1. HERREN HUSUMER SV 2010/11
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 28.10.2018 12:27

Verbandsliga Nord-West Schleswig-Holstein

Hinten v.l.: Trainer Christian Heider, Physiotherapeut Bernd Friedrichsen, Christian Burghardt*, Bastian Ketelsen, Daniel Frost-Larsen* Hasan Demir, Christopher Christiansen, Jannik Heider, Sascha Rettkwoski, Dennis Schulte, Finn Kröger*, Jonas Heider, Ligaverantwortlicher Klaus-Dieter Holm und Anton Christiansen

Vorne v.l.: Betreuer Christian Braun, Sebastian Steglich, Sebastian Kiesbye, David Strüning, Erion Alla, Momme Reinhold, Henning Lorenzen, Patrick Schaller*, Jan Siegfried, Marcel Cornils, Salam Halawani

Es fehlen auf dem Foto: Florian Holler, Manuel Lorenzen, Nikolai Rafalski, Nils Schröder, Christopher Spielhagen

* diese Spieler gehören inzwischen nicht mehr zum Kader

Das Team 2010/2011 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Holler, Florian   2011  
Reinhold, Momme 30.04.1983 2000 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Spielhagen, Christopher   2010 TSV Nordstrand
Abwehr Christiansen, Christopher 07.07.1986 2009 Rot-Weiß Niebüll
Heider, Jannik 17.07.1988 2009 Rendsburger TSV
Ketelsen, Bastian 16.01.1987 2009 TSV Preetz
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Schulte, Dennis 31.05.1983 2010 FC Sylt, Husumer SV
Strüning, David 01.01.1988 2005 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Mittelfeld Alla, Erion 30.06.1981 2009 TSV Rantrum, Husumer SV
Demir, Hasan 01.01.1986 2010 Adanaspor.As
Lorenzen, Henning 02.01.1992 2010 eigene A-Jugend
Lorenzen, Manuel   2011 Rödemisser SV
Schröder, Nils 30.04.1991 2010 Holstein Kiel A-Jugend
Siegfried, Jan 04.11.1990 2009 SV Frisia 03 A-Jugend
Steglich, Sebastian 03.05.1986 1997 eigene A-Jugend, Tönninger SV
Angriff Cornils, Marcel 07.08.1992 2010 eigene A-Jugend
Halawani, Salam 03.08.1987 2010 MTV Leck
Heider, Jonas 15.08.1990 2009 Rendsburger TSV
Kiesbye, Sebastian 22.10.1990 2007 Husumer SV Jugend, Heider SV
Rafalski, Nikolai 04.07.1990 2008 eigene A-Jugend, TSV St. Peter-Ording
Trainer Heider, Christian 07.09.1971 2009 Rendsburger TSV
Physiotherapeut Friedrichsen, Bernd 20.02.1964 1994 TSV Rantrum, TSV Nordstrand
Betreuer Braun, Christian 18.01.1984 2007 Sportfreunde List
 
Zugänge Salam Halawani (MTV Leck), Nils Schröder (Holstein Kiel A-Jugend); Dennis Schulte (FC Sylt), Hasan Demir (Adanaspor.As), Christopher Spielhagen (TSV Nordstrand), Marcel Cornils, Henning Lorenzen (beide eigene A-Jugend).
Während der Sasion: Florian Holler (unbekannt), Manuel Lorenzen (Rödemisser SV).
Abgänge Michael Petersen (ETSV Weiche), Michael Berger (Ziel unbekannt).
Während der Sasion: Tobias Berg (Hamburg), Christian Burghardt (TSV Rantrum), Daniel Frost-Larsen (Pause), Finn Kröger (Hamburg), Sven Lorenzen (TSV Rantrum), Patrick Schaller (Rödemisser SV).

Stab

Trainer

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Liga-Verantwortliche

Jugend-Obmann

Christian Heider

Christian Braun

Bernd Friedrichsen

Klaus-Dieter Holm und Anton Christiansen

Wolfgang Stöhrmann
 

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Vorsitzender Fanclub

Schriftführer

Kai Lütt Klaus-Dieter Holm Anton Christiansen

Lars-Oliver Reichard

Erk-Friedrich Zeugner

10.07.10 Nachrichten: Fußballer bestreiten die ersten Testspiele sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (sh:z) – Kaum ist die Saison 2009/10 vorbei, beginnt auch schon die neue Spielzeit für Nordfrieslands Fußballer. In dieser Woche nahmen die Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Husumer SV, MTV Leck und TSV Rantrum das Training wieder auf, am Montag folgt der SV Blau-Weiß Löwenstedt. Am Wochenende stehen die ersten Vorbereitungsspiele auf dem Programm: Trainer Christian Heider bittet die Husumer SV zum Trainingslager ins Theodor-Schäfer-Bildungswerk (TSBW). Dort wird heute um 16 Uhr gegen eine TSBW-Auswahl und morgen um 15.30 Uhr gegen Verbandsliga-Aufsteiger SG Ascheberg/Kalübbe (den Club von Ex-Trainer Guido Gehrke) gespielt. Heute (15 Uhr) erwartet der TSV Rantrum auf dem Sportplatz der Husumer Hermann-Tast-Schule den Rendsburger TSV.

31.07.10 Heider: "Wir sind gut aufgestellt" sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga: Husumer SV will auch in dieser Saison in der Spitzengruppe mitmischen / Neuzugänge kompensieren Petersen-Weggang
Die Husumer SV 2010/2011: (obere Reihe von links) Trainer Christian Heider, Physiotherpeut Bernd Friedrichsen, Christian Burkhardt, Bastian Ketelsen, Daniel Frost Larsen, Hasan Demir, Christopher Christiansen, Jannik Heider, Sascha Rettkowski, Dennis Schulte, Finn Kröger, Jonas Heider, 3. Vorsitzender Klaus Dieter Holm, Geschäftsführer Anton Christiansen; (untere Reihe von links) Betreuer Christian Braun, Sebastian Steglich, Sebastian Kiesbye, David Strüning, Erion Alla, Momme Reinhold, Henning Lorenzen, Patrick Schaller, Jan Siegfried, Marcell Cornils, Salam Halawani; es fehlen Kevin Purcz, Nils Schröder, Tobias Berg und Nicolai Rafalski. Foto: Voss

Husum (noh) –Nach dem Abstieg in die Verbandsliga Nord-West vor gut einem Jahr hat sich die HusumerSV in der abgelaufenen Fußballsaison als die erwartete Bereicherung in der Spielklasse erwiesen. Das junge Team von Trainer Christian Heider landete in der Abschlusstabelle auf dem vierten Platz und überzeugte mit attraktivem Offensivfußball. 84 Treffer gelangen der starken Offensive der Stormstädter – nur Meister Sylt durfte öfters Tore bejubeln. Und auch in der Defensive ließ die spielstarke Viererkette nur wenig zu, die mit 38 Gegentoren die drittbeste Abwehr stellte.

„Die Saison war ein Glücksfall, unsere Neuzugänge haben alle den Sprung aus der Jugend sehr schnell geschafft“, lobt Christian Heider seine junge Mannschaft. In der anstehenden Serie soll nach den Wünschen des Husumer Übungsleiters mehr Ruhe in das eigene Spiel einziehen. „Außerdem wollen wir konstanter spielen“, ergänzt Heider, der gerade in den Begegnungen gegen die Spitzenteams von seiner Elf mehr Punkte fordert.

Personell sind dafür die Weichen gestellt. Kapitän Michael Petersen verließ das Team zwar in Richtung Weiche, doch dieser Verlust wird durch die Neuzugänge kompensiert. Mit Dennis Schulte (FC Sylt) kommt ein erfahrener Spieler für die Innenverteidigung, und Marcel Cornils (eigene A-Jugend), Salam Halawani (MTV Leck) und Nils Schröder (A-Jugend Holstein Kiel) werden die Offensive enorm beleben. „Das waren genau meine Wunschspieler. Damit sind wir in allen Mannschaftsteilen sehr gut aufgestellt“, freut sich Heider, der nun schon mal die Qual der Wahl haben wird. Wer es am Ende in die erste Elf schafft, wird die Vorbereitung zeigen.

Als Ziel für die kommende Spielzeit hat sich der HSV-Trainer die Plätze eins bis vier gesetzt. Sein Wunsch: eine größere Heimstärke, um die vielen treuen und engagierten Fans für ihren Einsatz zu belohnen. Wichtiger als der Tabellenplatz ist Heider jedoch, dass sich die Spieler weiterentwickeln. „Unser Ziel war es, innerhalb von drei Jahren wieder in die Schleswig-Holstein-Liga aufzusteigen“, berichtet Heider, der aber weiß, dass sein Team zumindest im vergangenen Jahr noch nicht so weit war. Mit dem FC Sylt ist die Übermannschaft der vergangenen Spielzeit nicht mehr dabei, daher erwartet er eine spannende Serie. „Es wird noch ausgeglichener und spannend werden“, prophezeit der Husumer Trainer. Neben seiner eigenen Mannschaft sieht Heider noch die üblichen Verdächtigen in der Spitzengruppe – Löwenstedt, Lindholm und Nordhastedt. Aber auch Tura Meldorf mit der starken Jugend hat er auf der Rechnung. „Und auch Mannschaften wie Stern Flensburg oder Leck sind nicht zu unterschätzen“, ergänzt Heider.

Mit der Vorbereitung ist der Husumer Trainer bisher zufrieden, auch wenn einige Spieler einige Zeit im Urlaub weilten, oder sein Bruder Jonas erst kurz vor dem ersten Spieltag nach einer Operation ins Training einsteigen kann.

Zugänge: Dennis Schulte (FC Sylt), Nils Schröder (A-Jug. Holstein Kiel), Salam Halawani (MTV Leck), Marcel Cornils, Patrick Schaller (eigene A-Jug.).
Abgänge: Michael Petersen (ETSV Weiche).
Kader: 
Tor: Momme Reinhold (27), Kevin Purtz (21).
Abwehr: Jannik Heider (22), Bastian Ketelsen (23), Finn Kröger (19), Daniel Larsen (28), Sascha Rettkowski (31), Dennis Schulte (27), David Strüning (22).
Mittelfeld: Erion Alla (29), Michael Berger (22), Sebastian Kiesbye (19), Nils Schröder (18), Jan Siegfried (19), Sebastian Steglich (24), Patrick Schaller (19), Sven Lorenzen (20).
Angriff: Tobias Berg (20), Christian Burkhardt (21), Marcel Cornils (18), Salam Halawani (22), Jonas Heider (19), Nicolai Rafalski (20).
Trainer: Christian Heider (im zweiten Jahr).
Betreuer: Christian Braun.Der Husumer Kader

28.12.10 Turnier-"Doppelpack" für die Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (sh:z) – Das Fußball-Jahr 2011 beginnt für Verbandsliga-Tabellenführer Husumer SV gleich mit zwei Hallenturnieren am ersten Januar-Wochenende. Die Schützlinge von Coach Christian Heider starten am Sonntag, 2. Januar, beim "team-cup" des PSV Flensburg in der Fördehalle (wir berichteten) und treffen dort in Gruppe B auf die SH-Ligisten Flensburg 08, ETSV Weiche und Schleswig 06 sowie den dänischen Vertreter FC Sydvest 05. Turnierbeginn: 11 Uhr. Auch beim "Honda-Cup" der SG Bornhöved/Trappenkamp sind die Stormstädter mit einem Team vertreten. In ihrer Vorrundengruppe treffen sie auf den SV Tungendorf, den TSV Kronshagen, den TuS Hartenholm und Türkspor Neumünster. Los geht's auch hier um 11 Uhr, von 14 Uhr an wird die Endrunde absolviert, für die sich jeweils die Gruppensieger und Zweitplatzierten der fünf Gruppen qualifizieren.

08.01.11 Mit neuen Kräften Richtung Meisterschaft sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV ist in der Rückrunde personell breiter aufgestellt
Top-Torschütze Marcel Cornils (re., im Zweikampf mit dem Lindholmer Kim-Oliver Teegen ) ist zum Führungsspieler gereift. Foto: Voss

Husum (noh) – Bei der Husumer SV lief es in der Hinrunde der Fußball-Verbandsliga über weite Strecken sehr gut. Zehn Siegen stehen nur zwei Niederlagen entgegen, und damit rangieren die Stormstädter mit 32 Zählern aus 14 Spielen mit fünf Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger ganz oben in der Tabelle. „Unser Ziel ist nun natürlich auch die Meisterschaft und der Aufstieg, jede andere Zielsetzung wäre albern“, spricht Trainer Christian Heider klare Worte.

In der Offensive greift bereits ein Rädchen in das andere, da sprechen drei Treffer im Durchschnitt eine klare Sprache. Mit Marcel Cornils (10 Tore) Sebastian Kiesbye, Sebastian Steglich und Jonas Heider (alle 9 Tore) sind gleich vier HSV-Akteure ganz weit oben in der Torschützenliste. In der Defensive stimmt bisweilen die Feinabstimmung noch nicht. „Hier kassieren wir noch zu viele unnötige Gegentreffer“, weiß Heider, wo sich das Spiel noch verbessern lässt. Bestnoten verteilt er seinen beiden Außenverteidigern Jannik Heider und Nils Schröder, die für unheimlich viel Schwung sorgen.

Eine tolle Entwicklung attestiert er auch Sebastian Steglich, der zum wirklichen Führungsspieler gereift ist. Ein Sonderlob hat Christian Heider für seinen Top-Torschützen, den A-Jugendlichen Marcel Cornils, übrig, der allen gezeigt hat, wie wertvoll er schon für die Liga ist. Dass die Meisterschaft bei noch 20 ausstehenden Spielen keineswegs ein Selbstläufer wird, darin sieht Heider seine Hauptaufgabe in der Rückrunde: „Wir müssen richtig Gas geben, die starken Verfolger werden uns nichts schenken.“

Mögliche Kontrahenten im Kampf um die Meisterschaft sieht er einige, besonders viel traut er TuRa Meldorf und Blau-Weiß Löwenstedt zu, aber auch der MTV Leck oder Nordhastedt werden nicht zu unterschätzen sein. Insgesamt hält der Husumer Trainer die Liga für sehr ausgeglichen und auch seine Mannschaft wird kein Spiel überheblich bestreiten können.

Personell ist die HSV in der Rückserie etwas breiter aufgestellt, zumal die Zusammenarbeit mit der zweiten Mannschaft und dem Theodor-Schäfer-Werk hervorragend funktioniert. Zwar haben mit Christian Burghardt und Sven Lorenzen zwei Spieler die Mannschaft in Richtung Rantrum verlassen, dafür bieten sich aber Patrick Schaller, Manuel Lorenzen, Nicolai Rafalski und Hasan Demir als echte Alternativen an. Die Wahrscheinlichkeit, dass Trainer und Mannschaft auch in der kommenden Saison so zusammen bleiben werden, bezeichnet Heider als sehr groß. „Da werden wir dann auch noch den einen oder anderen Akteur gezielt ansprechen“, plant er die für die nächste Serie.

Herausragende Akteure bei anderen Vereinen hat der Husumer Übungsleiter auch ausgemacht: „Marco Bremer (Löwenstedt) und Frank Rathje (Rantrum) sind überragende Torhüter, und als Feldspieler konnte Daniel Sekowski (08 II) mich überzeugen.“
01.02.11 Ballgeflüster: Heider bleibt Trainer in Husum sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (sh:z) – Verlängert: Christian Heider (Foto) ist auch in der Spielzeit 2011/12 Trainer beim Fußball-Verbandsligisten Husumer SV. Am Freitag einigten sich Verein und der 39-Jährige auf die Vertragsverlängerung. Heider hatte die Stormstädter 2008 nach dem SH-Liga-Abstieg übernommen. Den Tabellenführer in der Winterpause verlassen hat Patrick Schaller. Der 19-Jährige, im Sommer aus der A-Jugend aufgerückt, spielt künftig für den Kreisligisten Rödemisser SV. Bei der Jahreshauptversammlung wurde Kai Lütt für den aus beruflichen Gründen ausscheidenden Jan Deckmann zum zweiten Vorsitzenden gewählt.

22.02.11 Michael Frech erneut knapp geschlagen Stormarner Tageblatt

Michael Frech

Geburtstag: 26. März 1976 in Flensburg. Position: Torhüter. Spielerkarriere: SZ Arlewatt (1985 bis 1997), Husumer SV (1997 bis 1999), Heider SV (1999 bis 2002), Hamburger SV (2002 bis 2004), VfB Lübeck (2004 bis Dezember 2007), Sportfreunde Siegen (Januar bis Juni 2008), Holstein Kiel (seit 2008); 29 Drittliga-Spiele (kein Tor) für Holstein, 195 Regionalliga-Spiele (kein Tor) für HSV II (25/0), Lübeck (118/0), Siegen (1/0) und Holstein (51/0), 68 Oberliga-Spiele (kein Tor) für Heide, 42 SH-Liga-Spiele (kein Tor) für Husum; 2 DFB-Pokal-Spiele (kein Tor) für Lübeck; Aufstieg in die 3. Liga 2009, SHFV-Pokalsieger 2006.
Wurde zum zweiten Mal Zweiter: Holstein Kiels Keeper Michael Frech.

Husum (cje) –Für Konstanz steht indes der erneut zweitplatzierte Michael Frech. In diesem Jahr musste sich der Torhüter von Holstein Kiel auch bei der Ehrung in seiner Heimat Husum – hier ging er zur Schule und startete auch seine Fußballkarriere – einem Stürmer geschlagen geben. „Als Offensivmann steht man einfach mehr im Blickpunkt“, vermutete der 34-Jährige, der den zweiten Platz aber keineswegs als Niederlage wertete. „Für mich war es eine besondere Auszeichnung. Schließlich haben wir als Mannschaft kein besonders gutes Jahr gespielt, weder in der Rückrunde mit dem Abstieg, noch jetzt in der Vorrunde. Wenn man da als Einzelspieler positiv wahrgenommen wird, freut man sich schon darüber.“

Die Wahrnehmung des Kieler Schlussmannes ist durchweg positiv. „Er ist nicht nur wegen seiner sportlichen Leistungen, sondern auch als konstruktiver und kritischer Kopf in der Mannschaft und darüber hinaus anerkannt“, erklärte Verbandstrainer Michael Prus in seiner Laudatio. Der studierte Diplom-Elektrotechnik-Ingenieur (er absolvierte das Studium parallel zur Profikarriere) macht sich Gedanken – nicht nur über seinen Verein, sondern auch um seine persönliche Zukunft. Ob er 2011 den Titelgewinn anpeilt? „Wer weiß, was dann ist. Mein Vertrag läuft aus, und ich muss auch über meine berufliche Zukunft nachdenken“, betont er. „Das Vagabundenleben als Profi soll auf jeden Fall ein Ende haben. Ich möchte sesshaft werden“ Zweieinhalb Jahre sind es noch, ehe der älteste Sohn Paul in die Schule kommt. Für den Fußball will er keine Wagnisse mehr eingehen. „Mit 34 ist das Ende in Sicht“, weiß er. Mitgemacht hat er einiges. Bundesliga beim HSV – wenn auch nur als zweiter und dritter Mann –, viele Jahre in der drittklassigen Regionalliga. Mit Ausnahme des kurzen Abstechers nach Siegen setzte er sich überall durch, nachdem er zunächst nur die Nummer zwei war. Das ließe für die kommende Wahl zu Schleswig-Holsteins Fußballer des Jahres doch eigentlich hoffen...
25.05.11 Husumer SV freut sich über Zusage von Hakim Alioua Holsteinischer Courier 

Husum (sas) – Ein neues Betätigungsfeld beackert in der kommenden Saison der in Neumünster gut bekannte Fußballer Hakim Alioua. Der 22-Jährige, zuletzt beim Verbandsligisten TSV Gadeland und zuvor eine Klasse höher beim VfR am Ball, schnürt seine Stiefel in der kommenden Serie für einen Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga: die Husumer SV. Alioua arbeitet seit einigen Monaten auf Sylt und wird sich nun also einem nordfriesischen Club anschließen.

11.06.11 Qual der Wahl für Köster sh:z-Nordfriesland Sport
sh:z-Fußballsommer: Auswahltrainer hat 21 Spieler für die Partien gegen den HSV und Wolfsburg nominiert
Marcel Cornils von der Husumer SV (rechts) darf gegen den HSV und Wolfsburg stürmen. Foto: git

Husum (Ulrich Schröder) – Er klingt fast entschuldigend. „Es ist mir klar, dass man nicht jedem gerecht werden kann“, sagt Malte Köster, Trainer des Bredstedter TSV. Köster kümmert sich nicht nur um den Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga, sondern auch „nebenberuflich“ um die nordfriesische Kreisauswahl, die am 26. Juni in Breklum um den „VW Hans Carstens-Cup“ gegen den VfL Wolfsburg und am 1. Juli im Westerländer Syltstadion gegen den Hamburger SV um den „Sylter Bank Cup“ spielt. Köster hat E-Mails bekommen, in denen Vereine nachhaltig auf die Qualität ihrer Spieler hinwiesen. Verständlich – wann haben Amateurfußballer schon mal die Gelegenheit, ihre Kräfte mit den Stars aus der Fußball-Bundesliga zu messen?

Der sh:z-Fußballsommer macht’s möglich. Jeder will dabei sein, Köster und seine Mitstreiter Jens („Fietsch“) Iwersen vom Bredstedter TSV und Sven Johannsen vom MTV Leck haben sich schließlich für bislang 20 Kicker entschieden, ein Torwart fehlt noch im Kader.

„16 Leute werden in Breklum spielen, 20 in Westerland“, so Köster, der bereits im vergangenen Jahr (damals gemeinsam mit Husums Coach Christian Heider) die NF-Auswahl betreute, die sich beim 0:9 in Leck gegen den Hamburger SV vor 4300 begeisterten Fans achtbar aus der Affäre zog.

Unterschied zu 2010: Diesmal wird keine U 23-Auswahl auflaufen. Akteure wie Keeper Frank („Hanne“) Rathje vom TSV Rantrum und Swen („Nando“) Möller vom SV Dörpum sind schon im reiferen Fußballer-Alter, aber deshalb bestimmt nicht weniger motiviert. „Wir haben darauf geachtet, andere Spieler zu nominieren, damit möglichst viele in den Genuss kommen“, sagt Köster.

Das Gros der Auserwählten spielt in der Verbandsliga, vier Fußballer gehören Kreisliga-Clubs an. Die Akteure des MTV Leck befinden sich am 26. Juni beim „VW Hans Carstens-Cup“ noch auf Saison-Abschlussfahrt, stoßen aber am 1. Juli beim „Sylter Bank-Cup“ dazu.

Um nicht unvorbereitet in die Spiele gegen die Bundesligisten zu gehen, hat Köster ein gemeinsames Training anberaumt. Angedachter Termin ist Dienstag, 21. Juni, um 19 Uhr in Bredstedt.

Im Tor wird Frank Rathje vom TSV Rantrum stehen, ein zweiter Keeper wird noch nominiert. Die schwere Aufgabe, die Abwehr zusammen zu halten, wartet auf Sascha Rettkowski von der Husumer SV, Lewe Brydda und Alexander Blumenstein vom MTV Leck, Kim Grzybeck (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Tim Paulsen (Bredstedter TSV), Swen Möller (SV Dörpum) und Birger Erichsen (SV Blau-Weiß Löwenstedt). Harald Jensen (Germania Breklum) ist beim „Heimspiel“ am 26. Juni dabei.

Für Schwung im Mittelfeld sorgen sollen Björn Vollmer und Sebastian Lühr (beide Leck), Sönke Hansen, Lars Käning (beide SV Frisia 03), Thore Henningsen (Bredstedt), Torge Brodersen (BW Löwenstedt) und Björn Gerth vom Team Sylt. Gerth läuft, ebenso wie sein Teamkollege Arek Ruki nur beim HSV-Gastspiel in Westerland auf. Die (vermutlich geringe) Chance auf ein Tor gegen die Bundesligisten wollen neben Ruki noch Daniel Frahm vom Bredstedter TSV sowie Marcel Cornils und Sebastian Kiesbye vom SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV beim Schopfe packen.

Die Spieler haben ihre Nominierung in der Tasche – wer die Stars aus der Region gegen die Bundesliga-Kicker sehen will, sollte sich schnell in den Kundencentern des Schleswig-Holsteinischen-Zeitungsverlages (sh:z) mit Karten eindecken. Tickets gibt es auch in den Geschäftsstellen der Provinzial-Versicherung in Bredstedt und Langenhorn sowie bei VW Hans Carstens in Breklum.

25.06.11 Ballgeflüster: Jensen nach Kiel sh:z-Nordfriesland Sport

Zugang (sh:z) – Torhüter Morten Jensen (Foto) wechselt zum Regionalligisten Holstein Kiel. Der 23-jährige begann seine Karriere beim Rödemisser SV und kam über die Stationen Husumer SV und DGF Flensburg im Sommer 2003 zu Hannover 96. Für die Niedersachsen absolvierte der 1,91 Meter große Torhüter zwei Erstliga-Einsätze. In der abgelaufenen Saison stand Morten Jensen beim Süd-Regionalligisten KSV Hessen Kassel zwischen den Pfosten.

„Holstein ist ein ambitionierter Regionalligist, für den das Ziel nur 3. Liga heißen kann. Bei der Umsetzung dieser Vorgabe möchte ich behilflich sein“, sagt Jensen, der mit dem Wechsel seiner Husumer Heimat wieder näher gekommen ist.
01.07.2011 NF-Kreisauswahl: Diese Jungs wollen den HSV und den VfL Wolfsburg ärgern sh:z-Nordfriesland Sport
Heiß auf Wolfsburg und den HSV: die Kreisauswahl mit den Trainern Malte Köster und Sven Johannsen (obere Reihe, rechts). Foto: sh:z

List/Breklum (sh:z) – Das kriegt man als ambitionierter Amateurfußballer nicht alle Tage geboten: Heute (18.30 Uhr, List auf Sylt) und am Mittwoch (6. Juli, 18.30 Uhr) in Breklum misst sich die nordfriesische Kreisauswahl gleich mit zwei Bundesligisten. In List – das Spiel wurde kurzfristig vom Westerländer Sylt-Stadion auf den ehemaligen Bundeswehr-Sportplatz verlegt! – spielt das von Malte Köster (Bredstedter TSV) trainierte Team um den „Sylter Bank-Cup“ gegen den Hamburger SV, am Mittwoch beim Blitzturnier um den „VW-Hans-Carstens-Cup“ gegen den VfL Wolfsburg und den SH-Ligisten FC Sylt. „Ein Bonus für alle Spieler“, sagt Malte Köster.

„Wir sind gut besetzt und wollen mindestens ein Tor erzielen“, so Co-Trainer Sven Johannsen vom MTV Leck. Die Maßgabe ist so wie immer, wenn Amateure gegen Profis kicken: eben ein Tor machen und nicht zweistellig verlieren. Im vergangenen Jahr beim 0:9 in Leck gegen den HSV klappte zumindest der zweite Teil der Vorgabe.

Heute machen sich die Fußballer aus SH-, Verbands- und Kreisliga per Bahn auf den Weg auf die Insel. „In Husum steigen die ersten ein, in Bredstedt und Niebüll kommt der Rest dazu“, sagt Köster, dessen 20 Auserwählte in der vergangenen Woche in Bredstedt ein gemeinsames lockeres Training absolvierten.

„Die Jungs wollen Gas geben, ist doch klar“, sagt Köster, schränkt aber sofort ein: „Man kann die Jungs taktisch einstellen, wie man will – das ist im Spiel alles ganz schnell über den Haufen geworfen.“

Egal. Rausgehen, Spaß haben, niemanden verletzen und sich vor großer Kulisse präsentieren – das wollen die folgenden NF-Kicker:

Tor: Frank Rathje (TSV Rantrum), Mario Lorenzen (Bredstedter TSV).
Abwehr: Sascha Rettkowski (Husumer SV), Lewe Brydda, Alexander Blumenstein (beide MTV Leck), Kim Grzybeck (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Tim Paulsen (Bredstedter TSV), Swen Möller (SV Dörpum), Birger Erichsen (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Harald Jensen (Germania Breklum).
Mittelfeld: Björn Vollmer, Sebastian Lühr (beide Leck), Sönke Hansen, Lars Käning (beide SV Frisia 03), Thore Henningsen (Bredstedt), Torge Brodersen (BW Löwenstedt), Björn Gerth (Team Sylt).
Angriff: Arek Ruki (Team Sylt), Daniel Frahm Bredstedter TSV, Marcel Cornils, Sebastian Kiesbye (beide Husumer SV). Karten für das Blitzturnier gibt’s in den sh:z-Kundencentern, bei VW Hans Carstens in Breklum und den Provinzial-Geschäftsstellen in Bredstedt und Langenhorn.

04.07.11 HSV auf Sylt in Spiellaune Flensburger Tageblatt
Nordfriesland-Auswahl schlug sich wacker / 1500 Fans erlebten im kühlen List unterhaltsame 90 Minuten
Stark auf der rechten Bahn: Der Hamburger Dennis Diekmeier, verfolgt von Sascha Retkowski (vorn). Foto: Sylt-Picture

List (Jan Wrege) – Kühl war’s am Freitag Abend in List. Strammer Westwind empfing die Profis des Hamburger SV und die besten Amateure Nordfrieslands sowie 1500 Fans, die im Nordsee College Sylt die Begegnung auf Deutschlands nördlichstem Fußballplatz erleben wollten. Das Kommen lohnte sich. Neun Tore, manchmal hohe Ballkunst und leidenschaftlicher Einsatz der Einheimischen prägten das Event im sh:z-Fußballsommer. Den Siegerpokal der Sylter Bank überreichte Vorstand Michael Pietyra nach 90 unterhaltsamen Minuten erwartungsgemäß an HSV-Kapitän Heiko Westermann.

Mit 9:0 (4:0) gab es das gleiche Ergebnis wie vor fast genau einem Jahr und wie damals in Leck war NF-Coach Malte Köster erleichtert: „Ich bin froh, dass es nicht zweistellig geworden ist. Der Unterschied ist schon riesengroß. Man muss immer bedenken, das wir mit Amateuren aus Verbands- und SH-Liga spielen, die nur einmal zusammen trainiert haben. Man überlegt sich eine Taktik und erlebt, wie sie dann schnell über den Haufen geworfen wird.“

Den Sylter-Bank-Pokal überreichten die Vorstände Michael Pietyra (l.) und Thomas Bender an den HSV-Kapitän Heiko Westermann. Foto: sylt-picture

HSV-Trainer Michael Oenning sah Tore von Heung-Min Son (3), Tolgay Arslan (2), Änis Ben-Hatira, Gojko Kacar, Marcell Jansen und Daniel Nagy. „Ich bin überrascht, welche Spielfreude meine Mannschaft im Laufe der Partie entwickelt hat“, sagte er – wohl vor dem Hintergrund, dass er seine Profis seit Dienstag härtesten Kraft- und Konditionsübungen im Stile von „Quälix“ Magath unterzogen hatte – bis zu sechs Stunden am Tag. Noch am Freitag hatten die Hamburger eine dreistündige Fahrradtour über die Insel absolviert.

Abends kam der neu formierte HSV in derzeit möglichen Bestbesetzung schwer in Fahrt. Aogo, Pitroipa, Elia, Petric sowie die Chelsea-Neuzugänge Bruma und Sala waren vor Ort, kamen aber wegen Trainingsrückstand bzw. Blessuren nicht zum Einsatz. Die Profis machten Tempo, aber die Nordfriesen engten zunächst geschickt die Räume ein und provozierten etliche Abspielfehler der Hamburger. Dennoch „klingelte“ es nach elf Minuten zum ersten Mal im Tor des Rantrumers Frank Rathje. Der starke Dennis Diekmeier leistete bei einem seiner seiner vielen Vorstöße über die rechte Seite die Vorarbeit für Heung-Min Son. Der quirlige Koreaner war Gegenspieler von Lewe Brydda und der hatte keinen leichten Stand. „Son ist sehr flink und schwer zu verteidigen“, meinte der Defensivmann vom MTV Leck, „überhaupt ist die Athletik beeindruckend. Man merkt schon, dass die damit ihr Geld verdienen.“

Bis zur 43. Minute hielt die von Brydda und Sascha Retkowski (Husumer SV) organisierte Viererkette der NF-Auswahl ein achtbares 0:2, dann war binnen 60 Sekunden zu bestauen, wie ein Bundesligist kleine Abwehrpatzer eiskalt nutzt. Erst tauchten Kacar und Ben-Hatira frei vor Rathje auf, dann Son im Duett mit Ben-Hatira – keine Chance für Rathje, der zuvor mehrfach bei guten HSV-Gelegenheiten auf dem Posten war. Interessante Mittelfeldscharmützel lieferten sich HSV-Spielmacher David Jarolim und Björn Vollmer (MTV Leck) bis hin zu einem kleinen Disput ob des harten Einsteigens des Nordfriesen. „Es war imposant, wie fit der noch ist“, meinte der 29-jährige Vollmer etwas despektierlich über den nur drei Jahr älteren Jarolim. „Wenn ich vier Tage so trainiert hätte, wäre ich froh gewesen, nicht zu spielen“, sagt der Lecker, der stolz das HSV-Trikot mit der Nummer 14 mit nach Hause nahm. „Wenn es einer kriegt, dann du“, hatte Jarolim die Bitte Vollmers beanwortet. Der Amateur hatte sich offenbar Respekt verdient.

Weitere auffällige Figuren bei den Profis waren das große Sturm-Talent Son, der souveräne Kapitän Heiko Westermann und der Chelsea-Neuzugang Gökhan Töre. Letzterer aber nicht nur positiv. Der 19 Jahre alte Linksaußen vom FC Chelsea blieb noch den Nachweis schuldig, dass er seinen Anspruch, in die Stammelf vorzudringen, erfüllen kann. Das Kraftpaket zeigte sich technisch beschlagen, aber auch zu ballverliebt und wenig diszipliniert. Viel Spaß machte nach der Pause eine nochmals starke verjüngte HSV-Mannschaft, in der sich nun Muhamed Besic (19) und Tolgay Arslan (20) hervortaten und trotz immer kühlerer und feuchter Witterung unbändige Lust auf Fußball demonstrierten.

Gelohnt hat sich unter dem Strich der eilige Umzug vom ramponierten Platz im Westerländer Stadion nach List. Der Rasen des Nordsee College war in einwandfreiem Zustand. Besitzer Philipp Graf von Hardenberg hat Lust auf große Ereignisse bekommen und plant den Ausbau der Sportanlage in der ehemaligen Bundeswehr-Kaserne zu einem Schmuckkästchen mit Tribünen für 5000 Zuschauer.

NF-Auswahl: Rathje (46. Lorenzen) - Paulsen (46. Blumenstein), Brydda (46. Erichsen), Retkowski (46. Brodersen), Grzybeck (46. Möller) - Vollmer (46. Ingwersen), Gerth (23. Känig) - Hansen (46. Cornils), Lühr (65. Gerth), Frahm (46. Ruki) - Kiesby.
HSV: Drobny (46. Hesl) - Diekmeier (57. Ingreso), Westermann, Sternberg, Jannsen (66. Souwah) - Tesche (46. Bertram), Kacar (46. Besic), Jarolim - Ben-Hatira (46. Arslan), Son, Töre (46. Nagy).
Schiedsrichter: Fynn Kohn (Husum). - Zuschauer: 1500. - Tore: 1:0 Son (11.), 2:0 Ben-Hatira (35.), 3:0 Kacar (43.), 4:0 Son (43.), 5:0 Jansen (47.), 6:0 Nagy (70.), 7:0 Son (72.), 8:0 Arslan (75.), 9:0 Arslan (82.).

Spielplan 2010/11 - Verbandsliga
Test 21.07.10 IF Tönning Husumer SV  
es liegt kein Spielbericht vor
Test 24.07.10 Vorbereitungsturnier des TSV Nordschwansen Karby 2. Platz

Entscheidung im Elfmeterschießen

Schleswig 06 gewinnt Karbyer Turnier im Finale gegen Husumer SV
Rouven Krüger vom FC Angeln 02 luchst dem VfR-Spieler Florian Schmidt den Ball ab. . Florian Henningsen (hinten links kommt zu spät. Foto: sieg
Karby (um) - Ein gut besetztes Fußball-Turnier, ausgerichtet vom TSV Nordschwansen Karby (1. Kreisliga Rendsburg-Eckernförde), gewann SH-Ligist Schleswig 06 im Finale gegen Verbandsligist Husumer SV im Elfmeterschießen. Ursprünglich war mit dem Eckernförder SV ein weiterer Schleswig-Holstein-Ligist im Teilnehmerfeld. Der ESV musste aber kurzfristig wegen eines Pokalspiels absagen und wurde durch den Kreisligisten FC Rabel 06 vertreten.
Nicklas Itzke vom TSV Karby (li.) nimmt seinem Rabeler Gegenspieler den Ball ab. Foto: sieg

In zwei Dreiergruppen spielten die Teams bei einer Dauer von einmal 45 Minuten gegeneinander. Schnell alles klar war in der Gruppe A. Die Husumer SV gewann zum Auftakt klar mit 5:1 gegen Veranstalter TSV Karby und auch in der zweiten Partie zeigte sich das Team von Trainer Christian Heider sehr torhungrig und besiegte den VfR Schleswig gar mit 5:0. Anschließend trennten sich die „Rasensportler“ und Karby 1:1.

Zu zwei Siegen in der Gruppe B kam auch Schleswig 06. Diese fielen allerdings äußerst knapp aus. Gegen den FC Angeln 02 reichte es zu einem 1:0 und gegen den FC Rabel 06 wurde 2:1 gewonnen. Zuvor hieß es zwischen Angeln und Rabel 2:2.

Bei den Platzierungsspielen ging es zunächst um Rang fünf. Beim FC Angeln war total die Luft raus und so verlor der Verbandsligist gegen den VfR Schleswig sang- und klanglos mit 0:3. In der Begegnung um Platz drei stand es nach 45 Minuten torlos. Beim Elfmeterschießen hatten die Gastgeber dann mit 10:9 die Nase vorn.

Glück im Elfmeterschießen: Schleswig 06 wurde in Karby Turniersieger. Foto: sieg
Im Finale sah Schleswig 06 bei einem 3:1-Vorsprung gegen die Husumer SV schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Heider-Truppe, die den spielerisch besten Eindruck hinterließ, rappelte sich noch einmal auf und glich zum 3:3 aus. Damit traf Husum in 135 Minuten 13 Mal ins gegnerische Netz. Beim notwendig gewordenen Elfmeterschießen hatte dann allerdings Schleswig 06 mit 3:2 das bessere Ende für sich.
27. Juli 2010 · Schlei Bote

06 gewinnt Turnier in Karby

Fußball: Gastgeber retten Platz drei erst im Elfmeterschießen gegen Rabel
Schleswigs Christopher Lauer (06; re.) und Rabels Henrik Hänelt im Kampf um den Ball.
Passende Erfrischung dabei: Turniersieger Schleswig 06.
Karby (ez) - Schleswig 06 hat das Fußball-Turnier des TSV Nordschwansen-Karby gewonnen. Gespielt wurde jeweils über eine Distanz von 45 Minuten. In einer Dreier-Vorrundengruppe bezwang 06 den FC Angeln 02 mit 1:0 und den Flensburger Kreisligisten FC Rabel mit 2:1. Im Finale war Verbandsligist Husumer SV der Gegner. Nach einem zwischenzeitlichen Schleswiger 3:1-Vorsprung glich die HSV bis zum Ende der regulären Spielzeit noch zum 3:3 aus. Das Elfmeterschießen gewann 06 dann knapp mit 3:2.
27. Juli 2010 · Eckernförder Zeitung

06 gewinnt Turnier in Karby

Der 06er Christopher Lauer (re.) und der Rabeler Henrik Hänelt kämpfen um den Ball. Foto: Sieg

Karby (um) - Schleswig 06 hat das Fußball-Turnier des TSV Nordschwansen-Karby gewonnen. Gespielt wurde jeweils über eine Distanz von 45 Minuten. In einer Dreier-Vorrundengruppe bezwang 06 den FC Angeln 02 mit 1:0 und den Flensburger Kreisligisten FC Rabel mit 2:1.

Im Finale war Verbandsligist Husumer SV der Gegner. Nach einem zwischenzeitlichen Schleswiger 3:1-Vorsprung glich die HSV bis zum Ende der regulären Spielzeit noch zum 3:3 aus. Das Elfmeterschießen gewann 06 knapp mit 3:2.

26. Juli 2010 · Flensburger Tageblatt

Schwarzes Brett

FC Rabel beim Karby-Turnier

Karby (sh:z) - Das Feld ist komplett. Für den Eckernförder SV (abgesagt) wird der FC Rabel am Turnier des TSV Karby teilnehmen. Gruppe A: Husumer SV, TSV Karby, VfR Schleswig. Gruppe B: Schleswig 06, FC Rabel, FC Angeln 02. Gespielt wird heute ab 15 Uhr auf zwei Plätzen. Spieldauer 2 x 22,5 Minuten.
24. Juli 2010 · Schlei Bote

TSV Karby sucht noch eine Mannschaft für morgiges Turnier

Karby (tp) - Die Fußballer des TSV Karby richten morgen ab 15 Uhr ein eigenes Turnier aus. Zugesagt haben bisher neben den Gastgebern noch Schleswig 06, die Husumer SV, der FC Angeln 02 und der VfR Schleswig. Nach den Absagen aus unterschiedlichsten Gründen des Eckernförder SV, des TSV Ascheberg, des TSV Waabs und von Weiche Flensburg sind die Karbyer jetzt noch auf der Suche nach einer Mannschaft, die kurzfristig das Teilnehmerfeld von sechs Teams vervollständigen könnte, so dass in zwei Gruppen gespielt werden kann. Jede Partie geht über zweimal 22,5 Minuten und jede Mannschaft hat drei Spiele. Die Siegerehrung ist gegen 19.30 Uhr geplant. Interessenten können sich melden bei Meik Piotter unter 0171-6067982.
23. Juli 2010 ·Eckernförder Zeitung

Nachrichten

Fußball-Turnier in Karby: Mannschaft gesucht

Karby (um) - Am Sonnabend ab 15 Uhr veranstaltet Kreisligist TSV Nordschwansen Karby ein Fußball-Turnier mit illustrer Beteiligung. Nach Schleswig-Holstein-Ligist Schleswig 06 haben auch die Verbandsligisten Husumer SV und FC Angeln 02 ihre Teilnahme zugesagt. Neben dem Veranstalter startet mit dem VfR Schleswig ein weiterer Kreisligist. Pech für Karby-Trainer Meik Piotter: SH-Ligist Eckernförder SV musste seine Zusage zurücknehmen, nachdem das bereits verlegte Pokalspiel beim TSV Büdelsdorf doch am Sonnabend gespielt werden muss. Jetzt hat Piotter ein Problem und muss in der Kürze der Zeit eine weitere Mannschaft aus dem Hut zaubern. "Wer Lust und eine Mannschaft hat, kann sich bei mir melden", sagt der Karby-Coach, der sich noch die Nummer von Haddebys Coach Lars Schomaker geben ließ.
23. Juli 2010 · Schlei Bote
IC 01.08.10 IntegrationsCup   Vorrunde

Oldendorfs Frauen überraschen beim Integrationscup

Todesfelde (schö) - Sieger des Integrations-Cups am gestrigen Finaltag in Todesfelde wurde das Team des gastgebenden Neu-SH-Ligisten SV Todesfelde, der sich im Finale im Elfmeterschießen gegen ETSV Weiche Flensburg knapp durchsetzte. Für den Steinburger Vertreter Fortuna Glückstadt war in der Vorrunde (gegen Strand 08, Heikendorfer SV und GW Siebenbäumen) bereits Endstation. Auch Dithmarschen-Vertreter TSV Buchholz (gegen Osterrönfelder TSV, Husumer SV, SV Wasbek) schied nach den Spielen der Vorrunde vorzeitig aus.

Wesentlich erfolgreichen spielte das Frauenteam des TSV Oldendorf, das sich hinter Sieger FFC Oldesloe II einen mehr als beachtenswerten zweiten Platz sicherte und eine Prämie von 2000 Euro mit nach Hause nehmen durfte. Nach einem 0:0 gegen den SV Tungendorf erzielte der Frauen-Kreisligist gegen SG Schellhorn/Preetz den ersten Dreier. Den Treffer zum 1:0-Erfolg markierte Anne Kröger.

Gleich mit 5:1 triumpfierten die Oldendorferinnen gegen den Rendsburger TSV. Natascha Pereira (2), Mirjam Herkenrath, Anne Kröger und Katrin Pereira netzten für den TSV ein. Im abschließenden Spiel gegen den FFC Oldesloe II gab es zwar mit 0:2 eine Niederlage, aber Position zwei war den Steinburgerinnen nicht mehr zu nehmen.
2. August 2010 ·Norddeutsche Rundschau

SV Wasbek jubelt: "Sensationell"

Fußball-Kreisligist dringt beim Sparda-Bank Integrations-Cup bis ins Viertelfinale vor / Tungendorfs Frauen verfehlen zweiten Platz knapp
Ins Leere gelaufen: Florian Geertz vom SV Henstedt-Ulzburg wird hier vom Ruthenberger Lars Schramm (re.) "vernascht". Foto: göttsche
Todesfelde (A. Schmuck/J. Speckner) - Fußball-Schleswig-Holstein-Ligist und Ausrichter SV Todesfelde hat die zweite Auflage des Sparda-Bank Integrations-Cups gewonnen. Beim gestrigen Finalturnier setzte sich der Gastgeber im Finale gegen seinen zukünftigen Ligarivalen ETSV Weiche Flensburg durch. Nachdem in der 17-minütigen regulären Spielzeit keine Tore gefallen waren, behielt das Team von SVT-Trainer Thomas Möller im Elfmeterschießen mit 5:4 die Oberhand. Das Finale war hochklassig – aber, wie in so vielen Spielen zuvor, es fielen keine Treffer. „Es wird sicherlich über eine Änderung des Turniermodus nachgedacht werden müssen, denn die Spielzeiten waren doch sehr kurz“, befand SVT-Ligaobmann Heiko Spiering nach dem letzten Abpfiff eines ereignisreichen Tages.

Während Todesfelde ein Preisgeld von 3000 Euro einsackte, konnten sich die unterlegenen Flensburger mit 2500 Euro trösten. Für den TSV Kropp, der im Duell der SH-Ligisten den VfB Lübeck II im Elfmeterschießen um Platz 3 bezwang, reichte es noch für 2000 Euro; die VfB-Reserve nahm 1600 Euro mit nach Hause. Die vier im Viertelfinale gescheiterten Mannschaften erhielten jeweils noch 1200 Euro. Alle Teams, die in der Vorrunde strauchelten, bekamen immerhin noch 800 Euro.

Beinschuss: Antonia Herzberg vom TSV Oldendorf wird hier von der Tungendorferin Annika Klingner (links) "getunnelt". Foto: göttsche

Die beiden Neumünsteraner Vertreter im Männerfeld schlugen sich achtbar. Kreisligaaufsteiger Ruthenberger SV belegte in seiner „Todesgruppe“ mit drei SH-Ligisten standesgemäß den letzten Platz. Immerhin knöpfte die Bushi-Elf dem TSV Kropp aber ein torloses Remis ab. Dazu gesellten sich Niederlagen gegen den SV Henstedt-Ulzburg (0:3) und den VfB Lübeck II (0:2). Neben wichtigen Erfahrungen sammelte Ruthenberg auch noch 800 Euro ein. Der zukünftige RSV-Ligakonkurrent SV Wasbek fuhr sogar mit 1200 Euro heim. Denn die Schwarz-Weißen erreichten das Viertelfinale, nachdem sie mit der HusumerSV einen starken Nord-West-Verbandsligisten in der Vorrunde hinter sich gelassen hatten. „Sensationell. Damit hatten wir nicht gerechnet“, jubelte Wasbeks Fußballobmann Stefan Meyer. „Schade nur, dass wir durch Elfmeterschießen rausgeflogen sind“, blickte er mit etwas Wehmut auf das 3:4 gegen den SH-Ligisten VfB Lübeck II zurück. In der regulären Spielzeit hatte der Kreisligist der Regionalligareserve ein 0:0 abgerungen. Das Entscheidungsschießen vom Punkt zwischen diesen beiden Kontrahenten war im Übrigen eine von sage und schreibe sieben K.o.-Begegnungen, die nicht in der regulären Spielzeit entschieden wurden.

Bei den Frauen avanciert der FFC Oldesloe 2000 II zum Seriensieger in Schleswig-Holstein. Nachdem die FFC-Reserve im Mai 2010 bereits den SHFV-Lotto-Pokal gewonnen und als SH-Ligameister den Aufstieg in die Regionalliga Nord geschafft hatte, gewann sie nun auch programmgemäß das Finalturnier in Todesfelde. Standesgemäß war der Erfolg deswegen, weil die vier Konkurrenten deutlich darunter – ausnahmslos auf Kreisebene – angesiedelt sind. Nur im allerersten Spiel gegen den SV Tungendorf kassierte die FFC-Zweitvertretung beim 4:1 ein Gegentor. So gab es am Ende einen ebenso verdienten wie erwarteten Favoritensieg, der mit einer Prämie von 2500 Euro belohnt wurde. Um den zweiten Platz, der immerhin noch 2000 Euro brachte, gab es bis zum Ende ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem TSV Oldendorf und Tungendorf. Am Ende behielt Oldendorf dank der um einen (!) Treffer besseren Tordifferenz die Oberhand, und Tungendorf musste sich mit Rang 3 sowie 1500 Euro begnügen. Die SG Schellhorn/Rastorfer Passau/Preetz wurde für den vierten Rang mit 1000 Euro prämiert. Die Frauen des Rendsburger TSV, die ihre vier Partien allesamt verloren, nahmen immerhin noch 800 Euro mit nach Hause.

2. August 2010 · Holsteinischer Courier
Fußball

Integrations-Cup: Außer Spesen nichts gewesen

Todesfelde (usc) - Finanziell annehmbar, sportlich eher unbefriedigend – so lässt sich das Abschneiden der Husumer SV beim Sparda-Bank-Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) zusammen fassen. Das Verbandsliga-Team um Trainer Christian Heider musste nach der Vorrunde die Segel streichen, ohne in drei Partien ein Tor erzielt zu haben. Gespielt wurde allerdings nur 17 Minuten – ein Umstand, der nicht nur bei Heider, sondern auch bei zahlreichen anderen Trainern auf Kritik stieß. Sieger und Gastgeber SVTodesfelde brachte das Kunststück fertig, in sechs Spielen nur ein Feldtor zu erzielen! Bis auf ein Viertelfinale wurden alle Endrunden-Partien nach zuvor torlosem Spiel im Elfmeterschießen entschieden. „Vielleicht kann man zumindest eine halbe Stunde spielen und das Turnier auf zwei Tage ausdehnen“, schlug Heider vor. Seine Mannschaft bekleckerte sich gegen den SV Wasbek und den TSV Buchholz (jeweils 0:0) sowie beim 0:1 gegen den Osterrönfelder TSV nicht mit Ruhm. Auch wenn unter anderem Jannik Heider, Sascha Rettkowski und Neuzugang Nils Schröder fehlten, hatte Heider gesehen, woran es noch hapert. „Wenn die Jungs unter Druck geraten, agieren sie kopflos und halten ihre Positionen nicht“, so der Coach. Gegen Osterrönfeld führte ein Abwehrschnitzer zum Gegentor – zwei gegnerische Spieler liefen allein auf das HSV-Tor zu. „Fußballerisch nichts Dolles“, fasste Heider den Turniertag zusammen. Die Stormstädter treffen nach „guter Vorbereitung“ (Heider) am Sonnabend (15 Uhr, Friesenstadion) im ersten Punktspiel auf den TSB Flensburg.
3. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup: Neumünster-Trio hofft auf üppige Geldprämien

Auf Prämienjagd in Todesfelde: Jan-Olaf Muhs (links) vom SV Wasbek und der Ruthenberger Daniel Schilling. Foto: sell
Neumünster (sas) - Drei Neumünsteraner Fußballteams winkt morgen das große Geld, wenn das Landesfinale im Sparda Bank Integrations-Cup steigt. Gespielt wird auf der Anlage des SH-Ligaaufsteigers SV Todesfelde. Rund acht Stunden lang wird das Leder auf drei Plätzen rollen. Um 9.30 Uhr beginnt die Eröffnungsfeier, ab 10.30 Uhr sollen dann die ersten Tore fallen und Punkte vergeben werden. Die Siegerehrung ist für 18.15 Uhr geplant, anschließend folgt eine After-Show-Party. „Es ist ein absolutes Fußballfest für alle Beteiligten zu erwarten“, prophezeit der Integrationsbeauftragte des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, Kerem Bayrak, einen ebenso ereignisreichen wie unbeschwerten Tag.

Der Kreisfußballverband der Schwalestadt ist mit einem Trio vertreten. Neben den Kreissiegern SV Wasbek (Kreisliga Männer) und SV Tungendorf (Kreisliga Frauen) ist auch der künftige Wasbeker Ligakonkurrent Ruthenberger SV mit dabei. Der Kreisligaaufsteiger ist das im Ranking des Integrations-Cups bestplatzierte Team, das sich sportlich nicht qualifiziert hat.

Dem RSV dürfte morgen der Sprung ins Viertelfinale kaum gelingen, bekommt er es doch in seiner Vorrundengruppe mit gleich drei SH-Ligisten zu tun (siehe Anhang). „Wir können ohne Druck antreten und bei diesem Turnier nur lernen. Ich bin gespannt, wie meine Mannschaft sich taktisch verhält“, freut sich Ruthenbergs Trainer Roland Bushi auf das Event in Todesfelde. „Wir werden uns hinter die Mittellinie zurückziehen, gestaffelt stehen und abwarten“, gibt er die Marschroute aus. Der SV Wasbek hingegen hat eine „machbare“ Gruppe erwischt, könnte durchaus in die K.o.-Runde einziehen. Die Frauen des SVT schließlich bekommen es mit einem übermächtigen Gegner zu tun (Regionalligaaufsteiger FFC Oldesloe II), ansonsten tummeln sich im Feld des weiblichen Geschlechts nur auf Kreisebene angesiedelte Mannschaften.

Gut möglich also, dass Tungendorf ein richtig sattes Preisgeld einfährt. Platz 1 ist mit 2500 Euro dotiert, die Ränge dahinter sind mit 2000, 1500, 1000 und 800 Euro gestaffelt. Bei den Männern geht es noch opulenter zu, erhält der Sieger doch 3000 Euro. Die drei Ränge dahinter werden mit 2500, 2000 und 1600 Euro versüßt, die Plätze 5 bis 8 mit jeweils 1200 Euro sowie die Ränge 9 bis 16 mit jeweils 800 Euro.

Die Spielzeit beträgt bei den Männern einmal 17 Minuten, bei den Frauen einmal 30 Minuten. Zum Rahmenprogramm im Kreis Segeberg zählen Mitmachspiele für Jung und Alt, ein DJ sowie zwei Moderatoren, die live von allen drei Plätzen berichten.

StaffeleinteilungSparda Bank Integrations-Cup:
Männer: Gruppe A: SV Henstedt-Ulzburg, VfB Lübeck II, TSV Kropp (alle SH-Liga), Ruthenberger SV (Kreisliga).
Gruppe B: Osterrönfelder TSV, Husumer SV (beide Verbandsliga), TSV Buchholz, SVWasbek (beide Kreisliga).
Gruppe C: ETSV Weiche Flensburg, SV Todesfelde (beide SH-Liga), VfL Oldesloe (Kreisliga), SG Ascheberg/Kalübbe II (A-Klasse).
Gruppe D: NTSV Strand 08, Heikendorfer SV (beide SH-Liga), Grün-Weiß Siebenbäumen, Fortuna Glückstadt (beide Kreisliga).
Modus: Die ersten beiden jeder Staffel erreichen das Viertelfinale. Von dort an geht es im K.o.-System weiter.
Frauen: FFC Oldesloe II (Regionalliga), SV Tungendorf, TSV Oldendorf (Kreisliga), Rendsburger TSV, SG Schellhorn/Preetz (A-Klasse).
Modus: jeder gegen jeden.

31. Juli 2010 · Holsteinischer Courier

Schwere Gruppe für den SV Wasbek

Wasbek (hc) - In knapp einer Woche ist es für den SV Wasbek soweit: Am 1. August nehmen die Kreisliga-Kicker in Todesfelde an der Finalrunde des Integrations-Cups teil. In der Gruppe B treffen die Wasbeker auf den TSV Buchholz und die Verbandsligisten Osterrönfelder TSV und Husumer SV. Die beiden ersten Mannschaften der vier Gruppen kommen weiter. Dem Cup-Sieger winken 3000 Euro.
26. Juli 2010 · Holsteinischer Courier

Ballgeflüster

Finale in Todesfelde

Todesfelde (sh:z) - Gruppenauslosung: Am 1. August startet ab 10 Uhr die zweite Ausgabe des Landesfinales im Sparda-Bank Integrations-Cup. Kürzlich wurde am Austragungsort in Todesfelde die offizielle Gruppenauslosung des Turniers vorgenommen. Eigens für die Auslosung war mit Dieter Miloschik der Direktor für Unternehmenskommunikation der Sparda-Bank Hamburg gekommen und zeigte sich beeindruckt von der Sportanlage und dem Engagement des Organisationsteams. Mit im Lostopf lag auch eine Karte für den Wild-Card-Gewinner, der demnächst präsentiert wird. Die Auslosung:

Gruppe A: Wild-Card-Gewinner; SV Henstedt-Ulzburg; VfB Lübeck II; Sieger Friedrichsberg/Kropp (Die., 20.7., 19.30 Uhr).

Gruppe B: TSV Buchholz; Osterrönfelder SV; Husumer SV; SV Wasbek.

Gruppe C: SG Ascheberg/Kalübbe II; ETSV Weiche Flensburg; VfL Oldesloe; SV Todesfelde.

