1. HERREN HUSUMER SV 2006/07
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 21.10.2018 22:29

Verbandsliga Schleswig-Holstein

hinten v.l.: Betreuer Martin Dohrn, Michael Berger, Marcel Otto, André Schyma, David Lies, Björn Fleige, Timo Wolski, Gerrit Müller, Physiotherapeut Bernd Friedrichsen

Mitte v.l.: Ligaobmann Dieter Schleger, Erion Alla, Nils Langwadt, Sascha Rettkowski, Marcell Voß, Pierre Becken, Sebastian Saeltz, Torwarttrainer Frank Hansen, Trainer Guido Gehrke

Vorne v.l.: Ingo Cornils, Alexander Dau, Martin Herpel, Momme Reinhold, Michael Wolter, André Teubler, David Strüning, Lars Hermann, Michael Petersen

Es fehlen auf dem Foto; Fußballobmann Reinhard Grünhoff, Björn Klang, Melf Molinas, Dennis Schulte, Sebastian Steglich, Matthias Wolter.

Das Team 2006/2007 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Molinas, Melf 22.06.1986 2005 Heider SV
Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Teubler, André 21.04.1972 1995 Husumer SV II
Abwehr Cornils, Ingo 04.05.1976 2000 SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Sv Enge-Sande
Dau, Alexander 02.10.1986 2005 SV Frisia 03 Risum-Lindholm, RW Niebüll
Langwadt, Nils 12.08.1973 2006 Schleswig 06, FT Eider Büdelsdorf
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Schulte, Dennis 31.05.1983 1994 eigene A-Jugend
Voß, Marcell 22.02.1982 2003 Heider SV
Mittelfeld Alla, Erion 30.06.1981 2001 Heider SV, Husumer SV Jugend
Becken, Pierre 28.09.1987 2006 Flensburg 08 A-Jugend
Berger, Michael 26.01.1988 2006 eigene A-Jugend, Flensburg 08
Gehrke, Guido 12.02.1972 2006 TSV Kropp, Holstein Kiel
Hermann, Lars 09.12.1979 2003 Bredstedter TSV
Herpel, Martin 25.06.1983 2004 Rödemisser SV, Husumer
Klang, Björn 14.09.1987 2007 FC Langenhorn, SV Frisia 03 Risum-Lindholm A-Jugend
Lies, David 21.05.1986 2003 eigene A-Jugend, TSV Hattstedt
Otto, Marcel 03.12.1987 2006 Germania Breklum A-Jugend
Saeltz, Sebastian 14.10.1986 2002 eigene A-Jugend, IF Tönning
Steglich, Sebastian 03.05.1986 1997 eigene A-Jugend, Tönninger SV
Wolter, Matthias 29.11.1986 2007 Heider SV, Tönninger SV
Angriff Fleige, Björn 16.06.1972 1994 Rödemisser SV
Müller, Gerrit 12.02.1974 1995 Rödemisser SV
Petersen, Michael 25.04.1986 2004 DGF Flensburg A-Jugend
Strüning, David 01.01.1988 2005 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Trainer Gehrke, Guido 12.02.1972 2006 TSV Kropp, Holstein Kiel
 
Zugänge Pierre Becken (Flensburg 08 A-Jugend), Michael Berger (eigene A-Jugend), Nils Langwadt (Schleswig 06), Marcel Otto (Germania Breklum A-Jugend), David Strüning (eigene A-Jugend), Michael Wolter (eigene A-Jugend)
Seit 1.1.2007: Björn Klang (FC Langenhorn), Matthias Wolter (Heider SV)
Abgänge Mario Albertsen (Blau-Weiß Löwenstedt), Ilhan Alim (TSV Rantrum), Christian Herpel (SC Norddörfer), René Marohn (Sportinvalide)
Während der Saison: André Schyma (SC Norddörfer)

Stab

Trainer

Fußball-Obmann

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Torwart-Trainer

Liga-Obmann

Guido Gehrke

Reinhard Grünhoff

Martin Dohrn

Bernd Friedrichsen

Frank Hansen

Dieter Schleger

 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Vorsitzender Fanclub

Schriftführer

Rolf von Bartikowski Jan Deckmann Dieter Schleger Anton Christiansen

Lars-Oliver Reichard

Sven Weißhaar

10.07.2006 Verbandsliga: Start mit Derby Husum – 08

Husum (sh:z) – Die Spielzeit 2006/07 in der Fußball-Verbandsliga beginnt mit einem echten "Kracher": Am ersten Spieltag (Freitag, 11. August) stehen sich die Husumer SV und Flensburg 08 im Nordderby gegenüber. Oberliga-Absteiger TSV Kropp trifft am Sonnabend auf Neuling TSV Heiligenstedten, und in Sörup stehen sich die beiden Aufsteiger FC Sörup-Sterup und TSV Altenholz gegenüber.
Das nächste Derby steht bereits am 3. Spieltag (26./27. August) an, dann empfängt Sörup-Sterup Flensburg 08. Die Fördestädter sind auch am dritten Nord-Duell beteiligt – sie treten am 9./10. September (5. Spieltag) beim TSV Kropp an. Wiederum zwei Wochen später (23./24. September) heißt es Angeln gegen Nordfriesland bei der Partie FC Sörup-Sterup gegen die Husumer SV.
Kropp und Husum stehen sich am 9. Spieltag (7./8. Oktober) gegenüber. Auf das letzte von insgesamt sechs Derbys in der Hinrunde müssen die Fans im Norden dann noch etwas warten: Der TSV Kropp und der FC Sörup-Sterup treffen am 16. Spieltag (25./26. November) in Kropp aufeinander.

Flensburger Tageblatt
11.07.2006 Ballgeflüster: Becken wechselt nach Husum

Noch ein Abgang: Ein Name fehlt seit kurzem auf der Namensliste des Fußball-Verbandsligisten Flensburg 08. Der aus der eigenen Regionalliga-A-Jugend kommende Pierre Becken hat sich kurzfristig "umorientiert" und wird für den Liga-Konkurrenten Husumer SV an den Start gehen. Ob Beckens Weggang sportlich ein Verlust ist, kann Bodo Schmidt nicht sagen. "Dafür hat er zu wenig bei uns gespielt", meint der 08-Trainer, der den Wechsel nicht überbewerten will. "Jetzt muss Pierre Becken in Husum beweisen, dass er in der Verbandsliga mithalten kann." Ironie des Schicksals: Das erste Punktspiel beschert gleich dieses Nordderby (11. August in Husum) und dem talentierten Mittelfeldspieler damit bereits ein erstes Wiedersehen mit dem alten Verein. (joh/and)

sh:z-Nordfriesland Sport
11.07.2006 Lockerer Waldlauf durch die Mauseberge
Trainingsauftakt bei der Husumer SV / Verbandsliga startet mit "Knaller" gegen Flensburg 08
Die Neuen im Mannschaftskader der Husumer SV (v.li.): Michael Berger (A-Jugend), Pierre Becken (A-Jugend Flensburg 08), David Strüning (A-Jugend), Trauiner Guido Gehrke, Marcell Otto (Germania Breklum), Nils Langwadt (Schleswig 06). Foto: Voss

Husum (ree) – Am Sonntagmorgen war Trainingauftakt für die Fußballer der Husumer SV. Pünktlich um 10 Uhr konnten Guido Gehrke, Hauke Hartmann und Frank Hansen, die Trainer der ersten und zweiten Herrenmannschaft, 27 Akteure zum ersten Aufgalopp begrüßen. Nach einstimmenden Worten des SV-Vorsitzenden Rolf von Bartikowsky stand ein Waldlauf durch die Mauseberge auf dem Programm. Übungen zur Koordination rundeten, ganz im Trend der Zeit, den Vormittag ab. Das Husumer Stürmerduo Gerrit Müller/Björn Fleige war bei diesem ersten „Meeting“ noch nicht dabei. Und es fehlte auch Christian Herpel, der sich in der Sommerpause überraschend dem SC Norddörfer angeschlossen hat. Dafür gibt es auch noch einen kurzfristigen Zugang. Die Husumer holten Pierre Becken vom Liga-Konkurrenten Flensburg 08. Der talentierte Mittelfeldspieler hatte in der vergangenen Saison noch in der A-Jugend-Regionalliga für „Nullacht“ gespielt.

Fünf Wochen Zeit haben Gehrke und Hartmann, um ihre Teams für den Saisonstart fit zu machen. Auf Gehrke und sein Team wartet in der Verbandsliga gleich ein „Knaller“: Am Freitag (11.08.) kommt Flensburg 08 ins Friesenstadion. Bis dahin hat der neue Coach seinen Akteuren ein handfestes Trainingsprogramm verordnet, in dem freie Tage eher selten sind.

Ein erstes Testspiel gibt es am kommenden Sonntag. Um 15 Uhr empfangen die Stormstädter den Oberligisten Altona 93.

sh:z-Nordfriesland Sport
21.07.2006 Großes Programm für HSV-Kicker

Husum (ree) – Über mangelnde Intensität und Vielfalt in der Saisonvorbereitung können die Fußballer der Husumer SV nicht klagen. Trainer Guido Gehrke verlangt viel von denen, die es in seinen Verbandsliga-Kader schaffen wollen. Am Wochende geht es ins Trainigslager nach Borgwedel an der Schlei. "Förderung der Kameradschaft", so Gehrke, steht im Vordergrund dieses Aufenthalts von heute bis Sonntag. Die Trainingseinheiten werden auf dem Sportplatz des TSV Fahrdorf absolviert. Direkt aus dem Traingslager geht es am Sonntag zu einem Blitzturnier des TSV Seeth-Drage. Dort treffen die Stormstädter auf die Mannschaft des Veranstalters sowie auf den Ligakonkurrenten Flensburg 08. Die drei Partien werden über je 45 Minuten gespielt.

sh:z-Nordfriesland Sport
28.07.2006 Husumer Motto: "Guido macht mobil"
Die Husumer SV geht unter Trainer Guido Gehrke mit viel Elan und großem Trainingseifer in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga.
Die Husumer SV: Hintere Reihe (v.li.:) Manfred Dohrn (Betreuer), Michael Berger, Marcel Otto, André Schyma, David Lies, Björn Fleige, Timo Wolski, Gerrit Müller, Bernd Friedrichsen (Physiotherapeut). Mittlere Reihe (v.il:) Dieter Schleger (Ligaobmann), Erion Alla, Nils Langwadt, Sascha Rettkowski, Marcell Voß, Pierre Becken, Sebastian Saeltz, Frank Hansen (Torwarttrainer), Guido Gehrke (Trainer). Untere Reihe (v.li.:) Ingo Cornils, Alexander Dau, Martin Herpel, Momme Reinhold, Michael Wolter, André Teubler, David Strüning, Lars Hermann, Michael Petersen. Es fehlen: Dennis Schulte, Sebastian Steglich, Melf Molinas. Foto: Voss
Der Kader der Husumer SV

Zugänge: Pierre Becken (Flensburg 08 A-Jugend), Michael Berger (eigene A-Jugend), Nils Langwadt (Schleswig 06), Marcell Otto (Germania Breklum A-Jugend), David Strüning, Michael Wolter (beide eigene A-Jugend).

Abgänge: Mario Albertsen (Blauweiß Löwenstedt), Ilhan Alim (TSV Rantrum), Christian Herpel (SC Norddörfer), René Marohn (Sportinvalide).

Tor: Melf Molinas (20), Momme Reinhold (23), André Teubler (34)

Abwehr: Ingo Cornils (30), Alexander Dau (19), Nils Langwadt (32), Sascha Rettkowski (27), Dennis Schulte (23), André Schyma (32), Marcell Voß (24).

Mittelfeld: Erion Alla (25), Pierre Becken (18), Michael Berger (18), Lars Hermann (26), David Lies (20), Martin Herpel (23), Marcel Otto (18), Sebastian Saeltz (19), Sebastian Steglich (20), Michael Wolter (18).

Angriff: Björn Fleige (34), Gerrit Müller (32), Michael Petersen (20), David Strüning (18), Timo Wolski (29).

Trainer: Guido Gehrke

Torwart-Trainer: Frank Hansen

Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen

Betreuer: Manfred Dohrn

Liga-Manager: Dieter Schleger.

Husum (ree) – Für Gerrit Müller, den nicht unbedingt übungseifrigen Torjäger der Husumer SV, ist Alfred Hussner stets der härteste aller denkbaren Trainer gewesen. Im Trainingslager vor einer Woche an der Schlei soll er seine Auffassung korrigiert haben. Damit ist kurz und trefflich beschrieben, was sich derzeit an der Nordsee tut. Unter Neu-Trainer Guido Gehrke gönnt der Fußball-Verbandsligist sich einen Saisonvorlauf, der aus dem Lehrbuch für Profis stammen könnte.

„Guido macht mobil“ heißt also das neue Motto am Friesenstadion. Und erstaunlich ist, dass alle mitmachen – so als hätten sie sich das Programm selbst verordnet. „Ich verlange das Maximum“, sagt der Mann, der seit einigen Wochen bei der SV die sportlichen Reize setzt und von sich selber behauptet, dass er „vom Fußball besessen“ ist. Offenbar hat er es geschafft, mit diesem Virus auch andere zu infizieren. Bei der Husumer SV jedenfalls sind seine Ideen und Methoden hervorragend angekommen. Alt und Jung strebt unter Gehrkes Leitung zu größtmöglicher Fitness – und nehmen dafür selbst härteste Bedingungen in Kauf. Soviel Vorbereitung war nie! „Wir wollen ja alle den Erfolg“, beschreibt Nils Langwadt, einer der Neuen, den Sinn dieser Übung. Und alle wissen: den will auch der Trainer.

Mit Gehrke werden sich bei der Husumer SV auch Spielsystem und Spielidee verändern. Im hinteren Bereich ist jetzt Vierer-Kette angesagt. „Damit haben wir einen Mann mehr im Mittelfeld und können besser Pressing spielen“, erläutert der Coach, der ein Freund offensiven Fußballs ist.

Die Innenverteidigung hat er in den Vorbereitungsspielen mit Sascha Rettkowski und Nils Langwadt besetzt. „Die beiden harmonieren, als hätten sie schon immer zusammen gespielt“, so Gehrke. Für die Position des „Abräumers“ im hinteren Mittelfeld scheint Sebastian Saeltz favorisiert, der diese Rolle gegen Altona 93 und auch zuletzt in Leck glänzend interpretiert hat. „Der Junge ist vor allem konsequent“, lobt auch der Trainer den designierten „Nordfriesen-Frings“, der sich rasant entwickelt. Auch in der Spieleröffnung ist er eine Augenweide.

Im Übrigen lässt sich Gehrke personell aber wenig festlegen. „Gesetzte Spieler gibt es nicht, jeder muss flexibel sein“, lautet seine Devise. Was natürlich auch für Ingo Cornils gilt, für den die ideale Position offenbar noch nicht gefunden ist. Man darf gespannt sein, in welcher Rolle der filigrane Ex-Libero sich letztlich wiederfindet.

„Ballbesitz erhöhen und damit Konzentration und Sicherheit schaffen“, das wird darüber hinaus Gehrkes Leitmotiv. Davon war schon eine Menge zu sehen. Sehr gut haben das auch schon die jungen Spieler verinnerlicht. Gehrke: „Die wollen den Ball haben und gehen in die Verantwortung.“ Von Pierre Becken erhofft sich der Coach Impulse im kreativen Bereich, Michael Berger und Marcel Otto attestiert er ein großes Potenzial. „Die Neuen passen“, so Gehrke.

Und mit ihnen will man bei der Husumer SV auch den schwachen Vorstellungen den Garaus machen, die in der Vergangenheit gelegentlich dem eigene Publikum zugemutet wurden. „Ich möchte, dass die Jungs sich zu Hause zerreißen. Jedes Heimspiel muss ein Event werden“, fordert der neue Trainer. Ähnlich klingt es aus dem Munde von Rolf von Bartikowski, dem ersten Vorsitzenden des Vereins: „Ich hoffe, dass wir attraktiven Fußball zelebrieren.“

Beide, Gehrke wie von Bartikowski, geben sich zurückhaltend bezüglich des Saisonziels. „Wir sind im Umbruch“, formuliert der Vorsitzende, „deshalb ist eine klassische Vorgabe nicht möglich.“ Und auch Gehrke gibt sich bescheidener als sein Vorbereitungs-Marathon erwarten lässt. „Ich will die Mannschaft voranbringen, Spielfreude entwickeln und im Winter bei der Hallenmeisterschaft in Kiel dabei sein.“ Alles klar also: Er will oben mitspielen.

Flensburger Tageblatt
10.08.2006 Vorbereitung fast wie bei den Profis
Guido Gehrke, neuer Trainer der Husumer SV, verlangt "das Maximum"
Das Team der Husumer SV für die Verbandsliga-Saison 2006/2007. Foto: Voss
Der Kader der Husumer SV

Zugänge: Pierre Becken (Flensburg 08 A-Jugend), Michael Berger (eigene A-Jugend), Nils Langwadt (Schleswig 06), Marcell Otto (Germania Breklum A-Jugend), David Strüning, Michael Wolter (beide eigene A-Jugend).

Abgänge: Mario Albertsen (Blauweiß Löwenstedt), Ilhan Alim (TSV Rantrum), Christian Herpel (SC Norddörfer), René Marohn (Sportinvalide).

Tor: Melf Molinas (20), Momme Reinhold (23), André Teubler (34)

Abwehr: Ingo Cornils (30), Alexander Dau (19), Nils Langwadt (32), Sascha Rettkowski (27), Dennis Schulte (23), André Schyma (32), Marcell Voß (24).

Mittelfeld: Erion Alla (25), Pierre Becken (18), Michael Berger (18), Lars Hermann (26), David Lies (20), Martin Herpel (23), Marcel Otto (18), Sebastian Saeltz (19), Sebastian Steglich (20), Michael Wolter (18).

Angriff: Björn Fleige (34), Gerrit Müller (32), Michael Petersen (20), David Strüning (18), Timo Wolski (29).

Trainer: Guido Gehrke

Torwart-Trainer: Frank Hansen

Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen

Betreuer: Manfred Dohrn

Liga-Manager: Dieter Schleger.

Husum (ree) – Für Gerrit Müller, den nicht unbedingt übungseifrigen Torjäger der Husumer SV, ist Alfred Hussner stets der härteste aller denkbaren Trainer gewesen. Im Trainingslager an der Schlei soll er seine Auffassung korrigiert haben. Unter Neu-Trainer Guido Gehrke gönnt der Fußball-Verbandsligist sich einen Saisonvorlauf, der aus dem Lehrbuch für Profis stammen könnte.
Erstaunlich ist, dass alle mitmachen – so, als hätten sie sich das Programm selbst verordnet. "Ich verlange das Maximum", sagt der Mann, der von sich selber behauptet, dass er "vom Fußball besessen" ist. Offenbar hat er es geschafft, mit diesem Virus auch andere zu infizieren. So viel Vorbereitung war nie! "Wir wollen ja alle den Erfolg", beschreibt Nils Langwadt, einer der Neuen, den Sinn dieser Übung. Man weiß: Den will auch der Trainer.
Mit Gehrke werden sich bei der Husumer SV auch Spielsystem und Spielidee verändern. Im hinteren Bereich ist jetzt Vierer-Kette angesagt. "Damit haben wir einen Mann mehr im Mittelfeld und können besser Pressing spielen", erläutert der Coach, der ein Freund offensiven Fußballs ist.
Die Innenverteidigung hat er in den Vorbereitungsspielen mit Sascha Rettkowski und Nils Langwadt besetzt. Für die Position des "Abräumers" im hinteren Mittelfeld scheint Sebastian Saeltz favorisiert. "Der Junge ist vor allem konsequent", lobt der Trainer den designierten "Nordfriesen-Frings", der sich rasant entwickelt. Im Übrigen lässt sich Gehrke personell aber wenig festlegen. "Gesetzte Spieler gibt es nicht, jeder muss flexibel sein", lautet seine Devise. Von Pierre Becken erhofft sich der Coach Impulse im kreativen Bereich, Michael Berger und Marcel Otto attestiert er ein großes Potenzial. "Die Neuen passen", so Gehrke.
"Wir sind im Umbruch", formuliert der Vorsitzende Rolf von Bartikowski, "deshalb ist eine klassische Vorgabe nicht möglich." Und auch Gehrke gibt sich bescheiden: "Ich will die Mannschaft voranbringen, Spielfreude entwickeln und bei der Hallenmeisterschaft in Kiel dabei sein."

Schlei Bote
01.09.2006 Schyma zum SC Norddörfer
Die Husumer SV hat einen Mann weniger im Kader. André Schyma hat seinen Verein um die Freigabe gebeten und sich dem Bezirksligisten SC Norddörfer angeschlossen. "Ich hoffe, dass ich dort schon am Wochenende spielberechtigt bin", sagt der Mann aus Leck. "Als Vertragsamateur geht das." Schyma war vor vier Jahren zur Husumer SV gekommen, wo er aber stets Probleme hatte, sich in der Stammbesetzung zu etablieren. Auch unter Trainer Guido Gehrke hätte er wohl eher auf der Ergänzungsbank gesessen als auf dem Spielfeld gestanden. Daraus hat Schyma, der stets ein Ausbund an Trainingsfleiß und Zuverlässigkeit war, jetzt die Konsequenzen gezogen. Der 32-Jährige führt aber auch berufliche Gründe für diesen Schritt an.
sh:z-Nordfriesland Sport
24.10.2006 Ballgeflüster: Trainer als Spieler
Trainer als Spieler: Zurück zu seinen fußballerischen Wurzeln kehrt Guido Gehrke. Der 34-jährige Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV spielt von der Winterpause an für den Schleswiger Kreisligisten TuS Collegia Jübek. "Aufbauhilfe", so beschreibt der gebürtige Jübeker sein Engagement, das von der Husumer Vereinsführung abgesegnet ist. Verbandsligist Husum spielt meist am Sonnabend, die Jübeker am Sonntag. Wenn sich die Termine überschneiden, hat natürlich der Trainer-Job in Nordfriesland Vorrang. An ein Engagement als Spielertrainer – wie Gerüchte besagten, denkt Gehrke nicht. Jübeks Fußballobmann sieht die Sache aber noch nicht in trockenen Tüchern. "Gehrke kann natürlich kommen", sagt Roman Rahkob, "aber das hängt noch von mehreren Faktoren ab. Es muss noch einiges geklärt werden."
Flensburger Tageblatt
04.11.2006 Nachrichten: Gehrke wohl doch nicht nach Jübek
Jübek (mb) Das Engagement von Guido Gehrke als Spieler beim Schleswiger Fußball-Kreisligisten TuS Collegia Jübek (wir berichteten) kommt wohl doch nicht zu Stande. Der Trainer des Verbandsligisten Husumer SV hatte geplant, vom Winter an bei seinem Stammverein als "Aufbauhelfer" zu kicken. Eine Gruppe um ehemalige Obleute und alt gediente Fußballer wollte mit einem neuen Konzept dem Fußball in Jübek eine Perspektive geben. Neuer Obmann sollte Fritz Dressler werden. Auf einer außerordentlichen Spartenversammlung setzte sich jedoch etwas überraschend Amtsinhaber Roman Rahkob durch. Mit dem Wahlergebnis haben sich wohl auch Gehrkes Pläne erledigt. "Mit Sicherheit nicht", so Gehrke gegenüber unserer Zeitung auf die Frage, ob er denn trotzdem für Jübek spielen wollte.
sh:z-Nordfriesland Sport
14.11.2006 Ballgeflüster: Koppelt's Dementi
Dementi: „Es stimmt nicht, dass wir mit Husumer Spielern, Björn Petersen oder auch Torben Carstensen gesprochen haben sollen. Wir hatten bisher nur Kontakt mit Petersen – und das war im Sommer vor Saisonbeginn“, verwies Volker Koppelt vom Bezirksliga-Spitzenreiter SC Norddörfer angebliche Gespräche mit Spielern aus Husum, Lindholm und von Flensburg 08 für die kommende Saison ins Reich der Spekulation. „Das würde zu diesem Zeitpunkt doch nur Unruhe in die Mannschaft bringen, und wäre außerdem zu früh“, stellte Koppelt nach dem 2:0 der Insulaner gegen Haddeby klar.
Flensburger Tageblatt
29.12.2006 Guido Gehrke: "Für ganz oben reicht es noch nicht"
Umbruch, neues Spielsystem und neuer Trainer – keine ganz leichte Spielzeit für die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga. Die Nordfriesen gehören zum oberen Drittel, haben aber mit der Meisterschaft in dieser Spielzeit nichts zu tun.
Pierre Becken erkämpfte sich auf Anhieb einen Stammplatz im Team des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV. Foto: Staudt
Husum (Ulrich Schröder) – Platz sechs nach der Hinrunde in der Fußball-Verbandsliga – etwas mehr hätte es für die Husumer SV schon sein dürfen. „Uns fehlen acht Punkte, wir haben 15 Tore zu wenig erzielt und zehn zu viel bekommen“, fasst Trainer Guido Gehrke kurz und bündig zusammen. „Für ganz oben reicht es noch nicht“, so der Coach, der im Sommer in der Stormstadt begann.

Aber der 34-Jährige blickt nicht nur auf die Tabelle. Er verordnete dem Team zu Saisonbeginn einen Systemwechsel, lässt mit Viererkette in der Abwehr und mit der Raute im Mittelfeld spielen. Das Team ist deutlich verjüngt worden. Spieler wie Pierre Becken, der aus Flensburg kam, sind aus dem Team nicht mehr wegzudenken.

Der eingeschlagene Weg ist richtig, davon ist Gehrke überzeugt: „Es steckt Potenzial in der Mannschaft. Wir spielen ansehnlichen Fußball, die Spieler haben sich zu großen Teilen weiter entwickelt. Wir müssen noch lernen, in entscheidenden Situationen zielorientiert und nicht so verspielt zu sein.“

Ein Saisonziel haben die Nordfriesen buchstäblich auf den letzten Drücker verpasst. Hätten sie Anfang Dezember den TSV Bargteheide besiegt, wäre die Qualifikation für das Hallen-Masters in der Kieler Ostseehalle (13. Januar) perfekt gewesen. Doch es gab nur ein (allerdings höchst umstrittenes) 1:1, und Nord-Rivale Flensburg 08 zog noch an den Husumern vorbei.

Nach einigen Hallen-Auftritten beginnt die Vorbereitung am 11. Januar. Mit von der Partie ist dann Björn Klang, der vom Bezirksoberligisten FC Langenhorn kam. Bereits Anfang Februar (wenn denn das Wetter mitspielt) stehen die ersten beiden Spiele auf dem Programm: Am 3. und 11. Februar sollen die in der Hinrunde ausgefallenen Partien bei Kilia Kiel und bei Comet Kiel nachgeholt werden. Das erste Heimspiel (Sonnabend, 17. Februar) ist gleich ein „Kracher“: Der Tabellendritte Eider Büdelsdorf stellt sich im Friesenstadion vor.

Seit dem Sommer Trainer in Husum: Guido Gehrke.

Für unsere Zeitung blickt Trainer Guido Gehrke auf die bisherigen 17 Partien zurück.

1. Spieltag (3:1 gegen Flensburg 08): „Ein gelungener Auftakt nach einer recht guten Vorbereitung. Gerrit Müller hat drei Mal getroffen und Marcell Voß ein kurioses Eigentor erzielt.“

2. Spieltag (2:5 bei Eider Büdelsdorf): „Dieses Spiel kam für uns zu früh. Zudem war unser Torwart an diesem Tag indisponiert.“

3. Spieltag (1:5 gegen VfB Lübeck II): „Die mit Abstand stärkste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben. Lübeck hat uns die Grenzen aufgezeigt.“

4. Spieltag (2:0 gegen Comet Kiel): „Konzentrierte Darbietung und eine gute Reaktion der Mannschaft nach zwei Rückschlägen.“

5. Spieltag (5:0 beim SV Eichede): „Eines unserer besten Auswärtsspiele. Über 90 Minuten lang gab es keinen Schwachpunkt in unserer Mannschaft.“

6. Spieltag (1:0 gegen den Heider SV): „Ein völlig verdienter Sieg im Derby und unser drittes Zu-Null-Spiel hintereinander.“

7. Spieltag (3:1 beim FC Sörup-Sterup): „Pflichtsieg. Unser vierter Erfolg in Serie.“

8. Spieltag (1:0 gegen RW Moisling): „Ein Klasse-Spiel über 90 Minuten mit Happy End.“

9. Spieltag (1:2 beim TSV Kropp): „Starkes Spiel mit falschem Ergebnis. Unsere beste Auswärtsleistung, ein unberechtigter Elfmeter hat uns das Genick gebrochen.“

10. Spieltag (0:2 beim SV Todesfelde): „Wir haben gut begonnen und hätten klar führen müssen. Danach war’s ganz schwach, wir haben nicht die richtigen Mittel gefunden.“

11. Spieltag (1:1 gegen FC Dornbreite): „Wir haben unsere Vorteile nicht genutzt und trotz Überlegenheit nur ein Tor erzielt.“

12. Spieltag (2:1 bei TuRa Meldorf): „Super erste Halbzeit mit 20:0 Ecken, am Ende ein verdienter Sieg bei einem schwachen Gegner.“

13. Spieltag (3:1 gegen Heiligenstedten): „Da reicht ein einziges Wort: Pflichtsieg.“

14. Spieltag (4:2 in Oldenburg): „Vier Auswärtstore, das hat man nicht oft, allerdings haben wir auch zwei Gegentore nach Einwürfen kassiert. Anschließend hatten wir eine Super-Rückfahrt mit dem Fanclub, der Karneval gefeiert hat.“

15. Spieltag (3:0 gegen Altenholz): „Souveräne und konsequente Vorstellung, ähnlich wie gegen Moisling. Altenholz hat nicht einmal aufs Tor geschossen.“

17. Spieltag (1:1 gegen Bargteheide): „Der einzige Tiefpunkt in dieser Saison, weil wir die Qualifikation für das Hallen-Masters verpasst haben. Wir hätten klar führen müssen, das 2:0 wurde uns aberkannt. Nach dem Hand-Tor zum 1:1 in letzter Minute konnten wir nicht mehr reagieren.“

19. Spieltag (2:3 beim FC Dornbreite): „Starke 20 Minuten haben nicht gereicht. Wir müssen klar führen, haben aber nach zwei individuellen Fehlern nicht mehr die Kurve gekriegt. Fünf Punkte haben wir gegen diesen schwachen Gegner liegen gelassen.“


sh:z-Nordfriesland Sport
16.01.2007 Husums Trainer Guido Gehrke spielt für den FC Haddeby 04
Schleswig (Michael Bock) – Beim FC Haddeby 04 ist Bewegung. Mit Willy Kuhr stand bereits bei den Schleswiger Stadtmeisterschaften der neue, alte Trainer hinter der Bande der SdU-Halle. Die Wege von Haddeby und Trainer Ralf Christiansen hatten sich getrennt. Was die Offiziellen des Bezirksligisten zwei Tage zuvor noch möglichst ganz dicht unter Verschluss halten wollten, kreiste dann als "handfestes" Gerücht durch die Zuschauerreihen und ließ sich am Ende nicht mehr dementieren. Guido Gehrke wird den FC Haddeby 04 in der Rückrunde verstärken. In seiner Freizeit, denn der Job als Trainer beim Verbandsligisten Husumer SV hat natürlich Vorrang. Eine ähnliche "Hilfs"-Aktion von Gehrke war ursprünglich beim Schleswiger Kreisligisten TuS Collegia Jübek geplant. Gehrke hatte seine Unterstützung als Spieler angeboten, seine Zusage nach den Querelen in der Jübeker Fußballabteilung (wir berichteten) aber zurückgezogen. Auch Gehrke hielt sich zunächst noch bedeckt, was das Engagement in Fahrdorf angeht. "Vielleicht geht es auch in Richtung Bordesholm", meinte der Fußball-"Wanderer" vor wenigen Tagen. Mittlerweile ist sein Spielerpass in Haddeby, was Fußball-Obmann Peter Reimer Kopf nickend am Rande des Turnieres bestätigte. Und auch Trainer Willy Kuhr freute sich, dass Gehrke bereit ist, "uns in seiner Freizeit zu helfen." Für ihn sei das aber alles erst offiziell, wenn der "Stempel im Pass" ist. Die Ankündigung, dass der 34-jährige Mittelfeldallrounder den FC Haddeby unterstützen wird, ist laut Kuhr von der Mannschaft positiv aufgenommen worden. "Es kann aber nicht angehen, dass gesagt wird, jetzt kommt der große Altstar und alles geht seinen Weg. Die Mannschaft ist nach den Änderungen gefordert," sagte Kuhr. Der Haddebyer Trainer und Gehrke kennen sich noch aus "alten Fußball-Zeiten". Gehrkes Wohnort Stexwig ist wenige hundert Meter vom Stadion am Lundbarg in Fahrdorf entfernt.

Ballgeflüster

Überraschender Zugang: Beim FC Haddeby 04 ist Bewegung. Mit Willy Kuhr stand bereits bei den Schleswiger Stadtmeisterschaften der neue, alte Trainer hinter der Bande in der SdU-Halle. Die Wege des FC und Trainer Ralf Christiansen hatten sich getrennt. Was die Offiziellen des abstiegsbedrohten Fußball-Bezirksligisten zwei Tage zuvor noch möglichst ganz dicht unter Verschluss halten wollten, kreiste dann als "handfestes" Gerücht durch die Zuschauerreihen und ließ sich am Ende nicht mehr dementieren. Guido Gehrke wird den FC Haddeby 04 in der Rückrunde verstärken. In seiner Freizeit, denn der Job als Trainer beim Verbandsligisten Husumer SV hat natürlich Vorrang. Eine ähnliche "Hilfs"-Aktion von Gehrke war ursprünglich beim Kreisligisten TuS Collegia Jübek geplant. Gehrke hatte seine Unterstützung als Spieler angeboten, seine Zusage nach den Querelen in der Jübeker Fußballabteilung aber zurückgezogen. Auch Gehrke hielt sich zunächst noch bedeckt, was das Engagement in Fahrdorf angeht. "Vielleicht geht es auch in Richtung Bordesholm", meinte der Fußball-"Wanderer" vor wenigen Tagen. Mittlerweile ist sein Spielerpass in Haddeby, was FC-Fußball-Obmann Peter Reimer am Rande des Turnieres bestätigte. Und auch Trainer Willy Kuhr freute sich, dass Gehrke bereit ist, "uns in seiner Freizeit zu helfen." Für ihn sei das allerdings alles erst offiziell, wenn der "Stempel im Pass" ist. Die Ankündigung, dass der 34-jährige Mittelfeldallrounder den FC Haddeby unterstützen wird, ist laut Kuhr von der Mannschaft positiv aufgenommen worden. 16. Januar 2007 · Flensburger Tageblatt

Ballgeflüster

"Guido-Faktor": Fußball-Bezirksligist FC Haddeby 04 trägt seine Heimspiele auf dem Fahrdorfer Lundbarg in der Rückrunde am Sonntag (bisher Sonnabend) aus. Das teilte Spielausschuss-Obmann Uwe Jacobsen auf der Internet-Seite des Bezirks II (www.shfv-bezirk2.de) mit. Der Grund heißt Guido Gehrke. Der 34-Jährige kickt in der Rückrunde für den FC (wir berichteten), Vorrang hat aber Gehrkes Trainer-Job beim Verbandsligisten Husumer SV. Husum trägt zwölf seiner 17 restlichen Partien am Sonnabend aus, fünf Mal wird am Sonntag gekickt. In den Auswärtspartien bei der FSG Gelting-Kieholm (18. März) und beim TV Grundhof (15. April) muss Haddeby sicher auf seinen prominenten Zugang verzichten.

 


Flensburger Tageblatt / Schlei Bote / sh:z-Nordfriesland Sport
30.01.2007 Husums Trainer Guido Gehrke spielt für den FC Haddeby 04
In der kommenden Woche wird sich entscheiden, wer in der kommenden Saison die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV trainiert. Gespräche zwischen Guido Gehrke und dem Verein laufen.

Husum (Ulrich Schröder) – Auf die Frage nach seiner Zukunft als Trainer beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV wird Guido Gehrke einsilbig. "Dazu möchte ich mich nicht äußern. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen fallen." Im Internet sind Spekulationen aufgetaucht, dass Gehrke im Sommer Spielertrainer beim Noch-Bezirksligisten SC Norddörfer werden soll. Auch die mit Gehrke befreundeten Sven Beck (Eider Büdelsdorf) und Christian Heider (TSV Kropp) sollen demnach auf die Insel geholt werden.

Ballgeflüster

Neue Gehrke-Gerüchte: Auf die Frage nach seiner Zukunft als Trainer beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV wird Guido Gehrke einsilbig. "Dazu möchte ich mich nicht äußern. Eine Entscheidung wird in den nächsten Tagen fallen." Im Internet sind Spekulationen aufgetaucht, dass Gehrke im Sommer Spielertrainer beim Noch-Bezirksligisten SC Norddörfer werden soll. Auch die mit Gehrke befreundeten Sven Beck (Eider Büdelsdorf) und Christian Heider (TSV Kropp) sollen demnach auf die Insel geholt werden. "Wir sind im Gespräch. Ich denke, dass wir in der kommenden Woche Klarheit haben werden", sagt Rolf von Bartikowski, Vorsitzender der Husumer SV. Gehrke wird in der Halbserie den Bezirksligisten FC Haddeby als Spieler unterstützen. (usc) 30. Januar 2007 · Schlei Bote

"Wir sind im Gespräch. Ich denke, dass wir in der kommenden Woche Klarheit haben werden", sagt Rolf von Bartikowski, Vorsitzender der Husumer SV.

Seit dem 11. Januar trainieren die Stormstädter wieder, um sich auf die am Sonnabend mit dem Nachholspiel bei Kilia Kiel beginnende Rückserie vorzubereiten. Im ersten Test am Sonntag gab es ein beachtliches 0:0 beim Oberligisten Holstein Kiel II. "Die Mannschaft hat sehr gut gespielt. Kompakt gestanden, engagiert aufgetreten, klare Chancen gehabt – ein positiver Trend", lobte der Coach, der 18 Spieler einsetzte. In der zweiten Halbzeit stand (nach den Auswechslungen von Björn Fleige und Gerrit Müller) eine sehr junge Husumer Mannschaft auf dem sehr gut zu bespielenden Kunstrasenplatz. In Kiel fehlten lediglich Ingo Cornils und Dennis Schulte. "Gut, wenn man so einen starken Gegner bekommen kann", so Gehrke, der seine guten Kontakte zu Holsteins Co-Trainer Martin Balsam spielen ließ.

In dieser Woche stehen zwei weitere Testspiele auf dem Programm. Heute (19 Uhr) gastiert der Verbandsligist beim Bezirksoberligisten TSB Flensburg, am Donnerstag (19 Uhr) dann beim VfR Schleswig (ebenfalls Bezirksoberliga). Dazu kommen noch zwei Trainingseinheiten – dann hofft Gehrke, dass sein Team für das schwere Spiel am Sonnabend (15 Uhr) bei Kilia Kiel gerüstet ist.

Der Tabellen-Fünfte hat in der Winterpause kräftig nachgelegt. Das Team von Trainer Frank Drews will trotz 15 Punkten Rückstand auf den VfB Lübeck II noch Meister werden und hat dafür Marc Sümnik (Comet Kiel), Philipp Reinhold (Holstein Kiel II), Christian Kappler (Concordia Hamburg) und Tufan Ergün (VfR Neumünster) verpflichtet.

sh:z-Nordfriesland Sport
07.02.2007 Hansen kehrt zur HSV zurück
Fußball-Verbandsligist Husumer SV und Trainer Guido Gehrke werden ihre Zusammenarbeit nach Abschluss der laufenden Saison beenden. Im Sommer kommt Hans-Peter Hansen zurück.
Guido Gehrke wird die Husumer SV zum Saisonende verlassen. Foto: Staudt

Husum (Ulrich Schröder) – Trainer-Rückkehr wie in der Bundesliga – und doch ist es anders als beim FC Bayern München: Ottmar Hitzfeld hat Felix Magath beim deutschen Fußball-Meister direkt beerbt, beim Verbandsligisten Husumer SV war zwischen Hans-Peter Hansen und Guido Gehrke noch Volker Schallhorn in der Stormstadt beschäftigt.

Die Fakten: Guido Gehrke und der Verein werden ihre im Sommer 2006 begonnene Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus nicht fortsetzen. Darauf einigten sich Gehrke, der Klubvorsitzende Rolf von Bartikowski und Liga-Manager Dieter Schleger.
Hauptgrund ist der hohe zeitliche Aufwand, den der Trainer betreibt. "Ich fahre 2500 Kilometer im Monat nur für die Husumer SV", sagt Gehrke, dessen Wohnort Stexwig an der Schlei 44 Kilometer von Husum entfernt liegt. Zudem steht beim 34-Jährigen, der am 1. Januar 2006 zunächst als Spieler in Husum begann, im Sommer eine berufliche Veränderung an.

Gehrke: "Als Trainer muss man sich 100 Prozent für die Mannschaft einsetzen. Das kann ich vom Sommer an nicht mehr gewährleisten. Und 70, 80 Prozent reichen nicht."

Hans-Peter Hansen übernimmt im Sommer.

Beide Seiten betonen, dass die Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Groll erfolgt ist. "Er hat die Mannschaft verjüngt und die jungen Leute gut integriert. Er kommt gut an bei den jungen Leuten", zollt Dieter Schleger Gehrkes Arbeit Anerkennung. "Ich habe Strukturen verändert. Diesen Weg muss der Verein weiter gehen", wünscht sich Gehrke.

Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich nicht schwierig. Der Vorstand lotete zunächst aus, ob Hans-Peter Hansen Inteteresse an einem Comeback auf der Trainerbank hätte – als ein positives Signal kam, stieg man in die Gespräche ein. "Ein erfahrener Trainer, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben", so der Klubvorsitzende Rolf von Bartikowski über den "alten Neuen." Hans-Peter Hansen befindet sich derzeit auf Klassenfahrt und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Hansen (55) hatte die HSV 1999 übernommen und 2001 zur Verbandsliga-Meisterschaft geführt. Es folgten drei Jahre in der Oberliga, vor gut zwei Jahren (im Januar 2005) beendete man die Zusammenarbeit.

"Er wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter mit jungen Leuten arbeiten", ist sich Manager Dieter Schleger sicher. In dieser Saison soll der derzeitige sechste Tabellenplatz noch etwas verbessert, in der Spielzeit 2007/08 dann die neue Schleswig-Holstein-Liga im Zuge der Strukturreform in Angriff genommen werden. Ein einstelliger Tabellenplatz in der Qualifikations-Saison müsste es auf jeden Fall sein.

Was Guido Gehrke nach dem 30. Juni im Fußball macht (und ob überhaupt), steht noch in den Sternen. "Ich weiß es nicht", so der 34-Jährige. Vor der Mannschaft, so von Bartikowski, habe Gehrke erklärt, dass es sich beim möglichen Engagement als Spielertrainer beim SC Norddörfer nur um ein Gerücht handele.

sh:z-Nordfriesland Sport
10.02.2007 Hans-Peter Hansen kehrt zur Husumer SV zurück
Zusammenarbeit mit Guido Gehrke endet im Sommer / Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen
Hans-Peter Hansen kommt im Sommer zurück.

Husum (Ulrich Schröder) – Fußball-Verbandsligist Husumer SV und Trainer Guido Gehrke werden ihre Zusammenarbeit nach Abschluss der laufenden Saison beenden. Im Sommer kommt Hans-Peter Hansen zurück.Trainer-Rückkehr wie in der Bundesliga – und doch ist es anders als beim FC Bayern München: Ottmar Hitzfeld hat Felix Magath beim deutschen Fußball-Meister direkt beerbt, beim Verbandsligisten Husumer SV war zwischen Hans-Peter Hansen und Guido Gehrke noch Volker Schallhorn in der Stormstadt beschäftigt.

Die Fakten: Guido Gehrke und der Verein werden ihre im Sommer 2006 begonnene Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus nicht fortsetzen. Darauf einigten sich Gehrke, der Klubvorsitzende Rolf von Bartikowski und Liga-Manager Dieter Schleger.

Hauptgrund ist der hohe zeitliche Aufwand, den der Trainer betreibt. "Ich fahre 2500 Kilometer im Monat nur für die Husumer SV", sagt Gehrke, dessen Wohnort Stexwig an der Schlei 44 Kilometer von Husum entfernt liegt. Zudem steht beim 34-Jährigen, der am 1. Januar 2006 zunächst als Spieler in Husum begann, im Sommer eine berufliche Veränderung an. Gehrke: "Als Trainer muss man sich 100 Prozent für die Mannschaft einsetzen. Das kann ich vom Sommer an nicht mehr gewährleisten. Und 70, 80 Prozent reichen nicht."

Beide Seiten betonen, dass die Entscheidung im gegenseitigen Einvernehmen und ohne Groll erfolgt ist. "Er hat die Mannschaft verjüngt und die jungen Leute gut integriert. Er kommt gut an bei den jungen Leuten", zollt Dieter Schleger Gehrkes Arbeit Anerkennung. "Ich habe Strukturen verändert. Diesen Weg muss der Verein weiter gehen", wünscht sich Gehrke.

Die Suche nach einem Nachfolger gestaltete sich nicht schwierig. Der Vorstand lotete zunächst aus, ob Hans-Peter Hansen Inteteresse an einem Comeback auf der Trainerbank hätte – als ein positives Signal kam, stieg man in die Gespräche ein. "Ein erfahrener Trainer, mit dem wir gute Erfahrungen gemacht haben", so der Klubvorsitzende Rolf von Bartikowski über den "alten Neuen." Hans-Peter Hansen befindet sich derzeit auf Klassenfahrt und war für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.

Hansen (55) hatte die HSV 1999 übernommen und 2001 zur Verbandsliga-Meisterschaft geführt. Es folgten drei Jahre in der Oberliga, vor gut zwei Jahren (im Januar 2005) beendete man die Zusammenarbeit.

"Er wird den eingeschlagenen Weg fortsetzen und weiter mit jungen Leuten arbeiten", ist sich Manager Dieter Schleger sicher. In dieser Saison soll der derzeitige sechste Tabellenplatz noch etwas verbessert, in der Spielzeit 2007/08 dann die neue Schleswig-Holstein-Liga im Zuge der Strukturreform in Angriff genommen werden. Ein einstelliger Tabellenplatz in der Qualifikations-Saison müsste es auf jeden Fall sein.

Was Guido Gehrke nach dem 30. Juni im Fußball macht (und ob überhaupt), steht noch in den Sternen. "Ich weiß es nicht", so der 34-Jährige. Vor der Mannschaft, so von Bartikowski, habe Gehrke erklärt, dass es sich beim möglichen Engagement als Spielertrainer beim SC Norddörfer nur um ein Gerücht handele.

Schlei Bote / Flensburger Tageblatt
26.03.2007 Spieler-Einkäufer

Hinter den Kulissen der Vereine kommt es häufig zu interessanteren Abläufen als auf dem Spielfeld. So macht der designierte Aufsteiger in die Bezirksoberliga Nord, SC Norddörfer, Schlagzeilen. Der zukünftige Trainer-Assistent Guido Gehrke befindet sich auf Spieler-Einkaufstour im Lande. Norddörfer-Chef Volker Koppelt geht bereits auf Distanz zu Gehrke.

Holsteinischer Courier 
Saisonende Gehrke zieht Fazit

Guido Gehrke beendet seine Trainertätigkeit bei der Husumer SV mit Ablauf dieser Saison.
Exklusiv für unsere Homepage zieht er ein Saisonfazit rund um die Husumer SV

Saison: Ich denke, es ist an der Zeit, die doch für mich sehr bewegende Saison mit ein paar Zeilen zu vollenden.

Da es vor der Saison zu einer späten Verpflichtung meinerseits kam, war es doch recht schwer, noch die eine oder andere Verstärkung zu verpflichten. Nichtsdestotrotz haben wir es geschafft, eine schlag- und entwicklungsfähige Mannschaft zusammen zustellen.

So ging es in die Vorbereitung, und mir wurde schnell klar, dass ich eine sehr leistungswillige Mannschaft vor mir hatte. Wir haben in dieser Zeit eine Menge neuer Dinge (Systemwechsel etc.) eingeführt, und die Truppe hat immer versucht, ihr Bestes zu geben!

Natürlich lief noch lange nicht alles so, wie ich mir es gewünscht hatte, aber wir haben uns stetig entwickelt (mal ein bisschen mehr, mal ein bisschen weniger). Es gab auch wirklich eine ganze Menge Nachholbedarf, denn wenn ich ehrlich bin, lag hier doch einiges im Argen. Das waren Dinge wie Taktik, Spielverhalten und technische Belange, um nur einiges zu benennen. Hätte ich die Truppe schon ein Jahr vorher gehabt, wäre ich auf den Ausgang dieser Spielzeit sehr gespannt! Denn die Mannschaft hat ein enormes Potential in sich.

Zusammen haben wir in dieser Saison mehrere Systeme gespielt, und ich bin wirklich erstaunt über die teilweise hervorragende Umsetzung der Mannschaft. Dies geschah ohne großes Murren und Motzen, denn die Mannschaft (und auch ich) hat daran geglaubt, was vorgegeben wurde. Ein ganz wichtiger Faktor, um erfolgreich zusammen zuarbeiten. Die Mannschaft hat auch in dieser Hinsicht wahren Charakter gezeigt, und dafür möchte ich mich bedanken.

Es sollte eigentlich eine Selbstverständlichkeit sein, ist es heutzutage aber weiß Gott nicht mehr! Ordnung auf dem Spielfeld, die nötige Disziplin auf und neben dem Platz müssen auch weiterhin gefördert werden. Diese Komponenten sind für diese junge Truppe unabdingbar! Ansonsten würde die Mannschaft (teilweise) wieder in ihren alten Trott verfallen - und das wäre sehr schade...

Alles in Allem war es für mich eine sehr schöne Saison, die mir als Trainer sehr gefallen hat.

Verein: Es war eine schöne Geschichte, für die HSV zu arbeiten. Vielleicht ein wenig zu kurz, aber man(n) sieht sich ja immer zweimal im Leben ;-)

Die HSV steht vielleicht geographisch ein wenig Abseits, dies aber völlig zu Unrecht. Gerade darin besteht eine große Chance, denn die hiesigen Talente gehen nicht so schnell zu anderen Vereinen.

Mit ein wenig mehr Zug im Scouting würden wesentlich mehr Möglichkeiten bestehen. Der Zusammenschluss in der Jugendarbeit war schon mal ein großer (und sehr guter) Schritt in die richtige Richtung! Weiter so...

Der Verein steht auf gesunden Füßen und wird auch sehr gewissenhaft geführt. Natürlich ist hier auch noch lange nicht alles ausgereizt. Neue Strukturen in allen Bereichen wären nicht das schlechteste (siehe den Platz, Flutlicht, Vereinsheim etc).

Man darf nicht vergessen, dass alles nur ehrenamtlich betrieben wird und somit auch eingeschränkt zu betrachten ist. Nur zu meckern bringt nichts, hier sind alle gefordert, sich auch mal zu zeigen!

Aus Gesprächen mit Rolf von Bartikowski bin ich sicher, dass der Verein auch hier neue Maßstäbe setzen wird. Alles step by step.

Homepage: Generell ist die Homepage eine der besten, die ich kenne (Sven und Bernd, weiter so!). Sehr informativ, immer auf dem neuesten Stand und deckt nahezu alle Bereiche ab.

Es ist natürlich sehr schade, dass das Gästebuch und das Forum vorübergehend geschlossen wurden. Dies hängt natürlich auch mit meiner Person zusammen. Was sich da einige (»Vollamateure«) geleistet haben, ist einfach nur unglaublich! Es macht eigentlich keinen Sinn, darauf zu antworten, deshalb habe ich mich zu dem ganzen Bullshit auch nicht geäußert. Fundierte sportliche Meinungen waren leider Mangelware. Diese Plattform für persönliche Unmutsäußerungen zu nutzen, halte ich für einfach nur schwach. Der persönliche Weg von Auge zu Auge wäre da mannhafter gewesen. Früher wurde das auf dem Platz ausgetragen ;-)

Zu den ewig Nörglern kann ich nur sagen: »Macht doch mal was SELBER!« Ewig den Lauten machen ist einfach, nur selber mal anpacken, tun halt die Wenigsten!

Es betreiben alle Aktiven einen sehr hohen Aufwand für eine wirklich geringe Entlohnung (das gilt auch für mich). Wer den Trainingsaufwand nur ein bisschen kennt und meine Einstellung zum Fußball, der weiß, was an Zeit, Kilometern, Nerven, Anspannung, Leidenschaft etc. drauf geht...

Also, erstmal was machen und dann erzählen...ansonsten, wie mein Freund Dieter Nuhr so schön sagt: »Einfach mal die Fresse halten!«

Es wäre einfach nur schade, wenn das Gästebuch geschlossen bleiben würde.

Kommen wir jetzt zur Mannschaft:

Melf Molinas: Kam nach der Winterpause zu seinen Einsätzen. Wir haben mit Ihm eine sehr gute Ausbeute geholt. Gibt der Mannschaft die nötige Sicherheit und kann in den vorgebenden Systemen hervorragend mitspielen. Melf gehört zweifelsohne die Zukunft im HSV-Tor.

Momme Reinhold: Ein ganz zuverlässiger Partner für jeden Trainer. Er ist immer da und klagt nie! Momme sollte ein wenig mehr aus sich herauskommen, denn er hat das Zeug zu mehr!

André Teubler: Auch André ist ein zuverlässiger Torhüter. Nur fehlten Ihm in dieser Saison die spielerischen Fähigkeiten, die ein »moderner« Keeper heute benötigt. Trotzdem vielen Dank für den großen Einsatz von André.

Ingo Cornils: Auch Ingo kam etwas schleppend in die Saison, aber mit zunehmendem Verlauf der Saison hat Ingo der Truppe seinen Stempel aufgedrückt. Er ist sehr variabel und hat unserem Spiel die nötigen Impulse gegeben. Ich denke, der Systemwechsel hat ihm neue Freude am Fußball vermittelt.

Sascha Rettkowski: Mein Kapitän, ist immer präsent und zuverlässig in allem, was er tut. Rettko hat sich mit dem Verlauf der Saison erheblich gesteigert. Stellt sich der Situation und ist im Abwehrbereich nicht wegzudenken! Vorbildlich, wie es sich gehört für einen Kapitän.

Marcell Voß: Der Junge weiß gar nicht, wozu er im Stande ist. Marcell zeigt immer vollen Einsatz, im Training und im Spiel. Er sollte sich mehr auf sein eigenes Spiel konzentrieren, dann kann er in der »Kette« alles spielen. Die VL ist für Ihn eigentlich zu wenig...

Lars Hermann: Ein guter VL-Kicker mit ner Menge Luft nach oben. Sollte Lars mal eine Saison komplett durchspielen können, wird er sich erheblich steigern können. Stellte sich für den Rest (wie viele andere) in den Dienst des Vereins und spielte in der »Zweiten«.

Dennis Schulte: Ich hätte nicht damit gerechnet, dass Dennis fast die komplette Serie spielt. Er hat seine Chance genutzt und spielt eine sehr stabile Serie. Sein »kleines« Phlegma hat er schon fast abgelegt. In dieser Verfassung in fast jeder VL-Mannschaft gesetzt.

Erion Alla: Aufgrund von Trainingsrückständen und Verletzungen kam Erion in der Hinrunde nur selten zum Einsatz. Was für ein großartiger Techniker er ist, weiß wohl jeder. Nur im Leistungsbereich werden auch andere Dinge verlangt. Erion spielt eine akzeptable Rückrunde.

Pierre Becken: Für seine 1. Herrensaison ein absoluter Volltreffer. Er spielt eine zentrale Rolle in unserem System, ist trainingsfleißig und hat eine sehr gute Einstellung zum Fußball. Pierre sollte schnellstmöglich all seine Möglichkeiten ausschöpfen, denn er hat das Zeug zu mehr! Becker, aber auch der Kopf gehört zum Fußball...

Martin Herpel: Vielleicht der kompletteste Spieler in Husum (nur weiß er es selber nicht ;-)). Aufgrund seiner beruflichen Situation nur bedingt einsetzbar. Ein Weggang in eine tiefere Liga wäre eine Sünde!!!

David Lies: Ein Junge mit hoher Spielintelligenz. Was ihm fehlt, ist ein Schuss Power (MV lässt grüßen)! Sollte auf jeden Fall am »Ball« bleiben, denn da geht noch was...die Einstellung zum Sport stimmt zu 100 Prozent!

Marcel Otto: Ihn hatte ich vor der Saison überhaupt nicht auf dem Zettel. Eine durchaus positive Überraschung, auch wenn er in der Rückrunde etwas abgefallen ist. Marcel besitzt Potential, muss aber in Sachen Taktik und Spielverhalten eine Menge lernen.

Sebastian Saeltz: Die Stütze in unserem Mittelfeld. Mit seinen jungen Jahren spielt er eine sehr konstante Saison. Immer pünktlich, zuverlässig und trainingsfleißig. Das sind wichtige Kriterien, wenn man weiter nach oben will! Er hat das Zeug zu mehr...

Sebastian Steglich: Konnte die Sommervorbereitung aus beruflichen Gründen nicht bestreiten. Ich wusste aber immer: »Das ist einer!« Sebastian hat sich dann auch zusammen gerissen und sich zu einem guten Spieler etabliert. Das Potential ist vorhanden, es liegt nur an ihm...

Michael Petersen: So einen brauchst Du in jeder Mannschaft, er passt auch in jede. Ein Naturbursche halt. Es fehlt Micha noch ein wenig an Konstanz. Sollte er dies abstellen und seinen Kopf für die wichtigen Dinge (Fußball) freibekommen, dann wird auch seine Torausbeute in die Höhe schnellen.

David Strüning: Unser Youngster. Ich bin froh, dass er immer weitergemacht hat und nicht die Flinte ins Korn geschmissen hat. Den Lohn hat er sich in den letzten Spielen selber abgeholt. Wie wichtig er schon jetzt ist, sieht man an den letzten Spielen. David gehört die Zukunft im HSV-Sturm. Er bringt für einen Vollblutstürmer alles mit! Weiter so...

Gerrit Müller:  Mister Husum...auch in dieser Serie ein Torgarant (es hätten aber auch mehr sein müssen!). Arbeitet viel für die Mannschaft auf dem Spielfeld, was oft vergessen wird. Ich hätte Gerrit gerne schon früher gehabt, denn wäre er ein »richtig« Guter geworden ;-)

Björn Fleige: Einer der wenigen »Alten« in unserer Mannschaft, aber immer noch voll auf der Höhe! Vorbildlich in seiner Einstellung und das seit Jahren. Björn gibt für den Verein alles. Hut ab!

Michael Wolter: Kam zu zwei Einsätzen. Michael hat die gesamte Vorbereitung mitgemacht und war dann auf einmal verschollen... Hierzu empfehle ich, sich an Becken, Saeltz, Strüning oder Steglich zu orientieren, dann kann es noch was werden.

Christian Klein: Stand uns für ein Spiel zur Verfügung. Auch ein guter Junge, wie fast alle Husumer-Jungs.

Björn Klang: Björn kam zur Winterpause. Er ist engagiert und zuverlässig. In puncto Taktik und Spielverhalten gibt es noch einiges aufzuholen. Denke, dass er bereit ist, weiter zu lernen.

Max Hundsdörfer: Ein lustiger Vogel...kann ich meine Sachen mitnehmen und mal bei Euch mitfahren? Schrieb er mir per SMS. Max hat es gemacht und sich vernünftig integriert. Kam so zu seinen Kurzeinsätzen.

Andre Schyma: Kam zu zwei Einsätzen und ist dann zum SC N gewechselt.

Lars Jensen: Stand uns für drei Spiele zur Verfügung. Charakterlich ein einwandfreier Bursche...

Patrick Genge: Kam aufgrund der angespannten Personalsituation zu zwei Einsätzen. In diesen Einsätzen hat er seine Aufgabe voll erfüllt.

Nils Langwadt: Nils verletzte sich in der Vorbereitung leider sehr schwer, deshalb stand er uns leider nicht zur Verfügung.

Umfeld: An erster Stelle stehen hier natürlich Malle, Frank und Backsi, die uns die gesamte Saison unterstützt haben.

Was Malle für die Mannschaft leistet, ist einfach sensationell!!! Er würde jede Woche in der Elf des Tages stehen. In seiner Funktion ist er für diese Mannschaft und auch den Trainer unersetzlich. Nie ein böses Wort und immer gute Laune, dazu absolut zuverlässig. Mehr geht nicht...dafür einen riesen Dank Malle!

Kommen wir jetzt zu unserem Physio Backsi, auch er war fast die gesamte Saison immer an Bord und hat die Spieler fachgerecht versorgt. Auch privat können die Jungs immer zu Ihm kommen. Sein Herz schlägt für die Mannschaft was auch einige wichtige Prozentpunkte für Sieg oder Niederlage ausmacht!
Backsi, auch Dir ein riesen Dank für die gute Arbeit.

Einen Torwarttrainer zu haben, ist eine schöne Sache, einen wirklich guten zu haben ist noch viel besser! Frank, für Deine professionelle Leistung auf dem Trainingsplatz ziehe ich den Hut. Ich hätte Dich gerne im Trainerstab gehabt...

Auch an Gustav ein großes Dankeschön, denn er hat wichtige Fahrdienste geleistet. Man könnte auch sagen, dass er Malle`s Chauffeur ist ;-)

Hoffe ich habe hier keinen vergessen...

Vereinsführung: Dass die Husumer SV von einer guten Führung geleitet wird, hatte ich bereits erwähnt. Hier ist in erster Linie Rolf von Bartikowski zu erwähnen. Ich habe noch nie einen 1. Vorsitzenden mit solch einer Präsens erlebt. R v.B. ist fast jeden Tag im Stadion und erledigt die administrativen Geschicke des Vereins vorzüglich. Was er an Zeit investiert, ist der reine Wahnsinn. Der 1. Vorsitzende ist zu jeder Zeit loyal, sachlich und hat immer ein offenes Ohr für jedermann.

Es gibt natürlich noch eine Person, die entscheidend ist für die HSV: Dieter Schleger. »Schorsch« ist die gute Seele des Vereins und sitzt stets zwischen allen Stühlen. Sein Engagement ist vorbildlich, und der Verein ist für Ihn eine reine Herzensangelegenheit! Auch Dieter ist für jeden da.

Nicht zu vergessen ist natürlich auch der »Meggerpott« Bernie. Auch er hat mehrere Funktionen inne (Fußballobmann, Wirt, Maler und und...). Die Arbeit, die diese drei Männer zusammen leisten, habe ich in dieser Form noch nicht vorgefunden. 
Hierfür meinen Respekt!!!

Fans: Für jeden Verein schön, wenn man überhaupt welche hat. Das ist bei der Husumer SV gegeben und für die Spieler natürlich eine zusätzliche Motivation.

Hier ist in erster Linie LO zu nennen, der versucht, alle bei der Stange zu halten. Er bringt immer gute Stimmung und hat auch immer wieder neue Ideen. Der Fanclub um Peter-Leipzig und de Martens hat uns in dieser Saison fast immer angefeuert und für das ein oder andere Highlight gesorgt  (denke da an die Auswärtsfahrt nach Oldenburg!!! ).

Auch an den Fanclub ein ganz besonderer Dank! 

Weiter so und lasst die Jungs niemals hängen...

Fazit: Es war für mich alles in allem ein tolles Jahr als Fußballtrainer bei der Husumer SV, das ich nicht missen möchte.

Ich habe viele sehr nette Menschen kennen und schätzen gelernt. Vielleicht haben auch einige Guido Gehrke von einer ganz anderen Seite kennengelernt, das würde mich persönlich sehr freuen!

Natürlich gibt es auch einige Dinge, die es gilt zu verbessern und die nicht so gut gelaufen sind.
Für einen Trainer ist es von Vorteil, mit dem kompletten Kader die gesamte Saison zu arbeiten. Da die Anzahl der Spieler für beide Herrenmannschaften nicht gerade üppig war, kam es nach der Winterpause natürlich vermehrt zu Engpässen. Diese Defizite sollten schnellstens beigelegt werden, denn die letzten Jahre wurde es immer eng! Darunter leidet natürlich die Qualität des einzelnen Spielers und fördert nicht seine Weiterentwicklung. Ein Wechselspiel von 2-3 Spielern im Verlauf  einer Saison ist durchaus normal. Nur hier sind es 6-8 Spieler, und das ist eindeutig zu viel!

Hier gilt es den Hebel anzusetzen, da beide Mannschaften auf einem hohen Niveau spielen.
Ferner würde ich mir für die Mannschaft ein paar weitere »Annehmlichkeiten« wünschen, die die gesamte Trainingsarbeit vereinfachen. Bessere Trainingsbedingungen (Flutlicht etc.), bessere Rahmenbedingungen (waschen der Trainingsklamotten, für die Busreisen Lunchpakete usw.) sind hier nur ein paar Anregungen.

Weiter auslassen möchte ich mich nicht weiter, denn das steht mir nicht zu. Außerdem würde es dem positiven Gesamteindruck nicht entsprechen.

Selbstverständlich habe ich auch bestimmt nicht alles richtig gemacht -  auch ich habe wieder eine Menge dazu gelernt.

Also, ich hoffe, dass alle auch weiterhin so prächtig mitziehen und sich für die HSV einsetzen!

 

Spielplan 2006/07 - Verbandsliga Schleswig-Holstein

Test 16.07.06 Husumer SV Altona 93 0:4

Eine Hälfte lang ein gleichwertiger Gegner

Husumer SV unterliegt Altona 93 0:4 / Heute Abend (19.30 Uhr) Test gegen Blauweiß Löwenstedt
Zweikampf um den Ball: Der Hamburger Davide Busso-Pedroso (li.) und Husums Lars Hermann. Foto: Voss
Husum (ree) – Gegen Altona 93 hatte die Husumer SV schon zu Oberligazeiten ihre Probleme. Im ersten Testspiel am Sonntag war es gegen die Hamburger nicht anders. Aber das 0:4 (0:0) von gestern täuscht ein wenig: Die Nordfriesen waren zumindest in der ersten Halbzeit ein völlig gleichwertiger Gegner. Guido Gehrke, Husums neuer Coach, war nach den 90 Minuten in brütender Hitze total zufrieden. "Super gespielt", meinte er, "das war der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt. Und wir wissen, wo wir uns noch verbessern müssen."
Bereits hervorragend klappte im ersten Durchgang die Sache mit dem neuen System: Viererkette mit vorgeschalteter "Raute". Sascha Rettkowski und Niels Langwadt, der Neue aus Schleswig, gaben in der Innenverteidigung ein prima Paar ab. Und noch besser kam Sebastian Saeltz zur Geltung. Die Rolle im hinteren Teil der Raute scheint ihm wie auf den Leib geschnitten. Viele Spieleröffnungen nahmen bei ihm ihren Anfang. Saeltz sorgte jedenfalls maßgeblich mit dafür, dass die Husumer Spielanteile in der ersten Halbzeit größer waren als die der Gäste.
Im zweiten Durchgang, in deren Verlauf Gehrke sieben neuen Akteuren eine Chance gab, zeigte auch Neuzugang Pierre Becken, dass er für die SV eine Verstärkung bedeuten kann. Der ehemalige Flensburger bewies viel Spielübersicht und gute Technik.
Im Angriff strahlten die Stormstädter noch nicht jene Gefährlichkeit aus, die man sich von ihnen erhofft. Es gab aber in der starken ersten Halbzeit prima Chancen, um in Führung zu gehen. So wurde ein Kopfball von Gerrit Müller von 93-Keeper Oliver Hinz spektakulär zur Ecke gelenkt (14.). Und der wuchtige 35-m-Schuss vom starken Marcell Voss war auch auf dem richtigen Weg, wurde aber ebenfalls eine Beute des Keepers (30.).
Altonas auffälligster Akteur war Patrick Westphal der in der 35. Minute nach einem Solo erst von SV-Keeper André Teubler gestoppt werden konnte. In der 11. Minute hatte Sascha Rettkowski einen Schnitzer des Husumer Keepers bereinigt und gegen Fatih Gurel im letzten Moment das 0:1 verhindert.
Nach dem Seitenwechsel sprach das Chancenverhältnis allerdings eindeutig für die Gäste. Und die Hamburger nutzten ihre Gelegenheiten gegen die nachlassende Husumer Abwehr clever und unnachsichtig. Davide Petroso-Busso (48.) sorgte für das 0:1, später ließen Berkan Algan (72.), sowie Jürgen Tunjic (76. und 87.) die Tore zum 0:4-Endstand folgen. Zwischenzeitlich hätte Lars Hermann, der sowohl als linker Außenveretidiger als auch im linken Mittelfeld gute Szenen hatte, durchaus noch einmal ausgleichen können. In der 64.Minute verpasste er das mögliche 1:1, als er sich durch blitzschnellen Einsatz den Ball erkämpft hatte, diesen dann aber nicht am gegnerischen Torwart vorbei bekam. Dies war die einzige Torchance der Husumer in dieser Halbzeit – aber eine hochkarätige.
Husumer SV: Teubler – Voss, Langwadt, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Herpel, Berger, Becken – Müller, Petersen. In der 2.Halbzeit: Reinhold, Schyma, Otto, Strüning, Lies, Wolski, Schulte.
Altona 93: Hinz – Sachs, Leinroth, Oduro-Opuni – Moheit, Westphal, Brück, Rakocevic, Gurel – Nikolov, Petroso-Busso. In der 2.Halbzeit: Lipke, Stilz, Algan, Browarczyk, Tunjic
Schiedsrichter: Dennis Lübker (Jübek)
Zuschauer: 150.
17 Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Fußball-Testspiel: Husumer SV empfängt Altona 93

Husum (ree) – Gleich einen Hochkaräter gönnt sich die Husumer SV zum Auftakt ihrer Testspielreihe für die Saison 2006/2007. Am Sonntag (15 Uhr) kommt Altona 93 ins Friesenstadion. Dieter Schleger, die Nummer drei in der Husumer Vorstandsriege, hat auf dem Wochenmarkt schon eine Flagge des Hamburger Traditionsclubs erworben. Die wird er am Sonntag, ganz im Trend dieses Sommers, an exponierter Stelle aushängen. "Vielleicht kann ich unseren Gästen mit dieser Geste eine Freude machen", sagt Schleger zu seiner Idee. Wenig Freude hatten die Husumer in ihrer Oberligazeit mit den Altonaern. Nach einem 1:0-Erfolg in der ersten Begegnung (Torschütze Müller) setzte es drei Niederlagen – die beiden in der Hansestadt jeweils mit 0:5. "Am Sonntag ist das Ergebnis aber ziemlich egal", sagt Husums Trainer Guido Gehrke. Er will, wie zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung nicht unüblich, möglichst viele seiner Akteure zum Einsatz bringen. Klar ist, dass der neue Coach ihnen ein neues System vermitteln wird. Und das wird den Spielern, wie aus dem Munde Gehrkes immer wieder zu hören ist, "viel Variabilität" abverlangen. Vielleicht wird man am Sonntag zumindest in Ansätzen schon erkennen können, wie das aussieht. Aber gemach: Nach sieben Trainingseinheiten in dieser Woche werden die Akteure "platt" sein. Altona 93 hat die letzte Oberligasaison als Tabellensiebter abgeschlossen. Die Mannschaft von Trainer Andreas Prohn hat damit die beste Platzierung aller Hamburger Teams in dieser Spielklasse erreicht. Der Traditionsclub will sich als "dritte Kraft" in der Hansestadt fest etablieren und peilt den Sprung in die Regionalliga an.
15 Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 17.07.06 Husumer SV SV Blau Weiß Löwenstedt 2:1

Nachrichten

Husum schlägt Löwenstedt 2:1

Husum (ree) – Ein Trainigsspiel zwischen der Husumer SV und Blauweiß Löwenstedt endete am Montagabend mit einem 2:1 (1:1)-Sieg der Stormstädter. SV-Trainer Guido Gehrke setzte bei diesem Treffen zwei komplette Teams ein. Während die eine Hälfte spielte, trainierte die andere. Die Führung des Kreisligisten in der 18.Minute durch Carstensen glich Michael Berger in der 30.Minute aus. Gerrit Müller gelang eine Viertelstunde vor Schluss das 2:1 für den SV-Kader. Bei ihnen hatte Björn Fleige zuvor einen Strafstoß verschossen (55.).
19 Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
In Kürze
Fußball: Ein Trainigsspiel zwischen der Husumer SV und Blauweiß Löwenstedt endete am Montagabend mit einem 2:1 (1:1)-Sieg der Stormstädter. SV-Trainer Guido Gehrke setzte bei diesem Treffen zwei komplette Teams ein.
19 Juli 2006 · Schlei Bote
Test 23.07.06 Blitzturnier in Seeth    

Husumer SV kommt gut voran

Guido Gehrke war mit dem Trainingslager zufrieden.

Husum (ree) - Die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV konnten am Wochenende über einen Mangel an Aktivitäten nicht klagen. Direkt aus dem Trainigslager in Borgwedel ging es am Sonntag zum Blitzturnier des TSV Seeth-Drage. Etwas „unrund“ gingen sie, nachdem sie ihren Autos entstiegen waren. Und auch dem leicht gequälten Gesichtsausdruck des einen und anderen Akteurs sah man an, dass hart gearbeitet worden war. Dennoch äußerten sich alle zufrieden über das Programmpunkt an der Schlei. Begeisterung auch beim Trainer. „Das war echt gelungen, „sagte Guido Gehrke, „wir haben sehr viel getan und sind noch enger zusammengewachsen.“ Besonders angetan war der Coach von der Bereitschaft seines Kaders, vor Ort mehr zu tun als der Plan vorsah. Bei der Husumer SV hat offenbar alle der Ehrgeiz gepackt.

Pech in Borgwedel hatte allerdings Marcell Voss. Der Heider verletzte sich am Sonnabend. „Eine Zerrung, nichts Weltbewegendes“, sagte Voss. Für das Kreispokal-Finale beim MTV Leck am Mittwoch (19 Uhr) fällt der rechte Außenverteidiger auf jeden Fall aus. Gehrke lässt sich davon nicht irritieren: „Wir können jede Position adäquat ersetzen.“

Trotz geschlauchter Körper war in Seeth – je 45 Minuten gegen Flensburg 08 (0:1) und gegen Seeth-Drage (4:0) – schon eine Menge zu sehen von der Spielphilosophie, die der neue Trainer mit an die Nordsee bringt. „Ball laufen lassen“ und „Mitmachen“ waren die häufig zu hörenden Verbalanstöße auf dem Platz. Das erfordert ständige Orientierung sowie reichlich Denk- und Positionsarbeit. Alle in Seeth eingesetzten Akteure haben gezeigt, dass sie sich in den Dienst dieser Philosophie stellen können und wollen. Der Ball lief manchmal „wie am Schnürchen“ – und das nicht selten über mehr als zehn Stationen.

Am Mittwoch geht es erstmals wieder um was für dieHusumer SV. Nach dem 0:2-Fauxpas im Kreispokal-Finale 2005 gegen Leck ist Guido Gehrke für die Neuauflage gewarnt: „Überraschen lassen wir uns nicht. Ich setze voraus, dass wir gewinnen“, verkündet er. Und verspricht: „Wir werden Feuer geben.“

25. Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blitzturnier: Alles eine Stunde früher

Seeth (sh:z) - Terminänderung beim Blitzturnier des Fußball-Kreisligisten TSV Seeth/Drage (wir berichteten): Die Veranstaltung am Sonntag, 23. Juli, beginnt bereits eine Stunde früher. An den teilnehmenden Mannschaften – neben Gastgeber TSV die Verbandsligisten Husumer SV und Flensburg 08 – hat sich nichts geändert. Das Turnier beginnt bereits um 13 Uhr mit einem Jugend-Vorspiel, um 14 Uhr wird die erste Partie angepfiffen. Gespielt werden jeweils 45 Minuten. Gegen 17 Uhr wird die Veranstaltung beendet sein, der Nachmitag klingt mit einem gemütlichen Beisammensein am Grill aus.
8. Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball

Blitzturnier mit zwei Verbandsligisten

Seeth (sh:z) - Zwei Wochen nach dem WM-Endspiel dreht sich in Seeth wieder alles um den Fußball. Kreisligist TSV Seeth/Drage hat für das Blitzturnier am Sonnabend, 23. Juli, prominente Gäste gewinnen können: Die Verbandsligisten Husumer SV und Flensburg 08 haben ihr Kommen zugesagt. Gespielt wird jeweils 45 Minuten lang im Modus jeder gegen jeden. Bei der ersten Auflage 2004 hatte sich 08 durchgesetzt. Die Veranstaltung beginnt um 14 Uhr mit einem Junioren-Vorspiel, um 15 Uhr startet das Blitzturnier. Es gibt ein Rahmenprogramm, außerdem Kaffee, Kuchen und Leckeres vom Grill.

