2. HERREN HUSUMER SV 2007/08
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 09.07.2017 14:28

Bezirksoberliga Nord Schleswig-Holstein

hinten v.l.: Fußballobmann Reinhard Grünhoff, Christian Günther, Simon Harrsen, Jan Johannsen, Ligaobmann Dieter Schleger, Björn Carstensen, Timo Wolski, Timo Hansen, Betreuer Johann Schwarz, Trainer Hauke Hartmann

Vorne v.l.: Michael Hoffnauer, Erik Schröder, Simon Will, Stephan Alex, Max Hundsdörfer, Michael Wolter

Nicht auf dem Foto: Björn Hübner, Finn Kleissel, Udo Matthiesen, Nils Peters, Markus Rüsch, Stephan Rüsch, Niklas Süphke, Carsten Werner

Hinweis: Einige der Spieler gehören gleichzeitig zum Kader der 1. Mannschaft

 

Stab

Trainer

Fußball-Obmann

Torwart-Trainer

Hauke Hartmann

Reinhard Grünhoff

Frank Hansen

 

 

Vorbereitungsspiele / kurzfristige Änderungen möglich

Tag Datum Anstoß Begegnung

Mittwoch 11.07.07 19:30 Bredstedter TSV - Husumer SV II 1 : 4
Samstag 14.07.07 14:30 Husumer SV II - TSV Hattstedt (Sportplatz TSBW) 2 : 1
Mittwoch 18.07.07 19:00 Husumer SV II - BW Löwenstedt (Sportplatz Julius-Leber-Kaserne) 2 : 3
Freitag 20.07.07 19:00 Husumer SV II - Heider SV II (Sportplatz Julius-Leber-Kaserne) 1 : 0
Dienstag 31.07.07 19:00 Husumer SV II - Rödemisser SV 1 : 4
Freitag 03.08.07 19:00 Husumer SV II - TSV Nordhastedt 1 : 4

 


05.07.2007 Start in die Vorbereitung sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (noh) – Noch gut fünf Wochen bis zum Saisonstart in der Fußball-Bezirksoberliga: Die Klubs machen sich fit für eine Spielzeit, in der die Weichen gestellt werden – geht es hoch auf die Verbands- oder runter auf die Kreisebene?
Bei der Husumer SV werden erste (Verbandsliga) und zweite Mannschaft in den ersten Wochen gemeinsam trainieren. Am Freitag (18.30 Uhr) bittet Liga-Coach Hans-Peter Hansen zum Aufgalopp ins Friesenstadion. Für Hauke Hartmann, den Trainer der Reserve, bedeutet das, dass er noch nicht genau weiß, wer in der kommenden Serie zu seinem Kader gehören wird. Timo Hansen, Niels Peters (beide TSV Oldenswort), Stefan Alex (Rödemisser SV) und Björn Hübner (SZ Arlewatt) sind Kandidaten, wenn sie sich nicht im Kader der Liga durchsetzen.


07.07.2007 16 Neue beim Auftakt sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (usc) –– Eine kurze Ansprache des Vorsitzenden Rolf von Bartikowski, die Vorstellung der neuen Spieler, eine Laufeinheit und zum Schluss ein Spielchen – so verlief der Trainingsauftakt beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV gestern Abend. In den ersten zwei Wochen trainieren erste und zweite Mannschaft (Bezirksoberliga) gemeinsam, danach entscheiden die Trainer Hans-Peter Hansen und Hauke Hartmann, wie der Kader aufgeteilt wird. Es herrschte ziemliches Gedränge im Friesenstadion – kein Wunder bei 16 Zugängen für erste und zweite Mannschaft.

Im einzelnen sind das: Christian Braun (neuer Betreuer), Lukas Hertting (A-Junioren Flensburg 08), Jan Johannsen (BW Friedrichstadt), Michael Hoffnauer, Stefan Alex (beide Rödemisser SV), Christian Herpel (zurück vom SC Norddörfer), Björn Hübner (SZ Arlewatt), Timo Hansen, Niels Peters (beide SZ Arlewatt), Jan Iven Jensen (TSV Rantrum), Birger Andresen (Hannover) sowie Niklas Süphke, Simon Harrsen, Erik Schröder, Michael Berger und Björn Carstensen (alle eigene A-Junioren).

Die „Zweite“ bestreitet ihr erstes Testspiel am Mittwoch (19.30 Uh) beim Bezirksligisten Bredstedter TSV, die Liga spielt am kommenden Wochenende gegen Wankendorf und Holstein Kiel II.


30.07.2007 Erfolgssuche auch ohne Leihgaben Flensburger Tageblatt
Husumer SV II mit neuen Vorgaben in die Saison / Trainer Hauke Hartmann: "Wir haben uns verstärkt"
Der neue Kader der Husumer SV II (v. li.): Boje Willms, Obmann Bernie Grünhoff, Max Hunsdörfer, Dieter Schlegel, Simon Will, Timo Hansen, Björn Carstensen, Markus Rüsch, Björn Hübner, Simon Harrsen, Nils Peters, Stephan Rüsch, Michael Hofnauer, Betreuer Johann Schwarz, Trainer Hauke Hartmann. Foto: Voss

Husum (noh) – Für die Reserve der Husumer SV geht es in der kommenden Saison natürlich auch um das Erreichen der neuen Spielklasse. In der vergangenen Saison hielten sich die Stormstädter zumeist im unteren gesicherten Mittelfeld auf, um die Klasse zu halten, bedarf es also einer Steigerung. „Die ist auch möglich“, ist Trainer Hauke Hartmann optimistisch, „denn wir haben uns auf alle Fälle verstärkt.“

Husums Trainer will sogar mehr als nur das Erreichen der neuen Spielkasse. „Ich rechne uns hinter Lindholm, TSB, Schleswig 06, Angeln und Sterup durchaus etwas zwischen Platz sechs und acht aus“, peilt Hartmann eine erfolgreiche Saison an. Die Vorgaben dafür sind durchaus gegeben. Im großen Kader der ersten und zweiten Mannschaft stehen 40 Spieler, so dass die Zweite durchaus regelmäßig auf Verstärkungen aus der Liga hoffen darf.

Aber nicht nur die Leihgaben der Liga sollen für Punkte sorgen, auch von seinen eigenen Spielern erwartet Hartmann einiges. Der Leitwolf in der Defensive ist dafür natürlich wieder Routinier Udo Matthiesen, der im vergangenen Jahr stark gespielt hat und seine Abwehr erneut so gut im Griff haben soll. Im jungen Mittelfeld erhofft sich der Trainer der Husumer Reserve von Christian Günther kreative Glanzpunkte. Im Sturm soll Markus Rüsch für Tore sorgen. „Ich hoffe, dass bei Markus der Knoten wieder platzt und er unsere Abschlussschwäche beendet“, schenkt Hartmann seinem Routinier Vertrauen.

Neben dem sportlichen Erfolg möchte Hauke Hartmann aber auch die Kameradschaft wieder neu beleben und gemeinsam mit Hans-Peter Hansen, dem Trainer der Liga, den Kontakt zwischen der Ersten und der Zweiten intensivieren. Wenn es dann auch noch gelingt, mit attraktivem Offensivfußball die Zuschauer für ihr regelmäßiges Erscheinen zu belohnen, dann ist der Husumer Trainer zufrieden.

Als Favoriten auf die Meisterschaft hat Hartmann die üblichen Verdächtigen ausgemacht. SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist sein Topfavorit, aber auch TSB Flensburg, Schleswig 06 und dem FC Angeln räumt der Husumer Coach Chancen ein.

Kader der Husumer SV II

Zugänge: Stefan Alex, Michael Hofnauer (beide Rödemisser SV), Björn Carstensen, Simon Harrsen, Erik Schröder, Niklas Süphke (alle eigene A-Jugend), Björn Hübner (SZ Arlewatt), Nils Peters, Timo Hansen (beide TSV Oldenswort).

Abgänge: Alexander Dau (MTV Leck), Lars Jensen (Sonderborgh), Fran kGudat (unbekannt), Christian Klein (pausiert).

Spielerkader: Tor: Momme Reinholdt (24), Björn Carstensen (19). Abwehr: Udo Matthiesen (34), Stephan Rüsch (28), Carsten Werner (24), Timo Hansen (24), Erik Schröder (19). Mittelfeld: Christian Günther (24), Simon Harrsen (19), Michael Hofnauer (26), Max Hunsdörfer (21), Björn Hübner (28), Nils Peters (23), Niklas Süphke (19). Angriff: Markus Rüsch (28), Timo Wolski (30), Finn Kleissel (21), Stefan Alex (25), Simon Will (19).

Trainer: Hauke Hartmann (im dritten Jahr) Betreuer: Johann Schwarz.


23.11.2007 Halbzeit-Bilanz: Vier Teams hoffen noch sh:z-Nordfriesland Sport
118 von 240 Spielen in der Bezirksoberliga sind absolviert – Zeit, eine Halbzeit-Bilanz zu ziehen. Wie bewerten die fünf Mannschaften aus Nordfriesland den bisherigen Verlauf der Saison, was haben sie noch für Ziele? Wir haben nachgefragt.
Überraschungs-Team: Der TSV Rantrum feierte in 15 Spielen schon neun Siege und ist Tabellenfünfter. Foto: Staudt

Husum (noh/pu/usc) – SV Frisia 03 (31 Pkt./3.) Gut ein halbes Jahr hatte Bodo Schmidt Zeit, seine neue Mannschaft kennen zu lernen, ihre Schwächen und Stärken genau unter die Lupe zu nehmen. Und die Zeit hat der Trainer des SV Frisia 03 genutzt. „Wir hatten einen richtig guten Start, dann aber über vier Spiele einen kleinen Hänger. Wir arbeiten an der Konstanz. Zuletzt haben wir wieder sehr gut gespielt. Jetzt stehen wir gut da – in Lauerposition“, sagt Schmidt.

Mit seiner Meisterschaftsprognose lag und liegt der Frisia-Coach genau richtig. Schleswig 06 hatte er ganz vorne erwartet und Angeln als Geheimfavoriten auf dem Plan gehabt. Und auch sein eigenes Team hatte Bodo Schmidt gut eingeschätzt. „Wichtig wird ein guter Start nach der Winterpause – für jeden. Wir können jeden schlagen, müssen aber auch mit dem zweiten Gesicht der Mannschaft umgehen lernen“, sieht Schmidt genau darin die Hauptarbeit in den nächsten Wochen und Monaten.

In der Liga ist ihm vor allem der abgeklärte Sturm des TSV Rantrum am meisten aufgefallen. „Das hat mir schon imponiert, wie sie aus ihren Möglichkeiten das Beste rausgeholt haben mit den beiden Spitzen“.

Aus der eigenen Mannschaft sind Marek Hansen und Björn Petersen immer für starke Spiele und Tore gut. Der Coach freut sich besonders über die Entwicklung von Björn Klang und Lars Käning.

TSV Rantrum (28/5.)Besser hätte es für den TSV Rantrum kaum laufen können. Mit 28 Punkten steht das Team vom Lagedeich nach der Hälfte der Saison auf dem fünften Tabellenplatz. „Ich bin hochzufrieden und hoffe noch auf weitere Punkte bis Weihnachten“, sagt Trainer Volker Schallhorn – die 40 Punkte sollen möglichst schnell eingefahren werden.

14 Spieler im Kader, ein Altersdurchschnitt, der gut jenseits der 30 liegt – vor der Saison hat wohl keiner mit dem TSV Rantrum gerechnet. Doch nach zwei Auftaktniederlagen hat sich Schallhorn-Elf gefunden und seitdem tolle Spiele abgeliefert. Besonders auswärts konnten die „Oldies“ wiederholt auftrumpfen und gleich sechs Mal gewinnen. Als „phänomenal“, bezeichnet Schallhorn dabei besonders die Leistungen seiner ältesten Spieler Kay Steingrüber (40) und Marco Levsen (39). Die größte Überraschung ist indes der erst 17-Jährige Kim Lorenzen, der bereits seit Wochen überdurchschnittliche Leistungen bietet.

Das größte Plus der Rantrumer ist die mannschaftliche Geschlossenheit und das starke Defensivverhalten. „Gegen uns spielt keiner gerne“, freut sich Schallhorn, der damit rechnet, dass er in der Winterpause noch zwei oder drei Neuzugänge vermelden kann. Als Meisterschaftsfavoriten sieht Schallhorn Schleswig 06, deren Offensive ihn am meisten überzeugt hat.

MTV Leck (25/6.)Für Malte Köster hat sich nichts an den Zielen geändert. „Wir sind mit 25 Punkten im Soll, aber spielerisch haben wir zuletzt nicht mehr das gezeigt, was wir können“, so der MTV-Trainer. In der Rückserie möchte er mit seinem jungen Team so schnell wie möglich die Punktzahl 40 erreichen. „Dann sollten wir sicher in der Verbandsliga sein“, ist er überzeugt.

Auch bei der Favoritenfrage bleibt Köster auf Kurs. „Schleswig 06 spielt in der Spitzengruppe am konstantesten. Aber natürlich muss man Angeln und Frisia 03 weiter auf dem Zettel haben“, sagt er.

Die Frage nach dem auffälligsten Bezirksoberliga-Spieler kann er nicht auf Anhieb beantworten. „Marek Hansen und Björn Petersen sind sehr gute Leute. Mir sind einige gute junge Spieler bei Flensburg 08 II aufgefallen, die technisch sehr weit, aber noch nicht ganz im Herrenbereich angekommen sind“, hat der Lecker Coach beobachtet.

Zu den Talenten zählt auch sein eigener Stürmer Salam Halawani, der bis zu seiner Verletzung mit Leichtfüßigkeit und Toren glänzte. „Salam muss nach seiner Verletzung erst wieder zu seiner Form finden. Immerhin ist es eine neue Klasse. Aber man sieht, dass es für ihn Zeit war, die Kreisliga zu verlassen.“

Sylt/Norddörfer (11/13.)Drei Punkte fehlen zum anvisierten Platz zwölf. Ganze zwei Siege hat der Aufsteiger bislang eingefahren – und die gelangen auf des Gegners Platz (in Rantrum und Satrup). Dabei hatte Trainer Klaus Stückmark eigentlich auf die Heimstärke seines Teams gebaut. Erfreulich immerhin ist der Zuschauerzuspruch, im Schnitt kommen 100 Fans. „Das zeigt, dass die Sylter Bezirksoberliga-Fußball sehen wollen“, sagt Stückmark.

Fast alle seiner Spieler mussten den Sprung über zwei Klassen verkraften. „Wir wussten, dass es schwer wird“, so Stückmark, der das Fehlen eines Spielmachers und eines Torjägers beklagt. Akteure wie Björn Petersen (Frisia) oder Mohammed El-Sayed (Stern Flensburg), die auch mal ein Spiel allein entscheiden können, sucht man im Team der Insulaner vergebens.

Wenn die Mannschaft in Rückstand gerät, geht oftmals die Ordnung komplett verloren. Bei DGF Flensburg zum Beispiel führte die SG zwischenzeitlich 2:1 und hatte das Spiel eigentlich im Griff. Doch nach dem Ausgleich fiel das Team auseinander, kassierte drei Tore innerhalb von fünf Minuten – ganz klar eine Folge der fehlenden Erfahrung.

Doch der Rückstand ist nicht uneinholbar. Angetan ist Stückmark von den aus der A-Jugend gekommenen Fabian und Julian Johannsen. „Die haben einen großen Sprung gemacht“, lobt der Trainer. Sein Meistertipp ist Schleswig 06. Begründung: „Nicht so gute Einzelspieler wie Frisia, aber mannschaftlich geschlossener.“

Husumer SV II (6/16.)Absolut katastrophal verlief die Hinrunde für die Reserve der Husumer SV. Nach 15 Spielen belegen die Stormstädter den letzten Tabellenplatz. Trainer Hauke Hartmann, der sich selbst als Realist bezeichnet, plant daher auch bereits für die Kreisliga. „Ich glaube nicht, dass wir die Kurve noch kriegen“, sagt Hartmann.

Die Ursachen für das unerwartet schwache Abschneiden sind vielfältig. Neben einer dauerhaft langen Verletztenliste wirkt sich auch die Misere der Liga auf die zweite Mannschaft aus. Am schwersten wiegt aber, dass dem Team ein echter „Knipser“ fehlt. Gerade einmal zehn Treffer gelangen den Stormstädtern bisher.

Hauke Hartmann beklagt auch, dass viele Neuzugänge bisher aus verschiedenen Gründen noch gar nicht in Erscheinung getreten sind und viele seiner Spieler einfach nicht trainieren können. Der Gang in die Kreisliga scheint beschlossene Sache, „aber man werde sich anständig verabschieden und noch versuchen, den einen oder anderen zu ärgern“, verspricht Hartmann. Große Fortschritte attestiert er dem aus der A-Jugend gekommenen Erik Schröder: „Das kann einer werden.“

Von seinem Meistertipp – SV Frisia 03 – ist Hartmann auch weiterhin überzeugt.


08.12.2007
11.12.2007
13.12.2007
Wenn jetzt im Fußball Saisonschluss wäre

Momentaufnahme: Die Auf- und Absteiger
Flensburger Tageblatt
Schlei Bote
sh:z-Nordfriesland Sport
Nach dieser Fußball-Saison wird alles anders. Die Spielklassenreform zur Spielzeit 2008/09 führt zu großen Veränderungen. Schon jetzt wird gerechnet: Welcher Platz reicht? Durch die Einführung der eingleisigen dritten Profiliga sowie die Abschaffung der Oberliga Nord und der Bezirksligen sind die Auf- und Abstiegsmodalitäten komplizierter als sonst. Wir zeigen, welcher Verein in welcher Liga spielen würde, wenn die Saison jetzt zur Halbzeit zu Ende wäre.
Bald Verbandsligist? Der TSV Rantrum mit Thomas Grabowski.
Gute Chancen haben auch Salam Halawani und der MTV Leck.
Kann der ETSV Weiche am Ende dieser Saison wieder groß feiern? Foto: Dewanger
Kann Schleswig 06 auch am Ende der Saison jubeln? Sascha Möller, Oliver Hinrichs, Marco Pieper und Anthon Merz (von links) üben schon mal. Foto: Staudt

Flensburg (Jochen Hebbeln) – Die Auf- und Absteiger in den höheren Klassen tangieren den Fußball in Schleswig-Holstein nur am Rande. Läuft alles nach Plan, werden der VfB Lübeck (auch als Regionalliga-Letzter) und Holstein Kiel (Voraussetzung Platz 1 bis 5 in der Oberliga) die einzigen Vereine sein, die überregional kicken. Beide Clubs gehören dann der neuen Regionalliga an, die unterhalb der 3. Profiliga nur noch viertklassig ist.

Am Ende dieser Spielzeit erhält auch noch der Landesmeister die Chance, mit den Titelträgern aus Hamburg, Bremen und Niedersachsen sowie dem Oberliga-Sechsten eine Relegation zur Regionalliga zu spielen. Es ist jedoch zweifelhaft, ob überhaupt eine Mannschaft antritt. Die Spitzenteams TSV Kropp und FT Eider Büdelsdorf haben schon im Vorjahr für die Oberliga abgewinkt, der VfR Neumünster steht kurz vor der Insolvenz. Und Holstein II darf nicht teilnehmen, weil die Kieler Erste bereits den Platz blockiert. Wollen oder können die nächstplatzierten Vereine? Auf Rang fünf bis sieben folgen in der Verbandsliga der Itzehoer SV, Heider SV und Flensburg 08. Erstens wird es sportlich nicht reichen, zweitens wartet eine knallharte DFB-Lizenz, die mit einem hohen finanziellen Aufwand verbunden ist. Mäzen Volker Koppelt wäre wohl der einzige in Schleswig-Holstein, der diese Summe aufbringen könnte. Doch sein FC Haddeby spielt nur in der Kreisliga und kann höchstens in die neue Verbandsliga Nord aufsteigen.

Zurück zur neuen Schleswig-Holstein-Liga, die ab der Saison 2008/09 mit 18 Mannschaften an den Start geht. Absteiger aus dem Auslaufmodell Oberliga Nord sind aller Voraussicht nach der VfB Lübeck II und SV Henstedt-Rhen, die momentan auf den Rängen 15 und 17 liegen. Selbst Rang fünf würde der VfB-Reserve nicht reichen, bleibt die Lübecker Liga so erfolglos wie zurzeit. Der 17. der Regionalliga müsste am Ende mindestens auf Platz zehn klettern, um doch noch den Sprung in die dritte Profi-Liga zu schaffen. Neben den beiden Oberliga-Absteigern füllen die vier Bezirksoberliga-Meister die Klasse auf. Nach heutiger Lage wären das: Schleswig 06 (Nord), TSV Bordesholm (Ost), GW Siebenbäumen (Süd) und VfR Horst (West). Das bedeutet für die jetzige Verbandsliga, die in der nächsten Serie Schleswig-Holstein-Liga heißt: Alle Mannschaften auf den Plätzen eins bis zwölf sind dabei.

Andersherum: Die Ränge 13 bis 19 sind Abstiegsplätze. Aus dem Nord-Bezirk gehören momentan die Husumer SV (16.) und ETSV Weiche (17.) dazu. Bleibt es so, würden beide Vereine in die neue Verbandsliga Nord absteigen – die Nachfolgeklasse der Bezirksoberliga Nord, zu der künftig auch die Mannschaften aus Dithmarschen zählen.

Die Verbandsliga Nord hat ab der kommenden Saison mit 18 Mannschaften ihre Premiere. Fünf Plätze gehen an Dithmarschen, 13 an den Bezirk Nord. Zieht man Husum und Weiche ab, bleiben elf Plätze. Neun davon sind für die besten Bezirksoberligisten (Rang zwei bis zehn) reserviert. Einer der beiden restlichen freien Plätze geht an den Bezirksliga-Meister (TSV Friedrichsberg führt mit komfortablem Vorsprung).

Da auch die Kreisligisten in dieser Saison einen Anreiz haben sollen, treten die Titelträger aus Flensburg (Polizei SV Flensburg führt), Schleswig (FC Haddeby führt) und Nordfriesland (IF Tönning führt) in einer Relegation gegeneinander an. Der Sieger dieser Dreier-Runde spielt dann gegen den Tabellenelften der BOL (zurzeit VfR Schleswig) den 18. Teilnehmer aus.
Alle anderen Mannschaften finden sich in der kommenden Serie in der Kreisliga wieder. Dazu gehören fünf Bezirksoberligisten (Plätze 12 bis 16) und 15 Teams aus der Bezirksliga (Plätze 2 bis 16). Die Aufteilung auf die drei Kreise würde nach dem jetzigen Stand wie folgt aussehen: In die Flensburger Kreisliga steigen sieben Teams ab, in Nordfriesland sind es sogar zehn, in den Schleswiger Kreis müssen drei Mannschaften zurück.

Nicht berücksichtigt in dieser Rechnung ist der Elfte der Bezirksoberliga Nord, der die Relegation bestreitet. Zudem gibt es noch einige offene Fragen: Wo spielen der VfB Lübeck oder VfR Neumünster, wenn die Clubs in die Insolvenz gehen? Oder: Was wird aus dem TSV Kropp, wenn der Förderverein aussteigt? Warten wir es ab. Spätestens im Sommer sind alle Unklarheiten beseitigt.


23.04.2007 Ballgeflüster: Arlewatter Trio kehrt zurück sh:z-Nordfriesland Sport

Arlewatt (noh) – Rückkehrer-Trio: Beim Fußball-Kreisligisten SZ Arlewatt sind die Weichen für die kommende Serie gestellt. Udo Matthiesen kehrt von der Husumer SV zu seinem Heimatverein zurück und fungiert als Spielertrainer. Auch Björn Hübner und Frank Gudat kommen aus der Stormstadt nach Arlewatt. Michael Degen und Hauke Zetl beenden ihre Fußball-Pause. "Es bewegt sich was in Arlewatt", freut sich Fußballobmann Michael Lorenzen.


14.05.2007 Umfrage: "Eine gute Mischung und ein Schmitz" Schlei Bote

Schleswig 06 wurde zwei Spieltage vor Ende der Saison Meister der Fußball-Bezirksoberliga Nord. Was sagen die Trainer der Konkurrenz ?

Frank Papenberg (Flensburg 08 II): „06 hat die spielerisch beste Mannschaft und vor allem fußballerisch überzeugt. Gegen die Truppe haben wir immer gerne gespielt, weil die Mannschaft sich nicht hinten rein gestellt hat. Das Team ist am gleichmäßigsten besetzt und hat einen guten Mix aus alt und jung. Mit Routinier Schmitz hat der Verein einen Glücksgriff getan, der hat in vielen Spielen den Unterschied ausgemacht.“

Nils Geisler (Ex-Satrup, nächste Saison FC Angeln): „Ich denke, 06 hat über die gesamte Saison eine konstante Leistung gezeigt. In den Spielen, in denen ich auf der Bank saß, haben wir immerhin eine Halbzeit mit 1:0 gewonnen. Das 1:3 war 2008 bis dato unsere einzige Niederlage. 06 hat eine gute Mischung im Team, aber ich denke für die SH-Liga sollte sich die Mannschaft noch auf einigen Positionen verstärken.“

Holger Sohrweide (Ligamanager des TSB Flensburg): „06 ist aus meiner Sicht zurecht Meister geworden. Die haben einfach konstant gespielt. Den Unterschied zu den anderen Teams hat eindeutige Stefan Schmitz ausgemacht. Eine Galionsfigur. Bisher hat 06 nur ein Spiel verloren, das sagt doch alles. Meinen Glückwunsch an meinen alten Spezi Detlev Hinrichs“.

Hauke Hartmann (Husumer SV II): „Eigentlich hatte ich mich ja auf Risum-Lindholm eingeschworen. Aber Schleswig 06 ist verdient Meister geworden. Die waren in allen Mannschaftsteilen am besten besetzt, und mit Detlev Hinrichs haben sie einen taktisch cleveren Trainer. Und wer nur einmal verliert, der darf auch gerne Meister werden.

Thorsten Henningsen (Co-Trainer des FC Tarp-Oeversee): „Meines Erachtens ganz klar ein verdienter Meister. Die sind auf allen Positionen gut besetzt und haben auch personelle Engpässe gut kompensieren können. Dass wir gleich mit 1:17 Toren in zwei Spielen gegen die verloren haben, muss ja nicht erwähnt werden“.

Sven Johannsen (MTV Leck): „06 ist die spielerisch beste Mannschaft und hat verdient den Titel geholt. Wir sind stolz darauf, dass wir bisher die einzige Mannschaft sind, die sie geschlagen haben. Für die nächste Saison müssen sie sich aber verstärken. Der ETSV Weiche ist das beste Beispiel dafür, wie es nicht geht.“ (mb)


27.05.2007 Ballgeflüster: Verstärkungen sh:z-Nordfriesland Sport

Das SZ Arlewatt rüstet weiter auf. Nach den schon bekannten Neuzugängen – Spielertrainer Udo Matthiesen, Björn Hübner und Frank Gudat (alle Husumer SV) – kommen auch Simon Will und Christian Klein (ebenfalls Husumer SV) sowie Marko Hansen (zuletzt TSV Rantrum) zum Sportzentrum.


14.06.2007 Ballgeflüster: Fairplay Flensburger Tageblatt

Zum letzten Mal hat Spielausschussobmann Uwe Jacobsen die Fairplay-Listen aus dem Fußball-Bezirk erstellt. Auffällig: Sowohl in der Bezirksoberliga als auch in der Bezirksliga sind die Verstöße klar rückläufig. 3516 Strafpunkte (Vorjahr 3843) in der BOL und 3067 (3788) in der Bezirksliga wurden verteilt.

Fairste Mannschaften in der Bezirksoberliga waren der FC Angeln 02 (166), der TSB Flensburg (167) und die Husumer SV II (167), wobei Angeln und TSB keine Roten Karten bekamen. Die weiteren Mannschaften aus dem KFV Flensburg belegten in der Fairness-Tabellen folgende Plätze : 6. FC Tarp-Oeversee (186), 8. Stern Flensburg (204), 10. Nordmark Satrup (214), 12. DGF Flensburg (248), 13. FC Sörup-Sterup (264), 14. Flensburg 08 II (285 – sechs Rote Karten!), 15. TSV Nord Harrislee (299 – elf Gelb-Rote Karten!).

Der FC Langenhorn (91) spielte in der Bezirksliga mit Abstand am fairsten. Die FSG im Amt Schafflund (148) wurde Vierter, FSG Gelting-Kieholm (199) Neunter, TSB Flensburg II (231) Elfter und der TV Grundhof (233) Zwölfter.

 

Spielplan 2007/08 - Bezirksoberliga Nord
1. ST 11.08.07 Flensburg 08 II Husumer SV II 0:1
Toller Saisonstart!

In einem weitgehend ausgeglichenen Spiel der Reserveteams von Flensburg 08 und der Husumer SV siegten die Nordfriesen nicht unverdient mit 0:1 (0:0), denn die Hausherren ließen es an der Durchschlagskraft im Angriff vermissen. Clever konzentrierten sich die Gäste auf die Defensive und gelegentliche, aber stets gefährliche Konter. Das Abwehr-Bollwerk um HSV-Libero Udo Matthiesen stand sehr sicher. Finn Christophersen (24.) und Jörg Alles (31.) vergaben vor der Pause die besten Chancen der Fördestädter.

Nach dem Wechsel erhöhten die Platzherren den Druck, aber es fehlte weiter der Zug zum Tor. Das Vergeben der Chancen sollte sich rächen, denn die Husumer erzileten in der Schlußminute das goldene Tor durch Timo Hansen. "Ein optimaler Saisonstart für uns," meinte ein glücklicher Husumer Trainer Hauke Hartmann. "Wir haben aufopferungsvoll gekämpft und verdient, wenn auch ein wenig glücklich gewonnen."

Aufstellung:

Reinhold - Matthiesen - Schröder, Werner, S. Rüsch, Hansen, Will, Wolski, M. Rüsch - Johannsen, Harrsen. Eingewechselt: Günther, Alex, Peters.

Hauke Hartmann/HI 14.08.2007

Husums Zweite effektiver

Flensburg (wsi) – Trotz zuweilen drückender spielerischer Überlegenheit musste sich Fußball-Bezirksoberligist Flensburg 08 II im Derby der Verbandsliga-Reserveteams der Husumer SV II 0:1 (0:0) beugen. Während die Gastgeber klar spielbestimmend waren, konzentrierten sich die Gäste auf die Defensive und gelegentliche Konter. Das Abwehr-Bollwerk um HSV-Libero Udo Matthiesen ließ kaum Möglichkeiten zu. Zudem profitierten die Nordfriesen von der Abschlussschwäche der Blau-Gelben. Finn Christophersen (25.) und Jörg Alles (30.) vergaben vor der Pause die besten Chancen der Gastgeber. Nach dem Wechsel erhöhten die Platzherren den Druck, aber es fehlte der Zug zum Tor. Dennoch gab es weitere Chancen, bei denen Christophersen das Pech an den Stiefeln klebte. In der 68. Minute traf er nach Zuspiel von Christopher Papenberg nur die Latte. Nur sechs Minuten später scheiterte er an Gäste-Keeper Momme Reinhold. Das Vergeben der Chancen sollte sich rächen. Nur zwei Mal kamen die Gäste ernsthaft vor das gegnerische Gehäuse. Das reichte Timo Hansen jedoch, um den Siegtreffer (90.) zu markieren.