Gruppe D: GW Siebenbäumen; NTSV Strand 08; Fortuna Glückstadt; Heikendorfer SV.

Die beiden ersten Mannschaften der Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Die Spielzeit wird im Sinne eines Blitzturniers 17 Minuten betragen. Gespielt wird auf drei nebeneinanderliegenden Rasenplätzen. Die Siegerehrung wird gegen 18.30 Uhr auf dem Hauptplatz stattfinden. Preisgelder: 1. Platz: 3000 Euro; 2. Platz: 2500 Euro; 3. Platz: 2000 Euro; 4. Platz: 1600 Euro; 5.- 8. Platz: jeweils 1200 Euro; 9.-16. Platz: jeweils  800 Euro.

21. Juli 2010 · Schlei Bote 
Ballgeflüster

Husums Gegner beim Sparda-Cup ausgelost

Finale in Todesfelde:
Trainer Christian Heider erreichte mit der der Husumer SV das Endturnier im Integrationscup.

Husum (sh:z) - Das lohnt sich: Der Sieger im Sparda-Bank-Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) streicht satte 3000 Euro ein, allein die Teilnahme am Endturnier in Todesfelde (Kreis Segeberg) am Sonntag, 1. August, bringt 800 Euro ein. Aus Nordfriesland hat sich Verbandsligist Husumer SV mit dem Finalsieg über den TSV Rantrum qualifiziert. Das Team von Trainer Christian Heider steht in der Vorrundengruppe B vor (vermeintlich) leichten Aufgaben. Gegner sind der TSV Buchholz (Kreisliga West), der Osterrönfelder TSV (Verbandsliga Nord-Ost) und der SV Wasbek (Kreisliga Neumünster). Die Auslosung im Überblick:

Gruppe A: Wild-Card-Gewinner; SV Henstedt-Ulzburg; VfB Lübeck II; Sieger Friedrichsberg/Kropp (Die., 20.7., 19.30 Uhr).

Gruppe B: TSV Buchholz; Osterrönfelder SV; Husumer SV; SV Wasbek.

Gruppe C: SG Ascheberg/Kalübbe II; ETSV Weiche Flensburg; VfL Oldesloe ; SV Todesfelde.

Gruppe D: GW Siebenbäumen; NTSV Strand 08; Fortuna Glückstadt; Heikendorfer SV.

Die beiden ersten Mannschaften der Gruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale. Die Spielzeit wird im Sinne eines Blitzturniers 17 Minuten betragen. Gespielt wird auf drei nebeneinanderliegenden Rasenplätzen. Die Siegerehrung wird gegen 18.30 Uhr auf dem Hauptplatz stattfinden. Preisgelder: 1. Platz: 3000 Euro; 2. Platz: 2500 Euro; 3. Platz: 2000 Euro; 4. Platz: 1600 Euro; 5.- 8. Platz: jeweils 1200 Euro; 9.-16. Platz: jeweils  800 Euro.

14. Juli 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup: Losglück für den OTSV

Osterrönfeld (lz) - Es hätte schlimmer für den Osterrönfelder TSV kommen können: Bei der Auslosung für das Landesfinale im Sparda-Bank Integrations-Cup am 1. August beim SV Todesfelde erwischte der Verbandsligist durchaus lösbare Aufgaben. In der Gruppe B kämpft das Team von Trainer Arne Steltner mit dem TSV Buchholz (Kreisliga West), der Husumer SV (Verbandsliga Nord-West) und dem SV Wasbek (Kreisliga Neumünster) um den Einzug ins Viertelfinale. Die Spielzeit beträgt im Sinne eines Blitzturniers 17 Minuten; die beiden ersten Mannschaften der Gruppen qualifizieren sich für die Runde der letzten Acht. „Das sollten wir schaffen“, sagt OTSV-Coach Arne Steltner mit Blick auf die Gegner. „Es wäre schade, wenn wir nach der Vorrunde schon die Koffer packen müssten.“ Denn zum einen erhöht sich die Prämie von Runde zu Runde – für die Plätze 9 bis 16 gibt es jeweils 800 Euro, der Sieger erhält 3000 Euro –, zum anderen setzen die Osterrönfelder einen Bus für Fans ein. Steltner: „Die wollen natürlich mehr als nur drei Kurzauftritte von uns sehen.“

Weniger Losglück hatte der TSV Kropp – sofern er das Landesfinale erreicht. Die letzte Hürde auf dem Weg nach Todesfelde will der SH-Ligist am 20. Juli nehmen. Im Kreispokalfinale (Schleswig) trifft das Team von Trainer Dirk Asmussen um 19.30 Uhr auf den TSV Friedrichsberg. Sollten die Rot-Schwarzen in die Endrunde einziehen, warten in der Gruppe A mit den Ligakonkurrenten SV Henstedt-Ulzburg und VfB Lübeck II sowie einem Wild-Card-Gewinner schwere Brocken.

Bei den Frauen trifft der Rendsburger TSV in einer einfachen Runde auf den FFC Oldesloe II, den SV Tungendorf, die SG Schellhorn/Preetz und einen Wild-Card-Gewinner.
12. Juli 2010 · Landeszeitung 
VL 1 07.08.10 Husumer SV TSB Flensburg 1:2

TSB nutzt Torwartfehler

Flensburger 2:1-Erfolg bei der Husumer SV / Heider: "Schwächstes Spiel, seit ich hier Trainer bin"
Husums Neuzugang Marcel Cornils (re.) läuft dem Flensburger Janek Schmeling davon. Foto: voss

Verbandsliga: Die Übersicht

Sieben Sieger

BW Löwenstedt, Zweiter der vergangenen Saison, setzt auch zum Auftakt der Serie 2010/2011 mit dem 5:1 gegen den TSV Rantrum ein Ausrufezeichen und führt die Gruppe der sieben Siegermannschaften an. Dazu gehört auch der VfB Schuby, der im Schleswiger Derby Aufsteiger Friedrichsberg unerwartet deutlich mit 4:1 bezwang. Überraschend: Das 2:1 des TSB Flensburg bei der Husumer SV und das späte 1:0 (93.) von Aufsteiger Schleswig 06 II gegen den SV Frisia Riusm-Lindholm. Ebenfalls gut in die neue Klasse gestartet: Die SG Langenhorn/Enge mit dem sicheren 2:0-Erfolg gegen IF Stern Flensburg.

Husum (noh) –Zum Auftakt der Fußball-Verbandsliga Nord-West Im ersten Punktspiel unterlag die Husumer SV dem TSB Flensburg mit 1:2 (1:1). „Das war unsere schwächste Leistung, seit ich hier Trainer bin“, war Husums Trainer Christian Heider sehr ungehalten.

Dabei hatten die Stormstädter in der ersten halben Stunde das Spiel sicher im Griff, der TSB stand nur in der eigenen Hälfte und behalf sich mit langen Bällen. Somit fiel auch das 1:0 von Sebastian Kiesbye nach einer schönen Kombination über die rechte Seite und dem Pass von Neuzugang Marcel Cornils nicht überraschend (22.). Danach verhedderten sich die Hausherren aber zunehmend in Einzelaktionen und spielten nicht mehr den Fußball, den Heider von seiner Mannschaft fordert. „Einigen geisterte da wohl schon ein hoher Sieg im Kopf herum“, mutmaßte der Coach, anders konnte er sich die folgenden Unzulänglichkeiten nicht erklären.

Fünf Minuten vor der Pause diskutierten seine Spieler noch mit dem Schiedsrichter, während die Gäste einen Freistoß schnell ausführten und der auffällige Djebbi aus spitzem Winkel zum Ausgleich traf (39.). In der zweiten Spielhälfte kamen die Stormstädter überhaupt nicht mehr gefährlich vor das Tor der Gäste, die ihrerseits auch nicht überzeugen konnte. Die Begegnung plätscherte dahin, auch die Einwechselspieler konnten keine neuen Impulse bringen. Ein kapitaler Fehler von Momme Reinhold, der sechs Meter vor dem Tor nicht energisch zum Ball ging, ermöglichte Melzer das 1:2 (80.).

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Schulte, Kröger, Ketelsen (70. H. Lorenzen) – Siegfried, Kiesbye, Steglich (70. Schröder), Burkhardt (57. Alla) – Halawani, Cornils.
TSB Flensburg: Kalhoff – Schmeling, Andresen, Donner, Jäger – Thomsen (73. Grbavac), Mujcanovic (46. Dierkes), Melzer (83. Rosenberg-Nielsen), Guth – Kian, Djebbi.
Zuschauer: 162. Schiedsrichter: Rieper (Büdelsdorf). Beste Spieler: keiner –Djebbi, Donner.

9. August 2010 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Löwenstedt und Rantrum eröffnen die Spielzeit

Löwenstedt (usc) - Auf geht's! Siege und Niederlagen in der Vorbereitung zählen jetzt nicht mehr, die Fußball-Saison 2010/11 wird heute eröffnet. Um 19 Uhr steigt im Löwenstedter Au-Wiesen-Stadion das erste Nordfriesland-Derby der Spielzeit – der SV Blau-Weiß, in der vergangenen Spielzeit Zweiter, empfängt den TSV Rantrum. In der vergangenen Saison gewannen die "Löwen" 2:0, im Hinspiel hatten sich beide Teams 3:3 getrennt. Am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) empfängt die Husumer SV den TSB Flensburg. Husumer Fans, die glauben, doppelt zu sehen, kann geholfen werden: TSB-Trainer ist Arno Nielsen, der seinem Bruder Rolf (war bis zum Sommer 2009 Coach in Husum) zum Verwechseln ähnlich sieht. Die SG Langenhorn-Enge bestreitet ihr Verbandsliga-Auftaktspiel am Sonntag (14 Uhr, Waldstadion Langenhorn) gegen Stern Flensburg.

6. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP 10.08.10 TSV Süderlügum Husumer SV 0:5

Überraschung im Pokal: IF Tönning schlägt Frisia

 

Husum (sh:z) - 2009 Sieger, 2010 Finalist – der Kreispokal-Wettbewerb 2011 ist für Fußball-Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm schon nach der ersten Runde beendet. Das Team von Trainer Bodo Schmidt unterlag bei Kreisliga-Vizemeister IF Tönning 0:2 (0:0). Getrübt wurde die Freude der Eiderstedter durch eine Knieverletzung bei Torhüter Florian Cornils.

In den anderen Partien des Dienstags blieben Überraschungen aus. Verbandsligist SV Blau-Weiß Löwenstedt siegte beim SV Schobüll 14:0 und schoss sich schon mal für das Gastspiel des Regionalligisten Holstein Kiel am Freitag (18.30 Uhr) warm. Die Husumer SVsetzte sich beim TSV Süderlügum 5:0 durch. In einem reinen Kreisliga-Duell setzte sich der Rödemisser SV beim SV Germania Breklum 3:1 durch, die SG Wiedingharde-Emmelsbüll behielt beim TSV Stedesand mit 2:1 die Oberhand. Die Mittwoch-Partien waren bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

12. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Sylt kommt! Traum-Los für die SG Eiderstedt

Tönning (noh) - Die Auslosung der ersten Runde im Kreispokal bescherte der neu gegründeten SG Eiderstedt ein wahres Glückslos. Gleich im ersten Pflichtspiel, wenige Tage vor Saisonstart, trifft der Fußball-Kreisligist auf eine der stärksten Mannschaften Schleswig-Holsteins. Der FC Sylt, Aufsteiger und Mitfavorit der Schleswig-Holstein-Liga, wird am Mittwoch um 19 Uhr sein Stelldichein im Stadion am Rieper Weg geben. Die Chancen auf ein Weiterkommen der SG sind verschwindend gering, die Freude über den namhaften Gegner riesig. „Perfekt“, freut sich Trainer Helge Prielipp, der hofft, dass seine Spieler sich einiges abgucken werden.

Titelverteidiger SG Langenhorn-Enge zog ein Freilos. Als erster Verbandsligist steht der TSVRantrum nach dem 3:1 beim Kreisligisten SG Ladelund/Achtrup in der zweiten Runde. Kreisliga gegen Verbandsliga heißt es auch in den Partien IF Tönning – SV Frisia 03 Risum-Lindholm und TSV Süderlügum – Husumer SV, die beide heute um 19 Uhr beginnen. Ebenfalls heute um 19 Uhr gastiert Blau-Weiß Löwenstedt beim SV Schobüll, am Mittwoch (19 Uhr) spielt der MTV Leck beim TSV Klixbüll.
10. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Kreispokal 2011 ausgelost

Husum (sh:z) - Der Spielausschuss des Kreisfußballverbandes (KFV) Nordfriesland hat die 1. Runde im Kreispokal 2011 ausgelost. Die Auslosung der 2. Runde wird auf der Arbeitstagung der Vereine am 9. August 2010 im Sportlerheim in Breklum erfolgen. Zudem wurde die 1. Runde im erstmalig ausgespielten Kreis-Cup 2011 ausgelost. Um den Kreis-Cup spielen die Zweit- und Drittvertretungen der Clubs.

Kreispokal, 1. Runde: TSV Viöl – SV Dörpum; SZ Arlewatt – BW Friedrichstadt; TSVStedesand – SG Wiedingharde-Emmelsbüll; TSV Amrum – SG Oldenswort-Witzwort; Team Sylt – TSV Hattstedt; 1.FC Wittbek – TSV Goldebek (alle 8. August, 15 Uhr); IF Tönning – SV Frisia 03; TSV Süderlügum – Husumer SV; TSV Klixbüll – MTV Leck; SV Schobüll – BW Löwenstedt; SG Ladelund/Achtrup – TSV Rantrum; TSV Drelsdorf – TSV RW Niebüll; SG Eiderstedt I – FC Sylt; Germania Breklum – Rödemisser SV (alle 11. August, 19 Uhr); Freilose: SG Langenhorn/Enge, Bredstedter TSV.

Kreis-Cup, 1. Runde: MTV Leck II – Rödemisser SV II; Bredstedter TSV III – SG Oldenswort-Witzwort II (beide 8. August, 15 Uhr); Freilose: Rödemisser SV III, Bredstedter TSV II, Germania Breklum II und III, SV Schobüll II, IF Tönning II.

28. Juli 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 2 14.08.10 Stjernen Flensborg Husumer SV 2:8

Stern-Debakel: Husum gewinnt mit 8:2

Verbandsliga: Die Übersicht

Schuby ist vorn

Vier Teams haben nach dem zweiten Spieltag maximale sechs Punkte – und ganz oben steht der VfB Schuby, der bei Neuling Schleswig 06 II 3:0 gewann. Der MTV Leck (5:0 bei Grundhof) ist das einzige Team ohne Gegentreffer. In ungewohnten Tabellenregionen findet sich der SV Frisia 03 Risum-Lindholm wieder – nach dem 1:2 gegen Angeln 02, der vierten Pflichtspiel-Niederlage in Folge, ist die Mannschaft von Bodo Schmidt Vorletzter. Noch schlechter ist nur Stern Flensburg, das sich von Husum mit 8:2 abschießen ließ.

Flensburg (wsi) - Mit einer eines Fußball-Verbandsligisten nicht würdigen Leistung ging Stern Flensburg sang- und klanglos unter. Die vor allem im zweiten Abschnitt wie entfesselt aufspielende Husumer SV gewann an der Brahmsstraße auch in der Höhe verdient mit 8:2 (3:2). Das Gute aus Sicht der Gastgeber war, dass sie nicht zweistellig untergingen. Zumal Mohamed („Mo“) Hajji sein Temperament nicht zügeln konnte und wegen Meckerns nach einem zuvor begangenen Frustfoul die Gelb-Rote Karte sah (67.).

Zu diesem Zeitpunkt war die Partie schon lange entschieden, die Nordfriesen führten bereits mit 7:2. Die erste Hälfte war unterhaltsam. Beide Abwehrreihen erwiesen sich aber als löchrig, mit der Folge, dass die Gäste durch Salam Halawani (11.) und Sebastian Kiesbye (37.) zwei Mal in Führung gingen, Olaf Nielsen (24.) per Foulelfmeter und Hajji (40.), der den Ball allerdings mit der Hand mitnahm, ausglich. Dennoch gingen die Gäste mit einer Führung in die Pause, weil Marcel Cornils postwendend das 3:2 (41.) glückte. Beide Teams hatten zahlreiche weitere Chancen.

Nach dem Seitenwechsel brachen die Hausherren ein – Total-Versagen. So spielten die Schützlinge von Trainer Christian Heider nach Belieben auf und kamen durch Kiesbye (49., 59.), Sascha Rettkowski (56.), Sebastian Steglich (65.) und Jonas Heider (82.) zu den weiteren Treffern.

Stern Flensburg: Hinrichsen - Winkler, Fuhrbach, Wagner, Hedtkamp (70. Stein) - Hass, Tönder, Hajji, Weigelt - Schröder (70. Höfer), Nielsen (46. Hahn).
Husumer SV: Reinhold - Rettkowski, Schulte, Jannik Heider (46. Ketelsen), Kröger - Schröder, Kiesbye, Alla (62. Schaller), Steglich - Halawani, Cornils (66. Jonas Heider).
Schiedsrichter: Aslan Gastrock (Neumünster). Zuschauer: 130.
Gelb-Rote Karte: Hajji (Stern/67.).
Beste Spieler: keiner / Alla, Kiesbye.

16. August 2009 · Flensburger Tageblatt
KP-AF 18.08.10 Husumer SV SV Blau Weiß Löwenstedt 5:2

Lehrstunde und eine Überraschung

Achtelfinale im Fußball-Kreispokal: SH-Ligist Sylt gewinnt 13:0 in Neukirchen / Titelverteidiger siegt in Tönning / Niebüll schlägt Dörpum
Sylts Spielertrainer Dmitrijus Guscinas (rechts) lässt seine Gegenspieler Patrick Kehl und Owe Hansen (Mitte) stehen. Foto: wrege

Husum (noh/pu) - Ein SH-Ligist (FC Sylt), zwei Verbandsligisten (Husumer SV. SG Langenhorn-Enge), drei Kreisligisten (SZ Arlewatt, TSV Hattstedt, Rödemisser SV) sowie der TSV Rot-Weiß Niebüll stehen im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals, das am Mittwoch, 25. August, ausgetragen werden soll. An diesem Tag wird auch das Spiel Bredstedter TSV – MTV Leck nachgeholt.

Husumer SV – SV Blau-Weiß Löwenstedt 5:2 (2:0). Im Duell der Verbandsligisten setzte sich die Husumer SV deutlich durch. In der überlegen geführten ersten Hälfte sorgte Neuzugang Salam Halawani mit zwei Treffern für die Halbzeitführung. Marcel Cornils legte das 3:0 nach (55.). Jan-Christian Kiehl verkürzte auf 3:1 (59.), doch der eingewechselte Jonas Heider ließ mit dem schnellen 4:1 keine Spannung aufkommen (66.). Noch einmal verkürzte Mario Albertsen aus 30 Metern auf 4:2 (71.), dieses Mal stellte der überragende Sebastian Steglich mit dem 5:2 den alten Vorsprung wieder her (80.).

Tore: 1:0, 2:0 Halawani (15., 28.), 3:0 Cornils (55.), 3:1 Kiehl (59.), 4:1 Jonas Heider (66.), 4:2 M. Albertsen (71.), 5:2 Steglich (80.).

Rödemisser SV – SG Oldenswort/Witzwort 3:2 (1:1). Die Gäste standen defensiv sicher und konterten gefährlich. Einen dieser Konter nutzte Jascha Helbig zum 0:1 (27.). Die optisch überlegenen Gastgeber konnten jedoch noch vor der Pause ausgleichen – Manuel Lorenzen traf per Handelfmeter zum 1:1 (43.). In der zweiten Halbzeit blieb Rödemis die bessere Mannschaft. Martin Herpel verwandelte einen Strafstoß zum 2:1 (75.), Tjorven Muellenstedt erhöhte auf 3:1 (83.). Jascha Helbig konnte nur noch verkürzen (85.).

Tore: 0:1 Helbig (27.), 1:1 Lorenzen (43., Handelfmeter), 2:1 Herpel (75. Foulelfmeter), 3:1 Muellenstedt (83.), 3:2 Helbig (85.).

IF Tönning – SG Langenhorn-Enge 1:3 (1:0). In der ersten Halbzeit waren die Hausherren das bessere Team. Nach einem guten Diagonalpass von Michael Wolter traf Tim Ruland zum verdienten 1:0 (37.). Im zweiten Abschnitt fand IF dann aber nicht mehr ins Spiel. Die Gäste waren nun spielbestimmend. Ingmar Brydda glich aus (70.). Arne Jessen brachte die SG nur fünf Minuten später in Führung (75.). Kurz darauf scheiterte Michael Wolter mit einem Strafstoß an Pay Nielsen (80.), und Brydda machte mit seinem Treffer zum 1:3 endgültig alles klar (83.).

Tore: 1:0 Ruland (37.), 1:1 Brydda (70.), 1:2 Jessen (75.), 1:3 Brydda (83.).

SG Wiedingharde-Emmelsbüll – FC Sylt 0:13 (0:5). „Das waren keine drei, das waren mindestens vier Klassen Unterschied. Das war eine Fußball-Lehrstunde für uns, die wir dankend angenommen haben“, sagte SG-Trainer Helmut Seidler. „Sylt begann mit einem Wahnsinnstempo und hoch konzentriert. Das war große Klasse, was die gezeigt haben“, lobte Seidler. Mehr als 300 Zuschauer sahen die einseitige Partie. Vor der Pause konnten die Gastgeber trotz des 0:5-Rückstandes das Ergebnis noch halbwegs in Grenzen halten, nach dem Wechsel brachen sie aber ein. „Zu Beginn waren meine Spieler sehr nervös – und später dann völlig platt“, so Seidler. Dabei verhinderte Torhüter Helmut Lutter mit einigen guten Paraden einen noch deutlicheren Sylter Sieg. Nico Schrum eröffnete das Tor-Festival mit einem Hattrick (16./20./26.), Dmitrijus Guscinas und Shpend Meshekrani trafen ebenfalls jeweils drei Mal, Sebastian Mahnke zwei Mal. Je einmal erfolgreich waren schließlich Kevin Weidlich und Marcel Rath.

Tore: 0:1 (6.), Dmitrijus Guscinas, 0:2 (16.) Nico Schrum, 0:3 (20.) Schrum, 0:4 (26.) Schrum, 0:5 (42.) Shpend Meshekrani, 0:6 (50.) Sebastian Mahnke, 0:7 (54.) Mahnke, 0:8 (59.) Guscinas, 0:9 (68.) Kevin Weidlich, 0:10 (73.) Meshekrani, 0:11 (79.) Guscinas, 0:12 (80.) Marcel Rath, 0:13 (88.) Meshekrani.

TSV RW Niebüll – SV Dörpum 1:0 (0:0). In dieser weitgehend ausgeglichenen Partie unterschätzte Dörpum die klassentieferen Gastgeber zu Beginn. „Die hatten wohl noch ihren 4:2-Sieg im Vorbereitungsspiel im Kopf“, mutmaßte Co-Trainer Michael Pien. Niebüll war so zunächst überlegen, blieb aber vor dem gegnerischen Tor genau so harmlos wie die Gäste. Dann jedoch kam Dörpum. Niebülls Torhüter Dennis Christiansen verhinderte mit einer Parade bei einem Kopfball der Gäste (64.) einen Rückstand. Das Spiel gewann jetzt an Tempo und an Qualität. Nach einem Foul an Kevin Blohm verwandelte Matthias Carlsen den Strafstoß zum 1:0 (68.). Dörpum bemühte sich, kam aber zu keiner zwingenden Chance mehr.

Tor: 1:0 Matthias Carlsen (68. Elfmeter).

20. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport

Zahlreiche "Kracher" im Pokal

2. Runde: Titelverteidiger Langenhorn-Enge bei IF Tönning / Husum gegen Löwenstedt
Torsten Feddersen (re.) und IF Tönning freuen sich auf das Spiel gegen Langenhorn-Enge. Foto: schuster

Husum (sh.z) – Das verspricht interessant zu werden: In der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals, angesetzt für Mittwoch, 18. August, 19 Uhr, gibt es zahlreiche spannende Duelle. Nach der SG Eiderstedt darf sich nun A-Klassen-Vertreter SG Wiedingharde-Emmelsbüll auf das Star-Ensemble des FC Sylt freuen. Gespielt wird in Neukirchen.

Im Verbandsliga-Duell stehen sich die Husumer SV und der SV Blau-Weiß Löwenstedt gegenüber. Titelverteidiger und Verbandsliga-Aufsteiger SG Langenhorn-Enge, der in der ersten Runde ein Freilos gezogen hatte, muss zum letztjährigen Vizemeister IF Tönning, der zum Auftakt den Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm aus dem Rennen geworfen hatte.

Trainer Malte Köster trifft mit dem Kreisligisten Bredstedter TSV auf ein Team, das er so gut kennt wie kein anderes – immerhin war er geschlagene sechs Jahre Coach beim Verbandsligisten MTV Leck. Der TSV Hattstedt fordert den Verbandsligisten TSV Rantrum, in einem reinen Kreisliga-Duell stehen sich der Rödemisser SV und Aufsteiger SG Oldenswort-Witzwort gegenüber.

Mit klassenhöheren Gegnern bekommen es der TSV Goldebek (gegen das SZ Arlewatt) und der TSV Rot-Weiß Niebüll (gegen Kreisliga-Aufsteiger SV Dörpum) zu tun.
14. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 3 20.08.10 Husumer SV TSV Rantrum 3:2

Lebas Doppelpack zu spät für Rantrum

Verbandsliga: Die Übersicht

"Löwen" oben, Frisia unten

Sagenhafte Quote: In neun Spielen fielen 47 Tore! Den Löwen-Anteil daran hatte Blau-Weiß Löwenstedt, das den TSV Friedrichsberg 9:3 abfertigte und die Tabellenführung übernahm. Auch nicht schlecht: das 5:4 von Neuling SG Langenhorn-Enge gegen den TSV Nordhastedt. Löwenstedt auf den Fersen sind der MTV Leck (4:0 gegen Wesselburen), der VfB Schuby (1:0 gegen Risum-Lindholm) und der TSB Flensburg (2:1 in Meldorf). Letzter mit null Punkten: Ex-Titelanwärter Frisia 03.

Husum (noh) –Mit dem verdienten 3:2 (0:0) im Derby gegen den TSV Rantrum verbuchte Fußball-Verbandsligist Husumer SV den ersten Heimsieg der Saison. In der ersten Hälfte bekamen die Zuschauer zwar keine Tore zu sehen, aber zumindest die Hausherren hatten einige gute Möglichkeiten. Marcel Cornils verfehlte aus kurzer Entfernung das Tor (25.) und auch Salam Halawani konnte den Ball im Nachschuss nicht im Tor unterbringen (34.). Die Gäste agierten sehr defensiv und waren mit dem torlosen Remis zur Pause zufrieden.

Im zweiten Durchgang spielte die HSV weiter nach vorne und nun wurden die Bemühungen auch in Zählbares umgemünzt. Erion Alla traf nach Pass von Janik Heider zum 1:0 (56.). Sebastian Steglich erhöhte per Kopf auf 2:0 (66.) – erneut hatte Janik Heider die Vorarbeit geleistet. Auch sein Bruder Jonas trat noch als Passgeber in Erscheiung, der eingewechselte Jan Siegfried bedankte sich und erzielte das 3:0 (71.). In der Schlussphase agierten die Hausherren dann nicht effektiv genug. Rantrum fand durch das 3:1 von Matthias Leba noch einmal ins Spiel (73.). In der Schlussminute konnte Leba noch auf 3:2 verkürzen, an den drei Zählern für die Platzherren änderte das aber nichts mehr.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Schulte, Kröger, Rettkowski – Alla (81. Schaller), Kiesbye (46. Jonas Heider), Steglich Schröder – Halawani, Cornils (64. Siegfried).
TSV Rantrum: Rathje – Hansen-Gabriel – Brodersen, Grabowski – Hansen, Schefer (60. Gerber), Lorenzen, Leba, Jessen – Paul, Alim (71. Kock). Zuschauer: 289.
Schiedsrichter: Hahn (Osdorf).
Gelb-Rote Karten: Jessen (62.), Steglich (85./beide wiederholtes Foulspiel). Beste Spieler: Schröder, Jonas Heider –Leba.

23. August 2010 · Flensburger Tageblatt

Der Mann mit der Maske: Dennis Schulte zurück in Husum

Er trägt die Binde – und (noch) die Maske: Abwehrspezialist Dennis Schulte. Foto: schröder

Husum (Nils Ole Hokamp) – Im ersten Saisonspiel erlebte Fußball-Verbandsligist Husumer SV vor heimischer Kulisse nach einer schwachen Leistung eine unnötige 1:2-Niederlage gegen den TSB Flensburg. Am vergangenen Sonnabend merzte das Team von Trainer Christian Heider diese Scharte in der Fördestadt jedoch eindrucksvoll aus – gleich mit 8:2 wurde Stern Flensburg vom Platz gefegt. Und torreich ging es auch am Mittwoch im Kreispokal gegen Blau-Weiß Löwenstedt (5:2) zu.

Diesen Trend will man in Husum gerne ausbauen und heute Abend (19 Uhr) gegen den TSV Rantrum den nächsten Dreier einfahren. „Das wird ein Kampfspiel“, weiß auch HSV-Kapitän Dennis Schulte, dass Derbys gegen den TSV immer etwas Besonderes sind. Die richtige Aufmachung für den Kampf wird der 27-Jährige mit Sicherheit tragen, denn der Mathematik- und Sportstudent läuft mit einer Karbonmaske im Gesicht auf. Vor einigen Wochen erlitt er einen Nasenbeinbruch, wurde operiert, und muss noch einige Wochen „maskiert“ auflaufen.

Respekt hat Schulte vor den Gästen in jedem Fall, in erster Linie freut er sich aber auf das Spiel und ein Wiedersehen mit einigen alten Bekannten in Husum wie Ilhan Alim oder Arne Hansen-Gabriel. Trotzdem ist der Spielführer der HSV zuversichtlich, dass seine Mannschaft heute Abend mit einem 3:0-Sieg vom Platz gehen wird.

Dennis Schulte hat bei Husum 18 das Fußball spielen gelernt und war in allen Jugendmannschaften in Husum aktiv – damals noch als Mittelstürmer. Bei den Herren gelang ihm in den ersten Jahren noch nicht der Durchbruch in die Liga, bei einigen Kurzeinsätzen schnupperte er Oberliga-Luft. „Das nimmt mir keiner“, erklärt der 27-Jährige, der nur einen Kilometer Luftlinie vom Husumer Sportplatz entfernt wohnt.

Trotz dieser Nähe, dem Aufstieg mit der zweiten Mannschaft in die Bezirksoberliga und der engen Verbundenheit mit dem Verein, wagte er 2005 für ein Jahr den Wechsel zum Heider SV, wo er unter Trainer Alfred Hußner viel lernte. 2006 kehrte er zu seiner HSV zurück und schaffte schließlich unter Trainer Guido Gehrke endgültig den Sprung in die Stammformation.

Nach einer schweren Verletzung im Frühjahr 2009 ereilte Schulte, der damals noch in der Reha war, am 31. August (letzter Tag der Wechselfrist) ein lukratives Angebot von Volker Koppelt, für ein Jahr zum FC Sylt zu wechseln. „Ich konnte mir den Termin nicht aussuchen, habe das Angebot aber angenommen“, so Schulte zu seinem Last-Minute-Wechsel. Damit folgte er seinem besten Freund Gerrit Müller, bei dessen Hochzeit er bald Trauzeuge werden wird. „Das war kein Fußballalltag, aber eine tolle Erfahrung“, resümiert der Innenverteidiger der HSV und nennt Volker Koppelt eine „besondere Marke“ und einen „coolen Typen“.

Nun ist Dennis Schulte wieder zurück bei seinem Heimatverein. Dass ihm in der Mannschaft keiner mehr den kurzfristigen Wechsel übel nimmt, sieht man daran, dass der knallharte Defensivspezialist von seinen Mannschaftskameraden zum Kapitän gewählt wurde. „Das ist für mich etwas ganz Besonderes“, betont der 27-Jährige, der mit der HSV noch einiges vorhat. „Wir haben das Potenzial, um in der Schleswig-Holstein-Liga zu spielen, uns hemmt nur noch die jugendliche Leichtsinnigkeit und Verspieltheit“, erklärt der Spielführer der Stormstädter. Sein Ziel ist der Aufstieg, denn er möchte die HSV wieder zu alter Stärke führen: „Als Fußballer ist es immer das Ziel, so hoch wie möglich zu spielen.“

Spieler-Tipps

Dennis Schulte (Husumer SV)
Husumer SV – TSV Rantrum 3:0

MTV Leck – BW Wesselburen 2:0

FC Angeln 02 – TV Grundhof 3:1

Flensburg 08 II – Stern Flensburg 2:0

BW Löwenstedt – TSV Friedrichsberg 2:2

BSC Brunsbüttel – Schleswig 06 II 1:2

TuRa Meldorf – TSB Flensburg 2:1

SG Langenhorn-Enge – Nordhastedt 0:3

VfB Schuby – SV Frisia 03 4:1

20. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 25.08.10 TSV Rot-Weiß Niebüll Husumer SV 0:6

Auch Trainer Heider trifft für Husum

Fußball-Kreispokal: Verbandsligist steht nach dem 6:0 beim TSV Rot-Weiß Niebüll im Halbfinale
Chance für den Husumer Bastian Ketelsen, doch er vergibt. Torhüter Matthias Knutzen und Christopher Hansen haben Glück. Foto: wrege

Niebüll (pu) – Im ersten – und einzigen – Viertelfinale des Fußball-Kreispokals am Mittwoch Abend setzte sich erwartungsgemäß die Husumer Sportvereinigung beim TSV RW Niebüll durch und gewann 6:0 (3:0). „Niebüll hat sich wacker gewehrt. Wir wollten dieses Pokalspiel bei unserer derzeitigen Belastung gewinnen, haben aber einige Spieler geschont“, sagte HSV-Trainer Christian Heider, für den nur das Weiterkommen beim Kreisklassen A-Vertreter wichtig war.

Und auch Niebülls Co-Trainer Michael Pien konnte mit der klaren Niederlage leben. „Schade, dass wir kein Tor erzielt haben, denn die Chancen dazu waren da. Aber ansonsten haben wir uns gut verkauft“. Läuferisch zeigte sich Niebüll gerade in der ersten und noch zu Beginn der zweiten Halbzeit auf Augenhöhe mit dem Verbandsligisten, spielerisch reichte es aber nicht. Niebüll stand tief in der eigenen Hälfte und der junge Libero El-Pidio Nossougan meisterte seine Aufgaben gut.

So mussten Standardsituationen für die Gästeführung sorgen. Mit einem schönen Freistoß aus 22 Metern traf Jannik Heider, der auffälligste HSV-Spieler, zum 0:1 (15.). Mit einem weiteren Freistoß leitete Jannik Heider auch das 0:2 (36.) ein. Diesmal traf Salam Halawani. Und auch zum 0:3 war Heider der Vorbereiter. Sein Bruder Jonas traf zum 0:3 (42.).

Danach startete Niebüll seine Drangphase, aber Christopher Hansen (46.) scheiterte am Innenpfosten. Auf der Gegenseite erhöhte Jonas Heider auf 0:4 (53.). Die Gastgeber kamen danach noch zu drei guten Kontern, aber Christoph Hansen (54.), Florian Mikkelsen (55.) und Matthias Carlsen (56.) scheiterte allesamt am glänzend haltenden Momme Reinhard im HSV-Tor. Danach ließ die Kondition bei den Platzherren merklich nach, der Rest war dann Formsache. Sebastian Kiesbye traf zum 0:5 (63.) und Christian Heider, der sich selbst eingewechselt hatte, sorgte in bester Torjägermanier für den 0:6-Endstand (72.).

In der kommenden Woche sind im Kreispokal folgende Partien angesetzt: Bredstedter TSV– MTV Leck (Dienstag 19 Uhr) und Rödemisser SV – SG Langenhorn-Enge (Mi. 19 Uhr).

27. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Verlegt

Husum (sh:z) – Zwei Viertelfinal-Partien im Fußball-Kreispokal finden erst später statt. Das Spiel des Rödemisser SV gegen Titelverteidiger SG Langenhorn-Enge wurde für Mittwoch, 1. September, um 19 Uhr in Rödemis angesetzt. Das Kreisliga-Duell zwischen dem TSV Hattstedt und dem SZ Arlewatt findet laut der Hattstedter Homepage am Dienstag, 7. September, um 19 Uhr im Waldstadion statt.

Wie geplant holen der Bredstedter TSV und der MTV Leck am Mittwoch um 19 Uhr ihr Achtelfinalspiel nach, der Sieger darf sich mit dem SH-Ligisten FC Sylt auseinander setzen. Ebenfalls am Mittwoch um 19 Uhr stehen sich der TSV Rot-Weiß Niebüll, Tabellenführer der Kreisklasse A, und die Husumer SV (Verbandsliga) im Viertelfinale gegenüber.
27. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 4 28.08.10 TSV Nordhastedt Husumer SV 0:4

Husumer SV glückt die Revanche

Verbandsliga: Die Übersicht

Ein Duo ohne Punktverlust

Da waren es nur noch zwei: BW Löwenstedt (3:0 bei Schleswig 06 II) und der TSB Flensburg (2:1 gegen den MTV Leck) haben auch nach vier Spieltagen eine weiße Weste, erste "Flecken" weist neben Leck der VfB Schuby (1:5 gegen Brunsbüttel) auf. Die ersten Siege feierten Meldorf (4:1 bei Stern Flensburg), Wesselburen (1:0 gegen Angeln) und der SV Frisia 03, der den neuen Tabellenletzten TV Grundhof mit 1:0 in die Knie zwang. Es gab vier Heim- und fünf Auswärtssiege.

Nordhastedt (noh) –Die Husumer SV gewann in der Fußball-Verbandsliga beim letztjährigen Angstgegner TSVNordhastedt mit 4:0 (1:0).

Die Stormstädter gingen in Dithmarschen von Beginn an engagiert zu Werke. Jannik Heider sorgte nach schönem Zusammenspiel mit Sebastian Steglich für Führung (20.). Bei diesem Ergebnis blieb es bis zur Pause. Für die zweite Hälfte forderte Trainer Christian Heider von seiner Mannschaft die gleiche Laufbereitschaft – und bekam sie auch geboten. Der erneut starke Steglich traf zum 2:0 (60.), Jonas Heider erhöhte auf 3:0 (68.). Den Schlusspunkt setzte Nils Schröder 0:4 (79.). „Auch in der Höhe verdient“, resümierte Christian Heider und freute sich über die gelungene Revanche für die beiden Niederlagen gegen den TSVNordhastedt in der letzten Saison.

Husumer SV: Spielhagen – Jannik Heider, Rettkowski, Schulte, Kröger – Schröder, Alla (73. Ketelsen), Steglich (78. Siegfried), Kiesbye – Halawani, Jonas Heider (73. Burkhardt).
Tore: 0:1 Jannik Heider (20.), 0:2 Steglich (63.), 0:3 Jonas Heider (68.), 0:4 Schröder (79.).

30. August 2010 · Flensburger Tageblatt

BSC gewinnt auswärts

Fußball-Verbandsliga Nordwest: Brunsbütteler 5:1-Sieg beim VfB Schuby
Dithmarschen (sh:z) - Mit einem 5:1 beim bisherigen Überraschungsteam VfB Schuby gewann in der Fußball-Verbandsliga Nordwest der BSC Brunsbüttel nun auch auswärts. Die ersten Dreier holten auch BW Wesselburen und Tura Meldorf.

VfB Schuby – BSC Brunsbüttel 1:5 (1:2). Mit einer ganz starken Vorstellung in allen Mannschaftsteilen entführten die Schmidt-Schützlinge beim bisherigen Überraschungsteam die Punkte. Dabei hatten die Schleusenstädter ihre stärksten Kräfte in Lohse, Gültekin und Rohweder, die aus einem geschlossenen Team herausragten.

Tore: 0:1 Rohwedder (12.), 1:1 Meyer (33., Foulelfmeter), 1:2 Piehl (36.), 1:3 Lohse (67.), 1:4 Oelerich (76.), 1:5 Wellnitz (90.)

Stern Flensburg – Tura Meldorf 1:4 (1:0). Nach einer zerfahrenen ersten Hälfte steigerten sich die Meldorfer nach der Pause und drehten die Partie innerhalb non neun Minuten durch Jan Niklas Witt (71., 79.) und Rouven Drzimkowski (77.). Den Schlusspunkt setzte in der Schlussminute Olaf Gutt. Mit mittlerweile fünf Zählwern sieht die Welt schon wieder viel freundlicher für Tura aus.

Tore: 1:0 Nielsen (10.), 1:1 Witt (71.), 1:2 Drzimkowski (77.), 1:3 Witt (79.), 1:4 Gutt (90.)

BW Wesselburen – FC Angeln 02 1:0 (1:0). Der Aufsteiger aus dem Norden Dithmarschens holte sich dank des Treffers von Goalgetter Mark Platzbecker seine ersten Pluspunkte.

Tore: 1:0 Platzbecker (21.). Gelb-Rote Karte: Dannenberg (90./+2, Unsportlichkeit)

TSV Nordhastedt – Husumer SV 0:4 (0:1). Der Vorjahresdritte Nordhastedt muss seiner Personalnot Tribut zollen und verlor nun auch das vierte Spiel in Folge. Fehlten bisher schon Timm Sickmann (erst gegen Flensburg 08 II wieder spielberechtigt) und Jens Svendsen (bis Oktober im Bundeswehr-Einsatz), musste Trainer Rössner mit Carsten Lentfer (Schlüsselbeinbruch am Mittwoch beim Pokalspiel) gegen Brunsbüttel auf einen weiteren Stürmer verzichten.

Tore: 0:1 Jannik Heider (24.), 0:2 Steglich (62.), 0:3 Jonas Heider (69.), 0:4 Schröder (79.)

30. August 2010 · Norddeutsche Rundschau

Fußball-Fahrplan

Husum will die Revanche

Husum (usc) - Verbandsliga: TSV Nordhastedt – da war doch was? Die Husumer SV agierte in der vergangenen Saison recht erfolgreich, gegen die Dithmarscher kassierten die Stormstädter jedoch zwei Niederlagen. Diese Scharte will das Team um Trainer Christian Heider heute (16 Uhr) in Nordhastedt auswetzen.

Hält die „Beton-Abwehr“ des MTV Leck auch im Spitzenspiel beim TSB Flensburg? Zehn Tore haben die Schützlinge von Dennis Peper bislang erzielt und noch keines kassiert. Sowohl TSB als auch MTV haben bislang alle Spiele gewonnen – eine Serie wird am Sonnabend (Spielbeginn 15 Uhr) reißen.

Favoritenrolle? Glanzleistung? Zwei Vokabeln, mit denen Bernd Hansen, Trainer von Tabellenführer Blau-Weiß Löwenstedt, so gar nichts anfangen kann. Dennoch: Es ist nicht ganz ausgeschlossen, dass die „Löwen“ vom Gastspiel bei Aufsteiger Schleswig 06 II (Sonnabend 15 Uhr) was mitnehmen.

Von den Offensiv-Qualitäten der Blau-Weißen durfte (bzw. musste) sich am vergangenen Sonnabend der TSV Friedrichsberg beim 3:9 überzeugen. Im Aufsteigerduell erwarten die Schleswiger am Sonnabend (14 Uhr) die SG Langenhorn-Enge, die mit zwei Siegen und einer Niederlage bislang gut dasteht.

Premiere für den TSV Rantrum: Am vierten Spieltag geht es für das Team von Volker Schallhorn erstmals gegen ein Team, das nicht aus Nordfriesland kommt. Gegner am Lagedeich ist am Sonnabend (15.30 Uhr) die meist unberechenbare zweite Mannschaft von Flensburg 08.
28. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Jenseits des Kanals

Dithmarschen (sh:z) - In der SH-Liga dürfte der Heider SV morgen (ab 15 Uhr) beim angeschlagenen Team von Holstein Kiel II nicht gänzlich ohne Chance sein. In der Verbandsliga Nordwest will der BSC Brunsbüttel nach dem ersten Sieg am Sonntag (ab 14 Uhr) auch beim VfB Schuby nachlegen. Jeweils den ersten „Dreier“ streben heute (Anpfiff 16 Uhr) der TSV Nordhastedt (gegen Husumer SV), Tura Meldorf (bei Stern Flensburg) und BW Wesselburen (gegen FC Angeln).
28. August 2010 · Norddeutsche Rundschau
VL 5 04.09.10 Husumer SV TSV Friedrichsberg 2:2

Husumer SV lässt zwei Punkte liegen

Fußball-Verbandsliga: 2:2 nach 2:0-Führung gegen bis zum Schluss wachen TSV Friedrichsberg
Husums Finn Kröger (re.) wid von den Friedrichsbergern Yannick Gregersen und Mohammed Al-Batal bedrängt. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Spitzenteams straucheln

Die (vermeintlichen) Spitzenteams mussten in der Fußball-Verbandsliga kräftig Federn lassen. Tabellenführer Löwenstedt unterlag dem neuen Tabellenzweiten Schuby 0:1, der TSB Flensburg kassierte beim FC Angeln 02 (2:3) die erste Saisonniederlage. Husum (2:2 gegen Friedrichsberg) und Leck (3:3 gegen Stern) verspielten Führungen, 08 II (4:1 gegen Schlusslicht Nordhastedt) setzt sich oben fest. Auswärtssiege landeten Frisia 03 (2:1 in Brunsbüttel) und Rantrum (5:2 in Meldorf).

Husum (noh) – Nach 80 Minuten stand es 2:0, nach 90 2:2 – Fußball-Verbandsligist Husumer SV ließ gegen Aufsteiger TSV Friedrichsberg zwei Punkte liegen. HSV-Trainer Christian Heider zollte den Gästen Respekt: „Die haben nie aufgegeben und bis zum Ende an ihre Chance geglaubt.“ Seine Spieler waren zu früh siegessicher.

Im ersten Durchgang fielen noch keine Tore, doch bis auf die Anfangsviertelstunde hatten die Stormstädter das Spiel fest im Griff. Janik Heider vergab dabei die beste Chance, als er einen Strafstoß vergab (36.). In der Halbzeitpause hatte Heider scheinbar die richtigen Worte gefunden. Sebastian Kiesbye sorgte per Direktabnahme nach einem langen Pass von Finn Kröger nur eine Minute nach Wiederanpfiff für das 1:0 (46.). Die Gastgeber blieben am Drücker und Salam Halawani schloss eine sehenswerte Kombination über Erion Alla, Janik Heider und Jonas Heider mit dem 2:0 ab (54.). In der Folgezeit ließen die Husumer eine Reihe guter Chancen ungenutzt. „Da haben wir zu schlampig gespielt“, ärgerte sich Heider. Claus Mahrt verkürzte nach schöner Einzelleistung auf 1:2 (80.). Die Gäste witterten ihre Chance und belohnten sich selbst: Rasmus Pagel traf zum 2:2 (88.).

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Schulte, Kröger, Rettkowski – Alla (56. Cornils), Kiesbye, Steglich (79. Siegfried), Schröder – Halawani, Jonas Heider (71. Burkhardt).
TSV Friedrichsberg: Mikath – Mahrt, Jöhnk (46. Pagel), Schröder, Slachciak, Al-Batal, Carstensen, S. Gregersen, Schuberth, Fricke (86. Meier), Y. Gregersen (90. Petersen).
Zuschauer: 175.
Schiedsrichter: Balsam (Altenholz).

6. September 2010 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Husum (usc) - Verbandsliga: Erster, Dritter, Vierter – es sieht nicht schlecht aus für Blau-Weiß Löwenstedt, die Husumer SV und den MTV Leck. Vor eigenem Publikum bietet sich dem Trio nun die Gelegenheit, die gute Position auszubauen. Husum spielt heute (14 Uhr) gegen Neuling Friedrichsberg, Leck eine halbe Stunde später gegen Stern Flensburg. Löwenstedt erwartet am Sonntag (14.30 Uhr) den VfB Schuby (siehe nebenstehenden Bericht). Neuling SG Langenhorn-Enge trifft am Sonnabend (15 Uhr) auf Mitaufsteiger Schleswig 06 II – das Team von Dirk Enseleit hat bislang beide Heimspiele gewonnen, ein weiterer „Dreier“ würde den Mittelfeldplatz festigen. Nach Dithmarschen geht’s für den TSV Rantrum (Sonntag 14 Uhr in Meldorf) und für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der heute um 16 Uhr beim BSC Brunsbüttel antritt.
4. September 2010 ·sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan
Schleswig (mb) - Verbandsliga: Zweiter Teil der „Nordfriesland-Wochen“ für den TSV Fiedrichsberg-Busdorf. Nach dem wichtigen 4:2-Erfolg gegen die SG Langenhorn/Enge steht für die Mannschaft von Trainer Sven Scherner die Partie bei der Husumer SV auf dem Programm (Sbd., 14 Uhr). Die Mannschaft von Trainer Christian Heider hat sich mit dem dritten Sieg (4:0 in Nordhastedt) auf den dritten Platz Tabellenplatz vorgeschoben und wird alles daran setzten, den zweiten Heimsieg einzufahren. Aufsteiger Friedrichsberg hat in Husum nichts zu verlieren. Nichts zu gewinnen – jedenfalls nach der Tabellensituation – hat dagegen der VfB Schuby beim ungeschlagenen Tabellenführer BW Löwenstedt (So., 14.30 Uhr). Aber wer weiß, was geht.
3. September 2010 · Schlei Bote
VL 6 10.09.10 Schleswig 06 II Husumer SV 1:4

Husum macht schnell alles klar bei 06 II

 
Verbandsliga: Die Übersicht

TSB ist vorn

Die Zahl "13" bringt zumindest vier Teams in der Verbandsliga Nord-West kein Unglück. Hinter Spitzenreiter TSB Flensburg (2:0 gegen Grundhof) liegt ein Quartett mit jeweils 13 Punkten: BW Löwenstedt (3:3 in Brunsbüttel), Husumer SV (4:1 bei Schleswig 06 II), Flensburg 08 II (3:1 beim TSV Friedrichsberg) und der VfB Schuby (1:1 gegen Langenhorn-Enge). Tabellenletzter ist der einstige Titelkandidat TSV Nordhastedt, der beim 3:3 gegen Meldorf punktete.

Schleswig (sle) – Für die zweite Mannschaft von Schleswig 06 war das Verbandsliga-Spiel gegen die Husumer SV schon nach einer Halbzeit entschieden – das 0:4 gegen das Team von Coach Christian Heider SV war nicht mehr aufzuhole, am Ende hieß es zur Enttäuschung von Christian Raun 1:4.

Der Aufsteiger wollte das Kombinationsspiel der Nordfriesen verhindern, das gelang aber nur bis zur 4. Minute. Salam Halawani köpfte die Gäste in Führung. Nur eine Minute später überwand Sascha Rettkowski Torwart Marcel Carstensen zum zweiten Mal. Schleswig verlor die Ordnung. „Wir sind nach dem 0:2 nur noch hinterher gelaufen“, bemängelte Raun. Das nutzte Stürmer Sebastian Kiesbye in der 19. und 41. Minute, um vor der Halbzeit das Spiel zu entscheiden. „In 20 Minuten drei Gegentore zu kassieren, ist echt übel“, ärgerte sich Raun. Eine gute Leistung zeigte Keeper Marcel Carstensen, der mit guten Paraden sein Team vor einem noch größeren Rückstand bewahrte. Nach einer sachlichen Pausen-Ansprache spielten die Schleswiger nun mutiger nach vorne. Husum schaltete zwei Gänge zurück und überließ 06 II mehr und mehr das Spielfeld. Die Chancen häuften sich in der Folgezeit, Schleswig wurde aber erst von Alan Nadolny (90.) mit dem 1:4-Endstand erlöst.

Schleswig 06 II: Carstensen, Nadolny, Albert, Hajo Kallsen (71. Fesser), Hauke Kallsen, Aderhold (46. Aldag), Clausen, Schoenenberg (48. Riekhoff), Hansen, Unger, Prato.
Husumer SV: Reinhold, Ketelsen, Alla, Kroeger, Ja. Heider, Jo. Heider (72. Burghardt), Schröder, Halawani (49. Cornils), Rettkowski (46. Schulte), Kiesbye, Steglich.
Schiedsrichter: Günther (Schafstedt). Zuschauer: 90.

13. September 2010 · Flensburger Tageblatt

Schleswig 06 II will gegen die Husumer SV punkten

Schleswig (fde) - Heute Abend geht es auf dem Dr. Alslev-Platz in Schleswig wieder heiß her. Um 19 Uhr will Schleswig 06 II gegen die Husumer SV die Fehler vom vergangenen Verbandsliga-Wochenende wieder gut machen. Die Vorgabe vom Trainer lautet: „Ein Punkt ist Pflicht“. Nach der Niederlage gegen die SG Langenhorn-Enge und nur drei Punkten aus den letzten fünf Spielen steht die Mannschaft von Christian Raun unter Druck. „Wir haben gegen Langenhorn unnötig Punkte liegen lassen. Langsam muss was passieren“, sagt der Coach. Mit 0:2 hatte das Team in Langenhorn trotz größerer Spielanteile verloren. Fehler wie die zu geringe Chancenverwertung oder das „zu harmlose Spiel“ sollen der Vergangenheit angehören. Die Mannschaft soll ein anderes Gesicht zeigen. Dass jetzt ausgerechnet der Tabellenvierte zu Gast ist, sieht der Coach eher als Vorteil. „Wir haben immer bessere Leistungen gebracht, wenn der Gegner das Spiel gemacht hat“. So kam auch der bisher einzige Sieg in dieser Spielzeit zu Stande. Der liegt schon vier Wochen zurück und wurde am ersten Spieltag auf dem Dr. Alslev-Platz gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm eingefahren.

Alle Spieler sind fit. Der Trainer erwartet ein Signal in Richtung Klassenerhalt. „Wir haben uns nach dem Spiel noch einmal zusammen gesetzt und die Niederlage analysiert.“ Über Kampf und gutes Stellungsspiel soll das Selbstvertrauen in die eigenen Stärken zurückgewonnen werden. Mit einem Remis würde man Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze halten, mit einem Sieg sogar die Abstiegsränge verlassen.
10. September 2010 · Schlei Bote
VL 7 18.09.10 Husumer SV VfB Schuby 5:1

Spitzenspiel: Husum fertigt Schuby 5:1 ab

Verbandsliga: Die Übersicht

Jetzt steht Husum oben

5:1 gegen den VfB Schuby – die Husumer SV ist neuer Tabellenführer der Verbandsliga. Punktgleich folgen Blau-Weiß Löwenstedt (2:0 gegen den SV Frisia 03) und Flensburg 08 II, das 4:3 gegen Schleswig 06 II gewann. Der TSB Flensburg unterlag 0:1 in Wesselburen und stürzte von der Spitze. Leck und Nordhastedt (4:4 nach 3:0-Führung!) sowie Grundhof und Stern Flensburg (2:2) teilten sich die Punkte, Rantrum besiegte Angeln 2:0, Niederlagen gegen Dithmarscher Teams verzeichneten Langenhorn-Enge und der TSV Friedrichsberg.

Husum (noh) – Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga gab sich die Husumer SV gegen den VfB Schuby keine Blöße und siegte dank dreier später Tore deutlich mit 5:1 (2:0). In der Anfangsviertelstunde war das Passspiel der Hausherren noch etwas unpräzise, wurde aber im weiteren Verlauf der ersten Hälfte immer sicherer. Schuby stand dicht gestaffelt in der Defensive, konnte aber nicht verhindern, dass die Stormstädter noch vor der Pause mit einem Doppelschlag in Führung gingen. Jonas Heider traf zum 1:0 (35.), Sebastian Steglich kurz darauf per Strafstoß zum 2:0 (38.).

In der zweiten Hälfte hielt die Dominanz der Platzherren weiter an, Sebastian Kiesbye (48.) und Salam Halawani (53.) versäumten es aber, den dritten Treffer nachzulegen. Etwas überraschend gelang Rolf Thierfelder der Anschlusstreffer (59.). Einige Minuten schwammen die Husumer, fingen sich aber wieder und kamen zu weiteren Toren. Steglich erhöhte auf 3:1 (83.), Sebastian Kiesbye erzielte das 4:1 (86.) und der eingewechselte Marcel Cornils machte das 5:1 (90.). „Vielleicht um ein oder zwei Tore zu hoch, aber auf jeden Fall verdient“, so HSV-Trainer Christian Heider.

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Schulte, Rettkowski, Ketelsen – Alla (70. Kröger), Kiesbye, Steglich, Schröder – Halawani, Jonas Heider (75. Cornils). VfB Schuby: Spaenhoff –Faust, Reiter, Weigand, Meyer- Lausen, John (36. Untiedt), Thiefelder, A. Pohlmann – S. Pohlmann, Hoffmann. Zuschauer: 160.
Schiedsrichter: Witt (Wilster).

20. September 2010 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan
Schuby (mb) - Verbandsliga: Der VfB Schuby fährt zum Spitzenspiel zur Husumer SV (Sbd., 14 Uhr), Schleswig 06 II muss beim Vierten Flensburg 08 II (Sbd., 14 Uhr) antreten, der TSVFriedrichsberg trifft in Meldorf auf einen Gegner auf Augenhöhe (So., 14 Uhr).
18. September 2010 · Schlei Bote
VL 8 25.09.10 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:5

Husum 5:1 – furioser Auftritt nach der Pause

Verbandsliga: Die Übersicht

Husum und 08 II punktgleich vorn

Die Husumer SV (5:1 in Brunsbüttel) und Flensburg 08 II (4:3 in Schuby) geben nach dem 8. Spieltag den Ton an. Die Verfolger mussten zwangsweise pausieren – die Sonntags-Partien Löwenstedt gegen Langenhorn-Enge und Frisia 03 Risum-Lindholm gegen TSB Flensburg fielen aus. Einen prima Spieltag erwischten die Aufsteiger. BW Wesselburen drehte ein 0:1 noch in ein 4:1 bei Stern Flensburg, Schleswig 06 II (3:0 gegen Meldorf) und der TSV Friedrichsberg (4:2 gegen den MTV Leck) feierten Heimsiege. Der TV Grundhof konnte zufrieden sein mit dem 1:1 in Rantrum. Nach drei Siegen und vier Niederlagen verbuchte Angeln 02 mit dem 0:0 in Nordhastedt das erste Unentschieden.

