geschlagen. Die HSV drängte weiter auf die Führung, zeigte den Gastgebern deutlich ihre Grenzen auf. Doch das Pech klebte weiter an den Stiefeln: Carsten Groth zog aus 16 Metern ab, sein Ball wurde noch abgefälscht und landete Zentimeter neben dem Pfosten (16.). Die 20. Minute brachte die ersehnte Führung für die Nordfriesen durch Gerrit Müller, der eine herrliche Kombination über Christian Herpel und Carsten Groth aus sieben Metern erfolgreich abschloss. Sechs Minuten später rettete Torwart Lindner spektakulär gegen Erion Alla, dessen Drehschuss der Keeper gerade noch über die Latte lenken konnte. Bereits der nächste Angriff ließ die Husumer Fans fast wieder jubeln, doch Malte Kuberski hatte etwas dagegen und beförderte einen Kopfball von Gerrit Müller für seinen geschlagenen Torwart noch von der Torlinie (27.). Die letzte Chance vor der Pause vergab Erion Alla, dessen Schuss aus 11 Metern noch von Keeper Lindner pariert werden konnte. Den zahlreichen Husumer Chancen stand nur eine brauchbare der Gastgeber gegenüber: Naim Osmani und im Nachschuss Dennis Havemann scheiterten aus kurzer Distanz nach einem Husumer Abwehrfehler (28.).

Mächtig unter Druck geriet die Husumer Mannschaft in der zweiten Halbzeit, der SVE drängte vehement auf den Ausgleich. Doch hochkarätige Tormöglichkeiten für die Platzherren blieben Mangelware. Die HSV verlegte sich aufs Konterspiel und hätte gleich zu Beginn des zweiten Durchgangs die Führung weiter ausbauen können. Ein 25-Meter-Schuss von René Marohn wurde von Lindner gerade noch über die Latte gelenkt (48.), Erion Alla und Carsten Groth standen wenig später allein vor dem Keeper. Doch in letzter Sekunde konnte ein Abwehrspieler dazwischen gehen (55.). Die Ausgleichschance für die Hausherren vergab in der 61. Minute Malte Kuberski, der aus zehn Metern am glänzend reagierenden Teubler scheiterte. Die Stormstädter weiter mit gefährlichen Kontern, doch Gerrit Müller (75./76.) und Carsten Groth (81.) konnten das wichtige zweite Tor nicht erzielen. Und so kam es, wie es kommen musste: Das Anrennen der Gastgeber wurde in der 86. Minute mit dem Ausgleich belohnt. Rene Wasken war es, der einen Kopfball im Husumer Tor unterbrachte.

Fazit: Husum vergaß, den berühmten Sack zuzumachen, hatte mehrfach hochkarätige Torchancen. Letztlich musste man mit einem Punkt zufrieden sein, das Engagement der Gastgeber wurde noch belohnt.
Tore: 0:1 Müller (20.), 1:1 Wasken (86.)
Beste Spieler: Oldenburg, Wasken, F. Kuberski / Rettkowski, C. Herpel, Groth
Ecken: 5 : 8
Chancen: 5 : 12
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Woltmann (TuS Mettenhof)
Karten: Rohde (18.), Osmani (69.), Eckhardt (72.), M. Kuberski (83.), Havemann (86.), Gahleitner (89.) / Groth (75.) - alle
Aufstellung:

Lindner - Eckhardt - Schacht, Gahleitner - Wehlitz (60. F. Kuberski), M. Kuberski, Osmani (82. Hecker), Havemann, Wasken - Oldenburg, Rohde.

Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski - C. Herpel, M. Albertsen (70. Clausen), Groth, Alla, Marohn (88. Hermann) - M. Herpel (63. Petersen), Müller.

Hi 31.10.2004

Strafe vier Minuten vor Schluss

Husumer SV nur 1:1 beim SV Eichede / Zu viele Chancen vergeben

Der Husumer Ingo Cornils (vorne) spitzelt Naim Osmani vom SV Eichede den Ball weg. Foto: Hoyer
Verbandsliga-Übersicht
Die gute Nachricht zuerst: Schlusslicht FC Sörup-Sterup hat nicht verloren. Die Partie bei Kilia Kiel fiel aus. Die Nord-Teams, die spielten durften, haben sich nicht mit Ruhm bekleckert. Der TSV Kropp ging beim Oldenburger SV gleich mit 0:4 unter, die Husumer SV sicherte sich mit dem 1:1 beim SV Eichede immerhin einen Punkt, obwohl mehr drin war. Allein Flensburg 08 gelang mit dem 2:1 beim TSV Bordesholm ein dreifacher Punktgewinn. Das Topspiel zwischen dem Zweiten NTSV Strand und Spitzenreiter Itzehoer SV endete leistungsgerecht 1:1.

Eichede (ree) – Gut, aber nicht gut genug gestaltete die Husumer SV ihr Gastspiel in Eichede. Beim 1:1 (0:1) ließ sie erneut viele Tormöglichkeiten aus und wurde dafür vier Minuten vor dem Abpfiff mit dem Ausgleichstreffer bestraft.
In der ersten Halbzeit lief es fantastisch für die Husumer. Denn die Torchancen lagen - mit einer Ausnahme - auf ihrer Seite. Pech hatte zunächst Sascha Rettkowski (7.), als sein wuchtiger Kopfstoß gerade noch von der Linie gekratzt wurde und Pech hatte auch Carsten Groth, dessen Distanzschuss abgefälscht wurde und deshalb um ein paar Zentimeter das Ziel verfehlte (16.). Rettkowski und Groth das waren neben Christian Herpel auch die treibenden Kräfte der Husumer in diesem Abschnitt.
Deren Anstrengungen wurden schließlich in der 20. Minute belohnt. Nach einer feinen Kombination über Herpel und Groth war Gerrit Müller zur Stelle und erzielte mit seinem siebten Saisontreffer das 1:0 für die Nordfriesen.
Der SV Eichede zeigte zwar weiterhin viel Eifer und auch Offensivbereitschaft, die Husumer Abwehr hielt aber gekonnt dagegen und legte durch frühe Störmanöver den Grundstein für neue Chancen. Mitte der ersten Hälfte auch die bis dahin einzige Tormöglichkeit des Tabellen-Zwölften. Glück dabei für Husum, dass Osmani aus kürzester Distanz ausgerechnet auf Torsteher Andre Teubler zielte.
"Wir haben den Faden verloren und konnten das Spiel nicht mehr kontrollieren", so resümierte Husums Trainer Hans-Peter Hansen die zweite Hälfte, in der die Gastgeber oft am Rande der Legalität (sechs gelbe Karten) fighteten. Rene Wasken war es, der in der 86. Minute Teubler mit einem Kopfball überwand. Aber selbst dieser Treffer hätte den Husumern nicht schaden können, wenn sie zuvor konsequenter zugeschlagen hätten. Rene Marohn (48.), Groth und Alla (55.), Müller (75. und 76.), sowie nochmals Groth (81.) - sie alle vergaßen beizeiten, die Entscheidung zu besorgen.

01. November 2004 · Flensburger Tageblatt 

SVE trotzt auch den Großen

Mit einem verdienten 1:1 gegen Oberliga-Absteiger Husumer SV tankte der SV Eichede gestern Selbstvertrauen.
Ausgebremst: Eichedes Dennis Havemann (l.) wird auf dem Weg zum Tor von Christian Herpel (Husum) gestoppt. Trotzdem sicherte sich der SVE mit einem 1:1-Remis einen Punkt. Foto: Hoyer

Eichede (Robert Hoyer) – Gerade 19 Jahre alt feierte Keeper Dominik Lindtner gestern seine Premiere beim SV Eichede in der Fußball-Verbandsliga. Durch die einwöchige Rotsperre von Stamm-Torhüter Markus Venz war er im Heimspiel gegen den Husumer SV ins Team gerutscht. Von Nervosität und Aufregung war bei Lindtner vor gut 100 Zuschauern im Ernst-Wagener-Stadion gegen den Oberliga-Absteiger aber nichts zu spüren. Routiniert spielte er seinen Part und trug mit zwei Glanzparaden in der 26. und 49. Minute seinen Teil zum 1:1 (0:1)-Unentschieden der Steinburger bei. Wirklich zufrieden war der Ersatzmann aber nicht. "Dafür hätten wir gewinnen müssen." Für das Gegentor durch Gerrit Müller in der 20. Minute konnte er aber nichts.
"Vielleicht hätte ich rauslaufen sollen, aber selbst dann hätte ich den Ball wohl nicht gehabt", analysierte der 19-Jährige. Sein Coach André Laß bescheinigte ihm jedenfalls eine gute Leistung. "Er hat gehalten, was er halten muss."
Dass der SVE aber in der 85. Minute überhaupt die Möglichkeit zum 1:1-Ausgleich durch René Wasken bekam, daran half Malte Kuberski kräftig mit. Gleich zwei Mal rettete er bei Standardsituation auf der Linie (7./ 27.). "Mit dem 0:2 wäre die Partie für uns gelaufen gewesen", räumte auch Laß ein.
Der Coach freundete sich letztendlich mit dem Punkt an. "Gegen einen Oberliga-Absteiger muss ich damit zufrieden sein. Es war aber auch mehr für uns drin." In der Tat hatten Dennis Havemann (11.) und Malte Kuberski (29./ 61.) gute Chancen auf dem Fuß, scheiterten aber durch Unvermögen oder am gegnerischen Keeper. Trotzdem fand Laß, dass "wir einen Schritt nach vorne gemacht haben." Der SVE legte die Ängstlichkeit, die beim 0:3 gegen Kropp vor zwei Wochen geherrscht hatte, ab und spielte selbstsicher und zielstrebig nach vorne. Dass der Gegner dadurch zwangläufig zu Chancen kam, lag auf der Hand.
Im zweiten Durchgang taten aber die Steinburger mehr für die Offensive und das wurde fünf Minuten vor Schluss mit einem einstudierten Freistoß belohnt. Malte Kuberski flankte in den Strafraum und Wasken bugsierte den Ball in Uwe Seeler-Manier mit dem Hinterkopf ins Tor.
Damit stand fest, dass der SVE aus dem Dreierpack schwerer Spiele gegen Kropp, Husum und beim Itzehoer SV (nächsten Sonntag) nicht leer ausgeht. "Das 1:1 ist Gold wert. Mit drei Niederlagen wäre das Team wieder sehr verunsichert gewesen", erklärte Laß. Mit einer Leistung wie gestern ist der SVE aber auch in Itzehoe nicht chancenlos.

01. November 2004 · Stormarner Tageblatt

12. ST 06.11.04 Husumer SV TSV Bordesholm 3:1

Verdienter Heimerfolg!

06.11.2004

Husumer SV - TSV Bordesholm

3 : 1 (2:0)


Einen verdienten Heimerfolg landete die Husumer SV, spielte dabei den Gast in der ersten Halbzeit in Grund und Boden. Der TSV hatte Glück nicht mehr als zwei Tore eingeschenkt zu bekommen. Sehr zielstrebig ging die SV zu Werke, schnelle Kombinationen über die Flügel führten schließlich zum Erfolg. Carsten Groth bekamen die Gäste nie in den Griff, immer wieder setzte er sich über die rechte Seite unnachahmlich durch und zeichnete sich auch noch als zweifacher Torschütze aus. Gerrit Müller, der gegen Marco Schmidt einen schweren Stand hatte, glänzte diesmal als Vorbereiter. Positiv machte sich auch die Hereinnahme von Marco Hansen bemerkbar, der einige schöne Szenen im Sturmzentrum hatte.

Erst zu Beginn der zweiten Halbzeit kam Bordesholm besser ins Spiel, konnte sich Tormöglichkeiten erarbeiten. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Platzherren dem TSV zu viel Raum zum Kombinieren. Husums Trainer Hansen war zufrieden: »Besonders in der ersten Halbzeit haben wir sehr konzentriert gespielt und den Ball laufen lassen. Meine Mannschaft hat sich viele Torchancen erspielt. Der Sieg ist verdient, auch wenn wir in der zweiten Halbzeit etwas den Faden verloren haben.« TSV-Trainer Kieckbusch meinte: »Wir waren hier Außenseiter und hatten besonders in der ersten Halbzeit Probleme, den Ball zu kontrollieren. Meine Elf hatte eine zu lange Anlaufzeit, Husum hat verdient gewonnen.«

Furios starteten die Nordfriesen in die Partie, setzten den Gegner sofort unter Druck. Bei den schnell vorgetragenen Angriffen über die Flügel hatte der TSV arge Probleme. Das schnelle 1:0 erzielte Carsten Groth aus sieben Metern (11.), Gerrit Müller spielte den Torschützen mustergültig frei. Marco Hansen hatte das zweite Husumer Tor auf dem Fuß, doch Torhüter Bitterling rettete zweimal glänzend (18./23.). Das Tor schoss dann wieder Carsten Groth: In der 25. Minute setzte sich Gerrit Müller auf der rechten Seite durch und passte zurück, Groth hatte keine Mühe, aus 16 Metern einzuschießen. Immer wieder konnten sich die Husumer Angreifer durch die löchrige Abwehr durchsetzen. Ein Flugkopfball von Gerrit Müller aus elf Metern (30.), und zwei große Chancen durch Petersen und Hansen (35./41.), die vom Torhüter in letzter Sekunde entschärft wurden, waren herrlich anzusehen. Von den Gästen kam zu wenig, nur bei einem Freistoß von Schulze musste sich Teubler strecken (45.).

Auch nach dem Pausentee weiter Druck auf das Gäste-Tor. Ilhan Alim hatte Pech mit einem Fernschuss, Bitterling reagierte großartig. Die Entscheidung fiel in der 47. Minute: Beim Kopfball von Marco Hansen hatte der Keeper keine Chance mehr, unhaltbar schlug das Leder im Eck ein. Der nächste gekonnte Angriff der HSV landete an der Latte, Cornils hatte abgezogen (49.). Die SV ließ es jetzt etwas ruhiger angehen und bekam prompt die Quittung. Blazevic nutzte eine Unachtsamkeit gekonnt zum Anschlusstreffer aus (59.). Der TSV machte aber zu wenig aus seinen Möglichkeiten, nur Malottki brachte das Leder gefährlich auf das Tor (65.). Die größeren Möglichkeiten weiter für die HSV: Herpel mit zwei Fernschüssen (72./76.), Groth und Petersen (76./88) verfehlten das Gehäuse nur äußerst knapp. TSV-Angreifer Nick Lemke hatte eine Resultatsverbesserung für seine Farben auf dem Fuß, zirkelte aus 16 Metern knapp neben das Tor (89.).

Fazit: Husum verließ als verdienter Sieger den Platz, die größeren Spielanteile und eine Vielzahl an Torchancen sprechen für sich. Tore: 1:0 Groth (11.), 2:0 Groth (25.), 3:0 Hansen (47.), 3:1 Blazevic (59.) Beste Spieler: Groth, Müller, Hansen / Bitterling, Schmidt Ecken: 11 : 5 Chancen: 18 : 5 Zuschauer: 324 Schiedsrichter: Dennis Lübker (Collegia Jübek) Karten: Carstensen (83.) / Schmidt (39.), Schulze (57.) - alle ; Schulze (72.) wegen Notbremse als letzter Mann - Foul gegen Michael Petersen, der auf dem Weg zum Tor war. Aufstellung: Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski (85. Marohn) - C. Herpel, Clausen, Groth, Alim (61. M. Albertsen), Petersen - Hansen (56. Carstensen), Müller. Bitterling - Schulze - Gogolok, Brinckmann, Schmidt - Sielas (46. Blagojevic), Erich, Hansen (46. Blazevic), Zielinski - Lemke, v. Malottki.
Hi 06.11.2004

"Eine exzellente Leistung"

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV besiegt den TSV Bordesholm mit 3:1

Der Flugkopfball des Husumers Gerrit Müller geht knapp am Bordesholmer Tor vorbei, in der Mitte Marco Hansen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Zwischen überraschend stark und offensichtlich untauglich für die Verbandsliga präsentierten sich die Nord-Teams: Die elfte Pleite im elften Spiel (0:8 gegen Henstedt-Rhen) kassierte der FC Sörup/Sterup und ist auf bestem Weg, eine Aufsteiger-Berühmtheit zu werden. Jugend siegt - in Flensburg stand eines der jüngsten 08-Teams im Derby gegen den TSV Kropp auf dem Platz und gewann mit 2:0. „Excellent“ war laut Trainer Hansen das 3:1 der Husumer SV gegen den TSV Bordesholm. Tabellenführer bleibt der Itzehoer SV nach einem 1:0 gegen den SV Eichede.

Husum (Gert Reese) – Einen Sieg mit Überzeugungskraft, das war es, was die Husumer SV ihren Fans wieder einmal bieten wollte. Es hat geklappt. Beim 3:1 (2:0) über den TSV Bordesholm spielte der Fußball-Verbandsligist 80 Minuten lang furios nach vorn und hätten am Ende gut und gern zwei Treffer mehr verbuchen können.
Marco Hansen neben Gerrit Müller im Angriff und Gunnar Clausen im defensiven Mittelfeld - SV-Trainer Hans-Peter Hansen präsentierte am Sonnabend zwei neue Akteure. Und die rechtfertigten ihre Nominierung voll und ganz. Marco Hansen verzierte seine famose Leistung mit dem Kopfballtreffer zum 3:0 (47.) und Gunnar Clausen sorgte mit seiner enormen Laufbereitschaft immer wieder für Schub von hinten.
Daneben präsentierten sich zwei andere Stormstädter im Spitzenformat: Christian Herpel und Carsten Groth. Herpel kämpfte 90 Minuten lang um jeden Ball und um jeden Meter Boden, Groth war vor der Pause auf der rechten Seite Initiator und Vollstrecker in einer Person. Mit zwei satten Schüssen (11. und 24. Minute) besorgte Husums Kapitän auch die verdiente Pausenführung für seine Farben.
Reichlich Applaus bekam Marco Hansen für zwei Szenen, in die er sein ganzes Stürmerblut legte. Den ersten Drehschuss von der Strafraumgrenze fischte TSV-Keeper Nils Bitterling noch gerade aus dem Winkel (17.), der andere - aus schwieriger Seitenlage abgezogen - flog nur um Zentimeter über den Balken hinweg (42.). Das kam an bei den Fans.
Nur einen kurzen Moment in der zweiten Halbzeit machten die Gäste deutlich, weshalb sie es in dieser Saison schon auf 25 Treffer gebracht haben. Da lief der Ball für zehn Minuten gekonnt durch ihre Reihen und da gelang ihnen durch Oliver Blazevic auch das verdiente Anschlusstor zum 3:1 (58.). Aber die Nordfriesen eroberten sich die Platzhoheit schnell zurück. Spätestens nach der Notbremse und dem Platzverweis von TSV-Libero Jens Schulze (70.), da hätten die Husumer unbedingt noch ein, zwei Tore nachlegen müssen. Aber Herpel (71., 73., 81.), Petersen (81.) sowie Groth (84.), Clausen (87.) und Müller (89.) verpassten der Reihe nach ihre Möglichkeiten. Mit den vielen nicht genutzten Chancen haderte nach Spielschluss auch Trainer Hans- Peter Hansen. Aber insgesamt war er bei guter Laune und bescheinigte seiner Mannschaft "eine exzellente Leistung".

08. November 2004 · Flensburger Tageblatt

„Schießbuden-Fußball“ angesagt

Fußball-Verbandsligist Husumer SV will weiter oben mitmischen. Dazu ist ein Heimsieg gegen den TSV Bordesholm am Sonnabend (14 Uhr) Pflicht.
Husums Torhüter Andre Teubler würde gegen Bordesholm gerne zu Null spielen. Foto: Carsten

Husum (ree) - Knapp ein Drittel der Saison in der Fußball-Verbandsliga ist gespielt, und das Hauptfeld der 18 Mannschaften präsentiert sich eng beieinander. Nur am unteren Ende der Tabelle, da zeigen sich der PSV Neumünster, der BSC Brunsbüttel und der TSV Sörup-Sterup den Anforderungen nicht ganz gewachsen. Ganz oben zieht der Itzehoer SV seit dem sechsten Spieltag seine Kreise. Aber vor zwei Wochen mussten auch die Steinburger erfahren, dass sie nicht unverwundbar sind. Ihr 0:1 gegen den PSV hat allen anderen Mannschaften Mut gemacht - auch der Husumer SV, die nur vier Zähler weniger aufweist als der Spitzenreiter.

Am Sonnabend um 14 Uhr bekommen die Husumer es mit dem TSV Bordesholm zu tun. Die Begegnung mit dem Tabellen-13. verspricht für die Zuschauer ein unterhaltsamer Nachmittag zu werden. Denn wenn der TSV Bordesholm auftritt, ist „Schießbuden-Fußball“ angesagt. 25:26 Tore haben die Manen von Trainer Kiekbusch bisher fabriziert - das ist „Umsatz-Rekord“ in der Verbandsliga. Wobei sie auswärts in beiden Richtungen ganz besonders offen sind. „Im Defensiv-Bereich klappt es bei uns noch nicht“, berichtet Trainer Jörg Kiekbusch, der gerade seine B-Lizenz in Malente aufgefrischt hat. An die Nordsee kommen will er mit seiner Mannschaft nicht nur, um mitzuspielen. „Wir wollen das Spiel offen gestalten und punkten“, sagt Kiekbusch, „denn wir müssen aufpassen, dass wir nicht unten reinrutschen.“

Die Husumer, die bisher jedes zweite Heimspiel sieglos blieben, sollten ihrem Publikum eigentlich mal wieder eine Partie mit Überzeugungskraft bieten. Dazu ist notwendig, dass die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Hansen ihr gewachsenes spielerisches Potenzial auch zur Ergebnisgestaltung nutzt. Das war auch zuletzt beim SV Eichede nicht hinreichend der Fall und muss unbedingt besser werden, wenn Husum weiter ganz oben dran bleiben will. Martin Herpei (beruflich im Einsatz) wird am Sonnabend nicht derjenige sein, der neben Gerrit Müller in vorderster Linie stürmen wird. Eine Idee bezüglich dieser Position hat der Coach zwar schon, wird sie aber erst vor dem Anpfiff bekannt geben. Fraglich ist auch, ob Erion Alla bis zum Spiel wieder fit ist. Der Mittelfeldstratege, der nach Hansens Urteil in Eichede „schöne Akzente gesetzt hat“, musste am Dienstag mit Kniebeschwerden das Training abbrechen. Aber eine leichte Hoffnung auf seinen Einsatz besteht. Weiter auf sein Comeback warten muss Marcell Voss, den diesmal Fieber aufs Krankenlager zwingt. Hans-Peter Hansens Spielerwartung geht unter anderem in Richtung Abwehr. „Vielleicht halten wir hinten mal dicht“, sagt er. Gegen den TSV Bordesholm ist das nicht so einfach. Denn der hat bisher in jeder Partie sein Tor geschossen.

08. November 2004 · Nordfriesland-Sport

13. ST 13.11.04 TSV Kropp Husumer SV 4:0

Kropp aus der Krise - Husum dankbarer Aufbaugegner!


13.11.2004

TSV Kropp - Husumer SV

4 : 0 (1:0)


Der TSV Kropp schießt sich nach drei verlorenen Spielen aus der Mini-Krise und landete einen auch in dieser Höhe verdienten 4:0-Sieg gegen enttäuschende Nordfriesen. Die Stormstädter rechtfertigten den guten Tabellenplatz nicht: unsicheres Abwehrverhalten und kein zusammenhängender Spielaufbau. Mehr noch, es wurde die Leidenschaft vermisst - sich gegen die drohende Niederlage stemmen - besonders in einem Derby, das fehlte völlig. Da kann es auch nicht als Entschuldigung gelten, dass zahlreiche Stammspieler fehlten oder im Laufe des Spiels wegen Verletzung vom Platz mussten.

Dieses Engagement und die Leidenschaft legte der TSV Kropp an den Tag. Deutlich war zu spüren, dass die Elf von Spielertrainer Guido Gehrke die Negativserie ausgerechnet gegen den Nordrivalen umbiegen wollte. Was am letzten Wochenende bei Flensburg 08 noch schiefgegangen war, das funktionierte nach anfänglichem Holpern im Spielaufbau immer besser. In der zweiten Halbzeit lief der Motor dann fast rund, aber man profitierte auch von den vielen individuellen Husumer Fehlern in der Abwehr. Die Stormstädter hatten am Ende noch Glück, nicht noch mehr Treffer eingefangen zu haben, sind aber um die Erkenntnis reicher, dass man in dieser Saison endgültig nichts mit der Aufstiegsfrage zu tun haben dürfte. Denn gegen alle Spizenteams bezog man Niederlagen.

Nach Spielende war Kropps spielender Trainer Guido Gehrke mit der Leistung seiner Elf mehr als zufrieden: »Das war ein verdienter Sieg meiner Mannschaft. Nach einer guten halben Stunde kam Husum besser ins Spiel, zur Pause hätten wir auch den einen oder anderen Gegentreffer kassieren können. Aber die zweite Halbzeit war eine klare Sache. Wir haben super gekämpft, die Bereitschaft war bei allen zu erkennen, wir sind eindeutig über den Berg.« HSV-Trainer Hans-Peter Hansen zeigte sich konsterniert: »Mit der ersten Halbzeit bin ich zufrieden. Hätten wir unsere Chancen genutzt, wer weiß, was möglich gewesen wäre. Der zweite Durchgang war eine einzige Katastrophe, wir sind auch durch die zahlreichen Ausfälle eingebrochen.«

Die Hausherren machten sofort Dampf und rissen das Spiel an sich. Auch wenn nicht alles klappte, es wurde sofort der Torerfolg gesucht. Husum konnte in der ersten halben Stunde nur reagieren. Die Abwehr der Nordfriesen geriet unter Druck, durchdachte Spielzüge durch das Mittelfeld waren Mangelware. Viel zu pomadig und zögerlich erschien das Spiel der Gäste. Die ersten Chancen des TSV erkämpfte sich Sven Zeidler: Köpfte er in der 11. Minute nach einem Eckball noch einen Meter neben das Tor, war es drei Minuten später noch knapper. Mit einem Drehschuss aus 16 Metern prüfte er Husums Torhüter Teubler, der reaktionsschnell seine Finger noch an den Ball bringen konnte (14.). Das Leder strich nur um die berühmten Zentimeter am Pfosten vorbei. In der 20. Minute konnte sich Husums Keeper erneut auszeichnen: Peer Rogge war es, der einen Abwehrfehler ausnutzen konnte und aus 10 Metern abzog. Mit einem Reflex war Teubler auch hier noch am Ball und entschärfte die Situation. Husum befreite sich aus der Umklammerung und startete einige gefährliche Konter. Marco Hansens' harter Schuss verfehlte das Tor um zwei Meter (23.), vier Minuten später tauchte Gerrit Müller allein vor Torhüter Wulff auf. Doch anstatt zum freistehenden Albertsen abzuspielen, probierte er es selbst, Torhüter Wulff griff beherzt zu und bereinigte die Gefahr. Nach einem herrlichen Zuspiel von Ingo Cornils tankte sich Gerrit Müller durch die Abwehr. Sein fulminanter Schuss strich Zentimeter am langen Pfosten vorbei (27.). Mitten in die Drangperiode der Gäste fiel das 1:0 für Kropp: Ignazio Cipolla stand nach einer Unachtsamkeit völlig frei vor Teubler und erzielte die Führung. Doch die HSV hatte noch drei dicke Ausgleichsmöglichkeiten bis zur Halbzeit. René Marohn versuchte es mit einem frechen Heber über Wulff hinweg, hatte jedoch Pech. Das Leder ging in der 39. Minute knapp am Winkel vorbei ins Toraus. Marco Hansen war zwei Minuten später zu überrascht, dass ein Ball ihn noch erreichte. Aus zehn Metern rutschte ihm der Ball freistehend über den Spann. In der 44. Minute schlenzte Gerrit Müller das Leder seitlich versetzt an die Torlatte, der Ausgleich wäre auf Grund der Tormöglichkeiten der Husumer zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient gewesen.

Doch der zweite Durchgang war eine eindeutige Angelegenheit der Kropper, Husum hatte nichts mehr entgegen zusetzen. Permanent setzte man die SV mit variablem Aufbauspiel unter Druck und profitierte zunehmend von der immer größer werdenden Fehlerquote der Gäste. Und wieder leitete der immer gefährliche Sven Zeidler das Tore schießen ein. Scheiterte er in der 60. Minute noch mit einem strammen Schuss, traf aber in der 72. Spielminute zum vorentscheidenden 2:0 - Peer Rogge hatte sich durchgesetzt und mustergültig nach innen geflankt. Die 77. Minute brachte das 3:0 durch Christian Heider, der aus einem Gewühl heraus unhaltbar einschieben konnte. Die endgültige Entscheidung wieder durch Sven Zeidler, der nach einem erneuten Abwehrfehler aus kurzer Entfernung einschießen konnte (88.). Husums einzige Möglichkeit in der zweiten Halbzeit konnte Marco Hansen nicht nutzen, der in der 84. Minute allein auf Torsteher Wulff zulief - der reaktionsschnelle Keeper blieb Sieger.

Fazit: Das Nordderby fand mit dem TSV Kropp einen auch in dieser Höhe verdienten Sieger, Husum wirkte in der zweiten Halbzeit zu kopf- und emotionslos. Tore: 1:0 Cipolla (33.), 2:0 Zeidler (72.), 3:0 Heider (77.), 4:0 Zeidler (88.) Beste Spieler: Ehrlich, P. Rogge, Zeidler / Petersen  Ecken: 9 : 2 Chancen: 9 : 8 Zuschauer: 180 Schiedsrichter: Sabek (TS Schenefeld) Karten: Heider (44.), Gehrke (54.) / - - alle Aufstellung: Wulff - Sabotke - Sämann, Ehrlich - Heider, Gehrke, P. Rogge, Henning (83. Bänsch), Böhnke (75. F. Rogge) - Zeidler, Cipolla (76. Petersen). Teubler - Cornils - Schyma, Rettkowski (46. C. Herpel) - Marohn, Clausen, Groth (46. Alim), M. Albertsen, Petersen - Hansen, Müller (64. Jensen).

TSV Kropp dominiert im Derby klar

Fußball-Verbandsligist TSV Kropp ist auf dem Weg zurück zu alter Stärke. Gegen die Husumer SV beendeten die Rot-Schwarzen ihre Negativserie von drei Niederlagen in Folge auf beeindruckende Weise und gewannen verdient mit 4:0 (1:0).

Der zweifache Kropper Torschütze Sven Zeidler (re.) steht wieder frei, der Husumer Rene Marohn kommt zu spät. Foto: Deike
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Zurück zu alter Stärke ist das Resümee der Nordvertreter. Flensburg 08 siegt beim Oldenburger SV (2:1) und legt mit drei Erfolgen nacheinander eine kleine Serie hin. Auch der TSV Kropp lässt die Muskeln spielen. Leidtragend: Die Husumer SV, die das Derby mit 0:4 verlor. Der FC Sörup/Sterup macht das Dutzend voll und verliert 1:7 in Moisling - die zwölfte Niederlage. Von Platz sechs auf Rang zwei kletterte Henstedt-Rhen (2:1 gegen Kilia Kiel). Von Drei auf Fünf rutschte der VfR Neumünster II (1:5 beim SV Eichede).

Kropp (mads) – Die Husumer machten es Spielertrainer Guido Gehrke und seinen Mannen in diesem Nord-Derby leicht - sie hatten einen rabenschwarzen Tag erwischt. "Wir haben endlich wieder einmal den Fußball gespielt, den ich mir von meiner Mannschaft wünsche", freute sich Gehrke. "Damit haben wir der Begegnung fast über die volle Distanz unseren Stempel aufgedrückt."
So entwickelte sich im Kropper Stadion vor 250 Zuschauern ein einseitiges Derby. Bei den Platzherren lief der Ball gut in den eigenen Reihen, so dass die Husumer von Beginn an unter Druck gerieten. Bereits in der 20. Minute hatte Peer Rogge die riesige Chance zur Führung, konnte diese jedoch nicht nutzen. Stattdessen sorgte Ignazio Cipolla mit seinem ersten Saisontor für das fällige 1:0. Nach sehenswertem Steilpass von Rogge umkurvte er Keeper Teubler und schob zur Kropper Führung ein (33.).
Bis zur Pause zogen sich die Hausherren nun etwas zurück und gestatteten den Nordfriesen ihrerseits zwei Chancen. Doch der ansonsten abgemeldete Husumer Torjäger Gerrit Müller hatte Pech, als er zunächst an Keeper Andreas Wulff (39.) und kurz darauf am Querbalken scheiterte (43.).
Das Aufbäumen der Gäste blieb jedoch nur ein kurzes Strohfeuer, denn nach dem Wechsel dominierte wieder Kropp. Dabei blieb unverständlich, wie wenig der Tabellenfünfte trotz des lange Zeit nur knappen Rückstandes tat. Husum erarbeitete sich keine einzige nennenswerte Torchance mehr. "Wir haben es endlich einmal geschafft, unsere Konzentration fast über die gesamte Spielzeit zu halten und daher kaum etwas zuzulassen", hatte zumindest Gehrke eine Erklärung parat.
Als Mittelstürmer Sven Zeidler nach neuerlicher Vorarbeit von Rogge dann aus kurzer Distanz zum 2:0 verwandelte (71.), brachen bei der Husumer SV alle Dämme. Nach Flanke von Axel Ehrlich traf Christian Heider zum 3:0 (76.), und wenig später gelang abermals Zeidler sogar der vierte Treffer. Der junge Angreifer profitierte dabei von einem kapitalen Fehler von Torhüter Andre Teubler, der einen eigentlich harmlosen Schuss nicht festhalten konnte (83.) - symptomatisch für einen aus Husumer Sicht völlig verkorksten Nachmittag.
Der TSV Kropp kann nach dem Derby-Erfolg dafür jetzt wieder nach vorne blicken. "Zweifelsohne ein ganz wichtiger Sieg für uns", meinte Spielertrainer Gehrke. "Allerdings gibt es dafür auch nur drei Punkte. An diese Leistung müssen wir jetzt am kommenden Wochenende anknüpfen."

15. November 2004 · Flensburger Tageblatt

4:0 - Kropper Stürmer treffen wieder

Das war wichtig für das Selbstvertrauen: Dank einer erheblichen Leistungssteigerung gegenüber den Vorwochen besiegte Fußball-Verbandsligist TSV Kropp im Nachbarschaftsderby die Husumer SV mit 4:0 (1:0).
Sprühte vor Spielfreude: Ignazio Cipolla (rotes Trikot) bot gegen die Husumer SV im Angriff eine starke Leistung. Foto: Deike

Kropp (dan) – Der TSV Kropp hat seine Durststrecke in der Fußball-Verbandsliga überwunden. Nach drei Niederlagen in Serie bezwangen die Rot-Schwarzen im Nachbarschaftsderby vor 250 Zuschauern die Husumer SV mit 4:0 (1:0). Drei Tore gingen dabei auf das Konto der beiden Sturmspitzen Sven Zeidler (2) und Ignazio Cipolla (1), den vierten Treffer steuerte Christian Heider bei.
Entsprechend erleichtert zeigte sich Spielertrainer Guido Gehrke nach dem Schlusspfiff. "Ich wusste, dass wir es heute packen würden. Der Erfolg ist die logische Konsequenz unserer harten Trainingsarbeit. Die spielerische Basis ist ohnehin vorhanden. Was uns fehlt ist die Konstanz."
Das wurde auch am Sonnabend im Kropper Stadion wieder deutlich. Die Platzherren spielten sehr engagiert, zeigten Biss in den Zweikämpfen und gingen in der 33. Minute durch Ignazio Cipolla nach herrlichem Zuspiel von Peer Rogge mit 1:0 in Führung. Doch anstatt nachzusetzen, ließen sich die Rot-Schwarzen die Butter vom Brot nehmen. In der 39. Minute verhinderte Andreas Wulff mit einer Glanzparade den möglichen Ausgleich durch Gerrit Müller, vier Minuten später traf derselbe Husumer Spieler nur die Latte des Kropper Gehäuses. "Unsere Nachlässigkeiten hätten den Husumern vor der Pause fast noch den Ausgleich beschert", ärgerte sich Gehrke.
Beim Pausentee schien der Kropper Spielertrainer die passenden Worte gefunden zu haben, denn die Rot-Schwarzen präsentierten sich in der zweiten Halbzeit wieder hoch konzentriert. Bastian Henning und Marc Böhnke schalteten sich über die Außenbahnen immer wieder in den Angriff ein, wo ein sich ständig in Bewegung befindender Ignazio Cipolla (Gehrke: "Das war heute ein Klassespiel von ihm") und Sven Zeidler für erhebliche Unruhe in der Husumer Hintermannschaft sorgten. In der Abwehr ließ eine fast fehlerfrei spielende Kropper Viererkette kaum noch gefährliche Husumer Aktionen zu.
Für die Vorentscheidung sorgte Sven Zeidler in der 71. Minute. Bastian Henning hatte sich über links durchgesetzt, klug auf Peer Rogge gespielt - und dessen Pass verwandelte Zeidler zum 2:0. Sehr zur Freude ihrer Anhänger ließen es die Kropper nicht dabei bewenden, sondern machten weiter Druck. Zwei weitere Treffer durch Christian Heider zum 3:0 (76.) nach Flanke von Axel Ehrlich sowie erneut Sven Zeidler zum 4:0 (87.) nach grobem Schnitzer von Husums Torhüter Andre Teuber waren die Belohnung der Kropper Angriffsbemühungen.
Trotz des unerwartet deutlichen Sieges über den Rivalen von der Nordseeküste wollte Guido Gehrke nach Spielschluss keine Euphorie bei seinen Mannen aufkommen lassen. "Es war ein Schritt in die richtige Richtung, mehr nicht. Wir müssen weiter an uns arbeiten."

15. November 2004 · Landeszeitung

Mit breiter Brust nach Kropp

Drei Siege in Folge - diese Serie möchte die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga ausbauen. Am Sonnabend gastieren die Nordfriesen im Nordderby beim TSV Kropp.

Marco Hansen (r.) aus der Husumer Zweiten spielte gegen Bordesholm gut mit. Jetzt hofft er auch auf einen Einsatz in Kropp. Foto: Voss

Husum (Gert Reese) – Es ist Derby-Zeit für die Nord-Clubs in der Fußball-Verbandsliga. Flensburg 08 gegen den TSV Kropp (2:0) - das war vor einer Woche der Anfang. Morgen (14 Uhr) gastiert die Husumer SV in Kropp, und in acht Tagen kommt es zur Begegnung der Stormstädter mit den Flensburgern. Danach wird man wissen, wer im internen Kampf der Bezirks-Konkurrenten die Nase vorn hat. Der FC Sörup-Sterup (drei Niederlagen) spielt dabei ja schon jetzt keine Rolle mehr.
Beim Derby in Kropp sprechen alle Vorzeichen diesmal für die Nordfriesen. Sie stehen in der Tabelle besser da und haben mit drei Spielen ohne Niederlage einen "guten Lauf". Ganz anders die Situation beim TSV Kropp. Der leistete sich zuletzt drei Niederlagen in Folge und rutschte von Platz zwei auf neun. Die Auftakt-Euphorie ist also erst mal dahin.
Aber Guido Gehrke, der zu Saisonbeginn das Amt des spielenden Trainers bei den Rot-Schwarzen übernahm, bringt das nicht aus der Ruhe. "Wir stehen zwar nicht da, wo wir hin wollen", sagt der Coach, "aber die Mannschaft arbeitet weiter super." Und er ist sich ziemlich sicher, "dass der Erfolg bald zu uns zurückkommt." Vor der Partie am Sonnabend wird er seiner Mannschaft sicher viel von jenem 5:3 erzählen, das dem TSV zuletzt im Pokal gegen die Stormstädter gelang. Gehrke: "Das Spiel haben wir noch im Hinterkopf."
Auffällig ist, dass der traditionell auf Offensive getrimmte TSV in den drei verlorenen Partien nur ein Tor zu Stande brachte. Einen Grund dafür sieht Gehrke unter anderem in der Tatsache, dass er noch nicht einmal mit derselben Startbesetzung auflaufen konnte und ihm mit Christoph Hinrichs (Studium in England) und Oliver Held (Darmoperation) zwei Führungskräfte fehlen.
"Wir haben die Nase vorn und müssen keine Angst haben" - Husums Trainer Hans-Peter Hansen geht mit "breiter Brust" in die Auseinandersetzung mit dem alten Rivalen. Die kann er auch haben, denn sein Team hat sich einigermaßen stabilisiert. Gut auch für ihn zu wissen, dass er seinen Kader jederzeit durch Aktive aus der Zweiten ergänzen kann - wie zuletzt durch Marco Hansen und Gunnar Clausen. Hansen dazu: "Der Unterschied zur Zweiten ist nicht mehr so groß wie früher, davon profitieren wir." Gut möglich, dass Hansen und Clausen am Sonnabend wieder in der Startelf zu finden sind, denn auf die verletzten Erion Alla und Marcell Voss muss der Coach weiterhin verzichten.

12. November 2004 · Nordfriesland Sport

Ein Schritt in die richtige Richtung?


Derby, die zweite: Der TSV Kropp erwartet am Sonnabend in der Fußball-Verbandsliga den alten Rivalen Husumer SV.

Den Vorwärtsgang wollen Bastian Henning (li.) und Mitspieler auch gegen Husum einlegen.

Kropp (mads) – Drei Niederlagen in Folge - diese ungewohnte Negativserie bedeutet für den TSV Kropp den Absturz auf Rang neun der Tabelle der Fußball-Verbandsliga. Beim 0:2 gegen Flensburg 08 am vergangenen Wochenende stimmte bei den Rot-Schwarzen trotz fehlender Punkte aber immerhin die Leistung, so dass Trainer Guido Gehrke vor dem nächsten Derby gegen die Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr) zuversichtlich ist. "Wir haben in Flensburg sehr gut gespielt. Der nicht gegebene Treffer von Sven Zeidler und der Strafstoß für die Gastgeber kurz darauf haben die Partie dann sehr unglücklich zu unseren Ungunsten entschieden", erinnert sich Gehrke. "Dennoch war das ein Schritt in die richtige Richtung, das hat man klar gesehen. Wenn wir so weiter machen, werden wir auch sehr bald wieder punkten."

Das soll am besten schon am Sonnabend im Kropper Stadion passieren, insbesondere, da der Rückstand zur Spitze in der ausgeglichenen Verbandsliga für Kropp immer noch relativ klein ist. Der Gegner ist jedoch kein geringerer als die Husumer SV. Gehrke weiß, dass das Derby gegen den Mitabsteiger und Aufstiegs-Aspiranten ein hartes Stück Arbeit wird. Seine Prognose: "Ich erwarte ein schweres und rassiges Spiel, so wie es in der Vergangenheit zwischen diesen beiden Teams stets der Fall war."
Bei den Aufeinandertreffen in der Oberliga blieben die Nordfriesen im vergangenen Jahr beide Male siegreich. In Husum gewann die Elf von Trainer Hansen vor 1200 Zuschauern knapp mit 1:0, in Kropp hieß es 3:2. In der Bezirkspokal- Endrunde im Sommer behielten allerdings die Gehrke-Schützlinge die Oberhand. "Das 5:3 damals war bis heute eine der besten Vorstellungen der Mannschaft unter meiner Leitung", schwärmt der Coach. In dieser Partie bot vor allem die Kropper Offensiv-Abteilung teilweise "Traumfußball." Gehrke: "Ich werde versuchen, meine Jungs daran zu erinnern."
Ebenso wichtig wie die Angriffsleistung wird jedoch sein, ob man die pfeilschnellen Spitzen der Husumer, Gerrit Müller und Björn Fleige, in den Griff bekommen kann. In dieser Hinsicht kann der Trainer zunächst einmal aufatmen: Mit Axel Ehrlich kehrt nämlich der "Chef" der zuletzt etwas wackligen Vierer-Abwehrkette in die Startaufstellung zurück. "Er soll unserer Hintermannschaft wieder mehr Stabilität verleihen", so Gehrke. Verzichten muss der Trainer damit nur auf Oliver Held, der nach seiner Operation in diesem Jahr vielleicht gar nicht mehr zum Einsatz kommen wird.

12. November 2004 · Schleswiger Nachrichten

"Gegen Husum geht's zur Sache"

In der Fußball-Verbandsliga durchlebt der TSV Kropp zurzeit eine Durststrecke. Seit drei Spieltagen sind die Rot-Schwarzen ohne Punktgewinn. Mit einem Heimsieg am Sonnabend um 14 Uhr im Derby gegen die Husumer SV soll die Wende eingeläutet werden. "Da geht's zur Sache", verspricht Guido Gehrke.

Sechs Punkte hinter dem Soll. Gegen Husum wollen Guido Gehrke und Co. die Mini-Krise beenden. Foto: Staudt

Kropp (dan) – Neunter Tabellenplatz und erst 17 Punkte nach elf Spielen - das hatte man sich vor Saisonbeginn beim Fußball-Verbandsligisten TSV Kropp etwas anders vorgestellt. Doch nach drei Niederlagen in Serie mit lediglich einem erzielten Treffer soll im Nachbarschaftsderby gegen die Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr) im Kropper Stadion das Ruder herumgerissen werden.
"Wir liegen sechs Punkte hinter dem Soll. Da kann man getrost von einer Mini-Krise sprechen", gibt Guido Gehrke unumwunden zu. Der Kropper Spielertrainer hat auch schon eifrig Ursachenforschung betrieben. Sein Fazit: "Unserer sehr jungen Mannschaft fehlt noch die Konstanz. Nicht alle Spieler sind dem Druck in der Verbandsliga bereits gewachsen. Sie brauchen Zeit. Zudem sind wir derzeit nicht in der Lage, über 90 Minuten konzentriert zu spielen." Hinzu kommt, dass Peer Rogge seit Wochen seiner Form hinterherläuft. Ohne seine Unterstützung haben die beiden erst 19-jährigen Sturmspitzen Sven Zeidler und Ignazio Cipolla einen schweren Stand.
Oberstes Ziel ist gegen die Husumer SV - neben einem Sieg natürlich - für Guido Gehrke, dass "meine Mannschaft ihre Spielfreude wiedergewinnt". Das will der Coach mit einer offensiven Einstellung bewerkstelligen. "Wir müssen einiges riskieren, ein Unentschieden reicht uns nicht."
Optimistisch stimmt den Coach, dass Axel Ehrlich wieder fit ist und von Beginn an wird spielen können. Deshalb wird der Spielertrainer selbst auch nicht wie gegen Flensburg 08 als Libero auflaufen, sondern wieder mit Viererkette spielen lassen. Sämann, Ehrlich, Böhnke und Henning sollen dafür sorgen, dass die eminent gefährlichen Husumer Spitzen Müller und Hansen sowie der über die rechte Angriffsseite nachrückende Groth möglichst nicht zur Entfaltung kommen.
Im Angriff vertraut Guido Gehrke, der selbst mit Sven Sabotke die Fäden im Mittelfeld ziehen will, auf die schnellen Sven Zeidler und Ignazio Cipolla. Und darauf, dass bei Peer Rogge endlich der Knoten platzt und er zur gewohnten Form zurückfindet. "Dann schießen wir auch wieder Tore", so der Coach.
Auch im Hinblick auf die Hallenfußball-Landesmeisterschaft wäre ein Erfolg am Sonnabend im Derby wichtig. Nur die nach dem Wochenende 27./28. November vier bestplatzierten 1. Amateur-Mannschaften qualifizieren sich für die Veranstaltung am 15. Januar in der Kieler Ostseehalle. Doch da möchten die Husumer (zurzeit Tabellenvierter) natürlich auch gern mitspielen und haben deshalb nichts zu verschenken. Die Besucher in Kropp dürfen sich auf ein packendes Derby freuen.

12. November 2004 · Landeszeitung 

15. ST 27.11.04 Oldenburger SV Husumer SV 2:4

Verdienter Husumer Sieg nach starker 2. Halbzeit!

 

27.11.2004

Oldenburger SV - Husumer SV

2 : 4 (1:0)


Einen letztlich auch in dieser Höhe verdienten Auswärtssieg landete die Husumer SV in Oldenburg. Dabei sah es lange Zeit nach einem Sieg der Gastgeber aus, die in einer niveauarmen ersten Halbzeit die Fehler der Husumer konsequent nutzten. Das Führungstor wurde logischerweise auch von den Nordfriesen selbst aufgelegt. Der OSV wirkte sehr bemüht, ohne jedoch große Torgefahr zu entwickeln. Die Stormstädter agierten viel zu passiv, wirkten leblos. Das änderte sich erst mit Beginn der zweiten Halbzeit, eine deutliche Leistungssteigerung führte dann zum Erfolg. Jetzt wurde der Ball zielstrebiger nach vorne gespielt, in der Abwehr herrschte Ordnung. Endlich wurden auch die Zweikämpfe angenommen und die Torchancen konsequent ausgenutzt.

Husums Trainer Hans Peter Hansen hatte nach dem Spiel gut lachen: »Nach einer grottenschlechten ersten Halbzeit mit eklatanten Abwehrfehlern, haben wir uns in der zweiten Halbzeit deutlich steigern können. Wir haben die Tore erzwungen und uns den Sieg redlich verdient.« Wie sehr angefressen OSV-Trainer Rathje nach einem schlechten zweiten Durchgang seiner Elf war, zeigte er noch auf dem Spielfeld. Seine Mannschaft erfuhr eine lautstarke Standpauke, die sich gewaschen hatte. Zu einem Kommentar konnte er sich nicht bewegen, war zu emotionsgeladen.

Schon in der Anfangsphase zeigte sich die Husumer Hintermannschaft sehr indisponiert: In der 9. Minute prüfte André Schyma seinen Torhüter aus drei Metern, anschließend landete das Leder noch am Querbalken. Diese Unsicherheit sollte noch größere Konsequenzen haben, die Führung des OSV wurde von der Husumer Abwehr selbst vorbereitet. Der Ball prallte durch eine Unachtsamkeit zu Tobias Albrecht, der ohne große Mühe zur 1:0 Führung einschieben konnte. Das gab der Heimmannschaft natürlich die nötige Sicherheit, schöne Kombinationen brachten die Husumer in Verlegenheit - auch weil die Mannschaft von Trainer Hansen nicht energisch genug in die Zweikämpfe ging. Aber Kapital konnte der OSV daraus nicht schlagen, Tormöglichkeiten waren Mangelware. So plätscherte das Spiel ohne große Höhepunkte in die Pause. Allein ein direkter Freistoß vom Oldenburger Rosenthal (23.) und ein Schuss vom Husumer Müller, der noch auf der Torlinie gerettet wurde (38.), waren Höhepunkte der ersten Hälfte.

Die zweite Halbzeit sollte die Bessere sein, zumindest aus Husumer Sicht. Mit sehr viel Elan legten die Gäste jetzt los, rissen das Zepter an sich. Endlich gab es gefährliche Angriffe über die Außenpositionen und einige gefällige Kombinationen im Mittelfeld. Die Oldenburger schienen beeindruckt, kamen überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück. Bereits in der 49. Minute glückte der Ausgleich für die SV: Carsten Groth setzte sich energisch im Mittelfeld durch und schickte Gerrit Müller auf die Reise, der die gesamte Abwehr düpierte und einschoss. Mario Albertsen setzte sich in der 65. Minute herrlich über die linke Seite durch und flankte von der Grundlinie in den Strafraum, Gerrit Müller verpasste kurz vor dem Tor nur knapp. Eine Minute später setzte sich Albertsen erneut links durch, seine präzise Flanke fand diesmal Carstensen, der das Leder entschlossen ins Tor hämmerte (66.). Eine Unachtsamkeit in der HSV-Abwehr brachte den Ausgleich, nach einer Ecke hatte Kortz keine Mühe, mit Kopfball den Ball im Tor unterzubringen (82.). Doch die SV reagierte schnell, denn direkt nach dem Anstoss überlief Gerrit Müller die gesamte Abwehr und besorgte die erneute Führung für seine Farben (83.). Das Endergebnis stellte Martin Herpel her, der Torhüter Reese mit einem gefühlvollen Heber überwand - Müller hatte den Torschützen herrlich freigespielt (87.). Die Platzherren gaben nur einen Warnschuss in der 75. Minute ab, Buck scheiterte aus 16 Metern an Teubler.

 
Fazit: Auf grund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit kam die Husumer SV zu einem verdienten Auswärtssieg, der bei effektiver Ausnutzung der vorhandenen Möglichkeiten noch höher hätte ausfallen können.
Tore: 1:0 Albrecht (16.), 1:1 Müller (49.), 1:2 Carstensen (66.), 2:2 Kortz (82.), 2:3 Müller (83.), 2:4 M. Herpel (87.)
Beste Spieler: Buck / Teubler, C. Herpel, Müller  
Ecken: 9 : 1
Chancen: 5 : 9
Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Björn Adler (TSB Flensburg)
Karten: - / C. Herpel (10.), Hermann (55.), Müller (68.), M. Herpel (75.)  - alle
Aufstellung:

Reese - B. Bahr - Schwarz, Wulf - Hasler, Reise (74. Emmrich), Rönnpage, Wölk, Rosenthal - Albrecht (74. Kortz), Buck.

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen, M. Albertsen, Groth, Hermann (87. Marohn) - M. Herpel, Müller.

Hi 27.11.2004

Nach der Pause drehte Gerrit Müller auf

Husumer 4:2-Erfolg beim Oldenburger SV / Erste Hälfte ein "Gegurke"

 

Verbandsliga-Übersicht
Die vier Verbandsliga-Teilnehmer an der Hallen-Landesmeisterschaft am 15. Januar in Kiel stehen fest: Neben Tabellenführer Itzehoer SV (5:0 bei Flensburg 08) sind auch Strand 08 (2:0 gegen Bargteheide), der TSV Kropp (4:0 gegen den VfR Neumünster II) und der SV Henstedt-Rhen trotz des 1:3 in Moisling dabei. Die punktgleiche Husumer SV siegte 2:0 in Oldenburg, doch das schlechtere Torverhältnis gab den Ausschlag. Immer besser in Fahrt kommt der FC Sörup-Sterup: Der Aufsteiger gewann 5:1 (!) beim PSV Neumünster und feierte den zweiten Erfolg hintereinander.

Oldenburg (ree) – Ein Motivationsschub im zweiten Durchgang sowie ein gerissener Gerrit Müller bescherten Fußball-Verbandsligist Husumer SV drei Punkte beim Oldenburger SV. Müller war mit zwei Toren am 4:2 (0:1)-Erfolg in Ostholstein beteiligt und weist immerhin schon zehn Saisontreffer auf.
Nach der ersten Halbzeit, die Coach Hans-Peter Hansen als "Gegurke" bezeichnete, glaubte niemand an diesen Husumer Triumph. Die Nordfriesen fanden nicht in die Partie und gestatteten dem Tabellen-14. ein optisches Plus. Durchschlagskraft erzielten aber auch die Gastgeber nicht, so dass zunächst nur jene Szene Unterhaltungswert hatte, in der Husums Verteidiger André Schyma beim Klärungsversuch zunächst den eigenen Torhüter und dann die Querlatte traf. Die 1:0-Führung der Gastgeber, die Tobias Albrecht erzielte (16.), war jedenfalls nicht unverdient.
Wesentlich besser lief es für die Stormstädter in der zweiten Halbzeit - vor allem, nachdem Carsten Groth mehr ins zentrale Mittelfeld gerückt war. Groth auf Müller und der ins Tor, das war dann auch die Konstellation, die zum 1:1 führte (49.).
Die beiden nächsten Initiativen gingen vom Husumer Mario Albertsen aus, der sich zweimal auf der linken Seite durchsetzte. Während Müller seine zündende Hereingabe kurz vor dem Tor verpasste (65.), hatte Ingo Carstensen eine Minute später etwas mehr Zeit zur Orientierung und schoss das 2:1 für Husum (66.).
Aufregung pur dann in der Schlussphase: Den ersten Jubel veranstalteten die Gastgeber, als Alexander Kortz nach einem Eckball das 2:2 (82.) erzielte. Doch dann lernten die Hausherren, dass übertrieben lange Triumphzüge im Fußball schon mal bestraft werden: Vom Anstoß weg kam der Ball zu Müller und der brachte mit dem 3:2 die gute Laune zurück ins Nordfriesenteam (83.).
Den Schlusspunkt setzte Martin Herpel, der aus einem Zuspiel von Müller mit einem eleganten Heber das 4:2 machte (87.).

29. November 2004 · Flensburger Tageblatt

Lösbare Aufgabe für die Husumer SV in Oldenburg: Martin Herpel feiert sein Comeback

Husum (Gert Reese) – Drei Spieltage noch - dann ist in der Fußball-Verbandsliga Winterpause. Die auf dem Papier leichteste der noch verbliebenden Aufgaben steht der Husumer SV am Sonnabend bevor. Um 14 Uhr gastieren die Nordfriesen, die momentan auf Platz acht rangieren, beim Oldenburger SV.
"Klassenerhalt", mehr ist bei den Ostholsteinern nach Aussage ihres Trainers Peter Rathje (40) in dieser Spielzeit nicht angesagt. "Wir wurden schon vor der Saison als Abstiegskandidat gehandelt, und das scheint sich ja zu bewahrheiten", sagt der Coach zu der augenblicklichen Lage seiner Elf auf Platz 14. Am wenigsten zufrieden ist Rathje mit seiner Abwehr, die in den bisherigen 14 Begegnungen schon 26 Gegentreffer "schlucken" musste. "Unser Flaggschiff kränkelt", sagt der Trainer über diesen Mannschaftsteil. Aber der war auch am meisten von der Verjüngungskur vor der neuen Saison betroffen. Nur Torwart Marcell Heisler (25) ist aus dem Vorjahr noch geblieben, die Gesichter davor gehören sämtlich jungen Neuzugängen.
Ein halbes Dutzend Gegentore in Bargteheide, fünf in Plön und vier in Kiel - vor allem auswärts haben die Oldenburger schon reichlich eingesteckt. Vor eigenem Publikum lief es ein wenig moderater ab. Und vor allem gelang vor vier Wochen ein spektakulärer 4:0-Erfolg über den TSV Kropp. "Das war das Spiel der Spiele", schwärmt Rathje noch immer. "Meine Mannschaft wächst manchmal mit dem Gegner." Meistens sind es Björn Wölk und Timo Rosenthal, die beiden Mittelfeldstrategen, die die Mannschaft in solchen Situationen mitreißen.
Für Husums Trainer Hans-Peter Hansen hat der Club aus dem Ostholsteinischen besonderen Erinnerungswert. Es war der Oldenburger SV, gegen den er die Stormstädter vor über fünf Jahren erstmals coachte und mit 1:2 sein Trainer-Debüt "vergeigte". Eine Saison später landete seine Elf in Oldenburg einen grandiosen 6:0-Sieg, blieb danach eine ganze Halbserie ungeschlagen und holte sch gegen die Ostholsteiner dann schließlich auch jenen letzten Punkt, der ihr zur Meisterschaft noch fehlte. "Wir waren eigentlich zuletzt immer dabei, wenn es für die Husumer was zu feiern gab", sagt Pater Rathje, der damals noch Spieler in Oldenburg war.
Ob es für die Nordfriesen, die am vergangenen Wochenende eine Zwangspause einlegen mussten, auch am Sonnabend was zu feiern gibt, muss sich zeigen. "Personell befinden wir uns noch nicht im Bestzustand", sagt Hans-Peter Hansen über sein Team, das immer noch an vielen Ecken Lazarett-Charakter aufweist. Da half auch der Spielausfall gegen Flensburg 08 nicht viel weiter. Dafür ist aber Martin Herpel mal wieder in einer Sonnabend-Partie dabei.

