1. HERREN HUSUMER SV 2009/10
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 25.07.2017 22:31

Verbandsliga Nord-West Schleswig-Holstein

Hinten v.l.: Daniel Frost-Larsen, Dennis Schulte (nicht mehr im Verein), Jonas Heider, Jannik Heider, Christian Burkhardt, Physiotherapeut Bernd Friedrichsen

Mitte v.l.: Michael Petersen, Bastian Ketelsen, Michael Berger, Tim Rode, Betreuer Christian Braun, Trainer Christian Heider

Vorne v.l.: Finn Kröger, Sven Lorenzen, Sebastian Kiesbye, Momme Reinhold, Jan Siegfried, David Strüning, Tobias Berg

Es fehlen auf dem Foto: Erion Alla, Kevin Purcz, Konstantinos Rizos, Sascha Rettkwoski, Sebastian Steglich, Alexander Stintzing

Das Team 2009/2010 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Purcz, Kevin 03.08.1988 2007 Husumer SV III
Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Scher, Benjamin 22.01.1991 2009 eigene A-Jugend
Abwehr Burghardt, Christian 02.03.1989 2009 TSV Rantrum
Frost-Larsen, Daniel 15.08.1981 2008 TSV Seeth-Drage
Heider, Jannik 17.07.1988 2009 Rendsburger TSV
Ketelsen, Bastian 16.01.1987 2009 TSV Preetz
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Stintzing, Alexander 10.03.1986 2009 MTV Tellingstedt
Strüning, David 01.01.1988 2005 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Mittelfeld Alla, Erion 30.06.1981 2009 TSV Rantrum, Husumer SV
Berger, Michael 26.01.1988 2006 eigene A-Jugend, Flensburg 08
Heider, Jonas 15.08.1990 2009 Rendsburger TSV
Kröger, Finn 28.11.1990 2009 TSV Seeth-Drage A-Jugend
Lorenzen, Sven 12.04.1990 2009 TSV Seeth-Drage A-Jugend
Petersen, Michael 25.04.1986 2004 DGF Flensburg A-Jugend
Rode, Tim 27.02.1988 2009 SSV Elze (Niedersachsen)
Siegfried, Jan 04.11.1990 2009 SV Frisia 03 A-Jugend
Steglich, Sebastian 03.05.1986 1997 eigene A-Jugend, Tönninger SV
Angriff Berg, Tobias 21.08.1989 2006 eigene A-Jugend, Flensburg 08
Kiesbye, Sebastian 22.10.1990 2007 Husumer SV Jugend, Heider SV
Rafalski, Nikolai 04.07.1990 2008 eigene A-Jugend, TSV St. Peter-Ording
Rizos, Konstantinos 07.01.1989 2006 eigene A-Jugend, TSV Hattstedt
Trainer Heider, Christian 07.09.1971 2009 Rendsburger TSV
Physiotherapeut Friedrichsen, Bernd 20.02.1964 1994 TSV Rantrum, TSV Nordstrand
Betreuer Braun, Christian 18.01.1984 2007 Sportfreunde List
 
Zugänge Christian Burghardt (TSV Rantrum), Jannik Heider, Jonas Heider (beide Rendsburger TSV), Bastian Ketelsen (TSV Preetz), Finn Kröger, Sven Lorenzen (beide TSV Seeth-Drage A-Jugend), Nikolai Rafalski (eigene A-Jugend), Tim Rode (SSV Elze), Jan Siegfried (SV Frisia 03 A-Jugend), Alexander Stintzing (MTV Tellingstedt), Trainer Christian Heider (Rendsburger TSV).
Abgänge Nassim Amroun (Berlin), Birger Andresen (Karriereende), Ingo Cornils (FC Sylt), Björn Fleige, Carsten Groth (beide Karriereende), Hauke Harrsen (Heider SV), Martin Herpel (Rödemisser SV), Jan Iven Jensen (TSV Rantrum), Melf Molinas (Ziel unbekannt), Gerrit Müller (FC Sylt), Marcel Otto (Schleswig 06), Sebastian Saeltz (FC Sylt), Dennis Schulte (FC Sylt).

 

Stab

Trainer

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Jugend-Obmann

Christian Heider

Christian Braun

Bernd Friedrichsen

Wolfgang Stöhrmann

 

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Vorsitzender Fanclub

Schriftführer

Jan Deckmann Klaus-Dieter Holm Anton Christiansen

Lars-Oliver Reichard

Erk-Friedrich Zeugner

20.06.09 Christian Heider wird neuer Trainer der Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport
Christian Heider, zuletzt Spielertrainer beim RTSV, wird neuer Coach bei der Husumer SV. (hob)

Husum (usc) – SH-Liga-Absteiger Husumer SV geht mit einem neuen Trainer in die Fußball-Verbandsliga Nord-West. Christian Heider (37), zuletzt Coach und Spieler beim Verbandsligisten Rendsburger TSV, löst Rolf Nielsen und Günter Hoff ab. „Das Konzept mit alten und jungen Spielern hat mir gefallen“, sagte der gebürtige Nordfriese Heider, der unter anderem für Niebüll, Enge-Sande, Süderlügum, TuS Felde, TSV Kropp und SG Sylt/Haddeby spielte.

In der Stormstadt wird es einen Komplett-Umbruch geben: Lediglich zehn Spieler aus der Vorsaison werden bleiben, zwölf Akteure beenden ihre Karriere oder schließen sich anderen Vereinen an. Bislang liegen die Zusagen von acht neuen Spielern vor – darunter auch Jannik und Jonas Heider, die ihrem älteren Bruder nach Husum folgen. „Mit weiteren Spielern sind wir im Gespräch“, sagte Husums 1. Vorsitzender Rolf von Bartikowski, der mit einem Kader von 18 oder 19 Leuten rechnet.

Der Wechsel auf der Trainerposition hatte sich bereits zum Ende der Saison angedeutet. „Es hat Spaß gemacht, und ich gehe nicht im Groll“, betonte Rolf Nielsen, der mit Günter Hoff seit November 2008 versucht hatte, den drohenden Abstieg zu verhindern. Zwischen den Trainern und Teilen der Mannschaft stimmte die Chemie nicht – einer der Gründe für den Neuanfang mit einem neuen Mann. Nielsen und Hoff hatten für ihr Unternehmen Klassenerhalt kaum personelle Alternativen, zumal die zweite Mannschaft (Kreisliga) mangels Spielern nach dem 13. Spieltag vom Spielbetrieb abgemeldet worden war.

Christian Heider will sich in Husum auf das Amt des Trainers beschänken, nur noch in Notfällen selbst spielen. Am Dienstag, 7. Juli, 19 Uhr wird er sein runderneuertes Team erstmals um sich versammeln.

Ausführlicher Bericht folgt in unserer Montag-Ausgabe.

20.06.09 Christian Heider neuer Trainer der Husumer SV Landeszeitung 

Rendsburg (hob) – Christian Heider, in der vergangenen Saison noch Spieler und Trainer beim Fußball-Verbandsligisten Rendsburger TSV, wird neuer Coach der Husumer SV. Nach dem Abstieg aus der SH-Liga trennten sich die Nordfriesen vom Duo Rolf Nielsen/Günter Hoff. In Husum will sich Heider, dessen Brüder Jannik und Jonas sich ebenfalls dem HSV anschließen, auf das Traineramt beschränken und nur noch im Notfall spielen.

22.06.09 Husum "runderneuert": Acht Neue, zwölf Abgänge und ein junger Trainer Flensburger Tageblatt
Neuanfang mit neuen Leuten: Nach dem Abstieg aus der SH-Liga bekommt das Team der Husumer SV ein völlig anderes Gesicht. Zahlreiche Routiniers beenden ihre Karriere, Christian Heider vom Rendsburger TSV löst das Gespann Rolf Nielsen und Günter Hoff auf der Trainerbank ab.
Husum-Kenner: Christian Heider (links) kennt sein neues Team aus zahlreichen Duellen – hier gewinnt er den Zweikampf gegen den Ex-Husumer Marcell Voss. Foto: Voss

Husum (Ulrich Schröder) – Es zeichnete sich schon ab, nachdem der Abstieg aus der Schleswig-Holstein-Liga besiegelt war: Die Husumer SV in der Spielzeit 2009/10 hat mit dem Team der abgelaufenen Saison nicht mehr viel zu tun. Neuanfang lautet das Motto bei den Verantwortlichen – und dazu gehört auch ein neuer Trainer. Rolf Nielsen und Günter Hoff, die erst im November gekommen waren, scheiden aus und machen den Platz frei für Christian Heider. Der 37-Jährige kommt vom Verbandsligisten Rendsburger TSV und bringt seine beiden jüngeren Brüder gleich mit: Jannik und Jonas sind zwei von bislang acht Neuzugängen, die feststehen – möglich, dass noch weitere folgen.

Am Donnerstag wurde man sich einig. „Der Markt war übersichtlich“, sagt der erste Vorsitzende Rolf von Bartikowski. „Das Konzept mit routinierten und jungen Spielern hat mir gefallen“, sagt Heider, der in seiner aktiven Karriere unter anderem für RW Niebüll, SV Enge-Sande, TSV Süderlügum, TuS Felde, VfR Neumünster, TSV Kropp und FC Haddeby 04 spielte.

„Junge Leute aus der Region“, so von Bartikowski, sollen es richten nach einer verkorksten Saison. „Die jungen Leute wollen den Kampf annehmen“, freut sich Christian Heider. Am Dienstag, 7. Juli, ist Trainingsauftakt im Friesenstadion – und ein Spaziergang wird’s bestimmt nicht. Vier Mal pro Woche (Montags, dienstags, donnerstags und sonnabends) wird trainiert. „Die Mannschaft hat sich in der vergangenen Saison praktisch selbst aufgestellt – das wird anders werden“, so Heider, der Husum als Titelkandidat ansieht – neben Teams wie dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm, dem TSB Flensburg, MTV Leck und natürlich Meister SG Sylt/Haddeby.

Heider freut sich auf die zahlreichen Derbys und setzt auf die Unterstützung der Zuschauer. „Husum hat tolle Fans“, lobt er. 18 nis 20 Spieler soll der endgültige Kader umfassen, den bisherigen Zugängen – siehe Info-Kasten – sollen weitere folgen, unter anderem ein zweiter Torwart.

„Es hat Spaß gemacht und ich gehe nicht im Groll.“ So lautet das Fazit von Ex-Trainer Rolf Nielsen, dessen Mission nach einem halben Jahr beendet ist. Der Coach hatte gemeinsam mit Günter Hoff versucht zu retten, was zu retten war, hatte allerdings kaum personelle Alternativen. „Es lief nicht alles rund“, so Nielsen. Es gab Differenzen zwischen Teilen der Mannschaft und dem Trainergespann – und so reifte in Nielsen der Entschluss, dass der Neuanfang in Husum auch mit neuen Leuten angegangen werden sollte. „Flurbereinigung“ hatte das Trainerkollege Jens Martens vom SV Henstedt-Rhen nach dem 6:1 im vorerst letzten SH-Liga-Spiel in Husum genannt.

Fraglich ist noch der Verbleib von Sascha Rettkowski, definitiv dagegen der Abschied von Routiniers wie Björn Fleige, Birger Andresen und Carsten Groth. Bleiben wird Gerrit Müller.

06.07.09 Kommen und Gehen: Was läuft bei den Verbandsligisten? Flensburger Tageblatt
Die Pause war nur kurz: Vor einem Monat endete die Premieren-Spielzeit der neuen Fußball-Verbandsliga Nord-West – und in gut fünf Wochen geht's schon wieder los. Wer spielt jetzt für wen? Wir haben uns bei den Teams aus dem früheren Nordbezirk umgehört. Ausnahme ist Meister SG Sylt/Haddeby, der nicht in die SH-Liga aufsteigen durfte.
Tore Wächter (links), hier noch bei einer Parade für den FC Angeln 02, wechselt zu Schleswig 06 in die Schleswig-Holstein-Liga. Foto: Wrege

Flensburg (usc, wsi, um, pu, noh) – Vielleicht fällt heute Abend eine Entscheidung, wie es mit der SG Sylt/Haddeby weiter geht. Das Thema SH-Liga – und die damit verbundene Aufstockung auf 19 Vereine – scheint vom Tisch zu sein. Es geht wohl nur noch darum, ob der FC Sylt oder der FC Haddeby das Verbandsliga-Startrecht wahrnimmt.

Sicher ist, dass der ETSV Weiche als Vizemeister in die Schleswig-Holstein-Liga aufsteigt, und dass der TSV Friedrichsberg, der VfR Schleswig und DGF Flensburg das Klassenziel nicht erreicht haben und in die Kreisliga absteigen. Von dort kommen der VfB Schuby, der FC Tarp-Oeversee und der SV Blau-Weiß Löwenstedt. Das Feld komplettiert SH-Liga-Absteiger Husumer SV und die Teams aus Dithmarschen: Marner TV, TuRa Meldorf, TSV Nordhastedt, MTV Tellingstedt und BSC Brunsbüttel (Neuling).

Auf Tore von Björn Fleige (rechts) muss Neu-Verbandsligist Husumer SV künftig verzichten. Foto: Voss

Husumer SV

Zugänge: Jannik Heider, Jonas Heider (beide Rendsburger TSV), Alexander Stintzing (MTV Tellingstedt), Christian Burkhardt (TSV Rantrum), Bastian Ketelsen (Preetzer TSV), Jan Siegfried, Sebastian Lühr (beide A-Jugend SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Thomas Jensen (TSV Hattstedt A-Jugend).

Abgänge: Björn Fleige, Christian Groth, Birger Andresen (alle Karriere-Ende), Nassim Amroun (Berlin), Sebastian Saeltz (SG Sylt/Haddeby), Marcel Otto (Schleswig 06), Melf Molinas (Kiel), Martin Herpel (Rödemisser SV), Jann Iven Jensen (TSV Rantrum), Hauke Harrsen, André Teubler (beide Heider SV).

Trainer: Christian Heider (neu/löst Rolf Nielsen ab)

Frisia 03 Risum-Lindholm 

Zugänge: Arne Dohrn (eigene zweite Mannschaft), Lars Christiansen, Tjorben Hennig, Melf Friedrichsen (alle eigene A-Junioren)

Abgänge: Keine

Trainer: Bodo Schmidt

MTV Leck 

Zugänge: Martin Przybylski (A-Junioren SV Frisia 03), Melf Starck, Bjarne Laas, Simon Knoll, Thade Thomsen, Marc Sönksen, Christoph Michels (alle eigene A-Junioren)

Abgänge: Dennis Rastätter (Ziel unbekannt)

Trainer: Malte Köster

TSB Flensburg

 Zugänge: Tim Thomsen, Dennis Mende, Matthäus Jacobs (alle eigene zweite Mannschaft), Niels Broderius, Jan-Ole Pommer (eigene A-Junioren)

Abgänge: Jan-Christian Kiehl (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Björn Koblun (beruflich nach Lüneburg), Tim Ellmann (gesundheitsbedingt aufgehört), Marc Drobny (Karriereende)

Trainer: Kai Hinrichs

TSV Rantrum 

Zugänge: Matthias Leba, Oke Peters, Lars Thomsen, Tim Priewe, Melf Thiesen, Tim Krüger, Jan Boddenberg (alle eigene A-Junioren), Benjamin Kühnberger (FC Blau-Weiß Friedrichstadt), Mario Kröger (TSV Seeth-Drage), Jann Iven Jensen (Husumer SV)

Abgänge: Danny Riemenschneider, Oliver Hansen (beide Karriereende), Marco Levsen (zweite Mannschaft/auf Abruf)

Trainer: Volker Schallhorn

FC Angeln 02 

Zugänge: Philipp Scharroba (Flensburg 08), Stephan Kock (VfR Schleswig), Sascha Möller, Torge Nissen (beide TSV Friedrichsberg), Hendrik Böhm (TSV Nordmark Satrup), Christopher Flüh, Dennis Jordt (beide eigene zweite Mannschaft), Rouven Krüger, Malte Fritz, Florian Flüh, Jonas Klinkhammer (alle eigene A-Junioren)

Abgänge: Tore Wächter (Schleswig 06), Daniel Schwennsen (TSV Süderbrarup), Bastian Lassen, Nils Schulz, Sascha Neumann, Ralf Schultz (alle TSV Nordmark Satrup)

Trainer: Björn Lassen (neu/löst Nils Geisler ab)

Stern Flensburg 

Zugänge: Sascha Wegner (SC Comet Kiel II), Christian Hahn (FSG Gelting-Kieholm), Kim Henningsen (eigene zweite Mannschaft)

Abgänge: Mohamed El-Sayed, Bruno dos Santos (beide VfB Nordmark Flensburg), Stephan Gottschalk (DGF Flensburg), Jan Röhrig (Spielertrainer zweite Mannschaft)

Trainer: Lars Meyer

Flensburg 08 II 

Zugänge: Nino Baumert (SG Oelsa/Sachsen), Christian Repky (TSG Bargteheide), Volker Polland (Polizei SV Flensburg), Stephan Franzen (FSG Sörup-Sterup), Morten Stamer, Sven Ove Wölki, Thies Lorenzen (alle eigene A-Junioren)

Abgänge: Sihat Daher (Polizei SV Flensburg), Tobias Wilke (Ziel unbekannt), Tuncay Eken (Ziel unbekannt), Tim Molsen (ein Jahr in England), Stephan Löffler (acht Monate in Australien), Nik Geisler (beruflich nach Hamburg), Karim Djebbi (eigene erste Mannschaft)

Trainer: Frank Papenberg

FSG Sörup-Sterup

Zugänge: Tobias Aderholdt (TSV Rundhof-Esgrus), Matthias Kuhr (SG Sylt-Haddeby II), Dennis Kock (TSV Großsolt-Freienwill), Jasper Reiter (SG Sylt-Haddeby A-Junioren), Yannick Jensen, Tim Christiansen, Mumin Wutkovic (alle eigene A-Junioren)

Abgänge: Sebastian Clausen (ETSV Weiche), Matthias Opitz (FC Rabel 06), Vitali Lenhart (DGF Flensburg), Markus Petersen, Thomas Ziegenberg, Stephan Schlee (alle SV Adelby), Christoph Nielsen (beruflich in die Schweiz)

Trainer: Günter Schuischel

VfB Schuby

Zugänge: Matthias John (VfR Schleswig), Sebastian Cietloch (TSV Bollingstedt-Gammellund), Marc-Andree Stegemann (VfR Schleswig A-Junioren)

Abgänge: keine

Trainer: Dirk Stegemann und Dirk Michalek als Gespann.

SV BW Löwenstedt 

Zugänge: Birger Erichsen, Lars Hansen, Torben Jensen, Stefan Lorenzen, Sven Nielsen, Christian Peters (alle eigene A-Junioren), Tim Borchardt (SG Langenhorn-Enge), Jan-Christian Kiehl (TSB Flensburg)

Abgänge: Nico Christiansen (Karriereende)

Trainer: Bernd Hansen

FC Tarp-Oeversee 

Zugänge: Thomas Widder (TSB Flensburg), Stefan Schmidt (FSG Mittelangeln A-Junioren), Philipp Colbert (Collegia Jübek), Stefan Fesser (Schleswig 06), Marcel Blaß (Flensburg 08 A-Junioren), Oliver Kelmer (DGF Flensburg), Dirk Tams (TSV Eintracht Eggebek), David Uribe (eigene zweite Mannschaft), Tobias Küteman, Timo Rogge (beide eigene A-Junioren).

Abgänge: Fabian Boiesen (berufsbedingte Pause), Arne Kiehl (beruflich nach Marne)

Trainer: Bernd Boiesen

25.07.09 Nach der Absage des VfB Lübeck: Jetzt All-Star-Team zu Gast in Kropp Eckernförder Zeitung, Landeszeitung, Schlei Bote
Fußball: Schleswig-Holstein-Ligist wird am Mittwoch um 19 Uhr im Stadion an der Norderstraße ein Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl aus Schleswig-Holstein und Hamburg bestreiten

Kropp (dan) – Nach der Absage des VfB Lübeck haben die Fußballer des TSV Kropp schnell Ersatz gefunden. Die Rot-Schwarzen werden am kommenden Mittwoch um 19 Uhr im Stadion an der Norderstraße ein Freundschaftsspiel gegen ein All-Star-Team aus Schleswig-Holstein und Hamburg bestreiten, das der frühere Kropper Trainer und Spieler Guido Gehrke zusammengestellt hat.

Dabei wird es ein Wiedersehen mit zahlreichen Ex-Kroppern geben: Neben Gehrke selbst kommen Peer Rogge (TSV Bordesholm), Christoph Hinrichs (Schleswig 06), Timo Bewarder (Preetzer TSV) und Christian Heider, den jetzigen Trainer der Husumer SV. Mit dabei sind neben dem ehemaligen Bundesligaspieler Marcel Rath Akteure mit Zweit- und Drittliga-Erfahrung wie Ibi Türkmen, Heiko Petersen und Norbert Somodi.

TSV-Trainer Dirk Asmussen freut sich über den Auftritt des All-Star-Teams. „Das wird sicher ein attraktives Spiel für uns, in dem meine Jungs gefordert werden. Da werden wir hoffentlich den nötigen Druck kriegen, den wir zur Punktrunde brauchen.“ Die Rot-Schwarzen sind während der Vorbereitungsphase bisher von schwereren Verletzungen verschont worden. Mit 21 Spielern ging es gestern Nachmittag in ein dreitägiges Trainingslager nach Dänemark, am Montag steht dann ein Testspiel gegen den Suchsdorfer SV an.

Ebenfalls am nächsten Mittwoch veranstaltet der TSV das 2. Kropper Familien-Fußballfest. Ab 17.30 Uhr gibt es im Stadion ein buntes Programm für die Nachwuchs-Kicker mit Torwandschießen, Elfmeterschießen gegen die Kropper Liga-Torhüter und weiteren Aktionen.

25.07.09 Fans sind sauer: Gerrit Müller wechselt zum FC Sylt Schlei Bote

Husum/Fahrdorf (usc) – Nach 14 Jahren ist das Kapitel Gerrit Müller bei der Husumer SV beendet: Der 35-jährige Stürmer (35; 15 Tore in der abgelaufenen Spielzeit) verlässt den SH-Liga-Absteiger und wechselt zum Verbandsligisten FC Sylt von Volker Koppelt. Der Chef des FC Sylt machte den Deal am Mittwoch am Rande des Kreispokal-Finales in Süderlügum perfekt. Dem Vernehmen nach wird sich auch Ingo Cornils (33), der wegen einer Verletzung lange pausieren musste und dessen Pass noch in Husum liegt, den Insulanern anschließen. Sebastian Saeltz hatte das bereits nach Abschluss der Saison getan. Die Husumer Fans sind wütend, lassen ihrem Ärger auf Volker Koppelt im Gästebuch auf der Homepage des Fanclubs (www.die-macht-von-der-au.de) freien Lauf, Trainer Christian Heider sieht den Abgang des Routiniers dagegen sehr gelassen. „Koppelt hat keine Leute, ist deshalb auf Gerrit zugegangen. Freunde macht sich er damit nicht.“

25.07.09 Fans stinksauer, Trainer gelassen sh:z-Nordfriesland Sport
Nach 14 Jahren ist das Kapitel Gerrit Müller bei der Husumer SV beendet: Der 35-jährige Stürmer verlässt den SH-Liga-Absteiger und wechselt zum Verbandsligisten FC Sylt von Volker Koppelt.
Gerrit Müller verlässt die Husumer SV und schließt sich dem FC Sylt, dem Team von Volker Koppelt, an Foto: Staudt

Husum (Ulrich Schröder) – Am Dienstag erzielte er noch zwei Tore beim 6:0 im Test gegen das SZ Arlewatt, am Donnerstag fehlte er schon auf dem Mannschaftsfoto der Husumer SV für die neue Saison. Gerrit Müller (35) verabschiedete sich von seinen Mitspielern – demnächst wird Müller für den Verbandsligisten FC Sylt auflaufen. Dessen Trainer Volker Koppelt machte den Deal am Mittwoch am Rande des Kreispokal-Finales in Süderlügum perfekt. Dem Vernehmen nach wird sich auch Ingo Cornils (33), der wegen einer Verletzung lange pausieren musste und dessen Pass noch in Husum liegt, den Insulanern anschließen. Mittelfeldspieler Sebastian Saeltz hatte das bereits nach Abschluss der Saison getan.

Die Husumer Fans sind wütend, lassen ihrem Ärger auf Volker Koppelt im Gästebuch auf der Homepage des Fanclubs (www.die-macht-von-der-au.de) freien Lauf, Trainer Christian Heider sieht den Abgang des Routiniers dagegen sehr gelassen. „Koppelt hat keine Leute, ist deshalb auf Gerrit zugegangen. Freunde macht sich er damit nicht.“ Auswirkungen auf sein Team befürchtet er nicht. „Klar, Gerrit ist ein etablierter Spieler, aber keiner, der die Mannschaft auf dem Spielfeld mitreißen kann“, sagt der Coach und zählt die Alternativen auf: „Jonas Heider kann vorne spielen, Sebastian Kiesbye, Tobias Berg, der sich hervorgetan hat – darauf kann man aufbauen.“

Weitere Personalie: Ein Neuzugang hat die Husumer SV mittlerweile schon wieder verlassen und sich dem MTV Leck angeschlossen: Sebastian Lühr, vor kurzem von den A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gekommen. „Ich habe ihm dazu geraten. Er hat mich nach meiner ehrlichen Meinung gefragt und ich habe ihm geantwortet, dass er momentan nicht unter den ersten 15 ist“, so Heider, dessen Team am Sonntag (14 Uhr) auf dem Husumer C-Platz ein Testspiel gegen SH-Liga-Mitabsteiger VfR Horst bestreitet.

Gerrit Müller kann man mit Fug und Recht als Husumer „Urgestein“ bezeichnen. Er kam 1995 vom Rödemisser SV, zählte seither zum Stammpersonal und erzielte reichlich Tore – in der abgelaufenen Saison waren es 15 in der SH-Liga.

Trainer Christian Heider lässt sich vom Wechsel-Trubel nicht beirren, zieht mit seinem jungen Team die Vorbereitung durch. „Wir wollen hier etwas aufbauen“, sagt der 37-Jährige, den derzeit eigentlich nur eines stört: dass er wegen der Urlaubszeit beim Training nie die komplette Mannschaft beisammen hat. Heider: „Das wird wohl erst am zweiten Spieltag der Fall sein.“

27.07.09 "Attraktive Klasse": Heider freut sich auf Neubeginn Flensburger Tageblatt
Nach dem Abstieg der Neubeginn: Der neue Trainer Christian Heider setzt bei der Husumer SV auf die Jugend. Trotz des Komplett-Umbruchs im Team peilen die Nordfriesen in der Fußball- Verbandsliga Nordwest einen Platz im oberen Tabellendrittel an.
Husums Neue: Betreuer Christian Braun, Jannik Heider, Finn Kröger, Bastian Ketelsen, Jonas Heider, Tim Rode, Trainer Christian Heider (oben, von links); Daniel Frost-Larsen, Jan Siegfried, Sven Lorenzen, Christian Burghardt und Tobias Berg (unten, von links). Foto: Voss

Husum (noh) – Die Husumer SV ist für die Verbandsliga Nord-West sicherlich eine Bereicherung. Mit den Stormstädtern kommt die dominierende Mannschaft Nordfrieslands der vergangenen gut 15 Jahre erstmals seit dem Landesligaaufstieg 1994 zurück in den regionalen Fußball. Und dort wollen die Husumer mit ihrem neuen Trainer Christian Heider einen Neuaufbau starten. „Wir setzen auf die jungen Leute aus der Umgebung und haben damit das Ziel, innerhalb der nächsten drei Jahre wieder eine Mannschaft aufzubauen, die das Format für die Schleswig-Holstein Liga hat“, formuliert Heider die Ansprüche der Husumer. Dass der Coach keine Floskeln drischt, zeigt ein Blick auf den Kader der Mannschaft. Lediglich fünf Akteure sind älter als 23 Jahre, das Durchschnittsalter liegt bei unter 21. Zahlreiche Routiniers beendeten nach dem Abstieg aus der SH-Liga ihre Karriere oder wechselten – wie Stürmer Gerrit Müller in der vergangenen Woche – zum zahlungskräftigen FC Sylt. Ein Wechsel, der zwar im Umfeld, aber nicht beim Trainer für Unruhe sorgte. „Wir wollen uns etablieren und können das auch schaffen, wobei der Sprung aus der A-Jugend in den Herrenbereich natürlich nicht einfach ist“, erwartet Heider, der selbst mehr als ein Jahrzehnt mit TuS Felde, dem VfR Neumünster und dem TSV Kropp in der Oberliga aktiv war, keine Wunder von seinem Team. Das obere Drittel peilt der 37-Jährige dabei aber schon an und attestiert seinen jungen Spielern eine gute Athletik und viel Potenzial.

„Keiner hat einen Stammplatz“, erklärt Christian Heider deutlich, der nicht davor zurück schrecken wird, erfahrene Akteure, die im Training nicht voll mitziehen, auf der Bank zu lassen. Von Spielern wie Sebastian Steglich oder Dennis Schulte erhofft er sich noch mehr Präsenz.

Große Stücke hält der Husumer Trainer auf Sturm-Talent Tobias Berg, der in der Nationalmannschaft der Gehörlosen spielt und bei seinem Trainer momentan gesetzt ist. Auch Finn Kröger (kam vom Kreisligisten TSV Seeth/Drage ) attestiert Heider bislang sehr gute Trainingsleistungen. Erst gewöhnen muss sich der Vollblut-Fußballer Heider daran, dass viele seiner Spieler in der Vorbereitung im Urlaub sind: „Das kannte ich so bisher nicht, damit muss ich mich aber abfinden.“ Von seiner letzten Station als Spieler, dem Rendsburger TSV, hat Heider auch seine beiden jüngeren Brüder Jonas und Jannik mit nach Husum genommen. Während Jannik auf einen Platz in der Viererkette hofft, liegen die Stärken des erst 18-Jährigen Jonas Heider eher in der Offensive. „Den Bruder als Trainer zu haben ist für die beiden auch nicht einfach, zumal ich von ihnen unterbewusst wahrscheinlich immer mehr erwarte“, erklärt Heider.

Den Kampf um den Titel werden nach Ansicht des Husumer Trainers neben dem FC Sylt noch Frisia Lindholm und der TSB Flensburg unter sich ausmachen. „Außerdem rechne ich noch mit einem Überraschungsteam“, sagt Heider, der dabei auch mit einem Auge zum Aufsteiger Blau-Weiß Löwenstedt blickt. Er freut sich auf eine spannende Saison: „Für uns ist die Verbandsliga momentan die attraktivste Klasse.“

Der Kader der Husumer SV

Zugänge: Christian Burghardt (TSV Rantrum), Janik Heider, Jonas Heider (beide Rendsburger TSV), Bastian Ketelsen (TSV Preetz), Finn Kröger, Sven Lorenzen (beide TSV Seeth-Drage A-Jugend), Jan Siegfried (SV Frisia 03 A-Jugend), Nikolai Rafalski (eigene A-Jugend), Tim Rode (SSV Elze), Alexander Stinzing (MTV Tellingstedt). Abgänge: Birger Andresen, Björn Fleige, Carsten Groth (alle Karriereende), Nassim Amroun (Berlin), Hauke Harrsen (Heider SV), Martin Herpel (Rödemisser SV), Jan Iven Jensen (TSV Rantrum), Melf Molinas (Ziel unbekannt), Marcel Otto (Schleswig 06), Sebastian Saeltz (FC Sylt), Gerrit Müller (FC Sylt).

Kader: Tor: Momme Reinhold (26), Benjamin Scherr (18).

Abwehr: Christian Burghardt (20), Daniel Frost-Larsen (27), Jannik Heider (21), Bastian Ketelsen (22), Dennis Schulte (26), Alexander Stinzing (23), David Strüning (21).

Mittelfeld: Erion Alla (28), Michael Berger (21), Jonas Heider (18), Finn Kröger (18), Sven Lorenzen (19), Michael Petersen (23), Tim Rode (21), Jan Siegfried (18), Sebastian Steglich (23).

Sturm: Tobias Berg (19), Sebastian Kiesbye (18), Nikolai Rafalski (19), Konstantinos Rizos (20).

Trainer: Christian Heider (im ersten Jahr).

Physiotherapeut: Bernd Friedrichssen.

Betreuer: Christian Braun.

30.07.09 Nachrichten: Rettkowski spielt wieder für Husum sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (sh:z) – – Der Kapitän ist wieder an Bord: Fußball-Verbandsligist Husumer SV freut sich über die Rückkehr von Abwehrspieler Sascha Rettkowski. Der 30-Jährige, in der vergangenen Saison Spielführer, wollte eigentlich aus beruflichen Gründen kürzer treten, nahm aber am Dienstag das Training mit dem Team von Christian Heider wieder auf. Der neue Coach freut sich über die Verstärkung.

03.09.09 Noch einer: Auch Schulte zum FC Sylt sh:z-Nordfriesland Sport
Schulte

Husum (usc) – Christian Heider, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, nimmt’s sarkastisch: „Das ist ja schon fast Husum II da drüben.“ Da drüben – damit ist der Liga-Rivale FC Sylt gemeint. Dessen Macher Volker Koppelt hat einen weiteren Spieler aus der Stormstadt auf die Insel geholt: Abwehrspieler Dennis Schulte (26), der sich nach seinem Schienbeinbruch vor anderthalb Jahren im Aufbautraining befindet, und hofft, demnächst wieder spielen zu können.

Schulte ist nach Sebastian Saeltz, Ingo Cornils und Gerrit Müller der vierte Ex-Husumer, der sich im Sommer dem Sylter Star-Ensemble angeschlossen hat. Guido Gehrke ist schon länger dort. „Volker Koppelt hat mich angerufen und gesagt, dass er noch einen Abwehrspieler braucht“, so Schulte gegenüber unserer Zeitung. Am Montag war der Wechsel perfekt, die Husumer SV legte dem Fußballer, der (mit einem Jahr Unterbrechung beim Heider SV) seit dem sechsten Lebensjahr für die Stormstädter kickte, keine Steine in den Weg.

„Das ist wie einmal fremdgehen“, so Schulte zu seinem überraschenden Wechsel. Neben finanziellen Aspekten habe ihn auch die Aussicht gereizt, in einer gestandenen Mannschaft mit ehemaligen Profis zu spielen. Heftige Publikums-Reaktionen vor dem Duell des alten gegen den neuen Club am Sonnabend um 15 Uhr im Husumer Friesenstadion befürchtet er nicht.

In der Stormstadt herrscht Gelassenheit vor, einhellig kritisiert wird allerdings die Art und Weise der Abwerbung in letzter Minute. „Das spricht nicht gerade für den FC Sylt“, so Trainer Christian Heider.

09.01.10 Ballgeflüster: Absage an den FSylt - Otto bleibt Schlei Bote, sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (sh:z) – Der Name Marcel Ottto ist aus der Verpflichtungsliste von Volker Koppelt gestrichen. „Ich werde nicht wechseln“, erklärt der 22-jährige Spieler von Schleswig 06, er bleibt bis zum Saisonende. Danach zieht Otto sowieso nach Köln, um an der Sporthochschule zu studieren. Warum der Wechsel nicht zustande kam, wollte Otto nicht kommentieren. Der von der Husumer SV gewechselte Mittelfeldspieler weiß auch nicht so recht, wie er auf den Wunschzettel des FC-Sylt-Chefs gekommen ist. „Otto find ich gut“, muss sich Koppelt gesagt haben und griff zum Telefon. „Er hat mich angerufen“, erzählt Otto. Die Offerte kam dem 24-Jährigen nicht ungelegen, zumal noch nicht feststeht, wie weit seine Sprunggelenksverletzung ausgeheilt ist. Die Hallenturniere sind deshalb für den „Nicht-Neu-Sylter“ tabu.

09.01.10 Sportlerwahl: Ein Nationalspieler schießt Tore für die Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport

Gesucht: Die Sportler des Jahres 2009

Leserinnen und Leser wählen ihre Favoriten per Telefon / Siegerehrung am 27. Februar beim SG-Heimspiel gegen Düsseldorf in Flensburg
Tobias Berg
16 Spiele, sieben Tore in der Hinrunde – Tobias Berg ist aus dem Team des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV nicht mehr wegzudenken. Der 20-Jährige ist gehörlos und Mitglied der deutschen Nationalmannschaft. Im Juni führte es Team des Hörgeschädigten-Sportclubs (HSC) Schleswig als Kapitän zur deutschen Jugendfußball-Meisterschaft: In Bremen gelingt ein 5:3-Erfolg gegen den GTSV Essen, Stürmer Berg erzielt dabei per Kopf den Führungstreffer für sein Team.

Husum (sh:z) – Ein Griff zum Telefon, die Nummer des Favoriten wählen – fertig! Anfang 2009 machten 1623 Leserinnen und Leser bei der Wahl der sportpresse nord zu Nordfrieslands Sportlerin, Sportler und Talent des Jahres mit – eine Resonanz, mit der wir nie und nimmer gerechnet hätten.

Jetzt geht's wieder los. Unsere Redaktion hat zwölf Sportlerinnen und Sportler ausgewählt, die 2009 über die Grenzen des Kreises hinaus mit ihren Leistungen für Furore sorgten. Gesucht werden die Nachfolger von Nils Menke, Svenja Talis und Christoph Meves, die im vergangenen Jahr das Rennen machten und im Rahmen eines Handball-Bundesligaspiels der SG Flensburg-Handewitt von Geschäftsführer Jürgen Muhl ausgezeichnet wurden.

Diesen Rahmen haben wir auch für die mittlerweile vierte Auflage gewählt. Am Sonnabend, 27. Februar, werden die Preisträger in der Halbzeitpause der Bundesliga-Partie gegen die HSG Düsseldorf geehrt.

Weltmeister, EM-Teilnehmer, nationale Champions, Rekordjäger – die Liste der sportlichen Erfolge war lang. Ruderer Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft holte sich im tschechischen Racice bei der U 23-WM den Titel im Leichtgewichts-Doppelzweier, bei den Herren verpasste er eine weitere Medaille als Vierter nur knapp. Bronze mit der Mannschaft holte Reiterin Lea Clausen aus Mildstedt bei der Europameisterschaft der Pony-Springreiter im belgischen Moorsele. Mit Julia Gröling tauchte ein großes Talent in der Laufszene des Landes auf. Die Elfjährige mischte die etablierte Konkurrenz gehörig auf und holte des öfteren sogar den Gesamtsieg bei den Frauen.

Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht – viele Sportlerinnen und Sportler hätten es verdient, nominiert zu werden. Doch wir mussten eine Auswahl treffen.

Mitmachen lohnt sich für unsere Leserinnen und Leser wie in den vergangenen Jahren. Zu gewinnen gibt's Gutscheine von CJSchmidt in Husum im Wert von 150, 100 und 50 Euro. Die Gewinner werden telefonisch benachrichtigt und erhalten ihre Gutscheine dann zugeschickt.

In der neben stehenden Liste finden Sie alle Kandidatinnen und Kandidaten auf einen Blick mit der dazugehörigen Telefonnummer. Der Anruf kostet 25 Cent aus dem Festnetz, Mobilfunktarife weichen ab . . .

11.01.10 Vorfreude auf Stuttgart Flensburger Tageblatt

Schleswig (sh:z) – Die Fußball-Herren des HSC Schleswig freuen sich schon auf die Deutsche Hallenfutsalmeisterschaft der Gehörlosen in Stuttgart, zu der sie zusammen mit der HSC-Senioren- und der Jugendmannschaft fahren werden. Nach dem Start ins neue Jahr beginnen die intensiven Vorbereitungen für die Meisterschaft. Nur zu gern erinnert sich das HSC-Team an den großen Jubel Ende November in Hildesheim. Damals gewannen die Schleswiger souveräne die Norddeutsche Meisterschaft. Es war der dritte Titel in Folge, jetzt dürfen die Schleswiger den Wanderpokal behalten. Tobias Berg (Husumer SV) setzte mit zwölf Treffern als Torschützenkönig noch einen drauf.

16.01.10 Christian Heiders "wilde Horde" überrascht positiv sh:z-Nordfriesland Sport
Hinrunden-Bilanz der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV mit neuer Mannschaft auf Anhieb Tabellendritter
Trainer Christian Heider setzte in Husum auf die Jugend – das zahlte sich aus. Der SH-Liga-Absteiger zählt zu den Spitzenteams der Fußball-Verbandsliga. Foto: voss

Husum (noh) –Bei der Husumer SV wusste man vor der Saison in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nicht so richtig, wo man steht. Nach dem Abstieg aus der Schleswig-Holstein-Liga verließ ein Großteil der arrivierten Kräfte den Verein oder beendete die Karriere, die Neuzugänge waren zum großen Teil Jugendspieler aus den umliegenden Vereinen. Lediglich Jannik und Jonas Heider, die ihrem Bruder und Trainer Christian nach Husum folgten, hatten beim Rendsburger TSV schon Verbandsliga-Luft geschnuppert.

