2. HERREN HUSUMER SV 2006/07
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 28.06.2017 16:30

Bezirksoberliga Nord Schleswig-Holstein

hinten v.l.: Ligaobmann Dieter Schleger, Lars Jensen, Carsten Werner, Udo Matthiesen, Timo Wolski, Dennis Schulte, Alexander Dau, Trainer Hauke Hartmann

Mitte v.l.:Stefan Rüsch, Christian Günther, Christian Klein, Frank Gudat, Max Hundsdörfer, Markus Rüsch

Vorne v.l.: Melf Molinas, Momme Reinhold

Hinweis: Einige der Spieler gehören gleichzeitig zum Kader der 1. Mannschaft

12.08.2006 Reicht es diesmal für eine komplette Spielzeit? sh:z-Nordfriesland Sport
Bezirksoberliga: Husumer SV II vor dem Start
Das Team der Husumer SV II will endlich einmal eine konstante Bezirksoberliga-Saison abliefern. Foto: Voss

Husumer SV II

Zugänge: Marcel Otto (Germania Breklum), Christian Klein, Simon Will (beide eigene A-Jugend)

Abgänge: Gunnar Clausen (BW Löwenstedt), Felix Ehrhorn (pausiert)

Kader: Tor: Momme Reinholdt (23), Melf Molinas (20)

Abwehr: Udo Matthiesen (33), Stephan Rüsch (27), Dennis Schulte (23), Alexander Dau (19), Christian Klein (18), Carsten Werner (23)

Mittelfeld: David Lies (20), Ralf Lückner (34), Sebastian Steglich (20), Simon Will (18), Christian Günther (24), Guido Gehrke (34)

Angriff: Marcel Otto (18), Frank Gudat (30), Markus Rüsch (27), Timo Wolski (29)

Trainer: Hauke Hartmann (im zweiten Jahr)

Betreuer: Johann Schwarz

Husum (noh) –Was für eine Saison! Nach der Hinrunde war der Rückstand der Husumer SV II auf einen Nichtabstiegsplatz in der Fußball-Bezirksoberliga so groß, dass kaum noch Hoffnung auf den Klassenerhalt bestand. Doch die Bezirksoberliga-Reserve schaffte es dank einer beachtlichen Siegesserie nach der Winterpause tatsächlich.

Das Ruder fest im Griff hielt bei der Aufholjagd Trainer Hauke Hartmann, der zur Rückrunde bei den Stormstädtern eingestiegen war. „Noch einmal passiert uns so etwas nicht“, prophezeit der Husumer Trainer seinem Team eine bessere Hinserie als zuletzt. Im großen Kader der ersten und zweiten Mannschaft stehen der SV 35 Spieler zur Verfügung. „Das gemeinsame Ziel von mir und Guido Gehrke (Trainer der 1. Herren) ist es, aus diesen Spielern eine Einheit zu formen. Ganz groß geschrieben werden dabei die Disziplin und die Kameradschaft“, freut sich Hartmann, dass das Zusammenspiel mit der Liga-Mannschaft so harmonisch verläuft.

Sich mit einer Reservemannschaft Ziele zu setzen, ist immer schwierig. „Wir rechnen uns etwas zwischen Platz fünf und acht aus“, gibt Hartmann die ungefähre Richtung vor. Es hängt viel davon ab, wie es im Liga-Team läuft.

Die Altersstruktur der Reserve belegt, dass wenige „Leitwölfe“ auf eine große Zahl hungriger Youngster kommen. „Wir haben viele Talente. Alle ziehen gut mit“, rechnet sich Hartmann einiges aus. Außer Gunnar Clausen hat keine Stammkraft die Mannschaft verlassen – und wozu das Team fähig ist, hat man schon in der Rückrunde bewiesen. Als Favoriten auf die Meisterschaft hat Hartmann die „üblichen Verdächtigen“ ausgemacht. TSB Flensburg, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der FC Langenhorn haben seiner Ansicht nach die besten Möglichkeiten.

Für die Stormstädter ist die heute beginnende Saison die dritte in der Bezirksoberliga. 2004/05 spielten die Husumer als Aufsteiger eine überragende Hinrunde, verloren in der Rückserie jedoch beinahe jedes Spiel. Im vergangenen Jahr waren die Vorzeichen umgekehrt – die Hinrunde war katastrophal, die Rückrunde um so besser.

Man darf gespannt sein, ob es in Husum nun auch für eine komplette Saison reicht.

11.01.2007 Husumer SV II fehlt ein richtiger „Knipser“ sh:z-Nordfriesland Sport
Trainer Hartmann hofft dennoch auf Klassenerhalt
Husumer Leistungsträger: Libero und Kapitän Udo Matthiesen. Foto: Archiv

Husum (noh) – Zittern bis zum Schluss müssen die Bezirksoberliga-Fußballer der Husumer SV II diesmal wohl nicht. In der vergangenen Saison hatten die Stormstädter dank einer phänomenalen Rückrunde den Klassenerhalt noch gesichert. Zur Winterpause stehen nun schon 21 Punkte auf der Habenseite.

„Zufrieden ist man als Trainer natürlich nie“, gesteht Trainer Hauke Hartmann, gibt aber zu, dass er im Großen und Ganzen mit dem bisher Erreichten leben kann. Das Manko der HSV-Reserve ist vor allem die schlechte Torausbeute. Nur 19 Treffer gelangen dem Hartmann-Team in 18 Spielen. „Da fehlt uns einfach ein Knipser“, weiß der Husumer Trainer und wünscht sich einen Björn Fleige, der in der vergangenen Rückrunde für die nötigen Husumer Tore sorgte. Aber auch einen Lasse Sohrweide (TSB Flensburg) oder einen Björn Petersen (SV Frisia 03) könnte Hartmann sich gut in seiner Elf vorstellen.

Das Prunkstück der Husumer Verbandsliga-Reserve ist zweifelsfrei die Defensive. Die beiden klaren Niederlagen gegen Weiche und Lindholm einmal ausgenommen, hat der HSV II erst 18 Gegentreffer hinnehmen müssen – sicherlich auch ein Verdienst von Kapitän und Libero Udo Matthiesen. „Udo ist meine rechte Hand und ganz wichtig für mich und die anderen Spieler“, weiß Hartmann, was er an seinem Leitwolf hat.

Eine gute Saison bescheinigt Hartmann auch den beiden Youngstern Simon Will und Sebastian Klein, die gut mitziehen und einen großen Sprung gemacht haben. Nicht ganz einverstanden ist der Trainer allerdings mit der Einstellung einiger anderer Leistungsträger: „Noch haben nicht alle das gezeigt, was sie können.“ Hartmann hofft aber auf eine Leistungssteigerung in der Frühjahrsserie, der er optimistisch entgegen sieht. „Wir sind zwar nur drei Punkte vom 14. Tabellenplatz entfernt“, weiß der Trainer der Stormstädter. „Ich denke aber, dass wir den Klassenerhalt schaffen werden.“ Gerade in den so genannten Sechs-Punkte-Spielen gegen die unmittelbare Konkurrenz hofft Hartmann dabei auf Unterstützung aus dem Liga-Kader. „Entscheidend ist für uns der Monat März, da geht es in fünf Spielen nacheinander gegen direkte Konkurrenten.“ Schon in dieser Phase der Rückserie möchte Hartmann die Weichen frühzeitig auf Klassenerhalt stellen.

25.04.2007 Punktabzug? Strüning durfte nicht spielen sh:z-Nordfriesland Sport
Husumer Ärger über den Fußball-Bezirk II

Husum (mb/usc) – Die zweite Mannschaft der Husumer SV bekommt in der Fußball-Bezirksoberliga vermutlich vier Punkte abgezogen. In drei Partien wurde ein A-Jugendlicher eingesetzt, der nicht spielberechtigt war. David Strüning spielte in der Verbandsliga-Reserve von Mitte März bis Anfang April gegen den SV Enge-Sande (0:1), beim SV Dörpum SV (1:1) und gegen den TSV Rantrum (3:1). Der freigeholte A-Jugendliche fällt jedoch nicht unter die "U 21"-Regel. Darum durfte Strüning an den besagten Wochenenden nicht zunächst in der ersten, dann in der zweiten Mannschaft spielen. "Das wäre nur umgekehrt möglich gewesen ", erklärte Uwe Jacobsen, Spielausschuss-Obmann im Bezirk II.
In Husum hat man den Fehler eingeräumt. Ausgestanden ist die Sache für die Nordfriesen deshalb aber noch lange nicht. "Ob diese Vorgehensweise mit der Satzung in Einklang zu bringen ist, werden wir prüfen", sagte der Vorsitzende Rolf von Bartikowski. Am Montag bekam er die Nachricht vom Bezirk, versehen mit dem Hinweis, dass der Verein Einspruchsfrist von einer Woche hat. "Ein Unding. Wir haben bis zum 30. April Zeit, zu reagieren, und gleichzeitig wird diese Information schon in der Öffentlichkeit lanciert. Das ist eine Vorverurteilung", ereifert sich von Bartikowski. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, trotzdem weiß fast jeder Bescheid – aus Sicht der Nordfriesen ein handfester Skandal. Die Information über den Punktabzug scheint man von Bezirksseite aus recht breit gestreut zu haben.

Als im März Vermutungen aufkamen, Husum II hätte im Spiel gegen Nordmark Satrup zu ausgiebig von der "U 21"-Regel Gebrauch gemacht, hatte Jacobsen gegenüber unserer Zeitung die (korrekte) Husumer Vorgehensweise mit den Worten kommentiert: "Es ist korrekt, aber ob es sportlich ist, ist eine andere Sache." Diese Äußerung stieß in Husum – höflich formuliert – auf wenig Begeisterung.

Dass Strüning nicht hätte spielen dürfen, räumt von Bartikowski unumwunden ein: "Das ist objektiv unstrittig." Die Spiele der Husumer SV II werden jetzt – vorbehaltlich eines Widerspruchs – umgewertet. Aus der 0:1-Niederlage gegen Enge-Sande wird ein 0:2, das 1:1 gegen Dörpum wird mit 2:0 Toren und drei Punkten für Dörpum gewertet. Aus dem 3:1-Sieg gegen Rantrum wird eine 0:2-Niederlage. Das sind vier Punkte weniger auf dem Konto und bringt die Husumer SV II wieder in größere Abstiegsnot. Für den Tabellenletzten Dörpum schlagen die zwei zusätzlichen Zähler nur soweit zu Buche, als dass die Rote Laterne an den FC Langenhorn zurückgegeben werden kann. Der TSV Rantrum klettert mit 37 Punkten auf den siebten Tabellenplatz und kann endgültig den Klassenerhalt feiern.

25.04.2007 Punktabzüge für Husum II: Schleswig 06 profitiert nicht Schlei Bote
Die Gerüchte sind bestätigt. Dem Fußball-Bezirksoberligisten Husumer SV II werden vier Punkte abgezogen, Schleswig 06 profitiert nicht davon.
David Strüning Foto: Voss

Schleswig (mb/usc) – Nach dem 0:2 von Schleswig 06 gegen den FC Angeln 02 war die Chance auf die Meisterschaft in der Fußball-Bezirksoberliga ausgeträumt. Sieben Punkte Rückstand auf Spitzenreiter ETSV Weiche – da waren kaum noch Hoffnungen. Aber die Gerüchteküche brodelte. Husum II sollten Punkte abgezogen werden, Nullsechs würde profitieren und drei Zähler gutgeschrieben bekommen. Wieder ein letzter Strohhalm?
Fakt ist: Husum II bekommt insgesamt vier Zähler abgezogen, weil in drei Partien mit David Strüning ein A-Jugendlicher eingesetzte wurde, der nicht spielberechtigt war. Das bestätigte Uwe Jacobsen, Spielausschussvorsitzende des Bezirks II. Allerdings: Das betrifft nicht die Partie Schleswig 06 gegen die Husumer SV (0:1) vom 7. April. 06 bekommt keine Punkte am grünen Tisch.

"Ich weiß gar nicht, ob mir das recht sein soll", sagte der Bodo Wendel, als noch nicht feststand, das sein Verein nicht in die Geschichte involviert ist. "Wir haben schon genug Satzbälle vergeben", meinte der Schleswiger Fußball-Obmann. "So viele Geschenke will ich gar nicht haben."

Die Schleswiger Mannschaft war im Kampf um die Meisterschaft nach guten Spielen gegen die Mitfavoriten immer wieder in ein Loch gefallen und hatte schlechte Leistungen abgeliefert. Zwischen glanzvoll und grottenschlecht schlug das Pendel aus. Auch die Partie gegen den FC Angeln gehörte bis auf die erste Viertelstunde nach der Pause zur zweiten Kategorie. "Letztlich haben wir es selbst vergeigt", meinte Wendel und hat damit die Meisterschaft endgültig ad acta gelegt.

Warum kommt es nun zu den Punktabzügen für die Husumer SV II ? In der Verbandsliga-Reserve wurde in den Spielen Mitte März und Anfang April gegen den SV Enge-Sande (0:1) beim SV Dörpum SV (1:1) und in der Partie gegen den TSV Rantrum (3:1) der A-Jugendliche David Strüning eingesetzt. Das war nicht korrekt, da der freigeholte A-Jugendliche laut Durchführungsbestimmungen nicht unter die U-21-Regel fällt. Strüning spielte an den besagten Wochenenden zunächst in der ersten, dann in der zweiten Mannschaft. "Das wäre nur umgekehrt möglich gewesen ", erklärte Jacobsen.

In Husum hat man den Fehler eingeräumt. Ausgestanden ist die Sache für die Nordfriesen deshalb aber noch lange nicht. "Ob diese Vorgehensweise mit der Satzung in Einklang zu bringen ist, werden wir prüfen", sagt der erste Vorsitzende Rolf von Bartikowski. Am Montag bekam er die Nachricht vom Bezirk II, versehen mit dem Hinweis, dass der Vereine Einspruchsfrist von einer Woche hat. "Ein Unding. Wir haben bis zum 30. April Zeit, zu reagieren, und gleichzeitig wird diese Information schon in der Öffentlichkeit lanciert. Das ist eine Vorverurteilung", ereifert sich von Bartikowski.

Das Urteil ist noch nichts rechtskräftig, trotzdem weiß fast jeder Bescheid – aus Sicht der Nordfriesen ein handfester Skandal. Dass Strüning nicht hätte spielen dürfen, räumt von Bartikowski unumwunden ein: "Das ist objektiv unstrittig."
Die Spiele der Husumer SV II werden jetzt – vorbehaltlich eines Widerspruchs der Husumer – umgewertet. Aus der 0:1-Niederlage gegen Enge-Sande wird ein 0:2, das 1:1 gegen Dörpum wird mit 2:0 Toren und drei Punkten für Dörpum gewertet. Aus dem 3:1-Sieg gegen Rantrum wird eine 0:2-Niederlage. Das sind zusammen vier Pluspunkte weniger auf dem Konto und bringt die Husumer SV II in wieder größere Abstiegssorgen. Für den Tabellenletzten Dörpum schlagen die zwei zusätzlichen Zähler nur soweit zu Buche, als dass die Rote Laterne, die die Mannschaft erst kürzlich in einer originellen Aktion überreicht bekommen hatte, an den FC Langenhorn zurückgeben kann. Der TSV Rantrum klettert mit 37 Punkten auf den siebten Tabellenplatz und kann endgültig den Klassenerhalt feiern.

25.04.2007 Jugendlicher fällt nicht unter "U 21"-Regel: Vier Punkte Abzug für Husum II Flensburger Tageblatt

Husum (mb/usc) – Nun hat sich die Husumer SV doch verzettelt. Im Versuch, die Zweite vor dem Abstieg aus der Fußball-Bezirksoberliga zu retten, hatte der Verein reichlich Gebrauch von der neuen "U 21"-Regel gemacht. Gegen den TSV Nordmark Satrup (1:0) waren sogar sieben junge Spieler dabei, die zuvor in der Liga gespielt hatten (wir berichteten). Das war jedoch korrekt. Aber jetzt bekommt Husum II insgesamt vier Zähler abgezogen, weil in drei Partien ein A-Jugendlicher eingesetzte wurde, der nicht spielberechtigt war. Das bestätigte Uwe Jacobsen, Spielausschussvorsitzende des Bezirks II. David Strüning spielte in der Verbandsliga-Reserve von Mitte März bis Anfang April gegen den SV Enge-Sande (0:1), beim SV Dörpum (1:1) und gegen den TSV Rantrum (3:1). Der freigeholte A-Jugendliche fällt jedoch laut Durchführungsbestimmungen nicht unter die "U 21"-Regel. Darum durfte Strüning an den besagten Wochenenden nicht zunächst in der ersten, dann in der zweiten Mannschaft spielen. "Das wäre nur umgekehrt möglich gewesen ", erklärte Jacobsen.

In Husum hat man den Fehler eingeräumt. Ausgestanden ist die Sache für die Nordfriesen deshalb aber noch nicht. "Ob diese Vorgehensweise mit der Satzung in Einklang zu bringen ist, werden wir prüfen", sagt der Vorsitzende Rolf von Bartikowski. Am Montag bekam er die Nachricht vom Bezirk, versehen mit dem Hinweis, dass der Verein Einspruchsfrist von einer Woche hat. "Ein Unding. Wir haben bis zum 30. April Zeit, zu reagieren, und gleichzeitig wird diese Information schon in der Öffentlichkeit lanciert. Das ist eine Vorverurteilung", ereifert sich von Bartikowski. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig, trotzdem weiß fast jeder Bescheid – aus Sicht der Nordfriesen ein handfester Skandal. Dass Strüning nicht hätte spielen dürfen, räumt von Bartikowski unumwunden ein: "Das ist objektiv unstrittig."

Die Spiele der Husumer SV II werden jetzt – vorbehaltlich eines Widerspruchs – umgewertet. Aus der 0:1-Niederlage gegen Enge-Sande wird ein 0:2, das 1:1 gegen Dörpum wird mit 2:0 Toren und drei Punkten für Dörpum gewertet. Aus dem 3:1-Sieg gegen Rantrum wird eine 0:2-Niederlage. Das sind vier Punkte weniger auf dem Konto und bringt die Husumer SV II wieder in größere Abstiegsnot. Für den Tabellenletzten Dörpum schlagen die zwei zusätzlichen Zähler nur so weit zu Buche, als dass die Rote Laterne an den FC Langenhorn zurückgegeben werden kann. Der TSV Rantrum klettert mit 37 Punkten auf den siebten Tabellenplatz und kann endgültig den Klassenerhalt feiern.

28.04.2007 So planen Nordfrieslands Bezirksoberligisten sh:z-Nordfriesland Sport
Vier Spiele noch, dann ist die Saison 2006/07 in der Fußball-Bezirksoberliga Geschichte. Unabhängig von der Platzierung planen die sieben Klubs aus dem Kreisgebiet schon für die neue Spielzeit. Wer kommt, wer geht, was steht schon fest, was ist noch offen? Unsere Übersicht.

Husum (pu/noh) – Für den FC Langenhorn und den SV Döroum ist es wohl zu spät, der SV Enge-Sande und die Husumer SV II müssen noch bangen. Sicher in der folgenden (und letzten) Bezirksoberliga-Saison dabei sind der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der MTV Leck und der TSV Rantrum.

FC Langenhorn: Der Abstieg in die Bezirksliga wird wohl kaum noch zu vermeiden sein, der Umbruch ist programmiert: Mit Torhüter Torsten "Hotten" Hinrichs (TSV Drelsdorf/A/B), den Defensivspielern Melf Lingke und Tim Friedrichsen (beide Karriereende) sowie den beiden Mittelfeldstrategen Heiko Düring (Karriereende) und Lars Nissen (studiert in Kiel) werden fünf Stammkräfte den Verein zum Saisonende verlassen.
Hinter den Zwillingen Hans-Christian und Thomas Acktun sowie Sebastian Dressel stehen zudem noch Fragezeichen. Viele Neuzugänge hat man derweil beim FCL nicht zu erwarten, so dass Trainer Dirk Enseleit mit den verbleibenden Kräften, Spielern aus der eigenen Zweiten und der A-Jugend einen Neuaufbau starten wird.
Was dann aus der Zweiten des FCL (Kreisliga) und der Dritten (Kreisklasse B) wird, ist noch völlig unklar. "Vielleicht melden wir nur noch zwei Teams, und die Zweite spielt dann in der A-Klasse", erklärt Enseleit, der aber auch noch darauf hofft, dass vielleicht der eine oder andere ältere Akteur ein Jahr dranhängt.

Husumer SV II: Die Husumer Reserve kann darauf bauen, dass auch in der nächsten Saison Hauke Hartmann an der Seitenlinie stehen wird, um die Geschicke der Mannschaft zu lenken. Alexander Dau schließt sich dem MTV Leck an, Christian Klein geht ins Ausland. "Ansonsten gibt es vom Kernbestand her derzeit keine Abgänge", so der erste Vorsitzende Rolf von Bartikowski. Ebenso verhält es sich mit Zugängen.
"Die Spieler halten sich bis zum letzten Augenblick bedeckt", hat von Bartikowski beobachtet. Schafft die Zweite den Klassenerhalt, will man sich in der Serie 2007/08 so platzieren, dass die neue Verbandsliga erreicht wird. "Mit Platz elf oder zwölf müsste man dabei sein", schätzt von Bartkowski.
TSV Rantrum: Mit dem Abstieg hat das Team vom Lagedeich nichts mehr zu tun, das Gerüst der Mannschaft steht. Trainer Volker Schallhorn, der die Mannschaft bisher sehr erfolgreich geführt hat, bleibt dem Verein erhalten. "Nur Kay Steingrüber und Marco Levsen werden aus Altersgründen aufhören", berichtet Schallhorn und ergänzt, dass noch hinter einem Akteur ein Fragezeichen steht.
Das Thema Neuzugänge ist noch nicht abgeschlossen. Wir führen Gespräche mit einer Handvoll Spieler, und ich rechne auch damit, dass wir den einen oder anderen davon bekommen", sagt Schallhorn, der noch keine Namen nennen will. Ziel ist auch hier die Qualifikation für die neue Verbandsliga 2008.
SV Dörpum: Gelassenheit ist Trumpf. Zwar ist der Abstieg in die Bezirksliga wohl besiegelt, trotzdem haben fast alle Spieler schon frühzeitig zugesagt. Einzig Stefan Nommensen geht zurück zum TSV Hattstedt in die Kreisliga, Jan Christiansen hat angekündigt, kürzer treten zu wollen. Auch die Trainerfrage hat man in Dörpum schon länger beantwortet. Bernd Anklam, der bereits vor längerer Zeit seinen Abschied angekündigt hatte, wird von Martin Albertsen (derzeit FC Langenhorn II) beerbt.
Die sportliche Zukunft von Bernd Anklam selbst ist dabei noch völlig ungewiss. Zum Thema Neuzugänge ließ Obmann Marten "Hugo" Johannsen verlauten: "Wir führen Gespräche mit einigen Spielern, noch ist aber nichts Spruchreifes dabei." Man hofft, dass noch zwei oder drei Spieler kommen.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Der SV Frisia 03 hat die Weichen bereits frühzeitig mit der Verpflichtung des Ex-Profis Bodo Schmidt als neuen Trainer gestellt. "Die Mannschaft bleibt komplett zusammen. Wir führen noch Gespräche mit weiteren Spielern aus der Region, haben aber derzeit noch keine konkrete Zusage. Aus der A-Jugend stoßen drei Spieler zum Kader, von denen Torge Hannemann wohl den Sprung in den Ligakader schaffen wird, während die anderen beiden dann erst einmal in der zweiten Mannschaft spielen werden", beschreibt Ligaobmann Hartmut Wiebe den Stand der Planungen.
In Absprache mit Bodo Schmidt, derzeit noch Trainer bei Flensburg 08, wurden Spieler angesprochen. Auch im Umfeld der Mannschaft wird sich einiges ändern. "Andreas Martensen wird sich als sportlicher Leiter um die Mannschaft, ich mich als Manager um die Finanzen kümmern", erklärt Wiebe die neuen Strukturen. Der Posten des Co-Trainers ist noch vakant, nachdem Ernst Lorenzen nach zehnjähriger Tätigkeit seinen Posten zum Saisonende abgeben wird.
MTV Leck: In Leck setzt man weiter auf Kontinuität, sprich Trainer Malte Köster. Nach dem erfolgreichen ersten Jahr nach dem Wiederaufstieg hat man sich nun mit der jungen Mannschaft die Qualifikation für die neue Verbandsliga zum Ziel gesetzt. "Es ist mein viertes Jahr in Leck. Die Mannschaft zieht gut mit und es kommen auch wieder neue Spieler dazu. So macht es Spaß", sagt Kösdtter, der keine "Verschleißerscheinungen" spürt.
Die Mannschaft bleibt fast komplett zusammen. Nur Marc Modrzinski wird wohl wegen zu starker Arbeitsbelastung auf der Insel Sylt das Team verlassen, und auch Maik Brodersen wird möglicherweise aus Studiengründen gehen. Bei Fabian Hansen ist noch offen, ob er bleibt.
Dafür sollen einige neue Spieler ins Team rücken. Fest steht der Zugang von Alexander Dau (früher Frisia 03 A-Junioren) von der Husumer SV II. "Wir führen noch weitere Gespräche, haben aber noch keine hundertprozentige Zusage", so Köster. Der Trainer weiter: "Wir sind besonders an der Verpflichtung eines jungen Torhüters interessiert. Torge Leonhardt macht seine Sache sehr gut und hat uns einige Punkte gerettet, aber wir brauchen als Perspektive einen jungen Mann."
Aus der eigenen A-Jugend werden sieben Spieler zum erweiterten Kader stoßen. "Der Kader wird größer – und das ist auch nötig. Denn nach den Verletzungen gehen wir derzeit auf dem Zahnfleisch", so Köster.
SV Enge-Sande: Noch ist fraglich, ob die Klasse gehalten wird. Aber dennoch haben Trainer Dirk Dunker und die meisten seiner Spieler schon zugesagt – egal, ob Bezirksoberliga oder Bezirksliga. Nils Gramkau wird zurück nach Lübeck gehen, und Stephan Christiansen hat bisher noch nicht fest zugesagt
"Ich mache auf jeden Fall weiter. Ich bin davon überzeugt, dass wir in den Endspiele gegen Tarp und beim VfR Schleswig die nötigen Punkte holen werden", sagt der SVE-Coach. "Wir haben schon Gespräche geführt und hoffen, diese auch bald zum Abschluss zu bringen, aber die Spieler warten mit ihrer Zusage, bis sie wissen, wo wir in der nächsten Saison spielen werden", weiß Dunker um das Problem.
So ist es für ihn schwierig, zu planen. "Wenn wir drin bleiben, wollen wir uns für die Verbandsliga qualifizieren. Sollten wir absteigen, geht es um den Wiederaufstieg", sagt Dunker, der darauf setzt, dann Alternative im Kader zu haben.
18.05.2007 Die Meister-Frage: Weiche knapp vorn sh:z-Nordfriesland Sport
So spannend war ein Finale in der Fußball-Bezirksoberliga noch nie. Schleswig 06 oder der ETSV Weiche – wer macht das Rennen um die Meisterschaft ? Wir fragten die Trainer der anderen 14 BOL-Klubs. Dabei geht es genau so knapp zu wie in der Tabelle: Sieben Trainer sehen Tabellenführer Weiche vorn, sechs tippen auf Verfolger 06. Lediglich Rolf Matthiesen (FC Angeln 02) ließ sich keinen Tipp entlocken.
Kann die Mannschaft des ETSV Weiche nach zwei Enttäuschungen wieder feiern. Foto: Dewanger
Kann Schleswig 06 am Ende doch noch jubeln ? Foto: Iwersen

Flensburg/Schleswig ((mb/usc/joh/noh) – Lars Schomaker (VfR Schleswig): In der momentanen Verfassung hat 06 klar Vorteile. Sie werden ihre Hausaufgaben machen und gegen den MTV Leck gewinnen. Der Nachteil für 06 ist, dass sie es nicht aus eigener Kraft schaffen können. Enge-Sande hat bei uns nicht den Eindruck gemacht, dass sie um jeden Strohhalm kämpfen. Die Leistung reicht nicht, um Weiche zu schlagen. Von daher müsste es der ETSV schaffen."

Rolf Matthiesen (FC Angeln 02): Bin ich Wahrsager ? Das wird eine Frage des Kaders und der Nervenstärke . In Enge wird der ETSV Weiche sicher nichts geschenkt bekommen. Schleswig 06 wird nach den Erfolgen hochmotiviert in die Partie gegen Leck gehen. Aber eigentlich ist der Ausgang offen offen. Ich will mich nicht festlegen."

Nils Geisler (Nordmark Satrup): "Ich setze auf Schleswig 06. Bei Weiche liegen die Nerven blank. Das 5:0 war ein deutliches Ausrufezeichen. Weiche wird in Enge nicht über einen Punkt hinauskommen, 06 gewinnt und wird Meister."

Wolfgang Herrenkind (Flensburg 08 II): "Auf Grund der letzten Spiele wird es Schleswig packen. Die Mannschaft ist moralisch gut drauf und gewinnt gegen Leck. Weiche kommt nicht über ein 2:2 hinaus, weil Enge bis zum Umfallen kämpfen wird, um den Klassenerhalt zu schaffen."

Kai Hinrichs (TSB Flensburg): "Weiche siegt 1:0 und wird Meister. Enge muss Risiko gehen, weil ein Unentschieden nicht reicht, und wird einen Fehler machen. Schleswig 06 kommt nicht über ein 2:2 hinaus, weil der MTV Leck ein ganz unangenehmer Gegner ist."

Dirk Enseleit (FC Langenhorn): "Weiche wird Meister. Am letzten Spieltag werden sie sich nicht mehr die Butter vom Brot nehmen lassen. Schleswig 06 hat gegen Leck noch lange nicht gewonnen, weil der MTV sehr sicher in der Abwehr steht."

Hauke Hartmann (Husumer SV II): "Ich bin davon überzeugt, dass Schleswig 06 den Titel holt, weil Weiche seit dem Weggang von Sascha Görres nur noch halb so stark ist und sie ihre Nerven nicht im Griff haben."

Volker Schallhorn (TSV Rantrum): "Der ETSV Weiche wird sich das nicht mehr nehmen lassen. Ich halte den SV Enge-Sande in seiner derzeitigen Verfassung für nicht stark genug, um Weiche Paroli zu bieten."

Bernd Anklam (SV Dörpum): "Ich glaube an den ETSV Weiche, weil sie schlicht und ergreifend gut genug sind, um gegen Enge-Sande auch unter Druck zu gewinnen."

Lars Meyer (Stern Flensburg): "Weiche, weil sie stark genug sind, um das zu gewinnen. Eigentlich halte ich aber 06 für die bessere Mannschaft."

Bernd Boiesen (FC Tarp-Oeversee): "Ich glaube, dass Weiche es macht. Es kommt darauf an, wie sie die Niederlage gegen 06 verdaut haben. Enge-Sande muss punkten, das wird eine ganz knappe Angelegenheit. 06 wird mit breiter Brust auflaufen und im letzten Heimspiel alles rausholen."

Rolf Nielsen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm): "Ich habe 06 schon vor der Saison zu den Favoriten gezählt. Ich gönne ihnen den Aufstieg, weil ich Nordfriese bin und mir wünsche, dass der SV Enge-Sande gewinnt und den Klassenerhalt schafft."

Malte Köster (MTV Leck): "Weiche wird Meister, weil sie in Enge gewinnen und weil 06 gegen uns nicht drei Punkte einfahren wird."
Dirk Dunker (SV Enge-Sande): "Meister wird Schleswig – weil wir gegen Weiche gewinnen und den Klassenerhalt schaffen."

Dirk Dunker (SV Enge-Sande): „Meister wird Schleswig – weil wir gegen den ETSV Weiche gewinnen und den Klassenerhalt schaffen.“

 

Stab

Trainer

Fußball-Obmann

Torwart-Trainer

Hauke Hartmann

Reinhard Grünhoff

Frank Hansen

 

Spielplan 2006/07 - Bezirksoberliga Nord
1. ST 12.08.06 Flensburg 08 II Husumer SV II 1:1

Gerechte Punkteteilung!


