1. HERREN HUSUMER SV 2011/12
Die Mannschaft Stab Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle (Statistiken)

zuletzt aktualisiert am: Samstag, 12.08.2017 9:29

Schleswig-Holstein-Liga

Hinten v.l.: Jonas Heider, Sebastian Kiesbye, Jannik Heider, Tanju Hassanoglu*, Dogan Göndüz, David Strüning

Mitte v.l.: Nicolai Rafalski*, Trainer Christian Heider, Flamur Beka*, Sascha Rettkowski, Lukas Martinen, Stefan Goos, Nils Schröder, Salam Halawani, Sebastian Steglich, Manuel Lorenzen, Betreuer Peter Johannsen

Vorne v.l.: Gianluca Siefert, Ian Prescott Claus, Kevin Ralfs,Florian Holler, Marcel Cornils*, Hakim Alioua*, Torwarttrainer Fried Schröder,

Es fehlen auf dem Foto: Thomasz Brose, Hasan Demir, Bastian Ketelsen, Michael Petersen, Tim Ruland, Jan Siegfried, Physiotherapeut Bernd Friedrichsen

* diese Spieler gehören inzwischen nicht mehr zum Kader

 

Neuzugänge 2011/12

Hinten von links: Betreuer Peter Johannsen, Lukas Martinen (Flensburg 08), Trainer Christian Heider, Torwarttrainer Fried Schröder

Mitte von links: Dogan Göndüz (Flensburg 08), Hakim Alioua (TSV Gadeland), Ian Prescott Claus (FC Angeln 02), Flamur Beka (Team Sylt), Tanju Hassanoglu (Flensburg 08)

Vorne von links: Kevin Ralfs (Hamburger SV U19), Stefan Goos (SG Langenhorn/Enge)

Es fehlt: Gianluca Siefert (SV Frisia 03)

 

Das Team 2011/2012 der Husumer SV in Daten:
Position Name geboren am im Verein seit vorherige Vereine
Tor Goos. Stefan 04.05.1991 2011 SG Langenhorn/Enge
Holler, Florian 12.04.1986 2011  
Ralfs, Kevin 18.01.1993 2011 Hamburger SV U 19
Abwehr Brose, Thomasz   2012 TSV Nord Harrislee
Göndüz, Dogan 22.07.1983 2011 Flensburg 08
Heider, Jannik 17.07.1988 2009 Rendsburger TSV
Ketelsen, Bastian 16.01.1987 2009 TSV Preetz
Martinen, Lukas   2011 Flensburg 08
Rettkowski, Sascha 02.01.1979 1994 eigene A-Jugend
Ruland, Tim   2012 IF Tönning
Strüning, David 01.01.1988 2005 eigene A-Jugend, Rödemisser SV
Mittelfeld Halawani, Salam 03.08.1987 2010 MTV Leck
Kiesbye, Sebastian 22.10.1990 2007 Husumer SV Jugend, Heider SV
Lorenzen, Manuel 04.06.1991 2011 Rödemisser SV
Petersen, Michael 25.04.1986 2012 ETSV Weiche, Husumer SV
Schröder, Nils 30.04.1991 2010 Holstein Kiel A-Jugend
Siefert, Gianluca 22.12.1989 2011 SV Frisia 03
Siegfried, Jan 04.11.1990 2009 SV Frisia 03 A-Jugend
Steglich, Sebastian 03.05.1986 1997 eigene A-Jugend, Tönninger SV
Angriff Claus, Ian Prescott 04.02.1993 2011 FC Angeln 02
Demir, Hasan 01.01.1986 2010 Adanaspor.As
Heider, Jonas 15.08.1990 2009 Rendsburger TSV
Trainer Heider, Christian 07.09.1971 2009 Rendsburger TSV
Torwart-Trainer Schröder, Fried      
Physiotherapeut Friedrichsen, Bernd 20.02.1964 1994 TSV Rantrum, TSV Nordstrand
Betreuer Johannsen, Peter      
 
Zugänge Hakim Alioua (TSV Gadeland), Flamur Beka (Team Sylt), Ian Prescott Claus (FC Angeln 02), Dogan Göndüz (Flensburg 08), Stefan Goos (SG Langenhorn/Enge), Tanja Hassanoglu (Flensburg 08), Lukas Martinen (Flensburg 08), Kevin Ralfs (Hamburger SV U19), Gianluca Siefert (SV Frisia 03).
Während der Sasion: Thomas Brose (TSV Nord Harrislee), Michael Petersen (ETSV Weiche), Tim Ruland (IF Tönning).
Abgänge Erion Alla (TSV Rantrum), Momme Reinhold (SZ Arlewatt), Dennis Schulte (Heider SV).
Während der Sasion: Hakim Alioua (PSV Neumünster), Flamur Beka (Team Sylt), Marcel Cornils (ETSV Weiche), Tanju Hassanoglu (Flensburg 08), Nicolai Rafalski (TuRa Meldorf).

 

Stab

Trainer

Liga-Betreuer

Physiotherapeut

Liga-Verantwortliche

Torwart-Trainer

Christian Heider

Peter Johannsen

Bernd Friedrichsen

Klaus-Dieter Holm und Anton Christiansen

Fried Schröder
 

1. Vorsitzender

2. Vorsitzender

3. Vorsitzender

Geschäftsführer

Sportlicher Leiter

Klaus Kasparek Kai Lütt Klaus Dieter Holm Anton Christiansen

Dieter Schleger

 

Fußball-Obmann

Schriftführer

Jugend-Obleute

Kontakt Werbung

Fanclub-Vorsitzender

Uwe Schoppe Erk-Friedrich Zeugner Christian Braun und Björn Gabriel Klaus-Dieter Holm

Lars-Oliver Reichard

 

Interview mit Trainer Christian Heider vor dem Saisonstart in die Schleswig-Holstein-Liga 2011/2012
Frage: Was überwiegt für dich so kurz vor Saisonbeginn – Vorfreude auf die neue Saison oder doch die Nervosität?
Christian Heider: Es überwiegt die Vorfreude – auf die neue Saison und auf die neuen Gegner. Viele Mannschaften haben enorm aufgerüstet, ich hoffe das meine Spieler nicht den Kopf in den Sand stecken, wenn es einmal nicht so läuft.
Frage: Auf was freust du dich in der neuen Klasse am meisten?
Christian Heider: In der SH-Liga sind wir Nobodys, müssen erst noch beweisen, das wir mithalten können. Unsere Gegner können alle Fußball spielen und ich hoffe das wir viele Zuschauer haben werden. Außerdem bin ich gespannt darauf zu sehen, wie sich meine Spieler weiterentwickeln werden. Das Potential ist ja vorhanden.
Frage: War die Sommerpause nicht zu kurz? Das letzte Punktspiel fand mit dem Kreisfinale im Integrationscup Mitte Juni statt – Trainingsbeginn war Anfang Juli?
Christian Heider: Wir hätten auch gerne eine längere Pause gehabt. Auf der anderen Seite waren wir alle schon aufgeregt und wollten so schnell wie möglich wieder angreifen. Es ist hart, aber die Spieler freuen sich auf die neuen Aufgaben.
Frage: Die HSV hat in der vergangenen Saison nur vier Spiele verloren. Wie bereitet man eine junge Mannschaft vor, das es vielleicht zu einer langen Negativserie kommen könnte?
Christian Heider: Das ist ein Lernprozess, die Mannschaft lernt auch aus Niederlagen. Rückschläge wird es sicherlich geben, das gehört einfach dazu. Die Spieler müssen lernen sich zu zeigen, Verantwortung übernehmen. Ich habe ja auch einen größeren Kader und kann wenn es nötig wird reagieren.
Frage: Mit geschossenen 103 Toren zeigte die Elf in der abgelaufenen Saison, wo ihre Stärken lagen – mit 45 Gegentoren aber auch wo es nicht so lief.
Christian Heider: Die Abwehr hat sich in der Rückrunde stabilisiert, hat uns einige Spiele gewonnen. Natürlich müssen individuelle Fehler abgestellt werden. Aber es gilt natürlich auch weiterhin: Die Abwehrarbeit beginnt schon im Sturm.
Frage: Wie bewertest du die Verstärkungen und wer ist »Sieger« der Vorbereitung?
Christian Heider: Alle machen sich gut und haben natürlich die Chance zu spielen. Der Kader insgesamt hat in der Vorbereitung gut mitgezogen, da bin ich zufrieden.
Frage: Wie sieht das Spielsystem aus?
Christian Heider: Wir müssen uns natürlich auch am Gegner orientieren, aber es hängt auch von den Trainingsleistungen ab. Wir werden 4-4-2 oder 4-2-3-1 spielen.
Frage: Das Durchschnittsalter der HSV ist sehr jung. Fehlt für die SH-Liga nicht die Erfahrung, oder ist die Unbekümmertheit eher ein Vorteil?
Christian Heider: Ich sage mal beides. Die »älteren« Spieler wie Rettkowski, Steglich, Alioua aber auch Spieler wie Jannik müssen eben Verantwortung übernehmen. Die Last muss sich natürlich auf mehrere Schultern verteilen.
Frage: Die Torwart-Frage ist in den Augen der Fans spannend. Fünf Torleute sind im Kader, wer macht das Rennen?
Christian Heider: Das ist noch nicht entschieden, die weiteren Tests werden Klarheit bringen. Aktuell haben wir nur noch drei Torhüter im Kader. Momme Reinhold wechselt zum SZ Arlewatt, da er aus privaten Gründen kürzer treten möchte. Spielhagen hat bisher nicht trainiert.
Frage: Der Kader ist mit 25 Spielern ziemlich groß. Wird es nicht zu vielen Härtefällen kommen?
Christian Heider: Damit rechne ich eigentlich nicht. Bei den Torhütern hat sich etwas getan, Bastian Ketelsen will kürzer treten. Martinen und Siegfried gehen ins Ausland, dann werden noch Verletzungen und Sperren dazu kommen. Der Kader ist in meinen Augen angemessen.
Frage: Motivation oder Tiefschlag – wie bewertest du das Highlight der Vorbereitung mit dem Spiel um den Landespokal gegen den VfB Lübeck?
Christian Heider: Das Ergebnis (2:11) war schon ein Tiefschlag, ich hoffe das unser Selbstbewusstsein dadurch nicht angeknackst ist. Mir hat besonders die letzte halbe Stunde überhaupt nicht gefallen. Aber wir stehen wieder auf.
Frage: Wer sind für dich die Favoriten auf den Meistertitel?
Christian Heider: Es wird eine Zweiklassengesellschaft geben, neun Mannschaften spielen um die Meisterschaft, der Rest gegen den Abstieg. Mannschaften wie Neumünster, Weiche, Hostein, Sylt und Eichede erwarte ich oben. Wir spielen mit den anderen Aufsteigern und vielleicht Eider, Heide und Heikendorf gegen den Abstieg.
Frage: Wie sind die eigenen Ambitionen?
Christian Heider: Wie schon gesagt, wir wollen nicht absteigen. Aber mir ist noch etwas wichtig, nämlich die Weiterentwicklung der jungen Spieler. Und da haben wir ja einige.
Frage: Wie bewertest du das Auftaktprogramm?
Christian Heider: Das wird hart, es sind ja fast alles Mannschaften die ich im oberen Tabellendrittel erwarte. Ich hoffe, wir sind dem schon gewachsen. Meine jungen Spieler müssen eben schnell dazu lernen und an sich glauben. Unsere Ziele können wir nur gemeinsam erreichen.
Hl 01.08.2011

 

06.07.11 SH-Liga: Der Countdown läuft sh:z-Nordfriesland Sport
Trainingsauftakt bei der Husumer SV mit zahlreichen Neuzugängen
Husums Neue: Betreuer Peter Johannsen, Lukas Martinen, Trainer Christian Heider, Torwart-Trainer Fried Schröder (hinten v.li.), Dogan Göndüz, Hakim Alioua, Ian Prescott Claus, Flamur Beka, Tanju Hassan Oglu (Mitte von links), Kevin Ralfs, Stephan Goos ( vorne von links). Foto: brigitte petersen

Husum (usc) – Viele neue Gesichter im Friesenstadion: Trainer Christian Heider begrüßte beim Trainingsauftakt des SH-Liga-Aufsteigers Husumer SV mit Lukas Martinen (Flensburg 08) und Flamur Beka (Team Sylt) zwei weitere Neuzugänge. Bis auf den noch verletzten Gianluca Siefert (SV Frisia 03) waren ansonsten alle „Neuen“ da: die Torhüter Kevin Ralfs (U 19 Hamburger SV9 und Stephan Goos (SG Langenhorn-Enge), Hakim Alioua (TSV Gadeland), Ian Prescott Claus (FC Angeln 02), Tanju Hasan Oglu und Dogan Göndüz (beide Flensburg 08). „08 ist uns bei den Wechseln sehr entgegen gekommen“, sagte Heider. Spieler, die von einem Verein zum anderen wechseln, bekommen in Zukunft keine Steine mehr in den Weg gelegt.

„Alles Jungs, die Fußball spielen können“, freut sich Heider über den großen Kader. Dennis Schulte hat Husum in Richtung Heider SV verlassen, Erion Alla hört auf, Jan Siegfried geht Ende September nach Australien. Highlight der Vorbereitung ist das Erstrunden-Spiel im SHFV-Pokal am Freitag, 22. Juli, um 18.30 Uhr im Friesenstadion gegen den Regionalligisten VfB Lübeck.

Weitere Testspiele:
Sonnabend, 9. Juli: 17 Uhr (TSBW-Sportplatz) gegen Rendsburger TSV
Dienstag. 12. Juli: 19 Uhr beim Bredstedter TSV Sonnabend, 16. Juli: 16 Uhr gegen Polizei SV Flensburg, Stadion Husum
Sonnabend, 23. Juli: 14 Uhr Turnier in Satrup
Dienstag, 26. Juli: 19 Uhr bei Schleswig 06
Am Sonnabend, 30. Juli, steigt in Brunsbüttel das Landesfinale um den Sparda-Bank-Integrationscup; am Mittwoch, 3. August, das erste Spiel im Kreispokal. Das erste Punktspiel ist am 6. oder 7. August.

29.07.11 Herausforderung für "junge Wilde" sh:z-Nordfriesland Sport
Husumer SV ist zurück in der Schleswig-Holstein-Liga / Trainer Christian Heider: "Wir spielen von Anfang an gegen den Abstieg"
Das Team der Husumer SV für die Saison 2011/12 in der Schleswig-Holstein-Liga: Hinten: Jonas Heider, Jannik Heider, Hassan Demir, Dogan Göndüz, Sebastian Kiesbye, Marcel Cornils, Hakim Alioua, Klaus-Dieter Holm (3. Vorsitzender). Mitte: Masseur Bernd Friedrichsen, Trainer Christian Heider, Manuel Lorenzen, Sascha Rettkowski, Lukas Martinen, Nils Schröder, Salam Halawani, Nikolai Rafalski, Betreuer Peter Johannsen, Geschäftsführer Anton Christiansen. Vorne: Betreuer Christian Braun, Ian-Prescott Claus, Kevin Ralfs, Stephan Goos, Gianluca Siefert, Kai Lütt (2. Vorsitzender). Es fehlen Florian Holler, Bastian Ketelsen, David Strüning, Tanju Hassanoglou, Flamur Beka, Jan Siegfried und Sebastian Steglich. Foto: hulin

DER KADER

Zugänge: Tanju Hassanoglou, Lukas Martinen, Dogan Göndüz (alle Flensburg 08), Hakim Alioua (TSV Gadeland), Ian Prescott Claus (FC Angeln 02), Kevin Ralfs (Hamburger SV), Stephan Goos (SG Langenhorn-Enge), Flamur Beka (Sylt), Gianluca Siefert (SV Frisia 03 Risum-Lindholm).
Abgänge: Momme Reinhold (SZ Arlewatt), Dennis Schulte (Heider SV), Erion Alla (TSV Rantrum).
Kader:
Tor: Kevin Ralfs (18), Stephan Goos (20), Florian Holler (25).
Abwehr: Bastian Ketelsen (24), David Strüning (23), Dogan Göndüz (28), Jannik Heider (23), Lukas Martinen (19), Sascha Rettkowski (32), Tanju Hassanoglou (23).
Mittelfeld: Flamur Beka (21), Gianluca Siefert (21), Hakim Alioua (23), Jan Siegfried (20), Sebastian Steglich (25), Manuel Lorenzen (20), Nils Schröder (20), Salam Halawani (23), Sebastian Kiesbye (20).
Angriff: Hasan Demir (25), Ian Prescott Claus (18), Jonas Heider (20), Marcel Cornils (18), Nicolai Rafalski (21).
Trainer: Christian Heider (39), im dritten Jahr. Torwarttrainer: Fried Schröder. Betreuer: Bernd Friedrichsen, Peter Johannsen.

Husum (Bernd Hulin/usc) – Nach zwei Jahren in der Fußball-Verbandsliga Nord-West ist die Husumer SV zurück in der SH-Liga, der höchsten Landesklasse. Souverän schaffte die SV den Aufstieg mit 103:45 Toren und elf Punkten Vorsprung vor TuRa Meldorf und erreichte das selbst gesteckte Ziel, innerhalb von drei Jahren den Sprung in die Schleswig-Holstein-Liga zu schaffen, vorzeitig.

Vorfreude auf die neue Klasse empfindet Husums Trainer Christian Heider, in der seine Schützlinge allerdings „Nobodies“ sind. Nur wenige Akteure haben bereits Erfahrung in dieser Spielklasse sammeln können. „Wir spielen von Anfang an gegen den Abstieg. Aber meine Spieler haben Potenzial. Ich freue mich darauf zu sehen, wie sie sich weiterentwickeln“, sagt der 39-jährige Coach, der nach dem Abstieg 2009 aus Rendsburg in die Stormstadt kam.

Nach der kurzen, nur knapp dreiwöchigen Sommerpause hat Heider den Kampf um die Stammplätze eröffnet. Mit einem Trainingslager, zahlreichen Einheiten und vielen Vorbereitungsspielen – Höhepunkt das Spiel gegen den VfB Lübeck im Landespokal – kristallisiert sich langsam eine Stammformation heraus. „Alle haben gut gearbeitet,“ bescheinigt der Coach seinen Spielern eine gute Einstellung.

Jetzt gilt es für die „jungen Wilden“ wie Marcel Cornils, Nils Schröder und Sebastian Kiesbye den nächsten Entwicklungsschritt zu gehen. Geführt werden sie dabei von den erfahrenen Spielern wie Sascha Rettkowski, Sebastian Steglich und Hakim Alioua. Die vielen Neuzugänge geben dem Trainer die Möglichkeit, zu variieren. Der Kader wurde in der Breite verstärkt, um den Konkurrenzkampf weiter zu schüren. Mit Ian-Precott Claus (FC Angeln 02) stieß ein talentierter Angreifer zur SV. Von Flensburg 08 kamen mit Lukas Martinen, Tanju Hassanoglou und Dogan Göndüz gleich drei Akteure. Flamur Beka (Sylt), Gianluca Siefert (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Hakim Alioua (TSV Gadeland) sowie die Torhüter Kevin Ralfs (Hamburger SV) und Stephan Goos (Langenhorn-Enge) komplettieren den Kader.

„Mit den neuen Spielern und dem verbliebenen Kader habe ich alles Jungs, die Fußball spielen können,“ merkt Heider an. Verlassen haben die Husumer Dennis Schulte (Heide), Erion Alla (TSV Rantrum) und in der vergangenen Woche Keeper Momme Reinhold (geht zum Kreisligisten SZ Arlewatt). Zudem möchte Bastian Ketelsen kürzer treten, Lukas Martinen (geht nach dem ersten Spiel in die USA) und Jan Siegfried (im Herbst nach Australien) schmälern die Spielerdecke zeitweise.

„Gut, dass wir so einen großen Kader haben“, sagt Heider. Am Sonnabend beim Landesfinale um den Sparda Bank-Integrationscup in Brunsbüttel – dort treffen die Nordfriesen in Gruppe C auf den Liga-Rivalen Holstein Kiel II sowie die Kreisligisten FT Preetz und SC Gut Heil Neumünster – fehlen unter anderem Tanju Hassanoglou, David Strüning sowie die verletzten Gianluca Siefert und Salam Halawani.

Klassenerhalt heißt das große Ziel der Nordfriesen, doch das wird nicht einfach zu erreichen sein. „Viele Mannschaften haben enorm aufgerüstet. Ich erwarte eine Zwei-Klassen-Gesellschaft. Neun Teams (u.a. Neumünster, Holstein Kiel II, Sylt und Weiche) spielen um den Titel, die anderen gegen den Abstieg,“ prognostiziert Husums Trainer. Das Auftaktprogramm hat es in sich. Mit dem VfB Lübeck II stellt sich am 6.August gleich eine Spitzenmannschaft im Friesenstadion vor. Dann trifft man auf Weiche und den FC Sylt. „Mit unserer jungen Mannschaft brauchen wir natürlich auch ein bisschen Glück. Es ist ein langer Weg, aber wir arbeiten hart“, versichert Christian Heider.

Nur wenn das Team zusammenhält, Tiefschläge wegsteckt und das sicherlich vorhandene Potenzial ausschöpft, kann das große Ziel erreicht werden.

Zum Integrationscup am Sonnabend in Brunsbüttel fährt ein Bus (8 Uhr, Friesenstadion), Fans können mitfahren.

30.11.11 Personal-Karussell nimmt Fahrt auf sh:z-Nordfriesland Sport
Marcel Cornils kündigt Wechsel zum ETSV Weiche in der Winterpause an / Michael Petersen und Sven Zeidler zur Husumer SV ?
Angreifer Marcel Cornils (re.), hier im Spiel gegen Schackendorf, hat seinen Wechsel zum ETSV Weiche in der Winterpause angekündigt. Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) – Im Gästebuch auf der Internet-Seite der Ligamannschaft der Husumer SV (http://husumer-sv-liga.de) herrscht Empörung vor. Grund: Marcel Cornils (19), mit acht Treffern bester Torschütze der Stormstädter, informierte Trainer Christian Heider am Sonntag nach dem 1:5 in Felde gegen den FC Sylt, dass er sich in der Winterpause dem SH-Liga-Rivalen ETSVWeiche anschließt.

Das ärgert zahlreiche Fans. Im Netz ist von „die Mannschaft im Stich lassen“ die Rede. Doch der Trainer hält dagegen. „Jetzt auf die Spieler ’einzuschlagen’, ist unfair und unsportlich. (...) Auch wenn ich ihm geraten hätte, die Saison hier bei uns zu beenden, wünsche ich ihm alles Gute und hoffe, dass er in Weiche ’einschlägt’. Laut Henning Natusch, Liga-Manager des ETSV Weiche, ist der Wechsel übrigens noch gar nicht in trockenen Tüchern. Cornils ist nicht die einzige Personalie beim Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga. Tanju Hassanoglou steht eventuell eine berufliche Veränderung bevor, Manuel Lorenzen beginnt ein Studium und Nikolai Rafalski hofft (bei einem anderen Verein?) auf mehr Spielanteile. Und Hakim Alioua (wir berichteten) wohnt schon wieder in Neumünster.

Kommt er zurück? Michael Petersen steht auf dem "Wunschzettel" von Trainer Christian Heider ganz oben. Foto: hulin

Der Trainer sieht’s gelassen – von Wechsel-Ankündigungen oder tatsächlich vollzogenen Wechseln hat sich Christian Heider in seinen mittlerweile zweieinhalb Jahren bei der Husumer SV noch nie aus der Ruhe bringen lassen. Viel lieber beschäftigt er sich mit den Spielern, die sicher bleiben und teilweise lange Wege in Kauf nehmen, um bei Training und Spielen dabei zu sein. Und auch die Rückkehrer bzw. lange Verletzten (Sebastian Kiesbye, Salam Halawani, Gianluca Siefert) machen Mut. „Ein Kader von 16, 17 Spielern – dann sind wir bestimmt nicht schlechter als in der Hinrunde“, ist Heider überzeugt.

Doch ganz ohne Neue wird’s nicht gehen – und da Weihnachten bevorsteht, hat Husums Coach einen Wunschzettel. Auf dem stehen mit Michael Petersen (25) und Sven Zeidler (26) zwei Spieler des ETSV Weiche ganz oben. Petersen, der zwischen 2004 und 2010 das Husumer Trikot trug und Kapitän war, hat in dieser Saison erst fünf Spiele für Weiche bestritten, keines davon über die volle Distanz.

Auf erst zwei Partien für die „Eisenbahner“ hat es Stürmer Sven Zeidler in dieser Saison gebracht, der meist für die Weicher Zweite in der Kreisliga kickt. Heider kennt den Angreifer noch aus gemeinsamen Zeiten beim TSV Kropp.

Gestern Abend beim Training wollte Heider Klarheit haben, mit wem er für die Rückrunde sicher planen kann. „Ich habe Lust, mit Leuten zu arbeiten, die wollen. Und wir werden ganz sicher immer elf Leute auf die Beine bringen“, ist der Coach überzeugt.

06.12.11 Ballgeflüster: Nikolai Rafalski geht nach Meldorf sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (wsi) – WECHSELSPIELE: Fußball gespielt wurde am Wochenende nicht, doch die Personalplanungen beim Fußball-SH-Ligisten Husumer SV laufen weiter auf Hochtouren. Jetzt wurde bekannt, dass sich Angreifer Nikolai Rafalski (21) in der Winterpause dem Verbandsliga-Tabellenzweiten TuRa Meldorf anschließt und dort auf mehr Spielanteile hofft. Der Wechsel von Stürmer Marcel Cornils (19) zum SH-Ligisten ETSV Weiche nimmt unterdessen Formen an. Die Flensburger trennen sich von ihren Offensivkräften Faruk Celik und Nico Schrum. Nichts Neues gibt’s zum Thema Zugänge. Im Gespräch sind weiterhin die Weicher Michael Petersen und Sven Zeidler. Dazu Weiches Liga-Manager Henning Natusch: „Die Verantwortlichen von Husum haben uns angesprochen, ob sie mit den Spielern Kontakt aufnehmen dürfen, um Gespräche zu führen. Das haben wir bejaht. Allerdings sind die Spieler wegen einer Freigabe noch nicht auf uns zugekommen.“

28.12.11/06.01.12 "Wir werden eine Menge investieren" sh:z-Nordfriesland Sport/Flensburger Tageblatt
Hinrunden-Bilanz der Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga / Mit kleinem Kader zum Klassenerhalt? / Vier Ab- und zwei Zugänge
Rückkehrer: Michael Petersen (rechts) spielt nach anderthalb Jahren beim ETSV Weiche wieder für die Husumer SV. Foto: dewanger

Husum (Ulrich Schröder) – „Es wird eine ganz harte Rückrunde.“ Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, gibt sich keinen Illusionen hin. Der Aufsteiger in die höchste Spielklasse des Landes überwintert auf (Abstiegs)-Platz 16, hat in 19 Spielen erst 15 Punkte geholt. Der Abstand zum rettenden Ufer beträgt schon sechs Zähler. Einfache Rechnung: Will man noch auf 40 Punkte kommen, müssen aus 15 verbleibenden Partien noch 25 Zähler her.

Ein schweres Unterfangen, zumal auch noch der ohnehin nicht große Kader geschrumpft ist. Marcel Cornils, mit acht Treffern bester Husumer Torschütze, wechselt im Winter zum Liga-Konkurrenten ETSV Weiche, Nikolai Rafalski hofft beim Verbandsligisten TuRa Meldorf auf mehr Spielanteile. Und die erst im Sommer gekommenen Tanju Hassanoglou und Hakim Alioua sind auch schon wieder weg. Damit nicht genug: Jonas Heider wird am 5. Januar an der Hand operiert, im schlimmsten Fall fällt der Angreifer mehrere Monate aus. Christian Heider: „Das wäre ein herber Verlust.“

Trainer Christian Heider zieht in der Rückrunde wieder die Fußballschuhe an. Foto: archiv
Statistik: Die Hinrunde der Husumer SV

Dauerbrenner: Torwart Kevin Ralfs stand in allen 19 Spielen 90 Minuten lang zwischen den Pfosten. Auf 19 Spiele bringen es auch Jannik Heider, Sebastian Steglich, Ian Prescott Claus, Marcel Cornils und Jonas Heider.

Knipser: Acht der insgesamt 29 Tore gehen auf das Konto des abwandernden Marcel Cornils. Sieben Mal traf Ian Prescott Claus, vier Mal Sebastian Steglich. Tanju Hassanoglou, Salam Halawani, Sebastian Kiesbye, Jonas Heider (alle 2) sowie Sascha Rettkowski und Hakim Alioua (je 1) vervollständigen die Liste.

Höchster Sieg: Das 6:0 gegen den SV Schackendorf am 10. September.

Höchste Niederlagen: 0:4 gegen den SV Eichede am 27. August und 1:5 beim FC Sylt am 27. November.

Quelle: www.husumersv.de

Dem gegenüber stehen zwei Neue, von denen einer eigentlich ein „Alter“ ist: Heiders Werben um Michael Petersen hatte Erfolg. Der 25-jährige Mittelfeldspieler, der schon zwischen 2004 und 2010 in Husum spielte, kehrt vom ETSV Weiche zurück. Tim Ruland von IF Tönning soll die Abwehr stabilisieren. Der Routinier, früher unter anderem bei Strand 08, Heiligenhafen und Neustadt aktiv, steigt nach Verletzungspause (Bänderriss) wieder ein. Heider: „Beide werden uns sicher weiterhelfen.“

Aus zwei anderen Transfers wurde dagegen nichts. Angreifer Sven Zeidler, beim ETSV Weiche meist in der zweiten Mannschaft (Kreisliga) im Einsatz, erhielt ebenso wenig die Freigabe wie Thomas Lohner (20) vom Verbandsligisten TV Grundhof.

Verletzungen, Sperren, berufs- oder studienbedingte Abwesenheit (Sebastian Kiesbye, Jan Siegfried) – es war nicht die Hinrunde des Neulings. Trainer Christian Heider wird seinen bislang 91 Spielminuten noch einige dazufügen, denn der 40-Jährige zählt in der Rückrunde zum Kader. „Ich werde komplett einsteigen“, bekräftigt er.

15, 16 Spieler im Aufgebot – überschaubar. Gerade von der Rückkehr Michael Petersen erhofft er sich, dass „ein Ruck durch die Mannschaft geht.“ Sich als Team präsentieren, enger zusammen rücken, Einsatz zeigen – das wünscht sich der Coach. In den ersten 19 Spielen war das längst nicht immer der Fall. Deshalb spricht Heider auch von einer „sehr, sehr schlechten Hinrunde“ und davon, dass man bestimmt zehn Punkte liegen gelassen habe.

Besonders missgestimmt haben ihn das 0:1 im Derby beim Heider SV, das 0:3 gegen den FC Sylt (Heider: „Da haben wir uns sang- und klanglos ergeben“), und das 1:2 gegen Eider Büdelsdorf. Es ging auf und ab im Saisonverlauf – dem Monat August mit null Punkten aus fünf Spielen folgte der „goldene September“ mit zehn Punkten aus vier Partien. Im Oktober ging wieder nichts (sechs Spiele, sechs Niederlagen), im November gelangen fünf Punkte in vier Spielen.

Natürlich gab es auch Ergebnisse und Leistungen, die hoffnungsfroh stimmten. „Unser Sieg in Henstedt-Ulzburg, die zweite Halbzeit bei Strand (4:4 nach 0:2- und 1:3-Rückstand – Red.), unser erstes Heimspiel gegen Lübeck II trotz der 0:1-Niederlage und der Sieg gegen Holstein II“, zählt der Coach auf.

In der Winterpause nehmen die Nordfriesen an den Hallenturnieren in Flensburg (8. Januar), Risum-Lindholm (14. Januar) und Hattstedt (21. Januar) teil. Trainingsauftakt soll am 26. Januar sein, am 29. Januar steht das erste Vorbereitungsspiel gegen den Hamburger Landesligisten SC Alstertal-Langenhorn auf dem Programm. Weitere Test-Gegner mit Kunstrasen (Schleswig 06, Eider Büdelsdorf) werden gesucht.

Bei aller Kritik hat Heider auch Positives ausgemacht – so beispielsweise die Entwicklung von Nils Schröder und Ian Prescott Claus oder die Auftritte von Salam Halawani, Gianluca Siefert und Jan Siegfried nach Verletzungen bzw. studienbedingter Abwesenheit.

Der Klassenerhalt ist noch drin. Heider: „Es wird sehr, sehr schwer. Aber wir werden eine Menge investieren.“

29.12.11 Jeder muss für jeden kämpfen sh:z-Nordfriesland Sport
Michael Petersen im Gespräch über seine Zeit in Weiche und seine Ziele mit der Husumer SV
Michael Petersen (li.) will mit der Husumer SV noch den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga schaffen. Foto: archiv

Husum – Er ist wieder da. Nach anderthalb Jahren beim Liga-Konkurrenten ETSV Weiche kehrt Michael Petersen zu den SH-Liga-Fußballern der Husumer SV zurück, für die er schon zwischen 2004 und 2010 kickte. 2010/11 absolvierte er für Weiche 22 Ligaspiele, in der aktuellen Spielzeit waren es aufgrund beruflicher Verpflichtungen nur fünf.

Die Fans in der Stormstadt freuen sich, für Trainer Christian Heider war er der Wunschspieler. Unsere Zeitung sprach mit dem 25-jährigen Mittelfeldmotor.

Wie lief die Rückkehr nach Husum ab ?

Ich habe mich mit Weiche zusammen gesetzt und wir haben gemeinsam die Hinrunde Revue passieren lassen. Ich habe wegen meiner beruflichen Tätigkeit bei vielen Trainingseinheiten gefehlt – das war weder für mich noch für Weiche zufrieden stellend. Ich wusste, dass Husum mich gerne haben wollte, also habe ich den Entschluss gefasst, dorthin zu gehen. Da ich in Husum arbeite, bin ich flexibler, was das Training anbelangt.

Rückblickend: Wie war die Zeit in Weiche ?

Es hat richtig Spaß gemacht. Ich habe mit vielen guten Leuten zusammen gespielt. Da war man immer gefordert, musste immer Leistung bringen.

Klappt’s noch mit dem Klassenerhalt ?

Es wird schwer. Das funktioniert nur, wenn die Teamfähigkeit im Vordergrund steht und jeder für den anderen kämpft. Wir müssen von Spiel zu Spiel denken und jede Möglichkeit nutzen, um zu punkten. Gut möglich, dass sich das erst am letzten Spieltag entscheiden wird. Eine Mannschaft wie Henstedt-Ulzburg (Tabellen-14., sechs Punkte vor Husum - Red.) hat eine Klasse-Offensive, die werden besser spielen als in der Hinrunde. Es kann eng werden.

Was haben Sie für einen Eindruck von Ihrer neuen bzw. alten Husumer Mannschaft ?

Der Kader ist nicht groß. In den Spielen, die ich gesehen habe, hatte ich ein positives Bild. Die Mannschaft hat Rückstände aufgeholt, da ist Einiges herauszuholen. Mit vielen Spielern des aktuellen Kaders wie Rettkowski, Steglich, Strüning, Jannik und Jonas Heider habe ich ja auch noch zusammen gespielt.

Was haben Sie sich vorgenommen ?

Natürlich den Klassenerhalt. Ich freue mich auf jeden Fall auf die Rückrunde.

Werden Sie schon bei den Hallenturnieren im Einsatz sein ?

Das hoffe ich. Ich spiele gerne in der Halle, möchte bei den drei Turnieren gerne mitmachen. In Flensburg spielen wir ja auch mit Weiche in einer Gruppe...

Am 3. März spielt Husum gegen Weiche. Ein besonderes Spiel für Sie ?

Keine Frage: Ich werde auf jeden Fall genau so viel Gas geben wie in allen anderen Spielen auch.

Interview: U. Schröder
31.12.11 Das Sportjahr 2011 in Bildern sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV ist in der Rückrunde personell breiter aufgestellt

Prost! Goldenes Jahr für die Fußballer der Husumer SV: Meisterschaft und Aufstieg in die SH-Liga, Kreispokal- und Integrations-Cup-Sieger. In der höchsten Spielklasse des Landes überwintert das Team um Christian Heider allerdings auf einem Abstiegsplatz.

14.01.12 Morten Jensen: Ein Nordfriese schreibt Pokal-Geschichte sh:z-Nordfriesland Sport
Morten Jensen

Cottbus, Duisburg, Mainz und jetzt Dortmund – die Fußballer von Holstein Kiel haben Pokal-Geschichte geschrieben. Am Siegeszug der „Störche“ hat ein Nordfriese großen Anteil: Keeper Morten Jensen (24) hält die Abwehr zusammen und strahlt Ruhe aus. Jensen, der im Tor von Hannover 96 sogar schon zweimal Bundesliga-Luft schnuppern durfte, ist gebürtiger Husumer, spielte für den Rödemisser SV, die Husumer SV und DGF Flensburg.

14.01.12 Sascha Rettkowski: Das "Urgestein" der Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport
Sascha Rettkowski

Er hat alles, wirklich alles, mitgemacht. Glorreiche Oberliga-Zeiten mit Spielen vor mehr als 1000 Zuschauern, aber auch den Abstieg aus der SH-Liga 2009. Sascha Rettkowski (33) verkörpert Fußball bei der Husumer SV wie kein anderer. 2011 war ein Klasse-Jahr für den aktuellen Kapitän – souveräner Aufstieg in die SH-Liga und als Sahnehäubchen auch noch der Kreispokal-Erfolg gegen den FC Sylt. „Rettko“ hält seinem Verein seit 1994 die Treue.

31.01.12 Für Heider ist im Sommer Schluss sh:z-Nordfriesland Sport
Dieter Schleger wieder im Vorstand der Husumer SV
Christian Heider Foto: archiv

Husum (usc/rah) – Er kam 2009, als der Verein gerade aus der Schleswig-Holstein-Liga abgestiegen war. Im ersten Jahr führte er die Husumer SV auf Platz vier in der Verbandsliga Nord-West, 2011 stieg der 40-jährige Coach mit den Stormstädtern in die SH-Liga auf. Dort kämpft Christian Heider derzeit als spielender Trainer um den Klassenerhalt. Egal, wie es ausgeht: In der Spielzeit 2012/13 braucht die Husumer SV einen neuen Trainer, denn Heider wird seinen am Saisonende auslaufenden Vertrag nicht verlängern. „Als ich gekommen bin, hatte ich das Ziel, innerhalb von drei Jahren an die Tür zur SH-Liga zu klopfen. Ich habe auf junge Spieler gesetzt, wollte sie ausbilden und entwickeln. Dieses Ziel ist erreicht“, so Heider gegenüber unserer Zeitung.

Als „Abschiedsgeschenk“ will er den Klassenerhalt hinterlassen. „Im Sommer wird es einen Neuaufbau geben. Das ist dann ein sauberer Schnitt“, so Heider. Einige Spieler werden den Verein aus beruflichen Gründen verlassen. 15 Punktspiele stehen noch aus, Heider bilanziert schon jetzt: „Ich denke, ich habe meine Arbeit ganz ordentlich gemacht.“

Der Trainer-Abschied im Sommer war natürlich auch Thema bei der Jahreshauptversammlung der Husumer SV, auf der Klaus Kasparek zum neuen Vorsitzenden gewählt wurde. Der seit 1980 in der Stormstadt lebende gebürtige Gelsenkirchener sammelte bereits Vorstands-Erfahrung im TSV Mildstedt. „Mein Hobby ist Fußball. Ich möchte den Verein weiter festigen und die jungen Leute fördern“, beschrieb er seine Ziele.

Zurück im Vorstand ist auch ein „Urgestein“: Dieter Schleger bekleidet künftig das neu geschaffene Amt des Sportlichen Leiters. „Ich möchte Spieler aus Husum und der näheren Umgebung. Ich bitte um Eure Mithilfe“, wandte sich Schleger bei seiner Antrittsrede an die 51 Teilnehmer der Jahreshauptversammlung.

Es sollen Gespräche mit dem Rödemisser SV wegen einer Zusammenlegung der Fußballabteilungen geführt werden. Geschäftsführer Anton Christiansen: „Bisher war die SG erfolgreich. Durch eine Zusammenführung können den Jugendlichen größere Angebote gemacht werden.“
13.02.12 Köster kehrt nach Husum zurück sh:z-Nordfriesland Sport
Trainer des Bredstedter TSV wird im Sommer Nachfolger von Christian Heider / Als Spieler von 1999 bis 2004 in der Stormstadt aktiv
Malte Köster spielte mit Husum zwischen 2001 und 2004 in der Oberliga. Foto: staudt

Husum/Bredstedt (Ulrich Schröder) – Die erste „Baustelle“ die Dieter Schleger, Sportlicher Leiter beim Fußball-SH-Ligisten Husumer SV, zu bearbeiten hatte, ist schnell geschlossen. Nicht einmal zwei Wochen, nachdem Christian Heider angekündigt hatte, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern (wir berichteten), steht der Trainer für die Spielzeit 2012/13 fest: Malte Köster (42), noch in Diensten des Verbandsligisten Bredstedter TSV, übernimmt im Sommer in der Stormstadt.

„Ich habe mir Gedanken gemacht, wer uns weiterhelfen könnte“, so Dieter Schleger im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit Malte Köster, von 1999 bis 2004 als Spieler in Ober- und Verbandsliga in Husum aktiv, verbindet den starken Mann im Husumer Vorstand ein gutes Verhältnis. Köster beriet sich zunächst mit der Familie, suchte dann das Gespräch mit dem Bredstedter TSV. Dort brach man nicht in Jubelstürme aus, legte dem Coach, der im vergangenen Sommer im ersten Jahr gleich den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hatte, aber keine Steine in den Weg. „Wir sind natürlich enttäuscht, so einen guten Mann zu verlieren“, sagt BTSV-Fußballobmann Jens Iwersen. Er hatte auf eine längere Zusammenarbeit gehofft. „Malte hat sich fair verhalten“, versichert Iwersen. Es war abgesprochen, dass man miteinander redet, wenn ein für Köster reizvolles Angebot käme – jetzt war es so weit.

Malte Köster Foto: dew

„Hätte ein anderer Verein angefragt, wäre es wohl nicht dazu gekommen“, so Malte Köster, der nach Ende der aktiven Karriere in Husum den MTV Leck als Trainer übernahm und bis in die Verbandsliga führte. Er erinnert sich gerne an die „schöne Fußballzeit“ in Husum und hofft natürlich darauf, im Sommer einen Schleswig-Holstein-Ligisten zu übernehmen. „Wir werden aber zweigleisig planen“, versichert Köster.

Bis Saisonende steht für ihn klar der Bredstedter TSV, der derzeit in der Verbandsliga um den Klassenerhalt kämpft, im Vordergrund. Erst dann kommt Husum: „Was die Planungen für die neue Saison anbelangt, da verlasse ich mich ganz auf Dieter Schleger.“ Der Sportliche Leiter hat mit einer guten Perspektive gelockt. „Wir haben eine gute Spielgemeinschaft mit Rödemis in der Jugend“, sagt Schleger und verweist stolz darauf, dass die A- und B-Junioren in der Schleswig-Holstein-Liga spielen und die C-Junioren in der Verbandsliga Nord angesiedelt sind.

Schleger ist auf Spielersuche – auf Sebastian Steglich wird er vom Sommer an wohl nicht mehr bauen können. Laut Schleger wechselt der Mittelfeldmann zum Liga-Rivalen Heider SV. Zugänge von Malte Kösters derzeitigem Club Bredstedter TSV wird es nicht geben. „Dass ich Spieler mitnehme, ist ein absolutes No-Go“, stellt Köster klar.

Er kann sich eine langfristige Zusammenarbeit gut vorstellen. Im Mai feiert Malte Köster seinen 43. Geburtstag, denkt aber jetzt schon daran, mit Ende 40 etwas kürzer zu treten. Er freut sich auf die neue Herausforderung. „Ich sehe da größere Möglichkeiten, möchte es gerne in Husum probieren.“ Derweil ist der Bredstedter TSV auf der Suche nach einem Nachfolger für Köster. „Wir können eine gute und willige Mannschaft präsentieren“, wirbt Fußball-Obmann Iwersen. Er kann sich gut vorstellen, dass Malte Köster noch einmal nach Bredstedt zurück kehrt. „Die Mission ist noch nicht beendet. Wir haben uns im Guten getrennt – vielleicht sieht man sich ja mal wieder.“
14.02.12 Köster neuer Coach in Husum Schlei Bote
Trainer des Bredstedter TSV wird im Sommer Nachfolger von Christian Heider
Malte Köster Foto: dew

Husum/Bredstedt (Ulrich Schröder) – Die erste „Baustelle“ die Dieter Schleger, Sportlicher Leiter beim Fußball-SH-Ligisten Husumer SV, zu bearbeiten hatte, ist schnell geschlossen. Nicht einmal zwei Wochen, nachdem Christian Heider angekündigt hatte, seinen zum Saisonende auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern (wir berichteten), steht der Trainer für die Spielzeit 2012/13 fest: Malte Köster (42), noch in Diensten des Verbandsligisten Bredstedter TSV, übernimmt im Sommer in der Stormstadt.

„Ich habe mir Gedanken gemacht, wer uns weiterhelfen könnte“, so Dieter Schleger im Gespräch mit unserer Zeitung. Mit Malte Köster, von 1999 bis 2004 als Spieler in Ober- und Verbandsliga in Husum aktiv, verbindet den starken Mann im Husumer Vorstand ein gutes Verhältnis. Köster beriet sich zunächst mit der Familie, suchte dann das Gespräch mit dem Bredstedter TSV. Dort brach man nicht in Jubelstürme aus, legte dem Coach, der im vergangenen Sommer im ersten Jahr gleich den Aufstieg in die Verbandsliga geschafft hatte, aber keine Steine in den Weg. „Wir sind natürlich enttäuscht, so einen guten Mann zu verlieren“, sagt BTSV-Fußballobmann Jens Iwersen. Er hatte auf eine längere Zusammenarbeit gehofft. „Malte hat sich fair verhalten“, versichert Iwersen. Es war abgesprochen, dass man miteinander redet, wenn ein für Köster reizvolles Angebot käme – jetzt war es so weit.

„Hätte ein anderer Verein angefragt, wäre es wohl nicht dazu gekommen“, so Malte Köster, der nach Ende der aktiven Karriere in Husum den MTV Leck als Trainer übernahm und bis in die Verbandsliga führte. Er erinnert sich gerne an die „schöne Fußballzeit“ in Husum und hofft natürlich darauf, im Sommer einen Schleswig-Holstein-Ligisten zu übernehmen. „Wir werden aber zweigleisig planen“, versichert Köster.

Bis Saisonende steht für ihn klar der Bredstedter TSV, der derzeit in der Verbandsliga um den Klassenerhalt kämpft, im Vordergrund. Erst dann kommt Husum: „Was die Planungen für die neue Saison anbelangt, da verlasse ich mich ganz auf Dieter Schleger.“ Der Sportliche Leiter hat mit einer guten Perspektive gelockt. „Wir haben eine gute Spielgemeinschaft mit Rödemis in der Jugend“, sagt Schleger und verweist stolz darauf, dass die A- und B-Junioren in der Schleswig-Holstein-Liga spielen und die C-Junioren in der Verbandsliga Nord angesiedelt sind.

Schleger ist auf Spielersuche – auf Sebastian Steglich wird er vom Sommer an wohl nicht mehr bauen können. Laut Schleger wechselt der Mittelfeldmann zum Liga-Rivalen Heider SV. Zugänge von Malte Kösters derzeitigem Club Bredstedter TSV wird es nicht geben. „Dass ich Spieler mitnehme, ist ein absolutes No-Go“, stellt Köster klar.

Er kann sich eine langfristige Zusammenarbeit gut vorstellen. Im Mai feiert Malte Köster seinen 43. Geburtstag, denkt aber jetzt schon daran, mit Ende 40 etwas kürzer zu treten. Er freut sich auf die neue Herausforderung. „Ich sehe da größere Möglichkeiten, möchte es gerne in Husum probieren.“ Derweil ist der Bredstedter TSV auf der Suche nach einem Nachfolger für Köster. „Wir können eine gute und willige Mannschaft präsentieren“, wirbt Fußball-Obmann Iwersen. Er kann sich gut vorstellen, dass Malte Köster noch einmal nach Bredstedt zurück kehrt. „Die Mission ist noch nicht beendet. Wir haben uns im Guten getrennt – vielleicht sieht man sich ja mal wieder.“
17.02.12 Abo-Sieger Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport
Foto: shfv

Pronstorf (sh:z) – Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) ehrte in Pronstorf die Halbjahres-Sieger im Sparda-Bank-Integrationscup – und wieder gewann SH-Ligist Husumer SV. Es gab eine Urkunde und einen Satz Regenjacken, die Michael Petersen (zweiter von links) und der Vorsitzende Klaus Kasparek (zweiter von rechts) entgegen nahmen. Zweiter im Wettbewerb: FC Sylt.

30.04.12 Dritte Halbzeit: Aufstieg: Segen oder Fluch? Norddeutsche Rundschau
Das Dithmarscher Fußball-Urgestein Walter Berger war als Spieler und Trainer für diverse Klubs tätig und ist ständiger Kolumnist unserer Zeitung.
von WALTER BERGER

Am Beispiel des Husumer SV lässt sich ermessen, wie hoch der Stellenwert des Fußballs in den Amateurklassen ist. Vor dem Derby gegen Heide fiel in Husum das Training aus, und das nicht, weil aufgrund der Platzverhältnisse ein Training nicht möglich war, sondern weil nur drei Spieler hätten trainieren können. In den unteren Kreisklassen kommt so etwas leider häufiger vor, aber wir sprechen hier über die Schleswig-Holstein Liga. Begründet wird dies oft mit angeschlagenen Spielern, oder mit berufsbedingt Abwesenden, die aber am Wochenende wieder zur Verfügung stehen, weil sie im Verletzungsfalle auf die Zähne beißen.

Doch liegen die Gründe meiner Meinung nach eher woanders. Viele Spieler und Vereine sind bei einem Aufstieg in höhere Klassen oft überfordert. Spieler, weil sie oft den Aufwand unterschätzen, und ihr Talent überschätzen, und Vereine wegen des großen finanziellen Aufwandes, wie man am Beispiel Husum erkennen kann. Dort wird nur noch zweimal die Woche trainiert, weil der Verein die Fahrtkosten sonst nicht bezahlen kann. Man kann nicht wissen, wie sich die Situation in den höheren Spielklassen entwickelt. In jedem Fall gibt es durch die neue Regionalliga Nord einen vermehrten Aufstieg in die einzelnen Klassen. Und da sind wir wieder beim Thema: Aufstieg um jeden Preis ? Am Anfang ist die Euphorie groß. Bleibt der Erfolg aus, ändert sich die Einstellung. Am Schluss ist man froh, eine Mannschaft auf das Feld schicken zu können. Der BSC Brunsbüttel III wartete in der laufenden Serie bereits fünfmal vergeblich auf den Gegner. Oft stand das Team schon auf dem Platz, als die Absage eintraf. Man habe keine spielfähige Elf, hieß es dann beim Gegner.

 

30.04.12 Ballgeflüster: Rückkehrer und ein neuer Coach sh:z-Nordfriesland Sport

Personal: Der Abstieg in die Verbandsliga ist so gut wie besiegelt, bei der Husumer SV wird es einen Umbruch geben. Ligamanager Dieter Schleger bastelt seit Januar am neuen Team. Trainer wird (wir berichteten) der ehemalige Husumer Spieler Malte Köster (noch beim Bredstedter TSV), und auch bei den Spielern gibt es zahlreiche Rückkehrer: Dennis Schulte kommt vom Heider SV, Erion Alla vom TSV Rantrum und Christian Herpel vom Rödemisser SV. Mit Herpel wechseln Henning Lorenzen, Yannick Bauer, Tobias Wetzel und Marco Lietzau vom Kreisligisten RSV zur HSV. Aus der A-Jugend der SG Husum/Rödemis rücken laut Schleger fünf Akteure auf.
Den Verein verlassen werden Christian, Jannik und Jonas Heider sowie Sebastian Steglich (Heider SV), Dogan Göndüz, Ian-Prescott Claus, Kevin Ralfs (berufliche Gründe) und Gianluca Siefert. Für eine weitere Spielzeit zugesagt haben, so Schleger: Tim Ruland, Sascha Rettkowski, Nils Schröder, Salam Halawani, Florian Holler, Hasan Demir, Sebastian Kiesbye und Michael Petersen. "Zwei, drei Gespräche laufen noch", sagte Schleger nach dem Derby gegen den Heider SV (1:2) am Sonnabend. usc

Nachfolger: Jetzt ist klar, wer in der kommenden Saison die Nachfolge von Malte Köster beim Bredstedter TSV antreten wird. Hauke Hartmann (Foto), der derzeitige Co-Trainer beim BTSV, wird dann das alleinige Sagen auf der Bank haben. "Hauke hat das volle Vertrauen der Mannschaft und auch meines. Die Mannschaft bleibt bis auf ein kleines Fragezeichen zusammen", erklärte Liga-Manager Jens Iwersen am Rande der Partie gegen den FC Haddeby 04. "Ich habe Lust darauf – egal, ob wir in der Verbandsliga bleiben oder in der Kreisliga neu angreifen werden",sagt Hartmann, für den der Klassenerhalt keine Bedingung ist. Bis Sommer 2011 hatte Hauke Hartmann zwei Jahre lang den FC Blau-Weiß Friedrichstadt trainiert, dann eine halbjährige Pause eingelegt, ehe er als Co-Trainer nach Bredstedt kam. Vor 20 Jahren war Hartmann übrigens schon einmal aktiv in Bredstedt – damals aber noch als Spieler. pu

 
Spielplan 2011/12 - Schleswig-Holstein-Liga
 
 
Test 09.07.11 Husumer SV Rendsburger TSV 5:2
Fußball

Neuzugang Korkmaz trifft bei RTSV-Niederlage

Husum (rm) - Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV hat beim Schleswig-Holstein-Liga-Aufsteiger Husumer SV sein erstes Testspiel bestritten. In Husum gab es mit 2:5 (1:2) eine Niederlage. Dabei hatte der RTSV nach zehn Minuten durch einen Treffer von Neuzugang Mustafa Korkmaz mit 1:0 geführt. Für das zwischenzeitliche 2:2 sorgte Mahmut Korkmaz (65.). In den letzten zehn Minuten fehlte dem RTSV nach intensiven Laufeinheiten zum Auftakt der Vorbereitung die Kraft. „Die Leistung geht schon in Ordnung“, meinte das RTSV-Trainerduo Lars Zeruhn/Hakan Yalcinkaya, das in Husum erneut die Viererkette testete.

11. Juli 2011 · Landeszeitung

Rendsburger TSV verliert bei SH-Ligist Husum

Husum (rm) - Fußball-Verbandsligist Rendsburger TSV hat bei SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV sein erstes Testspiel bestritten. Dabei gab es ein 2:5 (1:2). Der RTSV hatte nach zehn Minuten durch einen Treffer von Neuzugang Mustafa Korkmaz 1:0 geführt. Für das 2:2 sorgte Mahmut Korkmaz (65.). In den letzten zehn Minuten fehlte dem RTSV die Kraft.

11. Juli 2011 · Eckernförder Zeitung
Test 12.07.11 Bredstedter TSV Husumer SV 1:2

Testspiel: Husumer SV gewinnt 2:1 in Bredstedt

 

Bredstedt (pu) - Auch sein zweites Testspiel verlor der Bredstedter TSV. Am Dienstagabend unterlag die Köster-Truppe dem Schleswig-Holstein-Ligist Husumer SV mit 1:2 (0:1). Die höherklassigen Gäste hatten zunächst mehr Spielanteile, aber die Chancen blieben rar. Nur Salam Halawani nutzte zunächst seine Möglichkeit zum 0:1 (11.). Bredstedt hielt ansonsten gut gegen und hatte auch Chancen zum Ausgleich. Jan Ali (21.) scheiterte allein vor dem HSV-Torhüter. „Es waren schon einige gute Ansätze zu sehen“, war Malte Köster mit dem Spiel zufrieden. Nach der Pause war den Gästen das intensive Trainingslager der letzten Tage anzumerken. BTSV-Torhüter Mario Lorenzen konnte sich einige Male auszeichnen, musste aber dann doch das 0:2 (80.) durch Sebastian Kiesbye hinnehmen. Kurz vor dem Abpfiff traf Dirk Wessel noch zum 1:2 (89.) für den Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga.