28. Juni 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP 26.07.06 MTV Leck Husumer SV 4:6nE
siehe Saison 2005/06
Test 29.07.06 VfR Schleswig Husumer SV 3:5

Nach Führung: VfR Schleswig verliert Test gegen Husumer SV

Nübel (mb) – Das Testspiel zwischen dem VfR Schleswig und der Husumer SV endete am Sonnabend auf dem Sportplatz in Nübel mit einem 5:3 (1:3)-Erfolg der Nordfriesen. Der Schleswiger Bezirksoberligist zeigte gegen den Verbandsligisten zumindest eine Stunde lang eine der besseren Leistungen in der Saisonvorbereitung. Nach einigen Anlaufschwierigkeiten – Schleswigs Co-Trainer Jörg Lorenzen nannte es einen holprigen Beginn – hatte die Husumer SV keine Mühe, mit 1:0 in Führung zu gehen. Der Treffer fiel in der 10. Minute aus dem Gewühl heraus. Allerdings fingen sich die Gastgeber nach dem Rückstand und hatten danach "die beste Phase während der gesamten Vorbereitung." Harald Fuhr zum 1:1, Stephen Lorenzen (Neuzugang aus der A-Jugend des Büdelsdorfer TSV) nach schöner Kombination mit Sturmpartner Andreas Henke und Wilken Jöns mit einem Volleyschuss aus gut 20 Metern sorgten für eine nicht für möglich gehaltene Führung der Gastgeber. "Auch spielerisch war das endlich überzeugend. Es scheint, das wir auf dem richtigen Weg sind ", meinte der Co-Trainer. Der Weg führte allerdings nicht zum erhofften Ziel gegen den Verbandsligisten. Nach drei Auswechslungen und dem Anschlusstreffer der Husumer in der 65. Minute war die Luft raus bei den Schleswigern. Weitere Auswechslungen und ein konditioneller Einbruch verhalf den Gästen aus Nordfriesland zum am Ende deutlichen Sieg. Husum hatte nach gut einer Stunde mächtig Druck gemacht und die junge neuformierte Mannschaft des VfR war eingebrochen. Nicht außergewöhnliches in der Vorbereitung, aber sieben Gegentreffer sind ein dicker Brocken. "Unseren Spielern steckte noch das schwere Training vom Vortag in den Knochen. So ist das in der Vorbereitung", meinte Lorenzen, der insgesamt mit der Leistung der Mannschaft zufrieden war. "Wenn man die letzten zwanzig Minuten weglässt."
31 Juli 2006 · Flensburger Tageblatt
KP 30.07.06 Husumer SV Freilos  

Kreisfußball-Verband: Auslosung zum Kreispokal

Husum (sh:z) – Der Kreisfußballverband hat die Partie für den Kreispokal 2007 ausgelost. Um in der ersten Runde möglichst kurze Wege zu ermöglichen, wurden die Mannschaften zunächst in die Bereiche Nord, Mitte und Süd eingeteilt. Die klassenniedere Mannschaft hat Platzvorteil, ein Verzicht ist jedoch möglich. Der MTV Leck und der Husumer SV haben ein Freilos erhalten, da beide Mannschaften am 26. Juli (19 Uhr) das Finale für den Kreispokal 2006 austragen. Der Sieger tritt im Bezirkspokal (2., 5. und 8. August) an.
Kreispokal 2007, 1. Runde (30. Juli, 15 Uhr): Spiel 1: Fahretoft – Frisia 03 Lindholm, Spiel 2: Amrum – Norddörfer, Spiel 3: Niebüll – Enge-Sande, Spiel 4: Süderlügum – Wiedingh.-Emmelsbüll, Spiel 5: Ladelund – Team-Sylt, Spiel 6: Hattstedt – Breklum, Spiel 7: Rödemis – Rantrum, Spiel 8: Nordstrand – Goldebek, Spiel 9: Schobüll – Löwenstedt, Spiel 10: Drelsdorf – Bredstedt, Spiel 11: IF Tönning – TSV Tönning, Spiel 12: St.Peter O. – Garding, Spiel 13: Stapelholm – Oldenswort, Spiel 14: Freilos Husumer SV, Spiel 15 Freilos Leck, Spiel 16: Freilos Arlewatt.
2. Runde (23. August, 19 Uhr): Spiel 17: Sieger 15 – Sieger 10, Spiel 18: Sieger 12 – Sieger 14, Spiel 19: Sieger 4 – Sieger 9, Spiel 20: Sieger 2 – Sieger 11, Spiel 21: Sieger 16 – Sieger 5, Spiel 22: Sieger 3 – Sieger 1, Spiel 23: Sieger 13 – Sieger 6, Spiel 24: Sieger 7 – Sieger 8.
3. Runde (3. Oktober, 15 Uhr): Spiel 25: Sieger 24 – Sieger 18, Spiel 26: Sieger 21 – Sieger 19, Spiel 27: Sieger 22 – Sieger 17, Spiel 28: Sieger 20 – Sieger 23.
15. Juli 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 04.08.06 Husumer SV Preetzer TSV 0:3

Vier Spiele in fünf Tagen: Für Husums Fußballer wird es hart

Keeper André Teubler fällt mit Fingerbruch einige Zeit aus.

Husum (usc) – Jetzt wird's ernst für die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV. Eine Woche vor dem Saisonstart (Freitag, 11. August, gegen Flensburg 08) zieht Trainer Guido Gehrke die Zügel kräftig an. Bis zum Dienstag stehen nicht weniger als vier (!) Spiele auf dem Programm. Heute (19 Uhr) wird auf eigenem Platz gegen den Bezirksligisten Preetzer TSV getestet. Am Sonnabend (16 Uhr) empfangen die Stormstädter den Bezirksoberligisten TSB Flensburg zum Spiel um den Bezirkspokal, anschließend (18.15 Uhr) spielen die Akteure, die gegen den TSB nicht zum Einsatz gekommen, gegen Schleswig 06 (ebenfalls Bezirksoberliga). Und am Dienstag (19 Uhr) steht dann das vermutlich entscheidende Spiel um den Bezirkspokal beim Liga-Rivalen TSV Kropp an.

Vor dem heutigen zwei Mal 30 Minuten langen Spiel gegen Preetz wird trainiert. Der Gegner ist gerade erst in die Bezirksliga aufgestiegen, wird aber nach Ansicht von Guido Gehrke einen "Durchmarsch" hinlegen. Schließlich gehören so bekannte Größen wie Keeper Sebastian Preuß, Martin Lüthje, Timo Hempel und Jan Wohlert zum Kader.

Gegen den TSB, der sein erstes Pokalspiel 1:3 gegen Kropp verlor (wir berichteten), ist der HSV favorisiert, allerdings fehlen gleich vier Stammkräfte: Keeper André Teubler hat sich den Finger gebrochen und fällt vermutlich drei bis vier Wochen aus, Martin Herpel und Lars Herrmann sind angeschlagen. Und Gerrit Müller weilt mit der dänischen Cricket-Nationalmannschaft in Schottland.

"Wir sind bei 75 Prozent", schätzt Trainer Gehrke den Zustand seiner Schützlinge kurz vor Saisonbeginn ein. Kondition ist da, jetzt geht es an die Schnellkraft sowie an Standardsituationen und taktische Varianten.

4. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
BZP 05.08.06 Husumer SV TSB Flensburg 3:0

Klare Sache in Husum!

Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 3:0 siegte die Husumer SV gegen den Verbandsligaabsteiger aus Flensburg, ein Klassenunterschied wurde sichtbar. Spielerisch klar im Vorteil, verstanden es die Hausherren jedoch nicht, den Ball in der ersten Halbzeit im Gehäuse der Gäste unterzubringen. Das Spiel in die Spitze klappte nach dem Seitenwechsel deutlich besser, endlich fielen auch Tore. Der TSB bemühte sich, Linie in sein Spiel zu bringen, doch entscheidende Akzente vermochte die Elf nicht zu setzen. Auch vor dem Tor versagten den Akteuren die Nerven, selbst die wenigen guten Möglichkeiten wurden überhastet vertan.

»Mit einer tollen Teamleistung haben wir einen verdienten Sieg eingefahren«, bilanzierte Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Dabei haben wir noch viele Chancen vergeben, hätten höher gewinnen können.« TSB-Trainer Gerald Fust konnte nur zustimmen: »Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung. Im zweiten Durchgang waren zudem viele offene Räume durch das gute Husumer Passspiel vorhanden.«

Der Ball lief flüssig durch die Reihen der Nordfriesen. Mit feinen Kombinationen wurde das Mittelfeld schnell überbrückt, die vorhandenen Tormöglichkeiten jedoch leichtfertig vergeben. Nach drei Minuten konnte Torhüter Sohrweide gegen Pierre Becken großartig retten. Marcel Otto (31.) Zentimeter am langen Pfosten vorbei und Björn Fleige mit einem Abseitstor (32.) hatten auch die Führung auf dem Fuß. TSB-Stürmer Lasse Sohrweide machte in der 40. Spielminute mit einem Schuss an den Außenpfosten auf sich aufmerksam, die einzige Möglichkeit der Gäste in der ersten Hälfte.

Nach dem Seitenwechsel die schnelle Führung für die Gastgeber: Björn Fleige drang in den Strafraum ein, legte herrlich auf David Strüning zurück. Der Youngster ließ sich diese Chance nicht entgehen und vollendete aus 14 Metern (49.). Der Torschütze verpasste sechs Minuten später nur äußerst knapp mit dem Kopf. Die Ergebniserhöhung gelang David Lies nach einem Alleingang, Keeper Sohrweide hatte keine Abwehrmöglichkeit (63.). Nachdem Voß, Strüning und Lies jeweils am hervorragend reagierenden Torhüter scheiterten, war es Timo Wolski vorbehalten, das Endergebnis herzustellen. In der 86. Minute ließ er nach Pass von Marcell Voß Sohrweide keine Chance. Den Fördestädtern blieb selbst der Ehrentreffer versagt, Duratovic (72./Außenpfosten) und Hajji (74./frei vor dem Tor) vergaben unkonzentriert.

Auch ohne den ersten Anzug waren die Husumer in diesem Spiel deutlich überlegen und schufen sich eine gute Ausgangsposition für das Spiel beim TSV Kropp.

Tore: 1:0 Strüning (49.), 2:0 Lies (63.), 3:0 Wolski (86.)
Beste Spieler: Voß, Saeltz / Sohrweide, Donner
Zuschauer: 137
Schiedsrichter: Mewes (FC Haddeby) - mit einer ausgezeichneten Leistung!
Aufstellung:

Reinhold - Voß, Rettkowski (60. Dau), Schyma, Langwadt - Saeltz, Otto, Becken (80. Wolski), Lies - Fleige (71. Alla), Strüning.

T. Sohrweide - Raitzig - Ortmann (22. Duratovic), Donner - Hartmann, Bartelsen, Pese, Drobny (76. Boehme), Hajji - Tramm, L. Sohrweide.

  Hl 05.08.2006

Husum reicht ein Remis

Husum (lz) – Die Husumer SV hat ihr Ziel im Fußball-Bezirkspokalspiel gegen den TSB Flensburg erreicht. Mit dem 3:0 (0:0) hat sie am Dienstag (19 Uhr) im "Endspiel" beim TSV Kropp die bessere Ausgangsbasis.

Man merkte beiden Teams an, dass sie in der Endphase der Vorbereitung stecken. Die Akteure hatten hin und wieder Mühe, dem Tempo des Balles zu folgen. "Eine souveräne Teamleistung", freute sich Husums aktueller und Kropps Ex-Coach Guido Gehrke über den Erfolg seines "zweiten Anzugs". Und auch TSB-Trainer Gerald Fust, dem nur zwölf Feldspieler zur Verfügung standen, hatte kein Problem mit dem Ausgang der Partie. "Das Ergebnis tut nicht wirklich weh", sagte er, "der Klassenunterschied war zu merken."
Die spielerische Überlegenheit des Verbandsligisten verstärkte sich im zweiten Durchgang. Sebastian Saeltz trieb unermüdlich das Spiel seiner Mannschaft nach vorne.

Tore: 1:0 Strüning (49.), 2:0 Lies (62.), 3:0 Wolski (85.).

7. August 2006 · Landeszeitung

Husum reicht ein Unentschieden zum Pokalsieg

Fußball-Bezirkspokal: 3:1 des Verbandsligisten gegen den TSB Flensburg / "Finale" am Dienstag in Kropp
Im Anflug: Pierre Becken (Husum) versucht, den Ball zu kontrollieren. Die TSB-Abwehr mit Moritz Hartmann (Nr. 3) hat in dieser Szene etwas die Orientierung verloren. Foto: Voss

Husum (ree) Die Husumer SV hat ihr Ziel im Bezirkspokalspiel gegen den TSB Flensburg erreicht. Mit dem 3:0 (0:0) hat sie am Dienstag (19 Uhr) im "Endspiel" beim TSV Kropp die bessere Ausgangsbasis.

Man merkte beiden Mannschaften an, dass sie in der Endphase der Vorbereitung stecken. Die Akteure hatten hin und wieder Mühe, dem Tempo des Balles zu folgen. Und da es auf beiden Seiten Verletzte und Verhinderte gab, war von einem Pokalfight nur selten etwas zu spüren. Aber verdient war der Sieg für die Stormstädter. "Souveräne Teamleistung", freute sich Husums Coach Guido Gehrke über den Erfolg seines "zweiten Anzugs". Und auch TSB-Trainer Gerald Fust, dem nur zwölf Feldspieler zur Verfügung standen, hatte kein Problem mit dem Ausgang der Partie. "Das Ergebnis tut nicht wirklich weh", sagte er, "der Klassenunterschied war zu merken."

Ein bisschen trauerte der Flensburger zwei Chancen in der ersten Halbzeit nach. Lasse Sohrweide hatte nach einem Konter den Pfosten getroffen (39.) und Marco Bartelsen eine Minute später in SV-Keeper Momme Reinhold seinen Meister gefunden. Zuvor hatten Pierre Becken (3.), Marcel Otto (31.; 33.) sowie Björn Fleige (32.) für Husum vergeben.
Die spielerische Überlegenheit des Verbandsligisten verstärkte sich im zweiten Durchgang. Sebastian Saeltz trieb unermüdlich das Spiel seiner Mannschaft nach vorne. Husums auffälligster Fußballer war auch Ausgangspunkt des 1:0, das David Strüning auf Zuspiel von Fleige erzielte (49.). Lasse Sohrweide hatte den wuchtig geschossenen Ball zwar noch an den Fingerspitzen, konnte ihn aber nicht mehr aufhalten. Beim zweiten Treffer marschierte David Lies nach Saeltz-Zuspiel allein auf ihn zu und vollstreckte zum 2:0 (62.). Danach hatte Sohrweide gegen Marcell Voß und Strüning (66.) sowie gegen Lies (68.) drei große Szenen.

Die beiden besten Flensburger Chancen vergaben Hajji (scheiterte an Reinhold/57.), sowie Duratovic, der mit einem Volley-Schuss nur den Pfosten traf (71.). Dass die Stormstädter noch zum Wunschergebnis kamen, dafür sorgte Timo Wolski (85.). Abwurf Reinhold, 40 Meter-Pass Marcell Voß, Tor Wolski, so lautete die "Täterfolge" beim 3:0, das auf die Flensburger wie ein Überfall wirkte.

Husumer SV: Reinhold – Voß, Rettkowski (59.Dau), Langwadt, Schyma – Saeltz, Lies, Becken (80. Wolski), Otto – Fleige (71.Alla), Strüning.

TSB Flensburg: T .Sohrweide – Raitzig – Donner, Hartmann – Ortmann (22. Duratovic), Bartelsen, Pose, Drobny (75. Böhme), Hajji, - Tramm, L. Sohrweide.

Schiedsrichter: Hartmut Mewes (FC Haddeby).

Zuschauer: 140.

7. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Pokal-Auftakt: TSB will den Favoriten ärgern

Verbandsliga-Absteiger gegen Ex-Oberligist: Die Fußballer des TSB Flensburg empfangen heute (Anpfiff 19 Uhr, Eckenerplatz) den TSV Kropp zum Bezirks-Pokalspiel.
Ist er heute dabei?Torsten Raitzig (li.) hat nach seinem Urlaub noch Trainingsrückstand. Foto: Staudt
Flensburg (Wilfried Simon) – Den Sieger im Fußball-Bezirkspokal ermitteln in diesem Jahr der TSB Flensburg, TSV Kropp und die Husumer SV. Im ersten Spiel empfängt heute um 19 Uhr Fußball-Bezirksoberligist TSB den TSV Kropp auf dem Eckenerplatz. Die Gäste gehen als klarer Favorit in diese Begegnung, da der Oberliga-Absteiger über eine spielstarke, ambitionierte Mannschaft verfügt.
Das sieht auch der neue TSB-Coach Gerald Fust so: "Ich kenne die Kropper nicht sehr gut. Dennoch weiß ich natürlich, dass die Mannschaft bestens aufgestellt ist. Deshalb sind wir der klare Außenseiter." Er schätzt den TSV noch stärker ein als Flensburg 08: "Die sind noch ein anderes Kaliber, mit solchen Mannschaften können wir uns derzeit sicherlich noch nicht messen." Gleichwohl wird er sein Team heiß machen, um den großen Favoriten etwas zu ärgern: "Meine Spieler freuen sich auf die Herausforderung, jedoch passt ein so schweres Spiel eigentlich gar nicht in mein Konzept der Vorbereitung." Zudem muss der TSB-Trainer auf einige Akteure verzichten. Narcis Duratovic und Tim Fries fehlen urlaubsbedingt.
Torsten Raitzig hat nach seinem Urlaub zwar das Training zwischenzeitlich aufgenommen, aber ihm fehlen noch etliche Übungseinheiten. Für einen längeren Zeitraum wird wohl noch Spielmacher Tim Ellmann ausfallen, der sich mit einer Adduktorenverletzung herumplagt. Aber Fust baut auf die Spieler, die gut trainiert und in den bisherigen Partien überzeugt haben. "Ich denke, wir werden es den Kroppern so schwer wie möglich machen. Dennoch steht für mich etwas anderes im Fokus – der Saisonstart in der Bezirksoberliga."
01. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Finale im Bezirkspokal

Schleswig (sh:z) – Die Teilnehmer am Bezirkspokal sind ermittelt. Neben dem seit längerer Zeit feststehen TSV Kropp aus dem Kreisfußballverband Schleswig treten noch die Husumer SV und der TSB Flensburg in einer einfachen Punktrunde gegeneinander an. Der Vertreter des Flensburger Verbandes hatte sich am Donnerstag im Kreispokal-Finale gegen den SV Harrislee Türkgücü mit 5:0 durchgesetzt. Im Halbfinale hatte der TSB das Team von Flensburg 08 nach Elfmeterschießen ausgeschaltet. Die Husumer SV setzte sich gegen den MTV Leck ebenfalls erst im Elfmeterschießen durch.
Die Spiele:
TSB Flensburg – TSV Kropp, Di. 01.08. 19 Uhr.
Husumer SV – TSB Flensburg, Sbd., 05.08. 16 Uhr.
TSV Kropp – Husumer SV, Di., 08.08. 19 Uhr.
29. Juli 2006 · Schlei Bote
BZP 08.08.06 TSV Kropp Husumer SV 4:1

TSV Kropp gewinnt den Bezirkspokal!

Zwei unterschiedliche Halbzeiten erlebten 337 Zuschauer beim »Endspiel« um den Bezirkspokal am Dienstagabend. Die Hausherren legten los wie die Feuerwehr, ließen den Gast überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Angetrieben durch einen überragenden Oliver Held wurden die Nordfriesen völlig in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Mit hohem Tempospiel und ungeheurer Zweikampfstärke wurden die Husumer förmlich zu Fehlern gezwungen, die Tore fielen dann zwangsläufig. Erst im zweiten Durchgang drehten die Nordfriesen das Spiel, ließen den Ball geschickt laufen. Jetzt stand Kropp mit dem Rücken zur Wand. Doch die junge Husumer Mannschaft konnte den Vorteil nicht nutzen, erzielte nur einen Treffer.

»Wir haben in der ersten Halbzeit Lehrgeld gezahlt, das 3:0 zur Pause ging in Ordnung«, meinte ein enttäuschter Trainer Guido Gehrke nach der Partie. »Uns sind viele individuelle Fehler unterlaufen, erst mit der zweiten Halbzeit bin ich zufrieden.«

Mit viel Schwung starteten die Hausherren in diese Begegnung, der TSV Kropp musste ja das Spiel gewinnen, um den Pokal für sich zu entscheiden. Die Spieler von Trainer Gerulat rissen sofort das Zepter an sich, gewannen alle Zweikämpfe und bedrängten das Tor der Husumer. Björn Duggen scheiterte nach vier Minuten aussichtsreich aus 14 Metern an Torhüter Teubler. Christian Heider hatte zwei Minuten später die nächste Chance, aus 12 Metern lenkte Teubler das Leder noch an den Pfosten. Auch Oliver Held vergab zweimal nur knapp: Nach einem Freistoß lenkte er den Ball an die Latte (9.), dann verzog er wenig später nur um Zentimeter. Für die Führung benötigte der TSV aber einen Elfmeter. Nils Langwadt brachte Christoph Hinrichs im Strafraum zu Fall, Axel Ehrlich ließ sich die Chance nicht entgehen (18.). Das zweite Tor besorgte Christian Heider aus elf Metern in der 25. Minute, Langwadt versuchte vergebens, den Schützen abzublocken. Das 3:0 besorgte Bastian Henning noch vor der Pause, in der 41. Minute schaltete er schneller als die gesamte Husumer Abwehr und schoss unhaltbar ein.

Nach dem Pausentee war es mit der Kopper Herrlichkeit vorbei, jetzt drängten die Nordfriesen die Gastgeber in die eigene Hälfte und bestimmten das Spiel. Der Anschlusstreffer musste her, doch Björn Fleige zielte zunächst daneben. Schön von David Strüning freigespielt, verzog der Torjäger aus 12 Metern (50.). Die 64. Spielminute brachte den ersehnten Treffer für die SV: Einen Kopfball von Fleige konnte Torhüter Andreas Wulff noch abwehren, Pierre Becken war zu Stelle und versenkte das Leder per Kopf im Gehäuse. Das gab den Stormstädtern weiter Aufschwung, doch zwingende Chancen wurden nicht herausgespielt. Auch nach dem Platzverweis von Bewarder wegen Tätlichkeit an Voß (72.) kam nichts Zählbares zu stande. In der Schlussminute durfte der TSV noch einmal jubeln, Bastin Henning erzielte nach einem Konter den Enstand - alle Husumer waren aufgerückt.

Letztlich siegte Kropp verdient, über die gesamte Spielzeit wirkte die Elf einfach reifer. Husum zeigte zumindest in der zweiten Halbzeit, dass die Elf trotz der vielen Ausfälle auf einem guten Weg ist.

Tore: 1:0 Ehrlich (FE/18.), 2:0 Heider (25.), 3:0 Henning (41.), 3:1 Becken (64.), 4:1 Henning (90.)
Beste Spieler: Held, Henning / Voß, Schulte   
Zuschauer: 337
Schiedsrichter: Olaf Sulimma (TSV Kappeln)
Aufstellung:

Wulff - Ehrlich - Sämann, Bewarder - Duggen, Heider, Matthes, Hinrichs (64. S. Griesbach), Held - Henning, Usadel (77. F. Grabavac).

Teubler - Voß, Rettkowski, Langwadt (27. Schulte), Schyma - Saeltz, Lies, Otto (82. Wolski), Becken - Fleige, Strüning (65. Alla).

  Hl 08.08.2006

Kropp holt den Pokal: 4:1 gegen die Husumer SV

Zwei Treffer von Henning / Rot für Bewarder
Mit energischem Körpereinsatz klärt Husums Pierre Becken (li.) hier vor dem Kropper Spielführer Christian Heider. Foto: Peters

Kropp (ree) – Das hatte sich Guido Gehrke sicherlich anders vorgestellt. Der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV kassierte gestern Abend an alter Wirkungsstätte beim TSV Kropp im entscheidenden Spiel um den Bezirkspokal eine 1:4 (0:3)-Niederlage. Kropp wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.

Der Oberliga-Absteiger legte los, dass den Nordfriesen förmlich Hören und Segen verging. Andre Teubler parierte einen Schuss von Björn Duggen (3. Minute), Sascha Rettkowski klärte gegen Bastian Henning (4.). Christian Heider (6.) traf den Pfosten, Oliver Held (10.) die Latte. Nach 19 Minuten war es so weit: Axel Ehrlich verwandelte einen von Nils Langwadt verursachten Foulelfmeter zur Führung. Sieben Minuten später legte Christian Heider zum 2:0 nach. Kropp schaltete nun einen Gang zurück und gewährte den jungen Husumern einige Spielanteile. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Bastian Henning gar auf 3:0. Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich Kropp auf das Verwalten des Vorsprungs. Pierre Becken (64.) schaffte den Anschlusstreffer, nach Rot für Timo Bewarder (72./Foul an Marcell Voss) kam Husum auf. Das letzte Tor erzielte jedoch wieder Kropp: Bastian Henning (90.) nutzte einen Pass von Sascha Griesbach zum 4:1.
Heute (19 Uhr) tritt der TSV im Kreispokal beim VfR Schleswig an.

09. August 2006 · Schlei Bote

Starke Kropper holen den Bezirkspokal

Erster Erfolg für Kropps neuen Trainer Bernd Gerulat. Nach einer sehr starken Vorstellung besiegte sein TSV im Finale des Bezirkspokals die Husumer SV mit 4:1.
Knapp am 1:0 vorbei: Kropps Routinier Oliver Held (Mitte) scheitert in dieser Szene zwar noch an Husums Torhüter Andre Teubler, doch schon bald darauf musste dieser einige Male hinter sich greifen. Foto: Peters

Kropp – Das hatte sich Guido Gehrke sicherlich anders vorgestellt. Der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV kassierte gestern Abend an alter Wirkungsstätte beim TSV Kropp im entscheidenden Spiel um den Bezirkspokal eine 1:4 (0:3)-Niederlage. Kropp wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.
Der Oberliga-Absteiger legte los, dass den Nordfriesen förmlich Hören und Segen verging. Andre Teubler parierte einen Schuss von Björn Duggen (3. Minute), Sascha Rettkowski klärte gegen Bastian Henning (4.). Christian Heider (6.) traf den Pfosten, Oliver Held (10.) die Latte. Wenig später kam der Ex-Profi vor dem leeren Tor einen Tick zu spät. Die ersatzgeschwächten Gäste hatten dem Kropper Angriffswirbel kaum etwas entgegen zu setzen.

Nach 19 Minuten war es so weit: Axel Ehrlich verwandelte einen von Nils Langwadt verursachten Foulelfmeter zur Führung. Sieben Minuten später legte Christian Heider zum 2:0 nach. Kropp schaltete nun einen Gang zurück und gewährte den jungen Husumern einige Spielanteile, mehr als zwei halbe Chancen von Marcel Otto (39. und 45.) sprangen dabei jedoch nicht heraus. Drei Minuten vor der Pause erhöhte Bastian Henning gar auf 3:0 – die Vorentscheidung. Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich Kropp auf das Verwalten des Vorsprungs. Pierre Becken (64.) schaffte nach Fleige-Lattenkopfball den Anschlusstreffer, nach Rot für Timo Bewarder (72./Foul an Marcell Voss) kam Husum auf. Das letzte Tor der Partie erzielte jedoch wieder Kropp: Bastian Henning (90.) nutzte einen schönen Pass von Sascha Griesbach zum 4:1-Endstand. Zeit zum Ausspannen bleibt dem Gerulat-Team nicht. Heute Abend geht es um 19 Uhr weiter mit dem Kreispokalspiel beim VfR Schleswig.

09. August 2006 · Landeszeitung

Husum ohne Chance beim TSV Kropp

Bezirkspokal: Guido Gehrkes Team verliert 1:4 beim Verbandsliga-Rivalen
Im letzten Moment kann Husums Torhüter Andre Teubler gegen Kropps Oliver Held klären. Foto: Peters

Kropp (ree) – Das hatte sich Guido Gehrke sicherlich anders vorgestellt. Der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV kassierte gestern Abend an alter Wirkungsstätte beim TSV Kropp im entscheidenden Spiel um den Bezirkspokal eine 1:4 (0:3)-Niederlage. Kropp wiederholte damit seinen Vorjahreserfolg.

Der Oberliga-Absteiger legte los, dass den Nordfriesen förmlich Hören und Segen verging. Andre Teubler parierte einen Schuss von Björn Duggen (3. Minute), Sascha Rettkowski klärte gegen Bastian Henning (4.). Christian Heider (6.) traf den Pfosten, Oliver Held (10.) die Latte. Wenig später kam der Ex-Profi vor dem leeren Tor einen Tick zu spät. Die ersatzgeschwächten Gäste hatten dem Kropper Angriffswirbel kaum etwas entgegen zu setzen.

Nach 19 Minuten war es so weit: Axel Ehrlich verwandelte einen von Nils Langwadt verursachten Foulelfmeter zur Führung. Sieben Minuten später legte Christian Heider zum 2:0 nach. Kropp schaltete nun einen Gang zurück und gewährte den jungen Husumern einige Spielanteile, mehr als zwei halbe Chancen von Marcel Otto (39. und 45.) sprangen jedoch nicht dabei heraus. Drei Minuten vor dem Seitenwechsel erhöhte Bastian Henning gar auf 3:0 – die Vorentscheidung war gefallen. Nach dem Seitenwechsel beschränkte sich Kropp auf das Verwalten des Vorsprungs. Pierre Becken (64.) schaffte nach Fleige-Lattenkopfball den Anschlusstreffer, nach Rot für Timo Bewarder (72./Foul an Marcell Voss) kam Husum auf. Das letzte Tor der Partie erzielte jedoch wieder Kropp: Bastian Henning (90.) nutzte einen schönen Pass von Sascha Griesbach zum 4:1-Endstand.

09. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

TSV Kropp gewinnt den Bezirkspokal

Kropp (ree) – Der TSV Kropp hat wie im Vorjahr den Fußball-Bezirkspokal gewonnen. Gestern Abend setzten sich die Schützlinge von Trainer Bernd Gerulat im Verbandsliga-Duell 4:1 (3:0) gegen die Husumer SV durch. Den Grundstein legten die Gastgeber in der ersten Halbzeit, in der fast ein Klassenunterschied zu sehen war. Axel Ehrlich (19. Minute) per Foulelfmeter, Christian Heider (26.) und Bastian Henning (42.) machten alles klar. Nach dem 1:3 durch den Ex-08er Pierre Becken (64.) und der Roten Karte für Kropps Bewarder (72.) witterte Husum Morgenluft, doch Henning (90.) machte mit seinem zweiten Tor alles klar.
09. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Kropp gegen Husum: Gehrkes Rendezvous mit der Vergangenheit

"Finale" im Fußball-Bezirkspokal um 19 Uhr / Im Verbandsliga-Duell haben sich die Nordfriesen viel vorgenommen

Guido Gehrke

Kropp/Husum (ree) – Der Organisator des Fußball-Bezirkspokals hat ein gutes Gespür für Dramaturgie. Mit der Partie TSV Kropp gegen die Husumer SV kommt es heute Abend (19 Uhr) zu einem echten Finale. Die Stormstädter haben einen leichten Vorteil: Ihnen reicht ein Unentschieden, um sich für den Landespokal zu qualifizieren.

Ein Remis ist aber nicht das Resultat, das sich Guido Gehrke für dieses Match vorgenommen hat. "Wir wollen gewinnen und werden mit Sicherheit unser Tor schießen", sagt der Husumer Trainer einen Tag vor seiner Rückkehr an die alte Wirkungsstätte. Berührungsängste kennt Gehrke nicht, wenn er auf das Terrain vergangener Tage trifft. "Ich habe in Kropp fünf schöne Jahre gehabt und immer noch gute Kontakte zu den Jungs", so der Trainer. "Aber jetzt ist Husum und ich habe eine neue Aufgabe."
Das Selbstbewusstsein, das der Coach verspüren lässt, zeichnet inzwischen auch sein Team aus. Zu sehen zuletzt beim 3:0 gegen den TSB Flensburg. Obwohl um ein paar "gesetzte" Akteure dezimiert, hat sich sein Kader dabei glänzend geschlagen. Das lässt die Zuversicht des Trainers nicht als bloßen Zweckoptimismus erscheinen. Sie sind schon gut davor, die jungen Husumer.

Auch in Kropp werden sich einige von ihnen in der Startbesetzung wiederfinden. Denn mit Martin Herpel, Ingo Cornils, Lars Hermann, Erion Alla, Michael Petersen (alle verletzt) sowie Gerrit Müller (mit dem Kricket-Team unterwegs) fehlt den Nordfriesen gleich eine halbe Mannschaft. Aber auch die Jungen werden diese letzte Chance nutzen, sich für den Saisonstart gegen Flensburg 08 am Freitag (19 Uhr) zu empfehlen.
Und den Ehrgeiz, die nächste Pokalrunde zu erreichen, haben sie mit Sicherheit auch. Einige von ihnen werden sich vielleicht noch an jenen Tag im April 2004 erinnern, als die Husumer SV mit Trainer Hans-Peter Hansen im Halbfinale des Landespokals stand und vor 1300 Zuschauern dem VfR Neumünster 0:1 unterlag. Christian Knappmann hieß damals der Mann, der den Husumern eine Viertelstunde vor Schluss die Hoffnung auf das Endspiel raubte.

Aber ein tolles Ereignis für die Stormstädter war es trotzdem. Und man wird heute Abend über den TSV Kropp versuchen, ein weiteres Mal in diese Etappe vorzustoßen.
Die letzten Punktspiele der beiden Kontrahenten in der Saison 2004/05, als Guido Gehrke am Ende mit seinem Team in die Oberliga aufstieg, gingen übrigens mit 4:0 und 2:0 klar an den TSV Kropp. Die Husumer SV hat heute Abend also auch ein Stück Bilanz-Kosmetik im Visier.

08. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Wiedersehen mit Ex-Coach Guido Gehrke

Heute Bezirkspokal-Finale Kropp gegen Husum

In der vergangenen Saison war Guido Gehrke noch Spielertrainer des TSV Kropp. Heute will er mit der Husumer SV im Stadion an der Norderstraße den Bezirkspokal gewinnen. Foto: Peters

Kropp (tp) – In der Vorsaison führte Guido Gehrke noch den TSV Kropp als Spielertrainer in die Oberliga. Die Mannschaft spielte häufig einen nett anzusehenden Fußball, doch der Erfolg blieb aus. Aus diesem Grunde trennten sich auch die Wege. Doch heute kommt Gehrke mit seiner neuen Mannschaft, der Husumer SV, nach Kropp zurück. Beide Teams stehen sich ab 19Uhr im Finale des Bezirkspokals gegenüber.

In den ersten Spielen konnten beide gegen den TSB Flensburg gewinnen, doch da Husum (3:0) um ein Tor höher gewann als Kropp (3:1), reicht den Gastgebern kein Unentschieden. Sie müssen gewinnen, um den Cup zu holen.

Für Gehrke selbst ist es natürlich ein ganz besonderes Spiel: "Es wäre Blödsinn, wenn ich was anderes sagen würde. Ich reise aber nicht mit Wut an, da ich mit der Mannschaft nie Probleme hatte. Natürlich ist Kropp der klare Favorit, und für mich auch Top-Kandidat auf die Verbandsliga-Meisterschaft. Aber auch ich habe in Husum eine Super-Truppe zusammen, die voll mitzieht. Wer mich kennt weiß, dass ich einen gepflegten Ball bevorzuge. Von daher kommt dieses Auswärtsspiel gelegen, da unser Platz momentan noch eine Katastrophe ist."

08. August 2006 · Landeszeitung

Pokal: TSV Kropp gegen Husum unter Zugzwang

Vor dem Bezirkspokal-Finale gegen die Husumer SV (heute, 19 Uhr) enttäuschte Fußball-Verbandsligist TSV Kropp in einem Testspiel beim Bezirksoberligisten PSV Neumünster (3:3). Durch den Husumer 3:0-Sieg im Pokal gegen den TSB Flensburg muss Kropp gegen die Husumer unbedingt gewinnen. Ein Unentschieden würde die von Guido Gehrke trainierten Nordfriesen heute Abend zum Pokalsieger machen.

Einen Tick schneller am Ball ist Kropps Patrick Griesbach (links) vor Carsten Böttiger (Polizei-SV Neumünster). Foto: Klimek

Kropp (Torsten Peters) – "Das Ergebnis ist nicht das Resultat eines offenen Schlagabtauschs, sondern von einer sehr schwachen Leistung meiner Mannschaft", ärgerte sich Bernd Gerulat. Der neue Trainer des Oberliga-Absteigers konnte nicht nachvollziehen, warum sein Team nach den Toren der Neuzugänge Patrick Griesbach und Sascha Möller (2) eine Zwei-Tore-Führung binnen von nur zwei Minuten noch aus der Hand gab. "Dabei hätten wir beinahe sogar noch eine Niederlage kassiert. Gerade gegen einen – wenn auch ambitionierten – unterklassigen Gegner muss man in einer solchen Situation ganz anders spielen", sagte der Coach. "Da fehlt uns noch die Cleverness."

Vor allem mit der Abwehr ging er hart ins Gericht. "Das war eine einzige Katastrophe! Aber auch im Spiel nach vorne waren wir saft- und kraftlos, hatten keine Ideen." Bei aller Kritik an seinen Spielern ließ er aber auch sich selbst nicht ungeschoren davonkommen. "Ich habe in der zweiten Halbzeit fünf Mal gewechselt. Den Bruch in unserem Spiel muss ich auch auf meine Kappe nehmen".

Bange machen hinsichtlich des Bezirkspokalspiels gegen die Husumer SV gilt jedoch angesichts der schwachen Leistung gegen den PSV nicht. "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir uns noch einmal so schlecht präsentieren werden wie in Neumünster."

Die Husumer SV ist Bernd Gerulat dabei noch aus seiner Zeit als Oberliga-Trainer beim VfR Neumünster bekannt: "Die Mannschaft hat sich seitdem ja nicht großartig verändert. Sie suchen ihre Chancen vor allem durch das starke Konterspiel. Und mit Björn Fleige haben sie vorne einen sehr guten Torjäger." Trotz der Gefahr, in einen Konter zu laufen, wollen die Kropper das Spiel machen. "Wir können auch gar nicht auf Ergebnis spielen", sagt Gerulat. Während der verletzte Cipolla und Böhnke (Urlaub) ausfallen, werden die in Neumünster fehlenden Axel Ehrlich und Christoph Hinrichs zurückkehren. Durch das Husumer 3:0 gegen den TSB Flensburg zählt für die Kropper nur ein Sieg. Sie selbst hatten gegen den TSB "nur" 3:1 gewonnen.

08. August 2006 · Schlei Bote

TSV Kropp gegen Husumer SV jetzt unter Zugzwang

Zwei Tage vor dem Bezirkspokal-Finale gegen die Husumer SV (Di., 19 Uhr) enttäuschte Fußball-Verbandsligist TSV Kropp in einem Testspiel beim Bezirksoberligisten PSV Neumünster (3:3). Durch den Husumer 3:0-Sieg gegen Flensburg, muss Kropp gegen die HSV unbedingt gewinnen.

Einen Tick schneller am Ball ist Kropps Patrick Griesbach (links) vor Carsten Böttiger (Polizei-SV Neumünster). Foto: Klimek

Neumünster (Torsten Peters) – "Das Ergebnis ist nicht das Resultat eines offenen Schlagabtauschs, sondern von einer sehr schwachen Leistung meiner Mannschaft", ärgerte sich Bernd Gerulat. Der neue Trainer des Oberliga-Absteigers konnte nicht nachvollziehen, warum sein Team nach den Toren der Neuzugänge Patrick Griesbach und zweimal Sascha Möller eine Zwei-Tore-Führung binnen von nur zwei Minuten noch aus der Hand gab. "Dabei hätten wir beinahe sogar noch eine Niederlage kassiert. Gerade gegen einen – wenn auch ambitionierten – unterklassigen Gegner muss man in einer solchen Situation ganz anders spielen", ärgerte sich Gerulat. "Da fehlt uns noch die Cleverness."

Heiko Arpe (Polizei SV Neumünster; rechts) bedrängt Kropps Mannschaftsführer Christian Heider.

Vor allem mit der Abwehr ging er hart ins Gericht. "Das war eine einzige Katastrophe! Aber auch im Spiel nach vorne waren wir saft- und kraftlos, hatten keine Ideen." Bei aller Kritik an seinen Spielern, ließ er aber auch sich selbst nicht ungeschoren davonkommen. "Ich habe in der zweiten Halbzeit fünfmal gewechselt. Den Bruch in unserem Spiel muss ich auch auf meine Kappe nehmen". Bange machen hinsichtlich des morgigen Bezirkspokalspiels gegen die Husumer SV gilt jedoch angesichts der schwachen Leistung gegen den PSV nicht. "Der Pokal hat seine eigenen Gesetze – und ich kann mir nicht vorstellen, dass wir uns noch einmal so schlecht präsentieren werden wie in Neumünster."

Die Husumer SV ist Bernd Gerulat dabei noch aus seiner Zeit als Oberliga-Trainer beim VfR Neumünster bekannt: "Die Mannschaft hat sich seitdem ja nicht großartig verändert. Sie suchen ihre Chancen vor allem durch das starke Konterspiel. Und mit Björn Fleige haben sie vorne einen sehr guten Torjäger."

Trotz der Gefahr, in einen Konter zu laufen, wollen die Kropper das Spiel machen. "Wir können auch gar nicht auf Ergebnis spielen", sagt Gerulat. Während der verletzte Cipolla und Böhnke (Urlaub) ausfallen, werden die in Neumünster fehlenden Axel Ehrlich und Christoph Hinrichs in den Kader zurückkehren. Durch das Husumer 3:0 gegen den TSB Flensburg (vgl. Artikel li.), zählt für die Kropper nur ein Sieg. Sie selbst hatten gegen den TSB "nur" 3:1 gewonnen.

07. August 2006 · Landeszeitung
1. ST 11.08.06 Husumer SV Flensburg 08 3:1

Gerrit Müller entscheidet Nordderby!

11.08.2006

 

Husumer SV - Flensburg 08

3 : 1 (2:1)


Einen verdienten Sieger im Nordderby gab es zur Saisonpremiere im Husumer Friesenstadion. Torjäger Gerrit Müller gelangen auf Anhieb drei Treffer, und er entschied somit die Partie. Ein wahres Feuerwerk brannten die Nordfriesen gleich mit Beginn der Partie ab, ließen den Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Mit herrlichen Ballpassagen wurde das Leder durch die eigenen Reihen getrieben, dass den Flensburgern angst und bange wurde. Die Abwehr stand sehr sicher, und im Sturm wirbelten Gerrit Müller und Björn Fleige die Fördestädter förmlich durcheinander. Das entsprach der neuen Husumer Philosophie - es wurde Fussball gespielt. Doch durch ein unglückliches Eigentor brachte die SV den Gast wieder in die Begegnung zurück, der Zauberfußball hatte nach dreißig Minuten ein jähes Ende gefunden. Verunsicherung ging um in den Husumer Reihen, 08 verstand es aber nicht, dies entscheidend auszunutzen. Das Spiel hätte in dieser Phase kippen können, doch die Nordfriesen fingen sich nach der Pause und siegten verdient.

»Dreißig Minuten haben wir super gespielt - so wie ich mir das vorstelle«, resümierte Husums zufriedener Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Nach dem Eigentor haben wir uns in der zweiten Halbzeit wieder gefangen und verdient gewonnen.« Auch Flensburgs Trainer Bodo Schmidt stimmte zu: »Unsere Ordnung hat überhaupt nicht gestimmt, Husum war einfach schneller im Spiel drin. Mit mehr Konsequenz wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen.«

Mit schnörkellosen und schnellen Angriffen über die Außenpositionen brachten die Husumer sofort Gefahr vor das Flensburger Tor, bereits nach fünf Minuten verpasste Gerrit Müller nur knapp eine wunderbare Flanke von Marcell Voss. Doch zwei Minuten später traf Müller im Nachschuss zum 1:0, Björn Fleige war zunächst an Torhüter Behrensen gescheitert. 08 wurde jetzt förmlich eingeschnürt, hatte Glück, nicht mehr Treffer eingeschenkt zu bekommen. Pierre Becken verzog nach elf Minuten nur äußerst knapp, dann wurde ein Treffer von Gerrit Müller wegen Abseits nicht gegeben (12.). Zwei Minuten später hatte Björn Fleige Pech, sein Schuss wurde von der vielbeinigen Abwehr entschärft. Den zweiten Treffer besorgte wieder Gerrit Müller, nach einem Eckball stand er goldrichtig und schob ein (16.). David Ließ traf nach Zuspiel von Müller den Außenpfosten (24.), ehe die Flensburger das erste Mal gefährlich wurden. Doch Jan-Christian Kiehl schlenzte das Leder am Dreieck vorbei (29.). Durch ein kurioses Eigentor in der 31. Spielminute kam ein Bruch ins Husumer Spiel: Marcell Voss war der Unglücksrabe, der das Leder nach einem Fehler von Torhüter Teubler fulminant ins eigene Tor drosch. Jetzt war 08 plötzlich am Drücker, Husum wirkte völlig neben der Spur. Aber nur Kiehl und Carstensen (33./36.) brachten ein wenig Gefahr vor das Tor - zu wenig, um das Spiel zu drehen.

Nach dem Seitenwechsel machten die Stormstädter wieder Druck, ohne jedoch die Überlegenheit der ersten dreißig Minuten zu erreichen. Die größeren Möglichkeiten erspielten sich nach wie vor nur die Hausherren. Entschieden wurde das Derby in der 57. Minute, wieder war Gerrit Müller zur Stelle und traf nach Vorarbeit von Björn Fleige aus 14 Metern zum 3:1. 08 gab nie auf, einige gute Ballpassagen führten aber nicht zum Erfolg, die Husumer Abwehr ließ fast nichts mehr zu. Nur einmal tankte sich Nils Grossmann geschickt durch, schoss aber zwei Meter über das Gehäuse (72.). Auf Seiten der Husumer zielten David Lies (58.) aus kurzer Distanz, Björn Fleige (84./Freistoß) und Martin Herpel (92./Freistoß) nur um Zentimeter neben das Tor.

Fazit: Ein kurzweiliges Nordderby fand einen verdienten Sieger. Husum erspielte sich einfach die größeren Möglichkeiten und war über die gesamte Spielzeit gesehen spielerisch reifer.
Tore: 1:0 Müller (7.), 2:0 Müller (16.) , 2:1 Voß (31./Eigentor), 3:1 Müller (57.)
Beste Spieler: tolle Mannschaftsleistung - Saeltz, Müller / Ben-Djebbi
Ecken: 7 : 4
Chancen: 12 : 4
Zuschauer: 324
Schiedsrichter: Dr. Mond (Lübeck)
gelbe Karten: Becken (78.) / Hill (45.), Ben-Djebbi (83.), Schmidt (85.)
Aufstellung:

Teubler - Voß, Schulte, Rettkowski, Schyma (57. Hermann) - Saeltz, Lies (69. M. Herpel), Cornils (80. Otto), Becken, - Fleige, Müller.

Behrensen - Schmidt - Schukat, Meyer-Jürgensen - Wulf, Rachner (64. Grossmann), Ben-Djebbi, Seebauer, Hill - Carstensen, Kiehl.

  Hi 11.08.2006

Müllers Gala, Voß' Missgeschick

Beim 3:1 der Husumer SV gegen Flensburg 08 erzielen die Gastgeber alle Tore
Aufmerksamer Beobachter: Husums Coach Guido Gehrke (2. v. li.) konnte mit seinem Team zufrieden sein. Foto: Voss
Verbandsliga-Übersicht
Nur Flensburg 08 tanzte aus der Reihe – ansonsten verlief der erste Spieltag so ganz nach dem Geschmack der Teams aus dem Norden. Der TSV Kropp setzte sich mit dem 6:0 gegen den allerdings schwachen TSV Heiligenstedten gleich an die Tabellenspitze, Stürmer Sven Zeidler erzielte dabei drei Tore. Das gelang auch Gerrit Müller von der Husumer SV, der alle Treffer für sein Team beim 3:1 im Derby gegen 08 markierte. Der FC Sörup-Sterup bezwang den TSV Altenholz im Duell der Neulinge 3:2. Neben Heiligenstedten und Altenholz musste auch Aufsteiger FC Dornbreite erkennen, dass in der neuen Liga ein rauerer Wind weht – die Lübecker unterlagen im Stadtduell der zweiten Mannschaft des VfB mit 0:2.
Für eine große Überraschung sorgte der Heider SV beim 3:2 gegen das hoch eingeschätzte Team von Kilia Kiel. Anlauf-Probleme scheint auch Vizemeister SV Eichede zu haben: Das Stormarn-Derby gegen den TSV Bargteheide wurde 0:1 verloren. Comet Kiel schlug Meldorf 2:1, Moisling kam gegen Oldenburg zu einem 4:2-Erfolg. Oberliga-Absteiger Eider Büdelsdorf setzte sich beim SV Todesfelde 2:0 durch.
Fußball-Splitter
Vielseitiger Müller: Mit dem dänischen Cricket-Nationalteam wurde er bei der EM in Schottland Vierter, zwei Tage später stand Gerrit Müller (32) für den Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga auf dem Platz. Der Trip nach Glasgow scheint dem Stürmer gut getan zu haben: Beim 3:1 (2:1)-Erfolg gegen Flensburg 08 erzielte der von den Husumer Fans liebevoll "Schatzi" gerufene Angreifer alle drei Tore. Auch sein Teamkollege Marcell Voß (24) traf – allerdings ins eigene Tor. "Ich habe einen Pressschlag versucht, aber mein Gegenspieler hat zurückgezogen", erklärte der Abwehrspieler sein Missgeschick. Der Spott seiner Teamkameraden war dem Ex-Heider anschließend sicher.

Husum (usc) – Gäbe es einen Preis für das kurioseste Tor in der Fußball-Verbandsliga 2006/07 – Marcell Voß hätte wohl schon nach dem ersten Spieltag gute Chancen auf den Gewinn. So ein "Traum-Eigentor" (Eintrag auf der Homepage der Husumer SV) hatten die 324 Besucher wohl noch nie gesehen. Der Spott seiner Mitspieler war dem 22-Jährigen gewiss, mehr hatte er nicht zu befürchten: Trotz seines Missgeschicks reichte es zum 3:1 (2:1) gegen Flensburg 08.

Es passierte nach einer halben Stunde. 08-Stürmer Jan-Christian Kiehl setzte einem langen Ball nach, hatte aber keine Chance, ihn zu erlaufen. HSV-Keeper Andre Teubler war aus dem Tor gekommen, zögerte etwas mit dem Abspiel, und passte dann auf Voß. Auch der zögerte, Kiehl bedrängte ihn – und plötzlich drehte sich Voß um und schoss den Ball ins leere Tor. Die Zuschauer blickten sich verdutzt an, Unglücksrabe Voß sank auf den Rasen und schlug die Hände vors Gesicht. "Ich wollte einen Pressschlag versuchen, aber mein Gegenspieler hat zurückgezogen", lautete nach Spielschluss die Erklärung.
Das Selbsttor zum 1:2 beendete die bis dahin andauernde Überlegenheit der Gastgeber. "Wir haben Fußball gespielt, so wie ich mir das vorstelle", lobte Husums Coach Guido Gehrke. Schöne Kombinationen, konsequentes Spiel über außen – und ein Gerrit Müller, der einen ganz großen Auftritt hatte. Alle drei Tore gingen auf das Konto des dänischen Cricket-Nationalspielers.

Nach sieben Minuten staubte er ab, nachdem Sturmkollege Björn Fleige zuvor an 08-Keeper Nils Behrensen gescheitert war. Zehn Minuten später verwertete Müller einen Eckball von Ingo Cornils. In der 23. Minute betätigte sich der Goalgetter zur Abwechslung mal als Vorbereiter, doch David Lies traf den Pfosten.

Dann sorgte Voß unfreiwilig dafür, dass 08 ins Spiel kam. "Mit etwas mehr Konsequenz hätten wir das 2:2 machen können", sagte 08-Coach Bodo Schmidt, der sich nach zwei Ausfällen im Team (Tommy Petersen, Nils Petersen) selbst aufgetstellt hatte.
08 startete gut in die zweite Hälfte, doch die Husumer haben ja ihren Gerrit Müller. 57. Minute: Abstoß, zweimalige Kopfball-Verlängerung, eine feine Einzelleistung des Angreifers – Tor, 3:1, Spiel entschieden. Danach tat sich nicht mehr viel. "Wir haben wenig zugelassen", so Gehrke. Sein Kollege Schmidt lobte die gute Moral des Teams und fasste die 90 Minuten zusammen: "Bei Fleige und Müller ist immer ein Tor drin." Oder gleich drei – wie am Freitag Abend.

Husumer SV: Teubler - Voß, Schulte, Rettkowski, Schyma (57. Hermann) - Lies (69. Herpel), Saeltz, Becken, Cornils (80. Otto) - Müller, Fleige.
Flensburg 08: Behrensen - Schmidt - Schukat, Meyer-Jürgensen - Wulf, Rachner (65. Grossmann), Ben-Djebbi, Seebauer, Hill - Carstensen, Kiehl.
Schiedsrichter: Mond (Lübeck). Zuschauer: 324. Beste Spieler: Müller, Saeltz - Ben-Djebbi, Kiehl.

14. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Drei Müller-Tore beim HSV-Sieg

Husum (usc) – Der Ball rollt wieder, nicht nur in der Fußball-Bundesliga. Zum Auftakt der Verbandsliga Schleswig-Holstein stand gleich das Nordderby auf dem Programm: Mit 3:1 (2:1) gewann die Husumer SV gegen Flensburg 08 und feierte einen tollen Einstand in die Saison. Ohne Kenntnis der anderen Ergebnisse feierte die Fans unter den 324 Zuschauern ihre Mannschaft lautstark als "Spitzenreiter". Das Derby lieferte auch gleich ein kurioses Eigentor des Husumers Marcell Voß. Eine Flanke von Jan-Christian Kiehl klärte Husums Torhüter Andrè Teubler etwas ungenau zur Seitenlinie. Voß nahm den Ball auf, drehte sich und schob zum 1:2 (30.) ins leere Husumer Tor. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die Nordfriesen wesentlich mehr vom Spiel und lagen durch zwei Treffer von Gerrit Müller (7./17.) verdient in Führung. Nach dem Wechsel verflachte die Partie zunehmend lediglich Gerrit Müller sorgte mit einer klasse Einzelleistung in der 57. Minute für Fan-Jubel und das 3:1.
12. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Gehrke glaubt an seine "Jungs"

Heute gilt's: Die Husumer SV startet gleich mit einem "Kracher" in die Fußball-Verbandsliga. Um 19 Uhr trifft das Team von Trainer Guido Gehrke im Derby auf Flensburg 08.
David Strüning zählt zu den "jungen Wilden" im Team der Husumer SV – der Angreifer ist gerade mal 18 Jahre alt. Foto: Voss
Husum (Ulrich Schröder) – Stimmt der Spruch von de gelungenen Premiere, die auf eine verpatzte Generalprobe folgt, dann hat die Husumer SV heute (19 Uhr) zum Verbandsliga-Start gegen Flensburg 08 wenig zu befürchten. Die letzten 90 Minuten vor dem Punktspiel-Auftakt gingen für die Nordfriesen ziemlich daneben: 1:4 beim TSV Kropp, besonders in der ersten Halbzeit ging so gut wie nichts. "Die jungen Leute müssen Erfahrungen sammeln, das geht nur, wenn sie Spielpraxis haben", sagt Trainer Guido Gehrke.
Junge Leute waren am Dienstag reichtlich im Einsatz – das Mittelfeld mit Sebastian Saeltz, David Lies, Pierre Becken und Marcel Otto brachte es gerade mal auf ein Durchschnittsalter von knapp 19 Jahren. "In der ersten Hälfte hätten wir uns mehr wehren müssen, aber nach der Pause sind wir ins Spiel reingekommen", gewinnt Gehrke der Pleite auch positive Seiten ab. Die Erfahrung hat eben gefehlt, aber am "Jugendstil" will der Husumer Coach festhalten: "Ich glaube an die Jungs." Und er schiebt hinterher: "Ich wünsche mir, dass viele Zuschauer kommen und die Fans besonders die Jungen anfeuern", sagt Gehrke. Ganz ohne Routine geht es aber auch nicht, und so freut sich der Trainer, dass Ingo Cornils, Lars Hermann, Martin Herpel und Gerrit Müller heute im Derby gegen 08 wieder zur Verfügung stehen. "Müller wird spielen", legt sich Gehrke fest. Ansonsten hält er sich bedeckt, was Personalien anbelangt. Wer nun fest zum Kader der "Ersten" gehört, hängt von den letzten Trainings- und ersten Spieleindrücken ab.
Auch Gegner Flensburg 08, der in der Vorsaison beide Partien gegen die Stormstädter verlor (0:2, 0:3) fährt einen konsequenten Jugend-Kurs. Für Christian Jürgensen (Holstein Kiel II) und Enrico Canal (Studium in den USA) rückten Talente aus der zweiten Mannschaft und der A-Jugend (Regionalliga-Absteiger) nach. Ende Juli kreuzten beide Teams beim Vorbereitungsturnier in Seeth schon einmal die Klingen, 08 gewann nach 45 Minuten 1:0 ."Ein junges Team, das müsste uns entgegen kommen", hofft Gehrke.
Schonung war auch in der Woche vor dem ersten Punktspiel nicht angesagt, nach dem 1:4 in Kropp wurde zwei Mal "volle Pulle trainiert" (Gehrke). Das Team ist fit, das wird sich nach Überzeugung des Trainers im Saisonverlauf auszahlen. Vorbereitung, das war gestern. Von heute an geht es um Punkte in der Verbandsliga, die nach Meinung vieler Experten so stark ist wie lange nicht mehr.
11. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste von Flensburg 08,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum Start in die Verbandsligasaison 2006/2007. Die umfangreichste, vielseitigste und härteste Vorbereitung in der Geschichte des Husumer Fussballs liegt hinter den Jungs von Trainer Guido Gehrke. Es ist schon beeindruckend, mit welchem Engagement der neue Coach an seine Aufgabe herangeht - aber auch, wie alle mitziehen. Dennoch sollte der Ball, was die Erwartungen an die bevorstehende Saison angeht, zunächst einmal flach gehalten werden. Schließlich stehen im Kader diverse ganz junge Akteure, die sich in Ruhe entwickeln müssen. Aber die mittelfristige Perspektive ist schonvielversprechend.

Mit Flensburg 08 stellt sich heute eine Mannschaft bei uns vor, die ebenfalls auf die Jugend setzt. Die vorherige Saison beendeten die Fördestädter trotz des Abganges gleich mehrerer Leistungsträger als Sechster der Tabelle - ein klasse Resultat. Auch in dieser Spielzeit muss Trainer Bodo Schmidt mit Christian Jürgensen (zu Holstein Kiel II) den Verlust eines absoluten Leistungsträgers kompensieren. Trotzdem kann man getrost davon ausgehen, dass der bundesligaerfahreneCoacherneut eine starke Truppe geformt hat.

Die Voraussetzungen für eine spannende Partie sind in diesem traditionsreichen Nordderby also wieder einmal gegeben. Hoffen wir für unsere Jungs, dass sie gut in die Saison finden und mit einemErfolgdas nötige Selbstvertrauen für die anstehendenAufgaben tanken können.

Hinweis 1 in eigener Sache: Aus technischen Gründen muss dieses STADION-ECHO komplett in schwarz-weiss erscheinen.Ab demnächsten Heft wird's dann wieder bunter.

Hinweis 2 in eigener Sache: Da das entscheidende Bezirkspokalspiel auswärts gegen den TSV Kropp nach Redaktionsschluss stattgefunden hat, können wir erst in der nächsten Ausgabedavonberichten.

Sven Weißhaar

ZÜCKEN SIE DIE KARTE !

TRAINER-STECKBRIEF

Name: Guido Gehrke
geboren am: 12.02.1972
Familienstand: ledig
Wohnort: Stexwig (bei Fahrdorf)
Beruf: Betriebswirt bei der Peter Wolters AG in Rendsburg
Hobby: Sohn Till (5 Jahre)
Spielerstationen: TSV Kropp, Holstein Kiel, TuS Felde, TSV Fahrdorf, FC Jaro (Finnland), Schleswig 06, TuS Collegia Jübek
Trainerstationen: TSV Kropp, Schleswig 06 (A-Jugend)
Besondere Erfolge: 2 x Oberligameister (Holstein Kiel und TuS Felde),
2 x Verbandsligameister (TSV Kropp und TuS Felde)
Vorläufiges Saisonziel: Umsetzung des neuen Spielsystems, Integration der jungen Spieler, leidenschaftlicher Fussball "mit Kopf", Qualifikation für die Hallen-Landesmeisterschaft im Januar
Selbstcharakterisierung: zielorientiert, ehrgeizig, absoluter Siegeswille, verlange vielleicht manchmal etwas zu viel
Motto: alles für das Team geben
  Sven Weißhaar

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Freitag 11.08.06 19:00 h Heider SV - FC Kilia Kiel
Freitag 11.08.06 19:00 h SC Comet Kiel - TuRa Meldorf
Freitag 11.08.06 19:00 h Husumer SV - Flensburg 08
Freitag 11.08.06 19:00 h FCD Lübeck - VfB Lübeck 2
Samstag 12.08.06 15:00 h FC Sörup-Sterup - TSV Altenholz
Samstag 12.08.06 15:00 h TSV Kropp - TSV Heiligenst.
Samstag 12.08.06 18:00 h SV Todesfelde - FTE Büdelsdorf
Sonntag 13.08.06 15:00 h RW Moisling - Oldenburger SV
Sonntag 13.08.06 15:00 hr SV Eichede - TSV Bargteheide

TEAM IM BILD

Hinten von links: Betreuer Martin Dohrn, Michael Berger, Marcel Otto, André Schyma, David Lies, Björn Fleige, Timo Wolski, Gerrit Müller, Physiotherapeut Bernd Friedrichsen

Mitte von links: Ligaobmann Dieter Schleger, Erion Alla, Nils Langwadt, Sascha Rettkowski, Marcell Voß, Pierre Becken, Sebastian Saeltz, Torwarttrainer Frank Hansen, Trainer Guido Gehrke

Vorne von links: Ingo Cornils, Alexander Dau, Martin Herpel, Momme Reinhold, Michael Wolter, André Teubler, David Strüning, Lars Hermann, Michael Petersen

Es fehlen auf dem Foto: Fussballobmann Reinhard Grünhoff, Melf Molinas, Dennis Schulte, Sebastian Steglich

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER FLENSBURG 08

HUSUMER SV ON TOUR

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II    
Husumer SV II - TSB Flensburg    
Husumer SV II - TSV Rantrum    
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm    
Husumer SV II - Schleswig 06    
Husumer SV II - SV Enge-Sande    
Husumer SV II - SV Dörpum    
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup    
Husumer SV II - FC Angeln 02    
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg    
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

WUSSTEN SIE EIGENTLICH

... dass nach dem Pokal vor dem Pokal ist? Kaum ist die Bezirksendrunde 2006 beendet, geht es im Kreispokal 2007 los. Am 23.08. müssen wir um 19:00 Uhr beim Sieger der Partie St. Peter Ording / Garding ran.
... dass beide Auswechselbänke auf dem A-Platz ein neues Dach haben? Herzlichen Dank an Gustav Pauls, der für die Anbringung sorgte.
... dass es im STADION-ECHO ab der nächsten Ausgabe eine neue Rubrik geben wird? Dieter Schladetzky wagt den schwierigen Versuch, die Historie des Husumer Fussballs in einer Art Fortsetzungsgeschichte, angereichert durch die eine oder andere Anekdote, zu Papier zu bringen. Los geht's mit einem Verein, dessen Namen die meisten vermutlich
noch nie gehört haben werden: UnitasHusum von1906. Wir sind gespannt!
... dass unser Frauenteam eine neue Trainerin hat? Sabine Vagst, langjährige Spielerin,übernimmt das Amt von Björn Gabriel. Wir wünschen Sabine und ihren Mädels eine erfolgreiche Bezirksligasaison 2006/07.
... unsere Tischtennisabteilung mit drei Herrenmannschaften (Kreisliga, 1. Kreisklasse, 2. Kreisklasse) sowie einem Jungenteam (Kreisliga) in die anstehende Spielzeit startet? Auchden Ping-Pong-Akrobaten viel Glück!
  Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
2. ST 18.08.06 FT Eider-Büdelsdorf Husumer SV 5:2

Deutliche Niederlage beim Meisterschaftsfavoriten!

18.08.2006

Eider Büdelsdorf - Husumer SV 

5 : 2 (1:0)


Gleich mit 2:5 kam die Husumer SV in Büdelsdorf unter die Räder, die Hausherren untermauerten damit eindrucksvoll ihre Meisterschaftsambitionen. Die Nordfriesen fanden kein Gegenmittel, nur in der ersten Halbzeit hielten die Schützlinge von Guido Gehrke das Spiel offen. Bei Dauerregen und schwierigen Bodenverhältnissen kam dennoch ein ansehnliches Verbandsligaspiel zustande. Husum hielt gut mit, spielerische Fortschritte waren unverkennbar.

Martin Herpel hatte sogar die Führung auf dem Schlappen, sein 25-Meter-Freistoß verfehlte das Gehäuse nur um Zentimeter (23.). Für die Gastgeber deutete Torben Reibe mit einem geschickten Schlenzer seine Gefährlichkeit an (26.). Ein krasser Torwartfehler von André Teubler brachte die Nordfriesen dann auf die Verliererstraße. Eine Rückgabe spielte er unbedrängt Sven Beck in die Beine, der sich diese Chance natürlich nicht entgehen ließ (34.).

Die SV wirkte jetzt verunsichert, Eider spielte zunehmend seine individuelle Klasse aus - wirkte einfach abgeklärter und reifer. Zufrieden kommentierte Eider-Trainer Olaf Lehman das Spiel: »Ich bin wirklich zufrieden, wir haben etwas zu hoch gewonnen. Die Tore fielen immer zum richtigen Zeitpunkt.« HSV-Trainer Guido Gehrke zog ein einfaches, aber treffendes Fazit: »Wir sind durch individuelle Fehler auf die Verliererstraße gekommen, die müssen wir abstellen.«

Aber erst nach dem Wechsel gelang den Hausherren eine Ergebnisverbesserung. Der groß aufspielende Torben Reibe zielte - abseitsverdächig - aus 14 Metern völlig unbedrängt ins untere linke Eck (52.). Das 3:0 bereits zwei Minuten später, Matthias Bodtke ließ auch hier Teubler nicht gut aussehen. Doch auch die Husumer beteiligten sich am Tore schießen: Nach einem herrlichen Angriff über die linke Seite konnte Gerrit Müller nur noch durch ein Foul im Strafraum von Björn Sörensen am Schuss gehindert werden. Björn Fleige verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 3:1 (56.). Als Fleige in der nächsten Szene Torhüter Sörensen in ernste Schwierigkeiten brachte, hatten die Husumer Fans wieder Hoffnung gewonnen. Doch ein Doppelschlag von Sven Beck (64.) mit einem herrlichen Heber über den Torwart und Kai Lass (67.) aus elf Metern stellten die klaren Verhältnisse schnell wieder her. Nachdem Husums Martin Herpel aus 18 Metern noch gescheitert war, setzte sich Sebastian Saeltz gekonnt durch und bezwang Torhüter Timm Sörensen aus 16 Metern zum 5:2-Endstand (72.). Durch zwei berechtigte gelb-rote Karten für Schulte (79.) und Voß (85.) dezimierten sich die Husumer noch selbst, hatten Glück, nicht noch mehr Treffer eingeschenkt zu bekommen.

Tore: 1:0 Beck (34.), 2:0 Reibe (52.), 3:0 Bodtke (54.), 3:1 Fleige (FE/56.), 4:1 Beck (64.), 5:1 Lass (67.), 5:2 Saeltz (72.) 
Beste Spieler: Hartung, Reibe, Beck / Becken
Ecken: 4 : 2
Chancen: 10 : 5
Zuschauer: 280
Schiedsrichter: Marco Hecht (Bargteheide)
gelbe Karten: Lass (47.), B. Sörensen (56.) / Herpel (13.), Voß (18.), Schulte (36.)
gelb-rote Karten: Schulte (79./Foul), Voß (85./Foul)
Aufstellung:

T. Sörensen - Reibe, Köpke, Hacker, Hartung  - , B. Sörensen, Bodtke, Sawkulycz, Drewes (76. Lorenzen), Beck, Petersen (46. Lass).

Teubler -  Voß, Rettkowski (49. Otto), Schulte, Hermann - Saeltz, Cornils, M. Herpel (78. Lies), Becken - Fleige (81. Schyma), Müller.

  Hi 18.08.2006

Die FT Eider hat den Spaß am Fußball wieder entdeckt

Bestechende Leistung von Torben Reibe / Leichtsinnsfehler in der Abwehr
Eider-Coach Olaf Lehmannn. Foto: Hobke

Büdelsdorf (dan) – Die Spieler der FT Eider Büdelsdorf haben den Spaß am Fußball wieder entdeckt. Beim 5:2 (1:0)-Erfolg gegen die Husumer SV, einem Mitfavoriten im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga, sprühten die Schützlinge von Coach Olaf Lehmann am Freitagabend vor Spiellaune. "Ich bin wirklich zufrieden", sagte der Eider-Coach nach dem Schlusspfiff. "Wir haben vielleicht etwas zu hoch gewonnen, aber die Tore fielen auch genau zum richtigen Zeitpunkt."

Das Selbstvertrauen der Mannschaft ist enorm gestiegen. "Spieler, die noch in der vergangenen Saison den Ball möglichst schnell wieder loswerden wollten, nehmen jetzt den Zweikampf an und spielen ein, zwei Gegner aus", stellte Olaf Lehmann fest. Torjäger Sven Beck fühlte sich in der Spitze pudelwohl und steuerte erneut zwei Tore zum Erfolg bei. Das 1:0 (34.) besorgte er gerade zu dem Zeitpunkt, als die FT Eider die Oberhand gewann. Bester Spieler war jedoch Torben Reibe. Hätte er der Mannschaft in der vergangenen Saison zur Verfügung gestanden, die FT Eider wäre wohl kaum aus der Oberliga abgestiegen. Aus der Abwehr heraus schaltete er sich immer wieder in den Angriff ein und krönte seine hervorragende Leistung mit dem vorentscheidenden 2:0 (51.), als er zwei Gegenspieler stehen ließ. Die weiteren Treffer durch Bodtke (54.), Beck (63.) und Lass (67.) fielen fast zwangsläufig, die Gegentore durch Fleige (57./FE) und Saeltz (72.) konnten der FT Eider nichts anhaben.
Trotz der starken Vorstellung war Olaf Lehmann nicht restlos zufrieden. "Bei allem Selbstvertrauen, manchmal müssen wir ein bisschen einfacher spielen, den Ball bei Gefahr auch mal ins Seitenaus dreschen." Der Eider-Coach erinnerte sich da an einige Szenen, als seine Abwehrspieler auf dem glitschigen Boden den Ball leichtfertig verloren und Gefahr vor dem eigenen Gehäuse heraufbeschworen.

Festhalten wird Olaf Lehmann auf jeden Fall an der Viererkette. "Dadurch wird unser Aufbauspiel optisch ansehnlicher und es bieten sich mehr Anspielstationen. Die Gefahr besteht, dass ein Ball mal durchrutscht, aber das nehmen wir in Kauf. Schließlich können wir das auch noch üben, denn in der Verbandsliga ist nicht jede Mannschaft so stark wie die Husumer SV."

21. August 2006 · Landeszeitung

Viel Nachholbedarf in der Deckung

Individuelle Fehler führen zur 2:5-Niederlage der Husumer SV in Büdelsdorf
Husums Keeper André Teubler pflückt dem Büdelsdorfer Björn Sörensen den Ball vom Kopf. Foto: Deike
Verbandsliga-Übersicht
Drei-Klassen-Gesellschaft: Fünf Teams weisen nach zwei Spieltagen sechs Punkte auf, darunter der TSV Kropp als Tabellenführer nach dem 3:1 beim Oldenburger SV. Das Mittelfeld reicht von Rang sechs bis 13, alle Teams haben drei Punkte. Mit dabei sind die Husumer SV (2:5 in Büdelsdorf) als Zehnter, Flensburg 08 (2:1 gegen Comet Kiel) als Elfter, und Aufsteiger FC Sörup-Sterup auf Rang 13 (0:5 bei Kilia Kiel).
Von Platz 14 bis 18 reicht die Liste der bislang noch erfolglosen Mannschaften, darunter mit Altenholz, Dornbreite Lübeck und Heiligenstedten drei der vier Neulinge. Kilia Kiel und der Tabellenzweite VfB Lübeck II (6:1 gegen Heiligenstedten) landeten die höchsten Erfolge des zweiten Spieltages.

Büdelsdorf (ree) – 1:4 beim TSV Kropp, 2:5 bei der FT Eider Büdelsdorf – innerhalb von zehn Tagen hat die Husumer SV die Grenzen des Wachstums erfahren. Die Einsicht lautet: An das Können der beiden Oberliga-Absteiger reicht die SV noch nicht heran.
Drei Tore schlechter waren die Husumer am Freitag Abend in Büdelsdorf allerdings nicht. "Wir sind durch individuelle Fehler ins Hintertreffen geraten", monierte Coach Guido Gehrke. Und damit meinte er vor allem jene Szene, die das bis dahin ausgeglichene Geschehen zu Gunsten der Gastgeber wandte. In der 34. Minute schickte der Husumer Sascha Rettkowski eine simple Rückgabe an seinen Torhüter André Teubler. Der war unbedrängt und hatte viele Möglichkeiten, das Spiel sicher fortzusetzen. Aber er wählte eine fahrlässige. So landete das Leder an der Strafraumgrenze bei Sven Beck, der zum 1:0 vollstreckte. Ein Geschenk!

Der Fauxpas raubte dem Husumer Schlussmann, der zuvor drei Mal bravourös gegen Thorben Reibe (18., 26.) sowie Sven Beck (30.) gehalten hatte, wie auch seinen Teamgefährten viel von jenem Selbstbewusstsein, mit dem sie bis dahin im Eiderstadion aufgetreten waren. Denn auch bei den Toren, die der clevere Gastgeber in der zweiten Halbzeit schoss, halfen die Husumer mit. Reibe (52.) beim 2:0 und Matthias Bottke (54.) beim 3:0 erhielten den Service bei ihren Toren jeweils aus der Hintermannschaft. Keine Frage: In Sachen Viererkette ist noch Übungsbedarf bei der Husumer SV.
Es spricht aber für die Moral der Nordfriesen, dass sie immer wieder den Weg nach vorn suchten. Der Lohn war das Strafstoßtor von Björn Fleige zum 3:1 (57.). Ob Gerrit Müller aber zuvor von Malte Sawkulycz tatsächlich gefoult worden war, wurde nicht nur auf dem Rasen eifrig diskutiert.

Dann gab's wieder Defizite in der Abwehr. Ganz eklatant beim 5:1 von Kai Lass (67.), dessen Freistoß aus 35 Metern ohne jegliche Feindberührung ins Tor gelangte. Den Treffer zum 4:1 hatte wiederum Beck erzielt (63.), das 5:2 schoss Sebastian Saeltz (72.). Drei Husumer Abwehrspieler sahen in der ersten Halbzeit die gelbe Karte, alle drei überstanden den zweiten Durchgang nicht. Rettkowski, weil er mit Wadenverletzung ausschied, Schulte (78.) und Voß (85.), weil sie sich auch das zweite Gelb einhandelten. Husum stand zum Schluss nur noch mit neun Mann auf dem vom Regen durchtränkten Platz. Gut, dass André Teubler in dieser Phase seine Normalform wiederfand.

Husumer SV: Teubler – Voß, Schulte, Rettkowski (49. Otto), Hermann – Saeltz, Cornils, Herpel (78. Lies), Becken – Müller, Fleige (80. Schyma).

21. August 2006 · Flensburger Tageblatt

5:2 - Die FT Eider mit glänzender Vorstellung

Im Spiel zweier Verbandsliga-Titelaspiranten setzte sich gestern Abend vor 280 Zuschauern die FT Eider Büdelsdorf unerwartet deutlich mit 5:2 (1:0) gegen die Husumer SV durch.
Malte Sawkulycz setzt sich gegen den Husumer Ingo Cornils (am Boden) durch. Foto: Deike

Büdelsdorf (dan) – Mit einem eindrucksvollen 5:2 (1:0)-Erfolg über die Husumer SV untermauerte die FT Eider Büdelsdorf gestern Abend im Eiderstadion ihre Titelambitionen in der Fußball-Verbandsliga nachhaltig. Trotz des strömenden Regens boten beide Mannschaften auf dem glitschigen Rasen ein technisch sehr anspruchsvolles Spiel, wobei die Platzherren allerdings wesentlich mehr Durchschlagskraft bewiesen.

Die Eider-Abwehr stand sehr aufmerksam und ließ den gefährlichen Husumer Spitzen Geritt Müller und Björn Fleige nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten, ganz an die Kette zu legen waren die beiden allerdings nie. Ein Schuss von Torben Reibe (25.), der sich immer wieder über rechts in den Angriff einschaltete, war der Auftakt zu einem Sturmlauf der FT Eider, der in der 34. Minute durch einen Heber des zweifachen Torschützen Sven Beck zum 1:0 erstmals von Erfolg gekrönt war.

Nach der Pause waren die Gastgeber klar tonangebend. Sie kombinierten sehr sicher und ließen Ball und Gegner laufen. Das 3:1 (57.) von Fleige per Foulelfmeter erzielt (Müller war gelegt worden) brachte sie ebenso wenig vom Erfolgskurs ab wie das 5:2 (72.) durch Saeltz. Die weiteren Treffer für die FT Eider erzielten Torben Reibe (51.), Matthias Bodtke (54.), Sven Beck (63.) und Kai Lass (67.).