26. November 2004 · Nordfriesland Sport

  29.11.04 Hallenmasters    

Verbandsliga-Übersicht

Die vier Verbandsliga-Teilnehmer an der Hallen-Landesmeisterschaft am 15. Januar in Kiel stehen fest: Neben Tabellenführer Itzehoer SV (5:0 bei Flensburg 08) sind auch Strand 08 (2:0 gegen Bargteheide), der TSV Kropp (4:0 gegen den VfR Neumünster II) und der SVHenstedt-Rhen trotz des 1:3 in Moisling dabei. Die punktgleiche Husumer SV siegte 2:0 in Oldenburg, doch das schlechtere Torverhältnis gab den Ausschlag. Immer besser in Fahrt kommt der FC Sörup-Sterup: Der Aufsteiger gewann 5:1 (!) beim PSV Neumünster und feierte den zweiten Erfolg hintereinander.

29. November 2004 · Flensburger Tageblatt

16. ST 05.12.04 Itzehoer SV Husumer SV 0:0

Verdienter Punktgewinn für die Husumer SV!

05.12.2004

Itzehoer SV - Husumer SV

0 : 0


Mit einem verdienten Punktgewinn kehrte die Husumer SV vom Spiel beim Spitzenreiter Itzehoer SV zurück und zeigte dabei eine ansprechende Leistung. Mit etwas mehr Glück und Geschick wäre sogar eine Überraschung möglich gewesen, denn die größeren Möglichkeiten waren auf Husumer Seite. Der Spitzenreiter enttäuschte, von spielerischer Überlegenheit nichts zu sehen. Ganz im Gegenteil, die Nordfriesen zeigten die bessere Ansätze. Der Ball lief wesentlich gepflegter durch die eigenen Reihen, beim ISV holperte es doch des Öfteren - oft wurde nur mit langen Bällen der Weg zum Erfolg gesucht.

Grundlage für die gute Leistung der Husumer war eine stabile Abwehr, die Bälle wurden konzentriert nach vorne getragen, doch am Strafraum war dann meistens Schluss. Und wenn die Husumer durchkamen, stand ein sicherer Torwart Thiessen im Weg. Husums Trainer Hans-Peter Hansen war nach der Leistungssteigerung seiner Elf sehr zufrieden: »Wir haben uns hier sehr ordentlich präsentiert und eine konzentrierte Leistung geboten. Leider waren wir im Angriff zu überhastet.« ISV-Trainer Hesse wirkte enttäuscht: »Heute war sehr viel Taktik im Spiel, ein typisches 0:0-Spiel.«

Die erste Möglichkeit gehörte den Gastgebern, ein Anspiel auf Sebastian Barth setzte dieser aus kurzer Distanz neben das Gehäuse (9.). Doch auch Husum hatte seine Führungsmöglichkeit in der 37. Minute: Ein herrlich vorgetragener Angriff über Christian Herpel und Gerrit Müller fand Ingo Carstensen, der aber freistehend aus 18 Metern verzog. Beide Mannschaften neutralisierten sich im Mittelfeld weitgehend, Torchancen blieben Mangelware.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit das gleiche Bild, nur selten torgefährliche Szenen. Lars Hermann versuchte es nach einer Ecke volley, verzog jedoch knapp (51.). Auf der Gegenseite machte es Sebastian Barth nicht besser, aus acht Metern brachte er den Ball nicht im Husumer Tor unter (63.). Husum Mitte der zweiten Halbzeit sehr agil, der Ball lief jetzt gekonnt durch die eigenen Reihen. Doch auch ein Lattenball durch Gunnar Clausen (70.) und ein gefährlicher Kopfball von Erion Alla (86.), den Torhüter Thiessen abwehrte, schlugen nicht im Tor ein. Die größte Chance des Spiels verpasste Lars Hermann: Nach einer mustergültigen Flanke von Gerrit Müller hämmerte er das Leder aus fünf Metern aus spitzem Winkel auf den Kasten, doch Thiessen reagierte großartig und wehrte ab (78.).

Fazit: Auf dieser Leistung können die Husumer aufbauen, der Punktgewinn war mehr als verdient.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: S. Barth / Jensen, C. Herpel 
Ecken: 3 : 7
Chancen: 3 : 6
Zuschauer: 247
Schiedsrichter: Alexander Hahn (SC Kellenhusen) mit einer ausgezeichneten Leistung.
Karten: Gueridonn (50.), Andres (58.), Hellmann (80.), B. Sacipi (84.) / Carstensen (53.), C. Herpel (59.) - alle ; B. Sacipi (84.) wegen Meckern
Aufstellung:

Thiessen - Fruendt - Andres (71. B. Sacipi), A. Sacipi - M. Barth, Krahl, Hellmann, Freise, Gueridonn - Kieckhöber, S. Barth.  

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen (58. Clausen), M. Albertsen, Groth, Hermann - M. Herpel (66. Alla), Müller

Hi 27.11.2004

Husum hatte mehr zu bieten als der Spitzenreiter

Bissige Stormstädter holen ein 0:0 in Itzehoe

Der Husumer Martin Herpel im Duell mit seinem Schatten Mario Andres. Foto: rst

Verbandsliga-Übersicht

Der Vorsprung schmilzt: Das torlose Unentschieden von Spitzenreiter Itzehoer SV gegen die Husumer SV hat den Verfolger NTSV Strand auf zwei Punkte herankommen lassen. Strand zeigte beim 4:0 dem zuletzt erfolgreichen FC Sörup-Sterup die Grenzen auf. Weiter Richtung Spitze marschiert auch der TSV Kropp, der beim Heider SV mit 2:1 die Oberhand behielt. Der Tabellenfünfte wurde aber vom SV Henstedt-Rhen überflügelt. Nach dem 8:1 gegen den BSC Brunsbüttel hat das punktgleiche Team das bessere Torverhältnis. Flensburg 08 hat sich beim VfR Neumünster (0:1) selbst besiegt, weil die Chancen nicht genutzt wurden.

Itzehoe (ree) – Ein Remis beim Verbandsliga-Spitzenreiter Itzehoer SV - die Husumer SV kann zufrieden sein. Die Stormstädter waren bei ihrem ersten 0:0 in dieser Saison dem Sieg sogar näher als der Titelanwärter aus Steinburg. "Wir haben uns heute absolut bissig gezeigt, das war klasse", zeigte sich auch HSV-Trainer Hans-Peter Hansen von der Leistungssteigerung seiner Elf beeindruckt. Der ISV verbarg erneut nicht sein bekannt mäßiges Heimniveau. "Wir haben wieder keinen Rhythmus gefunden", schimpfte Itzehoes Coach Kurt Hesse. Das lag vor allem an der hervorragend disponierten Defensivabteilung der Husumer, wo vor allem Lars Jensen ein großartiges Spiel gegen William Guiridonn machte. Von dem Itzehoer Ideengeber war ebenso wenig zu sehen wie von den Toremachern Sebastian Barth und Thorsten Kieckhöber. Toll, wie André Schyma und Christian Herpel beide auf Null hielten. In der ersten Hälfte erlebten die Zuschauer wenig Brisantes. Eine mehr zufällige Aktion von Kieckhöber (9.), zwei Alleingänge von Gerrit Müller ohne geglückten Abschluss (27., 38.) das war's hüben wie drüben. Husum, wieder mit Carsten Groth in zentraler Position, hatte nach dem Wechsel mehr zu bieten als der Gastgeber, der jetzt wohl hoffte, seinen geschätzten Konter-Fußball bieten zu können. Daraus wurde nichts. Die Schüsse von Matthias (54.) und Bruder Sebastian Barth (63.) parierte André Teubler. Die Gelb-Rote Karte für Berat Sacipi war Höhepunkt der wenig rühmlichen ISV-Vorstellung. Mit Erion Alla im Spiel, einer Siegeschance im Gefühl, legte die HSV am Ende sogar noch zu. Der Schuss von Lars Hermann (78.) nach Vorarbeit von Müller oder der Kopfball von Alla (86.) hätte die Entscheidung für Husum bringen können.

6. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

ISV und Husum neutralisieren sich

Kaum wiederzuerkennen waren gestern die Verbandsliga-Kicker des Itzehoer SVgegenüber dem grandiosen 5:0-Erfolg bei Flensburg 08 vor einer Woche. Auf eigenem Platz kamen die Schützlinge von ISV-Trainer Kurt Hesse gegen die Husumer SV nach einer durchschnittlichen Partie nur zu einem 0:0.

Im Kopfballduell hat der Itzehoer William Gueridonn (dunkles Trikot) gegen den Husumer Lars Jensen einen schweren Stand. Foto:  rst

Itzehoe (jü) – Im letzten Heimspiel vor der Winterpause kam der Itzehoer SV gestern vor 247 zahlenden Zuschauern in einer überaus durchschnittlichen Partie gegen den Oberliga-Absteiger Husumer SV bei passablen äußeren Bedingungen auf eigenem Platz nicht über ein leistungsgerechtes 0:0 hinaus und vertagte damit die Entscheidung über die in der Endabrechnung gleichwohl unbedeutende Herbstmeisterschaft auf die letzte Partie der Hinrunde am nächsten Sonnabend beim Oldenburger SV.
Der ISV ließ gestern Aggressivität vermissen und wusste an die glänzende Vorstellung der Vorwoche bei Flensburg 08 (5:0) nicht anzuknüpfen, schien einmal mehr vor heimischem Publikum wie mit "angezogener Handbremse" zu agieren. Jedenfalls stand die an Höhepunkten sehr arme Partie im Zeichen beider Abwehrreihen, die durchweg gut standen und spannende Torraumszenen zur Mangelware werden ließen.
Beide Torleute verlebten einen geruhsamen zweiten Advent und hatten je einmal Gelegenheit, ihr Können zu beweisen. Der lange Andrè Teubler im Husumer Kasten entschärfte mit einer Flugparade einen gezielten Rechtsschuss von Sebastian Barth (62.), und Sascha Thiessen verhinderte mit einer sensationellen Reaktion die Gästeführung (78.) vor dem einschussbereiten Lars Hermann. Damit sind die beiden einzigen Höhepunkte der Partie bereits aufgezählt.
Ansonsten schien das Geschehen nur so dahin zu plätschern. Wer den Aktionen interessante Aspekte abgewinnen wollte, musste schon etwas genauer hinsehen. Über die taktische Ausrichtung schien sich insbesondere Gästetrainer Hans-Peter Hansen so seine Gedanken gemacht zu haben. Auf einen offenen Schlagabtausch hatte man es in Itzehoe, wie vor 14 Tagen der TSV Kropp, augenscheinlich nicht abgesehen.
Im wesentlichen ließ man den Gastgeber kommen, um dann mit schnellen Gegenstößen zu reagieren. Gefährliche Konter blieben aber weitgehend aus, weil die Angreifer Gerrit Müller und Martin Herpel bei Adnan Sacipi und Mario Andres abgemeldet waren.
Im Husumer Abwehrverbund hielt Libero Ingo Cornils als auffälligster Akteur seines Teams die Fäden zusammen. Verteidiger Andrè Schyma ließ Itzehoes Sturmtank Thorsten Kieckhöber nicht zur Entfaltung kommen, während Christian Herpel mit dem technisch beschlagenen Sebastian Barth weitaus größere Mühe hatte.
Gehalt ging dem Itzehoer Offensivspiel besonders dadurch verloren, dass der quirlige William Gueridonn hinter den Spitzen von Lars Jensen erfolgreich in Manndeckung genommen wurde. Auch Matthias Barth und Costa Freise erzielten auf den Außenbahnen zu wenig Wirkung. Dirk Hellmann und Renè Krahl erfüllten ihre Aufgabe in der Defensive, blieben in der Offensive aber blass.
Immerhin zählten die Zweikämpfe zwischen Renè Krahl und dem Ex-Heider Carsten Groth zu den besseren Passagen des Spiels, was auch für das erwähnte Duell zwischen Jensen und Gueridonn galt.
In puncto Spielaufbau hatte Husum in der Schlussphase ein leichtes Übergewicht, weil Libero Cornils ein paar spielerische Akzente setzte, während sich ISV-Libero Torben Fründt immer wieder mit langen Bällen mehr als Feuerwehr betätigte. Der ISV musste fünf Minuten vor Schluss mit zehn Mann auskommen, da der undisziplinierte Berat Sacipi mit gelb-rot vom Platz geflogen war.
ISV-Coach Kurt Hesse: "Husum ist nicht irgendwer und hat hier taktisch klug gespielt. Für die Zuschauer war das nicht attraktiv, aber man konnte sehen, dass die Teams zu den reiferen der Liga zählen. Man hat sich quasi gegenseitig neutralisiert. Wir hätten heute aber mehr machen müssen, haben die Tabellenführung nur verwaltet."

6. Dezember 2004 · Norddeutsche Rundschau

Schwerer Gang für Husumer SV

Ohne Sascha Rettkowski wird es schwer für die Defensive der Husumer SV. Die Nordfriesen gastieren am Sonntag (14 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga beim Spitzenreiter Itzehoer SV.

Immer ein Auge auf die Stürmer muss Husums Torhüter André Teubler beim Spitzenreiter Itzehoer SV haben. Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – Die Frage der "Herbstmeisterschaft" ist in der schleswig-holsteinischen Fußball-Verbandsliga halbswegs entschieden: Alles läuft auf den Itzehoer SV hinaus. Zwei Spieltage vor Winterpause haben die Steinburger vier Punkte mehr auf dem Konto als Verfolger Strand 08 - das dürfte reichen. Zum Stolperstein könnte noch die Husumer SV werden, die am Sonntag (14 Uhr) beim heimschwachen Spitzenreiter zu Gast ist.
Überaus vorsichtig geht ISV-Trainer Kurt Hesse mit der Tatsache um, dass seine Mannschaft nun schon seit zehn Spieltagen an der Spitze steht. "Realistisch ist Rang vier bis sieben", stapelt er tief. Auffällig ist die miserable Heimbilanz seiner Elf. In sieben Heimpartien gelangen ihr erst zwei Siege, überzeugen konnte sie lediglich beim 6:2 über Kilia Kiel. In den sechs anderen Begegnungen brachten die Steinburger es vor den eigenen Fans gerade mal auf vier Tore. Trotzdem - einen besonderen "Heimkomplex" hat Kurt Hesse noch nicht diagnostiziert. "Man sehe sich nur das Gesamtbild an, anderen Clubs geht es genauso", stellt er beruhigend fest.

Regelmäßige Beobachter der Störstädter wollen allerdings eine andere Schwäche ausgemacht haben: Der Spitzenreiter hat Schwierigkeiten, das Spiel zu machen. Man weiß allerdings auch von einem Trumpf, den er gerade erst wieder beim 5:0 in Flensburg gezogen hat: Entblößt der Gegner seine Abwehr oder macht er dort Fehler, schlägt der ISV so "cool" zu wie kein anderer Club in der Liga.
Mit Henning Groth und Sven Tüxen, die in dieser Saison erst ein Spiel absolviert haben, sowie Franz Lüthje (seit sechs Wochen verletzt) fehlen den Itzehoern drei Leistungsträger. "Das konnten wir bisher ganz gut kompensieren", sagt Hesse, "aber man weiß nie, wie lange das gut geht." Klingt ein bisschen wie Zweckpessimismus des erfahrenen Übungsleiters, der früher schon mal die St. Pauli-Amateure, Concordia Hamburg und den SC Norderstedt auf Trab gebracht hat. Und er scheut sich nicht, den Gegner von der Nordsee stark zu reden. "Husum wird ein Wort in der Meisterschaft mitsprechen", so sein Urteil.
Meisterschaft - das ist zur Zeit bestimmt nicht das Thema von Hans-Peter Hansen. Husums Trainer fragt sich eher, wie er dem Itzehoer Stürmer-Duo Barth-Kiekhöber seine "Schärfe" nehmen kann. Wobei Sebastian Barth mit immerhin zwölf Treffern die Torjägerliste der Liga anführt und auch in Flensburg wieder zweimal erfolgreich war. Ohne Sascha Rettkowski, der auch im Itzehoer Stadion am Lehmwold wieder fehlen wird, konnte die Abwehr ihre Schwächen zuletzt auch in Oldenburg nicht verbergen. Der OSV hat die Fehler nur moderat bestraft. Gegen eine Mannschaft, die ihre Chancen so effektiv nutzt wie der ISV, kann das ins Auge gehen.

3. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Macht ISV "Halbzeit-Titel" perfekt?

Mit einem Heimsieg über die Husumer SV könnte der Itzehoer SV am Sonntag den „Halbzeit-Titel “ in der Fußball-Verbandsliga perfekt machen.

Routinier Thorsten Kieckhöber hofft gegen Husum an die guten Leistungen der vergangenen Wochen anknüpfen zu können. Foto: rst

Itzehoe (jü) – Im letzten Heimspiel dieses Jahres trifft Spitzenreiter Itzehoer SV (1./32) am Sonntag um 14 Uhr auf Oberliga-Absteiger Husumer SV (6./24) und kann mit einem Erfolg die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Verbandsliga perfekt machen. Allein aus dieser für die Fachwelt überraschenden Tatsache bezieht die Partie ihren besonderen Reiz - aber nicht nur daraus. Überdies geht es für Husum als ursprünglich heißen Saisonfavoriten in Itzehoe auch um die vorläufig letzte Chance, bei der Titelvergabe noch ein Wörtchen mitzureden.
"Es herrschen ähnliche Voraussetzungen wie vor vierzehn Tagen gegen Kropp. Und da lieferten sich beide Teams ein für Verbandsliga-Verhältnisse hochklassiges Spiel, ohne dass eine der Parteien als ausgesprochener Favorit ins Match ging", lautete die Einschätzung des Itzehoer Erfolgstrainers Kurt Hesse im Hinblick auf die morgige Auseinandersetzung. Mit psychologischem Geschick hielt der Coach bisher übermäßigen Leistungsdruck von seinem Team stets fern und trat den Beweis an, dass Understatement ein probates Erfolgsrezept sein kann.
Zu hohe Erwartungen erhalten von ihm nach wie vor einen Dämpfer: "Wir denken immer noch von Spiel zu Spiel und genießen es, zur Zeit an der Spitze zu stehen. Aber unsere Personaldecke ist sehr dünn, und sollten ein, zwei weitere Stammspieler ausfallen, wird es für uns sehr schwer. Wer dreimal hintereinander verliert, kann sich bei der Leistungsdichte plötzlich auf Platz acht wiederfinden. Sehr viel wird auch davon abhängen, wie wir nach der Winterpause starten."
Einstweilen jedoch hat die ISV-Liga allen Grund, auch gegen Husum mit "breiter Brust" anzutreten. Einen gewaltigen Schuss an zusätzlichem Selbstvertrauen tankte man allein am Vorsonntag durch das 5:0 bei Oberliga-Absteiger Flensburg 08, als Kampf- und Spielstärke bei den Itzehoern eine Symbiose bildeten. Besser als in der ersten Halbzeit kann man in der Verbandsliga kaum noch spielen.
An der Elf, die zuletzt zehn Zähler aus vier Spielen holte, wird sich kaum etwas ändern. Frage ist lediglich, ob der spielstarke Matthias Barth anstelle des fleißigen Berat Sacipi von Beginn an spielt oder wie zuletzt erst einmal die Bank drücken muss. Hier hat Itzehoes Trainer die Qual der Wahl. Frank Lüdke, Henning Groth und Sven Tüchsen fallen weiterhin verletzt aus.
Husum schrammte letzte Saison nur knapp am Klassenerhalt in der Oberliga vorbei und kam in der Verbandsliga noch nicht richtig in Fahrt, obwohl der Spielerkader weitgehend unverändert blieb. Auch die angestrebte Teilnahme an den Hallenmeisterschaften in Kiel wurde von den Stormstädter verfehlt.
Der ISV kann damit rechnen, dass die Gäste aus einer verstärkten Abwehr heraus schnelle Konter über ihren gefürchteten Torjäger Müller fahren werden. Der ISV dürfte den Husumern im übrigen gerade recht kommen, um sich für die bisher mäßige Saison zu rehabilitieren.

4. Dezember 2004 · Norddeutsche Rundschau

17. ST 11.12.04 Husumer SV VfR Neumünster II 1:0

Gelungener Jahresabschluss mit verdientem Sieg!

11.12.2004

Husumer SV - VfR Neumünster II

1 : 0 (0:0)


Die Formkurve der Husumer SV zeigt weiter nach oben. Die Elf von Hans-Peter Hansen zeigte eine überzeugende Vorstellung, siegte verdientermaßen mit 1:0 und bot die bisher beste Saisonleistung. In einer von beiden Mannschaften sehr engagiert geführten Partie waren die Nordfriesen letztlich auch um dieses eine Tor besser. Die Akteure verlangten sich alles ab, die Begegnung stand auf einem läuferisch sehr hohen Niveau.

Die zweite Halbzeit ging dann eindeutig an die Platzherren. Mit sehr viel Einsatz wurde der VfR in die eigene Hälfte zurückgedrängt, es wurden kaum Torchancen der Gäste zugelassen. Husums Trainer Hansen sah ein verdientes Endergebnis: »In einem guten Spiel haben wir verdient die Oberhand behalten. Meine Mannschaft hat kaum Möglichkeiten zugelassen, unser Abwehrverhalten ließ kaum Wünsche offen.« »In einem hart umkämpften Spiel haben wir es versäumt, in der zweiten Halbzeit Konter zu setzen, die Offensive fand nicht mehr statt«, resümierte ein enttäuschter VfR-Ligamanager Lenschau nach der Partie.

Die Gäste hatten frühzeitig die Führung auf dem Fuß, nachdem sich Alban Beha die gesamte Husumer Abwehr schwindelig gespielt hatte. Im letzten Moment wurde er noch von Christian Herpel fünf Meter vor dem Tor gestoppt, vehement forderten die Schwalestädter Elfmeter - doch Schiedsrichter Neumann stand gut und ließ weiterspielen. Jetzt ging es Schlag auf Schlag, beide Mannschaften suchten die Offensive. Auf Husumer Seite stand Gerrit Müller mehrfach vor dem Führungstreffer: Nachdem er in der 13. Minute mit einem herrlichen Schuss aus 14 Metern knapp gescheitert war, konnte er auch eine mustergültige Flanke von Hermann nicht verwerten (32.). Kurz vor dem Tor stehend verpasste er knapp. Carsten Groth war es schließlich, der Torhüter Borger zu einer Glanzparade zwang: Nach einem wunderschönen Angriff flankte Hermann zielgenau in den Strafraum. Groth zog aus 11 Metern beherzt ab, Borger zeigte sich reaktionsschnell. Kurz vor der Pause eine Schrecksekunde für die Husumer, denn Babiak setzte sich gekonnt durch. Mit vereinten Kräften wurde die Gefahr gebannt, der anschließende Eckball noch von der Linie geschlagen.

Der zweite Durchgang stand dann eindeutig im Zeichen der Husumer, die weiter mutig nach vorne spielten und schöne Angriffe über die Flügel vortrugen. Der VfR geriet mächtig unter Druck, war jetzt in der Defensive gebunden. Nach einem Flankenlauf von Groth landete das Leder bei Müller, der kurz vor dem Tor verfehlte (47.). Die verdiente Führung gelang Carsten Groth in der 56. Minute: Nach einem Angriff über die rechte Seite flankte Müller auf den Torschützen, der aus fünf Metern keine Mühe hatte und unhaltbar einschoss. Weitere Großchancen durch Carstensen (69.) mit einem 16-Meter-Schuss, Groth (77.) mit einem Fernschuss und Carstensen mit einer Direktabnahme (79.) verfehlten das Gäste-Tor nur denkbar knapp. Doch auch Torhüter Borger konnte sich mehrfach auszeichnen, denn gegen Erion Alla (84.) und Mario Albertsen (Freistoß/89.) musste er Kopf und Kragen riskieren. .

Fazit: In einem sehr guten Verbandsligaspiel siegte die HSV verdient und hielt damit Anschluss zur Führungsgruppe.
Tore: 1:0 Groth (56.)
Beste Spieler: sehr gute Mannschaftsleistung - Cornils, Jensen, Groth  / Borger, Bagemiel, Beha
Ecken: 9 : 8
Chancen: 12 : 5
Zuschauer: 226
Schiedsrichter: Matthias Neumann (SV Henst.-Rhen)
Karten: Jensen (8.), Petersen (35.), C. Herpel (55.)  / Altun (10.)  - alle ; Altun (90.) wegen wiederholtem Foulspiel
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Schyma, Jensen - C. Herpel, Carstensen, M. Albertsen, Groth, Hermann (90. Marohn) - Petersen (75. Alla), Müller.

Borger - Ergün - Altun, Lippe - v. Levsen, Bagemiel, Riechel (77. Puphal), Ocak, Slominski, Babiak, Beha.

Hi 11.12.2004

Neunzig Minuten Power-Fußball

Husumer SV besiegt VfR Neumünster II 1:0 / Groth erzielt Tor des Tages

Chance vergeben: Der Husumer Lars Hermann scheitert am Neumünsteraner Keeper Patrik Borger. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Strand ist dran und Kropp kommt ran - weil der Itzehoer SV bei 15. Oldenburger SV nicht über ein 1:1 hinaus kam, hat den TSV Strand (2:0 gegen Kilia Kiel) nach Punkten (34) zum Spitzenreiter aufgeschlossen. Alleiniger Dritter ist jetzt der TSV Kropp nach dem überzeugenden 3:1 gegen den TSV Plön. Auf dem Weg nach oben ist auch die Husumer SV, die Mitkonkurrent VfR Neumünster II mit 1:0 besiegte. Flensburg 08 muss sich nach dem 1:1 gegen den Heider SV vor Augen halten, dass die Mannschaft nur noch drei Zähler von einem Abstiegsplatz entfernt liegt.

Husum (ree) – Selten ist die Husumer SV in dieser Saison so überschwänglich gefeiert worden wie nach dem 1:0 (0:0) über den VfR Neumünster II. Das Team von Trainer Hans-Peter Hansen bot gegen die starken Holsteiner 90 Minuten Power-Fußball und schaffte den ersten Sieg gegen einen Spitzenclub der Liga. Star der Partie am Sonnabend war Carsten Groth, der wieder als Lauf- und Flankenwunder glänzte. Seinen krönenden Moment hatte der Husumer Kapitän in der 56. Minute. Nach Flanke von Gerrit Müller katapultierte er den Ball volley zum Tor des Tages unter den Torbalken.
VfR-Manager Stefan Lenschau sah die Gastgeber eher als "glückliche Sieger". Und das machte er an jener Aktion in der 5. Minute fest, in der dem Gast ein klarer Elfmeter verweigert wurde. Christian Herpel war dem einschussbereiten Alhan Beha regelwidrig in die Beine gefahren. "Die Schlüsselszene des Spiels", so Lenschau. Aber das sah der VfR-Mann wohl eher durch die Vereinsbrille. Entscheidender für den Ausgang war der permanente Druck, den die Husumer mit ihrer Bereitschaft erzeugten, um jeden Ball zu ringen. Dem setzten die Holsteiner zwar lange Zeit die Routine eines Dirk Slominski oder eines Sven Bagemiel entgegen. Es war aber abzusehen, dass der Ü-30-Fraktion des VfR irgendwann die Luft ausgehen würde. Und das war nach einer Stunde der Fall, doch es blieb spannend bis zum Schluss.
Früh schon hatte Gerrit Müller seine Großchancen. Aber VfR-Libero Tufan Ergun brachte jeweils sein Bein dazwischen und klärte zur Ecke (4. und 13.). Gute Szenen sah man in der 1. Halbzeit von Lars Hermann. Erst scheiterte der Tempo-Techniker an Keeper Patrik Borger (30.), dann zielte er um Zentimeter daneben (32.) und schließlich legte er hervorragend für Groth auf, dessen "Knaller" aber wieder bei Neumünsters Nummer eins endete (43.). Auf der Gegenseite waren es Alban Beha und Patryk Babiak, die die Pausen-Führung für Neumünster verpassten (45.).
In der 2. Hälfte hätte der eingewechselte Erion Alla unbedingt das 2:0 für die Nordfriesen machen müssen. Niemand weiß, wie er das Leder in der 87. Minute noch neben das Tor bekommen hat. Zuvor hatten schon Ingo Carstensen (67. und 79.) sowie Groth (75.) für ein klar höheres Chancengewicht der Gastgeber gesorgt. Was allerdings nichts daran ändert, dass Neumünsters Goalgetter Babiak gut auch noch den Ausgleich hätte schießen können (87.).

13. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

Hartmann bekennt: "Köpfe hängen tief"

Fußball-Verbandsligist VfR Neumünster II verliert bei der Husumer SV unglücklich mit 0:1

Husum (mam) – Den Jahresabschluss hatte sich Fußball-Verbandsligist VfR Neumünster II sicherlich anders vorgestellt. Bei der Husumer SV unterlag die Truppe von Trainer Ralf Hartmann unglücklich mit 0:1 (0:0).
"Die Köpfe hängen tief", beschrieb Hartmann die Situation nach dem Schlusspfiff. Zu groß war die Enttäuschung über die Pleite, die durchaus vermeidbar war und drei Protagonisten hatte. Denn mit ihrer Rumpfelf hielten die Reserve-"Veilchen" gegen den Aufstiegskandidaten und letztjährigen Oberligisten gut mit und hätten auch in Führung gehen müssen. "Sauschlecht", betitelte Hartmann die Leistung des Unparteiischen Mathias Neumann und meinte damit besonders die fünfte Spielminute. Husums Manndecker André Schyma fällte Alban Beha glasklar im Strafraum, doch der Pfiff blieb aus. "Das war wohl ein Elfmeter", musste dann auch Husums kommissarischer 1. Vorsitzender Rolf von Bartikowski anerkennen. Die weiteren Hauptdarsteller rückten dann kurz vor der Pause, der besten Phase der Lila-Weißen, ins Rampenlicht. Patryk Babiak schaffte es nicht, alleinstehend vor dem Gehäuse den Ball in eben jenem unterzubringen (43.), und nur 60 Sekunden später rauschte Sebastian Lippe heran, sein Kopfball wurde jedoch von Christian Herpel von der Linie gekratzt. "Das waren die entscheidenden Szenen", meinte Hartmann und fügte an: "Das war ein typisches 0:0-Spiel."
Dass es dazu aber nicht kam, lag an einer einzigen Unkonzentriertheit der Rasensportler. Nach einer Flanke von Gerrit Müller gelang Carsten Groth das 1:0 und traf damit die Hartmann-Elf mitten ins Herz (56.). "Husum hatte nur eine nennenswerte Szene, und die entscheidet die ganze Partie", konnte es Hartmann kaum fassen.
Danach bemühten sich die Gäste zwar, den Ausgleich zu erzielen und damit einen versöhnlichen Jahresabschluss zu feiern, doch klare Torgelegenheiten sowie rassige Torraumszenen waren nicht mehr zu beobachten. Gewühl vor dem Husumer Tor kennzeichnete die Partie bis zum Ende. Die gelb-rote Karte gegen Gökhan Altun blieb lediglich eine Randnotiz (89.).
"Meine Mannschaft hat sich gut verkauft. Der Wille war da. Von Husum bin ich enttäuscht. Mit Oberliganiveau hatte das wenig zu tun", resümierte Hartmann. Von Bartikowski sah das ganz anders: "Insgesamt gesehen war der Sieg zwar glücklich, aber verdient."

13. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

Gelingt endlich ein Sieg gegen ein Team von oben?

Husumer SV erwartet VfR Neumünster II

Husum (Gert Reese) – Sechs Mannschaften rangieren in der Fußball-Verbandsliga vor der Husumer SV. Gegen keine davon konnten die Stormstädter in der Hinrunde einen Erfolg landen. Am Sonnabend (14 Uhr) besteht die letzte Chance, an diesem Bild etwas zu ändern. Um 14 Uhr ist der Tabellendritte VfR Neumünster II im Friesenstadion zu Gast.
Beim VfR geht es in diesen Tagen turbulent zu. Die Holsteiner stecken in argen Finanznöten und versuchen gerade, die drohende Insolvenz abzuwenden. Unbeeindruckt von diesem Geschehen zog der VfR II bisher seine Kreise in der Verbandsliga. Mit 28 Zählern und einem Spiel Rückstand rangiert das Team von Trainer Ralf Hartmann auf Platz drei. "Das übertrifft total unsere Erwartungen", sagt Manager Stefan Lenschau. Denn der VfR muss seine Punktspiele in ständig wechselnder Besetzung bestreiten, da für die Oberliga-Mannschaft abgegeben werden müssen. "Aber die zweite Mannschaft ist auch Sprungbrett zur Liga und macht die Leute ehrgeizig", weiß Lenschau.
Einer dieser Ehrgeizigen ist Patrik Babiak. Mit acht Toren ist er der treffsicherste Schütze in der Zweiten und damit immer wieder ein Thema fürs Oberligateam. Auswärts ist die VfR-Reserve zuletzt nicht so erfolgreich aufgetreten. In Eichede (1:5) und Kropp (0:4) bezog man im November die höchsten Saisonniederlagen.
Rein theoretisch könnte die Husumer SV mit einem Sieg über den VfR vor der Winterpause noch Platz drei erreichen. Aber da müssten schon eine Reihe von Clubs entsprechend mitspielen. Nur die Neumünsteraner lassen sich noch durch eigene Anstrengung abfangen - und das wäre ja auch schon was.
An der Besetzung seiner Mannschaft braucht Trainer Hans-Peter Hansen nach dem 0:0 in Itzehoe nicht viel zu basteln. Vermutlich wird also Carsten Groth wieder für die spielerischen Akzente im zentralen Mittelfeld sorgen (Hansen: "Wir brauchen ihn da als Kapitän"), und wahrscheinlich wird Ingo Carstensen wieder in die Position auf der rechten Seite rücken.

10. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Welches Gesicht zeigt PSV heute?

In der Fußball-Verbandsliga steht der letzte komplette Spieltag auf dem Programm. Dabei empfängt der Polizei-SV Union Neumünster heute um 14 Uhr den SV Henstedt-Rhen, während der VfR Neumünster II zur selben Zeit bei der Husumer SV antritt.

Beruflich verhindert: Heiko Arpe (VfR Neumünster II). Foto: sas

Neumünster (Markus Meyer) – Die angespannte Finanzlage des VfR ist bei der "Veilchen"-Reserve kein Thema. "Das wird bei uns tabuisiert", meint Trainer Ralf Hartmann, der sich lieber der erfolgreichen Arbeit widmet. Und erfolgreich ist sie in der Tat. Woche für Woche geht der VfR II mit einer veränderten Aufstellung an den Start, an ein Einspielen ist nicht zu denken. Und dennoch tummelt sich der Tabellendritte seit Wochen in der erweiterten Tabellenspitze und fühlt sich dort pudelwohl. Dass es dabei nicht ganz zum Sprung auf den Platz an der Sonne reichte, ist in der fehlenden Konstanz begründet, die Hartmann jetzt abstellen möchte. "Ich hoffe nicht, dass wir unsere Berg- und Talfahrt fortsetzen", sagt der Coach mit Blick auf die vergangenen Wochen, in denen nach hohen Niederlagen (1:5 in Eichede, 0:4 in Kropp) knappe Siege folgten (2:1 in Bordesholm, 1:0 gegen Flensburg 08). Demnach stünde wieder eine hohe Pleite an, Hartmann will diese Serie aber reißen lassen: "Wir könnten zur Abwechslung auch mal unentschieden spielen." Dass es dazu kommt, ist unwahrscheinlich, steht bei Rasensport II doch bislang erst eine einzigen Punkteteilung auf dem Konto (1:1 in Bargteheide). Der Tabellensiebte Husum (25 Zähler, drei weniger als der VfR II) hingegen spielte schon viermal remis. "Der VfR II hat bisher eine sehr erfreuliche Saison absolviert", urteilt Husums Coach Hans-Peter Hansen. "Wir wollen unsere erfolgreiche Hinserie mit mindestens einem Punkt beenden. Meine Elf hat Charakterstärke bewiesen", lautet das Ziel von Hartmann, der für unbestimmte Zeit auf Enis Tufina und bis April auf Thomas Puphal verzichten wird.
VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.

11. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

  26.12.04 Töff-Hallenturnier in Leck   4. Platz

Hallen-Fußball mit großen Namen für einen guten Zweck

2. Töff-Christmas-Cup in der Nordfrieslandhalle in Leck / 1000 Euro Preisgeld

Leck (pu) - Am 2. Weihnachtstag ertönt um 14 Uhr in der Lecker Nordfrieslandhalle der erste Anpfiff zu einem der größten Hallenfußballturniere in Schleswig-Holstein. „Wir sind sicher, dass wir mit den regionalen Spitzenmannschaften, die alle bereits zugesagt haben, wieder viele fußballbegeisterte Zuschauer nach Leck holen können“, hofft Organisator Tom Maaß vor dem 2. Töff-Christmas-Cup.

Maaß lädt damit zum zweiten Mal zu einem Fußball-Großereignis in die Nordfrieslandhalle ein. Mit dabei sein wird der Überraschungssieger des Vorjahres, Bezirksoberligist FC Langenhorn, der sich 2003 im Finale gegen Flensburg 08 durchsetzte. Zugesagt haben weiterhin die Husumer SV, SV Enge-Sande (mit Arne Paulsen), BK Tondern (mit Ole Hansen und Kent Scholz), SV Dörpum (mit Guido Jensen), SV Frisia 03 (mit Björn Petersen) und die SH-Nord-Ostsee-Prominenten-Auswahl mit Ex-Profi Peter Hidien (HSV) und dem jetzigen Trainer Rolf Nielsen. Als Mannschaften mit „Außenseiterchancen“ bezeichnen sich das „Töff-All-Star-Team“ und der MTV Leck, der derzeit in der Kreisliga von Sieg zu Sieg eilt.

Nicht nur auf die drei siegreichen Mannschaften sowie den besten Spieler, den besten Torwart und den Torschützenkönig warten wertvolle Geldpreise, auch die Zuschauer können gewinnen: Tom Maaß veranstaltet eine Tombola - diesmal zugunsten der Deutschen Mukoviszidose-Stiftung. Dieser Stiftung und damit vielen Kranken zu helfen hat sich auch die Prominentenauswahl zum Ziel gesetzt. „Viele Lecker Geschäftsleute spenden wieder tolle Preise“, so Tom Maaß. DJ Thorsten Homann wird in der Halle moderieren und die Stimmung dort ebenso anheizen, wie bei der anschließenden „Players Night“ mit Siegerehrung ab 21 Uhr in „Colles Pub“. Gespielt wird in zwei Gruppen à fünf Teams um ein Preisgeld von insgesamt 1000 Euro. In der Gruppe A stehen sich Flensburg 08, Enge-Sande, Frisia 03, Leck und die Nord-Ostsee-Auswahl gegenüber. In der Gruppe B hat es Titelverteidiger Langenhorn mit Husum, Dörpum, Tondern und den Töff-Allstars zu tun. Die Endrunde beginnt um cirka 18.45 Uhr und das Finale um 19.30 Uhr.

24. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt 

„Oldies“ lassen Gegner alt aussehen

Die Routiniers der Nord-Ostsee-Auswahl haben den 2. Töff-Christmas-Cup, ein Hallenfußball- turnier in Leck, gewonnen. Im Finale schlugen sie den SV Frisia 03 mit 6:4.

Der Lindholmer Martensen (rechts) kann sich von einem Gegner lösen, wird aber wenig später vom Graef (Nr. 6 der Nord-Ostsee-Auswahl) gestoppt. Foto: Wrege

2. Hallen-Fußballturnier um den Töff-Christmas-Cup in in Leck:

Gruppe A: Flensburg 08 - MTV Leck 2:1, SV Frisia 03 - SV Enge-Sande 5:0, Flensburg 08 - Nord-Ostsee-Auswahl 4:0, SV Frisia 03 - Leck 3:1, Nord-Ostsee-Auswahl - Enge 6:1, SV Frisia 03 - Flensburg 08 3:0, Leck - Enge-Sande 6:4, N-O-Auswahl - SV Frisia 03 2:0, Flensburg 08 - Enge-Sande 3:1, N-O-Auswahl - Leck 5:2.

Tabelle: 1. SV Frisia 03 9 Punkte/11:3 Tore, 2. Nord-Ostsee-Auswahl 9/13:7, 3. Flensburg 08 9/9:5, 4. MTV Leck 3/10:14, 5. SV Enge-Sande 0/6:20.

Gruppe B: Husumer SV - SV Dörpum 4:0, Töff Allstars - BK Tondern 3:3, Husumer SV - FC Langenhorn 2:1, Dörpum - Tondern 1:1, Langenhorn - Töff Allstars 4:1, Husum - Tondern 4:2, Töff Allstars - Dörpum 4:3, Langenhorn - Tondern 6:1, Husum - Töff Allstars 1:0, Dörpum - Langenhorn 2:2.

Tabelle: 1. Husumer SV 12/12:4, 2. FC Langenhorn 7/13:6, 3. Töff Allstars 4/8:11, 4. BK Tondern 2/8:14, 5. SV Dörpum 2/6:12.

Halbfinale: N-O-Auswahl - Husumer SV 4:1, SV Frisia 03 - FC Langenhorn 3:1.

Neunmeterschießen um Platz 3: FC Langenhorn - Husumer SC 5:3.

Endspiel: Nord-Ostsee-Auswahl - SV Frisia 03 6:4.

Leck (pu) - Die 2. Auflage des Töff-Christmas-Cups am 2. Weihnachtstag in der Nordfrieslandhalle in Leck hatte einen eindeutigen Sieger: Die Oldies der Nord-Ostsee-Prominentenauswahl düpierten die durchweg jüngere Konkurrenz und holten sich am Ende den Cup und ein Preisgeld von 500 Euro. Dazu kamen dann noch einmal 300 Euro durch eine Tombola. Damit erreichte die Nord-Ostsee-Auswahl insgesamt 800 Euro, die der Mukoviszidose-Stiftung zu Gute kommen.

„Das war ein tolles Turnier und eine ganz tolle Sache“, freute sich Sieger Rolf Nielsen nach dem 6:4-Endspielerfolg gegen seine eigene Mannschaft, den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Trotz der Niederlage hatten aber auch die Lindholmer allen Grund zum Jubeln. Sie wurden nicht nur Turnierzweiter, sondern stellten mit Ingo Schwenck den besten Torhüter und mit Björn Petersen den besten Spieler und mit elf Treffern den Torschützenkönig.

Auch die Veranstalter waren mehr als zufrieden mit ihren Turnier. Gut 300 Zuschauer waren in die Nordfrieslandhalle gekommen und sorgten für eine stattliche Kulisse. Nur eine kleine Verletzung trübte das positive Gesamtbild: Timo Sönnichsen vom SV Enge-Sande musste mit einer Knieverletzung ins Krankenhaus nach Niebüll zum Röntgen. Ansonsten lieferten sich die zehn Mannschaften einen verbissenen Kampf ohne große Blessuren. Die beiden Schiedsrichter Jens Iwersen und Jörg Christiansen hatten die Lage jederzeit im Griff und schickten allzu hitzige Spieler zum Abkühlen auf die Bank.

In der Gruppe setzte sich der SV Frisia schnell an die Spitze und schien nach klaren Siegen gegen Enge-Sande (5:0), Leck (3:1) und Flensburg 08 (3:0) klar auf Halbfinalkurs. Im letzten Gruppenspiel mussten die Nordfriesen aber ausgerechnet gegen die Oldies der Nord-Ostsee-Auswahl, die mit Rolf und Olaf Nielsen, mit Boy Möller, Lars Meyer und Heiko Nickel sehr bekannte Namen in ihren Reihen hatte, eine 0:2-Niederlage hinnehmen. Die Prominentenauswahl, mit einem 0:4 gegen Flensburg 08 ins Turnier gestartet, sicherte sich damit in allerletzter Sekunde aufgrund des besseren Torverhältnisses als Gruppenzweiter doch noch einen Platz in der Endrunde. Der SV Frisia 03 wurde Gruppenerster. Flensburg 08 hatte trotz dreier Siege das Nachsehen und schied als Dritter aus. Vierter in der Gruppe A wurde der MTV Leck, der sich nur gegen den enttäuschenden und punktlosen SV Enge-Sande mit 6:4 behaupten konnte.

In der Gruppe B war die Situation klarer. Der Husumer SV ging mit vier Siegen als Favorit in das Halbfinale. Zweiter wurde der Titelverteidiger FC Langenhorn (7 Punkte) vor den Töff Allstars (4), BK Tondern (2) und dem SV Dörpum (2).

Im ersten Halbfinale gab es eine große Überraschung. Husum begann überlegen, wurde aber von den cleveren Oldies der Nord-Ostsee-Auswahl ausgekontert: Rolf Nielsen (3.) und Lars Meyer (4.) trafen zum 2:0. Martin Herpel (5.) brachte Husum noch einmal auf 1:2 heran, aber wiederum Meyer (8.) und Nielsen (11.) sorgten für den deutlichen 4:1-Erfolg. Im zweiten Halbfinale lieferten sich bis dahin überragenden Torschützen Thomas Ziegenberg und Björn Petersen ein direktes Duell. Ziegenberg traf nach 30 Sekunden zum 1:0 für Langenhorn und lag jetzt mit sieben Treffern vorn. Finn Martensen (2.) glich für Frisia zum 1:1 aus, und am Ende sorgte Björn Petersen (6./11.) mit zwei Treffern für den 3:1-Sieg und übernahm mit acht Treffern die Führung im Rennen um die Torjägerkrone. Das Neun-Meter-Schießen um Platz drei entschied der Vorjahressieger FC Langenhorn mit 5:3 für sich.

Im Finale begannen die Frisia-Youngster mit viel Druck und Tempo. Aber die Tore machten die Oldies. Carsten Hinrichsen, ehemals VfB Lübeck, traf zum 1:0 (2.) für die Nord-Ostsee-Auswahl. Björn Petersen (3.) glich wenig später zum 1:1 aus, aber der frühere Gladbacher Heiko Nickel (4.) und Olaf Nielsen (6.) trafen zum 3:1. Frisia machte jetzt mächtig Druck und Manuel Hoffmann (6.) und Björn Petersen (7.) mit seinem zehnten Tor glichen zum 3:3 aus. Jetzt nahmen die Oldies das Tempo aus dem Spiel und kamen mit Übersicht und Ruhe zum Sieg. Lars Meyer (10./11.) und Olaf Nielsen sorgten mit dem 6:3 für die Entscheidung. Björn Petersen traf zwar noch zum 6:4, aber der Sieg war der Nord-Ostsee-Auswahl nicht mehr zu nehmen.

28. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport / Flensburger Tageblatt

  02.01.05 PSV Flensburg Hallen-Liga-Cup Halb-Finalist

„Tecis-Cup“ - eines der größten Hallenturniere der Region

Am kommenden Sonntag findet ab 11 Uhr in der Fördehalle zum bereits siebten Mal das größte Hallenturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg. Der Eintritt ist frei.

Flensburg (sh:z) - Eines der größten Hallenfußballevents in Schleswig-Holstein wird auch in diesem Jahr wieder von zwei Mannschaften als Generalprobe für die Schleswig-Holsteinischen Hallenfußball-Landesmeisterschaften am 15. Januar 2005 in der Kieler Ostseehalle genutzt, wobei die letzten beiden Titelträger des SHFV-Hallenmasters mit dem VfR Neumünster (2003) und Flensburg 08 (2004) auflaufen werden.

Als besonderes Highlight präsentiert der Veranstalter dem Flensburger Fußballpublikum mit dem VfR Neumünster eine Mannschaft, die sich nach dem Abstieg aus der Regionalliga Nord in der laufenden Saison mit Mannschaften wie Dynamo Dresden oder FC St. Pauli messen musste. In diesem Jahr läuft es für den Oberligisten sportlich gut, man setzte sich in der Spitzengruppe fest.

Aus der Verbandsliga SH sind drei Mannschaften aktiv. Neben der Husumer SV tritt die Mannschaft vom TSV Kropp an. Komplettiert wird das Verbandsliga-Trio durch den Lokalmatadoren und Titelverteidiger Flensburg 08, der aber bei diesem Turnier schon seinen besten Fußball zeigen muss, um einen ähnlich erfolgreichen Liga-Cup spielen zu können wie im Vorjahr.

Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, aus der Bezirksoberliga Nord in der Fördehalle auflaufen. Neben dem BOL-Klassenprimus aus Flensburg wird der TSV Nordmark-Satrup den „Tecis-Cup“-Zuschauern sicherlich emotionalen Hallenfußball bieten.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neuformierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Die ehemaligen Jungs vom Oberliga-Absteiger 08 können für eine Überraschung in der Fördehalle sorgen. Mit Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen kommen einige hochkarätige Fußballer für einen Tag zurück in die alte sportliche Heimat.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Zudem spielt eine Auswahl einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren. Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen.

Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg. Das Trainergespann Tom Viebrock und Michael Lange wird sicher ein Team zusammenstellen, das die „Großen“ ein wenig ärgern und an den achten Platz vom vergangenen Jahr anknüpfen will.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen, um zunächst die Halbfinalisten zu ermitteln. Danach wird im K.-o.-System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplazierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

Die Jugendabteilung des PSV Flensburg veranstaltet ein Torwandschießen. Darüber hinaus wird es in der Halle eine riesige Tombola geben mit vielen außergewöhnlichen Preisen. Dank der Sponsoren ist der Eintritt frei.

28. Dezember 2004 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV in der Halle gefordert

Tecis-Cup“ in der Flensburger Fördehalle mit Neumünster, 08 und Kropp

Flensburg (sh:z) - Am kommenden Sonntag (02.01.) findet ab 11 Uhr in der Fördehalle Flensburg zum bereits siebten Mal das größte Hallenfußballturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg.

Angeführt wird das erlesene Starterfeld vom Oberligisten VfR Neumünster. Aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein treten mit der Husumer SV, TSV Kropp und Flensburg 08 (Titelverteidiger) drei Mannschaften an. Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, in der Fördehalle auflaufen. Neben dem Klassenprimus der Bezirksoberliga wird auch dessen Ligakonkurrent TSV Nordmark Satrup an den Start gehen.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neu formierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen haben allesamt mal für Flensburg 08 gegen den Ball getreten.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Ebenfalls dabei ist ein Team einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren: Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Danach wird im K.-o. System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplatzierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

29. Dezember 2004 · Nordfriesland Sport

Harte Konkurrenz für den TSV Kropp

„Tecis-Cup“ in der Flensburger Fördehalle mit Neumünster, Husum und 08

Flensburg (sh:z) - Am kommenden Sonntag (02.01.) findet ab 11 Uhr in der Fördehalle Flensburg zum bereits siebten Mal das größte Hallenfußballturnier der Region statt - der „Tecis-Cup“, vormals der Liga-Cup des PSV Flensburg.

Angeführt wird das erlesene Starterfeld vom Oberligisten VfR Neumünster. Aus der Verbandsliga Schleswig-Holstein treten mit der Husumer SV, TSV Kropp und Flensburg 08 (Titelverteidiger) drei Mannschaften an. Als ein weiterer Lokalmatador wird der PSV Liga-Cup-Sieger 2003, der TSB Flensburg, in der Fördehalle auflaufen. Neben dem Klassenprimus der Bezirksoberliga wird auch dessen Ligakonkurrent TSV Nordmark Satrup an den Start gehen.

Internationales Flair wird dem Hallenturnier durch einen Nachbarn aus Dänemark verliehen. Das spielstarke, neu formierte Team des FC Südwest 05 reist mit einigen bekannten Gesichtern an. Sören Gram, Yannik Clausen und Jörgen Kristensen haben allesamt mal für Flensburg 08 gegen den Ball getreten.

Für Furore sorgen will auch die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl. Ebenfalls dabei ist ein Team einiger der besten PSVer, die beim früheren Landesligisten aktiv waren: Mit Stefan Langeloh, Hans Knudsen, Ingo Lüthje, Bernd Jensen, Michael Lange oder Gerd Wicknig wollen die Kicker unter dem Namen PSV Allstars noch einige Glanzlichter setzen. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch den Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg.

Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Danach wird im K.-o. System der Turniersieger ermittelt. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld von 400 Euro. Der Zweite kann 250, der Drittplatzierte 150 Euro mit nach Hause nehmen.

29. Dezember 2004 · Schlei Bote / 30. Dezember 2004 · Landeszeitung

VfR will beim „Tecis-Cup“ die Vereinskasse aufbessern

Lamce und Co. treffen in der Vorrunde auf Husum - Zuschauer genießen am Sonntag freien Eintritt in der Flensburger Fördehalle

Flensburg (DH) - Der „Tecis-Cup“ beim Polizei-SV Flensburg lockt auch die Oberligafußballer des VfR Neumünster an. Am Sonntag geht es in der Fördehalle ab 11 Uhr um 400 Euro sowie einen stattlichen Wanderpokal für den Sieger.

Titelverteidiger des Turniers ist der Verbandsligist Flensburg 08, der bekanntlich auch amtierender Hallenfußball-Landesmeister ist. Platz 2 wird noch mit 250 Euro belohnt, der Drittplatzierte darf sich über 150 Euro freuen. Ferner werden noch Sachpreise ausgegeben.

Ebenfalls ausgezeichnet werden der beste Turnierspieler, der beste Torhüter sowie der Torschützenkönig. Alle Beteiligten dürfen sich zudem auf eine große Tombola sowie ein Torwandschießen freuen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Sportlich geht es zunächst in zwei Vorrunden darum, fleißig Tore zu schießen und Punkte zu sammeln. Die „Veilchen“ aus der Schwalestadt kicken mit dem Husumer SV (Verbandsliga) sowie mit dem TSB Flensburg (Bezirksoberliga), dem Kreisligisten und Gastgeber PSV Flensburg zusammen. Dazu gesellt sich noch ein Allstarteam ehemaliger Flensburger PSV-Spieler.

In der Parallelstaffel treffen Flensburg 08, TSV Kropp (Verbandsliga), Stadtauswahl Flensburg, FC Südwest 05 (Dänemark) und der TSV Nordmark-Satrup (Bezirksoberliga) aufeinander. Der VfR, der jeden Euro benötigt, möchte mit seinem Team eine möglichst hohe Prämie „abstauben“. Dazu hat Co-Trainer Ervin Lamce (Coach Ramon Berndroth weilt noch im Urlaub) folgendes Aufgebot beisammen: Patrik Borger, Tufan Ergün, Marinko Ruzic, Marco Möller, Faruk Celik, Patryk Babiak, Sven Jahnsen, Jörg Zenker, Thorben Reibe. Zudem wird Lamce wohl selbst noch mitwirken.

In der Vorrunde dauert ein Spiel jeweils einmal zwölf Minuten. Vom Halbfinale ab wird jeweils 15 Minuten gespielt. Der Knüller des attraktiven Turniers ist aber, dass Zuschauer keinen Eintritt zu entrichten haben, denn Sponsorengeld deckt alle Kosten.

31. Dezember 2004 · Holsteinischer Courier

TSV Kropp gewinnt „Tecis-Cup“

Flensburg (zbg) - Der PSV Flensburg hatte die besten Teams der Region zum Hallenfußballturnier um den „Tecis-Cup“ in die Fördehalle geladen. Turniersieger nach einem spannenden Finale wurde Verbandsligist TSV Kropp. Spielertrainer Guido Gehrke traf Sekunden vor Abpfiff zum 4:3-Sieg gegen den dänischen Vertreter FC Südwest 05. Auf Platz drei landeten die PSV-Allstars durch einen 4:3-Erfolg nach Neunmeterschießen gegen den Verbandsligisten Husumer SV. Oberligist VfR Neumünster und Titelverteidiger Flensburg 08 schieden etwas überraschend bereits in der Vorrunde aus. Zum besten Spieler wurde Gunnar Clausen (Husumer SV) gewählt, bester Torhüter war Andreas Wulff (TSV Kropp). Ein ausführlicher Bericht folgt.

3. Januar 2005 · Flensburger Tageblatt

VfR verabschiedet sich vorzeitig

Das neue Jahr ist erst einige Stunden alt, doch für den Fußball-Oberligisten VfR Neumünster hatte es gestern bereits die erste Enttäuschung parat. Rasensport schied beim Hallenturnier des Polizei-SV Flensburg um den Tecis-Cup als Gruppenvorletzter schon in der Vorrunde aus.
VfR-Akteur Marco Möller (rechts) schlenzt das Leder in Richtung Tor. Der Rettungsversuch von Narzis Duratovic (TSB Flensburg) kommt zu spät. Foto: sas

Flensburg (Arne Schmuck) - Platz 1 ging am Ende an den TSV Kropp, bei dem der einstige VfR-Mittelfeldmotor Christian Heider gekonnt die Fäden zog. Ein Treffer von Spielertrainer Guido Gehrke unmittelbar vor der Schlusssirene bescherte dem Verbandsligisten einen 4:3-Endspielsieg gegen den dänischen Vertreter FC Sydvest 05, der gestern seinen ersten offiziellen Auftritt hatte und vor rund 800 Zuschauern einige „Ehemalige“ von Flensburg 08 aufbot.