Leistungsträger wie Björn Fleige und Carsten Groth hörten auf, mit Ingo Cornils, Gerrit Müller, Dennis Schulte und Sebastian Saeltz wechselten gleich vier Akteure zum Liga-Krösus FC Sylt. Zahlreiche A-Junioren stießen zum Team – es gab nicht wenige, die dem Absteiger auch in der tieferen Klasse eine ganz schwere Saison prophezeiten.

Finn Kröger (links), hier im Spiel gegen Brunsbüttel, zählt zu den Aufsteigern im Team der Husumer SV. Foto: jensen

Dass die Stormstädter nach 19 Partien mit 40 Zählern den dritten Tabellenplatz belegen, war so sicherlich nicht zu erwarten. Positiv gestimmt ist daher auch Trainer Christian Heider, der seit Saisonbeginn im Amt ist und einen großen Anteil am Erfolg hat. „Die Entwicklung jedes Einzelnen und der ganzen Mannschaft ist toll“, ist Heider mit der Hinserie zufrieden. „Für ganz oben fehlte bisher die Konstanz“, ergänzt der Trainer noch, hofft aber, dass diese sich in der Rückserie einstellt, damit der dritte Platz auch in der Abschlusstabelle Bestand hat. „Wir haben in den letzten Monaten viel Energie und Zeit investiert“, kommt der Erfolg für Heider nicht von ungefähr.

Große personelle Veränderungen wird es in der Rückserie nicht geben – die Planungen sind in Husum langfristiger ausgelegt. Heider erklärt: „Wir werden in den kommenden Wochen mit den A-Jugendlichen reden und auch an den einen oder anderen Spieler aus dem Umkreis herantreten.“ Das Konzept der Stormstädter zielt darauf ab, in den nächsten drei Jahren wieder in der Schleswig-Holstein-Liga zu spielen. „Dafür ist aber eine starke zweite Mannschaft wichtig und auch eine gute A-Jugend“, blickt Heider voraus.

Einzelne Spieler herauszuheben, das ist nicht seine Sache – aber bei Finn Kröger beispielsweise gerät der Coach denn doch ins Schwärmen. Der 19-Jährige kam aus der A-Jugend des TSV Seeth/Drage, ist schnell zur festen Größe geworden (16 von 19 Spielen, alle über die volle Distanz) und sowohl in der Abwehr als auch im Mittelfeld einsetzbar. Jonas Heider (19) kam zunächst von der Bank, wurde vom Mittelfeldspieler zum Stürmer umfunktioniert und brachte es auf elf Treffer.Aber auch mit Sascha Rettkowski (mit 31 einer der wenigen „Oldies“), Jan Siegfried oder Sebastian Steglich ist Heider mehr als nur zufrieden.

Der 38-Jährige sieht am Ende der Saison den SV Frisia 03 ganz vorne: „Die haben aus den letzten Jahren gelernt.“ Beim FC Sylt bezweifelt der Husumer Trainer, dass sich die erneut neu formierte Mannschaft ausreichend wird einspielen können. So ganz hat man den zweiten Tabellenplatz nicht aus den Augen verloren, der für eine eventuelle Aufstiegs-Relegation reichen könnte. Imponiert hat Christian Heider übrigens das Spiel der Löwenstedter: „Die spielen einen tollen Offensivfußball und können in der Rückserie auch noch für Überraschungen sorgen.“
20.01.10 Ballgeflüster: Bewegende Schiri-Tour sh:z-Nordfriesland Sport
Bewegender Moment: Die Schiedsrichter David Bornhöft (links) und Björn Hinrichs bei der Übergabe eines Rollstuhls und eines Plüschtieres.

Türkei-Trip: Mit vielen neuen Eindrücken kehrten Björn Hinrichs (Rödemisser SV) und Fynn Kohn (Husumer SV) vom Trainingslager der norddeutschen Fußball-Schiedsrichter aus dem türkischen Belek zurück. 70 Unparteiische aus dem Norden machten sich dort eine Woche lang fit für die Rückrunde, zu den Referenten zählte Ex-Profi Dr. Bernd Brexendorf, früher Mannschaftsarzt beim Bundesligisten Schalke 04.

Besonderheit: Die Schiris überreichten medizinische Geräte, einen Spendenscheck über 2000 Euro und Spielzeug an behinderte Kinder und Jugendliche, die vom Verein „Wir kennen keine Hindernisse“ in Antalya betreut werden. „Die Freude dieser Menschen ist ein unvergessliches Gefühl“, sagte Hinrichs und Kohn bestätigte: „Viele dieser Kinder hatten Tränen der Freude in den Augen, sie haben noch nie ein kleines Plüschtier in den Händen gehalten. Da merkt man, wie gut es uns in Deutschland doch geht.“
05.02.10 Die Leser haben entschieden: Das sind Nordfrieslands Sportler des Jahres sh:z-Nordfriesland Sport
Sportler des Jahres: Tobias Berg Talent des Jahres: Leif-Henning Klüver.

Husum (usc) - Mannschaftssportler hatten bislang bei der großen Leserwahl der sportpresse nord eher wenig zu bestellen – das hat sich jetzt geändert. Die Leserinnen und Leser der vier nordfriesischen sh:z-Tageszeitungen wählten Handballerin Meike Schmidt vom Regionalligisten Bredstedter TSV zur Sportlerin des Jahres 2009, bei den Sportlern lag Fußballer Tobias Berg von der Husumer SV am Ende ganz vorn. Den Sieg bei den Talenten trug mit Leif-Henning Klüver zum wiederholten Mal ein Schwimmer des TSV Rotweiß Niebüll davon.

Sportlerin des Jahres: Meike Schmidt.

Auch bei der mittlerweile vierten Sportlerwahl war die Beteiligung sehr groß. Genau 1456 Leserinnen und Leser griffen zum Telefon und riefen für ihre Kandidatin oder ihren Kandidaten an. 140 Stimmen vereinigte Handballerin Meike Schmidt auf sich und ging als Erste durchs Ziel, gefolgt von der Westerländer Ausdauersportlerin Ana Petersen (107) und Nordfrieslands Vorzeige-Läuferin Karen Paysen vom TSV Langenhorn.

Fußballer Tobias Berg setzte sich sogar gegen einen Weltmeister durch. Der junge Stürmer erhielt 52 Anrufe, Lars Hartig von der Friedrichstädter Rudergesellschaft 41. Rang drei belegte der Husumer Kegel-Nationalspieler Kai Petersen (27).

Sagenhafte 696 Anrufe verbuchte Schwimmer Leif-Henning Klüver vom TSV RW Niebüll für sich. Damit lag er mehr als deutlich vor dem Klintumer Lauf-Talent Julia Gröling (166) und der Husumer Nachwuchs-Keglerin Annika Heins (115).

Ausführliche Porträts der Sieger folgen vor der Ehrung der Sportler des Jahres. Die Auszeichnung erfolgt vor 6000 Zuschauern am Sonnabend, 27. Februar, in der Halbzeitpause der Handball-Bundesliga-Partie zwischen der SG Flensburg-Handewitt und HSG Düsseldorf in der Campushalle (Anpfiff 19 Uhr).

Leser-Gewinnspiel: 1. Preis (Gutschein über 150 Euro): Annedore Galla, Husum; 2. Preis (Gutschein über 100 Euro) Anna-Maria Rufin, Husum; 3. Preis (Gutschein über 50 Euro): Kai Matzen, Niebüll. Die Gutscheine werden zugeschickt und sind einzulösen bei CJ Schmidt in Husum.

27.02.10 Auszeichnung in ausverkaufter Halle sh:z-Nordfriesland Sport

Flensburg/Husum (sh:z) - Heute Abend haben die Sportler des Jahres 2009 ihren großen Auftritt. Um 18.40 Uhr, kurz vor dem Anpfiff des Bundesliga-Spiels SG Flensburg-Handewitt – HSG Düsseldorf, werden die von den Lesern gekürten Athleten in der ausverkauften Flensburger Campushalle vor 6000 Zuschauern von sportpresse nord-Chefredakteur Jürgen Muhl ausgezeichnet. Anschließend werden die Preisträger sich gemeinsam in einer Loge das Handballspiel anschauen. Auch auf die vierte Sportlerwahl gab es wieder eine große Resonanz: Mehr als 3200 Anrufe gingen bei uns ein. Die Sieger – Handballerin Meike Schmidt vom Regionalligisten Bredstedter TSV, Fußballer Tobias Berg vom Verbandsligisten Husumer SV und Schwimm-Talent Leif-Henning Klüver vom TSV Rot-Weiß Niebüll – werden auf dieser Seite ausführlich vorgestellt. Schade: Meike Schmidt kann nicht dabei sein, weil sie am Sonnabend mit ihrem Team ein Punktspiel bestreitet.

27.02.10 Ein Weltmeister für Husum sh:z-Nordfriesland Sport
Sportler des Jahres: Tobias Berg von der Husumer SV. Foto: voss

Havetoft/Husum (usc) - Auszug aus der Norderstedt-Ausgabe des „Hamburger Abendblatt“ vom 19. Januar 2010: „Zum Sympathieträger entwickelte sich im Laufe des Turniers die Gehörlosen-Mannschaft des HSC Schleswig. Beim Norddeutschen Meister sorgte vor allem Tobias Berg (20) für Furore. Der Verbandsliga-Akteur der Husumer SV und amtierende Weltmeister mit der deutschen Gehörlosen-Nationalmannschaft wurde mit neun Treffern Torschützenkönig. Erst im Finale war für ihn und seine Kollegen Endstation. Der TuS Hartenholm setzte sich souverän mit 3:0 durch.“

Weltmeister? Da horcht man auf. 2008 holte Tobias Berg mit der deutschen Fußball-Nationalmannschaft der Gehörlosen in Griechenland den Titel. Im Finale trat Berg mit seiner Mannschaft – junge, gehörlose und schwerhörige Sportler aus ganz Deutschland – gegen das Team der Türkei an und gewann nach einem äußerst spannenden Spiel (2:2 nach 90 Minuten, 3:3 nach Verlängerung und 8:6 nach Elfmeterschießen) – der Jubel war riesig.

Tobias Berg aus Havetoft in der Nähe von Schleswig, 20 Jahre jung, ist von Geburt an gehörlos. Seit 13 Jahren spielt er Fußball, für andere Hobbies bleibt neben der Arbeit – Maler und Lackierer beim Theodor-Schäfer-Bildungswerk (TSBW) in Husum – keine Zeit mehr.

Durch seine Ausbildung beim TSBW kam der Kontakt zur Husumer SV zu Stande. Der talentierte Kicker spielte zunächst bei den A-Junioren, rückte im vergangenen Sommer zu den Herren auf und etablierte sich von Beginn an in „Heiders wilder Horde“. Die Husumer Fans haben „Tobi“ schnell ins Herz geschlossen. „Lass’ den bloß in Ruhe“, raunzte ein Anhänger nach dem 1:1 gegen den FC Sylt in Richtung Volker Koppelt – er hatte wohl Angst, dass der Chef des Sylter Star-Ensembles den Stürmer abwerben könnte.

Sieben Tore hat Berg in 16 Spielen erzielt. Als Stärken gibt er seine Technik und sein Talent an, arbeiten muss er noch an Kopfball- und Zweikampfverhalten. Die Verständigung mit Trainer Christian Heider und den Mitspielern erfolgt schriftlich. „Der Trainer schreibt mir alles auf“, sagt Berg, der mit dem Team des Hörgeschädigten-Sportclubs (HSC) Schleswig schon zahlreiche deutsche Meistertitel geholt hat und dabei sowohl als erfolgreichster Torjäger als auch als bester Spieler geehrt wurde. Das Bundesliga-Geschehen verfolgt der 20-Jährige, der sich selbst als „fußballgeil“ bezeichnet, aufmerksam. Dass er Bayern München als kommenden Meister sieht, ist keine große Überraschung – dann schon eher die Lieblingsmannschaft Hertha BSC Berlin, den Tabellenletzten.
01.03.10 Campushallen-Gala für die Sport-Stars aus dem Norden Flensburger Tageblatt
Die Sieger: Steffi Petersen, Tobias Berg, Jannik Stühr, Nele Schümann, Laura Schwensen, Björn Dau und Leif-Henning Klüver (von links) wurden in der Campushalle ausgezeichnet. Foto: dewanger

Flensburg (usc) - Diesmal spielten auch die Handballer mit – über 60 Minuten. Im vergangenen Jahr hatte die SG Flensburg-Handewitt bei der Ehrung der Sportlerinnen, Sportler und Talente des Jahres in der Campushalle eine Halbzeit lang gegen Melsungen unterirdisch agiert, am Ende die Begegnung aber noch gedreht.

Am Sonnabend ließen sich die SG-Handballer nicht lumpen, lieferten ihren Anteil zu einem rundum gelungenen Abend ab. 34:23 gegen die HSG Düsseldorf – ein mehr als würdiger Rahmen für den Abschluss der Wahl der sportpresse nord, an der sich knapp 3500 Leserinnen und Leser der sh:z-Tageszeitungen beteiligt hatten.

Glückwunsch für Flensburgs Sportler des Jahres: Jürgen Muhl gratuliert SG-Akteur Jacob Heinl.

Acht Sportlerinnen und Sportler – Meike Schmidt vom Bredstedter TSV hatte wegen eines Punktspiels ihrer Handball-Mannschaft absagen müssen – wurden vor Spielbeginn von Jürgen Muhl, dem Geschäftsführer der sportpresse nord geehrt. Muhl überreichte die Urkunden und ließ die Erfolge der Ausgezeichneten Revue passieren. Handball, Rudern, Schwimmen, Rhönradturnen, Motorsport, Fußball – die Bandbreite war groß. „Helfen Sie mit, dass die Husumer SV wieder in die SH-Liga kommt“, sagte Muhl zu Fußballer Tobias Berg vom Verbandsligisten Husumer SV.

Nach der Ehrung im Blitzlicht-Gewitter ging es in eine Loge, dort konnten sich die Preisträger stärken und das Handballspiel verfolgen. Nur Flensburgs Sportler des Jahres war nicht mit von der Partie, aus gutem Grund: Jacob Heinl stand unten auf der Platte und steuerte einen Treffer zum SG-Sieg bei.

Handball-Torhüterin Steffi Petersen vom TSV Nord Harrislee war direkt von der Holmberg- in die Campushalle geeilt – sie hatte noch kurz zuvor mit ihrem Team gegen Rostock gewonnen. Für Laura Schwensen, Sportlerin des Jahres aus Kappeln, war der stimmungsvolle Abend noch lange nicht zu Ende – sie hatte das „kleine Schwarze“ im Gepäck und eilte anschließend zum Ball des TSV Kappeln.

Schwimmer Leif-Henning Klüver, Talent des Jahres in Nordfriesland, hatte extra für die Auszeichnung einen Wettkampf in Elmshorn unterbrochen. Klüvers Trainer Ernst Hinrichsen verriet, wie man in Niebüll „Wahlkampf“ machte: „Wir haben ein Telefon in der Schwimmhalle und jeden Besucher freundlich darauf hingewiesen, dass die Sportlerwahl ansteht. Einfach die Wahlwiederholungstaste drücken...“
09.03.10 Ballgeflüster: Heider bleibt sh:z-Nordfriesland Sport

Gute Nachricht: Trainer Christian Heider sowie die Betreuer Christian Braun und Bernd Friedrichsen sind auch in der Spielzeit 2010/11 für die Fußballer des Verbandsligisten Husumer SV verantwortlich. „Wir waren einer Meinung, dass die Verjüngung fortgesetzt werden soll und haben uns schnell geeinigt“, sagte Klaus-Dieter Holm, dritter Vorsitzender der Husumer SV. Holm weiter: „Wir sind glücklich und zufrieden.“ Nachdem die Personalie Trainer geklärt ist, sollen nun Gespräche mit den Spielern folgen.

16.04.10 Michael Petersen geht zum ETSV Weiche sh:z-Nordfriesland Sport
Nach sechs Jahren bei der Husumer SV verlässt der Kapitän den Verbandsligisten zum Saisonende
Michael Petersen (rechts) verlässt nach sechs Jahren die Husumer SV. Foto: voss

Husum (usc) - Der Kapitän geht von Bord: Michael Petersen (23) wird in der Saison 2010/11 für den Schleswig-Holstein-Ligisten ETSV Weiche spielen. Das bestätigten sowohl der Spieler als auch der neue Verein gestern unserer Zeitung. „Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für einen Vereinswechsel. Ich habe Lust auf die SH-Liga“, sagte Petersen. Bei den Flensburgern trifft er neben Trainer Henning Natusch auf zahlreiche „alte Bekannte“, mit denen er zwischen 2001 und 2004 bei DGF Flensburg bei den B-Junioren in der Regionalliga und bei den A-Junioren gekickt hatte. Petersen war vom TSV Hattstedt zu DGF gegangen.

„Ich kenne dort ungefähr zehn Spieler“, so Petersen. Der Kontakt zu Henning Natusch riss nie ab. Auch 2009 hatte es eine Anfrage gegeben, doch Petersen entschied sich nach dem Abstieg aus der SH-Liga für die Husumer SV: „Ich wollte meinen Teil zum Neuaufbau beitragen, das habe ich getan.“

In der derzeit laufenden Saison wirkte Petersen in allen 24 Spielen mit, ist mit zwölf Treffern zweitbester Torschütze des Teams. „Es war eine Super-Zeit in Husum. Hier hatte ich als A-Jugendlicher einen guten Start in den Herrenfußball“, sagt er. Sein neuer Coach Henning Natusch freut sich: „Er passt charakterlich prima zu uns und ist zudem universell einsetzbar – als Stürmer, Mittelfeldspieler oder auch als linker Verteidiger.“

Neben Petersen steht auch Stürmer Tobias Berg als Abgang fest, den Angreifer zieht es nach Hamburg. Der 20-Jährige gehört laut Trainer Christian Heider dem Ligakader nicht mehr an. Ansonsten haben alle Spieler für die neue Saison zugesagt, „zwei bis vier Neue“ (Heider) sollen kommen.
12.06.10 HSV-Gastspiel in Leck: Ab Mittwoch gibt es Karten! sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Bundesligist kommt auf Einladung der sportpresse nord am Sonntag, 4. Juli, in den Norden
Publikums-Liebling in Hamburg – und wohl auch in Leck: HSV-Stürmerstar Ruud van Nistelrooy kommt nach Nordfriesland. Foto: getty

Leck (usc/pu) - Wo und wann gibt’s Karten? Diese in den vergangenen Tagen in und um Leck häufig gestellte Frage kann jetzt beantwortet werden: Am Mittwoch, 16. Juni, beginnt der Vorverkauf für das mit Spannung erwartete Gastspiel des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV im Lecker Nordfrieslandstadion. Das Team des neuen Trainers Armin Veh absolviert ein Trainingslager auf Sylt und spielt am Sonntag, 4. Juli, um 17 Uhr gegen eine nordfriesische U 23-Auswahl.

Erwachsene zahlen zwölf Euro im Vorverkauf, an der Tageskasse 15 Euro. Kinder und Jugendliche bis zum 16. Lebensjahr zahlen sieben (Vorverkauf) bzw. acht Euro. Die Karten gibt es in den sh:z-Kundencentern im Norden sowie in den Provinzial-Niederlassungen in Leck, Niebüll, Schafflund und Bredstedt. Jens „Fietsch“ Iwersen, der sich vor Ort um die Organisation kümmert, ist zufrieden: „Ich hatte ein gutes Gespräch mit Polizei und Ordnungsamt. Alle freuen sich auf das Spiel und stehen voll hinter der ganzen Sache.“

Auswahltrainer Malte Köster. Foto: pu

Laut Iwersen soll in den Fünfmeter-Räumen sogar neuer Rollrasen verlegt worden sein. „Es wird ein Rahmen- und ein Vorprogramm geben, das um 15 Uhr beginnen wird“, zählt Organisator Iwersen auf. Er hat bereits gute Erfahrungen mit Spielen von Bundesligisten in Nordfriesland. 2001 hatte er den VfB Stuttgart zu Gast, 2003 Eintracht Frankfurt, 2008 St. Pauli und 2009 VfL Wolfsburg. „Ich freue mich natürlich, dass ich jetzt auch das Gastspiel des HSV in Leck organisieren darf. Der ganze Ort steht Kopf und freut sich auf dieses große Spiel. Jetzt hoffen wir, dass das Nordfrieslandstadion auch richtig voll wird“, rührt Iwersen die Werbetrommel.

Um das Sportliche kümmern sich Malte Köster, ehemaliger Coach des MTV Leck, und zukünftiger Trainer des Bredstedter TSV und sein Kollege Christian Heider von der Husumer SV. Jeweils elf U 23-Spieler sollen in einer Süd- und einer Nordauswahl je eine Halbzeit lang zum Einsatz kommen. „So werden 22 Spieler aus zwölf Vereinen gegen den Bundesligisten spielen. Ich denke, wir haben so eine repräsentative Nordfriesland-Auswahl“, so Köster zufrieden.
19.06.10 HSV-Vorfreude in Leck und Gerüchte über Juves Diego Elmshorner Nachrichten, Holsteinischer Courier

Leck/Lübeck (sh:z) - Riesen-Vorfreude in der Gemeinde Leck: Das Gastspiel des Hamburger SV am 4. Juli (17 Uhr) mobilisiert die Fußball-Fans im hohen Norden. Innerhalb von nur zwei Tagen wurden bereits über 2300 Karten verkauft. „Nach diesem tollen Start rechnen wir mit 4000 Zuschauern“, freut sich Jens Iversen als Organisator vor Ort. Der HSV trifft in seinem ersten Testspiel nach der Sommerpause im schmucken Lecker Stadion auf eine Nordfriesland-Auswahl, die von den beiden Trainern Malte Köster (MTV Leck) und Christian Heider (Husumer SV) betreut wird. Der HSV belegt vom 1. bis 4. Juli ein Kurz-Trainingslager in List auf Sylt und gastiert auf der Rückreise in der nordfriesischen Gemeinde. Die erste Angriffsreihe mit Ruud van Nistelrooy, Mladen Petric und Paulo Guerrero gehört u.a. zum Aufgebot, mit dem die Hamburger nach Leck reisen.

Als Veranstalter dieses Spiels und auch der Schlagerpartie am 18. Juli in Lübeck gegen den 27-fachen italienischen Meister Juventus Turin fungiert die sportpresse nord des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z). Gestern wurden weitere Details im Gespräch zwischen sportpresse nord-Geschäftsführer Jürgen Muhl und Juventus-Manager Marco Fassone geklärt. Die Begegnung auf der Lohmühle, in der es um den „Holsten-Cup“ geht, wird auf Wunsch des Fernsehens um 18.30 Uhr angepfiffen. Spekulationen, wonach das Testspiel in Zusammenhang mit einem möglichen Wechsel von Juves Spielmacher Diego zum HSVgebracht wird, wollten beide Vereine nicht bestätigen.

Der VfB Lübeck hat die Organisationsaufgaben auf der heimischen Lohmühle übernommen. Vorsitzender Wolfgang Piest sagte jegliche Unterstützung zu. HSV-Greenkeeper Hermann Schulz prüfte den Rasen auf der Lohmühle und ordnete das Nachsäen von einigen Stellen an.

Am Montag (14 Uhr) beginnt der Vorverkauf an den bekannten Vorverkaufsstellen im Lübecker Raum. Telefonische Bestellungen sind unter 0451/4847224 möglich.

23.06.10 "Kampfansage" der Nordfriesland-Auswahl sh:z-Nordfriesland Sport, Flensburger Tageblatt, Schlei Bote
Das Team steht: Malte Köster und Christian Heider haben 23 Fußballer für das große Duell mit dem Hamburger SV am Sonntag, 4. Juli, in Leck nominiert
Passt mir auf diese Nordfriesen auf! Die 23 jungen Fußballer aus dem Kreisgebiet wollen HSV-Keeper Frank Rost am 4. Juli zumindest einen Gegentreffer "einschenken". PUSTAL/GETTY

Leck (U. Schröder/W. Pustal) - Beim ersten Training im Lecker Nordfriesland-Stadion blühte der Flachs. „Dem Rost hauen wir die Bude voll“, war da aus Reihen der 23 Fußballer zu hören, die am Sonntag, 4. Juli, an gleicher Stelle ihren großen Auftritt haben. Die von den Trainern Malte Köster (geht vom MTV Leck zum Bredstedter TSV) und Christian Heider (Husumer SV) betreute NF-Auswahl tritt am WM-Ruhetag – Anpfiff ist um 17 Uhr – gegen den Bundesligisten Hamburger SV an. Das Team des neuen Trainers Armin Veh macht auf der Rückreise vom Kurz-Trainingslager auf der Insel Sylt Station in Leck und zeigt sich den zahlreichen Fans in Nordfriesland. Organisiert wird dieses Freundschaftsspiel von der sportpresse nord im Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlag.

Lars Christiansen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm) und Florian Cornils (IF Tönning) werden zwischen den Pfosten stehen. Vor ihnen versuchen die Abwehrspieler Alexander Blumenstein, Marc Sönksen (beide MTV Leck), Tjorben Hennig (SV Frisia 03), Lutz Christiansen (SG Langenhorn-Enge), Finn Kröger, Jannik Heider (beide Husumer SV), René Ripplinger (TSV Hattstedt), Thomas Grabowski (TSV Rantrum), Klaas Petersen (SZ Arlewatt) und Felix Andresen (SV BW Löwenstedt), den Schwung der HSV-Offensive um Ruud van Nistelrooy, Mladen Petric und Paolo Guerrero zu stoppen. Um Absicherung und Spielaufbau kümmern sich im Mittelfeld Tjark Hansen (MTV Leck), Torsten Hansen (SG Ladelund-Achtrup), Christian Peters, Lars Hansen (beide Löwenstedt), Jan Siegfried (Husumer SV), Andreas Neumann (Bredstedter TSV), Matthias Leba (TSV Rantrum) und Patrick Engel (Rödemisser SV).

Und HSV-Keeper Frank Rost in Bedrängnis bringen wollen die Angreifer Christoph Bossen (MTV Leck), Dirk Wessel (Bredstedter TSV) und Sven Nielsen (SV BW Löwenstedt). Wie es geht, hat das Trio schon ziemlich eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Wessel war mit 34 Treffern bester Torschütze in der abgelaufenen Kreisliga-Saison, Sven Nielsen traf in der Verbandsliga Nord-West 24 Mal – Platz zwei in der Torjägerliste. Christoph Bossen war mit 13 Treffern bester Torschütze des MTV Leck.

Sicherlich gerne mitgespielt hätten auch Christoph Michels vom MTV und Jonas Heider von der Husumer SV, doch sie wurden vom Veletzungspech gestoppt. Michels musste am letzten Spieltag der Verbandsliga beim 4:1 gegen den FC Sylt verletzt ausscheiden – Diagnose: Bruch des Mittelfußknochens. „Es tut mir leid für Christoph, denn den Einsatz hatte er sich wirklich verdient“, bedauert Malte Köster. Auch Christian Heider hätte seinen jüngeren Bruder sicherlich nominiert, doch der Stürmer, der immerhin 21 Mal traf, fällt wegen eines Trümmerbruchs im Handgelenk aus.

Der Vorverkauf ist sehr gut angelaufen. Kurz nach dem Start waren bereits 2300 Tickets abgesetzt. Fußball-Fans berichten von Sammelbestellungen, sollen gleich neun oder zehn Karten für Freunde, Eltern, Mitspieler und Bekannte besorgen.. Erwachsene zahlen im Vorverkauf 12, an der Tageskasse 15 Euro, Kinder und Jugendliche sind mit sieben bzw. acht Euro beim HSV-Gastspiel in Leck dabei.

Karten gibt es in den sh:z-Kundencentern im Norden sowie in den folgenden Provinzial-Geschäftsstellen:

Hauptstraße 56 in Schafflund, Bahnhofstraße 2 in Süderlügum, Flensburger Straße 23 in Leck, Rathausstraße 15 in Niebüll, Dorfstraße 252 in Risum-Lindholm, Markt 35 in Bredstedt und An der B 5 6 a in Langenhorn.

 

Spielplan 2009/10 - Verbandsliga
Test 11.07.09 ETSV Weiche Flensburg Husumer SV 4:1

Erste Tests: Weiche und Schleswig 06 starten mit klaren Siegen

Doppelt hält besser: Dis Husumer Jonas Heider (rechts) und Dennis Schulte attackieren Dawid Kroll. Foto: Dewanger

Flensburg (usc) – 130 Zuschauer, hohes Tempo, zwei Teams, die kurz nach dem Trainingsbeginn richtig guten Fußball spielten – sowohl Henning Natusch, Trainer des SH-Liga-Aufsteigers ETSV Weiche als auch Christian Heider, Coach des Verbandsligisten Husumer SV, waren sehr angetan vom Auftakt ihrer Schützlinge. Das Ergebnis – 4:1 (3:0) für die Flensburger – spielte eine Nebenrolle.

„Ein guter Test“, befand Henning Natusch, der ebenso wie Christian Heider vom hohen Tempo überrascht war. „Wir waren schon recht weit“, freute sich Natusch. Sein Trainerkollege ließ erstmals mit Viererkette spielen und war positiv überrascht, wie gut die neue Abwehrformation über weite Strecken funktionierte.

Die erste Chance der flotten Partie hatten die Nordfriesen, doch Gerrit Müller schoss nach Pass von Tobias Berg freistehend vorbei (21. Minute). Dann war Weiche dran – Sven Zeidler (26.), Marc Böhnke (30.) und erneut Zeidler per Abstauber (41.) besorgten die 3:0-Pausenführung des Gastgebers. „Vielleicht ein Tor zu hoch“, sagte Natusch. Gerrit Müller (43.) traf noch den Pfosten.

Nach dem Wechsel ging’s schwungvoll weiter, beide Teams hatten Torgelegenheiten. Einem Treffer von Müller (60.) wurde wegen Abseitsstellung die Anerkennung verwehrt, eine Minute später war Sebastian Steglich per Kopf für die Gäste erfolgreich. Den Endstand besorgte Sebastian Clausen (86.), Malle Ben-Djebbi – ebenfalls ein Neuzugang – hatte die Vorarbeit geleistet.

[] Weiche trifft am kommenden Sonntag (15 Uhr) im Viertelfinale des Flensburger Kreispokals auf die FSG Sörup-Sterup, Husum tritt am Sonnabend (16 Uhr) zum Freundschaftsspiel beim SH-Ligisten TSV Kropp an.

Eine klare Sache war der Test des SH-Ligisten Schleswig 06 gegen Verbandsliga-Aufsteiger VfB Schuby – die Schleistädter gewannen 7:0. Nico Erichsen, Zugang vom TSV Böklund, sorgte für das erste Saisontor, Jan Lauer (3), Fabian Schelper (2) und Björn Duggen (kam vom Liga-Rivalen TSV Kropp) steuerten die restlichen Treffer bei. „Die Jungs haben richtig gut gearbeitet“, bilanzierte Trainer Detlev Hinrichs zufrieden. Arbeitsteilung war angesagt: Während elf Spieler in der ersten Halbzeit kickten, absolvierte der Rest eine Konditions-Einheit im nahe gelegenen Wald – in den zweiten 45 Minuten kickten die Waldläufer und liefen die Fußballer.

[] 06 spielt am Donnerstag (19 Uhr) in Nübel bei der FSG Schleidörfer, am Sonnabend ist Verbandsliga-Aufsteiger Blau-Weiß Löwenstedt in Schleswig zu Gast.

13. Juli 2009 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV zu Gast bei Weiche

Flensburg (sh:z) – Bei den Fußballern der Husumer SV fließt wieder der Schweiß. Am Dienstag bat der neue Trainer Christian Heider seine Spieler erstmals zum Training und bereits am Sonnabend (15 Uhr) steht das erste Testspiel des Verbandsligisten auf dem Programm: Die Husumer treten beim ETSV Weiche, dem Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga, an. Im Kader der Flensburger stehen mit David Lies, Lars Hermann und Christian Herpel drei Akteure, die auch schon das Husumer Trikot trugen. Weitere Testspiele gibt’s gegen den TSV Kropp (Sonnabend, 18. Juli), SZ Arlewatt (Dienstag, 21. Juli), SG Ladelund/Achtrup (Sonnabend, 25. Juli) und SG Langenhorn-Enge (Donnerstag, 30. Juli). Saisonstart ist dann am Wochenende 8./9. August.
10. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball

ETSV Weiche testet gegen Husumer SV

Flensburg (sh:z) - Seit Montag bereiten sich die Fußballer des ETSV Weiche auf die neue Spielzeit in der SH-Liga vor – und am Sonnabend (15 Uhr) steht bereits das erste Vorbereitungsspiel auf dem Programm. Das Team von Trainer Henning Natusch empfängt das komplett „runderneuerte“ Team der Husumer SV. Die Nordfriesen mit ihrem neuen Coach Christian Heider starten nach dem SH-Liga-Abstieg mit einer sehr jungen Mannschaft einen Neuanfang in der Verbandsliga Nord-West.
10. Juli 2009 · Flensburger Tageblatt
Test 18.07.09 TSV Kropp Husumer SV 3:1

Sonderlob für den neuen Torjäger Marcel Musielak

TSV Kropp schlägt die Husumer SV mit 3:1 / Noch schwere Beine nach intensiven Trainingswochen
Kropp (joh) – Nach dem 5:2 über den FC Angeln gewann der TSV Kropp auch sein zweites Vorbereitungsspiel gegen die Husumer SV mit 3:1 (3:0). Angesichts der sehr intensiven Vorbereitung in der zweiten Trainingswoche zeigte sich Kropps Trainer Dirk Asmussen zufrieden mit der Leistung seiner Fußballer. Der Schleswig-Holstein-Ligist legte in der ersten Hälfte ein 3:0 durch zwei Treffer des Schleswiger Neuzugangs Marcel Musielak und Nicola Soranno, der von Holstein Kiel kam, vor. In der zweiten Hälfte wurde der Absteiger aus der SH-Liga stärker. Tobias Berg erzielte den Ehrentreffer für die Mannschaft von Trainer Christian Heider. Sein Gegenüber Asmussen war vor allem angetan von seinem neuen Stürmer Musielak, der „sehr auffällig spielte“. Sein neuer Sturmpartner Finn Langkowski saß leicht angeschlagen und mit Trainingsrückstand noch auf der Bank. Schon jetzt ist der Kropper Coach sicher, dass das Problem der Chancenauswertung (13 Spiele ohne Tor im Vorjahr) sich nicht wiederholt. Vor allem, weil die „Neuen nicht nur Ergänzungsspieler sind, sondern allesamt Verstärkungen“. Auch die Husumer hatten nach einer anstrengenden Trainingswoche noch schwere Beine. „Aber die zweite Hälfte war sehr ansprechend“, meinte Betreuer Christian Braun.
17. Juli 2009 · Flensburger Tageblatt

Sonderlob für Marcel Musielak

Fußball: Zwei Tore durch den "Neuen" beim Kropper 3:1-Sieg gegen Husum
Kropp (joh) – Nach dem 5:2 über den FC Angeln gewannen die Fußballer des TSV Kropp auch ihr zweites Vorbereitungsspiel gegen die Husumer SV mit 3:1 (3:0). Angesichts der sehr intensiven Vorbereitung in der zweiten Trainingswoche zeigte sich Kropps Trainer Dirk Asmussen zufrieden mit der Leistung seiner Fußballer. Der Schleswig-Holstein-Ligist legte in der ersten Hälfte ein 3:0 durch zwei Treffer des Schleswiger Neuzugangs Marcel Musielak und Nicola Soranno, der von Holstein Kiel kam, vor. In der zweiten Hälfte wurde der Absteiger aus der SH-Liga stärker. Tobias Berg erzielte den Ehrentreffer für die Mannschaft von Trainer Christian Heider. Sein Gegenüber Asmussen war vor allem angetan von seinem neuen Stürmer Musielak, der „sehr auffällig spielte“. Sein neuer Sturmpartner Finn Langkowski saß leicht angeschlagen und mit Trainingsrückstand noch auf der Bank. Schon jetzt ist der Kropper Coach sicher, dass das Problem der Chancenauswertung (13 Spiele ohne Tor im Vorjahr) sich nicht wiederholt. Vor allem, weil die „Neuen nicht nur Ergänzungsspieler sind, sondern allesamt Verstärkungen“.
17. Juli 2009 · Landeszeitung
Fußball

Blitzturnier in Seeth und zahlreiche Tests

Das Training hat begonnen – Nordfrieslands Fußballer testen ihre Form für die Saison 2009/10. SH-Liga-Absteiger Husumer SV gastiert am Sonnabend (16 Uhr) beim ehemaligen Liga-Rivalen TSV Kropp, der den Klassenerhalt knapp schaffte. HSV-Coach Christian Heider trifft auf viele Bekannte aus seiner Kropper Zeit (2003 bis 2007). Verbandsliga-Aufsteiger SV Blau-Weiß Löwenstedt gastiert am Sonnabend (14 Uhr) bei Schleswig 06 (SH-Liga). Der MTV Leck (Verbandsliga) und die SG Langenhorn-Enge (Kreisliga) sind am Sonnabend beim Blitzturnier des Kreisligisten TSV Seeth/Drage zu Gast – die Spiele dauern jeweils 45 Minuten und beginnen um 14.30 Uhr. „Geblitzt“ wird auch beim Heider SV (SH-Liga) am Sonnabend von 13 Uhr an, dort bekommt es Verbandsligist TSV Rantrum u.a. mit Heide I und II, Tellingstedt, Wesselburen und Meldorf zu tun. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm trifft am Sonnabend (17 Uhr, Lindholm) auf den aufstrebenden Kreisligisten Bredstedter TSV. Kreisligist IF Tönning empfängt am Sonntag (14 Uhr, Rieper Weg) den Ostroher SC.

Nichts zu bestellen hatte Kreisliga-Absteiger TSV Drelsdorf/A/B beim 0:19 im Test gegen Flensburg 08.

17. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 21.07.09 Husumer SV SZ Arlewatt 6:0
Fußball-Testspiele

Husum besiegt Arlewatt mit 6:0

Husum (sh:z) - Klare Sache: Fußball-Verbandsligist Husumer SV gelang beim 6:0 (4:0) gegen Kreisliga-Aufsteiger SZ Arlewatt der erste Sieg in der Vorbereitung. Gerrit Müller (2), Tobias Berg, Michael Petersen, Sven Lorenzen und Jonas Heider trafen für das Team von Trainer Christian Heider. Verbandsliga-Konkurrent TSV Rantrum drohte beim SH-Ligisten Schleswig 06 auf Kunstrasen zur Halbzeit ein Debakel (0:5), nach dem Wechsel wurde es besser – am Ende stand eine 3:6-Niederlage, bei der Matthias Leba, Jan Kock und Marcus Paul die Tore erzielten. Kreisligist Rödemisser SV gewann 2:1 beim VfB Schuby (Tore: Martin Herpel, Tim Bielinski), der Bredstedter TSV verlor gegen den Flensburger Kreisligisten TSV Lindewitt 1:3, das Tor machte Björn Andresen.
23. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 26.07.09 Husumer SV VfR Horst 1:2

VfR Horst 2:1 in Husum

Horst (schö) – Nach dem Ausscheiden aus dem Kreispokal am vergangenen Mittwoch (1:2 gegen den Itzehoer SV) wurde der VfR Horst auf der Suche nach einem Testgegner für das vergangene Wochenende beim Nord-West-Verbandsligisten Husumer SV fündig. Das Duell der beiden SH-Liga-Absteiger entschieden die Steinburger mit 2:1 (2:1) für sich. Die Führung der Platzherren nach einer Viertelstunde durch Sebastian Kiesbye egalisierte Max Sommer (25.) nach Steilpass von Florian Rammer in 1:1-Situation mit einem Lupfer über Husums Keeper hinweg. Mit dem Pausenpfiff nutzte Dennis Friedrich (45.) dann einen Torwartfehler und staubte zum 1:2 ab. Im zweiten Durchgang kam es nach einer Stunde zum Bruch im Horster Spiel durch zahlreiche Wechsel. „Wir haben das Ergebnis dann nur noch verwaltet“, schildert VfR-Sprecher Manfred Atzmüller.

In dieser Woche wird bei den Horstern drei Mal trainiert, ehe es am Sonnabend nach Lindholm zum Landespokal-Halbfinale geht.

29. Juli 2009 · Norddeutsche Rundschau

Husum 1:2 – auch Trainer Heider musste mitspielen

Husum (usc) – Es war übersichtlich auf der Bank des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV beim Testspiel gegen den VfR Horst (SH-Liga-Absteiger) – neben einem A-Jugendlichen saßen dort Betreuer Christian Braun und Trainer Christian Heider. Alle drei kamen auch zum Einsatz, konnten die 1:2 (1:2)-Niederlage aber nicht verhindern. Heider war trotz der Niederlage angetan von seinem Team, das die ersten 25 Minuten klar bestimmte und auch in der zweiten Halbzeit zumindest optisch überlegen war. Der starke Sebastian Kiesbye hatte die Nordfriesen in Führung gebracht, dann kassierte Husum laut Trainer Heider „zwei dumme Tore“. Starke Leistungen attestierte der Coach Finn Kröger, Jannik Heider und Sebastian Steglich. Am Donnerstag (19 Uhr in Enge) steht das Testspiel beim Kreisligisten SG Langenhorn-Enge auf dem Programm.