Brunsbüttel (noh) – Die Husumer SV, Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West, gewann beim BSC Brunsbüttel dank einer furiosen zweiten Hälfte deutlich und verdient mit 5:1 (0:0). Im ersten Abschnitt benötigten die Stormstädter eine Viertelstunde, um ins Spiel zu finden. Im weiteren Verlauf der ersten 45 Minuten wurden die Gäste stärker, dem Offensivspiel fehlten aber noch die zwingenden Aktionen. Das änderte sich in Halbzeit zwei mit der Einwechslung des sehr agilen Marcel Cornils grundlegend. Fünf Minuten nach Wiederanpfiff traf Jannik Heider mit einem schönen Distanzschuss zum verdienten 0:1. Zehn Minuten später verursachte Heider dann jedoch im Rückwärtsfallen einen Handelfmeter, den Junge für die Hausherren zum 1:1 nutzte (60.). DerSpitzenreiter ließ sich von diesem überraschenden Ausgleich jedoch nicht aus dem Konzept bringen und drückte postwendend auf die erneute Führung. Salam Halawani erzielte schließlich nach einer schönen Kombination das 1:2 (66.). Ein Eigentor von Haras zum 1:3 (71.) und ein von Sebastian Steglich sicher verwandelter Strafstoß zum 1:4 (77.) sorgten für klare Verhältnisse. Kurz vor dem Abpfiff belohnte sich der eingewechselte Marcel Cornils mit dem 1:5 für seine couragierte Leistung (88.).

Husum: Reinholdt – Jannik Heider, Rettkowski, Schulte, Ketelsen – Schröder, Alla (46. Cornils), Steglich (80. Burkhardt), Kiesbye – Halawani (74. Siegfried), Jonas Heider.
27. September 2010 · Flensburger Tageblatt

BSC kommt gegen Husum unter die Räder

Dithmarschen (sh:z) - In den Fußball-Verbandsliga Nordwest gewann von den vier Dithmarscher Teams nur Aufsteiger BW Wesselburen. Beim 4:1 (0:1) bei Stern Flensburg lag BWW bis zur 81. Minute mit 0:1 hinten, ehe Platzbecker (81., 87.), Nehmer (85.) und Rathje (90+1/FE) die Partie in Überzahl noch drehten.

Nach ausgeglichener erster Hälfte kam der BSC Brunsbüttel gegen Spitzenreiter HusumerSV noch mit 1:5 (0:0) unter die Räder. Für den BSC hatte Junge zum zwischenzeitlichen 1:1 (59., HE) ausgeglichen. Für Husum trafen Heider (49.), Halawani (68.), Kiesbye (73.), Steglich (77., FE) und Cornils (88.). Wegen einer Notbremse sah Brunmsbüttels Rösler (77.) die Rote Karte.

Ohne Punkte blieb Tura Meldorf beim 0:3 (0:0) bei Schlusslicht Schleswig 06 II nach Toren von Aderhold (58., 83.) und Schönenberg (80.). Der TSV Nordhastedt musste sich mit einem torlosen 0:0 gegen den FC Angeln begnügen.
27. September 2010 · Norddeutsche Rundschau

BSC heute gegen den Spitzenreiter

Dithmarschen (ml) - Die vier Ditmarscher Mannschaften wollen ihre Position in der Fußball-Verbandsliga Nordwest weiter verbessern. Am besten steht derzeit der BSC Brunsbüttel (7./11) da, allerdings haben die Schleusenstädter auf eigenem Platz heute (Anpfiff 16 Uhr) mit dem Spitzenreiter Husumer SV (1./16) eine schwere Aufgabe vor der Brust. Eine große Chance, mit einem Erfolg ein paar Plätze gut zu machen, hat Tura Meldorf (11./9) bei seinem Gastspiel beim Schlusslicht Schleswig 06 II (18./3). Beim 4:4 nach 1:4-Rückstand hat der TSV Nordhastedt (17./3) eine tolle Moral gezeigt, doch immer noch warten die Rösner-Schützlinge auf ihren ersten Sieg. Ob es heute (Anpfiff 16 Uhr) gegen den FC Angeln (12./9) endlich klappt? Beim Tabellennachbarn Stern Flensburg (15./6) muss Blau Weiß Wesselburen (14./7) heute (Anpfiff 16 Uhr). Mit einem Punktgewinn würde BWW die Nordlichter weiter auf Distanz halten.
25. September 2010 · Norddeutsche Rundschau
VL 9 02.10.10 Husumer SV BW Löwenstedt 1:1

Spitzenspiel ohne Sieger

310 Zuschauer sehen das 1:1 zwischen der Husumer SV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt
Husums Bastian Ketelsen (links) nimmt die Verfolgung des Löwenstedter Christian Peters (am Ball) auf, Sebastian Steglich (re.) sieht gespannt zu. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

08 II nutzt Gunst der Stunde

1:1 im Top-Spiel zwischen Husum und Löwenstedt – Flensburg 08 II freute sich, besiegte den BSC Brunsbüttel etwas glücklich 2:1, und führt nun vor Husum die Tabelle an. Der TSV Nordhastedt siegte 1:0 beim TV Grundhof und verbuchte den ersten Dreier der Saison. Jeweils 4:1 gewannen Leck (gegen 06 II) und Friedrichsberg (beim FC Angeln), im torreichsten Spiel unterlag Rantrum 3:5 in Wesselburen. Schuby kam in Meldorf 0:4 unter die Räder, Frisia gewann 1:0 in Langenhorn.

Husum (noh) – Kein Sieger: Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West trennten sich die Husumer SV und der SV Blau-Weiß Löwenstedt vor 310 Zuschauern im Friesenstadion 1:1 (0:1). Die Gäste agierten über 90 Minuten aus einer gesicherten Defensive heraus. In der Anfangsphase wurde deutlich, dass beide Teams Respekt voreinander hatten, Torraumszenen gab es in den ersten 20 Minuten keine.

Überraschend fiel dann das 0:1 (23.). Jan-Christian Kiehl bekam auf halbrechter Position im Strafraum den Ball, lief noch zwei Meter und schob dann mit links überlegt zur Gästeführung ein. Dem Tor war jedoch ein deutliches Foulspiel vorausgegangen, sodass es eigentlich nicht hätte gegeben werden dürfen. In der Folgezeit waren die Hausherren kurzzeitig indisponiert und hatten Glück, dass Sven Nielsen eine Flanke von Torge Brodersen nicht nutzen konnte (30.). Die letzten Minuten vor der Pause gehörten dann wieder der HSV, doch Salam Halawani konnte nach einem schönen Freistoßtrick freistehend den Ball nicht versenken (36.).

Im zweiten Abschnitt waren die Gastgeber feldüberlegen. Marcel Cornils gelang aus stark abseitsverdächtiger Position per Kopf der Ausgleich (57.). Zehn Minuten vor dem Ende zeigte dann Löwenstedts Keeper Marco Bremer gleich zwei Mal seine Klasse. Erst entschärfte er einen Schuss von Salam Halawani zur Ecke (78.), und anschließend parierte er glänzend einen Kopfball des aufgerückten Abwehrspielers Sascha Rettkowski (79.).

Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Schulte, Rettkowski, Ketelsen (68. Alla) – Halawani, Kiesbye, Steglich, Schröder – Cornils (65. Siegfried), Jonas Heider (85. Demir).
SV BW Löwenstedt: Bremer –Christer Carstensen (62. Hansen), Dohle, Erichsen, Andresen, Brodersen – Volquardsen (68. Schilling), N. Albertsen, Peters, Nielsen – Kiehl (62. Christian Carstensen).
Zuschauer: 310. Schiedsrichter: Löffler (Breklum). Beste Spieler: Schulte, Schröder/Erichsen, Bremer, Peters.

4. Oktober 2010 · Flensburger Tageblatt

Verbandsliga: Zwei NF-Derbys unter dem Motto "Pokalrevanche"

Husum (usc) - Erster gegen Zweiter – das Spitzenspiel des Wochenendes in der Fußball-Verbandsliga Nord-West steigt im Husumer Friesenstadion. Tabellenführer Husumer SV empfängt am Sonnabend um 14 Uhr Verfolger SV Blau-Weiß Löwenstedt. Nicht das erste Duell beider Teams in dieser Saison: Im Kreispokal gewann Husum mit 5:2.

Kreispokal? Das ist auch das Stichwort für das zweite NF-Derby. Die SG Langenhorn-Enge trifft am Sonntag um 14 Uhr im Langenhorner Waldstadion auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Ende Juli lautete so auch das Pokalfinale – das Team von Dirk Enseleit gewann als frisch gebackener Aufsteiger 1:0 und sicherte sich die Trophäe.
1. Oktober 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 10 10.10.10 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 5:7

Ein Dutzend Tore und geknickte Husumer Sieger

Verbandsliga: Die Übersicht

Husum nach 7:5-Erfolg wieder an der Spitze

Mit einem 7:5 (!) bei der SG Langenhorn-Enge hat sich die Husumer SV wieder an die Tabellenspitze gesetzt. Flensburg 08 II verlor das Spitzenspiel in Löwenstedt 1:2 und ist jetzt Zweiter vor den "Löwen" und dem MTV Leck, der 1:0 in Schuby gewann. Immer mehr nach oben klettert Neuling Friedrichsberg, der nach dem 2:1 im Duell der Aufsteiger gegen Grundhof (neues "Schlusslicht) nun schon Sechster ist. Von den Teams am Tabellenende punkteten Schleswig 06 II (1:0 gegen den FC Angeln 02) und Stern Flensburg, das beim SV Frisia 03 ein 2:2 erreichte. Der TSV Rantrum kam zu einem 3:1 gegen den TSB Flensburg.

Ballgeflüster

Verkehrte Welt

Es war fast so, als müsste Dirk Enseleit seinen Kollegen Christian Heider trösten – dabei hatte die Husumer SV gerade 7:5 bei der SG Langenhorn-Enge gewonnen. Die Gäste hatten schon 7:2 geführt. „Wir haben die zweite Halbzeit 2:4 verloren – das tat nicht Not“, ärgerte sich Heider. Aber er wusste auch, dass er mit seinem Bruder Jonas Heider und Marcel Cornils seinen effektiven Sturm auf die Bank beordert hatte und Torhüter Momme Reinhold nicht seinen besten Tag erwischt hatte. So wie zuvor die Gäste bestraften jetzt die Gastgeber jeden Fehler und kamen nach späten Toren noch zu einem achtbaren Ergebnis. „Wenn Du vorher so verhauen wirst, ist es wichtig, noch gut aus der Geschichte herauszukommen. Das haben wir geschafft“, hofft Enseleit, dass seine Spieler künftig nicht erst aufwachen, wenn es zu spät ist.

Langenhorn (pu) – Fußball-Verbandsligist SG Langenhorn-Enge sah nach dem 1:5 zur Pause wie der klare Verlierer im Derby gegen die Husumer SV aus, verlor aber am Ende „nur“ mit 5:7 (1:5). Nach diesem Torfestival schienen die Gastgeber wenigstens moralisch die Gewinner zu sein, während die eigentlichen Sieger und neuen Tabellenführer die Köpfe etwas hängen ließen. „Ihr könnt jetzt eher mit breiter Brust ins nächste Spiel gehen“, ärgerte sich Christian Heider mehr, als dass er sich freute. Und SG-Coach Dirk Enseleit hatte ein Lächeln im Gesicht. „Wir haben nach der Klatsche in der ersten Halbzeit, als Husum jeden unser Fehler eiskalt bestraft hat, den Kopf oben behalten.“

Einen Rückpass von Arne Jessen erlief Marcel Cornils und traf mit seinem platzierten Schuss ins untere Toreck zum 0:1 (8.). Im Drei-Minuten-Takt parierte Pay Nielsen Schüsse, war beim 0:2 (20.) von Sebastian Steglich und dem 0:3 (25.) von Jonas Heider aber machtlos. Ein Lichtblick war das 1:3 (32.) durch Alexander Otto. Doch danach marschierten wieder die Gäste, Jonas Heider (35.) und Cornils (42.) trafen noch vor der Pause zum 1:5.

Danach nahmen die Gäste erst das Tempo etwas raus und dann ihren Sturm vom Platz. Steffen Petersen weckte mit dem 2:5 (57.) Husum wieder auf. Erion Alla (59.) und Sebastian Kiesbye (67.) erhöhten auf 2:7. Doch dann bekam die SG ihre „zweite Luft“ und kam durch Steffen Petersen (77.), Otto (87.) und Lutz Christiansen (89.) noch bis auf 5:7 heran.

Langenhorn-Enge: Nielsen – Lutz Christiansen – Weide, Kluger, Sönksen– Adamik (54. Steffen Petersen), Otto, Bendixen, Tade Corinth (62. Sroka) – Jessen, Brydda (62. Florian Johannsen).
Husumer SV: Reinhold – Schulte – Schröder, Rettkowski, Jannik Heider – Kiesbye, Siegfried (70. Kröger), Steglich, Alla – Jonas Heider (62. Halawani), Cornils (62. Demir). Schiedsrichter: Hirth (Rödemis). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Nielsen, Petersen/Jonas Heider, Kiesbye.

11. Oktober 2010 · Flensburger Tageblatt

Adamik freut sich auf sein 608.Pflichtspiel

Fußball-Verbandsliga: SG Langenhorn-Enge erwartet am Sonntag Husum
Immer offensiv: SG-"Urgestein" Normen Adamik. Foto: wrege

Langenhorn (Wolfgang Pustal) - Normen Adamik zählt mit seinen 39 Jahren schon zu den „erfahrenen“ Spielern der SG Langenhorn-Enge – wie er es selbst gerne ausdrückt. Davon hat die SG mehrere, und Adamik ist nicht der Älteste von ihnen. Fast sein ganzes Fußball-Leben lang spielt er schon für den FC Langenhorn. Nach der Fusion des FCL mit der Fußballsparte des SV Enge-Sande zur SG Langenhorn-Enge schnürt er seine Stiefel für die neue SG.

Im Sommer gelang der Aufstieg in die Verbandsliga Nord-West, nun gilt es für Normen Adamik und seine Mitspieler, diese Klasse auch zu halten. Für seinen Verein darf es gerne auch etwas mehr sein. „Wir wollen uns sportlich in der Verbandsliga festsetzen und im Jugendbereich den Nachwuchs so ausbilden, dass es irgendwann vielleicht auch zu mehr reicht“, formuliert der 39-Jährige die Ziele des Fußballclubs, für den er auch als Beisitzer im Vorstand sitzt.

Adamik ist seit jeher ein Vorbild an Kampf und Einsatz. Schon in der Jugend spielte er meist eine Klasse höher – nie in der Abwehr, immer nur in der Offensive. „Dirk Enseleit hat einmal versucht, mich zum Verteidiger umzupolen, aber das habe ich ihm schnell wieder ausgeredet“, erzählt Adamik mit einem Lachen.

Am 17. Juli 1989 absolvierte er sein erstes Männer-Spiel für den FC Langenhorn. Mehr als 21 Jahre und einige Trainer später hat Normen Adamik schon alle Klassen zwischen Kreis-, Bezirks-, Landes- und Verbandsliga gesehen und gespielt. Das Derby am Sonntag gegen die Husumer SV um 14 Uhr im Langenhorner Waldstadion wird sein 608. Pflichtspiel sein – eine stolze Zahl.

Zu den sportlichen Höhepunkten zählt neben diversen Meisterschaften und Aufstiegen das Freundschaftsspiel gegen den FC St. Pauli im Sommer 1995, in dem ihm ein Tor gelang. „So etwas vergisst man nie!“. In dieser Saison hat er bereits drei Mal getroffen. Nach zuletzt zwei Heimniederlagen wünscht sich der Routinier: „Wenn sich die jungen Spieler mehr zutrauen, kann es bei uns einen Schub geben. Es wäre gut, wenn nicht immer alles auf den Schultern der Alten lasten würde, so gern man es natürlich auch macht.“

Am Sonntag traut er seinem Team was zu: „Ich tippe auf ein 1:1. Husum ist sehr spielstark und steht nicht umsonst auf Tabellenplatz zwei. Aber in der Liga kann an guten Tagen jeder jeden schlagen, wie die Ergebnisse schon gezeigt haben“, gibt sich Adamik optimistisch – auch wenn nach den beiden Heimniederlagen ein Punkt fast schon zu wenig wäre für die SG Langenhorn-Enge.

Falls Normen Adamik mal nicht an Fußball denkt, spielt oder trainiert, dann hilft er seinen Kollegen in der Landwirtschaft und fährt Traktor. „Ich bin glücklich, dass meine Familie das alles so toll mitmacht“, sagt er. Seine Frau Marlies war selbst Fußballerin in der SG und will wieder anfangen, die 14-jährige Tochter Helen spielt bei den Mädels und der siebenjährige Tim in der G-Jugend. Nur der neunjährige Filius Jonas findet noch keinen Gefallen am Fußball.

Spieler-Tipp

Normen Adamik (SG Langenhorn-Enge)
Friedrichsberg – TV Grundhof 2:0

Nordhastedt – Wesselburen 1:1

TSV Rantrum – TSB Flensburg 0:3

BSC Brunsbüttel – TuRa Meldorf 1:2

Langenhorn-E. – Husumer SV 1:1

VfB Schuby – MTV Leck 2:0

Löwenstedt – Flensburg 08 II 1:2

SV Frisia 03 – Stern Flensburg 3:0

Schleswig 06 II – FC Angeln 02 0:2

8. Oktober 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 11 16.10.10 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 4:0

Gute Vorstellung des Spitzenreiters

Husumer SV besiegt Frisia 03 Risum-Lindholm verdient mit 4:0 / Hattrick von Jonas Heider zum 3:0
Im Gleichschritt: Der Lindholmer Kim-Oliver Teegen (li.) im Zweikampf mit dem Husumer Marcel Cornils. Foto: Voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Nur Husumer SV überzeugte

Von der Spitzenteams überzeugte nur die Husmer SV mit dem deutlichen 4:0 gegen Risum-Lindholm. Zähe bis schlechte Vorstellungen lieferten Flensburg 08 II (1:1 gegen SG Langenhorn/Enge) und BW Löwenstedt (0:1 bei TuRa Meldorf) ab. Mit einem dürftigen 0:0 endete das Kreisderby zwischen Angeln und Schuby. Bei Stern Flensburg (jetzt Letzter) attestierte der Trainer seinem Team Arbeitsverweigerung. Grundhof gab nach einem 5:1 gegen Schleswig 06 II die "Rote Laterne " ab.

Husum (noh) – Mit einem verdienten 4:0 (3:0) schickte die Husumer SV den SV Frisia Risum-Lindholm wieder nach Hause. „Das sah schon richtig gut aus“, freute sich Husums Trainer Christian Heider nach dem Abpfiff über die Leistung seiner Mannschaft.

Von Beginn an drückten die Stormstädter der Partie ihren Stempel auf und wirkten dabei nicht nur in der Offensive gefährlich, sondern auch in der Defensive sattelfest. Dabei legten sich die Gäste die ersten beiden Tore mehr oder weniger selbst ins eigene Netz. Beim 1:0 spielte Marcel Cornils seine Schnelligkeit aus, kam vor Gästekeeper Carstensen an den Ball und spielte dann den klugen Pass auf Jonas Heider, der problemlos einschieben konnte (11.). Beim 2:0 bewirkte das Husumer Pressing einen eklatanten Fehlpass der Gästedefensive, so dass Jonas Heider den Ball nur noch ins leere Tor schieben musste (29.). Den Hattrick machte Jonas Heider dann fünf Minuten vor der Pause perfekt, als er aus halbrechter Position das 3:0 erzielte (40.). Im zweiten Abschnitt blieb die Begegnung weiterhin sehr einseitig. Sebastian Steglich erhöhte nach einer knappen Stunde Spielzeit mit einem Wembleytor auf 4:0 (58.). In der Folgezeit versäumten es die Gastgeber aus weiteren guten Möglichkeiten noch mehr Zählbares zu machen. Jannik Heider (67.), Marcel Cornils (69./75.), Sascha Rettkowski (78.) und Hasan Demir (85.) hatten weitere gute Chancen. Mit diesem Sieg und dem zweiten zu Null-Ergebnis behalten die Husumer weiterhin die Tabellenspitze.

Husumer SV: Spielhagen – Janik Heider, Rettkowski, Schulte, Schröder – Siegfried (71. Rafalski), Kiesbye, Steglich, Alla, Petersen – Cornils (78. Demir), Jonas Heider (66. Halawani). SV Frisia 03 Lindholm: H. Carstensen – Hansen (76. Leif Johannsen) – Hannemann, L. Christiansen – Teegen, Käning, D. Johannsen, O. Petersen, S. Christiansen – B. Petersen, T. Carstensen (64. Heinsen). 
Zuschauer: 130 – Schiedsrichter: Bollmann (Altenholz).
Beste Spieler: Jonas Heider, Schröder/ –

18. Oktober 2010 · Flensburger Tageblatt

Bester Sturm trifft auf beste Abwehr

Husumer SV empfängt am Sonnabend Risum-Lindholm zum NF-Derby / Rechtsverteidiger Jannik Heider hofft auf einen "Zu-Null-Sieg"
Nicht zu fassen: Jannik Heider hat gerade die gelbe Karte von Schiedsrichter Aslan Gastrock gezeigt bekommen. Foto: usc

Husum (noh) – In der Verbandsliga Nord-West empfängt die Husumer SV am Sonnabend um 14 Uhr Frisia Risum-Lindholm im heimischen Stadion. Vor der Saison wäre diese Partie gewiss als Spitzenspiel eingestuft worden, doch während die Stormstädter als Tabellenfüh-rer mit 23 Punkten bisher alle Erwartungen erfüllten, rangiert Frisia nach verkorkstem Saisonstart mit 13 Zählern im Niemandsland der Tabelle. Dabei treffen in dieser Partie nicht nur die beiden erfolgreichsten nordfriesischen Mannschaften der letzten zehn Jahre aufeinander, sondern auch ganz aktuell der beste Sturm der Liga (Husum: 40 Treffer) und die beste Abwehr (Lindholm: 9 Gegentore).

Großen Anteil daran, dass es in der Offensive der HSV so gut läuft, hat auch Jannik Heider, seines Zeichens rechter Verteidiger bei den Husumern. Der jün-gere Bruder von Trainer Christian Heider kam gemeinsam mit Jonas, dem dritten der Heider-Brüder, vor Beginn der vergangenen Saison von Rendsburg nach Husum. „Ich fühle mich hier richtig wohl“, erklärt der 22-Jährige, der das funktionierende Mannschaftsgefüge und den guten Zusammenhalt im Team lobt. Auch die Arbeit mit seinem älteren Bruder als Trainer funktioniert unproblematisch: „Natürlich haben wir auch mal Meinungsverschiedenheiten, aber wir bekommen das immer hin.“

Der gelernte Maler und Lackierer, der gerade seinen Realschulabschluss nachmacht, ist ein typischer Vertreter der neuen Husumer Spielweise. Jannik Heider bezeichnet sich selbst als extrem ehrgeizig und vor jedem Spiel hochmotiviert und zeigt das auch auf dem Platz. Wie seine fast durchweg ebenfalls sehr jungen Mitspieler verfügt er über ausgefeilte technische Fähigkeiten, ist zusätzlich körperlich und läuferisch stark und wirkt auf dem Platz immer sehr emotional. Aber auch wenn es mal hoch her geht gilt für Jannik Heider: „Nach dem Spiel ist alles vergessen.“

Als Jugendlicher kickte der 22-Jährige in Ladelund, Süderlügum, Achtrup, Leck und Lindholm, ehe er dann in seinem zweiten A-Jugend Jahr beim MTV Leck für die Herren freigeholt wurde. In diese Zeit fiel auch die Deutsche A-Jugend Meisterschaft, an der er als Landesauswahlspieler in Duisburg teilnahm. In einem Vorbereitungsspiel dafür testete die Auswahlmannschaft damals gegen die A-Jugend von Schalke 04, in der zu dieser Zeit Nationalspieler Mesut Özil spielte.

2007 zog es Jannik Heider dann zu seinem Bruder Christian nach Rendsburg, wo er vom Mittelfeldspieler zum Rechtsverteidiger umgeschult wurde. „Meine Traumposition“, erklärt Heider, der im kommenden Sommer gerne bei der Polizeischule in Eutin beginnen möchte und aktuell auf seine Testergebnisse wartet. Als rechter Verteidiger kann er seine Offensivqualitäten nutzen und gleichzeitig seine Zweikampfstärke in die Waagschale werfen.

Offensiv klappte es zuletzt bei der HSV auch fast immer ganz hervorragend, woran Jannik Heider mit zahlreichen Torvorlagen und zwei eigenen Treffern großen Anteil hat. Defensiv hingegen stimmte es zuletzt nicht immer, wie das spektakuläre 7:5 vom vergangenen Wochenende gegen Aufstei-ger Langenhorn/Enge zeigte. „Da müssen wir konzentrierter spielen“, weiß Heider, der deshalb auch am Wochenende gegen Lindholm endlich zum zweiten Mal in dieser Saison zu Null spielen möchte. „Lindholm ist schwer einzuschätzen, ich denke schon, dass die Tagesform mit entscheiden wird“, hält der 22-Jährige eine ganze Menge von den Gästen. Dabei glaubt Heider aber an die Stärke seines Teams und tippt auf ein 3:0 seiner Farben. Mit diesen anvisierten drei Punkten soll ein weiterer Schritt in Richtung Aufstieg getan werden, denn das ist das erklärte Ziel des offensivstarke Rechtsverteidiger. Auch wenn es bis dahin natürlich noch ein weiter Weg ist und die Konkurrenz aus Löwenstedt und der Fördestadt stark ist, dürfte zumindest Lindholm nach einer Niederlage in Husum fast schon aus dem Rennen um die Meisterschaft sein.
15. Oktober 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 12 24.10.10 Husumer SV Flensburg 08 II 4:3

Husum macht's spannend

Tabellenführer gewinnt das Spitzenspiel gegen das ersatzgeschwächte Team von Flensburg 08 II 4:3
"Rasenmäher": Flensburgs Marcel Blass grätscht gegen Nils Schröder. Foto: petersen
Verbandsliga: Die Übersicht

Husum baut die Führung aus

4:3 im Spitzenspiel gegen 08 II – die Husumer SV hat jetzt schon sechs Punkte Vorsprung. Platz zwei belegt BW Löwenstedt, das im Derby 2:0 gegen Leck gewann. Frisia 03 überfuhr den TSV Rantrum 6:0, ähnlich deutlich ging's beim 5:0 des starken TSV Friedrichsberg gegen den TSB Flensburg zu. In der unteren Tabellenhälfte sammelten Angeln (2:1 in Brunsbüttel) und Nordhastedt (2:1 gegen Stern Flensburg) wichtige Punkte. Keine Tore gab's beim Spiel des VfB Schuby gegen Grundhof.

Husum (noh/jös) –Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West setzte sich die Husumer SV 4:3 (3:1) gegen Flensburg 08 II durch. „Von den Chancen und der Spielanlage her geht der Husumer Sieg in Ordnung. Doch meine Mannschaft hätte aufgrund ihrer kämpferischen Einstellung einen Punkt verdient gehabt“, befand 08-Co-Trainer Stefan Langeloh, der Coach Frank Papenberg (Urlaub) vertrat. Die Gäste mussten auf fünf Stammkräfte verzichten.

Im ersten Abschnitt hatten die Hausherren eine Vielzahl bester Einschuss-Möglichkeiten. Zumindest einige davon konnten die Stormstädter davon auch nutzen. Marcel Cornils traf nach Vorarbeit von Sebastian Steglich zum 1:0 (16.). Nur zwei Minuten später wurde Cornils im Strafraum gelegt und Sebastian Steglich verwandelte den folgenden Elfmeter zum 2:0 (18.). Nach einer guten halben Stunde flankte Erion Alla mustergültig und Jonas Heider vollendete per Kopf zum 3:0 (32.). Ein unnötiges Foulspiel von Sascha Rettkowski führte kurz vor der Pause zum 3:1 – Jörg Alles traf vom Elfmeterpunkt (42.).

Im zweiten Durchgang übernahmen die Platzherren sofort wieder die Initiative, doch nach einem individuellen Fehler von Jannik Heider nutzte Alexander Danschke seine Chance und verkürzte auf 3:2 (54.). Die Husumer blieben bei ihrem munteren Spiel nach vorne. Schließlich erhöhte der überzeugend spielende Nils Schröder nach Vorarbeit von Salam Halawani auf 4:2 (66.). Doch auch dieses Ergebnis hatte nicht lange Bestand, denn der eingewechselte Tanju Hassanoglou machte die Partie mit seinem Tor zum 4:3 noch einmal spannend (71.). „Meine Nerven“, stöhnte HSV-Coach Christian Heider, „wir haben uns das Leben mal wieder selbst schwer gemacht.“

Husumer SV: Spielhagen – Jannik Heider, Schulte, Rettkowski, Schröder – Alla (72. Ketelsen), Siegfried, Kiesbye, Steglich – Cornils (65. Halawani), Jonas Heider (85. Kröger).
Flensburg 08 II: Wendel –Hansen, Blass (46. Jansen), Hannig, Boiesen - Alles, Carstensen (46. Hassanoglou), Martinen, Danschke - Wölfel, Kuci.
Zuschauer: 260.
Schiedsrichter: Köhler (Bönebüttel-Husberg).
Beste Spieler: Alla, Schröder/Wendel.

19. Oktober 2009 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Spitzenspiel in Husum, Derby in Löwenstedt

Husum (usc) – Verbandsliga Nord-West: Erster gegen Zweiter, Dritter gegen Vierter – die Spitzengruppe ist am 12. Spieltag unter sich. Und – besonders erfreulich – drei der vier Beteiligten kommen aus Nordfriesland. Das Top-Spiel steigt am Sonnabend um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion: Tabellenführer Husumer SV empfängt Verfolger Flensburg 08 II. Das Team von Trainer Christian Heider fertigte am vergangenen Wochenende den SV Frisia 03 4:0 ab und profitierte von den Punktverlusten der Konkurrenten 08 II (1:1 gegen Langenhorn-Enge), BW Löwenstedt (0:1 in Meldorf) und MTV Leck (1:1 gegen Brunsbüttel).

Punktverluste – die können sich weder Löwenstedt noch Leck leisten, wollen sie nicht den Anschluss verlieren. Beide treffen am Sonntag (14.30 Uhr) auf dem Löwenstedter Au-Wiesen-Platz aufeinander. Aufsteiger SG Langenhorn-Enge bekommt es am Sonntag (14 Uhr) mit Löwenstedt-Bezwinger TuRa Meldorf zu tun. Nach drei Heimerfolgen zu Saisonbeginn gab es zuletzt drei Pleiten im Waldstadion – es wird Zeit für das Team von Trainer Dirk Enseleit, den Trend zu stoppen. Den Spieltag schließen der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der TSV Rantrum am Sonntag um 15 Uhr ab (siehe auch nebenstehende Vorschau).

22. Oktober 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 13 31.10.10 TuRa Meldorf Husumer SV 3:0

Tabellenführer strauchelt bei TuRa Meldorf

Verbandsliga: Die Übersicht

Spitzenteams "gerupft"

Das war nicht der Spieltag der Spitzenmannschaften: Tabellenführer Husum verlor 0:3 in Meldorf, Verfolger 08 II ebenfalls gegen den immer stärker werdenden SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Löwenstedt kamnicht über ein 1:1 beim FC Angeln 02 heraus. Gewinner des Spieltages ist der Tabellenvierte Leck, der Langenhorn-Enge 2:1 bezwang. Am Tabellenende punkteten 06 II (0:0 beim TSB) und Grundhof (2:2 gegen Brunsbüttel), Stern Flensburg gewann sogar 2:1 gegen Friedrichsberg.

Meldorf (noh) – Bei TuRa Meldorf gab es für Verbandsliga-Tabellenführer Husumer SV nichts zu holen. Mit 3:0 (2:0) siegten die Dithmarscher. Nachdem die Verfolger am Sonnabend nicht gewinnen konnten, hätten sich die Stormstädter mit einem Dreier in Meldorf an der Tabellenspitze ein wenig absetzen können. Doch das junge Team von Trainer Christian Heider fand nicht wie gewohnt ins Spiel. Mitte der ersten Hälfte brachte Florian Wolter die Platzherren mit 1:0 in Führung (23.). Beflügelt vom ersten Treffer setzte TuRa nach, Thore Rufener erhöhte nach einer halben Stunde auf 2:0. Christian Heider versuchte es im zweiten Durchgang mit noch mehr Offensive und brachte mit Salam Halawani einen weiteren Stürmer, doch ein Treffer wollte der HSV nicht gelingen. Für die endgültige Entscheidung sorgte Rouven Drzimkowski, der in der 68. Minute das 3:0 für die Meldorfer erzielte.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider (46 Halawani), Schulte, Rettkowski, Schröder – Siegfried, Kiesbye, Alla, Steglich – Cornils (74. Rafalski), Jonas Heider (64. Ketelsen).
1. November 2009 · Flensburger Tageblatt

Tura Meldorf überrascht Spitzenreiter

Fußball-Verbandsliga Nordwest: 3:0 gegen Husumer SV – BSC 2:2 in Grundhof – Nordhastedt siegt

Dithmarschen (ml) – Zwei Siege, ein Remis und eine Niederlage – das ist die Bilanz der vier Dithmarscher Teams in der Fußball-Verbandsliga Nordwest.

TV Grundhof –BSC Brunsbüttel 2:2 (1:0)Nach dem frühen Rückstand durch Friebus (8.) kam der BSC in Überzahl ( ab 30.) besser ins Spiel. Doch erst nach dem Seitenwechsel dominierten die Gäste gegen sich nun zurückziehende Grundhofer. Selim Gültekin glich aus (76.). Dem eingewechselten Torben Schneidereit gelang sogar die späte Führung für die Kanalstädter (87.), aber sie reichte nicht zum Sieg. Sekunden später wurde Daniel Freier im gegnerischen Strafraum gefoult wurde. Wojnarowski rettete dem TVG mit dem verwandelten Elfmeter das Remis.

Tore: 1:0 Friebus (8.), 1:1 Gültekin (76.), 1:2 Schneidereit (87.), 2:2 Wojnarowski (88., Foulelfmeter). Gelb-Rote Karte: Lohner (30., wiederholtes Foulspiel)

BW Wesselburen – VfB Schuby 1:3 (1:2)Nach sechs Siegen in Folge fand Aufsteiger Wesselburen wegen zahlreicher Fehler nie ins Spiel. BWW-Trainer Thomas Mohr sah im Fehlen von fünf Stammkräften den Hauptgrund für die verdiente Niederlage. Schuby nutzte die Unsicherheiten eiskalt aus und ging früh durch Pohlmann (3., aus spitzem Winkel) in Führung. Ratjes Ausgleich (26.) per Freistoß aus 25 Metern konterte Winter (28.) umgehend zur erneuten Gästeführung. Sebastian Pohlmann (53.) mit seinem zweiten Treffer machte dann nach der Pause für Schuby alles klar.

Tore: 0:1 S. Pohlmann (3.), 1:1 Rathje (26.), 1:2 Winter (28.), 1:3 S. Pohlmann (53.)

TSV Rantrum –TSV Nordhastedt 1:2 (1:0) Nach einer sehr verhaltenen ersten Hälfte, in der lediglich Hoppe (10.) für die nordfriesischen Gastgeber traf, wurde Nordhastedt im zweiten Durchgang sehr viel aktiver. Vor allem der eingewechselte Peter Laursen stellte die Rantrumer vor größere Probleme. Er war es dann auch, der mit einem Lupfer über Rantrums Keeper für den 1:1-Ausgleich (54.) sorgte. Zwei Minuten vor dem Ende durften die Gäste dann den Siegtreffer bejubeln, als Timm Sieckmann eine scharfe Hereingabe zum 2:1 (88.) nutzte. Der TSV verlässt so vorerst die Abstiegszone.

Tore: 1:0 Hoppe (10.), 1:1 Laursen (54.), 1:2 T. Sickmann (88.)

Tura Meldorf – Husumer SV Eine Überraschung lieferten die Meldorfer mit dem Erfolg gegen den Spitzenreiter. Es war das vierte Heimspiel in Folge ohne Gegentor. Husum fand kaum ein Mittel gegen das schnelle Meldorfer Spiel. Wolter (23.) und Rufener (30.) stellten die Weichen nach einer halben Stunde auf Sieg. Rouven Drzimkowski machte mit dem 3:0 (68.) dann alles  klar.

Tore: 1:0 Wolter (23.), 2:0 Rufener (30.), 3:0 Drzimkowski (68.)

1. November 2010 · Norddeutsche Rundschau
Dithmarscher Fußball

Verbandsliga Nordwest

Dithmarschen (ml) – Drei der letzten vier Spiele gewann das junge und spielstarke Team von Tura Meldorf (7./18), doch nun wird es schwer. Am Sonntag (Anpfiff 14 Uhr) gibt der souveräne Spitzenreiter Husumer SV (1./29) seine Visitenkarte an der Meldorfer Promenade ab.

30. Oktober 2010 · Norddeutsche Rundschau
VL 16 20.11.10 Husumer SV TV Grundhof 4:2

Drei Treffer: Marcel Cornils sichert den Husumer Sieg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenführer bezwingt den starken Aufsteiger TV Grundhof 4:2
Freie Bahn: Marcel Cornils (rechts) hat Torwert Tim Benzin (li.) und Olaf Kruse abgehängt und schiebt locker ein. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

1:7-Debakel für die 06-Zweite

Erfolge für die Spitzenteams, ein Debakel für den Tabellenletzten. Die Husumer SV (4:2 gegen Grundhof) und BW Löwenstedt (2:0 gegen den TSB Flensburg) ließen nichts anbrennen. Flensburg 08 II beendete die Durststrecke mit einem 3:0 gegen den FC Angeln 02. Unter die Räder geriet Schleswig 06 II beim 1:7 gegen den TSV Nordhastedt. Die SG Langenhorn-Enge (2:0 gegen Wesselburen) befreite sich etwas aus der bedrohten Zone, Stern Flensburg kassierte nach drei Siegen in Folge ein 1:4 beim BSC Brunsbüttel.

Husum (noh) – Die Husumer SV festigte mit dem 4:2 (1:1)-Arbeitssieg gegen Aufsteiger TV Grundhof ihre Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Im ersten Durchgang merkte man den Hausherren die dreiwöchige Spielpause deutlich an. Auch der tiefe Boden im Friesenstadion sorgte dafür, dass das Kombinationsspiel der Stormstädter nicht wie gewohnt lief.

Die kampfstarken Gäste wehrten sich nach Kräften und gingen nach einer Ecke durch einen Kopfball von Finn Friebus sogar in Führung (34. Minute). Marcel Cornils schaffte jedoch noch vor der Pause den Ausgleich (41.). Im zweiten Abschnitt wurde die Feldüberlegenheit der Platzherren noch deutlicher und folgerichtig erzielte Marcel Cornils mit einem Heber das 2:1 (53.). Cornils und Sebastian Steglich ließen weitere Möglichkeiten ungenutzt, sodass die Gäste im Spiel blieben. Mit einem Pressschlag gelang Grundhofs Spielführer Ocke Börnsen der Ausgleich (69.).

Dieser hielt jedoch keine fünf Minuten. Da war erneut Marcel Cornils zur Stelle und erzielte nach starker Vorarbeit von Jannik Heider mit seinem dritten Tor das 3:2 (73.). In der Folgezeit ließ der Tabellenführer nichts mehr anbrennen. Der eingewechselte Hasan Demir sorgte schließlich nach Zuspiel von Marcel Cornils aus kurzer Entfernung für den 4:2 Endstand (88.).

Husumer SV: Spielhagen – Jannik Heider, Schulte, Rettkowski, Schröder – Alla (80. Demir), Siegfried, Kiesbye (88. Schaller), Steglich – Cornils, Halawani (55. Ketelsen).
TV Grundhof: Benzin – O. Börnsen – Kruse, Lotz – Bandow (69. Meyer), Freier, Lohner, Broderius (55. Buzalski), Exner (80. Wojnarowski) – Friebus, L. Börnsen.
Zuschauer: 130. Schiedsrichter: Behrens (Meggerdorf).
Beste Spieler: Cornils, Schulte/geschlossene Mannschaftsleistung.

22. November 2010 · Flensburger Tageblatt
FS 02.01.11 team Cup   Vorrunde

Nullacht souveräner Turniersieger

1. "team cup" des PSV Flensburg: 2:0 im Finale gegen Schleswig 06 / Weiche enttäuscht / Galinger, Göndüz und Wächter ausgezeichnet

Klarer 3:0-Erfolg für 08 im Presitge-Duell gegen Weiche: Benjamin Seebauer drängt Richtung ETSV-Tor, Marcel Hancen (li.) versucht den Weg gegen Hrvoje Budumir, Sebastian Clausen und Tim Martensen (v. li.) freizusperren. Foto: Staudt

Flensburg (Wilfried Simon) - Als Nachfolgeveranstaltung des Tecis-Cups wurde erstmals der „team cup“ vom Polizei SV Flensburg in der Fördehalle ausgetragenen. Dieses beste Hallenfußball-Turnier der Region war erneut ein voller Erfolg. Rund 1200 Zuschauer verfolgten die Veranstaltung. Allerdings waren spielerische Glanzstücke Mangelware, so kam es nur selten zum erhofften „Tanz auf dem Parkett“. Lediglich Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 überzeugte und sicherte sich durch einen verdienten 2:0-Finalsieg über Ligakonkurrent Schleswig 06 den Turniersieg. 08-Coach Joachim „Jockel“ Press meinte: „Unser Erfolg war insgesamt verdient, weil wir den besten Fußball gespielt haben.“ Den dritten Platz sicherte der TSV Kropp, der die insgesamt gut disponierte Elf des TSB Flensburg mit 3:1 im Neunmeterschießen bezwang.

Von den Beinen geholt: Nils Ortmann (li.) von der Exil-Auswahl bremst seinen Gegenspieler vom FC Horsens. Foto: staudt

In der Vorrunde, die wieder in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften ausgetragen wurde, boten die Akteure über weite Strecken eher durchschnittliche Leistungen. Der Kampf stand im Vordergrund. Zudem waren die Entscheidungen der Schiedsrichter Marc Werner (DJK Flensburg) und Gerrit Schulrich (TSV Nordmark Satrup) nicht immer nachvollziehbar. Von dieser Kritik auszunehmen ist der dritte Unparteiische Smajil Kurtovic (PSV Flensburg), der ein guter Leiter war.

In der Gruppe A setzten sich punktgleich SH-Ligist TSV Kropp und Verbandsligist TSB Flensburg durch. Wobei sich die Kropper letztlich aufgrund des besseren Torverhältnisses den Gruppensieg sicherten. Auf dem dritten Platz landete die Flensburger Exil-Auswahl von Tim Sohrweide, der durchaus zufrieden war, da sein nicht eingespieltes Team „in der Endabrechnung noch vor dem ETSV Weiche stand“. Etwas enttäuschend war das Abschneiden des FC Horsens, der ebenso wie in der anderen Gruppe die Dänen vom FC Sydvest 05 in der Halle kein „Danish Dynamit“ versprühten. Auf dem letzten Platz in der Gruppe B landete das Team des Gastgebers Polizei SV Flensburg. Für PSV-Coach Wolfgang Herrenkind kein Beinbruch: „Zwar hätte ich mir ein bisschen mehr erhofft, aber im nächsten Jahr können wir es besser machen.“

Zweikampf zwischen Karim Djebbi vom TSB Flensburg und dem Kropper Jörn Vogt (re.). Foto: staudt

Von der Papierform her war die Gruppe B wesentlich stärker besetzt. Mit Flensburg 08, ETSV Weiche und Schleswig 06 trafen drei SH-Ligisten auf den Vertreter der Danmark-Serie FC Sydvest 05 und Verbandsligist Husumer SV. Die beiden letztgenannten spielten ebenso wenig eine Rolle, wie der ETSV Weiche. Der SH-Ligist enttäuschte auf ganzer Linie. In der prestigeträchtigen Vorrunden-Auseinandersetzung gegen Flensburg 08 verlor Weiche sang- und klanglos mit 0:3. „Das lief heute bei uns alles etwas bleiern“, lautete der Kurzkommentar von Co-Trainer Jan Neujahr. So setzte sich die spielerische überragende Mannschaft von Flensburg 08 mir vier Siegen klar vor Schleswig 06 durch. Die Schleistädter sicherten sich ebenso deutlich mit drei Siegen Platz zwei und die Halbfinalteilnahme.

Geklärt: PSV-Keeper Marcel Majed rettet vor den TSBern Benjamin Majcanovic und Jörg Dierkes (re.), links der PSVer Philip Lassen. Foto: Staudt

In den Halbfinals kam es im Überkreuzvergleich somit zu den Partien TSV Kropp – Schleswig 06 und Flensburg 08 – TSB Flensburg. Ein durchaus interessante Konstellation, da es sich jeweils um Derbys handelte. Das erste Halbfinale gewann Schleswig 06 mit 7:5 (3:3) nach Neunmeterschießen gegen TSV Kropp. Flensburg 08 hatte mit 5:4 (2:2) ebenfalls im Neunmeterschießen über TSB das bessere Ende für sich. Somit mussten Kropp und der TSB im Neunmeterschießen Platz drei ausspielen. Dabei behielten die Kropper mit einem klaren 3:1 die Oberhand.

Während 08 im Halbfinale, wie es Coach Press ausdrückte, „noch etwas zu ängstlich agierte“, war davon im Finale gegen Schleswig 06 nichts mehr zu spüren. Die Blau-Gelben waren das klar spielbestimmende Team. Mit dem 1:0 durch Benjamin Seebauer in der 8. Minute (knallharter Schuss in den Winkel) standen die Zeichen für die Fördestädter schon frühzeitig auf Sieg. Die Schleistädter waren zwar bemüht, aber gegen die spielerisch und taktisch überlegenen Nullachter konnten sie nicht viel ausrichten. Die 08-Akteure Seebauer, Carstensen, Rachner, Hansen, Göndüz und vor allem Galinger setzen die Akzente. Und als Marcel Hansen zwei Minuten vor dem Ende das 2:0 markierte, war die Partie entschieden. Mit diesem Erfolg sicherte sich 08 zum dritten Mal nach 2000 und 2004 neben dem Siegerscheck von 500 Euro, den der Chef des „team baucenters“ in Wanderup, Uwe Naffin, überreichte, auch den Wanderpokal. Als bester Spieler wurde der glänzend aufgelegte Vadim Galinger und als erfolgreichster Torschütze Dogan Göndüz (beide 08), der fünf Treffer erzielte, geehrt. Als bester Torwart wurde Thore Wächter (Schleswig 06) ausgezeichnet. 06 blieb als Zweiter der Trost eines Preisgeldes von 250 Euro. Alle weiteren platzierten Mannschaften erhielt Geld- bzw. Sachprämien.

Chef-Organisator Dirk Grünberg dankte bei der Siegerehrung der Turnierleitung, dem Organisations- und DJ-Team und stellte zufrieden fest: „Wir hatten dieses Mal zwar nicht die Hochkaräter wie Holstein Kiel II oder VfR Neumünster, aber dennoch haben wir guten Sport gesehen. Zudem bin ich außerordentlich stolz über die großartige Resonanz, die wir erneut mit unserer Veranstaltung hatten. Sportlich gesehen hat mit 08 auch die beste Mannschaft gewonnen.
3. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt

Sportlicher Jahresauftakt in Flensburg

Husumer SV startet beim Hallenfußball-Turnier des PSV Flensburg um den "team-Cup" am Sonntag in der Fördehalle
Kuriose Szene vom Turnier 2008: Marcel Otto (damals Husum, rechts) scheitert an Tim Sohrweide (damals TSB). Foto: dewanger

Flensburg (wsi/usc) - Neuer Name, bewährtes Programm: Aus dem Tecis-Cup beim Polizei SV Flensburg ist der „team cup“ geworden. Unterstützt von dem neuen Turnier-Sponsor „team baucenter“ aus Wanderup lädt der Fußball-Kreisligist am Sonntag in der Fördehalle wieder zum Hallenfußball ein – um 11 Uhr beginnt der „Tanz auf dem Parkett“. Neben acht Mannschaften aus Flensburg, Schleswig, Husum und Kropp verleihen zwei Teams aus Dänemark dem Turnier die internationale Note. Sie spielen um den Turniersieg sowie Geld- und Sachprämien.

Zwar mussten aus terminlichen Gründen die „Stammgäste“ Holstein Kiel II und VfR Neumünster (beide Schleswig-Holstein-Liga) absagen, aber PSV-Chef-Organisator Dirk Grünberg hat wieder ein namhaftes Teilnehmerfeld zusammen bekommen, das interessanten Hallenfußball verspricht: „Ich bin davon überzeugt, dass die Zuschauer auf ihre Kosten kommen.“

Insgesamt nehmen wieder zehn Mannschaften an dem Turnier teil. Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Die Spieldauer beträgt in der Vorrunde zwölf Minuten. In den Halbfinals, für die sich jeweils die beiden Gruppenersten qualifizieren und dann im Überkreuzvergleich die Finalisten ermitteln, wird über 15 Minuten gespielt. Ausnahme bildet das Spiel um Platz drei, in dem der Sieger erneut im Neunmeterschießen ermittelt wird. Das Finale soll gegen 16.35 Uhr angepfiffen werden.

In der Gruppe A treffen der TSV Kropp, FC Horsens, TSB Flensburg, Veranstalter Polizei SVFlensburg und die Flensburger Exil-Auswahl aufeinander. Der FC Horsens vertritt Titelverteidiger AC Horsens II. Bei der Flensburger Exil-Auswahl handelt es sich um Spieler, die der ehemalige TSB-er Tim Sohrweide rekrutiert hat. Sie spielten vor Jahren noch für den TSB Flensburg oder Flensburg 08, studieren jedoch oder verließen berufsbedingt die Fördestadt. Grünberg: „Ich freue mich darüber, dass wir dieses Mal wieder eine Stadtauswahl dabei haben.“

In der von den Namen her wesentlich schwereren Gruppe B treffen mit Flensburg 08, ETSVWeiche und Schleswig 06 drei Schleswig-Holstein-Ligisten aufeinander. Komplettiert wird die Gruppe von Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV sowie dem dänischen Vertreter FC Sydvest 05, dem gegenwärtigen Tabellensiebten der Danmarkserie, die leistungsmäßig mit der SH-Liga vergleichbar ist.

Neben dem Sieger-Pokal werden beim „team cup 2011 Preisgelder von mehr als 1000 Euro ausgelobt. „Alle Platzierten erhalten Geldprämien oder Sachpreise“, erklärt Dirk Grünberg. Geehrt werden der beste Spieler, der beste Torhüter und der Torschützenkönig. Eine Tombola, das Torwandschießen sowie Tanz- und Showeinlagen der Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George bilden das Rahmenprogramm. Der Eintritt ist wie in den vergangenen Jahren für Frauen und Kinder frei. Männer zahlen drei Euro.

Anfang 2010 scheiterte die Husumer SV in der Fördehalle nur ganz knapp. Ein Tor fehlte am Ende zum Erreichen der Vorschlussrunde. Trainer Christian Heider spielte damals selbst mit. Das wird am Sonntag nicht der Fall sein, denn die Stormstädter sind auch beim Honda-Cup in Bornhöved vertreten – mit Heider, der gemeinsam mit den Ex-Husumern Sebastian Saeltz, Guido Gehrke und Michael Petersen sowie dem Sylter Timo Mäkelmann, dem Kropper Martin Sämann und dem Ex-Kropper und Ex-Sylter Franjo Grbavac das „All-Star-Team“ bildet.

Was passiert, wenn die All-Stars und Husum in der Endrunde aufeinander treffen sollten, weiß Heider schon: „Dann spiele ich für Husum.“ In Flensburg werden Erion Alla, Marcel Cornils, Jannik Heider, Salam Halawani, Sebastian Kiesbye, Nils Schröder, Jan Siegfried und Momme Reinhold auflaufen. Sebastian Steglich, Dennis Schulte, Sascha Rettkowski und Bastian Ketelsen fehlen aus privaten bzw. Urlaubs-Gründen.

30. Dezember 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV bittet zum "Tanz auf dem Parkett"

"team cup" in der Fördehalle um 1000 Euro Preisgeld
Szene aus dem Vorjahr: In der Partie zwischen Schleswig 06 (helle Trikots) und dem ETSV Weiche ging es hoch her. Foto: Dewanger

Flensburg (Wilfried Simon) - Neuer Name mit altbewährtem Programm: Aus dem Tecis-Cup beim Polizei SV Flensburg wird der „team cup“. Unterstützt von dem neuen Turnier-Sponsor „team baucenter“ aus Wanderup lädt der Fußball-Kreisligist am Sonntag in der Fördehalle wieder zum Hallenfußball ein. Das Establishment der Region bittet ab 11 Uhr zum „Tanz auf dem Parkett“. Neben acht Mannschaften aus Flensburg, Schleswig, Husum und Kropp verleihen zwei Teams aus Dänemark dem Turnier die internationale Note.

Zwar mussten aus terminlichen Gründen der KSV Holstein Kiel II und VfR Neumünster absagen, aber dennoch hat PSV-Chef-Organisator Dirk Grünberg wieder ein namhaftes Teilnehmerfeld zusammen bekommen, das interessanten Hallenfußball verspricht: „Ich bin davon überzeugt, dass die Zuschauer, die hoffentlich wieder in großer Anzahl erscheinen werden, durch mitreißende Spiele und technische Finessen auf ihre Kosten kommen.“

Insgesamt nehmen wieder zehn Mannschaften an dem Turnier teil. Gespielt wird in zwei Fünfer-Gruppen. Die Spieldauer beträgt in der Vorrunde 12 Minuten. Ab den Halbfinals, für die sich jeweils die beiden Gruppenersten qualifizieren und dann im Überkreuzvergleich die Finalisten ermitteln, wird über 15 Minuten gespielt. Ausnahme bildet das Spiel um Platz drei, in dem der Sieger erneut im Neunmeterschießen ermittelt wird. Das Finale soll gegen 16.35 Uhr angepfiffen werden.

In der Gruppe A treffen der TSV Kropp, FC Horsens, TSB Flensburg, Veranstalter Polizei SV Flensburg und die Flensburger Exil-Auswahl aufeinander. Wobei der FC Horsens Titelverteidiger AC Horsens II vertritt. Bei der Flensburger Exil-Auswahl handelt es sich um Spieler, die der ehemalige TSBer Tim Sohrweide rekrutiert hat. Sie spielten vor Jahren noch für den TSB Flensburg oder Flensburg 08, studieren jedoch oder verließen berufsbedingt die Fördestadt. Grünberg: „Ich freue mich darüber, dass wir wieder eine Stadtauswahl dabei haben.“

In der von den Namen her wesentlich schwereren Gruppe B treffen mit Flensburg 08, ETSV Weiche und Schleswig 06 drei Schleswig-Holstein-Ligisten aufeinander. Komplettiert wird die Gruppe mit Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV sowie dem dänischen Vertreter FC Sydvest 05, den gegenwärtige Tabellensiebte der Danmarkserie, die leistungsmäßig mit der SH-Liga vergleichbar ist.

Neben dem Sieger-Pokal werden beim „team cup 2011 Preisgelder von mehr als 1000 Euro ausgelobt. „Alle Platzierten erhalten Geldprämien oder Sachpreise“, erklärt Dirk Grünberg. Geehrt werden weiterhin der beste Spieler, der beste Torhüter und der Torschützenkönig.

Nach bewährter Manier werden die Zuschauer mit Essen und Getränken versorgt. Eine Tombola mit lukrativen Gewinnen und das Torwandschießen sind weitere Höhepunkte. Durch die Veranstaltung führt in routinierter Manier Hallensprecher „DJ“ Jens Walter. Das Rahmenprogramm wird mit Tanz- und Showeinlagen die Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George abgerundet. Der Eintritt ist wie in den Vorjahren Jahren für Frauen und Kinder frei. Männer zahlen drei Euro.

Übrigens: Die Parkplätze an der Fördehalle sind geräumt. Weitere Parkmöglichkeiten gibt es an der Exe.