Kropp staubte noch mehr ab, stellte mit Finn Rogge (sechs Treffer) sowie Andreas Wulff auch den besten Torschützen und den besten Schlussmann. Einzig die Wahl des stärksten Spielers ging nicht zugunsten Kropps aus. Die Jury entschied sich für Gunnar Clausen vom Verbandsligisten Husumer SV.

Der VfR hatte mit der Vergabe der Trophäen nichts zu tun. Der Vorjahreszweite begann allerdings vielversprechend, bog zum Auftakt gegen Husum einen 0:1-Rückstand in einen 2:1-Erfolg um. Marinko Ruzic, der gestern mit viel Esprit und Spielwitz zu Werke ging, sowie ein Eigentor von Husums André Schyma bescherten Lila-Weiß den Sieg. Es folgte die Pflichtaufgabe gegen den PSV Flensburg. Schon nach rund vier Minuten hatten Faruk Celik, Ruzic sowie Patryk Babiak einen 3:0-Vorsprung herausgeschossen, ehe wiederum Celik und Tufan Ergün dem Kreisligavertreter noch zwei weitere Treffer zum 5:0-Endstand einschenkten.

Der Einzug ins Halbfinale schien nur noch eine Formsache zu sein, zumal sich die Konkurrenten gegenseitig die Punkte wegschnappten. Doch im dritten Spiel folgte die erste Ernüchterung. Der VfR traf auf den Spitzenreiter der Bezirksoberliga Nord, TSB Flensburg, und wurde für seine zu sorglose Haltung in der Defensive bestraft. Zwar glich Babiak die Flensburger Führung aus, doch mit zwei weiteren Toren stellte der TSB die Weichen auf Sieg. Der 2:3-Anschlusstreffer von Ruzic kam zu spät, Lila-Weiß hatte sich eine völlig unnötige Niederlage eingefangen.

Pfosten - Marco Möller im Pech

Nun glühten die Rechenschieber. Denn der TSB hatte sein Konto auf vier Punkte aufgestockt, und als sich anschließend Husum und die Allstars des Polizei-SV Flensburg 2:2 trennten, hatten die Rasensportler noch zwei weitere Konkurrenten dicht im Nacken. Nachdem der TSB Flensburg durch ein 4:1 gegen den Gastgeber Polizei-SV am VfR vorbeigezogen war, stand es schließlich spitz auf Knopf.

Den „Veilchen“ hätte gegen die Flensburger Allstars ein Remis gereicht, und es lief sogar alles auf einen Erfolg der Lila-Weißen hinaus. Der gute Babiak brachte den VfR in Führung, ehe Marco Möller nur den Pfosten traf. Diese Szene sollte sich schließlich als Knackpunkt erweisen. Denn nur kurz darauf gelangen den Allstars binnen weniger Augenblicke zwei Tore, und plötzlich geriet Rasensport unter Druck. Ergün bot sich die Riesenchance zum 2:2, doch er verzog. Im Gegenzug versetzte der Däne Hans Knudsen, der in der Serie 2000/2001 für Flensburg 08 über 30 Saisontreffer in der Verbandsliga erzielt hatte, dem VfR mit dem 1:3 den Dolchstoß. Auch diese Pleite fiel in die Rubrik „absolut vermeidbar“. Dass anschließend auch noch Husum durch ein 5:1 gegen den Polizei-SV Flensburg an den Neumünsteranern vorbeizog, besaß - zumindest aus Sicht der Lila-Weißen - nur noch statistischen Wert.

„Schade, dass der VfR so früh ausgeschieden ist. Denn die Neumünsteraner Fans haben für eine gute Stimmung gesorgt. Diese konnten wir dann leider nicht mehr bis ins Finale transportieren“, weinte Turnierorganisator Dirk Grünberg den frühzeitig abgereisten Rasensport-Anhängern eine dicke Träne nach. Auch der 3. Vorsitzende des VfR, Mathias Reichert, zog ein langes Gesicht. Insgeheim hatten er und seine Vorstandskollegen auf den Siegerscheck in Höhe von 400 Euro gehofft, um weitere Löcher in der Vereinskasse stopfen zu können.

3. Januar 2005 · Holsteinischer Courier

Husumer Nervenschwäche vom Neunmeterpunkt

Pech für die Husumer SV: Der Fußball-Verbandsligist verlor beim "Tecis-Cup" in Flensburg sowohl das Halbfinale als auch das Spiel um Platz drei im Neunmeterschießen und wurde Vierter. Sieger wurde der TSV Kropp. Zum besten Spieler wurde der Husumer Gunnar Clausen gewählt.

Trainer macht den Turniersieg klar

Ein "Last-Minute-Tor" von Spielertrainer Guido Gehrke hat dem TSV Kropp den Sieg beim Hallenturnier des PSV Flensburg beschert.

Last-Minute-Tor entscheidet Finale

Der TSV Kropp hat in der Fördehalle das Hallenfußballturnier um den "Tecis-Cup" gewonnen. Der Verbandsligist besiegte in einem spannenden Finale den FC Südwest 05 aus Dänemark mit 4:3.

Guido Gehrke trifft fünf Sekunden vor Schluss

Mit seinem Treffer fünf Sekunden vor dem Abpfiff zum 4:3 gegen die dänische Mannschaft FC Südwest 05 sicherte Guido Gehrke dem TSV Kropp in Flensburg den Sieg im "Tecis-Cup".

Fuß vor: Der Husumer Harun Sawari (li.) im Duell mit dem Neumünsteraner Jörg Zenker.
Flensburg (zbg) – Die letzten Sekunden tickten von der Anzeigentafel, als ein Spieler in der Mitte der Flensburger Fördehalle stand und seine linke Faust geballt in die Höhe streckte. Es war Guido Gehrke, der sich von seinen Mitspielern feiern ließ. Der 32-jährige Spielertrainer hatte wenige Augenblicke zuvor das entscheidende 4:3 im Finale gegen FC Südwest 05 erzielt und dem TSV Kropp per "Last-Minute-Tor" zum Turniersieg beim "Tecis-Cup" des PSV Flensburg geschossen.
Bis dahin war es ein langer Weg gewesen. Zunächst musste die Gruppenphase überstanden werden. Ungeschlagen mit zehn Punkten wurde der Verbandsligist aus Kropp Erster in der Gruppe B. Auf dem zweiten Platz landete der dänische Verein FC Südwest 05 dank eines 1:0 im letzten Vorrundenspiel gegen die von Walter Markmann betreute Flensburg-Auswahl.
Neben der Stadtauswahl mussten auch Titelverteidiger Flensburg 08 und der TSV Nordmark Satrup bereits nach der Vorrunde die Segel streichen.
Freie Bahn für Marc Böhnke vom TSV Kropp: Der Satruper Philipp Bromberg kann ihn nicht am Torschuss hindern. Foto: Staudt
Richtig spannend ging es in Gruppe A zu. Außer Gastgeber PSV Flensburg hatte jede Mannschaft vor ihrem letzten Gruppenspiel die Chance, ins Halbfinale einzuziehen. Nach einem 4:1 gegen den PSV war Bezirksoberliga-Spitzenreiter TSB Flensburg auf Schützenhilfe angewiesen. Diese blieb allerdings aus. Die PSV-Allstars um Hans Knudsen sicherten sich mit einem 3:1 gegen den VfR Neumünster den Gruppensieg und schickten den favorisierten Oberligisten auf die Heimreise. Und auch die Husumer SV qualifizierte sich nach einem 5:1 gegen den PSV auf Grund des besseren Torverhältnisses gegenüber dem TSB für die Runde der letzten Vier.
Im ersten Halbfinale schossen Brian Sörensen (2.) und Simon Karkov (7.) den FC Südwest 05 mit 2:0 gegen die PSV-Allstars in Führung. Doch die Oldies glichen durch Knudsen (8.) und Ingo Lüthje (11.) aus. Den entscheidenden Treffer zum 3:2 für die Dänen erzielte Yannik Clausen (12.).
Im zweiten Semifinale sah es lange danach aus, als ob der Finalgegner der Dänen Husum heißen sollte. Gunnar Clausen (1.), Harun Sawari (4.) und Jakob Strehlow (6.) brachten die Nordfriesen mit 3:0 in Führung. Doch Christian Heider (11./14.) und Finn Rogge (12.) egalisierten. Die Entscheidung musste im Neunmeterschießen fallen: Nach zwölf Versuchen versenkte schließlich Kropps Martin Sämann den letzten Strafstoß zum 6:5 für den TSV.
Blaugelb gegen Blauweiß: Rolf Nielsen (links) von der Flensburg-Auswahl macht sich auf die Verfolgung von Ove Bosholm (Flensburg 08). Foto: Staudt
Anschließend sicherte Torhüter Michael Lange den PSV-Allstars den dritten Platz im Neunmeterschießen. Erst schoss er selbst den Ball zum 4:3 in den Winkel, dann parierte er den Schuss des Husumers Björn Fleige.
Das Finale hätte spannender nicht sein können. Drei Mal legte der TSV Kropp vor, drei Mal glich der FC Südwest 05 aus. Torschützenkönig Finn Rogge (sechs Treffer) traf nach zwei Minuten, Simon Karkov (8.) glich aus. Martin Sämann nutzte eine Zeitstrafe der Dänen, um das 2:1 (9.) zu erzielen. Brian Sörensen jedoch schoss das 2:2 (12.). Der beste Kropper, Peer Rogge, krönte seine gute Leistung mit dem 3:2 (14.), doch nur wenig später schaffte Torsten Vestergaard den erneuten Ausgleich. Fünf Sekunden vor dem Abpfiff dann der große Auftritt von Guido Gehrke. Sein strammer Linksschuss bedeutete das 4:3 für Kropp - das war der Turniersieg.
Neben Finn Rogge wurden Andreas Wulff (TSV Kropp) als bester Torwart und Gunnar Clausen (Husumer SV) als bester Spieler ausgezeichnet.
4. Januar 2005
Nordfriesland Sport Schlei Bote Flensburger Tageblatt Landeszeitung 
  08.01.05 Volkmar Petersen GedächtnisCup des SV Frisia 03 Risum-Lindholm

5. Turnier um den Volkmar-Petersen-Pokal

Lindholm (dpa) – Am Sonnabend ab 14 Uhr rollt wieder der Ball in der Friesenhalle in Risum-Lindholm. Beim 5. Hallen-Fußballturnier um den Volkmar-Petersen-Gedächtnis-Pokal treffen insgesamt zehn Mannschaften in zwei Gruppen aufeinander. Als Favorit dieses Turniers gilt der vierfache Turniersieger in Folge und Gastgeber SV Frisia 03, der bereits beim Töff-Christmas-Cup in Leck im Endspiel stand.
In der Gruppe A spielen der Gastgeber und Titelverteidiger SV Frisia 03, Verbandsligist Husumer SV, der MTV Leck, FSV Wyk und RW Niebüll aus der Kreisliga um den Einzug in das Halbfinale.
In der Gruppe B kämpfen die A-Jugend des SV Frisia 03, der TSV Süderlügum, der BK Tondern, der TSV Wiedingharde und der SSV Schafflund um die beiden begehrten Plätze in der Finalrunde. Die Halbfinals beginnen um 18 Uhr, das Endspiel gegen 18.30 Uhr. Danach ist für alle Teilnehmer noch ein gemütlicher Ausklang vorgesehen.
6. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Frisia-Jugend springt in die Bresche

Die A-Jugend des SV Frisia 03 gewann die fünfte Auflage des Hallen-Fußballturniers um den Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal in Lindholm.
Enge Manndeckung: Der Tonderaner René Sörensen (vorn) im Zweikampf mit dem Süderlügumer Olaf Peters. Foto: Wrege
Lindholm (pu) – Bei der fünften Auflage des Hallen-Fußballturniers um den Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal in der Friesenhalle in Lindholm gab es erstmals einen anderen Sieger als die erste Männermannschaft vom SV Frisia 03. Nach vier Siegen in Folge schieden die Gastgeber in diesem Jahr bereits in der Vorrunde aus. Dennoch blieb der Pokal quasi in den eigenen Reihen, denn ihre A-Jugend sicherte sich erstmals den Pokal und 100 Euro für die Mannschaftskasse.
Der ehrgeizige Frisia-Nachwuchs verlor in der Vorrunde nur gegen den späteren Finalgegner BK Tondern mit 2:3, schaltete im Halbfinale den großen Favoriten Husumer SV nach 9-Meter-Schießen aus und sicherte sich mit einem umstrittenen 2:1-Endspielsieg gegen Tondern am Ende zwar knapp aber verdient mit 2:1 den Turniersieg.
Dabei schien alles für einen weiteren Sieg für den Abonnementsieger SV Frisia 03 zu sprechen. Auf Grund von Terminüberschneidungen hatte kein weiterer Bezirksoberligist gemeldet, so dass lediglich der Verbandsligist Husumer SV als ernsthafter Konkurrent für den Gastgeber galt. "Wir veranstalten das Turnier immer am zweiten Sonnabend im Januar", sagte Obmann Hartmut Wiebe. "Da in diesem Jahr aber Neujahr auf einen Sonnabend fiel, waren wir eine Woche zu früh, so dass sich das Turnier mit dem in Langenhorn überschnitt. Wir wollten es um einen Woche verschieben, aber da findet der Sparkassen-Cup in Bredstedt statt. Im nächsten Jahr werden wir es besser absprechen."
Aber auch so war der Zuspruch der Zuschauer ungebrochen. Gut 250 beobachteten die Spiele in der Friesenhalle. Für den FSV Wyk, der auf Grund des Sturmes nicht anreiste, fanden sich spontan die "Oldies" des SV Frisia 03 zu einem Frisia Allstar-Team (u.a. Hartmut Wiebe und Rolf Nielsen) zusammen, die aber ebenfalls in der Vorrunde die Segel streichen mussten (siehe Ergebnisse unten).
Das erste Halbfinale zwischen der A-Jugend und der Husumer SV wurde durch ein Neunmeterschießen entschieden, nachdem es nach regulärer Spielzeit und Verlängerung 1:1 (Tore: Leve Johannsen und Jakob Strehlow) gestanden hatte. Dort hatten die Youngster das Glück auf ihrer Seite und gewannen mit 7:6. Im zweiten Halbfinale zwischen Tondern und Leck blieb es lange Zeit spannend. Erst in den Schlussminuten kamen die Dänen durch Jesper Petersen (10.) und Torsten Vestergaard (12.) zu einem 2:0-Sieg. Der dritte Platz wurde durch ein 9-Meter-Schießen entschieden. Erneut hatte Husum das Nachsehen und verlor gegen Leck mit 2:3.
Im Finale gegen Tondern spielte der Frisia-Nachwuchs wiederum unbekümmert auf. Lukas Hertting (4.) traf zum 1:0. Erst in der Schlussminute schaffte Tondern durch Jesper Petersen (12.) in Überzahl den 1:1-Ausgleich. Danach wurde es hektisch. Jörgensen musste für zwei Minuten vom Platz und Sekunden vor dem Abpfiff traf Johannsen (12.) mit einem schnell ausgeführten Freistoß zum 2:1. Der allerdings, da nicht regelgerecht ausgeführt, sorgte für heftige Diskussionen. Nach kurzer Überlegung entschied sich die Spielleitung für die Annullierung dieses Treffers. Aber Tonderns Trainer Ole Hansen und seine Jungs gratulierten da schon sportlich fair der A-Jugend zum Sieg.
Die Dänen gingen aber nicht ganz leer aus, denn Jesper Jörgensen wurde zum besten Spieler des Turniers gewählt und belegte beim Shot-out um die Torjägerkrone den zweiten Platz. Bester Schütze der fünf Spieler, die nach der Vorrunde mit jeweils vier Treffern vorn lagen, war schließlich Rolf Nielsen von den Allstars.

Volkmar-Petersen-Cup in Lindholm:

Gruppe A: SV Frisia 03 - TSV RW Niebüll 3:1, Frisia Allstars - Husumer SV 1:1, MTV Leck - SV Frisia 03 1:0, Allstars - Niebüll 3:1, Husum - Leck 3:2, Frisia 03 - Allstars 6:2, Husum - Niebüll 8:0, Leck - Allstars 3:1, Husum - Frisia 03 4:2, Leck - Niebüll 4:1.

1. Husumer SV 10 Punkte/15:5 Tore, 2. MTV Leck 9/10:5, 3. SV Frisia 03 Risum-Lindholm 6/11:8, 4. Frisia Allstars 4/7:11, 5. TSV RW Niebüll 0/3:18.

Gruppe B: SV Frisia A-Jugend - TSV Süderlügum 0:0, BK Tondern - SSV Schafflund 5:4, Frisia A-Jugend - TSV Wiedingharde 2:0, Tondern - Süderlügum 3:2, Wiedingharde - Schafflund 3:0, Tondern - Frisia A-Jugend 3:2, Süderlügum - Schafflund 2:2, Tondern - Wiedingharde 2:0, Frisia A-Jugend - Schafflund 2:1, Süderlügum - Wiedingharde 2:1.

1. BK Tondern 12/13:1, 2. SV Frisia A-Jugend 7/6:4, 3. Süderlügum 5/6:6, 4. Wiedingharde 3/4:6, 5. SSV Schafflund 1/7:12.

Halbfinale: SV Frisia A-Jugend - Husumer SV 7:6 (1:1) nach Verlängerung und 9-Meter-Schießen, BK Tondern - MTV Leck 2:0.

9-Meter-Schießen um Platz drei: MTV Leck - Husumer SV 3:2.

Endspiel: SV Frisia A-Jugend - BK Tondern 2:1.

12. Januar 2005 · Nordfriesland Sport
  15.01.05 Schleswig 06 Mc Donald's Hallen Cup  
  15.01.16 Hans-Peter Hansen hört auf, Volker Schallhorn kommt  

Husumer SV: Ära Hans-Peter Hansen läuft zum Saionende aus

Volker Schallhorn übernimmt im Sommer den Verbandsligisten / „Es ist ein guter Zeitpunkt für eine Trennung“
Hört zum Saisonende auf: Hans-Peter Hansen Foto: Voss

Husum (Gert Reese) - Gleich zu Beginn des Jahres vermeldet die Husumer SV eine gravierende Personalentscheidung. Hans-Peter Hansen wird nach Ablauf dieser Saison nicht mehr Trainer des Fußball-Verbandsligisten sein. Darauf haben sich Vorstand und Coach unter der Woche in einem gemeinsamen Gespräch verständigt. Nachfolger Hansens im Spieljahr 2005/2006 wird Volker Schallhorn, der zur Zeit den Bezirks-Oberligisten Tönninger SV betreut.

Mit Hans-Peter Hansen, der die Mannschaft im Jahre 1999 übernahm, läuft damit bei der Husumer SV eine Ära aus, die für den jungen Verein mit großen fußballerischen Erfolgen verknüpft war. Im Jahre 2001 holte der Studienrat mit seinem Team die Meisterschaft in der höchsten Landesklasse. Danach spielten die Stormstädter drei Jahre lang eine beachtliche Rolle in der Oberliga, und auch jetzt gehören sie wieder zu den Spitzenteams auf Verbandsbene.

Ab Sommer neuer Coach: Volker Schallhorn. Foto: Voss

Rolf von Bartikowski, kommissarischer Vorsitzender der Husumer SV für den zurück getretenen Dieter Schleger, legt Wert auf die Feststellung, dass die Trennung „in völliger Übereinstimmung“ beider Parteien erfolgt ist. „Es ist ein gemeinsamer Beschluss zwischen Vorstand und Hans-Peter Hansen, die Zusammenarbeit über diese Saison hinaus nicht fortzusetzen“, so von Bartikowski. Erstes und wichtigstes Motiv des Vereines sei es dabei gewesen, „für neue Impulse zu sorgen“. Der 53-jährige Hansen sagte: „Ich habe eine gute Zeit gehabt bei der Husumer SV mit vielen großen Erfolgen. Es ist ein guter Zeitpunkt für eine Trennung.“

Volker Schallhorn ist in Husum kein Unbekannter. Im Gründungsjahr ist er unter Egon Harms für die Sportvereinigung auf dem Spielfeld aktiv gewesen. Wichtigere sportliche Erfolge hat er aber beim Heider SV in der Fußball-Oberliga gefeiert. Zu seinem Engagement in der Stormstadt sagt der 40-Jährige: „Ich habe nur kurze Zeit überlegt, das ist eine große sportliche Herausforderung.“ Schallhorn ist Bankkaufmann, lebt mit seiner Familie in Lehe (Dithmarschen) und coacht den Tönninger SV in der fünften Saison.

15. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Standpunkt

Zum Trainerwechsel bei der Husumer SV

Mit innerem Kompass

Vergangene Woche haben die Husumer SV und Trainer Hans-Peter Hansen ihre Trennung zum Saisonende beschlossen. In diesem Fall mag man gern glauben, dass dies einvernehmlich geschehen ist. Das saubere Verhältnis, das Verein und Coach nunmehr schon im sechsten Jahr verbindet, hat also auch an dieser Stelle gehalten.

Der Zeitpunkt für diesen personellen Schnitt ist klug gewählt. Er unterstreicht die perspektivische Sicht der Verantwortlichen um den kommissarischen Vorsitzenden Rolf von Bartikowski, die „neue Impulse“ setzen wollen. Austausch des sportlichen Führungspersonals ist dafür ein erprobtes Mittel. Dagegen kann auch in diesem Fall niemand etwas einwenden.

Klarheit haben jetzt auch all die Aktiven, die für die nächste Saison gehalten oder neu gewonnen werden sollen. Der Vorstand kann die Gespräche mit eindeutiger Vorgabe in Sachen Liga-Trainer führen.

Hans-Peter Hansen hat die Husumer SV zu großen sportlichen Erfolgen geführt und bei den Fußballfans hohes Ansehen erworben. Gänzlich unumstritten war er gleichwohl nicht. Zu wenig Risikofreude, zu wenig „Feeling“ für neue und junge Akteure, zu wenig „Streicheleinheiten“ für die, die nicht spielten, zu wenig „Volksnähe“ - das waren Punkte der Kritik, die über ihn zu hören waren. Mag sein, dass es so war. Aber der Erfolg hat ihn in seiner Art, das Traineramt auszuüben, letztendlich immer wieder bestätigt. Hans-Peter Hansen ist - und insofern passte er hervorragend zu dem ausgeschiedenen Präsidenten Dieter Schleger - ein Mensch, der zu allererst seinem „inneren Kompass“ vertraut. Und der ist so ausgeprägt, dass er seine Fahne nie nach dem Wind zu hängen braucht.

„Der erfolgreichste Trainer, den Husum je gehabt hat“, sagte SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff vergangene Woche über Hans-Peter Hansen. Das wird er wohl für geraume Zeit bleiben.

18. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Husum: Schallhorn kommt für Hansen

Husum - Beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, Staffelkonkurrent der Neumünsteraner Vertreter VfR II und Polizei-SV Union, wird es zur neuen Saison einen Trainerwechsel geben. Der bisherige Coach Hans-Peter Hansen, schon seit 1999 bei den Nordfriesen tätig, hört im Sommer auf. Sein Nachfolger wird mit Volker Schallhorn ein früherer Ligaspieler des Heider SV. Schallhorn trainiert derzeit den Nord-Bezirksoberligisten Tönninger SV.
18. Januar 2005 · Holsteinischer Courier
Test 16.01.05 FT Eider Büdelsdorf Husumer SV 1:1

Erster Formtest beim Oberligisten

Fußball: Husumer SV am Sonntag in Büdelsdorf / Lazarett lichtet sich

Husum (Gert Reese) - Seit vergangenem Dienstag befinden sich die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SVwieder im Training. Und schon am Sonntag steht für die Stormstädter das erste Testspiel auf dem Plan. Gegner und Gastgeber ist um 14 Uhr die FT Eider Büdelsdorf.

Der Oberligist vom Nord-Ostsee-Kanal rangiert zur Zeit auf einem Abstiegsplatz, will daran in der Rückrunde aber unbedingt etwas ändern. „Ich gehe davon aus, dass wir die hinteren Ränge verlassen und die Spielklasse halten“, sagt FT-Trainer Olaf Lehmann voller Selbstvertrauen. Dabei hofft er, dass sein Club in der Rückrunde „etwas mehr Glück in Sachen Verletzungen“ hat als im bisherigen Verlauf der Serie. Am 29. Januar wird es wieder ernst für die Büdelsdorfer, dann geht es gegen den BV Cloppenburg.

Zur gleichen Zeit startet auch die Husumer SV beim VfR Neumünster II in die Rückrunde. Am Dienstag beim ersten Kontakt mit dem Rasen waren die Schützlinge von Trainer Hans-Peter Hansen schon hervorragend bei der Sache. Munter kickten auch solche Akteure mit, die im Dezember noch als verletzt geführt wurden. „Die Leiste hält“, verkündete Sascha Rettkowski und ließ wieder Lust auf Zweikämpfe spüren. Marcell Voss übte sich noch ein wenig in Zurückhaltung, will aber auch wieder voll angreifen. Und freuen dürfen die HusumerFans sich auch auf einen, der in dieser Saison noch gar nicht ins Geschehen eingreifen konnte: Björn Fleige. Der Torjäger hat seine Knieverletzung offenbar überwunden und bewegte sich schon wieder wie in alten Zeiten. „Wir müssen sehen, wie wir ihn einsetzen, er will auf jeden Fall wieder spielen“, frohlockt Coach Hansen. Zwei Husumer Akteure werden in Büdelsdorf nicht dabei sein: Ingo Cornils und Mario Albertsen (beide Urlaub).

14. Januar 2005 · Nordfriesland Sport

Wie fit sind Petersen und Sawkulycz?

Testspiel der FT Eider gegen Husumer SV

Büdelsdorf (ma) - Nach dem ersten verpatzten Freilufttest nach der Winterpause gegen den TSV Kropp (2:4) überprüft Fußball-Oberligist FT Eider Büdelsdorf seine Form am Sonntag (14 Uhr, Heisterort) gegen die Husumer SV. Die Partie gegen den Tabellenfünften der Verbandsliga will FT-Trainer Olaf Lehmann nutzten, den Leistungsstand der wieder genesenen Langzeitverletzten Torsten Petersen und Malte Sawkulycz zu prüfen.

15. Januar 2005 · Landeszeitung 

Lehmann hat wieder Alternativen

21 Spieler im Kader der FT Eider / Test gegen Husumer SV endet 1:1

Vervollständigen den FT-Kader: Tim Sörensen, Steve Frank, Malte Sawkulycz und Torsten Petersen (von links) mit Trainer Olaf Lehmann. Foto: Mahnkopf

Büdelsdorf (ma) – Im zweiten Testspiel dieses Jahres kam die FT Eider Büdelsdorf über ein 1:1 (0:1) gegen den Verbandsligisten Husumer SV nicht hinaus. Vor 60 Zuschauern auf einem Nebenplatz des Heisterortes geriet der Drittletzte der Fußball-Oberliga in der 20. Minute in Rückstand. Auf Zuspiel von Torsten Petersen vollstreckte Jörg Ahrends aus acht Metern zum 1:1-Ausgleich (65.).
Auch wenn das Ergebnis optisch nicht überzeugt, so gab sich Olaf Lehmann mit den Leistungen seines Teams zufrieden. "Alle 17 eingesetzten Spieler haben sich engagiert bewegt, das war in Ordnung. Es war die vierte Trainingseinheit seit Donnerstag, und außerdem hatte ein Großteil der Spieler noch das Hallenmasters vom Vortag in den Beinen", entschuldigte der FT-Coach die unerfüllten Wünsche. Die bezogen sich insbesondere auf ausgelassene Torchancen durch Ahrends und Martin Lütje. Gut mit anzusehen war die offensive Spielweise beider Seiten. Nach der Pause verbuchten die Eideraner die größeren Spielanteile für sich. Lehmann: "Wir sind konditionell weiter als Husum."
Zufriedener als mit dem Spiel ist der FT-Coach mit der Trainingsarbeit und dem kompletten Kader von derzeit 21 Spielern. Fünf Langzeitverletzte haben sich wieder zurückgemeldet und sorgen für einen gesunden Konkurrenzkampf und Alternativen. Mit dabei ist auch wieder Torsten Petersen, der nach dem ersten Punktspiel wegen eines Bizeps-Sehnenanrisses unterhalb des rechten Knies bis zum Beginn des Jahres pausieren musste. An Bord befinden sich ebenfalls Malte Sawkulycz, Steve Frank, Jens-Uwe Lorenzen und Tim Sörensen.
Schmerzlich vermisst wird zukünftig dagegen Thomas Ritter. Der 37-jährige ehemalige Profi wird wohl nur noch eine Stand-By-Funktion erfüllen. "Wegen seiner Umschulung zum Erzieher schafft Thomas den erforderlichen Trainingsaufwand nicht mehr", zeigt Lehmann Verständnis für seinen Libero. Als Nachfolger ist Kristian Köpcke vom FT-Trainer auserkoren worden.
FT Eider Büdelsdorf: Sörensen. Köpcke (46. Lorenzen), Hamm (46. Treptow), Hacker, Ellefsen (46. Bodtke), Lütje, Sawkulycz, Altin (46. Frank), Petersen, Ahrends (60. Legrum), Atasoy (46. Müller).

17. Januar 2005 · Landeszeitung 

Husumer SV bietet dem Oberligisten Paroli

Fußball-Verbandsligist holt in Büdelsdorf ein 1:1

Büdelsdorf (ree) - Gelungener Test für die Husumer SV zum Jahresauftakt. Zwei Wochen vor dem Start in die Rückrunde erreichte der Fußball-Verbandsligist ein beachtliches 1:1 (0:1) bei der FT Eider Büdelsdorf (Oberliga).

Im ersten Durchgang stellten die Stormstädter, bei denen nach langer Verletzungspause Björn Fleige und Marcell Voss wieder dabei waren, das bessere Team. Und nach dem 0:1 durch Carsten Groth (13.) demonstrierten die Hansen-Schützlinge gute spielerische Sicherheit. Andre Teubler musste allerdings mit einer kernigen Faustparade verhindern, dass der Oberligist durch einen Ahrends-Kopfball gleichziehen konnte. Auch danach waren die Chancen in dem gefälligen Spiel verteilt. Groth (zielte drüber/18.) sowie Björn Fleige (20.) hätten die Führung ausbauen können. Ahrends (27.) und Lütje (28.) hatten das Erfolgserlebnis für die ohne Torjäger Sven Beck angetretenen Kanalstädter auf dem Fuß. Auffälligster Akteur der Büdelsdorfer war Thorsten Petersen, dem der Husumer Lars Jensen aber ebenso überzeugend Paroli bot.

Namentlich die Einwechslung von Till Müller verlieh dem Spiel der FT Eider nach Seitenwechsel mehr Format. Nach Chancen von Lütje (47.) und Müller (50.) auf der einen sowie Martin Herpel (48.) auf der anderen Seite mussten die Nordfriesen in der 57. Minute das 1:1 hinnehmen. Ahrends hatte nach einem Freistoß abgestaubt. Nach wiederum verteilten Chancen, bei denen die beiden Torhüter Teubler und Sörensen ihre gute Form unterstrichen, wurde es drei Minuten vor dem Abpfiff noch einmal brisant: Zweimal mussten die Platzherren Schüsse des spielfreudigen Michael Petersen und von Erion Alla auf der Linie klären. Glück in dieser Phase also für die Einheimischen, dass es bei dem leistungsgerechten Unentschieden blieb.

Husumer SV: Teubler - C. Herpel - Voss (46. Rettkowski), Schyma - Carstensen (60. Alla), Jensen, Groth, Clausen (46. Marohn) Petersen - M. Herpel, Fleige (46. Möller).
Schiedsrichter: Sendel (TSV Lütjenwestedt).
Zuschauer: 60.

18. Januar 2005 · Nordfriesland Sport
Test 22.01.05 Husumer SV TSB Flensburg 3:1

Zwei Tore: Fleige meldet sich endgültig zurück

Husumer SV gewinnt Testspiel gegen TSB Flensburg mit 3:1 / Trainer Hansen ist "guten Mutes"
Lieferten sich rassige Duelle: Der Flensburger Simon Scholz (li.) und Gerrit Müller. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Die Husumer SV ist für den Rückrunden-Start in der Fußball-Verbandsliga gut gerüstet. Eine Woche vor dem Auftritt beim VfR Neumünster II schlugen die Stormstädter den TSB Flensburg in einem Testspiel unangefochten mit 3:1 (1:0). Als "gute Trainingseinheit" für seine erst seit wenigen Tagen im Übungsfieber stehenden Akteure wertete TSB-Manager Holger Sohrweide die Partie. "Das Ergebnis spielt keine Rolle."
Schon weitaus mehr Aufschluss bot die Begegnung für Hans-Peter Hansen. "Wir können jetzt mit gutem Mut an die kommenden Aufgaben herangehen", so das Fazit des Husumer Trainers. Erstmals nach genau acht Monaten hatte er sein Stürmerduo Fleige/Müller wieder gemeinsam auf dem Platz. Björn Fleige knüpfte an alte Torgefährlichkeit an und steuerte zwei Treffer zum Erfolg der SV bei. In der 53. Minute verwandelte er einen Strafstoß zum 2:0, später köpfte er eine Marohn-Flanke zum 3:1 ein (80.). Gerrit Müller lieferte sich erfrischende Zweikämpfe mit dem Flensburger Simon Scholz und wurde von diesem respektabel in Schach gehalten.
Viel Wirkung im Husumer Team erzielte die "Dithmarschen-Fraktion". Ingo Carstensen hatte glänzende Szenen auf der rechten Außenbahn, Marcell Voss bot den bekannten Biss als Manndecker und René Marohn präsentierte sich als Ausbund an Spielfreude. Bei seinem Tor zum 1:0 (32.) hatte er aber gewaltiges Glück: Sein vom rechten Strafraumeck wenig scharf getretener Freistoß passierte eine reaktionslose Spielerschar und prallte vom entfernten Pfosten schließlich über die Linie.
Bis zu diesem Treffer konnte der Tabellenführer der Bezirksoberliga die Partie halbwegs offen halten. Durch Olaf Nielsen (8. und 16.), der das SV-Tor nur um Zentimeter verfehlte, hatte er sogar zwei brauchbare Chancen. Danach aber machten die Stormstädter den Klassenunterschied deutlich und dominierten das Geschehen einfallsreich. Einziges Manko: Mehr als drei Tore schafften die Nordfriesen trotz vieler Möglichkeiten nicht. Nacheinander scheiterten Christian Herpel (26.), Carstensen (28.) sowie Ingo Cornils vor der Pause an Tim Sohrweide im TSB-Tor.
Noch größer war das Chancenpotenzial der SV nach dem Wechsel, als dem "runderneuerten" TSB allmählich die Kräfte schwanden. Nach teilweise gelungenen Spielzügen über Erion Alla vertaten Müller (51. und 87.), Marohn (75.), Carstensen (77. und 87.) sowie Fleige selbst beste Möglichkeiten. Das 2:1 hatte Tim Rohrmann erzielt (55.), als die Husumer Abwehr einmal krass schwächelte. Bei dem Distanzschuss von Doratovic zwei Minuten später unterstrich auch SV-Keeper Momme Reinhold sein Format.
Husumer SV: Teubler (46. Reinhold) - Cornils - Voss, Rettkowski - Carstensen, C. Herpel (43. Schyma), Alla, Marohn, Petersen (13. Jensen) - Fleige, Müller.
TSB: Sohrweide - Johannsen - Böhme, Scholz - Thomsen, Schulte-Holthaus, Drobny, Voigt (43. Schablowski), Stark - Nielsen, Hatjji. (2. Halbzeit: TW Schlüter, Andresen, Bartels, Doratovic, Rohrmann).
Schiedsrichter: Hauke Dethlefs (BW Friedrichstadt). Zuschauer: 100.
25. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kampf um die Stammplätze

Testspiel: Husumer SV gegen TSB Flensburg
Husum (Gert Reese) – Nach dem geglückten Test bei der FT Eider Büdelsdorf (1:1) versucht die Husumer SV an diesem Wochenende weiteren Schwung für die Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga zu finden. Gast der Stormstädter im Friesenstadion (oder einem Nebenplatz) ist am Sonnabend um 14 Uhr der TSB Flensburg.
In der Saison 2002/03 maßen die Fördestädter sich noch auf Augenhöhe mit den Nordfriesen in der Oberliga. Danach erlebten sie sportliche Misserfolge und fanden sich schließlich in der Bezirks-Oberliga wieder. Dort hat sich der TSB inzwischen konsolidiert und reklamiert unter dem Trainergespann Nielsen/Raitzig als Tabellenführer. Dabei kassierten die Flensburger bislang nur eine einzige Niederlage - und die brachte ihnen beim 1:0 im Dezember der Tönninger SV bei.
"Der Kader ist wieder etwas vollständiger geworden", sagt Hans-Peter Hansen vor der Partie gegen den TSB. Fast 20 Aktive konnte der SV-Coach zuletzt beim Training begrüßen - allein daran kann man ablesen, dass der Konkurrenzkampf bei den Nordfriesen voll im Gang ist. "Alle brennen auf den Einsatz", so auch das Empfinden von Hansen. Die "Newcomer" wie Michael Petersen, Lars Jensen oder Ingo Carstensen, die vor der Winterpause ihr Format bewiesen haben, werden um ihre Positionen ringen. Man darf gespannt sein, wer aus dem SV-Kader sich für den Rückrunden-Start eine Woche später beim VfR Neumünster II empfiehlt. Bis auf Mario Albertsen (Urlaub) stehen morgen alle Spieler zur Verfügung.
21. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
19. ST 05.02.05 Husumer SV Itzehoer SV 0:1

Späte Entscheidung im Friesenstadion!

05.02.2005

Husumer SV - Itzehoer SV

0 : 1 (0:0)


Mit einem späten Treffer durch Gueridonn in der 84. Minute siegte der Spitzenreiter mit 1:0 beim Husumer SV. 415 Zuschauer sahen einen keineswegs unverdienten Sieg des ISV, der mit einer kompakten Mannschaftsleistung aufwartete und geduldig auf seine Chance lauerte. Über weite Strecken lieferten sich beide Mannschaften eine ausgeglichene Partie, der aber die großen Höhepunkte fehlten. Der HSV hätte man in diesem Spitzenspiel etwas mehr Leidenschaft gewünscht, um die balltechnischen Vorteile der Stormarner auszugleichen und das Ergebnis positiv für sich gestalten zu können.

Husums Trainer Hansen zeigte sich nach Spielschluss dennoch zufrieden: »Wir haben dem Spitzenreiter Paroli geboten, die vorhandenen Möglichkeiten aber nicht genutzt. Der ISV wurde spielerisch immer besser.« »In einem ausgeglichenen Spiel haben wir unsere Chance genutzt - ich bin natürlich sehr zufrieden«, resümierte Gästetrainer Hesse und freute sich über die Tabellenführung.

Entschlossen begannen beide Teams, drängten auf ein frühes Tor. Beim Gastgeber verpassten Müller und Fleige nach einem gelungenen Groth-Freistoß (4.). Auf der Gegenseite versuchte es Hellmann mit einem Distanzschuss, der knapp sein Ziel verfehlte (6.). Jetzt verflachte die Begegnung, beide Mannschaften hatten Schwierigkeiten, Ordnung in die eigenen Reihen zu bringen. Erst nach dreißig Minuten rüttelte Christian Herpel mit einem 20-Meter-Pfostenschuss die Akteure wieder wach. Gerrit Müller hätte im Nachschuss fast die Führung erzielt, wurde jedoch auf dem falschen Fuß erwischt. Im Gegenzug zögerte Freise viel zu lange mit dem Torschuss, Marohn konnte noch auf der Linie retten (31.). Sieben Minuten später zwang Hellmann seinen eigenen Keeper zu einer tollen Parade, einen Freistoß von Herpel fälschte er unglücklich ab.

Mit zunehmender Spielzeit kam der Tabellenführer spielerisch immer besser zum Zuge, Freise und Hellmann zogen geschickt die Fäden und wirbelten die Husumer Abwehr wiederholt durcheinander. Nur durch eine Glanzparade konnte Torhüter Teubler gegen Freise retten, unnachahmlich setzte dieser sich auf der rechten Seite gegen drei Gegenspieler durch und zog ab (68.). Die Entscheidung gelang dem ISV aber erst in der Schlussphase. In der 84. Minute schickte Lühmann William Gueridonn auf die Reise, der sich geschickt durchsetzte und unhaltbar für Teubler zum 0:1 einschieben konnte. Doch die HSV hätte durchaus noch den Ausgleich erzielen können. In der Schlussminute setzte sich Groth gekonnt auf der rechten Seite in Szene, sein gefühlvoller Schuss wurde aber von Leskien von der Torlinie geschlagen.

Fazit: Mit ein wenig Glück siegte der Tabellenführer auch in Husum, bleibt im zehnten Auswärtsspiel auf fremden Plätzen weiter ungeschlagen und verteidigte damit die Tabellenspitze. Übrigens bedeuten 415 Zuschauer nicht nur einen Saisonrekord für die Husumer SV, sondern auch für die Verbandsliga in dieser Spielzeit!
Tore: 0:1 Gueridonn (84.)
Beste Spieler: Jensen / Leskien, Hellmann, Freise
Ecken: 3 : 5
Chancen: 8 : 8
Zuschauer: 415
Schiedsrichter: Marco Hecht (TSV Bargteheide)
Karten: Voß (39.), L. Jensen (51.) / Freise (63.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Schyma - L. Jensen, Carstensen (59. Alla), Groth, C. Herpel, Marohn (49. M. Herpel) - Fleige, Müller.

Thießen - Fründt - Andres, Leskien - Krahl, Hellmann, Freise, Lühmann, Gueridonn - Siedschlag, S. Barth

Hi 05.02.2005

Husumer Taktik ging nicht auf

Fußball-Verbandsliga: 0:1-Niederlage gegen Spitzenreiter Itzehoer SV
Chance vertan: Der Husumer Gerrit Müller (re.) scheitert an ISV-Keeper Sascha Thießen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Das Wetter spielte mit: Blauer Himmel, Sonnenschein - nur die "Blau-Gelben" von Flensburg 08 zeigten beim torlosen 0:0 gegen den VfR Neumünster II Fußball-Winterkost. Ohne Leidenschaft wurde in Nordfriesland gespielt, auch deshalb kassierte die Husumer SV gegen Spitzenreiter Itzehoer SV eine 0:1-Niederlage. Mühsam, aber erfolgreich, das Jahresdebüt des TSV Kropp beim 2:0 gegen den Heider SV. Nicht Klassengerecht und daher schon standesgemäß das 0:5 des FC Sörup-Sterup beim NTSV Strand, der punktgleich mit dem Itzehoer SV oben steht.
Husum (ree) – Der Itzehoer SV bleibt außerhalb Steinburgs eine Festung. Auch die Husumer SV scheiterte mit ihrem Versuch, dem Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga die erste Auswärtsniederlage beizubringen. Selbst auf die Punkteteilung mussten die Stormstädter am Ende verzichten. In der 86. Minute traf der ISVer William Gouridonn zum 0:1 (0:0).
Das brisante Spiel, das man vielleicht erwartet hatte, sahen die über 400 Zuschauer nicht. Husums frisch gewählter Präsident Rolf von Bartikowski wusste, woran es lag: "Die Leidenschaft fehlte", sagte mit Blick auf das eigene Team. Mag sein - aber kann man sich entfesselten Vorwärts-Fußball gegen den ISV leisten? Der praktiziert auswärts schon seit Monaten "coolen" Konterfußball. Und jede Aussicht auf Erfolg ist dahin, wenn man gegen diese Abwehrkünstler (nur 13 Gegentore) mal in Rückstand gerät. Eine gewisse Vorsicht der Husumer war also taktisch durchaus angezeigt - das kann die Attraktivität schon mal mindern.
Nur vier Torraumszenen durchbrachen die verbreitete Langeweile vor der Pause. Dabei streckte sich Itzehoes glänzender Keeper Sascha Thießen zweimal erfolgreich nach Distanzschüssen von Christian Herpel. Den einen lenkte er an den Pfosten (30.), den anderen tickte er über die Latte (40.). Auf der Gegenseite rettete René Marohn gegen den strafbar zögerlichen Costa Freise auf der Torlinie (31.) und reagierte Keeper André Teubler blitzschnell auf den Schuss des ansonsten blassen Sebastian Barth.
Erion Alla ins zentrale Mittelfeld und Carsten Groth auf die rechte Seite - mit einer Variante versuchte Husums Coach Hans-Peter Hansen den ISV nach der Halbzeit weich zu klopfen. Der Erfolg hielt sich in Grenzen, was aber in erster Linie ein Beweis für die große Abwehrklasse der Itzehoer Elf ist. Viel Mühe hatte Tormann Thießen nicht mit den Kopfbällen von Gerrit Müller (53. und 85.) sowie Martin Herpel (65.). Da war die erste richtig gelungene Strafraumaktion von Gouridonn schon gewichtiger. Glück für die Husumer, dass in dieser Szene kein Steinburger zur Stelle war, um den von Teubler abgewehrten Ball über die Linie zu stoßen.
Die Entscheidung fiel bezeichnenderweise in einem Moment, als die Husumer das Glück mit etwas mehr Risiko einzufordern suchten. Pfiffig nutzte Gouridonn das feine Anspiel von Lars Lühmann und vollstreckte zum 0:1 (86.).
ISV-Coach Kurt Hesse hatte wohl geahnt, dass es so kommen würde: "Wir haben geduldig auf unsere Chance gewartet.", gab er gut gelaunt zu Protokoll. Sein Kontrahent Hans-Peter Hansen gab einem anderen Gespür Ausdruck: "Wir waren heute dichter dran das Spiel zu gewinnen als damals in Itzehoe." Das stimmt.
07. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

1:0 - ISV auswärts nicht zu schlagen

So langsam wird die Auswärtsserie des Tabellenführers Itzehoer SV in der Fußball-Verbandsliga unheimlich. Auch im zehnten Spiel blieben die Störstädter auf fremdem Platz ungeschlagen und gewannen am Sonnabend vor 415 Zuschauern mit 1:0 (0:0) in Husum.
William Gueridonn erzielte in Husum den Siegtreffer für den Itzehoer SV. Foto: rst
Husum/Itzehoe (jü) – Der 1:0-Sieg des ISV bei dem zu Hause unter Zugzwang stehenden Oberliga-Absteiger Husumer SV ist ein Punktedreier, der angesichts der personellen Probleme keineswegs selbstverständlich war. Ohne Libero Frank Lüdke, Stammverteidiger Adnan Sacipi, Spielmacher Matthias Barth, Offensivmann Sven Tüchsen sowie die Angreifer Henning Groth und Berat Sacipi (auch der zum FC Elmshorn abgewanderte Thorsten Kieckhöber fehlte erstmals in einem Punktspiel) traten die Itzehoer gegen die entsprechend favorisierten Husumer praktisch mit einer Notelf an, die aber sehr diszipliniert spielte und sich mit einer bravourösen Lösung der Aufgabe großen Respekt verdiente.
Bei Sonnenschein und fast optimalen Platzverhältnissen hatte der spielerisch sogar reifer wirkende und abgeklärter agierende ISV in dem farbigen Treffen vollauf verdient die Nase vorn. Den harmlosen Gastgebern, die ihren Respekt vor dem Tabellenführer scheinbar nie ablegen konnten, mangelte es im Spiel nach vorn an Ideen und Durchschlagskraft, obwohl das einstmals brandgefährliche Sturmduo Fleige/Müller nach langer Verletzungspause Björn Fleiges am Sonnabend Wiederauferstehung feierte.
Wichtig für den Erfolg war die Stabilität des Itzehoer Abwehrblocks, dem der überragende Sascha Thießen zwischen den Pfosten auch mit klaren Ansagen die nötige Sicherheit gab. Großtaten vollbrachte der ISV-Keeper, als er einen gefährlichen Schuss von Christian Herpel nach dessen Solo (30.) gegen den Pfosten lenkte und vor dem einschussbereiten Carsten Groth (45.) per Fußabwehr rettete. Ausputzer Torben Fründt ließ mit stets langen Bällen nichts anbrennen. Mario Andres gewann das Duell mit Gerrit Müller. Wiegand Leskin unterliefen Stellungsfehler, er behauptete sich gegen Björn Fleige aber mit viel Courage.
Dirk Hellmann erzielte im zentralen Mittelfeld defensiv die größte Wirkung und tat viel nach vorne. René Krahl und Debütant Kai Siedschlag ließen ihren Kontrahenten auf den Außenbahnen keinen Raum. William Gueridonn (diesmal klarer Punktsieger im Duell mit dem verbissenen Lars Jensen) setzte über die linke Seite weitaus größere Akzente als über die rechte der stets fleißige Costa Freise, der den größten ISV-Hochkaräter freistehend vor dem Husumer Tor (32.) umständlich versiebte und nach schönem Solo (65.) nur das Außennetz traf.
Der ballsichere Sebastian Barth ließ sich in der Spitze von Marcell Voß ein wenig zu oft den Schneid abkaufen, hätte nach einem schönen Angriff über Lars Lühmann und Dirk Hellmann (37.) aber trotzdem beinahe "sein" Tor in die linke kurze Ecke erzielt, doch der sonst unsichere Husumer Keeper André Teubler parierte. Lars Lühmann machte seine Sache als zweite "Notspitze" tadellos und war am Siegtor maßgeblich beteiligt. Husum öffnete in der zweiten Hälfte immer mehr, und von William Gueridonn links freigespielt, lockte der etatmäßige Co-Trainer den Husumer Torwart heraus, passte quer und William Gueridonn vollendete zum alles entscheidenden 0:1 (84.). Klasse gemacht!
Auch nach Chancen ging der ISV-Sieg also klar in Ordnung. ISV-Coach Kurt Hesse: "Man muss der jungen, neuformierten Mannschaft wieder einmal ein großes Lob zollen. Sie hat hier den abgeklärteren und reiferen Eindruck hinterlassen. Nach 20 Minuten war die Partie unter Kontrolle, und die Siegchance wurde konsequent genutzt."
07. Februar 2005 · Norddeutsche Rundschau

Beendet Husum die Itzehoer Auswärtsserie?

Knaller im Friesenstadion: Heute um 15 Uhr empfängt Fußball- Verbandsligist Husumer SV den auswärts noch unbesiegten Spitzenreiter Itzehoer SV.
Mit Nordfriesen-Power zum Erfolg: Auf Erion Alla (li.) und seine Husumer Mitspieler wartet heute ein schwere Aufgabe. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Herkules-Aufgabe für die Husumer SV am Sonnabend in der Fußball-Verbandsliga: Zum Rückspiel gastiert um 15 Uhr der Itzehoer SV im Friesenstadion. Und der ist nicht nur Spitzenreiter der Spielklasse, sondern auswärts in neun Begegnungen auch noch ungeschlagen.
Ja, die Bilanz in der Fremde des ISV kann sich sehen lassen! Nur der Oldenburger SV und der NTSV Strand trotzten ihm jeweils ein Remis ab. Alle anderen fegten die Störstädter mehr oder weniger vehement vom eigenen Gelände. 27 Treffer brachten sie dabei zu Stande, das sind immerhin drei pro Partie. Aber für Kurt Hesse scheint all dies nicht zu zählen. "Husum ist Favorit, wir sind Außenseiter", stellt der ISV-Trainer klar.
Dass er so spricht, kann man noch verstehen. Dass er so denkt, mag man freilich nicht glauben. Darüber hinaus ist der Coach der festen Überzeugung, dass sein Team beim 0:0 im Hinspiel das bessere gewesen sei. Jetzt wird er sicherlich manches dafür tun, sich diese Einschätzung zumindest nachträglich bestätigen zu lassen. Klar dürfte sein, dass Henning Groth, der in dieser Saison kaum gespielt hat, am Sonnabend auflaufen wird. Freuen dürfen die Husumer Fans sich auch auf Kai Siedschlag, der in der Winterpause vom VfR Neumünster an die Stör gekommen ist. Nicht mehr im ISV-Dress spielt dagegen Thorsten Kieckhöber. Den in dieser Saison noch nicht besonders erfolgreichen Stürmer zog es um die Jahreswende zum FC Elmshorn.
Den Spitzenreiter einmal ohne Punkt im Gepäck auf die Heimreise zu schicken, diese Aussicht dürfte der Husumer SV eigentlich als Motivations-Kick dienen. Der Preis wäre nicht schlecht: Bei einem Sieg könnten die Stormstädter (28 Punkte) bis auf drei Zähler zu den Steinburgern (34) aufschließen - bei immerhin einem Spiel Rückstand. Gleichwohl will auch Hans-Peter Hansen nichts von jener Favoritenrolle wissen, die ihm sein Kollege so gern zuschieben möchte. Aber der Husumer Coach gesteht ein: "Wir haben Chancen."
Die Einschätzung ist begründet. Denn stark war seine Mannschaft schon beim torlosen Remis im Dezember, als Spieler wie Sascha Rettkowski, Björn Fleige, Marcell Voss und René Marohn noch zum Zuschauen verdammt waren. Jetzt stehen die Vier wieder zur Verfügung - und das weiß natürlich auch Kurt Hesse. Ein wenig muss man die skeptische Haltung des ISV-Trainers daher auch verstehen. Er ahnt wohl, dass da am Sonnabend noch mehr Nordfriese-Power auf ihn zukommen könnte als vor zwei Monaten.
05. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

ISV mit Personalproblemen nach Husum

Steht an der Spitze der Fußball-Verbandsliga heute ein Wachwechsel bevor? Zwecks Klärung dieser spannenden Frage begibt sich Tabellenführer Itzehoer SV (1./34) heute um 15 Uhr auswärts zum Oberliga-Absteiger Husum (7./28).

 

Szene aus dem Hinspiel: Der ISVer René Krahl (li.) im "Luftkampf" mit Husums Carsten Groth. Foto: rst

Itzehoe (jü) – Für den ISV geht es in der Verbandsliga-Partie in Husum darum, beim Gegner eine weiße Weste zu behalten. Neunmal blieben die Störstädter in dieser Saison bisher auf fremden Plätzen ungeschlagen. Die Husumer zeigten am 5. Dezember in Itzehoe beim 0:0 trotz defensiver Grundeinstellung eine reife Leistung und können dem ISV auf eigenem Platz mit Sicherheit gefährlich werden, zumal Husums Trainer Hans-Peter Hansen auf eine Reihe oberligaerfahrener Akteure zurückgreifen kann.
Zu den besonders erfahrenen Spielern zählt unter anderem Libero Ingo Cornils, der zuletzt in Itzehoe eine glänzende Partie ablieferte und sich vor heimischer Kulisse ebenso oft wie gekonnt nach vorne einschaltet. Im Mittelfeld spricht große Routine für die früheren Heider Ingo Carstensen und vor allem Carsten Groth, während das Sturmduo Björn Fleige und Gerrit Müller einstmals zum Besten zählte, was der Norden vorne überhaupt zu bieten hatte. Namen wie Renè Marohn und Erion Alla tauchten zu Oberliga-Zeiten auch im Namensregister des Heider SV auf.

Kein Wunder also, dass die Stormstädter als heißer Mitfavorit in die diesjährige Saison starteten und sich nach Anfangsschwierigkeiten mittlerweile akklimatisiert haben. Mit 28 Punkten liegen die Stormstädter noch aussichtsreich im Rennen. Die dem Vernehmen nach heute Bestbesetzung aufbietenden Gastgeber werden alles daran setzen, ihre Position gegen den ISV zu stärken.
Bei den Störstädtern sieht es dagegen in personeller Hinsicht alles andere als rosig aus. Henning Groth, Matthias Barth und Neuzugang Ole Matthiessen stehen definitiv aus beruflichen Gründen nicht zur Verfügung. Ob auch William Gueridonn dieses Schicksal teilen muss, war gestern noch fraglich. Adnan Sacipi befindet sich zur Zeit aus dringenden privaten Gründen in seiner albanischen Heimat und wird erst nächste Woche zurück erwartet. Berat Sacipi ist heute noch gesperrt. Last but not least meldete sich Frank Luedke in dieser Woche grippekrank. Rechnet man den kürzlich nach Elmshorn abgewanderten Thorsten Kieckhöber hinzu, fehlt heute in Husum praktisch die halbe Mannschaft. Das zu kompensieren, würde schon an ein kleines Wunder grenzen.
"Wir sind trotzdem nicht chancenlos. Jeder weiß, dass er heute über seinen Möglichkeiten spielen muss. Außerdem setze ich auf das Selbstvertrauen und die Auswärtsstärke des Teams", sah ISV-Coach Kurt Hesse keinen Grund zum Pessimismus. Auf eine Zusammensetzung seiner Formation konnte der Teamchef sich gestern verständlicherweise noch nicht festlegen.

05. Februar 2005 · Norddeutsche Rundschau
  05.03.05 Blitzturnier   1. Platz

Husum im Glück

Blitzturnier: Langenhorn "verschenkt" Platz eins
Husums Gerrit Müller, bedrängt von Andre Schulz (BTSV). Foto: jv
Husum (sh:z) – Die Verbandsliga-Kicker der Husumer SV haben das von der Husumer "Zweiten" veranstaltete Blitzturnier in der Hattstedter Sporthalle gewonnen. Mit ebenfalls zwölf Punkten aus sechs Begegnungen musste sich Bezirksoberligist FC Langenhorn auf Grund der schlechteren Tordifferenz mit Platz zwei zufrieden geben. Dritter wurde der SV Dörpum.
Der FC Langenhorn, der die Husumer Verbandsliga-Kicker mit 2:1 bezwungen hatte, hielt im letzten Turnierspiel gegen BW Friedrichstadt alle Trümpfe für den Turniersieg in der Hand. 2:0 lagen die Langenhorner bereits vorn, mussten sich am Ende jedoch mit 2:3 geschlagen geben und verschenkten damit den Gesamtsieg. Denn zuvor hatte der FCL ausgerechnet gegen den Turnier-Letzten, den Bezirksligisten SZ Arlewatt, ebenfalls mit 2:3 verloren.
Das Husumer Verbandsliga-Team von Trainer Hans-Peter Hansen hatte den Turniersieg letztendlich dem 7:0-Kantererfolg über den Bredstedter TSV zu verdanken. Denn gegen den SV Dörpum hatte der Verbandsligist eine 0:1-Niederlage kassiert.
Die Abschlusstabelle:
1. Husumer SV I 6 17 : 7 12
2. FC Langenhorn 6 11 : 9 12
3. SV Dörpum 6 7 : 6 9
4. Husumer SV II 6 9 : 12 9
5. Bredstedter TSV 6 9 : 13 9
6. BW Friedrichstadt 6 9 : 10 7
7. SZ Arlewatt 6 10 : 17 4
9. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blitzturnier bei der Husumer SV

Husum (sh:z) - Draußen liegt Schnee, drinnen wird gekickt. Nachdem erneut alle Punktspiele abgesagt worden sind, veranstaltet Verbandsligist Husumer SV heute ab 14 Uhr in der Hattstedter Sporthalle ein Blitzturnier. Neben dem Gastgeber sind aus der Bezirksoberliga der Bredstedter TSV, SV Dörpum, FC Langenhorn und die Husumer SV II dabei. Die Bezirksligisten SZ Arlewatt und BW Friedrichstadt komplettieren das Feld.
05. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
25. ST 19.03.05 NTSV Strand 08 Husumer SV 0:0

Husumer Sieg war drin!