Das Team von Trainer Dirk Enseleit gewann den Test gegen den Flensburger Kreisligisten Polizei SV klar mit 6:2.

Verbandsligist TSV Rantrum gewann beim Kreisligisten IF Tönning 3:2, für das Team von Trainer Volker Schallhorn waren Jan Kock, Norman Freimark und Timo Wolski erfolgreich.

Der Rödemisser SV (Kreisliga) bestritt während des Trainingslagers in Silberstedt ein Vorbereitungsspiel beim Schleswiger Kreisligisten FC Geest 09 und gewann mit 6:3.

Kreisliga-Absteiger SV Dörpum, der am Freitag (19 Uhr) im Pokalwettbewerb auf den Verbandsligisten FC Sylt trifft (siehe oben stehenden Bericht) trennte sich im Test 3:3 vom Bredstedter TSV. Zuvor hatten die Dörpumer beim TSB Flensburg III 3:1 (0:1) gewonnen.

28. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 30.07.09 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 0:6
Testspiele

6:0 – klare Erfolge für MTV Leck und die Husumer SV

Leck/Enge (pu) - Fußball-Kreisligist SG Langenhorn-Enge stand im Testspiel gegen die Husumer Sportvereinigung (Verbandsliga) auf verlorenem Posten und verlor mit 0:6 (0:3). „Husum war uns haushoch überlegen. Wir haben noch viel Arbeit vor uns“, lautete die Erkenntnis, die SG-Trainer Dirk Enseleit aus dieser Partie zog. Dabei spielte der Kreisligist zu Beginn noch gut mit, geriet aber nach dem 0:1 (15.) durch eine schöne Direktabnahme von Jonas Heider mehr und mehr unter Druck. Die Abwehr leistete sich zu viele Fehler, die der Verbandsligist eiskalt bestrafte. Ein Eigentor führte zum 0:2, und Sascha Rettkowski sorgte mit seinem Kopfballtor zum 0:3 (33.) für den Pausenstand. Auch danach spielten die Stormstädter weiter groß auf. Yannik Heider (47.), Nicolai Rafalski (56.) und Tobias Berg (66.) trafen noch für Husum. Die SG erspielte sich einige wenige Möglichkeiten.

Verbandsligist MTV Leck präsentierte sich in Spiel- und Torlaune und besiegte den Flensburger Kreisligisten TV Grundhof 6:0 (3:0). Nur selten konnten die Gäste für Entlastung sorgen, so fielen die Tore fast zwangsläufig. Salam Halawani (5./27.) und Christoph Bossen (40.) trafen zum 3:0 bis zur Pause. Leck überstand eine kurze Schwächephase nach Wiederbeginn ohne Gegentor. . Viktor Blumenstein erhöhte per Strafstoß auf 4:0 (62.), Halawani mit seinem dritten Treffer auf 5:0 70.), ehe Youngster Christoph Michels (84.) den Schlusspunkt setzte.

Zuvor hatte der MTV in Hörup die FSG im Amt Schafflund (ebenfalls Kreisliga Flensburg) 4:0 besiegt.

Rein gar nichts zu bestellen hatte Verbandsliga-Aufsteiger SV Blau-Weiß Löwenstedt, der im Test beim ETSV Weiche (SH-Liga-Aufsteiger) 0:9 (0:3) unter die Räder kam. Keeper Marco Bremer verhinderte eine noch höhere Niederlage.

1. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP 02.08.09 TSV Rantrum Husumer SV 1:2

Dörpum macht's bis zum Schlusspfiff spannend

Große Überraschungen blieben aus in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals, mehr oder minder locker mühelos setzten sich die Favoriten durch. Die Husumer SV gewann das Verbandsliga-Duell beim TSV Rantrum 2:1, der FC Sylt setzte sich in Dörpum 4:1 durch. Torhungrig präsentierte sich der MTV Leck beim 11:0 in Hattstedt.
Das ist meiner! Dörpums starker Torhüter Julian Breitner "pflückt" dem Sylter Neuzugang Ugur Alavanda den Ball vom Kopf. Dörpum zog sich beim 1:4 sehr gut aus der Affäre. Foto: Nawe

Husum (usc) - SV Dörpum – FC Sylt 1:4 (1:0). Vor 120 Zuschauern entwickelte sich ein typisches Pokalspiel, das bis in die Schlussphase hinein spannend war. Der Verbandsligist war zwar überlegen und kam auch zu Torchancen, die aber leichtfertig vergeben oder vom guten Keeper Julian Breitner entschärft wurden. Dörpum stand diszipliniert und machte die Räume eng.

Nach schöner Vorarbeit von Hans-Peter Petersen überwand Mark Jacobsen Maik Wilde aus zehn Metern zum 1:0 (14. Minute). Nach dem Seitenwechsel ging’s unverändert weiter: Sylt war am Drücker, Dörpum lag auf der Lauer. Timo Klöfkorn (56.) glich aus, Arno Hansen (60.) und Hans-Peter Petersen (61.) ließen große Chancen ungenutzt.

Guido Gehrke verwandelte einen aus Sicht der Gastgeber umstrittenen Handelfmeter zum 1:2 (70.), das 1:3 erzielte Ugur Alavanda aus dem Gewühl heraus (85.), und in der 89. Minute setzte Oliver Kunkel mit dem zweiten Elfmeter zum 1:4 den Schlusspunkt.

Auf dem Weg zum 0:1: Husums Angreifer Tobias Berg (rechts) schüttelt Thorsten Jacobs ab und bringt die Gäste in Führung. Foto: Voss
So geht’s weiter
Am Mittwoch, 5. August (19 Uhr) spielen:
SZ Arlewatt – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, TSV Süderlügum – Rödemisser SV, Bredstedter TSV – FC Sylt und SG Wiedingharde-Emmelsbüll – Husumer SV. Das ebenfalls für Mittwoch angesetzte Spiel TSV RW Niebüll – MTV Leck wird möglicherweise verlegt, da Leck bereits am Freitag sein erstes Punktspiel bestreitet!
Am Sonntag, 9. August, 15 Uhr, holen IF Tönning und die SG Langenhorn-Enge ihr Erstrundenspiel nach, der Sieger empfängt den SV Blau-Weiß Löwenstedt.
Ebenfalls am Sonntag soll laut Spielplan der TSV Amrum die SG Ladelund-Achtrup empfangen.

TSV Rantrum – Husumer SV 1:2 (0:1). „Verdienter Sieg für Husum, die waren spritziger als wir“, gab TSV-Coach Volker Schallhorn zu. Sein Team hatte in den ersten 45 Minuten Vorteile, dann übernahmen die Gäste das Kommando. Tobias Berg brachte das Team von Trainer Christian Heider nach 25 Minuten in Führung, weitere gute Gelegenheiten entschärfte Rantrums Bester, Torhüter Frank Rathje. Die größte Chance zum Ausgleich hatte Timo Hansen, der alleine aufs Tor zulief, aber an Momme Reinholdt im Husumer Kasten scheiterte.

Nach dem Wechsel verschoss Jannik Heider einen Foulelfmeter (53.), Sebastian Steglich erhöhte mit einem Lupfer über Rathje hinweg auf 0:2 (69.). Der Anschlusstreffer des eingewechselten Jan Kock drei Minuten vor Schluss kam für eine Wende zu spät. „Das Ergebnis gibt nicht die Spielanteile wieder“, befand Christian Heider, der mit seinem Team zufrieden war. Auch Volker Schallhorn konnte mit der Vorstellung seiner Schützlinge leben.

TSV Hattstedt – MTV Leck 0:11 (0:3). In der einseitigen Partie hatte das Verbandsliga-Team von Trainer Malte Köster wenig Mühe. Henning Laas erzielte drei Tore, je zwei Mal waren Salam Halawani und Alexander Blumenstein erfolgreich. Je einmal trafen Neuzugang Sebastian Lühr, Christoph Bossen, Viktor Blumenstein und Christoph Michels.

TSV Klixbüll – SV Blau-Weiß Löwenstedt 1:4 (0:3). Das Team von Bernd Hansen bestimmte das Spiel klar, hätte schon zur Pause klarer führen können. Dennoch reichte es zum ungefährdeten Erfolg, bei dem Christian Thomsen (2), Gunnar Clausen und Felix Andresen für den Verbandsliga-Aufsteiger trafen.

FC BW Friedrichstadt – SG Ladelund/Achtrup 0:3 (0:1). Friedrichstadt, ohne sechs Stammspieler angetreten, verkaufte sich gut und verlor etwas zu hoch. André Samow traf Pfosten und Latte. Der Erfolg der SG, für die Christian Sauck (38., 85.) und Finn Kröger (65.)trafen, war dennoch hoch verdient.

TSV Goldebek – Rödemisser SV 0:10 (0:5). Martin Herpel traf drei Mal für das Team von Coach Rainer Raasch, zwei Mal war Stephan Mommsen erfolgreich. Christoph Sterzel, Thomas Kurowski, Ron Wulff per Foulelfmeter und Björn Hahn freuten sich über je einen Treffer, dazu kam ein Eigentor.

SV Schobüll – Bredstedter TSV 2:6 (1:1). Der Kreisligist tat sich anfangs schwer und geriet in Rückstand, ehe Tore eine Minute vor und nach dem Seitenwechsel die Wende einleiteten. Je zwei Mal trafen Dirk Wessel und Björn Andresen, je einmal Sven Petersen und Ingo Petersen.

[] Keine über das Ergebnis hinaus gehenden Informationen gab’s zu den Partien TSV Amrum – TSV Nordstrand (3:0), TSV Stedesand – TSV Drelsdorf/A/B (3:1), SG Oldenswort/Witzwort – TSV RW Niebüll (2:3) und TSV Viöl – SG Wiedingharde/Emmelsbüll (1:4). Schade – aber wir geben die Hoffnung nicht auf. Vielleicht klappt’s ja bei den Partien der zweiten Runde. Hier noch einmal die Daten: E-Mail usc@shz.de oder redaktion.sport@shz.de; Telefon 0461/8085428 (am Donnerstag).

4. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Kreispokal

„Spiel des Jahres“ für den SV Dörpum

Dörpum (sh:z) - Die Fußballer des SV Dörpum haben das große Los gezogen. Das Team von Trainer Michael Albertsen trifft in der ersten Runde des Kreispokals heute (19 Uhr) auf das „Star-Ensemble“ des FC Sylt. Noch weiß keiner, wie das Team von Volker Koppelt aussieht – Grund genug für einen Besuch auf dem Dörpumer Sportplatz. 20 Mann stehen im erweiterten Kader der Gastgeber, die heute ihr Bestes geben wollen. Wichtiger sind aber die Punktspiele. „Wir wollen unbedingt wieder hoch“, sagt Michael Albertsen, dessen Team in der abgelaufenen Saison aus der Kreisliga absteigen musste.

Runde eins hat weitere interessante Spiele zu bieten. Am Sonntag (15 Uhr) treffen die Verbandsligisten TSV Rantrum und Husumer SV aufeinander – ein Derby, das viel Spannung verspricht. Zwei Kreisliga-Spitzenteams der Vorsaison stehen sich in der Partie IF Tönning gegen SG Langenhorn-Enge am Sonnabend gegenüber. Ebenfalls am Sonnabend tritt der TSV Nordstrand beim TSV Amrum an. Auswärts ran müssen die Verbandsligisten MTV Leck (in Hattstedt) und SV Blau-Weiß Löwenstedt (in Klixbüll). Freilose haben Titelverteidiger SV Frisia 03, der TSV Süderlügum (Finalist 2009) und Kreisliga-Aufsteiger SZ Arlewatt.

31. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Erstrunden-Knaller: Rantrum – Husum

Husum (sh:z) - Der Pokalwettbewerb im Fußball-Kreis Nordfriesland ist noch nicht abgeschlossen, doch die Paarungen für die erste Runde des Wettbewerbs 2010 ist schon ausgelost. 27 Teams haben gemeldet. Nicht darunter ist der FC Sylt, der aber laut Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter als Verbandsligist zur Teilnahme verpflichtet wäre. Drei Teams haben ein Freilos für die erste Runde (Spieltermin Sonntag, 2. August, 15 Uhr) gezogen: SV Frisia 03 Risum-Lindholm, TSV Süderlügum und das SZ Arlewatt. Süderlügum und Frisia bestreiten am Mittwoch, 22. Juli, um 19 Uhr das Finale 2009.

Besondere Spannung ist im Erstrunden-Duell der Verbandsligisten TSV Rantrum und Husumer SV zu erwarten. Reizvoll versprechen auch die Partien IF Tönning – SG Langenhorn-Enge und TSV Hattstedt – MTV Leck zu werden. Die zweite Runde soll bereits am Mittwoch, 5. August (19 Uhr) ausgetragen werden.

Alle Partien im Überblick:

1. Runde (2. August): TSV Stedesand – TSV Drelsdorf/A/B, FC BW Friedrichstadt – SG Ladelund/Achtrup, SG Oldenswort/Witzwort – TSV RW Niebüll, IF Tönning – SG Langenhorn-Enge, SV Dörpum – FC Sylt, TSV Rantrum – Husumer SV, TSV Doppeleiche Viöl – SG Wiedingharde/Emmelsbüll, SV Schobüll – Bredstedter TSV, TSV Klixbüll – SVBW Löwenstedt, TSV Hattstedt – MTV Leck, TSV Amrum – TSV Nordstrand, TSVGoldebek – Rödemisser SV, Germania Breklum – Tönninger SV. Freilose: SZ Arlewatt, SVFrisia 03, TSV Süderlügum.
2. Runde (5. August): SZ Arlewatt – SV Frisia 03, TSV Süderlügum – Sieger Breklum/Tönninger SV, Sieger Stedesand/Drelsdorf – Sieger Goldebek/Rödemis, Sieger Friedrichstadt/Ladelund/Achtrup – Sieger Oldenswort/Witzwort/Niebüll – Sieger Hattstedt/Leck, Sieger IF Tönning/Langenhorn-Enge – Sieger Klixbüll/Löwenstedt, Sieger Dörpum/Sylt – Sieger Schobüll/Bredstedt, Sieger Rantrum/Husum – Sieger Viöl/Wiedingharde/Emmelsbüll.

16. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 05.08.09 SG Wiedingharde/Emmelsbüll Husumer SV 1:4
Ergebnisse Kreispokal, Achtelfinale:

SZ Arlewatt – SV Frisia 03 Lindholm 0:4

Bredstedter TSV – FC Sylt 4:3

SG Wiedingh.-E. – Husumer SV 1:4

TSV Stedesand – Rödemisser SV 1:5

TSV Rot- Weiß Niebüll – MTV Leck 1:2

SG Langenhorn – BW Löwenstedt 4:3

Eine Runde weiter sind auch der TSV Süderlügum und die SG Ladelund/Achtrup, deren Gegner nicht angetreten waren.

Pokal-Sensation: Kreisligist Bredstedter TSV wirft FC Sylt raus

Der Fußball-Kreispokal 2010 hat seine erste große Überraschung: Verbandsligist FC Sylt schied im Elfmeterschießen beim Bredstedter TSV aus. Weiter sind Frisia 03, Husum und Rödemis.

Husum (pu, cw, usc) - Für einen Paukenschlag sorgte Kreisligist Bredstedter TSV. Die Grün-Weißen schalteten den hohen Favoriten FC Sylt nach torlosen 120 Minuten mit 4:3 im Elfmeterschießen aus. „Das sind alles gute Fußballer, aber noch keine Mannschaft“, sagte BTSV-Interimscoach „Fietsch“ Iwersen, der Johannes Matthiesen (Urlaub) vertrat. „Wer keine Tore schießt, hat es auch nicht verdient, zu gewinnen“, nahm’s FC-Keeper Maik Wilde sportlich.

Das Team von Volker Koppelt war überlegen und hatte ein deutliches Chancen-Plus, alleine Gerrit Müller hätte den Verbandsligisten zum Sieg schießen müssen. Doch Bredstedt hielt dem Druck stand. Im Elfmeterschießen trafen Thore Henningsen, Dirk Wessel, Timo Landmesser und Jan Schweger für Bredstedt, Sven Petersen scheiterte an Wilde.

Für den FC waren Andreas Krohn, Timo Klöfkorn und Thomas Fliegel erfolgreich. Guido Gehrke scheiterte an Mario Lorenzen im BTSV-Tor, Helge Mau zielte daneben. Die Bredstedter Fußballer begruben ihren letzten Elfmeterschützen Jan Schweger vor Freude förmlich unter sich.

Kreispokalsieger SV Frisia 03 Risum-Lindholm meisterte die erste Aufgabe im Kreispokal 2010 und gewann 4:0 (1:0) bei Kreisliga-Aufsteiger SZ Arlewatt. Marek Hansen brachte den Verbandsligisten bereits in der 3. Minute in Führung. Arlewatt war sehr auf Torsicherung bedacht, bei den wenigen Chancen des Kreisligisten war Frisia-Torhüter Helge Carstensen auf dem Posten. Nach der Pause fielen drei kuriose Treffer: Beim 0:2 (58.) profitierte Björn Petersen von einem Fehler der SZ-Torhüters, beim 0:3 (65.) köpfte Sascha Thölen den Ball in den Winkel des eigenen Tores und vor dem 0:4 (87.) nahm ein Arlewatter Spieler den Ball im eigenen Strafraum in die Hand, weil er dachte, dass das Spiel unterbrochen worden wäre. Den Strafstoß verwandelte Kim Grzybeck sicher.

„Frisia hat verdient gewonnen, allerdings um zwei Tore zu hoch“, sagte SZ-Coach Udo Matthiesen, der mit seinem Team sehr zufrieden war.

Einen unterhaltsamen Fußballabend erlebten mehr als 120 Zuschauer in Neukirchen beim 4:1 (2:0) des Verbandsligisten Husumer SV bei der SG Wiedingharde-Emmelsbüll Trotz spielerischer und läuferischer Überlegenheit dauerte es bis zur 30. Minute, ehe Sebastian Kiesbye unter Mithilfe der Wiedingharder Abwehr in Führung ging. Acht Minuten später sorgte Tobias Berg für das 0:2.

Nach dem Seitenwechsel gestalteten die Gastgeber das Spiel etwas offener, aber die klareren Torchancen hatte Husum. Doch Torhüter Helge Lutter, bester Akteur der Gastgeber, vereitelte zunächst eine höhere Führung. Der eingewechselte Nikolai Rafalski traf in der 69. Minute. Zwei Minuten später wurde der Kampfgeist der SG mit dem 1:3 von Lasse Kleipsties belohnt. Wenig später hätte Kleipsties fast für den Anschlusstreffer gesorgt, doch er traf nur die Latte.

In der 85. Minute besorgte Husums Bester Jannik Heider den 1:4-Endstand. Wiedinghardes Trainer Helmut Seidler war zufrieden mit der kämpferischen und läuferischen Vorstellung: „Wir haben uns gut ins Spiel reingekniet." Husums Coach Christian Heider zollte dem Gegner mit den Worten „Super gemacht" Respekt. Mit der Chancenverwertung seines jungen Teams war er nicht zufrieden.

Als vierte Mannschaft erreichte Kreisligist Rödemisser SV mit einem 5:1 (4:1) beim TSV Stedesand das Viertelfinale. Das Team von Trainer Rainer Raasch begann abwartend, übernahm dann aber bald das Kommando. Nach dem 0:1 von Martin Herpel (13.) vereitelte Keeper Tobias Neumann eine Großchance der Gastgeber, Ole Godbersen (18.) und Sven-Ove Hansen (23.) bauten den Vorsprung aus.

Das 1:3 (37.) nach einer Unaufmerksamkeit in der RSV-Deckung beantwortete Ole Godbersen (40.) mit dem vierten Treffer der Gäste, die nach dem Wechsel zahlreiche Chancen hatten. Es traf aber nur noch Martin Herpel (68.). „Jetzt wünsche ich mir im Viertelfinale ein Heimspiel gegen Husum“, so RSV-Coach Rainer Raasch.

7. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Süderlügum kommt ohne Spiel weiter

Husum (pu/usc) – Kreisligist TSV Süderlügum steht in der dritten Runde des Fußball-Kreispokals. Der Tönninger SV sagte die für morgen geplante Partie ab, da zahlreiche Spieler arbeiten müssen und nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt in Süderlügum sein können.

Ende Juni trafen Fußball-Kreisligist Bredstedter TSV und Verbandsliga-Meister FC Sylt beim Blitzturnier mit dem deutschen Meister VfL Wolfsburg in Bredstedt schon einmal aufeinander – das Team von Volker Koppelt gewann das 45-Minuten-Spiel 3:0. Heute Abend geht es mindestens über die doppelte Länge: Das Team um Trainer Johannes Matthiesen empfängt den FC zum Zweitrundenspiel im Pokal. Für die Insulaner ist es erst das zweite (und letzte) Vorbereitungsspiel vor dem Saisonstart.

Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm steigt heute (ebenfalls 19 Uhr) beim SZ Arlewatt in den Wettbewerb ein. „Das Spiel nehmen wir ernst, denn wir sehen jetzt die schönen Seiten dieser Pokalerfolge“, sagt Frisias Ligaobmann Hartmut Wiebe.

Grillwurst, Fassbier, ein attraktiver Gegner – damit wirbt die SG Wiedingharde-Emmelsbüll zum Besuch der Pokalpartie im Peter-Martin-Petersen-Stadion in Neukirchen gegen den Verbandsligisten Husumer SV.

Eine halbe Stunde später (Anpfiff 19.30 Uhr) gastiert Kreisligist Rödemisser SV beim TSV Stedesand.

Die Partie TSV RW Niebüll – MTV Leck findet erst am Dienstag, 11. August, um 19 Uhr statt. Ebenfalls am Dienstag um 19 Uhr empfängt der Sieger der Partie IF Tönning – SG Langenhorn-Enge (Sonntag, 15 Uhr) den SV Blau-Weiß Löwenstedt.

Die Spiele der 2. Runde: Mi. 19 Uhr: SZ Arlewatt – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Bredstedter TSV – FC Sylt, SG Wiedingharde-Emmelsbüll – Husumer SV. Mi. 19.30 Uhr: TSV Stedesand – Rödemisser SV.
So. 14 Uhr: TSV Amrum – SG Ladelund/Achtrup.
Dienstag, 11. August, 19 Uhr: TSV Rot-Weiß Niebüll – MTV Leck, Sieger aus IF Tönning gegen SG Langenhorn-Enge – SV BW Löwenstedt.
Statistik-Nachtrag der 1. Runde: TSV Stedesand – TSV Drelsdorf/A/B 3:1 (2:0). 1:0 (27. Minute; Foulelfmeter) Sven Jacobs, 2:0 (38.) Thore Breckling, 3:0 (71.) Julian Andresen, 3:1 (82.). Michael Schnell.
5. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 1 08.08.09 Husumer SV FSG Sörup-Sterup 4:1

Guter Auftakt und Glück bei Einwechslungen

Husumer SV besiegt die FSG Sörup-Sterup mit 4:1

Verbandsliga: Die Übersicht

Nach dem Pokal-Aus in Bredstedt herrschte Häme vor, doch der FC Sylt ist noch da: Das Team von Volker Koppelt gewann vor 450 Zuschauern das Spitzenspiel beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:0. Erste Tabellenführer sind die Husumer SV (4:1 gegen Sörup-Sterup) und Tellingstedt (4:1 gegen Tarp-Oeversee). Ansonsten blieben die Aufsteiger ohne Niederlage: Löwenstedt gewann (1:0 gegen Meldorf), der VfB Schuby (0:0 gegen Stern Flensburg) und der BSC Brunsbüttel (1:1 in Marne) punkteten.

Ballgeflüster

Glückliches Händchen: Alle Fans der Husumer SV dürften dem neuen Trainer Christian Heider schon nach dem 4:1 zum Auftakt gegen FC Sörup-Sterup ein Denkmal setzen wollen. Nicht nur, dass seine beiden jüngeren Brüder Jonas und Jannik, die er aus Rendsburg mit nach Husum gebracht hatte, je einen Treffer erzielten, das 1:0 markierte zudem Tobias Berg, den man in Husum als eine Entdeckung Heiders für die Liga feiern dürfte. Hinzu kommt, dass Heider auch noch mit seinen Einwechslungen großes Geschick bewies. Sebastian Kiesbye brauchte nach seiner Hereinnahme vier Minuten, um das 2:1 zu erzielen, Jonas Heider benötigte sogar nur 60 Sekunden für das 3:1.

Husum (noh) – Gelungener Start in der neuen Liga: Nach verhaltener erster Hälfte kam die Husumer SVim zweiten Abschnitt gegen die FSG Sörup-Sterup besser ins Spiel und siegte verdient mit 4:1 (1:1). Der erste Auftritt des neu formierten Husumer Teams um Trainer Christian Heider begann ideal für die Stormstädter. Schon nach fünf Minuten war Mittelstürmer Tobias Berg zur Stelle und erzielte das 1:0. Danach schaltete der Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga jedoch einen Gang zurück und die Gäste fanden besser ins Spiel.

Tobias Aderholdt nutzte schließlich die dritte gute Gelegenheit der ebenfalls neu formierten Mannschaft der Angeliter zum verdienten Ausgleich (19.). Bis zum Seitenwechsel fanden die Nordfriesen nicht mehr zu ihrem Spiel.

Heider hatte mit der Einwechslung von Sebastian Kiesbye zur zweiten Halbzeit ein goldenes Händchen, denn dieser traf bald nach Wiederanpfiff zum 2:1 (49.). Dieses Mal agierten die Platzherren nach der Führung weiter druckvoll und ließen keine Chance der Gäste mehr zu. Mit Jonas Heider traf auch der zweite Einwechselspieler zum 3:1 (63.) und sorgte damit schon für die Entscheidung. Als sein Bruder Jannik nur sieben Minuten später sogar zum 4:1 einnetzte (70.), drohte den Gästen sogar noch eine richtig deutliche Niederlage. In der Schlussphase rettete Keeper Matthias Kuhr jedoch noch einige Male hervorragend, sodass es letztlich beim 4:1 blieb.

„Ich bin sehr zufrieden, auch wenn im ersten Abschnitt noch etwas Sand im Getriebe war“, erklärte Christian Heider.

Husumer SV: Reinholdt – Berger, Rettkowski, Ketelsen, Jannik Heider – Siegfried (62. Jonas Heider), Alla, Burckhardt (46. Kiesbye), Steglich (76. Strüning) – Berg, Petersen. FSG Sörup-Sterup: Kuhr – Kock (65. Günther), Christensen, Sommer, J. Jensen, M. Jensen, Hintz (70. Rama), Reiter, Batkovic (65. Zimmer), Suder, Aderholdt. Zuschauer: 155.
Schiedsrichter: Kohn (Lüthjenwestedt).
Beste Spieler: Berg - Kuhr.

10. August 2009 · Flensburger Tageblatt
Verbandsliga NW

Heider freut sich auf den Auftakt gegen Sörup-Sterup

Husum (usc) - FC Sylt, SV Frisia 03, TSB Flensburg – fast alle Trainer der Fußball-Verbandsliga Nord-West sind sich einig bei ihren Meister- und Favoriten-Tipps für die Saison 2009/10, die gestern mit drei Spielen (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) startete. Der Fußball-Kreis Nordfriesland ist mit fünf (Vorsaison: drei) Teams in der 18-er-Liga vertreten.

Der TSV Rantrum, im vergangenen Jahr guter Siebter, muss heute um 14 Uhr in Steinfeld beim FC Angeln 02 antreten. Trainer Volker Schallhorn muss dabei auf Marcus Paul und Malte Schefer verzichten. „So wie ich die Rantrumer seit Jahren kenne, werden sie erst einmal verstärkten Wert auf eine kompakte Abwehr legen, um mindestens einen Zähler mit auf die Heimfahrt zu nehmen“, sagt Angelns neuer Co-Trainer Werner Hansen, der Respekt vor der Konterstärke der Nordfriesen hat und den TSV als „unangenehm zu spielen“ bezeichnet.

Ihren letzten Test setzte die FSG Sörup-Sterup, heute (15 Uhr) zu Gast im Husumer Friesenstadion, in den Sand: 2:3 gegen den Kreisligisten VfB Nordmark Flensburg auf eigenem Platz. Doch das interessiert den neuen Husumer Coach Christian Heider überhaupt nicht. „Die sind genau wie wir im Umbruch, haben junge Spieler und müssen sich erst finden“, ist der Trainer des SH-Liga-Absteigers überzeugt und warnt: „Ein verschworener Haufen, den man nicht unterschätzen darf.“

Heider freut sich auf den Saisonstart. Die Stamm-Elf steht, von Beginn an dabei sein wird Christian Burkhardt, der Zugang vom TSV Rantrum. „Er hat in der Vorbereitung seine Chance genutzt und spielt“, legt sich der Trainer ausdrücklich fest. „Alle haben super mitgezogen“, lobt er das Engagement seiner Schützlinge, dämpft allerdings überzogene Erwartungen. „Wir brauchen Zeit. Wir werden noch Fehler machen und auch Lehrgeld zahlen, aber daraus werden die Jungen lernen“, wirbt er um Geduld. Aus dem Kader fehlen heute lediglich Finn Ketelsen und Sven Lorenzen. Erion Alla widerstand einem kurzfristigen Abwerbeversuch und bleibt den Stormstädtern erhalten. „Ich habe schnell gemerkt, dass man mit den Jungs super arbeiten kann“, lässt Heider die Vorbereitung Revue passieren. Der Trainer ist sich sicher: „Wir haben die Abgänge kompensiert.“

8. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport

Verbandsliga-Start: Alle hoffen auf Auswärtspunkte

Zum Saisonstart hat es der Spielansetzer für die Verbandsliga Nord-West mit den Vereinen des Kreisfußballverbandes Flensburg nicht gut gemeint. Alle fünf Vertreter müssen reisen. Dennoch ist bei allen Trainers die Zuversicht groß, auch auswärts die ersten Punkte zu sammeln.
Fitnesstest beim FC Tarp-Oeversee: Dr. med Dirk Padberg und Neuzugang Stefan Fesser. Foto: sh:z

Flensburg (wsi) – Bereits heute jeweils um 19 Uhr müssen der FC Tarp-Oeversee und Flensburg 08 II ran. Aufsteiger FC Tarp-Oeversee macht sich auf den Weg nach Dithmarschen. Dort trifft er auf den MTV Tellingstedt. Eine Mannschaft, von der im Vorfeld zu lesen war, dass sie durch den Weggang zahlreicher Leistungsträger mit einer schweren Saison zu rechnen hat. Aber davon lässt sich FC-Coach Bernd Boiesen nicht blenden. „Es ist sicherlich immer schwer, zum Saisonbeginn auswärts anzutreten. Aber wir wollen unbedingt punkten“, sagt er. Ein Vorhaben, das nicht unmöglich erscheint, da die Vorbereitung „überwiegend gut verlief“. Durch die zahlreichen neuen Spieler hat Boiesen viel experimentiert. „Ich denke, dass wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten können.“ Bis auf den Rot gesperrten Fabian Granitza hat Boiesen die Qual der Wahl, da auch die angeschlagenen Dirk Tams und Stefan Fesser vermutlich einsetzbar sind.

Frank Papenberg, Coach von Flensburg 08 II, ist alles andere als froh über seine Auftaktpartie beim MTV Leck: „Das ist bestimmt nicht unser Wunschgegner, da die Nordfriesen über eine äußerst spielstarke Mannschaft verfügen.“ Dennoch zeigt er einen verhaltenen Optimismus, weil er seiner Truppe durchaus zutraut, nicht chancenlos zu sein: „Unsere Vorbereitung verlief optimal. Ich konnte stets mit rund 20 Spielern trainieren und bis auf das 2:3 gegen TV Grundhof habe wir alle Trainingsspiele gewonnen.“ Die personelle Situation ist bestens. Neben René Wölffel, der sich eine tiefe Fleischwunde im Unterschenkel zuzog, die mit elf Stichen genäht werden musste, fällt lediglich Neuzugang Christian Repky (TSG Bargteheide) aus.

Als „durchwachsen“ bezeichnet Trainer Günter Schuischel die bisherige Saisonvorbereitung bei der FSG Sörup-Sterup. „Ich konnte nicht einmal mit meinem vollständigen Kader trainieren, geschweige denn mit einer Wunschformation spielen“, klagt Schuischel. „Verletzungs- bzw. urlaubsbedingt war es ein einziges Gewurschtel.“ Dennoch sucht er vor dem schweren Gang zum SH-Liga-Absteiger Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) nicht nach Ausflüchten: „Die Nordfriesen sind völlig neu formiert. Diese Mannschaft muss sich auch erst finden, deshalb sind wir nicht chancenlos und wollen punkten.“ Fehlen werden in Husum Dirk Wunderlich (Urlaub), Lewin Exner (Kniebeschwerden) und Björn Wölffel (Muskelfaserriss).

Auch bei TSB Flensburg verlief der Saisonaufbau nicht reibungslos. Die Truppe vom Eckenerplatz, die weitestgehend zusammen geblieben ist, hat kaum geschlossen trainiert. „Ich hatte im Schnitt höchstens zehn Leute zur Verfügung. Damit kann man nicht ordentlich trainieren“, stellt TSB-Coach Kai Hinrichs kritisch fest. „Durch die vielen Urlauber war es nicht anders möglich. Deshalb kamen die recht schwachen Ergebnisse in den Testspielen auch nicht von ungefähr.“ Aber trotz dieser Negativerfahrung, schaut Hinrichs, der „auf die große spielerische Substanz in seinem Team vertraut“, zuversichtlich in die kommende Spielzeit. Am Sonnabend (16 Uhr) tritt seine Elf beim TSV Nordhastedt an. „Ein sehr schweres Spiel“, meint der Trainer. „Nordhastedt hat ordentlich aufgerüstet und ist einer meiner Geheimfavoriten.“ Dennoch betont Hinrichs, der auf Jörg Dierkes (Fußgelenkprobleme) und Mike Guth (Rot gesperrt) verzichten muss: „Wir wollen unbedingt gewinnen.“

Vor einer Partie der Kategorie „besonders undankbar“ steht am Sonntag (14 Uhr) Stern Flensburg. Die Elf von Lars Meyer muss bei Aufsteiger VfL Schuby antreten. Ein Gegner, der seit über einem Jahr in Punktspielen ungeschlagen ist. Diese Tatsache ruft beim Stern-Coach zwar einen gewissen Respekt hervor, „aber ich denke, trotz ihrer Konterstärke werden sie uns nicht abschießen. Wir fahren jedenfalls dort hin, um mindestens einen Punkt mitzunehmen“. Nicht alle Akteure des kleinen 18-Mann-Kaders sind einsetzbar. Kapitän Nicolai Vosgerau (Urlaub), Torhüter Fabian Scholz (Knie-OP) und Kim Henningsen (beruflich verhindert) fallen aus. Zudem laborieren Michael Winkler und Tom Höfer an leichten Blessuren. So werden wohl Spieler der Reserve oder Dritten das Aufgebot auffüllen.

7. August 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 2 15.08.09 TuRa Meldorf Husumer SV 0:5

Husumer SV sicherer Sieger!

Verbandsliga: Die Übersicht

Nach dem zweiten Spieltag sind nur noch drei Mannschaften ohne Punktverlust. Husumer SV (5:0 in Meldorf), FC Sylt (3:1 gegen Schuby) und Nordhastedt (4:0 in Tellingstedt) haben sechs Pluspunkte auf ihrem Konto. Nur mit viel Glück verhindert Mitfavorit Frisia 03 (2:1 in Leck) einen Fehlstart. Der TSB Flensburg rehabilitierte sich mit einem 3:1 gegen Marne, der FC Angeln sammelte beim 1:1 bei Stern Flensburg den ersten Punkt. Einzige Mannschaft noch ohne Zähler: TuRa Meldorf.

Meldorf (noh) - Im Auswärtsspiel bei TuRa Meldorf gab sich die Husumer SV keine Blöße und siegte auch in der Höhe verdient mit 5:0 (2:0). „Wir haben von Beginn an Druck gemacht und den bis zum Ende aufrecht erhalten“, zeigte sich Husums Trainer Christian Heider mit dem Spiel seiner Elf sehr zufrieden. Die Stormstädter boten schon in der ersten Hälfte eine Reihe sehenswerter Spielzüge, ihre Tore erzielte sich jedoch vorerst noch vom Elfmeterpunkt. Den ersten Strafstoß verwandelte Erion Alla zum 0:1 (24.), den zweiten nutzte Sebastian Kiesbye zum 0:2 (36.). Mit dem beruhigendem Vorsprung ging es in die Kabine. In der zweiten Halbzeit hielt die Husumer Dominanz an. Das 0:3 gelang Tobias Berg nach einer knappen Stunde (57.), das 0:4 erzielte der kurz zuvor eingewechselte Jonas Heider (71.). In der letzten Spielminute traf Janik Heider noch zum 5:0 (90.) für seinen Mannschaft und zieht damit mit seinem zweiten Saisontor in der Torschützenliste mit seinen Teamkameraden Tobias Berg, Sebastian Kiesbye und Jonas Heider gleich.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Ketelsen, Berger (62. Strüning) – Siegfried, Alla, Steglich, Petersen – Berg (62. Jonas Heider), Kiesbye (70. Burghardt). Tore: 0:1 Alla (24., Handelfmeter), 0:2 Kiesbye (36., Foulelfmeter), 0:3 Berg (57.), 0:4 Jonas Heider (71.), 0:5 Janik Heider (90.).

17. August 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 3 22.08.09 Husumer SV TSV Rantrum 0:1

Husumer SV trauert vielen Chancen nach

0:1 gegen Rantrum / Einbruch nach dem Rückstand
Verbandsliga: Die Übersicht

Nach drei Spieltagen ist die Mannschaft von Volker Koppelt dort angekommen, wo sie auch am Ende der Saison stehen möchte. Das deutliche 5:0 beim FC Angeln brachte die Spitzenposition und Angeln ans Tabellenende. Die „Rote Laterne“ gab TuRa Meldorf nach dem 5:1 beim Aufsteiger Tarp-Oeversee gerne ab. Schlecht gestartet ist Klassenneuling VfB Schuby, der sich beim 0:5 gegen den MTV Leck „unter Wert geschlagen“ sieht. Bester Aufsteiger ist der noch ungeschlagene BW Löwenstedt (2:1 gegen IF Stern) auf Rang vier. Einen Dämpfer musste die Husumer SV (0:1 gegen Rantrum) hinnehmen.

Husum (noh) – Die Anhänger der Husumer SV trauerten nach dem Schlusspfiff den guten Chancen der ersten Halbzeit nach. Am Ende unterlagen die Gastgeber dem TSV Rantrum mit 0:1 (0:0).

In der ersten Hälfte haben die Hausherren das Derby klar bestimmt und kamen gleich mehrfach zu glasklaren Torchancen. Sebastian Kiesbye scheiterte jedoch freistehend ebenso am glänzend aufgelegten Frank Rathje im Tor der Gäste (15.) wie Jonas Heider wenige Minuten später (20., 24.). Die Gäste konzentrierten sich im ersten Durchgang auf ihre Defensivarbeit.

In der zweiten Hälfte wurden die Gäste dann etwas offensiver, Ilhan Alim prüfte Momme Reinhold das erste Mal (52.). Ohne Abwehrchance war Reinhold dann zehn Minuten später gegen Timo Hansen. Der nutzte einen Stellungsfehler seines Gegenspielers, ging frei auf das Husumer Tor zu und vollstreckte souverän zum 0:1 (62.). „Der Rückstand sorgte für einen Bruch in unserem Spiel“, erklärte Husums Trainer Christian Heider nach dem Abpfiff. Seine Spieler fanden keine Linie mehr. Die Begegnung wurde zunehmend zerfahrener und auch die Einwechslungen sorgten nicht mehr für neuen Wind. „Der Sieg der Rantrumer ist insgesamt verdient“, zeigte sich Christian Heider als fairer Sportsmann, während die Rantrumer vor dem Sportheim lautstark „Auswärtssieg“ skandierten.

Husumer SV: Reinholdt – Jonas Heider, Ketelsen, Frost-Larsen (70. Rizos), Burghardt (81. Berger) – Kröger, Alla (65. Strüning), Steglich, Petersen – Berg, Kiesbye. TSV Rantrum: Rathje – Jacobs – Grabowski (80. Schefer), Johannsen – Brodersen, Lorenzen, Hansen, Matzen (46. Alim), Leba – Paul (90. Kock), Hansen-Gabriel. Zuschauer: 365 – Schiedsrichter: Hecker (Enge-Sande) 
Beste Spieler: Kröger – Rathje, Johannsen

24. August 2009 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV im Spitzenspiel gegen TSV Rantrum

Mittelfeldspieler mit Tordrang: Der Husumer Michael Petersen (Mitte) will auch gegen den TSV Rantrum drei Punkte.
Foto: Hulin

Husum (Nils Ole Hokamp) – Gerade einmal zwei von 34 Spieltagen sind in der Verbandsliga Nord-West absolviert. Viele Teams haben nach der anstrengenden Vorbereitung ihren Rhythmus noch nicht gefunden. Anders sieht es bei der Husumer SV aus. Der in fast allen Mannschaftsteilen und auf der Trainerposition „grundsanierte“ Absteiger aus der Schleswig-Holstein Liga steht mit sechs Zählern und 9:1 Toren auf Tabellenplatz eins. Für Husums Mannschaftskapitän Michael Petersen ist das kein Grund zum Abheben. „Wir haben sechs Punkte, das ist toll und zeigt, dass es bei uns momentan richtig gut läuft“, erklärt der 23-Jährige, relativiert aber auch gleich, dass beide Spiele unter die Rubrik „Pflichtsieg“ fallen, wenn man sich langfristig in den oberen Tabellenbereichen aufhalten möchte. „Wir wollen am Ende zwischen Platz drei und fünf landen, ich sehe uns jedoch keinesfalls in der Rolle eines Aufstiegskandidaten“, erklärt der gelernte Industriekaufmann, der den FC Sylt und SV Frisia 03 Risum-Lindholm in jedem Falle stärker einschätzt.