Im ersten Spiel der Bezirksoberligasaison 2006/07 nahmen wir einen Punkt aus der Fördestadt Flensburg mit auf die Heimreise. Am Ende eine gerechte Punkteteilung, beide Mannschaften können mit dem Auftakt zufrieden sein.

Am Anfang der Partie kamen wir besser ins Spiel und markierten schon in der 12. Spielminute die 1:0-Führung. Markus Rüsch war es vorbehalten, den ersten Treffer in der Bezirksoberliga zu erzielen. Eine Vorlage von Guido Gehrke konnte er im Gehäuse der Platzherren unterbringen. Wir spielten einen ordentlichen Fußball, ließen Ball und Gegner laufen und ließen in der Defensive nicht viel zu. So waren Torchancen der Flensburger Mangelware. Wenn wir die eine oder andere Chance besser genutzt hätten, wäre wohl eine höhere Führung zur Pause möglich gewesen.

Nach dem Wechsel nahmen dann die Flensburger immer mehr das Heft in die Hand und kamen auch in der 80. Spielminute zum verdienten Ausgleich. Melf Molinas konnte einen Freistoß nicht aus der Gefahrenzone bringen, und somit hatte der Flensburger Spieler leichtes Spiel, das Leder über die Linie zu bugsieren.

Wenn man bedenkt, dass wir im Mittelfeld auf einigen Positionen ganz neu besetzt waren, kann man von einem positiven Einstand in die neue Saison sprechen. Wir müssen weiterhin hart an uns arbeiten, dann wird mit Sicherheit eine gute Saison dabei herausspringen.

Aufstellung:

Molinas - Matthiesen (46. St. Rüsch), Dau, Jensen, Werner - Alla, Gehrke, Strüning (60. Gudat), Günther - Wolski, M. Rüsch (65. Steglich)

Hauke Hartmann / Hl 14.08.2006

Eine Halbzeit Husum II, eine Halbzeit 08 II – 1:1 geht in Ordnung

1:0 im Verfolgerduell gegen Rotweiß Moisling / Lob vom Trainer / Erlösendes Tor drei Minuten vor Schluss

Bezirksoberliga-Übersicht

Der FC Tarp-Oeversee ist nach dem 2:0 gegen den FC Angeln 02 erster Tabellenführer der Saison 2006/07, doch im Mittelpunkt stand die Partie des VfR Schleswig gegen Nordmark Satrup, die beim Stand von 0:2 wegen heftigen Regen- und Hagelschauern abgebrochen wurde. Die meisten Tore fielen beim 4:3 des ETSV Weiche gegen den SV Dörpum. Ebenfalls erfolgreich war Bezirksoberliga-Absteiger TSB Flensburg, der sich beim TSV Rantrum 2:1 durchsetzte. Punkteteilungen gab es bei den Partien Stern Flensburg gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Flensburg 08 II gegen Husumer SV II (jeweils 1:1) sowie FC Langenhorn gegen Schleswig 06 (0:0). Der erste Spieltag wird am Mittwoch mit dem Derby MTV Leck – SV Enge-Sande komplettiert, dann finden auch noch zwei weitere Partien (Satrup – Weiche und Husum II – TSB) statt.

Flensburg (usc) – Wohl selten war man sich über die Bewertung eines Spiels so einig: Das 1:1 zwischen Flensburg 08 II und der Husumer SV II in der Fußball–Bezirksoberliga ging völlig in Ordnung. In den ersten 45 Minuten gaben die Gäste den Ton an, nach dem Seitenwechsel war die 08-Reserve das bessere Team.

Husum fand besser ins Spiel und ging bereits nach zwölf Minuten in Führung. Markus Rüsch verwertete eine Kopfball-Vorlage von Guido Gehrke zum 0:1. Rüsch hatte auch die Chance zum 0:2 (24.), zehn Minuten später verhinderte Marco Will gegen drei Husumer einen fast sicheren Gegentreffer. 08 tat sich schwer im Aufbau, die Gäste agierten taktisch klug und ließen nur wenig zu.

Das änderte sich jedoch nach der Pause. Jetzt legten die Gastgeber einen Gang zu, Husum ließ nach. Der verdiente Ausgleichstreffer gelang schließlich Sören Bockhardt (80.), nachdem Keeper Molinas einen Hansen-Freistoß nur abgeklatscht hatte. Verantwortliche von 08 II monierten anschließend, dass Husums Guido Gehrke den eingewechselten Ivan Dikic beleidigt haben soll – dies wies Gehrke gegenüber unserer Zeitung gestern entschieden zurück.

Flensburg 08 II: Rachner - Jacobsen, Köhsel, Jannsen - Wieczorek (80. Dikic), Voigt, Will (61. Eckert), Rehder, Hansen - Skowronek, Bockhardt. Husumer SV II: Molinas - Matthiesen (46. St. Rüsch) - Dau, Werner - Jensen, Gehrke, Alla, Strüning (61. Gudat)- Wolski, M. Rüsch (66. Steglich). Gelb-Rote Karte: Hansen (08 II/86.). Schiedsrichter: Hatesaul (Jübek). Beste Spieler: Jannsen, Voigt - Dau, Jensen.

14. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

Titel-Träume und Abstiegs-Angst

Los geht's! Flensburg 08 II und die Husumer SV II eröffnen heute um 14 Uhr in der Fördestadt die Saison 2006/07 der Fußball-Bezirksoberliga.

Husum (Ulrich Schröder) – Das Open Air-Festival im Lecker Nordfrieslandstadion verhindert, dass die Fußball-Bezirksoberliga mit einem kompletten Spieltag in die Saison 06/07 startet. Das Derby Leck – Enge-Sande wird am Mittwoch ausgetragen.
16 Teams versuchen von heute an, ihre Ziele zu erreichen. Meisterschaft, gesicherter Platz im Mittelfeld – nicht alle Träume können in Erfüllung gehen. Am Ende wird ein Team jubeln, zwei Mannschaften müssen am 19. Mai 2007 in den sauren Apfel beißen und absteigen.
Ein Trio geht mit neuem Trainer in die neue Spielzeit. Bezirksoberliga-Absteiger holte Gerald Fust vom TV Grundhof für Interims-Coach Holger Sohrweide. Christian Czewerda hat Rolf Nielsen nach vier Jahren beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm abgelöst, Dirk Dunker gibt jetzt an der Seitenlinie beim SV Enge-Sande den Ton an.

Bei vier Teams absolvieren die Übungsleiter ihre erste komplette Saison, sie übernahmen während der Spielzeit 2005/06: Hauke Hartmann (Husumer SV II), Lars Schomaker (VfR Schleswig), Bernd Boiesen (FC Tarp-Oeversee) und Nils Geisler (Nordmark Satrup).
Es wird emotional zugehen bei den 240 Spielen, das ist gut so. Trainer, Betreuer und Spieler sollten jedoch nicht das Maß verlieren – die von Spielausschuss-Obmann Uwe Jacobsen vorgelegte Fairplay-Tabelle weist einen deutlichen Zuwachs bei allen "Vergehen" aus. 79 Mal Gelb-Rot, 31 Mal Rot 24 Mal "Sonstiges" – zu viel.

Als Titelanwärter werden besonders oft der TSB Flensburg und der SV Frisia 03 genannt. Nach ihrem eindrucksvollen Marsch durch die Bezirksliga wird auch den Neulingen MTV Leck, FC Angeln 02 und Stern Flensburg einiges zugetraut. Der FC Langenhorn will oben dabei sein, der SV Enge-Sande, die Husumer SV II und der SV Dörpum wollen nicht noch so eine Zittersaison erleben wie in der abgelaufenen Spielzeit. Den prima Eindruck der Vorsaison bestätigen möchte der TSV Rantrum, der sich gut verstärkt hat.
2005/06 fielen 860 Tore in 240 Partien (Schnitt 3,58), das kann gerne so weiter gehen! Mit Björn Petersen (Frisia), Andreas Henke (VfR Schleswig) und Roloff Carstensen (FC Langenhorn)sind die ersten drei der Torjägerliste weiterhin mit von der Partie.

Die Kurzvorschau auf den ersten Spieltag mit nordfriesischer Beteiligung:
Flensburg 08 II– Husumer SV II (Sbd. 14 Uhr): Coach Hauke Hartmann weiß wohl erst nach dem Spiel der Liga gestern , wen er einsetzen kann. Die Gastgeber haben sich gut verstärkt und gelten bei einigen Trainern als Geheimfavorit.
Vorsaison: 3:0, 4:2.
* Und noch was Statistisches: Der KFV Nordfriesland stellt sieben (Vorsaison: 8), der KFV Flensburg sechs (Vorsaison: fünf) und der KFV Schleswig unverändert drei Teams.

8. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
2. ST 16.08.06 Husumer SV II TSB Flensburg 1:2

Titelaspirant kam mit blauem Auge davon!


Mit etwas mehr Glück und einer Portion Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor wäre wohl an diesem Abend mehr drin gewesen. So standen wir am Ende mit leeren Händen da. Der Meisterschaftsfavorit hatte einen Start nach Maß: In der 10. Minute mussten wir einen Treffer durch einen abgefälschten Freistoß von Raitzig hinnehmen, nach dreizehn Minuten konnte Lars Sohrweide zum 0:2 abstauben. Keine zehn Minuten später dann ein Lattenknaller der Gäste - das wäre wohl die Entscheidung gewesen. Doch wir kamen schnell ins Spiel zurück und hatten Chancen noch vor der Halbzeit zu verkürzen - Wolski, M. Rüsch und M. Wolter konnten ihre Chancen aber nicht nutzen.

Nach der Pause wollten wir mehr Druck auf die Gäste ausüben, was uns auch hauptsächlich über die rechte Seite durch die Einwechselung von Simon Will einige Male gelang. Der TSB Flensburg verlor mehr und mehr die Ordnung in der Defensive und hatte Glück, das Timo Wolski nach einem Freistoß von Christian Günther in der 75. Minute nur den Innenpfosten traf.

Wir versuchten dann noch einmal alles, lösten unsere Abwehrreihe etwas auf - das lud natürlich die Gäste zu Konterchancen ein. Das Glück des Tüchtigen und die fahrlässige Ausnutzung der Torchancen der Gäste hielten uns bis zur Schlussminute im Spiel. Und tatsächlich noch die große Möglichkeit zum Ausgleich in der 88. Minute: Markus Rüsch, der im gesamten Spiel viel gearbeitet hatte, fehlte am Ende die Kraft, seinen Schuß noch etwas besser zu placieren. Timo Wolski hatte für unsere Elf fünf Minuten vor Schluss verkürzt.

Die beiden Trainer waren sich am Ende der Partie dann auch einig - wir hatten dem Gast aus Flensburg alles abverlangt!

Fazit: Unser Team wird sich spielerisch noch verbessern und dann die vorhandenen Torchancen auch konsequenter nutzen. Wir sind auf einem sehr guten Weg.

Aufstellung:

Reinhold - Jensen, Dau, S. Rüsch, Matthiesen, Werner, Wolski, Gudat (70.Lückner), M. Rüsch, Günther, Wolter (46.Will)

Hauke Hartmann / Hl 17.08.2006

Kampf war Trumpf zum Auftakt: Leck 1:1 gegen Enge-Sande

Fußball-Bezirksoberliga: Husumer SV II unterliegt dem TSB Flensburg 1:2 / Nordmark Satrup unterliegt dem ETSV Weiche 1:4

Leck/Husum (pu/usc/hwk) – Mit dem 4:1 bei Nordmark Satrup hat sich der ETSV Weiche vorerst an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga gesetzt. Ebenfalls noch ohne Punktverlust ist der TSB Flensburg, der sich bei der Husumer SV II 2:1 durchsetzte. Der MTV Leck und der SV Enge-Sande trennten sich 1:1.

Husumer SV II – TSB Flensburg 1:2 (0:2). "An der Chancenverwertung müssen wir arbeiten", ärgerte sich Husums Coach Hauke Hartmann. Torsten Raitzig (10., mit abgefälschtem Freistoß) und Lasse Sohrweide (13.) hatten den Favoriten früh in Führung gebracht. Beide Teams hatten in der Folgezeit gute Chancen – der TSB hatte Pech bei einem Lattenschuss, Husum bei einem Kopfball von Timo Wolski an den Innenpfosten. Wolski war es auch, der fünf Minuten vor dem Abpfiff das Anschlusstor erzielte – zu mehr reichte es für die Nordfriesen nicht mehr. "Ich bin zufrieden. Wir haben dem TSB alles abverlangt", sagte Hartmann.

18. August 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport

4:1 in Satrup: ETSV Weiche schießt sich an die Spitze

TSB Flensburg gewinnt bei der Husumer SV 2:1 / Unentschieden im Nordfriesland-Derby zwischen Leck und Enge-Sande

Leck/Husum (pu/usc/hwk) – Mit dem 4:1 bei Nordmark Satrup hat sich der ETSV Weiche vorerst an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga gesetzt. Ebenfalls noch ohne Punktverlust ist der TSB Flensburg, der sich bei der Husumer SV II 2:1 durchsetzte. Der MTV Leck und der SV Enge-Sande trennten sich 1:1.

Husumer SV II – TSB Flensburg 1:2 (0:2). Torsten Raitzig (10., mit abgefälschtem Freistoß) und Lasse Sohrweide (13.) hatten den Favoriten früh in Führung gebracht. Beide Teams hatten in der Folgezeit gute Chancen – der TSB hatte Pech bei einem Lattenschuss, Husum bei einem Kopfball von Timo Wolski an den Innenpfosten. Wolski war es auch, der fünf Minuten vor dem Abpfiff das Anschlusstor erzielte – zu mehr reichte es für die Nordfriesen nicht mehr.

18. August 2006 · Schlei Bote

4:1 in Satrup: Weiche schießt sich an die Spitze

TSB Flensburg gewinnt bei der Husumer SV 2:1

Leck/Husum (pu/usc/hwk) – Mit dem 4:1 bei Nordmark Satrup hat sich der ETSV Weiche vorerst an die Tabellenspitze der Fußball-Bezirksoberliga gesetzt. Ebenfalls noch ohne Punktverlust ist der TSB Flensburg, der sich bei der Husumer SV II 2:1 durchsetzte. Der MTV Leck und der SV Enge-Sande trennten sich 1:1.

Husumer SV II – TSB Flensburg 1:2 (0:2). Torsten Raitzig (10., mit abgefälschtem Freistoß) und Lasse Sohrweide (13.) hatten den Favoriten früh in Führung gebracht. Beide Teams hatten in der Folgezeit gute Chancen – der TSB hatte Pech bei einem Lattenschuss, Husum bei einem Kopfball von Timo Wolski an den Innenpfosten. Wolski war es auch, der fünf Minuten vor dem Abpfiff das Anschlusstor erzielte – zu mehr reichte es für die Nordfriesen nicht mehr.

17. August 2006 · Flensburger Tageblatt
3. ST 26.08.06 TSV Rantrum Husumer SV II 0:3

Derby mit verdientem Sieger!


Eine Klasse-Leistung der Zweiten im Derby beim TSV Rantrum brachte einen auch in dieser Höhe verdienten Sieg. »Meine Mannschaft hat die vorgegebene Taktik zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt und die meisten Zweikämpfe gewonnen«, freute sich Trainer Hauke Hartmann nach der Partie.

Die Mannschaft war eng an den Gegenspielern dran, hatte im Mittelfeld eine sehr gute Raumaufteilung, so das die Angreifer der Rantrumer mit Arne Hansen und André Iwohn kaum in Szene gesetzt werden konnten. Frank Gudat hätte uns schon in den ersten zehn Minuten früh in Führung bringen können. Doch sein Kopfball nach Ecke von Christian Günther und sein Schuss - aus kurzer Distanz nach schöner Vorarbeit von Erion Alla - verfehlte das Ziel nur knapp. In der 19. Minute war es dann so weit: Nach einem Freistoß von Christian Günther übersprang Timo Wolski die gesamte Abwehr einschließlich Torhüter und köpfte zum 0:1 ein. Rantrum drückte jetzt auf den Ausgleich, doch André Teubler konnte zweimal glänzend parieren und so nahmen wir diese knappe Führung mit in die Pause.

Im zweiten Durchgang wollten wir schnell das zweite Tor nachlegen, um damit den TSV völlig aus dem Spiel zu nehmen. Erion Alla konnte dieses gleich in der 47. Spielminute umsetzen. Rantrum wurde jetzt tatsächlich immer unsicherer, teilweise beherrschten wir das Mittelfeld vollkommen. Christian Günther und Erion Alla zogen nun die Fäden, konnten immer wieder unsere schnellen Spieler Timo Wolski und Marcell Otto geschickt einsetzen. Eine dieser Aktionen führte dann auch zum 0:3: Marcell Otto konnte nur durch ein Foul gebremst werden, Erion Alla verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt. Der TSV Rantrum konnte nun wirklich froh sein, nicht völlig unter die Räder zu geraten.

Einem völlig resigniertem Trainer Rolf Flatterich fehlten nach dem Spiel fast die Worte. »Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel, waren im Mittelfeld am heutigen Tag völlig überfordert.« Die Husumer SV machte eines ihrer stärksten Spiele unter der Regie von Trainer Hauke Hartmann. Eine prächtige Stimmung in der Mannschaft, die es jetzt gilt, durch die gesamte Spielzeit zu transportieren.

Aufstellung:

Teubler - Schulte, Dau, Jensen, Matthiesen, Lückner (80. Klein), Wolski, Alla, Gudat (70.Will), Günther, Otto.

Hauke Hartmann / Hl 28.08.2006

Blockade: 0:3 gegen Husum II

1:0 im Verfolgerduell gegen Rotweiß Moisling / Lob vom Trainer / Erlösendes Tor drei Minuten vor Schluss

Rantrum (noh) – Im Derby der Fußball-Bezirksoberliga gegen die Reserve der Husumer SV hatte sich der TSV Rantrum eigentlich viel vorgenommen. Am Ende standen die Gastgeber jedoch nach einer schwachen zweiten Hälfte mit leeren Händen da – Husum gewann das Derby mit 3:0 (1:0).

Im ersten Durchgang war die Partie relativ ausgeglichen. Frank Gudat hatte mit dem Kopf die erste Möglichkeit der Gäste (8.), Ilhan Alim (11.), Arne Hansen (14.) und Jann-Iven Jensen (16.) vergaben auf Seiten der Gastgeber. Kurz darauf erzielte Timo Wolski nach einem Günther-Freistoß mit dem Kopf das 1:0 für Husum (19.). Die beste Chance zum Ausgleich vereitelte fünf Minuten später Gästekeeper Teubler, der einen Schuss von Jann-Iven Jensen glänzend parierte (24.). Im zweiten Durchgang sollte alles besser laufen für die Platzherren, sie wurden jedoch früh kalt erwischt. Der quirlige Erion Alla nutzte den Tiefschlaf der Rantrumer Abwehr und traf zum 0:2 (47.). In der Folgezeit lief bei den Gastgebern nicht mehr viel zusammen. "Die Spieler hatten eine Blockade im Kopf", brachte Trainer Rolf Flatterich die zweite Hälfte auf den Punkt. Für den dritten Treffer der Gäste sorgte schließlich erneut Erion Alla. Nach Foul von Grabowski am starken Marcel Otto traf Alla vom Elfmeterpunkt zum 0:3-Endstand (68.).

TSV Rantrum: Henken – Schmarje – Johannsen, Grabowski – Jensen, Riemenschneider (75. Kock), A. Hansen, O. Hansen, Steingrüber – Iwohn, Alim (60. Laffrenzen). Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Schulte, Dau – Jensen, Lückner (80. Klein), Wolski, Alla, Günther – Gudat (75. Will), Otto. Schiedsrichter: Hirth (Rödemisser SV). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Fehlanzeige - Alla, Otto.

28. August 2006 · Flensburger Tageblatt
4. ST 03.09.06 SV Frisia 03 Lindholm Husumer SV II 7:0

Sieg der Lindholmer Offensivkräfte!


Der Sieg der Lindholmer fiel an diesem Sonntag mit Sicherheit um drei Treffer zu hoch aus - wenn man bedenkt, dass wir den Hausherren Tore geschenkt haben und selbst hochkarätige Chancen ungenutzt ließen. Aber man muß auch anerkennen, dass die Gastgeber überragende Offensivkräfte in ihren Reihen haben.

Frank Gudat hätte unsere Farben bereits in der 5. Spielminute in Führung bringen können. Sein Kopfball landete leider nur am Innenpfosten und konnte anschließend aus der Gefahrenzone gebracht werden. Ein taktischer Fehler brachte dann Lindholm in Führung. Wir spielten trotzdem eine gute erste Halbzeit, stellten uns auf die Lindholmer immer besser ein. Kurz vor der Pause kassierten wir wieder völlig unnötig den zweiten Gegentreffer. Marek Hansen setzte sich auf der linken Seite durch, sein Schuß an den Pfosten konnte Finn Martensen abstauben. Bei dieser Aktion sah unsere Abwehr mehr als schlecht aus, gutes Zweikampfverhalten sieht in der Bezirksoberliga anders aus!

Nach der Pause die große Möglichkeit den Anschlußtreffer zu erzielen: In der 47. Minute wurde Christian Klein, der ein gutes Spiel machte, wunderbar freigespielt. Sein Schuß aus kurzer Distanz wurde aber hervorragend pariert - eine entscheidende Szene in dieser Partie. Im Gegenzug erzielten die Hausherren das 3:0, Björn Petersen ließ Melf Molinas nicht den Hauch einer Chance. Eine Minute später sogar das 4:0. Wiederum sah unsere Abwehr um Libero Udo Matthiesen nicht gut aus. Was dann geschah ist schnell erzählt. Ohne jegliche Gegenwehr (unser Mittelfeld leistete sich in dieser Phase zu viele Abspielfehler und taktisches Fehlverhalten) erzielten die Lindholmer weitere drei Treffer, die von unserem Keeper Melf Molinas nicht zu verhindert waren. Im Gegenteil: Er konnte noch mit einigen Glanzparaden für Aufsehen sorgen. Und selbst in dieser Phase des Spiels hatten wir immer wieder die Möglichkeit selber Treffer zu erzielen. Doch entweder machte der Schlussmann die Chancen zunichte oder es wurde teilweise zu kläglich abgeschlossen.

Fazit: Es war nicht alles schlecht an diesem Sonntag! Der frühe Ausfall von Ralf Lückner nach einer viertel Stunde mit Verdacht auf Muskelfaserriss im Adduktorenbereich, dann der Doppelschlag in der zweiten Hälfte. Dazu unsere leicht vergebenen Chancen. Das alles steckt man nicht so einfach weg. Zudem fiel Christian Günther mit einer Magengrippe für die Anfangsminuten aus. Trotzdem erwarte ich von meiner Mannschaft mehr. Im taktischen Bereich müssen wir noch auf der einen oder anderen Position Fortschritte erzielen. Die Quote der einfachen Ballverluste muß herabgesetzt werden, hochkarätige Torchancen müssen einfach im Netz landen - wir werden daran arbeiten.

Aufstellung:

Molinas - Schulte, Dau, Jensen, Matthiesen, Lückner (15. Klein), Wolski, Becken (75. Günther), Gudat (60. Rüsch,M.), Rüsch,S., Otto.

Hauke Hartmann / Hl 04.09.2006

Husums Reserve geht im Angriffswirbel unter

SV Frisia 03 fertigt die Gäste gleich mit 7:0 ab

Bezirksoberliga-Übersicht


Auf eigenem Platz haben die Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm richtig Spaß am Toreschießen. Jüngstes "Opfer" ist die Reserve der Husumer SV, die mit einer 0:7-Packung beim Tabellenführer die Heimfahrt antrat. Schritt halten können Aufsteiger MTV Leck (3:0 beim FC Tarp-Oeversee) und Schleswig 06 (2:0 gegen den TSV Rantrum). Noch nicht richtig in Tritt gekommen ist der TSB Flensburg, der sich beim SV Dörpum mit einem 1:1 begnügen musste. Es war Dörpums erster Punktgewinn. Nach der Form der Vorsaison sucht weiter der FC Langenhorn, der bei Neuling FC Angeln 0:1 unterlag. "Nullnummern" gab es in den Spielen Nordmark Satrup gegen Flensburg 08 II und SV Enge-Sande gegen Stern Flensburg.

Risum-Lindholm (pu) – Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist in der Fußball-Bezirksoberliga auf eigenem Platz eine Klasse für sich. Im dritten Heimspiel fegte Frisia die Husumer SV II mit 7:0 (2:0) vom Platz. "Wir haben keinen Zauberfußball geboten, aber intelligent gespielt. Jetzt müssen wir das auch auswärts umsetzen", sagte Frisia-Coach Christian Czewerda.
Das, was gefährlich aufs Tor kam, parierte Helge Carstensen souverän. Glück hatte der Frisia-Torhüter beim Kopfball von Frank Gudat (5.), der gegen den Pfosten ging. Dann waren die Gastgeber dran: Nach Pass von Jan Späth traf Finn Martensen (15.) zum 1:0. Direkt vor dem Pausenpfiff staubte Martensen nach Vorarbeit von Marek Hansen, dessen Schuss am Pfosten landete, zum 2:0 ab. Nach der Pause waren zunächst wieder die Gäste am Zug, aber Sebastian Klein (47.) scheiterte. Im Gegenzug verwandelte Björn Petersen (48.) einen langen Ball zum 3:0. Jetzt drehte Frisia auf. Lars Christiansen (51.) traf mit einem Heber zum 4:0, Marek Hansen (58.) krönte seine Leistung mit dem 5:0 nach einem Sololauf durch die Abwehr und Björn Petersen (62.) schob zum 6:0 ein. HSV-Keeper Melf Molinas verhinderte eine höhere Niederlage, war aber beim 7:0 (71.)durch einen Freistoß von Niels Jann machtlos.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Carstensen – Dennis Hansen – Nielsen, Späth, Grzybeck – Lars Christiansen (65. Daniel Johannsen), Hoffmann, Björn Petersen (82. Malte Christiansen), Jann – Marek Hansen (70. Oke Petersen), Martensen. Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – Schulte, Jensen, Dau – Lückner (14. Klein), Stephan Rüsch, Wolski, Otto – Becken (74. Günther), Gudat (60. Marcus Rüsch). Schiedsrichter: Ergen (FSG Schafflund). Zuschauer: 130. Beste Spieler: geschlossen starke Mannschaftsleistung - Fehlanzeige.

4. September 2006 · Flensburger Tageblatt
5. ST 10.09.06 Husumer SV II Schleswig 06 0:0

Verdienter Punktgewinn gegen Titelanwärter!


Mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung konnten wir einen Punkt im Heimspiel gegen Schleswig 06 - einem weiteren Favoriten im Titelkampf - einfahren. Spielerisch waren uns die Schleistädter überlegen, doch durch eine gute Raumaufteilung im Mittelfeld konnten wir immer wieder Angriffe früh im Keim ersticken. Da unsere Abwehrspieler auch sehr eng bei ihren Gegenspielern standen, waren nur selten Anspiele in die Spitze möglich. Torwart Momme Reinhold und Libero Udo Matthiesen organisierten ihre Vorderleute gut.

Gästetrainer Detlev Hinrichs war nach Spielschluß etwas enttäuscht von seiner Mannschaft: »Wir haben es nicht verstanden die gut gestaffelte Husumer Abwehrkette zu knacken, um die drei Punkte mit nach Schleswig zu nehmen.« »Unsere Taktik ging heute voll auf«, freute sich Husums Trainer Hauke Hartmann. »Wir wollten nach der herben Niederlage in Lindholm erst einmal gut in der Abwehr stehen und dann selbst zum Abschluß zu kommen. Doch da hapert es noch bei uns, der letzte Paß, der dann wirklich die Stürmer zu einem guten Abschluß bringt, verfehlt oft noch sein Ziel.«

Unsere Stürmer müssen endlich einmal wieder treffen, um auch mit dem nötigen Selbstbewusstsein »Eins-gegen-Eins«-Situationen zu gewinnen und uns dann auf die Siegerstraße zu bringen. Denn auch am heutigen Sonntag waren Möglichkeiten vorhanden, um auch gegen einen hochkarätigen Gegner das Feld als Sieger zu verlassen, doch das Unentschieden geht letztlich in Ordnung. Wenn wir es schaffen unseren Spielmacher Christian Günther mehr zur Entfaltung kommen zu lassen, profitieren auch unsere Spitzen davon. In den letzen Spielen musste er immer wieder Deckungsaufnahmen übernehmen. Die nächsten Spiele müssen es zeigen, ihn aus dieser Abwehraufgabe herauszunehmen und unser Spiel nach vorne mehr antreiben zu können. Davon bin ich aber überzeugt, denn in den nächsten Partien wird es unsere Aufgabe sein, das Spiel selbst in die Hand zu nehmen, um dann auch den einen oder anderen Dreier gegen nicht so spielstarke Mannschaften auf unser Punktekonto zu verbuchen.

Ein dickes Lob noch einmal an meine Mannschaft. Auch die Ergänzungsspieler Simon Will, Finn Kleissel und Max Hunsdörfer, die unsere im Laufe der Partie verletzten Stammspieler hervorragend vertraten. Sie fügten sich gut ein und gaben ihr Bestes um den verdienten Punkt in der FriesenARENA zu erkämpfen.

beste Spieler: eine starke kämpferische Teamleistung / Gabriel Zuschauer: 80
Aufstellung:

Reinhold - Jensen, Dau, S. Rüsch (64.Kleissel), Matthiesen, Werner (31. Will), Wolski, Klein, M. Rüsch, Günther, Gudat (71. Hunsdörfer).

Hauke Hartmann / Hl 11.09.2006

Husumer Abwehr stark verbessert

0:0 gegen Schleswig 06 / Lob von HSV-Trainer Hauke Hartmann
06-Trainer Detlev Hinrichs war mit seiner Offensivabteilung nicht zufrieden. Foto: Staudt

Bezirksoberliga-Übersicht

Für den Paukenschlag des 5. Spieltags sorgte der ETSV Weiche. Die Flensburger fertigten den SV Frisia 03 Risum-Lindholm 4:0 ab. Die Nordfriesen bleiben Tabellenführer, Weiche ist Zweiter. Auf Rang drei schob sich der TSB Flensburg vor, der den TSV Nordmark Satrup im torreichsten Spiel des Tages 6:2 abfertigte. Ganz stark: Aufsteiger FC Angeln 02, der bei Flensburg 08 II 2:1 siegte und Sechster ist. Noch besser steht der MTV Leck (2:2 gegen den VfR Schleswig) als Vierter da. Lediglich Stern Flensburg (2:3 gegen den SV Dörpum) hat noch Schwierigkeiten in der neuen Klasse. Überhaupt nicht in Schwung kommt der FC Langenhorn (Letzter) nach dem 1:2 gegen den FC Tarp-Oeversee.

Husum (noh) – Nach der deftigen 0:7-Niederlage am vergangenen Wochenende hat die Reserve der Husumer SV ihre Qualitäten wieder unter Beweis gestellt. Gegen Schleswig 06 erkämpften sich die Stormstädter ein 0:0. "Wir haben uns heute gut erholt vom letzten Wochenende gezeigt und kämpferisch überzeugen können", sprach Husums Trainer Hauke Hartmann seinem Team nach dem Abpfiff ein deutliches Lob aus. Während die Gäste nach dem Spiel enttäuscht wirkten, freuten sich die Gastgeber über einen gewonnenen Punkt. Spielerisch waren die Schleistädter über die gesamte Spieldauer überzeugend, sie erspielten sich jedoch zu wenig Torraumszenen.

Die Hausherren standen kontrolliert in der Defensive und waren dabei über Konter und bei Standardsituationen gefährlich. Frank Gudat (30.) und Timo Wolski (43.) verpassten im ersten Durchgang mit dem Kopf zwei Mal nur knapp die Führung. Auch im zweiten Abschnitt blieben Chancen auf beiden Seiten Mangelware. Husum spielte die möglichen Konter nicht konsequent zu Ende, Schleswig fand in der Spitze zu selten eine Anspielstation. "Wir müssen nach dem schweren Auftaktprogramm nun anfangen, Punkte zu sammeln", meinte Hauke Hartmann nach dem Spiel, damit die Stormstädter bald mehr als fünf Punkte auf dem Habenkonto verbuchen können.