Das nächste Vorbereitungsspiel des Bredstedter TSV findet am Sonnabend um 15 Uhr gegen DGF Flensburg in Bredstedt statt. Der für heute geplante Text zwischen dem Verbandsligisten MTV Leck und dem Kreisligisten IF Tönning wurde auf Sonnabend, 16 Uhr, in Leck verlegt.
14. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 16.07.11 Husumer SV PSV Flensburg 3:1
Testspiele

Husum Coach noch nicht zufrieden

 

Husum (joh) - „Das war noch nichts“, meinte Christian Heider nach dem 3:1 (3:0)-Sieg im Testspiel gegen den Fußball-Kreisligisten Polizei SV Flensburg. Der Coach des SH-Liga-Aufsteigers Husumer SV wusste aber auch, woran es lag: „Wir haben zehn Tage lang durchtrainiert und hatten zudem noch ein Trainingslager. Der Kopf wollte mehr, aber die Beine machten nicht mit.“ In der ersten Hälfte sah man noch einen Klassenunterschied. Die Husumer dominierten klar und gingen durch Jonas Heider (10.), David Strüning (15.) und Ian Claus (42.) mit 3:0 in Führung. Es hätten auch gut und gerne drei, vier Tore mehr sein können, „aber einige 100-prozentige Chancen haben wir kläglich vergeben“, meinte der Trainer. Unter anderem scheiterte Sebastian Steglich mit einem Elfmeter. Die erste Hälfte war für Steglich noch akzeptabel („Daran kann man ansetzen als Trainer“), aber nach der Pause und sechs Einwechslungen „hat man die Defizite bei einigen Spielern gesehen, die wir uns in der Schleswig-Holstein-Liga nicht leisten dürfen – da müssen wir noch etwas tun“. In dieser Woche wird das Ausdauer- und Krafttraining beim Aufsteiger etwas zurückgeschraubt. Denn am Freitag (18.30 Uhr) wartet in Husum das schwere Pokalspiel gegen den Regionalligisten VfB Lübeck. „Da wollen wir gegenhalten“, sagt Heider, der allerdings weiß, dass das Achtelfinale-Spiel im SHFV-Pokal eigentlich zu früh kommt. Die Terminplanung ist auf den Saisonstart am 6. August (Heimspiel gegen VfB Lübeck II) ausgelegt. Aber Christian Heider glaubt auch, dass der Regionalligist am Freitag noch nicht bei 100 Prozent ist, „und wir einigermaßen heil aus dem Spiel herauskommen“.

19. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
LP-AF 22.07.11 Husumer SV VfB Lübeck 2 : 11

Da streikte sogar die Anzeigetafel

VfB Lübeck lässt im Pokal nichts anbrennen: Regionalligist setzt sich bei der Husumer SV klar mit 11:2 durch
Der Husumer Kaptitän Sascha Rettkowski (li.) im Duell mit dem vierfachen Lübecker Torschützen Duspara. Foto: Hulin

Husum (Bernd Hulin) - Das hatte sich der Husumer Anhang sicherlich anders erhofft, doch die Pokalsensation im heimischen Friesenstadion blieb am Freitag Abend aus. Mit einer herben 2:11 (2:4)-Niederlage schied die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Pokals aus und wurde aus allen Träumen gerissen.

Nur knapp 350 Zuschauer wollten das erste Saison-Highlight miterleben. Eine kleine Enttäuschung, hier hatte man sich sicherlich mehr erhofft. Doch Dauerregen und böiger Wind stand dem entgegen. Der VfB Lübeck zeigte sofort, das er sich nicht die Butter vom Brot nehmen lassen, die nächste Runde erreichen wollte. Mit sehr viel Engagement setzte der Regionalligist eine erste Duftmarke, drängte die Gastgeber mit schnell vorgetragenen Angriffen immer wieder in die Defensive. Die SV versteckte sich nicht, machte zumindest in der ersten Halbzeit ein gutes Spiel. Immer wieder setzten die Spieler von Christian Heider Nadelstiche in die Lübecker Abwehr, sorgten für kurzzeitige Verwirrung und wurden mit zwei Toren belohnt.

„Wir haben heute Lehrgeld gezahlt,“ gab Husums Trainer Christian Heider nach Spielende zu Protokoll. „Ich bin aber mit der ersten Halbzeit zufrieden, die Zuschauer haben doch einen tolles Pokalspiel miterlebt.“ VfB-Trainer Peter Schubert hätte gerne noch mehr Tore von seiner Mannschaft gesehen. „Ich hätte mir besonders in der ersten Halbzeit noch mehr Tore gewünscht. Meine Mannschaft ist hohes Tempo gegangen, hat den Gegner ernst genommen.“

Bei den mit viel Tempo vorgetragenen VfB-Angriffen hatten die Gastgeber alle Hände voll zu tun, überstanden nur die ersten zehn Minuten schadlos. Marcel Gebers nutze einen Torwartfehler zum frühen 0:1 (10.). Drei Minuten später tankte sich Emir Zekjiri sehenswert auf der rechten Seite durch, Duspara brauchte nur noch einzuschieben. Das dritte Lübecker Tor besorgte Andre Senger nach 19 Minuten. Mit dem Anschlusstreffer durch Jonas Heider (35.), der ein Missverständnis im Lübecker Abwehrverbund geschickt ausnutzte, keimte Hoffnung im Husumer Lager auf. Doch postwendend kam die Lübecker Antwort: Duspara stellte mit einem trockenen 16-Meter-Schuss den alten Abstand wieder her (37.). Kurz vor dem Wechsel Jubel im Friesenstadion. Sebastian Kiesbye erzielte den zweiten HSV-Treffer. Einen sehenswerten Angriff über Claus schloss der Stürmer erfolgreich ab (42.).

Im zweiten Durchgang wurden den Nordfriesen dann ihre Grenzen aufgezeigt. Jetzt fielen die Tore wie reife Früchte – und das auch noch unter Husumer Mithilfe. Lukas Martinen schob nach einer scharfen Hereingabe das Leder ins eigene Netz (60.). Duspara, Kadah und Senger schraubten das Ergebnis bis zur 75. Minute auf 2:8. Die SV bekam kein Bein mehr auf den Boden. Nach einem Doppelschlag vom eingewechselten Ulaga in der 79. Minute musste sogar die Anzeigetafel ihren Dienst einstellen. „Eine 10 haben wir einfach nicht,“ stellte ein deprimierter Ex-Vorstand Sven Weisshaar klar - noch nie hatte eine zweistellige Zahl angezeigt werden müssen.

Es sollte noch schlimmer kommen, denn Duspara netzte noch zum 2:11-Endstand ein (87.) und zeigte deutlich auf, das die Bäume in Husum nach den Erfolgen der Vorsaison nicht in den Himmel wachsen. „Ein verdienter Sieg des VfB,“ stellte Christian Heider klar. Ich hätte nur gerne die Lübecker Reaktion bei einem möglichen Anschlusstreffer gesehen.“ Diesen Treffer verhinderte jedoch Schiedsrichter Bornemann mit einem sehr umstrittenen Abseitspfiff kurz nach dem Wechsel – Sebastian Kiesbye hätte nur noch einzuschieben brauchen.

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Martinen (73. Göndüz) – Claus (68. Halawani), Alioua (46. Cornils), Siegfried, Steglich, Kiesbye – Jo. Heider.
VfB Lübeck: Melzer – Samide (76. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Zekiri (68. Winkelmann), Gebers, Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (76. Ulaga).
Tore: 0:1 Gebers (10.), 0:2 Duspara (13.), 0:3 Senger (19.), 1:3 J. Heider (35.), 1:4 Duspara (37.), 2:4 Kiesbye (42.), 2:5 Martinen (60/Eigentor), 2:6 Duspara (63.), 2:7 Kadah (69.), 2:8 Senger (75.), 2:9 Ulaga (79./Elfmeter), 2:10 Ulaga (79.), 2:11 Duspara (87.). Schiedsrichter: Michel Bornemann (Schinkel). Zuschauer: 343.

25. Juli 2011 · Flensburger Tageblatt

Vier Tore von Duspara – und auch Kadah mischt wieder mit

Landespokal: VfB Lübeck siegt in Husum 11:2

Husum (PWD/HL) – Der VfB Lübeck hat ohne Probleme das Viertelfinale im Landespokal erreicht. Die Grün-Weißen gewannen beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV mit 11:2 (4:2) und treffen nun auf den Preetzer TSV (0:2 bei Gut Heil Lütjenwestedt).

Trainer Peter Schubert ließ Gebers als Sechser auflaufen (Kluk spielte in der Innenverteidigung) – mit der Kapitänsbinde. Er wurde nicht wie in den vergangenen Jahren vom Coach bestimmt, sondern von der Mannschaft gewählt. Gebers’ Stellvertreter sind Lange (konnte gestern nicht spielen, er war im Training umgeknickt) und Duspara. Zum Mannschaftsrat gehören außerdem noch Cornelius, Richter und Schaffrath.

Erstmals spielte Deniz Kadah offiziell beim VfB mit. Der Stürmer hatte vorher einen Einjahresvertrag unterschrieben. Der Name des 25-Jährigen war im Zusammenhang mit dem Wettskandal gefallen. Kadah und sein Berater Dr. Oliver Wendt haben dem VfB angeblich schriftlich versichert, dass der Spieler in keinster Form in den Skandal verwickelt gewesen sein soll.

Kadah erzielte vor 343 Zuschauern auch das 1:0 mit einem Freistoß (11.). Husums Keeper Ralfs sah dabei nicht gut aus. Duspara nach Pass von Zekiri (13.) und Senger nach einem Solo (19.) erhöhten auf 3:0. Nach Abstimmungsproblemen in der VfB-Defensive verkürzte Heider (35.). Duspara traf aus 16 m zum 4:1 (37.). Nach einem eigenen Eckball kam Husum zu einem Konter, Kiesbye erzielte den zweiten Treffer des SH-Ligisten (42.).

Zweite Halbzeit: Das muntere Toreschießen ging weiter. Ein Eigentor von Martinen sorgte für das 5:2 (61.), danach erhöhten Duspara (63., 87.), Kadah (69.), Senger (75.) und Ulaga (78. mit Foulelfmeter, 79.) auf 11:2. Vor dem Elfer wurde Cornelius (mit Glatze) gefoult.

„In der ersten Halbzeit mussten wir mehr Tore schießen“, sagte Schubert. „Nach der Pause haben wir das Tempo durchgezogen und bis zum Ende hoch gehalten. Das haben wir gut gemacht.“

So spielte der VfB: Melzer – Samide (75. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Gebers – Zekiri (68. Winkelmann), Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (75. Ulaga).

23. Juli 2011 ·Lübecker Nachrichten

VfB feiert Kantersieg beim Husumer SV

Fußball-Regionalligist aus Lübeck setzt sich im Landespokal 11:2 gegen SH-Liga-Neuling durch
Lübecks Deniz Kadah (rechts) ist vor Husums Sascha Rettkowski am Ball. Foto: Kugel

Husum (cje) - Diese Probleme kannte man in Husum noch nicht. „Eine Neun haben wir nicht“, hieß es an der schmucken Anzeigetafel im Friesenstadion, als Dominic Ulaga nach 78 Minuten zum Elfmeter bereit stand. Eine Alternativlösung für die fehlende Hängetafel stand schnell parat. Doch die wenige Minuten zuvor abgehängte Sechs kam gar nicht mehr umgedreht zum Einsatz. Bereits 30 Sekunden nach seinem verwandelten Strafstoß legte Dominic Ulaga Tor Nummer zehn für die Gäste nach – und die Herren an der Anzeigetafel gaben auf. Fortan hieß es wieder 0:0. Das eigentliche Endresultat war ernüchternder: Am Ende siegte Fußball-Regionalligist VfB Lübeck bei SH-Liga-Neuling Husumer SV 11:2 (4:2) und zog damit ins Viertelfinale des Landespokals ein.

Die Lübecker zogen ihr Spiel geradlinig durch. Das gefiel Trainer Peter Schubert: „Die Mannschaft hat konsequent zu Ende gespielt, so wie sie von Anfang an wusste, dass sie dieses Spiel ernst nehmen muss.“

Das war schon in der Anfangsphase zu sehen, als die Husumer Abwehr besonders bei schnell über die Flügel vorgetragenen Angriffen regelmäßig alt aussah. „Wir hätten mehr Tore machen müssen“, kritisierte Schubert. „Allein Cornelius hätte noch vier machen können.“ Doch der scheiterte im Privatduell ein ums andere Mal am vom Hamburger SVzurückgekehrten A-Jugend-Keeper Kevin Ralfs im Husumer Tor. Der einzige grobe Schnitzer des Schlussmanns ermöglichte jedoch das 0:1. Eine Cornelius-Hereingabe schätzte der 18-Jährige völlig falsch ein, Deniz Kadah – der nun doch einen Vertrag bei den Grün-Weißen erhielt – bedankte sich (11.). Nach einem weiten Abschlag konterten Ermir Zekiri und Domagoj Duspara die Gastgeber zwei Minuten später zum 0:2 aus. Sechs Minuten darauf ließ André Senger mit dem 0:3 schon keine Zweifel mehr am Sieger der Partie. Doch aufstecken kam für die Nordfriesen nicht in Betracht. Als VfB-Keeper René Melzer durch einen „Torwart“-Ruf Sven Schaffrath dazu brachte, den Kopf einzuziehen, hatte er Jonas Heider übersehen. Der war vor Melzer am Ball und nutzte die unverhoffte Chance durch die weite Freistoßvorlage seines Bruders Jannik zum 1:3 (35.). Doch die Lübecker gaben die passende Antwort. Duspara setzte den Ball zwei Minuten später herrlich in die Maschen, als Kevin Samide per Solo vorgelegt hatte. Neben Cornelius hatten auch Senger (33.) und Marcus Steinwarth, der an Ralfs (41.) und am auf der Linie postierten Jan Siegfried (45.) scheiterte, beste Gelegenheiten. Ein herrliches Tor erzielten aber auch die Gastgeber. Nach einer VfB-Ecke konterten die pfeilschnellen Ian-Prescott Claus und Sebastian Kiesbye die schlecht postierten Lübecker aus (42.).

Mit dem 2:4 war die kleine Hoffnung auf eine Sensation nach der Pause noch intakt. „Ich hätte gern gesehen, wie der VfB bei einem 3:4 reagiert hätte“, meinte Husums Coach Heider und spielte auf eine Szene nach 55 Minuten an, als Marcel Cornils diesem Tor nah war, aber wohl zu Unrecht wegen einer Abseitsstellung zurückgepfiffen wurde. Danach ging alles ganz schnell. Lukas Martinen lenkte den Ball nach einer Duspara-Hereingabe zum 2:5 ins eigene Netz (61.). Selbst besorgte der Kroate kurz darauf das sechste Tor nach Cornelius-Vorlage. Kadah nach Senger-Zuspiel (69.) und Senger nach Steinwarth-Flanke legten nach, wobei Heider vor dem 2:7 zu Recht ein Foul an Steglich reklamierte. Dem Doppelpack von Joker Ulaga binnen einer Minute (79.) ließ Duspara noch Tor Nummer elf folgen, als sich Kiesbye noch einen Scorerpunkt „verdiente“, als er vor dem aufgerückten Schaffrath zu klären versuchte (87.).

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Schröder, Martinen (73. Göndüz) – Siegfried, Alioua (46. Cornils) – Claus (68. Halawani), Steglich, Kiesbye – Jonas Heider. VfB Lübeck: Melzer – Samide (76. Okada), Kluk, Schaffrath, Steinwarth – Zekiri (68. Winkelmann), Gebers, Senger, Cornelius – Duspara, Kadah (76. Ulaga). SR: Bollmann (Schinkel). Zuschauer: 343. Tore: 0:1 Kadah (11.), 0:2 Duspara (13.), 0:3 Senger (19.), 1:3 Jonas Heider (35.), 1:4 Duspara (37.), 2:4 Kiesbye (42.), 2:5 Martinen (61., Eigentor), 2:6 Duspara (63.), 2:7 Kadah (69.), 2:8 Senger (75.), 2:9 Ulaga (79., Foulelfmeter), 2:10 Ulaga (79.), 2:11 Duspara (87.).
25. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Ein Pokalspiel mit Testcharakter

Im Achtelfinale des SHFV-Pokals empfängt die Husumer SV heute den Regionalligisten VfB Lübeck / Heider: "Wir wollen uns gut verkaufen"
Nach dem Meister-Tanz wird es heute erstmals ernst für die Husumer Fußballer, die im Pokal auf den VfB Lübeck treffen. Foto: git

Husum (lip) - Zwei Wochen vor dem Start der Schleswig-Holstein-Liga wartet auf die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Pokals ein schwerer Brocken: Im heimischen Friesenstadion empfängt der Aufsteiger heute (18.30 Uhr) den Regionalliggisten VfB Lübeck. Können die Nordfriesen dem haushohen Favoriten ein Bein stellen? „Eigentlich kommt dieses Spiel für uns noch zu früh“, sagt Husums Trainer Christian Heider, „aber ich hoffe, dass Lübeck auch noch nicht ganz so weit ist.“

Denn noch stecken beide Teams mitten in der Vorbereitung. Seit dem Trainingsstart am 4. Juli haben die Husumer vor allem an der Kraftausdauer gearbeitet. Das war zuletzt auch im Testspiel gegen den PSV Flensburg (3:1) zu merken. „Da wollte der Kopf oft mehr, als die Beine konnten“, sagt Heider. Mit dem Stand der Vorbereitung ist der Coach dennoch sehr zufrieden. Im Training hätten alle gut mitgezogen, die Mannschaft sei gewillt und mache gute Fortschritte, zieht Christian Heider ein positives Zwischenfazit.

Auch die Integration der Neuzugänge komme gut voran. Ian Prescott Claus (kam vom FC Angeln 02) etwa mausere sich zum Stammspieler und der von Flensburg 08 gekommende Tanju Hasasanoglu etabliere sich schon jetzt als Führungsspieler. „Auch unsere neuen Torhüter machen sich sehr gut“,meint Heider im Bezug auf Kevin Ralfs, der aus der U19 des Hamburger SV kam, und Stefan Goos von der SG Langenhorn/Enge. Aber auch, wenn sich in der Vorbereitung einige Spieler bereits hervorgetan haben, steht die Stammformation noch nicht. Insofern ist die Partie gegen den VfB Lübeck für Heider Pflichtspiel und Testspiel zugleich. „Ich bin gespannt, wie sich die Mannschaft gegen so einen Gegner verhält“, sagt der Husumer Trainer, für den der Fokus klar auf dem Ligastart liegt.

Die Zuschauer können sich auf jeden Fall auf ein unterhaltsames Spiel freuen. Denn die Husumer wollen gegen die neuformierte Lübecker Mannschaft ihr Heil in der Offensive suchen. „Das ist unsere Stärke, schließlich haben wir letzte Saison über 100 Tore geschossen“, betont Heider und ergänzt: „Hinten Beton anmischen und vorne hilft der liebe Gott – das ist nicht meine Fußball-Philosophie“.

Für die Lübecker, die sich zuletzt beim 3:1-Testspielsieg gegen Eintracht Norderstedt schon in guter Frühform präsentierten, ist ein Sieg praktisch Pflicht. Denn nach dem personellen Umbruch und vor dem Hintergrund, dass es in der Regionalliga Nord in der kommenden Saison keinen Absteiger geben wird, ist der Gewinn des Landespokals und damit die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals primäres Ziel. Die erneute Teilnahme am DFB-Pokal (wie 2010) würde den finanziell klammen Lübeckern rund 100 000 Euro in die Vereinskasse spülen. Geld, das nicht nur zur Konsoldierung, sondern auch zur Verstärkung des Kaders benötigt wird. Die Husumer SV dagegen hat nichts zu verlieren. „Dieses Spiel ist eine Belohnung für die überragende letzte Saison und nochmal ein Bonus für die Spieler“, betont Heider. „Wir wollen uns gut verkaufen und dann schauen wir mal, was dabei herauskommt.“
22. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

SHFV-Pokal startet in die neue Saison

Schleswig (cje) Am kommenden Wochenende beginnt der Pflichtspielbetrieb auf Landesebene in Schleswig-Holstein. Mit dem Achtelfinale im SHFV-Pokal sind die ersten 16 Mannschaften im Einsatz. Eröffnet wird die Runde am Freitagabend im Husumer Friesenstadion, wo der Regionalligist VfB Lübeck beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV gastiert. Für die Grün-Weißen ist die Partie eine gute Gelegenheit, um die Stammelf testen zu können. Die offensivstarken Husumer gehen aber gegen die neu formierten Lübecker zumindest mit einer Außenseiterchance ins Rennen. Am Sonnabend kommt es dann zu zwei SH-Liga-Aufeinandertreffen. Während der gut verstärkte ETSV Weiche daheim gegen den Heider SVals klarer Favorit ins Rennen geht, steht Vizemeister SV Eichede beim TSV Kropp schon vor einer anspruchsvollen Hürde. Nicht zu unterschätzen ist auch der Gegner des Meisters VfR Neumünster. Die Lamce-Elf muss beim FC Dornbreite ran. Die Lübecker sind – mal wieder – Aufstiegsfavorit in der Verbandsliga Süd-Ost. Der Sieger dieser Partie empfängt dann wohl Titelverteidiger Holstein. Denn in Hohenwestedt ist die Favoritenrolle klar verteilt. Dass der Regionalligist Holstein Kiel ausgerechnet bei Verbandsligist MTSV stolpert, ist nicht zu erwarten.
21. Juli 2011 · Schlei Bote

VfB Lübeck vor erster Pflichtaufgabe im Pokal

Fußball-Regionalligist muss heute in der ersten Runde des SHFV-Landespokals beim Husumer SV ran
Nur nicht stolpern: Neuzugang Sven Schaffrath (vorn) und der VfB Lübeck haben sich im SHFV-Pokal viel vorgenommen. Heute gilt es zunächst die Hürde Husumer SV zu nehmen.

Lübeck (ssi/sru) - Heute Abend steht für Fußball-Regionalligist VfB Lübeck das erste Pflichtspiel der Saison 2011/12 an. Ab 18.30 Uhr geht es im Viertelfinalspiel des SHFV-Pokals beim SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV (Friesenstadion) für das Schubert-Team vor allem darum, mit einem Sieg dem großen – und vielleicht einzigen Saisonziel ein Stück näher zu kommen. Nach dem personellen Umbruch und vor dem Hintergrund, dass auf die Lübecker eine Saison wartet, in der es in der Regionalliga Nord keinen Absteiger geben wird, ist der Gewinn des Landespokals und damit einhergehend die Qualifikation für die erste Runde des DFB-Pokals primäres Ziel. Die erneute Teilnahme am DFB-Pokal (wie 2010) würde den finanziell klammen Lübeckern rund 100 000 Euro in die Vereinskasse spülen. Geld, das nicht nur zur weiteren Konsolidierung benötigt wird, sondern Coach Schubert im darauf folgenden Jahr auch bei der Verpflichtung von Neuzugängen enorm helfen dürfte.

Entsprechend engagiert wird der VfB heute in Husum auftreten. „Reine Kopfsache“, bekennt der Neuzugang und potenzielle Stammspieler in der Defensive der Grün-Weißen, Sven Schaffrath. „Unterschätzen dürfen wir Husum natürlich nicht. Wir müssen schon unser Potenzial abrufen, dem Spiel unseren Stempel aufdrücken. Nur dann werden wir auch erfolgreich sein.“ Der mit 27 Jahren mittlerweile älteste Aktive der Hansestädter, der zuvor unter anderem in der 2. und 3. Liga beim Wuppertaler SV, Erzgebirge Aue und RW Ahlen schon höherklassig spielte, hat sich inzwischen in Lübeck gut eingelebt. „Ich bin super aufgenommen worden, es passt hier alles“, so der Innenverteidiger.

Auch sportlich gesehen sieht Schaffrath Perspektiven in Lübeck „Natürlich fehlt im Team noch etwas die Abgeklärtheit, wir müssen an der Art und Weise wie wir spielen noch arbeiten, aber wir sind auf einem ordentlichen Weg. Ich glaube, wir brauchen uns vor keinem Team in der Liga zu verstecken – auch nicht vor dem vermeintlichen Topfavoriten RB Leipzig.“

Der 27-Jährige weiß, wovon was er spricht. Schließlich stieg er unter anderem schon einmal mit Aue und Ahlen überraschend in die 2. Liga auf. „Damit hatte vorher auch niemand gerechnet“, so Schaffrath. Allerdings stellt der Abwehrspieler auch klar: „Es wäre natürlich in unserer Situation vermessen, das Wort Aufstieg in den Mund zu nehmen. Unser Bestreben kann es nur sein, unseren Fans ordentlichen Fußball anzubieten.“
22. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Kurz notiert

Pokalauftakt am Freitagabend

Bad Oldesloe (ssi) - Der Spielausschuss des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV) hat die Achtelfinalpartien im Landespokal nun offiziell terminiert. Am kommenden Freitag wird es zum Auftakt um 18.30 Uhr in Husum zum ersten Pflichtspiel der neuen Saison zwischen SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV und Regionalligist VfB Lübeck kommen. Eine halbe Stunde später steigt die Partie zwischen dem TSV GH Lütjenwestedt und dem Preetzer TSV. Der SV Eichede greift tags darauf in den Wettbewerb ein, tritt ab 15 Uhr beim SH-Ligarivalen TSV Kropp an. Die weiteren Partien: Heider SV - Weiche Flensburg (Sbd., 15 Uhr), MTSVHohenwestedt – Holstein Kiel, FC Dornbreite – VfR Neumünster (beide Sbd., 16 Uhr), Comet Kiel – Büchen-Siebeneichener SV, NTSV Strand 08 – Henstedt-Ulzburg (So., 15 Uhr). Die Viertelfinalspiele werden zwischen dem 26. Juli und dem 3. August ausgetragen.

18. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Fußball

Pokal: Lütjenwestedt gegen Preetz am Freitag

Kiel (lz) - Nachdem die Frist für Terminvorschläge der Vereine für das Achtelfinale im SHFV-LOTTO-Pokal abgelaufen ist, stehen nun die endgültigen Termine fest. Den Auftakt macht am Freitagabend die Begegnung des Husumer SV gegen den Regionalligisten VfB Lübeck. Der Pokalsieger des Kreises Rendsburg-Eckernförde greift ebenfalls schon an Freitag in den Wettbewerb ein. Der TSV GH Lütjenwestedt empfängt dann den Preetzer TSV (19 Uhr). Das Duell des MTSV Hohenwestedt gegen Holstein Kiel steigt am Sonnabend um 16 Uhr. Eine Stunde früher erfolgt der Anpfiff der Partie zwischen den SH-Ligisten TSV Kropp und SV Eichede. Die Viertelfinalspiele werden zwischen dem 26. Juli und 3. August ausgetragen.

Die Paarungen Freitag, 22. Juli: 18.30 Uhr: Husumer SV – VfB Lübeck; 19 Uhr: TSV GH Lütjenwestedt – Preetzer TSV. Sonnabend, 23. Juli: 15 Uhr: TSV Kropp – SV Eichede, Heider SV – ETSV Weiche Flensburg; 16 Uhr: MTSV Hohenwestedt – Holstein Kiel, FC Dornbreite Lübeck – VfR Neumünster. Sonntag, 24. Juli: 15 Uhr: SC Comet Kiel – Büchen-Siebeneichener SV, NTSV Strand 08 – SV Henstedt-Ulzburg. 
14. Juli 2011 · Landeszeitung

Kurz notiert

SHFV-Pokal vorverlegt

Lübeck (sru) - Die für den 23./24. Juli geplante Achtelfinalbegegnung im SHFV-Pokal zwischen dem Husumer SV und Fußball-Regionalligist VfB Lübeck wurde auf Freitag, den 22. Juli, (18.30 Uhr) vorverlegt. Lübeck hatte schon vorher einem Benefizspiel gegen die Nordostsee-Auswahl (24.7) zugesagt. Der gastgebende HSV stimmte nun dem Wunsch der Grün-Weißen auf eine Vorverlegung zu. Das für den 22. Juli geplante Testspiel gegen den VfL Vorwerk soll im August nachgeholt werden.

4. Juli 2011 · Stormarner Tageblatt

Kurz notiert

SV Eichede trifft auf TSV Kropp

Bad Malente (bjl) - Gestern Abend wurden in der Sportschule Malente die Achtel- und Viertelfinalbegegnungen im SHFV-Pokal der Männer und Frauen ausgelost. Die SH-Liga-Kicker des SV Eichede müssen zunächst am Wochenende des 23. Juli bei Ligakonkurrent TSV Kropp antreten, ehe im Viertelfinale der Sieger aus der Partie Comet Kiel gegen Büchen-Siebeneichen (beide Verbandsliga) warten würde. Regionalligist VfB Lübeck muss erst beim SH-Ligisten Husumer SV gewinnen, bevor er auf den TSV Lütjenwestedt (Kreisliga) oder Preetzer TSV (SH-Liga) treffen würde.

Die SH-Liga-Fußballerinnen des SSC Hagen Ahrensburg bekommen es im Achtelfinale mit dem VfL Kellinghusen (Verbandsliga) zu tun. Im Viertelfinale warten dann United Lübeck oder der SV Adelby (beide Kreisliga).
28. Juni 2011 · Stormarner Tageblatt

Fußball-Nachrichten

SHFV-Pokal: Husum empfängt VfB Lübeck!

Bad Malente (usc) - „Hammer-Los“ für die Fußballer der Husumer SV: Der Aufsteiger in die SH-Liga erwartet in der ersten Runde des SHFV-Lotto-Pokals auf Landesebene am 23. oder 24. Juli den Regionalligisten VfB Lübeck. Das ergab die Auslosung gestern Abend in der Sportschule Bad Malente. Diese Erstrunden-Partie gab es im August 2008 schon einma, damals unterlagen die Stormstädter nach couragiertem Auftritt mit 0:3. Sollte das Team von Christian Heider die hohe Hürde überspringen, ginge es in der zweiten Runde nach Lütjenwestedt oder Preetz. Ausgelost wurde auch die erste Runde bei den Frauen. SH-Ligist FSG Goldebek/Arlewatt empfängt am 20./21. August Olympia Neumünster (ebenfalls SH-Liga), Kreispokalsieger SVFrisia 03 gastiert im Verbandsliga-Duell beim FC Angeln 02.

28. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball

Pokal: Lütjenwestedt trifft auf den Preetzer TSV

Malente (bjl) - Gestern Abend wurden in der Sportschule Malente die Achtel- und Viertelfinalbegegnungen im SHFV-Pokal der Männer und Frauen ausgelost. Kreisligist TSV Lütjenwestedt bekommt es dabei am Wochenende des 23. Juli zu Hause mit dem SH-Ligisten Preetzer TSV zu tun, ehe im Viertelfinale der Sieger der Partie zwischen SH-Ligist Husumer SV und Regionalligist VfB Lübeck wartet. Die SH-Liga-Kicker des TSV Kropp empfangen Ligakonkurrent SVEichede, bevor – einen Sieg vorausgesetzt – im Viertelfinale der Sieger aus der Partie Comet Kiel gegen Büchen-Siebeneichen (beide Verbandsliga) warten würde. Verbandsligist MTSVHohenwestedt wurde Regionalligist Holstein Kiel zugelost. Bei einem Erfolg würde im Viertelfinale der FC Dornbreite (Verbandsliga) oder der VfR Neumünster (SH-Liga) warten.

Die Kreisliga-Fußballerinnen des TSV Borgstedt bekommen es im Achtelfinale mit dem FC Riepsdorf (SH-Liga) zu tun. Im Viertelfinale hieße der Gegner dann SG Süderholm (Kreisliga) oder RS Kiel (SH-Liga).
28. Juni 2011 · Landeszeitung

Erste Runde im SHFV-Lotto-Pokal: Am Montag wird ausgelost

Bad Malente (sh:z) - Auf wen trifft Kreispokalsieger Husumer SV in der ersten Runde des SHFV-Lotto-Pokals auf Landesebene? Am Montag um 18 Uhr werden die Partien in der Sportschule Malente ausgelost. Auch zwei nordfriesische Frauen-Teams warten auf ihre Gegner: die FSG Goldebek/Arlewatt und Kreispokalsieger SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Im Pott bei den Männern sind: Holstein Kiel, VfB Lübeck (beide Regionalliga); VfR Neumünster, SV Eichede, Strand 08, ETSV Weiche, TSV Kropp, SV Henstedt-Ulzburg, Heider SV, Husumer SV, Preetzer TSV (alle SH-Liga); SC Comet Kiel, FC Dornbreite Lübeck, Büchen-Siebeneichener SV, MTSV Hohenwestedt (alle Verbandsliga), TSV GH Lütjenwestedt (Kreisliga).

25. Juni 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 23.07.11 Vorbereitungsturnier in Satrup 3. Platz

Löwenstedt gewinnt Satruper Turnier

Wegen des Dauerregens wurde der Austragungsmodus kurzfristig geändert / Gastgeber verlieren Finale / Zwei Niederlagen für Schleswig 06
Der Satruper Sascha Neumann (li.) im Duell mit dem Schleswiger Tim Kersten. Foto: staudt
Satrup (um) - Kein Einsehen hatte der Wettergott mit dem Veranstalter TSV Nordmark Satrup für die Durchführung der 19. Auflage des Käthe und Gerhard Schlüter-Gedächtnispokal-Turniers am Sonnabend im Knud-Redlefsen-Stadion. Der seit Freitagmittag anhaltende Regen machte nur am Turniertag kurz vor 14 Uhr bei der Begrüßung der teilnehmenden Mannschaften eine kurze Pause, anschließend hieß es wieder „Wasser marsch!“ Aus diesem Grund hatten sich auch die Trainer von Schleswig 06, der Husumer SV, Blau-Weiß Löwenstedt und Gastgeber TSV Nordmark Satrup darauf geeinigt, kurzfristig den Modus zu ändern. Ursprünglich war geplant, den Sieger in einer einfachen Runde jeder gegen jeden bei einer Spieldauer von zwei Mal 25 Minuten zu ermitteln. Gespielt wurden nun zwei Halbfinals, das Spiel um Platz drei sowie das Finale mit einer Länge von jeweils zwei Mal 30 Minuten. Die von Wilfried Ottsen, Uwe Neumann und „Eddy“ Sass organisierte Veranstaltung ließ bis auf die sehr geringe Besucherzahl von nur etwa 100 zahlenden Zuschauern nichts zu wünschen übrig. Selbst der Rasenplatz war trotz der widrigen Witterung von Obmann „Luggi“ Leitner hervorragend präpariert worden, so dass es pünktlich um 14 Uhr losgehen konnte.

Im Eröffnungsmatch und gleichzeitig ersten Halbfinale traf Gastgeber TSV Nordmark Satrup als Pokal-Verteidiger auf Schleswig 06. In der ersten Hälfte hatte der SH-Liga-Absteiger aus der Domstadt mehr Spielanteile und die besseren Tormöglichkeiten, so dass der torlose Spielstand beim Pausenpfiff für den Kreisligisten etwas schmeichelhaft war. Das Geschehen änderte sich nach dem Wiederanpfiff. Jetzt drehten die Satruper richtig auf und gingen durch Markus Ohlsen, Tobias Timm und Neuzugang Sascha Zimmer mit 3:0 in Führung. Durch Treffer von Anton Merz und Benjamin Hillers fand 06 noch einmal den Anschluss, aber zu mehr reichte es nicht.

Eine kleine Überraschung gab es auch in der zweiten Semifinal-Begegnung. Der neue SH-Ligist Husumer SV war scheinbar wegen der tags zuvor stattgefundenen Pokalpartie gegen den VfB Lübeck (2:11) noch etwas müde. Dies soll die Leistung von Gegner BW Löwenstedt aber keinesfalls schmälern. Das Team von Trainer Bernd Hansen war agiler und zielstrebiger und siegte durch Tore von Jan-Christian Kiehl und Mike Guth verdient mit 2:0 (0:0).

Gut erholt und äußerst torhungrig zeigten sich die Husumer im Spiel um Platz drei gegen eine immer mehr abbauende Truppe von Schleswig 06. Fast mühelos spazierten die Schützlinge von Trainer Christian Heider durch die löchrige 06-Defensive und gewannen mit 7:0 (2:0). Überragend bei diesem Husumer Kantersieg war Ian-Prescott Claus. Der Neuzugang vom FC Angeln 02 war nicht zu halten und erzielte allein drei Tore. Die restlichen Treffer gingen auf das Konto von Marcel Cornils (2) und Flamur Beka (2).

Der Traum von der Pokalverteidigung im Finale gegen den klassenhöheren Kontrahenten aus Löwenstedt ging für den TSV Nordmark Satrup nicht in Erfüllung. Die Gastgeber waren über die gesamte Spielzeit ein ebenbürtiger Gegner und hielten die Partie bis zum Ende offen. Nach einem 0:0-Pausenstand markierte Sven Nielsen Mitte der zweiten Halbzeit den alles entscheidenden Treffer für die spielerisch leicht überlegenen „Löwen“. Kurz darauf vergab Markus Ohlsen eine Riesenmöglichkeit für die Satruper.

Am Ende des Turniers wurden der Löwenstedter Bernd Erichsen zum besten Torhüter und der Satruper Tobias Timm zum besten Feldspieler ausgezeichnet. Erfolgreichster Torschütze der Veranstaltung wurde der Husumer Claus mit drei Treffern.
25. Juli 2010 · Flensburger Tageblatt

Klangvolle Namen beim Satruper Turnier

Satrup (um) - Bereits zum 19. Mal veranstaltet der TSV Nordmark Satrup am kommenden Sonnabend ab 14 Uhr im Knud-Redlefsen-Stadion das Käthe und Gerhard Schlüter-Gedächtnispokalturnier. Um das Niveau dieser Veranstaltung zu steigern, haben die Gastgeber, die als Pokal-Verteidiger antreten, nur höherklassig spielende Gäste eingeladen. Die kürzeste Anfahrt hat Schleswig 06. Die Schützlinge des Trainer-Gespanns Stefan Schmitz und Helmut Schimmer sind gerade aus der SH-Liga abgestiegen und wollen so schnell wie möglich wieder erstklassig in Schleswig-Holstein zu werden. Geschafft hat diesen Schritt bereits die Husumer SV. Am Ende holte sich die Truppe von Trainer Christian Heider mit deutlichem Vorsprung den Titel in der Verbandsliga Nord-West. In dieser Klasse ist auch der vierte Teilnehmer des Turniers SV BW Löwenstedt angesiedelt. Seit dem Aufstieg vor gut drei Jahren mischt das Team von Bernd Hansen stets in der Spitzengruppe mit. Dies illustre Feld verspricht einen interessanten Turnierverlauf. Nach der Begrüßung treten um 14 Uhr Kreisligist Satrup und 06 zur Eröffnungspartie an. Die letzte Begegnung bestreitet der Veranstalter um 19 Uhr gegen Husum. Die Spieldauer beträgt zwei Mal 25 Minuten. Sollte nach der einfachen Runde bei zwei oder mehr Teams Punkt- und Torgleichheit bestehen, entscheidet ein Elfmeterschießen über die Platzierung. Dem Sieger und den Nächstplatzierten winken stattliche Geld- und Sachpreise. Zudem werden der Torschützenkönig, der beste Feldspieler und beste Torhüter ausgezeichnet.
18. Juli 2011 · Flensburger Tageblatt
Test 26.07.11 Schleswig 06 Husumer SV 1:5

Husumer SV gewinnt 5:1 bei Schleswig 06

 

Schleswig (mb) - 06-Co-Trainer Helmut Schimmer hatte seinem Husumer Kollegen Christian Heider in die Hand versprochen, dass die Gäste es diesmal nicht so leicht haben werden wie unlängst beim Turnier in Satrup. Schleswig 06 hatte im Spiel um Platz drei in den zweiten 30 Minuten sechs Tore kassiert und am Ende mit 0:7 verloren. Das Schimmer-Versprechen konnte seine Mannschaft auf dem Platz allerdings nicht einhalten. Beim Test am Dienstag über die volle Distanz stand es bereits zur Halbzeit 0:4, Endergebnis 1:5. Summa summarum sind das ein Dutzend Gegentore in 150 Minuten bei einem eigenen Treffer – gegen den SH-Liga-Aufsteiger aus Nordfriesland sah der SH-Liga-Absteiger keine Schnitte. „Man hat gesehen, dass es langsam los geht. Die Partie wurde von beiden Mannschaften intensiv geführt“, sagte ein mit dem Ergebnis und dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufriedener HusumerTrainer. Die Intensität übertrieb dabei Husums Manuel Lorenzen, der in der 60. Minute wegen Foulspiels die Gelb-Rote-Karte sah. Zwei Mal Marcel Cornils, Hakim Alioua, Ian Prescott Claus und Sebastian Kiesbye waren die Husumer Torschützen, den Schleswiger Treffer erzielte Kapitän Anton Merz (55.). Am Wochenende steht für Husum das Finale des Integration-Cups in Brunsbüttel auf dem Programm.

28. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball

1:5 gegen Husumer SV: Schimmer-Versprechen nicht eingehalten

Schleswig (mb) - Co-Trainer Helmut Schimmer vom SH-Liga-Absteiger Schleswig 06 hatte seinem HusumerKollegen Christian Heider in die Hand versprochen, dass die Gäste es diesmal nicht so leicht haben werden wie unlängst beim Turnier in Satrup. Schleswig 06 hatte im Spiel um Platz drei in den zweiten 30 Minuten sechs Tore kassiert und am Ende mit 0:7 verloren. Das Schimmer-Versprechen konnte seine Mannschaft auf dem Platz allerdings nicht einhalten. Beim Test am Dienstag über die volle Fußballspiel-Distanz stand es bereits zur Halbzeit 0:4, Endergebnis 1:5. Summa summarum sind das ein Dutzend Gegentore in 150 Minuten bei einem eigenen Treffer – gegen den SH-Liga-Aufsteiger aus Nordfriesland sah der SH-Liga-Absteiger keine Schnitte. „Nur mit der zweiten Halbzeit kann man einigermaßen zufrieden sein. Ansonsten waren wir im ersten Durchgang dem schnellen Spiel der Husumer nicht gewachsen“, meinte Trainer Stefan Schmitz.

„Man hat gesehen, dass es langsam los geht. Die Partie wurde von beiden Mannschaften intensiv geführt“, sagte ein mit dem Ergebnis und dem Spiel seiner Mannschaft sehr zufriedener Husumer Trainer. Die Intensität übertrieb dabei Husums Manuel Lorenzen, der in der 60. Minute wegen Foulspiels die Gelb-Rote-Karte sah. „Die Karte war gerechtfertigt. Das war überhastet in den Zweikampf gegangen. Aber auch mit zehn Mann haben wir nichts zugelassen“, meinte Heider und betrachtete die letzten 30 Minuten als gutes Unterzahl-Training. Zwei Mal Marcel Cornils, Hakim Alioua, Ian Prescott Claus und Sebastian Kiesbye waren die Husumer Torschützen, den Schleswiger Treffer erzielte Kapitän Anton Merz (55.).

Nach dem als „Tiefpunkt in der Vorbereitung“ bezeichneten Turnierabschneiden in Satrup hatte der Schleswiger Coach Schmitz auch nach der Partie gegen Husum kaum Grund zur Freude. „Wenn man nicht unverdient mit 1:5 verliert, weiß man, was noch zu tun ist“, kommentierte der Coach. Besonders das Zusammenspiel der drei Mannschaftsteile funktioniere noch nicht richtig. „Wenn wir in der Vorwärtsbewegung den Ball verlieren, dauert das Umschalten auf Abwehrverhalten noch viel zu lang“, kritisierte Schmitz. Mit sicheren Kombinationen stießen die schnellen HSV-Spitzen in die Lücken der Viererkette. „Das haben die Husumer gut gemacht“, erkannte Schmitz an. Auch Heider war mit der Spielweise seiner Mannschaft zufrieden. „So langsam findet sich das System. Wir sind auf einem guten Weg und können in den nächsten zehn Tagen noch an einigen Stellschrauben drehen.“
28. Juli 2011 · Schlei Bote 
KP 31.07.11 Husumer SV Freilos  

Fußball-Kreispokal

Sylt zurück in Breklum, Derby Leck gegen Frisia

Husum (usc) - Die kurze Sommerpause ist vorbei, am Wochenende stehen die ersten Pflichtspiele im Fußball-Kreis Nordfriesland an. 14 der 16 Erstrunden-Partien im Krombacher-Kreispokal werden ausgespielt, die Husumer SV und der Rödemisser SV greifen erst in Runde zwei ins Geschehen ein.

Am 6. Juli war der FC Sylt schon mal in Breklum (beim Blitzturnier mit dem VfL Wolfsburg und der NF-Auswahl), jetzt kehrt das erneuerte Team von Volker Koppelt und Dietmar Hirsch in den Sportpark zurück. Kreisligist SV Germania, das Team von Gunnar Schrödl und seines Co-Trainers Chris Kaufeld, freut sich auf den SH-Ligisten, der in der Vorbereitung zu überzeugen wusste. Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr.

Das Kreisliga-Duell zwischen der SG Eiderstedt und dem SV Dörpum am Sonntag (15 Uhr) findet auf dem Sportplatz in Garding statt. Das „Amts-Derby“ zwischen dem TSVDoppeleiche Viöl und dem Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt (ebenfalls Sonntag, 15 Uhr) findet auf dem Au-Wiesen-Platz in Löwenstedt statt.

Bodo Schmidt, Ex-Profi und Trainer des Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, freut sich über das Los – sein Team gastiert am Sonntag (15 Uhr) beim MTV Leck. „Perfekter Abschluss der Vorbereitung. Da muss ich keinen motivieren“, sagt Schmidt über das Derby. In der vergangenen Saison hatte Frisia im Kampf um Punkte zwei Mal die Nase vorn (3:0, 2:1).

Auswärts ran müssen die anderen beiden Verbandsligisten. Aufsteiger Bredstedter TSVgastiert bei Kreisliga-Absteiger SG Oldenswort/Witzwort (Sonntag 15 Uhr in Oldenswort), der TSV Rantrum absolviert seinen Form-Check zeitgleich im Syltstadion beim Kreisligisten Team Sylt. Im Hattstedter Waldstadion steigt das Kreisliga-Duell des TSV gegen das Sportzentrum Arlewatt, in Ladelund die Partie der SG Ladelund/Achtrup gegen Aufsteiger TSV Rot-Weiß Niebüll (beide Sonntag, 15 Uhr). Verlegt auf Donnerstag, 4. August (19.30 Uhr), wurde das Spiel des TSV Goldebek gegen den FC Blau-Weiß Friedrichstadt.

Weitere Partien: SV Schobüll – SG Langenhorn-Enge (Freitag/bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), TSV Amrum – TSV Klixbüll, TSV Süderlügum – SG Wiedingharde-Emmelsbüll, TSV Drelsdorf/A/B – IF Tönning, TSV Seeth/Drage – FSV Wyk-Föhr (alle So. 15 Uhr).

30. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

KFV Nordfriesland: Erste Runde im Kombacher-Pokal steht

 
Die Spielausschussvorsitzenden (v.li.) Bertus Bold, Dirk Bölter, Hans-Jürgen Fröhlich und Krombacher-Vertreter Thorsten Reepenn. Foto: sh:z

Husum (sh:z) - Durch die vertraglich besiegelte Zusammenarbeit zwischen Krombacher und dem Kreisfußballverband Nordfriesland stellt die Brauerei den teilnehmenden Vereinen im Rahmen von Sponsoring-Paketen attraktive Präsente und Leistungen zur Verfügung. Dazu gehören sowohl Sach- und Geldprämien zur Jugendförderung als auch Krombacher Bierprämien – darüber hinaus der Krombacher Pokal für den jeweiligen Kreispokalsieger.

Eine besondere Leistung des Sponsoring-Pakets ist neben der Vereinsförderung vor allem die Einladung aller Siegermannschaften und des Vorstands in die Krombacher Braustube oder eine geeignete Gastronomie der Region.

Bei unlängst ausgetragenen Pokalauslosung gab es entsprechende Präsente wie Spielbälle und Erkennungsleibchen. Thorsten Reepenn, Vertreter der Krombacher Brauerei, hatte bei der Auslosung ein glückliches Händchen. Die Auslosung war von den Spielausschussvorsitzenden Dirk Bölter und Bertus Bold vorbereitet worden. In der ersten Runde haben der Husumer SV und der Rödemisser SV ein Freilos erhalten. Der Krombacher Pokal ist bereits ins DFBnet eingestellt und freigegeben. Die Auslosung der Begegnungen des Viertelfinales findet auf der Arbeitstagung des Kreisfußballverbandes am 15. August 2011 in der Gaststätte Herrengabe in Breklum statt.

Kreispokal, 1. Runde:
Sonntag 31.7.2011
TSV Amrum – TSV Klixbüll; MTV Leck – SV Risum-Lindholm; Team Sylt – TSV Rantrum; TSV Hattstedt – SZ Arlewatt; SV Germania Breklum – FC Sylt; TSV Süderlügum – SG Wiedingharde-Emmelsbüll; SG Oldenswort-Witzwort – Bredstedter TSV; SG Ladelund/Achtrup – TSV Rot-Weiß Niebüll; SV Schobüll – SG Langenhorn/Enge; TSVDrelsdorf – IF Tönning; TSV Viöl – SV Blau-Weiß Löwenstedt; TSV Goldebek – FC BW Friedrichstadt; TSV Seeth/Drage – FSV Wyk-Föhr; SG Eiderstedt - SV Dörpum (alle 15 Uhr).
Freilos: Husumer SV, Rödemisser SV 
Weitere Termine: 7.8.2011: 2. Runde; 24.8.2011: Viertelfinale; 1.5. 2012: Halbfinale; 16.5.2011: Finale
Kreis-Cup, 1. Runde:
Sonntag 7.8.2011 TSV Drelsdorf III – SV BW Löwenstedt III (13 Uhr); IF Tönning II – SVBlau-Weiß Löwenstedt II; Rödemisser SV III – SG Ladelund/Achtrup II; Bredstedter TSV III – TSV Süderlügum II; SV Germania Breklum II – Rödemisser SV II; SV Dörpum II – SVSchobüll II; TSV Hattstedt II – Bredstedter TSV II; MTV Leck II – SG Eiderstedt II; SG Wiedingharde-Emmelsbüll II – TSV Rantrum II; Frisia Risum-Lindholm III – SV Frisia 03 Risum-Lindholm II; SG Oldenswort-Witzwort II – SG Langenhorn/Enge II; TSV Drelsdorf II – SZ Arlewatt II (alle 15 Uhr).
Freilos: SV Germania Breklum III.
Weitere Termine: 24.8.2011: 2. Runde; 23.10.2011: Viertelfinale; 1.5.2012 : Halbfinale; 16.5.2012: Finale. 
Frauen-Pokal:
Mi, 17.8.2011: SV Dörpum – SG Eider 06 (19 Uhr); Mi., 24.8.2011: Goldebek/Arlewatt – TSVHattstedt; Sieger Dörpum/Eider – MTV Leck; SG Langenhorn/E. – Risum-Lindholm; SVBreklum – SG Ladelund/Achtrup (alle 19 Uhr).

20. Juli 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 03.08.11 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 0:6

5:0 – Frisia fertigt die "Löwen" ab

Zweite Runde im Fußball-Kreispokal: Husumer SV, FC Sylt und IF Tönning weiter
Husums Stürmer Marcel Cornils (rechts), bedrängt von Tim Friedrichsen, auf dem Weg zur 1:0-Führung für den SH-Ligisten. Foto: wrege

Husum (pu/gho) - Überraschungen blieben aus in der zweiten Runde des Fußball-Krombacher-Pokals auf Kreisebene. Im Viertelfinale stehen die SH-Ligisten Husumer SV und FC Sylt, Verbandsligist SV Frisia 03 und Kreisligist IF Tönning. Die Partie zwischen dem Kreisligisten FSV Wyk und dem Verbandsligisten TSV Rantrum wurde auf den 3. Oktober um 15 Uhr verlegt.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SV BW Löwenstedt 5:0 (3:0) Frisia war in diesem Verbandsliga-Duell vor 120 Zuschauern von Beginn an läuferisch überlegen, zeigte mehr Einsatz und Biss. Pascal Petersen (12./17./22.) vergab drei hochkarätige Möglichkeiten zur Führung, ehe der bewegliche Finn Martensen nach gutem Zuspiel von Lars Käning zum 1:0 (25.) traf. Pascal Petersen (30./41.) erhöhte bis zur Pause auf 3:0, erst in der 49. Minute bekam Torhüter Helge Carstensen den ersten Ball auf sein Tor. Nachdem Martensen (52./55.) per Doppelpack auf 5:0 erhöht hatte, wechselte Bodo Schmidt beide Stürmer aus. Jetzt kamen die Gäste besser ins Spiel , aber Jan Christian Kiehl (66./91.), Tjark Hansen (66.), Gunnar Clausen (77.), Lars Hansen (81.) und Christian Peters (91.) scheiterten am überragenden Carstensen.

SG Langenhorn-Enge – Husumer SV 0:6 (0:2) Husum tat sich zunächst schwer. Ballbesitz war den Gästen wichtiger als Offensivaktionen. Marcel Cornils nutzte eine Lücke in der SG-Abwehr zum frühen 0:1 (7.). Die SG hielt mit viel Einsatz und Laufarbeit dagegen, Husum sich merklich zurück. Nach einer starken Einzelleistung traf Ian Prescott Claus zum 0:2 (32.). Mit gelegentlichen Kontern kamen die Platzherren auch zu Chancen. Die beste Möglichkeit zum Anschlusstreffer vergab Steffen Petersen (45.) mit seinem Kopfball nach einer Ecke. Nach dem Wechsel kam die SG gut ins Spiel, nutzte aber weiterhin ihre Möglichkeiten nicht. Mit einem astreinen Hattrick (50./54./65.) schraubte Sebastian Kiesbye die Führung der Gäste auf 5:0, und Tanju Hassan Oglou sorgte mit dem 6:0 (72.) für den klaren Endstand. „Der Sieg für Husum war hoch verdient. Wir haben unsere Möglichkeiten teilweise schon recht kläglich vergeben“, gab Trainer Frank Schollek zu.

Rödemisser SV – FC Sylt 1:4 (0:4) Die Gäste gingen sofort hohes Tempo und in der 20. Minute war es Romano Lindner, der zum 0:1 einnetzte. Mit einem gut getretenen Freistoß erhöhte Gökhan Iscan auf 0:2 in der 27. Minute, ehe Thomas Piper und wiederum Romano Lindner mit ihren Toren noch vor der Halbzeit die Partie entschieden. In der zweiten Hälfte schalteten die Gäste einen Gang zurück und die Rödemisser kamen besser ins Spiel. Zwar hatten auch die Insulaner im zweiten Durchgang noch einige Torchancen, die sie aber nicht nutzten. Vor rund 180 Zuschauern erzielte Stefan Mommsen in der 70. Minute den viel umjubelten Ehrentreffer des RSV.

IF Tönning – Bredstedter TSV 6:1 (2:1) Die Gastgeber bestimmten von Beginn an das Spiel und gingen in der 14. Minute durch Tim Meyer in Führung, die Fabian Wobig acht Minuten später ausbaute. Doch die Gäste , die mit ihrer zweiten Garde antraten, hielten dagegen und Sven Petersen erzielte nach einer halben Stunde den Anschlusstreffer. Mit dem in der Halbzeit eingewechselten Pajtim Selmani kam IF dann wieder besser ins Spiel, sodass Tim Meyer in der 55. Minute auf 3:1 erhöhte. Danach brachen die Gäste ein und IF legte in den letzten zehn Minuten noch drei weitere Treffer nach. Das 4:1 schoss Björn Schmidt per Elfmeter nach Foul am starken Tim Meyer, der noch seine Tore drei und vier folgen ließ.

5. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Verbandsliga-Hit und FC-Gastspiel in Rödemis

Achtelfinale im Fußball-Kreispokal: SH-Ligist Sylt gewinnt 13:0 in Neukirchen / Titelverteidiger siegt in Tönning / Niebüll schlägt Dörpum

Husum (usc) - Kreispokal, die Zweite: Heute (19 Uhr) stehen vier der acht Zweitrunden-Partien im Krombacher Fußball-Kreispokal auf dem Programm, beteiligt sind zwei SH-Ligisten und vier Verbandsligisten. Nur der TSV Rantrum spielt heute nicht – wann das Spiel bei Kreisliga-Neuling FSV Wyk-Föhr ausgetragen wird (wir berichteten gestern), steht noch nicht fest.