19.03.2005

NTSV Strand 08 - Husumer SV

0 : 0


Eine achtbare Leistung zeigte die Husumer SV beim Aufstiegsaspiranten Strand 08 - mit ein wenig mehr Cleverness im Abschluss wäre durchaus ein Sieg möglich gewesen. Eine gute kämpferische Einstellung war die Grundlage, um über weite Strecken das Spiel zu bestimmen. Rückhalt war die sehr umsichtige und sicher stehende Husumer Abwehr: Sascha Hagen, der im Hinspiel noch die Partie mit einem Jahrhunderttor entschieden hatte, bekam diesmal überhaupt keinen Stich. Beiden Mannschaften merkte man jedoch die lange Wettkampfpause an. Der Gastgeber zeigte für eine Spitzenmannschaft zu wenig, Torchancen waren während der gesamten Spielzeit überhaupt nicht vorhanden. Zwar bemüht im Spielaufbau, Druck konnte jedoch überhaupt nicht aufgebaut werden. Immer wieder wurden die Angriffe frühzeitig abgefangen, denn die Nordfriesen attackierten geschickt.

»Wir waren sehr bissig, ein insgesamt gelungener Auftritt meiner Mannschaft«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Die weitaus besseren Chancen waren auf unserer Seite, wir waren mindestens ebenbürtig.« Strand-Trainer Möller: »Meine Mannschaft hat sich schwer getan, die Husumer hatten die besseren Torgelegenheiten. Den Willen kann nicht meiner Elf nicht absprechen, es reichte aber nicht.«

Bereits nach fünf Spielminuten hatte Michael Petersen die Husumer Führung auf dem Fuß, doch aus zehn Metern konnte er den großartig reagierenden Wilde nicht überwinden. Von Strand nicht viel zu sehen in der ersten Halbzeit, Husum mit dem besseren Spielaufbau. Zwar lief auf Seiten der Gäste auch nicht alles nach Wunsch, doch mit einer sicheren Abwehr im Rücken brachte man die Timmendorfer immer wieder in Verlegenheit. Marcell Voß konnte den Ball nicht im Tor unterbringen, sein wuchtiger Kopfball verfehlte in der 34. Minute um Zentimeter das Tor. Weitere Chancen durch Michael Petersen (38.) und Sascha Rettkowski (43), der einen Kopfball knapp neben den Pfosten setzte, blieben ungenutzt. Die Gastgeber harmlos, nur ein Kopfball in Richtung Tor (32./Maaß) war einfach zu wenig.

Erst im zweiten Durchgang kamen die Timmendorfer besser ins Spiel. Im Spielaufbau bemüht, aber torgefährlich waren weiter nur die Nordfriesen. Nach einem herrlichen Angriff über die linke Seite flankte Michael Petersen herrlich auf Carsten Groth, der aus 16 Metern knapp das Tor verfehlte (51.). Erion Alla, von Petersen auf die Reise geschickt, lief in der 68. Minute allein auf Torhüter Wilde zu. Der erfahrene Keeper im Strander Tor verhinderte jedoch mit seiner großen Routine die Führung der Husumer und schnappte sich das Leder in letzter Sekunde. Die letzte Möglichkeit der Stormstädter vergab Ingo Cornils, einen Freistoß aus 25 Metern setzte er knapp über das Gehäuse (78.). Ein Gewaltschuss von Malte Frenz war bezeichnenderweise die einzig nennenswerte Gelegenheit der Gastgeber im zweiten Durchgang, der Ball ging jedoch zwei Meter über das Tor (76.).

Fazit: Mit etwas mehr Konzentration im Abschluss wäre für die Husumer SV durchaus eine Überraschung beim Meisterschaftsanwärter drin gewesen, doch letztlich muss man mit dem Punkt zufrieden sein. Strand enttäuschte, will die Elf im Kampf um die Meisterschaft weiter dabei bleiben, muss sie sich gewaltig steigern.
Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Tope / C. Herpel, Cornils, Petersen 
Ecken: 6 : 5
Chancen: 1 : 9
Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Markus Meyer (Collegia Jübek)
Karten: Ören (54.) / Petersen (74.), Strehlow (85.) - alle
Aufstellung:

Wilde - Rinal, Sembritzki, Tope - Habermann (46. Frenz), Callsen, Achilles (18. S. Maaß), Yücel, Hagen - Ören (62. Peter), Radbruch.

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - C. Herpel, L. Jensen, M. Albertsen, Groth, Alla (71. Strehlow) - Petersen (82. Fleige), Müller.

Hi 19.03.2005

Husumer SV entführt beim Tabellenzweiten einen Punkt

Fußball-Verbandsliga: 0:0 beim NTSV Stand 08 / Gute Chancen in der ersten Hälfte nicht genutzt
Timmendorf (sm) – Mit einem hoch verdienten 0:0-Unentschieden beim Tabellenzweiten NTSV Strand 08 wartete die Husumer SV im ersten Auswärtsspiel der Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga auf. Die Nordfriesen zeigten sich nach der langen Winterpause schon viel besser in Form als der enttäuschende Tabellenzweite Strand 08. Vor allem in der Spielanlage waren die Husumer besser, hatten allerdings - wie in Spielen vorher - Mängel in der Durchschlagskraft im Angriff. Denn nach den Torchancen wäre sogar ein Sieg möglich gewesen. Trainer Hans-Peter Hansen war mit den Leistungen seiner Schützlinge zufrieden und sprach von einem guten Auftakt nach der langen Pause.
Die besten Szenen in Führung zu gehen, hatten die Husumer vor der Pause, in der sie Ball und Gegner weitgehend beherrschten und vor allem aus der Abwehr heraus Druck für die Offensive erzeugten. Torchancen gab es zunächst nur bei Standardsituationen. In der 5. Minute kam Michael Petersen nach einer Ecke freistehend aus zehn Metern zum Schuss, scheiterte aber mit einer Direktabnahme am hervorragend reagierenden Strander Torhüter Wilde. In der 34. Minute tauchte dann Manndecker Marcell Voß im Strander Strafraum auf und verfehlte nach einem Freistoß von Carsten Groth nur um einen Meter das Tor. Der Tabellenzweite hatte sich weiterhin beim Ex-Lübecker Torhüter Wilde zu bedanken, der in dieser Phase ein starker Rückhalt war. Kurz vor der Halbzeit jedoch wäre Wilde bei einem Kopfball des Husumer Sascha Rettkowski, der nur um Zentimeter nach einer Ecke über das Tor ging, machtlos gewesen. Das Spielgeschehen nach dem Wechsel änderte sich dann aber zusehends, wiel nun Strand 08 mehr Druck entfachte und öfter das Husumer Tor belagerte. Aber die sicher stehende Husumer Abwehr ließ nur wenige Möglichkeiten des Strander Gastgebers zu. Der Strander Torjäger Hagen kam kaum zur Geltung. SV-Trainer Hans-Peter Hansen nahm die Erkenntnis mit nach Hause, dass seine Mannschaft mindestens ebenbürtig war, aber ein weiteres Mal gegen eine Spitzenmannschaft die Torflaute nicht beseitigen konnte.
21. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Morgen bei Strand 08: Treffen die Husumer Stürmer endlich gegen ein Spitzenteam?

Husum (Gert Reese) – Wäre alles glatt gegangen, die Husumer SV hätte bis Saisonende in der Fußball-Verbandsliga noch zehn Partien vor sich gehabt. Auf Grund der vielen Spielausfälle sind es jetzt aber 17. In dieser Woche ist der Nachhol-Spielplan des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes rausgegangen - und der hat es in sich. Auch die Husumer müssen in manchen Wochen drei Mal ran und Feiertagspläne umschreiben - damit am 4. Juni wirklich Schluss sein kann.
Mit der Partie beim NTSV Strand 08 setzt die Husumer SV ihr Programm am Sonnabend (15 Uhr) zunächst einmal planmäßig fort. Die Chancen, dass in Timmendorf gespielt werden kann, stehen gut. "Bei uns regnet es nicht, der Platz ist in Ordnung", verkündete NTSV-Manager Harald Jäger am Mittwoch. Aktiv werden möchte der Tabellenzweite schon deshalb, um gegenüber dem Itzehoer SV mit seinen Spielen nicht weiter in Rückstand zu geraten. "Da können wir schnell in Nachteil geraten", meint Jäger im Hinblick auf ein Mehr an "Englischen Wochen".
Ansonsten ist beim Tabellenzweiten eine wichtige Weichenstellung für die neue Saison vorgenommen worden. Als Manager wird Harald Jäger von "Sigi" Duus abgelöst, der in der Vergangenheit überwiegend im Kreis Steinburg Bekanntheit erlangt hat. Mit dem Neuen sollen dann auch die Tage des jetzigen Trainers Thomas Möller gezählt sein. Neuer Coach wird Lars Callsen (32), der zum aktuellen Verbandsliga-Team des NTSV gehört. Ansonsten sind die Timmendorfer zurzeit personell ein bisschen geschwächt. Serkan Rinal (gerade vom VfR Neumünster gekommen) und Mehmed Ören hat die Grippe erwischt, Ole Johannsen hat sich im Training den Arm gebrochen. "Wenn Husum gut drauf ist, haben sie eine Chance", kommentiert Noch-Manager Harald Jäger diese Misere.
Husums Trainer Hans-Peter Hansen ist nicht so begeistert davon, dass es sechs Wochen nach dem letzten Punktspiel (0:2 gegen den Itzehoer SV) nun wieder gegen einen Titelaspiranten der Liga geht. "Eichede oder Brunsbüttel wäre dankbarer gewesen", sagt der Coach, der zuletzt immer wieder sein Improvisationstalent abrufen musste. Denn meist stand er mit seinen Leuten auf widrigem Trainingsgelände, gelegentlich sogar vor komplett gesperrten Plätzen. Am vergangenen Wochenende bewies die Husumer SV aber, dass sie ganz gut in Schuss ist. Auf Kunstrasen erreichte sie bei der A-Jugend von Holstein Kiel ein respektables 7:4. Was dort so trefflich gelang, hat gegen die beiden Top-Teams der Verbandsliga allerdings noch überhaupt nicht geklappt. Weder gegen den Itzehoer SV noch gegen den NTSV Strand 08 hat die Husumer SV in dieser Saison ein Tor geschossen. Am Sonnabend ist letzte Gelegenheit.
18. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
18. ST 26.03.05 VfR Neumünster II Husumer SV 0:5

Neumünster noch gut bedient!

26.03.2005

VfR Neumünster II - Husumer SV

0 : 5 (0:2)


Einen auch in dieser Höhe verdienten 5:0-Auswärtssieg landete die Husumer SV bei der zweiten Mannschaft des VfR Neumünster. Die Nordfriesen waren dabei den Hausherren in allen Belangen überlegen. Selbst mit dem Ergebnis konnten die Holsteiner zufrieden sein, denn die Nordfriesen besaßen noch eine Reihe weiterer hochkarätiger Torchancen, die teilweise mit herrlichen Kombinationen herausgespielt wurden. Pechvogel an diesem Nachmittag war eindeutig Gerrit Müller, der allein dreimal völlig frei vor dem Tor den Ball nicht unterbringen konnte.

Bestens gelaunt zeigte sich Husums Trainer Hans-Peter Hansen nach dem Spiel: »So kann es weitergehen, aber der Gegner hat es uns auch leicht gemacht. Wir haben uns tolle Torchancen erarbeitet, diese aber auch genutzt. Grundlage war unser hervorragendes Abwehrverhalten.« Weniger positiv fiel verständlicherweise das Fazit von VfR-Trainer Hartmann aus: »Von uns ging kaum Torgefahr aus, ein völlig verdienter Husumer Sieg. Auch das Endergebnis geht völlig in Ordnung.«

Mit sehr viel Engagement startete die HSV in die Begegnung und kam gleich zu Tormöglichkeiten. Erion Alla scheiterte nach acht Minuten aber an Torhüter Loose. Vier Minuten später setzte sich Michael Petersen gekonnt über die linke Seite durch, der entscheidende Pass erreichte Gerrit Müller, der völlig frei vor dem Tor das Leder nicht unterbringen konnte. In der 15. Minute stand Müller der VfR-Torhüter im Weg und entschärfte einen Kopfball vom Husumer Torjäger aus fünf Metern. Im Gegenzug die einzige Chance der Gastgeber: Slominski und Agri prüften Torhüter Teubler. Nach dreißig Minuten verstärkten die Nordfriesen den Druck, drängten auf den Führungstreffer. Zunächst konnte Schmidt einen Heber von Michael Petersen noch von der Torlinie schlagen, doch in der 31. Minute köpfte Sascha Rettkowski herrlich zum 0:1 nach einer Ecke ein. Das 0:2 gelang Michael Petersen aus 16 Metern nur wenig später (33.). Mario Albertsen und Christian Herpel versuchten es mit Fernschüssen (39./40.), die jedoch knapp das Gehäuse verfehlten.

Nur eine kurze Drangperiode startete der VfR nach der Pause, dann hatten die Stormstädter die Partie wieder im Griff. Entschlossen erspielten sich die Gäste weitere hochkarätige Chancen, doch weder Gerrit Müller (48./57./70./74.) noch Mario Albertsen (70.) hatten das Glück auf ihrer Seite. Schließlich besorgte Christian Herpel in der 76. Minute mit einem phantastischen Freistoß aus 20 Metern direkt in den Winkel das 0:3. Das vierte Husumer Tor erzielte Markus Rüsch, der sich nahtlos in die Elf einfügte. Die zielgenaue Flanke kam von Christian Herpel. Mit einem Freistoß aus 18 Metern gelang Mario Albertsen der Schlusspunkt zum 0:5, unhaltbar schlug das Leder im Tor ein (84.).

Fazit: Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung siegte die Husumer SV auch in dieser Höhe völlig verdient.
Tore: 0:1 Rettkowski (31.), 0:2 Petersen (33.), 0:3 C. Herpel (76.), 0:4 Rüsch (81.), 0:5 M. Albertsen (84.)
Beste Spieler: Altun / Voß, M. Albertsen, Petersen, C. Herpel  
Ecken: 7 : 8
Chancen: 2 : 19
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Müller (Neustadt)
Karten: Puphal (1.), Altun (75.), Arpe (82.) / -  - alle
Aufstellung:

Loose - Arpe - Altun, Schmidt - Jahnsen, v. Levern, Ocak, Puphal, Slominski - Babiak, Agri (62. Hyseni).

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Jensen, M. Albertsen, M. Rüsch, Alla (73. Clausen), C. Herpel (82. Lies) - Petersen (84. Saeltz), Müller.

Hi 26.03.2005

In allen Belangen überlegen

Husumer SV gewinnt bei der Oberliga-Reserve des VfR Neumünster
Kopfball-Duell: Der Husumer Lars Jensen (vorne) und der Neumünsteraner Dirk Slominski. Foto: jas
Verbandsliga-Übersicht
Das war voller Spielbetrieb am Osterwochenende - nur die Partie des TSV Kropp beim TSV Plön am Sonnabend fiel aus. In der zweiten Begegnung beim österlichen Punktelieferanten VfR Neumünster II siegten die Kropper mit 6:0. Großer Gewinner aus dem Norden war die Husumer SV. Zwei Siege, sieben Tore, sechs Punkte. Beim VfR Neumünster II gab es ein 5:0, zu Hause gegen Oldenburg ein 2:0. Gewinner auch, Flensburg 08, aber nur einfach: Ein 3:0 der besseren Art gelang beim Heider SV, eine weitere Partie war trotz drei Spielen Rückstand nicht angesetzt. Strand 08 eroberte sich mit zwei Auswärtssiegen wieder die Tabellenspitze vom zwei Zähler zurückliegenden Itzehoer SV (3:2 gegen Oldenburg) zurück.
Neumünster (Markus Meyer) – Dass der Fußball-Verbandsligist Husumer SV doch Tore schießen kann, bewies er beim VfR Neumünster II. Mit 5:0 fertigten die Schützlinge von Coach Hans-Peter Hansen die Oberligareserve aus Neumünster ab. "Wir haben konzentriert begonnen und die Tore gemacht. Dann hatten wir das Gefühl, dass wir das Spiel auch gewinnen können", meinte ein bescheidener Hansen nach dem Schlusspfiff des souveränen Unparteiischen Sönke Müller.
Dabei war der Sieg nie wirklich in Gefahr. VfR II-Trainer Ralf Hartmann zollte den Nordfriesen Lob und fand für die Leistung seiner Elf (fast) keine Worte: "Der Sieg ist auch in der Höhe verdient. Husum war uns in allen Belangen überlegen. Spielerisch haben wir nichts zu Stande gebracht und körperlich waren wir auch nicht in der Verfassung, ein ganzes Spiel durchzustehen. Mit dem 0:5 sind wir noch gut bedient."
Die Husumer waren die gesamten 90 Minuten immer einen Tick schneller und vor allem in den Zweikämpfen viel bissiger. Spielerisch ließen die Gäste den Ball und oft auch die nur hinterschauenden Einheimischen gut laufen. Nach 20 Minuten markierte Sascha Rettkowski das 0:1 (32.). Keine weiteren 120 Sekunden später war es Michael Petersen, der nach einer Einzelaktion für das 0:2 verantwortlich zeichnete. Nach dem Seitenwechsel dauerte es, bis die Stormstädter den Sack zumachten. Müller (57./67./71.) und Albertsen (70.) ließen ihre Chancen aus, ehe der schönste Treffer des Tages durch Herpel per Freistoß (76.) zum 0:3 die Entscheidung brachte. Rüsch (81.) und Albertsen (84.) schraubten das Ergebnis auf 5:0.
29. März 2005 · Flensburger Tageblatt

VfR II: Ostern ein Horrorszenario

Ostern 2005 – es war nicht das Fest des Fußball-Verbandsligisten VfR Neumünster II! Elf Gegentore kassierte das Team von Coach Ralf Hartmann in den Partien gegen die Husumer SV (0:5) und den TSV Kropp (0:6).
Christian Schmidt (VfR II) schirmt den Ball vor dem Husumer Gerrit Müller ab. Foto: jas
Neumünster (Markus Meyer) – "Sang- und klanglos" – anders ist die Art und Weise, wie der VfR II gegen die Husumer SV unterging, nicht zu beschreiben. Coach Ralf Hartmann wollte dabei auch nichts schön reden: "Husum war uns in allen Belangen überlegen. Spielerisch haben wir nichts zu Stande gebracht und körperlich waren wir auch nicht in der Verfassung, ein ganzes Spiel durchzustehen. Mit dem 0:5 sind wir noch gut bedient." Das ganze lila-weiße Elend begann eigentlich schon nach genau 19 Sekunden, als Thomas Puphal nach einem rüden Foul die gelbe Karte zu sehen bekam. Es schien so, als ob diese Szene die gesamte Spielzeit über eine Art schlechtes Omen darstellte. Denn die Hartmann-Kicker waren fortan immer einen Tick langsamer und vor allem, und das ist wohl das, was Hartmann am meisten ärgerte, kämpferisch so bissig wie ein gerade eingeschläferter Löwe. Die Nordfriesen zeigten in diesem Bereich dem VfR II, wie man zur Sache geht. Aber auch spielerisch überzeugten die Gäste, ließen den Ball und oft auch die nur hinterher schauenden Einheimischen gut laufen. Lediglich in der ersten halben Stunde hielten die Schwalestädter noch einigermaßen mit, hatten dabei Glück, dass Erion Alla das Spielgerät knapp über (8. Min.) und der quirlige Gerrit Müller das Leder knapp neben das leere Tor setzte (12.).
Spätestens nach einer halben Stunde machten die Nordfriesen richtig ernst. Erst köpfte Sascha Rettkowski nach Alla-Eckstoß unbedrängt zum 0:1 ein (32.), ehe Michael Petersen – Heiko Arpe fälschte unhaltbar ab – gar das 0:2 gelang (34.). Danach sahen die knapp 60 Zuschauer Husumer Torchancen im Minutentakt. Petersen (36.), Mario Albertsen (40.), Martin Herpel (41.), Alla (44.) und Rettkowski (45.) verzogen entweder denkbar knapp oder scheiterten an VfR II-Schlussmann Benjamin Loose. Die ersten zwölf Minuten nach Wiederanpfiff gehörten dann überraschend der Hartmann-Elf, die aber mit dem sich bietenden Raum nichts anfangen konnte. "Die Halbzeit ist vorbei", motivierte HSV-Manndecker Marcell Voß seine Mannen, die ihn erhören sollten. Nachdem Müller (57., 67. und 71./Glanztat Loose) und Albertsen (70.) noch das 0:3 verpasst hatten, gelang Herpel der dritte Streich (76.) per direkt verwandeltem Freistoß. Marcus Rüsch erzielte dann noch das 0:4 (81.), ehe sich Albertsen dachte, dass auch er einen Freistoß direkt verwandeln könne; gesagt, getan und es stand 0:5 (84.)!
29. März 2005 · Holsteinischer Courier

Husumer SV für nächste Aufgaben bestens gerüstet

Heute in Neumünster, Montag gegen Oldenburg
Gerrit Müller und die Husumer SV wollen über Ostern fleißig punkten.
Foto: Voss
Husum (sm) – Zwei Siege zu Ostern sollen Husumer SV an die Spitze der Fußball-Verbandsliga heranführen. Am Sonnabend (15 Uhr) gastieren die Nordfriesen beim VfR Neumünster II, am Montag (15 Uhr) kommt der Oldenburger SV.
Beim VfR Neumünster II gilt es, den 1:0-Hinspielsieg zu wiederholen. "Wir dürfen den Gegner keineswegs unterschätzen, auch wenn dieser inzwischen einige Leistungsträger verloren hat", warnt SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff. Immerhin hat die Oberliga-Reserve des VfR mit Strand 08 (4:0) und Henstedt-Rehn (3:0) bereits zwei Spitzenvereine zu Hause bezwungen. "Wir sind zwar kein Favorit, aber unser Ziel sind drei Punkte", erklärt Grünhoff, der von seiner SV mehr Angriffsdruck fordert.
Am Ostermontag gegen den Oldenburger SV hat man es mit einem Gegner zu tun, der um unteren Tabellendrittel ums Überleben kämpft. Auch hier ist ein positives Ergebnis wie im Hinspiel (4:2) gefordert. Die Oldenburger sind dafür bekannt, dass sie sich auswärts hinten rein stellen und ihr Glück über Konter versuchen. Dieses Konzept ging mit einem 7:1 beim Abstiegskandidaten FC Sörup-Sterup auf. Zudem gab zwei torlose Unentschieden beim SV Henstedt-Rehn und RW Moisling. "Abstiegskandidaten sind besonders gefährlich", warnt Grünhoff und verlangt auch in dieser Heimbegegnung volle Konzentration. Wenn es den Nordfriesen in beiden Spielen noch gelingen würde, etwas für das eigene Torverhältnis (31:23) zu tun, würde sich die Ausgangsposition im Vergleich zu den führenden Mannschaften deutlich verbessern.
"Wir sind auf die noch anstehenden Aufgaben bestens vorbereitet", versichert der Husumer Fußball-Obmann und verweist auf viele personelle Alternativen. Für die kommenden Aufgaben stehen Ingo Carstensen und Gunnar Clausen im Mittelfeld wieder zur Verfügung. Lediglich Rene Marohn, Andre Schyma und Sören Jensen fallen verletzungsbedingt aus.VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.
26. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

VfR II prüft Ex-Oberligisten

Alle Jahre wieder stehen die Ostertage nicht nur für Eiersuchen und massigen Schokoladenverzehr - auch der Fußball rollt an diesen Festtagen, und mittendrin sind dabei die beiden Neumünsteraner Verbandsligisten.
Eine Rotsperre verhindert den Einsatz von Holger Jahnsen (VfR Neumünster II). Foto: sas
Neumünster (Markus Meyer) – Der Polizei-SV Union muss heute zum SV Henstedt-Rhen (Anstoß 15 Uhr), während der VfR II daheim zur gleichen Zeit die Husumer SV im Städtischen Stadion (Kampfbahn) begrüßt. Zwei Tage später empfängt die "Veilchen"-Reserve dann noch den TSV Kropp um 17.30 Uhr im Anschluss an die Partie der Ligamannschaft.
Die Aussage von VfR-II-Coach Ralf Hartmann vor dem Doppelspieltag über Ostern ist eindeutig: "Ich möchte nach Ostern eine drei als erste Stelle bei der Punktzahl haben." Momentan sind es 29 Zähler, also langt Hartmann ein Unentschieden? "Die Mannschaft ist gefordert und weiß, worum es geht. Auch, dass wir den Blick nach unten richten müssen. Wir brauchen auf jeden Fall ein Erfolgserlebnis." Denn die beiden Gegner, im Vorjahr jeweils noch Oberligist, sind nicht von schlechten Eltern. Erst kommt die Husumer SV (Tabellensiebter mit 29 Zählern, genauso viel wie der einen Rang schlechter platzierte VfR II), dann der von vielen Experten als Favorit gehandelte TSV Kropp (Sechster mit 34 Punkten). "Wir haben keinen Druck und schon jetzt alle Ziele erreicht. Den Aufstieg hatten wir als Ziel nicht ausgegeben", meint Kropps Spielertrainer Guido Gehrke, der sich auf die Lila-Weißen freut: "Wir spielen gern gegen den VfR II, weil er auch spielstark ist und sich nicht hinten reinstellt." In der Hinrunde kassierte die "Veilchen"-Reserve eine empfindliche 0:4-Niederlage.
Viel schlimmer war aber das 0:1 in Husum, das durchaus vermeidbar war. "Wir wollen sechs Punkte über Ostern. VfR II wird sich aber reinhängen, hat eine spielstarke Truppe und einen super Torwart. Außerdem ist es unwahrscheinlich fair, dass die Truppe trotz der Querelen die Saison zu Ende spielt", meint Husums Ligaobmann Reinhard Grünhoff. Apropos super Torwart: "Ich weiß wirklich nicht, wer bei uns zwischen den Pfosten stehen wird", verweist Hartmann auf das Problem der fast zeitgleichen Ansetzung mit der Ligamannschaft und darauf, dass ferner Oldie Helge Wendt im Urlaub weilt und nicht zur Verfügung steht. Zumindest ließ Ligacoach Ramon Berndroth vorsichtig durchklingen, dass aller Voraussicht nach Benjamin Loose für die "Zweite" abgestellt wird.
Nach dem 2:3 in Brunsbüttel mit einer zusammengewürfelten Truppe sieht es über Ostern personell aber dennoch besser aus. Murat Ocak, Heiko Arpe und Sven von Levern sind wieder mit dabei. Allerdings ist den Rasensportlern das vergangene Osterfest gar nicht in guter Erinnerung. Nach dem damaligen sensationellen Start nach der Winterpause (sechs Partien ohne Niederlage) setzte es an den Feiertagen zwei Pleiten (0:1 beim späteren Absteiger VfR Schleswig, 0:3 beim SV Henstedt-Rhen), und ein Zittern bis zum letzten Spieltag war angesagt. Das soll sich nicht wiederholen. "Der Wille ist entscheidend", heizt Hartmann seine Jungs an.
VfR NMS II: Loose – Arpe – Altun, Schmidt – Hartmann, von Levern, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Puphal – Ocak, Babiak. Reserve: Agri, Hyseni, Luyeye (?/Urlaub). Es fehlen: Schulz (langzeitverletzt), Riechel (Auslandsaufenthalt/Bundeswehr), H. Jahnsen (Rotsperre), Mergel (Urlaub), Wieben (Wadenverletzung). Hinspiele: 0:1 in Husum, 0:4 in Kropp. Courier-Tipps: Einem 2:1-Sieg gegen die Husumer SV folgt eine 2:4-Niederlage gegen den TSV Kropp. Ferner spielen (in Klammern Hinrunde): Heute, 15.00 Uhr: FC Kilia Kiel - Strand 08 (0:2), TSV Plön - TSV Kropp (1:3), Itzehoer SV – Oldenburger SV (1:1), Heider SV - Flensburg 08 (1:1), Moisling - Brunsbüttel (4:2).
Montag, 15.00 Uhr: Husumer SV - Oldenburger SV (4:2), TSV Plön - SV Eichede (2:3), FC Kilia Kiel – BSC Brunsbüttel (ausgef., noch nicht nachgeholt), TSV Bargteheide - NTSV Strand 08 (0:2), Heider SV – TSV Bordesholm (0:1).
26. März 2005 · Holsteinischer Courier

Husum gut gerüstet für neue Aufgaben

Fußball-Verbandsliga: Morgen in Neumünster
Husum gut gerüstet für neue Aufgaben
Husum (Gert Reese) – Auch wenn die Plätze derzeit nicht gerade einladend aussehen - für die Husumer SV kann es wohl getrost losgehen mit der Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga. In zehn Trainingseinheiten und zwei Testspielen hat die Mannschaft von Trainer Hans-Peter Hansen bewiesen, dass sie gut gerüstet ist für die nächsten Aufgaben. Am Sonnabend (14 Uhr) steht die Partie beim VfR Neumünster II auf dem Programm.
Und dessen Trainer Rolf Hartmann ist zuversichtlich, dass die Begegnung zur Austragung kommt. "Die Vereinsanlage wird zwar am Sonntag für die Liga gebraucht, wir wollen aber ins städtische Stadion ausweichen", sagt Hartmann. Ob der Club dafür aber die Genehmigung erhält, das wird sich erst am Ende der Woche herausstellen.
Sportlich hält Hartmann die Zukunft der Verbandsliga-Mannschaft erst mal für gesichert. "Wir werden dem Verein finanziell nicht mehr zur Last fallen und wollen die Saison zu Ende spielen", ist von ihm bezüglich der prekären Vereinssituation zu hören. Einige seiner Akteure waren in der Winterpause heftig umworben. Aber am Ende ist nur einer gegangen - zum Lokalrivalen PSV. "So kann ich am Sonnabend 14 Spieler aufbieten, und das ist immerhin einer mehr als beim 0:1 in Husum", frotzelt Hartmann. Die Niederlage vor sieben Wochen wurmt Hartmann immer noch. Der Grund: Damals sei seine Elf chancenmäßig im Vorteil gewesen und um einen klaren Elfmeter gebracht worden. Die Konsequenz hört sich für Husum bedrohlich an. Der VfR-Coach: "Meine Mannschaft hat im Kopf, den Spieß diesmal umzudrehen."
Einer scheint bei der Husumer SV ganz heiß darauf zu sein, dass es wieder los geht: Björn Fleige. Nach über acht Monaten Pause reizt es ihn, in Neumünster wieder in einem Punktspiel dabei zu sein. "Aber ob ich spiele, entscheidet der Trainer", sagt der Sturmführer, der während seiner Zwangspause kein Gramm Gewicht angesetzt hat. Fit genug jedenfalls fühlt er sich für den Ernstfall. Und mit seinen zwei Treffern gegen den den TSB Flensburg (3:1) hat er bewiesen, dass das nicht nur ein Gefühl ist. Ganz optimistisch sieht der Stürmer auch das, was der Tabellensechste in dieser Saison noch erreichen kann. Fleige: "Wenn wir gut aus der Winterpause kommen, ist alles möglich, auch der Weg nach ganz oben."
28. Januar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
20. ST 28.03.05 Husumer SV Oldenburger SV 2:0

Glücklicher Sieg für die Husumer SV!

28.03.2005

Husumer SV - Oldenburger SV

2 : 0 (0:0)


Mit dem zweiten Sieg am Osterwochenende festigte die Husumer SV ihre Position im vorderen Mittelfeld. 346 Zuschauer sahen einen glücklichen Sieg der Heimmannschaft gegen einen defensiv ausgerichteten Gegner, der erst in der Schlussphase klar gemacht werden konnte. Zwar hatten die Nordfriesen während der Begegnung die größeren Torchancen, konnten aber nicht an die gute Leistung vom Spiel gegen Neumünster anschließen. Zu ungenau über weite Strecken das Zuspiel in die Spitze, das Mittelfeld lag fast völlig brach. Oldenburg enttäuschte keineswegs, konzentrierte sich aber zu sehr auf Absicherung des eigenen Strafraums. Im Sturm waren Gütschow und Co. in sehr guten Händen, nur selten tauchte die Elf gefährlich vor dem Husumer Tor auf.

»Der Ball lief heute nicht gut durch unsere Reihen, aber wir haben doch noch zwei unserer klaren Chancen genutzt«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. »Es war zwar kein gutes Spiel, aber jetzt haben wir einen kleinen Lauf.« OSV-Ligaobmann Fisler konnte dem Spiel natürlich keine positive Seite abgewinnen: »Wir haben keine Tore gemacht, das ist das Entscheidende, das nötige Glück fehlt einfach.«

Zwar hatten die Platzherren gleich zu Beginn die Möglichkeit, durch Martin Herpel in Führung zu gehen (7.) - der Ball wurde noch von Wulf von der Linie geschlagen - aber danach war viel Sand im Husumer Aufbauspiel. Erst in der 24. Minute tankte sich Christian Herpel durch, seine Flanke erreichte Michael Petersen, der aus 15 Metern nur knapp scheiterte. Acht Minuten später tanzte Petersen die gesamte Abwehr aus, aus 12 Metern klatschte das Leder jedoch nur an den Pfosten. Eine Volley-Abnahme von Christian Herpel aus 16 Metern sollte die letzte Möglichkeit vor der Pause gewesen sein (37.).

Mit Beginn der zweiten Halbzeit kam der OSV besser ins Spiel, doch die Spitzen waren weitgehend abgemeldet. Klare Tormöglichkeiten konnten sich die Gäste nicht erarbeiten. Es dauerte schließlich bis zur 74. Minute, bis wieder Torgefahr durch die Husumer aufkam: Michael Petersen setzte sich gekonnt am Strafraum durch, traf allerdings nur das Außennetz. Doch eine Minute später das erlösende 1:0 für die HSV: Sascha Rettkowski schraubte sich nach einem Eckball hoch und köpfte unhaltbar zur Führung ein. Erion Alla umkurvte in der 79. Minute die gesamte Abwehr, sein Ball wurde aber von Benjamin Bahr von der Linie geschlagen. Die Entscheidung erst in der 87. Minute: Michael Petersen setzte sich herrlich über die linke Seite durch, sein Pass erreichte Gerrit Müller, der keine Mühe hatte, Torhüter Heister auszuspielen und zum 2:0 Endstand einzuschieben. Weitere Möglichkeiten durch Müller (Kopfball/81.), Martin Herpel (Freistoß/82.) und Alla (Schuss aus der Drehung/89.) blieben ungenutzt.

Fazit: Ein hartes Stück Arbeit für die Husumer SV gegen einen defensiv ausgerichteten Gegner. Oldenburg wirkte nicht wie ein Abstiegskandidat, doch wer vorne nicht trifft, wird bestraft.
Tore: 1:0 Rettkowski (75.), 2:0 Müller (87.)
Beste Spieler: C. Herpel, Petersen / B. Bahr
Ecken: 5 : 3
Chancen: 13 : 1
Zuschauer: 346
Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst)
Karten: M. Albertsen (40.) / B. Bahr (53.), Schwartz (55.), Buck (60.) - alle ; M. Albertsen (86./wiederholtes Foulspiel)
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - Jensen, M. Albertsen, Alla, C. Herpel, Petersen - M. Herpel (88. Lies), Müller.

Heisler - B. Bahr - Wulf, Schwartz - Hasler (58. Buck), Reise, Rönnpage, Wölk, Speer - Gütschow (83. Kortz), O. Bahr.

Hi 28.03.2005
Husumer Erfolgsbilanz: Zwei Siege, sechs Punkte, sieben Tore
2:0 gegen den Oldenburger SV / 5:0 beim VfR Neumünster II / Keine Gegentore / Trainer Hansen höchst zufrieden
Auf dem Vormarsch: Der Husumer Michael Petersen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Das war voller Spielbetrieb am Osterwochenende - nur die Partie des TSV Kropp beim TSV Plön am Sonnabend fiel aus. In der zweiten Begegnung beim österlichen Punktelieferanten VfR Neumünster II siegten die Kropper mit 6:0. Großer Gewinner aus dem Norden war die Husumer SV. Zwei Siege, sieben Tore, sechs Punkte. Beim VfR Neumünster II gab es ein 5:0, zu Hause gegen Oldenburg ein 2:0. Gewinner auch, Flensburg 08, aber nur einfach: Ein 3:0 der besseren Art gelang beim Heider SV, eine weitere Partie war trotz drei Spielen Rückstand nicht angesetzt. Strand 08 eroberte sich mit zwei Auswärtssiegen wieder die Tabellenspitze vom zwei Zähler zurückliegenden Itzehoer SV (3:2 gegen Oldenburg) zurück.
Husum (sm) – Im zweiten Nachholspiel gelang der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga der zweite Sieg und damit die erhofften sechs Punkte. Aber im Gegensatz zum 5:0-Auswärtssieg beim VfR Neumünster II fiel der 2:0-Heimsieg gegen den Oldenburger SV eher dürftig aus. Dabei waren Chancen genug vorhanden, um auch die abstiegsbedrohten Gäste nach einem 0:0-Halbzeitstand weitaus deutlicher auf die Heimreise zu schicken. Damit haben die Husumer jetzt den Anschluss an die Spitzengruppe gefunden und können weiterhin Anspruch auf einen der vorderen Plätze in der höchsten Landesklasse geltend machen. Trainer Hans-Peter Hansen war auch mit den Ergebnissen mehr als zufrieden: "Wir wollten doppelt punkten. Wichtig, dass wir zu Null gespielt haben."
Die Husumer begannen forsch und holten durch die Gebrüder Herpel frühzeitig die ersten Möglichkeiten heraus. Doch danach schlich sich Ungenauigkeit ins Husumer Aufbauspiel ein. Das Fehlen von Carsten Groth und Björn Fleige machte sich bemerkbar.
Nach dem Wechsel fand Husum nur langsam wieder in den normalen Rhythmus. Viele Chancen blieben ungenutzt, erst Manndecker Sascha Rettkowski war nach einem Eckball mit einem herrlichen Kopfball zum 1:0 erfolgreich. Die Gäste aus Oldenburg warfen nun alles nach vorn, ließen aber weiterhin Durchschlagskraft vermissen. Die nun offenen Räume nutzte die Heimmannschaft aber nicht clever genug, vor allem Gerrit Müller blieb im Abschluss glücklos. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang ihm gegen den herausgelaufenen Torhüter Heisler der 2:0-Endstand.
29. März 2005 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV für nächste Aufgaben bestens gerüstet

Heute in Neumünster, Montag gegen Oldenburg
Gerrit Müller und die Husumer SV wollen über Ostern fleißig punkten.
Foto: Voss
Husum (sm) – Zwei Siege zu Ostern sollen Husumer SV an die Spitze der Fußball-Verbandsliga heranführen. Am Sonnabend (15 Uhr) gastieren die Nordfriesen beim VfR Neumünster II, am Montag (15 Uhr) kommt der Oldenburger SV.
Beim VfR Neumünster II gilt es, den 1:0-Hinspielsieg zu wiederholen. "Wir dürfen den Gegner keineswegs unterschätzen, auch wenn dieser inzwischen einige Leistungsträger verloren hat", warnt SV-Fußball-Obmann Reinhard Grünhoff. Immerhin hat die Oberliga-Reserve des VfR mit Strand 08 (4:0) und Henstedt-Rehn (3:0) bereits zwei Spitzenvereine zu Hause bezwungen. "Wir sind zwar kein Favorit, aber unser Ziel sind drei Punkte", erklärt Grünhoff, der von seiner SV mehr Angriffsdruck fordert.
Am Ostermontag gegen den Oldenburger SV hat man es mit einem Gegner zu tun, der um unteren Tabellendrittel ums Überleben kämpft. Auch hier ist ein positives Ergebnis wie im Hinspiel (4:2) gefordert. Die Oldenburger sind dafür bekannt, dass sie sich auswärts hinten rein stellen und ihr Glück über Konter versuchen. Dieses Konzept ging mit einem 7:1 beim Abstiegskandidaten FC Sörup-Sterup auf. Zudem gab zwei torlose Unentschieden beim SV Henstedt-Rehn und RW Moisling. "Abstiegskandidaten sind besonders gefährlich", warnt Grünhoff und verlangt auch in dieser Heimbegegnung volle Konzentration. Wenn es den Nordfriesen in beiden Spielen noch gelingen würde, etwas für das eigene Torverhältnis (31:23) zu tun, würde sich die Ausgangsposition im Vergleich zu den führenden Mannschaften deutlich verbessern.
"Wir sind auf die noch anstehenden Aufgaben bestens vorbereitet", versichert der Husumer Fußball-Obmann und verweist auf viele personelle Alternativen. Für die kommenden Aufgaben stehen Ingo Carstensen und Gunnar Clausen im Mittelfeld wieder zur Verfügung. Lediglich Rene Marohn, Andre Schyma und Sören Jensen fallen verletzungsbedingt aus.VfR II: Borger – Mergel (?/beruflich verhindert) – Altun, von Levern – Ocak, Wieben, Slominski, Bagemiel (?/beruflich verhindert), Ergün – Beha, Babiak. Reserve: Lippe, Riechel, eventuell Siedschlag. Es fehlen: Arpe (beruflich verhindert), Schulz (langzeitverletzt), Rantzsch (beruflich verhindert), Tufina (disziplinarische Gründe), Puphal (beruflich bedingte Spielpause bis April), Loose (nicht im Kader). Duelle vergangene Saison: Keine, Husum war Oberligist. Courier-Tipp: 1:1. Ferner spielen: heute, 14 Uhr: Oldenburg – Itzehoe, Strand – Kilia Kiel, Eichede – Sörup-St., Bordesholm – Bargteheide, Kropp – Plön, Brunsbüttel – Moisling, Flensburg – Heide.
26. März 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
Trainer bangt nicht um die Moral
Bis auf Rang neun hat die Niederlage gegen den Itzehoer SV die Husumer SV in der Tabelle nach unten gezogen. Das ist die schlechteste Platzierung in dieser Saison. Der Weg in die oberen Ränge der Fußball-Verbandsliga ist damit wieder weit geworden. Am Sonnabend (15 Uhr) gegen den Oldenburger SV müssen die Stormstädter beweisen, dass das graue Mittelfeld nicht ihre Stammregion bleiben soll.
Will mit seiner Mannschaft wieder nach oben: Der Husumer Sascha Rettkowski (li.). Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Gegen Oldenburg wird sich zeigen, ob die Moral der Nordfriesen noch stimmig ist. Coach Hans-Peter Hansen hat da keine Befürchtungen. "Itzehoe war immerhin der Spitzenreiter und die Partie war insgesamt sehr ausgeglichen", sagt er. Hinsichtlich der Tabellenposition zeigt der Trainer aber auch keine Neigung, sich und der Mannschaft etwas vorzumachen. Hansen: "Wir müssen den Abstand zu den bedrohten Mannschaften unbedingt halten."
Lars Hermann wird den Husumern bei der Jagd nach drei Punkten künftig nicht mehr zur Verfügung stehen. In der Winterpause hat der Bredstedter, der es in Husum nicht zu einem Stammplatz brachte, die SV verlassen.
Gegen den Oldenburger SV werden bei den Nordseestädtern auch René Marohn und Michael Petersen nicht dabei sein. Sie sind verletzt. Ein nicht unerhebliches Handicap, denn beide haben das Offensivspiel der Husumer in der Vergangenheit immer wieder belebt. Daran hat es in der Partie gegen Itzehoe über weite Strecken gefehlt. Allein auf das Stürmerduo Fleige/Müller dürfen die Husumer sich also nicht verlassen - aus der zweiten Reihe muss mehr kommen.
"Durchhalteparolen", sagt Liga-Obmann Frank Fisler, "werden derzeit bei uns in Oldenburg geschwungen". Damit allein werden die Ost-Holsteiner vermutlich nicht vom 15. Tabellenplatz wegkommen. Fisler baut auf die nächsten Wochen. "Da haben wir es mit spielenden Mannschaften zu tun, die liegen uns eindeutig besser", meint er. Und hat dann noch diesen verwegenen Wunsch auf Lager: "Am besten, wir starten mal eine kleine Serie." Ungebrochenes Selbstvertrauen also beim OSV, der durch Philip Emrich die Durchlässigkeit in der Abwehr vermindern konnte. Der 30-jährige Innenverteidiger war wegen einer Verletzung über ein Jahr nicht einsatzfähig gewesen, unterstrich aber zuletzt beim 0:1 der Ost-Holsteiner gegen Moisling, wie wertvoll er fürs Team ist.
11. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
26. ST 02.04.05 Husumer SV PSV Neumünster 3:1

Verdienter Husumer Arbeitssieg!

02.04.2005

Husumer SV - PSV Neumünster

3 : 1 (1:1)


Ohne große Mühe schlug die Husumer SV einen in allen Belangen enttäuschenden Gast aus Neumünster. In einem insgesamt mäßigen Verbandsligaspiel taten die Nordfriesen nicht mehr als nötig, wurden vom Gegner aber auch in keiner Phase gefordert. Nur gelegentlich zauberten die Hausherren, ließen den Ball klug laufen und nutzen die vorhandenen Chancen eiskalt aus. Der PSV enttäuschte auch kämpferisch, es war nicht zu erkennen, dass die Elf sich gegen die drohende Niederlage stemmte. Keine einzige Torchance während der neunzig Minuten, das ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Dabei resultierte der Gegentreffer auch noch aus einem Eigentor der Husumer.

Mit dem Ergebnis war natürlich auch Husums Trainer Hans-Peter Hansen zufrieden: »Wir sind mit einer guten Einstellung ins Spiel gegangen, haben unsere Torchancen optimal genutzt. Möglichkeiten des PSV haben wir völlig unterbunden.«

Nach verhaltenem Beginn nahm die HSV das Zepter ab der 20. Minute in die Hand, und sofort wurde es gefährlich. Erion Alla konnte nur durch ein Foul gebremst werden, den anschließenden Freistoß setzte Mario Albertsen zum 1:0 in die Maschen (21.). Vier Minuten später hatte Christian Herpel den zweiten Husumer Treffer auf dem Fuß. Nachdem er sich elegant auf dem rechten Flügel freigespielt hatte, wurde sein strammer 16-Meter-Schuss noch von Torhüter Rohleder abgewehrt. Für den völlig überraschenden Ausgleich sorgten die Platzherren dann selbst: In der 40. Spielminute kam es nach einem Abschlag zu einem Laufduell zwischen Beha und Voß, der das Leder unglücklich über seinen aus dem Tor stürzenden Keeper Teubler zum 1:1 hinweg hob.

Sofort nach Wiederbeginn bedrängten die Stormstädter das Gästetor und wurden gleich belohnt: Sascha Rettkowski köpfte unhaltbar zur erneuten Husumer Führung ein (48.). Eine Minute danach wurde Gerrit Müller herrlich von Erion Alla freigespielt, Rohleder konnte jedoch abwehren. In der 56. Minute war der PSV-Keeper schon geschlagen, Tim Valentin klärte einen Heber von Michael Petersen auf der Torlinie - Erion Alla hatte vorher die gesamte Abwehr ausgespielt. Für das Endergebnis sorgte schließlich Gerrit Müller, der eine scharfe Flanke von Martin Herpel aus kurzer Distanz einköpfte (66.). Weitere Chancen von Martin (76.) und Chrisian Herpel (88.) konnte Torhüter Rohleder entschärfen.

Fazit: Husum ging als verdienter Sieger vom Platz, hätte bei konsequenter Chancenverwertung mehr Tore erzielen können. Der PSV enttäuschte auf ganzer Linie - will man im Abstiegskampf bestehen, muss einfach mehr kommen.
Tore: 1:0 M. Albertsen (21.), 1:1 Voß (Eigentor/40.), 2:1 Rettkowski (48.), 3:1 Müller (66.)
Beste Spieler: Cornils, Rettkowski, Voß   / -
Ecken: 8 : 0
Chancen: 10 : 0
Zuschauer: 284
Schiedsrichter: Pohlmann (Oelixdorfer Schützen)
Karten: Petersen (53.), Voß (68.), Carstensen (79.) / Eggers (34.), Schmidt (71.), Yakmur (71.), T. Valentin (76.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - L. Jensen, M. Albertsen, Alla, Petersen (72. Carstensen), C. Herpel - M. Herpel (90. S. Jensen), Müller (88. Lies).

Rohleder - Reining - Sahin, Schwiderski (71. Yakmur) - Althans, K. Valentin, Böttiger, Bente (71. Schmidt), T. Valentin - Beha, Eggers (86. Yildirim).

Hi 02.04.2005

Husumer SV bleibt auf Tuchfühlung

Die Revanche für das 1:1-Unentschieden im Hinspiel ist der Husumer SV geglückt. Gegen den abstiegsgefährdeten Polizei SV Neumünster gelang ein ungefährdeter 3:1 (1:1)-Heimsieg, mit dem die Husumer weiterhin auf Tuchfühlung zur oberen Tabellenregion bleiben.
Erion Alla nimmt Maß - der Neumünsteraner Abwehrspieler versucht, dem Husumer mit dem Kopf zuvor zu kommen. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Jetzt ist der Itzehoer SV wieder dran am Spitzenreiter Strand 08. 23 Spiele 48 Punkte - nur zwei Tore besser ist Strand nach dem 0:0 bei Flensburg 08. Itzehoe besiegte den Vorletzten Brunsbüttel mit 3:1. Mit dem gleichen Ergebnis fertigte die Husumer SV den PSV Neumünster ab und war damit das einzige siegreiche Team aus dem Nordbezirk, schließlich hat sich der TSV Kropp beim 0:3 gegen den SV Eichede gänzlich blamiert. Ein überraschendes Pünktchen holte sich der designierte Absteiger FC Sörup-Sterup durch das 1:1 beim Tabellendreizehnten Bargteheide.
Husum (sm) – Es war allerdings nur ein Arbeitssieg, der den Stormstädtern durch die Gefährlichkeit bei Standardsituationen am Ende recht leichtgefallen ist. "Hier haben wir uns deutlich verbessert und Fortschritte gemacht", freute sich SV-Trainer Hans-Peter Hansen über den Erfolg, mit dem man weiter nach oben schauen kann. Der SV-Trainer war auch angetan vom erhöhten Spielfluss seiner Schützlinge nach der Pause und lobte vor allem den Offensivdrang seines Manndeckers Sascha Rettkowski, der ein weiteres Mal per Kopfball zum Torerfolg kam.
Vor der Pause lief das Spiel der Hausherren recht stockend, weil das Umschalten von Abwehr auf Angriff nicht klappte. Oft stimmte die Raumaufteilung nicht und das Spiel über die Flügel wurde sträflich vernachlässigt. Die kampfstarken Gäste verteidigten aufopferungsvoll und ließen zunächst wenig zu. In der 22. Minute allerdings wurde Erion Alla an der Strafraumgrenze gefoult. Den verhängten Freistoß zirkelte Mario Albertsen an der Neumünsteraner Mauer vorbei zur Husumer 1:0-Führung in die lange Torecke.
Nach einem gewaltigen Direktschuss von Christian Herpel, der von PSV-Torhüter Dennis Rohleder pariert wurde, fiel dann in der 40. Minute der kuriose Ausgleich. Einen weiten Abschlag von Rohleder bekam Husums Außenverteidiger Marcell Voß nicht unter Kontrolle und lenkte das Leder unglücklich ins eigene Netz. Das war zugleich das erste Gegentor für die Husumer im vierten Pflichtspiel hintereinander - ein Beweis der wiedergewonnenen Abwehrstärke.
Der zweite Durchgang begann mit einem Donnerschlag. In der 47. Minute bekam die Heimmannschaft im rechten Halbfeld einen Freistoß zugesprochen, den Christian Herpel direkt auf den Kopf von Sascha Rettkowski zur 2:1-Führung servierte. In der Folgezeit lief das Angriffspiel der Hausherren zusehends besser, weil sich jetzt auch Libero Ingo Cornils in vorgeschobener Position mehr in das eigene Angriffspiel einschaltete. In er 65. Minute schlug Gerrit Müller per Kopfball nach Ecke von Martin Herpel zum 3:1 zu.
04. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Standards besiegen den PSV

Verbandsliga: Trottenberg-Elf verliert bei der Husumer SV mit 1:3
Gute Partie: Tim Valentin (PSV).
Husum (mam) – Auch von der zweiten Auswärtsfahrt in Folge brachte Fußball-Verbandsligist Polizei-SV Union Neumünster keine Punkte mit. Bei der Husumer SV, die nun seit vier Partien in Folge ungeschlagen ist, gab es für die Mannschaft von Trainer Peter Trottenberg eine 1:3 (1:1)- Niederlage.
"Der Sieg für Husum geht zwar in Ordnung, es war aber mehr drin", ärgerte sich Trottenberg nach Spielschluss. Der Coach hatte zuvor für eine Premiere gesorgt. Erstmals bot er die beiden Brüder Kay und Tim Valentin als Manndecker auf, die ihre Aufgaben zur vollen Zufriedenheit lösten, wobei Kay Valentin sich mit dem wieselflinken Gerrit Müller rassige Zweikämpfe lieferte, während Tim Valentin Husums Martin Herpel nicht zur Entfaltung kommen ließ. Die Gegentore fielen dabei in die Kategorie "absolut vermeidbar". "Lachhafte Situation", kommentierte Trottenberg eine Szene, die den Unparteiische Stefan Pohlmann veranlasste, Freistoß zu geben. Von der Strafraumsgrenze gelang Mario Albertsen, wie schon in der Partie gegen den VfR II vor einer Woche, das 1:0 (25.). Die Husumer hatten zwar vor und auch nach dem Führungstor mehr vom Spiel, bescherten aber PSV-Keeper Dennis Rohleder weitestgehend einen ruhigen Nachmittag. Dass auch sein Gegenüber André Teubler fast nichts zu tun hatte, lässt auf einen müden Frühlingskick schließen, der kurz vor der Pause noch einmal spannend wurde. Nach einem langen Abschlag von Rohleder hatte die Deckungsreihe der Einheimischen eigentlich schon alles unter Kontrolle, ehe der quirlige Alban Beha vehement nachsetzte, und sein Gegenspieler Marcell Voß beim Versuch, entscheidend zu klären, einen herrlichen Lupfer über Teubler hinweg zu Stande brachte - 1:1 (40.).
Kurz nach dem Seitenwechsel folgte dann aber die Ernüchterung: Wieder verhängte Pohlmann einen fragwürdigen Freistoß ("Den braucht man nicht zu geben." - O-Ton Trottenberg), und Sascha Rettkowski markierte per Kopfstoß das 2:1 (47.). "Ich spreche das vor dem Spiel noch mehrfach an", verwies der Trainer auf die bekannte Kopfballstärke Rettkowskis, der auch schon beim VfR II mit der Stirn traf.
Fortan waren die Gastgeber torgefährlich, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen. Beim PSV war hingegen wenig los. "Was das Spielerische nach vorne betrifft, kam bei uns zu wenig", meinte Trottenberg. Und wenn dann mal etwas kam, verpuffte die Gelegenheit. So wie in der 62. Minute, als die "Ordnungshüter" nach einem Rückpass einen Freistoß im Strafraum der Husumer zugesprochen bekamen, diesen aber nicht in Zählbares ummünzten. Besser machte es Müller. Der entwischte Kay Valentin einmal und zeichnete für das 3:1 verantwortlich (65.), nachdem zuvor zu allem Überfluss noch Kay Reining der Ball über den Scheitel gerutscht war und Müller nur noch einschieben musste.
"Ich will nicht hinterherweinen. In der Defensive haben wir gut gestanden, die Tore nur nach Standards bekommen", resümierte Trottenberg.
04. April 2005 · Holsteinischer Courier

Noch eine Rechnung offen mit dem PSV

Der Anfang mit sieben Punkten aus drei Spielen ist gemacht. Jetzt will die Husumer SV ihre Erfolgsserie in der Fußball-Verbandsliga heute (15 Uhr) mit einer soliden Abwehrleistung gegen den PSV Neumünster weiter ausbauen.
In noch höhere Tabellenregionen wollen die Husumer Marcell Voß (l.) und Mario Albersten vorstoßen.
Husum (hol) – Der Neustart der Husumer SV nach der langen Winterpause in der Fußball-Verbandsliga verdient das Prädikat "sehr gelungen". Ein 0:0 beim Spitzenteam Strand 08, ein 5:0 beim VfR Neumünster II und ein 2:0 gegen den Oldenburger SV - "es ist ganz gut angelaufen", sagt ein zufriedener Trainer Hans-Peter Hansen zu den sieben Punkten aus drei Spielen. Zumal seine Defensive nicht ein einziges Gegentor während der ersten 270 Spielminuten im neuen Jahr zugelassen hat.
Die Husumer Hintermannschaft soll nun heute (15 Uhr) im Heimspiel gegen den PSV Neumünster erneut die Grundlage für den angestrebten "Dreier" legen. "Das Abwehrverhalten ist momentan ganz in Ordnung", berichtet Hansen, der sich sehr erfreut zeigte über die Tatsache, dass seine Defensiv-Abteilung sich auch in die Offensive einschaltet und dort Akzente setzt. Allen voran Sascha Rettkowski, der in den beiden vergangenen Spielen jeweils die Husumer 1:0-Führung besorgte.
Zwar können die Platzherren derzeit personell nicht aus dem Vollen schöpfen, doch aus der ersten "Elf" wird heute beim Gastgeber niemand fehlen. "Wir wollen uns dem Wetter anpassen und uns ebenfalls von einer guten Seite zeigen ", lautet die Maßgabe des HSV-Trainers.
Ganz so eitler Sonnenschein herrscht beim Gast aus der Schwalestadt keinesfalls. Mit lediglich 18 Punkten rangiert der Tabellendrittletzte auf einem Abstiegsplatz. Das rettende Ufer ist jedoch noch in Sicht. "Die Husumer stehen jenseits von Gut und Böse und werden befreit aufspielen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen", meint PSV-Trainer Peter Trottenberg, der auf den gleichen Kampfgeist seiner Elf wie im dramatischen Hinspiel - das 1:1 für die Stormstädter fiel erst in der 89. Minute - hofft. Sein Kollege Hans-Peter Hansen erinnert sich nicht allzu gerne an diese Partie: "Das war kein gutes Spiel."
Das soll sich heute im Friesenstadion nicht wiederholen. "Die drei Punkte sollen in Husum bleiben. Wir werden den PSV aber nicht unterschätzen", meint Ligaobmann Reinhard Grünhoff. "Im Hinspiel haben wir Glück gehabt, Neumünster war klar besser. Und der PSV hat auswärts schon große Erfolge gefeiert." Recht hat er, holten die "Polizisten" in der Fremde zwölf ihrer insgesamt 18 Punkte. Dennoch haut Gästetrainer Trottenberg nicht auf die "Tonne": "Ein Punkt wäre schon ein Erfolg."
02. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV peilt in Husum einen Zähler an

Manager Lenschau sieht bei Kickern aus der Geerdtsstraße Moral noch intakt
Neumünster/Husum (mam) – Nach den beiden Osterspieltagen geht es für die Neumünsteraner Fußball-Verbandsligisten ganz normal weiter. Heute (Anstoß, 15 Uhr) empfängt der VfR II die Mannschaft von RW Moisling, und der Polizei-SV Union muss zur Husumer SV.
Husum - PSV
Für den Polizei-SV Union ist die Partie in Husum eine ganz normale, auch für PSV-Coach Peter Trottenberg scheint die Begegnung ein Spiel wie jedes andere zu sein. Doch moralisch gesehen schließt sich ein Kreis. Denn am 16. Oktober vergangenen Jahres holten die PSV-Kicker beim 1:1 gegen Husum den ersten Punkt – zuvor hagelte es drei Niederlagen – unter der Regie des damaligen Neutrainers, was eine kleine Serie auslöste. Aus den folgenden vier Spielen gab es drei Siege, und der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze wurde hergestellt. Die Situation heute ist fast vergleichbar mit der vom Oktober. Zwei Zähler beträgt der Rückstand auf den TSV Bordesholm (20 Punkte), der den momentan sicheren 14. Tabellenplatz einnimmt. Das rettende Ufer ist jedenfalls noch in Sicht. Bei den Nordfriesen, damals noch Tabellenzweiter, hat sich die Lage völlig geändert. Unnötige Niederlagen führten zum Abrutschen auf Rang 7 (35 Zähler). "Die Husumer stehen jenseits von gut und böse und werden befreit aufspielen. Wir dürfen sie nicht ins Spiel kommen lassen", meint Trottenberg, der auf den gleichen Kampfgeist seiner Elf wie im dramatischen Hinspiel – das 1:1 für die Nordlichter fiel erst in der 89. Minute, Alexander Orff und Muhammed Yildirim sahen noch die "Ampelkarte" – hofft. "Die drei Punkte sollen in Husum bleiben. Wir werden den PSV aber nicht unterschätzen. Im Hinspiel haben wir Glück gehabt, Neumünster war klar besser und hat auswärts schon große Erfolge gefeiert", meint Reinhard Grünhoff, Ligaobmann bei Husum. Recht hat er, holte der PSV in der Fremde doch schon zwölf der insgesamt 18 Punkte. Doch die Platzherren sammelten über Ostern sechs Zähler, sammelten also Selbstvertrauen. Deswegen wäre Trottenberg schon mit einem Remis zufrieden: "Ein Punkt wäre schon ein Erfolg."
PSV: Rohleder – Reining – K. Valentin, Yildirim (?/Knöchelverletzung) – Böttiger, Bente, Althaus, T. Valentin, Schwiderski – Eggers, Beha. Reserve: Cohrt – Nützel, Sahin, Schmidt, Bertermann, Bülck (?/Halswirbelverletzung), Yagmur, Orff (?/muskuläre Probleme). Es fehlt: Schütt (Muskelprobleme). Hinspiel: 1:1. Courier-Tipp: 1:1.
02. April 2005 · Holsteinischer Courier
27. ST 09.04.05 BSC Brunsbüttel Husumer SV 0:0

Husum ohne klare Linie!