Flensburg 08 II: Wendel - Will, Wieczorek, Radau, Timo Hansen - Alles, Herre, Papenberg (81. Zielinski), Schuldt (65. Ekes) - Marcel Hansen (70. Wölffel), Christophersen. Husumer SV II: Reinhold - Matthiesen - Schröder, Werner, Stefan Rüsch, Hansen, Will, Wolski, Marcus Rüsch - Johannsen, Harrsen. Eingewechselt: Günther, Alex, Peters. Schiedsrichter: Aust (TSV Süderbrarup) mit einer guten Leistung. Beste Spieler: Radau/Reinhold, Matthiesen.

13. August 2007 · Flensburger Tageblatt
2. ST 19.08.07 Husumer SV II TSV Rantrum 1:2

Traumstart in die Saison leichtfertigt verschenkt!


Es war nicht unser Tag. Wir wollten im ersten Heimspiel in der Friesen – ARENA unseren Zuschauern ein gutes Spiel liefern - doch kamen wir von Beginn an nicht so in die Partie, wie wir uns das vorgenommen hatten. Die Rantrumer standen sehr tief in ihrer eigenen Hälfte, was zu befürchten war. Unsere Angriffe wurden einfach zu langsam vorgetragen, so das sich die Gäste immer wieder stellen konnten, um unsere Bemühungen schon im Keime zu ersticken. Bei uns fehlte einfach der Druck, die Rantrumer ernsthaft in Gefahr zu bringen. Viele Bälle wurden durch übertriebenes Einzelspiel verschenkt und so waren Kombinationen eher Mangelware. Mit einem Sieg wären wir in der Spitzengruppe der Bezirks-Oberliga gelandet, jetzt müssen wir uns wieder neu sortieren, um unser Saisonziel nicht gleich nach den ersten Partien aus den Augen zu verlieren.

Ich weiß aber, das wir viel besser spielen können und wollen das im nächsten Heimspiel gegen den VfR Schleswig am 09.09.07 unseren Fans zeigen. Am letzten Wochenende war der Geist zwar willig, doch das Fleisch war schwach. Schwach auch die Leistung des Schiedsrichters, Herrn Nissen aus Schafflund. Mit vielen unverständlichen Entscheidungen brachte er die zahlreichen Zuschauer in Rage. Höhepunkt war der Elfmeterpfiff in der letzten "Spielsekunde". Eine Tatsachenentscheidung kann man nicht erst nach 5 bis 10 Sekunden pfeifen - ein absoluter Witz diese Aktion. Zuvor verwies er unseren Mittelfeldspieler Timo Hansen in der 70. Spielminute des Feldes. Wozu hat man Assistenten an der Linie, um dann doch alles selber zu entscheiden. Was ich nicht sehe, kann ich auch nicht beurteilen.

Nach dieser Entscheidung waren dann alle von der Rolle. Herr Nissen stand an diesem Tage einfach zu oft im Mittelpunkt des Geschehens, das sollte er doch den Spielern überlassen. Aber auch die Akteure auf dem Feld waren nicht in der Lage ein gutes Bezirks-Oberligaspiel über die Bühne zu bringen Über die Tore lässt sich schnell schreiben. Den ersten beiden Treffern gingen Fehler im Mittelfeld voraus. Der Gegner nutzte die Chance, um durch einen Querpaß in die Strafraummitte zum Erfolg zu kommen. Meine Mannschaft muß in den nächsten Spielen einfach mehr investieren – einfach mehr Power entwickeln, dann kommen wir wieder schnell in die richtige Spur. Das Spiel in der laufenden Saison, das gegen uns gepfiffen wurde, haben wir jetzt hoffentlich hinter uns. Fair-Play - in diesem Sinne!

Aufstellung:

Reinhold – Schröder,  Werner, Hansen, Matthiesen, Wolski (78.Hoffnauer), Will, Johannsen, M. Rüsch, Günther (72. Peters), Harrsen (72. Alex).

Hauke Hartmann/HI 20.08.2007

Zwei umstrittene Entscheidungen

Husum (usc) – Hauke Hartmann, Trainer des Fußball-Bezirksoberligisten Husumer SV II, war nach Spielschluss nicht gerade bester Laune. Das 1:2 (1:0) im Derby gegen den TSV Rantrum drückte auf die Stimmung und der Coach war auch nicht gut auf den Unparteiischen Jürgen Nissen zu sprechen. Sowohl die Rote Karte (70. Minute) gegen Timo Hansen als auch der Siegtreffer per Foulelfmeter von Thomas Grabowski in der Schlussminute waren aus Sicht der Gastgeber mehr als umstritten. Aber Hartmann gab auch zu: „Das war nicht unser Tag. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen.“

Sein Team hatte in der ersten Halbzeit leichte Feldvorteile und ging auch folgerichtig nach 32 Minuten in Führung. Timo Hansen hatte sich auf der rechten Seite durchgesetzt und Simon Will bedient, der aus kurzer Distanz einschoss. Ansonsten blieben beide Teams aber vieles schuldig, was Hartmann zu folgender Prognose veranlasste: „Mit dieser Leistung werden beide Probleme haben, unter die ersten Zwölf zu kommen.“ Dem 1:1 von Thomas Grabowski ging ein Ballverlust im Mittelfeld voraus, Husum fiel nichts ein, um die Partie zu gewinnen.

Husumer SV II: Reinhold - Schröder, Werner, Matthiesen - Hansen, Wolski (78. Hoffnauer), Will, Johannsen, Günther (72. Peters) - M. Rüsch, Hansen (72. Alex).
TSV Rantrum: Günther - Grabowski, Johannsen, Riemenschneider - Levsen, Schmarje, Hansen, Steingrüber, Schallhorn (75. Albertsen) - Brodersen, Paul.
Schiedsrichter: Nissen (Schafflund), mit schwacher Leistung. Zuschauer: 180.
Rote Karte: Timo Hansen (Husum/70.).

20. August 2007 · Flensburger Tageblatt

Das große Ziel heißt Verbandsliga

Sein Ziel ist ein Platz im Verbandsliga-Team der Husumer SV – doch Zugang Jan Johannsen will erst einmal mit der "Zweiten" gegen Rantrum gewinnen.
Jan Johannsen freut sich auf das morgige Duell mit Rantrum. Foto: Hulin

Husum (Nils-Ole Hokamp) – Am Sonntag ist es so weit: Die Reserve der Husumer SV bittet um 15 Uhr zum ersten Heimspiel der neuen Bezirksoberliga-Saison. Die Partie hat es in sich, denn es geht gegen den TSV Rantrum – das einzige echte Derby für die Stormstädter. Während die Elf von Hauke Hartmann mit dem 1:0 bei Flensburg 08 II gut gestartet ist, hat der TSV Rantrum einen klassischen Fehlstart hingelegt: Zwei Heimniederlagen, kein einziges Tor und zwei für zwei bzw. drei Wochen gesperrte Stammspieler dürften die Gäste wenig positiv stimmen.

Die Vorzeichen für die Gastgeber scheinen also günstig. Ähnlich sieht das auch Husums Neuzugang Jan Johannsen, der sich und seiner Elf gute Siegchancen ausrechnet. Der 23-Jährige ist zu Saisonbeginn von Blau-Weiß Friedrichstadt nach Husum gewechselt und hat diesen Schritt nicht bereut: "Der Zeitpunkt war genau richtig gewählt", meint der Bankkaufmann, der bei der Liga mittrainiert, derzeit aber in der Zweiten Spielpraxis sammeln soll.

"Das ist völlig in Ordnung", erklärt der Mittelfeldspieler, dem es Spaß macht, mit den Husumer Fußballern zu trainieren und sich dabei zu verbessern. Den Sprung von der Treene in die Kreishauptstadt hat Johannsen, der in den vorangegangenen Jahren den Anfragen von Dieter Schleger immer eine Absage erteilte, allein aus sportlichen Gründen gewagt: "Ich wollte sehen, wie weit ich es schaffen kann und mich fußballerisch verbessern."

Dabei wird der in Koldenbüttel lebende Johannsen in Zukunft vorerst in der Zweiten zeigen, was er kann, wie ihm Liga-Trainer Hans-Peter Hansen in einem konstruktiven Gespräch in der Vorbereitung mitgeteilt hat. Aber auch in der Bezirksoberliga wird schon guter Fußball gespielt, so dass der 23-Jährige es nun mit stärkeren Gegenspielern als in der Bezirksliga zu tun bekommt.

In Friedrichstadt galt Jan Johannsen schon bald nach seinem Wechsel zu den Herren als großes Talent und wurde schon mit 20 Jahren unter Trainer Uwe Thomsen der Nachfolger der Friedrichstädter "Fußball-Legende" Stephan Schubert. Auf seiner Lieblingsposition im offensiven Mittelfeld konnte er dabei seine Stärken im Offensivspiel, sein gutes Auge und seine, wie er selbst sagt, "ganz vernünftige Technik" in das Spiel der Treenestädter einbringen. In Husum wird er nun daran arbeiten, auch sein Defensivverhalten zu verbessern.
Wie wichtig Johannsen für seine Mannschaft und seine Kollegen bei Blau-Weiß war, zeigt eine kleine Anekdote aus der vorletzten Saison. Damals gelang ihm in Süderbrarup nach einer Ecke mit einem Volleyschuss in den Winkel ein Tor des Monats. In der Zeitung wurde allerdings nicht er als Torschütze geführt, sondern sein Cousin Florian Johannsen, der damals ebenfalls an der Treene kickte.

Dieser Florian sprach dann eine Woche später beim damaligen Bezirksoberligisten SV Enge-Sande vor und rühmte sich mit eben jenem Treffer seines Cousins. Kurz darauf trat Florian Johannsen dann dem SV Enge-Sande bei, wo er auch heute noch spielt.
Neben dem Fußball und der Arbeit steht für den Koldenbüttler seine Freundin Sarah, mit der er seit zwei Jahren zusammen wohnt, im Vordergrund. Im Winter betätigt er sich zudem als Boßler im Koldenbüttler Boßelverein.

Nun gilt sein Augenmerk in sportlicher Sicht aber erst einmal seinem Engagement bei der Husumer SV. Seine sportlichen Ziele formuliert der ruhige und sympathische Fußballer so: "Zuerst will ich mir einen Stammplatz im Mittelfeld der Zweiten erkämpfen und dann mit der Mannschaft die Qualifikation für die neue Verbandsliga schaffen. Zudem hoffe ich darauf, zumindest einmal in der Verbandsliga eingesetzt zu werden, damit ich das später einmal meinen Kindern erzählen kann."

18. August 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport
4. ST 01.09.07 TSV Nord Harrislee Husumer SV II 2:0

Pleite beim Aufsteiger!


3. Spieltag

TSV Nord 
Husumer SV
2:0
FC Tarp-Oeversee 
FC Sörup-Sterup 
1:3
VfR Schleswig 
TSV Rantrum 
2:3
Nordmark Satrup 
Schleswig 06 
2:4
 IF Stjernen
Flensburg 08 II 
2:1
SV Frisia 03 
MTV Leck 
2:2
Team Sylt/Nordd. 
FC Angeln 02 
1:1
 TSB Flensburg
DGF Flensborg 
1:3

Man muß es in aller Deutlichkeit sagen:. Das Niveau in der Bezirks-Oberliga scheint deutlich nachzulassen - auch zu lesen jeden Montag in den Spielberichten. Was beide Mannschaften an diesem Spieltag über weite Strecken der Partie den Zuschauern boten, war einfach erbärmlich. Fehlpässe auf beiden Seiten in Hülle und Fülle, technische Fehler bei der Ballannahme, mangelndes Zweikampfverhalten, hochgradiges Auslassen von Torchancen. Alles Mittel um den Zuschauern kein rassiges Bezirks-Oberligaspiel zu präsentieren. Doch was Hänschen nicht lernt, lernt Hans wohl auch nicht mehr. Hinzu kommen Offensivkräfte , die eher Strafraumszenen verhindern, als das sie zielstrebig auf das gegnerische Gehäuse zulaufen um einen Abschluß zu suchen.

Aber vielleicht ist man auch zu anspruchsvoll, hat man ja selber auf sehr hohem Niveau Fußball gespielt - und das kann ich ohne rot zu werden von mir behaupten. Die Zeiten haben sich wohl nur geändert. Als meine Oma damals 80 wurde, ging ich doch zum Fußball - abends war ich dann zum Essen dabei. In der heutigen Zeit sagen Spieler dir für den kompletten Tag ab. So ist das nun mal. Meine Mutter hätte gesagt: "Hau bloß ab aber gewinne gefälligst." Es gibt noch viele Beispiele mehr, wo mir die Haare als Trainer zu Berge stehen. Es gibt wohl genügend Trainer und Offizielle in Vereinen, die mir da zustimmen können. Ach ja, Fußball wurde auch noch gespielt.

Da wir uns in der 2. Halbzeit mit einem super Eigentor selbst auf die Verliererstraße brachten und weiterhin Fußball in Kreisklassenformat spielten, hatten die Flensburger das Spiel am Ende gewonnen. Warum? Weil sie an diesem Tage eine Klasse besser spielten wie wir und nach Kreisklasse kommt ja bekanntlich schon die Kreisliga! Ich hoffe, es fühlt sich kein Spieler auf den Schlips getreten, aber es ist leider die Wahrheit. Ach ja, zu entschuldigen ist noch, das wir an diesem Spieltag 8 Absagen zu verzeichnen hatten. Einige mussten leider arbeiten oder waren verletzt, einer sagte sogar ohne Begründung ab - der Rest musste zum 50. oder 80. Geburtstag.

Der Job des Trainers kann richtig viel Spaß machen. Es gibt aber auch Tage wo du zu dir sagst:"Mußt du dir das wirklich geben? Zum Schluß muß ich aber auch meine Mannschaft etwas in Schutz nehmen, zumal wir letzte Woche mit nur 6 Mann trainieren konnten. Zudem hatte unser Torwart Björn Carstensen eine Blinddarmreizung. Nächste Woche sieht das schon wieder besser aus und wir werden uns auf den neuen Gegner, VFR Schleswig, gut vorbereiten. Ich bin fest davon überzeugt, das es schnell wieder aufwärts geht. In der Mannschaft steckt Potential - doch muß sie sich nach solchen Leistungen auch mal heftige Kritik anhören.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Werner, Hübner (60. Lückner), Matthiesen, Gudat, Harrsen, Hundsdörfer (65. Wolter), Will, Wolski, S. Rüsch.

Hauke Hartmann/HI 04.09.2007
5. ST 09.09.07 Husumer SV II VfR Schleswig 0:2

Erneute Heimpleite!


Am letzten Sonntag boten wir unseren treuen Zuschauern eine katastrophale Leistung. Ich möchte mich bei allen, die das mit ansehen mußten, entschuldigen. Taktisch völlig überfordert, dazu kam das Positionen überhaupt nicht eingehalten wurden - so kann man halt kein Fußballspiel gewinnen. Die ebenfalls schwachen Schleswiger, die bis dato noch keinen einzigen Punkt verzeichnen konnten, brachten unsere Defensivabteilung immer wieder in Schwerigkeiten.

Doch zählbares kam noch nicht dabei heraus. Erst als unser Kapitän Udo Matthiesen mit einer verunglückten Rückgabe ins eigene Tor traf. Wir kamen überhaupt nicht ins Spiel. Abspielfehler häuften sich, Zweikämpfe wurden gar nicht erst angenommen, die Laufbereitschaft war ungenügend! So kam es dann auch, das wir uns keine Torchancen erarbeiten konnten und wir mit einem knappen Rückstand in die Pause gingen. Nach dem Wechsel dann das gleiche Bild: Trotz einiger Umstellungen wurde unser Spiel nicht besser. Schleswig kam mit wenig Aufwand immer wieder gefährlich vor unser Tor. Hier war es Björn Carstensen, der so manche Torchance mit tollen Reflexen zunichte machte. Die Partie hätten die Gäste schon viel früher für sich entscheiden können. Udo Matthiesen vergab leider völlig freistehend in der 75. Minute den Ausgleich.

Statt dessen mussten wir fünf Minuten vor dem Ende das 0:2 hinnehmen. Der gerade erst eingewechselte Henke brauchte das Leder nur noch über die Linie zu drücken. Die Niederlage war besiegelt. Wieder einmal brachten wir den Gegner durch ein Eigentor auf die Gewinnerstraße und im augenblicklichen Zustand der Mannschaft ist dieses auch nicht mehr zu korrigieren. Wir lassen uns immer wieder das Spiel des Gegners aufdrücken, schaffen es nicht einen geordneten Spielaufbau herzustellen - geschweige denn gefährlich vor des Gegners Tor aufzutauchen. Mangelnde Technik ist wohl ein entscheidener Punkt und der Wille unbedingt den Ball haben zu wollen. Wir fordern den Ball nicht energisch genug, trabende Spieler auf dem Feld haben noch nie ein Fußballspiel gewonnen. Ich habe selten den Schlusspfiff so herbeigesehnt wie am letzten Wochenende, um die Spieler und vor allem die Zuschauer von so einem "Gekicke" zu erlösen. In der Kreisliga hat man schon bessere Spiele gesehen. Persönlich mache ich mir Gedanken um die Fortsetzung meiner Trainerarbeit . Mit der Einstellung einiger Akteure auf dem Platz und auch außerhalb des Geschehens kann ich mich nicht weiterhin identifizieren.

Aufstellung:

Carstensen – Schröder, Matthiesen, Rüsch, Hoffnauer (46. Wolter), Hundsdörfer, Hübner, Werner, Peters, Gudat, Alex (75. Gerke).

Hauke Hartmann/HI 10.09.2007

Husums Trainer völlig fassungslos

Verbandsliga-Reserve unterliegt dem VfR Schleswig verdient mit 0:2
Husums Kapitän Udo Matthiesen zieht ab, Schleswigs Christopher Zippert stellt sich ihm in den Weg. Florian Schmidt sieht zu. Foto: Voss

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Eng geht's zu an der Tabellenspitze. Schleswig 06 kletterte mit dem 6:1 gegen Tarp-Oeversee auf Platz eins, gefolgt vom punktgleichen FC Angeln 02, der den SV Frisia 03 3:0 abfertigte. Einen Zähler zurück liegen der FC Sörup-Sterup (4:1 gegen den TSV Nord) und als bester Aufsteiger DGF Flensburg (4:2 gegen Sylt/Norddörfer). Am Tabellenende feierte der VfR Schleswig den ersten Sieg (2:0 bei der Husumer SV II) und übergab die rote Laterne an den TSV Nordmark Satrup, der 1:3 beim MTV Leck verlor. Neben dem SV Frisia 03 (Platz sieben) bleibt auch der TSB Flensburg (Elfter) hinter den Erwartungen zurück. Das Stadtderby gegen 08 II ging 1:3 verloren. Vier Teams sind noch ungeschlagen: neben 06, Angeln und Sörup-Sterup auch der Tabellenfünfte MTV Leck.

Husum (noh) – "Das war die schwächste Leistung, die ich hier bisher erlebt habe", wetterte der maßlos enttäuschte Husumer Trainer Hauke Hartmann nach der 0:2 (0:1)-Niederlage gegen VfR Schleswig. Hartmann wollte weder die Personalnot noch irgendeinen anderen Grund als Entschuldigung für das "Versagen auf ganzer Linie" gelten lassen. Die Gäste traten in der Stormstadt eigentlich verunsichert und alles andere als spielstark auf, was in Anbetracht der bisherigen Ergebnissen auch nicht weiter verwunderlich ist, wurden aber von der HSV-Reserve stark gemacht.

"Wenn wir gegen einen stärkeren Gegner gespielt hätten, hätte es zur Pause bereits 0:5 gestanden", sagte Hartmann fassungslos. So stand es nur 0:1 und den Treffer erzielten die Gastgeber sogar selbst. Udo Matthiesen traf aus 18 Metern unglücklich ins eigene Tor (28.).

Auch im zweiten Durchgang blieb bei den Gastgebern alles Stückwerk. Torhüter Björn Carstensen war es zu verdanken, dass den Schleistädtern nicht mehr Tore gelangen. Die einzige Torchance der Platzherren war ein Schuss von Matthiesen, der vier Meter am Gästetor vorbei ging. Den Treffer zum 2:0 erzielte kurz vor dem Abpfiff der zuvor eingewechselte Henke aus dem Gewühl (89.). "Wir holen so nicht einen einzigen Punkt mehr", sagte Hartmann.

Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – S. Rüsch (80. Michtantchenk), Schröder – Werner, Hofnauer (46. Wolter), Hunsdörfer, Hübner, Peters – Gudat, Alex (65. Gehrke). VfR Schleswig: Rabeler – Jöns (90.+2 John), Henningsen, Thierfelder, Loose, Vogt, Schmidt, Zippert, Lorenzen, Hinrichsen (90. Brogmus), Beyer (85. Henke). Schiedsrichter: Huß (Rantrum), leitete souverän. Zuschauer: 50. Beste Spieler: Carstensen – Loose.

10. September 2007 · Flensburger Tageblatt
6. ST 15.09.07 IF Stjernen Flensborg Husumer SV II 6:1

Individuelle Fehler brachen uns das Genick!


5. Spieltag

 FC Tarp-Oeversee
TSV Nord 
0:3
TSB Flensburg 
TSV Rantrum 
1:2
VfR Schleswig 
FC Sörup-Sterup 
1:2
TSV Nordmark 
FC Angeln 02 
0:2
IF Stjernen 
Husumer SV II
6:1
Schleswig 06 
MTV Leck 
1:1
SV Frisia 03 
DGF Flensborg 
1:1
Team Sylt/Nordd. 
Flensburg 08 II 
0:3

Mit einer gut aufgestellten Mannschaft gingen wir in diese Partie. Die ersten 20 Minuten waren wir die spielbestimmende Mannschaft und kamen auch gefährlich in Strafraumnähe. Doch der Abschluss (Freistoß, Flanke oder Torchance) war einfach nicht präzise genug. Erion Alla war es immer wieder, der die Fäden im Mittelfeld zog - umso schlechter für uns das gerade er sich zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und des Feldes verwiesen wurde. Auch sein Kontrahent foulte brutal zurück, doch die Gastgeber konnten diesen Feldverweis eher verschmerzen. Dies passierte alles kurz vor der Pause. Udo Matthiesen war es, der durch eine Unkonzentriertheit die Flensburger jubeln ließ. In der 15 .Minute ließ er sich völlig unnötig in eine 1 gegen 1 Situation ein und der Stürmer der Heimmannschaft hatte das bessere Ende für sich. Nicht das einzige Mal, das unser Routinier am Tores schießen der Flensburger beteiligt war.

Schnell muß er wieder zu seiner alten Form zurückfinden - er soll doch unserer Abwehr die nötige Sicherheit geben. Im Mittelfeld hatten wir etwas Übergewicht, doch der Ausgleich wurde durch Simon Will auf Vorlage von Erion Alla vergeben. Kurz nach dessen Feldverweis mussten wir das 0:2 hinnehmen. Wir griffen im zentralen Mittelfeld nicht energisch genug an, Björn Carstensen konnte diesen Treffer auch nicht mehr verhindern. Trotz des 2 Tore - Rückstandes hatten wir uns in der Halbzeit viel vorgenommen; da die Flensburger an diesem Tage zu knacken waren. Die Moral der Mannschaft stimmte, trotz der letzten Wochen wo wir sehr schlecht gespielt haben und mächtig Kritik einstecken mussten.

Wiederum war es Udo Matthiesen, der das 0:3 "einleitete". Ein gewonnen geglaubter Zweikampf ging doch noch an den Flensburger, der dann keine Mühe hatte das Tor zu machen. Trotzdem kamen wir wieder zurück, Marcus Rüsch war es, der mit einem Heber das 1:3 erzielte. Hätte Timo Wolski, gerade eingewechselt, bei seinem Kopfball besser gezielt, wäre der Anschluss dagewesen. Und ich bin mir sicher, das wir das nächste Tor geschossen hätten, machten die Flensburger doch einen sehr nervösen Eindruck in dieser Phase. Doch im Gegenzug das 1:4. Erik Schröder machte dann das verkehrt was man schon in der Knaben lernt.

Quer zum Strafraum laufend legte er sich den Ball etwas zu weit vor und wiederum schlug es bei uns ein. Da war dann endgültig Schluss und derselbe Spieler wurde dann auch noch mit der gelb/roten Karte 10 Minuten vor dem Ende vom Spiel ausgeschlossen. Da hatte er in einer Viertelstunde viel Lehrgeld zahlen müssen. Er ist aber auf einem sehr guten Weg ein starker Verteidiger zu werden - mit Offensivdrang. Die letzten Minuten sind dann schnell beschrieben. Mit noch einem Mann weniger luden wir die Heimmannschaft noch zu weiteren Gegentreffern ein. Mit viel Glück und Geschick konnten wir ein größeres Debakel verhindern. So ist halt Fußball. Verlierst 6:1 und hättest trotzdem fast noch einen Punkt mitnehmen können.

Erzählst das jemanden hält er dich für bekloppt. Ein weiterer Rückschlag für meine Mannschaft, zumal sich die erste Mannschaft auch nicht nach oben bewegt und sich durch Undiszipliniertheiten (2 Rote Karten) weiter geschwächt hat. Das wiederum wirkt sich auf unsere Mannschaft aus! Wohl keine rosigen Zeiten die uns da erwarten.

Aufstellung:

Carstensen – Schröder, Werner (46. Berger), S. Rüsch, Matthiesen, Hübner (60. Harrsen), Will (60.Wolski), Johannsen, M. Rüsch, Jensen, Alla.

Hauke Hartmann/HI 17.09.2007

1:6 – Husum II "sieht Sterne"

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Zwei Titelanwärter kommen nicht richtig in Schwung. Der SV Frisia 03 kam gegen den starken Neuling DGF Flensburg nicht über ein 1:1 hinaus, der TSB Flensburg steckt nach dem 1:2 gegen Rantrum gar im Tabellenkeller fest. Nach Auswärtssiegen führen der FC Angeln 02 (2:0 in Satrup) und der FC Sörup-Sterup (2:1 beim VfR Schleswig) das Klassement an, im Spitzenspiel trennten sich Schleswig 06 und der MTV Leck 1:1. Neben Rantrum und DGF zählt auch Stern Flensburg (6:1 gegen Husum II) zu den positiven Überraschungen.

Flensburg (zbg) – Fußball-Bezirksoberligist Stern Flensburg bleibt zu Hause ungeschlagen. Die Sterne fertigten die Husumer SV II mit 6:1 (2:0) ab. Danach hatte es in der Anfangsviertelstunde ganz und gar nicht ausgesehen, die Husumer waren das bessere Team. Doch durch einen Abwehrfehler gerieten die Gäste in Rückstand. Moustapha Mboup traf zum 1:0 (12.). Dieser Treffer verschaffte den Sternen mehr Selbstvertrauen. Einen Pass von Nicolai Vosgerau verwertete Esim Popuvic zum 2:0 (39.). Mboup und Erion Alla gerieten kurz vor der Pause aneinander, woraufhin beide die rote Karte sahen (40.). Auch in der zweiten Hälfte waren die Husumer anfangs stärker, kassierten aber trotz Überlegenheit wieder einen Gegentreffer. Einen Konter über Albert Kuci schloss Thomas Knuth mit dem 3:0 ab (55.). Markus Rüsch verkürzte im Gegenzug, Timo Wolski besaß die Riesenchance zum Anschlusstreffer, doch er schoss neben das Tor (57.). Danach gaben sich die Gäste auf. Max Vasilenko (75.)., Kuci per Foulelfmeter und der eingewechselte Stefan Gottschalk (84.). trafen noch zum 6:1.

Stern Flensburg: Scholz – Bujack – Santos (65. Fuhrbach), Voss – Knuth, Vosgerau, M. Mboup, Vasilenko, Kuci – El-Sayed (70. Gottschalk), Popuvic (60. Henningsen).
Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – Schröder (60. Berger), S. Rüsch – Werner, Hübner, Johannsen, Jensen, Alla – M. Rüsch, Will (46. Wolski).
Schiedsrichter: Thomsen (Gelting). Rote Karten: Moustapha Mboup (40., Tätlichkeit), Alla (40., Tätlichkeit). Gelb-Rote Karte: Hübner (85., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 100.
Beste Spieler: Kuci, Vosgerau – keiner.

17. September 2007 · Nordfriesland Tageblatt

 

7. ST 23.09.07 Husumer SV II TSB Flensburg 0:2
Nach toller zweiten Halbzeit keine Belohnung!

6. Spieltag

 MTV Leck
FC Tarp-Oeversee 
2:1
TSV Nord 
VfR Schleswig 
2:1
Flensburg 08 II 
SV Frisia 03 
0:4
DGF Flensborg 
Nordmark Satrup 
2:1
FC Angeln 02 
Schleswig 06 
0:0
FC Sörup-Sterup 
IF Stjernen 
4:5
TSV Rantrum 
Team Sylt/Nordd. 
0:1
Husumer SV II
TSB Flensburg 
0:2

Eine Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit führte dazu, das wir die Flensburger teilweise in höchste Gefahr brachten - nur das Tor wollte einfach nicht fallen. Hochkarätige Chancen wurden durch Timo Wolski und dem quirligen Michael Berger vergeben. Auch Kopfbälle durch David Lies und Jan Johannsen nach Standardsituationen verfehlten ihr Ziel oder konnten durch den Flensburger Keeper Koblun entschärft werden. Teilweise scheiterten wir aber auch an unserer Schwäche bei der Vorbereitung von Torchancen. Flanken und eben der finale Pass kamen nicht präzise genug oder die Situation um in eine gute Schussposition zu gelangen wurde zu spät erkannt.

Trotzdem war ich mit meiner Mannschaft im zweiten Spielabschnitt sehr zufrieden, mussten wir doch wieder einem Rückstand hinterherlaufen. In der 36. und 43. Minute waren wir zu spät in den Zweikampf gekommen, Duratovic und Lauer konnten diese Aktionen in Tore umsetzen. Auch Stellungsfehler führten dazu, das wir mit diesem Rückstand in die Pause gingen. Wir ließen uns aber nicht hängen, im Gegenteil. Dazu noch zwei, drei Umstellungen - wir machten dann enormen Druck. Meist über die linke Seite durch David Lies und vor allem Michael Berger.