31. Dezember 2010 · Flensburger Tageblatt

Ohne Titelverteidiger – aber mit einer Flensburger "Exil-Auswahl"

FC Horsens: Aus terminlichen Gründen kann der letztjährige Pokalgewinner AC Horsens II seinen Titel nicht verteidigen. Aber stattdessen wurde mit dem FC Horsens ein adäquater Ersatz gefunden. Die Dänen spielen in der Jyllandsserie und verfügen über technisch versierte Spieler. Trainiert wird die Mannschaft seit Saisonbeginn von Johan Byrial Hansen. Der ehemalige Profi war im vergangenen Jahr noch der Coach der Reserve des AC Horsens. Insofern gibt es zumindest einen Vertreter, der in gewisser Weise in die Titelverteidigung eingreifen kann.
FC Sydvest 05: Der Tabellensiebte der Danmarkserie (leistungsmäßig vergleichbar mit der SH-Liga) ist immer wieder ein gern gesehener Gast beim PSV-Turnier. Der FC wurde 2005 zur Bündelung der Kräfte gebildet wurde. Gründervereine sind Tönder SF, Bredebro IF, Lögum IF und Ballum IF. Die Dänen waren zwar noch nie sonderlich erfolgreich bei der Veranstaltung in Flensburg, aber mit tollem Hallenfußball allemal eine Bereicherung. Zahlreiche ehemalige 08-Spieler (z. B. Sören Gram, Yannik Clausen, Jörgen Kristensen) kommen von Sydvest. Von ihnen ist aber keiner mehr aktiv. Kristensen ist jedoch Co-Trainer. Über ihn läuft auch der Kontakt zu Dirk Grünberg. Der Chef-Organisator sagt: „Ich bin froh, dass ich Jörgens tolle Mannschaft wieder verpflichten konnte.“
Flensburger „Exil-Auswahl“: Dirk Grünberg freut sich darüber, dass wieder ein Flensburger Auswahl-Team die Veranstaltung bereichert. „Nach dem letzten Mal hatte ich mir geschworen, wieder eine Stadtauswahl einzuladen. Das hat geklappt. Und es ist eine ganz spezielle Mannschaft mit vielen Buten-Flensburgern“, meint der Chef-Organisator. Dahinter verbergen sich zahlreiche Ex-Spieler von 08 und TSB. Tim Sohrweide war schon frühzeitig bei Grünberg vorstellig geworden, um ihm den Vorschlag zu unterbreiten, mit einer Flensburger „Exil-Auswahl“ am Turnier teilzunehmen. Spieler wie Lasse Sohrweide, Torben und Daniel Tramm, Nils Ortmann, Lasse Drews und Jan Lauer zählen zum Aufgebot.
Flensburg 08 Zwei Mal schon hat der Schleswig-Holstein-Ligist dieses Turnier in den Jahren 2000 und 2004 gewonnen. Coach "Jockel" Press freut sich auf das Turnier, "weil es eine schöne Alternative in der fußballlosen Zeit ist". Und: "Wir können sichten, welche Spieler sich für das Hallen-Masters in Kiel empfehlen." Spieler wie Benjamin Seebauer, Timo Carstensen und Vadim Galinger sind für den Coach gesetzt. Was die Qualität der Spiele betrifft, hofft Press, "dass technisch ansprechender Hallenfußball gespielt wird und weniger die Härte im Vordergrund steht."
Schleswig 06Der Schleswig-Holstein-Ligist war schon häufig Gast in der Fördehalle, trat dabei aber selten erfolgreich in Erscheinung. 06 landete meistens im geschlagenen Feld. Ob es diesmal beim Tabellenletzten besser läuft, bleibt abzuwarten. Das PSV-Turnier ist wahrscheinlich eine dankbare Abwechslung für die gestressten 06-Spieler und ihren neuen Coach Helmut Schimmer, die in der Rückrunde den Abstieg noch abwenden wollen.
TSV Kropp: 2005 war der SH-Ligist beim Neujahrsturnier des PSV das Maß aller Dinge und gewann. Ein weiterer Erfolg scheint möglich. Coach Dirk Asmussen, der gegenwärtig mit seinem Team auf Platz 13 rangiert, verfügt über eine gesunde Mischung aus erfahrenen Routiniers und lernwilligen Youngstern. Exemplarisch stehen dafür die Oldies Martin Sämann (34) und Ex-Profi Oliver Held (38) oder die junge Fraktion um Robin Ziesecke, Stefan Wintschel, Yannik und Joscha Sievers sowie die Torjäger Marcel Musielak und Finn Langkowski.
Husumer SVAls Tabellenführer der Verbandsliga Nord-West gibt Husum seine Visitenkarte ab. Vieles deutet darauf hin, dass den Nordfriesen Titel und Aufstieg gelingt. Bei fünf Punkten Vorsprung und einem Spiel weniger, dürften die schärfsten Konkurrenten lediglich noch um Platz zwei spielen. HSV-Trainer Christian Heider hat ein junges Team geformt, das das Zeug dazu hat, auch in der SH-Liga zu bestehen. Sascha Rettkowski ist der einzige Spieler, der schon über 30 Jahre alt ist. Ansonsten prägen Spieler um die 20 Jahre wie Jannik Heider, Jan Siegfried, Sebastian Kiesbye und Marcel Cornils das Bild des Teams.
ETSV Weiche„Glück und Pech liegen gerade in der Halle dicht beieinander“, sagt ETSV-Liga-Manager Henning Natusch. Deshalb ist für sein Team, „das Halbfinale drin, wenn alles gut läuft.“ Aber: „Da alle Teams mindestens fünf gute Hallenspieler aufbieten können, kann auch in der Vorrunde Schluss sein.“ Zumal Weiche mit 08, 06, Husum und Sydvest auf die vermeintlich stärkeren Gruppengegner trifft. Natusch ist jedoch überzeugt, dass sein Team um die technisch versierten Elmedin Kasumovic, Jonas Walter und Michael Petersen gegen die starke Konkurrenz bestehen kann. Auch die Neuzugänge Dennis Usadel und Leif Carstensen könnten erstmalig zum Einsatz kommen.
TSB FlensburgNach dem guten Saisonstart ist der Verbandsligist im Oktober und November total eingebrochen. Der TSB stürzte von Platz 1 auf Platz 13 – bis in die Abstiegszone. Erklärungsversuche für diesen Leistungsabfall klingen eher etwas ratlos. Dennoch kann die Winterpause für den TSB eine Chance sein, zu alter Stärke zurückzufinden. Zudem können sich die Schützlinge von Arno Nielsen bei Hallenturnieren durch Erfolge Selbstvertrauen zurückholen. Potenzial steckt auf jeden Fall in der Elf. Das haben Akteure wie Daniel Kalhoff, Janek Schmeling, Bo Andresen, Mike Guth, Philipp Jacobsen, Dennis Jäger oder Martin Donner schon nachhaltig unter Beweis gestellt.
Polizei SV FlensburgDie Gastgeber stellen wieder das klassenniedrigste Team. Dennoch sieht Coach Wolfgang Herrenkind durchaus Chancen, „besser abzuschneiden, als in den vergangenen Jahren“. Seine Mannschaft freut sich auf das Kräftemessen mit der Konkurrenz und bereitet sich konzentriert vor. „Wir haben einige Einheiten in der Halle auf unserem Trainingsplan“, sagt Herrenkind und ergänzt: „Auch wenn es letztlich nicht reicht für das Halbfinale, so möchten wir auf jeden Fall zeigen, dass wir mithalten können.“ Zum Kader des Kreisligisten könnten die Leistungsträger Markus Marx, Lennart Groth, Dennis Böhm und Daniel Brandt gehören, möglicherweise auch Neuzugang Niklas Grefe (TSV Nahe).
31. Dezember 2009 · Flensburger Tageblatt
Nachrichten

Husum beim "team-Cup" in Flensburg am Start

Nachrichten

PSV-Turnier mit hochkarätigem Feld

Flensburg (usc) - Der Name ist neu, das Feld nach wie vor hochkarätig. Das Hallenfußball-Turnier des Kreisligisten Polizei SV Flensburg, das am Sonntag, 2. Januar, von 11 Uhr an in der Fördehalle über die Bühne geht, heißt jetzt nach dem neuen Hauptsponsor „team-cup“ – bisher firmierte der Budenzauber unter „Tecis-Cup“. In Gruppe A spielen Vorjahressieger FC Horsens aus Dänemark, SH-Ligist TSV Kropp, Verbandsligist TSB Flensburg, Gastgeber PSV und eine „Exil-Flensburger“-Auswahl. Was sich dahinter verbirgt, erklärt Turnierchef Dirk Grünberg: „Das sind früher in Flensburg aktive Spieler, die nun für andere Vereine ihre Schuhe schnüren, aber weiterhin mit dem Herzen in Flensburg sind.“ Zusammen gestellt wird dieses Team von Tim Sohrweide, Ex-Keeper des TSB Flensburg. In Gruppe B kämpfen mit Flensburg 08, dem ETSV Weiche und Schleswig 06 gleich drei Schleswig-Holstein-Ligisten um den Gruppensieg. 08 scheiterte im Januar 2010 erst im Entscheidungsschießen an den Dänen aus Horsens. Der FC Sydvest 05 aus Dänemark und die Husumer SV, Tabellenführer der Verbandsliga Nord-West, komplettieren das Feld. Für Unterhaltung abseits des Hallenparketts sorgen Tombola, Torwandschießen sowie Tanz- und Showeinlagen einer Gruppe aus Harrislee.

22. Dezember 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport 21. Dezember 2010 · Flensburger Tageblatt
FS 02.01.11 Honda Cup   Vorrunde

Überraschung: Bokhorst auf dem Thron

Fußball: Mischke-Schützlinge gewinnen Turnier in Bornhöved und krönen starken Auftritt der Neumünsteraner Kreisligisten / Boostedt Zweiter, Tungendorf Dritter
Turniersieger beim Honda-Cup in Bornhöved 2011 wurde der SV Bokhorst mit Trainer Holger Mischke, Philipp Dittkuhn, Sönke Hamann, Timo Haas, Dennis Klotzek, Fußballobmann Andreas Delfs (hi. v. li.), Fred Borgert, Thomas Sharma, Sebastian Fuhrmann, Jan Fuhrmann (vo. v. li.) und Torhüter Christoph Rasch (liegend). Foto: sell

Bornhöved (Arne Schmuck) - Zu einer Neumünsteraner Kreismeisterschaft avancierte der 15. Honda-Cup des Segeberger Fußball-Kreisligisten SG Bornhöved-Trappenkamp. In der Bornhöveder Sporthalle erreichten zunächst sechs der elf Vertreter aus der Schwalestadt die zehn Teams umfassende Zwischenrunde, ab dem Halbfinale waren die Clubs aus Neumünster sogar komplett unter sich. Das Verblüffende dabei: Unter den letzten vier befanden sich neben Verbandsligist TSV Gadeland mit dem SV Bokhorst, dem SV Boostedt und dem SV Tungendorf überraschenderweise gleich drei Kreisligateams; also weder der favorisierte Schleswig-Holstein-Ligist Polizei-SV Union noch Titelverteidiger TSV Wankendorf (strauchelten beide in der Zwischenrunde) sowie dessen Verbandsligarivale TS Einfeld, der bereits in der Vorrunde die Segel strich.

Rassiges Finale: Boostedts Spielertrainer Matthias Hansen (links) setzt sich gegen den Bokhorster Sebastian Fuhrmann durch. Foto: sell

Das Rennen um die stattliche Siegprämie in Höhe von 640 Euro machte letztlich der unter freiem Himmel ungeschlagene Kreisliga-Wintermeister SV Bokhorst, der im Finale den SV Boostedt mit 8:7 nach Neunmeterschießen bezwang. Schlussmann Christoph Rasch verwandelte den entscheidenden „Neuner“. Nach regulärer Spielzeit hatte es 1:1 gestanden. Den Boostedtern blieben als Trost 390 Euro und der Preis für den besten Torwart des Turniers (Sven Westphal). 150 Euro und Platz 3 gingen an den SVT, zugleich ausgezeichnet als die fairste Mannschaft. Die im Spiel um Platz 3 mit 0:3 unterlegenen Gadelander strichen 100 Euro ein. Bester Torschütze in Bornhöved – gewertet wurde nur der Finaltag – war Lasse Sarau (vier Treffer) vom SV Tungendorf. Insgesamt pilgerten an vier Tagen rund 1500 Zuschauer nach Bornhöved. Sie bekamen Tore satt geboten, wurden doch insgesamt (ohne Neunmeterschießen) 260 Treffer erzielt – davon alleine 197 in den fünf Vorrundenstaffeln. Erfreulich: Es gab nicht eine einzige Rote Karte.

Bester Torwart: Sven Westphal (SV Boostedt, li.) bekam seinen Preis von Diethard Schwarz, dem 2. Vorsitzenden des TSV Quellenhaupt Bornhöved, überreicht. Foto: sell Bester Torschütze: Lasse Sarau (SVT) wurde von Monika Behrens ausgezeichnet. Foto: sell

Pechvogel des gestrigen Finaltags war Tungendorfs Schlussmann Gerrit Pohnke, der sich im letzten Zwischenrundenspiel (0:4 gegen den Verbandsligisten Preetzer TSV) einen Finger zweifach auskugelte und anschließend von Feldspieler Sascha Will zwischen den Pfosten vertreten wurde.

„Hut ab vor der Kreisliga Neumünster, die die ersten drei Plätze eingenommen hat. Mit einem Erfolg meiner Mannschaft hätte ich wirklich nicht gerechnet. Von der Leistung meines Teams bin ich total angetan“, konstatierte Trainer Holger Mischke vom siegreichen SV Bokhorst.

Die Dominanz der Teams aus dem KFV Neumünster zeichnete sich schnell ab. Nach den ersten drei von fünf Vorrundenstaffeln hatten schon fünf von ihnen die nächste Etappe erreicht. Die schnell ausgeschiedenen Teams aus Einfeld und vom VfR II hatten das Pech, in einer stark besetzten Gruppe antreten zu müssen. Verbandsligist SG Ascheberg/Kalübbe und die von Peter Kempcke zusammengestellte Kieler Auswahl mit dem früheren St. Pauli-Zweitligatorwart Patrik Borger sowie den einstigen VfR-Regionalligaspielern Kai Lass und Torsten Petersen erwiesen sich als Stolpersteine, auch der Segeberger Kreisligist Großenasper SV war keineswegs ein Punktelieferant. Und so durften in dieser Staffel D alle Mannschaften bis zu ihrem letzten Spiel aufs Weiterkommen hoffen. Am Ende trennten den Ersten (Ascheberg/Kalübbe) vom Letzten (VfR II) nur ganze drei Punkte (siehe nebenstehende Statistik). Ein knappes Aus ereilte auch die beiden Kreisligisten SV Husberg und SV Wasbek, einzig Türkspor hatte aus dem Aufgebot Neumünsters keine reelle Chance aufs Weiterkommen und war nach drei Pleiten in den ersten drei Spielen schnell weg vom Fenster. Paradox: Ausgerechnet die Rot-Weißen landeten mit einem 8:1 gegen den Verbandsligisten Husumer SV einen der beiden zweithöchsten Siege des Turniers.

3. Januar 2011 · Holsteinischer Courier

Ab morgen Abend: Vier Tage Fußballspaß in Bornhöved

Bornhöved (sas) - Nach dem Gummi Grassau-Cup ist auch in diesem Jahr vor dem Honda-Cup. Ab morgen dürfen sich die Fans auf vier Tage Hallenfußball in der Bornhöveder Sporthalle freuen. Mit von der Partie beim Event des Segeberger Kreisligisten SG Bornhöved-Trappenkamp sind auch elf Neumünsteraner Clubs, darunter SH-Ligist Polizei-SV Union sowie die Verbandsligisten TSV Gadeland und TSV Wankendorf, der sogar als Titelverteidiger antreten wird.

Bei der 15. Auflage des Honda-Cups gibt es stattliche Prämien zu verdienen. Insgesamt ist ein Preisgeld in Höhe von 1280 Euro ausgelobt, alleine der Sieger streicht die Hälfte davon ein. An drei Abenden im zu Ende gehenden Jahr wird gekickt, ehe am Sonntag, 2. Januar, nach der letzten von fünf Vorrundengruppen in der Finalrunde die ganz dicken Böller gezündet werden.

Gruppe A (morgen, 28. Dezember, 19 Uhr): Polizei-SV Union Neumünster, TSV Gadeland, Allstars, SG Bornhöved II/Saxonia, Borussia 93 Rendsburg.
Gruppe B (Mittwoch, 29. Dezember, 19 Uhr): SV Wasbek, SV Boostedt, Preetzer TSV, Daldorfer SV, TSV Bornhöved Ehemalige.
Gruppe C (Donnerstag, 30. Dezember, 18 Uhr): TSV Wankendorf, SV Bokhorst, SV Husberg, SG Bornhöved-Trappenkamp, ASV Dersau.
Gruppe D (Donnerstag, 30. Dezember, 20.30 Uhr): TS Einfeld, VfR Neumünster II, Kieler Auswahl, SG Ascheberg/Kalübbe, Großenasper SV.
Gruppe E (Sonntag, 2. Januar, 11 Uhr): SV Tungendorf, Neumünster Türkspor, Husumer SV, TuS Hartenholm, TSV Kronshagen.
Modus: Die ersten beiden jeder Gruppe erreichen die Finalrunde, die am Sonntag, 2. Januar, mit den Spielen der Zwischenrundenstaffel A um 13.30 Uhr beginnt und mit den Partien der Zwischenrundenstaffel B um 16 Uhr fortgesetzt wird. Im Anschluss gegen 18.30 Uhr folgen die Halbfinals, ehe die Endspiele steigen.

27. Dezember 2010 · Holsteinischer Courier
FS 08.01.11 LVM Cup in Langenhorn   7. Platz

1. LVM-Cup in Langenhorn: Löwenstedt sicherte sich verdient den Turniersieg

Der Langenhorner Thore Brechling (li.) attackiert Gunnar Clausen vom FSV Wyk. Foto: Voss

Langenhorn (pu) - Das Hallen-Fußballturnier um den 1. LVM-Cup in Langenhorn vor gut 200 Zuschauern hatte wieder einmal jede Menge Überraschungen parat. Auch die beiden „Underdogs“ im Reigen der Verbandsligisten – die FSG im Amt Schafflund und der FSV Wyk – durften jubeln. Am Ende wurde der SV BW Löwenstedt verdienter Sieger des 1. LVM-Cups, gestiftet von den LVM-Versicherungen Prahl und Geertz aus Leck.

Turniersieger in Langenhorn: Der SV BW Löwenstedt hatte am Ende klar und verdient die Nase vorn und durfte jubeln. Foto: Pustal

Dabei hatte es zunächst eher nach einer souveränen Titelverteidigung des Vorjahressiegers in Langenhorn ausgesehen. Alle tippten schon auf den MTV Leck, der seine ersten drei Partien sehr souverän gegen Löwenstedt (2:0) und Husum (3:0) ohne ein Gegentor gewann. Zu dem Zeitpunkt war BW-Trainer Bernd Hansen noch etwas skeptisch. „Wir wollen hier schon gewinnen und nicht nur Spaß haben. Gegen Leck hatten wir genauso viele Torschüsse, aber noch nichts getroffen“, so Hansen.

Die Hauptorganisatoren Richard Heylmann (li.) und Dirk Enseleit begrüßen Spieler, Trainer, Betreuer und Fans. Foto: Voss

Seine Laune sollte sich im Lauf des Turniers mit jedem Tor seiner Mannschaft immer mehr verbessern. Denn nach der Auftaktniederlage eilte Löwenstedt von Sieg zu Sieg und war am Ende nicht mehr zu stoppen. Da spielte das 0:0 im letzten Spiel gegen den FSV Wyk keine Rolle mehr.

Für die Überraschung des Turniers sorgte die FSG im Amt Schafflund. Der Flensburger Kreisligist spielte gegen die fünf Verbandsligisten frech mit, behauptete sich mit Siegen gegen Wyk (3:0), Langenhorn-Enge (2:0) und Leck (5:1) und wurde am Ende Zweiter. „Wir hatten zu Beginn eine schwache Phase. Da habe ich meinen Jungs gesagt: Versaut euch nicht das Turnier und hängt euch rein! Und das haben sie dann auch gemacht“, freute sich Trainer Bernd Boiesen über das gute Abschneiden seiner jungen Truppe.

Für den MTV Leck lief es nach den anfänglichen drei Erfolgen genau umgekehrt. Gegen den FSV Wyk verlor die Truppe um Spielertrainer Dennis Peper überraschend mit 1:2. „Wir haben gegen einen vermeintlich leichten Gegner verloren. Fehler werden in der Halle schnell bestraft. Mal sehen, ob wir jetzt einbrechen“, hatte Peper da schon gemutmaßt – und sollte Recht behalten. Denn auch gegen die SG Langenhorn-Enge (2:3) und gegen Schafflund (1:5) verlor sein Team und durfte sich am Ende noch über den dritten Platz freuen.

Das Turnier war ausgeglichen wie selten zuvor. Alle vier weiteren Mannschaften lagen am Ende mit sieben Punkten gleichauf. Auch der FSV Wyk behauptete sich in diesem Feld und feierte Siege gegen Leck (2:1) und SV Frisia 03 (2:1) und trotzte auch dem Turniersieger im vorletzten Turnierspiel ein 0:0 ab. „Uns ist die Überraschung gelungen. Wir kommen immer gerne nach Langenorn, denn es bringt hier sehr viel Spaß. Leider fehlen uns einige gute Spieler, denn dann wäre vielleicht noch mehr drin gewesen“, zog FSV-Coach Stephan Krog ein durchaus positive Bilanz für den Kreisklassen A-Vertreter.

Als guter Gastgeber gab sich Dirk Enseleit als SG-Trainer und als Turniermitorganisator auch mit dem vierten Platz zufrieden. „Es ist überhaupt nicht wichtig, was wir hier werden. Alle sollen sich bewegen und keiner verletzten. Natürlich will jeder gewinnen, das ist normaler Ehrgeiz, aber mehr soll es nicht sein“, freute sich Enseleit über die meist fairen Spiele. Die beiden Schiedsrichter Karsten Jordan und Thomas Knaup hatten wenige Probleme und bekamen am Ende auch von Turnierchef Richard Heylmann großes Lob. „Einige kleine Nickligkeiten gehören bei so einem Turnier dazu, aber dafür haben wir die Schiedsrichter. Ich bin froh, dass sich kein Spieler verletzt hat“, so Heylmann. Und auch Jörg Petschull lobte das Turnier – wie alle seine Kollegen. „Das Turnier ist toll organisiert und super fair. Wir präsentieren uns hier sehr gut, auch wenn wir nicht so erfolgreich sind wie gehofft. Hut ab davor, was Dirk Enseleit, Richard Heylmann und Ingwer Christiansen hier machen“, sagte der Co-Trainer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Nicht so ganz zufrieden waren die Husumer Spieler mit ihrem Abschneiden. Im letzten Spiel sprangen die Stormstädter gegen SV Frisia 03 in der Livetabelle ständig zwischen Platz drei und sieben hin und her. Die 2:4-Niederlage dedeutete dann Platz sieben. Bester Torschütze wurde Finn Christophersen (FSG Schaflund) mit sechs Treffern vor Roloff Carstensen (SG), Christian Peters (Löwenstedt) und Marc Sönksen (Leck) mit je fünf Toren.

Technisch hatten Enseleit und Co. wieder einiges aufgeboten. Per Beamer wurden Spieler und Zuschauer auf einer großen Leinwand ständig über Spielstand, Zeit und Torschützen informiert. Neu war, dass die aktuellen Torschützen mit einem Bild präsentiert wurden. Da darf man schon gespannt sein, was sie im nächsten Jahr machen am 7. Januar beim 2. LVM-Cup in Langenhorn.
10. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt

Nachrichten

Erstes Hallenturnier um den LVM-Cup

Langenhorn (pu) - Eine Woche nach Neujahr geht es für die Fußballer bereits wieder um Tore und Siege. Schon traditionell wird die Hallensaison im Norden in Langenhorn eröffnet. Beim traditionellen Hallen-Fußballturnier am Sonnabend ab 15 Uhr in der Sporthalle in Langenhorn wird erstmals um den LVM-Wanderpokal gespielt, gestiftet von der LVM-Versicherung Prahl-Geertz in Leck. Sieben Mannschaften gehen an den Start und spielen im Modus „Jeder gegen Jeden“ den Sieger aus. Titelverteidiger ist der MTV Leck. „Es kostet bei uns kein Startgeld, und es gibt bei uns auch nichts zu gewinnen. Hier stehen Spaß am Fußball und das gemeinsame Zusammensein im Vordergrund“, erklärt Richard Heylmann von der SG Langenhorn-Enge, der mit diesem Modus in den letzten Jahren gute Erfahrungen gemacht. „So ist das ganze Turnier sehr entspannt. Wir haben alle Nachbarvereine eingeladen und hoffen, dass sie auch noch nach Turnierende ein wenig bleiben“, so Heylmann.

Neben der Husumer SV, dem MTV Leck, dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm, BW Löwenstedt und der gastgebenden SG Langenhorn-Enge aus der Verbandsliga komplettieren die beiden Außenseiter FSG Im Amt Schafflund (Kreisliga Flensburg) und der FSV Wyk (Kreisklasse A NF) das Teilnehmerfeld. Der Eintritt für Zuschauer beträgt 2 €. Und die dürfen sich mit Sicherheit auf einige interessante Derbys in der Sporthalle Langenhorn freuen.
6. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 08.01.11 Hummel Cup in Hattstedt   2. Platz

Flensburg 08 II triumphiert in Hattstedt

 
Turniersieger: Verbandsligist Flensburg 08 II gewann beim Hattstedter Hallen-Kick alle Partien und gewann vor der Husumer SV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt. Foto: sh:z

Hatstedt (noh) – Flensburg 08 II hat das Fußball-Hallenturnier des TSV Hattstedt um den 2. Sporthaus Husum-Hummel International Company Cup gewonnen. Die Turnierleitung lag bei TSV-Ligaspieler Florian Albertsen, der schon zum dritten Mal Initiator eines Hattstedter Hallenkicks war und sich mit dem Verlauf rundum zufrieden zeigte.

Neben der Ligamannschaft der Hattstedter und der „Zweiten“ waren mit der Husumer SV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt der Tabellenführer und der Zweitplatzierte der Verbandsliga Nord-West mit von der Partie. Mit Flensburg 08 II war noch ein dritter Verbandsligist dabei. Komplettiert wurde das Feld von den Kreisligisten Bredstedter TSV, SG Oldenswort/Witzwort und SZ Arlewatt.

Insgesamt wurden Preise im Wert von 1300 Euro ausgespielt. „Das war natürlich nur durch unsere Sponsoren möglich“, freute sich Florian Albertsen über die Attraktivitätssteigerung des Turniers.

Den überlegenen Sieg und damit 18 Trainingssets (Hose und Oberteil) sicherte sich die sehr spielstarke Mannschaft von 08 II, die alle Begegnungen klar für sich entschied und in Daniel Sekowski (sieben Treffer) und Tanju Hasan Oglou (sechs) auch die besten Torschützen des Turniers hatte. Sekowski schob sich dabei mit zwei Toren im letzten Spiel noch an seinem Mannschaftskameraden vorbei und durfte sich über einen Spielball freuen. Auch beim 4:1 gegen die Husumer SV, die sich mit 16 Zählern den zweiten Platz und 18 Trainingstaschen sicherte, waren die Fördestädter jederzeit Herr der Lage.

Die Stormstädter taten sich hingegen in vielen Begegnungen schwer und entschieden nur das Prestigeduell gegen Löwenstedt klar mit 4:0 für sich. Bei den Löwen wussten besonders die Fans zu überzeugen, die den ganzen Abend in der Halle für gute Stimmung sorgten. Immerhin kamen die Blau-Weißen auch ohne Trainer Bernd Hansen und eine Reihe Stammspieler auf den dritten Platz. Dafür erhielten die Löwenstedter ebenso einen Spielball wie für den Sieg beim nebenher ausgetragenen Kickerturnier.

Platz vier ging an die Liga des TSV Hattstedt, bei der Gerrit Müller und Stefan Nommensen mit jeweils drei Toren hervorstachen. Besonders umjubelt wurde dabei Gerrit Müllers Kopfballtor zum 1:1 gegen die Husumer SV. Großes Lob erhielt von Organisator Florian Albertsen auch der Fünftplatzierte Oldenswort/Witzwort. Die jungen Eiderstedter wirkten sehr agil und spielten in jeder Begegnung gut mit.

Die höchste Niederlage des Turniers kassierte das Sportzentrum Arlewatt, das mit 0:6 gegen Flensburg 08 unterging und aufgrund des schlechteren Torverhältnisses Sechster wurde. Den vorletzten Platz nahm die zweite Mannschaft des Veranstalters Hattstedt ein, die in Jan Ali (vier Tore) ihren überragenden Akteur hatte. Vorjahressieger Bredstedter TSV enttäuschte als Tabellenletzter.

Die beiden guten Unparteiischen Gunnar Wallmeier und Kai Overmann hatten einiges zu tun, wobei die meisten Zeitstrafen für Meckereien gegeben wurden. Das Turnier endete nach Mitternacht, einige Teams blieben zum „Klönschnack“ aber gerne noch länger.
12. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Starkes Teilnehmerfeld bei Turnier in Hattstedt

Hattstedt (noh) - Am Sonnabend findet ab 18 Uhr in der Sporthalle Hattstedt der 2. Sporthaus Husum Hummel International Company Cup statt. Hinter diesem vielleicht längsten Namen aller nordfriesischen Hallenturniere verbirgt sich eine Einladung des TSV Hattstedt. Organisator der Veranstaltung ist Hattstedts Ligaspieler Florian Albertsen, der ein erlesenes Teilnehmerfeld zum abendlichen Kick geladen hat. Neben zwei Teams des Veranstalters sind noch die Verbandsligisten Husumer SV, Flensburg 08 II und BW Löwenstedt mit von der Partie, und aus der Kreisliga komplettieren das SZ Arlewatt, der Bredstedter TSV und die SG Oldenswort-Witzwort das Starterfeld. Gespielt wird im Spielmodus Jeder gegen Jeden, wobei eine Begegnung zehn Minuten dauern wird. Als Rahmenprogramm wird nebenbei (zehn Minuten versetzt) noch ein Kickerturnier stattfinden, wo sich die einzelnen Teams noch einmal beim Tischfußball messen können. Dem Sieger am Tisch winkt ein Spielball. Wer das eigentliche Hallenturnier gewinnt, darf sich über ein Trainingsset freuen (18 Hosen und Oberteile), der Zweitplatzierte bekommt 18 Taschen, und dem Dritten winkt auch noch ein Spielball. Als Unparteiische hat Florian Albertsen mit Kai Overmann (BW Löwenstedt) und Gunnar Wallmeier (TSV Hattstedt) zwei junge höherklassige Schiris gewonnen. Für Bewirtung werden die Spieler des TSV Hattstedt auch sorgen, sodass bis zum Ende des Turniers gegen Mitternacht keiner hungrig oder durstig bleiben muss.

6. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 16.01.11 Volkmar Petersen-Gedächtnis Cup in Risum-Lindholm 1. Platz

Husumer SV triumphiert in der Verlängerung

Hallenfußball: Einige Härten und eine Rote Karte beim 11. Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier des SV Frisia 03 Risum-Lindholm
Turniersieger: Die Husumer SV mit Trainer Christian Heider (oben, zweiter von links) setzte sich im Finale gegen Flensburg 08 II nach Verlängerung durch. Foto: wrege

Risum-Lindholm (Wolfgang Pustal) - Bei der elften Auflage des Volkmar Petersen-Gedächtnisturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm darf sich nach 2009 erneut die Husumer SV auf dem Wanderpokal verewigen. In einem spannenden Finale gegen Flensburg 08 II schafften die Stormstädter erst sechs Sekunden vor dem Abpfiff durch einen Kopfball von Sebastian Kiesbye den 3:3-Ausgleich und erzwangen so die Verlängerung. Hier war Husum dann überlegen und gewann durch Tore von Kiesbye und Jan Siegfried 5:3.

Marcel Cornils (Husumer SV, li.) wurde zum besten Spieler gewählt, der Löwenstedter Christian Peters wurde Torschützenkönig mit vier Treffern. Foto: wrege

Den dritten Platz sicherten sich der Gastgeber SV Frisia 03, im Halbfinale mit 1:3 gegen Husum unterlegen, im Neunmeterschießen mit 2:1 gegen den Titelverteidiger TSB Flensburg, der zuvor im Semifinale erst im Neunmeterschießen mit 5:6 an den 08-Youngstern gescheitert war. Torschützenkönig in der Vorrunde wurde Christian Peters vom SV BW Löwenstedt (vier Treffer), zum Spieler des Turniers wählten die Trainer den Husumer Marcel Cornils.

„Es waren die vier besten Mannschaften des Turniers in der Endrunde. In den Halbfinals haben wir sehr guten, schnellen und auch dramatischen Fußball gesehen“, sagte Christan Heider. Der HSV-Coach hatte seinen Akteuren Druck gemacht und sich in Spielkleidung auf die Bank gesetzt. Sein Einsatz war aber nicht nötig. „Wir sind ganz ruhig bis zum Gruppensieg marschiert, völlig ohne Aufregung“, sagte 08-Coach Frank Papenberg. Beim Neunmeterschießen im Halbfinale gegen den Stadtrivalen TSB, das nach dem 3:3 nach der Verlängerung über den Finaleinzug entscheiden musste, war dem 08-Coach die Aufregung aber doch zu groß. „Da schaue ich nie zu!“, sagte er, sah dann aber doch, wie Nino Baumert mit dem 6:5 alles klar machte für das Endspiel.

„Schade sind die Härten in einigen Spielen in der Halle, aber das ist wohl schwierig zu unterbinden“, befand Bodo Schmidt, der Trainer der Gastgeber. Titelverteidiger TSB Flensburg musste sich diesmal mit dem vierten Platz begnügen – und das nach zwei verlorenen Neunmeterschießen. Zudem hatte sich das Team selbst geschwächt. Im Gruppenspiel gegen den SV Frisia 03 hatte Oke Petersen für die Gastgeber zwei Sekunden vor dem Ende zum 1:1 ausgeglichen. Danach schubste Benjamin Mujcanovic ihn um und sah dafür die Rote Karte. Eine harte Strafe für ein höchst unnötiges Foul, die auch Konsequenzen in der Verbandsliga haben wird. Andere Spieler hatten bei ihren „Ausrastern“ mehr Glück und kamen mit Zeitstrafen der Unparteiischen Thomas Knaup (Langenhorn) und Jonas Simon (Drelsdorf) davon. Insgesamt hielten sich diese unschönen Szenen aber in Grenzen, und der Fußball bestimmte das Geschehen in der gut gefüllten Friesenhalle.

In der Gruppe A spielten die 08-Youngster am konstantesten, siegten gleich zu Beginn gegen Husum (1:0), leisteten sich nur beim 1:1 gegen Leck einen Punktverlust und machten dann mit weiteren Erfolgen gegen die Frisia-Zweite (3:0) und Stern Flensburg (5:2) den Gruppensieg perfekt. Husum musste da ein wenig mehr zittern, gewann gegen Stern Flensburg (4:0), spielte dann aber nach der Niederlage gegen 08 nur 0:0 gegen Frisia II. Erst mit dem 7:3-Sieg gegen Leck machten die Stormstädter den Einzug in die Endrunde perfekt. Leck wurde mit einem 1:0-Sieg gegen Frisia II und zwei Remis Gruppendritter vor Stern Flensburg und dem Kreisligisten SV Frisia 03 II.

In der Gruppe B büßte Löwenstedt früh alle Chancen ein nach der 0:3-Niederlage gegen Frisia I und dem 4:4 gegen TSB Flensburg und wurde am Ende nur Dritter. Die Gastgeber spielten nach dem Auftaktsieg gegen die SG Langenhorn-Enge, als Björn Petersen 50 Sekunden vor dem Abpfiff aus einem 0:1 durch zwei Tore noch einem 2:1-Sieg machte, souverän und standen schon nach dem 4:0-Sieg gegen die SG Ladelund-Achtrup im Halbfinale. Das erreichte auch der TSB durch Siege gegen Ladelund-Achtrup (3:0) und Langenhorn-Enge (3:0) und dem 1:1 gegen Frisia. Vierter wurde hier der Kreisligist SG Ladelund-Achtrup mit dem 3:2-Sieg gegen das Schlusslicht SG Langenhorn-Enge, die auch hier noch in der letzten Minute eine 2:1-Führung verspielten. „Ich war ganz zufrieden, bloß die Ergebnisse stimmten nicht. Schade, dass wir ohne Punkt geblieben sind“, hielt sich der Ärger bei Dirk Enseleit in Grenzen. Frank Schollek hingegen war zufrieden. „Wir sind nicht Letzter“, so der Trainer der SG Ladelnd-Achtrup.

Im ersten Halbfinale, dem Flensburger Derby, scheiterte der TSB-Spieler Andreas von Diszelski am Pfosten, während bei 08 alle drei Schützen trafen. Im zweiten Halbfinale sorgte Leif Johannsen (4.) für die Frisia-Führung, aber danach wurde Husum stärker. Kiesbye (5.) glich aus, Erion Alla (7.) und Marcel Cornils (12.) trafen zum 3:1-Sieg.

Das Finale war spannend. Sidney Dobbeck (4.) brachte 08 in Führung, im Gegenzug glich David Strüning (4.) aus. Auch die zweite Führung von Dobbeck (5.) hatte nicht lange Bestand, Kiesbye (7.) traf zum 2:2. Nachdem Patrick Boiesen (9.) mit seinem verunglückten Volleyschuss zum 3:2 getroffen hatte, sah alles nach einem Sieg von 08 II aus. Sechs Sekunden vor dem Ende rettete Kiesbye mit seinem Kopfball zum 3:3 Husum in die Verlängerung. Dort sicherten Kiesbye (15.) und Jan Siegfried (15.) den Turniersieg.
18. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV Turniersieger

Risum-Lindholm (pu) - Guten und schnellen Fußball sahen die gut 250 Zuschauer in der Friesenhalle in Risum-Lindholm. Bei der 11. Auflage des Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal des SV Frisia 03 Risum-Lindholm jubelte am Ende die Husumer SV über den erneuten Turniersieg nach 2009. In einem spannenden Finale gegen die U 23-Auswahl von Flensburg 08 schafften die Stormstädter erst sechs Sekunden vor dem Abpfiff durch einen Kopfball von Sebastian Kiesbye den 3:3-Ausgleich und erzwangen die Verlängerung. Hier war Husum dann überlegen und gewann verdient mit 5:3. Platz drei sicherte sich der Gastgeber SV Frisia 03, im Halbfinale mit 1:3 gegen Husum unterlegen, im Neunmeterschießen mit 2:1 gegen den Titelverteidiger TSB Flensburg, der zuvor im Semifinale erst im Neunmeterschießen mit 5:6 an 08 gescheitert war. Torschützenkönig wurde Löwenstedts Christian Peters, zum besten Spieler wählten die Trainer Marcel Cornils (Husum). Ausführlicher Bericht in NF folgt.
17. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt

Hallen-Kick bei Frisia: Verteidigt der TSB den Titel ?

So lief's im vergangenen Jahr: Gastgeber SV Frisia 03 verlor im Halbfinale 0:4 gegen den späteren Sieger TSB Flensburg. In dieser Szene scheitert Frisias Stephan Christiansen an TSB-Keeper Tim Sohrweide. Foto: Wrege

Risum-Lindholm (pu) - Das traditionelle Fußball-Hallenturnier des SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum Gedenken an Volkmar Petersen findet in diesem Jahr zum elften Mal statt. Am Sonnabend (Beginn 14 Uhr) in der Friesenhalle in Lindholm starten zehn Mannschaften in zwei Gruppen. Favorit und Titelverteidiger ist die Mannschaft des TSB Flensburg, die im vergangenen Jahr im Finale Flensburg 08 besiegte. Die Gastgeber haben die Verbandsliga-Mannschaften aus dem Norden (mit Ausnahme des TSV Rantrum) eingeladen und außerdem dazu einige Kreisligisten aus der Region.

In der Gruppe A treffen die Husumer SV, der MTV Leck, Flensburg 08 II und Stern Flensburg (alle Verbandsliga) sowie der SV Frisia 03 II (Kreisliga) aufeinander. In der Gruppe B streiten der Gastgeber SV Frisia 03, der Titelverteidiger TSB Flensburg, SV BW Löwenstedt und die SG Langenhorn-Enge aus der Verbandsliga sowie die SG Ladelund-Achtrup aus der Kreisliga um die beiden Plätze für die Endrunde. Die beginnt um 18.30 Uhr mit den Halbfinals der beiden jeweils Erstplatzierten über Kreuz. Das Endspiel findet gegen 19.15 Uhr statt. Es werden Preisgelder in Höhe von insgesamt 500 Euro für die ersten vier Plätze, sowie den besten Spieler und Torhüter und den Torschützenkönig der Vorrunde ausgespielt. Gespielt wird außerdem um den von der Allianz Versicherung Dirk und Björn Johannsen gestifteten Wanderpokal. Nach der Siegerehrung findet noch ein gemütliches Beisammensein in Form einer „Players-Night“ für alle Aktiven und Zuschauer in der Sportlerklause der Friesenhalle statt.

Geht man nach dem bisherigen Abschneiden der Teams in der Halle, dürfen sich neben dem TSB (Vierter beim team-cup in Flensburg) auch Blau-Weiß Löwenstedt (Sieger beim LVM-Cup in Langenhorn) und Flensburg 08 II (gewann souverän das Turnier in Hattstedt) Hoffnungen machen.
14. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 29.01.11 Schleswig 06 Husumer SV 1:2

2:4-Pleite des FC Sylt

SH-Ligist verliert in Schönkirchen / Husum besiegt Schleswig 06

Schönkirchen (sh:z) – „Das war grausam anzusehen.“ Ligamanager Manfred Block nahm nach dem 2:4 (1:2) des SH-Ligisten FC Sylt beim Verbandsligisten TSG Concordia Schönkirchen kein Blatt vor den Mund. Die Sylter enttäuschten in allen Belangen, Schönkirchen war in allen Belangen überlegen. Philipp Baasch hatte den FC in Führung gebracht, Sebastian Mahnke stellte per Foulelfmeter den Endstand her.

Die Husumer SV gewann bei Schleswig 06 mit 2:1 (0:1). Der Verbandsliga-Spitzenreiter hatte nach der Führung von Lars Ole Puttins (14.) in der zweiten Spielhälfte auf dem schwer bespielbaren, rutschigen Kunstrasen mehr Spielanteile als im ersten Durchgang. Innerhalb von zwei Minuten geriet der SH-Ligist nach unglücklichen Torwartfehlern von Marcel Carstensen in Rückstand. Marcel Cornils war beide Male der Nutznießer (67./69.).

Noch mehr dem Zufall ausgesetzt waren die Aktionen beim Testspiel gegen den Wiker SV. Schleswig 06 gewann gegen den Verbandsligisten durch ein Tor von Christopher Lauer (88.) mit 3:2 (2:1). Tim Bänsch hatte die schnelle Führung der Wiker in der 6. Minute ausgeglichen, „Hajo“ Kallsen den Gastgeber mit 2:1 (14.) in Führung gebracht.
31. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt
FS 04.02.11 2. Repower Soccer Cup   3. Platz

Vineta überrascht die "Großen"

2.REpower-Soccer-Cup des OTSV: Kreisligist holt sich den Turniersieg / Gastgeber landet auf Rang vier / SV Fleckeby mit beachtlichem Ergebnis
TSV Vineta Audorf gewann überraschend den Titel. Vordere Reihe von links: Dennis Neumann, Jens Ritter, Stephan Dohrmann, Erik Martjanow, Alexander Eberhardt. Hinten von links: Trainer Gunnar Jeß, Marc Rölke, Jens Ehlers, Daniel Rölke, Christoph Bellgardt, Christian Wöhlk und Sandra Papke (Assistentin der Geschäftsstelle der Firma Repower). Foto: müller

Osterrönfeld (Rüdiger Müller) - Klein überrascht Groß – das schien das Motto des 2. REpower-Cup des Osterrönfelder TSVin der Osterrönfelder Sporthalle zu sein. Mit dem Kreisligisten TSV Vineta Audorf, der den Verbandsliga-Club Preetzer TSV im Finale mit 5:3 (3:1) schlug, gewann eine Mannschaft, die vor Turnierbeginn nicht zu den Favoriten zählte. Zudem fehlten mit Christian Rückborn und Torjäger Christian Wöhlk wichtige Spieler. Den stattlichen Siegerpokal, überreicht von Sandra Papke (Assistentin der Geschäftsleitung der Firma REpower) und den Siegerscheck in Höhe von 500,- Euro nahm Vineta-Kapitän Jens Ehlers nur zu gerne mit.

Das aber war nicht die einzige Überraschung. Kreisligist SV Fleckeby, der kurzfristig für den VfR Horst einsprang, wurde in dem gutklassigen Teilnehmerfeld von 15 Mannschaften Fünfter nach Neunmeterschießen (3:2) über den Kieler Kreisligisten TuS Holtenau. Platz drei gab es für den Husumer SV, Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-West . Die Nordfriesen um Spielertrainer Christian Heider schlugen den OTSV mit 2:1. „Wir waren froh, überhaupt bei diesem Turnier dabei zu sein. Meine Mannschaft hat eine geschlossene Leistung abgeliefert“, lobte Gunnar Jeß die Vorstellung seines Teams, das nur in der Vorrunde mit 2:3 gegen den Verbandsligisten Husumer SV eine Niederlage hinnehmen musste. „Das war unser erstes Spiel im Turnier. Danach lief es bei uns immer besser“, meinte der Vineta-Trainer.

Absolut souverän zog der Preetzer TSV (Verbandsliga Nord-Ost) in das Finale ein. In seiner Vorrunden-Gruppe holte der PTSV das Maximum von zwölf Punkten. Etwas enger war es dann in der Finalrunde (Gruppe B), für die sich die jeweils Gruppenersten und -zweiten aus drei Vorrundengruppen qualifiziert hatten. Die Preetzer lösten nur dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Husumer SV das Ticket für das Finale. Dort setzte Vineta Audorf, das aus der Finalrunde (Gruppe A) souverän als Gruppensieger hervorgegangen war, seinen Sturmlauf fort. Durch Alexander Eberhardt gelang den Audorfern schnell eine 1:0 Führung, die Tobias Nehren zunächst ausgleichen konnte. Marc und Daniel Rölke waren es dann, die bis zur Pause eine 3:1-Führung herausschießen konnten. Alexander Eberhardt und Marc Rölke brachten mit ihren Treffern die Vineta schnell auf Siegkurs. Die Tore von Jirka Heine und Tobias Nehren reichten am Ende nur noch zum 5:3. Einzig eine Zwei-Minuten-Strafe gegen Daniel Rölke, die er kurz vor Schluss erhielt, sorgte nochmals für Spannung auf der Audorfer Bank. „Da haben wir uns das Leben selbst schwer gemacht“, gefiel Jeß diese Aktion seines Spielers nicht.

Für Turnierchef Dennis Schmidt, der mit seinen Mitarbeitern alles im Griff hatte, war es ein gelungenes Turnier mit fairen Spielen, die vielfach auf gutem fußballtechnischen Niveau standen. „Leider war der Zuschauerzuspruch von 180 an zwei Spieltagen nicht so gut wie im Vorjahr“, meinte Schmidt etwas enttäuscht, der dafür mit den Schiedsrichtleistungen von Hans-Werner Karstens, Ralf Harenkamp, Friedrich Wichmann, Steffen Greve und Dajinder Pabla umso zufriedener war.
7. Februar 2011 · Landeszeitung
Hallenfußball

OTSV lädt zum 2. Repower-Soccer-Cup

Osterrönfeld (lz) - Zum Ende der Winterpause bittet der Osterrönfelder TSV am 4. und 5.Februar ein regional sehr interessantes Teilnehmerfeld aufs Hallenparkett. Zum 2. Repower-Soccer-Cup begrüßt der OTSV mit dem Titelverteidiger aus Kropp einen SH-Ligisten.

Komplettiert wird das Feld von fünf Verbandsligisten (OTSV, BTSV, Comet Kiel, Preetzer TSV, Husumer SV) und neun Kreisligisten (OTSV II, Vineta Audorf, TuS Jevenstedt, TuS Rotenhof, SV Fleckeby, TSV Lütjenwestedt, SV Holtsee TuS Holtenau, TuS Bargstedt). Der erste Anpfiff (Gruppe A) ertönt heute um 19.30 Uhr in der Sporthalle Osterrönfeld. Die Gruppen B und C greifen dann am Sonnabend, ab 11 Uhr ins Turniergeschehen ein. Im Modus Jeder gegen Jeden qualifizieren sich jeweils zwei Teams aus drei Gruppen für die Finalrunden. Diese beginnen am Sonnabend ab 16 Uhr.
4. Februar 2011 · Landeszeitung
VL 19 12.02.11 TSV Rantrum Husumer SV 0:1

Tabellenführer siegt 1:0 beim TSV Rantrum

Husums Sebastian Steglich (links) wird vom anstürmenden Rantrumer Melf Thiesen bedrängt. Foto: voss
Verbandsliga: Die Übersicht

Gute Quote

Sieben von neun angesetzten Partien wurden auch gespielt – eine gute Quote. An der Spitze bauten die Husumer SV (1:0 in Rantrum) und BW Löwenstedt (3:2 in Friedrichsberg) ihren Vorsprung aus. Die Verfolger 08 II (0:1 bei Stern) und Leck (2:2 in Wesselburen) ließen Punkte. Neue Hoffnung im Abstiegskampf schöpfen der TV Grundhof (6:1 gegen Angeln) und Schleswig 06 II (2:1 in Brunsbüttel). Personalien: Trainer Bodo Schmidt und "Co" Jörg Petschull verlängerten beim SV Frisia 03 bis 2013, für Volker Schallhorn ist dagegen im Sommer in Rantrum Schluss.

Rantrum (noh) – „Sehr ärgerlich“, befand Trainer Volker Schallhorn. Sein Team, Fußball-Verbandsligist TSV Rantrum, kassierte im Derby gegen Tabellenführer Husumer SV eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Die Stormstädter hatten zwar deutlich mehr Spielanteile, aber nicht allzu viele Chancen. Mit einem eng gestaffelten Mittelfeld machte es Rantrum Husum schwer, über die Außenbahnen nach vorne zu spielen. So gehörte auch die erste richtig gute Torgelegenheit den Hausherren: Nach einem Fehler von HSV-Keeper Momme Reinhold schoss Timo Hansen jedoch über das Tor (32.).

Kurz darauf hatte Hasan Demir bei einem Kopfball die erst gute Husumer Gelegenheit (38.). Timo Hansen verfehlte nach Flanke von Ilhan Alim knapp das Tor (42.).

Die zweite Halbzeit begannen die Gäste druckvoll und schnürten die Rantrumer ein. Keeper Frank Rathje erwies sich als der gewohnt starke Rückhalt. Umstritten das Tor des Tages – nach Meinung der Gastgeber stieß Sascha Rettkowski bei einem Freistoß Gegenspieler Timo Hansen um und köpfte ungehindert zum 0:1 ein (53.). In der Folge schafften die Hausherren es nicht mehr, den Tabellenführer vor ernsthafte Probleme zu stellen.

TSV Rantrum: Rathje – Hansen-Gabriel – Grabowski, Johannsen – Brodersen, Madsen (83. Hoppe), Burkhardt, Hansen, Thiesen (76. Lorenzen), Jessen (57. Paul) - Alim.
Husumer SV: Reinhold – Strüning, Rettkowski, Ketelsen, Schröder – Siegfried, Kiesbye, Halawani, Steglich – Demir (46. Jonas Heider), Cornils (83. Rafalski).
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Werner (Flensburg). Beste Spieler: Rathje, Alim/Cornils, Schröder.

14. Februar 2011 · Flensburger Tageblatt

Rantrumer glauben an eine Chance

Neuzugang Christian Burkhardt besonders motiviert im Derby gegen seinen Ex-Verein Husumer SV
Seitenwechsel: Christian Burkhardt (l.), hier noch im Husumer Trikot im Kreispokal gegen Rantrum, hofft nun auf eine Überraschung gegen sein ehemaliges Team. Foto: petersen

Rantrum (noh) – „Sehr ärgerlich“, befand Trainer Volker Schallhorn. Sein Team, Fußball-Verbandsligist TSV Rantrum, kassierte im Derby gegen Tabellenführer Husumer SV eine 0:1 (0:0)-Niederlage. Die Stormstädter hatten zwar deutlich mehr Spielanteile, aber nicht allzu viele Chancen. Mit einem eng gestaffelten Mittelfeld machte es Rantrum Husum schwer, über die Außenbahnen nach vorne zu spielen. So gehörte auch die erste richtig gute Torgelegenheit den Hausherren: Nach einem Fehler von HSV-Keeper Momme Reinhold schoss Timo Hansen jedoch über das Tor (32.).

Kurz darauf hatte Hasan Demir bei einem Kopfball die erst gute Husumer Gelegenheit (38.). Timo Hansen verfehlte nach Flanke von Ilhan Alim knapp das Tor (42.).

Die zweite Halbzeit begannen die Gäste druckvoll und schnürten die Rantrumer ein. Keeper Frank Rathje erwies sich als der gewohnt starke Rückhalt. Umstritten das Tor des Tages – nach Meinung der Gastgeber stieß Sascha Rettkowski bei einem Freistoß Gegenspieler Timo Hansen um und köpfte ungehindert zum 0:1 ein (53.). In der Folge schafften die Hausherren es nicht mehr, den Tabellenführer vor ernsthafte Probleme zu stellen.

TSV Rantrum: Rathje – Hansen-Gabriel – Grabowski, Johannsen – Brodersen, Madsen (83. Hoppe), Burkhardt, Hansen, Thiesen (76. Lorenzen), Jessen (57. Paul) - Alim.
Husumer SV: Reinhold – Strüning, Rettkowski, Ketelsen, Schröder – Siegfried, Kiesbye, Halawani, Steglich – Demir (46. Jonas Heider), Cornils (83. Rafalski).
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Werner (Flensburg). Beste Spieler: Rathje, Alim/Cornils, Schröder.

11. Februar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 23 12.03.11 Husumer SV Schleswig 06 5:0

Husum macht schnell alles klar

Verbandsliga: Die Übersicht

„Kellerkinder“ ohne Punkte

Endlich ein kompletter Spieltag! Während Löwenstedt (2:0 gegen Brunsbüttel) und Husum (5:0 gegen 06 II) ihren Vorsprung ausbauten, kassierten die Teams vom Tabellenende Niederlagen. Neben 06 II verloren auch Angeln (1:2 beim Trainerdebüt von Detlev Hinrichs gegen Stern Flensburg), Grundhof (1:3 gegen den TSB) und Langenhorn-Enge (1:4 gegen Schuby). Lediglich dem TSV Rantrum (1:1 in Leck) gelang ein Teilerfolg.

Husum (noh) - Mit dem 5:0 (4:0) gegen Schleswig 06 II festigte die Husumer SV ihre Meisterschaftsambitionen in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Zehn Minuten benötigten die Gastgeber, um ins Spiel zu kommen, danach lief die Angriffsmaschinerie der Stormstädter wie geschmiert. Ein Doppelschlag von Sebastian Kiesbye, der zwei Mal lange Diagonalpässe erlief und im Stile eines Torjägers zum 1:0 (17.) und 2:0 (20.) vollstreckte, erwischte das Schlusslicht kalt. Schleswig 06 II hatte den schnellen Offensivaktionen der Platzherren nichts entgegen zu setzen. Der auffällige Salam Halawani erhöhte mit einem abgefälschten Schuss auf 3:0 (35.) und noch vor der Pause legte Halawani das 4:0 nach (40.).

Im zweiten Durchgang schalteten die Husumer einen Gang zurück und die Gäste stemmten sich gegen eine allzu hohe Niederlage. Zu weitere Chancen kamen die Gastgeber dennoch, hatten aber Pech, dass ein Kopfballtreffer von Halawani wegen Abseits nicht gegeben wurde (65.). Den 5:0-Endstand stellte Sebastian Steglich mit dem Kopf nach einer Halawani-Flanke her (84.). Der eingewechselte Manuel Lorenzen vergab noch die Chance zum ersten Ligatreffer (88.). „Das war ein guter Aufgalopp“, freute sich Husums Trainer Christian Heider nach dem Spiel, „darauf können wir aufbauen.“

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Ketelsen, Schröder – Siegfried, Kiesbye (77. Lorenzen), Steglich, Halawani – Cornils (70. Demir), Jonas Heider (74. Alla).
Schleswig 06 II: Carstensen – Buchholz, Nissen, Kallsen (46. Schwart), Aderhold – Clausen, Willers, Göttel (Detjens), Böker – Clasen, Fesser.
Zuschauer: 150 Schiedsrichter: Dierks (Horst).
Beste Spieler: Halawani ragte aus einer guten Mannschaft heraus/Schwart.

14. März 2011 · Flensburger Tageblatt
VL 24 20.03.11 VfB Schuby Husumer SV 0:0

Schuby erkämpft einen Punkt

0:0 gegen die Husumer SV / Rot für Matthias Winter und Sebastian Steglich
Schubys Alexander Steinle (rechts) fährt dem Husumer Angreifer Salam Halawani in die Parade. Foto: sieg
Verbandsliga: Die Übersicht

Spitzenteams gehen leer aus

Kein Tor, nur ein Punkt – ungewohnt für das Führungsduo. Tabellenführer BW Löwenstedt kam beim SV Frisia 03 mit 0:4 unter die Räder, die Husumer SV musste sich mit einem 0:0 in Schuby zufrieden geben. TuRa Meldorf (2:0 beim TSV Friedrichsberg) rückte etwas näher an die Spitze heran. Bewegung gab es am Tabellenende, wo Schleswig 06 II (2:1 gegen 08 II) und der TV Grundhof (3:0 bei Stern) deutliche Lebenszeichen vo sich gaben. Neuer Tabellenletzter ist der FC Angeln 02, der sich im Kellerduell 1: vom TSV Rantrum trennte.

Schuby (um) - Mit nimmermüdem Kampfgeist und viel Elan stemmte sich Fußball-Verbandsligist VfB Schuby gegen die „Torfabrik“ der Husumer SV und kam nach dramatischen 90 Minuten zu einem verdienten 0:0 gegen den Meisterschaftsfavoriten aus der Stormstadt. VfB-Coach Dirk Stegemann: „Das war ein Punkt, mit dem wir nicht gerechnet haben. Doch wir haben das Remis nicht mit viel Glück, sondern mit einer großartigen Leistung der gesamten Mannschaft redlich verdient.“ Das erkannte auch Gäste-Trainer Christian Heider an: „Wir waren nicht in der Lage, dieses kompakte Schubyer Team entscheidend auszuspielen.“

Dass es bei der HSV nicht wie gewohnt lief, sah man schon in der Anfangsphase, als die Heider-Schützlinge sich immer wieder festrannten oder spätestens am aufmerksamen VfB-Keeper Dennis Schweinert scheiterten. Leichter schien es von der 29. Minute an zu werden. Matthias Winter hatte wegen groben Foulspiels die Rote Karte gesehen. Doch Schuby hielt stand.