Husumer SV II: Reinhold – Matthiesen – S. Rüsch (56. Kleissel), Dau – Werner (34. Will), Günther, Jensen, Wolski, Klein – M. Rüsch, Gudat (61. Hunsdörfer). 06: Hansen - Woting – Stankowsky, Schwart – Bänsch, Prato, Alt, Unger, Gabriel – Hinrichs, Musilak (80. Piotter). Schiedsrichter: Otte (Flensburg 08), mit guter Leistung. – Zuschauer: 80. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung - Gabriel.

11. September 2006 · Flensburger Tageblatt

Die Lust am Fußball ist wieder da

Früher erzielte er die Tore, heute versucht er, sie zu verhindern. Udo Matthiesen, Kapitän und Libero der Husumer SV II, ist eine Stütze des jungen Teams.
Routinier am Ball: Udo Matthiesen (li.) hält die Husumer Abwehr zusammen.

Husum (Nils-Ole Hokamp) – 0:7 beim SV Frisia 03 – Udo Matthiesen, Kapitän des Fußball-Bezirksoberligisten Husumer SV II, sieht's gelassen: "Lindholm war einfach eine Nummer zu groß." Der Husumer Libero ist davon überzeugt, dass die Mannschaft die Schlappe weggesteckt hat.
Am Sonntag erwartet das Team um Udo Matthiesen mit Schleswig 06 einen nicht minder schweren Gegner. "Die sind ein Mitfavorit. Mit den Rückkehrern vom VfR haben die sich gut verstärkt. Wir könnten schon mit einem Unentschieden leben", setzt der 33-Jährige die Erwartungen nicht zu hoch. Seit acht Jahren arbeitet er in Tönning als LKW-Fahrer und betreibt nebenbei noch Ammenkuhhaltung. "Da bleiben die Kälber bei der Mutter und werden mit einem halben Jahr verkauft", erklärt der Nebenerwerbslandwirt.
Etwa 70 Tiere nennt Matthiesen derzeit sein Eigen. "Das nimmt neben der Arbeit schon allerhand Zeit in Anspruch", gibt der gebürtige Arlewatter zu. Zeit für Fußball war aber immer. Beim Sportzentrum hat Matthiesen das Fußballspielen gelernt. 25 Jahre war er dort aktiv und hat mit seinen älteren Brüdern Hannes (Trainer Bredstedter TSV) und Heino (Jugendtrainer in Arlewatt) fast ein Jahrzehnt gemeinsam in der ersten Mannschaft gespielt. "Hannes als Libero, Heino im zentralen Mittelfeld und ich im Sturm", erinnert sich Matthiesen gerne an diese Zeit zurück.

Für 20 bis 30 Tore war der gelernte Stürmer dabei fast in jeder Saison zu haben und damit immer ganz weit vorne in der Torschützenliste auf Bezirksebene. Noch torhungriger war nur seine Schwester Inke, die die Fußball verrückte Matthiesen-Familie komplettiert. Sie schoss in der Frauenmannschaft des SZ Arlewatt stets noch mehr Tore als ihr Bruder.
Als seinen größten sportlichen Erfolg bezeichnet Udo Matthiesen den Gewinn des Kreispokals vor fünf Jahren: "Damals haben wir Husum im Endspiel mit 2:1 nach Verlängerung geschlagen." Matthiesen erzielte beide Arlewatter Treffer per Strafstoß gegen seinen jetzigen Mannschaftskameraden Andre Teubler. "Das nimmt mir Andre heute noch übel", scherzt Matthiesen.

Vor gut zwei Jahren wechselte er schließlich nach Husum. Immer wieder hatte er in früheren Jahren Angebote aus der Stormstadt und vom Heider SV ausgeschlagen. "Die Lust hatte in Arlewatt nachgelassen. In Husum habe ich sie wiedergefunden", sagt Matthiesen, der wieder richtig Freude am Fußball hat. Jüngeren Spielern rät der inzwischen zum Libero "umfunktionierte" Fußballer: "Bindet euch nicht zu fest an euren Heimatverein, sondern nutzt die Chance zu wechseln."

Mit 1,93 Metern und 93 Kilogramm besitzt Udo Matthiesen Gardemaß. "Trotz meiner Größe war ich aber immer gut am Ball", erklärt der 33-Jährige, der die fehlende Schnelligkeit als seine größte Schwäche bezeichnet. Wegen seiner körperbetonten Spielweise hatte Matthiesen lange den Ruf eines besonders harten Spielers, tatsächlich ist er aber in 15 Jahren nur einmal des Feldes verwiesen worden, als er in einem Gerangel angeblich eine Tätlichkeit beging. "Drei oder vier gelbe Karten", mehr bekommt der Husumer nicht pro Saison.

Außer Fußball spielt Matthiesen noch Tischtennis in der ersten Arlewatter Mannschaft und gehört auch in dieser Sportart zu den Top 30 in Nordfriesland – und das ohne Training.

8. September 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
6. ST 16.09.06 SV Enge-Sande Husumer SV II 0:2

Arbeitssieg in Enge-Sande!


Ein schönes Spiel kam an diesem Wochenende leider nicht zustande, der starke Wind verhinderte mehrmals ein gutes Aufbauspiel beider Mannschaften. Enge-Sande machte zunächst mit Windunterstützung mehr Druck, zwei Freistöße und ein Direktschuß nach einem Eckball verfehlten ihr Ziel. Ein Konter führte dann zum 0:1, Finn Kleissel schloß eine schöne Einzelleistung eiskalt ab - sein Flachschuß aus ca. 18 m war für Torhüter Hillmann unhaltbar.

Enge war geschockt. Hundertprozentige Torchancen kamen auf beiden Seiten nicht mehr zustande, Distanzschüsse sorgten für etwas Gefahr. Die Heimmannschaft agierte zunehmend unsicherer, unsere Abwehrreihe um Udo Matthiesen stand immer besser, und der Spielmacher der Enger, Arne Jessen, wurde praktisch durch Lars Jensen aus dem Spiel genommen. Nicht umsonst vergab genau dieser Spieler einen doch eher umstrittenen Strafstoß kläglich. Momme Reinhold soll den Stürmer Brydda zu Fall gebracht haben. Erinnerungen an Sascha Kirschstein vom HSV kamen auf, doch beließ es der Schiedsrichter bei einer gelben Karte. So konnte unser Keeper seinen »Fehler« wieder gutmachen.

Zwei Minuten später schlugen wir wieder eiskalt zu und brachen nun der Heimmannschaft endgültig das Genick. Markus Rüsch setzte sich gleich gegen vier Abwehrspieler durch, ließ dem Keeper der Enger keine Chance, noch entsprechend zu reagieren. Mit seiner ganzen Routine schob er den Ball unhaltbar zur Entscheidung in die Maschen. Beim Jubel über diesen Treffer fehlte dann auch kein Spieler, um den Torschützen Markus Rüsch zu »herzen«. Ein Bild, das einiges aussagt, wie es zur Zeit um die Truppe bestellt ist.

Enge-Sande merkte man an, dass sie uns vielleicht ein bisschen unterschätzt hatten. Doch diesen Fehler sollten keine weiteren Mannschaften machen - werden sie auch nicht, denn wir haben uns den nötigen Respekt bis heute erarbeitet.

Spielerisch war an diesem Tage natürlich nicht so viel zu erwarten. Zu unkontrolliert wurden die Bälle aus der Abwehr heraus geschlagen. Die Hausherren machten unsere eigene Hälfte sehr eng, doch so ergaben sich immer wieder Konterchancen. Die quirligen »jungen Wilden« Simon Will und Finn Kleissel sorgten immer wieder für Unruhe in der Abwehr der Heimmannschaft. Beide arbeiten sehr gut wie auch im Training, und sehr bald werden sie solche Situationen auch erfolgreich abschließen.

Für die größte Gefahr sorgte dann noch einmal Lars Jensen. Sein Rückpass zu Momme Reinhold verfehlte sein Ziel und zum Glück auch unser Tor. Man muß eben 90 Minuten konzentriert bleiben, um nicht die eigene Mannschaft durch solche unnötigen Situationen zu verunsichern. Trotzdem lieferte er eine starke Leistung ab. Übrigens ein Lob natürlich an die komplette Mannschaft. Jeder Einzelne ist sich nicht zu schade, auch einmal Drecksarbeit zu leisten. Mit einer kompletten Abwehrleistung werden nun einmal die meisten Fußballspiele gewonnen.

Aufstellung:

Reinhold - S. Rüsch, Dau, Klein, Matthiesen, Jensen, Kleissel (85. Tetens), Gudat, M. Rüsch (87. Hunsdörfer), Günther, Will.

Zuschauer: 80 Hauke Hartmann / Hl 18.09.2006

0:2 – Enge-Sande sucht nach einem "Knipser"

Heimpleite gegen Husum II / Jessen vergibt Elfmeter

Bezirksoberliga-Übersicht

Aufsteiger FC Angeln hinterlässt einen ratlosen TSB-Trainer. 5:0 - das hat gesessen, Tabellenführung weg. An der Spitze jetzt der ETSV Weiche, 3:1-Sieger gegen den zweiten Aufsteiger MTV Leck. Auf Tuchfühlung mit einem Zähler Rückstand bleibt Schleswig 06, das gegen den furiosen Frisia-Sturm hinten die Null hielt und vorne drei Buden machte. Respekt. Auch für den VfR Schleswig. Nach vier Niederlagen und einem Remis jetzt der erste Sieg. 3:2 gegen den FC Langenhorn. Am Ende der vergangenen Saison ein Spitzenspiel, jetzt ein Kellerduell. Auf dem Weg dorthin der SV Dörpum – 2:3 gegen Rantrum. Achtung: Aufsteiger Stern Flensburg holt einen Punkt (2:2) bei Nordmark Satrup.

Enge (pu) – Die Enttäuschung war ihnen anzusehen. Mit hängenden Köpfen verließen die Spieler des Fußball-Bezirksoberligisten SV Enge-Sande den Platz, während ihr Trainer Dirk Dunker nach Erklärungen suchte. "Unbegreiflich! Wir haben beste Torchancen nicht genutzt und hätten wohl noch drei Stunden weiterspielen können", ärgerte er sich über das 0:2 (0:1) gegen die Husumer SV II.

Husum nutzte seine Möglichkeiten besser. Finn Kleissl (6.) überlief die gesamte Abwehr und ließ mit seinem platzierten Flachschuss Torhüter Frank Hillmann beim 0:1 keine Abwehrchance. Enge-Sande hatte mehr vom Spiel, offenbarte vor dem gegnerischen Tor aber seine ganze Harmlosigkeit im Angriff.

Kurz vor und nach der Pause scheitere Björn Hansen (45./48.) zwei Mal knapp. Enge-Sande war jetzt wesentlich aktiver. Nach einem Foul von Torhüter Momme Reinhold an Ingmar Brydda entschied der Unparteiische auf Strafstoß. Arne Jessen (56.) trat an, scheiterte aber mit seinem schwach geschossenen Elfmeter an Reinhold. Marcus Rüsch (60.) nach Alleingang machte mit dem 0:2 die Niederlage perfekt.
Symptomatisch: Die beste Chance der Gastgeber resultierte aus einem Rückpass von Lars Jensen (90.), mit dem er seinen Torhüter fast überrascht hätte.

SV Enge-Sande: Hilllmann – Jensen - Barnewitz, Hansen, Thomas Christiansen – Frank Christiansen (67. Johannsen), A. Jessen, Sroka (63. Christopher Christiansen), Stephan Christiansen (72. Lutz Christiansen) – Kluger, Brydda. Husumer SV II: Reinhold – Matthiesen – Stephan Rüsch, Dau, Klein – Gudat, Will, Günther, Jensen – Kleissl (87. Tetens), Marcus Rüsch (89. Hunsdörfer). Schiedsrichter: Kurtovic (PSV Flensburg). Zuschauer: 80. Beste Spieler: Brydda, Hansen. – Matthiesen, Kleissl, Gudat.

18. September 2006 · Flensburger Tageblatt
7. ST 24.09.06 Husumer SV II SV Dörpum 1:1

Husumer Engagement wurde nicht belohnt!


Eine starke zweite Mannschaft präsentierte sich am heutigen Sonntag in der FriesenARENA. Den gut 120 Zuschauern wurde über weite Strecken der Partie sehr guter Bezirks-Oberliga-Fussball geboten. Großen Anteil hatte unsere Elf, die von Anfang an das Heft in die Hand nahm. Schon nach drei Minuten verfehlte Marcus Rüsch eine Hereingabe von David Lies nur knapp und eröffnete dadurch eine Vielzahl von Tormöglichkeiten, die aber ein starker Keeper der Gäste zunichte machte. So konnte er außerdem einen herrlichen Schlenzer von David Lies aus dem Winkel fischen, einen Distanzschuß von Christian Günther gerade noch zur Ecke lenken.

In der ersten Halbzeit war es immer wieder Marcus Rüsch der sich Bälle holte, sich Eins-gegen-Eins-Situationen stellte und beherzt zum Abschluß ansetzte. Doch leider wurde seine starke Leistung in dieser Phase nicht belohnt. Entweder das Leder strich knapp am Gehäuse vorbei oder der überragende Tormann der Dörpumer ließ uns verzweifeln.

Außerdem hatten wir noch Möglichkeiten durch Udo Matthiesen, der sich immer wieder bei Standardsituationen mit einschaltete. Bei seinem Kopfball in der 36. Minute wäre auch der Torwart der Gäste machtlos gewesen - ebenso der Freistoß durch Christian Günther, der »Freund und Feind« verfehlte und nur haarscharf über das Gehäuse sprang. Mit etwas Glück hätten wir das Spiel schon in der ersten Halbzeit entscheiden können, doch es kam wie es im Fußball meistens kommt. Ein Freistoß in der 54. Minute wurde so unglücklich abgefälscht, dass unser Keeper Melf Molinas auf dem falschen Fuß erwischt wurde und keine Abwehrchance mehr hatte. Davon mussten wir uns erst einmal erholen, doch es dauerte keine zehn Minuten und wir hatten das Spiel wieder fest im Griff.

Wir erspielten uns wieder tolle Möglichkeiten, um in Führung zu gehen. Marcus Rüsch scheiterte erneut, sein Schuß strich knapp am Pfosten vorbei. Hätte Michael Petersen seine feine Einzelleistung etwas präziser abgeschlossen, wäre der Dörpumer Keeper wohl geschlagen gewesen.

Danach wäre beinahe ein Fußballspiel komplett auf den Kopf gestellt worden: Eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr konnte der Dörpumer Malte Stelzig zum Glück nicht nutzen. Sein Schuß strich ganz knapp am Tor vorbei.

In den letzen zehn Minuten waren es Michael Petersen und Marcus Rüsch, die uns auf die Siegerstraße hätte bringen müssen. Michael konnte nicht mehr genügend Druck auf den Ball ausüben und Marcus hätte einfach selber abschließen müssen, anstatt den Ball noch einmal quer zu spielen.

Wir holen uns die zwei verlorenen Punkte auswärts wieder, hoffentlich schon in Satrup am nächsten Wochenende. Man hat am heutigen Sonntag gesehen, welch Potential in der Truppe steckt. Wenn wir jetzt noch ein bisschen mehr Glück auch im Abschluß bekommen, bin ich mir sicher, dass wir bald im oberen Bereich der Tabelle zu finden sind. Es macht Spaß, mit der Mannschaft zu arbeiten, man sieht wie sich die jungen Spieler weiterentwickeln und die »alten Hasen« zu noch besseren Leistungen motivieren.

gelbe Karten: Matthiesen / Stelzig, Bendixen Eckenverhältnis: 13:2 Zuschauer: 120
Aufstellung:

Molinas - S. Rüsch, Dau, Jensen, Matthiesen, Gudat (44. Werner), Petersen, Lies, M. Rüsch, Günther (62. Wolski), Will.

Hauke Hartmann / Hl
28.08.2006

Langhans hält den Punkt fest

Bezirksoberliga-Übersicht

Mit einem 4:0-Erfolg beim Tabellenletzten FC Langenhorn hat der ETSV Weiche die Führung verteidigt. 4:0 – das war das Ergebnis dieses Spieltags, an dem nur sechs Partien auf dem Programm standen. Der SV Frisia 03 siegte 4:0 in Leck und schob sich an Schleswig 06 und dem TSB Flensburg (beide spielfrei) wieder auf Rang zwei vor. Stern Flensburg beendete den Höhenflug des FC Angeln recht abrupt und gewann das Aufsteiger-Duell – natürlich mit 4:0. Jeweils Punkteteilungen gab es bei den Partien Husumer SV II gegen SV Dörpum und TSV Rantrum gegen Nordmark Satrup, die jeweils 1:1 endeten. Flensburg 08 II sorgte mit dem 2:0 gegen den VfR Schleswig dafür, dass die Schleistädter – genau wie der immer noch sieglose FC Langenhorn – einfach nicht vom Tabellenende wegkommen. Auch am kommenden Wochenende gibt's nur sechs Spiele.

Husum (noh) – Da wäre für die Reserve der Husumer SV eigentlich mehr drin gewesen. Trotz einer Reihe guter Chancen trennten sich die Stormstädter in der Fußball-Bezirksoberliga 1:1 (1:0) vom SV Dörpum. Von Beginn an hielten die Gastgeber gegen die körperlich starken Gäste dagegen und bestimmten das Spiel. Markus Rüsch vergab nach zehn Minuten die ersten Möglichkeit der Hausherren. In der Folgezeit war es immer wieder Gästekeeper Matthias Langhans, der die Gastgeber verzweifeln ließ. Lediglich Frank Gudat schaffte es, Langhans zu bezwingen. Nach einem Freistoß von Christian Günther schob er aus kurzer Entfernung zur 1:0-Führung ein (25.). Im Anschluss scheiterten sowohl David Lies (29.) als auch Christian Günther (35.) am Dörpumer Schlussmann. Im zweiten Durchgang stellten die Gäste dann das Spielgeschehen auf den Kopf. Stefan Stelzig sorgte mit einem abgefälschten Freistoß für den Ausgleich (53.). Die Husumer versuchten alles, scheiterten jedoch ein ums andere Mal am Teufelskerl im Tor der Gäste. Markus Rüsch (65.), der starke Michael Petersen (70., 85.) und ein weiteres Mal Markus Rüsch (89.) vergaben. Malte Stelzig hätte sogar noch einen weiteren Treffer für die Gäste erzielen können (70.). "Wir haben zwei Punkte liegen gelassen. Die müssen wir jetzt woanders mitnehmen", sagte Husums Coach Hauke Hartmann.

Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – S. Rüsch, Dau – Petersen, Günther (72. Wolski), Jensen, Lies, Will – M. Rüsch, Gudat (44. Werner). SV Dörpum: Langhans – Möller – Petersen, Christophersen – S. Stelzig, Anklam, Paulsen, M. Stelzig, Volquardsen – Nommensen, Bendixen (65. V. Hansen). Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Zimmermann (Gelting). Beste Spieler: M. Rüsch, Petersen, Will - Langhans.

25. September 2006 · Flensburger Tageblatt
8. ST 30.09.06 TSV Nordmark Satrup Husumer SV II 2:1

Unnötige Niederlage!


Gegen den SV Dörpum hätten wir schon einen »Dreier« holen müssen, auch an diesem Spieltag in Satrup waren wir dicht dran, das Spiel zu gewinnen. Wir schaffen es aber im entscheidenden Moment nicht, das Tor zu erzielen und den Sack dann endgültig zu zumachen. Heute fehlte die letzte Aggressivität, um dieses Spiel nach Hause zu fahren.

Im vorderen Bereich war die Laufbereitschaft nicht zu erkennen. Hier müssen wir den Hebel ansetzen, um die Abwehr noch mehr zu entlasten, denn an unseren Defensivspielern hat es mit Sicherheit nicht gelegen, dass wir dieses Spiel noch abgeben mussten.

Erion Alla war der Unglücksrabe: Nach seinem sicher verwandeltem Strafstoß hatte er die große Möglichkeit, das 2:0 zu machen, doch der Keeper der Satruper nahm ihm im letzten Augenblick das Leder noch vom Fuß - wohl die entscheidende Szene in diesem Match.

Satrup machte danach weiter Druck, unser Spiel nach vorne fand nicht mehr statt. Zweikämpfe wurden leicht verloren, und nach Ballverlusten wurde nicht energisch nachgesetzt. So kam Satrup zum verdienten Ausgleich und mit etwas Glück auch noch zum Siegtreffer in der Schlussminute. Hier sah unser Keeper Momme Reinhold nicht besonders gut aus.

Fazit: Wir verlieren einfach noch zu viele Bälle im Mittelfeld, leichte Fehler bringen uns immer wieder in die Rückwärtsbewegung. Daran müssen wir noch hart arbeiten. Wir haben diese Saison andere Ziele als wieder frühzeitig in den Gefahrenbereich abzurutschen. Doch dafür muß man einfach mehr investieren. Es geht nicht an, das nur die Hälfte der Mannschaft sich den Hintern aufreißt, um ein Spiel erfolgreich abzuschließen. Ich werde wohl die Zügel anziehen müssen, um in der richtigen Spur zu bleiben. Die nächsten vier Spiele werden es zeigen, wie charakterstark die Truppe auftritt. Mit Heimspielen gegen Angeln, Stern Flensburg und VfR Schleswig sowie zwischendurch beim TSV Tarp Oeversee kommen Gegner die durchaus zu schlagen sind – mit der richtigen Einstellung!

Aufstellung:

Reinhold - Dau, S. Rüsch, Jensen, Matthiesen, Gudat (55.Lückner), Wolski, Lies, Alla, Günther (40. Steglich), Werner.

Zuschauer: 100 Hauke Hartmann / Hl 04.10.2006

Satrup schafft spät die Wende

Bezirksoberliga-Übersicht

Ausnahmslos Heimsiege gab es am (unvollständigen) 8. Spieltag: Der ETSV Weiche schlug 08 II im Flensburger Derby 5:1 und hat nun schon fünf Punkte Vorsprung auf den spielfreien SV Frisia 03. Aufsteiger Angeln verbesserte sich mit dem 4:1 gegen Rantrum auf Platz drei. Verbandsliga-Absteiger TSB Flensburg blamierte sich beim 0:3 in Schleswig, der VfR hat mit dem zweiten Saisonsieg den Anschluss ans Mittelfeld geschafft. Davon träumt der FC Langenhorn, der erneut verlor – diesmal 0:2 beim MTV Leck.

Satrup (zbg) – Nach starken Auftritten auf fremden Plätzen hat der TSV Nordmark Satrup am achten Spieltag der Fußball-Bezirksoberliga sein erstes Heimspiel gewonnen. "Über 90 Minuten gesehen war es ein verdienter Sieg", freute sich Trainer Nils Geisler. Aber da die Satruper Tore erst in den Schlussminuten fielen, war der dreifache Punktgewinn auch ein wenig glücklich. Die Platzherren hatten anfangs deutlich mehr vom Spiel, erst nach 35 Minuten gelang es Husum besser ins Spiel zu kommen. Erion Alla traf vom Elfmeterpunkt zum 1:0 für Husum (54.). Marco Lohan hatte zuvor Ralf Lückner gefoult. Timm vergab gleich zwei Mal den Ausgleich (60./63.). Auf der Gegenseite fischte Torhüter Andreas Lorenzen mit einer starken Aktion Alla den Ball vom Fuß (78.). Den überfälligen Ausgleich erzielte der eingewechselte Markus Olsen nach Pass von Böhm (86.). In der Nachspielzeit fasste sich Dierkes ein Herz und hämmerte den Ball aus spitzem Winkel durch die Beine von Reinholdt zum 2:1 ins Tor (90.+2).

TSV Nordmark Satrup: Lorenzen – Lohan (66. T. Petersen) – Lassen, Neumann – R. Schultz, Wagner, Böhm, Geisler (74. Olsen), Dierkes – Timm, Möller. Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Dau, S. Rüsch, Werner – Jensen, Lies, Alla, Günther (35. Steglich) – Wolski, Gudat (50. Lückner). Schiedsrichter: Aust. Zuschauer: 100. Beste Spieler: Lassen, R.Schultz – Matthiesen.

2. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
9. ST 08.10.06 Husumer SV II FC Angeln 02 0:0

Gerechte Punkteteilung!


Auch im vierten Heimspiel konnten wir immer noch nicht den ersten Sieg einfahren, wieder gab es ein torloses Unentschieden gegen einen starken Aufsteiger aus Angeln. Vorsicht war geboten, denn die Gäste sind für ihre starken Konteransätze bekannt, und so mußten wir auch nicht alles riskieren, um die Gäste zum Tore schießen einzuladen.

Vor der Partie gleich wieder eine Hiobsbotschaft: Christian Günther konnte nicht spielen, Simon Will ersetzte ihn auf der linken Seite. Gleich zu Beginn der Partie erzielte Udo Matthiesen auf Vorlage von Markus Rüsch einen Treffer, doch der Schiedsrichterassistent hatte eine Abseitsstellung unseres Liberos gesehen. Eine absolute Fehlentscheidung!

In der ersten Hälfte plätscherte das Spiel dahin. Beide Mannschaften standen sehr gut in der Defensive, machten die Räume sehr eng. Die schnellen Spitzen der Gäste Sievers und Knauff waren bei unseren Manndeckern Lars Jensen und Alexander Dau gut aufgehoben. Beide machen seit Wochen einen bomben Job. Zusammen mit Libero Udo Matthiesen war es schon das vierte »zu Null«-Spiel in dieser noch jungen Saison.

Kopfzerbrechen macht mir eigentlich nur unser Angriffsspiel. Zu selten können wir uns entscheidend durchsetzen, die Formkurve unser Offensivkräfte sollte nächste Woche mächtig ansteigen, um gegen einen weiteren Aufsteiger - Stern Flensburg - erfolgreich zu sein. Unentschieden bringen uns nicht weiter, um demnächst am oberen Tabellenbereich anzuklopfen.

Die zweite Hälfte begann, wie die erste aufgehört hatte. Die Gäste stellten sich kompakt in ihren eigenen Abwehrbereich, um dann bei Ballverlust unserer Mannschaft schnell zu kontern. Einige Male gelang das dem Aufsteiger aus Angeln auch gut, doch die Rückwärtsbewegung meiner Mannschaft war am heutigen Spieltag doch erheblich besser als noch am vergangenen Wochenende in Satrup. Einige brenzlige Situationen konnten wir noch rechtzeitig entschärfen. Udo Matthiesen hätte dann noch zum Matchwinner werden können. Einmal mehr hielt es ihn nicht mehr hinten, spielte mit Erion Alla einen schönen Doppelpaß. Sein Schuß knallte aber leider nur ans Lattenkreuz.

Im Gegenzug die größte Chance der Gäste: Schnell trieben sie den Ball nach vorne, Momme Reinhold war schon geschlagen und in buchstäblich letzter Sekunde konnte Lars Jensen das Leder noch von der Linie kratzen.

Fazit: Wenn es uns gelingt, in der nächsten Woche unser Angriffsspiel zu verbessern, um dann auch wieder Torchancen zu bekommen, sollte ein Sieg gegen die Flensburger im Bereich des Möglichen liegen. Kämpferisch stimmt die Einstellung der Mannschaft wieder, und auf unsere Defensivspieler ist zur Zeit Verlaß.

gelbe Karten: Dau,Jensen,Rüsch,Matthiesen / Holtmann, Knauff Ecken-Verhältnis: 8:3 Zuschauer: 120
Aufstellung: Reinhold - Dau, Jensen, Lies, Matthiesen, S. Rüsch, Werner (71. Lückner), Alla, M. Rüsch (78.Gudat), Will, Wolski. Hauke Hartmann / Hl 09.10.2006

"Nullnummer" gegen Angeln 02

Bezirksoberliga-Übersicht

Der Siegeszug des ETSV Weiche hält an. Der Tabellenführer nahm den TSB Flensburg nach allen Regeln der Kunst auseinander und führt mit vier Punkten Vorsprung vor Schleswig 06 (2:1 gegen Satrup), mit jeweils einem Zähler Abstand folgen der SV Frisia 03 (5:1 beim Tabellenletzten Langenhorn) und der MTV Leck (1:1 bei Flensburg 08 II). Immer besser in Fahrt kommt der VfR Schleswig, der bei Stern Flensburg (4:1) den zweiten Sieg in Serie feierte. Die Sterne belegen jetzt einen Abstiegsplatz, gemeinsam mit Langenhorn.

Husum (usc) – Sie spielen gefällig, erarbeiten sich auch Torchancen – doch im Abschluss hapert es beim Fußball-Bezirksoberligisten Husumer SV II. Das Team von Trainer Hauke Hartmann trennte sich von Aufsteiger FC Angeln 02 0:0. "Wir schießen einfach keine Tore", ärgerte sich Husums Coach. Dabei lag der Ball nach nur drei Minuten im Tor der Gäste: Einen Freistoß von Werner hatte Markus Rüsch per Kopf zu Libero Udo Matthiesen verlängert, der einköpfte. Doch Schiedsichter Nesch (Drelsdorf) versagte dem Treffer – sehr zum Unwillen der Gastgeber – die Anerkennung. Der FC Angeln war mit seinem auf Konter ausgelegten Spiel stets gefährlich, zwingende Torchancen gab es jedoch zunächst nicht. Husums Verteidiger Jensen und Dau hatten die gefährlichen Sievers und Knauff recht gut im Griff.

Nach dem Seitenwechsel tat sich lange Zeit nicht viel, erst in der Schlussphase kam Spannung auf. Zunächst traf der aufgerückte Udo Matthiesen nach feinem Doppelpass mit Erion Alla nur das Lattenkreuz, praktisch im Gegenzug rettete Lars Jensen für seinen schon geschlagenen Torhüter auf der Linie. Yannick Sievers hatte zuvor Knauff bedient.

Husumer SV II: Reinhold - U. Matthiesen - Dau, Jensen - St. Rüsch, Lies, Werner (71. Lückner), Alla, Will - M. Rüsch (78. Gudat), Wolski. FC Angeln 02: Wächter - Jürgensen - Otto, Grobe - Schleuß, A. Matthiesen, Rechlin (66. Holtmann), Kögeböhn, Knauff - Hoffmann-Timm, Y. Sievers. Schiedsrichter: Nesch (Drelsdorf). Zuschauer: 120.

9. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
10. ST 15.10.06 Husumer SV II IF Stjernen Flensborg 2:2

Schwaches Spiel!


»Einen Sieger hatte diese Partie nicht verdient«, ärgerte sich ein enttäuschter Husumer Trainer Hauke Hartmann nach Spielende. In einer schwachen Begegnung trennte sich die Zweite von Stjernen Flensburg leistungsgerecht 2:2 (0:1). Die Gäste gingen sehr früh in Führung, Andresen stand völlig frei und köpfte schon in der zweiten Spielminute zum 1:0 für den Aufsteiger ein.

Eigentlich hatten sich die Nordfriesen für die Partie viel vorgenommen, doch es blieb beim Vorsatz. Bei den beiden besten Chancen im ersten Durchgang traf Ralf Lückner den Außenpfosten (31.), und Frank Gudat köpfte knapp über das Tor (36.).

In der zweiten Halbzeit erwiesen sich die Hausherren zumindest bei Standards als gefährlich. Frank Gudat glich nach einem Günther-Freistoß per Flugkopfball zum 1:1 aus (49.).

Röhrig brachte Stjernen nach einer Unachtsamkeit in der Husumer Abwehr aber erneut in Führung (56.). Husums Kapitän Udo Matthiesen gelang zehn Minuten später der verdiente Ausgleich. Mit einem nicht unbedingt unhaltbaren Freistoß aus 16 Metern erzielte er das 2:2 (66.).

Das Spiel plätscherte dahin, ohne die Zuschauer noch einmal begeistern zu können. .