Wäre uns der Anschlusstreffer gelungen, die Flensburger hätten mächtig zittern müssen. Die Gäste kamen natürlich auch zu einigen gefährlichen Konterangriffen, doch konnten sie ebenfalls "Hochkaräter" nicht in Tore ummünzen. Wir blieben lange im Spiel, das dritte Tor hätten wir wohl nicht verkraftet. Wir verlieren einfach zu viele Bälle in der Vorwärtsbewegung, die uns immer wieder um unseren Lohn bringen! Beiden Mannschaften merkte man eine gewisse Unsicherheit an, doch was meine Mannschaft betrifft, kann ich einen Aufwärtstrend erkennen. Können wir diese Leistung von der zweiten Halbzeit mit ins Spiel auf Sylt transportieren, sollte auch einmal wieder ein gutes Ergebnis herausspringen.

Die Stimmung in der Mannschaft ist trotz der letzten Niederlagen gut - und wir werden auch durch noch intensiveres Training den Dreck am Stiefel wieder los. Die Truppe hat auf jeden Fall eine Reaktion gezeigt und mir das Signal gegeben, meine Trainerarbeit so fortzusetzen wie ich sie im Augenblick handhabe. Für die Umsetzung der guten Vorsätze ist natürlich jeder Einzelne verantwortlich. In diesem Sinne "Gut Sport".

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Berger, S. Rüsch, Matthiesen, Hübner (46.Peters), Harrsen (46. Werner), Lies, Wolski (57.Kleissl), Johannsen, Will.

Hauke Hartmann/HI 24.09.2007

Husum II verliert gegen den TSB

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Der FC Angeln hat mit drei Toren die wenigsten Gegentreffer der Liga – das bleibt auch nach dem 0:0 gegen Schleswig 06 so. Ein Spitzenspiel das keines war. Angeln steht oben, weil der FC Sörup/Sterup überraschend gegen Stern Flensburg 4:5 verlor und den Sprung an die Spitze verpasste. Nutznießer ist DGF Flensburg, das nach dem glücklichen 2:1 gegen Schlusslicht Nordmark Satrup auf Platz zwei vorrückte. Mit Dusel gewannen Leck und Nord Harrislee ihre Heimspiele, was Flensburg 08 II (0:4 gegen Risum-Lindholm) und dem TSV Rantrum (0:1 gegen Team Sylt/Norddörfer) nicht gelang.

Husum (noh) – Als einen Schritt in die richtige Richtung bezeichnete Husums Trainer Hauke Hartmann die zweite Halbzeit in der Partie gegen TSB Flensburg, wenngleich es nach 90 Minuten 0:2 (0:2) stand. Im ersten Durchgang waren die Gäste das bessere Team. Beiden Mannschaften waren dabei zunächst die wenig überzeugenden Leistungen der letzten Wochen anzumerken. Der TSB kam schließlich besser ins Spiel und zu Toren. Das 1:0 erzielte Duratovic, der nach einem Querpass viel Platz hatte (36.). Den Treffer zum 2:0 markierte Lauer, der von der fehlenden Aggressivität des Husumer Mittelfelds profitierte und freistehend traf (43.). In der zweiten Halbzeit zeigten die Stormstädter jedoch ein anderes Gesicht. Mit gutem Kombinationsspiel bedrängten sie die anfällige Defensive der Gäste. "Aber es fehlte der letzte und entscheidende Pass", meinte Husums Trainer. Gefährlich wurden die Gastgeber speziell nach Standardsituationen. Doch sowohl Wolski (55.) als auch Lies (65.) trafen nicht das Tor. TSB blieb bein Kontern gefährlich, die Offensivkräfte der Fördestädter fanden jedoch in Keeper Reinholdt ihren Meister.

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – S. Rüsch, Schröder – Lies, Berger, Hübner (46. Peters), Johannsen, Harrsen (46. Werner) – Wolski (60. Kleissel), Will. TSB Flensburg: Koblun – Jäger – Bartelsen, Ortmann – Donner, Jacobsen (64. Dogs), Andresen, Duratovic, Guth – Tramm (71. Kiehl), Lauer. – Schiedsrichter: Hatesaul (Jübek) – Zuschauer: 80 – Beste Spieler: Reinholdt, Lies – Duratovic.

24. September 2007 · Flensburger Tageblatt

 

8. ST 30.09.07 Team Sylt/Norddörfer Husumer SV II 2:2

Wolski scheiterte in der Schlussminute!


Timo Wolski kam Sekunden vor Ende der Partie völlig freistehend zum Torschuss, doch sein Abschluß aus ca. 10 Metern konnte der Keeper der Sylter parieren. Aufgrund der letzten halben Stunde wäre ein Sieg auch nicht unverdient gewesen. Wir machten mächtig Druck in dieser Phase des Spiels, schnürten die Gastgeber in deren Hälfte ein. Nur gelegentliche Konter mussten wir mit etwas Glück überstehen. Unsere neuformierte Abwehr um Udo Matthiesen konnte sich nach anfänglichen Schwierigkeiten stabilisieren.

Denn in der dritten Minute schlug es schon bei uns ein. Durch ein zu harmloses Eingreifen im defensiven Mittelfeld kam der Sylter Gerth völlig freistehend zum Schuss und ließ unseren Keeper Momme Reinhold keine Abwehrchance. Wir erholten uns aber schnell von diesem Schock und kamen besser ins Spiel. Durch einen Freistoß von Sebastian Saeltz konnten wir dann ausgleichen.

Doch dann passierte es wieder einmal. Wir bekamen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und die Gastgeber erzielten den Führungstreffer. Wieder tauchte ein Offensivspieler völlig alleine vor unserem Tor auf. Ein Kopfball von Timo Wolski hätte dann noch zum Ausgleich vor der Pause führen können, doch er scheiterte am Keeper der Heimmannschaft. Nach dem Wechsel hatten wir dann mächtig Dusel. In der 47. und 49. Minute konnten die Gastgeber ihre Chancen nicht nutzen, danach lahmte das Spiel der Westerländer. Immer wieder kamen wir zum Abschluss, doch wir verfehlten das Ziel noch knapp.

Erst ein Schuss von Jan Johannsen brachte dann den hochverdienten Ausgleich in der 79. Minute. Und hätte dann Timo Wolski getroffen ……..! Der ein Zähler bringt uns in der Tabelle nicht wirklich weiter - doch man konnte einen weiteren Aufwärtstrend erkennen. Wir sind wieder in der richtigen Spur! Vielleicht können wir ja am Mittwoch im Nachholspiel gegen den SV Sörup/Sterup mal wieder einen "Dreier" einfahren, zumal der Gegner im Augenblick auch angeschlagen scheint.

Aufstellung:

Reinhold – Harrsen, Peters, Johannsen, Matthiesen, Kleissel (46. Berger), Will (46. Hoffnauer), Hansen, Wolsk, Saeltz, Strüning.

Hauke Hartmann/HI 01.10.2007

Fußball: Frühe Führung aus der Hand gegeben

SG Team Sylt/Norddörfer spielte unentschieden und tritt heute in Sörup an

Wenningstedt (sr) – Vergangenen Sonntag im Sylt-Stadion: Heimspiel der SG Team Sylt/Norddörfer gegen den Husumer SV II. Und wie bei den vergangenen Heimspielen eigentlich immer gingen die Gastgeber in Führung: Schon in der zweiten Minute schloß Björn Gerth den ersten aggressiven Angriff zum 1:0 ab. Und wie in den vergangenen Heimspielen meistens, sorgte diese frühe Führung nicht unbedingt für Ruhe in den Aktionen der Insel-Kicker. So fiel recht bald der zwischenzeitliche Ausgleich, ehe Arek Ruki die Sylter zum zweiten Mal in Führung brachte. In der zweiten Halbzeit war dann ein munteres Spiel zu sehen, gekrönt leider durch den Ausgleich der Husumer und eine gelb-rote Karte für Björn Gerth.

Nun steht am heutigen Sonnabend um 15 Uhr in Sörup-Sterup das nächste Auswärtsspiel an und die Söruper stehen ebenfalls unter Erfolgsdruck: Als Verbandsliga-Absteiger im Tabellen-Mittelfeld stehend, ist ihnen in den vergangenen drei Begegnungen auch nur ein Punkt ins Netz gegangen. Ein Beleg dafür, wie ausgeglichen die Partie wohl sein wird.
Die beiden bisher ungeschlagenen Teams SG II und III hat es in den Spielen am Tag der Deutschen Einheit erwischt: Die "Zweite" verlor in Rödemis unglücklich mit 3:4. Um 15 Uhr geht es heute im Syltstadion gegen den TSV Goldebek, eine Mannschaft, die jeden Punkt braucht, um in der Kreisklasse A nicht weiter abzurutschen.

Ein Tiefpunkt war das Spiel der "Dritten" gegen die Gäste vom TSV Ladelund II. Selten war die Elf von Uwe Glindmeier schlechter auf dem Platz zu sehen. Deswegen war die 2:6-Heimniederlage auch nur zu gerecht. Am Sonntag steht für die Männer nun bei der "Dritten" in Dörpum Wiedergutmachung an.

Mit dem Ferienbeginn haben die Jugendfußballer drei Wochen spielfrei. Als einziges Heimspiel findet heute um 13.30 Uhr am Sportzentrum Sylt-Ost das Spiel der A-Jugend gegen den TSV Hattstedt statt.

6. Oktober 2007 · Sylter Rundschau

Leistungsgerechtes Remis

SG Team Sylt/Norddörfer gegen Husumer SV II 2:2

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Kein Spieltag der Torhüter: 36 mal hat es geklingelt. 4,5 Tore pro Spiel – nicht schlecht. Am besten machten es der TSV Rantrum (5:2 bei Frisia), der VfR Schleswig (5:1 bei Tarp-Oeversee) sowie Schleswig 06, das mit dem 4:0 im Spitzenspiel gegen DGF Flensburg die Tabellenführung übernahm. Punktgleich mit 06 liegen Stern Flensburg (2:0 gegen Harrislee) und MTV Leck, der den FC Angeln mit 3:1 unsanft von der Spitze auf Rang vier katapultierte. Der TSB lässt sich mit dem 4:1 gegen Sörup-Sterup auch nicht lumpen. Siegloses Schlusslicht bleibt Nordmark Satrup (2:2 gegen 08 II).

Westerland (zbg) – Die umkämpfte Partie zwischen der SG Team Sylt/Norddörfer und der Husumer SV II endete leistungsgerecht 2:2 (2:1). Die Insulaner erwischten den besseren Start und gingen bereits nach drei Minuten durch Björn Gerth mit 1:0 in Führung. Die erste Gäste-Möglichkeit besaß David Strüning (7.). Husums Jan Johannsen knallte das Leder an die Latte (23.). Nachdem Sebastian Saeltz mit einem Freistoß zunächst noch in der Mauer hängen blieb (13.), landete der nächste Freistoß von Saeltz zum 1:1 im Netz (26.). Timo Wolski traf mit einem Kopfball nur den Pfosten (32.). Eine Flanke von Salihu verlängerte Niels Dassler, Arek Ruki nahm aus acht Metern Maß und erzielte das 2:1 (37.). Nach einem Freistoß von Sven Meyer schoss Gerth daneben (41.). Kurz nach der Pause, verpasste es Salihu den dritten SG-Treffer nachzulegen (47./49.). Danach drehten die Gäste auf. Sylts Torhüter Danny Hartz blieb aber Sieger gegen Wolski und Timo Hansen. In Unterzahl mussten die Gastgeber doch noch den Ausgleich hinnehmen. Gegen den platzierten Distanzschuss von Jan Johannsen war Hartz machtlos – und so schlug der Ball im unteren rechten Toreck zum 2:2 ein (78.).

SG Team Sylt: Hartz – Gerth – Borowitz, Püscher – Hartkopf, Meyer, J.Modrzinski, Kulk (63. Späth), Ruki (78. Westphal) – Dassler (74. F.Johannsen), Salihu. Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Harrsen, Peters – J.Johannsen, Kneissel (46. Hofnauer), Will (46. Berger), Hansen, Saeltz – Wolski, Strüning. – Schiedsrichter: Otte (Flensburg 08). – Gelb-Rot: Gerth (75. Meckern). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Püscher, Hartz/Strüning, Hansen.

1. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

 

3. ST 03.10.07 Husumer SV II FC Sörup-Sterup 1:1

Verdientes Remis gegen Titelanwärter!


8. Spieltag

 DGF Flensborg
IF Stjernen 
2:1
MTV Leck 
Team Sylt/Nordd. 
2:2
Flensburg 08 II 
VfR Schleswig 
5:1
FC Angeln 02 
TSB Flensburg 
1:1
Schleswig 06 
SV Frisia 03 
1:1
 Husumer SV II
FC Sörup-Sterup 
1:1
 TSV Rantrum
TSV Nord 
2:1
 FC Tarp-Oeversee 
Nordmark Satrup
1:1

Mit einer Energieleistung und etwas Glück konnten wir dem haushohen Favoriten aus Sörup-Sterup einen Punkt abluchsen. Der Aufwärtstrend hält weiter an und aufgrund der guten Stimmung in der Mannschaft kämpft auch jeder für jeden. Nur so ist es möglich, gegen eine Spitzenmannschaft der Bezirks–Oberliga zu bestehen. Wir hatten einen Start nach Maß. Bereits in der 3. Spielminute konnten wir einen Treffer durch Marcus Rüsch bejubeln. Aus gut 20 Metern schlug der Ball unhaltbar ins untere rechte Eck der Gäste ein. Die Mannschaft um Trainer Schuissel steckte diesen Treffer aber gut weg und kam im zweiten Abschnitt der Hälfte richtig in Fahrt. Unser Mittelfeld wurde ein ums andere Mal praktisch überrollt und so kamen die favorisierten Gäste auch zu hochkarätigen Tormöglichkeiten. Wir standen nicht gut gestaffelt, in dieser Phase des Spiels auch zu weit weg von den zugeteilten Gegenspielern.

Die Gäste demonstrierten aber auch eine gewisse Abschlussschwäche vor dem Tor und erst die letzte Chance vor der Pause nutzten sie zum Ausgleichstreffer. Zuvor wurden Einschussmöglichkeiten im 5–Minutentakt kläglich vergeben. In der Halbzeitpause konnte ich dann meine Jungs neu einstellen. Gibt man einer solchen spielstarken Mannschaft den nötigen Raum, ist es immer schwer zu bestehen. Das änderten wir in der zweiten Halbzeit. Jetzt gingen wir richtig in die Zweikämpfe und gaben dem Gegner kaum Chancen ein gutes Kombinationsspiel aufzuziehen. Die Gäste wurden von Minute zu Minute müder und wir hätten selbst durch einige Konter das Spiel noch für uns entscheiden können. Hier müssen wir noch dran arbeiten, um dann auch gefährlicher vors Tor zu kommen. Viele Bälle wurden zu leichtfertig abgegeben. Einmal musste dann noch unser gut aufgelegter Torhüter Björn Carstensen eine Glanzparade zeigen, als ein Söruper Stürmer vor ihm auftauchte. Mit einem tollen Reflex konnte er diese gute Einschussmöglichkeit entschärfen.

Auf der anderen Seite war es Ralf Lückner, sein Schuss aus 16 Metern wurde dem Schlussmann der Gäste fast zum Verhängnis. Durch einen Platzfehler änderte der Ball seine Richtung und hätte fast im Gehäuse eingeschlagen. So blieb es beim leistungsgerechten Unentschieden. Trainer Schuissel war dann auch nach Spielschluss mächtig enttäuscht - hatte er doch 2 Punkte auf dem Weg nach oben in der FRIESEN–ARENA liegengelassen. Wir können mit diesem Punkt sehr gut leben, müssen jetzt aber auch einmal gegen schwächere Gegner einen Dreier landen. Im nächsten Heimspiel werden die Trauben doch sehr hoch hängen, gibt doch die Truppe um Bodo Schmidt aus Lindholm ihr Stell-Dich-ein.

Aufstellung:

Carstensen – Hansen, S. Rüsch, Hübner, Matthiesen, Johannsen,Kleissl (70. Lückner), Wolski, M. Rüsch (65. Gudat), Harrsen, Hoffnauer (65. Peters).

Hauke Hartmann/HI 04.10.2007

FC Sörup lässt viele Chancen aus

Husum (noh) – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Nach der Punkteteilung auf Sylt am vergangenen Wochenende, gelang der Husumer SV II in der Fußball-Bezirksoberliga auch gegen den FC Sörup-Sterup ein 1:1 (1:1)-Unentschieden.

In den ersten 20 Minuten fanden die Gastgeber besser in die Partie. Angetrieben vom frühen 1:0 (3.), das Markus Rüsch mit einem platzierten 20-Meter-Schuss erzielte, spielten die Stormstädter gut auf. Mitte der ersten Hälfte wurden die Gäste aber immer stärker und setzten mit offensivem Tempofußball die HSV-Abwehr unter Druck. Bei den ersten Chancen scheiterte der FC jedoch noch. Exner vergab aus fünf Metern freistehend (30.), der agile Marc Suder verpasste knapp (35.) und auch bei seiner zweiten Gelegenheit brachte Exner den Ball nicht im Tor unter (39.). Kurz vor der Pause war es schließlich Marcus Petersen, der für den längst verdienten 1:1-Ausgleich sorgte (45.). "In dieser Phase hatten wir Glück, dass wir nicht zwei oder drei Tore kassierten", wusste auch Husums Trainer Hauke Hartmann. Im zweiten Durchgang standen die Gastgeber wieder enger bei ihren Gegenspielern und waren ein gleichwertiger Gegner. Marc Wunderlich (76.) hatte noch eine gute Möglichkeit für die Gäste. Am Ende war Hartmann froh, einen nicht ganz unverdienten Punkt gegen starke Gäste eingefahren zu haben.

Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – S. Rüsch, Hansen – Hofnauer (65. Peters), Johannsen, Harrsen, Kleissel (70. Lückner), Hübner – Wolski, M. Rüsch (65. Gudat). FC Sörup-Sterup: Nielsen – Thomsen, Eichler, Henningsen – Ziegenberg (75. Opitz), Wöllfel, Exner (80. Rama), Sommer (46. M. Wunderlich), Suder – Petersen, D. Wunderlich. Schiedsrichter: Schulz. – Zuschauer: 120. Beste Spieler: S. Rüsch, Harrsen – Suder, Petersen.

4. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

Husumer Reserve erkämpft Punkt

Bezirksoberliga: 1:1 gegen FC Sörup-Sterup / Rüsch erzielte die Führung
Voller Einsatz: Sven Henningsen vom FC Sörup-Sterup blockt die Flanke des Husumers Simon Harrsen mit dem Körper ab. Rechts Gästespieler Björn Wölffel. Foto: Voss

Husum (noh) – Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen. Nach der Punkteteilung auf Sylt am vergangenen Wochenende, gelang der Husumer SV II in der Fußball-Bezirksoberliga auch gegen den FC Sörup-Sterup ein 1:1 (1:1)-Unentschieden.

In den ersten 20 Minuten fanden die Gastgeber besser in die Partie. Angetrieben vom frühen 1:0 (3.), das Markus Rüsch mit einem platzierten 20-Meter-Schuss erzielte, spielten die Stormstädter gut auf. Mitte der ersten Hälfte wurden die Gäste aber immer stärker und setzten mit offensivem Tempofußball die HSV-Abwehr unter Druck. Bei den ersten Chancen scheiterte der FC jedoch noch. Exner vergab aus fünf Metern freistehend (30.), der agile Marc Suder verpasste knapp (35.) und auch bei seiner zweiten Gelegenheit brachte Exner den Ball nicht im Tor unter (39.). Kurz vor der Pause war es schließlich Marcus Petersen, der für den längst verdienten 1:1-Ausgleich sorgte (45.). "In dieser Phase hatten wir Glück, dass wir nicht zwei oder drei Tore kassierten", wusste auch Husums Trainer Hauke Hartmann. Im zweiten Durchgang standen die Gastgeber wieder enger bei ihren Gegenspielern und waren ein gleichwertiger Gegner. Marc Wunderlich (76.) hatte noch eine gute Möglichkeit für die Gäste. Am Ende war Hartmann froh, einen nicht ganz unverdienten Punkt gegen starke Gäste eingefahren zu haben.

Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – S. Rüsch, Hansen – Hofnauer (65. Peters), Johannsen, Harrsen, Kleissel (70. Lückner), Hübner – Wolski, M. Rüsch (65. Gudat). FC Sörup-Sterup: Nielsen – Thomsen, Eichler, Henningsen – Ziegenberg (75. Opitz), Wöllfel, Exner (80. Rama), Sommer (46. M. Wunderlich), Suder – Petersen, D. Wunderlich. Schiedsrichter: Schulz. – Zuschauer: 120. Beste Spieler: S. Rüsch, Harrsen – Suder, Petersen.

4. Oktober 2007 ·sh:z-Nordfriesland Sport

 

9. ST 07.10.07 Husumer SV II SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1:1

Taktische Meisterleistung!


9. Spieltag

 TSV Nord
TSB Flensburg 
0:2
Flensburg 08 II 
Schleswig 06 
2:5
 DGF Flensborg
MTV Leck 
1:2
FC Angeln 02 
FC Tarp-Oeversee 
3:0
VfR Schleswig 
IF Stjernen 
2:2
FC Sörup-Sterup 
Team Sylt/Nordd. 
4:1
TSV Rantrum 
Nordmark Satrup 
2:2
Husumer SV
SV Frisia 03 
1:1

Wir wollten es den Gästen aus Lindholm so schwer wie möglich machen. Da über 90 Minuten die taktische Marschroute eingehalten wurde, konnten wir gegen eine Spitzenmannschaft einen Punkt gewinnen. Doch von einer Spitzenmannschaft, die Ambitionen auf den Aufstieg in die neue Schleswig-Holstein Liga hat, muß man doch ein bisschen mehr erwarten. Die Bezirks-Oberliga ist in diesem Jahr sehr ausgeglichen, kein Team kann sich entscheidend absetzen und um die Plätze für die neue Verbandsliga wird vermutlich auch bis zum Schluss gekämpft. Wir mussten in dieser Partie wiederum einen Rückstand hinterherlaufen.

Eine scharfe Hereingabe durch Björn Petersen traf Udo Matthiesen nicht richtig, der Ball wurde unhaltbar für Björn Carstensen ins eigene Netz abgefälscht (5.). Im Nachhinein sollte sich herausstellen, das dieser Treffer uns ein wenig half. Die Gäste fühlten sich wohl ziemlich sicher, wollten uns im Schongang eine erneute Heimniederlage zufügen. Zehn Minuten später vergaben sie eine 100 %ige Torchance, der Ball strich knapp am Tor vorbei. In der 20. Minute kamen wir zum Ausgleich: David Lies spielte mit Simon Harrsen nach einer Standardsituation Doppelpaß und ließ dem Keeper der Lindholmer keine Abwehrchance. Danach mussten die favorisierten Gäste mehr investieren, konnten uns aber nicht entscheidend unter Druck setzen. Zu sicher standen wir im Mittelfeld - kompakt als Mannschaft auftreten und jeden Zweikampf annehmen, das hatten wir uns vorgenommen und konnten das über weite Strecken der Partie auch umsetzen.

Eine tadellose Leistung meiner Mannschaft. Zudem hatten wir weitere Chancen selbst in Führung zu gehen. Einen Kopfball konnte man nicht korrekt setzen und ein Schuß aus 16 Metern verfehlte sein Ziel nur knapp. Hauptverantwortlich hierfür war David Lies. Nach der Pause versuchten die Lindholmer uns ein bisschen zu locken. Sie verschoben ihre Abwehr ein wenig nach hinten um im Mittelfeld mehr Räume zu gewinnen. Doch wir ließen uns gar nicht beirren und die Gäste in ihrer eigenen Hälfte gewähren. Der Truppe um Bodo Schmidt außerhalb des Geschehens und Björn Petersen auf dem Feld fiel nichts entscheidendes ein. Nur zweimal kamen sie in der zweiten Hälfte gefährlich vor unser Tor.

Einmal zögerte Marek Hansen zu lange und Stefan Rüsch konnte auf der Linie retten und das andere Mal strich ein Schuss von Finn Martensen aus halblinker Position kanpp am Tor vorbei. Zudem hatten wir auch weiterhin Chancen die Partie für uns zu entscheiden. Timo Hansen setzte das Leder knapp über das Tor und Simon Harrsen konnte eine Chance per Kopfball nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen. Nach dem Spiel gratulierte dann auch Bodo Schmidt anerkennend meiner Mannschaft zu diesem leider nur "gefühltem" Sieg. Aber ich bin mir sicher, das wir ganz knapp dran sind einen Dreier einzufahren.

Taktisch sind wir voll auf der Höhe und wenn dann ein Spieler etwas zu viel will und das System etwas zum Wackeln bringt, muß er eben einmal wieder zurückbeordert werden. Die Mittel sind nicht immer richtig gewählt, doch wenn es der Mannschaft hilft, komm ich auch das nächste Mal auf den Platz und trete ihm in den "Allerwertesten". Spaß beiseite. Apropo Spaß - ich habe das Gefühl das wir auf bestem Wege sind, wieder eine geile Truppe zu werden. Jeder ist bereit dem anderen zu helfen und wenn es sein muß auch die Kiste nach dem Spiel erfolgreich zu entleeren. Abschließend möchte ich noch einmal einen ganz besonders hervorheben, Max Hundsdörfer! Woche für Woche dabei, nicht immer leicht für mich ihn in die Mannschaft zu bringen, auch wenn er es durch Trainingsfleiß verdient hätte.

Am Wochenende kurz vor Schluss eingewechselt, opfert er sich dann voll und ganz für die Mannschaft. Da sollten sich mal ein paar Spieler, die zur Zeit durch Abwesentheit glänzen, eine große Scheibe von abschneiden. Man sollte sich einfach mit seinem Verein identifizieren können, sonst sollte man es sein lassen. Es gibt ja auch feine Einzelsportarten. In diesem Sinne ! – Forza Husumer SV.

Aufstellung:

Carstensen – Werner (88.Hundsdörfer), S. Rüsch, Hansen, Matthiesen, Lies, Johannsen, Hoffnauer, Wolski, M. Rüsch, Harrsen.

Hauke Hartmann/HI 09.10.2007

Husum II feiert 1:1 gegen Frisia

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Spannend wie selten geht's in der Spitzengruppe zu. Schleswig 06 verteidigte die Führung mit dem 5:2 bei 08 II, punktgleich dahinter liegt der MTV Leck (2:1 bei DGF Flensburg). Der FC Angeln 02 (3:0 gegen Tarp-Oeversee) folgt mit einem Zähler Rückstand. Kontakt nach oben halten auch Stern Flensburg (2:2 beim VfR Schleswig), der FC Sörup-Sterup (4:1 gegen Sylt/Norddörfer), Frisia 03 (1:1 in Husum) und Rantrum (2:2 gegen Satrup). Satrup wird nach dem Rücktritt von Gerald Fust wieder von Ex-Trainer Nils Geisler betreut.

Husum (noh) – Er war begeistert von seinem Team. Für Hauke Hartmann, Trainer des Fußball-Bezirksoberligisten Husumer SV II, war das 1:1 (1:1) gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm wie ein Sieg. Dabei hatte die Partie mit einem Dämpfer für die Gastgeber begonnen. Bereits nach fünf Minuten lenkte Husums Kapitän Udo Matthiesen eine scharfe Hereingabe von Björn Petersen zum 0:1 ins eigene Tor. Irgendwie schien der Treffer die Gäste jedoch zu lähmen, sie fühlten sich zu sicher und taten zu wenig nach vorne. Die Husumer Reserve hielt sich an die Marschrichtung, stand im Mittelfeld eng bei den Gegenspielern und spielte in den entscheidenden Situationen schnell nach vorne. So gelang David Lies auch der Ausgleich (20.). Nach Doppelpass mit Simon Harrsen schoss er flach ins lange Eck. Vor der Pause hatte Lies sogar noch zwei Gelegenheiten, seine Mannschaft in Führung zu schießen (37., 39.). Im zweiten Abschnitt blieben die Angriffsbemühungen der Gäste weiterhin zu durchschaubar. Nur einmal musste Stephan Rüsch auf der Linie retten (57.). Auch Björn Petersen kam nicht in die Partie, die Stürmer der Gäste waren in guten Händen. Stefan Martensen hatte noch die gefährlichste Aktion (80.).

Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – S. Rüsch, Werner (88. Hunsdörfer) – Lies, Hofnauer, Hansen, Johannsen, Harrsen – Wolski, M. Rüsch. SV Frisia 03: Carstensen – Hoffmann – Hannemann, Bruhn (60. Ingwersen) – Grzybeck, Käning, Klang, Christiansen, Petersen – Hansen, Martensen. Schiedsrichter: Walter (Wilster), leitete souverän. Zuschauer: 80. Beste Spieler: geschlossen gute Leistung – Hansen.

8. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

 

10. ST 13.10.07 FC Tarp-Oeversee Husumer SV II 4:3

Kräfteverschleiß nicht zu übersehen!


10. Spieltag

 TSV Nord
Flensburg 08 II 
0:2
FC Tarp-Oeversee 
Husumer SV II
4:3
TSB Flensburg 
MTV Leck 
3:1
VfR Schleswig 
DGF Flensborg 
5:1
FC Sörup-Sterup 
TSV Rantrum 
1:2
IF Stjernen 
FC Angeln 02 
2:2
Team Sylt/Nordd. 
Schleswig 06 
0:2
SV Frisia 03 
Nordmark Satrup 
5:1

Es passte alles zusammen. Mit der gleichen taktischen Einstellung wie in den Spielen zuvor wollten wir auch beim Tabellenletzten punkten . Wir führten nach 15 Spielminuten mit 1:0. Eine Rückgabe erlief Timo Wolski und konnte das Leder am herauslaufenden Torhüter vorbeilegen. Doch anstatt das Spiel ruhig weiter zu gestalten, wurden unsere Aktionen immer hektischer, viele Ballverluste waren die logische Folge. Einer davon führte auch zum Ausgleich. Der Ball wurde in unseren Strafraum gespielt und Michael Hoffnauer traf Ball und Spieler. Eine umstrittene Szene, doch der Unparteiische zeigte auf den Punkt.

Durch die Unkonzentriertheit in vielen Aktionen kam unsere Abwehr kaum zum Luft holen und der FC erzielte noch vor der Pause das verdiente 2:1. Wiederum konnte der FC das Mittelfeld locker überbrücken und so kam der Tarper Stürmer völlig frei zum Abschluß. Keine Chance für Björn Carstensen. Nach der Pause wollten wir das Spiel wieder in den Griff bekommen. Doch ein weiterer völlig unnötiger Ballverlust führte zum 3:1. Zudem traf Udo Matthiesen, von der Sonne geblendet, den Ball nicht und die letzte Rettungstat durch Stephan Rüsch führte zu einem weiteren Strafstoß.