Kreisligist Rödemisser SV hat heute im Stadion „hohen Besuch“: SH-Ligist FC Sylt kommt. „Dieses Spiel wird ein Highlight für unsere neu formierte Mannschaft. Wir erwarten eine Menge Zuschauer“, frohlockt RSV-Pressewart Stefan Holst. Den FC Sylt sieht man in Nordfriesland – vom Punktspiel bei der Husumer SV mal abgesehen – nur im Pokalwettbewerb.

IF Tönning gegen Bredstedter TSV – das war in der vergangenen Saison das Duell um den Titel in der Kreisliga, das die Grün-Weißen mit zwei Siegen (1:0, 2:1) für sich entschieden und aufstiegen. Heute gibt’s eine Neuauflage, allerdings wird der BTSV mit der zweiten Mannschaft auflaufen. Liga-Obmann Jens Iwersen ist immer noch etwas ungehalten, weil Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter dem Bredstedter Wunsch nach einer Spielverlegung (am Freitag steht schon das Punktspiel gegen Leck an) nicht entsprochen hat.

In der ersten Runde 3:1 nach Verlängerung in Leck, heute kommt der SV Blau-Weiß Löwenstedt ins Niko-Nissen-Stadion – schon der zweite „Hochkaräter“ für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Dritter gegen Vierter der Vorsaison, das kann eine Standort-Bestimmung für zwei Teams werden, die auch 2011/12 zu den Titelkandidaten zählen.

SG Langenhorn-Enge gegen Husumer SV – das ist die Neuauflage des Pokal-Halbfinals der Vorsaison. Husum gewann damals 3:2, auch heute ist der SH-Liga-Aufsteiger beim Verbandsliga-Absteiger in Enge Favorit.

Das Spiel des TSV Süderlügum wird von Sonntag auf Freitag (19 Uhr in Wimmersbüll) vorgezogen.
3. August 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Rantrum und das "Insel-Hopping"

Termin-Probleme in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals / Spiel auf Föhr wird wohl verlegt

Rantrum (usc) – Den Humor hat Bernd Michalski, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Rantrum, nicht verloren. „In der nächsten Runde wünschen wir uns den TSV Amrum“, flachst er. Der TSVhat, um es zurückhaltend zu formulieren, im Krombacher-Fußball-Kreispokal nicht unbedingt Losglück. In Runde eins mussten die Rantrumer zum Team Sylt, gewannen 3:1, und waren laut Michalski acht Stunden unterwegs. Und der nächste Insel-Trip steht vor der Tür – der Gegner in der zweiten Runde ist Kreisliga-Aufsteiger FSV Wyk-Föhr.

Zweitrunden-Spiele mit SH- oder Verbandsliga-Beteiligung werden, so Spielausschuss-Obmann Dirk Bölter in einem Schreiben an die Vereine, auf Mittwoch vorgezogen, da die beiden höchsten Klassen am Wochenende bereits die ersten Punktspiele austragen. Im Falle der Husumer SV, des FC Sylt, des SV Blau-Weiß Löwenstedt und des SV Frisia 03 Risum-Lindholm auch kein Problem, da alle erwähnten Teams auf dem Festland spielen.

Rantrum dagegen könnte wegen der Fährverbindungen am Mittwoch nicht auf Föhr antreten. Am Sonntag – dann sollen die restlichen Spiele ausgetragen werden – geht es auch nicht, da das Michalski-Team am Sonnabend das Punktspiel beim FC Haddeby 04 absolviert.

Bernd Michalski hatte sich schon fast mit einer Absage abgefunden, doch gestern Nachmittag erreichte ihn eine E-Mail von Dirk Bölter. Inhalt: Das Spiel müsse wegen Fähr- und Punktspiel-Problemen wohl verlegt werden.

Verlegen wollten auch der Bredstedter TSV und der Rödemisser SV ihre Pokalpartien, doch Bölter blieb hart. Bredstedt hätte gerne später bei IF Tönning gespielt, weil am Freitag schon das Verbandsliga-Spiel gegen Leck ansteht. Gestern Abend sollte entschieden werden, ob der BTSV ganz absagt oder mit der zweiten Mannschaft antritt. Rödemis hätte gern das vereinbarte Testspiel bei Flensburg 08 II bestritten, hat jetzt aber am Mittwoch (19 Uhr) den SH-Ligisten FC Sylt zu Gast.
2. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 1 06.08.11 Husumer SV VfB Lübeck II 0:1

Husum mit ansprechender Leistung – Pech im Abschluss 

Husum. Mit einer unglücklichen 0:1 (0:0) Niederlage startete die Husumer SV in die Schleswig-Holstein-Liga und zahlte bereits im ersten Spiel Lehrgeld. Unzufrieden war man im Husumer Lager eigentlich nur mit dem Endergebnis, der Aufsteiger zeigte über weite Strecken ein ansprechendes Spiel. Bei schwülwarmen Wetter schenkten sie beide Mannschaften nichts, doch in den entscheidenden Szenen wirkten die Hansestädter einfach cleverer.

Husums Trainer Christian Heider war natürlich enttäuscht, hatte aber viel Positives im Spiel seiner Mannschaft gesehen. »Wir haben heute das gespielt, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben. Die Spieler haben die Vorgaben erfüllt, nur das Ergebnis stimmte absolut nicht. Aber wir wissen jetzt, das wir in der Liga mitspielen können.« Lübecks Coach Denny Skwierczynski strahle nach Spielende. »Wir sind froh das wir hier beim Aufsteiger in Husum die drei Punkte mitnehmen konnten. Optimal war unsere Leistung natürlich noch nicht. Es gab Phasen im Spiel, mit denen ich nicht zufrieden sein konnte.« 

Schon in der torlosen ersten Halbzeit sahen die 228 Zuschauer ein sehr intensiv geführtes Spiel. Beide Mannschaften schenkten sich nichts, drängten sofort auf die Führung. Es dauerte jedoch bis zur 29. Spielminute, ehe Husums Abwehrspieler Sascha Rettkowski für den ersten Höhepunkt vor dem Tor sorgte. Einen Kopfball aus zehn Metern setzte er zum Leidwesen der Fans nur an den Pfosten. Acht Minuten später tankte sich Sebastian Jakubiak im Husumer Strafraum durch, sein Schuss verfehlte aber das lange Eck. Nach einem herrlichen Zuspiel von Ian-Precott Claus lief Husums Sebastian Kiesbye allein auf Torhüter Eric Schlomm zu. Doch sein Schuss strich knapp am Pfosten des Lübecker Tores vorbei (40.). Auf der Gegenseite war es wieder Sebastian Jakubiak, der im Husumer Strafraum für Unruhe sorgte, sein Ball aus zehn Metern verfehlte das Ziel um einen Meter (42.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff rettete Lübecks Torhüter Schlomm großartig gegen den anstürmenden Sebastian Kiesbye.

Nach der Pause drängten die Hausherren die Hansestädter sofort in die eigene Hälfte zurück, hatten mehrfach die Führung auf dem Fuß. In der 47. Minute setzte sich Ian-Precott Claus auf der rechten Seite durch, sein Schuss strich nur um Zentimeter am Pfosten vorbei. In der gleichen Minute rettete Schlomm erneut großartig, Sebastian Kiesbye hatte aus acht Metern abgezogen. Eine Minute später wieder Lübecks Torwart im Mittelpunkt, rettete diesmal gegen Claus. »In diese Phase hatten wir wirklich Glück«, gab Lübecks Trainer Skierczymski nach Spielende zu Protokoll. Die Husumer Führung lag förmlich in der Luft. Doch die Lübecker bestraften die Nachlässigkeiten der Nordfriesen im Abschluss eiskalt. Mit einem schnellen Konter in der 62. Spielminute entschied Dennis Voss das Spiel. Die Gastgeber waren geschockt, kurzzeitig entstand ein Bruch im Husumer Ausbauspiel.

In der Schlussphase hatten sich die Hausherren gefangen, scheiterten aber wieder am großartig reagierenden Torhüter Schlomm. Sebastian Kiesbye (86.) und Marcel Cornils (89.) hatten den Ausgleich auf dem Fuß. Zuvor hätten Marcel Dahm und Ugur Dagli, der das leere Tor verfehlte, die Lübecker Führung ausbauen können. »Wir haben als Aufsteiger ein super Spiel gemacht«, meinte Husums Urgestein Sascha Rettkowski nach Spielende. »Nun stehen wir mit leeren Händen da« Recht hatte er, doch auf diese Leistung können die Husumer aufbauen.

7. August 2011 ·Hl

Nur das Ergebnis stimmt nicht

Gut gespielt, aber Chancen nicht genutzt: Husumer SV 0:1 gegen Lübeck II
Mit gestrecktem Bein attackiert Lübecks Aleksandr Nogovic den Husumer Angreifer Marcel Cornils (links). Foto: hulin

SH-Liga

Sechs Auswärtssiege am Premieren-Spieltag

Der erste Spieltag in der SH-Liga hinterließ überwiegend strahlende Gastmannschaften. Sechs Auswärtssiege, nur drei Heimerfolge – in den neun Partien fielen 42 Treffer. Allein zehn Mal „klingelte“ es beim 7:3 von Holstein Kiel II gegen den Heider SV. Auftaktniederlagen kassierten die Neulinge Husum (0:1 gegen Lübeck II), Breitenfelde (3:5 in Henstedt-Ulzburg) und Schackendorf (1:4 gegen Preetz, den vierten Neuling in der Klasse). Die beiden heiß umkämpften Nord-Duelle des ersten Spieltages endeten mit Erfolgen der Gäste: Der FC Sylt gewann glücklich 3:2 bei Flensburg 08, der ETSV Weiche setzte sich 2:1 beim TSV Kropp durch. Meister VfR Neumünster startete mit einem 3:1 gegen Büdelsdorf, Vizemeister SV Eichede leistete sich beim 0:1 gegen Strand 08 einen Premieren-Ausrutscher.

Husum (bhu) – Mit einer unglücklichen 0:1 (0:0) Niederlage gegen den VfB Lübeck II startete die HusumerSV in die SH-Liga. Unzufrieden war man im Husumer Lager nur mit dem Endergebnis, der Aufsteiger zeigte über weite Strecken ein ansprechendes Spiel. In den entscheidenden Szenen wirkten die Hansestädter aber einfach cleverer.

Husums Trainer Christian Heider resümierte: „Wir haben das gespielt, was wir uns in der Vorbereitung erarbeitet haben. Die Spieler haben die Vorgaben erfüllt, nur das Ergebnis stimmte absolut nicht. Aber wir wissen jetzt, das wir in der Liga mitspielen können.“ Es dauerte bis zur 29. Minute, ehe Husums Abwehrspieler Sascha Rettkowski für den ersten Höhepunkt vor dem Tor sorgte. Einen Kopfball aus zehn Metern setzte er an den Pfosten. Acht Minuten später tankte sich Sebastian Jakubiak im Husumer Strafraum durch, sein Schuss verfehlte aber das lange Eck. Nach einem herrlichen Zuspiel von Ian-Precott Claus lief Husums Sebastian Kiesbye allein auf Torhüter Eric Schlomm zu. Doch sein Schuss strich knapp am Pfosten vorbei (40.). Auf der Gegenseite war es wieder Sebastian Jakubiak, der im Husumer Strafraum für Unruhe sorgte, sein Ball aus zehn Metern verfehlte das Ziel um einen Meter (42.). Kurz vor der Halbzeit rettete Schlomm großartig gegen den anstürmenden Sebastian Kiesbye.

In der 47. Minute setzte sich Ian-Precott Claus durch, sein Schuss strich nur um Zentimeter vorbei. In der gleichen Minute rettete Schlomm erneut, Sebastian Kiesbye hatte aus acht Metern abgezogen. Eine Minute stand wieder Lübecks Torwart im Mittelpunkt, rettete diesmal gegen Claus. „In dieser Phase hatten wir wirklich Glück“, gab Lübecks Trainer Skierczymski zu Protokoll.

Doch die Lübecker bestraften die Nachlässigkeiten der Nordfriesen im Abschluss. Mit einem Konter in der 62. Minute entschied Dennis Voss das Spiel. In der Schlussphase hatten sich die Hausherren gefangen, scheiterten aber wieder am großartig reagierenden Schlomm. Sebastian Kiesbye (86.) und Marcel Cornils (89.) hatten das 1:1 auf dem Fuß. Zuvor hätten Marcel Dahm und Ugur Dagli, der das leere Tor verfehlte, die Lübecker Führung ausbauen können.

Husum: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski (79. Beka), Schröder, Martinen – Alioua (79. Rafalski), Jonas Heider (64. Hassanoglu), Steglich, Claus, Kiesbye – Cornils.
Lübeck: Schlomm – Sirmais, Leinweber, Kalus, Nogovic – Suveren (69. Sauer), Dahm, Voss, Jakubiak (51. Dagli) - Bento, Prieske.
Schiedsrichter: John-David Ladiges (FC St. Pauli). Zuschauer: 228.
Beste Spieler: geschlossene Leistung/Schlomm, Kalus, Voss.

8. August 2011 · Flensburger Tageblatt

"Nicht ins offene Messer laufen"

Husumer SV empfängt zum Saisonstart den VfB Lübeck II
Auf Husums-Abwehr-Routinier Sascha Rettkowski (Mitte), hier im Pokalspiel gegen Lübecks "Erste", wird am Sonnabend jede Menge Arbeit zukommen. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - So langsam wird es ernst für die Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga. Mit der Reserve des VfB Lübeck stellt sich gleich ein „Schwergewicht“ der höchsten Landesklasse vor (Sonnabend 14 Uhr). Immerhin erreichte die Elf von Trainer Denny Skwierczynski nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Endabrechnung der letzten Saison den vierten Tabellenplatz. Die Mannschaft erlebte auch in diesem Jahr wieder einen kompletten Umbruch, elf Neuzugänge stehen acht Abgänge gegenüber. Bemerkenswert ist das Durchschnittsalter von nicht einmal 19 Jahren – Abwehrspieler Jan-Philipp Kalus ist mit seinen 23 Lenzen der Älteste im Team der Hansestädter. Mit einigen Akteuren haben die Husumer Akteure bereits beim Landespokalspiel vor zwei Wochen gegen die Regionalligamannschaft unliebsame Bekanntschaft machen müssen. Aufhorchen ließen die Lübecker in einigen Testspielen, die Oberligisten Bergedorf 85 und Schönberg 95 wurden deutlich bezwungen. Ob die junge Mannschaft die Form im Ligaalltag bestätigen kann, bleibt abzuwarten.

Panik verbreitet die Lübecker Elf jedoch nicht im Husumer Lager. „Wir haben sicherlich eine Chance und wollen immer gewinnen“, gibt sich SV-Trainer Christian Heider zuversichtlich. „Natürlich wollen wir nicht ins offene Messer laufen und werden uns auf den Gegner einstellen.“ Kontrollierte Offensive heißt die Marschrichtung im ersten Ligaspiel. Sich zurückziehen und im wahrsten Sinne „Beton anmischen“, das liegt den Nordfriesen überhaupt nicht.

Der Husumer Coach gibt sich nach der Vorbereitung zuversichtlich. Seine Spieler haben gut gearbeitet, konditionell ist die Mannschaft in Schuss. Doch es gibt auch Defizite, die noch aufgearbeitet werden müssen. „Ich kann nicht verstehen, das wir uns gegen Holstein Kiel II beim Integrationscup noch vier Dinger einfangen und uns abschießen lassen“, hält der Trainer fest. „Auch die letzte halbe Stunde im Landespokal hat mir überhaupt nicht gefallen.“

Das die vielen jungen Spieler schnell dazulernen müssen, liegt auf der Hand. Deshalb wurde in dieser Woche konsequenterweise besonders im taktischen Bereich gearbeitet. Wo seine Mannschaft zu Saisonbeginn genau steht, das vermag auch Heider nicht zu beurteilen. Jetzt gilt es für die Husumer Talente, sich zu beweisen und zu zeigen, das sie eine Bereicherung für die höchste Landesklasse sind. Ob Neuzugang Hakim Alioua (angeschlagen) auflaufen kann, ist noch fraglich. Auf jeden Fall fehlen wird Jan Siegfried, der sich im Urlaub befindet.

Sascha Rettkowski und Tanju Hassanoglu (beide aus dem Urlaub zurück) stehen dagegen wieder im Aufgebot und wollen mithelfen, einen positiven Saisonstart zu erspielen.
6. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 2 10.08.11 ETSV Weiche Husumer SV 5:2

Doppelpack entschied Nord-Duell

ETSV Weiche gewann verdient mit 5:2 gegen eine alles andere als enttäuschende Husumer SV. 

FLENSBURG. Ja, es regnete die gesamten 90 Minuten im Manfred Werner-Stadion. Das hielt aber weder Gastgeber ETSV Weiche noch Liga-Neuling Husumer SV davon ab, den rund 70 Zuschauern eine attraktives und gutes Schleswig-Holstein-Liga-Spiel zu zeigen. Auch wenn das Endergebnis von 5:2 (2:1) für die Eisenbahner deutlich erscheint, so waren die Nordfriesen keine drei Tore schlechter.

Lange auf Augenhöhe: »Ich denke, dass wir rund 60 Minuten auf Augenhöhe agiert haben. Dass der Sieg letztendlich mehr als verdient war, steht außer Frage«, gab HSV-Trainer Christian Heider zu Protokoll. Ähnlich sah es nach dem Schlusspfiff auch sein Gegenüber Daniel Jurgeleit, dem das Spiel insgesamt Spaß gemacht hatte. »Leider haben wir es uns unnötig schwer gemacht. Bis zum 2:0 hatten wir alles im Griff, versäumen es dann aber die Chance zum 3:0 zu nutzen und das wurde dann auch gleich bestraft. Aber ich bin dennoch zufrieden mit dem Auftreten meiner Mannschaft, so Jurgeleit, der nun mit seiner Auswahl am Sonntag beim SV Eichede gastiert (15 Uhr).

In der Tat war der ETSV von Beginn an spielbestimmend, ließ den Ball gut laufen und hatte mit Timo Bruns und Elmedin Kasumovic zwei Spielgestalter, die immer wieder das Spiel verlagerten und klug Regie führten.Letztgenannter war es dann auch, der mit einer Flanke aus dem Mittelfeld Steffen Bruhn bediente, der per Kopf zur Führung traf (11). Nur vier Minuten später erhöhte Torjäger Sven Beck auf 2:0.Weiche hatte in der Folgezeit auch die Möglichkeit nachzulegen, doch statt klarste Chancen zu nutzen, verlor man ein wenig die spielerische Linie und machte den Gegner stark. Der ließ sich auch nicht lange bitten und erzielte nach einen mustergültigen Konter das 1:2 durch Ian-Prescott Claus (28.). Es entwickelte sich bis zur Pause ein offener Schlagabtausch.

Mehr Ballbesitz: Nach dem Wechsel hatte der ETSV weiterhin mehr Ballbesitz, Husum blieb aber stets gefährlich. Als der lauffreudige Jonas Walter mit einem satten Schuss das 3:1 erzielte (59.), schien die Entscheidung zu Gunsten der Hausherren gefallen. Doch Husum gab nicht auf und verkürzte erneut durch Ian-Prescott Claus auf 2:3, allerdings aus stark abseitsverdächtiger Position (66.). Zuvor hatte Jurgeleit Beck aus dem Spiel genommen und wechselte im Grunde die Entscheidung in der Person von Leif Carstensen ein. Der stand nämlich bei einer Flanke vom ebenfalls eingewechselten Florian Neumann goldrichtig und traf zum 4:2 (79.). Nur Sekunden später nahm Carstensen ein Pass von Kasumovic auf, fackelte nicht lange und zog aus rund 20 Metern ab und traf unhaltbar zum 5:2. »Von da an war das Spiel gelaufen«, wusste auch Heider.

Art und Weise: Am Ende freute sich Jurgeleit sowohl über den Sieg als auch über die Art wie er zu stande kam. »Wir haben gut kombiniert und ansprechend nach vorne gespielt. Auch die Tatsache, dass wir uns das Leben schwer gemacht haben, zeigt der Mannschaft, dass sie nicht locker lassen darf und trotz Führung konzentriert weiter spielen muss«, so Jurgeleit. »Aber wir sind auf einen guten Weg und können aus diesem Spiel eine Menge mitnehmen.«

12. August 2011 · Flensborg Avis

Carstensen zieht Husum den Zahn

SH-Liga: ETSV Weiche besiegt Aufsteiger Husumer SV mit 5:2 (2:1) / Eingewechselter Stürmer mit "Doppelschlag" innerhalb einer Minute
Frühe Führung: Die Weicher Spieler um Kapitän Marc Böhnke (re.) jubeln nach dem Auftakt nach Maß. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi/usc) – Der ETSV Weiche hat das Derby in der SH-Liga gegen Aufsteiger Husumer SV 5:2 (2:1) gewonnen. Bei strömendem Regen erwischten die Gastgeber einen Blitzstart. Gerade einmal elf Minuten waren gespielt, da köpfte Steffen Bruhn eine Rechtsflanke freistehend in die Maschen, HSV-Keeper Kevin Ralfs hatte keine Abwehrchance. Vier Minuten später war Torschütze Bruhn Vorbereiter des 2:0 – seine Linksflanke spitzelte Mittelstürmer Sven Beck mit der Fußspitze ins lange Eck des Gästetores. Husum hatte erhebliche Probleme in der Defensive, hatte Glück, dass Beck die Chance zum 3:0 nicht nutzte und eine Flanke an den Außenposten klatschte.

Mitte der ersten Halbzeit kamen die Nordfriesen besser ins Spiel, hatten zuvor noch aber eine brenzlige Situation zu überstehen. Patrick Thomsen köpfte eine Ecke von Jonas Walter an die Latte und brachte den Nachschuss aus zwei Metern nicht im Gehäuse unter. Beim folgenden schnellen Gegenangriff war die Weicher Abwehr noch nicht wieder sortiert, Ian Prescott Claus schloss den Konter clever zum 1:2 (27.) ab. Fortan entwickelte sich ein schnelles, gutes und interessantes Spiel, in dem die Gäste ihre Möglichkeiten hatten.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Flensburger wieder Torgelegenheiten. Der Abschluss von Jonas Walter war aber zu schwach, und ein Beck-Schuss nach Walter-Freistoß landete am Außennetz. In der zweiten Hälfte stellte Jonas Walter den alten Abstand mit seinem Tor zum 3:1 in der 64. Minute wieder her, drei Minuten später schaffte Claus mit seinem zweiten Treffer erneut den Anschluss. Husum spielte bis in die Schlussphase hinein ordentlich mit, ehe ein „Doppelschlag“ des für Sven Beck eingewechselten Leif Carstensen für die endgültige Entscheidung sorgte. Er erzielte in der 78. Minute das 4:2 und ließ 60 Sekunden später das Tor zum 5:2 folgen. Jetzt schwanden den Gästen die Kräfte, Weiche landete einen ungefährdeten Heimerfolg.

ETSV Weiche: Hagge - Hummel, Clausen (46. Meshekrani), Dehner - Kasumovic, Bruns, Böhnke, Thomsen - Walter, Beck (60. Carstensen), Bruhn (76. Neumann).
Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Schröder, Hasanoglou - Alioua (68. Göndüz), Jonas Heider, Steglich, Rafalski - Cornils, Claus (84. Strüning). Zuschauer: etwa 150.
Schiedsrichter: Dennis Lübker (Jübek).

11. August 2011 · Flensburger Tageblatt

Husumer 2:5-Niederlage im Derby

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger unterliegt beim ETSV Weiche / Ian Prescott Claus trifft doppelt für die Nordfriesen
Zweikampf im Dauerregen: Husums Hakim Alioua (links) bedrängt Weiches Torschützen Steffen Bruhn. Foto: dewanger

Flensburg (wsi/usc) - Der ETSV Weiche hat das Derby in der SH-Liga gegen Aufsteiger Husumer SV 5:2 (2:1) gewonnen. Bei strömendem Regen erwischten die Gastgeber einen Blitzstart. Gerade einmal elf Minuten waren gespielt, da köpfte Steffen Bruhn eine Rechtsflanke freistehend in die Maschen, HSV-Keeper Kevin Ralfs hatte keine Abwehrchance. Vier Minuten später war Torschütze Bruhn Vorbereiter des 2:0 – seine Linksflanke spitzelte Mittelstürmer Sven Beck mit der Fußspitze ins lange Eck des Gästetores. Husum hatte erhebliche Probleme in der Defensive, hatte Glück, dass Beck die Chance zum 3:0 nicht nutzte und eine Flanke an den Außenposten klatschte.

Mitte der ersten Halbzeit kamen die Nordfriesen besser ins Spiel, hatten zuvor noch aber eine brenzlige Situation zu überstehen. Patrick Thomsen köpfte eine Ecke von Jonas Walter an die Latte und brachte den Nachschuss aus zwei Metern nicht im Gehäuse unter. Beim folgenden schnellen Gegenangriff war die Weicher Abwehr noch nicht wieder sortiert, Ian Prescott Claus schloss den Konter clever zum 1:2 (27.) ab. Fortan entwickelte sich ein schnelles, gutes und interessantes Spiel, in dem die Gäste ihre Möglichkeiten hatten.

Erst kurz vor dem Seitenwechsel hatten die Flensburger wieder Torgelegenheiten. Der Abschluss von Jonas Walter war aber zu schwach, und ein Beck-Schuss nach Walter-Freistoß landete am Außennetz. In der zweiten Hälfte stellte Jonas Walter den alten Abstand mit seinem Tor zum 3:1 in der 64. Minute wieder her, drei Minuten später schaffte Claus mit seinem zweiten Treffer erneut den Anschluss. Husum spielte bis in die Schlussphase hinein ordentlich mit, ehe ein „Doppelschlag“ des für Sven Beck eingewechselten Leif Carstensen für die endgültige Entscheidung sorgte. Er erzielte in der 78. Minute das 4:2 und ließ 60 Sekunden später das Tor zum 5:2 folgen. Jetzt schwanden den Gästen die Kräfte, Weiche landete einen ungefährdeten Heimerfolg.

ETSV Weiche: Hagge - Hummel, Clausen (46. Meshekrani), Dehner - Kasumovic, Bruns, Böhnke, Thomsen - Walter, Beck (60. Carstensen), Bruhn (76. Neumann).
Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Schröder, Hasanoglou - Alioua (68. Göndüz), Jonas Heider, Steglich, Rafalski - Cornils, Claus (84. Strüning). Zuschauer: etwa 150.
Schiedsrichter: Dennis Lübker (Jübek).

11. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport

Offensiv in die Heimpremiere

SH-Liga: ETSV Weiche will heute gegen Aufsteiger Husumer SV nachlegen / Erkan Yilderim wechselt nach Büdelsdorf
Matchwinner: ETSV-Mittelfeldspieler Jonas Walter erzielte in Kropp kurz vor Schluss den Flensburger Siegtreffer. Foto: Staudt

Flensburg (wsi) –Das war ein Einstieg nach Maß für den ETSV Weiche. Zum Saisonauftakt in der Schleswig-Holstein-Liga gewann das Team von Trainer Daniel Jurgeleit beim TSV Kropp verdient mit 2:1. Heute nun folgt für den ETSV bei seiner Heimpremiere erneut ein Nordderby gegen Aufsteiger Husumer SV (19 Uhr, Manfred-Werner-Stadion).

In der rückblickenden Analyse des Kropp-Spieles kann sich ETSV-Ligamanager Henning Natusch nicht der Kritik von TSV-Trainer Dirk Asmussen anschließen, dass dessen Mannschaft durch Schiedsrichter Florian Burmester (Lübeck) benachteiligt worden war. Es seien vielmehr die Kropper gewesen, die wie schon beim Integrationscup überhart eingestiegen seien. „Zudem hat der Schiri nach der Pause eher für die Gastgeber gepfiffen“, erklärt Natusch. „Aber das Spiel ist Geschichte. Wichtig ist für uns nur, dass wir 2:1 gewonnen haben und uns die Revanche für das 0:4 in der vergangenen Saison geglückt ist.“

Nach dem schweren Aufgalopp in Kropp schätzt Natusch die Partie gegen die Husumer SVnicht wesentlich leichter ein. „Wie es scheint, haben sich die Nordfriesen beim 0:1 gegen die Reserve des VfB Lübeck recht achtbar aus der Affäre gezogen. Wir werden den Aufsteiger ernst nehmen und die Aufgabe mit Respekt angehen.“ Der Ligamanager geht davon aus, dass Husum nicht mauern wird, sondern aus einer verstärken Defensive heraus agieren wird. „Außerdem müssen wir auf der Hut sein, um die schnellen Konter über Sebastian Kiesbye, Marcel Cornils oder auch Jonas Heider im Keime zu ersticken.“ Auch wenn die HusumerStürmer zum Auftakt noch nicht trafen, ist der Aufsteiger selbstbewusst. „Wir haben überall die Möglichkeit, zu punkten“, sagt Christian Heider voll Überzeugung.

Natusch kontert: „Wir gehen selbstbewusst in die Partie und spielen unser System – das ist offensiv ausgerichtet, völlig egal, ob der Gegner Sylt, Neumünster oder Husum heißt.“ Auf Grund des breiten, ausgeglichenen Kaders hebt Natusch die zahlreichen personellen Alternativen hervor, „um auch während des Spieles noch wirksam reagieren zu können, wenn es mal nicht so gut läuft“.

Die Personalsituation für Weiches Coach Daniel Jurgeleit könnte vor dem zweiten Saisonspiel nicht besser sein. Nachdem nun auch die angeschlagenen Leif Carstensen, Shpend Meshekrani, Florian Neumann und Dennis Usadel voll ins Mannschaftstraining eingestiegen sind, hat er die Qual der Wahl. Ein kleines Fragezeichen steht nur hinter dem Einsatz von Nico Schrum, der wegen einer leichten Erkältung am Montag nicht trainiert. Welche Elf allerdings auflaufen wird, ließ Natusch unbeantwortet. „Da wird Daniel noch die Trainingseindrücke auf sich wirken lassen.“

Ein Spieler wird künftig nicht mehr für den ETSV stürmen. Erkan Yilderim wechselt mit sofortiger Wirkung zu seinem früheren Verein und Liga-Konkurrenten FT Eider Büdelsdorf. Für Natusch ein nachvollziehbarer Schritt. Büdelsdorf habe einen kleinen Kader. „Da wird Erkan mehr Spielanteile haben wird, als er sie möglicherweise bei uns hätte.“

Manager-Tipps

Henning Natusch (ETSV Weiche): ETSV Weiche – Husumer SV 1:0 VfB Lübeck II – SVEichede 2:1 NTSV Strand 08 – Heikendorfer SV 3:0 SV Todesfelde – SV Schackendorf 3:1 Breitenfelder SV – Holstein Kiel II 1:4 Heider SV – VfR Neumünster 1:2 FT Eider Büdelsdorf – Flensburg 08 1:1 FC Sylt – TSV Kropp 1:1 Preetzer TSV – SV Henstedt-Ulzburg 2:2

10. August 2011 · Flensburger Tageblatt

Heute beginnen die Derby-Wochen

SH-Liga: Husumer SV heute um 19 Uhr beim ETSV Weiche zu Gast
Wenig Zeit zur Ballannahme: Sebastian Steglich erfreute sich beim 0:1 gegen Lübeck stets aufmerksamer Bewachung – hier bedrängt ihn VfB-Akteur Emanuel Bento. Foto: hulin

Husum (usc/wsi) - Die Derby-Wochen können beginnen. Heute (19 Uhr) beim ETSV Weiche, dann der FC Sylt im Friesenstadion, anschließend die Gastspiele bei Flensburg 08 und dem TSV Kropp – die Entfernungen sind nicht groß für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, die sportlichen Herausforderungen dagegen haben es in sich.

HSV-Torwarttrainer Fried Schröder nahm den ETSV Weiche am Sonnabend beim 2:1-Erfolg in Kropp unter die Lupe. Was genau er Trainer Christian Heider berichtet hat, ist nicht überliefert – aber man weiß, dass der ETSV mit vier Spielern vom FC Sylt kräftig aufgerüstet hat und über einen starken Kader verfügt. Unter anderem mit dem ehemaligen HusumerKapitän Michael Petersen, der in Kropp allerdings nicht zum Einsatz kam.

Die Niedergeschlagenheit nach dem absolut überflüssigen 0:1 zum Auftakt gegen den VfB Lübeck II ist Entschlossenheit gewichen. „Wir haben überall die Möglichkeit, zu punkten“, sagt Christian Heider voll Überzeugung. Der von ihm verordnete etwas vorsichtigere Stil hat zwar anfangs für etwas Verwunderung gesorgt, wird aber akzeptiert und umgesetzt. „Man kann gegen unterklassige Teams Fehler machen, das gleicht man mit Schnelligkeit und Aggressivität aus“, so der Coach der Stormstädter. Gegen Gegner auf Augenhöhe werden Fehler dagegen prompt bestraft. Das Problem der mangelnden Chancenverwertung hat der Neuling (noch) nicht in den Griff bekommen. „Wir haben bestimmt fünf Mal allein vorm Tor gestanden und nicht getroffen. Das war ja schlimmer als in der Verbandsliga“, so Heider kopschüttelnd. Ansonsten attestierte er seinen Spielern aber trotz des 0:1 eine konzentrierte und disziplinierte Leistung.

Die wird auch heute in Flensburg-Weiche nötig sein. „Lübeck II zählt von Technik und Tempo her sicherlich zu den Top-Teams der Liga. Aber jetzt kommen die Gegner, die zusätzlich noch körperlich stark und robust agieren“, weiß Heider. Abwehrchef Sascha Rettkowski verletzte sich gegen Lübeck II an der Wade, sein Einsatz heute wäre wichtig. Lukas Martinens erstes Pflichtspiel in der Viererkette war auch vorerst sein letztes: Der von Flensburg 08 gekommene Defensivmann machte sich am Sonntag auf den Weg in die USA.

Der ETSV Weiche hat Respekt vor dem Aufsteiger. „Wir müssen auf der Hut sein, um die Konter über Sebastian Kiesbye, Marcel Cornils oder auch Jonas Heider im Keime zu ersticken“, sagt ETSV-Ligamanager Henning Natusch. „Aber wir gehen selbstbewusst in die Partie und spielen unser offensives System, egal, ob der Gegner Sylt, Neumünster oder Husum heißt.“
10. August 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 5 17.08.11 Flensburg 08 Husumer SV 3:0

Doppelpack von Joran Blaue

Flensburg 08 gewann gegen überforderte Husumer 3:0

Die Husumer SV war mit großen Vorschuss-Lorbeeren ins Flensburger Stadion gereist, zumal die Mannschaft von Christian Heider trotz zweier Niederlagen in der noch jungen Saison immer einen guten Eindruck hinterlassen hatten. Gegen Flensburg 08 war davon jedoch nichts zu sehen und so waren die Gäste mit dem 0:3 (0:2) noch gut bedient. »Das war nix«, wütete Heider im Anschluss dann auch. »Von der Nummer 1 bis zur 11 fehlte es an allem, was man braucht, um erfolgreich Fußball zu spielen.« 08-Trainer »Jockel« Press konnte hingegen zufrieden sein mit der Leistung seiner Mannschaft, die an die bisher guten Spiele anknüpfen konnte. »Wir haben im Training einige nervige Übungen durchgezogen, die Spieler haben mich sicherlich dafür gehasst. Aber jetzt sehen sie, dass sie damit Erfolg haben und dass es so auch mehr Spaß bringt, Fußball zu spielen«, so der 08-Trainer. Seine Team brauchte einige Zeit, um ins Spiel zu finden, doch dann setzte sich das sichere Kombinationsspiel der Flensburger durch. Bereits nach 14 Minuten hatten die rund rund 200 Zuschauer erstmals Grund zum Jubeln, denn Neuzugang Joran Blaue erzielte das 1:0 für 08. Und nur neun Minuten später war der von SønderjyskE gekommene Spieler erneut zur Stelle und brachte seine Farben mit 2:0 in Front.

»Du merkst an Joran, dass er in Dänemark jeden Tag Training hatte und dass er eine nicht ganz alltägliche Einstellung mit in den Fußball nimmt. Der will immer gewinnen, hinterfragt sich permanent und ist stets bereit, im Training eine Extra-Schicht einzulegen«, so die lobenden Worte von Press über den Abwehrspezialisten. Dass es nicht die Stürmer waren, die trafen, sieht der 08-Trainer nicht als Problem an. »Je mehr Spieler in der Lage sind, Tore zu schießen, desto schwerer sind wir auszurechnen«, weiß er. Husum blieb fast über die gesamte Spielzeit blass und viel eher durch Undiszipliniertheiten auf, was den Flensburgern noch mehr in die Karten spielte. Will man ein Manko bei den Flensburgern suchen, so war es erneut die Chancenauswertung. »Wir hätten gut und gerne noch 2-3 Tore mehr erzielen müssen, aber unseren Stürmern klebt derzeit ein wenig das Pech an den Stiefeln«, sagt Press. So war es Mittelfeldspieler Dimitrios Maniopoulos, der in der 63. Minute den berühmten Sack zumachte. Jetzt geht es für 08 zum Heider SV, ein unangenehmes Pflaster, wie der 08-Trainer weiß. »Heide spielt sehr körperbetont. Ich hoffe, dass wir dagegenhalten und weiter so nach vorne spielen, wie bisher«, sagt er. Dann sind auch wieder Alex Bergfeld (Urlaub) und Janek Schmeling (Verletzung) im Kader.

19. August 2011 · Flensborg Avis

3:0 – 08 lässt Husum keine Chance

Schleswig-Holstein-Liga: Erster Heimsieg für das Team von "Jockel" Press / Aufsteiger im Derby mit enttäuschender Vorstellung
Grätsche unter Kapitänen: Marcel Hansen (li.) beobachtet die Attacke von Sebastian Steglich gegen Benjamin Seebauer. Foto: staudt

Flensburg (joh/usc) – Flensburg ist kein gutes Pflaster für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. Eine Woche nach dem 2:5 beim ETSV Weiche kassierte der Aufsteiger gestern eine völlig verdiente 0:3 (0:2)-Niederlage bei Flensburg 08. Das Team von Trainer „Jockel“ Press feierte damit im dritten Anlauf den ersten Heimsieg der noch jungen Saison.

„Drei Tore geschossen, zu null gespielt – ich bin zufrieden. Aber wir hätten noch höher gewinnen können“, sagte Press. Sein Trainerkollege Christian Heider zürnte: „Wir haben indiskutabel gespielt. Das war Arroganz, gepaart mit Selbstüberschätzung, von der Nummer Eins bis zur Nummer Elf.“

In den ersten fünf Minuten ließen die Gäste ihr Können aufblitzen, zeigten einige gefällige Ballstafetten. Ein Schuss von Maniopoulos, den Husums Keeper Ralfs parierte (7. Minute) leitete aber den Umschwung ein. Fortan beherrschten die Gastgeber die Szenerie, stürzten die wacklige Deckung der Nordfriesen ein ums andere Mal in Verlegenheit. Ein Kopfball von Benjamin Seebauer zischte am Tor vorbei (10.), Hansen und Seebauer (10., 11.) prüften den Husumer Torhüter.

Nach 14 Minuten fiel das 1:0 für Flensburg, es hatte sich abgezeichnet. Der aufgerückte Innenverteidiger Joran Blaue schloss eine Dreier-Kombination mit Maniopoulos und Timo Carstensen erfolgreich ab. Husum hatte Probleme im Spielaufbau, konnte sich kaum noch befreien. Mittelfeldmann Jan Siegfried gab nach 18 Minuten immerhin den ersten Torschuss ab.

Aber es wurde nicht besser für die Gäste. Einen Freistoß von Karl-Christian Melfsen wuchtete erneut Blaue zum 2:0 in die Maschen (23.), wieder stimmte die Zuordnung in der HusumerDreierkette überhaupt nicht. Trainer Heider reagierte, brachte Marcel Cornils für Nikolai Rafalski (29.), doch Chancen hatten weiterhin nur die vom wieder bärenstarken Marcel Hansen angetriebenen Gastgeber: Die Schüsse von Seebauer (37.) und Hansen (38.) waren zu schwach, Maniopoulos hätte das 3:0 machen müssen (40.). Timo Carstensen (43.) zielte nach Kopfball-Querschläger von Nils Schröder knapp daneben.

Nach Wiederbeginn ging Husum zunächst etwas engagierter zu Werke, Chancen hatten die Nordfriesen aber keine. Und der erste ernst zu nehmende 08-Angriff war gleich wieder ein Tor: Der gute Dimitrios Maniopoulos traf nach Zusammenspiel mit Marcel Hill zum 3:0 (62.) – die Entscheidung im Nordderby. Ein Tor von Melfsen (67.) wurde nicht anerkannt.

Flensburg 08: Wächter - Jensen (56. Kuci), Grossmann, Blaue, Thomas Carstensen - Hill, Melfsen (86. Narcis Duratovic), Seebauer, Maniopoulos- Hansen, Timo Carstensen (64. Sandi Duratovic).
Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider (46. Lorenzen), Rettkowski, Schröder - Rafalski (29. Cornils), Steglich, Siegfried (74. Göndüz), Alioua, Kiesbye - Claus, Jonas Heider. Schiedsrichter: Glowatzka (TSV Altenholz). Zuschauer: 170.

18. August 2011 · Flensburger Tageblatt

Reif für den ersten Heimsieg

SH-Liga: Flensburg 08 empfängt heute Aufsteiger Husumer SV / Hansen, Schmeling und Großmann sind angeschlagen
Der Einsatz stimmt: Der Flensburger Dimtrius Maniopoulos (unten) stoppt den Kropper Finn Matthes. Gegen die Husumer SV soll auch das Ergebnis stimmen. Foto: Dewanger

Flensburg (joh) - Dritter Anlauf zum ersten Heimsieg: Noch warten die Fußballer von Flensburg 08 auf den ersten Dreierpack im Stadion. Aber Trainer „Jockel“ Press bleibt gelassen. Zum einen, weil er die Gegner FC Sylt (2:3) und TSV Kropp (2:2) zu den Spitzenteams der Schleswig-Holstein-Liga zählt, zum anderen, weil seine Mannschaft in beiden Begegnungen die bessere Mannschaft war. „Ich habe schon von einigen gehört, die gesagt haben: Es macht wieder Spaß bei euch zuzuschauen“, sagt Press, für den der Unterhaltungswert auch wichtig ist. Heute muss aber mehr herausspringen als nur ein starkes Spiel. Die Flensburger empfangen im Stadion Neuling Husumer SV (Anstoß 19 Uhr).

Schon vor dem Saisonstart hatte der 08-Coach den vier Aufsteigern Husumer SV, SVSchackendorf, Preetzer TSV und Breitenfelder SV eine schwere Saison vorhergesagt. „Das sind die Gegner, gegen die wir gewinnen müssen, um nichts mit dem Abstieg zu tun zu haben“, so Press. Nach zwei Niederlagen gegen VfB Lübeck II (0:1) und ETSV Weiche (2:5) steht die Mannschaft von Christian Heider noch mit null Punkten auf einem Abstiegsplatz. Aber der 08-Trainer warnt vor Überheblichkeit: „Die Husumer haben ihre Qualitäten, vor allem in der Offensive.“ Er selbst hat den Gegner in einem Vorbereitungsspiel beobachtet und sich von den ersten beiden Gegnern des Aufsteigers weitere Informationen besorgt. Der Tenor: Die Schwachstellen liegen ähnlich wie bei den Gastgebern in der Defensive.

Ihre Viererkette mussten die Flensburger am Sonntag gegen Kropp schon wieder umstellen. Neuzugang Alex Bergfeld, der noch am vergangenen Mittwoch beim 2:1 in Büdelsdorf „Turm in der Schlacht“ (Press) war, hat sich in einen einwöchigen Urlaub verabschiedet. „Gegen Kropp fehlte er allein schon durch seine Erscheinung“, meinte sein Trainer. Die Lufthoheit hatte 08 im eigenen Strafraum nicht, obwohl Nils Großmann als Vertreter in der Innenverteidigung seine Sache gut gemacht und die 1:0-Führung erzielt hatte.

Wie die Aufstellung gegen Husum aussieht, konnte „Jockel“ Press gestern noch nicht sagen. Janek Schmeling, Marcel Hansen und Nils Großmann sind angeschlagen und konnten am Montag nicht trainieren. „Ihr Einsatz steht auf der Kippe“, sagt der Trainer. Egal mit welcher Anfangsformation: Die Zeit ist reif für den ersten Heimsieg. Gegen Husum wollen die Flensburger ihre offensive und erfrischende Spielweise fortsetzen. „Jockel“ Press ist kein Freund von taktischen Zwängen. „Wir spielen lieber mit offenem Visier. Um zu lernen, ist das das Beste für die Mannschaft.“
17. August 2011 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Nächstes Derby: Husum heute zu Gast bei 08

Husum (usc) – Englische Woche, zweiter Teil: Nachdem sich das Wetter wieder beruhigt hat, sollte den Partien in der SH- und Verbandsliga sowie der Kreisliga Nordfriesland nichts im Wege stehen.

SH-Liga: Der Spielausfall ärgerte Christian Heider zwar („Wir wären gern im Rhythmus geblieben“), aber ganz ohne Fußball verlief das Wochenende nicht für den Trainer der Husumer SV. Er nahm im Flensburger Stadion beim 2:2 zwischen Flensburg 08 und dem TSV Kropp die beiden nächsten Gegner des Aufsteigers unter die Lupe. Was er von 08 sah, gefiel ihm. „Eine robuste, schnelle Truppe, die sehr fit wirkt. Das wird ein hartes Stück Arbeit“, so sein Urteil. Beide Mannschaften haben ihre Stärken eindeutig in der Offensive, in der Abwehr dagegen gibt’s Mängel. Das bekamen die Nordfriesen beim 2:5 in Weiche schmerzlich vor Augen geführt. „Ganz klar: In der Defensive müssen wir besser arbeiten, das fängt schon im Mittelfeld an“, sagt Heider, der heute (19 Uhr, Stadion Flensburg) wieder auf Sebastian Kiesbye bauen kann. Beim Gegner, der in den ersten beiden Heimspielen gegen Sylt (2:3) und Kropp trotz teilweise drückender Überlegenheit und klarer Torchancen nur einen Punkt holte, sind mit Großmann, Schmeling und Hansen zwei Abwehr- und ein Mittelfeldspieler angeschlagen.

17. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 4 20.08.11 TSV Kropp Husumer SV 1:0

Kropper Blitzstart entscheidet Derby

SH-Liga: Mirco Jess erzielt nach 38 Sekunden das 1:0 gegen die Husumer SV
Kropps Daniel Kennedy (Mitte) attackiert den Husumer Ian-Prescott Claus, Daniel Benker (re.) eilt zur Unterstützung herbei. Foto: sieg

Kropp (jös) – Der TSV Kropp hat den zweiten Heimerfolg binnen drei Tagen einfahren können. Im Nordderby der Schleswig-Holstein-Liga gegen Aufsteiger Husumer SV siegte das Team von Dirk Asmussen mit 1:0 (1:0). Die Partie begann mit einem Paukenschlag. Schiedsrichter Jan Henrik Krüger hatte das Spiel gerade angepfiffen, als die Gäste den Ball verloren und der Ball zu Kropps Daniel Kennedy kam. Der flankte aus dem linken Halbfeld auf die rechte Seite zu Mirco Jess, der den Ball annahm und direkt abzog. Sein Flachschuss überraschte Husums Torhüter Kevin Ralfs, der Ball landete nach 38 Sekunden (!) im Tor der Nordfriesen.

Danach hatten die Gastgeber Oberwasser. Ein Kopfball von Niklas Zöchling landete auf dem Netz des Husumer Tores (3.). Kevin Ralfs hatte Glück, als ein Volleyschuss von Daniel Benker knapp am linken Tordreieck vorbei segelte (10.). In der 19. Minute hatten die Kropper den Torschrei auf den Lippen, doch nach Kennedy-Flanke traf Finn Langkowski mit seinem Kopfball nur den linken Pfosten des Gästetores.

Zwar waren die Gastgeber danach weiter stärker, doch allmählich befreiten sich die Nordfriesen vom Druck. Ein Hinterhaltsschuss von Ian Prescott Claus strich knapp am Tor vorbei (29.). Vor der Pause hatten die Rot-Schwarzen noch zwei weitere Möglichkeiten, doch Ralfs parierte einen satten Benker-Schuss (35.) ebenso wie einen Kopfball von Maximilian Petersen wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff.

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel waren noch abwechslungsreich – so verzog Claus nur knapp (49.), Langkowski schoss vorbei (50.), und Sebastian Kiesbye (52.) hatte den Ausgleich auf dem Fuß, sein Schlenzer verfehlte aber das Ziwl.

Fortan häuften sich die Fehler auf beiden Seiten, das Nivau des Spiels wurde mehr und mehr überschaubar. Trotzdem gab es noch einige Chancen auf beiden Seiten. Nach einer Ziesecke-Ecke kam Zöchling frei zum Kopfball, doch Sebastian Steglich kratzte den Ball gerade noch von der Husumer Torlinie. Kurze Zeit später traf Zöchling die Latte.

Dann versuchten es die Gäste, doch Jonas Heider scheiterte mit zwei Flachschüssen an Kropps Torhüter Philipp Reinhold (66., 68.). Auch bei einem Claus-Schuss war der Kropper Schlussmann auf dem Posten (76.), auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Yannick Sievers überhastet (84.). Die letzte Chance hatte die Husumer SV, doch Reinhold lenkte in der Nachspielzeit (90.+1.) einen direkten Claus-Freistoß über die Latte.

Kropps Trainer Dirk Asmussen war mit dem Ergebnis, nicht aber mit dem Spiel zufrieden. Dennoch äußerte er sich eher moderat: „Man muss sich nach fünf Wochen Vorbereitungszeit und drei englischen Wochen zum Saisonauftakt auch mal mit Kritik zurückhalten. Man hat bei beiden Mannschaften gesehen, dass am Ende die Kraft fehlte. Das ist auch völlig normal. Natürlich hätten wir nach dem 1:0 nachlegen können, aber ich bin erst einmal mit der Punktausbeute von acht Zählern nach fünf Spielen zufrieden.“

Husums Coach Christian Heider war enttäuscht, aber gefasst. „Kropp hat sicher nicht sein bestes Spiel gemacht, doch aufgrund der ersten Hälfte geht der Sieg für den TSV in Ordnung. Meine Mannschaft ist im Moment total verunsichert. Die Spieler haben wackelige Füße und denken beim Abschluss zu viel nach. Ich bin trotzdem stolz auf mein Team, denn wir haben in der zweiten Halbzeit versucht, Fußball zu spielen. Wir befinden uns noch im Lernprozess und ich stelle mich voll vor die Mannschaft“, gab sich der Coach der Nordfriesen kämpferisch.

TSV Kropp: Reinhold – T. Vogt, Henke, Petersen, Kennedy – Zöchling, Benker, Jess (69. Y. Sievers), Ziesecke – Musielak, Langkowski (82. Deromedi).
Husumer SV: Ralfs – Göndüz (80. Rafalski), Rettkowski, Schröder, Lorenzen (29. Siegfried) – Jannik Heider, Alioua (71. Cornils), Steglich, Kiesbye – Jonas Heider, Claus.
Schiedsrichter: Jan Henrik Krüger (Großensee). Zuschauer: 315.
Tor: 1:0 Jess (1.).
Beste Spieler: Henke, Petersen, Benker/Göndüz, Rettkowski.

22. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blitzstart – TSV Kropp macht schnell alles klar

Volle Deckung: Husums Sebastian Kiesbye will die Flanke von Robin Ziesecke (li.) verhindern. Foto: Sieg

Kropp (jös) - Der TSV Kropp hat den zweiten Heimerfolg binnen drei Tagen einfahren können. Im Nordderby gegen Aufsteiger Husumer SV siegte das Team von Dirk Asmussen mit 1:0 (1:0).

Dabei war die Begegnung praktisch nach 38 Sekunden entschieden. Denn die Partie begann mit einem Paukenschlag. Schiedsrichter Jan Henrik Krüger hatte gerade angepfiffen, als Daniel Kennedy den Ball auf Mirco Jess flankte und dieser direkt zum 1:0 abnahm. Danach hatten die Gastgeber zunächst Oberwasser. So ging zwei Minuten später ein Kopfball von Niklas Zöchling nach Flanke von Lukas Henke auf das Husumer Tornetz. Ralfs hatte Glück, als ein Volleyschuss von Daniel Benker knapp am linken Tordreieck vorbeisegelte (10.). In der 19. Minute hatten die Kropper den Torschrei dann wieder auf den Lippen. Doch nach einer Kennedy-Flanke traf Finn Langkowski mit seinem Kopfball nur den linken Pfosten. Zwar waren die Gastgeber danach weiter stärker, doch allmählich befreiten sich die Gäste vom Druck. Nach einem Kopfball von Marcel Musielak, den Ralfs über die Latte faustete (26.), hatten die Nordfriesen ihre erste Möglichkeit. Doch ein Hinterhaltsschuss von Ian-Prescott Claus strich knapp vorbei (29.).

Die ersten Minuten nach dem Seitenwechsel waren noch abwechslungsreich. So verzog Claus nur knapp (49.) und eine Minute später schoss Langkowski nach einem Konter knapp vorbei. Mit zunehmender Dauer der Partie häuften sich die Fehler auf beiden Seiten und das Niveau wurde überschaubar. Trotzdem gab es noch einige Chancen auf beiden Seiten. Nach einer Ziesecke-Ecke kam Zöchling frei zum Kopfball, doch Sebastian Steglich kratzte das Leder gerade noch von der Torlinie. Zwei Minuten später traf Zöchling traf mit einem Schuss nur die Latte. Dann versuchten es die Gäste, doch Jonas Heider scheiterte mit zwei Flachschüssen an Kropps Torhüter Philipp Reinhold (66., 68.). Auf der Gegenseite verzog der eingewechselte Yannick Sievers überhastet (84.).

Nach der Partie war TSV-Trainer Asmussen zufrieden. „Man muss sich nach der Vorbereitung und drei englischen Wochen zum Saisonauftakt auch mal mit Kritik zurückhalten. Man hat bei beiden Mannschaften gesehen, dass am Ende die Kraft fehlte“, meinte der 42-Jährige. „Das ist auch völlig normal. Natürlich hätten wir nach dem 1:0 nachlegen können, aber ich bin mit acht Punkten nach fünf Spielen zufrieden.“

TSV Kropp: Reinhold – T. Vogt, Henke, Petersen, Kennedy – Zöchling, Benker, Jess (69. Y. Sievers), Ziesecke – Musielak, Langkowski (82. Deromedi). SR: Krüger (Großensee). – Zuschauer: 315. Tor: 1:0 Jess (1.).