Aufstellung:

Reinhold – Matthiesen – S. Rüsch, Jensen (7. Steglich), Dau, Günther, Gudat (76. Klein), Lückner, Werner, M. Rüsch, Wolski (54. Kleissel).

Hauke Hartmann / Hl 19.10.2006

Unentschieden in schwachem Spiel

Bezirksoberliga-Übersicht

Schleswig 06 (23 Punkte) rückt nach dem schmeichelhaften 1:0-Sieg gegen den TSB Flensburg dem Tabellenführer ETSV Weiche (25) immer dichter auf den Pelz. Die Flensburger kamen beim Aufsteiger FC Angeln 02 erst in letzter Minute zum 2:2-Ausgleich. Aufgerückt sind auch Frisia Lindholm (2:1 gegen den TSV Rantrum) und der MTV Leck (verdientes 3:0 bei Nordmark Satrup). Ein Schützenfest gab es beim 7:4 des SV Enge-Sande gegen Flensburg 08 II. Im Kellerduell kam der FC Langenhorn beim 2:2 beim SV Dörpum zum zweiten Punktgewinn der Saison.

Husum (noh) – In einem schwachen Spiel trennten sich die Reserve der Husumer SV und Stern Flensburg 2:2 (0:1). "Einen Sieger hatte diese Partie auch nicht verdient", ärgerte sich Husums Coach Hauke Hartmann über 90 schwache Bezirksoberligaminuten. Die Gäste gingen sehr früh in Führung. Nach einer Flanke stand Andresen völlig frei und köpfte zum 1:0 für den Aufsteiger ein (2.). Eigentlich hatten sich die Stormstädter für die Partie viel vorgenommen, umsetzen konnten sie dies auf dem Platz jedoch nicht. Bei den beiden besten Chancen im ersten Durchgang traf Ralf Lückner den Außenpfosten (30.) und Frank Gudat köpfte knapp über das Tor (35.). In der zweiten Halbzeit erwiesen sich die Gastgeber zumindest bei einigen Standardsituationen als gefährlich. Frank Gudat glich nach einem Günther-Freistoß per Flugkopfball zum 1:1 aus (48.). Röhrig brachte die Gäste nach einem Querpass jedoch erneut in Führung (55.). Husums Kapitän Udo Matthiesen gelang zehn Minuten später zumindest der erneute Ausgleich. Mit einem nicht unbedingt unhaltbaren Freistoß aus 16 Metern erzielte er das 2:2 (65.). In der Folgezeit boten beide Teams den Zuschauern nicht mehr viel.

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – S. Rüsch, Jensen (7. Steglich) – Dau, Günther, Gudat (76. Klein), Lückner, Werner – M. Rüsch, Wolski (54. Kleissel). IF Stern Flensburg: Scholz – Svensson (71. L. Nielsen), D. Euchler, Vosgerau, Jürgensen (60. Knuth), Bujack, Röhrig (75. Schröder), Henningsen, Andersen, K. Euchler, Fuhrbach. Zuschauer: 100 – Schiedsrichter: Nissen (Schafflund). – Beste Spieler: keiner - keiner.

16. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Vier Mal (in neun Spielen) hat die Husumer SV II schon unentschieden gespielt, gegen Neuling Stern Flensburg (So. 15 Uhr) darf es gerne mal wieder ein Dreier sein für die Verbandsliga-Reserve.
13. Oktober 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
11. ST 21.10.06 TSB Flensburg Husumer SV II 3:1

Unglückliche Niederlage an der Förde!


Eine absolute Fehlentscheidung des Unparteiischen brachte uns um den verdienten Lohn - zu diesem Zeitpunkt führten wir 1:0, die Flensburger hatten große Schwierigkeiten.

Was war passiert? Bei einem Klärungsversuch von Stefan Rüsch in unserem Strafraum sprang der Ball an seinen Körper bei angelegtem Arm. Die Flensburger drehten schon ab und waren wieder einmal in der Rückwärtsbewegung, als dann plötzlich ein Pfiff ertönte und der Schiedsrichter auf den Punkt zeigte. Eine Entscheidung, die man absolut nicht nachvollziehen kann! Die Flensburger nahmen dieses Geschenk natürlich dankbar an, wer verzichtet schon freiwillig auf einen Strafstoß?

Zum Spiel: Früh gingen wir durch eine tolle Kombination über vier Stationen in Führung. Timo Wolski stand völlig frei und brauchte das Leder nur noch über die Linie zu köpfen. Erst die 7. Spielminute, genau das war unsere Taktik – über schnelle Konter zum Abschluß zu kommen. Und wenn Timo etwas später die Ruhe behalten hätte, wäre uns auch das 2:0 gelungen. Doch er schloß etwas überhastet ab, und so kam es dann zu dieser Situation, wie oben schon geschildert. Das alles spielte sich in der 30. Minute ab. Danach spielten wir bis zur Pause recht unsicher. Flensburg wurde nun etwas stärker. Wenn Melf Molinas nicht so stark gehalten hätte, wären wir noch vor der Halbzeit in Rückstand geraten.

Nach der Pause kamen wir dann nicht mehr so druckvoll nach vorne. Die Flensburger hatten sich auf unsere Spielweise gut eingestellt. Zudem verloren wir noch Frank Gudat durch eine leichte Gehirnerschütterung für die Defensive. Wir standen in der zweiten Halbzeit nicht so gut, die Flensburger kamen des öfteren gefährlich vor unser Gehäuse. Wieder war es eine Standardsituation, die uns ins Hintertreffen brachte. Nach einer Ecke war es Lasse Sohrweide, der sich hochschraubte und wuchtig auf unser Tor köpfte. Leider sprang der Ball von der Unterkante der Latte ins Tor. Hier sahen wir nicht so gut aus, der Spieler wurde kaum gestört und kam völlig frei zum Abschluß. Daran müssen wir noch arbeiten, wir sind noch nicht kaltschnäuzig genug, um auch so eine Situation zu entschärfen.

Danach hatten wir noch mehrere Möglichkeiten zum Ausgleich. Timo Wolski scheiterte noch zweimal am Keeper der Flensburger. Zu ungenau setzte er seine beiden Kopfbälle an, auch Sebastian Steglich konnte den Torwart durch einen Distanzschuß nicht überwinden. Als dann alles aufgerückt war, markierten die Fördestädter noch das 3:1 in der Nachspielzeit.

Fazit: Es muß jetzt mal vorbei sein mit hätte, wenn und aber! Wir müssen einfach unsere Torchancen verwerten und noch »kleine« Fehler abstellen, dann kommen wir auch wieder zum Erfolg. Wir stehen gegen Flensburg 08 II am nächsten Wochenende schon etwas unter Druck. Ich bin mir aber sicher, dass wir dran sind und die Flensburger besiegen werden. 

Aufstellung:

Molinas - Dau, S. Rüsch, Jensen, Lückner, Matthiesen, Gudat (45. Steglich), Alla, M. Rüsch (78. Harrsen), Günther (70. Klein), Wolski.

Hauke Hartmann / Hl 23.10.2006

Hauptsache gewonnen

Mühevoller 3:1-Sieg des TSB gegen Husum II

Bezirksoberliga-Übersicht

Alle spielen für Weiche – der ETSV selbst (4:1 gegen Satrup) und die verlierenden Verfolger. Schleswig 06 unterliegt 1:4 bei 08 II und Lindholm verliert mit dem gleichen Ergebnis in Tarp. Der MTV Leck (2:1 gegen Dörpum) ist lachender Zweiter, allerdings mit bereits 12 Spielen. Mit Interimscoach Arno Nielsen für den zurückgetretenen Gerald Fust zittert sich der TSB Flensburg zum 3:1 gegen Husum II. Im schwachen Derby VfR Schleswig gegen den FC Angeln (2:2) gab es keinen Sieger. Die sieglosen Langenhorner sammeln weiter einzeln die Punkte (2:2 gegen Enge-Sande).

Flensburg (joh) – Die Turbulenzen um die Trainer-Rücktritt von Gerald Fust sind nicht spurlos am Bezirksoberligisten TSB Flensburg vorbeigegangen. Das Team wirkte sehr verunsichert. Dennoch war Interimscoach Arno Nielsen nach dem 3:1(1:1)-Zittersieg gegen die Husumer SV II ganz zufrieden. "Ein Bombenspiel konnte man nicht erwarten. Wichtig ist, dass wir gewonnen haben und jetzt wieder Ruhe einkehrt." Damit war Nielsens Mission ("Ich habe in der kurzen Zeit versucht, Spaß und Disziplin zu vermitteln") eigentlich beendet. Doch nach einer internen Sitzung nach der Partie verlängerte der langjährige Ligaspieler sein Engagement zunächst um eine Woche.
Im Spiel eins nach dem Trainer-Rücktritt offenbarte die TSB-Abwehr zu Beginn riesige Lücken. Einen Konter über Alexander Dau schloss Timo Wolski schon nach sieben Minuten zum 0:1 ab. "Fehler ohne Ende", kommentierte Nielsen diese Aktion. Und die Husumer waren weiter gefährlich. Wolski tauchte erneut frei vor dem TSB-Tor auf, zielte aber zu ungenau. Es dauerte, bis der TSB seinen Rhythmus fand. Dabei erhielt der Gastgeber auch Hilfestellung. Einen geschenkten Handelfmeter verwandelte Lasse Sohrweide zum 1:1 (30.) "Bo" Andresen (40.) hatte das 2:1 auf dem Fuß, als er allein auf Melf Molinas zulief, aber am HSV-Torhüter scheiterte.

Zur Pause war HSV-Trainer Hauke Hartmann zuversichtlich: "Wir holen heute einen Punkt." Doch nach dem Wechsel war sein Team zu passiv, die 2:1-Führung des TSB durch Lasse Sohrweide (76.) verdient. Erst in der Nachspielzeit bäumten sich die Gäste auf. Aber TSB-Keeper Björn Koblun klärte spektakulär gegen Sebastian Steglich (91.) und Wolski (93.), ehe "Mo" Hajji mit dem 3:1 (95.) alles klar machte.

TSB: Koblun – Raitzig – Donner, Ortmann – Bartelsen, Grabosz (35. Hartman), Ellmann (53. Hajji), Andresen, Duratovic – Tramm, L. Sohrweide. HSV: Molinas – Mathiesen – Rüsch, Dau – Jensen, Gudat (46. Steglich), Lückner, Günther (68. Klein), Wolski, Alla – Rüsch (75. Harrsen). – Zuschauer: rund 70. Beste Spieler: L. Sohrweide, Andresen – Mathiesen, Wolski.

23. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Nach dem Rücktritt von Trainer Gerald Fust will der bislang enttäuschende TSB die Kurve kriegen. Von der Tabellenposition her sind die Flensburger Favorit gegen die Husumer SV II (Sbd. 15 Uhr), doch Vorsicht ist geboten: Ihre bisherigen zwei Erfolge feierten die Nordfriesen auf des Gegners Platz.
20. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
12. ST 29.10.06 Husumer SV II Flensburg 08 II 1:0

Kämpferisch voll überzeugt!


Spielerisch waren uns die Flensburger überlegen, doch mit einer tollen kämpferischen Leistung bekamen wir unseren ersten Heimsieg unter Dach und Fach. Das Tor des Tages erzielte David Lies nach Vorarbeit von Markus Rüsch. Markus´ Torabschluß konnte der Torwart der Gäste nicht kontrolliert abwehren, und so gelangte der Ball genau vor die Füße von David, der keine Mühe hatte, von der Strafraumgrenze zu vollstrecken.

Zum Spiel: Die Anfangsphase der Begegnung gehörte den Flensburgern. Schnell überbrückten sie das Mittelfeld und kamen auch des öfteren zum Abschluß. Doch entweder verfehlte das Leder sein Ziel oder wurde sichere Beute unseres starken Keepers Melf Molinas. Ein sehr sicherer Rückhalt, der erheblichen Anteil an diesem Sieg hatte. Zur Mitte der ersten Halbzeit kamen wir auch etwas besser in die Partie, doch wurden unsere Offensivaktionen zu hektisch vorgetragen, wir konnten uns keine nennenswerte Torchancen erarbeiten. Bis auf einen Freistoß durch Udo Matthiesen, der aber vom Keeper der Gäste entschärft wurde. Die Flensburger hingegen kamen immer wieder durch schnell vorgetragene Angriffe in unsere Gefahrenzone, doch vor dem Tor agierten sie zu umständlich um ihre Feldüberlegenheit in Treffer auszudrücken.

In der zweiten Halbzeit wurde es mehr und mehr ein rassiges und hart geführtes Derby. Schiedsrichter Meier musste des Öfteren die Karte ziehen, um etwas mehr Ruhe in die Partie zu bekommen. Nach dem Führungstreffer von David Lies in der 65. Spielminute ging dieser übertrieben in einen Zweikampf. Schon mit Gelb vorbelastet, zeigte ihm der Schiedsrichter die Ampelkarte. Danach wurde die Partie immer zerfahrener. Ein Spielaufbau konnte von beiden Mannschaften nicht mehr kontrolliert vorgetragen werden. Immer wieder wurden kleine Fouls begangen, und so plätscherte die Partie vor sich hin. Für ein rüdes Foul sah der Gäste-Libero, der mit gestrecktem Bein Lars Jensen zu Fall brachte, die roten Karte.

Die Flensburger spielten im zweiten Spielabschnitt einfach zu einfallslos, um den Ausgleich noch zu erzielen. Mit etwas mehr Glück im Abschluß hätten wir den zweiten Treffer erzielen können, um vielleicht auch von unserer Seite etwas mehr Ruhe in diese Partie zu bringen. Ein sehr kampfbetontes Derby, das zum Schluß dann auch einen verdienten Sieger fand.

Fazit : Wieder einmal konnten wir zu Null spielen und haben in der Bezirksoberliga eine der besten Abwehrreihen. Wenn dann noch unsere Offensivleute des Öfteren treffen, werden wir noch häufiger mit einem »Dreier« belohnt.

Aufstellung:

Molinas - Dau, S. Rüsch, Werner, Matthiesen, Lies, Steglich, Lückner, Jensen, Wolski, M. Rüsch (85.Kleissel).

Hauke Hartmann / Hl 30.10.2006

08 II vor dem Tor zu harmlos

Husum (noh) – Mit viel Einsatz kam die Husumer SV im Duell der Reservemannschaften in der Fußball-Bezirksoberliga zu einem knappen, aber verdienten 1:0 (0:0) gegen Flensburg 08. In der ersten Halbzeit hielten die Stormstädter gegen die technisch und spielerisch fertigeren Gäste gut mit. Trotz leichter Feldvorteile für 08 war die Partie relativ ausgeglichen, wobei keine Mannschaft erwähnenswerte Chancen herausspielte. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel der Gäste noch druckvoller. "Die spielen einen sehr schönen Fußball, wollen den Ball jedoch ins Tor tragen", brachte Husums Ligaobmann "Bernie" Grünhoff die Spielweise der Fördestädter auf den Punkt. Bis zum Sechzehner ließ 08 den Ball laufen, die wirkliche Gefahrenzone erreichten sie jedoch nicht. Die Gastgeber waren mit schnell vorgetragenen Konter gefährlich. Einer dieser Angriffe führte auch zum 1:0. Markus Rüsch scheiterte an Gästekeeper Wendel, den Abpraller versenkte David Lies (65.). Als Lies fünf Minuten später mit der Ampelkarte vom Platz musste, hätte es noch mal eng werden können, die Gäste machten jedoch nichts aus ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit. Bei 08 II sah Will kurz vor Ende die rote Karte, als er Lars Jensen mit gestrecktem Bein attackierte.

Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – S. Rüsch, Jensen – Dau, Steglich, Lies, Lückner, Werner – M. Rüsch (85. Kleissel), Wolski. Flensburg 08 II: Wendel – Bosholm – Bockhardt, Voigt – Sekowski, Köhsel, Jacobsen, Skowronek, Jannsen – Will, Hansen. Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Meyer (Jübek). Beste Spieler: Molinas, Jensen – geschlosse Leistung.

30. Oktober 2006 · Flensburger Tageblatt
13. ST 04.11.06 FC Tarp-Oeversee Husumer SV II 1:2

Traumtor von David Lies!


Wieder einmal auswärts erfolgreich. Durch einen 2:1-Sieg beim FC Tarp-Oeversee belegen wir jetzt schon Platz acht in der Bezirksoberligatabelle. David Lies war der Matchwinner. Durch die Vorbereitung zum Ausgleich durch Markus Rüsch in der 19. Minute und seinem verwandelten Freistoß in der 30. Minute avancierte er zum Spieler des Tages.

Zum Spiel: Die Heimmannschaft machte gleich zu Beginn der Partie ordentlich Druck, doch Nennenswertes kam noch nicht heraus. Erst nach einer Unaufmerksamkeit unserer Abwehr erzielten sie in der 16. Minute den Führungstreffer. Udo Matthiesen und Alex Dau waren in dieser Aktion nicht ganz im Bilde, und so konnte der Stürmer ungehindert zum Torschuss kommen. Für Melf Molinas gab es keine Abwehrchance.

Die Mannschaft um Trainer Bernd Boysen versäumte es dann das 2:0 nachzulegen, einmal hatten wir Glück, als ein Kopfball nur die Latte traf. Völlig überraschend dann der Ausgleich. David Lies setzte sich auf der linken Seite energisch durch, und seine Hereingabe landete bei Markus Rüsch. Der konnte sich die Ecke aussuchen und den Spielverlauf etwas auf den Kopf stellen. 

Für die Gastgeber eine kalte Dusche, und wir setzten noch einen drauf. Ralf Lückner wurde gefoult, und der Schiedsrichter gab einen direkten Freistoß. 22 m vor dem Tor eine aussichtsreiche Position. David Lies schnappte sich den Ball und zirkelte das Leder genau in den linken oberen Torwinkel. Keine Abwehrchance für den Keeper. Diesen Vorsprung konnten wir dann bis zur Pause behaupten.

Nach dem Wechsel praktisch ein Spiel hauptsächlich in unserer Hälfte. Wir standen aber gut in der Defensive, störten die Gastgeber früh im Spielaufbau und droschen auch so manchen Ball aus der Gefahrenzone. Nicht schön, aber letztlich erfolgreich. Der Trainer hatte genau diese Taktik ausgegeben, um den Spielaufbau immer wieder zu unterbrechen. Die Heimmannschaft machte jetzt immer mehr Fehler. Eine echte Torchance konnten sie in der zweiten Halbzeit nicht herausspielen. Wir hingegen starteten noch wenige Entlastungsangriffe, doch kamen nur durch zwei Standards etwas gefährlich vor das Tor der Gastgeber. Im Großen und Ganzen ein verdienter Sieg unserer Mannschaft, der vielleicht etwas glücklich zustande kam.

Fazit: Wir müssen noch erheblich an unserem Spielaufbau arbeiten. Wenn uns das in den nächsten Partien gelingen sollte und dabei die Abwehrarbeit nicht vernachlässigt wird, können die Zuschauer auch in der FriesenARENA wieder attraktiven Fußball sehen.

Aufstellung:

Molinas - Dau, Gudat, Jensen, Lies, Matthiesen, Lückner, Steglich (46. Kleissel), Wolski, Klein, M. Rüsch

Hauke Hartmann / SW 07.11.2006

HSV-Reserve siegt verdient

Bezirksoberliga-Übersicht

Völlig überraschend brachte Stern Flensburg dem Tabellenführer ETSV Weiche im "Kartenspiel" (elf gelbe/eine rote) mit 0:2 die zweite Heimniederlage bei. Verfolger Schleswig 06 konnte den Abstand wegen des 1:1 im unspektakulären Derby beim FC Angeln nur um einen Zähler verkürzen. 06 bleibt Zweiter, weil Frisia Lindholm nicht über ein 1:1 gegen den Vorletzten Dörpum hinauskam. Boden gut machte dagegen der TSB Flensburg mit dem 1:0-Erfolg beim MTV Leck, dessen Serie von sechs Spielen ohne Niederlage dahin ist. Nach dem schwarzen Oktober startete Nordmark Satrup mit einem erhellendem 3:0-Sieg gegen Enge-Sande in den düsteren November. Den ersten Saisonsieg feierte der FC Langenhorn mit dem 2:0 gegen Flensburg 08 II.

Tarp (wsi) – Nach einem sehr guten Start ließ Fußball-Bezirksoberligist FC Tarp-Oeversee mit zunehmender Spielzeit immer mehr nach. Die Reserve der Husumer SV kam immer besser in die Partie und siegte glücklich, aber nicht unverdient mit 2:1 (2:1). Die Hausherren bestimmten in der Anfangsviertelstunde klar das Geschehen, was mit dem 1:0 durch Alexander Römke (12.) auch belohnt wurde. Oliver Axt (15.), der mit einem Kopfball nur die Latte traf, und Mike Guth per 18-Meter-Freistoß (17.), hätten die Führung ausbauen können. Völlig überraschend fiel in der 19. Minute das 1:1. Aus zehn Metern hatte Markus Rüsch keine Mühe, freistehend auszugleichen. Fortan lief das Spiel der Hausherren nicht mehr. Sie kamen mit dem effektiven Forechecking der Nordfriesen überhaupt nicht zurecht. Zudem mussten sie nach dem 1:2, das David Lies (24.) mit einem 22-Meter-Freistoß in den Winkel erzielte, einem Rückstand hinterherlaufen. Die Aktionen der Gastgeber wurden immer unsicherer. Nach dem Seitenwechsel drückte der FC auf den Ausgleich. Aber es wurden kaum nennenswerte Chancen herausgespielt. Bis zum Sechzehner sah es alles ganz ansehnlich aus, aber es fehlte der Druck in die Spitze.

FC Tarp: Cordsen – Kiehl – Erdmann (79. Sven Hansen), Appel (70. Sommer) – Öhmann, Rauschke, Schatz, Finn Hansen (67. Henningsen), Guth – Römke, Axt. Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – Dau, Jensen – Gudat, Lückner, Steglich (46. Kleist), Klein, Lies – Markus Rüsch (89. Joly), Wolski. – Schiedsrichter: Samijl Kurtovic (Polizei SV Flensburg) mit sehr guter Leistung. – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: Römke, Schatz / Lies, Rüsch.

6. November 2006 · Flensburger Tageblatt
14. ST 12.11.06 Husumer SV II VfR Schleswig 0:1

Anspruch und Wirklichkeit!


Bei einigen unserer Akteure klaffen Anspruch und Wirklichkeit weit auseinander. Was sich einige Akteure am Sonntag in der Bezirksoberligapartie gegen den VFR Schleswig geleistet haben, war schlicht eine Zumutung! Aber leider kann ich nun mal nur 3 Feldspieler auswechseln - ich möchte mich hier bei allen Zuschauern für diese desolate Vorstellung entschuldigen. Den Ergänzungsspielern gegenüber ist es einfach nicht fair! Vorbereitung und Einstellung für solch eine Partie müssen einfach stimmen; sonst ist in der Bezirksoberliga nichts zu holen. Ich werde in dieser Hinsicht Konsequenzen am nächsten Wochenende ziehen und dem einen oder anderen Ergänzungsspieler den Vorzug geben. Sie haben es verdient, und ich verlange eine Entschuldigung von einigen Spielern ihnen gegenüber. Ehrlichkeit lebt meistens noch am längsten. Ich werde hiermit ein Zeichen setzen um eventuelle »Freibriefe einiger Akteure« nicht zu unterstützen.

Zum Spiel gibt es nicht viel zu schreiben. Es war einfach nur grottenschlecht.

Fazit: Wir haben uns bis zum heutigen Spieltag 17 Punkte erarbeitet und stehen auf einem einstelligen Tabellenplatz. Die Stimmung in der Mannschaft war bis zum gestrigen Spiel super. Wenn ich aber merke, dass einige Akteure mit ihrer mangelhaften Einstellung, auch im Training, diese Arbeit leichtfertig aufs Spiel setzen, werde ich knallhart durchgreifen. Ich spiele lieber mit Fußballern, die das Talent nicht gerade in die Tasche geschoben bekommen haben, aber mit Herz und Leidenschaft bei der Sache sind. Die Trainingseinheiten werde ich diese Woche noch intensiver beobachten. Jeder bekommt natürlich die Chance, seine Einstellung und Leistung vom gestrigen Sonntag wieder gut zu machen und sich für das schwere Spiel in Weiche zu empfehlen. Ich glaube, ich schreibe hier auch im Sinne des Vereins. Die Zuschauer bezahlen schließlich Eintritt.

Aufstellung:

Reinhold – Matthiesen – Dau, Jensen, Gudat – Alla (81. Jouli), Steglich, Lies, Werner (71. Klein) – Strüning (60. M. Rüsch), Wolski.

Hauke Hartmann / Hl 13.11.2006

Werners Eigentor beendet die Serie

Nach zwei Siegen in Folge kassierte die Husumer SV II in der Bezirksoberliga wieder eine Niederlage: Gegen den VfR Schleswig verloren die Nordfriesen nach schwachem Spiel 0:1. Der Siegtreffer war ein Eigentor.
Volle Deckung: Erion Alla (li.) schießt, VfR-Libero Bernd Simonsen dreht sich ab. Foto: Voss

Bezirksoberliga-Übersicht

Weiche macht schlapp: Nach der Niederlage gegen Stern Flensburg verlor der Tabellenführer auch beim TSV Rantrum (0:2). Als "gefühlter Spitzenreiter" darf sich Schleswig 06 (3:1 gegen Tarp-Oeversee) empfinden, die bei einem Spiel weniger nur einen Zähler hinter Weiche liegen. Boden gut macht auch Frisia Lindholm nach dem 3:2-Zittersieg gegen Flensburg 08 II. Enge-Sande (vorher sechs Unentschieden) und der FC Angeln (vorher fünf Unentscheiden) trennten sich – Unentschieden 1:1. Der Vorletzte SV Dörpum hielt nach dem 2:0 gegen Nordmark Satrup Anschluss ans untere Mittelfeld. Husum II und der VfR Schleswig (0:1) tauschten die Plätze.

Husum (noh) – In einem ganz schwachen Bezirksoberliga-Spiel unterlag die Reserve der Husumer SV dem VfR Schleswig 0:1 (0:1). "Mit dieser Leistung werden wir unseren Mittelfeldplatz sicherlich nicht halten können", ging Husums Trainer Hauke Hartmann mit seinem Team nach dem Spiel hart ins Gericht. "Wir hätten noch stundenlang spielen können, ein Tor hätten wir nicht erzielt", meinte Hartmann.
Dabei war es zumindest in den ersten 20 Minuten noch ganz ordentlich gelaufen für die Nordfriesen. Erion Alla scheiterte zwei Mal nur knapp am Schleswiger Torhüter Christoph Rathjen (5., 20.). Doch auch die Rasensportler hatte in der Anfangszeit Möglichkeiten.
Das Tor des Tages fiel dann aus Husumer Sicht äußerst unglücklich. Eine vom Winde verwehte Ecke fälschte Carsten Werner zum 0:1 ins eigene Netz ab (29.). "Das kann passieren", machte Hauke Hartmann seinem Mittelfeldspieler keinen Vorwurf.
Nicht einverstanden war der Husumer Coach jedoch mit der Reaktion seiner Elf. Gegen ebenfalls nicht berauschend spielende Schleistädter agierten die Gastgeber im gesamten zweiten Durchgang zu umständlich. Der VfR verlegte sich aufs Kontern, ohne dabei jedoch Torgefahr auszustrahlen. Doch auch bei den Stormstädtern kamen kaum zwingende Aktionen zu Stande. "Wir haben viel zu wenig am Spiel teilgenommen", beklagte sich Hartmann. Die beste Möglichkeit der Gastgeber vergab Frank Gudat, der nach einer Flanke von Jensen knapp neben das Tor zielte (80.).

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Dau, Jensen, Gudat – Alla (80. Jouli), Steglich, Lies, Werner (71. Klein) – Strüning (60. M. Rüsch), Wolski. VfR Schleswig: Rathjen – Simonsen, Richter, Thierfelder, Kleefoot, Henke (80. Torkena), Lorenzen, Hinrichsen (75. Kalbus), Vogt, Vollmer, John (77. Zippert). Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Dethlefs (Friedrichstadt), mit guter Leistung. Beste Spieler: Fehlanzeige.

13. November 2006 · Flensburger Tageblatt

Torschütze und Pendler vom Dienst

Siegtreffer gegen 08 II, das entscheidende Tor in Tarp – Mittelfeldspieler David Lies ist bei der Husumer SV II in der Fußball-Bezirksoberliga derzeit der Mann für die wichtigen Tore.
Antreiber und Torschütze: David Lies. Foto: Voss

Husum (Nils-Ole Hokamp) – Der Reserve der Husumer SV ist mit dem 2:1 beim FC Tarp-Oeversee am Wochenende erneut ein ganz wichtiger Dreier gelungen. Mit 17 Punkten haben sich die Stormstädter als Achte im Mittelfeld der Tabelle der Fußball-Bezirksoberliga festgesetzt.

Als Torschütze zum 2:1 trat bei den Husumern David Lies in Erscheinung. Wie schon in der Vorwoche, als dem 20-Jährigen beim 1:0 gegen Flensburg 08 II das Tor des Tages gelang, sorgte der Student auch in Tarp für einen Sieg seines Teams. Dabei hatte sich Lies' Einsatz erst wenige Stunden vor dem Anpfiff entschieden. "Eigentlich sollte ich bei der Ersten dabei sein", so der Youngster. Weil die Zweite jedoch knapp an Personal war, gab Liga-Coach Guido Gehrke den jungen Mittelfeldspieler an die Reservemannschaft ab.

David Lies zählt zum Kader der Ligamannschaft, spielt mal in der Zweiten und mal in der Ersten. "Für mich ist das Pendeln kein Problem", sagt er, da sich der Husumer sich in beiden Teams gleichermaßen wohl fühlt. Am Wochenende ist die "Zweite" daran – den Trip mit der Liga nach Oldenburg musste er absagen, da sein Bruder heiratet.

Glück für die Zweite, die auf ihren Glücksbringer bauen kann, wenn es gegen den VfR Schleswig am Sonntag (14 Uhr) um Bezirksoberliga-Punkte geht. "Ich habe in der Vorbereitung mit der Liga gegen den VfR gespielt", erinnert sich Lies an den 5:3-Sieg im Juli. Der angehende Lehrer schätzt die Schleistädter als erfahrene Mannschaft ein, die schlecht gestartet sind. "Wir stehen nach den letzten Siegen nicht unter Druck. Ich bin mir sicher, dass wir das packen können", glaubt Lies an einen 2:1-Sieg seines Teams.
Das Fußballspielen gelernt hat er beim TSV Hattstedt, den er jedoch in der C-Jugend in Richtung Husum verließ. In der A-Jugend gelang ihm dann mit der HSV der Aufstieg in die Verbandsliga. "Eigentlich bin ich erst seit der letzten Saison 100 Prozent beim Fußball dabei", gibt Lies zu. Vorher spielten andere Dinge wie sein Abitur in Flensburg am dänischen Gymnasium oder Tennis eine wichtige Rolle. Nun hat er jedoch richtig Lunte gerochen. "Eine zentrale Position im Mittelfeld der Liga", gibt der torgefährliche Mittelfeldspieler als Ziel an. Den Part des "Sechsers" nimmt er momentan auch bei seinen Gastspielen in der Zweiten ein, in der Ersten kam er bisher eher auf den Halbpositionen zum Zug. "In erster Linie ist mir wichtig, dass ich mich weiter entwickle und gute Spiele abliefere – egal, ob in der Ersten oder in der Zweiten", sagt Lies.

Große Stücke hält der Youngster von Ligatrainer Guido Gehrke: "Von ihm habe ich viel Neues gelernt Speziell in Sachen Taktik, Laufwege und ähnlichen Dingen hat es mir viel gebracht." Lies hat in Flensburg das Studium in den Fächern Dänisch und Sport aufgenommen und will nicht ausschließen, sich in der Fördestadt eine Wohnung zu nehmen, wenn die Fahrerei zu stressig wird. "Dann werde ich vielleicht auch mal in Flensburg Fußball spielen", schließt der Husumer einen Wechsel in der Zukunft nicht aus. Erst einmal steht für ihn aber die Husumer SV im Fokus.