Bei der Husumer SV hat mit dem Abstieg in die Verbandsliga eine neue Ära begonnen. „Der Verein will langfristig planen und setzt dafür auf junge Spieler“, verdeutlicht Petersen, der mit seinen 23 Jahren schon als erfahrener Akteur im Team gilt. Von seinem neuen Trainer Christian Heider hat der Mann für das linke Mittelfeld das Kapitänsamt übertragen bekommen. Für den offensiv ausgerichteten Mittelfeldspieler eine Ehre, die er sich dadurch verdient hat, dass er schon in den schwierigen Phasen der vergangenen Spielzeit regelmäßig als Kommunikationsplattform zwischen Mannschaft und Vorstand fungiert hat. Christian Heider wusste schon nach zwei Trainingswochen mit seiner neuen Mannschaft, dass Michael Petersen ein echter Führungsspieler ist.

Das Fußballspielen gelernt hat der 23-Jährige beim TSV Hattstedt, wo er als Stürmer regelmäßig 30 Tore in der Saison erzielte. Dort ist in der C-Jugend dann DGF Flensburg auf ihn aufmerksam geworden, und für die Fördestädter hat er schließlich auch in den folgenden drei Jahren als B- und A-Jugendlicher in der Regionalliga gespielt. „Eine tolle Zeit“, erinnert sich Petersen und erzählt von einem seiner sportlichen Höhepunkte, nämlich dem 1:0-Führungstreffer gegen den großen Hamburger SV in der A-Jugend. Am Ende unterlag sein Team zwar noch knapp mit 1:2, „aber das war schon toll“, meint der Mittelfeldspieler im Rückblick. 2004 kam Petersen dann zur Husumer SV, wo er seitdem in der Ligamannschaft spielt.

Große Unterstützung erhält der Mannschaftskapitän dabei von seiner Freundin und seinen Eltern, die nach Möglichkeit bei jedem Spiel an der Bande stehen und ihn anfeuern. In der Partie gegen den TSV Rantrum wird die Unterstützung auch nötig sein, denn die Elf von Trainer Volker Schallhorn ist mit vier Zählern ebenfalls gut in die Saison gestartet. Zudem nagt die knappe 1:2-Pokalniederlage vor drei Wochen gewiss noch an der Mannschaft vom Lagedeich. „Die stehen hinten wie ein Bollwerk und haben gefährliche Spitzen, aber wenn auch wir sicher stehen, glaube ich, dass wir mit 3:1 gewinnen werden“, ist Michael Petersen zuversichtlich und setzt dabei auf die unter Trainer Christian Heider neu gefundene Teamstärke. „Christian hat hier schnell Großes bewegt und ist mit seinen Brüdern Janik und Jonas ein echter Dreier für den Verein“, findet der Spielführer nur lobende Worte für seinen neuen Übungsleiter. Seine eigenen fußballerischen Ansprüche formuliert der zweikampfstarke Petersen wie folgt: „Ich werde diese Saison richtig Gas geben und möchte wieder Schleswig-Holstein Liga spielen, am liebsten mit der Husumer SV.“

Ob und wie schnell der Weg der Stormstädter wieder in Richtung Schleswig-Holstein Liga führen wird, entscheidet die Begegnung gegen den TSV Rantrum am Sonnabend nicht, aber richtig Gas geben werden Michael Petersen und sein Team mit Sicherheit.

22. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 4 29.08.09 Stjernen Flensborg Husumer SV 2:6

Husums Jonas Heider "der Mann des Spiels"

Drei Treffer des 18-Jährigen beim 6:2-Sieg bei Stern Flensburg / Trainer sah gutes Spiel seiner Elf
Verbandsliga: Die Übersicht

Spitzenreiter FC Sylt mühte sich zum 2:0 gegen Aufsteiger BW Löwenstedt, bleibt aber ungeschlagen. Mit voller Punktzahl aus vier Spielen kann nur der TSV Nordhastedt (3:1 bei TuRa Meldorf) noch mithalten. Ansonsten bleiben der TSV Rantrum (1:0 beim Aufsteiger FC Tarp-Oeversee), die Husumer SV (6:2 bei Stern Flensburg), der TSB Flensburg (glücklicher 2:1-Sieger im Stadtderby bei Flensburg 08 II) und Frisia Risum-Lindholm (knappes 1:0 gegen Aufsteiger VfB Schuby) mit neun Punkten in eingermaßen Schlagweite. Den zweiten Punkt der jungen Saison erarbeitete sich der FC Angeln 02 beim MTV Leck (2:2), den ersten „Dreier“ fuhr die FSG Sörup-Sterup mit dem 4:2-Sieg gegen den Marner TV ein.

Flensburg (wsi) – Mit insgesamt drei Treffern steuerte Jonas Heider maßgeblich zum 6:2-Erfolg der Husumer SV bei Fußball-Verbandsligist Stern Flensburg bei. Der 18-Jährige wurde zum Mann des Spieles.

Dabei sah es zunächst gar nicht so schlecht für die Hausherren aus. Sie kombinierten sicher, standen gut in der Abwehr und setzten die Nordfriesen ordentlich unter Druck. Jedoch wollte kein Tor fallen. Innerhalb von acht Minuten (32. bis 40.) kippte die Partie allerdings. Michael Petersen (32.), Jonas Heider (34., 40.) und Sebastian Kiesbye (35.) schossen bis zur Pause die Gäste mit 4:0 in Front. Direkt nach Wiederanpfiff ließ Heider (50.) mit seinem dritten Treffer das 0:5 folgen. Die weitere Torfolge: 1:5 Kim Henningsen (65.), 1:6 Tobias Berg (67.), 2:6 Nicolai Vosgerau (85.). Trotz der hohen Niederlage war Stern-Coach Lars Meyer von der Leistung seines Teams nicht enttäuscht: „Das Ergebnis täuscht über den wahren Spielverlauf hinweg. Meine Elf hat teilweise richtig gut gespielt. Das 2:6 müssen wir als Lehrstunde abhaken.” Für Meyer zählen nun die nächsten Aufgaben gegen Tarp-Oeversee, Nordhastedt, Marne und Brunsbüttel. „Gegen diese Gegner müssen wir punkten.”

Stern Flensburg: Hinrichsen - Tönder (60. Hudemann) - Wegner, Knuth - Vosgerau, Fuhrbach, Wagner, Gamari, Hahn (46. Weigelt) - Höfer, Henningsen (71. Hedtkamp).
Husumer SV: Reinholdt - Strüning (71. Burghardt), Rettkowski, Jannik Heider, Ketelsen - Kröger, Jonas Heider (65. Berger), Kiesbye (50. Alla) - Berg, Petersen.
Schiedsrichter: Olaf Sulimma (Kappeln). Zuschauer: 100. Gelb-Rote Karte: Wegner (60. Kommunikationsproblem mit Sulimma) – Beste Spieler: Wegner, Höfer/Jonas Heider.

31. August 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Flensburg (joh) - Stern hat immerhin schon zwei Punkte auf der Habenseite, heute kommt SH-Liga-Absteiger Husumer SV nach Flensburg (16 Uhr). Die Nordfriesen erhielten nach zwei Siegen am vergangenen Wochenende den ersten Dämpfer. Sie verloren zu Hause das Derby gegen den TSV Rantrum mit 0:1. Das Team von Trainer Lars Meyer will unbedingt gewinnen und dann das Freundschaftsspiel am nächsten Mittwoch gegen Dänemarks Erstdivisionär SønderjyskE (18.30 Uhr) genießen.
29. August 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 5 05.09.09 Husumer SV FC Sylt 1:1

Gerechtes 1:1 im Spitzenspiel

Leistungsgerecht 1:1 (1:0) trennten sich die Husumer SV und der FC Sylt im Top-Spiel der Verbandsliga vor 370 Zuschauern. Die erste Hälfte ging an Husum, die zweite an den Gast.
Ins Straucheln geraten Husums Jonas Heider (vorn) und Sebastian Saeltz. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Nach fünf Spieltagen steht nur noch der TSV Nordhastedt (2:1 gegen Rantrum) mit weißer Weste da. Der FC Sylt (1:1 bei der Husumer SV) verlor die ersten Punkte, weiteres Ungemach droht (siehe Text oben). Aufsteiger Blau-Weiß Löwenstedt fertigte den MTV Leck mit 5:2 ab. In die Phalanx der Nordhastedt-Verfolger aus Nordfriesland reiht sich der TSB Flensburg (Dritter) ein – das 1:0 gegen Tellingstedt war schon der vierte Sieg in Serie. Den ersten Erfolg feierte Schuby (3:1 gegen 08 II), weiter ohne „Dreier“ sind Angeln (1:1 gegen Lindholm), Stern und Tarp-Oeversee, die sich im direkten Duell 2:2 trennten.

Husum (usc) – Beim Schlusspfiff rissen die Fans der Husumer SV jubelnd die Arme hoch und feierten das Unentschieden wie einen Sieg. Das 1:1 (1:0) der Stormstädter gegen den FC Sylt ging in Ordnung – da waren sich Husums Coach Christian Heider und der Sylter Volker Koppelt einig. „Schönes Spiel“, befand Heider und Koppelt gestand ein: „Wir hatten nicht unseren besten Tag erwischt.“

Die Gastgeber legten eine ganz starke erste halbe Stunde hin und gingen bereits nach 14 Minuten durch einen – allerdings zweifelhaften – Handelfmeter in Führung. Der Ex-Husumer Ingo Cornils soll den Ball bei einer Abwehraktion mit der Hand gespielt haben. Michael Petersen scheiterte im ersten Anlauf an Maik Wilde, doch der schwache Schiedsrichter Meyer ließ wiederholen: Petersen jagte den Ball in die Maschen und warf anschließend Kusshände ins Publikum. Husum bestimmte anschließend die Partie, traf aber nicht mehr. Trainer Heider: „Das ist unser Problem. Wir müssen hohen Aufwand betreiben, um ein Tor zu erzielen.“

Erst kurz vor dem Seitenwechsel fanden die Gäste besser ins Spiel, hatten kurz nach Wiederbeginn ihre stärkste Phase und Chancen im Zwei-Minuten-Takt. Müller (48.) und Rath (50.) scheiterten noch, dann setzte Guido Gehrke zum Alleingang an. Er hatte Glück, dass sich zwei Husumer behinderten, zog im Fallen ab und erzielte den mittlerweile verdienten Ausgleich (52.). Sylt beschränkte sich in der Folgezeit auf das Verwalten des Ergebnisses, Husum musste dem hohen Tempo der ersten Halbzeit Tribut zollen. Trainer Heider lächelte etwas gequält, als er die zahlreichen Glückwünsche entgegen nahm – für sein junges Team (Durchschnittsalter unter 21 Jahren) wäre noch mehr drin gewesen.

Husumer SV: Reinhold - Jannik Heider, Rettkowski, Ketelsen, Kröger - Siegfried (86. Burkhardt), Jonas Heider, Steglich, Petersen (86. Alla) - Berg, Kiesbye (86. Strüning).
FC Sylt: Wilde - Mau, Cornils, Ahlers (46. Gregorczyn), Weber - Grbavac, Gehrke, Saeltz (26. Alavanda), Krohn - Müller (66. Kunkel), Rath.
Schiedsrichter: Meyer (Schuby).
Zuschauer: 370.
Beste Spieler: Jonas Heider, Kiesbye - Gehrke.

7. September 2009 · Flensburger Tageblatt

Ballgeflüster

Husumer Fan-Meinung

Frage: Die Husumer Fan-Club Mitglieder entrollten vor dem Spiel ein Transparent...

Alles ruhig: Ein Tor für Husum, ein Tor für Sylt – das Spitzenspiel der Verbandsliga bot ansprechenden Fußball. Von der im Vorfeld befürchteten Brisanz nach den Wechseln von Ingo Cornils, Gerrit Müller und Dennis Schulte von Husum nach Sylt war auf dem Platz nichts zu spüren.

Müller und Cornils hatten allerdings keinen leichten Stand – sie mussten sich zahlreiche Spottgesänge von den Rängen anhören. „Eigentlich wollte ich gar keine Ex-Husumer aufstellen“, verriet FC-Trainer Volker Koppelt nach dem Abpfiff. Bereits nach 26 Minuten wechselte er mit Sebastian Saeltz einen weiteren Ex-Husumer aus – warum, wusste hinterher niemand so genau.

und lieferten die provokative Antwort per Banner gleich selbst. Foto: usc

Die Mitglieder des Husumer Fan-Clubs „Die Macht von der Au“ entrollten vor Spielbeginn zwei Transparente. Auf dem einen war die Frage: „Und wie heißt Ihr nächstes Jahr?“ zu lesen, auf dem anderen der Schriftzug „TSG Koppelt 2010“. Das „S“ war mit zwei Strichen versehen und symbolisierte das Dollar-Zeichen.

Später skandierten die Anhänger noch: „Wir haben Euch was mitgebracht – Geld, Geld, Geld!“ und warfen bunt bedrucktes Papier in die Luft. (usc)

8. September 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan
Verbandsliga Nord-West: „Wir freuen uns auf das Spiel“, sagt Christian Heider. Die Partie seiner Husumer SV gegen Tabellenführer FC Sylt (Sonnabend, 15 Uhr) ist eines der drei Top-Spiele des Wochenendes. Für Brisanz ist spätestens nach den Wechseln von Dennis Schulte und Gerrit Müller (wir berichteten) gesorgt, die Publikums-Resonanz wird groß sein. Doch es geht am Sonnabend lediglich um Punkte – deshalb halten beide Seiten den Ball flach, um gar nicht erst Reaktionen hervorzurufen, die man auf dem Fußballplatz nicht gerne sieht.
4. September 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 19 12.09.09 MTV Leck Husumer SV 0:1

Lewe Bryddas Eigentor entscheidet das NF-Derby

180 Zuschauer sehen Husums 1:0 beim MTV Leck
Verbandsliga: Die Übersicht

Der erste Sieg – und dann gleich gegen den Tabellenführer! Stern Flensburg besiegte den zuvor fünf Spiele ungeschlagenen TSV Nordhastedt 4:3, die Dithmarscher fielen auf Rang drei hinter dem FC Sylt (3:1 gegen Tarp-Oeversee) und den TSB Flensburg (2:0 bei Sörup-Sterup) zurück. Die Derbys in Nordfriesland gewannen Husum (1:0 in Leck) und Risum-Lindholm (3:2 gegen Löwenstedt). Den zweiten Erfolg in Serie feierte Aufsteiger VfB Schuby, der den nach wie vor sieglosen FC Angeln 02 gestern 4:2 bezwang.

Ballgeflüster: Heiders Verletzung
„Rocky“ Heider: Das Verbandsliga-Derby in Leck nahm ein unschönes Ende für den Husumer Jonas Heider. Nach einem unglücklichen Zusammenprall mit Stephan Reschke musste Heider behandelt werden, spielte dann weiter, musste aber schließlich doch in der 66. Minute ausgewechselt werden. Trotz Eiskühlung auf der Bank hatte Jonas Heider nach dem Abpfiff ein dickes Auge. „Ich sehe aus wie Rocky Balboa!“, scherzte er noch, fuhr dann aber sicherheitshalber ins Krankenhaus. Diagnose: Bruch des Augenhöhlenbodens, Heider wird in der Kieler Uni-Klinik behandelt und wird laut Trainer (und Bruder) Christian Heider mehrere Wochen ausfallen. Reschke, der in der fairen Partie nichts für die Verletzung konnte, entschuldigte sich bei Heider. (pu)
Gezeichnet: Jonas Heider wird der Husumer SV etwa fünf bis sechs Wochen fehlen. Foto: „Die Macht von der Au“
15. September 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport

Leck (pu) – Des einen Pech ist des anderen Glück. So kann man den Ausgang des Nordfriesland-Derbys zwischen dem MTV Leck und der Husumer SV am besten beschreiben. Mit 0:1 (0:1) entschieden die Husumer dieses schwache Derby für sich, gingen nicht ganz unverdient als Sieger vom Platz. „Sie haben den Ball besser durch das Mittelfeld laufen lassen“, analysierte Malte Köster recht emotionslos diese Niederlage. Der MTV-Trainer musste wegen der angespannten personellen Lage selbst als Libero auf dem Platz stehen.

Husums Coach Christian Heider: „Das Tor war sehr glücklich für uns, aber wir habe insgesamt mehr für das Spiel getan. Spielerisch war das nichts von uns.“ Lewe Brydda, Unglücksrabe der Partie, ärgerte sich mächtig. Kurz nach der Pause hatte er nach einer scharfen Flanke von Sebastian Kiesbye, die Torhüter Stephan Kloppenburg passieren ließ, den Ball so unglücklich gestoppt, dass das Leder zum 0:1 (51.) ins eigene Tor trudelte. Zuvor hatten beide Mannschaften die 180 Zuschauer nicht gerade mit Chancen verwöhnt.

Kurz vor dem 0:1 hatte Leck seine stärkste Phase. Einen Freistoß von Christoph Bossen (48.) parierte Reinhold glänzend, und hatte beim Konter von Salam Halawani (50.), der ihn überlief, aber aus zu spitzem Winkel das Tor nicht traf, einfach Glück.

MTV Leck: Kloppenburg - Köster – Brydda, Reschke, Viktor Blumenstein – Tjark Hansen, Schyma (87. Stark), Bossen, Eggert (65. Grünberg), Sönksen – Halawani.
Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Rettkowski, Ketelsen, Strüning – Kiesbye, Steglich, Alla (90.+3 Lorenzen), Petersen – Jonas Heider (66. Burkhardt), Berg (77. Frost Larsen).
Schiedsrichter: Lübker (Jübek).
Zuschauer: 180.
Beste Spieler: Hansen, Köster – Alla, Reinhold, Kiesbye.

14. September 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Zwei spannende Derbys stehen an: Am Sonnabend (14.30 Uhr) empfängt der MTV Leck die Husumer SV, tags darauf (15 Uhr in Lindholm) stellt sich der starke Neuling Blau-Weiß Löwenstedt beim SV Frisia 03 vor. (usc)
11. September 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 6 19.09.09 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:2

Effektive Frisia siegt in Husum

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist wieder voll im Geschäft um die Spitzenplätze in der Fußball- Verbandsliga Nord-West. Die Schützlinge von Trainer Bodo Schmidt gewannen vor 250 Zuschauern das nordfriesische Derby bei SH-Liga-Abstieger Husumer SV mit 2:0 (2:0).
Intensives Duell: Daniel Johannsen (Frisia) gegen Husums Kapitän Michael Petersen. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Es bleibt eng: Der TSB Flensburg (3:2 gegen Meldorf) führt vor dem FC Sylt (1:1 in Nordhastedt), doch beiden Teams drohen Punktabzüge – wird das bestätigt, läge der SV Frisia 03 (2:0 im NF-Derby in Husum) vor Nordhastedt an der Spitze. Weiter gut dabei ist Blau-Weiß Löwenstedt nach dem 2:1 im Duell der Aufsteiger gegen Schuby. Den ersten Sieg feierte der FC Angeln 02 (2:0 gegen 08 II), weiter ohne Erfolgserlebnis ist der FC Tarp-Oeversee, der dem MTV Leck 0:2 unterlag. Enttäuschend: das Rantrumer 0:3 in Brunsbüttel.

Husum (noh) – Das Glück war den Hausherren in dieser Begegnung nicht hold. Husums Trainer Christian Heider sprach zwar von einem verdienten Gästesieg, der aber nicht etwa daraus resultierte, dass Frisia das bessere Team gewesen wäre. „Die haben zwei Tore geschossen, wir haben keins gemacht, daher ist der Sieg verdient“, lautete Heiders einfache Rechnung.

Der erste Treffer fiel dabei aus dem Nichts. Nach einer Ecke, „die definitiv keine war,“ so Heider und einer Kopfballabwehr landete der Ball bei Lindholms Torge Hannemann, der das Spielgrät aus knapp 30 Metern zum 0:1 genau in den Winkel knallte (11.). Die Hausherren hatten im weiteren Verlauf zwar mehr Spielanteile, agierten aber gegen die sichere Gästeabwehr zu harmlos und nicht zwingend. „Wir hatten mehr als ein Dutzend Eckbälle, aber keiner war gefährlich“, ärgerte sich Heider über die mangelnde Durchschlagskraft seiner Offensive, die ohne Tobias Berg und Jonas Heider blass blieb.

Die effektiv agierenden Gäste machten hingegen noch vor der Halbzeit ihren zweiten Treffer. Kim-Oliver Teegen traf mit dem Kopf zum 0:2 (37.). Im zweiten Abschnitt bemühten sich die Stormstädter weiter, doch wirkliche Torchancen gab es nicht.

Husumer SV: Reinholdt – Jannik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Strüning – Kröger, Alla (46. Frost-Larsen), Siegfried (87. Burkhardt), Petersen (60. Lorenzen) – Steglich, Kiesbye.
SV Frisia 03: Lars Christiansen I – Leif Johannsen – Hannemann, Grzybeck, Lars Christiansen II (89. Friedrichsen) – Käning, D. Johannsen, Dohrn (65. Leve Johannsen), B. Petersen – Teegen, Carstensen (80. Hennig). Zuschauer: 250.
Schiedsrichter: Schlossarek (Wesseln).
Beste Spieler: Steglich, Strüning, Kröger – Grzybeck, Hannemann.

21. September 2009 · Flensburger Tageblatt

Verfolgerduell: Husum erwartet Frisia

Brisantes Verfolgerduell in der Fußball- Verbandsliga Nord-West: Am Sonnabend um 15 Uhr erwartet der Tabellendritte Husumer SV den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Husum

Husum (Nils Ole Hokamp) – Die beiden wohl erfolgreichsten nordfriesischen Teams der vergangenen Jahre treffen am Sonnabend (15 Uhr) in Husum aufeinander. Die Husumer SV erwartet den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Beide Mannschaften sammelten in den ersten sechs Verbandsliga-Partien 13 Punkte und befinden sich damit im Verfolgerfeld. Während die Gastgeber mit einem Durchschnittsalter von unter 21 Jahren von ihrer Unbekümmertheit und Spielfreude leben, bringen die Gäste neben einer Reihe junger Akteure auch eine Menge Erfahrung mit ins Spiel.

Über diese verfügen bei den „jungen Wilden“ aus der Stormstadt nur wenige Akteure. Zu den arrivierten Spielern kann man bei der HSV paradoxerweise mit Sebastian Kiesbye (Foto) das Küken des Teams zählen. Der 18-Jährige bestritt nämlich bereits in der vergangenen Saison als freigeholter A-Jugendlicher als einziger Spieler alle 34 Pflichtspiele für die „HSV“ in der Schleswig-Holstein-Liga und kam dabei auf mehr als 2000 Spielminuten.

Auch in der Verbandsliga unter dem neuen Trainer Christian Heider hat sich der angehende Abiturient im rechten Mittelfeld derzeit einen festen Platz im Team gesichert und stellte mit drei Treffern dabei auch schon seine Torgefährlichkeit unter Beweis. Vor dem Spiel gegen Risum-Lindholm, das im Juni im Halbfinale des Kreispokals gegen Husum gewann, gibt sich der Mittelfeldspieler dennoch optimistisch: „Ich glaube an uns. Wir werden ein Wort im Meisterschaftsrennen mitreden.“

Seine positive Einstellung nimmt Kiesbye zum einen aus der Begeisterung, die im Team steckt und die von Trainer Christian Heider geschürt wird. „Wir geben immer bis zum Ende Gas und wollen auch in der letzten Minute noch ein Tor schießen, egal wie es steht“, erklärt der 18-Jährige. Die bisher erzielten 17 Husumer Tore untermauern diese Aussage. Dass es gegen Lindholm nicht einfach werden wird, weiß Sebastian Kiesbye, der dennoch an einen knappen Sieg seiner Farben glaubt.

Das Fußballspielen gelernt hat der 18-Jährige in Friedrich-stadt. In der Jugend kickte er aber auch für den TSV Rantrum, den Rödemisser SV und den Heider SV, ehe er schließlich in der A-Jugend der Husumer SV landete. „Hier fühle ich mich wohl, und hier sehe ich auch erst einmal meine Zukunft“, plant Kiesbye vorerst in der Stormstadt zu bleiben. Nach dem Abitur schwebt dem Offensivspieler dabei ein Touristikstudium in Heide vor, „wenn der Notenschnitt passt“, ergänzt er noch.

Angst, dass die junge Husumer Mannschaft in dieser langen Saison einbrechen könnte, hat der Mann für das rechte Mittelfeld in Husum eigentlich nicht. „Das muss man abwarten“, gibt sich Sebastian Kiesbye gelassen. Er glaubt zudem, dass der SH-LigaAbsteiger mit Christian Heider einen Trainer gefunden hat, der Disziplin und Kameradschaft so gut unter einen Hut bekommt, dass die Mannschaft ihre Form wird halten können.

Sportliche Höhepunkte in seiner noch sehr jungen Fußballkarriere waren für den Koldenbüttler zum einen als B-Jugendlicher ein Torerfolg gegen den VfB Lübeck und zum anderen das Spiel mit der Husumer SV gegen die Erste der Lübecker. Den größten Erfolg durfte er als 17-Jähriger mit der Ligamannschaft der Husumer SV feiern. Damals gehörte er zu der Mannschaft, die den Kreispokal 2008 gewann – im Endspiel gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

In dieser Saison kreuzen sich nun die Wege der beiden nordfriesischen Spitzenteams erstmalig im Liga-Alltag und damit auch zum ersten Mal in Husum und nicht in Lindholm. Sebastian Kiesbye wird versuchen gemeinsam mit seinem rechten Verteidiger Janik Heider, der ebenfalls

schon drei Tore erzielte, über seine Seite für mächtig Druck zu sorgen. Am Ende sollen dann gerne drei weitere Punkte für die Husumer SV auf der Habenseite zu Buche stehen, um den Kontakt zur Spitze zu halten. Und das I-Tüpfelchen für Sebastian Kiesbye wäre dazu eine Torvorlage – oder noch besser ein selbst erzielter Treffer.

18. September 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 7 27.09.09 VfB Schuby Husumer SV 1:4

Husums starke acht Minuten

Verbandsliga: Die Übersicht

Fast fünf Tore im Schnitt pro Spiel, keine Nullnummer – es war was los am achten Spieltag! Der FC Sylt (3:1 gegen Marne) und der SV Frisia 03 (5:1 gegen Tarp-Oeversee) zogen am TSB Flensburg (2:3 in Rantrum) vorbei – Sylt droht allerdings ebenso wie dem TSB noch ein Punktabzug. Der MTV Leck beförderte den TSV Nordhastedt mit einem 4:0 aus der Spitzengruppe, der Husum (4:1 in Schuby) und Löwenstedt (3:2 beim FC Angeln 02) weiter angehören. Nicht gut sieht es für Angeln, Tarp-Oeversee und die FSG Sörup-Sterup (2:3 bei Flensburg 08 II) aus.

Schuby (um) – Die Husumer SV bleibt das beste Auswärtsteam in der Fußball-Verbandsliga. Auch der VfB Schuby konnte den Siegeszug nicht stoppen und unterlag dem Team von Trainer Christian Heider 1:4 (1:1). Entrüstet, besonders auf Seiten der Gastgeber war man über etliche Entscheidungen des Unparteiischen Patrick Hahn. So hielt VfB-Trainer Dirk Stegemann die Gelb-Rote Karte für Alexander Pohlmann (38.) wegen Meckerei für überzogen. Husums Tobias Berg brachte seine Mannschaft nach 25 Minuten per Abstauber in Führung. Acht Minuten später hebelten die Platzherren geschickt die Viererkette aus und schafften durch Sascha Pohlmann den 1:1-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel hielten die Schubyer in Unterzahl gut zehn Minuten dem Druck der Gäste stand, dann „klingelte“ es drei Mal innerhalb von acht Minuten. Einen fragwürdigen Foulelfmeter nach einer Aktion zwischen Matthias Winter und Jonas Heider verwandelte Michael Petersen (57.) zum 1:2 und nur weitere fünf Minuten später markierte der gleiche HSV-Akteur auch das 1:3. Der vierte Husumer Treffer (65.) resultierte wiederum aus einem Foulelfmeter. Sebastian Steglich traf. Die einzige Ausbeute der glücklos agierenden Gastgeber waren Lattentreffer von Andreas Meyer und Sascha Pohlmann.

VfB Schuby: F. Petersen - Thierfelder - Hildebrandt, Faust - Kleefoot (73. Meyer), Henke, A. Pohlmann, John, Winter - Clasen (82. Greve), S. Pohlmann.
Husumer SV: Reinhold - Jannik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger - Siegfried, Jonas Heider (67. Burkhardt), Alla (46. Steglich), Kiesbye - Berg, M. Petersen.
Schiedsrichter: Hahn (Osdorf). Zuschauer: 220. Gelb-Rote Karten: A. Pohlmann (38.) wegen angeblichen Meckerns - M. Petersen (83.) wegen Meckerns. Beste Spieler: F. Petersen, Hildebrandt/Berg, M. Petersen.

28. September 2009 · Flensburger Tageblatt

Schuby will verlorenen Boden gutmachen

Nach der unglücklichen 1:2-Niederlage beim Mitaufsteiger BW Löwenstedt will der VfB Schuby in der Verbandsliga verlorenen Boden gutmachen und steuert am Sonntag um 14 Uhr gegen die Husumer SV den dritten Heimsieg in Folge an.
Matthias John (re.) fühlt sich beim VfB Schuby pudelwohl. Foto: Matzen

Schuby (um) – Dieses Vorhaben wird allerdings alles andere als leicht, denn bislang gaben sich die Stormstädter noch keine Blöße. 5:0 in Meldorf, 6:2 bei IF Stern Flensburg und 1:0 in Leck lauten die imponierenden Auswärts-Resultate des von Christian Heider trainierten letztjährigen SH-Ligisten. Nach dem Abstieg fand in Husum ein Umbruch statt, der der jungen Truppe (Durchschnittsalter unter 21 Jahre) sehr gut bekommen ist. Der neue Coach brachte seine beiden jüngeren Brüder vom Rendsburger TSV mit, außerdem kamen noch acht weitere Talente aus der Umgebung. So wurden die Abgänge von elf gestandenen Akteuren ausreichend kompensiert.

Werbung für das Spiel – die Husumer müssen, um nach Schuby zu kommen, eigentlich nur etwa 25 Kilometer geradeaus fahren – macht VfB-Mittelfeldspieler Matthias John. Der 27-jährige Neuzugang vom VfR Schleswig, im Berufsleben als Tischler tätig, rät allen Fußball-Fans: „Ich glaube, am Sonntag lohnt sich auf jeden Fall ein Besuch auf dem Sportplatz am Puttjeredder. Husum ist die bislang beste Auswärtsmannschaft und wir versuchen, die beste Heimelf zu werden.“

Matthias John begann seine Karriere in der C-Jugend des SV Grün-Weiß Tolk und wechselte dann zu Schleswig 06, wo er bis zur A-Jugend spielte. Es folgte eine etwa vierjährige Fußballpause („Andere Dinge waren damals irgendwie wichtiger“), ehe beim FC Eiche-Nübel wieder die Lust am Kicken entdeckte. Kurz darauf erfolgte der Wechsel zum VfR Schleswig und ab dieser Saison ist er nun beim VfB gelandet. Sein Kommen hat er noch nicht eine Sekunde lang bereut: „In Schuby macht es Riesenspaß. Das tolle Trainergespann Dirk Stegemann und Dirk Michalek war für mich eigentlich der wichtigste Grund zum VfB zu gehen. Zudem sind die meisten Kumpel aus der gemeinsamen VfR-Zeit ja auch hier.“

Mit dem Saisonverlauf ist „Johni“ nicht unzufrieden. „Bis auf die bitterböse 0:5-Klatsche gegen Leck lief es auf eigenem Platz ganz ordentlich, nur auswärts klappt es noch nicht so recht. Aber das ändert sich auch noch. Ich bin jedenfalls felsenfest davon überzeugt, dass wir den Klassenerhalt schaffen.“ Personell gibt es im Schubyer Kader keine gravierenden Änderungen. Nach einwöchiger Pause ist Marc Skibitzki wieder dabei. Verzichten muss das Trainer-Duo weiter auf Abwehrspieler Sven Weigand, der nach seinem Comeback-Versuch in der zweiten Mannschaft feststellen musste, dass seine Verletzung noch nicht auskuriert ist.

25. September 2009 · Schlei Bote
VL 8 03.10.09 Husumer SV FC Angeln 02 4:1

Husums starke zweite Hälfte

Dank einer starken zweiten Halbzeit kam die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West zu einem letztlich verdienten 4:1 (1:1)-Sieg gegen den FC Angeln 02, der gerade im ersten Abschnitt zu überzeugen wusste und zur Pause durchaus hätte führen können.
"Durchgewurschtelt" hat sich der Husumer Bastian Ketelsen, Hendrik Böhm, Helge Nissen und Ingo Henrici (von links) vom FC Angeln 02 haben das Nachsehen. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

In die Tabelle ist mächtig Bewegung gekommen: Dem FC Sylt und dem TSB Flensburg wurden nun endgültig Punkte wegen des Einsatzes von nicht spielberechtigten Vertragsamateuren (wir berichteten) abgezogen. So ist der FC Sylt nun trotz des 4:0 in Brunsbüttel nur noch Zweiter hinter dem SV Frisia 03, der 3:1 beim TSV Nordhastedt gewann. Der Rückstand beträgt fünf Punkte.

In sechs der acht Spiele (die Partie FSG Sörup-Sterup gegen Meldorf fiel aus) hatten die Gäste das bessere Ende für sich. Lediglich die Husumer SV (4:1 gegen Angeln) und Löwenstedt (4:1 gegen Flensburg 08 II) behielten die Punkte im eigenen Stadion. Die höchsten Siege feierten der VfB Schuby (5:0 im Aufsteigerduell bei Tarp-Oeversee) und der TSV Rantrum (ebenfalls 5:0 in Tellingstedt). Stern gewann das Flensburger Derby 4:2 beim TSB, der ins Mittelfeld rutscht.

Ballgeflüster: Lob für Fans

Fan-Lob: „Das ist schon beeindruckend.“ Christian Heider, Trainer der Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV, war nach dem 4:1 seiner Mannschaft gegen den FC Angeln 02 schwer beeindruckt von den Fans. „Wir spielen nur 45 Minuten Fußball, aber die geben 90 Minuten Gas“, lobte Heider, dessen Elf in der ersten Halbzeit nicht richtig in Tritt gekommen war, die Anhänger, (noh)

7. Oktober 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (noh) – Ein hartes Stück Arbeit für den SH-Liga-Absteiger: Die Gäste boten im ersten Durchgang spielerisch eine starke Leistung und waren über ihre Spitzen Danny Goos und Sascha Möller stets gefährlich. Die Hausherren führten zwar nach einem Strafstoß von Michael Petersen mit 1:0 (17.), hatten aber Glück, dass sie bis zum Halbzeitpfiff nur noch das 1:1 von Sascha Möller hinnehmen musste (27.). „Zur Pause hätten wir auch mit ein oder zwei Treffern hinten liegen können“, so Husums Trainer Christian Heider.

In den zweiten 45 Minuten spielten dann aber nur noch die Gastgeber. Angetrieben vom 2:1-Führungstreffer, den erneut Kapitän Michael Petersen aus 16 Metern erzielte (54.), drängten die Stormstädter die nun nachlassenden Gäste in die Defensive. Erion Alla, der nach seiner Einwechslung im Spiel der Hausherren viele Impulse setzte, traf nach einer schönen Kombination zum 3:1 (65.). Den 4:1-Endstand besorgte Außenverteidiger Finn Kröger mit einem wuchtigen Fernschuss (69.).

In der Folgezeit hätte die Führung bei einigen weiteren Chancen sogar noch ausgebaut werden können. „Das war die beste zweite Hälfte, die wir bisher in dieser Serie gespielt haben“, lobte Trainer Christian Heider seine junge Mannschaft.

Husumer SV: Reinholdt – Jannik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger – Siegfried (70. Lorenzen), Kiesbye, Steglich, Petersen – Berg (78. Jessen), Jonas Heider (60. Alla). FC Angeln 02: Scharroba – Holtmann (63. Opitz), T. Nissen, Rechlin, Fritz, Henrici, H. Nissen (72. Matthiesen), Hoffmann-Timm, Goos, Böhm, Möller.
Zuschauer: 150. Schiedsrichter: Schwarzer (Rendsburg). Beste Spieler: Steglich, Petersen, Alla, Rettkowski/Goos, Möller.

5. Oktober 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Verbandsliga: Die „zwei-einhalb“ Mannschaften aus dem Schleswiger Fußballkreis stehen ausnahmslos vor Auswärtspartien. Der FC Angeln 02 wird es bei der Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) sehr schwer haben, Aufsteiger VfB Schuby könnte beim Mitaufsteiger und Schlusslicht FC Tarp-Oeversee (Sbd., 15 Uhr) durchaus punkten. Die Fahrdorfer „Exil-Insulaner“ des FC Sylt (Kreisfußballverband Nordfriesland) dürften beim Tabellendreizehnten BSC Brunsbüttel (Sbd., 16 Uhr) vor keiner allzu großen Hürde stehen. Zwischen dem Ex-SH-Ligisten Husumer SV und dem FC Angeln liegen elf Tabellenplätze und die Erkenntnis von Trainer Bernd Lassen: „Uns liegen diese Gegner.“ Sein Team fährt nicht nach Husum, um dort Schadensbegrenzung zu betreiben. Sein Team will „Punkte holen, die man nicht erwartet.“ Interessant beim Aufsteiger-Duell: Der FC Tarp-Oeversee hat alle drei Heimspiel verloren (1:8 Tore) die Mannschaft von Dirk Stegemann hat alle drei Auswärtsspiele verloren (2:6 Tore), wobei in den Spielen beim FC Sylt und bei Frisia Risum-Lindholm nicht unbedingt mit Punkten gerechnet wurde. Wenn es also in Tarp kein Unentschieden gibt, geht eine Serie zu Ende. Den Schubyer Coach braucht man nicht zu fragen, welche Serie das sein soll. Bei zwei Unentschieden und sechs Siegen steht in der Bilanz des FC Sylt unter der Rubrik „Verloren“ eine dicke Null. Kaum zu glauben, dass sich das nach dem Spiel beim BSC Brunsbüttel ändern wird. Allerdings hat die Mannschaft von Trainer Horst Schmidt auf dem Sportplatz an der Olof Palme-Allee zwei von drei Heimspielen gewonnen. Jüngst sogar gegen den von FC-Chef Volker Koppelt immer hoch eingeschätzten TSV Rantrum. Doch wer, wie der FC Sylt, Qualität im Team hat und jetzt sogar einem geregelten Training nachgeht, für den sollte Brunsbüttel kein großes Problem darstellen. Die Null muss weiter stehen. (mb)
2. Oktober 2009 · Schlei Bote
VL 9 11.10.09 BW Löwenstedt Husumer SV 1:5

Löwenstedt unter Wert geschlagen!

Verbandsliga: Die Übersicht

Der SV Frisia Risum-Lindholm, der FC Sylt, die Husumer SV und der TSV Rantrum wurden ihren Favoritenrollen gerecht und bilden in unveränderer Reihenfolgen das Führungsquartett der Liga. Lindholm musste beim 2:0 gegen Marne bis zum Ende bangen, Rantrum beim typischen 1:0 gegen die FSG Sörup-Sterup das Glück herausfordern. Nur Sylt und Husum waren souverän. Große Moral bewies der VfB Schuby, der trotz Unterzahl und 0:2-Rückstand dem TSV Nordhastedt noch ein Remis abtrotzte. Mit personeller Unterstützung aus der SH-Liga-Mannschaft kam Flensburg 08 II zu einem überlegenen 6:0 gegen TuRa Meldorf.