22. August 2011 · Landeszeitung

Kropp geht mit viel Selbstvertrauen in das Nordderby gegen die Husumer SV

Erzielte den Führungstreffer gegen Heide: Kropps Stürmer Marcel Musielak (rechts), hier im Kopfball-Duell mit Sandro Holland vom ETSV Weiche. Foto: sieg
Kropp (jös) - Der TSV Kropp hat es geschafft. Im vierten Anlauf feierte die Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen am Mittwoch den ersten Saisonsieg in der Fußball-SH-Liga. Mit dem 4:0 gegen den Heider SV gab es einen klaren Heimsieg, der aber um zwei Tore zu hoch ausfiel. Trotzdem konnten die Gastgeber vornehmlich im zweiten Durchgang Selbstvertrauen tanken und wollen drei Tage später vor heimischer Kulisse nachlegen. Denn am heutigen Sonnabend gastiert der Meister der Verbandsliga Nord-West und Aufsteiger Husumer SV an der Kropper Norderstraße. Wenn wie gewohnt um 14 Uhr der Anpfiff ertönt, dann freut sich Dirk Asmussen auf das Nordderby gegen die Mannen von der Nordsee. „Husum ist der Aufsteiger, über den ich mich am meisten gefreut habe. Da sind die Voraussetzungen für ein echtes Derby gegeben, da aus Husum immer viele Zuschauer mitkommen. Die Husumer SVgehört einfach in die SH-Liga.“

Asmussen hält auch sportlich viel vom Gegner. „Auch wenn sie in den ersten drei Spielen keine Punkte geholt haben, verfügen sie über eine starke Mannschaft.“ Das Auftaktprogramm der Nordfriesen hatte es mit den Gegnern VfB Lübeck II, ETSV Weiche und Flensburg 08 in sich. „Husum hat seine Stärken im Offensivspiel und hat mit Jannik Heider und Ian Prescott-Claus zwei junge, aber ganz hervorragende Stürmer, die richtig gut mit dem Ball umgehen können“, hat er vor dem Bruder von Husums Trainer Christian Heider und dem erst 18-jährigen Sturmtalent großen Respekt. „Da müssen wir wieder gut gegen den Gegner und den Ball arbeiten, um die Offensive der Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen und Pässe auf die beiden zu unterbinden“, fordert Asmussen von seiner Elf wieder ein hohes Maß an Konzentration. „In den ersten beiden Spielen gegen den ETSV Weiche und FC Sylt haben wir richtig gut gespielt. Gegen Flensburg 08 und den Heider SV war zu sehen, dass wir noch Luft nach oben haben. Aber natürlich ist Husum ein Gegner, gegen den wir auf dem Weg zu unseren Zielen zu Hause unbedingt gewinnen müssen.“

20. August 2011 · Landeszeitung

Der Trainer bat zur Aussprache

Nach der 08-Pleite: Husumer SV heute (14 Uhr) zu Gast in Kropp
Husums Marcel Cornils (schwarzes Trikot) kam in Flensburg nach einer halben Stunde ins Spiel, ging aber ebenso unter wie seine Mitspieler. Foto: hulin

Husum (usc) - Das hört sich gut an. "Husum ist der Aufsteiger, über den ich mich am meisten gefreut habe. Die gehören einfach in die SH-Liga", sagt Dirk Asmussen, Trainer des TSV Kropp. Vielleicht wäre sein Urteil nicht so euphorisch ausgefallen, hätte er das Spiel des Aufsteigers am Mittwoch bei Flensburg 08 (0:3) gesehen. Da ließen die Schützlinge von Trainer Christian Heider nämlich so gut wie alles vermissen, was zu einem Spiel in der höchsten Landesklasse gehört. "So will ich die Mannschaft nicht noch mal sehen", zürnte Heider. Gelegenheit, den Coach wieder milder zu stimmen, gibt's schon heute. Um 14 Uhr (nicht, wie noch am Donnerstag bei fussball.de zu lesen war, um 16 Uhr) gastieren die Nordfriesen beim TSV Kropp, der am Mittwoch gegen Heide den ersten Saisonsieg landete (4:0). "Kropp ist eine Mannschaft, die sehr körperbetont spielt. Da geht's zur Sache, da müssen wir dagegen halten", weiß Heider, der seine Spieler nach der Pleite in Flensburg zur Aussprache bat. Es gab einiges zu bereden: Fehlende Disziplin, der Umgang miteinander, und die Art des Auftretens. "Da denken einige, sie könnten Hacke-Spitze spielen", ärgerte sich der Coach, der schon in der Halbzeitpause des 08-Spiels mächtig Dampf abgelassen hatte. "Man redet sich den Mund fusselig, aber offensichtlich hat keiner zugehört. Es wird Veränderungen geben und ich werde in Kropp anders spielen lassen." Der Trainer räumt auch eigene Fehler ein. Der Plan, mit einem Fünfer-Mittelfeld die Flensburger Offensive einzudämmen, ging schief. "Arroganz und Überheblichkeit trotz Unterlegenheit" (Heider) taten ein Übriges. Es gibt personelle Alternativen: "Dann müssen eben andere in die Bresche springen." Ob Stürmer Ian Prescott Claus (verletzte sich im Training) auflaufen kann, steht noch nicht fest. Sicher fehlen werden David Strüning (berufliche Gründe) und der verletzte Tanju Hassanoglu. Eine Reaktion ist gefordert. "Zwei Jahre lang ging's immer nur bergauf, die Jungs wurden gefeiert", weiß Heider. Jetzt gilt es, den Hebel umzulegen, in der SH-Liga weht ein rauer Wind.

20. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

"Husum gehört in die SH-Liga"

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger aus Nordfriesland ist heute um 14 Uhr zu Gast beim TSV Kropp / Respekt vor der Offensive der Gäste
Erzielte den Führungstreffer gegen Heide: Kropps Stürmer Marcel Musielak (rechts), hier im Kopfball-Duell mit Sandro Holland vom ETSV Weiche. Foto: sieg
Kropp (jös/usc) - Im vierten Anlauf hat’s geklappt – die SH-Liga-Fußballer des TSV Kropp verbuchten mit dem 4:0 gegen den Heider SV den ersten Sieg der Saison. Der Erfolg fiel zwar um zwei Tore zu hoch aus, trotzdem konnten die Gastgeber vornehmlich im zweiten Durchgang Selbstvertrauen tanken und wollen nun nachlegen.

Heute gastiert Aufsteiger Husumer SV an der Kropper Norderstraße. Anpfiff ist wie gewohnt um 14 Uhr – nicht um 16 Uhr, wie fussball.de noch bis zum Donnerstag vermeldete. TSV-Trainer Dirk Asmussen freut sich auf das Nordderby gegen den Neuling. „Husum ist der Aufsteiger, über den ich mich am meisten gefreut habe. Da sind die Vorraussetzungen für ein echtes Derby gegeben, da aus Husum immer viele Zuschauer mitkommen. Die HusumerSV gehört einfach in die Schleswig-Holstein-Liga“, sagt er.

Auch sportlich hält Asmussen viel vom heutigen Gegner. „Auch wenn sie in den ersten drei Spielen keine Punkte geholt haben, verfügen sie über eine starke Mannschaft“, weiß der Kropper Coach über das „stramme Auftaktprogramm“ der Nordfriesen, die es bislang mit dem VfB Lübeck II (0:1), dem ETSV Weiche (2:5) und am Mittwoch Flensburg 08 (0:3) zu tun hatten.

Asmussen weiß: „Husum hat seine Stärken im Offensivspiel und verfügt mit Jannik Heider und Prescott-Claus über zwei junge, aber ganz hervorragende Stürmer, die richtig gut mit dem Ball umgehen können“, hat er vor dem Bruder von Husums Trainer Christian Heider und dem erst 18-jährigen und hoffnungsvollen Talent vom FC Angeln 02 großen Respekt. „Da müssen wir wieder gut gegen den Gegner und den Ball arbeiten, um die Offensive der Gäste gar nicht erst ins Spiel kommen zu lassen und Pässe auf die beiden zu unterbinden“, fordert Asmussen wieder ein hohes Maß an Konzentration. Ob Claus, der sich am Donnerstag im Training verletzte, mitwirken kann, wird sich erst kurzfristig entscheiden.

„In den ersten beiden Spielen gegen den ETSV Weiche und den FC Sylt haben wir richtig gut gespielt. Gegen Flensburg 08 und den Heider SV war zu sehen, dass wir noch Luft nach oben haben. Aber natürlich ist Husum ein Gegner, gegen den wir auf dem Weg zu unseren Zielen zu Hause unbedingt gewinnen müssen“, sagt Asmussen. Das will Christian Heider unbedingt verhindern. Der Husumer Coach war nach dem 0:3 in Flensburg stinksauer auf seine Mannschaft und erwartet heute in Kropp eine Reaktion seiner Spieler.
20. August 2011 · Schlei Bote
SH 6 27.08.11 Husumer SV SV Eichede 0:4

Eichede gewinnt mühelos in Husum

Schleswig-Holstein-Liga: Stormarner Fußballer setzen sich beim noch punktlosen Aufsteiger verdient mit 4:0 (4:0) durch
Einen Schritt schneller: Eichedes Stürmer Philipp Baasch (li.) gewinnt nicht nur das Laufduell gegen Husums Tanju Hassanoglu, sondern auch die Auswärtspartie beim Aufsteiger hochverdient mit 4:0.
Die Lage in der SH-Liga

Der Meister ist wieder an der Spitze. Mit etwas Mühe gewann der VfR Neumünster das Top-Spiel beim NTSV Strand 08, der seine erste Saisonniederlage kassierte, mit 2:1 und schob sich wieder auf Platz 1. Dabei profitierten die Lila-Weißen allerdings von der Verlegung des Spitzenspiels zwischen dem VfB Lübeck II und Holstein Kiel II. Mitten drin in diesem Spitzenquintett steht zudem der ETSV Weiche Flensburg, der mit dem Pokalerfolg am Mittwoch und dem jüngsten 3:0 über Henstedt-Ulzburg zeigte, dass die Pleite gegen Heikendorf in der Vorwoche wohl nur ein Ausrutscher war.

Am Tabellenende kassierte die Husumer SV die nächste klare Niederlage (0:4 gegen Eichede) und ist als einziges Team sieglos, nachdem Eider Büdelsdorf am Sonntag überraschend in Todesfelde 2:1 gewann. Der SVT steckt entgegen den Erwartungen nun schon wieder im Abstiegskampf. Dort ist auch der SV Schackendorf daheim – doch der Aufsteiger überraschte am Sonntag mit einem 3:3 beim FC Sylt. cje

Husum (sh:z) – Der SV Eichede hat in der Fußball-SH-Liga erwartungsgemäß zurück in die Erfolgsspur gefunden. Beim punktlosen Aufsteiger Husumer SV setzten sich die Stormarner auch in der Höhe verdient mit 4:0 (4:0) durch und polierten ihr Punktekonto auf sieben Zähler auf. Kurios: Das Endergebnis stand bereits nach 14 Minuten fest. Hätte der Vizemeister der Vorsaison konsequent nachgesetzt – es hätte noch wesentlichen schlimmer für die Nordfriesen kommen können. Denn Torchancen erspielten sich die Gäste im weiteren Verlauf der Partie etliche. Dass die Formkurve der Eicheder nach oben geht, demonstrierten sie in Husum trotz der mäßigen Chancenverwertung dennoch eindrucksvoll. Immer schneller am Ball, konsequent im Zweikampfverhalten und läuferisch klar überlegen, ließen die Stormarner nur eine torgefährliche Szene der Husumer zu.

Eichedes Co-Trainer Danilo Blank, der den nach einer Hüftoperation noch im Krankenhaus weilenden „Mecki“ Brunner vertrat, war die Freude über den klaren Sieg anzumerken: „Ein auch in dieser Höhe verdientes Ergebnis. Wir wussten, dass Husum am Anfang immer Probleme hat, haben daher sofort die Entscheidung gesucht.“

Konsequent setzten die Gäste die Marschroute des Trainers um, gingen konzentriert in die Zweikämpfe und drängten die Nordfriesen gleich in die eigene Abwehr zurück. Die Hausherren machten es dem SVE aber auch leicht. Nach unnötigen Abspielfehlern im Mittelfeld ließen die Husumer das nötige Zweikampfverhalten vermissen. Bereits in der dritten Minute klingelte es. Torge Maltzahn schlenzte das Leder aus 14 Metern zum 0:1 ins Eck. Nach einem Freistoß von Christian Rave, erzielte Sönke Meyer völlig unbedrängt nur vier Minuten später das zweite Tor der Gäste (7.). Per Doppelschlag verpassten die Stormarner kurz darauf dem Gegner bereits den Knock-out. Zunächst traf Dennis Wagner mit einem trockenen 18-Meter-Schuss zum 0:3 (12.). Zwei Minuten später setzte sich Philipp Baasch herrlich im Strafraum durch und erzielte den 0:4-Endstand. Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Eicheder weitere Torchancen liegen. Philipp Baasch (34.) verpasste genau so wie Nico Fischer (36.) eine höhere Führung.

Im zweiten Durchgang fingen sich die Nordfriesen, konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Doch Torchancen hatten weiterhin nur die Gäste. Torge Maltzahn setzte Philipp Baasch in der 49. Minute gekonnt in Szene, das Leder strich aber knapp am Tor vorbei. Nur um Zentimeter verpasste Andre Kossowski mit einem Kopfball das Husumer Tor (74.). Vier Minuten später lief Kossowski allein auf Torhüter Kevin Ralfs zu, scheiterte aber. Die einzige gefährliche Szene der Gastgeber gab es erst in der Schlussminute zu sehen. Jannik Heider stand frei vor dem Tor, verpasste aber den möglichen Ehrentreffer.

Husumer SV: Ralfs – Siegfried, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglu (81. Lorenzen) – Rafalski (54. Cornils), Jannik Heider, Steglich, Schröder, Kiesbye (54. Claus) – Jonas Heider. SV Eichede: Schramm – Fischer, Sebastian Meyer, Kröhnert, Sönke Meyer – Wagner (59. Zimmermann), Weiß (70. Kossowski), Bork, Rave – Maltzahn, Baasch (77. Schmidt).
SR: Höhns (TuS Dassendorf). Zuschauer: 155. Tore: 0:1 Maltzahn (3.), 0:2 Sönke Meyer (7.), 0:3 Wagner (12.), 0:4 Baasch (14.).
29. August 2011 · Stormarner Tageblatt

Nach 14 Minuten war alles vorbei

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger Husumer SV ist nach dem 0:4 gegen den SV Eichede weiterhin ohne jeden Punktgewinn
Eichedes Stürmer Philipp Baasch (li.) gewinnt das Laufduell gegen Tanju Hassanoglu. Foto: hulin

Husum (bhu) - Das hatten sich die Spieler der Husumer SV sicherlich ganz anders vorgestellt. Statt des erhofften Befreiungsschlages folgte eine auch in dieser Höhe völlig verdiente 0:4 (0:4) Heimniederlage gegen SH-Liga-Vizemeister SV Eichede. Das Endergebnis stand bereits nach 14 (!) Minuten fest, wieder einmal hatten die Stormstädter die Anfangsphase verschlafen. Hätten die Gäste konsequent nachgesetzt, es hätte wesentlich schlimmer für die Nordfriesen kommen können.

Dass die Formkurve der Eicheder nach oben geht, zeigten sie in Husum eindrucksvoll. Immer schneller am Ball, konsequent im Zweikampfverhalten und läuferisch überlegen, ließen sie nur eine torgefährliche Szene der Husumer in der Schlussminute zu. „Wir standen überhaupt nicht sicher, waren den Gästen läuferisch und kämpferisch unterlegen“, sagte Husums Torwart-Trainer Fried Schröder, der den beruflich abwesenden Christian Heider vertrat. „In der zweiten Halbzeit hat sich die Mannschaft nach einigen Umstellungen gefangen.“

Eichedes Co-Trainer Danilo Blank, der den im Krankenhaus weilenden „Mecki“ Brunner vertrat, war die Freude über den klaren Sieg anzumerken: „Ein auch in dieser Höhe verdientes Ergebnis. Wir wussten, das Husum am Anfang immer Probleme hat, haben sofort die Entscheidung gesucht.“ Konsequent setzten die Gäste die Marschroute des Trainers um, gingen konzentriert in die Zweikämpfe und drängten die Nordfriesen gleich in die eigene Abwehr zurück.

Die Hausherren mit bekannten Schwächen machten es dem Vizemeister aber auch leicht. Nach unnötigen Abspielfehlern im Mittelfeld ließ man auch das nötige Zweikampfverhalten vermissen. Bereits in der 3. Minute klingelte es im Kasten. Torge Maltzahn schlenzte das Leder aus 14 Metern zum 0:1 ins Eck des Husumer Tores. Weiter ging das muntere Tore schießen: Nach einem Freistoß von Christian Rave erzielte Sönke Otto Meyer völlig unbedrängt das zweite Tor der Gäste (7.). Mit einem Doppelschlag schockten die Gäste die Husumer noch einmal. In der 12. Spielminute erzielte Dennis Wagner mit einem trockenen 18-Meter-Schuss das 0:3. Zwei Minuten später setzte sich Philipp Baasch im Strafraum durch und erzielte das 0:4.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen die Eicheder zu viele Torchancen liegen. Philipp Baasch (34.) verpasste genau so wie Nico Fischer (36.) eine höhere Führung.

Im zweiten Durchgang fingen sich die Nordfriesen, konnten das Spiel ausgeglichen gestalten. Doch Torchancen hatten weiterhin nur die Gäste. Torge Maltzahn setzte Philipp Baasch in der 49. Minute gekonnt in Szene, das Leder strich aber knapp am Tor vorbei. Nur um Zentimeter verpasste Andre Kossowski mit einem Kopfball das Husumer Tor (74.). Vier Minuten später lief der gleiche Spieler auf Torhüter Ralfs zu, der aber retten konnte.

Die einzige gefährliche Szene hatten die Gastgeber in der Schlussminute: Jannik Heider stand vor dem Tor, verpasste den Ehrentreffer nur knapp. Mit diesem klaren Sieg hatten die Eicheder die Grundlage für den anstehenden feucht fröhlichen Mannschaftsabend gelegt.

Den Husumern war wieder einmal nicht zum Feiern zumute. „Das zieht sich wie ein roter Faden durch die bisherige Saison. Sofort laufen wir einem Rückstand hinterher“, gab Husums Mannschaftsführer Sebastian Steglich zu Protokoll. „Eichede ist sicherlich nicht unser Maßstab, der Sieg geht absolut in Ordnung.“ Während Eichedes Formkurve nach oben zeigt, grüßt die Husumer SV weiterhin vom Tabellenende, muss dringend das Durcheinander im Abwehrverhalten abstellen.

Husumer SV: Ralfs – Siegfried, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglu (81. Lorenzen) – Rafalski (54. Cornils), Jannik Heider, Steglich, Schröder, Kiesbye (54. Claus) – Jonas Heider.
SV Eichede: Schramm – Fischer, Sebastian Meyer, Kröhnert, S.O.Meyer – Wagner (59. Zimmermann), Weiß (70. Kossowski), Bork, Rave – Maltzahn, Baasch (77. Schmidt).
Zuschauer: 155. Schiedsrichter: Adrian Höhns (TuS Dassendorf).
Tore: 0:1 Maltzahn (3.), 0:2 S. O. Meyer (7.), 0:3 Wagner (12.), 0:4 Baasch (14.).
Beste Spieler: -/Maltzahn, Baasch.

29. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

0:4 – Aufsteiger Husum verschläft den Beginn

Husum (bhu) - Das hatten sich die Spieler der Husumer SV sicherlich ganz anders vorgestellt. Statt des erhofften Befreiungsschlages folgte eine auch in dieser Höhe völlig verdiente 0:4 (0:4) Heimniederlage gegen SH-Liga-Vizemeister SV Eichede. Das Endergebnis stand bereits nach 14 (!) Minuten fest, wieder einmal hatten die Stormstädter die Anfangsphase verschlafen. Hätten die Gäste konsequent nachgesetzt, es hätte wesentlich schlimmer für die Nordfriesen kommen können.

Bereits in der 3. Minute klingelte es im Kasten. Torge Maltzahn schlenzte das Leder aus 14 Metern zum 0:1 ins Eck des Husumer Tores. Weiter ging das muntere Tore schießen: Nach einem Freistoß von Christian Rave erzielte Sönke Otto Meyer völlig unbedrängt das zweite Tor der Gäste (7.). Mit einem Doppelschlag schockten die Gäste die Husumer noch einmal. In der 12. Spielminute erzielte Dennis Wagner mit einem trockenen 18-Meter-Schuss das 0:3. Zwei Minuten später setzte sich Philipp Baasch im Strafraum durch und erzielte das 0:4.

Im zweiten Durchgang fingen sich die Nordfriesen, konnten das Spiel ausgeglichen gestalten.

Husumer SV: Ralfs – Siegfried, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglu (81. Lorenzen) – Rafalski (54. Cornils), Jannik Heider, Steglich, Schröder, Kiesbye (54. Claus) – Jonas Heider.
SV Eichede: Schramm – Fischer, Sebastian Meyer, Kröhnert, S.O.Meyer – Wagner (59. Zimmermann), Weiß (70. Kossowski), Bork, Rave – Maltzahn, Baasch (77. Schmidt).
Zuschauer: 155. Schiedsrichter: Adrian Höhns (TuS Dassendorf).
Tore: 0:1 Maltzahn (3.), 0:2 S. O. Meyer (7.), 0:3 Wagner (12.), 0:4 Baasch (14.).
Beste Spieler: -/Maltzahn, Baasch.

29. August 2011 · Schlei Bote

Platzt heute endlich der Knoten ?

SH-Liga: Aufsteiger Husumer SV empfängt Vizemeister SV Eichede / Trainer Christian Heider muss sich aufs Daumendrücken beschränken
Verlust: Sebastian Kiesbye (rechts, hier im Spiel gegen den VfB Lübeck II) steht der Husumer SV von Ende September an für zwei Monate nicht zur Verfügung – der 20-Jährige besucht eine Sprachenschule in London. Foto: hulin
Husum (Bernd Hulin) - Die Fans der Husumer SV dürfen sich freuen – mit dem SV Eichede stellt sich heute (14 Uhr) erneut ein Titelaspirant der Schleswig-Holstein-Liga im Friesenstadion vor. Man verfolgt ehrgeizige Ziele bei den Stormarnern, der Aufstieg in die Regionalliga ist das Ziel. Nach dem Erfolg der Vorsaison ist das dem Team von Trainer „Mecki“ Brunner zuzutrauen. Doch bisher lief beim Gegner auch noch nicht alles rund. Vier Punkte in vier Spielen – eine zu geringe Ausbeute für den Vizemeister!

Dass heute endlich der Knoten platzt, hofft Husums Trainer Christian Heider: „Die Stimmung ist nach wie vor gut, obwohl wir noch keine Punkte eingefahren haben und auf dem letzten Tabellenplatz liegen.“ Nicht unzufrieden ist Heider mit den bisherigen Leistungen, mit einer Ausnahme. „Das Spiel gegen Flensburg 08 war absolut daneben“, betont er noch einmal. Sechs Punkte hätten es bislang sein können, die Möglichkeiten waren vorhanden. Dass Husums Spieler verunsichert sind, ist normal, hatten sie sich doch selber auch mehr ausgerechnet. „Der Vorstand steht aber hinter uns“, weist Husums Trainer auf die vorhandene Rückendeckung für Mannschaft und Trainer hin.

Auf dem Trainingsplan stand in dieser Woche das Zweikampfverhalten im Vordergrund. „Wir haben aber nicht nur in der Defensive unsere Schwierigkeiten“, stellt Heider fest. Auch die so gelobte Offensivabteilung müsse sich noch beweisen, denn mit zwei Toren liege man hinter den Erwartungen zurück. Doch alle Spieler geben weiter Gas, wollen ein positives Ergebnis erzwingen.

Vor dem SV Eichede hat Heider Respekt: „Ein toller Verein mit einer sehr guten Jugendarbeit. Davon können sich viele eine Scheibe abschneiden.“ Als ein geschlossen auftretendes Team, das taktisch sehr diszipliniert ist, schätzt Husums Coach den heutigen Gegner ein. Ein hartes Stück Arbeit steht den Nordfriesen bevor. Der Trainer selbst muss passen, da er beruflich im Ausland weilt. Torwarttrainer Fried Schröder springt ein und hofft, seinem „Chef “die ersten Punkte präsentieren zu können. Mithelfen soll auf jeden Fall Tanju Hassanoglu, der wieder im Kader ist. Fehlen werden auf jeden Fall Hakim Alioua (verhindert) und David Strüning, der erkrankt ist. Dass sein Kader immer kleiner wird, bemerkt Heider nur am Rande. Von Ende September an wird Sebastian Kiesbye den Husumern für rund zwei Monate nicht zur Verfügung stehen, da er eine Sprachenschule in London besucht.

27. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blank weiß: "Husum wird kein Selbstgänger"

SH-Liga: Fußballer des SV Eichede laufen morgen (14 Uhr) beim punktlosen Schlusslicht Husumer SV auf
SVE-Co-Trainer Danilo Blank.
Eichede (sru) - Weiter in der Findungsphase befindet sich der SV Eichede in der Schleswig-Holstein-Liga. Mit nur einem Sieg, einem Unentschieden so wie zwei Niederlagen hinken die Fußballer von Trainer „Mecki“ Brunner, aktuell Tabellenelfter, den eigenen Erwartungen hinterher. Doch das Tal scheint durchschritten zu sein. Zuletzt gelang den Stormarnern dank einer spielerischen Steigerung ein 1:1 gegen den ambitionierten FC Sylt, der ebenso um den Titel mitspielen will wie die Eicheder. „Das Remis gibt uns hoffentlich Selbstvertrauen“, meint Co-Trainer Danilo Blank.

So ist das Ziel am Sonnabend beim punktlosen Tabellenschlusslicht aus Husum klar: Ein Sieg muss her. Und die Vorzeichen stehen nicht schlecht, denn der Aufsteiger musste vier Pleiten in Folge schlucken, kassierte zehn Gegentore und traf selbst nur zwei Mal ins Schwarze – die Stormarner sind morgen um 14 Uhr im Stadion am Hasselberg in Husum haushoher Favorit. Um dieser Rolle allerdings gerecht zu werden, wird die eigene Offensive wieder zur alten Stärke zurückfinden müssen. Galten die Stormarner in der abgelaufenen Saison mit 71 Toren noch als äußerst treffsicher, konnte sich der SVE bisher lediglich fünf Mal über einen eigenen Torerfolg freuen. Die Verantwortlichen haben inzwischen reagiert und den eigentlich zunächst nur für die zweite Mannschaft (Verbandsliga) vorgesehenen Rückkehrer Philipp Baasch ins SH-Liga-Team berufen. „Philipp trainiert und spielt ab jetzt fest bei uns“, bestätigte Blank, der allerdings nicht von einer Misere im Angriff reden möchte. „Fabian Kolodzick hat berufsbedingt in der Vorbereitung wenig trainiert, wird aber wieder kommen“, so der Co-Trainer. „Verletzungsbedingt fehlen uns mit Jan-Henrik Schmidt und Thomas Schultalbers zwei Alternativen, deshalb haben wir reagiert.“ So wird der 25-Jährige morgen wohl wieder von Beginn an ran dürfen und das Vertrauen mit Toren zurückzahlen wollen. Doch ein Selbstgänger wird der Ausflug an die Nordsee nicht, das weiß auch Blank. „Ich will den Gegner nicht stark reden, aber auch wenn Husum Letzter ist, heißt es noch lange nicht, dass es dort einfach für uns wird.“

Voraussichtliche Aufstellung: Schramm – Wagner, Jacob Rienhoff, Kröhnert (Sebastian Meyer), Fischer – Rave, Weiß, Jan-Ole Rienhoff, Bork – Maltzahn, Baasch (Kolodzick).
26. August 2011 · Stormarner Tageblatt
SH 7 04.09.11 Heikendorfer SV Husumer SV 1:1

Aufatmen nach dem ersten Teilerfolg

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger Husum 1:1 beim Heikendorfer SV / Rot für Göndüz / Heider: "Hätten drei Punkte werden müssen"
Geklärt: Jonas Heider (links) gewinnt das Kopfball-Duell gegen den Heikendorfer Jan Wieland. Foto: wegerich

Heikendorf (Bernd Hulin) – Der erste Punktgewinn seit dem Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga gelang der Husumer SV mit dem 1:1 (0:1) beim Heikendorfer SV. In einer guten ersten Halbzeit, in der man die Gastgeber förmlich einschnürte, glückte aber zum Leidwesen von Trainer Christian Heider nur ein Treffer. Die Laufbereitschaft stimmte, genau wie das Zweikampfverhalten und der Einsatz der gesamten Mannschaft.

Diszipliniert gingen die Nordfriesen zu Werke – bis zur 46. Spielminute. Da foulte Dogan Gödüz an der Eckfahne überhart seinen Gegenspieler Michael Kaiser und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Christoph Zamek mit der Roten Karte bedacht. Mit zehn Mann hatten es die Nordfriesen im zweiten Durchgang schwer, wehrten sich aber und retteten zumindest einen Punkt. „Das war für die Moral natürlich wichtig“, sagte Trainer Christian Heider. „Es hätten aber drei Punkte werden müssen, die Chancen hatten wir. Letztlich müssen wir aber zufrieden sein.“

Die Husumer übernahmen sofort die Initiative, drängten die Gastgeber zurück. Bereits nach acht Minuten wurde die Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft belohnt. Ian-Prescott Claus setzte sich über die rechte Seite durch, flankte aus vollem Lauf zu Marcel Cornils, der Torhüter Thomas Bohrmann keine Chance ließ. Heikendorf kam nicht zur Entfaltung, Die Husumer SV hatte weiter große Torchancen. Zweimal prüfte Sebastian Kiesbye Torhüter Bohrmann, der jedoch parierte (11./19.). Auch gegen Claus blieb Heikendorfs Torhüter Sieger (21.). Dann hatten die zahlreich angereisten Husumer Fans den Torjubel schon wieder auf den Lippen: Marcel Cornils zog nach Vorlage von Jonas Heider ab, Torhüter Bohrmann rettete in höchster Not (22.). Auch Ian-Prescott Claus hatte Pech im Abschluss, in der 37. Minute setzte er sich auf der linken Seite gekonnt durch. Sein Schuss strich nur um Zentimeter am langen Eck vorbei. Erst in der Schlussphase befreiten sich die Hausherren ein bisschen. Torhüter Kevin Ralfs konnte sich zweimal gegen Dominic Kahl auszeichnen (37./38.).

Dann flog Göndüz vom Platz. „Ich bin überzeugt, dass wir mit einer kompletten Mannschaft gewonnen hätten“, ärgerte sich Christian Heider. Dieser Platzverweis sollte sich in der Tat rächen. Die Husumer Abwehr wirkte nach der Umstellung noch völlig unsortiert, da schoss Heikendorfs Marcel Schwantes völlig unbedrängt zum 1:1 ein (46.). Die Nordfriesen zogen sich jetzt weit in die eigene Hälfte zurück und versuchten mit Kontern zum Erfolg zu kommen.

Den Hausherren fiel nicht viel ein, nur bei Standardsituationen waren die Heikendorfer gefährlich. Immer wieder war es Dominic Kahl, der Torhüter Kevin Ralfs mit seinen Kopfbällen prüfte (58./66.). Auch in der Schlussminute blieb Ralfs gegen Kahl Sieger. Einen 16-Meter-Schuss parierte er gekonnt. „Schade, dass wir nicht gewonnen haben, aber dieser eine Punkt ist wichtig für die Moral“, zog Abwehrspieler Sascha Rettkowski Bilanz.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglu – Claus (84. Rafalski), Schröder, Steglich, Kiesbye - Cornils (46. Strüning), Jonas Heider (90. Beka).
Zuschauer: 170.
Schiedsrichter: Christoph Zamek (SSC Hagen/Ahrensburg).
Tore: 0:1 Cornils (8.), 1:1 Schwantes (46.).
Beste Spieler: Ralfs, Rettkowski, Hassanoglu, Jannik Heider.

5. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum verpasst dreifachen Punktgewinn!

Der erste Punktgewinn seit dem Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga gelang der Husumer SV mit dem 1:1 (0:1) beim Heikendorfer SV. In einer tollen ersten Halbzeit, in der man die Gastgeber förmlich einschnürte, glückte aber zum Leidwesen von Trainer Christian Heider nur ein Treffer. Die Laufbereitschaft stimmte, genau wie das Zweikampfverhalten und der Einsatz der gesamten Mannschaft. Diszipliniert gingen die Nordfriesen zu Werke – bis zur 46. Spielminute. Da foulte Dogan Gödüz an der Eckfahne (!) überhart seinen Gegenspieler Michael Kaiser und wurde folgerichtig von Schiedsrichter Christoph Zamek mit der roten Karte bedacht. Mit zehn Mann hatten es die Nordfriesen im zweiten Durchgang natürlich schwer, wehrten sich aber tapfer und konnten zumindest einen Punkt retten. »Das war für die Moral natürlich wichtig für uns«, meinte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Es hätten aber drei Punkte werden müssen, die Chancen dazu hatten wir. Letztlich müssen wir aber zufrieden sein!«

Die Husumer übernahmen sofort die Initiative, drängten die Gastgeber in die eigene Hälfte zurück. Bereits nach acht Minuten wurde die Mannschaft für ihre Einsatzbereitschaft belohnt. Ian-Prescott Claus tankte sich über die rechte Seite durch, flankte aus vollem Lauf zu Marcel Cornils, der Torhüter Thomas Bohrmann keine Chance ließ. Heikendorf kam nicht zur Entfaltung, Die Husumer SV hatte weiter große Torchancen. Zweimal prüfte Sebastian Kiesbye Torhüter Bohrmann, der jedoch parierte (11./19.). Auch gegen Claus blieb Heikendorfs Torhüter Sieger (21.). Dann hatten die zahlreich angereisten Husumer Fans den Torjubel schon wieder auf den Lippen: Marcel Cornils zog nach Vorlage von Jonas Heider super ab, Torhüter Bohrmann rettete in höchster Not (22.). Auch Ian-Prescott Claus hatte Pech im Abschluss, in der 37. Minute setzte er sich auf der linken Seite gekonnt durch. Sein Schuss strich nur um Zentimeter am langen Eck vorbei. Erst in der Schlussphase befreiten sich die Hausherren ein bisschen. Torhüter Kevin Ralfs konnte sich zweimal gegen Dominic Kahl auszeichnen (37./38.). In der Schlussminute der ersten Halbzeit dezimierten sich die Stormstädter wie beschrieben selbst. »Ich bin überzeugt, dass wir mit einer vollen Mannschaft das Ding gewonnen hätten«, zeigte sich Husums Coach Christian Heider verständnislos.

Dieser Platzverweis sollte sich in der Tat rächen. Die Husumer Abwehr wirkte nach der nötigen Umstellung noch völlig unsortiert, da schoss Heikendorfs Sturmführer Marcel Schwantes völlig unbedrängt zum 1:1 ein (46.). Die Nordfriesen zogen sich jetzt weit in die eigene Hälfte zurück und versuchten durch Konter zum Erfolg zu kommen. Den Hausherren fiel nicht viel ein, nur durch Standartsituationen waren die Heikendorfer gefährlich. Immer wieder war es Dominic Kahl, der Torhüter Kevin Ralfs mit seinen Kopfbällen prüfte (58./66.). Auch in der Schlussminute blieb Ralfs gegen Kahl Sieger. Einen 16-Meter-Schuss parierte er gekonnt. »Schade, dass wir nicht die drei Punkte gewonnen haben, aber natürlich ist dieser eine Punkt wichtig für die Moral«, zog Husums Abwehr-Ass Sascha Rettkowski nach Spielende Bilanz. In der Tat haben sich die Nordfriesen diesen Punkt redlich verdient, jetzt gilt es eim nächsten Heimspiel gegen den SV Schackendorf nachzulegen.

4. September 2011 · HI
Fußball-SH-Liga

Nur ein Training vor dem Spiel in Heikendorf

Steht am Sonntag die Null? Husums Keeper Kevin Ralfs (links) kassierte in fünf Spielen bereits 14 Gegentreffer. Foto: staudt

Husum (usc) - Es muss ein deprimierender Nachmittag gewesen sein für Christian Heider. Der Trainer der SH-Liga-Fußballer weilte am vergangenen Sonnabend beim Spiel seines Teams gegen den SV Eichede beruflich in Wien, wollte per SMS auf dem Laufenden gehalten werden. Zwischen 14 und 14.15 Uhr war Heider gerade in einem Kundengespräch, das Handy in seiner Tasche vibrierte ständig. „Gute Nachrichten“, hoffte Heider – und wurde bitter enttäuscht. Vier Gegentore innerhalb von 14 Minuten, so die unerfreuliche Kunde aus dem Friesenstadion.

„Die Mannschaft ist verunsichert. Wir sind noch nicht auf SH-Liga-Niveau“, weiß Heider. Die Vorbereitung auf das Spiel beim Heikendorfer SV (Sonntag, 15 Uhr) fiel eher überschaubar aus – erst gestern Abend (!) fand das erste und einzige Training in dieser Woche statt. „Glatte Sechs“ – so Heiders Urteil über die wieder einmal komplett gesperrten Plätze in Husum.

„In Heikendorf werden wir am Sonntag eine andere Husumer Mannschaft zu sehen bekommen“, ist sich Heider sicher. Fußballerisch, so seine Einschätzung, sind beide Teams auf Augenhöhe. Und der Coach ist auch davon überzeugt, dass am Sonntag kurz vor 17 Uhr endlich der erste Punktgewinn der Saison bejubelt werden kann.
3. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 8 10.09.11 Husumer SV SV Schackendorf 6:0

Kräftiges Husumer Lebenszeichen

SH-Liga: Nordfriesen feiern beim 6:0 im Aufsteiger-Duell gegen den SV Schackendorf den ersten Saisonsieg / Heider: „Eindrucksvoll“
Eine Welle an der Nordsee: Die glücklichen Husumer Spieler bedanken sich bei ihren Fans für die Unterstützung. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Der Knoten ist endlich geplatzt bei der Husumer SV. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0) gegen den SV Schackendorf erkämpften die Nordfriesen den ersten Saisonsieg in der SH-Liga und erzielten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Was sich am vergangenen Wochenende mit der guten Leistung beim Heikendorfer SV ankündigt hatte, setzten die Husumer eindrucksvoll fort – mit dem Unterschied, dass sie ihre Torchancen nutzten.

Kaum zu stoppen: Marcel Cornils (rechts), hier im Duell mit Torben Blunk. Foto: hulin

Die Gäste wirkten hilflos, hatten dem Feuerwerk der Husumer nichts entgegen zu setzen. Nur eine einzige Torchance ließen die Gastgeber zu. „Meine Spieler haben die Vorgaben zu 100 Prozent erfüllt und sich eindrucksvoll durchgesetzt“, freute sich Trainer Christian Heider nach Spielende. „Das war ein Lebenszeichen, der Gegner hatte keine Chance.“ Schackendorfs Trainer Martin Möller analysierte trocken: „Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir haben den Husumern zu viel Platz gelassen, sind zu nachlässig in die Zweikämpfe gegangen. In der zweiten Halbzeit wollten wir noch mal Druck machen, aber mit dem vierten Tor war die Sache erledigt.“

Sofort nach Spielbeginn drängten die Husumer die Gäste in die eigene Hälfte zurück, dem Druck hielt Schackendorf nur 13 Minuten stand. Marcel Cornils schob das Leder zur 1:0 Führung geschickt an Torhüter Christopher Newe vorbei. Nur drei Minuten später legten die Husumer nach. Ian-Prescott Claus zog an der Abwehr vorbei und vollendete aus spitzem Winkel sicher zum 2:0 (16.). In der 20. Spielminute war es wieder Claus, der Torhüter Newe keine Chance ließ. Mit einem strammen 20-Meter-Schuss traf er zum 3:0. Die Hausherren setzten weiter nach, Sascha Rettkowski hatte den vierten Treffer auf dem Fuß. Sein Drehschuss landete aber am Außenpfosten (23.). Mit dem Pausenpfiff prüfte Ian-Prescott Claus noch einmal Torhüter Newe, der seine Elf vor einem höheren Rückstand bewahrte.

Nach der Pause sah man kurzzeitig die Bemühungen der Gäste, besser ins Spiel zu kommen. Doch die Nordfriesen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit dem vierten Husumer Treffer war alles klar. Sebastian Steglich schickte Jonas Heider, der im Strafraum gefoult wurde. Schackendorfs Abwehrspieler Mirco Mädler sah dafür die Gelb-Rote Karte. Den Elfmeter verwandelte Sebastian Kiesbye sicher (51.).

Vier Minuten später konnte sich Marcel Cornils wieder in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Zuspiel von Sebastian Steglich hob er den Ball geschickt zum 5:0 über Torhüter Newe hinweg. Den Endstand besorgte Tanju Hassanoglu in der 63. Spielminute nach einem Abwehrfehler. Die Gastgeber nahmen jetzt das Tempo aus dem Spiel, hatten aber in schöner Regelmäßigkeit weitere Torchancen. Die größten vergaben Sebastian Kiesbye, der an Torhüter Newe scheiterte (70.) und Jonas Heider, der aus kurzer Distanz über den Balken zielte (79.). Die einzige Gelegenheit der Gäste vergab Florian Sax, der energisch in den Strafraum stürmte, aber nur den Querbalken anvisierte (80.).

Dieser Treffer wäre aber auch nicht verdient gewesen, zu pomadig agierten die Schackendorfer an diesem sonnigen Nachmittag. Das Schlusswort kam von Sebastian Kiesbye, der den Husumern für die nächsten zwei Monate nicht zur Verfügung steht, da er eine Sprachenschule in London besucht: „Nach dem Heikendorf-Spiel ist ein Ruck durch die Elf gegangen. Alle haben im Training Vollgas gegeben. Ich war mir sicher, dass wir das Spiel gewinnen werden. Wir sind wieder da!“

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Hassanoglu (69. Strüning) – Claus (72. Rafalski), Steglich (72. Beka), Siegfried, Kiesbye – Jo. Heider, Cornils.
SV Schackendorf: Newe – S..Blunk, Sax, T. Blunk, Mädler – Braun, Bruhn (46. Weiss), Brunner, Hamann (59. Rodewald) – Groß, Paulsen (59. Lamprecht).
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Alexander Hahn ( SC Kellenhusen). Beste Spieler: Claus, Cornils, Steglich, Kiesbye/-.
Tore: 1:0 Cornils (13.), 2:0 Claus (16.), 3:0 Claus (20.), 4:0 Kiesbye (51./FE), Cornils (55.), 6:0 Hassanoglu (63.)

12. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kräftiges Husumer Lebenszeichen

SH-Liga: 6:0 im Aufsteiger-Duell gegen Schackendorf
Die Lage in der SH-Liga

Auch im 42. Spiel hielt die Serie des VfR Neumünster. Der Landesmeister behauptete Platz 1 mit einem 0:0 im Top-Spiel beim ETSV Weiche Flensburg. Im Verfolgerfeld feierten der NTSV Strand 08 (4:1 gegen Heide) und der VfB Lübeck II (3:0 gegen Büdelsdorf) klare Siege und bleiben somit weiter oben dran. Zweiter bleibt jedoch die KSV Holstein Kiel II durch den 3:0-Sieg beim FC Sylt, bei dem Auflösungserscheinungen offenbar kurz bevor stehen. Vizemeister SV Eichede hat dagegen den erhofften Pflichtsieg (3:2 gegen Heikendorfer SV) eingefahren – zur Spitze fehlen aber sowohl noch Punkte als auch Leistung.
Im Tabellenkeller gab es für Schlusslicht Husumer SV erstmals Grund zu feiern. Die Nordfriesen schossen sich beim 6:0 gegen Mitaufsteiger Schackendorf den Frust von der Seele und verließen den letzten Tabellenplatz. Dort stehen jetzt die Kicker des Breitenfelder SV, die auch mit neuem Trainer nicht in Schwung kommen. Das 1:7 bei den Todesfeldern, die damit einen Befreiungsschlag landeten, war ein weiterer Tiefschlag für den Aufsteiger. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Husum (Bernd Hulin) – Der Knoten ist geplatzt bei der Husumer SV. Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0) gegen den SV Schackendorf erkämpften die Nordfriesen den ersten Saisonsieg in der SH-Liga und erzielten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen einen direkten Mitkonkurrenten.

Die Gäste wirkten hilflos, hatten dem Feuerwerk der Husumer nichts entgegen zu setzen. Nur eine einzige Torchance ließen die Gastgeber zu. „Meine Spieler haben die Vorgaben zu 100 Prozent erfüllt und sich eindrucksvoll durchgesetzt“, freute sich Trainer Christian Heider. „Das war ein Lebenszeichen, der Gegner hatte keine Chance.“ Schackendorfs Trainer Martin Möller analysierte: „Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir haben den Husumern zu viel Platz gelassen, sind zu nachlässig in die Zweikämpfe gegangen.“

Sofort nach Spielbeginn drängten die Husumer die Gäste in die eigene Hälfte zurück, dem Druck hielt Schackendorf nur 13 Minuten stand. Marcel Cornils schob das Leder zur 1:0 Führung geschickt an Torhüter Christopher Newe vorbei. Nur drei Minuten später legte Husum nach. Ian-Prescott Claus vollendete aus spitzem Winkel zum 2:0 (16.). In der 20. Minute war es wieder Claus, der Torhüter Newe mit einem strammen 20-Meter-Schuss keine Chance ließ.

Nach der Pause sah man kurzzeitig die Bemühungen der Gäste, besser ins Spiel zu kommen. Doch die Nordfriesen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit dem vierten Husumer Treffer war alles klar. Sebastian Steglich schickte Jonas Heider, der im Strafraum gefoult wurde. Schackendorfs Abwehrspieler Mirco Mädler sah dafür die Gelb-Rote Karte. Den Elfmeter verwandelte Sebastian Kiesbye sicher (51.). Vier Minuten später trug sich Marcel Cornils wieder in die Torschützenliste ein. Nach einem Zuspiel von Steglich hob er den Ball geschickt zum 5:0 über Torhüter Newe hinweg. Den Endstand besorgte Tanju Hassanoglu in der 63. Spielminute nach einem Abwehrfehler.

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Hassanoglu (69. Strüning) – Claus (72. Rafalski), Steglich (72. Beka), Siegfried, Kiesbye – Jo. Heider, Cornils.
SV Schackendorf: Newe – S..Blunk, Sax, T. Blunk, Mädler – Braun, Bruhn (46. Weiss), Brunner, Hamann (59. Rodewald) – Groß, Paulsen (59. Lamprecht). – Zuschauer: 200. – Schiedsrichter: Alexander Hahn ( SC Kellenhusen). Beste Spieler: Claus, Cornils, Steglich, Kiesbye/-.

12. September 2011 · Schlei Bote, Stormarner Tageblatt

Eindrucksvoller Husumer Kantersieg! 

Husum. Der Knoten ist endlich geplatzt bei der Husumer SV! Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0) gegen den SV Schackendorf erkämpften die Nordfriesen den ersten Saisonsieg und erzielten drei wichtige Punkte im Abstiegskampf gegen einen direkten Mitkonkurrenten. Was sich am letzten Wochenende mit der guten Leistung beim Heikendorfer SV bereits ankündigte, setzten die Husumer eindrucksvoll fort – mit einem einzigen Unterschied – in diesem Spiel nutzten die Stormstädter endlich einmal die vorhandenen Torchancen. Die Gäste wirkten über weite Strecken hilflos, hatten dem Feuerwerk der Husumer überhaupt nichts entgegen zusetzen. Nur eine einzige Torchance ließen die Gastgeber über neunzig Minuten zu, das sagt eigentlich alles. Die Elf von Trainer Christian Heider wirkte bis in die Haarspitzen motiviert, an diesem Nachmittag passte einfach alles. »Meine Spieler haben die Vorgaben zu hundert Prozent erfüllt und sich eindrucksvoll durchgesetzt«, freute sich Christian Heider nach Spielende. »Das war ein Lebenszeichen, der Gegner hatte keine Chance. Diese sechs Dinger muss man auch erst mal machen.« Schackendorfs Trainer Martin Möller analysierte trocken: »Das hatten wir uns natürlich anders vorgestellt. Wir haben den Husumern zu viel Platz gelassen, sind zu nachlässig in die Zweikämpfe gegangen. In der zweiten Halbzeit wollten wir noch mal Druck machen, aber mit dem vierten Tor war die Sache erledigt.«

Sofort nach Spielbeginn drängten die Husumer die Gäste in die eigene Hälfte zurück, dem Druck hielt Schackendorf nur dreizehn Minuten stand. Marcel Cornils schob das Leder zur 1:0 Führung geschickt an Torhüter Christopher Newe vorbei. Nur drei Minuten später legten die Husumer nach. Ian-Prescott Claus zog an der Abwehr vorbei und vollendete aus ganz spitzem Winkel sicher zum 2:0 (16.). In der 20. Spielminute war es wieder Claus, der Torhüter Newe keine Chance ließ. Mit einem strammen 20-Meter-Schuss traf er zum 3:0. Die Hausherren setzten weiter nach, Sascha Rettkowski hatte den vierten Treffer auf dem Fuß. Sein Drehschuss landete aber nur am Außenpfosten (23.). Mit dem Pausenpfiff prüfte Ian-Prescott Claus noch einmal Torhüter Newe, der seine Elf vor einem höheren Rückstand bewahren konnte. 

Nach dem Pausentee sah man kurzzeitig die Bemühungen der Gäste besser ins Spiel zu kommen. Doch die Nordfriesen ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Mit dem vierten Husumer Treffer war der Drops gelutscht. Sebastian Steglich schickte Jonas Heider, der im Strafraum gefoult wurde. Schackendorfs Abwehrspieler Mirco Mädler sah dabei von Schiedsrichter Alexander Hahn die gelb-rote Karte. Den fälligen Elfmeter verwandelte Sebastian Kiesbye sicher (51.). Vier Minuten später konnte sich Marcel Cornils wieder in die Torschützenliste eintragen. Nach einem Zuspiel von Sebastian Steglich hob er den Ball geschickt zum 5:0 über Torhüter Newe hinweg. Den Endstand besorgte Tanju Hassanoglu in der 63. Spielminute nach einem Abwehrfehler. Die Gastgeber nahmen jetzt das Tempo aus dem Spiel, hatten aber in schöner Regelmäßigkeit weitere Torchancen. Die größten vergaben Sebastian Kiesbye, der an Torhüter Newe scheiterte (70.) und Jonas Heider, der aus kurzer Distanz über den Balken zielte (79.). Die einzige Gelegenheit der Gäste vergab Florian Sax, der energisch in den Strafraum stürmte, aber nur den Querbalken anvisierte (80.). Dieser mögliche Treffer wäre aber auch nicht verdient gewesen, zu pomadig agierten die Schackendorfer an diesem sonnigen Nachmittag. Das Schlusswort kam diesmal von Sebastian Kiesbye, der den Husumern für die nächsten zwei Monate nicht zur Verfügung steht, da er eine Sprachenschule in London besucht: »Nach dem Heikendorf-Spiel ist ein Ruck durch die Elf gegangen. Alle haben im Training Vollgas gegeben. Ich war mir sicher, das wir das Spiel heute gewinnen werden. Wir sind wieder da!« Dem ist nichts hinzuzufügen.

11. September 2011 · HI

Hoffnung auf den ersten Sieg

Husumer SV erwartet SV Schackendorf zum Aufsteigerduell / Bis auf den gesperrten Göndüz alle Mann an Bord / Letztes Spiel für Kiesbye
Kapitän Jannik Heider (li.) , hier vom Flensburger Benjamin Seebauer verfolgt, will mit Husum den ersten den Saisonsieg feiern. Foto: Staudt
Husum (Bernd Hulin) - Es klingt paradox, aber: Die Stimmung könnte nicht besser sein bei der Husumer SV. Nicht nur dass Trainer Christian Heider in dieser Woche einen runden Geburtstag feierte – er wurde 40 Jahre alt – nein, auch der erste Punktgewinn am vergangenen Wochenende beim Heikendorfer SV (1:1) sorgte für das Stimmungshoch beim Aufsteiger der SH-Liga. Die Nordfriesen haben kräftig Selbstvertrauen getankt, überstand doch die Elf eine ganze Halbzeit mit nur zehn Spielern. Bekanntlich wurde Dogan Göndüz in der 45. Minute vom Platz gestellt.

Das gestiegene Selbstvertrauen soll jetzt auch der Mitaufsteiger SV Schackendorf zu spüren bekommen (Anstoß, Sonnabend 14 Uhr). „Die Mannschaft hat gemerkt, das es sich auszahlt, wenn man als Team auftritt und gemeinsam kämpft – auch in scheinbar aussichtslosen Situationen – wie in der zweiten Halbzeit in Heikendorf“, resümiert Husums Trainer Christian Heider das letzte Spiel. In der Tat scheint sich die Mannschaft gefunden zu haben, es ging ein Ruck durch die Elf. Jeder kämpfte für jeden, und verdientermaßen wurde ein Punkt mitgenommen.

„Gegen den SV Schackendorf wird die Tagesform mitentscheidend sein“, blickt Christian Heider auf das Duell der Neulinge. „Ich denke, wir können in dieser Liga jeden schlagen aber auch gegen jeden verlieren.“ Der Gegner belegt den 14. Tabellenplatz und hat sich mit fünf Punkten besser in der Liga eingefunden als die Nordfriesen. Aufmerksamkeit erregte das Unentscheiden vor zwei Wochen beim FC Sylt. In der Partie egalisierte Aufsteiger drei Mal einen Rückstand und holte sich verdientermaßen einen Punkt beim großen Favoriten.

Als eine sehr bissige, kampfbetonte und von der Laufarbeit lebende Mannschaft schätzt Husums Trainer den Gegner ein. „Um zu gewinnen, müssen wir noch mal eine Schippe drauflegen und versuchen unser Spiel durchzudrücken,“ fordert Heider nochmals eine Leistungssteigerung von seiner Elf. Grundlage für seinen Optimismus waren die Trainingsleistungen der vergangenen Woche. „Da war ordentlich Feuer drin, jeder will sich beweisen.“

Bei den Husumern sind für das Spiel am Sonnabend bis auf den rot gesperrten Dogan Göndüz alle Mann an Bord. Heider hofft sogar, dass der Langzeitverletzte Salam Halawani in den nächsten Wochen wieder mit dem Lauftraining beginnen kann. Abschied nehmen heißt es dagegen für Sebastian Kiesbye, der voraussichtlich sein letztes Spiel für die Husumerbestreiten wird. Er steht den Husumern für zwei Monate nicht zur Verfügung, da der Besuch einer Sprachenschule in London ansteht.

„Meine Mannschaft ist hochmotiviert, wir freuen uns auf das Duell gegen einen direkten Mitkonkurrenten um den Abstieg“, ist Christian Heider zuversichtlich.
9. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 14.09.11 SZ Arlewatt Husumer SV 3:12
Fußball-Kreispokal

Husum im Halbfinale: 12:3-Sieg in Arlewatt

Arlewatt (gho) - Die Fans kamen auf ihre Kosten, die Gastgeber eher nicht: Die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV haben mit einem 12:3 (6:1) beim Kreisligisten SZ Arlewatt als zweite Mannschaft (nach Verbandsliga-Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm) das Halbfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Nach den frühen Treffern von Sebastian Kiesbye (6.) und Ian Prescott Claus (15.) verkürzte Benjamin Gielow per Fernschuss, bis zur Halbzeit hatten Nikolai Rafalski, Marcel Cornils und zwei Mal Claus die Vorentscheidung besorgt. Das 2:6 erzielte Henning Harrsen per Elfmeter nach Foul an Steven Wilhelm (50.), Claus mit seinem vierten Treffer und Kiesbye per „Doppelpack“ legten für die spielstarken Gäste nach. Flamur Beka und Marcel Cornils trafen noch für Husum, Benjamin Gielow für Arlewatt. „Wir sind auf dem richtigen Weg“, lobte Trainer Christian Heider, der sich das Ganze wohl etwas schwieriger vorgestellt hatte. Ein besonderes Lob vom Coach gab’s für den Torschützen und Vorbereiter Marcel Cornils: „Der Junge hat einen Lauf.“

Tore: 0:1 (6.) Sebastian Kiesbye, 0:2 (15.) Ian Prescott Claus, 1:2 (20.) Benjamin Gilow, 1:3 (30.) Nikolai Rafalski, 1:4 (38.) Marcel Cornils, 1:5, 1:6 (40., 45.) Ian Prescott Claus, 2:6 (50., Foulelfmeter) Henning Harrsen, 2:7 (50.) Ian Prescott Claus, 2:8, 2:9 (53., 60.) Sebastian Kiesbye, 2:10 (73.) Flamur Beka, 3:10 (75.) Benjamin Gilow, 3:11 (80.) Marcel Cornils, dazu kam ein weiteres Tor, das Arlewatt nicht übermittelte – und an das sich auch auf HusumerSeite niemand erinnerte.
16. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ein Wiedersehen mit den Ex-Kollegen

Foto: sven jensen

Arlewatt (usc) - Elf Jahre lang stand er bei der Husumer SV zwischen den Pfosten, spielte mit den Stormstädtern in der Ober- und Verbandsliga. Im Sommer schaffte Momme Reinhold(zweiter von rechts) den Aufstieg in die SH-Liga, schloss sich dann dem Krisligisten SZ Arlewatt an.

Am Mittwoch (19 Uhr) gibt’s ein Wiedersehen mit den ehemaligen Kollegen. Im Viertelfinale des Krombacher-Kreispokals empfängt das Sportzentrum die Husumer SV und hofft neben einer stattlichen Zuschauer-Kulisse natürlich auch auf Paraden von Momme Reinhold. Der 28-Jährige hat sich in Arlewatt gut eingelebt und maßgeblichen Anteil daran, dass es in fünf Punktspielen erst fünf Gegentreffer gab.
13. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Pokal-Duell der Tabellenführer

BESTÄTIGT: Das Kreispokal-Viertelfinalspiel zwischen dem Kreisligisten SZ Arlewatt und dem SH-Ligisten Husumer SV findet am Mittwoch, 14. September, um 19 Uhr auf dem Sportplatz in Arlewatt statt.