Lies spürt, dass er als Ligaspieler in der Reserve Verantwortung trägt. "Das liegt mir aber. Ich versuche, viel zu reden und den anderen zu helfen", stellt er sich voll in den Dienst der Mannschaft.

11. November 2006 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan
Ungutes abwenden – wie das 0:4 gegen den TSV Rantrum aus der Vorwoche – möchte auch der VfR Schleswig, der bei der Husumer SV II (So., 14 Uhr) antreten muss. Das ist das Spiel Achter gegen Neunter. Die Husumer haben die letzten beiden Partien gewonnen, der VfR zeigte durchweg launische Leistungen. Im jüngsten Spiel zeigte das Team nur 60 Prozent Leistung, sagt Trainer Lars Schomaker und fragt sich noch heute, wo die restlichen 40 Prozent geblieben sind. Sein Team ist ihm in Husum eine Antwort schuldig.
11. November 2006 · Flensburger Tageblatt
15. ST 18.11.06 ETSV Weiche Flensburg Husumer SV II 6:1

Gegen Spitzenteam einfach überfordert!


Der ETSV Weiche Flensburg ließ es am Samstag ordentlich krachen. Nach zwei Niederlagen in Folge wollten die Flensburger unbedingt wieder in die Erfolgsspur und ließen uns das spüren. Mit langen Bällen oder auch durch schnelles Überbrücken des Mittelfeldes tauchte die Elf immer wieder gefährlich vor unserem Tor auf. Der Druck war in der ersten Halbzeit einfach zu groß, um auch einmal selbst gefährlich vor den Kasten des Spitzenreiters zu gelangen. Bei unseren wenigen Vorstößen stellten wir uns zu umständlich an, um zum Torabschluß zu kommen. Unser junges Mittelfeld u. a. mit Sebastian Steglich und Christian Klein sowie den »alten Hasen« Timo Wolski, Erion Alla und Carsten Werner konnte keine entscheidenden Akzente nach vorne setzen. Und in der Defensive war man meist zu weit weg vom Gegenspieler, konnte auch die Positionen nicht entscheidend besetzen. Immer wieder stießen die Hausherren durch große Lücken, kamen dann auch entscheidend zum Torschuß.

Beim ersten Treffer ging eine klare Abseitsstellung voraus, bei den weiteren zwei Treffern in Halbzeit eins gaben wir Schützenhilfe. Einmal eine überhebliche Rückgabe durch Sebastian Steglich, und einmal ging unser Keeper Melf Molinas nicht entschieden genug zum Ball.

In der Halbzeitpause dachten wir schon ans nächste Spiel gegen den MTV Leck und wollten uns hier nicht abschießen lassen, um dann wieder völlig unsicher in diese Partie am nächsten Wochenende zu gehen. Wir nahmen uns vor, den Kasten sauber zu halten, wurden aber durch eine Fehlentscheidung bestraft. Melf Molinas spielte ganz klar den Ball, doch der Schiedsrichter zeigte auf den ominösen Punkt.

Durch eine weitere Standardsituation kam der ETSV Weiche dann noch zum sechsten Treffer. Den Ehrentreffer erzielte Neuzugang Nuchi Jouli zum zwischenzeitlichen 5:1.

Fazit: Wir mussten unsere beiden Defensivspezialisten (Lars Jensen und David Lies) kurzfristig an die erste Mannschaft abgeben. Viele verhinderte und verletzte Spieler (Ralf Lückner, Simon Will, Christian Günther, Finn Kleissel, Max Hundsdörfer) wie gesagt auch in der ersten Mannschaft, zwangen uns, mit dem letzten Aufgebot nach Flensburg zu fahren. Wenn dann noch einige Spieler seit Wochen ihrer Form hinterher laufen, ist es um so schwerer, beim Spitzenreiter in der Bezirksoberliga zu bestehen. Wir versuchen alles, um vor Weihnachten noch 3–4 Punkte zu holen. Doch wenn die Zahl der angesprochenen Spieler (s. o.) nicht rapide abnimmt und die Formkurve bei einigen nicht nach oben zeigt, wird es verdammt schwer, dieses Vorhaben in Angriff zu nehmen. Wir werden aber trotzdem wieder aufstehen und gegen den MTV Leck alles versuchen, um den zweiten Heimsieg einzufahren. Wir sind schon einmal nach einer derben Schlappe wieder zurückgekommen!

Aufstellung:

Molinas - Dau, Matthiesen, S. Rüsch, Gudat (45. Schulte), Klein, Steglich, Wolski, Alla, Werner (45. Jouli), M. Rüsch.

Hauke Hartmann / Hl 20.11.2006

ETSV Weiche wieder in der Erfolgsspur

6:1-Sieg gegen die Reserve der Husumer SV

Bezirksoberliga-Übersicht

Ein Spieltag so ganz nach dem Geschmack des ETSV Weiche. Der Tabellenführer schlug Husum II 6:1 und hat der 1:3-Pleite von Schleswig 06 im Stadtderby beim VfR vier Punkte Vorsprung auf die Schleistädter. Der SV Frisia 03 (2:0 gegen Satrup) schob sich auf Rang zwei vor. Keine der Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte war am Wochenende erfolgreich: Das 2:2 zwischen Langenhorn und Stern Flensburg hilft allenfalls den Gästen weiter, Enge-Sande (0:1 bei Tarp-Oeversee) und Dörpum (1:2 bei Angeln 02) verloren.

Flensburg (wsi) – Von Beginn an merkte man dem ETSV Weiche an, dass er die letzten beiden Niederlagen vergessen machen wollte. Den Akteuren der Husumer SV II gelang es nicht, sich beim Tabellenführer zu behaupten. Schon in der 6. Minute glückte Alexander Zeh nach einem Konter das 1:0. Optisch war die Partie in der ersten halben Stunde ausgeglichen. Aber dann schoss der ETSV innerhalb von 13 Minuten ein 4:0 heraus. Jan Aderhold mit der Pike (31.), Zeh mit seinem 14. Saisontreffer (38.) und Görres mit einem 22-Meter-Schuss in den Winkel (44.) sorgten für die Pausenführung.

Nach dem Seitenwechsel agierten die Platzherren zurückhaltender. Die Gäste gewannen mehr Zweikämpfe. Allerdings konnten sie das 5:0 nicht verhindern. Der eingewechselte René Fels wurde von HSV-Keeper Melf Molinas im Strafraum gefoult, Dogan Göndüz (76.) verwandelte den Elfmeter sicher.

In den Schlussminuten fielen noch zwei Tore. Sascha Görres machte nach Berkau-Freistoß (87.) das halbe Dutzend voll, Nushin Jouli (88.) gelang der Ehrentreffer.

ETSV Weiche: Kloppenburg – Ober – Dahlke, Göndüz – Lucassen, Holland, El-Sayed, Görres, Kroll (66. Berkau) - Aderhold (74. Fels), Zeh. Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – Stephan Rüsch, Dau – Gudat (46. Schulte), Klein, Wolski, Werner (46. Jouli), Steglich – Marcus Rüsch, Alla. Schiedsrichter: Henning Matzen (FC Angeln 02) war ein souveräner Leiter. Zuschauer: 100. Beste Spieler: Görres, Ober / keiner.

20. November 2006 · Flensburger Tageblatt
16. ST 26.11.06 Husumer SV II MTV Leck 1:0

Starke Teamleistung im Nordfrieslandderby!


Nach der heftigen Niederlage gegen den Spitzenreiter ETSV Weiche zeigten wir uns vor rund 120 Zuschauern gut erholt. In der Defensive standen wir wieder einmal sehr gut, und auch in der Offensive kamen gute Spielzüge zustande, die zu Torchancen führten. Doch an der Chancenverwertung müssen wir weiterhin arbeiten, gute Möglichkeiten durch Timo Wolski, Martin Herpel oder auch Markus Rüsch wurden leichtfertig vergeben.

Das Spiel hätten wir schon vorzeitig entscheiden können, aber wir mussten bis zur 85. Minute warten: Der gerade eingewechselte Simon Will erzielte das Tor des Tages. Nach einer Ecke durch Lars Jensen wurde der Ball verlängert, Simon köpfte das Leder unhaltbar ins rechte obere Dreieck. Nach langer Verletzung rutschte er Gott sei Dank in dieser Woche noch in den Mannschaftskader.

Wir mussten bis zum Schlusspfiff hoch konzentriert bleiben, doch die letzte und auch einzige Chance in der 89. Minute vergab der MTV Leck kläglich. Freistehend verfehlte der Stürmer der Gäste unser Gehäuse, der Fußballgott war nach langer Zeit wieder auf unserer Seite.

Auf Grund der gesamten Spielzeit (90+5 Minuten) ein völlig verdienter Sieg meiner Mannschaft. Ich hatte nie das Gefühl, dass wir dieses Spiel verlieren konnten - immer wieder wurde angefeuert und nach geglückten Aktionen abgeklatscht. Am heutigen Spieltag war eine Mannschaft auf dem Platz, die unbedingten Siegeswillen zeigte. Auch ein Verdienst unseres Mannschaftsführers Udo Matthiesen, der die Mannschaft immer wieder aufputschte und den Youngstern die nötige Sicherheit gab.

Zu diesen Youngstern zählt Christian Klein, der sich durch harte Trainingsarbeit in den letzten Wochen in die Mannschaft gespielt hat, an seinen Defiziten, u. a. Einschalten in die Offensive, werden wir weiterhin arbeiten. Seine taktischen Aufgaben in der Defensive meisterte er mit Bravour.

Fazit: Eine starke mannschaftsdienliche Leistung, die es gilt, am nächsten Wochenende gegen Langenhorn zu transportieren. Die Langenhorner stehen mit dem Rücken zur Wand und werden uns alles abverlangen. Schließlich ist ein angeschlagener Boxer bekanntlich am gefährlichsten, bis vielleicht auf »Axel Schulz«.

Aufstellung:

Molinas - Dau, Schulte, Klein, Matthiesen, Lies, Herpel, Werner, M. Rüsch (88. Steglich), Jensen, Wolski (75. Will).

Hauke Hartmann / Hl 27.11.2006

Will sichert den Husumer Erfolg

Bezirksoberliga-Übersicht

Schleswig 06 hat immer noch ein Spiel weniger als der Tabellenführer. Aber der Punktabstand ist nach dem 3:4 im Schlagerspiel gegen den ETSV Weiche auf sieben Zähler gewachsen. Aus der "gefühlten Tabellenführung" vor zwei Spieltagen ist ein reeller dritter Platz geworden. Mitverfolger Lindholm spielte auch für den Tabellenführer, rettete sich nach 0:3 aber noch in ein Remis gegen den TSB Flensburg. Im Angelnderby zwischen Satrup und dem FC Angeln (0:1) sahen die Zuschauer den falschen Sieger. Satrup war auch in Unterzahl besser. Das Flensburger Stadtderby entschied Stern klar für sich. Der Schleswiger Derbysieger hatte sein Pulver verschossen – 0:2 verlor der VfR beim SV Enge-Sande.

Husum (noh) – Gute Leistung, Punkte geholt: Die Husumer SV II schaffte in der Fußball-Bezirksoberliga ein verdientes 1:0 (0:0) gegen den MTV Leck. Besonders im ersten Durchgang setzte das Team von Trainer Hauke Hartmann die Akzente. Während die Gäste vornehmlich aus der Defensive mit langen Bällen von Libero Malte Köster operierten, bemühten sich die Gastgeber um spielerische Elemente. Martin Herpel verzog knapp (18.), Timo Wolski hätte aus sechs Metern den ersten Treffer erzielen müssen (25.) und Markus Rüsch wurde in letzter Sekunde beim Schuss auf das leere Tor geblockt (40.). Mit fortschreitender Spieldauer schien sich das Auslassen der Chancen zu rächen, denn den Husumern lief die Zeit davon. Ein gutes Händchen bewies Trainer Hartmann mit der Einwechslung von Simon Will, der für Timo Wolski kam. Keine zehn Minuten auf dem Platz, gelang ihm nach einer Ecke von Lars Jensen mit dem Kopf das Tor des Tages zum 1:0 (85.). Den Spielverlauf auf den Kopf gestellt hätten die Gäste beinahe noch in der letzten Minute. Der eingewechselte Grünberg verzog jedoch aus aussichtsreicher Position ganz knapp.

Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – Dau, Jensen, Schulte – Klein, Herpel, Lies, Werner – M. Rüsch (85. Steglich), Wolski (75. Will). MTV Leck: Schaarschmidt – Köster – Blumenstein (46. Grünberg), Hemstedt – Brydda, El Ammar, Hansen (65. Laas), Modrzinski, Vollmer – Brodersen, Bossen. Schiedsrichter: Petersen (Satrup). Zuschauer: 120. Beste Spieler: geschlossene Leistung – keiner.

27. November 2006 · Flensburger Tageblatt
17. ST 03.12.06 FC Langenhorn Husumer SV II 2:2

Bitter für Langenhorn!


Wir haben es in der Mannschaftsbesprechung angesprochen, die letzten 10 Minuten können eine enorme Bedeutung haben. Wer dort noch Kraftreserven hat, kann den Ausgang dieses Derbys entscheiden - und es sollte so kommen. Die Langenhorner versäumten es, das Spiel zu entscheiden - in einer Phase, in der wir etwas von der Rolle waren. Unsere Elf hatte sich für die zweite Halbzeit viel vorgenommen, kam aber nach der Pause ganz schwer wieder in die Partie. Die letzte Viertelstunde im ersten Spielabschnitt beherrschten wir dieses Nordfrieslandderby, setzten die Heimmannschaft gehörig unter Druck. Wir konnten aber den entscheidenen Treffer nicht landen, mußten mit einem 0:1-Rückstand in die Kabine gehen. Eine Unachtsamkeit in unserer Abwehr brachte die Langenhorner durch Schlee in Führung.

Im zweiten Durchgang nutzten die Gastgeber die Unordnung in unserer Defensive zum 2:0. Eine scharfe Hereingabe konnte wiederum Schlee im Netz unterbringen. Dann eine mitentscheidende Szene in dieser Partie. David Strüning, gerade erst eingewechselt, mußte den Platz durch eine Unbeherrschtheit per Ampelkarte verlassen. In Überzahl konnten die Langenhorner mit mehreren gute Möglichkeiten ausgestattet den Sack aber nicht zumachen. Melf Molinas hielt uns durch viele gute Aktionen im Spiel. Wir kamen nun wieder besser in die Partie - vielleicht war sich Langenhorn auch zu sicher. Hinzu kam der Kräfteverschleiß, der Gastgeber hatte enorm viel investiert, um uns den endgültigen K.O. zu versetzen. Eine Investition mit bitteren Folgen. In der 87. Minute nahm ein Langenhorner Abwehrspieler den Ball völlig unnötig mit der Hand an, den fälligen Strafstoß verwandelte Martin Herpel ganz sicher.

Langenhorn wackelte, zeigte Nerven und ging recht ungestüm in die Zweikämpfe. Folge waren viele Husumer Freistöße. Einer davon wurde durch Martin Herpel lang in den Strafraum geschlagen. Bis auf Alex Dau versammelten wir uns vor dem Tor der Gastgeber. Timo Wolski hatte das beste Timing beim Absprung und konnte das Leder unhaltbar in den oberen Torwinkel köpfen. Was für ein Jubel! Und es hätte noch schlimmer für den Gastgeber kommen können. Martin Herpels´ Schuß aus 25 Metern konnte der Schlussmann der Langenhorner gerade noch am Pfosten vorbeilenken. Doch das wäre auch zu viel des Guten gewesen. Wir zeigten eine tolle Moral am heutigen Spieltag, überhaupt muß man in dieser Saison 90 Minuten Gas geben, um uns zu schlagen. Wir geben uns so schnell nicht auf und kämpfen bis zum Schlusspfiff. Der ertönte zweimal in Langenhorn - einmal nach 75 Minuten und dann noch einmal regulär nach 90 Spielminuten. Der Schiedsrichter hatte sich in der Zeit geirrt; nicht die einzige Szene in der er auf sich aufmerksam machte.

Fazit: Wir haben eine klasse Truppe in dieser Saison, es macht riesen Spaß, mit dieser Mannschaft zu arbeiten.

Aufstellung:

Molinas – Dau, Gudat, Klein, Matthiesen, Lies, Lückner, Herpel, Rüsch (58.  Strüning), Steglich, Wolski.

Hauke Hartmann / Hl 04.12.2006

Vom Fußballgott auf den Arm genommen

FC Langenhorn nur 2:2 gegen die Husumer SV II / In den letzen drei Minuten den Sieg verspielt

Bezirksoberliga-Übersicht

Harte Zeiten für Weiche-Verfolger: Frisia 03 Risum-Lindholm verliert durch das 2:2 beim Aufsteiger FC Angeln weitere zwei Zähler auf den Tabellenführer. Schleswig 06 hat nach dem Ausfall der Partie beim MTV Leck bereits zwei Spiele und zehn Punkte Rückstand. Der Spitzenreiter und Herbstmeister aus Flensburg selbst gewann beschwerlich 1:0 gegen Enge-Sande. Im Flensburger Stadtderby siegte Stern mit 2:1 gegen den Verbandsliga-Absteiger TSB. Außer drei Punkten gab es viel Prestige für den "Underdog". Mit Prestige kann das Schlusslicht FC Langenhorn schon lange nichts mehr anfangen – auch nicht mit einer 2:0-Führung vier Minuten vor Schluss. Am Ende hieß es 2:2 gegen die Husumer SV II.

Langehorn (noh) – Vom Fußballgott auf den Arm genommen fühlt man sich beim FC Langenhorn. Gegen die Husumer SV II gab der FCL in den letzten drei Minuten eine 2:0-Führung her und spielte nur 2:2 (1:0). Völlig fassungslos war Langenhorns Trainer Dirk Enseleit, dem sein Team einfach nur leid tat. Stefan Schlee brachte sein Team nach Vorarbeit des starken Lars Bendixen mit 1:0 in Führung (21.). In der Folgezeit waren die Gäste besser, der Ausgleichstreffer gelang ihnen jedoch nicht. In der zweiten Halbzeit wurden die Platzherren wieder spielbestimmend, Schlee machte das 2:0 (55.). Als kurz darauf der eingewechselte David Strüning die Gelb-Rote Karte sah, schien der Sieg der Gastgeber immer wahrscheinlicher. In den letzten drei Minuten wendete sich dann jedoch das Blatt. Nach einem Handspiel besorgte Martin Herpel vom Elfmeterpunkt den 1:2-Anschluss (88.). Nur zwei Minuten später glich Timo Wolski aus (90.).

FC Langenhorn: Hinrichsen – Corinth, H. Acktun, Bendixen, Scholz – Nissen, Bettien (87. Niemeyer), Weide, Adamik – Carstensen, Schlee. Husumer SV II: Molinas – Matthiesen – Dau, Klein – Lies, Steglich, Herpel, Lückner, Gudat – M. Rüsch (58. Strüning), Wolski. – Schiedsrichter: Ergen (Schafflund) – Zuschauer: 180 – Gelb-Rote Karte: Strüning (63.) – Beste Spieler: Bendixen, H. Acktun – Herpel.

4. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt
18. ST 10.12.06 Husumer SV II SV Frisia 03 Lindholm 0:3

Potential nicht abgerufen!


Dass jeder einzelne Spieler mehr zu leisten vermag, da bin ich mir sicher. Wir haben heute als Mannschaft versagt, die taktischen Vorgaben konnten in keiner Weise auch nur annähernd umgesetzt werden. Enttäuschung auf der ganzen Linie – ein kleiner Schritt in die falsche Richtung! Hochverdient nahmen die Frisianer aus Lindholm die drei Punkte mit nach Hause. In allen Belangen waren sie uns heute überlegen. Zweikampfverhalten, Spiel ohne Ball, Erarbeiten von Torchancen, Spritzigkeit und vor allem taktisches Verhalten - alles ließ an diesem Spieltag bei meiner Mannschaft zu wünschen übrig. Hinzu kam die Undiszipliniertheit einiger, die schnellstens abgestellt werden muß. Schon in Langenhorn konnten wir nicht mit 11 Mann zu Ende spielen. Das zehrt an den Kräften und in Unterzahl kann man gegen eine Spitzenmannschaft, wie es Lindholm nun einmal ist, nicht bestehen - das war uns schon vor dem Spiel klar. Doch wir wollen uns auch nicht an diesen Mannschaften messen, wir lassen die Kirche mal im Dorf. Schließlich sind wir eine II. Mannschaft - genau wie die Reserve von Flensburg 08, die an fast jedem Wochenende mit einer neuen Mannschaft aufläuft. Und ich stelle mich weiterhin voll vor meine Mannschaft, die in dieser Saison schon Beachtliches erreicht hat, auch wenn ich von einigen Akteuren schon etwas mehr erwarten darf.

Gegen den Tabellenzweiten kamen wir überhaupt nicht ins Spiel. Abstimmungsprobleme zwischen allen Mannschaftsteilen - viele leichte Ballverluste - zwangen uns immer wieder in die Rückwärtsbewegung, die auch noch von einigen Akteuren mangelhaft bzw. gar nicht ausgeführt wurden. So entstand immer wieder zu großer Druck für unsere Hintermannschaft, es kamen einige gute Möglichkeiten der Lindholmer zustande. Zudem waren wir im Mittelfeld ganz schlecht gestaffelt. Schmeichelhaft der knappe Rückstand zur Pause.

In der Halbzeitpause dann eine kleine Gardinenpredigt an meine Mannschaft, so kann man sich einfach nicht als Team präsentieren. Wir wollten die Ärmel noch einmal hochkrempeln. Schade nur, dass der Schiedsrichter das Spiel in der zweiten Halbzeit entschied. Durch mehrere Fehlentscheidungen bekamen wir nicht mehr die Chance, Lindholm noch einmal entscheidend zu fordern. Erst verwandelte Björn Petersen einen sehr zweifelhaften Foulelfmeter eiskalt (den darf man nicht geben). Danach schickte er unseren Kapitän eine Viertelstunde vor Ende der Partie mit Ampelkarte vom Feld: Als Kapitän muß ich schon einmal was sagen dürfen, zumal es in einem vernünftigen Umgangston ablief und keine Beleidigungen ausgesprochen wurden.

Zuvor in der 52. Minute verloren wir außerdem Dennis Schulte. Schon mit gelb vorbelastet, wurde er zurecht mit gelb/rot in die Kabine geschickt. So war das Spiel nach gut 75 Minuten für uns beendet. Mit nur acht Feldspielern konnten wir das Ergebnis noch in Grenzen halten. Der Schiedsrichter hat mit Sicherheit dazu beigetragen, dass das Spiel frühzeitig entschieden war. Doch die Leistungen beider (Schiedsrichter sowie unsere Mannschaftsleistung) bestimmten am heutigen Spieltag den Ausgang dieses Spiels.

Fazit: In der ersehnten Winterpause haben wir genügend Zeit unsere Defizite zu korrigieren. Und die Mannschaft zieht wieder an, da bin ich mir ganz sicher!

Aufstellung:

Reinhold – Schulte, Dau, Lückner (46. Gudat), Matthiesen, Lies, Herpel, Alla (46. Werner), Müller, Steglich, Wolski.

Hauke Hartmann / Hl 11.12.2006

Liga-Verstärkung nützt nichts

Bezirksoberliga-Übersicht

Am letzten kompletten Spieltag vor der Winterpause ließen die Spitzenteams nichts anbrennen. Weiche schlug den VfR Schleswig 2:1 und hat sechs Punkte Vorsprung vor dem SV Frisia 03 (3:0 in Husum). Auch Schleswig 06 (3:0 in Rantrum) und TSB Flensburg (6:0 gegen Dörpum) gewannen souverän. Diese beiden Teams müssen vor Weihnachten noch mal ran. Am Tabellenende punktete nur der SV Enge-Sande, der den Höhenflug von Stern Flensburg beim 3:2-Auswärtssieg jäh stoppte. Die Partie Langenhorn – Angeln fiel aus.

Husum (noh) – Die Niederlage der Husumer SV II war verdient. Gegen den SV Frisia 03 hieß es 0:3 (0:1). Dabei hatte Husums Coach Hauke Hartmann eine starke Mannschaft zusammen. Mit Erion Alla, Martin Herpel und Gerrit Müller waren gestandene Ligaspieler im Einsatz. Trotzdem lief es bei den Gastgebern nicht. Optisch hatten die Stormstädter vielleicht sogar mehr vom Spiel, die Gäste konterten jedoch brandgefährlich und Oke Petersen nutzte einen dieser schnellen Angriffe zum 0:1 (11.). Bis zur Pause hätten die Gäste noch weitere Treffer nachlegen können. Im zweiten Abschnitt war die Begegnung dann schnell entschieden. Björn Petersen verwandelte einen aus Husumer Sicht fragwürdigen Strafstoß zum 0:2 (50.), dann sahen Dennis Schulte und Kapitän Udo Matthiesen die Ampelkarte. Björn Petersen erhöhte noch auf 0:3 (82.). Verärgert waren beide Seiten über den Schiri, der einem auf Krücken laufenden Lindholmer Spieler das Sitzen im Gäste-Unterstand verbot. "Da wünscht man sich doch Fingerspitzengefühl", ärgerte sich Udo Matthiesen.

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Dau, Schulte – Alla (46. Werner), Herpel, Lies, Steglich, Lückner (46. Gudat) – Müller, Wolski. SV Frisia 03: Schwenck – L. Johannsen – Nielsen, Grzybeck – Jann (58. Christiansen), Käning, Hansen, B. Petersen, D. Johannsen – O. Petersen (83. B. Johannsen), Martensen (86. Speth). Zuschauer: 90. Schiedsrichter: Schmidt (Flensburg) mit schwacher Leistung. Beste Spieler: keiner - Nielsen.

11. Dezember 2006 · Flensburger Tageblatt
FS 13.01.07 Volkmar-Petersen-Gedächtnisturnier  

"Hallenkönige" ganz souverän

Frisia zum dritten: Nach den Erfolgen in Wyk und Langenhorn triumphierte der Bezirksoberligist auch beim eigenen Fußball-Hallenturnier zum Gedenken an Volkmar Petersen.

"Hattrick" geschafft: Fußball-Bezirksoberligist SV Frisia 03 hatte nach den Erfolgen in Wyk und Langenhorn erneut die Nase vorn. Foto: Wrege

Risum-Lindholm (Wolfgang Pustal) – Beim Hallen-Fußballturnier um den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal in Risum-Lindholm waren die Gastgeber einmal mehr erfolgreich. Der SV Frisia 03 sicherte sich mit einem 2:1 im Endspiel gegen den TSV Rantrum erneut den Pokal und feierte damit nach Wyk und Langenhorn den dritten Turniersieg in Folge.
"Ich denke, wir waren die beste Mannschaft. Wir haben sehr diszipliniert gespielt und verdient gegen Rantrum gewonnen. Ich hatte eigentlich Husum im Finale erwartet. Das war ein schöner Abschluss vor unserer Vorbereitung auf die Rückrunde", sagte Trainer Christian Czewerda. Sein Team zeigte zu keinem Zeitpunkt Schwächen.

Björn Petersen (li.) war auffälligster Akteur im Team des Siegers SV Frisia 03.

Die Organisatoren Hartmut Wiebe und Bernd Kiel hatten einen ruhigen Tag verlebt. "Ich habe selten so ein ruhiges und faires Turnier erlebt", bedankte sich Wiebe bei Spielern und den Schiedsrichtern Melf Kruppa und Kai Overmann. So erlebten die gut 200 Zuschauer in der Friesenhalle schönen Fußball und spannende Spiele.
In der Gruppe A marschierte der Gastgeber und Titelverteidiger von Beginn an zielstrebig von Sieg zu Sieg: 3:0 gegen Tönning, 3:1 gegen Süderlügum, 3:1 gegen Rantrum und 6:2 gegen Wyk.

Auch der TSV Rantrum wurde seiner Favoritenrolle gerecht und gewann gegen Wyk (2:0), Tönning (4:0) und Süderlügum (4:1).
In der Gruppe B war die Situation ähnlich. Die Husumer SV II gab sich keinen Blöße und sicherte sich mit vier Siegen ungeschlagen den Gruppensieg. Zweiter wurde Stern Flensburg, das Husum 1:5 unterlag und beim 1:1 gegen den Gruppenletzten Frisia II noch Punkte ließ.

Das erste Halbfinale zwischen den Gastgebern und Stern Flensburg blieb lange spannend. Frisia machte viel Druck, aber Stern-Keeper Klaus Hinrichsen verhinderte einen frühen Rückstand. Björn Petersen (8.) eröffnete mit dem 1:0 den Torreigen, Marek Hansen (9./10.) und Finn Martensen (12.) ließen noch drei weitere Tore folgen.

Im zweiten Halbfinale zwischen Husum und Rantscheuten beide Mannschaften zunächst das Risiko. Als Husum durch Mathias Wolters (8.) 1:0 in Führung ging, deutete alles auf das erwartete Finale hin. Aber Rantrum kämpfte und wurde belohnt. Arne Hansen scheiterte zunächst am guten HSV-Torhüter Carsten Werner, traf dann aber zum 1:1 (11.) und sicherte Rantrum sdie fünfminütige Verlängerung. Am Ende musste ein Neunmeterschießen entscheiden, das Rantrum 3:2 für sich entschied.

Auch Platz drei wurde direkt im Neunmeterschießen vergeben, Husum hatte erneut das Nachsehen. Stern Flensburg gewann 4:3 und damit 50 Euro Preisgeld. Husum blieben noch 25 Euro Prämie.

Das Finale war eine klare Sache für Frisia. Björn Petersen brachte die Gastgeber mit einem sehenswerten Schuss 1:0 (2.) in Führung. Danach erspielte sich Frisia weitere gute Chancen, scheiterte aber reihenweise an TSV-Keeper Stefan Hansen. Marek Hansen (12.) machte in der Schlussminute mit dem 2:0 alles klar, auch wenn Arne Hansen Sekunden vor dem Abpfiff noch zum 2:1 traf.

So konnte der SV Frisia 03 auch den neuen Pokal aus der Hand von Stifter Dirk Johannsen von der Allianz-Versicherung in Empfang nehmen, zudem gab's 100 Euro und einen Gutschein von Friesenhallen-Wirt Peter Jerzembeck. Rantrum bekam 75 Euro. Als beste Torschützen nach der Vorrunde teilten sich die Rantrumer Arne Hansen und Jan-Iven Jensen mit jeweils vier Treffern die Prämie. Zum besten Spieler des Turniers wählten die Trainer Finn Martensen.

16. Januar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Frisia nicht zu stoppen

Risum-Lindholm (pu) – Die Bezirksoberliga-Fußballer des SV Frisia 03 sind die "Hallenkönige" in Nordfriesland. Nach den Erfolgen in Wyk und Langenhorn hatte das Team von Christian Czewerda auch beim eigenen Turnier um den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal die Nase vorn. Im Finale besiegte Frisia den Bezirksoberliga-Rivalen TSV Rantrum 2:1. Das Neunmeterschießen um den dritten Platz gewann Stern Flensburg mit 4:3 gegen die Husumer SV II. Zum besten Spieler desc Turniers wurde Frisias Finn Martensen gewählt.
Ausführlicher Bericht im morgigen Lokalsport
15. Januar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier beim SV Frisia

Risum-Lindholm (pu) – Das traditionelle Fußball-Hallenturnier des SV Frisia 03 Risum-Lindholm um den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal findet am Sonnabend ab 14 Uhr in der Friesenhalle in Lindholm statt. In diesem Jahr wird das Turnier wieder in der bewährten Form mit zehn Mannschaft in zwei Gruppen gespielt. Großer Turnierfavorit und vielfacher Titelverteidiger ist die Mannschaft des Gastgebers nach den bisherigen Turniersiegen in Wyk und in Langenhorn.