09.04.2004

BSC Brunsbüttel - Husumer SV

0 : 0


Nach dem klaren 6:0-Hinspielergebnis hatten die Husumer Anhänger sicherlich mehr erwartet als dieses am Ende enttäuschende 0:0. Doch die Gastgeber verdienten sich schließlich den Punkt. Die Nordfriesen waren zwar ständig bemüht, ein Tor zu erzielen, agierten jedoch ziemlich kopflos gegen einen sehr defensiv ausgerichteten Gegner. Immer wieder scheiterten die Gäste am Abwehrbollwerk des BSC, der mit etwas Glück und Geschick das Spiel überstand.

»Ein wirkliches Fußballspiel haben wir heute nicht zustande bekommen«, zeigte sich Trainer Hansen nach dem Spiel doch ziemlich enttäuscht. BSC-Coach Paltian sah einen verdienten Punktgewinn seiner Elf: »Wir haben toll gekämpft und uns diesen Punkt verdient.«

In einer mäßigen ersten Halbzeit konnte allein Erion Alla einige Akzente setzen, die Abwehr der Gastgeber hatte immer wieder Probleme mit dem wendigen HSV-Akteur: In der 17. Minute spielte er Björn Fleige frei, der aber vorbei zielte. Acht Minuten später wirbelte er die Abwehr des BSC durcheinander, sein Ball verfehlte jedoch das Gehäuse knapp. Auch in der 33. Minute war Alla beteiligt. Nachdem Gerrit Müller noch am Keeper gescheitert war, konnte auch der Mittelfeldakteur nicht vollenden.

Zwar konnten sich die Husumer auch im zweiten Durchgang Chancen herausarbeiten, doch entweder rettete Torhüter Borchers oder die Stormstädter vergaben unkonzentriert. Gerrit Müller wäre in der 57. Minute beinahe der erlösende Treffer gelungen. Björn Fleige hatte klug mit dem Kopf verlängert, doch zwei Meter vor dem Tor versprang Müller der Ball. Alla (60.), Christian Herpel (66.), Carsten Groth (68.) und Gerrit Müller (73.) konnten weitere Möglichkeiten nicht nutzen. Das erlösenden Tor wollte einfach nicht fallen. In der 82. Minute verhallte der Jubel der Husumer Fans, denn der Unparteiische gab ein Tor von Marcus Rüsch nicht, ein Foulspiel soll im Spiel gewesen sein - zuvor scheiterte Fleige an Torhüter Borchers. Auch in der Schlussminute kein Glück für die HSV, Schüsse von Voss und Müller wurden von der BSC-Abwehr noch von der Torlinie geschlagen.

Tore: Fehlanzeige
Beste Spieler: Borchers, Börensen / C. Herpel  
Ecken: 2 : 12
Chancen: - : 13
Zuschauer: 356
Schiedsrichter: Mario Luck (SV Neukirchen)
Karten: Rohwedder (9.), Böttger (30.), Conson (41.), Gehrts (47.) / Müller (57.), Alla (78.), Cornils (78.) - alle ; Rohwedder (65.)
Aufstellung:

Borchers - Börensen - Ehlers, Köhn, Conson, Böttger, Sawatzki (78. Voss) - Rohwedder, Stahmer, Gehrts - Junge (84. Alisch).

Teubler - Cornils - Voss, Rettkowski - L. Jensen (46. S. Jensen), M. Albertsen (78. Strehlow), Alla, Groth (72. M. Rüsch), C. Herpel - Fleige, Müller.

Hi 19.04.2005
Husum rannte sich am Bollwerk fest
Enttäuschender Ausflug an die Unterelbe: 0:0 in Brunsbüttel
Verbandsliga-Übersicht
Es wird oben immer enger: Mit dem 4:3-Sieg in letzter Minute beim Tabellenführer Strand 08 hat sich der TSV Kropp wieder im Titelrennen zurückgemeldet. Fünf Punkte Rückstand und zwei Spiele weiniger - da geht doch noch was. Mit im Rennen auch wieder RW Moisling, das mit einem 2:1 gegen den Zweiten Itzehoer SV den Rückstand auf die Spitze auf vier Zähler verkürzte. Ins gesicherte Mittelfeld hat sich mittlerweile Flensburg 08 (2:0 beim PSV Neumünster) abgesetzt. Absetzten in die Bezirksliga wird sich der FC Sörup-Sterup. Das Schlusslicht verlor „unerklärlicherweise“ 0:1 gegen den TSV Plön. Mit absteigen wird wohl auch der BSC Brunsbüttel trotz des unerwarteten Punkts (0:0) beim SV Eichede.
Brunsbüttel (Gert Reese) – Fußballspiele, die torlos enden, müssen nicht unbedingt fade gewesen sein. Das 0:0 zwischen dem BSC Brunsbüttel und der Husumer SV allerdings war es. Lediglich am Ende der Partie erzeugten die Stormstädter am Nord-Ostsee-Kanal jenen Druck, mit dem das massive Abwehrbollwerk der Dithmarscher zu knacken gewesen wäre. Aber der designierte Absteiger überstand diese Phase mit Glück und Torwartgeschick. "Wir sind nicht in ein wirkliches Fußballspiel hineingekommen", kommentierte nach Spielschluss SV-Trainer Hans-Peter Hansen diesen enttäuschenden Ausflug an die Unterelbe.
Namentlich im ersten Durchgang brachten die Husumer wenig zu Stande gegen die ganz auf Abwehr "gestylten" Gastgeber. Einzig Erion Alla hatte hin und wieder eine Idee, die den BSC in Verlegenheit brachte. Aber das Tor, das der virtuose Husumer sich für diesen Tag vorgenommen hatte, wollte auch ihm nicht gelingen. In der 27. Minute war er ganz dicht dran. Sein fulminanter Schuss strich nur knapp über den Torbalken. Ein Treffer in dieser einseitigen Halbzeit hätte die HSV wohl weit nach vorn gebracht. Denn die Erfahrung dieser Saison lehrt, dass der BSC ganz schnell die Flügel hängen lässt, wenn er in Rückstand gerät. So aber hielten die Schleusenstädter ihre Spannkraft. Chancen hatten die Stormstädter auch in zweiten Abschnitt. Zum Beispiel Gerrit Müller, der in der 60. Minute mit einer Fleige-Vorlage allein in Richtung BSC-Gehäuse zog, von seinem Bewacher Sören Ehlers aber im letzten Moment gebremst wurde. Das erlösende Tor wollte einfach nicht fallen. Jubel gab es auch nicht, als Björn Fleige zunächst die Latte und Marcus Rüsch nachsetzend ins Tor traf. Der Unparteiische hatte zuvor ein Foul des Einwechselspielers gesehen.
11. April 2005 · Flensburger Tageblatt

"Format und Konzentration"

Verbandsliga: Husumer Fußballer favorisiert beim Gastspiel in Brunsbüttel
Husum (Gert Reese) – Drei Siege und ein Remis - die Husumer SV hat wieder eine rosarote Perspektive in der Fußball-Verbandsliga. Nach dem Vorpreschen der Mannschaft in das obere Drittel der Tabelle könnte sie jetzt auch in die Spitzenabteilung aufrücken. Ein Husumer Fischhändler, der mit der SV ziemlich gut vertraut ist, aber namentlich nicht genannt sein will, prophezeit dem Team zum Saisonende sogar ganz Großes: "Die laufen noch als Erste ein."
Bei allem Respekt vor dem Gegner - etwas anderes als einen Sieg am Sonnabend (15 Uhr) beim BSC Brunsbüttel dürften die Nordfriesen nicht "auf dem Zettel" haben. Die Schleusenstädter haben zwar zuletzt beim Itzehoer SV (1:3) eine passable Vorstellung abgeliefert, werden als derzeit Vorletzte (12 Punkte) dem Abstieg aber kaum noch entrinnen können. Das sieht auch Andreas Paltian (41) so, der im vergangenen Sommer das Traineramt beim Aufsteiger übernahm. "Unsere Hoffnung, um einen rettenden Platz mitzuspielen, ist nicht aufgegangen", sagt der Mann, der einst für den TSV Büsum in der Verbandsliga spielte. Die "dünne Bank" nennt Paltian als Hauptdefizit seines Vereins. "Wenn bei uns mal jemand ausfällt, gibt es keinen Ersatz, dann wird es haarig", sagt der BSC-Coach.
Auch am Sonnabend müssen die Brunsbüttler auf einige ihrer Besten verzichten. Manndecker Martin Donner, der vermutlich zum TSB Flensburg wechseln wird, ist krank, und Gigi Enache, der rumänische Junioren-Nationalspieler, weilt in der Heimat. Zudem hat Marc Böttcher, die Seele des BSC-Spiels, Probleme mit der Achilles-Sehne und in dieser Woche nicht trainiert. Keine guten Voraussetzungen also bei den Kanalstädtern, um für die im Hinspiel erlittene 0:6-Niederlage Revanche zu nehmen.
Ein "breiter Kader" und die vorzügliche Integrationsbereitschaft derer, die nicht unbedingt zur ersten Wahl gehören, das scheint das Pfund zu sein, mit dem die Husumer SV im letzten Drittel der Saison wuchern kann. "Die, die auf dem Platz waren, haben sich bewährt", sagt denn auch Trainer Hans-Peter Hansen bezüglich der jüngsten Erfolgsperiode. Dass dabei die Heimspiele nicht unbedingt Eleganz aufwiesen, weiß auch der Husumer Trainer. Aber er freut sich darüber, dass seine Akteure auch diese Spiele "ganz konzentriert" abgewickelt und schließlich gewonnen haben. "Format und Konzentration", das sind denn auch die Qualitätsmerkmale, die Hansen für die Partie in Brunsbüttel anmahnt.
08. April 2005 · sh:z-Nordfriesland-Sport
14. ST 12.04.05 Husumer SV Flensburg 08 2:1

Verdienter Husumer Sieg im Nordderby!

12.04.2005

Husumer SV - Flensburg 08

2 : 1 (1:0)


Ein kurzweiliges und unterhaltsames Nordderby bekamen leider nur 330 Zuschauer im Nachholspiel am Dienstagsabend zu sehen. Als verdienter Sieger ging dabei die Husumer SV vom Platz und sicherte sich drei wichtige Punkte gegen den alten Rivalen aus der Fördestadt. »Das war eine erfreuliche Leistung meiner Elf und eine spielerische Verbesserung gegenüber der Partie beim BSC Brunsbüttel«, freute sich Husums Trainer Hans-Peter Hansen sichtlich. Flensburgs Co-Trainer Stefan Langeloh konnte den Erfolg der Husumer nicht widerlegen: »Richtig torgefährlich sind wir ja nicht geworden.«

In einem ansehnlichen Verbandsligaspiel waren die Hausherren über weite Strecken einfach bissiger und übernahmen das Zepter gegen weitgehend ungefährliche Gäste. Es dauerte schließlich über ein halbe Stunde bis 08 einmal gefährlich auf das Husumer Tor schoss. Doch die Husumer konnten gute dreißig Minuten nur zu einem Tor nutzen: In der 20. Spielminute setzte sich Carsten Groth auf der rechten Seite durch, Björn Fleiges´ Kopfball wurde von Torhüter Behrensen noch abgewehrt - Martin Herpel brauchte aus neun Metern nur noch einzudrücken. Immer wieder gab es gekonnte Aktionen über die rechte Husumer Seite, Ideengeber immer wieder Erion Alla und Carsten Groth. Nachdem Sascha Retkowski (Kopfball/25.) und Groth (29.) gescheitert waren, zielte Jürgensen auf der Gegenseite viel zu ungenau (32.). Nur einmal musste Torhüter Teubler in der ersten Halbzeit eingreifen: Ein sehenswerter Seitfallzieher von Carstensen hielt der Husumer Torhüter sicher (44.).

Im zweiten Durchgang machte sich die Einwechselung von Christian Clausen bei den Gästen positiv bemerkbar, Groth wurde zunehmend in der Defensive beschäftigt. Doch die größeren Chancen nach wie vor auf Husumer Seite: Nach toller Vorarbeit von Christian Herpel scheiterte Gerrit Müller zweimal an Torhüter Behrensen, der Nachschuss von Carsten Groth traf das Tor nicht (52.). Vier Minuten später das 2:0 für die Hausherren. Eine Flanke von Björn Fleige lenkte Johannsen an den eigenen Pfosten, Gerrit Müller staubte trocken ab. Die Flensburger Antwort kam postwendend, nach einer Flanke von Schmidt trifft Clausen volley ins Husumer Tor (58.). In der 74. Minute die letzte große Möglichkeit der Nordfriesen: Gerrit Müller setzte zu einem sehenswerten Fallrückzieher an, der aber über das Gestänge fliegt. Fast noch der (unverdiente) Ausgleich in der 89 Minute: Ein Lattenknaller von Schwarzwald sorgte noch einmal für Aufregung unter den Fans, änderte aber am verdienten Sieg der Husumer nichts mehr.

Tore: 1:0 M. Herpel (20.), 2:0 Müller (56.), 2:1 Clausen (58.)
Beste Spieler: Rettkowski, Cornils, Groth, C. Herpel / Peper, Sonnberg, Clausen
Ecken: 2 : 5
Chancen: 10 : 4
Zuschauer: 330
Schiedsrichter: Hauke Schröder (SSV Hennstedt)
Karten: C. Herpel (50.), Voss (81.), Müller (89.) / Peper (6.), Grossmann (90.), Johannsen (90.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voss, Rettkowski, C. Herpel - M. Albertsen, Alla (84. Clausen), Groth, M. Herpel - Fleige, Müller.

Behrensen - Schmidt - Grossmann, Johannsen, Jürgensen (46. Schukat), Peper - Canal (46. Clausen), Petersen, Sonnberg - Carstensen, Schwarzwald.

Hi 19.04.2005

Husumer Derby-Sieg mit Unterhaltungswert

Oft angesetzt in dieser Saision, bisher immer ausgefallen war das Nordderby der Fußball-Verbandsliga zwischen der Husumer SV und Flensburg 08. Gestern wurde angepfiffen: Husum siegte mit 2:1.
Kampf um den Ball: Der Flensburger Torben Carstensen (re.) und Husums Libero Ingo Cornils. Foto: Christensen
Husum (ree) – Als die Sonne verschwunden war, wurde es bitterkalt für die 330 Zuschauer des Nordderbys zwischen der Husumer SV und dem Förde-Rivalen Flensburg 08. Vielleicht auch deshalb gab es im Friesenstadion keinen müden Frühjahrskick, sondern ein durchaus ansehnliches und faires Verbandsligaspiel mit Unterhaltungswert und einem 2:1-Sieg bissiger Hausherren gegen zahnlose Gäste. "Das war eine erfreuliche Leistung. Spielerisch eine Verbesserung gegenüber der Partie in Brunsbüttel", freute sich Husums Coach Hans-Peter Hansen.
Höhepunkt der ersten Hälfte war der Treffer zum 1:0 durch Martin Herpel in der 21. Minute. Der Mittelfeldakteur brauchte aus neun Metern nur noch einzudrücken. Eine schöne Aktion mit Flanke Groth, Kopfball Fleige und Abwehr Torhüter Behrensen war dem Treffer voraus gegangen - Herpel fiel der Ball vor die Füße. Die Führung war Folge Husumer Überlegenheit, bis zu diesem Zeitpunkt ideenreich von Erion Alla in Szene gesetzt. Erst in den letzten 15 Minuten der ersten Hälfte kamen die Gäste besser in Fahrt. An Ein-Tore-Differenz änderte sich bis zum Schluss nichts: In 55. Minute vollstrecke Müller seinen Pfostenschuss zum 2:0, zwei Minuten später traf der eingewechselte Christian Clausen volley von der Strafraumgrenze zum 1:2. Ein Punkt wäre für 08 noch drin gewesen, hätte der Lattenknaller von Schwarzwald (88.) den Weg noch ins Tor gefunden. Doch das wäre der Leistung der Flensburger nicht gerecht gewesen. Schließlich meinte auch Co-Trainer Stefan Langeloh: "Wir sind heute nicht richtig torgefährlich geworden."
13. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Heute Nordderby in Husum: Zwei 08er besonders "heiß"

Husum (Gert Reese) – Im Husumer Friesenstadion geht es Schlag auf Schlag: Heute (18.30 Uhr) gastiert Flensburg 08 zum VerbandsligaNachholspiel bei der Husumer SV, und am Sonnabend (15 Uhr) kommt RW Moisling. Kaum Zeit zum Luftholen für "Bernie" Grünhoff, der beim "HSV" gleichzeitig Fußballobmann und Clubheim-Chef ist.
Beim Studium der Wochenend-Resultate hat sich Grünhoff geärgert, dass es in Brunsbüttel nur zu einem 0:0 gereicht hat. Das Spitzenfeld schwächelte, so dass die Nordfriesen noch mehr Boden hätten gut machen können. Heute gegen Flensburg 08 können die Husumer zeigen, dass sie dieses Remis nicht grundsätzlich aus der Erfolgsbahn geworfen hat. Vor allem werden sie gegen die 08er mehr Raum haben, ihr Spiel nach vorn zu entwickeln. Michael Petersen (verletzt) steht zwar immer noch nicht zur Verfügung, dafür ist Martin Herpel wieder einsatzbereit. "Meistens enden die Spiele gegen 08 ja unentschieden, aber ich hoffe, dass wir diesmal ein Tor mehr schießen als der Gegner", hofft Grünhoff.
08 hat mit dem 2:0-Erfolg beim PSV Neumünster erfolgreich psychologische Aufrüstung für das Nordderby betrieben. "Wir sind sehr gut drauf und werden in Husum alle Leute dabei haben", verkündet Co-Trainer Stefan Langeloh, der "Husum ein bisschen ärgern" will. Mit dabei sein werden auch zwei in der Stormstadt wohl bekannte Akteure, die jetzt an der Förde spielen: Torben Sonnberg und Torben Carstensen. "Die werden besonders heiß sein", verspricht Langeloh.
12. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum "ohne Strukturen" - 08 obenauf

Das erste Derby noch nicht recht verdaut, das nächste schon vor Augen: Nach dem 0:4 beim TSV Kropp erwartet die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga am Sonnabend Flensburg 08.
Andre Teubler gegen Torben Carstensen: Husums Torhüter will im Derby keinen Treffer seines ehemaligen Mannschaftskameraden zulassen. Foto: Carsten
Husum (Gert Reese) – Mit einer Niederlage beim TSV Kropp am vergangenen Wochenende musste die Husumer SV rechnen. Dass es aber gleich so knüppeldick kommen würde, war nicht in der Planung. "Wir haben in der zweiten Halbzeit einen großen Einbruch erlebt", sagt Trainer Hans-Peter Hansen rückblickend zum 0:4. Und für das zweite Nordderby am Sonnabend (14 Uhr) gegen Flensburg 08 stehen laut Hansen die Vorzeichen ebenfalls "ganz ungünstig". Seine Klage angesichts der hohen Zahl von verletzten, angeschlagenen und kranken Spielern: "Wir haben derzeit keine Mannschaft, die gefährlich werden kann. Die Strukturen sind ein wenig zerbrochen." Die personelle Situation ist also denkbar schlecht bei der Husumer SV vor dem Kräftemessen mit den 08ern.
Die Husumer treffen auf eine Flensburger Mannschaft, die sich neuerdings sieggewohnt gibt. Aus den letzten drei Begegnungen holten die Fördestädter jeweils alle drei Punkte. Aber das hindert sie nicht daran, auf dem Teppich zu bleiben. "Die Punkte, die wir haben, sind wichtig gegen den Abstieg", sagt Stefan Langeloh, der dem Ex-Profi Bodo Schmidt in der Trainingsarbeit zur Seite steht. Langelohs Erklärung für die Erfolgsserie der letzten Wochen lautet so: "Am Anfang waren wir ein zusammengewürfelter Haufen. Jetzt hat sich die Mannschaft gefunden. Sie setzt langsam um, was wir von ihr wollen."
Zwei 08er werden am Sonnabend ein bisschen "nach Hause kommen", wenn sie das Friesen-Stadion betreten: Torben Sonnberg und Torben Carstensen. Der eine ist inzwischen zur festen Größe im Flensburger Mittelfeld geworden und hat vor einer Woche ein wunderschönes Tor zum 2:1 seiner Elf beim Oldenburger SV beigesteuert. Der andere bringt sein Stürmerblut voll zur Geltung und ist mit sieben Treffern (aus erst elf Spielen) wieder ganz oben in der Torjägerliste der Verbandsliga zu finden.
Ostsee scheint dem Strafraum-Spezialisten also besser zu bekommen als Nordsee. "Wir haben eine junge ‚heiße' Truppe und mit dem Toreschießen klappt es wieder wie früher beim TSB", schwärmt "Tobsi" Carstensen. Besonders heiß ist er natürlich auf die Begegnung mit seinen alten Spezis Sascha Rettkowski und André Schyma, die ihm sicher nicht gönnen, dass er sein Torkonto am Sonnabend weiter ausbaut.
Der Flensburger Spielertrainer Bodo Schmidt wird in Husum nicht auflaufen, da er sich verletzt hat. Stefan Langeloh kündigt an, dass 08 in dieser Partie an die Erfolgsserie anknüpfen will. "Ein Punkt hilft nicht weiter, wir wollen gewinnen", sagt er.
19. November 2004 · sh:z-Nordfriesland Sport
28. ST 17.04.05 Husumer SV SpVg Rot-Weiß Moisling 3:0

Husum entzaubert Mannschaft der Stunde!

17.04.2005

Husumer SV - RW Moisling

3 : 0 (0:0)


Im Spitzenspiel setzte sich die Husumer SV verdientermaßen gegen einen keinesfalls enttäuschenden Gast aus Moisling durch. Der Sieg wurde erst in der zweiten Halbzeit gesichert, mit tollen Kombinationen erarbeiteten sich die Husumer Torchancen. Besonders nach dem Führungstreffer für die SV wurde es immer wieder vor dem Kasten von Torhüter Pekrun gefährlich, Moisling musste »aufmachen«, um nicht mit leeren Händen da zustehen. Keinen Zweifel am Erfolg seiner Mannschaft ließ Hans-Peter Hansen nach dem Spiel aufkommen: »Wir haben sehr konzentriert und bissig agiert, und am Ende hatte meine Elf mehr zuzusetzen.«

In einer an Höhepunkten armen ersten Hälfte neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld, nur gelegentlich Tormöglichkeiten für die Hausherren: Björn Fleige (7.) verzog knapp nach guter Vorarbeit von Alla und Müller. Gerrit Müller hatte in der 14. Minute nach Kombination mit Björn Fleige die Führung auf dem Fuß, aber sein Schuss aus der Drehung wurde glänzend von Torhüter Pekrun abgewehrt. Mark Retelsdorf zwang Husums Keeper Teubler in der 30. Spielminute zu einer Glanzparade, mehr sprang für die Gäste nicht heraus.

Nachdem ein Warnschuss von Martin Herpel von der Strafraumgrenze noch knapp das Tor verfehlte, schaffte Gerrit Müller in der 53. Minute die Führung für seine Farben: Christian Herpel hatte den Husumer Torjäger bedient, der per Direktabnahme zum 1:0 verwandelte. In der 67. Minute baute die HSV die Führung aus, Björn Fleige verwandelte einen an Gerrit Müller verursachten Foulelfmeter sicher - vorausgegangen war ein sensationeller Diagonalpass von Christian Herpel auf Fleige, der Müller freispielte. Das 3:0 für die Nordfriesen stellte Christian Herpel sicher, mit diesem Tor aus spitzem Winkel untermauerte er seine hervorragende Vorstellung an diesem Nachmittag (75.). Der Anschlusstreffer für die Lübecker Gäste wäre im Gegenzug möglich gewesen. Ein ansonsten sicherer Torhüter Teubler konnte eine Flanke nicht festhalten, Marcell Voss schlug das Leder gerade noch von der Torlinie. Die letzte Husumer Gelegenheit vergab Martin Herpel aus der Distanz, Torhüter Pekrun konnte abwehren (83.).

Fazit: Eine gelungene Vorstellung der Husumer Mannschaft - allerdings erst in der zweiten Halbzeit. Moisling entpuppte sich als der erwartet schwere Gegner und stellte unter Beweis, warum die Truppe aus Lübeck sich in der oberen Hälfte der Tabelle etablieren konnte.
Tore: 1:0 Müller (53.), 2:0 Fleige (67. FE), 3:0 C. Herpel (75.)
Beste Spieler: C. Herpel, M. Herpel, Voss  / Haberland
Ecken: 4 : 5
Chancen: 8 : 3
Zuschauer: 284
Schiedsrichter: Sönke Müller (BSC Altenkrempe)
Karten: - / Azzez (65.), Haberland (67.), Kienast (82.), Knorr (86.) - alle
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voss, Rettkowski, C. Herpel - M. Albertsen, Alla, S. Jensen, M. Herpel - Fleige, Müller.

Pekrun - Haberland - Azzez, Knorr, Bornemann - Kreutzfeldt, Baetge (54. Strunck), Hahne, Greinert (54. Behrens) - Kienast, Retelsdorf.

Hi 10.04.2005

Starke Nordfriesen stoppen die Mannschaft der Stunde

Gerrit Müller, Björn Fleige und Christian Herpel treffen beim Husumer 3:0-Sieg gegen RW Moisling
Foulspiel: Der Moislinger Domenik Hahne (re.) bringt den Husumer Marcell Voß zu Fall. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Von sieben auf vier - die Husumer SV kickte RW Moisling mit dem überlegenem 3:0-Sieg von Rang drei der Tabelle und machte den großen Sprung nach oben. Moisling verlor Platz drei an den TSV Kropp, der nach dem schwer erkämpften 2:1 gegen Abstiegskandidat PSV Neumünster den beiden Führenden Strand 08 (3:2 in Bordesholm) und Itzehoe (2:1 gegen Henstedt-Rhen) auf den Fersen bleibt. In den einstelligen Tabellenbereich (Neunter) kletterte Flensburg 08, der seinen Zuschauern mit dem 5:2 gegen Brunsbüttel einen torreichen Nachmittag schenkte.
Husum (Gert Reese) – Die Husumer SV bleibt im Spitzenkampf der Fußball-Verbandsliga eine ernst zu nehmende Größe. Auch von RW Moisling, der "Mannschaft der Stunde", ließen die Stormstädter sich nicht aus der Erfolgsbahn werfen. Das 3:0 (0:0) fiel allerdings nicht so leicht, wie es das Ergebnis suggeriert. Dass der Sieg seiner Elf aber verdient war, daran ließ SV-Coach Hans-Peter Hansen keinen Zweifel: "Wir haben Konzentration und Biss aufrecht erhalten und hatten mehr zuzusetzen."
Nur in der ersten Halbzeit ließen die Moislinger durchblicken, weshalb sie in der Rückrunde bislang so erfolgreich waren. Allein an der Husumer Abwehr, die schon das zehnte Mal zu Null spielte, "kippten" all ihre Bemühungen. Und ohne den Schiri-Assistenten wären die Gäste in der 32. Minute nicht zu ihrer Großchance gekommen. Denn Mark Retelsdorf, ihr auffälligster Akteur, befand sich vor der Passgabe klar im Abseits. Hellwach in dieser Situation aber Husums Sascha Rettkowski, der das mögliche 0:1 mit letztem Einsatz verhinderte.
Mehr Brisanz besaßen die Torchancen, die die Gastgeber zuvor gehabt hatten. Schon in der 8. Minute zirkelte Björn Fleige das Leder von der Strafraumgrenze über den Torbalken. Gut auch die Kombination Fleige-Müller, nach der der Linksaußen schließlich erst an Keeper Jan Pekrun scheiterte.
Sieben Minuten nach der Pause war der Husumer Stürmer dann aber dran mit seinem 13. Saisontreffer. Bedanken durfte Gerrit Müller sich bei Christian Herpel, der ihn von der rechten Seite bedient hatte.
Hasko Behrens heißt in solchen Lagen der Moislinger Joker, der das Ruder noch herumreißen kann - aber nicht an diesem Tag. Rettkowski hatte den Torjäger, der auch Trainer ist, fest im Griff. Und fest im Griff hatte auch Florian Haberland den wiederum von Fleige in Szene gesetzten Müller in der 67. Minute. Da das Ganze im Strafraum passierte, verwandelte Fleige den Elfmeter zum 2:0.
Weitere acht Minuten später war endgültig klar, dass die Siegesserie der Lübecker ein Ende finden würde. Lustvoll hämmerte Christian Herpel, von Erion Alla bedient, den Ball aus spitzem Winkel zum 3:0 in die Maschen (75.). Ganz angriffslahm war der Tabellendritte auch in diesem Abschnitt nicht, aber es war allein Retelsdorf, der sich dort in vorderster Linie hin und wieder behaupten konnte.
18. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Geht der Höhenflug weiter?

Schwere Aufgabe für die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga: Am Sonnabend (15 Uhr) kommt mit RW Moisling der Tabellendritte ins Friesenstation.
Torgefährlicher Verteidiger: Der Husumer Sascha Rettkowski hat besonders bei Kopbällen Größenvorteile. Foto: Staudt
Husum (Gert Reese) – Gleich zwei Plätze ist die Husumer SV (42 Punkte) in der Fußball-Verbandsliga mit dem Sieg über Flensburg 08 nach oben gerutscht. Am Sonnabend (15 Uhr) kann sich der Tabellensechste ein weiteres Mitglied aus dem Führungsensemble schnappen. Gast im Friesenstadion ist um 15 Uhr mit Rotweiß Moisling (44) die "Mannschaft der Stunde" in der Fußball-Verbandsliga.
In der ersten Halbserie spielten die Lübecker noch eine unbedeutende Rolle in der unteren Tabellenhälfte. Mit der Präzision eines Schweizer Uhrwerks haben sie sich dann in der kalten Jahreszeit nach oben gearbeitet, wo sie jetzt auf Rang drei den Spitzenteams von Strand und Itzehoe (je 48) im Nacken sitzen. "Die Mannschaft ist zusammengewachsen, wir haben einen ausgeglichenen Kader von 17 Leuten", erklärt Co-Trainer Michael Kreuzfeld den unverhofften Leistungsschub. Unverhofft ist er deshalb, weil man bei den Rotweißen eigentlich nur den Abstieg vermeiden wollte. "Aber so ist es auch okay", wehrt sich Kreuzfeld nicht gegen den Platz an der Sonne. Aber er ist insgesamt dafür, "die Kirche im Dorf zu lassen".
Überzeugt ist der selbst noch spielende zweite Übungsleiter im Übrigen davon, dass es für sein Team am Wochenende "sehr schwer" in Nordfriesland werden wird. Kreuzfeld: "Ich habe in Erinnerung, dass es in Husum einen ziemlich großen Fußballplatz gibt, für den wir eine hohe Laufbereitschaft mitbringen müssen." So wird es wohl sein, denn an den Ausmaßen dieser Sportanlage hat sich seither nichts geändert.
Eine hohe Laufbereitschaft, die zeichnet momentan auch jenen Husumer aus, der sich wieder alter Form annähert: Sascha Rettkowski. Der Manndecker bekämpft nicht nur seine Gegenspieler regelmäßig mit Erfolg, sondern ist nahezu bei jedem Standard im gegnerischen Strafraum zu finden. Drei Mal traf er dabei in der Rückrunde schon ins Schwarze - ein Ergebnis, das er zu Oberliga-Zeiten nicht erreichte. "Aber die Gegner haben ja auch nicht mehr das Format wie in der Oberliga", sagt der Verteidiger zu seiner Erfolgsquote.
Rein von der Körpergröße her ist Rettkowski den meisten seiner Konkurrenten überlegen, hinzu kommt das Plus, das ihm seine ausgeprägte Sprungkraft verschafft. Gut möglich, dass der angehende Erzieher auch am Wochenende wieder trifft. Denn die Moislinger Abwehr, schon mit 32 Gegentoren belegt, ist nicht gerade das Paradestück der Mannschaft.
Auf der anderen Seite haben die Husumer Abwehrkräfte allen Grund, auch ihren defensiven Part ernst zu nehmen. Immerhin haben die Rotweißen in Spielertrainer Hasko Behrens (14 Saisontore) und Daniel Baetge (9) zwei Angreifer, die Nachlässigkeiten regelmäßig bestrafen.
15. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
29. ST 24.04.05 SV Henstedt-Rhen Husumer SV 1:2

Husumer Erfolgsserie geht weiter!

24.04.2005

SV Henstedt-Rhen - Husumer SV

1 : 2 (1:1)


 

Mit einem 2:1-Auswärtssieg beim SV Henstedt-Rhen setzte die Husumer SV ihre Erfolgsserie fort. Seit nunmehr acht Spielen ist die Elf von Hans-Peter Hansen unbesiegt und setzt sich damit in der Spitzengruppe der Verbandsliga fest. Mit einer kämpferisch hervorragenden Einstellung erzwang die Mannschaft schließlich den Sieg gegen spielerisch überlegene Gastgeber, die jedoch das wichtigste vergaß, nämlich das Tore schießen.

Viel Wirbel von den Spitzen der Rhener, aber Cleverness im Ausnutzen der Torchancen war nicht vorhanden - letztlich ging der Sieg der HSV völlig in Ordnung. Ein strahlender Husumer Trainer war nach Spielende voll des Lobes für seine Elf: »Meine Mannschaft hat den Sieg förmlich erzwungen, man hat gesehen das jeder hier gewinnen wollte. Rhen hat viele Torchancen nicht genutzt, wir waren insgesamt einfach giftiger.« Rhens Coach Martens natürlich geknickt: »Die spielerisch bessere Elf hat heute verloren, unsere Chancen haben wir mangels fehlender Cleverness nicht genutzt.«

In einer mäßigen ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend. Nur wenige Torchancen konnten sich die Teams erspielen. Die beste hatte dabei noch Erion Alla, der nach Zuspiel von Christian Herpel in der 27. Minute nur knapp verfehlte. Zuvor verpasste der agile Florian Schau einen scharf getretenen Freistoß von Möller nur knapp (9.). Etwas überraschend die Führung der Gastgeber in der 38. Minute: Sven Günther bugsierte das Leder unter Mithilfe der Husumer Abwehr in die Maschen. Doch die Nordfriesen kamen unmittelbar vor der Halbzeit ins Spiel zurück, Björn Fleige verwandelte einen an Gerrit Müller verursachten Elfmeter sicher (41.). Erion Alla hätte noch die Führung vor der Pause erzielen können, aber sein Schuss aus 11 Metern verfehlte das Tor äußerst knapp.

Nach dem Pausentee kamen die Gastgeber besser ins Spiel, mit einigen tollen Kombinationen wurden hundertprozentige Möglichkeiten herausgespielt. Carsten Groth rettete in der 51. Minute auf der Torlinie, Danylow war der Schütze. Eine Minute später musste das Aluminium für den bereits geschlagenen Teubler herhalten: Aus vollem Lauf hämmerte Heiko Möller den Ball an die Latte. In der 63. Spielminute schlenzte Sven Günther das Leder mit letzter Kraft liegend an den Außenpfosten. Die Nordfriesen befreiten sich zunehmend vom Druck der Gastgeber und kamen durch Albersten (Kopfball/54.) und Fleige (Kopfball/69.) zu guten Gelegenheiten. Nachdem Schau nur knapp verfehlte (75.), konnte sich Torhüter Teubler eine Minute später noch auszeichnen: Einen Flachschuss von Bach entschärfte er gekonnt. Die Entscheidung zugunsten der Husumer in der 77. Minute - Carsten Groth setzte sich auf der rechten Seite geschickt durch und brachte den Ball zu Gerrit Müller, der volley aus zehn Metern ins Tor hämmerte. Torhüter Hegemann hatte keine Abwehrchance. Die Gastgeber warfen alles nach vorne, blieben aber im Angriff zu überhastet und unkonzentriert. Husumer Konterchancen waren die Folge, doch weder Gerrit Müller noch Lars Jensen konnten die Chancen nutzen.

Fazit: Ein etwas glücklicher, aber letztlich verdienter Husumer Auswärtssieg, denn die Gastgeber nutzten vorhandene Möglichkeiten nicht.
Tore: 1:0 Günther (38.), 1:1 Fleige (41., FE), 1:2 Müller (77.)
Beste Spieler: Maurer, Schau / Mannschaftsleistung
Ecken: 5 : 2
Chancen: 9 : 6
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Massalme (St. Michaelisdonn)
Karten: Ebeling (41.), Homp (81.), Westphal (92.) / C. Herpel (24.), Voss (39.), Albertsen (59.), Müller (86.) - alle
Aufstellung:

Hagemann - Ebeling - Maurer, Danylow - Westphal, Homp, Sorkun, Bach, Möller - Schau, Günther.

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - M. Herpel (89. S. Jensen), M. Albertsen (85. Clausen), Groth, Alla (84. L. Jensen), C. Herpel - Fleige,Müller.

Hi 24.04.2004

Gerrit Müller machte es volley

Husumer SV siegt 2:1 bei der SV Henstedt-Rhen / Rückstand wettgemacht
Verbandsliga-Übersicht
Immer höher: Mit dem fünften Sieg in Folge (3:0 beim BSC Brunsbüttel) klettert der TSV Kropp auf Platz zwei. Pech: Spielertrainer Gehrke fällt verletzt für den Rest der Saison aus. Einen Rückschlag im Titelrennen erlebte der NTSV Strand mit dem 1:3 gegen Eichede. Spitzenreiter bleibt Itzehoe (1:0 bei Kilia Kiel). Diesmal war es ein 0:1 gegen den VfR Neumünster II - es war die 23. Niederlage des FC Sörup-Sterup. Die Husumer SV festigte durch das 2:1 beim Pokalfinalisten Henstedt-Rhen Platz vier. Flensburg 08 gleicht seine Bilanz durch das 2:3 bei RW Moisling aus: Neun Siege, neun Niederlagen.
Henstedt (ree) – Durch Tore von Fleige und Müller gewannen die Nordfriesen das Verfolgerduell beim SV Henstedt-Rhen mit 2:1 (1:1) und können jetzt die Spitze der Fußball-Verbandsliga in Angriff nehmen. "Klasse", schwärmte Husums Coach Hans-Peter Hansen nach Spielschluss, "und wir haben erstmals sogar einen Rückstand wettgemacht."
Weniger begeistert vom Ergebnis war sein Gegenüber Jens Martens. Sein Fazit: "Die bessere Mannschaft hat verloren." Der Henstedter Trainer dachte dabei in erster Linie an jene Phase nach der Halbzeitpause, als seine Schützlinge gleich drei dicke Chancen ausließen. Den Schuss von Dennis Danylow köpfte Carsten Groth gerade noch von der Linie (50.). Der Kick von Heiko Möller traf das Gebälk (52.) und Sven Günther verzog vom Elfmeterpunkt (61.) Danach war die Partie aber wieder so offen, wie zuvor und mit zwei Kopfballmöglichkeiten von Sascha Rettkowski (67.) und Björn Fleige (68.) meldeten sich die Stormstädter zurück.
Kurz nachdem Andre Teubler einen Schuss von Benjamin Bach glanzvoll abgewehrt hatte (75.), besorgte Gerrit Müller spektakulär die Entscheidung. Volley hämmerte er den weiten Pass von Carsten Groth zum 1:2 ins Netz (76.). Fünf Minuten später hätte der Husumer Goal-Getter auch noch das 1:3 schießen können. Absolut ausgeglichen war die erste Hälfte verlaufen, in der die Hausherren durch Arne Westphal und die Gäste durch Erion Alla gute Akzente setzten. Der Husumer vergab aber seine Großchance in der 27. Minute. Mit einem Tor der glücklichen Art hatte Sven Günther dem Gastgeber das 1:0 verschafft. Von seinem Rücken fiel der Ball ins Tor (39.). Aber nur drei Minuten später herrschte wieder Gleichstand. Ausgangspunkt dafür war Gerrit Müller, dessen Solo auf die Notbremse von Jan Ebeling traf. Den Elfmeter verwandelte Björn Fleige sicher zum 1:1 (42.).
25. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Noch eine Rechnung offen

Nach dem 2:4 im Hinspiel möchte es Hans-Peter Hansen seinem ehemaligen Studienkollegen Jens Martens zeigen. Am Sonntag (15Uhr) im Verbandsliga-Auswärtsspiel beim SV Henstedt-Rhen sollen die Punkte diesmal an die Husumer SV gehen.
Angriff ist die beste Verteidigung: Christian Herpel (hier im Duell mit dem Neumünsteraner Reinig und die Husumer SV wollen in Henstedt punkten. Foto: Voss

Husum (Gert Reese) – Will die Husumer SV im Führungskampf der Fußball-Verbandsliga dran bleiben, muss sie weiter um jeden Punkt fighten. Das gilt besonders für den Auftritt der Stormstädter am Sonntag (15 Uhr) beim SV Henstedt-Rhen. In der Partie stößt der mit 65 Toren beste Angriff der Liga auf die zurzeit am schwersten zu überwindende Abwehr.
Mit seinen spielerischen Qualitäten gehörte der SV Henstedt-Rhen vor kurzem noch zum engen Kreis der Meisterschaftsfavoriten. Aber seit drei Wochen ist alles anders beim einstigen Tabellenzweiten. Im Spiel beim Heider SV leistete sich der Alt-Profi Thomas Vogel (37) einen Fauxpas gegenüber dem Unparteiischen. Das Spiel wurde abgebrochen und nun 4:2 für Heide gewertet. "Dadurch haben wir leider einen bösen Knacks gekriegt", sagt Trainer Jens Martens. Mit den Leistungen seiner Truppe ging es seitdem bergab und in der Tabelle auch. Als Sechster müssen die Henstedter jetzt vorerst Abstand nehmen von ihren hoch gesteckten Ambitionen.

Zudem ist es nicht nur der Sünder von Heide, der neuerdings im Aufgebot fehlt. Mit Dennis Obertopp (acht Tore), Jochen Hentschel und Dominik Angsten sind aus Verletzungsgründen noch drei andere aus der Stammbesetzung zum Zuschauen verurteilt. "Unter diesen Bedingungen ist es okay, wenn wir am Ende im oberen Drittel landen", sagt Martens zu diesem Thema. Einen Trost hat er aber: Mit seiner Elf steht er im Endspiel um den SHFV-Oddset-Pokal. Am vergangenen Wochenende in Itzehoe zeigte die Martens-Truppe im Übrigen schon wieder einen Aufwärtstrend. Trotz der 1:2-Niederlage beim Tabellenzweiten erhielt sie gute Kritiken. "Und wir hatten ein Chancenplus", betont der ehrgeizige Coach.
"Gegen Henstedt-Rhen haben wir es nie leicht gehabt", sagt Husums Trainer Hans-Peter Hansen bezüglich der Sonntag-Aufgabe. Das gilt auch für das erste Aufeinandertreffen der beiden Mannschaften in dieser Saison, das die Stormstädter auf eigenem Platz mit 2:4 verloren.
Schon in dieser Partie bewiesen die Mannen um Ex-Profi Tobias Homp, dass das Offensiv-Handwerk ihre besondere Spezialität ist. "Wir haben damals Fehler im Mittelfeld gemacht und waren in der Abwehr nicht geordnet", erinnert sich Hansen an die Partie mit den vielen Gegentreffern.
Der Husumer Trainer wird sich sicherlich etwas einfallen lassen, um Jens Martens, seinem Studienkollegen früherer Tage, erfolgreich Revanche zu bieten. Jedenfalls ist heraus zu hören, dass er den Höhenplatz in der Tabelle nicht so gern wieder hergibt. Hansen: "Wir werden alles tun, um dranzubleiben."

23. April 2006 · Husumer Nachrichten
21. ST 27.04.05 Flensburg 08 Husumer SV 1:5

Nordsee-Orkan über der Fördestadt!

27.04.2005

Flensburg 08 - Husumer SV

1 : 5 (1:2)


Mit einem verdienten 5:1-Auswärtssieg bei Flensburg 08 gewann die Husumer SV auch das zweite Duell innerhalb von 14 Tagen gegen den Nordrivalen. Mit breiter Brust traten die Kicker von der Nordseeküste in der Fördestadt auf, waren sie doch zuvor achtmal ungeschlagen geblieben. Nur in den ersten zwanzig Minuten konnte 08 mithalten, dann übernahmen die Nordfriesen eindeutig das Kommando und fegten die Gastgeber förmlich aus dem Stadion. Mit überlegten, zielgenauen Kombinationen und mit ungeheurem Selbstvertrauen ließ man ein Aufbäumen der Hausherren nicht mehr zu, über weite Strecken wurden die Flensburger förmlich eingeschnürt. Überzeugend der Spielaufbau der Husumer, die eine ansprechende und eine geschlossene Mannschaftsleistung boten.

Husums Trainer Hansen strahlte nach dem Spiel: »Wir haben einen tollen Lauf, im Moment stimmt alles - einfach Klasse!« 08-Spielertrainer Bodo Schmidt erkannte die Leistung der Gäste neidlos an: »Die Elf steht zu Recht dort oben, unsere Niederlage ist völlig in Ordnung. Man merkt, dass die Nordfriesen unheimliches Selbstvertrauen haben.«

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase schaffte Flensburg die Führung ausgerechnet durch den ehemaligen Husumer Torben Carstensen. Einen Freistoß von Jürgensen köpfe er in der 18. Minute unerreichbar ins lange Eck. Doch die Freude der Fördestädter währte nicht lange, in der 21. Minute bereits der Ausgleich durch Mario Albertsen. Einen Eckball von Martin Herpel drückte er per Kopf über die Linie. Jetzt ging ein Bruch durch das Flensburger Spiel, die Gäste drückten auf das Tempo, erzwangen acht Minuten später auch das wichtige Führungstor. Nach einer Ecke hämmerte Carsten Groth das Leder aus 25 Metern auf das Flensburger Tor, Kloppenburg konnte nur abschlatschen - Gerrit Müller war zur Stelle und brauchte nur noch einzuschieben (29.). Kurz darauf stand Erion Alla frei vor dem Keeper, der jedoch ausgezeichnet reagierte und eine höhere Führung der Husumer verhinderte (32.). Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff zielte Christian Herpel nur um Zentimeter am Pfosten vorbei, aus 16 Metern hatte er abgezogen.

Nur kurz waren die Bemühungen der Flensburger im zweiten Durchgang, den Ausgleich zu erzielen, jetzt kam es knüppeldick für die 08'er. Die Stormstädter begnügten sich keinesfalls mit dem Ergebnis, unaufhaltsam wurden Angriffe auf das Tor gefahren - es brannte jetzt lichterloh vor dem Gehäuse von Kloppenburg. Björn Fleige hatte in der 58. Minute noch Pech, sein Heber über den Torhüter verfehlte den Kasten noch knapp. Aber in der 62. Spielminute war Christian Herpel nur durch ein Foul zu bremsen, vehement war der in den Strafraum eingedrungen. Torhüter Kloppenburg konnte den Mittelfeldspieler nur durch unfaire Mittel bremsen. Den fälligen Elfmeter versenkte Björn Fleige sicher zum 1:3. Zwei gefährliche Kopfbälle von Gerrit Müller wurden von Flensburgs Torwart glänzend entschärft (64./72.), doch schließlich bezwang der Husumer Goalgetter den Keeper. In der 77. Minute zirkelte Carsten Groth einen Freistoß mustergültig in den Strafraum, Müller köpfte unhaltbar in die Maschen. Der Schlusspunkt zum 1:5 eine Minute vor dem Spielende: Björn Fleige wurde von Dennis Peper von den Beinen geholt, Mario Albertsen verwandelte den fälligen Strafstoß zum Endstand (89.).

Eine gelungene Vorstellung in der Fördestadt ließ fast keine Wünsche offen, mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung war der Sieg auch in dieser Höhe verdient. Unaufhaltsam wurde der Torerfolg gesucht, dem Gegner fast keine Chance gelassen.

Tore: 1:0 Carstensen (18.), 1:1 Albertsen (21.), 1:2 Müller (29.), 1:3 Fleige (62., FE), 1:4 Müller (77.), 1:5 Albertsen (89., FE)
Beste Spieler: Sonnberg / gute Mannschaftsleistung, Cornils, Müller  
Ecken: 4 : 15
Chancen: 4 : 13
Zuschauer: 137
Schiedsrichter: Bach (Friedrichsort)
Karten: Jürgensen (21.), Kloppenburg (61.), Schulke (71.), Peper (89.) / C. Herpel (24.), Voß (60.), Albertsen (88.) - alle
Aufstellung:

Kloppenburg - Peper - Schulke, Johannsen - Jürgensen, Grossmann (46. Canal), Schukat (72. Jacobsen), Petersen, Sonnberg - Carstensen, Schwarzwald (58. Yildirim).

Teubler - Cornils - Voß (70. L. Jensen), Rettkowski - M. Herpel (81. S. Jensen), M. Albertsen, Groth, Alla (84. Clausen), C. Herpel - Fleige, Müller.