FT Eider: T. Sörensen - Reibe, Köpke, Hacker, Hartung – B. Sörensen, Bodtke, Drewes (77. Lorenzen), Sawkulycz – Petersen (46. Lass), Beck.
Husumer SV: Teubler – Voß, Schulte, Rettkowski (49. Otto), Hermann – Saeltz, Cornils, Hertel (78. Lies), Becken – Müller, Fleige (80. Schyma).
Schiedsrichter: Hecht (Bargteheide).
Tore: 1:0 (34.) Beck, 2:0 (51.) Reibe, 3:0 (54.) Bodtke, 3:1 (57./FE) Fleige, 4:1 (63.) Beck, 5:1 (67.) Lass, 5:2 (72.) Saeltz.
Gelb-Rot: Schulte (79.), Voss (85./beide wiederholtes Foulspiel).

19. August 2006 · Landeszeitung

Husumer SV kommt unter die Räder

Fußball-Verbandsliga: 2:5 (0:1)-Niederlage bei der FT Eider Büdelsdorf

Büdelsdorf (dan) – Im Spiel zweier Titelaspiranten hat die Husumer SV gestern Abend vor 280 Zuschauern unerwartet deutlich mit 2:5 (0:1) bei der FT Eider Büdelsdorf verloren. Die Büdelsdorfer untermauerten damit während der Partie im Eiderstadion eindrucksvoll ihre Aufstiegs-Ambitionen in der Fußball-Verbandsliga. Trotz des strömenden Regens boten beide Mannschaften auf dem glitschigen Rasen ein technisch anspruchsvolles Spiel, wobei die Platzherren wesentlich mehr Durchschlagskraft bewiesen.

Die Eider-Abwehr stand sehr aufmerksam und ließ den gefährlichen Husumer Angreifern Geritt Müller und Björn Fleige nur wenig Entfaltungsmöglichkeiten, ganz an die Kette zu legen waren die beiden Torjäger allerdings nie. Ein Schuss von Torben Reibe (25.), der sich immer wieder über rechts in den Angriff einschaltete, war der Auftakt zu einem Sturmlauf der FT Eider, der in der 34. Minute durch einen Heber des zweifachen Torschützen Sven Beck zum 1:0 erstmals von Erfolg gekrönt war.

Nach der Pause waren die Gastgeber klar tonangebend, Husum ließ sich immer mehr in die Defensive drängen. Büdelsdorf kombinierte sehr sicher und ließ Ball und Gegner laufen. Der Husumer Anschlusstreffer zum 1:3 (57.) – von Fleige per Foulelfmeter erzielt (Müller war gelegt worden) – brachte die Gastgeber ebenso wenig vom Erfolgskurs ab wie das 2:5 (72.) durch Saeltz. Die weiteren Treffer für die FT Eider erzielten Reibe (51.), Matthias Bodtke (54.), Beck (63.) und Kai Lass (67.).

FT Eider: T. Sörensen - Reibe, Köpke, Hacker, Hartung – B. Sörensen, Bodtke, Drewes (77. Lorenzen), Sawkulycz – Petersen (46. Lass), Beck.
Husumer SV: Teubler – Voß, Schulte, Rettkowski (49. Otto), Hermann – Saeltz, Cornils, Hertel (78. Lies), Becken – Müller, Fleige (80. Schyma).
Schiedsrichter: Hecht (Bargteheide).
Tore: 1:0 (34.) Beck, 2:0 (51.) Reibe, 3:0 (54.) Bodtke, 3:1 (57./FE) Fleige, 4:1 (63.) Beck, 5:1 (67.) Lass, 5:2 (72.) Saeltz.
Gelb-Rot: Schulte (79.), Voss (85./beide wiederholtes Foulspiel).

19. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nils Langwadt fällt mit Kreuzbandriss lange aus

Heute kommt es zum Duell der "Knipser": Die Husumer SV mit Gerrit Müller (drei Tore) tritt in der Fußball-Verbandsliga bei Eider Büdelsdorf mit Sven Beck (zwei Treffer) an. Anpfiff: 19 Uhr.
Achtung, Torjäger! Auf Sven Beck muss die Husumer Abwehr heute besonders aufpassen. Foto: hob

Husum (Gert Reese) – Einen Sieg zum Saisonauftakt, das hat es bei der Husumer SV in diesem Jahrtausend noch nicht gegeben. Aber die Mannschaft von Trainer Guido Gehrke kann sich auf dem 3:1-Erfolg gegen Flensburg 08 nicht ausruhen. Denn schon heute kommt es eine Stufe härter: Um 19 Uhr gastieren die Stormstädter bei der FT Eider Büdelsdorf, einem der Top-Favoriten in der Fußball-Verbandsliga.

Die Kanalstädter wollen unbedingt zurück in die Fußball-Oberliga, aus der sie nach einer fatalen Rückrunde vor zwei Monaten absteigen mussten. Mit Sven Beck haben die Büdelsdorfer einen überragenden Könner im Angriff, der seine Torgefährlichkeit auch gleich am ersten Spieltag wieder unter Beweis stellte. Beim 2:0 der FT in Todesfelde erzielte er beide Tore.

Der Husumer Verteidiger Sascha Rettkowski kennt den groß gewachsenen Stürmer besonders gut. Oft hat er gegen ihn gespielt und war auch an jenem Sonnabend vor fünf Jahren dabei, als die Husumer SV ihr erstes Spiel in der Fußball-Oberliga gegen den VfR Neumünster mit 2:3 verlor. Beck war damals für alle drei Gegentore verantwortlich.
Husums Trainer Guido Gehrke gibt sich optimistisch und will sein personelles Konzept nicht an der Person Beck festmachen. Mit anderen Worten: Manndeckung gibt es nicht, es bleibt bei der Raum orientierten Abwehrarbeit. "Bei Standards haben wir natürlich unsere spezielle Zuordnung", betont Gehrke und weist auf jene speziellen Spielsituationen hin, in denen Beck seine Schlagkraft besonders gern unter Beweis stellt.

Und dann ist da auch noch Torben Reibe – jener Akteur, der in der zweiten Reihe die Fäden zieht und ebenfalls gern den Abschluss sucht. "Beck, Petersen und Reibe", so Gehrke, "prägen das Büdelsdorfer Spiel."

Ansonsten hält Gehrke noch längst nicht alles für Gold, was derzeit bei der SV glänzt. "Wir müssen noch mehr investieren", lautet seine Forderung. Er meint damit, "dass wir lernen müssen, die 90 Minuten zu Ende zu spielen. Wir dürfen nicht nach einer halben Stunde aufhören." Und er erwartet auch, dass sich seine Mannschaft nicht zu lange mit Rückschlägen beschäftigt. Gehrke: "In solchen Situationen müssen wir cooler reagieren."
Schlechte Nachricht: Die Verletzung, die sich Nils Langwadt in der Pokalpartie beim TSV Kropp zuzog, hat sich als Kreuzbandriss herausgestellt. Mit einem halben Jahr Pause für den Innenverteidiger rechnet der Husumer Trainer. Dennis Schulte ist gegen 08 ins Abwehrzentrum gerückt und hat seine Sache gut gemacht. Er könnte heute in der Startbesetzung stehen.

Nicht dabei sein in Büdelsdorf werden Michael Petersen und Erion Alla. Beide haben noch Trainingsrückstand.

18. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Treffen der Top-Torjäger im Eiderstadion

Fußball-Verbandsligist FT Eider Büdelsdorf steht in der noch jungen Saison vor seiner ersten Standortbestimmung. Nach dem ungefährdeten 2:0-Auftakterfolg beim harmlosen SV Todesfelde gastiert mit der Husumer SV heute Abend um 19 Uhr eine Mannschaft im Büdelsdorfer Eiderstadion, die neben der FT Eider mit zu den Meisterschaftsfavoriten gezählt wird.
Sieggaranten am ersten Spieltag: Während sich Husums Gerrit Müller (li.) gleich dreimal in die Torschützenliste eintragen konnte, brachte es Sven Beck von der FT Eider auf zwei Treffer. Fotos: Staudt/Hobke
 

Büdelsdorf/Husum (Joachim Hobke) – 15 Jahre kennen sich Sven Beck und Guido Gehrke mittlerweile. Aus einer anfänglichen Bekanntschaft ist eine dicke Freundschaft erwachsen. Am Mittwochabend feierten beide mit weiteren Gästen in geselliger Runde Becks 33. Geburtstag. Und natürlich kam man an diesem Abend auch auf das heutige Spiel in der Fußball-Verbandsliga zwischen der FT Eider Büdelsdorf und der Husumer SV (19 Uhr, Büdelsdorfer Eiderstadion) zu sprechen. Denn Sven Beck ist Stürmer bei der FT Eider, Guido Gehrke bekleidet das Traineramt bei den Nordfriesen. "Wir haben uns ganz schön hoch geschaukelt", berichtet Gehrke. Dem verbalen Scharmützel wollen beide Parteien heute Abend Taten folgen lassen.

"Es wäre schön, wenn ich Guido ein bisschen ärgern könnte", sagt Beck, aber wichtiger als das persönliche Erfolgserlebnis wäre dem Büdelsdorfer ein Sieg der eigenen Mannschaft. "Wer dann letztlich die Tore schießt, ist egal – Hauptsache wir haben am Ende drei Punkte." Am vergangenen Sonntag hatte Beck allerdings nicht unerheblichen Anteil am 2:0-Auftakterfolg der FT Eider beim SV Todesfelde. Der 33-Jährige schoss beide Tore.

"Sven ist vor dem Tor eiskalt. Der nutzt jede Chance", charakterisiert Guido Gehrke seinen Freund. "Man muss von vornherein verhindern, dass er zum Schuss oder Kopfball kommt." Die Husumer Taktik für das morgige Spiel will er aber nicht an der Person Beck festmachen. "Manndeckung gibt es nicht."

Auch die Nordfriesen verfügen über einen Stürmer der Extraklasse. Beim 3:1-Erfolg der Husumer gegen Flensburg 08 am vergangenen Freitag traf Gerrit Müller gleich dreimal ins Schwarze. "Ein ganz anderer Typ als Sven – aber nicht minder gefährlich", sagt Gehrke über seinen Top-Torjäger.

Auch Eider-Coach Olaf Lehmann, Augenzeuge des Husumer Sieges, war von der Vorstellung des HSV-Goalgetters angetan. "Mit Müller und Björn Fleige verfügen die Husumer über ein starkes Duo vorne." Überhaupt habe ihn der Auftritt der Gehrke-Elf beeindruckt. "In den ersten 30 Minuten haben die einen sehr guten Fußball gespielt. Das wird eine ganz andere Nummer als noch gegen Todesfelde." Dort sei sein Team "kaum gefordert" worden, deshalb habe das 2:0 auch wenig Aussagekraft. "Husum wird die erste richtige Standortbestimmung für uns." Verzichten muss der Eider-Coach dabei aber weiter auf Kristian Hamm (Mittelfußbruch) und Öczan Atasoy (Bänderanriss im Sprunggelenk). Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von André Drewes. Dagegen ist Torben Reibe nach seiner Blessur aus dem Todesfelde-Spiel wieder einsatzfähig. Und auch Sven Beck wird heute auflaufen, trotz einer gereizten Patellasehne. "Ich habe das Knie etwas geschont und die Woche über kaum trainiert", berichtet Beck. "Aber das Spiel gegen meinen alten Freund Guido Gehrke lasse ich mir doch nicht entgehen."

18. August 2006 · Landeszeitung
KP-AF 23.08.06 St. Peter-Ording Husumer SV 0:15
Zweite Runde im Kreispokal

Husum (sh:z) – Am Mittwoch (Anstoß 19 Uhr) steht die zweite Runde im Fußball-Kreispokal auf dem Programm. Allerdings werden nur fünf von acht Partien ausgetragen, da der SV Enge-Sande, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der MTV Leck und der Tönninger SV an diesem Tag Punktspiele bestreiten müssen. Frisia empfängt in der Bezirksoberliga Enge-Sande zum Derby – sechs Tage später (29. August, 18.30 Uhr) kommt es in Enge zum „Rückspiel“, dann aber im Pokal. Noch nicht neu angesetzt sind die Partien TSV Drelsdorf – MTV Leck und SC Norddörfer – Tönninger SV. Die Mittwochs-Partien im Überblick:

TSV St. Peter-Ording (Kreisklasse B Süd) – Husumer SV (Verbandsliga), TSV Süderlügum – BW Löwenstedt (beide Kreisliga), SZ Arlewatt (Kreisliga) – TSV Ladelund (Kreisklasse A), TSV Oldenswort – TSV Hattstedt (beide Kreisliga), TSV Goldebek (Kreisklasse A) – TSV Rantrum (Bezirksoberliga).

22. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
3. ST 26.08.06 Husumer SV VfB Lübeck 2 1:5

Herbe Husumer Schlappe vor eigenem Publikum!

26.08.2006

 

Husumer SV - VfB Lübeck II 

1 : 5 (1:2)


Eine herbe Niederlage bezog die Husumer SV gegen die zweite Mannschaft des VfB Lübeck, der Sieg der Gäste ging selbst in dieser Höhe völlig in Ordnung. Den Nordfriesen verging vor eigenem Publikum zeitweise Hören und Sehen, so überlegen agierten die Lübecker. Stets anspielbereit mit ansprechendem Spielaufbau lief das Leder blitzschnell durch die eigenen Reihen. Immer einen Tick schneller am Ball ließen sie die Hausherren fast überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Auf Husumer Seite wurden viele eklatante Fehler offensichtlich, über Ansätze kam die Gehrke-Truppe nie hinaus.

»Das ist bitter für uns, der Sieg der starken Lübecker geht absolut in Ordnung«, attestierte Husums Trainer Guido Gehrke dem Gegner nach der Partie eine gute Leistung. »Bei uns ging die Ordnung im Spiel durch individuelle Fehler schnell verloren.« VfB-Trainer Torsten Flocken sah seine Elf auch als verdienten Sieger: »Entscheidend war die erste halbe Stunde, da haben wir super gespielt. Das 3:1 war dann die endgültige Entscheidung.«

Nach dem ersten Abtasten hatten die Hausherren die Führung auf dem Fuß, nach herrlichem Zuspiel von Björn Fleige über das halbe Feld scheiterte Martin Herpel jedoch aus kurzer Distanz (3.). Doch die quirligen Lübecker übernahmen zunehmend das Spiel, Husum wirkte jetzt auch gedanklich abwesend. Nachdem André Kalbau noch freistehend verpasste (9.), markierte Alexey Kozlov in der 22. Minute mit einem schönen Kopfball die Führung für die Lübecker. Die gesamte Husumer Abwehr schien sich noch im Halbschlaf zu befinden. Auch beim zweiten Treffer der Gäste halfen die Nordfriesen kräftig mit: Ein direkter Freistoß aus 20 Metern schlug im Tor ein (31.), Torhüter Momme Reinhold sah hier nicht gut aus - ein vermeidbarer Treffer. Jetzt spürten die Fans endlich ein Aufbäumen der eigenen Mannschaft, die auch mit dem Anschlusstreffer belohnt wurde. Björn Fleige hämmerte in der 40. Minute das Leder unhaltbar aus 18 Metern in die Maschen, Gerrit Müller hätte sogar noch den Ausgleich erzielen können. Doch sein Kopfball verpasste nur knapp das Gehäuse (42.).

Nach dem Wechsel erstickte der VfB sofort die Husumer Bemühungen, bestimmte eindeutig das Geschehen. Das Spiel in die Spitze klappe hervorragend, die wendigen Angreifer wirbelten die pomadige Husumer Abwehr immer wieder durcheinander. Es dauerte aber bis zur 67. Minute, bis die Vorentscheidung fiel: Peter Tobleck tankte sich durch und netzte mit einem Heber über Torhüter Reinhold hinweg gekonnt ein. Der eingewechselte Ronny Tetzlaff brachte auf Lübecker Seite zusätzlichen Schwung in die Angriffsbemühungen. In der 78. Minute stand er goldrichtig und schob das Leder nach einem Lattenknaller von Michael Hopp seelenruhig ins Husumer Tor. Fünf Minuten später machte Tetzlaff die Husumer Demontage mit seinem zweiten Treffer dann endgültig perfekt. Von Alexey Kozlov herrlich freigespielt, hob er den Ball über Torhüter Reinhold hinweg in die Maschen (83.). Den Hattrick verpasste Tetzlaff kurz vor dem Abpfiff, aus drei Metern verpasste er den Ball freistehend. Eine starke Leistung der Lübecker, die sich in Husum als Spitzenmannschaft der Verbandsliga präsentierten. Husum enttäuschte auf ganzer Linie, zeigte viel zu wenig und wirkte überhaupt nicht präsent..

Tore: 0:1 Kozlov (22.), 0:2 Kalbau (31.), 1:2 Fleige (40.), 1:3 Tobleck (67.), 1:4 Tetzlaff (78.), 1:5 Tetzlaff (83.)
Beste Spieler: Fehlanzeige / Kozlov, Hopp, Tetzlaff
Ecken: 2 : 4
Chancen: 3 : 10
Zuschauer: 230
Schiedsrichter: Kohlmann (Kiel)
gelbe Karten: Voß (47.), Müller (53.), Gehrke (54.) / Hopp (23.), Thomas (59.), Tobleck (70.)
Aufstellung:

Reinhold - Voß, Cornils, Rettkowski - Hermann, Saeltz, Gehrke, M. Herpel (75. Lies), Becken - Fleige, Müller.

Witt - Skordos, Niemeyer, Wehrendt - Schefer, Gradert, Kozlov, Martens (46. Thomas), Hopp - Tobleck (75. Tetzlaff), Kalbau (83. Aluc).

  Hi 26.08.2006

Hier kocht der Chef: Gehrke spielt, Schleger ist sauer

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV beim 1:5 gegen den VfB Lübeck II wieder mit großen Problemen

Auf dem Feld statt auf der Bank: Das Mitwirken von Trainer Guido Gehrke stieß auf Kritik.

Verbandsliga-Übersicht

Der TSV Kropp feierte den dritten Sieg im dritten Spiel (2:0 gegen den TSV Bargteheide), musste aber dem VfB Lübeck II (5:1 in Husum) die Tabellenführung überlassen. Nach der zweiten Niederlage mit fünf Gegentoren finden sich die Nordfriesen auf dem ungewohnten 13. Platz wieder – nur Aufsteiger und Schlusslicht TSV Heiligenstedten hat mehr Treffer kassiert. Mit dem 3:1 im Derby beim Aufsteig FC Sörup-Sterup festigte Flensburg 08 als Neunter die Position als zweitbester Nordklub. Neben Lübeck II und Kropp hat auch Rotweiß Moisling bislang alle drei Spiele gewonnen.

Husum (ree) – Die Husumer SV kriegt in der Fußball-Verbandsliga momentan kräftig zwischen die Hörner. Auch beim 1:5 (1:2) gegen den VfB Lübeck II brachte schwaches Abwehrverhalten die Stormstädter auf die Verliererstraße. Zudem gab es Personal-Zoff bei den Nordfriesen. Dass Trainer Guido Gehrke selber spielte, sorgte an vielen Stellen für Irritationen. Auch bei Dieter Schleger. "Das ist anders abgesprochen und das werde ich nicht dulden", sagte der Liga-Manager nach Spielschluss ungehalten.
Momme Reinhold im Tor und Ingo Cornils in der Innenverteidigung – das waren die weiteren Maßnahmen, die Gehrke gegen die Anfälligkeit seiner Hintermannschaft getroffen hatte. Aber die erhofften Effekte blieben aus. Reinhold hatte neben starken auch ganz schwache Szenen, Cornils konnte dem Abwehrverband nicht die erhoffte Stabilität verpassen. So hatte die Forderung des Husumer Trainers ("der Rasen muss brennen") wenig Chance auf Verwirklichung.

Allzu oft brannte es nur in der Husumer Spielhälfte. Verloren haben die Stormstädter allerdings gegen eine Lübecker Mannschaft, die nicht zufällig nach drei Spieltagen ganz oben in der Tabelle zu finden ist. Jung, dynamisch und taktisch gut aufgestellt, so traten die Hansestädter im Friesenstadion auf. Und mit Michael Hopp hatten sie einen echten Könner im offensiven Mittelfeld. Fantastisch, wie der Ex-Uerdinger in der 67.Minute mit einer Körpertäuschung die Husumer Abwehr foppte und damit Peter Tobleck die Chance zum 1:3 eröffnete. "Das war die Erlösung", schnalzte auch VfB-Coach Torsten Flocken nach Spielschluss mit der Zunge.

Erlösung ist insofern richtig, als die Gastgeber davor durchaus die Chance hatten, die Partie noch einmal in die Ausgangslage zu bringen. Denn nach dem 1:2, das Björn Fleige mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze erzielt hatte (40.), gerieten die Gäste für einen kurzen Moment ins Trudeln. Aber es blieb bei dem kurzen Moment – und der wirklich guten Kopfballchance, mit der Fleige zwei Minuten nach seinem Tor auch das 2:2 hätte machen können.

Standpunkt
Husum braucht nur einen Trainer
Die Saison in der Fußball-Verbandsliga ist gerade drei Spieltage alt, schon hängt bei der Husumer SV der Haussegen schief. Der Grund: Guido Gehrke, seit Juli Trainer der Stormstädter, stellte sich am Sonnabend gegen den VfB Lübeck II selbst auf. Das sorgte an verschiedenen Stellen für Unverständnis – bei den Fans, bei manchen Akteuren und vor allem bei Dieter Schleger, dem Liga-Manager. "Das ist gegen die Abmachung, das kann ich nicht dulden", schimpfte dieser. Worte, die auf mehr als eine atmosphärische Störung schließen lassen.
Trainer, die auch auf dem Platz tätig werden, sind im Fußball nichts Unübliches. Sie nennen sich Spielertrainer. Ob auch Guido Gehrke ein solcher sein soll, hat man offenbar zu klären vergessen. Hätte man das definitiv getan, wäre beiden Seiten das aktuelle Dilemma erspart geblieben.
Aber auch so ist die Position des Vereins die stärkere. Erstens versichert Schleger glaubhaft, eine Absprache erst kürzlich mit dem Trainer getroffen zu haben. Zweitens muss der Manager in dieser Frage die Interessen der Aktiven vertreten. Und die wollen in ihrer Mehrheit offenbar einzig und allein einen Trainer auf der Bank.
Gehrkes Argument, er brauche einen Akteur, der das Spiel "lesen" könne, sticht wenig. Erstens gibt es da neben ihm schon noch andere. Und zweitens: Wenn er, wie oft bekundet, die Husumer Mannschaft entwickeln will, muss er auch jungen Akteuren die Chance geben, in diese Rolle hineinzuwachsen.
Guido Gehrke ist ein junger Mann mit erstaunlicher Trainer-Begabung. Er hat bei der Husumer SV in wenigen Wochen viel Gutes auf den Weg gebracht. Jetzt könnte aber passieren, dass er mit den Füßen zertritt, was er mit dem Kopf errichtet hat. Das sollte er verhindern – und akzeptieren, was Wille seines "Arbeitgebers" ist. Auf der Bank ist er auch am wenigsten angreifbar. Gert Reese

Von ganz bitterem Geschmack waren die "Tor-Pillen" gewesen, mit denen die SV vor der Pause in Rückstand geriet. Sie hat sie sich mehr oder weniger selbst verabreicht. Beim 0:1 (22.) ließ der versammelte Husumer Abwehrverband zu, dass der weite Freistoß von André Kalbau am langen Pfosten den Kopf von Alexey Kozlov erreichte. Und auch beim 0:2 fehlte die entschlossene Faust von SV-Keeper Reinhold. Diesmal landete das Leder nach dem Freistoß von Kalbau gleich im Winkel (31.). Keine Frage: Souveränität bei gegnerischen Standards sieht anders aus! Souveränität hatte auch Martin Herpel in der 3. Minute gefehlt, als er nach Fleige-Zuspiel eine gute Torgelegenheit ausließ.

Die letzten Highlights in dieser am Ende einseitigen Begegnung setzte einer, der nur 15 Minuten spielen durfte. Aber die reichten dem Lübecker Ronny Tetzlaff, um nach einem Lattentreffer von Hopp abzustauben (78.) und später eine feine Einzelaktion von Kozlov zum Abschluss zu bringen(83.). Das gegnerische Lattenkreuz hatte zuvor auch Gehrke getroffen (77.). Der verteidigte sein Mitwirken. "Mir fehlt einer, der das Spiel lesen kann", so seine Begründung.

Husumer SV: Reinhold – Voß, Rettkowski, Cornils, Hermann – Herpel (75. Lies), Saeltz, Gehrke, Becken – Fleige, Müller.
VfB Lübeck II: Witt – Schefer, Wehrendt, Niemeyer, Skordos – Martens (46. Thomas), Hopp, Gradert – Kozlov, Tobleck (75. Tetzlaff), Kalbau (86. Aluc).
Schiedsrichter: Jan Kohlmann (Kiel).
Zuschauer: 230.

28. August 2006 · Flensburger Tageblatt

Guido Gehrke rief, Pierre Becken kam

Husums Neuzugang tippt auf einen "Dreier" gegen den VfB Lübeck II
Pierre Becken will am Sonnabend mit der Husumer SV den zweiten Heimsieg der neuen Saison bejubeln. Foto: Voss

Husum (ree) – Knapp endeten in der vergangenen Saison die Spiele der Fußball-Verbandsliga zwischen der Husumer SV und dem VfB Lübeck II. Zu Hause unterlagen die Stormstädter 2:3, in Lübeck erreichten sie ein 2:2. Am Sonnabend (15 Uhr) ist Gelegenheit für die Nordfriesen, den ersten Sieg zu landen.

Pierré Becken, Neuzugang bei der Husumer SV, ist sicher, dass das gelingt. "Die haben zwar junge, spritzige Leute, aber wir gewinnen"", verkündet der 18-Jährige frech. Team Sylt, Frisia Lindholm sowie Flensburg 08 waren seine sportlichen Stationen vor seinem Engagement in Husum. Eigentlich hatte er 08 schon eine Zusage für die Senioren gegeben – in der Fördestadt hatte er in der A-Jugend gespielt. Aber Becken entschied sich im letzten Moment doch anders. Der Grund: Guido Gehrke. "Die Sache mit dem Trainer war mir wichtig", so Becken, "ich fand gut, was er vorhat."

Der Coach vertraut dem Neu-Husumer und setzt ihn im Mittelfeld immer wieder in der Position hinter den Spitzen ein. Hier kann Becken sein kreatives Potenzial ausspielen, von dem er eine Menge besitzt. Davon weiß man auch an anderer Stelle im schleswig-holsteinischen Fußball. Becken gehört zum erweiterten Kader der U 21-Landesauswahl und wird am Mittwoch in Büdelsdorf an einem Testspiel teilnehmen.

"Noch schneller" fand Becken die Regionalliga-Spiele, die er in der A-Jugend bei 08 absolviert hat. Dafür spürt er jetzt bei den Senioren, dass "mehr Körper und viel mehr Erfahrung" mit im Spiel ist.

Das, was der Fachgymnasiast bisher bei der Husumer SV erlebt hat, hat ihn "positiv überrascht." Nach einer Zeit der Eingewöhnung möchte er noch mehr Wirkung für seinen neuen Verein erzielen. "Vor allem die Bindung zu den beiden Spitzen Fleige und Müller kann noch besser werden", betont Becken.

Die junge Mannschaft des VfB Lübeck II ist gut aus den Startlöchern gekommen. Mit den beiden Aufsteigern FC Dornbreite (2:0) und TSV Heiligenstedten (6:1) hatte der Vorjahres-Siebte keine Probleme. Bester Mann war am vergangenen Wochenende Michael Hopp, der nach überstandener Krankheit wieder Dreh- und Angelpunkt wird. Für die Tore bei den Lübeckern zeichnet das 3-K-Trio (Kalbau, Kozlov, Karadas) verantwortlich – alles junge Leute, die zusammen gerade mal 60 Jahre alt sind.

"Der Rasen muss glühen", so lautet die Parole, die SV-Coach Guido Gehrke ausgegeben hat. In der Abwehr ist er eventuell zu Umbau-Maßnahmen gezwungen. Sascha Rettkowski laboriert noch an seiner Verletzung aus dem Spiel in Büdelsdorf, Dennis Schulte und Marcell Voß waren Mitte der Woche von Grippe geplagt. Außerdem hat sich Michael Petersen im Pokalspiel beim TSV St. Peter Ording verletzt. Die Partie endete 15:0, die Tore erzielten Fleige (4), Hermann, Strüning, Wolski (alle 2), Cornils, Herpel, Lies, Petersen und Teubler.

25. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste vom VfB Lübeck II,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum zweiten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Nach der insgesamt überzeugenden Vorstellung zum Saisonauftakt gegen Flensburg 08 mußte unsere Truppe am vergangenen Wochenende Lehrgeld bezahlen: Deftig 2:5 lautete das Resultat beim Oberligaabsteiger und Top-Meisterschaftsfavoriten FT Eider Büdelsdorf. Dennoch – wer dabei war, konnte sich davon überzeugen, dass wir spielerisch durchaus mithalten konnten. Leider verhinderten individuelle Fehler in der Abwehr und die größere Cleverness der Gastgeber, dass sich das neue und attraktive Spielsystem von Trainer Guido Gehrke auszahlte.

Mit der Zweitvertretung des Regionalligisten VfB Lübeck stellt sich heute eine Mannschaft im Friesenstadion vor, die ebenfalls hoch gehandelt wird. Durch Erfolge im Stadtderby beim FC Dornbreite (2:0) und zu Hause gegen AufsteigerTSV Heiligenstedten (6:1) hat die Flocken-Elf diese Einschätzung auch gleich unter Beweis gestellt, rangiert derzeit auf Tabellenplatz zwei.

Unterstützen Sie unser Team dabei, diese schwere Herausforderung zu meistern!

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SVI - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5  
Husumer SV - VfB Lübeck II    
Husumer SV - SC Comet Kiel    
Husumer SV - SV Eichede    
Husumer SV - Heider SV    
Husumer SV - FC Sörup-Sterup    
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling    
Husumer SV - TSV Kropp    
Husumer SV - SV Todesfelde    
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck    
Husumer SV - TuRa Meldorf    
Husumer SV - TSV Heiligenstedten    
Husumer SV - Oldenburger SV    
Husumer SV - TSV Altenholz    
Husumer SV - FC Kilia Kiel    
Husumer SV - TSV Bargteheide    

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. TSV Kropp 2 2 0 0 9:1 8 6
2. VfB Lübeck 2 2 2 0 0 8:1 7 6
3. FT Eider Büdelsdorf 2 2 0 0 7:2 5 6
4. Rot-Weiß Moisling 2 2 0 0 6:2 4 6
5. TSV Bargteheide 2 2 0 0 4:0 4 6
6. FC Kilia Kiel 2 1 0 1 7:3 4 3
7. SV Eichede 2 1 0 1 5:2 3 3
8. SV Todesfelde 2 1 0 1 3:2 1 3
9. SC Comet Kiel 2 1 0 1 3:3 0 3
10. Husumer SV 2 1 0 1 5:6 -1 3
11. Flensburg 08 2 1 0 1 3:4 -1 3
12. Heider SV 2 1 0 1 3:5 -2 3
13. FC Sörup-Sterup 2 1 0 1 3:7 -4 3
14. TSV Altenholz 2 0 0 2 2:5 -3 0
15. Oldenburger SV 2 0 0 2 3:7 -4 0
16. TuRa Meldorf 2 0 0 2 2:7 -5 0
17. FCD Lübeck 2 0 0 2 0:5 -5 0
18. TSV Heiligenst. 2 0 0 2 1:12 -11 0

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Freitag 25.08.06 18:30 h Heider SV - FTE Büdelsdorf
Samstag 26.08.06 15:00 h FC Sörup-Sterup - Flensburg 08
Samstag 26.08.06 15:00 h SC Comet Kiel - SV Todesfelde
Samstag 26.08.06 15:00 h Husumer SV - VfB Lübeck 2
Samstag 26.08.06 15:00 h TSV Kropp - TSV Bargteheide
Sonntag 27.08.06 15:00 h Oldenburger SV - TSV Altenholz
Sonntag 27.08.06 15:00 h TSV Heiligenst. - FC Kilia Kiel
Sonntag 27.08.06 15:00 h RW Moisling - TuRa Meldorf
Sonntag 27.08.06 15:00 h SV Eichede - FCD Lübeck

RÜCKBLENDE

Verbesserungsbedarf: Lediglich ein Punkt sprang gegen die Zweite des VfB Lübeck in beiden Begegnungen der vergangenen Saison heraus. Erion Alla (links), Sascha Rettkowski, Gerrit Müller (halbrechts) und das ganze Team werden heute eine couragierte und konzentrierte Leistung zeigen müssen, um eine Chance zu haben, die bisher magere Bilanz gegendie Regionalliga-Reserve aufzupolieren.

Szene aus dem Spiel Husumer SV – VfB Lübeck II 2:3 (Hinrunde Saison 2005/06)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER VFB LÜBECK II

HUSUMER SV IN AKTION

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1  
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2  
Husumer SV II - TSV Rantrum    
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm    
Husumer SV II - Schleswig 06    
Husumer SV II - SV Enge-Sande    
Husumer SV II - SV Dörpum    
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup    
Husumer SV II - FC Angeln 02    
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg    
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. SV Frisia 03 Lindholm 3 2 1 0 11:2 9 7
2. ETSV Weiche Flensburg 2 2 0 0 8:4 4 6
3. TSB Flensburg 2 2 0 0 4:2 2 6
4. MTV Leck 2 1 1 0 4:3 1 4
5. Schleswig 06 2 1 1 0 1:0 1 4
6. SV Enge-Sande 3 1 1 1 4:7 -3 4
7. TSV Rantrum 2 1 0 1 3:3 0 3
8. TSV Nordmark Satrup 2 1 0 1 3:4 -1 3
9. FC Angeln 02 2 1 0 1 2:3 -1 3
10. FC Tarp-Oeversee 2 1 0 1 2:5 -3 3
11. Husumer SV II 2 0 1 1 2:3 -1 1
12. IF Stjernen Flensborg 2 0 1 1 2:3 -1 1
13. Flensburg 08 II 2 0 1 1 1:2 -1 1
14. FC Langenhorn 2 0 1 1 1:2 -1 1
15. SV Dörpum 2 0 0 2 5:7 -2 0
16. VfR Schleswig 2 0 0 2 1:4 -3 0

BEZIRKSOBERLIGA-TEAM IM BILD

Hintere Reihe von links: Ligaobmann Dieter Schleger, Lars Jensen, Carsten Werner, Udo Matthiesen, Timo Wolski, Dennis Schulte,Alexander Dau, Trainer Hauke Hartmann

Mittlere Reihe von links: Stefan Rüsch, Christian Günther, Christian Klein, Frank Gudat, Max Hundsdörfer, Markus Rüsch

Vorne von links: Melf Molinas, Momme Reinhold

Hinweis: Einige der Spieler gehören gleichzeitig zum Kader der 1. Mannschaft

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
4. ST 01.09.06 Husumer SV SC Comet Kiel 2:0

Klare Sache - Husum deutlich formverbessert!

01.09.2006

Husumer SV - SC Comet Kiel  

2 : 0 (0:0)


»Vernünftig präsentiert, zu Null gespielt, drei Punkte, Ende!«, lautete das kurze und nüchterne Fazit von Husums Trainer Guido Gehrke auf der Pressekonferenz nach der Begegnung. Dabei hätte der Coach durchaus Grund für etwas mehr Emotionen gehabt, denn was die Gastgeber speziell in Durchgang zwei zeigten, war durchaus sehenswert. Das empfanden viele der 227 Zuschauer offensichtlich ähnlich, denn sie spendeten dem Team mehrfach Beifall auf offener Szene. Gästetrainer Wolfhart Ziesecke hatte sich mit der Niederlage schnell abgefunden: »Das Ergebnis geht in Ordnung, wir haben nach vorne keine Durchschlagskraft entwickeln können.«

Husum zeigte von Beginn an, dass man die beiden derben Pleiten gegen Eider Büdelsdorf und VfB Lübeck II unbedingt vergessen machen wollte. Äußerst konzentriert und zweikampfstark wurde den Cometen von Anfang an kein Meter Raum geschenkt. Bereits nach zwölf Spielminuten die erste dicke Chance der Hausherren: Einen gut getimten Kopfball von Gerrit Müller konnte Timo Dommasch gerade noch auf der Linie retten. Spielfreude pur drei Minuten später, nach einer Kombination über Hermann und Becken schoss Sebastian Saeltz das Leder über das Gehäuse. Husum weiter in Vorwärtsgang, doch Martin Herpel scheiterte an Torhüter Tischmann (22.). Weitere Möglichkeiten durch Alla und Müller (29.) sowie Becken mit Kopfball (44.) verfehlten ihr Ziel nur knapp. Die Kieler fanden eher selten vor das Husumer Tor - Torhüter Teubler musste nur einmal eingreifen. Bereits in der Anfangsphase klärte der Keeper einen Freistoß zur Ecke (6.). Jaeger vergab kurz vor dem Wechsel vom Fünf-Meter-Raum.

Nach dem Pausentee ging nochmals ein Ruck durch die Husumer Mannschaft. Es wurde herrlich kombiniert, die Gäste fast völlig in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Die Nordfriesen erspielten sich zahlreiche Möglichkeiten, bereits nach 47 Minuten schoss Martin Herpel nach Flankenlauf von Marcel Otto ans Außennetz. Nach Vorarbeit von Björn Fleige traf Gerrit Müller nur die Latte (51.). In der 61. Minute konnte dann endlich die Husumer Führung perfekt gemacht werden: Lars Hermann setzte sich auf der linken Seite gegen drei Gegenspieler durch, passte flach in die Mitte - Björn Fleige stand goldrichtig und erzielte die umjubelte Führung. Das Endergebnis schoss Gerrit Müller in der 90. Spielminute heraus, eine gelungene Vorarbeit von David Strüning verwertete der Husumer Torjäger sicher. Die Gastgeber hätten durchaus noch höher gewinnen können, weitere Chancen insbesondere durch Fleige (59./62./81.) und Strüning (85.) waren vorhanden. Comet fand im Angriff überhaupt nicht statt, Torhüter Teubler war nahezu beschäftigungslos.

Späte Tore im Friesenstadion, aber am verdienten Sieg gab es keinen Zweifel.

Tore: 1:0 Fleige (61.), 2:0 Müller (90.)
Beste Spieler: Voß, Fleige, Hermann / Dommasch
Ecken: 10 : 2
Chancen: 17 : 3
Zuschauer: 227
Schiedsrichter: Massalme (FC St. Michaelisdonn)
gelbe Karten: Becken (72.), Strüning (84.) / M. Sümnik (58.), Jaeger (60.), Gesper (68.), Frank (69.);
gelb-rot: Jaeger (78.)
Aufstellung:

Teubler - Voß, Rettkowski, Lies, Hermann - M. Herpel (82. Strüning), Saeltz, Alla (39. Otto), Becken -  Fleige, Müller.

Tischmann - Krätz, Dommasch, Hungerecker - Schwenn (67. Ma. Shahhosseini), Frank, Jaeger, Gesper (73. Bertizliouglu), Rook - M. Sümnik (85. A. Sümnik), Veselinovic.

  Hl/SW 02.09.2006

Husumer SV gewinnt drei Punkte und die Fans zurück

Aufatmen nach dem 2:0 gegen Comet Kiel / Erstmals ohne Gegentreffer
Husums Pierre Becken (rechts) schirmt den Ball ab, Marco Rook von Comet Kiel kann nicht eingreifen. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Da waren es nur noch zwei: Lediglich der TSV Kropp (4:0 bei TuRa Meldorf) und die FT Eider Büdelsdorf (3:0 gegen den FC Sörup-Sterup) weisen die optimale Punktzahl auf. Kropp ist jetzt alleiniger Tabellenführer, da die Reserve des VfB Lübeck nicht über ein 0:0 gegen Altenholz hinauskam. Flensburg 08 (1:0 gegen Rot-Weiß Moisling) und die Husumer SV (2:0 gegen Comet Kiel) machten Boden gut. Kilia Kiel, einer der Top-Favoriten, tut sich weiter schwer – nach dem 1:1 gegen Oldenburg belegt man lediglich Rang acht. Offensichtlich überfordert in der neuen Klasse ist der TSV Heiligenstedten: Nach dem 0:6 in Bargteheide weist der Neuling 2:20 Tore und keinen einzigen Punkt auf.

Husum (ree) – Die Husumer SV hat auf die jüngsten Niederlagen eine Antwort gefunden. Mit 90 Fußball-Minuten voller Energie und Tempo gewann sie am Freitag Abend ihre Fans zurück und die Partie gegen den SC Comet Kiel hoch verdient mit 2:0 (0:0). Der Beifall für diese Demonstration war herzlich und anhaltend.
Es war aber auch die Dramaturgie dieses Spiels, die die Besucher in ihren Bann zog. Denn der Gast, obwohl nach der Pause ständig zur Abwehrhaltung gezwungen, durfte bis zuletzt auf ein Remis hoffen. Erst in der Schlussszene machte Gerrit Müller mit seinem Treffer zum 2:0 alles klar.

Erleichterung über den zweiten Saisonsieg bei Guido Gehrke, dem Husumer Trainer. "Zu Null gespielt, drei Punkte, wir haben gemerkt, dass es geht", so seine Zusammenfassung dieser Partie. Ein Sonderlob von ihm erhielt Marcell Voß, der eine konzentrierte Leistung in der Innenverteidigung bot. Aber er hob auch Björn Fleige heraus. Gehrke: "Es ist unglaublich, was der nach hinten arbeitet."

Im ersten Durchgang der Begegnung zog noch ein Husumer Bälle und Aufmerksamkeit immer wieder auf sich: Martin Herpel. Seine energischen Vorstöße auf der rechten Seite waren Symbole der Entschlossenheit, mit der die Nordfriesen an diesem Tag Erfolg haben wollten. Der ihnen freilich in dieser Phase noch versagt blieb. Denn Erion Alla vergab zwei Mal die Möglichkeit zur Führung (3. und 29.) und auch der 20 Meter-Schuss des wieder starken Sebastian Saeltz wurde zur Ecke abgefälscht (16.). Kurz zuvor (13.) hatte Kiels Verteidiger Timo Dommasch die größte Husumer Chance zunichte gemacht, als er einen Kopfball von Müller mit seinem eigenen Haupt gerade noch über die Latte bugsierte.
Husum also schon in diesem Abschnitt mit Vorteilen, die Mannen vom Kieler Ostufer aber keineswegs nur in Deckung. Ihr gefälliges Spiel im Mittelfeld, vor allem durch René Gesper und Dennis Jaeger durchaus mit Kraft versehen, bestätigte die guten Kritiken der letzten Wochen. Nur ganz vorn, da nahm die diesmal absolut sicher stehende Husumer Abwehr den Cometen alle Wucht. Aber mit dem verletzten Oliver Blazewic fehlte ihnen im Angriff auch einer der Besten.

Dann folgten die 45 Minuten, die die Fans so freudig quittierten. Herpel ans Außennetz (47.), Müller mit dem rechten Fuß an die Latte (51.) und Saeltz auf die Fäuste von SC-Keeper Allan Tischmann und Fleige per Kopf knapp über die Latte (57.) – das waren die Vorboten einer Husumer Offensive, gegen die Comet oft nur Antworten wusste, die im Fair-Play-Katalog nicht vorgesehen sind. Die Folge: vier gelbe Karten für die Kieler in wenigen Minuten und schließlich die Hinausstellung von Steve Frank nach einem derben Foul an Herpel (77.). Husum war nicht mehr zu halten.

Das 1:0 von Fleige ermöglichte der starke Lars Hermann mit seinem Solo (61.), dem 2:0 durch Müller ging ein gelungener Einzelauftritt von David Strüning voraus. Dieser hätte auch selbst noch als Torschütze firmieren können, vergab aber in der 84. Minute die Chance, die Pierré Becken und Fleige ihm ermöglicht hatten.

Husumer SV: Teubler – Herpel (82. Strüning), Voss, Rettkowski, Hermann – Lies, Saeltz, Alla (40. Otto), Becken – Fleige, Müller.
SC Comet Kiel: Tischmann – Hungerecker – Krätz, Dommasch - Rook, Frank, Veselinovic, Gesper (74. Bertizlioglu), Jaeger – Schwenn (65. Matin Shahhosseini), M.Sümnik (85. A.Sümnik).
Schiedsrichter: Max Massalme (St.Michaelisdonn).
Zuschauer: 230.

4. September 2006 · Flensburger Tageblatt

2:0 – Husumer SV nach der Pause klar überlegen

Husum (sas/ree) – Fußball-Verbandsligist Husumer SV präsentierte sich gestern Abend stark formverbessert und bezwang den SC Comet Kiel völlig verdient mit 2:0 (0:0).
Trotz einer ersten Husumer Großchance – Kiels Verteidiger Timo Dommasch rettete nach einem Kopfstoß von Gerrit Müller gerade noch auf der Torlinie (13.) – bekamen die 230 Zuschauer zunächst eine ausgeglichene Partie geboten, in der beide Teams aggressiv zu Werke gingen. Nach dem Wiederbeginn nahmen die Platzherren das Zepter fest in die Hand und kontrollierten das Geschehen eindeutig. Durch Müller, der nur das Quergestänge traf (51.), sowie Sebastian Saeltz (56.) wurden die ersten guten Gelegenheiten noch vergeben, ehe Björn Fleige nach Vorarbeit von Lars Hermann das 1:0 gelang (61.). Comet wusste sich nun nur noch durch Fouls zu helfen und verlor fast folgerichtig Steve Frank mit der Gelb-Roten Karte (77.). Bis zur Erlösung mussten die Husumer Fans jedoch lange warten: Erst in der Schlussminute gelang Müller auf Zuspiel von David Strüning das überfällige 2:0.
Wir berichten am Montag ausführlich.

2. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gehrke: "Mit dem Rücken zur Wand"

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV schon heute gegen Comet Kiel
Antrittsstark: Lars Hermann.

Husum (Gert Reese) – Makellos war die Bilanz der Husumer SV in der Vorsaison der Fußball-Verbandsliga gegen Comet Kiel. Sie gewann zweimal mit 3:0. Heute (18.15 Uhr) trifft sie wieder auf das Team aus der Landeshauptstadt – vielleicht der richtige Gegner, um die Blessuren der Stormstädter aus zwei Spielen mit null Punkten und zehn Gegentoren zu heilen.

"Die Klatschen haben wir zu Recht gekriegt", sagt Lars Hermann, "aber wir sind gewillt, das zu ändern." Der Mann hinten links in der Viererkette hat zwei Jahre lang mit muskulären Problemen zu tun gehabt und war kurz davor, den Fußball aufzugeben. "Aber das ist zum Glück ausgestanden", sagt der Kaufmann.

Wegen seiner Schnelligkeit ist Lars Hermann in jüngeren Jahren Stürmer gewesen. Trainer Guido Gehrke hat ihn jetzt links in die Kette gestellt. "Eine gute Position für mich", meint Hermann, "von da aus kann ich mit Power Flankenläufe starten." Kostproben dieser Art hat er schon reichlich gegeben, aber Schnelligkeit (Hermann: "Von der lebe ich.") ist nicht alles in seiner aktuellen Position. Es kommt eben auch auf Zweikampfstärke an. Und der 26-Jährige weiß, dass er daran noch arbeiten muss. "Das 0:1 gegen Lübeck am letzten Wochenende, das war zum Teil auch mein Ding", räumt Hermann ein, der bei besagtem Tor nicht richtig zum Kopfball hoch kam. Trotz des holperigen Starts glaubt er aber, dass ein Platz unter den ersten Fünf für Husum drin ist. "Das Potenzial ist da", sagt der Abwehrmann.

SV-Coach Guido Gehrke benennt die Dinge vor dem Comet-Spiel, wie sie sind: "Wir stehen mit dem Rücken zur Wand." Eine weitere Niederlage in dieser Situation wäre fatal. Aber Gehrke ist überzeugt, dass die Mannschaft am vergangenen Wochenende keine bleibenden Schäden davongetragen hat: "Die Mannschaft hat im Training gute Reaktion gezeigt und gut mitgezogen. Es ist wichtig, die Ruhe zu behalten."

Die Ruhe weg hat Gehrke auch in dem Punkt, der am vergangenen Sonnabend bei Liga-Manager Dieter Schleger für Aufregung gesorgt hatte. Gehrke: "Ob ich selber spiele, ist meine Entscheidung." Klarer Standpunkt. Ob auch ein akzeptierter, wird sich zeigen. Rolf von Bartikowski, Erster Vorsitzender bei der SV, zum selben Thema: "Ich denke, wir haben alle Missverständnisse ausgeräumt." Heute Abend jedenfalls wird Gehrke, der aus Krankheitsgründen nicht trainieren konnte, nur in der Coachingzone zu finden sein.
Comet Kiel ist hervorragend aus den Startlöchern gekommen. Zwei Heimsiegen steht eine 1:2-Niederlage bei Flensburg 08 gegenüber. Bei kaum einem Verbandsligist hat es so viele Veränderungen gegeben wie beim Vorjahresaufsteiger: Acht Zugängen stehen sieben Abgänge gegenüber. Scheint so, als wenn der SC Comet das ganz gut verkraftet hat.

1. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste vom SC Comet Kiel,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum dritten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Gästetrainer Wolhart Ziesecke kann zufrieden sein, denn der letztjährige Aufsteiger aus der Landeshauptstadt ist überzeugend gestartet. Sechs Punkte stehen nach drei Partien auf der Habenseite, in der vergangenen Saison waren es nach sieben Spieltagen gerade einmal vier Zähler. Bei den Cometen läuft es also schon"rund", bei uns leider noch nicht.

Jeweils fünf Gegentore in den Begegnungen gegen Büdelsdorf und Lübeck II – das war schon derbe. Um diese Niederlagen allerdings richtig einzuordnen, dürfen zwei wesentliche Aspekte nicht außer acht gelassen werden: 1.) Eider und VfB II waren keine "Leichtgewichte", sondern gehören zu den heißesten Kandidaten auf den Titelgewinn. 2.) Grundsätzliche Umstellungen im Spielsystem, wie sie Trainer Guido Gehrke vorgenommen hat, benötigen Zeit und Praxis, um optimal zu funktionieren und ihre Vorteile entfalten zu können.

Haben Sie also bitte Geduld mit Coach und Truppe. Aber der eine oder andere individuelle Fehler weniger darf es dennoch sein – dann könnte es, wie zweimal in der Vorsaison, gegen die Blau-Gelben klappen!

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SVI - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5  
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel    
Husumer SV - SV Eichede    
Husumer SV - Heider SV    
Husumer SV - FC Sörup-Sterup    
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling    
Husumer SV - TSV Kropp    
Husumer SV - SV Todesfelde    
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck    
Husumer SV - TuRa Meldorf    
Husumer SV - TSV Heiligenstedten    
Husumer SV - Oldenburger SV    
Husumer SV - TSV Altenholz    
Husumer SV - FC Kilia Kiel    
Husumer SV - TSV Bargteheide    

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 3 3 0 0 13:2 11 9
2. TSV Kropp 3 3 0 0 11:1 10 9
3. Rot-Weiß Moisling 3 3 0 0 10:2 8 9
4. FC Kilia Kiel 3 2 0 1 9:4 5 6
5. FT Eider Büdelsdorf 2 2 0 0 7:2 5 6
6. SV Eichede 3 2 0 1 7:3 4 6
7. SC Comet Kiel 3 2 0 1 7:4 3 6
8. TSV Bargteheide 3 2 0 1 4:2 2 6
9. Flensburg 08 3 2 0 1 6:5 1 6
10. SV Todesfelde 3 1 0 2 4:6 -2 3
11. Heider SV 2 1 0 1 3:5 -2 3
12. TSV Altenholz 3 1 0 2 3:5 -2 3
13. Husumer SV 3 1 0 2 6:11 -5 3
14. FC Sörup-Sterup 3 1 0 2 4:10 -6 3
15. Oldenburger SV 3 0 0 3 3:8 -5 0
16. FC Dornbreite Lübeck 3 0 0 3 1:7 -6 0
17. TuRa Meldorf 3 0 0 3 2:11 -9 0
18. TSV Heiligenstedten 3 0 0 3 2:14 -12 0

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Freitag 01.09.06 18:15 h Husumer SV - SC Comet Kiel
Samstag 02.08.06 15:00 h Flensburg 08 - RW Moisling
Samstag 02.08.06 15:00 h FC Kilia Kiel - Oldenburger SV
Samstag 02.08.06 15:00 h FTE Büdelsdorf - FC Sörup-Sterup
Samstag 02.08.06 16:00 h FCD Lübeck - Heider SV
Sonntag

03.09.06

15:00 h VfB Lübeck 2 - TSV Altenholz
Sonntag

03.09.06

15:00 h TuRa Meldorf - TSV Kropp
Sonntag

03.09.06

15:00 h TSV Bargteheide - TSV Heiligenst.
Sonntag

03.09.06

15:00 h SV Todesfelde - SV Eichede

RÜCKBLENDE

Bild mit Symbolcharakter: Meistens zweiter Sieger blieben unsere Spieler am letzten Wochenende gegen die Akteure der Lübecker Regionalliga-Reserve. Hier hat der VfB'er Schefer gegenüber Lars Hermann(links) und Björn Fleige (rechts) die "Nase vorn".

Szene aus der Partie Husumer SV – VfB Lübeck II 1:5 (Hinrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER VFB LÜBECK II

HUSUMER SV ON TOUR

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1  
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2  
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm    
Husumer SV II - Schleswig 06    
Husumer SV II - SV Enge-Sande    
Husumer SV II - SV Dörpum    
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup    
Husumer SV II - FC Angeln 02    
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg    
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. SV Frisia 03 Lindholm 4 3 1 0 14:3 11 10
2. ETSV Weiche Flensburg 4 3 0 1 12:8 4 9
3. Schleswig 06 3 2 1 0 5:2 3 7
4. TSB Flensburg 3 2 1 0 6:4 2 7
5. MTV Leck 3 2 1 0 6:4 2 7
6. TSV Nordmark Satrup 3 2 0 1 8:5 3 6
7. FC Tarp-Oeversee 3 2 0 1 6:7 -1 6
8. SV Enge-Sande 4 1 2 1 6:9 -3 5
9. Husumer SV II 3 1 1 1 5:3 2 4
10. Flensburg 08 II 3 1 1 1 4:3 1 4
11. FC Angeln 02 3 1 0 2 3:5 -2 3
12. TSV Rantrum 3 1 0 2 3:6 -3 3
13. IF Stjernen Flensborg 3 0 1 2 4:7 -3 1
14. FC Langenhorn 3 0 1 2 2:7 -5 1
15. SV Dörpum 3 0 0 3 6:10 -4 0
16. VfR Schleswig 4 0 0 4 2:9 -7 0

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
5. ST 10.09.06 SV Eichede Husumer SV 0:5

Husumer Schützenfest in Eichede!

10.09.2006

SV Eichede - Husumer SV

0 : 5 (0:1)


Mit einem klaren 5:0 kehrte die Husumer SV vom letztjährigen Vizemeister aus Eichede zurück. Die Gastgeber waren mit dem Endergebnis gut bedient, bei mehr Konzentration hätten durchaus noch weitere Husumer Tore fallen können. Durch eigene Dummheit mussten die Eicheder ab der 17. Spielminute mit zehn Spielern auskommen, Torge Maltzahn wurde wegen Schiedsrichterbeleidigung des Feldes verwiesen. Aber auch ohne diesen Vorteil hatten sich die Husumer die höheren Spielanteile erarbeitet.

»Ein auch in dieser Höhe völlig verdienter Sieg meiner Mannschaft«, resümierte Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Mit einer super Mannschaftsleistung haben wir spielerisch dominiert.« Auch Eichedes Trainer Lass sprach von einem verdienten Husumer Sieg: »Das Endergebnis ist zwar bitter, aber zumindest haben wir Moral bewiesen und uns immer gegen die Niederlage gestemmt.«

Ein herrlicher Angriff der Stormstädter brachte gleich Gefahr vor das Eicheder Tor, in der fünften Minute verzog Björn Fleige nach einer feinen Kombination über Herpel und Müller. Die Gastgeber vor dem Tor zu harmlos, konnten aber zumindest bis zur 38. Minute einen Rückstand verhindern. Ein sehenswerter Treffer von Martin Herpel brachte die Nordfriesen auf die Siegerstraße. Von Marcell Voß freigespielt, schlenzte der Torschütze das Leder aus spitzem Winkel über den herausstürzenden Torwart hinweg ins Gehäuse. Lars Hermann hätte noch vor dem Wechsel erhöhen können, sein Geschoss aus 25 Metern strich jedoch Zentimeter am Pfosten vorbei (44.). Die einzige gute Gelegenheit der Gastgeber vergab Dennis Schönfeldt, sein Schuss verfehlte nur knapp das Ziel (40.).

Im zweiten Durchgang fielen dann die Tore wie reife Früchte von den Bäumen. Die Hausherren begannen gut, doch nach kurzer Zeit wurden ihnen ihre Grenzen aufgeführt. Husum nutzte jetzt die vorhandenen Räume besser aus, war jederzeit präsent und torgefährlich. Ingo Cornils versuchte es nach 52 Minuten, zielte noch knapp daneben. Acht Minuten später konnte er dann jubeln, mit einem Heber über Torwart Behrend hinweg erzielte er den zweiten Husumer Treffer. Doch Cornils´ Torhunger war damit noch nicht gestillt: In der 64. Spielminute traf er zum 0:3 auf Vorlage von Gerrit Müller. Beim vierten Husumer Tor war Björn Fleige an der Reihe, aus acht Metern hämmerte er den Ball durch die »Hosenträger« (Beine) des Torhüters in die Maschen (75.). Den Schlusspunkt setzte Gerrit Müller eine Minute vor Spielende: Wieder wurde Keeper Behrend mit einem Heber bezwungen, Ingo Cornils hatte den Torschützen freigespielt. Weitere gute Gelegenheiten konnten auf Husumer Seite nicht genutzt werden. Sebastian Saeltz (65.) knapp neben den Pfosten und Björn Fleige (68./Fallrückzieher/78./86., zweimal rettete der Keeper) vergaben.

Eichede gab zwar nie auf, aber gegen den Husumer Angriffswirbel war die Elf letztlich chancenlos. Mit einer spielerisch ansprechenden Leistung überzeugte die Mannschaft die mitgereisten Fans und sorgte auswärts für einen Paukenschlag.

Tore: 0:1 Herpel (38.), 0:2 Cornils (60.), 0:3 Cornils (64.), 0:4 Fleige (75.), 0:5 Müller (89.)
Beste Spieler: Wasken / gute Mannschaftsleistung - Voß, Hermann
Ecken: 5 : 6
Chancen: 3 : 14
Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Sulimma (TSV Kappeln)
gelbe Karten: Maltzahn (17.), Wasken (30.) /Voß (41.), Cornils (53.), Otto (59.), Müller (72.), Rettkowski (80.)
gelb/rot: Maltzahn  (17./Schiedsrichterbeleidigung).
Aufstellung:

Behrend - Schacht (26. Rienhoff), Siemering, Wehlitz, Wasken - Bruhn, Nagel, Eckhardt, Maltzahn, - Schönfeldt, T. Bischkopf (63. Osmani).

Teubler - M. Herpel (73. Strüning), Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Otto(61. Becken), Lies (83. Schulte) - Fleige, Müller.

  Hl 10.09.2006

Husumer Sensation: 5:0 bei Vizemeister Eichede

Zwei Cornils-Tore beim souveränen Auswärtssieg

Verbandsliga-Übersicht

Spieltag der Überraschungen: Aufsteiger TSV Heiligenstedten verbuchte beim 3:2 gegen Meldorf den ersten "Dreier" der Saison. Die Husumer SV triumphierte beim SV Eichede, dem Vizemeister der Vorsaison, gleich mit 5:0. Und Flensburg 08 gewann beim TSV Kropp 2:1, brachte den Rot-Schwarzen die erste Saisonniederlage bei, und hat als Vierter nur einen Punkt Rückstand auf Tabellenführer VfB Lübeck II (3:1 bei Comet Kiel). Kropp bleibt Zweiter, punktgleich mit Eider Büdelsdorf (4:2 in Moisling).

Eichede (ree) – Der Sportplatz des SV Eichede bot auch diesmal gutes Terrain für erfolgreichen Husumer Fußball. In einer ansprechenden Partie siegten die Stormstädter beim Verbandsliga-Vizemeister sensationell hoch mit 5:0 (1:0).
Der Gastgeber schwächte sich allerdings selbst. In der 17. Minute verlor Torge Maltzahn die Beherrschung und beleidigte den Unparteiischen. Dafür sah der 19-Jährige die rote Karte. Den Antrieb bei den Stormstädtern besorgten vor allem Martin Herpel und Marcell Voß. Beide waren prächtig aufgelegt und schafften gemeinsam in der 38. Minute die Führung. Herpel kämpfte sich mit einem Pass seines Mitspielers bis zum Strafraum durch und riskierte aus spitzem Winkel einen Schlenzer. Vom Pfosten sprang das Leder zum 0:1 über die Linie.

In der 44. Minute hätte Lars Hermann die Pausenführung sogar auf zwei Treffer ausdehnen können. Aber auch sein Schuss verfehlte den Torrahmen um Zentimeter. Zehn Minuten im zweiten Durchgang hielten die Stormarner noch mit, dann brach es unerbittlich über sie herein. Die Husumer SV spielte mit ihnen Katz und Maus. Immer dabei: Ingo Cornils. Nach einer Stunde zeigte er, dass er weiß, wo der gegnerische Kasten steht. Das 0:2 erzielte er mit einem Heber von weit außerhalb des Strafraums (60.), das 0:3 aus Kurzdistanz nach Kopfballzuspiel von Müller (64.).

Dann war Björn Fleige an der Reihe. Zunächst (68./73.) klappte es nicht, dann nutzte er einen Pass von Pierre Becken und bugsierte SV-Keeper Jan Behrend das Leder durch die Beine (75.). Den Schlussakkord in dieser voller Dynamik gestalteten zweiten Halbzeit setzte Müller. In der 89.Minute hob er den Ball zum 0:5 in die gegnerischen Maschen.
"Das hätten wir auch gepackt, wenn der Gegner vollzählig geblieben wäre", sagte Husums Coach Guido Gehrke. Ein besonderes Lob zollte er seinem Innenverteidiger Marcell Voß.

Husumer SV: Teubler – Herpel (73.Strüning), Voß, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Cornils, Otto (61.Becken), Lies (83.Schulte) – Fleige, Müller. Schiedsrichter: Sulimma (Kappeln). Zuschauer: 150.

11. September 2006 · Flensburger Tageblatt

Husum schenkte dem SVE tüchtig ein

Der Aufschwung des SV Eichede in der Fußball- Verbandsliga wurde mit einer 0:5-Schlappe gegen den Husumer SV jäh gestoppt.
Jan Nagel vom SV Eichede (l.) rackerte unermüdlich im Mittelfeld und ließ sich auch von Husums Kapitän Sascha Rettkowski nicht am Torschuss hindern. Das 0:5-Debakel konnte aber auch er nicht verhindern. Foto: Hoyer

Eichede (Robert Hoyer) – Dass der SV Eichede gegen die Husumer SV nicht gewinnen kann, ist nichts Neues. Seit dem Aufstieg in die Verbandsliga vor drei Jahren warten die Steinburger auf einen "Dreier" gegen die Friesen. Dennoch stellt die herbe 0:5 (0:1)-Niederlage vor 120 Zuschauern im Ernst-Wagener-Stadion einen besonderen Rekord dar. Es war die höchste Heimpleite seit dem Wiederaufstieg in Schleswig-Holsteins höchste Spielklasse. Auswärts war die Laß-Elf am 25. Oktober 2003 das letzte Mal ähnlich heftig unter die Räder gekommen. Damals gab es ein 0:6 beim PSV Neumünster.

Wer auf Grund der vielen Gegentore jetzt allerdings mit einem schwer enttäuschten und böse auf seine Mannschaft schimpfenden SVE-Trainer rechnet, irrt gewaltig. "Ich werde nicht die Mannschaft oder einzelne Spieler an die Wand nageln. Krasse individuelle Fehler haben zu den Gegentoren geführt", gab André Laß nach Abpfiff zu Protokoll. In Folge der frühen gelb/roten Karte wegen Meckerns für Torge Maltzahn (18.) zog er viel mehr den Hut ob der Moral seiner Mannschaft. "Wir haben mit zehn Mann das Spiel beherrscht."

Während Laß bei Maltzahn in Anbetracht des dummen Platzverweises auf einen Lerneffekt hofft – "Er muss den Ball auch mal flach halten und den Schiedsrichter als entscheidende Instanz auf dem Platz akzeptieren." – wollte er an Keeper Jan Behrend keine Kritik üben. "Fehler machen wir alle mal und Jan hat einfach keine Spielpraxis", sagte Laß.
Ersatzmann Behrens war kurzerhand für den am Arm verletzten Markus Venz ins Team gerutscht und offenbarte sowohl beim 0:1 durch Martin Herpel (38.), als auch beim 0:2 durch Ingo Cornils (60.) erhebliche Defizite beim Herauslaufen. Beide Schützen überwanden den Schlussmann mit einem Lupfer. Deutlich mehr als die Fehler brachten Laß auf die Palme, dass sein zweiter Torhüter nicht in der zweiten Mannschaft regelmäßig Matchpraxis sammeln darf. "Die haben wohl bessere Spieler", so sein sarkastischer Kommentar.
Der Trainer reagierte zwar nach dem 0:2, brachte mit Naim Osmani Belebung für die Offensive. Da Husum an diesem Tage aber alle sich bietenden Fehler gnadenlos ausnutzte, war dieser Schritt vergebens. Erneut Cornils erhöhte bereits in der 62. Minute auf 3:0. Die Partie war damit entschieden, Björn Fleige (75.) und Geritt Müller (88.) schoben noch zwei weitere Treffer nach.

In der Tabelle fiel der SVE auf den achten Rang, der Rückstand auf die eigentlich angepeilte Spitze hält sich mit vier Punkten vor dem Auswärtsspiel bei Comet Kiel aber noch in Grenzen.

SV Eichede: Behrend – Siemering, Wasken, Wehlitz, Schacht (ab 26. Minute Rienhoff) – Bruhn, Nagel, Eckhardt, Bischkopf (ab 63. Minute Osmani) – Maltzahn, Schönfeldt.

11. September 2006 · Stormarner Tageblatt

Gelingt ein Coup wie im Vorjahr? Husum will in Eichede eine Serie starten

Husum (ree) – "Wir müssen an die Leistung vom letzten Freitag anknüpfen und mal eine Serie starten." So lautet die Vorgabe von Trainer Guido Gehrke für das Auswärtsspiel des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV am Sonntag (15 Uhr) beim SV Eichede. Der Coach will nicht im grauen Mittelfeld versinken, sondern sein Team weiter nach oben führen. Dorthin, wo auch der SV Eichede sich wieder etablieren möchte. Der hatte am Ende der Vorsaison das Pech, in der allerletzten Runde noch den Aufstieg in die Oberliga zu verspielen. Die entscheidende Partie gegen den SV Henstedt-Rhen ging mit 1:2 verloren. "Das hat die jungen Leute schon enttäuscht", weiß Ligasprecher Manfred Zeis.

Mit einem 0:1 gegen den TSV Bargteheide startete der SV in die Saison, aber die Mannschaft von Trainer André Lass hat anschließend drei Siege errungen und gezeigt, dass auch in dieser Spielzeit mit ihr zu rechnen ist. "Zu Hause tun wir uns zur Zeit ein wenig schwer", sagt Zeis. Was sich in der jüngeren Vergangenheit allerdings auch schon gegen die Husumer SV gezeigt hat. Im letzten Jahr gewannen die Stormstädter beim Titelaspiranten gar mit 3:1, ein Kunststück, das dann nur noch dem SV Henstedt-Rhen glückte.

Mit Philipp Baasch (zu Halstenbek-Rellingen) haben die Eicheder zwar ihren 22-fachen Torschützen der Vorsaison verloren, mit Dennis Schönfeldt und Rückkehrer Philpp Oldenburg aber vielversprechenden Ersatz bekommen.

Mehr als ihm lieb sein kann, hat Guido Gehrke mit Verletzungsproblemen seiner Akteure zu tun. Nach Nils Langwadt und Michael Petersen fällt nun auch Erion Alla mit einer Innenbanddehnung aus – vermutlich nicht nur für das Spiel beim Vizemeister. Auch der Einsatz von Lars Hermann ist fraglich, da ihn ein Grippevirus erwischt hat. Dafür ist aber Ingo Cornils nach Urlaub wieder dabei. Die Rolle von Erion Alla soll Marcel Otto einnehmen, dessen 50-Minuten-Einsatz am vergangenen Freitag seinem Trainer gut gefallen hat. Gehrke: "Er hat gegen Comet wieder einen Schritt nach vorn gemacht."

9. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Systemumstellung war Kochs Glück

Wenn seine Fußverletzung ausheilt, dann ist bei Christian Koch morgen bei der Partie von Fußball-Verbandsligist SV Eichede gegen den Husumer SV mit von der Partie. Er ist Nutznießer einer Systemumstellung von Trainer André Laß.
Geduld zahlt sich aus: Nach einer Systemumstellung ist Christian Koch Stammspieler beim SVE. Foto: hoy

Eichede (Robert Hoyer) – Zwei Jahre lang pendelte Christian Koch beim SV Eichede zwischen Startelf und Reservebank. An Rene Wasken und Alexander Eckhardt kam der 21-Jährige im Mittelfeld des Stormarner Fußball-Verbandsligisten einfach nicht vorbei.

Ein- und Auswechslungen waren für den Industriekaufmann an der Tagesordnung, volle 90 Minuten durfte er nur selten ran. Für jeden Fußballer ein höchst unbefriedigender Zustand, der nicht selten zum Vereinswechsel führt. Trotz einiger Angebote anderer Vereine blieb Koch den Steinburgern, für die er bereits ein Jahr in der A-Jugend spielte, aber immer treu. "Ich habe an mich und meinen Durchbruch geglaubt", sagt der Hammoorer.

Dieses Vertrauen hat sich ausgezahlt: Jetzt ist Koch der große Gewinner der Systemumstellung beim SVE. Seit Coach Andre Laß als Folge der Auftaktpleite im Kreisderby gegen den TSV Bargteheide am zweiten Spieltag vom bisherigen Konzept mit einem Libero abrückte und fortan auf die Viererkette setzte, zählt der 21-Jährige zur Stammformation der Steinburger.
Wenn sich die Sehnenreizung unter dem Fuß, die er sich zuletzt zuzog, als nicht zu schwerwiegend erweisen sollte, wird er auch morgen gegen die Husumer SV wieder als linker Außenverteidiger die Defensive unterstützen.

An den Gegner, der um 15 Uhr im Ernst-Wagener-Stadion antritt, haben Zuschauer und Mannschaft in Eichede übrigens keine guten Erinnerungen. Gegen den Tabellenzehnten setzte es in der vergangenen Saison eine der insgesamt nur fünf Pleiten. Mit 1:3 verlor die Laß-Elf damals vor heimischem Publikum.

"Das ist ein Gegner von anderem Kaliber. Wir werden uns nochmals steigern müssen, wenn der vierte Sieg in Folge gelingen soll", sagt Koch daher trotz der zuletzt drei siegreichen Auftritte in Folge. Er sieht aber auch noch einige Verbesserungsmöglichkeiten in seiner Mannschaft auch und gerade in seinem Mannschaftsteil: "Das Spiel mit der Viererkette klappt schon ganz gut und wird mit jeder Partie besser. Das Verschieben können wir aber noch optimieren."

Kein Zweifel, Christian Koch freut sich, endlich fest im Team angekommen zu sein. Aber ausgerechnet jetzt wird der 21-Jährige ab Ende September in Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) ein Betriebswirschafts-Studium aufnehmen. "Ich werde aber weiter für Eichede spielen", kündigt er eine "Fernbeziehung" an. Unter der Woche will er vor Ort bei einem Club trainieren und jedes Wochenende nach Stormarn pendeln. In jedem Fall ein schwieriges Unterfangen. Hoffentlich ist Kochs Aufrücken in die Stammelf daher nicht nur ein kurzes Intermezzo.

Drei Plätze besser als der SV Eichede auf dem sechsten Rang liegt momentan der TSV Bargteheide. Die Weinroten überraschen zurzeit kräftig als ärgster Verfolger von Oberliga-Absteiger TSV Kropp und dem VfB Lübeck II. Ihr Gegner im morgigen Auswärtsspiel (15 Uhr), der Oldenburger SV, hingegen befindet sich immer noch in der Region, die der TSV aus der vergangenen Saison noch gut kennt – im Tabellenkeller. Daher scheint derzeit ein Sieg der Stormarner Pflicht zu sein. Schließlich hat der OSV bisher nur ein mageres Unentschieden vorzuweisen. Allerdings taten sich die Lindtner-Elf in der Vergangenheit gegen Oldenburg oft schwer. So war das 0:1 am ersten Spieltag der vergangenen Saison der Auftakt zu einer langen Leidenszeit, die erst gegen Ende der Saison in ein Happyend mündete.

09. September 2006 · Stormarner Tageblatt
6. ST 16.09.06 Husumer SV Heider SV 1:0

Husumer Arbeitssieg im Westküstenderby!

16.09.2006

Husumer SV - Heider SV

1 : 0 (1:0)


Mit einem knappen, aber nicht unverdienten 1:0 setzte sich die Husumer SV gegen den Westküstenrivalen aus Heide durch. Bei herrlichen spätsommerlichen Bedingungen kamen die Zuschauer allerdings nicht ganz auf ihre Kosten, vieles blieb bei beiden Mannschaften Stückwerk. Rassige Zweikämpfe gab es genug, hochkarätige Torraumszenen nur wenige. Die Gastgeber erarbeiteten sich hier ein Plus, konnten sich aber nur einmal entscheidend durchsetzen. »Ich freue mich über die drei Punkte«, meinte ein gut gelaunter Husumer Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Unsere Viererkette stand sicher - leider konnten wir uns im zweiten Durchgang nicht mehr über die Außen durchsetzen, haben uns den Schneid abkaufen lassen.« Alfred Hussner vom Heider SV sprach von einer sehr intensiven Begegnung: »Wir haben uns gut präsentiert, ich bin durchaus zufrieden.«

Sommerfußball prägte die Anfangsphase der Begegnung, das Geschehen spielte sich weitgehend im Mittelfeld ab. Dann fasste sich Husums Marcel Otto ein Herz und zog aus zwölf Metern ab, Heides Keeper Dannenberg hatte aber keine Mühe (24.). Doch drei Minuten später schoss Husums Youngster sein erstes Verbandsligator: Nach herrlicher Vorarbeit von Ingo Cornils stand Otto völlig frei vor dem Tor. Aus zehn Metern ließ er Dannenberg keine Chance und erzielte das Tor des Tages (27.). Die Hausherren drängten auf die vorzeitige Entscheidung, gegen die vielbeinige Abwehr gab es nur noch eine Tormöglichkeit. Nach einem zentimetergenauen Zuspiel von Marcell Otto lief Björn Fleige alleine auf das Heider Tor zu, Husums Sturmführer scheiterte jedoch am Torhüter.

Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs gehörte den Gästen, die durch die Hereinnahme von Tim Ostermann endlich Schwung in ihre Angriffsbemühungen brachten. Ostermann sorgte auch gleich für einen Paukenschlag: In der 48. Minute zirkelte er das Leder aus zwölf Metern an die Latte des Husumer Tores, Fernandez hatte die Vorarbeit geleistet. Der gleiche Spieler zwang Torhüter Teubler mit einem Schuss in den Winkel zu einer Glanzparade (68.), mehr sprang für die Dithmarscher nicht heraus. Die Gastgeber wirkten im Spielaufbau abgeklärter, auch wenn der große Spielfluss - bedingt durch die Heider Spielweise - nicht aufkam. Nach einem Flankenlauf von Pierre Becken hatte David Lies den zweiten Husumer Treffer auf dem Schlappen, von der linken Strafraumseite zielte er knapp daneben (59.). Für Aufregung sorgte schließlich Schiedsrichter Sönder in der 69. Spielminute: Gerrit Müller war der gesamten Heider Abwehr enteilt, spielte das Leder auch an Torwart Dannenberg vorbei - hätte nur noch einzuschieben brauchen. Doch der Keeper holte Müller von den Beinen, vereitelte eine klare Torchance. Der rote Karton wäre angebracht gewesen, Sönder beließ es unverständlicherweise bei einer gelben Karte. Den anschließenden Freistoß von der Strafraumgrenze setzte Björn Fleige Zentimeter neben den Torpfosten. Sebastian Saeltz konnte die letzte Husumer Tormöglichkeit nicht nutzen, aus 18 Metern scheiterte er am Torwart (76.).

Ein glanzloser Husumer Sieg, der aufgrund der besseren Torchancen aber hochverdient ist. .

Tore: 1:0 Otto (27.)
Beste Spieler: Voß, Rettkowski / Ostermann
Ecken: 9 : 4
Chancen: 8 : 2
Zuschauer: 352
Schiedsrichter: Tim Sönder (Kiel)
gelbe Karten: Hermann (44.), Rettkowski (45.) / Fernandez (29.), Dannenberg (69.), Holst (80.)
Aufstellung:

Teubler - M. Herpel (76. Schulte), Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Otto (54. Becken), Lies (81. Strüning) - Fleige, Müller.