In der Gruppe A treffen neben dem SV Frisia 03 I der Tönninger SV, der TSV Rantrum, FSV Wyk und der TSV Süderlügum aufeinander. In der Gruppe B streiten der SV Frisia 03 II, der Bredstedter TSV, die Husumer SV II, Stern Flensburg und BW Löwenstedt um die beiden Plätze für die Endrunde. Die beginnt um 18 Uhr mit den beiden Halbfinals der jeweils beiden Gruppenbesten über Kreuz. Das Endspiel findet um 18.45 Uhr statt. Es wird um Preisgelder für die ersten vier Mannschaften gespielt und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet.

12. Januar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 20.01.07 Sparkassen-Cup des Bredstedter TSV  

Löwen schnappen sich den Sparkassen-Cup

Kreisligist SV Blau-Weiß Löwenstedt hat das Hallenfußball-Turnier des Bredstedter TSV um den Sparkassen-Cup gewonnen. Die Gastgeber belegten den zweiten Platz.

Bredstedts Keeper Christian Möller klärt vor einem Arlewatter Angreifer, Dirk Hansen (re.) muss nicht mehr eingreifen. Foto: Voss

Bredstedt (Nils-Ole Hokamp) – Als das letzte Spiel abgepfiffen war und die Sieger ihre Preise in Empfang genommen hatten, zogen die Verantwortlichen des Bredstedter TSV nach dem 11. Sparkassen-Cup Bilanz. Das Turnierleiter-Team um Fußballobmann "Pedi" Lorenzen und den Trainer der Zweiten, Paul Hansen, war zufrieden: "Es ging fair zur Sache, was auch ein Verdienst unserer Schiris 'Fietsch' Iwersen und Wolfgang Martensen war, und mit den Löwenstedtern hat auch das beste Team gewonnen."

Die Löwen zeigten sich dabei gut erholt vom eigenen Hallenturnier, welches am Vorabend stattgefunden hatte (siehe Bericht unten auf der Seite). Bereits vor dem letzten Spiel gegen den TSV Süderlügum stand das Team um Gunnar Clausen, der mit einigen schönen Toren für Höhepunkte sorgte, als Turniersieger fest, so dass die abschließende 1:3-Niederlage gegen die Grenzdörfler nicht weiter von Bedeutung war.
Durch den Sieg kam der TSV Süderlügum noch auf den dritten Rang und sicherte sich damit einen der begehrten Sachpreise. Einen guten zweiten Platz belegten die Gastgeber, die sich in starker Form präsentierten. Besonders Ingo Petersen trumpfte groß auf und wurde mit sechs Treffern Torschützenkönig des Turniers.
Den Turniersieg verpassten die Grün-Weißen beim überraschenden 1:4 gegen den FSV Wyk-Föhr in ihrem vorletzten Spiel. Die Insel-Fußballer präsentierten sich einmal mehr als echte Hallenspezialisten und waren auf Platz vier mit zehn Punkten nur denkbar knapp geschlagen.

Mit sieben Punkten landete das Bezirksoberligateam der Husumer SV II lediglich auf dem fünften Platz. Die Stormstädter waren mit einer jungen Mannschaft angereist, die von Kapitän Udo Matthiesen betreut wurde. "Auffällig war Sebastian Steglich", lobte Bredstedts Ligaobmann Lorenzen den Husumer Techniker, der jedoch auch nicht für ein besseres Abschneiden seiner Mannschaft sorgen konnte.

Lediglich Vorletzter wurde der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der allerdings mit der zweiten Mannschaft aufgelaufen war. "Das war schade", so Lorenzen.

Bereits eine Art Abonnement auf den letzten Platz scheint beim Sparkassen-Cup das Sportzentrum Arlewatt zu haben. Wie schon in den Jahren 2005 und 2006 agierten die Arlewatter erneut glücklos und kamen lediglich zu einem einzigen Punktgewinn beim 1:1 im ersten Spiel gegen den TSV Süderlügum.

* Für den Bredstedter TSV geht nun die Vorbereitung auf die Rückserie los. Am Wochenende steht ein Testspiel gegen den SV Dörpum auf dem Programm, an den folgenden Wochenenden wird dann noch gegen Niebüll und Löwenstedt getestet.

23. Januar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Bredstedter TSV lädt zum Sparkassen-Cup

Bredstedt (noh) – Bereits zum elften Mal wird am Sonnabend in Bredstedt das Fußball-Hallenturnier um den Sparkassen-Cup ausgetragen. Los geht's um 13 Uhr in der Sporthalle an der Süderstraße. Der Bredstedter TSV und Organisator Hartmut Petersen freuen sich auch in diesem Jahr über ein interessantes Teilnehmerfeld. Neben den Hausherren spielen die Seriensieger dieses Winters, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, die Husumer SV II (beide Bezirksoberliga) sowie das SZ Arlewatt, FSV Wyk-Föhr, TSV Süderlügum und BW Löwenstedt (alle Kreisliga) um die Sachpreise. Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden, die Spielzeit beträgt zwölf Minuten dauert. Für Hartmut Petersen, der während des Turniers im Urlaub ist, war die Vorbereitung des Sparkassen-Cups eine der letzten Amtshandlungen als Fußballobmann des Bredstedter TSV. Auf der Spartenversammlung am Donnerstag, 15. Februar, wird Petersen nach 23 Jahren sein Amt in jüngere Hände legen.
19. Januar 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
20. ST 04.03.07 Husumer SV II SV Enge-Sande 0:2*
* Der Spielausschuss hat das Spiel umgewertet. Die Husumer hatten in diesem Spiel der II. Mannschaft einen freigeholten A-Jugendlichen eingesetzt, der am Vortag in der I. Mannschaft zum Einsatz gekommen war. Ein freigeholter A-Jugendlicher fällt aber nicht unter dem seit Saisonbeginn praktizierten Sonderspielstatus für U-21-Spieler!

Husum II enttäuschte auf ganzer Linie!


Planlos agierten die Spieler der Husumer SV an diesem Nachmittag über weite Strecken der Partie. Auf schwer bespielbarem Boden in der Husumer FriesenARENA wurden gut gedachte Kombinationen schon im Keime erstickt. Wir brauchten einfach zu viele Stationen, um gefährlich vor das Tor der Gäste zu gelangen. Und wenn es einmal gelang, wurden die Chancen wieder kläglich vergeben. Hinzu kam eine Schiedsrichterleistung, die es allen Akteuren nicht ermöglichte, etwas für ein gutes Fußballspiel beizutragen. So stellte sich der Unparteiische zu oft in den Mittelpunkt der Partie – negativ natürlich – durch seine Selbstherrlichkeit (meist schon peinlich). Schnell sollte er seine Spielleitung ändern, um nicht schon vor dem Anpfiff den Spielern den Spaß am Fußballspielen zu nehmen. Solche Schiedsrichter tun dem Sport nicht gut.

Zum Spiel: Die ersten 15 Minuten waren von unserer Seite her noch ganz ansehnlich, danach wollten wir einfach zu schön spielen. Fehlpässe waren im Minutentakt zu verzeichnen. In dieser Phase des Spiels musste uns der Unparteiische einen Strafstoß geben, er verweigerte uns diesen jedoch und gab dafür drei gelbe Karten innerhalb von 30 Sekunden. Sebastian Steglich, der Gefoulte, und Kapitän Ralf Lückner, der mit Timo Wolski den Linienrichter befragen wollte, wurden verwarnt. Den Gästen aus Enge/Sande fiel auch nichts ein, um dieser Begegnung die nötigen Impulse zu geben, und so plätscherte das Spiel vor sich hin. Kurz vor der Halbzeit hätten auch wir uns nicht beklagen können, wenn der Schiedsrichter auf den Punkt gezeigt hätte: Zu spät wurde der Spieler attackiert, und als er im Strafraum angekommen war, ging es dann zur Sache. Torlos wurden die Seiten gewechselt.

Zur zweiten Hälfte ist nicht viel zu sagen. Durch einen langen Paß über die gesamte Abwehr kamen die Enger völlig freistehend zum Abschluß. Momme Reinhold hatte keine Chance, das 0:1 zu verhindern. Es war zwar noch genügend Zeit, doch mussten wir feststellen, das wir die vielen Ausfälle nicht kompensieren können. Hiermit sind nicht nur die Spieler auf dem Feld gemeint, nein auch die Verletzten wie Udo Matthiesen und Marcus Rüsch. Und wenn dann auch noch Ergänzungsspieler völlig bocklos auf der Bank sitzen und der Mannschaft schaden, weil ich sie mit solch einer Einstellung nicht einwechseln werde, dann man gute Nacht Reserve der Husumer SV. Hinzu kommt, dass die Verletztenliste weiter wächst (Simon Will – Zerrung, und Finn Kleissel – Knöchelverletzung). Dazu gesellen sich noch private Absagen - werden wir die Bezirksoberliga in dieser Spielzeit schwer halten können. In der zweiten Halbzeit machten wir alles verkehrt, was man in einem Fußballspiel verkehrt machen kann. Wir müssen jetzt alle Kräfte bündeln – schließlich ist das Ziel im nächsten Jahr die Qualifikation zur Verbandsliga!

Aufstellung:

Reinhold – Werner, Dau, Lies, Lückner, Klein, Klang, Steglich, Will (31. Jouli), Strüning, Wolski.

Hauke Hartmann / Hl 05.03.2007

Mäßiges Kreisliganiveau

Husumer SV II verliert gegen SV Enge-Sande 0:1

Bezirksoberliga-Übersicht

Ein strammer Schuss des Leckers Maik Brodersen – und Spitzenreiter ETSV Weiche war verdient besiegt. Die Verfolger Schleswig 06 und Frisia Risum-Lindholm konnten davon nicht profitieren, die Partie in Schleswig fiel aus. Am Vormittag kickten noch die 06-B-Jugend in der Regionalliga gegen den HSV auf dem Platz. Ebenfalls abgesagt: Stern Flensburg gegen Nordmark Satrup. Alle anderen spielten mehr oder weniger erfolgreich. Nur ein 1:1 schaffte der TSB Flensburg gegen den starken Aufsteiger FC Angeln 02 – zu wenig, um voranzukommen. Trotz Trainer-Trubel kam 08 II zu einem sicheren 2:0-Sieg gegen Tarp. Sieben Treffer gab es beim 4:3 von Rantrum gegen Dörpum, Husum II verlor 0:1 gegen Enge-Sande.

Husum (noh) – In einer ganz schwachen und an Höhepunkten armen Bezirksoberliga-Partie unterlag die Reserve der Husumer SV dem SV Enge-Sande 0:1 (0:0). "Bestenfalls mäßiges Kreisliganiveau", attestierte Husums Trainer Hauke Hartmann dem Spiel der beiden Mannschaften. Auf schwerem Geläuf entwickelte sich für die 80 Zuschauer ein sehr unansehnlicher Kick. In der ersten Halbzeit kam nur in zwei Szenen Spannung auf, beide Male ereiferten sich die Spieler, dass der Schiedsrichter einen Elfmeter hätte geben können. Den verwehrte Schiri Ergen sowohl den Gastgebern (10.) als auch den Gästen (35.).

"Mehr war nicht. Ansonsten reihte sich Fehlpass an Fehlpass", fasste Hauke Hartmann den ersten Durchgang ernüchtert zusammen.

In der zweiten Halbzeit wurde die Partie nur insofern besser, dass zumindest ein Tor bejubelt werden konnte, wenngleich dieses, aus Sicht der Gastgeber, auf der falschen Seite fiel. Frank Christiansen traf nach einem langen Diagonalpass zum 1:0 für die Gäste (59.).
Auch in der Folgezeit gelang es den Platzherren nicht, den Hebel noch einmal umzulegen. Die letzte Husumer Chance zum Aus verpasste Ralf Lückner kurz vor dem Ende.

Husumer SV II: Reinholdt – Werner, Dau, Lückner, Klein – Steglich, Will (32. Jouli), Lies, Klang – Wolski, Strüning. SV Enge-Sande: Nielsen – Jensen – Barnewitz, Martin Christiansen – Hansen, Sroka, F. Christiansen, Jessen (78. Michael Christiansen), Gramkau (57. Martensen) – Brydda (C. Christiansen), S. Christiansen. Zuschauer: 80. Schiedsrichter: Ergen (Schafflund), leitete kleinlich. Beste Spieler: keiner - keiner

5. März 2007 · Flensburger Tageblatt

Die "Notlösung" hat sich in der Abwehr etabliert

Fußball-Bezirksoberliga: Frank Gudat spielt mit der Husumer SV II am Sonntag gegen Enge-Sande

Frank Gudat zählt zu den Routiniers im Team der Husumer SV II. Foto: Voss

Husum (noh) – Am Sonntag (14 Uhr) will die Reserve der Husumer SV gegen den SV Enge-Sande das erste Punktspiel des Jahres 2007 in der Fußball-Bezirksoberliga bestreiten. Die Gäste haben beim 3:1 gegen den TSV Rantrum ihr Leistungsvermögen unter Beweis stellen können, so dass sich Husums Verteidiger Frank Gudat sicher ist: "Die wollen natürlich gewinnen." Aber auch die Stormstädter sind guten Mutes: "Wenn der Kader steht, dann sehe ich gute Siegchancen", erklärt der 31-Jährige Gudat.

Frank Gudat ist in Sachen Fußball ein Reisender zwischen drei Stationen. In der Jugend spielte er bei der Husumer SV, wechselte im ersten Herren-Jahr zur Winterpause nach Arlewatt und im Laufe seiner Karriere auch noch nach Bredstedt. In Arlewatt erlebte er mit dem Sportzentrum in der Bezirksliga erfolgreiche Jahre. Mit den drei Matthiesen-Brüdern und Michael Frech (heute VfB Lübeck) verpasste er nur ganz knapp den Aufstieg in die Landesliga.

Nach zwei Jahren lockte ihn Alfred Hußner wieder zur HSV, wo er den Verbands- und den Oberligaaufstieg miterleben durfte. "Ich schoss damals im ersten Verbandsligaspiel auch das erste Husumer Tor in der neuen Liga", erinnert sich der gelernte Tischler, der zur Zeit eine Ausbildung zum Erzieher macht.

Ende der 90-er Jahre wechselte er dann erneut nach Arlewatt. "Die Kameradschaft dort war etwas Besonderes", schwärmt der Vater einer fünf Monate alten Tochter. Trainer war damals sein Vater Jürgen Gudat, der ihn anschließend auch beim Bredstedter TSV trainierte. Auch mit den Grün-Weißen konnte der gelernte Stürmer Erfolge feiern (unter anderem zwei dritte Plätze in der Bezirksoberliga). Zu Beginn der letzten Saison zog es ihn jedoch zurück zu den Wurzeln. "Husum ist mein Heimatverein", stellt Gudat klar. Dort spielt er nun in der "Zweiten" als Innenverteidiger. "Meine Karriere in der Abwehr begann in der Partie gegen Enge-Sande", erinnert sich Gudat. "Damals kam Udo Matthiesen nicht zum Spiel, weil er die Vorverlegung nicht mitbekommen hatte und zuhause mit seinen Eltern Doppelkopf spielte. Ich musste den Liberoposten übernehmen."

Damals endete das Spiel 3:3, doch Gudat überzeugte auf der neuen Position. Über seine sportliche Zukunft macht sich der 31-Jährige Gedanken. Seine weiteren Aktivitäten macht Gudat dabei auch vom Umgang des Vereins mit der zweiten Mannschaft abhängig. Der junge Familienvater meint, dass die Zweite bisweilen etwas stiefmütterlich behandelt wird. "Mal sehen, was im nächsten Jahr passiert. So ist der Kader jedenfalls zu eng und wir sehr abhängig von der Liga", sagt Gudat.

An ein Spiel seiner Laufbahn kann sich Frank Gudat noch bestens erinnern. "In meinem zweiten A-Jugendjahr gewannen wir das erste Punktspiel gegen Erfde/Meggerdorf mit 42:0." Damals steuerte er als Stürmer selbst ein Dutzend Treffer zum Erfolg bei. Gegen Enge-Sande müssen es am Sonntag nicht so viele Tore sein – wenn hinten die Null steht, dann würde Frank Gudat schon ein Treffer seiner Mannschaft reichen.

3. März 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
21. ST 11.03.07 SV Dörpum Husumer SV II 2 : 0**
**Der Spielausschuss hat das Spiel umgewertet. Die Husumer hatten in diesem Spiel der II. Mannschaft einen freigeholten A-Jugendlichen eingesetzt, der am Vortag in der I. Mannschaft zum Einsatz gekommen war. Ein freigeholter A-Jugendlicher fällt aber nicht unter dem seit Saisonbeginn praktizierten Sonderspielstatus für U-21-Spieler!

Sieg klar verschenkt!


Wo würden wir wohl stehen, wenn wir einen Torjäger hätten, der eiskalt seine Torchancen nutzt. Wieder einmal hatten wir genügend Möglichkeiten, ein Bezirksoberliga-Match zu gewinnen. Doch wir lassen die notwendige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor vermissen. Erst einmal ein großes Kompliment an die »jungen Wilden« (Sebastian Steglich, Sebastian Saeltz, Marcel Otto, David Strüning, David Lies, Björn Klang) - am Samstag noch in der 1. Mannschaft, dann 24 Stunden später unterstützen sie die 2. Mannschaft im Abstiegskampf. Trotz Prüfungsvorbereitung bei Sebastian Saeltz und Marcel Otto. Vielen Dank dafür! Und was sie dann läuferisch noch zeigen zudem der Einsatzwille – da sollte sich der eine oder andere Spieler mal ein Beispiel daran nehmen.

Vor dem Spiel dann eine weitere Hiobsbotschaft – David Lies schmerzte der Rücken, an seinen Einsatz war gar nicht zu denken. Unser Kapitän Udo Matthiesen hatte sich kurzfristig bereit erklärt, die Mannschaft zu unterstützen - trotz Kniebeschwerden lief er auf und machte eine klasse Partie. Solche Männer brauchen wir die nächsten Wochen, die sich im schweren Abstiegskampf den Arsch aufreißen.

Zum Spiel: Nur in der ersten Halbzeit konnte uns der SV Dörpum Paroli bieten. Torchancen waren auf beiden Seiten vorhanden. Immer wieder war es Sebastian Steglich, der gute Angriffe einleitete oder gar selbst gefährlich vor dem Tor auftauchte. Gleich zu Beginn der zweiten Hälfte eine Glanzparade von unserm Keeper André Teubler. Auch er erklärte sich bereit, trotz fiebriger Erkältung unter der Woche zwischen den Pfosten zu stehen. Aus 8 Metern Entfernung lenkte er einen fulminanten Schuß an die Querlatte. Danach nahmen wir das Heft endgültig in die Hand und erspielten uns viele hochkarätige Torchancen.

Hier war es Martin Herpel, der unser Spiel im zweiten Spielabschnitt druckvoll nach vorne trieb. In der 65. Minute wurde dann wieder einmal Sebastian Steglich im Strafraum gefoult. Diesmal hatten wir ein souveränes Schiedsrichtergespann, der Assistent lief sofort zur Torauslinie um den Leitenden zu signalisieren, das er nur auf den Punkt zeigen konnte. Martin Herpel schoß den Elfmeter dann leider gegen den Pfosten und so wurde der Spielverlauf wieder einmal völlig auf den Kopf gestellt. Der SV Dörpum kam in der zweiten Halbzeit einmal gefährlich vor unser Tor und schon klingelte es. Eine verunglückte Kopfballabwehr landete genau beim Gegner und der ließ es sich nicht nehmen aus kürzester Distanz zu vollstrecken (78.).

Wir mußten jetzt alles riskieren, nahmen unseren Libero Udo Matthiesen aus dem Spiel und brachten mit Nu Jouli eine weitere Offensivkraft, die sich nur im Abwehrzentrum der Gastgeber aufhalten sollte. Mit seiner ersten Torchance, gerade 5 Minuten im Spiel, sorgte er für den Ausgleich. Und wenn Björn Klang seine Chance freistehend vor dem Keeper genutzt hätte (90.), wäre ein hochverdienter Sieg Wirklichkeit geworden.

Wir senden hiermit noch gute Genesungswünsche nach Dörpum: Bei einem Kopfballduell verletzte sich ihr Kapitän Stefan Stelzig so schwer, dass er sofort im Krankenhaus genäht werden musste – gute Besserung, Stefan!

Aufstellung:

Teubler – Dau, Gudat (46. Herpel), Matthiesen (80. Jouli), Saeltz, Klein, Klang, Otto, Steglich, Wolski, Strüning.

Hauke Hartmann / Hl 12.03.2007

Unbefriedigende Punkteteilung

Bezirksoberliga-Übersicht

Spitzenreiter ETSV Weiche schwächelt beim glücklichen 1:1 gegen den Letzten Langenhorn und Risum-Lindholm (2:1 gegen Leck) sowie Schleswig 06 (3:1 bei Enge Sande) profitieren davon. Die Friesen sind auf vier Punkte ran, die Schleswiger auf sechs, beide bei einem Spiel weniger. Bei Verbandsliga-Abstieg des FC Sörup-Sterup geht auch der 14. in die Bezirksliga. Zurzeit ist das die Husumer II (1:1 in Dörpum). Schwer gefährdet sind aber auch Nordmark Satrup und der TSV Rantrum (0:0), Stern Flensburg (1:1 beim FC Angeln) und Flensburg 08 II, die beim VfR Schleswig durch zwei Elfmeter 2:1 gewannen.

Dörpum (noh) – Im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksoberliga trennten sich der SV Dörpum und die Reserve der Husumer SV 1:1 (0:0) – ein Ergebnis, das keinem der beiden Teams weiterhilft. In der ersten Halbzeit sahen die Zuschauer ein interessantes Spiel, das jedoch kaum Torraumszenen bot. Das änderte sich jedoch im zweiten Abschnitt. Gleich nach Wiederanpfiff mussten die Husumer tief durchatmen, als ein Drehschuss von Marco Paulsen aus acht Metern an der Latte landete (46.). Dörpum hatte nun mehr vom Spiel, traf jedoch das Tor nicht. Die Gäste fanden erst wieder zurück in die Begegnung, als die Hausherren, eventuell geschockt von der Auswechslung von Stefan Stelzig (musste mit einer Platzwunde ins Krankenhaus), nachließen. Aber auch der HSV wollte vorerst nichts Zählbares gelingen. Die beste Chance vergab dabei Martin Herpel, der einen Strafstoß an den Pfosten setzte (64.). Der erste Treffer fiel auf Seiten der Gastgeber. Arno Hansen traf aus dem Gewühl heraus zum 1:0 (77.). Fast typisch für den Saisonverlauf der Dörpumer: Der Vorsprung konnte wieder nicht über die Zeit gerettet werden. Der eingewechselte Jouli glich fünf Minuten vor dem Ende aus.

SV Dörpum: Schlichting – Möller, Christiansen, Petersen, Christophersen – S. Stelzig (66. Lübeck), Paulsen, Wohnsen, Bedynek (46. V. Hansen) – A. Hansen, Nommensen (73. M. Stelzig). Husumer SV II: Teubler – Dau (81. Jouli), Gudat (46. Herpel), Klein – Saeltz, Strüning, Lies, Steglich, Klang – Otto, Wolski. Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg). Zuschauer: 130. Beste Spieler: Möller, Christiansen – Steglich.

12. März 2007 · Flensburger Tageblatt
22. ST 18.03.07 Husumer SV II TSV Nordmark Satrup 1:0

Enorm wichtiger Sieg unserer II. Mannschaft!


Durch einen glücklichen, aber nicht unverdienten 1:0-Erfolg über einen stark aufspielenden TSV Nordmark Satrup sammelten wir wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg aus der Bezirksoberliga. Das Tor des Tages erzielte Gerrit Müller nach guter Vorarbeit von Sebastian Steglich.

Bei starkem Süd–Westwind war kein gutes Spiel zu erwarten; wir hatten uns dennoch viel vorgenommen. Durch sicheres Flachpaßspiel im Mittelfeld wollten wir über die Außenpositionen Druck auf den Gegner ausüben, doch die Gäste standen sehr eng am Mann und ließen uns nicht so richtig zur Entfaltung kommen. Zudem wurde immer wieder zu schnell in die Mitte gezogen und somit der Raum für unser Spiel zu eng gemacht. Mit mehreren U-21 Spielern aus der 1. Mannschaft wurde unsere Bezirksoberliga-Reserve unterstützt - auch Dennis Schulte in der Defensive sowie Gerrit Müller im Angriff halfen aus. Michael Petersen, der letzte Woche noch wegen starker Grippe pausieren musste, vervollständigte den Kader.

Zum Spiel: Gleich zu Beginn fanden wir gut ins Spiel und erarbeiteten uns ein paar Torchancen. Durch eine Unachtsamkeit im defensiven Mittelfeld kam der Gegner in der 12. Minute brandgefährlich vor unser Tor, und die Latte musste uns vor einem frühen Rückstand bewahren. Wir waren einfach zu weit aufgerückt, und die Positionen waren dadurch nicht gut besetzt. In der 16. Minute gingen wir durch Gerrit Müller in Führung. Sebastian Steglich setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe wurde vom Verbandsliga–Torjäger im Nachsetzen vollstreckt.

Fünf Minuten später hatte er das zweite Tor auf dem Schlappen, doch eine scharfe Hereingabe von Michael Petersen verfehlte nur knapp das Ziel. Die Gäste aus Satrup spielten nun ganz gefällig mit – immer wieder war es der starke offensive Mittelfeldspieler Tobias Timm, der nur durch Foulspiel zu bremsen war. Wir hatten einige brenzlige Situationen zu überstehen, doch unser Keeper André Teubler war stets auf dem Posten und konnte durch gutes Stellungsspiel so manchen Schuß entschärfen.

In der zweiten Halbzeit kam der Wind dann noch stärker auf, und ein Fußballspiel wurde dem Zufall überlassen. Satrup erhöhte nun den Druck nach vorne, und wir kamen gar nicht mehr so recht aus unserer eigenen Hälfte. In dieser Phase der Partie waren die Gäste näher am Ausgleich als wir am zweiten Treffer. André Teubler musste dreimal sein ganzes Können unter Beweis stellen. Einen Freistoß parierte er eindrucksvoll, und bei zwei Chancen aus kurzer Distanz zeigte er seine Reaktionsschnelligkeit.

In der letzten Viertelstunde hätten wir dann wieder den Sack zumachen können, doch bei einigen Aktionen wirkten wir zu überhastet, der eine oder andere Konter wurde leichtfertig vergeben. Da fehlt den jungen Wilden dann noch die Erfahrung, doch haben sie sich über weite Strecken der Partie mächtig ins Zeug gelegt, um den 1:0-Sieg über die Zeit zu retten. Man kann auch nicht von diesen jungen Spielern erwarten, dass sie eine Spielklasse tiefer einen Abstiegskandidaten beherrschen und ihn mit einer 5:0-Klatsche nach Hause schicken. Aber gute Ansätze ließen sie am heutigen Spieltag erkennen, und wir können uns nur wünschen, dass die Mehrzahl der »jungen Wilden« dem Verein erhalten bleibt. Mit der richtigen Mischung in der Verbandsligaelf sowie in der Bezirksoberliga–Mannschaft sind dann wieder gute Ergebnisse zu erwarten. Bei besseren Witterungsverhältnissen wäre mit Sicherheit ein sehr gutes Bezirksoberligaspiel zustande gekommen, da beide Mannschaften starke Akteure in ihren Reihen hatten.

Aufstellung:

Teubler – Dau, Schulte, Saeltz,– Lies (70.), Herpel, Wolski (46.Klang), Otto, Müller, Steglich ( 74. Klein), Petersen.

Hauke Hartmann / Hl 20.03.2007

Kein Satruper Protest: Husumer SV II setzte sieben Ligaspieler ein

Bezirksoberliga-Übersicht

Meisterschaft ? – das wird noch ein hartes Stück Arbeit für Weiche. Nach dem zweiten Remis (4:4 bei 08 II) in Folge wittern die Verfolger Morgenluft. Eine große Prise hat sich Schleswig 06 mit dem 5:0 gegen Dörpum "reingezogen". Die 06-er profitieren gleichzeitig von der Lindholmer Niederlage bei Enge-Sande (2:3) und klettern auf den zweiten Platz. Abstand zu Weiche: Vier Punkte und ein Spiel weniger. Das wird spannend – am vorletzten Spieltag spielt 06 beim ETSV. Am Tabellenende tauschen Husum II und Nordmark Satrup (1:0) die Plätze, in Langenhorn wurde nicht gespielt.

Satrup (Jochen Hebbeln) – Die Fußballer des TSV Nordmark Satrup hatten schon so eine Vorahnung. Kurz bevor der abstiegsbedrohte Bezirksoberligist am Sonntag zum Kellerduell bei der Husumer SV II aufbrach, erfuhr die Mannschaft, dass das Spiel der Husumer Liga in der Verbandsliga bei RW Moisling abgesagt worden war. "Da haben wir schon damit gerechnet, dass einige Liga-Spieler in der Zweiten aushelfen werden", sagt Satrups Ligaobmann Michael Bröer. Als er dann im HSV-Klubheim den Spielbericht der Gastgeber vorgelegt bekam, wurde die Vorahnung zur Gewissheit: "Da standen sieben Namen, die in der Vorwoche mit der Husumer Liga gegen den FC Sörup-Sterup gewonnen hatten." Mit Schulte, Saelts, Klang, Lies, Steglich, Otto und Müller gewann die Husumer Zweite 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Liga-Stürmer Müller. Am Dienstag trübte sich die Husumer Freude über die drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf ein wenig. Auf der Homepage des Vereins wurde darüber diskutiert, ob alles korrekt gewesen sei mit der Aufstellung. Einige vermuteten schon, dass Nordmark Satrup Protest gegen die Wertung eingelegt hätte. Doch das stimmte nicht. "Wir werden nicht protestieren", erklärt Bröer, der nicht an einen Regelverstoß glaubt. "Husum ist ein halbprofessionell geführter Verein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht aufpassen."

Und wenn etwas nicht in Ordnung sei, vertraut der Satruper Ligaobmann auf das wachsame Auge von Uwe Jacobsen. Doch der Spielausschussobmann im Bezirk braucht nicht einzuzugreifen. Die Husumer hielten sich an die Statuten. Im Grundsatz gilt, dass zwei Spieler eines Vereins "runterspielen" dürfen. Hinzu kommt aber die neue U 21-Regelung. Hier gilt: Alle Spieler unter 21 Jahre können beliebig in den Tams des Vereins an einem Wochenende eingesetzt werden. Im Fall Husum II waren nur Müller (33) und Schulte (23) über 21 Jahre. Saelts (20), Klang (19), Lies (20), Steglich (20) und Otto (19) gehören zur U 21-Fraktion.

Uwe Jacobsen kennt die Problematik und weiß, dass die Vereine die Satzung ausnutzen. Beim TSV Kropp werde die neue Regelung auch angewendet, sagt er. "Es ist korrekt, aber ob es sportlich fair ist, ist eine andere Sache." Im Verbandsspielausschuss des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat Jacobsen mit seinen Bezirkskollegen und Chef Hans-Rainer Hansen bereits über dieses Thema diskutiert. "Eigentlich sollen die jungen Fußballer mehr Spielpraxis durch diese Regelung bekommen, aber es läuft anders." Er vermutet, dass es zum nächsten Verbandstag einen Antrag geben wird, um die U 21-Regelung zu kippen.

Davon haben die Satruper nichts mehr. Sie büßten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein. Bröer kann die Husumer aber verstehen. "Wir würden das genauso machen." Für den Satruper war die Erkenntnis viel wichtiger, dass "wir in Husum klar das bessere Team waren – trotz der Verstärkung für die Gastgeber". Das macht Mut im Kampf um den Klassenerhalt. Obwohl mit Nils Schulz, Jörg Dierkes und Bastian Lassen drei Leistungsträger im Heimspiel gegen Schleswig 06 (Sbd., 15 Uhr) verletzt ausfallen, ist Bröer zuversichtlich. "Jetzt müssen wir eben gegen 06 die Punkte holen, wo keiner damit rechnet."