EINS Von VIER: Das Spiel Arlewatt gegen Husum ist verlegt, die Partien FSV Wyk – TSV Rantrum und TSV Amrum – FC Sylt finden erst am Montag, 3. Oktober, statt. So findet am Mittwoch (19 Uhr) nur eines von vier Viertelfinalspielen im Kombacher-Kreispokal statt:

23. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Kreispokal

Insel-Duell: TSV Amrum spielt gegen den FC Sylt

Breklum (usc) – Das ist ein Knaller! Die Fußballer des TSV Amrum, die nicht am Spielbetrieb teilnehmen, aber im Kreispokal schon Klixbüll und Niebüll ausschalteten, empfangen im Viertelfinale des Krombacher-Pokals den SH-Ligisten FC Sylt. Angesetzt ist die Partie für Montag, 3. Oktober – an diesem Tag wird auch das Zweitrundenspiel des FSV Wyk gegen den TSV Rantrum nachgeholt. Der Sieger dieses Spiels bekommt es mit Blau-Weiß Friedrichstadt zu tun (möglicher Termin 18. Dezember). Am Mittwoch, 24. August (19 Uhr), empfängt Kreisligist IF Tönning den Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, das Spiel SZ Arlewatt (Kreisliga) gegen Husumer SV (SH-Liga) wird nach Auskunft von Husums Trainer Christian Heider wohl verlegt.

20. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 9 18.09.11 SV Henstedt-Ulzburg Husumer SV 2:4

4:2 – Claus und Cornils wirbeln

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger landet in Henstedt-Ulzburg den zweiten Sieg in Folge / "Ein perfekter Tag für uns"
Augen nür für den Ball: Husums Ian Prescott Claus (rechts) und Henstedt-Ulzburgs Angreifer Pierre Paulin Hallé. Foto: göttsche
Die Lage in der SH-Liga

Langsam, aber sicher kristallisiert sich die Spitze in der Schleswig-Holstein-Liga klar heraus. Das Spitzenquartett gewann am Wochenende seine Spiele. Vorn bleibt der VfR Neumünster (3:2 gegen Sylt) vor Holstein Kiel II (2:0in Lübeck), wobei die Kieler noch ein Spiel weniger absolvierten. Als Verfolger etablieren sich der NTSV Strand 08 (4:2 in Breitenfelde) und der ETSV Weiche Flensburg (5:1 in Büdelsdorf). Während der FC Sylt die dritte Pleite in Folge kassierte, ist der SV Eichede (6:0 in Schackendorf) inzwischen auf dem aufsteigenden Ast.

Am Tabellenende feierte Husum den zweiten Sieg in Folge (4:2 in Henstedt-Ulzburg) und kletterte über den Strich. Immer deutlicher wird, dass der Schackendorf, Eider Büdelsdorf und Breitenfelde große Probleme bekommen werden, den Klassenerhalt zu sichern. Alle drei verloren auch am Wochenende ihre Spiele. Heikendorf holte immerhin ein 3:3 bei Flensburg 08, rutschte aber dennoch auf Platz 15. Eine überraschende Spielabsage gab es in Preetz. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Henstedt-Ulzburg (Bernd Hulin) – Es läuft: Mit einem 4:2 (1:1) beim SV Henstedt-Ulzburg setzte

SH-Liga-Aufsteiger HusumerSV die kleine, aber positive Serie von Spielen ohne Niederlage fort. In einem sehr laufintensiven Spiel setzte die Husumer Sturmreihe die Akzente. Immer wieder überliefen Marcel Cornils und Ian-Precott Claus die langsame Abwehrreihe der Gastgeber und teilten die Tore unter sich auf.

Dass der Husumer Sieg verdient war, musste auch HU-Trainer Jens Martens eingestehen: „Keine Frage, der Husumer Sieg ist verdient. Für mich war die entscheidende Szene der Führungstreffer der Husumer nach der Pause. Eigentlich waren wir am Drücker.“ Husums Trainer Christian Heider, der sich wegen der angespannten Personalsituation selbst einwechseln musste, strahlte nach Spielende: „Das war absolut verdient. Den Weckruf mit dem Ausgleichstreffer haben wir gut aufgenommen und entsprechend geantwortet. Mit unseren Torchancen sind wir sogar noch sehr schlampig umgegangen.“

Die Nordfriesen begannen stark, drängten die Hausherren sofort in die Defensive und trafen bereits in der 4. Minute zum 0:1. Ian-Prescott Claus hämmerte das Leder aus 20 Metern in den Winkel. Drei Minuten später hätte Claus erhöhen können, als er sich auf der rechten Seite durchtankte und sein Ziel nur um Zentimeter verpasste. Der Husumer Angriffswirbel ging weiter. HU-Torhüter Yannick Holtz verhinderte in höchster Not das zweite Tor, Marcel Cornils hatte abgezogen.

Nach 20 Minuten kamen die Hausherren besser ins Spiel. Maximilian Böhm zielte aber ans Außennetz. Auch Tim Jeske konnte nicht einschießen, Husums Keeper Kevin Ralfs parierte großartig (32.). Gegen Marc Jürgensen hatte Ralfs dann aber keine Abwehrchance. In der 43.Minute besorgte der Mittelfeldspieler den Ausgleichstreffer.

Nach dem Wechsel kamen die Hausherren mit viel Elan aus der Kabine. Hallé hatte mit einem abgefälschten Schuss in der 47. Minute Pech. Aber jetzt zeigte der Aufsteiger, das er in der Spielklasse angekommen ist. Abgeklärt fing die Husumer Abwehr die Bälle ab und startete ihrerseits gefährliche Angriffe. Der verdiente Lohn war der Treffer zur erneuten Husumer Führung. In der 50. Minute tanzte Marcel Cornils die gesamte HU-Abwehr aus, sechs Spieler konnten ihn nicht stoppen.

Nachdem sich die Gastgeber durch die Gelb-Rote Karte für Jan-Henrik Kaetow selbst dezimiert hatten, fiel der dritte Husumer Treffer durch Marcel Cornils (60.). Einen Schuss von Claus hatte Torhüter Holtz zuvor nicht festhalten können. Das 1:4 besorgte Sebastian Steglich (73.), wieder hatte Claus die Vorarbeit geleistet. Weitere Chancen von Claus und Rettkowski wurden nicht genutzt. Das Endergebnis besorgte Hallé, der einen an Jeske verursachten Foulelfmeter zum 2:4 verwandelte.

In der hektischen Schlussphase sahen noch der Husumer Manuel Lorenzen wegen wiederholten Foulspiels und Niclas Bessert (HU) wegen einer Tätlichkeit die rote Karte. „Das war ein perfekter Tag für uns“, strahlte Ian-Precott Claus. „Wir haben alles umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat, haben die Schwächen der Ulzburger gnadenlos ausgenutzt.“

Husum: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Lorenzen – Rafalski (46. Beka), Siegfried, Steglich, Claus (76. C. Heider) - Jo. Heider (63. Alioua), Cornils.
Tore: 0:1 Claus (4.), 1:1 Jürgensen (43.), 1:2, 1:3 Cornils (50., 60.), 1:4 Steglich (73.), 2:4 Hallé (89./FE).
Beste Spieler: Hallé, Schwarzwald/Rettkowski, Steglich, Cornils, Claus.
Zuschauer: 140. Schiedsrichter: Dr. Michael Mond (Siems).

19. September 2011 · Stormarner Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport

Spitzige Husumer siegen auswärts

Verdienter 4:2-Erfolg in Henstedt-Ulzburg / Claus, Cornils und Steglich trafen für die HSV
Henstedt-Ulzburg (sh:z) - Für die Fußballer des SV Henstedt-Ulzburg war es ein Tag, an dem sie besser gar nicht erst aufgestanden wären. Das Team von Trainer Jens Martens unterlag der Husumer SV mit 2:4 (1:1). Husums Trainer Christian Heider, der sich wegen der angespannten Personalsituation selbst einwechseln musste, strahlte nach Spielende: „Das war absolut verdient. Den Weckruf mit dem Ausgleichstreffer haben wir gut aufgenommen und entsprechend geantwortet. Mit unseren Torchancen sind wir sogar noch sehr schlampig umgegangen.“

Der nicht immer souverän wirkende Unparteiische Michael Mond schickte zuerst Jan Henrik Kaetow nach einem Foul sehr umstritten vom Platz (51.). Die ungestüme Aktion des Mittelfeldspielers war ohne Zweifel übermotiviert, aber in einer bis dahin keineswegs ruppigen Partie nicht rotwürdig. Unstrittig war die zweite Hinausstellung für Niklas Bessert, der sich für einen rustikalen Tritt des Husumers Jannik Heider gegen den am Boden liegenden Bessert revanchierte. „Eine ganz dumme Aktion“, kommentierte Coach Martens.

Flinke, lauffreudige und vor allem spitziger Husumer enteilten den behäbigen SVHU-Abwehrspielern ein uns andere mal. Schon nach vier Minuten traf der gefährliche Ian-Prescott Claus. Doch nach einer guten Viertelstunde hatten die Hausherren ihre Ordnung gefunden Marc Jürgensen traf zum Ausgleich (43.). Praktisch im Gegenzug fiel die erneute Führung der Nordfriesen durch Marcel Cornils Nach der Roten Karte gegen Kaetow und dem dritten HSV-Treffer durch Cornils setzte Martens mit der Einwechslung der offensiven Marc Lange und Kolja Tirums alles auf eine Karte, doch Sebastian Steglich sorgte mit dem 4:1 für die Vorentscheidung. Hallé verwandelten noch einen Foulelfmeter zum Endstand. Mit dem Dreier konnte sich Husum von den Abstiegsrängen absetzen.

SV HU: Holtz – Türkoglu, Zegar, Geertz, Bessert – Böhm (69. Tirums), Behrendt (46. Kaetow), Jürgensen (69. Lange), Jeske – Halle, Schwarzwald. 
Husumer SV: Ralfs – Siegfried, Jannik Heider, Rettkowski, Lorenzen - Rafalski (46. Beka), Schröder, Steglich, Claus (75. Christian Heider), Jonas Heider (60. Alioua). – Schiedsrichter:Dr. Mond (Lübeck) – Zuschauer: 160.

19. September 2011 · Schlei Bote

Verdienter Auswärtssieg! 

Mit einem deutlichen 4:2-Auswärtserfolg kehrte die Husumer Sportvereinigung aus Henstedt-Ulzburg zurück und führte die kleine aber positive Serie von ungeschlagenen Spielen fort. In einem sehr laufintensiven Spiel setzte die Husumer Sturmreihe die Akzente. Immer wieder überliefen Marcel Cornils und Ian-Precott Claus die langsam wirkende Abwehrreihe der Gastgeber und teilten die Tore unter sich auf. Das der Husumer Sieg verdient war, musste selbst HU-Trainer Jens Martens eingestehen: »Keine Frage, der Husumer Sieg ist verdient. Für mich war die entscheidende Szene der Führungstreffer der Husumer nach der Pause. Eigentlich waren wir am Drücker.« Husums Trainer Christian Heider, der sich wegen der angespannten Personalsituation selbst einwechseln musste, strahlte nach Spielende: »Das war absolut verdient. Den Weckruf mit dem Ausgleichstreffer haben wir gut aufgenommen und entsprechend geantwortet. Mit unseren Torchancen sind wir sogar noch sehr schlampig umgegangen.«

Die Nordfriesen begannen stark, drängten die Hausherren sofort in die Defensive und trafen bereits in der vierten Spielminute zum 0:1. Ian-Prescott Claus hämmerte das Leder aus zwanzig Metern in den Winkel. Drei Minuten später hätte Claus für seine Farben erhöhen können, als er sich auf der rechten Seite durchtankte, sein Ziel nur um Zentimeter verpasste. Der Husumer Angriffswirbel ging weiter. HU-Torhüter Yannick Holtz verhinderte in höchster Not das zweite Tor der Nordfriesen. Marcel Cornils hatte abgezogen. Nach zwanzig Minuten kamen die Hausherren besser ins Spiel. Maximilian Böhm zielte aber ans Außennetz. Auch Tim Jeske konnte nicht einschießen, Husums Keeper Kevin Ralfs parierte großartig (32.). Gegen Marc Jürgensen hatte Ralfs dann aber keine Abwehrchance. In der 43.Minute besorgte der Mittelfeldspieler den 1:1 Ausgleichstreffer.

Nach dem Wechsel kamen die Hausherren mit viel Elan aus der Kabine, wollten unbedingt den Führungstreffer. Pierre Halle hatte mit einem abgefälschten Schuss in der 47. Minute Pech. Aber jetzt zeigte der Aufsteiger, das er in der Spielklasse angekommen ist. Abgeklärt fing die Husumer Abwehr die Bälle ab und startete ihrerseits gefährliche Angriffe. Der verdiente Lohn war der Treffer zur erneuten Husumer Führung. In der 50. Minute tanzte Marcel Cornils die gesamte HU-Abwehr aus, sechs Spieler konnten ihn nicht stoppen. Nachdem sich die Gastgeber durch die gelb-rote Karte für Jan-Henrik Kaetow selbst dezimiert hatten, fiel der dritte Husumer Treffer durch Marcel Cornils (60.). Einen Schuss von Claus konnte Torhüter Holtz nicht festhalten. Das 1:4 besorgte Sebastian Steglich (73.), wieder hatte Claus die Vorarbeit geleistet. Weitere Chancen von Claus und Rettkowski wurden nicht genutzt. Das Endergebnis besorgte Halle, der einen an Jeske verursachten Foulelfmeter zum 2:4 verwandelte. In der hektischen Schlussphase sahen noch der Husumer Manuel Lorenzen wegen wiederholtem Foulspiel und der HU-Spieler Niclas Bessert wegen einer Tätlichkeit die rote Karte.

»Das war ein perfekter Tag für uns«, strahlte Husums Torschütze Ian-Precott Claus nach Spielende. »Wir haben alles das umgesetzt, was der Trainer vorgegeben hat, haben die Schwächen der Ulzburger gnadenlos ausgenutzt.« In der Tat ein perfekter Nachmittag für die Nordfriesen, das Umschalten von der Abwehr zum Angriff klappte perfekt. Clever spielten die Husumer die Abwehr der Hausherren aus. Der Sieg hätte bei konsequenter Ausnutzung der Torchancen auch höher ausfallen können!

18. September 2011 · HI

Viel Mut getankt

Sebastian Kiesbye (re.) drückt aus der Ferne die Daumen. Foto: staudt
Husum (usc) - 6:0 gegen Schackendorf, 12:3 im Pokal in Arlewatt – geht das so weiter? „Wir sind nicht der Favorit, aber wir fahren da auch nicht hin, um abzuschenken“, sagt Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, vor dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr) beim SVHenstedt-Ulzburg.

Auch ohne Sebastian Kiesbye (Sprachenschule in London) tritt der Aufsteiger durchaus selbstbewusst an. „Auf dem kleinen Platz wird es jede Menge Torraumszenen geben. Wir müssen hellwach sein“, schärft Heider seinen Schützlingen ein.

Henstedt-Ulzburg hat, so der Husumer Coach, seine Stärken in der Offensive. „Für die läuft’s nicht so, wie sie sich das vorgestellt haben“, sagt er. Stimmt: „HU“ ist Neunter, hat schon drei Mal verloren.
17. September 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 10 24.09.11 Husumer SV Holstein Kiel 1:0

1:0 – Husum macht den Trainer stolz

Dritter Sieg des Aufsteigers in Folge: Holstein Kiel II beißt sich an der kompakten Abwehr der Nordfriesen die Zähne aus
Und weg damit: Husums Nikolai Rafalski klärt vor dem Kieler Yannik Jakubowski. Foto: hulin
Die Lage in der SH-Liga

Tabellenführer VfR Neumünster darf sich als Gewinner des Wochenendes fühlen. Selbst gewann die Lamce-Elf trotz eines Rückstands beim zuletzt sieben Mal unbesiegten TSV Kropp. Der ärgste Verfolger Holstein Kiel II strauchelte dagegen sensationell beim Aufsteiger Husumer SV, der sich ins Mittelfeld vorarbeitete. Der neue Tabellenzweite NTSV Strand 08 (1:0 gegen Preetz) und der ambitionierte ETSV Weiche (2:1 gegen Heide) holten fest eingeplante Punkte nur mit Mühe. Eichede ist nach dem 3:1 gegen Henstedt-Ulzburg wieder mit im Rennen zumindest um Platz zwei.

Am Tabellenende kristallisiert sich immer mehr heraus, dass der Breitenfelder SV (1:4 in Lübeck), Eider Büdelsdorf (0:2 beim FC Sylt) und der SV Schackendorf (0:4 beim ebenfalls bedrohten Heikendorfer SV) nur schwer dem Abstieg entrinnen werden. In die Bredouille rutscht dagegen wieder der SV Todesfelde, der in den engen Spielen in dieser Saison stets den Kürzeren zieht – jetzt mit 1:2 gegen Flensburg 08. cje
SH-Liga Elf des Spieltages


Husum (Bernd Hulin) – Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich die Husumer SV in der SH-Liga mit dem 1:0 (1:0) gegen die U 23 von Holstein Kiel. Mit einer geschlossenen und couragierten Leistung verdiente sich der Aufsteiger den glücklichen, aber verdienten Erfolg. Die Kieler versuchten bis zur letzten Minute alles, bissen sich jedoch immer wieder die Zähne an der sicheren Husumer Abwehr aus. Und wenn sie diese doch einmal überwanden, stand den Gästen mit Kevin Ralfs ein großartiger Keeper im Weg. Mit dem dritten Sieg in Folge untermauerten die Nordfriesen ihre ansteigende Form.

„Super-Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Christian Heider. Der Coach weiter: „Ich bin stolz auf mein Team – schade, dass wir den Sack durch unsere Konter nicht vorzeitig zu machen konnten. Holstein hat aber nie aufgegeben.“ Holsteins Trainer Lars Dubau war mit dem Ergebnis natürlich überhaupt nicht zufrieden: „Unser sonst so aggressives und konsequentes Spiel haben wir heute nicht durchsetzen können. Husum stand sehr tief, hat uns das Leben schwer gemacht. Wenn wir doch mal zum Schuss kamen, hat der Torhüter großartig reagiert.“

In diesem sehr intensiv geführten Spiel legten die Gäste los wie die Feuerwehr, doch die Nordfriesen hielten jederzeit dagegen und versuchten mit schnellen Vorstößen das Kieler Tor in Gefahr zu bringen. Das gelang bereits in der 8. Minute mit dem Tor des Tages. Nach einem Freistoß von Marcel Cornils köpfte Sebastian Steglich aus kurzer Distanz zur Führung ein. Die „Jungstörche“ waren kurzzeitig geschockt, Husum war mit der Führung im Rücken noch selbstbewusster. Ian-Prescott Claus zielte in der 29. Minute mit einem Freistoß-Hammer knapp daneben. Es dauerte bis zur 37. Minute, bis Husums Torhüter Kevin Ralfs ernsthaft geprüft wurde. Thies Waschewski zog aus 14 Metern ab. Doch Husums Keeper rettete genau so souverän wie eine Minute später gegen Deran Toksöz.

Nach dem Wechsel erhöhten die Kieler das Tempo. Die Husumer wurden zeitweise regelrecht eingeschnürt, behielten aber die Ruhe und setzten weiter Nadelstiche in die Kieler Abwehr. Husums Torhüter Kevin Ralfs konnte sich mehrfach auszeichnen und beweisen, dass er ein sicherer Rückhalt seiner Elf geworden ist. Gegen Timo Nath und Christopher Kramer vereitelte er zwei Großchancen (53./63.). In der 67. Minute eilte Sascha Rettkowski seinem Keeper zur Hilfe und schlug das Leder noch von der Linie. Einen Kopfball von Christopher Kramer holte Ralfs in der 70. Spielminute aus dem Winkel.

In der Schlussphase hätten die tapfer kämpfenden Husumer für die Entscheidung sorgen können. Marcel Cornils und Ian-Precott Claus standen frei von dem Tor, Kiels Torhüter Daniel Strähle bereinigte die Situationen aber (81./82.). In der 86. Minute schwächten sich die Gäste selbst. Christopher Kramer sah nach einem Foul an Claus die Gelb-Rote Karte.

Für Jan Siegfried, der die Husumer wegen eines Australien-Aufenthaltes verlässt, war es ein denkwürdiges Abschiedsspiel. „Einfach super, so verabschiedet zu werden. Wir haben richtig reingehauen und nicht unverdient gewonnen,“ bilanzierte Husums Mittelfeldspieler.

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Hassanoglu – Rafalski (67. Alioua), Siegfried, Steglich, Claus (90. C. Heider) – Jo. Heider (84. Göndüz), Cornils.
Holstein Kiel II: Strähle – Jakubowski, Aust, Töksöz (46. Meyer) – Gonda, Wrzesinski, Waschewski (64. Mandel), Guerntke (84. Balcer) Gertz – Nath, Kramer.
Tor: 1:0 Steglich (8.).
Zuschauer: 258.
Schiedsrichter: Michel Haupt (Ritterhude).
Beste Spieler: Siegfried, Ralfs/Jakubowski.
Gelb-Rote Karte: Christopher Kramer (Kiel/ 86.; wiederholtes Foulspiel).

26. September 2011 · Stormarner Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport

"Super-Mannschaftsleistung"

SH-Liga: Husumer SV erkämpft sich einen 1:0-Erfolg gegen Holstein Kiel II
Und weg damit: Husums Nikolai Rafalski klärt vor dem Kieler Yannik Jakubowski. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich die Husumer SV in der SH-Liga mit dem 1:0 (1:0) gegen die U 23 von Holstein Kiel. Mit einer geschlossenen und couragierten Leistung verdiente sich der Aufsteiger den glücklichen, aber verdienten Erfolg. Die Kieler versuchten bis zur letzten Minute alles, bissen sich jedoch immer wieder die Zähne an der sicheren Husumer Abwehr aus. Und wenn sie diese doch einmal überwanden, stand den Gästen mit Kevin Ralfs ein großartiger Keeper im Weg. Mit dem dritten Sieg in Folge untermauerten die Nordfriesen ihre ansteigende Form.

„Super-Mannschaftsleistung“, freute sich Trainer Christian Heider. Der Coach weiter: „Ich bin stolz auf mein Team – schade, dass wir den Sack durch unsere Konter nicht vorzeitig zu machen konnten. Holstein hat aber nie aufgegeben.“

In diesem sehr intensiv geführten Spiel legten die Gäste los wie die Feuerwehr, doch die Nordfriesen hielten jederzeit dagegen und versuchten mit schnellen Vorstößen das Kieler Tor in Gefahr zu bringen. Das gelang bereits in der 8. Minute mit dem Tor des Tages. Nach einem Freistoß von Marcel Cornils köpfte Sebastian Steglich aus kurzer Distanz zur Führung ein. Die „Jungstörche“ waren kurzzeitig geschockt, Husum war mit der Führung im Rücken noch selbstbewusster.

Nach dem Wechsel erhöhten die Kieler das Tempo. Die Husumer wurden zeitweise regelrecht eingeschnürt, behielten aber die Ruhe und setzten weiter Nadelstiche in die Kieler Abwehr. Husums Torhüter Kevin Ralfs konnte sich mehrfach auszeichnen.

In der Schlussphase hätten die tapfer kämpfenden Husumer für die Entscheidung sorgen können. Marcel Cornils und Ian-Precott Claus standen frei von dem Tor, Kiels Torhüter Daniel Strähle bereinigte die Situationen aber (81./82.).

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Schröder, Hassanoglu – Rafalski (67. Alioua), Siegfried, Steglich, Claus (90. C. Heider) – Jo. Heider (84. Göndüz), Cornils.
Holstein Kiel II: Strähle – Jakubowski, Aust, Töksöz (46. Meyer) – Gonda, Wrzesinski, Waschewski (64. Mandel), Guerntke (84. Balcer) Gertz – Nath, Kramer.
Tor: 1:0 Steglich (8.). – Zuschauer: 258.
Schiedsrichter: Michel Haupt (Ritterhude). – Beste Spieler: Siegfried, Ralfs/Jakubowski. – Gelb-Rote Karte: Christopher Kramer (Kiel/ 86.; wiederholtes Foulspiel).

26. September 2011 · Schlei Bote

Jungstörche ließen Federn!

Wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt sicherte sich die Husumer Sportvereinigung an diesem sonnigen Wochenende mit dem 1:0 (1:0)-Sieg gegen die U23 von Holstein Kiel. Mit einer geschlossenen und couragierten Mannschaftsleistung verdienten sich Husumer diesen glücklichen, aber völlig verdienten Erfolg. Die Kieler Gäste versuchten zwar bis zur letzten Minute alles, bissen sich jedoch immer wieder die Zähne an der sicheren Husumer Abwehr aus. Und wenn sie diese doch einmal überwanden, stand den Gästen mit Kevin Ralfs ein großartiger Keeper im Weg.

Mit dem dritten Sieg in Folge untermauerten die Nordfriesen ihre ansteigende Form. »Eine super Mannschaftsleistung und ein nicht unverdienter Sieg«, gab Husums Trainer Christian Heider nach Spielende zu Protokoll. »Ich bin stolz auf meine Mannschaft, schade, dass wir den Sack durch unsere Konter nicht vorzeitig zu machen konnten. Holstein hat aber nie aufgegeben.« Holsteins Trainer Lars Dubrau war mit dem Ergebnis natürlich überhaupt nicht zufrieden: »Unser sonst so aggressives und konsequentes Spiel haben wir heute nicht durchsetzen können. Husum stand sehr tief, hat uns das Leben schwer gemacht. Wenn wir doch mal zum Schuss kamen, hat der Torhüter großartig reagiert.« 

In diesem sehr intensiv geführten Spiel legten die Gäste los wie die Feuerwehr, doch die Nordfriesen hielten jederzeit dagegen und versuchten mit schnellen Vorstößen das Kieler Tor in Gefahr zu bringen. Das gelang bereits in der achten Spielminute mit dem Tor des Tages. Nach einem Freistoß von Marcel Cornils köpfte Sebastian Steglich aus kurzer Distanz zur 1:0 Führung ein. Die Jungstörche waren kurzzeitig geschockt, die SV wirkte durch die Führung im Rücken noch selbstbewusster. Ian-Prescott Claus zielte in der 29. Minute mit einem Freistoß-Hammer aber knapp daneben. Es dauerte bis zur 37. Minute, bis Husums Torhüter Kevin Ralfs ernsthaft geprüft wurde. Thies Waschewski zog aus vierzehn Metern ab. Doch Husums Keeper rettete genau so souverän, wie eine Minute später gegen Deran Toksöz.

Nach dem Wechsel erhöhten die Kieler das Tempo noch einmal. Die Husumer wurden zeitweise regelrecht eingeschnürt, behielten aber jederzeit die Ruhe und setzten weiter Nadelstiche in die Kieler Abwehr. Husums Torhüter Kevin Ralfs konnte sich mehrfach auszeichnen und bewies, das er ein sicherer Rückhalt seiner Elf geworden ist. Gegen Timo Nath und Christopher Kramer vereitelte er zwei Großchancen (53./63.). In der 67. Minute eilte Sascha Rettkowski seinem Keeper zur Hilfe und schlug das Leder noch von der Linie. Einen Kopfball von Christopher Kramer holte Ralfs in der 70. Spielminute super aus dem Winkel. In der Schlussphase hätten die tapfer kämpfenden Husumer den Sack endgültig zu machen können. Zweimal standen Marcel Cornils und Ian-Precott Claus frei von dem Tor. Kiels Torhüter Daniel Strähle konnte die Situationen aber bereinigen (81./82.). In der 86. Minute schwächten sich die Gäste noch selbst. Christopher Kramer wurde mit der gelb-roten Karte bedacht, nachdem er den durchgebrochenen Claus gefoult hatte. Den anschließen Freistoß setzte Hakim Alioua einen Meter über den Winkel.

Für Jan Siegfried, der die Husumer nach diesem Spiel wegen eines Australien-Aufenthaltes verlässt, war es ein denkwürdiges Abschiedsspiel. »Einfach super mit so einem tollen Sieg verabschiedet zu werden. Wir haben heute richtig reingehauen und nicht unverdient gewonnen«, bilanzierte Husums Mittelfeldspieler. Dass mit den Husumern zur Zeit nicht gut »Kirschen essen« ist, erfuhren die Kieler Störche schmerzlich. »Wir wollen auch heute punkten«, hatte Husums Trainer Christian Heider vor Spielbeginn noch kundgetan - seine Spieler setzten dann dieses Vorhaben super um.

25. September 2011 ·HI

Mit breiter Brust gegen die Holstein-Reserve

SH-Liga: Husumer SV empfängt am Sonnabend (14 Uhr) den Tabellenzweiten
Vorläufiges Abschiedsspiel: Jan Siegfried (li., hier im Duell mit Sascha Schwarzwald) geht nach Australien. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Nach dem überraschenden, aber verdienten 4:2-Erfolg in Henstedt-Ulzburg hat die HusumerSportvereinigung erneut eine hohe Hürde zu überspringen. Mit Holstein Kiel II stellt sich ein Top-Teams der Schleswig-Holstein-Liga im Friesenstadion vor (Sonnabend 14 Uhr).

Doch in Ehrfurcht werden die Husumer Spieler sicherlich nicht erstarren. Nach den guten Leistungen der vergangenen Wochen hat die Mannschaft von Trainer Christian Heider ordentlich Selbstvertrauen getankt, um auch den Kielern die Stirn bieten zu können. Heider: „Wenn wir es schaffen, hundertprozentig unsere Leistung zu bringen, ist es für jeden Gegner schwer, uns zu schlagen. Normalform genügt dann nicht!“ Dass die Nordfriesen eine Bereicherung für die Liga sind und auch gegen höher eingeschätzte Gegner Punkte einfahren können, hat die Elf bewiesen. Dass Christian Heider dennoch Respekt vor der Kieler Zweitvertretung hat, verhehlt er nicht. Er hat auch allen Grund dazu, denn mit 22 Punkten und einem Torverhältnis von 25:5 belegen die „Jungstörche“ einen respektablen zweiten Tabellenplatz. Zudem bieten die Kieler die beste Offensive und zugleich die beste Defensive der Liga auf.

Schwerstarbeit dürfte am Sonnabend wieder auf die Husumer Abwehr zukommen. Mit Christopher Kramer haben die Kieler einen brandgefährlichen Angreifer in ihren Reihen, der mit seinen neun Treffern die Torschützenliste der Schleswig-Holstein-Liga anführt. „Mit dem VfR Neumünster haben die Kieler den stärksten Kader in der Liga“, schätzt Heider den Gegner ein. „Aber dennoch ist es unser Ziel, zu punkten und dem Gegner zu zeigen, dass mit uns nicht gut ´Kirschen essen´ ist.“

Bei diesem Vorhaben kann Husums Trainer weitgehend auf den verbliebenen Kader zurückgreifen. Manuel Lorenzen wird der Elf wegen seiner Gelb-Roten Karte aus der Vorwoche fehlen. Auch David Strüning steht wegen beruflicher Verpflichtungen nicht zur Verfügung. Dagegen kehrt Tanju Hassanoglu in den Kader zurück, hat wieder trainieren können. Dogan Gödüz ist nach seiner Rotsperre auch wieder dabei, ob er spielt, ließ der Trainer offen. Besonders erfreut ist Christian Heider, das der langzeitverletzte Salam Halawani mit dem Lauftraining beginnen konnte. Doch zum Sprung in den Kader fehlt noch einiges.

Sein letztes Spiel vor seinem großen Australien-Abenteuer bestreitet dagegen Jan Siegfried, der aus der Mannschaft eigentlich nicht wegzudenken ist. Nach Lukas Martinen und Sebastian Kiesbye ist Siegfried der dritte Akteur, der die Husumer wegen eines Auslandsaufenthaltes verlässt.
23. September 2010 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 11 01.10.11 VfR Neumünster Husumer SV 3:0

Husum mit zwei Gesichtern!

Mit einer 0:3 (0:0) Niederlage im Gepäck kehrte die Husumer SV vom Auswärtsspiel beim Spitzenreiter aus Neumünster zurück. Vor dem Pausenpfiff konnten die Nordfriesen die Partie noch ausgeglichen gestalten, verdienten sich das Unentschieden. Die SV stand sehr tief und startete immer wieder gefährliche Konter. Die Führung wäre mehrfach möglich gewesen, doch vor dem Tor waren die Husumer nicht abgeklärt genug oder scheiterten an Torhüter Hüsnü Özdemir. Der VfR schaffte dann durch eine starke zweite Halbzeit die Wende. Husum verlor zunehmend die wichtigen Zweikämpfe, machte spielentscheidende Fehler. »Neumünsters Sieg ist sicherlich verdient, aber zu hoch ausgefallen«, bilanzierte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Wir haben uns hier gut verkauft, bei mehr Konzentration wäre auch hier etwas drin gewesen.« 

Besonders in der ersten Halbzeit machten es die Husumer dem Spitzenreiter schwer, hatten einige hochkarätige Tormöglichkeiten. Ein Kopfball von Jonas Heider verfehlte nur knapp das Tor (12.). In der 26. Minute war es wieder Jonas Heider, der mit einem 20-Meter-Hammer nur das Außennetz traf. Zwei Minuten später lief Ian-Prescott Claus auf Torhüter Özdemir zu, legte das Leder am herausstürmenden Torhüter vorbei. Das Tor verfehlte er aber äußerst knapp. In der 35. Minute düpierte wieder Jonas Heider die VfR-Abwehr, setzte sich gegen mehrere Abwehrspieler durch. Zweimal musste der Torhüter in höchster Not die Husumer Führung verhindern. Auch die Hausherren hatten durch Henrik Giese mit einem Kopfball (16.), Marinko Ruzic (38.), der an Torhüter Kevin Ralfs scheiterte und Patrick Fürst, der knapp daneben schoss (45.), einige Möglichkeiten. 

Nach dem Pausentee kam Neumünster immer besser in Schwung, Torhüter Ralfs bekam jatzt einiges zu tun. Zunächst scheiterte Abdul Yilmaz am aufmerksamen Husumer Keeper (55.). Der Druck auf das Husumer Tor wuchs ständig. In der 60. Minute dann die Führung für den VfR, Patrick Fürst nutzte einen Stellungsfehler der Husumer Abwehr und netzte ein. Fünf Minuten später die Ausgleichschance für die Nordfriesen, Hakim Alioua zielte aber knapp am Pfosten vorbei. Das 2:0 folgte in der 67. Spielminute durch den agilen Abdul Yilmaz per Elfmeter, Kevin Ralfs hatte Patrick Fürst zuvor von den Beinen geholt. Die endgültige Entscheidung gelang Marinko Ruzic (75.). Aus der Drehung drosch er das Leder in die Maschen. Nach diesem Treffer war der Drops gelutscht, Neumünster hatte das 45. Spiel hintereinander ohne Niederlage absolviert. Christian Heider war nach der Niederlage dennoch zuversichtlich: »Auf diese Leistung können wir aufbauen. Hier kann man verlieren.«
2. Oktober 2011 · HI

"Gut verkauft"

Husumer SV verliert 0:3 beim VfR Neumünster
Neumünsters Finn Thomas (re.) lässt den Husumer Ian-Prescott Claus stehen und strebt dem Tor der Nordfriesen zu. Foto: schmuck

Neumünster (bhu) - Die Serie ist gerissen. Mit einem 0:3 (0:0) im Gepäck kehrten die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV vom VfR Neumünster zurück. Vor dem Pausenpfiff konnten die Nordfriesen die Partie noch ausgeglichen gestalten. Die Führung wäre mehrfach möglich gewesen, doch vor dem Tor waren die Husumer nicht abgeklärt genug oder scheiterten an Torhüter Hüsnü Özdemir. Der VfR schaffte dann durch eine starke zweite Halbzeit die Wende. Husum verlor die wichtigen Zweikämpfe, machte spielentscheidende Fehler.

„Neumünsters Sieg ist sicherlich verdient, aber zu hoch ausgefallen,“ bilanzierte Husums Trainer Christian Heider. „Wir haben uns hier gut verkauft, bei mehr Konzentration wäre auch hier etwas drin gewesen.“ Besonders in der ersten Halbzeit machten es die Husumer dem Spitzenreiter schwer. Ein Kopfball von Jonas Heider verfehlte nur knapp das Tor (12.). In der 26. Minute war es wieder Jonas Heider, der mit einem 20-Meter-Hammer nur das Außennetz traf. Zwei Minuten später lief Ian-Prescott Claus auf Torhüter Özdemir zu, legte das Leder am heraus stürmenden Torhüter vorbei. Das Tor verfehlte er aber knapp. In der 35. Minute düpierte wieder Jonas Heider die VfR-Abwehr . Zweimal musste der Torhüter in höchster Not die Husumer Führung verhindern. Auch die Hausherren hatten durch Henrik Giese mit einem Kopfball (16.), Marinko Ruzic (38.), der an Torhüter Kevin Ralfs scheiterte und Patrick Fürst, der daneben schoss (45.), Chancen.

Nach dem Wechsel kam Neumünster in Schwung, Torhüter Ralfs bekam zu tun. Zunächst scheiterte Abdul Yilmaz am aufmerksamen Husumer Keeper (55.). In der 60. Minute dann die Führung für den VfR, Patrick Fürst nutzte einen Stellungsfehler der Abwehr und netzte ein. Fünf Minuten später die Ausgleichschance für die Nordfriesen, Hakim Alioua zielte aber am Pfosten vorbei. Das 2:0 folgte in der 67. Minute durch den agilen Abdul Yilmaz per Elfmeter, Kevin Ralfs hatte Patrick Fürst von den Beinen geholt. Die Entscheidung gelang Marinko Ruzic (75.). Aus der Drehung drosch er das Leder in die Maschen.

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglou, Rafalski (73. Lorenzen), Steglich, Schröder, Claus – Jo. Heider (64. Alioua), Cornils (80. Beka).
Tore: 1:0 Fürst (60.), 2:0 Yilmaz (67./FE), 3:0 Ruzic (75.). Zuschauer: 264. Schiedsrichter: Göttsch (TSV Dannau). Beste Spieler: Özdemir, Fürst/Hassanoglou, Jonas Heider.

4. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

3:0 – Nach der Pause macht VfR mit Aufsteiger Husum kurzen Prozess

Gemeinsame Sache: Die Rasensportler Henrik Giese (links) und Abdul Yilmaz beschäftigen hier Husums Jannik Heider. Foto: Schmuck

Neumünster (sas) - Auch der zuletzt so starke Aufsteiger Husumer SV konnte den VfR Neumünster in der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga nicht stoppen. Rasensport bezwang die zuvor drei Mal in Folge siegreichen Nordfriesen vor lediglich 264 zahlenden Zuschauern mit 3:0 (0:0) und zementierte damit seine Tabellenführung.

Eine halbe Stunde lang wirkten die Lila-Weißen lustlos und völlig uninspiriert. Es schien, als würden die „Veilchen“ sich für das gestrige Kreispokalfinale beim PSV schonen zu wollen. Erst nachdem der vor dem Anpfiff für sein 100. Meisterschaftsspiel im VfR-Dress ausgezeichnete Schlussmann Hüsnü Özdemir zwei Mal gegen den durchgebrochenen Jonas Heider bravourös das sichere 0:1 verhindert hatte (36.), wachten die Hausherren auf. Und der VfR hätte bereits zur Pause führen können. Doch sowohl Marinko Ruzic mit einem herrlichen Seitfallzieher auf Vorlage von Manuel Schwenn (39.) als auch der alleine auf Gästekeeper Kevin Ralfs zusteuernde Patrick Fürst (45./+1) vergaben. Überdies blieb den Einheimischen nach einer Catcheinlage von Tanju Hassanoglu gegen Schwenn ein Strafstoß verwehrt (43.). Der vor dem Anpfiff für seinen 100. Einsatz in der höchsten Landesklasse geehrte und gewohnt unaufgeregt pfeifende Referee Jörn Göttsch ließ weiterspielen.

Auch wenn besonders Husums quirliger Ian-Prescott Claus die VfR-Defensive noch ein ums andere Mal beschäftigte, verlagerte sich das Geschehen nach dem Wiederbeginn mehr und mehr in die Spielfeldhälfte der Gäste, die nicht nur auf den Außenbahnen, sondern auch in der Zentrale immer wieder nur noch hinterherliefen. Diverse Male setzte sich der Spitzenreiter vor der Kiste des Neulings in Szene, was sich letztlich auch in drei Treffern widerspiegelte. Da schob erst Fürst zum 1:0 ein, nachdem Schwenn einen Yilmaz-Eckstoß klug weitergeleitet hatte (59.). Abdul Yilmaz verwandelte acht Minuten später einen Strafstoß zum 2:0 – Husums Tormann Ralfs war zuvor erst zögerlich und kam folglich im Zweikampf mit Fürst viel zu spät –, und weitere acht Minuten darauf durfte auch der zusehends aufblühende Ruzic jubeln. Der unermüdliche Finn Thomas scheiterte an Ralfs, doch der kroatische Routinier war zur Stelle und schoss staubtrocken zum 3:0 ein (75.). Während der VfR durchaus noch hätte nachlegen können, tauchte der Gast lediglich sporadisch vor dem stets aufmerksamen Özdemir auf. Es sprach Bände, dass Husum erst in der 88. Minute seinen allerersten Eckstoß verzeichnete.

„In der ersten Halbzeit war das viel zu wenig von uns, da agierte Husum deutlich engagierter als wir. Während unsere Akteure sich kaum einmal freiliefen und der Ballführende nur wenige Möglichkeiten zu einem vernünftigen Abspiel besaß, gingen die Gäste weite Wege und ließen uns ihre Freude am Fußball spüren. Letztlich können wir uns bei Özdemir bedanken, dass er das 0:1 vereitelte. In der zweiten Hälfte haben wir dann endlich das nötige Engagement und den Willen erkennen lassen“, bilanzierte VfR-Trainer Ervin Lamce, der Patrick Christophersen (Oberschenkelprobleme) 80 Minuten lang schonte und erstmals auch Christoph Maliszewski nicht für die Startelf aufbot. „Maliszewski hat bislang eine überragende Saison gespielt, ich wollte ihm eine Pause gönnen“, begründete der 39-Jährige seinen Schritt, dem sich im Spielverlauf peu à peu steigernden Schwenn den Vorzug gegeben zu haben. Gästecoach Christian Heider, einer der Regionalliga-Aufstiegshelden des VfR im Jahr 2003, attestierte den Hausherren einen „verdienten Sieg“, der jedoch, so Christian Heider trotz vieler liegen gelassener Großchancen der Lila-Weißen, um ein bis zwei Tore zu hoch ausgefallen sei. Dass bei seiner Truppe nach dem Wiederanpfiff die Kräfte schwanden, war für den 40-Jährigen kein Beinbruch. „Das muss man meinen jungen Spielern mal zugestehen, vor allem bei diesen hochsommerlichen Temperaturen“, erklärte Husums Trainer, der für die letzte halbe Stunde mit dem vom TSV Gadeland geholten Hakim Alioua einen Ex-Rasensportler brachte. Außer einer beachtlichen Körperfülle war von dem Standard-Spezialisten jedoch kaum etwas zu sehen.

VfR – Husumer SV 3:0

VfR Neumünster: Özdemir - Thomas, Schäfke, Giese, Bock - Yilmaz (81. Christophersen), Gülbay - Fürst (70. Maliszewski), Ruzic, Zmijak (78. Künstler) - Schwenn.
Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Göndüz, Hassanoglu - Schröder - Rafalski (73. Lorenzen), Steglich, Jonas Heider (64. Alioua), Claus - Cornils (81. Beka). Beste Spieler: Fürst, Ruzic, Giese – Claus. – SR: Göttsch (Dannau). – Zuschauer: 264 zahlende. – Tore: 1:0 Fürst (59.), 2:0 Yilmaz (67., FE), 3:0 Ruzic (75.). – Gelbe Karte: Ralfs (Husum/67., Foulspiel). – Spielwertung: befriedigend. – Nächste VfR-Gegner: ETSV Weiche (A/Sonnabend, 15 Uhr/SHFV-Pokal-Halbfinale), Heikendorfer SV (H/Sonntag, 16. Oktober, 15 Uhr/13. Spieltag SH-Liga).

4. Oktober 2011 · Holsteinischer Courier 

Aufstiegsheld von 2003 kehrt zum VfR zurück

Unvergessen: die Duelle zwischen VfR-Verteidiger Christian Heider (li.), heute Trainer der Husumer SV, und Emdens Frank Löning im Jahr 2003. Foto: Klimek

Neumünster (sas) - Bevor Fußball-Landesmeister VfR Neumünster mit dem Kürprogramm in Form des Kreispokalendspiels beim Polizei-SV Union (Montag, 16 Uhr) starten darf, hat er noch eine Pflichtaufgabe in der Schleswig-Holstein-Liga zu bestreiten: Heute um 15 Uhr erwartet Rasensport den zuletzt sehr starken Aufsteiger Husumer SV.

Während der seit 44 Meisterschaftspartien und in dieser Saison auch schon wieder zehn Mal ungeschlagene Spitzenreiter VfR (10 Spiele/26 Punkte/26:10 Tore) per se als Favorit gilt, reist der Tabellenzehnte Husumer SV (9/10/14:17) mit breiter Brust an. Denn nach fünf Auftaktniederlagen gab es in Unterzahl ein 1:1 beim Heikendorfer SV sowie Siege gegen den SV Schackendorf (6:0), beim SV Henstedt-Ulzburg (4:2) und zuletzt sogar gegen den bis dato ungeschlagenen Tabellenzweiten Holstein Kiel II (1:0). Ferner rangieren mit Ian-Prescott Claus und Marcel Cornils (je fünf Treffer) gleich zwei Nordfriesen auf Platz 5 der SH-Liga-Torjägerliste. Bekanntester Akteur jedoch ist Christian Heider. Der 40-Jährige kommt auch schon auf zwei Saisonkurzeinsätze, ist aber hauptsächlich als Trainer bei der Sportvereinigung tätig. Heider spielte von 1996 bis 1998 sowie von 2001 bis 2003 beim VfR – unter anderem mit dem heutigen Rasensport-Coach Ervin Lamce in einem Team –, schaffte mit Lila-Weiß in seinem letzten Jahr an der Geerdtsstraße in zwei dramatischen Aufstiegsspielen gegen Kickers Emden (1:2 und 3:2) den sensationellen Sprung in die damals drittklassige Regionalliga Nord. Als Manndecker gegen den heutigen Kapitän des Drittligisten SV Sandhausen, Frank Löning (später auch Werder Bremen II sowie SC Paderborn 07), musste Heider seinerzeit Schwerstarbeit verrichten. „Wir haben etwas erreicht, das der VfR so wohl nicht mehr erleben wird. Das kann uns keiner nehmen. Überhaupt war es eine geile Zeit in Neumünster, und ich freue mich wirklich besonders auf das heutige Spiel“, erklärt Heider. Der Aufstiegsheld von 2003 muss auf gleich drei Kicker verzichten, die sich im Ausland befinden: Verteidiger Lukas Martinen (USA), Mittelfeldmann Jan Siegfried (Australien) und Angreifer Sebastian Kiesbye (England).

Vor dem Anstoß stehen zwei Jubilare im Blickpunkt: VfR-Torwart Hüsnü Özdemir bestreitet sein 100. Meisterschaftsspiel für Rasensport, Referee Jörn Göttsch pfeift zum 100. Mal in der höchsten Landesklasse.

VfR: siehe nebenstehende Pokalvorschau. – SR: Göttsch (Dannau). – Letzte Duelle: sowohl in Husum als auch in Neumünster 2:2 (Saison 2008/2009, SH-Liga). – Courier-Tipp: 4:1 für VfR.
Ferner spielen (in Klammern Courier-Tipps): heute, 13.45 Uhr: Holstein Kiel II – SV Eichede (2:1); heute, 14 Uhr: Flensburg 08 – SV Schackendorf (4:1), Heider SV – FC Sylt (2:2), Eider Büdelsdorf – TSV Kropp (1:3); heute, 15 Uhr: SV Henstedt-Ulzburg – Heikendorfer SV (1:1), SV Todesfelde – Strand 08 (2:2), Preetzer TSV – VfB Lübeck II (1:2), Breitenfelder SV – ETSV Weiche (0:5); Montag, 14 Uhr: Heider SV – Breitenfelder SV (3:1), Husumer SV – FC Sylt (2:3); Montag, 15 Uhr: VfB Lübeck II – Todesfelde (2:1), SV Schackendorf – ETSVWeiche (0:3), SV Eichede – TSV Kropp (2:0), Preetzer TSV – SV Henstedt-Ulzburg (2:2).

1. Oktober 2011 · Holsteinischer Courier 

Heider trifft auf seine Ex-Vereine

SH-Liga: Husumer SV heute um 15 Uhr bei Tabellenführer VfR Neumünster / Am Montag (14 Uhr) kommt der FC Sylt zum Nachholspiel
Leistungsträger: Christian Heider trug zwischen 1996 und 1998 sowie zwischen 2001 und 2003 das Trikot des VfR Neumünster. Foto: sas

Husum (bhu) - Zwei dicke Brocken warten am Wochenende auf die Fußballer der Husumer SV in der SH-Liga. Heute (15 Uhr) reisen die Nordfriesen zum Auswärtsspiel nach Neumünster. Am Montag steht die Nachholpartie im Friesenstadion gegen den FC Sylt an (14 Uhr).

Der bisher noch ungeschlagene Spitzenreiter aus Neumünster ist drauf und dran, dem Rest der Liga vorzeitig zu enteilen. Das Torverhältnis von 26:10 in zehn Spielen spricht für sich. Zudem haben die Kicker von Trainer Ervin Lamce seit nunmehr 44 Spielen in Folge nicht mehr verloren – eine beeindruckende Serie! Aber solche Rekorde schocken derzeit weder Husums Trainer Christian Heider noch seine Mannschaft, denn in den letzten Spielen haben die Spieler genug Selbstvertrauen tanken können. Besonders das 1:0 gegen Holstein Kiel II beeindruckte. Heider ist begrenzt optimistisch: „Wir sind gut drauf. Aber das werden wieder zwei schwere Spiele, die uns alles abverlangen.“

Die Ausgangslage hat sich für die Nordfriesen stark verbessert. Mit ansteigender Form vom Tabellenkeller auf den zehnten Platz, das kann sich sehen lassen. Doch Christian Heider mahnt: „Darauf dürfen wir uns jetzt nicht ausruhen. Wir haben schließlich in den ersten Spielen einiges liegen lassen, jetzt wollen wir weitere Punkte einfahren.“ Natürlich hofft die Husumer Fangemeinde, das die kleine Serie von drei gewonnenen Spielen nicht vorzeitig zu Ende geht, doch der VfR ist heute der haushohe Favorit.

Dass der Spitzenreiter längst nicht immer souverän auftritt, zeigte sich am vergangenen Wochenende beim TSV Kropp. Nach 0:1-Halbzeitrückstand siegte die Elf glanzlos 2:1. „Das ist deren Stärke“, weiß Heider. „Auch an einem schlechten Tag ist die Elf in der Lage, das Spiel noch zu drehen.“ Um dem zu begegnen, fordert der Trainer des Aufsteigers: „Wir müssen den Gegner bereits in unserer Offensive ständig beschäftigen. Nicht nur die Abwehr ist gefordert.“

Heider wird heute sicherlich freundlich begrüßt werden, spielte er doch zwischen 1996 und 1998 sowie zwischen 2001 und 2003 selbst für die Lila-Weißen, schaffte mit dem VfR 2003 den Aufstieg in die Regionalliga. 2001/02 erzielte er sogar das 1:0-Siegtor – gegen Husum! Auch mit dem Gegner vom Montag hatte der 40-Jährige schon mal zu tun, kickte 2007/08 für den damaligen, von Volker Koppelt aufgerüsteten, Schleswiger Kreisligisten FC Haddeby 04, der mit 22 Punkten Vorsprung Meister wurde.

Heute firmiert der Club unter FC Sylt und ist ein vermeintliches Spitzenteam, das die hohen Erwartungen als Tabellen-Neunter (zwei Punkte vor Husum) noch nicht annähernd erfüllen konnte. „Wir gehören mit Eider und Breitenfelde zu den schlechtesten Teams der Liga“, schimpfte Mäzen und Trainer Volker Koppelt in der vergangenen Woche. Doch kampflos werden die Exil-Insulaner die Punkte nicht hergeben. „Wir haben Respekt vor dem FC Sylt“, stellt Christian Heider klar. Die Elf hat viele Individualisten, die man erst einmal ausschalten muss. Das wird schwer.“

Dass diese Begegnung nicht einer gewissen Brisanz entbehrt, ist klar. Immerhin gingen die Stormstädter im letzten Aufeinandertreffen (Pfingsten) im Kreispokalfinale als Sieger (5:3 nach Verlängerung vor knapp 400 Zuschauern) vom Platz. Die Husumer treffen aber auf ein neu formiertes Team, nur drei Akteure blieben aus der Vorsaison übrig. „Natürlich sind wir sehr motiviert und rechnen uns etwas aus“, hofft Heider auf weitere Punkte. Wieder dabei ist Manuel Lorenzen nach abgesessener Sperre, auch David Strüning steht zur Verfügung.
1. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 3 03.10.11 Husumer SV FC Sylt 0:3

Sylt verdienter Sieger im Nordfriesland-Derby!

Nichts zu holen gab es für die Husumer Sportvereinigung im Nachholspiel gegen den FC Sylt. Am Tag der Deutschen Einheit hatten die Spieler von Trainer und Mäzen Volker Koppelt alles im Griff. Deutlich zu sehen, das die Mannschaft langsam zusammenwächst. Motiviert, gut organisiert und immer schneller am Ball als der Gegner – so sahen 396 Zuschauer den FC im Friesenstadion. Gekonnt wurde das Leder durch die eigenen Reihen getrieben, die Husumer Spieler standen oft rat- und tatlos daneben. Mit angezogener Handbremse präsentierten sich die Stormstädter in dieser Begegnung. Nichts war zu sehen von den guten Leistungen der letzten Spiele. Wären die Sylter konsequenter im Ausnutzen der vorhandenen Tormöglichkeiten gewesen, es wären mehr als die drei Tore gefallen. »Das war ja ein Katastrophenspiel von meiner Mannschaft«, schimpfte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Wir waren körperlich einfach nicht in der Lage dagegenzuhalten. Der Erfolg der Sylter ist natürlich verdient. Erst nach dem 0:3 haben wir einigermaßen mitgehalten.« Volker Koppelt war die Erleichterung über den klaren Sieg ins Gesicht geschrieben: »Das war leichter als erwartet. Wir hatten nach den letzten guten Ergebnissen Respekt vor Husum. Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Wichtiger ist noch, das wir unsere Formation gefunden haben. Ein richtig schönes Wochenende für uns.«

Nur eine Torchance in der ersten Halbzeit konnten sich die Husumer herausspielen. Bereits in der ersten Minute setzte sich Ian-Prescott Claus auf der rechten Seite durch. Sein Schuss aus zehn Metern wurde aber im letzten Augenblick noch durch Helmke von der Torlinie geschlagen. Dann übernahmen die Gäste eindeutig das Kommando. Schnell lief das Leder durch die eigenen Reihen, Husums Torhüter Kevin Ralfs stand mehrfach im Mittelpunkt. Romano Lindner scheiterte in der zehnten Minute noch am Keeper. Fünf Minuten später bereits die Sylter Führung, die Husums Trainer Christian Heider in Rage brachte. Durch fehlende Zuordnung nach einem Freistoß stand Ndame Ngole völlig frei und brauchte nur noch den Kopf hinhalten. Gökhan Iscan mit einem 18-Meter-Schuss (25.) und Timo Mäkelmann mit einer direkten Ecke, die Ralfs noch über den Querbalken lenkte (42.), hatten Pech im Abschluss. Mit dem Pausenpfiff gelang Dennis Tornieporth die Vorentscheidung. Sein Schuss zum 0:2 aus achtzehn Metern wurde noch abgefälscht (45.). 

Wer gedacht hatte, das die Sylter im Gefühl des sicheren Sieges in der zweiten Halbzeit nachlassen würden, hatte sich getäuscht. Weiter ging es nur in eine Richtung – auf das Husumer Tor. Das Endergebnis stellte Thomas Piper bereits in der 59. Minute her. Von der linken Seite kommend, netzte er unbedrängt ein. Beim nächsten Vorstoß des FC hämmerte Dennis Tornieporth das Leder an die Latte des Husumer Tores (60.). Husum ließ die Sylter gewähren, von Aufbäumen weiterhin keine Spur. Der Husumer Sturm war völlig abgemeldet, nur gelegentlich tauchten die Hausherren vor dem gegnerischen Tor auf. Nach einer Husumer Ecke traf Jonas Heider den Ball aus kurzer Diatanz nicht richtig (69.).In dieser Szene wäre mehr drin gewesen, zeigt aber deutlich die Husumer Nachlässigkeiten an diesem Nachmittag auf. Im Gegenzug hätte Dennis Tornieporth die Führung für seine Farben ausbauen können. Frei vor Torhüter Ralfs stehend drosch er das Leder am Husumer Tor vorbei. Die Ergebnisverbesserung verpasste in der 89. Spielminute Ian-Prescott Claus, der herrlich von Hakim Alioua freigespielt wurde. Aus acht Metern zielte er aber am langen Eck vorbei. In der Schlussminute schoss Sebastian Steglich aus sechzehn nur knapp über den Querbalken. 