Dannenberg - Jarchow - Quade, Schwalm - Holst, Schulze, Nehmer (71. Rinaldi), Adria (46. Hass), Ehlers - Fernandez, Hardock (46. Ostermann).

  Hl 16.09.2006

Marcel Otto bestraft die "Fußball-Verhinderer"

Wieder gewonnen, wieder kein Gegentor kassiert: Die Husumer SV ist in der Fußball-Verbandsliga auf dem Vormarsch. Das 1:0 (1:0) gegen den Heider SV im Westküsten-Derby war jedoch alles andere als eine Offenbarung für die 352 Zuschauer im Husumer Friesenstadion.
Mit vereinten Kräften klären die Heider Knut Dannenberg (am Boden) und Tim Nehmer (re.) gegen Marcel Otto. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Donnerwetter, Flensburg 08! Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel (3:1 beim TSV Heiligenstedten) verbesserten sich die Fördestädter auf Rang zwei, punktgleich mit Eider Büdelsdorf, das allerdings ein Spiel weniger ausgetragen hat. Die Büdelsdorfer gewannen das Duell der Oberliga-Absteiger 2:0 gegen den TSV Kropp. Gut davor ist auf Rang sechs auch die Husumer SV, die beim 1:0 gegen Heide den dritten Sieg in Folge ohne Gegentor feierte. "Sorgenkind" der Nord-Klubs ist allein Aufsteiger FC Sörup-Sterup, der beim SV Todesfelde (0:2) die fünfte Niederlage in Folge kassierte.

Ballgeflüster
Beckens Pech und Weides Glück
Wer zu spät kommt... Eigentlich hätte Pierre Becken von Beginn an für den Fußball-Verbandsligisten Husumer SV gegen den Heider SV spielen sollen. Doch er war nicht rechtzeitig am vereinbarten Treffpunkt und wurde von Trainer Guido Gehrke zunächst auf die Bank verbannt. Für Becken spielte Marcel Otto – und der erzielte nach 27 Minuten das Tor des Tages zum 1:0

Husum (Ulrich Schröder) – Ein schöner Spätsommertag, 352 Zuschauer – eigentlich gute Voraussetzungen für ein spannendes Fußballspiel. Weit gefehlt. Was die Husumer SV und besonders der Heider SV boten, veranlasste viele Besucher zu einem Kopfschütteln und zu Kommentaren wie "Not gegen Elend".

Immerhin: Die Punkte blieben nach dem verdienten 1:0 (1:0)-Erfolg bei den Gastgebern, die damit die letzten drei Spiele in der Fußball-Verbandsliga erfolgreich gestaltet haben und dabei ohne Gegentor blieben. "Ich bin heilfroh, dass wir gewonnen haben", sagte Husums Coach Guido Gehrke spürbar erleichtert. Seine Zusammenfassung der 90 Minuten: "Eine Mannschaft wollte Fußball spielen, die andere wollte Fußball verhindern."

Heide hat in drei Auswärtsspielen noch kein Tor erzielt – und wenn die Dithmarscher so weiter machen, werden sie auf den ersten Treffer auch noch eine ganze Zeit warten müssen. Erstaunlich die Einschätzung von Heides Coach Alfred Hußner: "Das war eines der besseren Spiele. Wir haben versucht, nach vorne zu spielen." Zumindest in den ersten 45 Minuten blieb es beim Versuch.

Eine knappe halbe Stunde lang passierte im Friesenstadion rein gar nichts. Die erste Chance der Gastgeber führte gleich zum Tor des Tages: Ingo Cornils flankte von links, zwei Heider ließen den Ball durchrutschen und Marcel Otto hatte keine Mühe zu vollenden. Jetzt war zumindest etwas Leben im Spiel – hätte Björn Fleige (36.) den langen Pass von Otto verwertet, wären die zweiten 45 Minuten für Husum wohl etwas entspannter verlaufen.
So mussten die Gastgeber bis zum Abpfiff um den kostbaren Sieg bangen. Der eingewechselte Tim Ostermann war dafür verantwortlich, dass Heide zumindest etwas für das Offensivspiel tat. Drei Minuten nach Wiederbeginn knallte sein Schuss an die Latte, bei Ostermanns zweitem Versuch aus der Distanz war Husums Keeper André Teubler auf dem Posten (68.). Viel mehr hatten die Gäste allerdings nicht zu bieten.

Das Spiel nahm sich weiterhin seine Pausen, doch nun passierte etwas mehr. Und es gab sogar noch einen richtigen Aufreger: Gerrit Müller hatte freie Bahn zum Tor, als ihn Heides Keeper Knut Dannenberg vor dem Strafraum über den Haufen rannte (69.). Rote Karte! Das dachten wohl alle Beteiligten, doch Schiedsrichter Tim Sönder (Ellerbek) entschied auf Freistoß und Gelb für den Torwart. Eine "sönder-bare" Entscheidung.

Am verdienten Husumer Erfolg änderte das aber nichts mehr. Spieler und Verantwortliche freute es – und alle anderen hatten immerhin einen sonnigen Nachmittag genossen.
Husumer SV: Teubler - Herpel (76. Schulte), Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Lies (80. Strüning), Cornils, Otto (54. Becken) - Müller, Fleige.

Heider SV: Dannenberg - Jarchow - Schwalm, Quade - Holst, Schulze, Adria (46. Hass), Ehlers, Nehmer (69. Rinaldi) - Fernandez, Hardock (46. Ostermann).
Schiedsrichter: Sönder (Ellerbek).
Zuschauer: 352.
Beste Spieler: Voß, Rettkowski - Ostermann.

18. September 2006 · Flensburger Tageblatt

Der Klassiker: HSV gegen HSV

5:0 in Eichede, schon das zweite Spiel ohne Gegentor – die Husumer SV ist für das heutige Verbandsliga-Duell mit dem Heider SV gerüstet.
Zuverlässige Kraft im Husumer Mittelfeld: David Lies (links), hier im Spiel gegen Comet Kiel. Foto: Voss

Husum (Ulrich Schröder) – Die Mannschaft des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV hat zuletzt einige Gründe geliefert, die heute (15 Uhr) für einen Besuch im Friesenstadion sprechen. Nach 7:0 Toren und sechs Punkten aus den letzten beiden Spielen ist das Team von Trainer Guido Gehrke wieder auf Kurs. Besonders das 5:0 beim Vizemeister SV Eichede beeindruckte.

"Nach und nach kommt das, was wir in der Vorbereitung gemacht haben, zum Tragen", urteilt der Coach. Bei den Pleiten in Büdelsdorf und gegen den VfB Lübeck II war das Team laut Gehrke "nicht gut drauf", doch man hat sich gefangen und den drohenden Abwärts-Trend gestoppt. Jetzt heißt es nachlegen und die gerade gestartete Serie ausbauen.

Das scheint im Westküsten-Derby gegen den Heider SV heute um 15 Uhr nicht unmöglich. Die Mannschaft des in Husum gut bekannten Trainers Alfred Hußner hat ihre beiden Auswärtsspiele (Bargteheide, Dornbreite) verloren und dabei kein Tor erzielt – das reichte nur zu Platz zwölf. "Wir müssen uns auch in diesen Spielen beweisen", mahnt Gehrke und verweist darauf, "dass es nur mit Laufbereitschaft und Kampf geht."

Dabei kann der Coach auf einen seiner "jungen Wilden" zählen. David Lies, 20 Jahre jung, kam bislang in allen fünf Spielen zum Einsatz, absolvierte 269 von 450 möglichen Minuten. In der Mittelfeld-Raute ist er sowohl links als auch rechts einsetzbar. "Er ist zuverlässig, hat eine hohe Spielintelligenz", lobt Gehrke den Multi-Sportler, der auch Tennis (für den Rödemisser SV) spielt. Manchmal vermisst er bei Lies noch "Dynamik und Feuer".

Chef im Husumer Mittelfeld ist Routinier Ingo Cornils, der die Jungen (zwei 19- und ein 20-Jähriger) führt. "Das macht er hervorragend", würdigt Gehrke die Verdienste des Ex-Liberos, der seine neue Rolle gut angenommen hat. Beim 5:0 in Eichede trat Cornils sogar als doppelter Torschütze in Erscheinung. Die Fans können's noch gar nicht fassen. "Dass der mal ein Stürmer wird..." lautet ein fast ungläubiger Eintrag im Gästebuch auf der Homepage www.husumersv.de.

In der vergangenen Spielzeit entschieden die Nordfriesen beide Derbys für sich: Mitte Oktober 2005 gewann Husum 3:1 in Heide (Tore: Marohn, Saeltz, Müller), das Rückspiel im April 2006 endete nach einem Treffer von Marcell Voss und einem Eigentor 2:0.
Bei Heide hat sich personell einiges getan. Die Dithmarscher haben sogar einen Argentinier in ihren Reihen: Gustavo José Fernandez kam allerdings nicht vom Rio de la Plata nach Heide, sondern – ganz unspektakulär – vom FC St. Michaelisdonn. Der Mittelfeldmann erzielte am ersten Spieltag beim 3:2 gegen Kilia Kiel gleich ein Tor, blieb aber als Stürmer beim 2:1 gegen Todesfelde am vergangenen Wochenende blass.

16. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste vom Heider SV,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum vierten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Gleich 5:0 siegte unserTeamamvergangenen Sonntag auswärts beim Vorjahresvizemeister SV Eichede und zeigte dabei eine beeindruckende Leistung in allen Mannschaftsteilen. Ungeahnte Qualitäten als Torjäger offenbarte in dieser Partie übrigens ein Akteur, dessen letzter Treffer in einem Meisterschaftsspiel aus der Saison 2003/2004 (damals 8:2 bei Raspo Elmshorn) datierte: Ingo Cornils traf nach dem Motto "wenn schon denn schon" doppelt! Da verzeihen wir doch Eichedes Coach André Laß gerne seine abenteuerliche Einschätzung im Stormaner Tageblatt:"Wir haben mit zehn Mann das Spiel beherrscht." Angesicht von fünf Gegentoren und einem 14:3-Chancenplus für unser Team allerdings schon kurios.

Ein Ausrufezeichen setzten unsere heutigen Gäste vom Heider SV gleich am ersten Spieltag mit dem 3:2-Heimerfolg gegen Kilia Kiel. Danach folgten allerdings zwei Niederlagen, auswärts gegen Bagrteheide und Dornbreite, bevor die Hußner-Truppe letztes Wochenende durch ein 2:1 an der Meldorfer Straße gegen den SV Todesfelde zurück in die Spur fand.

Die Voraussetzungen für ein spannendes Westküstenderby sind also gegeben. Unterstützen Sie unsere Mannschaft dabei, ihre derzeit noch kurze Siegesserie auszubauen.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5  
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel 2:0  
Husumer SV - SV Eichede 5:0  
Husumer SV - Heider SV    
Husumer SV - FC Sörup-Sterup    
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling    
Husumer SV - TSV Kropp    
Husumer SV - SV Todesfelde    
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck    
Husumer SV - TuRa Meldorf    
Husumer SV - TSV Heiligenstedten    
Husumer SV - Oldenburger SV    
Husumer SV - TSV Altenholz    
Husumer SV - FC Kilia Kiel    
Husumer SV - TSV Bargteheide    

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 5 4 1 0 16:3 13 13
2. TSV Kropp 5 4 0 1 16:3 13 12
3. FT Eider Büdelsdorf 4 4 0 0 14:4 10 12
4. Flensburg 08 5 4 0 1 9:6 3 12
5. TSV Bargteheide 5 3 1 1 12:4 8 10
6. Rot-Weiß Moisling 5 3 0 2 12:7 5 9
7. Husumer SV 5 3 0 2 13:11 2 9
8. SV Eichede 5 3 0 2 10:9 1 9
9. FC Kilia Kiel 5 2 2 1 11:6 5 8
10. FC Dornbreite Lübeck 5 2 0 3 7:7 0 6
11. SC Comet Kiel 5 2 0 3 8:9 -1 6
12. Heider SV 4 2 0 2 5:8 -3 6
13. TSV Altenholz 5 1 2 2 4:6 -2 5
14. SV Todesfelde 5 1 0 4 6:11 -5 3
15. FC Sörup-Sterup 5 1 0 4 4:17 -13 3
16. TSV Heiligenstedten 5 1 0 4 5:22 -17 3
17. Oldenburger SV 5 0 2

3

6:11 -5 2
18. TuRa Meldorf 5 0 0 5 4:18 -14 0

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Freitag

15.09.06

19:00 h

FTE Büdelsdorf

-

TSV Kropp

Samstag

16.09.06

15:00 h

SC Comet Kiel

-

SV Eichede

Samstag

16.09.06

15:00 h

Husumer SV

-

Heider SV

Samstag

16.09.06

16:00 h

TSV Heiligenst.  

Flensburg 08

Samstag

16.09.06

16:00 h

FCD Lübeck

-

RW Moisling

Sonntag

17.09.06

15:00 h

VfB Lübeck 2

-

FC Kilia Kiel

Sonntag

17.09.06

15:00 h

TuRa Meldorf

-

Oldenburger SV

Sonntag

17.09.06

15:00 h

TSV Bargteheide   TSV Altenholz

Sonntag

17.09.06

15:00 h

SV Todesfelde

-

FC Sörup-Sterup

SPIELERSTATISTIK VERBANDSLIGA-TEAM

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER HEIDER SV

HUSUMER SV IN AKTION

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1  
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2  
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande    
Husumer SV II - SV Dörpum    
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup    
Husumer SV II - FC Angeln 02    
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg    
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. TSB Flensburg 6 4 2 0 18:8 10 14
2. SV Frisia 03 Lindholm 6 4 1 1 21:7 14 13
3. ETSV Weiche Flensburg 5 4 0 1 16:8 8 12
4. MTV Leck 5 3 2 0 11:6 5 11
5. Schleswig 06 5 3 2 0 7:2 5 11
6. FC Angeln 02 5 3 0 2 6:6 0 9
7. FC Tarp-Oeversee 5 3 0 2 8:11 -3 9
8. TSV Nordmark Satrup 5 2 1 2 10:11 -1 7
9. SV Enge-Sande 6 1 3 2 8:12 -4 6
10. TSV Rantrum 5 2 0 3 6:10 -4 6
11. Flensburg 08 II 6 1 2 3 6:10 -4 5
12. Husumer SV II 5 1 2 2 5:10 -5 5
13. SV Dörpum 5 1 1 3 10:13 -3 4
14. IF Stjernen Flensborg 5 0 2 3 6:10 -4 2
15. VfR Schleswig 5 0 1 4 4:11 -7 1
16. FC Langenhorn 5 0 1 4 3:10 -7 1

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
7. ST 23.09.06 FC Sörup-Sterup Husumer SV 1:3

Sieg ohne großen Glanz!

23.09.2006

FC Sörup-Sterup - Husumer SV

1 : 3 (0:2)


Durch einen insgesamt verdienten 3:1-Auswärtserfolg beim Aufsteiger FC Sörup-Sterup bleibt die Husumer SV in der Tabelle weiterhin auf Tuchfühlung nach oben. Dabei überzeugte die Gehrke-Elf in Durchgang eins mit vielen gelungenen Aktionen, ging aber erneut allzu leichtfertig mit den herausgearbeiteten Chancen um. Nach dem Wechsel verloren die Stormstädter zusehens den Faden und kamen über Stückwerk nicht mehr hinaus. »Die erste Halbzeit war okay, da haben wir so gespielt, wie ich mir das vorstelle. Danach fehlte das Feuer, und die Ordnung ging verloren«, resümierte Gästetrainer Guido Gehrke nach der Partie. FC-Coach Schuischel: »Bei den ersten beiden Gegentreffern haben wir individuelle Fehler gemacht, wenn wir jedoch in der zweiten Halbzeit unsere Gelegenheiten besser nutzen, wäre mit etwas Glück trotzdem ein Punkt möglich gewesen.«

Husum begann stark, drängte die Gastgeber komplett in die eigene Hälfte zurück. Gerrit Müller, jeweils nach Ablage von Björn Fleige, scheiterte zweimal an Torhüter Hentschel (8., 29.), Lars Hermann zielte nach sehenswerter Vorarbeit von Marcel Otto vorbei (17.). In der 31. Minute dann die Führung für die Gäste: Einen genau gezirkelten Freistoß von Ingo Cornils köpfte der nach vorne geeilte Sascha Rettkowski in die Maschen des Söruper Gehäuses. Weitere Husumer Großchancen folgten, doch Fleige (32., im letzten Moment abgeblockt) und Müller (33., per Kopf um Zentimeter vorbei) scheiterten. Unmittelbar vor der Pause wurde der Offensivdrang der Nordfriesen aber noch ein weiteres Mal belohnt: Eine sehenswerte Kombination über Marcel Otto, Martin Herpel und Marcell Voß vollendete Gerrit Müller (45.). Die Gastgeber hatten bis dahin nach vorne kaum etwas Konstruktives zustande gebracht, Schüsse von Clausen (30.) und Wunderlich (35.) entschärfte Husums Torhüter André Teubler sicher.

In Durchgang zwei konnten Gäste dann allerdings nicht mehr an die Leistung der ersten Halbzeit anknüpfen. Sörup-Sterup gestaltete die Partie jetzt offen, doch Zählbares sprang für Lenhart (47., 52., 66.) und Clausen (53.) zunächst genau so wenig heraus wie auf der Gegenseite für Björn Fleige (50.), Ingo Cornils (59., 67.), Pierre Becken (69.) und Marcel Otto (71.). Das sollte sich kurz darauf jedoch ändern: Martin Herpel flankte von rechts, Ingo Cornils leitete per Kopf weiter und Gerrit Müller nickte ein (73.). Fast im Gegenzug kamen dann die Gastgeber auch noch zu einem Treffer: Goos drosch den Ball aus 35 Metern einfach mal volley Richtung des Husumer Gehäuses, von Latte, Pfosten und Rücken des überraschten Keepers André Teubler fand der Ball den Weg ins Tor (74.). Danach neutralisierten sich beide Teams, erwähnenswerte Aktionen gab es bis zum Schusspfiff nicht mehr.

Ein leistungsgerechter Husumer Sieg ohne großen Glanz, doch letztlich zählen die Punkte.

Tore: 0:1 Rettkowski (31.), 0:2 Müller (45.), 0:3 Müller (73.), 1:3 Goos (74.)
Beste Spieler: Hannig / Saeltz, Otto
Ecken: 2 : 9
Chancen: 7 : 13
Zuschauer: 275
Schiedsrichter: Dr. Strohbach (TSV Westfehmarn)
gelbe Karten: Eichler (54.)  / Becken (86.)
Aufstellung:

Hentschel - Henningsen (90. Binak) - Eichler, Petersen (67. Andersen), Woelffel - Hannig, Clausen, Suder, Wunderlich - Lenhart, Goos.

Teubler - M. Herpel, Voß (61. Schulte), Rettkowski, Hermann (61. Lies) - Becken, Saeltz, Otto, Cornils (78. Petersen) - Fleige, Müller.

  SW 23.09.2006

Husum nutzt die Fehler des Gegners

Der FC Sörup-Sterup muss weiter auf den zweiten Saisonsieg in der Fußball-Verbandsliga warten. Im Heimspiel gegen die Husumer SV erlitt der Aufsteiger beim 1:3 (0:2) die sechste Niederlage in Folge.
Nur Augen für den Ball haben Sebastian Clausen vom FC Sörup-Sterup (links) und der Husumer Sebastian Saeltz. Dieses Duell hatte keinen klaren Sieger – das Spiel schon. Foto: Staudt

Verbandsliga-Übersicht

Es läuft prächtig für drei der Fußball-Verbandsligisten aus dem Norden. Flensburg 08, TSV Kropp und Husumer SV nisten sich nach Erfolgen am Wochenende im oberen Tabellendrittel ein. Schwer hat es dagegen weiter der FC Sörup-Sterup: Auch das Nordderby gegen Husum ging 1:3 verloren, zum sechsten Mal in Folge ging der Wiederaufsteiger leer aus. Was geht noch bei Flensburg 08? Der Tabellenzweite gewinnt auch schwächere Spiele kurz vor Abpfiff, was auf beachtliche Substanz hindeutet. Ganz vorn zieht Eider Büdelsdorf souverän seine Kreise. Aber Oberliga-Absteiger TSV Kropp zeigte erneut, was möglich ist, wenn Ex-Profi Oliver Held fit und in Spiellaune ist.

Sörup (Udo Mehrens) – FC-Coach Günter Schuischel nannte seine Gründe für den erneuten Misserfolg: "Dass Husum spielerisch besser ist, wussten wir vorher. Doch nach einer ordentlichen Leistung in der ersten halben Stunde gerieten wir durch überflüssige Abwehrschnitzer wieder entscheidend in Rückstand. Der Knackpunkt dabei war sicherlich das 0:2 Sekunden vor dem Pausenpfiff. Wäre uns nach dem Seitenwechsel der Anschlusstreffer gelungen, hätte die Partie vielleicht noch einen ganz anderen Verlauf genommen."
Hätte, wenn und aber – am Sieg der Nordfriesen gab es nichts zu deuteln.Nachdem die Anfangsphase kaum spielerische Höhepunkte zu bieten hatte, übernahmen die Gäste nach und nach das Kommando im Mittelfeld und hatten nach einer halben Stunde die erste richtig klare Möglichkeit durch Gerrit Müller, der aber am glänzend reagierenden FC-Keeper Jonas Hentschel scheiterte. Dieser sah dann nur 120 Sekunden später gar nicht gut aus, als er nach einem Freistoß von Ingo Cornils mit dem Herauslaufen zögerte und HSV-Abwehrspieler Sascha Rettkowski ungehindert zum 0:1 einköpfen konnte.

Dieser Gegentreffer schüttelte die Gastgeber ordentlich durch. Minutenlang bekamen sie "nichts auf die Reihe", und die HSV hätte in dieser Phase den Vorsprung durch Björn Fleige und Gerrit Müller ausbauen können. Als alle auf den Pausenpfiff warteten, fiel dann doch noch das zweite Tor für Husum. Nach einem Freistoß für den FC konterten die Gäste blitzschnell über die rechte Seite, auf der Markus Petersen das Laufduell mit Marcell Voß verlor. Die anschließende Hereingabe verwertete Gerrit Müller fast mühelos zum 0:2-Halbzeitstand.

"Die erste Halbzeit haben wir abgezockt runtergespielt. Dann haben wir die Ordnung verloren und nicht nachgelegt", sagte Husums Coach Guido Gehrke. Mit Beginn des zweiten Durchgangs bekamen die Platzherren Oberwasser. Gleich drei Mal hatte der talentierte, aber eigensinnige Vitali Lenhart (47., 52., 65.) die Möglichkeit zum 1:2, doch jedes Mal versagten ihm beim Abschluss die Nerven. Auch Sebastian Clausen zielte (54.) bei seinem Schussversuch genau in die Arme von HSV-Schlussmann Andre Teubler.
Das 0:3 in der 72. Minute beendete alle Diskussionen. Wiederum gab es in der Hintermannschaft des FC gleich mehrere Fehler, die Müller mit einem Kopfball aus kurzer Distanz bestrafte. Martin Herpel hatte einen Eckball hereingebracht, Ingo Cornils mit dem Hinterkopf verlängert. Nur eine Minute später gelang Danny Goos mit einem spektakulären Treffer aus fast 40 Metern, bei dem HSV-Keeper Teubler durch die tief stehende Sonne irritiert wurde, das 1:3. "Einfach mal versuchen", hatte sich der Schütze gedacht, der einen Befreiungsschlag direkt genommen hatte. "Es nervt, dass wir immer solche Tore kriegen", ärgerte sich Gehrke. Seine Mannschaft war in der Schluss-Viertelstunde jedoch routiniert genug, den Vorsprung problemlos zu halten.

FC Sörup-Sterup: Hentschel - Henningsen (90. Rama) - Wölffel, Eichler - Hannig, Clausen, Suder, Wunderlich, M. Petersen (66. Andersen) - Goos, Lenhart.
Husumer SV: Teubler - Herpel, Voß (61. Schulte), Rettkowski, Hermann (61. Lies) - Saeltz, Cornils (78. M. Petersen), Otto, Becken - Müller, Fleige.
Schiedsrichter: Strohbach (Fehmarn).
Zuschauer: 275.
Tore: 0:1 Rettkowski (32.), 0:2 Müller (45.), 0:3 Müller (72.), 1:3 Goos (73.).
Beste Spieler: Hannig, Wölffel - Rettkowski, Otto.

25. September 2006 · Flensburger Tageblatt

Trainer Gehrke warnt Husumer vor Zufriedenheit

Fußball-Verbandsliga: Stormstädter morgen als Favorit beim Aufsteiger FC Sörup-Sterup
Offensivdrang: Michael Petersen steht für die Partie beim FC Sörup-Sterup wieder zur Verfügung.

Husum (Gert Reese) – Drei Siege in Folge und kein Gegentor – es läuft momentan ganz gut bei der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga. Für Trainer Guido Gehrke nicht gut genug. "Wir müssen noch zulegen", fordert der Coach vor dem Auswärtsspiel morgen um 15 Uhr beim FC Sörup-Sterup. Ein wenig treibt ihn die Sorge um, dass sich in seiner Mannschaft nach den jüngsten Erfolgen Zufriedenheit einschleicht. Mit dem Hinweis auf die noch lange Saison stellt der Trainer klar: "Erreicht haben wir noch gar nichts."
Mit dem Gegner vom Wochenende ist natürlich auch die Gefahr verbunden, dass er auf die leichte Schulter genommen wird. Gehrke, der die Mannschaft beim 0:4 gegen Mitaufsteiger FC Dornbreite beobachtet hat, warnt davor. "Wir müssen in Sörup schon was tun und uns ordentlich präsentieren", sagt er.

Etwas mehr Spielraum haben die Stormstädter wieder im personellen Bereich. Denn sowohl Erion Alla als auch Michael Petersen sind wieder ins Training eingestiegen. Beide haben ihre Stärken im Offensivbereich und bieten somit Alternativen für den gegen den Heider SV nicht sonderlich erfolgreichen Angriffsfußball.

Aus beruflichen Gründen wird dafür aber Martin Herpel in Angeln fehlen, der zuletzt zuverlässig Druck von der rechten Seite gemacht hat. Die Mannschaft wird also auch an diesem Wochenende ein leicht verändertes Gesicht erhalten.

Beim FC Sörup-Sterup ist nach fünf Niederlagen in Folge eine Menge von der Aufstiegseuphorie verflogen. Und bei Skeptikern macht sich die Befürchtung breit, das Team von Trainer Günter Schuischel könnte – wie vor zwei Jahren – wieder zur Schießbude der Liga degenerieren. Damals kassierte man 132 Gegentore und kam bis zum letzten Spieltag nur auf zehn Punkte. Liga-Manager Lutz Hamann ist allerdings keiner dieser Skeptiker. "Wir haben momentan nur eine Pechsträhne", sagt er und findet, dass die Mannschaft beim 0:3 in Todesfelde dem Gegner nahezu ebenbürtig gewesen sei.
Für mehr Angriffschwung (erst ein reines Stürmertor) soll am Wochenende Danny Goos sorgen. Der 20-jährige Neuzugang vom FC Angeln 04 musste einige Wochen pausieren, steht dem Trainer aber jetzt wieder zur Verfügung. Dafür fehlen dem Aufsteiger aber die verletzten Routiniers Nils Metauge (27) und Martin Andersen (36).

Was Lutz Hamann freilich nicht um seinen Optimismus bringt. "Husum ist nicht unschlagbar", sagt er. Wohl wahr!

22. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Platzt endlich der Knoten?

Nur ein Sieg aus sechs Spielen – der FC Sörup-Sterup steht in der Fußball-Verbandsliga auf einem Abstiegsplatz. Der Druck wächst, und jetzt kommt mit der Husumer SV (Sbd. 15 Uhr) ausgerechnet ein Gegner, der aus den letzten drei Spielen neun Punkte holte und Tuchfühlung zur Spitze aufgenommen hat.
Will endlich das erste Saisontor: Vitalti Lenhart. Foto: Dewanger

Sörup (Udo Mehrens) – Etliche Personalsorgen plagen den Aufsteiger FC Sörup-Sterup vor dem Heimspiel in der Fußball-Verbandsliga gegen die Husumer SV (Sbd. 15 Uhr). Die erste Veränderung muss Trainer Günter Schuischel im Tor vornehmen. Bei der letzten Aktion im Spiel beim SV Todesfelde, einem Strafstoß für die Gastgeber, riss bei FC-Keeper Mike Simonsen die Achillessehne. Er wurde inzwischen operiert. Für ihn steht Jonas Hentschel zwischen den Pfosten.

Eine weitere Schwächung für die Defensiv-Abteilung ist das Fehlen von Matthias Opitz und Nils Metauge, die beide mit ihren alten Vereinskameraden vom SV Kieholm (jetzt FC Rabel 06) nach München zum Oktoberfest fahren. Für Opitz, der sich mittlerweile als glänzender Libero etabliert hat, springt mit Sven Henningsen der Abwehrchef der vergangenen Jahre in die Bresche.
Henningsen, der sich wegen des Baus seines Eigenheimes für die erste Halbserie vom Spielbetrieb zurückgezogen hat, hilft in dieser besonderen Lage gerne aus. Schuischel sieht in seinem Einsatz auch kein Risiko: "Sven hat ein paar Mal mittrainiert. Er weiß, wie die Mannschaft tickt und wird den Laden hinten schon richten." Ebenfalls auf der Verletztenliste steht Nachwuchsspieler Levin Exner, der sich in den vergangenen Wochen gut in den Kader integriert hat.

Ein FC-Akteur, der topfit ist, aber persönlich von den ersten sechs Punktspielen mehr erwartet hat, ist Angreifer Vitali Lenhart. Der 21-Jährige, im russischen Kirgisien geboren, aber seit frühester Kindheit in Deutschland aufgewachsen, wartet sehnsüchtig auf seinen ersten Saisontreffer: "Es wird allerhöchste Zeit, dass ich endlich ins gegnerische Netz treffe. Ich hoffe, dass es schon gegen Husum klappt." Lenhart will mit dem FC den Klassenerhalt schaffen, aber er weiß, dass man immer auf der Hut sein muss: "Der Unterschied zwischen Bezirksoberliga und Verbandsliga ist schon gewaltig. In dieser Klasse wird jeder noch so kleine Fehler postwendend bestraft."

Nach seiner Bundeswehrzeit, die ihn in die Nähe von Berlin führte und wo er sich mit der damaligen Freundin eigentlich etwas länger aufhalten wollte, ist Vitali Lenhart seit Anfang des Sommers wieder fest in Angeln "stationiert". Am 1. August hat er eine Ausbildung zum Speditionskaufmann begonnen. Von der E-Jugend an spielte er nur für den MTV Gelting 08. Nach dem Aufstieg mit dem MTV in der Saison 2004/05 in die Bezirksliga wechselte er zum FC, der für ihn die "geilste Truppe" ist, bei der er bislang gespielt hat. "Das war auch ein Grund, warum ich ziemlich schnell aus Berlin zurück gekehrt bin."

Neben dem Fußball spielt Vitali zusammen mit seinem Vereinskameraden Sebastian Clausen auch noch gern Handball. "Das ist als Hobbysport ein guter Ausgleich." Sein Lieblingsverein in der Bundesliga ist Borussia Dortmund. Als sein sportliches Vorbild bezeichnet er den holländischen Ex-Nationalspieler Edgar Davids.

In die Begegnung mit der Husumer SV gibt es für Vitali Lenhart nur eine Richtung: "Nach fünf Niederlagen in Folge müssen wir unbedingt gewinnen und werden deshalb voll auf Sieg spielen."

Der Gegner machte nach einem mäßigen Start mit einem Sieg und zwei Niederlagen in den letzten drei Partien mächtig Boden gut und hat sich mit neun Punkten in Folge im Verfolgerfeld von FT Eider Büdelsdorf und Flensburg 08 festgesetzt. Besonders eindrucksvoll war dabei der klare 5:0-Auswärtserfolg vor zwei Wochen beim SV Eichede. Am letzten Spieltag lief es für das Team von Trainer Guido Gehrke allerdings nicht ganz so rund. Es reichte im Westküsten-Duell gegen den Heider SV am Ende aber doch zu einem knappen 1:0.

22. September 2006 · Flensburger Tageblatt
8. ST 30.09.06 Husumer SV SpVg Rot Weiß Moisling 1:0

Goldenes Tor in der Schlussphase!

30.09.2006

Husumer SV - RW Moisling

1 : 0 (0:0)


Die Entscheidung fiel spät im Husumer Friesenstadion, erst in der 88. Spielminute erzielten die Nordfriesen das entscheidende Tor im Verfolgerduell gegen Moisling. Bei herrlichen äußeren Bedingungen wurden die Fans auf eine Geduldsprobe gestellt, doch der Sieg war hochverdient. Die Heimelf agierte läuferisch und spielerisch überlegen, war immer einen Tick schneller am Ball. Zeitweise ließ die Gehrke-Elf den Gegner überhaupt nicht zur Entfaltung kommen, Torchancen der Gäste waren Mangelware. Nur Zielwasser hatten die Stormstädter an diesem Nachmittag nicht getrunken, das Ergebnis hätte bei mehr Konzentration höher ausfallen müssen. Doch wichtiger war, dass die drei Punkte in Husum blieben.

Das sah Husums Trainer Guido Gehrke genau so: »Ich bin hochzufrieden, wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht. Ab der 20. Minute haben wir das Zepter übernommen, waren gut organisiert und sehr präsent.« Gästetrainer Hasko Behrens erkannte die Überlegenheit der Gastgeber neidlos an: »Der Sieg geht in Ordnung, Husum war spielerisch überlegen. Wir konnten keine Durchschlagskraft im Angriff entwickeln.«

Nach trägem Spielbeginn rissen die Hausherren das Ruder nach zwanzig Minuten an sich. Immer wieder wurde das Mittelfeld mit klugen Kombinationen überbrückt, Gefahr in den gegnerischen Strafraum gebracht. Las Hermann zirkelte den Ball in der 20. Minute knapp am Pfosten vorbei, die erste gefährliche Aktion der SV. Sieben Minuten später konnte sich Gästekeeper Jan Pekrun auszeichnen, Gerrit Müller blieb aus zwölf Metern nur zweiter Sieger. Auch Martin Herpel (30.) und Björn Fleige (34.) scheiterten aus kurzer Distanz am Lübecker Torwart. Nur einmal düpierten die Lübecker in Gestalt von Hasko Behrens die Husumer Abwehr, doch sein fulminanter Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (38.). Ein Kopfball von Marcel Otto beendete den ersten Durchgang, Zentimeter fehlten dem Husumer Youngster zum Erfolg (45.).

Auch nach dem Pausentee marschierten die Stormstädter weiter, mit viel Power und geschicktem Zweikampfverhalten berannten sie das Tor. Sofort brannte es vor dem Lübecker Tor, Pierre Becken hatte Gerrit Müller geschickt angespielt. Doch aus zwölf Metern zielte der Torjäger knapp daneben (47.). Eine kuriose Entscheidung von Schiedsrichter Hogrefe sorgte nach 64 Spielminuten für Aufregung: Sascha Rettkowski hatte einen Gegenspieler kurz vor dem Tor angeschossen, Torhüter Teubler nahm den Ball auf. Doch der Schiedsrichter entschied zur Überraschung aller auf Rückgabe, gab Freistoß. Sebastian Tamm scheiterte dann aus fünf Metern am gut reagierenden Teubler - die einzige Möglichkeit der Gäste in der zweiten Hälfte. Wütende Angriffe der Husumer waren die Folge, allein Gerrit Müller scheiterte dreimal in aussichtsreicher Position (67./72./74.). Schließlich musste Sebastian Tamm für seinen geschlagenen Keeper auf der Linie retten, Björn Fleige war der Schütze (77.). Für die späte Entscheidung sorgte in der 88. Spielminute Ingo Cornils nach herrlicher Vorarbeit von Björn Fleige (88.), aus 14 Metern ließ er Pekrun keine Abwehrmöglichkeit.

Mit diesem Ergebnis war Moisling noch gut bedient, ein Chancenverhältnis von 12:2 spricht für sich.

Tore: 1:0 Cornils (88.)
Beste Spieler: Voß, Rettkowski, Hermann, Cornils / Pekrun
Ecken: 4 : 1
Chancen: 12 : 2
Zuschauer: 281
Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst)
gelbe Karten: Voß (52.), Hermann (82.), Becken (89.) / Mabouta-Luwau (45.), Baetge (66.), Lübcke (88.)
Aufstellung:

Teubler - M. Herpel, Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Otto (84. Petersen), Becken  - Fleige (90. Schulte), Müller.

Pekrun - Haberland - Bornemann, Tamm - Baetge (80. Montevirgen), Lamb, Vierig, Kreutzfeld, Lübcke - Behrens, Mabouta-Luwau (84. Kohlmann).

  Hl 30.09.2006

Ingo Cornils setzt Erfolgsserie der Husumer SV fort

1:0 im Verfolgerduell gegen Rotweiß Moisling / Lob vom Trainer / Erlösendes Tor drei Minuten vor Schluss
Kein Tor: Husums Stürmer Gerrit Müller scheitert in dieser Szene an Moislings aufmerksamem Keeper Jan Pekrun. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Eider Büdelsdorf (4:2 gegen Oldenburg) und der VfB Lübeck II (3:1 gegen Bargteheide) lassen nicht nach, doch ein Trio aus dem Norden sitzt ihnen im Nacken. Flensburg 08 (Dritter) gab beim 1:1 gegen Altenholz mal wieder Punkte ab, einen Zähler zurück liegen der TSV Kropp (1:0 in Todesfelde) und die Husumer SV (1:0 gegen Moisling). Der FC Sörup-Sterup verlor 0:4 bei Comet Kiel, es war die siebte Niederlage in Folge. Den höchsten Sieg landete Kilia Kiel, das 5:0 beim punktlosen Tabellenletzten in Meldorf gewann.

Husum (ree) – Der Aufstieg der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga geht weiter. Am Sonnabend schlossen die Stormstädter auch ihr fünftes Spiel im Monat September siegreich ab. Beim 1:0 (0:0) gegen Rotweiß Moisling mussten Fans und Spieler allerdings bis zur 87.Minute warten, ehe sie nach dem Tor von Ingo Cornils jubeln durften. "Von der Präsentation und Organisation das beste Spiel meiner Mannschaft in dieser Saison", befand Trainer Guido Gehrke.
Glücklichster Mann im Friesenstadion aber war Ingo Cornils. In für ihn typischer "Undercover-Manier" hatte er das 1:0 geschossen. "Einfach reinmachen", so erklärte der Torschütze hernach allen, die gratulierten, sein Erfolgsrezept.

Die Gäste aus Lübeck führten keine Klage über die Niederlage. "Der Ball lief bei den Husumern einfach schneller, bei uns gab es zu wenig Entlastung", skizzierte Moislings Spielertrainer Hasko Behrens das Geschehen. Aber es war auch ein bisschen das Risiko, das die Gäste gescheut hatten. Allzu sehr schienen sie darauf zu vertrauen, lange das Remis zu halten und dann ein spätes Tor machen zu können. So hatte es nämlich beim letzten Mal für sie in Husum geklappt.

Es lief in den 90 Minuten fast ausschließlich in Richtung Moislinger Gehäuse, wo allerdings mit Torhüter Jan Pekrun ein echter Könner seines Faches stand, gegen den sich die furios aufspielenden Nordfriesen zunächst vergeblich mühten. Pekrun und sein Libero Florian Haberland blockten in der ersten Halbzeit noch alles ab, was ihnen gefährlich wurde.
Nach der Pause hatten die Husumer mehr Platz bei ihren Offensiv-Aktionen. Und entsprechend deutlich waren die Möglichkeiten, die sie jetzt hatten – aber zunächst weiter versiebten. Müller hatte seinen achten Saisontreffer gleich zwei Mal auf dem Fuß, Sturmkollege Fleige scheiterte an Pekrun (48. und 76.).

Morgen (15 Uhr) ist die Husumer SV schon wieder im Einsatz. In der dritten Runde des Kreispokals treten die Gehrke-Schützlinge beim TSV Rantrum an.

Husumer SV: Teubler – Herpel, Voss, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Cornils, Becken, Otto (84. Petersen) - Fleige (90.+ 2 Schulte), Müller.
RW Moisling: Pekrun – Haberland – Bornemann, Tamm – Vierig, Mabouta-Luwau (84.Kohlmann), Kreutzfeldt, Baetge (80.Montevirgen), Lamb – Behrens, Lübcke.
Beste Spieler: Voss, Cornils – Pekrun, Haberland.
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst).
Zuschauer: 280.

2. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

"Draufgänger" Otto hat seinen Platz im Team

Wer bleibt dran in der Fußball-Verbandsliga? Die Husumer SV (Sechster) und Rot-Weiß Moisling (Fünfter) haben jeweils 15 Punkte und wollen den Kontakt zur Spitze nicht abreißen lassen. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt es im Friesenstadion zum Duell der Verfolger von Eider Büdelsdorf.
Marcel Otto zeichnet sich durch Schnelligkeit und Laufbereitschaft aus. Auch als Torschütze trat er schon in Erscheinung. Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – "Es würde mich nicht stören, wenn es wieder so ausgeht." Hasko Behrens, Trainer bei Rot-Weiß Moisling, ist noch heute ganz begeistert, wenn er an den 1:0-Erfolg im letzten Spieljahr in Husum denkt. Erst kurz vor Spielende war der Sieg damals zu Stande gekommen – und am Sonnabend (Anstoß im Friesenstadion um 15 Uhr) wollen die Rotweißen es ähnlich richten.

Mit 15 Punkten haben die Lübecker – genau wie die Husumer – noch guten Kontakt zur Spitze. Und dort wollen sie auch hin. Behrens: "Ich habe keine Lust, immer nur um die goldene Ananas zu spielen. Wir wollen ganz nach oben." Der Coach tut selber viel dafür, dass die Sache ins Rollen kommt. Mit offiziell fünf Treffern (er selber sagt, es seien sieben) steht er mit vorne bei den Torjägern der Liga. Und das haben gewiss auch Marcell Voß und Sascha Rettkowski registriert, die im Husumer Abwehrzentrum am Sonnabend mit dem 34-Jährigen Kontakt bekommen werden.

Marcel Otto, der Husumer Neuzugang von Germania Breklum, hat gerade sein erstes Tor für seinen neuen Klub geschossen. Vor vierzehn Tagen beim 1:0 gegen den Heider SV war es, und der Treffer hat dem Youngster zusätzliches Selbstvertrauen verschafft. Otto fühlt sich wohl in der Stormstadt. "Trainingsbedingungen, Kameradschaft, alles okay", sagt der 18-Jährige. Mit den härteren "Lebensbedingungen" bei den Senioren hat er sich relativ schnell abgefunden. Die Nachteile in punkto Routine und Körperkraft kompensiert er durch Schnelligkeit und Laufbereitschaft.
Aber Otto zeigt auch immer wieder, dass er austeilen kann. Seine draufgängerische Art, seine Unerschrockenheit ist sein Markenzeichen, aber er hat auch schon viel Sinn für taktische Ansprüche. Trainer Guido Gehrke hält jedenfalls viel von der Dynamik des angehenden Verwaltungs-Fachangestellten und bringt ihn immer öfter in der Startbesetzung.

Obwohl Otto sich am Montag beim Training eine leichte Prellung zuzog, hofft er, auch gegen Moisling von Beginn an dabei zu sein. Was den Spielausgang angeht, da hat der Breklumer keine Befürchtungen: "Ich gehe davon aus, dass wir gewinnen und hoffe, dass wir kein Gegentor kriegen."

Gegentore, die will auch Guido Gehrke möglichst nicht sehen. Aber der Husumer Coach weiß, dass das gegen "die erfahrene Mannschaft" aus der Hansestadt kein leichtes Unterfangen wird. Da die Rot-Weißen seiner Meinung nach mit Pekrun, Haberland, Kreutzfeldt und Behrens ihre Stärken in der Mittelachse haben, will er seiner Mannschaft das Spiel über außen empfehlen.

29. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste von Rot-Weiß Moisling,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum fünften Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Vier Siege in Folge hat unserTeam jetzt eingefahren und damit wieder Anschluss nach oben in der Tabelle gefunden. Auch wenn speziell die letzten beiden Begegnungen zu Hause gegen Heide (1:0) und auswärts bei Sörup-Sterup (3:1) sicher nicht in die Kategorie "Traumfußball" einzuordnen waren – die Punkte zählen und das neue Spielkonzept von Trainer Guido Gehrke mit Abwehrkette statt Libero funktioniert immer besser.

Mit Rot-Weiß Moisling tritt heute ein unmittelbarer Tabellennachbar bei uns an. Die Truppe des spielenden Trainergespanns Hasko Behrens und Michael Kreutzfeldt hat ebenfalls 15 Punkte auf dem Konto, liegt aber aufgrund des besseren Torverhältnisses einen Rang vor uns. Gewonnen haben die Lübecker bisher zu Hause gegen Oldenburg (4:2), Meldorf (4:0) und Todesfelde (3:1), auswärts gegen Altenholz (2:0) und Dornbreite (2:1). Bei Flensburg 08 (0:1) und auf eigenem Platz gegen Büdelsdorf (2:4) konnte nicht gepunktet werden.

In der vergangenen Saison hat sich unsere Mannschaft gegen die Rot-Weißen schwer getan, lediglich ein Zähler sprang aus beiden Partien heraus. Diese Bilanz gilt es zu verbessern, um weiter oben dabei zu bleiben. Unterstützen Sie unserTeam dabei, es zählt auf Sie!

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung

Hin

Rück

Husumer SV - Flensburg 08

3:1

 

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

2:5

 

Husumer SV - VfB Lübeck II

1:5

 

Husumer SV - SC Comet Kiel

2:0

 

Husumer SV - SV Eichede

5:0

 

Husumer SV - Heider SV

1:0

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

3:1

 

Husumer SV - Rot-Weiß Moisling

 

 

Husumer SV - TSV Kropp

 

 

Husumer SV - SV Todesfelde

 

 

Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck

 

 

Husumer SV - TuRa Meldorf

 

 

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

 

 

Husumer SV - Oldenburger SV

 

 

Husumer SV - TSV Altenholz

 

 

Husumer SV - FC Kilia Kiel

 

 

Husumer SV - TSV Bargteheide

 

 

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl

Verein

Sp

S

U

N

Tore

Diff

Pkt

1.

FT Eider Büdelsdorf

6 6 0 0 18:4 14 18

2.

Flensburg 08 7 6 0 1 14:8 6 18

3.

VfB Lübeck 2

7 5 1 1 21:7 14 16

4.

TSV Kropp

7 5 0 2 23:6 17 15

5.

Rot-Weiß Moisling 7 5 0 2 17:9 8 15

6.

Husumer SV

7 5 0 2 17:12 5 15

7.

FC Kilia Kiel 7 4 2 1 17:8 9 14

8.

SV Eichede 7 4 0 3 13:12 1 12

9.

TSV Altenholz 7 3 2 2 7:7 0 11

10.

TSV Bargteheide

7 3 1 3 12:8 4 10

11.

Heider SV

6 3 0 3 7:9 -2 9

12.

SV Todesfelde

7 2 0 5 10:14 -4 6

13.

SC Comet Kiel

7 2 0 5 8:13 -5 6

14.

FC Dornbreite Lübeck

7 2 0 5 9:16 -7 6

15.

Oldenburger SV

7 1 2 4 9:13 -4 5

16.

FC Sörup-Sterup

7 1 0 6 5:23 -18 3

17.

TSV Heiligenstedten

7 1 0 6 6:27 -21 3

18.

TuRa Meldorf

7 0 0 7 5:22 -17 0

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag

30.09.06

15:00 h

Flensburg 08

-

TSV Altenholz

Samstag

30.09.06

15:00 h

SC Comet Kiel

-

FC Sörup-Sterup

Samstag

30.09.06

15:00 h

Husumer SV

-

RW Moisling

Samstag

30.09.06

15:00 h

FTE Büdelsdorf -

Oldenburger SV

Samstag

30.09.06

16:00 h

FCD Lübeck

-

TSV Heiligenst.

Sonntag

01.10.06

15:00 h

VfB Lübeck 2

-

TSV Bargteheide

Sonntag

01.10.06

15:00 h

TuRa Meldorf

-

FC Kilia Kiel

Sonntag

01.10.06

15:00 h

SV Eichede - Heider SV

Sonntag

01.10.06

15:00 h

SV Todesfelde

-

TSV Kropp

RÜCKBLENDE

Turbo eingeschaltet: Gerrit Müller erzielte am vergangenen Wochenende in Sörup seine Saisontreffer sechs und sieben, liegt damit in der Verbandsliga-Torjägerstatistik auf Platz zwei. Rechts im Bild Marcel Otto.
Szene aus der Partie FC Sörup-Sterup – Husumer SV 1:3 (Hinrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER ROT-WEISS MOISLING

HUSUMER SV IN AKTION

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1  
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2  
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup    
Husumer SV II - FC Angeln 02    
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg    
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 7 6 0 1 23:9 14 18
2. SV Frisia 03 Lindholm 8 5 1 2 25:10 15 16
3. Schleswig 06 6 4 2 0 10:2 8 14
4. TSB Flensburg 7 4 2 1 18:13 5 14
5. FC Angeln 02 7 4 0 3 11:10 1 12
6. Flensburg 08 II 8 3 2 3 11:10 1 11
7. MTV Leck 7 3 2 2 12:13 -1 11
8. TSV Rantrum 7 3 1 3 10:13 -3 10
9. TSV Nordmark Satrup 7 2 3 2 13:14 -1 9
10. Husumer SV II 7 2 3 2 8:11 -3 9
11. FC Tarp-Oeversee 6 3 0 3 8:14 -6 9
12. IF Stjernen Flensborg 7 1 3 3 12:12 0 6
13. SV Enge-Sande 7 1 3 3 8:14 -6 6
14. SV Dörpum 7 1 2 4 13:17 -4 5
15. VfR Schleswig 7 1 1 5 7:15 -8 4
16. FC Langenhorn 7 0 1 6 5:17 -12 1

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
KP-VF 03.10.06 TSV Rantrum Husumer SV 2:3

Fußball-Pokal: Ingo Cornils besorgt die Entscheidung

Rantrum (noh) – Mit einem 3:2 (0:0) beim Bezirksoberligisten TSV Rantrum hat Verbandsligist Husumer SV das Halbfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Vor etwa 300 Zuschauern verkauften sich die Gastgeber sehr gut. Der Ex-Husumer Ilhan Alim glich nach einer Stunde die Husumer Führung von Trainer Guido Gehrke (50.) aus, per Elfmeter sorgte André Iwohn (80.) für den neuerlichen Gleichstand. Pierre Becken hatte eine Viertelstunde vor dem Abpfiff das 1:2 erzielt. Fünf Minuten vor dem Ende versetzte Ingo Cornils den Gastgebern dann mit seinem Tor zum 3:2 doch noch den Knockout.
Tore: 0:1 Gehrke (50.), 1:1 Alim (60.), 1:2 Becken (75.), 2:2 Iwohn (80. Handelfmeter), 2:3 Cornils (85.).
04. Oktober 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
9. ST 07.10.06 TSV Kropp Husumer SV 2:1

Fehlentscheidung bringt Husum um verdienten Lohn!

07.10.2006

TSV Kropp - Husumer SV

2 : 1 (1:0)


Einen glücklichen 2:1-Sieg landete der TSV Kropp im Nachbarschaftsduell gegen die Husumer SV. Ein mehr als zweifelhafter Elfmeter musste nach einem harmlosen Zweikampf von Marcell Voß an Christoph Hinrichs in der letzten Spielminute herhalten, um die Hausherren doch noch auf die Siegerstaße zu bringen. War die Führung des TSV in der ersten Halbzeit nach überlegenem Spiel noch verdient, wendete sich das Blatt im zweiten Durchgang eindeutig zugunsten der Nordfriesen. Husum jetzt näher am Führungstreffer, Kropp nur noch im Rückwärtsgang mit gelegentlichen Kontern.

»Bei uns hat in der ersten Halbzeit die Zuordnung gefehlt«, resümierte Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Nach dem Wechsel waren wir die bessere Mannschaft, doch diese unglückliche Niederlage wirft uns nicht um.« Kropps Trainer Bernd Gerulat war mit dem Spiel seiner Elf nicht zufrieden: »Nach der Führung haben wir es versäumt nachzulegen. Im zweiten Durchgang hat uns Husum mit einfachen Mitteln in Bedrängnis gebracht.«

Die Stormstädter starteten furios in die Partie, Michael Petersen tankte sich in der zweiten Minute durch die Abwehr, setzte das Leder aber nur an den Pfosten des Kropper Tores. Mit zunehmender Spielzeit kamen die Hausherren immer besser zum Zuge, mit variablen Spielzügen wurden die beweglichen Sturmspitzen in Szene gesetzt. Husum zog sich weit zurück, überließ dem TSV fast völlig das Mittelfeld. Nach einer Eckballserie konnte Bastian Henning die verdiente Führung für seine Farben erzielen, einen Kopfball setzte er in der 21. Minute über Torhüter Teubler hinweg in die Maschen. Und weiter ging es in Richtung Husumer Tor: Bastian Henning versuchte es mit einem Heber (26.), dann scheiterte er kurz vor dem Wechsel aus zehn Metern. Husum konnte nur einmal Gefahr erzeugen, Björn Fleige wuchtete den Ball nach geschickter Vorlage von Gerrit Müller nur um Zentimeter neben das Gestänge (34.).

Mit viel Druck starteten die Nordfriesen in den zweiten Durchgang, dominierten das Mittelfeld. Mit verbessertem Zweikampfverhalten bedrängte die SV das gegnerische Tor, und jetzt wurde die Kropper Schwäche deutlich: Gerät die Mannschaft unter Druck, beginnt die Abwehr zu schwimmen. Nur gelegentlich konnten sich die Hausherren befreien, Christoph Hinrichs machte mit einem 20-Meter-Schuss auf sich aufmerksam (54.), um einen Meter strich der Ball über die Latte. Auf Husumer Seite hatte Pierre Becken in der 61. Minute den Ausgleich auf dem Schlappen, das Leder ging knapp daneben. Drei Minuten später zappelte der Ball verdientermaßen im Kropper Netz: Marcell Voß schickte Martin Herpel auf die Reise, der den herausstürzenden Torhüter Wullf ausspielte und aus spitzem Winkel vollenden konnte. Jetzt hatten die Nordfriesen den TSV völlig im Griff, die Führung schien nur eine Frage der Zeit. Torhüter Wullf mußte sich bei einem Freistoß von Björn Fleige mächtig strecken (77.), Sebastian Saeltz zielte nur knapp daneben (81.). Auch ein Geschoss von Gerrit Müller wurde in der 87. Minute noch abgefälscht. Die mangelnde Husumer Chancenverwertung wurde in der 90. Spielminute noch bestraft. Christoph Hinrichs drang in den Strafraum ein und wurde von Marcell Voß gestoppt, zur Überraschung aller gab Schiedsrichter Adler Elfmeter, eine glatte Fehlentscheidung - hier hatten die »Adleraugen« anscheinend Sehstörungen! Dieses Geschenk ließen sich die Gastgeber natürlich nicht mehr entgehen, Axel Ehrlich verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1-Endergebnis. Fast wäre der SV doch noch der Ausgleich gelungen, in der Nachspielzeit zog Gerrit Müller in aussichtsreicher Position ab. Aus acht Metern strich sein Schuss knapp daneben. Doch Müller wurde bei dieser Aktion noch festgehalten, es hätte Strafstoß für Husum geben müssen. Auch hier entschied der Schiedsrichter leider falsch und stellte zudem Björn Fleige, der sich zu Recht beschwerte, vom Platz.

In einem guten Verbandsligaspiel ging der TSV Kropp als glücklicher Sieger hervor, die Husumer hätten einen Punkt verdient gehabt.

Tore: 1:0 Henning (21.), 1:1 Herpel (64.), 2:1 Ehrlich (FE/90.)
Beste Spieler: Hinrichs, Held, Henning / Voß, Rettkowski, Fleige
Ecken: 8 : 5
Chancen: 8 : 8
Zuschauer: 370
Schiedsrichter: Adler (Flensburg) mit einer äußerst schwachen Leistung - denn die spielentscheidenden Szenen entgingen ihm!
gelbe Karten: Bewarder (19.), Heider (80.), Usadel (87.)  /Fleige (20.), Becken (47.), Petersen (79.), Voß (89.)
gelb/rot: Fleige (91.) weg. Meckern
Aufstellung:

Wullf - Ehrlich - Bewarder, Sämann - Matthes, Henning, Heider (83. F. Grbavac), Usadel, Böhnke - Held, Hinrichs.

Teubler - M. Herpel (81. Schulte), Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Becken, Petersen - Fleige, Müller.

  HI 07.10.2006

Elfmeter-Geschenk entscheidet das Verfolgerduell

Ein mehr als zweifelhafter Strafstoß hat dem TSV Kropp den 2:1 (1:0)-Erfolg im Nordderby der Fußball-Verbandsliga gegen die Husumer SV beschert. Axel Ehrlich verwertete das "Geschenk".
Obenauf ist in dieser Szene Husums Angreifer Gerrit Müller im Duell mit Kropps Manndecker Timo Bewarder. Foto: Deike

Verbandsliga-Übersicht

Eider Büdelsdorf bleibt die Mannschaft der Stunde in der Fußball-Verbandsliga. Das 3:1 beim starken Aufsteiger TSV Altenholz war der achte Sieg im achten Spiel. Dran bleibt der TSV Kropp, der sich durch ein glückliches 2:1 gegen die Husumer SV auf Platz zwei vorschob. Überraschend einen Punkt ließ der VfB Lübeck II beim 1:1 gegen den Heider SV. Am neunten Spieltag gingen zwei lange Serien zu Ende. Flensburg 08 rutschte nach sieben Spielen ohne Niederlage durch das 1:2 bei Kilia Kiel auf Platz fünf zurück, und der FC Sörup-Sterup holte beim 2:2 gegen Vizemeister SV Eichede im achten Anlauf wieder einen Punkt.

Ballgeflüster

Unter "falschem" Namen: Nummer eins Andre Teubler, Nummer zwei Martin Herpel, Marcell Voß, Sascha Rettkowski – bis dahin nichts Ungewöhnliches in der Mannschaftsaufstellung der Husumer SV beim Verbandsliga-Auswärtsspiel in Kropp (1:2). Doch bei der Nummer fünf stutzten die Husumer Fans unter den 370 Zuschauern. "Hermann Lars" verkündete der Stadionsprecher. Kein Neuzugang, einfach ein Namens-Dreher – Lars Herrmann nahm's gelassen und lieferte ein gutes Spiel ab.

Kropp (Ulrich Schröder) – Man war sich einig nach dem Schlusspfiff. Ein Unentschieden, ja, das wäre das passende Ergebnis gewesen. Doch es gab einen Sieger im Verfolgerduell der Fußball-Verbandsliga. Der TSV Kropp besiegte die Husumer SV 2:1 (1:0), das Siegtor resultierte aus einem Elfmeter in der 89. Minute, der für Kopfschütteln sorgte.
Was war passiert? Kurz vor Schluss hatte sich Christoph Hinrichs den Ball geschnappt und war Richtung Husumer Tor gestartet. Je näher er dem Gehäuse kam, desto mehr war zu merken, wie ihm die Kräfte schwanden. Im Strafraum stellte sich ihm Marcell Voß entgegen, benutzte beim Angriff auch die Hände – aber nicht so, dass es einen Pfiff gerechtfertigt hätte.

Der kam auch nicht – zunächst. Schiedsrichter Adler bedeutete "Weiterspielen", doch sein Assistent winkte heftig. Er hatte ein Foul gesehen, Adler hörte auf ihn und zeigte auf den Punkt. Entsetzen bei den Gästen, zunächst ungläubiges Staunen bei den Gastgebern, die den Pfiff anschließend feierten, als hätten sie schon gewonnen.

Geschenke soll man annehmen, dachte sich Libero Axel Ehrlich, der unhaltbar zum 2:1 verwandelte. Im Gegenzug reklamierte Gerrit Müller vergeblich einen Strafstoß, deutete gestenreich an, dass er am Trikot gezogen worden sei. Er kam trotzdem zum Schuss, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Stürmerkollege Björn Fleige tat lautstark seinen Unwillen kund und sah die gelb-rote Karte.

Dann war Schluss, ein Nordderby voller Spannung und Emotionen beendet. Der Trainer des Verlierers lobte anschließend sein Team, der Coach des Siegers zählte das auf, was ihm nicht gefallen hatte. "Eine Niederlage, die uns nicht umwirft", konstatierte Husums Guido Gehrke. "Die Jungs wissen selbst, dass sie nicht gut gespielt haben", sagte Kropps Bernd Gerulat. Die Gastgeber hatten bei Sturm und heftigem Regen in den ersten 45 Minuten mehr vom Spiel, nach dem Wechsel drehten die Nordfriesen auf.

Drei Minuten waren gespielt, da stockte den Kropper Fans unter den 370 Zuschauern der Atem: Michael Petersen traf nach schönem Solo von Sebastian Saeltz den Pfosten. In der Folgezeit stand die Husumer Abwehr im Mittelpunkt, die bei hohen Bällen ungeahnte Schwächen offenbarte. "Da hat die Zuordnung überhaupt nicht gestimmt", kritisierte Gehrke.
Auch in der 21. Minute stimmte sie nicht. Eckball Dennis Usadel, Kopfball Bastian Henning, der Ball prallte an die Unterkante der Latte, von dort an den Rücken von Keeper Andre Teubler und von dort ins Tor. In der Folgezeit schwamm die Husumer Abwehr gehörig, die Gäste hatten Glück, nicht höher in Rückstand zu geraten. "Wir hätten nachlegen müssen", trauerte Bernd Gerulat den verpassten Chancen nach. Ein herrlicher Drehschuss (31.) von Oliver Held landete im Tor – nach Kropper Meinung ein regulärer Treffer, doch der Schiri-Assistent hatte eine Abseitsstellung gesehen. Held erzielte gleich nach Wiederbeginn ein weiteres (Abseits-) Tor, bei seinem dritten Versuch war alles in Ordnung, doch der Stürmer schoss freistehend vorbei (60.). In dieser Phase hatten sich die Husumer berappelt und waren über weite Strecken besser. "Wir haben viele Fehler gemacht und das Spiel nicht mehr kontrolliert", stellte Gerulat fest.

Der starke Martin Herpel bewies dann, dass sich Nachsetzen lohnen kann. Der lange Ball war für ihn nicht zu erlaufen, doch er probierte es trotzdem und nach einem schweren Patzer von Keeper Andreas Wulff lag der Ball im Tor – 1:1 nach 63 Minuten.

Husum hätte in der Schlussphase sogar noch gewinnen können, stand aber am Ende mit leeren Händen da. Ehrlichs Elfmeter war keiner. Ehrlich.

TSV Kropp: Wulff - Ehrlich - Sämann, Bewarder - Böhnke, Matthes, Hinrichs, Usadel, Henning, Heider (81. Grbavac) - Held.
Husumer SV: Teubler - Herpel (80. Schulte), Voß, Rettkowski, Herrmann - Becken, Saeltz, Cornils, Petersen - Müller, Fleige.
Schiedsrichter: Adler (Flensburg).
Zuschauer: 370.
Beste Spieler: Sämann, Bewarder - Herpel, Voß, Herrmann.

9. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

Kropp gewinnt Verfolgerduell

Die FT Eider Büdelsdorf bleibt in der Fußball-Verbandsliga das Maß aller Dinge. Der Oberliga-Absteiger feierte einen ungefährdeten 3:1-Erfolg in Altenholz und steht weiterhin ohne Verlustpunkt da. An der Spitze dran bleibt der TSV Kropp nach dem 2:1 (1:0) gegen die Husumer SV, die sich nach einem umstrittenen Strafstoß in der 89. Minute um den Lohn der Mühe betrogen sah.
Der Husumer Torwart Andre Teubler bleibt gegen Christian Heider Sieger. Foto: Deike

Kropp (usc) – Ein Unentschieden, ja, das wäre das passende Ergebnis gewesen. Doch es gab einen Sieger im Verfolgerduell der Fußball-Verbandsliga. Der TSV Kropp besiegte die Husumer SV 2:1 (1:0), das Siegtor (89.) resultierte aus einem Elfmeter, der fast überall für Kopfschütteln sorgte.

Kurz vor Schluss hatte sich Christoph Hinrichs den Ball geschnappt und war Richtung Husumer Tor gestartet. Je näher er dem Gehäuse kam, desto mehr war zu merken, wie ihm die Kräfte schwanden. Im Strafraum stellte sich ihm Marcell Voß entgegen, benutzte beim Angriff auch die Hände – aber nicht so, dass es einen Pfiff gerechtfertigt hätte. Der kam auch nicht – zunächst. Schiedsrichter Adler bedeutete "Weiterspielen", doch sein Assistent winkte heftig. Er hatte ein Foul gesehen, Adler hörte auf ihn und zeigte auf den Punkt. Entsetzen bei den Gästen, ungläubiges Staunen bei den Gastgebern, die den Pfiff anschließend feierten, als hätten sie schon gewonnen. Axel Ehrlich verwandelte zum 2:1. Im Gegenzug reklamierte Gerrit Müller vergeblich einen Strafstoß, deutete an, dass er am Trikot gezogen worden sei. Er kam trotzdem zum Schuss, doch der Ball strich knapp am Pfosten vorbei. Stürmerkollege Björn Fleige tat lautstark seinen Unwillen kund und sah die gelb-rote Karte.

Dann war Schluss, ein Nordderby voller Spannung und Emotionen beendet. Der Trainer des Verlierers lobte sein Team, der Coach des Siegers zählte auf, was ihm nicht gefallen hatte. "Eine Niederlage, die uns nicht umwirft", konstatierte Husums Guido Gehrke. "Die Jungs wissen selbst, dass sie nicht gut gespielt haben", so Kropps Bernd Gerulat.

TSV Kropp: Wulff - Ehrlich - Sämann, Bewarder - Böhnke, Matthes, Hinrichs, Usadel, Henning, Heider (81. Grbavac) - Held.
Husumer SV: Teubler - Herpel (80. Schulte), Voß, Rettkowski, Herrmann - Becken, Saeltz, Cornils, Petersen - Müller, Fleige.
Schiedsrichter: Adler (Flensburg).
Tore: 1:0 Bastian Henning (21.), 1:1 Martin Herpel (63.), 2:1 Axel Ehrlich (89.),
Zuschauer: 370.
Beste Spieler: Sämann, Bewarder - Herpel, Voß, Herrmann.

09. Oktober 2006 · Eckernförder, Landes- Zeitung

Selbstbewusst zum Derby nach Kropp

Husumer SV will sich bei Guido Gehrkes Ex-Klub nicht verstecken
Husums Pierre Becken (li.) attackiert Christian Heider vom TSV Kropp – eine Szene aus dem Pokalspiel im August, das Husum 1:4 verlor.

Husum (ree) – TSV Kropp gegen die Husumer SV – zum zweiten Mal in dieser Saison kommt es am Sonnabend (15 Uhr) zum Nordduell der Fußball-Verbandsliga. Ein Favorit ist schwer auszumachen, denn beide Teams haben 18 Punkte und gehören zu den Verfolgern des führenden FT Eider Büdelsdorf.
Zuletzt standen sich der TSV und die SV Anfang August im Bezirkspokal gegenüber. An jenem Abend herrschten klare Verhältnisse, der TSV siegte 4:1 gegen ersatzgeschwächte Nordfriesen. Kropps Trainer Bernd Gerulat glaubt allerdings nicht, dass sein Team es wieder so einfach bekommt wie im Sommer: "Das wird schwer. Husum hat sich gefestigt und zudem die besten Konterstürmer der Liga." Mit dem, was seine Mannschaft bisher geleistet hat, ist Gerulat noch nicht zufrieden.

Es ist ausgerechnet das Offensivspiel seiner Elf, das ihm ("Ich bin ein Freund des Pressing") noch nicht gefällt. Das ist paradox, als der TSV mit 24 Treffern absolut Spitze in der Verbandsliga ist. Aber Gerulat gesteht erstens, dass man als Trainer nie zufrieden sein dürfe. Und räumt zweitens ein, dass die Ansprüche bei ihm vielleicht ein wenig hoch angesiedelt seien.

Trainer Guido Gehrke ist auf das Duell mit seinem Ex-Klub Kropp gespannt. Foto: Staudt

Wäre verständlich, der Mann hat immerhin vor gar nicht langer Zeit eine Regionalliga-Mannschaft betreut. Hinzu kommt: Es waren nicht gerade hochkarätige Gegner, mit denen die Kropper es in den bisherigen acht Runden zu tun hatten. Und gegen die beiden "Großen", die sie bisher hatten, sind sie leer ausgegangen: 1:2 gegen Flensburg 08, 0:2 bei Tabellenführer FT Eider. Ihre Punkte haben die Kropper ausschließlich gegen Mannschaften ab Tabellenplatz 13 errungen. Insofern hat die Skepsis des Trainers also ihre Berechtigung und es muss sich am Sonnabend zeigen, was er wirklich drauf hat, der TSV Kropp.

Pech und Unvermögen gegen Mannschaften von oben, die Zeiten sind bei der Husumer SV offenbar vorbei. Insofern können die Gehrke-Schützlinge ganz beruhigt gen Osten fahren. Der Trainer ist auch ganz zuversichtlich. "Wir haben eine gute Serie hingelegt und wollen in Kropp zeigen, dass wir Fortschritte gemacht haben", sagt er und hofft, dass die Mannschaft diesmal mehr Widerstand bietet als in jenem Pokalspiel im August. Gehrke: "Wir sind gut dabei und zur Zeit sehr selbstbewusst – alles ist möglich." Dieses Selbstbewusstsein demonstriert der Caoch selbst auch – und zwar in Sachen Taktik: "Wir werden an unserem System festhalten." Das klingt nicht nach Sondermaßnahmen gegen den derzeit besten Angriff der Liga.

6. Oktober 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Reizvolles Duell der Torjäger

Ein spannendes, offensiv geführtes Spiel dürfen die Zuschauer am Sonnabend um 15 Uhr im Verbandsliga-Derby zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV erwarten.
Oliver Held scheitert an Husums Keeper Andre Teubler. Im entscheidenden Spiel um den Bezirkspokal hatten die Schützlinge von Bernd Gerulat deutliche Vorteile und siegten 4:1. Foto: Peters

Kropp (dan) – Eine ebenso schwere wie reizvolle Aufgabe wartet am Sonnabend auf den Fußball-Verbandsligisten TSV Kropp. Um 15 Uhr gibt der Tabellennachbar Husumer SV seine Visitenkarte im Kropper Stadion ab. An den morgigen Gegner verknüpfen die Rot-Schwarzen die besten Erinnerungen, gewann man doch im Bezirkspokal zu Saisonbeginn mit 4:1 gegen die Schützlinge des Kropper Ex-Trainers Guido Gehrke.

Doch Bernd Gerulat kann nur warnen, dieses Ergebnis als Maßstab für die morgige Partie zu nehmen. "Damals hatten wir die Husumer kalt erwischt, führten schnell mit 3:0. Diesmal wird es ungleich schwerer", befürchtet der Kropper Coach.

Besonderen Respekt haben die Kropper vor den gefährlichen Husumer Angreifern Gerrit Müller und Björn Fleige. "Die besten Konterstürmer in der Verbandsliga", lobt Bernd Gerulat die beiden. Die Rot-Schwarzen stellen sich auf einen zunächst defensiv agierenden Gast ein. "Die werden aus dem 1:4 im Pokal ihren Lehren gezogen haben", vermutet der Kropper Coach. Dennoch wollen die Platzherren auf Angriff spielen, ohne den konterstarken Gästen ins offene Messer zu laufen. "Unsere Heimspiele wollen und müssen wir gewinnen, entsprechend beherzt werden wir zur Sache gehen", verspricht Bernd Gerulat, der weitgehend auf die Mannschaft zurückgreifen wird, die vor zwei Wochen den FC Dornbreite mit 7:1 überrollt hat. Fehlen wird lediglich Björn Duggen, der mit der U 21-Landesauswahl zum Länderpokalturnier nach Duisburg gereist ist. Alle anderen Spieler stehen zur Verfügung.

In Bestbesetzung kann auch Guido Gehrke spielen lassen. "Das 1:4 im Pokal ist abgehakt. Wir haben uns weiterentwickelt und in den letzten fünf Spielen nur ein Gegentor kassiert. Wir werden uns in Kropp nicht verstecken", sagt der Husumer Coach.
Gespannt sein darf man auf das Duell der beiden Torjäger Gerrit Müller (7) und Oliver Held (6), der gegen Dornbreite drei Treffer beigesteuert hatte. Die Rot-Schwarzen haben in den vergangenen Spielen wiederholt gezeigt, "dass sie zwar vieles wollen, aber nicht alles geht", so Bernd Gerulat.

Damit kann der Coach leben, doch eines verlangt er von seinen Mannen. "Die Einstellung muss stimmen, in einem solchen Derby muss gekämpft werden. Wer das nicht beherzigt, ist fehl am Platze."

6. Oktober 2006 · Schlei Bote

Kropp und Husum wollen sich nicht verstecken

Ein spannendes, offensiv geführtes Spiel dürfen die Zuschauer am Sonnabend um 15 Uhr im Verbandsliga-Derby zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV erwarten.
Mit energischem Körpereinsatz klärt Husums Pierre Becken (li.) hier im Pokalspiel vor dem Kropper Christian Heider. Foto: Peters

Kropp (dan) – Eine ebenso schwere wie reizvolle Aufgabe wartet am Sonnabend auf den Fußball-Verbandsligisten TSV Kropp. Um 15 Uhr gibt der Tabellennachbar Husumer SV seine Visitenkarte im Kropper Stadion ab. An den morgigen Gegner verknüpfen die Rot-Schwarzen die besten Erinnerungen, gewann man doch im Bezirkspokal zu Saisonbeginn mit 4:1 gegen die Schützlinge des Kropper Ex-Trainers Guido Gehrke.
Doch Bernd Gerulat kann nur warnen, dieses Ergebnis als Maßstab für die morgige Partie zu nehmen. "Damals hatten wir die Husumer kalt erwischt, führten schnell mit 3:0. Diesmal wird es ungleich schwerer", befürchtet der Kropper Coach.

Besonderen Respekt haben die Kropper vor den gefährlichen Husumer Angreifern Gerrit Müller und Björn Fleige. "Die besten Konterstürmer in der Verbandsliga", lobt Bernd Gerulat die beiden. Die Rot-Schwarzen stellen sich auf einen zunächst defensiv agierenden Gast ein. "Die werden aus dem 1:4 im Pokal ihren Lehren gezogen haben", vermutet der Kropper Coach. Dennoch wollen die Platzherren auf Angriff spielen, ohne den konterstarken Gästen ins offene Messer zu laufen. "Unsere Heimspiele wollen und müssen wir gewinnen, entsprechend beherzt werden wir zur Sache gehen", verspricht Bernd Gerulat, der weitgehend auf die Mannschaft zurückgreifen wird, die vor zwei Wochen den FC Dornbreite mit 7:1 überrollt hat. Fehlen wird lediglich Björn Duggen, der mit der U 21-Landesauswahl zum Länderpokalturnier nach Duisburg gereist ist. Alle anderen Spieler stehen zur Verfügung.

In Bestbesetzung kann auch Guido Gehrke spielen lassen. "Das 1:4 im Pokal ist abgehakt. Wir haben uns weiterentwickelt und in den letzten fünf Spielen nur ein Gegentor kassiert. Wir werden uns in Kropp nicht verstecken", sagt der Husumer Coach.
Gespannt sein darf man auf das Duell der beiden Torjäger Gerrit Müller (7) und Oliver Held (6), der gegen Dornbreite drei Treffer beigesteuert hatte. Die Rot-Schwarzen haben in den vergangenen Spielen wiederholt gezeigt, "dass sie zwar vieles wollen, aber nicht alles geht", so Bernd Gerulat. Damit kann der Coach leben, doch eines verlangt er von seinen Mannen. "Die Einstellung muss stimmen, in einem solchen Derby muss gekämpft werden. Wer das nicht beherzigt, ist fehl am Platze."

6 Oktober 2006 · Landeszeitung
10. ST 15.10.06 SV Todesfelde Husumer SV 2:0

Husum im Angriff zu harmlos!

15.10.2006

SV Todesfelde - Husumer SV

2 : 0 (1:0)


Letztlich verdient gewann der SV Todesfelde mit 2:0 gegen die Husumer SV. Die Nordfriesen durften sich am Ende nicht beschweren, denn auch bei aller Überlegenheit schafften es die Husumer nicht, die zahlreich vorhandenen Torchancen auszunutzen. Björn Fleige und Gerrit Müller waren bei Nico Timmermann und Kai Himborn in sehr guten Händen. Die Verteidiger nahmen die Husumer Angreifer fast völlig aus dem Spiel. Die Hausherren machten die Räume sehr eng, spielten Pressing und starteten wenige, aber vielversprechende Konter.