22. März 2007 · Flensburger Tageblatt

Kein Satruper Protest gegen 0:1 in Husum

Einsatz von sieben Ligaspielern in der Reserve korrekt

Husum (joh) – Die Fußballer von Nordmark Satrup hatten schon so eine Vorahnung. Kurz bevor der abstiegsbedrohte Bezirksoberligist am Sonntag zum Kellerduell bei der Husumer SV II aufbrach, erfuhr die Mannschaft, dass das Spiel der Husumer Ersten in der Verbandsliga bei RW Moisling abgesagt worden war. "Da haben wir schon damit gerechnet, dass einige Liga-Spieler aushelfen werden", sagt Satrups Ligaobmann Michael Bröer. Als er im HSV-Klubheim den Spielbericht der Gastgeber vorgelegt bekam, wurde die Vorahnung zur Gewissheit: "Da standen sieben Namen, die in der Vorwoche mit der Husumer Liga gegen Sörup-Sterup gewonnen hatten." Mit Schulte, Saelts, Klang, Lies, Steglich, Otto und Müller gewann die Husumer Zweite 1:0. Das entscheidende Tor erzielte Liga-Stürmer Müller.

Am Dienstag trübte sich die Husumer Freude über die drei wichtigen Punkte im Abstiegskampf ein wenig. Auf der Homepage des Vereins wurde diskutiert, ob alles korrekt gewesen sei mit der Aufstellung. Einige vermuteten schon, dass Satrup Protest gegen die Wertung eingelegt hätte. Doch das stimmte nicht. "Wir werden nicht protestieren", erklärt Bröer, der nicht an einen Regelverstoß glaubt. "Husum ist ein halbprofessionell geführter Verein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die nicht aufpassen."

Der Satruper Ligaobmann vertraut dem wachsamen Auge von Uwe Jacobsen. Doch der Spielausschussobmann im Bezirk braucht nicht einzuzugreifen. Die Husumer hielten sich an die Statuten. Im Grundsatz gilt, dass zwei Spieler eines Vereins "runterspielen" dürfen. Hinzu kommt die neue U 21-Regelung. Hier gilt: Alle Spieler unter 21 Jahre können beliebig in den Mannschaften des Vereins an einem Wochenende eingesetzt werden. Im Fall Husum II waren nur Müller (33) und Schulte (23) über 21 Jahre. Saelts (20), Klang (19), Lies (20), Steglich (20) und Otto (19) gehören zur U 21-Fraktion der Nordfriesen.

Uwe Jacobsen kennt die Problematik und weiß, dass die Vereine die Satzung ausnutzen. Beim TSV Kropp werde die neue Regelung auch angewendet, sagt er. "Es ist korrekt, aber ob es sportlich ist, ist eine andere Sache." Im Verbandsspielausschuss des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes hat Jacobsen mit seinen Bezirkskollegen und Chef Hans-Rainer Hansen bereits über dieses Thema diskutiert. "Eigentlich sollen die jungen Fußballer mehr Spielpraxis durch diese Regelung bekommen, aber es läuft anders." Jacobsen vermutet, dass es zum nächsten Verbandstag einen Antrag geben wird, um die U 21-Regelung zu kippen.

Davon haben die Satruper nichts mehr. Sie büßten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf ein. Bröer kann die Husumer aber verstehen. "Wir würden das genauso machen." Für den Ligaobmann war die Erkenntnis viel wichtiger, dass "wir in Husum klar das bessere Team waren – trotz der Verstärkung für die Gastgeber". Das macht Mut im Kampf um den Klassenerhalt.

22. März 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum siegt dank Liga-Leihgaben

Husum (noh) – In einer vom Wind stark beeinflussten Partie siegte die Reserve der Husumer SV gegen den keineswegs schwächeren TSV Nordmark Satrup glücklich mit 1:0 (1:0). Die Gastgeber hatten den Vorteil, dass das Spiel der Ligamannschaft gegen Moisling ausfiel, so dass Trainer Hauke Hartmann auf einige Akteure der Ersten zurückgreifen konnte. Trotzdem waren die Gäste zumindest ebenbürtig. Gleich nach zehn Minuten hätte Satrup in Führung gehen können, doch Heiko Drawerts Kopfball ging an die Querlatte (10.). Auf der anderen Seite hatten die Platzherren mehr Glück. Nach guter Hereingabe von Sebastian Steglich erzielte Liga-Leihgabe Gerrit Müller im Nachsetzen das 1:0 (16.). Im zweiten Durchgang drückten die Gäste dann wieder aufs Tempo, doch Husum hatte in Andre Teubler einen ganz starken Rückhalt zwischen den Pfosten. Gegen einen Freistoß von Nils Schulz (68.) und einen Schuss von Tobias Timm (73.) rettete er bravourös. Auch die Gastgeber hatten noch Möglichkeiten, doch Björn Klang (75., 78.) und Michael Petersen (84.) schlossen ihre Konterchancen zu überhastet ab. So blieb es letztlich beim glücklichen 1:0 für Husum.

Husumer SV II: Teubler – Lies (77. Werner), Schulte, Dau, Petersen – Steglich (80. Klein), Herpel, Otto, Saeltz – Wolski (46. Klang), Müller. TSV Nordmark Satrup: Lorenzen – S. Wintschel – R. Schulz, Hansen (75. Boysen) – Möller, Wagner, Böhm, N. Schulz, Timm – Drawert, C. Wintschel. – Zuschauer: 80. – Schiedsrichter: Otte (Flensburg), mit guter Leistung. – Beste Spieler: Teubler, Schulte, Herpel - Timm.

19. März 2007 · Flensburger Tageblatt
23. ST 24.03.07 FC Angeln Husumer SV II 2:0

Spitzenreiter im Auslassen der Torchancen!


Bis zur 90. Minute mussten die rund 150 Zuschauer warten, ehe diese kampfbetonte Partie entschieden wurde. Yannick Sievers war es vorbehalten, in der Schlussminute mit einem fulminanten Schuß ins linke obere Tordreieck alles klar zu machen. Wir hatten hinten aufgemacht, um selbst noch den Ausgleich zu erzielen. Kämpferisch boten wir heute wieder einmal eine klasse Partie, doch war es diesmal der schlechte Spielaufbau, der uns immer wieder in die Defensive drängte. Zu viele einfache Ballverluste. Dazu kam, dass man zu umständlich agierte, um entscheidend vor das Tor zu kommen. Und dann die schlechten Platzverhältnisse, die man Woche für Woche geboten bekommt. Es ist auf solchen Spielflächen einfach nicht möglich, den Ball über mehrere Stationen mit wenig Ballkontakten laufen zu lassen. Mit »richtig Fußballspielen« hat das wenig zu tun. Zudem war auch die Schiedsrichteransetzung nicht gerade glücklich. Herr Petersen aus Satrup leitete diese Partie. Jeder andere Schiedsrichter hätte in der 78. Minute auf den Punkt gezeigt. Ein klares Handspiel nach Freistoß von Wolski haben nicht nur die 150 Zuschauer gesehen, sondern auch Herr Petersen.

Zum Spiel: Es war uns vor dem Spiel klar, dass die Heimmannschaft mit ihren Zuschauern im Rücken enormen Druck ausüben würde. Wir boten deshalb im Mittelfeld einen dritten defensiven Mann auf, um die Räume noch enger zu machen. Das gelang uns relativ gut, zumal wir in der ersten Halbzeit wenig klare Torchancen zuließen. Einmal, kurz vor der Pause, musste sich dann Andre Teubler geschlagen geben - ein verunglückter Befreiungsschlag brachte die Führung der Gastgeber. Einen Gegentreffer, wie wir ihn schon so oft hinnehmen mussten. Der Gegner hat eigentlich keine Chance und macht daraus ein Tor.

In der Halbzeitpause stellten wir dann um, wollten jetzt selbst die Angelner in deren Hälfte einschnüren. Wir verstärkten die Offensive, und das Konzept ging voll auf; doch ein Treffer wollte uns einfach nicht gelingen. Beste Chancen, meistens durch Standardsituationen, wurden doch eher kläglich vergeben. Wäre uns in dieser Phase des Spiels ein Tor gelungen, da bin ich mir sicher, wir hätten das Spiel auf keinen Fall verloren.

Erst in der Schlussviertelstunde kamen die Angelner wieder durch Konter gefährlich vor unser Tor, doch konnten wir uns durch gute Torhüterleistung oder energisches Zweikampfverhalten im Spiel halten. Die Defensivarbeit hatten wir zum Teil aufgegeben, um den Gegner noch einmal unter Druck zu setzen. Doch wir agierten nicht zielstrebig genug, um die Heimmannschaft noch einmal richtig in Gefahr zu bringen.

Fazit: Wir agieren im Mittelfeld noch zu umständlich, und uns fehlt einfach der ruhende Pol im Spielaufbau. Die Bewegungsabläufe einiger Akteure sind noch motorisch zu verbessern. Zu hektisch werden die Angriffe vorbereitet – einfach einmal auf den Ball treten, die Situation erkennen und den einen oder anderen Spieler mehr in die Offensive mit einbeziehen, des Öfteren das Spiel verlagern. Das kann doch nicht so schwer sein. Und dazu kommt, dass man solche Spiele auf hohem kämpferischen Einsatz nicht allzu oft durchsteht – da geht einem doch schon mal die Puste aus und die Beine werden verdammt schwer. Jetzt gilt es wieder alle Kräfte zu sammeln, denn im nächsten Spiel in Flensburg bei IF Stjernen darf auf keinen Fall verloren werden. Unsere Personaldecke ist aber einfach zu dünn, um sich eine ganze Saison erfolgreich über Wasser zu halten. Am Ende der Schlacht werden nun einmal die Gefallenen gezählt – vielleicht kommen wir noch einmal mit einem blauen Auge davon. Die Mannschaft wird alles, was ihr zur Verfügung steht, geben – und wenn es am Ende nicht reicht, kann sich dann mit gutem Gewissen in den Spiegel schauen. Es bleibt wohl bis zum letzten Spieltag spannend in der Bezirksoberliga - oben wie unten ist noch alles möglich!

Aufstellung:

Teubler – Dau,– Rüsch,S .(55 Gudat), Klein, Matthiesen, Lückner, Klang, Wolter, M( 65. Kleissel), Rüsch,M. – Wolski, Otto.

Hauke Hartmann / Hl 25.03.2007

2:0 – FC Angeln wieder im Soll

Bezirksoberliga-Übersicht

Weiche war einfach besser, gewinnt das Spitzenspiel beim TSB Flensburg mit 1:0 und festigt die Tabellenführung. Erster Verfolger ist jetzt Frisia Lindholm, das mit neuem, alten Trainer Rolf Nielsen zu einem mühevollen 2:1 gegen Schlusslicht Langenhorn kam. Schleswig 06 fällt nach einen Last-Minute-Niederlage bei Nordmark Satrup (1:2) auf Rang drei zurück. "Völlig losgelöst" präsentieren sich die Aufsteiger Leck (2:0 gegen Flensburg 08) und FC Angeln (2:1 gegen die Husumer SV II) und belegen die Plätze fünf und sechs. Der SV Dörpum macht durch das 2:1 gegen Enge-Sande etwas Boden gut. Um den möglichen dritten Abstiegsplatz streiten sich gleich vier Mannschaften, die 25 Punkte auf dem Konto haben.

Thumby (um) – Den Heimnimbus gewahrt und den ersten Sieg im Jahr 2007 errungen – beim FC Angeln 02 läuft es nach einer Negativserie wieder rund. Mit einem schwer erkämpften 2:0 (1:0)-Erfolg gegen die Husumer SV II in der "Thumby-Arena" blieb die Truppe von Trainer Rolf Matthiesen zum elften Mal vor eigenem Publikum ungeschlagen.

Die Platzherren begannen die Partie recht angriffslustig. Nach acht Minuten riskierte Daniel Holtmann einen Schuss aus spitzem Winkel, der jedoch von den Gästen auf der Torlinie gerettet wurde. Die zunächst fast ausschließlich in der Defensive beschäftigten Gäste starteten nach gut einer Viertelstunde die ersten Gegenangriffe zumeist über ihren wendigen "Youngster" Marcel Otto. Zu richtig nennenswerten Tormöglichkeiten reichte es aber noch nicht. Durch den zweiten Schussversuch von Abwehrspieler Daniel Holtmann gingen die Gastgeber vier Minuten vor dem Pausenpfiff in Führung. In der zweiten Hälfte war die Begegnung offen. Die Gäste bemühten sich um den Ausgleichstreffer, es fehlte aber nach wie vor die Präzision. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit fiel der zweite FC-Treffer durch Yannick Sievers.

FC Angeln 02: Wächter - Jürgensen - Holtmann, Otto (78. Grobe) - Schleuß, Rechlin, Kögeböhn, J. Sievers (46. Y. Sievers), Schwennsen (61. Kock) - Hoffmann-Timm, Paulsen. Husumer SV II: Teubler - Matthiesen - Dau, S. Rüsch (55. Gudat) - Klein, Lückner, Klang, Wolter (60. Kleissl), Wolski - M. Rüsch, Otto. Schiedsrichter: Petersen (Satrup). Zuschauer: 155. Beste Spieler: Holtmann, Jürgensen - Matthiesen, Otto.

26. März 2007 · Flensburger Tageblatt

Ende der Negativserie?

In der Fußball-Bezirksoberliga Nord will der FC Angeln 02 am Sonnabend (15 Uhr) gegen die Husumer SV II den ersten Sieg in diesem Jahr einfahren und die kleine Negativserie beenden.

Daniel Holtmann (re.) gehört nach längerer Verletzungspause wieder zum festen Bestandteil der FC-Defensivabteilung. Foto: Matzen

Thumby (um) – Niederlagen in Langenhorn und Rantrum, sowie Punkteteilungen beim TSB und daheim gegen IF Stern – der Aufsteiger FC Angeln 02 ist im Jahr 2007 noch ohne Sieg in der Bezirksoberliga Nord. Diese kleine Negativserie wollen Trainer Rolf Matthiesen und seine Mannen nun im Heimspiel gegen die Husumer SV II mit einem Dreier beenden. Ob die Partie am Sonnabend um 15 Uhr in der "Thumby-Arena" oder auf dem Sportplatz in Steinfeld angepfiffen wird, entscheidet sich kurzfristig am Vormittag des Spieltags.
Ebenso wie der FC, für den Platz fünf in der Endabrechnung das realistische Saisonziel bleibt, kann auch die Reserve des Husumer Verbandsligisten dem Endspurt in der BOL Nord recht gelassen entgegen sehen. Lediglich, wenn es drei Absteiger geben sollte, käme der derzeit 13. Rang noch in Gefahr.

Das Hinspiel in Husum endete torlos. Mit diesem Resultat wäre man diesmal bei den Gastgebern nicht zufrieden. Auch Daniel Holtmann, der nach einer längeren Verletzungspause in der Hinrunde nun wieder zum festen Bestandteil der FC-Defensivabteilung zählt, tippt auf einen 2:0-Erfolg seines Teams. Der 21-jährige Student der Wirtschafts-Informatik (im vierten Semester) ist seit dem Gründungsjahr 2002 beim FC Angeln. Vorher durchlief er beim TSV Ulsnis-Steinfeld, TSV Süderbrarup und FC Böel-Mohrkirch-Thumby sämtliche Altersklassen im Jugendbereich. Zusammen mit zwei Studienkollegen lebt in er Norderbrarup in einer Wohngemeinschaft. Neben dem Fußball interessiert er sich für das sportliche Allgemein-Geschehen und für alles, was etwas mit Technik zu tun hat. Einen festen Lieblingsclub hat er nicht. "Ich bin da nicht so fanatisch. Ein wenig Sympathie habe ich für den HSV. Das war es dann aber auch schon."
Wesentlich konkreter nennt Daniel Holtmann sein sportliches Vorbild: "Ich finde, der Tennisspieler Roger Federer ist ein ganz starker Typ. Trotz seiner großen Erfolge ist er immer mit beiden Beinen auf dem Boden geblieben und kommt jederzeit sympathisch und ohne jegliche Starallüren rüber."

Zu den sportlichen Erfolgen in seiner eigenen Karriere zählen auf jeden Fall der Aufstieg der A-Jugend des FC in die Verbandsliga, sowie der dann folgende Durchmarsch mit der ersten Mannschaft von der Kreisliga bis in die Bezirksdoberliga. "In dieser Klasse können wir mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden sein. Wir wollen den einstelligen Tabellenplatz halten. Zwischen Rang fünf und zehn ist alles möglich. Es wird aber auch von Spiel zu Spiel schwerer, da wir nicht mehr so unbekümmert aufspielen können, wie noch zu Saisonbeginn. Doch insgesamt kann die ganze Truppe auf das bisher Erreichte stolz sein." Mit seinem Abwehr-Kollegen Lars Schleuß hat Daniel Holtmann "eine Wette laufen". Wer nach dem letzten Spieltag die meisten Tore geschossen hat, bekommt vom Unterlegenen "kräftig einen ausgegeben". Momentan steht das Duell noch 0:0. Vielleicht beginnt das interne Wettschießen ja schon am Sonnabend.

Personell hat FC-Coach Matthiesen für das Husum-Spiel fast "alle Mann an Deck". Verzichten muss er nur auf Danny Opitz (Sperre nach einer Roten Karte in Rantrum) und auf den noch verletzten Bartosz Bielski.

24. März 2007 · Schlei Bote
24. ST 31.03.07 IF Stjernen Flensborg Husumer SV II 2:0

Abstieg immer wahrscheinlicher!


Wo wollen wir denn noch gewinnen, wenn man schon gegen eine der schwächeren Mannschaften in der Bezirksoberliga nicht bestehen kann. Mit einer völlig indiskutablen Leistung verloren wir Samstag bei Stjernen Flensburg verdient mit 2:0 Toren. Die Einstellung einiger Akteure, nicht nur auf dem Platz, muß energisch kritisiert werden; zudem werden taktische Maßnahmen des Trainers in den letzten Partien des Öfteren ignoriert. (DA MACHT MAN SICH SCHON MAL GEDANKEN, VIELLEICHT EINE VERÄNDERUNG HERBEIZUFÜHREN.)

Mit Sicherheit keine guten Voraussetzungen, um diese Spielklasse zu halten. Bei mehr Optionen des Trainers würden sich der eine oder andere Spieler schon längst auf der Ersatzbank wieder finden; doch bei der Zusammenstellung der Mannschaft (qualitativ sowie quantitativ) sind mir die Hände enorm gebunden. Was sich Spieler dem Verein gegenüber erlauben, ist schriftlich nicht unbedingt wieder zu geben.

Mehr ist zu diesem Spiel und dem momentanen Zustand der »Mannschaft?« nicht zu schreiben.

Nielsen schießt Stern zum Sieg

Bezirksoberliga-Übersicht

Nach der Punktoffensive am grünen Tisch zieht der FC Langenhorn sportlich nach und drängt nach dem 3:1-Sieg die Dörpumer ans Tabellenende. An der Spitze macht Tabellenführer ETSV Weiche mit dem 3:1 gegen den FC Angeln alles klar. Wieder auf Platz zwei und ärgster Verfolger ist Schleswig 06 nach einem deutlichen 3:1 beim TSB Flensburg. Frisia Lindholm rutsch nach dem verdienten 0:1 in Rantrum auf Platz drei. Stern Flensburg, Tarp-Oeversee und Flensburg 08 II machen im Abstiegskampf Boden gut.

Flensburg (wsi) – Dieses wichtigen Abstiegsspiel der Fußball-Bezirksoberliga entschied Stern Flensburg gegen die Husumer SV II verdient mit 2:0 (0:0) für sich. Die Gäste waren zwar das spieltechnisch bessere Team, aber sie erarbeiteten sich kaum Chancen und waren vor dem gegnerischen Strafraum mit ihrem Latein zu Ende. Allerdings hatten die Gastgeber auch ihre Anlaufschwierigkeiten. Man merkte den Meyer-Schützlingen an, dass sie auf keinen Fall diese Partie verlieren wollten. Erst nach gut 20 Minuten fand Stern besser ins Spiel. Dennoch dauerte es bis zur 39. Minute, ehe der wiedergenesene Sturmführer Olaf Nielsen mit einem ersten Fernschuss eine Duftmarke setzte. Nach dem Wechsel machte er es jedoch besser. Thomas Knuth wurde unmittelbar nach Wiederanpfiff durch Stefan Rüsch regelwidrig im Sechzehner zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelt Nielsen (46.) sicher. Nach gut einer Stunde war er wieder zur Stelle und markierte nach Brüning-Flanke (61.) per Kopfball das 2:0. Die Husumer lösten nun die Liberoposition auf. Aber die Aktionen in die Spitze wurden nicht wesentlich druckvoller.

Stern Flensburg: Scholz – Bujack – Lars Nielsen, Brüning – Voss (71. Hartung), Vosgerau, Kevin Euchler, Fuhrbach, Knuth (60. Weigelt) – Olaf Nielsen, Henningsen (60. Röhrig). Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Dau, Stefan Rüsch – Lies, Werner (46. Klang), Lückner, Strüning, Klein – M. Rüsch, Otto. Schiedsrichter: Uwe Thomsen (Gelting). –Zuschauer: 50. – Beste Spieler: Brüning, Knuth – Otto.

2. April 2007 · Flensburger Tageblatt
19. ST 07.04.07 Schleswig 06 Husumer SV II 0:1

Unerwarteter Erfolg!


Schleswig 06 verspielte mit einer 0:1 (0:0)-Heimpleite gegen unsere Zweite fast alle Chancen auf die Meisterschaft. So sah es auch Schleswigs Trainer Detlev Hinrichs nach der glanzlosen Partie seiner Truppe: »Das wars dann wohl. Aber in so einer Verfassung haben wir es auch nicht verdient. Meine Mannschaft zeigte kein Aufbäumen und lieferte eine grottenschlechte zweite Halbzeit ab.«

Mit frühem Stören im Mittelfeld und einer konsequenten Abwehrarbeit unterbanden die Gäste einen konstruktiven Spielaufbau der Platzherren. Bei zwei Möglichkeiten lag aber dennoch der Führungstreffer der optisch überlegenen Schleswiger in der Luft, aber Bänsch und Gabriel verpassten. Auf der Gegenseite versiebte Michael Petersen eine große Möglichkeit - David Strüning vergab in aussichtsreicher Position.

Auch im zweiten Durchgang fanden die Hausherren keinen Weg zum Tor, waren im Abschluß einfach zu harmlos. In der 66. Minute gelang der SV der Siegtreffer: Nach eigenem Ballverlust der Schleistädter konterte die Zweite über die linke Seite. Gleich mehrere Stellungsfehler in der Schleswiger Hintermannschaft, dann stand Marcel Otto frei und der Husumer Youngster traf zum 0:1.

Aufstellung:

Teubler - Matthiesen, S. Rüsch, Dau, Sältz, Lies, Steglich, Klang (19. Werner), Otto, Strüning (46. M. Rüsch), Petersen (88. Wolski).

Hl 12.04.2007

Erste Hürde war zu hoch

Schleswig 06 verliert gegen Husumer SV II 0:1

Bezirksoberliga-Übersicht

Schleswig 06 hat am Nachholspieltag die große Chance verpasst, bis auf einen Punkt an Tabellenführer ETSV Weiche heranzurücken. Während sich der SV Frisia 03 und Weiche im Spitzenspiel 1:1 trennten, unterlag 06 der Husumer SV II mit 0:1. Gestern gelang den Schleistädtern zwar ein 3:1 gegen Frisia, aber der Rückstand auf die Flensburger beträgt vier Punkte. Frisia 03 hat sich wohl endgültig aus dem Titelrennen verabschiedet. Am Tabellenende sorgte der FC Langenhorn mit dem 5:0 beim FC Tarp-Oeversee für Aufsehen. Im Spiel Angeln gegen 08 II fielen keine Tore.

Schleswig (um) – Bereits an der ersten Hürde der Nachholspiele über Ostern blieb Schleswig 06 hängen und verspielte mit einer 0:1 (0:0)-Heimniederlage gegen die Husumer SV II fast alle Chancen auf den Verbandsliga-Aufstieg. So sah es auch Schleswigs Trainer Detlev Hinrichs nach der glanzlosen Partie seiner Truppe: "Das war's dann wohl. Aber in so einer Verfassung haben wir es auch nicht verdient. Meine Mannschaft zeigte kein Aufbäumen und lieferte eine grottenschlechte zweite Halbzeit ab."

Schon die ersten Szenen zeigten, dass es für Nullsechs ein reines Geduldsspiel werden würde. Mit frühem Stören im Mittelfeld und einer konsequenten Abwehrarbeit unterbanden die Gäste einen konstruktiven Spielaufbau der Platzherren. Bei zwei Möglichkeiten lag aber dennoch der Führungstreffer in der Luft, aber Bänsch und Gabriel verpassten. Auf der Gegenseite versiebte Michael Petersen eine große Möglichkeit.

Für die zweite Hälfte hatte Hinrichs von seiner Elf mehr Druck verlangt, es passierte aber nichts Zwingendes in Richtung Husumer Strafraum. Nach 66 Minuten passierte das, was man im 06-Lager befürchtet hatte. Nach eigenem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung konterte die HSV-Reserve über die linke Seite. Nach gleich mehreren Stellungsfehlern in der Schleswiger Hintermannschaft stand Marcel Otto frei und der Husumer Rotschopf traf zum 0:1.

Schleswig 06: Hansen - Stankovsky - Schwart (62. Kallsen), Rieckhoff - Bänsch, Woting, Hinrichs, Pieper, Gabriel (79. Piotter) - Möller, Musielak (71. Schröder). Husumer SV II: Teubler - Matthiesen - S. Rüsch, Dau - Sältz, Lies, Steglich, Klang (19. Werner), Otto - Strüning (46. M. Rüsch), Petersen (89. Wolski). – Schiedsrichter: Ketelsen (Breklum). – Zuschauer: 110. – Beste Spieler: Bänsch - Otto.

10. April 2007 · Flensburger Tageblatt

Auftakt in der Bezirksoberliga: Wer kommt am besten aus den Startlöchern ?

In der Fußball-Bezirksoberliga herrscht nach Ende der Winterpause wieder voller Spielbetrieb. Der 19. Spieltag steht an, und alle drei Vertreter aus dem Kreisfußballverband Schleswig starten mit Heimspielen in die Serie 2007. Bereits im Spielrhythmus mit zwei absolvierten Nachholspielen ist Schleswig 06. Das Team von Trainer Detlev Hinrichs empfängt Sonntag (14 Uhr) die Husumer SV II. Der VfR Schleswig spielt Sonnabend (14 Uhr) gegen den MTV Leck, der FC Angeln 02 zur gleichen Zeit gegen Flensburg 08 II.
Schleswig 06 – Husum II: Optimismus

Für 06-Trainer Detlev Hinrichs ist ein Sieg gegen Husum Pflicht Foto: Archiv

Schleswig (Sebastian Kutz) – Am Sonntag um 14 Uhr auf dem Dr. Carl-Alslev-Platz kann Schleswig 06 beim Spiel gegen den Tabellenzehnten Husumer SV II seine Heimstärke wieder unter Beweis stellen. Von den bisherigen acht Heimspielen entschied der Schleswiger Traditionsverein sieben für sich. Diese Dominanz zu Hause soll nach Willen des Schleswiger Trainers Detlev Hinrichs weiter ausgebaut werden: "Ich bin optimistisch, dass wir das Spiel am Sonntag gewinnen werden. Wir wollen die drei Punkte zu Hause behalten und werden mit aller Macht einen Sieg anstreben."

Dabei hat das neue Jahr in der Bezirksoberliga für die Schwarz-Weißen nicht sehr gut begonnen. Mit den zwei Unentschieden in den Nachholspielen der letzten beiden Wochenenden hat sich Schleswig 06 erst einmal aus dem Titelkampf verabschiedet. Statt an SV Frisia 03 Lindholm vorbeizuziehen und mit vier Zählern Rückstand auf Weiche Flensburg auf den zweiten Platz zu stehen, scheint der Platz an der Bezirksoberligasonne nun fast unerreichbar. Acht Punkte in dreizehn ausstehenden Spielen auf den stark spielenden ETSV Weiche Flensburg aufholen? Von dieser Rechnung will Coach Hinrichs zur Zeit nichts hören: "In den letzten zwei Spielen haben wir vier Punkte verloren. Jetzt müssen wir erst einmal selber vernünftige Spiele abliefern, bevor wir wieder auf die anderen schauen können."

Das Spiel am Wochenende wird aber kein Selbstgänger, das ist schon aus dem Hinspiel ersichtlich. In Husum gab es ein ungenügendes torloses Unentschieden. Außerdem gibt es für Detlev Hinrichs noch viele offene Baustellen: "Wir haben noch nicht wieder zu einer vernünftigen Form gefunden, dass hat sich auch schon in den Testspielen gezeigt. Wir benötigen viel zu viele Torchancen, um einen Treffer zu erzielen. Zudem sind nicht alle Spieler fit, was bei unserem kleinen Kader durchaus problematisch ist. Sascha Möller hat wegen einer Muskelansatzentzündung im Knie noch kein Vorbereitungsspiel absolvieren können, und Olli Hinrichs fällt vielleicht noch wegen einer Grippe aus."

Doch missglückter Rückrundenstart hin, Verletzte her, das soll nach Ansicht von Detlev Hinrichs die Schwarz-Weißen nicht von dem elften Saisonerfolg abhalten: "Wenn wir zu Hause nicht gegen Husum gewinnen, dann haben wir oben in der Tabelle nichts verloren. Und oben mitzuspielen, das verlangt jeder von uns."

23. Februar 2007 · Schlei Botet
25. ST 15.04.07 Husumer SV II TSV Rantrum 3:1

Kapitän entschied das Nordfriesland–Derby!


Udo Matthiesen wuchtete das Leder nach einem Eckball von Martin Herpel per Kopf in die Maschen. In der 88. Minute wurde die Mannschaft dafür belohnt, das sie 90 Minuten Siegeswillen gezeigt hatte. Über weite Strecken der Partie waren wir tonangebend, nur vereinzelt kamen die Rantrumer gefährlich vor unser Gehäuse. Besonders im Mittelfeld hatten wir klare Vorteile. Läuferisch und spielerisch zeigten wir den Gästen die Grenzen auf. Hier waren es besonders Martin Herpel, Sebastian Saeltz und auch Pierre Becken, die immer wieder durch ihre energischen Vorstöße für Gefahr sorgten. Zudem standen wir hinten sehr sicher – Marcell Voß sowie auch Alex Dau meldeten ihre Gegenspieler völlig ab. Auch Udo Matthiesen glänzte durch tolles Stellungsspiel. Meinen Hut ziehe ich vor unseren jungen Leuten, man kann sie gar nicht genug loben. Einen Tag zuvor das schwere Spiel in Lübeck bei ähnlichen Temperaturen wie wir sie Sonntag hatten. 180 Minuten unter Volldampf – meinen Respekt.

Martin Herpel war es, der in der 15. Minute eine feine Einzelleistung abschloß. Aus 10 Metern jagte er den Ball unhaltbar ins lange Eck. Wir versuchten nachzulegen, doch Rantrum stand sehr tief, machte die Räume sehr eng. So war es nicht leicht, das Abwehrbollwerk zu knacken und eine frühzeitige Entscheidung herbei zu führen. Es ging mit einem knappen Vorsprung in die Pause.

Nach dem Wechsel mussten wir schnell den Ausgleich hinnehmen. Wir bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone, aus dem Gewühl heraus war es dann Jann-Iven Jensen, der die Kugel noch leicht abgefälscht in unserem Tor unterbrachte. Wir verloren danach für etwa 10 Minuten unseren Faden – Rantrum kam zu Torchancen, doch ein weiterer Treffer sollte den Gästen nicht gelingen. Die Zweite übernahm wieder das Kommando und drückte unseren Gegner nun völlig in deren eigene Hälfte. Nennenswerte Chancen kamen aber nicht heraus. Martin Herpel traf den Ball aus kurzer Distanz nicht richtig, und Fernschüsse durch Sebastian Saeltz und Pierre Becken verfehlten ihr Ziel nur knapp. So mussten wir viel Geduld aufweisen – und wir wurden verdientermaßen belohnt.