Hi 28.04.2005

Husumer SV unaufhaltsam: 5:1-Erfolg im Derby bei 08

Hansen-Team ist seit neun Spielen ungeschlagen
Martin Herpel (li.) kommt zu spät, der Flensburger Rene Schukat hat die Situation bereinigt. Foto: Dewanger
Flensburg (and) – Trainer Hans-Peter Hansen war die Freude anzumerken. Seit neun Spielen hat Fußball-Verbandsligist Husumer SV nun nicht mehr verloren, sieben ihrer letzten Partien gewannen sie - fast logisch, dass sie auch in Flensburg mit breiter Brust antraten. Das schlug sich auch im Ergebnis nieder: Die Gastgeber waren beim Husumer 5:1 (2:1)-Triumph ohne Chance.
Zunächst waren die Gastgeber an der Reihe: Nach 18 Minuten köpfte Torben Carstensen einen Freistoß von Christian Jürgensen zum 1:0 in die Maschen. Lediglich 180 Sekunden durften sich die Gastgeber jedoch an der Führung erfreuen. Die 08-Abwehr war bei einem Eckstoß von Martin Herpel nicht im Bilde, Mario Albertsen hielt am Fünfmeterraum den Kopf hin - 1:1. Und es kam noch besser für die Nordfriesen, die abgeklärter agierten und während der gesamten Partie überlegen waren: Einen 25 Meter-Schuss von Carsten Groth konnte der unsichere 08-Keeper Stephan Kloppenburg nicht festhalten, Gerrit Müller war zur Stelle und staubte zum 1:2 nach 28 Minuten ab.
08 mühte sich nach dem Seitenwechsel um den Ausgleich, war aber anfällig für Konter. Das nutzten die Gäste aus. Kloppenburg konnte den frei vor ihm auftauchenden Christian Herpel nur unfair stoppen und sah dafür die Gelbe Karte, den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Fleige zum 1:3 (61.).
Und es ging weiter in Richtung 08-Tor: Müller köpfte nach 76 Minuten einen Groth-Freistoß ein, 60 Sekunden vor Schluss setzte Mario Albertsen noch einen drauf - Foul von Dennis Peper an Björn Fleige, wieder Elfmeter und es hieß 1:5.
28. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

1:5 - 08 ohne Chance im Derby

Da war nichts zu machen. Im Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga kassierte Flensburg 08 gestern im Derby gegen die starke Husumer SV eine 1:5 (1:2)-Schlappe. Torben Carstensen erzielte das Tor für die Gelb-Blauen, die im zweiten Durchgang keine Chance mehr hatten.
Bodenkampf: Torben Sonnberg (08, links) und Marcell Voß beim Versuch, ihre Beine zu ordnen. Foto: Dewanger
Flensburg (and) – "Schade, wir hätten das 1:0 länger halten müssen", bedauerte 08-Spielertrainer Bodo Schmidt. Trainerkollege Hans-Peter Hansen sagte nicht viel, ihm war die Freude aber deutlich anzumerken. Seit neun Spielen haben die Nordfriesen nun nicht mehr verloren, sieben ihrer letzten Partien gewannen sie - fast logisch, dass sie auch in Flensburg mit breiter Brust antraten.
Mindestens ebenso interessant wie das Geschehen auf dem Rasen waren die Gesangs-Duelle der Fan-Gruppen unter den etwa 180 Zuschauern. Doch es gab nicht nur was für die Ohren - im ersten Durchgang fielen drei Tore, allesamt im Anschluss an Standard-Situationen. Zunächst waren die Gastgeber an der Reihe: Nach 18 Minuten köpfte Torben Carstensen einen Freistoß von Christian Jürgensen zum 1:0 in die Maschen.
Lediglich 180 Sekunden durften sich die Gastgeber an der Führung erfreuen. Die 08-Abwehr war bei einem Eckstoß von Martin Herpel nicht im Bilde, Mario Albertsen hielt am Fünfmeterraum den Kopf hin - 1:1. Und es kam noch besser für die Nordfriesen, die abgeklärter agierten und vor dem Wechsel überlegen waren: Einen 25 Meter-Schuss von Carsten Groth konnte 08-Keeper Stephan Kloppenburg nicht festhalten, Gerrit Müller war zur Stelle und staubte zum 1:2 nach 28 Minuten ab.
08 mühte sich nach dem Seitenwechsel um den Ausgleich, war aber anfällig für Konter. Das nutzten die Gäste aus. Kloppenburg konnte den frei vor ihm auftauchenden Christian Herpel nur unfair stoppen, den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Fleige zum 1:3 (61.).
Und es ging weiter in Richtung 08-Tor: Müller köpfte nach 76 Minuten einen Groth-Freistoß ein, 60 Sekunden vor Schluss setzte Mario Albertsen noch einen drauf - Foul von Dennis Peper an Björn Fleige, wieder Elfmeter und es hieß 1:5.
28. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Husum reist lustvoll und mutig an die Ostsee

Fußball-Verbandsliga: Hansen-Elf gastiert heute Abend beim Nordrivalen Flensburg 08
Szene aus dem Hinspiel: Der Husumer Mario Albertsen (re.) und der Flensburger Niels Grossmann gehen "Hand in Hand". Foto: kai
Husum (Gert Reese) – Kann die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga noch zur Tabellenspitze greifen? Diese Frage beschäftigt neun Runden vor Saisonschluss immer mehr die Fans in der Stormstadt. Sicher ist: Die Ausgangslage für die Nordfriesen hat sich nach dem Sieg beim SV Henstedt-Rhen weiter verbessert. Und das schafft weitere Begehrlichkeiten. Die Lust der Aktiven, am Ende der Amtszeit von Trainer Hans-Peter Hansen noch einmal alles zu geben, scheint jedenfalls ungebrochen.
Nächster Gegner der Husumer ist schon heute (19 Uhr) Flensburg 08. Nur 14 Tage nach dem ersten Treffen kommt es also an der Förde zum Rückspiel der Nordrivalen. Folgt man der Papierform und dem Trend, muss man den Stormstädtern auch diesmal die Favoritenrolle zuschieben. Nur die Statistik der letzten Jahre spricht anders. In den drei Oberligajahren gewannen die Husumer keines ihrer Punktspiele an der Ostsee. Und auch diesmal sieht Stefan Langeloh gute Chancen, dass die Flensburger die Oberhand behalten können. "Es ist ein Heimspiel für uns und da sind die Voraussetzungen ganz anders", bekundet der stellvertretende 08-Trainer. Dass seine Mannen sich gerade in diesem Spiel kräftig reinhängen werden, daran lässt er keinen Zweifel. "Schließlich könnte es auch fünf Absteiger geben und da brauchen wir noch gern ein paar Punkte", sagt Langeloh.
Und der zweite Mann hinter Trainer Bodo Schmidt verrät auch, was man diesmal besser machen will als vor zwei Wochen. "Torgefährlichkeit erreichen und im Abschluss erfolgreich sein." Natürlich ahnt auch Langeloh, dass die Husumer Abwehr in zwei Wochen nicht schlechter geworden ist. Also müssen Sonnberg, Carstensen und Co. schon mehr zweigen als in der Stormstadt. Der Respekt der Flensburger vor den Husumern ist vermutlich noch gewachsen. "Die sind ganz bombastisch drauf", so das Urteil von Langeloh.
Leicht benachteiligt scheinen die Fördestädter in personeller Hinsicht: Bodo Schmidt wird vermutlich wegen einer Zerrung fehlen, Christian Clausen hat seit dem Hinspiel Rückenprobleme und vom Arzt Spielpause verordnet bekommen. Hans-Peter Hansen kann auf dasselbe Personal zurückgreifen, das sich in Henstedt so bravourös schlug. Husums Trainer meint zwar, dass seiner Elf in der Fördestadt "eine sehr schwere Aufgabe" bevorsteht, baut aber auch auf den psychologischen Rückenwind, den die SV durch den jüngsten Auswärtssieg bekommen hat. Hansen: "Wir haben noch mehr Mut gefasst."
27. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Flensburg 08 braucht mehr Übersicht

Fußball-Verbandsliga: Flensburg 08 empfängt heute zum Nachholspiel die Husumer SV. Anpfiff ist um 19 Uhr.
Szene aus dem Hinspiel: Der Flensburger Niels Grossmann (li.) kann sich zwar gegen Mario Albertsen durchsetzen, seine Flanke allerdings landet hinter der Torauslinie. Foto: Christensen
Flensburg (and) – "Wir müssen torgefährlicher werden und hinten sicherer stehen". Mit diesem Erfolgsrezept versucht Fußball-Verbandsligist Flensburg 08 heute Abend (19 Uhr, Stadion) gegen den Tabellenvierten Husumer SV zu bestehen. Rund zwei Wochen nach dem Hinspiel, das die Stormstädter mit 2:1 für sich entschieden, kommt es nun bereits zum neuerlichen Aufeinandertreffen.
Das von Flensburgs Co-Trainer Stefan Langeloh formulierte Erfolgsrezept fasst die Erfahrungen aus dem Hinspiel und die der unnötigen Niederlage vom Wochenende bei RW Moisling zusammen. "Wir werden unsere Chancen bekommen. Wir müssen sie nur besser verwerten", so Langeloh. In puncto Effektivität konnten die Flensburger weder in Husum noch in Moisling so richtig überzeugen.
Im Nordderby gegen die Nordfriesen, das den Auftakt für drei Heimpartien hintereinander bedeutet, peilen die Flensburger einen Heimsieg an. "Nach oben geht nichts mehr. Wir möchten aber den Abstand zu den unter uns platzierten Mannschaften vergrößern."
Bodenkontakt: So "platt" wie in dieser Szene Sascha Schwarzwald, sollte sich Flensburg 08 heute nicht präsentieren. Foto: Staudt
Das dies gegen den Nordrivalen keine leichte Aufgabe wird, dessen ist sich auch Langeloh bewusst. "Husum hat derzeit einen Lauf und wird mit großem Selbstvertrauen auflaufen", lautet seine Prognose. So wird es auch viel auf die Defensivqualitäten des Gastgebers ankommen, die weiterhin allerdings weiterhin ohne ihren verletzten Spieler-Trainer Bodo Schmidt auskommen müssen. Ein Ausfall, der auch gegen Moisling nicht kompensiert werden konnte. "Gegen Moisling hat uns in den entscheidenden Momenten vorne wie hinten die Übersicht gefehlt" (Langeloh). Die muss gegen Husum vorhanden sein, sonst gibt es auch auf heimische Terrain eine böse Überraschung. Gegen die Sportvereinigung, die sicherlich als leichter Favorit einzustufen ist, werden die Gastgeber neben Schmidt auch auf den Einsatz von Christian Clausen (Rückenprobleme) verzichten müssen. Hoffentlich kein schlechtes Omen. Denn Clausen gelang im Hinspiel der einzige 08-Treffer.
Hans-Peter Hansen kann auf dasselbe Personal zurückgreifen, das sich in Henstedt so bravourös schlug. Husums Trainer meint zwar, dass sein Team in der Fördestadt "eine sehr schwere Aufgabe" bevorsteht, baut aber auch auf den psychologischen Rückenwind, den die SV durch den Auswärtssieg bekommen hat. Hansen: "Wir haben noch mehr Mut gefasst."
27. April 2005 · Flensburger Tageblatt

Die allerletzte Chance

Will die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga noch mal oben angreifen, dann muss sie Sonntag (15 Uhr) das Derby bei Flensburg 08 gewinnen.
Gästetrainer Hans-Peter Hansen hofft auf Fußball, nicht auf Ausfall. Foto: Staudt
Husum (Gert Reese) – Zum zweiten Mal in dieser Saison nehmen Flensburg 08 und die Husumer SV den Versuch in Angriff, ein Punktspiel auszutragen. Und so, wie es die Wetterprognosen vermitteln, stehen die Chancen "fifty-fifty". Stephan Langeloh, der Co-Trainer der Fördestädter, ist ganz optimistisch: "Wir wollen auf jeden Fall spielen", verkündete er.
Allerdings haben die Flensburger zurzeit leichte personelle Probleme. René Schuckart wurde am vergangenen Wochenende mit der roten Karte belegt. Und Spielertrainer Bodo Schmidt, etatmäßig letzter Mann an der Förde, laboriert noch an einer Zerrung. "Husum ist auf Platz neun und muss sicherlich auch noch Punkte sammeln", mutmaßt Schmidt, dessen Einsatz am Sonntag (15 Uhr) fraglich ist. Ob mit ihm oder ohne ihn - der gebürtige Niebüller rechnet mit einer intensiv geführten Partie – allerdings ohne die Emotionen früherer Begegnungen. "Dafür kennen sich die Spieler beider Mannschaften einfach zu wenig."
Dass die Flensburger ganz gut in Schuss sind, haben sie zuletzt in Itzehoe bewiesen. "Da haben wir uns richtig gut verkauft", schwärmt Langeloh und hofft, dass seine Mannen am Sonntag den gleichen kämpferischen Elan an den Tag legen, mit dem sie sich in Unterzahl beim ISV die Chance auf eine Punkteteilung erhielten.
Alternative für die 08-Abwehr: Dennis Peper. Foto: Staudt
Ansonsten hat sich das personelle Gesamtbild bei Flensburg 08 gegenüber dem Vorjahr kräftig verändert. Die "Dänen-Fraktion" ist gen Norden abgewandert, dafür sind Nachwuchs-Akteure in den Kader gerückt. Stephan Langeloh stellt fest: "Wir haben eine junge Truppe mit gutem Potenzial." Und was die Ambitionen in diesem Jahr angeht, sagt er: "Ein bestimmtes Ziel haben wir nicht, aber die Klasse wollen wir schon gerne halten." Noch beträgt der Abstand des Tabellenzwölften zu den gefährdeten Rängen fünf Punkte. Aber der könnte bei einer Niederlage schnell schmelzen.
Als eine Art Schlüsselspiel sieht Rolf von Bartikowski das Nordderby. "Bleiben wir dort erfolglos, dann können wir die Geschichte abhaken", sagt der frisch gekürte Präsident der Husumer SV. Wobei er mit "Geschichte" die Ambition des Nordsee-Clubs meint, noch einmal in das Spitzengeschehen der Fußball-Verbandsliga einzugreifen. Seine Forderung für Sonntag lautet daher: "Wir müssen auf Sieg spielen." Und da von Bartikowski die Flensburger in dieser Saison nicht so stark einschätzt wie in der Vergangenheit, ist er auch guter Dinge. Der Präsident wörtlich: "Ich bin von Hoffnung und Optimismus durchtränkt." Auch Trainer Hans-Peter Hansen schätzt die Flensburger zurzeit nicht "besonders stark" ein, bewertet die Chancen aber insgesamt als "verteilt".
René Marohn und Michael Petersen stehen ihm nach wie vor nicht zur Verfügung. Außerdem haben sich in der Trainingswoche bei den Akteuren wohl hier und da Grippe- und Erkältungs-Erscheinungen bemerkbar gemacht. Aber das mindert nicht die Zuversicht Hansens: "Dann müssen eben die loslegen, die gesund sind."
18. Februar 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
30. ST 30.04.05 Husumer SV FC Kilia Kiel 0:3

Kilia mit überzeugender Vorstellung!

30.04.2005

Husumer SV - FC Kilia Kiel

0 : 3 (0:0)


Einen herben Rückschlag im Kampf um die vorderen Plätze erlebte die Husumer SV gegen Kilia Kiel, die genau wie im Hinspiel mit 3:0 die Oberhand behielten. Die Gäste zeigten sich von ihrer besten Seite, schalteten immer den Vorwärtsgang ein und bedrängten unaufhörlich das Husumer Tor. Dabei zeigte die Elf von Trainer Drews eine konzentrierte und entschlossene Vorstellung, sehr früh wurde der Gegner attackiert und sofort die Offensive gesucht. Die Husumer Abwehr hatte alle Hände voll zu tun, um die Gäste einigermaßen im Schach zu halten. Auffälligster Spieler auf Kieler Seite war wieder einmal Stefan Schmitz, der seine Elf hervorragend dirigierte, das Tempo vorgab und außerdem mit Übersicht glänzte.

Die Husumer SV konnte an diesem Nachmittag nicht an die letzten guten Vorstellungen anknüpfen, im Spielaufbau haperte es immer wieder. Dennoch hatte die Elf große Tormöglichkeiten, allein zweimal wurde der Ball noch von der Kieler Linie geschlagen, einmal musste der Pfosten herhalten. Es war einfach nicht der Tag der Hansen Elf gegen einen allerdings sehr starken Gast aus Kiel.

Husums Trainer Hansen sprach nach dem Spiel von einem verdienten Kieler Sieger: »Kilia ist sehr spielstark und hat verdient gewonnen. Wir waren nicht frisch nicht präsent genug, hatten aber drei große Chancen zur Führung.« Frank Drews strahlte nach Ende der Partie: »Eine gute Leistung meiner Elf, wir haben verdient gewonnen. Husum hatte mehrfach die Chance zur Führung, aber letztlich haben wir die Tore gemacht.«

Glück hatte der Gast aus Kiel bereits in der 5. Minute, nach einem herrlichen Anspiel von Björn Fleige konnte Gerrit Müller Torhüter Bindzus ausspielen. Timon Dehner schaltete aber schnell und holte das Leder noch von der Linie. Kilias Keeper stand in der 28. Minute wieder im Mittelpunkt: Nach einer herrlichen Kombination auf der rechten Seite spielte Björn Fleige auf Mario Albertsen, der mit einem gewaltigen Flachschuss den Torwart prüfte. Nach dreißig Minuten hatte der Gast seine Linie gefunden, mit tollen Kombinationen wurden die Nordfriesen immer wieder in Verlegenheit gebracht. Stefan Drissner traf kurz vor der Pause die Latte des Husumer Tores, die größte Möglichkeit in der ersten Halbzeit (44.).

Auch im zweiten Durchgang besaßen die Hausherren die erste große Chance durch Gerrit Müller, der sich geschickt auf der rechten Angriffsseite durchsetzte. Aus 16 Metern zog er ab, traf jedoch nur den Pfosten - Kiels Torhüter war schon geschlagen (47.). Doch Kilia erstickte jegliches Husumer Aufbäumen. Zugute kam der Elf, das mit Christian Herpel ein Husumer vorzeitig vom Platz musste (56.). Nachdem Pfennig Torhüter Teubler zu einer Glanzparade zwang (56.), war es sechs Minuten später Schultz, der zur verdienten Führung einschießen konnte. Das 0:2 folgte in der 66. Minute durch Manuel Meier. Mit einer Energieleistung tankte er sich durch die Husumer Abwehr, seinen Schuss konnte Teubler noch abwehren. Beim anschließenden Kopfball war der Torhüter allerdings machtlos.

Das Endergebnis stellte Stefan Drissner sicher, der ein Zuspiel von Schultz aufnahm. Allerdings standen beide Kieler Spieler im Abseits, der unsichere Schiedsrichter Zamek reagierte nicht. Zum Husumer Ehrentor fehlte auch etwas Glück: Gerrit Müller verpasste zwei Minuten vor Schluss freistehend das Leder nur um Zentimeter - in der 90. Minute rettete erneut ein Abwehrspieler auf der Linie. Sascha Rettkowski hatte nach einem Eckball geköpft.

Fazit: Nach neun Spielen ohne Niederlage hat es die HSV wieder erwischt. Auch wenn den Husumern das Pech an den Stiefeln klebte, der Sieg der Kieler geht völlig in Ordnung.
Tore: 0:1 Schultz (62.), 0:2 Meier (66.), 0:3 Drissner (80.)
Beste Spieler: - / Drissner, Schmitz, Schultz
Ecken: 7 : 8
Chancen: 5 : 8
Zuschauer: 352
Schiedsrichter: Christoph Zamek (Ahrensburg)
Karten: Voß (41.), C. Herpel (43.), Fleige (61.), Müller (87.)  / Laubinger (15.), Hipp (43.), Schmitz (87.) - alle / C. Herpel (56.) wegen wiederholtem Foulspiel
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Voß (64. Clausen), Rettkowski - M. Herpel, M. Albertsen, L. Jensen, Alla (80. Lies), C. Herpel - Fleige (82. Steglich), Müller.

Bindzus - Dehner - Ziesecke, Drissner (80. Jaeger) - Pfennig (64. Hinrichs), Hipp, Laubinger, Schmitz, Meier - Schultz, Tinnemann.

Hi 30.04.2005

Husumer Zauber fand ein Ende

Siegesserie nach dem 0:3 gegen Kilia Kiel gerissen / Spritzigkeit fehlte
Glücklos: Husums Torjäger Gerrit Müller (Mitte), der von den Kielern Timon Dehner (li.) und Michael Ziesecke attackiert wird. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Drei Niederlagen in Serie, davon zwei 1:5-Klatschen innerhalb von vier Tagen - die Fußballer von Flensburg 08 scheinen sich der Klasse sicher, sollten sie aber nicht. Die Titelkandidaten spielten für den Itzehoer SV. Der Spitzenreiter, der allerdings nicht für die Oberliga gemeldet hat, setzte sich nach dem 4:0 gegen Sörup-Sterup (jetzt 103 Gegentore) fünf Punkte von den Verfolgern ab. Und die spielten allesamt mies. Der ersatz- und pokalgeschwächte TSV Kropp verlor 0:1 gegen RW Moisling. In Husum riss die Serie von neun Siegen in Folge: Spielstarke Kilia Kieler gewannen 3:0 gegen HSVer ohne Spritzigkeit. Strand 08 (auch keine Oberligameldung) verlor 0:1 gegen den Oldenburger SV.
Husum (ree) – Die Erfolgsserie der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga ist gerissen. Wie in der Hinrunde verloren die Stormstädter auch das Rückspiel gegen Kilia Kiel mit 0:3 (0:0). Ihr Drang an die Tabellenspitze wurde damit nach neun Runden ohne Niederlage jäh gestoppt. Es war am Sonnabend knapp eine Stunde gespielt, als sich der Rückschlag abzeichnete. Da sah zunächst Christian Herpel wegen eines nicht mehr nötigen Fouls die gelb-rote Karte (55.), verlängerte kurz darauf Christoph Schulz einen Schmitz-Freistoß zur Kieler 1:0-Führung (61.) und musste schließlich der bis dahin vorzügliche Marcell Voß mit einer Zerrung das Feld räumen (62.). Die SV war spürbar getroffen, und die spielstarken Kieler hatten kaum noch Mühe, die Partie nach ihrem Gusto zu beenden.
"Wir hatten nicht die Spritzigkeit und Zielstrebigkeit von Flensburg", bekannte SV-Trainer Hans-Peter Hansen. Ein Manko, das von Anfang an zu beobachten war. Die Kieler, unbelastet von einem Wochenspiel und von "Oldie" Stefan Schmitz klug dirigiert, waren häufiger am Ball, als der favorisierte Gastgeber. Wobei ihr Goalgetter Florian Tinnemann (19 Treffer) gegen Marcell Voß allerdings nur ein bescheidenes Dasein führte.
Ein Torerfolg, der hätte dem Tabellenvierten in dieser Phase wohl auf die Sprünge helfen können. Aber der wollte sich auch bei zwei Riesenmöglichkeiten nicht einstellen. In der 5. Minute war es der Kieler Timon Dehner, der den abgefälschten Schuss von Gerrit Müller auf der Linie rettete. Und in der 36. Minute scheiterte Mario Albertsen nach Zuspiel von Björn Fleige mit einem kapitalen Schuss von der Strafraumgrenze. Kiels Keeper Henning Bindzus hielt in perfekter Art. Das tat auf der anderen Seite auch André Teubler, als er einen Freistoß von Stefan Drisner an die Latte fingerte (44.). Der Nachschuss von Sören Pfennig schoss Zentimeter am Pfosten vorbei.
Auch gleich nach dem Seitenwechsel, in ihrer stärksten Phase, hätte die SV noch alles richten können. Aber Müller hatte wieder kein Glück und traf nur den Pfosten (46.). Und Christian Herpel hätte eine Minute später, statt es selbst zu vollbringen, wohl besser seine freien Nebenleute bedient. Wie man es macht, zeigten dann die Landeshauptstädter. Nur fünf Minuten nach dem 0:1 erzielte Manuel Meier das 0:2 (66.) und in der 78. Minute schloss Drissner einen Konter zum 0:3 ab.
Damit war der Husumer SV die Erfahrung, dass jedem Zauber auch ein Ende innewohnt, nicht mehr zu nehmen. Schon am Mittwoch (19 Uhr) müssen sie sich wieder aufrichten - gegen den TSV Kropp, an gleicher Stelle.
02. Mai 2005 · Flensburger Tageblatt

Gerrit Müller träumt vom Titel

Vor vier Jahren, als sie Verbandsliga-Meister wurde, blieb die Husumer SV eine Halbserie lang ungeschlagen. Zurzeit ist sie auf dem besten Wege, das Kunststück von damals zu wiederholen. Auch heute haben die Stormstädter Fußballer gute Chancen, die Weste sauber zu halten. Ihr Gast im Friesenstadion ist um 15 Uhr der Tabellenachte Kilia Kiel.
Bodenkampf: Torben Sonnberg (08) und der Husumer Marcell Voß (rechts) beim Versuch, ihre Beine zu ordnen. Foto: Dewanger
Husum (Gert Reese) – Wer am Mittwoch beim 5:1 der Husumer in Flensburg dabei war, konnte sich eines Eindrucks nicht erwehren: Hier spielt eine Mannschaft wie aus einem Guss. Je dunkler es im Mürwiker Stadion wurde, desto heftiger loderte der Ehrgeiz der Nordfriesen. Vor allen der von Gerrit Müller, dessen Spiellaune von Minute zu Minute stieg und der mit seinen beiden Treffern großen Anteil am Erfolg hatte. 17 Tore hat der Husumer jetzt erzielt. Damit liegt er nur zwei Treffer hinter Florian Tinnemann von Kilia, der die Torjägerliste anführt. Es kommt heute also auch zum Duell der beiden Top-Torjäger der schleswig-holsteinischen Verbandsliga.
Brennt vor Ehrgeiz: Husums Torjäger Gerrit Müller (re.). Foto: Voss
"Wir wollen nochmal Meister werden, im Fußball ist schließlich alles möglich", verkündet Müller selbstbewusst. In sieben Spielen hat er erst einmal gegen Kilia verloren - und das war beim 0:3 im Hinspiel. Damals, am fünften Spieltag, hatten die Husumer keine Chance und mussten die Tabellenführung an die Kieler abtreten. "Unsere beste Phase", erinnert sich Kilia-Coach Frank Drews, der mit seinem Team inzwischen wieder im tabellarischen Niemandsland rangiert.
"Da haben wir weder was mit der Spitze noch mit dem Abstieg zu tun", sagt Drews. Einige seiner Kicker tritt er schon mal an die zweite Mannschaft ab, die noch Chancen auf die Kreisliga-Meisterschaft hat. Auf eine geschwächte FC-Besetzung freilich dürfen die Stormstädter sich nicht einrichten. Drews: "Wir werden gegenhalten, Husum muss schon Gas geben."
Gas geben - dafür brauchen Gerrit Müller und seine Mitspieler zurzeit wohl keinen Animateur. Sie animieren sich selber. "Alle sind gut gelaunt, die Chemie stimmt und man sieht die Tabellenspitze", so das Stimmungsbild des Torjägers. Gegenspieler von Müller könnte heute wieder Michael Ziesicke sein, der ähnlich schnell und ähnlich wendig ist wie er. Im Hinspiel hat der Kieler dem Husumer das Leben ganz schön schwer gemacht. Aber wer Müller kennt, weiß, dass er auf dem Fußballplatz von niemandem einzuschüchtern ist. Außerdem will er ja die 20-Tore-Marke knacken - und das lieber heute als morgen.
30. April 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
  Deadline für die Meldung zur Oberliga  

Standpunkt: Unflexibel

Die Husumer SV will nur als Meister aufsteigen
Gert Reese
Nun ist es also heraus: Die Husumer SV will nur dann in die Fußball-Oberliga aufsteigen, wenn sie Meister wird. So jedenfalls haben es Trainer und Mannschaft am vergangenen Sonnabend erfahren. Drei Wochen vor Saisonschluss hat der Vorstand des Fußballvereins also seine "Hausaufgaben" abgeliefert - reichlich spät!
Reichlich spät vor allem für die Aktiven, deren Chance, den Itzehoer SV noch abzufangen, minimal ist. Entsprechend tief sitzt bei ihnen die Enttäuschung über die Entscheidung. "Ich kenne keinen, der nicht aufsteigen will", sagte Coach Hans-Peter Hansen nach dem Abpfiff und nannte den Vorstands-Beschluss "unflexibel".
Aber der Entscheidung fehlt auch Logik. Die hohen Kosten sind es angeblich gewesen, die den Spielern als Grund für die verschärften Bedingungen genannt wurden. Aber die verringern sich um keinen Cent, wenn die Mannschaft als Titelträger aufsteigt. Was also "treibt" den Vorstand? Gibt es womöglich einen Sponsor, der nur im Falle des Titelgewinns zum Wohltäter werden will?
Die aktive Informationspolitik der Verantwortlichen lässt nach wie vor zu wünschen übrig. Das lässt nicht nur auf geringe Flexibilität schließen, sondern offenbart ein erhebliches Maß an Unsicherheit, vielleicht sogar Überforderung. Schon wird hier und da der Ruf nach Dieter Schleger laut. Der Ex-Präsident behandelte seinen Verein zwar gelegentlich auch wie eine geheime Verschlusssache. Aber im Ergebnis war auf ihn stets Verlass.
18. Mai 2005· sh:z-Nordfriesland Sport

Standpunkt: Peinliche Provinz-Posse

Die Husumer SV und ihre Lizensierungs-Unterlagen
Gert Reese
Hurra, die Post ist da! Nein, nicht überall. Zumindest die Bewerbungsunterlagen der Husumer SV für die Fußball-Oberliga waren nicht fristgerecht an Ort und Stelle. Das kann man getrost eine "mittlere Schlamperei" nennen. Mit einer Adresse kann man sich zwar mal vertun - aber nicht in einer solchen Angelegenheit! Schließlich hat man eine Verantwortung denen gegenüber, die regelmäßig Eintritt zahlen oder gar Mitglied sind. Und besonders gegenüber den Spielern, die sich wochenlang für ihre Chance ins Zeug gelegt haben.
Die Oberliga erfordert ein finanzielles Potenzial, welches viele Vereine nicht haben. Möglich, dass da auch die Husumer SV arg in Bedrängnis käme. Niemand hätte ihr deswegen verübelt, wenn die Lizensierungs-Unterlagen auch hier in den Papierkorb gewandert wären. Das hätte zumindest eine "Linie" gezeigt. Aber Offenheit und Klarheit war in dieser Angelegenheit nicht Sache der Verantwortlichen der Husumer SV. Ob gewollt und fahrlässig, sei dahingestellt. Besonders vor einer Woche, als Stichtag war, hätte der Verein umfassend informieren müssen. Aber man gab sich sibyllinisch: Bloß nix sagen!
Gründlich daneben gegangen ist auch der Versuch, die Unklarheit beim Heimspiel gegen den TSV Kropp zu beseitigen. Wo eine Mannschaft erst kurz vor dem Anpfiff über die gemeinsame Angelegenheit informiert wird, entzieht man der Leistungsbereitschaft die Basis. Wer kein Ziel formuliert, wird nie ankommen! Der TSV Kropp hat vorgemacht, wie es geht.
7. Mai 2005· sh:z-Nordfriesland Sport

QuerPass: Gebot der Vernunft

Reiner Stöter
Die Katze ist aus dem Sack - der Itzehoer Sportverein will nicht in die Fußball-Oberliga aufsteigen. Vor allem wirtschaftliche Gründe waren ausschlaggebend dafür, dass der Verein den Meldetermin verstreichen ließ, obwohl die Chance Meister zu werden, noch nie so groß war wie in dieser Saison. Der neue Schatzmeister Bernd Krohn machte deutlich, dass sich der ISV in einer Konsolidierungsphase befinde und sich auf keine finanziellen Wagnisse einlassen könne. Zunächst einmal sollen vorhandene Schulden getilgt werden, um sich dann auf gesunder Basis auch wieder an neue sportliche Herausforderungen herantrauen zu können.
Wie gut, dass beim Traditionsclub Augenmaß eingekehrt ist. Das könnte bei der Suche nach Sponsoren helfen, die sich einen zuverlässigen Partner wünschen. Auf Sponsorengelder ist der Lehmwohldclub mehr denn je angewiesen. Da macht es auch Sinn weiter in der Verbandsliga anzutreten, wo man vielleicht wieder um den Titel mitspielen kann, als in einer Oberliga, in der aus Schleswig-Holstein und Hamburg fast niemand mehr spielen will. Diese Spielklasse wäre für Sponsoren aber auch für Zuschauer uninteressant.
Bei den Spielern hat diese Entscheidung naturgemäß keine Begeisterung ausgelöst und es ist nicht auszuschließen, dass neben den bereits feststehenden Abgängen von Sascha Thießen (Trainer Tura Meldorf) und Frank Lüdke (Fortuna Glückstadt) noch weitere Akteure den Verein verlassen werden. In diesen sauren Apfel musste man aber beißen, damit die Finanzen nicht aus dem Ruder laufen.
Dennoch dürfte der neue Trainer Detlef Fink für die neue Saison eine schlagkräftige Verbandsliga-Truppe zusammenbekommen. Anders sieht es bei der zweiten Mannschaft aus, für die noch kein Trainer gefunden wurde. Wenn es ganz schlecht läuft, bekommt man auf dem Lehmwohld kein spielfähiges Team für die Bezirksoberliga zusammen. In diesem Fall würde der gesamte Unterbau zusammenbrechen, weil es dann auch für den talentierten Nachwuchs im Verein keine Perspektive mehr geben würde . . .
07. Mai 2005· Norddeutsche Rundschau

Kaum ein Verein will in die Oberliga

Die vor einem Jahr aus der Taufe gehobene Fußball-Oberliga Nord erweist sich immer mehr als Flop. Kaum ein Verbandsliga-Club hat Ambitionen für einen Aufstieg.
Keine Zeit für die Oberliga: Der Kropper Sven Sabottke (hinten) könnte im Falle eines Aufstieges nicht weiterspielen. Foto: Mahnkopf
Rendsburg/Kropp (Joachim Hobke) – Kein Hamburger Verbandsligist hat gemeldet. Und aus Schleswig-Holstein haben lediglich der TSV Kropp und der SV Eichede die Unterlagen für die kommende Spielzeit in der Fußball-Oberliga Nord eingereicht. Der Itzehoer SV, die Husumer SV und Strand 08 nicht. Zu hoch sind die Kosten, zu weit die Reisen.
Die niedersächsischen Clubs beherrschen die Oberliga Nord, inzwischen auch als Pleite-Liga bezeichnet. Während in Emden, Meppen, Wilhelmshaven oder Cloppenburg fast Vollprofitum praktiziert wird, handelt es sich bei den Aktiven in Husum, Büdelsdorf oder Kropp um reine Freizeit-Fußballer. Aus der Mannschaft des TSV Kropp haben bereits jetzt vier Spieler dem Verein mitgeteilt, aus berufsbedingten Gründen in der Oberliga nicht spielen zu können.
Unterlagen landen wieder im Papierkorb
Die Lizensierungs-Unterlagen für die Oberliga Nord waren schon eingetütet. Peter Danzeglocke hätte nur noch die Briefmarke draufkleben und den braunen Umschlag zur Post bringen müssen. Doch dazu kam es nicht mehr. Der Umschlag, adressiert an den Norddeutschen Fußball-Verband (NFV), landete im Papierkorb. Nachdem sich mit Harald Jäger der Hauptsponsor des Verbandsligisten NTSV Strand 08 Mitte April überraschend zurückgezogen hatte, blieb Danzeglocke nichts anderes übrig, als die Unterlagen wegzuschmeißen. "So blauäugig sind wir nicht, dass wir ohne einen finanzkräftigen Sponsor für die Oberliga melden", sagt der 1. Vorsitzende des NTSV Strand. Einerseits hätte er sich über einen sportlichen Aufstieg gefreut, der NTSV hat als Tabellendritter noch Chancen auf die Meisterschaft, "doch reizvoll ist die Oberliga nicht gerade", betont Danzeglocke. "Weder wirtschaftlich noch sportlich. Das Ganze kostet viel Geld, und wer will denn hier schon Vereine wie Cloppenburg oder Nordhorn sehen?" In der Verbandsliga habe man immerhin "einige Derbys, die dann doch ein paar Zuschauer bringen".
Auch den Verantwortlichen des Itzehoer SV, der aktuellen Nummer eins in der Verbandsliga, war das finanzielle Risiko zu groß. "Wir sind gerade dabei uns zu konsolidieren, da wollen wir doch nicht wieder Schulden machen", sagt der 1. Vorsitzende Hauke Olsen. "Ich hätte es unseren jungen Leuten gegönnt, wenn sie mal in Meppen oder Wilhelmshaven spielen könnten, in der Oberliga werden die Einnahmen aber nicht größer - die Ausgaben schon."
Wollen uns nicht verschulden
Doch nicht nur aus finanziellen Gründen haben die Steinburger nicht für die Oberliga gemeldet. "Gegen die niedersächsischen Vereine hast du keine Chance. Das sind Halbprofis. Da fährst du morgens um sechs los, holst dir nachmittags um drei eine Klatsche ab und kommst nachts deprimiert zurück. Das Leistungsgefälle ist einfach zu groß."
Nur Kropp und Eichede haben gemeldet
Der NTSV Strand 08 und der Itzehoer SV sind keine Einzelfälle. Mit dem Tabellenzweiten TSV Kropp und dem SV Eichede (6.) haben lediglich zwei der 18 Verbandsligisten aus Schleswig-Holstein die Unterlagen eingereicht.
Die Kropper haben die bankbestätigte Bürgschaft fristgerecht hinterlegt. "Damit signalisieren wir der Mannschaft, dass unser Umfeld bereit ist. Aber eben nur dann, wenn wir Meister werden sollten und auch alle jetzigen Spieler zur Verfügung stehen", sagt Förderkreis-Vorstandsmitglied Olaf Timm. Somit ist es sehr wahrscheinlich, dass der TSV Kropp trotz Meldung wohl auch in der nächsten Saison Verbandsligist sein wird. "Wir werden kein Eigentor schießen und unser finanzielles Polster in einem Jahr zum Fenster rausschmeißen", fügt Förderkreis-Vorstandskollege Herbert Radloff hinzu.
Keine sportlicheÜberlebenschance
Ähnlich sieht man es im Lager des SV Eichede. Zwar haben die Stormarner ebenfalls fristgerecht die Unterlagen an den NFV geschickt, doch der 1. Vorsitzende Olaf Gehrken spricht von einem "zweischneidigen Schwert. Auf der einen Seite ist es für die Spieler ein Riesenerlebnis in der Oberliga zu spielen, andererseits ist die sportliche Überlebenschance gleich null - wenn man die Mannschaft nicht aufrüstet.
Doch das können und werden wir nicht". Deshalb überlegt man beim SV Eichede, so Gehrken, "dass wir nur aufsteigen, wenn wir uns sportlich dafür qualifizieren - sprich, wenn wir Meister werden". Gespräche mit allen im Umfeld Beteiligten sollen demnächst geführt werden.
Hamburger Teams verzichten auf Aufstieg
Doch nicht nur die schleswig-holsteinischen Vereine zieren sich. In den anderen Landesverbänden ist das Interesse an der Oberliga ebenfalls nur sehr gering. Aus der Verbandsliga Niedersachsen West sind beim NFV vier Meldungen eingegangen, aus der Verbandsliga Niedersachsen Ost und Bremen jeweils drei. Von den Hamburger Verbandsligisten will gar niemand in die Oberliga. "Bedenklich" nennt Carsten Pielke, designierter Geschäftsführer des NFV, diese Tendenz. "Vielleicht sollte man überlegen, ob man nicht wieder zur alten Staffeleinteilung mit einer Oberliga Hamburg/Schleswig-Holstein und einer Oberliga Niedersachsen/Bremen zurückkehrt." In den nächsten Wochen, so Pielke, werde man sich beim NFV "sicher ein paar Gedanken machen".
Wir würden wieder aufsteigen wollen
Reinhardt Kuhr, Manager des letztjährigen Oberliga-Aufsteigers FT Eider Büdelsdorf, kann die Bedenken der Clubs indes nicht verstehen. "Wenn das Ganze finanziell überschaubar ist, warum sollte man nicht aufsteigen?" Auch, dass die schleswig-holsteinischen Vereine der scheinbar übermächtigen Konkurrenz aus Niedersachsen nicht gewachsen wären, lässt er nicht gelten. "Gegen die haben wir immer gut ausgesehen. Nur in den Spielen gegen Hamburger Teams und den Landesderbys haben wir wichtige Punkte liegen gelassen. Wenn wir wieder vor der Entscheidung stehen würden, aufsteigen oder nicht, wir würden die Chance sofort ergreifen. Die Oberliga Nord ist eine tolle Spielklasse."
04. Mai 2005 · Landeszeitung

Fußball-Oberliga ohne Reiz: Kaum einer will aufsteigen

Kiel (sh:z) - Fußball-Oberliga, vierthöchste deutsche Spielklasse - das hat doch Klang. Doch die vor einem Jahr eingerichte Top-Staffel für Schleswig-Holstein, Hamburg, Niedersachsen und Bremen erweist sich immer mehr als Flop. Kaum ein Verbandsliga-Verein aus dem Norden will aufsteigen. Zum Ablauf der Meldefrist am 30. April waren bei Norddeutschen Fußballverband in Bremen lediglich die Lizensierungsanträge vom TSV Kropp und vom SV Eichede eingegangen. Die Hamburger verweigern sich komplett. Hintergrund sind die wirtschaftlichen Risiken, die in der Oberliga lauern. Die Verbandsligisten bleiben lieber unter sich, sparen Geld für Reisen und Spieler und setzen auf die Attraktivität von Nachbarschaftsderbys.
04. Mai 2005 · Holsteinischer Courier  / Landeszeitung 

Standpunkt: Die Hürde liegt zu hoch

Fußball-Oberliga interessiert die Klubs aus dem Norden nicht
Ulrich Schröder
Fußball in Schleswig-Holstein - das ist nicht gerade eine Erfolgsgeschichte, sieht man einmal vom VfB Lübeck ab, der wieder an die Tür zur 2. Liga klopft. Zwei Regionalligisten, vier Oberligisten, von denen zwei in Abstiegsgefahr schweben. Das war's. Und viel mehr Vereine werden nicht hinzukommen. Aus Schleswig-Holstein sind es gerade zwei, aus Hamburg gar keiner.
Eine eigentlich gute Idee des Norddeutschen Fußball-Verbandes droht zum Bumerang zu werden. Der NFV hat für seine Oberliga ein Lizensierungs-Verfahren eingeführt, um sicher zu stellen, dass alle Klubs die Saison zu Ende spielen und nicht aus wirtschaftlichen Gründen zurückziehen. Großes ankündigen, aber dann nicht zahlen - es gibt genug Beispiele aus der Vergangenheit auch im Norden. Dem sollte ein Riegel vorgeschoben werden.
Der Verband hat die Hürden nun aber so hoch gelegt, dass potenzielle Kandidaten straucheln oder gar nicht erst Anlauf nehmen. 50 000 Euro Bankbürgschaft müssen hinterlegt oder wahlweise ein 70 Fragen umfassender Katalog zur wirtschaftlichen Situation abgearbeitet werden. Ohne Steuerberater geht da nichts.
Dieser Aufwand ist vielen Vereinen, die sportlich das Zeug zur Oberliga hätten, zu hoch. Zudem ist die Klasse, die Hamburg, Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Bremen umfasst, bei weitem nicht so attraktiv wie erhofft. Gegner wie Nordhorn, Emden oder Cloppenburg locken nicht mehr Zuschauer mehr auf die Sportplätze als Flensburg, Heide oder Bargteheide.
Längere Fahrten, höhere Kosten, mangelnde Wettbewerbsfähigkeit angesichts der Klubs aus Niedersachsen, die fast unter Profi-Bedingungen arbeiten - kein Wunder, dass da die Verantwortlichen in den Vereinen, die um jeden kleinen Förderer hart kämpfen müssen, lieber abwinken.
04. Mai 2005 · Holsteinischer Courier

Nicht alle Klubs an Aufstieg interessiert

Itzehoe - Jetzt ist die Katze aus dem Sack: Für eine Spielberechtigung in der Fußball-Oberliga haben zur neuen Saison lediglich die Verbandsligaklubs TSV Kropp, Husumer SV, SV Eichede und SV Henstedt-Rhen ihre Unterlagen beim Norddeutschen Fußballverband abgegeben. Dort ist am Sonnabend der entsprechende Stichtag verstrichen.
Klubs wie NTSV Strand 08, Itzehoer SV oder RW Moisling haben keine Oberligaambitionen, auch wenn sie sportlich den Sprung schaffen könnten. Jeweils finanzielle Gesichtspunkte spielen dabei die Hauptrolle.
02. Mai 2005 · Holsteinischer Courier
sport-nachrichten

Nur vier Klubs wollen in die Oberliga

Neumünster (sh:z) - Der Wunsch, in die Fußball-Oberliga aufzusteigen, ist unter den Verbandsligisten Schleswig-Holstein nicht sehr verbreitet. Am Sonnabend lief die Meldefrist für die Klubs ab, die sich dem Lizensierungsverfahren durch den Norddeutschen Fußballverband stellen wollen. Nach Informationen unserer Zeitung haben lediglich der Tabellenzweite TSV Kropp, die Husumer SV (4.), der SV Eichede (6.) und der SV Henstedt-Rhen (7.) ihre Unterlagen beim NFV eingereicht. Spitzenreiter Itzehoer SV verzichtet offenbar aus wirtschaftlichen Gründen.
02. Mai 2005 · Holsteinischer Courier
22. ST 04.05.05 Husumer SV TSV Kropp 0:2

Keine Chance im Nachbarschaftsderby!

04.05.2005

Husumer SV - TSV Kropp

0 : 2 (0:1)


 

Auf verlorenem Posten standen die Spieler der Husumer SV gegen einen in allen Belangen überlegenen Gast aus Kropp, die drei wichtige Zähler im Kampf um die Spitze erzielen konnten. Es war schon eine super Vorstellung die die Spieler von Guido Gehrke am Mittwochabend ablieferten, sowohl in spielerischer als auch in kämpferischer Hinsicht. Läuferisch eindeutig überlegen verlagerten die Gäste das Geschehen über weite Strecken in die Hälfte der Nordfriesen, ließen diese überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Husum nur gelegentlich mit einigen Kontern, deutlich war der Elf der Substanzverlust durch die vielen Spiele anzumerken.

»Der Sieg des TSV geht völlig in Ordnung, der Gegner war einfach besser. Die aktivere und beweglichere Mannschaft hat gewonnen«, resümierte Husums Trainer Hansen nach dem Spiel. Guido Gehrke stand die Freude nach dem guten Spiel ins Gesicht geschrieben: »Eine sehr gute spielerische Leistung, wir haben den Ball klug laufen lassen und verdient gewonnen.«

Von Beginn der Begegnung gab es für den TSV Kropp nur eine Marschrichtung und zwar auf das Husumer Tor, konsequent wurden die Zweikämpfe gesucht und anschließend klug über die Außen gespielt. Erschreckend aus Husumer Sicht die läuferische und spielerische Überlegenheit der Gäste. Bereits nach sieben Minuten hatte Oliver Held die Führung auf dem Kopf, doch aus kurzer Distanz konnte Torhüter Teubler abwehren (9.). Cipolla versuchte es neun Minuten später mit einem Distanzschuss, verfehlte das Gehäuse aber um einen Meter. Die Hausherren konnten sich erst nach zwanzig Minuten etwas befreien. Nach einem herrlichen Doppelpass mit Alla schoß Mario Albertsen fulminant auf das Tor, Wulff musste sich mächtig strecken (23.). Zwei Minuten später versuchte es Albertsen mit einem Freistoß aus 25 Metern, der nur um Zentimeter am Kasten vorbeiflog. Die verdiente Kropper Pausenführung gelang Cipolla in der 37. Spielminute, Lars Jensen wurde kurz vor dem Tor vom Schützen ausgespielt.

Auch Gerrit Müller konnte den Bann für die HSV an diesem Abend nicht brechen, sein präziser Kopfball konnte von Andreas Wulff reaktionsschnell noch aus dem Winkel geholt werden (52.). Die Entscheidung nach 58 Minuten, Christoph Hinrichs überwand Torhüter Teubler zum 0:2-Endstand. .

Fazit:

Eine gelungene Vorstellung des TSV Kropp in der Stormstadt. Wenn man überhaupt etwas bemängeln kann, dann ist es bei aller Überlegenheit die mangelnde Chancenverwertung.

Tore: 0:1 Cipolla (37.), 0:2 Hinrichs (58.)
Beste Spieler: Cornils / Heider, Hinrichs, Henning
Ecken: 5 : 15
Chancen: 3 : 8
Zuschauer: 475
Schiedsrichter: Mustafa Yayla (Türkischer SV Lübeck)
Karten: Jensen (30.)/ -
Aufstellung:

Teubler - Cornils - Jensen (56. Matthiesen), Rettkowski - C. Herpel, M. Albertsen, Groth (78. Werner), Alla (46. Clausen), M. Herpel - Fleige, Müller.

Wulff - Ehrlich - Held, F. Rogge - Sämann, Heider, Hinrichs, Henning, Bewarder - Böhnke (80. Bänsch), Cipolla (71. Fuhr).

Hi 04.05.2005

Beim TSV Kropp ging die Post ab

2:0 (1:0) für den TSV Kropp bei der Husumer SV - deutlicher, als es das Ergebnis besagt, wurde am Mittwochabend im Verbandsliga-Spiel entschieden, wer derzeit die Nummer eins im Fußball-Norden ist und seine Aufstiegsambitionen für die Oberliga zu Recht hegt.
Sicher ist sicher: Der Husumer Christian Herpel hebt ab, als der Kropper Timo Bewarder angegrätscht kommt. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – Im Friesenstadion, wo vor den Spielen sonst nur die gute Bratwurst brutzelt, brodelte diesmal auch die Gerüchteküche. Wie Welle-Nord-Reporter Gerd Lins, der zum Zwecke der Höreraufklärung extra aus Kiel angereist war, beschäftigte viele Besucher nur die eine Frage: Wie steht es denn nun tatsächlich um die Bewerbung der Husumer SV für die Fußball-Oberliga? Zu verwirrend waren die Meldungen gewesen, die man hier und da gelesen hatte.
Genauere Informationen vor dem Anpfiff verlangte auch die Husumer Mannschaft. Die bekam sie - und zwar von SV-Geschäftsführer Anton Christiansen. Die Bewerbungspost sei "per Einschreiben" rechtzeitig abgegangen, zunächst aber an einen Ort, wo der Norddeutsche Fußballverband keine Adresse mehr hat. Inzwischen hätte sie aber den richtigen Postkasten erreicht. Somit also erst mal alles klar auf der Andrea Doria!
Auf dem Spielfeld waren es dann auch die Kropper, bei denen die Post gleich richtig abging. Engagiert und offensiver als angekündigt verfolgten sie ihr Ziel, das den Sieg beinhaltete. Dagegen wirkten die Husumer kraftlos und ungeordnet. Besonders im Mittelfeld, wo die Gäste mit Böhnke, Heider und Co. lauffreudig um Boden kämpften, zeigten die Husumer keinen Elan. Mehr als verdient die 1:0-Führung des TSV (38.), die auf das Konto von Ignazio Cipolla ging. Bedanken durfte er sich bei Christoph Hinrichs, der sich zuvor raffiniert gegen Sascha Rettkowski durchgesetzt hatte. Daneben gab es in dieser Hälfte zwei gute Torwartparaden zu sehen. Die vom SV-Keeper André Teubler, der den Kopfball von Christian Heider parierte (7.), und die von Andreas Wulff, der den Distanzschuss von Mario Albertsen festhielt (25.).
In der Halbzeitpause sollte dann auch das Publikum in Sachen Oberliga-Bewerbung aufgeklärt werden. Jan Deckmann, 2. Vorsitzender bei der SV und spürbar "genervt" von den Anfragen, die ihn an diesem Tag erreicht hatten, riet dazu. Also ergriff Anton Christiansen noch einmal das Wort und gab über Mikrofon "in eigener Sache" bekannt, "dass die Husumer SV im Falle des Aufstiegs am Lizensierungsverfahren teilnimmt". Dies freilich war keine Formulierung, die tatsächlich für Klarheit sorgen konnte. So sah es auch Initiator Deckmann. "Das ist Quatsch", meinte er zu dem, was allen noch in den Ohren klang.
Quatsch hin, Quatsch her - die Wahrheit lag weiter auf dem Platz. Nach Kopfbällen von Müller (Wulff hielt wieder bravourös) und Albertsen (52.) durfte die Husumer SV für einen kurzen Moment sogar hoffen, das Blatt noch zu wenden. Damit war es aber vorbei, nachdem Hinrichs einen Schuss von Oliver Held gedankenschnell zum 2:0 für den TSV verwandelt hatte (58.). In der 63. Minute scheiterte auch der letzte und aussichtsreichste Versuch Müllers, für die SV in dieser Saison wenigstens ein Tor gegen Kropp zu schießen. Damit war die Partie gelaufen, und die Zuschauer konnten sich getrost auf die Verlosung der obligatorischen Aale und Maxi-Menüs konzentrieren. Dass an der "Verlosung" des Aufstiegsplatzes in die Oberliga nur der Gewinner dieses Tages teilnehmen sollte, darüber war man sich nach dem, was zu sehen und zu hören gewesen war, weitgehend einig.
TSV-Coach Guido Gerke, an Krücken gehend, freute sich riesig darüber, dass sein Team einen so guten Lauf gefunden hatte. "Kompliment, wir haben klasse gespielt und den Ball immer in der Husumer Hälfte gehalten", sagte er. Sein Husumer Kollege Hans-Peter Hansen trug die Niederlage mit Fassung. Sein Urteil: "Bis auf ein paar Szenen konnten wir den Gegner heute nicht gefährden. Wir hatten zu viele Schwachpunkte." Schon morgen bestreitet die Husumer SV ihr nächstes Punktspiel. Um 15 Uhr tritt sie beim Tabellenletzten SV Sörup-Sterup an. Kropp reist am Sonntag zum SV Henstedt-Rhen (15 Uhr).
06. Mai 2005 ·Flensburger Tageblatt

Kropper Fußball-Show im Husumer Stadion

Der TSV Kropp zeigte beim 2:0-Erfolg in Husum seine beste Saisonleistung. Das stark ersatzgeschwächte Team erhielt Beifall auf offener Szene.
Sicher ist sicher: Der Husumer Christian Herpel hebt ab, als der Kropper Timo Bewarder angegrätscht kommt. Foto: Voss
Husum/Kropp (mu) – Beifall von den Husumer Fans für die Gästemannschaft. Der Großteil der 500 Zuschauer geizte nicht mit anerkennenden Worten für die Leistung des TSV Kropp. "Die beste Mannschaft, die in dieser Saison hier zu Gast war", konstatierte gar Husums Coach Hans-Peter Hansen nach den 90 Minuten. In der Tat: Was die Rot-Schwarzen am Mittwoch Abend im Friesenstadion zeigten, war allerbeste Verbandsligakost. Und dabei musste Kropp auf vier seiner Leistungsträger verzichten. Neben Spielertrainer Guido Gehrke, der mit einem Fußbruch bis zum Saisonende ausfällt, fehlten auch Peer Rogge, Sven Zeidler und Sven Sabottke verletzungsbedingt. Auf der Bank saßen nur noch Tim Bänsch und Harald Fuhr, der gewöhnlich in der zweiten Mannschaft Tore schießt.
Von Beginn an nahm der TSV das Zepter in die Hand. Aus einer sicheren Abwehr heraus mit einem überragenden Axel Ehrlich und einem wiedererstarkten Martin Sämann rollte Angriff auf Angriff auf das Husumer Tor. Gegen das temporeiche Flügelspiel, das über rechts zumeist von Mark Böhnke und auf der linken Seite von Bastian Henning inszeniert wurde , fanden die Husumer kaum Mittel. Bereits in der achten Minute scheiterte Christian Heider freistehend mit einem Kopfball an Husums Keeper Andre Teubler. Nur einmal sollten die Gäste im ersten Spielabschnitt in Gefahr geraten, ein Kopfball von Björn Fleige strich nur knapp über das Gehäuse. Doch die meisten Torchancen erspielte sich Kropp, Henning, Cipolla oder Oliver Held aber nutzten sie nicht.
In der 38. Spielminute war es dann so weit: Christoph Hinrichs hatte zwei Gegenspiel auf engstem Raum aussteigen lassen, sah den besser postierten Ignazio Cipolla, der überlegt den Ball ins Netz bugsierte.
Aus unerfindlichen Gründen versagte der sonst sicher leitende Schiedsrichter Yayla (Lübeck) Kropp in der 56. Spielminute einen Treffer, der allein das Eintrittsgeld wert war. Nach einem Eckball von Ehrlich stieg der aufgerückte Sämann am höchsten und wuchtete das Leder aus sieben Metern mit dem Kopf in die Maschen. Der Schiri aber wollte ein Foul gesehen haben, was selbst die Husumer überraschte. Drei Minuten später krönte der munter aufspielende Hinrichs seine überragende Leistung mit dem 2:0. Hinrichs nahm einen verunglückten Pass von Held auf und ließ Teubler mit einem präzisen Flachschuss keine Chance. Mit ein wenig mehr Konzentration hätte Kropp jetzt gut und gern noch drei Treffer erzielen können, doch Cipolla und der eingewechselte Fuhr verstolperten die Bälle.
"Kompliment, wir haben klasse gespielt und den Ball in der Husumer Hälfte gehalten", resümierte der an Krücken gehende Guido Gehrke. Mit einem Saunabesuch will sich die Mannschaft auf das schwere Spiel am Sonntag beim SV Henstedt-Rhen (15 Uhr) vorbereiten. "Noch einen Verletzten können wir uns nicht erlauben", signalisiert Gehrke eine Drosselung des Trainings.
06. Mai 2005 · Eckernförder Zeitung

Revanche für die "Höchststrafe"

Topspiel und Nordderby: Heute um 19 Uhr trifft die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga auf den TSV Kropp.
Keine guten Erinnerungen an Kropp: Torwart Andre Teubler kassierte im Hinspiel vier Gegentore.
Husum (Gert Reese) – Sonntag, Mittwoch, Sonnabend - die durch Nachholspiele verdoppelte Schlagzahl macht einigen Fußball-Verbandsligisten ganz schön zu schaffen. Zu ihnen gehören auch die Husumer SV und der TSV Kropp. Am vergangenen Wochenende "versiebten" beide Clubs ihre Heimspiele. Das Derby heute (19 Uhr) an der Nordsee wird zeigen, wer den Rückschlag am besten verkraftet hat.
Von der Tabelle her ist die Partie ein Verfolgerduell. Bezüglich des möglichen Aufstiegs aber ist es ein echtes Spitzenspiel. Denn seit Montag steht fest: Tabellenführer Itzehoer SV (57 Punkte) und der Dritte NTSV Strand 08 (51) haben sich nicht für die eingleisige Oberliga beworben. So haben also Kropp (52) und Husum (51) derzeit die besten Chancen, die höhere Spielklasse zu erreichen. Wobei der TSV sogar noch ein Spiel weniger absolviert hat als die SV. Der TSV Kropp wird das Oberliga-Abenteuer aber nur annehmen, wenn die Mannschaft Meister werden sollte. Nachrücken kommt für Kropp nicht in Frage.
Auf dem Rasen kann Guido Gehrke, Spielertrainer beim TSV Kropp, seiner Mannschaft in dieser Saison nicht mehr helfen - sein Mittelfußknochen ist gebrochen. "Das ist ärgerlich", bemerkt Gehrke, von dessen Ideen die Mannschaft maßgeblich profitiert hat. Aber damit nicht genug. Auch Sven Zeidler, mit 15 Treffern bester Kropper Torschütze, ist schon seit Wochen verletzt. Dass die mit 66 Toren beste Offensiv-Mannschaft der Liga dadurch einen Knacks bekommen hat, beweisen die beiden Nullnummern gegen Holstein Kiel (im Pokal) und zuletzt gegen Rotweiß Moisling.
Die Stimmung beim Tabellenzweiten ist jedoch ungebrochen. Aus den Worten von Gehrke jedenfalls spricht viel Optimismus. "Wir wollen in Husum gewinnen und wissen, wie wir gegen die Mannschaft spielen müssen. Wir dürfen nicht in die Konter laufen", sagt er. Und dieser taktische Vorsatz passt ja auch ganz gut zu den personellen Bedingungen, mit denen die Kropper derzeit leben müssen.
Auch Husums Trainer Hans-Peter Hansen muss sein Team heute verändern. Marcell Voss, der sich im Kilia-Spiel eine Zerrung zuzog, kann nicht auflaufen. "Das ist natürlich ein Qualitätsverlust", sagt Hansen, der jetzt wohl einen "Beißer" aus dem Mittelfeld in die Position des Manndeckers beordern wird. Dass er eine gute Wahl trifft, daran ist auch Husums Torsteher André Teubler interessiert. Gleich vier Mal musste er beim Hinspiel in Kropp hinter sich greifen - das war "Höchststrafe" im bisherigen Saisonverlauf. "Das 0:4 war eines unserer selten schlechten Spiele, da sind wir in der zweiten Halbzeit völlig auseinander gebrochen", erinnert sich Teubler. Inzwischen kann der Keeper sich aber ganz gut auf seine Vorderleute verlassen. Zehn Mal hat er sein Tor in dieser Saison schon gänzlich sauber gehalten. Klar, dass das auch heute gegen den TSV Kropp sein Ziel ist.
4. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Kropp bleibt weiter vom Verletzungspech verfolgt

Fußball-Verbandsliga: Beim Spitzenspiel in Husum fehlen heute mit Gehrke, Zeidler, Peer Rogge und Sabottke vier Stammspieler
Kropp (usc) – Der TSV Kropp kommt nicht zur Ruhe. Schon wieder eine "englische Woche" für den Fußball-Verbandsligisten: Heute (19 Uhr) geht's zum Nordderby bei der Husumer SV.
Es ist bereits das zehnte Spiel innerhalb von nur 38 Tagen. "So ein Programm ist kaum auszuhalten", sagt Guido Gehrke, Spielertrainer des TSV Kropp.
Beide Teams zählen zur Spitzengruppe und waren zuletzt sehr erfolgreich. Bis zum vergangenen Sonnabend jedenfalls. Da verlor Kropp 0:1 gegen Moisling, Husum kassierte ein 0:3 gegen Kilia Kiel. "Wir haben gar keine Zeit für langes Wehklagen über die Niederlage. Wir fahren positiv gestimmt nach Husum und wollen dort wieder das spielerische Element zum Tragen bringen", sagt Gehrke.
Zwei Mal in dieser Spielzeit hat das schon ganz gut geklappt. In der Endrunde um den Bezirkspokal siegten die Kropper in Husum 5:3, im Hinspiel um Verbandsliga-Punkte gab es gar ein 4:0.
Der Spielertrainer über die Stärken der Nordfriesen: "Sie stehen kompakt und haben mit Carsten Groth einen guten Mann auf der rechten Seite, der Björn Fleige und den brandgefährlichen Gerrit Müller im Angriff mit Flanken versorgt." Man kennt sich, weiß, wie der Gegner spielt. "Entscheidend ist die Einstellung. Wer zuerst zu seinem Spiel findet, gewinnt", sagt der Coach, der ebenso wie Sven Zeidler weiter zuschauen muss. Angeschlagen sind Peer Rogge und Sven Sabotke.
Die Zahlen sprechen für den TSV Kropp. Hinter Spitzenreiter Itzehoer SV sind die Rot-Schwarzen das beste Auswärts-Team der Liga, holten 29 ihrer 52 Punkte auf fremden Plätzen. Husum dagegen hat im Friesenstadion schon vier Mal verloren.
Der Kader für die kommende Saison nimmt unterdessen immer mehr Gestalt an. Mit dem Defensivspieler Keke Schulz kommt nach Finn Matthes ein weiterer Akteur aus dem A-Junioren-Bundesligateam von Holstein Kiel. Ebenfalls noch im Junioren-Alter ist Torwart Christian Hansen, der aus der A-Jugend von Schleswig 06 zu den Rot-Schwarzen wechselt.
04. Mai 2005 · Landeszeitung

Das zehnte Spiel innerhalb von 38 Tagen

Der TSV Kropp kommt nicht zur Ruhe. Schon wieder eine "englische Woche" für den Fußball-Verbandsligisten: Heute (19 Uhr) geht's zum Nordderby bei der Husumer SV.
Dranbleiben: So lautet heute das Motto für Oliver Held (re.) und seine Mitspieler. Foto: Matzen
Kropp (usc) – Das zehnte Spiel innerhalb von nur 38 Tagen. "So ein Programm ist kaum auszuhalten", sagt Guido Gehrke, Spielertrainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Kropp. Der Spielplan kennt jedoch keine Gnade - heute müssen die Rot-Schwarzen schon wieder ran: Um 19 Uhr steht das Derby bei der Husumer SV an.
Beide Teams zählen zur Spitzengruppe und waren zuletzt sehr erfolgreich. Bis zum vergangenen Sonnabend jedenfalls. Da verlor Kropp 0:1 gegen Moisling, Husum kassierte ein 0:3 gegen Kilia Kiel. "Wir haben gar keine Zeit für langes Wehklagen über die Niederlage. Wir fahren positiv gestimmt nach Husum und wollen dort wieder das spielerische Element zum Tragen bringen", sagt Gehrke.
Zwei Mal in dieser Spielzeit hat das schon ganz gut geklappt. In der Endrunde um den Bezirkspokal siegten die Kropper in Husum 5:3, im Hinspiel um Verbandsliga-Punkte gab es gar ein 4:0. Beim letzten Punktspiel-Auftritt in der Stormstadt (noch zu Oberliga-Zeiten) verloren die Kropper 0:1 vor der Rekordkulisse von 1200 Zuschauern. "Heute kommen bestimmt 750 Fans, schließlich ist es ein entscheidendes Spiel um die Meisterschaft", so Gehrke.
Der Spielertrainer über die Stärken der Nordfriesen: "Sie stehen kompakt und haben mit Carsten Groth einen guten Mann auf der rechten Seite, der Björn Fleige und den brandgefährlichen Gerrit Müller im Angriff mit Flanken versorgt." Man kennt sich, weiß, wie der Gegner spielt. "Entscheidend ist die Einstellung. Wer zuerst zu seinem Spiel findet, gewinnt", sagt der Coach, der ebenso wie Sven Zeidler weiter zuschauen muss. Angeschlagen sind Peer Rogge und Sven Sabotke.
Die Zahlen sprechen für den TSV Kropp. Hinter Spitzenreiter Itzehoer SV sind die Rot-Schwarzen das beste Auswärts-Team der Liga, holten 29 ihrer 52 Punkte auf fremden Plätzen. Husum dagegen hat im Friesenstadion schon vier Mal verloren.
Der Kader für die kommende Saison nimmt unterdessen immer mehr Gestalt an. Mit dem Defensivspieler Keke Schulz kommt nach Finn Matthes ein weiterer Akteur aus dem A-Junioren-Bundesligateam von Holstein Kiel. Ebenfalls noch im Junioren-Alter ist Torwart Christian Hansen, der aus der A-Jugend von Schleswig 06 zu den Rot-Schwarzen wechselt.
04. Mai 2005 · Schlei Bote
31. ST 07.05.0 FC Sörup-Sterup Husumer SV 2:3

Gastgeber kämpfte sich immer wieder ins Spiel zurück!