In der Schluss-Viertelstunde konnte das Stegemann-Team durchatmen, denn auch die Husumer wurden noch personell geschwächt. Nach 73 Minuten gab es Gelb-Rot für den erst 13 Minuten zuvor eingewechselten David Strüning und nach 80 Minuten sah Sebastian Steglich wegen Nachtretens „Rot“. Nun hatte es der VfB gegen den dezimierten Tabellenzweiten leichter und brachte den Punktgewinn über die Zeit.

VfB Schuby: Schweinert - Reiter - Hildebrandt, Weigand - Simonsen, Skibitzki, Thierfelder (66. Meyer), Lausen, Steinle (89. Faust) - Winter, S. Pohlmann (90. A. Pohlmann).
Husumer SV: Reinhold - Schröder - Rettkowski, Jonas Heider (65. Demir) - Siegfried, Ketelsen (60. Strüning), Kiesbye, Steglich, Halawani - Jannik Heider, Cornils.
Schiedsrichter: Kröger (Flensburg).
Zuschauer: 150.
Gelb-Rote Karte: Strüning (73.; wiederholtes Foulspiel. Rote Karten: Winter (29.; grobes Foulspiel), Steglich (80.; Nachtreten).
Beste Spieler: Schweinert, Reiter/Steglich.

21. März 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ein kecker Außenseiter

VfB Schuby erwartet Tabellenzweiten Husumer SV / Hildebrandt: "Wir werden mit 1:0 gewinnen"
Schubys „Arbeitstier“ im Mittelfeld: Jens-Christian Hildebrandt (links). Foto: Staudt

Schuby (um) - Voller Spannung fiebert der Fußball-Verbandsligist VfB Schuby dem Heimspiel gegen den hohen Meisterschafts-Favoriten Husumer SV am Sonntag um 14 Uhr entgegen. VfB-Coach Dirk Stegemann vertraut auf den Ehrgeiz seiner Truppe: „Das ist so eine Partie, in der man uns so gut wie nichts zutraut und wir eigentlich nur gewinnen können. Wir werden alles versuchen, um für eine Überraschung zu sorgen. Wir fühlen uns als Außenseiter jedenfalls pudelwohl.“

Beide Mannschaften machten am vergangenen Wochenende mit torreichen Siegen Eigenwerbung für diese Begegnung. Die Schubyer kamen nach der 0:4-Heimpleite gegen Löwenstedt bei der SG Langenhorn-Enge zu einem klaren 4:1-Auswärtserfolg, und die Husumer SV fertigte daheim Schlusslicht Schleswig 06 II glatt mit 5:0 ab.

„Das war ein wichtiger Sieg, mit dem wir uns von den letzten fünf Rängen etwas absetzen konnten“, meinte Dirk Stegemann nach dem couragierten Auftritt seiner Mannschaft. Die Gäste aus Husum, die das Hinspiel gegen den VfB klar mit 5:1 für sich entschieden, sind momentan mit zwei Zählern Rückstand auf BW Löwenstedt zwar „nur“ Tabellenzweiter, haben aber noch vier Nachholspiele „in der Hinterhand“. Von der gesamten Konkurrenz zweifelt kaum jemand daran, dass die Truppe von Trainer Christian Heider am Ende den Sprung in die Schleswig-Holstein-Liga schaffen wird. Das Prunkstück der HSV ist zweifelsohne die Offensiv-Abteilung. Von den bisher erzielten 58 Toren gehen allein zwölf auf das Konto von Sebastian Kiesbye. Je zehn Mal trafen Marcel Cornils und Sebastian Steglich, auch Jonas Heiders Ausbeute liegt schon bei neun Treffern. Allmählich auf Touren scheint auch Salam Halawani zu kommen. Gegen die 06-Reserve trug er sich zwei Mal in die Torschützenliste ein.

Auf die Hintermannschaft der Gastgeber kommt also mit Sicherheit eine Menge Arbeit zu. Angesichts dieser wirklich imponierenden Trefferausbeute der Gäste bleibt VfB-Abwehrspieler Jens-Christian Hildebrandt trotz allem Optimist. „Jenner“, der nach einer langen Verletzungspause erst seit wenigen Wochen wieder dabei ist, vertraut sich und seinen Abwehr-Kollegen: „Wir werden alles geben und den großen Favoriten mit Glück und Geschick knapp mit 1:0 besiegen.“

Tippspiel

Jens-Chr. Hildebrandt (Schuby)TSV Friedrichsberg – TuRa Meldorf 2:1Schleswig 06 II – Flensburg 08 II 0:3TSB Flensburg – BW Wesselburen 2:1FC Angeln 02 – TSVRantrum 2:2Brunsbüttel – Langenhorn-Enge 3:1Stern Flensburg – TV Grundhof 3:1TSVNordhastedt – MTV Leck 1:2VfB Schuby – Husumer SV 1:0Risum-Lindholm – BW Löwenstedt 1:1

18. März 2011 · Schlei Bote
VL 18 26.03.10 Husumer SV BSC Brunsbüttel 1:1

Husum holt Punkt in der Nachspielzeit

 
Verbandsliga: Die Übersicht

TuRa Meldorf pirscht sich ran

Kein gutes Wochenende für die Spitzenteams: Die Husumer SV kehrte trotz des mageren 1:1 gegen Brunsbüttel an die Spitze zurück, da BW Löwenstedt nach 2:0-Führung noch 2:4 bei Langenhorn-Enge verlor. TuRa Meldorf liegt nach dem 4:1 gegen Schleswig 06 II nur noch drei Punkte hinter dem Führungsduo. Es gab reichlich Tore (42) – die meisten beim Lecker 6:2 gegen Friedrichsberg und beim 5:2 des TSB gegen den SV Frisia 03. Bis auf 06 II punkteten alle Teams vom Tabellenende.

Husum (noh) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV kam gegen den BSC Brunsbüttel nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und überzeugte dabei in der ersten Halbzeit nicht. „Da haben wir schlecht gespielt“, befand Trainer Christian Heider. In der Halbzeit stellte Heider sein Team um, beorderte Erion Alla ins zentrale Mittelfeld und Nils Schröder auf die Außenverteidigerposition.

Damit erhöhten die Platzherren den Druck und kamen zu einer ganzen Reihe bester Chancen, aber die Offensivabteilung fand immer wieder im starken Björn Stegemann im Brunsbütteler Tor ihren Meister. Auch bei Kopfbällen von Sascha Rettkowski (65.) und Jannik Heider (72.) war Stegemann Endstation.

Auf den Kopf gestellt wurde das Spiel dann kurz vor dem Abpfiff. Nach einer Rettungstat von Jan Siegfried entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Kevin Junge zum 0:1 (88.) verwandelte. In der Nachspielzeit wurden die Stormstädter schließlich doch noch für ihren Sturmlauf belohnt. Einen Freistoß von Marcel Cornils köpfte Jannik Heider zum Ausgleich ins Tor (90.+2).

Husumer SV: Spielhagen – Janik Heider, Rettkowski, Schulte (46. Strüning), Schröder – Siegfried, Kiesbye Ketelsen (46. Alla), Halawani – Cornils, Jonas Heider (51. Lorenzen).
BSC Brunsbüttel: Stegemann – Lobischer, Mootz, Conson, Rösler (76. Thode), Rohwedder, Scheulen (76. Krahn), Schneidereit, Gültekin, Junge, Piehl.
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Alexander (Friedrichsberg).
Beste Spieler: Jannik Heider, Strüning, Alla, Lorenzen/Stegemann.

28. März 2011 · Flensburger Tageblatt

Brunsbüttel holt Punkt – Tura auf Rang drei

Brunsbüttel/Meldorf (sh:z) - Beinahe hätte in der Fußball-Verbandsliga Südwest der BSC Brunsbüttel (12./27) für eine Riesen-Überraschung gesorgt: Beim Titelaspiranten Husumer SV kassierte das Team von Trainer Horst Schmidt den Ausgleich der Nordfriesen zum 1:1 (0:0) durch Jannik Heider erst in der Nachspielzeit.

In der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber nicht überzeugen. Nach der Pause erhöhten die Platzherren den Druck auf die Deckung der Gäste und kamen in der Folgezeit zu einer ganzen Reihe bester Chancen. doch der starke Björn Stegemann im Brunsbütteler Tor war nicht zu überwinden. Auf den Kopf gestellt wurde das Spiel dann kurz vor dem Abpfiff. Nach einer Rettungstat von Jan Siegfried entschied der Unparteiische Christoph Alexander auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich Kevin Junge nicht nehmen und traf zum 0:1 (88.). Als alles schon mit einer überraschenden Heimniederlage der Husumer rechnete, wurden die Stormstädter in der Nachspielzeit schließlich doch noch für ihren Sturmlauf belohnt.

Husumer SV: Spielhagen – Jannik Heider, Rettkowski, Schulte (46. Strüning), Schröder – Siegfried, Kiesbye Ketelsen (46. Alla), Halawani – Cornils, Jonas Heider (51. Lorenzen). BSC Brunsbüttel: Stegemann – Lobischer, Mootz, Conson, Rösler (76. Thode), Rohwedder, Scheulen (76. Krahn), Schneidereit, Gültekin, Junge, Piehl. SR: Alexander Zuschauer: 150 Tore: 0:1 Junge (88., Foulelfmeter), 1:1 Jannik Heider (90./+2).

Platz drei verteidigte Tura Meldorf (37 Punkte) durch das 4:1 (2:0) gegen Schleswig 06 II. Auch der zweite Rang ist für die Domstädter, die drei Partien weniger als Löwenstedt (40) ausgetragen, in Reichweite.

TuRa Meldorf: Pycha - Egloff, J. N. Witt, Plötz (60. Rufener), Falk, Gutt (64. Stoebel), Hahn, Ohland, Drzimkowski, Lorenzen, Bielenberg (71. Adria). Schleswig 06 II: Carstensen - Unger, B. Hansen, Nissen (76. Clasen), S. Hansen (54. Buchholz), Clausen, Seel (60. Schlüter), Göttel, Aderhold, Wendt, Möller. SR: Bluhme (Drelsdorf) Z.: 150 Tore: 1:0 Drzimkowski (18.), 2:0 Lorenzen (30., Foulelfmeter), 2:1 Göttel (63.), 3:1 J. N. Witt (70.), 4:1 Rufener (82.).

28. März 2011 · Norddeutsche Rundschau

BSC Brunsbüttel will sich in Husum behaupten

Brunsbüttel/Heide (ml) - Eine schwere Aufgabe haben die Nordwest-Verbandsligakicker des BSC Brunsbüttel zu bestehen, wenn sie heute (ab 14 Uhr) beim Titel-Aspiranten Husumer SV antreten. Auch Trainer Horst Schmidt sieht sein Team als Außenseiter, will aber dennoch versuchen, etwas Zählbares aus der Stormstadt mitzunehmen.

Personell sieht es nicht optimal aus, denn nun hat sich beim Futsal am vergangenen Wochenende auch noch Stürmer Tim Wellnitz den Außenmeniskus gerissen. „Er wurde am Donnerstag operiert und wir müssen abwarten“, sagt Schmidt. Dennoch fürchtet man beim BSC, dass Wellnitz ebenso wie Damian Haras (Fußbruch) in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen kann. Schmidt wird zwei A-Jugendliche mit nach Husum nehmen, da Jan-Henning Voss und Carsten Lohse bisher nur Lauftraining absolvieren konnten.

Bei den Husumern wird mit dem rotgesperrten Sebastian Steglich ebenfalls ein Stürmer fehlen, doch die junge, aber dennoch spielerisch sehr reife Truppe der Nordfriesen sollte auch das kompensieren können. Im Hinspiel glänzten die Husumer mit einem 5:1.

Achtgeben muss SH-Ligist Heider SV, denn bei einer Niederlage auf eigenem Platz heute (ab 16 Uhr) gegen den PSV Neumünster finden sich die Rieger-Schützlinge ganz schnell im Abstiegskampf wieder.
26. März 2011 · Norddeutsche Rundschau
VL 19 03.04.11 BW Löwenstedt Husumer SV 2:4

Nächster Schritt zum Titel

 
Husumer SV gewinnt Spitzenspiel beim SV BW Löwenstedt mit 4:2 / Zwei Platzverweise
Jan Siegfried (re.) kommt im Duell mit dem Löwenmstedter Sven Nielsen ins Straucheln. Foto: sven jensen
Verbandsliga: Die Übersicht

Meldorf überholt Löwenstedt

Die Husumer SV hat mit dem 4:2 in Löwenstedt einen Schritt in Richtung Meisterschaft getan, muss aber auf TuRa Meldorf aufpassen. Die Dithmarscher gewannen 3:1 in Schuby und sind Zweite vor Löwenstedt. Flensburg 08 II kassierte ein bitteres 3:7 in Brunsbüttel, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm (2:1 gegen Langenhorn-Enge) ist nach verpatztem Saisonstart schon Sechster. Am Tabellenende gelangen Rantrum (1:0 gegen Wesselburen) und Schleswig 06 II (2:0 gegen Leck) wichtige Siege.

Löwenstedt (noh) - Blau-Weiß Löwenstedt unterlag im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West der Husumer SV nicht unverdient mit 2:4 (1:3), womit die Stormstädter der anvisierten Meisterschaft einen großen Schritt näher gekommen sein dürften.

Die Begegnung war phasenweise sehr hektisch, bot den 450 Zuschauern aber auch ansehnliche Spielzüge. Nach einem unnötigen Ballverlust traf Jonas Heider auf Zuspiel von Marcel Cornils zum 0:1 (22.). Gut zehn Minuten später entschied der Unparteiische nach einem Zweikampf zwischen Felix Andresen und Erion Alla auf Strafstoß – zumindest fragwürdig aus der Sicht von Löwenstedts Trainer Bernd Hansen. Sebastian Kiesbye ließ sich diese Chance nicht nehmen und traf zum 0:2 (35.). Keine zwei Minuten später verkürzte Tjark Hansen nach einer Ecke von Mario Albertsen mit dem Kopf auf 1:2 (36.). Auf der anderen Seite traf Jannik Heider noch vor der Pause mit einem tollen Freistoß zum 1:3 (42.).

Turbulent wurde es schließlich noch in der Schlussviertelstunde. Sven Nielsen gelang nach einer Ecke von Gunnar Clausen und der Kopfballablage von Jan Kiehl mit dem 2:3 der erneute Anschlusstreffer (75.). Nur eine Minute später sah zudem Jonas Heider Rot, weil er dem Schiedsrichter den Vogel gezeigt hatte (76.). Die Löwen konnten daraus jedoch keinen Vorteil ziehen und mussten sich nach dem 2:4 von Erion Alla geschlagen geben (80.). Da half es auch nichts, dass mit David Strüning noch ein Husumer vom Platz musste (84.).

SV BW Löwenstedt: Nommensen – Christer Carstensen (75. Kiehl), Andresen, Dohle (46. Schilling), T. Hansen – Volquardsen (46. Christian Carstensen), M. Albertsen, Clausen, Peters – Nielsen, L. Hansen.
Husumer SV: Reinhold – Jannik Heider, Rettkowski, Strüning, Schröder – Kiesbye (75. Schulte), Alla (85. Lorenzen), Halawani, Siegfried – Jonas Heider, Cornils (80. Ketelsen).
Zuschauer: 450.
Schiedsrichter: Schwarzer (Audorf) – Gelb-Rote Karte: Strüning (84., Foulspiel) – Rote Karte: Jonas Heider (77., Schiedsrichterbeleidigung) – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Jonas Heider, Kiesbye, Cornils.

4. April 2011 · Flensburger Tageblatt

"Löwe" Hansen brennt auf das Spitzenspiel

Fußball-Verbandsligist Blau-Weiß Löwenstedt empfängt am Sonntag die Husumer SV
Torgefährlicher Mittelfeldspieler: Lars Hansen. Foto: sven jensen

Löwenstedt (Nils-Ole Hokamp) - Die vergangenen beiden Wochenenden verliefen für die vom Erfolg verwöhnten Verbandsliga-Fußballer des SV Blau-Weiß Löwenstedt alles andere als erfreulich. Zwei Auswärtsniederlagen, acht Gegentore und der Verlust der Tabellenführung haben bei den Löwen keine Freude ausgelöst.

Dabei verspielte das Team von Trainer Bernd Hansen in Enge sogar eine 2:0-Führung. „Vielleicht waren wir zu unkonzentriert oder uns zu früh sicher“, sucht Lars Hansen, der das 1:0 erzielte, nach Erklärungen. Der 20-Jährige gehört dem starken 1990-er Jahrgang von Blau-Weiß an und kann sich nicht erinnern, zuvor einmal zwei Niederlagen in Folge kassiert zu haben. Mit zehn Jahren wechselte er von Viöl nach Löwenstedt, wo er in der Jugend gemeinsam mit seinen heutigen Liga-Spezis Sven Nielsen, Christian Peters, Birger Erichsen, Kevin Schilling oder Mirko Dohle kickte. „Das waren tolle Jahre“, erinnert sich der Konstruktionsmechaniker, der 2012 sein Abitur nachmachen wird, gerne zurück.

Der Höhepunkt dieser Zeit war das Final Four der A-Junioren in der Sportschule Malente, wo die jungen Löwen auf den VfB Lübeck, Holstein Kiel und den SV Eichede trafen.

Bei den Herren hat Lars Hansen schnell Fuß gefasst. Als A-Jugendlicher kam er schon zu gelegentlichen Liga-Einsätzen und gleich in seiner ersten regulären Saison gehörte er zum festen Kader der Ersten. Dabei kam er zuerst noch häufig von der Bank, weil er neben seiner Ausbildung noch an der Abendschule die Fachhochschulreife nachmachte und deshalb nur eine Trainingseinheit pro Woche wahrnehmen konnte. In dieser Saison bekommt der offensive Mittelfeldspieler mehr Spielanteile und wünscht sich, auch am Sonntag (14.30 Uhr) im Spitzenspiel gegen die Husumer SV in der Startelf zu stehen.

Spiele gegen das Team aus der Stormstadt sind für den 20-Jährigen und seine Teamkollegen etwas Besonderes. Die Rivalität auf dem Platz ist groß, „aber privat habe ich keine Probleme mit den Husumern“, versichert der technisch versierte Fußballer, für den es dazu gehört, sich mit einigen seiner Teamkollegen am Abend vorher zu treffen und über das kommende Spiel zu reden. Auch Neuzugang Tjark Hansen, den Lars Hansen schon vom Spiel mit der U 21-Auswahl gegen den HSV kennt, wurde bereits in diese Tradition eingeführt.

In dieser Saison möchte er mit seinen Löwen die Vizemeisterschaft wiederholen. „Im nächsten Jahr wollen wir dann das Beste rausholen“, blickt Hansen in die Zukunft. Vor dieser Zukunft steht aber noch die Partie gegen Husum. „Wir haben etwas gutzumachen und werden alle 120 Prozent geben“, verspricht der Youngster.

Spieltag-Tipps

Lars Hansen (SV BW Löwenstedt)
Friedrichsberg – FC Angeln 02 3:1Schleswig 06 II – MTV Leck 0:2TSV Rantrum – Wesselburen 0:0Brunsbüttel – Flensburg 08 II 3:0Stern Flbg.– TSB Flensburg 3:2Nordhastedt – TV Grundhof 0:0VfB Schuby – Meldorf 0:4Löwenstedt – Husumer SV 2:1SV Frisia 03 – Langenhorn-Enge 4:2

2. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 20 06.04.11 FC Angeln 02 Husumer SV 2:3
Fußball-Verbandsliga

Husumer 3:2-Erfolg in der Nachspielzeit

 

Steinfeld (usc) – Die Husumer SV hat in der Fußball-Verbandsliga gestern Abend einen "Last-Minute-Sieg" gelandet. Das Team von Christian Heider setzte sich beim FC Angeln 02 mit 3:2 (0:2) durch. Tabellenletzter gegen Tabellenführer – und das "Schlusslicht" führte zur Pause tatsächlich mit 2:0. Ian Prescott Claus nach elf und Christopher Bläß nach 23 Minuten erzielten die Tore für die Mannschaft von Trainer Detlev Hinrichs. Husum war zwar überlegen und übte Druck aus, doch der FC Angeln hielt gut dagegen und hatte in Torwart Thord Block einen sicheren Rückhalt. Zwei Mal parierte der Keeper stark gegen Husums Angreifer Sebastian Kiesbye. Im zweiten Durchgang legten die Gäste noch eine Schippe drauf. Kiesbye gelang der Abschlusstreffer (71.), Angelns Döhrwaldt unterlief ein Eigentor (84.). Dennis Schulte markierte in der Nachspielzeit den Siegtreffer für den Spitzenreiter (90.+2).

7. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport, Schlei Bote

Angeln-Teams im Großeinsatz

Regionalliga: B-Junioren wollen gegen Holstein Kiel punkten / Verbandsliga: Hinrichsen-Team muss sich Spitzenreiter Husumer SV erwehren
Die Ligamannschaft des FC unterlag in Schleswig mit 1:4. Friedrichsbergs Matthias Spitzka beobachtet die FC-Aktion mit Keeper Thord Block und Malte Fritz. Foto: sieg

Steinfeld/Böel (um/mb) - Auch bei den Fußballmannschaften des FC Angeln 02 beginnen nach den vielen Spielausfällen die „englischen Wochen“. Die Regionalliga-B-Junioren wollen nach dem Teilerfolg in Bremerhaven gegen den Tabellenvierten Holstein Kiel (Steinfeld, 18.30 Uhr) den Versuch eines Punktgewinns starten. Das Verbandsliga-Schlusslicht muss in Böel (18.15 Uhr) nach sechs sieglosen Spielen gegen Spitzenreiter Husumer SV antreten - Punkte gegen den Abstieg dürften nicht eingeplant sein.

Regionalliga: Der Abstiegskampf in der B-Junioren-Regionalliga Nord geht in die entscheidende Phase und nach wie vor heißt das Motto für den Neuling FC Angeln 02: Punkte sammeln. Beim 0:0 am Sonntag in Bremerhaven hatte das Team von Trainer Henning Stüber kein Glück im Abschluss. Das soll sich nun im Nachholspiel in Steinfeld gegen Holstein Kiel ändern. Schon beim Hinspiel an der Förde konnte der Neuling den Favoriten kräftig ärgern und nahm ein 2:2 mit auf die Heimfahrt. Mindestens einen Zähler will der FC den Fördestädtern auch diesmal „abknöpfen“. Für Angelns Mannschaftskapitän Fynn Gerlach ist die Partie gegen Holstein wieder ein besonderes Highlight. Bereits in Kiel trumpfte er gegen seinen alten Klub groß auf und erzielte beide Treffer. Allerdings ist sehr fraglich, ob er diesmal überhaupt auflaufen kann. Beim Spiel in Bremerhaven bekam er „reichlich auf die Socken“ und ist seitdem stark angeschlagen. FC-Teammanager Ralf Huwe hofft, dass es zu einem Einsatz reicht: „Für uns alle und für Fynn ganz besonders wäre es fatal, wenn er nicht dabei sein kann. Er ist bei uns der Dreh- und Angelpunkt“. Auch Daniel Schubert, Wenzel Schürmann, Tim Huwe und Calvin Boulahrout sind angeschlagen. Holstein Kiel ist als Tabellenvierter weiterhin erster Kandidat für den Aufstieg in die Bundesliga Nord, da die drei davor liegenden Teams von Werder Bremen, dem Hamburger SV und dem VfL Wolfsburg als zweite Mannschaften nicht aufsteigen können.

Verbandsliga: Die Fakten sprechen für sich: Angeln ist Letzter mit 17 Punkten, die Husumer SV ist Erster mit 43 Zählern. Husum will Meister werden und hat am Wochenende die schwere Hürde bei BW Löwenstedt (2:4) mit Bravour genommen. Der FC Angeln will unbedingt die Klasse halten, hat aber in den letzten sechs Spielen nur zwei magere Punkte eingefahren und vier Niederlagen einstecken müssen. Auch die jüngste 1:4-Schlappe beim keinesfalls überzeugenden TSV Friedrichsberg hat die Hoffnung auf den Ligaverbleib nicht unbedingt gestärkt. Nach gutem Beginn stellte das Team sehr zum Ärger von Trainer Detlev Hinrichs das Spielen ein und ermunterte den Gastgeber zum Toreschießen. Der ließ nicht bitten. Und am Mittwoch erwartet die wackelige Angeln-Abwehr noch ganz andere Stürmer-Kaliber. Sebastian Kiesbye führt mit 13 Treffern die interne Statistik an. Zehn Treffer hat Jonas Heider auf dem Konto: Der Stürmer hat sich allerdings, nachdem er in Löwenstedt dem Schiedsrichter den „Vogel“ gezeigt hat, mit seiner Roten Karten selbst aus dem Kader manövriert, was Hinrichs mit einem „Dankeschön“ kommentiert. Husum gehört laut Hinrichs zu den richtig gut Fußball spielenden Mannschaften der Klasse, Angeln hat dagegen ein ganz junges, unerfahrenes Team, das nach den Misserfolgen nur wenig Selbstvertrauen besitzt. „Gegentore kannst du als Tabellenletzter nicht einfach wegstecken“, sagt Hinrichs und flüchtet sich vor der Partie gegen den Spitzenreiter in Allgemeinplätze. „Wir haben gegen Husum nichts zu verlieren, wir können nur gewinnen.“ Zur Vorbereitung auf die Husum-Partie und zur Nachbereitung des Friedrichsberg-Spiels sollte die Besprechung beim gestrigen Training länger ausfallen. Auch Einzelkritik stand auf dem Zettel des Coaches.
5. April 2011 · Schlei Bote

Der FC Angeln 02 will Husumer Torfabrik stoppen

Fußball-Obmann hofft auf glücklichen 2:1-Sieg
Dreifachbelastung kein Problem: Spieler, Trainer und Obmann Nils Jürgensen. . Foto:

Steinfeld (um) - Nach der deftigen 0:4-Niederlage beim Aufsteiger SG Langenhorn-Enge beträgt der Vorsprung des FC Angeln 02 auf einen der Abstiegsränge nur noch einen Zähler. Es wird also Zeit, auf eigenem Platz Boden gutzumachen, doch am Sonnabend um 14 Uhr kreuzt an der „Stonefield-Road“ in Steinfeld der Spitzen-reiter Husumer SV auf.

Auf den ersten Blick ist es sicherlich eine kaum lösbare Aufgabe für den FC. Betrachtet man aber das letzte Heimspiel gegen den Tabellenzweiten aus Löwenstedt, als die „Youngster-Truppe“ ein beachtliches und zudem vollkommen verdientes 1:1 erreichte, ist die Mannschaft von Trainer Rolf Matthiesen auch gegen den Tabellenersten nicht chancenlos. Die Favoritenrolle sieht auch der Coach bei den Gästen: „Die Husumer sind im Offensivbereich eine Macht. Wer in 13 Spielen 48 Tore schießt, ist ein heißer Meisterschafts-Kandidat. Trotzdem werden wir, gerade nach der Enttäuschung vom letzten Wochenende, alles versuchen, um mit unseren Möglichkeiten ein gutes Resultat zu erzielen.“

Der Vorsprung des Spitzenreiters HSV auf den Zweitplatzierten Löwenstedt beträgt momentan schon respektable fünf Punkte. Wenn die „Torfabrik“ um Sebastian Kiesbye (10 Tore), Jonas Heider (9), Sebastian Steglich (9) und Marcel Cornils (7) ins Rollen kommt, hat jede Abwehr Schwerstarbeit zu verrichten.

Dass es jedoch bei Trainer Christian Heider und seinen Schützlingen nicht immer rund läuft, zeigen die beiden Saison-Niederlagen gegen den TSB Flensburg (1:2) gleich am ersten Spieltag und das deutliche 0:3 vor knapp zwei Wochen bei TuRa Meldorf. Diese Ergebnisse machen auch Nils Jürgensen, der mit der Dreifach-Belastung Liga-Spieler, Damen-Trainer und Fußball-Obmann gut zurecht kommt, Mut: „Husum hat sicherlich einige herausragende Einzelspieler. Doch wenn wir als geschlossene Mannschaft dagegen halten und eine ähnlich starke Leistung wie gegen Löwenstedt zeigen, können wir mit Glück vielleicht sogar 2:1 gewinnen.“
12. November 2010 · Schlei Bote
VL 21 09.04.11 Flensburg 08 II Husumer SV 1:3

Gast nutzt Abwehrschwäche

 
Fußball-Verbandsliga: Tabellenführer Husumer SV dreht 0:1-Rückstand und siegt 3:1 bei Flensburg 08 II
"Langes Bein": Husums agiler Marcel Cornils (links) klärt in dieser Szene vor dem Flensburger Kapitän Volker Polland. Foto: staudt
Verbandsliga: Die Übersicht

Kopf an Kopf

Drei Spiele, drei Siege: Die erste „englische Woche“ verlief optimal für die Spitzenteams. Die Husumer SV (3:1 bei 08 II) liegt weiter drei Punkte vor TuRa Meldorf, das beim 2:1 gegen Langenhorn-Enge Glück hatte. Am Tabellenende kann der FC Angeln 02 nach dem 3:4 gegen Brunsbüttel für die Kreisliga planen, nicht gut sieht es für 06 II (1:3 in Wesselburen) aus. Der TV Grundhof (3:0 gegen Schuby) entfernt sich aus der Abstiegszone, der VfB rutscht dagegen immer tiefer hinein.

Flensburg (wsi) - Gutes Wetter, 130 Zuschauer, zwei Teams, die voll auf Offensive setzten – die Spitzenbegegnung der Fußball-Verbandsliga zwischen Flensburg 08 II und Tabellenführer Husumer SV entwickelte sich besonders in der ersten Halbzeit zu einem richtig guten Fußballspiel, das die favorisierten Nordfriesen mit 3:1 (3:1) gewannen.

Es hatte gut begonnen für die Hausherren. Schon in der 16. Minute brachte Sidney Dobbeck, der überzeugend agierte, die 08-Reserve nach Polland-Pass in Front. Aber dann folgte wieder, wie schon in vorherigen Spielen, ein minutenlanger „Blackout“ der Blau-Gelben – innerhalb von neun Minuten lagen sie 1:3 zurück. Zunächst glich Sebastian Kiesbye aus (20.), nachdem die 08-Abwehr zu weit aufgerückt war. Salam Halawani (27.) und Nils Schröder (29.) bestraften weitere Unachtsamkeiten der Defensive der Fördestädter.

Aber dann fingen sich die Gastgeber und spielten gut mit, so dass die Husumer sich keine weiteren Vorteile erarbeiten konnten. Ausgeglichen ging es bis zur Pause weiter. Nach dem Wechsel wurden die Platzherren stärker. Aber die Husumer, die eine insgesamt geschlossene Mannschaftsleistung boten, gaben sich keine Blöße und ließen keine weiteren Gegentreffer zu. Volker Polland, René Woelfel und Sidney Dobbeck vergaben beste Chancen. Bei Kontern hätten Halawani und Dennis Schulte alles klar machen können.

Trotz der Niederlage war 08-Coach Frank Papenberg nicht unzufrieden: „Die Leistung meiner Elf hat gestimmt. Es geht wieder aufwärts. Und gegen einen Tabellenführer kann man schon mal verlieren.“

Flensburg 08 II: Scharroba - Hannig (57. Hansen), Carstensen, Baumert (69. Blass) - Alles, Boiesen, Danschke (57. Jansen), Polland - Papenberg, Dobbeck, Woelfel.
Husumer SV: Reinhold - Strüning, Rettkowski, Schulte (65. Alla) - Schröder, Siegfried, Ketelsen, Jannik Heider, Cornils (68. Rafalski) - Halawani (88. Lorenzen), Kiesbye.
Schiedsrichter: Olaf Sulimma (Kappeln).
Zuschauer: 130.
Beste Spieler: Dobbeck, Polland, Boiesen/Rettkowski, Kiesbye, Jannik Heider.

11. April 2011 · Flensburger Tageblatt

"Löwen" zu Gast in Leck

Tabellenführer Husumer SV heute bei Flensburg 08 II

Husum (usc) - Vier Niederlagen in Folge (drei davon gegen nordfriesische Teams) kassierte zuletzt Fußball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Löwenstedt – gelingt heute im Derby beim MTV Leck (14.30 Uhr) die Wende? Das Hinspiel gewann das Team von Bernd Hansen mit 2:0.

Tabellenführer Husumer SV muss heute (14 Uhr) beim Tabellenvierten Flensburg 08 II vorlegen, denn die „Überflieger“ von TuRa Meldorf sitzen den Stormstädtern nach dem 3:0 in Lindholm im Nacken (drei Punkte Rückstand). Die Dithmarscher bekommen es am Sonntag (14 Uhr) mit der SG Langenhorn-Enge zu tun.

Drei Spiele innerhalb von fünf Tagen – ein happiges Programm für den SV Frisia 03. Am Donnerstag gegen Meldorf, heute in Rantrum, und bereits am Dienstag (18.15 Uhr) steht das Gastspiel beim TSV Friedrichsberg an.
9. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 22 13.04.11 BW Wesselburen Husumer SV 1:4

Zwei Cornils-Tore beim Husumer 4:1-Erfolg

Wesselburen (noh) - Die Husumer SV gab sich BW Wesselburen keine Blöße, gewann 4:1 (1:0). Nach einer Viertelstunde schloss Marcel Cornils einen schönen Angriff nach Flanke von Jonas Heider im zweiten Versuch zum 0:1 ab. Bei böigem Wind ließen die Stormstädter noch weitere Chancen liegen, hatten aber auch bei einer Großchance der Hausherren etwas Glück. Auch Halbzeit zwei stand im Zeichen der Gäste. Einen gelungenen Spielzug über die Heider-Brüder Jonas und Jannik nutzte nach Wiederbeginn erneut Marcel Cornils zum 0:2 (60.). Nach einem Eckball verkürzten die Platzherren zwar (70.), nur fünf Minuten später war jedoch Jonas Heider zur Stelle, sorgte für das 1:3 und stellte nach Vorarbeit von Cornils die alte Zwei-Tore-Führung wieder her. Kurz darauf sah der Torschütze die Ampelkarte, weil er bei seiner Auswechslung zu langsam vom Platz ging. Den Endstand besorgte Sebastian Steglich mit einem 25 Meter-Schuss (87.).
14. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 28 17.04.11 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 2:1

Risum-Lindholm schlägt Husum im Derby mit 2:1

Verbandsliga: Die Übersicht

Hususm verliert – Meldorf drückt

Nach vier Auswärtssiegen in Folge war Schluss: Die Husumer SV unterlag bei Frisia Risum-Lindholm mit 1:2, bleibt aber Spitzenreiter. Mit dem achten Sieg hintereinander (5:2 bei BW Löwenstedt) rückt TuRa Meldorf den Husumern bis auf drei Punkte auf die Pelle. Am Tabellenende haben die letzten vier Mannschaften allesamt verloren, einzig der VfB Schuby hat sich durch den 3:1-Sieg gegen Schlusslicht FC Angeln etwas Luft verschafft.

Ballgeflüster

Alte Schule - starke Oldies

Husum/Risum-Lindholm (pu) - Tore hat Rolf Nielsen in letzter Zeit immer noch geschossen, aber nicht mehr in der Verbandsliga, sondern in der Altliga des MTV. Nachdem sich in Leck die Verletztenmisere immer noch ausweitet, half der 49-jährige Stürmer am Sonnabend dem MTV in der Auswärtspartie beim BSC Brunsbüttel aus. In der 61. Minute kam Rolf Nielsen für seinen Sohn Lars Nielsen-Rosenberg auf den Platz und traf nur elf Minuten später zum einzigen Tor des Tages. Dafür wurde er vom mitgereisten MTV-Anhang auch nach dem Abpfiff noch lautstark gefeiert. Feiern lassen durfte sich auch Jörg Petschull nach dem 2:1-Sieg in der Verbandsliga des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen die Husumer SV. Der Co-Trainer musste für den beim Warmmachen verletzten Helge Carstensen ins Tor – und zeigt, dass er trotz seiner 44 Jahre nichts verlernt hat. Mit einer mutigen Parade warf er sich Jonas Heider(49.) entgegen, verhinderte so das 0:2 und legte so den Grundstein für den Sieg.

Risum-Lindholm (pu) - Der SV Frisia 03 Risum-Lindholmschlug den Tabellenführer Husumer SV mit 2:1 (0:1) und hat sich den Sieg am Ende redlich verdient. Spielerisch waren die Gäste etwas stärker, aber Einsatz, Kampf und Willen waren bei den Platzherren einfach mehr vorhanden. „Gerade in der zweiten Halbzeit waren wir die Mannschaft, die mehr gewollt hat und mehr gemacht hat. Glücklich war der Wechsel von Pascal Petersen, der kurz darauf das 1:1 gemacht hat. Wir hatten heute den Sieg verdient“, freute sich Bodo Schmidt mit seinen Jungs über den Erfolg.

„Das war nicht unverdient für Frisia die haben heute einfach mehr gewollt als wir. Kopf hoch und am Mittwoch geht es weiter“, zeigte sich Christian Heider nach der Niederlage gelassen.

Das 0:1 fiel nach einer starken Einzelleistung durch Marcel Cornils. Der setzte sich nach einer Flanke von Erion Alla schön durch und traf zum 0:1 (41.). Nach der Pause war Frisia bemüht, aber kam kaum zu Chancen. Wie aus dem Nichts schlug die Direktabnahme vom eingewechselten Pascal Petersen aus gut 20 Metern zum 1:1 (65.) im Tor ein. Danach dreht Frisia auf und hatte Chancen. Den Siegtreffer erzielte Torben Carstensen nach Zuspiel von Björn Petersen zum 2:1 (84.).

Risum-Lindholm: Petschull – Leif Johannsen – Teegen, Lars Christiansen, Hannemann – Siefert, Sönke Hansen, Daniel Johannsen, Martensen (57. Pascal Petersen) – Björn Petersen, Torben Carstensen (90. Grzybeck).
Husumer SV: Reinhold – Schröder, Rettkowski (11. Ketelsen), Strüning, Jannik Heider – Halawani, Siegfried, Steglich, Alla (61. Kiesbye) – Jonas Heider, Cornils. – Schiedsrichter:Ketelsen (Drelsdorf). – Zuschauer: 240 – Beste Spieler: Siefert, Hannemann/Strüning, Cornils.

18. April 2011 · Flensburger Tageblatt

Frisia gegen Husum: Beste Abwehr gegen besten Angriff

Sicherer Rückhalt: Frisia-Torhüter Helge Carstensen. Foto: pu

Risum-Lindholm (usc) - Da geht was: Wenn am Sonntag (15 Uhr, Niko Nissen-Stadion) der SV Frisia 03 Risum-Lindholm in der Fußball-Verbandsliga Nord-West die Husumer SV empfängt, dann steht die beste Abwehr (26 Gegentore in 23 Spielen) dem mit Abstand besten Angriff (73 Treffer in 22 Spielen) gegenüber. Kein Wunder, dass Frisia-Schlussmann Helge Carstensen – auch wenn er natürlich auf einen Sieg seiner Farben tippt – nicht davon ausgeht, dass es ein „zu Null“ seiner Frisia wird. Seine Prognose: 2:1 für die Gastgeber.

Daran, dass sein Team zusammen mit TuRa Meldorf die wenigsten Gegentore kassiert hat, ist der 25-jährige Keeper nicht ganz unschuldig. Er bekommt Woche für Woche gute Kritiken und ist der Mannschaft von Trainer Bodo Schmidt ein sicherer Rückhalt, auch wenn es in dieser Saison nicht so gut läuft wie in den vergangenen Spielzeiten, in denen Frisia regelmäßig zu den Titelkandidaten zählte.

„Da gewinnen wir gegen Löwenstedt und verlieren beim TSB“, rätselt der Schlussmann über die Ursachen. Gegen Mannschaften, die sonst meist klar beherrscht wurden, gab es Niederlagen. Als Tabellen-Siebter mit 35 Punkten ist Frisia jenseits von gut und böse. Aber Ziele gibt’s natürlich noch: „In der Abschlusstabelle auf jeden Fall vor Leck stehen“, sagt Carstensen grinsend. Das Duell der beiden ewigen Rivalen steigt übrigens am Ostersonnabend.

An das Hinspiel in Husum denkt der Frisia-Torwart nicht gerne zurück, im Friesenstadion gab es ein ernüchterndes 0:4. „Da haben wir uns die Dinger ja fast selbst reingelegt“, erinnert sich der Schlussmann. Im Rennen um den Titel räumt er dem morgigen Gegner Husum die besseren Chancen ein. Gegen den Rivalen Meldorf verlor Frisia in der vergangenen Woche 0:3, hinterließ dabei aber einen recht guten Eindruck. „Das wird sich Husum nicht mehr nehmen lassen“, prophezeit Carstensen.

Er begann bei den E-Junioren mit dem Fußball, spielte zunächst beim TSV Achtrup, bevor es als C-Junior zum SV Frisia 03 ging – damals übrigens noch als Feldspieler, mal im Mittelfeld, mal im Angriff. Mit der Kreisauswahl holte der 25-jährige Dachdecker zwei Mal die Landesmeisterschaft in der Halle. Die ersten „Ausflüge“ zwischen die Pfosten gab’s bei den B-Junioren, ernst wurde es dann bei den A-Junioren. „Uwe Petersen hat gesagt: Enwerder als Torwart in die A-Jugend – oder gar nicht“, blickt Carstensen zurück. Mittlerweile hat er längst seinen Frieden mit dem Platz im Tor gemacht. Gerne denkt er an die Pokal-Partien gegen Holstein Kiel oder den überraschenden Erfolg im Bezirkspokal gegen den TSV Kropp und Flensburg 08 zurück.

„Eins-gegen-Eins-Situationen und Sprungkraft“, so die Antwort auf die Frage nach den Stärken beim Torwartspiel. Schwäche war das Abfangen von Flanken, aber das hat sich mittlerweile geändert – dem Trainer sei Dank. „Bodo hat zu mir gesagt, dass ich daran arbeiten muss“, berichtet der Keeper, der als Torwart-Vorbild den Bremer Tim Wiese angibt. „Wegen seiner kompromisslosen Art“, so Carstensen.

Fußball und der Job als Dachdecker spielen eine große Rolle in seinem Leben, aber auch die Familie (Freundin Daniela und der dreijährige Sohn Niklas) ist wichtig. Die werden am Sonntag Nachmittag aber auf ihn verzichten müssen, denn Helge Carstensen geht dann seinem Hobby nach: Gegentore verhindern.

Spieltag-Tipps

Helge Carstensen (SV Frisia 03)Friedrichsberg – Wesselburen 0:2Rantrum – Stern Flensburg 2:2Nordhastedt – TSB Flensburg 4:0Schleswig 06 II – TV Grundhof 3:1BSC Brunsbüttel – MTV Leck 1:0VfB Schuby – FC Angeln 02 0:0Langenhorn-Enge – 08 II 2:0BW Löwenstedt – TuRa Meldorf 2:0SV Frisia 03 – Husumer SV 2:1

16. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 24 20.04.11 Husumer SV MTV Leck 0:0
Fußball-Verbandsliga

Überlegene Husumer treffen das Tor nicht

Verbandsliga: Die Übersicht

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Husum (noh) - Torlos endete die Partie zwischen der Husumer SV und dem MTV Leck. Mit der Spielanlage seiner Mannschaft war HSV-Trainer Christian Heider zufrieden, mit dem Ergebnis natürlich nicht. "Wir tun uns im Moment einfach schwer", erklärte der Übungsleiter, der eine aggressive Lecker Defensive um einen starken Keeper Lars Christiansen zu sehen bekam. Seine beiden Brüder Jonas (20.) und Jannik (25.) vergaben zwei der besseren Chancen im ersten Durchgang. Nach der Pause hielt die Husumer Überlegenheit an, viele Bälle flogen durch den MTV-Strafraum, doch über die Linie wollte der Ball nicht. Großes Glück hatte die HSV noch, als ein Lecker Kopfball nur der Querlatte traf (62.).

23. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gegen Leck wird nicht gejubelt

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Salam Halawani trifft am Sonnabend (14 Uhr) mit der Husumer SV auf seinen Ex-Verein
Salam Halawani (re., hier im Spiel gegen Flensburg 08 II) nimmt's zur Not auch mit zwei Gegenspielern auf. Foto: brigitte petersen

Husum (Nils-Ole Hokamp) - Am Sonnabend um 14 Uhr erwartet Fußball-Verbands-ligist Husumer SV den MTV Leck. Die Gäste liegen mit sieben Zählern Rückstand in Lauerposition auf dem vierten Tabellenplatz und wollen den Abstand durch einen Dreier in der Stormstadt verringern. Dass die HSV vor heimischer Kulisse zu knacken ist, bewies der TSB Flensburg am ersten Spieltag und auch Löwenstedt und Schuby entführten zumindest einen Zähler aus der Kreishauptstadt.

Ein ganz besonderes Spiel ist die Begegnung für Stürmer Salam Halawani, der im Sommer von Leck nach Husum wechselte. „Leck ist für mich eine Herzensangelegenheit, da habe ich drei Jahre gespielt und unheimlich viel gelernt“, erklärt der 23-Jährige, der noch freundschaftlich mit einigen früheren Mitspielern verbunden ist. Trotzdem möchte Halawani, der im kommenden Jahr mit dem Lehramtsstudium in den Fächern Deutsch und Dänisch beginnen wird, auch dieses Spiel natürlich gewinnen. Sollte dem Offensivspieler dabei sein fünfter Saisontreffer gelingen, wird er diesen jedoch aus Respekt vor seinem früheren Verein nicht bejubeln.

Der angehende Student weiß auch, dass der MTV über eine Reihe sehr guter Spieler verfügt und in allen Mannschaftsteilen gut aufgestellt ist. Halawani aber sagt: „Ich glaube schon, dass wir gewinnen werden. Ich tippe auf ein 2:0.“ Mit diesen drei Zählern soll der Weg in Richtung Meisterschaft geebnet werden. „Ich bin im Sommer nach Husum gekommen, weil hier die Perspektiven für höherklassigen Fußball gut sind“, strebt der Stürmer den Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga an.

Zu Beginn der Saison und in der Vorbereitung lief es für den 23-Jährigen optimal. „Salam war für mich in den ersten Spielen der Stürmer Nummer 1“, erklärt auch sein Trainer Christian Heider, der seinen Neuzugang schon als kleinen Jungen und Freund seiner jüngeren Brüder aus Ladelunder Zeiten kannte. In Ladelund und später Achtrup hat Halawani auch das Fußballspielen gelernt, ehe er über den SV Frisia 03 Risum-Lindholm in der B- und A-Jugend und den TSV Rot-Weiß Niebüll nach Leck kam. Dort schoss er gleich in seiner ersten Saison in der Bezirksoberliga 23 Tore und auch in den beiden anderen Jahren erzielte er jeweils mehr als ein Dutzend Treffer.

In Husum musste er in den letzten Wochen die Rolle des Edeljokers einnehmen, weil er verletzungsbedingt seine Form nicht ganz halten konnte. „Ich will wieder Leistung bringen und erneut in die Anfangself kommen“, gibt sich Halawani jedoch kämpferisch und auch sein Trainer ist sich sicher, dass sein Wunschspieler schnell wieder in Fahrt kommt. Dabei hebt Christian Heider seinen „Edelreservisten“ als echten Sportsmann hervor, der sich mit seinen Stürmerkollegen freut und im Training den Kampf um die Stammplätze voll annimmt. Zu Lecker Zeiten war Salam Halawani häufig noch als Hitzkopf verschrien und für seine Disziplinlosigkeit bekannt, das hat der 23-Jährige jedoch abgelegt. „Damit gibt es in Husum keine Probleme mehr“, sagen er und sein Trainer unabhängig voneinander.

Der pfeilschnelle und technisch versierte Offensivakteur, der früher auch ein starker Badminton-Spieler war, wird am Sonnabend (Spielbeginn 14 Uhr) vielleicht nicht in der Anfangself stehen, mit seiner Einwechslung dürfte jedoch zu rechnen sein. Egal, ob er 20, 30 oder doch 90 Minuten auf dem Platz stehen sollte – der gebürtige Niebüller wird alles tun, dass sein neuer seinen alten Verein schlägt.

Spieler-Tipps

Salam Halawani (Husumer SV)
Schleswig 06 II – Stern Flensb. 2:1Flensburg 08 II – TuRa Meldorf 2:2Husumer SV – MTV Leck 2:0Brunsbüttel – Wesselburen 3:2Friedrichsberg – TSV Rantrum 0:0BW Löwenstedt – Grundhof 4:0SV Frisia 03 – Nordhastedt 2:1Langenhorn-Enge – Angeln 4:0VfB Schuby – TSB Flensburg 1:3

5. November 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
IC 20.04.11 Integrations-Cup   1. Platz
Ballgeflüster

Husum schafft den Hattrick

INTEGRATIONS-CUP (sh:z): Zum dritten Mal in Folge hat Fußball-Verbandsligist Husumer SV die Halbjahres-Wertung im Sparda-Bank Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) gewonnen. Bei der Ehrungsveranstaltung in Flensburg nahmen Trainer Christian Heider, die Spieler David Strüning und Bastian Ketelsen sowie Geschäftsführer Anton Christiansen den Preis – einen Satz Windbreaker der Marke Adidas – entgegen. Die Auszeichnungen nahmen Marion Hilgenstöhler, Leiterin der Sparda-Bank Filiale in Flensburg, und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer vor. „Wir sind davon überzeugt, mit der Auszeichnung von Vereinen, die sich um die Integration von ausländischen Fußballern verdient gemacht haben, einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Prozess zu fördern“, erläuterte Hilgenstöhler.

Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs stehen nun die Endspiele auf Kreisebene gegen die Zweitplatzierten in der Sparda-Bank Integrationstabelle der Kreisfußballverbände (www.shfv-kiel.de) an. Dabei trifft Husum auf den SH-Ligisten FC Sylt. Der Sieger vertritt Nordfriesland beim Landesfinale am 30. Juli in Brunsbüttel. Der Kreissieger bekommt 800, der Finalist 400 Euro. Beim Finale in Brunsbüttel gibt’s mehr als 20 000 Euro Preisgeld, davon 3000 Euro für den Landessieger.

Der Finalgegner für Husum wurde laut Rachel Pashley vom SHFV per Los ermittelt. Das Koppelt-Team hatte genau so viele Punkte (2,00) wie das nordfriesische Verbandsliga-Quartett SG Langenhorn-Enge, SV Blau-Weiß Löwenstedt, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und TSV Rantrum. Außerdem platziert: MTV Leck (1,87) und Rödemisser SV (0,33).
28. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup: Weiche trifft auf 08

Sparda-Halbjahressieger der Region Nord-West in Flensburg ausgezeichnet / Kreissieger zum Landesfinale nach Brunsbüttel
Der ETSV Weiche siegte beim Integrations-Cup: Die Spieler Erkan Yilderim (li.) und Mark Böhnke nachmen die Auszeichnung von Marion Hilgenstöhler (Sparda-Bank) und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer entgegen.
Flensburg (sh:z) - Nachdem Schleswig-Holstein-Ligist ETSV Weiche im vergangenen Jahr die Herbstmeisterschaft im Sparda-Bank Integrations-Cup dem Lokalrivalen Flensburg 08 überlassen musste, hat das Team von Trainer Daniel Jurgeleit nun wieder die Nase vorn. Allerdings wartet im Kreisendspiel, das über die Teilnahme am Fußball-Landesfinale am 30. Juli 2011 in Brunsbüttel entscheidet, wieder ein Aufeinandertreffen mit dem alten Rivalen.

Gestern wurde der ETSV Weiche im Rahmen einer Ehrungsveranstaltung in der Alten Post in Flensburg als Herbstmeister des Kreisfußballverbandes Flensburg ausgezeichnet. Zudem wurden die Husumer SV (Verbandsliga Nord-West) für den KFV Nordfriesland und der TSV Friedrichsberg-Busdorf II (Kreisliga Schleswig) für den KFV Schleswig geehrt.

Erkan Yilderim und Mark Böhnke vom ETSV Weiche freuen sich über die Auszeichnung von Marion Hilgenstöhler, Leiterin der Sparda-Bank Filiale in Flensburg, und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Die Sieger-Teams erhielten jeweils einen Satz Windbreaker der Marke Adidas. In den ersten beiden Jahren kamen bereits 28 Herbstmeister, 28 Kreis-Vizemeister und 40 Landesfinalisten in den Genuss von Sach- und Geldpreisen, die als gezielte Unterstützung für die Vereine zu sehen sind. Insgesamt waren es 120 000 Euro, die die Sparda-Bank Hamburg für den schleswig-holsteinischen Fußballsport zur Verfügung stellte. „Eine stolze Summe, die in diesem Jahr um weitere 60 000 Euro ansteigt und für die wir unserem Premiumpartner im Namen unserer Vereine sehr dankbar sind“, betonte Hans-Ludwig Meyer. „Wir freuen uns, diese Unterstützung nunmehr im dritten Jahr unseres Sparda-Bank Integrations-Cups leisten zu können. Denn wir sind davon überzeugt, mit der Auszeichnung von Vereinen, die sich um die Integration von ausländischen Fußballern verdient gemacht haben, einen wichtigen gesamtgesellschaftlichen Prozess zu fördern“, erläuterte Marion Hilgenstöhler.

Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs stehen nun die Endspiele auf Kreisebene gegen die Zweitplatzierten in der Sparda-Bank Integrationstabelle der Kreisfußballverbände (www.shfv-kiel.de) an. Während auf den ETSV Weiche im Integrations-Cup zum dritten Mal in Folge das Lokalderby gegen Flensburg 08 wartet, muss der TSV Friedrichsberg-Busdorf II gegen den favorisierten SH-Ligisten TSV Kropp eine hohe Hürde auf dem Weg ins Landesfinale nehmen. Auf die Husumer SV wartet mit dem FC Sylt ausgerechnet jener Verein, dem man in der vergangenen Saison in Punkto Aufstieg in die SH-Liga den Vortritt lassen musste.

Sollte der Einzug ins Landesfinale nicht gelingen, winkt den unterlegenen Kreisfinalisten trotzdem ein Preisgeld von 400 Euro. Mit der Teilnahme am Landesfinale haben die Teams 800 Euro sicher. Folgende Preisgelder können die Teilnehmer erspielen: 1. Platz: 3000 Euro, 2. Platz: 2500 Euro, 3. Platz: 2000 Euro, 4. Platz: 1600 Euro, 5.-8. Platz: 1200 Euro, 9.-16. Platz: 800 Euro.
23. April 2011 · Flensburger Tageblatt

Integrations-Cup: Kreisligist fordert Kropp

Sparda-Halbjahressieger der Region Nord-West ausgezeichnet / Landesfinale am 30.Juli in Brunsbüttel

Brunsbüttel/Flensburg (sh:z) - In der Alten Post in Flensburg wurden die Halbjahressieger der Region Nord-West im Sparda-Bank Integrations-Cup ausgezeichnet. Die Sieger heißen: ETSV Weiche (SH-Liga) für den Kreisfußballverband (KFV) Flensburg, Husumer SV (Verbandsliga Nord-West) für den KFV Nordfriesland und der TSV Friedrichsberg-Busdorf II (Kreisliga Schleswig) für den KFV Schleswig. Allerdins müssen die Mannschaften noch das Kreisendspiel gewinnen, um am Landesfinale am 30. Juli 2011 in Brunsbüttel dabei zu sein. Dabei trifft der TSVFriedrichsberg-Busdorf II auf den SH-Ligisten TSV Kropp.

Die Auszeichnungen nahmen Marion Hilgenstöhler, Leiterin der Sparda-Bank Filiale in Flensburg, und SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer vor. Die Sieger-Teams erhielten jeweils einen Satz Windbreaker der Marke Adidas. In den ersten beiden Jahren kamen bereits 28 Herbstmeister, 28 Kreis-Vizemeister und 40 Landesfinalisten in den Genuss von Sach- und Geldpreisen, die als gezielte Unterstützung für die Vereine zu sehen sind. Insgesamt waren es 120 000 Euro, die die Sparda-Bank Hamburg für den schleswig-holsteinischen Fußballsport zur Verfügung stellte. „Eine stolze Summe, die in diesem Jahr um weitere 60 000 Euro ansteigt und für die wir unserem Premiumpartner im Namen unserer Vereine sehr dankbar sind“, betonte Meyer. „Wir freuen uns, diese Unterstützung nunmehr im dritten Jahr unseres Sparda-Bank Integrations-Cups leisten zu können. Denn wir sind davon überzeugt, mit der Auszeichnung von Vereinen, die sich um die Integration von ausländischen Fußballern verdient gemacht haben, einen wichtigen gesellschaftlichen Prozess zu fördern“, erläuterte Hilgenstöhler. Im weiteren Verlauf des Wettbewerbs stehen nun die Endspiele auf Kreisebene gegen die Zweitplatzierten in der Sparda-Bank Integrationstabelle der Kreisfußballverbände (www.shfv-kiel.de) an. Auf die Husumer SV wartet mit dem FC Sylt ausgerechnet jener Verein, dem man in der vergangenen Saison in Punkto Aufstieg in die SH-Liga den Vortritt lassen musste. Der ETSV Weiche trifft auf Flensburg 08, der TSVFriedrichsberg-Busdorf II muss gegen den favorisierten SH-Ligisten TSV Kropp eine hohe Hürde nehmen.

