3. und 4.HERREN HUSUMER SV 2007/08
Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 12.07.2017 18:14
05.05.2008 Von der Katakombe zum Kulturtempel Husumer Nachrichten
Husum hat ein Kulturleben, von dem andere Städte nur träumen können. Dieses Kulturleben ruht auf vielen, meist ehrenamtlichen Säulen. Eine ganz besondere ist das Freizeitdaus des Theodor-Schäfer-Berufsbildungwerkes.
Die Crew des TSBW-Freizeitdauses: (v. l.) Helmut Haack, Roman Petersen, Klaus D. Martens, Bernd Lenz, Victor Feller, Bahne Will und Thorsten Speck. (vb)

Husum (o) –Der Weg zur Kultur führte in den Keller – in die Dixieland-Hall des Theodor-Schäfer-Berufsbildungswerkes. Wer es in dieser rauchgeschwängerten Katakombe länger als fünf Minuten aushielt, war im Kampf um die Sauerstoffmoleküle fürs Leben gestählt. Für Pete York, Brian Auger und viele andere gab es noch schwerere Bedingungen: Sie mussten hier unten rocken, was das Zeug hält, während die Zuhörer schmökten, als wollten sie den denkwürdigen Augenblick für alle Zeiten konservieren.

Apropos alle Zeiten: Als Husums Jugend und die Rehabitanden des TSBW im finsteren Diskokeller gemeinsam abhotteten, war die Stadt selbst noch kulturelles Niemandsland. Raritäten der Klaviermusik, Internationales Figurentdeater-Festival, Filmtage, Speicher – das sollte alles erst noch kommen. Und so darf sich die Crew um Christian Stöhrmann, Helmut Haack und Klaus Dieter Martens mit Recht rühmen, kulturelle Pionierarbeit geleistet zu haben. Aber auch nach dem Umzug ins Freizeitdaus vor 20 Jahren arbeitete sie munter weiter.

Die personelle Konstellation konnte besser nicht sein: Christian Stöhrmann, der sozialpädagogische Leiter mit besten Verbindungen zur aufstrebenden Krakauer Kunst- und Musikszene, fand in Gruppenleiter Helmut Haack den idealen Partner. Der heute 55-jährige Freizeitberater für Berufsbildungswerke – einer von 32 in Deutschland – brachte seinen eigenen musikalischen Hintergrund mit ein und erweiterte damit das ohnehin schillernde Spektrum des Veranstaltungshauses. Vom Jazz über den Rock bis hin zum Folk gibt es hier nichts, was es nicht gibt. Für den Dritten im Bunde, Erzieher und Kaufmann Klaus Martens, ist das TSBW-Freizeitdaus dann auch „die Erfüllung“. Obgleich er kurz vor der Rente steht, hat das Haus ihn jung gehalten, sagt der 59-Jährige. Und das liegt, wie sein Freund Helmut „Hacky“ Haack erläutert, vor allem am Konzept. Was für das Kulturprogramm recht ist, ist für den Rest des Hauses billig: Von Anfang an sahen sich Dixieland-Hall und Freizeitdaus als integrative Einrichtungen. Dabei wurden sie diesem Anspruch bereits gerecht, als der Begriff „Integration“ noch nicht in den allgemeinen Wortschatz übergegangen war. Hier fanden Rehabilitanden und Husumer von Beginn an einen gemeinsamen Ort, waren Kooperationen aller Art eine Selbstverständlichkeit und „unsere jungen Leute“ laut Martens „immer mittendrin“. Bis heute hätten alle, die hier ehrenamtlich mitgearbeitet haben „das sichere Gefühl, dass dies ihr Laden ist“, ergänzt Haack, der nach Stöhrmanns Pensionierung die Leitung des Freizeitdauses übernommen hat. Ein Beleg für die gelungene Integrationsarbeit ist auch die vom Haus initiierte Fußballmannschaft des Husumer SV, in der neben Gehörlosen Russlanddeutsche und Ausländer kicken. Das Bündnis „Fremde brauchen Freunde“ fand hier ebenso zu Hause wie der Sozialverband Deutschland.

„Wir sind eine tolle Familie“, sagt Haack und berechtigten Vorbehalten gegen jede Form von Überschwang zum Trotz ist man geneigt, ihm zu glauben. „Als wir damals loslegten, haben viele gewettet, dass wir es nicht schaffen. Heute sind wir besser denn je“, finden Martens und Haack nicht ohne Stolz. Das Feedback gibt ihnen recht – das menschliche wie das musikalische: Seit Jahren wird das Jazz-Baltica-Festival in Husum eröffnet, und Größen wie Nils Landgren, Tomasz Stanko, Ingolf Burghardt, Lydie Auvrey und andere kommen nicht von ungefähr immer wieder gern ins Freizeitdaus. Sie wissen schon, warum.