Auch dieser wurde eiskalt verwandelt. Der TSV Tarp-Oeversee versäumte es, das Spiel in dieser Phase zu entscheiden. Der Pfosten stand einmal im Weg und eine weitere Einschussmöglichkeit konnte Björn Carstensen verhindern. Ein Missverständnis in Reihen der Gastgeber führte noch einmal zum Anschlusstreffer. Timo Wolski traf aus 30 Metern . Der Keeper stand zu weit vor seinem Gehäuse, war wohl auch total überrascht das Timo überhaupt an den Ball kam. Danach tatsächlich noch die Chance zum Ausgleich. Einen abgefälschten Freistoß konnte der Keeper gerade mit den Fingerspitzen zur Ecke klären. Eine weitere Freistoßaktion für uns brachte dann die Entscheidung gegen uns.

Wir schmissen alles nach vorne! Der Freistoß konnte locker vom Torwart abgefangen und in unsere eigene Hälfte befördert werden. Hier hatten die Offensivleute der Boisen–Truppe dann leichtes Spiel. Mit dem Schlusspfiff konnte Jan Johannsen seinen zweiten Bezirks–Oberligatreffer erzielen. Eine verdiente Niederlage – auch das Ergebnis der letzten doch sehr schweren Spiele, die viel Kraft gekostet haben. Personell muß die Truppe jedes Wochenende einen Rückschlag hinnehmen, umso erstaunlicher das sie immer wieder gute Stimmung aufbaut. Aber den Spaß lassen wir uns auch nicht nehmen - nicht ganz so einfach, wenn man einmal das Verhalten einiger Mannschaftsmitglieder dagegen hält. Es stinkt teilweise echt zum Himmel, was sich Akteure auch dem Verein gegenüber erlauben. Sollen sie doch "bleiben wo der Pfeffer wächst".

Aufstellung:

Carstensen – Werner, S. Rüsch, Hoffnauer, Matthiesen, Hansen, Johannsen, Harrsen, Wolski, Will (35.Burghardt), M. Rüsch.

Hauke Hartmann/HI 15.10.2007

FC Tarp-Oeversee rückt nach oben

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Jetzt hat es auch den MTV Leck erwischt, das 1:3 beim TSB bedeutete die erste Niederlage für die Nordfriesen. Auf 5:1 baute der TSV Rantrum seine Siegstatistik mit dem 2:1 beim FC Sörup/Sterup aus : Auswärts fünf, zuhause einen – Donnerwetter! Den ersten Heimsieg überhaupt schafft der VfR Schleswig (5:1 gegen DGF), der FC Tarp-Oeversee setzte sich mit seinem zweiten Erfolg (4:3 gegen Husum II) vom Tabellenende ab. Spitzenreiter bleibt Schleswig 06 nach dem 2:0-Erfolg beim langen Tagesausflug zum Team Sylt/Norddörfer.

Tarp (wsi) – Einen insgesamt verdienten 4:3 (2:1)-Erfolg über die Husumer SV II feierte Fußball-Bezirksoberligist FC Tarp-Oeversee. Durch diesen zweiten Saisonerfolg verließen die Schützlinge von Bernd Boiesen das Tabellenende. Dabei lief es anfangs nicht optimal, da Timo Wolski (15.) einen zu kurzen Rückpass von Finn Öhmann erlief und zum 0:1 vollstreckte. Aber die Hausherren waren von diesem Rückstand nicht geschockt, sondern spielten druckvoll nach vorne. Mit einem von Thorsten Henningsen verwandelten Foulelfmeter (28.) glich der FC aus. Nur zehn Minuten später glückte Fabian Granitza das 2:1. Die Nordfriesen erspielten sich kaum Möglichkeiten. Kurz nach dem Wechsel fiel das 3:1, wiederum durch einen von Henningsen verwandelten Foulelfmeter. In dieser Phase hätten die Platzherren das Spiel klarer für sich entscheiden müssen, aber die Chancenverwertung war schlecht. So verkürzten die Gäste durch Wolski auf 2:3 (70.). Mit dem 4:2 von Sven Hansen (88.) war die Partie jedoch entschieden. Das 3:4 durch Johannsen war nur noch Ergebniskosmetik. FC-Coach Bernd Boiesen: „Die Art und Weise wie meine Mannschaft heute gespielt hat, macht mir Mut für die nächsten Aufgaben.”

 FC Tarp-Oeversee: Cordsen – Wehrlein (73. Kiehl) – Wegner, Öhmann – Finn Hansen, Weiss (65. Callsen), Henningsen, Jürgens (46. Wachs), Rauschke – Sven Hansen, Granitza.
Husumer SV II: Carstensen – Matthiesen – S. Rüsch, Werner – Hofnauer, Timo Hansen, Harrsen, Johannsen, Will (25. Burghard) – Wolski, M. Rüsch. – Schiedsrichter: Cemil Ergen (Schafflund) mit guter Leistung. – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Geschlossene Mannschaftsleistung / Wolski, M. Rüsch.

15. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Kann der FC Tarp-Oeversee die Rote Laterne abgeben? Die Mannschaft von Trainer Bernd Boiesen empfängt im Kellerduell die Husumer SV II (Sbd., 15 Uhr). Mit einem Sieg hätte der FC zumindest den Gegner aus der Stormstadt überholt.
12. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

 

11. ST 20.10.07 TSV Rantrum Husumer SV II 1:0

Rantrum jetzt Zweiter!


Der TSV Rantrum hat sich nach dem 1:0 (0:0) Sieg über die Zweite auf dem zweiten Tabellenplatz verbessert. Die Gastgeber verfolgten von Beginn an die ausgegebene defensive Marschrichtung und kamen durch Konter zu Chancen. Die beste hatte der wieder der Ex-Husumer Arne Hansen, dessen Schuss jedoch nur am Innenpfosten landete (30.). Thorsten Jacobs scheiterte bei einem Kopfball an Momme Reinhold (41.).

 

In der zweiten Hälfte war der erste große Aufreger ein Strafstoß, den Schiri Mewes erst gab, nach Protesten der Gäste und Rücksprache mit seinem Assistenten jedoch wieder zurücknahm (60.). Der Ball war beim Handspiel von Udo Matthiesen schon im Toraus gewesen. Das Tor des Tages gelang schließlich Marcus Paul. Sein abgefälschter Schuss fand den Weg zum 1:0 ins Tor (75.).

Aufstellung:

Reinhold – Wolski – Schröder, Burkhardt – Hansen, Jensen, Harrsen, Hofnauer (46. Matthiesen), Hunsdörfer (82. Günther) – Lückner, Will.

Hauke Hartmann/HI 22.10.2007

Rantrum weiter auf Erfolgswelle

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Während der MTV Leck (0:1 gegen IF Stern) und der FC Angeln (0:0 im Derby gegen den VfR Schleswig) an Boden verlieren baut Schleswig 06 seine Führung aus. Nach dem 2:0 im Spitzenspiel gegen den TSB Flensburg ist die Mannschaft von Trainer Detlev Hinrichs mit drei Punkten Vorsprung alleiniger Tabellenführer. Erster Verfolger ist nach dem zweiten Heimsieg mit "dem letzten Aufgebot" (1:0 gegen Husumer SV II) der TSV Rantrum. Als einzige Mannschaft noch ohne Sieg steht Nordmark Satrup am Tabellenende. Drei Meyer-Tore machte den 3:1-Sieg des Team Sylt/Norddörfer in Satrup perfekt.

Ballgeflüster:
Trainer als Glücksbringer

Höhenflug: "Kaum zu erklären" ist für Trainer Volker Schallhorn der derzeitige Lauf seines TSV Rantrum in der Fußball-Bezirksoberliga. "Wir machen momentan einfach alles richtig", freut sich der 42-Jährige, der derzeit selbst jede Woche mit auf dem Platz stehen muss. Auch beim 1:0 (0:0) gegen die Reserve der Husumer SV beackerte Schallhorn bis zur 85. Minute die rechte Außenbahn. Links spielte bei Team vom Lagedeich der erst 17-jährige Tim Lorenzen, der seine Aufgabe ebenfalls einwandfrei erledigte. Hinten stehen die Rantrumer mit wechselndem Libero und den Manndeckern Thomas Grabowski und Oliver Hansen sicher, und in der Offensive sind Arne Hansen und Marcus Paul derzeit von keiner Abwehr zu stoppen. Trotzdem bleibt Schallhorn reserviert: "Wir brauchen noch fünf Siege." Wenn man bedenkt, dass sein Team von elf Spielen sieben gewann, scheinen fünf weitere Dreier in noch ausstehenden 19 Spielen durchaus machbar. 23. Oktober 2007 · NFSP

Rantrum (noh) – Der TSV Rantrum schwimmt weiter auf seiner Welle des Erfolgs und hat sich nach dem 1:0 (0:0) Sieg über die Reserve der Husumer SV als stärkste nordfriesische Mannschaft in der Bezirksoberliga etabliert.

Dabei stand mal wieder das "letzte Aufgebot" auf dem Platz. Nach Ausfällen von Michael Johannsen (beruflich), Andre Iwohn (Rot-Sperre) und Kay Steingrüber (40. Geburtstag) stand Rantrums 42-Jähriger Spielertrainer Volker Schallhorn ebenso von Beginn an auf dem Feld, wie der erst 17-jährige Tim Lorenzen. Die Gastgeber verfolgten von Beginn an die ausgegebene defensive Marschrichtung und kamen durch Konter zu Chancen. Die beste hatte der wieder starke Arne Hansen, dessen Schuss jedoch nur am Innenpfosten landete (31.). Thorsten Jacobs scheiterte bei einem Kopfball an Gästekeeper Momme Reinholdt (41.). In der zweiten Hälfte war der erste große Aufreger ein Strafstoß, den Schiri Mewes erst gab, nach Protesten der Gäste und Rücksprache mit seinem Assistenten jedoch wieder zurücknahm (60.). Der Ball war beim Handspiel von Udo Matthiesen schon im Toraus gewesen. Das Tor des Tages gelang schließlich Marcus Paul. Sein abgefälschter Schuss schlug zum 1:0 ein (75.). "Marcus hat zu Zeit einfach einen Lauf", freute sich Trainer Volker Schallhorn über drei weitere Zähler in seiner Sammlung. 22 sind es nun bereits für die Rantrumer, die damit auf dem besten Wege sind, die Qualifikation für die neue eingleisige Liga sehr rechtzeitig unter Dach und Fach zu bringen.

TSV Rantrum: C. Hansen – Schmarje – O. Hansen, Lorenzen – Riemenschneider, Levsen, Jacobs, Lorenzen, Schallhorn (85. Michalski) – Paul, A. Hansen. Husumer SV II: Reinholdt – Wolski – Schröder, Burkhardt – Hansen, Jensen, Harrsen, Hofnauer (46. Matthiesen), Hunsdörfer (82., Günther) – Lückner, Will. Schiedsrichter: Mewes. – Zuschauer: 140. Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung/Jensen.

22. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

 

12. ST 28.10.07 Husumer SV II Flensburg 08 II 0:1

Standardsituation entschied diese Partie!


Eine Unachtsamkeit nach einem Eckball besiegelte eine weitere Niederlage. Und nach den gezeigten Leistungen besonders in der ersten Halbzeit, wird es schwer werden den Anschluß an den begehrten Platz 11 zu schaffen. Wir machen einfach zu viele Fehler. Technische Mängel bringen uns immer wieder in die Rückwärtsbewegung und unsere Abwehr ständig unter Druck. Und im Angriff sind wir nicht durchschlagskräftig genug, um die gegnerische Deckung in Schwierigkeiten zu bringen. Außerdem sind wir im Zweikampfverhalten zu brav. Man will ja seinen Gegenspieler nicht absichtlich verletzen, aber es darf schon etwas mehr sein. Sollten wir diese Dinge nicht abstellen können und danach sieht es ja augenblicklich aus, werden wir bald den letzten Platz in der Tabelle einnehmen.

Personell kriechen wir ja schon seit längerem auf dem Zahnfleisch und die Spieler, die dann bald wieder dazustoßen werden, weisen erhebliche Trainingsrückstände auf. Wir müssen jetzt bis Weihnachten einigermaßen über die Runden kommen, um dann im nächsten Jahr vielleicht noch einmal angreifen zu können. Vom Spiel ist leider nicht viel zu berichten.

In der ersten Hälfte hatten die Flensburger leichte Vorteile und nutzten diese dann auch zum entscheidenen Treffer. Wölfel war es, der nach einem Eckball in der 20. Minute per Kopf zur Stelle war. In der zweiten Halbzeit dominierten wir dann die Partie. Nach einer Systemumstellung (wir agierten jetzt mit drei Spitzen) wurden die jungen Flensburger völlig überrascht und konnten ihr Spiel nicht mehr wie gewohnt durchsetzen. Doch unsere Angriffsbemühungen waren nicht effektiv genug und wir kamen auch selten zum Abschluß. Zudem wurden Freistöße zu schnell ausgeführt, kamen nicht präzise genug in die Gefahrenzone. Wir werden versuchen weiterhin daran zu arbeiten, doch wird es schwer werden die technischen Defizite von heute auf morgen abzustellen. Sollten wir die Trainingsleistungen auch einmal am Wochenende abrufen können, ist noch einiges möglich. So richtig abschreiben sollte man uns noch nicht. Es sind noch 18 Spiele zu bestreiten und noch 54 Punkte zu vergeben. Und sollte es nicht reichen, werden wir auf jeden Fall versuchen, unseren Gegnern die Qualifikation für die Verbandsliga so schwer wie möglich zu machen.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Hoffnauer, Hundsdörfer, Matthiesen, Harrsen, Hansen, Will, Herting, Johannsen, Wolski.

Hauke Hartmann/HI 29.10.2007

Arm an Höhepunkten und Toren

Husumer SV II verliert gegen die Reserve von Flensburg 08 mit 0:1
Zweikampf zwischen dem Husumer Sven Hansen (li.) und Falko Wieczorek von Flensburg 08 II. Foto: Voss

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Am Anfang und am Ende nichts Neues: Schleswig 06 zieht als Spitzenreiter (3:2 bei Stern Flensburg) einsam seine Kreise, der TSV Rantrum (2:0 beim FC Tarp-Oeversee) und der FC Angeln (2:0 beim TSV Nord) bleiben in der Verfolgerrolle. Nächsten Sonntag ist Gipfeltreffen: 06 gegen Rantrum. Gleich fünf Tore in Halbzeit eins ließ sich Schlusslicht Nordmark Satrup vom TSB Flensburg einschenken. Der Vorletzte Husum II verliert gegen 08 II mit 0:1, Frisia Lindholm holt drei Punkte beim 3:0 gegen das Team Sylt/Norddörfer.

Husum (hoh) – Es langt derzeit einfach nicht für die Reserve der Husumer SV. Auch gegen die Zweite Mannschaft von Flensburg 08 standen die Stormstädter nach einer 0:1 (0:1) Niederlage wieder ohne Punkte da.

"Arm an Höhepunkten", fasste Husums Trainer Hauke Hartmann die Partie der beiden Reserveteams zusammen. Die Gäste erspielten sich in der ersten Halbzeit leichte Feldvorteile und gingen nach einer Ecke auch mit 1:0 in Führung (20.). Wöllfel versenkte den Ball, am zweiten Pfosten stehend, mit dem Kopf. Ansonsten gelang jedoch auch den Fördestädtern in der wirklichen Gefahrenzone nicht viel. Husum kam in der ersten Hälfte sogar nur zu einem Torabschluss, doch Timo Hansen verzog knapp (42.). In der zweiten Halbzeit erhöhten die Hausherren den Druck und agierten mit drei Spitzen. Doch wirkliche Chancen entstanden nicht. "Es blieb zu viel Stückwerk", meinte Hartmann. Für Abwechslung sorgte in der zweiten Halbzeit vornehmlich der eingewechselte Christophersen auf Seiten der Gäste. Zuerst scheiterte er mit einem Strafstoß am starken Momme Reinholdt im Husumer Tor (65.) und zehn Minuten später wurde er mit Gelb-Rot des Feldes verwiesen, nachdem er den Ball weggeschlagen hatte.

HSV II: Reinholdt – Matthiesen – Schröder, Hofnauer – Hunsdörfer, Wolski, Hansen, Johannsen, Harrsen – Hertting, Will. Flensburg 08 II: Wendel – Will, Hansen, Köhsel, Wieczorek, Herre, Alles (46. Christophersen), Wöllfel, Tunkay, Papenburg, Dobbek. Zuschauer: 60 – Tore: 0:1 Wöllfel (20.). – Beste Spieler: Hofnauer/ Wöllfel.

29. Oktober 2007 · Flensburger Tageblatt

Geht die Negativserie zu Ende?

Ein Dreier muss her – egal wie. Die Husumer SV II steht in der Fußball-Bezirksoberliga als Tabellenvorletzter bereits stark unter Druck. Mit Flensburg 08 II erwarten die Stormstädter am Sonntag (14 Uhr) das Team, gegen das der bislang einzige Saisonsieg gelang.
Torgefährlicher Mittelfeldspieler: Timo Hansen. Foto: Voss

Husum (Nils-Ole Hokamp) – Elf Spiele, sechs Punkte, Tabellenvorletzter: Die Husumer SV II ist meilenweit davon entfernt, die neue eingleisige Spielklasse zu erreichen, die sich vor der Saison fast alle Bezirksoberligisten zum Ziel gesetzt hatten. Umso wichtiger ist es daher, dass die Mannschaft von Trainer Hauke Hartmann am Sonntag (14 Uhr) gegen Flensburg 08 II wieder mit dem Siegen beginnt, denn der erste und einzige Dreier gelang den Husumern bereits am ersten Spieltag – der Gegner hieß damals ebenfalls Flensburg 08 II.

Auch Husums Mann im rechten Mittelfeld, Timo Hansen, möchte die Negativserie endlich beenden: "Wir müssen einfach gewinnen – egal wie." Der gelernte Groß- und Außenhandelskaufmann, der derzeit als Zeitsoldat dient, glaubt, dass die Husumer gegen die junge, laufstarke Reserve von Flensburg 08 erneut erfolgreich sein werden: "Wir wollen deren Unerfahrenheit ausnutzen."

Hansen ist in Sachen Fußball nicht mehr ganz unerfahren. Der 24-Jährige hat in Husum bei Frisia mit dem Fußball begonnen und dort alle Jugendmannschaften durchlaufen. Dabei hat er als Stürmer begonnen und wurde im Laufe der Jahre immer weiter nach hinten beordert. "In der A-Jugend habe ich als Manndecker gespielt", erinnert er sich. Damals ist ihm mit der Mannschaft der Aufstieg in die Verbandsliga gelungen – und sein Trainer hieß damals wie heute Hauke Hartmann. Und auf den hält Timo Hansen große Stücke: "Hauke kann am wenigsten dafür, dass wir derzeit so schlecht stehen. Er macht seine Sache sehr gut und sorgt dafür, dass die Stimmung in der Mannschaft gut ist."

Als Ursache für die missliche Lage bei der HSV-Reserve hat der Mittelfeldakteur die großen personellen Probleme und das Fehlen eines echten "Knipsers" ausgemacht. Mit zehn Toren sind die Stormstädter das ungefährlichste Team der Liga, und über ein eingespieltes Team verfügen die notgedrungen in ständig wechselnden Formationen spielenden Husumer auch nicht. Timo Hansen selbst konnte bisher auch erst in vier Begegnungen mitwirken, weil er gleich im zweiten Punktspiel eine Rote Karte (die bisher einzige in seiner Laufbahn) sah und vier Partien pausieren musste. Nun ist der 24-Jährige wieder zurück und möchte auf seiner Lieblingsposition, der rechten Außenbahn, richtig Dampf machen. "Ich konzentriere mich voll auf die Zweite und will mit der Mannschaft unbedingt den Klassenerhalt schaffen", hat Hansen derzeit keine Ambitionen in der Liga mitzuspielen.

Trotzdem will der torgefährliche Mittelfeldspieler, der im Durchschnitt immer zehn Treffer pro Saison erzielte, in Zukunft seine fußballerischen Möglichkeiten schon weiter ausloten. "Aber jetzt zählt für mich die Zweite", unterstreicht Hansen. Das liegt sicherlich auch daran, dass er, nach einem zweijährigen Gastspiel beim TSV Oldenswort, erst zu Beginn dieser Serie wieder nach Husum gewechselt ist. Dort standen für Hansen, der schon in seinem ersten Herren-Jahr Oberligaluft mit der Liga schnuppern durfte, der Spaß und die gute Stimmung im Vordergrund, nun ist es wieder die sportliche Herausforderung. Und die dürfte am Sonntag im Spiel gegen Flensburg 08 II durchaus vorhanden sein, denn die Fördestädter stehen mit 13 Punkten und einem ausgeglichenen Torverhältnis genau dort, wo die Husumer gerne hin möchten – auf dem zehnten Tabellenplatz.

Hansen tippt auf ein 1:0 wie im Hinspiel, und als Torschützen sieht er den jungen Erik Schröder, denn der ist seiner Meinung nach zurzeit richtig gut drauf.

26. Oktober 2007 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

13. ST 03.11.07 TSV Nordmark Satrup Husumer SV II 4:0

Deftige Packung in Satrup!


13. Spieltag

 FC Tarp-Oeversee
IF Stjernen 
1:5
TSB Flensburg 
VfR Schleswig 
4:0
FC Angeln 02 
DGF Flensborg 
2:1
MTV Leck 
Flensburg 08 II 
3:2
Nordmark Satrup 
Husumer SV II
4:0
Schleswig 06 
TSV Rantrum 
1:0
SV Frisia 03 
FC Sörup-Sterup 
4:1
Team Sylt/Nordd. 
TSV Nord 
1:1

90 Minuten Zauberfußball, Fußball vom anderen Stern - natürlich ironisch gemeint. Was beide Teams den Zuschauern boten, hatte leider nicht viel mit Fußball zu tun. Man muß es so hart schreiben, denn einige Akteure auf dem Spielfeld glauben immer noch und wahrscheinlich auch noch nach diesem Spiel, das sie gut Fußballspielen können und aufgestellt werden müssen. Ich hatte ja auch die Qual der Wahl, reisten wir doch mit einem 11-köpfigen starken Kader an. Apropos Qual – 90 Minuten Bezirks–Oberliga Fußball können ein ganz schön quälen.

Wäre ich aus der Ferne und wüsste nicht in welcher Klasse die Akteure spielen, hätte ich auf ein Kreisklassen A Spiel getippt. Wir waren bis zur 32. Minute ein ebenbürtiger Gegner. Dann nahm das Schicksal seinen Lauf. Max Hundsdörfer wurde nach dem zweiten Foul wohl auch zurecht von der Koppel genommen und bei Carsten Werner brach die Verletzung im Oberschenkel wieder auf. Kompliment, das er überhaupt durchgehalten hat. Geschenke verteilten wir natürlich auch wieder, aber das es bei jedem Gegentreffer sein muß!

Zudem wusste Timo Wolski wohl nicht, was er in der zweiten Halbzeit spielen sollte. Zweimal wurde er aufgefordert die zentrale Position im Mittelfeld anzunehmen, beim dritten Mal war es mir dann doch zu doof - der Pastor betet ja auch nicht zweimal. So nahm das Spiel dann seinen Lauf und hätte Nordmark Satrup Kreisliga-Niveau gehabt, wäre das Spiel wohl zweistellig ausgegangen. Jetzt haben wir den Platz eingenommen, der uns wohl zur Zeit auch zusteht.

Um die "rote Laterne" in der jetzigen Situation wieder abgeben zu können, muß so einiges passieren. Und Weihnachten und Silvester finden nun eben auch nicht an einem Tag gleichzeitig statt. Humor ist wenn man trotzdem noch lacht. Und das wird auch so bleiben; mit Sicherheit in der II. Mannschaft der Husumer SV. Der Spaß sollte doch immer noch im Vordergrund stehen. Auf jeden Fall auf der Ebene wo wir "Fußball" versuchen zu spielen.

Aufstellung:

Carstensen – Hoffnauer, Werner, Hundsdörfer, Matthiesen, Süphke, Johannsen, Hansen, Berger, Wolski, M. Rüsch.

Hauke Hartmann/HI 05.11.2007

Satrups erster "Dreier"

4:0 nach durchschnittlicher Leistung gegen Husum II

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Rantrum mauert, 06 drängt und trifft einmal. In einem schwachen Spitzenspiel gewinnt der Schleswiger Spitzenreiter verdient. Zum neuen Zweiten "zitterte" sich der FC Angeln (2:1 gegen DGF). Neuer Dritter: Frisia Lindholm, locker 4:1 gegen Sörup-Sterup. Die Meldung: Nordmark Satrup feiert den ersten Saisonsieg (gleich 4:0 gegen Husum II). Der Ex-Tabellenletzte macht gleich zwei Plätze gut. Schlusslicht ist jetzt Husum. Drei hohen Heimsiegen in Folge (12:3 Tore) ließ der TSB den vierten folgen: 4:0 gegen den VfR Schleswig.

Satrup (zbg) – Es ist geschafft – im Kellerduell gegen die Husumer SV II gelang Bezirksoberligist Nordmark Satrup der erste Saisonsieg. Mit 4:0 (1:0) wurden die Nordfriesen nach Hause geschickt inklusive der Roten Laterne, die zuvor wochenlang in Satrup brannte. Husum war nur mit elf Mann angereist und bot im Knud-Redlefsen-Stadion eine völlig enttäuschende Vorstellung. „Für diesen klaren Sieg reichte uns eine durchschnittliche Leistung“, resümierte Trainer Nils Geisler.

Ein Missverständnis zwischen Thorsten Ritter und Stefan Böhme hätte fast zum 0:1 geführt, doch Markus Rüsch schaffte es nicht, von diesem Fehler zu profitieren (12.). Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten verhinderten ein frühes Tor. Stefan Wintschel versprang das Leder in aussichtsreicher Position (19.), Jan Johannsen verzog nach starker Einzelleistung (26.), Sven Hansen war nach einem Freistoß zu überrascht als er an den Ball kam (29.) und Michael Berger schoss nach einem Konter über das Gehäuse (30.). Rüsch scheiterte wenig später an Andreas Lorenzen (32.). Vor der Pause wurde schließlich doch noch gejubelt: Bastian Lassen bediente Hendrik Böhm, der das 1:0 erzielte (41.). Nach einem Foulspiel von Udo Matthiesen an Danny Wagner trat der Gefoulte selbst zum Elfmeter an und traf zum 2:0 (48.). Weitere Möglichkeiten wurden leichtfertig vergeben. Dirk Boysen verstolperte den Ball (53.), Böhm kam nach einer Hereingabe von Stefan Wintschel einen Tick zu spät (58.) und Markus Olsen verzog freistehend (69.). Ein Doppelpass zwischen Böhm und Olsen führte zum 3:0 durch Böhm (74.). Den Schlusspunkt setzte Stefan Wintschel.

TSV Nordmark Satrup: Lorenzen – Ritter – Lassen, S.Hansen – Böhme, Boysen (55. Olsen), Böhm, C.Wintschel, S. Wintschel (80. Steiner) – Karstens (73. Petersen), Wagner.
HSV II: Carstensen – Matthiesen – Hofnauer, Süphke, Hundsdörfer – Johannsen, T. Hansen, Werner, Wolski – Berger, M. Rüsch. – Schiedsrichter: Otte (Flensburg 08). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Böhm, Lassen, Hansen – Matthiesen.

5. November 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Nächste Chance: Beim TSV Nordmark Satrup wünschen sich Spieler und der neue Trainer Nils Geisler nichts mehr, als den ersten Saisonsieg. Im Kellerduell empfängt das Angeln-Team die Husumer SV II (Sbd., 14 Uhr). Und mit einem Erfolg könnte man den Gästen auch gleich die Rote Laterne mit auf den Heimweg geben. Wenn das kein Anreiz ist.
3. November 2007 · Flensburger Tageblatt 

 

14. ST 11,11.07 SV Schleswig 06 Husumer SV II 4:0

Beim Spitzenreiter gut verkauft!


14. Spieltag

 Flensburg 08 II
FC Angeln 02 
0:2
DGF Flensborg 
FC Tarp-Oeversee 
1:3
IF Stjernen 
TSB Flensburg 
2:2
VfR Schleswig 
Team Sylt/Nordd. 
2:0
TSV Nord 
SV Frisia 03 
0:4
FC Sörup-Sterup 
Nordmark Satrup 
4:1
 TSV Rantrum
MTV Leck 
1:0
Schleswig 06
Husumer SV II
4:0

Mit vier A–Jugendspielern reisten wir zum Tabellenführer nach Schleswig. Ich hatte ein gutes Gefühl, denn schlechter als letzte Woche in Satrup ging es ja auch nicht mehr. Außerdem legten die Jungs schnell ihre Nervosität ab und dem Spitzenreiter wurde alles abverlangt. Und mein Gefühl sollte mich auch nicht täuschen. Mit Herz und Leidenschaft gingen die jungen Wilden zur Sache, ließen so manch einen gestandenen Ligaspieler der Schleswiger alt aussehen.

Es brachte richtig Spaß der Truppe zu zusehen. Mit etwas mehr Glück hätten wir auch Tore erzielen können, doch entweder fehlten die berühmten Zentimeter oder der Ball wurde Beute des Schleswiger Torhüters. Außerdem blieb der Pfiff des Unparteiischen aus, als Jann Iven Jensen beim Kopfball unfair attackiert wurde. Ansonsten hatte Schiedsrichter Thomsen die faire Partie jederzeit im Griff. Die Schleswiger taten sich lange Zeit sehr schwer unsere massive Deckung zu knacken. Außerdem fehlten mir gut vorgetragene Kombinationen, die doch einen Spitzenreiter ausmachen sollte. Man muß aber auch sagen, das gutes Fußballspielen auf solch einem Acker schwer möglich ist. Zum Mann des Tages avancierte Udo Matthiesen.

Mit einigen tollen Reflexen konnte er weitere Chancen der Heimmannschaft zunichte machen. Höhepunkt: Einen Kopfball aus vier Metern Entfernung entschärfte er in "Oliver Kahn Manier" – Wahnsinn. Die Tore gegen uns fielen sehr unglücklich, doch wenn du erst einmal unten stehst dann gehen die Dinger halt rein. Zwei Minuten vor der Halbzeit und zwei Minuten nach Wiederbeginn mussten wir Tore hinnehmen, die normalerweise nicht fallen - mit etwas mehr Glück hätten wir den Spitzenreiter lange ärgern können. Natürlich hatten die Schleswiger mehr Spielanteile, doch mussten sie in vielen Situationen auf der Hut sein, um einen Gegentreffer zu verhindern. Wir hatten vor dem Spiel die Marschroute ausgegeben uns nicht hinten rein zustellen und auf Schadensbegrenzung zu spielen. Wir spielten munter mit und man merkte den Spielern aus Schleswig an, das sie mehr investieren mussten, als ihnen lieb war.