Sollte der Einzug ins Landesfinale nicht gelingen, winkt den unterlegenen Kreisfinalisten trotzdem ein Preisgeld von 400 Euro. Mit der Teilnahme am Landesfinale haben die Teams bereits 800 Euro sicher. Folgende Preisgelder können die Teilnehmer erspielen: 1. Platz: 3000 Euro, 2. Platz: 2500 Euro, 3. Platz: 2000 Euro, 4. Platz: 1600 Euro, 5.-8. Platz: 1200 Euro, 9.-16. Platz: 800 Euro.
20. April 2011 · Schlei Bote
VL 25 23.04.11 TSB Flensburg Husumer SV 3:5

"Wir haben alles gegeben"

TSB Flensburg verliert gegen Spitzenreiter Husumer SV mit 3:5 / Jannik Heider vierfacher Torschütze
Flensburgs Martin Donner (li.) im Kopfballduell mit dem Husumer Jannik Heider. Foto: staudt
Verbandsliga: Die Übersicht

Husum

Der Zweikampf geht weiter. Allerdings gab sich Spitzenreiter Husumer SV diesmal keine Blöße. Die Stormstädter siegten beim TSB mit 5:3 und ließen ein 2:0 gegen Nordhastedt folgen. Aber auch Verfolger TuRa Meldorf meldete sechs Punkte gegen Grundhof (4:1) und Stern Flensburg (6:1). Dem VfB Schuby gelang beim 2:0 in Brunsbüttel ein Befreiungsschlag. Damit liegt der VfB vier Punkte vor den Abstiegsrängen.

Flensburg (zbg) - Mit 5:3 (4:3) behauptete die Husumer SV am Sonnabend beim TSB Flensburg die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga. Jannik Heider stach als vierfacher Torschütze in den ersten 45 Minuten heraus, wobei die Flensburger Hintermannschaft wenig überzeugte. Zweikampfschwäche und individuelle Fehler verhinderten einen möglichen Punktgewinn des TSB.

Heider legte für die Gäste zweimal vor (11./15.). Philipp Jacobsen (14.) und Florian Neumann (24.) glichen jeweils aus. Andreas von Diczelski (30.) brachte die Hausherren kurzzeitig in Führung, doch Heider sorgte mit einem Doppelpack (40./45.) für die Pausenführung des Favoriten. Als Jonas Heider nach einem Freistoß das 5:3 köpfte, war das Spiel entschieden (60.). „Wir pfeifen personell aus dem letzten Loch, haben kaum noch Alternativen“, berichtete TSB-Trainer Arno Nielsen, der gerade deshalb das Positive aus diesem Spiel mitnehmen wird: „Wir haben alles gegeben und gegen den Spitzenreiter sogar zeitweise geführt. Darauf lässt sich aufbauen und letztlich haben wir im Abstiegskampf noch alles selbst in der Hand.“

TSB Flensburg: Kalhoff – Jäger – Donner, Dücker, Kabashi – von Diczelski, Jacobsen (75. Pommer), Grabosz, Melzer (67. Treitz) – Rosenberg-Nielsen, Neumann. HSV: Reinhold – Schulte, Ketelsen, Siegfried, Jonas Heider (80. Demir) – Steglich, Strüning, Kiesbye, Halawani (71. Lorenzen) – Jannik Heider, Cornils (71. Rafalski). – Schiedrichter: Oliver Günther – Zuschauer: 80 – Beste Spieler: Dücker, Rosenberg-Nielsen/Jannik Heider.

26. April 2010 · Flensburger Tageblatt

Torfestival am Eckener

Spitzenreiter behielt die Oberhand TSB verlor mit 3:5 gegen die Husumer SV und trug maßgeblich selbst zur Niederlage bei

FLENSBURG. »Mit dem derzeitigen Kader sind drei Tore gegen die Husumer SV absolut ok. Da kann ich meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen.« So das Teilfazit von Trainer Arno Nielsen, nachdem sein TSB Flensburg in de Verbandsliga mit 3:5 (3:4) gegen den Spitzenreiter verlor. Allerdings raufte sich Nielsen die Haare über die Art und Weise, wie die fünf Gegentore der Husumer zu Stande kamen. »Im Grunde haben wir sie alle fünf selbst erzielt«, so der TSB-Trainer. Und damit lag er absolut richtig.

Beim 1:0 für die Husumer SV vertändelte Martin Donner den Ball in der eigenen Hälfte beim Spielaufbau. Jannik Heider legte sich den Ball auf den rechten Fuß und schlenzte unhaltbar zum 1:0 (11.). Etwas überraschend gelang Phillipp Jacobsen der Ausgleich, nachdem er einen Schnitzer in der Husumer Deckung ausnutzte und gezielt nachsetzte (14.). Doch während man sich auf Flensburger Seite noch über den Treffer freute, schlug Jannik Heider erneut zu, nachdem er fünf Mann im gegnerischen Strafraum austanzte und ins lange Eck traf (15).

Das Fehlerfestival nahm in der Folgezeit kein Ende. TSB-Stürmer Florian Neumann leitete mit einem Pass in die Spitze auf Marc Nielsen einen Konter ein. Nielsens Flanke schien eine sichere Beute für Torwart Florian Holler, doch sein Mitspieler Bastian Ketelsen behinderte ihn, so dass Holler den Ball nicht festhalten konnte. Neumann setzte nach und traf zum 2:2 (23.). Erneut Donner, der einen rabenschwarzen Tag erwischte, verlor den Ball unnötig, so dass Johannes Heider alleine auf TSB-Torhüter Daniel Kalhoff zulief. Doch dieser konnte die Situation bereinigen (28.).

Nur wenige Minuten später die überraschende Führung für die Hausherren. Andreas von Diczelski nahm sich ein Herz und hielt aus rund 18 Metern drauf, traf den Ball aber nicht richtig und erwischte Holler so auf den falschen Fuß. Der Husumer Schlussmann streckte sich vergeblich und wirkte bei diesem Gegentreffer etwas unglücklich (32.).

Es sollte nicht der letzte Torwartfehler an diesem Tage sein. Husum blieb spielbestimmend und kam in der 39. Minute zum Ausgleich nach einem direkt verwandelten Freistoß durch Jannik Heider. Der Ball schlug in der Torwart-Ecke ein und ging dementsprechend auf die Kappe von Kalhoff. Mit dem Pausenpfiff dann sogar das 4:3 für die Gäste, nachdem die Flensburger den Ball nicht aus dem Strafraum rausbekamen. Auch in dieser Szene sag Kalhoff nicht gut aus, da er bei einer »Kerze« im Tor blieb, statt rauszukommen. Jannik Heider ließ sich nicht lange bitten und erzielte sein viertes Tor.

Die zweite Halbzeit ist schnell zusammengefasst. Bis auf das Tor von Jonas Heider zum 5:3 (60.) und einem Freistoß von Neumann (85.) blieb der zweite Durchgang ereignisarm und schwach. »Der Sieg geht in Ordnung, auch wenn wir die Tore selbst gemacht haben. Mit so einer hohen Fehlerquote kann man gegen eine Mannschaft wie Husum halt nicht bestehen«, so Nielsen.

26. April 2010 · Flensborg Avis

Ein hartes Oster-Programm

Verbandsliga: TSB erwartet heute Spitzenreiter Husum / Am Montag nach Leck
Rexhep Kabashi (TSB) hat sich heute gegen Spitzenreiter Husum viel vorgenommen. Foto: Staudt

Flensburg (tjv) - Für die Mannschaft von Trainer Arno Nielsen beginnt langsam, aber sicher die heiße Phase der Saison in der Verbandsliga Nord-West. Über Ostern stehen gleich zwei schwere Spiele für den abstiegsbedrohten TSB Flensburg auf dem Programm. Heute erwarten die Fußballer vom Eckenerplatz im Heimspiel den Tabellenführer Husumer SV (Anpfiff 16 Uhr). Am Ostermontag geht’s dann nach Nordfriesland zum MTV Leck (13 Uhr), wo das große Familien-Duell der Nielsens wartet.

Die Vorzeichen stehen angesichts der Verletztenliste nicht gut für die Flensburger. „Wir haben große Verletzungssorgen und nur noch 15 Mann an Bord“, sagt der Trainer und fügt besorgt hinzu: „Und von denen gehen einige auch noch angeschlagen in die beiden Partien.“

Benjamin Mujcanovic, dem Pechvogel des Nachholspiels am vergangenen Dienstag, geht es indes besser. Er hatte sich im Auswärtsspiel beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm den Ellenbogen ausgekugelt, musste mit dem Krankenwagen in die Klinik in Niebüll gefahren werden und fällt sechs Wochen aus. „Die Verletzung von Benjamin war ein Schock für uns. Doch meine Mannschaft hat das super weggesteckt, trotz des 0:3 nicht aufgegeben und weiter gekämpft“, lobt Arno Nielsen die Reaktion seiner Spieler.

In der Tabelle belegt TSB zurzeit den 13. Platz. Bei vier sicheren Absteigern trennen die Flensburger nur vier Punkte von den Abstiegsrängen. Im Spiel gegen den Husumer SV sieht der TSB-Coach sein Team klar in der Außenseiterrolle. „Husum ist Favorit, ganz klar! Doch jedes Spiel muss auch erst einmal gespielt werden“, hofft Nielsen auf eine Überraschung. Die Flensburger wollen sich mit Kampf und Leidenschaft gegen die spielstarke Mannschaft um die Brüder Jannik und Jonas Heider ins Spiel kämpfen. Mut dürfte dem TSB das Hinspiel-Ergebnis geben. Am ersten Spieltag gewannen die Flensburger in Husum mit 2:1.

Am Ostermontag spielt der TSB dann beim Tabellenachten MTV Leck. Hier könnte es zu einem brisanten Familien-Duell kommen. Es treffen Arno Nielsens Neffen Marc (TSB) und Lars (Leck) Nielsen aufeinander. Da auch Leck große Verletzungssorgen hat, ist seit kurzem Rolf Nielsen, Vater von Marc und Lars und Zwillingsbruder von Arno, wieder aktiv am Ball. „Bei unserem Verletzungspech muss ich vielleicht selbst auch noch mal ran“, sagt Arno Nielsen angesichts des möglichen doppelten Bruder-Duells schmunzelnd.

Nichtsdestotrotz geht es besonders für den TSB um wichtige Punkte. Arno Nielsen: „Auch gegen Leck sind wir der Außenseiter, aber wir werden alles daran setzten, etwas Zählbares mit nach Hause zu nehmen.“ Ein Osterwochenende also, dass es in sich hat für die Flensburger.
23. April 2011 · Flensburger Tageblatt

Wintereinbruch: Spiele stehen auf der Kippe

Flensburg (sh:z) - Wegen des erneuten Wintereinbruchs steht hinter dem Fußballprogramm ein großes Fragezeichen. Ganz stark auf der Kippe steht das auf heute verlegte SH-Liga-Spiel des ETSVWeiche beim SV Eichede. Bei Stern Flensburg geht man davon aus, spielen zu können. Die Partie gegen die SG Langenhorn/Enge (14 Uhr) ist weiterhin terminiert. Beim TSB Flensburg war gestern noch keine Entscheidung gefallen, ob das Spiel gegen die Husumer SVstattfinden kann. Fraglich ist auch, ob die heutige Verbandsliga-Partie zwischen dem TV Grundhof und TuRa Meldorf (14 Uhr) stattfindet.

19. Februar 2011 · Flensburger Tageblatt

Viele Spielabsagen: Lindholm hofft auf Anpfiff gegen 06 II

Husum (sh:z) - Eigentlich war es allen Beteiligten schon zu Beginn der Woche klar, dass am Wochenende wohl kaum Fußball gespielt werden kann. Gestern wurden die Nachrichten konkreter – Spielabsagen aller Orten.

In Steinfeld in Angeln wird definitiv nicht gegen den Ball getreten. Die Verbandsliga-Partie des FC gegen den MTV Leck fällt aus. Hartmut Wiebe sieht dagegen gute Chancen, dass die Begegnung SV Frisia 03 Risum-Lindholm – Schleswig 06 II am Sonntag (14 Uhr) stattfinden kann. „Am Donnerstag hätten wir spielen können. Bisher hat sich der Platz noch nicht verschlechtert, und das Wetter soll sich ja halten“, erzählt der Liga-Obmann. Anders sieht es beim TSV Rantrum aus . „Es muss schon ein Wunder geschehen, damit wir spielen können“, sagte Trainer Volker Schallhorn. Und da „Wunder“ auch in Rantrum nicht alltäglich sind, können sich die Rantrumer und Löwenstedter Kicker wohl auf ein Fußball freies Wochenende einrichten. Bei Stern Flensburg geht man davon aus, spielen zu können. Die Partie gegen die SG Langenhorn/Enge (14 Uhr) ist weiter terminiert. Beim TSB Flensburg war gestern dagegen noch keine Entscheidung gefallen, ob die Begegnung gegen die Husumer SV stattfinden kann oder möglicherweise nach Husum verlegt wird.

Abgesagt wurde auch das Heimspiel des FC Sylt in der SH-Liga gegen den Spitzenreiter VfR Neumünster. „Selbst wenn es weiter tauen würde, könnten wir in Fahrdorf nicht spielen“, sagt Ligamanager Manfred Block. Jetzt sucht der FC nach einem Spielort für ein Testspiel gegen den Hamburger Oberligisten St. Pauli II – auf Kunstrasen.
19. Februar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 26 25.04.11 Husumer SV TSV Nordhastedt 2.0

Jonas Heider trifft für starke Husumer SV

 
Verbandsliga: Die Übersicht

Husum

Der Zweikampf geht weiter. Allerdings gab sich Spitzenreiter Husumer SV diesmal keine Blöße. Die Stormstädter siegten beim TSB mit 5:3 und ließen ein 2:0 gegen Nordhastedt folgen. Aber auch Verfolger TuRa Meldorf meldete sechs Punkte gegen Grundhof (4:1) und Stern Flensburg (6:1). Dem VfB Schuby gelang beim 2:0 in Brunsbüttel ein Befreiungsschlag. Damit liegt der VfB vier Punkte vor den Abstiegsrängen.

Husum (noh) – Tabellenführer Husumer SV gewann gegen einen guten TSV Nordhastedt nach starker Leistung mit 2:0 (0:0). „Das war ein gutes Spiel von uns. Wir haben Spaß gehabt und richtig Fußball gespielt“, war HSV-Trainer Christian Heider mit dem Auftreten seiner Mannschaft zufrieden. Im ersten Durchgang hatte die Husumer SV bereits einige gute Chancen gegen die laufstarken und körperbetont agierenden Gäste. Doch die Offensive der Stormstädter um Marcel Cornils, Sebastian Kiesbye und Salam Halawani ließ gute Chancen liegen. Die Platzherren ließen den Ball schnell laufen und zwangen die Gäste zu großem Laufpensum. Im zweiten Durchgang wurden die Chancen der Husumer immer zwingender. Bei einem Kopfball von Dennis Schulte aus kürzester Entfernung hatten die meisten Zuschauer bereits den Torjubel auf den Lippen, doch Torhüter Torben Tetens parierte (66.). Kurz darauf war Jonas Heider zur Stelle und drückte eine Flanke zum 1:0 über die Linie (70.). Nur fünf Minuten später fiel die Entscheidung. Erneut war es Jonas Heider, der nach starker Vorarbeit seines Sturmpartners Marcel Cornils aus fünf Metern das 2:0 (75.) erzielte.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Schulte, Strüning – Siegfried, Kiesbye (85. Ketelsen), Steglich, Halawani – Cornils (81. Rafalski), Jonas Heider (81. Demir).
TSV Nordhastedt: Tetens – Witt, Kumm (76. Rimkus), Looft, Vehrs, Freund, Karstens, Krüger (85. Hass), Lentfer, Rohwedder, Sickmann. – Zuschauer: 182 – Schiedsrichter: Heyn (Rotenhof). – Beste Spieler: geschlossen gute Leistung/Freund.

26. April 2010 · Flensburger Tageblatt

Wesselburen makellos, Nordhastedt punktlos

Nordhastedt/Wesselburen (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga kassierte der TSV Nordhastedt nach der 1:2-Derbyschlappe gegen den BSC Brunsbüttel (siehe rechts) gestern mit dem 0:2 (0:0) bei der Husumer SVeine weitere Niederlage. Allerdings hatte man sich wohl beim Spitzenreiter auch nicht allzu viel ausgerechnet. Zweifacher Torschütze für die Nordfriesen war Jonas Heider (70., 75.) per Doppelschlag.

Deutlich mehr Erfolg hatte dagegen Aufsteiger BW Wesselburen, der sich dank seiner zwei Erfolge binnen zwei Tagen wohl ebenfalls keine Sorgen um einen Abstieg nachen muss. Beim 4:0 (2:0) gegen Flensburg 08 II glänzte vor allem das Sturmduo Mark Platzbecker (25., 70., 81.) und Sascha Zimmermann (35.), das sich blendend verstand und die Torausbeute untereinander aufteilte. Auch die Punkte beim FC Angeln sicherte sich BWW mit 2:0 (2:0). Kurios: Nach der Führung durch Sören Tilch (43.) flog ein Abschlag von Torhüter Knut Dannenberg (44.) an Freund und Feind vorbei zum Endstand ins Netz.
26. April 2011 · Norddeutsche Rundschau

Fußball am Wochenende: Hoffen auf Tauwetter – Ausfall in Süderlügum

Leck/Husum (pu/usc) - Die Chancen, dass die Verbandsliga-Spiele MTV Leck gegen TSB Flensburg heute um 14.30 Uhr im Nordfrieslandstadion und SG Langenhorn-Enge gegen den TSV Friedrichsberg am Sonntag um 14 Uhr in Enge angepfiffen werden, stehen derzeit bei 50:50. „Keine Frage, wir wollen spielen, aber der Frost sitzt noch zehn Zentimeter tief im Boden, und wir haben noch Schnee auf dem Platz. Was wir brauchen, ist Tauwetter. Entscheiden wird am Sonnabend um 9 Uhr die Platzkommission, und die hat die Gesundheit der Spieler im Blick“, sagt MTV-Platzwart und Liga-Manager Sven Johannsen.

Auch Richard Heylmann wartet auf höhere Temperaturen. Langenhorn-Enge hat noch einen Tag mehr Zeit. „Wenn es so bleibt, wird es wohl nichts. In Langenhorn ist der Platz halb angetaut und halb voller Schnee. In Enge sieht es ähnlich aus. Wir müssen abwarten“, sagt der SG-Liga-Manager.

Fast verzweifelt klingt Christian Heider, Trainer des Tabellenführers Husumer SV. „Irgendwann muss es doch mal losgehen“, sagt Heider, der sogar einen Platztausch in Erwägung zieht, wenn die Stadt das Friesenstadion für die heutige Heimpartie gegen Nordhastedt (14 Uhr) sperren sollte.

Ebenfalls 50:50 stehen die Chancen auf die Austragung der Partie TV Grundhof – SV Frisia 03. Besser sieht’s in Flensburg aus – das Spiel des TSV Rantrum bei Flensburg 08 II soll auf dem Kunstrasenplatz stattfinden. Der „Gummiplatz“ (so 08-Liga-Coach Joachim Press) sollte gestern geräumt werden.

Gerne spielen will man auch in Löwenstedt (So. 14.30 Uhr) gegen Schleswig 06 II – ob das Wetter es zulässt, ist eine andere Frage.

Kaum etwas geht in der SH-Liga, wo bereits gestern die für Sonntag angesetzte Partie des FC Sylt beim Tabellenletzten Eckernförder SV abgesagt wurde. Auch die Spiele VfR Neumünster – Flensburg 08 und TSV Kropp – Heikendorfer SV wurden bereits abgesetzt.

In der Fußball-Kreisliga fällt das für heute angesetzte Spiel TSV Süderlügum – TSVHattstedt aus, auf der Kippe steht das Spiel SG Eiderstedt – Rödemisser SV (ebenfalls heute).
26. Februar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 27 30.04.11 Husumer SV SG Langenhorn/Enge 5:1

5:1 – Husum mit wenig Problemen im Derby

 
Verbandsliga: Die Übersicht

Oben und unten weiter spannend

Es bleibt spannend. An der Spitze bleibt TuRa Meldorf (2:1 gegen Brunsbüttel) an Husum (5:1 gegen Langenhorn-Enge) dran, auch im Tabellen-Keller gibt's Bewegung. Der TSV Rantrum (1:0 beim TSB Flensburg/31 Punkte) ist dran am TSB und dem VfB Schuby (0:2 in Leck/beide 32). Schlusslicht FC Angeln 02 feierte nach langer Durststrecke mal wieder ein Erfolgserlebnis und bezwang 06 II 3:1. Stern fertigte Frisia 03 mit 3:0 ab, Grundhof und Friedrichsberg trennten sich 1:1.

Husum (noh) - Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV besiegte die SG Langenhorn-Enge dank zweier später Tore am Ende deutlich mit 5:1 (2:0). „Wir hatten am Anfang die Hosen voll“, brachte Gästetrainer Dirk Enseleit das Verhalten seiner Mannschaft auf den Punkt. Die SG ließ den Tabellenführer spielen, allein mit der Torausbeute war Trainer Christian Heider nicht zufrieden: „Das war nicht konsequent genug.“

Treffsicher war einmal mehr Rechtsverteidiger Jannik Heider, der mit einem Flachschuss aus 25 Metern dem starken SG-Keeper Stephan Goos keine Chance ließ und zum 1:0 traf (21.). Sein Bruder Jonas legte vor der Pause nach starker Vorarbeit des emsigen Salam Halawani das 2:0 nach (35.). Im zweiten Durchgang war die Überlegenheit der Stormstädter dann nicht mehr ganz so deutlich. „Wir hatten nie die Chance auf einen Punkt, haben aber mehr am Spiel teilgenommen“, analysierte Enseleit. Jonas Heider traf zum 3:0 (68.), SG-Kapitän Lutz Christiansen verkürzte zwei Minuten später per Freistoß auf 3:1. Björn Weide scheiterte mit einem Kopfball an der Latte.

Dann war wieder Husum dran: Erst verwandelte Sebastian Steglich einen Strafstoß nach Foul an Marcel Cornils zum 4:1 (88.), der eingewechselte Cornils machte das 5:1 (90.).

Husumer SV: Reinhold – Strüning (64. Ketelsen), Rettkowski, Schulte, Jannik Heider (68. Cornils) – Siegfried, Kiesbye, Steglich, Schröder – Halawani, Jonas Heider (68. Alla).
SG Langenhorn-Enge: Goos – Nahnsen (46. Carstensen), Begier, Kluger, Christiansen – Friedrichsen (75. Sroka), Johannsen, Weide, Petersen – Borchardt, Sell.
Zuschauer: 198. Schiedsrichter: Bollmann (Altenholz).
Beste Spieler: Steglich, Siegfried, Jannik Heider/Goos.

2. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Husum (sh:z) - War das ein Spektakel am 10.10. 2010! Ein Dutzend Tore fielen beim Derby der SG Langenhorn-Enge gegen die Husumer SV. Die Gäste führten zur Pause schon 5:1, verloren den zweiten Durchgang 2:6 – am Ende hatte Husum 7:5 gewonnen.Ob es heute (14 Uhr, Friesenstadion) wieder so ein Offensiv-Feuerwerk gibt? Trainer Christian Heider hat auf jeden Fall Respekt vorm Tabellen-16. "Die sind konterstark", so die Warnung.

30. April 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 28 04.05.11 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 4:2

2:4 in Husum: Stern verkauft sich gut beim Spitzenreiter

Husum (noh) - Stern Flensburg hat sich beim beim Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Nord-West gut verkauft: Mit einem 2:4 (1:2) mussten sich die Flensburger zwar bei der Husumer SVgeschlagen geben, hielten aber lange mit. Die Gastgeber ließen in der Anfangsviertelstunde drei gute Chancen ungenutzt. Die Gäste spielten effektiver – Janosch Hass traf aus abseitsverdächtiger Position zum 0:1 (19.). Husum blieb ungerührt, und Sebastian Kiesbye glich nach Vorarbeit von Sebastian Steglich zum 1:1 aus (30.). Dennis Schulte brachte die Stormstädter per Kopf in Führung (43.). Im zweiten Durchgang hielt die Überlegenheit der Platzherren an. Kiesbye schloss eine Einzelleistung zum 3:1 ab (70.). Als Lasse Hadsund-Andersen fünf Minuten vor dem Ende auf 3:2 verkürzte, wurde es spannend, doch Sebastian Steglich verwandelte einen an Jonas Heider verursachten Foulelfmeter zum 4:2 (90.). Am Wochenende muss Stern wieder reisen: Gegner am Sonnabend ist der TSV Friedrichsberg.

6. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt

Fußball-Verbandsliga

Zwei Kiesbye-Tore zum Husumer 4:2-Erfolg

Husum (noh) - Mit einem 4:2 (2:1) gegen Stern Flensburg hat Fußball-Verbandsligist Husumer SV die Tabellenführung verteidigt. Die Hausherren ließen in der Anfangsviertelstunde drei gute Chancen ungenutzt. Die Gäste spielten effektiver – Janosch Hass traf aus abseitsverdächtiger Position zum 0:1 (19.). Die Hausherren blieben ungerührt und Sebastian Kiesbye glich nach Vorarbeit von Sebastian Steglich zum 1:1 aus (30.). Dennis Schulte brachte die Stormstädter per Kopf in Führung (43.). Im zweiten Durchgang hielt die Überlegenheit der Platzherren an. Sebastian Kiesbye schloss eine Einzelleistung zum 3:1 ab (70.). Als Lasse Hadsund-Andersen fünf Minuten vor dem Ende auf 3:2 verkürzte wurde es spannend, doch Sebastian Steglich verwandelte einen an Jonas Heider verursachten Foulelfmeter zum 4:2 (90.).
5. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ausfälle in Leck und Husum – weitere Spiele auf der Kippe

Leck (usc) - Kein Frost mehr, dafür Dauerregen: Die für das Wochenende angesetzten Nachholspiele in der Schleswig-Holstein-Liga und der Verbandsliga Nord-West werden nicht in vollem Umfang über die Bühne gehen. Schon definitiv wurden die für heute angesetzten Verbandsliga-Partien des MTV Leck gegen den TV Grundhof und Husumer SV gegen Stern Flensburg abgesagt. Zumindest gefährdet ist das Auswärtsspiel des SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim FC Angeln 02 heute in Steinfeld.

„Unbedingt spielen“ wollen laut Trainer Bernd Hansen die Fußballer des SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen den TSV Nordhastedt und die SG Langenhorn-Enge gegen den TSVRantrum (beide Spiele am Sonntag um 14 Uhr). Wichtig: Die SG spielt in Enge – nicht in Langenhorn, wie es noch falsch bei fussball.de zu lesen ist.

Auf der Kippe steht auch die für heute angesetzte SH-Liga-Partie des FC Sylt beim ETSVWeiche in Flensburg (14 Uhr). „Wir konnten am Donnerstag nicht auf dem Platz trainieren, auch ein für Freitag angesetztes Testspiel der zweiten Mannschaft musste abgesagt werden“, so Weiches Ligamanager Henning Natusch gestern gegenüber unserer Zeitung.
5. Februar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 29 07.05.11 Husumer SV TuRa Meldorf 0:1

Meldorf macht's wieder spannend

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer 0:1-Niederlage im Duell der Titelanwärter
Nicht aufhalten lässt sich Meldorfs Kapitän Onno Lorenzen vom Husumer Sebastian Kiesbye (re.). Foto: brigitte petersen
Verbandsliga: Die Übersicht

Meldorf schließt zu Husum auf

Das wird ein spannendes Finale: Nach dem 1:0 im Spitzenspiel ist Seriensieger TuRa Meldorf jetzt punktgleich mit der Husumer SV. Am Tabellenende ist die Messe für die SG Langenhorn-Enge nach dem 0:3 gegen den MTV Leck wohl gelesen. Derzeit belegt der TSV Rantrum (1:1 in Nordhastedt) den letzten Abstiegsplatz, doch auch der TSB Flensburg (2:2 bei 06 II), der TV Grundhof (1:5 in Brunsbüttel) und der VfB Schuby (1:1 gegen Wessekburen) sind noch lange nicht durch. sh:z

Husum (usc) – „Spitzenreiter, Spitzenreiter“, intonierten die Fans der Husumer SV trotzig. Stimmt zwar – aber nach dem 0:1 (0:1) im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen TuRa Meldorf sind beide Teams punktgleich, lediglich dank der besseren Tordifferenz sind die Nordfriesen noch vorn.

„Der Sieg war verdient, wir haben wenig zugelassen und die Meisterschaft wieder spannend gemacht“, freute sich TuRa-Coach Daniel Backenhaus. Sein Trainerkollege Christian Heider blickte schon etwas verkniffener drein. „Selbst schuld, wenn wir unsere Chancen nicht nutzen. Und mit dem Auftreten meines Teams in den letzten 20 Minuten bin ich überhaupt nicht zufrieden.“ Besonders ärgerte ihn eine Szene in der 65. Minute: Der eingewechselte Marcel Cornils lief in hohem Tempo in den Strafraum, wich zwei Meldorfern aus – der dritte, Michael Falk, räumte den Husumer Angreifer ab.

„Klarer Elfmeter“, befanden Heider, seine Spieler und die Mehrzahl der 419 Fans, doch die Pfeife von Schiedsrichter Thorsten Möller (Kellinghusen) blieb stumm – eine strittige Entscheidung. „Ich habe die Szene nicht gesehen, kann das nicht beurteilen“, sagte Daniel Backenhaus.

Strafstoß oder nicht – der Meldorfer Sieg war verdient. Die Dithmarscher standen hinten sicher, waren im Mittelfeld präsenter als der Gegner, und setzten in der Offensive gefährliche Konter. Husum dagegen fiel recht wenig ein, in der Schlussphase gab sich der Tabellenführer auf – sehr zum Unwillen des Trainers.

Nach vorsichtigem Beginn und Gelegenheiten von Rouven Drzimkowski (4. Minute) sowie Jonas Heider (5.) und Dennis Schulte (8.) auf Husumer Seite tat sich eine halbe Stunde lang herzlich wenig. Die nächste Szene sorgte dafür aber für erhöhten Pulsschlag bei den Husumern: Sebastian Kiesbye hatte fein vorbereitet, doch Erion Alla, überraschend im Angriff aufgeboten, scheiterte frei an TuRa-Keeper Markus Pycha (34.).

Beim Tor des Tages halfen die Gastgeber dann tatkräftig mit. Sebastian Steglich produzierte eine „Kerze“, Mark Ohland traf mit einem noch abgefälschten Schuss direkt in den Winkel (43.). „Den hat er hundertprozentig getroffen“, kommentierte Christian Heider mit säuerlicher Miene.

Wer nach dem Seitenwechsel mit einem Husumer Sturmlauf gerechnet hatte, wurde schnell eines Besseren belehrt. Bis auf (harmlose) Freistöße und einen Drehschuss von Sebastian Steglich (62.), den Pycha zur Ecke lenkte, ließ Meldorf, das bei Kontern sogar die besseren Chancen hatte, nicht viel zu. Nach dem Strafraum-Foul an Cornils war beim Tabellenführer die Luft raus.

Trainer Heider versuchte, sich und seinen enttäuscht auf dem Rasen hockenden Spielern Mut zu machen: „Wir haben es immer noch selbst in der Hand“, sagte er.

Husumer SV: Reinhold - Jannik Heider (88. Demir), Rettkowski, Schulte, Schröder - Siegfried, Kiesbye, Steglich, Halawani - Jonas Heider (46. Cornils), Alla (60. Strüning).
TuRa Meldorf: Pycha - Buggenthien, Hahn, Lorenzen, Stoebel - Witt, Falk, Ohland, Adria (83. Ploetz) - Drzimkowski (90. Gutt), Rufener (89. Bielenberg).
Schiedsrichter: Möller (Kellinghusen), ließ nach der Pause nach.
Zuschauer: 419.
Beste Spieler: Schröder, Siegfried/Buggenthien, Hahn, Drzimkowski.

9. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt

Tura Meldorf mischt nach 1:0 beim Husumer SV um den Titel mit

Freudentanz: Tura Meldorf macht das Titelrennen wieder offen. Foto: git

Husum (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nordwest wird die Siegesserie von Tura Meldorf langsam unheimlich. Durch das 1:0 (1:0) beim Spitzenreiter Husumer SV vor über 400 Zuschauern zogen die Domstädter nach Punkten gleich, und haben beste Chancen auf den SH-Liga-Aufstieg. „Der Sieg war verdient, wir haben wenig zugelassen und die Meisterschaft wieder spannend gemacht“, freute sich TuRa-Coach Daniel Backenhaus. Die Dithmarscher standen hinten sicher, waren im Mittelfeld präsenter als der Gegner, und setzten in der Offensive gefährliche Konter. Husum dagegen fiel wenig ein, in der Schlussphase gab sich der Tabellenführer auf.

Nach vorsichtigem Beginn und Gelegenheiten von Rouven Drzimkowski (4.) sowie Jonas Heider (5.) und Dennis Schulte (8.) auf Husumer Seite tat sich eine halbe Stunde lang wenig. Die nächste Szene sorgte dafür aber für erhöhten Pulsschlag bei den Husumern: Sebastian Kiesbye hatte fein vorbereitet, doch Erion Alla, überraschend im Angriff aufgeboten, scheiterte frei an TuRa-Keeper Markus Pycha (34.). Beim Tor des Tages halfen die Gastgeber tatkräftig mit. Sebastian Steglich produzierte eine „Kerze“, Mark Ohland traf mit einem abgefälschten Schuss direkt in den Winkel (43.). Nach dem Wechsel ließ Meldorf, das bei Kontern sogar die besseren Chancen hatte, nicht viel zu.

TuRa Meldorf: Pycha – Buggenthien, Hahn, Lorenzen, Stoebel – Witt, Falk, Ohland, Adria (83. Plötz) - Drzimkowski (90. Gutt), Rufener (89. Bielenberg).

9. Mai 2011 ·Norddeutsche Rundschau

Tura im Spitzenspiel bei der Husumer SV

Brunsbüttel/Meldorf (sh:z) - Zum „Duell der Giganten“ kommt es heute (Anpfiff 14 Uhr) in der Fußball-Verbandsliga Nordwest. Im Stadion am Hasselberg erwartet Spitzenreiter Husumer SV den unmittelbaren Verfolger Tura Meldorf. Mit einem Erfolg in der Stormstadt können die Meldorfer, die in diesem Jahr in 13 Spielen neben einem Remis zwölf Siege feierten, mit dem Spitzenreiter gleichziehen und das Rennen um Titel und Aufstieg wieder spannend machen. Heimrecht haben heute (Anpfiff jeweils 16 Uhr) die schon längst von allen Abstiegsnöten befreiten TSV Nordhastedt (gegen TSV Rantrum erstmals mit Interimscoach Timo Burmeister nach Rücktritt von Trainer Ralf Rössner) und BSC Brunsbüttel (gegen TV Grundhof). Reisen muss morgen (Anpfiff 14 Uhr) BW Wesselburen (6./45): Das nach Meldorf bestplatzierte Dithmarscher Team tritt beim VfB Schuby an.
7. Mai 2011 · Norddeutsche Rundschau

Gipfeltreffen in Husum

Tabellenführer empfängt Verfolger TuRa Meldorf / Marcel Cornils tippt auf einen 3:1-Sieg der Nordfriesen
Zuverlässiger Youngster: Marcel Cornils (li.), hier im Laufduell mit Timo Hansen von Flensburg 08 II. Foto: brigitte petersen

Husum (noh) - Mehr geht nicht – Erster gegen Zweiter heißt es am Sonnabend um 14 Uhr in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Die Husumer SV empfängt im heimischen Stadion TuRa Meldorf. Die Rasensportler haben in diesem Jahr von 13 Partien zwölf gewonnen. Nur beim Schlusslicht FC Angeln kam es zu einer Punkteteilung. Damit sind die Dithmarscher bis auf drei Punkte an die HSV herangerückt und der einzige verbliebene Konkurrent im Kampf um die Meisterschaft. In der Woche haben beide Mannschaften noch einmal ihre Hausaufgaben gemacht. Husum besiegte Stern Flensburg vor heimischer Kulisse mit 4:2, Meldorf hielt sich mit 3:0 gegen Wesselburen unbeschadet.

Das Spitzenspiel ist für die Spieler und Verantwortlichen beider Vereine etwas ganz Besonderes. Auch Husums Youngster Marcel Cornils sieht die Begegnung als Richtung weisend an. „Wir werden auf unsere Stärken setzen, uns keinen Druck machen und wollen nicht verkrampfen“, propagiert der 18-Jährige Lockerheit. Den größeren Druck sieht Cornils, der im Sommer eine Lehre zum Bürokaufmann in Husum beginnen wird, bei den Gästen, die bei einer Niederlage in der Stormstadt bereits sechs Punkte Rückstand hätten.

Cornils dürfte noch in der A-Jugend Fußball spielen, wurde aber von seinem Trainer Christian Heider für die Männer freigeholt. Der HSV-Übungsleiter hält große Stücke auf sein „Nesthäkchen“, das ihm dieses Vertrauen bereits mit 15 Toren und einer ganzen Reihe Vorlagen belohnt hat. „Am Anfang hatte ich Startschwierigkeiten und bereits ein wenig an mir gezweifelt“, erinnert sich der Stürmer an seine ersten Schritte im Männerbereich. Doch inzwischen hat er sich an das körperbetonte und robustere Spiel gewöhnt.

Im Jugendbereich fiel der heute 18-Jährige früh als Offensivtalent auf. 121 Tore erzielte er während einer Saison in der G-Jugend, in den Folgejahren waren es im Schnitt immer zwischen 40 und 50 Treffer. Dadurch sind auch namhafte Vereine auf den Husumeraufmerksam geworden. Cornils erhielt als C-Jugendlicher Einladungen zum Probetraining beim HSV und trainierte als B-Jugendlicher bei Werder Bremen mit. In der gleichen Saison durfte er mit seinem heutigen Mannschaftskollegen Nils Schröder bei Schleswig 06 ein Jahr Regionalligaluft schnuppern. „Das war eine tolle Erfahrung“, sagt Cornils, der die Touren zum HSV, nach Hannover oder nach Bremen noch in guter Erinnerung hat.

Inzwischen ist er aber längst wieder bei der HSV angekommen und wird auch in jedem Fall in der nächsten Serie seine Schuhe für die Stormstädter schnüren. Hier kann er von erfahrenen Teamkollegen wie Sascha Rettkowski, der schon vor einigen Jahren mit Jörg Cornils, dem Onkel von Marcel Cornils, in der Oberliga der Defensive der HSV Stabilität verlieh, noch viel lernen.

Das Lernen soll für den 18-Jährigen auch in der nächsten Saison weiter gehen, dann allerdings in der Schleswig-Holstein-Liga. „Da wollen wir jetzt unbedingt hin. Dafür haben wir alles gegeben. Sie nicht zu erreichen, wäre schon ein großer Knick“, will der Stürmer mit aller Vehemenz Meister werden. Dabei erkennt er jedoch die sportliche Leistung der Meldorfer an, die sich seit Wochen kaum eine Blöße geben. „Sicherlich wird es ein schweres Spiel, aber ich rechne mit einem 3:1-Sieg“, erklärt Cornils, der unter keinen Umständen arrogant oder überheblich erscheinen möchte. Mit 90 Saisontoren liegt die Offensivabteilung der Gastgeber einsam an der Spitze der Liga, und auch gegen Meldorf wollen Cornils, Kiesbye, die Heider-Brüder und Steglich wieder jubeln.

Verbandsliga-Tipp:

Marcel Cornils (Husumer SV)Husumer SV – TuRa Meldorf 3:1TSV Friedrichsberg – Stern Flensburg 1:1Schleswig 06 II – TSB Flensburg 1:2TSV Nordhastedt – TSVRantrum 2:0BSC Brunsbüttel – TV Grundhof 1:2SG Langenhorn/Enge – MTV Leck 0:3VfB Schuby – BW Wesselburen 0:2BW Löwenstedt – FC Angeln 02 2:1SV Frisia 03 Risum-Lindholm – Flensburg 08 II 1:0

6. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 30 11.05.11 TSV Friedrichsberg Husumer SV 1:5

Husum bleibt auf Kurs: 5:1 bei Friedrichsberg

Schleswig (usc) - Die Husumer SV hat ihre Chance auf die Meisterschaft gewahrt. Beim TSV Friedrichsberg-Busdorf landete die Mannschaft von Trainer Christian Heider einen 5:1 (1:0)-Erfolg und bleibt Tabellenführer – jetzt wieder drei Punkte vor TuRa Meldorf, das 1:3 beim TSB Flensburg verlor. Jan Siegfried brachte die Stormstädter bereits in der 7. Minute in Führung. Danach zogen sich die Gäste etwas zurück. Kurz nach Wiederbeginn verwandelte Sebastian Steglich einen Foulelfmeter zum 0:2 (50.), und nach dem 0:3 (59.) von Jonas Heider war die Partie entschieden. Dennis Schulte köpfte eine Ecke zum 0:4 ein (72.), ehe Michael Schröder mit einem abgefälschten Freistoß das 1:4 gelang. Sebastian Kiesbye (89.) stellte – erneut per Foulelfmeter – den Endstand her. „Husum hat die Räume gut genutzt“, so TSV-Coach Sven Scherner.
12. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Fahrplan:

Friedrichsberg gegen Spitzenreiter Husum

Verbandsliga (mb) - Der TSV Friedrichsberg sehnt sich dem Saisonende der Verbandsliga entgegen. Mit 40 Punkten auf Platz elf ist die Mannschaft von Trainer Sven Scherner jenseits von Gut und Böse – die Motivation nach einer langen Saison scheint immer schwerer zu fallen. „Im Moment ist irgendwie der Wurm drin“, bestätigt Co-Trainer Andy Mahrt, der allerdings in den letzten Spielen aus zeitlichen Gründen kaum bei der Mannschaft war. Auch über die jüngste 1:4-Heimniederlage gegen Stern Flensburg, bei der Gäste-Kicker Mohamed Hajji die Friedrichsberger in der zweiten Spielhälfte ganz allein auseinander genommen hatte, wurde dem Co-Trainer lediglich Bericht erstattet. „Egal wie das Ergebnis zu Stande kam, wir dürfen uns nicht hängen lassen“, ermahnt Mahrt und hofft heute auf eine engagierte Leistung in der Partie gegen den Spitzenreiter Husumer SV (19 Uhr). Schließlich könnte Friedrichsberg im Meisterschaftskampf Zünglein an der Waage spielen. Nach der Husumer Niederlage gegen Meldorf ist das Titelrennen noch einmal spannend geworden. Die Meldorfer spielen parallel beim mitten im Abstiegskampf steckenden TSB Flensburg. Für Scherner steht das Spiel unter einer „guten Konstellation“. „Für uns ist das gut, Husum muss kommen“, sagt der Coach und hofft auf eine große Kulisse auf der Anlage am Öhr.

Für Überraschungen bei der Abschiedsrunde aus der Verbandsliga möchte auch der FC Angeln 02 sorgen – zumindest, um nicht als Tabellenletzter den Gang in die Kreisliga zu gehen. Schon mit einem Unentschieden gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm würde die Mannschaft von Trainer Detlev Hinrichs nach Anzahl der Spiele wieder mit dem spielfreien Team von Schleswig 06 II gleichziehen und der Mannschaft vom Schützenredder wieder die „Rote Laterne“ übergeben. Allerdings sind die „nordfriesischen Wochen“ des FCA mit den Niederlagen gegen Leck (0:2) und BW Löwenstedt (1:3) nicht vielversprechend gestartet. Auch gegen den Dreierpack Lindholm, Langenhorn/Enge und Husum sind die Chancen auf Erfolg nicht besonders hoch.
11. Mai 2011 · Schlei Bote
Fußball-Fahrplan

Keine Derbys in der SH-Liga

Schleswig (mb) - Spielabsagen: Auf vielen Plätzen fällt die Entscheidung, ob gespielt werden kann oder nicht, erst relativ kurzfristig. Definitiv nicht ausgetragen werden in der SH-Liga die Derbys FT Eider Büdelsdorf gegen den TSV Kropp und Flensburg 08 gegen den ETSV Weiche. Kaum Chancen auf den Anpfiff gibt es auch in Steinfeld. Die geplante Aufholjagd der B-Junioren des FC Angeln in der Regionalliga gegen den Blumenthaler SV (So., 14 Uhr) wird wohl nicht stattfinden können. „Auf dem Platz ist noch Eis“, berichtet Trainer Henning Stüber.

Nichts geht auch auf der Anlage am Öhr in Schleswig. „Der Platz ist nicht bespielbar“, sagt Co-Trainer Andi Mahrt. Nach der Partie gegen Löwenstedt konnte nicht gewalzt werden, dann kam der Frost und zu guter Letzt pflügte ein Geschwader Krähen den Rasen um. „Der Platz ist hinüber und braucht mindestens zwei Wochen Pause“, vermutet Mahrt. Das Spitzenspiel der Verbandsliga gegen den Tabellenführer Husumer SV hätte für beide Teams und die Zuschauer sowieso bessere Bedingungen verdient gehabt. Die Chancen auf einen Anpfiff auf dem Eckener Platz in der Partie zwischen dem TSB Flensburg und dem FC Angeln stehen laut TSB-Liga-Manager Holger Sohrweide 50:50 – Entscheidung kurzfristig.

Gespielt wird auf jeden Fall auf dem Kunstrasen auf dem Dr. Alslev-Platz. 06 II empfängt die SG Langenhorn/Enge. Die Partie wird um 16 Uhr angepfiffen, eine Stunde später als geplant, weil zuvor die B-Junioren in der SH-Liga gegen Flensburg 08 (14 Uhr) ran müssen. Der VfB Schuby will auf jeden Fall die Partie gegen BW Löwenstedt (So., 14 Uhr) spielen. „Wenn das Wetter sich nicht verschlechtert, sieht das ganz gut aus“, meinte Trainer Dirk Stegemann.
5. März 2011 · Schlei Bote
Fußball am Wochenende

Husum fraglich – Frisia und Rantrum spielen!

Husum (pu/usc) - Winter, Wochenende – und seit Wochen immer wieder die gleiche Frage: Kann gespielt werden oder nicht? So gut wie sicher ist die Austragung des SH-Liga-Derbys zwischen Schleswig 06 und dem FC Sylt am Sonntag (siehe nebenstehenden Bericht).

Gut sieht’s auch bei den beiden nordfriesischen Verbandsligisten aus, die Heimrecht haben. Keine Probleme hat der SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit seinen Plätzen und so steht hinter der Partie am Sonntag (15 Uhr) gegen den BSC Brunsbüttel auch kein Fragezeichen. „Unser Platz ist gut bespielbar, wie schon in den Wochen zuvor. Wir wollen den dritten Sieg im dritten Heimspiel in Folge einfahren. Bis auf Björn Petersen sind alle Spieler fit“, sagt Liga-Manager Hartmut Wiebe zuversichtlich. „Das Spiel findet statt“, lautete die knappe Info vom TSV Rantrum, der heute um 15.30 gegen TuRa Meldorf antritt.

Die heutige Partie der SG Langenhorn-Enge bei Schleswig 06 II beginnt erst um 16 statt um 15 Uhr, denn zuvor (14 Uhr) muss auf dem Kunstrasen in der Schleistadt die B-Jugend von 06 (SH-Liga) antreten.

Erneut untätig bleiben muss wohl Tabellenführer Husumer SV. Das Spiel heute (14 Uhr) beim TSV Friedrichsberg-Busdorf fällt nach Mitteilung der Gastgeber aus. Nach dem Heimspiel gegen Löwenstedt vor drei Wochen konnte der Platz nicht gewalzt werden, dann kam der Frost – und dann kamen auch noch die Krähen und pflügten den Platz um. In Schuby geht man davon aus, dass der VfB am Sonntag (14 Uhr) gegen Blau-Weiß Löwenstedt spielen kann. Als „nicht prickelnd“ bezeichnet Ronald Weigelt, Vorsitzender von Stern Flensburg, die Platz-Situation in Flensburg-Engelsby. Laut Trainer Lars Meyer wird heute (15.30 Uhr) gegen den MTV Leck auf dem „Sandacker“ (Grandplatz) gespielt. Meyer: „Auf unserem Hauptplatz geht gar nichts. Der taugt im Moment höchstens als Truppenübungsplatz.“

Bereits abgesagt sind zwei Derbys in der SH-Liga: Die FT Eider Büdelsdorf spielt heute nicht gegen den TSV Kropp, Flensburg 08 am Sonntag nicht gegen den ETSV Weiche.
5. März 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Friedrichsberg: Erst Fußball, dann Sportnacht

Schleswig (sh:z) - Wenn der Zustand des Platzes es zuläßt, soll Verbandsligist TSV Friedrichsberg-Busdorf am Sonnabend (14 Uhr) gegen die Husumer SV spielen. Danach wird gefeiert bei der Friedrichsberger Sportnacht im Hotel Ruhekrug. Beginn ist um 20 Uhr. Karten beim Tabakgeschäft Ursula Lorenz neben der Bugenhagenschule und an der Abendkasse. Gäste sind herzlich willkommen. Es gibt eine Tombola mit exklusiven Preisen und viele Überraschungen, zudem wird ein kostenloser Bustransfer angeboten.

Info: www.tsv-friedrichsberg-fussball.de

2. März 2011 · Schlei Bote
VL 31 14.05.11 MTV Leck Husumer SV 0:3

Husum nur wenig gefordert

Fußball-Verbandsliga: 3:0 des Tabellenführers in Leck / MTV sagt Pokalspiel gegen den FC Sylt ab
Husum obenauf: Stürmer Salam Halawani (rechts) im Duell mit seinem früheren Mitspieler Björn Vollmer. Foto: wrege
Verbandsliga: Die Übersicht

Husum baut den Vorsprung aus

Fünf Punkte und 15 Tore vor TuRa Meldorf – war's das schon für die Husumer SV? Der Spitzenreiter gewann 3:0 in Leck und proftiterte vom 1:1 des Verfolgers gegen Flensburg 08 II. Drei Partien stehen noch aus. Am Tabellenende ist für die SG Langenhorn-Enge (2:4 bei Angeln 02) wohl nichts mehr zu holen, der TSV Rantrum kann nach dem 2:2 gegen Friedrichsberg-Busdorf noch hoffen. Noch nicht gesichert sind der TV Grundhof (1:3 gegen Löwenstedt) sowie der TSB Flensburg und der VfB Schuby, die sich 3:3 trennten.

Leck (pu) - Der MTV Leck war gegen Verbandsliga-Tabellenführer Husumer SV chancenlos und verlor mit 0:3 (0:2). „Ich hätte mir in der ersten Halbzeit mehr Gegenwehr gewünscht, aber es geht momentan nicht mehr bei uns. Der Sieg für Husum war hoch verdient“, gratulierte MTV-Spielertrainer Dennis Peper. Der ohnehin stark dezimierte Kader ist nach dem Muskelfaserriss von Henning Laas weiter reduziert. Traurige Konsequenz: Der MTV sagte das für Mittwoch geplante Kreispokal-Spiel gegen den FC Sylt ab.

Von Beginn an war Husum spielerisch überlegen. Tempo, Bewegung, Kombination und Technik sprachen klar für die Gäste. Und schon nach fünf Minuten durften sie nach einer Klasse-Kombination jubeln: Salam Halawani hatte den Ball auf Marcel Cornils gelupft, der diesen zum 0:1 im leeren Tor unterbrachte. Leck spielte im Rahmen seiner Möglichkeiten mit und kam auch zu Chancen. Einen abgefälschten Schuss von Henning Laas (14.) brachte Momme Reinhold so gerade über die Latte. Kurz darauf musste Laas verletzt vom Platz. Nach einem Fehlpass lief Cornils alleine auf Lars Christiansen zu, aber der parierte glänzend zur Ecke. Kurz darauf war der MTV-Torhüter aber ohne Abwehrchance – Sebastian Steglich traf mit seinem Schuss aus 25 Metern genau unter die Latte zum 0:2 (28.). Erion Allas (37.) Schüsse wurden geblockt, beim Nachschuss scheiterte Halawani an Christiansen.

Nach der Pause wurden die Gäste passiver, verwalteten das Ergebnis. So ergaben sich auch für Leck mehr Chancen. Die beste vergab Melf Christian Stark (74.) als er nach gutem Zuspiel von Leif Petersen den Ball aus zwei Metern nicht ins leere Tor brachte. Cornils (81.) und Alla (85.) scheiterten am guten Torhüter Christiansen, ehe Sebastian Kiesbye dann doch noch zum 0:3 (88.) traf.

MTV Leck: Christiansen – Peper – Janne Petersen, Schyma, Alexander Blumenstein – Reschke (85. Lars Nielsen-Rosenberg), Lühr, Vollmer, Henning Laas (19. Leif Petersen) – Stark, Brydda.
Husumer SV: Reinhold – Strüning, Schulte, Rettkowski, Jannik Heider (75. Ketelsen) – Kiesbye, Siegfried, Steglich, Alla – Halawani, Cornils.
Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg). Zuschauer: 150. Beste Spieler: Christiansen, Blumenstein/Cornils, Steglich.

16. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt

Tura Meldorf hat nun schon fünf Zähler Rückstand auf Husum

Meldorf (sh:z) - Durch das 1:1 auf eigenem Platz gegen Flensburg 08 II verlor Tura Meldorf im Kampf um den Titel in der Fußball-Verbandsliga Nordwest gegenüber der Husumer SV weiter an Boden. Die Stormstädter gewannen mit 3:0 beim MTV Leck und führen nun drei Spieltage vor Saisonende die Tabelle mit fünf Zählern Vorsprung vor den Meldorfern an. Gegen die 08-Reserve brachte Thore Rufener sein Team nach 30 Minuten mit 1:0 in Führung, Flensburg glich durch Torben Letzius (79.) aus.
16. Mai 2011 · Norddeutsche Rundschau

Bonus-Spiele für die Nummer Eins

Fußball-Verbandsligist MTV Leck freut sich auf die Heimpartien gegen die Husumer SV (heute) und den FC Sylt am Mittwoch
Großer Moment: Lars Christiansen gehörte zur NF-Auswahl, die 2010 gegen den HSV mit Mladen Petric (li.) spielte. Foto: pustal (2)
Leck (Wolfgang Pustal) - Für Lars Christiansen gibt es kaum etwas Schöneres, als im Fußballtor zu stehen, aber das war in der Verbandsliga-Mannschaft des SV Frisia 03 Risum-Lindholm nicht so oft der Fall – aus seiner Sicht jedenfalls viel zu selten. „Es war nicht klar, wer die Nummer eins ist, Helge Carstensen oder ich. Ich wollte klare Verhältnisse haben“, erinnert sich der 21-Jährige, der zur Rückrunde zum MTV Leck wechselte. Für seine sportliche Entwicklung genau die richtige Entscheidung – und auch für den MTV war es ein Glücksgriff. „Wir brauchten nach dem Weggang von Thomas Widder einen neuen Torhüter, haben zugegriffen und jetzt ist er unsere Nummer eins“, freut sich Liga-Manager Sven Johannsen.
Lars Christiansen fühlt sich wohl in Leck.

Lars Christiansen hat mit Leistung überzeugt. In der Rückserie gab es sechs Zu-Null-Erfolge. Und die Leistung des 21-jährigen Torhüters gibt ihm Recht. „Dazu gehört eine gute Abwehr und ein guter, spielender Torhüter“, sagt Johannsen. Seit dem ersten Spiel nach der Winterpause (2:2 in Wesselburen) ist der Neuzugang Stammkeeper und fühlt sich wohl: „In Leck gibt es viele junge Spieler. Mein Bruder Malte, der ein halbes Jahr vorher zum MTV gewechselt ist, spielt hier, Janne Petersen, Tim Ingwersen, Leif Petersen. Da ist eine gute Stimmung in der Truppe.“

Trotz zahlreicher verletzungsbedingten Ausfälle ist der MTV gut drauf. „Mit André Schyma, Alexander Blumenstein und Dennis Peper haben wir hinten sehr erfahrene Spieler. Das macht es mir natürlich leichter. Wir haben das Optimum herausgeholt und es selbst in der Hand, uns mit Platz drei oder vier zum Saisonende zu belohnen“, weiß der MTV-Torhüter. Aber das Restprogramm in Meisterschaft und Pokal hat’s in sich. „Das sind so etwas wie Bonusspiele für uns. Am Sonnabend kommt Husum, dann haben wir am Mittwoch den FC Sylt zu Gast, am vorletzten Spieltag kommt Meldorf und zum Saisonabschluss der SV Frisia 03. Das ist ein hartes, aber auch tolles Programm für uns“, freut sich Sven Johannsen.

Das sieht Lars Christiansen genau so und brennt schon auf diese Spiele. Gegen Tabellenführer Husumer SV heute um 14.30 Uhr im Nordfrieslandstadion tippt er auf einen 1:0-Sieg. „Wir haben in Husum 0:0 gespielt, und ich bin fest davon überzeugt, dass wir zu Hause gewinnen können. Wir wollen sie noch ärgern, Meldorf auch. Wir können Zünglein an der Waage spielen in der Meisterschaft“, sagt der junge Keeper.

Vier Tage nach dem Tabellenführer der Verbandsliga kommt der momentane Tabellendritte der SH-Liga, der FC Sylt, ins Nordfrieslandstadion. Am Mittwoch um 19 Uhr geht’s um den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals. „Sylt ist haushoher Favorit, aber ich will meinen Kasten sauber halten – und mit etwas Glück machen wir vielleicht selbst ein Tor“, tippt der 21-Jährige mutig und frech auf ein 1:0 für seinen MTV.

Er könnte auch mit einer knappen Niederlage leben – knapper als beim 0:9 im Juli 2010 gegen den Bundesligisten Hamburger SV, als Christiansen sechs Gegentore kassierte. „Das war das größte Spiel für mich vor 4000 Zuschauern. Gegen solche Leute wie van Nistelrooy, Petric und Guerrero taten die Tore nicht so weh“, kann sich Lars Christiansen noch gut erinnern.