07.05.2005

FC Sörup-Sterup - Husumer SV

2 : 3 (1:1)


Eine knappe 2:3-Niederlage mußte der FC Sörup-Sterup gegen die favorisierte Husumer SV hinnehmen, letztendlich war der Gast einfach um dieses eine Tor besser. Beeindruckend aber die Moral der Mannen von Trainer Schuischel, die nie aufsteckten und sich immer wieder ins Spiel zurückkämpften. Die Nordfriesen, durch die letzten Niederlagen ein wenig angeschlagen, bemühten sich, das Spiel in den Griff zu bekommen - überzeugen konnte die Elf jedoch nicht. Zu viel misslang an diesem Nachnittag, allzu sorglos agierte man im Mittelfeld und Abwehr und musste nach den jeweiligen Führungstreffern prompt den Ausgleich hinnehmen. Erst in der Schlussphase wurde das Leder klug nach vorne getrieben und der Sieg doch noch eingefahren.

»Erst im zweiten Durchgang wurde unser Spiel etwas besser«, hatte auch Husums Trainer Hansen so seine Bedenken. »Doch die besseren Chancen waren auf unserer Seite, wir haben verdient gewonnen.« Sörups Trainer Schuischel hätte sich einen Punkt gewünscht: »Wir haben uns heute gut gewehrt, ein Punktgewinn war drin.«

Die Anfangsphase bestimmte der Gast aus Husum, bereits in der 4. Minute brannte es lichterloh. Björn Fleige setzte einen Kopfball aus elf Metern nur um Zentimeter neben den Balken. Die Führung der Stormstädter nach neun Minuten, Mario Albertsen hatte sich auf der linken Seite durchgesetzt, Gunnar Clausen vollendete aus 16 Metern unhaltbar. Mit der Führung im Rücken agierten die Husumer zu pomadig, die Zuordnung stimmte nicht, und sofort nutzten die Gastgeber die vorhandenen Lücken. Einen schnellen Konter über Wunderlich netzte Martin Andersen gekonnt ein (12.). Husum behielt zwar die optische Überlegenheit, doch zu selten konnte man sich durchsetzen. Zunächst scheiterte Mario Albertsen aus zehn Metern (21.), dann musste sich Torhüter Hentschel gewaltig strecken. Nachdem Strehlow sich herrlich freigespielt hatte, kam der Ball zu Albertsen, der aus elf Metern abzog. Hentschel legte eine Glanzparade hin und verhinderte die erneute Husumer Führung (30.). Zwei Minuten später sollte auch die Heimmannschaft seine Chance haben: Stephan Rothe zielte nach einem Konter nur knapp am Pfosten vorbei.

Nach dem Pausentee drängten die Nordfriesen auf die Führung, Sörups Petersen lenkte einen Flankenball an den eigenen Pfosten (48.), Christian Herpel prüfte die Festigkeit der Latte mit einem 16-Meter-Schuss (50.). Auch Björn Fleige traf nicht ins Schwarze, nach einem herrlichen Flankenlauf von Groth köpfte er Zentimeter am Pfosten vorbei (51.). In der 58. Spielminute das dritte Mal Glück für die Gastgeber, Mario Albertsen zirkelte einen Freistoß aus 25 Metern an die Latte. Albertsen traf dann doch noch ins Tor, nach einem Schuss von Herpel lenkte er das Leder unhaltbar in die Maschen (61.). Doch wieder kämpfte sich Sörup ins Spiel zurück, in der 65. Minute der erneute Ausgleich: Nils Metauge traf aus 20 Metern. Einige gelungene Angriffe brachten die Husumer dann doch noch auf die Siegerstraße, Christian Herpel erzielte mit einem fulminanten 18-Meter-Schuss den Sieg für seine Farben (86.).

Fazit: Mit etwas Glück sicherten sich die Nordfriesen drei Punkte, die Elf wirkte einfach abgeklärter und in den entscheidenden Phasen cleverer als die Gastgeber.
Tore: 0:1 Clausen (9.), 1:1 Andersen (12.), 1:2 Albertsen (61.), 2:2 Metauge (65.), 2:3 C. Herpel (86.)
Beste Spieler: Andersen, Wunderlich / C. Herpel, Alla  
Ecken: 3 : 10
Chancen: 3 : 12
Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Oliver Schmähl (Heikendorf)
Karten: Metauge (84.) / Cornils (65.), Alla (90.)  - alle
Aufstellung:

Hentschel - Henningsen - Eichler, Petersen - Rothe (74. Maier), Metauge, M. Suder, Clausen, Euchler - Andersen, D. Wunderlich.

Teubler - Cornils - L. Jensen, Rettkowski - C. Herpel, M. Albertsen, Groth, Clausen (57. S. Jensen), Strehlow (46. Alla) - Fleige, M. Rüsch (70. Matthiesen).

Hi 07.05.2005

FC Sörup-Sterup fehlt wieder das Glück

Erneut bot der Verbandsliga-Tabellenletzte FC Sörup-Sterup im Heimspiel gegen die Husumer SV eine bewundernswerte Leistung, doch auch diesmal wurde das Team von Trainer Günter Schuischel nicht belohnt. 2:3 (1:1) hieß es nach 90 aufregenden Fußball-Minuten.
In der Zange: Der Husumer Carsten Groth versucht im Liegen, den Sörup-Sterupern Marc Suder und Stephan Rothe den Ball vom Fuß zu spitzeln. Foto: Iwersen
Verbandsliga-Übersicht
Der Itzehoer SV patzt beim 1:1 beim Tabellenzehnten TSV Bargteheide, und was macht der ambitionierte TSV Kropp? Der holte sich eine 1:4-Packung beim SV Henstedt-Rhen - und das in der entscheidende Meisterschaftsphase. Die Husumer SV war glücklicher und siegte 3:2 beim Absteiger FC Sörup-Sterup. Der für die Oberliga gemeldete SV Eichede bleibt nach dem 4:0 in Brunsbüttel auf Platz drei. Von den letzten vier Mannschaften holte nur der PSV Neumünster (2:2 gegen Strand 08) einen Zähler, an der Reihenfolge am Ende änderte sich aber nichts.
 
Sörup-Sterup (um) – Spieler, Trainer und Fans der Husumer brachten nach der Partie zum Ausdruck, dass der FC Sörup-Sterup mindestens ein Remis verdient gehabt hätte. Das alles war für Coach Schuischel nur ein schwacher Trost. Nach dem Abpfiff musste er schon zum wiederholten Male feststellen: "Wir haben einfach kein Glück."
In den ersten Minuten sah es nach einer leichten Aufgabe für die stürmisch beginnenden Husumer aus. Ein Kopfball von Mittelstürmer Björn Fleige (5.) strich nur denkbar knapp über die Querlatte, und schon in der zehnten Minute war es passiert, als Gunnar Clausen zum 0:1 traf. Doch wie schon in der ersten Hälfte des Spiels gegen RW Moisling ließ sich der FC durch einen Gegentreffer nicht beeindrucken.
Bereits 120 Sekunden später bediente Dirk Wunderlich Martin Andersen, der dann überlegt zum 1:1 einschob. Nach dem Ausgleich war zunächst Husum wieder am Drücker. Die Platzherren überzeugten jedoch durch eine konzentrierte Abwehrarbeit. Als es dann doch einige Male brenzlig wurde, retteten Markus Eichler (17.), Jan Petersen (23.) und Schlussmann Jonas Hentschel (30.) mit einer Glanzparade gegen den aus wenigen Metern frei zum Schuss gekommenen Jacob Strehlow.
Berechtigte Proteste gab es im FC-Lager in der 31. Minute. Nach einem Konter hatte Dirk Wunderlich einen Meter vor der Strafraumgrenze den Ball schon an Andre Teubler vorbeigespielt und wurde dann vom HSV-Keeper mit gestrecktem Fuß attackiert. Schiedsrichter Schmell aus Heikendorf zeigte aber nicht die durchaus vertretbare rote Karte, sondern ließ weiterspielen. Kurz danach kam Stefan Rothe mutterseelenallein zum Schuss, verfehlte das Husumer Gehäuse jedoch um wenige Zentimeter.
Der zweite Durchgang begann mit einem Fast-Eigentor des gleichen Spielers, der den Ball an den Pfosten lenkte. Auch bei einem Weitschuss von Christian Herpel (50.) und einem Freistoß von Sören Jensen (58.) bewahrte das Aluminium den FC vor einem Rückstand. Dieser war dann nach genau einer Stunde Spielzeit nicht zu vermeiden, als Mario Albertsen nach einem weiteren Distanzschuss unerreichbar für Jonas Hentschel die Richtung veränderte. Aber wie schon nach dem 0:1 zeigte der Neuling wieder eine beachtliche Moral und griff beherzt an. Schon in der 65. Minute landete der Ball nach einem Andersen-Freistoß bei Nils Metauge, der aus etwa 20 Metern durch Freund und Feind hindurch zum 2:2 traf. Die Schlussphase bot einen offenen Schlagabtausch mit erfolgversprechenden Szenen hüben wie drüben. Als für die mit letztem Einsatz kämpfenden Gastgeber das ersehnte Remis immer näher rückte, fiel vier Minuten vor dem Ende durch einen platzierten Flachschuss von Christian Herpel doch noch der glückliche Siegtreffer für die Gäste.
09. Mai 2005 · Flensburger Tageblatt
24. ST 14.05.05 Husumer SV SV Eichede 2:0

Björn Fleige entschied Spitzenspiel!

14.05.2005

Husumer SV - SV Eichede

2 : 0 (1:0)


In einem jederzeit spannenden Spitzenspiel der Verbandsliga siegte die Husumer SV etwas glücklich, aber keineswegs unverdient mit 2:0, denn die Gäste ließen jegliche Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Mit teilweise schön anzusehenden Kombinationen wurden die Angriffe in den gegnerischen Strafraum getragen, doch was dann vor dem Tor passierte, war schlicht unbegreiflich. Selbst hundertprozentige Torchancen wurden teilweise kläglich vergeben. »Das ist unser großes Manko«, stellte dann auch Gäste-Trainer Andre Laß fest. »Unsere junge Mannschaft muss vorne noch zulegen, aber mit dem Spiel bin ich sehr zufrieden.«

Was man aus seinen Torchancen machen kann, zeigte das Husumer Sturmduo den Gästen gnadenlos auf. Mit fast blindem Verständnis wirbelten Björn Fleige und Gerrit Müller die Gäste-Abwehr immer wieder durcheinander, Fleige erzielte zwei herrliche Tore und ist nach seiner langen Verletzungspause auf dem Weg zu alter Stärke.

Mit dem ersten Angriff brachten die Gäste bereits Gefahr vor das Husumer Tor, Christian Herpel musste einen Ball von Gahleitner auf der Linie abwehren (1.), doch das Tor fiel auf der anderen Seite. Eine herrliche Kombination im Mittelfeld leitete Mario Albertsen zu Björn Fleige, der den Ball aus 14 Metern vehement ins Tor hämmerte (9.). Mario Albertsen hatte nach einer Ecke Pech, sein Kopfball verfehlte das Tor nur äußerst knapp (17.). Jetzt übernahm Eichede weitgehend das Spielgeschehen, die Hausherren hatten alle Hände voll zu tun, um das eigene Tor sauber zu halten. Immer wieder wurde das Husumer Tor mit variablem Kombinationsspiel bedrängt, doch vor dem Kasten war totale Sendepause. Nach einem Fehler in der Abwehr konnte wieder Gahleitner das Leder aus fünf Metern nicht im Tor unterbringen, Teubler hielt großartig (30.). Husums Abwehr weiter unter Druck, aber Havemann (32.) und Kuberski (33.) scheiterten in aussichtsreicher Position. Die größte Möglichkeit der Gäste kurz vor der Pause: Rene Wasken tauchte plötzlich alleine vor Torhüter Teubler auf, mit einem Reflex und mit Unterstützung des Außenpfostens wurde die Situation noch bereinigt (43.).

Nach der Pause befreiten sich die Nordfriesen zunehmend und zeigten, warum sie in der oberen Hälfte der Tabelle zu finden sind. Endlich wurde der Ball geschickt in den Angriff gebracht, die Entscheidung gesucht. Und mit welcher Kaltschnäuzigkeit man Tore schießen kann, das zeigte Björn Fleige den Gäste in der 72. Minute. Blitzschnell schnappte er sich den Ball und traf aus 20 Metern per Freistoß in die Maschen, die Abwehrspieler waren immer noch damit beschäftigt eine Mauer aufzustellen. Dieses Tor brach Eichede endgültig das Genick, die Husumer hatten jetzt weitere große Torgelegenheiten. Doch Fleige mit einem Lattenknaller (76.) und Albertsen mit einem abgefälschten Schuss (77.) scheiterten. Torhüter Venz musste gegen die durchgebrochenen Clausen (81.) und Albertsen (86.) Kopf und Kragen riskieren, verhinderte aber Schlimmeres. Auch Gerrit Müller konnte den Ball nicht mehr unterbringen, nur um Zentimeter verpasste er jeweils das Gehäuse (87./89.).

Fazit: »Ein schwerer Gegner, aber mit einer tollen Mannschaftsleistung haben wir auch Eichede gepackt, ich bin sehr zufrieden«, resümierte Husums Trainer Hansen nach Spielende.
Tore: 1:0 Fleige (9.), 2:0 Fleige (72.)
Beste Spieler: Teubler, Cornils, M. Herpel, Fleige / Venz, Wasken
Ecken: 7 : 3
Chancen: 12 : 9
Zuschauer: 276
Schiedsrichter: Mike Kaack (Bakelsbyer SV)
Karten: C. Herpel (31.) / Wehlitz (38.), Osmani (49.), Eckhardt (63.), Havemann (71.) - alle ; C. Herpel (90.) weg. wiederholtem Foulspiel
Aufstellung:

Teubler - Cornils - L. Jensen, Rettkowski - M. Herpel, M. Albertsen, Groth, Alla (69. Clausen), C. Herpel - Fleige (90.+2 Lies), Müller (90. S. Jensen).

Venz - Eckhardt - Gahleitner, Schacht (60. Jobmann) - Rohde, Wehlitz, M. Kuberski, Havemann (78. Koch), Wasken - Oldenburg, Osmani.

Hi 14.02.2005

Fleige setzt der Eicheder Erfolgsserie ein Ende

Die Husumer SV fasst wieder Tritt im Spitzenkampf der Fußball-Verbands- liga. Mit einem 2:0 (1:0) gegen den SV Eichede wahrten die Stormstädter ihre hauchdünne Chance auf Meisterschaft und Oberliga.
Spielantreiber: Erion Alla (Husum) umkurvt Alex Wehlitz. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Das Rennen um den Titel bleibt spannend. Hinter Spitzenreiter Itzehoer SV (62 Punkte) und RW Moisling (60) lauern der TSV Kropp (59) und die Husumer SV (57). Kropp trennte sich im Spitzenspiel 1:1 von Moisling und schlug Oldenburg 5:0, Husum kam zu einem 2:0 gegen Eichede. Flensburg 08 ist nach dem 2:0 gegen Bordesholm und dem 0:0 gegen Eichede wohl aus dem Gröbsten raus. Der FC Sörup-Sterup hielt sich gegen Teams aus der oberen Tabellenhälfte achtbar - dem unglücklichen 2:3 gegen Kilia Kiel folgte gestern ein 1:3 beim SV Henstedt-Rhen.
Husum (Gert Reese) – Aufstieg nur, wenn die Mannschaft auch Meister wird, so lautet die neueste Losung bei der Husumer SV. Spieler und Trainer wurden darüber vor der Verbandsliga-Partie gegen den SV Eichede (2:0) ganz offiziell in Kenntnis gesetzt. Für Publikum und Presse blieb die Mund-zu-Mund-Propaganda. Kommentar von Coach Hans-Peter Hansen zu dieser Entscheidung: "Ich finde es nicht richtig, dass sich der Vorstand so unflexibel verhält. Wenn wir die Chance zum Aufstieg bekommen, sollten wir sie nutzen."
Die Mannschaft nahm die neu justierte Messlatte gleichwohl als Aufbauhilfe und wies einen Gegner in die Schranken, der 17 Partien keine Niederlage kassiert hatte. Gästetrainer André Lass passte das freilich überhaupt nicht in den Kram. "Die bessere Mannschaft hat heute unverdient verloren", so sein Hinweis fürs Protokoll. Hans-Peter Hansen hingegen war "happy" über das, was seine Schützlinge da gerade abgeliefert hatten. "Björn Fleige" hat gespielt wie in besten Tagen und Martin Herpel eine fantastische Leistung geboten", sagte ein Coach, der sonst mit Namen sehr zurückhaltend ist.
Ja, Björn Fleige - er war in der Tat "der Knaller" dieser Partie. Nichts mehr zu merken von der langen Verletzung! Am meisten beeindruckten seine beiden Tore. In der 9. Minute, als die halbe Husumer Mannschaft blendend kombiniert hatte, kickte er eine Flanke von Mario Albertsen vehement in die Maschen. Und dann die Schlitzohrigkeit des Stürmers beim 2:0 (71.). Während die Eicheder noch an der Freistoß-Mauer bastelten, verwirklichte Fleige schon seinen Plan. Der Flug des Balles endete im Netz und der Schütze in den offenen Armen seiner Mitspieler.
Der SV Eichede hielt am Sonnabend nicht das, was seine Erfolgsserie versprach. Die Mannschaft spielte zwar passabel Fußball, war aber relativ unfähig vor dem Husumer Tor. Einzig Malte Kuberski setzte sich hin und wieder großartig durch. In der 1. Minute klärte Christian Herpel den von Alexander Eckhardt abgezogenen Ball auf der Linie, später scheiterten Andreas Gahleitner (30.), Dennis Havemann (33.) sowie Kuberski selbst (35.).
Schon mal reif für die Oberliga präsentierte sich Husums Keeper André Teubler. In der 44. Minute lenkte er einen Schuss von René Wasken an den Außenpfosten, in der 67. Minute parierte er einen Gewaltschuss von Kuberski.
Mit einem furiosen Endspurt entließen die Husumer ihre Fans in die Pfingsttage. Wobei Gerrit Müller, der spät in Schwung kam, auch diesmal reichlich Pech entwickelte. Zweimal fand er das Tor nicht, obwohl es weit für ihn geöffnet war (86. und 88.). Christian Herpel musste zwei Minuten vor dem Abpfiff mit gelb-rot das Feld verlassen.
17. Mai 2005 · Flensburger Tageblatt

Ein Punkt aus zwei Spielen - Rückschlag für Eichede im Aufstiegsrennen

Eichede (rh) – Vier Spieltage vor Saisonschluss ist der SV Eichede im Meisterrennen der Fußball-Verbandsliga ein ordentliches Stück ins Hintertreffen geraten. Erst riss für die Steinburger durch das 0:2 (0:1) beim Husumer SV, neben dem TSV Kropp und dem SVE der dritte Oberliga-Anwärter, die beeindruckende Serie von 17 Spielen ohne Niederlage. Damit aber nicht genug. Beim Tabellenelften Flensburg 08 ließ die Elf von André Laß zudem nur ein 0:0 folgen. Der eine Zähler aus den beiden Nachholpartien war deutlich zu wenig, der SVE rutschte in der Tabelle vom dritten auf den fünften Rang ab. Damit stehen sowohl Kropp als auch Husum in der Tabelle vor den Stormarnern, auf Spitzenreiter Itzehoer SV beträgt der Abstand bereits fünf Punkte. Laß lässt sich von den Rückschlägen und diesen Zahlen aber nicht verschrecken: "Zwei Mal sind wir schon abgeschrieben worden, zwei Mal haben wir uns wieder heran gekämpft." Er sieht für sein Team durchaus noch Chancen. "Wenn wir Itzehoe und Moisling schlagen sind wir wieder im Rennen. Wenigstens der zweite Platz ist drin."
Den Grund für das Scheitern in Husum und Flensburg hatte der Coach schnell parat. "Das war wieder unser altes Manko", spielte er auf die Abschlussschwäche seines Teams an. So hatten die Stormarner in Flensburg zwar nicht viele Chancen, dafür aber sehr gute. Nachdem Malte Kuberski (37./ 42.) eine frühzeitige Führung für die Steinburger verpasste, hätte spätestens die hochkarätige Möglichkeit von Philipp Oldenburg in der 85. Minute den Sieg bringen müssen. Allein vor dem Tor verzog der Angreifer aber aus zwölf Metern.
In Husum fiel die Chancenverwertung noch schlechter aus. Allein in den ersten vier Minuten hatten die Eicheder Gäste zwei glasklare Möglichkeiten. Anstatt aber selbst 1:0 zu führen, mussten sie nach zehn Minuten durch Björn Fleige den Rückstand hinnehmen. Der bedeutete aber noch nicht das Ende der Ambitionen. "Wir waren weiter klar besser", berichtete SVE-Pressesprecher Manfred Zeis. Der Ball wollte aber einfach nicht ins Tor, Wasken traf nur den Pfosten (43.). Gegen Ende hätten die gefährlichen Husumer Konter nach dem 0:2 ebenfalls durch Fleige (71.) sogar noch zu einer höheren Niederlage führen können.
SV Eichede in Husum: Venz - Wehlitz - Schacht (ab 59. Minute Jobmann), Eckhardt - Havemann (ab 76. Minute Koch), Wasken, Gahleitner, Rohde, Malte Kuberski - Osmani, Oldenburg.
SV Eichede in Flensburg: Venz - Wehlitz - Löding, Eckhardt (ab 27. Minute Schacht) - Rohde, Havemann (ab 75. Minute Koch), Wasken, Gahleitner (ab 46. Minute Osmani), Malte Kuberski - Oldenburg, Jobmann.
17. Mai 2005 · Stormarner Tageblatt

Letzte Chance bei der "Verlosung"

Jetzt gilt's: Am Sonnabend um 15 Uhr trifft Fußball-Verbandsligist Husumer SV zu Hause im Verfolgerduell auf den starken SV Eichede.
Dem Gegner dicht auf den Fersen bleiben: Husums Erion Alla. (jv)
Husum (Gert Reese) – Spannung ist auch an diesem Wochenende angesagt in der Fußball-Verbandsliga. Vier der ersten sechs Teams sind unter sich (ISV gegen Strand sowie Husum gegen Eichede), zwei andere (Kropp gegen Oldenburg und Moisling in Plön) stehen vor Aufgaben, die sich nicht von selbst erledigen.
Wer eine Niederlage des SV Eichede ausfindig machen will, muss weit zurück blättern. Am 6. November 2004 war's, als die derzeitige Nummer drei in der Tabelle beim Itzehoer SV mit 0:1 unterlag. Danach ging es stetig nach oben in der Hierarchie - eine Serie von 17 Spielen ohne Niederlage machte es möglich. So musste man auch in Eichede auf das Thema Oberliga reagieren. Das ist geschehen. "Wir haben gemeldet", sagt Olaf Gehrken, der 1. Vorsitzende des SV. Und offen schildert er die Motivlage des Vereins: "Wir sind froh und stolz über diese Chance und haben die Rahmenbedingungen so gestaltet, dass wir die Oberliga realisieren können." 10 000 Euro Mehraufwand sind in dem kleinen Ort nordöstlich von Hamburg für den Fall des Aufstiegs einkalkuliert - ein Brocken, der nur bewältigt werden kann, wenn die Ansprüche der Aktiven bescheiden bleiben. Der Zuschauerschnitt in Eichede (165) ist nur etwa halb so hoch wie der in Husum (325). Neues Personal ist nicht die Karte, die der SV zu zücken gedenkt. Gehrken: "Wir setzen weiter auf unsere Jugend."
André Laß, der Trainer des Tabellendritten, freut sich schon auf das Spiel in Husum. "Das wird richtig spannend", sagt er und preist seinen Kader von 16, 17 Leuten, der "richtig gut zusammen gewachsen ist". Aber Siegeserwartungen, die verbindet er nicht unbedingt mit der Reise an die Nordsee. Laß: "Wenn wir einen Punkt holen, sind wir zufrieden."
Der SV Eichede (56 Punkte) wäre also abzuschütteln, wenn die Husumer SV (54) bei der "Verlosung" des Aufstiegsplatzes noch dabei sein will. Das bedeutet: Am Sonnabend muss ein Sieg her, denn die Gäste haben (am Pfingstmontag bei Flensburg 08) noch ein Spiel in der Hinterhand. "Wir haben was gutzumachen", blickt Husums Coach Hans-Peter Hansen auf die Partien zurück, die zuletzt vor eigenem Publikum vertan wurden. In Sörup, beim 3:2-Erfolg hat seine Mannschaft vor einer Woche wieder mehr Courage bewiesen. Erstmals konnte sie jetzt auch wieder eine volle Woche regenerieren, und das dürfte ihrem Leistungsvermögen gut getan haben. Außerdem ist Gerrit Müller wieder dabei. Und das ist der Mann, der schon beim Hinspiel in Eichede (1:1) für die Husumer SV traf.
13. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

"Wir wollen Meister werden"

Den ganz großen Wurf vor Augen werden die Verbandsliga-Kicker des SV Eichede vor den zwei Nachholspielen in Husum und Flensburg über das Pfingstwochenende forscher.

 

Das Zöpfchen ist mittlerweile ab - die Zielstrebigkeit hat sich Eichedes René Wasken aber erhalten. Foto: Hoyer
Eichede (Robert Hoyer) – "Klotzen statt Kleckern" heißt jetzt die Devise für den SV Eichede in der Fußball-Verbandsliga: "Wir wollen Meister werden", gibt Mittelfeld-Mann René Wasken stellvertretend für das gesamte Team die Marschroute für die restlichen sechs Spieltage vor. Nach 17 Partien ohne Niederlage und dem Vorstoß auf den dritten Platz legen die Steinburger damit vor dem harten Pfingstwochenende mit zwei schweren Auswärtsspielen ihre Zurückhaltung ab.
"Wir sind jetzt oben dran und wollen dem Verein sportlich zeigen, dass wir in die Oberliga wollen. Wir können Erster werden", lässt auch Trainer André Laß keinen Zweifel an seiner Zielsetzung. Er weiß, dass seine Elf heute beim Husumer SV und Montag bei Flensburg 08 (beide 15 Uhr) bestehen kann. "Das Team ist gut drauf und hat gezeigt, dass es keinen Gegner fürchten muss." Zudem hat der SVE alle Fäden selbst in der Hand. Nur der Itzehoer SV und RW Moisling stehen momentan in der Tabelle besser da, beide müssen aber auch noch in Eichede antreten. Zudem haben die Clubs nicht für die Oberliga gemeldet. Der Husumer SV, bei einem mehr absolvierten Spiel derzeit zwei Punkte hinter den Stormarnern, wiederum schon.

"Die direkten Konkurrenten müssen wir schlagen", will Laß drei Punkte. Und auch Wasken, der im Hinspiel kurz vor Schluss das 1:1 markierte, hat ein gutes Gefühl. "Ich bin mal wieder dran", kündigte er einen erneuten Treffer an. Bei aller Euphorie darf aber natürlich der Auftritt beim Tabellenzwölften Flensburg Pfingstmontag nicht unterschätzt werden.
"Das wird eine ganz harte Nuss", sagt Reinhard Lindtner, Trainer des TSV Bargteheide, über seinen heutigen Gegner SV Henstedt/Rhen (15 Uhr). Die Rhener kommen mit dem besten Sturm der Liga ins Sportzentrum. "Nur wenn wir hinten kompakt stehen, können wir vielleicht vorne einen Treffer landen", ist Lindtner dennoch nicht völlig ohne Hoffnung, seine Erfolgsserie von neun Spielen ohne Niederlage weiter auszubauen.

14. Mai 2005 · Stormarner Tageblatt
32. ST 21.05.05 Husumer SV TSV Bargteheide 1:0

Rettkowskis Kopfball sichert Husumer Sieg!

21.05.2005

Husumer SV - TSV Bargteheide

1 : 0 (0:0)


Einen Last-Minute-Sieg landete die Husumer SV an diesem Wochenende, der Erfolg wurde erst in der 90. Minute sichergestellt. Doch das Ergebnis täuscht, denn die Nordfriesen waren während der gesamten Spielzeit Herr im eigenen Stadion. Zahlreiche hundertprozentige Chancen wurden aber leichtfertig vergeben, außerdem standen mit Bahr und Ballhausen die besten Akteure der Gäste in der Hintermannschaft. Nur selten konnte sich der TSV vor dem Husumer Tor durchsetzen, klare Torchancen konnten nicht herausgespielt werden.

»Nach vorne kommt bei uns einfach zu wenig«, haderte TSV-Trainer Lindtner mit seinen Spielern. »Der Husumer Sieg ist verdient, kam aber in den Schlussminuten unglücklich für uns zustande.« HSV-Trainer Hansen strahlte nach der Partie: »Man hat gesehen, dass die Elf heiß ist und unbedingt gewinnen wollte. Mit tollem Einsatz haben wir bis zum Schluss Gas gegeben und den verdienten Lohn eingefahren.«

Die Husumer Marschrichtung war klar, es konnte nur nach vorne gehen - ein Sieg musste her. Doch unterschätzen durfte man den Gegner nicht, der sich zurückzog und mit Kontern sein Glück versuchte. Bereits in der zweiten Minute verpassten Gerrit Müller und Björn Fleige nach einem schönen Husumer Angriff knapp. Nils Bahr zeigte seine Klasse bei einem Albertsen-Kopfball (4.) und bei einem Heber von Alla in der 12. Minute, den der Keeper gekonnt über die Latte lenkte. Auch Sascha Rettkowski hatte kein Glück, sein Kopfball wurde von einem Abwehrspieler vor der Linie gerettet (29.). Die einzig nennenswerte Chance der Gäste vergab Umoru, der zunächst die gesamte Abwehr schwindelig spielte, aber aus 16 Metern an Teubler scheiterte.

Auch nach dem Pausentee fast nur Möglichkeiten der Husumer: Gerrit Müller konnte neben dem Tor stehend eine herrliche Flanke von Fleige nicht mehr drehen (59.), auch Martin Herpel köpfte äußerst knapp über den Balken (63.). Weitere klare Chancen durch Mario Albertsen (72.), Gerrit Müller mit Kopfball an die Latte (85.) und Gunnar Clausen (86.) blieben ungenutzt. Es sah schon nach einem Remis aus, doch Sascha »Horst« Rettkowski schraubte sich in der 90. Minute nach einer Flanke von Christian Herpel in die Luft und wuchtete das Leder unhaltbar zum 1:0 in die Maschen. In der Nachspielzeit prüfte Gerrit Müller aus kurzer Distanz noch die Festigkeit des Torpfostens, ein weiteres Tor wollte nicht fallen. Nur eine Möglichkeit der Gäste in der zweiten Hälfte, doch einen Freistoß aus sieben Metern klärte die Husumer Abwehr souverän.

Fazit: Erst spät konnte der Husumer Sieg in trockene Tücher gebracht werden, der Sieg war aufgrund der vielen Torchancen hochverdient.
Tore: 1:0 Rettkowski (90.)
Beste Spieler: Rettkowski, Cornils / Bahr, Ballhausen
Ecken: 5 : 4
Chancen: 14 : 2
Zuschauer: 261
Schiedsrichter: Dr. Mond (TSV Siems)
Karten: Cornils (28.), M. Herpel (49.), Müller (62.) / Krezo (11.), Umoru (73.), Naderi (87.) - alle  
Aufstellung:

Teubler - Cornils - L. Jensen, Rettkowski - M. Herpel (90+3 S. Jensen), M. Albertsen, Groth (18. Clausen), Alla (75. M. Rüsch), C. Herpel - Fleige, Müller.

Bahr - Ballhausen, Naderi, Schier - Umoru, Pophal, Hofmann, Krezo, Himborn - Kloetzner (86. Blattherr), Turgut (62. Kroenert).

Hi 21.05.2005

Lange auf die Folter gespannt

Husumer SV besiegt Bargteheide in der Nachspielzeit mit 1:0 / Rettkowski traf
Riesenchance: Husums Stürmer Gerrit Müller (li.) scheitert am Bargteheider Torhüter Nils Bahr. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Es wird immer enger auf der Zielgeraden, und die Luft scheint einigen Mannschaften im Endspurt um den Meistertitel auszugehen. „Aus dem letzten Loch pfeifend“, holte sich der TSV Kropp beim 2:0 gegen Kilia Kiel drei weitere wichtige Punkte. Wenig ambitioniert zeigte sich Spitzenreiter Itzehoer SV beim 0:0 gegen einen schwachen TSV Plön. Damit stehen Itzehoe und Moisling (2:0-Sieger beim SV Eichede) punktgleich (63 Zähler) an der Spitze, gefolgt vom aufgerückten TSV Kropp (62) und der Husumer SV (60), die in letzter Minute zum 1:0-Siege gegen den TSV Bargteheide kam. Bereits am Mittwoch müssen die Kropper sich im Nordderby gegen Flensburg 08, die nach dem 6:1 gegen Absteiger FC Sörup-Sterup aller Abstiegssorgen ledig sind, dem nächsten schweren Gegner stellen. Die Husumer SV muss beim Tabellen-15. TSV Bordesholm antreten. Gleich ein Dutzend Tore sahen die Zuschauer beim 7:5-Sieg des SV Hehnstedt-Rhen gegen den TSV Bordesholm.
Husum (Gert Reese) – Diesmal spannte die Husumer SV ihr Publikum lange auf die Folter. Erst in der Verlängerung sicherte sie sich beim 1:0 (0:0) gegen den TSV Bargteheide die drei verdienten Punkte.
Husums Verteidiger Sascha Rettkowski hielt es in dieser Spielphase nicht mehr in der Abwehr. Und als in der 91. Minute die letzte Verzweiflungsflanke von Christian Herpel in den prall gefüllten TSV-Strafraum segelte, stieg Rettkowski von allen am höchsten und köpfte das Siegtor. Der Husumer Spezialist für solche Fälle hatte wieder einmal zugeschlagen.
Freilich - die Stormstädter bezahlten diesen Sieg teuer. Schon in der 19. Minute verletzte sich ihr Kapitän Carsten Groth in einem Zweikampf so schwer, dass er ins Krankenhaus transportiert werden musste. Traurige Diagnose: Muskelfaserriss. Der 32-Jährige wurde noch am selben Abend operiert.
Er wäre nicht nötig gewesen, dieser Last-Minute-Kitzel im vorletzten Heimspiel der Saison. Denn Gerrit Müller (3.), Mario Albertsen (4.), Erion Alla (12.) und Christian Herpel (16.) machten bei ihren Chancen alles richtig, scheiterten aber an dem großartigen Nils Bahr im Bargteheider Tor. Insbesondere bei dem Lupfer von Alla reagierte der ehemalige Profi grandios. Das tat auf der Gegenseite aber auch André Teubler, als er den katapultartigen 16-Meter-Schuss von Jamal Umoru entschärfte. Umoru initiierte glänzende Szenen für die Gäste und war auffälligster Akteur auf dem Feld.
Im zweiten Durchgang lieferten die Nordfriesen sich einen Wettlauf mit der Zeit - und so manches Rededuell mit dem Unparteiischen. Dabei konnte der Referee am wenigsten dafür, dass Müller und Co immer wieder ins Abseits stürzten. Die Ungeduld wuchs, als Müller (59.) nach toller Vorarbeit von Fleige und Alla aus Kurzdistanz gescheitert, Björn Fleige (64.) mit seinem Kopfball das Ziel verfehlt und auch Albertsen (72.) nur das Außennetz getroffen hatte. Auf der Gegenseite fiel sogar fast das 0:1 durch eine kuriose Situation. Nach einem heiklen Rückpass von Gunnar Clausen versuchte Keeper Teubler das Leder zunächst mit der Brust zu beruhigen, musste aber schließlich doch die Hände nehmen. Die Folge: Freistoß für den TSV fünf Meter vor dem SV - Tor. Zum Glück für die Husumer landete der Ball in der Mauer.

Carsten Groth fällt längere Zeit aus

Husum (sh:z) - Schock für die Husumer SV: Der Fußball-Verbandsligist muss längere Zeit auf seinen Kapitän Carsten Groth verzichten. Der 32-Jährige erlitt im Heimspiel gegen Bargteheide einen Achillessehnenriss und wurde bereits operiert. Ihn droht nun eine Zwangspause von mehreren Monaten.

24. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
"Fighten! Fighten!" forderte SV-Coach Hans-Peter Hansen immer häufiger von seinen Schützlingen. Die taten, was sie konnten - nur nicht mit dem gewünschten Erfolg. Fehlversuch des stark verbesserten Albertsen (78.), Abseitstor von Müller (82.), Lattentreffer von Müller (86.), Distanzknaller von Gunnar Clausen (87.) - alles nur Aktionen zum Haareraufen. Bis dann der Mann mit dem wuchtigen Kopfstoß in Aktion trat.
Schulter an Schulter waren die Sieger nach dem Schlusspfiff in einem Hüpfkreis zu sehen. "Nie mehr Verbandsliga, nie mehr, nie mehr", sangen sie. Eine deutliche Demonstration der Mannschaft dafür, dass sie ein festes Ziel und einen festen Willen hat.
Hans-Peter Hansen war ebenfalls in Jubellaune. Sein Kommentar: "Das war heute eine Freude für den Verein, die Spieler und die Freunde des Vereins. Wir haben gezeigt, dass wir noch Ziele haben."
Schon am kommenden Mittwoch geht es weiter für die Husumer SV. Dann ist sie um 19 Uhr zu Gast beim TSV Bordesholm. Der Fanbus startet um 16.45 Uhr am Friesenstadion.
23. Mai 2005 · Flensburger Tageblatt

Team von Trainer Lindtner erst in der Nachspielzeit besiegt

Die Bargteheider zeigten sich in der "grauen Stadt am Meer" stark verbessert und schrammten knapp an Punktgewinn vorbei
Die Lage in der Verbandsliga

Itzehore (rst) - Noch hält der Itzehoer SV (63 Punkte) die Spitze in der Fußball-Verbandsliga. Doch nach drei Unentschieden in Folge ist die Konkurrenz dem ISV ganz dicht auf den Pelz gerückt. Rot-Weiß Moisling (63) hat nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel beim SV Eichede (7./57) nach Punkten gleichgezogen und muss nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz (-7) mit dem zweiten Rang vorlieb nehmen. In Lauerstellung liegt der TSV Kropp (3./62), der Kilia Kiel (8./54) mit 2:0 bezwang. Aber auch die Husumer SV (4./60) hat sich noch nicht abgeschrieben, selbst wenn es gegen Bargteheide (12./39) nur zu einem 1:0-Erfolg reichte. Eines scheint schon jetzt klar: Wer Meister werden will, muss die restlichen drei Begegnungen gewinnen.

Das Restprogramm der vier Kontrahenten:

ISV: Eichede (a), Heide (a), VfR Neumünster II (h).

RW Moisling: Bargteheide (h), Strand 08 (h), PSV Neumünster (a).

TSV Kropp: Flensburg 08 (h), Soerup-Sterup (a), Bargteheide (h).

Husumer SV: Bordesholm (a), Plön (a), Heide (h).

Als Absteiger stehen Soerup-Sterup (1:6 bei Flensburg 08), BSC Brunsbüttel (0:5 bei Strand 08) und PSV Neumünster (1:2 gegen Oldenburg) fest. Aber auch Bordesholm (5:7 bei Henstedt-Rhen) ist eigentlich nicht mehr zu retten. Lediglich wenn das Team vom Ex-ISVer Peter Siegel sein Restprogramm gewinnt und Plön alles verliert, könnten die Bordesholmer noch vorbeiziehen. Der Heider SV (3:1 beim VfR Neumünster II) gehört zu den Teams, die nur noch um die „Ehre“ spielen.

23. Mai 2005 · Norddeutsche Rundschau
Husum/Bargteheide (rh) – Auf die Reise zum Oberliga-Absteiger Husumer SV hatte sich Reinhard Lindtner vom TSV Bargteheide schon seit Wochen gefreut. Nicht weil in Husum immer besonders viele Zuschauer - 260 dieses Wochenende - kommen, sondern weil er mit HSV-Trainer Hans-Peter Hansen früher mehrere Jahre zusammen für Blau-Weiß Friedrichstadt gespielt hat. "Das ist für mich eine Fahrt in die Vergangenheit. Gemeinsam mit ihm habe ich 1982 den Meistertitel in der Verbandsliga gefeiert", erinnert sich der TSV-Coach.
Herzlich blieb das Wiedersehen allerdings nur abseits des Feldes, denn Hansen will jetzt auch als Trainer den Titel in der Fußball-Verbandsliga erringen. Dafür war ein Sieg gegen die Weinroten Pflicht. Lindtner wehrte sich mit seiner Elf zwar redlich, musste in der Nachspielzeit aber doch das 0:1 (0:0) durch Sascha Retkowski hinnehmen. Nach einer Flanke stimmte in der TSV-Defensive die Zuordnung nicht, Retkowski köpfte aus zwölf Metern ein.
Durch den gleichzeitigen 2:1-Sieg des Oldenburger SV beim PSV Neumünster wird das Zittern bei den Bargteheidern auf Rang zwölf daher wieder stärker. Der Vorsprung auf den vom OSV eingenommenen dreizehnten Rang, der im ungünstigsten aller Fälle auch den Abstieg bedeuten könnte, beträgt nur noch drei Zähler. "Dann müssen wir halt noch einen Dreier landen", hält Lindtner trotzig dagegen. Schützenhilfe könnte es zudem aus Neumünster geben. Der VfR will nach großen finanziellen Schwierigkeiten seine zweite Mannschaft zu Gunsten des Oberligateams abmelden. Durch den Verzicht des derzeitigen Zehnten würde dann ein Platz frei.
Mit der Leistung aus Husum sollte den Stormarnern allerdings sowieso nicht allzu bange sein. Im Vergleich zur erbärmlichen Vorstellung der Vorwoche gelang ihnen eine klare Leistungssteigerung. Mit viel Kampf und Einsatz gestaltete das Team den ersten an Höhepunkten sehr armen Durchgang ausgeglichen. Mit den stärker werdenden Angriffsbemühungen der Platzherren ergab sich nach dem Seitenwechsel auch für den TSV mehr Raum. "Zwischen der 70. und 80. Minute hatten wir eine gute Phase, in der wir das 1:0 machen können", ärgerte sich Lindtner. Erst schoss Mario Hofmann einen indirekten Freistoß aus fünf Metern stümperhaft in die Mauer (78.), ehe Dirk Krönert zwei Minuten später allein vor dem Keeper scheiterte. Aufgrund sehr guter Chancen im Zehn-Minuten-Takt, Björn Fleige traf nur die Latte (65.), war der Husumer Sieg letztendlich aber verdient.
23. Mai 2005 · Stormarner Tageblatt

"Heiße" Husumer Fußballer wollen Spaß haben.

Wollen oben bleiben: Mario Albertsen (re.) und Lars Jensen (M.)
Husum (Gert Reese) – Vier Spieltage noch in der Fußball-Verbandsliga, und die Husumer SV muss rauf an die Tabellenspitze, wenn sie in der nächsten Saison mal etwas von Ostfriesland sehen will. Es wird also gerechnet in der Stormstadt. Geht man vom Tabellenstand der jeweiligen Gegner aus, haben die Husumer SV (57 Punkte) und der TSV Kropp (59) ein vergleichsweise leichtes Programm. Schwerer sind die Aufgaben, die RW Moisling (60) sowie Spitzenreiter Itzehoer SV (62) noch "auf dem Zettel" haben. Und ganz hart kommt es für den SV Eichede (57), der ausschließlich Gegner aus der oberen Tabellenregion zu bekämpfen hat.
"Jeder kann jeden schlagen, und nach den vier Spielen wird abgerechnet", sagt Husums rechter Mittelfeldmann Carsten Groth zur spannenden Endphase in der höchsten Landesklasse. An der aktuellen Aufstiegsdebatte, die die Emotionen entfacht und die Geister geschieden hat, will er sich nicht beteiligen. Nur so viel sagt er: "Fußball spielen können wir auch, und zu verstecken brauchen wir uns nicht."
Verstecken will sich am Sonnabend auch nicht der TSV Bargteheide. Der Tabellenzehnte hat auch allen Grund, selbstbewusst an der Westküste aufzutreten. Bis zur 0:1-Niederlage am letzten Wochenende gegen den SV Henstedt-Rhen hatte er neun Spieltage lang nicht verloren. "Die Lage bei uns hat sich dadurch entspannt", freut sich TSV-Co-Trainer Carsten Holst. Er findet sie aber auch "ganz schön erschöpft". Äußeres Kennzeichen dafür ist die ansehnliche Verletztenliste, die die Gäste zu beklagen hat. Auf ihr steht auch Maik Kohrs. Er ist neben Jan Klötzner treffsicherster Schütze bei den Stormarnern. Beide haben je 13 Tore auf dem persönlichen Konto.
Am Einsatzwillen des TSV, der sich nach der Winterpause besonders in der Defensive stabilisiert hat, lässt Holst keinen Zweifel. "Wir wollen die Punkte", sagt er.
Auch Hans-Peter Hansen möchte im Vorfeld der anstehenden Partie nicht weiter am Aufstiegsthema rühren. "Tabelle hin oder her, wichtig ist auf dem Platz", zitiert er jenes legendäre Wort, mit dem schon immer alles Fußballgerede an die Praxis überwiesen wurde. Freilich nur, bis es von neuem losgeht. "Spaß am Fußball ist das Wichtigste", sagt Hansen, "die Situation ist interessant, und die Mannschaft ist ‚heiß'."
Wenig zufrieden mit der aktuellen Aufstiegsdebatte in seinem Verein ist Rolf von Bartikowsky. "Der Beschluss, der einvernehmlich mit der Mannschaft gefasst worden ist, hat immer noch Bestand", stellt der 1. Vorsitzende der Husumer SV klar. Und dieser Beschluss lautet: Oberliga ja, wenn die Mannschaft am Ende ganz oben steht.
21. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland-Sport
23. ST 25.05.05 TSV Bordesholm Husumer SV 0:3

Klassenunterschied!

25.05.2005

TSV Bordesholm - Husumer SV

0 : 3 (0:2)


Einen hochverdienten 3:0-Auswärtssieg feierte die Husumer SV in Bordesholm und ließ dabei Ball und Gegner klug laufen. Die Nordfriesen gerieten während des gesamten Spiels nie ernsthaft in Gefahr, es war ein Klassenunterschied erkennbar. Leider wurden die vielen teilweise herrlich herausgespielten Torchancen leichtfertig vergeben. Immer einen Tick schneller am Ball, läuferisch überlegen und zweikampfstark - eine gelungene Auswärtsvorstellung der Husumer.

»Wir haben ein gutes Spiel gemacht, sehr beweglich und läuferisch stark agiert«, resümierte ein sichtlich zufriedener Trainer Hans-Peter Hansen nach dem Spiel. »In der zweiten Halbzeit fehlte uns etwas die Leichtfüßigkeit um noch mehr Tore zu erzielen.« TSV-Trainer Siegel war nach dem guten Spiel seiner Mannschaft in Henstedt-Rhen sichtlich unzufrieden: »Unbegreiflich.«

Schon zu Beginn der Partie wurde der Gastgeber weitgehend in die eigene Abwehr gedrängt, Torchancen fast im Minutentakt. Bordesholm konnte sich mehrfach bei Torhüter Bitterling bedanken, der eine gute Partei ablieferte. Bereits in der 5. Minute brannte es lichterloh im TSV-Strafraum: Gerrit Müller zog nach herrlichem Zuspiel von Björn Fleige ab, zielte aber einen Meter neben das Tor. Acht Minuten später hatte der Goalgetter die Führung auf dem Kopf, aber das Leder ging knapp über die Latte. Mehr Glück für Müller in der 18. Minute, nachdem sich Ingo Cornils in den Angriff mit eingeschaltet hatte. Aus 14 Metern zog er ab und ließ Torhüter Bitterling keine Chance. Mario Albertsen erhöhte in der 33. Minute auf 2:0, mit dem Außenrist zirkelte er den Ball über den Keeper hinweg ins Tor - die Vorarbeit hatte Martin Herpel geleistet. Aufregung auch noch kurz vor der Pause, Christian Herpel setzte sich gekonnt auf der rechten Seite durch. Sein Schuss aus spitzem Winkel zischte nur um Zentimeter am langen Eck vorbei (53.).

Auch in der zweiten Halbzeit nicht viel zu sehen von den Gastgebern, die Husumer ließen es jetzt auch etwas ruhiger angehen. Trotzdem immer wieder Gefahr für das Tor der Gastgeber. Erion Alla mit einem strammen 20-Meter-Schuss (47.) und Gerrit Müller aus 14 Metern (58.) zielten nur knapp am Pfosten vorbei. Auch Christian Herpel scheiterte am Torwart, nachdem er sich herrlich freigespielt hatte (61.). Torhüter Bitterling konnte noch zweimal gegen Müller retten, doch in der 87. Minute erzielte der Husumer Stürmer das 0:3. André Schyma hatte den Schützen herrlich freigespielt. Die einzige Torgelegenheit des TSV stellte Torhüter Teubler vor keine allzu großen Probleme, in der 90. Minute hielt er einen strammen Schuss von Hansen sicher.

Fazit: Diese Auswärts-Aufgabe wurde souverän gelöst, nie geriet die Mannschaft ernsthaft in Gefahr.
Tore: 0:1 Müller (18.), 0:2 Albertsen (33.), 0:3 Müller (87.)
Beste Spieler: Bitterling / Cornils, Albertsen, Müller  
Ecken: 7 : 6
Chancen: 1 : 14
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg)
Karten: Kistenmacher (44.), Schulze (63.), Hansen (64.), Gogolok (75.)  / Voß (29.), C. Herpel (67.), Clausen (79.) - alle
Aufstellung:

Bitterling - Dunst - Gogolok, Pommerenke - Brinkmann, Kistenmacher, Schmidt, Schulze Hansen - Lemke, v. Malottki (46. Knopp)

Teubler - Cornils - Voß, Rettkowski - M. Herpel, L. Jensen (75. Schyma), M. Albertsen, Alla, C. Herpel (70. Clausen) - Fleige (85. Rüsch), Müller.

Hi 25.05.2005

Weiter im Titelrennen

Husumer SV gewinnt in Bordesholm mit 3:0
Bordesholm (ree) – Die Husumer SV darf weiter von der Oberliga träumen. Am Mittwoch-Spieltag der Fußball-Verbandsliga gewannen die Nordfriesen beim TSV Bordesholm leicht und locker mit 3:0 (2:0) und wahrten damit ihre Aufstiegschancen. Vor einer spärlichen Zuschauer-Kulisse kontrollierte der Tabellenvierte über 90 Minuten Spiel und Gegner. Bereits in der 18. Minute traf Gerrit Müller auf Vorarbeit von Ingo Cornils zur Führung, und in der 32. Minute war Mario Albertsen zum 2:0 erfolgreich. Danach verflachte die Partie, die Gäste taten nicht mehr als nötig, um die Partie sicher nach Hause zu schaukeln. Drei Minuten vor dem Ende markierte Gerrit Müller doch noch Saisontreffer Nummer 20 - mit einem Schuss aus zwölf Metern.
26. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Die Lage in der Verbandsliga

Itzehoe (rst) - Noch hält der Itzehoer SV (63 Punkte) die Spitze in der Fußball-Verbandsliga. Doch nach drei Unentschieden in Folge ist die Konkurrenz dem ISV ganz dicht auf den Pelz gerückt. Rot-Weiß Moisling (63) hat nach dem 2:0-Sieg im Spitzenspiel beim SV Eichede (7./57) nach Punkten gleichgezogen und muss nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz (-7) mit dem zweiten Rang vorlieb nehmen. In Lauerstellung liegt der TSV Kropp (3./62), der Kilia Kiel (8./54) mit 2:0 bezwang. Aber auch die Husumer SV (4./60) hat sich noch nicht abgeschrieben, selbst wenn es gegen Bargteheide (12./39) nur zu einem 1:0-Erfolg reichte. Eines scheint schon jetzt klar: Wer Meister werden will, muss die restlichen drei Begegnungen gewinnen.

Das Restprogramm der vier Kontrahenten:

ISV: Eichede (a), Heide (a), VfR Neumünster II (h).

RW Moisling: Bargteheide (h), Strand 08 (h), PSV Neumünster (a).

TSV Kropp: Flensburg 08 (h), Soerup-Sterup (a), Bargteheide (h).

Husumer SV: Bordesholm (a), Plön (a), Heide (h).

Als Absteiger stehen Soerup-Sterup (1:6 bei Flensburg 08), BSC Brunsbüttel (0:5 bei Strand 08) und PSV Neumünster (1:2 gegen Oldenburg) fest. Aber auch Bordesholm (5:7 bei Henstedt-Rhen) ist eigentlich nicht mehr zu retten. Lediglich wenn das Team vom Ex-ISVer Peter Siegel sein Restprogramm gewinnt und Plön alles verliert, könnten die Bordesholmer noch vorbeiziehen. Der Heider SV (3:1 beim VfR Neumünster II) gehört zu den Teams, die nur noch um die „Ehre“ spielen.

23. Mai 2005 · Norddeutsche Rundschau
33. ST 28.05.05 TSV Plön Husumer SV 0:2

Spiel auf ein Tor!