»Diese Niederlage tut richtig weh, denn wir wollten hier gewinnen«, meinte Husums frustrierter Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Aber im Angriff waren wir einfach zu harmlos.« Todesfeldes Coach Markus Weber hatte gut lachen: »Ein verdienter Sieg meiner Elf, wir haben die Husumer Stürmer Fleige und Müller aus dem Spiel genommen. Mit viel Engagement haben wir die Räume eng gemacht und die nötigen Tore geschossen.«

Bereits nach 14 Sekunden hätten die Husumer Gäste die Führung erzielen können: Michael Petersen tankte sich durch die Abwehr, spielte Gerrit Müller geschickt an. Doch der Husumer Angreifer schoss freistehend einen Metern über das Tor. Die Stormstädter wirkten optisch überlegen, doch zahlreiche Torchancen wurden leichtfertig vergeben. Beispiele gab es genug: Lars Hermann zielte nach neun Minuten aus zwanzig Metern per Freistoß nur Zentimeter neben den Pfosten (9.). Auch Ingo Cornils, herrlich von Pierre Becken freigespielt, hatte kein Zielwasser getrunken (30.). Aus 14 Metern zog er ab, Torhüter Friedrichs zeigte eine Glanzparade. Mit einem tollen Hackentrick setzte Björn Fleige Lars Hermann in Szene, aus kurzer Distanz konnte Keeper Friedrichs noch retten (45.). Zwischenzeitlich erzielten die Hausherren in der 20. Minute die überraschende Führung. Eine Flanke von Hauke Molt köpfte Thomas Seeliger aus einem Meter in die Maschen des Husumer Tores. Metin Sari vergab kurz vor der Pause eine dicke Torchance, aus 12 Metern verzog er in der 42. Spielminute freistehend.

Auch in der zweiten Halbzeit wirkten die Husumer im Angriff einfach zu harmlos. Wieder wurden viele Torchancen nicht genutzt. Die Gastgeber engagiert und zweikampfstark. Mit zunehmender Spielzeit verdienten sich die Todesfelder die Führung und bauten diese auch noch aus. Das 2:0 fiel zu einem sehr günstigen Zeitpunkt für die Hausherren, Husum drängte auf den Ausgleich. In der 69. Minute nutzte Metin Sari einen Fehler von Lars Hermann aus, umspielte noch Michael Petersen und netzte unhaltbar für Torhüter Teubler ein. Die Stormstädter spielten weiter nach vorne, doch das Runde wollte nicht ins Eckige. Sascha Rettkowski zirkelte das Leder aus 16 Metern einen Meter am Winkel vorbei (68.). Auch Ingo Cornils verfehlte den Kasten mit einem Kopfball aus fünf Metern knapp (79.). Eine Konterchance der Hausherren wurde vom eingewechselten Arton Etemaj vergeben, den angesetzten Heber konnte André Teubler herunterpflücken. Nur ein Abseitstor gelang den Nordfriesen noch, Gerrit Müller startete leider zu früh.

Eine insgesamt bescheidene Leistung der HSV führte letzten Endes zur verdienten Niederlage. Wer die zahlreichen Torchancen nicht nutzt, verliert zu Recht.

Tore: 1:0 Seeliger (20.), 2:0 Sari (69.)
Beste Spieler: Himborn, Timmemann / Voß, Becken
Ecken: 4 : 8
Chancen: 4 : 9
Zuschauer: 295
Schiedsrichter: Yilmaz (SV Ellerbek)
gelbe Karten: Himborn (32.)  / Fleige (42.), Herpel (42.), Hermann (51.), Rettkowski (63.), Gehrke (90.)
gelb/rot: Gehrke (90.) weg. Meckern, Fleige (90+4) weg. Meckern
Aufstellung:

Friedrichs - Mtimet - Himborn, Timmermann - Gimm, Molt, Oelbeck, Lembke (77. Etemaj), Karadas - Seeliger, Sari (89. Müller).

Teubler - M. Herpel, Voß, Rettkowski, Hermann (70. Lies) - Saeltz (56. Gehrke), Cornils, Becken, Petersen (86. Schulte) - Fleige, Müller.

  HI 15.10.2006

Trainer Gehrke: "Eine Niederlage, die weh tut"

Husumer SV verliert 0:2 beim SV Todesfelde

Verbandsliga-Übersicht

Eider Büdelsdorf (4:0 gegen Eichede) ist weiterhin das Maß aller Dinge, doch zwei Nordklubs halten Schritt: Der TSV Kropp ist nach dem 2:1 im Spitzenspiel bei Kilia Kiel Zweiter, Flensburg 08 verbesserte sich mit dem 2:1 gegen Heide auf Rang vier. Vorerst aus der Spitzengruppe verabschiedet sich die Husumer SV mit der zweiten Niederlage in Folge (0:2 in Todesfelde). Der FC Sörup-Sterup unterlag in Meldorf 1:2, es waren die ersten Punkte der Saison für die Dithmarscher.

Todesfelde (sh:z) – Eine neue Serie wollte Guido Gehrke, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, nach der Niederlage in Kropp beim SV Todesfelde starten. Daraus wurde nichts: Die Nordfriesen verloren nach einer recht uninspirierten Vorstellung 0:2 (0:1). Das Gehrke-Team hatte zwar die besseren Torchancen, doch Todesfelde machte geschickt die Räume eng und nutzte vor allem seine Kontergelegenheiten.
Wer weiß, wie es gelaufen wäre, wenn Gerrit Müller nach 14 Sekunden getroffen hätte. Michael Petersen hatte ihn freigespielt, doch der Stürmer zielte einen halben Meter drüber. Auch Lars Herrmann (9., Freistoß) und Ingo Cornils (30., Kopfball) verfehlten. Anders die Gastgeber: Ex-Profi Thomas Seeliger nutzte nach 26 Minuten einen Stellungsfehler in der Husumer Abwehr und köpfte aus zwei Metern das 1:0 für Todesfelde. Den möglichen Ausgleich verpasste Lars Herrmann, der nach Hackentrick von Björn Fleige aus einem Meter den heraus stürzenden Todesfelder Keeper André Friedrichs anschoss (45.).
"Wir konnten uns vor dem Tor einfach nicht richtig durchsetzen", sagte Giodo Gehrke, der sich nach 56 Minuten selbst einwechselte, weil ihm das "Feuer" im Spiel fehlte. Doch es wurde nicht viel besser. Die Stürmer Fleige und Müller waren bei ihren Bewachern Timmermann und Himborn fast komplett abgemeldet und Todesfelde spielte einfach effektiver: Metin Sari machte mit dem 2:0 (69.) den Sack zu.
Sascha Rettkowski (68.) und Ingo Cornils (69.) hatten kurz zuvor erneut den Kasten von Friedrichs verfehlt. Während die Gastgeber sich freuten, beklagte Gehrke "eine Niederlage, die richtig weh tut." Der spielende Trainer (90.) und Fleige (90.+4) sahen noch jeweils die gelb-rote Karte wegen Meckerns.
Husumer SV: Teubler - Herpel, Voss, Rettkowski, Herrmann (70. Lies) - Saeltz (56. Gehrke), Cornils, Becken, Petersen (86. Schulte) - Fleige, Müller.

16. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

Husums Trainer will beim Gastspiel in Todesfelde "eine neue Serie starten"

Todesfelde (ree) – "Eine neue Serie starten" – das fordert Guido Gehrke, Trainer der Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV, nach der unglücklichen Niederlage beim TSV Kropp. Die Aussichten dafür sind nicht schlecht. Denn weit bis in den November hinein haben die Stormstädter es ausschließlich mit Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte zu tun. Los geht es am Sonntag (15 Uhr) beim SV Todesfelde, dem Aufsteiger des Vorjahres.

In Todesfelde ist man mit dem Auftakt in dieser Saison genauso wenig zufrieden wie im letzten Jahr. "Wir müssen zu viel Aufwand betreiben, um zum Torerfolg zu kommen", spricht Trainer Markus Weber das Hauptübel an. Dem vom SV Henstedt-Rhen geholten Jochen Hentschel droht die Sportivalidität. "Praktisch spielen wir ohne Sturm", so der Coach. Und noch eins hebt Weber hervor: "In der zentralen Mittelfeldposition musste ich aus Verletzungsgründen schon acht verschiedene Leute einsetzen." So wird das Team aus dem Kreis Segeberg Probleme kriegen, sein Ziel zu erreichen. Und das ist ein sicherer Platz im Mittelfeld. Spiele gegen halbwegs renommierte Gegner haben die Todesfelder bisher ausschließlich verloren. Die neun Zähler auf der Habenseite verbuchten sie gegen aktuelle Aufsteiger.

Noch Tage danach ist Marcell Voß sauer über jenen Pfiff des Schiedsrichters, der in der Schlussphase von Kropp zum Elfmeter und damit zur 1:2-Niederlage führte. "Der Punkt wurde uns geklaut", schimpft der Husumer Innenverteidiger, der den entscheidenden Zweikampf geführt hatte. Aber Voß ist ein Kämpfer. "Es muss weitergehen", beteuert der Heider und unterstützt damit die Forderung seines Trainers nach einer neuen Erfolgsserie. Der Coach selber ist vor allem begeistert von der "Leidenschaft", mit der seine Mannschaft in Kropp aufgetreten ist. Gehrke: "Wir müssen den Gegner beschäftigen und unser Spiel machen. Dann sollten wir eigentlich gewinnen."

Der Einsatz von Björn Fleige (Rückenprobleme) und Marcel Otto ist fraglich. In der Vorsaison gewann Husum 4:0 beim damaligen Aufsteiger. Drei der damaligen Torschützen (Albertsen, Christian Herpel, Marohn) spielen allerdings inzwischen nicht mehr in Husum.

13. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
11. ST 21.10.06 Husumer SV FC Dornbreite Lübeck 1:1

Gerechte Punkteteilung!

21.10.2006

Husumer SV - FCD Lübeck

1 : 1 (1:1)


Einen verdienten Punkt nahm Aufsteiger Dornbreite mit in die Hansestadt. In einem insgesamt mäßigen Verbandsligaspiel brachten die Husumer nach einem Blitzstart den Gast wieder ins Spiel zurück. Vieles blieb Stückwerk an diesem Nachmittag im Husumer Spielaufbau, und - wie in den vergangenen Begegnungen - konnte die Elf auch klarste Chancen nicht nutzen. Der Wille war da, doch es fehlte einfach die Konzentration und der Elan, den Gegner entscheidend in die Schranken zu weisen. So war es kein Wunder, dass noch in der ersten Hälfte der Ausgleichtreffer fiel, die Gastgeber »bettelten« förmlich darum. Doch auch bei den Lübeckern klappte nicht viel, zu selten kam die Elf gefährlich vor das Husumer Tor. Meist war an der Strafraumgrenze Schluss.

»Nach dem schnellen Tor fehlte es einfach an der Konzentration«, zeigte sich Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende enttäuscht. »Da haben wir einfach nicht entschieden genug nachgesetzt. Die Chancen waren da, aber wir machen sie im Moment einfach nicht rein.« Lübecks Trainer Holger Willmer ging mit beiden Teams hart ins Gericht: »Eigentlich hatte heute keiner einen Punkt verdient. Es war kein schönes Spiel.«

Früher Jubel im Husumer Friesenstadion, denn bereits nach vier Spielminuten brachte Pierre Becken das Leder aus kurzer Distanz im Lübecker Tor unter. Gerrit Müller hatte sich auf der rechten Seite durchgetankt und bediente den Torschützen mustergültig. Doch anstatt schwungvoll nachzusetzen und damit die Vorentscheidung zu erzwingen, verschleppten die Gastgeber das Tempo. Dornbreite startete einzelne Konter, die vielen Fehlpässe der Hausherren kamen ihnen natürlich entgegen. Benjamin Mecker stand plötzlich frei vor Torhüter Teubler, der jedoch abwehrte (9.). Auf der Gegenseite konnte sich Miroslaw Kaminski auszeichnen: Zunächst parierte er einen 18-Meter-Freistoß von Michael Petersen (12.), dann entschärfte er einen Weitschuss von Marcel Otto gekonnt (24.). Drei Minuten später der Ausgleichstreffer, Stephan Müller stieg am höchsten und wuchtete die Flanke von Daniel Safadi in die Maschen - zu sorglos agierte die Husumer Elf in dieser Szene. Doch auch im Angriff zeigten sich die Akteure nicht konzentriert genug - oder scheiterten am großartig reagierenden Torhüter Kaminski. Einen Heber von Ingo Cornils (28.) wehrte er ebenso gekonnt ab, wie einen Schuss des anstürmenden Gerrit Müller (28.). Die Führung der Gäste verpasste kurz vor dem Wechsel Thorsten Asmussen, nur Zentimeter fehlten dem Schützen am Torerfolg.

Nach dem Pausentee war eine Leistungssteigerung der Stormstädter unverkennbar, es ging fast nur in eine Richtung. Doch immer wieder stand man sich selbst im Weg, der Ball wollte einfach nicht ins Tor. Beispiele gab es in Hülle und Fülle: Ingo Cornils verfehlte das Gehäuse aus 14 Metern nur um Zentimeter (46.), dann rettete wieder Kaminski aus acht Metern, Gerrit Müller hatte abgezogen (52.). Pierre Becken machte auch mit dem starken Torhüter Bekanntschaft, in der 60. MInute reagierte Kaminski großartig. Der zweite Versuch von Becken verfehlte das Tor nur äußerst knapp (61.). Auch Gerrit Müller konnte das Leder nicht an Kaminski vorbeibringen, einen Heber pflückte dieser sicher herunter (75.). Schließlich zielte Sebastian Saeltz nicht genau genug, aus 15 Metern zischte der Ball am Pfosten vorbei (77.).

Ein gerechter Spielausgang, denn die Hausherren verstanden es einfach nicht, das Zepter entscheidend an sich zu reißen und zahlreiche Möglichkeiten zu nutzen.

Tore: 1:0 Becken (4.), 1:1 Müller (27.)
Beste Spieler: Voß, Herpel / Kaminski
Ecken: 10 : 2
Chancen: 13 : 3
Zuschauer: 216
Schiedsrichter: Göttsch ((TSV Dannau)
gelbe Karten: Voß (32.), Schulte (75.) /Strehlau (13.), Asmussen (73.), Safadi (80.), Manthey (83.), Müller (90.)
gelb/rot: Voß (82.) wiederholtes Foulspiel
Aufstellung:

Teubler - M. Herpel, Voß, Rettkowski, Petersen (30. Schulte) - Saeltz, Cornils, Otto (46. Lies), Becken  - Fleige (90. Gehrke), Müller.

Kaminski - Ahrens - Azzez, Müller - Safadi, Manthey, Strehlau, Beuck, Asmussen - Gribkow, Mecker (80. Morina).

  Hl 21.10.2006

Ein Spiel mit hohem Schmerz-Faktor

Husumer SV enttäuscht beim mageren 1:1 gegen Aufsteiger FC Dornbreite
Weg damit: Dornbreites Abwehrspieler Stephan Müller (li.) klärt vor Ingo Cornils. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Nur die Husumer SV tanzte an diesem Wochenende aus der Reihe. Die Nordfriesen mussten sich in einer ganz schwachen Partie mit einem 1:1 gegen den FC Dornbreite Lübeck begnügen. Der TSV Kropp festigte mit dem 2:1 gegen den TSV Altenholz den zweiten Platz, Flensburg 08 siegte 1:0 beim heimschwachen SV Eichede und ist Vierter. Und "Sorgenkind" FC Sörup-Sterup beendete die Negativ-Serie (neun sieglose Spiele) und schlug den TSV Bargteheide 3:0. Mit einem Sieg im Nachholspiel gegen Heide am Mittwoch kann Eider Büdelsdorf (2:1 bei Comet Kiel) seinen Vorsprung auf sechs Punkte ausbauen.

Husum (usc) – Der Mann verlor nicht viele Worte. "Ich habe selten so ein schlechtes Spiel gesehen, das hatte mit Verbandsliga nichts zu tun. Keine der beiden Mannschaften hatte einen Punkt verdient", befand Holger Willmer, Trainer der Verbandsliga-Fußballer des FC Dornbreite Lübeck, nach dem 1:1 (1:1) bei der Husumer SV.
In der Tat war es unansehnlich, was beide Teams den 216 Zuschauern boten. Dabei schien der Wunsch von Husums Coach Guido Gehrke in Erfüllung zu gehen:"Wenn wir ein schnelles Tor machen, kann das ein schönes Spiel werden", hatte er vor dem Anpfiff gesagt. Das mit dem frühen Tor klappte – das mit dem schönen Spiel nicht.
Vier Minuten waren gespielt, da feierten die Husumer die Führung. Gerrit Müller hatte auf der rechten Seite viel Platz und Zeit. Seine flache Hereingabe nahm Pierre Becken auf und drosch den Ball aus kurzer Entfernung unter die Latte. "Danach hat meine Mannschaft gedacht, es ginge von allein", kritisierte Gehrke.
Ging es aber nicht. Besonders auf der linken Husumer Abwehrseite taten sich immer wieder Löcher auf, zudem hatte das Mittelfeld der Gastgeber einen gebrauchten Tag erwischt. "Die betteln ja förmlich um ein Gegentor", unkten einige Zuschauer. Und nach 28 Minuten war es so weit. Daniel Safadi durfte ungehindert von rechts flanken, Stephan Müller ebenso ungehindert einköpfen. Gehrke reagierte, brachte Dennis Schulte für den indisponierten Michael Petersen.

Es wurde nicht besser, trotzdem hätten die Nordfriesen weitere Tore erzielen können. Ingo Cornils (29.), Björn Fleige (33.) und besonders Gerrit Müller (35.) hatten die Führung auf dem Fuß bzw. Kopf. Müller stand ganz frei vor Dornbreites Keeper Miroslaw Kaminski, schoss den Torhüter aber an.

"Die erste Halbzeit hat unseren Ansprüchen nicht genügt", musste Gehrke feststellen. In den zweiten 45 Minuten war seinen Akteuren das Bemühen nicht abzusprechen, doch es war unübersehbar, dass besonders die jungen Husumer Spieler ziemlich neben sich standen. Aus dem Mittelfeld kam kaum etwas. Und vorne wurden die Chancen nicht genutzt. Müller (52.) völlig freistehend und Becken (60.) fanden ihren Meister in Keeper Kaminski. Die Gäste taten nichts fürs Spiel, sie waren mit dem einen Punkt zufrieden.
Und so stimmte Gehrke seinem Trainerkollegen Willmer am Ende zu: "Es tat weh, sich das 90 Minuten lang ansehen zu müssen."

Husumer SV: Teubler - Herpel, Voß, Rettkowski, Petersen (30. Schulte) - Saeltz, Cornils, Becken, Otto (46. Lies) - Fleige (90. Gehrke), Müller.
FC Dornbreite: Kaminski - Ahrens - Azzez, Müller - Safadi, Manthey, Strehlau, Asmussen, Beuck - Gribkow, Mecker (80. Molina).
Schiedsrichter: Göttsche (Dannau).
Zuschauer: 216.
Gelb-Rote Karte: Voß (82.).
Beste Spieler: Voß, Herpel - Kaminski.

23. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

Husums Gegner mit Torgarantie

Alles andere als ein klarer Heimsieg gegen Aufsteiger FC Dornbreite Lübeck (Sonnabend, 15 Uhr) wäre für die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV eine Enttäuschung.
Ex-Profi Holger Willmer trainiert den FC Dornbreite Lübeck.

Husum (Ulrich Schröder) – Zwei Niederlagen in Folge haben die Husumer SV vorerst aus der erweiterten Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga befördert. Platz sieben, 18 Punkte – das ist nicht das, was man sich rund ums Friesenstadion wünscht. Es heißt, den Anschluss wieder herzustellen, und da kommt mit dem Tabellen-14. FC Dornbreite Lübeck am Sonnabend (15 Uhr) vermeintlich genau der richtige Gegner in die Stormstadt.
Der Star der Hansestädter ist ohne Zweifel der Trainer. Holger Willmer bestritt zwischen 1977 und 1989 261 Spiele in der Bundesliga für den 1. FC Köln, Bayern München und Hannover 96. Heute ist der Ex-Abwehrmann 48 Jahre alt und arbeitet als selbstständiger Finanzberater. Als Murat El Mensi ging, sprang Willmer nach einigen Spieltagen ein.
"Husum ist ganz klarer Favorit", sagt Willmer, der genau das über die Nordfriesen weiß, was eigentlich alle wissen: "Die haben mit Müller und Fleige zwei erfahrene und gefährliche Stürmer, da müssen wir aufpassen." Sein Team hat im Verlauf der Spielzeit noch keine Bäume ausgerissen, leistete sich am vergangenen Wochenende eine 0:3-Heimniederlage gegen Comet Kiel. "Das war natürlich nicht das, was wir uns vorgestellt haben", so Willmer. Derzeit belegt der FCD den ersten Nichtabstiegsplatz.
"Klare Vorgabe: Klarer Sieg", sagt Husums Coach Guido Gehrke. Der ist trotz der beiden jüngsten Niederlagen mit seinem Team zufrieden, bemängelt nur die mangelnde Chancenverwertung. Auch beim 0:2 in Todesfelde hatte Husum ein deutliches Plus an Gelegenheiten, traf aber nicht. Die Gastgeber hingegen agierten äußerst effektiv, machten aus drei Chancen zwei Tore. "Wir waren nicht so präsent, haben uns den Schneid abkaufen lassen", so Gehrke.
Wohl verzichten müssen die Husumer auf Abwehrspieler Marcell Voß. "Die Chancen, dass er spielen kann, stehen 20:80", sagt Gehrke und fügt bedauernd hinzu: "Schade, er war zuletzt unser konstantester Spieler." Für Voß würde Dennis Schulte in die Vierer-Kette rücken.
Gutes Omen? Wenn Dornbreite spielt, fallen meist viele Tore. Beim Oldenburger SV holten die Lübecker ein 5:5 und auch in Kropp "klingelte" es reichlich – am Ende hatte der Aufsteiger 1:7 verloren.

20. Oktober 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom FC Dornbreite Lübeck,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum sechsten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Nach der tollen Serie von fünf Siegen in Folge musste unser Team leider in den letzten beiden Begegnungen Niederlagen hinnehmen. Unglücklich war dabei das 1:2 in Kropp, denn die Entscheidung fiel in den Schlussminuten durch einen Strafstoß, der nicht nur in der Presse allgemein als Witz bezeichnet wurde. Die 0:2-Pleite in Todesfelde am vergangenen Sonntag haben wir uns dagegen eindeutig selbst zuzuschreiben, trotz überlegenen Spiels und diverser Chancen fehlte vorne jegliche Durchschlagskraft.

Mit 13 Punkten Vorsprung sicherten sich unsere Gäste von FC Dornbreite in der abgelaufenen Saison den Titel in der BOL Süd und schafften damit souverän den Aufstieg in Verbandsliga. Hier stehen die Gelb-Roten mit der Bilanz von drei Siegen (gegen Heide, Sörup-Sterup, Heiligenstedten), einem Unentschieden (in Oldenburg) bei sechs Niederlagen derzeit auf Tabellenplatz 14. Einiges los war bei den Lübeckern auf der Trainerposition: Aufstiegscoach Murat El Mensi trat bereits nach zwei Partien zurück, ihm folgte als Interimslösung Roland Giering vom TSV Pansdorf, bevor ab dem siebten Spieltag Ex-Profi Holger Willmer (267 Einsätze für den 1.FC Köln, Bayern München und Hannover 96) dasZepter übernahm.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung

Hin

Rück

Husumer SV - Flensburg 08

3:1

 

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

2:5

 

Husumer SV - VfB Lübeck II

1:5

 

Husumer SV - SC Comet Kiel

2:0

 

Husumer SV - SV Eichede

5:0

 

Husumer SV - Heider SV

1:0

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

3:1

 

Husumer SV - Rot-Weiß Moisling

1:0

 

Husumer SV - TSV Kropp

1:2

 

Husumer SV - SV Todesfelde

0:2

 

Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck

 

 

Husumer SV - TuRa Meldorf

 

 

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

 

 

Husumer SV - Oldenburger SV

 

 

Husumer SV - TSV Altenholz

 

 

Husumer SV - FC Kilia Kiel

 

 

Husumer SV - TSV Bargteheide

 

 

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl

Verein

Sp

S

U

N

Tore

Diff

Pkt

1.

FT Eider Büdelsdorf

9 9 0 0 29:7 22 27

2.

TSV Kropp 10 8 0 2 28:8 20 24

3.

VfB Lübeck 2 10 7 2 1 27:9 18 23

4.

Flensburg 08 10 7 1 2 18:12 6 22

5.

FC Kilia Kiel

10 6 2 2 25:11 14 20

6.

Rot-Weiß Moisling 10 6 0 4 23:17 6 18

7.

Husumer SV

10 6 0 4 19:16 3 18

8.

TSV Bargteheide 10 5 1 4 22:13 9 16

9.

TSV Altenholz 10 4 3 3 13:12 1 15

10.

Heider SV 9 4 1 4 12:13 -1 13

11.

SV Eichede 10 4 1 5 16:21 -5 13

12.

SC Comet Kiel 10 4 0 6 18:17 1 12

13.

SV Todesfelde

10 4 0 6 15:15 0 12

14.

FC Dornbreite Lübeck

10 3 1 6 17:24 -7 10

15.

Oldenburger SV

10 1 3 6 16:24 -8 6

16.

FC Sörup-Sterup

10 1 1 8 8:31 -23 4

17.

TuRa Meldorf 10 1 0 9 7:33 -26 3

18.

TSV Heiligenstedten

10 1 0 9 7:37 -30 3

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag

21.10.06

15:00 h

FC Sörup-Sterup - TSV Bargteheide

Samstag

21.10.06

15:00 h

Heider SV

-

TuRa Meldorf

Samstag

21.10.06

15:00 h

Husumer SV

-

FCD Lübeck

Samstag

21.10.06

15:00 h

SC Comet Kiel -

FTE Büdelsdorf

Samstag

21.10.06

15:00 h

TSV Kropp

-

TSV Altenholz

Sonntag

22.10.06

15:00 h

TSV Heiligenst.

-

Oldenburger SV

Sonntag

22.10.06

15:00 h

RW Moisling

-

FC Kilia Kiel

Sonntag

22.10.06

15:00 h

SV Eichede - Flensburg 08

Sonntag

22.10.06

15:00 h

SV Todesfelde

-

VfB Lübeck 2

RÜCKBLENDE

Vom Fuß gefischt: Torhüter André Teubler war bei den Gegentreffern machtlos, kommt hier rechtzeitig vor Todesfeldes Kapitän Gimman den Ball und fängt ab. Links Lars Hermann, der seinen Gegenspieler "im Griff" hat.
Szene aus der Partie SV Todesfelde – Husumer SV 2:0 (Hinrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER ROT-WEISS MOISLING

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1  
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2  
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 10 8 1 1 35:12 23 25
2. Schleswig 06 9 7 2 0 16:4 12 23
3. SV Frisia 03 Lindholm 10 7 1 2 32:12 20 22
4. MTV Leck 11 6 3 2 22:14 8 21
5. FC Angeln 02 10 5 2 3 17:13 4 21
6. TSB Flensburg 11 5 2 4 21:23 -2 17
7. FC Tarp-Oeversee 10 5 1 4 17:22 -5 16
8. TSV Nordmark Satrup 10 3 3 4 16:20 -4 12
9. Flensburg 08 II 11 3 3 5 17:23 -6 12
10. VfR Schleswig 10 3 2 5 17:19 -2 11
11. Husumer SV II 10 2 5 3 11:15 -4 11
12. SV Enge-Sande 10 2 4 4 18:23 -5 10
13. TSV Rantrum 10 3 1 6 12:20 -8 10
14. SV Dörpum 9 1 4 4 17:21 -4 7
15. IF Stjernen Flensborg 11 1 4 6 17:26 -9 7
16. FC Langenhorn 10 0 2 8 8:26 -18 2

SHFV HALLEN-LANDESMEISTERSCHAFT 2007

Am Samstag, 13.01.2007, findet die 9. Hallenfußball-Landesmeisterschaft des SHFV statt. Austragungsort ist wieder die Kieler Ostseehalle.

Die Veranstaltung beginnt um 18:00 Uhr und endet voraussichtlich gegen 22:30 Uhr.

Es nehmen insgesamt acht Mannschaften teil. Bereits qualifiziert sind der VfB Lübeck und Holstein Kiel (Regionalliga) sowie die Oberligisten VfR Neumünster und SV Henstedt-Rhen. Dazu kommen aus der Verbandsliga die vier bestplazierten Teams nach dem Wochenende 02./03.12.2006 (17. Spieltag). Da zum Stichtag eine unterschiedliche Anzahl von absolvierten Partien vorhanden sein könnte, liegt die Mannschaft vorne, die den besseren Quotienten (Punktestand geteilt durch Anzahl der absolvierten Spiele) aufweist. Bei gleichem Quotienten ist qualifiziert, wer mehr Spiele ausgetragen hat. Aus der Wertung fällt der VfB Lübeck II, dieses Team darf aufgrund der Teilnahme der Erstvertretung nicht dabei sein.

Gespielt wird nach dem gleichen Modus wie in den Vorjahren, also zunächst eine Vorrunde mit zwei Gruppen zu je vier Mannschaften. Die Dauer der Partien beträgt jeweils 12:30 Minuten.

Als Prämien sind vorgesehen: 5.000 € für den Turniersieger, 2.500 € für den Zweitplazierten und1.250 € für den Dritten.

Die Auslosung der Gruppen erfolgt durch den Verbandsspielauschuss des SHFV im Rahmen einer Pressekonferenz am Donnerstag, 07.12.2006, 18:00 Uhr, im Haus des Sports in Kiel.

Quelle: Mitteilung des SHFV vom 05.10.2006 / Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
12. ST 29.10.06 TuRa Meldorf Husumer SV 1:2

Meldorf im Glück - Husum mit hochverdientem Sieg!

29.10.2006

TuRa Meldorf - Husumer SV

1 : 2 (0:0)


Hochverdient siegte die Husumer SV beim Westküstenrivalen aus Meldorf, die letztlich mit dem für sie glimpflichen Spielausgang zufrieden sein konnten. Zahlreiche hundertprozentige Chancen vergaben die Mannen von Guido Gehrke überhastet. 20:0 Ecken verbuchte die Elf und spielte zeitweise wie aus einem Guss. Mit herrlichen Kombinationen und feinem Flügelspiel wurden die Hausherren schnell in die Schranken verwiesen, technisch deutlich überlegen rollten die Angriffe auf das von Markus Pycha hervorragend gehütete Tor. Beim Schlussmann konnte sich TuRa auch bedanken, dass nur zwei Husumer Tore fielen - wie schon im letzten Jahr blieb er in vielen Situationen Sieger. Wenn man überhaupt etwas im Husumer Spiel zu bemängeln hatte, war es die wieder zu geringe Torausbeute. All zu sorglos werden viele Chancen vertan - doch es gibt wohl nur wenige Mannschaften in der Verbandsliga, die sich so viele Möglichkeiten erspielen wie eben unsere Elf. TuRa kam zeitweise nicht aus der eigenen Hälfte heraus, eine Einzelaktion brachte den unverdienten Ausgleich. »Nach 45 Minuten hätten wir schon 5:0 führen müssen«, bemängelte Guido Gehrke nach der Partie. »Doch der Sieg war am Ende ein gerechter Lohn und wichtig für unser Selbstbewusstsein. Wir haben hier Fußball 'gespielt' und verdient gewonnen.«

Sofort zeigten die Nordfriesen dem Gastgeber die Grenzen auf, TuRa wurde sofort zurückgedrängt und minutenlang eingeschnürt. Über die Außenpositionen kam gleich Gefahr vor das Meldorfer Tor. Nach zwei Minuten hätte Björn Fleige aus drei Metern die Führung erzielen können, sein Kopfball verfehlte das Gehäuse aber um Zentimeter. Pech hatte Sascha Rettkowski eine Minute später, sein Kopfball wurde noch von Stephan Lemburg von der Linie geschlagen. Und weiter ging es in der einseitigen Partie in Richtung Meldorfer Tor: Pierre Becken scheiterte aus zehn Metern an Torhüter Pycha (6.), dann musste sich Martin Herpel dem Torhüter beugen (10.). Nach einem Flankenlauf von Herpel setzte Gerrit Müller zu einem Flugkopfball an, doch wieder fehlten die berühmten Zentimeter (12.). Da auch Björn Fleige (18./35.) und Ingo Cornils (21.) in aussichtsreicher Position scheiterten, blieb es zur Pause torlos. Der Gastgeber hatte keine einzige gefährliche Szene aufzuweisen, musste froh sein, nicht schon aussichtslos in Rückstand geraten zu sein.

Nach dem Wechsel änderte sich nicht viel, Husum zog gekonnt sein Spiel auf - die Hausherren schlugen planlos das Leder aus der Gefahrenzone. Ein Klassenunterschied, doch Tore entscheiden ein Spiel - und da versäumten es die Stormstädter auch in der zweiten Hälfte lange Zeit, die vorhandenen Möglichkeiten zu nutzen. Der eingewechselte Marcel Otto hatte in der 58. Spielminute Pech, sein Kopfball aus acht Metern klatschte an die Unterkante der Latte. Nachdem Gerrit Müller nach 67 Minuten noch gescheitert war, durfte er zwei Minuten später jubeln. Blitzschnell drehte er sich um einen Abwehrspieler herum und netzte zur Führung für seine Farben ein (69.). Der Jubel war noch gar nicht verklungen, da nutzten die Meldorfer die einzige Tormöglichkeit des Spiel eiskalt aus. Nach einem Befreiungsschlag gelang es Milenco Saulic, zwei Husumer Abwehrspieler aussteigen zu lassen, und brachte das Leder auch noch an André Teubler vorbei (71.). Für Belustigung sorgte nach dieser Szene der Stadionsprecher, der von einem verdienten Ausgleich sprach! Bei allem Verständnis, aber das Tor stellte den Spielverlauf völlig auf den Kopf. Nur gut, dass die Nordfriesen weiter nach vorne spielten, um noch drei Punkte einzufahren. Nach einer Ecke zirkelte Pierre Becken den Ball an Keeper Pycha vorbei - doch wieder war es Stephan Lemburg vorbehalten, auf der Linie zu klären (80.). In der 89. Spielminute gelang der SV dann doch noch der verdiente Sieg: Sebastian Saeltz schnappte sich das Leder und zog aus 25 Metern ab. Mit seinem zweiten Saisontor ließ er Pycha keine Chance.

Ein wichtiger und völlig verdienter Erfolg für die Husumer Mannschaft, Meldorf kämpfte aufopferungsvoll und hielt mit viel Glück die Niederlage in Grenzen!

Tore: 0:1 Müller (69.), 1:1 Saulic (71.), 1:2 Saeltz (89.)
Beste Spieler: Pycha / Mannschaftsleistung - Herpel, Becken
Ecken: 0 : 20
Chancen: 1 : 15
Zuschauer: 220
Schiedsrichter: Sulimma (TSV Kappeln)
gelbe Karten: Laursen (11.), Möller (37.), Lemburg (90.)  / Voß (14.), Otto (66.)
gelb/rot: Laursen (50.) wiederholtes Foulspiel /
Voß (63.) wiederholtes Foulspiel
Aufstellung:

Pycha - Lemburg - Bornhoeft, Steen - Neumann (81. Offermann), Garloff, Falk (70. Saulic), Thede, Möller - Diekmann (56. Matzat), Laursen.

Teubler - M. Herpel, Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Becken (90. Strüning), Petersen (46. Otto)- Fleige (46. Gehrke), Müller.

  HI 29.10.2006

2:1 in Meldorf – Sebastian Saeltz belohnt Husumer SV

Meldorf (sh:z) – Eine Minute vor Schluss hatte das Zittern endlich ein Ende. Sebastian Saeltz hatte den Ball erobert, aus 25 Metern abgezogen – und genau ins linke untere Eck getroffen. Es war der Treffer zum 2:1 für die Husumer SV, der den Nordfriesen nach drei sieglosen Partien wieder einen "Dreier" bescherte.

Das 2:1 (0:0) des Fußball-Verbandsligisten bei TuRa Meldorf war mehr als verdient. "Wir haben Fußbll gespielt. Das ist der gerechte Lohn", freute sich Trainer Guido Gehrke, der in den zweiten 45 Minuten für Stürmer Björn Fleige auflief. Begründung: "Ich wollte was ändern." Husum machte von Beginn an Druck und verzeichnete Torchancen fast im Minutentakt. "Wir hätten zur Halbzeit 5:0 führen müssen", bemerkte Gehrke und erntete angesichts von 16:0 (!) Ecken im ersten Durchgang keinen Widerspruch. Bei Gelegneheiten von Fleige, Sascha Rettkowski, zwei Mal Pierre Becken und Ingo Cornils standen Latte oder Pfosten im Weg, zwei Mal rettete Meldorfs Lemberg auf der Linie, und Keeper Pycha hatte zudem einen guten Tag erwischt.

Bis zum Fünfmeterraum machen die Gäste alles richtig, doch ihr Anrennen wurde erst in der 69. Minute belohnt. Gerrit Müller erzielte mit einem Schuss aus der Drehung sein achtes Saisontor. Kurz zuvor (63.) hatte Marcell Voß wegen wiederholten Foulspiels die gelb-rote Karte gesehen, Meldorfs Laurssen hatte bereits nach 50 Minuten mit gelb-rot vorzeitig den Platz verlassen.

Den einzigen verheißungsvollen Angriff schloss Saulic (71.) mit dem völlig unverdienten Ausgleich ab. Drei Abwehrspieler hatten ihn zu zögerlich attackiert. Dann kam die vorletzte Minute – und die Erlösung durch Sebastian Saeltz.

Husumer SV: Teubler- Herpel, Voß, Rettkowski, Herpel - Saeltz, Cornils, Becken (90.+1 Strüning), Petersen (46. Otto) - Fleige (46. Gehrke), Müller. Schiedsrichter: Sulimma (Kappeln). Zuschauer: 220. Beste Spieler: Pycha - Herpel, Becken.

30. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

Gehrke bleibt Optimist: In Meldorf klappt es

Drei Spiele in Folge nicht gewonnen und nur Platz sieben in der Tabelle – dennoch bleibt Trainer Guido Gehrke von der Husumer SV Optimist: "Ich bin weiter zuversichtlich, dass wir noch eine vernünftige Saison spielen werden." Am Sonntag (15 Uhr) im Westküstenderby beim Tabellenvorletzten TuRa Meldorf will der "HSV" in die Erfolgsspur zurückkehren.
In Meldorf wieder dabei? Trainer Guido Gehkre hofft auf den Einsatz von Lars Hermann (M.). Foto: Voss

Husum (H.-W. Klünner) – Acht Punkte Rückstand zum Tabellenzweiten TSV Kropp – beim Blick auf die Tabelle in der Fußball-Verbandsliga sieht es derzeit nicht allzu gut aus für die Husumer SV, was die selbst gesteckten Saisonziele anbetrifft. Guido Gehrke bleibt dennoch gelassen. "Wir haben in den beiden letzten Spielen gegen Todesfelde und Dornbreite fünf Punkte liegen gelassen. Die fehlen uns natürlich", weiß der Trainer. Grund zur Panik besteht für ihn keinesfalls. "Ich bin weiter zuversichtlich, dass wir noch eine vernünftige Saison spielen werden. Wir haben zuletzt ja ganz gut gespielt, unser Manko ist, dass wir nicht treffen."

In Todesfelde überlegen, gegen Dornbreite viele Chancen heraus gespielt – doch im Abschluss hapert es derzeit bei den Nordfriesen. "So etwas passiert", sagt Gehrke. Und deshalb wird im Training versucht, diese Defizite aufzuarbeiten. In dieser Woche bat der Coach gleich vier Mal zur Übungseinheit. "Die Trainingsbeteiligung ist sehr gut, und alle ziehen voll mit", berichtet Gehrke. Und ein neues Ziel hat der Coach bis zur Winterpause ebenfalls ausgegeben. "Wir wollen in den sechs verbleibenden Spielen noch die Qualifikation für die Hallen-Landesmeisterschaft in der Kieler Ostseehalle schaffen."

Dazu würde Platz vier reichen. Den belegt zurzeit Flensburg 08 – mit fünf Zählern Vorsprung vor Husum.

Was die Nordfriesen jetzt brauchen, sind also Erfolgserlebnisse. Da kommt TuRa Meldorf eigentlich gerade recht. Die Dithmarscher stehen mit mageren drei Zählern an vorletzter Stelle. Den bisher einzigen Sieg gab es vor zwei Wochen zu feiern – mit einem 2:1 im Duell der Kellerkinder gegen den FC Sörup-Sterup. Gehrke warnt seine Mannschaft jedoch davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen: "Man sollte keinen Gegner unterschätzen, Meldorf wird in diesem Derby versuchen, uns alles abzuverlangen."

Personell kann Gehrke in Meldorf aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Nils Langwadt, der sich in der "Reha", befindet, stehen alle Akteure zur Verfügung – auch die zuletzt angeschlagenen Marcell Voß und Lars Hermann. Gehrke, der Hermann zuletzt schonte, hofft den Defensivmann am Sonntag wieder einsetzen zu können. "Denn Lars hat bislang eine gute Saison gespielt. Er gibt der Abwehr Sicherheit."

27. Oktober 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
13. ST 04.11.06 Husumer SV TSV Heiligenstedten 3:1

Husumer Arbeitssieg!

04.11.2006

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

3 : 1 (3:0)


»Wir haben wieder an die Leistungen der letzten Spiele angeknüpft und verdient gewonnen«, brachte es Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende auf den Punkt. Das stimmte besonders für die ersten Halbzeit, in der die Husumer Ball und Gegner laufen ließen und wieder Fußball »spielten«. Doch im zweiten Durchgang kam ein wenig Sand ins Getriebe, der Aufsteiger hielt besonders nach dem aus Husumer Sicht unglücklich zustande gekommenen Anschlusstreffer das Spielgeschehen offen. »Nach dem Wechsel waren wir zwanzig Minuten nicht konzentriert genug, haben den Gegner wieder ins Spiel gebracht«, fügte der Husumer Trainer hinzu. Doch da machte Gehrke insbesondere den jungen Spielern überhaupt keine Vorwürfe. »Wir sind in einer Lernphase, das gehört dazu!« Kurt Hesse vom TSV Heiligenstedten hatte mit dem Endergebnis auch überhaupt keine Probleme: »Der Sieg ist verdient, die klaren Chancen waren auf Husumer Seite. Mit dem Gegentor haben wir den Gastgeber aber verunsichern können.«

Furios startete Husum in die Partie, drängte den Aufsteiger sofort in die eigene Hälfte zurück. Die schnelle Führung gelang Marcel Otto bereits nach acht Spielminuten, die Vorarbeit hatte der agile Michael Petersen geleistet. Immer mehr geriet Heiligenstedtens Torhüter Eicke in den Mittelpunkt. Zunächst wehrte er einen 25-Meter-Schuss von Pierre Becken ab (13.). Doch nach einem weiteren Weitschuss, diesmal von Sebastian Saeltz, bugsierte er das Leder direkt vor die Füße von Marcel Otto. Otto ließ sich die Chance natürlich nicht entgehen und erzielte sein zweites Tor aus kurzer Distanz (27.). Die Stormarner wurden jetzt förmlich eingeschnürt, weitere Chancen für die Husumer waren die Folge: Aus spitzem Winkel verfehlte Björn Fleige den Kasten nur um Zentimeter (30.), dann wurde das Leder noch von der Torlinie geschlagen - wieder hatte Fleige geschossen (38.). Eine Glanzparade von Henning Eicke verhinderte das dritte Husumer Tor, ein Geschoss von Sebastian Saeltz holte der Keeper noch aus dem Winkel. Doch in der 45. Minute ließ Michael Petersen die Husumer Fans jubeln, versetzte die gesamte Abwehr und schoss trocken ins Eck.

Im zweiten Durchgang schien keine Änderung in Sicht, die Stormstädter versuchten, ihr Torkonto auszubauen. Doch mit dem Anschlusstreffer des TSV kam das Spiel der Gastgeber ins Stocken. Der ansonsten souverän aufspielende Sascha Rettkowski war der Husumer Unglücksrabe. Einen Querpass vor dem eigenen Strafraum zum freistehenden Sascha Niss ließ dieser sich natürlich nicht entgehen und schob zum 3:1-Endstand ein (69.). Der TSV war jedoch insgesamt zur harmlos, um Husum noch ernsthaft in Verlegenheit zu bringen. Die Nordfriesen versäumten es aber, in dieser für sie schwierigen Phase, die endgültige Entscheidung zu erzielen. Chancen durch Michael Petersen, der frei vor dem Torhüter auftauchte (73.), oder durch Martin Herpel (89./Freistoß) waren vorhanden.

Am verdienten Sieg der Gastgeber gab es letztlich keinen Zweifel, die SV versäumte es jedoch etwas für das Torkonto zu tun.

Tore: 1:0 Otto (8.), 2:0 Otto (27.), 3:0 Petersen (45.), 3:1 Niss (69.)
Beste Spieler: Otto - Mannschaftsleistung / Eicke
Ecken: 9 : 6
Chancen: 13 : 1
Zuschauer: 223
Schiedsrichter: Lühr (Krogaspe)
gelbe Karten: Gehrke (79.), Herpel (86.) / Nagel (15.), Schmidt (39.), Freise (63.), Haupthoff (76.)
Aufstellung:

Teubler - M. Herpel, Voß, Rettkowski, Hermann (46. Alla) - Saeltz, Cornils, Becken - Fleige (73. Gehrke), Otto, Petersen.

Eicke - Ekici, Scheel, Schmidt - Twymann, T. Hamann (64. Klotzbücher), Freise, Haupthoff (76. Westphal), Kruse - Nagel (64. Niss), Schulz.

  Hl 04.11.2006

Husum legt nach drei Toren Schongang ein

Glanzloser Erfolg für Gehrke-Team gegen Heiligenstedten / Fleige müht sich weiter vergebens
Hier geht's nicht weiter: Zwei Heiligenstedter bedrängen den ballführenden Husumer Erion Alla (re.). Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Die 13 hat der FT Eider Büdelsdorf kein Glück gebracht. Am 13. Spieltag kassierte der Tabellenführer die erste Niederlage (0:1 gegen Kilia Kiel). Der TSV Kropp (4:0 bei Comet Kiel) verbesserte sich auf Rang drei (vier Punkte Rückstand auf Eider), da Flensburg 08 sich mit einem 1:1 gegen den TSV Bargteheide begnügen musste. Einen Platz gut machte auch die Husumer SV (Sechster) mit dem 3:1 gegen den Tabellenletzten TSV Heiligenstedten. "Sorgenkind" des Quartetts aus dem Norden bleibt der FC Sörup-Sterup, der nach dem unglücklichen 2:3 beim Heider SV im Tabellenkeller bleibt (16.). Tore satt gab es in Todesfelde beim 5:5 (!) des SV gegen den Oldenburger SV, Lübeck II schlug Meldorf 6:1.

Husum (ree) – Die Husumer SV hat so ihre Mühe mit den Underdogs der Fußball-Verbandsliga. Auch gegen den TSV Heiligenstedten setzte sie ihr spielerisches Potenzial nicht entsprechend in Tore um. Heraus kam am Ende ein glanzloser 3:1 (3:0)-Sieg, an dem das beste die drei Punkte waren. Der Gegner vom Tabellenende konnte gut mit dieser Niederlage leben. "Eine Halbzeit haben wir gewonnen", freute sich sogar TSV-Coach Kurt Hesse. Niemandem im Friesenstadion war aber verborgen geblieben: Mehr als mittleres Bezirksoberliga-Format hatten die Steinburger nicht an diesem Tag. Und in der letzten halben Stunde hoben sich die Stormstädter nur noch wenig davon ab!

"Volle Pulle", das hatte SV-Coach Guido Gehrke für die Auseinandersetzung mit dem Tabellenletzten gefordert. Es waren vor allem drei Stormstädter, die dieser Vorgabe im ersten Durchgang vollauf gerecht wurden: Sebastian Saeltz, Michael Petersen und Marcel Otto. Saeltz kurbelte das Spiel effektiv von hinten an, Petersen, zuletzt oft kritisiert, setzte jedem Ball nach und hatte prima Solo-Szenen. Und Marcel Otto schließlich ersetzte den im Cricket-Einsatz befindlichen Gerrit Müller im Angriff ausgesprochen erfolgreich. Zwei Tore gingen auf sein Konto – das erste schon in der 8. Minute. Petersen hatte sich das Leder forsch erobert, TSV-Keeper Henning Eicke hielt den folgenden Schuss nicht fest und Otto drückte zum 1:0 ein.

Mit einigen rüden Attacken versuchten die Gäste in der Folgezeit, den Druck der Husumer zu entschärfen. Und es dauerte lange, ehe Schiedsrichter Marten Lühr für TSV-Kapitän Florian Scheel endlich die gelbe Karte zückte (19.). Auch beim 2:0 fand Otto wieder genau die Stelle, an die kein Abwehrbein der Gäste mehr hinreichte. Aus 14 Metern flitzte sein Schuss flach in die Maschen (27.).

Weniger Glück bei seinen Versuchen entwickelte Björn Fleige, der seine wochenlange Torflaute so gern beendet hätte. In den Minuten 31 (nach Doppelpass mit Petersen an den Pfosten), 38 (Ekici rettet auf der Linie) und 40 (Eicke hält den Kopfball) war der Husumer Stürmer aber ganz dicht dran. Wie auch Saeltz, dessen Freistoß in den Händen des TSV-Keepers landete (40.). Das 3:0 von Petersen kurz vor der Pause brachte den Leistungsunterschied beider Teams ins rechte Verhältnis.

Zwei Riesenmöglichkeiten noch für Fleige (53.) und ein Distanzschuss von Martin Herpel (60.), dann war es nach dem Wechsel vorbei mit der SV-Souveränität. Und es war ein Husumer, der den TSV sogar noch einmal in Aufbruchstimmung versetzte. Sascha Rettkowski brachte Sascha Niss mit einem eklatanten Fehlpass ins Geschäft und der vollstreckte zum 3:1 (67.). Die letzten Minuten dieser Partie waren dann nicht mehr besonders ansehnlich.

"Nach dem dritten müssen wir auch das vierte und fünfte Tor machen", bemängelte SV-Trainer Guido Gehrke nach Spielschluss. Er war ansonsten aber ganz zufrieden mit seinem Team.

Husumer SV: Teubler – Herpel, Voss, Rettkowski, Hermann (46. Alla) – Cornils, Saeltz, Becken – Otto, Fleige (73. Gehrke), Petersen. – TSV Heiligenstedten: Eicke – Schmidt – Ekici, Scheel – Freise, Twymann, Kruse, Haupthoff (75. Westphal), Nagel (63. Klotzbücher) – Hamann (63. Niss), Schulz. – Schiedsrichter: Marten Lühr (Krogaspe). – Zuschauer: 230.

6. November 2006 · Flensburger Tageblatt

Der Tabellenletzte haut mächtig auf die Pauke

Nicht schlecht gespielt, aber zu wenig getroffen – das war zuletzt das Manko der Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV. Das soll sich nun am Sonnabend (14 Uhr) gegen den TSV Heiligenstedten ändern.
Björn Fleige will seine Tor-Flaute am Sonnabend beenden.

Husum (Gert Reese) – Heiko Beck, Pressesprecher beim TSV Heiligenstedten, ist ein ganz Verwegener. "Husum muss aufpassen", verkündet er vor dem Gastspiel seiner Mannschaft am Sonnabend (14 Uhr) im Friesenstadion. Allein der Blick in die Tabelle lässt einen ob solcher Worte staunen. Denn dort trägt der Aufsteiger mit gerade mal drei Zählern die rote Laterne. Und auswärts kassierte der TSV im Schnitt fünf Gegentore. Aber es ist wohl auch in der kleinen Gemeinde an der Stör so, dass die Hoffnung zuletzt stirbt.
Um wenigstens einen Hauch von Konkurrenzfähigkeit in die Truppe zu bekommen, hat man beim TSV zu einem alten Hausmittel gegriffen: Eyk Hamann, ein Oldie mit immer noch faszinierender Treffsicherheit, wurde wieder für die Liga aktiviert. Mit ihm gelang dann auch der bisher einzige Sieg in der neuen Spielklasse. Das war beim 3:2 gegen TuRa Meldorf vor eigenem Publikum.

Hamann schoss in dieser Partie zwei Tore. Auf drei hat er es bisher insgesamt gebracht – für einen Mann, der immer nur mal für eine Halbzeit aufläuft, sicher keine schlechte Bilanz. Die größeren Schwachstellen sieht der 35-Jährige auch im Abwehrverhalten des Aufsteigers. Hamann: "Da passieren Fehler, die in der Verbandsliga sofort bestraft werden." Das schlägt dann insbesondere auswärts zu Buche, wo der TSV schon drei Mal ein halbes Dutzend Gegentreffer kassierte.

Sturm-Routinier: Eyk Hamann (li.). Ob er in Husum aufläuft, ist noch fraglich.

Hamann hat zudem eine generelle Erklärung für das schlechte Abschneiden seines Klubs, der sich vor vier Jahren schon einmal aussichtslos in dieser Spielklasse mühte. "Der Bezirk West ist gegenüber den anderen Regionen einfach zu schwach", meint er. Aber das, wie gesagt, ficht einen Optimisten wie Heiko Beck nicht an. Seine Rede lautet: "Wir kommen nicht nach Husum, um die Punkte abzugeben." Was wohl auch niemand voraussetzt.
Auch nicht HSV-Coach Guido Gehrke. Der erwartet, dass seine Mannschaft "von Anfang an volle Pulle" spielt. Für das vergleichsweise magere Abschneiden seiner Mannen im Oktober (nur ein Sieg) hat auch der Trainer keine rechte Erklärung. Sauer mag er auch nicht darüber sein. "Denn", so Gehrke, "wir machen fast immer das Spiel und kommen auch in jeder Partie zu vier oder fünf hundertprozentigen Torchancen. Nur in der Endverwertung haben wir ein Vakuum."

Eine Feststellung, mit der sich auch das Husumer Stürmerduo Fleige-Müller beschäftigen muss. So richtig "zugelangt" haben beide zuletzt nicht mehr. Gerrit Müller brachte es in fünf Partien gerade mal auf einen Treffer, Björn Fleige hat seit dem 5:0 in Eichede nicht mehr getroffen. Und das ist schon acht Wochen her.

Vielleicht ist der TSV Heiligenstedten ja ein Gegner, der die beiden Husumer Torkanonen mal wieder in Abschlusswallung versetzt. Mit der Besetzung seiner Elf hat Trainer Gehrke auch diesmal wenig Probleme. Nur hinter den Namen Lars Hermann (angeschlagen) und Martin Herpel (beruflich gefordert) steht noch ein Fragezeichen.

3. November 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom TSV Heiligenstedten,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum siebten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Nach einem Drittel der Saison sind wir zumindest in einer Hinsicht "absolute Spitze": Massig Gelegenheiten herausarbeiten und dann versieben! Bestes Anschauungsmaterial dafür boten die letzten beiden Partien zu Hause gegen Dornbreite (13:3 Chancenplus, 10:2 Ecken, Endstand 1:1) und auswärts bei TuRa Meldorf (15:1 Chancen, 20:0 ! Ecken, Endstand 2:1). Dabei läuft es bis zum gegnerischen Strafraum teilweise wirklich vorzüglich – nur will das Runde dann einfach nicht ins Eckige. Hier ist mehr Konzentration und Konsequenz gefragt!

Heute tritt der TSV Heiligenstedten im Friesenstadion an. Der Meister und Aufsteiger aus der BOL Dithmarschen musste bisher reichlich Lehrgeld bezahlen, 11 Niederlagen in 12 Spielen stehen zu Buche. Lediglich am fünften Spieltag gab es ein Erfolgserlebnis, als die Truppe von Trainer Kurt Hesse zu Hause gegen TuRa mit 3:2 das bessere Ende für sich hatte. Insgesamt allerdings zu wenig, um das südliche Ende der Tabelle zu verlassen.

Dennoch wäre es fatal, unsere Gäste zu unterschätzen. Dass sie es durchaus können, beweist die knappe und unglückliche 1:2-Niederlage gegen den Tabellenfünften Moisling am vergangenen Wochenende: "Heiligenstedten hatte Moisling am Boden" schrieb Nord Sport.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung

Hin

Rück

Husumer SV - Flensburg 08

3:1

 

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

2:5

 

Husumer SV - VfB Lübeck II

1:5

 

Husumer SV - SC Comet Kiel

2:0

 

Husumer SV - SV Eichede

5:0

 

Husumer SV - Heider SV

1:0

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

3:1

 

Husumer SV - Rot-Weiß Moisling

1:0

 

Husumer SV - TSV Kropp

1:2

 

Husumer SV - SV Todesfelde

0:2

 

Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck

1:1

 

Husumer SV - TuRa Meldorf

2:1

 

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

 

 

Husumer SV - Oldenburger SV

 

 

Husumer SV - TSV Altenholz

 

 

Husumer SV - FC Kilia Kiel

 

 

Husumer SV - TSV Bargteheide

 

 

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl

Verein

Sp

S

U

N

Tore

Diff

Pkt

1.

FT Eider Büdelsdorf

12 11 1 0 34:10 24 34

2.

VfB Lübeck 2 12 9 2 1 33:11 22 29

3.

Flensburg 08 12 9 1 2 21:13 8 28

4.

TSV Kropp 12 9 0 3 31:13 18 27

5.

Rot-Weiß Moisling 12 8 0 4 26:18 8 24

6.

FC Kilia Kiel 12 7 2 3 27:13 14 23

7.

Husumer SV

12 7 1 4 22:18 4 22

8.

TSV Altenholz 12 5 3 4 16:15 1 18

9.

TSV Bargteheide 12 5 2 5 23:17 6 17

10.

Heider SV 12 5 1 6 14:16 -2 16

11.

SC Comet Kiel 12 4 1 7 20:20 0 13

12.

SV Eichede 12 4 1 7 17:24 -7 13

13.

SV Todesfelde

12 4 0 8 17:19 -2 12

14.

FC Dornbreite Lübeck

12 3 3 6 20:27 -7 12

15.

Oldenburger SV

12 2 4 6 19:25 -6 10

16.

FC Sörup-Sterup

12 2 2 8 12:32 -20 8

17.

TuRa Meldorf 12 1 0 11 8:36 -28 3

18.

TSV Heiligenstedten

12 1 0 11 8:41 -33 3

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag

04.11.06

14:00 h

Flensburg 08 - TSV Bargteheide

Samstag

04.11.06

14:00 h

Heider SV

-

FC Sörup-Sterup

Samstag

04.11.06

14:00 h

Husumer SV

-

TSV Heiligenst.

Samstag

04.11.06

14:00 h

SC Comet Kiel -

TSV Kropp

Samstag

04.11.06

14:00 h

FCD Lübeck

-

TSV Altenholz

Samstag

04.11.06

14:00 h

FTE Büdelsdorf - FC Kilia Kiel

Sonntag

05.11.06

14:00 h

VfB Lübeck 2

-

TuRa Meldorf

Sonntag

05.11.06

14:00 h

SV Eichede - RW Moisling

Sonntag

05.11.06

14:00 h

SV Todesfelde

-

Oldenburger SV

ZUSCHAUERSTATISTIK VERBANDSLIGA

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER TSV HEILIGENSTEDTEN

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee    
Husumer SV II - VfR Schleswig    
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 12 10 1 1 46:14 32 31
2. Schleswig 06 11 8 2 1 21:9 12 26
3. SV Frisia 03 Lindholm 12 8 1 3 34:16 18 25
4. MTV Leck 13 7 4 2 24:15 9 25
5. TSB Flensburg 13 7 2 4 26:25 1 23
6. FC Tarp-Oeversee 12 6 2 4 23:25 -2 20
7. FC Angeln 02 12 5 4 3 21:17 4 19
8. VfR Schleswig 12 4 3 5 23:22 1 15
9. Flensburg 08 II 13 4 3 6 21:25 -4 15
10. Husumer SV II 12 3 5 4 13:18 -5 14
11. SV Enge-Sande 12 2 6 4 20:25 -5 12
12. TSV Nordmark Satrup 12 3 3 6 18:28 -10 12
13. IF Stjernen Flensborg 13 2 4 7 21:28 -7 10
14. TSV Rantrum 12 3 1 8 14:26 -12 10
15. SV Dörpum 11 1 4 6 19:30 -11 7
16. FC Langenhorn 12 0 3 9 11:32 -21 3

FRAUENTEAM

Mit neuen Trikots ausgestattet wurde unser Bezirksliga-Frauenteam von der Firma corax, Werbe- und Internetagentur, Husum. Herzlichen Dank an den Sponsor!
Stehend von links: Spielertrainerin Sabine Vagts, Janine Klifot, Bente Mölck, Tanja Zumach, Barbara Feldmann, Claudia Lütjens, Tina Dziuba, Sina Gabriel, corax-Geschäftsführer Erik Weißflog
Kniend von links:. Kerstin Möller, Julia Paulsen, Annette Jürgensen, Kathrin Kubon, Esther Müller, WiebkeThomsen.
Vorne: Stefanie Schmidt.
Es fehlen: Hanna Gabriel, Annika Pauls, Wiebke Rhode und Birte Suckow

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
14. ST 11.11.06 Oldenburger SV Husumer SV 2:4

Spielerische Überlegenheit führt zum Husumer Sieg!

11.11.2006

Oldenburger SV - Husumer SV

2 : 4 (1:1)


Zu einem ungefährdeten und verdienten 4:2-Erfolg kam die Husumer SV in Oldenburg. Spielerisch über weite Strecken eine Augenweide, dominierten die Nordfriesen das Spielgeschehen eindeutig. Allerdings machten die Gäste den Sack erst in der zweiten Halbzeit zu, schossen endlich die nötigen Tore. Dem OSV muss man eine kämpferisch gute Leistung bescheinigen, aufopferungsvoll stemmte sich die Elf gegen die drohende Niederlage und verlangte den Husumern einiges ab. Doch gegen die spielerischen Möglichkeiten der Gäste war letztlich kein Kraut gewachsen.

»Gegen Husum müssen wir nicht unbedingt die Punkte machen«, meinte Oldenburgs Trainer Rainer Gosch nach Spielende. »Husum hat verdient gewonnen, Knackpunkt war die rote Karte für Gerkens - danach lief nicht mehr viel zusammen.« Husums Trainer Guido Gehrke lobte seine Mannschaft: »Wir haben verdient gewonnen, die Tore zu Recht gemacht und immer weiter Druck ausgeübt. Spielerisch war das eine sehr ansprechende Leistung.«

Sofort war in Oldenburg klar, in welche Richtung das Spiel laufen wird. Husum machte gleich Druck, der Gastgeber wurde sofort in die eigene Hälfte zurückgedrängt. Chancen erarbeiteten sich die Nordfriesen fast im Minutentakt. Der überragende Björn Fleige kämpfte wie ein Löwe, setzte seine Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene. Doch ein Tor blieb Fleige trotz mehrerer guter Chancen verwehrt. Optimal für die Gäste die schnelle Führung, nach zehn Minuten schickte Sebastian Saeltz Michael Petersen auf die Reise. Aus der Drehung vollendete Petersen gekonnt aus 14 Metern. Weiter Einbahnstraßenfußball in Oldenburg, Torhüter Marcel Heisler konnte sich über Mangel an Beschäftigung nicht beklagen. Einen Kopfball von Pierre Becken aus zehn Metern parierte er sensationell (27.). Auch sieben Minuten später bewahrte der Keeper seine Mannschaft vor einem höheren Rückstand, nach einem Freistoß von Lars Hermann rettete Heisler einen Ball von Björn Fleige. Glücklich kam der Ausgleich des OSV zu stande: Eine lange Flanke verlängerte Ingo Cornils an Freund und Feind vorbei ins eigene Netz (36.). Martin Herpel hatte die letzte große Chance der Nordfriesen, aus 20 Metern hämmerte er das Leder auf das Tor - Heisler hatte Mühe (44.).

Nach dem Pausentee mühten sich die Gastgeber redlich, konnten das Spiel anfänglich ausgeglichen gestalten. Doch nach der roten Karte für Lars Gerkens in der 67. Minute - Notbremse an Fleige - machten die Husumer den Sieg klar. Zunächst rettete Torhüter Heisler noch gegen Lars Hermann (68.), doch drei Minuten später brachte Ingo Cornils die Stormstädter in Führung. Eine Flanke von Marcell Voss vollendete er aus zehn Metern. Pierre Becken profitierte in der 74. Minute von einer herrlichen Ablage durch Björn Fleige. Becken ließ Heisler keine Chance und netzte ein. Das vierte Husumer Tor erzielte wieder Michael Petersen, herrlich von Sebastian Saeltz eingesetzt, vollendete er sicher (81.). Zu einem ungültigen Treffer kam der OSV in der Schlussminute, ein Einwurf von Christian Reise landete im Netz - ohne Berührung eines Spielers.

Am Sieg der Husumer gab es nach Spielende keinen Zweifel. Oldenburg versuchte alles, aber die Überlegenheit der Gäste war zu groß.

Tore: 0:1 Petersen (10.), 1:1 Cornils (36./Eigentor), 1:2 Cornils (71.), 1:3 Becken (74.), 1:4 Petersen (81.), 2:4 Reise (90.)
Beste Spieler: Heisler, Reise / gute Mannschaftsleistung - Herpel, Petersen, Fleige
Ecken: 2 : 11
Chancen: 3 : 14
Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Yayla (Lüneburg)
gelbe Karten: Wulf (33.), Wölk (69.), Reise (70.) / Rettkowski (60.), Becken (69.), Hermann (85.)
rot: Gerkens (Notbremse an Fleige)
Aufstellung:

Heisler - Emmrich (84. Löbbecke), Gerkens, Wulf, Kortz - Schlüter (46. Nielsen), Schelling, Wölk, Reise - Markmann, David (69. Rönnpage).

Teubler - Herpel, Voß, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Becken (80. Steglich), Otto (60. Gehrke/82. Strüning) - Petersen, Fleige.

  Hl 11.11.2006

Björn Fleige glänzt als Antreiber und Vorbereiter

Ungefährdetes Husumer 4:2 beim Oldenburger SV

Verbandsliga-Übersicht

Vier Spielausfälle – und ein neuer Tabellenführer. Der VfB Lübeck II gewann 3:0 beim FC Sörup-Sterup und profitierte vom Ausfall der Partie Bargteheide gegen Eider Büdelsdorf. Die Verfolger rückten näher: Der Tabellendritte TSV Kropp besiegte den SV Eichede 4:1 und festigte Rang drei, einen Punkt dahinter lauert Flensburg 08, das bei TuRa Meldorf 6:0 gewann. Die Husumer SV setzte sich beim Oldenburger SV 4:2 durch und verbesserte sich auf Rang fünf – dieser Tabellenstand würde bedeuten, dass sich Kropp, 08 und Husum fürs Hallen-Masters im Januar in der Kieler Ostseehalle qualifiziert hätten.

Oldenburg (ree) – Die Reise nach Oldenburg verlief auch diesmal positiv für den Fußball-Verbandsligisten Husumer SV. Nachdem die Stormstädter eine Halbzeit lang sehr gut gespielt hatten, kamen sie im zweiten Durchgang auch zu den verdienten Toren. Am Ende stand ein 4:2 (1:1)-Sieg.

Vater des Husumer Erfolges war Björn Fleige. Der Torjäger schoss zwar selbst erneut kein Tor, arbeitete aber für zwei und tat alles für seine Nebenleute. "Er war bester Mann auf dem Platz", schwärmte SV-Coach Guido Gehrke.

Für gute Laune bei den Nordfriesen sorgte auch Michael Petersen, vor allem durch seine beiden Tore. In der 10. Minute traf er zum 0:1, in der 81. zum 1:4. Beide Male hatte Sebastian Saeltz ihm den Weg geebnet. Hätte OSV-Keeper Marcel Heisler nicht so bravourös gehalten, die Ostholsteiner wären schon vor der Pause deutlich ins Hintertreffen geraten. Denn die Husumer SV spielte in diesem Abschnitt furios auf und bedrängte das Oldenburger Tor pausenlos. Aber Heisler ließ Pierre Becken (27.), Lars Hermann (34.) und Martin Herpel (44.) jeweils leer ausgehen. Den Treffer von Fleige (4.) konnte er nicht verhindern, aber der Husumer Stürmer hatte bei seinem Kopfball im Abseits gestanden.

Heikel im Husumer Strafraum wurde es immer dann, wenn der Oldenburger Christian Reise zum Einwurf antrat. Zwei Mal schleuderte er das Leder weit vor das Husumer Tor, zwei Mal hatte er damit Erfolg, der zu Toren führte. Beim 1:1 (36.) unterstützte ihn Ingo Cornils, der den Ball unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Beim 2:4 (90.) war es André Teubler, der alt aussah. Cornils konnte sein Missgeschick in der 71.Minute wieder ausmerzen, als er nach Vorarbeit von Marcell Voss das 1:2 schoss. Teubler blieb dafür keine Zeit mehr.

Mit verstärktem Einsatz versuchte der Oldenburger SV den Stormstädtern in der 2. Halbzeit Paroli zu bieten. Aber viel Konstruktives kam nicht dabei heraus. Spätestens nach dem 1:3 von Pierre Becken (74.) gab es keinen Zweifel mehr darüber, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Die Kopfballvorlage zu diesem Tor hatte der alles überragende Björn Fleige gegeben. Der Oldenburger Lars Gerkens sah nach einer Notbremse gegen den Husumer Stürmer in der 67. Minute Rot.

Husumer SV: Teubler – Herpel, Voss, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Cornils, Becken (80.Steglich), Otto (60. Gehrke, 82.Strüning) – Fleige, Petersen. Schiedsrichter: Yayla (Lübeck). Zuschauer: 60.

13. November 2006 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV heute zu Gast in der "Torfabrik" der Fußball-Verbandsliga

Husum (ree) – Auch in der Provinz gibt es hier und da Leute, die komplett vom Sport leben. Rainer Gosch ist so einer, der erst 28 Jahre alter Trainer des Verbandsligisten Oldenburger SV. Er betreibt eine Fußballschule und ist darüber hinaus fest eingebunden in die Fußballabteilung des Vereins. Gegen die Husumer SV will er am Sonnabend (14 Uhr) mit seiner Mannschaft unbedingt den ersten Heimsieg in die Statistik bringen.
Wenn der Oldenburger SV spielt, hagelt es hinten oder vorne Tore. Fünf waren es bisher im Durchschnitt, das ist Spitze. Und zwei Mal erzielten die Ostholsteiner in dieser Saison schon das exotische Ergebnis von 5:5, zuletzt am vergangenen Wochenende in Todesfelde. Der SV-Coach macht das neue Spielsystem für die Torflut verantwortlich. Er lässt 4:4:2 spielen.

Die Stormstädter haben gegen den Oldenburger SV in den vergangenen beiden Jahren relativ gut ausgesehen. Es gab zwei Siege und zwei Unentschieden. Trainer Guido Gehrke erwartet einen Gegner, "der versuchen wird, uns über den Zweikampf ein Bein zu stellen." Mit der Heimschwäche des Gegners kalkuliert er nicht und fordert erneut dazu auf, "von Anfang an Druck" aufzubauen. Im Hinterkopf hat Gehrke mit seiner Mannschaft natürlich weiterhin den vierten Tabellenplatz, der die Teilnahme am Hallenturnier in Kiel ermöglichen würde. Mindestens vier Punkte müssen die Stormstädter zu diesem Zweck noch wettmachen – an vier Spieltagen. Eine Niederlage in Oldenburg könnte diesen Plan erheblich ins Wanken bringen.

Gehrke kann heute wieder auf Gerrit Müller zurückgreifen. Der Stürmer ist allerdings leicht angeschlagen – genau wie Lars Hermann, Sascha Rettkowski und Michael Petersen. "Aber ich hoffe, dass alle dabei sind", so der Coach.

Gelassen reagiert man bei der Husumer SV übrigens auf die Meldung, drei Akteure würden den Verein am Saisonende Richtung Sylt (SC Norddörfer) verlassen. "Gerüchte", sagt Vereinschef Rolf von Bartikowski, "wir haben dafür keine konkreten Anhaltspunkte."

11. November 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
15. ST 18.11.06 Husumer SV TSV Altenholz 3:0

Klasse: Björn Fleiges Doppelpack ebnet den Weg!
Super: Nach 1.120 Tagen trifft Sascha Rettkowski wieder mit dem Fuß!!

18.11.2006

Husumer SV - TSV Altenholz

3 : 0 (1:0)


Mit einer erneut spielerisch und kämpferisch ansprechenden Mannschaftsleistung besiegte die Husumer SV den Aufsteiger aus Altenholz klar mit 3:0. Die Gäste kamen mit dem Endergebnis noch gut weg, hätten aufgrund der vorhandenen Torchancen höher verlieren können. Der TSV fand im Angriff praktisch nicht statt, ein Grund dafür war die Husumer Abwehr um den erneut überragenden Sascha Rettkowski, der diesmal sogar als Torschütze in Erscheinung trat. Mit dem Fuß ließ der Abwehrspieler in der 70. Spielminute Torhüter Michael Möller aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit - die Fans rieben sich die Augen. Denn zuletzt hatte Rettkowski, der seine Tore vornehmlich mit dem Kopf zu erzielen pflegt, am 25.10.2003 - noch in der Oberliga gegen VW Billstedt - mit dem Fuß getroffen. Auch der in den letzten Spielen vor dem Tor glücklose Björn Fleige wurde an diesem Spieltag endlich mit Toren belohnt. Zweimal trug sich Fleige in die Torschützenliste ein, zeigte auch als Antreiber, warum er für die Husumer Elf so wertvoll ist.

Husums Trainer Guido Gehrke stellte seiner Elf nach Spielende ein gutes Zeugnis aus: »Ich bin sehr zufrieden, wir waren vom Kopf her die präsentere Mannschaft und haben das umgesetzt, was wir die Woche über trainiert haben.« Harry Witt, Trainer des TSV Altenholz, sprach von einem hochverdienten Husumer Sieg: »Wir sind heute überhaupt nicht ins Spiel gekommen, eine engagierte Husumer Leistung. Der Sieg geht absolut in Ordnung.«

Sofort nach Beginn übernahmen die Nordfriesen das Zepter, ließen den Aufsteiger überhaupt nicht zur Geltung kommen. Das Bemühen war den Kielern sicherlich nicht abzusprechen, aber sie konnten nur reagieren - der Gastgeber agierte. Mit gekonnten Spielzügen und hoher Laufbereitschaft wurden die Gäste in Bedrängnis gebracht. Lars Jensen hatte die Führung nach fünfzehn Minuten auf dem Fuß, herrlich von Guido Gehrke und Marcel Otto freigespielt, konnte Torhüter Möller retten. Die Führung für die Nordfriesen besorgte Björn Fleige in der 20. Minute, nach einem Flankenlauf von Sebastian Saeltz und Kopfballablage Pierre Becken netzte der Husumer Stürmer unhaltbar ein. Weiter ging es nur in eine Richtung, nämlich auf das Kieler Tor: Zunächst scheiterte der emsige Michael Petersen mit einem Kopfball (24.), eine Minute später zappelte der Ball erneut im Netz. Ingo Cornils war der Schütze zum vermeintlichen 2:0, doch das Tor wurde wegen angeblicher Abseitsstellung nicht gegeben. Eine zumindest fragwürdige Entscheidung von Schiedsrichter Müller, der nicht nur mit dem Spiel, sondern auch mit seinen Assistenten so seine liebe Mühe hatte. Kurz vor der Pause versuchte es Cornils erneut, elegant von Marcel Otto freigespielt zog er aus zehn Metern ab - Torhüter Michael Möller hatte Mühe (45.).

Auch im zweiten Durchgang stand der Kieler Torhüter weiter im Mittelpunkt, einen Ball von Sascha Rettkowski parierte er nach 56 Minuten großartig. Doch beim zweiten Husumer Treffer konnte der Keeper nur hinterher sehen. Björn Fleige war erneut zur Stelle und schoss einen an Michael Petersen verursachten Foulelfmeter unhaltbar ein (57.). Den 3:0-Endstand erzielte wie gesagt der aufgerückte Sascha Rettkowski nach einer Ecke (70.).

Mit einer erneut überzeugenden Leistung sammelten die Husumer weiter Punkte, um sich noch für die Hallen-Landesmeisterschaft zu qualifizieren. Richtungsweisend ist sicherlich das Spiel am nächsten Wochenende beim FC Kilia Kiel, einem direkten Konkurrenten.

Tore: 1:0 Fleige (20.), 2:0 Fleige (57./FE), 3:0 Rettkowski (70.)
Beste Spieler: Rettkowski, Becken, Fleige - gute Mannschaftsleistung / Stahl
Ecken: 11 : 3
Chancen: 9 : 0
Zuschauer: 225
Schiedsrichter: Sönke Müller (Altenkrempe)
gelbe Karten: Otto (18.), Petersen (30.), Gehrke (50.), Fleige (59.), Becken (66.) / Hansen (56.), Stahl (77.)
Aufstellung:

Teubler - Jensen, Gehrke, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Otto (74. Strüning), Becken (83. Lies) - Petersen, Fleige.

Möller - Stahl, Lüthje, Jensen (66. Kaiser), Schwind - Bünning, Lammers, Stubbla (46. Hansen), Klatt (79. Aurin) - Kramer, Hussain.