So fuhren wir mit hocherhobenen Hauptes nach Hause und die Herren Burghardt, Hußfeldt, Stoll und Rizos mit einer tollen Erfahrung mehr in ihrem noch jungen Fußballer–Leben. "Schade" das ich Udo Matthiesen und Jan Ivenn Jensen aufstellen musste - sonst hätten wir einen Altersdurchschnitt unter 20 gehabt. Gut Sport!

Aufstellung:

Matthiesen – Schröder, Burghardt, Harrsen, Süphke, Stoll, Hußfeldt, Jensen, Berger, Kleissel, Rizos.

Hauke Hartmann/HI 18.11.2007

06 entschied sich für "ein gutes Mittelding"

4:0 gegen Husum II nach getauschtem Heimrecht

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Getauscht und gewonnen. Weil in Husum die Plätze gesperrt waren, wurde in Schleswig gekickt – Spitzenreiter 06 hatte beim 4:0 gegen Schlusslicht Husumer SV II keine Mühe. Überhaupt gab es kaum Überraschungen. Die Verfolger Angeln, Lindholm und Rantrum gewannen. Letzterer allerdings durch einen umstrittenen Elfmeter gegen verärgerte Lecker. Die letzten fünf Mannschaften behielten ihre Positionen, auch wenn Tarp-Oeversee mit 3:1 bei DGF Flensburg gewann. Der VfR Schleswig verbesserte sich durch das 2:0 gegen das Team Sylt/ auf Rang zehn.

Ballgeflüster:
Feldspieler im Tor

Klassepartie: Beim Spiel der Husumer SV II bei Bezirksoberliga-Tabellenführer Schleswig 06 trauten die Zuschauer ihren Augen kaum. Bei den mit einer "Notelf" angetretenen Gästen stand mit Udo Matthiesen ein Feldspieler ins Tor. Dieser überzeugte mit einer starken Leistung und hielt das Ergebnis (4:0 für Schleswig) in Grenzen. 13. November 2007 · NFSP

Schleswig (sle) – Schleswig 06 ist weiter ungeschlagener Tabellenführer der Bezirksoberliga Nord. Nach dem wetterbedingten Tausch des Heimrechts und weiteren drei Punkten liegt 06 fünf Zähler vorm Tabellenzweiten FC Angeln. Husum trat ersatzgeschwächt an und musste die Torwartposition mit Feldspieler Udo Matthiesen besetzen. "4:0 – und das war's. Entweder blamierst du dich gegen die Husumer Notelf oder du schießt sie ab. Wir haben ein gutes Mittelding geschafft", sagte Trainer Detlev Hinrichs.

Von Beginn an machten die 06-er Druck. Zählbares sprang jedoch nicht heraus. Entweder wurden Chancen leichtfertig vergeben oder Matthiesen war zur Stelle. Bis zur 41. Spielminute hielt Matthiesen sein Tor sauber, ehe Marcel Musielak aus kurzer Distanz einschob. Schleswig begann nach der Pause ebenfalls mit viel Druck und erzielte nach zwei Minuten das 2:0. Nach Eckball von Tim Bänsch stand Stefan Schmitz am kurzen Pfosten goldrichtig (47.). 06 spielte weiter nach vorne, Husum verteidigte. In der 71. Spielminute hielt Matthiesen noch reaktionsstark einen Kopfball von Gabriel. Nach anschließender Ecke war der Gästetorwart jedoch machtlos. Gabriel war wieder mit dem Kopf zur Stelle und erzielte das 3:0 (72.). Nur sechs Minuten später erhöhte Bänsch auf 4:0 durch Elfmeter nach Foulspiel von Matthiesen (78.).

Schleswig 06: Hansen – Simonsen, Stankovsky, Schmitz – Musielak, Prato(61. Schwardt), Pieper, Bänsch, Merz(67. Schelper) – Gabriel, Woting(75. Thomsen). usumer SV II: Matthiesen – Schröder, Harrsen, Stoll, Burkhardt – Süphke, Kleissel, Husfeldt, Rizos, Jensen – Berger. – Schiedsrichter: Uwe Thomsen (MTV Gelting). – Zuschauer: 50 – Beste Spieler: Schmitz, Gabriel, Bänsch/Matthiesen.

Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Bei Detlev Hinrichs war das Handy merkwürdig ruhig. Keine Wunder, wenn man eine neue Nummer bekommen hat. Insofern war der Trainer von Schleswig 06 schwer damit beschäftigt, SMS mit der neuen Nummer „weltweit“ zu verschicken. Vor dem Spiel am Sonntag (14 Uhr) in Husum ist eigentlich alles klar. Der Tabellenführer spielt beim Tabellenletzten. Die Husumer haben noch kein Heimspiel gewonnen (3:9 Tore), Schleswig 06 hat eine Auswärtsbilanz von vier Siegen und zwei Unentschieden bei 16:8 Toren. Das sind die Fakten. „Vom Papier ist das deutlich. Aber letztlich müssen auch diese Punkte erst eingefahren werden,“ sagt der Coach, der seinen gesamten Kader zur Verfügung hat. Wäre doch nett, wenn der Trainer von einem Erfolg in Husum berichten kann – mit dem neuen Handy.
10. November 2007 · Schlei Bote

 

15. ST 17.11.07 MTV Leck Husumer SV II 1:0

Unglückliche Niederlage kurz vor Spielschluss!


15. Spieltag

 FC Tarp-Oeversee
TSB Flensburg 
1:5
DGF Flensborg 
Flensburg 08 II 
1:5
FC Angeln 02 
TSV Rantrum 
1:0
MTV Leck 
Husumer SV II
1:0
Nordmark Satrup 
TSV Nord 
2:2
Schleswig 06 
FC Sörup-Sterup 
0:0
SV Frisia 03 
VfR Schleswig 
4:0
Team Sylt/Nordd. 
IF Stjernen 
0:4

Pech für die Zweite, denn nach dem späten Treffer von Magnussen (89.) durften die Hausherren schließlich noch jubeln und besiegelten eine unglückliche Niederlage für die Gäste. Klares Handspiel - danach klare Abseitsstellung – innerhalb von 4 Sekunden brachten uns zwei Fehlentscheidungen um den wohlverdienten Lohn – nämlich eine Punkteteilung beim Köster-Team.

»Das nehme ich gerne mit. Der Sieg war vielleicht glücklich, weil das Tor erst so spät fiel und umstritten war, aber nicht unverdient«, freute sich Husums ehemaliger Spieler Malte Köster. HSV-Coach Hauke Hartmann hingegen beklagte das Pech seiner Mannschaft. »Das war abseits und Handspiel. Wir waren nicht schlechter und verlieren dann durch so ein Tor«, ärgerte sich der Husumer Trainer.

Beide Mannschaften zeigten ihre Schwächen im Angriffsspiel sowie im Abwehrverhalten, so das nichts Zählbares dabei herauskam. Kämpferisch eine gute Partie und teilweise auch mit gefälligem Kombinationsfußball. Doch vor dem Tor waren dann beide Teams mit ihrem Latein am Ende. Zu harmlos wurden gute Torchancen abgeschlossen, keine der beiden Mannschaften hatte einen Torjäger in ihren Reihen. Vielmehr gibt es auch nicht zu schreiben über diese Partie. Eine Punkteteilung wäre aufgrund der 90 Minuten wohl auch gerecht gewesen, obwohl der MTV Leck gerade in der zweiten Halbzeit etwas mehr investierte – aber uns nicht so richtig in Gefahr bringen konnte. Der Sieger hätte auch Husumer SV II heißen können - doch M. Rüsch und vor allem Simon Will konnten beste Chancen nicht im gegnerischen Gehäuse unterbringen.

Aber ein Wort muß ich noch einmal loswerden - und das darf auch mal erlaubt sein! Wie sollen denn die jungen Schiedsrichterassistenten lernen, wenn sie nicht wissen das sie einen Fehler gemacht haben. Und in einer solchen Szene wie das 0:1 zustande kam, muß der Schiedsrichter einfach einmal das Geschehen in die Hand nehmen. Den Fehler dann nach dem Spiel zu analysieren, ist für mich eigentlich der verkehrte Weg – und die Punkte sind auch weg. Ein ganz klares Handspiel (die Lecker gaben das ja auch zu) und eine ganz klare Abseitsposition (2-3 Meter ) – dafür brauche ich keinen Assistenten – ansonsten eine tadellose Partie von Torben Schulz – und Fehler machen wir ja halt alle einmal.

Sonst würden ja auch keine Tore fallen und der Fußball würde langweilig werden. Nun tut uns diese Niederlage nicht ganz so weh, stehen wir doch abgeschlagen am Tabellenende (Ärgern tut man sich trotzdem) – doch wäre dies ein Spitzenspiel gewesen, vielleicht noch ein entscheidendes um den Aufstieg – den Schiedsrichterassistenten hätten sie nach dem Spiel nach solcher Entscheidung wohl "erwürgt". Spaß beiseite - und Gut Sport.

Aufstellung:

Reinhold – Süphke – Hoffnauer, S. Rüsch, Schröder – Hansen, Jensen, Lies, Berger – M. Rüsch, Will.

Hauke Hartmann/HI 19.11.2007

Langer Anlauf zum knappen Lecker Sieg

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Schleswig 06 bleibt das einzige ungeschlagene Team der Liga, aber durch das torlose Remis gegen den FC Sörup-Sterup verkürzte Verfolger FC Angeln 02 (1:0 gegen den TSV Rantrum) den Vorsprung zum Spitzenreiter auf drei Punkte. Ansonsten war es ein Spieltag gleicher Ergebnisse. Tarp-Oeversee und DGF verlieren zuhause einheitlich mit 1:5. Der VfR und das Team Sylt ließen ihre Gegner vier Tore schießen – bei eigener "Null-Ausbeute". Das zweite Remis (2:2) gab es in Satrup, wo der TSV Nord mehrfach Aluminium traf.

Leck (pu) – Der MTV Leck machte es sich und seinen Fans sehr schwer. Nach dem späten Treffer von Hendrik Lucas Magnussen (89.) durften die Gastgeber dann aber doch noch jubeln. Mit dem 1:0 (0:0)-Sieg gegen die Husumer SV II schloss Leck die Hinrunde mit einem Erfolg ab. "Das nehme ich gerne mit. Der Sieg war vielleicht glücklich, weil das Tor erst so spät fiel und umstritten war, aber nicht unverdient", freute sich Malte Köster. Hauke Hartmann hingegen beklagte das Pech seiner Mannschaft. "Das war abseits und Handspiel. Wir waren nicht schlechter und verlieren dann durch so ein Tor", ärgerte sich der Husumer Trainer. Husum spielte zwar stets mit, zeigte aber größere Schwächen in Abwehr und Angriff als Leck. Aber auch die Platzherren spielten alles andere als überzeugend. Guten Ansätzen folgten stets schlampige Abschlüsse. Die spielentscheidende Szene: Der eingewechselte Magnussen erlöste mit seinem Flugkopfball zum 1:0 (89.) den MTV. Zuvor soll Jannik Heider den Ball mit der Hand gespielt haben – und möglicherweise war Magnussen im Abseits. Aber der gute Schiedsrichter Torben Schulz entschied auf Tor.

MTV Leck: Widder – Brydda – Hemstedt, Nadim El Ammar, Alexander Blumenstein – Eggert, Mahmoud El Ammar (71. Laas), Schyma, Heider – Brodersen, Halawani (67. Magnusen). Husumer SV II: Reinhold – Süphke – Hoffnauer, Stephan Rüsch, Schröder – Timo Hansen, Jensen, Lies, Berger – Marcus Rüsch, Will. – Schiedsrichter: Schulz (Eggebek). – Zuschauer: 90. – Beste Spieler: Alexander Blumenstein, Lewe Brydda, Mahmoud El Ammar/Jan Iven Jensen, Momme Reinhold.

19. November 2007 · Flensburger Tageblatt

 

16. ST 25.11.07 Husumer SV II FC Angeln 02 0:4

Laufwege der Gäste entschieden diese Partie!


Ein eingespieltes Team und eine Woche für Woche umgekrempelte Mannschaft - das war der Unterschied am heutigen Nachmittag. Um zwei Tore zu hoch empfand ich diese Niederlage - spielten wir doch in der ersten Halbzeit gut mit und bekamen erst in der 60. Minute das wohl vorentscheidene Gegentor. Völlig freistehend konnte der Angelner Matthiesen zum 0:2 einschieben, nach glänzender Vorarbeit von Yannick Sievers. Die Unsicherheit war jedem Spieler meiner Mannschaft anzusehen.

Danach wohl die größte Chance zum Anschlusstreffer durch Michael Berger, doch er schaltete zu spät und der Tabellenzweite konnte noch gerade das Leder aus der Gefahrenzone schlagen. Das machten die Gäste dann besser. Ein schnell vorgetragener Konter brachte dann das 0:3. Udo Matthiesen konnte sich nur noch durch ein Foulspiel behelfen und da diese Aktion mal wieder im Strafraum passierte, war die logische Konsequenz Elfmeter. Dieser wurde eiskalt verwandelt. Dann war es wieder Michael Berger – sein fulminanter Schuß aus 25 Metern klatschte gegen den Innenpfosten.

Diese Aktion hätte schon ein Tor verdient gehabt! Und wie es dann so ist im Fußball – stehst du unten gehen die Dinger halt nicht rein, stehst du oben machst du aus dem " Nichts" ein Tor. So geschah es in der 77. Spielminute. Der Spieler Kögebohn schoß einfach mal aus 20 Metern auf unser Tor, der Ball wurde natürlich unhaltbar für unseren Keeper Momme Reinhold abgefälscht – und schon stand es 0:4. Wir spielten an diesem Wochenende einfach zu umständlich. Übertriebene Einzelaktionen endeten mit Ballverlusten und das Spiel nach vorne einfach zu drucklos und auch zu harmlos.

Und hatte mal einer eine gute Idee, dann scheiterte man an nicht einstudierten Laufwegen. Standardsituationen wie Freistöße oder Eckbälle wurden zu einfach hergegeben. Es wurde eigentlich nie gefährlich für die Gäste.  Gestandene Spieler wie Udo Matthiesen, Markus Rüsch oder auch Timo Hansen – nur um einmal ein paar zu nennen – laufen schon seit Wochen ihrer Form hinterher. Mit Sicherheit zurück zu führen auf die schlechten Trainingsbedingungen. Verletzungen, Arbeit, Bundeswehr, Studium oder auch Lehrgänge lassen kein für diese Spielklasse angemessenes Training zu .

Zu Saisonbeginn noch fast 20 Spieler im Kader (wir hatten doch Ambitionen auf höhere Tabellenplätze) – wurden wir im Laufe der Saison auch noch durch "charakterschwache Individualisten" hängengelassen. Die Namen sind bekannt – in diesem Sinne: na dann gut Sport!

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Hoffnauer, Harrsen, Lies, Süphke (46. Matthiesen), Hansen, Johannsen (55.Strüning), M. Rüsch, Jensen (65.Hübner), Berger.

Hauke Hartmann/HI 26.11.2007

Am Ende ging der Reserve die Luft aus

Husumer SV II verliert 0:4 gegen den FC Angeln 02

Bezirksoberliga: Die Übersicht

Der Spitzenreiter schwächelt. Nach dem zweiten Unentschieden in Folge (2:2 beim TSV Nord) hat Schleswig 06 seinen Vorsprung eingebüßt. Marco Pieper traf sogar erst in der Schlussminute zum Ausgleich für 06. Jetzt ist es nur noch ein Punkt Vorsprung gegenüber dem FC Angeln 02 (4:0 bei Husum II). Auch Frisia 03 Risum-Lindholm (4:0 bei Stern Flensburg) ist mit zwei Zählern Abstand in Schlagdistanz. Rantrum (2:0 gegen DGF Flensburg) bleibt im Rennen. Am Ende nichts Neues: Nur Tarp-Oeversee holte beim 1:1 gegen Flensburg 08 II einen Punkt. Nächte Woche ist "Doppel-Derby-Spieltag": FC Angeln – Sörup-Sterup und Schleswig 06 – VfR.

Husum (noh) – Gegen den Tabellenzweiten FC Angeln 02 spielte der Tabellenletzte lange gut mit. Am Ende ging der Husumer SV II jedoch die Luft aus, so dass die Niederlage am Ende mit 0:4 (0:1) recht hoch ausfiel.

In der ersten Halbzeit hielten die Gastgeber gegen die favorisierten Gäste gut mit. Nach vorne passierte bei den Husumern zwar nur wenig, dafür stand das Team in der Defensive recht sicher. Das 1:0 von Bläß, der aus 20 Metern nicht unhaltbar einschoss, konnten die Platzherren jedoch nicht verhindern (35.). Nach einer Viertelstunde im zweiten Durchgang fiel die Entscheidung. Nach Vorarbeit des agilen Yannik Sievers traf Matthiesen zum 2:0 (60.). Die beste Chance der Stormstädter Berger, der jedoch aus kurzer Distanz verpasste (70.). Im Gegenzug stoppte Udo Matthiesen im Sechzehner Sievers mit einem Foul. Den Strafstoß verwandelte Kögeböhn sicher zum 3:0 (71.). Den Unterschied zwischen einer Spitzenmannschaft und einem Team aus dem Tabellenkeller machte die 77. Minute deutlich. Während ein abgefälschter Schuss von Berger am Innenpfosten landete, senkte sich ein ebenfalls abgefälschter Schuss von Kögeböhn zum 4:0 ins Husumer Tor (77.).

HSV II: Reinholdt – Harrsen, Schröder, Hofnauer – Jensen (65. Hübner), Hansen, Johannsen (55. Strüning), Lies, Süphke (46. Matthiesen) – Rüsch, Berger. Angeln 02: Wächter – Römke, S. Sievers (39. Rechlin), Opitz, Henrici, Matthiesen, Kögeböhn, Hoffmann-Timm, Goos, Bläß (75. Bendixen), Y. Sievers. – Zuschauer: 60 – Beste Spieler: keiner/Bläß, Y. Sievers.

26. November 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Die Spitzenteams aus dem Schleswiger Fußball-Kreis müssen auswärts antreten und stehen vor durchaus lösbaren Aufgaben. Während der zweitplatzierte FC Angeln 02 beim Schlusslicht Husumer SV II antreten muss, reist Spitzenreiter Schleswig 06 zum TSV Nord Harrislee.
24. November 2007 · Schlei Bote

 

17. ST 01.12.07 DGF Flensborg Husumer SV II 3:3

Starker Auftritt in Flensburg!


17. Spieltag

 Flensburg 08 II
TSV Rantrum 
3:1
DGF Flensborg 
Husumer SV II
3:3
FC Angeln 02 
FC Sörup-Sterup 
3:0
MTV Leck 
TSV Nord 
5:0
Nordmark Satrup 
IF Stjernen 
1:1
Schleswig 06 
VfR Schleswig 
2:1
SV Frisia 03 
TSB Flensburg 
1:2
Team Sylt/Nordd. 
FC Tarp-Oeversee 
2:2

Ärger oder Freude! In der Kabine konnte man schon nach Spielschluß in einigen Gesichtern erkennen, das wir hier eigentlich nur als Sieger das Spiel hätten beenden müssen. Wir bestimmten klar das Geschehen - doch gingen wir wieder einmal fahrlässig mit unseren Torchancen um. Schon zur Halbzeit hätten wir klar führen müssen. Die taktischen Vorgaben wurden sehr gut umgesetzt – den Gegner schon früh am Spielaufbau stören und kompakt deren eigene Hälfte besetzen. So kamen wir oft in Ballbesitz, die Flensburger fanden keine Mittel und wir hatten von Anfang an klare Feldvorteile. Hinzu kam starkes Zweikampfverhalten und das Spiel nach vorne wurde mit wenig Ballkontakten vorgetragen.

Erst am Ende der ersten Halbzeit schlichen sich ein paar Abspielfehler ein, die durchaus für Gefahr sorgten. Im zweiten Spielabschnitt nahmen wir dann gleich das Heft wieder in die Hand und kamen auch folgerichtig zur 1:0 Führung. Eine maßgeschneiderte Flanke wuchtete Carsten-Frederick Werner per Kopf in die Maschen. Fünf Minuten später erhöhten wir sogar auf 2:0. Nach schönem Zuspiel von Markus Rüsch auf Michael Berger konnte dieser noch den Torhüter ausspielen und ungehindert "einnetzen". Wir sahen wie der sichere Sieger aus, hatten sogar Möglichkeiten den Sack endgültig zu zumachen – doch dann kam wieder alles ganz anders – wir waren in den Zweikämpfen nicht mehr aggressiv genug, das nutzten die Flensburger durch einen abgefälschten Schuß zum Anschlusstreffer in der 81. Minute.

Flensburg erhöhte den Druck, wollte unsere aufkommende Unsicherheit ausnutzen und schaffte prompt den Ausgleich. Nach einem schnell ausgeführten Freistoß kam ein Spieler völlig frei zum Abschluß. Keine Abwehrchance für Momme Reinhold. Das alles nur eine Minute später. Trotz dieser Rückschläge erspielten wir uns Chancen zur Führung. Zweimal war es Timo Hansen, der aber das Leder nicht richtig traf und am Torhüter der Heimmannschaft scheiterte. Das sollte sich rächen – wiederum erzielten die Flensburger in der Nachspielzeit - vorangegangen war ein kapitaler Abwehrschnitzer - einen Treffer, der uns eigentlich das Genick hätte brechen müssen. 2:0 geführt, 3:2 zurück. Eigentlich kein Aufbäumen zu erwarten in unserer jetzigen Situation.

Weit gefehlt: meine Jungs wollten unbedingt punkten und kamen durch einen sehenswerten Treffer von Michael Berger in Minute 90.+3 zum hochverdienten Ausgleich. Eine turbulente Schlussphase kostete uns einen schon sicher geglaubten "Dreier". Man muß eben die gesamte Spielzeit konzentriert arbeiten, sonst bringt man sich um den wohlverdienten Lohn. Nach dem Anschlusstreffer spürte man eine aufkommende Unsicherheit. Nicht zu verdenken, eigentlich eine ganz normale Situation eines jeden Fußballers der am Ende der Tabelle steht. Doch dieses Spiel hat mir gezeigt, das noch ordentlich Leben in der Mannschaft steckt – man sollte uns nicht unterschätzen, sonst stehen unsere Gegner noch öfters mit leeren Händen da.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, S. Rüsch, Hübner (65. Hoffnauer), Matthiesen, Lies, Hansen, Werner (75. Wolski), M. Rüsch, Johannsen, Berger.

Hauke Hartmann/HI 03.12.2007

Turbulente Schlussphase

DGF holt Rückstand gegen Husumer SV auf kassiert doch noch den Ausgleich
DGF-Stürmer Torkild Knudsen (vorn) schirmt den Ball vor seinem Husumer Gegenspieler ab. (Iwersen)

Spielausfälle im Nordbezirk

Der Regen der vergangenen Woche hat die Fußballplätze aufgeweicht und den Vereinen und den Spielplangestaltern in allen Klassen die ersten zahlreichen Absagen beschert. In der Verbandsliga spielte aus dem Nordbezirk die Husumer SV und verlor 0:3 gegen den Spitzenreiter Holstein Kiel II. In den Jugendverbandsklassen trat nur Flensburg 08 bei den A-Junioren (2:4 bei Holstein Kiel II) an. Alle anderen Nachwuchskicker konnten die Fußballstiefel in der Sporttasche lassen. Das galt auch für die Spieler in der Bezirksoberliga. Kein Schleswiger Derby, kein Fernduell mit dem FC Angeln um die Tabellenspitze. Nur DGF Flensburg spielte, und zwar 3:3 gegen die Husumer SV II. In der Bezirksliga fielen vier von sieben angesetzten Partien aus. Für den Bezirk hat Spielausschussobmann Uwe Jacobsen bereits die neuen Termine angesetzt: Spieltag ist der 15./16. Dezember.

Flensburg (wsi) – Bis zur 81. Minute sah die Husumer SV II in der Partie der Fußball-Bezirksoberliga bei DGF Flensburg wie der klare Sieger aus. Die Gäste führten beruhigend mit 2:0, aber in den letzten Spielminuten fielen noch vier Treffer. Am Ende stand es 3:3 (0:0) – nach einer wirklich turbulente Schlussphase.

Dabei waren die Nordfriesen fast über die gesamte Spielzeit das bessere Team. Sie setzten deutlich die Akzente, während die Hausherren über weite Strecken enttäuschten. Schon in der ersten Halbzeit hatte die Husumer SV die größeren Chancen, aber Stefan Rüsch verzog aus acht Metern völlig freistehend (15.) und traf in der 31. Minuten per Kopfball nur den Pfosten.

Die zweite Hälfte war zunächst ein Spiegelbild der ersten. Husum war wesentlich präsenter, zweikampfstärker und zielstrebiger. Somit war die 2:0-Führung durch Werner (60.) und Berger (65.) auch hochverdient. Aber durch zwei Unachtsamkeiten der Gäste-Abwehr begünstigt glich DGF durch einen leicht abgefälschten 22-Meter-Schuss von Sören Bockhardt (81.) und durch einen Treffer von Torkild Knudsen (82.) aus. Das Unglaubliche: Sascha Pose glückte in der Nachspielzeit (90. +1) sogar das viel umjubelte und völlig unerwartete 3:2. Doch damit war der Torreigen in den Schlussminuten noch nicht beendet. Die Gäste kamen unmittelbar nach Wiederanpfiff durch einen sensationellen Linksschuss von Berger (90. +2) noch zum mehr als verdienten Ausgleich – die Hochstimmung bei DGF verflog wieder.

DGF Flensburg: Steinkamp – Marco Albroszeit, Massmann, Klein, Smailagic – Brieskorn, Sahiner (27. Rathmann), Simo Pose (46. Mario Albroszeit) – Kelmer (60. Sascha Pose), Knudsen. Husumer SV II: Reinhold – Matthiesen – Schröder, Stefan Rüsch – Hübner (65. Hoffnauer), Lies, Hansen, Johannsen, Berger – Werner (74. Wolski), Marcus Rüsch. Schiedsrichter: Michael Aust (TSV Süderbrarup). – Zuschauer: 80; Gelb-rote Karte: Jan Johannsen (86. wiederholtes Foulspiel); Beste Spieler: Brieskorn, Sascha Pose/Johannsen, Lies.

3. Dezember 2007 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
DGF Flensburg will zurück auf einen einstelligen Tabellenplatz. Dazu muss der Elfte gegen Schlusslicht Husumer SV II (Sbd., 14 Uhr) punkten. Nach vier Schlappen in Folge braucht der Aufsteiger dringend ein Erfolgserlebnis.
30. November 2007 · Flensburger Tageblatt

 

18. ST 17.02.08 Husumer SV II TSV Nord Harrislee 3:1

Hochverdienter Sieg in der Friesen-Arena!


Auch in dieser Höhe geht der Sieg unserer II. Mannschaft aufgrund einer starken zweiten Halbzeit völlig in Ordnung. Die Ordnung im Spiel hatten wir in der ersten Halbzeit noch vermissen lassen. Positionen wurden nicht gehalten, die Flensburger hatten einfach zu viel Platz – zum Glück machten sie zu wenig daraus. Eine spielstarke Mannschaft hätte uns in dieser Phase auseinander genommen. Und dann führte auch noch wieder ein völlig unnötiges Foul von Udo Matthiesen zum Strafstoß für die Gäste. Jörg Rapp ließ Momme Reinhold nicht den Hauch einer Chance und brachte seine Farben somit in Führung – das alles kurz vor der Pause.

Ich traute meinen Augen nicht, eine schwache Flensburger Mannschaft sollte hier drei Punkte mitnehmen – das ging gar nicht ! Also musste ich ein paar klare Worte zur Mannschaft sprechen - es fruchtete. Unser Spielsystem wurde geändert und meine Männer kamen mit einer Entschlossenheit aus der Kabine, wie ich sie selten erlebt habe. Zweikämpfe wurden zu 90 % gewonnen, auch der Zug zum Tor wurde jetzt drastisch erhöht – und auch eben mal einen Ball hinten weghauen (sieht nicht immer schön aus, aber immer noch besser als ein weiteren Gegentreffer hinzunehmen).

Zur Entlastung aller Spieler muß ich auch sagen, das wir an diesem Sonntag erschwerte Bedingungen vorfanden. Der Platz war sehr seifig an der Oberfläche und zum Teil noch darunter gefroren – also ein richtig tolles Fußballspiel war auch nicht zu erwarten. Zum Ausgleichstreffer – Timo Wolski vollstreckte per Kopf nach einem mustergültig geschlagenen Freistoß von Michael Berger. Zur Führung – Costa Rizos staubte ab, nachdem Timo Wolski noch am Keeper gescheitert war und der selbe Spieler machte dann fünf Minuten vor dem Ende der Partie alles klar. Wieder war Costa zur Stelle, als Frank Gudat den Torwart im ersten Versuch nicht überwinden konnte. Seine beiden Treffer hatte er sich auch verdient – hohe Laufbereitschaft, gute Technik und ein gutes Auge zeichnet diesen Jungen schon aus. Da reift einer heran, ganz bestimmt!

Und auch Christian Burkhardt kam zu seinem Einsatz, ein weiterer A-Jugendlicher fügte sich sofort ein und erfüllte seine Aufgabe zu 100 %. Ja, meine Herren in der Bezirks-Oberliga – wer uns unterschätzt wird es schwer haben drei Punkte aus der Friesen – Arena zu entführen. Wir sind nicht schlechter als viele Bezirks-Oberligamannschaften, hatten doch in der Hinrunde einige Nackenschläge zu verkraften - nun geht es hoffentlich wieder aufwärts. Das wir jedes Wochenende mit einer anderen Mannschaft auflaufen, daran haben wir uns schon gewöhnt.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, S. Rüsch, Schulte, Matthiesen, Werner (68. Will), Hansen, Wolski (75. Burkhard), M. Rüsch (58. Gudat), Berger, Rizos.