Löwenstedt (noh) – Bei der 1:5 (0:2) Niederlage gegen die Husumer SV wurde Blau-Weiß Löwenstedt unter Wert geschlagen. Die Löwen begannen die Begegnung druckvoll, hatten aber bei einem Pfostenschuss von Christian Peters Pech (8.). In der Folgezeit kamen die Gäste besser ins Spiel, Sebastian Kiesbye nutzte einen Stellungsfehler der Löwenstedter Deckung zum 0:1 (19.). Die Hausherren waren kurzfristig geschockt, Kiesbye erhöhte auf 0:2 (25.). Im zweiten Abschnitt wollten die Gastgeber die Partie noch drehen, doch erneut hatten sie Pech, als Lars Hansen am Innenpfosten scheiterte (58.). Michael Petersen traf wenige Minuten später zum 0:3 (68.). Von diesem Rückstand erholten sich die Hausherren nicht mehr. Jonas Heider traf nur zwei Minuten später zum 0:4 (70.) und Tobias Berg ließ unmittelbar darauf das 0:5 folgen (73.). In der Schlussphase kämpften die Löwen noch einmal und wurden zumindest noch mit dem 1:5 Ehrentreffer von Sven Nielsen belohnt (86.).

SV BW Löwenstedt: Bremer –Brodersen, Friedrichsen (65. Schilling), B. Kohrt, Christer Carstensen – Peters (48. Hansen), L.-H. Carstensen, Clausen, M. Albertsen – Nielsen, Christian Carstensen.
Husumer SV: Scherr – Janik Heider, Rettkowski, Ketelsen (43. Frost-Larsen), Kröger – Siegfried, Steglich, Petersen (78. Lorenzen), Alla (60. Jonas Heider) – Kiesbye, Berg. – Zuschauer: 300 – Schiedsrichter: Hirth (Rödemis) – Gelb-Rote Karte: Hansen (68.), wegen wiederholten Foulspiels Beste Spieler: Nielsen - Rettkowski/Steglich, Kiesbye.

12. Oktober 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Verbandsliga Nord-West: Es müsste statt Verbandsliga NW eigentlich Verbandsliga NF heißen – die sechs Teams aus dem Kreisgebiet, die „Exil-Insulaner“ des FC Sylt mit eingerechnet, belegen einträchtig die Plätze eins bis sechs. Es scheint fast so, als sollte die Meisterschaft in der Verbandsliga in dieser Saison zu einer Kreismeisterschaft werden, damit in der nächsten Saison wieder ein nordfriesischer Vertreter in der Schleswig-Holstein-Liga dabei ist.

Im Mittelpunkt steht das Derby zwischen dem SV Blau-Weiß Löwenstedt und der HusumerSV am Sonntag (14.30 Uhr). Wenn Löwen-Coach Bernd Hansen keine Sorgen hat, dann im Sturm: Christian „Bauer“ Carstensen führt mit acht Treffern die Torjägerliste an, weist mit 66 Toren in 102 Ligaspielen eine beachtliche Quote auf. Zudem stehen die starken Eigengewächse bereits Schlange. Sven Nielsen, der seine erste Herren-Saison spielt, traf beim 4:1 gegen 08 II einmal, Kevin Schilling, der noch in der A-Jugend spielen darf, sogar gleich doppelt. Sollte es mal eng werden, gibt’s ja auch noch Helge Carstensen, der für die Zweite in der Kreisliga bereits neun Treffer erzielte. Man darf gespannt sein – Husum hat alle vier Auswärtsspiele gewonnen und dabei beeindruckende 16:3 Tore erzielt.

Der SV Frisia 03 ist nach dem Punktabzug für den FC Sylt Tabellenführer, hat fünf Punkte Vorsprung – da sollte der Tabellen-14. Marner TV am Sonntag (15 Uhr) eigentlich keine Hürde sein für das Team von Trainer Bodo Schmidt.

Richtig „warm geschossen“ hat sich der TSV Rantrum beim 5:0 in Tellingstedt für das Duell mit der FSG Sörup-Sterup am Sonnabend (15.30 Uhr). Die Angeliter haben erst ein Spiel gewonnen und müssen mehr denn je um den Klassenerhalt bangen.

Sieben Punkte im Nordfrieslandstadion, aber neun auf fremden Plätzen – der MTV Leck bleibt seiner Linie treu. Wollen die Schützlinge von Coach Malte Köster aber vorn dabei bleiben, käme ein Heimerfolg gegen den BSC Brunsbüttel am Sonnabend (14.30 Uhr) ganz gelegen.

9. Oktober 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 10 17.10.09 Husumer SV Flensburg 08 II 4:2

Mit Spielwitz und viel Offensivdrang

Husumer SV besiegt Flensburg 08 II mit 4:2 (2:2)!  
Verbandsliga: Die Übersicht

Von fünf auf drei Punkte: Durch das 3:3 des Tabellenführers Risum-Lindholm in Brunsbüttel und den eigene 10:0-Sieg beim MTV Tellingstedt hat der FC Sylt den Rückstand auf den Spitzenreiter auf drei Punkte verkürzt – ein Rückspielsieg sozusagen. Für den Hammer des Spieltages sorgte der TSB Flensburg, der ein 0:3 gegen den MTV Leck noch in einen Sieg umbog. Ein Riesenvorsprung drohte auch die FSG Sörup-Sterup zu verspielen, am Ende reichte es zum 4:3 gegen Stern Flensburg. Ohne Sieg bleibt Schlusslicht Tarp-Oeversee, dass die Aufsteiger-Partie gegen Löwenstedt mit 0:2 verlor.

Husum (noh) – Fußball-Verbandsligist Husumer SV gewann gegen Flensburg 08 II trotz einiger Wackler in der Defensive im ersten Abschnitt am Ende hochverdient mit 4:2 (2:2) Die Stormstädter erwischten dabei einen Start nach Maß. Schon nach zwei Minuten schob Kapitän Michael Petersen den Ball nach einer Ecke am langen Pfosten zum 1:0 ins Netz (2.). In der Folgezeit überraschten die Gäste, die sich nicht versteckten, die Hausherren jedoch. Christian Öste nutzte einen Fehler und traf zum 1:1 (4.). Als Husums Defensivchef Sascha Rettkowski verletzt ausgewechselt werden musste, war die Deckung kurzfristig unsortiert. Tanju Hassanoglu traf in dieser Phase zum 1:2 (17.). Die Gastgeber hatten indes die richtige Antwort parat. Jonas Heider traf aus der Distanz zum 2:2 (32.). Im zweiten Abschnitt lieferten die Gastgeber dann sehenswerten Offensivfußball ab. Tobias Berg erzielte das 3:2 (48.). Die Gäste kamen nun wiederholt zu spät und kassierten mehr als ein halbes Dutzend Gelber Karten. In der letzten halben Stunde hatten die Hausherren dann noch eine Reihe guter Gelegenheiten. Der agile Jonas Heider sorgte nach schöner Kombination über Erion Alla und Sebastian Kiesbye für den 4:2-Endstand (79.). „Das sah teilweise schon richtig klasse aus“, freute sich Husums Trainer Christian Heider über den Spielwitz seiner Mannschaft.

Husum: Scherr – Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski (10. Strüning), Kröger – Siegfried, Kiesbye, Steglich, Petersen – Berg (70. Alla), Jonas Heider (79. Lorenzen).
Flensburg 08 II: Danschke – Jansen, Kuci (70. Ohlsen), Boiesen, Bredahl, Dobbeck, Hassanoglu, Christophersen, Ghailane, Papenberg (65. Stamer), Öste (55. Eckert). – Zuschauer: 140 – Schiedsrichter: Behrens (Meggerdorf) – Beste Spieler: Steglich, Jonas Heider, Siegfried/Christophersen.

19. Oktober 2009 · Flensburger Tageblatt

„Sechser“ mit Spaß am Spiel

Platz drei mit 22 Punkten, auswärts noch ohne Niederlage – es läuft bei der Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Eine Stütze des jungen Teams von Trainer Christian Heider ist der 18-jährige Mittelfeldspieler Jan Siegfried.
Defensivkraft mit Vorwärtsdrang: Jan Siegfried (rechts), hier gegen Ingo Henrici vom FC Angeln 02. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Nils Ole Hokamp) – In der Spitzengruppe der Verbandsliga Nord-West festgesetzt, gegen alle Teams „von oben“ schon gespielt – vermeintlich lösbare Aufgaben warten auf das junge Team der Husumer SV in den kommenden Wochen. So zum Beispiel am Sonnabend (15 Uhr) im Friesenstadion gegen Flensburg 08 II.

Dass es keine leichten Gegner gibt, dass der nächste Gegner immer der schwerste ist und dass jede Serie einmal ein Ende hat, für diese Phrasen wurde schon viel Geld bezahlt. Trotzdem wird Trainer Christian Heider seiner Mannschaft vermutlich genau diese Weisheiten ins Gedächtnis rufen. Für Jan Siegfried, den 18-jährigen defensiven Mittelfeldspieler der HSV, nicht notwendig. „Ich weiß nicht genau, was ich von 08 II halten soll“, sagt der angehende Abiturient, „aber wir sind auf jedes Spiel heiß und wollen unbedingt gewinnen.“

Selbstbewusstsein ja, Überheblichkeit oder Unterschätzen des Gegners nein – damit sind die „jungen Wilden“ bislang gut gefahren. Beim 5:1 am vergangenen Sonntag in Löwenstedt war Jan Siegfried einer von sieben Spielern, die noch nicht ihren 20. Geburtstag gefeiert haben. Diese „Jungherren-Auswahl“, in der Führungsspieler wie Michael Petersen oder Sebastian Steglich auch erst 23 Jahre jung sind, stellt mit 30 Treffern das torgefährlichste Team der Liga.

Daran hat auch Jan Siegfried, der im Sommer sein Abitur bauen will, um danach ein medizinisches Studium zu beginnen, seinen Anteil. Der 18-Jährige spielt zwar als „Sechser“ eine Art Ausputzer, interpretiert diese jedoch weniger rustikal, als andere „Abräumer“ das machen. „Ich will Fußball spielen“, erklärt Siegfried, „bei uns wird der Ball aus der Defensive nach vorne gespielt.“ Tatsächlich gibt’s „lang und schmutzig“, das heißt weite Bälle auf die Stürmer, in Husum nicht.

„Mir macht es deshalb unheimlich viel Spaß“, sagt der junge Husumer, der zu Beginn der Saison aus der A-Jugend des SV Frisia 03 Risum-Lindholm zurück in seine Heimatstadt wechselte. Seine Jugendjahre verbrachte der Schüler zuvor beim TSV Hattstedt, wo er schon immer im zentralen Mittelfeld spielte. Der Wechsel zur HSV stand für Siegfried schon länger fest.

„Die Fahrten zum Training entfallen, und es ist mit der Schule einfacher“, erzählt der Husumer, der den Leistungskurs Sport besucht und bei Stefan Pohns unter anderem auch Fußball belegt. Bereut hat er den Schritt nach Husum nicht, obwohl es im Vorfeld einige Stimmen gab, die ihm abrieten. „Ich bin absolut positiv überrascht vom Verein. Der Zusammenhalt in der Mannschaft ist toll, der Trainer findet immer den richtigen Ton. Husum ist ein Verein mit Perspektive“, lobt der Mittelfeldspieler. Begeistert ist er auch von den Fans, die der Mannschaft in jedem Spiel zur Seite stehen. „Die lassen sich immer wieder was Neues einfallen“, sagt der Husumer, der gerne am Ende auf dem zweiten Tabellenplatz landen würde. Ganz vorne sieht er momentan den SV Frisia 03, aber auch dem FC Sylt rechnet er Chancen aus.

16. Oktober 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 11 24.10.09 Husumer SV FC Tarp Oeversee 3:1

Verdienter Erfolg nach »kollektivem Tiefschlaf«

3:1 – Husum dreht Spiel gegen Tarp-Oeversee!  
Verbandsliga: Die Übersicht

Nicht schlecht! 39 Tore in neun Spielen, das kann sich doch sehen lassen. Den größten Anteil daran hatten Tabellenführer SV Frisia 03 (6:0 gegen TSB Flensburg) und Flensburg 08 II (5:1 gegen den TSV Rantrum). Frisia, der FC Sylt (4:1 gegen Sörup-Sterup) und die Husumer SV (3:1 gegen Tarp-Oeversee) setzten sich etwas ab, weil die Verfolger Löwenstedt (1:1 gegen Nordhastedt) und Leck (2:2 in Tellingstedt) Punkte ließen. Klare Siege feierten Stern Flensburg (5:0 gegen Meldorf) und der BSC Brunsbüttel (4:1 in Schuby).

Husum (noh) – – Trotz insgesamt schwacher Vorstellung siegte Fußball-Verbandsligist Husumer SVgegen den Tabellenletzten FC Tarp-Oeversee verdient mit 3:1 (0:1). „In der ersten halben Stunden haben wir unterirdisch gespielt, das war kollektiver Tiefschlaf“, kritisierte Husums Trainer Christian Heider. Die HSV fand nicht statt, Daniel Weiß traf früh zum 0:1 (9.). Heider musste seine Elf wachrütteln und brachte mit Jan Siegfried und David Strüning schon nach 30 Minuten zwei Neue.

Damit wurde das Spiel der Stormstädter besser, Sebastian Steglich, der sich schon seit Wochen in starker Form präsentiert, führte nun klug Regie. Im zweiten Abschnitt drehten die Nordfriesen die Partie. Sebastian Kiesbye traf nach einer Flanke von Michael Petersen per Kopf zum Ausgleich (48.). Die 2:1-Führung markierte keine zehn Minuten später Tobias Berg, der mit einem Freistoß aus 25 Metern den ehemaligen Husumer Thomas Widder im Tor der Gäste überwand. In der Folgezeit ließ die Husumer Offensivabteilung einige Chancen aus. Lediglich Kapitän Michael Petersen zeigte sich treffsicher und schob eine Steglich-Flanke zum 3:1 in die Maschen (82.) – für den Husumer schon der neunte Saisontreffer.

Husumer SV: Scherr – Jannik Heider, Ketelsen (30. Strüning), Rettkowski, Kröger – Alla (30. Siegfried), Kiesbye, Steglich, Petersen – Berg, Jonas Heider (70. Lorenzen).
FC Tarp-Oeversee: Widder – Böhme, Lorenzen, Holtze, Lewin, Appel, Weiß, Römke, Uribe, Fesser (65. Weißmann), Rauschke. Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Bolls (Kellinghusen), hätte bisweilen härter durchgreifen sollen. Beste Spieler: Steglich, Strüning – Widder.

26. Oktober 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 12 01.11.09 TSV Nordhastedt Husumer SV 4:0

Schwache Schlussphase

Husumer SV verliert beim TSV Nordhastedt 0:4  
Verbandsliga: Die Übersicht

Kein guter Tag für Gastgeber: Lediglich der TSV Nordhastedt besiegte die Husumer SV 4:0 (erste Auswärtsniederlage der Nordfriesen, Brunsbüttel und Angeln trennten sich 0:0 – ansonsten nahmen die Gastmannschaften die Punkte mit. Überraschend das 2:1 des VfB Schuby beim TSB, weniger dagegen die Erfolge von 08 II (6:1 bei Tarp-Oeversee), Tabellenführer SV Frisia 03 (5:0 in Tellingstedt), Verfolger FC Sylt (4:1 in Meldorf), Löwenstedt (4:0 in Marne) und dem MTV Leck (1:0 bei Sörup-Sterup). Stern siegte 2:1 in Rantrum.

Nordhastedt (noh) – Die erste Auswärtsniederlage fiel happig aus. Gleich mit 0:4 (0:1) kam Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim TSV Nordhastedt unter die Räder. In der ersten halben Stunde verlief die Begegnung ausgeglichen ohne größere Chancen auf beiden Seiten. Das 1:0 für die Hausherren resultierte schließlich aus einem noch leicht abgefälschten Schuss von Lars Witt (28.). Die Stormstädter verloren anschließend bis zur Pause ein wenig ihre spielerische Linie, fanden diese aber zu Beginn der zweiten Hälfte wieder. Michael Petersen sorgte mit einem Seitfallzieher direkt nach Wiederanpfiff für den Ausgleich (47.), das Tor wurde jedoch wegen gefährlichen Spiels vom Unparteiischen nicht gegeben. Pech hatte die HSV auch bei einem Pfostentreffer von Sebastian Kiesbye (55.).

Auf der Gegenseite sorgte Philipp Jungbloot für das 2:0 (68.). Husum ließ echte Gegenwehr vermissen und kassierte noch zwei Tore. Jungbloot traf zum 3:0 (85.), Peter Laursen zum 4:0 (90.).

TSV Nordhastedt: Tetens – Glüsing, T. Sickmann, Vehrs – Jessen (65. Strehl), J. Sickmann (68. D. Witt), Krüger, L. Witt, Freund – Jungbloot (85. Hass), Laursen.
Husumer SV: Reinhold – Janik Heider (46. Frost-Larsen), Rettkowski, Ketelsen, Strüning – Kröger, Kiesbye, Steglich, Petersen – Berg (76. C. Heider), Jonas Heider (65. Alla).

2. November 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Verbandsliga Nord-West: Vorsicht, Profi! Nein, kein spektakulärer Transfer von Volker Koppelt – Stern Flensburg, am Sonnabend (14 Uhr) zu Gast in Rantrum, kommt mit einem Mann, der 272 Spiele in der Bundesliga auf dem Buckel hat. Allerdings kickt er nicht mehr: Uwe Bracht, mittlerweile 56 Jahre alt, ist seit kurzem Co-Trainer von Lars Meyer, seinem Schwager. Fast allen anderen nordfriesischen Teams stehen Dienstreisen nach Dithmarschen bevor: der FC Sylt nach Meldorf, Spitzenreiter Frisia 03 nach Tellingstedt, Blau-Weiß Löwenstedt nach Marne (alle Sonnabend 14 Uhr) und die Husumer SV nach Nordhastedt (Sonntag 14 Uhr). Einzige Ausnahme ist der MTV Leck, der zur FSG Sörup-Sterup muss (Sbd. 14 Uhr).

30. Oktober 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 13 07.11.09 Husumer SV Marner TV 3:1

Husumer SV beherrscht den Marner TV klar

Verbandsliga: Die Übersicht

Kein guter Tag für Gastgeber: Lediglich der TSV Nordhastedt besiegte die Husumer SV 4:0 (erste Auswärtsniederlage der Nordfriesen, Brunsbüttel und Angeln trennten sich 0:0 – ansonsten nahmen die Gastmannschaften die Punkte mit. Überraschend das 2:1 des VfB Schuby beim TSB, weniger dagegen die Erfolge von 08 II (6:1 bei Tarp-Oeversee), Tabellenführer SV Frisia 03 (5:0 in Tellingstedt), Verfolger FC Sylt (4:1 in Meldorf), Löwenstedt (4:0 in Marne) und dem MTV Leck (1:0 bei Sörup-Sterup). Stern siegte 2:1 in Rantrum.

Husum (noh) – In einem überlegen geführten Spiel gewann die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga gegen den Marner TV verdient mit 3:1 (2:1). Die Gastgeber hatten das Spiel von Beginn an im Griff und waren um Wiedergutmachung für das 0:4 in Nordhastedt bemüht. Jonas Heider (2.), Sebastian Steglich (13.), Sebastian Kiesbye (17.) und erneut Jonas Heider (28.) vergaben erste Chancen. Effektiver agierten die Gäste. Nach Ecke und abgefälschtem Nachschuss von Leif Peters stand es 0:1 (31.). Die HSV ließ mit ihrer Antwort nicht lange auf sich waren. Kapitän Michael Petersen glich aus der Distanz aus (35.), noch vor der Pause traf der erneut starke Sebastian Steglich ebenfalls aus der Distanz zur Führung (45.). Auch in der zweiten Hälfte drückten die Gastgeber. Das 3:1 erzielte Jonas Heider, der nach einem schnellen Spielzug über Sebastian Steglich und Tobias Berg einschob (57.). In der Folgezeit hatten die Stormstädter weitere gute Gelegenheiten.

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger – Siegfried, Kiesbye (74. Strüning), Steglich, Petersen – Berg (67. Lorenzen), Jonas Heider (79. Alla).
Marner TV: Siegmund – von Levern, Landsberg, Werner, Witt, Weih, Hintelmann, Peters, Fritz, Schneidereit, Wellnitz.
Zuschauer: 105. Schiedsrichter: Aust (Süderbrarup).
Beste Spieler: Steglich, Jannik Heider, Rettkowski/Peters, Siegmund.

9. November 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 14 14.11.09 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:3

Zwei frühe Tore ebnen Husum den Weg zum 3:1-Sieg in Brunsbüttel

Arm in Arm beim Kopfball-Duell: Husums Abwehrspieler Finn Kröger (li.) und Brunsbüttels Axel Rohwedder. Foto: jensen
Verbandsliga: Die Übersicht

Schadenfreude: Drei Spielabsagen und Risum-Lindholm ist der Gewinner des Spieltages. Mit einem kräftigen „Ja“ und geballter Faust werden die Frisia-Spieler das 1:0 von Stern Flensburg gegen den Topfavoriten FC Sylt begrüßt haben. Bei einem Spiel weniger bleibt der Vorsprung bei drei Punkten. Auch von „unten“ droht Ungemach. Durch das 3:1 beim BSC Brunsbüttel ist die Husumer SV dem Koppelt-Team bis auf einen Punkt auf die Pelle gerückt. Der TSB konnte ein 2:0 gegen Löwenstedt (2:2) nicht halten, die FSG Sörup-Sterup machte aus einem 1:2 gegen den VfB Schuby ebenfalls noch ein 2:2. Keinen Sieger gab es in der Partie MTV Tellingstedt gegen den FC Angeln 02 (1:1).

Brunsbüttel (noh) – Die Husumer SV bleibt in der Fußball-Verbandsliga oben dabei. Beim heimstarken BSC Brunsbüttel, zuletzt fünf Mal in Folge ungeschlagen, gewann das Team von Trainer Christian Heider nach guter ersten Halbzeit verdient 3:1 (2:0).

Die Stormstädter begannen die Begegnung mit hohem Tempo und nutzten gleich in der Anfangsphase ihre Torchancen. Sebastian Kiesbye traf früh zum 0:1 (8.). Das 0:2 erzielte nach zwölf Minuten Michael Petersen per Strafstoß (Handspiel von Haras).

Auch den weiteren Verlauf der ersten Spielhälfte dominierten die Gäste. Mit der Leistung seiner Elf im zweiten Durchgang war der Husumer Übungsleiter dann nicht mehr so zufrieden. „Da kam ein Bruch in unser Spiel“, sagte er nach dem Abpfiff. Brunsbüttel nutzte die Lässigkeiten der Gäste und erzielte nach einer Stunde den Anschlusstreffer. Torschütze: Morris Hoppe.

Die Hausherren spielten in dieser Phase rustikal, bisweilen sogar überhart. In der Schlussphase bekamen die Husumer das Spiel jedoch wieder in den Griff. Zuerst hatten sie noch Pech, als Jonas Heider mit einem Kopfball an der Latte scheiterte (75.), doch schließlich gelang Sebastian Steglich mit dem Tor zum 1:3 die Entscheidung (84.). Die BSC-Spieler Dennis Kählau und Kevin Junge wurden in den Schlussminuten von der Unparteiischen Tanja Petersen (Peissen) des Feldes verwiesen.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Ketelsen, Kröger – Siegfried, Kiesbye, Steglich, Petersen (61. Berger) – Berg (75. Alla), Jonas Heider (82. Strüning).
Beste Spieler: Rettkowski, Steglich.

16. November 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Verbandsliga Nord-West: Das Derby Rantrum gegen Leck (siehe Bericht oben) steht im Mittelpunkt, ansonsten stehen „Ausflüge“ nach Flensburg und Dithmarschen an. Der FC Sylt gastiert bei Stern, zeitgleich spielt Blau-Weiß Löwenstedt beim TSB, der seit kurzem vom Nordfriesen Arno Nielsen trainiert wird. Tabellenführer SV Frisia 03 reist nach Meldorf (zuletzt 2:1-Sieger in Leck), Verfolger Husumer SV zum BSC Brunsbüttel (zuletzt 3:3 in Löwenstedt). Der Fan-Bus startet am Sonnabend (11 Uhr) vom Friesenstadion, alle Spiele beginnen um 14 Uhr.

13. November 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 15 21.11.09 Husumer SV TSB Flensburg 0:0

Husum gegen TSB ohne Tore

Artistik: Niels Broderius vom TSB Flensburg im Duell mit den Husumern Bastian Ketelsen (links) und Finn Kröger. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Flaute: nur 14 Tore. Drei Mal 0:0, nur 14 Treffer in neun Spielen – Magerkost am 16. Spieltag. Vorn bleibt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der den TSV Rantrum im torreichsten Spiel des Tages 3:1 besiegte. Der FC Sylt (2:0 gegen Flensburg 08 II) hält mit, die Verfolgergruppe, angeführt von der Husumer SV (0:0 gegen den TSB Flensburg), fiel nach Punkteteilungen etwas zurück. Sylt-Bezwinger Stern Flensburg holte ein 1:1 beim MTV Leck. Mit Auswärtssiegen vergrößerten der BSC Brunsbüttel (1:0 beim abgeschlagenen FC Tarp-Oeversee) und TuRa Meldorf (2:1 in Schuby) den Abstand zur bedrohten Zone.

Husum (noh) – In einer gutklassigen Begegnung der Fußball-Verbandsliga Nord-West trennten sich die Husumer SV und der TSB Flensburg torlos. Beide Mannschaften boten den 170 Zuschauern eine flotte Begegnung, der letztlich nur die Tore fehlten. Die Hausherren hatten schon im ersten Abschnitt mehr Spielanteile, waren nach Aussage von Husums Trainer Christian Heider in Tornähe jedoch in ihren Aktionen noch zu schlampig.

„Das war im Abschluss natürlich zu wenig“, bemängelte er nach dem Abpfiff, dass im ersten Durchgang die offensiven Aktionen nicht zwingend zu Ende gespielt wurden. Trotzdem lobte Heider die Art und Weise, wie seine Mannschaft auftrat. In der zweiten Spielhälfte kam bei einigen gefährlichen Situationen der Stormstädter dann auch noch das Pech hinzu. So traf Michael Petersen mit einem Freistoß nur die Querlatte (62.) und ein Treffer von Jonas Heider wurde nicht gegeben, weil der Unparteiische zuvor ein Foulspiel gesehen hatte (75.). Michael Petersen agierte schließlich zehn Minuten vor dem Ende zu eigensinnig, als er, statt den Querpass zu spielen, selbst aufs Tor schoss (80.). Die letzte gute Gelegenheit vergab kurz vor Ende der aufgerückte Sascha Rettkowski, der an Gästekeeper Tim Sohrweide scheiterte (85.). „Das Unentschieden geht letztlich in Ordnung“, befand Christian Heider.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger – Siegfried, Kiesbye, Steglich, Petersen – Berg (46. Berger), Jonas Heider (76. Strüning).
TSB Flensburg: Sohrweide – Schmeling, Thomsen (59. Jacobs), Dohrmann, Jäger, Jacobsen, N. Duratovic, S. Duratovic (65. Grabosz), Mujcanovic, Fries, Broderius (75. Guth).
Zuschauer: 170.
Schiedsrichter: Zabinski (Nordhastedt).
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung auf beiden Seiten.

23. November 2009 · Flensburger Tageblatt

Ein 0:0 der besseren Sorte

In einem kämpferischen, aber fairen Verbandsliga-Kräftemessen zwischen den Fußballern der Husumer SV und dem TSB Flensburg, konnte nach 90 Minuten kein Sieger ermittelt werden. Das Spiel endete trotz teilweise hochkarätiger Chancen 0:0-Unentschieden. Die beste Tormöglichkeit vergab der Flensburger Goalgetter Tim Fries (88.) kurz vor dem Schlusspfiff. Völlig freistehend konnte er den Ball nicht in Maschen befördern. »Da hätten wir das Spiel natürlich für uns entscheiden müssen«, stellte TSB-Coach Arno Nielsen nach der Partie fest. Weiter sagte der Trainer, der auch in seinem dritten Spiel als Coach ungeschlagen blieb, dass er »auf dieser kompakten Mannschaftsleistung aufbauen« könne, da es »ein null zu null der besseren Sorte« gewesen sei.

23. November 2009 · Flensburger Avis
VL 16 29.11.09 MTV Tellingstedt Husumer SV 0:0

Husumer SV enttäuscht beim 0:0 in Tellingstedt

Der Herbstmeister steht noch nicht fest

Verbandsliga Die „Herbstmeisterschaft“ ist noch nicht vergeben. Der FC Sylt setzte sich mit dem 4:0 gegen Leck wieder an die Spitze, hat allerdings zwei Spiele mehr ausgetragen als der SV Frisia 03, dessen Spiel bei Stern Flensburg ausfiel. Nichts ging auch beim TSV Rantrum – die Partie gegen Schuby wurde abgesagt. Löwenstedt beeindruckte mit einem 5:2 in Sörup, Angeln 02 feierte den ersten „Dreier“ in der Fremde (3:0 in Meldorf). Die Husumer SV hat nach dem 0:0 in Tellingstedt etwas den Anschluss zur Spitze verloren. Weiter gut davor ist Flensburg 08 II (3:2 gegen Marne).

Tellingstedt (noh) – Beim MTV Tellingstedt kam Fußball-Verbandsligist Husumer SV gestern nach einer durchwachsenen Leistung nur zu einem torlosen Unentschieden. In der ersten Hälfte spielten die Stormstädter dabei laut Trainer Christian Heider keinen Fußball. „Wir standen nur daneben und haben zugesehen“, bemängelte der Coach. Einzig Torhüter Momme Reinhold zeigte sich hellwach und rettete seine Mannschaft wiederholt vor einem Rückstand. Husumer Chancen blieben Mangelware, die beste Möglichkeit vergab Jonas Heider aus sieben Metern (25.). In der zweiten Hälfte drückten die Husumer der Begegnung ihren Stempel auf. Die erste gute Gelegenheit hatte dabei Christian Heider, der sich nach einer Stunde für den grippegeschwächten Michael Petersen selbst eingewechselt hatte, doch erst scheiterte er am Torhüter und im Nachschuss traf er nur den Pfosten (60.). „Da muss ich das Tor machen“, sagte er selbstkritisch. Fünf Minuten später musste sein Bruder Jannik mit Gelb-Rot vorzeitig zum Duschen, trotzdem hatte die HSV weitere Chancen. Die letzte richtig dicke Gelegenheit hatte Jan Siegfried, der mit seinem Kopfball jedoch an der Unterkante der Latte scheiterte (85.).

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Strüning (65. Berger), Ketelsen, Kröger – Siegfried, Kiesbye, Steglich, Petersen (61. Christian Heider) – Lorenzen (46. Frost-Larsen), Jonas Heider. Gelb-Rote Karte: Janik Heider (65., wiederholtes Foulspiel)
30. November 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 17 05.12.09 Husumer SV TuRa Meldorf 8:1

Schützenfest im Friesenstadion

Husumer SV fertigt TuRa Meldorf mit 8:1 ab  
Verbandsliga: Die Übersicht

„Nur“ zwei Spiele fielen aus. Der FC Angeln und der Marner TV hatten keine bespielbaren Plätze. Die Ergebnisse der anderen sieben Spiele bargen keine Überraschungen. Der FC Tarp-Oeversee durfte gegen die FSG-Sörup-Sterup nur eine Hälfte lang vom ersten Sieg träumen, am Ende hieß es 1:2. Die ersten Fünf der Tabelle gewannen ausnahmslos, heraus ragte das Husumer 8:1 gegen Meldorf und das Sylter 5:1 in Schuby. Die nordfriesischen Derbys endeten jeweils mit 2:0-Heimsiegen für den Tabellenzweiten Frisia 03 (gegen Leck) und Blau-Weiß Löwenstedt (gegen den TSV Rantrum).

Ballgeflüster

Doppelte Freude

Beim Verbandsligisten Husumer SV war der Jubel nach dem 8:1-Erfolg über TuRa Meldorf groß. Doppelten Grund zur Freude hatte HSV-Mittelfeldspieler Erion Alla. Zum einen erzielte er zwei Tore, zum anderen war er am Vorabend Vater geworden. (noh)

8. Dezember 2009 · NF-Sport

Husum (noh) – Im letzten Heimspiel des Jahres gelang der Husumer SV mit dem 8:1 (3:1) über TuRa Meldorf ein Kantersieg.

Nachdem die Husumer in den vergangenen beiden Wochen nicht überzeugten, wurde dieses Mal schon in der ersten Viertelstunde deutlich, dass Trainer Christian Heider sein Team punktgenau motiviert hatte. Sebastian Kiesbye sorgte früh für das 1:0 (10.), Jan Siegfried legte kurz darauf das 2:0 nach (13.) und Erion Alla erhöhte nur zwei Minuten später auf 3:0 (15.). Mit dieser schnellen Führung im Rücken agierten die Stormstädter in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte allerdings zu nachlässig und mussten den Anschlusstreffer zum 1:3 von Drzimkowski hinnehmen (28.).

Im zweiten Durchgang boten die Hausherren ihrem Publikum dann aber wieder richtig guten Fußball. Jonas Heider erzielte kurz nach Wiederanpfiff das 4:1 (47.) und brach damit endgültig den Widerstand der Dithmarscher. Erion Alla erhöhte per Strafstoß auf 5:1 (54.), der eingewechselte Michael Petersen machte mit dem 6:1 das halbe Dutzend voll (65.). Für das 7:1 sorgte der erneut überragende Sebastian Steglich mit einem weiteren Strafstoß (74.). Den Schlusspunkt zum 8:1-Schützenfest der Husumer setzte Sebastian Kiesbye nach einer tollen Kombination über Finn Kröger und Sebastian Steglich mit seinem zweiten Treffer (84.).

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger – Siegfried (72., Frost-Larsen), Alla (57. Petersen), Steglich, Strüning – Kiesbye, Jonas Heider (75. Lorenzen).
TuRa Meldorf: Pycha – Bornhöft, Ohland, Köhnke (59. Gieseler), Möller – Horstmann, Drzimkowski, Berken, Falk – Rufener (77., Eckhoff), Niestadt (79. Drohten). 
Zuschauer: 122
Schiedsrichter: Werner (Flensburg). – Beste Spieler: geschlossene Teamleistung/Drzimkowski.

7. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt
VL 18 12.12.09 TSV Rantrum Husumer SV 1:1

Leidenschaftlich gekämpft

TSV Rantrum mit dem Punktgewinn beim 1:1 im Nordfriesland-Derby gegen die Husumer SV zufrieden
Umzingelt von Rantrumern: Husums Torschütze Jonas Heider wird von Arne Hansen-Gabriel, Matthias Leba und Timo Hansen (von links) bedrängt. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Tarp-Oeversee triumphiert

And the winner is... FC Tarp-Oeversee! Der Tabellenletzte feierte im 18. Saisonspiel den ersten Sieg (5:1 in Meldorf). Vorne hat der FC Sylt nach dem glücklichen 2:1 gegen Angeln jetzt zwei Punkte Vorsprung auf den SV Frisia 03, der – ebenfalls mit Glück – 2:2 bei Flensburg 08 spielte. Überraschend: Alle Sonnabend-Spiele fanden statt, nur das gestrige Dithmarschen-Derby Tellingstedt gegen Marne fiel aus. Weiter bärenstark: Aufsteiger Löwenstedt (Vierter), der 2:0 bei Stern Flensburg siegte.

Rantrum (noh) – – Nach sechs Niederlagen in Serie kam der TSV Rantrum im Derby gegen die Husumer SVzu einem verdienten 1:1 (1:1). „Wir haben leidenschaftlich gekämpft, eine tolle Leistung gezeigt. Ich bin mit dem Punkt sehr zufrieden“, erklärte Rantrums Trainer Volker Schallhorn. Er vertraute erneut dem A-Jugendlichen Waldemar Gerber als Libero – der 18-Jährige lieferte eine fehlerfreie Leistung ab und war neben dem ebenfalls erst 19-jährigen Matthias Leba bester Rantrumer.

Die Hausherren hatten ihre besten Chancen gleich in der Anfangsphase. Zuerst kam Marcus Paul frei zum Schuss, verzog aber knapp (9.), dann war es Timo Hansen, der nach einem langen Pass von Matthias Leba mit einem wuchtigen Schuss zum 1:0 traf (13.).

Die Gäste hatten in der Folgezeit zwar mehr Spielanteile, Torchancen sprangen dabei aber in der ersten Hälfte lange Zeit keine heraus. Der Ausgleich resultierte dabei aus einem Fehler der Gastgeber. Ein zu kurzer Abschlag von Torhüter Frank Rahtje landete bei Thomas Grabowski, der den Ball an Jonas Heider verlor. Der ließ sich diese Chance nicht nehmen und schob den Ball zum Ausgleich in die lange Ecke (38.).

In der zweiten Hälfte blieben die Chancen Mangelware. Die einzige gute Möglichkeit vergab Sebastian Kiesbye, der an Frank Rathje scheiterte (55.). „Vier Punkte gegen Husum, damit sind wir zufrieden“, zog Schallhorn nach dem 1:0 im Hinspiel Bilanz und war froh, trotz schwieriger Platzverhältnisse gespielt zu haben.

TSV Rantrum: Rathje – Gerber – Grabowski, Brodersen (46. Jensen) – Jacobs, Hansen, Schefer, Leba, Lorenzen – Paul (89. Matzen), Hansen-Gabriel (80. Alim).
Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Kröger, Strüning – Alla (55. Berg), Siegfried, Steglich, Petersen – Jonas Heider, Kiesbye. Zuschauer: 250 – Schiedsrichter: Wellnitz (Neuenkirchen) – Beste Spieler: Gerber, Leba – Kröger, Petersen.

14. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt

Fünf Kilometer und 17 Punkte Abstand

TSV Rantrum empfängt die Husumer SV / Schallhorn beeindruckt von den Stormstädtern

Rantrum/Husum (noh) - In der Verbandsliga Nord-West steigt am Sonnabend um 14 Uhr das Derby zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV. Nur fünf Kilometer Luftlinie liegen zwischen den Fußballplätzen beider Vereine, während es in der Tabelle inzwischen sieben Tabellenplätze und 17 Punkte sind. Dabei waren beide Teams noch vor acht Spieltagen punktgleich. Seitdem hat die Mannschaft von Trainer Volker Schallhorn jedoch sechs Niederlagen in Folge verkraften müssen, während die Husumer mit Übungsleiter Christian Heider in dieser Phase nur einmal verloren und 17 Zähler sammelten.

Besonders eindrucksvoll trat die junge Husumer Elf dabei am vergangenen Wochenende beim 8:1 gegen TuRa Meldorf auf. Volker Schallhorn, früher selbst HSV-Trainer, beobachtete die Sromstädter und war beeindruckt: „Die spielen gefährlich über außen, da müssen wir eine ähnlich gute Leistung wie bei der knappen Niederlage gegen Löwenstedt abliefern, dann hoffe ich, dass wir mit Punkten belohnt werden.“ Mit Timo Hansen, Malte Schefer und Jann-Iven Jensen verfügt Schallhorn wieder über Alternativen.

Bei der Husumer SV sind alle hoch motiviert. „Man kennt sich sehr gut, und das 8:1 ist ein gefährliches Ergebnis“, mahnt Trainer Christian Heider. Er weiß, dass der Ortsnachbar ein anderes Kaliber ist und im Derby ähnlich wie im Hinspiel über sich hinauswachsen wird. Da gewann der TSV Rantrum in Husum nämlich 1:0 und konnte Revanche nehmen für die Niederlage im Pokal(1:2). Für Heider ist das Spiel in erster Linie eine Kopfsache. „Durch die bisherigen Erfolge ist der Druck auf die Mannschaft gewachsen. Wir müssen nun sehen, wie die jungen Spieler damit umgehen können.“ Der Trainer kann dabei wieder auf Tobias Berg und Michael Petersen zählen – gerade in der Offensive hat er ein Luxusproblem.

Beide Trainer wollen unbedingt spielen und hoffen, dass das Wetter ihnen keinen Strich durch die Rechnung macht. „Wir haben schon zwei Nachholspiele, noch eins wollen wir auf keinen Fall“, wünscht sich Volker Schallhorn keine Vertagung auf 2010.
11. Dezember 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 27.12.09 Honda Cup   Zwischenrunde

Eiskalter Keeper: Wankendorf feiert Ebsen

Hallenfußball: Verbandsligist vom Jahnplatz gewinnt Honda-Cup in Bornhöved / Torwart verwandelt Neunmeter und pariert anschließend gegen sein Pendant
Die Party geht los: Die Spieler des TSV Wankendorf herzen ihren Keeper Kim Ebsen. Foto: sell
Rassiger Fußball in Bornhöved: Beobachtet von Routinier Arne Westphal (hinten), zwingt Wankendorfs Bastian Heinrich dem Hartenholmer Schlusmann Jacob Lübcke eine Glanzparade ab. Foto: sell

Bornhöved (Carsten Kaikowski) - Fußball-Verbandsligist TSV Wankendorf sicherte sich bei der 14. Auflage des Hallenturniers um den Honda-Cup in Bornhöved zum insgesamt dritten Mal nach 2006 und 2007 den Titel und damit das stattliche Preisgeld in Höhe von 640 Euro. In einem hochdramatischen Neunmeterschießen bezwangen die Blau-Gelben den Vorjahreszweiten TuS Hartenholm mit 5:4. Held des Abends war ohne Zweifel Wankendorfs Keeper Kim Ebsen.