  Hl 18.11.2006

Zwei Treffer: Björn Fleige beendet seine Tor-Flaute

Björn trifft wieder – das ist die wichtigste Botschaft für die Husumer SV aus ihrem ungefährdeten 3:0 (1:0)-Erfolg über den TSV Altenholz. Nach zehn Wochen hatte die Ladehemmung des Goalgetters endlich ein Ende. Zwei Tore steuerte Fleige zum Sieg seiner Mannschaft bei – eines per Elfmeter.
Nicht zu bremsen: Björn Fleige (3. von links) lässt sich auch von zwei Altenholzer Gegenspielern nicht am Kopfball hindern. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Die Serie von Flensburg 08 ist gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage erwischte es das Team von Bodo Schmidt beim Tabellenführer VfB Lübeck II – 0:1. Ansonsten hatten die Teams aus dem Norden der Tabelle wenig Mühe. Eider Büdelsdorf schlug TuRA Meldorf 4:0, der TSV Kropp siegte in Heide 3:1, die Husumer SV fertigte Altenholz 3:0 ab, und Kilia Kiel nahm aus Todesfelde drei Punkte mit (4:0). Am kommenden Wochenende stehen die Spitzenpartien 08 – Büdelsdorf und Kilia – Husum im Mittelpunkt des Interesses.

Husum (Gert Reese) – Den Treffer zum 3:0 markierte Sascha Rettkowski, einer der besten Akteure beim Fußball-Verbandsligisten. Auch SV-Coach Guido Gehrke würdigte die Leistung seines Innenverteidigers: "Ich habe neben ihm gespielt, viel zu machen brauchte ich da nicht."
Ansonsten taten die Stormstädter aber recht viel in dieser Partie, die über 90 Minuten einseitig in eine Richtung verlief. Das lag daran, dass die Altenholzer ihrem Ruf als Minimalisten auch an der Nordsee voll gerecht wurden. Nur mit dem Unterschied, dass sie hinten nicht so gefestigt waren wie bislang (erst 17 Gegentore). TSV-Trainer Harry Witt: "Heute ist mir fast die gesamte Abwehrkette ausgefallen." Husum hatte in dem Bereich auch zwei "Neue" dabei. Was bei den Gästen über die gesamte Spieldauer überhaupt nicht funktionierte, war das Spiel in die Spitze. Bitter, aber wahr: Der TSV Altenholz hatte keine richtige Torchance.

"Was die Mannschaft im Training zeigt, das zeigt sie auch auf dem Platz", konstatierte Gehrke nach Spielschluss. Aber es war wohl auch die Freude über den bei Björn Fleige geplatzten Knoten, die den Tabellenfünften so "heiß" machte. Das 1:0 (20.) resultierte aus einer schönen Kombination, an der auch Sebastian Saeltz und Pierre Becken beteiligt waren. Fleige stand genau an der richtigen Stelle und beendete die Kombination sowie seinen Torfrust.

Kurz vor dieser Aktion hatte schon der forsche Lars Jensen den ersten ernsthaften Warnschuss abgegeben (14.). Einen weiteren Treffer für die Nordfriesen erzielte Ingo Cornils (25.). Viele, die auf Ballhöhe standen, schworen später, dass er dabei nicht abseits gewesen war. Aber Schiedsrichter Sönke Müller und sein Assistent sahen es anders. Es war nicht die einzige Szene, in der die beiden jungen Referees daneben lagen. Von vielen Fans wurde ihnen die Anschaffung handelsüblicher Sehhilfen empfohlen.

Fleige brauchte bei seinem Strafstoß (Petersen war gefoult worden) keine Brille. Er nahm knapp zwei Meter Anlauf und katapultierte das Leder zum 2:0 ins Netz (57.). "Der endgültige Knackpunkt", wie Harry Witt später feststellte. Wohl etwas übertrieben – seine Mannschaft machte auch jetzt nicht den Eindruck, als könnte sie jemals das gegnerische Tor treffen. Das tat dann Rettkowski. Nachdem Gehrke das Leder erst an die Unterkante der Latte geknallt hatte, war er zur Stelle und schob zum 3:0 ein (70.). Zuvor hatte Petersen knapp verpasst.

Husumer SV: Teubler – Jensen, Gehrke, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Cornils, Becken (84. Lies), Petersen – Otto (75. Strüning), Fleige. – TSV Altenholz: Möller – Schwind, Lüthje, Jensen (68. Kaiser), Stahl – Stublla (46. Hansen), Hussain, Büning, Lammers – Klatt (80. Aurin), Kramer. – Schiedsrichter: Sönke Müller (Altenkrempe). Zuschauer: 225.

20. November 2006 · Flensburger Tageblatt

Die "Minimalisten" kommen

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV gegen den starken Neuling TSV Altenholz
In Siegerpose: Routinier Ingo Cornils will mit der Husumer SV im Januar zum Hallen-Masters nach Kiel.

Husum (ree) – Stetig arbeitet sich Fußball-Verbandsligist Husumer SV an jenen Tabellenplatz heran, der den Nordfriesen einen Platz bei der Fußball-Hallenmeisterschaft am 13. Januar 2007 in Kiel bescheren würde. Auf Rang fünf stehen die Stormstädter (28 Punkte) in unmittelbarer Konkurrenz mit Kilia Kiel (26) und Flensburg 08 (32).
Der Abstand zu den Fördestädtern könnte sich am Wochenende verringern. Denn 08 hat beim Tabellenführer VfB Lübeck II eine extrem harte Nuss zu knacken. Die Aufgabe der Nordfriesen im eigenen Stadion gegen den TSV Altenholz (Anstoß am Sonnabend, 14 Uhr) erscheint dagegen lösbarer.
Wobei der Aufsteiger wahrlich nicht zu unterschätzen ist. Von allen Klassen-Neulingen hat er das beste Zwischenergebnis zu vermelden – Rang acht. Tordrang ist es freilich nicht, der den TSV so weit gebracht hat, denn für seine 19 Punkte brauchte er nur 18 Treffer. So was schafft ansonsten nur der Heider SV. Aber die Abwehr des Neulings steht exzellent. Nur 17 Mal wurde sie in dieser Saison überwunden. "Wir sind eben echte Minimalisten", sagt dazu Innenverteidiger Sebastian Lüthje. Was aber offenbar keiner taktischen Vorgabe entspricht. Lüthje: "Unser Trainer Harry Witt ist nämlich eher einer, der offensiv spielen lässt.
Es war zu Oberligazeiten vor genau fünf Jahren, als sich die Husumer 2:1 in Altenholz durchsetzten. Das bedeutete damals die Qualifikation für das Turnier in der Ostseehalle. Ingo Cornils, damals Torschütze zum 2:0 für die SV, zu der morgigen Partie: "Ich denke, dass es ein schwieriges Spiel wird. Der Aufsteiger hat eine gute Abwehr und sich gegen Spitzenmannschaften hervorragend behauptet." Der Husumer Mittelfeldmann möchte aber mit seiner Mannschaft gern einen Schritt in Richtung Ostseehalle tun. Denn er ist bisher nur einmal, im Januar 2001, dabei gewesen. "Und", so erinnert sich Cornils gerne, "da bin ich gleich Torschützenkönig geworden."
"Trend nach oben und nach vorn", das ist die Bilanz, die SV-Coach Guido Gehrke aus den letzten Partien zieht. Und er hat seinen Spielern noch einmal klar gemacht, dass es lohnend ist, sich für das Hallenmasters ins Zeug zu legen. "Vor 10 000 Zuschauern zu spielen, das vergisst man nicht", hat der Coach seinen Leuten eingeimpft.
Von den jungen Husumer Akteuren wie Sebastian Saeltz, Marcel Otto, Michael Petersen und Pierre Becken wünscht er sich noch mehr Konstanz in den Leistungen. Gehrke: "Es reicht nicht, hin und wieder ein gutes Spiel zu machen oder ein Tor zu schießen."
Der Trainer möchte gegen den TSV Altenholz die Besetzung vom vergangenen Wochenende ins Rennen schicken. Abwehrmann Sascha Rettkowski und Stürmer Gerrit Müller sind immer noch angeschlagen.

17. November 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste vom TSV Altenholz,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum achten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Mit dem TSV Altenholz gibt heute der Meister und Aufsteiger aus der BOL Ost (Kiel) seine Visitenkarte bei uns ab. 19 Punkte auf der Habenseite und Tabellenrang acht – der bisherige Saisonverlauf des ehemaligen Oberligisten (1997 bis 2003) kann ohne Frage als gelungen bezeichnet werden. Von der Leistungsfähigkeit der Truppe um Trainer Harry Witt konnten sich übrigens auch schon die höher plazierten Teams VfB Lübeck II, Kilia Kiel und Flensburg 08 überzeugen und mussten mit einer Punkteteilung zufrieden sein.

Unserer Mannschaft steht also eine schwere Aufgabe bevor. Um weiter oben dran zu bleiben und die Qualifikation zur SHFV-Hallenmeisterschaft aus eigener Kraft zu schaffen, wäre ein Sieg enorm wichtig. Spielerisch und kämpferisch sind wir allemal stark genug dafür, lediglich die Chancenverwertung ist nach wie vor verbesserungsbedürftig.

Unterstützen Sie unser Team dabei, diese Ziele zu erreichen. Wenn es dann noch einige Experten hinter der Bande schaffen, Spieler und Mannschaft anzufeuern und aufzumuntern statt bei jeder nicht geglückten Aktion oder vergebenen Gelegenheit sofort lautstarken Unmut zu äußern, ist noch ganz viel drin.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung

Hin

Rück

Husumer SV - Flensburg 08

3:1

 

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

2:5

 

Husumer SV - VfB Lübeck II

1:5

 

Husumer SV - SC Comet Kiel

2:0

 

Husumer SV - SV Eichede

5:0

 

Husumer SV - Heider SV

1:0

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

3:1

 

Husumer SV - Rot-Weiß Moisling

1:0

 

Husumer SV - TSV Kropp

1:2

 

Husumer SV - SV Todesfelde

0:2

 

Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck

1:1

 

Husumer SV - TuRa Meldorf

2:1

 

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

 

 

Husumer SV - Oldenburger SV

 

 

Husumer SV - TSV Altenholz

 

 

Husumer SV - FC Kilia Kiel

 

 

Husumer SV - TSV Bargteheide

 

 

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 14 11 2 1 42:12 30 35
2. FT Eider Büdelsdorf 13 11 1 1 34:11 23 34
3. TSV Kropp 14 11 0 3 39:14 25 33
4. Flensburg 08 14 10 2 2 28:14 14 32
5. Husumer SV 14 9 1 4 29:21 8 28
6. FC Kilia Kiel 13 8 2 3 28:13 15 26
7. Rot-Weiß Moisling 13 8 0 5 28:22 6 24
8. TSV Altenholz 13 5 4 4 18:17 1 19
9. Heider SV 13 6 1 6 17:18 -1 19
10. TSV Bargteheide 13 5 3 5 24:18 6 18
11. SC Comet Kiel 14 5 1 8 24:25 -1 16
12. SV Eichede 14 5 1 8 22:30 -8 16
13. SV Todesfelde 13 4 1 8 22:24 -2 13
14. FC Dornbreite Lübeck 13 3 4 6 22:29 -7 13
15. Oldenburger SV 14 2 5 7 26:34 -8 11
16. FC Sörup-Sterup 14 2 2 10 14:38 -24 8
17. TSV Heiligenstedten 14 1 0 13 10:48 -38 3
18. TuRa Meldorf 14 1 0 13 9:48 -39 3

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag 18.11.06 14:00 h FC Sörup-Sterup - RW Moisling
Samstag 18.11.06 14:00 h Heider SV - TSV Kropp
Samstag 18.11.06 14:00 h Husumer SV - TSV Altenholz
Samstag 18.11.06 14:00 h SC Comet Kiel - Oldenburger SV
Samstag 18.11.06 14:00 h FCD Lübeck - TSV Bargteheide
           
Samstag 18.11.06 14:00 h FTE Büdelsdorf - TuRa Meldorf
Sonntag 19.11.06 14:00 h VfB Lübeck 2 - Flensburg 08
Sonntag 19.11.06 14:00 h SV Eichede - TSV Heiligenst.
Sonntag 19.11.06 14:00 h SV Todesfelde - FC Kilia Kiel

RÜCKBLENDE

Doppelpack Variante 1: Michael Petersen (am Ball) zeigte in Oldenburg eine klasse Leistung und erzielte den ersten und vierten Treffer für unser Team. Auch bei diesem Sprint hat sein Gegenspieler das Nachsehen.
Doppelpack Variante 2: Ingo Cornils (am Ball) sorgte ebenfalls zweimal für Torjubel. Erst beim Gegner durch ein lupenreines Kopfballeigentor zum 1:1 Ausgleich, dann mit einem sehenswerten Schlenzer zur erneuten Führung für uns.
Szenen ausder Partie Oldenburger SV –Husumer SV 2:4 (Hinrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER TSV ALTENHOLZ

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee 2:1  
Husumer SV II - VfR Schleswig 0:1  
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg    
Husumer SV II - MTV Leck    
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 14 10 1 3 46:18 28 31
2. Schleswig 06 13 9 3 1 25:11 14 30
3. SV Frisia 03 Lindholm 14 9 2 3 38:19 19 29
4. TSB Flensburg 14 8 2 4 27:25 2 26
5. MTV Leck 14 7 4 3 24:16 8 25
6. FC Angeln 02 14 5 6 3 23:19 4 21
7. FC Tarp-Oeversee 14 6 2 6 25:30 -5 20
8. VfR Schleswig 14 5 3 6 24:26 -2 18
9. Husumer SV II 14 4 5 5 15:20 -5 17
10. TSV Rantrum 14 5 1 8 20:26 -6 16
11. Flensburg 08 II 15 4 3 8 23:30 -7 15
12. TSV Nordmark Satrup 14 4 3 7 21:30 -9 15
13. IF Stjernen Flensborg 14 3 4 7 23:28 -5 13
14. SV Enge-Sande 14 2 7 5 21:29 -8 13
15. SV Dörpum 13 2 5 6 22:31 -9 11
16. FC Langenhorn 13 1 3 9 13:32 -19 6

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
Koordination: Sven Weißhaar, Marktstraße 37, 25813 Husum, Tel.: 04841/82703
Werbung: Ansprechpartner Dieter Schleger, Tel.: 04841/73437 oder Lars-Oliver Reichard, Tel.: 04841/770177
Homepage: www.husumersv.de
eMail: info@husumersv.de
Produktion: Werbetechnik Bestmann, Husum, Tel.: 04841/9651-0, www.wt-b.de
17. ST 02.12.06 Husumer SV TSV Bargteheide 1:1

Hand-Tor verhindert Husumer Start in der Ostseehalle!

02.12.2006

Husumer SV - TSV Bargteheide

1 : 1 (1:0)


Ein unschönes Ende für die Husumer SV nahm das Verbandsligaspiel gegen den TSV Bargteheide, denn mit dem unnötigen und dazu noch irregulären Ausgleichstreffer per Handspiel in der letzten Spielminute verpassten die Husumer die Qualifikation für die SHFV-Hallenmeisterschaft in der Kieler Ostseehalle im Januar. Die Nordfriesen haderten nicht zu Unrecht mit dem kleinlich pfeifenden Schiedsrichter Dr. Strohbach, denn der Unparteiische verweigerte ihnen in der 86. Spielminute auch noch einen regulären Treffer zum 2:0. Doch letztlich haben es sich die Hauherren selbst zuzuschreiben, der berühmte Sack konnte einfach nicht zugemacht werden. Mehrfach versiebten die Husumer hundertprozentige Tormöglichkeiten. Bei schwierigen Platzverhältnissen zeigten die Stormstädter eine spielerisch ansprechende Partie, beherrschten die Begegnung bis zur 70. Spielminute eindeutig. Dann kam unerklärlicherweise ein Bruch ins Spiel der Hausherren, Bargteheide bekam langsam Oberwasser. Die Elf trug mit dazu bei, dass 170 Zuschauer bei strömenden Regen eine ansprechende Verbandsligapartie zu sehen bekamen. Der TSV gab nie auf, zeigte warum man diese Saison mit dem Abstiegskampf wohl nichts zu tun bekommt.

Ein enttäuschter Husumer Spielertrainer Guido Gehrke trauerte den vergebenen Chancen nach Spielende hinterher: »Wir haben die Partie über weite Strecken dominiert, hätten klar führen müssen und wären dann nicht mehr in Gefahr gekommen. Der Ausgleichstreffer war ein klares Handspiel.« Gäste-Trainer Reinhard Lindtner war mit dem gewonnenen Punkt sichtlich zufrieden: »Ein glückliches Unentschieden, wir hatten einfach zu viel Respekt. Doch meine Elf hat bis zur letzten Minute gekämpft und nie aufgegeben.«

Die Nordfriesen gaben sofort nach Spielbeginn den Takt vor, Spielfreude pur trotz seifigem Untergrund. Die Gäste standen zu weit vom Mann, ließen sich in die Abwehr zurückfallen. Björn Fleige hatte nach gelungenem Doppelpass mit Lars Hermann den Führungstreffer in der 16. Minute auf dem Schlappen, vergab jedoch. Drei Minuten später war es wieder Fleige, der völlig frei das Leder nicht richtig traf. Marcel Otto verzog nach herrlicher Kombination aus spitzem Winkel nur äußerst knapp (20.). Mit gelegentlichen Kontern versuchte der TSV zum Erfolg zu kommen, Michael Strusch (28.) und Kevin Kranik (34.) vergaben überhastet. Husum weiter im Vorwärtsgang: Lars Hermann setzte einen 20-Meter-Freistoß an die Latte (42.), dann scheiterte Michael Petersen an Torhüter Stefan Johann (40.). Den Führungstreffer der Gastgeber erzielte kurz vor dem Halbzeitpfiff Marcel Otto, eine Flanke von Michael Petersen versenkte er unhaltbar aus fünf Metern (44.).

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild: Husum im Vorwärtsgang - Bargteheide zwar bemüht, aber in der Defensive gebunden. Die Nordfriesen versäumten es jedoch, die verdiente Führung weiter auszubauen. Nach einem Freistoß durch Ingo Cornils verzog Guido Gehrke mit einem Flugkopfball knapp (53.). Auch Pierre Becken (55.) und Björn Fleige (60.) scheiterten am gut reagierenden Torhüter Johann. Es schien jetzt, als hätten die Husumer ihr Pulver verschossen, es kam langsam Sand ins Getriebe. Doch die Abwehr der Hausherren ließ sich nicht düpieren, Kevin Kranik und Erol Siegert (61./72.) nutzen ihre Chancen nicht. In der Schlussphase wurde es dann hektisch im Husumer Friesenstadion, in der Schiedsrichter Dr. Stohbach eine unglückliche Figur abgab. Sascha Rettkowski erzielte mit einem Bogen-Kopfball die vermeintliche Entscheidung zugunsten der SV (86.), doch der Referee sah ein Foulspiel von Guido Gehrke. »Ich habe nur dem Ball hinterher geschaut und bin ausgewichen, denn das Leder landete im Netz«, konnte Gehrke keine Regelwidrigkeit erkennen. Und so nahm das Unglück aus Husumer Sicht seinen Lauf, denn die »Hand Gottes« (wie einst bei Maradonna) brachte den unverdienten Ausgleich für Bargteheide: Nach einem Freistoß durch Erol Siegert bugsierte Luigi Amaru den Ball mit der Hand in die Maschen (90.), heftige Proteste der Gastgeber nutzen nichts mehr - der Schiedsrichter gab den Treffer.

Unglücklicher hätte es für die Nordfriesen an diesem Nachmittag nicht laufen können, doch wer seine Chancen nicht nutzt, der darf sich am Ende nicht beschweren.

Tore: 1:0 Otto (44.), 1:1 Amaru (90.)
Beste Spieler: Gehrke, Saeltz, Becken / Esch
Ecken: 10 : 5
Chancen: 12 : 4
Zuschauer: 170
Schiedsrichter: Dr. Strohbach (SV Fehmarn)
gelbe Karten: Hermann (59.), Teubler (71.), Saeltz (75.), Becken (81.), Gehrke (86.), Cornils (86.) / TSV: Esch (38.), Anarien (83.)
gelb-rot: Cornils (86. weg. Ball wegschlagen)
Aufstellung:

Teubler - Jensen, Gehrke, Rettkowski, Hermann - Saeltz, Cornils, Otto (83. Schulte), Becken - Fleige, Petersen (66. Müller).

Johann - Esch, Schönfeldt, Schwartz (69. Lehmann) - Sellke, Späte (71. Anarien), Kranik, Ballhausen, Zijlstra - Siegert, Strusch (62. Amaru).

  Hl 02.12.2006

Maradona zu Gast im Friesenstadion

Husumer SV reklamiert beim 1:1 gegen Bargteheide ein Tor mit der Hand
Sebastian Saeltz (re.) nimmt es in dieser Szene gleich mit zwei Bargteheider Akteuren auf. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Jetzt steht es fest: Der TSV Kropp, Eider Büdelsdorf, Flensburg 08 und Kilia Kiel vertreten die Fußball-Verbandsliga beim Hallen-Masters des SHFV am 13. Januar in der Kieler Ostseehalle. Ebenfalls mit von der Partie sind die Regionalliga-Teams VfB Lübeck und Holstein Kiel sowie die Oberligisten VfR Neumünster und SV Henstedt-Rhen.
08 sicherte sich das Ticket mit einem 4:1 beim FC Dornbreite Lübeck, Kilia setzte sich ebenfalls 4:1 bei Comet Kiel durch. Kropp gewann 3:0 bei Rotweiß Moisling und festigte Rang zwei hinter dem VfB Lübeck II, der das Spitzenspiel 1:0 in Büdelsdorf gewann. Husum verspielte die Qualifikation mit dem allerdings umstrittenen 1:1 gegen den TSV Bargteheide. Neues vom Tabellenende: Der FC Sörup-Sterup feierte beim 2:1 gegen den TSV Heilgenstedten den dritten Saisonsieg.

Husum (ree) – Die Husumer SV fährt im Januar nicht zur Hallenfußball-Gala nach Kiel. Das Ticket dazu ließ sie sich beim 1:1 (1:0) gegen den TSV Bargteheide entreißen – in letzter Minute. Doch um den Ausgleichstreffer für die Gäste gab es heftigen Wirbel. Hand oder nicht Hand – das war die Frage, als der Ball in der 90.Minute zum 1:1 im Husumer Tor lag. Der TSV-er Armen Azarian hatte ihn nach einem Freistoß dorthin befördert – aus Sicht von Schiedsrichter Dr. Strohbach korrekt mit dem Kopf.

Aber alle Husumer, die dem Schützen nahe standen, hatten den "Maradona-Reflex" gesehen. Und waren nicht zu beruhigen. Heftig bestürmten sie erst den Unparteiischen und dann seinen Assistenten an der Linie. Aber beide blieben dabei: Der Treffer zählte.
Sascha Rettkowski: "Klares Handspiel. Die Bargteheider sagen es selber." Als halber Beleg dafür mag die Auskunft von TSV-Coach Reinhard Lindtner gelten. Sein Kommentar: "Könnte sein, dass da was war."

Aber die SV hat auch allen Grund, sich an die eigene Nase zu fassen. Denn dieses Fußballspiel lief eine Stunde lang so klar zu ihren Gunsten, dass früh alles hätte entschieden sein können. Aber die Gäste vereitelten die Husumer Chancen vielbeinig oder durften sich auf die Querlatte verlassen. Wie beim Freistoß von Lars Hermann (38.). Die Führung markierte Marcel Otto (44.), als er eine Flanke von Michael Petersen verwertete.
Mit Möglichkeiten für Gehrke (Flugkopfball/54.), den immer besser werdenden Pierré Becken (54.) sowie Björn Fleige (60.) reichte der Husumer Wirbel auch noch in die zweite Halbzeit hinein. Aber dann war es plötzlich vorbei, der TSV Bargteheide verschaffte sich Luft. Da musste Teubler bei seiner Rettungstat gegen Siegert eine gelbe Karte in Kauf nehmen (71.) und eine Minute später einen Freistoß desselben Akteurs aus dem Winkel fingern. Und da musste sogar Gerrit Müller auf der eigenen Torlinie retten (74.).

"Ich kann mir diesen Bruch nicht erklären. Ich hätte wohl nicht auswechseln sollen", so Husums Trainer Guido Gehrke. Ein nicht gegebenes Kopfballtor von Rettkowski (86.) und die Gelb-Rote Karte für Ingo Cornils (92.) – das waren die Randereignisse jenes Treffers, der die Husumer SV aus ihrem Traum riss.

Kann sein, dass die Partie noch ein Nachspiel hat. Denn der Assistent von Schiedsrichter Dr. Strohbach wurde von einem aufgebrachten Husumer Zuschauer bespuckt.

Husumer SV: Teubler – Jensen, Gehrke, Rettkowski, Hermann – Saeltz, Cornils, Petersen (65. Müller), Becken – Otto (83. Schulte), Fleige. – TSV Bargteheide: Johann – Schönfeldt – Ballhausen, Zijlstra – Esch, Schwartz (69. Lehmann), Späte (81. Azarian), Sellke, Kranik – Strusch (62. Amaru), Siegert. Schiedsrichter: Dr. Uwe-Martin Strohbach (Fehmarn). Zuschauer: 170.

4. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt

Azarians Ausgleichstor sorgte für große Aufregung

Husum (hoy) – Hässliche Jagdszenen im Husumer Friesenstadion: Schiedsrichter Ebubekir Aksay (Lübeck) hatte das 1:1 (0:1)-Unentschieden des Fußball-Verbandsligisten TSV Bargteheide bei der Husumer SV kaum mit dem Abpfiff besiegelt, als TSV-Stürmer Armen Azarian auf dem Weg in die Kabine von den Platzherren massiv bedrängt wurde. Auslöser für die Unruhen war der Ausgleich des in der 80. Minute eingewechselten Angreifers eine Minute vor Schluss. Die Husumer wollten bei dem Treffer ein Handspiel erkannt haben.

"Wir mussten Armen regelrecht schützen, sonst wäre es vielleicht sogar zu Handgreiflichkeiten gekommen", berichtet Trainer Reinhard Lindtner entsetzt. Die Sportvereinigung reagierte derart heftig, da es für sie um die Qualifikation für das prestigeträchtige SHFV-Hallenmasters im Januar ging. Bei einem Sieg wäre der Auftritt in der wahrscheinlich mit fast 10000 Zuschauern ausverkauften Kieler Ostseehalle perfekt gewesen. Eine Entschuldigung für diese übertriebene Reaktion ist dies allerdings nicht.
Ob beim 1:1-Ausgleich in der 89. Minute nach einem Freistoß von Erol Siegert wirklich die Hand im Spiel war, wird aber wohl für immer das Geheimnis von Azarian bleiben. Lindtner konnte die strittige Szene jedenfalls nicht auflösen. "Keine Ahnung, ob das die Hand mit im Spiel war. Ich weiß nur, dass der Ball drin war." Der Torschütze selbst gab keinen Kommentar ab.

Der Coach und die restliche Elf nahm den Punktgewinn bei dem klaren Favoriten natürlich gerne mit. Zwar fanden die Weinroten anfangs überhaupt nicht in die Partie, so dass Lindtner bereits mit einem Debakel rechnete. Nach 20 Minuten wendete sich das Blatt aber. Die Stormarner dominierten nun das Geschehen und hatten durch Michael Strusch (28.) und Kevin Kranik (35.) beste Möglichkeiten. Das 0:1 durch Marcel Otto in der 44. Minute war sehr unglücklich.

Nach zehn weiteren wenig überzeugenden Minuten stellten die Gäste auch nach dem Wiederanpfiff das bessere Team. Allerdings wurden bis zum späten 1:1 wieder alle Chancen kläglich vergeben. Azarian erlöste aber die Weinroten und durfte gleich doppelt jubeln. Der 19-Jährige wurde ganz überraschend wieder in das U19-Nationalteam seines Heimatlandes Armenien berufen, was ihm offensichtlich Auftrieb gegeben hat. Die Stormarner, die mit dem Remis nach zuletzt mäßigen Vorstellungen einen Achtungserfolg landeten, feierten den Punktgewinn auf ihre Weise. Nach der Rückreise stand im Sportzentrum eine Kabinen-Party an. Bei Salaten, Bockwurst und dem einen oder anderen alkoholischem Getränk gab der neue Torwarttrainer Peter Metzner seinen Einstand.

TSV Bargteheide: Johann – Schönfeldt – Schwartz (ab 65. Minute Lehmann), Ballhausen – Zijlstra, Esch, Kranik, Späte (ab 80. Minute Azarian) – Siegert, Strusch (ab 60. Minute Amaru), Sellke.

4. Dezember 2006 · Stormarner Tageblatt

Drei Punkte – und der Trip nach Kiel ist sicher

Wollen die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV im Januar beim Hallen-Masters in der Kieler Ostseehalle starten, müssen sie am Sonnabend (14 Uhr) den TSV Bargteheide schlagen.
André Teubler will zum dritten Mal nach Kiel. Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – Drei Mannschaften streiten in der Fußball-Verbandsliga noch um zwei freie Plätze für das SHFV-Hallenmasters am 13. Januar 2007 in Kiel. Und an diesem Wochenende wird abgerechnet. Für die Husumer SV sieht es gut aus: Gewinnt sie ihr Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den TSV Bargteheide, ist sie dabei.
Ebenfalls aus eigener Kraft schaffen kann es Kilia Kiel (spielt beim Stadtrivalen Comet). Flensburg 08 hingegen muss auf Ausrutscher der Konkurrenz hoffen. Durch das Remis vor einer Woche gegen Eider Büdelsdorf haben die Fördestädter ihre gute Perspektive eingebüßt.
Für den TSV Bargteheide, Gegner der Husumer am Sonnabend, sind die Hallenmeisterschaften kein Thema. Beim Beinahe-Absteiger des Vorjahres ist man froh, dass die Mannschaft sich im Mittelfeld der Tabelle behauptet. "Allmählich geht uns aber die Puste aus", sagt Trainer Reinhard Lindtner, der den letzten Sieg mit seinem Team Mitte September feiern konnte. Seine Mannschaft ist jung (Durchschnittsalter 21) und im Mittelfeld fehlen ihm seit Wochen mit Nils Grundt und Malte Buchholz zwei Leistungsträger. "Seitdem haben wir in diesem Mannschaftsbereich keine Ruhe mehr", klagt Lindtner.
Zufrieden sein kann der TSV hingegen mit seiner bisherigen Auswärtsbilanz. Es gab zwar erst einen Sieg (1:0 beim SV Eichede), aber vor Einbrüchen wie in der Vorsaison (zwei 0:8-Klatschen) ist die Mannschaft bisher verschont geblieben. Für Husum befindet sich Lindtners Zielsetzung auf einem bescheidenen Level. "Mit einem Punkt bin ich zufrieden", so der Trainer. In den letzten beiden Spielzeiten ist er an diesem Ziel jeweils nur knapp gescheitert. Beide Partien endeten 1:0 für die Nordfriesen.

Vielleicht sollten die Stormarner sich aber auch erst einmal darauf konzentrieren, ein Tor gegen die HSV zu schießen. Denn auch das ist ihnen zwei Jahre lang nicht gelungen. Vier Mal zu Null gegen Bargteheide – und André Teubler ist sich ganz sicher, dass es auch beim fünften Mal klappt. "Die Hintermannschaft steht doch in letzter Zeit recht kompakt", lobt der Husumer Torsteher seine Vorderleute. Und dass er mit seinen Kameraden im Januar nach Kiel reist, auch das ist für ihn keine Frage. "Denn selbstverständlich werden wir gegen Bargteheide gewinnen", so Teublers Vorhersage. Es wäre die dritte Hallenturnier-Teilnahme des Keepers.

Husums Coach Guido Gehrke muss eventuell auf Martin Herpel und Gerrit Müller (erkrankt) verzichten. In diesem Fall könnte er sich vorstellen, "dass die Mannschaft aufläuft, die auch gegen den TSV Altenholz begonnen hat." Beim TSV Bargteheide sieht man für Nils Grundt gute Chancen, dass er erstmals wieder in den Kader rückt.

1. Dezember 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom TSV Bargteheide,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum neunten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007. Es ist gleichzeitig die letzte Partie, die wir in diesem Jahr zu Hauseaustragen.

Viermal waren wir bisher bei der SHFV-Hallenmeisterschaft in Kiel dabei: 2001, 2002, 2003 und 2004. An diesem Wochenende entscheidet sich, ob es uns nach zweijähriger Abstinenz gelingt, das begehrte Ticket für die fünfte Teilnahme zu buchen. Die Ausgangssituation ist klar: Noch zwei Plätze sind zu vergeben und darum streiten sich im Fernduell Flensburg 08, Kilia Kiel und wir. Viele Rechenbeispiele sind möglich, Fakt ist eines: Wenn wir heute gewinnen sind wir qualifiziert, egal wie die Konkurrenz spielt!

Gegen einen Sieg werden allerdings unsere Gäste vom TSV Bargteheide etwas haben. Und das aus ganz eigenem Interesse, denn die Lindtner-Truppe steht aktuell zwar auf Rang neun, doch der Vorsprung gegenüber den dahinter platzierten Teams ist äußert gering. Deshalb und um nach zuletzt fünf Spielen ohne Sieg den Trend umzukehren, können wir uns mit Sicherheit auf eine äußerst motivierte und engagierte Bargteheider Elf gefasst machen.

Es geht heute um ganz viel. Uns würde neben der Qualifikation zur Hallenmeisterschaft ein Sieg natürlich auch dabei helfen, in der Meisterschaft den Anschluss nach oben zu halten. Unterstützen Sie unsere Jungs dabei, beide Ziele zu erreichen!

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung

Hin

Rück

Husumer SV - Flensburg 08

3:1

 

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

2:5

 

Husumer SV - VfB Lübeck II

1:5

 

Husumer SV - SC Comet Kiel

2:0

 

Husumer SV - SV Eichede

5:0

 

Husumer SV - Heider SV

1:0

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

3:1

 

Husumer SV - Rot-Weiß Moisling

1:0

 

Husumer SV - TSV Kropp

1:2

 

Husumer SV - SV Todesfelde

0:2

 

Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck

1:1

 

Husumer SV - TuRa Meldorf

2:1

 

Husumer SV - TSV Heiligenstedten

3:1

 

Husumer SV - Oldenburger SV

4:2

 

Husumer SV - TSV Altenholz

3:0

 

Husumer SV - FC Kilia Kiel

 

 

Husumer SV - TSV Bargteheide

 

 

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 16 13 2 1 46:13 33 41
2. TSV Kropp 16 13 0 3 46:18 28 39
3. FT Eider Büdelsdorf 15 12 2 1 41:14 27 38
4. Flensburg 08 16 10 3 3 31:18 13 33
5. Husumer SV 15 10 1 4 32:21 11 31
6. FC Kilia Kiel 14 9 2 3 32:13 19 29
7. Rot-Weiß Moisling 15 9 0 6 32:27 5 27
8. SV Eichede 16 6 2 8 29:30 -1 20
9. TSV Bargteheide 15 5 4 6 25:20 5 19
10. SC Comet Kiel 15 6 1 8 26:25 1 19
11. TSV Altenholz 14 5 4 5 18:20 -2 19
12. Heider SV 14 6 1 7 18:21 -3 19
13. FC Dornbreite Lübeck 15 4 5 6 24:29 -5 17
14. SV Todesfelde 15 5 1 9 24:29 -5 16
15. Oldenburger SV 16 2 6 8 26:36 -10 12
16. FC Sörup-Sterup 16 2 2 12 19:45 -26 8
17. TSV Heiligenstedten 15 1 0 14 10:55 -45 3
18. TuRa Meldorf 16 1 0 15 9:54 -45 3

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag 02.12.06 14:00 h FC Sörup-Sterup - TSV Heiligenst.
Samstag 02.12.06 14:00 h Heider SV - Oldenburger SV
Samstag 02.12.06 14:00 h Husumer SV - TSV Bargteheide
Samstag 02.12.06 14:00 h SC Comet Kiel - FC Kilia Kiel
Samstag 02.12.06 14:00 h FCD Lübeck - Flensburg 08
Samstag 02.12.06 14:00 h FTE Büdelsdorf - VfB Lübeck 2
Sonntag 03.12.06 14:00 h RW Moisling - TSV Kropp
Sonntag 03.12.06 14:00 h SV Eichede - TSV Altenholz
Sonntag 03.12.06 14:00 h SV Todesfelde - TuRa Meldorf

RÜCKBLENDE

Zweikampf mit Haken und Ösen: Durchsetzungsstark wie hier Sebastian Saeltz (rechts) präsentierte sich unser gesamtes Team in der letzten Heimpartie gegen Altenholz. Mit einer exakt gezirkelten Hereingabe von der rechten Seite war Sebastian zudem entscheidend am Führungstreffer beteiligt.
Szene aus dem Spiel Husumer SV – TSV Altenholz 3:0 (Hinrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER TSV BARGTEHEIDE

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7  
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee 2:1  
Husumer SV II - VfR Schleswig 0:1  
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg 1:6  
Husumer SV II - MTV Leck 1:0  
Husumer SV II - FC Langenhorn    

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 16 12 1 3 56:22 34 37
2. SV Frisia 03 Lindholm 16 10 3 3 43:22 21 33
3. Schleswig 06 15 9 3 3 29:18 11 30
4. FC Angeln 02 16 7 6 3 26:20 6 27
5. TSB Flensburg 15 8 3 4 30:28 2 27
6. MTV Leck 16 7 5 4 25:18 7 26
7. FC Tarp-Oeversee 16 8 2 6 30:32 -2 26
8. VfR Schleswig 16 6 3 7 27:29 -2 21
9. TSV Rantrum 16 6 2 8 23:28 -5 20
10. Husumer SV II 16 5 5 6 17:26 -9 20
11. IF Stjernen Flensborg 16 4 5 7 30:30 0 17
12. SV Enge-Sande 16 3 7 6 23:30 -7 16
13. Flensburg 08 II 16 4 3 9 23:35 -12 15
14. TSV Nordmark Satrup 16 4 3 9 21:33 -12 15
15. SV Dörpum 15 2 5 8 25:37 -12 11
16. FC Langenhorn 15 1 4 10 16:36 -20 7

KURZMELDUNGEN

Wussten Sie eigentlich,

... dass unsere SG Husum-Rödemis A-Jugend die Tabelle der Bezirksliga mit der makellosen Bilanz von 10 Siegen aus 10 Partien und dem exzellenten Torverhältnis von 60:5 anführt? Wie gut die Jungs drauf sind, haben sie zuletzt gleich zweimal eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Erst wurde der Heider SV (Verbandsliga) in einem rassigen Spiel des Lotto-Pokals 5:3 bezwungen, dann in der Meisterschaft der Tabellenzweite FSG im Amt Schafflund mit 8:1 im Friesenstadion abgefertigt.
... dass unsere SG Rödemis-Husum B-Jugend (Bezirksliga) derzeit auf Platz drei steht und noch Tuchfühlung nach ganz oben hat? Auch im Landespokal hat das Team überzeugt, konnte aber die Chancenvorteile gegen den Verbandsligisten Heider SV nicht nutzen und unterlag am Ende 1:3.
... dass unsere SG Rödemis-Husum C-Jugend (Verbandsliga) nach dem 9:0 Kantersieg am vergangenen Wochenende gegen die SG Gettorf/Osdorf/Schinkel mit der bisherigen Saisonbilanz von vier Siegen, einem Unentschieden und drei Niederlagen in der aktuellen Tabelle Rang fünf belegt?
... dass der Termin für die bereits vierte Auflage unseres großen Jugend-Fußball-Camps inzwischen von der Firma proSport, die den Campleiter stellt, bestätigt wurde? Es findet statt vom 24. –26.08.2007 (letztes Wochenende der Sommerferien).
... dass unser Frauenteam in der Bezirksliga bisher zwar reichlich Lehrgeld bezahlen musste, aber über eine tolle Homepage verfügt? Besuchen Sie die Mädels doch einmal online unter www.hsv-ff.de.
... dass sich die Tischtennis-Herren wieder voll im Spielbetrieb befinden? Die Erste liegt in der Kreisliga ohne Punktverlust auf Platz eins und steuert den Aufstieg in die 2. Bezirksliga an, die Zweite (1. Kreisklasse) und Dritte (2. Kreisklasse) rangieren im Mittelfeld.
... dass es sowohl von den Terminkarten unseres BOL-Teams als auch von denen der Verbandsliga-Mannschaft weitere am Tresen des Vereinsheimes gibt? Natürlich kostenlos und solange der Vorrat reicht.
... dass unsere WebSite www.husumersv.de rennt und rennt und rennt? Inzwischen können wir uns monatlich über mehr als 7.000 (!) Zugriffe freuen. Irre, aber auch weiterer Ansporn!
... dass die sonst auf dieser Heftseite erscheinende Rubrik "100 Jahre Fußball in Husum" nur Pause macht und im kommenden Jahr mit Teil 8 fortgesetzt wird?
  Sven Weißhaar

IMPRESSUM

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19. ST 16.12.06 FC Dornbreite Lübeck Husumer SV 3:2

Vermeidbare Auswärtspleite - Husum läßt Punkte leichtfertig liegen!

16.12.2006

FCD Lübeck - Husumer SV

3 : 2 (2:1)


Eine unnötige Auswärtsniederlage kassierte die Husumer SV beim FC Dornbreite. Die erste halbe Stunde dominierten die Nordfriesen das Spielgeschehen eindeutig, hatten Tormöglichkeiten für zwei Spiele. Doch auch eine große spielerische Überlegenheit nutzte den Husumern nichts, denn durch viele individuelle Fehler brachten die Stormstädter die Lübecker wieder ins Spiel zurück. Bei schwierigen Platzverhältnissen nutzten die Hausherren die Gunst der Stunde und konterten die Husumer einfach aus.»Ich bin maßlos enttäuscht«, gab ein frustrierter Husumer Trainer Guido Gehrke nach Spielende zu Protokoll. »Uns fehlt einfach im entscheidenden Moment die Konzentration, ein Spiel über die Bühne zu bringen. Leider passieren zu viele individuelle Fehler - auch heute wieder.«

Die Nordfriesen legten los wie die Feuerwehr - gleich in der ersten Minute brannte es lichterloh im Lübecker Strafraum. Lars Hermann hämmerte das Leder nach einem schnellen Konter aus acht Metern auf das Tor, Keeper Miroslaw Kaminski rettete bravourös zur Ecke. Eine scharfe Flanke wieder von Hermann verpassten gleich zwei Husumer freistehend (2.). Mit spielerischen Mitteln drängten die Husumer den FC in die eigene Hälfte zurück. Pierre Becken und Björn Fleige scheiterten am überragenden Torhüter Kaminski. Dann gelang der SV der verdiente Führungstreffer. In der 20. Spielminute wurde Lars Hermann im Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte Björn Fleige sicher. Das zweite Husumer Tor hatte wieder Björn Fleige auf dem Kopf, doch in der 28. Minute wurde sein Kopfball von Azzez noch kurz vor der Linie abgewehrt. Völlig überraschend kamen die Gastgeber zum 1:1-Ausgleich: Einen kollektiven Blackout der Husumer Hintermannschaft nutzte Guido Beuck in der 32. Minute eiskalt aus. Mehrfach hatten die Nordfriesen die Chance, den Ball aus der Gefahrenzone zu schlagen, doch jeder verließ sich auf den anderen. Jetzt gab es einen Bruch im Husumer Spiel, die Abwehr geriet plötzlich unter Druck. Und wieder verteilten die Nordfriesen kräftig Gastgeschenke: Völlig unnötig wurde den Lübeckern das Leder in Strafraumnähe in die Beine gespielt, diesmal war Marcell Voß der Unglücksrabe. Mit dem Pausenpfiff gelang Dornbreite die Führung, Benjamin Mecker ließ sich die Chance nicht entgehen.

Die Vorentscheidung mit dem dritten Lübecker Treffer fiel bereits nach 56 Spielminuten. Einen Konter über die rechte Seite vollendete Thorsten Asmussen aus Nahdistanz zum 3:1. Die Lübecker wirkten jetzt spritziger, spielten weiter nach vorne. Die SV setzte auf Konter, doch vielversprechende Möglichkeiten durch Gerrit Müller (58.), Sebastian Saeltz (75.) und wieder Gerrit Müller (77.) verfehlten den Kasten nur um Zentimeter. Den Anschlusstreffer markierte Gerrit Müller nach Vorarbeit durch Michael Petersen aus zwei Metern (79.). Marcel Otto verfehlte den Ausgleich nur knapp, aber der Winkel war zu spitz (86.).

Diese Niederlage hat sich die Husumer Mannschaft selbst zu zuschreiben, denn trotz einer sehr guten Anfangsphase waren die vielen individuellen Fehler spielentscheidend.

Tore: 0:1 Fleige (20./FE), 1:1 Beuck (32.), 2:1 Mecker (45.), 3:1 Asmussen (56.), 3:2 Müller (79.)
Beste Spieler: Kaminski / Becken
Ecken: 7 : 8
Chancen: 5 : 10
Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst)
gelbe Karten: Ahrens (17.), Kaminski (20.), Strehlau (61.), Manthey (67.), Asmussen (69.), Mecker (71.), Morina (76.) / Fleige (47.), Becken (87.)
Aufstellung:

Kaminski - Ahrens - Azzez, Ewert, Manthey – Morina, Strehlau, Beuck, Asmussen – Senol (70. Eker), Mecker.

Teubler – Schulte (46. Jensen), Voß (46. Gehrke), Rettkowski, Hermann (57. Müller) - Saeltz, Cornils, Otto, Becken  - Fleige, Petersen.

  Hl 16.12.2006

Fehler ärgern den Trainer maßlos

Der Versuch, sich vor der Winterpause noch ein Positiverlebnis zu verschaffen, ist der Husumer SV misslungen. "Dank" individueller Fehler in der Abwehr und ungenutzter Torchancen verlor sie beim FC Dornbreite Lübeck mit 2:3 (1:2). Guido Gehrke war nach der Partie richtig "angefressen". "Ich bin maßlos enttäuscht. Uns fehlt im entscheidenden Moment die Konzentration", so der Husumer Coach.

Lübeck (ree) – In der ersten halben Stunde bekamen die Lübecker kaum ein Bein auf den schmierig-tiefen Boden. Husum dominierte – und vergab durch Lars Hermann (1.), Pierre Becken (5.) und Björn Fleige (18.) drei klare Torchancen. Held dieser Szenen war Dornbreites Keeper Miroslaw Kaminski, der den Schuss von Hermann aus dem oberen Winkel boxte. Kaminski war schon im Hinspiel (1:1) bester FCD-Akteur gewesen.
Gegen den Foulelfmeter von Fleige in der 20.Minute war dann allerdings auch der starke Lübecker Keeper machtlos. Zuvor war Hermann im Strafraum von den Beinen geholt worden. Acht Minuten nach ihrer verdienten Führung hätten die Husumer ihren Vorsprung ausbauen können, doch Houssem Azzez kickte den Kopfball von Fleige gerade noch von der Torlinie.

Wie man Torchancen effektiv nutzt, zeigte dann auf der Gegenseite der Aufsteiger – wobei sich beide Möglichkeiten ohne Husumer Unterstützung kaum ergeben hätten. Beim 1:1 (32.) von Guido Beuck schlug kein Husumer den Ball, den André Teubler nicht festhielt, aus der Gefahrenzone. Und beim 2:1 (45.) half Marcell Voss mit, den Dornbreiter Benjamin Mecker in Ballbesitz zu bringen. Der ließ sich nicht zwei Mal bitten. Es waren vor allem diese Aktionen, die den Husumer Trainer später so bitter stimmten.

Trotz Husumer Aufholbemühungen fiel gut zehn Minuten nach Wiederanpfiff die Vorentscheidung. Dem Aufsteiger gelang ein Konter, den Thorsten Asmussen aus Kurzdistanz erfolgreich abschloss (56.). Aus der Tatsache, dass guter Rat nun teuer war, machten die Husumer das Beste: Sie brachten Gerrit Müller. Aber weder ihm (58. und 77.) noch Sebastian Saeltz (75.) gelang der Durchbruch. Alle drei Schüsse strichen knapp am gegnerischen Gehäuse vorbei. Müller traf dann zwar doch noch zum 3:2 elf Minuten vor Schluss, aber zum Remis reichte es nicht mehr. Den letzten Versuch dazu unternahm Marcel Otto mit einem Schuss aus spitzem Winkel (86.).

Husumer SV: Teubler – Schulte (46. Jensen), Voss (46. Gehrke), Rettkowski, Hermann (57. Müller) – Saeltz, Cornils, Otto, Becken – Fleige, Petersen. – Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst). – Zuschauer: 40.

18. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt

Weihnachtswunsch der Husumer Fans

Fußball-Verbandsliga: Gehrkes Team gastiert beim FC Dornbreite Lübeck

Husum (ree) – Eine Chance hat die Husumer SV noch, den von Trainer Guido Gehrke gewünschten "positiven Jahresabschluss" zu finden. Am Sonnabend (14 Uhr) sind die Husumer Verbandsliga-Fußballer beim FC Dornbreite Lübeck zu Gast. Dessen Trainer Holger Willmer signalisiert gute Aussichten für das Zustandekommen der Partie. "Wir haben keine Probleme mit den Platzverhältnissen", so der Ex-Profi.

Auch Willmer geht es um ein gutes Ergebnis. Zuletzt hatte der Aufsteiger, ohnehin nicht sehr konstant in der Leistung, wieder eine kleine Schwächeperiode. Dem 1:4 gegen Flensburg 08 folgte ein 0:2 beim Heider SV. "Deshalb sind wir gegen Husum auch in der Pflicht", sagt Willmer. Vor allem hofft der Lübecker Trainer, dass es nicht wieder "so ein trostloses Kick and rush" gibt wie im Hinspiel. Das damalige 1:1 zwischen den beiden Kontrahenten belegte der Dornbreiter Coach mit vernichtenden Kommentaren. Jetzt hofft er gegen die Husumer SV auf drei Punkte. Anschließend will er sich mit seiner Mannschaft "ein wenig ausruhen", um dann im Februar mit ein paar frischen Akteuren neu anzugreifen.
"Insgesamt zufrieden" mit dem, was die Husumer SV bislang unter Trainer Guido Gehrke erreicht hat, ist Rolf von Bartikowski. Der Vereinschef in seinem Resümee vor der Winterpause: "Ich denke, unsere Spielweise ist attraktiv und wir haben einen Schritt nach vorn gemacht. Die Umstellung des Spielsystems braucht Zeit." Das verpasste Hallen-Masters in Kiel sieht der erste Vorsitzende nicht als Beinbruch an. "Nur ein leichter Wermutstropfen" so von Bartikowski, " vor allem für die jungen Leute."

Am Sonnabend nach der Rückkehr aus Lübeck veranstalte die Ligamannschaft der Husumer SV ihre Weihnachtsfeier. Für Coach Guido Gehrke "ein positiver Anlass, um aus dem Hinspiel was gutzumachen." Er ist schon der Meinung, dass seine Mannschaft damals zwei Zähler im eigenen Stadion liegen ließ. Bis auf Martin Herpel hat er für die lange Fahrt in die Hansestadt alle Mann an Bord. Abfahrt ist bereits um 10.30 Uhr.

* Einen Weihnachts-Wunsch der besonderen Art haben die Mitglieder des Fanclubs "Die Macht von der Au": Am Saisonende soll ihr Team in der Tabelle vor Flensburg 08 stehen. Derzeit beträgt der Rückstand sieben Punkte.

15. Dezember 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 26.12.06 Weihnachtsturnier des FC Sörup-Sterup    
FS 26.12.06 Töff-Cup in Leck    

Husums "junge Wilde" scheitern an ihrem Trainer

Hallenfußball-Turnier in Sörup: Gastgeber verpasst Vorrunden-Sieg mit Niederlage gegen Angeln 02
Mario Albertsen von den "All-Stars" enteilt seinem Satruper Gegenspieler Florian Dechow. Foto: dwa

Sörup (usc) – 30 Sekunden vor Schluss machte Husums Trainer alle Hoffnungen auf einen Husumer Sieg beim Hallenfußball-Turnier des FC Sörup-Sterup zunichte. Beim Stand von 3:3 traf Guido Gehrke ins Tor der Nordfriesen und sicherte somit den "All-Stars" den Turniersieg. Die "All-Stars" setzten auf Routine (neben Gehrke waren Gerrit Müller, die Ex-Husumer Mario Albertsen und Christian Herpel sowie Keeper Dirk Michalek und die Ex-Felder Lutz Lehmann und Felix Harms am Start), die Husumer waren mit einem jungen Team am Start.

"Ich hab' es meinen Jungs gesagt, aber die wollten mir nicht glauben", sagte Gehrke grinsend. Platz drei ging an Gastgeber FC Sörup-Sterup, der den FC Angeln 02 im Neunmeterschießen 3:2 bezwang. Nach Ablauf der regulären 14 Minuten hatte es 2:2 gestanden, im Shootout vergab Angelns Jan Kögeböhn.

130 Zuschauer zahlten am 2. Weihnachtsfeiertag Eintritt, die Tribüne war voll besetzt. Die Fans brauchten ihr Kommen nicht zu bereuen – sie sahen 14 spannende und gute Spiele, die stets im Rahmen blieben. Die fünf Teams (fünfte Mannschaft im Bunde war der TSV Nordmark Satrup, der mit einem "Mix" aus erster und zweiter Mannschaft antrat) absolvierten zunächst eine Vorrunde im Modus jeder gegen jeden, dann wurde ein Halbfinale ausgespielt. Die "All-Stars" schlugen Satrup und Angeln und trennten sich von Husum und Sörup-Sterup unentschieden. Das waren acht Punkte und Platz eins. Auf Platz zwei folgte die Husumer SV mit sieben Zählern – der Verbandsligist hatte gegen Sörup-Sterup 2:4 verloren. Der Gastgeber stand dicht vorm Vorrundensieg, doch im letzten Spiel gegen Angeln kassierte der FC seine einzige Niederlage und fiel auf Rang drei zurück.
Husum revanchierte sich im Halbfinale und besiegte Sörup-Sterup, die "All-Stars" warfen Husum aus dem Rennen – das Finale Husums Trainer gegen Husums Mannschaft war perfekt.

Nach Guido Gehrkes Tor zum 4:3 hatten die "jungen Wilden" aus Husum nach einem Eckball noch die Chance zum Ausgleich, doch der Ball wurde auf der Linie geklärt. Die Routiniers liefen nicht viel, überzeugten aber mit guter Spielaufteilung und platzierten Schüssen.

28. Dezember 2007 · Flensburger Tageblatt

TSB Flensburg gewinnt Hallenturnier in Leck

"All-Stars" in Sörup erfolgreich / Gastgeber Dritte
Trikot-Bremse: Vitali Lenhart vom FC Sörup-Sterup zupft dem Husumer Michael Petersen am Hemd. Foto: Dewanger

Sörup/Leck (usc/pu) – Die "All-Stars" haben das Hallenfußball-Turnier des FC Sörup-Sterup gewonnen. Das Team um Guido Gehrke setzte sich im Finale 4:3 gegen die Verbandsliga-Mannschaft der Husumer SV durch. Die "All-Stars" hatten die Vorrunde ungeschlagen mit 14 Punkten vor der HSV (10) abgeschlossen.

Platz drei vor knapp 150 zahlenden Zuschauern ging an Gastgeber FC Sörup-Sterup, der das Neunmeterschießen gegen den FC Angeln 02 5:4 gewann.

Gerangel: Szene aus dem Derby TSB (weiße Trikots) gegen Weiche. Foto: Wrege

Dass beim Hallenfußball die Klassenzugehörigkeit nur eine untergeordnete Rolle spielt, wurde gestern beim 4. "Töff-Christmas-Cup" in der Lecker Nordfrieslandhalle deutlich. Die beiden Verbandsligisten TSV Kropp und Flensburg 08 spielten keine Rolle und schieden bereits in der Vorrunde aus. Die Teams aus der Bezirksoberliga drückten vor rund 250 Zuschauern dem Turnier ihren Stempel auf. Sieger und Gewinner von 500 Euro Preisgeld wurde der TSB Flensburg, der das Finale gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:0 gewann. Zum besten Feldspieler wurde Lasse Sohrweide, zum besten Keeper Björn Koblun gewählt.

Ausführliche Turnierberichte, Ergebnisse und weitere Bilder finden Sie in unserer morgigen Ausgabe.

27. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt

Doppelsieg für Guido Gehrkes Teams in Sörup

Hallenfußball-Turnier: "All-Stars" besiegen im Finale die Husumer SV mit 4:3
Trikot-Bremse: Vitali Lenhart vom FC Sörup-Sterup zupft dem Husumer Michael Petersen am Hemd, Lenharts Mitspieler Pascal Hintz (re.) macht sich bereit zum Eingreifen. Foto: Dewanger

Sörup (usc) – Die "All-Stars" haben das Hallenfußball-Turnier des FC Sörup-Sterup gewonnen. Das Team um Guido Gehrke (unter anderem mit den Ex-Husumern Christian Herpel und Mario Albertsen) setzte sich im Finale 4:3 gegen die Verbandsliga-Mannschaft der Husumer SV durch. Die "All-Stars" hatten die Vorrunde ungeschlagen mit 14 Punkten vor der HSV (10) abgeschlossen.


Platz drei vor knapp 150 zahlenden Zuschauern ging an Gastgeber FC Sörup-Sterup, der das Neunmeterschießen gegen den FC Angeln 02 5:4 gewann.


Einen ausführlichen Bericht finden Sie in unserer morgigen Ausgabe.

27. Dezember 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSB und "All Stars" Hallenturnier-Sieger

Sörup/Leck (usc) – Die "All Stars" – ein Team, betreut vom ehemaligen Kropper und jetzigen Husumer Trainer Guido Gehrke – haben das Hallenfußball-Turnier des FC Sörup-Sterup gewonnen. Im Finale setzten sich die "All Stars" 4:3 gegen den Verbandsligisten Husumer SV durch. Platz drei belegte Gastgeber FC Sörup-Sterup, der nach Neunmeterschießen 5:4 gegen den FC Angeln 02 triumphierte. Knapp 150 zahlende Zuschauer sahen spannende und faire Spiele.

Beim 4. "Töff-Cup" in der Lecker Nordfrieslandhalle schieden die Verbandsligisten TSV Kropp und Flensburg 08 bereits in der Vorrunde aus. Sieger wurde der TSB Flensburg, der den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Finale 2:0 bezwang.

27. Dezember 2006 · Schlei Bote

Keine Spur von Weihnachtsruhe

Feiertage ohne Fußball? Das muss nicht sein. Am Dienstag, 26. Dezember, steigt in Leck der 4. Töff-Christmas-Cup. Die Husumer SV tritt beim Hallenturnier in Sörup an.
Geht „fremd“: Gerrit Müller (li.) tritt beim Turnier in Sörup nicht für die Husumer SV, sondern für ein „Allstar-Team“ an. Foto: Voss/Archiv

Leck/Sörup (pu/um) – Am Dienstag, 26. Dezember (2. Weihnachtstag), findet von 14 Uhr an in der Lecker Nordfrieslandhalle der mittlerweile 4. Töff-Christmas-Cup statt. Bei diesem stark besetzten Fußball-Hallenturnier mit zwei Verbandsligisten, sieben Bezirksoberligisten und den Töff-Allstars geht es um ein Preisgeld von 1000 Euro. Titelverteidiger Husumer SV ist diesmal nicht am Start.

In der Gruppe A spielen der TSV Kropp (Verbandsliga) und die Bezirksoberligisten ETSV Weiche, TSB Flensburg, MTV Leck und der FC Langenhorn um die beiden Plätze in der Endrunde. In der Gruppe B treffen Flensburg 08 (Verbandsliga), die drei Bezirksoberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, SV Enge-Sande und SV Dörpum sowie die Töff-Allstars aufeinander.

Die Gruppenspiele beginnen um 14 Uhr, die Halbfinals gegen 18 Uhr. Das Endspiel findet um 19 Uhr statt. Der Sieger erhält 500 Euro für die Mannschaftskasse. Prämiert werden außerdem der beste Spieler, der beste Torwart sowie der Torschützenkönig. Für musikalische Unterhaltung und Moderation ist gesorgt. So bietet sich eine gute Gelegenheit zu einem weihnachtlichen Plausch der aktiven und passiven Fußballer in der Lecker NF-Halle.

Männer zahlen vier Euro Eintritt, Frauen, Schüler und Rentner zwei Euro. Die offizielle Siegerehrung und die Players-Night steigen um 20 Uhr in "Colles Pub".
Zum vierten Mal veranstaltet Fußball-Verbandsligist FC Sörup-Sterup ein Weihnachts-Hallenturnier. Beginn ist am Dienstag um 14 Uhr in der Halle des Söruper Sportzentrums. Neben dem Gastgeber ist Verbandsliga-Konkurrent Husumer SV dabei. Aus der Bezirksoberliga kommen der TSV Nordmark Satrup und FC Angeln 02.

Als fünfte Mannschaft ist ein vom Husumer Trainer Guido Gehrke zusammengestelltes "Allstar-Team" dabei. Es werden auflaufen: Felix Harms (ehemals TuS Felde und FC Kilia Kiel, jetzt Coach beim Preetzer TSV), Mario Albertsen (Blau-Weiß Löwenstedt), Christian Herpel (SC Norddörfer), Christoph Hinrichs und Franjo Grbavac (beide TSV Kropp), sowie Gerrit Müller und Guido Gehrke (beide Husumer SV).

In der Vorrunde treten die fünf Teams bei einer Spieldauer von 14 Minuten je einmal gegeneinander an. Der Letzte scheidet aus. Weiter geht es im Halbfinale Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter. Es folgen das Spiel um Platz drei und das Finale. Für alle Teilnehmer winken je nach Platzierung Geldpreise. Die Auslosung des Vorrunden-Spielplans findet kurz vor Turnierbeginn statt.

* Den Auftakt im neuen Jahr macht der FC Langenhorn am Sonnabend, 6. Januar, um 14 Uhr mit dem mittlerweile 9. Baltic-Cup. Am Start: SV Frisia 03, Bredstedter TSV, SV Dörpum, SV Enge-Sande, MTV Leck, FSV Wyk und Gastgeber FC Langenhorn.

23. Dezember 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Hallen -Turnier in Sörup am 2. Weihnachtstag

Sörup (um) – Bereits zum vierten Mal veranstaltet der FC Sörup-Sterup ein Weihnachts-Hallenturnier. Beginn ist am 2. Weihnachtstag um 14 Uhr in der Halle des Söruper Sportzentrums.

Dem FC-Management unter der Leitung von Angela und Lutz Hamann gelang es auch diesmal wieder, ein interessantes Teilnehmerfeld zu präsentieren. Neben Gastgeber FC Sörup-Sterup ist Verbandsliga-Konkurrent Husumer SV dabei. Aus der Bezirksoberliga Nord kommen Nordmark Satrup und der FC Angeln 02. Als fünfte Mannschaft ist ein vom Husumer Trainer Guido Gehrke zusammengestelltes "Allstar-Team" dabei. Es werden auflaufen: Felix Harms (Coach beim TSV Preetz), Mario Albertsen (BW Löwenstedt), Christian Herpel (SC Norddörfer), Christoph Hinrichs und Franja Grbavac (beide TSV Kropp) sowie Gerrit Müller und Guido Gehrke (beide Husumer SV).

In der Vorrunde (Spielzeit 14 Minuten) treten die fünf Teams je einmal gegeneinander an. Der Letzte scheidet vorzeitig aus. Weiter geht es im Halbfinale Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter. Es folgen das Spiel um Platz drei und das Finale. Für alle Teilnehmer winken je nach Platzierung gestaffelt Geldpreise. Die Auslosung des Vorrunden-Spielplans findet kurz vor Turnierbeginn statt.

 

Weihnachtsturnier beim FC Sörup-Sterup

Sörup (um) – Bereits zum vierten Mal veranstaltet der FC Sörup-Sterup ein Weihnachts-Hallenturnier. Beginn ist am 2. Weihnachtstag um 14 Uhr in der Halle des Söruper Sportzentrums.

Dem FC-Management unter der Leitung von Angela und Lutz Hamann gelang es auch diesmal wieder, ein interessantes Teilnehmerfeld zu präsentieren. Neben Gastgeber FC Sörup-Sterup ist Verbandsliga-Konkurrent Husumer SV dabei. Aus der Bezirksoberliga Nord kommen Nordmark Satrup und der FC Angeln 02. Als fünfte Mannschaft ist ein vom Husumer Trainer Guido Gehrke zusammengestelltes "Allstar-Team" dabei. Es werden auflaufen: Felix Harms (Coach beim TSV Preetz), Mario Albertsen (BW Löwenstedt), Christian Herpel (SC Norddörfer), Christoph Hinrichs und Franja Grbavac (beide TSV Kropp) sowie Gerrit Müller und Guido Gehrke (beide Husumer SV).

In der Vorrunde (Spielzeit 14 Minuten) treten die fünf Teams je einmal gegeneinander an. Der Letzte scheidet vorzeitig aus. Weiter geht es im Halbfinale Erster gegen Vierter und Zweiter gegen Dritter. Es folgen das Spiel um Platz drei und das Finale. Für alle Teilnehmer winken je nach Platzierung gestaffelt Geldpreise. Die Auslosung des Vorrunden-Spielplans findet kurz vor Turnierbeginn statt.

21. Dezember 2006 · Schlei Bote / 22. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt
FS 29.12.06 Honda-Cup in Bornhöved    

Fette Beute für den TSV Wankendorf

Bezirksoberligist gewinnt 640 Euro in Bornhöved
Gentleman: Andreas Fendel, der hier Stefan Diephaus (hinten) von der SG Bornhöved/Trappenkamp blau nicht an den Ball kommen lässt, erhielt mit seinem SV Boostedt die Auszeichnung als fairste Mannschaft.

Bornhöved (ras) – Bezirksoberligist TSV Wankendorf ist der Gewinner der elften Auflage des Honda-Cups, dem Hallenfußballturnier des TSV Quellenhaupt Bornhöved. Zum Jahresausklang sicherten sich die Blau-Gelben als bestes der 23 gestarteten Teams die satte Siegprämie in Höhe von 640 Euro.
Die Konkurrenz hätte gewarnt sein müssen. Bereits in der Vorrunde war die Mannschaft von Trainer Stefan Fischer überaus souverän aufgetreten und hatte sich den Gruppensieg geholt, und auch am Finaltag waren die Kicker vom Jahnstadion letztlich nicht zu bezwingen. In der Finalrunde A setzte sich Wankendorf mit starken 13 Punkten und 15:1 Toren ebenfalls als Sieger durch und traf damit im Halbfinale auf den Titelverteidiger, die Allstars. Diese hatten zwar ihrem Namen alle Ehre gemacht – es tummelten sich einige bekannte Akteure wie der frühere VfR-Angreifer Sven Beck auf dem Parkett –, doch cleverer waren die Wankendorfer. Geduldig warteten sie auf ihre Chance, und diese kam nach einer Zwei-Minuten-Strafe für die Allstars: Jannik Gast erzielte in Überzahl das goldene Tor. Ins andere Halbfinale hatten sich Verbandsligist Husumer SV und Bezirksoberliga-Schlusslicht ASV Dersau geschossen. Beide waren, ebenso wie Wankendorf und die Allstars, auch die Gewinner ihrer Vorrundengruppe gewesen, und Husum warf den ASV ebenfalls mit einem 1:0 aus dem Turnier.

Gut gemacht: Tim Andresen schirmte nicht nur Dersaus Mirdi Shala (li.) ab, sondern holte mit Wankendorf auch noch den Cup. Foto: jas

Die anderen Neumünsteraner Mannschaften hatten zuvor in den beiden Finalrunden letztlich nichts zu melden. Der TS Einfeld und der SV Boostedt, der immerhin zur fairsten Mannschaft des Turniers gekürt wurde, hatten sich zwar in der letzten Vorrundengruppe hinter Husum noch qualifiziert, fielen dann aber ebenso in die Rubrik "Unter ferner liefen" wie der SV Husberg.

Nachdem sich die Allstars mit einem 3:1 im Spiel um Platz 3 gegen Dersau rehabilitiert hatten, krönten die Wankendorfer ihren Auftritt im Finale gegen Husum. Blau-Gelb blieb seiner Linie treu, stand hinten kompakt und wartete geduldig auf die Lücke. "Außerdem hat Florian Hamann bombastisch gehalten", lobte Coach Fischer seinen Schlussmann nach dem Turnier. Zum besten Torhüter aber reichte es nicht, dies wurde der Dersauer Julian Marxen. Doch das störte im Wankendorfer Lager niemanden. Knuth Ehmcke brachte den TSV Wankendorf gegen Husum in Führung, und Christian Nordheim schoss nach dem zwischenzeitlichen Ausgleich von Sebastian Saeltz den Siegtreffer, der stolze 640 Euro wert war. Husum blieben als Zweiter immerhin 390 Euro. Die Torschützenkrone ging übrigens mit sechs Treffern an Patryk Babiak von den Allstars, sonst in Diensten des Polizei-SV Union Neumünster. "Das war ein sehr souveräner Auftritt von uns", freute sich Fischer über den Titel in Bornhöved, der übrigens erstmals an eine Mannschaft aus dem Kreisfußballverband Neumünster ging.

02. Januar 2007 · Holsteinischer Courier

Honda-Cup: Fünftägiges Spektakel in Bornhöved

Sechs Neumünsteraner Teams beim TSV Quellenhaupt am Start – Allstars mit vielen bekannten Gesichtern – Jahnsen verlässt TSE

Bornhöved (sas) – Damit bei den Freunden des runden Leders erst gar keine Langeweile aufkommt, veranstaltet der TSV Quellenhaupt Bornhöved auch in diesem Jahr wieder sein Hallenturnier um den Honda-Cup – und das an gleich fünf Tagen.

Der Startschuss fällt am zweiten Weihnachtstag um 19 Uhr, dann ist allerdings noch keiner der insgesamt sechs Neumünsteraner Vertreter im Rennen. Diese steigen peu à peu an den Folgetagen in das Turnier ein (siehe Statistikanhang). Titelverteidiger sind die vom früheren VfR-Coach Peter Kempcke betreuten Allstars mit diversen bekannen Gesichtern. Zum Kader zählen auch Patryk Babiak, Sven Beck, Helge Wendt, Thorsten Wieben und Holger Jahnsen. Letzterer wechselt übrigens in der Winterpause gemeinsam mit seinem Einfelder Teamkollegen Björn Gerken zur SG Bornhöved/Trappenkamp.

Die drei Erstplatzierten jeder Staffel qualifizieren sich für die Zwischenrunde am Sonnabend, 30. Dezember (ab 16 Uhr). Im Anschluss daran finden die Halbfinals und Endspiele statt.

Der Turniersieger staubt 640 Euro Prämie ab, der Zweite 390 Euro. Platz 3 ist mit 150 Euro dotiert, der vierte Rang mit 100 Euro. Ausgezeichnet werden ferner der beste Torwart und Torschütze sowie das fairste Team.

Gruppe A, 26. Dezember, 19 Uhr: SG Bornhöved/Trappenkamp rot, ASV Dersau, SV Wittenborn, RW Saxonia A-Jugend, SV Schmalensee.

Gruppe B, 27. Dezember, 19 Uhr: SG Bornhöved/Trappenkamp, SV Westerrade, TuS Garbek, Allstars, SV Husberg, SG Ascheberg/Kalübbe.

Gruppe C, 28. Dezember, 19 Uhr: TSV Wankendorf, Suchsdorfer SV, Rendsburger TSV, SV Bokhorst, SV Wahlstedt, TSV Gadeland.

Gruppe D, 29. Dezember, 19 Uhr: Husumer SV, ATSV Stockelsdorf, SG Bornhöved/Trappenkamp II, TuS Hartenholm, TS Einfeld, SV Boostedt.

23. Dezember 2006 · Holsteinischer Courier
FS 07.01.07 TECIS-Cup    

Tecis-Cup: Holstein spielt in einer anderen Liga

Die Überraschung beim vom Polizei SV Flensburg veranstalteten Tecis-Cup blieb aus. Fußball-Oberligist KSV Holstein Kiel II wurde seiner Favoritenrolle gerecht und besiegte im Endspiel Flensburg 08 glücklich mit 1:0. Das Neunmeter-Schießen um Platz drei gewann Bezirksoberligist Schleswig 06 gegen den Ligakonkurrenten TSB Flensburg mit 2:1.
David Kroll (im Vordergrund) vom ETSV Weiche stoppt den Angriff des Schleswigers Sascha Möller. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi) – Schon in den 20 Vorrundenspielen, die in zwei Gruppen ausgetragen wurden, boten die Teams zum Teil sehr ansprechenden Hallenfußball. Sehenswerte Kombinationen, schnelles Passspiel, aber auch gelungene technische Kabinettstückchen und großer kämpferischer Einsatz, der selten die Grenzen der Fairness überschritt, bescherten den zahlreichen Zuschauern kurzweilige Unterhaltung. Das Fazit von Organisator Dirk Grünberg war demnach treffend: "Es war kurz gesagt einfach ein saugeiles Turnier."

Der Kieler Viktor Hardock gewinnt das Duell an der Bande gegen DGFer Marco Jannsen.

In der Gruppe A spielte Holstein Kiel II mit vier Siegen in vier Spielen und einem Torverhältnis von 16:1 praktisch in einer anderen Liga. Den zweiten Platz sicherte sich Schleswig 06 mit sechs Punkten aufgrund des besseren Torverhältnisses (8:5) vor ETSV Weiche (7:10) und Husumer SV (7:11). Der letzte Platz blieb dem enttäuschenden Team von DGF Flensburg.

Die Gruppe B war bis zum letzten Vorrundenspiel spannend. TSB und FC Sydvest 05 hatten nach dem sensationellen 2:0-Erfolg von Kreisligist PSV Flensburg über den TSV Kropp noch die Chance, sich fürs Semifinale zu qualifizieren. Maßgeblichen Anteil an dem PSV-Sieg hatte Keeper Andreas Anders, der sensationell hielt. Aufgrund seiner bravourösen Leistung über das gesamte Turnier wurde Anders letztlich auch zum besten Torhüter gekürt. Den Showdown zwischen Sydvest und TSB entschieden die Fördestädter mit 3:1 für sich und folgten Flensburg 08 ins Halbfinale. Sydvest, dem total enttäuschenden TSV Kropp und PSV Flensburg schieden aus.

Das erste Semifinale zwischen 08 und 06 war hart umkämpft. Aber letztlich setzte sich der Verbandsligist knapp, aber nicht unverdient mit 2:1 durch. Das zweite Halbfinale schien Holstein gegen TSB frühzeitig für sich entschieden zu haben. Die technisch brillanten "Jungstörche", die mit vier A-Junioren angetreten waren, führten nach drei Minuten bereits mit 2:0. Aber der TSB zeigte eine gute Moral und glich noch in der regulären Spielzeit aus. Im Neunmeter-Schießen hatten die Landeshauptstädter hatten mit 2:1 das bessere Ende für sich. Allerdings blieb die Frage offen, warum nur vier Neunmeter geschossen wurden und nicht wie sonst üblich fünf. Auf Nachfrage von TSB-Ligaobmann Holger Sohrweide wurde ihm durch die Schiedsrichter erklärt: "Dass nur die vier Spieler schießen, die zuletzt auf dem Feld waren." Die Torhüter blieben draußen vor. Sohrweides Protest verpuffte erfolglos.
Das Neunmeter-Schießen um Platz drei entschied Schleswig 06 gegen TSB mit 2:1 für sich. Im Finale lieferten sich die beiden besten Mannschaften des Turniers einen aufopferungsvollen Kampf, den die Kieler gegen 08 letztlich knapp mit 1:0 gewannen und den Titel somit erfolgreich verteidigten. Der Wanderpokal und der Siegerscheck in Höhe von 400 Euro waren der verdiente Lohn. 08-Coach Bodo Schmidt war mit seinem Team hochzufrieden: "Wir haben nach einem holprigen Start gut ins Turnier gefunden. Platz zwei ist sehr gut. Zudem war das heute eine gute Generalprobe für das Hallenmasters am nächsten Wochenende in Kiel." Bei der Siegerehrung wurden von Organisator Grünberg nicht nur die Teams ausgezeichnet, sondern auch der beste Spieler. Tim Wulff von Holstein Kiel wurde nicht nur diese Ehre zu teil. Er sicherte sich auch mit acht Treffern die Torjägerkrone. Das Schlusswort von Grünberg war auch gleich wieder ein Ausblick: "Die guten Abläufe, der rege Zuschauer-Zuspruch und vor allem der schöne Fußball lässt uns schon wieder nach vorne blicken. Wir freuen uns, auf den Tecis-Cup im Jahre 2008. In Flensburg ist ein Bedarf für so ein großes Turnier."

8. Januar 2007 · Flensburger Tageblatt

Polizei SV lädt zur Fußball-Gala in die Fördehalle

Zum dritten Mal streiten zehn Mannschaften bei dem attraktivsten Fußballturnier der Region um den "Tecis-Cup". Am Sonntag ab 11 Uhr lädt der Polizei SV Flensburg wieder zur Hallen-Gala in die Fördehalle. Geldprämien von insgesamt 1000 Euro, Sachpreise sowie der begehrte Wanderpokal stehen im Blickpunkt der Kicker.
Szene aus dem Vorjahr: TSB-Torhüter Tim Sohrweide (re.) klärt gegen den Husumer Michael Petersen. Foto: Dewanger

Flensburg (Wilfried Simon) – "Wir haben wieder einen spielstarken Kreis von Mannschaften eingeladen, der ein unterhaltsames Turnier verspricht", gibt sich Chef-Organisator Dirk Grünberg zuversichtlich. Der illustere Kreis der teilnehmenden Teams wird angeführt vom Titelverteidiger KSV Holstein Kiel. Das U23-Oberliga-Team von "Mecki" Brunner ist auch in diesem Jahr der hohe Turnierfavorit. Das Gastspiel wird für einige "Jungstörche" zu keinem Auswärtsauftritt, da mit den Flensburgern Christian Jürgensen, Sascha Schwarzwald und Heiko Petersen gleich drei ehemaliger Nullachter für den Oberligisten die Stiefel schnüren werden.