Hauke Hartmann/HI 18.02.2008

A-Jugendlicher bringt Husum II den zweiten Sieg

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Der FC Angeln 02 bleibt Schleswig 06 auf den Fersen. Die Angeliter besiegten den FC Sörup-Sterup, 06 (ein Punkt mehr) bezwang Nordmark Satrup 3:1. Einen Rückschlag im Titelrennen erlitt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der dem TSB Flensburg 1:2 unterlag und nun schon vier bzw. fünf Punkte Rückstand auf die Spitzenteams aufweist. Satrup ist jetzt Tabellenletzter, da die Husumer SV II gegen den TSV Nord Harrislee 3:1 gewann – für die Nordfriesen war es erst der zweite Saisonsieg. Für Nord wird es als Tabellenzwölfter mit fünf Punkten Rückstand auf den VfR Schleswig allmählich eng. Flensburg 08 II besiegte den TSV Rantrum 3:1 und verbesserte sich auf Rang neun.

Husum (noh) – Mit einem Sieg startete Fußball-Bezirksoberligist Husumer SV II in das neue Kalenderjahr – es war erst der zweite in der laufenden Spielzeit. Nach 90 Minuten bejubelten die Stormstädter einen verdienten 3:1 (0:1)-Erfolg gegen Aufsteiger TSV Nord Harrislee. In der ersten Halbzeit fanden beide Mannschaften nach der langen Winterpause bei schwierigen Platzverhältnissen zuerst nicht richtig in die Partie. Die ersten Chancen erarbeiteten sich schließlich die Gastgeber, doch Timo Wolski (15.) und Timo Hansen (21.) scheiterten. Von den Gästen waren keine gezielten Offensivaktionen zu vermelden. Um so überraschender fiel das 0:1. Udo Matthiesen verlor den Ball im eigenen Strafraum, ließ das Bein stehen – Strafstoß. Jörg Rapp verwandelte sicher zur Pausenführung (40.). Im zweiten Abschnitt war den Hausherren dann ein deutliches Wollen anzumerken. Zweikämpfe am Boden und in der Luft entschieden die Husumer für sich, folgerichtig fielen auch die Tore. Das 1:1 gelang Timo Wolski mit dem Kopf nach einem Freistoß von Michael Berger (63.). Nur eine Minute später war der A-Jugendliche Konstantions Rizos mit einem Abstauber zum 2:1 erfolgreich (64.). Für das 3:1 und damit die Entscheidung sorgte abermals Rizos mit einem Abstauber (85.).

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – S. Rüsch, Schröder – Werner (66. Will), Hansen, Berger, Wolski (75. Burkhardt), Schulte – Rizos, M. Rüsch (61. Lückner). TSV Nord Harrislee: Schlüter – Rapp – Jürgensen, Fiedler, Mansten – Hagge, Millionis, Albroszeit (48. Schiersching), A. Ghailane – Peters (46. I. Ghailane), Knudsen. Zuschauer: 50. Schiri: Nissen (Schafflund), leitete die Begegnung souverän. Beste Spieler: Schröder, S. Rüsch, Rizos – Hagge, Millionis. Rote Karte: Millionis (79.), wegen versuchter Tätlichkeit.

18. Februar 2008 · Flensburger Tageblatt

Vorfreude bei Frisia, Gelassenheit in Husum

Bezirksoberliga: Zwei Heimspiele am Sonntag

Husum (pu/noh) – Bodo Schmidt kam die Winterpause nicht gelegen. Sein Team, Fußball-Bezirksoberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm, hatte "einen Lauf", Sieben Siege in Folge mit 24:3 Toren – nach einer kurzen Durststrecke bedeutete das für Frisia (37 Punkte) wieder den Anschluss an das Spitzenduo Schleswig 06 (39) und Angeln 02 (38).
"Spielerisch waren wir gerade da, wo ich hin möchte. Für uns ist es wichtig, wieder dort anknüpfen zu können, denn wir haben mit dem TSB Flensburg einen dicken Brocken zu Gast", sagt Schmidt. Anstoß ist am Sonntag (14 Uhr). Marek Hansen wird laut Co-Trainer Olaf Petersen möglicherweise erst einmal auf der Bank sitzen.

Einziges Manko in der Vorbereitung war die fehlende Spielpraxis. Es gab nur einen Test, der 3:2 in Dörpum gewonnen wurde.


* Das Pokalspiel gegen Holstein Kiel ist für Mittwoch, 30. April, um 18 Uhr angesetzt worden.

Jan Johannsen (BW Friedrichstadt), Max Hundsdörfer (Rödemisser SV) und David Lies (Weiche) haben die Husumer SV II in der Winterpause verlassen, Trainer Hauke Hartmann ist aber alles andere als niedergeschlagen. Er baut darauf, dass seine Mannschaft sich vernünftig verabschieden wird und noch einige Punkte einfahren kann – am besten schon am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Nord Harrislee. "Das ist keine Übermannschaft, die können wir schlagen", ist Hartmann zuversichtlich. Die Vorbereitung auf die neue Saison hat schon begonnen, die Zweite arbeitet eng mit der A-Jugend zusammen.

16. Februar 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Drei Mal Spitze, ein Mal Keller – so lassen sich die Auswärtsaufgaben der Teams aus dem KFV Flensburg kurz zusammenfassen. Der Reihe nach: Der FC Sörup-Sterup tritt am Sonnabend (14 Uhr) zum Derby beim FC Angeln 02 (Zweiter) an. Am Sonntag (14 Uhr) spielt der TSB beim SV Frisia 03 (Dritter) und der TSV Nordmark Satrup bei Schleswig 06 (Erster). Nur das sonntägliche Gastspiel des TSV Nord Harrislee beim Tabellenletzten Husumer SV II passt nicht ganz in diese Aufzählung.
15. Februar 2008 · Flensburger Tageblatt

 

19. ST 23.02.08 VfR Schleswig Husumer SV II 5:1

Kollektiver Tiefschlaf!


Nach einer knappen halben Stunde war der Drops gelutscht. Der VfR Schleswig überrannte uns förmlich, gab unserer Mannschaft keine Zeit sich zu erholen. Denn das brauchten wir nach dem frühen 1:0 nach knapp 60 Sekunden. Die Heimmannschaft setzte uns immer wieder unter Druck und zwang uns so zu Fehlern. Zum gefälligen Spielaufbau kamen wir an diesem Tage nicht, zu eng machte der Gegner das Mittelfeld. Uns fehlten heute aber auch die Möglichkeiten und die gewisse Frische!

Nach gut 20 Minuten stand es bereits 3:0 für die Schleswiger, das Spiel war gelaufen. Die Schleswiger waren einfach spritziger. Ich hatte vor dem Spiel schon so eine gewisse Ahnung - wir investierten einfach zu wenig Zeit für eine angemessene Spielvorbereitung – immer wieder kommen wir schwer ins Match und verschlafen so die ersten Minuten! Erste Maßnahme: Der Treffpunkt zum Spiel wird vorverlegt und die Aufwärmphase beginnt 40 Minuten vor Spielbeginn. Einige Spieler gehen einfach nicht mit der nötigen Anspannung in ein Match, sind nicht richtig "wach"! Man darf in Schleswig nicht gegen eine durchschnittliche Bezirks – Oberligamannschaft untergehen, mit mehr Herz und Leidenschaft wäre auch hier mehr drin gewesen.

In der zweiten Halbzeit hatten wir dann auch Pech durch einen fulminanten Weitschuss durch Timo Hansen, der an den Pfosten klatschte. Das geschah in der 47. Minute und im Fußball ist ja bekanntlich so einiges möglich - doch in der heutigen Verfassung wohl nichts. Wiederum durch Nachlässigkeiten im defensiven Bereich machte der VfR dann den Sack zu und es wurde zu einem Trainingsmatch. Das darf uns nicht wieder passieren – denn nach 20 Minuten Spielzeit und einem 0:3 Rückstand hakst die eine Partie ab – vor allem in unserer Situation. Und man merkte auch ganz deutlich, das sich die Mannschaft in keiner Phase des Spiels aufbäumen konnte, zu tief saß der Stachel.

Doch eines hat die Mannschaft an diesem Wochenende mitgenommen – gibt nicht jeder sein Bestes, hat man wenig Spaß auf dem Platz. Zudem kam hinzu, das die Mannschaft die taktischen Vorgaben des Trainers nicht umsetzen konnte – und dann bekommen wir halt auf die Mütze. Mental müssen wir einfach frischer werden, wir haken das jetzt ab und schauen nach vorne – da gibt es noch einiges zu holen.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, S. Rüsch, Werner, Hübner, Süphke (46. Will), Hansen, Wolski, M. Rüsch, Jensen (46. Gudat), Berger.

Hauke Hartmann/HI 25.02.2008

VfR überrollt die Husumer Reserve

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Der 19. Spieltag war so recht nach dem Geschmack von Schleswig 06. Der Spitzenreiter demütigte den FC Tarp-Oeversee beim 11:0-Sieg und sah auch noch, wie der ärgste Verfolger FC Angeln bei Frisia Risum-Lindholm mit 1:2 verlor. Auf Platz vier verbesserte sich der TSB Flensburg, der das Derby gegen Flensburg 08 II mit 4:1 gewann. Spannend bleibt es auch im Kampf um die letzten Qualifikations-Plätze zur Verbandsliga. Der VfR Schleswig II (5:1 gegen Husum II) verdrängte DGF Flensburg (0:3 auf Sylt) von Rang zehn. Moral bewies der Zwölfte TSV Nord Harrislee, der gegen FC Sörup-Sterup aus einem 0:3 ein 3:3 machte.

Schleswig (zbg) – Nach durchwachsener Vorbereitung ist der VfR Schleswig mit einem Erfolg gestartet. Mit 5:1 (3:0) bezwang man die Husumer SV II, wobei die Verbandsliga-Reserve auf ganzer Linie enttäuschte. Die Rasensportler legten einen Blitzstart hin, der erste Angriff fand gleich den Weg ins Ziel. Eine Flanke von Matthias John köpfte Christian Beyer zum 1:0 in den Winkel (1.). Schleswig machte weiter Druck, eine Flanke von Thomas Vogt verwertete John per Kopf zum 2:0 (19.). Nach einem langen Abschlag von Finn Rabeler lief Beyer alleine auf Momme Reinholdt zu, mit einem Lupfer erzielte der Stürmer das 3:0 (23.). Husums einzige Chance in der ersten Hälfte vergab Timo Wolski (36.). Carsten Werner traf aus 18 Metern nur den Pfosten (47.). Anschließend dominierte der VfR. Beyer scheiterte an Reinholdt (48.). Jörg Kalbus knallte das Leder an die Latte, Beyer staubte zum 4:0 ab (52.). Stephen Lorenzen spielte genau in den Lauf von Vogt, der keine Mühe hatte auf 5:0 zu erhöhen (63.). In den Schlussminuten verloren die Rasensportler ein wenig die Ordnung, Stefan Rüsch gelang das Ehrentor (76.).

VfR Schleswig: Rabeler – Zippert – Richter, Yildirim – Vogt, Henningsen, Schmidt, Kalbus (80. Rennhack), Lorenzen – Beyer, John (85. Hussein). Husumer SV II: Reinholdt – Werner – Schröder, S. Rüsch – Hansen, Hübner, Süphke (46. Gudat), Jensen (46. Will), Wolski – M. Rüsch, Berger. Schiedsrichter: Schulz (Eggebek). Zuschauer: 100. Beste Spieler: Beyer, Vogt – keiner.

25. Februar 2008 · Flensburger Tageblatt

Glückt die Premiere im neuen Jahr?

VfR Schleswig empfängt Husumer SV II / Vier Stammkräfte fehlen
Muss heute zuschauen: Marc Skibitzki (matz)

Schleswig (zbg) – Während die Konkurrenz in der Fußball-Bezirksoberliga bereits Spielpraxis sammelte, startet der VfR Schleswig erst heute ins Jahr 2008. Um 14 Uhr wird auf dem Altfeld die Begegnung gegen die Husumer SV II angepfiffen. Nach miserablen Vorbereitungswochen "brennen die Rasensportler", laut Co-Trainer Jörg Lorenzen "auf den Punktspielstart."

Angesprochen auf die schlechten Testresultate der letzten Wochen, entgegnete Lorenzen: "Wir hatten aus beruflichen und gesundheitlichen Gründe viele Ausfälle." Auch jetzt ist das Lazarett noch nicht komplett gelichtet. Mit Christian Hinriksen, Wilken Jöns, Helge Lach und Marc Skibitzki fallen vier Akteure heute definitiv aus. Den letzten Test setzte der VfR gegen Osterrönfeld so in den Sand, dass Lorenzen nicht mal das exakte Ergebnis bekannt geben wollte. "Wir haben deutlich verloren", sagt der Co-Trainer, der darauf baut, dass auf eine schlechte Generalprobe eine gelungene Premiere folgt.

Das Ziel der Kleeblätter lautet weiterhin Qualifikation zur Verbandsliga Nord-West. Deshalb sind die Spiele gegen die Mannschaften aus der unteren Tabellenregion von besonderer Bedeutung. "Wir wissen, worum es geht. Wir wollen unbedingt punkten", ist Lorenzen optimistisch.

Marc Skibitzki würde gerne aktiv dazu beitragen, doch eine Knieverletzung hindert den defensiven Mittelfeldspieler daran. Mit dem körperlich robusten Akteur, der durch kompromisslose Zweikampfstärke besticht, fehlt ein Spieler, der durch sein Auftreten seine Mitspieler mitreißen kann. "Ich will immer gewinnen. Mein Ehrgeiz ist meine große Stärke", sagt der HSV-Fan, dem allerdings bewusst ist, dass er konditionell eine Schippe drauflegen könnte. Der in Jagel stationierte Zeitsoldat spielte seine erste Herren-Saison bei Nordmark Satrup, um später über die Stationen TSV Fahrdorf, Schleswig 06 und FC Haddeby beim VfR zu landen. Dabei nennt der 27-Jährige das Aufstiegsspiel zur Verbandsliga mit Fahrdorf gegen seinen heutigen Verein vor über 1700 Zuschauer als fußballerisches Highlight. Doch das liegt lange zurück und ist Vergangenheit. Für "Skibbe" zählt nur die Qualifikation für die neue Spielklasse – "egal wie."

23. Februar 2008 · Schlei Bote

 

20. ST 02.03.08 Husumer SV II IF Stjernen Flensborg 0:1

Knappe Niederlage!


20. Spieltag

 TSV Nord
FC Tarp-Oeversee 
1:5
TSV Rantrum 
TSB Flensburg 
1:3
FC Sörup-Sterup 
VfR Schleswig 
2:3
MTV Leck 
Schleswig 06 
3:0
FC Angeln 02 
Nordmark Satrup 
4:2
 DGF Flensborg
SV Frisia 03 
1:4
Flensburg 08 II 
Team Sylt/Nordd. 
6:1
Husumer SV II
IF Stjernen 
0:1

Wir hatten uns gut vorbereitet. Die Besprechung vor dem Spiel auch die Aufwärmphase wurde deutlich verlängert und intensiver geführt. Vorgenommen hatten wir uns viel – doch die Umsetzung auf dem Platz war dann doch wohl für einige Akteure nicht machbar. Technische Mängel häuften sich im Laufe der 90 Minuten und auch die Laufbereitschaft ließ bei einigen Spielern zu wünschen übrig – die Mannschaft ist einfach nicht fit genug (einige Akteure können gar nicht trainieren oder sind nur einmal anwesend. Hinzu kommt, das ich immer wieder Mannschaftsteile umstellen muß, da Spieler am Wochenende aus diversen Gründen nicht zur Verfügung stehen) – wir konnten uns weder in der Vorbereitung im Sommer oder auch jetzt zur Rückrunde nicht entsprechend vorbereiten. Erfahrene Spieler wie Udo Matthiesen, Timo Wolski, Timo Hansen, Carsten Werner oder auch Marcus Rüsch kommen derzeit nicht auf ihren normalen Leistungsstand – alle können sie Fußball spielen, doch alle brauchen auch ihre intensiven Trainingseinheiten.

Wir spielten am Sonntag mit einem 4 – 5 – 1 System, um auch der wiederum neu formierten Abwehr etwas mehr Sicherheit zu geben. Zwei Mann vor der Abwehr für einen geordneten Spielaufbau und drei offensiven Mittelfeldspielern plus einer echten Spitze. In der ersten Halbzeit spielten wir recht ordentlich nach vorne, obwohl die Flensburger teilweise intensives Fore –checking spielten. Zu hochkarätigen Chancen reichte es aber nicht - einmal war es ein 20m Freistoß durch Michael Berger, der knapp sein Ziel verfehlte. Das andere Mal war es Timo Wolski, der mit seinem Kopfball am Keeper der Gäste scheiterte. In der zweiten Halbzeit dann eine erschreckend schwache Vorstellung meiner Mannschaft. Wir verloren völlig die Orientierung in der Abwehr, Mittelfeldspiel kam überhaupt nicht mehr zustande und so kamen die Flensburger auch noch durch einen kapitalen Abwehrfehler von Momme Reinhold zur 1:0 Führung.

Das passierte in der 53. Minute und hätten die Flensburger ihre Angriffe sauber zu Ende gespielt, wäre das Spiel nach 60 Minuten wieder gelaufen. Danach kamen wir eher zufällig vor das Tor des Gegners und Simon Harrsen hatte sogar noch die Chance zum Ausgleich in der 85. Minute, doch sein Schuß aus kurzer Distanz ging über das Gehäuse. Zuvor scheiterte Christian Burkhardt mit einem 25m Schuß. Er traf den Ball nicht so richtig und mit Windunterstützung senkte der Ball sich auf die Oberkante der Latte. Die Flensburger spielten ihre 1:0 Führung clever und ruhig über die Zeit, zu harmlos waren unsere Aktionen nach vorne.

Fazit: Die erfahrenen Spieler laufen ihrer Form seit Wochen hinterher, die jungen sind noch nicht soweit um in dieser Klasse wichtige Impulse zu setzen. Ich glaube wir sind die Mannschaft mit der längsten Vorbereitung für die Saison 2008/2009. Sie hat am gestrigen Sonntag begonnen! Mit der richtigen Mischung aus jungen hungrigen Spielern und mit den älteren, die diese 100%ig unterstützen wollen. In diesem Sinne.

Aufstellung:

Reinhold – Süphke, S. Rüsch (75.Burkhardt), Schröder, Berger, Hübner (62.Werner), Wil, Hansen ,M. Rüsch,Harrsen, Wolski (62.Rizos).

Hauke Hartmann/HI 03.03.2008

Sterns El-Sayed nutzt Patzer in der Abwehr

1:0 beim Tabellenletzten / Weitere Chancen vergeben
Bezirksoberliga: Die Übersicht
Es war der Tag der Auswärtsmannschaften am von „Emma“ ausgedünnten Spieltag. Der FC Tarp-Oeversee präsentierte sich von der 0:11-Klatsche gegen Schleswig 06 bestens erholt und gewann beim immer mehr abrutschenden TSV Nord Harrislee gleich mit 5:1. Stern Flensburg setzte sich beim Tabellenletzten Husumer SV II mit 1:0 durch, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm wahrte seine Chancen auf Meisterschaft und Aufstieg mit dem ungefährdeten 4:1-Erfolg bei DGF Flensburg.

Husum (noh) – Der Wunsch nach einem erneuten Punktgewinn vor heimischer Kulisse sollte sich für die Reserve der Husumer SV nicht erfüllen. Der Fußball-Bezirksoberligist unterlag Stern Flensburg 0:1 (0:0) und bleibt Tabellenletzter.

Im ersten Durchgang wussten die Gastgeber zu überzeugen. Der Ball lief ganz ordentlich durch die eigenen Reihen und Chancen wurden erarbeitet. Michael Berger zielte bei einem Freistoß aus 20 Metern ein wenig zu hoch (27.) und Timo Wolski verzog nach einer Ecke mit dem Kopf nur knapp (36.). Von den Gästen war in der ersten Hälfte wenig zu sehen.
In der zweiten Halbzeit änderte sich das Bild. Die Platzherren waren in der ersten Viertelstunde des zweiten Durchgangs überhaupt nicht bei der Sache und machten die Gäste stark. Ein schwacher Befreiungsschlag des ansonsten starken Momme Reinholdt im Tor der Gastgeber führte zum Tor des Tages. Der quirlige El-Sayed konnte als Nutznießer zum 1:0 einschieben (54.). In der Folgezeit hätte Stern weitere Treffer nachlegen können, denn die Husumer Defensive fand zu dieser Zeit nicht statt. Abschlusschwäche der Gäste und gute Reflexe von Reinholdt hielten die Gastgeber jedoch im Spiel. Allerdings war die Mannschaft von Trainer Hauke Hartmann nicht stark genug, um noch gefährlich zu werden.

Husumer SV II: Reinholdt – Berger, S. Rüsch (70. Burkhardt), Schröder, Süphke – Will, Hansen, Hübner (62. Werner), Harrsen – Wolski (62. Rizos), M. Rüsch. Stern Flensburg: Schulz – Nielsen, Röhrig, Santos, Bujack, Vosgerau, Schröter (75. Meyer), Graef, Henningsen, El Sayed, Knuth (63. Weigelt). Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Thomsen (Kappeln), leitete souverän. Beste Spieler: Reinholdt, Berger – Vosgerau. El Sayed.

3. März 2008 · Flensburger Tageblatt

 

21. ST 08.03.08 TSB Flensburg Husumer SV II 2:0

Teuer verkauft!


21. Spieltag

 Nordmark Satrup
DGF Flensborg 
2:1
FC Tarp-Oeversee 
MTV Leck 
2:0
VfR Schleswig 
TSV Nord 
4:2
TSB Flensburg 
Husumer SV II
2:0
IF Stjernen 
FC Sörup-Sterup 
5:2
SV Frisia 03 
Flensburg 08 II 
3:0
Schleswig 06 
FC Angeln 02 
1:0
Team Sylt/Nordd. 
TSV Rantrum 
1:1

Eine Stunde lang hielten wir diese Partie völlig offen. Meine Mannschaft hielt sich an die taktischen Vorgaben und so machten wir es dem TSB sehr schwer ins Spiel zu kommen. Denn wenn man diese Mannschaft spielen lässt, kommt man gehörig unter Druck und muß wohl einige Gegentreffer einkalkulieren. So störten wir die Flensburger Viererkette schon im Spielaufbau, zogen uns immer wieder geschickt ins Mittelfeld zurück, um dort die Räume eng zu machen.

Dem TSB fiel nicht viel ein und Trainer Hinrichs war in der ersten Hälfte mit seiner Mannschaft überhaupt nicht zufrieden. Zudem agierten sie am Ende der 1. Spielhälfte mit langen Bällen, die aber ihr Ziel verfehlten und sichere Beute unserer Abwehr waren. Kurz vor der Pause gab es dann einen Freistoß für Flensburg. Der darauf folgende Kopfball sprang unter die Latte und von dort nicht hinter die Linie. Der Schiedsrichterassistent sah dies anders und entschied auf Tor – sehr unglücklich für uns, denn anschließend ging es gleich in die Pause. Zuvor hatte der Flensburger Angreifer Daniel Tramm mit einem fulminanten Freistoß an den Innenpfosten für Aufsehen gesorgt.

In der Kabine richteten wir uns aber schnell wieder auf, denn auch wir hatten gute Möglichkeiten zum Torerfolg zu kommen. Hierunter fielen auch zwei Freistöße aus guter Position, die dann aber doch nicht präzise ausgeführt wurden. Das gab uns aber Mut für die zweiten 45 Minuten und so gingen wir mit der gleichen Taktik aus der Kabine. Erst durch verletzungsbedingte Auswechslungen geriet unser System etwas ins Schwanken, gerade unsere beiden Abraümer vor der Abwehr Nico Stoll und Frank Gudat konnten nicht weiter machen – sie hatten bis dahin klasse gearbeitet. Der TSB wurde jetzt etwas stärker und erspielte sich doch die eine oder andere gute Tormöglichkeit. Eine davon schloß der Flensburger Abwehrspieler Stark ab, sein Schuß schlug unhaltbar für Momme Reinhold ein. Wir selber kamen jetzt nicht mehr so in die gefährliche Zone, so das der 2:0 Sieg der Flensburger auch völlig in Ordnung geht. Ein dickes Kompliment an meine Mannschaft, die auch diesmal mit A-Jugendspielern besetzt war. Sie machten ihre Sache wirklich gut, schließlich spielten wir beim TSB Flensburg – eine der stärksten Mannschaften in der Bezirks-Oberliga.

Wir boten eine starke geschlossene Mannschaftsleistung an diesem Tage – viel Lob gab es auch von den Flensburger Verantwortlichen. Trainer Kai Hinrichs sprach dann auch von einer sehr guten Umsetzung der ausgegebenen Taktik meiner Mannschaft – selten hatte sich eine Mannschaft im Flensburger Stadion so diszipliniert präsentiert und es dem TSB sehr schwer gemacht.

Aufstellung:

Reinhold – Harrsen, Matthiesen, Schröder, Werner, Gudat (65. Wolski), Stoll (65. Hoffnauer), Bielinski, Hansen, Rizos (70.Will), Berger.

Hauke Hartmann/HI 10.03.2008

TSB nach der Pause stärker

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Das Spitzenspiel zwischen Schleswig 06 und dem FC Angeln fiel aus. Der SV Frisia Risum-Lindholm nutzte die Gunst der Stunde und übernahm mit einem 3:0 gegen Flensburg 08 II die Tabellenführung. Allerdings haben die Nordfriesen zwei Spiele mehr ausgetragen. Ihre Heimstärke unterstrichen der VfR Schleswig (4:2 gegen den TSV Nord) und Stern Flensburg (5:2 gegen den FC Sörup-Sterup). Im Abstiegskampf gab es drei Punkte für den TSV Nordmark Satrup.

Flensburg (wsi) – Mit einer durchwachsenen Leistung setzte sich Fußball-Bezirksoberligist TSB Flensburg gegen Schlusslicht Husumer SV II mit 2:0 (1:0) durch. Die erste Halbzeit verlief aus Sicht der Hausherren total enttäuschend. Es wurde viel zu langsam kombiniert, zudem war kaum Bewegung in den Aktionen, so dass die Nordfriesen nie ernsthaft in Gefahr gerieten. Andererseits brachten die gelegentlichen Konter der Gäste die TSB-Defensive durchaus in Bedrängnis. Die beste Chance hatten jedoch die Platzherren in der 28. Minute, als Daniel Tramm mit einem 25-Meter-Freistoß lediglich den Innenpfosten traf. Praktisch mit dem Pausenpfiff fiel etwas umstritten die 1:0-Führung. Daniel Tramm kam vor dem herauseilenden HSV-Keeper Momme Reinhold mit dem Kopf an den Ball. Von der Unterkante der Latte prallte das Leder nach Ansicht des Schiedsrichter-Assistenten hinter die Torlinie. Die Proteste der Husumer nützten nichts. Nach dem Seitenwechsel steigerte sich der TSB Flensburg erheblich, Chancen gab es en masse. Mit dem 2:0 (58.) von Andy Stark, der aus 20 Metern in der Winkel traf, war die Partie nach knapp einer Stunde entschieden.

TSB Flensburg: Sohrweide - Donner, Jäger, Stark - Lauer (78. Grabosz), Drobny, Jacobsen, Dogs (46. Torben Tramm), Duratovic - Daniel Tramm, Kiehl (88 Ellmann). Husumer SV II: Reinhold - Matthiesen - Harrsen, Werner - Schröder, Stoll (75. Hoffnauer), Gudat (75. Wolski), Hansen, Bielinski - Rizos, Berger. Schiedsrichter: Hauke Detlefs (Friedrichstadt). – Zuschauer: 40. – Beste Spieler: Stark, Jacobsen/Matthiesen, Rizos.

10. März 2008 · Flensburger Tageblatt

 

22. ST 16.03.08 Husumer SV II Team Sylt/Norddörfer 2:2

Klasse Einstellung!


Am Ende der Partie wussten die Spieler nicht genau, ob sie jetzt 2 Punkte verschenkt oder einen gewonnen hatten. Ich war mir aber sicher, dass es ein Punktgewinn war.Jeder Spieler ging am heutigen Tage bis an die Schmerzgrenze, ein großes Kompliment an die Truppe. Wir gehen schon seit längerem bis ans Limit unserer Kräfte und sehnen uns jetzt einer längeren Pause entgegen. Ostern sind wir spielfrei und können uns die nächsten Tage einmal regenerieren.

Schon vor dem Spiel merkte ich, dass noch einmal ein Ruck durch die Mannschaft ging. Querelen der letzten Tage und Wochen wurden noch einmal angesprochen und ich glaube die Mannschaft hat es angenommen, das wir den jetzigen Weg weiter fortsetzen wollen. Es geht schließlich nicht hauptsächlich um Personen - es geht um die II. Mannschaft vom Husumer SV - und um deren Zukunft.

Wir kamen prächtig ins Spiel, ließen Ball und Gegner laufen und führten bereits nach einer knappen Viertelstunde mit 2:0 Toren. Nach 4 Minuten erlief sich Timo Wolski einen genialen Pass von Carsten Werner und ließ den herauslaufenden Keeper der Gäste keine Abwehrchance. Nach einem Freistoß von Michael Berger sprang wiederum Timo Wolski am höchsten und sein Kopfall senkte sich als Bogenlampe unhaltbar ins Netz. Wer jetzt glaubte es wird ein ruhiger Nachmittag, hatte sich getäuscht. Die Sylter ließen sich überhaupt nicht beeindrucken vom schnellen Rückstand, machten viel Druck, erspielten sich jetzt viele Chancen. Hier war es vor allem Momme Reinhold, der mit prächtigen Reaktionen seinen Kasten noch sauber halten konnte. Wir verloren jetzt nach gut einer halben Stunde völlig unseren Faden und konnten froh sein, nicht schon in der ersten Spielhälfte Gegentreffer kassiert zu haben.

Nach der Pause das gleiche Bild – Team Sylt beherrschte Ball und Gegner. Die logische Folge – sie kamen innerhalb von nur 5 Minuten zum Ausgleich. Der Anschlusstreffer resümierte aus einem abgefälschten Freistoß von der Strafraumgrenze. Beim zweiten Treffer verschätzte sich unser Abwehrrecke Carsten Werner als er zum Kopfball ging – beim ersten Versuch konnte Momme noch aus kurzer Distanz abwehren, doch danach war auch er machtlos. Ich befürchtete "Schlimmeres".Die klaren Gesten mehrerer Spieler machten nicht gerade Mut – ich konnte nur noch einmal wechseln und viele Akkus waren einfach leer. Mit einigen Entlastungsangriffen und vielen unabsichtlichen Fouls (wenn die Kraft nachlässt, passiert das halt) konnten wir das Ergebnis über die Zeit bringen. Für mich war es eine ganz wichtige Erkenntnis – jeder hat bis zum Umfallen geackert – ein klares Zeichen für jeden Trainer und Verein.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Hoffnauer, Harrsen, Hübner (46. Stoll), Berger, Hansen, M. Rüsch, Werner (70. Süphke), Wolski, Strüning (48.Burkhardt)

Hauke Hartmann/HI 18.03.2008

Team Sylt macht den Sack nicht zu

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Das war ein Spieltag ganz nach dem Geschmack von Schleswig 06. Der Tabellenführer gewann 4:2 bei DGF Flensburg und profitierte von den Punktverlusten der Konkurrenten SV Frisia 03 (0:0 in Rantrum) und FC Angeln 02 (1:1 gegen den MTV Leck). Richtig gut drauf sind Stern Flensburg (2:1 bei Nord Harrislee/vierter Sieg in Folge) und der FC Tarp-Oeversee, der 2:0 beim VfR Schleswig gewann und den dritten Dreier in Serie feierte. Der FC Sörup-Sterup schlug den TSB Flensburg mit 2:1.