Spieler-Tipp

Lars Christiansen (MTV Leck)FC Angeln 02 – SG Langenhorn-Enge 1:1MTV Leck – Husumer SV 1:0TSB Flensburg – VfB Schuby 2:1TSV Rantrum – TSV Friedrichsberg-Busdorf 0:1TSV Nordhastedt – SV Frisia 03 2:1TV Grundhof – SV BW Löwenstedt 0:2Stern Flensburg – Schleswig 06 II 3:1BW Wesselburen – BSC Brunsbüttel 1:2TuRa Meldorf – Flensburg 08 II 3:0

14. Mai 2011 ·sh:z-Nordfriesland Sport
VL 32 21.05.11 Husumer SV FC Angeln 02 1:0

Von der PC-Sitzung zur Spontan-Feier

Husumer SV kehrt in die Schleswig-Holstein-Liga zurück / Vier Neuzugänge stehen fest
Ian Prescott-Claus (rechts), hier noch im Trikot des FC Angeln 02, stürmt künftig für SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV. Foto: krambeck

Husum (Ulrich Schröder) - Wo hat Dennis Schulte, Kapitän der Husumer SV, den Sonntag Nachmittag verbracht? „Am Computer, wie wir alle“, so der Abwehrspieler. Gespannt verfolgten die Fußballer aus der Stormstadt, wie Verfolger TuRa Meldorf gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm spielte. Nach dem 1:2 der Dithmarscher müssen die Tastaturen wohl heiß gelaufen sein – man verabredete sich zu einer spontanen Meisterfeier bei Mittelfeldspieler Jan Siegfried.

Zwei Spieltage vor Saisonende in der Verbandsliga Nord-West steht das Team von Trainer Christian Heider als Meister und Aufsteiger in die SH-Liga fest. Nach zwei Jahren kehren die Stormstädter wieder in die höchste Spielklasse des Landes zurück. In 32 Partien haben die jungen Husumer (Durchschnittsalter 23 Jahre) 99 Tore erzielt, nur vier von 32 Partien verloren – keine Frage, dass die Meisterschaft verdient war.

„Natürlich wollten wir aufsteigen, aber mir war auch wichtig, dass sich die Mannschaft entwickelt“, sagt Trainer Christian Heider, der das Team nach dem SH-Liga-Abstieg 2009 übernahm und komplett verjüngte. „Viele haben uns da schon als Absteiger gesehen“, erinnert sich Heider, der auf junge Leute aus unterklassigen Vereinen setzte. Im ersten Jahr wurde es Platz vier, dem Klassenprimus FC Sylt knöpften die Husumer dabei vier Punkte ab. In die neue Spielzeit starteten die Nordfriesen mit einem 1:2 gegen den TSB Flensburg schlecht. „Dann haben wir uns aber gefangen und eine Serie gestartet“, so Dennis Schulte, dem die Vorfreude auf die Saison 2011/12 in der SH-Liga deutlich anzuhören ist. Nicht einmal der frühe Wintereinbruch konnte die HSV stoppen – zwischen dem 20. November und dem 12. Februar musste das Heider-Team pausieren, nach dem 1:0 in Rantrum im Februar ging wieder einen Monat lang nichts. „Das liegt auch an unseren katastrophalen Platzverhältnissen“, sagt Heider, der sich gerne an das 3:0 in Leck Mitte Mai erinnert – nicht nur, weil seine Mannschaft gut spielte, sondern auch, weil der Rasen im Nordfrieslandstadion ein wahrer Teppich war.

Offensive und Jugend war Trumpf – Sebastian Kiesbye (20 Jahre/18 Tore), Jonas Heider (20 Jahre/17), Marcel Cornils (18 Jahre/16) und Sebastian Steglich (25 Jahre/14) lehrten die gegnerischen Abwehrreihen mehr als einmal das Fürchten. In der Defensive regierte die Routine mit Keeper Momme Reinhold (28), Dennis Schulte (27) und „Urgestein“ Sascha Rettkowski (32).

Vier Zugänge für die neue Saison stehen schon fest. Vom FC Angeln 02 kommt der auch von anderen Klubs umworbene Ian Prescott Claus (18), mit bislang 14 Toren bester Schütze des Absteigers und überragender Akteur der Rückrunde. Über SH-Liga-Erfahrung verfügen Tanju Hassan Oglou (23) und Dogan Göndüz (27), beide von Flensburg 08 und Hakim Alioua (22) vom Südwest-Verbandsligisten TSV Gadeland, der schon für den VfR Neumünster kickte. Zwei weitere Spieler sollen noch geholt werden, Abgänge gibt es nach derzeitigem Stand keine.
24. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt
Ballgeflüster

Meister-Feiern mit Verspätung

Meistermacher (pu) - Am Sonntag entschied sich sowohl in der Fußball-Verbandsliga Nord-West als auch in der Kreisliga die Meisterschaft – und zwar ganz ohne Beteiligung der neuen Meister. Die Husumer SV profitierte dabei vom 2:1-Sieg des SV Frisia 03 beim Verfolger TuRa Meldorf und der Bredstedter TSV durfte sich über den 2:1-Sieg des SV Dörpum gegen IF Tönning freuen. In Dörpum war fast die gesamte Bredstedter Mannschaft versammelt und drückte Dörpum kräftig die Daumen. Nach dem Abpfiff kamen die Meisterschafts-Shirts doch noch zum Einsatz, die am Sonnabend nach dem 1:1 bei der SG Eiderstedt wieder in den Taschen verschwinden mussten. Und dann wurde gefeiert. Einige Spieler, die schon auf dem Heimweg waren, wurden eilends zurück geholt, auch Trainer Malte Köster eilte nach Dörpum – und wurde mit einer Sektdusche empfangen. Ralf Christiansen wird in der kommenden Saison übrigens Co-Trainer von Köster, Willi Döhring übernimmt die zweite Mannschaft.
24. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport 

Husumer SV mit Schützenhilfe neuer Titelträger

1:0-Erfolg gegen Angeln / Dennis Schulte trifft in der Nachspielzeit
Husums Trainer Christian Heider ist mit seinem Team zurück in der SH-Liga. Foto: usc
Verbandsliga: Die Übersicht

Frisia macht Husum zum Meister

Nach zwei Jahren Abstinenz ist die Husumer SV zurück in der höchsten Landesklasse. Die Husumer taten sich am 32. Spieltag selbst beim 1:0 mit einem Siegtor von Dennis Schulte in der Nachspielzeit schwer. Aber da SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 2:1 beim Verfolger TuRa Meldorf siegte, kann die Mannschaft von Trainer Christian Heider zwei Spieltag vor Saisonschluss nicht mehr eingeholt werden. Mit 74 Punkten haben die Husumer acht Zähler Vorsprung auf die Dithmarscher.

Husum (noh) - Einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft machte die Husumer SV am Sonnabend mit dem 1:0 (0:0)-Last-Minute-Sieg über den FC Angeln 02. Da Verfolger TuRa Meldorf am Tag darauf gegen Frisia Risum-Lindholm mit 1:2 verlor, ist Husum vorzeitig Meister und steigt in die SH-Liga auf. Acht Punkte Vorsprung bei zwei ausstehenden Partien sind nicht einzuholen.

Im Spiel gegen den Absteiger aus Angeln traf Innenverteidiger Dennis Schulte erst in der vierten Minute der Nachspielzeit mit dem Kopf zum 1:0 und erzielte damit das vielumjubelte Tor des Tages (90.+4).

Im ersten Durchgang gelang es den Gastgebern nicht, ein druckvolles Offensivspiel aufzuziehen. „Wir haben zu viel durch die Mitte gespielt und die Außenbahnen zu wenig genutzt“, war Husums Trainer Christian Heider mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Die ganz großen Chancen konnten sich die Stormstädter anfänglich daher nicht herausspielen. In den zweiten 45 Minuten wurde der Druck der Platzherren immer größer, doch vor dem Gästetor zeigten die Husumer Nerven. In der Schlussphase, als es trotz einer Reihe sehr guter Chancen immer noch 0:0 stand, warfen die Gastgeber alles nach vorne. Zuvor hatte Sebastian Kiesbye die beiden besten Gelegenheiten liegen gelassen (68., 75.), und auch seine Offensivkollegen Salam Halawani (70.) und Jannik Heider (60.) vergaben Kopfballchancen. Der FC Angeln spielte in dieser Phase geschickt auf Zeit. Bei Husum rückten nun auch die kopfballstarken Innenverteidiger Dennis Schulte und Daniel Rettkowski mit nach vorne.

Schließlich wurden die Husumer in der Nachspielzeit doch noch für ihr Bemühen belohnt, als Kapitän Dennis Schulte mit seinem Kopfballtreffer das Tor zur Schleswig-Holstein-Liga ganz weit aufstieß, durch das die Mannschaft dank der nordfriesischen Schützenhilfe jetzt in die SH-Liga getreten ist.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Schulte, Strüning – Siegfried (54. Schröder), Kiesbye, Steglich, Alla (57. Jonas Heider) – Halawani, Cornils (78. Rafalski). FC Angeln 02: Block – Heilmann, Köpke, Diekert (79. Jürgensen), Hoffmann-Timm, Green, Claus, Fritz, Bless (73. Döhrwaldt), Sponberg, Krüger (90. Matthiesen). Zuschauer: 200 – Schiedsrichter: Marco Wölki (SV Schinkel) – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Claus, Block.

23. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport 
Verbandsliga

Tor in der Nachspielzeit reicht der Husumer SV zum Titelgewinn

Husum (noh) - Einen weiteren großen Schritt in Richtung Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-West machte die Husumer SV mit dem 1:0 (0:0) Last-Minute-Sieg über Absteiger FC Angeln 02. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit traf Innenverteidiger Dennis Schulte mit dem Kopf zum 1:0 und erzielte damit das viel umjubelte Tor des Tages. Da Verfolger TuRa Meldorf am Tag darauf gegen Frisia Risum-Lindholm mit 1:2 verlor, ist Husum vorzeitig Meister und steigt in die SH-Liga auf.

Im ersten Durchgang gelang es den Gastgebern nicht, ein druckvolles Offensivspiel aufzuziehen. „Wir haben zu viel durch die Mitte gespielt und die Außenbahnen zu wenig genutzt“, war Husums Trainer Christian Heider mit der spielerischen Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden. Die ganz großen Chancen konnten sich die Stormstädter anfänglich daher nicht herausspielen.

In den zweiten 45 Minuten wurde der Druck der Platzherren immer größer, doch vor dem Gästetor zeigten die Husumer Nerven. In der Schlussphase, als es trotz einer Reihe sehr guter Chancen immer noch 0:0 stand, warfen die Gastgeber alles nach vorne. Zuvor hatte Sebastian Kiesbye die beiden besten Gelegenheiten liegen gelassen (68., 75.), und auch seine Offensivkollegen Salam Halawani (70.) und Jannik Heider (60.) vergaben Kopfballchancen. Der FC Angeln spielte in dieser Phase geschickt auf Zeit. Bei Husum rückten nun auch die kopfballstarken Innenverteidiger Dennis Schulte und Sascha Rettkowski mit nach vorne. Schließlich wurden die Husumer in der Nachspielzeit doch noch für ihr Bemühen belohnt, als Kapitän Dennis Schulte mit seinem Kopfballtreffer das Tor zur Schleswig-Holstein-Liga ganz weit aufstieß.

Husumer SV: Reinhold – Janik Heider, Rettkowski, Schulte, Strüning – Siegfried (54. Schröder), Kiesbye, Steglich, Alla (57. Jonas Heider) – Halawani, Cornils (78. Rafalski).
FC Angeln 02: Block – Heilmann, Köpke, Diekert (79. Jürgensen), Hoffmann-Timm, Green, Claus, Fritz, Bless (73. Döhrwaldt), Sponberg, Krüger (90. Matthiesen). – Zuschauer: 200. – Schiedsrichter: Marco Wölki (Shinkel). – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Block, Claus.

23. Mai 2011 · Schlei Bote
Fußball-Verbandsliga

Frisia macht Husum zum Meister – schwerer Gang für Schuby

Husum (sh:z) - Nach zwei Jahren Abstinenz ist die Husumer SV zurück in der höchsten Landesklasse. Die Husumer taten sich am 32. Spieltag selbst beim 1:0 mit einem Siegtor von Dennis Schulte in der Nachspielzeit schwer. Aber da SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 2:1 beim Verfolger TuRa Meldof siegte, kann die Mannschaft von Trainer Christian Heider zwei Spieltag vor Saisonschluss nicht mehr eingehlt werden. Mit 74 Punkten haben die Husumer acht Zähler Vorsprung auf die Dithmarscher.

Die SG Langenhorn/Enge, der FC Angeln 02 und Schleswig 06 II müssen den Gang in die entsprechenden Kreisligen antreten. Das könnte auch noch dem VfB Schuby blühen, der nach dem 0:0 gegen IF Stern Flensburg jetzt zum Abstiegsendspiel beim zwei Punkte schlechteren TSV Rantrum antreten muss.

23. Mai 2011 · Schlei Bote, sh:z-Nordfriesland Sport 

Husumer SV macht ihr Meisterstück

Meldorf (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nordwest machte die Husumer SV mit dem 1:0 gegen den FC Angeln 02 ihr Meisterstück und steigt in die SH-Liga auf. Allerdings taten sich die Stormstädter lange schwer gegen die Gäste. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit erlöste Innenverteidiger Dennis Schulte sein Team per Kopf zum Tor des Tages. Seine letzte Titelchance verspielte dagegen gestern Tura Meldorf durch das 1:2 (0:1) gegen Frisia Lindholm. Nach dem 0:1 (39.) durch Johannsen gelang Patrick Plötz (51.) der Meldorfer Ausgleich. Doch Grzybeck (71., FE) machte die nordfriesische Schützenhilfe für Husum mit dem 1:2 perfekt. Damit führt das Team von Trainer Heider zwei Spieltage vor Saisonende mit acht Punkten uneinholbar vor Tura.
23. Mai 2011 · Norddeutsche Rundschau 
KP-HF 25.05.11 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 2:3

Halbfinale im Kreispokal: Favoriten siegen mit Mühe

Langenhorns Morten Begier (re.) attackiert Jonas Heider, Steffen Petersen (hinten) beochachtet den Zweikampf. Foto: pustal
Enge/Hattstedt (pu/noh) - Die Favoriten stehen im Finale des Fußball-Kreispokals, taten sich aber schwer: Verbandsliga-Meister Husumer SV gewann 3:2 bei Verbandsliga-Abstieger SG Langenhorn-Enge, das „letzte Aufgebot“ des SH-Ligisten FC Sylt setzte sich 5:3 beim Kreisligisten TSVHattstedt durch. Das Finale steigt am 11. Juni (Pfingstmontag) um 15 Uhr im Husumer Friesenstadion.

Husum gewann 3:2 (0:0), doch Trainer Christian Heider hörte sich an, als ob er gerade verloren hätte: „„Katastrophal, das war gar nichts! Wir sind im Finale – alles andere schnell abhaken. Die SG ist gut in die Zweikämpfe gegangen und hat sich gewehrt.“ Wesentlich zufriedener war Dirk Enseleit. „Wir haben aus unseren Möglichkeiten das Beste gemacht und gezeigt, dass das 2:8 gegen Grundhof am Sonntag eine Ausnahme war“, freute sich der SG-Trainer.

Gäste in Hattstedt: TSV-Chef Thorsten Schulze (rechts) begrüßte Günter-Peter Ploog und FC Sylt-Boss Volker Koppelt. Foto: zachmann

Die SG verteidigte engagiert, Husum spielte zu langsam und ohne Präzision im Kurzpassspiel. Mehrfach hatten die Gastgeber bei Kontern die Chance zur Führung. Nach der Pause zeigten sich die Gäste engagierter. Salam Halawani traf nach Zuspiel von Jonas Heider aus kurzer Distanz zum 0:1 (47.), Jannik Heider erhöhte auf 0:2 (54.). Aber schon im Gegenzug köpfte Steffen Petersen einen Freistoß von Lutz Christiansen zum 1:2 (55.) ein. Sebastian Kiesbye traf zum 1:3 (61.), dann ließ Husum die Zügel wieder schleifen. Das 2:3 (81.) von Steffen Petersen machte noch einmal Kräfte frei bei den Platzherren, aber es reichte nicht zum Ausgleich.

„Ich bin begeistert von der Mannschaft“, lobte Thorsten Schulze, Vorsitzender des TSVHattstedt. „Katastrophal“, befand Manfred Block, Ligaobmann des FC Sylt. Vor knapp 300 Zuschauern entwickelte sich ein packendes Pokalspiel, in dem Stadionsprecher Günter-Peter Ploog acht Tore zu vermelden hatte. Der SH-Ligist war nur mit zwölf Spielern (Block: „Mittags waren es erst neun“), darunter drei Torhütern, angereist und spielte nach dem verletzungsbedingten Ausscheiden von Nico Schrum Mitte der ersten Halbzeit in Unterzahl. Die Gastgeber gingen hochmotiviert in die Partie, gerieten aber früh in Rückstand – der angeschlagene Torjäger Dmitrijus Guscinas nutzte einen Abwehrfehler (3.). Hattstedt spielte weiter gut mit, musste aber das 0:2 hinnehmen (25.): Timo Mäkelmann hatte einen Konter sicher abgeschlossen. „Da haben wir gedacht, wir könnten das Spiel kontrollieren“, sagte Block.

Irrtum. Stefan Nommensen verkürzte nach Taleski-Fehler auf 1:2 (29.), und Gerrit Müller hatte sogar die große Chance zum Ausgleich (32.). Noch vor der Pause gelang Sebastian Sältz jedoch das 1:3 (38.). Hattstedt war über weite Strecken ebenbürtig, Stefan Nommensen schloss eine starke Einzelleistung mit dem 2:3 ab (65.). Von den Zuschauern angetrieben, warf der TSV alles nach vorne. Sylt (Block: „Wir waren nicht in der Lage, eine Schippe draufzulegen – wir hatten keine Schippe mit“) hielt jedoch dagegen. Mäkelmann markierte das 2:4 (71.). Als David Lies verkürzte (82.), wurde es noch einmal spannend, doch Gerrit Müller vergab die Chance zum Ausgleich (85.) und auch Fin Thomsen traf nicht (87.). So sorgte Guscinas per Strafstoß mit dem 3:5 für die Entscheidung (90.).
27. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

ZDF-Reporter Ploog als Sprecher in Hattstedt

Hattstedt/Enge (usc/noh) - Zwei spannende Duelle im Fußball-Kreispokal: Am Mittwoch (Anstoß jeweils 19 Uhr) stehen die Halbfinal-Partien auf dem Programm. Im Duell zweier Noch-Verbandsligisten empfängt die SG Langenhorn-Enge Meister Husumer SV, Kreisligist TSV Hattstedt freut sich auf den Besuch des „Starensembles“ vom FC Sylt (Schleswig-Holstein-Liga).
Hattstedt gegen Sylt: Natürlich ist der TSV krasser Außenseiter, das schmälert die Vorfreude aber keinesfalls – im Gegenteil. Ein Spektakel für die Zuschauer soll es werden, kündigt der Vereinsvorsitzende Thorsten Schulze an. Ein „Promi“ gibt den Stadionsprecher: Günter-Peter Ploog (Foto), der bekannte ZDF-Reporter (u.a. „Aktuelles Sportstudio“), ist befreundet mit Schulze und Ligaobmann Peter Wendt. Zahlreiche TSV-Akteure laufen nach den kräftezehrenden englischen Wochen zwar auf dem Zahnfleisch, aber für dieses Spiel werden alle noch einmal bis an ihre Leistungsgrenze gehen, ist sich Wendt sicher. Gespielt wird im Waldstadion. „Das ist ein kleiner Platz, das kommt uns sicherlich entgegen“, sagt der Hattstedter Ligaobmann und Interimstrainer.
Nicht so groß ist die Euphorie bei der SG Langenhorn-Enge – zu schwer liegt das peinliche 2:8 gegen den TV Grundhof, das den Verbandsliga-Abstieg besiegelte, noch im Magen. „Man muss sich bei den Leuten entschuldigen, die dafür auch noch Geld bezahlt haben“, kommentierte der scheidende Trainer Dirk Enseleit, der verspricht: „Es kann nur besser werden. Wir werden uns zusammen reißen und ist nicht noch einmal so präsentieren.“
Auf nachlassende Husumer, die nach dem Gewinn des Titels „satt“ sind, darf die SG nicht hoffen. „Wir wollen unbedingt ins Finale“, sagt Kapitän Dennis Schulte.

24. Mai 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Heute Derby im Pokal: Hattstedt – Arlewatt

Hattstedt (sh:z) Im Jugendfußball bilden sie eine Spielgemeinschaft, bei den Herren sind sie Gegner. Heute (19 Uhr, Waldstadion) kämpfen die Fußball-Kreisligisten TSV Hattstedt und SZ Arlewatt um den Einzug ins Halbfinale des Kreispokals. Beide Teams stehen sich schon am Sonntag erneut gegenüber, diesmal im Kampf um Punkte. Die Viertelfinal-Partie des MTV Leck gegen den FC Sylt wird wohl erst im Frühjahr 2011 über die Bühne gehen. Bereits im Halbfinale stehen die Verbandsligisten Husumer SV und SG Langenhorn-Enge.

7. September 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreispokal: Rödemis schlägt sich selbst

Husum (usc) - Titelverteidiger SG Langenhorn-Enge steht nach der Husumer SV (6:0 in Niebüll) ebenfalls im Halbfinale des Fußball-Kreispokals. Im Viertelfinale gewann der Verbandsliga-Aufsteiger beim Kreisligisten Rödemisser SV mit 3:2 (1:1).

In der ersten Hälfte standen die Hausherren eher defensiv, und die Gäste fanden kein probates Mittel im Spielaufbau. Kurz vor der Pause traf dann erst Alexander Otto aus über 30 Metern zum 0:1 (44.) und nur eine Minute später konnte Tjorven Muellenstedt nach einer schönen Einzelleistung zum 1:1 ausgleichen (45.). In der zweiten Hälfte brachte Arne Jessen die Gäste mit einem Strafstoß erneut in Führung (51.). Danach übernahm der RSV die Initiative und hatte klare Feldvorteile. Doch nur Tjorven Muellenstedt verstand es, eine der guten Möglichkeiten zum 2:2 zu nutzen (65.). Fünf Minuten vor dem Ende sorgte Alexander Beiser mit einem Eigentor zum 2:3 für die Entscheidung (85.). „Wir haben uns heute selbst geschlagen“, resümierte Rödemis Trainer Rainer Raasch und wünschte SG-Trainer Dirk Enseleit nun viel Glück für die Verteidigung.

Tore: 0:1 Otto (44.), 1:1 Muellenstedt (45.), 1:2 Jessen (51. Foulelfmeter), 2:2 Muellenstedt (83.), 2:3 A. Beiser (85., Eigentor).
3. September 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 33 28.05.11 TV Grundhof Husumer SV 2:2

Neue Hoffnung dank Lohners "Doppelpack"

Verbandsliga: Die Übersicht

Klassenerhalt: Quartett bangt

Vier Teams, ein Ziel: Klassenerhalt! Die besten Karten vor dem letzten Spieltag hat der TV Grundhof (2:2 gegen Meister Husumer SV), der 40 Punkte auf dem Konto hat. Neue Hoffnung hat der TSV Rantrum (39) nach dem 3:1 im Kellerduell gegen den VfB Schuby (38) geschöpft. Auch der TSB Flensburg (0:2 gegen Löwenstedt) weist 38 Zähler auf. Das vom Abstieg bedrohte Quartett muss am letzten Spieltag ausnahmslos auswärts ran.

Streichmühle (wsi) – Gegen Meister Husumer SV zeigte Fußball-Verbandsligist TV Grundhof vor allem im zweiten Abschnitt eine gute Leistung. Am Ende hieß es 2:2 (0:1), was die Abstiegsgefahr noch nicht bannt. Der TVG fand zunächst keine Einstellung, Husum stellte in der ersten Halbzeit seine Klasse unter Beweis.

Die Führung von Niels Schröder in der 15. Minute war folgerichtig. Die Stormstädter hätten die Führung locker ausbauen können, gingen aber fahrlässig mit ihren Chancen um. Das sollte sich in den zweiten 45 Minuten rächen. Die Pausenansprache von TVG-Coach Volker Klatt war ein Weckruf – nun machten die Grundhofer Dampf, erspielten sich gute Chancen, von denen Thomas Lohner eine zum Ausgleich nutzte (59.). Die Gäste hatten kaum noch Offensivaktionen. Um so überraschender markierte Sebastian Kiesbye das 1:2 (72.). Diesen erneuten Rückstand steckte der TVG jedoch gut weg. Und mit einem Freistoß in den Winkel gelang Lohner (90.) noch der verdiente Ausgleich.

TV Grundhof: Benzin - Ocke Börnsen - Schumann (46. Broderius), Lohan (46. Kruse) - Lotz, Freier, Buzalski (46. Leve Börnsen), Hoerkner, Exner - Friebus, Lohner.
Husumer SV: Holler - Strüning (46. Schulte), Rettkowski, Schröder, Siegfried, Jonas Heider (63. Cornils), Steglich, Ketelsen, Jannik Heider - Halawani (79. Christian Heider), Kiesbye. Schiedsrichter: André Röpke (Altenholz). Zuschauer: 100.
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung/Holler.

30. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt

Fernduell im Kampf ums Überleben

TSB Flensburg empfängt Tabellenvierten den BW Löwenstedt / TV Grundhof erwartet den frisch gebackenen Meister Husumer SV
Szene aus dem Hinspiel: Grundhofs Leve Börnsen (l.) im Duell mit Marcel Cornils. Foto: jv
Flensburg/Grundhof (wsi) - Für zwei Fußball-Verbandsligisten aus dem KFV Flensburg stehen am Wochenende Richtung weisende Partien an. Im Kampf um den Klassenerhalt haben es der TSB Flensburg (Platz 13) und TV Grundhof (12.) selbst in der Hand, sich die noch fehlenden Punkte zu sichern. Siege sind dafür die Voraussetzung. Allerdings könnten die Gegner kaum schwerer sein. Der TSB empfängt auf dem Eckenerplatz (15 Uhr) den Tabellenvierten Blau-Weiß Löwenstedt, während der TVG auf dem Sportplatz in Streichmühle Meister Husumer SV zu Gast hat (16 Uhr).
Dennis Jäger: Jetzt noch im Trikot des TSB, bald in Löwenstedter Farben. Foto: Staudt

Dass die Moral in der Truppe von TSB-Coach Arno Nielsen stimmt, hat sie am vergangenen Wochenende bewiesen. Im schweren Auswärtsspiel beim BSC Brunsbüttel erkämpfte sich seine Elf in den Schlussminuten noch ein 2:2. Eine Leistung, die Nielsen vor allem der großartigen Einstellung zuschreibt: „Wir sind als Einheit aufgetreten und haben den unbedingten Willen gezeigt, zumindest einen Punkt zu holen.“ Gegen Löwenstedt ist die gleiche mentale Stärke gefragt, um die starken Nordfriesen niederzuringen. „Löwenstedt zählt zu den Topmannschaften der Liga“, weiß Nielsen, „aber ich bin zuversichtlich, dass wir durch einen Sieg den Klassenerhalt klar machen können, da wir gegen die Stärkeren wie Husum, Meldorf und Lindholm durchweg gut gespielt haben.“ Personell hat der TSB-Trainer kaum Probleme. Dennis Jäger und Florian Neumann sind zwar angeschlagen, ihr Einsatz aber wohl nicht gefährdet. Zudem steht Jörg Dierkes (Kurzurlaub) wieder zur Verfügung. Für zwei „Noch-TSBer“ ist dieses Spiel von besonderer Bedeutung - Dennis Jäger und Mike Guth. Die werden großes Interesse daran haben, eine überzeugende Vorstellung abzuliefern, da beide in der neuen Saison die Löwenstedter Farben tragen werden.

Eine Genugtuung der besonderen Art erlebte der TV Grundhof am vergangenen Wochenende mit 8:2 im Abstiegsduell bei der SG Langenhorn/Enge. Häufig hatte TV-Coach Volker Klatt mit der mangelhaften Chancenverwertung seines Teams gehadert. Dieser Kantersieg war ein wichtiger Schritt in Richtung Klassenerhalt, auch wenn Klatt betont: „Wir sind immer noch nicht gerettet, deshalb müssen wir weiterhin punkten.“ Am liebsten schon am Sonnabend, wenn Meister Husumer SV seine Visitenkarte in Streichmühle abgibt. „Wir sind nicht chancenlos, vielleicht lässt es der Meister ja etwas ruhiger angehen“, hofft Klatt. Aber darauf will er sich natürlich nicht verlassen. Deshalb hofft der TVG-Coach, die zuletzt erfolgreiche Anfangsformation aufbieten zu können. Also auch Filius Mitja Klatt, der seine leichten Oberschenkelprobleme auskuriert hat. Außerdem steht der giftige Manndecker Olaf Kruse (Knie verdreht) wieder zur Verfügung.

Neben den eigenen Spielen werden die Coaches Nielsen und Klatt den Ausgang der Begegnung TSV Rantrum (15.) – VfB Schuby (14.) mit besonderem Interesse verfolgen. Das sind die beiden verbliebenen Kontrahenten im Kampf um den Klassenerhalt.

Trainer-Tipp

 A. Nielsen / V. Klatt (TSB / Grundhof)

MTV Leck – TuRa Meldorf 1:2 2:2 FC Angeln – Flensburg 08 II 1:3 0:2 TV Grundhof – Husumer SV 2:2 1:1 Wesselburen – Langenhorn/E. 2:1 2:1 TSB Flensburg – Löwenstedt kein Tipp 0:2 Stern Flensburg – Brunsbüttel 2:1 2:1 TSV Rantrum – VfB Schuby 1:1 1:2 Nordhastedt – Schleswig 06 II 2:1 3:0 Risum-Lindholm – Friedrichsberg 3:1 3:1

27. Mai 2011 · Flensburger Tageblatt
VL 34 04.06.11 Husumer SV BW Wesselburen 2:1

Viele Duschen und viele Chancen

Meister Husumer SV bezwingt Blau-Weiß Wesselburen 2:1 / Cornils und Kiesbye treffen
Verbandsliga: Die Übersicht

Schuby hat's erwischt

Das 2:0 in Nordhastedt hat dem VfB Schuby nichts mehr genützt – der VfB steigt neben der SG Langenhorn-Enge, Schleswig 06 II und dem FC Angeln 02 in die Kreisliga ab. Die Husumer SV schaffte den Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga. Aus den Kreisligen kommen: VfB Nordmark Flensburg (Flensburg), Bredstedter TSV (Nordfriesland), FC Haddeby 04 (Schleswig) und der TSV Buchholz aus Dithmarschen.

Husum (usc) –Einen Moment passte er nicht auf, schon war’s passiert – der Inhalt eines Riesen-Bierglases ergoss sich über den Kopf von Christian Heider. Später kam auch noch Sekt dazu. Der Trainer der Husumer SV trug’s mit Fassung, schließlich war Feiern angesagt. Bevor Kapitän Dennis Schulte Meistertafel und Medaillen von Staffelleiter Frank Willer entgegen nahm, wurde noch mal 90 Minuten gekickt – der Meister verabschiedete sich mit einem 2:1 (1:1) gegen BW Wesselburen aus der Verbandsliga Nord-West.

Die Dithmarscher erwiesen sich dabei als äußerst effektiv: Sie hatten genau eine Torchance, die Mark Platzbecker zum 0:1 (6. Minute) nutzte. Husum hatte Gelegenheiten en masse, vor dem Seitenwechsel traf aber nur Marcel Cornils (24.). Sebastian Kiesbye (11.) und Nikolai Rafalski (37., nach Cornils-Pfostenschuss) vor sowie Dennis Schulte (56.), Jonas Heider (71.), Salam Halawani (72.) und Kiesbye (79.) nach der Pause hätten alles klar machen können. Da es aber per Kopf nicht klappte (wie bei allen Chancen nach dem Seitenwechsel), machte Kiesbye das Siegtor mit dem Fuß: Bastian Ketelsen hatte geflankt, Sascha Rettkowski den Ball durchgelassen, und Kiesbye volley abgezogen. (83.). Dem eingewechselten Christian Heider gelang kein Tor – ansonsten wäre die Getränke-Dusche wohl noch heftiger ausgefallen.

Husumer SV: Reinhold (74. Holler) - Ketelsen, Schulte, Rettkowski, Schröder - Jo.Heider, Steglich, Kiesbye, Siegfried - Rafalski (50. Halawani), Cornils (70. Christian Heider).
BW Wesselburen: Dannenberg - Schacht, Nehmer, Schwalm, Gehrts - Klug (46. Lemke), Von Bastian-Brezezinski, Peterson, Schulze - Platzbecker (84. Werwoll), Tilch (70. Schuldt). Schiedsrichter: Aust (Süderbrarup). Zuschauer: 180. Beste Spieler: Schulte, Steglich, Kiesbye/Platzbecker.

12. Juni 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

Mit drei Bussen zum Spiel nach Brunsbüttel

Husum (usc) - Es wird gefeiert, es wird gezittert – alles drin bei Nordfrieslands Fußball-Verbandsligisten am 34. und letzten Spieltag der Spielzeit 2010/11. Was tut sich beim Saisonfinale?

Husumer SV – BW Wesselburen (Sonnabend 14 Uhr) 90 Minuten Fußball, dann wird gefeiert. Im Anschluss findet die Meisterehrung statt, anschließend steigt die große Aufstiegsparty. Der Verein freut sich auf zahlreiche Zuschauer. Besonderes Bonbon: Alle Jugendlichen unter 18 Jahren haben freien Eintritt. „Ich würde mich freuen, viele Talente von morgen im Stadion zu begrüßen“, sagt Trainer Christian Heider.

SG Langenhorn/Enge – TSB Flensburg (Sonnabend 14 Uhr) Für die Fans gibt’s ein paar Fässer Freibier. „Weil sie in dieser Saison so viel leiden mussten“, sagt Liga-Obmann Richard Heylmann schmunzelnd. Nach dem Spiel werden die Fußballerin und der Fußballer des Jahres der SG Langenhorn-Enge ausgezeichnet.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum (Sonnabend 16 Uhr) Auf seine Fans kann sich der TSV Rantrum verlassen. Fast 300 sahen das 3:1 gegen Schuby, und auch das „Endspiel“ in Brunsbüttel wollen sich die Anhänger nicht entgehen lassen. Um 13 Uhr starten am Stadion-Treff Rantrum ein großer und zwei kleine Busse zum entscheidenden Spiel um den Klassenerhalt.

SV BW Löwenstedt – Stern Flensburg (Sonnabend 16 Uhr) Nach dem Spiel gibt’s Freibier und Sekt für Zuschauer, die Spieler beider Mannschaften und natürlich auch für das Schiedsrichter-Gespann.

3. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-F 11.06.11 Husumer SV FC Sylt 5:3nV

Grandioser Pokalkampf in Husum

Kreispokalfinale: Gastgeber retten sich gegen FC Sylt in die Verlängerung und gewinnen noch 5:3 / Koppelts Ärger über Schiedsrichter Wallmeier
Kreispokalsieger 2011: Christian Heider (ganz r.) und seine Jungs von der Husumer Sportvereinigung.

Husum (Wolfgang Pustal) - Der Fußball-Kreispokalsieger 2011 heißt Husumer SV. Eine Woche nach dem Gewinn der Verbandsliga-Meisterschaft und dem Aufstieg in die SH-Liga setzten die Stormstädter das auf eine große Saison. In einem grandiosen Pokalkampf vor 400 Zuschauern auf dem B-Platz des Friesenstadions rettete sich die Truppe von Christian Heider durch das Last-Minute-Tor von Sebastian Steglich zum 3:3 (89.) gegen den FC Sylt in die Verlängerung und schlug den Dritten der SH-Liga am Ende mit 5:3 (3:3, 2:1).

Husums Torhüter Christopher Spielhagen macht sich ganz lang und pflückt den Ball vor dem Sylter Sebastian Mahnke herunter. Foto: Pu

Die Partie bot alles, was guten Fußball ausmacht: Tempo, Tore und Kampf – manchmal jenseits des Erlaubten, was zu zwei Platzverweisen für die Gäste führte: Rote Karte (52.) für Timo Mäkelmann wegen eines angeblichen Ellbogenschlags gegen David Strüning und Gelb-rot (110.) für Timo Bruns. Das gab für FC-Trainer Volker Koppelt den Ausschlag. „Der Schiedsrichter war nicht auf unserer Seite. Von einem Lehrwart erwarte ich eine bessere Leistung“, kritisierte Koppelt. Aber der Sylter Coach machte die Niederlage nicht nur an den Pfiffen von Gunnar Wallmeier fest. „Wir haben den Sieg verschenkt. Dimitrijus Guscinas hätte in der 2. Minute das 1:0 machen müssen. Wir hätten 2:0 führen können, liegen aber nach einem Elfmeter 0:1 zurück. In der Verlängerung hat Husum verdient gewonnen. Wir hatten keine Kondition, denn wir trainieren seit Februar nicht mehr“, resümierte Koppelt. Die Rote Karte für Mäkelmann sah er als Fehlentscheidung: „Die hat die Husumer Bank hineingeschrien.“

KFV-Vorsitzender Hans-Jürgen Fröhlich überreichte den Pokal an Kapitän Bastian Ketelsen.

Für Christian Heider war der Sieg einfach nur schön: „Wir haben gegen eine der besten Mannschaften aus Schleswig-Holstein gespielt. Das Spiel hätte auch 10:9 ausgehen können. Nach dem 2:3 hatte ich nicht mehr an uns geglaubt, aber die Mannschaft hat Moral bewiesen und kam zurück. Das war ein klasse Spiel.“

Der FC Sylt war mit nur zwölf Spielern angetreten, davon zwei Torhüter, aber es war die wohl beste FC-Mannschaft seit Wochen. Torjäger Guscinas (2.) scheiterte aus kurzer Distanz freistehend an Ersatzkeeper Christopher Spielhagen. Husums dritter Torhüter erwies sich in der Anfangsphase als unüberwindlich. Einen Schuss von Hannes Schäfke (3.) lenkte Spielhagen über die Latte. Umso überraschender die Führung für Husum: Nach einem Foul von Mathias Hummel an Jonas Heider zeigte der Unparteiische auf den Elfmeterpunkt. Sebastian Steglich verlud Maik Wilde zum 1:0 (7.).

Sylt drängte weiter. Husum hatte gegen die individuell starken Gäste Probleme in der Abwehr, konterte aber gut. Marcel Cornils (10.) scheiterte an Wilde (10.) und traf nach gutem Zuspiel von Salam Halawani (22.) nur den Pfosten. Jetzt spielten beide auf Augenhöhe. Sylt setzte im Angriff mit hohen Bällen auf Kopfballstärke, Husum auf Tempo und Spiel über die Außen. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß von Steglich kam der Ball zu Cornils, der Wilde umlief und aus spitzem Winkel zum 2:0 (37.) einschob.

Das saß! Jetzt antwortete der Favorit. Nach gutem Laufduell bediente Schäfke Mahnke in der Mitte, der trocken zum 2:1 (42.) einköpfte. Einen weiteren Kopfball setzte Mahnke an die Latte (45.). Sekunden vor der Pause verletzte sich Cornils und musste mit bandagiertem Knie in die Kabine getragen werden.

Zum Wiederanpfiff musste auch Maik Wilde verletzt passen, Fynn Berndt kam ins FC-Tor. Dann wurde es hektisch. Schiedsrichter und Husumer Bank hatten einen Ellbogencheck von Timo Mäkelmann gegen David Strüning gesehen, es kam es zur Rudelbildung. Wallmeier schickte Mäkelmann vom Feld (52.). Aber auch in Unterzahl machte Sylt das Spiel, gewann fast jeden Zweikampf. Nach einer Ecke von Nico Schrum traf Mahnke per Kopfball zum 2:2 (62.). Einen weiteren Mahnke-Kopfball (64.) lenkte Spielhagen an die Latte. Bei HusumerKontern scheiterten Strüning (83.) und Jannik Heider (84.) knapp. Sylt machte es besser: Nach einer Ecke von Schrum köpfte Martin Weiss zum 2:3 (85.). Erste Zuschauer verließen das Friesenstadion – zu früh. Husum warf alles nach vorn, und Steglich traf aus zwölf Metern zum 3:3 (89.).

In der Verlängerung machten sich Personalnot und Trainingsrückstand bemerkbar, was Sylt zuvor mehr als kompensieren konnte. Steglich passte auf den freistehenden Sebastian Kiesbye, der aus 14 Metern am herauseilenden Berndt vorbei zum 4:3 (100.) traf. Im Gegenzug parierte der HSV-Torhüter einen Schuss von Weiss. Dann gerieten Sascha Retkowski und Timo Bruns aneinander, beide sahen Gelb. Da es für Bruns die zweite Verwarnung war, folgte Rot (110.) auf dem Fuße. Gegen nur neun Spieler hatte Husum leichtes Spiel. Nach zunächst guter Fußabwehr von Berndt traf Strüning zum 5:3 (112.).

„Das war ein toller Pokalfight. Ich gratuliere Husum zu Meisterschaft, Aufstieg und Pokal und dem FC Sylt zu einer tollen Saison. Ich hoffe, dass beide sich solche Duelle auch in der Schleswig-Holstein Liga liefern werden“, sagte der KFV-Vorsitzender Hans-Jürgen Fröhlich.

Husumer SV: Spielhagen – Schröder, Schulte (72. Ketelsen), Rettkowski, Jannik Heider – Kiesbye, Steglich, Siegfried, Halawani – Cornils (46. Strüning), Jonas Heider (65. Raddalski).
FC Sylt: Wilde (46. Berndt) – Lund, Hummel, Schäfke, Mäkelmann – Schrum, Bruns, Weiss, Weidlich – Guscinas, Mahnke.
Schiedsrichter: Wallmeier (Hattstedt).
Zuschauer: knapp 400.
Tore: 1:0 (7., 11m) Sebastian Steglich, 2:0 (37.) Marcel Cornils, 2:1 (42.) Sebastian Mahnke, 2:2 (62.) Mahnke, 2:3 (85.) Martin Weiss, 3:3 (89.) Steglich, 4:3 (100.) Sebastian Kiesbye, 5:3 (112.) David Strüning. - Beste Spieler: Christopher Spielhagen, Sebastian Steglich, Marcel Cornils. – Sebastian Mahnke, Kevin Okyere Weidlich, Nico Schrum.

14. Juni 2011 · Flensburger Tageblatt

Am Sonnabend wird gespielt!

Integrations-Cup: Löwenstedt springt für den FC Sylt ein

Husum (usc) - Der Austragung des Kreispokal-Finales am Sonnabend (16 Uhr) zwischen SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV und dem SH-Ligisten FC Sylt auf dem B-Platz im Friesenstadion steht nichts mehr im Wege. „Wir werden mit der besten Mannschaft auflaufen“, kündigte FC Sylt-Macher Volker Koppelt gegenüber unserer Zeitung an. Es hatte Gerüchte gegeben, dass die Sylter keine Mannschaft zusammen bekommen würden.

Definitiv nicht spielen wird der FC dagegen das Finale auf Kreisebene im Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Angesetzt ist die Partie für Mittwoch, 15. Juni, um 19 Uhr im Friesenstadion, doch Koppelt kündigte bereits an: „Da werden wir nicht antreten, weil dann alle Leute in Urlaub sind.“ Doch „Ersatz“ ist bereits gefunden. Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) in Kiel wurde nach Koppelts Absage erneut gelost – wir berichteten im „Ballgeflüster“ am vergangenen Dienstag – und die Wahl fiel auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt. „Das Geld können wir gut gebrauchen und eine Mannschaft kriegen wir auch zusammen“, so der zweite Vorsitzende Sven Jensen gestern gegenüber unserer Zeitung.

Husums Trainer Christian Heider freut sich auf das Duell mit dem FC. Der 39-Jährige kickte selbst schon einmal für ein Team von Volker Koppelt: 2007/08 wurde Heider mit dem FC Haddeby 04 Meister in der Kreisliga Schleswig, schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga.

Die Klingen gekreuzt haben beide Teams erst zwei Mal: In der Saison 2009/10 trennte man sich in der Verbandsliga Nord-West im Hinspiel in Husum 1:1 (Tore: Michael Petersen für Husum und Guido Gehrke, das Rückspiel in Fahrdorf gewannen die Nordfriesen 1:0 durch einen Treffer von Sebastian Kiesbye und schoben die Meisterschaft der Festland-Insulaner zumindest auf.

Sylts Sebastian Sältz – der am Sonnabend vermutlich nicht mit von der Partie sein wird – spielte vor seinem Wechsel für den FC für Husum, auch Gerrit Müller und Ingo Cornils trugen schon das Trikot des FC. Aus dem aktuellen Kader kann Kapitän Dennis Schulte auf ein einjähriges Sylt-Gastspiel zurück blicken.

Husum qualifizierte sich mit Erfolgen beim TSV Süderlügum (5:0), gegen BW Löwenstedt (5:2), beim TSV RW Niebüll (6:0) und bei der SG Langenhorn-Enge (3:2) für das Endspiel. Der FC Sylt gewann bei der SG Eiderstedt 5:1, bei der SG Wiedingharde-Emmelsbüll 13:0, im Viertelfinale kampflos beim MTV Leck, und 5:3 beim TSV Hattstedt.

Wenn der Hattstedter Unparteiische Gunnar Wallmeier die Teams am Pfingstsonnabend aufs Feld führt, ist mit großer Kulisse zu rechnen. Eines muss man Volker Koppelt wirklich lassen – sein FC Sylt sorgt nicht nur für Schlagzeilen, sondern ist bei Auswärtsspielen auch fast immer Garant für eine stattliche Zuschauerzahl. Beim letzten Duell im Friesenstadion 2009 waren es immerhin 370.
10. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
IC 15.06.11 Integrations-Cup   1. Platz

Und noch ein Titel für die Husumer SV

SH-Liga-Aufsteiger bezwingt BW Löwenstedt im Integrationscup-Kreisfinale nach Elfmeterschießen
Kreissieger im Integrationscup des SHFV: die Mannschaft der Husumer SV. Foto: usc

Husum (usc) - Im Entgegennehmen von Pokalen und Urkunden sowie dem anschließenden Posieren für ein Mannschaftsfoto haben die Fußballer der Husumer SV im Monat Juni eine gewisse Routine entwickelt. Nach der Verbandsliga-Meisterschaft und dem Kreispokalsieg war es am späten Mittwoch Abend auf dem B-Platz des Husumer Friesenstadions zum dritten Mal innerhalb von nur elf Tagen wieder so weit.

Husums Jannik Heider (li.) im Duell mit dem Löwenstedter Christopher Manske. Foto: usc

Hans-Jürgen Fröhlich, Vorsitzender des Kreis-Fußballverbands Nordfriesland, ehrte Kapitän Dennis Schulte für den Erfolg im Kreisfinale um den Sparda Bank-Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. Die Schützlinge von Trainer Christian Heider besiegten den kurzfristig nachgerückten SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 5:4 (1:1; 1:0) nach Elfmeterschießen. Die Löwen waren für den FC Sylt, der kein Team stellen konnte, nachgerückt.

Besonderheit des Wettbewerbs: Zuvor hatte es keine Verlängerung gegeben, Schiedsrichter Ketelsen (Drelsdorf) hatte sich mit den Spielführern beider Teams besprochen.

Husum hat 800 Euro sicher und kann diese Summe beim Landesfinale der Kreissieger Ende Juli in Brunsbüttel noch kräftig aufstocken, die unterlegenen Löwenstedter trösteten sich mit 400 Euro. Und nach der Siegerehrung war dann tatsächlich Schluss – das letzte Herren-Pflichtspiel im Kreis war absolviert. Viel Zeit zur Regeneration bliebt nicht: Husum startet bereits am 4. Juli, Löwenstedt am 12. Juli in die Vorbereitung auf die neue Saison.

Hans-Jürgen Fröhlich (rechts) überreicht Dennis Schulte die Urkunde. Foto: usc

Die Geschichte des Spiels vor etwa 200 Zuschauern ist schnell erzählt. Löwenstedt bestimmte die erste Halbzeit und hatte zahlreiche Chancen, von denen Mario Albertsen nach 24 Minuten eine zum 0:1 nutzte. Dennis Schulte besorgte nach 50 Minuten mit einem Hinterkopf-Tor in bester Uwe Seeler-Manier den Ausgleich. Im Elfmeterschießen trafen Sebastian Kiesbye, Dennis Schulte, Jannik Heider und Hasan Demir für die Gastgeber, Torge Brodersen, Mario Albertsen und Sven Nielsen für die Löwen. Der letzte Strafstoß von Felix Andresen prallte von der Latten-Unterkante auf die Linie, aber nicht in vollem Umfang dahinter.

Löwenstedts Coach Bernd Hansen ärgerte sich: „Wir haben zu wenig aus unseren Chancen gemacht.“ Christian Heider verließ aufatmend den Platz. „Ich kann die Jungs nicht mehr sehen“, sagte er – dabei huschte ein Lächeln über sein Gesicht.
17. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Am Sonnabend wird gespielt!

Integrations-Cup: Löwenstedt springt für den FC Sylt ein

Husum (usc) - Der Austragung des Kreispokal-Finales am Sonnabend (16 Uhr) zwischen SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV und dem SH-Ligisten FC Sylt auf dem B-Platz im Friesenstadion steht nichts mehr im Wege. „Wir werden mit der besten Mannschaft auflaufen“, kündigte FC Sylt-Macher Volker Koppelt gegenüber unserer Zeitung an. Es hatte Gerüchte gegeben, dass die Sylter keine Mannschaft zusammen bekommen würden.

Definitiv nicht spielen wird der FC dagegen das Finale auf Kreisebene im Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Angesetzt ist die Partie für Mittwoch, 15. Juni, um 19 Uhr im Friesenstadion, doch Koppelt kündigte bereits an: „Da werden wir nicht antreten, weil dann alle Leute in Urlaub sind.“ Doch „Ersatz“ ist bereits gefunden. Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) in Kiel wurde nach Koppelts Absage erneut gelost – wir berichteten im „Ballgeflüster“ am vergangenen Dienstag – und die Wahl fiel auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt. „Das Geld können wir gut gebrauchen und eine Mannschaft kriegen wir auch zusammen“, so der zweite Vorsitzende Sven Jensen gestern gegenüber unserer Zeitung.

Husums Trainer Christian Heider freut sich auf das Duell mit dem FC. Der 39-Jährige kickte selbst schon einmal für ein Team von Volker Koppelt: 2007/08 wurde Heider mit dem FC Haddeby 04 Meister in der Kreisliga Schleswig, schaffte den Aufstieg in die Verbandsliga.

Die Klingen gekreuzt haben beide Teams erst zwei Mal: In der Saison 2009/10 trennte man sich in der Verbandsliga Nord-West im Hinspiel in Husum 1:1 (Tore: Michael Petersen für Husum und Guido Gehrke, das Rückspiel in Fahrdorf gewannen die Nordfriesen 1:0 durch einen Treffer von Sebastian Kiesbye und schoben die Meisterschaft der Festland-Insulaner zumindest auf.

Sylts Sebastian Sältz – der am Sonnabend vermutlich nicht mit von der Partie sein wird – spielte vor seinem Wechsel für den FC für Husum, auch Gerrit Müller und Ingo Cornils trugen schon das Trikot des FC. Aus dem aktuellen Kader kann Kapitän Dennis Schulte auf ein einjähriges Sylt-Gastspiel zurück blicken.

Husum qualifizierte sich mit Erfolgen beim TSV Süderlügum (5:0), gegen BW Löwenstedt (5:2), beim TSV RW Niebüll (6:0) und bei der SG Langenhorn-Enge (3:2) für das Endspiel. Der FC Sylt gewann bei der SG Eiderstedt 5:1, bei der SG Wiedingharde-Emmelsbüll 13:0, im Viertelfinale kampflos beim MTV Leck, und 5:3 beim TSV Hattstedt.

Wenn der Hattstedter Unparteiische Gunnar Wallmeier die Teams am Pfingstsonnabend aufs Feld führt, ist mit großer Kulisse zu rechnen. Eines muss man Volker Koppelt wirklich lassen – sein FC Sylt sorgt nicht nur für Schlagzeilen, sondern ist bei Auswärtsspielen auch fast immer Garant für eine stattliche Zuschauerzahl. Beim letzten Duell im Friesenstadion 2009 waren es immerhin 370.
10. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup-Finale: Gibt es ein Ersatzteam für den FC Sylt?

Termine (usc) - Die Fußball-Saison der Herren ist so gut wie vorbei – in Nordfriesland stehen noch zwei Pokal-Endspiele auf dem Programm. Dabei sollen zwei Mal SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV und SH-Ligist FC Sylt aufeinander treffen: Das Finale um den Kreispokal steht am Pfingstsonnabend, 11. Juni, um 16 Uhr im Friesenstadion an, das Kreisfinale um den so genannten Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) soll am Mittwoch, 15. Juni, an gleicher Stelle über die Bühne gehen.

Für Husum kein Problem – für den FC Sylt aber schon. Schon im Halbfinale in Hattstedt (5:3) und beim letzten Punktspiel am Sonnabend in Henstedt-Ulzburg (2:5) bekam das Team von Volker Koppelt nur mit Mühe und Not eine Mannschaft zusammen. Sylt wollte das Integrations-Cupfinale auf einen Termin in der Vorbereitung (Juli) legen, laut SHFV muss der Wettbewerb aber bis zum 30. Juni abgeschlossen sein. „Ausnahmen gibt es nur in begründeten Fällen“, so Tim Cassel vom SHFV.

Pokalfinale und Integrationscup „in einem Aufwasch“? Geht auch nicht, weil laut Cassel beim Integrations-Cup kein Eintrittsgeld erhoben werden darf. KFV-Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter hat das Finale auf Mittwoch, 15. Juni, angesetzt, nachdem der FC Sylt laut Bölter bis zum vergangenen Freitag auf drei Terminvorschläge (6. Juni, 13. Juni und 15. Juni) nicht reagiert habe. Stand von Montag Nachmittag: „Im Integrationscup werden wir zu 99,9 Prozent nicht spielen“, so der scheidende FC-Ligaobmann Manfred Block gegenüber unserer Zeitung. Die Chancen auf eine Austragung des Kreispokal-Endspiels am Sonnabend bezifferte er auf „etwa 50 Prozent“. Sieben Spieler fallen definitiv aus, bei zweien ist ein Einsatz laut Block zumindest fraglich.

Würde Sylt im Kreispokal-Endspiel nicht antreten, wäre Husum kampfloser Sieger und würde den Fußball-Kreis Nordfriesland im Pokal auf SHFV-Ebene vertreten. Etwas komplizierter ist die Sachlage im Integrations-Cup. Husum als Sieger hätte 800 Euro und die Qualifikation zum Landesfinale Ende Juli in Brunsbüttel in der Tasche. Würde Sylt nicht antreten, gäbe es die 400 Euro für den unterlegenen Finalisten nicht.

Wer würde dieses Geld dann bekommen? In der Integrations-Cup-Tabelle, nachzulesen unter www.shfv-kiel.de, sind gleich vier Teams gleichauf mit dem FC Sylt (Quotient 2,00): die SG Langenhorn-Enge, der SV Blau-Weiß Löwenstedt, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der TSV Rantrum. Sylt kam erst durch Los-Entscheid in den „Genuss“ der Endspiel-Teilnahme.

Wird jetzt auf die Schnelle noch mal gelost, damit es einen Final-Gegner gibt? Dirk Bölter mochte das gestern auf Nachfrage zumindest nicht ausschließen. Fraglich nur, ob einer der drei Clubs noch Lust hat, zehn Tage nach Ende der Saison noch ein Pflichtspiel zu bestreiten . . .
7. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
LP-AF 22.07.11 Husumer SV VfB Lübeck 2 : 11

Da streikte sogar die Anzeigetafel

VfB Lübeck lässt im Pokal nichts anbrennen: Regionalligist setzt sich bei der Husumer SV klar mit 11:2 durch
Der Husumer Kaptitän Sascha Rettkowski (li.) im Duell mit dem vierfachen Lübecker Torschützen Duspara. Foto: Hulin

Husum (Bernd Hulin) - Das hatte sich der Husumer Anhang sicherlich anders erhofft, doch die Pokalsensation im heimischen Friesenstadion blieb am Freitag Abend aus. Mit einer herben 2:11 (2:4)-Niederlage schied die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Pokals aus und wurde aus allen Träumen gerissen.

Nur knapp 350 Zuschauer wollten das erste Saison-Highlight miterleben. Eine kleine Enttäuschung, hier hatte man sich sicherlich mehr erhofft. Doch Dauerregen und böiger Wind stand dem entgegen. Der VfB Lübeck zeigte sofort, das er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, die nächste Runde erreichen wollte. Mit sehr viel Engagement setzte der Regionalligist eine erste Duftmarke, drängte die Gastgeber mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder in die Defensive. Die SV versteckte sich nicht, machte zumindest in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Immer wieder setzten die Spieler von Christian Heider Nadelstiche in die Lübecker Abwehr, sorgten für kurzzeitige Verwirrung und wurden mit zwei Toren belohnt.

„Wir haben heute Lehrgeld gezahlt,“ gab Husums Trainer Christian Heider nach Spielende zu Protokoll. „Ich bin aber mit der ersten Halbzeit zufrieden, die Zuschauer haben doch einen tolles Pokalspiel miterlebt.“ VfB-Trainer Peter Schubert hätte gerne noch mehr Tore von seiner Mannschaft gesehen. „Ich hätte mir besonders in der ersten Halbzeit noch mehr Tore gewünscht. Meine Mannschaft ist hohes Tempo gegangen, hat den Gegner ernst genommen.“

Bei den mit viel Tempo vorgetragenen VfB-Angriffen hatten die Gastgeber alle Hände voll zu tun, überstanden nur die ersten zehn Minuten schadlos. Marcel Gebers nutze einen Torwartfehler zum frühen 0:1 (10.). Drei Minuten später tankte sich Emir Zekjiri sehenswert auf der rechten Seite durch, Duspara brauchte nur noch einzuschieben. Das dritte Lübecker Tor besorgte Andre Senger nach 19 Minuten. Mit dem Anschlusstreffer durch Jonas Heider (35.), der ein Missverständnis im Lübecker Abwehrverbund geschickt ausnutzte, keimte Hoffnung im Husumer Lager auf. Doch postwendend kam die Lübecker Antwort: Duspara stellte mit einem trockenen 16-Meter-Schuss den alten Abstand wieder her (37.). Kurz vor dem Wechsel Jubel im Friesenstadion. Sebastian Kiesbye erzielte den zweiten HSV-Treffer. Einen sehenswerten Angriff über Claus schloss der Stürmer erfolgreich ab (42.).