Aus der Verbandsliga werden Flensburg 08, die Husumer SV und TSV Kropp versuchen, die entscheidenden Akzente zu setzen, um sich letztlich mit der Turnierkrone zu schmücken. Für einen technisch anspruchsvollen Fußball soll auch wieder der FC Sydvest 05 sorgen. Der dänische Vertreter, der dieser Veranstaltung die internationale Komponente verleiht, ist dafür bekannt, mit gepflegten Kabinettstückchen für so manches Highlight zu sorgen.
Auch die Bezirksoberliga ist mit drei Mannschaften vertreten. Angeführt von Spitzenreiter ETSV Weiche sowie den Verfolgern Schleswig 06 (3.) und dem TSB Flensburg (4.), der im Übrigen bereits das Turnier beim MTV Leck gewann, stehen drei ambitionierte Mannschaften in den Startlöchern. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch Bezirksligist DGF Flensburg und die starke Kreisliga-Truppe des Veranstalters.

Die Rahmenbedingungen sind unverändert. In zwei Fünfergruppen werden die vier Halbfinalisten ausgespielt. Die jeweiligen Gewinner der Semifinals bestreiten das Endspiel, während die Verlierer um Platz drei spielen.

Die Erwartungshaltung von Organisator Grünberg ist groß: "Wie schon in den vergangenen Jahren hoffen wir wieder auf einen regen Zuschauerzuspruch. Unser Turnier ist in Flensburg zu einer festen Institution geworden, darauf sind wir auch ein wenig stolz." Allerdings wird der Besuch der Veranstaltung in diesem Jahr nicht ganz kostenlos sein. "Da wir erstmals eine Hallenmiete an die Stadt Flensburg zahlen müssen, werden die Männer zwei Euro Eintritt zahlen müssen. Frauen und Kinder haben weiterhin freien Eintritt", erklärt Grünberg, der mit seinem Team auch wieder für einige Attraktionen neben dem Spielfeld gesort hat. So gibt es erneut eine riesige Tombola und das Torwandschießen.

6. Januar 2007 · Flensburger Tageblatt

"Tecis-Cup": Fußball vom Feinsten in Flensburg

Die Teilnehmer:
Holstein Kiel II
Mit des Bürde des Titelverteidigers und somit auch des Topfavoriten auf den erneuten Turniersieg treten die Landeshauptstädter in der Fördehalle an. Allerdings dürfte diese Last den gegenwärtigen Tabellenzwölften der Oberliga nicht sonderlich beeindrucken. Holstein-Coach "Mecki" Brunner wird schon eine schlagkräftige Truppe aufbieten. Das U23-Team verfügt über spielstarke Talente, die sich für die Regionalligamannschaft empfehlen wollen.
TSV Kropp
Nach dem Abstieg aus der Oberliga im letzten Jahr strebt die Truppe von Bernd Gerulat den unmittelbaren Wiederaufstieg an. Als Tabellenzweiter der Verbandsliga sind die Kropper der härteste Verfolger von Spitzenreiter VfB Lübeck II. Dass das Team jedoch nicht nur auf dem Feld brillieren kann, sondern auch über Hallenspezialisten verfügt, hat es bei den bisherigen Teilnahmen in Flensburg schon vielfach unter Beweis gestellt. Der Turniersieg im Jahr 2005 ist ein Indiz dafür.
Husumer SV
Immer wieder gern gesehen ist die Husumer SV. Allerdings hat der gegenwärtige Tabellensechste der Verbandsliga nie sonderlich gut bei dem Turnier abgeschnitten. Bleibt also abzuwarten, ob HSV-Coach Guido Gehrke diesmal die treffende Ansprache findet und den richtigen Kader bestimmt, der sich aus dem bisher gezeigten Mittelmaß heraushebt. Die Nordfriesen verfügen ja über torgefährliche Angreifer, wie z. B. Björn Fleige und Gerrit Müller, die schon so manchem Torhüter das Fürchten lehrten.
Flensburg 08
Die Blau-Gelben sind das Überraschungsteam der Verbandsliga. Mit erfrischendem Angriffsfußball haben sich die Mannen von Bodo Schmidt als derzeitiger Vierter einen Platz an der Tabellenspitze der Liga gesichert. Diese Begeisterung können die jungen Spieler unter der Führung ihres Leitwolfes Tommy Petersen sicherlich auch in die Halle übertragen. Bereits zwei Mal (2000, 2004) gewannen die Nullachter die begehrte Siegestrophäe. 08 ist mehr als ein Geheimfavorit!
FC Sydvest 05
Mit welcher Truppe der dänische Vertreter auflaufen wird, konnte Organisator Dirk Grünberg nicht sagen: "Ich habe mit Trainer Jörgen Kristensen gesprochen. Er konnte allerdings noch nicht genau sagen, ob die ehemaligen 08-Spieler Yannik Clausen und Sören Gram in der Fördehalle auflaufen werden." Kristensen jedenfalls ist verhindert. Dennoch ist sich Grünberg sicher, dass Sydvest mit einer schlagkräftigen Mannschaft einreisen wird.
ETSV Weiche
Der ETSV Weiche setzte bislang in der Bezirksoberliga die Zeichen, nach denen sich die anderen Mannschaften zu richten hatten. Das Trainer-Duo Sven Christiansen und Henning Natusch hat ganze Arbeit geleistet. Ihre Truppe präsentierte sich in der gesamten Vorrunde als kompaktes, spielstarkes Team, dass beste Möglichkeiten besitzt, den Sprung in die Verbandsliga zu schaffen. Auch beim "Tecis-Cup" sind die Weicher durchaus in der Lage, für eine Überraschung zu sorgen.
Schleswig 06
Als einer der härtesten Verfolger des ETSV Weiche strebt auch die Elf von Schleswig 06 nach den Sternen. Trainer Detlev Hinrichs liegt mit seinem Team in Lauerstellung (3.) und reflektiert selbstverständlich auch auf den Aufstieg. Ein durchaus machbares Ziel. Nach der Winterpause wird sicherlich zur Attacke geblasen. Dass die Schleistädter auch den Hallenfußball zelebrieren können, haben sie schon mehrfach bewiesen. Also sollten auch Vorrundengegner wie Holstein Kiel II und die Husumer SV auf der Hut sein.
TSB Flensburg
Nach einigen Querelen haben sich die Wogen beim Verbandsliga-Absteiger gegen Ende der Vorrunde etwas geglättet. Der neue Coach Kai Hinrichs will alles versuchen, noch möglichst dicht an die Tabellenspitze heranzurücken. Beim "Tecis-Cup" haben die TSBer durchweg gut ausgesehen. Ob allerdings bei der starken Konkurrenz der Cup-Sieg von 2003 wiederholt werden kann, bleibt abzuwarten.
DGF Flensburg
Auch beim Bezirksligisten standen die Zeichen in der Hinrunde auf Turbulenz. Trainer Thomas Nittka musste gehen, Daniel Rathmann trat die Nachfolge an. Dennoch hat das Team diese Dissonanzen recht gut weggesteckt und es als derzeitiger Tabellenfünfte noch selbst in der Hand, den Aufstieg zu schaffen. Die Chancen beim "Tecis-Cup" sind jedoch ehe gering.
Polizei SV Flensburg
In der laufenden Saison hat der PSV gezeigt, dass er in der Kreisliga ein ernstes Wörtchen um die Titelvergabe mitsprechen will. Bei ihrem eigenen Turnier wird der Kreisliga-Zweite als Underdog sicherlich alles versuchen, sich möglichst teuer zu verkaufen.
6. Januar 2007 · Flensburger Tageblatt

Hallenfußball

Fußball-Gala in der Fördehalle

Flensburg (sh:z) – Zum dritten Mal in Folge streiten zehn Mannschaften bei dem attraktivsten Fußballturnier der Region um den "Tecis-Cup". Morgen ab 11 Uhr lädt der Polizei SV Flensburg wieder zur Hallen-Fußball-Gala in die Fördehalle. Geldprämien von insgesamt 1000 Euro, Sachpreise sowie der begehrte Wanderpokal stehen im Fokus der Kicker. Aus Schleswig ist die Mannschaft von Schleswig 06 am Start. "Wir haben wieder einen spielstarken Kreis von Mannschaften eingeladen, der ein unterhaltsames Turnier verspricht", sagt Chef-Organisator Dirk Grünberg. Der illustre Kreis der Teams wird angeführt vom Titelverteidiger KSV Holstein Kiel. Aus der Verbandsliga werden Flensburg 08, die Husumer SV und TSV Kropp versuchen, Akzente zu setzen. Für einen technisch anspruchsvollen Fußball soll der FC Sydvest 05 sorgen. Die Bezirksoberliga ist mit drei Mannschaften vertreten. Angeführt von Spitzenreiter ETSV Weiche sowie den Verfolgern Schleswig 06 (3.) und dem TSB Flensburg (4.) stehen drei ambitionierte Mannschaften in den Startlöchern. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch Bezirksligist DGF Flensburg und der starken Kreisliga-Truppe des Veranstalters.
6. Januar 2007 · Schlei Bote

Hallenfußball

TSV Kropp spielt mit um "Tecis-Cup"

Flensburg (lz) – Noch wenige Tage, dann wird erneut das größte Hallen-Fußballturnier in der Region angepfiffen. Ausrichter Polizei SV Flensburg hat auch für die neunte Auflage ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen gestellt. Zum dritten Mal in Folge wird dabei am Sonntag, 7. Januar, ab 11 Uhr in der Fördehalle um den "Tecis-Cup" gespielt. Mit Flensburg 08 wird ein Titelträger des SHFV-Hallenmasters in der Fördehalle auflaufen. Die Gelb-Blauen gewannen 2004 das Masters. Zehn Mannschaften kämpfen um Geldpreise im Gesamtwert von 1000 Euro und den begehrten Wanderpokal. Mit von der Partie ist selbstverständlich auch der Titelverteidiger. Im Vorjahr gewann mit Holstein Kiel II die U 23 des Regionalligisten aus der Landeshauptstadt den "Tecis-Cup".

Neben den Kielern spielen in der Gruppe A die Husumer SV (Verbandsliga), ETSV Weiche, Schleswig 06 (beide Bezirksoberliga) und DGF Flensburg (Bezirksliga) um den Einzug ins Halbfinale. In der Gruppe B spielen die beiden Verbandsligisten Flensburg 08 und TSV Kropp, der TSB Flensburg (Bezirksoberliga), der FC Sydvest 05 aus Dänemark und Gastgeber PSV Flensburg (Kreisliga). Die beiden Erstplatzierten beider Gruppen erreichen das Halbfinale. Der Turniersieger erhält ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro.

2. Januar 2007 · Landeszeitung
Hallenfußball

"Tecis-Cup" erlebt dritte Auflage

Flensburg (sh:z) – Noch wenige Tage, dann wird erneut das größte Hallen-Fußballturnier in der Region angepfiffen. Ausrichter Polizei SV Flensburg hat auch für die neunte Auflage ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen gestellt. Zum dritten Mal in Folge wird dabei am Sonntag, 7. Januar, ab 11 Uhr in der Fördehalle um den "Tecis-Cup" gespielt. Die Veranstaltung wird von einigen Mannschaft erneut als Generalprobe für die Hallenfußball-Landesmeisterschaften am 13. Januar in der Kieler Ostseehalle genutzt. Mit Flensburg 08 wird ein Titelträger des SHFV-Hallenmasters in der Fördehalle auflaufen. Die Gelb-Blauen gewannen 2004 das Masters. Insgesamt zehn Mannschaften kämpfen um Geldpreise im Gesamtwert von 1000 Euro und den begehrten Wanderpokal. Mit von der Partie ist selbstverständlich auch der Titelverteidiger. Im Vorjahr gewann mit Holstein Kiel II die U 23 des Regionalligisten aus der Landeshauptstadt den "Tecis-Cup".

Neben den Kielern kämpfen in der Gruppe A die Husumer SV (Verbandsliga), ETSV Weiche, Schleswig 06 (beide Bezirksoberliga) und DGF Flensburg (Bezirksliga) um den Einzug ins Halbfinale. In der Gruppe B spielen die beiden Verbandsligisten Flensburg 08 und TSV Kropp, der TSB Flensburg (Bezirksoberliga), der FC Sydvest 05 aus Dänemark und Gastgeber PSV Flensburg (Kreisliga). Die beiden Erstplatzierten beider Gruppen erreichen das Halbfinale. Die Spieldauer beträgt 12 Minuten in der Vorrunde und 15 Minuten ab dem Halbfinale.

Der Turniersieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro. Der Zweite kann 250 und der Drittplazierte 150 Euro mit nach Hause nehmen. Aber auch die übrigen Teilnehmer erhalten Preisgelder oder Sachpreise. Außerdem werden geehrt: Der beste Spieler, der beste Torwart und der Torschützenkönig.

30. Dezember 2006 · Schlei Bote

"Tecis-Cup" erlebte dritte Auflage

Größtes Hallen-Fußballturnier der Region mit attraktivem Teilnehmerfeld
Beim Tecis-Cup wird in der Halle um jeden Zentimeter gekämpft.

Flensburg (sh:z) – Noch neun Tage, dann wird erneut das größte Hallen-Fußballturnier in der Region angepfiffen. Ausrichter Polizei SV Flensburg hat auch für die neunte Auflage ein attraktives Teilnehmerfeld zusammen gestellt. Zum dritten Mal in Folge wird dabei am Sonntag, 7. Januar, ab 11 Uhr in der Fördehalle um den "Tecis-Cup" gespielt. Die Veranstaltung wird von einigen Mannschaft erneut als Generalprobe für die Hallenfußball-Landesmeisterschaften am 13. Januar in der Kieler Ostseehalle genutzt. Mit Flensburg 08 wird ein Titelträger des SHFV-Hallenmasters in der Fördehalle auflaufen. Die Gelb-Blauen gewannen 2004 das Masters. Insgesamt zehn Mannschaften kämpfen um Geldpreise im Gesamtwert von 1000 Euro und den begehrten Wanderpokal.
Mit von der Partie ist selbstverständlich auch der Titelverteidiger. Im Vorjahr gewann mit Holstein Kiel II die U 23 des Regionalligisten aus der Landeshauptstadt den "Tecis-Cup". Das Team von Coach "Mecki" Brunner reist mit drei ehemaligen Flensburgern an. Mit Christian Jürgensen, Sascha Schwarzwald und Heiko Petersen spielen drei ehemalige 08er beim Oberligisten. Heiko Petersen hat mittlerweile sogar den Sprung in den Regionalligakader geschafft. Die "Jung-Störche" überwintern auf Tabellenplatz zwölf und möchten in der Fördehalle erneut eine tolle Leistung bieten. Denn Derbys zwischen Kiel und Flensburg sind nicht nur im Handball interessant.

Neben den Kielern kämpfen in der Gruppe A die Husumer SV (Verbandsliga), ETSV Weiche, Schleswig 06 (beide Bezirksoberliga) und DGF Flensburg (Bezirksliga) um den Einzug ins Halbfinale. In der Gruppe B spielen die beiden Verbandsligisten Flensburg 08 und TSV Kropp, der TSB Flensburg (Bezirksoberliga), der FC Sydvest 05 aus Dänemark und Gastgeber PSV Flensburg (Kreisliga). Die beiden Erstplatzierten beider Gruppen erreichen das Halbfinale. Die Spieldauer beträgt 12 Minuten in der Vorrunde und 15 Minuten ab Halbfinale.

Der Turniersieger erhält neben dem Wanderpokal ein Preisgeld in Höhe von 400 Euro. Der Zweite kann 250 und der Drittplazierte 150 Euro mit nach Hause nehmen. Aber auch die übrigen Teilnehmer erhalten Preisgelder oder Sachpreise. Außerdem werden geehrt: Der beste Spieler, der beste Torwart und der Torschützenkönig.

Um das Hallenturnier auch neben dem Hallenboden attraktiv zu gestalten, sind weitere Aktionen geplant. Die Jugendabteilung des PSV Flensburg veranstaltet ein Torwandschießen. Darüber hinaus wird es eine Tombola geben mit vielen Preisen. Als Hallensprecher wird DJ Jens Walter versuchen, eine "Hölle Nord" Atmosphäre zu erzeugen. Und natürlich ist für kleine "Häppchen" und Getränke gesorgt.

29. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt
Test 30.01.07 TSB Flensburg Husumer SV 2:2

Husumer SV 2:2 beim TSB Flensburg

Flensburg (usc) – Beide Trainer (Kai Hinrichs und Guido Gehrke) waren sich nach 90 tempo- und abwechslungsreichen Minuten einig: "Das war ein guter und gelungener Test." Fußball-Bezirksoberligist TSB Flensburg und Verbandsligist Husumer SV trennten sich 2:2 (1:2). Husum begann mit hohem Tempo, Gerrit Müller erzielte die verdiente Führung. Lasse Sohrweide glich per Foulelfmeter aus. Sascha Rettkowski sorgte für das 2:1 der Nordfriesen, Narcis Duratovic besorgte nach dem Wechsel den alles in allem verdienten Ausgleich. Beide Teams hatten noch gute Chancen, der TSB hatte Pech bei Pfostenschüssen von Sohrweide und Duratovic.

* Heute (19 Uhr) spielen die Husumer beim Bezirksoberligisten VfR Schleswig. Sollte das für Sonnabend angesetzte Verbandsliga-Nachholspiel bei Kilia Kiel ausfallen, testet das Gehrke-Team am Sonntag (12 Uhr) bei Schleswig 06.

1. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 01.02.07 VfR Schleswig Husumer SV 3:5

Husumer SV gewinnt Testspiel beim VfR Schleswig

Schleswig (usc) – Reichlich Tore, viel Bewegung und phasenweise flotte Kombinationen – die Trainer Lars Schomaker und Guido Gehrke waren's zufrieden. Fußball-Verbandsligist Husumer SV gewann ein Testspiel beim Bezirksoberligisten VfR Schleswig 5:3 (3:1). Pierre Becken (5. Minute) und zwei Mal Björn Fleige (12., 35.) brachten die in der ersten halben Stunde klar überlegenen Gäste 3:0 in Führung, ehe Andreas Henke per Elfmeter (38.; nach Foul von Keeper André Teubler an Henke) verkürzte. Henke erzielte auch den Anschlusstreffer (63.). Michael Petersen (65.) und Erion Alla (70.) sorgten für das Husumer 5:2, ehe Jörg Lorenzen (79.) das Endresultat herstellte. "Dafür, dass wir bisher noch nicht auf Rasen trainieren konnten und es unser erstes Spiel war, bin ich zufrieden", kommentierte Schomaker. Sein Trainerkollege Guido Gehrke gewann Erkenntnisse darüber, wen er im heutigen Verbandsliga-Nachholspiel bei Kilia Kiel (15 Uhr) aufstellt. Sollte das Spiel ausfallen, testet die Husumer SV am Sonntag (12 Uhr) bei Schleswig 06. Der VfR Schleswig spielt heute (14 Uhr), wenn die Platzverhältnisse es zulassen, gegen den TSV Friedrichsberg.

3. Februar 2007 · Schlei Bote

Husum gewinnt 5:3 beim VfR Schleswig

Schleswig (usc) – Tore, viel Bewegung und flotte Kombinationen – die Trainer Lars Schomaker und Guido Gehrke waren's zufrieden. Fußball-Verbandsligist Husumer SV gewann ein Testspiel beim Bezirksoberligisten VfR Schleswig 5:3 (3:1). Pierre Becken (5. Minute) und zwei Mal Björn Fleige (12., 35.) brachten die in der ersten halben Stunde klar überlegenen Gäste 3:0 in Führung, ehe Andreas Henke per Elfmeter (38.) verkürzte. Henke erzielte auch den Anschlusstreffer (63.). Michael Petersen (65.) und Erion Alla (70.) sorgten für das Husumer 5:2, ehe Jörg Lorenzen (79.) das Endresultat herstellte. Guido Gehrke gewann Erkenntnisse darüber, wen er im heutigen Verbandsliga-Nachholspiel bei Kilia Kiel (15 Uhr) aufstellt. Das Spiel findet statt – so der Stand gestern bei Redaktionsschluss.

3. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
16. ST 03.02.07 FC Kilia Kiel Husumer SV 3:2

Rassiges Spiel – Falscher Sieger!

03.02.2007

FC Kilia Kiel - Husumer SV

3 : 2 (1:0)


Eines der besten Auswärtsspiele lieferte die Husumer SV am vergangenen Wochenende beim FC Kilia Kiel ab, nur mit dem Endergebnis konnten die Nordfriesen nicht zufrieden sein. Die Elf von Guido Gehrke bestimmte 75 Minuten das Spielgeschehen. Durch individuelle Fehler verschenkte das Team aber den möglichen Sieg. Den Hausherren gehörte die erste Viertelstunde, die Drews-Schützlinge hätten durchaus mehr Tore vorlegen können. Auch bedingt durch die verletzungsbedingten Ausfälle von Voß und Hermann wirkte die Husumer Abwehrreihe in der Anfangsphase verunsichert. Die Kieler nutzen die Umstellungsprobleme eiskalt aus, doch danach spielte nur noch die Husumer SV – und das auf dem tiefem und schmierigen Boden. Leider fehlte die Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor, die Möglichkeiten zum Sieg waren vorhanden. Kilia wurde im zweiten Durchgang von den Nordfriesen zeitweise vorgeführt, doch im entscheidenden Moment versagten den Akteuren die Nerven. »Wir haben super Fußball gespielt«, bilanzierte Husums Trainer Guido Gehrke nach der Partie. »Nur in der erste Viertelstunde sahen wir nicht gut aus, sonst war das eine erstklassige Vorstellung. Leider haben wir nicht den verdienten Lohn bekommen.«

Bereits nach sechs Spielminuten gingen die Hausherren durch einen Treffer von Michel Witt aus kurzer Distanz in Führung. Die Husumer Abwehr wirkte in der Anfangsphase desorientiert, auch bedingt durch die verletzungsbedingten Wechsel in der Abwehr. Kilia drängte mächtig, die Husumer konnten nur reagieren. Torhüter André Teubler rettete nach 13 Minuten bravourös, aus fünf Metern wuchtete Micha Dehner das Leder auf das Tor. Nach der Kieler Drangperiode übernahmen die Stormstädter das Kommando in der Landeshauptstadt. Auf tiefem Geläuf gefiel die Elf nicht nur kämpferisch, sondern vor allem spielerisch. Doch die Chancenverwertung ließ zu wünschen übrig: Björn Fleige verzog nach Vorarbeit von Sebastian Steglich nur um Zentimeter (21.), und auch zehn Minuten später scheiterte Fleige mit einem Foulelfmeter am gut reagierenden Kieler Schlussmann (31.). Kurz vor dem Seitenwechsel traf Gerrit Müller den Ball aus acht Metern nicht richtig, auch diese Ausgleichschance wurde vergeben.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild: Die Nordfriesen dominieren das Spiel, trafen aber das Tor nicht. Nach herrlicher Vorarbeit von Sebastain Saeltz, der auf der rechten Seite drei Gegenspielern das Nachsehen gab, konnte Gerrit Müller das Leder nicht im Tor unterbringen (53.). Als dann in der 57. Minute auch noch der zweite Kieler Treffer durch Martin Schablowski per Foulelfmeter fiel, schien das Spiel gelaufen. Marcel Otto hatte zuvor Michel Witt zu ungestüm zu Fall gebracht. Die Husumer gaben aber nicht auf, die Kieler wirkten jetzt körperlich ausgelaugt. Nach Vorarbeit von Björn Fleige erzielte Pierre Becken den Anschlusstrefer in der 67. Minute. Torhüter Philipp Reinhold entschärfte einen Kopfball von Ingo Cornils (70.) und einen Schuss von Michael Petersen aus 16 Metern sicher (72.). Dann fiel der umjubelte Husumer Ausgleich: Nach einer schönen Kombination hämmerte Gerrit Müller den Ball aus 15 Metern unhaltbar in die Maschen des Kieler Tores (81.). Mit einem Gewaltschuss besorgte Stefan Schmitz die erneute Führung für seine Farben, einen Freistoß von der Strafraumgrenze netzte er unhaltbar ein (85.). Auch die letzte Möglichkeit der Husumer konnte Björn Fleige nicht verwerten, aus zehn Metern scheiterte an Torhüter Reinhold.

Trotz einer erstklassigen Leistung auf des Gegners Platz, noch dazu bei einem selbsternannten Aufstiegsaspiranten, langte es wegen mangelnder Chancenverwertung nicht zu einem Husumer Punktgewinn.

Tore: 1:0 Michel Witt (6.), 2:0 Schablowski (FE/57.), 2:1 Becken (67.), 2:2 Müller (81.), 3:2 Schmitz (85.)
Beste Spieler: Meier / Saeltz, Steglich, Becken
Ecken: 5 : 6
Chancen: 5 : 11
Zuschauer: 110
Schiedsrichter: Sobeck (Schenefeld)
gelbe Karten: Reinhold (33.), Dehner (38.), Michel Witt (42.), Mario Witt (72.) / Becken (26.), Fleige (82.)
Aufstellung:

Reinhold - Meier - Schmitz, Schulz (74. Ergün), Schablowski - Kappler (38. T. Dehner), M. Dehner, Hipp (46. Sümnick), Mario Witt - Ziesecke, Michel Witt.

Teubler -  Voß (14. Steglich), Saeltz, Rettkowski, Hermann (7. Otto) - Cornils, Becken, Alla, Petersen - Fleige, Müller.

  Hl 03.02.2007

Falsche Ecke beim Elfmeter

Mit 2:3 (0:1) hat die Husumer SV ihr Verbandsliga-Nachholspiel beim FC Kilia Kiel verloren. Aber das gefühlte Ergebnis am Sonnabend war ein anderes. Die Stormstädter waren bis auf die Anfangsphase das eindeutig bessere Team und zelebrierten auf weichem Boden großartigen Fußball.
Zwei Treffer von Gerrit Müller reichten der Husumer SV nicht zum Sieg bei Kilia Kiel.Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – Angstgegner nennt man im Sport solche Teams, gegen die es meistens schief geht. Für die Husumer SV ist das in der Fußball-Verbandsliga Kilia Kiel. Am Sonnabend (14 Uhr) werden die Stormstädter in der Fördestadt erneut versuchen, das Gesetz der Serie zu durchbrechen.
0:2 und 0:3 in Kiel, 0:4 und 0:3 auf eigenem Platz – so lautet die Bilanz der SV gegen Kilia aus den vergangenen beiden Jahren. Ernüchternd! Aber für Guido Gehrke kein Grund, in Panik zu verfallen. Im Gegenteil. "Das ist der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt", sagt der Husumer Coach und erteilt jeglichem Kleinmut eine Absage. Der Trainer ist überzeugt vom Können seiner Mannschaft und obendrein sicher, dass sie das auch gegen einen Mitkonkurrenten zeigen wird. "An solchen Aufgaben wächst die Mannschaft", so Gehrke.

Auch der Umstand, dass mit Marcell Voss (Muskelfaserriss) ein wichtiger "Baustein" im Team vorübergehend ausfallen wird, macht ihm keinen Kummer. Immer wieder beweisen andere, dass sie gleichwertig sind. Wie am vergangenen Wochenende Lars Jensen, der hinten rechts in der Abwehrkette eine vortreffliche Partie spielte. Aber auch er muss diesmal wegen einer Grippe passen. Dafür steht Martin Herpel wieder zur Verfügung. Ob Gerrit Müller schon wieder auflaufen kann, ist nicht sicher. Sicher ist sich aber der Trainer, "dass wir wieder eine richtig gute Truppe aufs Parkett bringen werden."

Dass es am Hasseldieksdammer Weg morgen "interessant und eng" werden wird, davon ist Frank Drews überzeugt. Wobei der Kilia-Coach sich nicht blenden lässt von den guten Ergebnissen, die sein Team zuletzt gegen die Nordfriesen einfuhr. "Jedes Spiel ist neu", so der Coach. Drews kann zurzeit richtig stolz sein auf seine Mannschaft, und das hört man auch heraus.

"In Todesfelde, Büdelsdorf und Lübeck gewonnen und Flensburg 08 geschlagen", zählt Drews süffisant auf, "da können wir natürlich auch die Husumer SV schlagen." Vor allem der 1:0-Sieg in Büdelsdorf vor drei Wochen hat den Kilianern viel Respekt eingetragen im Lande. Und schlagen wollen die Kieler die Nordfriesen auch deshalb, um ganz sicher zu gehen, dass es mit der Ostseehalle auch wirklich klappt.

Zurzeit liegen die Fördestädter (29 Punkte) zwar zwei Zähler hinter den Husumern (31), sie haben aber ein Spiel weniger und daher den besseren Quotienten. Und der entscheidet in einer Woche bei der Abrechnung. Noch ein Grund für die Husumer, sich in Kiel besonders anzustrengen: Flensburg 08 (32 Punkte) spielt gegen Eider Büdelsdorf und könnte überrundet werden.

2. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt

Husum und Gehrke freuen sich auf Wiederbeginn

Fußball-Verbandsliga: Zweiter Anlauf zur Partie bei Kilia Kiel / 18 Akteure an Bord
Guido Gehrke hofft, dass in Kiel gespielt werden kann.
Husum (Gert Reese) – Nach sieben Woche Fußballpause soll es für die Husumer SV in der Verbandsliga morgen wieder losgehen mit der Punktejagd. Auf dem Programm steht um 14 Uhr die Begegnung bei Kilia Kiel, die vor über drei Monaten den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer fiel.
Für die Husumer war es sehr ärgerlich, dass die Partie beim Tabellenfünften Ende November nicht zustande kam. Denn durch einen Sieg über den direkten Konkurrenten hätten die Husumer sich noch für die Hallenmeisterschaft in der Ostseehalle qualifizieren können. Die Wahrscheinlichkeit, dass diesmal gespielt wird, ist auch nicht sehr groß. Denn der Platz am Hasseldieksdammer Weg, wo Kilia zu Hause ist, büßt seine Tauglichkeit in der feuchten Jahreszeit schneller ein als jeder andere. Seit Ende Oktober hat auf ihm kein Verbandsliga-Punktspiel mehr stattgefunden.
Husums Trainer Guido Gehrke hat sein Team natürlich so vorbereitet, als wenn es losgeht. Im Test am Dienstag beim TSB Flensburg (2:2, Tore Müller und Rettkowski) und in einer weiteren Partie, die für gestern Abend beim VfR Schleswig geplant war, wollte sich der Coach eine Übersicht über die Form seiner Schützlinge verschaffen. 18 Akteure stehen derzeit zur Verfügung. "Die Jungs haben sich gut bewegt, keiner hat sich verletzt und ich habe hier und da noch einen Fingerzeig bekommen", so das Resümee des Trainers nach der Flensburg-Partie. Gehrke ist sicher, dass sich einige seiner Schützlinge im Laufe der zweiten Halbserie noch weiterentwickeln werden.
Dem Umstand, dass er selbst wegen seines Engagements beim SV Haddeby der Husumer Mannschaft nicht mehr als Akteur zu Verfügung stehen wird, gewinnt Gehrke etwas Positives ab. "Da müssen andere eben mehr Verantwortung übernehmen", sagt der Coach.
Und er freut sich auf den Gegner von Sonnabend. "Es ist schön, so ein Spiel vor der Brust zu haben", meint Gehrke und glaubt, die Gedanken seines Gegenübers Frank Drews zu kennen: "Die denken doch, jetzt kommen die Husumer und lassen alles liegen." Was ja in der Vergangenheit (vier Niederlagen, kein Tor) auch regelmäßig der Fall war.
Für den Fall, dass die Partie erneut ausfällt, hat die Husumer SV einen "Notplan". Sie spielt dann am Sonntag gegen Schleswig 06. Wo, wird erst kurzfristig entschieden.
2. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

"Kieler Wochen" für die Husumer SV

Husum (sh:z) – Früh wieder ran muss Fußball-Verbandsligist Husumer SV: Für Anfang Februar sind zwei Nachholspiele angesetzt worden. Am Sonnabend, 3. Februar, wird die Partie bei Kilia Kiel nachgeholt (14 Uhr), am Sonntag, 11. Februar (ebenfalls 14 Uhr) das Spiel bei Comet Kiel. Trainingsbeginn ist am Donnerstag, 11. Januar.
23. Dezember 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Keine Angst vor dem Angstgegner

Spitzenspiel in der Fußball-Verbandsliga: Am Sonnabend (14 Uhr) tritt der Tabellenfünfte Husumer SV beim FC Kilia Kiel (Rang sechs, ein Spiel weniger ausgetragen) an.

Husum (Gert Reese) – Angstgegner nennt man im Sport solche Teams, gegen die es meistens schief geht. Für die Husumer SV ist das in der Fußball-Verbandsliga Kilia Kiel. Am Sonnabend (14 Uhr) werden die Stormstädter in der Fördestadt erneut versuchen, das Gesetz der Serie zu durchbrechen.

0:2 und 0:3 in Kiel, 0:4 und 0:3 auf eigenem Platz – so lautet die Bilanz der SV gegen Kilia aus den vergangenen beiden Jahren. Ernüchternd! Aber für Guido Gehrke kein Grund, in Panik zu verfallen. Im Gegenteil. "Das ist der richtige Gegner zum richtigen Zeitpunkt", sagt der Husumer Coach und erteilt jeglichem Kleinmut eine Absage. Der Trainer ist überzeugt vom Können seiner Mannschaft und obendrein sicher, dass sie das auch gegen einen Mitkonkurrenten zeigen wird. "An solchen Aufgaben wächst die Mannschaft", so Gehrke.
Auch der Umstand, dass mit Marcell Voss (Muskelfaserriss) ein wichtiger "Baustein" im Team vorübergehend ausfallen wird, macht ihm keinen Kummer. Immer wieder beweisen andere, dass sie gleichwertig sind. Wie am vergangenen Wochenende Lars Jensen, der hinten rechts in der Abwehrkette eine vortreffliche Partie spielte. Aber auch er muss diesmal wegen einer Grippe passen. Dafür steht Martin Herpel wieder zur Verfügung. Ob Gerrit Müller schon wieder auflaufen kann, ist nicht sicher. Sicher ist sich aber der Trainer, "dass wir wieder eine richtig gute Truppe aufs Parkett bringen werden."

Dass es am Hasseldieksdammer Weg morgen "interessant und eng" werden wird, davon ist Frank Drews überzeugt. Wobei der Kilia-Coach sich nicht blenden lässt von den guten Ergebnissen, die sein Team zuletzt gegen die Nordfriesen einfuhr. "Jedes Spiel ist neu", so der Coach. Drews kann zurzeit richtig stolz sein auf seine Mannschaft, und das hört man auch heraus.

"In Todesfelde, Büdelsdorf und Lübeck gewonnen und Flensburg 08 geschlagen", zählt Drews süffisant auf, "da können wir natürlich auch die Husumer SV schlagen." Vor allem der 1:0-Sieg in Büdelsdorf vor drei Wochen hat den Kilianern viel Respekt eingetragen im Lande. Und schlagen wollen die Kieler die Nordfriesen auch deshalb, um ganz sicher zu gehen, dass es mit der Ostseehalle auch wirklich klappt.
Zurzeit liegen die Fördestädter (29 Punkte) zwar zwei Zähler hinter den Husumern (31), sie haben aber ein Spiel weniger und daher den besseren Quotienten. Und der entscheidet in einer Woche bei der Abrechnung. Noch ein Grund für die Husumer, sich in Kiel besonders anzustrengen: Flensburg 08 (32 Punkte) spielt gegen Eider Büdelsdorf und könnte überrundet werden.

24. November 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
20. ST 17.02.07 Husumer SV FT Eider Büdelsdorf 1:1

Husum mit den größeren Chancen!

17.02.2007

Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf

1 : 1 (0:1)


Mit einem leistungsgerechten Unentschieden trennten sich die Husumer SV und Eider Büdelsdorf vor 209 Zuschauern im Friesenstadion. Man merkte beiden Mannschaften die fehlende Spielpraxis an. Auf schwerem Geläuf blieben spielerische Höhepunkte in dieser Partie Mangelware. »Unser Konzept ist trotzdem aufgegangen, wir wurden heute zumindest mit einem Punkt belohnt«, bilanzierte Husums Trainer Guido Gehrke nach Spielende. »Nach defensivem Beginn haben wir in der zweiten Halbzeit ordentlich Druck entwickelt, ich bin mit der Leistung meiner Elf zufrieden.« Das konnte er auch, denn seine Mannschaft kämpfte sich nach einem unglücklichen Rückstand in die Partie zurück, setzte dem Favoriten mächtig zu. Mit ein wenig Glück hätten die Gastgeber durchaus drei Punkte einheimsen können, denn die weit aus größeren Tormöglichkeiten spielten sich die Nordfriesen heraus. Auch Büdelsdorfs Trainer Olaf Lehmann konnte mit dem Endergebnis gut leben: »Spielerisch können beide Mannschaften sicher mehr, aber der Boden ließ nicht viel zu. Wir haben den Beginn der zweiten Hälfte verschlafen, das Ergebnis geht in Ordnung.«

Beide Mannschaften kamen schwer in die Partie, der tiefe Boden ließ viele Bälle einfach verspringen. Eider wirkte zunächst optisch überlegen, ohne daraus einen Vorteil erzielen zu können. Die Hausherren, defensiver als erwartet eingestellt, ließen den Favoriten kommen. Doch Büdelsdorf fiel nicht viel ein, die Husumer Hintermannschaft hatte keine Probleme. Überraschend dann die Führung der Gäste: Nach einem Eckball fiel Björn Sörensen das Leder förmlich vor die Füße, aus acht Metern hatte er freistehend keine Probleme einzuschieben (36.). Das sollte die einzige Möglichkeit der Büdelsdorfer bleiben. Zuvor hatten Björn Fleige aus elf Metern (10.) und Michael Petersen aus 16 Metern (23.) das Gehäuse von Torhüter Legrum knapp verfehlt. Mit einer Glanzparade rettete der Keeper den Vorsprung seiner Elf in die Kabine, Sascha Rettkowski hatte aus acht Metern zum Kopfball angesetzt (37.).

Mit viel Schwung starteten die Husumer in die zweite Halbzeit. Sebastian Saeltz rückte jetzt ins Mittelfeld vor und trieb das Spiel der Nordfriesen an. Das trug sofort Früchte, denn in der 49. Spielminute besorgte Saeltz den 1:1-Ausgleich aus kurzer Distanz - vorausgegangen war ein Lattentreffer von Michael Petersen. Die SV machte weiter Druck, stand mehrfach vor dem Führungstreffer. Torhüter Legrum hatte alle Hände voll zu tun, zunächst entschärfte er einen Schuss von Michael Petersen (53.) großartig. Doch zwei Minuten später war Legrum geschlagen, Petersen überwand den Keeper mit einem eleganten Heber. Den Husumer Torjubel verhinderte Torben Reibe, der den Ball noch von der Linie beförderte. Nach einem Freistoß zielte Pierre Becken nur knapp über den Querbalken (74.), Legrum war schon geschlagen. Aussichtsreich auch Sebastian Steglich, der aus 16 Metern jedoch in Rückenlage geriet (85.). Um ein Haar hätte die Begegnung noch ein ungerechtes Ende genommen, denn der eingewechselte Öczan Atasoy stand nach einer Unachtsamkeit in der Husumer Abwehr plötzlich alleine vor dem Tor. Doch sein Kopfball in der 90. Minute war nicht druckvoll genug.

Mit einer engagierten Leistung brachte die Husumer SV den Favoriten ins Wanken. Eider tat insgesamt zu wenig, um Boden im Meisterschaftskampf gut zumachen.

Tore: 0:1 Sörensen (36.), 1:1 Saeltz (49.)
Beste Spieler: Saeltz, Steglich, Petersen / Köpke, Yildirim
Ecken: 5 : 9
Chancen: 7 : 3
Zuschauer: 160
Schiedsrichter: Tim Sönder (Ellerbek)
gelbe Karten: Saeltz (32.), Fleige (56.), Cornils (78.) / Sawkulycz (41.), Sörensen (73.), Köpke (77.), Drewes (90.)
Aufstellung:

Teubler - M. Herpel, Voß (89. Schulte), Rettkowski, Saeltz - Steglich, Cornils, Alla (83. Strüning), Becken, Petersen - Fleige (66. Otto).

Legrum - Gregorczyn, Lass, Treptow, Köpke - Reibe (81. Hamm), Sörensen, Sawkulycz (76. Atasoy), Drewes - Beck, Yildirim.

  Hl 17.02.2007

Husum knöpft dem Favoriten einen Punkt ab

1:1 (0:1) gegen die FT Eider Büdelsdorf – damit konnte die Husumer SV im ersten Heimspiel nach der Winterpause gut leben. Nach dem Wechsel war der Fußball-Verbandsligist aus der Stormstadt dem Sieg sogar näher als der Oberliga-Absteiger, dessen Ambitionen einen Dämpfer erhielten.
Daneben: Der Kopfball von Sven Beck (2. von links) verfehlt sein Ziel, Husums Keeper André Teubler wendet sich ab. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Neun Spiele – und alle fanden statt! Der VfB Lübeck II (4:2 in Heiligenstedten) und der TSV Kropp (4:2 gegen Oldenburg nach 0:2-Pausenrückstand) festigten ihre Spitzenplätze, Eider Büdelsdorf (1:1 bei der Husumer SV) und Flensburg 08 (1:3 bei Comet Kiel) starteten nicht wie gewünscht ins neue Jahr. Pech hatte der FC Sörup-Sterup, der dem Tabellenvierten Kilia Kiel unglücklich 2:3 unterlag. Für die größte Überraschung des 20. Spieltags sorgte der Tabellenvorletzte TuRa eldorf, der beim SV Eichede 2:1 gewann. Der Abstand zwischen dem unteren Mittelfeld und der Abstiegszone wird immer größer – den Oldenburger SV auf Platz 15 trennen schon sieben Punkte vom 14. SV Todesfelde.

Husum (Ulrich Schröder) – Sonnenschein, angenehme Temperaturen, ein attraktiver Gegner – die Fußballfans in Husum und Umgebung ließ es dennoch kalt. Lediglich 209 Zuschauer wollten das Gastspiel des Verbandsliga-Tabellendritten FT Eider Büdelsdorf in der Stormstadt sehen. Beiden Mannschaften war die lange Spielpause anzumerken, mit dem 1:1 (0:1) waren die Gastgeber am Ende zufriedener als die ambitionierten Büdelsdorfer.
"Von unserem Ziel, Kropp zu überholen, an Lübeck dranzubleiben und die Verfolger auf Distanz zu halten, müssen wir uns zumindest kurzfristig verabschieden", resümierte Eider-Coach Olaf Lehmann. "Im großen und ganzen bin ich zufrieden. Die Jungs haben sich reingehauen und sind mit dem Unentschieden belohnt worden", fasste Trainerkollege Guido Gehrke die 90 Minuten zusammen.

Die Partie begann zerfahren – der holprige Platz ließ wenig Kombinationsfußball zu, es gab viele kleine Fouls und Freistöße. Eider war überlegen, machte aber nichts draus. Die besseren Gelegenheiten hatte Husum: Eine Flanke von Björn Fleige sorgte für Gefahr (10. Minute), ein Rechtsschuss von Michael Petersen strich knapp über das Gehäuse von Stefan Legrum (23.).

"Chancen entstanden aus dem Nichts, waren Zufallsprodukte", sagte Olaf Lehmann. Damit hatte er die Entstehungsgeschichte des 0:1 trefflich geschildert. Malte Sawkulycz trat einen Eckball in Husums Strafraum, im anschließenden Getümmel fiel der Ball nach einem Pressschlag Björn Sörensen vor die Füße, der aus kurzer Entfernung einschoss (36.). Husum reklamierte vergeblich ein Foul an Marcel Voß.

Die Nordfriesen waren nicht geschockt. Gehrke gab die defensivere Marschoute auf und beorderte Sebastian Saeltz aus der Viererkette ins Mittelfeld. Diese taktische Umstellung machte sich schon vier Minuten nach Wiederbeginn bezahlt. Der agile Michael Petersen traf mit einem kernigen Distanzschuss die Latte, Saeltz versenkte den Abpraller zum 1:1. "Die ersten zehn Minuten nach der Pause haben wir komplett verschlafen. Es hat lange gedauert, bis wir uns vom Ausgleich erholt haben", kritisierte Olaf Lehmann.

Husum drehte auf, erhöhte das Tempo. Torben Reibe beförderte einen Petersen-Schuss gerade noch von der Linie (55.), Eider hatte Glück, als ein Kopfball von Pierre Becken (73.) über das Tor ging. Stefan Legrum hatte sich bei der vorangegangenen Flanke verschätzt.
Die Gastgeber waren dem zweiten Tor näher als die Gäste und dennoch hätte Eider fast noch gewonnen. Sebastian Gregorczyn stand nach einem Abwehrfehler frei vor dem Tor, verstolperte aber. Sekunden später setzte der eingewechselte Öczan Atasoy einen Kopfball etwas zu hoch an. Ein 1:2 hätte dem Spielverlauf auch nicht entsprochen.

Husumer SV: Teubler - Herpel, Voß (88. Schulte), Rettkowski, Saeltz - Steglich, Alla (83. Strüning), Cornils, Becken - Fleige (66. Otto), Petersen. – FT Eider Büdelsdorf: Legrum - Gregorczyn, Lass, Treptow, Köpke - Reibe (81. Hamm), Sörensen, Drewes, Sawkulycz (75. Atasoy) - Beck, Yildirim. – Schiedsrichter: Sönder (Ellerbek), konsequent, manchmal kleinlich, mit guter Auslegung der Vorteilsregel. – Zuschauer: 209. – Beste Spieler: Steglich, Petersen - geschlossene Mannschaftsleistung.

19. Februar 2007 · Flensburger Tageblatt

Nach der Pause schwer in Tritt gekommen

Fußball-Verbandsliga: FT Eider Büdelsdorf mit dem 1:1 bei der Husumer SV noch gut bedient
Daneben: Der Kopfball von Sven Beck (2. von links) verfehlt sein Ziel. Foto: Voss

Husum (usc) – Sonnenschein, angenehme Temperaturen, ein attraktiver Gegner – die Fußballfans in Husum und Umgebung ließ es dennoch kalt. Lediglich 209 Zuschauer wollten das Gastspiel des Verbandsliga-Tabellendritten FT Eider Büdelsdorf in der Stormstadt sehen. Beiden Mannschaften war die lange Spielpause anzumerken, mit dem 1:1 (0:1) waren die Gastgeber am Ende zufriedener als die ambitionierten Büdelsdorfer.
"Von unserem Ziel, Kropp zu überholen, an Lübeck dranzubleiben und die Verfolger auf Distanz zu halten, müssen wir uns zumindest kurzfristig verabschieden", resümierte Eider-Coach Olaf Lehmann. "Im Großen und Ganzen bin ich zufrieden. Die Jungs haben sich reingekniet und sind mit dem Unentschieden belohnt worden", fasste Trainerkollege Guido Gehrke die 90 Minuten zusammen.

Die Partie begann zerfahren – der holprige Platz ließ wenig Kombinationsfußball zu, es gab viele kleine Fouls und Freistöße. Eider war überlegen, hatte aber keine zwingenden Torchancen. Die besseren Gelegenheiten hatte Husum: Eine Flanke von Björn Fleige sorgte für Gefahr (10. Minute), ein Rechtsschuss von Michael Petersen strich knapp über das Gehäuse von Stefan Legrum (23.).

"Chancen entstanden aus dem Nichts, waren Zufallsprodukte", sagte Olaf Lehmann. Damit hatte er die Entstehungsgeschichte des 0:1 trefflich geschildert. Malte Sawkulycz trat einen Eckball in Husums Strafraum, im anschließenden Getümmel fiel der Ball nach einem Pressschlag Björn Sörensen vor die Füße, der aus kurzer Entfernung einschoss (36.). Husum reklamierte vergeblich ein Foul an Marcel Voß.

Die Nordfriesen waren nicht geschockt. Gehrke gab die defensivere Marschoute auf und beorderte Sebastian Saeltz aus der Viererkette ins Mittelfeld. Diese taktische Umstellung machte sich schon vier Minuten nach Wiederbeginn bezahlt. Der agile Michael Petersen traf mit einem kernigen Distanzschuss die Latte, Saeltz versenkte den Abpraller zum 1:1. "Die ersten zehn Minuten nach der Pause haben wir komplett verschlafen. Es hat lange gedauert, bis wir uns vom Ausgleich erholt haben", kritisierte Olaf Lehmann.

Husum drehte auf, erhöhte das Tempo. Torben Reibe beförderte einen Petersen-Schuss gerade noch von der Linie (55.), Eider hatte Glück, als ein Kopfball von Pierre Becken (73.) über das Tor ging. Stefan Legrum hatte sich bei der vorangegangenen Flanke verschätzt.
Die Gastgeber waren dem zweiten Tor näher als die Gäste und dennoch hätte Eider fast noch gewonnen. Sebastian Grzegorczyn stand Sekunden vor dem Abpfiff nach einem Abwehrfehler frei vor dem Tor, verstolperte aber. Sekunden später setzte der eingewechselte Öczan Atasoy einen Kopfball etwas zu hoch an. Ein 1:2 hätte dem Spielverlauf auch nicht entsprochen.

Husumer SV: Teubler - Herpel, Voß (88. Schulte), Rettkowski, Saeltz - Steglich, Alla (83. Strüning), Cornils, Becken - Fleige (66. Otto), Petersen. – FT Eider Büdelsdorf: Legrum - Gregorczyn, Lass, Treptow, Köpke - Reibe (81. Hamm), Sörensen, Drewes, Sawkulycz (75. Atasoy) - Beck, Yildirim. – Schiedsrichter: Sönder (Ellerbek), konsequent, manchmal kleinlich, mit guter Auslegung der Vorteilsregel. – Zuschauer: 209. – Beste Spieler: Steglich, Petersen - geschlossene Mannschaftsleistung.

19. Februar 2007 · Landeszeitung

Gehrke: "Wir müssen nur unserer Linie treu bleiben"

Ganz planmäßig geht es am Wochenende weiter mit der Rückrunde in der Fußball-Verbandsliga. Und für die Husumer SV gibt es zum Jahresauftakt im heimischen Stadion gleich einen Kracher: Die FT Eider Büdelsdorf ist am Sonnabend (15 Uhr) an der Nordsee zu Gast.
Man kennt sich: Sascha Rettkowski (li.) im Duell mit Eiders Torjäger Sven Beck, der damals (April 2004) noch für Neumünster kickte. Foto: sas

Husum (ree) – Lange galt die FT Eider Büdelsdorf als heißester Anwärter auf den Meistertitel in der Fußball-Verbandsliga. Nach elf Spieltagen hatte sie elf Mal gewonnen und lag unangefochten an der Tabellenspitze. Doch dann zeigten sich die Schützlinge von Trainer Olaf Lehmann plötzlich verwundbar. Bis zum Jahresende folgten 0:1-Niederlagen gegen die Verfolger Kilia Kiel und VfB Lübeck II, sowie mühsame Unentschieden gegen Flensburg 08 und den FC Dornbreite.
Vorbei war's mit der frühen Herrlichkeit, plötzlich war man nur noch Dritter. Von diesem Platz aus wollen die Büdelsdorfer jetzt versuchen, die alte Führungsposition zurück zu erobern. "Wir wollen sehen, dass wir am Ende wieder ganz oben stehen", lautet jedenfalls die Parole von Olaf Lehmann. Es waren nur zwei Testspiele, mit denen der FT-Coach seine Mannen bisher auf Betriebstemperatur bringen konnte. Dabei wurde gegen den ehemaligen Hamburger Oberligisten SC Victoria immerhin 3:2 gewonnen.

Satt grüner Rasen, Flutlicht und eine stattliche Kulisse – das waren die Rahmenbedingungen im Hinspiel der Stormstädter vor einem halben Jahr in Büdelsdorf. Aber für die Husumer SV endete der Abend mit einem enttäuschenden 2:5. "Da war mehr für uns drin", erinnert sich SV-Coach Guido Gehrke an jenen Sommertag, als seine Schützlinge mit dem neuen Abwehrsystem noch ihre Probleme hatten.

Diesmal möchte der Trainer mit seinem Team am Ende besser dastehen. Und dazu gibt ihm auch die Präsentation der Mannschaft am Dienstag in Schleswig Hoffnung. Gehrke: "Wir haben zwar nur 1:0 gewonnen, aber wieder richtig guten Fußball gespielt." Das Husumer Tor in dieser Partie erzielte David Strüning in der 60. Minute. Nach dem Spielausfall gegen Comet Kiel war dem Coach dieser Test besonders wichtig.
"Wir müssen nur unserer Linie treu bleiben", sagt Gehrke, "dann stellen sich ganz von selber Ergebnisse ein, die für uns sprechen." Keine Frage: Der Mann hat Vertrauen zu seiner Arbeit und zu seinen Spielern.

Von denen können aber wieder nicht alle dabei sein. Neben Lars Hermann (Zeh gebrochen) und Marcell Voss (Verdacht auf Gelbsucht) plagt sich jetzt auch noch Martin Herpel mit Problemen an der Achillessehne. So fällt dem Trainer gegen die offensivstarke FT also nahezu die komplette Viererkette aus. Dort werden sich deshalb wohl Ingo Cornils, Sebastian Saeltz und Marcel Otto wiederfinden – Akteure, die sonst die Spielgestaltung besorgen. Dafür darf Sebastian Steglich wieder mit einem Einsatz im Husumer Mittelfeld rechnen.

16. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kropp startet mit Heimspiel – Eider in Husum

Die fußballlose Zeit neigt sich ihrem Ende entgegen. Während der Ball in der Bundesliga längst wieder rollt, fielen die Spiele der Fußball-Verbandsliga am vergangenen Wochenende noch der schlechten Witterung zum Opfer. Doch jetzt rechnet sowohl die FT Eider Büdelsdorf bei der Husumer SV als auch der TSV Kropp beim Heimspiel gegen den Oldenburger SV mit dem Anpfiff. Beide Partien beginnen am Sonnabend um 15 Uhr.
Sebastian Grzegorczyn muss mit der FT Eider Büdelsdorf morgen bei der Husumer SV antreten. Foto: Peters

Kropp/Büdelsdorf (Torsten Peters) – Der Platz im Kropper Stadion befindet sich in einem guten Zustand. Die Fans können sich am Sonnabend also wieder auf Verbandsliga-Fußball freuen – und viele Tore.

"Keine Frage, die Spieler brennen alle darauf, dass es wieder losgeht", sagt Eider-Trainer Olaf Lehmann. Nur Training – das fülle niemanden so richtig aus. Dass es im ersten Spiel nach der Winterpause und der Absage in Bargteheide gleich zur Husumer SV geht, findet Lehmann weder gut noch schlecht: "Wir können es uns ja ohnehin nicht aussuchen, wann wir gegen wen spielen. Deshalb nehmen wir die Gegner so, wie es der Spielplan vorgibt." Im Hinspiel gab es noch einen lockeren 5:2-Erfolg der Büdelsdorfer. Doch davon lässt sich der Eider-Coach nicht blenden. "Husum wird brennen, um die Scharte aus dem Hinspiel wieder auszumerzen. Darauf müssen wir uns einstellen." Dennoch fordert Lehmann einen Sieg von seiner Mannschaft, "denn nur so können wir den Anschluss an die Tabellenspitze halten." Dass der VfB Lübeck nach wie vor große Chancen auf den Zweitliga-Aufstieg besitzt, sieht Lehmann als Vorteil im Kampf um die Verbandsliga-Meisterschaft an. "Da werden dann stets die besten Spieler für die Regionalliga-Mannschaft abgestellt." Ausfallen wird nicht nur in Husum, sondern für längere Zeit, Abwehrspieler Torben Hartung, der sich mit einer Knorpelverletzung im Knie herumplagt.

Vor dem Spiel drei Fragen an den Trainer:
Wie sind Sie mit dem Stand der Vorbereitung zufrieden?
"Das ist immer schwer zu sagen. Alle haben gut mitgezogen, doch entscheidend ist, was Sonnabend in Husum dabei herausspringt."

Sind taktische Änderungen im Vergleich zur Hinrunde geplant?
"Nein, wir werden so weiterspielen wie in der Vorrunde – damit waren wir ja auch erfolgreich."

Erwarten Sie einen Dreikampf um die Meisterschaft, oder kann noch eine weitere Mannschaft oben mit angreifen?
"Da kann durchaus noch eine andere Mannschaft mit eingreifen. Kilia ist uns ja schon auf den Fersen. Und Flensburg 08 sollte man auch noch nicht abschreiben."

16. Februar 2007 · Landeszeitung

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste von der FT Eider Büdelsdorf,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum zehnten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007. Es ist gleichzeitig die erste Partie im neuen Jahr zu Hause.

Das bessere Team hat verloren war der einheitliche Tenor von Zuschauern und Presse nach unserer 2:3-Niederlage bei Kilia Kiel vor zwei Wochen. Kaufen konnten wir uns dafür zwar nichts, aber nach zuletzt vier zu Null Pleiten gegen die Landeshauptstädter (0:4 / 0:2 in der Saison 2005/06 und 0:3 / 0:3 in der Saison 2004/05) gab es diesmal zumindest wieder eigene Treffer durch Pierre Becken und Gerrit Müller zu bejubeln. Wenigstens ein kleiner Trost.

Heute geht es gegen die Freie Turnerschaft Eider Büdelsdorf. Der Absteiger aus der Oberliga rangiert aktuell auf Tabellenplatz drei, hat die Meisterschaft trotz sechs Punkten Rückstand (bei einem Spiel weniger) auf Tabellenführer VfB Lübeck II jedoch weiter im Visier. Im Hinspiel setzte es für uns bei sintflutartigen Regenfällen eine deftige 2:5-Niederlage. Speziell Büdelsdorfs Top-Goalgetter Sven Beck (bisher 19 Saisontore) und Mittelfeldmotor Thorben Reibe (bisher 13 Treffer) bekam unsere Abwehr überhaupt nicht in den Griff.

Favorit in dieser Begegnung sind natürlich die Gäste, denn sie verfügen über einen Kader mit diversen höherklassig erfahrenen Akteuren. Unser Team wird jedoch alles daran setzen, sich für die Hinrundenpleite zu revanchieren. Wir dürfen also gespannt sein!

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5  
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel 2:0  
Husumer SV - SV Eichede 5:0  
Husumer SV - Heider SV 1:0  
Husumer SV - FC Sörup-Sterup 3:1  
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling 1:0  
Husumer SV - TSV Kropp 1:2  
Husumer SV - SV Todesfelde 0:2  
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck 1:1 2:3
Husumer SV - TuRa Meldorf 2:1  
Husumer SV - TSV Heiligenstedten 3:1  
Husumer SV - Oldenburger SV 4:2  
Husumer SV - TSV Altenholz 3:0  
Husumer SV - FC Kilia Kiel 2:3  
Husumer SV - TSV Bargteheide 1:1  

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 18 15 2 1 49:14 35 47
2. TSV Kropp 17 14 0 3 49:18 31 42
3. FT Eider Büdelsdorf 17 13 2 2 45:17 28 41
4. Flensburg 08 18 12 3 3 39:19 20 39
5. FC Kilia Kiel 17 12 2 3 40:16 24 38
6. Husumer SV 18 10 2 6 37:28 9 32
7. Rot-Weiß Moisling 18 10 0 8 36:34 2 30
8. SV Eichede 18 8 2 8 39:32 7 26
9. Heider SV 17 8 1 8 24:25 -1 25
10. TSV Bargteheide 18 5 6 7 26:23 3 21
11. FC Dornbreite Lübeck 18 5 5 8 28:37 -9 20
12. SC Comet Kiel 16 6 1 9 27:29 -2 19
13. TSV Altenholz 15 5 4 6 20:27 -7 19
14. SV Todesfelde 18 5 1 12 25:35 -10 16
15. Oldenburger SV 18 2 6 10 26:41 -15 12
16. FC Sörup-Sterup 19 3 3 13 23:50 -27 12
17. TSV Heiligenstedten 17 2 0 15 13:57 -44 6
18. TuRa Meldorf 17 2 0 15 10:54 -44 6

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag 17.02.07 15:00 h FC Sörup-Sterup - TSV Bargteheide
Samstag 17.02.07 15:00 h Heider SV - FC Kilia Kiel
Samstag 17.02.07 15:00 h Husumer SV - FTE Büdelsdorf
Samstag 17.02.07 15:00 h TSV Kropp - Oldenburger SV
Sonntag 18.02.07 15:00 h SC Comet Kiel - Flensburg 08
Sonntag 18.02.07 15:00 h TSV Heiligenst. - VfB Lübeck 2
Sonntag 18.02.07 15:00 h RW Moisling - TSV Altenholz
Sonntag 18.02.07 15:00 h SV Eichede - TuRa Meldorf
Sonntag 18.02.07 15:00 h SV Todesfelde - FCD Lübeck

WIR STELLEN VOR

Wie auf der Mitgliederversammlung im Januar und in der Presse bereits berichtet, unterstützt uns ab diesem Jahr Patrick Loos als Sportmanager. Das Stadion-Echo hat mit ihm gesprochen.

Hallo Patrick, erzähl doch zunächst einmal etwas über Dich.
Ich bin 31 Jahre alt und habe 2002 mein Sportmanagement-Diplom über die Bundeswehr, bei der ich zwölf Jahre im Dienst war, erlangt. Bis zum Februar 2008 absolviere ich noch eine Fortbildung zum staatlich geprüften Betriebswirt. Im Moment ziehe ich gerade von Munster (Niedersachsen) nach Bredstedt.

Und wie sieht es mit der Praxis aus?
Nach meinem Studium bin ich zur Bundeswehr zurückgekehrt und habe mich in Ruhe nach einem Betätigungsfeld umgesehen. 2005 wurde ich angesprochen, mich bei einem Sportverein in Westfalen vorzustellen. Der Club spielte mit seiner ersten Volleyball- Mannschaft in der Regionalliga und ich sollte daran mitwirken, den Traum von der 2. Bundesliga wahr zu machen. Dort habe ich sehr viele Erfahrungen im Bereich des Sportmanagements gesammelt. Meine Zukunft sah ich aber im Fußball, da ich selbst früher im Leistungsbereich gespielt habe.

Welche Aufgaben wirst Du konkret in Husum übernehmen?
Zunächst muß ich mir ein genaueres Bild über die Strukturen und die Organisation des Vereins machen. Ziel muss es sein, die Husumer SV noch attraktiver für Sponsoren und die Öffentlichkeit zu machen. Meine Hauptaufgabe liegt vorerst darin, mich persönlich um die Sponsorensuche und Sponsorenbetreuung zukümmern.

Du hast ja schon einige Partien der Husumer SV gesehen. Dein Eindruck? Das Konzept, verstärkt auf junge, talentierte Spieler und ein modernes Spielsystem zu setzen, halte ich absolut für richtig. Wir müssen den "Jungen Wilden" die Chance bieten, sich zu beweisen. Was die Qualität und Perspektive angeht, haben wir da aus meiner Sicht durchaus gute Karten für die Zukunft.

Sven Weißhaar

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER FT EIDER BÜDELSDORF

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7 0:3
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee 2:1  
Husumer SV II - VfR Schleswig 0:1  
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg 1:6  
Husumer SV II - MTV Leck 1:0  
Husumer SV II - FC Langenhorn 2:2  

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 18 14 1 3 59:23 36 43
2. SV Frisia 03 Lindholm 18 11 4 3 48:24 24 37
3. Schleswig 06 17 10 4 3 33:19 14 34
4. TSB Flensburg 17 9 3 5 37:30 7 30
5. FC Angeln 02 17 7 7 3 28:22 6 28
6. MTV Leck 17 7 6 4 27:20 7 27
7. FC Tarp-Oeversee 18 8 3 7 34:37 -3 27
8. VfR Schleswig 18 7 3 8 30:32 -2 24
9. TSV Nordmark Satrup 18 6 3 9 26:36 -10 21
10. Husumer SV II 18 5 6 7 19:31 -12 21
11. IF Stjernen Flensborg 18 5 5 8 34:34 0 20
12. TSV Rantrum 18 6 2 10 23:33 -10 20
13. SV Enge-Sande 18 4 7 7 26:33 -7 19
14. Flensburg 08 II 18 5 3 10 26:37 -11 18
15. SV Dörpum 18 2 6 10 27:46 -19 12
16. FC Langenhorn 16 1 5 10 18:38 -20 8

FAIR GEHT VOR!

Nach Pressemeldungen in der jüngeren Vergangenheit scheinen sich die Ausschreitungen in und um die Fußballstadien mehr und mehr von den Profi- und Regionalligen in die unteren Leistungsklassen zu verlagern. Auch wenn wir im Fußballniemandsland Schleswig-Holstein aus vielerlei Gründen bisher weitgehend von dieser Entwicklung verschont geblieben sind, so gibt es doch Tendenzen, die erkennen lassen, dass auch auf unseren Plätzen Werte wie Fairness und Menschenwürde zunehmend großzügiger interpretiert werden. Sicherlich gehören Emotionen zum Fußball. Der geäußerte Unmut muss aber dort seine Grenzen haben, wo der gebotene Respekt vor der Persönlichkeit eines anderen Menschen beginnt. Diffamierungen, Beleidigungen oder gar rassistische Äußerungen werden auch im Friesenstadion nicht geduldet.
  Der Vorstand

AKTUELLES

Eine interessante Zusammenarbeit wurde Anfang des Jahres zwischen der Husumer SV und dem Fitnessclub aktivplus, Treibweg 17 b, Husum unter Dach und Fach gebracht: Für die Vorbereitung auf die Frühjahrsserie stellt aktivplus in den Monaten Januar und Februar dem Ligakader die komplette Trainingsanlage inklusive aller Wellnesseinrichtungen kostenlos zur Verfügung. Während der übrigen Monate sind darüber hinaus bei Bedarf bzw. im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen individuelle Fitnesseinheiten möglich. Als Gegenleistung gewährt die Husumer SV dem Fitnessclub verschiedene Werbemöglichkeiten.

Zusätzliches Bonbon: Alle Mitglieder der Husumer SV sowie deren Angehörige, die bei aktivplus trainieren möchten, erhalten 10 % Rabatt auf alle Angebote! Lediglich eine Mitgliedsbescheinigung muss vorgelegt werden (gibt's beiAnton Christiansen, Tel. 5948).

Im Bild oben besiegeln aktivplus-Inhaber Volker Arning (rechts) und unser 1. Vorsitzender Rolf von Bartikowski den Vertrag zusätzlich noch per Handschlag.

  Sven Weißhaar

IMPRESSUM

Herausgeber: Husumer Sportvereinigung von 1994 e.V., Postfach 1312, 25803 Husum, Tel.: 04841/73480 (Vereinsheim)
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Test 20.02.07 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm  

Frisia testet heute Husumer SV

Risum-Lindholm (sh:z) – Willkommener letzter Test für den Fußball-Bezirksoberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Der Tabellenzweite, der am Sonntag (14 Uhr) zum Rückrunden-Auftakt gleich auf Spitzenreiter ETSV Weiche trifft, probt heute (19.30 Uhr) unter Flutlicht gegen die Husumer SV den Ernstfall. Der Verbandsligist ist schon ein Punktspiel (1:1 gegen Eider Büdelsdorf) voraus. Dennoch kann auch das Team von Trainer Guido Gehrke noch Spielpraxis gebrauchen.
20. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
21. ST 24.02.07 Husumer SV SV Eichede 2:1

Husumer Siegtor in letzter Sekunde!

24.02.2007

 

Husumer SV - SV Eichede

2 : 1 (1:1)


Mit dem letzten Angriff bescherte Ingo Cornils seiner Mannschaft doch noch die erhofften drei Punkte im Heimspiel gegen den SV Eichede. In der 90. Spielminute verwertete der Abwehrspieler ein Zuspiel von Björn Fleige aus acht Metern zum 2:1-Endstand. Gehofft hatten die 220 Zuschauer bis zum Schluss, doch gerechnet hatte wohl niemand mehr mit diesem Treffer. Zu viel misslang den Schützlingen von Trainer Guido Gehrke an diesem Nachmittag, sicherlich auch Folge der verletzungsbedingt notwendigen Umstellungen. Zumindest in der ersten Halbzeit fehlte den Nordfriesen die Ordnung im Spiel, gelungene Aktionen blieben die Ausnahme. Auch durch die frühe Führung kam keine Sicherheit in die Aktionen der Husumer. Erst im zweiten Durchgang rissen die Stormstädter das Ruder herum, fanden über den Kampf ins Spiel zurück. Der SV Eichede rehabilitierte sich nach der Pleite vom letzten Wochenende gegen Meldorf, lieferte trotz der Niederlage eine gelungene Vorstellung ab. Sechzig Minuten musste die Elf mit zehn Spielern auskommen, kompensierte das völlig. Die Hausherren fanden trotz Überzahl lange Zeit kein Gegenmittel gegen die zweikampfstarken und engagiert aufspielenden Gäste.

»Wir haben nur schwer ins Spiel gefunden, erst in der zweiten Halbzeit lief es besser«, bilanzierte Husums Trainer Guido Gehrke nach der Partie. »Für unser Engagement sind wir doch noch belohnt worden, auch wenn es für den Gegner natürlich bitter ist.« Eichedes Trainer André Lass war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: »Einen Punkt hätten wir verdient gehabt, doch im Abschluss waren wir einfach nicht clever genug.«

Bereits nach acht Spielminuten besorgte Dennis Schulte die Führung für die Husumer, aus zwei Metern hatte er keine Mühe, das Leder nach einem Eckball einzuschieben. Doch zur nötigen Sicherheit im Husumer Spiel trug dieser Treffer nicht bei. Die Gäste kamen mit den Bodenverhältnissen besser zurecht, mit direktem Spiel und cleverem Zweikampfverhalten hatten sie jetzt mehr vom Spiel. Dennis Schönfeldt nutzte nach 19 Spielminuten die Abstimmungsprobleme der Husumer Hintermannschaft eiskalt aus und erzielte freistehend den Ausgleichstreffer. Doch auch größte Chancen versiebten die Gäste. Allein Dennis Sudbrack hätte den Nordfriesen an diesem Nachmittag den Todesstoß geben können, dreimal versagten ihm jedoch die Nerven (26./37./40.). Die Husumer konnten sich bei Torhüter Teubler bedanken, der mehrmals in höchster Not retten konnte. Erstaunlich, mussten die Eicheder bereits nach 30 Minuten mit zehn Mann auskommen. Torhüter Venz wurde des Platzes verwiesen, hatte das Leder außerhalb des Strafraums mit der Hand gespielt.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild, mit zunehmender Spielzeit drängte Husum Eichede in die Abwehr zurück. Doch der Führungstreffer wollte einfach nicht gelingen. Michael Petersen narrte in der 60. Minute die gesamte Eicheder Abwehr, verzog aus 14 Metern äußerst knapp. Eine scharfe Hereingabe von Björn Fleige tanzte zwei Minuten später auf der Torlinie entlang. Marcel Otto kam zu spät, konnte das Leder nicht mehr eindrücken. Torge Maltzahn schlug einen Ball vom aufgerückten Dennis Schulte noch von der Torlinie (75.). Als dann auch noch ein Geschoss von Gerrit Müller kurz vor dem Ende nicht ins Tor, sondern an den Pfosten knallte, glaubte niemand mehr an den Sieg. Aber besagter Ingo Cornils stand ja goldrichtig.

Erst im zweiten Durchgang verdienten sich die Husumer den glücklich zu stande gekommenen Sieg, Eichede vergaß, den Sack frühzeitig zu zumachen.

Tore: 1.0 Schulte (8.), 1:1 Schönfeldt (19.), 2:1 Cornils (90.)
Beste Spieler: Teubler, Petersen / Schacht, Sudbrack
Ecken: 4 : 6
Chancen: 8 : 6
Zuschauer: 220
Schiedsrichter: Kaack (Barkelsbyer SV)
gelbe Karten:  Cornils (27.), Otto (79.), Voß (87.) / Sudbrack (11.), Nagel (40.)
rote Karte: Venz (30.) spielt den Ball außerhalb des Strafraums mit der Hand
Aufstellung:

Teubler - Schulte, Cornils, Rettkowski - Lies (68. Fleige), Saeltz, Becken (17. Otto), Steglich, Alla (58. Voß) - Petersen, Müller.

Venz  - Schacht, Bruhn, Koch, Wehlitz -  Nagel, Schönfeldt (81. S. Bischkopf), Matzahn, T. Bischkopf (30. Westphal) - Sudbrack, Rienhoff (73. Weidner).

  Hl 24.02.2007

Ingo Cornils setzt den Schlusspunkt

Ein Last-Minute-Tor von Ingo Cornils hat den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV den ersten Sieg des Jahres beschert. Beim 2:1 (1:1) leistete der SV Eichede in Unterzahl (Torwart Venz war nach 30 Minuten vom Platz gestellt worden) allerdings bis zum Schluss heftige Gegenwehr.
Gewurstel: Husums Sebastian Steglich (Mitte) behauptet sich gegen die Eicheder Alexander Wehlitz (li.) und Benny Bruhn. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Mit dem 4:1 gegen Comet Kiel baute der VfB Lübeck II seinen Vorsprung auf acht Punkte aus. Der TSV Kropp (45 Punkte), dessen Spiel bei Flensburg 08 ausfiel, ist jetzt punktgleich mit Eider Büdelsdorf (5:2 gegen Moisling). Beide Teams treffen am Sonnabend in Kropp aufeinander. Einen Zähler Rückstand hat Kilia Kiel, das Altenholz 2:0 besiegte. Die Husumer SV festigte mit dem 2:1 gegen Eichede ihren Platz im oberen Mittelfeld, der FC Sörup-Sterup (1:3 beim FC Dornbreite) spürt als Tabellen-16. TuRa Meldorf (1:0 gegen Heiligenstedten) im Nacken.

Husum (ree) – Auch Last-minute-Siege bringen im Fußball drei Punkte. Diese schöne Erfahrung machte die Husumer SV. Schiedsrichter Maik Kaack pfiff die Verbandsliga-Partie gar nicht erst wieder an, nachdem Ingo Cornils zum erlösenden 2:1 (1:1) der Nordfriesen gegen den SV Eichede getroffen hatte. Während der Torschütze mit gen Himmel gereckten Armen in Richtung Fanblock abdrehte, ließen die Gäste fassungslos die Köpfe hängen.
Ungerecht empfanden sie das, was da gerade passiert war. Ungerecht, weil sie der Husumer SV eine Stunde lang mit nur zehn Mann bravourösen Widerstand geleistet und die Partie absolut offen gehalten hatten. Um so erstaunlicher, wie gefasst André Lass mit diesem späten Knockout umging. "Ich bin sehr zufrieden, wir haben in Unterzahl sehr clever gespielt. Nur mit den Torchancen sind wir schlampig umgegangen", sagte der Gästetrainer. Guido Gehrke fand die Belohnung für seine Schützlinge nur gerecht. "Ein Segen, dass wir so ein Spiel auch mal gewinnen", sagte er.

Beide Mannschaften mussten früh umdisponieren. Bei den Stormstädtern fiel nach einer Viertelstunde Pierre Becken aus, der sich im Zweikampf eine Fußprellung zugezogen hatte. Bei den Stormarnern musste nach einer halben Stunde Torhüter Markus Venz das Feld räumen, weil er mit dem Ball in den Händen aus dem Strafraum geraten war. Dafür sah er Rot.

1:1 stand es zu diesem Zeitpunkt. Dennis Schulte hatte die Hausherren in der 8. Minute nach einem Eckball von Sebastian Steglich in Führung geschossen. Was die Gäste aber fortan mehr motivierte als die Platzbesitzer, die von ihrem Trainer ("Macht mal mit!") immer wieder verbales Doping empfingen. In der Husumer Dreierkette klafften Lücken, in denen wiederholt Dennis Schönfeldt herumspazierte. Eichedes einziger Stoßstürmer sorgte in der 19.Minute auch für den Ausgleich, als er einen weiten Flugball von Torge Maltzahn einköpfze.

Damit war die Husumer SV ernüchtert und tat sich in der Folgezeit schwer, den Gegner das personelle Übergewicht spüren zu lassen. Erion Alla war für Strategisches diesmal nicht zu haben und alle anderen mehr als gewollt mit Defensivaufgaben beschäftigt. Der Nordfriesen-Express kam nicht ins Rollen, die Gäste gaben sich weiterhin clever und ambitioniert.
Gerrit Müller wurde von Johann Schacht fast in Manndeckung genommen. Trotzdem stand der Husumer dicht vor einem Treffer. Zwei Mal hatte er Pech mit Kopfbällen (37. und 42.), in der 85. Minute traf er nur den Pfosten.