Husum (noh) – Trotz einer frühen 2:0-Führung reichte es für die Reserve der Husumer SV gegen das Team Sylt in der Fußball-Bezirksoberliga am Ende nur zu einem 2:2. Die Gastgeber dominierten die Begegnung in der Anfangsphase deutlich und kamen auch zu Toren. Nach einem Zuspiel von Carsten Werner hatte Timo Wolski freie Bahn und schob überlegt zum 1:0 ein (4.). Dann war Wolski erneut zur Stelle. Einen Freistoß von Michael Berger versenkte er mit dem Kopf zum 2:0 (11.). Die Überlegenheit der Stormstädter währte jedoch nur eine halbe Stunde, dann wurde das Spiel der Gäste druckvoller und sie kamen zu einigen guten Möglichkeiten, die Pausenführung war glücklich. Tatsächlich wurde der Druck auf das Husumer Tor in Halbzeit zwei so groß, dass die Sylter Treffer fast zwangsläufig fielen. Das 2:1 erzielte Genc Salihu per Freistoß, der irgendwie seinen Weg durch die Mauer fand (55.). Den Ausgleich markierte Gerth im zweiten Versuch aus kurzer Distanz (60.). Eigentlich hätte das Team Sylt die Partie nun endgültig drehen müssen, aber die Insulaner waren zu harmlos, um die körperlich abbauenden Husumer noch zu besiegen.

Husumer SV II: Reinholdt – Berger, Werner (75. Süphke), Schröder, Hofnauer – Strüning (78. Burkhardt), Hansen, Hübner (46. Stoll), Harrsen – Wolski, M. Rüsch. Team Sylt: Dehn – A. Salihu, Carlsen, Gerth, M. Modrzinski, Püscher (46. Sorhagen), J. Modrzinski, Hoppe, Rucki, Johannsen (46. Andresen), G. Salihu. Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Otte (Flensburg), souverän. Beste Spieler: Reinholdt, Hofnauer – G. Salihu, Rucki.

17. März 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport
18. März 2008 · Flensburger Tageblatt

Sieg gegen Kellerkinder?

Die Insel-SG muss am Sonntag bei der Husumer SV II gewinnen

Sylt (sr) – Es begann gut – und endete wenigstens versöhnlich: Das Heimspiel der SG Team Sylt/Norddörfer gegen den TSV Rantrum am vergangenen Sonnabend: In den ersten zehn Minuten kamen die Rantrumer nicht einmal aus ihrer eigenen Hälfte heraus, wurden von den Insulanern regelrecht eingeschnürt. Nur das Ausnutzen der Torchancen ließ zu wünschen übrig. Es hätte nach zehn Minuten gut und gerne 2:0 für die Heimmannschaft stehen können. Statt dessen fiel nach einem harmlosen Schuss aus 25 Metern Entfernung das 0:1 für die Gäste.

Hendrik Dehn im Tor rutschte besagter Ball durch die Hände. Die restlichen 80 Minuten waren vom Anrennen der Sylter aufs Rantrumer Tor gekennzeichnet – in teilweise toller spielerischer Art und Weise, mit großer Kampfmoral. Die Rantrumer konnten ihren gefürchteten Konterfussball überhaupt nicht zur Entfaltung bringen, die Insulaner aber ihre Chancen auch nicht in Tore ummünzen. Bis zur 78. Minute, in der Genc Salihu einen Angriff über die linke Seite mit einem entschlossenen Torschuss abschloss. Ein Remis, das nicht weiterhilft, wie der Blick auf die Tabelle der Bezirksoberliga zeigt.

Da kommt die Husumer SV II am Sonntag im Auswärtsspiel vielleicht gerade recht: Der Husumer Trainer Hauke Hartmann muss eigentlich in jedem Spiel sein Team umbauen, den Kader mit A-Jugendlichen auffüllen. Kontinuität – für ihn ein Fremdwort. Er spricht angesichts der Tabellensituation nur noch davon, "sich mit Anstand aus der Liga zu verabschieden".

"Mit dem Schwung und der spielerischen Linie aus den vergangenen Spielen sind nun in Husum drei Punkte drin. Und dann kommen noch einige Spiele, in denen wir punkten wollen und können", spricht Liga-Obmann Rainer Modrzinski den Syltern Mut zu.
Die SG II konnte am vergangenen Wochenende ihr Auswärtsspiel in Süderlügum mit 3:0 gewinnen. Nun soll am heutigen Sonnabend um 14 Uhr auf dem Platz des SC Norddörfer gegen den Tabellenletzten der Kreisklasse A, die SG Stapelholm, nachgelegt werden. Drei Punkte aus dem heutigen Spiel – und der Anschluss ans obere Mittelfeld wäre hergestellt!
Die "Oldies" der SG III wollen bei der Ausübung ihres Hobbys heute den Platz in Drelsdorf bei der dortigen "Dritten" erobern. Nochmal eine solch spielerische Glanzleistung wie im Hinspiel (8:3), dann steht diesem Vorhaben nichts im Wege!

15. März 2008 · Sylter Rundschau
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Drei Spiele hat Tabellenführer SV Frisia 03 bislang verloren, zwei davon zu Hause. Das 2:5 am 30. September tat dem Team von Bodo Schmidt so richtig weh, damals konterte Rantrum die Frisianer nach allen Regeln der Kunst aus. Am Sonnabend (15.30 Uhr) steigt die Revanche am Lagedeich. Rantrum konnte bislang noch nicht an die Form der Vorrunde anknüpfen, Frisia darf sich im Titelrennen keine Ausrutscher erlauben. Im zweiten NF-Derby stehen sich am Sonntag (15 Uhr) die Husumer SV II und das Team Sylt/Norddörfer gegenüber.
15. März 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

24. ST 06.04.08 Husumer SV II FC Tarp-Oeversee 3:0

Hohes Tempo über 90 Minuten!


Pierre Becken, Sebastian Saeltz, Sebastian Steglich, Lukas Hertting, Michael Petersen, David Strüning und auch Simon Harrsen - Namen, die eigentlich in der Aufstellung unserer Verbandsligamannschaft auftauchen, spielten an diesem Wochenende, begünstigt durch deren Spielausfall in Kiel, in der Bezirks-Oberligamannschaft. Die jungen Wilden legten eine sehr gute Einstellung an den Tag und hielten das Tempo über weite Strecken dieser Partie sehr hoch.

Die Mischung aus erster und zweiter Garde harmonierte hervorragend. Die Gäste aus Tarp/Oeversee konnten in der ersten Halbzeit noch mithalten, doch nach gut einer Stunde waren sie in ihrer Laufbereitschaft stark eingeschränkt und wir beherrschten dieses Spiel dann eindeutig. Wenn wir unsere Angriffe dann noch konzentrierter vorgetragen hätten und im Abschluß noch kaltschnäutziger gewesen wären, der Gast hätte die Heimreise wohl mit drei oder vier weiteren Treffern antreten müssen.

Eine Standardsituation sorgte für die Führung: Simon Harrsen schlug einen sehr schönen Eckball in den Strafraum, der Torhüter war nicht ganz im Bilde und Pierre Becken konnte fast ungehindert aus vier Metern einköpfen. Zehn Minuten vorher wurde uns ein regulärer Treffer wegen angeblicher Abseitsstellung aberkannt, auch hier ging eine Standardsituation voraus. Sonst kann man aber sagen, dass das Schiedsrichtergespann eine ordentliche Leistung ablieferte. Nur einmal blieb der Pfiff zum Glück für uns aus – ein klares Foul im Strafraum hätte zum Elfmeter führen müssen, aber ich glaube dem guten Schiedsrichter Michael Hirth war die Sicht versperrt. Im Fußball gleicht sich alles aus, denn in Tarp bekamen wir einen unberechtigten Strafstoß gegen uns.

Nach der Pause sorgte dann wieder Pierre Becken für die frühe Entscheidung in diesem Spiel. In der 50. Minute lupfte er den Ball aus ca. 25 Metern gefühlvoll über den Keeper. Standing–Ovations von allen Seiten – ich hatte sogar eine Gänsehaut, solch einen Treffer hatte ich lange nicht gesehen. Wie schon vorher erwähnt, die Mannen von Bernd Boissen waren jetzt mit ihrem Latein am Ende. Ihr Spielmacher Henningsen kam überhaupt nicht zur Geltung und wurde durch eine Defensivkraft ersetzt um den Schaden so gering wie möglich zu halten. Michael Petersen war für das 3:0 verantwortlich, im Nachsetzen brachte er das Leder über die Linie - diesen Treffer hatte er sich wahrlich verdient. Zum Schluß ist noch zu erwähnen das sich die "Jungen Wilden" voll reingehängt haben - das eine oder andere mal vielleicht ein bisschen zu übermotiviert - doch Emotionen gehören doch einfach zum Fußball - im Alter werden sie doch automatisch etwas ruhiger!

Es hat Spaß gemacht die Truppe richtig einzustellen, sie haben versucht taktisch alles umzusetzen. Doch da gibt es ja auch noch 11 Gegenspieler, die das verhindern wollen und einen Rasen in der FRIESEN–ARENA der nicht gerade guten Fußball zulässt.

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Hansen (60. Werner), Harrsen, Saeltz, Steglich (78. Hoffnauer),Hertting, Petersen, M. Rüsch (70. Berger), Becken, Strüning.

Hauke Hartmann/HI 07.04.2008

Husumer Sieg dank Leihgaben

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Bei Schleswig 06 reibt man sich die Hände. Nach dem 4:2-Sieg gegen das Team Sylt/Norddörfer steht die Mannschaft noch gefestigter an der Spitze. Bis auf den FC Angeln (2:0 gegen Stern Flensburg) verlieren die Verfolger an Boden. Risum-Lindholm (1:1 bei Nordmark Satrup) und der TSB Flensburg (0:0 beim MTV Leck) lassen Punkte liegen. Mit sieben Liga-Leihgaben fertigte Schlusslicht Husum II den FC Tarp-Oeversee mit 3:0 ab und rückt Satrup auf die Pelle. Satrups Trainer Nils Geisler wird in der kommenden Saison den FC Angeln 02 trainieren, Rolf Matthiesen hört auf.

Husum (noh) – Unterstützt von sieben Spielern aus der Liga lieferte die Reserve der Husumer SV eine sehr gute Leistung ab und besiegte den FC Tarp-Oeversee deutlich mit 3:0 (1:0). "Wir hätten auch noch höher gewinnen können", sagte Husums Trainer Hauke Hartmann, der nur bemängelte, dass sein Team in der letzten halben Stunde bisweilen zu verspielt agierte. Die Stormstädter profitierten vom Ausfall des Ligaspiels, sodass die gesamte "junge Garde" auflaufen konnte. In der ersten Halbzeit hielten die Gäste noch gut dagegen und passten sich dem hohen Tempo an. Pierre Becken war es vorbehalten, nach einer Ecke von Simon Harrsen zum 1:0 einzuköpfen (26.). Im zweiten Abschnitt wurde dann die läuferische und spielerische Überlegenheit des Verbandsliga erfahrenen Mittelfeldes der Gastgeber spürbar. Der überragende Pierre Becken sorgte mit einem sehenswerten Lupfer für das 2:0 (50.). Für den letzten Treffer zum 3:0 der Gastgeber sorgte Michael Petersen, der im zweiten Anlauf aus dem Gewühl erfolgreich war (75.). "Das hat Spaß gemacht", freute sich Hartmann über einen schönen Nachmittag.

Husumer SV II: Reinholdt – Schröder, Hansen (60. Werner), Harrsen – Saeltz, Steglich (78. Hoffnauer), Hertting, Petersen, Becken – M. Rüsch (70. Berger), Strüning. FC Tarp-Oeversee: Cordsen – Holze, Ortmann, Appel, Weiß (71. S. Hansen) – Henningsen (60. Kiehl), Rauschke, F. Hansen (65. Wegner), Zeh – Jürgens, Granitza. Zuschauer: 120. Schiedsrichter: Hirth (Dörpum). Beste Spieler: Becken, Saeltz, Hertting/keiner.

7. April 2008 · Flensburger Tageblatt

Musterbeispiel für Vereinstreue

Marcus Rüsch gehört bei den Fußballern der Husumer SV zum Inventar. Seit 22 Jahren spielt der Stürmer der Bezirksoberliga-Mannschaft nun schon für die Stormstädter.
Marcus Rüsch (links) scheut keinen Zweikampf: Hier duelliert er sich mit dem Weicher Dawid Kroll. Foto: Voss

Husum (Ulrich Schröder) – Bei der Frage nach dem besten Spiel der Karriere muss Marcus Rüsch nicht lange überlegen, die Daten hat er parat. "Das war in unserer ersten Bezirksoberliga-Saison. Wir haben 3:0 gegen den SV Frisia 03 gewonnen und ich habe zwei Tore gemacht", erinnert sich der 29-Jährige. Besonders an die Hinrunde der Spielzeit 2004/05 mit Trainer Charly Gabriel denkt der Stürmer noch gerne zurück.

Da lief es "rund" für die Husumer Zweite, was man in der aktuellen Saison nun wirklich nicht behaupten kann. Der Tabellenletzte wird vom Sommer an in der Kreisliga spielen, es geht in den noch ausstehenden acht Partien nur noch darum, sich anständig zu verabschieden. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet das Team von Trainer Hauke Hartmann den FC Tarp-Oeversee, der das Hinspiel 4:3 für sich entschied.

Sucht man ein Beispiel für Vereinstreue, führt kein Weg an Marcus Rüsch vorbei. Seit mittlerweile 22 Jahren gehört er zur Husumer SV, hat weder in der Jugend noch bei den Senioren für einen anderen Club gespielt. Im Internet wird spekuliert, dass Rüsch und sein Zwillingsbruder Stephan zum Saisonende zum TSV Rantrum wechseln würden. "Das habe ich auch gelesen. Komisch nur, dass ich davon gar nichts weiß", sagt der Student lächelnd.

1986 meldete der Vater seine Söhne in Husum an und sie sind geblieben. Abwehrspieler Stephan studiert in Hamburg und kann nur etwa bei der Hälfte der Spiele dabei sein, auch Marcus hat momentan viel zu tun: Er studiert Sport und Englisch (Realschul-Lehramt) und steckt mitten im schriftlichen Examen, die mündlichen Prüfungen folgen im Herbst.
Auch an diesem Wochenende muss sich Trainer Hauke Hartmann zusammen suchen.Die Liga spielt heute bei Comet Kiel, die A-Junioren am Sonntag Vormittag gegen Rotweiß Niebüll. Abgesehen von eventuellen Liga-Leihgaben ist mit keinerlei Verstärkunmg zu rechnen.

"Man lernt an jedem Wochenende neue Leute kennen", sagt Rüsch, der den Zeiten der "Selbstständigkeit" der Zweiten nachtrauert. "Damals war das Interesse größer, wir hatten auch viele Zuschauer. Jetzt stehen wir im Dunkeln", bedauert der Stürmer. Wenn die Zweite in der Vergangenheit schlecht da stand, halfen Ligaspieler aus – das ist in dieser Saison, in der die Erste um die Qualifikation für die Schleswig-Holstein-Liga kämpft, nicht möglich. Rüsch lobt die A-Junioren: "Ganz klasse, was die Jungs machen." In der neuen Saison will Hauke Hartmann das Team verjüngen – wenn er denn Trainer bleibt. "Ich bin in Gesprächen mit dem Vorstand", sagt Hartmann, der sich keine Prognose entlocken lassen will.
In der Jugend schaffte Marcus Rüsch den Aufstieg in die Verbandsliga, in den Zeiten von Hans-Peter Hansen half er in der Liga aus, wenn Stürmer fehlten. In dieser Saison brachte er es auf elf Verbandsliga-Minuten. Bis er Mitte 30 ist, will er Fußball spielen. "Ich habe hier viele Freundschaften geschlossen und hatte nie Grund zu wechseln", so der Stürmer, obwohl mit Anfang 20 Anfragen da waren.

Der Gegner vom Sonntag, der FC Tarp-Oeversee, belegt derzeit Rang elf, der an der Teilnahme zu den Verbandsliga-Aufstieggespielen berechtigen würde. Der FC, gemeinsam mit Husum Aufsteiger der Saison 04/05, spielt in dieser Saison alles andere als konstant – mal gibt es eine 0:11-Niederlage gegen Schleswig 06 und ein 1:5 gegen den VfR Schleswig, dann ein 3:0 beim TSV Rantrum und ein 5:1 beim TSV Nord Harrislee.

"Wollen wir hoffen. dass sie ähnlich gut drauf sind wie gegen Schleswig", sagt Marcus Rüsch schmunzelnd. "Die haben einenguten Lauf, aber wir wollen natürlich gewinnen", pflichtet Hauke Hartmann bei.

5. April 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

25. ST 13.04.08 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV II 4:0

Reichlich Geschenke verteilt!


Am gestrigen Sonntag war in Lindholm wesentlich mehr zu holen, doch die Frisianer beteiligten sich nicht an der vorgezogenen Bescherung und hatten auch somit keine Geschenke für uns parat. Wir umso mehr – zweimal war es unser Torhüter Momme Reinhold und einmal Jann-Iven Jensen, die mit ihren Blackout`s den Lindholmern zu Treffer verholfen hatten. Ansonsten spielten wir recht gefällig mit, hatten in der 1. Halbzeit sogar die besseren Möglichkeiten. Timo Wolski verzog kurz nach dem Rückstand aus aussichtsreicher Position und auch Timo Hansen scheiterte zweimal. Bei einem Schussversuch aus 16 Metern sprang noch gerade ein Abwehrspieler dazwischen und bei einem Freistoß aus ca. 22 Metern fand er beim Keeper der Lindholmer seinen Meister.

Gleich zu Beginn der Partie der erste Schock für meine Mannschaft – Momme Reinhold hätte den Rückpaß von Björn Hübner in aller Ruhe kontrollieren müssen – weit und breit kein Gegenspieler. Er entschied sich aber anders und wollte den Ball gleich beim ersten Ballkontakt abschlagen – eine recht außergewöhnliche Reaktion! Den Ballkontakt gab es nämlich nicht und so kullerte der vor ihm aufprallende Ball zum Entsetzen seiner Mitspieler und seines Trainers in die Maschen. Das geschah nach 30 Sekunden!

Die Mannschaft steckte das aber schnell weg und kam dann zu den schon vorher erwähnten Möglichkeiten. Doch kurz vor der Pause stand Momme Reinhold wieder im Mittelpunkt. Bei einer harmlosen Aktion (der Stürmer lief schon aus der Gefahrenzone heraus) entschied sich unser Keeper für die zweite falsche Variante und versuchte den Ball noch zu erwischen. Auch hier blieb der Ballkontakt aus und somit gab es Strafstoß für Frisia, trainiert vom ehemaligen Fußball-Profi Bodo Schmidt.

Ein ganz sympathischer Trainerkollege, überhaupt kann man sagen das wir immer gerne nach Lindholm fahren, denn auch die junge Lindholmer Mannschaft muß man einfach mögen. Jetzt nach der Pause wollten wir unbedingt den Anschlusstreffer erzielen, um die Lindholmer noch einmal aus der Reserve zu locken. Doch auch dieser Schuss ging nach hinten los. Vierzig Sekunden nach Wiederanpfiff gaben wir den Ball im Mittelfeld recht leichtfertig in der Vorwärtsbewegung ab, die Heimmannschaft brachte den wieselflinken Marek Hansen in Schussposition und ließ Momme Reinhold keine Abwehrchance – das Spiel war entschieden weil wir einfach in Strafraumnähe zu ungefährlich sind und unsere Torchancen zu leicht abschenken. Wir spielten trotz dieser Nackenschläge weiter ordentlich nach vorne, die Gastgeber mussten viel Arbeit in der Defensive leisten. Mit drei echten Spitzen agierend, wollten wir unbedingt einen Treffer erzielen - doch die Präzision im Abschluß fehlte. Auf der anderen Seite dann das 4:0 für die Lindholmer. In der 85. Minute ließ sich Jann-Iven Jensen in einen Zweikampf mit Marek Hansen ein. Dieser spitzelte ihm den Ball vom Fuß und hatte dann keine Mühe seinen Mitspieler so in Position zu bringen, das dieser nur noch den Ball ins leere Tor zu schieben brauchte.

Nach dem Spiel waren Bodo Schmidt und ich uns auch einig, das dieser Sieg um zwei Tore zu hoch ausfiel. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, wir haben uns hier klasse präsentiert und sind keinesfalls wie ein Absteiger aufgetreten. Bei einer nicht intakten Mannschaft kommst du hier heute unter die Räder, die ersten drei Gegentreffer fielen ja zu den ungünstigsten Zeitpunkten, die man sich im Fußball nur vorstellen kann – wir aber haben die Ärmel immer noch ein Stückchen weiter aufgekrempelt . Für die sympathischen Lindholmer kann ich mir nur wünschen, das es noch einmal spannend wird in der Meisterschaft !

Originalton von Jann-Iven Jensen: »Es hat heute richtig Spaß gemacht.«

Aufstellung:

Reinhold – Schröder, Werner, Hansen, Berger, Hübner, Wolski, Jensen, Hoffnauer, M. Rüsch, Harrsen.

Hauke Hartmann/HI Hauke Hartmann/HI 14.04.2008

Husums Reserve schlägt sich selbst

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gewann das Kreisderby der Fußball-Bezirksoberliga 4:0 (2:0) gegen die Husumer SV II, war aber keineswegs so überlegen, wie es das Ergebnis vermuten lässt.
Abgehängt hat Frisias Stürmer Marek Hansen den Husumer Björn Hübner. Foto: Wrege
Bezirksoberliga: Die Übersicht
Alles beim alten: Die Spitzenteams siegen, die Abstände bleiben gleich. Nachdem der FC Angeln 02 (3:0 beim FC Tarp-Oeversee) am Sonnabend vorgelegt hatte, zogen Tabellenführer Schleswig 06 (2:1 gegen Flensburg 08 II) und Frisia Risum-Lindholm (4:0 gegen die Husumer SV II) gestern nach. 06 liegt weiter bei zwei Spielen weniger drei Punkte vor den Nordfriesen. Überraschend kaltschnäuzig: die SG Team Sylt/Norddörfer beim 4:1 gegen den FC Sörup-Sterup. Die Insulaner kämpfen sich ran an den Relegationsplatz (Rang elf). Trotz zweier Roter Karten hielt DGF Flensburg beim MTV Leck ein verdientes 0:0.

Risum-Lindholm (pu) – "Wir haben uns hier ordentlich präsentiert. Es war uns wichtig, gut mitzuspielen, und das haben wir gemacht", war Hauke Hartmann sehr zufrieden mit seinen Jungs. "Die Niederlage war um zwei Tore zu hoch", fügte er noch lachend hinzu. Und damit hatte der Husumer Coach durchaus Recht. Das sah auch Bodo Schmidt so. "Das Ergebnis war deutlicher als das Spiel. Wir haben Glück gehabt beim schnellen 1:0 durch das Eigentor und haben danach die Tore zu den günstigsten Zeitpunkten gemacht. Wir hatten das Spiel klar im Griff, ohne viel dafür getan zu haben", war sich der Frisia-Trainer bewusst. Das freute ihn um so mehr, da er gleich auf mehrere Stammspieler verzichten musste.
Für die Gäste hätte es nicht schlechter beginnen können. Bei einem Rückpass seines Liberos Björn Hübner schlug Torhüter Momme Reinhold über den verspringenden Ball, und so stand es nach knapp 30 Sekunden schon 1:0. Husum ließ sich davon aber nicht beeindrucken, spielte mutig nach vorn und kam zu einigen guten Chancen zum Ausgleich. Frisia-Torhüter Helge Carstensen war aber an diesem Tag nicht zu bezwingen. Nach einem ungestümen Foul von Torhüter Reinhold an Marek Hansen verwandelte der Frisia-Torhüter den Strafstoß sicher zum 2:0 (42.). 40 Sekunden nach Wiederanpfiff schloss Marek Hansen einen Konter mit dem 3:0 ab. Die Partie war entschieden, aber Husum drängte weiter auf den Anschlusstreffer. Nach einem Abwehrfehler bediente Marek Hansen Finn Martensen, der zum 4:0 (85.) abschloss.

SV Frisia 03: Carstensen – Hoffmann – Ingwersen, Käning, Hannemann (58. Leve Johannsen) – Daniel Johannsen, Lars Christiansen, Otto, Stefan Christiansen (64. Bruhn) – Hansen, Martensen. Husumer SV II: Reinhold – Hübner (79. Süphke) – Schröder, Timo Hansen, Berger – Harrsen, Werner, Jensen, Hofnauer – Wolski, Rüsch. Schiedsrichter: Ketelsen (Drelsdorf). Zuschauer: 150. Beste Spieler: Carstensen, D. Johannsen, Hansen, Martensen – Berger, M. Rüsch.

14. April 2008 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Bezirksoberliga: Ein Erfolg gegen DGF Flensburg würde den MTV Leck dem Ziel Verbandsliga wieder ein Stück näher bringen. Anpfiff im Nordfrieslandstadion ist am Sonnabend um 14 Uhr. Der SV Frisia 03 ist klarer Favorit gegen die Husumer SV II (Sonntag 15 Uhr) – vorausgesetzt, die Husumer Liga spielt mal wieder.
11. April 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

26. ST 20.04.08 Husumer SV II TSV Nordmark Satrup 0:3

»Wie eine Flasche leer«!


Am gestrigen Sonntag haben wir unseren Zuschauer eine peinliche Vorstellung geboten. So wie wir uns präsentiert haben, stehen wir auch zu recht am Tabellenende der Bezirks-Oberliga. Wir kamen überhaupt nicht in dieses Spiel, weil es heute an allem fehlte. Keine richtige Einstellung, mangelnde Laufbereitschaft und reihenweise technische Fehler - so kannst du dich den Zuschauern nicht präsentieren. Eine Frechheit von einigen Spielern! Letzte Woche in Lindholm war ich noch begeistert von meiner Mannschaft, gestern musste ich mich lange berappeln um die ichtigen Worte zu finden - sie kamen in der Presse noch gut davon. Satrup genügte eine mäßige Leistung um drei Punkte aus der Friesen- Arena zu entführen, zumal wir bei den Gegentreffern wieder ordentlich mitgeholfen haben. Nächste Woche gegen den Tabellenführer Schleswig 06 muß eine »andere« Husumer Elf auflaufen, sonst erleben wir ein torreiches Spiel. Die Schleswiger haben es schon einmal vorgemacht: 11:0 in Tarp/Oeversee.

Der Bericht fällt diesmal nicht so ausführlich aus: Sprüche wie »Mund abputzen« und »wir stehen wieder auf« kann ich schon nicht mehr hören. Zu oft hat die Mannschaft in dieser Saison kläglich versagt. Gründe für diese verkorkste Serie gibt es viele – zu viele um in der Bezirks- Oberliga mithalten zu können!

Aufstellung:

Reinhold – Werner, Süphke, Hansen, Strüning, Hübner, Wolsk, M.  Rüsch, Harrsen, Rizos, Schröder.

Hauke Hartmann/HI 21.04.2008

Wie im Training: Satrup siegt in Husum

HSV-Coach Hartmann: "Grausam" / Verdiente 0:3-Niederlage im Kellerduell
Satrups Ralf Schulz (rechts) versucht, den Husumer Konstantin Rizos am Abspiel zu hindern. Foto: Voss
Bezirksoberliga: Die Übersicht
Da waren es nur noch zwei: Mit einem 0:2 beim FC Sörup-Sterup verabschiedete sich Frisia Risum-Lindholm aus dem Titelrennen. Sechs Punkte Rückstand bei zwei Spielen mehr auf Spitzenreiter Schleswig 06 (2:0 in Rantrum) sind ’ne Menge Holz. Im Gleichschritt mit 06 (drei Siege in Folge) gewinnt der FC Angeln bei DGF Flensburg mit 3:1 . Mit einem Last-Minute-Elfer holte sich der TSV Nord drei Pluspunkte und mischt sich im Kampf um Platz elf (Relegation) mit ein. Das Kellerduell gewann der TSV Nordmark Satrup bei der Husumer SV II mit 3:0.

Husum (noh) – Im Kellerduell der Fußball-Bezirksoberliga unterlag die Reserve der Husumer SV dem TSV Nordmark Satrup deutlich mit 0:3 (0:1). "Ich bin tief enttäuscht. Das war grausam und ein verschenkter Nachmittag", sagte Husums Trainer Hauke Hartmann frustriert. Von Beginn an waren die Gastgeber nicht bei der Sache, zeigten eklatante Schwächen und spielten wie ein "würdiges" Schlusslicht, während den Gästen eine durchschnittliche Leistung genügte, um die Husumer wie in einem Trainingsspiel zu besiegen. Nach einer halben Stunde gelang den Satrupern die verdiente Führung. Ritter traf per Kopf, nachdem zuvor ein Fernschuss von Stefan Wintschel an der Querlatte gelandet war.

Auch in der Folgezeit spielten die Husumer unter ihren Möglichkeiten. Dennoch hätte Timo Wolski den Ausgleich erzielen müssen, doch er schoss aus kurzer Distanz freistehend Gästekeeper Timo Roth an (55.). Trotz der schwachen Vorstellung der Gastgeber blieb es spannend, weil auch die Gäste kein zweites Tor erzielten. Dann war es der agile Stefan Wintschel, der mit einem Heber für das 0:2 sorgte (80.). Drei Minuten vor dem Abpfiff sorgte Wintschel nach schöner Einzelleistung noch für das 0:3.

Husumer SV II: Reinholdt – Schröder, Süphke, Werner – Harrsen, Hansen, Hübner (46. S. Rüsch), Wolski – M. Rüsch (60. Matthiesen), Strüning, Rizos (46. Berger). TSV Nordmark Satrup: Roth – Dubbert, Lassen, Hansen (75. C. Wintschel), Ritter – Blank, Schulz, Carstens, Wagner – S. Wintschel, Möller (81. Bielski). Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Huß (Rantrum). Beste Spieler: keiner – S. Wintschel.

21. April 2008 · Flensburger Tageblatt

 

27. ST 27.04.08 Husumer SV II SV Schleswig 06 0:5

Gäste eine Klasse für sich!