Ein auch in dieser Höhe verdienter und ungefährdeter Sieg des FC Sylt im Friesenstadion. Ein Highlight steht für die Sylter in der nächsten Woche an. Vom Spiel gegen den Breitenfelder SV berichtet das Fernsehen. Das ZDF in Gestalt von Günther-Peter Ploog war auf den FC während eines Pokalspiels im Sommer in Hattstedt aufmerksam geworden und stellt den Club vor.

3. Oktober 2011 · HI

Gegen starke Sylter ohne Chance

3:0 für das Koppelt-Team bei der Husumer SV / Zuvor 0:3 beim VfR Neumünster
Getümmel im Husumer Strafraum. Timo Mäkelmann und Romano Lindner gegen Sascha Rettkowski. Foto: hulin

Husum (bhu) - Kein erfolgreiches Wochenende für die Husumer SV. Der SH-Liga-Aufsteiger verlor zunächst am Sonnabend die Partie beim Spitzenreiter VfR Neumünster mit 0:3 (0:0). Gestern gab es ein wieder ein 0:3 – diesmal gegen den FC Sylt, der schon am Sonnabend beim Heider SV mit 4:0 gewonnen hatte.

Am Tag der Deutschen Einheit hatten die Spieler von FC-Chef Volker Koppelt alles im Griff. Motiviert, gut organisiert und immer schneller am Ball als der Gegner – so sahen 396 Zuschauer den FC im Friesenstadion. Wären die Sylter konsequenter im Ausnutzen der vorhandenen Tormöglichkeiten gewesen, es wären mehr als die drei Tore gefallen.

Neumünsters Finn Thomas (re.) lässt den Husumer Ian-Prescott Claus stehen und strebt dem Tor der Nordfriesen zu. Foto: schmuck

„Das war ein Katastrophenspiel von meiner Mannschaft,“ schimpfte Husums Trainer Christian Heider. „Wir waren körperlich einfach nicht in der Lage dagegenzuhalten. Der Erfolg der Sylter ist natürlich verdient. Erst nach dem 0:3 haben wir einigermaßen mitgehalten.“

Volker Koppelt war die Freude über den klaren Sieg ins Gesicht geschrieben: „Das war leichter als erwartet. Wir hatten nach den letzten guten Ergebnissen Respekt vor Husum. Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Wichtiger ist noch, das wir unsere Formation gefunden haben.“ Nur eine Torchance in der ersten Halbzeit konnten sich die Husumer herausspielen. Bereits in der ersten Minute setzte sich Ian-Prescott Claus auf der rechten Seite durch. Sein Schuss aus zehn Metern wurde aber im letzten Augenblick noch durch Helmke von der Torlinie geschlagen.

Dann übernahmen die Gäste eindeutig das Kommando und gingen in Führung. Durch fehlende Zuordnung nach einem Freistoß stand Ndame Ngole völlig frei und brauchte nur noch den Kopf hinhalten (15.). Mit dem Pausenpfiff gelang Dennis Tornieporth die Vorentscheidung. Sein Schuss zum 0:2 aus achtzehn Metern wurde noch abgefälscht (45.).

Wer gedacht hatte, das die Sylter im Gefühl des sicheren Sieges in der zweiten Halbzeit nachlassen würden, hatte sich getäuscht. Weiter ging es nur in eine Richtung – auf das Husumer Tor. Das Endergebnis stellte Thomas Piper bereits in der 59. Minute her.

Ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg des FC Sylt im Friesenstadion. Ein Highlight steht für die Sylter in der nächsten Woche an. Vom Spiel gegen den Breitenfelder SV berichtet das Fernsehen. Das ZDF in Gestalt von Günther-Peter Ploog war auf den FC während eines Pokalspiels im Sommer in Hattstedt aufmerksam geworden und stellt den Club vor.

Husum: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Göndüz (46. Alioua), Lorenzen (46. Rafalski) – Hassanoglou, Steglich, Schröder, Claus – Cornils, Jo. Heider (69. Beka). Sylt: Alves Lopes – Pieper, Helmke, Martens, Carolus – Ngole Ndame (85. Westbrock), Harrer (67. Reimers), Lindner, Iscan (69. Gürel) – Mäkelmann, Tornieporth. 
Zuschauer: 396 – Schiedsrichter: Torben Nesch (TSV Drelsdorf) – Beste Spieler: -/Piper, Harrer, Martens, Tornieporth

4. Oktober 2011 · Schlei Bote

Husum ohne Chance gegen starke Sylter

3:0 für das Koppelt-Team im Friesenstadion / Heider: "Ein Katastophenspiel"
Getümmel im Husumer Strafraum: Timo Mäkelmann und Romano Lindner gegen Sascha Rettkowski (rechts). Foto: hulin

Husum (bhu) –Nichts zu holen gab es für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV beim 0:3 (0:2) gegen den FC Sylt. Das Team von Trainer und Mäzen Volker Koppelt hatte alles im Griff – deutlich zu sehen, das die Mannschaft langsam zusammenwächst. Motiviert, gut organisiert und immer schneller am Ball als der Gegner – so sahen 396 Zuschauer den FC im Friesenstadion. Wären die Sylter konsequenter im Ausnutzen der Möglichkeiten gewesen, es wären mehr als drei Tore gefallen.

„Das war ein Katastrophenspiel von meiner Mannschaft,“ schimpfte Husums Trainer Christian Heider. „Wir waren körperlich einfach nicht in der Lage, dagegen zu halten. Der Erfolg der Sylter ist natürlich verdient. Erst nach dem 0:3 haben wir einigermaßen mitgehalten.“ Volker Koppelt war die Erleichterung über den klaren Sieg ins Gesicht geschrieben: „Das war leichter als erwartet. Wir hatten nach den letzten Ergebnissen Respekt vor Husum. Ich denke, wir haben verdient gewonnen. Wichtiger ist noch, das wir unsere Formation gefunden haben.“

Bereits in der 1. Minute setzte sich Ian-Prescott Claus auf der rechten Seite durch. Sein Schuss aus zehn Metern wurde aber im letzten Augenblick noch von Helmke von der Torlinie geschlagen. Dann übernahmen die Gäste eindeutig das Kommando, Husums Torhüter Kevin Ralfs stand mehrfach im Mittelpunkt. Romano Lindner scheiterte in der 10. Minute noch am Keeper. Fünf Minuten später bereits die Sylter Führung, die Christian Heider in Rage brachte. Nach einem Freistoß fehlte die Zuordnung, Ndame Ngole stand völlig frei und brauchte nur noch den Kopf hinzuhalten. Gökhan Iscan mit einem 18-Meter-Schuss (25.) und Timo Mäkelmann mit einer Ecke, die Ralfs noch über den Querbalken lenkte (42.), hatten Pech im Abschluss. Dennis Tornieporth gelang die Vorentscheidung. Sein Schuss zum 0:2 aus 18 Metern wurde noch abgefälscht (45.).

Weiter ging es nur in eine Richtung. Das Endergebnis stellte Thomas Piper bereits in der 59. Minute her. Von der linken Seite kommend, schoss er unbedrängt ein. Beim nächsten Vorstoß des FC hämmerte Dennis Tornieporth das Leder an die Latte (60.).

Husumer SV: Ralfs – Ja. Heider, Rettkowski, Göndüz (46. Alioua), Lorenzen (46. Rafalski) – Hassanoglou, Steglich, Schröder, Claus – Cornils, Jo. Heider (69. Beka).
FC Sylt: Alves Lopes – Pieper, Helmke, Martens, Carolus – Ngole Ndame (85. Westbrock), Harrer (67. Reimers), Lindner, Iscan (69. Gürel) – Mäkelmann, Tornieporth.
Schiedsrichter: Torben Nesch (TSV Drelsdorf/A/B). Zuschauer: 396.
Tore: 0:1 Ngole Ndame (15.), 0:2 Tornieporth (45.), 0:3 Piper (59.).
Beste Spieler: -/Piper, Harrer, Martens, Tornieporth.

4. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Platz gesperrt: Kreisderby in Husum fällt aus

Husum (bhu) – Die Vorfreude der Husumer SV auf das erste Kreisderby in der Schleswig-Holstein-Liga war riesengroß – die Enttäuschung gestern Morgen ebenfalls. Die für heute geplante Partie gegen den FC Sylt fällt definitiv aus. „Wir wurden ausgebremst“, sagte HSV-Geschäftsführer Anton Christiansen. „Der Platz ist gesperrt.“ Nach dem Dauerregen am Donnerstag hatte die Stadt Husum gestern kurzfristig eine Platzbegehung im Friesenstadion anberaumt und festgestellt, dass „einige Rasenflächen teilweise unter Wasser“ standen und die übrigen Teile des Platzes „von den Niederschlägen völlig durchweicht“ seien. Nicht einmal das Mähen des Rasens sei möglich. Deshalb sei von einer Nutzung des Friesenstadions am Wochenende für den Punktspielbetrieb abzusehen. Kurzum: „Der Platz wird gesperrt.“ Nach Erhalt der Mail nahm Anton Christiansen sofort telefonisch Kontakt zum Sylter Ligamanager Manfred Block auf, um auszuloten, ob die Husumer eventuell das Heimrecht mit dem FC Sylt tauschen könnten. „Dazu sind wir laut Liga-Statuten verpflichtet“, erläuterte Christiansen. Doch in Felde kann die Partie ebenfalls nicht stattfinden. Nach Auskunft von Block sei der Platz belegt. Zudem befinde er sich ebenfalls in schlechtem Zustand. Damit müssen Husum und Sylt am Wochenende eine Zwangspause einlegen.

13. August 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 12 08.10.11 Husumer SV FT Eider Büdelsdorf 1:2

Herber Rückschlag!

Eine 1:2 (0:1)-Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt kassierte die Husumer SV gegen Eider Büdelsdorf und erlitt einen herben Rückschlag im heimischen Friesenstadion. Erhofft hatten sich die 232 Zuschauer einen Abstiegskrimi mit rassigen Zweikämpfen und vielen Torraumszenen. Doch beide Mannschaften passten sich ihren Tabellenplätzen an, boten nur Magerkost. Büdelsdorf war am Ende die glücklichere Mannschaft – nicht die bessere. Die Nordfriesen erreichten in dieser Partie nie die Form ihrer kleinen Siegesserie vergangener Wochen. Trainer Christian Heider fehlen mittlerweile die Alternativen, um reagieren zu können. Die Abgänge von Jan Siegfried und Sebastian Kiesbye in der laufenden Saison können einfach nicht kompensiert werden. Eider sicherte sich mit einfachen Mitteln die drei Punkte. Aus einer kompakten Abwehr wurde das Leder mit langen Bällen nach vorne getrieben. Husums Unachtsamkeiten in der Abwehr führten schließlich zum Erfolg. SV-Trainer Christian Heider wirkte nach Spielende angefressen: »Es ist wirklich eine Frechheit, was meine Spieler hier heute abgeliefert haben. Eider hat letztlich verdient gewonnen. Meine Mannschaft war viel zu eigensinnig, jeder hat nur für sich gespielt.« Zufrieden war natürlich Büdelsdorfs Trainer Olaf Lehmann: »Wir wollten hier unbedingt gewinnen und die drei Punkte mitnehmen. Das haben wir geschafft. Ich finde, der Sieg ist verdient.« 

Beide Mannschaften fanden schwer in diese Begegnung, viele Stockfehler ließen keinen Spielfluss aufkommen. Nur selten gab es spannende Strafraumszenen. Eine davon konnte Husums Angriffsführer Jonas Heider nicht nutzen. Kurz vor dem Tor stehend bekam er keinen Druck hinter den Ball (6.). Erst in der 18. Spielminute setzten die Gäste die erste Duftmarke. Abwehrspieler Sven von Levern war mit nach vorne gelaufen, traf mit seinem trockenen Schuss aber nur das Außennetz des Husumer Tores. Die Führungsmöglichkeit der Stormstädter vergab Jonas Heider in aussichtsreicher Position in der 32. Spielminute. In letzter Sekunde konnte Torhüter Sven Schmedemann noch mit dem Fuß abwehren. Für ihre Nachlässigkeiten wurden die Nordfriesen noch vor dem Seitenwechsel bestraft. Ein Freistoß von der rechten Seite fand den Kopf von Julian Tesche, der aus acht Metern keine Mühe hatte und den Führungstreffer markierte (40.). 

Nur wenig Besserung erfuhr das Spiel in der zweiten Halbzeit. Zwar waren alle Akteure mit mehr Elan dabei, aber insgesamt war das einfach zu wenig um der Spielklasse gerecht zu werden. Husums Ian-Prescott Claus scheiterte in der 66. Minute am gut reagierenden Torhüter Schmedemann, aus vierzehn Metern hatte er abgezogen. Auch Eider nutze die wenigen Möglichkeiten nicht. In der 74. Minute setzte Hendrik Ostermann einen Kopfball knapp neben den Pfosten. Eine Minute später reduzierten sich die Gäste selber. Christian Sankowski wurde mit der gelb-roten Karte bedacht. Sein hartes Einsteigen mit anschließender Meckerei hatte Konsequenzen. Die Husumer drängten nun auf den Ausgleich, warfen alles nach vorne. Doch viel kam nicht dabei heraus. Nur einmal konnte sich Jonas Heider durchsetzen. Aus acht Metern rettete wieder Torhüter Schmedemann (87.). Ein weiter Ball brachte schließlich die Entscheidung. Mit dem letzten Angriff der Gäste drückte Marcus Schultz den Ball zum 0:2 über die Linie (90+2). Die SV konnte durch den eingewechselten Marcel Cornils zwar noch verkürzen (90+5), doch die Ergebnisverbesserung kam viel zu spät. »Wir werden den Kopf sicherlich nicht in den Sand stecken und hart weiterarbeiten«, merkte Husums Coach Christian Heider noch an. Doch dieses Ergebnis und wie es zustande gekommen gibt wenig Anlass zu baldiger Besserung auf Husumer Seite.

9. Oktober 2011 · HI

"Jeder hat für sich gespielt"

SH-Liga: Husumer SV verliert Kellerduell gegen FT Eider Büdelsdorf mit 1:2 / Beide Mannschaften boten fußballerische Magerkost
Den Ball Im Blick: Husums Hakim Alioua gegen Büdelsdorfs Marcel Vones. Foto: Hulin

Husum (Bernd Hulin) – Eine 1:2 (0:1)-Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt kassierte die Husumer SV gegen Eider Büdelsdorf und erlitt einen herben Rückschlag im heimischen Friesenstadion. Erhofft hatten sich die 232 Zuschauer einen SH-Liga-Abstiegskrimi mit rassigen Zweikämpfen und vielen Torraumszenen. Doch beide Mannschaften passten sich ihren Tabellenplätzen an, boten nur Magerkost. Büdelsdorf war am Ende die glücklichere Mannschaft – nicht die bessere. Die Nordfriesen erreichten in dieser Partie nie die Form ihrer kleinen Siegesserie vergangener Wochen. Trainer Christian Heider fehlen mittlerweile die Alternativen, um reagieren zu können. Die Abgänge von Jan Siegfried und Sebastian Kiesbye in der laufenden Saison können einfach nicht kompensiert werden. Eider sicherte sich mit einfachen Mitteln die drei Punkte. Aus einer kompakten Abwehr wurde das Leder mit langen Bällen nach vorne getrieben. Husums Unachtsamkeiten in der Abwehr führten schließlich zum Erfolg.

SV-Trainer Christian Heider wirkte nach Spielende angefressen: „Es ist wirklich eine Frechheit, was meine Spieler hier heute abgeliefert haben. Eider hat letztlich verdient gewonnen. Meine Mannschaft war viel zu eigensinnig, jeder hat nur für sich gespielt.“

Zufrieden war natürlich Büdelsdorfs Trainer Olaf Lehmann: „Wir wollten hier unbedingt gewinnen und die drei Punkte mitnehmen. Das haben wir geschafft. Ich finde, der Sieg ist verdient.“

Beide Mannschaften fanden schwer in diese Begegnung, viele Stockfehler ließen keinen Spielfluss aufkommen. Nur selten gab es spannende Strafraumszenen. Eine davon konnte Husums Angriffsführer Jonas Heider nicht nutzen. Kurz vor dem Tor stehend bekam er keinen Druck hinter den Ball (6.). Erst in der 18. Spielminute setzten die Gäste die erste Duftmarke. Abwehrspieler Sven von Levern war mit nach vorne gelaufen, traf mit seinem trockenen Schuss aber nur das Außennetz des Husumer Tores. Die Führungsmöglichkeit der Stormstädter vergab Jonas Heider in aussichtsreicher Position in der 32. Spielminute. In letzter Sekunde konnte Torhüter Sven Schmedemann noch mit dem Fuß abwehren. Für ihre Nachlässigkeiten wurden die Nordfriesen noch vor dem Seitenwechsel bestraft. Ein Freistoß von der rechten Seite fand den Kopf von Julian Tesche, der aus acht Metern keine Mühe hatte und den Führungstreffer markierte (40.).

Nur wenig Besserung erfuhr das Spiel in der zweiten Halbzeit. Zwar waren alle Akteure mit mehr Elan dabei, aber insgesamt war das einfach zu wenig um der Spielklasse gerecht zu werden. Husums Ian-Prescott Claus scheiterte in der 66. Minute am gut reagierenden Torhüter Schmedemann, aus vierzehn Metern hatte er abgezogen.

Auch Eider nutze die wenigen Möglichkeiten nicht. In der 74. Minute setzte Hendrik Ostermann einen Kopfball knapp neben den Pfosten. Eine Minute später reduzierten sich die Gäste selber. Christian Sankowski wurde mit der Gelb-roten Karte bedacht. Sein hartes Einsteigen mit anschließender Meckerei hatte Konsequenzen. Die Husumer drängten nun auf den Ausgleich, warfen alles nach vorne. Doch viel kam nicht dabei heraus. Nur einmal konnte sich Jonas Heider durchsetzen. Aus acht Metern rettete wieder Torhüter Schmedemann (87.). Ein weiter Ball brachte schließlich die Entscheidung. Mit dem letzten Angriff der Gäste drückte Marcus Schultz den Ball zum 0:2 über die Linie (90+2). Die Husumer SV konnte durch den eingewechselten Marcel Cornils zwar noch verkürzen (90+5), doch die Ergebnisverbesserung kam viel zu spät.

„Wir werden den Kopf sicherlich nicht in den Sand stecken und hart weiterarbeiten,“ merkte Husums Coach Christian Heider noch an. Doch dieses Ergebnis und wie es zustande gekommen gibt wenig Anlass zu baldiger Besserung auf Husumer Seite.

Husum: Ralfs – Ja. Heider, Göndüz (67. Strüning/72. Rafalski), Rettkowski, Hassanoglu – Alioua (67. Cornils) Schröder, Steglich, Lorenzen – Claus, Jo. Heider.
Büdelsdorf: Schmedemann – von Levern, Ja. Ostermann, Schultz, Mueller – Lehmann (87. Struve), Rogge (81. Lass), H. Ostermann, Vones – Sankowski, Tesche. 
Tore: 0:1 Tesche (40.), 0:2 Schultz (90+2), 1:2 Cornils (90+5) – Gelb-rote Karte: Sankowski (75.) wegen Foulspiel und Meckern – Zuschauer: 232 – Schiedsrichter: Patrick Petersen-Lund (TuS Hartenholm)

10. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum verliert Kellerduell gegen Büdelsdorf

Husum (sh:z) - Eine 1:2 (0:1)-Niederlage im Kampf um den Klassenerhalt kassierte die Husumer SV gegen Eider Büdelsdorf und erlitt einen herben Rückschlag im heimischen Friesenstadion. Erhofft hatten sich die 232 Zuschauer einen SH-Liga-Abstiegskrimi mit rassigen Zweikämpfen und vielen Torraumszenen. Doch beide Mannschaften passten sich ihren Tabellenplätzen an, boten nur Magerkost. Büdelsdorf war am Ende die glücklichere Mannschaft – nicht die bessere. Die Nordfriesen erreichten in dieser Partie nie die Form ihrer kleinen Siegesserie vergangener Wochen. Trainer Christian Heider fehlen mittlerweile die Alternativen, um reagieren zu können. SV-Trainer Christian Heider wirkte nach Spielende angefressen: „Es ist wirklich eine Frechheit, was meine Spieler hier heute abgeliefert haben. Eider hat letztlich verdient gewonnen. Meine Mannschaft war viel zu eigensinnig, jeder hat nur für sich gespielt.“

Tore: 0:1 Tesche (40.), 0:2 Schultz (90+2), 1:2 Cornils (90+5) Schiedsrichter: Patrick Petersen-Lund (TuS Hartenholm)

10. Oktober 2011 · Schlei Bote

Schleswig-Holstein-Liga: FT Eider erkämpft in Husum drei wichtige Punkte

Büdelsdorfer Jubel: Eider freut sich über drei wichtige Punkte im Abstiegskampf. HULIN

Husum (Bernd Hulin/tst) - Ziel erreicht. Mit einem 2:1 (1:0)-Sieg beim Husumer SV, einem direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt, kann die FT Eider Büdelsdorf in der SH-Liga weiteren Boden im Tabellenkeller gutmachen. „Um von einer Wende zu sprechen ist es sicherlich noch zu früh, aber ich denke, wir haben mit den Siegen in den beiden letzten Partien gezeigt, dass wir noch da sind“, sagte Eider-Coach Olaf Lehmann.

Erhofft hatten sich die 232 Zuschauer einen Abstiegskrimi mit rassigen Zweikämpfen und vielen Torraumszenen. Doch beide Mannschaften passten sich ihren Tabellenplätzen an, boten nur Magerkost. Büdelsdorf war am Ende die glücklichere Mannschaft – nicht die bessere. Die Nordfriesen erreichten in dieser Partie nie die Form ihrer kleinen Siegesserie vergangener Wochen. Trainer Christian Heider fehlen mittlerweile die Alternativen, um reagieren zu können. Die Abgänge von Jan Siegfried und Sebastian Kiesbye in der laufenden Saison können einfach nicht kompensiert werden. Eider sicherte sich mit einfachen Mitteln die drei Punkte. Aus einer kompakten Abwehr wurde das Leder mit langen Bällen nach vorne getrieben. Husums Unachtsamkeiten in der Abwehr führten schließlich zum Erfolg. HSV-Trainer Christian Heider wirkte nach Spielende angefressen: „Es ist wirklich eine Frechheit, was meine Spieler hier heute abgeliefert haben. Eider hat letztlich verdient gewonnen. Meine Mannschaft war viel zu eigensinnig, jeder hat nur für sich gespielt.“

Dementsprechend zufrieden kommentierte Lehmann die Leistung seiner Mannschaft: „Wir wollten hier unbedingt gewinnen und die drei Punkte mitnehmen. Das haben wir geschafft. Ich finde, der Sieg ist verdient.“ Beide Mannschaften fanden schwer in diese Begegnung, viele Stockfehler ließen keinen Spielfluss aufkommen. Nur selten gab es spannende Strafraumszenen. Eine davon konnte Husums Angriffsführer Jonas Heider nicht nutzen. Kurz vor dem Tor stehend bekam er keinen Druck hinter den Ball (6.). Erst in der 18. Spielminute setzten die Gäste die erste Duftmarke. Abwehrspieler Sven von Levern war mit nach vorne gelaufen, traf mit seinem trockenen Schuss aber nur das Außennetz des Husumer Tores. Die Führungsmöglichkeit der Stormstädter vergab Jonas Heider in aussichtsreicher Position in der 32. Spielminute. In letzter Sekunde konnte Torhüter Sven Schmedemann noch mit dem Fuß abwehren. Für ihre Nachlässigkeiten wurden die Nordfriesen noch vor dem Seitenwechsel bestraft. Ein Freistoß von der rechten Seite fand den Kopf von Julian Tesche, der aus acht Metern keine Mühe hatte und den Führungstreffer markierte (40.). „Wir haben eigentlich nicht viel zugelassen, selbst in Unterzahl nicht. Das war in Ordnung“, befand Lehmann.

Nur wenig Besserung erfuhr das Spiel in der zweiten Halbzeit. Zwar waren alle Akteure mit mehr Elan dabei, aber insgesamt war das einfach zu wenig, um der Spielklasse gerecht zu werden. Husums Ian-Prescott Claus scheiterte in der 66. Minute am gut reagierenden Torhüter Schmedemann, aus 14 Metern hatte er abgezogen. Auch Eider nutze die wenigen Möglichkeiten nicht. In der 74. Minute setzte Hendrik Ostermann einen Kopfball knapp neben den Pfosten. Eine Minute später reduzierten sich die Gäste selber. Christian Sankowski wurde mit der Gelb-Roten Karte bedacht. Sein hartes Einsteigen mit anschließender Meckerei hatte Konsequenzen. Die Husumer drängten nun auf den Ausgleich, warfen alles nach vorne. Doch viel kam nicht dabei heraus. Nur einmal konnte sich Jonas Heider durchsetzen. Aus acht Metern rettete wieder Torhüter Schmedemann (87.). Ein weiter Ball brachte schließlich die Entscheidung. Mit dem letzten Angriff der Gäste drückte Marcus Schultz den Ball zum 0:2 über die Linie (90. +2). Die SV konnte durch den eingewechselten Marcel Cornils zwar noch verkürzen (90. +5), doch die Ergebnisverbesserung kam viel zu spät.

„Es war schon wichtig zu punkten, weil es die Konkurrenz ja auch macht. Ich hoffe, dass es nun jeder meiner Spieler begriffen hat, was nötig ist, um im Abstiegskampf zu bestehen“, blickt Lehmann auf die kommenden Aufgaben.

FT Eider Büdelsdorf: Schmedemann – von Levern, J. Ostermann, Schultz, Müller – M. Lehmann (87. Struve), Rogge (81. Lass), H. Ostermann, Vones – Sankowski, Tesche. SR: Petersen-Lund (TuS Hartenholm). – Zuschauer: 232.
Tore: 0:1 Tesche (40.), 0:2 Schultz (90./+2), 1:2 Cornils (90./+5).
Gelb-Rote Karte: Sankowski (75., Foulspiel/Meckern).

10. Oktober 2011 · Landeszeitung

Sechs-Punkte-Spiel der "jungen Wilden"

Husumer SV empfängt am Sonnabend um 14 Uhr die FT Eider Büdesldorf
Ins Straucheln geriet zuletzt die Husumer SV. Gegen Büdelsdorf wollen Tanju Hassanoglu (vorn), Ian-Prescott Claus (hinten), hier im Duell mit Neumünsters Manuell Schwenn, wieder aufstehen. SAS

Husum (bhu) – Wieder auf den Abstiegsplätzen angekommen sind die SH-Liga-Fußballer der Husumer SVnach den beiden 0:3-Niederlagen beim VfR Neumünster und gegen den FC Sylt am vergangenen Wochenende. Im Lager des Aufsteigers verliert man deshalb aber nicht den Optimismus – warum auch? „Gegen diese Gegner kann man verlieren“, schätzt Husums Trainer Christian Heider die Lage realistisch ein, „Neumünster ist souveräner Spitzenreiter, Sylt hat sich gut entwickelt.“

Dass es bei den „jungen Wilden“ zu Rückschlägen kommen würde, hatte Husums Coach erwartet: „Daraus müssen wir lernen. Wir dürfen nicht den Kopf in den Sand stecken, müssen weiter versuchen, unser Spiel zu spielen.“

Am Sonnabend (Spielbeginn 14 Uhr) will es die Mannschaft besser machen. Gegner ist Eider Büdelsdorf. „Da müssen wir ordentlich Gas geben. Wir haben es selbst in der Hand, wollen die Punkte in Husum behalten“, fordert Heider. Nach einer langen Durststrecke sind die Spieler von Trainer Olaf Lehmann gerade rechtzeitig zum Abstiegsduell im Friesenstadion in Form gekommen. Gegen den TSV Kropp feierte Eider mit dem 3:2 (0:0) einen glücklichen, aber nicht unverdienten Derby-Sieg.

Nur noch drei Punkte trennen jetzt die Kontrahenten. Doch nicht nur in der Tabelle sind sich die Teams näher gekommen. Seit dieser Saison wird auch in Büdelsdorf der Gürtel enger geschnallt. Die Zeiten der teuer bezahlten Spieler scheinen bei Eider vorbei. Es werden Talente aus der eigenen Jugend und aus der näheren Umgebung eingebaut.

„Eider steht in der Abwehr sehr kompakt und ist besonders bei Standardsituationen gefährlich“, weiß Heider. „Sie warten auf Konter, überlassen dem Gegner häufig das Mittelfeld. Wir müssen Eider mit unserem Angriff beschäftigen und unsere Chancen endlich nutzen“, fordert der Coach. Fehlen wird am Sonnabend nur Salam Halawani, für den ein Einsatz nach seiner langwierigen Verletzung wahrscheinlich noch zu früh kommt. „Wir müssen uns mit allem, was wir haben in dieses Spiel reinbeißen und ordentlich Gas geben“, sagt Husums Trainer vor dem „Sechs-Punkte-Spiel“.
7. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nicht verkrampfen – nachlegen

Fußball-SH-Liga: Nach dem Erfolg gegen den TSV Kropp will die FT Eider Büdelsdorf in Husum einen weiteren Sieg einfahren
Gegen Kropp war Eiders Hendrik Ostermann (re./gegen Yannick Sievers) schon fast wieder der Alte. In Husum wollen er und seine Mitspieler den nächsten Sieg einfahren. Foto: hobke

Büdelsdorf (Tobias Stegemann) – Tabellarisch hat sich die Situation der FT Eider Büdelsdorf in der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga kaum verbessert. Nach dem 3:2-Derbysieg gegen den TSV Kropp steht das Team weiterhin auf einem Abstiegsplatz. Für den Kopf aber war der Erfolg beinahe unbezahlbar. Endlich einmal musste Olaf Lehmann keine Niederlage mit seinen Spielern aufarbeiten, musste sich nicht überlegen, was er denn noch verändern kann und musste sich nicht vorrechnen lassen, wie groß der Abstand zum rettenden Ufer bereits sei. „Die Stimmung, mit der man ins Training geht, ist nach so einem Erfolg natürlich eine andere“, erklärt der Trainer.

Es ist Zeit zum Durchatmen, aber keinesfalls zum Zurücklehnen. Denn – und da lohnt sich ein Blick auf die Tabelle dann doch – morgen geht es zum Husumer SV (14 Uhr). Der rangiert mit drei Punkten mehr einen Platz vor der FT Eider. „Da müssen wir gewinnen. Das ist eine der Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe ist“, unterstreicht auch Kapitän Kai Lass die Bedeutung. Nach seinen muskulären Problemen kehrt er zumindest in den Kader zurück. „Bei Kai sieht es ganz gut aus“, ergänzt Lehmann, der allerdings weiterhin auf den angeschlagenen André Drewes sowie auf Ralf Taube (Patellasehnenverletzung) und Erkan Yildirim verzichten muss. „Erkan schafft es derzeit aus verschiedenen Gründen nicht zum Training zu kommen. Daher pausiert er vorübergehend.“

Der Eider-Coach sucht in diesen Tagen nach der richtigen Mischung zwischen Druck und Gelassenheit. „Wir wissen, wie wichtig die Partie in Husum ist. Immerhin können wir bei einem Sieg mit denen gleichziehen, aber wir dürfen auch nicht verkrampfen“, sagt Lehmann. Erstmals konnte er in den Partien zuletzt zweimal in Folge mit derselben Startelf beginnen. Und entgegen der ursprünglichen Ankündigung seines Abgangs in dieser Woche, wird Stürmer Julian Tesche auch in Husum noch einmal zur Verfügung stehen. Gut möglich als, dass Lehmann auf personelle Veränderungen zunächst verzichtet. „Mit Peer Rogge und Hendrik Ostermann im Zentrum hat es gegen Kropp und den OTSV gut geklappt.“ Max Lehmann dürfte also wieder auf der rechten Außenbahn anfangen.

In Husum erwartet der Trainer eine sehr laufintensive Partie. „Die haben einen großen Platz und die Vergangenheit hat gezeigt, dass man dort nur ganz wenige Chancen bekommt.“ Daher wird es um so wichtiger, dass Eider konsequent vor des Gegners Tor agiert – eine Qualität, die das Team bisher noch nicht häufig an den Tag gelegt hat. Aber vielleicht hat das frisch erarbeitete Selbstbewusstsein bei der Mannschaft eine Blockade gelöst. Ohne 100 Prozent Einsatz und Engagement allerdings geht es nicht. „Wir haben ja gesehen, wie schwer es ist, Spiele zu gewinnen. Alle müssen weiter Gas geben. Bei nur einem Ausfall auf dem Platz, haben wir ein Problem“, weiß Lehmann welche Tugenden morgen gefragt sind. Einfach wird es nicht: „Es wäre vermessen zu glauben, wir könnten Mannschaften wie Husum im Vorbeigehen schlagen.“

7. Oktober 2011 · Landeszeitung 
SH 13 15.10.11 Heider SV Husumer SV 1:0

Enttäuschendes Westküstenderby!

Heide. Nur fußballerische Magerkost wurde 350 Zuschauern an diesem Wochenende beim Westküstenderby zwischen dem Heider SV und der Husumer Sportvereinigung geboten. Bei sonnigem Herbstwetter gingen die Dithmarscher mit 1:0 (0:0) als glücklicher aber nicht unverdienter Sieger vom Platz. Die Mannschaft von Spieler-Trainer Marcell Voß erkämpfte sich diese drei wichtigen Punkte um den Klassenerhalt regelrecht, wirkte insgesamt entschlossener und zielstrebiger. Bei den Husumer Gästen war im Spielaufbau sichtlich Sand im Getriebe, die Angriffsspitzen entwickelten kaum Torgefahr, hingen in der Luft. Beide Abwehrreihen hatten das Spiel eindeutig im Griff, doch eine Unachtsamkeit entschied die Begegnung. Sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Das war ja ein Tor aus heiterem Himmel für die Dithmarscher. Hier wurde heute Fußball gearbeitet. Wir haben eine schlechte Leistung abgeliefert, hätten aber einen Punkt mitnehmen können.« Marcell Voß, Husums Ex-Spieler und jetziger Spieler-Trainer des Heider SV strahlte nach der Begegnung. »Ich denke es war ein verdienter Derby-Sieg meiner Mannschaft. Insgesamt haben wir uns die Punkte durch die größeren Spielanteile verdient.« 

Die Hausherren starteten mit viel Elan in diese Begegnung, drängten auf ein schnelles Tor. Doch die optische Überlegenheit des Heider SV in der ersten Halbzeit konnte nicht in Tore umgemünzt werden. Die Husumer Abwehrreihe stand einfach sicher. Auch die Nordfriesen entwickelten kaum Torgefahr. Nennenswerte Torraumszenen bekamen die erwartungsvollen Fans nicht zu Gesicht. Aufregung gab es nur in der 20. Spielminute. Husums Angriffsführer Jonas Heider wurde von Marcell Voß von den Beinen geholt. Auf Husumer Seite war man der Meinung Schiedsrichter Timo Winkel hätte in dieser Szene härter durchgreifen müssen. 

Nach dem Wechsel besserte sich das Spiel beider Mannschaften. Jetzt war mehr Feuer in der Begegnung, die Spieler lebten dieses Derby. Mit den vielen Nicklichkeiten und zunehmenden Foulspielen hatte Schiedsrichter Winkel seine liebe Mühe, wirkte nicht immer souverän. Die entscheidende Szene dieses Spiels kurz nach dem Wechsel. Heides Angreifer Tobias Hass köpfte von der rechten Seite kommend einen langen Ball aus acht Metern ungehindert zum 1:0 in die Maschen des Husumer Tores (53.) und machte sich selbst das beste Geburtstagsgeschenk. Die Husumer wirkten keinesfalls geschockt, drängten auf den Ausgleich. In der 60. Spielminute wurde Jonas Heider von Jan-Oliver Mauriczat im Heider Strafraum von den Beinen geholt. Doch auch in der zweiten strittigen Szene aus Sicht der Husumer blieb der Pfiff des Unparteiischen aus. Die große Husumer Ausgleichschance vergab Nils Schröder in der 69. Minute. Nachdem er sich im Strafraum gut durchgesetzt hatte, scheiterte er aus elf Metern am Heider Torhüter Mats Hinrichs, der im letzten Moment noch den Fuß an den Ball brachte und abwehren konnte. Der eingewechselte Ex-Husumer Dennis Schulte hätte zehn Minuten später die Heider Führung ausbauen können. Nach einer schönen Flanke stand er plötzlich frei vor Torhüter Kevin Ralfs, der jedoch Sieger blieb und das Leder aus zehn Metern abwehren konnte (79.). In der 84. Minute tankte sich Ahrend Müller durch die Abwehr der Nordfriesen, versuchte mit einem Heber Torhüter Ralfs zu überwinden. Doch der Husumer Keeper hatte keine Mühe.

»Meine Spieler wirkten teilweise schon mutlos vor dem Tor, wir haben kaum noch Durchschlagskraft«, bilanzierte Husums Trainer Christian Heider. »Einigen müsste ich mal eine Pause gönnen, aber es fehlt mir an Alternativen.« Untermauert wurden die Aussagen durch die Tatsache, dass nur noch drei Spieler inklusive Ersatztorwart Florian Holler auf der Husumer Auswechselbank platz nahmen. Die Nordfriesen taumeln jetzt weiter Richtung Tabellenende.

16. Oktober 2011 · HI

Husum zu harmlos – 0:1 in Heide

Vierte Niederlage in Folge für den Aufsteiger

Heide (bhu) - Sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, nach dem 0:1 (0:1) im Westküsten-Derby beim Heider SV. „Wir haben eine schlechte Leistung abgeliefert, hätten aber einen Punkt mitnehmen können“, kommentierte der Coach die vierte Niederlage in Folge.

Den 350 erwartungsvollen Zuschauern wurde fußballerische Magerkost geboten. Die Dithmarscher wirkten entschlossener und zielstrebiger. Bei den Gästen war im Spielaufbau Sand im Getriebe, die Angriffsspitzen entwickelten kaum Torgefahr, hingen in der Luft. Beide Abwehrreihen hatten das Spiel eindeutig im Griff, doch eine Unachtsamkeit entschied die Begegnung.

Die Hausherren starteten mit viel Elan, drängten auf ein schnelles Tor. Doch die optische Überlegenheit in der ersten Halbzeit führte nicht zu Toren, da Husums Abwehrreihe sicher stand. Auch die Nordfriesen entwickelten kaum Gefahr. Nennenswerte Torraumszenen bekamen die erwartungsvollen Fans nicht zu Gesicht. Aufregung gab es nur in der 20. Spielminute. Husums Angreifer Jonas Heider wurde von Heides Spielertrainer, dem Ex-Husumer Marcell Voß, von den Beinen geholt. Der Pfiff blieb aber aus – auf Husumer Seite war man der Meinung Schiedsrichter Timo Winkel (Flintbek) hätte in dieser Szene härter durchgreifen müssen.

Nach dem Wechsel besserte sich das Spiel beider Mannschaften. Jetzt war mehr Feuer in der Begegnung, die Spieler lebten dieses Derby. Mit den vielen Nickligkeiten und der steigenden Zahl von Foulspielen hatte Schiedsrichter Winkel seine liebe Mühe, wirkte nicht immer souverän.

Die entscheidende Szene dieses Spiels trug sich kurz nach dem Wechsel zu. Heides Angreifer Tobias Hass köpfte von der rechten Seite kommend einen langen Ball aus acht Metern ungehindert zum 1:0 in die Maschen des Husumer Tores (53.) und machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk – er wurde am Spieltag 24 Jahre alt.

Die Husumer wirkten keinesfalls geschockt, drängten auf den Ausgleich. In der 60. Spielminute wurde erneut Jonas Heider im Heider Strafraum von den Beinen geholt, diesmal war Jan-Oliver Mauriczat der „Übeltäter“. Doch auch in der zweiten strittigen Szene des Nachmittags aus Sicht der Husumer blieb der Pfiff des Unparteiischen aus.

Die große Husumer Ausgleichschance vergab Nils Schröder in der 69. Minute. Nachdem er sich im Strafraum gut durchgesetzt hatte, scheiterte er aus elf Metern am Heider Torhüter Mats Hinrichs, der im letzten Moment noch den Fuß an den Ball brachte und abwehren konnte. Der eingewechselte Ex-Husumer Dennis Schulte hätte zehn Minuten später die Heider Führung ausbauen können. Nach einer schönen Flanke stand er plötzlich frei vor Torhüter Kevin Ralfs, der jedoch Sieger blieb und das Leder aus zehn Metern abwehren konnte (79.). In der 84. Minute wühlte sich Arend Müller durch die Abwehr der Nordfriesen, versuchte mit einem Heber Torhüter Ralfs zu überwinden. Doch der Husumer Keeper hatte keine Mühe.

„Meine Spieler wirkten teilweise schon mutlos vor dem Tor, wir haben kaum noch Durchschlagskraft“, bilanzierte Husums Trainer Christian Heider. „Einigen müsste ich mal eine Pause gönnen, aber es fehlt mir an Alternativen.“ Untermauert wurden die Aussagen durch die Tatsache, dass neben Ersatztorwart Florian Holler mit Nikolai Rafalski und Abdel-Hakim Alioua nur noch zwei Spieler auf der Husumer Bank saßen.

Heider SV: Hinrichs – Mauriczat, Ladendorf, Voß, Quade – Mittelbach, Saeltz, Holm (35. Wiegratz), Müller – Dethlefsen (85. Hornke), Hass (67. Schulte).
Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Göndiz (69. Alioua), Lorenzen (82. Rafalski), Hassanoglou, Schröder, Steglich, Claus – Jonas Heider, Cornils. – Tor: 1:0 Hass (53.). – Zuschauer: 300. – Schiedsrichter: Timo Winkel (Flintbek). – Beste Spieler: Voß/Rettkowski.

17. Oktober 2011 · Schlei Bote

0:1 in Heide – Husum zu harmlos

Vierte Niederlage in Folge für den Aufsteiger / Christian Heider: "Mir fehlen die Alternativen"
Kein Durchkommen: Der Ex-Husumer Sebastian Saeltz (links) schirmt den Ball gegen Ian-Prescott Claus geschickt ab. Foto: hulin

Heide (bhu) - Sichtlich unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft war Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, nach dem 0:1 (0:1) im Westküsten-Derby beim Heider SV. „Wir haben eine schlechte Leistung abgeliefert, hätten aber einen Punkt mitnehmen können“, kommentierte der Coach die vierte Niederlage in Folge.

Den 350 erwartungsvollen Zuschauern wurde fußballerische Magerkost geboten. Die Dithmarscher wirkten entschlossener und zielstrebiger. Bei den Gästen war im Spielaufbau Sand im Getriebe, die Angriffsspitzen entwickelten kaum Torgefahr, hingen in der Luft. Beide Abwehrreihen hatten das Spiel eindeutig im Griff, doch eine Unachtsamkeit entschied die Begegnung.

Die Hausherren starteten mit viel Elan, drängten auf ein schnelles Tor. Doch die optische Überlegenheit in der ersten Halbzeit führte nicht zu Toren, da Husums Abwehrreihe sicher stand. Auch die Nordfriesen entwickelten kaum Gefahr. Nennenswerte Torraumszenen bekamen die erwartungsvollen Fans nicht zu Gesicht. Aufregung gab es nur in der 20. Spielminute. Husums Angreifer Jonas Heider wurde von Heides Spielertrainer, dem Ex-Husumer Marcell Voß, von den Beinen geholt. Der Pfiff blieb aber aus – auf Husumer Seite war man der Meinung Schiedsrichter Timo Winkel (Flintbek) hätte in dieser Szene härter durchgreifen müssen.

Nach dem Wechsel besserte sich das Spiel beider Mannschaften. Jetzt war mehr Feuer in der Begegnung, die Spieler lebten dieses Derby. Mit den vielen Nickligkeiten und der steigenden Zahl von Foulspielen hatte Schiedsrichter Winkel seine liebe Mühe, wirkte nicht immer souverän.

Die entscheidende Szene dieses Spiels trug sich kurz nach dem Wechsel zu. Heides Angreifer Tobias Hass köpfte von der rechten Seite kommend einen langen Ball aus acht Metern ungehindert zum 1:0 in die Maschen des Husumer Tores (53.) und machte sich selbst ein Geburtstagsgeschenk – er wurde am Spieltag 24 Jahre alt.

Die Husumer wirkten keinesfalls geschockt, drängten auf den Ausgleich. In der 60. Spielminute wurde erneut Jonas Heider im Heider Strafraum von den Beinen geholt, diesmal war Jan-Oliver Mauriczat der „Übeltäter“. Doch auch in der zweiten strittigen Szene des Nachmittags aus Sicht der Husumer blieb der Pfiff des Unparteiischen aus.

Die große Husumer Ausgleichschance vergab Nils Schröder in der 69. Minute. Nachdem er sich im Strafraum gut durchgesetzt hatte, scheiterte er aus elf Metern am Heider Torhüter Mats Hinrichs, der im letzten Moment noch den Fuß an den Ball brachte und abwehren konnte. Der eingewechselte Ex-Husumer Dennis Schulte hätte zehn Minuten später die Heider Führung ausbauen können. Nach einer schönen Flanke stand er plötzlich frei vor Torhüter Kevin Ralfs, der jedoch Sieger blieb und das Leder aus zehn Metern abwehren konnte (79.). In der 84. Minute wühlte sich Arend Müller durch die Abwehr der Nordfriesen, versuchte mit einem Heber Torhüter Ralfs zu überwinden. Doch der Husumer Keeper hatte keine Mühe.

„Meine Spieler wirkten teilweise schon mutlos vor dem Tor, wir haben kaum noch Durchschlagskraft“, bilanzierte Husums Trainer Christian Heider. „Einigen müsste ich mal eine Pause gönnen, aber es fehlt mir an Alternativen.“ Untermauert wurden die Aussagen durch die Tatsache, dass neben Ersatztorwart Florian Holler mit Nikolai Rafalski und Abdel-Hakim Alioua nur noch zwei Spieler auf der Husumer Bank saßen.

Heider SV: Hinrichs – Mauriczat, Ladendorf, Voß, Quade – Mittelbach, Saeltz, Holm (35. Wiegratz), Müller – Dethlefsen (85. Hornke), Hass (67. Schulte).
Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Göndiz (69. Alioua), Lorenzen (82. Rafalski), Hassanoglou, Schröder, Steglich, Claus – Jonas Heider, Cornils.
Tor: 1:0 Hass (53.).
Zuschauer: 300.
Schiedsrichter: Timo Winkel (Flintbek).
Beste Spieler: Voß/Rettkowski.

17. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga: Hass-Treffer reicht Heider SV zum Sieg gegen Husum

Heide (gkn) – Wichtiger 1:0 (0:0)-Erfolg für den Heider SV im Westküstenderby gegen die Husumer SV. Von Abstiegskampf ist bei den Dithmarschern nach drei Heimsiegen in Folge nun erst einmal keine Rede mehr. Sie offenbarten im Gegensatz zu den Nordfriesen jene Tugenden, die man im Kampf um den Klassenerhalt braucht: Einsatzwillen und Zweikampfstärke. Tobias Hass, der vorgestern seinen 24. Geburtstag feierte, war es vorbehalten in der 53. Minute den Heider Siegtreffer zu erzielen. Gemessen an früheren, häufig mitreißenden und packenden Derbys blieb das jüngste Aufeinandertreffen zwischen den beiden Westküstenrivalen spielerisch vieles schuldig. Die rund 400 Besucher sahen eine körperbetonte Partie in der es oft bis an die Grenzen des Erleaubten ging. Von Kombinationsfußball war nichts zu sehen.

17. Oktober 2011 · Norddeutsche Rundschau

Husum muss mehr für die Offensive tun

Westküstenderby in der SH-Liga beim Heider SV / Trainer Heider erwartet Reaktion der Mannschaft nach zuletzt schwacher Vorstellung
Husums Mittelfeldmann Hakim Alioua (r., im Kopfballduell mit dem Neumünsteraner Hannes Schäfke) und seine Mitspieler hoffen in Heide auf ein Erfolgserlebnis. Foto: schmuck

Husum (bhu) – Mit dem Rücken zur Wand steht die Husumer SV vor dem Westküstenderby der Fußball-SH-Liga heute (14 Uhr) beim Heider SV. Nach der letzten enttäuschenden Vorstellung beim 1:2 gegen Eider Büdelsdorf rangiert die Elf von Trainer Christian Heider unmittelbar vor den Abstiegsrängen auf Platz vierzehn. Will die SV nicht noch tiefer in den Keller der Tabelle rutschen, müssen Erfolgserlebnisse in Form von Punkten her.

„Das Verhalten im Spiel gegen Büdelsdorf kann ich so nicht stehen lassen“, blickt Heider auf den vergangenen Spieltag zurück. „Die Spieler sind auch einsichtig. Man merkt, das sie an sich arbeiten wollen und gehen bis zur Schmerzgrenze.“ Doch dem Husumer Coach sind weitgehend die Hände gebunden, es fehlt an Alternativen. Durch Abgänge und Verletzungen arg gebeutelt, sind die Husumer wahrlich nicht auf Rosen gebettet. „Doch ich werde personell auf die letzten Leistungen reagieren – auch wenn das nur eingeschränkt möglich ist“, kündigt Heider an.

Zufrieden war der Trainer in den letzten Spielen eigentlich nur mit seiner Abwehr, die wenige Chancen der Gegner zuließ. Doch durch Unkonzentriertheiten brachten sich die Nordfriesen immer wieder selbst in Bedrängnis. „Im Mittelfeld und Angriff konnten wir keine Akzente setzen, da werden wir ansetzen müssen,“ meint Heider.

Ein Wiedersehen gibt es in diesem Nachbarschaftsderby mit einigen ehemaligen Spielern der Nordfriesen. Mit Dennis Schulte, Marcel Voß, Sebastian Saeltz und André Teubler, der als Co-Trainer fungiert, haben einige Akteure inzwischen die Seiten gewechselt. Die Gefahr, dass dadurch die Emotionen hochkochen könnten, sieht man auf Husumer Seite allerdings nicht. „Ich verlange in jedem Spiel hundertprozentigen Einsatz von meinen Spielern, das hat mit einem Derby nichts zu tun“, meint Heider.

Dass die Formkurve der Dithmarscher nach oben zeigt, bewies die Elf von Spieler-Trainer Marcel Voß am letzten Spieltag gegen die Reserve des VfB Lübeck. Nach einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit steigerten sich die Heider nach der Pause gewaltig und schickten die favorisierten Gäste mit einer 1:3-Niederlage auf die Heimreise. Marcel Voß freut sich auf ein Wiedersehen mit den Husumern und hofft auf ein tolles Spiel. „Natürlich wollen wir die drei Punkte in Heide behalten, doch Husum ist nicht zu unterschätzen. Wer Holstein Kiel schlägt, kann Fußball spielen.“

Die Dithmarscher haben inzwischen ihre Formation gefunden, spielen nach anfänglichen Problemen einen schönen Kombinationsfußball und erzielen viele Tore. „Ich hoffe, dass beide Vereine die Klasse halten. Es wäre schön, an der Westküste zwei Vereine in der höchsten Spielklasse zu haben“, wünscht Voß auch den Husumern Glück – aber natürlich erst nach dem Derby!

Auf Husumer Seite hofft man dennoch auf Schwachstellen in der neuformierten Heider Defensive. Mit den schnellen Spitzen sollen die Hausherren unter Druck gesetzt werden. Sicher fehlen wird bei diesem Vorhaben David Strüning, der mit einem Muskelfaserriss aus dem letzten Spiel länger ausfallen dürfte. Salam Halawani trainiert zwar wieder mit der Mannschaft. Sein Einsatz ist dennoch fraglich. Ein interessantes Nachbarschaftsderby erwartet die Husumer Fans, die auf eine Trotzreaktion der Mannschaft hoffen.
15. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 14 22.10.11 Husumer SV Breitenfelder SV 2:4

Zwölfminütiger Albtraum

Husumer SV unterliegt 2:4 gegen Breitenfelder SV

Husum (usc) - Von der ersten Viertelstunde des SH-Liga-Spiels seiner Husumer SV gegen den Breitenfelder SV wird Trainer Christian Heider noch lange schlecht träumen. Zwei Gegentore, ein Platzverweis, und am Ende stand zu allem Überfluss eine 2:4 (1:2)-Niederlage im Kellerduell.

Den Schuldigen für die fünfte Niederlage in Folge hatte Heider schnell ausgemacht. „Das Schiedsrichter-Gespann hat alles dafür getan, dass es nicht zum Ausgleich oder gar zum Sieg gereicht hat“, schimpfte der Trainer. In der Tat traf Schiedsrichter André Röpke (Altenholz) eine Reihe Entscheidungen, die die Gastgeber auf die Palme brachten.

Das 0:1 nach nicht einmal 60 Sekunden ging allerdings auf die Kappe der Gastgeber. Breitenfeldes Torjäger Daniel Kruse nutzte die ihm gewährte Freiheit und drosch den Ball an die Unterkante der Latte, von dort sprang er hinter die Linie. Der nächste Schock ließ nur zwei Minuten auf sich warten: Sascha Rettkowski und Daniel Kruse lieferten sich ein Laufduell – beide zupften, Kruse fiel. Röpke zeigte Rettkowski sofort die Rote Karte – Notbremse. Und es ging weiter. Nach sieben Minuten brachte Niklas Witt den Husumer Ian-Prescott Claus im Strafraum zu Fall, doch Röpkes Pfeife blieb stumm. Der nächste Nackenschlag folgte prompt. Einen Kruse-Schuss ließ Husums Keeper Kevin Ralfs abprallen, Timo Biallas staubte zum 0:2 ab (12.).

Langsam kam Husum trotz Unterzahl ins Spiel. Der agile Alioua hatte geschossen, Breitenfeldes Niklas Witt beförderte den Ball im Zusammenwirken mit Keeper Marcel Braun schließlich ins Tor (28.). Alle guten Vorsätze der Nordfriesen nach Wiederbeginn waren nach 48 Minuten schon wieder Makulatur. Der starke Biallas war zur Stelle und traf zum 1:3. Aber die dezimierten Stormstädter ließen nicht locker. Marcel Cornils schloss einen beherzten Sololauf mit dem 2:3 (53.) ab, Cornils (69.) und Sebastian Steglich (70.) hätten den Ausgleich erzielen können. Doch Breitenfelde hatte seinen überragenden Daniel Kruse. In der 74. Minute kochte er Nikolai Rafalski ab, drehte sich um den Husumer und schoss gekonnt ins lange Eck zum 2:4.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Göndüz (11. Alioua), Rettkowski, Hassanoglu - Schröder, Rafalski, Steglich, Claus (75. Christian Heider) - Cornils, Jonas Heider.
Breitenfelder SV: Braun - Celik (62. Ehlers), Rehr, Witt, Becker - Siemers, Gregorczyn, Wolowik, Biallas, Weddig (78. Brodersen) - Kruse.
Schiedsrichter: Röpke (Altenholz).
Zuschauer: 199. 
Rote Karte: Rettkowski (3., Notbremse).
Beste Spieler: Hassanoglou, Alioua, Steglich/Biallas, Kruse.

24. Oktober 2011 · Schlei Bote

Zwölf Albtraum-Minuten für die Husumer SV

Schleswig-Holstein-Liga: Situation nach der 2:4-Niederlage gegen den Breitenfelder SV immer prekärer / Schiedsrichter André Röpke als "Buhmann" der Gastgeber
In Bedrängnis: Breitenfeldes Niklas Witt (li.) bedrängt Sebastian Steglich. Ian-Prescott Claus (rechts) sieht dem Zweikampf gespannt zu. Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) - Er hatte seine Mannschaft vorbereitet, auf die Stärken des Gegners hingewiesen – und dann so etwas. Von der ersten Viertelstunde des SH-Liga-Spiels seiner Husumer SV gegen den Breitenfelder SV wird Trainer Christian Heider noch lange schlecht träumen. Zwei Gegentore, ein Platzverweis, und am Ende stand zu allem Überfluss eine 2:4 (1:2)-Niederlage im Kellerduell.