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 Spielplan 2007/08 - Kreisklasse B Nordfriesland
Bemerkung   Datum Heim Gast Ergebnis
1. ST 12.08.07 Tönninger SV II Husumer SV III 4 : 1
  22.08.07 Husumer SV IV TSV Seetd-Drage II 4 : 2
2. ST 19.08.07 Husumer SV III Tönninger SV II 6 : 2
  19.08.07 FC BW Friedrichstadt II Husumer SV IV 4 : 1
3. ST 26.08.07 Husumer SV IV Tönninger SV III 4 : 3
  26.08.07 IF Tönning II Husumer SV III 5 : 1
4. ST 02.09.07 Husumer SV III SV Schobüll II 4 : 2
  02.09.07 Tönninger SV II Husumer SV IV 1 : 5
5. ST 09.09.07 SV Blau-Weiß Löwenstedt III Husumer SV III 3 : 3
  09.09.07 Husumer SV IV TSV Nordstrand 03 6 : 2
6. ST 16.09.07 Husumer SV III Rödemisser SV III 3 : 4
  16.09.07 Husumer SV IV Tönninger SV II 4 : 1
7. ST 22.09.07 TSV Rantrum III Husumer SV III 0 : 3
  03.10.07 SV Schobüll II Husumer SV IV 3 : 5
8. ST 19.09.07 Husumer SV IV SV Blau-Weiß Löwenstedt III 1 : 1 (W)
9. ST 06.10.07 SZ Arlewatt II Husumer SV III 1 : 3
  07.10.07 Rödemisser SV III Husumer SV IV 1 : 4
10. ST 14.10.07 Husumer SV III Husumer SV IV 4 : 3
11. ST 21.10.07 Tönninger SV II Husumer SV III 1 : 2
  16.04.08 Husumer SV IV FC BW Friedrichstadt II 2 : 5
12. ST 28.10.07 TSV Seetd-Drage II Husumer SV IV 3 : 3
  28.10.07 Husumer SV III Tönninger SV II 2 : 5
13. ST 03.11.07 Husumer SV III TSV Viöl 3 : 4
 

03.11.07

Husumer SV IV TSV Rantrum III 9 : 1
14. ST 23.04.08 TSV Hattstedt II Husumer SV III 1 : 0
15. ST 18.11.07 Husumer SV III TSV Seetd-Drage II 4 : 4
  18.11.07 Husumer SV IV SZ Arlewatt II 1 : 2
16. ST 25.11.07 TSV Viöl Husumer SV IV 2 : 2
  30.04.08 FC BW Friedrichstadt II Husumer SV III 1 : 1
17. ST 09.04.08 Husumer SV IV TSV Hattstedt II 10 : 0
  09.05.08 Husumer SV III TSV Nordstrand 03 3 : 3
18. ST 09.12.07 SV Schobüll II Husumer SV III 1 : 6
  14.05.08 Husumer SV IV Tönninger SV II 9 : 2
19. ST 24.02.08 Husumer SV III SV Blau-Weiß Löwenstedt III 2 : 3
  24.02.08 TSV Nordstrand 03 Husumer SV IV 4 : 2
20. ST 09.04.08 Rödemisser SV III Husumer SV III 2 : 3
  27.05.08 IF Tönning II Husumer SV IV 4 : 0
21. ST 09.03.08 Husumer SV III TSV Rantrum III 1 : 1
  02.04.08 Husumer SV IV SV Schobüll II 1 : 2
22. ST 16.03.08 SV Blau-Weiß Löwenstedt III Husumer SV IV 1 : 2
23. ST 30.03.08 Tönninger SV III Husumer SV IV 3 : 2
  21.08.08 Husumer SV III IF Tönning II 1 : 1
24. ST 06.04.08 Husumer SV IV Husumer SV III 5 : 2
25. ST 13.04.08 Husumer SV III SZ Arlewatt II 1 : 1
  13.04.08 Husumer SV IV Rödemisser SV III 6 : 0
26. ST 19.04.08 TSV Viöl Husumer SV III 3 : 3
  20.04.08 TSV Rantrum III Husumer SV IV 0 : 1
27. ST 27.04.08 Husumer SV III TSV Hattstedt II 0 : 0
28. ST 04.05.08 TSV Seetd-Drage II Husumer SV III 2 : 2
  06.05.08 SZ Arlewatt II Husumer SV IV 2 : 4
29. ST 18.05.08 Husumer SV III FC BW Friedrichstadt II 3 : 1
  24.05.08 Husumer SV IV TSV Viöl 8 : 0
30. ST 21.05.08 TSV Hattstedt II Husumer SV IV 3 : 0
  24.05.08 TSV Nordstrand 03 Husumer SV III 4 : 3

Abschlusstabelle Herren KreisLiga Nordfriesland 2003/04

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 SV Blau-Weiß Löwenstedt III 28 20 4 4 99 : 41 58 64
2 Tönninger SV III 28 17 6 5 108 : 51 57 57
3 Husumer SV IV 28 16 3 9 104 : 58 46 51
4 IF Tönning II 28 16 2 10 78 : 51 27 50
5 TSV Hattstedt II 28 14 3 11 59 : 65 -6 45
6 TSV Nordstrand 03 28 13 5 10 88 : 80 8 44
7 FC BW Friedrichstadt II 28 12 5 11 74 : 74 0 41
8 SZ Arlewatt II 28 12 3 13 55 : 57 -2 39
9 Husumer SV III 28 9 10 9 70 : 67 3 37
10 TSV Seetd-Drage II 28 9 8 11 82 : 79 3 35
11 TSV Viöl 28 9 6 13 56 : 96 -40 33
12 TSV Rantrum III 28 8 6 14 43 : 75 -32 30
13 Tönninger SV II 28 9 2 17 54 : 102 -48 29
14 Rödemisser SV III 28 7 4 17 47 : 77 -30 25
15 SV Schobüll II 28 3 5 20 72 : 116 -44 14

 


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