26. Spieltag

 MTV Leck
TSV Rantrum 
1:1
FC Angeln 02 
Flensburg 08 II 
1:2
FC Tarp-Oeversee 
DGF Flensborg 
0:3
TSB Flensburg 
IF Stjernen 
2:1
Nordmark Satrup 
FC Sörup-Sterup 
3:2
SV Frisia 03 
TSV Nord 
2:3
Husumer SV
 Schleswig 06 
0:5
Team Sylt/Nordd. 
VfR Schleswig 
3:2

Am gestrigen Sonntag hat sich wohl der kommende Meister und Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga präsentiert. In allen Mannschaftsteilen gut besetzt, ließen sie uns in der ersten Halbzeit nicht den Hauch einer Chance. Wir machten es ihnen aber auch ziemlich leicht, standen wir doch viel zu weit weg von den Gegenspielern. So konnten die Schleswiger ihre Angriffe meist durch Doppelpässe vortragen und kamen immer wieder gefährlich vor unser Tor. Zweikämpfen gingen die Schleswiger aus dem Weg, indem sie immer schneller am Ball waren als wir. Die Laufwege der Gäste waren einstudiert, und so hatten sie leichtes Spiel, in der ersten Hälfte dieser Partie alles klar zu machen.

Nachdem wir in Halbzeit 1 nur zugeschaut hatten, kamen wir nach dem Wechsel besser in die Partie. In der Kabine fielen auch die richtigen Worte von Udo Matthiesen und meiner Person – so konnte es ja auch nicht weiter gehen, wir wurden ja teilweise vorgeführt. An den Gesichtern meiner Spieler ist natürlich auch eine gewisse Unzufriedenheit zu sehen, aber haben wir uns das nicht auch alle selbst zu zuschreiben? Für eine Bezirks-Oberliga Saison muß ich auch »bereit« sein und erheblich mehr investieren - gestern wurden uns unsere Defizite klar aufgezeigt!

Wie schon erwähnt gaben wir im zweiten Abschnitt eine bessere Figur ab und die Schleswiger kamen nur noch zu einem glücklichen Treffer. Auch Dank Udo Matthiesen, der die Mannschaft immer wieder zu puschen versuchte, kamen wir am heutigen Spieltag nicht unter die Räder. Nach der ersten Halbzeit hatten wir nämlich Schlimmeres zu befürchten. Zudem verloren wir nach einer halben Stunde unseren »Sturmführer« Marcus Rüsch. Mit Verdacht einer leichten Gehirnerschütterung konnte er nicht weitermachen. Auch Michael Hoffnauer prellte sich den Zeh so schwer, das er nicht mehr einsatzfähig war. Timo Wolski hatte muskuläre Probleme und schleppte sich so über die 90 Minuten.

Wir machen einfach im Spiel zu viele Fehler, die eine Spitzenmannschaft wie Schleswig 06 gnadenlos ausnutzt. Taktische und vor allem technische Mängel ließen sich heute wieder einmal leider nicht verbergen. Ich kann nur hoffen, dass wir in der nächsten Saison mal alle richtig zupacken, die jungen Spieler mit ins Boot nehmen und eine gute Rolle in der neuen Kreisliga spielen.

Aufstellung:

Reinhold – Harrsen, Werner, Hansen, Berger, Matthiesen, Wolski, Jensen, Süphke, M. Rüsch (29.Hübner), Hoffnauer.

Hauke Hartmann/HI 28.04.2008

06 siegt mühelos bei Husum II

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Sie werden es an der Schlei nicht hören wollen – aber man darf Schleswig 06 nach dem 5:0 in Husum ruhigen Gewissens zur Meisterschaft gratulieren. Die Verfolger Frisia 03 (2:3 gegen Nord) und Angeln (1:2 gegen 08 II) patzten auf eigenem Platz. Im Rennen um Qualifikations-Platz 11 (derzeit DGF Flensburg nach dem 3:0 bei Tarp-Oeversee) könnten noch Harrislee und der TSV Nordmark Satrup (nach der Entlassung von Trainer Nils Geisler 3:2 gegen den FC Sörup-Sterup) eingreifen.

Husum (noh) – Tabellenletzter gegen Tabellenführer – für die Reserve der Husumer SV war nichts zu holen. Die Stormstädter unterlagen Schleswig 06 0:5 (0:4). Die Schleistädter waren von Beginn an das überlegene Team. Die Hausherren kamen mit dem variablen und schnellen Spiel der Gäste nicht klar und die Defensive ließ den Gegner zu viel Raum. So kombinierten die Schleswiger und kamen dadurch zu Chancen – und Toren. Das 0:1 erzielte Thomsen, der nach einem Doppelpass frei stand und überlegt einschoss (15.). Das 0:2 resultierte kurz darauf erneut aus einem Doppelpass, den Schelper abschloss (18.). Kurz vor der Pause gelang den Gästen dann der zweite Doppelschlag. Das 0:3 ging auf das Konto von Gabriel, der einen Querpass von Schmitz nur noch einzuschieben brauchte (41.), das 0:4 gelang erneut Schelper, der im dritten Nachschuss Keeper Momme Reinholdt überwand. In der zweiten Halbzeit waren die Gastgeber dann aktiver, während die Schleswiger im Wissen um die sicheren drei Punkte etwas weniger taten. So fiel auch nur noch ein Treffer. Der eingewechselte Sascha Möller traf zum 0:5-Endstand (78.).

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Werner, Süphke – Hansen, Jensen, Harrsen, Hofnauer, Berger – M. Rüsch (28. Hübner), Wolski. Schleswig 06: Hansen – Simonsen, Thomsen (70. Bänsch), Schmitz, Musielak, Prato, Pieper, Schelper, März, Gabriel (75. Möller), Woting. Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Kuratovic (Flensburg), leitete souverän. Beste Spieler: Matthiesen – geschlossen gute Leistung.

28. April 2008 · Flensburger Tageblatt

 

23. ST 30.04.08 FC Sörup-Sterup Husumer SV II 2:1

Glücklicher Sieg in letzter Sekunde

Sörup (um) – Mit einem "Dusel-Sieg" in letzter Sekunde gewann der FC Sörup-Sterup das Nachholspiel der Fußball-Bezirksoberliga auf eigenem Platz gegen den Tabellenletzten Husumer SV II mit 2:1 (1:1) und hat damit das Ticket für die neue Verbandsliga fast in der Tasche. Nicht zufrieden mit der Leistung, aber auf Grund des späten Erfolges glücklich war FC-Coach Günter Schuischel: "So viel Dusel hat man nicht jeden Tag."

Die Platzherren waren auf einen schnellen Führungstreffer aus und begannen druckvoll. Allerdings zeichnete sich schon in der Anfangsphase ab, dass die Chancenverwertung wieder einmal alles andere als zufriedenstellend war. Die besten Möglichkeiten vergab Markus Petersen (13., 15.). Wie man perfekt abschließt, zeigten die Gäste: Bei ihrem ersten ernst zunehmenden Angriff ließ FC-Keeper Frank Schneider einen scharf geschossenen Ball nach vorn abprallen und Carsten Werner staubte zum 0:1 (22.) ab. Gut, dass zwölf Minuten später Markus Petersen endlich Zielsicherheit bewies. Nach einem Pass von Levin Exner erzielte der FC-Mittelstürmer den Ausgleich.

In der zweiten Halbzeit verloren die Gastgeber zusehends den Faden. Die HSV-Reserve war streckenweise sogar optisch überlegen. Als dann schon die zweite Minute der Nachspielzeit lief, passierte dann das, womit eigentlich niemand mehr gerechnet hatte. Nach einem Foulspiel an Sven Henningsen kurz vor der Strafraumgrenze jagte Dirk Wunderlich den folgenden Freistoß flach ins Netz.

FC Sörup-Sterup: Schneider – S. Henningsen – Kutz, Eichler – Thomsen, Suder, Wunderlich, Exner (76. B. Petersen), Hintz – Wölffel (50. Ziegenberg), M. Petersen. Husumer SV II: Reinhold – S. Rüsch – Hansen, Schröder – Berger, Hübner, Harrsen, Werner, Gegg – Jensen, M. Rüsch. Schiedsrichter: Müller (Flensburg). Zuschauer: 90. Beste Spieler: Hintz / M. Rüsch.

2. Mai 2008 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Bezirksoberliga: Die Spitze bleibt unter sich. Im Spiel Lindholm gegen Schleswig 06 wünscht sich der TSB ein Unentschieden, dann könnten die Flensburger – ein Heimsieg im Verfolgerduell gegen den FC Angeln (Sbd., 15 Uhr) vorausgesetzt – bis auf vier bzw. drei Punkte zum Führungsduo aufschließen.

Bis auf den drittletzten Platz durchgereicht wurde der TSV Nord Harrislee. Die Mannschaft wartet seit dem 22. September 2007 auf einen Sieg (2:1 gegen VfR Schleswig). Vielleicht klappt’s ja im Heimspiel gegen den TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr), der die Qualifikation zur Verbandsliga Nord-West sicher haben dürfe.

Einen großen Schritt Richtung Qualifikation könnte der FC Sörup-Sterup mit einem Dreier gegen Schlusslicht Husumer SV II (Sbd., 15 Uhr) machen. Zuletzt wechselten sich gute und schlechte Leistungen in den Heimspielen ab. Nach dem 2:3 gegen VfR Schleswig müsste gegen Husum eigentlich wieder eines der besseren folgen. (joh)

28. März 2008 · Flensburger Tageblatt

 

28. ST 04.05.08 Husumer SV II MTV Leck 0:1

Sieg für Köster-Truppe geht in Ordnung!!


Eine angenehme Atmosphäre vor dem Spiel, O-Ton von Schiedsrichter Uwe Thomsen vom MTV Gelting, gab keine Veranlassung, das Spiel unnötig hektisch zu machen und Karten ohne Ende zu verteilen. Spieler sowie Trainer kennen sich aus alten Zeiten und der Tabellenstand beider Mannschaften sorgte dafür, das das sympathische Schiedsrichtergespann einen ruhigen Nachmittag verleben konnte.

Wenn man die 90 Minuten Revue passieren lässt, dann geht dieser knappe Erfolg für die Gäste durchaus in Ordnung. Sie waren einfach spritziger in allen Mannschaftsteilen, kein Wunder, laufen wir doch schon seit Wochen mit nicht aufgeladenen Akkus. Dazu kommt noch das schwere Auswärtsspiel am vergangenen Mittwoch in Sörup/Sterup, wo wir das beste Spiel in der Rückrunde zeigten. Kämpferisch und vor allem spielerisch zwangen wir die Söruper immer wieder in die Defensive - das hatte aber enorme Kraft gekostet. Verdient hatten wir mindestens den einen Punkt; doch wurden wir vom Schiedsrichter; der die letzte Viertelstunde nur noch gegen uns pfiff, klar benachteiligt.

Ich musste mich beherrschen nach Spielschluß; denn sein Lachen im Gesicht provozierte doch ganz gewaltig. So etwas macht man nicht und ist unsportlich einem Trainer gegenüber. Aber da sind wir ja machtlos, sagst du einen Ton, bekommst du gleich eine Geldstrafe aufgebrummt.

Der Kräfteverschleiß war am heutigen Sonntag klar zu erkennen - Leck bestimmte weitgehend das Geschehen und kam auch ziemlich einfach in unseren Strafraum, wo sie dann mehrere große Möglichkeiten ausließen. Zwar hatten wir auch Einschussmöglichkeiten durch Marcus Rüsch, doch er braucht einfach wieder seine Sicherheit vorm Tor, um auch mal wieder zu treffen.

Ich hoffe, wir können ihn weiter an die Husumer SV binden, so dass er in der nächsten Spielzeit wieder für Furore im Angriff sorgen kann. Ich bin mir jedenfalls sicher, das er für 20 Treffer in der neuen Kreisliga immer gut ist.

Zudem bekamen wir Unterstützung von 6 A-Jugendlichen, die ihre Sache recht gut machten. Wir schmissen sie einfach ins kalte Wasser, denn jeder weiß doch, das in der Herrenspielklasse andere Bedingungen herrschen - ich war aber positiv überrascht. Ich glaube, wir sehnen jetzt alle den Saisonabschluß herbei, werden aber die letzten Kräfte mobilisieren, um doch noch einen Sieg in der Bezirks-Oberliga zu erzielen. Verdient haben es meine Männer! Und wenn DGF Flensburg am letzten Spieltag bei uns gewinnen muß, um sich noch für die Verbandsklasse zu qualifizieren, na dann haben wir doch noch einmal richtig Spaß!

Aufstellung:

Reinhold – Hansen, Schröder, Matthiesen, Hübner, Süphke (46. Gröchtemeier), Jensen, Burkhardt, Costa, Stoll, M. Rüsch.

Hauke Hartmann/HI 05.05.2008

Warten auf das Ende der Saison

Bezirksoberliga: Die Übersicht
Schleswig 06 steht kurz vor dem Titelgewinn. Nach dem 4:0 beim FC Sörup-Sterup kann 06 schon am Dienstag mit einem Heimsieg gegen den FC Angeln praktisch alles klar machen. Die Siegesserie des TSB Flensburg kommt wohl zu spät. Das 8:1 über FC Tarp-Oeversee war der fünfte Erfolg in Folge für den Tabellenzweiten. Spannend bleibt das Rennen ab Platz neun für die letzten Qualifikationsplätze zur Verbandsliga Nord-West. Flensburg 08 II (2:1 gegen DGF) und TSV Nord Harrislee (2:0 gegen Satrup) sammelten dabei wichtige Punkte am Wochenende.

Husum (noh) – Knapp, aber verdient war die Niederlage des Tabellenletzten Husumer SV II in der Fußball-Bezirksoberliga. Der MTV Leck gewann in der Stormstadt 1:0 (0:0). Gleich fünf A-Jugenspieler liefen für die Hausherren auf, da die Personaldecke derzeit mehr als dünn ist. So lief es bei den Hausherren im Aufbauspiel nicht rund, die Defensive wackelte wiederholt und vorne ließ Markus Rüsch die sich bietenden Chancen ungenutzt (33., 42.). Auch die Gäste hatten Möglichkeiten. Bossen scheiterte jedoch mit einem Kopfball (24.) ebenso wie der starke Halawani kurz darauf mit dem Fuß (28.). Im zweiten Abschnitt blieben die Lecker das dynamischere Team, doch Brodersen scheiterte aus kurzer Entfernung freistehend (50.). Aus dem Spiel heraus wollte den Akteuren kein Treffer gelingen, so resultierte das Tor des Tages aus einem berechtigten Strafstoß. Lewe Brydda verwandelte sicher zum 1:0 für Leck (65.). Die Hausherren hatten in den letzten 20 Minuten nicht mehr das Potenzial, um die Gäste zu gefährden. "Wir gehen auf dem Zahnfleisch", erklärte Husums Trainer Hauke Hartmann, der für sein Team und sich das Ende der Saison herbeisehnt.

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Werner, Schröder – Hansen, Jensen, Süphke (46. Gröchtemeyer), Burckhardt, Stolle – M. Rüsch, Rizos. MTV Leck: Widder – Blumenstein, Schyma, Brydda – Hansen, Heider, Eggert (52. Laas), Rastetter, Brodersen – Bossen, Halawani. Zuschauer: 60. Schiedsrichter: Thomsen (Gelting), leitete souverän. Beste Spieler: keiner – Schyma, Halawani.

5. Mai 2008 · Flensburger Tageblatt

 

29. ST 17.05.08 FC Angeln 02 Husumer SV II 5:0 (W)

Ballgeflüster

Das wird teuer

Die zweite Mannschaft der Husumer SV ist vom Fußball-Bezirk II mit einem Ordnungsgeld von 250 Euro belegt worden, weil das Team von Trainer Hauke Hartmann am Sonnabend beim FC Angeln 02 nicht antrat (wir berichteten). „Für die Begründung Spielermangel habe ich kein Verständnis – der Verein hat untere Mannschaften, mit denen das Team hätte ergänzt werden müssen“, heißt es in dem Schreiben von Uwe Jacobsen an Fußball-Obmann Reinhard („Bernie“) Grünhoff. Die Husumer SV hat zwei Wochen Zeit, um gegen das Urteil Beschwerde einzulegen.

20. Mai 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Saisonabschluss-Feier „versaut“

Vergeblich warteten Spieler und Fans des FC Angeln 02 auf Gegner Husumer SV II für das letzte BOL-Heimspiel der Saison in der „Thumby-Arena“. Ein kurzfristiger Anruf der Gäste, die wegen Personal-Knappheit nicht antreten konnten, verdarb dann allen die Laune, zumal der Grill schon in Gang gebracht worden war und auch das von Mannschaft und Förderverein spendierte Freibier auf durstige Kehlen wartete. Doch beim FC hatte man schnell einen Plan B für den Saisonabschluss parat.

Zunächst verabschiedete Björn Lassen, Mitglied des Obmann-Teams, die scheidenden Spieler Joscha und Yannick Sievers (beide zum TSV Kropp), sowie Trainer Rolf Matthiesenmit kleinen Geschenken. Anschließend kickte die Mannschaft zusammen mit einigen Fans, die sich inzwischen umgezogen hatten, auf kleine Tore und hatte dabei eine Menge Spaß. Als dann die Wurst „durch“ und das Fass angestochen war, ging es zum gemütlichen Teil über. Dieser dauerte bis in die frühen Morgenstunden – und am Ende war man nicht mehr sauer auf das Nichterscheinen des Gegners.

Husum muss übrigens für die Absage tief in die Tasche greifen – der Bezirk II „verdonnerte“ die Nordfriesen zu 250 Euro Ordnungsgeld.

20. Mai 2008 · Schlei Bote

Angeln will attraktiven Fußball zeigen

Heute gegen die Husumer SV II / Yannick Sievers denkt noch an die Vizemeisterschaft
Angelns Yannick Sievers zieht ab. Foto: Matzen

Ballgeflüster: Strafe

Das wird teuer: Die zweite Mannschaft der Husumer SV ist vom Fußball-Bezirk II mit einem Ordnungsgeld von 250 Euro belegt worden, weil das Team von Trainer Hauke Hartmann am Sonnabend beim FC Angeln 02 nicht antrat (wir berichteten). "Für die Begründung Spielermangel habe ich kein Verständnis – der Verein hat untere Mannschaften, mit denen das Team hätte ergänzt werden müssen", heißt es in dem Schreiben von Uwe Jacobsen an Fußball-Obmann Reinhard ("Bernie") Grünhoff. Die Husumer SV hat zwei Wochen Zeit, um gegen das Urteil Beschwerde einzulegen. 20. Mai 2008 · sh:z-Nordfriesland Sport

Thumby (um) – Zum letzten Heimspiel der Saison 2007/08 begrüßt der FC Angeln 02 heute um 15 Uhr die Husumer SV II in der "Thumby-Arena". Von der Papierform her ist es eigentlich eine völlig einseitige Angelegenheit, denn der Tabellendritte trifft auf das abgeschlagene Schlusslicht der BOL Nord. Obwohl bereits alles gelaufen ist, wollen die Gastgeber noch einmal "richtig Gas geben" und sich mit einer starken Leistung bei ihren Fans bedanken.

Neben Trainer Rolf Matthiesen geben Alexander Römke (längerer Australien-Aufenthalt) sowie die Sievers-Brüder Joscha und Yannick – beide wechseln zum TSV Kropp – ihre Abschiedsvorstellung. Yannick Sievers, mit 20 Jahren der etwas jüngere des Bruderpaares, verspricht: "Wir wollen es noch einmal wissen und unseren Anhängern beim letzten Heimspiel attraktiven Fußball zeigen. Die Vizemeisterschaft haben wir noch nicht aus den Augen verloren".

Auf sein Auftreten beim TSV Kropp in der neuen Schleswig-Holstein-Liga freut sich der dribbelstarke Angreifer schon jetzt: "Wir gehen zwar mit einem weinenden Auge vom FC, aber nach zwei Jahren BOL bedeutet dieser Schritt für meinen Bruder und mich eine große sportliche Herausforderung. Was wir allerdings sehr vermissen werden, ist die tolle Atmosphäre in der "Thumby-Arena", denn die Besucherzahlen in Kropp waren in den letzten Jahren ja eher mäßig."

Sievers Fazit der nun fast beendeten Spielzeit 07/08 ist trotz der verpassten Meisterschaft sehr positiv: "Vor der Saison wurden wir als Geheimfavorit bezeichnet und dieser Rolle sind wir auch gerecht geworden. Zum ganz großen Wurf fehlte uns im letzten Saisondrittel die Konstanz. Wir haben auf eigenem Platz nur einmal verloren. Leider war dieses 1:2 gegen Flensburg 08 II aber der Knackpunkt im Rennen um die Meisterschaft. Die Luft war raus und das hat man dann an unserem Auftreten beim 06-Spiel auch deutlich gemerkt. Schleswig ist ein würdiger Meister".

17. Mai 2008 · Schlei Bote

 

30. ST 24.05.08 Husumer SV II DGF Flensborg 1:3

Clevere Gäste!


Nachdem die Zweite Chancen durch Markus Rüsch (2.) und Timo Wolski (18.) nicht nutzen konnte, übernahm DGF das Kommando. Massmann traf zur Führung (31.), die Hansen nach dem Wechsel egalisieren konnte (75.). Kelmer nutzte einen Abwehrfehler in der 78. MInute zur erneuten Führung. Das brach den Hausherren das Genick. Ein Foulelfmeter von Jansen in der Schlussphase bescherte den Flensburgern den Sieg.

Aufstellung:

Reinhold - Matthiesen, Werner, Klein, Hansen, Bielinski, Süphke, Hübner, Will, M. Rüsch, Wolski.

Hl 27.05.2008

3:1 – DGF qualifiziert

Husumer Reserve enttäuschte beim Abschied nicht
Bezirksoberliga: Die Übersicht

Die letzte Bezirksoberliga-Saison ist beendet – doch das Zittern geht zumindest für drei Teams weiter. Im Blickpunkt stehen die Vereine auf den Plätzen 11, 12 und 13: VfR Schleswig, FC Tarp-Oeversee und TSV Nord Harrislee drücken jetzt der Husumer SV und ETSV Weiche die Daumen. Sollten sich beide Teams für die SH-Liga qualifizieren, würde Nord noch in die Relegation zur neuen Verbandsliga Nord-West rutschen. Schafft es ein Team (wahrscheinlich), wäre Tarp-Oeversee Gegner der Kreisliga-Meister. Nur wenn Husum und Weiche absteigen, müsste VfR Schleswig in die Relegation. In letzter Sekunde gerettet hat sich DGF Flensburg durch ein 3:0 bei Husum II.

Husum (noh) – Trotz einer 1:3 (0:1)-Niederlage gegen DGF Flensburg verabschiedete sich die Reserve der Husumer SV mit einer guten Leistung von ihren Fans. Die Gäste schafften mit diesem Erfolg den zehnten Platz in der Fußball-Bezirksoberliga und qualifizierten sich damit direkt für die Verbandsliga Nord-West. Die Hausherren begannen schwungvoll, doch Markus Rüsch (1.) und Timo Wolski (17.) vergaben erste Chancen. Die Gäste machten es besser. Nach einem Freistoß traf Massmann mit dem Kopf zum 0:1 (30.). Die Stormstädter blieben jedoch dran und kamen immer wieder gefährlich vor das Tor von DGF-Keeper Steinkamp, der einen sehr guten Tag erwischte. Einen Freistoß von Rüsch parierte er glänzend (37.). Petersen hatte nach der Pause den zweiten DGF-Treffer ebenso auf dem Fuß (50.) wie der eingewechselte Sören Bockhardt (58.). Dann waren wieder die Husumer an der Reihe. Simon Will scheiterte an Steinkamp (65.), ehe Hansen (75.) zum 1:1 traf. Doch Kellmer nutzte kurz darauf einen Fehler zum 2:1 (78.) für DGF und versetzte den Hausherren damit den K.o. Jansen traf sogar per Strafstoß noch zum 3:1 (85.).

Husumer SV II: Reinholdt – Matthiesen – Werner, Klein – Hansen, Bielinski, Süphke, Hübner, Will – M. Rüsch, Wolski. DGF: Steinkamp – Geipel, Brieskorn, Massmann, Kurz – Jansen, Hass (46. S. Bockhardt), Rathmann (90. Klein), Pose (80. T. Bockhardt) – Kellmer, Petersen. Schiedsrichter: Dethlefs (Seeth). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: geschlossen – Steinkamp, Jansen, Kellmer.

26. Mai 2008 · Flensburger Tageblatt

Wer schafft den Sprung in die Verbandsliga?

Mehr Brisanz geht nicht am letzten Spieltag der Fußball-Bezirksoberliga. Mit DGF Flensburg, dem FC Tarp-Oeversee und dem TSV Nord Harrislee hoffen noch drei Teams auf die Qualifikation zur neuen Verbandsliga Nord-West.
Spielertrainer Daniel Rathmann (re.) will DGF in Husum zum Sieg führen. Foto: Dewanger

Flensburg (Wilfried Simon) – Spannender hätte die Qualifikation zur neuen Verbandsliga Nord-West in der Fußball-Bezirksoberliga nicht verlaufen können. Aus dem Bereich der Kreisfußballverbandes Flensburg befinden sich mit DGF Flensburg, FC Tarp-Oeversee und dem TSV Nord Harrislee noch drei Mannschaften im "Überlebenskampf".

Die beste Ausgangsposition hat wohl gegenwärtig DGF Flensburg (32 Punkte/48:66 Tore). Nach dem verdienten 3:0-Erfolg vom vergangenen Wochenende über TSV Rantrum hat die Truppe von Spielertrainer Daniel Rathmann ihren elften. Tabellenplatz gefestigt. Deshalb fahren die Flensburger auch mit dem nötigen Selbstbewusstsein zum Schlusslicht Husumer SV II. Mit einem Sieg – der VfR Schleswig empfängt Meister Schleswig 06 – können sich die Flensburger möglicherweise noch einen Platz weiter in der Tabelle nach oben zu klettern. Das würde die direkte Qualifikation zur Verbandsliga bedeuten. Der elfte Rang kann dann reichen, wenn sich die Husumer SV oder der ETSV Weiche aus der Verbandsliga für die Schleswig-Holstein-Liga qualifizieren. Ansonsten muss der Tabellenelfte in die Relegation mit den drei Kreisliga-Meistern Polizei SV Flensburg, IF Tönning (Nordfriesland) und FC Haddeby 04 (Schleswig).

Thomas Nittka: "Wir werden alles verssuchen." Foto: Archiv
Bernd Boiesen: "Wir sind wieder im Geschäft." Foto: Archiv

Für DGF-Coach Rathmann ist deshalb eines klar: "Wir müssen mit einem Sieg gegen die Husumer Reserve zunächst ein Mal unsere Hausaufgaben erledigen. Das ist das, was wir selber beeinflussen können." Doch mit einem Auge schaut er auch auf das Schleswiger Stadtderby, in dem der VfR und Meister 06 aufeinander treffen. "Bei einer VfR-Niederlage und einem eigenen Sieg können wir noch an den Rasensportlern vorbeiziehen."
Etwas anders stellt sich die Situation für den FC Tarp-Oeversee (30 P./40:83 T.) dar. Der Tabellenzwölfte steht belegt derzeit den Relegationsplatz, weil in der Verbandsliga gegenwärtig die Husumer SV als Zehnter auf SH-Liga-Kurs liegt. Diese Position will FC-Trainer Bernd Boiesen im Heimspiel gegen das Team Sylt/Norddörfer (Sbd. 16 Uhr) mit einem Sieg nicht nur festigen, er möchte am liebsten noch DGF in der Tabelle überholen. "Durch die engagierte Leistung meiner Mannschaft beim 3:0 gegen Flensburg 08 II sind wir wieder gut im Geschäft. Wenn als optimal für uns läuft, gewinnen wir und DGF verliert. Dann können wir bei einer günstigen Konstellation noch direkt für die Verbandsliga planen." Boiesen ist allerdings auch klar, dass viele positive Umstände zusammenkommen müssen, um den direkten Aufstieg zu realisieren.

Die schlechteste Ausgangsposition aus dem Trio des KFV Flensburg hat der TSV Nord Harrislee (29 P./40:72 T.) als Dreizehnter. Dennoch ist der Zug für die Elf von Thomas Nittka noch nicht abgefahren, auch wenn die Psyche bei der 0:8-Pleite bei Schleswig 06 schwer gelitten hat. Mit dem MTV Leck haben die Harrisleer eine spielstarke Mannschaft zu Gast (Sbd. 16 Uhr). Entsprechend übt sich Nittka in Zurückhaltung: "Nach dem derzeitigen Stand sind wir wohl draußen. Wir werden alles versuchen, die Qualifikation oder die Relegation noch zu schaffen, aber es wird sehr schwer."

In personeller Hinsicht hat keiner der drei Trainer Probleme. DGF-Coach Rathmann ist froh, "dass ich alle Mann an Bord habe, das fördert den mannschaftsinternen Konkurrenzkampf." Auch bei Boiesen ist der gesamte Kader fit: "Alle Spieler brennen auf den Einsatz." Im Pokal gegen Flensburg 08 hat der Tarper Trainer mit Henningsen, Appel und F. Hansen sogar einige Spieler für die entscheidende Partie geschont. Und Nord-Trainer Nittka kann wieder auf Marco Albrozeit zurückgreifen, der seine Rotsperre abgesessen hat. "Mein Kader ist komplett."

23. Mai 2008 · Flensburger Tageblatt

 


 

Abschlusstabelle Herren Bezirksoberliga Nord 2007/08

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 SV Schleswig 06 30 22 7 1 88 : 24 64 73
2 TSB Flensburg 30 20 5 5 83 : 34 49 65
3 FC Angeln 02 30 18 8 4 64 : 21 43 62
4 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 30 17 7 6 72 : 28 44 58
5 IF Stjernen Flensborg 30 14 8 8 64 : 51 13 50
6 MTV Leck 30 13 10 7 51 : 37 14 49
7 TSV Rantrum 30 12 8 10 40 : 39 1 44
8 Flensburg 08 II 30 12 3 15 57 : 55 2 39
9 FC Sörup-Sterup 30 11 6 13 58 : 70 -12 39
10 DGF Flensborg 30 10 5 15 51 : 67 -16 35
11 VfR Schleswig 30 10 3 17 49 : 61 -12 33
12 FC Tarp-Oeversee 30 10 3 17 43 : 83 -40 33
13 TSV Nord Harrislee 30 8 5 17 41 : 76 -35 29
14 Team Sylt/Norddörfer 30 5 9 16 37 : 75 -38 24
15 TSV Nordmark Satrup 30 4 10 16 41 : 68 -27 22
16 Husumer SV II 30 3 5 22 24 : 74 -50 14

 


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