Im zweiten Durchgang wurden den Nordfriesen dann ihre Grenzen aufgezeigt. Jetzt fielen die Tore wie reife Früchte – und das auch noch unter Husumer Mithilfe. Lukas Martinen schob nach einer scharfen Hereingabe das Leder ins eigene Netz (60.). Duspara, Kadah und Senger schraubten das Ergebnis bis zur 75. Minute auf 2:8. Die SV bekam kein Bein mehr auf den Boden. Nach einem Doppelschlag vom eingewechselten Ulaga in der 79. Minute musste sogar die Anzeigetafel ihren Dienst einstellen. „Eine 10 haben wir einfach nicht,“ stellte ein deprimierter Ex-Vorstand Sven Weisshaar klar - noch nie hatte eine zweistellige Zahl angezeigt werden müssen.

Es sollte noch schlimmer kommen, denn Duspara netzte noch zum 2:11-Endstand ein (87.) und zeigte deutlich auf, das die Bäume in Husum nach den Erfolgen der Vorsaison nicht in den Himmel wachsen. „Ein verdienter Sieg des VfB,“ stellte Christian Heider klar. Ich hätte nur gerne die Lübecker Reaktion bei einem möglichen Anschlusstreffer gesehen.“ Diesen Treffer verhinderte jedoch Schiedsrichter Bornemann mit einem sehr umstrittenen Abseitspfiff kurz nach dem Wechsel – Sebastian Kiesbye hätte nur noch einzuschieben brauchen.

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Martinen (73. Göndüz) – Claus (68. Halawani), Alioua (46. Cornils), Siegfried, Steglich, Kiesbye – Jo. Heider.
VfB Lübeck: Melzer – Samide (76. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Zekiri (68. Winkelmann), Gebers, Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (76. Ulaga).
Tore: 0:1 Gebers (10.), 0:2 Duspara (13.), 0:3 Senger (19.), 1:3 J. Heider (35.), 1:4 Duspara (37.), 2:4 Kiesbye (42.), 2:5 Martinen (60/Eigentor), 2:6 Duspara (63.), 2:7 Kadah (69.), 2:8 Senger (75.), 2:9 Ulaga (79./Elfmeter), 2:10 Ulaga (79.), 2:11 Duspara (87.). Schiedsrichter: Michel Bornemann (Schinkel). Zuschauer: 343.

25. Juli 2011 · Flensburger Tageblatt

Vier Tore von Duspara – und auch Kadah mischt wieder mit

Landespokal: VfB Lübeck siegt in Husum 11:2

Husum (PWD/HL) – Der VfB Lübeck hat ohne Probleme das Viertelfinale im Landespokal erreicht. Die Grün-Weißen gewannen beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV mit 11:2 (4:2) und treffen nun auf den Preetzer TSV (0:2 bei Gut Heil Lütjenwestedt).

Trainer Peter Schubert ließ Gebers als Sechser auflaufen (Kluk spielte in der Innenverteidigung) – mit der Kapitänsbinde. Er wurde nicht wie in den vergangenen Jahren vom Coach bestimmt, sondern von der Mannschaft gewählt. Gebers’ Stellvertreter sind Lange (konnte gestern nicht spielen, er war im Training umgeknickt) und Duspara. Zum Mannschaftsrat gehören außerdem noch Cornelius, Richter und Schaffrath.

Erstmals spielte Deniz Kadah offiziell beim VfB mit. Der Stürmer hatte vorher einen Einjahresvertrag unterschrieben. Der Name des 25-Jährigen war im Zusammenhang mit dem Wettskandal gefallen. Kadah und sein Berater Dr. Oliver Wendt haben dem VfB angeblich schriftlich versichert, dass der Spieler in keinster Form in den Skandal verwickelt gewesen sein soll.

Kadah erzielte vor 343 Zuschauern auch das 1:0 mit einem Freistoß (11.). Husums Keeper Ralfs sah dabei nicht gut aus. Duspara nach Pass von Zekiri (13.) und Senger nach einem Solo (19.) erhöhten auf 3:0. Nach Abstimmungsproblemen in der VfB-Defensive verkürzte Heider (35.). Duspara traf aus 16 m zum 4:1 (37.). Nach einem eigenen Eckball kam Husum zu einem Konter, Kiesbye erzielte den zweiten Treffer des SH-Ligisten (42.).

Zweite Halbzeit: Das muntere Toreschießen ging weiter. Ein Eigentor von Martinen sorgte für das 5:2 (61.), danach erhöhten Duspara (63., 87.), Kadah (69.), Senger (75.) und Ulaga (78. mit Foulelfmeter, 79.) auf 11:2. Vor dem Elfer wurde Cornelius (mit Glatze) gefoult.

„In der ersten Halbzeit mussten wir mehr Tore schießen“, sagte Schubert. „Nach der Pause haben wir das Tempo durchgezogen und bis zum Ende hoch gehalten. Das haben wir gut gemacht.“

So spielte der VfB: Melzer – Samide (75. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Gebers – Zekiri (68. Winkelmann), Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (75. Ulaga).

23. Juli 2011 ·Lübecker Nachrichten

VfB feiert Kantersieg beim Husumer SV

Fußball-Regionalligist aus Lübeck setzt sich im Landespokal 11:2 gegen SH-Liga-Neuling durch
Lübecks Deniz Kadah (rechts) ist vor Husums Sascha Rettkowski am Ball. Foto: Kugel

Husum (cje) - Diese Probleme kannte man in Husum noch nicht. „Eine Neun haben wir nicht“, hieß es an der schmucken Anzeigetafel im Friesenstadion, als Dominic Ulaga nach 78 Minuten zum Elfmeter bereit stand. Eine Alternativlösung für die fehlende Hängetafel stand schnell parat. Doch die wenige Minuten zuvor abgehängte Sechs kam gar nicht mehr umgedreht zum Einsatz. Bereits 30 Sekunden nach seinem verwandelten Strafstoß legte Dominic Ulaga Tor Nummer zehn für die Gäste nach – und die Herren an der Anzeigetafel gaben auf. Fortan hieß es wieder 0:0. Das eigentliche Endresultat war ernüchternder: Am Ende siegte Fußball-Regionalligist VfB Lübeck bei SH-Liga-Neuling Husumer SV 11:2 (4:2) und zog damit ins Viertelfinale des Landespokals ein.

Die Lübecker zogen ihr Spiel geradlinig durch. Das gefiel Trainer Peter Schubert: „Die Mannschaft hat konsequent zu Ende gespielt, so wie sie von Anfang an wusste, dass sie dieses Spiel ernst nehmen muss.“

Das war schon in der Anfangsphase zu sehen, als die Husumer Abwehr besonders bei schnell über die Flügel vorgetragenen Angriffen regelmäßig alt aussah. „Wir hätten mehr Tore machen müssen“, kritisierte Schubert. „Allein Cornelius hätte noch vier machen können.“ Doch der scheiterte im Privatduell ein ums andere Mal am vom Hamburger SVzurückgekehrten A-Jugend-Keeper Kevin Ralfs im Husumer Tor. Der einzige grobe Schnitzer des Schlussmanns ermöglichte jedoch das 0:1. Eine Cornelius-Hereingabe schätzte der 18-Jährige völlig falsch ein, Deniz Kadah – der nun doch einen Vertrag bei den Grün-Weißen erhielt – bedankte sich (11.). Nach einem weiten Abschlag konterten Ermir Zekiri und Domagoj Duspara die Gastgeber zwei Minuten später zum 0:2 aus. Sechs Minuten darauf ließ André Senger mit dem 0:3 schon keine Zweifel mehr am Sieger der Partie. Doch aufstecken kam für die Nordfriesen nicht in Betracht. Als VfB-Keeper René Melzer durch einen „Torwart“-Ruf Sven Schaffrath dazu brachte, den Kopf einzuziehen, hatte er Jonas Heider übersehen. Der war vor Melzer am Ball und nutzte die unverhoffte Chance durch die weite Freistoßvorlage seines Bruders Jannik zum 1:3 (35.). Doch die Lübecker gaben die passende Antwort. Duspara setzte den Ball zwei Minuten später herrlich in die Maschen, als Kevin Samide per Solo vorgelegt hatte. Neben Cornelius hatten auch Senger (33.) und Marcus Steinwarth, der an Ralfs (41.) und am auf der Linie postierten Jan Siegfried (45.) scheiterte, beste Gelegenheiten. Ein herrliches Tor erzielten aber auch die Gastgeber. Nach einer VfB-Ecke konterten die pfeilschnellen Ian-Prescott Claus und Sebastian Kiesbye die schlecht postierten Lübecker aus (42.).

Mit dem 2:4 war die kleine Hoffnung auf eine Sensation nach der Pause noch intakt. „Ich hätte gern gesehen, wie der VfB bei einem 3:4 reagiert hätte“, meinte Husums Coach Heider und spielte auf eine Szene nach 55 Minuten an, als Marcel Cornils diesem Tor nah war, aber wohl zu Unrecht wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde. Danach ging alles ganz schnell. Lukas Martinen lenkte den Ball nach einer Duspara-Hereingabe zum 2:5 ins eigene Netz (61.). Selbst besorgte der Kroate kurz darauf das sechste Tor nach Cornelius-Vorlage. Kadah nach Senger-Zuspiel (69.) und Senger nach Steinwarth-Flanke legten nach, wobei Heider vor dem 2:7 zu Recht ein Foul an Steglich reklamierte. Dem Doppelpack von Joker Ulaga binnen einer Minute (79.) ließ Duspara noch Tor Nummer elf folgen, als sich Kiesbye noch einen Scorerpunkt „verdiente“, als er vor dem aufgerückten Schaffrath zu klären versuchte (87.).

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Schröder, Martinen (73. Göndüz) – Siegfried, Alioua (46. Cornils) – Claus (68. Halawani), Steglich, Kiesbye – Jonas Heider. VfB Lübeck: Melzer – Samide (76. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Zekiri (68. Winkelmann), Gebers, Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (76. Ulaga). SR: Bollmann (Schinkel). Zuschauer: 343. Tore: 0:1 Kadah (11.), 0:2 Duspara (13.), 0:3 Senger (19.), 1:3 Jonas Heider (35.), 1:4 Duspara (37.), 2:4 Kiesbye (42.), 2:5 Martinen (61., Eigentor), 2:6 Duspara (63.), 2:7 Kadah (69.), 2:8 Senger (75.), 2:9 Ulaga (79., Foulelfmeter), 2:10 Ulaga (79.), 2:11 Duspara (87.).
25. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Ein Pokalspiel mit Testcharakter

Im Achtelfinale des SHFV-Pokals empfängt die Husumer SV heute den Regionalligisten VfB Lübeck / Heider: "Wir wollen uns gut verkaufen"
Nach dem Meister-Tanz wird es heute erstmals ernst für die Husumer Fußballer, die im Pokal auf den VfB Lübeck treffen. Foto: git

Husum (lip) - Zwei Wochen vor dem Start der Schleswig-Holstein-Liga wartet auf die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Pokals ein schwerer Brocken: Im heimischen Friesenstadion empfängt der Aufsteiger heute (18.30 Uhr) den Regionalliggisten VfB Lübeck. Können die Nordfriesen dem haushohen Favoriten ein Bein stellen? „Eigentlich kommt dieses Spiel für uns noch zu früh“, sagt Husums Trainer Christian Heider, „aber ich hoffe, dass Lübeck auch noch nicht ganz so weit ist.“

Denn noch stecken beide Teams mitten in der Vorbereitung. Seit dem Trainingsstart am 4. Juli haben die Husumer vor allem an der Kraftausdauer gearbeitet. Das war zuletzt auch im Testspiel gegen den PSV Flensburg (3:1) zu merken. „Da wollte der Kopf oft mehr, als die Beine konnten“, sagt Heider. Mit dem Stand der Vorbereitung ist der Coach dennoch sehr zufrieden. Im Training hätten alle gut mitgezogen, die Mannschaft sei gewillt und mache gute Fortschritte, zieht Christian Heider ein positives Zwischenfazit.

Auch die Integration der Neuzugänge komme gut voran. Ian Prescott Claus (kam vom FC Angeln 02) etwa mausere sich zum Stammspieler und der von Flensburg 08 gekommende Tanju Hasasanoglu etabliere sich schon jetzt als Führungsspieler. „Auch unsere neuen Torhüter machen sich sehr gut“,meint Heider im Bezug auf Kevin Ralfs, der aus der U19 des Hamburger SV kam, und Stefan Goos von der SG Langenhorn/Enge. Aber auch, wenn sich in der Vorbereitung einige Spieler bereits hervorgetan haben, steht die Stammformation noch nicht. Insofern ist die Partie gegen den VfB Lübeck für Heider Pflichtspiel und Testspiel zugleich. „Ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft gegen so einen Gegner verhält“, sagt der Husumer Trainer, für den der Fokus klar auf dem Ligastart liegt.

Die Zuschauer können sich auf jeden Fall auf ein unterhaltsames Spiel freuen. Denn die Husumer wollen gegen die neuformierte Lübecker Mannschaft ihr Heil in der Offensive suchen. „Das ist unsere Stärke, schließlich haben wir letzte Saison über 100 Tore geschossen“, betont Heider und ergänzt: „Hinten Beton anmischen und vorne hilft der liebe Gott – das ist nicht meine Fußball-Philosophie“.

Für die Lübecker, die sich zuletzt beim 3:1-Testspielsieg gegen Eintracht Norderstedt schon in guter Frühform präsentierten, ist ein Sieg praktisch Pflicht. Denn nach dem personellen Umbruch und vor dem Hintergrund, dass es in der Regionalliga Nord in der kommenden Saison keinen Absteiger geben wird, ist der Gewinn des Landespokals und damit die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals primäres Ziel. Die erneute Teilnahme am DFB-Pokal (wie 2010) würde den finanziell klammen Lübeckern rund 100 000 Euro in die Vereinskasse spülen. Geld, das nicht nur zur Konsoldierung, sondern auch zur Verstärkung des Kaders benötigt wird. Die Husumer SV dagegen hat nichts zu verlieren. „Dieses Spiel ist eine Belohnung für die überragende letzte Saison und nochmal ein Bonus für die Spieler“, betont Heider. „Wir wollen uns gut verkaufen und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.“
22. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

SHFV-Pokal startet in die neue Saison

Schleswig (cje) Am kommenden Wochenende beginnt der Pflichtspielbetrieb auf Landesebene in Schleswig-Holstein. Mit dem Achtelfinale im SHFV-Pokal sind die ersten 16 Mannschaften im Einsatz. Eröffnet wird die Runde am Freitagabend im Husumer Friesenstadion, wo der Regionalligist VfB Lübeck beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV gastiert. Für die Grün-Weißen ist die Partie eine gute Gelegenheit, um die Stammelf testen zu können. Die offensivstarken Husumer gehen aber gegen die neu formierten Lübecker zumindest mit einer Außenseiterchance ins Rennen. Am Sonnabend kommt es dann zu zwei SH-Liga-Aufeinandertreffen. Während der gut verstärkte ETSV Weiche daheim gegen den Heider SVals klarer Favorit ins Rennen geht, steht Vizemeister SV Eichede beim TSV Kropp schon vor einer anspruchsvollen Hürde. Nicht zu unterschätzen ist auch der Gegner des Meisters VfR Neumünster. Die Lamce-Elf muss beim FC Dornbreite ran. Die Lübecker sind – mal wieder – Aufstiegsfavorit in der Verbandsliga Süd-Ost. Der Sieger dieser Partie empfängt dann wohl Titelverteidiger Holstein. Denn in Hohenwestedt ist die Favoritenrolle klar verteilt. Dass der Regionalligist Holstein Kiel ausgerechnet bei Verbandsligist MTSV stolpert, ist nicht zu erwarten.
21. Juli 2011 · Schlei Bote

VfB Lübeck vor erster Pflichtaufgabe im Pokal

Fußball-Regionalligist muss heute in der ersten Runde des SHFV-Landespokals beim Husumer SV ran
Nur nicht stolpern: Neuzugang Sven Schaffrath (vorn) und der VfB Lübeck haben sich im SHFV-Pokal viel vorgenommen. Heute gilt es zunächst die Hürde Husumer SV zu nehmen.

Lübeck (ssi/sru) - Heute Abend steht für Fußball-Regionalligist VfB Lübeck das erste Pflichtspiel der Saison 2011/12 an. Ab 18.30 Uhr geht es im Viertelfinalspiel des SHFV-Pokals beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV (Friesenstadion) für das Schubert-Team vor allem darum, mit einem Sieg dem großen – und vielleicht einzigen Saisonziel ein Stück näher zu kommen. Nach dem personellen Umbruch und vor dem Hintergrund, dass auf die Lübecker eine Saison wartet, in der es in der Regionalliga Nord keinen Absteiger geben wird, ist der Gewinn des Landespokals und damit einhergehend die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals primäres Ziel. Die erneute Teilnahme am DFB-Pokal (wie 2010) würde den finanziell klammen Lübeckern rund 100 000 Euro in die Vereinskasse spülen. Geld, das nicht nur zur weiteren Konsolidierung benötigt wird, sondern Coach Schubert im darauf folgenden Jahr auch bei der Verpflichtung von Neuzugängen enorm helfen dürfte.

Entsprechend engagiert wird der VfB heute in Husum auftreten. „Reine Kopfsache“, bekennt der Neuzugang und potenzielle Stammspieler in der Defensive der Grün-Weißen, Sven Schaffrath. „Unterschätzen dürfen wir Husum natürlich nicht. Wir müssen schon unser Potenzial abrufen, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Nur dann werden wir auch erfolgreich sein.“ Der mit 27 Jahren mittlerweile älteste Aktive der Hansestädter, der zuvor unter anderem in der 2. und 3. Liga beim Wuppertaler SV, Erzgebirge Aue und RW Ahlen schon höherklassig spielte, hat sich inzwischen in Lübeck gut eingelebt. „Ich bin super aufgenommen worden, es passt hier alles“, so der Innenverteidiger.

Auch sportlich gesehen sieht Schaffrath Perspektiven in Lübeck „Natürlich fehlt im Team noch etwas die Abgeklärtheit, wir müssen an der Art und Weise wie wir spielen noch arbeiten, aber wir sind auf einem ordentlichen Weg. Ich glaube, wir brauchen uns vor keinem Team in der Liga zu verstecken – auch nicht vor dem vermeintlichen Topfavoriten RB Leipzig.“

Der 27-Jährige weiß, wovon was er spricht. Schließlich stieg er unter anderem schon einmal mit Aue und Ahlen überraschend in die 2. Liga auf. „Damit hatte vorher auch niemand gerechnet“, so Schaffrath. Allerdings stellt der Abwehrspieler auch klar: „Es wäre natürlich in unserer Situation vermessen, das Wort Aufstieg in den Mund zu nehmen. Unser Bestreben kann es nur sein, unseren Fans ordentlichen Fußball anzubieten.“
22. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Kurz notiert

Pokalauftakt am Freitagabend

Bad Oldesloe (ssi) - Der Spielausschuss des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) hat die Achtelfinalpartien im Landespokal nun offiziell terminiert. Am kommenden Freitag wird es zum Auftakt um 18.30 Uhr in Husum zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison zwischen SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV und Regionalligist VfB Lübeck kommen. Eine halbe Stunde später steigt die Partie zwischen dem TSV GH Lütjenwestedt und dem Preetzer TSV. Der SV Eichede greift tags darauf in den Wettbewerb ein, tritt ab 15 Uhr beim SH-Ligarivalen TSV Kropp an. Die weiteren Partien: Heider SV - Weiche Flensburg (Sbd., 15 Uhr), MTSVHohenwestedt – Holstein Kiel, FC Dornbreite – VfR Neumünster (beide Sbd., 16 Uhr), Comet Kiel – Büchen-Siebeneichener SV, NTSV Strand 08 – Henstedt-Ulzburg (So., 15 Uhr). Die Viertelfinalspiele werden zwischen dem 26. Juli und dem 3. August ausgetragen.

18. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Fußball

Pokal: Lütjenwestedt gegen Preetz am Freitag

Kiel (lz) - Nachdem die Frist für Terminvorschläge der Vereine für das Achtelfinale im SHFV-LOTTO-Pokal abgelaufen ist, stehen nun die endgültigen Termine fest. Den Auftakt macht am Freitagabend die Begegnung des Husumer SV gegen den Regionalligisten VfB Lübeck. Der Pokalsieger des Kreises Rendsburg-Eckernförde greift ebenfalls schon an Freitag in den Wettbewerb ein. Der TSV GH Lütjenwestedt empfängt dann den Preetzer TSV (19 Uhr). Das Duell des MTSV Hohenwestedt gegen Holstein Kiel steigt am Sonnabend um 16 Uhr. Eine Stunde früher erfolgt der Anpfiff der Partie zwischen den SH-Ligisten TSV Kropp und SV Eichede. Die Viertelfinalspiele werden zwischen dem 26. Juli und 3. August ausgetragen.

Die Paarungen Freitag, 22. Juli: 18.30 Uhr: Husumer SV – VfB Lübeck; 19 Uhr: TSV GH Lütjenwestedt – Preetzer TSV. Sonnabend, 23. Juli: 15 Uhr: TSV Kropp – SV Eichede, Heider SV – ETSV Weiche Flensburg; 16 Uhr: MTSV Hohenwestedt – Holstein Kiel, FC Dornbreite Lübeck – VfR Neumünster. Sonntag, 24. Juli: 15 Uhr: SC Comet Kiel – Büchen-Siebeneichener SV, NTSV Strand 08 – SV Henstedt-Ulzburg. 
14. Juli 2011 · Landeszeitung

Kurz notiert

SHFV-Pokal vorverlegt

Lübeck (sru) - Die für den 23./24. Juli geplante Achtelfinalbegegnung im SHFV-Pokal zwischen dem Husumer SV und Fußball-Regionalligist VfB Lübeck wurde auf Freitag, den 22. Juli, (18.30 Uhr) vorverlegt. Lübeck hatte schon vorher einem Benefizspiel gegen die Nordostsee-Auswahl (24.7) zugesagt. Der gastgebende HSV stimmte nun dem Wunsch der Grün-Weißen auf eine Vorverlegung zu. Das für den 22. Juli geplante Testspiel gegen den VfL Vorwerk soll im August nachgeholt werden.

4. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Kurz notiert

SV Eichede trifft auf TSV Kropp

Bad Malente (bjl) - Gestern Abend wurden in der Sportschule Malente die Achtel- und Viertelfinalbegegnungen im SHFV-Pokal der Männer und Frauen ausgelost. Die SH-Liga-Kicker des SV Eichede müssen zunächst am Wochenende des 23. Juli bei Ligakonkurrent TSV Kropp antreten, ehe im Viertelfinale der Sieger aus der Partie Comet Kiel gegen Büchen-Siebeneichen (beide Verbandsliga) warten würde. Regionalligist VfB Lübeck muss erst beim SH-Ligisten Husumer SV gewinnen, bevor er auf den TSV Lütjenwestedt (Kreisliga) oder Preetzer TSV (SH-Liga) treffen würde.

Die SH-Liga-Fußballerinnen des SSC Hagen Ahrensburg bekommen es im Achtelfinale mit dem VfL Kellinghusen (Verbandsliga) zu tun. Im Viertelfinale warten dann United Lübeck oder der SV Adelby (beide Kreisliga).
28. Juni 2011 · Stormarner Tageblatt

Fußball-Nachrichten

SHFV-Pokal: Husum empfängt VfB Lübeck!

Bad Malente (usc) - „Hammer-Los“ für die Fußballer der Husumer SV: Der Aufsteiger in die SH-Liga erwartet in der ersten Runde des SHFV-Lotto-Pokals auf Landesebene am 23. oder 24. Juli den Regionalligisten VfB Lübeck. Das ergab die Auslosung gestern Abend in der Sportschule Bad Malente. Diese Erstrunden-Partie gab es im August 2008 schon einma, damals unterlagen die Stormstädter nach couragiertem Auftritt mit 0:3. Sollte das Team von Christian Heider die hohe Hürde überspringen, ginge es in der zweiten Runde nach Lütjenwestedt oder Preetz. Ausgelost wurde auch die erste Runde bei den Frauen. SH-Ligist FSG Goldebek/Arlewatt empfängt am 20./21. August Olympia Neumünster (ebenfalls SH-Liga), Kreispokalsieger SVFrisia 03 gastiert im Verbandsliga-Duell beim FC Angeln 02.

28. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball

Pokal: Lütjenwestedt trifft auf den Preetzer TSV

Malente (bjl) - Gestern Abend wurden in der Sportschule Malente die Achtel- und Viertelfinalbegegnungen im SHFV-Pokal der Männer und Frauen ausgelost. Kreisligist TSV Lütjenwestedt bekommt es dabei am Wochenende des 23. Juli zu Hause mit dem SH-Ligisten Preetzer TSV zu tun, ehe im Viertelfinale der Sieger der Partie zwischen SH-Ligist Husumer SV und Regionalligist VfB Lübeck wartet. Die SH-Liga-Kicker des TSV Kropp empfangen Ligakonkurrent SVEichede, bevor – einen Sieg vorausgesetzt – im Viertelfinale der Sieger aus der Partie Comet Kiel gegen Büchen-Siebeneichen (beide Verbandsliga) warten würde. Verbandsligist MTSVHohenwestedt wurde Regionalligist Holstein Kiel zugelost. Bei einem Erfolg würde im Viertelfinale der FC Dornbreite (Verbandsliga) oder der VfR Neumünster (SH-Liga) warten.

Die Kreisliga-Fußballerinnen des TSV Borgstedt bekommen es im Achtelfinale mit dem FC Riepsdorf (SH-Liga) zu tun. Im Viertelfinale hieße der Gegner dann SG Süderholm (Kreisliga) oder RS Kiel (SH-Liga).
28. Juni 2011 · Landeszeitung

Erste Runde im SHFV-Lotto-Pokal: Am Montag wird ausgelost

Bad Malente (sh:z) - Auf wen trifft Kreispokalsieger Husumer SV in der ersten Runde des SHFV-Lotto-Pokals auf Landesebene? Am Montag um 18 Uhr werden die Partien in der Sportschule Malente ausgelost. Auch zwei nordfriesische Frauen-Teams warten auf ihre Gegner: die FSG Goldebek/Arlewatt und Kreispokalsieger SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Im Pott bei den Männern sind: Holstein Kiel, VfB Lübeck (beide Regionalliga); VfR Neumünster, SV Eichede, Strand 08, ETSV Weiche, TSV Kropp, SV Henstedt-Ulzburg, Heider SV, Husumer SV, Preetzer TSV (alle SH-Liga); SC Comet Kiel, FC Dornbreite Lübeck, Büchen-Siebeneichener SV, MTSV Hohenwestedt (alle Verbandsliga), TSV GH Lütjenwestedt (Kreisliga).

25. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
IC 30.07.11 Integrations-Cup   Viertelfinale

VfR scheitert im Viertelfinale

Neumünsters Fußballer bleiben beim Integrationscup ohne Titel

Brunsbüttel (os) - Das Landesfinale beim Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes brachte den Vertretern des Kreisfußballverbandes Neumünster zwar keinen Titel, dafür aber einen finanziellen Schub. Am lukrativsten war die Veranstaltung für die Kreisliga-Frauen der SG Nortorf/Aukrug, die 2000 Euro einstreichen durften.

In einer Vierergruppe – Schwarz-Weiß Elmschenhagen war nicht angetreten – spielten die Frauen jeweils 30 Minuten gegeneinander. Dabei siegte der TuS Rotenhof überlegen vor Nortorf/Aukrug. Kreisligist SV Tungendorf wurde Dritter und durfte sich über 1500 Euro Prämie freuen.

Bei den Männern blieben für den SC Gut Heil (Kreisliga) als Gruppenletztem der Vorrunde 800 Euro übrig. Die Gut-Heiler hatten alle drei 20-minütigen Gruppenspiele ohne ein eigenes Tor verloren, mit den beiden Schleswig-Holstein-Ligisten Husumer SV und Holstein Kiel II aber auch starke Gegner gehabt.

Neumünsters heißestes Eisen im Feuer, SH-Ligist VfR, zog als Gruppensieger ins Viertelfinale ein, dort jedoch gegen Ligakonkurrent SV Henstedt-Ulzburg im Elfmeterschießen den Kürzeren. Marinko Ruzic und Finn Thomas hatten verschossen. Trost für den VfR: 1200 Euro flossen für das Erreichen des Viertelfinals in die Vereinskasse. Das einzige Feldtor des VfR erzielte Mariusz Zmijak beim 1:0-Sieg über den Marner TV II.

Ergebnisse

MännerGruppenphase (20 Minuten): VfR Horst – VfR Neumünster 0:0, VfR Neumünster – Marner TV II 1:0, ATSV Stockelsdorf – VfR Neumünster 0:0. – Holstein Kiel II – SC Gut Heil 1:0, SC Gut Heil – Husumer SV 0:4, FT Preetz – SC Gut Heil 3:0. – Viertelfinale (30 Minuten): VfR Neumünster – SV Henstedt-Ulzburg 4:5 n.E. – Finale: Holstein Kiel II – SVHenstedt-Ulzburg 2:1.

FrauenSG Nortorf/Aukrug – SV Tungendorf 0:0, TuS Rotenhof – SVT 2:0, Rendsburger TSV – Nortorf/Aukrug 0:2, SVT – RTSV 0:1, Nortorf/Aukrug – Rotenhof 0:2, SVT – Nortorf/Aukrug 2:0, SVT – Rotenhof 0:1, Nortorf/Aukrug – RTSV 1:0, RTSV – SVT 0:0, Rotenhof – Nortorf/Aukrug 0:0. – Abschlusstabelle: 1. Rotenhof (16 Punkte/ 10:0 Tore), 2. Nortorf/Aukrug (8/3:4), 3. SVT (5/2:4), 4. RTSV (4/1:8).

1. August 2011 · Holsteinischer Courier 

Brunsbüttel stürmt bis ins Halbfinale

Spardabank Integrationscup: Gastgeber überrascht als Vierter – Holstein Kiel II Turniersieger – Horst und Marne scheitern in Vorrunde
Abgewehrt: Marnes Torhüter Gorden Kurczyk hat den Kopfball von VfR Horsts Florian Sommer pariert. Foto: rst

Brunsbüttel (Reiner Stöter) - Holstein Kiel II ist Sieger im Spardabank-Integrationscup. Die Kieler schlugen die SVHenstedt-Ulzburg im Finale mit 2:1. Die große Überraschung des Turniers war Gastgeber BSC Brunsbüttel. Das Team von Trainer Horst Schmidt stürmte bis ins Halbfinale, wo dann gegen Henstedt-Ulzburg Endstation war. Im Spiel um Platz drei unterlagen die Brunsbütteler dem ETSV Weiche Flensburg am Ende nach Elfmeterschießen mit 1:2. Sieger bei den Frauen wurde TuS Rotenhof, wobei SW Elmschenhagen den Stellenwert des Frauenturniers wegen Nichtantretens arg strapazierte.

Elfmeterkiller: Brunsbüttels Torhüter Ove Suhn pariert gegen Kropps Lukas Henke. Foto: rst

Erwartungsgemäß in der Vorrunde ausgeschieden waren Steinburgs Kreissieger VfR Horst und B-Klässler Marner TV II, wobei die Dithmarscher den VfR aus dem Turnier „kegelte“. Die Horster hatten im ersten Spiel dem VfR Neumünster ein 0:0 abgetrotzt und danach erst im Elfmeterschießen verloren, in dem Tobias Meseck an Neumünsters Torhüter Özdemir gescheitert war (bei unentschiedenen Spielausgang wurde schon in der Vorrunde ein Elfmeterschießen ausgetragen, dessen Sieger einen Zusatzpunkt erhielt). Im zweiten Spiel gegen Stockelsdorf hatte Sascha Tank mit seinem Kopfballtreffer zum 1:0-Sieg die Tür zum Halbfinale weit aufgestoßen, doch dann vermasselte Marnes Jan Weber den Horstern das Weiterkommen mit seinem Tor zum 1:0-Sieg für Marne II. VfR-Coach Bernd Ruhser hatte es schon vorher geahnt: „Das wird unser schwerstes Spiel.“ Hinterher musste er feststellen, dass sein Team den Gegner nicht ernst genug genommen hatte. „Wenn die Jungs ihre Mannschaftskasse nicht weiter aufbessern wollen, haben sie selbst Schuld“, so Ruhser. Marnes Trainer Michael Romahn hingegen frohlockte nach dem Sieg: „Für uns hieß es als klassenniedrigstes Team Dabeisein ist alles. Dass wir nun noch einen Dreier gelandet haben ist sensationell.“ Die Marner hatten im ersten Spiel gegen Stockelsdorf noch Lehrgeld gezahlt. Steven Lakemunds Eigentor hatte die 0:2-Niederlage eingeläutet. Danach gab es eine tolle Steigerung – die 0:1-Niederlage gegen den hohen Favoriten VfR Neumünster war jedoch nicht zu verhindern.

Dank „Elfmeterkiller“ Ove Suhn hatte sich der BSC Brunsbüttel den Sieg in der Gruppe A gesichert. In der Endabrechnung zählte der direkte Vergleich gegen den punkt- und torgleichen SH-Ligisten TSV Kropp, den der BSC mit 2:0 im Elfmeterschießen bezwungen hatte. Suhn hatte dabei die Elfer von Ziesecke und Henke bravourös gehalten, Axel Rohwedder und Christopher Krahn für Brunsbüttel verwandelt. Auch die erste Brunsbütteler Partie gegen den FC Ahrensburg stand nach 20 Minuten 0:0. Auch hier parierte der BSC-Neuzugang aus Marne einen Elfer, während Marx Borwieck, Torben Schneidereit und Christopher Krahn für die Gastgeber trafen. Die dritte Vorrundenpartie gegen Strand 08 entschied Marx Borwieck mit zwei Treffern zum 2:0 für die Brunsbütteler, womit das Viertelfinale erreicht war. Hier wartete mit der Husumer SV ein weiterer SH-Ligist, den der BSC durch einen Treffer von Christopher Krahn ausschaltete. Im Halbfinale waren die Gastgeber der SV Henstedt-Ulzburg durchaus ebenbürtig, unterlagen am Ende jedoch unglücklich mit 0:2. Im Spiel um Platz drei hieß es gegen ETSV Weiche Flensburg nach dem Schlusspfiff 0:0, im Elfmeterschießen waren die Gastgeber dann jedoch nicht mehr konzentriert genug. Torben Schneidereit hatte zwar zum 1:0 getroffen, doch zwei weitere von Ove Suhn gehaltene Elfmeter reichten nicht, weil Borwieck und Krahn diesmal verschossen und danach auch Damian Haras Nerven zeigte. Der BSC durfte sich am Ende aber mit einer Prämie von 1600 Euro trösten, weshalb den Ärger über das erste verlorene Elferschießen schnell verflog. Trainer Horst Schmidt warhochzufrieden mit seinem Team. Vor allem die vier Neunzugänge Ove Suhn, Jörn Lüdke, Christopher Krahn und Marx Borwieck lobte Schmidt in den höchsten Tönen. „Das sind große Verstärkungen, die haben bei uns voll eingeschlagen.“ Von der Zuschauerresonanz zeigte sich Schmidt dagegen nicht begeistert. „Ich kann es nicht verstehen, dass nicht mehr Besucher hier waren. Wann sieht man schon einmal so viele hochkarätige Teams auf einmal?“

BSC-Vorsitzender Bernd Rehder gab dennoch ein positives Fazit der Veranstaltung ab. „Wir haben viele spannende und teilweise hochklassige Spiele gesehen. Das Wichtigste für uns ist aber, dass die Organisation hervorragend geklappt hat“. so Rehder. Man habe ein eingeschworenes Team mit über 50 Leuten, bei denen sich Rehder für ihren Einsatz bedankte. Mit im Orga-Team saß auch Dithmarschens Spielausschussobmann Frank Willer. Der Buchholzer hob besonders das Elfmeterschießen nach unentschiedenen Spielausgängen hervor: „Das haben wir gemacht, weil im vergangenen Jahr der spätere Sieger Todesfelde in der Vorrunde nicht ein Tor geschossen hatte. Nun ist es wesentlich spannender und für die Zuschauer auch attraktiver geworden.“
1. August 2011 · Norddeutsche Rundschau

Weiche erneut auf dem "Treppchen"

Integrations-Cup-Finale in Brunsbüttel: Flensburger zufrieden mit dem dritten Rang / TSV Kropp und Husumer SV scheitern im Viertelfinale
Ian Prescott Claus (schwarzes Trikot) von der Husumer SV zieht an Sören Rüschmann von Gut-Heil Neumünster vorbei. Foto: stöter

Brunsbüttel (usc) - Bei der dritten Teilnahme zum dritten Mal auf dem Treppchen – die SH-Liga-Fußballer des ETSV Weiche haben ihren Ruf als „Spezialisten“ im Integrations-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes bestätigt. Das Team von Trainer Daniel Jurgeleit belegte beim Finale in Brunsbüttel Rang drei und strich 2000 Euro Prämie ein. Turniersieger wurde SH-Ligist Holstein Kiel II, der im Endspiel den Liga-Rivalen SV Henstedt-Ulzburg 2:1 besiegte. Der TSV Kropp und die Husumer SV scheiterten jeweils im Viertelfinale, durften sich mit jeweils 1200 Euro Prämie trösten.

Elfmeterkiller: Brunsbüttels Torhüter Ove Suhn pariert gegen Kropps Lukas Henke. Foto: rst

„Sportlich und finanziell hat es sich wieder gelohnt, auch wenn der sportliche Wert nicht so hoch war“, bilanzierte Weiches Ligamanager Henning Natusch. Die Flensburger hatten sich mit 1:0-Erfolgen gegen Henstedt-Ulzburg und GW Siebenbäumen vorzeitig für das Viertelfinale qualifiziert, das 0:0 mit anschließendem 2:3 im Elfmeterschießen (gab es bei allen Unentschieden) gegen Eider Büdelsdorf fiel nicht mehr ins Gewicht.

Kropps Daniel Kennedy (li.) holt in der Folge ETSV-Spieler Marc Böhmke unsanft von den Beinen. Foto: Jensen

Im Viertelfinale ging es gegen den TSV Kropp – Weiche gewann 1:0 und monierte die Gangart der Kropper. „Stefan Wintschel hat nach Foul an Jonas Walter Rot gesehen und Daniel Kennedy ist sehr hart gegen Marc Böhnke eingestiegen“, ärgerte sich Natusch. Im laut Natusch „vorweg genommenen Finale“ gegen Holstein Kiel II verlor der ETSV 0:1, Christopher Kramer überwand André Hagge mit platziertem Flachschuss aus 18 Metern. Im kleinen Finale fanden die Fördestädter zunächst ihren Meister im guten Brunsbütteler Keeper Ove Suhn, ehe sie im Elfmeterschießen dann erfolgreich waren.

Wenig mit der Gesamtveranstaltung anfangen konnte Kropps Coach Dirk Asmussen. „Ohne das Geld würde wohl kaum jemand kommen“, befand der Trainer, dem auch der Termin („zu spät, Anfang Juli wäre besser gewesen“), der Modus („viel zu viele Pausen“ ) und die reduzierte Spielzeit (20 Minuten in Gruppenspielen und Viertelfinale, 30 Minuten in Halbfinale und Endspiel) nicht in den Vorbereitungsplan passten.

Kropp hatte in Gruppe A jeweils 1:0 gegen Strand 08 und den FC Ahrensburg gewonnen, zudem gab es ein 0:0 (2:3 im Elfmeterschießen) gegen den BSC Brunsbüttel. Asmussen: „Viel wichtiger vor dem Punktspielstart ist das Pokalspiel am Dienstag bei Comet Kiel.“

Eher gedrückt war die Stimmung bei Christian Heider, Trainer der Husumer SV. Es hatte gut begonnen (2:0 gegen die FT Preetz, 4:0 gegen GutHeil Neumünster), aber das 0:4 gegen Holstein Kiel II vermieste dem Coach des Aufsteigers die Laune gründlich. „Das darf so nicht passieren. Wir müssen viel kompakter stehen, dürfen nicht so riskante Bälle spielen und müssen schneller in der Rückwärtsbewegung sein“, zählte Heider alles das auf, was ihm nicht gefallen hatte. Die beiden klaren Auftaktsiege tat er mit einem lapidaren „Es kann nicht unser Maßstab sein, Kreisligisten zu schlagen“, ab.

Beim 0:4 gegen Holstein II hätten sogar noch mehr Gegentore fallen können – auch wenn mit Sascha Rettkowski der Abwehrchef fehlte und die Nordfriesen nur mit 13 Akteuren angereist waren. Weiche hatte 21 Leute zur Verfügung. Dirk Asmussen setzte zahlreiche Spieler ein, die nach Verletzung oder Urlaub noch nicht bei 100 Prozent waren.
1. August 2011 ·  Flensburger Tageblatt 

VfR führt das Neumünster-Quartett an

Dürfen VfR-Trainer Ervin Lamce und Regisseur Abdul Yilmaz in Brunsbüttel wieder jubeln? Foto: Schmuck

Neumünster (hc) - Angeführt vom Schleswig-Holstein-Ligisten VfR wird ein Quartett aus dem Kreisfußballverband (KFV) Neumünster am morgigen Sonnabend auf der Anlage des BSC Brunsbüttel am Landesfinale um den Integrations-Cup 2011 teilnehmen. Neben den Lila-Weißen ist auch Kreisligist SC Gut Heil mit von der Partie. Die Kreisliga-Frauenteams des SVTungendorf und der SG Nortorf/Aukrug komplettieren das KFV-Aufgebot. Um 9.30 Uhr beginnen die ersten Partien.

Der VfR trifft in seiner Vorrundengruppe auf den VfR Horst (Kreisliga West), den ATSVStockelsdorf (Verbandsliga Süd-Ost) und den Marner TV II (Kreisklasse B Dithmarschen). Der SC Gut Heil bekommt es mit SH-Ligist Holstein Kiel II, SH-Liga-Neuling Husumer SV und der FT Preetz (Kreisliga Plön) zu tun. In der Vorrunde dauern die Partien bei den Männern jeweils 20 Minuten, ab dem Halbfinale eine halbe Stunde.

Bei den Frauen wird in einer Fünfergruppe im Modus „jeder gegen jeden“ und 30 Minuten pro Partie gespielt. Der SVT und Nortorf/Aukrug messen sich mit dem TuS Rotenhof (Verbandsliga Nord), dem Rendsburger TSV (Kreisklasse A West) und Schwarz-Weiß Elmschenhagen (Kreisklasse A Kiel/Plön).

Stattlich sind vor allem die Preisgelder. Für die Qualifikation zum Landesfinale gab es für alle Teilnehmer bereits 800 Euro. Der Gewinner kann diese Summe bei den Männern auf 3000 Euro, bei den Frauen auf 2500 Euro erhöhen.
29. Juli 2011 · Holsteinischer Courier 

VfR Horst: Blitzturnier in Brunsbüttel

Der VfR Horst im Mai: Durch ein 5:0 bei Inter Itzehoe Sieger des Integrations-Cups auf Steinburger Kreisebene. Foto: rst

Horst (lra) - Morgen kommt es beim Sparda-Bank-Integrations-Cup 2011 zum großen Showdown. In Brunsbüttel mit dabei: die Kreisliga-Fußballer des VfR Horst.

Der VfR, der sich – Ende Mai noch als Verbandsligist – durch einen 5:0-Sieg bei Inter Itzehoe (A-Klasse) als Steinburger Kreissieger für das Endturnier der Top 16 qualifiziert hatte, trifft in der Gruppe B auf Schleswig-Holstein-Liga-Meister VfR Neumünster, den ATSV Stockelsdorf (Verbandsliga Süd-Ost) und den Marner TV II (Kreisklasse B Dithmarschen).

VfR-Co-Trainer und Ruhser-Vertreter Sven Espenhain. Foto: Völz

Interessant: Neben Ausrichter BSC Brunsbüttel, der ebenso wie die 14 Kreissieger fix für das Blitzturnier gesetzt war, gab’s vom Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verband noch eine Wildcard – ausgerechnet für den VfR Neumünster. Da in der Gruppenphase nur 20 Minuten gespielt werden, rechnet sich VfR-Co-Trainer Sven Espenhain gute Chancen aus, auch gegen Neumünster zu bestehen: „Wir müssen hinten dicht machen und irgendwie zusehen, dass wir uns ins Elfmeterschießen retten.“

Jedes Spiel braucht einen Sieger, auch die in der Vorrunde – und die will der VfR, der auf Ersin Taser, Neuzugang Lars Kitzmann (beide im Urlaub) und Stefan Weckwert (Kreuzbandriss) verzichten muss, unbedingt überstehen. „Unser Minimalziel ist das Erreichen des Viertelfinales“, so Espenhain, der auch einen alten Bekannten wiedertreffen dürfte. Daniel Jurgeleit, von November 2008 bis Dezember 2009 Trainer des VfR Horst, ist mit dem ETSVWeiche Flensburg ebenfalls am Start.

Das Preisgeld: 1. Platz: 3000 Euro, 2. Platz: 2500, 3. Platz: 2000, 4. Platz: 1600, 5.-8. Platz: 1200, 9.-16. Platz: 800.

Gruppe A: FC Ahrensburg, NTSV Strand 08, BSC Brunsbüttel, TSV Kropp Gruppe B: VfR Horst, ATSV Stockelsdorf, VfR Neumünster, Marner TV II Gruppe C: Holstein Kiel II, FT Preetz, SC Gut-Heil Neumünster, Husumer SV Gruppe D: ETSV Weiche Flensburg, Grün-Weiß Siebenbäumen, SV Henstedt-Ulzburg, Eider Büdelsdorf.

29. Juli 2011 · Elmshorner Nachrichten

Horst freut sich auf VfR Neumünster

Steinburger Kreissieger trifft beim Integrationscup in Brunsbüttel morgen zuerst auf den SH-Liga-Meister
Mit diesem Team holte der VfR Horst vor gut zwei Monaten den Kreissieg im Integrationscup. Foto: rst

Brunsbüttel (gkn) - Der BSC Brunsbüttel fiebert den Spielen um den Integrationscup entgegen. Morgen ist es soweit. Zum Auftakt um 9.30 Uhr erwartet der ausrichtende Dithmarscher Fußball-Verbandsligist auf den Anlagen an der Olof-Palme-Allee 16 Herrenteams und fünf Frauenmannschaften. Nach der offiziellen Begrüßung durch den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband wird ab 10 Uhr parallel auf vier Feldern gespielt.

Dithmarschen und Steinburg sind bei den Herren mit insgesamt drei Teams vertreten. Frauenteams sind Fehlanzeige. Der BSC bewarb sich um die Ausrichtung des Wettbewerbs und erhielt aufgrund seiner hervorragenden Spielmöglichkeiten an der Olof-Palme-Allee den Zuschlag. „Wir freuen uns unheimlich und wollen ein Gastgeber sein, der sich von seiner besten Seite präsentiert“, sagt Trainer Horst Schmidt, der diese Ankündigung natürlich auch auf den sportlichen Bereich bezieht.

In TSV Kropp und NTSV Strand 08 treffen die Schleusenstädter gleich auf zwei Schleswig-Holstein-Ligisten. Erster Gruppengegner ist die SSC Hagen Ahrensburg, Aufsteiger zur Verbandsliga Süd-Ost. „Gegen Kropp haben wir bereits auf dem Blitzturnier in Wilster gespielt und 0:2 verloren. Es war unser erster Test nach der Sommerpause“, blickt Schmidt zurück, der aufgrund der begrenzten Spielzeit von 20 Minuten – im Halbfinale wird die Austragungsdauer auf 30 Minuten erhöht – jedes Ergebnis für möglich hält.

Laut Ausschreibung darf jeder Verein maximal 18 Akteure einsetzen. Bei den Schleusenstädtern besitzen aktuell zwei Fußballer, nämlich Damian Haras, dessen Eltern aus Polen stammen, und Selim Gültekin (mit familiären Wurzeln in der Türkei), einen Migrationshintergrund. Gleiches trifft auf den Steinburger Integrationscup-Meister VfR Horst zu. Beim Neu-Kreisligisten sind Dragan Suta (Kroatien) und Ersin Taser (Türkei) nichtdeutscher Herkunft. „Beide sind aber hier geboren und durch den Fußball geprägt worden. Sie sind voll akzeptiert. In puncto Integration gibt es beim VfR keine Probleme“, weiß Obmann Manfred Atzmüller zu berichten. Die Südsteinburger messen sich mit der Zweiten des Marner TV (Kreisklasse B Dithmarschen), dem ATSV Stockelsdorf (Verbandsliga Süd-Ost) und dem Top-Favoriten VfR Neumünster.

„Dass wir auf den VfR treffen, ist schon großes Kino“, meint Atzmüller. Die Veilchen marschierten in der vergangenen Saison ungeschlagen durch die Schleswig-Holstein-Liga, stellten zuvor dreimal hintereinander den Vizemeister. Im August erwartet das Team von Ervin Lamce im Verbandspokal den ambitionierten Regionalligisten Holstein Kiel, der morgen im DFB-Pokal Energie Cottbus erwartet. Das ist in der Tat großes Kino. „Wir freuen uns auf das Erlebnis Integrationscup“, geht Atzmüller von einer angenehmen Veranstaltung aus.

Auch Marnes Reserve blickt am Sonnabend erwartungsvoll in die benachbarte Schleusenstadt. „Gegen den VfR Neumünster zu spielen, ist schon eine tolle Sache. Diese Chance werden wir nie wieder erhalten“, ist sich Coach Michael Romahn sicher. Dessen Kicker streiten ab 21 August in der Kreisklasse B wieder um Punkte – dann geht es gegen Epenwöhrden, Linden und SG Eider. Zuvor also der traditionsreiche VfR Neumünster.

Deftige Packungen muss Marne als klassenniedrigster Klub nicht automatisch kassieren. „Bei der überschaubaren Spielzeit lässt sich das Ergebnis in Grenzen halten. Vielleicht schaffen wir ja mal auch ein 0:0.“ Grundsätzlich will Michael Romahn den komplettem Kader einsetzen. Doch nicht alle, die beim damaligen 5:0-Endspielsieg über FC Averlak mitwirkten, tragen noch blau-weiß. Mehrere Akteure haben aufgehört. Spieler anderer Nationalitäten stehen nach dem Weggang von Tansel Kalacyi, Raffik Bennab und den drei Muain-Brüdern nicht im Kader.

Staffeleinteilung der Vorrunde: Gruppe A: FC Ahrensburg, NTSV Strand 08, BSC Brunsbüttel, TSV Kropp.
Gruppe B: VfR Horst, ATSV Stockelsdorf, VfR Neumünster, Marner TV II. 
Gruppe C: Holstein Kiel II, FT Preetz, SC Gut-Heil Neumünster, Husumer SV.
Gruppe D: ETSV Weiche Flensburg, Grün-Weiß Siebenbäumen, SV Henstedt-Ulzburg, FT Eider Büdelsdorf.

29. Juli 2011 · Norddeutsche Rundschau 

Wildcard

Neumünster (sas) - Zu den lukrativsten Fußballwettbewerben des Nordens zählt seit geraumer Zeit der Integrations-Cup. Am Sonnabend, 30. Juli, steht in Brunsbüttel das Finale dieser Runde an (Beginn 10 Uhr) – und völlig überraschend ist auch Rasensport mit von der Partie. „Der VfR hat in der Rückserie 2010/2011 die meisten Punkte in der Integrations-Cup-Tabelle geholt und ist somit in den Genuss einer Wildcard gekommen“, erklärte gestern Rachel Pashley vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV). Neben dem Kreissieger SC Gut Heil (Kreisliga/wir berichteten) und den Frauen des SV Tungendorf ist die Schwalestadt bei der Endrunde in Brunsbüttel demnach mit drei Teams vertreten. Die Gut-Heiler regten bereits an, gemeinsam mit dem VfR per Bus nach Dithmarschen zu reisen. „Beide Vereine verbindet neben einer gesunden Rivalität aus früheren Jahren eine große Tradition. Wir treten dort gemeinsam für Neumünster an, also können wir auch zusammen dort hinfahren“, sagte Gut Heils Fußballobmann Thorsten Schwardt, der sich in Kürze mit Rasensport-Boss Herbert Sander in Verbindung setzen möchte. Beim Finale in Brunsbüttel treten unter anderem mehrere SH-Liga-Rivalen des VfR an: Holstein Kiel II, NTSV Strand 08, SV Henstedt-Ulzburg, TSV Kropp, FT Eider Büdelsdorf, ETSV Weiche und Husumer SV. Das 16 Teams umfassende Turnier ist wie gewohnt mit opulenten Preisgeldern dotiert. Alleine die vier Erstplatzierten streichen insgesamt 9100 Euro ein. Bei den Frauen treten fünf Mannschaften an, die um eine Gesamtsumme in Höhe von 7800 Euro streiten.

23. Juni 2011 · Holsteinischer Courier

 

 

Abschlusstabelle Herren Verbandsliga Nord-West Schleswig-Holstein 2010/11

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 Husumer SV 34 24 6 4 103 : 45 58 78
2 TuRa Meldorf 34 20 7 7 84 : 45 39 67
3 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 18 7 9 66 : 37 29 61
4 SV Blau Weiß Löwenstedt 34 18 6 10 77 : 56 21 60
5 BW Wesselburen 34 16 5 13 53 : 55 -2 53
6 IF Stjernen Flensborg 34 15 8 11 59 : 67 -8 53
7 MTV Leck 34 13 12 9 57 : 46 11 51
8 Flensburg 08 II 34 15 4 15 73 : 63 10 49
9 BSC Brunsbüttel 34 14 7 13 63 : 53 10 49
10 TSV Nordhastedt 34 13 7 14 65 : 65 0 46
11 TSV Friedrichsberg-Busdorf 34 13 5 16 75 : 83 -8 44
12 TV Grundhof 34 11 10 13 69 : 52 7 43
13 TSV Rantrum 34 11 9 14 54 : 68 -14 42
14 TSB Flensburg 34 12 5 17 53 : 64 -11 41
15 VfB Schuby 34 11 8 15 43 : 60 -17 41
16 SG Langenhorn/Enge 34 8 4 22 58 : 89 -31 28
17 FC Angeln 02 34 7 6 21 43 : 78 -35 27
18 Schleswig 06 II 34 7 4 23 41 : 100 -59 25

 

 

Fairnesstabelle Herren Verbands-Liga 2010/11

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 TuRa Meldorf 34 50 1 1 0 0 58 1.71
2 FC Angeln 02 34 54 1 2 0 0 67 1.97
3 BSC Brunsbüttel 34 60 1 1 0 0 68 2.0
4 Husumer SV 34 56 5 2 0 0 81 2.38
5 SV Blau-Weiß Löwenstedt 34 72 0 2 0 0 82 2.41
6 TSV Nordhastedt 34 71 3 1 0 0 85 2.5
7 TSV Rantrum 34 75 4 1 0 0 92 2.71
8 VfB Schuby 34 73 4 2 0 0 95 2.79
8 Schleswig 06 II 34 80 5 0 0 0 95 2.79
10 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 73 4 3 0 0 100 2.94
10 BW Wesselburen 34 85 5 0 0 0 100 2.94
12 IF Stjernen Flensborg 34 70 7 2 0 0 101 2.97
13 TV Grundhof 34 73 5 3 0 0 103 3.03
14 Flensburg 08 II 34 78 5 3 0 0 108 3.18
14 SG Langenhorn/Enge 34 89 3 2 0 0 108 3.18
16 MTV Leck 34 94 6 1 0 0 117 3.44
17 TSV Friedrichsberg-Busdorf 34 82 6 4 0 0 120 3.53
18 TSB Flensburg 34 82 4 7 0 0 129 3.79

 

#
Position Name »Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: 04.06.2011 (Saisonende)
Spielanteile Scorer Karten
Einsätze durchgespielt eingewechselt ausgewechselt rausgestellt Spielminuten Tore gelb/rot rot
TOR Holler, Florian 3 2 1     201      
Reinhold, Momme 27 26   1   2.409      
Spielhagen, Christopher

5

5       450      
ABWEHR Burghardt, Christian 5   4 1   123

 

   
Heider, Jannik 32 26 1 5   2.659

10

   
Ketelsen, Bastian 27 10 13 4  

1.499

     
Rettkowski, Sascha 31 28   3   2.647 3    
Schulte Dennis 30 22 5 2 1 2.279 4 1  
Strüning, David 18 11 3 3 2 1.337   2  
MITTELFELD Alla, Erion 28 7 8 13 1.703 3    
Demir, Hasan 12   11 1   238 1    
Heider, Christian 2   2     40      
Kröger, Finn 9 6 3     588      
Lorenzen, Henning 1   1     21      
Lorenzen, Manuel 7   6 1   132      
Schaller, Patrick 3   3     44      
Schröder, Nils 30 27 2 1   2.533 4    
Siegfried, Jan 31 23 5 3   2.353 2    
Steglich, Sebastian 30 23   5 2 2.597 15 1 1
ANGRIFF Cornils, Marcel 33 10 7 16   2.251 17    
Halawani, Salam 33 18 7 8   2.435 6    
Heider, Jonas 29 4 4 19 2 1.949 17 1 1
Kiesbye, Sebastian 34 26 1 7   2.914 21    
Rafalski, Nikolai 8   7 1   160      
T O T A L 468 274 94 94 7 33.562 103 5 2
Stand 4.6.2011 (Saisonende) + 1 Eigentor Gegner    

 

 

 

 

zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 28.10.2018 12:27

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