Das 3:1 erzielte der kurz zuvor eingewechselte David Strüning. Eine tolle Vorarbeit von Frank Gudat konnte er ganz entspannt einnetzen. Eine großartige Vorstellung meiner Mannschaft, wenn man bedenkt, was für Temperaturen herrschten. Außerdem der Druck, dieses Derby unbedingt gewinnen zu müssen, um den Klassenerhalt einen riesen Schritt näher zu kommen.

Aufstellung:

Teubler – Voß, Dau, Saeltz, Matthiesen, Werner (90. Hundsdörfer), Herpel (89.Wolter,Matthias), Klein, Gudat, Becken, Petersen (80. Strüning).

Hauke Hartmann / Hl 16.04.2007

Späte Husumer Belohnung

3:1 gegen Rantrum / Entscheidung durch Strüning erst kurz vor Schluss
Die Rantrumer Thomas Grabowski, Tim Brodersen und Bernd Michalski (von links) attackieren den Husumer Frank Gudat. Foto: Voss

Bezirksoberliga-Übersicht

Tabellenführer ETSV Weiche (2:1 beim FC Tarp-Oeversee) und Verfolger Schleswig 06 (2:0 gegen Stern Flensburg) gaben sich keine Blöße. Frisia 03 Risum-Lindholm verabschiedete sich mit dem 2:2 gegen den VfR Schleswig endgültig aus dem Titelrennen, der TSB Flensburg zog mit dem 1:0 beim SV Enge-Sande an den Frisianern vorbei. Mit dem zweiten Sieg innerhalb von drei Tagen (4:0 gegen den FC Langenhorn) machte Nordmark Satrup einen großen Schritt in Richtung Klassenerhalt, auch die Husumer SV II (3:1 gegen Rantrum) punktete dreifach. Neben Stern, Enge und Tarp ist auch Flensburg 08 II (2:2 beim Tabellenletzten SV Dörpum) längst noch nicht aller Sorgen ledig. Bester Aufsteiger ist nach dem 1:0 gegen Leck der FC Angeln.

Husum (noh) – Mit einem ganz wichtigen Dreier hat sich die Reserve der Husumer SV im Abstiegskampf der Fußball-Bezirksoberliga wieder etwas Luft verschafft. Dank zweier später Treffer siegten die Stormstädter 3:1 (1:0) gegen den TSV Rantrum.

Spielerisch und läuferisch waren die Gastgeber den sehr defensiv eingestellten Gästen über die gesamte Spielzeit überlegen. Der TSV Rantrum stand tief und ließ dadurch kaum Möglichkeiten zu. Diese Taktik gaben die Gäste auch trotz der frühen Husumer Führung nicht auf. Martin Herpel hatte nach einer schönen Einzelleistung mit links das 1:0 erzielt (15.). Eine der wenigen Offensivaktionen nutzten die Gäste dann jedoch zum Ausgleich. Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum schaltete Jann-Iven Jensen am schnellsten und traf (55.).
Fünf Minuten später hätte Jensen mit einem gefährlichen Freistoß die Partie beinahe sogar gekippt, doch Teubler hielt glänzend. Die Platzherren bemühten sich in der letzten halben Stunde nach Kräften und schnürten die Rantrumer am eigenen Strafraum ein, doch der Führungstreffer wollte lange nicht fallen. Erst zwei Minuten vor dem Abpfiff gelang Libero Udo Matthiesen mit dem Kopf das 2:1 (88.). David Strüning traf mit dem Schlusspfiff nach Vorarbeit von Frank Gudat sogar noch zum 3:1 (90.).

Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Voß, Dau – Klein, Saeltz, Werner (90. Hundsdörfer), Petersen (80. Strüning), Herpel (85. Wolter) – Becken, Gudat. TSV Rantrum: C. Hansen – Schmarje – Schallhorn (65. Michalski), Grabowski – Hinrichsen, Riemenschneider, A. Hansen, Jensen, O. Hansen, Steingrüber - Iwohn. Zuschauer: 180. Beste Spieler: Becken, Voß, Gudat - keiner.

16. April 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Fast die halbe Liga zittert noch um den Klassenerhalt. Mindestens sechs Teams hängen unten drin, darunter mit dem SV Enge-Sande und der Husumer SV II auch zwei nordfriesische Mannschaften. Enge empfängt am Sonnabend (15 Uhr) den TSB Flensburg, für den es als Tabellenvierter um nichts mehr geht. Husums Reserve, derzeit auf Rang 14, bekommt es am Sonntag (15 Uhr) mit dem TSV Rantrum zu tun – TSV-Coach Volker Schallhorn kehrt an seine alte Wirkungsstätte zurück.
13. April 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
26. ST 22.04.07 Husumer SV II FC Tarp-Oeversee 1:0

Wichtige Punkte für die Zweite - Eigentor entscheidet!


Das waren erneut drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt für die Zweite, dank des 1:0 (1:0) wurde der FC Tarp-Oeversee bezwungen. Das Tor des Tages fiel bereits in der 5. Spielminute: Marcel Voß schloss einen Angriff über die rechte Seite mit einer scharfen Hereingabe ab, die Alexander Holze unglücklich ins eigene Netz lenkte.

Mit der Führung im Rücken agierten die Stormstädter weiter offensiv, Lars Hermann verzog knapp (18.), Marcel Otto traf aus knapp 22 Metern nur den Außenpfosten (31.) - auch Frank Gudat vergab freistehend (35.). Doch auch die Gäste hatten ihre Chancen. Tams scheiterte völlig frei am starken Teubler (32.), der auch kurz darauf noch einmal in höchster Not retten musste (36.).

Spielerisch boten beide Mannschaften nicht viel, was auch auf den harten und schwer bespielbaren Rasen zurückzuführen war. Im zweiten Abschnitt war die Partie offen, keine Mannschaft kam mehr zu nennenswerten Möglichkeiten. Bezeichnend, dass die beste Chance Husums Verteidiger, der wieder sehr starke Marcel Voß, zehn Minuten vor dem Abpfiff vergab.

»Was zählt sind nur die drei Punkte, sonst gar nichts«, bilanzierte Husums Trainer Hauke Hartmann.

Aufstellung:

Teubler – Matthiesen, Voß, Dau, Klein, Hermann, Wolter, Herpel, Werner, Otto, Gudat.

Hl 05.05.2007

Husum II siegt dank Eigentor

Bezirksoberliga-Übersicht

Der ETSV Weiche hat wohl die härteste Zeit hinter sich und den Titel vor Augen. Die Flensburger legten selbst ein 3:1 gegen Stern Flensburg vor und freuten sich am Tag darauf wohl diebisch über die Schleswiger 0:2-Niederlage gegen den FC Angeln. Bei sieben Punkten Vorsprung müsste das Rennen gelaufen sein. Hinter dem Tabellenelften Flensburg 08 II (1:0 gegen Langenhorn) spielen Enge-Sande, Tarp-Oeversee und Stern Flensburg den dritten Absteiger aus. Langenhorn und Dörpum (2:2 gegen Lindholm) dürften weg sein.

Husum (noh) – Das waren erneut drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt für die Reserve der Husumer SV. Mit 1:0 (1:0) wurde der FC Tarp-Oeversee bezwungen. Das Tor des Tages fiel bereits nach fünf Minuten. Marcel Voß schloss einen Angriff über die rechte Seite mit einer scharfen Hereingabe ab, die Alexander Holze unglücklich ins eigene Netz lenkte. Mit der Führung im Rücken agierten die Stormstädter weiter offensiv und kamen zu Möglichkeiten. Lars Hermann verzog knapp (17.), Marcel Otto traf aus 20 Metern nur den Außenpfosten (30.) und Frank Gudat vergab freistehend (35.). Doch auch die Gäste hatten ihre Chancen. Dirk Tams scheiterte völlig frei am starken Andre Teubler (32.), der auch kurz darauf noch einmal in höchster Not retten musste (36.). Spielerisch boten beide Mannschaften nicht viel, was auch auf den harten und schwer bespielbaren Rasen zurückzuführen war. Im zweiten Abschnitt war die Partie offen, keine Mannschaft kam mehr zu nennenswerten Möglichkeiten. Bezeichnend, dass die beste Chance Husums Verteidiger, der wieder sehr starke Marcel Voß, zehn Minuten vor dem Abpfiff vergab. "Was zählt sind die drei Punkte", resümierte Husums Trainer Hauke Hartmann.

Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Voß, Dau – Klein, Hermann, Wolter, Herpel, Werner – Otto, Gudat. FC Tarp-Oeversee: Kurt – Erdmann – Sommer, Kiehl, Holze (78. Gülich) – Guth, Henningsen, Rauschke, Oehmann – Tams, Schäfer (68. Hansen). Schiedsrichter: Matzen (Angeln), mit guter Leistung. Zuschauer: 80. Beste Spieler: Teubler, Voß – Tams, Henningsen.

23. April 2007 · Flensburger Tageblatt
27. ST 28.04.07 VfR Schleswig Husumer SV II 3:2

Martin Herpel erzielt Traumtor - aber Spiel geht unglücklich verloren!


Die abstiegsbedrohte Husumer SV verlor äußerst unglücklich - und unverdient - mit 2:3 (1:1) gegen den VfR Schleswig. Es begann aber mit einem Traumtor der Husumer: Aus halblinker Position hämmerte Martin Herpel einen Freistoß aus 20 Metern mit dem Vollspann in den Winkel der Torwartecke zum 0:1 (9.).

Der Husumer Lars Hermann beeindruckte mit sehenswerten Sololäufen, doch seine Anspiele verwerteten weder David Lies (13.) noch Marcel Otto (72./89.). Otto agierte auch nach guten Zuspielen von Marcel Voss (16.) und Björn Fleige (23.) zu unkonzentriert im Abschluss.

Nachdem Andreas Henke mit einem Elfmeter an André Teubler scheiterte (30.), traf Steffen Lorenzen mit einem indirekten Freistoß zum 1:1 (40.). Mit einem Abstauber erzielte Henke das 2:1 (54.). Aber der Ausgleich ließ nicht allzu lange auf sich warten. Nach einem Eckball traf Otto zum 2:2 (76.). Mit einer tollen Parade klärte Teubler einen 30-Meter-Freistoß von Jörg Kalbus zur Ecke (82.). Den an schließenden Eckball verwertete Benjamin Kleefoot zum 3:2 (82.). Torhüter Finn Rabeler hielt den Sieg für VfR Schleswig in den letzten Minuten fest. Von den völlig freistehenden Hermann (86.) und Markus Rüsch (90) ließ er sich nicht überwinden.

Aufstellung:

Teubler – Matthiesen (84. M.Rüsch) – Dau, Voss, S.Rüsch, Werner (65 Wolter), Herrmann, Lies, Herpel,  Fleige, Otto.

Hl 05.05.2007

Torhüter Rabeler sichert den knappen Erfolg

VfR Schleswig besiegt Husumer SV II mit 3:2 / Husums Martin Herpel erzielt Traumtor

Bezirksoberliga-Übersicht

Drei Spieltage vor Saisonende hat sich die Situation im Titelrennen nicht verändert. Der ETSV Weiche gewinnt (2:1 gegen Rantrum), Schleswig 06 siegt 3:0 bei Tarp-Oeversee. Der Abstand beträgt weiter sieben Punkte. Aber der Countdown läuft: Weiche braucht nur noch einen Sieg, dann ist die Saison perfekt. Der ETSV spielt Sonntag bei der Husumer SV II, die nach dem Vier-Punkte-Abzug (wir berichteten) und der 2:3-Niederlage weiter im Abstiegskampf steckt. Mit verwickelt sind neben den "Gesetzten" Dörpum und Langenhorn ganz stark Tarp-Oeversee und die beiden "Punkt-Ergatterer" Stern Flensburg (1:1 in Leck) und Enge-Sande (0:0 beim FC Angeln).

Ballgeflüster

Sonderlob: Per Freistoß erzielte Martin Herpel in der BOL-Partie VfR Schleswig gegen die Husumer SV II das 0:1 auf dem Altfeld (9.). "Warum nimmt der Rabeler die Hände denn nicht hoch, wollte er den Ball rausköpfen", fragte einer der wenigen Fans auf der Terrasse vor dem Sportlerheim des VfR. Doch dem Torwart war kein Vorwurf zu machen. Obwohl es die Torwartecke war, gab es bei diesem fulminaten Freistoß genau in den Torbogen nichts zu halten. Ein Sonderlob verdiente sich Verteidiger Christopher Zippert, der den Husumer Goalgetter Björn Fleige völlig abmeldete.

Schleswig (zbg) – Vor dem Anpfiff bildeten die Spieler des VfR Schleswig auf dem Altfeld einen Kreis. Die Frage "Wie fährt Husum heute nach Hause?", wurde lautstark beantwortet: "Ohne Punkte." Mit dieser Aussage behielten die Gastgeber Recht, die abstiegsbedrohte Husumer SV II verlor mit 2:3 (1:1) gegen die Domstädter.

Es begann aber mit einem Traumtor der Husumer: Aus halblinker Position knallte Martin Herpel einen Freistoß aus 20 Metern mit dem Vollspann in den Winkel der Torwartecke zum 0:1 (9.). Der Husumer Lars Hermann beeindruckte mit sehenswerten Sololäufen, doch seine Anspiele verwertete weder David Lies (13.) noch Marcel Otto (72./89.). Otto agierte auch nach guten Zuspielen von Marcel Voss (16.) und Björn Fleige (23.) zu unkonzentriert im Abschluss.

Nachdem Andreas Henke mit einem Elfmeter an Andre Teubler scheiterte (31.), traf Steffen Lorenzen mit einem indirekten Freistoß zum 1:1 (40.). Mit einem Abstauber erzielte Henke das 2:1 (54.). Aber der Ausgleich ließ nicht allzu lange auf sich warten. Nach einem Eckball traf Otto zum 2:2 (76.). Mit einer tollen Parade klärte Teubler einen 30-Meter-Freistoß von Jörg Kalbus zur Ecke (82.). Den an schließenden Eckball verwertete Benjamin Kleefoot zum 3:2 (82.). Torhüter Finn Rabeler hielt den Sieg für VfR Schleswig in den letzten Minuten fest. Von den völlig freistehenden Hermann (86.) und Markus Rüsch (90.+1) ließ er sich nicht überwinden.

VfR Schleswig: Rabeler – Thierfelder – Zippert, Simonsen (56. Richter) – Schmidt, Skibitzki (75. Kleefoot), Vogt, Lorenzen, John (68.Kalbus) – Hinriksen, Henke. Husumer SV II: Teubler – Matthiesen (84. M.Rüsch) – Dau, Voss – S.Rüsch, Werner (65 Wolter), Herrmann, Lies, Herpel – Fleige, Otto. Schiedsrichter: Schröder (TSV Friedrichsberg). – Beste Spieler: Zippert, Rabeler – Herrmann. – Zuschauer: 40.

30. April 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Wenn die Konkurrenz mitspielt, kann der ETSV Weiche bereits an diesem Wochenende den Titel feiern. Für den MTV Leck (gegen Stern Flensburg) und den TSV Rantrum (in Weiche) geht es um nichts mehr, für den SV Dörpum (in Satrup/alle Sbd. 15 Uhr) und den FC Langenhorn (So. 14 Uhr gegen den TSB Flensburg) wohl auch nicht. Abstiegskampf ist bei den Gastspielen des SV Enge-Sande (in Thumby beim FC Angeln 02) und der Husumer SV II (beim VfR Schleswig/beide Sbd. 15 Uhr) angesagt.
27. April 2007 ·sh:z-Nordfriesland Sport
28. ST 06.05.07 Husumer SV II ETSV Weiche Flensburg 3:1

Weiche enttäuscht - Björn Fleige mit Galavorstellung!


Mit dem 3:1 (2:0)-Sieg hat die Zweite dem ETSV Weiche als Meisterschaftsaspiranten einen gehörigen Denkzettel verpasst. »So ein Spiel habe ich noch nie erlebt«, konnte Husums Trainer Hauke Hartmann das Geschehene noch immer nicht fassen.

Weiche trat nervös, undiszipliniert und keinesfalls als souveräner Tabellenführer auf, die Gäste hatten allerdings auch an der Leistung von Schiedsrichter Schulz (Eggebek) einiges auszusetzen und fühlten sich in mehreren Szenen verschaukelt. Husums Youngster David Lies brachte die abgeklärt agierenden Gastgeber nach einer Kopfballvorlage von Björn Fleige früh in Führung (9.). Die Gäste kamen nie ins Spiel und mussten auch noch das 2:0 hinnehmen – wieder war Björn Fleige der Vorbereiter - dieses Mal vollstreckte Marcel Otto (30.).

Zu Beginn der zweiten Hälfte kam bei Weiche Hoffnung auf, nachdem David Kroll mit einer verunglückten Flanke das 2:1 gelang (46.). Die Stormstädter ließen sich jedoch nicht beirren und hatten in der Folgezeit durch Fleige und Otto weitere gute Gelegenheiten. Hektisch wurde es, als gleich drei Weicher Spieler und Trainer Sven Christiansen des Feldes verwiesen wurden. Diese Überzahl nutzten die Husumer in der Nachspielzeit zum 3:1, Torschütze war Marcel Otto auf Pass von Björn Fleige.

Aufstellung:

Teubler – Matthiesen – Gudat, Dau, Lies, Hermann, Otto, Herpel, Werner, Fleige, Rüsch.

Hl 09.05.2007

ETSV Weiche verliert die Nerven

1:3 bei der Husumer SV II / Björn Fleige bereitet alle drei Treffer vor
Gefährlicher Zweikampf zwischen Marcus Rüsch (Husum, li.) und David Kroll vom ETSV Weiche. Foto: Voss

Bezirksoberliga-Übersicht

Der ETSV Weiche hat die mögliche Meisterschaftsfeier durch ein 1:3 bei der Husumer SV II verschieben müssen. Schleswig 06 feiert mit dem 6:1 gegen den VfR Schleswig den höchsten Derbysieg und verringert den Abstand auf vier Punkte. Sonnabend (15 Uhr) ist Showdown – Weiche gegen 06. Bei einem 06-Sieg wäre es noch ein Punkt. Der letzte Spieltag: 06 gegen Leck; Weiche in Enge-Sande. Geht da doch noch was ? In Dörpum geht nichts mehr, abgestiegen nach dem 1:5 gegen Angeln. Tief im Schlamassel ist der SV Enge-Sande nach dem 1:3 gegen Tarp-Oeversee, was dem FC Luft verschaffte.

Husum (noh) – Mit dem 3:1 (2:0) Sieg hat die Reserve der Husumer SV dem ETSV Weiche die mögliche Meisterfeier gründlich verdorben. "So ein Spiel habe ich noch nie erlebt", rang Husums Trainer Hauke Hartmann um Fassung. Weiche trat nervös und undiszipliniert auf, die Gäste hatten allerdings auch an der Leistung von Schiedsrichter Schulz (Eggebek) einiges auszusetzen und fühlten sich in mehreren Szenen verpfiffen. David Lies brachte die abgeklärt agierenden Hausherren nach einer Kopfballablage von Björn Fleige früh in Führung (8.). Die Gäste kamen nie ins Spiel und mussten auch noch das 2:0 hinnehmen – wieder war Björn Fleige der Vorbereiter, dieses Mal vollstreckte Marcel Otto (30.). Zu Beginn der zweiten Hälfte keimte bei Weiche Hoffnung auf, nachdem David Kroll mit einer verunglückten Flanke das 2:1 gelang (46.). Die Stormstädter ließen sich jedoch nicht beirren und hatten in der Folgezeit durch Fleige und Otto weitere gute Gelegenheiten. Hektisch wurde es, als gleich drei Weicher Spieler und Trainer Sven Christiansen des Feldes verwiesen wurden. Diese Überzahl nutzten die Husumer in der Nachspielzeit zum 3:1, Torschütze war Marcel Otto auf Pass von Björn Fleige.

Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Gudat, Dau – Lies, Hermann, Otto, Herpel, Werner – Fleige, Rüsch. ETSV: Neujahr – Pohlmann, Ober, Petersen (82. Göndüz), Berkau, Holland, Aderholdt (75. Lange), Zeh, Lukassen, Kroll, El-Sayed (64. M´boup) – Rote Karte: Göndüz (87.) – Gelb-Rote Karte: Holland (84.), Kroll (89.) – Schiedsrichter: Schulz (Tarp), hatte es schwer – Zuschauer: 150 . Beste Spieler: Otto, Gudat, Fleige – Neujahr

7. Mai 2007 · Flensburger Tageblatt

Husum II will Meisterfeier verhindern

Fußball-Bezirksoberliga: SV Enge-Sande will Tarp schlagen und sich absetzen
Martin Herpel traf zuletzt für die Husumer SV II in Schleswig. Tore der „Liga-Leihgabe“ sind auch am Sonntag gegen Tabellenführer ETSV Weiche sehr erwünscht. Foto: Staudt

Enge/Husum (usc) – Sonntag, kurz vor 17 Uhr, Friesenstadion Husum: Ein Spielerknäuel wälzt sich auf dem Rasen, Trainer, Betreuer und Fans reißen die Arme hoch und lassen ihrer Freude freien Lauf. So könnte es aussehen, wenn Fußball-Bezirksoberligist ETSV Weiche sein Spiel bei der Husumer SV II gewinnt – dann wären die Flensburger Meister.
Hauke Hartmann, Trainer der Husumer, möchte dieses Bild am Sonntag nicht sehen. Schließlich braucht auch sein Team die Punkte für den Klassenerhalt. "Wir haben keine Angst vor Weiche und wollen selber feiern", sagt der Coach, der auf die Mannschaft setzt, die am vergangenen Sonnabend knapp – und unverdient – 2:3 beim VfR Schleswig verlor. Apropos Schleswig: Hartmann hat den Tabellenzweiten 06 trotz sieben Punkten Rückstand noch nicht abgeschrieben. Gewinnt sein Team und siegt auch 06 im Derby gegen den VfR, wären es nur noch vier Punkte – und am vorletzten Spieltag muss Weiche nach Schleswig...

Meisterschaft gut und schön, doch Hartmann hat nach dem Abzug von vier Punkten (wir berichteten) natürlich den Abstiegskampf im Blick. "Vier Punkte brauchen wir wohl noch", schätzt er. Nach dem Heimspiel gegen Weiche muss sein Team nach Leck und empfängt am letzten Spieltag den Tabellenletzten FC Langenhorn.

"Klassenkampf" gibt es auch schon heute um 15 Uhr in Enge. Der SV Enge-Sande (Tabellen-13.) mit 29 Punkten empfängt den FC Tarp-Oeversee (14., 28 Punkte), der vom früheren Enger Coach Bernd Boiesen betreut wird. "Wenn wir gewinnen, können wir durchatmen – mehr nicht", sagt Trainer Dirk Dunker.

Am vergangenen Wochenende punktete sein Team überraschend beim starken Neuling FC Angeln 02 (0:0). "Das kann Gold wert sein", so Dunker, der in erster Linie die Verletzen-Misere für den derzeitigen Tabellenstand verantwortlich macht: "Das konnten wir nie richtig auffangen." Der SVE hat noch den VfR Schleswig (auswärts) und den ETSV Weiche "vor der Brust". Am letzten Spieltag bekommen die Flensburger – wenn sie denn Meister werden – übrigens die Schale überreicht.

Dann kann gefeiert werden: Weiche den Titel, Husum II und Enge-Sande den Klassenerhalt. Aber erst dann – nicht schon am Sonntag im Husumer Friesenstadion...

5. Mai 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
29. ST 12.05.07 MTV Leck Husumer SV II 0:0

Husumer Reserve gerettet!


MTV-Spielertrainer Malte Köster konnte mit dem Endergebnis gut leben. »Es war ein ansehnliches Spiel von uns. Wir haben nicht verloren, unseren Fans einen guten Saisonabschluss geboten.« Husums Kapitän Udo Matthiesen sah das ähnlich. »Das war ein ganz wichtiger Punkt für uns, endlich sind wir gerettet.«

Die Hauherren kamen besser ins Spiel und hatten die ersten Chancen: Matthias Grünberg (2.) setzte den Ball erst knapp neben das Tor, schloss dann nach einem Konter zu schwach ab (17.). Christoph Bossen (19.) scheiterte aus spitzem Winkel an Husums Keeper Teubler. Die Führung für den MTV schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein. Aber kurz vor dem Wechsel kam die Zweite zu einer guten Gelegenheit: Matthias Wolter setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Nach der Pause wurden die Gäste zunächst etwas aktiver, Fleige (47.) und Lars Hermann (49.) hatten Möglichkeiten. Dann war Leck wieder am Drücker, aber ein Tor fiel nicht mehr.

Aufstellung:

Teubler – Matthiesen – Dau, Hermann, Gudat (66. Kleissl), Wolter (60. Klein), Lies (60. Günther), Otto, Werner, Fleige, Rüsch.

Hl 14.05.2007

Remis in Leck rettet Husum II

Bezirksoberliga-Übersicht

Donnerwetter, das wird spannend. Erst am letzten Spieltag fällt die Entscheidung über Meisterschaft und dritten Absteiger. Der ETSV Weiche hat den zweiten Matchball vergeben und sich von Verfolger Schleswig 06 gleich mit 0:5 auseinander nehmen lassen. Das muss deprimieren und macht das letzte Spiel beim SV Enge-Sande nicht leichter. Die Nordfriesen verloren 2:4 beim VfR Schleswig und müssen die Partie gewinnen. Durch das späte 1:1 bei der Husumer SV II hat Stern Flensburg die besser Ausgangslage. Stern spielt am kommenden Sonnabend beim TSB Flensburg, alle Spiele beginnen um 16.30 Uhr.

Leck (pu) – Malte Köster war nach dem 0:0 zufrieden. "Es war ein ansehnliches Spiel von uns. Wir haben nicht verloren, und unseren Fans einen guten Ausklang geboten", meinte der Coach. Udo Matthiesen sah das ähnlich. "Das war ein ganz wichtiger Punkt für uns", meinte Husums Kapitän. Als er dann hörte, dass Enge-Sande beim VfR Schleswig verloren hatte, machte sich die Freude laut Luft. "Jetzt reicht es", feierte er den Klassenerhalt.

Leck spielte schnell und kombinationssicher und kam zu einigen Chancen. Matthias Grünberg (2.) setzte den Ball erst knapp neben das Tor und schloss dann nach einem Konter zu schwach ab (16.). Christoph Bossen (19.) scheiterte aus spitzem Winkel an Andre Teubler im HSV-Tor. Die Führung für die Gastgeber lag in der Luft. Erst nach 40 Minuten kam Husum zu seiner ersten guten Chance: Matthias Wolter setzte den Ball knapp neben den Pfosten. Nach der Pause wurden die Gäste zunächst etwas aktiver und Fleige (46.) und Lars Hermann (49.) kamen zu Chancen. Dann übernahm Leck wieder das Spiel, aber ein Tor fiel nicht.

MTV Leck: Leonhardt – Köster – Alexander Blumenstein, Nadim El Ammar, Hemstedt – Jannik Heider, Vollmer, Brydda, Eggert (51. Reschke) – Bossen, Grünberg. Husumer SV II: Teubler – Matthiesen – Dau, Hermann, Gudat (66. Kleissl) – Wolter (59. Klein), Lies (59. Günther), Otto, Werner – Fleige, Rüsch. Schiedsrichter: Detlefs (Friedrichstadt). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Torge Lenhardt, Alexander Blumenstein. – Udo Matthiesen.

14. Mai 2007 · Flensburger Tageblatt
30. ST 19.05.07 Husumer SV II FC Langenhorn 4:1

Husumer Reserve gerettet!


Der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga war schon vorher geschafft, im letzten Spiel bot die Zweite beim 1:4 (1:1) gegen Absteiger FC Langenhorn eine sehr laue Partie. In der ersten Hälfte hatten die Husumer noch weitgehend das Spielgeschehen diktiert, waren durch Markus Rüsch (28.) in Führung gegangen. Roloff Carstensen (37.) köpfte zu schnell den Ausgleich.

Im zweiten Durchgang merkte man den Gastgebern an, dass die Luft raus war. Roloff Carstensen traf schließlich noch in der 51. und 56. Minute für die Gäste. Torhüter Hinrichsen scheiterte mit einem Strafstoß am gut reagierenden Momme Reinholdt (61.). Den Endstand besorgte Stefan Schlee (74.).

Aufstellung:

Reinhold – Matthiesen – S. Rüsch, Dau, Lies, Klein, Wolter, Herpel, Werner, Lückner (64. Widder), M. Rüsch.

Hl 26.05.2007

Roloff Carstensen trifft drei Mal

Bezirksoberliga-Übersicht

Donnerwetter, das wird spannend. Erst am letzten Spieltag fällt die Entscheidung über Meisterschaft und dritten Absteiger. Der ETSV Weiche hat den zweiten Matchball vergeben und sich von Verfolger Schleswig 06 gleich mit 0:5 auseinander nehmen lassen. Das muss deprimieren und macht das letzte Spiel beim SV Enge-Sande nicht leichter. Die Nordfriesen verloren 2:4 beim VfR Schleswig und müssen die Partie gewinnen. Durch das späte 1:1 bei der Husumer SV II hat Stern Flensburg die besser Ausgangslage. Stern spielt am kommenden Sonnabend beim TSB Flensburg, alle Spiele beginnen um 16.30 Uhr.

Husum (noh) – Der Klassenerhalt in der Bezirksoberliga war geschafft, im letzten Spiel bot die Husumer SV II beim 1:4 (1:1) gegen Absteiger FC Langenhorn noch einmal Sommerfußball. In der ersten Hälfte hatten die Gastgeber noch weitgehend das Spielgeschehen diktiert und waren durch Markus Rüsch (27.) in Führung gegangen. Roloff Carstensen (37.) köpfte den Ausgleich. Im zweiten Durchgang merkte man den Gastgebern an, dass die Luft raus war. Als mit dem Halbzeitstand des Flensburger Derbys klar wurde, dass man nicht das Zünglein an der Waage sein würde, war der Spielfluss weg. Roloff Carstensen traf in der 51. und 55. Minute für die Gäste. Torhüter "Hotten" Hinrichsen scheiterte mit einem Strafstoß an Momme Reinholdt (61.). Den Endstand besorgte Stefan Schlee (74.).

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – S. Rüsch, Dau – Lies, Klein, Wolter, Herpel, Werner – Lückner (64. Widder), M. Rüsch. FC Langenhorn: Hinrichsen – Sell, Paulsen, Scholz, Bendixen – Bettien (60. H. Acktun), Adamik, Düring, Corinth – Schlee, Carstensen. Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg). Zuschauer: 80. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Carstensen.

21 Mai 2007 · Flensburger Tageblatt

 

Abschlusstabelle Herren Bezirksoberliga Nord 2006/07

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 ETSV Weiche Flensburg 30 20 3 7 81 : 43 38 63
2 Schleswig 06 30 19 5 6 70 : 31 39 62
3 SV Frisia 03 Lindholm 30 16 7 7 69 : 40 29 55
4 TSB Flensburg 30 16 5 9 62 : 46 16 53
5 FC Angeln 30 11 12 7 43 : 36 7 45
6 MTV Leck 30 11 12 7 41 : 34 7 45
7 VfR Schleswig 30 11 7 12 50 : 58 -8 40
8 TSV Nordmark Satrup 30 11 7 12 40 : 48 -8 40
9 TSV Rantrum 30 11 6 13 41 : 48 -7 39
10 Flensburg 08 II 30 9 8 13 46 : 58 -12 35
11 FC Tarp Oeversee 30 10 4 16 46 : 63 -17 34
12 Husumer SV 30 9 7 14 28 : 49 -21 34
13 IF Stjernen Flensborg 30 8 9 13 48 : 52 -4 33
14 FC Langenhorn 30 8 6 16 43 : 57 -14 30
15 SV Enge-Sande 30 7 8 15 43 : 62 -19 29
16 SV Dörpum 30 5 10 15 45 : 71 -26 25

 

 

 

 

 

 

 

 


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