Den Schuldigen für die fünfte Niederlage in Folge hatte Heider schnell ausgemacht. „Das Schiedsrichter-Gespann hat alles dafür getan, dass es nicht zum Ausgleich oder gar zum Sieg gereicht hat“, schimpfte der Trainer. In der Tat traf Schiedsrichter André Röpke (Altenholz) eine Reihe Entscheidungen, die die Gastgeber auf die Palme brachten.

Das 0:1 nach nicht einmal 60 Sekunden ging allerdings auf die Kappe der Gastgeber. Breitenfeldes Torjäger Daniel Kruse nutzte die ihm gewährte Freiheit und drosch den Ball an die Unterkante der Latte, von dort sprang er hinter die Linie. Der nächste Schock ließ nur zwei Minuten auf sich warten: Sascha Rettkowski und Daniel Kruse lieferten sich ein Laufduell – beide zupften, Kruse fiel. Röpke zeigte Rettkowski sofort die Rote Karte – Notbremse. Und es ging weiter. Nach sieben Minuten brachte Niklas Witt den Husumer Ian-Prescott Claus im Strafraum zu Fall, doch Röpkes Pfeife blieb stumm. „Da haben wir Glück gehabt“, gestand Breitenfeldes Coach Axel Noruschat ein.

Heider reagierte, brachte Hakim Alioua für den völlig indisponierten Dogan Göndüz. Doch es wurde nicht besser, der nächste Nackenschlag folgte prompt. Einen Kruse-Schuss ließ Husums Keeper Kevin Ralfs abprallen, Timo Biallas war zur Stelle und staubte zum 0:2 ab (12.).

Hätte der starke Kruse das Missverständnis zwischen Ralfs und Nils Schöder nach 19 Minuten genutzt, wäre das Spiel schon frühzeitig entschieden gewesen. So aber kam Husum trotz Unterzahl ins Spiel. „Wir haben ja förmlich um das 1:2 gebettelt – und es prompt bekommen“, sagte Noruschat. Der agile Alioua, der sich als lautstarker Antreiber hervortat, hatte geschossen, Breitenfeldes Niklas Witt beförderte den Ball im Zusammenwirken mit Keeper Marcel Braun schließlich ins Tor (28.).

Die Gastgeber waren wieder dran, hatten kurz vor der Pause den Ausgleich auf dem Fuß. Doch wieder gab es keinen Elfmeter, Jonas Heider war unfair attackiert worden (44.). Wieder hatte Breitenfelde Glück und Husum Grund zur Aufregung. „Unbegreiflich. Der hat alles gegen uns gepfiffen“, schäumte Christian Heider vor Wut.

Alle guten Vorsätze der Nordfriesen nach Wiederbeginn waren nach 48 Minuten schon wieder Makulatur. Nils Schröder sprang der Ball vom Fuß, Ralfs konnte den Schuss von Sebastian Siemers nicht festhalten, der starke Biallas war zur Stelle und traf zum 1:3. Und dann war’s auch schon Zeit für den nächsten Aufreger: Claus lief alleine auf das Gästetor zu, lupfte den Ball über Keeper Braun – und rasselte mit dem Torhüter zusammen. Notbremse? Rot? Gar nichts, befand Schiedsrichter Röpke und hatte die Gastgeber endgültig gegen sich aufgebracht.

Es spricht für die Moral der dezimierten Stormstädter, dass sie nicht locker ließen. Marcel Cornils schloss einen beherzten Sololauf mit dem 2:3 (53.) ab, Cornils (69.) und Sebastian Steglich (70.) hätten den Ausgleich erzielen können. Doch Breitenfelde hatte seinen überragenden Daniel Kruse. Die einzige Spitze ließ Husums Dreierkette ein ums andere Mal alt aussehen. In der 74. Minute kochte er Nikolai Rafalski ab, drehte sich um den Husumerund schoss gekonnt ins lange Eck zum 2:4. Eugen Wolowik (88.) hätte die Führung noch ausbauen können, Kruse hatte vorbereitet.

„Wir müssen noch eine ganze Menge tun“, befand Axel Noruschat nach dem zweiten Sieg in Folge. Für Husum brechen nun ganz schwere Zeiten an. Die Spielerdecke ist extrem dünn, sodass Heider schon mal ankündigte: „In der Winterpause werden wir reagieren müssen.“

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Göndüz (11. Alioua), Rettkowski, Hassanoglu - Schröder, Rafalski, Steglich, Claus (75. Christian Heider) - Cornils, Jonas Heider.
Breitenfelder SV: Braun - Celik (62. Ehlers), Rehr, Witt, Becker - Siemers, Gregorczyn, Wolowik, Biallas, Weddig (78. Brodersen) - Kruse.
Schiedsrichter: Röpke (Altenholz).
Zuschauer: 199. Rote Karte: Rettkowski (3., Notbremse).
Beste Spieler: Hassanoglou, Alioua, Steglich/Biallas, Kruse.

24. Oktober 2011 ·sh:z-Nordfriesland Sport

Husum in Zugzwang gegen das Schlusslicht

Trainer Christian Heider fordert gegen den Breitenfelder SV "endlich" drei Punkte

 

 

Kräftig zupacken – wie hier Sebastian Steglich (hinten) links gegen Neumünsters Abdul Yilmaz – sollten die Husumer Spieler auch im "Kellerduell" gegen Breitenfelde. Foto: Schmuck

Husum (Bernd Hulin) - Zu einem Richtung weisenden Kellerduell kommt es in der schleswig-Holstein-Liga am Sonnabend (14 Uhr) zwischen der Husumer Sportvereinigung und dem Breitenfelder SV im Friesenstadion. Der Druck auf die Spieler von Husums Trainer Christian Heider wächst dabei stetig. Gegen den morgigen Gegner müssen unbedingt drei Punkte her, will die Mannschaft den Kontakt zum unteren Mittelfeld nicht verlieren.

„Nach den nicht berauschenden Leistungen der letzten Spiele müssen wir jetzt endlich punkten,“ hat Husums Trainer klare Vorstellungen. „Zumindest gegen Eider Büdelsdorf und Heide darf man so nicht verlieren,“ stellt Heider fest. Diesen Worten kann man nur beipflichten. Wieder wurden Punkte gegen direkte Mitkonkurrenten um den Abstieg leichtfertig liegen gelassen.

Trotz der letzten Pleiten ist die Stimmung in Husum weiterhin gut. Trainer und Spieler trafen sich in der letzten Woche zur Aussprache, wollen zusammen die Ärmel hochkrempeln und wieder angreifen. „Einigen ist aber die ernste Situation, in der wir uns befinden, immer noch nicht richtig bewusst,“ merkt Husums Coach an. Dass in dieser prekären Situation Trainingsfleiß gefragt ist, darf man eigentlich erwarten, um die körperlichen und taktischen Voraussetzungen zu verbessern. Doch die Husumer Mannschaft befindet sich in einer besonderen Situation. „Mir fehlen im Training einfach zu viele Spieler. Durch Abgänge, Verletzungen und viele berufliche Verpflichtungen meiner jungen Elf sind wir gerade bei den Übungseinheiten arg dezimiert“, schildert Heider seine Sorgen.

Dass einige seiner Spieler dringend eine Pause benötigen, ist auf dem Feld deutlich erkennbar. Doch es fehlt an Alternativen. Die zweite Reihe übt zu wenig Druck aus, deshalb stellt sich die Mannschaft weitgehend von selbst auf.

Dass beim Tabellenletzten aus Breitenfelde auch nicht alles nach Plan läuft, hat man in Husum nur beiläufig registriert. Die Unruhe im Verein, die zu Saisonbeginn durch den Hauptsponsor Otto Siemers ausgelöst wurde, hat sich etwas gelegt. Siemers hatte versucht, sich in Aufstellung und Taktik einzumischen. Konsequenz war der Rücktritt des damaligen Trainers Dirk Eisenberg. Übernommen hat das Amt mittlerweile Ex-Profi Axel Noruschat, der u.a. für Werder Bremen unter Otto Rehhagel und RW Essen unter Horst Hrubesch spielte. Dass auch mit dem neuen Trainer die Bäume nicht in den Himmel wachsen, musste Noruschat am vorletzten Wochenende erfahren. Kampflos gab Breitenfelde die Punkte gegen den FC Sylt ab. Die Blau-Weißen brachten wegen ihrer Verletztenmisere keine Elf auf die Beine, 13 Spieler fehlten. Um so überraschender war der anschließende 1:0-Sieg gegen den TSV Kropp. Auffällig, dass die Kropper Gäste schon wieder Aufbauhilfe für einen kommenden Gegner der Husumer leisteten – wie vorher gegen Eider Büdelsdorf.

„Beide Mannschaften müssen gewinnen und Punkte einfahren,“ stellt Christian Heider klar. „Wie unser Gegner spielt, ist mir eigentlich egal, wir vertrauen auf unsere Stärken und ziehen unser Spiel durch.“ Prunkstück der Nordfriesen ist zurzeit die Abwehr, die nur wenige Chancen zulässt. Eine knifflige Aufgabe dürfte für die Defensive am Sonnabend in Person von Daniel Kruse auf die Husumer zukommen. Der Torjäger erzielte bereits acht Treffer und ist in der Torschützenliste oben dabei.

Fehlen wird Husum immer noch der verletzte David Strüning. Salam Halawani ist zwar wieder fit, aber berufliche Verpflichtungen verhindern einen Einsatz.
21. Oktober 2011 ·sh:z-Nordfriesland Sport
SH 15 29.10.11 Preetzer TSV Husumer SV 3:1

Herbe Schlappe!

Mit einer klaren 1:3-Niederlage endete das Gastspiel der Husumer SV beim Mitaufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga, dem Preetzer TSV. Dabei konnten die Schützlinge von Trainer Christian Heider nur in der ersten Halbzeit mithalten und führten durch ein Tor von Jonas Heider. Doch nach dem Wechsel brannten die Gastgeber ein wahres Feuerwerk ab, ließen den Nordfriesen nicht den Hauch einer Chance. »Ein letztlich verdienter Erfolg für Preetz«, resümierte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Im ersten Durchgang haben wir gut gespielt, hätten das Ergebnis sogar ausbauen können. Wer weiß, was dann passiert wäre.« 

Nach einer Viertelstunde nahm das Spiel langsam Fahrt auf. Husums Torhüter Kevin Ralfs reagierte in der 18. Minute großartig, wurde durch einem 20-Meter-Freistoß von Oliver Dreier geprüft. In der 20. Spielminute die Führung für die SV. Marcel Cornils lief auf der linke Angriffsseite allen davon, passte quer in den Strafraum zu Jonas Heider, der nur noch in das leere Tor einzuschieben brauchte. Der Treffer gab den Nordfiesen Sicherheit. Und wieder war es Jonas Heider, der das zweite Tor für die Husumer hätte markieren können. In der 36. Spielminute stand Husums Angriffsführer plötzlich frei vor Torhüter Lennart Weidner, kam aber ins straucheln und konnte nicht mehr abschließen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Markus Meyer verhinderten Sebastian Steglich und Kevin Ralfs den Ausgleich der Hausherren. Husums Torhüter lenkte das Leder in letzter Konsequenz noch über die Latte (44..). 

Nach dem Wechsel fanden die Gastgeber schnell in die Spur, übernahmen eindeutig das Kommando und drängten sofort auf den Ausgleich. Der folgte bereits in der 50. Minute. Tobias Nehren verwandelte mit einem wahren Sonntagsschuss zum 1:1. Im Gegenzug vertändelten die Husumer die mögliche Führung. Salam Halawani legte nicht die nötige Cleverness an den Tag, Torhüter Weidner konnte klären. Preetz erhöhte den Druck. Kevin Ralfs lenkte einen Freistoß noch an die Latte (53.), Tanju Hassanoglou klärte einen Angriff noch im letzten Moment zur Ecke (61.). Nachdem Florian Ziehmer noch am leeren Husumer Tor vorbei gezielt hatte (62.), machte er es kurz darauf besser. Mit einem 16-Meter-Schuss netzte er nach einer Ecke zur 2:1 Führung ein (65.). Arne Duggen erzielte in der 74. Spielminute von der Strafraumgrenze den Endstand, Torhüter Ralfs hatte keine Abwehrchance. Preetz drängte weiter, doch Florian Ziehmer scheiterte mit einem Sololauf knapp (77.). SV-Keeper Kevin Ralfs verhinderte in der Schlussphase schlimmeres. Gegen Oliver Dreier und Arne Duggen, die alleine vor ihm auftauchten, rettete er großartig. Eine Ergebnisverbesserung hatte Marcel Cornils auf dem Fuß. Doch Torhüter Weidner konnte die Situation entschärfen (86.). »Wir haben nach dem Ausgleich den Kopf in den Sand gesteckt, wurden immer unsicherer und haben schließlich resigniert«, gab Trainer Christian Heider noch zu Protokoll. »Das war insgesamt zu wenig für diese Klasse!«

30. Oktober 2011 · HI

Husum hielt nur in der ersten Hälfte mit

SH-Liga: Verdiente 1:3-Niederlage beim Mitausfeiger Preetzer TSV
Ausgespielt: Der Preetzer David Léger (blaues Trikot) zieht am Husumer Ian-Prescott Claus (re.) vorbei. Foto: hhe

Preetz (bhu) – „Mit einer klaren 1:3-Niederlage ende das Gastspiel der Husumer SV beim Mitaufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga, dem Preetzer TSV. Dabei konnten die Schützlinge von Trainer Christian Heider nur in der ersten Hälfte mithalten und führten durch ein Tor von Jonas Heider. Doch nach dem Wechsel brannten die Gastgeber ein wahres Feuerwerk ab, ließen den Nordfriesen nicht den Hauch einer Chance. „Ein letztlich verdienter Erfolg für Preetz“, resümierte Husums Trainer Christian Heider. „Im ersten Durchgang haben wir gut gespielt, hätten das Ergebnis sogar ausbauen können. Wer weiß, was dann passiert wäre.“

Nach einer Viertelstunde nahm das Spiel langsam Fahrt auf. Husums Torhüter Kevin Ralfs reagierte in der 18. Minute großartig, wurde durch einem 20-Meter-Freistoß von Oliver Dreier geprüft. In der 20. Minute die Führung für die SV. Marcel Cornils lief auf der linke Angriffsseite allen davon, passte quer in den Strafraum zu Jonas Heider, der nur noch in das leere Tor einzuschieben brauchte. Der Treffer gab den Nordfiesen Sicherheit. Und wieder war es Jonas Heider, der das zweite Tor für die Husumer hätte markieren können. In der 36. Minute stand Husums Angriffsführer plötzlich frei vor Torhüter Lennart Weidner, kam aber ins Straucheln und konnte nicht mehr abschließen. Kurz vor dem Halbzeitpfiff verhinderten Sebastian Steglich und Kevin Ralfs den Ausgleich der Hausherren. Husums Torhüter lenkte das Leder in letzter Konsequenz noch über die Latte (44.).

Nach dem Wechsel fanden die Gastgeber schnell in die Spur, übernahmen eindeutig das Kommando und drängten sofort auf den Ausgleich. Der folgte bereits in der 50. Minute. Tobias Nehren verwandelte mit einem wahren Sonntagsschuss zum 1:1. Im Gegenzug vertändelten die Husumer die mögliche Führung. Salam Halawani legte nicht die nötige Cleverness an den Tag, Torhüter Weidner konnte klären. Preetz erhöhte den Druck. Kevin Ralfs lenkte einen Freistoß noch an die Latte (53.), Tanju Hassanoglou klärte einen Angriff noch im letzten Moment zur Ecke (61.). Nachdem Florian Ziehmer noch am leeren HusumerTor vorbei gezielt hatte (62.), machte er es kurz darauf besser. Mit einem 16-Meter-Schuss netzte er nach einer Ecke zur 2:1-Führung ein (65.). Arne Duggen erzielte in der 74. Minute von der Strafraumgrenze den Endstand, Torhüter Ralfs hatte keine Abwehrchance. Preetz drängte weiter, doch Florian Ziehmer scheiterte mit einem Sololauf knapp (77.). SV-Keeper Kevin Ralfs verhinderte in der Schlussphase Schlimmeres. Gegen Oliver Dreier und Arne Duggen, die alleine vor ihm auftauchten, rettete er großartig. Eine Ergebnisverbesserung hatte Marcel Cornils auf dem Fuß. Doch Torhüter Weidner konnte die Situation entschärfen (86.).

„Wir haben nach dem Ausgleich den Kopf in den Sand gesteckt, wurden immer unsicherer und haben schließlich resigniert,“ gab Trainer Heider noch zu Protokoll. „Das war insgesamt zu wenig für diese Klasse!“

Husum: Ralfs – Ja. Heider, Göndüz (67. Lorenzen), Schröder, Hassanoglou – Alioua, Steglich (78. C. Heider), Halawani, Claus – Jo.Heider (57. Rafalski), Cornils.
Schiedsrichter: Markus Meyer (VfB Schuby). – Zuschauer: 180. Tore: 0:1 Jo. Heider (20.), 1:1 Nehren (50.), 2:1 Ziehmer (65.), 3:1 Duggen (74.). Beste Spieler: Ralfs, Schröder, Cornils.

31. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum hielt nur in der ersten Hälfte mit

Preetz (bhu) - Mit einer klaren 1:3-Niederlage endete das Gastspiel der Husumer SV beim Mitaufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga, dem Preetzer TSV. Dabei hielten die Schützlinge von Trainer Christian Heider nur in der ersten Hälfte mitund führten durch ein Tor von Jonas Heider (20). Doch nach dem Wechsel brannten die Gastgeber ein wahres Feuerwerk ab. „Ein verdienter Erfolg für Preetz“, resümierte Husums Trainer Christian Heider. „Im ersten Durchgang haben wir gut gespielt, hätten das Ergebnis sogar ausbauen können.“

Husum: Ralfs – Ja. Heider, Göndüz (67. Lorenzen), Schröder, Hassanoglou – Alioua, Steglich (78. C. Heider), Halawani, Claus – Jo.Heider (57. Rafalski), Cornils. – Schiedsrichter: Markus Meyer (VfB Schuby). – Zuschauer: 180. – Tore: 0:1 Jo. Heider (20.), 1:1 Nehren (50.), 2:1 Ziehmer (65.), 3:1 Duggen (74.).

31. Oktober 2011 · Schlei Bote

Salam Halawani feiert Comeback

Husums Trainer Christian Heider plant mit dem Stürmer in der Startformation beim Preetzer TSV / Einsatz von Dogan Göndüz fraglich
Endlich wieder dabei: Salam Halawani (links, gegen den Grundhofer Leve Börnsen) soll in Preetz von Beginn an spielen. Foto: Archiv

Husum (Bernd Hulin) – „Ein weiteres Duell gegen einen Mitaufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga bestreitet die Husumer SV heute (15 Uhr) beim Preetzer TSV. Dass die Stimmung bei den HusumerSpielern gedrückt ist, ist nach den letzten unnötigen Niederlagen allzu verständlich. Besonders das 2:4 im letzten Heimspiel gegen den Breitenfelder SV steckt den Akteuren noch in den Knochen. Nicht nur drei wichtige Punkte fehlen im Abstiegskampf, auch die Rote Karte für Sascha Rettkowski wiegt schwer.

Auch Husums Trainer Christian Heider ist aufgrund der geringen Punktausbeute enttäuscht, daraus macht er keinen Hehl. „Aus den letzten drei Spielen fehlen uns neun Punkte, gegen Eider, Heide und Breitenfelde hätten wir einfach was holen müssen.“ Doch aus dieser prekären Situation müssen sich die Nordfriesen selbst befreien. Ein Erfolgserlebnis muss her, um nicht noch weiter in den Tabellenkeller zu rutschen. „Wir machen zu viele individuelle Fehler, die in der Schleswig-Holstein-Liga schnell zu Gegentoren führen,“ analysiert Husums Coach.

Dass die Husumer sich in der neuen Spielklasse nicht verstecken müssen, zeigten sie trotz der 2:4-Niederlage gegen Breitenfelde. 87 Minuten spielten die Nordfriesen in Unterzahl, waren dem Gegner spielerisch aber überlegen und hätten die Begegnung nicht verlieren müssen. Aber der Blick auf die Tabelle (Platz 16) verdeutlicht, wie prekär die Situation ist. Husums Akteure wollen sich aber trotz des steigenden Drucks beweisen und die Ärmel hochkrempeln. „Positiv ist, dass keiner den Kopf in den Sand steckt, und alle Spieler an sich arbeiten“, stellt Heider fest.

Das Spiel beim Preetzer TSV wird den Husumer Spielern wieder alles abverlangen, das ist klar. Der Mitaufsteiger spielt zwar erstmals in der höchsten Landesklasse, hat sich bisher aber gut eingefunden und schon für einige Überraschungen gesorgt. Mit einer Mischung aus „jungen Wilden“ und erfahrenen Spielern will das Team von Trainer Stephan Berger das ausgegebene Ziel Klassenerhalt realisieren. Dem Aufstiegskader gehörte der in Husum bestens bekannte Torhüter Melf Molinas an, der aber inzwischen zum FC Sylt gewechselt ist.

„Das wird ein schwerer Gang. Preetz ist ein unangenehmer Gegner, der mit Einzelkönnern in allen Mannschaftsteilen gut aufgestellt sind“, zollt Heider dem Gegner Respekt. „Aber wir wollen das Spiel nicht abschenken, sondern versuchen zu punkten.“

Weiterhin fehlen wird David Strüning wegen eines Muskelfaserrisses. Endlich dabei ist Salam Halawani, der nach seiner langwierigen Verletzung und berufsbedingter Abwesenheit seine lange Durststrecke überwunden hat. Husums Trainer plant mit Halawani in der Startformation, nach guten Trainingsleistungen führt kein Weg an ihm vorbei. Auch von Anfang an dabei sein wird Hakim Alioua, der dem Team nach seiner Einwechselung gegen Breitenfelde viele Impulse verlieh. Hinter Dogan Göndüz steht indes ein Fragezeichen. Husums Neuzugang musste das Training unter der Woche abbrechen. Wie lange die Rot-Sperre für Abwehrspieler Sascha Rettkowski ausfällt, steht noch nicht fest.

Nur noch zwei Auswechselspieler stehen damit dem Husumer Team zur Verfügung und das inklusive Trainer Chrisian Heider, der im Notfall erneut einspringen wird. Keine leichte Situation für die Nordfriesen, doch die Mannschaft wird laut Husums Coach dadurch noch enger zusammenrücken. Ein Erfolgserlebnis beim Preetzer TSV wäre dem Team angesichts der schwierigen Gesamtsituation zu wünschen.

29. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 16 05.11.11 Husumer SV SV Todesfelde 2:2

Husum macht den Sack nicht zu!

Leistungsgerecht 2:2 (2:0) endete das Abstiegsduell zwischen der Husumer SV und dem SV Todesfelde am letzten Wochenende. Dabei sahen 163 Zuschauer ein Spiel mit zwei grundverschiedenen Halbzeiten. In einem jederzeit spannenden Spiel hätten die Nordfriesen die Entscheidung bereits in der ersten Halbzeit erzielen müssen, vergaßen aber den »Sack zuzumachen«. Immer wieder scheiterten die Spieler von Trainer Christian Heider am überragenden Gäste-Keeper Benjamin Heskamp, der den SV Todesfelde weiter im Spiel hielt und sogar einen Elfmeter parierte.

Im zweiten Durchgang starteten die Gäste eine erfolgreiche Aufholjagd, kamen in der Nachspielzeit mit einem Elfmeter noch zu einem glücklichen, aber nicht unverdienten Punktgewinn. »Aufgrund der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis gerecht, auch wenn es sehr unglücklich für uns gelaufen ist«, resümierte Husums Trainer Christian Heider. »Das Gegentor gleich nach dem Wechsel war Gift für meine Mannschaft, zum Schluss fehlte uns die Kraft.« Todesfeldes Coach Thomas Möller freute sich noch einen Punkt mitgenommen zu haben: »Ich hätte mich geärgert, wenn wir nicht noch belohnt worden wären. Erst in der zweiten Halbzeit haben wir in diesem sechs Punkte Spiel unsere Tugenden ins Spiel gebracht.«

Die Husumer starteten furios, bereits nach sieben Minuten stand es 1:0. Ian-Prescott Claus schoss nach einem herrlichen Angriff über die rechte Seite zur Führung ein. Die Gäste wirkten geschockt, nur einmal kamen sie gefährlich vor das Tor von Kevin Ralfs. Patrick Nagel traf von der linken Angriffsseite die Latte des Husumer Tores (14.). Zwei Minuten später drang wieder Ian-Prescott Claus in den Gäste-Strafraum ein, zog aus vierzehn Metern ab. Das Leder klatschte aber nur an den Pfosten. Als Jonas Heider allein auf Torhüter Benjamin Heskamp zulief, hatten die Husumer Fans den Torjubel bereits auf den Lippen. Doch Todesfeldes Keeper behielt die Ruhe und bereinigte die Situation souverän (18.). Nach einem Zuspiel von Marcel Cornils prüfte wieder Claus den Gäste-Torwart, sein Ball aus elf Metern wurde wieder Beute von Heskamp, der immer mehr zum großen Rückhalt für seine Elf wurde (25.). Vier Minuten später hielt Heskamp auch noch einen Elfmeter von Marcel Cornils sicher, Jonas Heider wurde zuvor im Strafraum klar zu Fall gebracht. Mit einem Paukenschlag endete dann die erste Halbzeit. Tanju Hassanoglou hämmerte das Leder von der linken Seite zur völlig verdienten 2:0 Pausenführung in die Maschen (44.). 

Mit viel Elan kamen die Gäste aus der Kabine, Trainer Thomas Möller schien die richtigen Worte für seine Mannschaft gefunden zu haben. Sofort wurden die Husumer unter Druck gesetzt. Bereits in der 51. Spielminute erzielte der eingewechselte Dennis Studt im Nachschuss den Anschlusstreffer. Doch auch die Nordfriesen hatten weiter Chancen. Salam Halawani (57.) und Jonas Heider (64.) scheiterten knapp. Dann vereitelte Torhüter Heskamp die Vorentscheidung, rettete zweimal klasse gegen Claus und Halawani (74./77.). Nun wurde der Druck der Gäste immer größer, Husum musste sich gezwungenermaßen weit zurückziehen. Doch erst in der Schlussphase kam Todesfelde zu hochkarätigen Tormöglichkeiten im Minutentakt, den Nordfriesen ging langsam die Kraft aus. Dominick Lembke verzog einen Freistoß knapp (78.). Torjubel dann in der 85. Minute, Dennis Studt hatte getroffen. Doch der vermeintliche Ausgleichstreffer wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der Nachspielzeit drang Jorrit Bernoth in den Husumer Strafraum ein, wurde unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alexander Frank zum verdienten 2:2 Endstand. »Zum Schluss fehlte meiner Mannschaft die Konzentration«, resümierte Husums Trainer Christian Heider. »Für die Moral der Truppe war der Ausgleich in der letzten Minute einfach Gift.«

6. November 2011 · HI

Husumer SV verspielt Führung gegen Todefelde

Husum (Bernd Hulin) - Leistungsgerecht 2:2 (2:0) endete das Kellerduell der SH-Liga zwischen der Husumer SVund dem SV Todesfelde. In einem jederzeit spannenden Spiel hätten die Nordfriesen bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung sorgen müssen. Immer wieder scheiterten die Spieler von Trainer Christian Heider am überragenden Keeper Benjamin Heskamp, der sogar einen Elfmeter von Marcel Cornils (25.) parierte. „Auf Grund der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis gerecht, auch wenn es sehr unglücklich für uns gelaufen ist“, resümierte Christian Heider. „Das Gegentor gleich nach dem Wechsel war Gift für meine Mannschaft, zum Schluss fehlte uns die Kraft.“

Die Husumer starteten furios, bereits nach sieben Minuten stand es 1:0. Ian-Prescott Claus schoss nach einem herrlichen Angriff zur Führung ein. Mit einem Paukenschlag endete die erste Halbzeit. Tanju Hassanoglou hämmerte das Leder zum verdienten 2:0 in die Maschen (44.). Mit viel Elan kamen die Gäste aus der Kabine, der eingewechselte Dennis Studt (51.) erzielte im Nachschuss den Anschlusstreffer. Doch auch die Nordfriesen hatten weiter Chancen. Salam Halawani (57.) und Jonas Heider (64.) scheiterten knapp. Dann vereitelte Torhüter Heskamp die Vorentscheidung, rettete zwei Mal gegen Claus und Halawani (74./77.). In der Schlussphase kam Todesfelde zu hochkarätigen Tormöglichkeiten im Minutentakt. Dominick Lembke verzog einen Freistoß (78.), ein Tor von Dennis Studt (85.) wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der Nachspielzeit drang Jorrit Bernoth in den Strafraum ein, wurde von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Alexander Frank zum 2:2.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Göndüz, Schröder, Hassanoglou – Halawani, Alioua, Steglich, Claus – Jonas Heider (90+1. Strüning), Cornils (83. Rafalski).
SV Todesfelde: Heskamp – Nagel, Haldau, Reining, Klotz (46. Peters)– Gelbrecht (89. Testa), Frank, Lembke, Zebold – Zienkiewicz (32. Studt), Bernoth. – Beste Spieler: Hassanoglou, Jannik Heider, Cornils/Heskamp, Nagel, Studt. Zuschauer: 163. Schiedsrichterin: Kunkel (Bad Oldesloe).

7. November 2011 · Schlei Bote

Elfer verschossen, Führung verspielt: Husum nur 2:2

SH-Liga: SV Todesfelde gleicht in der Nachspielzeit aus
Ungewöhnliches Laufduell: Todesfeldes überragender Keeper Benjamin Heskamp ist schneller am Ball als Husums Angreifer Jonas Heider. Foto: hulin

Die Lage in der SH-Liga

Schon nach 15 absolvierten Partien steht der VfR Neumünster mit seinem 49. Spiel in Serie ohne Niederlage als Herbstmeister der SH-Liga fest. Die Lila-Weißen distanzierten am Sonntag Verfolger Holstein Kiel II mit 2:1 und profitierten zudem von den Punktverlusten der Konkurrenten Strand (1:3 in Kropp) und Weiche (0:0 im Derby gegen Flensburg 08). In Lauerstellung hat sich längst Vorjahresvize Eichede gebracht, der auch am Sonntag deutlich mit 5:1 über Aufsteiger Preetzer TSV die Oberhand behielt. Im Windschatten pirscht sich auch der FC Sylt wieder näher an die Spitze heran, die Koppelt-Elf schlug den VfB Lübeck II mit 3:2.

Am Tabellenende feierte von den akut bedrohten Teams als einzige Mannschaft der Heikendorfer SV einen Sieg und holte die Pflichtpunkte gegen den Breitenfelder SV. Todesfelde hielt zumindest die Husumer mit dem 2:2 auf Distanz. Henstedt-Ulzburg und der Heider SV vergrößerten mit Siegen hingegen gegen die Abstiegskonkurrenten den Abstand nach unten. cje

7. November 2011 · Stormarner Tageblatt

Husum (Bernd Hulin) - Leistungsgerecht 2:2 (2:0) endete das Kellerduell der SH-Liga zwischen der Husumer SVund dem SV Todesfelde. In einem jederzeit spannenden Spiel hätten die Nordfriesen bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung sorgen müssen. Immer wieder scheiterten die Spieler von Trainer Christian Heider am überragenden Keeper Benjamin Heskamp, der sogar einen Elfmeter parierte. „Auf Grund der zweiten Halbzeit ist das Ergebnis gerecht, auch wenn es sehr unglücklich für uns gelaufen ist“, resümierte Christian Heider. „Das Gegentor gleich nach dem Wechsel war Gift für meine Mannschaft, zum Schluss fehlte uns die Kraft.“ Todesfeldes Coach Thomas Möller befand: „Ich hätte mich geärgert, wenn wir nicht noch belohnt worden wären. In der zweiten Halbzeit haben wir in diesem Sechs-Punkte-Spiel unsere Tugenden ins Spiel gebracht.“

Die Husumer starteten furios, bereits nach sieben Minuten stand es 1:0. Ian-Prescott Claus schoss nach einem herrlichen Angriff zur Führung ein. Die Gäste kamen nur einmal gefährlich vor das Tor von Kevin Ralfs. Patrick Nagel traf die Latte (14.). Zwei Minuten später traf Ian-Prescott Claus aus 14 Metern den Pfosten. Als Jonas Heider allein auf Torhüter Heskamp zulief, hatten die Husumer Fans den Torjubel auf den Lippen. Doch Todesfeldes Keeper bereinigte die Situation (18.). Nach einem Zuspiel von Marcel Cornils prüfte wieder Claus den Torwart, sein Ball aus elf Metern wurde wieder Beute von Heskamp, der immer mehr zum großen Rückhalt wurde (25.). Vier Minuten später hielt Heskamp auch noch einen Elfmeter von Marcel Cornils, Jonas Heider war gefoult worden. Mit einem Paukenschlag endete die erste Halbzeit. Tanju Hassanoglou hämmerte das Leder zum verdienten 2:0 in die Maschen (44.).

Mit viel Elan kamen die Gäste aus der Kabine, der eingewechselte Dennis Studt (51.) erzielte im Nachschuss den Anschlusstreffer. Doch auch die Nordfriesen hatten weiter Chancen. Salam Halawani (57.) und Jonas Heider (64.) scheiterten knapp. Dann vereitelte Torhüter Heskamp die Vorentscheidung, rettete zwei Mal gegen Claus und Halawani (74./77.). In der Schlussphase kam Todesfelde zu hochkarätigen Tormöglichkeiten im Minutentakt. Dominick Lembke verzog einen Freistoß (78.), ein Tor von Dennis Studt (85.) wurde wegen Abseits nicht gegeben. In der Nachspielzeit drang Jorrit Bernoth in den Strafraum ein, wurde von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Alexander Frank zum 2:2.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Göndüz, Schröder, Hassanoglou – Halawani, Alioua, Steglich, Claus – Jonas Heider (90+1. Strüning), Cornils (83. Rafalski).
SV Todesfelde: Heskamp – Nagel, Haldau, Reining, Klotz (46. Peters)– Gelbrecht (89. Testa), Frank, Lembke, Zebold – Zienkiewicz (32. Studt), Bernoth.
Tore: 1:0 Claus (7.), 2:2 Hassanoglou (44.), 2:1 Studt (51.), 2:2 Frank (90.+3/Foulelfmeter).
Beste Spieler: Hassanoglou, Jannik Heider, Cornils/Heskamp, Nagel, Studt. Zuschauer: 163. Schiedsrichterin: Kunkel (Bad Oldesloe).

7. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Appell: Wieder als Team auftreten

Schleswig-Holstein-Liga: "Kellerduell" am Sonnabend / Husumer SV (Tabellen-16.) gegen bislang enttäuschenden SV Todesfelde (Platz 14)
Marcel Cornils (re.), der hier Breitenfeldes Mesut Celik überspringt, ist mit sieben Treffern Husums bester Torschütze. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Aufsteiger Husumer SV belegt nach 15 Spielen in der Schleswig-Holstein-Liga Rang 16, einen Abstiegsplatz. Doch es gibt Hoffnung. Hoffnung auf einen „goldenen November“, auch wenn man dafür die Statistik bemühen muss. Das ständige Auf und Ab in der höchsten Landesklasse begann im August, in der die Mannschaft von Trainer Christian Heider keine Punkte einfahren konnte. Im September war dann die Elf voll im Plan, holte zehn Punkte, mit dem Sieg gegen Holstein Kiel als Höhepunkt. Im Oktober gingen die Stormstädter in sechs Spielen leer aus, folglich müsste wieder etwas drin sein im November.

Dabei wäre ein Sieg am Sonnabend(14 Uhr) gegen den SV Todesfelde für den Start einer neuen Serie sehr hilfreich. Ob’s klappt? Der Coach macht sich so seine Gedanken: „Wir haben in den letzten Spielen sehr leichtfertig viele Punkte abgegeben, die Zielstrebigkeit fehlte einfach. Aber was noch schlimmer wiegt ist die Tatsache, dass wir nicht als Mannschaft aufgetreten sind. Jeder spielte für sich, diese Niederlagen waren alle verdient.“

Dass die Nordfriesen den Kopf nicht in den Sand stecken, dafür will Heider Sorge tragen, doch die vielen Rückschläge entmutigen das junge Team zunehmend. Die angespannte personelle Lage tut ihr Übriges. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: Zwar wird Abwehrchef Sascha Rettkowski gegen Todesfelde noch fehlen, doch dann ist seine Rot-Sperre ausgestanden. Auch David Strüning hat in der vergangenen Woche trainieren können, wird zumindest auf der Bank Platz nehmen können. Sebastian Kiesbye wird in zwei Wochen wieder zum Kader stoßen, so dass endlich wieder Alternativen vorhanden sind.

Das Debüt von Salam Halawani am vergangenen Wochenende beim 1:3 in Preetz bewertete Heider als sehr positiv, auch wenn noch nicht alles klappte. Voraussichtlich wird Halawani wieder in der Startformation stehen.

Gegner Todesfelde blieb bislang weit hinter den Erwartungen zurück. Zwar gaben die Offiziellen als Ziel „nur“ den Klassenerhalt an, doch allgemein erwarteten Experten die Mannschaft von Trainer Thomas Möller in höheren Gefilden. Mit 15 Punkten liegt das Team aus dem Kreis Segeberg auf Rang 14, dem ersten Nichtabstiegsplatz. Am vergangenen Wochenende fegte Todesfelde allerdings den TSV Kropp mit 4:1 vom Platz und ließ einen Aufwärtstrend erkennen. Auffällig, dass Kropp zum dritten Mal „Aufbauhilfe“ für den nächsten Gegner der Husumer leistete – wie zuvor schon gegen Eider Büdelsdorf und den Breitenfelder SV.

Christian Heider schätzt den Gegner als eine sehr kompakte und kampfstarke Mannschaft ein, gibt aber auch zu bedenken: „Todesfelde macht noch sehr viele Fehler im Spielaufbau, das müssen wir unbedingt ausnutzen und aggressiv in die Zweikämpfe gehen.“

Um nicht vorzeitig den Anschluss an das untere Mittelfeld zu verlieren, wäre ein Sieg gegen ein höher eingeschätztes Team sehr wichtig. Dafür allerdings müssen die Spieler der Husumer SV ordentlich Gas geben, als Team auftreten und sich gegenseitig unterstützen. „Ich will nicht Trübsal blasen – meine Jungs können alle Fußball spielen, das beweisen sie im Training immer wieder. Doch das müssen wir endlich auch einmal im Spiel umsetzen“, fordert Husums Trainer nach sechs Niederlagen in Folge. Man darf auf die Reaktion der Nordfriesen gespannt sein.
4. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 17 12.11.11 NTSV Strand 08 Husumer SV 4:4

Husum zeigt Moral!

Einen verdienten Punkt nahm die Husumer SV am vergangenen Wochenende beim NTSV Strand 08 mit. In einem jederzeit spannenden und sehr kurzweiligen Spiel bewies die Mannschaft von Trainer Christian Heider Moral, gab trotz eines zwischenzeitlichen 1:3- und 2:4-Rückstandes nie auf und hätte mit ein bisschen Glück sogar drei Punkte vom Tabellenzweiten entführen können. Zweimal trafen die Nordfriesen noch das Aluminium des Timmendorfer Tores – es wäre zu schön gewesen! Zwar kommen die Nordfriesen trotz des Punktgewinns nicht aus dem Tabellenkeller heraus, doch wer weiß schon, ob dieser Zähler nicht noch einmal wichtig für die Husumer im Abstiegskampf werden kann. »Ein verdienter Punktgewinn für uns«, gab Husums Trainer Christian Heider nach Spielende zu Protokoll. »Das ist natürlich gut für unser Selbstvertrauen, denn die nächsten schweren Aufgaben warten schon. Meine Elf hat auch spielerisch super mitgehalten, nur in der Anfangsphase klappte es im Abwehrverhalten nicht so gut.« 

Kalt erwischt wurden die Nordfriesen bereits in der ersten Spielminute. Sturmführer Riza Karadas bestrafte eine Unachtsamkeit in der Husumer Abwehr und schoss zur 1:0 Führung für die Hausherren ein. Allerdings protestierten die Husumer Spieler heftig, der Schütze soll im Abseits gestanden haben. Die Nordfriesen ließen sich jedoch nicht beirren, drängten auf den Ausgleich. Marcel Cornils prüfte in der siebten Minute Torhüter Denis Klassen, der jedoch abwehren konnte. Den anschließenden Eckball hämmerte Salam Halawani zum 1:1-Ausgleich in die Maschen (8.). Die Husumer Abwehr wirkten in der Anfangsphase nicht sattelfest, die Strander Stürmer konnten sich immer wieder in Szene setzen. Folge war ein Doppelschlag der Timmendorfer durch Haris Huseni, der sich zweimal eindrucksvoll durch die Husumer Abwehr tankte und Torhüter Kevin Ralfs keine Abwehrmöglichkeit ließ (10./12.). SV-Coach Christian Heider stellte jetzt die Abwehr um, Sebastian Steglich rückte für Dogan Göndüz in die Abwehr, die fortan besser harmonierte. Ein Lattenknaller von Marcel Cornils rüttelte die Husumer wieder wach, die in der 23. Spielminute zum 2:3-Anschlusstreffer kamen. Jonas Heider wurde im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht, Sebastian Steglich übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher. 

Auch nach dem Wechsel spielten die Nordfriesen gut mit, drängten auf eine Ergebnisverbesserung. Strand biss sich immer wieder an der Husumer Abwehr die Zähne aus, kam nur selten zu gefährlichen Aktionen. Husums Ian-Prescott Claus hatte den Ausgleich auf dem Schlappen, doch wieder war der Pfosten im Weg (58.). Als die Gastgeber in der 69. Minute durch einen Foulelfmeter von Naim Osmani auf 4:2 davon zogen, schien die Messe gelesen. Aber die Husumer wirkten keinesfalls resigniert, kämpften weiter und wurden schließlich dafür belohnt. Salam Halawani gelang in der 78.Minute der Anschlusstreffer, Kapitän Sascha Rettkowski nach einer Ecke der verdiente Ausgleich zum 4:4 (85.). Den möglichen Husumer Siegtreffer verhinderte Strands Keeper Denis Klassen mit einem Reflex in der Nachspielzeit. Einen Drehschuss von Ian-Prescott Claus lenkte er noch über den Querbalken (90+3). »Heute haben wir endlich miteinander gespielt und füreinander gekämpft«, meinte ein sichtlich erleichterter Trainer Christian Heider. »Man holt nicht eben mal nebenbei einen Punkt beim Tabellenzweiten, da muss die Leistung stimmen.«

13. November 2011 · HI

Husumer SV erkämpft trotz Rückstand ein 4:4 bei Strand 08

Timmendorf (bhl) - „Heute haben wir endlich miteinander gespielt und füreinander gekämpft“, sagte ein sichtlich erleichterter Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. „Man holt nicht eben mal nebenbei einen Punkt beim Tabellenzweiten, da muss die Leistung stimmen.“ Sie stimmte: Der Aufsteiger erreichte beim NTSV Strand 08 ein 4:4 (2:3). In einem jederzeit spannenden und sehr kurzweiligen Spiel bewiesen die Nordfriesen Moral, gaben trotz eines 1:3-und 2:4 Rückstandes nie auf und hätten mit ein bisschen Glück sogar drei Punkte entführen können. Zweimal trafen die Gäste das Aluminium des Timmendorfer Tores. „Das ist gut für unser Selbstvertrauen. Meine Elf hat auch spielerisch super mitgehalten“, befand Heider.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Göndüz (46.Christian Heider), Rettkowski, Hassanoglou – Halawani, Alioua, Steglich, Claus, Jonas Heider (75. Rafalski), Cornils (85. Lorenzen).
Tore: 1:0 Karadas (1.), 1:1 Halawani (8.), 2:1 Huseni (10.), 3:1 Huseni (12.), 3:2 Steglich (23./Foulelfmeter), 4:2 Osmani (69./Foulelfmeter), 4:3 Halawani (78.), 4:4 Rettkowski (85.). – Beste Spieler: Steglich, Halawani, Alioua. Schiedsrichter: Thorsten Balsam (TSV Altenholz). Zuschauer: 100.

14. November 2011 · Schlei Bote

Spiel ohne Abwehrreihen

Schleswig-Holstein-Liga: Strand 08 verspielt gegen Abstiegskandidat Husumer SV einen 4:2-Vorsprung
Mit allerletztem Einsatz klärt der Husumer Sebastian Steglich in der 41. Spielminute kurz vor der eigenen Torlinie. Foto: Klipp
Timmendorfer Strand (Harald Klipp) - Es sah schon in der Anfangsphase nach einem Tag der offenen Tore aus. Mit dem ersten Angriff gelang Riza Karadas in der ersten Minute das 1:0 für Strand 08, Salam Halawani glich aus (8.), Haris Huseni sorgte mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten für eine 3:1 Führung (10., 12.). Danach gingen beide Mannschaften lockerer mit ihren Chancen um, ehe in den Schlussminuten der vom Abstieg bedrohte Husumer SV aus einem 2:4-Rückstand noch ein 4:4(2:3)-Unentschieden machte. "Der Punkt ist gut für die Moral", stellte Spielertrainer Christian Heider fest, der sich in der 46. Minute selbst eingewechselt hatte. "Wenn ich auf dem Platz stehe, habe ich einen besseren Zugriff auf unsere Abwehrspieler", sagte Heider. Fürwahr: In der Auftaktviertelstunde agierte die Husumer Hintermannschaft vogelwild, von Ordnung oder Spielsystem war nichst zu sehen. Immer wieder stießen die Timmendorfer in die Lücken, die ihnen die Gäste bereitwillig offenbarten. "Wir hätten das 4:1 machen müssen", sagte der Timmendorfer Trainer Frank Salomon mit finsterer Miene. Statt des 4:1 zu schießen ging Strand 08 mit nur einem Tor Vorsprung in die Kabine. Nach einem Schubser von Jan Prüßmann gegen Marcel Cornils entschied der sehr gute Schiedsrichter Torsten Balsam auf Elfmter, den Sebastian Steglich zum bis dahin schmeichelhaften 2:3 verwandelte (23.). Die Timmendorfer hatten die Möglcihkeit, die Führung auszubauen, doch Steglich rettete spektakulär vor der eigenen Torlinie (41.). Auch in der zweiten Halbzeit bewiesen beide Mannschaften Offensivqualitäten – und Mängel im Abwehrverhalten. Erst baute Naim Osamni mit einem berchtigten Foulelfmeter die Führung auf 4:2 aus (69.), dann schlugen die Husumer zwei zu. Salam Halawani verkürzte nach einem Fehlpass von Kapitän Jan Stahl auf 3:4 (77.), ehe sein Gegenüber Sascha Rettkjowski nach einem Eckball mit dem Abstauber zum 4:4 der Ausgleich gelang (84.). Frank Salomon nahm das Unentschieden mit einem süffisanten Lächeln zur Kenntnis: "Wer vier Tore kassiert, hat es grundsätzlich schwer ein Spiel zu gewinnen."
14. November 2011 · Ostholsteiner Anzeiger

Moral intakt: Husum erkämpft Punkt

SH-Liga: Aufsteiger aus Nordfriesland holt in Timmendorf 1:3- und 2:4-Rückstand auf / Salam Halawani trifft beim 4:4 doppelt
Doppelpack: Der wieder genesene Salam Halawani (li.) traf zwei Mal. Gegenspieler Jan-Uwe Prüßmann kommt hier zu spät. Foto: hulin
Die Lage in der SH-Liga

Ausgerechnet im 50. Spiel riss die Erfolgsserie von Meister VfR Neumünster. Das 0:1 gegen Flensburg 08 bedeutete nicht nur die erste Niederlage seit Juni 2010, sondern sicherte den Flensburger Gästen auch in letzter Minute die Qualifikation für das Hallenmasters. Leidtragende waren die Kicker des Preetzer TSV, die sich nach dem 2:1 über Heikendorf bereits große Hoffnungen gemacht hatten. Der Vorsprung des VfR an der Tabellenspitze ist dennoch weiterhin beträchtlich. Die Lila-Weißen liegen fünf bzw. sechs Punkte vor der Konkurrenz – und der erste Verfolger Strand 08 (schon ein Spiel mehr) ließ auch noch gegen Husum (4:4) leichte Punkte liegen. Weiche setzte sich im Top-Spiel der Woche mit 3:1 gegen Sylt durch. Für die Koppelt-Elf dürfte das Titelrennen endgültig gelaufen sein.
Am Tabellenende ließ die FT Eider Büdelsdorf aufhorchen (2:2 gegen Holstein II), auch Todesfelde punktete überraschend (1:1 gegen Eichede). Breitenfelde stellte im Kellerduell den Anschluss wieder her. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Stormarner Tageblatt - 14. November 2011

Timmendorf (Bernd Hulin) - „Heute haben wir endlich miteinander gespielt und füreinander gekämpft“, sagte ein sichtlich erleichterter Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. „Man holt nicht eben mal nebenbei einen Punkt beim Tabellenzweiten, da muss die Leistung stimmen.“ Sie stimmte: Der Aufsteiger erreichte beim NTSV Strand 08 ein 4:4 (2:3). In einem jederzeit spannenden und sehr kurzweiligen Spiel bewiesen die Nordfriesen Moral, gaben trotz eines zwischenzeitlichen 1:3-und 2:4 Rückstandes nie auf und hätten mit ein bisschen Glück sogar drei Punkte entführen können. Zweimal trafen die Gäste das Aluminium des Timmendorfer Tores.

„Das ist gut für unser Selbstvertrauen. Meine Elf hat auch spielerisch super mitgehalten, nur in der Anfangsphase klappte es im Abwehrverhalten nicht so gut“, befand Heider. Kalt erwischt wurde Husum bereits in der ersten Spielminute. Riza Karadas bestrafte eine Unachtsamkeit in der Abwehr und schoss zum 1:0 ein. Allerdings protestierten die HusumerSpieler heftig, der Schütze soll im Abseits gestanden haben. Die Nordfriesen ließen sich nicht beirren, drängten auf den Ausgleich. Marcel Cornils prüfte in der 7. Minute Torhüter Denis Klassen, den anschließenden Eckball hämmerte Salam Halawani zum 1:1 in die Maschen (8.).

Die Deckung war zunächst nicht sattelfest, die Timmendorfer Stürmer konnten sich immer wieder in Szene setzen. Folge war ein Doppelschlag von Haris Huseni, der sich zweimal eindrucksvoll durch die Husumer Abwehr tankte und Torhüter Kevin Ralfs keine Abwehrmöglichkeit ließ (10./12.). Christian Heider stellte um: Sebastian Steglich rückte für Dogan Göndüz in die Abwehr, die fortan besser harmonierte. Ein Lattenknaller von Marcel Cornils rüttelte die Husumer wieder wach, die in der 23. Minute zum Anschlusstreffer kamen. Jonas Heider wurde im Strafraum zu Fall gebracht, Sebastian Steglich übernahm Verantwortung und verwandelte den Elfmeter sicher.

Auch nach dem Wechsel spielten die Nordfriesen gut mit, drängten auf eine Ergebnisverbesserung. Strand biss sich immer wieder an der Husumer Abwehr die Zähne aus, kam nur selten zu gefährlichen Aktionen. Husums Ian-Prescott Claus hatte den Ausgleich auf dem Schlappen, doch wieder war der Pfosten im Weg (58.). Als die Gastgeber in der 69. Minute per Foulelfmeter von Naim Osmani auf 4:2 davon zogen, schien die Messe gelesen. Aber die Husumer wirkten keinesfalls resigniert, kämpften weiter und wurden schließlich dafür belohnt. Salam Halawani gelang in der 78. Minute der Anschlusstreffer, Kapitän Sascha Rettkowski nach einer Ecke der verdiente Ausgleich zum 4:4 (85.).

Den möglichen Husumer Siegtreffer verhinderte Strands Keeper Denis Klassen mit einem Reflex in der Nachspielzeit. Einen Drehschuss von Ian-Prescott Claus lenkte er noch über den Querbalken (90+3).

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Göndüz (46.Christian Heider), Rettkowski, Hassanoglou – Halawani, Alioua, Steglich, Claus, Jonas Heider (75. Rafalski), Cornils (85. Lorenzen).
Tore: 1:0 Karadas (1.), 1:1 Halawani (8.), 2:1 Huseni (10.), 3:1 Huseni (12.), 3:2 Steglich (23./Foulelfmeter), 4:2 Osmani (69./Foulelfmeter), 4:3 Halawani (78.), 4:4 Rettkowski (85.).
Beste Spieler: Steglich, Halawani, Alioua. Schiedsrichter: Thorsten Balsam (TSV Altenholz). Zuschauer: 100.

14. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gibt's Punkte beim "Strand-Ausflug" ?

Hinrunden-Abschluss in der SH-Liga: Husum am Sonnabend in Timmendorf
Kapitän wieder an Bord: Sascha Rettkowskis Sperre ist abgelaufen. Foto: hulin

Husum (bhu) - Ein schweres Auswärtsspiel steht der Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr) beim SH-Liga-Tabellenzweiten NTSV Strand 08 bevor. Doch nach der ansprechenden Leistung am vergangenen Wochenende beim 2:2 gegen Todesfelde dürfte den Nordfriesen auch vor den Timmendorfern nicht Bange sein – das Spiel machte Mut, dass im Abstiegskampf noch etwas geht.

Dass Strand ein anderes Kaliber ist, unterstreichen die Worte von Husums Coach: „Alles andere als eine Niederlage wäre in unserer jetzigen Situation eine faustdicke Überraschung. Aber natürlich schenken wir auch beim Tabellenzweiten freiwillig keine Punkte her“, sagt Christian Heider. Verletzungen, Auslandsaufenthalte, berufliche Verpflichtungen – ein normales Training ist vielfach gar nicht möglich, da zahlreiche Spieler fehlen. „Das Training ist aber Grundlage, um über 90 Minuten engagiert zur Sache gehen zu können und Schleswig-Holstein-Liga-Niveau zu erreichen. Das ist unser großes Problem“, schildert Heider seine Sorgen. „Aber es nützt ja nichts, ich kann ja nicht nur auf die Truppe draufhauen, das würde nichts bringen“, sagt der Trainer. Dass seine Spieler Fußball spielen können, haben die Fans gegen Todesfelde gesehen. Punkte einfahren, das geht nur über eine couragierte Mannschaftsleistung – über die volle Spielzeit.

Besonders gefordert wird die Defensivabteilung der Nordfriesen. Denn mit Riza Karadas (schon acht Tore) verfügt das Team von der Ostsee über einen sehr guten Offensivmann. „Karadas ist ein gefährlicher Stoßstürmer, der die Bälle fordert und sich gut durchsetzen kann. Da müssen wir höllisch aufpassen“, fordert Heider. Mithelfen kann Sascha Rettkowski, auf den der Trainer große Hoffnungen setzt. Nach seiner Rot-Sperre soll Husums „Urgestein“ mit seiner Erfahrung der Abwehr Sicherheit verleihen. Fehlen wird den Husumer dagegen Nils Schröder (Studienfahrt), der nicht rechtzeitig zurück erwartet wird. David Strüning und Manuel Lorenzen konnten verletzungsbedingt nicht trainieren.

Das Team von Trainer Frank Salomon schätzt Husums Coach als zweikampfstark, diszipliniert und in allen Mannschaftsteilen überdurchschnittlich besetzt ein. Am vergangenen Wochenende gab’s allerdings ein 1:3 beim TSV Kropp. „Strand will sich für die Niederlage in Kropp rehabilitieren. Doch wir werden mit allen Mitteln dagegen halten“, gibt sich Heider angriffslustig.
11. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Moritz Hinkelmanns Einsatz ist fraglich

Moritz Hinkelmann Foto: dha

Timmendorfer Strand (dha) - In der Schleswig-Holstein Liga empfängt Strand 08 heute um 14 Uhr den abstiegsbedrohten Husumer SV. Es ist das letzte Spiel der Hinrunde, am Wochenende darauf beginnt bereits die Rückserie.