„Und schon wieder haben die Bauern den Pokal“, skandierten die Wankendorfer um 23.33 Uhr des Finaltags, nachdem sie ihren Torwart Kim Ebsen in einem Jubelsturm unter sich begraben hatten und nun im Hüpfkreis um die Wette sprangen.

Der 24-Jährige geriet, nachdem die reguläre Spielzeit im Finale mit einem Chancenverhältnis von 2:2 torlos geendet war, in den Fokus der rund 400 Besucher in der völlig überfüllten Bornhöveder Sporthalle, hielt er doch zunächst vier Neunmeter, um dann selbst zu verwandeln und schließlich gegen sein Hartenholmer Pendant Jacob Lübcke ein weiteres Mal zu parieren. Sein Gegenüber hatte „nur“ drei Mal die Finger am Ball und der Tabellenführer der Kreisliga Segeberg damit wie schon im Vorjahr (3:4 gegen die diesmal in der Vorrunde ausgeschiedene SG Ascheberg/Kalübbe) das Nachsehen. Der zweite Platz wurde jedoch mit 390 Euro Preisgeld versüßt.

Was macht die Konkurrenz? Der SV Tungendorf in Person von Co-Trainer Michael Schacht, Spieler Torben Czekay, Trainer Helmut Stölting und Torwart Torben Tombarge (von links) schaut sich hinter Glas das bunte Treiben an. Foto: sell

„Ein Sieg von uns wäre verdient gewesen, zumal wir Wankendorf schon in der Zwischenrunde mit 2:1 besiegt hatten“, sagte nicht nur Hartenholms Routinier, der ehemalige Akteur des VfR Neumünster, Arne Westphal, im Anschluss. Diese Meinung teilten viele Besucher des vom TSV Quellenhaupt Bornhöved exzellent organisierten Events, inklusive eines Spotlights auf die einzelnen Spieler beim Einmarsch vor dem Finale in der abgedunkelten Halle. Schließlich zeigte das Team von Coach Torsten Stürwohld am Finaltag doch unter allen zehn qualifizierten Mannschaften den erquickendsten Fußball: 12:3 lautete die Tordifferenz des TuS Hartenholm bis zum besagten Neunmeterschießen.

Die Entscheidung in Bornhöved: Wankendorfs Torhüter Kim Ebsen pariert den Neunmeter von Hartenholms Keeper Jacob Lübcke (nicht im Bild). Foto: sell

Kein Wunder, dass sich TuS-Goalgetter Tim Ollenschläger mit vier Treffern die Torjägerkanone sicherte. Ebsen freilich störte diese Meinung ebenso wenig wie die Tatsache, dass nicht er, sondern Torben Tombarge vom SV Tungendorf als bester Torhüter ausgezeichnet wurde. „Das ist mir egal. Fußball ist ein Mannschaftssport und wir haben das Ding hier gewonnen. Das ist ein geiles Gefühl.“ Die Frage seiner Freundin, ob er im Anschluss gleich nach Hause käme, musste Ebsen jedenfalls mit einem breiten Grinsen verneinen.

Abgeschirmt: Boostedts Lars Kröger (li.) attackiert David Strüning (Husum). Foto: sell

Weniger zum Lachen zu Mute war den beiden unterlegenen Neumünsteraner Halbfinalisten, SV Boostedt und SV Tungendorf. Nachdem sich das Team von Spielertrainer Matthias Hansen mit Allrounder Stefan Klevesath im Tor gegen Hartenholm eine deftige 0:5-Klatsche abgeholt hatte – die höchste Niederlage des Abends –, unterlag im Anschluss der SVT gegen Wankendorf mit 1:3 und kassierte damit nach einem 0:2 in der Holstenhalle und dem 1:4 aus der Vorrunde die dritte Pleite gegen Blau-Gelb binnen vier Tagen. „Wir sind in den entscheidenden Phasen einfach zu torfig“, kommentierte Tungendorfs Coach Helmut Stölting, der anschließend auch noch mit ansehen musste, wie Boostedt (Preisgeld 150 Euro) sein Team im kleinen Finale mit 2:1 bezwang. Spielerisch war der Tabellenzweite der Kreisliga (100 Euro) in beiden Begegnungen die bessere Mannschaft gewesen. Dies durfte man vom Spitzenreiter der Neumünsteraner Beletage nicht behaupten. Der TS Einfeld bot eine unterm Strich enttäuschende Leistung und verabschiedete sich als Gruppenletzter der Finalrunde B frühzeitig. Selbst gegen die A-Junioren von Rot-Weiß Saxonia, die zum fairsten Team des Turniers gekürt wurden, hatten die „Männer vom See“ mit 1:3 das Nachsehen. Dass Fußball auch ein Zahlenspiel ist, erlebte jedoch nicht zuletzt der Polizei-SV Union Neumünster in der Finalrunde A. Der Schleswig-Holstein-Ligist, von der Papierform her als ranghöchste Mannschaft Favorit beim Honda-Cup, schied nach einem Sieg und drei Remis ungeschlagen als Gruppendritter aus. Aber wie sagte doch Wankendorfs Strahlemann Kim Ebsen: „Entscheidend ist, was am Ende steht.“

2. Januar 2010 · Holsteinischer Courier
FS 03.01.10 Tecis Cup   Vorrunde

Dänen glänzen vor großer Kulisse

AC Horsens II gewinnt den Tecis-Cup des PSV Flensburg: 6:5-Finalsieg nach Neunmeterschießen gegen 08 / 1200 Zuschauer in der Fördehalle

Ballgeflüster

Zu wenig Spieler:
Trainer Heider
musste selbst ran

Flensburg (usc) - Im Einsatz: Drei Akteure hatten kurzfristig abgesagt, mit Finn Kröger musste ein Feldspieler ins Tor – und auch Christian Heider, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, schnürte beim tecis-Cup des PSV Flensburg in der Fördehalle selbst die Schuhe. Ein einziges Tor fehlte den Stormstädtern zum Erreichen des Halbfinales. "Schade. Gegen Neumünster (0:2) hätten wir nicht verlieren müssen und gegen Flensburg 08 (3:3) war uns der Schiedsrichter nicht wohlgesonnen", sagte Heider, der mit seinem Team am Freitag zu einem Kurztrip nach London aufbricht. Auf dem Programm steht unter anderem ein Besuch des Premier League-Spiels FC Fulham gegen FC Portsmouth. Noch lieber hätten die Nordlichter den FC Arsenal live gesehen, doch für die Partie gegen Everton gab's keine Karten mehr.

Christian Heider. Foto: dwa
5. Januar 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
US-Rückkehrer: Lasse Sohrweide verstärkte beim Tecis-Cup Flensburg 08. Foto: Dewanger

Flensburg (Wilfried Simon) - Der zum 7. Mal vom Polizei SV Flensburg ausgetragene Tecis-Cup war erneut ein voller Erfolg. Rund 1200 Zuschauer verfolgten das Hallenfußball-Spektakel in der Fördehalle. Am Ende sicherte sich die Reserve vom dänischen Erstdivisionär AC Horsens verdient den Turniersieg. Die Dänen gewannen das Finale gegen den SH-Ligisten Flensburg 08 mit 6:5 nach Neunmeterschießen. Nach der regulären Spielzeit hatte es 2:2 gestanden. Den dritten Platz sicherte das U 23-Team von Holstein Kiel, das Titelverteidiger VfR Neumünster 4:1 im Neunmeterschießen bezwang.

Schon in der Vorrunde, die wieder in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften ausgetragen wurde, boten die Akteure über weite Strecken sehr ansprechenden Hallenfußball. Die Grenzen der Fairness wurden kaum überschritten, so dass die insgesamt sehr gut leitenden Schiedsrichter Harald Melfsen, Samjl Kurtovic und Björn Adler keine Mühe hatten.

In der von der Papierform etwas stärker besetzten Gruppe A hatte Titelverteidiger VfR Neumünster keine Mühe sich durchzusetzen. Mit vier Siegen sicherte sich der Spitzenreiter der SH-Liga den Gruppensieg. Im letzten Vorrundenspiel kam es zwischen den punktgleichen Mannschaften von Flensburg 08 und Husumer SV praktisch zu einem „Endspiel“. Dieses endete 3:3, womit sich die Fördestädter auf Grund des um einen Treffer besseren Torverhältnisses als Gruppenzweiter den Einzug ins Semifinale sicherten. Enttäuschend waren die Leistungen der Verbandsligisten TSB Flensburg und SV Frisia 03 Risum-Lindholm, die die Gruppe komplettierten. TSB-Coach Arno Nielsen meinte: „Wir haben in einigen Phasen einfach zu undiszipliniert agiert.“

In der Gruppe B setzten sich relativ sicher Schleswig-Holstein-Ligist Holstein Kiel II und AC Horsens durch. Schleswig 06 sicherte sich im abschließenden Vorrundenspiel gegen die in dieser Partie etwas müde wirkenden Dänen durch einen 2:0-Erfolg noch den dritten Gruppenplatz, während SH-Ligist ETSV Weiche und Veranstalter Polizei SV Flensburg nur die letzten Plätze blieben. ETSV-Trainer Henning Natusch zeigte sich etwas enttäuscht über die Leistung seiner Truppe: „Wir wollten mindestens das Halbfinale erreichten. Aber wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.“

Bester Spieler des Turniers: Jimmy Brockmann (li.) vom AC Horsens gewinnt den Zweikampf mit dem Kieler Raphael Gertz. Foto: Dewanger
Die Holstein-Fans machten mächtig Stimmung. Foto: Dewanger
Zu früh gefreut: Hakim Alioua bejubelt hier seinen Vorrundentreffer gegen Risum-Lindholm, wurde mit dem VfR Neumünster am Ende aber nur Vierter. Foto: dewanger

Für die Halbfinals setzten sich somit drei SH-Ligisten und der dänische Vertreter durch, der in der Folgezeit noch für Furore sorgen sollte. Unterstützt durch die zahlreichen Fans, die ihre Teams lautstark anfeuerten, aber stets friedlich blieben, boten alle vier Mannschaften großartigen Hallenfußball. Technische Kabinettstückchen, spannende Spielverläufe und knappe Resultate bestimmten die Begegnungen. Das erste Halbfinale gewann der AC Horsens mit 4:2 gegen VfR Neumünster, während im zweiten Semifinale Lokalvertreter Flensburg 08 mit dem knappen 4:3 über Holstein Kiel II das bessere Ende für sich hatte. Somit mussten die beiden Spitzenmannschaften der SH-Liga aus Neumünster und Kiel ran, um im Neunmeterschießen Platz drei zu ermittelt. Dabei behielt Holstein Kiel mit einem klaren 4:1 über den vorjährigen Titelträger die Oberhand.

Das Endspiel war zunächst eher von taktischem Geplänkel geprägt. Die Dänen legten dann jedoch ihr Zurückhaltung ab und gingen durch Marc Johannsen in Front. Tanju Hasanoglu glich allerdings zwei Minuten später aus.

Und als Mads Willertsen in der Schlussminute für Horsens das 2:1 erzielte, schien das Spiel entschieden. Die Blau-Gelben zeigten aber Moral und kamen Sekunden vor dem Schlusspfiff durch Carsten Rachner noch zum Ausgleich. Das Neunmeterschießen musste entscheiden. Und da setzte sich der AC Horsens mit 4:3 durch. Ein Turniersieg, der insgesamt hoch verdient war. 08-Co-Trainer Ingo Lüthje zollte seinem Team, aber auch dem Sieger großen Respekt: „Unsere Mannschaft hat sich im Laufe des Turniers sehr gut gesteigert. Aber der Sieg der Dänen geht in Ordnung. Sie haben wirklich tollen Hallenfußball gezeigt.“

Neben dem Siegerscheck von 400 Euro und dem Tecis-Wanderpokal sicherten sich die Horsener zwei weitere Prämien. Als bester Spieler wurde Jimmy Brochmann und als erfolgreichster Torschütze Marc Johannsen (5 Treffer) geehrt. Als bester Torwart wurde Tim Sohrweide vom TSB ausgezeichnet. 08 blieb als Zweiter der Trost eines Preisgeldes von 250 Euro. Alle weiter platzierten Teams erhielten Geld- bzw. Sachprämien. Im Rahmen der Siegerehrung dankte Chef-Organisator Dirk Grünberg der Turnierleitung, dem Organisations- und DJ-Team und stellte zufrieden fest: „Unser Turnier war selten so ausgeglichen wie in diesem Jahr. Es war sportlich anspruchsvoll, vor allem fair, mit glänzender Kulisse und einem verdienten Sieger.“

4. Januar 2010 · Flensburger Tageblatt

Verteidigt VfR seinen Titel in Flensburg

Neumünster (sas) - Eine echte Standortbestimmung knapp 14 Tage vor der Teilnahme am SHFV-Hallenmasters in Kiel steht dem Wintermeister der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga bevor: Der VfR Neumünster tritt morgen ab 11 Uhr beim Tecis-Cup des Kreisligisten Polizei-SV Flensburg an. Rasensport trifft auf starke Konkurrenz und geht als Titelverteidiger in der Fördehalle an den Start. Einen internationalen Anstrich wird die Reserve des dänischen Erstdivisionärs AC Horsens der Veranstaltung verleihen. Auf die Skandinavier kann der VfR jedoch frühestens im Halbfinale treffen. In der Gruppe A bekommt es Lila-Weiß mit seinem Ligakonkurrenten Flensburg 08 sowie den starken Nord-West-Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Husumer SV und TSB Flensburg zu tun. Die Gruppe B wird angeführt von Landesmeister Holstein Kiel II, der sich mit seinen SH-Ligarivalen ETSV Weiche Flensburg und Schleswig 06 sowie Horsens II und Gastgeber Polizei-SV Flensburg auseinander setzen muss. Der Turniersieger erhält neben dem Wanderpokal einen Siegerscheck in Höhe von 400 Euro. Insgesamt ist ein Gesamtpreisgeld von 1000 Euro ausgelobt. Neben Geldprämien werden auch Sachgeschenke übergeben. Zudem werden der beste Spieler, der beste Torhüter und der erfolgreichste Torschütze ausgezeichnet. Attraktive Gewinne bei einer großen Tombola sowie ein Torwandschießen runden den Tecis-Cup ab. Der Eintritt für Frauen und Kinder ist frei, während Männer drei Euro zahlen.
2. Januar 2010 · Holsteinischer Courier

7. Tecis-Cup wieder hochkarätig besetzt

PSV-Turnier um insgesamt 1000 Euro Preisgeld

Flensburg (Wilfried Simon) - Chef-Organisator Dirk Grünberg hat mit seinem Team vom Polizei SV Flensburg wieder ein interessantes Starterfeld beim Tecis-Cup zusammengestellt. Beim attraktivsten Hallen-Fußballturnier in der Region werden sich Schleswig-Holstein-Ligisten, Verbandsliga-Vertreter und Gastgeber PSV Flensburg mit seinem Kreisliga-Team messen. Den internationalen Anstrich wird die Reserve des dänischen Erstdivisionärs AC Horsens der Veranstaltung verleihen. Am Sonntag ab 11 Uhr rollt in der Flensburger Fördehalle der Ball.

Zunächst wird wieder nach altbewährter Manier in zwei Gruppen mit jeweils fünf Mannschaften um die begehrten ersten beiden Plätze gekämpft, die zur Halbfinal-Teilnahme berechtigen. In der Gruppe A trifft der Spitzenreiter der Schleswig-Holstein-Liga und Titelverteidiger des Tecis-Cups, der VfR Neumünster, auf Ligakonkurrent Flensburg 08. Diese starke Vorrundengruppe komplettieren mit SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Husumer SV und TSB Flensburg drei spielstarke Verbandsligisten.

Die Gruppe B wird angeführt vom U23-Team von Holstein Kiel. Der Schleswig-Holstein-Ligist ist regelmäßiger Gast bei diesem Turnier und hat in den vergangenen Jahren immer durch glänzende Leistungen überzeugt und vielfach für Furore gesorgt. Was die beiden anderen SH-Ligisten in dieser Gruppe, ETSV Weiche und Schleswig 06, sicherlich verhindern wollen. Eher eine Außenseiterrolle werden wohl der Polizei SV Flensburg und AC Horsens II einnehmen. Wobei die Dänen aufgrund ihrer technischen Fähigkeiten durchaus für eine Überraschung gut sind.

Die jeweiligen Gruppenersten und -zweiten spielen in den beiden Semifinals überkreuz gegeneinander. Die Gewinner qualifizieren sich für das Endspiel, während die beiden Verlierer im Spiel um Platz drei die Platzierungen im Neunmeterschießen ermitteln werden. Der Turniersieger erhält neben dem Wanderpokal einen Siegerscheck in Höhe von 400 Euro. Insgesamt ist ein Gesamtpreisgeld von 1000 Euro ausgelobt. Neben Geldprämien werden auch Sachgeschenke übergeben. Zudem werden der beste Spieler, der beste Torhüter und der erfolgreichste Torschütze ausgezeichnet.

Für Organisationschef Grünberg hat das Thema Sicherheit wieder einen besonderen Stellenwert. „Wir haben uns rechtzeitig in Gesprächen mit der Polizei abgestimmt, damit die Sicherheit während der gesamten Veranstaltung gewährleistet ist. Ich bin mir sicher, dass wir gegen eventuelle Übergriffe von ,so genannten Fans' gewappnet sind.“

Neben dem eigentlichen Fußballgeschehen bietet der Veranstalter auch wieder ein buntes Rahmenprogramm. Die Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George tritt erstmals im Rahmen des Tecis-Cups mit einer Tanz- und Showpräsentation auf. Attraktive Gewinne bei einer großen Tombola, das Torwandschießen sowie das Essen und Trinken am Schlemmertresen haben schon Tradition. Der Eintritt für Frauen und Kinder ist frei, während Männer drei Euro zahlen müssen. 

30. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt
Die zehn Turnier-Teilnehmer

Viele Teams können um den Cup mitspielen

VfR Neumünster (TV) Mit dem Namen VfR Neumünster verbindet man Erfolg. Die Elf von Ervin Lamce überwintert als Tabellenführer in der SH-Liga. Ob die Rasensportler letztlich als Meister dann aufsteigen wollen, ist sicherlich eine finanzielle Frage. Aber nicht nur auf dem grünen Rasen, sondern auch in der Halle versteht es der VfR zu glänzen. Die Veilchen sind schließlich Titelverteidiger des Tecis-Cups. Im letzten Finale setzten sie sich knapp mit 2:1 gegen die SG Sylt-Haddeby durch. Auch diesmal zählt die Lamce-Elf zu den Topfavoriten bei dem bestbesetzten Hallenturnier der Region.
Flensburg 08 Vor der Saison wurde Flensburg 08 von vielen „Fußball-Experten“ als designierter Absteiger aus der SH-Liga gehandelt. Aber das Team von Joachim „Jockel“ Press hat es den Kritikern gezeigt. Mit zum Teil überragenden Leistungen haben sich die Mannen vom Ostufer in der Hinrunde den sechsten Tabellenplatz gesichert und somit für das Hallen-Masters in der Ostseehalle in Kiel qualifiziert. Für Press sind diese Hallenturniere eine angenehme Abwechslung. „Ich bin durchaus ein Anhänger des Hallenfußballs. Allerdings sollte nicht so viel Augenmerk auf das Athletische gelegt werden, weil die Verletzungsgefahr zu groß ist. Ich bevorzuge das körperlose Spiel, wie es in Dänemark üblich ist – wo Technik und Kabinettstückchen die Zuschauer begeistern.“ Eine Steigerung gegenüber dem letzten Auftritt, als 08 Vorletzter wurde, dürfte wohl kein Problem sein.
Frisia 03 Risum-Lindholm Der ungeschlagene Verbandsliga-Zweite wird sicherlich ein belebendes Element sein. Gemeinsam mit Spitzenreiter FC Sylt (hat zwei Spiele mehr ausgetragen als Frisia) kämpft die Elf von Ex-08-Coach Bode Schmidt um den Aufstieg. Die Nordfriesen haben mit Sicherheit beste Voraussetzungen, den Sprung in die SH-Liga zu schaffen. Spieler, wie Spielmacher Björn Petersen, Torjäger Torben „Tobsi“ Carstensen oder Abwehrchef Lars Käning zählen zu den Leistungsträgern. Beim Tecis-Cup sind die Frisianer, die es durchaus verstehen, technisch ansprechenden Fußball zu spielen, zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen.
TSB Flensburg Mit großen Erwartungen war die Elf vom Eckenerplatz in diese Spielzeit gestartet. Der gegenwärtige Platz sieben ist unbefriedigend. Punktabzug, eine Serie von Niederlagen und die Aufgabe von Coach Kai Hinrichs waren bisher die Negativ-Höhepunkte der Saison. Aber beim TSB geht es wieder aufwärts. Seit Arno Nielsen die Verantwortung übernommen hat, ist der TSB seit nunmehr fünf Spielen ungeschlagen. Die Mannschaft hat sich stabilisiert, die Spielfreude ist zurückgekehrt. Für die Turniere steht für Nielsen eines im Vordergrund: „Der Spaß am Hallenfußball. Wir wollen beim Tecis-Cup und auch bei der Kreismeisterschaft möglichst gut abschneiden. Aber es soll nicht zu ernst genommen werden.“
Husumer SV Fußball-Verbandsligist Husumer SV war schon häufig Gast beim Tecis-Cup. Allerdings eher mit mäßigem Erfolg. Aber die völlig neu formierte, sehr junge Elf von HSV-Trainer Christian Heider hat in der ersten Halbserie mit durchweg guten Leistungen für Furore gesorgt und liegt auf einem hervorragenden dritten Tabellenplatz – somit in Lauerstellung hinter den Topfavoriten FC Sylt und SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Nun wollen die Nordfriesen aber zunächst beim Tecis-Cup ihre Klasse unter Beweis stellen. Für eine Überraschung in der Fördehalle sind sie allemal gut.
KSV Holstein Kiel II Regelmäßiger Gast beim Tecis-Cup ist Schleswig-Holstein-Ligist Holstein Kiel II. Wobei das Auftreten der Landeshauptstädter stets von Erfolg geprägt war. Das Erreichen der Halbfinals war nie ein sonderliches Problem. Auch in diesem Jahr zählt das U23-Team der Störche erneut zu den Topfavoriten. Die Holstein-Reserve verfügt über viele fußballerisch sehr gut ausgebildete Techniker. Sicher ist: Wer den Tecis-Cup gewinnen will, muss die Kieler aus dem Weg räumen.
ETSV Weiche Nur langsam gewöhnte sich Aufsteiger ETSV Weiche an die raue Luft in der SH-Liga. Mittlerweile haben sich die Kicker von Henning Natusch aber akklimatisiert, und der ETSV ist aus dem Tabellenkeller bis auf den 10. Tabellenplatz geklettert. Den letzten Erfolgen auf dem Rasen will Weiches Trainer Henning Natusch in der Halle weitere hinzufügen. „Ich bin ein Anhänger des Hallenfußballs. Es ist eine gute Ergänzung in der Winterpause. Zudem gibt es vielfach keine so großen Unterschiede, da auch unterklassige Mannschaften häufig über sehr gute Einzelspieler verfügen“, meint Natusch. Mit seiner Truppe hat er beim Tecis-Cup ein klares Ziel: „Wir möchten zumindest ins Halbfinale kommen.“
Schleswig 06 Für Schleswig 06 läuft es im „Jahr zwei“ nach dem Aufstieg in die SH-Liga alles andere als rund. Derzeit steht die Elf von Detlev Hinrichs auf einem Abstiegsplatz. Vielleicht kommt die Winterpause für die 06er gerade recht. Und man kann Selbstvertrauen tanken beim Hallenfußball. Auch beim letzten Tecis-Cup schaffte es 06 bis ins Halbfinale.
AC Horsens II Die Dänen aus Horsens verleihen dem Tecis-Cup den internationalen Anstrich. Bereits vor zwei Jahren war der dänische Erstdivisionär Gast in der Fördehalle in Flensburg. Damals zwar nur mit mäßigem Erfolg, aber diesen Eindruck wollen die bekanntermaßen guten, skandinavischen Hallenfußballer sicherlich revidieren. Zwar hat nicht die erste Mannschaft zusagt, aber auch die AC-Reserve verfügt über recht gute Einzelkönner. Dennoch sind sie die große Unbekannte im Starterfeld.
Polizei SV Flensburg Für die Kreisliga-Kicker vom PSV ist der Tecis-Cup immer wieder ein Saison-Highlight. „Alle Spieler freuen sich auf dieses tolle Turnier“, erklärt Coach Wolfgang Herrenkind, „weil sie sich dann mit vielen höherklassigen Teams messen können.“ Wie jedes Jahr sind die Schützlinge von der Westerallee die krassen Außenseiter. Aber Herrenkind hofft, „dass wir etwas besser abschneiden, als im letzten Jahr“. Doch ihm ist klar: „Den Pokal holen andere. Mein Favorit ist die U23 von Holstein Kiel.“
30. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt

Illustres Feld beim Tecis-Cup

Fünf SH-Ligisten spielen beim Hallenturnier des PSV Flensburg am 3. Januar in der Fördehalle

Flensburg (wsi) - Der Jahreswechsel ist gerade Geschichte, die letzten Raketen werden verschossen, da wird in Flensburg das WM-Jahr 2010 durch das erste fußballerische Feuerwerk eingeläutet. Am Sonntag, 3. Januar, findet ab 11 Uhr in der Fördehalle wieder der vom Kreisligisten Polizei SVFlensburg veranstaltete Tecis-Cup 2010 statt.

Dieses am besten besetzte Hallenturnier der Region erfreut sich bei vielen Fußball-Begeisterten seit Jahren großer Beliebtheit. In immer wieder wechselnden Besetzungen spielten und kämpften zehn Mannschaften in der Vergangenheit um den begehrten Tecis-Pokal und vor allem auch um attraktive Geld- und Sachprämien. Chef-Organisator Dirk Grünberg hat auch in diesem Jahr wieder ein illustres Telnehmerfeld zusammengestellt: „Ich bin sehr glücklich darüber, dass ich wieder so viele gute Mannschaften dazu bewegen konnte, uns die Zusage zu geben.“

Insgesamt nehmen fünf Schleswig-Holstein-Ligisten teil. Angeführt wird die Liste von Tabellenführer und Titelverteidiger VfR Neumünster sowie der spielstarken U 23-Auswahl von Holstein Kiel II. Als bestplatziertes lokales Team kommt Flensburg 08 (6.). Die Truppe von Trainer „Jockel“ Press wird ihren Auftritt sicherlich nutzen, um sich für das schleswig-holsteinische Hallenmasters in Kiel einzuspielen. Weitere SH-Liga-Vertreter sind Schleswig 06 und der ETSV Weiche, der möglicherweise mit seinen Technikern Elmedin Kasumovic und Marc Nielsen bei der Titelvergabe ein ernstes Wörtchen mitreden kann.

Für das internationale Flair dieser Veranstaltung sorgt eine Auswahl der zweiten Mannschaft des dänischen Erstdivisionärs AC Horsens. Bereits vor zwei Jahren nahmen die Dänen am Tecis-Cup teil, allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Aus der Verbandsliga Nord-West haben der TSB Flensburg, die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm ihre Zusage gegeben. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld durch das Kreisliga-Team des Veranstalters Polizei SV Flensburg.

Organisations-Chef Grünberg hofft wieder auf eine große Zuschauer-Resonanz: „Wir haben auch ein buntes Rahmenprogramm zusammengestellt und hoffen, dass sich unsere Gäste bei der Veranstaltung wohl fühlen.“ Wie üblich wird es eine große Tombola geben, der Torschützenkönig an der Torwand wird wieder gesucht, DJ Jens Walter wird für Stimmung auf den Rängen sorgen, und ein großes Team wird wieder für das leibliche Wohl der Aktiven und Besucher sorgen.
17. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt
Test 17.01.10 ETSV Weiche Flensburg Husumer SV 0:1

Ballgeflüster

Schnee-Spiel

In Husum ging nichts, so wichen die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV zum Testspiel gegen den ETSV Weiche (SH-Liga) nach Flensburg aus – und gewannen auf Schnee bedecktem Untergrund überraschend 1:0 (0:0), das Tor für das Team von Trainer Christian Heider erzielte dessen Bruder Jonas Heider. „Eine gute Trainingseinheit“, freute sich Heider, der 16 Spieler einsetzte. Zwar waren die Platzverhältnisse alles anders als optimal, doch der Coach befand: „Da waren schon einige gute Sachen dabei.“
20. Januar 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum gegen Weiche nicht im Friesenstadion

Husum (sh:z) - Schnee und Rodel gut – Fußball eher nicht. Gestern informierte uns Rolf von Bartikowski, Vorsitzender der Husumer SV, dass das für Sonntag angesetzte Testspiel des Fußball-Verbandsligisten gegen den ETSV Weiche (SH-Liga) auf keinen Fall im Friesenstadion ausgetragen werden kann. Möglich, dass die Partie am Sonntag in Flensburg ausgetragen wird, Weiches Coach Henning Natusch war gestern zumindest recht zuversichtlich.

Weiche will am Sonnabend, 23. Januar, gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm testen (14.30 Uhr), am Sonnabend, 30. Januar, soll der FC Sylt um 14 Uhr zum Testspiel erscheinen.
16. Januar 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Ballgeflüster

Schnee-Kick?

Husum (usc) - „Ich würde gerne spielen, wenn die Stadt den Platz freigibt“, sagt Christian Heider. Der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV hofft, dass das für Sonntag (14 Uhr) vorgesehene Testspiel gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten ETSV Weiche stattfindet. „Wäre schön, wenn wir mal wieder auf den Platz könnten. Es macht doch Spaß, im Schnee zu bolzen“, so Heider. Weitere Testspiele sind für Sonnabend, 23. Januar (14 Uhr), bei Schleswig 06 und Sonnabend, 30. Januar, ebenfalls um 14 Uhr im Friesenstadion, gegen den Heikendorfer SV vereinbart – wenn das Wetter mitspielt.

Heider und sein Team haben ein erlebnisreiches Wochenende hinter sich: Der Trip nach London startete mit Hindernissen, da der geplante Flug von Lübeck nicht stattfand – die Reisegesellschaft aus der Stormstadt wurde mit dem Bus nach Bremen gebracht und flog von dort aus in Englands Metropole.

Auf das Premier League-Match FC Fulham gegen FC Portsmouth mussten die Husumerverzichten (das Spiel fiel aus), doch ganz ohne Fußball ging's nicht: Einige Hardcore-Fans organisierten sich auf dem Schwarzmarkt Tickets für das eigentlich ausverkaufte Spiel des FC Arsenal gegen den FC Everton (2:2).
15. Januar 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 04.03.10 Schleswig 06 Husumer SV 3:1

Ballgeflüster

Schleswig 03: Nur ein Test, dann wieder Schnee-Pause

Schleswig (mb) - Die fußballlose Zeit schien vorüber – zumindest für die Husumer SV und Schleswig 06. Beide Mannschaften trafen sich vergangene Woche auf dem Kunstrasenplatz in Schleswig zu einem Testspiel, das der SH-Ligist mit 3:1 (1:0) gewann. Bei relativ guten Platzbedingungen war Schleswigs neuer Trainer Arne Witt besonders mit der ersten Spielhälfte seiner Mannschaft zufrieden. „Nach den wenigen Einheiten, die wir im Freien absolvieren konnten, hat meine Mannschaft schon einiges umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, sagte der 06-Coach. Die 1:0-Pausenführung war verdient, allerdings vergab Tobias Berg kurz vor dem Wechsel die große Chance zum Ausgleich, als der nordfriesische „Sportler des Jahres“ aus fünf Metern den Ball am Tor vorbeischoss. „Wer weiß, welchen Verlauf die Partie sonst genommen hätte“, meinte Witt, der dem Dritten der Verbandsliga Spielstärke und Ballsicherheit attestierte.

In der zweiten Spielhälfte hatten die Husumer, die 18 Akteure einsetzten, sogar die klareren Chancen, wurden aber ausgekontert. Für die Schleswiger Führung sorgte Stefan Schmitz (28.) nach Flanke von Lars Ole Puttins. Dem Husumer Ausgleich durch Erion Alla in der 76. Minute folgte nur zwei Minuten später durch Nico Erichsen die erneute Führung für Schleswig 06. Marcel Otto sorgte für das 3:1 (89.). Der nächste fest eingeplante Test sollte am Sonnabend gegen den TSV Bordesholm folgen. Daraus wurde nichts. „Bei einer 20 bis 25 Zentimeter hohen Schneedecke war daran gar nicht zu denken,“ sagte Dieter Andersen. Der langjährige Betreuer der Ligamannschaft nutzt nun die Zeit, um die Mannschafts-Statistik auf Vordermann zu bringen.
9. März 2010 · Schlei Bote

Husumer SV verliert Testspiel in Schleswig

Schleswig (sh:z) - Die Zeit ohne Fußball ist vorbei – zumindest für die Husumer SV und Schleswig 06. Beide Mannschaften trafen sich am Donnerstag auf dem Kunstrasenplatz in Schleswig zum einem Testspiel, das der SH-Ligist mit 3:1 (1:0) gewann. Bei relativ guten Platzbedingungen war Schleswigs neuer Trainer Arne Witt besonders mit der ersten Spielhälfte seiner Mannschaft zufrieden. "Nach den wenigen Einheiten, die wir im Freien absolvieren konnten, hat meine Mannschaft schon einiges umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben", sagt der 06-Coach. Die 1:0 Pausenführung war verdient, allerdings vergab Tobias Berg kurz vor dem Wechsel die große Chance zum Ausgleich, als der nordfriesische "Sportler des Jahres" aus fünf Metern den Ball am Tor vorbeischoss. "Wer weiß, welchen Verlauf die Partie sonst genommen hätte", meinte Witt, der dem Dritten der Verbandsliga Spielstärke und Ballsicherheit attestierte. In der zweiten Spielhälfte hatten die Husumer, die 18 Akteure einsetzten, sogar die klareren Chancen, wurden aber ausgekontert. Erion Alla traf zum zwischenzeitlichen 1:1.
6. März 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Kein Testspiel

„Wir wollen schon, aber daraus wird nichts werden“, sagt Bodo Wendel. Für den Fußball-Obmann von Schleswig 06 ist wie für viele seiner Vereinskollegen die weiße Winterpracht gar nicht mehr so prächtig. An eine intensive Vorbereitung auf die Serie 2010 ist momentan nicht zu denken. Auch das für heute geplante Testspiel gegen die Husumer SV musste abgesagt werden. Auf dem Kunstrasenplatz kann nicht gespielt werden. „Wir können den Platz nicht räumen, weil alles gefroren ist und wir sonst das Granulat mit wegräumen würden“, erklärt Wendel. Die Husumer Delegation hatte sich sogar bereit erklärt, beim Schnee räumen zu helfen. Diese „Trainingseinheit“ fällt nun flach. Den Vorteil, den 06 als einer der wenigen Kunstrasenplatz-Vereine im Nordbezirk hat, den kann der SH-Ligist erst nutzen, wenn die Temperaturen wieder steigen, aber auf den normalen Plätzen noch nicht wieder gespielt werden kann. Laut Wetterprognose sollen Mitte der Woche die Temperaturen wieder in den Plusbereich klettern.

23. Januar 2010 · Schlei Bote
IC 12.03.10 Integrationscup Herbstmeister

Husumer SV erneut "Herbstmeister"

Integrations-Cup von SHFV und Sparda-Bank: Kreissieger aus Nordfriesland, Flensburg und Schleswig bei Feierstunde ausgezeichnet
Preisverleihung: Husums Kapitän Michael Petersen (Zweiter v.li.) mit Marion Hilgenstöhler (links) und Wolfgang Hanus (rechts/beide von der Sparda-Bank) sowie SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Foto: staudt

Flensburg (usc) - Zweite Teilnahme, zweiter Sieg: Die Husumer SV ist erneut „Herbstmeister“ im Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) und der Sparda-Bank Hamburg. Die Gewinner aus den Fußballkreisen Nordfriesland, Schleswig (TSVFriedrichsberg-Busdorf) und Flensburg (Flensburg 08) wurden am Mittwoch Abend in der Alten Post in Flensburg ausgezeichnet.

Auch im Vorjahr hatten die Stormstädter gewonnen, obwohl sie in der Hinrunde keinen einzigen ausländischen Spieler im Kader hatten. Diesmal mischte der Albaner Erion Alla mit. „Wir haben die Spielberichte immer sehr sorgfältig ausgefüllt“, sagte Jan Deckmann, der zweite Vorsitzende der HSV. Am Wettbewerb nimmt nur teil, wer die von der Sparda-Bank bereitgestellten Formulare (mit der Zusatz-Rubrik Nationalität) benutzt – und die sind überwiegend in den höheren Klassen (SH- und Verbandsligen) verbreitet.

2009 hatte sich Husum mangels Konkurrenz kampflos für das Landesfinale im Integrations-Cup qualifiziert. 2010 steht noch ein Kreisfinale gegen den Liga-Rivalen TSV Rantrum vor der Teilnahme am Finale. Wann das gespielt werden soll, steht angesichts der Fülle von Nachholspielen noch in den Sternen. „Wir freuen uns, wenn die Vereine es noch in dieser Saison schaffen“, sagte Tim Cassel vom SHFV. 60 000 Euro hat die Sparda-Bank für den von SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer als „Leuchtturm-Projekt“ bezeichneten Cup zur Verfügung gestellt. Das Landesfinale mit den 14 Kreissiegern und zwei Teams mit „Wildcard“ findet diesmal in der Saisonvorbereitung statt: Am 1. August, eine Woche vor Saisonstart, trifft man sich in Todesfelde (Kreis Segeberg).
12. März 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 20 20.03.10 Husumer SV VfB Schuby 5:1

Gefälliges Offensivspiel

Husumer SV überrennt den VfB Schuby mit 5:1  
Der Husumer Jannik Heider wird vom Schubyer Sascha Pohlmann verfolgt. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Der Unterschied bleibt

Auch in der Winterpause hat sich der Unterschied zwischen stark und schwach nicht verringert. Wie ein Absteiger spielte die FSG Sörup-Sterup beim 1:7 gegen starke 08er. Deutlich auch die Differenz zwischen dem Letzten und dem Titelanwärter. Risum-Lindholm gewinnt 7:0 in Oeversee. Nur beim runderneuerten FC Sylt läuft es noch nicht ganz rund – zum 2:0 in Marne reichte es immerhin. Einen schönen Abschied bescherte der TSB seinem Torhüter Tim Sohrweide mit dem 3:1 gegen TSV Rantrum. Ohne Bruch knüpfte Aufsteiger Löwenstedt an die tolle Hinserie an und besiegte den FC Angeln mit 2:0.

Husum (noh) –Mit einem deutlichen 5:1 (5:0)-Sieg meldet sich Fußball-Verbands-Ligist Husumer SV nach der Winterpause zurück. In der ersten Spielhälfte überzeugten die Gastgeber durch gefälliges Offensivspiel und schnelle Ballstafetten. Von Beginn an diktierten die Stormstädter das Spielgeschehen und setzten die Überlegenheit auch in Zählbares um. Das 1:0 markierte Jonas Heider mit einem Kopfball nach Flanke von Sebastian Steglich (7.). Das 2:0 legte sein älterer Bruder Janik nach, der nach einer schönen Kombination über Erion Alla und Sebastian Steglich von der rechten Seite traf (14.). Die starke rechte Seite mit Janik Heider und Erion Alla war es auch, über die das 3:0 eingeleitet wurde. Letztlich war es Sebastian Steglich, der mit viel Übersicht zum 3:0 einschob (23.).

Der stark spielende Steglich war es auch, der mit einem direkten Freistoß das 4:0 nachlegte (34.). Für den 5:0-Halbzeitstand sorgte Jonas Heider mit seinem zweiten Treffer (37.). Nach der furiosen ersten Spielhälfte ließen es die Hausherren im zweiten Abschnitt ruhiger angehen. „Da hat Schuby aber auch Charakter gezeigt“, lobte Husums Trainer Christian Heider die Gäste. Für Schuby sorgte Andreas Meyer mit dem 5:1 zumindest für ein Erfolgserlebnis (54.). Am Ende hatten die Gastgeber noch einige gute Chancen.