Aber auch für Eichede gab es Szenen, die den Satz des Trainers ("Wir hatten das 2:1 eher verdient") rechtfertigten. Dabei konnten sich die Husumer bei Keeper André Teubler bedanken, der gegen Dennis Sudbrak (40.) und Jan Nagel (56.) ebenso auf der Hut war, wie in der 86. Minute gegen Torge Maltzahn, dem er sich jenseits der 16 m-Linie entgegenwarf. Schon zuvor hatte Maltzahn Pech gehabt, als Schulte seinen Schuss auf der Linie erwischte (75.).

Ingo Cornils´ Schuss in der Schlussminute aber hielt niemand mehr auf. Kaltschnäuzig vollstreckte er aus der Nähe des Elfmeterpunktes zum 2:1.

Husumer SV: Teubler – Rettkowski, Cornils, Schulte – Saeltz, Becken (16. Otto), Lies (67. Fleige), Alla (57. Voss), Steglich – Petersen, Müller. – SV Eichede: Venz – Bruhn, Schacht, Wehlitz, Koch – T. Bischkopf (31. Westphal), Maltzahn, Rienhoff (73. Weidner), Sudbrak, Nagel – Schönfeldt (81. S. Bischkopf). – Schiedsrichter: Maik Kaack (SV Barkelsby). – Zuschauer: 220.

26. Februar 2007 · Flensburger Tageblatt

SVE kassiert zweite Pleite

Eichede (ssi) – Ein Fußballspiel dauert eben nicht immer 90 Minuten. Hätte Schiedsrichter Maik Kaack die Verbandsliga-Partie des Husumer SV gegen den SV Eichede rechtzeitig abgepfiffen, dann hätten die Eicheder einen verdienten Punkt mit auf den Heimweg genommen. Doch es kam anders. In der Nachspielzeit riss Ingo Cornils das Ruder für den Husumer SV mit seinem Last-Minute-Tor zum 2:1-Endstand noch herum.

"Ganz bitter, das hatten wir nicht verdient", stöhnte Eichedes Co-Trainer Dirk Kammer. Sein Team hatte allerdings die schwere Last zu tragen, eine Stunde lang in Unterzahl spielen zu müssen. Denn in der 30. Minute verschätzte sich SVE-Keeper Markus Venz beim Herauslaufen und nahm einen lang geschlagenen Ball des Husumer SV außerhalb des Strafraumes mit der Hand auf. Die logische Konsequenz: Rote Karte gegen den Schlussmann, der bereits in der achten Minute nach dem 1:0 durch Dennis Schulte hinter sich greifen musste. Elf Minuten später hatte Dennis Schönfeld zwar ausgeglichen. Doch in Unterzahl wurde es in der Folge für die Eicheder schwer. "Wir haben ganz hervorragend dagegen gehalten und selbst zu zehnt noch Chancen gehabt, um in Führung zu gehen", erklärte Kammer. Doch Torge Maltzahn und Jan-Ole Rienhoff vergaben diese Möglichkeiten. So erhöhte Husum im zweiten Durchgang den Druck. Zwar stemmte sich der SVE energisch gegen eine Niederlage und besaß selbst immer wieder gute Kontermöglichkeiten.

Doch an diesem Tage schien sich alles gegen die Kicker von Coach André Laß verschworen zu haben. Dennis Sudbrak, Torge Maltzahn und Dennis Schönfeldt setzen zwar in schöner Regelmäßigkeit Entlastungsangriffe – nur Zählbares sprang dabei nicht heraus. Als Sudbrak kurz vor Ultimo mit Wadenkrämpfen raus musste und Laß nicht mehr wechseln konnte, nahm das Schicksal seinen Lauf. Den einen Punkt vor Augen, war der SVE einen Moment lang unaufmerksam und Cornils besiegelte aus dem Gewühl heraus in letzter Sekunden die zweite Eicheder Niederlage in Folge.

SV Eichede: Venz – Bruhn, Schacht, Wehlitz, Koch – Nagel, Maltzahn, T. Bischkopf (30. Westphal), Rienhoff (75. Weidner), Sudbrak – Schönfeldt (85. S. Bischkopf). – Tore: 1:0 (8.) Dennis Schulte,1:1 (19.) Dennis Schönfeldt, 2:1 (90.+2) Ingo Cornils. – Besondere Vorkommnisse: Rote Karte (30.) gegen SVE-Keeper Markus Venz. – Schiedsrichter: Maik Kaack. – Zuschauer: 220.

26. Februar 2007 · Stormarner Tageblatt

Gerrit Müller stürmt in die Startelf

Wieder ein Heimspiel für die Husumer SV: Das Team von Trainer Guido Gehrke trifft am Sonnabend um 15 Uhr auf den SV Eichede, der nach Platz zwei im Vorjahr deutlich kleinere Brötchen backen muss.
Drei Tore im Test: Gerrit Müller wird am Sonnabend gegen Eichede mit von der Partie sein. Foto: Staudt

Husum (Gert Reese) – In der Vorrunde der laufenden Verbandsliga-Saison hatte die Husumer SV am fünften Spieltag eine richtige Sternstunde. Gastgeber war der SV Eichede und die Partie endete mit einem 5:0 für die Stormstädter. Am Sonnabend (15 Uhr) ist der Vizemeister des Vorjahres zu Gast im Friesenstadion und trifft auf eine Husumer Mannschaft, die viel Selbstbewusstsein ausstrahlt.
Allen voran Guido Gehrke. "Es ist egal, gegen wen wir spielen, alle ziehen hervorragend mit", schwärmt der Husumer Coach nach dem 6:1 (2:1)-Sieg seiner Schützlinge im Testspiel beim Bezirksoberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Dabei wird er am Sonnabend auch wieder ein paar Lücken in seinem Kader schließen müssen. Denn Lars Hermann und Marcell Voss (beide verletzt) und Martin Herpel (aus beruflichen Gründen) stehen nicht zur Verfügung.

"Wir werden deshalb wohl wieder mit einer Dreierkette spielen", gibt Gehrke Einblick in seine taktischen Überlegungen, "das hat in der zweiten Halbzeit gegen Büdelsdorf auch hervorragend geklappt." Profitiert davon hat gegen die FT Eider vor allem Sebastian Saeltz, der immer dann am effektivsten ist, wenn er neben seiner Zweikampfstärke auch seine offensiven Ambitionen ausspielen darf. Aber so reichlich ist das Husumer Personal für den hinteren Deckungsverband nicht, und deshalb kann es schon angehen, dass Saeltz sich auch diesmal mit einer Rolle in der Kette abfinden muss.

Die sechs Tore in Lindholm hatten auch was mit Gerrit Müller zu tun. Mit drei Treffern hat der Husumer Goalgetter, der gegen Büdelsdorf nicht zum Einsatz kam, am Mittwoch Abend den Erfolg seiner Mannschaft befördert. "Und er wird auch gegen Eichede dabei sein", legt sich sein Coach bereits vorher fest.

Eine Chance sollen laut Gehrke auch wieder David Lies und Dennis Schulte erhalten.
Beim SV Eichede hängt gegenwärtig der Haussegen ein wenig schief. Dazu hat vor allem die 1:2-Heimniederlage gegen TuRa Meldorf beigetragen, die man bei den Stormarnern überhaupt nicht eingeplant hatte. "Meldorf kommt drei Mal über die Mittellinie und macht zwei Tore", wettert Ligasprecher Manfred Zeis und bemängelt die Abschlussschwäche in den eigenen Reihen.

Grund dafür ist wohl auch die Personalie Naim Osmani. Der 21-jährige Angreifer hatte in der Winterpause überaus blauäugig den Versuch gestartet, beim VfB Lübeck anzuheuern. Dagegen hatte man in Eichede etwas – und nun kickt Osmani dort bis auf Weiteres in der Zweiten.

Aber damit nicht genug. Auch die Stürmer Philipp Oldenburg und Torge Maltzahn sowie die Mittelfeldakteure Jan-Ole Rienhoff und Dennis Sudbrak stehen auf der Verletztenliste. Angesichts dieser Situation wäre Zeis damit zufrieden, "wenn wir wie in der Vorsaison ein 1:1 in Husum erreichen könnten." Damals traf übrigens Gerrit Müller – das passt doch.

23. Februar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Bargteheide will Befreiungsschlag

Fußball-Verbandsligist TSV Bargteheide hat gegen den Oldenburger SV (morgen, 15 Uhr) die Riesenchance, sich mit einem Heimsieg frühzeitig aus dem Abstiegskampf zu verabschieden. Der SV Eichede dagegen will sich beim Husumer SV (heute, 15 Uhr) für die 1:2-Pleite gegen den Tabellenletzten TuRa Meldorf rehabilitieren.

Bargteheide (Kai Behrmann) – Auf die beiden Stormarner Verbandsligisten TSV Bargteheide und den SV Eichede warten am Wochenende reizvolle Aufgaben. Während die Bargteheider im heimischen Volkspark gegen den Oldenburger SV den Befreiungsschlag im Abstiegskampf anstreben (morgen, 15 Uhr), brennt die Elf von Eichede-Trainer André Laß beim Husumer SV (heute, 15 Uhr) auf Wiedergutmachung für die Heimpleite gegen den Tabellenletzten TuRa Meldorf am vergangenen Spieltag.


Husumer SV – SV Eichede
Heimpleite gegen das Tabellenschlusslicht: Das erste Punktspiel nach der Winterpause endete am vergangenen Sonntag für den SV Eichede (Platz acht/26 Punkte) mit einer Enttäuschung. Dass die 1:2-Niederlage gegen TuRa Meldorf Spuren bei seiner Mannschaft hinterlassen haben könnte, befürchtet SVE-Trainer André Laß allerdings nicht. "Selbstbewusstsein haben meine Spieler genug", sagt er. Einige vielleicht sogar ein bisschen zu viel. "Wir nehmen schwächere Gegner manchmal nicht ganz ernst", kritisiert Laß den Hang seiner Truppe zur Überheblichkeit .

Vielleicht kommt da der nächste Gegner gerade recht. Gegen den Tabellensechsten Husumer SV dürften die Eicheder Kicker keine Probleme mit der Einstellung haben. "Die gehören zu den Top-Teams der Liga", sagt Laß und fügt hinzu: "Zu denen zähle ich uns nach wie vor aber auch noch." Anders als gegen TuRa Meldorf ("Die haben sich nur in der eigenen Hälfte verschanzt"), erwartet Laß einen offensiveren Gegner. "Husum wird nach vorne spielen", ist er sich sicher: "Das kommt uns entgegen." Der Grund: Mit Philipp Oldenburg fehlt dem SVE zur Zeit der einzige Strafraumstürmer. Gegen Mannschaften wie Meldorf, die sehr tief stehen und die Räume eng machen, fehlt dem jungen Eicheder Team die Durchschlagskraft vor dem gegnerischen Kasten. Gegen einen offensiven Husumer SV erhofft sich Laß daher mehr Platz für seine Konterstürmer, damit der SVE nicht nur schön, sondern auch wieder erfolgreich spielt.

24. Februar 2007 · Stormarner Tageblatt

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom SV Eichede,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum elften Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Zu einem verdienten Punktgewinn kam unser Team am vergangenen Wochenende zu Hause gegen den Meisterschaftsaspiranten FT Eider Büdelsdorf. Besonders in der zweiten Halbzeit überzeugte die Mannschaft von Trainer Guido Gehrke, hätte mit etwas Glück sogar einen Dreier gegen die mit diversen höherklassig erfahrenen Akteuren bespickte Gäste-Elf schaffen können. Nach Chancen und Spielanteilen war das 1:1 am Ende aber leistungsgerecht.

Diesmal tritt der SV Eichede im Friesenstadion an. Der Vizemeister der Vorsaison liegt derzeit auf Tabellenrang acht und damit ganz sicher nicht dort, wo man die Lass-Truppe erwarten durfte. Aber irgendwie fehlt den Rot-Weißen in dieser Spielzeit die Konstanz, mit der man 2005/06 nur um Haaresbreite Titel und Aufstieg in die Oberliga Nord verpasste.

Das Hinspiel verlief aus unserer Sicht optimal, gleich mit 5:0 siegten wir auswärts und zeigten dabei eine exzellente Vorstellung. Allerdings profitierten wir auch von einer Undiszipliniertheit der Gastgeber, die bereits ab der 17. Minute nur noch zehn Mann auf dem Platz hatten.

Heute werden die Karten neu gemischt und wir müssen uns auf eine hoch motivierte Gäste-Elf gefasst machen, die unbedingt Revanche für die deutliche Hinrundenniederlage nehmen will.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5 1:1
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel 2:0  
Husumer SV - SV Eichede 5:0  
Husumer SV - Heider SV 1:0  
Husumer SV - FC Sörup-Sterup 3:1  
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling 1:0  
Husumer SV - TSV Kropp 1:2  
Husumer SV - SV Todesfelde 0:2  
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck 1:1 2:3
Husumer SV - TuRa Meldorf 2:1  
Husumer SV - TSV Heiligenstedten 3:1  
Husumer SV - Oldenburger SV 4:2  
Husumer SV - TSV Altenholz 3:0  
Husumer SV - FC Kilia Kiel 2:3  
Husumer SV - TSV Bargteheide 1:1  

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 19 16 2 1 53:16 37 50
2. TSV Kropp 18 15 0 3 53:20 33 45
3. FT Eider Büdelsdorf 18 13 3 2 46:18 28 42
4. FC Kilia Kiel 18 13 2 3 43:18 25 41
5. Flensburg 08 19 12 3 4 40:22 18 39
6. Husumer SV 19 10 3 6 38:29 9 33
7. Rot-Weiß Moisling 19 10 1 8 37:35 2 31
8. SV Eichede 19 8 2 9 40:34 6 26
9. Heider SV 18 8 1 9 24:26 -2 25
10. TSV Bargteheide 19 6 6 7 27:23 4 24
11. SC Comet Kiel 17 7 1 9 30:30 0 22
12. TSV Altenholz 16 5 5 6 21:28 -7 20
13. FC Dornbreite Lübeck 19 5 5 9 28:39 -11 20
14. SV Todesfelde 19 6 1 12 27:35 -8 19
15. Oldenburger SV 19 2 6 11 28:45 -17 12
16. FC Sörup-Sterup 20 3 3 14 25:53 -28 12
17. TuRa Meldorf 18 3 0 15 12:55 -43 9
18. TSV Heiligenstedten 18 2 0 16 15:61 -46 6

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag 24.02.07 15:00 h FCD Lübeck - FC Sörup-Sterup
Samstag 24.02.07 15:00 h FC Kilia Kiel - TSV Altenholz
Samstag 24.02.07 15:00 h Husumer SV - SV Eichede
Samstag 24.02.07 15:00 h Flensburg 08 - TSV Kropp
Samstag 24.02.07 15:00 h FTE Büdelsdorf - RW Moisling
Sonntag 25.02.07 15:00 h VfB Lübeck 2 - SC Comet Kiel
Sonntag 25.02.07 15:00 h TSV Bargteheide - Oldenburger SV
Sonntag 25.02.07 15:00 h TuRa Meldorf - TSV Heiligenst.
Sonntag 25.02.07 15:00 h SV Todesfelde - Heider SV

RÜCKBLENDE

Volltreffer: Pierre Becken (links), zum Saisonbeginn von Flensburg 08 zur Husumer SV gewechselt, ist trotz seiner gerade einmal 19 Jahre bereits ein Leistungsträger und aus der Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Er war in allen bisherigen Begegnungen dabei, auf sein Konto gehen aktuell drei Treffer, zwei Assists und (temperamentvolle) 10 gelbe Karten. Hier ist Pierre einen Tick schneller als sein Büdelsdorfer Kontrahent.
Szene aus dem Spiel Husumer SV – FT Eider Büdelsdorf 1:1 (Rückrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER SV EICHEDE

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7 0:3
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0  
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee 2:1  
Husumer SV II - VfR Schleswig 0:1  
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg 1:6  
Husumer SV II - MTV Leck 1:0  
Husumer SV II - FC Langenhorn 2:2  

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 18 14 1 3 59:23 36 43
2. SV Frisia 03 Lindholm 18 11 4 3 48:24 24 37
3. Schleswig 06 17 10 4 3 33:19 14 34
4. TSB Flensburg 17 9 3 5 37:30 7 30
5. FC Angeln 02 17 7 7 3 28:22 6 28
6. MTV Leck 17 7 6 4 27:20 7 27
7. FC Tarp-Oeversee 18 8 3 7 34:37 -3 27
8. VfR Schleswig 18 7 3 8 30:32 -2 24
9. TSV Nordmark Satrup 18 6 3 9 26:36 -10 21
10. Husumer SV II 18 5 6 7 19:31 -12 21
11. IF Stjernen Flensborg 18 5 5 8 34:34 0 20
12. TSV Rantrum 18 6 2 10 23:33 -10 20
13. SV Enge-Sande 18 4 7 7 26:33 -7 19
14. Flensburg 08 II 18 5 3 10 26:37 -11 18
15. SV Dörpum 18 2 6 10 27:46 -19 12
16. FC Langenhorn 16 1 5 10 18:38 -20 8

FAIR GEHT VOR!

Nach Pressemeldungen in der jüngeren Vergangenheit scheinen sich die Ausschreitungen in und um die Fußballstadien mehr und mehr von den Profi- und Regionalligen in die unteren Leistungsklassen zu verlagern. Auch wenn wir im Fußballniemandsland Schleswig-Holstein aus vielerlei Gründen bisher weitgehend von dieser Entwicklung verschont geblieben sind, so gibt es doch Tendenzen, die erkennen lassen, dass auch auf unseren Plätzen Werte wie Fairness und Menschenwürde zunehmend großzügiger interpretiert werden. Sicherlich gehören Emotionen zum Fußball. Der geäußerte Unmut muss aber dort seine Grenzen haben, wo der gebotene Respekt vor der Persönlichkeit eines anderen Menschen beginnt. Diffamierungen, Beleidigungen oder gar rassistische Äußerungen werden auch im Friesenstadion nicht geduldet.
  Der Vorstand

AKTUELLES

Eine interessante Zusammenarbeit wurde Anfang des Jahres zwischen der Husumer SV und dem Fitnessclub aktivplus, Treibweg 17 b, Husum unter Dach und Fach gebracht: Für die Vorbereitung auf die Frühjahrsserie stellt aktivplus in den Monaten Januar und Februar dem Ligakader die komplette Trainingsanlage inklusive aller Wellnesseinrichtungen kostenlos zur Verfügung. Während der übrigen Monate sind darüber hinaus bei Bedarf bzw. im Rahmen von Rehabilitationsmaßnahmen individuelle Fitnesseinheiten möglich. Als Gegenleistung gewährt die Husumer SV dem Fitnessclub verschiedene Werbemöglichkeiten.

Zusätzliches Bonbon: Alle Mitglieder der Husumer SV sowie deren Angehörige, die bei aktivplus trainieren möchten, erhalten 10 % Rabatt auf alle Angebote! Lediglich eine Mitgliedsbescheinigung muss vorgelegt werden (gibt's beiAnton Christiansen, Tel. 5948).

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IMPRESSUM

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22. ST 03.03.07 Heider SV Husumer SV 0:1

Verdient!

03.03.2007

Heider SV - Husumer SV

0 : 1 (0:1)


Eine starke erste Halbzeit genügte der Husumer SV, um im Westküstenderby erneut die Oberhand zu behalten. 260 Zuschauer sahen bei herrlichen äußeren Bedingungen ein zumindest im zweiten Durchgang emotionsgeladenes Duell, nachdem die Nordfriesen die erste Hälfte eindeutig beherrscht hatten. Heide wurde fast völlig zurückgedrängt, kam nur sporadisch in Strafraumnähe. Die Stormstädter versäumten es trotz spielerischer Überlegenheit jedoch, das Ergebnis eindeutiger zu gestalten. Und so kam die Elf von Guido Gehrke mit Ende des Spiels unnötigerweise in Bedrängnis, hatte aber den längeren Atem und siegte letztlich verdient.

»Ich bin mit der Leistung meiner Elf sehr zufrieden«, lobte Husums Trainer Guido Gehrke seine Spieler. »Wir haben in der ersten Halbzeit super Fußball gespielt und das Spiel hier ordentlich zu Ende gebracht.« Auch Heides Trainer Alfred Hußner konnte mit dem Endergebnis leben: »Der Sieg geht in Ordnung. Husum hat ein Tor gemacht, wir nicht - so einfach ist das!«

Nach anfänglichem Abtasten übernahmen die Gäste das Kommando, mit herrlichen Kombinationen wurde das Leder vor das Tor gebracht. Einziges Manko blieb die Torausbeute, Torhüter Dannenberg wurde nur selten geprüft. Michael Petersen versuchte es in der 7. Spielminute von der linken Seite, aus acht Metern blieb Dannenberg jedoch Sieger. Kurz vor der Pause war Gerrit Müller zu überrascht, aus drei Metern verfehlte er mit einem Kopfball das Gehäuse äußerst knapp (43.). Zwei Minuten später durfte Husums Torjäger doch noch jubeln: Nach einem Freistoß von Ingo Cornils stand Müller goldrichtig und traf mit dem Kopf zur verdienten Husumer Führung (45.). Auf der Gegenseite konnte der überraschend ins Team gerückte Nachwuchs-Keeper Melf Molinas sein Können zeigen, in der 36. Minute entschärfte er die einzige Heider Chance durch Tim Ostermann mit einem tollen Reflex.

Mit zunehmender Spielzeit konnten die Gastgeber das Spielgeschehen offener gestalten, doch die größeren Tormöglichkeiten besaßen weiter die Nordfriesen. Ein scharf getretener Freistoß von Ingo Cornils brachte Torhüter Dannenberg in Bedrängnis (51.), sechs Minuten später zielte Cornils aus dem Gewühl heraus nur um Zentimeter neben das Tor. Die größte Möglichkeit vergab Gerrit Müller nach 74 Spielminuten, aus der Drehung setzte er das Leder an den Pfosten - Torhüter Dannenberg war schon geschlagen. Alex Hardock konnte kurz vor Spielende die Heider Ausgleichschance nicht nutzen, sein Kopfball strich knapp am Husumer Tor vorbei. Am Ende stand ein knapper, aber verdienter Husumer Sieg. Doch die Gäste machten sich das Lebern selber schwer, hätten den Sack früher zu machen können. Dadurch kam unnötige Hektik in die Partie, zehn gelbe bzw. gelb/rote Karten - überwiegend in der zweiten Halbzeit - sind Beleg dafür.

Tore: 0:1 Müller (45.)
Beste Spieler: Holst / geschlossenen Mannschaftsleistung
Ecken: 4 : 6
Chancen: 3 : 8
Zuschauer: 260
Schiedsrichter: Sönke Müller (Altenkrempe)
gelbe Karten: Börensen (49.), Holst (78.), Jarchow (86.) / Petersen (27.), Cornils (50.), Steglich (58.), Strüning (73.), Müller (90.), Voß (94.)
gelb/rot: Strüning (86.) Unsportlichkeit
Aufstellung:

Dannenberg - Jarchow - Quade, Schwalm (76. Stintzig), Holst - Ehlers (65. Hardock), Nehmer, Börensen, Schwarz - Ostermann, Frahm.

Molinas - Voß, Rettkowski, Schulte - Steglich, Saeltz, Cornils (80. Lies), Alla, Petersen (63. Otto)- Fleige (71. Strüning), Müller.

  Hl 03.03.2007

Husum setzt Serie fort

Verdientes 1:0 beim Heider SV / Müller trifft

Verbandsliga-Übersicht

Der TSV Kropp ist wieder dick im Geschäft um die Meisterschaft. Nach dem 1:0 im Derby gegen Büdelsdorf liegt das Team nur noch fünf Punkte hinter Tabellenführer VfB Lübeck II, ist aber noch ein Spiel im Rückstand. Das zweite Spitzenspiel der Lübecker bei Kilia Kiel fiel aus. Die Partie Flensburg 08 gegen Heiligenstedten fiel der starken Sonneneinstrahlung zum Opfer. Husum siegte 1:0 in Heide, im Kampf gegen den Abstieg verliert der FC Sörup-Sterup nach dem 0:1 gegen Todesfelde immer mehr den Anschluss.

Ballgeflüster

Gelungenes Debüt: Melf Molinas bestritt in Heide beim 1:0 im Westküsten-Derby sein erstes Verbandsligaspiel für die Husumer SV – mit Erfolg. In unaufgeregter Haltung zu seinen Vorderleuten und mit sicheren Griffen zum Ball rechtfertigte der 20-Jährige seinen Einsatz, den ihm Trainer Guido Gehrke schon vor geraumer Zeit versprochen hatte. Molinas vollbrachte seine größte Tat, als er nach 36 Minuten einen Kopfball von Timm Nehmer spektakulär parierte. (ree)

Heide (ree) – Das elfte Saisontor von Gerrit Müller bescherte den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV den neunten Sieg in Folge über den Heider SV. Im Vergleich zum Hinspiel sahen 260 Zuschauer diesmal ein gutklassiges Westderby, in dem die Stormstädter genau den Tick besser waren, den das 0:1 (0:1) ausdrückt.
Fast die gesamte erste Halbzeit hatte Husums Goalgetter Gerrit Müller sich vergebens mit seinem Heider Beschatter Oliver Holst abgemüht. Doch dann entwischte er dem Heider doch zwei Mal im Strafraum. In der 43. Minute zischte Müllers Kopfball noch knapp am Heider Tor vorbei. Doch der zwei Minuten später passte zum verdienten 0:1. Beide Male hatte Ingo Cornils Freistöße maßgerecht in den Strafraum geschlagen. Später,als David Quade ihn bewachte, hätte der gute Müller sein Torkonto noch ausbauen können. Aber sein Schuss in der 75. Minute knallte an den Pfosten.

Der Heider SV versuchte alles, gegen den Nachbarn diesmal nicht zu verlieren. Und mit Oliver Holst in einer offensiven Rolle schien das gleich nach dem Wechsel auch zu klappen. Jedenfalls hatten die Heider in dieser Phase ihre stärksten Szenen. Aber mehr als eine Chance für Tim Ostermann sprang nicht heraus. Aus spitzem Winkel scheiterte er an Keeper Melf Molinas (67.).

Kurz vor Schluss hatte das faire Derby auch noch seinen atmosphärischen Aufreger. Da erhielt David Strüning, erst 15 Minuten dabei, für sein zweites Foul das Gelbrot-Signal. Rot hätte aber auch Henning Jarchow bekommen müssen, der sich gegen Strüning eine klare Tätlichkeit erlaubte. Der Heider sah aber nur Gelb. Kein Problem hatten die Trainer mit dem Ausgang der Partie. "Das 1:0 ist hochverdient, wir haben in der ersten Halbzeit super gespielt", befand Husums Guido Gehrke. Der Heider Alfred Hußner sagte: "Wir kommen dichter. Im nächsten Spiel schlagen wir Husum."

Heider SV: Dannenberg – Jarchow – Schwalm (76. Stintzing), Holst – Schwarz, Nehmer, Quade, Ehlers (64. Hardock), Börensen – Ostermann, Frahm. – Husumer SV: Molinas – Rettkowski, Voss, Schulte – Cornils (80. Lies), Saeltz, Steglich, Alla, Petersen (62. Otto) – Fleige (71. Strüning), Müller. – Schiedsrichter: Sönke Müller (BSG Altenkrempe). – Zuschauer: 260.

5. März 2007 · Flensburger Tageblatt

Westküsten-Duell in Heide: Husums Coach Gehrke interessiert Statistik nicht

Husum (ree) – Blättert man in der Statistik, ist die Frage nach dem Favoriten im Westküstenderby der Fußball-Verbandsliga schnell beantwortet. Zehn Spiele in Folge hat die Husumer SV gegen den Heider SV nicht verloren. Den letzten Erfolg durften die Heider, die am Sonnabend (15 Uhr) Heimrecht gegen Husum genießen, im Dezember 2001 bejubeln. Damals gewannen sie mit 2:1. Husums Coach Guido Gehrke will von einer Favoritenrolle trotzdem nichts wissen. "Heide hat sich gut entwickelt", sagt er. Die Dithmarscher rangieren nur zwei Plätze hinter den Husumern und haben zu Hause nur zwei Partien abgegeben. Das hatte man ihnen vor der Saison nicht unbedingt zugetraut. Im Übrigen hofft der Husumer Coach, dass beide Teams diesmal "mit offenem Visier" ans Werk gehen. "Das haben die Zuschauer in einem solchen Derby verdient", so Gehrke. Im Hinspiel waren die Fans nicht auf ihre Kosten gekommen. Die Stormstädter siegten durch ein Tor von Marcel Otto mit 1:0, mehr war nicht erwähnenswert. Einziger Heider mit spürbaren Offensivdrang war damals Tim Ostermann, der momentan ganz gut trifft. Beim 3:1 in Todesfelde war der 25-Jährige gleich zwei Mal erfolgreich. "Star" in Heide ist aber Gustavo Jose Fernandez. Der Argentinier kam zur neuen Saison von SW St. Michaelisdonn und hat dem Heider Spiel neue Impulse verliehen. Auch er traf vor einer Woche. Husum kann sich also nicht darauf verlassen, dass Heides Trainer Alfred Hußner sein Team einzig mit einem "Verteidigungshaushalt" in die Partie schicken wird.

Nachdem es im Training in dieser Woche etwas ruhiger zuging, soll die Mannschaft nach dem Willen von Gehrke wieder "Gas geben". Neun Spiele möchte er noch gewinnen, bevor er den Klub im Sommer verlässt. Fehlen wird in Heide neben Lars Hermann und Martin Herpel auch Pierre Becken. Ein Handicap, denn Becken hat zuletzt viel für die Spielstruktur getan. "Wichtig ist, dass wir die Spielordnung hinbekommen", sagt Gehrke, "dazu müssen wir noch enger zusammen rücken."

Sein Kontrahent Alfred Hußner meint, dass seine Mannschaft noch besser in Schwung kommen wird. "Moisling können wir noch einholen", sagt der Trainer, "aber dann ist fertig."

2. März 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
23. ST 10.03.07 Husumer SV FC Sörup-Sterup 5:2

10.03.2007

 

Husumer SV - FC Sörup-Sterup

5 : 2 (2:1)


Zu einem klaren 5:2-Erfolg kam die Husumer SV im Nordderby gegen den Aufsteiger FC Sörup-Sterup, der mit dem Endergebnis noch gut bedient war. Die Nordfriesen bestimmten über die gesamte Spielzeit das Geschehen, ließen aber in der Schlussphase die letzte Konsequenz vermissen und vergaben einen klareren Sieg. Auf tiefem Boden kamen spielerische Elemente logischerweise zu kurz, Kampf war Trumpf an diesem Nachmittag im Friesenstadion. Der Aufsteiger versuchte, mit langen Bällen zum Erfolg zu kommen, konnte auch zweimal die Unachtsamkeiten in der Husumer Hintermannschaft nutzen. Doch eine Siegchance hatten die Gäste zu keiner Zeit, zu zaghaft wirkten ihre Aktionen in allen Mannschaftsteilen.

Trotz des klaren Sieges war Husums Trainer Guido Gehrke nicht zufrieden: »Wir haben heute nicht so agiert, wie ich mir das vorgestellt habe. Um den zwischenzeitlichen Ausgleich haben wir förmlich gebettelt, zum Spielende einfach abgeschaltet und nicht mehr konsequent nachgesetzt.« Sörup-Sterups Trainer Günther Schuischel hatte am Endergebnis nichts auszusetzen: »Der klare Sieg geht in Ordnung, nach dem dritten Gegentreffer haben wir einfach aufgehört zu spielen - der letzte Biss fehlte.«

Bereits nach vier Spielminuten stand Gerrit Müller goldrichtig, besorgte die beruhigende Führung für seine Farben. Das Spiel schien gewonnen, bevor es richtig begonnen hatte. Doch der Führungstreffer lähmte die Aktionen der Hausherren anstatt sie zu beflügeln. Der Aufsteiger setzte einige gelungene Konter, zunächst verzog Dirk Wunderlich aus 18 Metern (14.). Aber sechs Minuten später kam der FC zum Ausgleichstreffer: Sascha Zimmer stand völlig frei vor dem Tor, nutzte eine lange Flanke von Wunderlich. Das war anscheinend der Weckruf, den die Stormstädter gebraucht hatten. Der zweite Husumer Treffer gelang Björn Fleige nach einer herrlichen Kombination über Sebastian Steglich und Erion Alla, der den Torschützen mustergültig in Position brachte (23.). Eine Minute später spielte Gerrit Müller die gesamte Abwehr der Gäste schwindelig, doch im letzten Moment war noch ein Bein dazwischen. Der Ball zischte über den Querbalken. Kurz vor dem Wechsel prüfte Sebastian Saeltz Torhüter Hentschel, der den Ball mit letzter Kraft noch an den Pfosten lenken konnte. Beim Nachschuss von Müller reagierte Hentschel super (45.).

Nach dem Pausentee machten die Nordfriesen den Sack sofort zu, spielten viel engagierter und konzentrierter. Weitere Torerfolge waren die Folge. Nach einem klugen Zuspiel von Björn Fleige erzielte Gerrit Müller in der 52. Minute seinen zweiten Treffer in dieser Partie. Sascha Rettkowski verwertete drei Minuten später einen Abpraller von Strüning aus 12 Metern zum 4:1. Björn Fleige zielte knapp daneben (56.), doch in der 62. Minute bereitete er das fünfte Husumer Tor vor. Einen strammen Schuss von Fleige konnte Torhüter Hentschel nicht festhalten, David Strüning nutzte das eiskalt aus. Jetzt war ein Schützenfest möglich, Sörup-Sterup konnte sich nur selten aus der Umklammerung befreien. Doch unverständlicherweise setzten die Gastgeber nicht nach, ließen es zu locker angehen. Zählbares kam nicht mehr heraus - ganz im Gegenteil, der Aufsteiger kam noch zu einer Resultatsverbesserung. In der letzten Spielminute düpierte Martin Andersen die Husumer Hintermannschaft und schoss unbedrängt ein.

Dennoch ein klarer und völlig verdienter Husumer Sieg, der höher hätte ausfallen müssen. Die Gäste vermochten es nicht, die Nordfriesen ernsthaft in Schwierigkeiten zu bringen.

Tore: 1:0 Müller (4.), 1:1 Zimmer (20.), 2:1 Fleige (23.), 3:1 Müller (52.), 4:1 Rettkowski (55.), 5:1 Strüning (62.), 5:2 Andersen (90.)
Beste Spieler: Fleige, Müller / Suder
Ecken: 3 : 3
Chancen: 11 : 3
Zuschauer: 255
Schiedsrichter: Andreas Esch (TSV Bargteheide)
gelbe Karten: Schulte (84.) / Opitz (86.) l
Aufstellung:

Reinhold - Rettkowski, Voß, Schulte - Cornils, Saeltz (69. Klang), Lies, Alla (53. Strüning), Steglich (62. Otto) - Fleige, Müller.

Hentschel - Rama - Wölffel, Ziegenberg, Exner - Hintz, Metauge, Suder (65. Opitz), Wunderlich - Lenhart (56. Andersen), Zimmer (56. Goos).

  Hl 10.03.2007

Husumer Zwischenspurt entscheidet das Derby

Ein Spiel, bei dem er sich "mal zurücklehnen" könne, das wünschte sich Trainer Guido Gehrke für die Partie seiner Husumer SV gegen den FC Sörup-Sterup. Dem Manne konnte geholfen werden – allerdings nicht von Anfang an. Am Ende bestand aber kein Zweifel darüber, dass die Stormstädter in diesem Derby der Fußball-Verbandsliga eine Klasse besser gewesen waren und mit 5:2 (2:1) einen verdienten Sieg davongetragen hatten.
Abgezogen hat der Husumer Dennis Schulte, die Rettungsaktion seines Söruper Kontrahenten kommt zu spät. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

Neuer Torrekord in der Verbandsliga: Mit 13:0 fertigte FT Eider Büdelsdorf das Schlusslicht SV Heiligenstädten ab. Der neue SVH-Trainer Günter Hasch ertrug das Debakel mit Fassung: "Sich aufzuregen hat keinen Zweck. Ich musste mit vier Spielern aus der Kreisliga anrücken." Endlich wieder kicken durften die Spieler von Flensburg 08, die den Oldenburger SV mit 4:1 bezwangen. Die Husumer SV sorgte in der zweiten Hälfte beim 5:2 im Bezirksderby gegen den FC Sörup-Sterup für klare Verhältnisse. Mit zwei späten Toren drehte der TSV Kropp die Partie beim FC Dornbreite und verteidigte mit einem 2:1 Platz zwei.

Husum (Gert Reese) – "Ich bin froh, dass es dabei geblieben ist", sagte FC-Coach Günter Schuischel nach dem Abpfiff und trug damit den einseitigen Verhältnissen auf dem Feld fair Rechnung. Nur an einer Stelle bat er um Verständnis für sein Team: "Leider musste ich meine Abwehr schon wieder neu formieren." Dafür hat sie sich nicht schlecht gemacht.
Sein Gegenüber Guido Gehrke war trotz des dritten Dreierpacks in Folge nicht ganz zufrieden mit den 90 Minuten. "Unsere Tendenz hätte noch was anderes hergegeben", sagte der Husumer Trainer und bezeichnete die letzte Viertelstunde sogar als "öde". Aber auch Gehrke warb um Verständnis für sein Team: "Dieser desolate Platz kommt unserem Spiel nicht zu Gute." Man hatte es gesehen!

Viel beschäftigter Akteur an diesem Tag war Ingo Cornils. Als "Herr des ruhenden Balles" bei der Husumer SV hatte er reichlich Freistöße zu treten. Gleich den zweiten zirkelte er so durch den Strafraum, dass Gerrit Müller vom langen Pfosten das 1:0 markieren konnte (4. Minute. Mit seinem Flug-Kopfball war Sascha Rettkowski nur knapp zu spät gekommen.
Es war selten, dass die Gäste kontrolliert in die Husumer Hälfte eindrangen. Und wenn, dann war oft Marc Suder dabei. Aber Unterstützung für seine Ideen fand der 29-Jährige wenig. Dabei wies die nur zu dritt agierende Husumer Abwehrkette ziemliche Lücken auf. Wie sich eklatant in der 21. Minute zeigte, als Sascha Zimmer auf Flanke von Dirk Wunderlich zum 1:1 einlenkte. Da war weit und breit kein Husumer zu sehen gewesen, der hätte stören können.

Aber mit der schönsten Szene der Partie rückten die Nordfriesen die Verhältnisse schnell wieder zurecht: Kurzpassspiel zwischen Sebastian Steglich und Erion Alla, genauer Pass auf den freien Björn Fleige – das 2:1 war perfekt (23.). Sehenswert wenig später auch das Solo von Müller, das aber ohne erfolgreichen Abschluss blieb (24.). Wie gegenüber auch der Versuch von Thomas Ziegenberg (39.). Einen Schuss von Sebastian Saeltz lenkte FC-Torsteher Jonas Hentschel gerade noch an den Pfosten (45.).

Schnell war dann nach dem Wechsel klar, dass in diesem Spiel Überraschendes nicht mehr zu erwarten war. Innerhalb von zehn Minuten schoss der Gastgeber die Tore, die ihm nach optischer Lage der Dinge auch zustanden. Müller (nach Fleige-Flanke/52.), Rettkowski (von der Strafraumgrenze/54.) und Sebastian Strüning (per Abstauber/62.) hießen die Husumer Torschützen zum zwischenzeitlichen 5:1.

Befürchtungen der Gäste, sie könnten hier noch richtig einbrechen, blieben jedoch grundlos. Wacker verteidigte der FC in der Folgezeit sein Terrain und er setzte sogar die Schlussakzente. Durch Björn Wölffel, der nach feinem Solo nur das Außennetz traf (77.) und durch Martin Andersen, der Wirrnisse in der Husumer Abwehr in der Schlussminute zum 2:5 nutzte.

Husumer SV: Reinhold – Rettkowski, Voss, Schulte – Cornils, Saeltz (68. Klang)– Lies, Alla (53. Strüning), Steglich (62. Otto) – Fleige, Müller. – FC Sörup-Sterup: Hentschel – Rama - Metauge, Exner – Wölffel, Hintz, Suder (65. Opitz), Ziegenberg, Wunderlich – Lenhart (56. Andersen), Zimmer (56. Goos). – Schiedsrichter: Andreas Esch (Bargteheide). – Zuschauer: 255.

12. März 2007 · Flensburger Tageblatt

Ein ruhiger Nachmittag?

Acht Mal möchte Trainer Guido Gehrke mit den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV in dieser Saison noch auf der Siegerseite stehen. Am Sonnabend (15 Uhr) sollte ihm das relativ locker gelingen. Zu Gast im Friesenstadion ist der FC Sörup-Sterup – eine Mannschaft, die auswärts erst zwei Punkte ergattert hat.
Hier jubelt der Kapitän: Sascha Rettkowski erzielte beim 3:1 im Hinspiel per Kopf den Husumer Führungstreffer. Foto: Staudt

Fußball-Fahrplan

Beim FC Sörup-Sterup macht man sich allmählich mit dem Gedanken vertraut, dass man den Klassenerhalt auch im zweiten Versuch nicht schaffen wird. Die Differenz zum rettenden Ufer beträgt schon zehn Punkte. "Eigentlich schade", sagt Trainer Günter Schuischel, "die Schleswig-Holstein-Liga aus der Bezirksoberliga zu erreichen, wird wesentlich schwerer." Aber der Coach gewinnt der laufenden Saison auch Positives ab. "Wir sind kein Kanonenfutter mehr." Und wäre das Team im Abschluss cleverer, würde man wohl auch nicht auf dem 16. Platz stehen. Schuischel: "Dieses Manko im gegnerischen Strafraum hat uns mindestens zehn Punkte gekostet." Dass bei der Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) weitere Zähler hinzukommen, damit rechnet der Coach nur im Geheimen. "Wir würden dem Guido Gehrke schon gern einen einschenken", sagt er. (jph)

Husum (ree) – Besonders in der Schlussphase hat der FC schon so manchen Punkt liegen gelassen. "Aber das ist keine Konditionsfrage", sagt FC-Trainer Günter Schuischel, der bedauert, dass er mit seinen Mannen nur zwei Mal in der Woche trainieren kann. Bei den Angelitern macht man sich allmählich mit dem Gedanken vertraut, dass man den Klassenerhalt in der Verbandsliga auch im zweiten Versuch nicht schaffen wird. Die Differenz zum rettenden Ufer beträgt schon zehn Punkte.
"Eigentlich schade", sagt Schuischel, "die Schleswig-Holstein-Liga aus der Bezirksoberliga zu erreichen, wird wesentlich schwerer." Aber der Coach gewinnt der laufenden Saison auch Positives ab. "Wir sind kein Kanonenfutter mehr." Wohl wahr. Sechs, sieben oder gar acht Gegentore wie in der Saison 04/05 hat es in dieser Spielzeit noch nicht gegeben. Und wäre die Mannschaft im Torabschluss etwas cleverer, würde man wohl auch nicht auf dem 16. Tabellenplatz stehen.
Günter Schuischel:

"Dieses Manko im gegnerischen Strafraum hat uns mindestens zehn Punkte gekostet." Dass in Husum weitere Zähler hinzukommen, damit rechnet der Coach nur im Geheimen. "Wir würden dem Guido Gehrke schon gern einen einschenken", sagt er. Und verweist auf die Tatsache, dass seiner Elf am 16. Spieltag beinahe eine Sensation gelungen wäre. Die Partie beim TSV Kropp ging aber letztlich doch mit 4:3 an den Gastgeber.
"Sie sind stabiler geworden und wahrlich kein Fallobst mehr", urteilt auch Husum-Coach Guido Gehrke über den Gegner. Dennoch erwartet er einen klaren Sieg, wobei er nicht unbedingt an ein 7:0 im Sinn hat, wie er es vor zwei Jahren mit dem TSV Kropp erreicht hat. "Aber ich denke an ein Ergebnis, bei dem man sich auch mal beruhigt zurücklehnen kann", sagt der Coach.

Im Mittelfeld muss er ein weiteres Mal auf Pierre Becken verzichten, der vermutlich erst beim Auswärtsspiel in Moisling wieder dabei sein wird. Erneut ist also Erion Alla gefordert, bei dem Gehrke in Heide "aufsteigende Tendenz" beobachtet hat. Auch im Tor wird Gerke gezwungenermaßen umdisponieren. Denn Melf Molinas (Gehrke: "Er hätte wohl eine weitere Chance erhalten") ist verhindert, Stammkeeper André Teubler erkrankt.
So bekommt Momme Reinhold die Chance, den Husumer Kasten sauber zu halten. Was seiner Mannschaft in den drei bisherigen Verbandsliga-Spielen gegen den FC Sörup-Sterup noch nicht gelungen ist. Kleiner Ansporn also für den Neuen zwischen den Pfosten. Bei seinem bisher einzigen Einsatz in dieser Saison hatte er Pech und musste fünf Mal hinter sich greifen. Das war am dritten Spieltag gegen den aktuellen Spitzenreiter VfB Lübeck II.

9. März 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV,
liebe Gäste vom FC Sörup-Sterup,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum zwölften Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007. Für den FC Sörup-Sterup, Meister der Bezirksoberliga Nord des Vorjahres, läuft es nicht gerade rund. Drei Siege und drei Unentschieden wurden bisher geschafft, 16 Mal jubelte beim Abpfiff jedoch der Gegner. Mit dieser Bilanz wird es der Aufsteiger äußerst schwer haben, den aktuellen Tabellenrang 16 noch entscheidend zu verbessern. Es droht das gleiche Schicksal wie in der Saison 2004/2005, als man beim ersten Ausflug in Schleswig-Holsteins höchste Klasse reichlich Lehrgeld bezahlte und gleich wieder runter musste.

Die Hinrundenpartie gewann unser Team durch Treffer von Sascha Rettkowski und Gerrit Müller (2) mit 3:1, ohne dabei allerdings besonders zu glänzen. Auch heute wird es nicht einfach werden, denn für die Gäste ist bis zum Saisonende jedes Spiel ein Endspiel, um den Klassenerhalt vielleicht doch noch zu schaffen.

Für unsere Jungs ist der Zug nach ganz oben wohl abgefahren, aber der eine oder andere Platz könnte in der Tabelle noch gut gemacht werden. Die Erfolgsquote von sieben Zählern aus den letzten drei Partien gegen Büdelsdorf, Eichede und Heide gibt Anlass zu Optimismus.

Hinweis: Der Termin für das Nachholspiel bei Comet Kiel steht inzwischen fest. Es findet statt am Ostermontag, 09.04.2007, 15:00 Uhr.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5 1:1
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel 2:0  
Husumer SV - SV Eichede 5:0 2:1
Husumer SV - Heider SV 1:0 1:0
Husumer SV - FC Sörup-Sterup 3:1  
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling 1:0  
Husumer SV - TSV Kropp 1:2  
Husumer SV - SV Todesfelde 0:2  
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck 1:1 2:3
Husumer SV - TuRa Meldorf 2:1  
Husumer SV - TSV Heiligenstedten 3:1  
Husumer SV - Oldenburger SV 4:2  
Husumer SV - TSV Altenholz 3:0  
Husumer SV - FC Kilia Kiel 2:3  
Husumer SV - TSV Bargteheide 1:1  

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 20 17 2 1 57:17 40 53
2. TSV Kropp 19 16 0 3 55:20 35 48
3. FT Eider Büdelsdorf 20 14 3 3 51:22 29 45
4. FC Kilia Kiel 19 14 2 3 45:18 27 44
5. Flensburg 08 19 12 3 4 40:22 18 39
6. Husumer SV 21 12 3 6 41:30 11 39
7. Rot-Weiß Moisling 21 10 1 10 41:44 -3 31
8. SV Eichede 21 9 2 10 43:37 6 29
9. Heider SV 20 9 1 10 27:28 -1 28
10. FC Dornbreite Lübeck 21 7 5 9 35:42 -7 26
11. TSV Bargteheide 20 6 7 7 29:25 4 25
12. SC Comet Kiel 19 7 1 11 32:36 -4 22
13. SV Todesfelde 21 7 1 13 29:38 -9 22
14. TSV Altenholz 17 5 5 7 21:30 -9 20
15. Oldenburger SV 21 3 7 11 31:47 -16 16
16. FC Sörup-Sterup 22 3 3 16 26:57 -31 12
17. TuRa Meldorf 20 4 0 16 14:56 -42 12
18. TSV Heiligenstedten 19 2 0 17 15:63 -48 6

VERBANDSLIGA-SPIELPLAN DES WOCHENENDES

Samstag 10.03.07 16:00 h FCD Lübeck - TSV Kropp
Samstag 10.03.07 15:00 h FTE Büdelsdorf - TSV Heiligenst.
Samstag 10.03.07 15:00 h Husumer SV - FC Sörup-Sterup
Samstag 10.03.07 15:00 h Flensburg 08 - Oldenburger SV
Sonntag 11.03.07 15:00 h SC Comet Kiel - Heider SV
Sonntag 11.03.07 15:00 h VfB Lübeck 2 - SV Eichede
Sonntag 11.03.07 15:00 h TSV Bargteheide - FC Kilia Kiel
Sonntag 11.03.07 15:00 h TuRa Meldorf - TSV Altenholz
Sonntag 11.03.07 15:00 h SV Todesfelde - RW Moisling

RÜCKBLENDE

Premiere: Torhüter Melf Molinas (links) zeigte in seinem ersten Punktspiel für unser Verbandsligateam eine gute Leistung und blieb ohne Gegentreffer. Hier wird er tatkräftig von Marcell Voß und Dennis Schulte (hinten von links) sowie Sebastian Saeltz (6) unterstützt. Heides Oliver Holst (Mitte) hat keine Chance an den Ball zukommen.
Szene aus dem Spiel Heider SV – Husumer SV 0:1 (Rückrunde Saison 2006/07)

TEAMKADER HUSUMER SV

TEAMKADER FC SÖRUP-STERUP

VORSCHAU

ERGEBNISSE BEZIRKSOBERLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV II - Flensburg 08 II 1:1 1:0
Husumer SV II - TSB Flensburg 1:2 1:3
Husumer SV II - TSV Rantrum 3:0  
Husumer SV II - SV Frisia 03 Lindholm 0:7 0:3
Husumer SV II - Schleswig 06 0:0  
Husumer SV II - SV Enge-Sande 2:0 0:1
Husumer SV II - SV Dörpum 1:1  
Husumer SV II - TSV Nordmark Satrup 1:2  
Husumer SV II - FC Angeln 02 0:0  
Husumer SV II - IF Stjernen Flensborg 2:2  
Husumer SV II - FC Tarp-Oeversee 2:1  
Husumer SV II - VfR Schleswig 0:1  
Husumer SV II - ETSV Weiche Flensburg 1:6  
Husumer SV II - MTV Leck 1:0  
Husumer SV II - FC Langenhorn 2:2  

TABELLE BEZIRKSOBERLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. ETSV Weiche Flensburg 19 14 1 4 59:24 35 43
2. SV Frisia 03 Lindholm 18 11 4 3 48:24 24 37
3. Schleswig 06 18 10 5 3 35:21 14 35
4. TSB Flensburg 19 10 4 5 42:32 10 34
5. MTV Leck 20 8 8 4 30:22 8 32
6. FC Angeln 02 19 7 8 4 29:24 5 29
7. VfR Schleswig 20 8 4 8 32:32 0 28
8. FC Tarp-Oeversee 19 8 3 8 34:39 -5 27
9. SV Enge-Sande 20 6 7 7 30:34 -4 25
10. TSV Rantrum 20 7 2 11 28:39 -11 23
11. IF Stjernen Flensborg 19 5 6 8 34:34 0 21
12. Flensburg 08 II 19 6 3 10 28:37 -9 21
13. TSV Nordmark Satrup 19 6 3 10 27:40 -13 21
14. Husumer SV II 19 5 6 8 19:32 -13 21
15. SV Dörpum 20 2 7 11 30:50 -20 13
16. FC Langenhorn 18 2 5 11 19:40 -21 11

IMPRESSUM

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25. ST 24.03.07 Husumer SV TSV Kropp 0:2

Husum verteilte Gastgeschenke!

24.03.2007

 

Husumer SV - TSV Kropp

0 : 2 (0:1)


Einen verdienten Sieger fand das Nachbarschaftsderby der Husumer SV gegen den TSV Kropp. Vor 361 Zuschauern überreichten die Nordfriesen den Gästen die drei Punkte praktisch auf dem Silbertablett. Die Führung besorgten sie per Eigentor selbst, zudem erwies Marcel Voß seiner Elf kurz vor der Halbzeit einen Bärendienst. Wegen einer Tätlichkeit musste er in der 44. Minute das Feld verlassen. Jetzt übernahmen die Kropper eindeutig das Kommando, hätten mehr als die zwei Tore schießen können. Die Ordnung ging bei den Hausherren völlig verloren. Zwar gab die Mannschaft nie auf, doch eine Siegchance bestand nicht mehr. Zu clever spielte der TSV seinen Part herunter.

»Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber der Platzverweis hat und das Genick gebrochen«, bilanzierte ein enttäuschter Husumer Trainer Guido Gehrke. »Leider fehlte uns in der ersten Halbzeit das nötige Durchsetzungsvermögen.« Kropps Trainer Bernd Gerulat war mit dem Endergebnis sichtlich zufrieden: »Wir hatten Probleme, da Husum viel Druck entwickelte, aber der Platzverweis kam uns entgegen. Im zweiten Durchgang hätten wir mehr Tore machen müssen.«

Mit einem gefährlichen Freistoß von Finn Matthes (7.), der die Querlatte touchierte, sorgten die Gäste für die erste Aufregung im Friesenstadion. Husum antwortete wie angekündigt mit Offensivfußball, blieb aber glücklos. Pierre Becken scheiterte am gut reagierenden Torhüter Wulff (18.), Sebastian Steglich zielte aus 14 Metern nur knapp daneben (21.). Überraschend der Führungstreffer des TSV in der 23. Minute, Sebastian Steglich konnte einer scharfen Flanke von Christoph Hinrichs nicht mehr ausweichen und lenkte das Leder ins eigene Netz. Die Stormstädter ließen sich jedoch nicht beirren, erarbeiteten sich weiter Möglichkeiten. Einen Freistoß von Ingo Cornils konnte Torhüter Wulff gerade noch über die Latte lenken (28.), Gerrit Müller bekam aus kurzer Distanz das Leder nicht über die Linie (31.). Die größte Gelegenheit bereitete Sebastian Steglich vor, der Gerrit Müller mustergültig bediente. Husums Torjäger traf den Ball jedoch nicht richtig, zielte Zentimeter neben den Pfosten (38.). Eine Minute später stand Sebastian Steglich alleine vor dem Kasten, im letzten Moment konnte Sascha Griesbach noch stören. Nur knapp strich das Leder über den Balken.

Nach dem Wechsel nutzten die Gäste die vorhandenen Räume konsequent aus. Husums Abwehr wackelte jetzt bedenklich, wurde immer wieder in Verlegenheit gebracht. Auch beim zweiten Gegentreffer halfen die Nordfriesen kräftig mit: Bei einem Eckball war die gesamte Husumer Mannschaft aufgerückt. Björn Duggen schnappte sich das Leder und sprintete in die Husumer Hälfte, Torhüter Molinas hatte letztlich keine Abwehrmöglichkeit mehr (65.). Weitere Torgelegenheiten der Gäste wurden leichtfertig vergeben. Christoph Hinrichs konnte von Rettkowski im letzten Moment noch abgeblockt werden (67.), auch Dennis Usadel köpfte knapp am Tor vorbei (78.). Gegen Bastian Henning rettete Husums Torhüter Molinas bravourös (79.).

Die Husumer Unzulänglichkeiten wurden vom TSV Kropp konsequent ausgenutzt, das Derby fand einen verdienten Sieger.

Tore: 0:1 Steglich (Eigentor), 0:2 Duggen (65.)
Beste Spieler: Molinas / P. u. S. Griesbach
Ecken: 8 : 2
Chancen: 6 : 8
Zuschauer: 361
Schiedsrichter: Neumann (SV Henst.-Rhen)
gelbe Karten: Fleige (29.), Schulte (45.), Becken (58.), Müller (80.) / P. Griesbach (44.), Sämann (70.)
gelb/rot: Sämann (87.) wiederholtes Foulspiel
rote Karte: Voß (44.) wegen Tätlichkeit an P. Griesbach
Aufstellung:

Molinas - Rettkowski, Voß, Schulte - Steglich (68. Alla), Saeltz (75. Herpel), Cornils, Becken, Petersen - Fleige (39. Strüning), Müller.

Wulff - Ehrlich - Heider, Duggen (77. Grbavac), Bewarder - Sämann, Hinrichs (75. Henning), S. Griesbach, Matthes - P. Griesbach (83. Jannsen), Usadel.

  Hl 24.03.2007

TSV Kropp erst glücklicher, dann cleverer

Wohl selten waren sich zwei Trainer so einig. Dass der 2:0 (1:0)-Erfolg des TSV Kropp im Nordderby der Fußball-Verbandsliga in Ordnung ging, war unstrittig zwischen Kropps Coach Bernd Gerulat und seinem Husumer Kollegen Guido Gehrke.
Geklärt: Der souveräne Christian Heider (li.) gewinnt den Zweikampf gegen Husums Marcell Voß, der später vom Platz flog. Foto: Voss

Verbandsliga-Übersicht

An der Spitze bleibt alles beim alten, die drei führenden Teams haben jeweils drei Punkte mehr auf der Habenseite. Spitzenreiter VfB Lübeck II gelang ein dürftiges 1:0 gegen den Heider SV, der TSV Kropp (0:2) zeigte im Derby bei der Husumer SV eine überzeugende Leistung. Nachbar Eider Büdelsdorf setzte beim 4:0 gegen den TSV Altenholz das größte Ausrufezeichen. Aufhorchen ließ der FC Sörup-Sterup, der sich mit dem 3:3 beim SV Eichede den ersten Punkt im neuen Jahr ergatterte. Gut für die Moral, den Absteig verhindern wird das kaum. Mit nach unten gehen TuRa Meldorf (0:1 gegen Bargteheide) und Heiligenstedten (0:5 in Todesfelde).

Husum (Ulrich Schröder) – Dass die Gäste in der ersten Halbzeit Glück hatten, nach dem Seitenwechsel aber noch mehr Tore hätten erzielen können – auch da gab's keine zwei Meinungen. Und die Leistung von Schiedsrichter Neumann (Henstedt-Rhen) bewerteten beide einhellig mit "grottenschlecht".
Bei einer der entscheidenden Szenen lag der Unparteiische allerdings richtig. Der Platzverweis für Husums Marcell Voß nach einem Ellenbogenschlag gegen Patrick Griesbach (45. Minute) ging in Ordnung. "Das hat uns in die Karten gespielt", kommentierte Gerulat. "Er hat uns einen Bärendienst erwiesen, das war unterste Schublade", schimpfte Gehrke.

Die erste Gelegenheit vor 361 Zuschauern hatten die Rot-Schwarzen. Ein Freistoß von Finn Matthes klatschte an die Latte (7.). In der nächsten Viertelstunde passierte, abgesehen von zwei Chancen von Pierre Becken (19.) und Sebastian Steglich (21.) nicht viel. Das erste Tor besorgte ein Husumer, doch die Kropper jubelten: Eine Flanke von Christoph Hinrichs beförderte Steglich mit dem Kopf ins eigene Gehäuse (23.).

Dieses Missgeschick stachelte die Nordfriesen an, die auch ohne den früh verletzten Stürmer Björn Fleige Druck machten. Gerrit Müller (38.) und Steglich (40.) hätten den Ausgleich machen können – nein, müssen. Aber Husum lag zurück und schwächte sich durch Voß' dumme Aktion.

Die zweiten 45 Minuten gerieten dann zu einer eindeutigen Angelegenheit. "Wir hatten keine Ordnung mehr im Spiel", stellte Guido Gehrke unwidersprochen fest. Kropps Abwehr mit Axel Ehrlich, Christian Heider und Timo Bewarder hatte alles im Griff. Und auch in der Offensive hatten die Gäste dank der schnellen Patrick und Sascha Griesbach ein klares Plus.

Gleich nach Wiederbeginn hätten Sascha Griesbach (50.), Björn Duggen (52., 60.) und Patrick Griesbach (53.) für die Vorentscheidung sorgen müssen. Beim 0:2 von Duggen (65.) profitierte der Tabellenzweite davon, dass Husums Abwehrspieler bei einem Eckball viel zu weit aufgerückt waren und Duggen ein Solo ohne Gegenspieler ermöglichten.
Schiedsrichter Neumann "krönte" seine Leistung nach 63 Minuten. Husums Keeper Molinas spielte den Ball für jeden sichtbar außerhalb des Strafraums mit der Hand. Es gab – nichts.

Husumer SV: Molinas - Schulte, Voß, Rettkowski - Steglich (68. Alla), Saeltz (74. Herpel), Cornils, Becken, Petersen - Fleige (40. Strüning), Müller. – TSV Kropp: Wulf - Ehrlich- Heider, Bewarder - Sämann, Duggen (75. F. Grbavac), Matthes, S. Griesbach, Usadel - P. Griesbach (83. Janssen), Hinrichs (74. Henning). – Schiedsrichter: Neumann (Henstedt-Rhen). – Zuschauer: 361. Rote Karte: Voß (Husum/45., Tätlichkeit).Gelb-Rote Karte: Sämann (Kropp/87., wiederholtes Foulspiel).

26. März 2007 · Flensburger Tageblatt

TSV Kropp erst glücklicher, dann cleverer

Fußball-Verbandsliga: 2:0 bei der Husumer SV / Tabellenzweiter vergibt höheren Erfolg im Nordderby
Geklärt: Der souveräne Christian Heider (li.) gewinnt den Zweikampf gegen Husums Marcell Voß, der später vom Platz flog. Foto: Voss

Husum (Ulrich Schröder) – Wohl selten waren sich zwei Trainer nach einem Spiel so einig. Dass der 2:0 (1:0)-Erfolg des TSV Kropp im Nordderby der Fußball-Verbandsliga in Ordnung ging, war unstrittig zwischen Kropps Coach Bernd Gerulat und seinem Husumer Kollegen Guido Gehrke. Dass die Gäste in der ersten Halbzeit Glück hatten, nach dem Seitenwechsel aber noch mehr Tore hätten erzielen können – auch da gab's keine zwei Meinungen. Und die Leistung von Schiedsrichter Neumann (Henstedt-Rhen) bewerteten beide Übungsleiter einhellig mit "grottenschlecht".

Bei einer der spielentscheidenden Szenen lag der Unparteiische allerdings richtig. Der Platzverweis für Husums Marcell Voß nach einem Ellenbogenschlag gegen Patrick Griesbach (45. Minute) ging in Ordnung. "Das hat uns in die Karten gespielt", kommentierte Gerulat. "Er hat uns einen Bärendienst erwiesen, das war unterste Schublade", schimpfte Gehrke.

Die erste Gelegenheit vor 361 Zuschauern hatten die Rot-Schwarzen. Ein Freistoß von Finn Matthes klatschte an die Latte (7.). Bis zur 23. Minute passierte, abgesehen von zwei Chancen von Pierre Becken (19.) und Sebastian Steglich (21.), nicht viel. Das erste Tor besorgte ein Husumer, doch die Kropper jubelten: Eine Flanke von Christoph Hinrichs beförderte Steglich mit dem Kopf ins eigene Gehäuse (23.).

Dieses Missgeschick stachelte die Nordfriesen an, die auch ohne den früh verletzten Stürmer Björn Fleige Druck machten. Gerrit Müller (38.) und Eigentor-Schütze Steglich (40.) hätten den Ausgleich machen können – nein, müssen. Aber Husum lag zur Pause zurück und schwächte sich durch Voß' dumme Aktion.

Die zweiten 45 Minuten gerieten dann zu einer relativ eindeutigen Angelegenheit. "Wir hatten überhaupt keine Ordnung mehr im Spiel", stellte Guido Gehrke unwidersprochen fest. Es gab kaum nennenswerte Offensivaktionen, Kropps Abwehr mit Axel Ehrlich, Christian Heider und Timo Bewarder hatte alles im Griff. Und auch in der Offensive hatten die Gäste dank der schnellen Patrick und Sascha Griesbach ein deutliches Plus.
Gleich nach Wiederbeginn hätten Sascha Griesbach (50.), Björn Duggen (52., 60.) und Patrick Griesbach (53.) für die Vorentscheidung sorgen müssen. Beim 0:2 von Duggen (65.) profitierte der Tabellenzweite davon, dass Husums Abwehrspieler bei einem Eckball viel zu weit aufgerückt waren und Duggen einen 50 Meter-Lauf ohne Gegenspieler ermöglichten.
Schiedsrichter Neumann "krönte" seine Leistung nach 63 Minuten. Husums Keeper Molinas spielte den Ball für jeden sichtbar außerhalb des Strafraums mit der Hand. Es gab – nichts.

Husumer SV: Molinas - Schulte, Voß, Rettkowski - Steglich (68. Alla), Saeltz (74. Herpel), Cornils, Becken, Petersen - Fleige (40. Strüning), Müller. – TSV Kropp: Wulf - Ehrlich- Heider, Bewarder - Sämann, Duggen (75. F. Grbavac), Matthes, S. Griesbach, Usadel - P. Griesbach (83. Janssen), Hinrichs (74. Henning). – Schiedsrichter: Neumann (Henstedt-Rhen). – Zuschauer: 361. Rote Karte: Voß (Husum/45., Tätlichkeit).Gelb-Rote Karte: Sämann (Kropp/87., wiederholtes Foulspiel).

26. März 2007 · Landeszeitung

Mit Biss und Offensivgeist ins Derby gegen Kropp

Fußball-Verbandsliga: Spannung vor der Partie gegen den Tabellenzweiten / Pierre Becken wieder fit
Michael Petersen (hier im Duell mit Kropps Marc Böhnke/rechts) hatte beim 1:2 im Hinspiel Pech mit einem Pfostenschuss. Foto: Deike

Husum (ree) – Wenn's mit den großen Zielen nicht klappt, muss man sich kleinere stecken. Das gilt auch für die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga. Da werden die Stormstädter einen Spitzenplatz in dieser Saison nicht mehr erreichen. Aber Flensburg 08 von Rang fünf verdrängen, das könnte noch eine Anstrengung wert sein. Oder den TSV Kropp bezwingen und damit Revanche nehmen für die unglückliche 1:2-Niederlage im Hinspiel. Am Sonnabend (15 Uhr) ist dazu im Friesenstadion Gelegenheit.
Wer die Husumer in dieser Woche beim Training beobachtete, spürte etwas von der Spannung im Vorfeld der Partie. Die Schützlinge von Trainer Guido Gehrke waren noch einen Tick bissiger bei der Sache als sonst. Und Gehrke "pushte" diese Haltung. "Gucken, was geht!" forderte der Coach im Abschlussspiel regelmäßig und unterbrach das Geschehen, sobald es etwas zu bereden gab. Tore fielen im Fünf-Minuten-Takt – zum doppelten Schaden für die Seite, die sie kassiert hatte. Deren Akteure waren zu zehn Liegestützen verdonnert.
Dass seine Mannschaft am Sonnabend zum Schluss nicht am Boden liegen wird, da ist sich Guido Gehrke ganz sicher. "Wir wollen unsere vorzügliche Heimbilanz ausbauen und sind guter Dinge", sagt der Übungsleiter und kündigt auch gleich an, mit welcher Taktik er in diese Prestige-Auseinandersetzung zu starten gedenkt. Gehrke: "Wir werden uns keinen Punkt ermauern, wir werden in die Offensive gehen."

Entgegen kommt ihm dabei, dass sich das kleine Lazarett allmählich auflöst. Mit Pierre Becken und Lars Hermann stehen zwei Stammkräfte wieder zur Verfügung. Dabei soll Becken nach Auskunft des Trainers auf jeden Fall spielen, Lars Hermann wird auf der Bank sitzen. Fit ist auch Martin Herpel wieder, der aber am Sonnabend beruflichen Pflichten nachkommen muss. Möglich ist, dass der Husumer Torschütze beim 1:2 im Hinspiel wenigstens nach der Halbzeit zur Verfügung steht. Für das Tor hat Trainer Guido Gehrke diesmal wieder Melf Molinas vorgesehen.

Personalnot – so lautete die Teilbegründung aus dem Lager des TSV Kropp für das magere 0:0 zuletzt gegen den SV Todesfelde. "Und gegen Husum wird es eher noch schlechter aussehen", klagt Kropps Trainer Bernd Gerulat, der beim Training auf Spieler wie Oliver Held, Bastian Henning, Marc Böhnke, Christoph Hinrichs und Dennis Usadel verzichten musste. Was Guido Gehrke nicht davon abhält, mit deren pünktlicher Genesung bis zum Anstoß zu rechnen. "Die werden gegen uns alle wieder dabei sein", glaubt jedenfalls der Husumer Coach.

Gerulat stapelt trotzdem tief. "Auf Grund der Personalsituation sind wir nicht unbedingt Favorit", so Gerulat, der immer noch auf Platz eins schielt. Was kein Ding der Unmöglichkeit ist. Denn es sind nur vier Punkte, die den TSV Kropp vom führenden VfB Lübeck II trennen. "Das wär'ne Bombe", sagt der Coach, der zum Saisonende bei den Rot-Schwarzen aufhört.

23. März 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Kropp mit dem letzten Aufgebot

In Husum fehlen auch Held und Cipolla

Kropp (dan) – Der TSV Kropp hat im Kampf um die Meisterschaft mit dem 0:0 gegen den SV Todesfelde zwei wichtige Punkte verloren. Zwar unerwartet, aber dennoch erklärlich, wenn man bedenkt, dass Coach Bernd Gerulat seit Wochen mit einer sehr dünnen Spielerdecke auskommen muss. Und nun geht's zur Husumer SV. Am Sonnabend (Anstoß 15 Uhr) stehen in der grauen Stadt am Meer drei Punkte und viel Prestige auf dem Spiel.
Doch wer soll gegen die heimstarken Husumer – erst eine Niederlage in zwölf Spielen – überhaupt auflaufen? Neben den seit Wochen ausfallenden Bastian Henning, Marc Böhnke und Franjo Grbavac hat auch Dennis Usadel noch nicht wieder trainiert. Und jetzt werden aller Voraussicht nach auch Ignazio Cipolla (Zerrung im Oberschenkel) und Oliver Held (Bänderdehnung) passen müssen. "Ich weiß noch nicht, mit wem ich die Reise nach Husum antreten werde. Möglicherweise müssen Spieler aus der Zweiten bei uns aushelfen", sagt Bernd Gerulat. Mit Torhüter stehen ihm gerade 13 Spieler zur Verfügung.

Aber der Kropper Coach will nicht jammern. "Damit muss ich mich abfinden. Vielleicht schweißen die widrigen Umstände die Mannschaft ja besonders zusammen", macht sich Bernd Gerulat Mut. Seit dem vergangenen Oktober haben die Rot-Schwarzen kein Punktspiel mehr verloren, und sie werden alles versuchen, diese Serie auch bei der Husumer SV nicht reißen zu lassen. "Wir müssen sehen, dass wir bis Ostern nicht den Anschluss an den VfB Lübeck verlieren, bis dahin sollte sich unsere Personalsituation entspannt haben.

Bernd Gerulat misst dem Derby nicht die Bedeutung bei wie die Husumer, die auf Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage brennen. "Für mich ist es ein Derby wie jedes andere. Ich vertraue auf meine jungen Spieler. Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkommen." Dagegen hat Guido Gehrke etwas: "Wir wollen unsere vorzügliche Heimbilanz ausbauen und sind auf jeden Fall guter Dinge", sagt der Husumer Trainer und kündigt auch gleich an, mit welcher Taktik er in das Prestige-Duell zu starten gedenkt. "Wir werden uns am Sonnabend keinen Punkt ermauern, wir werden in die Offensive gehen."

23. März 2007 · Landeszeitung

TSV Kropp mit dem letzten Aufgebot gegen offensive Husumer

Dagegen hat Guido Gehrke etwas: "Wir wollen unsere vorzügliche Heimbilanz ausbauen und sind auf jeden Fall guter Dinge", sagt der Husumer Trainer und kündigt auch gleich an, mit welcher Taktik er in das Prestige-Duell zu starten gedenkt. "Wir werden uns am Sonnabend keinen Punkt ermauern, wir werden in die Offensive gehen."
Kropp (dan) – Der TSV Kropp hat im Kampf um die Meisterschaft am vergangenen Wochenende mit dem 0:0 gegen den SV Todesfelde zwei wichtige Punkte verloren. Zwar unerwartet, aber dennoch erklärlich, wenn man bedenkt, dass Coach Bernd Gerulat seit Wochen mit einer sehr dünnen Spielerdecke auskommen muss. Um nun geht's zur Husumer SV. Am Sonnabend (Anstoß 15 Uhr) stehen in der grauen Stadt am Meer nicht nur drei Punkte auf dem Spiel, sondern auch eine Menge Prestige. Doch wer soll gegen die heimstarken Husumer – erst eine Niederlage in zwölf Spielen – überhaupt auflaufen? Neben den seit Wochen ausfallenden Bastian Henning, Marc Böhnke und Franjo Grbavac hat auch Dennis Usadel noch nicht wieder trainiert. Und jetzt werden aller Voraussicht nach auch Ignazio Cipolla (Zerrung im Oberschenkel) und Oliver Held (Bänderdehnung) passen müssen. "Ich weiß noch nicht, mit wem ich die Reise nach Husum antreten werde. Möglicherweise müssen Spieler aus der Zweiten bei uns aushelfen", sagt Bernd Gerulat. Mit Torhüter stehen ihm gerade 13 Spieler zur Verfügung. Aber der Kropper Coach will nicht jammern. "Damit muss ich mich abfinden. Vielleicht schweißen die widrigen Umstände die Mannschaft ja besonders zusammen", macht sich Bernd Gerulat Mut. Seit dem vergangenen Oktober haben die Rot-Schwarzen kein Punktspiel mehr verloren, und die Kropper werden alles versuchen, diese Serie auch bei der Husumer SV nicht reißen zu lassen. "Wir müssen sehen, dass wir bis Ostern nicht den Anschluss an den VfB Lübeck verlieren, bis dahin sollte sich unsere Personalsituation entspannt haben. Bernd Gerulat misst dem Derby nicht die Bedeutung bei wie die Husumer, die auf Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage brennen. "Für mich ist es ein Derby wie jedes andere. Ich vertraue auf meine jungen Spieler. Wir wollen nicht mit leeren Händen zurückkommen."
23. März 2007 · Schlei Bote

ANPFIFF

Liebe Zuschauer, Freunde und Fans der Husumer SV, liebe Gäste vom TSV Kropp,

herzlich willkommen im Friesenstadion zum dreizehnten Heimspiel unserer Mannschaft in der Verbandsligaspielzeit 2006/2007.

Mit dem TSV Kropp tritt heute der Tabellenzweite bei uns an. Die bisherige Saisonbilanz ist beeindruckend: 17 Siegen und einem Remis stehen lediglich drei Niederlagen gegenüber. Damit liegt die Gerulat-Elf nur vier Punkte hinter Spitzenreiter VfB Lübeck II und hat die Meisterschaft noch im Blick. Ob in Kropp allerdings die damit einhergehende Berechtigung zum Wiederaufstieg in die Oberliga Nord auf dem Wunschzettel steht, wissen wir nicht.

Das Hinspiel gegen unsere Gäste verloren wir trotz einer überzeugenden Vorstellung denkbar unglücklich 1:2. Unglücklich deshalb, weil der Siegtreffer aus einem Strafstoß in der letzten Minute resultierte, der nicht nur bei den Husumer Anhängern für Kopfschütteln sorgte. Selbst der Schiedsrichter hatte ganz offensichtlich kein Vergehen gesehen, denn er ließ zunächst weiterspielen. Erst nach Intervention seines Assistenten entschied er sich anders und zeigte auf den Punkt. Trotzdem wäre uns in der Nachspielzeit fast noch der erneute Ausgleich geglückt, doch Gerrit Müller wurde beim Torschuss festgehalten. Hier blieb der Pfiff aus.

Schade, aber Schiedsrichter haben ein schweres Amt und entscheiden nach besten Wissen und Gewissen. Daran gibt es keinen Zweifel. Hoffen wir darauf, dass dem heutigen Gespann strittige Situationen erspart bleiben.

Sven Weißhaar

ERGEBNISSE VERBANDSLIGA-TEAM

Begegnung Hin Rück
Husumer SV - Flensburg 08 3:1  
Husumer SV - FT Eider Büdelsdorf 2:5 1:1
Husumer SV - VfB Lübeck II 1:5  
Husumer SV - SC Comet Kiel 2:0  
Husumer SV - SV Eichede 5:0 2:1
Husumer SV - Heider SV 1:0 1:0
Husumer SV - FC Sörup-Sterup 3:1 5:2
Husumer SV - Rot-Weiß Moisling 1:0  
Husumer SV - TSV Kropp 1:2  
Husumer SV - SV Todesfelde 0:2  
Husumer SV - FC Dornbreite Lübeck 1:1 2:3
Husumer SV - TuRa Meldorf 2:1  
Husumer SV - TSV Heiligenstedten 3:1  
Husumer SV - Oldenburger SV 4:2  
Husumer SV - TSV Altenholz 3:0  
Husumer SV - FC Kilia Kiel 2:3  
Husumer SV - TSV Bargteheide 1:1  

TABELLE VERBANDSLIGA

Pl Verein Sp S U N Tore Diff Pkt
1. VfB Lübeck 2 21 18 2 1 58:17 41 56
2. TSV Kropp 21 17 1 3 57:21 36 52
3. FT Eider Büde