28.05.2005

TSV Plön - Husumer SV

0 : 2 (0:1)


Eine fußballerische Lektion erteilte die Husumer SV dem TSV Plön, der in allen Belangten unterlegen war und noch Glück hatte, nicht mehr als die zwei Tore eingeschenkt zu bekommen. Damit ist auch schon das Husumer Manko angesprochen, denn bei einer derartigen Überlegenheit, die sich Schützlinge von Hans-Peter Hansen herausspielten, müssen einfach mehr Tore fallen. Doch was die Nordfriesen sonst boten, war schon aller erster Sahne, mit gekonntem Passspiel und läuferischer Überlegenheit wurden die Plöner in die Schranken verwiesen. Die Gastgeber zeigten zumindest Gegenwehr, doch nach vorne ging gar nichts. Die Husumer Mannschaft ließ die Hausherren nie zur Entfaltung kommen.

»Wir haben uns viele Chancen herausgespielt, erstklassig gespielt und waren eindeutig die bessere Mannschaft«, zollte Husums Trainer Hansen seiner Mannschaft Lob. »Wir waren sehr agil und haben bei dieser Hitze spielstark agiert.« Plöns Trainer Nac konnte nicht viel entgegnen, sah, dass seine Elf noch Glück gehabt hatte, denn die Husumer scheiterten noch viermal an Pfosten und Latte bzw. wurde das Leder noch von der Torlinie geschlagen.

Die Nordfriesen hatten im ersten Durchgang nur den Gang nach vorne eingelegt, Plön wurde in der eigenen Hälfte förmlich eingeschnürt. Torchancen fast im Minutentakt: Björn Fleige scheiterte nach neun Minuten nur knapp, Sascha Rettkowski stand vier Minuten später der Pfosten im Weg. Die verdiente Führung in der 15. Spielminute, nach Vorarbeit von Erion Alla hämmerte Björn Fleige das Leder an den Pfosten, der Ball sprang dann ins Tor. In der 17. Minute prüfte Christian Herpel die Festigkeit der Latte, zwei Minuten später rettete Torhüter Behrendt großartig gegen ihn. Doch das zweite Tor wollte einfach nicht fallen, Fleige (23.), Alla (30./41.) und Albertsen scheiterten äußerst knapp.

Auch nach der Pause das gleiche Bild: Husum weiter im Vorwärtsgang, Plön zumindest mit gelegentlichen Kontern. Tormöglichkeiten aber nur für die Gäste. Martin Herpel scheiterte nach herrlicher Vorarbeit von Marcell Voss (49.), Gerrit Müllers Kopfball wurde noch von der Linie geschlagen (50.). Glück hatte Husums Angreifer auch in der 51. Minute nicht, sein Kopfball zischte nur Zentimeter neben den Pfosten. Das erlösende zweite Tor für die Stormstädter in der 76. Minute: Nach einer Ecke zielte Martin Herpel aus kurzer Distanz genau und traf zum 2:0. Die Nordfriesen verpassten aber den Ausbau des Ergebnisses, Mario Albertsen (80.) und Martin Herpel scheiterten knapp. Björn Fleige zirkelte den Ball nach herrlicher Kombination an die Querlatte (81.). Die einzig nennenswerte Situation des TSV konnte Michael Sonders nicht nutzen, aus 16 Metern schoss er am langen Eck vorbei (68.).

Fazit: Eine super Vorstellung der Husumer Mannschaft, die Plön nie zur Entfaltung kommen und keinerlei Zweifel am Sieg aufkommen ließ.
Tore: 0:1 Fleige (15.), 0:2 M. Herpel (76.)
Beste Spieler: Helms   / Cornils, M. Herpel   
Ecken: 1 : 10
Chancen: 1 : 17
Zuschauer: 102
Schiedsrichter: André Woltmann (TuS H.-Mettenhof)
Karten: Knoll (32.)  / Petersen (88.)     - alle  
Aufstellung:

Behrendt - Hinrichsen - Heine (46. Schröder), Sievers - Knoll, Sonders, Helms, Graf (65.Wulff), Wilfest (46.Simonsen) - Brese, Nac.

Teubler - Cornils - Voß (56. Clausen), Rettkowski - L. Jensen, M. Alberstsen (83. S. Jensen), M. Herpel, Alla, C. Herpel - Fleige, Müller (87. Petersen).

SW 28.05.2005

Erstaunlich: Husumer Sturmlauf bei 33 Grad

Hoch verdienter 2:0-Erfolg beim TSV Plön
Verbandsliga-
Übersicht

Kropp hat es gepackt (3:1 beim FC Sörup-Sterup), und die Husumer SV (2:0 beim TSV Plön) auch. Ebenso RW Moisling (1:0 gegen Strand 08). Und am frühen Abend folgte der Itzehoer SV (1:0 beim Heider SV). Alle Teams siegten - die Meisterschaft wird jetzt wie in einem Krimi am letzten Spieltag entschieden. Itzehoe (67) führt mit einem Zähler vor Kropp, Husum und Moisling (alle 66). Alle Teams stehen am letzten Spieltag vor lösbaren Heimaufgaben: Kropp spielt gegen Bargteheide (Elfter), Itzehoe gegen VfR Neumünster II (Zwölfter) und die Husumer SV gegen den Heider SV (Neunter). Moisling muss beim Absteiger PSV Neumünster (Sechszehnter) antreten - das wird spannend.

Die Lage in der Verbandsliga

Auch nach dem vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga heißt der Spitzenreiter Itzehoer SV. Mit dem 1:0-Sieg in Heide verteidigte der ISV die Führung vor dem punktgleichen Trio TSV Kropp (3:1 bei Sörup-Sterup), Husumer SV (2:0 in Plön) und Rot-Weiß Moisling (1:0 gegen Strand 08).

Mit einem Punkt Vorsprung geht der ISV nun in den „Showdown“ am kommenden Sonnabend und kann mit einem Sieg über den VfR Neumünster II den Titel aus eigener Kraft sichern. Die drei anderen müssen dagegen auf einen Itzehoer Ausrutscher hoffen und selbst gewinnen. Kropp erwartet Bargteheide, Husum spielt gegen den Heider SV und Moisling muss beim PSV Neumünster antreten.

Die Abstiegsfrage war schon vorher entschieden: Sörup-Sterup, Brunsbüttel, PSV Neumünster und Bordesholm sind nicht mehr zu retten. rst

Plön (Gert Reese) – Die Husumer SV ist also auch Hitze beständig. Bei Temperaturen um 33 Grad gewann sie am Sonnabend beim schwachen TSV Plön mit 2:0 (1:0) und darf sich weiter eine minimale Chance auf den Titel in der Fußball-Verbandsliga ausrechnen.
Man hätte im lauschigen Plöner Schiffsthalstadion an diesem Nachmittag gut eine Spielhälfte abbauen können, denn es ging 90 Minuten lang nur in Richtung TSV-Tor. Was an Zählbarem dabei für die Nordfriesen heraus kam, war allerdings nicht genug. Bereits im ersten Durchgang bot sich den Stormstädtern eine "Orgie" an Gelegenheiten, von denen nur Björn Fleige seine nutzte. Nach feinem Zusammenspiel mit Erion Alla setzte er das Leder in der 15. Minute an den Innenpfosten, von wo es ins Netz hüpfte. Alle anderen Versuche waren nicht von Glück begleitet. So scheiterten Sascha Rettkowski (12.) und Christian Herpel (18.) jeweils am Aluminium, letzterer in der 19. Minute auch noch an der fantastischen Fußabwehr von TSV-Keeper Julian Behrendt, der oft als Einzel-Bollwerk seiner Elf fungierte. Von übermäßigem Eigensinn ließ sich nach einer halben Stunde Erion Alla leiten. Statt aus spitzem Winkel zwei glänzend postierte Mitspieler zu suchen, wollte er sein Solo selber krönen. Der Ball landete am Außennetz.
SV-Torhüter André Teubler erlebte einen der ruhigsten Nachmittage seines Sportlerlebens. Lediglich in der 67. Minute, da wurde es einmal brenzlig für ihn. Aber Dennis Bresa und Michael Sonders scheiterten mit dem Versuch, den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. Bis zur 77. Minute mussten die Husumer schließlich warten, bis sie die drei Punkte ganz sicher in der Tasche hatten. Martin Herpel stand nach einer Ecke an der richtigen Stelle und schoss auf Kurzdistanz scharf zum 2:0 ein. Weitere Husumer Fehlversuche blieben aber auch in diesem Abschnitt Kennzeichen des Spielgeschehens. Gerrit Müller hatte Pech mit einem Kopfball, den Dennis Schröder noch gerade auf der Linie erwischte (47.). Fleiges Schuss flog diesmal von der Latte ins Toraus (79.).
Trotzdem - der pausenlose Ansturm der Husumer bei diesen ungewöhnlichen Spielbedingungen verdient Respekt. Die Freude über den erneuten Sieg wurde nur gedämpft durch die Nachricht aus Sörup, wo der punktgleiche TSV Kropp sich keine Blöße gegeben hatte.
30. Mai 2005 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV: Bloß kein Patzer beim TSV Plön

Die Husumer SV liegt in Lauerstellung: Nur ein Punkt liegt der Fußball-Verbandsligist hinter Spitzenreiter Itzehoe und wartet jetzt auf "Fahrfehler" der anderen im Titelkampf.
Björn Fleige holt zum Schuss aus: In Plön will die Husumer SV drei Punkte. Foto: Voss
Husum (Gert Reese) – "Wir gewinnen unsere Spiele, und dann wollen wir mal sehen, was die anderen machen." Der Husumer Manndecker Marcel Voss, dessen Team heute (15 Uhr) beim TSV Plön zu Gast ist, schließt eigene Patzer in den beiden letzten Saisonspielen aus. Die Zuversicht, die aus diesen Worten spricht, ist begründet, Denn Voss und seine Mannschaftskameraden zeigten sich beim 3:0 in Bordesholm glänzend gerüstet für das Titelfinish. Besonders wichtig: Die Husumer haben die Lektion von Brunsbüttel verstanden. In Bordesholm wurde, wie von Trainer Hans-Peter Hansen gefordert, von Anfang an Druck gemacht. Der Effekt: Die Gastgeber hatten keine Chance. Gut für die Husumer: Einige Akteure sind gerade in dieser wichtigen Phase in Hochform, So Libero Ingo Cornils, der als eine Art "Mister Zuverlässig" mit seiner Abwehr nun schon das 13. Zu-Null einfuhr. Und auch Mario Albertsen, der zuletzt von Spiel zu Spiel besser wurde und in Bordesholm noch einmal zulegte.
Mit Genugtuung hat Hansen zudem registriert, dass Voss nach seiner Verletzung wieder voll belastbar ist. So konnte die Lücke, die durch den Ausfall von Carsten Groth entstanden ist, wieder geschlossen werden. Klar muss den Stormstädtern allerdings sein, dass in Plön ein anderer Gegner auf sie wartet. Immerhin trotzte der TSV dem Spitzenreiter vor einer Woche ein 0:0 ab und stärkte damit die Position der Verfolger in der Meisterschaft erheblich. Am Mittwoch gewann Plön beim BSC Brunsbüttel mit 3:1. Das Hinspiel gegen Husum endete vor einem Dreivierteljahr mit einem 1:1-Unentschieden.
Zünglein an der Waage im Titelgeschehen der Fußball-Verbandsliga ist in diesem Jahr der Heider SV. Denn die Hußner-Truppe empfängt den Itzehoer SV und tritt dann sieben Tage später im Friesenstadion an. Voller Spannung werden die Husumer am heutigen Sonnabend also auch nach Dithmarschen schauen.
28. Mai 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
34. ST 04.06.05 Husumer SV Heider SV 5:0

Und wieder fehlte nur ein Punkt!

04.06.2005

Husumer SV - Heider SV

5 : 0 (2:0)


 

Auch in der jetzt abgelaufenen Spielzeit fehlte der Husumer SV wie im Vorjahr wieder nur ein Punkt, um den Aufstieg in die eingleisige Oberliga zu erreichen. Insgesamt kann die Elf vom scheidenden Trainer Hans-Peter Hansen jedoch zufrieden sein, die Mannschaft hat sich nach anfänglichen Schwierigkeiten gefangen. Neue talentierte Spieler wurden integriert, besonders die Rückrunde hat die Erwartungen übertroffen. Auch im Spiel gegen den Heider SV machte die SV Dampf, spielte das 15. Mal zu Null und ließ dem Gegner nicht den Hauch einer Chance. Mit dem 5:0 brachte man den Dithmarschern die höchste Saisonniederlage bei, die Gäste wurden förmlich eingeschnürt und konnten sich über die Höhe der Niederlage nicht einmal beklagen.

»Wir haben dort weiter gemacht, wo wir in Plön aufgehört haben«, bilanzierte Husums Trainer Hansen nach der Partie. »Wir haben das voll durchgezogen, es hätten noch mehr Tore fallen können.«

Von Beginn an wurden die Heider in die eigene Hälfte gedrängt, die zaghaften Konterversuche der Gäste wurden schon im Mittelfeld abgefangen. Björn Fleige hatte die Husumer Führung auf dem Fuß, doch um einen Meter zischte das Leder in der 14. Minute am Toreck vorbei. In der 20. Minute musste Torhüter Dau gegen Martin Herpel retten, eine Minute später entschärfte er einen Freistoß von Mario Albertsen. Doch Albertsen ließ nicht locker und erzielte in der 26. Minute mit einem Traumtor die 1:0-Führung für seine Farben: Nachdem Dau einen Schuss von Müller abgewehrt hatte, war der Schütze mit einem raffinierten Heber aus 30 Metern in den Winkel erfolgreich. Kurz vor der Pause noch das 2:0 durch Martin Herpel mit einem Schuss aus 16 Metern (43.), zuvor hatten Herpel und Albertsen die Festigkeit des Aluminiums überprüft.

Auch nach dem Pausentee blieb die Partie einseitig, die SV weiter im Vorwärtsgang. Nachdem Gerrit Müller noch knapp über die Latte geschossen hatte (48.), gelang Björn Fleige das dritte Tor für die Nordfriesen in der 55. Minute. Fleige und Müller scheiterten zweimal äußerst knapp, dann kam Martin Herpel zu seinem zweiten Erfolgserlebnis (80.). Den fünften Husumer Treffer markierte schließlich Gerrit Müller, der damit sein Torkonto auf zwanzig ausbaute (85.). Die Harmlosigkeit der Gäste zeigte die letzte Spielminute deutlich auf. Mit drei Spielern liefen die Dithmarscher allein auf das Husumer Tor zu, doch Sieger blieb Torhüter Teubler.

Fazit: Ein gelungener Saisonabschluss für die Husumer SV, bis zum Schluss wurde den Zuschauern bei widrigen äußeren Bedingungen ein temporeiches und engagiertes Spiel geboten.
Tore: 1:0 Albertsen (26.), 2:0 M. Herpel (43.), 3:0 Fleige (55.), 4:0 M. Herpel (80.), 5:0 Müller (85.)
Beste Spieler: Albertsen, M. Herpel   / -
Ecken: 10 : 4
Chancen: 15 : 1
Zuschauer: 425
Schiedsrichter: Meyer (Jübeck)
Karten: -  / Jarchow (31.), Sörensen (45.), Dau (45.), Ostermann (50.)   - alle  
Aufstellung:

Teubler - Cornils - L. Jensen, Rettkowski - S. Jensen (74. Schyma), M. Albertsen, M. Herpel (82. M. Rüsch), Petersen (62. C. Herpel), Alla - Fleige, Müller.

Dau -  Holst - Jarchow, Schulte (46. Lemcke) - Sörensen, Rinaldi, Garloff (46. Frahm), Stintzing, Jensen (61. Schwarz), Falk - Ostermann.

HI

Spieltrieb der Husumer nicht zu bremsen

Verbandsliga: Trotz des 5:0 gegen Heide den Aufstieg verpasst
Hauteng gedeckt: Der Husumer Lars Jensen (li.) im Duell mit dem Heider Tim Ostermann.
Verbandsliga-Übersicht
Furioser Endspurt der Teams aus dem Nordbezirk: Zum Abschluss der Verbandsliga-Saison gab es vier überzeugende Siege und 23 Tore. Jubel herrschte in Kropp. Das 7:0 über Bargteheide bedeutete die Vizemeisterschaft und den Oberliga-Aufstieg. Da konnte die Stimmung in Husum nicht mithalten. Trotz des 5:0 über Heide mussten sich die Nordfriesen punktgleich mit Kropp, aber einer um 13 Tore schlechteren Tordifferenz mit Platz drei begnügen. Den einstelligen Platz neun sicherte sich Flensburg 08 durch ein 6:3 gegen Plön. Absteiger FC Sörup-Sterup verabschiedete sich mit einem 5:4-Sieg in Bordesholm.
Husum (Gert Reese) – Die Husumer SV hat den Sprung in die eingleisige Fußball-Oberliga auch in diesem Jahr verpasst. Trotz eines 5:0 (2:0) zum Saisonabschluss über den Heider SV überflügelten die Nordfriesen nicht mehr den TSV Kropp, der sich zur gleichen Zeit souverän gegen den TSV Bargteheide durchsetzte. Von Traurigkeit über die verpasste Gelegenheit war jedoch am Sonnabend im Friesenstadion nichts zu spüren. Bei Freibier feierten die Fans den dritten Tabellenplatz noch lange nach dem Schlusspfiff.
Reichlich Blumen und Präsente gab es vor der Partie. Die Trainer Hans-Peter Hansen und Charly Gabriel wurden ebenso verabschiedet wie Masseur Arild Björkli und die Spieler Carsten Groth und Björn Fleige. "Du hast es immer wieder geschafft, die Mannschaft zu Höchstleistungen zu bringen", sagte Vorstandsmitglied Jan Deckmann zu Hansen. Und Mannschaftskapitän Gerrit Müller beendete seine Rede an den scheidenden Coach mit den Worten: "Ich bin sehr traurig, dass du gehst."
Dann sprach das gesamte Husumer Team, das alles tat, um diesen verregneten Tag in ein rauschendes Fußballfest zu verwandeln. Der Heider SV bekam kein Bein an Deck. Treibende Kräfte bei den Stormstädtern waren Mario Albertsen und Martin Herpel, die im ersten Durchgang auch als Torschützen auftraten. Fantastisch dabei das 1:0 von Albertsen in der 26. Minute. Es waren wohl 40 Meter, die der Ball auf dem Weg in den verlassenen Heider Kasten zurücklegte. Mit zwei weiteren Versuchen (21. und 38.) scheiterte der Husumer Linksfuß nur knapp. Bei Schüssen von Michael Petersen (17.) sowie von M. Herpel (20.) und Sascha Rettkowski (21.) reagierte Heides Keeper Tobias Dau hervorragend. Das 2:0 gelang Sekunden vor dem Halbzeitpfiff M. Herpel per Nachschuss.
Das 5:0 reichte nicht: Die Husumer Spieler verabschieden sich von ihren Fans. Foto: Staudt
Auch der Pausenstand aus Kropp, der ihnen alle Aufstiegsträume nahm, konnte den Spieltrieb der Nordfriesen nicht bremsen. Sie legten sogar noch zu und boten im zweiten Durchgang eine Reihe perfekter Kombinationen. Eine solche nutzte Björn Fleige, um sich und seinen Fans ein Abschiedstor zu schenken. Aus der Nähe des Elfmeterpunktes traf er zum 3:0 (54.). Gerrit Müller hatte in dieser Phase noch nicht den richtigen Zielblick und setzte den Ball zweimal freistehend am Tor vorbei (49. und 73.). Genauso erging es Erion Alla, nachdem der überragende Ingo Cornils ihn in Position gebracht hatte. Genauer machte es M. Herpel, der in der 80. Minute seinen zweiten Tagestreffer markierte. "Die Tore widme ich meinen Arbeitskollegen, die mich sonnabends immer so toll vertreten haben", sagte der kaufmännische Angestellte nach dem Spiel. In diesem Abschnitt hätten auch die Dithmarscher zum Erfolg kommen können. Einmal klärte Albertsen im letzten Moment zur Ecke (57.), in der 90. Minute schoss Tim Ostermann kläglich vorbei.
Den Schlussakkord dieser für Husum so sensationell verlaufenen zweiten Halbserie setzte Gerrit Müller. Erst probierte er es mit einem Lupfer - der ging daneben (85.). Dann schoss er hart und flach - das klappte. 5:0 also in der 86. Minute. Und die Handküsse, die Müller danach in die jubelnde Menge warf, wurden genauso bejubelt wie wenig später die gesamte Mannschaft.
Die Saison ist für die Husumer aber noch nicht beendet. Am morgigen Dienstag (19 Uhr) spielen sie im Kreispokal beim Bezirksoberligisten SV Dörpum.
06. Juni 2005 · Flensburger Tageblatt
Sekt oder Selters für die Husumer SV
Mehr Spannung geht nicht: Im Kampf um den Aufstieg in die Fußball-Oberliga müssen die Nordfriesen am Sonnabend (15 Uhr) nicht nur den Heider SV schlagen, sondern gleichzeitig auch auf eine Heimniederlage des TSV Kropp hoffen.
Zum letzten Mal auf der Husumer Bank: Trainer Hans-Peter Hansen. Foto: Staudt
Husum (Gert Reese) – FWenige Tage vor dem Saisonfinale hat die Fußball-Verbandsliga noch einmal einen Spannungsschub erhalten. Die beiden Nordclubs TSV Kropp und Husumer SV haben ihre Marschroute in Sachen Oberliga-Aufstieg geändert. Beide wollen jetzt auch in die nächsthöhere Spielklasse, falls es am Ende nicht zur Meisterschaft reicht. "Wenn wir aufsteigen können, steigen wir auf", verkündete dazu am Mittwochabend Rolf von Bartikowski, der erste Vorsitzende der Husumer SV. Die Stormstädter müssen also am Sonnabend (15 Uhr) nicht nur ihre Hausaufgaben gegen den Heider SV erledigen, sondern auch das Fernduell gegen den TSV Kropp bestehen, der den TSV Bargteheide empfängt. Mehr Spannung gab es selten im Friesenstadion!
In den Traum vom Aufstieg werden sich morgen aber auch ein paar Abschiedstränen mischen. Der Anlass: Mit Trainer Hans-Peter Hansen und Stürmer Björn Fleige nehmen zwei Stützen der Husumer SV ihren Abschied von der Ligabühne.
Sechs Jahre in fast 200 Punktspielen war Hans-Peter Hansen Ligacoach bei der Husumer SV. Es war eine glanzvolle Zeit für ihn und den Verein, auf die beide mit Stolz zurückblicken können. Und wenn sich Vorstand und Mannschaft am Sonnabend offiziell von ihm verabschieden, wird der Trainer viel Gutes über sich hören - zu Recht.
Bei dem Sportlehrer selbst ist Abschiedsschmerz nicht herauszuhören. Sein Augenmerk gilt auch in dieser Phase ganz der sportlichen Situation und dem anstehenden Gegner. "Im Fußball ist manches möglich", sagt Hansen und spielt damit auf das Fernduell mit dem TSV Kropp an. Sicher wird er Reinhard Lindner, seinem alten Mannschaftskameraden aus Friedrichstädter Tagen, noch einmal ins Gewissen geredet haben. Denn der ist Trainer bei eben jenem TSV Bargteheide, von dem die Husumer sich am Sonnabend die nötige Schützenhilfe versprechen.
Abschied nehmen vom Ligakader wird auch Björn Fleige. Der Stürmer, der so viele tolle Tore für die SV erzielt hat, betreut zukünftig die zweite Mannschaft des Vereins. Und Fleige, der in zwei Wochen 33 wird, weiß: "Beides zusammen, Liga und Zweite, das geht nicht." Eine Ausnahme würde er allerdings machen. "Nach Meppen", sagt er, "da würde ich noch mal mitfahren."
Fehlen im Husumer Kader werden am Sonnabend Marcell Voss, der wieder verletzt ist, und Christian Herpel, der Probleme mit den Weisheitszähnen hat. Mit von der Partie ist aber Alfred Hußner, der frühere Husumer und jetzige Heider Coach. "Hochachtung vor der Leistung der Husumer", sagt der Dithmarscher zur aktuellen Entwicklung in der Stormstadt. Hilfe aber beim Saison-Showdown, die wird es von seiner Seite nicht bieten. "Wir wollen guten Fußball zeigen und werden alles geben", sagt der Coach mit der fünfstärksten Abwehr in dieser Spielklasse. Die Hansen-Schützlinge kennen also morgen die Reihenfolge: Erst kommt die Selbsthilfe und dann eventuell aus Kropp die Schützenhilfe.
03. Juni 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Die Lage in der Verbandsliga

Die Lage in der Verbandsliga
Auch nach dem vorletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga heißt der Spitzenreiter Itzehoer SV. Mit dem 1:0-Sieg in Heide verteidigte der ISV die Führung vor dem punktgleichen Trio TSV Kropp (3:1 bei Sörup-Sterup), Husumer SV (2:0 in Plön) und Rot-Weiß Moisling (1:0 gegen Strand 08).
Mit einem Punkt Vorsprung geht der ISV nun in den "Showdown" am kommenden Sonnabend und kann mit einem Sieg über den VfR Neumünster II den Titel aus eigener Kraft sichern. Die drei anderen müssen dagegen auf einen Itzehoer Ausrutscher hoffen und selbst gewinnen. Kropp erwartet Bargteheide, Husum spielt gegen den Heider SV und Moisling muss beim PSV Neumünster antreten.
Die Abstiegsfrage war schon vorher entschieden: Sörup-Sterup, Brunsbüttel, PSV Neumünster und Bordesholm sind nicht mehr zu retten. rst
30. Mai 2005 · Norddeutsche Rundschau
KP-VF 07.06.05 SV Dörpum Husumer SV 2:4

Dörpum hielt lange Zeit mit! !

07.06.2005

SV Dörpum - Husumer SV

2 : 4 (2:1)


Die Husumer SV siegte vor 250 Zuschauern beim SV Dörpum mit 4:2 und zog letztlich verdient ins Kreispokal-Halbfinale ein. Der Erfolg konnte allerdings erst in der zweiten Halbzeit sicher gestellt werden. Dörpum kämpfte um jeden Meter Boden, im zweiten Durchgang ging den Hausherren allerdings die Puste aus. Auch weil der Verbandsligist das Tempo merklich anzog, endlich gut kombinierte und mit viel Engagement dagegen hielt.

Eine kalte Dusche bekamen die Husumer durch die gut startenden Hausherren in der 15. Minute, das 1:0 besorgte Christiansen aus fünf Metern freistehend. Allzu sorglos agierte die Husumer Hintermannschaft in dieser Situation. Die Freude der Gastgeber dauerte allerdings nur bis zur 20. Spielminute: Gerrit Müller nutzte einen schönen Pass von Mario Albertsen zum Ausgleich. Doch die HSV versäumte es, die Führungschancen zu nutzen - Albertsen (26.) und zweimal Müller (37./43.) scheiterten knapp. Dörpum hielt insgesamt gut mit, schaffte sogar noch vor der Pause die erneute Führung. Nach einem Fehler von André Schyma schaltete Volquardsen am schnellsten und ließ Widder im Husumer Tor keine Chance (44.).

Im zweiten Durchgang gingen die Stormstädter entschlossener zu Werke, setzten endlich Akzente nach vorne. Prompt ergaben sich gute Einschussmöglichkeiten, die Gerrit Müller und Michael Petersen aber nicht nutzen konnten. In der 61. Minute hämmerte Gunnar Clausen das Leder aus zwanzig Metern an das Lattenkreuz, den Nachschuss versenkte Michael Petersen zum 2:2-Ausgleich. Sieben Minuten später gelang Björn Fleige die Führung, Petersen hatte den Torschützen mustergültig freigespielt.

In der 73. Minute scheiterte Müller am Pfosten, doch Gunnar Clausen zielte wenig später etwas genauer - aus zwanzig Metern ließ er Torhüter Bremer keine Chance (81.). In den Schlussminuten verpassten die Gastgeber noch eine Resultatsverbesserung, Husums Keeper Widder parierte einen an Volquardsen verursachten Foulelfmeter von Frauen sicher (84.).

Verdientermaßen zog die Husumer SV in die nächste Runde des Kreispokals ein, doch es bedurfte einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit, um gegen einen engagierten Gegner die Oberhand zu behalten.

Tore: 1:0 Christiansen (15.), 1:1 Müller (20.), 2:1 Volquardsen (44.), 2:2 Petersen (61.), 2:3 Fleige (68.), 2:4 Clausen (81.)
Beste Spieler: Bremer, Jensen / M. Herpel, Clausen  
Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Huss (TSV Rantrum)
Aufstellung:

Bremer  - Jensen - Frauen, Christophersen - St. Stelzig, Burmeister, M. Stelzig, Johannsen (88. Prochnow), Anklam (88. Paulsen) - Christiansen, Volquardsen.

Widder - Cornils, Schyma (46. Clausen), Rettkowski - L. Jensen. C. Herpel, Petersen (80. Lies), M. Albertsen, M. Herpel - Fleige (87. Steglich), Müller.

Hi 08.06.2005
KP-HF 17.07.05 TSV Amrum Husumer SV 0:15

Aus der (Pokal-)Traum: Amrum bekommt kostenlose Lehrstunde

Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim 15:0 mehrere Nummern zu groß
Im Strafraum des TSV Amrum ging es im Pokalspiel gegen den Verbandsligisten Husumer SV häufig hoch her. Foto: oe
Aus der (Pokal-)Traum: Amrum bekommt kostenlose Lehrstunde
Nebel (oe) – Der Siegeszug des TSV Amrum im Fußball-Kreispokal hat ein jähes Ende gefunden. Die Überraschungsmannschaft des laufenden Wettbewerbs, die unter anderem auch den Bezirksoberligisten Tönninger SV aus dem Rennen geworfen hatte, musste die Überlegenheit der "großen" Husumer SV anerkennen und verlor das Halbfinale auf eigenem Platz standesgemäß mit 0:15 (0:4).
Bereist vor dem Anpfiff waren die Rollen klar verteilt: Auf der einen Seite die Gastgeber, die nicht am geregelten Punktspielbetrieb teilnehmen, keine Auswechselspieler zur Verfügung hatten und mit drei "Ü 50-Akteuren" auflaufen mussten. Und auf der anderen Seite der Verbandsligist, die ranghöchste Mannschaft in Nordfriesland, die mit einem qualitativ gut besetzen Kader angereist war.
In der ersten Halbzeit verkaufte sich der Außenseiter vor 200 Zuschauern teuer. Bis zur 34. Minuten hielt er ein 0:1 - und dass obwohl der TSV nach einer Verletzung nur mit zehn Mann weiterspielen konnte. Nicht verwunderlich, dass Husums Trainer Volker Schallhorn nicht zufrieden war: "Die Abstimmung untereinander klappt noch nicht wie gewünscht." Dass der Gegner nur noch zu zehnt spiele, sei egal, so Schallhorn, da die Amrumer ja so oder so alle hinten drin stehen würden.
Nach dem Seitenwechsel wurde der Leistungsunterschied immer eklatanter, da den Platzherren die Kräfte ausgingen. Allein ihr Torwart Klaus Claußen verhinderte mit sehenswerten Paraden eine noch höhere Niederlage. Sein Gegenüber im Husumer Tor, Momme Reinhold, litt dagegen an Langeweile, da sich das Geschehen auf dem Platz fast ausschließlich in der Amrumer Hälfte abspielte.
Am Ende dieser einseitigen Partie hieß es 0:15. beim TSV ärgerte man sich weniger über die Niederlage als über dem umstand, dass einige Spieler aus dem Kader nicht zu einer solch "wichtigen" Begegnung erschienen waren. "Es wird zu diskutieren sein, ob es unter solchen Umständen in Zukunft eine erneute Beteiligung des TSV Amrum am Kreispokal geben wird", meinte der Vorsitzende Stefan Dombrowski.
Der Husumer SV wird nun am kommenden Wochenende im Endspiel auf den Gewinner des anderen Halbfinals zwischen dem TSV Oldenswort und dem MTV Leck (heute, 19 Uhr) treffen.
TSV Amrum: K. Claußen, Bohn, Lemcke, Jannen, Schnoor, Buzalla, Manka, Winkler, Classen (bis 10.), M. Claußen, Dombrowski.
Husumer SV: Reinhold, Voß (Steglich), Chr. Herpel, Alim, Saeltz, Marohn (Fleige), Albertsen, M. Herpel, Petersen, Müller (Matthiesen), Clausen.
19. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum reif für die Insel

Husum (hol) – "Reif für die Insel", heißt am Sonntag das Motto der Mannschaft von Trainer Volker Schallhorn. Im Halbfinale des Kreispokals gastiert sie um 14 Uhr beim TSV Amrum. Das andere Semifinale zwischen dem TSV Oldeswort und MTV Leck wurde von Sonntag auf Dienstag (19 Uhr) verlegt. Das Endspiel ist für das kommende Wochenende vorgesehen.
16. Juli 2005 ·sh:z-Nordfriesland Sport
KP-F 24.07.05 MTV Leck Husumer SV 2:0

Favorit strauchelte im Pokalfinale!

24.07.2005

MTV Leck - Husumer SV

2 : 0 (1:0)


Einen rabenschwarzen Tag erwischte die Husumer SV ausgerechnet im Kreispokalfinale gegen den Bezirksligaaufsteiger MTV Leck und verpasste damit die Qualifikation für den Bezirkspokal. Mit einem glatten 2:0 verwies die vom ehemaligen Husumer Malte Köster sehr gut eingestellte Elf den Verbandsligisten aus Husum in die Schranken. Vor 300 Zuschauern hatten die Stormstädter sogar noch Glück, eine höhere Niederlage wäre bei konsequenter Ausnutzung der Chancen möglich gewesen. Die HSV kam nie richtig ins Spiel, blieb insgesamt sehr blass und harmlos - ein Klassenunterschied war zu keiner Zeit erkennbar.

Überraschend kam die Führung der Gastgeber nach einer halben Stunde daher nicht. Maik Brodersen nahm im Mittelfeld einen Pass von Brydda auf und lupfte das Leder aus gut 22 Metern über den zu weit vor dem Kasten stehenden Torhüter André Teubler zur 1:0-Führung in die Maschen. Nur eine einzige Chance für die SV, ein Schuss von Mario Albertsen in der 35. Minute knallte an den Pfosten - Torhüter Scharschmidt wäre machtlos gewesen.

Nach der Pause erhöhten die Husumer ihre Bemühungen, blieben im Angriff jedoch viel zu harmlos. Tormöglichkeiten erarbeiteten sich nur die Gastgeber, Modrzinski, Grünberg und Eis scheiterten jedoch. Für die Entscheidung sorgten die Husumer dann auch noch selbst: Ingo Cornils traf in der 54. Minute ins eigene Netz, nach einem Eckball von Vollmer lenkte er den Ball zum 2:0 ins Tor. Leck spielte engagiert und ohne Respekt vor dem Verbandsligisten auf, verteidigte den Vorsprung bis zum Schlusspfiff.

Der Sieg der Gastgeber geht völlig in Ordnung. Husum fand nie die Mittel und die Einstellung, um das Spiel noch herumzureissen.

Aufstellung:

Scharschmidt - Köster - V. Blumenstein, A. Blumenstein - Lennart, Eis, Brydda (70. El Ammar), Modrzinski (83. Johannsen), Vollmer - Grünberg, Brodersen (60. Bossen).

Teubler - Cornils - Rettkowski, Saeltz - C. Herpel, Clausen (62. Clausen), M. Albertsen, Steglich (46. Alim), Petersen - M. Herpel, Müller.

Hi 25.07.2005

Glückt dem MTV Leck heute der nächste Pokal-Coup?

Heute gegen den Oberligisten TSV Kropp / Malte Köster: "Wir nehmen es, wie es kommt"
Überraschender Sieger im Fußball-Kreispokal: der Neu-Bezirksligist MTV Leck Foto: Wrege
Leck (pu) – Nichts da mit dem Hattrick - die Husumer SV ist im Fußball-Bezirkspokal in diesem Jahr nur Zuschauer. Mit dem 2:0-Sensationssieg im Kreispokalfinale verdarb der Bezirksliga-Aufsteiger MTV Leck dem Verbandsligist die Saisonpremiere gründlich und spielt nun selbst auf Bezirksebene gegen den Oberligisten TSV Kropp (heute 19 Uhr) und den TSB Flensburg (17. August).
"Ich habe nicht mit einem Sieg gerechnet, aber nach dem Spielverlauf haben wir verdient gewonnen. Das war schon klasse", strahlte der Lecker Spielertrainer, der in der neuen Saison nahtlos an die Erfolge der vergangenen Serie angeknüpft hatte. Dort hatten die Lecker nach einer Niederlage zum Saisonauftakt 29 Siege in Serie gefeiert und als überlegener Meister den Wiederaufstieg in die Bezirksliga geschafft.
Heute (19 Uhr) erwartet der MTV im Bezirkspokal den Oberligisten TSV Kropp. "Kropp ist ein anderes Kaliber als Husum und klarer Favorit", versucht Köster die Euphorie im eigenen Lager zu bremsen. "Das wird ganz hart für uns, aber wir nehmen es, wie es kommt."
Außenseiter war der MTV auch gegen Husum. Der Verbandsligist war in Leck aber den Beweis seiner Klasse schuldig geblieben. "Es haben zwar einige Spieler gefehlt, aber die Mannschaft hätte es trotzdem reißen müssen. Wir haben nicht das gezeigt, was wir wirklich leisten können", war der neue HSV-Trainer Volker Schallhorn restlos bedient.
Gerade in der Offensive war von zwei, ja eigentlich drei Klassen Unterschied gar nichts zu sehen. Die Husumer Gerrit Müller und Martin Herpel waren beim Brüderpaar Alexander und Victor Blumenstein gut aufgehoben. Und wenn sich doch einmal Lücken in der MTV-Abwehr auftaten, war Routinier Malte Köster zur Stelle. MTV-Torhüter Frank Schaarschmidt verlebte zumeist einen ruhigen Nachmittag, während sein Gegenüber André Teubler nach Treffern von Maik Brodersen (24.) und einem Eigentor von Ingo Cornils (53.) gleich zweimal hinter sich greifen musste. Leck war dem 3:0 näher als Husum dem Anschlusstreffer und der Pokalsieg mehr als verdient.
"Wir haben einen neuen Pokalsieger", gratulierte KFV-Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter den MTV-Spielern, nachdem die Husumer SV die Trophäe in den beiden vergangenen Jahren gewonnen hatte. Und die Lecker ließen sich dann gebührend feiern. Aber nicht für lange Zeit - denn bereits heute wollen sie versuchen, auch dem Oberligisten TSV Kropp ein Bein zu stellen.
26. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Pokalsensation: MTV Leck schlägt Husum mit 2:0

Bezirksliga-Aufsteiger erwartet nun TSV Kropp
Pokalsensation: MTV Leck schlägt Husum mit 2:0
Leck (pu) – Sensation im Fußball-Kreispokal Nordfriesland: Mit 2:0 (1:0) entschied der frisch gekürte Kreisligameister und Bezirksliga-Aufsteiger das Kreispokalfinale gegen den Verbandsligisten Husumer SV für sich.
Der haushohe Favorit enttäuschte dabei die gut 300 Zuschauer ebenso wie seinen Trainer. "Nur mit halber Kraft war Leck nicht zu schlagen", lautete Volker Schallhorns Vorwurf an seine Spieler. Die hatten den MTV wohl unterschätzt. "Ich wusste, dass Husum Probleme bekommt, wenn sie das Spiel machen müssen. Wir haben nach hinten stark gearbeitet. Das war schon klasse", freute sich MTV-Coach Malte Köster mit seinen Jungs.
Husum machte das Spiel, kam aber kaum zu echten Chancen. Die MTV-Abwehr um Libero Malte Köster stand meist sicher. Nur einmal musste sich Torhüter Frank Schaarschmidt bei einem Schuss von Gunnar Clausen (20.) lang machen und den Ball zur Ecke abwehren. Fast im Gegenzug sorgte Neuzugang Maik Brodersen (24.) mit seinem sehenswerten Heber aus über 25 Metern über André Teubler hinweg für das überraschende 1:0.
Nach der Pause brachte ein Eigentor von HSV-Libero Ingo Cornills (53.) die Vorentscheidung. Husum verstärkte danach den Druck, spielte aber zu einfallslos. Leck boten sich dagegen bei Kontern weitere hochkarätige Chancen. Am Ende durften Malte Köster und seine Jungs aus der Hand von KFV-Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter verdient den Pokal in Empfang nehmen. Nun erwartet der MTV Leck am Dienstag Abend um 19 Uhr den Oberligisten TSV Kropp im Bezirkspokal.
26. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Außenseiter Leck will die Husumer SV ärgern

Finale im Fußball-Kreispokal: Hält die beeindruckende Siegesserie des MTV?
Leck (pu) – Sven Johannsen kann sich noch sehr gut an das Kreispokalfinale 1997 erinnern. "Damals bin ich gerade nach Leck gewechselt und wir haben Husum mit 4:1 geschlagen", erinnert sich der Fußballer des MTV Leck noch gerne. Mittlerweile neigt seine aktive Laufbahn dem Ende entgegen, jüngere Spieler machen ihm seinen Platz streitig. Sven Johannsen wird mehr und mehr wie die rechte Hand von Trainer Malte Köster. Aber noch einmal möchte er den Kreispokal in Händen halten. Nach dem 3:0-Erfolg am Dienstag Abend im Halbfinale beim TSV Oldenswort bietet sich dem MTV Leck nun die große Chance, nach acht Jahren und dem direkten Wiederaufstieg in die Bezirksliga endlich wieder einmal Kreispokalsieger zu werden - und das erneut gegen Husum.
Am Sonntag hat der MTV Leck im Finale um 15 Uhr auf dem B-Platz hinter dem Nordfrieslandstadion die Husumer SV zu Gast. "Endlich wieder ein Highlight in Leck. Natürlich ist Husum der große Favorit, aber wir wollen ihnen den Schneid abkaufen und ein gutes Ergebnis erzielen", freut sich Johannsen auf den Schlagabtausch gegen den Verbandsligisten, der am Mittwoch ein Testspiel beim MTV Tellingstedt mit 3:1 (Torschützen: Albertsen, Müller, C. Herpel) gewann.
Immerhin hat Leck eine imposante Siegesserie aufzuweisen: Seit fast einem Jahr nach der Auftaktniederlage in der Kreisliga gegen die Husumer SV III hat die Truppe von Malte Köster kein Pflichtspiel mehr verloren. Der Lohn war der Kreisliga-Titel und der direkte Wiederaufstieg. Köster hat die Truppe stark verjüngt und kann schon am Sonntag auf weitere Verstärkungen zurückgreifen. Maik Brodersen (SV Frisia 03), Daniel Rückdorf (SW Essen), Marco Wechsler (SG Stadum/Klintum), Sebastian Lattendorf (VfL Bad Segeberg) und Frank Scharschmidt (TSV Ladelund) sind schon gegen Husum spielberechtigt.
Da Malte Köster jahrelang Führungsspieler bei der Husumer SV gewesen ist und morgen Wiedersehen mit einigen seiner ehemaligen Mitspieler feiert, besitzt die Partie eine gewisse Brisanz. "Wir haben in der Vorbereitung schon gegen Nordmark Satrup und VfR Schleswig gewonnen und in Langenhorn nur knapp verloren. Ich sehe uns zwar als Außenseiter, aber nicht chancenlos. Immerhin wollen wir unsere Serie verteidigen", so Sven Johannsen. Spieler und Trainer beim MTV haben sich einiges vorgenommen - und das gilt nicht nur für die Punktspiele.
23. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Pokalfinale am Sonntag

Leck (sh:z) – Das Finale um den Fußball-Kreispokal zwischen dem MTV Leck und der Husumer SV wird am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. Das hat Spielausschussobmann Dirk Bölter gestern bekannt gegeben. Die Husumer hätten die Partie gerne am Sonnabend bestritten, der MTV wollte jedoch lieber am Sonntag spielen. Die Lecker haben als klassenniederer Verein Heimrecht.
22. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreispokal: MTV Leck folgt Husum ins Pokalfinale

Oldenswort (noh) - Die Finalpaarung im Fußball-Kreispokal steht fest: Im Endspiel werden sich Sonnabend oder Sonntag (15 Uhr) der MTV Leck und die Husumer SV gegenüberstehen. Der Kreisligameister besiegte im Halbfinale auswärts den TSV Oldenswort mit 3:0 (1:0), die Husumer hatten zuvor schon den TSV Amrum mit 15:0 deklassiert.
Die Gäste aus Leck dominierten die Partie von Beginn an und holten sich ihren 30. Pflichtspielsieg in Folge. Es dauerte aber 26 Minuten, ehe Björn Vollmer die 1:0-Führung erzielte. Doch schon bis dahin hatte das Team von Trainer Malte Köster einige Gelegenheiten gehabt. Im zweiten Durchgang konnten sich die Gastgeber ein wenig aus der Umklammerung befreien, doch Zählbares sprang dabei nicht heraus. Christoph Bossen erzielte auf der anderen Seite das 2:0 (65.) - die Begegnung war damit entschieden. Das 3:0 (80.) durch den Lecker Neuzugang Maik Brodersen sorgte dafür, dass die Überlegenheit der Gäste sich auch im Ergebnis widerspiegelte. "In dieser Form traue ich Leck den Durchmarsch in der Bezirksliga durchaus zu", lobte Oldensworts Trainer Heiko Hansen den Sieger.
21. Juli 2005 · sh:z-Nordfriesland Sport
Bezeichnung 55
Inhalt 55
Bezeichnung 56
Inhalt 56

Abschlusstabelle Herren Verbandsliga Schleswig-Holstein-Liga 2004/05

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 Itzehoer SV 34 19 13 2 64 : 26 38 70
2 TSV Kropp 34 21 6 7 88 : 40 48 69
3 Husumer SV 34 21 6 7 69 : 34 35 69
4 SpVg Rot-Weiß Moisling 34 21 6 7 79 : 48 31 69
5 NTSV Strand 08 34 18 8 8 75 : 36 39 62
6 SV Henstedt-Rhen 34 18 7 9 95 : 54 41 61
7 FC Kilia Kiel 34 19 4 11 81 : 47 34 61
8 SV Eichede 34 17 10 7 56 : 38 18 61
9 Flensburg 08 34 12 11 11 56 : 50 6 47
10 Heider SV 34 11 11 12 37 : 42 -5 44
11 TSV Bargteheide 34 10 13 11 46 : 49 -3 43
12 Oldenburger SV 34 11 9 14 47 : 56 -9 42
13 VfR Neumünster II 34 13 3 18 46 : 72 -26 42
14 TSV Plön 34 11 4 19 49 : 72 -23 37
15 TSV Bordesholm 34 6 8 20 60 : 78 -18 26
16 PSV Neumünster 34 7 5 22 45 : 82 -37 26
17 BSC Brunsbüttel 34 5 1 28 35 : 117 -82 16
18 FC Sörup-Sterup 34 3 1 30

45

: 132 -87 10

Fairnesstabelle Herren Verbandsliga 2004/05

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 Husumer SV 34 67 3 0 0 0 76 2.23
2 NTSV Strand 08 34 71 2 2 0 0 87 2.55
3 SpVg Rot-Weiß Moisling 34 80 3 0 0 0 89 2.61
3 VfR Neumünster II 34 75 3 1 0 0 89 2.61
5 SV Eichede 34 72 4 2 0 0 94 2.76
6 Flensburg 08 34 83 1 2 0 0 96 2.82
6 FC Kilia Kiel 34 72 8 0 0 0 96 2.82
6 TSV Plön 34 79 4 1 0 0 96 2.82
9 TSV Bordesholm 34 86 2 1 0 0 97 2.85
9 Itzehoer SV 34 68 8 1 0 0 97 2.85
11 Oldenburger SV 34 80 5 1 0 0 100 2.94
12 TSV Kropp 34 72 7 2 0 0 103 3.02
13 Heider SV 34 84 5 1 0 0 104 3.05
14 SV Henstedt-Rhen 34 63 3 6 0 1 112 3.29
15 TSV Bargteheide 34 102 8 0 0 0 126 3.7
16 BSC Brunsbüttel 34 92 9 3 0 0 134 3.94
16 FC Sörup-Sterup 34 84 10 4 0 0 134 3.94
18 PSV Neumünster 34 94 11 2 0 0 137 4.02

Allgemeine Statistik

Anzahl der ausgetragenen Spiele: 306
davon Heimsiege 115
davon Unentschieden 63
davon Auswärtssiege 128
Tore:  1.075
davon Heimteams 548
davon Auswärtsteams 527
Schnitt pro Spiel  3,51
Schnitt pro Heimteam 1,79
Schnitt pro Auswärtsteam 1,72
Die meisten Tore pro Spiel:
SV Henstedt-Rhen - TSV Bordesholm 7:5
Die höchsten Heimsiege
TSV Kropp - TSV Bargteheide 7:0
TSV Kropp -FC Sörup-Sterup 7:0
SV Henstedt-Rhen -BSC Brunsbüttel 8:1
Die höchsten Auswärtssiege
FC Sörup-Sterup - SV Henstedt-Rhen 0:8

Verbandsliga Nord Schleswig-Holstein 2004 - 2005

  Heimspiele  * Auswärtsspiele  *
Vergleich **
- Itzehoer SV         28:12 34 49% 36:14 36 51% -2
- TSV Kropp     48:19 33 48% 40:21 36 52% -3
- Husumer SV 36:17 34 49% 33:17 35 51% -1
- Rot-Weiß Moisling 40:19 36 52% 39:29 33 48% +3
- NTSV Strand 08 43:20 30 48% 32:16 32 52% -2
- SV Henstedt-Rhen 45:23 31 51% 50:31 30 49% +1
- Kilia Kiel    39:24 28 46% 42:23 33 54% -5
- SV Eichede  24:20 27 44% 32:18 34 56% -7
- Flensburg 08   32:29 25 53% 24:21 22 47% +3
- Heider SV 19:23 21 48% 19:20 23 52% -2
- TSV Bargteheide 23:26 19 44% 24:24 24 56% -5
- Oldenburger SV 26:24 22 52% 21:32 20 48% +2
- VfR Neumünster II  24:38 19 45% 22:34 23 55% -4
- TSV Plön 31:40 16 43% 18:32 21 57% -5
- TSV Bordesholm 29:35 12 46% 31:43 14 54% -2
- PSV Neumünster    17:39 8 31% 28:43 18 69% -10
- BSC Brunsbüttel 20:55 10 62% 15:62 6 38% +4
- FC Sörup-Sterup 24:64 3 30% 21:68 7 70% -4
*Prozentzahlen: Anteil der Punkte in Heim- bzw. Auswärtsspielen
**Spalte Vergleich: Differenz zwischen Heim- und Auswärtsbilanz.
Verbandsliga Nord Schleswig-Holstein
Bilanz 2004/05  
34  -  21 - 6 - 7      69:34 Tore     
Erfolgsquote   70,59 %
Anteil Siege  61,76 %
Anteil Remis 17,65 %
Anteil Niederlagen  20,59 %
Heimbilanz
17 — 11 — 1 —5 / 36:17 / Quote: 67,65
Auswärtsbilanz
17 — 10 — 5 — 2 /   33:17 / Quote: 73,53
Tore  pro Spiel  3,03
- erzielt  2,03
- erhalten 1,00
Höchster Heimsieg (Differenz)
· Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
Höchster Auswärtssieg (Differenz)
· VfR Neumünster II  - Husumer SV 0:5
Höchste Heimniederlage (Differenz)
· Husumer SV - Kilia Kiel 0:3
Höchste Auswärtsniederlage (Differenz)
· TSV Kropp - Husumer SV 4:0
Die meisten Tore
· Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
Die wenigsten Tore
· Husumer SV - Itzehoer SV 0:1
· Itzehoer SV - Husumer SV 0:0 
· Husumer SV - TSV Kropp 0:2
· TSV Kropp - Husumer SV  4:0
· Husumer SV  - NTSV Strand 08 0:2
· NTSV Strand 08 - Husumer SV 0:0
· Husumer SV - Kilia Kiel 0:3
· Kilia Kiel - Husumer SV 3:0
· BSC Brunsbüttel - Husumer SV 0:0
Die meisten Tore der Gegner  
· TSV Kropp - Husumer SV  4:0
· Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
Die wenigsten Tore der Gegner
· Itzehoer SV - Husumer SV 0:0
· Husumer SV - Rot-Weiß Moisling 3:0 
· NTSV Strand 08 - Husumer SV 0:0
· Husumer SV - SV Eichede 2:0 
· Husumer SV - Heider SV 5:0
· Heider SV - Husumer SV 0:2
· Husumer SV - TSV Bargteheide 1:0
· TSV Bargteheide - Husumer SV 0:2
· Husumer SV - VfR Neumünster II 1:0 
· VfR Neumünster II - Husumer SV 0:5 
· Husumer SV - Oldenburger SV 2:0 
· TSV Plön - Husumer SV 0:2
· TSV Bordesholm - Husumer SV 0:3
· Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
· BSC Brunsbüttel - Husumer SV 0:0
Die meisten Tore im Spiel
· Husumer SV - SV Henstedt-Rhen 2:4
· Flensburg 08 - Husumer SV 1:5
· Oldenburger SV - Husumer SV 2:4
· Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0
· Husumer SV - FC Sörup-Sterup 5:1
Zuschauer
Zu 17 Heimspielen kamen insgesamt 5.659 Zuschauer / Schnitt: 333.
Abwehrtabelle
Platzierung nach durchschnittlichen Gegentoren pro Spiel
Stand: 04.06.2005 (Saisonende)
Angriffstabelle
Platzierung nach durchschnittlich erzielten Toren pro Spiel
Stand: 04.06.2005 (Saisonende)
Platz  Mannschaft Gegentore pro Spiel
1. Itzehoer SV 0,76
2. Husumer SV 1,,00
3. NTSV Strand 08 1,06
4. SV Eichede 1,12
5. TSV Kropp 1,18
6. Heider SV 1,24
7. Kilia Kiel 1,38
8. Rot-Weiß Moisling 1,41
9. TSV Bargteheide 1,44
10. Flensburg 08 1,47
11. SV Henstedt-Rhen 1,59
12. Oldenburger SV 1,65
13. TSV Plön 2,12
  VfR Neumünster II 2,12
15. TSV Bordesholm 2,29
16. PSV Neumünster 2,41
17. BSC Brunsbüttel 3,44
18. FC Sörup-Sterup 3,88
Platz  Mannschaft erzielte Tore pro Spiel
1. SV Henstedt-Rhen 2,79
2. TSV Kropp 2,59
3. Kilia Kiel 2,38
4. Rot-Weiß Moisling 2,32
5. NTSV Strand 08 2,21
6. Husumer SV 2,03
7. Itzehoer SV 1,88
8. TSV Bordesholm 1,76
9. Flensburg 08 1,65
  SV Eichede 1,65
11. TSV Plön 1,44
12. Oldenburger SV 1,38
13. TSV Bargteheide 1,35
  VfR Neumünster II 1,35
15. FC Sörup-Sterup 1,32
  PSV Neumünster 1,32
17. Heider SVl 1,09
18. BSC Brunsbüttel 1,03
Position Name Husumer Sportvereinigung
»Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: 04.06.2005 (Saisonende)
Spielanteile Scorer-Quote Karten
Einsätze durch-gespielt ein-gewechselt aus-gewechselt raus-gestellt Spiel-minuten Tore Vorlagen Torbeteiligung gelb gelb/rot rot
TOR Reinhold, Momme                        
Teubler, André 34 34       3.060       1    
Widder, Thomas                        
ABWEHR Herpel, Christian 34 26 2 4 2 2.862 6 9 11,1 % 13 2  
Jensen, Lars 20 14 3 3   1.489       3    
Marohn, René 16 8 3 5   1.087   3 2,2 % 1    
Rettkowski, Sascha 28 24   4   2.359 4 1 3,7 %      
Schyma, André 19 15 4     1.493   1 0,7 % 1    
Voß, Marcell 17 13   4   1.388       9    
Werner, Carsten 1   1     13            
MITTELFELD Albertsen, Mario 32 20 5 6 1 2.463 10 5 11,1 % 4 1  
Alim, Ilhan 9   7 2   305 1 1 1,5 % 1    
Alla, Erion 28 13 4 11   2.076 4 5 6,7 % 2    
Carstensen, Ingo 14 3 6 5   696 1   0,7 % 4    
Clausen, Gunnar 16 2 13 1   565 1   0,7 % 1    
Cornils, Ingo 32 31   1   2.866   2 8,9 % 1    
Groth, Carstens 25 20   5   2.067 4 8 13,4 % 1    
Jensen, Sören 10 1 8 1   265            
Lies, David 5   5     27       1    
Petersen, Michael 17 4 7 6   958 3 1 3,0 % 5    
Saeltz, Sebastian 1   1     7            
Steglich, Sebastian 1   1     9            
Strehlow, Jakob 11 4 4 3   639 1 2 2,2 % 2    
ANGRIFF Fleige, Björn 15 11 1 3   1.253 7 4 8,1 % 1    
Hansen, Marco 2 1   1   145 1   0,7 %      
Herrmann, Lars 11 2 3 6   676   1 0,7 % 2    
Herpel, Martin 22 8 3 11   1.643 5 7 8,9 % 3    
Matthiesen, Udo 3   3     65            
Müller, Gerrit 33 28   5   2.934 20 16 26,7 % 9    
Rüsch, Markus 6 1 4 1   209 1   0,7 %      
T O T A L 462 283 88 88 3 33.619 69 66 100,0 % 67 3 0

Die Scorer-Liste 2004/2005

Jeder Spieler erhält für jedes Tor und jede Vorlage einen Punkt!
Außerdem der gefoulte Spieler im Strafraum.
Platz
Spieler
Tore
Vorlage/
Elfmeter
Gesamt
1
Gerrit Müller
20
16
36
2
Mario Albertsen
10
5
15
3
Christian Herpel
6
9
15
4
Martin Herpel
5
7
12
5
Carsten Groth
4
8
12
6
Björn Fleige
7
4
11
7
Erion Alla
4
5
9
8
Sascha Rettkowski
4
1
5
9
Michael Petersen
3
1
4
10
Jakob Strehlow
1
2
3
11
René Marohn
-
3
3
12
Ihan Alim
1
1
2
13
Ingo Cornils
-
2
2
14
Ingo Carstensen
1
-
1
14
Gunnar Clausen
1
-
1
14
Marco Hansen
1
-
1
14
Markus Rüsch
1
-
1
18
Lars Hermann
-
1
1
18
André Schyma
-
1
1
zuletzt aktualisiert am: Freitag, 15.06.2018 22:01

seit 25. Mai 2018
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