Husumer SV: Purcz – Janik Heider, Ketelsen, Frost-Larsen, Kröger – Siegfried, Alla (70. Carstensen), Steglich, Petersen – Kiesbye (74. Bobby), Jonas Heider (67. Lorenzen).
VfB Schuby: Petersen – Hildebrandt, Weigang, Thierfelder, Skibitzki (John, 60.), Kleefoot, Winter, A. Pohlmann, S. Pohlmann, Meyer (Henke, 60.), Grewe (Clasen, 60.) – Zuschauer: 120 – Schiedsrichter: Jochimsen (Wewelsfleth) – Beste Spieler: Jonas Heider, Steglich/–

22. März 2010 · Flensburger Tageblatt

Ballgeflüster

„Sinnlose Tore“

Lob vom Gegner: „Was veranstaltet ihr da. Entweder macht ihr so weiter, dann kassieren wir zehn Tore und sind die Deppen der Nation. Oder wir gehen da raus und liefern eine vernünftige Leistung ab“, so zitiert sich Dirk Stegemann aus seiner Halbzeitansprache in der Gästekabine im Clubheim des Husumer Friesenstadions. Die Worte des Trainers des VfB Schuby hatten gewirkt. Seine Mannschaft gewann die zweite Spielhälfte gegen die Husumer SV mit 1:0. Ein schwacher Trost, aber immerhin ein Trost, denn die erste Hälfte ging mit 5:0 ein wenig eindeutiger an den Gastgeber. Der wiederum hatte am Ende gar ein Lob für den Aufsteiger. „Schuby hat Charakter gezeigt“, sagte Husums Trainer Christian Heider. Die Schubyer hatten die Verbandsliga-Partie gar nicht schlecht begonnen, kassierten dann aber „drei völlig sinnlose Tore“ (Stegemann) und gingen mit hängenden Köpfen in die Kabine. Dann die Ansprache und die Leistungssteigerung, die „Mut für die nächste Partie macht“. Die ist in Schuby gegen den Tabellenletzten FC Tarp-Oeversee. „Ein Dreier ist Pflicht“, gibt Stegemann vor.
23. März 2010 · Schlei Bote

Schnee war gestern: Fußballer können wieder loslegen

Husum (sh:z) - Fast 100 Tage lang haben die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV und des SV Blau-Weiß Löwenstedt nicht mehr in einem Punktspiel gegen den Ball getreten. Ungewöhnliche Trainingsmethoden – wie die Löwenstedter „Schnee-Raupe“ auf unserem Bild – waren gefragt. Doch damit ist jetzt Schluss: Heute (15 Uhr, Friesenstadion) trifft die Husumer SVauf den VfB Schuby, die „Löwen“ empfangen am Sonntag (14 Uhr) den FC Angeln 02. Auswärts ran müssen heute der SV Frisia 03 (beim FC Tarp-Oeversee), der MTV Leck (in Nordhastedt), der TSV Rantrum (beim TSB) und der FC Sylt (in Marne).
20. März 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan

Verbandsliga: „Das sieht sehr gut aus“, beschreibt Peter Wellnitz den Zustand des Platzes beim Marner TV. Die Dithmarscher sind Gastgeber für den FC Sylt (Sbd., 16 Uhr) und brennen auf den Start gegen den Tabellenführer. Der FC Angeln 02 muss bei BW Löwenstedt antreten (Sbd., 14 Uhr), wo die Spieler viel Spaß im Schnee hatten. „Ich denke, dass sieht ganz gut aus. Ein Spiel könnte der Platz verkraften“, sagt BW-Co-Trainer Birger Thomsen. Ähnlich sieht es im Friesenstadion aus, wo die Husumer SV den VfB Schuby empfängt (Sbd., 15 Uhr).

Das sind alles Momentaufnahmen vom Donnerstag, der angekündigte Regen kann den Anpfiff der Spiele verhindern. (mb)
19. März 2010 · Schlei Bote
VL 21 27.03.10 FC Angeln 02 Husumer SV 2:4

Jannick Heider trifft doppelt

Zwei Freistoßtreffer beim 4:2 der Husumer SV gegen Angeln 02  
Husums Keeper Momme Reinhold (re.) wirft sich den Angreifern Henrik Böhm und Sascha Möller entgegen. Foto: sieg

Steinfeld (um) –Fußball-Verbandsligist FC Angeln 02 leistete der Husumer SV erbitterte Gegenwehr, doch am Ende hatten die Gäste mit 4:2 (1:1) die Nase vorn. Während FC-Trainer Björn Lassen bemängelte, dass nach guter Leistung unter dem Strich nichts stünde, sprach Gäste-Coach Christian Heider von einem verdienten Sieg und lobte den Gegner: „Der FC Angeln hat es uns schwer gemacht und wird sich die notwendigen Punkte mit Sicherheit noch holen.“

Auffälligster Akteur in Abwehr und Angriff war Husums Jannik Heider. Den Hauptanteil am Sieg hatte er aber mit zwei Freistößen aus etwa 25 Metern. Beim 0:1 (18.) wurde sein Schuss für Philipp Scharroba unhaltbar abgefälscht. Das 2:2 schlug wie ein Strich ein. Zwischen diesen beiden Toren hatte der kampf- und laufstarke FC zwei Fehler von Bastian Ketelsen zum 1:1 und 2:1 durch Christian Hoffmann-Timm (37.) und Danny Goos (50.) genutzt. Als die Partie auf des Messers Schneide stand, traf Jonas Heider (72.) zum 2:3, Sebastian Kiesbye (89.) machte das 2:4.

Am Dienstag (19.15 Uhr in Mohrkirch) empfängt der FC Stern Flensburg.

FC Angeln 02: Scharroba - Henrici - Holtmann (78. Matthiesen), T. Nissen - Fritz, Rechlin (78. Klinkhamer), Böhm, Hoffmann-Timm, H. Nissen - Goos, Möller. Husumer SV: Reinhold - Ketelsen - Jannik Heider, Kröger - Frost-Larsen, Siegfried, Christiansen (87. Rettkowski), Alla, Petersen - Jonas Heider (74. Strüning), Kiesbye. Schiedsrichter: Janson (Hessenstein). Zuschauer: 100. Beste Spieler: Fritz, Goos - Reinhold, Jannik Heider, Christiansen.

29. März 2010 · Flensburger Tageblatt

Kein "Hurra"-Fußball, aber auch kein "Sieg-Verbot"

FC Angeln 02 empfängt Sonnabend in Steinfeld die Husumer SV

Steingeld (um) - Viel schwerer konnte der Start für den FC Angeln 02 nach der ellenlangen Winterpause kaum werden. Nach dem vorwöchentlichen Gastspiel beim Tabellendritten Blau-Weiss Löwenstedt geht es nun am Sonnabend um 14 Uhr in Steinfeld vor eigenem Publikum gegen die auf Rang drei stehende Husumer SV wieder gegen ein Top-Team der Verbandsliga Nord-West. Unter normalen Umständen können die von Christian Heider trainierten Stormstädter nicht mehr ernsthaft in den Meisterschafts-Zweikampf zwischen dem FC Sylt und Frisia Risum-Lindholm eingreifen, doch die Saison ist noch lang und erst am Ende entscheidet sich, wer den „längeren Atem“ hat.

Auf die nötige Portion Durchhaltevermögen, allerdings im knallharten Abstiegskampf, hofft man auch im FC-Lager. Wenn es ganz dumm läuft, müssen bis zu sechs Teams in die Kreisliga absteigen. Geht man von vier Regel-Absteigern aus, ist der FC Angeln auch nach der 0:2-Auftakt-Niederlage in Löwenstedt noch „auf der sicheren Seite“.

Doch damit geben sich Trainer Björn Lassen und der neue Team-Koordinator Oliver Hinrichs nicht zufrieden: „Das wird bis zum Saison-Finale ein ganz heißer Tanz. Wir müssen die nötigen Punkte vor allem gegen die unmittelbaren Konkurrenten im Abstiegskampf holen.“ Wie schon in Löwenstedt, so ist die Lassen-Truppe auch gegen Husum wieder krasser Außenseiter, zumal die HSV mit dem glatten 5:1-Heimsieg gegen den Aufsteiger VfB Schuby einen gelungenen Auftakt hatte. Der Coach wäre mit einem Punkt schon sehr zufrieden und tippt auf ein 1:1. „Das bedeutet natürlich nicht, dass meine Mannschaft ein Sieg-Verbot hat. Doch ich bin realistisch und ein Remis gegen diesen spielstarken Gegner wäre schon toll.“

Das sieht auch der neue Team-Koordinator so. Der hat Husum gegen Schuby beobachtet. „Das ist schon eine spielstarke Truppe. Da muss man aggressiv in die Zweikämpfe gehen“, sagt Oliver Hinrichs, der auf der Angelner Bank Platz nehmen wird.

Ziel des FC ist es, zunächst einmal in der Defensive gut zu stehen und bei der passenden Gelegenheit Akzente nach vorn zu setzen. „Mit Hurra-Fußball kann man im Abstiegskampf nicht bestehen“, meint der Trainer, der wieder auf Mittelfeldspieler Hendrik Böhm zurückgreifen kann. Bis auf den immer noch verletzten und zudem auch noch gesperrten Danny Opitz sind beim FC „alle Mann an Deck“.
26. März 2010 · Schlei Bote
VL 22 03.04.10 Husumer SV Stjernen Flensborg 0:3

Clevere "Sterne" siegen 3:0 bei der Husumer SV

Husum (noh) – Fußball-Verbandsligist Husumer SV lieferte gegen Stern Flensburg am Ostersonnabend die schlechteste Saisonleistung ab und kassierte eine hoch verdiente 0:3 (0:3)-Niederlage. „Bei uns war heute von Beginn an der Wurm drin“, ließ HSV-Trainer Christian Heider kein gutes Haar an der Leistung seines Teams. Die Gäste agierten cleverer, zweikampfstärker und waren nach Aussage von Heider „in allen Belangen überlegen“ Auch im Ergebnis schlug sich diese Überlegenheit nach einer guten halben Stunde nieder. Der kurz zuvor eingewechselte Maik Hedtkamp versenkte einen Abpraller von der Latte im Nachsetzen zum 0:1 im Husumer Tor (34.). Nur zwei Minuten später war Olaf Nielsen zur Stelle. Sein eigentlich harmloser Distanzschuss setzte kurz vor Momme Reinhold auf, versprang auf einer Unebenheit und landete zum 0:2 im Netz (36.). Erneut vergingen nur drei Minuten, da war Nicolai Vosgerau nach einem Freistoß mit dem Kopf zur Stelle und erhöhte auf 0:3 (39.). Innerhalb von fünf Minuten war die Partie damit entschieden.

In der zweiten Spielhälfte kamen die Gastgeber zwar noch vereinzelt zu kleineren Chancen, doch der Sieg der Flensburger geriet nicht mehr in Gefahr. 20 Minuten vor dem Ende wurde zudem Jannik Heider wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen (68.). „Heute war irgendwie der Druck zu groß“, resümierte Christian Heider.

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Ketelsen (72. Lorenzen), Rettkowski, Kröger – Siegfried, Frost-Larsen (46. Strüning), Alla, Steglich, Petersen – Jonas Heider (46. Berg).
VfB Schuby: Hinrichsen – Hudemann (30. Hedtkamp), Plötz, Winkler, Fuhrbach, Vosgerau, Haji, Nielsen (65. Diezelski), Weigelt (78. Röhrig), Tönder, Wegner.
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Sobek (Schenefeld).
Gelb-Rote Karte: Jannik Heider (65.; wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: keiner – Vosgerau, Nielsen.

6. April 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 23 05.04.10 FSG Sörup Sterup Husumer SV 1:1

Achtungserfolg: Sörup-Sterup trotzt der Husumer SV ein 1:1 ab!

Verbandsliga: Die Übersicht

17 Spiele über Ostern – und kein Team schaffte zwei Siege. Über jeweils vier Punkte freuten sich Tabellenführer FC Sylt, der das Top-Duell gegen den SV Frisia 03 3:1 gewann, der neue Tabellendritte Blau-Weiß Löwenstedt (1:1 gegen Sylt, 3:1 in Meldorf), der MTV Leck (1:0 bei Angeln 02, 0:0 bei Flensburg 08 II) und der BSC Brunsbüttel. An der Spitze hat Sylt sechs Punkte Vorsprung auf Frisia (zwei Spiele weniger) und die bessere Tordifferenz. Die überraschendsten Ergebnisse lieferte Stern Flensburg ab: Einem souveränen 3:0 in Husum folgte ein 2:3 gegen den VfB Schuby. Das Spiel TSB – Nordhastedt gestern fiel aus.

Sörup (um) –m Kampf um den Klassenerhalt, der nach der Niederlage in Marne kaum noch zu vermeiden ist, hat die FSG Sörup-Sterup in der Fußball-Verbandsliga Nord-West einen Achtungserfolg errungen. Im Heimspiel gegen die Husumer SV gelang dem Team von Trainer Günter Schuischel ein verdientes 1:1 (0:1). Zufrieden war auch Liga-Manager Lutz Hamann: „Wenn man es realistisch betrachtet, können wir den Abstieg wohl nicht mehr vermeiden. Aber heute hatten wir die klar favorisierten Husumer sogar am Rande einer Niederlage und das gibt der Mannschaft für die kommenden Aufgaben sicherlich Selbstvertrauen.“

Wie erwartet gestalteten die Platzherren die Partie sehr defensiv. Somit war die optische Überlegenheit der Gäste unverkennbar. Bei der HSV lief der Ball sicher in den eigenen Reihen, doch echte Torgefahr gab es nur zwei Mal durch Sebastian Steglich, der jeweils an FSG-Keeper Matthias Kuhr scheiterte, in der 20. und 40. Minute. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte trafen die Gäste dann durch Jonas Heider aber doch noch zum 0:1. Auch in der zweiten Hälfte ließ das Schuischel-Team kaum Husumer Torchancen zu. Die beste Möglichkeit für die Gäste hatte Jan Siegfried, der nach 81 Minuten die Querlatte traf. Die kampfstarken Gastgeber hielten trotz der spielerischen Unterlegenheit immer dagegen und wurden für ihren unermüdlichen Einsatz drei Minuten vor Schluss belohnt, als Dirk Wunderlich nach guter Vorarbeit von Mumin Butkovic zum 1:1 vollendete.
6. April 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 24 10.04.10 Husumer SV BW Löwenstedt 2:2

Völlig unterschiedliche Hälften

Husumer SV und der SV BW Löwenstedt trennen sich im Nordfriesland-Derby 2:2 (0:2) / Youngster Nielsen und Heider die Torschützen
Zweikampf im Mittelfeld: Löwenstedts Florian Friedrichsen (vorne ) und der Husumer Jonas Heider. Rechts beoabchtet Ulf Volquardsen die Szene. Im Hinergrund: Husums Sven Nielsen. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Verbandsliga FC Sylt-Chef Volker Koppelt kann sich die Hände reiben, aus mehreren Gründen: Seine Mannschaft nimmt auf dem Weg zum Titel mit dem 4:1-Sieg beim TSB Flensburg die letzte große Hürde, Konkurrent Risum-Lindholm kommt über ein 1:1 in Marne nicht hinaus und das Datum der "Titel-Polonäse" auf der Friedrichstraße in Westerland rückt näher. Derweil können sich die FSG Sörup-Sterup (2:4 gegen den TSV Rantrum) und der FC Tarp-Oeversee (1:4 gegen den FC Angeln 02) ebenfalls auf den Abschied aus der Klasse vorbereiten – allerdings in die Kreisliga. In dieser Gefahr schwebt auch der VfB Schuby, der trotz ansehnlicher Leistung mit 1:2 beim TSV Nordhastedt verlor. Die Klasse eines der besten Aufsteiger in die Liga stellte BW Löwenstedt beim 2:2 im NF-Derby bei der Husumer SV unter Beweis. Ein Zwei-Tore-Vorsprung reichte Flensburg 08 II nicht zum Sieg – 2:2 endet die Partie bei TuRa Meldorf.

Husum (noh) –Mehr als 300 Zuschauer sahen in einer interessanten Partie zwei völlig unterschiedliche Spielhälften. Am Ende trennten sich die Husumer SV und Blau-Weiß Löwenstedt mit einem leistungsgerechten 2:2 (0:2) Unentschieden. Der starke Auftsteiger aus Löwenstedt bleibt damit Tabellendritter vor der Husumer SV.

Zu Beginn der ersten Hälfte hatten die Hausherren noch leichte Feldvorteile, doch im Spielaufbau schlichen sich schnell viele Fehler ein. Dadurch kamen die Gäste zu einigen guten Möglichkeiten und nutzten diese auch im Stil einer Spitzenmannschaft. Der ungemein agile Sven Nielsen markierte nach einer Viertelstunde das 0:1 (15.). Einen Freistoß drückte er am langen Pfosten unbedrängt über die Linie. Auch das 0:2 ging auf das Konto des 19-Jährigen. Gleich gegen vier Husumer setzte er sich durch und machte seinen zweiten Treffer (42.). Noch vor der Pause hätten die „Löwen“ sogar das dritte Tor nachlegen können – die Gastgeber hätten sich nicht beschweren können.

In den zweiten 45 Minuten drehte sich aber das Blatt. Früh sorgte Jonas Heider nach einer Flanke von Erion Alla mit dem Kopf für das 1:2 (48.) und eröffnete seiner Mannschaft alle Möglichkeiten für Hälfte zwei. Und wie sein Gegenüber Sven Nielsen legte auch der 19-Jährige Jonas Heider noch einen Treffer nach. Erneut verwertete er eine Alla-Flanke per Kopf zum vielumjubelten 2:2-Ausgleich (55.). Danach waren die Stormstädter weiter am Drücker. Löwenstedt konnte sein Angriffsspiel nicht mehr entfalten, hatte aber in Marco Bremer einen starken Torhüter, der bei allen Bemühunge der Husumer keinen weiteren Treffer zuließ.

„Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung, wenn man beide Halbzeiten betrachtet“, resümierte Husums Trainer Christian Heider nach dem Schlusspfiff.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger – Siegfried (46. Frost-Larsen), Alla, Berger, Strüning – Jonas Heider (76. Lorenzen), Petersen (65. C. Heider).
SV BW Löwenstedt: Bremer – Christer Carstensen, Andresen, B. Erichsen, N. Albertsen (75. Friedrichsen) – Kiehl, Peters, Volquardsen, M. Albertsen – Nielsen, Christian Carstensen. 
Zuschauer: 312
Schiedsrichter: Petersen (Satrup)
Beste Spieler: Jonas Heider, Berger – Bremer, Nielsen.

12. April 2010 · Flensburger Tageblatt

Youngster mit Torjäger-Qualitäten

Jonas Heider traf für die Husumer SV schon 15 Mal / Im Verfolgerduell gegen BW Löwenstedt sollen heute drei Punkte her
Mit 19 Jahren hat sich Jonas Heider bei der Husumer SV einen Stammplatz erkämpft und sich als Torjäger ausgezeichnet. Foto: B. Petersen

Husum (Nils Hokamp) - Eine mehr als interessante Partie steht am 27. Spieltag n der Fußball-Verbandsliga Nord-West an. Die Husumer SV trifft auf Blau-Weiß Löwenstedt, der Tabellendritte gastiert beim Vierten. Während die Stormstädter in zwei Partien über Ostern nur einen Zähler holten, sammelten die „Löwen“ vier Punkte und verdrängten die HSV erstmals seit dem achten Spieltag vom dritten Platz. Noch vor vier Jahren trennten beide Mannschaften drei Ligen. Während die HSV in der Verbandsliga gegen Teams wie VfB Lübeck II spielte, hatten es die „Löwen“ in der Kreisliga unter anderem mit der Husumer SV III zu tun.

Der Aufsteiger aus Löwenstedt errang bisher 48 Punkte, 47 Zähler stehen bei den Gastgebern zu Buche. „Ich will dieses Spiel unbedingt gewinnen“, sagt daher auch Husums gefährlichster Angreifer, Jonas Heider. Der 19-Jährige hat bereits 15 Treffer erzielt und steht gemeinsam mit dem ehemaligen Bundesliga-Profi Marcel Rath auf Platz drei der Torschützenliste. „Gerade gegen die Löwen“, ergänzt der Heider und spielt damit auf den Derby-Charakter an. Das Hinspiel gewannen die Stormstädter mit 5:1, aber auch der angehende Ver-waltungsfachangestellte Jonas Heider weiß, dass das nichts zu bedeuten hat. „Löwenstedt ist damals unter Wert geschlagen worden“, erinnert er sich trotzdem gerne an den Kantersieg, der gleichsam die letzte Niederlage der „Löwen“ bis dato war.

Heider ist in Sachen Fußball schon viel herumgekommen. Erstmals die Fußballschuhe schnürte er in Ladelund, folgte dann seinem Vater und seinem zwei Jahre älteren Brüder Janik nach Süderlügum, ehe er in der C-Jugend zum MTV Leck stieß. Dort stieg er in die neu gegründete Verbandsliga auf. Seinem ehemaligen Verein drückt er noch heute die Daumen: „Leck ist ein guter Verein, ich wünsche mir, dass die noch einmal durchstarten.“ Von Leck ging es in der B-Jugend zu Frisia Lindholm, ehe er in der vergangenen Saison gemeinsam mit seinem Bruder Janik dem Ruf seines ältesten Bruders Christian folgte und zum Rendsburger TSV wechselte. Dort setzte er sich auch auf Anhieb durch und a-vancierte zum Stammspieler in der Verbandsliga Nord-Ost. Vor dieser Saison nahm dann sein Bruder Christian das Traineramt in Husum an, und wiederum folgten Jonas und Janik.

„Anfänglich war ich unsicher“, erinnert sich Jonas Heider an den Start in Husum, doch das hat sich längst gelegt. Durch starke Leis-tungen hat sich der jüngste der Heider-Brüder einen Stammplatz erkämpft. Dabei weiß der 19-Jährige, dass es nicht immer einfach ist, den Bruder als Trainer zu haben: „Janik und ich müssen mehr leisten. Es muss klar sein, dass wir nicht bevorzugt werden.“ Dieser Drahtseilakt ist bisher hervorragend gelungen, Jonas hat wie seine älteren Brüder auch für die näch-ste Saison in Husum zugesagt. Eine längere Bindung an die HSV scheint für den 1,89 Meter großen und enorm ehrgeizigen Youngster nicht ausgeschlossen. „Ich will mit Husum in die Schleswig-Holstein-Liga.“

Jonas Heider sagt von sich selbst, dass er ein komplizierter Spieler und auf seine eigene Art verrückt sei. Mit 19 Jahren zieren bereits einige Tatoos seinen Körper, und auch nach seinem Augenhöhlenbruch im Herbst pausierte er nicht die ärztlich angeratenen sechs Wochen, sondern stand nach sieben Tagen wieder auf dem Trainingsplatz. Neben seinen fußballerischen Stärken nennt er selbst als größte Schwäche seine Arroganz auf dem Sportplatz, die ihm auch sein Bruder und Trainer Christian Heider bisweilen vorwirft. „Da provoziere ich durch meine Körperhaltung und mache mir bei den Fans der anderen Verei-ne keine Freunde“, weiß der junge Stürmer. Doch das ist im Spiel gegen Löwenstedt Nebensache.

Spieler-Tipp

Jonas Heider (Husumer SV)FC Sörup-Sterup – TSV Rantrum 0:3Husumer SV – BW Löwenstedt 3:1FC Tarp-Oeversee – FC Angeln 02 1:3TSB Flensburg – FC Sylt 0:2TuRa Meldorf – Flensburg 08 II 1:1TSV Nordhastedt – VfB Schuby 3:1Marneer TV – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:4BSC Brunsbüttel – MTV Leck 1:1MTV Tellingstedt – Stern Flensburg 1:3

10. April 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 25 17.04.10 Flensburg 08 II Husumer SV 2:3

Gäste ballsicher und engagiert

Flensburg 08 II holt gegen Husum ein 0:2 auf, verliert aber am Ende 2:3!  
Verbandsliga: Die Übersicht

Schlecht gespielt, trotzdem den Vorsprung ausgebaut – der FC Sylt mühte sich zu einem 2:1 gegen Tellingstedt und registrierte tags darauf erfreut das Lindholmer 2:2 gegen Brunsbüttel. Schlusslicht Tarp-Oeversee überraschte beim 2:2 in Löwenstedt, für die FSG Sörup-Sterup (1:5 bei Stern Flensburg) scheint die Messe endgültig gelesen.

Flensburg (wsi) –Verbandsligist Flensburg 08 II ging in der Begegnung gegen die Husumer SV durch ein Wechselbad der Gefühle. Die Gastgeber holten einen 0:2-Rückstand auf, mussten aber in der 83. Minute das 2:3 von Bastian Ketelsen hinnehmen. Ein nicht unverdienter Sieg der Nordfriesen, die sich als das ballsichere, engagiertere Team präsentierten.

Begünstigt durch einen Fehler von 08-Abwehrspieler Dennis Böhm köpfte Jonas Heider bereits in der 3. Minute das 0:1. Die Gäste waren in der ersten Halbzeit spielbestimmend und profitierten von den individuellen Fehlern der Flensburger. Christian Repky vergab die Möglichkeit zum Ausgleich (42.). Praktisch im Gegenzug machte es Jonas Heider besser, als er erneut einer „träumenden“ 08-Defensive” gegenüberstand und für das 0:2 sorgte. Nach dem Wechsel fanden die Blau-Gelben besser ins Spiel. Patrick Boiesen trieb sein Team nach vorne. Außerdem machte sich die Hereinnahme von Daniel Sekowski positiv bemerkbar – der glich mit zwei blitzsauberen Treffern (63., 72.) aus. Aber die Hoffnung auf mehr als ein Remis erlosch mit dem Ketelsen-Treffer. 08-Coach Frank Papenberg: „Mit dem 2:2 wäre ich zufrieden gewesen. Meine Elf hat nicht gut gespielt, das war zu viel Gebolze.”

Flensburg 08 II: Danschke - Böhm (83. Schöning), Boiesen, Hannig, Christophersen - Löffler, Wölffel (43. Sekowski), Alles, Polland - Repky (80. Eckert), Dobbeck.
Husumer SV: Reinhold - Janik Heider (85. Berger), Ketelsen, Rettkowski, Kröger - Siegfried, Alla, Strüning, Jonas Heider (65. Frost-Larsen) - Petersen, Kiesbye.
Schiedsrichter: Marco Wölki (Schinkel), in manchen Phasen unsicher. Zuschauer: 60.
Gelb-Rote Karte: Dobbeck (80.; wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Sekowski, Repky/Jonas Heider, Petersen.

19. April 2010 · Flensburger Tageblatt

08 II agierte ohne Selbstbewusstsein - 2:3-Heimpleite gegen die Husumer SV - 08 II - »Mit dem Kopf ganz woanders☺

Auch im fünften Spiel in Serie blieb Verbandsligist Flensburg 08 II ohne Sieg. Zwar gesteht 08-Coach Frank Papenberg ein, dass man gegen ein Top-Team wie Husum 2:3 (0:2) verlieren kann, jedoch erkannte er, dass seinem Team »momentan das Selbstbewusstsein fehlt«. »Wir machen individuelle Fehler, spielen enorm viele Fehlpässe, sind mit dem Kopf ganz woanders«, ergänzte der Trainer der Schleswig-Holstein-Liga-Reserve. Besonders übel stieß ihm die erste Halbzeit auf. Insbesondere, weil der Doppeltorschütze auf Seiten der Husumer, Jonas Heider (3. / 43.), in beiden Situationen ohne jede Manndeckung völlig frei einschieben konnte. »Wir waren in der ersten Halbzeit nicht da«, kritisierte Papenberg das Auftreten seiner Mannschaft. Besser wurde es allerdings in Durchgang zwei. Nicht nur aufgrund der beiden Treffer des eingewechselten Jokers Daniel Sekowski war »Nullacht« zurück im Spiel und übernahm bis zum Platzverweis von Sidney Dobbeck (79.) die Regie. In Unterzahl kassierte die Papenberg-Elf allerdings den entscheidenden Gegentreffer zum 2:3-Endstand, bei dem die 08-Spieler »interessierte Zuschauer« waren.

19. April 2010 · Flensborg Avis
VL 26 24.04.10 FC Tarp Oeversee Husumer SV 0:6

Klare Sache für Husum

 
Christian Heiders Team gewinnt bei Absteiger FC Tarp-Oeversee ungefährdet mit 6:0  
Grätsche ins Leere: Husums David Strüning (li.) enteilt FC-Kapitän Daniel Weiß. Foto: dewanger
Verbandsliga: Die Übersicht

Wieder bekleckerte sich der FC Sylt (3:1 in Sörup) nicht mit Ruhm, wieder patzte Verfolger SV Frisia 03, der beim TSB Flensburg gleich 0:3 verlor. Die Verfolger Husum (6:0 in Oeversee), Löwenstedt und Nordhastedt (trennten sich 0:0) wittern Morgenluft. Der VfB Schuby (1:4 in Brunsbüttel) belegt weiter den ersten Nicht-Abstiegsplatz, spürt aber Marne (0:0 gegen Angeln) und den MTV Tellingstedt (1:0 gegen Leck) im Nacken. Rantrum (2:1 gegen 08 II) feierte ebenso wie der TSB den zweiten Sieg in dieser Woche.

Oeversee (wsi) –Bei Fußball-Verbandsligist FC Tarp-Oeversee gehen endgültig die Lichter aus. Nach der enttäuschenden Leistung bei der 0:6 (0:2)-Pleite gegen die spielstarke Husumer SV bleibt FC-Trainer Uwe Wittenbecher nach dem letzten zerstobenen Hoffnungsschimmer nur die bittere Erkenntnis: „Jetzt müssen wir in die andere Richtung planen – Richtung Kreisliga.“

Was seine Kicker boten, war einfach schlecht. Was im Abstiegskampf zählt, ist eben der Kampf, aber selbst den ließen die Gastgeber vermissen. Ganz anders traten die jungen Nordfriesen in Oeversee auf. Sie spielten einen gepflegten, technisch ansprechenden Ball.

Die Schützlinge von Trainer Christian Heider waren stets in Bewegung, forderten die Bälle und überzeugten durch Spielwitz. FC-Coach Wittenbecher lapidar: „Die waren eine Nummer zu groß für uns”. Den Torreigen eröffnete Erion Alla in der 11. Minuten. Zahlreiche weitere Chancen wurden erarbeitet, jedoch erhöhte Jonas Heider erst kurz vor der Pause (44.). Unmittelbar nach dem Wechsel entschieden innerhalb von vier Minuten Sebastian Kiesbye (48.) und Sascha Rettkowski (52.) mit zwei weiteren Treffern die Begegnung vorzeitig.

Ein weiterer Doppelschlag entschied die einseitige Partie dann endgültig. Nach 69 Minuten traf Jannik Heider, drei Minuten später gelang Sven Lorenzen der Treffer zum 0:6-Endstand.

FC Tarp-Oeversee: Jöhnk (60. Kuhrt) - Lorenzen, Öhmann, Jürgens, Holtze - Kütemann, Blaß, Lewin, Bernard (62. Uribe) - Hansen, Weiß.
Husumer SV: Reinhold - Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger (60. Lorenzen) - Siegfried (75. Christiansen), Alla, Strüning, Jonas Heider - Petersen, Kiesbye (55. Frost-Larsen). Schiedsrichter: Joachim Schlossarek (Wesseln). Zuschauer: 100. Beste Spieler: keiner/Alla, Petersen.

26. April 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 27 28.04.10 Husumer SV TSV Nordhastedt 0:2

Nordhastedt kontert die Husumer SV aus

Husum (noh) – m Duell der Verfolger in der Fußball-Verbandsliga unterlag die Husumer SV dem TSVNordhastedt letztlich verdient mit 0:2 (0:0). Die Hausherren erwischten einen guten Start: Schon nach einer Minute hatte Sebastian Steglich die Chance zur Führung, doch auf dem unebenen Platz versprang ihm der Ball. Die Bodenverhältnisse sorgten auch im weiteren Verlauf des Spiels dafür, dass die HSV ihre spielerischen Vorteile nicht wie gewünscht in die Waagschale werfen konnte. Die robusten und zweikampfstarken Gäste ließen in der Defensive wenig zu und blieben über Konter stets gefährlich. Im zweiten Abschnitt sahen die Zuschauer ein ähnliches Spiel. Nur stellten die Gäste nun auch ihre Gefährlichkeit unter Beweis. Nach einem langen Pass traf Torjäger Peter Laursen zum 0:1 (59.). Husum warf alles nach vorne, Jannik Heider nötigte Gästekeeper Tetens eine Glanzparade ab (80.), doch ein Treffer gelang nicht. Carsten Lentfer besorgte nach einem Konter das 0:2 (76.). HSV-Coach Christian Heider: „Wir sind noch nicht so weit, die entscheidenden Spiele gewinnen wir noch nicht.“

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Strüning, Rettkowski, Kröger (75. C. Heider) – Siegfried (60. Frost-Larsen), Alla, Steglich, Petersen – Jonas Heider, Kiesbye (65. Berger).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Witt (Wilster).
30. April 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Fahrplan

Frisia heute im Duell der Sylt-Bezwinger

Die Meisterschaft in der Verbandsliga Nord-West ist entschieden, das Interesse richtet sich auf den Kampf um Platz zwei – der berechtigt zur Teilnahme an der Relegation, wenn der VfR Neumünster die Bedingungen für die Regionalliga-Zulassung erfüllt.

Die Husumer SV (Tabellendritter) empfängt heute (18.45 Uhr) mit dem TSV Nordhastedt (Fünfter) die stärkste Mannschaft aus Dithmarschen, die noch theoretische Hoffnungen hat. Das Team von Christian Heider überzeugte zuletzt mit zwei Auswärtssiegen, ist aber gewarnt – das Hinspiel ging gleich mit 0:4 verloren.

Mit Stern Flensburg und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm stehen sich (ebenfalls heute um 18.45 Uhr) die beiden Teams gegenüber, die es bislang fertig brachten, Klassen-Primus FC Sylt zu besiegen. Frisia erreichte das am grünen Tisch, die „Sterne“ auf rotem Sand. Das Team von Bodo Schmidt ist etwas aus der Spur geraten, gewann nur eines der letzten fünf Spiele. Das Kreispokal-Spiel der Frisia beim TSV Süderlügum wurde übrigens auf Mitwoch, 26. Mai, verlegt.

Der TSV Rantrum ist jenseits von Gut und Böse, der Marner TV nicht: Die Dithmarscher, seit sieben Spielen ungeschlagen, brauchen Punkte für den Klassenerhalt. Anstoß: 18.45 Uhr.
28. April 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 05.05.10 SG Ladelund/Achtrup Husumer SV 1:2nV

Ladelund-Achtrup zwingt Husum in die Verlängerung

Achtrup (pu) - Erst nach Verlängerung hat die Husumer SV mit einem 2:1 (1:1, 1:0) bei der SG Ladelund-Achtrup das Halbfinale des Fußball-Kreispokals erreicht. In der 117. Minute entschied Sebastian Kiesbye mit seinem Schuss aus 20 Metern die Partie. „Ich muss der SG ein großes Kompliment machen. Sie hat sich super gewehrt“, war HSV-Christian Heider, der aufgrund einiger Ausfälle selbst mitspielen musste, froh über den knappen Erfolg. „Heute hätte es auch zu einer Sensation kommen können. Wir haben bravourös gekämpft und schöne Konter gefahren“, meinte SG-Trainer Frank Schollek. Nach der ersten richtigen war Husum in Führung gegangen. Sven Lorenzen traf aus vollen Lauf aus 10 Metern ins obere Eck (32.). Nis Andresen (40.) vergab vor der Pause die Möglichkeit zum Ausgleich, als sein Schlenzer nur gegen die Latte prallte. Auch nach dem Wechsel war Husum überlegen, erspielte sich aber kaum Chancen. Das wurde bestraft. Nach einem Foul von HSV-Torhüter Hanke an Olaf Jensen verwandelte Thorsten Hansen den Strafstoß zum 1:1 (62.). Husum trifft im Halbfinale auf den Sieger der Partie TSV Süderlügum – SV Frisia 03 (26. Mai, 19 Uhr).

7. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

"Heimspiel" für Heiders: Husum heute in Achtrup

Achtrup (sh:z) - Ein Trio kehrt zurück an die alte Wirkungsstätte: Christian Heider, Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, und seine im Team spielenden Brüder Jannik und Jonas kommen aus Ladelund, die beiden Youngster wohnen noch dort. Heute (19 Uhr, Achtrup) werden die „Heimatgefühle“ aber wohl keine Rolle spielen – die HSV gastiert im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals beim Kreisligisten SG Ladelund/Achtrup. Der Sieger dieser Partie trifft im Halbfinale auf den Gewinner der Partie TSV Süderlügum (Kreisliga) gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Verbandsliga), die am Mittwoch, 26. Mai, angesetzt ist. Bereits in der Vorschlussrunde stehen die Kreisligisten Bredstedter TSV und SG Langenhorn-Enge, die sich in der vergangenen Woche gegen den MTV Leck bzw. den Rödemisser SV durchgesetzt hatten.
5. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Pokalspiel verlegt

Husum (sh:z) - Das Kreispokal-Viertelfinalspiel zwischen der SG Ladelund/Achtrup (Kreisliga) und der Husumer SV (Verbandsliga) muss verlegt werden. Am Mittwoch, 28. April, (dem ursprünglich angesetzten Termin) spielt das Team von Christian Heider gegen den TSVNordhastedt um Punkte.

20. April 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Pokal-Auslosung

Ach ja, den Fußball-Kreispokal gibt’s ja auch noch! Der Spielausschuss des Fußball-Kreises hat das Viertelfinale ausgelost. Folgende Partien stehen an: SG Langenhorn-Enge – Rödemisser SV, SG Ladelund/Achtrup – Husumer SV, Bredstedter TSV – MTV Leck (alle am 28. April um 19 Uhr) und die Neuauflage des Endspiels von 2009 TSV Süderlügum – SVFrisia 03 Risum-Lindholm (5. Mai, 19 Uhr). Das Halbfinale (geplanter Termin: 9. Juni, 19 Uhr) bestreiten Bredstedt/Leck gegen Langenhorn-Enge/Rödemis und Ladelund/Achtrup/Husum gegen Süderlügum/Frisia, das Finale ist für Sonntag, 13. Juni, um 15 Uhr angesetzt. Allerdings überschneiden sich Halbfinal- und Final-Termin mit eventuellen Aufstiegsspielen zur SH- und Verbandsliga.

16. März 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Pokal: SG Langenhorn-Enge heute gegen SV Blau-Weiß Löwenstedt

Tönning (usc) - Die SG Langenhorn-Enge hat die erste Runde im Fußball-Kreispokal überstanden. Das Team von Trainer Dirk Enseleit setzte sich beim Kreisliga-Rivalen IF Tönning 4:2 nach Verlängerung (0:2; 2:2) durch. „Wir haben den Gegner durch unsere Fehler stark gemacht“, befand IF-Coach Andreas Paltian, dessen Team einen optimalen Start erwischt hatte: Fabian Wobig köpfte nach fünf Minuten einen Freistoß von Michael Wolter ein, in der 38. Minute erhöhte Timo Simon per „Abstauber“ auf 2:0. „Wir hätten höher führen können, ja müssen“, so Paltian. Sönksen nutzte einen Fehler in der 63. Minute zum Anschlusstor, sechs Minuten vor Ende glich Norman Adamik aus. „Das haben sie geschickt gemacht und den Druck erhöht“, lobte Paltian den Gegner. Thorsten Hansen (103.) und Arne Jessen (114., Foulelfmeter) schafften die Wende.

[] Kampflos eine Runde weiter kam die SG Ladelund/Achtrup. Gegner TSV Amrum wollte am Sonnabend spielen, das passte der Spielgemeinschaft nicht – die Partie war für Sonntag angesetzt. Zu diesem Termin konnte Amrum nicht spielen, laut Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter ist der Kreisligist damit eine Runde weiter.

 []Um die letzten beiden freien Plätze im Viertelfinale (bereits qualifiziert: SV Frisia 03, TSV Süderlügum, Bredstedter TSV, Husumer SV, Rödemisser SV und SG Ladelund/Achtrup) kämpfen heute um 19 Uhr der TSV Rot-Weiß Niebüll und der MTV Leck sowie die SG Langenhorn-Enge und der SV Blau-Weiß Löwenstedt.

11. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 28 08.05.10 Marner TV Husumer SV 0:1

Jonas Heider sichert Husums Sieg in Marne

Verbandsliga: Die Übersicht

Schlechter Tag für die Heimmannschaften. Lediglich der TSV Nordhastedt gewann (5:3 gegen Tarp-Oeversee), die FSG Sörup-Sterup freute sich über das 1:1 gegen den SV Frisia 03. Stern und 08 II teilten sich die Punkte (4:4) ebenso wie Tellingstedt und Schuby (2:2). Die "Friedrichstraßen-Polonaise" rückt nach dem 6:1 des FC Sylt in Rantrum immer näher. Das Duell Dithmarschen gegen Nordfriesland endete 0:3, da Husum (1:0 in Marne), Löwenstedt (1:0 in Brunsbüttel) und Leck (2:1 in Meldorf) gewannen. Hoffnung im Abstiegskampf für Angeln (3:2 beim TSB).

Marne (pu) – Es war knapp, aber am Ende verdient: Fußball-Verbandsligist Husumer SV feierte beim Marner TV einen 1:0 (0:0)-Erfolg. „Wir hatten im ersten Abschnitt 85 Prozent Ballbesitz, hätten aber 0:3 hinten liegen können“, wunderte sich Husums Trainer Christian Heider. Während die Stormstädter den Ball in den eigenen Reihen hielten, jagten die Dithmarscher das Spielgerät bei Eroberung sofort nach vorne, wo die Nordfriesen in der Defensive nicht immer im Bilde waren. Die Gastgeber trafen in der ersten Halbzeit Latte und Pfosten. In den zweiten 45 Minuten kamen die Gäste dann aber zu einer ganzen Reihe guter Gelegenheiten, während Marne kaum noch aus der eigenen Hälfte kam. Das Tor des Tages fiel schließlich nach einer Standardsituation: Michael Petersen scheiterte mit einem Strafstoß am Marner Torhüter, doch im Nachschuss war Jonas Heider zur Stelle und sorgte für das 0:1 (70.). „Danach hätten wir noch weitere Tore nachlegen müssen, waren jedoch im Abschluss zu fahrlässig“, bemängelte Christian Heider. Doch auch ein knapper Sieg bringt drei Punkte, sagte man sich nach dem Abpfiff auf Seiten der Husumer.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Strüning (46. Christiansen), Ketelsen, Rettkowski – Siegfried, Kiesbye, Alla, Petersen – Lorenzen (80. Frost-Larsen), Jonas Heider.

10. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt
Wichtiger Sieg: Heider SV 2.1 gegen Comet Kiel

Dithmarschen (sh:z) - In der Schleswig-Holstein-Liga sicherte sich der Heider SV im Kampf gegen den Abstieg einen wichtiges 2:0 (1:0) gegen den Mitkonkurrenten Comet Kiel. Die Treffer vor 130 Zuschauern erzielten Andre Ladendorf (17.) und Christian Ehlers (89.). Damit wächst das Polster zum ersten Abstiegsplatz wieder auf fünf Zähler.

Der TSV Nordhastedt (4./60) war in der Fußball-Verbandsliga Nordwest mit dem 5:3 nach 3:3-Zwischenstand gegen Schlusslicht Tarp-Oeversee das einzige Ditmarscher Team, das einen Sieg landen konnte. Die TSV-Treffer erzielten Krüger (2.), T. Sickmann (7., 63.), Laursen (78.) und Lentfer (81.).

Unglückliche 0:1-Niederlagen auf eigenem Platz gab es dagegen für den Marner TV (15./24; gegen Husumer SV) und den BSC Brunsbüttel (11./34; gegen Löwenstedt). Das Gegentor für die Schleusenstädter fiel aufgerechnet durch ein Eigentor (65.) von Damian Haras.

Wie Marne in akuter Abstiegsnot ist Tura Meldorf (14./27) nach dem 1:2 gegen MTV Leck. Immer schwerer, den Gang in die Kreisliga West zu vermeiden, hat es der MTV Tellingstedt (16./20). Beim 2:2 gegen den VfB Schuby (Tore durch Todt und August) versäumten es die Hußner-Schützlinge, eine Aufholjagd zu starten.
10. Mai 2010 · Norddeutsche Rundschau
VL 29 13.05.10 FC Sylt Husumer SV 0:1

Meisterschaft verschoben

FC Sylt verliert überraschend mit 0:1 gegen die Husumer SV / Keeper Momme Reinhold der Machtwinner
Abgefangen: Husums Keeper Momme Reinhold schnappt sich den Ball vor dem heranfliegenden Romano Lindner vom FC Sylt. Foto: sieg

Fahrdorf (bei) – Der FC Sylt hat die vorzeitige Meisterschaft in der Verbandsliga verpasst. Im Spitzenspiel gegen die Husumer SV unterlag das Koppelt-Team mit 0:1 (0:0), die erhoffte Aufstiegsparty musste ausfallen.

„Jetzt müssen wir uns den Titel eben im nächsten Spiel holen“, sah Liga-Manager Manfred Block die Pleite mit den nötigen Gelassenheit. „Husum hat uns das Leben schwer gemacht und vor allem dank Momme Reinhold nicht unverdient gewonnen.“

Der Keeper der Husumer SV war in der Tat der überragende Akteur dieser Top-Partie, strahlte stets Ruhe aus und bewahrte sein Team gegen überlegene Hausherren mit einer Vielzahl von Glanzparaden vor einem möglichen Rückstand. Sein Husarenstück lieferte Reinhold in der 20. Minute ab, als er einen Freistoß von Marcel Rath sowie den anschließenden Nachschuss von Helge Mau glänzend parierte. Im nachfolgenden Getümmel war es zudem HSV-Defensivakteur Sascha Rettkowski, der das Leder von der Linie schlagen musste.

Die Schlüsselszene dieses Spiels ereignete sich im zweiten Durchgang. Nach einem Zweikampf zwischen Romano Lindner und Jonas Heider stellte Schiedsrichter Olaf Sulimma den Sylter zur Überraschung vieler Beteiligter vom Platz (60.). Nachfolgend änderte sich die Szenerie: Die zuvor äußerst defensiven Gäste wurden über Konter immer gefährlicher. Über einen dieser Gegenangriffe sollten die Nordfriesen auch zum Tor des Tages kommen: Sebastian Kiesbye war der gefeierte Torschütze (80.). Eine Minute später hätte Erion Alla bereits alles klar machen können, er scheiterte jedoch freistehend an Maik Wilde. Dieser Fauxpas sollte sich allerdings nicht rächen, am Ende jubelten die Nordfriesen über den überraschenden Sieg.

FC Sylt: Wilde – Weber, Mau, Mandel, Sältz, Witt (60. Krohn), Lindner, Rath, Ahlers, Grbavac (31. Müller, 70. Begovic), Hasler.
Husumer SV: Reinhold – Jannick Heider, Ketelsen, Rettkowski, Kröger, Siegfried (86. Frost-Larsen), Jonas Heider, Kiesbye, Alla (88. Christiansen), Steglich, Petersen.
Schiedsrichter: Sulimma (Kappeln) Zuschauer: 150 Beste Spieler: Fehlanzeige - Reinhold

14. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 30 15.05.10 Husumer SV BSC Brunsbüttel 0:2

Schlampig gespielt

Husumer SV unterliegt dem BSC Brunsbüttel 0:2  
Verbandsliga: Die Übersicht

Verbandsliga Auf Platz vier abgerutscht ist der SV Frisia 03 nach dem überraschenden 0:1 in Meldorf – BW Löwenstedt (4:2 gegen den TSB) und der TSV Nordhastedt (1:0 gegen 08 II) zogen an den Frisianern vorbei. Überraschend auch das Husumer 0:2 gegen den BSC Brunsbüttel. Wichtige Dreier im Kampf um den Klassenerhalt verbuchten der FC Angeln 02 (4:1 gegen Tellingstedt) und der VfB Schuby (2:1 gegen die jetzt endgültig als Absteiger feststehende FSG Sörup-Sterup.

Husum (noh) –Eine unnötige 0:2 (0:0)-Niederlage kassierte Fußball-Verbandsligist Husumer SV gegen den BSC Brunsbüttel. „Wir haben schlampig gespielt und sind dafür bestraft worden“, sagte Trainer Christian Heider. Die Stormstädter hatten zwar 75 Prozent Ballbesitz und zahlreiche Chancen, waren aber in Strafraumnähe zu ungenau. Heider ärgerte sich über mehrere seiner Spieler, den ersten Zorn mussten aber seine Brüder Jannik und Jonas aushalten, mit deren Spiel er überhaupt nicht zufrieden war.

Immer wieder kamen die Hausherren über die rechte Seite in den Strafraum, doch die Querpässe und Flanken fanden nie einen Abnehmer. Dennoch schien die Führung der HSVschien nur eine Frage der Zeit. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff fiel dann aber aus heiterem Himmel das 0:1. Ein eigentlich schon abgefangener Konter wurde nicht ordentlich geklärt, sodass Kevin Junge plötzlich frei stand und einschoss. Die Platzherren wurden noch offensiver, versagten aber im Torabschluss oder im letzten Pass. So durften die Gäste in der Nachspielzeit sogar noch das 0:2 bejubeln. Karsten Lohse nutzte einen Fehler von Jannik Heider und machte alles klar (90.+1).

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Kröger, Ketelsen (80. Burghardt) – Siegfried, Lorenzen (65. Christiansen), Steglich, Petersen – Jonas Heider, Kiesbye.
BSC Brunsbüttel: Schierhorn – Haras, Conson, Voss, Lohse, Rohwedder (75. Mootz), Piehl, Lobischer, Junge, Gültekin, Rösler (30. Oelerich).
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Rauprich (Audorf).
Beste Spieler: Petersen/Schierhorn.

17. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt

BSC Brunsbüttel gewinnt mit 2:0 bei der Husumer SV

Dithmarschen (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nordwest machte der BSC Brunsbüttel (11./40) mit einem verdienten 2:0 (0:0)-Sieg beim SH-Liga-Absteiger Husumer SV den nächsten Schritt ins gesicherte Mittelfeld. Zwar hatten die Stormstädter ein optisches Übergewicht, machten daraus aber viel zuwenig. Die Treffer für das Team von Trainer Horst Schmidt erzielten Kevin Junge (55.) und Karsten Lohse (90+1).

Einen Nichtabstiegsplatz nimmt immer noch Tura Meldorf (13./30) durch das 1:0 (52. Wolster) gegen das favorisierte Frisia Lindholm ein. Noch mehr bangen muss aber der Marner TV (15./28) nach dem 1:1 bei Schlusslicht FC Tarp/Oeversee. Der Ausgleich durch den Foulelfmeter von Christopher Hinrichsen (65.) ist für Marne eigentlich zu wenig.

Der Kreisliga West noch einen Schritt näher ist der MTV Tellingstedt (16./23) nach dem 1:4 beim FC Angeln 02. Den Ehrentreffer erzielte Hendrik Grill (33.) zum zwischenzeitlichen 1:2. In der Spitzengruppe hat sich der dagegen der TSV Nordhastedt (3./64) durch das 1:0 (20. Carsten Lentfer) gegen Flensburg 08 II festgekrallt.
17. Mai 2010 · Norddeutsche Rundschau 
VL 31 22.05.10 Husumer SV MTV Leck 1:1

Husum schafft in Unterzahl den Ausgleich

Verbandsliga: Die Übersicht

Der FC Sylt machte den Titel klar: Mühsam zwar mit dem 2:1 gegen Tarp-Oeversee, aber letztlich auch nicht getrübt im Spiel gegen Nordhastedt (ebenfalls 2:1). Löwenstedt bleibt nach dem 2:0 über Frisia 03 Zweiter. Gestern setzte Lindholm die Talfahrt mit dem 0:2 gegen Husum fort. Der FC Angeln ist nach dem 5:0 über Schuby in Sicherheit, der Verlierer muss noch zittern. Spät kommt Absteiger Sörup-Sterup in Fahrt: Gleich zwei Erfolge glückten nach zuvor 13 Spielen ohne Sieg.

Husum (noh) –Nach zwei sehr unterschiedlichen Halbzeiten trennten sich die Husumer SV und der MTV Leck in der Fußball-Verbandsliga mit einem letztlich verdienten 1:1 (0:1)-Unentschieden.

Bei Husum fehlten wie schon in den letzten Wochen einige Leistungsträger. „Das können wir mit unserem kleinen Kader kaum kompensieren“, erklärte Trainer Christian Heider, warum sich die eigenen Ansprüche derzeit nicht immer erfüllen lassen. Im ersten Durchgang lief bei den Gastgebern nicht viel zusammen. So nutzte Christoph Bossen nach einem Stellungsfehler von Bastian Ketelsen einen weiten Diagonalpass zum 0:1 (23.). Im zweiten Durchgang stellte Christian Heider sein Team um – das sorgte für mehr Druck. Dabei standen die Gastgeber ab der 50. Minute nur noch zu zehnt auf dem Platz, da Jannik Heider mit Gelb-Rot vom Platz musste. Nicht nur in dieser Situation sah der Coach den Schiri nicht auf der Höhe. Trotz Unterzahl spielte in der verbleibenden Zeit nur noch Husum. Erion Alla vergab eine erste gute Chance (65.), doch dann war der reaktivierte Tobias Berg zur Stelle und traf zum inzwischen längst verdienten 1:1 (75.).

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Ketelsen (75. Burghardt), Rettkowski, Kröger – Siegfried, Strüning, Alla, Petersen – Berg, Jonas Heider (46. Christiansen). MTV Leck: Widder – Sönksen, Reschke, Lass, Hansen, Bossen, Vollmer, Halawani, A. Blumenstein, V. Blumenstein, Michels. Schiedsrichter: Wallmeier (Hattstedt). – Zuschauer: 116.

25. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 32 24.05.10 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 0:2

Lindholm muss sich auch den Husumern beugen

Verbandsliga: Die Übersicht

Der FC Sylt machte den Titel klar: Mühsam zwar mit dem 2:1 gegen Tarp-Oeversee, aber letztlich auch nicht getrübt im Spiel gegen Nordhastedt (ebenfalls 2:1). Löwenstedt bleibt nach dem 2:0 über Frisia 03 Zweiter. Gestern setzte Lindholm die Talfahrt mit dem 0:2 gegen Husum fort. Der FC Angeln ist nach dem 5:0 über Schuby in Sicherheit, der Verlierer muss noch zittern. Spät kommt Absteiger Sörup-Sterup in Fahrt: Gleich zwei Erfolge glückten nach zuvor 13 Spielen ohne Sieg.

Risum-Lindholm (pu) –Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm verlor das Derby in der Fußball-Verbandsliga gegen die Husumer SV mit 0:2 (0:1). Ob verdient oder nicht – da schieden sich die Geister. „Wir haben hoch verdient gewonnen. Von den Chancen her und h von der Spielanlage waren wir überlegen“, meinte HSV-Trainer Christian Heider. Bodo Schmidt sagte: „Husum hatte mehr vom Spiel, aber wir hatten auch unsere Chancen und das nicht wenige. Allerdings machen wir momentan nicht die Tore – das ist unser Manko.“ Die ersatzgeschwächtze Frisia hatte nach 30 Sekunden durch Arne Dohrn eine große Chance, doch der Schuss verfehlte das Tor. Husum hatte mehr Glück. Michael Petersen (8.) traf aus 20 Metern an die Unterkante der Latte, von wo der Ball Lars Christiansen gegen den Rücken und zum 0:1 (8.) ins Tor sprang. Die Chancen häuften sich jetzt für die Gäste, aber Frisia-Torwart Christiansen zeigte tolle Paraden. Ein Freistoß von Heider (36.) klatschte auf die Latte. Gegenüber verpasste Pascal Petersen (37./45.+1) den Ausgleich. Nach der Pause vereitelte HSV-Keeper Momme Reinhold eine Doppelchance von Daniel und Leif Johannsen (59.) glänzend. Erion Alla sorgte nach einem Solo mit einem 18-m-Schuss für das 0:2 (64.). Weitere Frisia-Chancen von Daniel Johannsen (80.) und Alexander Otto (86.) brachten nichts mehr ein.

Frisia 03: Lars Christiansen II – Leif Johannsen – Grzybeck, Lars Christiansen I, Friedrichsen – Hennig (68. Otto), Dennis Hansen, Daniel Johannsen, Teegen – Dohrn (83. Barzel), Pascal Petersen (68. Oke Petersen). Husumer SV: Reinhold – Strüning, Siegfried, Rettkowski, Ketelsen – Petersen, Kröger (63. Steglich), Alla, Jannik Heider – Christiansen (63. Jonas Heider), Berg (78. Lorenzen).
Schiedsrichter: Nesch (Drelsdorf).
Zuschauer: 180.

25. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt
VL 33 29.05.10 TSB Flensburg Husumer SV 1:1

Auf Augenhöhe

TSB Flensburg und Husumer SV trennen sich 1:1  
Verbandsliga: Die Übersicht

Tore satt am vorletzten Spieltag – besonders der Tabellenzweite BW Löwenstedt (7:0 bei Absteiger MTV Tellingstedt) und der BSC Brunsbüttel (7:1 gegen Mitabstieger FC Tarp-Oeversee) ließen es krachen. Der letzte Absteiger wird zwischen dem VfB Schuby (30 Punkte/spielt in Rantrum) und dem Marner TV (29) ermittelt, der Flensburg 08 II empfängt. Meister FC Sylt (4:1 bei 08 II) kann im letzten Spiel beim MTV Leck noch die 100-Tore-Marke knacken.

Flensburg (wsi) –Das von beiden Seiten sehr engagiert geführte Spiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen TSB Flensburg und der Husumer SV endete leistungsgerecht 1:1 (1:1). Schon in der ausgeglichenen ersten Halbzeit konnte sich kein Team klare Vorteile erarbeiten. Torchancen gab es auf beiden Seiten. Die besseren hatten die Hausherren, aber Narcis und Sandi Duratovic vergaben selbst die aussichtsreichsten.

Etwas überraschend fiel deshalb die Führung für die Gäste. Janek Schmeling soll Erion Alla im eigenen Strafraum gefoult haben, TSB-Coach Arno Nielsen dazu: „Eine Fehlentscheidung.“ Den fälligen Elfmeter verwandelte Jannik Heider in der 18. Minute souverän. Aber die Platzherren ließen sich nicht aus ihrem Konzept bringen und glichen noch vor der Pause aus. Der überzeugend aufspielende Jörg Dierkes, der erstmals in der Spitze eingesetzt wurde, traf aus der Drehung aus kurzer Entfernung (45.). Nach dem Seitenwechsel schenkten sich beide Mannschaften nichts.

Das Spiel war fair, was Schiedsrichter Schwarzer wohl nicht so sah – er verteilte fleißig Verwarnungen. Nielsen: „Ich glaube, es haben nur fünf oder sechs Spieler keine Karte gesehen.“ Beide Teams hatten noch Chancen zum Siegtreffer. Fazit von Nielsen: „In dieser guten Partei haben wir gezeigt, dass wir mit Husum auf Augenhöhe waren.“

TSB Flensburg: Kalhoff - Guth - Schmeling, Donner, Thomsen - Mujkanovic (53. Maniopoulos), Jacobsen, Narcis Duratovic, Jäger - Dierkes (53. Fries), Sandi Duratovic (73. Kabashi).
Husumer SV: Reinhold - Strüning, Siegfried, Rettkowski, Ketelsen (75. Rafalski) - Petersen, Kröger, Alla, Steglich - Jannik Heider, Christiansen.
Schiedsrichter: Thomas Schwarzer (Rendsburg).
Zuschauer: 70.
Gelb-Rote Karte: Rettkowski (80.; wegen Meckerns). Beste Spieler: Dierkes, Jäger, Thomsen/Heider, Steglich, Petersen.

31. Mai 2010 · Flensburger Tageblatt

Unentschieden auf dem Eckenerplatz

Der TSB hatte beim 1:1 gegen Husum die zwingenderen Torchancen
Im letzten Heimspiel der laufenden Verbandsliga-Saison konnte der TSB Flensburg einen positiven Eindruck bei seinen Fans am Eckener Platz hinterlassen. Die Mannschaft um Trainer Arno Nielsen spielte gegen die Husumer SV 1:1 (1:1)-Remis und hatte bei diesem Prestige-Duell sogar die größeren Spielanteile. Zu einem Sieg hat es aber dennoch nicht gereicht, zumal Narcis und Sandi Duratovic in der ersten Halbzeit beste Chancen ungenutzt liegen ließen. Besser machte es Gäste-Torjäger Jannik Heider. Nach einem Foul von Janek Schmeling, verwandelte Heider (17.) den fälligen Strafstoß eiskalt. Kurz vor dem Pausenpfiff erzielte Jörg Dierkes (45.) den letzten Treffer des Tages. Mit seinem Tor sorgte er dafür, dass der Abschied vom heimischen Publikum und auch die Abschiede von Tim Fries, Sandi und Narcis Duratovic (wechseln alle zu Flensburg 08) wenigstens mit einem Punkt gefeiert werden konnten.
31. Mai 2010 ·Flensborg Avis
VL 34 29.05.10 Husumer SV MTV Tellingstedt 5:0

Burghardts Hattrick

Husumer SV schlägt Tellingstedt mit 5:0  
Verbandsliga: Die Übersicht

Die letzte Entscheidung: Der VfB Schuby bleibt nach dem 1:0 in Rantrum in der Verbandsliga, der Marner TV muss nach dem 0:2 gegen Flensburg 08 II absteigen. Meister FC Sylt erzielte zwar das 100. Saisontor, verlor aber beim MTV Leck 1:4. Rang zwei sicherte sich Blau-Weiß Löwenstedt (2:0 gegen Sörup-Sterup). Als Trainer verabschiedet wurden „Urgestein“ Günter Schuischel (Sörup-Sterup) und Malte Köster (MTV Leck), der nach Bredstedt geht.

Husum (noh) –Mit einem verdienten 5:0 (0:0) schickte die Husumer SV Absteiger MTV Tellingstedt auf die Heimreise. Damit verbesserten die Nordfriesen sich in der Abschlusstabelle der Fußball-Verbandsliga noch auf Platz vier.

Im ersten Durchgang ließen die Hausherren den Ball schön laufen, entwickelten dabei aber ohne die etatmäßigen Offensivkräfte Tobias Berg, Jonas Heider und Sebastian Kiesbye keinen Zug zum Tor. Im zweiten Durchgang wurde die Überlegenheit der HSV dann aber immer deutlicher. Christian Burghardt, bisher meist nur als Ergänzungsspieler in Erscheinung getreten, spielte dabei besonders gut auf und erzielte einen Hattrick. Nach einem Schuss von Sebastian Steglich erzielte er im Nachsetzen das 1:0 (51.). Beim 2:0 (69.) traf er aus halbrechter Position genau in den Winkel, ehe er auch das 3:0 (76.) nachlegte. In der Folgezeit spielten die Stormstädter mit den Gästen phasenweise Katz und Maus. Jan Siegfried (79.) und Michael Petersen (90.) per Volleyschuss „Marke Arjen Robben“ erhöhten noch auf 5:0. „Ein gelungenes Saisonfinale“, freute sich Trainer Christian Heider. Am Mittwoch wartet nun der SV Frisia 03 im Kreispokal-Halbfinale auf die HSV.

Husum: Reinhold – Janik Heider, Ketelsen, Strüning (65. Christiansen), Kröger – Frost-Larsen, Siegfried, Steglich, Alla, Petersen – Burghardt.
MTV Tellingstedt: Dannenberg – Klie, August, Jacobs, Duchow, von der Heyde, Morzewski, Springer, Wichmann, Marohn, H. Grill (60. Todt).
Zuschauer: 130.
Schiedsrichter: Lorenz (Aukrug).
Beste Spieler: Burghardt, Siegfried, Steglich – Marohn.

7. Juni 2010 · Flensburger Tageblatt
IC 02.06.10 Integrations-Cup   1. Platz

Husumer SV gewinnt Integrationscup

2:1 im Finale gegen den Verbandsliga-Konkurrenten TSV Rantrum / Christian Heiders Team startet im August beim Landesfinale in Todesfelde
Integrations-Cupsieger 2010: Das Team der Husumer SV, das auch schon 2009 (damals noch ohne Konkurrenz) gewonnen hatte. Foto: voss
Husum (noh) - Mit einem verdienten 2:1 (0:0)-Sieg gegen den Liga-Rivalen TSV Rantrum sicherte sich Fußball-Verbandsligist Husumer SV zum zweiten Mal den Gewinn des Sparda-Bank-Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußvallverbandes (SHFV). Gleich 800 Euro spült die Partie in die Mannschaftskasse, denn so hoch ist die Siegprämie beim landesweiten Wettbewerb. Der TSV Rantrum darf sich immerhin auch noch über 400 Euro freuen. Husum nimmt jetzt in der Saisonvorbereitung am Finale auf Landesebene in Todesfelde (Kreis Segeberg) teil und kann dort die Kasse noch einmal kräftig auffüllen – dort werden insgesamt 15 200 Euro Preisgeld ausgespielt.
Husums Tobias Berg (li.) schirmt den Ball gegen Michael Johannsen ab. Foto: voss

Im ersten Durchgang hatten die Hausherren mehr Spielanteile und Ballbesitz. Rantrum agierte vornehmlich defensiv mit einem starken Torhüter Frank Rathje als Rückhalt. „Was der gehalten hat ist Wahnsinn“, zollte Husums Trainer Christian Heider dem Gästeschlussmann Respekt. So blieb es, trotz einiger guter HSV-Chancen, bis zur Pause beim torlosen Unentschieden. In der zweiten Hälfte dauerte es dann eine knappe Viertelstunde, ehe der scheidende Kapitän Michael Petersen mit dem 1:0 die Husumer Überlegenheit mit einem Tor belohnte (58.).

In den folgenden zehn Minuten hatten der agile Janik Heider und der gefährliche Tobias Berg einige gute Möglichkeiten. Effektivität bewiesen schließlich die Gäste. Einen Strafstoß nutzte Thomas Grabowski zum Ausgleich (70.). Dieses Ergebnis hatte aber nicht lange Bestand, nur drei Minuten später sorgte der eingewechselte Sebastian Kiesbye nach Vorarbeit von Sebastian Steglich für das 2:1 (73.).

Rantrum bemühte sich in der Schlussphase, konnte dem Tor von Momme Reinhold aber nicht mehr gefährlich werden.

Hans-Jürgen Fröhlich, Vorsitzender des Fußball-Kreises Nordfriesland, zeichnete beide Teams nach der Partie aus.

Bittere Pille für die Gastgeber: Eine Handverletzung von Jonas Heider, die er sich vor einem halben Jahr zugezogen hatte, wurde jetzt als Trümmerbruch des Handgelenks diagnostiziert. Der 19-Jährige wird in der kommenden Woche operiert und wird dem Team von Trainer Christian Heider anschließend sicherlich längere Zeit fehlen.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Ketelsen, Rettkowski (60. Frost-Larsen), Kröger – Siegfried, Alla, Steglich, Petersen – Berg, Lorenzen (65. Kiesbye).
TSV Rantrum: Rathje –Jacobs – Grabowski, Johannsen – Schefer, Hansen, Freimark, Hansen-Gabriel, Leba – Paul, Alim. Eingewechselt: Kock, Thomsen, Gerber.
Schiedsrichter: Knaup (Langenhorn).
Tore: 1:0 Petersen (58.), 1:1 Grabowski (70., Foulelfmeter), 2:1 Kiesbye (73.).

Am Sonnabend (16 Uhr) steht für beide Teams das letzte Heimspiel in der Verbandsliga auf dem Programm. Während es in der Partie Husumer SV gegen den bereits abgestiegenen MTV Tellingstedt mit Coach Alfred Hußner um die „goldene Ananas“ geht, ist zumindest der Gegner des TSV Rantrum noch motiviert: Der Aufsteiger belegt derzeit den ersten Nichtabstiegsplatz (14.), mit einem Punkt Vorsprung vor dem Marner TV (empföngt Flensburg 08 II). Doch auch das Team von Trainer Volker Schallhorn wird sich für das 2:5 im Hinspiel revanchieren wollen.
4. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup: Heute Finale im Friesenstadion

Husum (sh:z) - Zum zweiten Mal wird 2010 landesweit der Sparda Bank-Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) ausgetragen. Kreissieger ist (wie im Vorjahr) die Husumer SV, die heute (19 Uhr) das Finale auf Kreisebene gegen den Verbandsliga-Rivalen TSV Rantrum bestreitet. Der Sieger kassiert 800 Euro und ist beim Landesfinale im August in Todesfelde dabei, der Verlierer streicht immerhin noch 400 Euro ein. Es ist das vierte Duell beider Teams in dieser Saison – und die Bilanz ist ausgeglichen: Rantrum gewann das Punktspiel in Husum, Husum das Kreispokalspiel in Rantrum – und im Liga-Rückspiel in Rantrum trennte man sich 1:1.
2. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Integrations-Cup: Finale in Husum am 2. Juni

Husum (sh:z) - Der Termin steht: Am Mittwoch, 2. Juni, um 19 Uhr steigt im Husumer Friesenstadion das Kreisfinale um den Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV). Kreissieger Husumer SV empfängt den Verbandsliga-Rivalen TSV Rantrum, der in der Kreiswertung Rang zwei belegte. Der Sieger kassiert 800 Euro und nimmt am Landesfinale im August in Todesfelde (Kreis Segeberg) teil, der Verlierer kann sich mit 400 Euro Prämie trösten. Fehlen wird den Husumern dann Jonas Heider, der sich das Handgelenk gebrochen hat und demnächst operiert werden muss.
27. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 10.06.10 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV n.an.

Fußball-Kreispokal: Frisia wartete vergeblich auf die Husumer SV

Husum/Risum-Lindholm (usc) - Am grünen Tisch statt auf dem grünen Rasen ist das zweite Halbfinale im Fußball-Kreispokal entschieden worden. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm tritt nun im Endspiel bei Kreisliga-Meister SG Langenhorn-Enge an. Das Finale wird auf keinen Fall am Sonntag – wie ursprünglich geplant – gespielt, im Gespräch ist jetzt Sonnabend, 24. Juli, um 15 Uhr in Langenhorn oder Enge.

„Wir haben das Ganze nicht verursacht“, stellt Frisias Ligaobmann Hartmut Wiebe klar. Er wurde am Donnerstag gegen 15.30 Uhr – dreieinhalb Stunden vor dem geplanten Anstoß im Husumer Friesenstadion – von Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter informiert, dass in Husum nichts ginge. „Die Stadt hat die Plätze gesperrt, bei uns ging nichts“, so Husums Coach Christian Heider. Laut Bölter hätten die Husumer aber zunächst ihre Spieler über den Ausfall informiert, statt sich erst mit Verband, Schiedsrichter und Gegner in Verbindung zu setzen. Umgekehrt wäre es richtig gewesen, so der Spielausschuss-Obmann. Auf Bölters Frage, ob nicht in Lindholm gespielt werden könnte, wurde ihm beschieden, dass das aus Zeitgründen nicht mehr funktionieren würde. Einige Spieler müssten bis 18 Uhr arbeiten, hätten nicht mehr die Chance, rechtzeitig nach Lindholm zu gelangen.

Bölter setzte die Partie dennoch in Lindholm an. Zur geplanten Anstoßzeit waren Frisias Spieler und der Schiedsrichter zugegen, der Gegner jedoch nicht – so kam es zur kampflosen Wertung. „Ich habe versucht, Christian Heider telefonisch zu erreichen, das hat nicht geklappt“, sagt Hartmut Wiebe und fügt hinzu: „Die Husumer hätten mich doch gleich anrufen sollen, dann hätten wir bestimmt eine Lösung gefunden.“

Sauer ist man nun auf Husumer Seite – sowohl auf den Verband als auch auf den Gegner. . „Wir sind böse verarscht worden. Glatte Sechs“, zürnt Trainer Christian Heider. Er hätte sich mehr Entgegenkommen gewünscht, schließlich hatte Husum Frisias Bitte, das Spiel von Mittwoch auf Donnerstag zu verlegen, entsprochen. „Jetzt werden wir für unsere Gutmütigkeit auch noch bestraft. Das letzte Mal, dass wir jemandem entgegen kommen. Man sieht sich immer zwei Mal im Leben.“ Beide Seiten versichern , dass sie gerne gespielt hätten, auch wenn beide Teams nicht in Bestbesetzung angetreten wären.
12. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Ballgeflüster

Wirrwarr um das Kreispokal-Halbfinale: Frisia kampflos weiter?

Husum (usc) - Eigentlich hätten die Fußball-Verbandsligisten Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm gestern Abend das Halbfinale im Fußball-Kreispokal bestreiten sollen. Doch der Platz in Husum ließ nach starken Regenfällen kein Spiel zu. Darüber setzten die HusumerSpielausschuss-Obmann Dirk Bölter in Kenntnis. Gegner Frisia bot an, in Lindholm zu spielen – das ging nicht, weil die Husumer ihre Spieler bereits über den Ausfall informiert hatten. Frisia wiederum wollte nicht, wie von Husum vorgeschlagen, am Sonntag in Husum spielen. „Wenn das so bliebt, ist Husum draußen“, sagte Bölter gestern gegenüber unserer Zeitung.
11. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Ballgeflüster

Kommando zurück

Husum (sh:z) - Eine E-Mail von Dirk Bölter, Spielausschuss-Obmann im Fußball-Kreis Nordfriesland, hatte für Irritationen bei den Vereinen gesorgt. Bölter hatte über die Termine für das Halbfinale im Kreispokal informiert, erwähnt, dass das Endspiel ausgelost wurde und beim Sieger der Partie Husumer SV – SV Frisia 03 Risum-Lindholm stattfinden würde. „Ist es nicht so, dass die klassentiefere Mannschaft im Pokal Heimrecht hat?“, hatte Hartmut Wiebe, Ligaobmann des SV Frisia 03, gefragt. Recht hat er. Das Endspiel am Sonntag, 13. Juni, um 15 Uhr findet beim Sieger des Kreisliga-Duells Bredstedter TSV – SG Langenhorn-Enge (Mittwoch, 19 Uhr) statt. Gegner ist der Gewinner der Partie Husumer SV – SV Frisia 03 (beide Verbandsliga) am Donnerstag um 19 Uhr.
8. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum Frisia erst am 10. Juni

Husum (sh:z) - Um einen Tag nach hinten verlegt worden ist das Kreispokal-Halbfinale zwischen den Verbandsligisten Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Gespielt wird jetzt am Donnerstag, 10. Juni, um 19 Uhr im Friesenstadion. Darauf einigten sich die beiden Vereine.
1. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Kreispokal: Die Termin stehen jetzt fest

Husum (sh:z) - Das Viertelfinale ist gespielt, kurz vor WM-Start geht’s im Fußball-Kreispokal weiter. Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter setzte die Partien für das Halbfinale wie ursprünglich geplant an. Am Mittwoch, 9. Juni, stehen sich um 19 Uhr Kreisligist Bredstedter TSV und Verbandsliga-Aufsteiger SG Langenhorn-Enge gegenüber, zeitgleich bestreiten die Verbandsligisten Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm das zweite Halbfinale. Am 13. Juni um 15 Uhr steigt dann das Finale. Laut Bölter wurde das Heimrecht fürs Endspiel ausgelost – demnach würde der Sieger aus Husum – Frisia gegen den Sieger aus Bredstedt – Langenhorn-Enge spielen. Das hieße, dass einer der beiden Kreisligisten als klassentiefere Mannschaft kein Heimrecht hätte.
29. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

5:1 in Süderlügum: Frisia steht im Halbfinale

Süderlügum (sh:z) - Das Halbfinale im Fußball-Kreispokal ist perfekt. Als letzten Mannschaft schaffte der SVFrisia 03 Risum-Lindholm am Mittwoch Abend mit einem 5:1 (1:0)-Sieg beim TSVSüderlügum den Einzug in das Halbfinale bei der Husumer SV. „Der Sieg von Frisia war verdient. Sie waren uns spielerisch und konditionell überlegen. Aber Kompliment an meine Jungs, sie haben sich gut gewehrt“, sagte Trainer Frank Fiege. Sein Gegenüber Stephan Christiansen, der den verhinderten Bodo Schmidt vertrat, befand: „In der ersten Halbzeit hat Süderlügum noch gut dagegen gehalten, aber dann haben wir unsere Überlegenheit auch in Tore umgesetzt.“ Von Beginn an machte der Verbandsligist Druck, war vor allem nach Eckbällen gefährlich. Die beste Chance der Gastgeber ergab sich nach einem Konter von Olaf Heinsen, dessen Flanke Nahne Petersen (15.) knapp verpasste. Kurz vor der Pause wurde Kim-Oliver Teegen auf der Strafraumgrenze von Martin Hett gefoult. Den Strafstoß setzte Kim Grzybeck (42.) gegen den Pfosten. In der Nachspielzeit erzielte Leif Johannsen nach Ecke von Tjorben Hennig das 0:1 (45.+1). Daniel Johannsen (57.) und Tobias Barzel (61.) trafen nach Wiederbeginn zum 0:3. Ganz ohne Gegenwehr wollte sich Süderlügum nicht geschlagen geben. Olaf Heinsen, auffälligster Spieler der Gastgeber, der wohl in der neuen Saison für Frisia spielt, schaffte nach einem Konter das 1:3 (77.). Alle leisen Hoffnungen machte Alexander Otto (83.) mit dem 1:4 zunichte. Leif Johannsen köpfte noch das 1:5 (85.).

Tore: 0:1 Leif Johannsen (45.+1), 0:2 Daniel Johannsen (57.), 0:3 Tobias Barzel (61.), 1:3 Olaf Heinsen (77.), 1:4 Alexander Otto (83.), 1:5 Leif Johannsen (85.).

28. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Süderlügum empfängt Frisia zur Revanche

Süderlügum (sh:z) - Im Juli 2009 kamen knapp 500 Zuschauer, um das Spiel des Kreisligisten TSV Süderlügum gegen den Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu sehen – es war das Endspiel um den Fußball-Kreispokal. Heute (19 Uhr) kommt es im Viertelfinale des aktuellen Wettbewerbs zur Neuauflage. Der Sieger bekommt es in der Vorschlussrunde mit der Husumer SV (Verbandsliga) zu tun, im anderen Halbfinale stehen sich der Bredstedter TSVund die SG Langenhorn-Enge gegenüber.
26. Mai 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

Abschlusstabelle Herren Verbandsliga Schleswig-Holstein-Liga 2007/08

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 FC Sylt 34 27 3 4 100 : 28 72 84
2 SV Blau Weiß Löwenstedt 34 21 10 3 83 : 39 44 73
3 TSV 1892 Nordhastedt 34 21 8 5 76 : 42 34 71
4 Husumer SV 34 20 8 6 84 : 38 46 68
5 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 20 8 6 76 : 35 41 68
6 TSB Flensburg 34 16 5 13 64 : 59 5 53
7 Flensburg 08 II 34 15 6 13 85 : 55 30 51
8 MTV Leck 34 14 9 11 53 : 43 10 51
9 IF Stjernen Flensborg 34 13 9 12 70 : 60 10 48
10 TSV Rantrum 34 14 4 16 59 : 67 -8 46
11 BSC Brunsbüttel 34 11 10 13 49 : 49 0 43
12 FC Angeln 02 34 10 9 15 48 : 53 -5 39
13 TuRa Meldorf 34 9 7 18 47 : 80 -33 34
14 VfB Schuby 34 9 6 19 50 : 94 -44 33
15 Marner TV 34 6 11 17 33 : 57 -24 29
16 MTV Tellingstedt 34 5 8 21 30 : 94 -64 23
17 FC Sörup-Sterup 34 5 7 22 41 : 89 -48 22
18 FC Tarp-Oeversee 34 4 4 26 42 : 108 -66 16

 

 

Fairnesstabelle Herren Verbands-Liga 2009/10

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 Marner TV 34 57 3 0 0 0 66 1.94
1 MTV Tellingstedt 34 66 0 0 0 0 66 1.94
3 FC Sylt 34 61 1 2 0 0 74 2.17
4 MTV Leck 34 69 2 1 0 0 80 2.35
5 TSV Rantrum 34 61 5 0 0 1 86 2.52
6 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 80 2 1 0 0 91 2.67
7 SV Blau-Weiß Löwenstedt 34 83 3 0 0 0 92 2.7
8 TuRa Meldorf 34 72 3 1 0 1 96 2.82
9 TSV 1892 Nordhastedt 34 79 1 2 0 1 102 3.0
10 FC Angeln 02 34 83 5 1 0 0 103 3.02
11 BSC Brunsbüttel 34 82 4 1 0 1 109 3.2
12 FSG Sörup-Sterup 34 92 3 2 0 0 111 3.26
13 TSB Flensburg 34 87 5 2 0 0 112 3.29
14 Flensburg 08 II 34 89 5 2 0 1 124 3.64
15 Husumer SV 34 92 6 0 0 2 130 3.82
16 FC Tarp-Oeversee 34 94 4 5 0 1 141 4.14
17 VfB Schuby 34 84 7 4 0 2 145 4.26
18 IF Stjernen Flensborg 34 102 4 1 0 3 149 4.38

 

 

Position Name »Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: Saisonende
Spielanteile Scorer Karten
Einsätze durchgespielt eingewechselt ausgewechselt rausgestellt Spielminuten Tore gelb/rot rot
TOR Purcz, Kevin 1 1       90      
Reinhold, Momme 30 30       2.700      
Scher, Benjamin

3

3       270      
ABWEHR Burghardt, Christian 12 1 9 2   350

3

   
Frost-Larsen, Daniel 19 3 14 2   808

 

   
Heider, Jannik 33 28   2 3

2.830

7 3  
Ketelsen, Bastian 31 23   7 1 2.594 1 1  
Rettkowski, Sascha 30 27 1 1 1 2.527 1 1  
Strüning, David 28 11 11 6   1.666      
MITTELFELD Alla, Erion 31 13 7 11 2.006 6    
Berger, Michael 10 2 7 1   397      
Christiansen, Christopher 11   8 3   388      
Heider, Christian 4   4     89      
Heider, Jonas 31 8 4 19   2.132 21    
Kröger, Finn 31 28 1 2   2.660 1    
Lorenzen, Sven 19   16 3   459 1    
Petersen, Michael 34 26 1 6 1 2.866 14 1  
Siegfried, Jan 30 19 1 10   2.500 2    
Steglich, Sebastian 28 24 2 2   2.365 6    
ANGRIFF Berg, Tobias 20 9 2 9   1.525 8    
Jessen, Danny 1   1     10      
Kiesbye, Sebastian 27 20 1 6   2.295 12    
Rafalski, Nikolai 1   1     10      
Rizos, Konstantinos 1   1     21      
T O T A L 466 276 92 92 6 33.558 83 6 0
Stand 5.6.2010 (Saisonende) + 1 Eigentor Gegner    

 

 


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