Der Timmendorfer Trainer hat einige personelle Sorgen. Felix Ahlers fällt nach seiner Meniskusoperation ebenso noch länger aus wie Burak Bayram, der einen Kreuzbandriss erlitt. Ein Einsatz von Moritz Hinkelmann, der an einer Knöchelverletzung laboriert ist ebenso fraglich wie das Auflaufen der grippekranken Felix Riemann, Florim Osmani und Riza Karadas. Zudem plagt sich Arnold Suew mit Leistenproblemen herum. Daher warnt Frank Salomon davor, das Spiel auf die leichte Schulter zu nehmen. „Husum steckt im Abstiegskampf, aber dass jedes Team genügend Qualität hat um zu punkten, zeigen die Ergebnisse der Liga jedes Wochenende.“

Dennoch hofft der Coach auf einen Dreier: „Wir möchten mit einem Sieg eine klasse Hinrunde abschließen, auch wenn wir aufgrund der Ausfälle noch nicht wissen mit welcher Formation wir auflaufen können“, sagt Frank Salomon.
12. November 2011 ·Ostholsteiner Anzeiger
SH 18 20.11.11 Husumer SV TSV Kropp 4:2

Kein Kropper Akteur in Normalform

Schleswig-Holstein-Liga: 2:4-Niederlage im Derby bei der Husumer SV / Steglich verwandelt und verschießt Elfmeter / Gelb-Rot für Niklas Zöchling
Nebulös: Kropps Keeper Philipp Reinhold pariert beim Stand von 2:1 für Husum den zweiten Elfmeter von Sebastian Steglich. Foto: Hulin

Husum (usc) - Es muss Überwindung gekostet haben, auf dem kalten und nassen Rasen einen „Bauchrutscher“ zu vollführen – Salam Halawani war’s egal. Vor den Fans ließ sich der Mittelfeldspieler der Husumer SV mit Anlauf zu Boden gleiten, feierte so den 4:2 (2:1)-Erfolg des SH-Ligisten im Derby gegen den TSV Kropp. Während sich Christian Heider, Husums Trainer, über einen „überzeugenden Auftritt“ seiner Elf freute, bezeichnete Kropps Coach Dirk Asmussen den Sieg der Nordfriesen als „absolut verdient“ und kritisierte, dass in seinem Team kaum ein Akteur Normalform erreicht hätte.

Dabei hatte es gar nicht schlecht begonnen für die Gäste, die nach 14 Minuten in Führung gingen. Einen blitzsauberen Konter über Robin Ziesecke und Mirco Jess schloss Kapitän Finn Matthes überlegt mit dem 0:1 ab. „Kaum haben wir geführt, gingen 90 Prozent aller Zweikämpfe verloren“, ärgerte sich Dirk Asmussen. Und so war die gute Ausgangsposition schon schnell wieder verspielt: Salam Halawani setzte sich auf der rechten Seite durch, passte auf den starken Jonas Heider, der den Ausgleich erzielte (17. Minute).

Und die seit Ende September sieglosen Gastgeber schafften noch vor der Pause die Wende. Ein Husumer Freistoß segelte in den Kropper Strafraum, plötzlich ein Pfiff von Schiri Burmester (Lübeck): Handelfmeter! Die Kropper Proteste hielten sich in Grenzen, Sebastian Steglich (36.) verwandelte sicher. Steglich hätte noch vor dem Seitenwechsel erhöhen können, doch er scheiterte in der 45. Minute mit einem Foulelfmeter (Petersen an Jonas Heider) am gut reagierenden Philipp Reinhold.

Knapp 25 Minuten ging’s vor 234 Zuschauern nach Wiederbeginn hin und her, richtig Fahrt nahm die Partie erst in der Schlussphase auf. Niklas Zöchling konnte den flinken Marcel Cornils nur unfair bremsen (68.). Der Husumer Anhang forderte lautstark Rot, Burmester schickte den schon verwarnten Zöchling aber mit der Ampelkarte vom Platz. Mit Gelben Karten war der Mann in Gelb ohnehin sehr freigiebig.

Kropp agierte fast nur auf lange Bälle, die kaum für Gefahr in der meist sattelfesten Husumer Abwehr sorgten. Die Gastgeber setzten auf Kombinationen und blitzartige Konter über ihre schnellen Mittelfeldspieler und Stürmer. Einen dieser Schnellangriffe schloss Marcel Cornils (75.) nach präzisem Pass von Jonas Heider mit dem 3:1 ab. Und als Ian-Prescott Claus fünf Minuten später das 4:1 erzielte (Kropp hatte vergeblich eine Abseitsstellung reklamiert), war das Spiel gelaufen. Dem eingewechselten Finn Langkowski gelang in der 82. per Abstauber noch das 2:4, doch in Gefahr geriet der Sieg der Nordfriesen nicht mehr. Bei ihren zahlreichen Kontermöglichkeiten hätten die Gastgeber sogar noch mehr Treffer erzielen können, der eingewechselte Gianluca Siefert verpasste beim SH-Liga-Debüt seinen Premieren-Treffer nur knapp.

Aber auch so war die Erleichterung groß beim Aufsteiger. „Wenn wir das verloren hätten...“, setzte Christian Heider an, führte den Satz aber nicht zu Ende – man ahnte, was er meinte.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Steglich, Hassanoglou - Schröder, Halawani, Alioua (58. Kiesbye), Claus - Cornils (76. Göndüz), Jonas Heider (86. Siefert).
TSV Kropp: Reinhold - Petersen, Zöchling, Benker, Vogt - Jess (76. Dereomedi), Ziesecke, Joscha Sievers, Yannick Sievers (78. Langkowski) - Matthes, Musielak.
Schiedsrichter: Burmester (Lübeck).
Zuschauer: 234.
Tore: 0:1 (14.) Matthes, 1:1 (17.) Jonas Heider, 2:1 (36., Handelfmeter) Steglich, 3:1 (75.) Cornils, 4:1 (80.) Claus, 4:2 (82.) Langkowski.
Besonderes Vorkommnis: Steglich verschießt Foulelfmeter (45.). Gelb-Rote Karte: Zöchling (68.; wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Schröder, Steglich, Jonas Heider/keiner.

21. November 2011 ·Schlei Bote

Verdienter Husumer Sieg im Derby

Schleswig-Holstein-Liga: 4:2 gegen den Nordrivalen TSV Kropp / Steglich verwandelt und verschießt Elfmeter / Gelb-Rot für Zöchling
Klare Sache im Nebel: Husums Kapitän Sebastian Steglich verlädt Philipp Reinhold und verwandelt den Strafstoß zum 2:1. Foto: hulin

Husum (usc) - Es muss Überwindung gekostet haben, auf dem kalten und nassen Rasen einen „Bauchrutscher“ zu vollführen – Salam Halawani war’s egal. Vor den Fans ließ sich der Mittelfeldspieler der Husumer SV mit Anlauf zu Boden gleiten, feierte so den 4:2 (2:1)-Erfolg des SH-Ligisten im Derby gegen den TSV Kropp. Während sich Christian Heider, Husums Trainer, über einen „überzeugenden Auftritt“ seiner Elf freute, bezeichnete Kropps Coach Dirk Asmussen den Sieg der Nordfriesen als „absolut verdient“ und kritisierte, dass in seinem Team kaum ein Akteur Normalform erreicht hätte.

Dabei hatte es gar nicht schlecht begonnen für die Gäste, die nach 14 Minuten in Führung gingen. Einen blitzsauberen Konter über Robin Ziesecke und Mirco Jess schloss Kapitän Finn Matthes überlegt mit dem 0:1 ab. „Kaum haben wir geführt, gingen 90 Prozent aller Zweikämpfe verloren“, ärgerte sich Dirk Asmussen. Und so war die gute Ausgangsposition schon schnell wieder verspielt: Salam Halawani setzte sich auf der rechten Seite durch, passte auf den starken Jonas Heider, der den Ausgleich erzielte (17. Minute).

Und die seit Ende September sieglosen Gastgeber schafften noch vor der Pause die Wende. Ein Husumer Freistoß segelte in den Kropper Strafraum, plötzlich ein Pfiff von Schiri Burmester (Lübeck): Handelfmeter! Die Kropper Proteste hielten sich in Grenzen, Sebastian Steglich (36.) verwandelte sicher. Steglich hätte noch vor dem Seitenwechsel erhöhen können, doch er scheiterte in der 45. Minute mit einem Foulelfmeter (Petersen an Jonas Heider) am gut reagierenden Philipp Reinhold.

Knapp 25 Minuten ging’s vor 234 Zuschauern nach Wiederbeginn hin und her, richtig Fahrt nahm die Partie erst in der Schlussphase auf. Niklas Zöchling konnte den flinken Marcel Cornils nur unfair bremsen (68.). Der Husumer Anhang forderte lautstark Rot, Burmester schickte den schon verwarnten Zöchling aber mit der Ampelkarte vom Platz. Mit Gelben Karten war der Mann in Gelb ohnehin sehr freigiebig.

Kropp agierte fast nur mit langen Bällen, die kaum für Gefahr in der meist sattelfesten Husumer Abwehr sorgten. Die Gastgeber setzten auf Kombinationen und Konter über ihre schnellen Mittelfeldspieler und Stürmer. Einen dieser Schnellangriffe schloss Marcel Cornils (75.) nach präzisem Pass von Jonas Heider mit dem 3:1 ab. Und als Ian-Prescott Claus fünf Minuten später das 4:1 erzielte (Kropp hatte vergeblich eine Abseitsstellung reklamiert), war das Spiel gelaufen. Dem eingewechselten Finn Langkowski gelang in der 82. per Abstauber noch das 2:4, doch in Gefahr geriet der Sieg der Nordfriesen nicht mehr. Bei ihren zahlreichen Kontermöglichkeiten hätten die Gastgeber sogar noch mehr Treffer erzielen können, der eingewechselte Gianluca Siefert verpasste beim SH-Liga-Debüt seinen Premieren-Treffer nur knapp.

Aber auch so war die Erleichterung groß beim Aufsteiger. „Wenn wir das verloren hätten...“, setzte Christian Heider an, führte den Satz aber nicht zu Ende – man ahnte, was er meinte.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Steglich, Hassanoglou - Schröder, Halawani, Alioua (58. Kiesbye), Claus - Cornils (76. Göndüz), Jonas Heider (86. Siefert).
TSV Kropp: Reinhold - Petersen, Zöchling, Benker, Vogt - Jess (76. Dereomedi), Ziesecke, Joscha Sievers, Yannick Sievers (78. Langkowski) - Matthes, Musielak.
Schiedsrichter: Burmester (Lübeck).
Zuschauer: 234.
Tore: 0:1 (14.) Matthes, 1:1 (17.) Jonas Heider, 2:1 (36., Handelfmeter) Steglich, 3:1 (75.) Cornils, 4:1 (80.) Claus, 4:2 (82.) Langkowski.
Besonderes Vorkommnis: Steglich verschießt Foulelfmeter (45.). Gelb-Rote Karte: Zöchling (68.; wiederholtes Foulspiel). Beste Spieler: Schröder, Steglich, Jonas Heider/keiner.

21. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

2:4 in Husum: Kein Kropper Akteur in Normalform

Nebulös: Kropps Keeper Philipp Reinhold pariert beim Stand von 2:1 für Husum den zweiten Elfmeter von Sebastian Steglich. Foto: Hulin
Die Lage in der SH-Liga

Was ist mit dem VfR Neumünster los? Zum zweiten Mal in Folge blieb der Meister ohne Tor, gewann auch gegen den Preetzer TSV (0:0) nicht. Im Kampf um den Aufstieg holt der ETSV Weiche auf, der den Abstand mit dem 1:0 in Heikendorf auf vier Zähler verkürzte. Im Kampf um den Titel sind auch Holstein Kiel II (darf nicht aufsteigen und holte nur ein 2:2 gegen Todesfelde) und Strand 08 (schon ein Spiel mehr) noch mit dabei. Die Verfolger des Spitzenquartetts, SV Eichede und FC Sylt, verpassten es beim 2:2 im direkten Duell, Boden gut zu machen.

Am Tabellenende gewann die Husumer SV durch das 4:2 über Kropp den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze. Breitenfelde verpasste das durch das 2:2 im „Sechs-Punkte-Spiel“ in Büdelsdorf, mit dem sich auch Eider nicht entscheidend von der Stelle bewegt. Einmal mehr unter die Räder geriet indes Schlusslicht SV Schackendorf. Der Neuling unterlag der Reserve des VfB Lübeck 2:6 und weist bereits neun Punkte Rückstand zum rettenden Ufer auf. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Stormarner Tageblatt - 21. November 2011

Husum (usc) - Es muss Überwindung gekostet haben, auf dem kalten und nassen Rasen einen „Bauchrutscher“ zu vollführen – Salam Halawani war’s egal. Vor den Fans ließ sich der Mittelfeldspieler der Husumer SV mit Anlauf zu Boden gleiten, feierte so den 4:2 (2:1)-Erfolg des SH-Ligisten im Derby gegen den TSV Kropp. Während sich Christian Heider, Husums Trainer, über einen „überzeugenden Auftritt“ seiner Elf freute, bezeichnete Kropps Coach Dirk Asmussen den Sieg der Nordfriesen als „absolut verdient“ und kritisierte, dass in seinem Team kaum ein Akteur Normalform erreicht hätte.

Dabei hatte es gar nicht schlecht begonnen für die Gäste, die nach 14 Minuten in Führung gingen. Einen blitzsauberen Konter über Robin Ziesecke und Mirco Jess schloss Kapitän Finn Matthes überlegt mit dem 0:1 ab. „Kaum haben wir geführt, gingen 90 Prozent aller Zweikämpfe verloren“, ärgerte sich Dirk Asmussen. Und so war die gute Ausgangsposition schon schnell wieder verspielt: Salam Halawani setzte sich auf der rechten Seite durch, passte auf den starken Jonas Heider, der den Ausgleich erzielte (17. Minute).

Und die seit Ende September sieglosen Gastgeber schafften noch vor der Pause die Wende. Ein Husumer Freistoß segelte in den Kropper Strafraum, plötzlich ein Pfiff von Schiri Burmester (Lübeck): Handelfmeter! Die Kropper Proteste hielten sich in Grenzen, Sebastian Steglich (36.) verwandelte sicher. Steglich hätte noch vor dem Seitenwechsel erhöhen können, doch er scheiterte in der 45. Minute mit einem Foulelfmeter (Petersen an Jonas Heider) am gut reagierenden Philipp Reinhold.

Knapp 25 Minuten ging’s vor 234 Zuschauern nach Wiederbeginn hin und her, richtig Fahrt nahm die Partie erst in der Schlussphase auf. Niklas Zöchling konnte den flinken Marcel Cornils nur unfair bremsen (68.). Der Husumer Anhang forderte lautstark Rot, Burmester schickte den schon verwarnten Zöchling aber mit der Ampelkarte vom Platz. Mit Gelben Karten war der Mann in Gelb ohnehin sehr freigiebig.

Kropp agierte fast nur auf lange Bälle, die kaum für Gefahr in der meist sattelfesten Husumer Abwehr sorgten. Die Gastgeber setzten auf Kombinationen und blitzartige Konter über ihre schnellen Mittelfeldspieler und Stürmer. Einen dieser Schnellangriffe schloss Marcel Cornils (75.) nach präzisem Pass von Jonas Heider mit dem 3:1 ab. Und als Ian-Prescott Claus fünf Minuten später das 4:1 erzielte (Kropp hatte vergeblich eine Abseitsstellung reklamiert), war das Spiel gelaufen. Dem eingewechselten Finn Langkowski gelang in der 82. per Abstauber noch das 2:4, doch in Gefahr geriet der Sieg der Nordfriesen nicht mehr. Bei ihren zahlreichen Kontermöglichkeiten hätten die Gastgeber sogar noch mehr Treffer erzielen können, der eingewechselte Gianluca Siefert verpasste beim SH-Liga-Debüt seinen Premieren-Treffer nur knapp.

TSV Kropp: Reinhold - Petersen, Zöchling, Benker, Vogt - Jess (76. Dereomedi), Ziesecke, Joscha Sievers, Yannick Sievers (78. Langkowski) - Matthes, Musielak.
Schiedsrichter: Burmester (Lübeck).
Zuschauer: 234.
Tore: 0:1 (14.) Matthes, 1:1 (17.) Jonas Heider, 2:1 (36., Handelfmeter) Steglich, 3:1 (75.) Cornils, 4:1 (80.) Claus, 4:2 (82.) Langkowski.
Besonderes Vorkommnis: Steglich verschießt Foulelfmeter (45.). Gelb-Rote Karte: Zöchling (68.; wiederholtes Foulspiel).

21. November 2011 · Landeszeitung

Steglich: "Ein Gegner auf Augenhöhe"

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV am Sonntag (14 Uhr) im Derby gegen den TSV Kropp / 4:4 in Timmendorf hat Mut gemacht
Sebastian Steglich (rechts), hier im Duell mit Naim Osmani, überzeugte in Timmendorf auch als Verteidiger. Foto: hulin

Husum (usc) - Die Serie hält – in den „ungeraden“ Monaten sammeln die SH-Liga-Fußballer der HusumerSV Punkte. Nach „Nullrunden“ im August und Oktober sowie zehn Zählern im September stehen im November schon wieder zwei Punkte auf dem Konto des Aufsteigers: Dem ärgerlichen 2:2 gegen Todesfelde folgte am vergangenen Wochenende ein so nicht erwartetes 4:4 beim Tabellenzweiten Strand 08.

Ein Sieg gelang noch nicht – das soll am Sonntag (14 Uhr) im Friesenstadion gegen den TSV Kropp nachgeholt werden. Der Nord-Rivale hat bislang 20 Punkte gesammelt (Husum: zwölf), die Qualifikation fürs Hallen-Masters klar verpasst, und als Tabellen-Elfter nur vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Gerade auswärts haben die Rot-Schwarzen noch keine Bäume ausgerissen – lediglich ein Sieg gelang, der allerdings mit 3:1 beim SVEichede. Am Sonntag fehlen werden Lukas Henke, der beim 0:3 in Lübeck am vergangenen Wochenende die Gelb-Rote Karte sah, der privat verhinderte Stefan Wintschel und eventuell auch der angeschlagene Robin Ziesecke.

Das Hinspiel vor drei Monaten verlor Husum 0:1 – ein Blitztor von Mirco Jess nach 30 Sekunden (!) besiegelte damals die Niederlage. Mit schnellen Gegentreffern hat das Team von Christian Heider in dieser Spielzeit schon häufiger zu tun gehabt: 14 der bislang 39 Gegentreffer fielen in der ersten Viertelstunde. Auch am vergangenen Sonnabend in Timmendorf „schepperte“ es schon nach 55 Sekunden. Eine „vogelwilde Ordnung in der Viererkette“ attestierte der NordSport-Berichterstatter den Gästen. Besser wurde es erst, als Sebastian Steglich in die Abwehr rückte. „Ich war schon etwas überrascht, als die Ansage kam“, so der 25-Jährige, „aber ich hab’ mich schnell reingefunden und es hat auch Spaß gemacht.“

Die Personallage hat sich etwas entspannt. Sebastian Kiesbye ist von seinem mehrwöchigen England-Aufenthalt zurück und hat in der Woche mittrainiert. Ob es für die Startelf reichen wird? Auf jeden Fall hat Trainer Christian Heider eine Alternative mehr. Der Coach war während der Woche beruflich in Düsseldorf unterwegs, hielt telefonisch Kontakt zum Team. Die Abwesenheit Heiders ist auch der Grund dafür, dass erst am Sonntag gespielt wird – der Trainer kommt erst heute zurück. Sebastian Steglich und seine Mitspieler freuen sich auf das Derby: „Kropp ist ein Gegner auf Augenhöhe“, ist sich der Mittelfeldspieler, der drei Saisontore auf dem Konto hat, sicher.
19. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kropp will Auswärtskomplex in Husum ablegen

Kropp (mb) - Vom Papier her ist die Husumer SV der leichteste der kommenden fünf Gegner für den Fußball-SH-Ligisten TSV Kropp. Der Aufsteiger (16.) steht auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand. Kropp (11.) hat für das selbst ausgegebene Ziel – 30 Punkte bis zur Winterpause – nach dem 0:3 beim VfB Lübeck nur noch fünf Partien, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Drei Siege und ein Remis müssen es schon sein, sonst geht die Rechnung nicht auf. Die Teams treffen am Sonntag (14 Uhr) in Husum aufeinander. Für Kropps Co-Trainer Martin Schmidt-Fandrey geht es auch darum, den „kleinen Auswärtskomplex“ abzulegen. „Da ist es egal, wie der Gegner heißt.“ Sechs Punkte (ein Sieg, drei Unentschieden, vier Niederlagen) ist eine durchaus zu verbessernde Bilanz.

„Wir stehen auswärts schlecht da“, sagt Kapitän Finn Matthes, der aber trotzdem „guter Dinge“ ist. Auch weil der Einsatz und Siegeswille in der Partie beim VfB Lübeck nicht zu wünschen übrig ließ. Es war eine unverdiente Niederlage, selbst VfR-Coach Wolf Müller meinte, ein Unentschieden wäre völlig in Ordnung gewesen. Als überzogen wurde auch die Gelb-Rote Karte für Lukas Henke bewertet. „Ein Allerweltsfoul. Lukas wird uns in Husum fehlen, das ist ärgerlich“, sagt Kropps Kapitän, dessen kleine Blessuren bis Sonntag abgeklungen sein sollen.

Fraglich ist der Einsatz von Robin Ziesecke wegen einer Rippenprellung, Stefan Wintschel kann aus privaten Gründen nicht. Für Schmidt-Fandrey ist das aber kein Grund zum Klagen. „Wir werden 14 Mann auf dem Spielbericht haben und eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen.“
18. November 2011 ·Landeszeitung

SH-Liga: TSV Kropp will Auswärtskomplex in Husum ablegen

Kropp (mb) - Vom Papier her ist die Husumer SV der leichteste der kommenden fünf Gegner für den SH-Ligisten TSV Kropp. Der Aufsteiger steht auf einem Abstiegsplatz und mit dem Rücken zur Wand. Kropp hat für das selbst ausgegebene Ziel – 30 Punkte bis zur Winterpause – nach dem 0:3 beim VfB Lübeck nur noch fünf Partien, um das gesteckte Ziel zu erreichen. Drei Siege und ein Remis müssen es schon sein, sonst geht die Rechnung nicht auf. Die Teams treffen am Sonntag (14 Uhr) in Husum aufeinander. Für Co-Trainer Martin Schmidt-Fandrey geht auch darum, den „kleinen Auswärtskomplex“ abzulegen. „Da ist es egal, wie der Gegner heißt.“ Sechs Punkte (ein Sieg, drei Unentschieden, vier Niederlagen) ist eine durchaus zu verbessernde Bilanz. „Wir stehen auswärts schlecht da“, sagt Kapitän Finn Matthes, der aber trotzdem „guter Dinge“ ist. Auch weil der Einsatz und Siegeswille in der Partie beim VfB Lübeck nicht zu wünschen übrig ließ. Eine unverdiente Niederlage, selbst VfR-Coach Wolf Müller meinte, ein Unentschieden wäre völlig in Ordnung gewesen. Als überzogen wurde auch die Gelb-Rote Karte für Lukas Henke bewertet. „Ein Allerweltsfoul. Lukas wird uns in Husum fehlen, das ist ärgerlich“, sagt Kropps Kapitän, dessen kleine Blessuren bis Sonntag abgeklungen sein sollen. Fraglich ist der Einsatz von Robin Ziesecke wegen einer Rippenprellung, Stefan Wintschel kann aus privaten Gründen nicht. Für Schmidt-Fandrey kein Grund zur Klage. „Wir werden 14 Mann auf dem Spielbericht haben und eine schlagkräftige Truppe zusammenstellen.“

18. November 2011 · Schlei Bote
SH 19 27.11.11 FC Sylt Husumer SV 5:1

Nordfriesland-Derby mit klarem Sieger!

Eine deutliche 5:1-Niederlage kassierte die Husumer SV im Auswärtsspiel beim FC Sylt. Insgesamt fiel die Husumer Niederlage allerdings zu hoch aus, denn über lange Strecken hielten die Spieler von Trainer Christian Heider gut mit. Besonders in der Anfangsphase hätten die Husumer sogar mehrfach in Führung gehen können. Doch nach dreißig Minuten setzte sich langsam die individuelle Klasse der Exil-Insulaner durch und noch vor dem Wechsel war die Partie entschieden. »Der Sieg der Sylter geht absolut in Ordnung, aber wir haben den Gegner durch eigene Fehler auf die Siegerstraße gebracht«, resümierte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Meine Mannschaft hat über große Teile des Spiels gut mitgehalten.«

Selbstbewusst starteten die Husumer in dieses Nordfriesland-Duell. Nach den guten Ergebnissen der letzten Spiele nicht verwunderlich - mehrfach stand der Aufsteiger aus Husum vor dem Führungstreffer. In der 15. Minute zog Ian-Prescott Claus aus zwanzig Metern ab, doch Torhüter Andre Alves Lopes lenkte das Leder noch über den Querbalken. Fünf Minuten später lief Jonas Heider alleine auf Sylts Torhüter zu, doch im letzten Moment konnte sich Alves Lopes auf den Ball werfen. Auch gegen Husums Stürmer Marcel Cornils blieb Sylts Keeper Sieger und lenkte den Ball noch zur Ecke (23.). Bis zu diesem Zeitpunkt war absolut nichts zu sehen vom Sylter Sturm, erst in der 30. Spielminute prüfte Gökhan Iscan Husums Torhüter Kevin Ralfs mit einem 16-Meter-Schuss. Doch dann nutzte der FC Unachtsamkeiten in Husumer Deckungsverband zur klaren Pausenführung. Romano Lindner war es in der 33. Minute vorbehalten den Führungstreffer zu markieren, nachdem er Nils Schröder versetzen konnte. Lindner leitete auch den zweiten Treffer der Sylter ein. Sein Zuspiel fand Michel Harrer, der Kevin Ralfs aus zwölf Metern keine Chance ließ (40). Eine Minute später das 3:0 durch Timo Mäkelmann, sein Ball wurde noch von Sebastian Steglich unhaltbar abgefälscht. Husum stand jetzt mit dem Rücken zur Wand, hatte Glück nicht noch den vierten Treffer vor der Pause zu kassieren. Romano Lindner scheiterte am Aluminium des Husumer Tores (43).

Lange Zeit passierte nicht viel im zweiten Durchgang, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen. Erst in der 76.Spielminute kam wieder Bewegung in die Partie. Jonas Heider stürmte auf Torhüter Alves Lopes zu, der abwehren konnte. Der Nachschuss von Sebastian Kiesbye brachte mit dem 1:3 den Husumer Ehrentreffer. Jetzt waren die Husumer eigentlich am Drücker, doch wieder brachten Unaufmerksamkeiten weitere Gegentreffer. Erneut war es Michel Harrer, der in der 79. Minute den vierten Treffer für seine Farben erzielen konnte. Romano Lindner markierte den 5:1 Endstand (84.). Eine Ergebnisverbesserung verpassten die Husumer durch Sebastian Kiesbye und Jonas Heider, die beide nach schönen Kombinationen in aussichtsreicher Position stehend am Sylter Torhüter Alves-Lopes scheiterten (83./88). Ein klares und eindeutiges Endergebnis im Nordfriesland-Derby war perfekt. Husums Coach Christian Heider fand aber noch tröstende Worte für seine Mannschaft. »Es geht weiter, die Jungs können den Kopf hochhalten, denn trotz der fünf Gegentore haben wir uns ganz gut verkauft.«
27. November 2011 ·HI

Sylt nutzt Husumer Schwächephase

Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger kassiert in Felde drei Gegentore in acht Minuten und verliert am Ende 1:5 beim Koppelt-Team
Eine gute Partie bot Sylts Kapitän Gökhan Iscan, hier umringt von Sebastian Steglich, Marcel Cornils und Sascha Rettkowski. Foto: hulin
Die Lage in der SH-Liga

Es war ein Spieltag so ganz nach dem Geschmack des VfR Neumünster. Selbst gewann der Meister sein Spiel beim Breitenfelder SV glanzlos mit 2:0. Gleichzeitig ließen die ärgsten Verfolger im Aufstiegskampf, NTSV Strand 08 (2:2 gegen Schackendorf) und ETSV Weiche (0:3 gegen Eichede), Federn. Profiteure sind die nicht aufstiegsberechtigten Kieler, die 1:0 in Preetz siegten und Weiche überholten, sowie die Verfolger Sylt (5:1 gegen Husum) und vor allem Eichede, die das Rennen zumindest um den zweiten Platz nun wieder offener gestalten können.

Am Tabellenende freuten sich die FT Eider Büdelsdorf und der SV Todesfelde über Siege in so genannten Sechs-Punkte-Spielen. Die Gegner aus Heide und Henstedt-Ulzburg stecken nun wieder tiefer mit im Abstiegskampf. Allerdings ist der Abstand zur Abstiegszone gewachsen, da von den letzten vier Teams einzig Schlusslicht SV Schackendorf einen Achtungserfolg feierte und der Breitenfelder SV, Husumer SV und Heikendorfer SV jeweils ohne Punkte blieben. cje

Stormarner Tageblatt · 28. November 2011

Felde (Bernd Hulin) - „Der Sieg der Sylter geht absolut in Ordnung, aber wir haben den Gegner durch eigene Fehler auf die Siegerstraße gebracht.“ So kommentierte Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:5 (0:3) beim FC Sylt. Sylts Chef Volker Koppelt freute sich: „Bei den vielen Verletzten, die wir im Moment haben, wären wir vor dem Spiel auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen.“

Selbstbewusst starteten die Husumer in dieses Nordfriesland-Duell, nach den guten Ergebnissen der letzten Spiele nicht verwunderlich. Bereits nach knapp zwei Minuten gab’s den ersten Aufreger: Marcel Cornils hatte Ian-Prescott Claus mit einem Steilpass auf die Reise geschickt, das Schiedsrichtergespann entschied jedoch etwas überraschend auf Abseits. „Er stand deutlich nicht im Abseits und wäre frei durch gewesen. Das war wirklich ärgerlich“, trauerte Heider einem möglichen frühen Führungstreffer nach.

In der 15. Minute zog Claus aus 20 Metern ab, doch der gute Torhüter Andre Alves Lopes lenkte das Leder noch über den Querbalken. Fünf Minuten später lief Jonas Heider alleine auf Sylts Torhüter zu, doch im letzten Moment konnte sich Alves Lopes auf den Ball werfen. Auch gegen Husums Stürmer Marcel Cornils blieb Sylts Keeper Sieger und lenkte den Ball noch zur Ecke (23.). Bis zu diesem Zeitpunkt war absolut nichts zu sehen vom Sylter Sturm, erst in der 30. Spielminute prüfte Gökhan Iscan Husums Torhüter Kevin Ralfs mit einem 16-Meter-Schuss.

Doch dann nutzte der FC Unachtsamkeiten in Husumer Deckungsverband zur klaren Pausenführung. Romano Lindner war es in der 33. Minute vorbehalten, den Führungstreffer zu markieren, nachdem er Nils Schröder versetzt hatte. Lindner leitete auch den zweiten Treffer der Sylter ein. Sein Zuspiel fand Michel Harrer, der Kevin Ralfs aus zwölf Metern keine Chance ließ (40.). Eine Minute später das 3:0 von Timo Mäkelmann, sein Ball wurde von Sebastian Steglich unhaltbar abgefälscht. Husum stand jetzt mit dem Rücken zur Wand, hatte Glück nicht noch den vierten Treffer vor der Pause zu kassieren. Romano Lindner scheiterte am Aluminium (43.).

Lange Zeit passierte nicht viel im zweiten Durchgang, keine der beiden Mannschaften konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen. Erst in der 76. Minute kam wieder Bewegung in die Partie. Jonas Heider stürmte auf Torhüter Alves Lopes zu, der abwehren konnte. Der Nachschuss von Sebastian Kiesbye brachte mit dem 1:3 den Husumer Ehrentreffer. Jetzt waren die Gäste eigentlich am Drücker, doch wieder brachten Unaufmerksamkeiten weitere Gegentreffer. Erneut war es Michel Harrer, der in der 79. Minute den vierten Treffer für seine Farben erzielte. Romano Lindner markierte den 5:1-Endstand (84.). Eine Ergebnisverbesserung verpassten Sebastian Kiesbye und Jonas Heider, die beide nach schönen Kombinationen an Alves-Lopes scheiterten (83./88). Christian Heider fand tröstende Worte: „Es geht weiter, die Jungs können den Kopf hochhalten, denn trotz der fünf Gegentore haben wir uns ganz gut verkauft.“

FC Sylt: Alves Lopes – Ngole, Reimers, Helmke, Carolus – Mensah, Iscan – Lindner, Harrer, Westbrock (66. Tornieporth) – Mäkelmann (88. Mau).
Husumer SV: Ralfs – Lorenzen, Rettkowski, Steglich, Schröder – Halawani (67. Rafalski), Ja. Heider (69. Göndüz), Claus, Kiesbye – Jo. Heider, Cornils (46. Siefert). Tore: 1:0 Lindner (33.), 2:0 Harrer (40.), 3:0 Mäkelmann (41.), 3:1 Kiesbye (76.), 4:1 Harrer (79.), 5:1 Lindner (84.).
Zuschauer: 30.
Schiedsrichter: Bolls (Itzehoe).
Beste Spieler: Alves Lopes, Harrer, Mäkelmann/Steglich.

28. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga

Sylt bestraft Husumer Fehler konsequent

Felde (bhu) - „Der Sieg der Sylter geht absolut in Ordnung, aber wir haben sie durch eigene Fehler auf die Siegerstraße gebracht.“ So kommentierte Christian Heider, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:5 (0:3) beim FC Sylt. Volker Koppelt freute sich: „Bei den vielen Verletzten, die wir haben, wären wir auch mit einem Unentschieden zufrieden gewesen.“

Bereits nach knapp zwei Minuten gab’s den ersten Aufreger: Marcel Cornils hatte Ian-Prescott Claus mit einem Steilpass auf die Reise geschickt, das Schiedsrichtergespann entschied jedoch auf Abseits. „Er stand deutlich nicht im Abseits und wäre frei durch gewesen“, ärgerte sich Heider. In der 15. Minute zog Claus aus 20 Metern ab, doch der gute Torhüter Andre Alves Lopes lenkte das Leder noch über den Querbalken. Bis zu diesem Zeitpunkt war nichts zu sehen vom Sylter Sturm, doch dann nutzte der FC Unachtsamkeiten im Husumer Deckungsverband. Romano Lindner war es in der 33. Minute vorbehalten, das 1:0 zu markieren. Lindner leitete auch den zweiten Treffer ein. Sein Zuspiel fand Michel Harrer, der Kevin Ralfs keine Chance ließ (40.). Eine Minute später das 3:0 von Timo Mäkelmann, sein Ball wurde von Sebastian Steglich unhaltbar abgefälscht. Husum stand mit dem Rücken zur Wand, hatte Glück, nicht noch den vierten Treffer zu kassieren. Romano Lindner scheiterte am Aluminium (43.).

Erst in der 76. Minute kam wieder Bewegung in die Partie. Jonas Heider stürmte auf Torhüter Alves Lopes zu, der abwehren konnte. Der Nachschuss von Sebastian Kiesbye brachte mit dem 1:3 den Ehrentreffer. Jetzt waren die Gäste eigentlich am Drücker, doch wieder brachten Unaufmerksamkeiten weitere Gegentreffer von Michel Harrer (79.) und Romano Lindner (84.).

FC Sylt: Alves Lopes – Ngole, Reimers, Helmke, Carolus – Mensah, Iscan – Lindner, Harrer, Westbrock (66. Tornieporth) – Mäkelmann (88. Mau).
Husumer SV: Ralfs – Lorenzen, Rettkowski, Steglich, Schröder – Halawani (67. Rafalski), Ja. Heider (69. Göndüz), Claus, Kiesbye – Jo. Heider, Cornils (46. Siefert). Tore: 1:0 Lindner (33.), 2:0 Harrer (40.), 3:0 Mäkelmann (41.), 3:1 Kiesbye (76.), 4:1 Harrer (79.), 5:1 Lindner (84.).
Zuschauer: 30.
Schiedsrichter: Bolls (Itzehoe).
Beste Spieler: Alves Lopes, Harrer, Mäkelmann/Steglich.

28. November 2011 · Schlei Bote

Drohende Ausfälle bremsen Euphorie

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV am Sonntag (14 Uhr) in Felde beim FC Sylt / Hakim Alioua in der Winterpause zurück nach Neumünster
Der Einsatz von Tanju Hassanoglou (re., hier gegen die Timmendorfer Prüssmann und Suew) ist am Sonntag fraglich. Foto: hulin

Husum (usc) - So schnell kann Euphorie verfliegen. Als Christian Heider zum Training der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV kam, da passte sich seine Miene dem trüben Novemberwetter an. Verteidiger Jannik Heider trug den Arm in Gips, es besteht Verdacht auf Kahnbeinbruch. Sascha Rettkowski fehlte krank, Sebastian Kiesbye (Zerrung?) musste aussetzen. Und ob Tanju Hassanoglou am Sonntag (14 Uhr in Felde) gegen den FC Sylt mitwirken kann, ist wegen eventueller privater Verpflichtungen auch noch nicht sicher.

Wenn’s dumm läuft, fehlen Husum also drei von vier Abwehrspielern. Nicht auszuschließen, dass Christian Heider dann selbst wieder in den Kader rückt. Trotz der Personallage wollen die Husumer den Schwung aus dem Kropp-Spiel (4:2) nutzen, den hohen Favoriten Sylt laut Heider ärgern. „Unschlagbar sind die auch nicht. Kommt immer darauf an, wer dabei ist“, sagt der Trainer. Seinem Team attestierte er gegen Kropp eine „couragierte Leistung“, war mit 70 der 90 Minuten sehr zufrieden. Allerdings hat er auch Fehler entdeckt. „Das müssen wir abstellen. Gegen Kropp waren wir zwei Mal im Tiefschlaf und haben prompt zwei Tore kassiert.“

Vor der Pause geht’s nach dem Sylt-Spiel noch nach Eichede und gegen Flensburg 08 – ein anspruchsvolles Programm. „Drei, vier Punkte wollen wir holen“, sagt Heider, der voll in den Planungen für die Rückrunde steckt. Nicht mehr dabei sein wird Hakim Alioua, der zurück nach Neumünster zieht. Zwei Spieler sollen in der Winterpause geholt werden, um den Klassenerhalt zu schaffen. Wer?Da hält sich Heider bedeckt.

Im Hinspiel (am 3. Oktober) hatte die Husumer SV wenig zu bestellen, unterlag 0:3. Isaac Junior Ngole Ndame und Dennis Tornieporth trafen in der ersten Halbzeit, Timo Mäkelmann legte nach Wiederbeginn nach. Heider hat großen Respekt vor den „Exil-Insulanern“, traut ihnen den ganz großen Wurf aber (noch) nicht zu. „Ich denke, das werden Neumünster und Weiche unter sich ausmachen“, beantwortet er die Frage nach dem heißesten Titelkandidaten.

Trotz des Erfolges gegen Kropp steht die HSV weiter auf einem Abstiegsplatz, hat aber wieder Anschluss gefunden. Drei Punkte beträgt der Rückstand auf Eider Büdelsdorf auf Rang 14, der TSV Kropp ist als Elfter auch nur fünf Zähler weg. Und vielleicht hält ja die verblüffende „Monats-Serie“ – im November haben die Husumer einmal gewonnen, sich zwei Mal die Punkte mit dem Gegner geteilt – und nicht verloren.
26. November 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
 
FS 08.01.11 team Cup   Vorrunde

Galinger schießt 08 zum Turniersieg

"team cup 2012" des Polizei SV Flensburg: 1:0-Finalsieg gegen den Ligakonkurrenten ETSV Weiche / 1200 Zuschauer in der Fördehalle

Freude beim Turniersieger: Flensburg 08 wiederholte den Erfolg beim "team cup" aus dem Vorjahr. Foto: Staudt

Flensburg (Wilfried Simon) - Mit einer überzeugenden taktischen Leistung verteidigte Flensburg 08 insgesamt verdient seinen Titel beim Hallenturnier um den „team cup 2012“, der vom Förderkreis der Sparte Fußball im Polizei SV Flensburg veranstaltet wurde. Vor rund 1200 Zuschauern schlug der Schleswig-Holstein-Ligist in der Flensburger Fördehalle den Ligakonkurrenten ETSV Weiche mit 1:0. Platz drei belegten gemeinsam die in den Halbfinals unterlegenen Teams von TSVKropp und VfB Nordmark Flensburg.

Machten eine gute Figur: Die Mädchen von der Harrisleer Ballet- und Jazztanzschule. Foto: Staudt

Es ging spannend zu: Bis zu den drei letzten Vorrundenspielen war nicht klar, welche beiden besten Mannschaften sich in den Gruppen für die Semifinals qualifizieren würden. In der Gruppe A war SH-Ligist TSV Kropp nach drei Siegen in drei Spielen schon durch. Jedoch war Platz zwei lange umkämpft. Flensburg 08 tat sich anfangs schwer. Zunächst sprangen nur zwei Unentschieden gegen TSB Flensburg (4:4) und PSV Flensburg (0:0) heraus. „Das war ein holpriger Start für uns. Aber dann hat sich meine Mannschaft gesteigert“, lautete das Zwischenfazit von 08-Coach „Jockel“ Press. Mit zwei 2:0-Erfolgen gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm und TSV Kropp sicherte sich der Pokalverteidiger die Halbfinal-Teilnahme. Auf den Plätzen folgten das durchaus überzeugend aufspielende Team des TSB und der etwas enttäuschende Verbandsliga-Spitzenreiter Risum-Lindholm.

Mohammed El-Sayed (li.) vom VfB Nordmark verlädt seinen Gegenspieler vom FC Sydvest 05. Foto: Staudt

Das team des Gastgebers wurde Gruppenletzter. Aber PSV-Trainer Gerd Wicknig war dennoch zufrieden: „Gegen 08 haben wir uns beim 0:0 gut verkauft. Und auch in den anderen Spielen haben wir achtbare Ergebnisse erzielt.“

In der Gruppe B dominierte Verbandsligist VfB Nordmark. Ungeschlagen überstanden die Flensburger die Vorrunde. Wesentlich schwerer tat sich der hohe Favorit ETSV Weiche, der die Schützenhilfe von Schleswig 06 brauchte, um weiter zu kommen. Der Verbandsligist, der bis zu diesem Zeitpunkt alle Spiele verloren hatte, bot im letzten Vorrundenspiel eine große Energieleistung und schlug FC Sydvest 05 mit 4:0. Damit waren die Halbfinalträume des dänischen Vertreters als Dritter geplatzt. Die weiteren Plätze belegten die Husumer SV und Schleswig 06.

Stefan Hempen (re.) vom PSV Flensburg kommt gegen Kropps Keeper Phillip Reinhold zu spät, Maximilian Petersen braucht nicht mehr einzugreifen. Foto: Staudt

Mit lautstarken Sambaklängen trommelten die Showband „policia do Samba“ die Semifinals ein. Dabei setzten sich die beiden SH-Ligisten ETSV Weiche und Flensburg 08 souverän durch. Zunächst schlug Weiche den TSV Kropp mit 5:0 – Torschützen: Walter, Usadel, Cornils, Bruhn, Thomsen. Dabei enttäuschten die Kropper ebenso wie der VfB Nordmark, der im 2. Halbfinale gegen Flensburg 08 gar mit 1:8 unterging Torschützen: Carstensen (2), Hill (2), Maniopoulos (2), Blaue, Großmann. VfB-Coach Rüdiger Boysen meinte nach dieser Niederlage: „Trotzdem bin ich mit meiner Mannschaft zufrieden. Uns fehlte am Ende etwas die Kraft. Dennoch darf man sich nicht so abschlachten lassen.“

Das erwartete Finale zwischen Weiche und 08, das sehr fair verlief, bot nichts Spektakuläres. Über die gesamte Spielzeit wurde hauptsächlich taktiert. Ein Fehler reichte, und die Partie war entschieden. Einen Abwurf von ETSV-Keeper André Hagge konnte Elmedin Kasumovic nicht richtig verarbeiten. Vadim Galinger kam ans Leder und erzielte den Siegtreffer in der 11. Minute. Damit war die erfolgreiche Titelverteidigung perfekt. 08 nahm den Wanderpokal wieder mit und erhielt den Siegerscheck von 500 Euro. Weiche konnte sich mit 250 Euro trösten, während die gemeinsamen Dritten TSV Kropp und VfB Nordmark je 100 Euro erhielten. Alle platzierten Team gewannen Sachpreise. Als bester Torhüter wurde Andreas Anders (PSV Flensburg) und als bester Spieler Lukas Henke (TSV Kropp) ausgezeichnet. Die Torjägerkrone mit je fünf Treffern teilten sich Lukas Henke und Dawid Kroll (VfB Nordmark). Chef-Organisator Dirk Grünberg war hoch zufrieden mit dem Verlauf der Veranstaltung: „Ich denke, wir haben wieder sehr erfolgreich das neue Sportjahr mit unserem Turnier begrüßt. Der familiäre Charakter, den wir gerne in den Mittelpunkt dieses Events stellen, wurde uns durch die zahlreichen Zuschauer erneut gedankt.“
9. Januar 2012 · Flensburger Tageblatt

Michael Petersens Husum-Debüt in der Halle

Husumer SV und der SV Frisia 03 kämpfen beim "team-Cup" in Flensburg um 1000 Euro Preisgeld
Michael Petersen (re.) verfügt über reichlich Fördehallen-Erfahrung. Foto: dewanger

Flensburg (usc) - Ein Torwart, acht Feldspieler – fertig ist die Hallen-Mischung. Zwei Teams aus Nordfriesland mischen am Sonntag (Beginn 11 Uhr) beim Fußballturnier des PSV Flensburg in der Fördehalle mit. SH-Ligist Husumer SV trifft in Gruppe B auf den Liga-Rivalen ETSV Weiche, Schleswig 06 und VfB Nordmark Flensburg (beide Verbandsliga) sowie den FC Sydvest 05 aus Dänemark. Verbandsliga-Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm bekommt es mit Gruppe A mit Flensburg 08 und dem TSV Kropp (beide SH-Liga), dem Verbandsligisten TSB Flensburg und Gastgeber PSV Flensburg (Kreisliga) zu tun.

Gut abschneiden, vielleicht die Vorrunde überstehen und vor allem den „Budenzauber“ ohne Verletzte überstehen – die Wünsche der Trainer gleichen sich. Schließlich steht der Ab- (Husum) bzw. Aufstiegskampf (Frisia) im Mittelpunkt der Vorbereitung. Hallenfußball ist da bestenfalls eine – wenn auch willkommene – und im Erfolgsfall auch gut bezahlte Abwechslung.

Die Husumer SV kommt immerhin mit dem Torschützenkönig des Vorjahres. Dogan Göndüz erzielte 2011 für Turniersieger Flensburg 08 fünf Treffer. Außer Göndüz hat Trainer Christian Heider Kevin Ralfs im Tor sowie Manuel Lorenzen, Yannik Heider, Gianluca Siefert, Ian Prescott Claus, Sebastian Kiesbye, Salam Halawani und sich selbst nominiert. Dazu kommt Rückkehrer Michael Petersen, der im dritten Gruppenspiel auf seinen Ex-Verein ETSVWeiche (mit dem Ex-Husumer Marcel Cornils?) trifft.

Wer genau für den SV Frisia 03 auflaufen wird, konnte Trainer Bodo Schmidt noch nicht genau sagen. „Die Einladung ehrt uns. Schließlich ist das ein besonderes Turnier mit einem hohen Stellenwert in der Region“, sagt der Ex-Profi, der zu seiner aktiven Zeit selbst gerne in der Halle kickte. „Ich hänge das Ganze nicht so hoch, aber wir wollen den klassenhöheren Mannschaften schon Paroli bieten und einen guten Eindruck hinterlassen“, so Schmidt, der sich nicht allzu gern an den letzten Auftritt der Frisia in der Fördehalle erinnert: „Da waren wir nicht wirklich gut.“

Heute spielt die Frisia bereits beim LVM-Cup der SG Langenhorn-Enge (16 Uhr in Langenhorn), am kommenden Sonnabend steht das eigene Turnier zum Gedenken an Volkmar Petersen an. Dort ist dann auch die Husumer SV wieder vertreten.
7. Januar 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV lädt zum Hallen-Spektakel

"team cup 2012": Wieder ein starkes Teilnehmerfeld bei der 14. Auflage in der Flensburger Fördehalle / 1000 Euro Preisgeld
Titelverteidiger gegen Geheimtipp: Der 08er Karl-Christian Melfsen verfolgt Maxim Vasilenko (re.) vom VfB Nordmark. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi) - Erstes Fußball-Großereignis im neuen Jahr. Am Sonntag lädt der Förderkreis im Polizei SV Flensburg wieder zum Hallen-Spektakel. Beim „team cup 2012“ kämpfen von 11 Uhr bis 16.15 Uhr in der Fördehalle Flensburg die spielstärksten Mannschaften der nördlichen Region Schleswig-Holsteins um den Wanderpokal und 1000 Euro Preisgeld. Die 14. Auflage des Turnieres konkurriert mit dem gleichzeitig stattfindenden Neujahrsempfanges der Stadt. Doch Cheforganisator Dirk Grünberg ist zuversichtlich, dass wieder zahlreiche Zuschauer zum Fußball kommen. „Schließlich bietet die Fördehalle viel mehr Plätze als die Bürgerhalle im Rathaus.“

Das illustre Teilnehmerfeld wird angeführt von den vier SH-Ligisten Flensburg 08 (Titelverteidiger), ETSV Weiche, TSV Kropp und Husumer SV. In der Gruppe A treffen mit 08 und Kropp schon zwei Favoriten aufeinander. Komplettiert wird dieses Feld durch die Verbandsligisten TSB Flensburg und SV Frisia 03 Risum-Lindholm sowie das Team des Veranstalters aus der Kreisliga. In der Gruppe B ist Weiche topgesetzt. Aber auch die Husumer SV, Schleswig 06, VfB Nordmark Flensburg und FC Sydvest 05 wollen die Gruppenphase überstehen. Als Wundertüte präsentierten sich bislang bei den PSV-Turnieren in den Vorjahren die Dänen von Sydvest. „Vom gegenwärtigen Tabellendritten der Danmarkserie erwarte ich dieses Mal aber einen wesentlich stärkeren Auftritt“, sagt Grünberg. Sein Ansprechpartner bei den Dänen, der Ex-08er Jörgen Kristensen, hat zumindest versichert, mit einer schlagkräftigen Truppe antreten zu wollen.

Die Spieldauer beträgt jeweils 12 Minuten. Nach der Vorschlussrunde qualifizieren sich die beiden Gruppenersten für die Semifinals. Im Überkreuzvergleich werden die Endspielgegner ermitteln. Die Partie um den dritten Platz wird im Neunmeterschießen entschieden. Neben dem Wanderpokal ist bei der 14. Auflage, die zum zweiten Mal mit der team AG aus Wanderup als der Hauptsponsor ausgetragen wird, ein Preisgeld von 1000 Euro ausgelobt. Alle Teams erhalten Geld- oder Sachpreise. Ferner werden der jeweils beste Spieler und Torwart sowie der Torschützenkönig ausgezeichnet.

Für Cheforganisator Grünberg zählen jedoch nicht nur die sportlichen Leistungen auf dem Spielfeld, „sondern wir sehen unsere Veranstaltung auch als familienfreundliches Ereignis“. Deshalb ist ein umfangreiches Beiprogramm geplant. Es gibt eine hochwertige Tombola und Torwandschießen. Hallensprecher DJ Jens Walter sorgt in bewährter Form für die musikalische Untermalung. Zur Showeinlage tritt die Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George an. Für südamerikanisches Feuer sorgt die Showband „policia do samba“. Grünberg: „Auf die Band freue ich besonders. Sie wird sicherlich ordentlich für brasilianische Stimmung sorgen.“ Für das leibliche Wohl wird gesorgt. Der Eintritt beträgt drei Euro für Männer und Jugendliche ab 16 Jahre. Frauen und Kinder haben freien Eintritt.
7. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt

Weiche Topfavorit – Flensburg 08 Titelverteidiger – VfB Nordmark Geheimtipp

ETSV Weiche: Von der Papierform her ist der ETSV Weiche Topfavorit auf den Turniersieg. Als gegenwärtiger Tabellenvierter in der Schleswig-Holstein-Liga hat das Team von Trainer Daniel Jurgeleit eine glänzende Hinrunde gespielt. Namen wie Tim Martensen, Matthias Hummel, Jonas Walter, Leif Carstensen, Timo Bruns oder Marc Böhnke sprechen für Qualität – auch in der Halle. Dieses Turnier ist für den ETSV auch ein Textlauf und Einspielen für die erste Teilnahme am Hallenmasters in Kiel, das eine Woche später steigt.
Flensburg 08: Besser als von vielen erwartet hat sich der Schleswig-Holstein-Ligist in die Hinserie aus der Affäre gezogen. Mit Tabellenplatz acht und der Qualifikation für das Hallenmasters kann Coach Joachim „Jockel“ Press durchaus zufrieden sein. Dabei wäre in der Punktrunde noch mehr drin gewesen, aber die Chancenverwertung war ein großes Manko. Die Flensburger haben bei diesem PSV-Turnier schon häufig gezeigt, welches Potenzial in ihnen steckt. So gewannen die Blau-Gelben das Turnier im vergangenen Jahr. Diesen Erfolg will 08 am Sonntag wiederholen.
TSV Kropp: Für den Tabellenelften TSV Kropp verläuft die Saison in der SH-Liga noch nicht so erfolgreich, wie es sich die Verantwortlichen erhofft haben. Dabei waren Ergebnisse gegen Spitzenmannschaften wie SV Eichede (3:1) und NTSV Strand 08 (3:1) sowie auch Flensburg 08 (2:1) durchaus viel versprechend. Aber gegen Teams aus der unteren Tabellenregion verlor die Mannschaft von Dirk Asmussen einfach zu viele Punkte. Dennoch zählt der TSV beim "team cup" durchaus zum Favoritenkreis auf den Turniersieg. Im Vorjahr belegten die Kropper durch einen 3:1-Sieg im Neunmeter-Schießen gegen TSB Flensburg Platz drei.
Husumer SV: Nach der Hälfte der Saison in der SH-Liga steht das Team von Christian Heider auf einem Abstiegsplatz (16.). Aber der Aufsteiger hat in einigen Spielen der Hinrunde gezeigt, dass er durchaus mithalten kann. Der Klassenerhalt scheint noch realistisch zu sein. Zumal mit Michael Petersen in der Winterpause vom Ligakonkurrenten ETSV Weiche ein Spieler zurück wechselte, der dem Spiel der Husumer positive Impulse geben kann. Beim PSV-Turnier ist dem Heider-Team durchaus eine Außenseiterchance zuzutrauen. Allerdings ist es bei den bisherigen Teilnahmen nie sonderlich in Erscheinung getreten.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Der Tabellenführer der Verbandsliga Nord-West setzt gegenwärtig in seiner Klasse alle Duftmarken. Frisia verfügt über den besten Angriff (53 Tore) und über die stabilste Defensive (17 Gegentreffer). Um Björn „BP“ Petersen, der immer noch die Spiel tragende Persönlichkeit ist, und einige Routiniers, hat Coach Bodo Schmidt eine Mannschaft geformt, die sicherlich auch höheren Ansprüchen gerecht werden kann. Risum-Lindholm ist beim „team cup“ mehr als ein Geheimfavorit.
Schleswig 06: Als Tabellendritter liegt 06 in der Verbandsliga noch aussichtsreich im Aufstiegsrennen. Die Rückkehr in die SH-Liga ist dem Team von Stefan Schmitz durchaus zuzutrauen, verfügen die Nullsechser doch über eine sehr ausgeglichene Mannschaft. Spieler wie Sascha Möller, Lars-Ole Puttins, Nico Erichsen oder Chris Lauer stünden so manch anderem Team gut zu Gesicht. Dass die Schleswiger gute Hallenfußballer sind, wollen sie beim PSV-Turnier unter Beweis stellen. Die bisherige Bilanz war jedoch eher bescheiden.
TSB Flensburg: Zu den ständiger Teilnehmern des PSV-Turniers gehört der TSB mit seinem neuen Trainer Stefan Asmussen, der in der Hinrunde Karl Müller ablöste. Die Ergebnisse beim Hallenturnier waren durchweg überzeugend, im Vorjahr wurden die Flensburger Vierter. Das neu formierte TSB-Team – fast alle Leistungsträger waren nach Ablauf der vorherigen Spielzeit gegangen – hat in der bisherigen Verbandsliga-Saison mit viel Einsatzwillen und mannschaftlicher Geschlossenheit positiv überrascht und liegt als Tabellenzehnter mit 25 Punkten voll im Soll.
VfB Nordmark: Erstmals nimmt der VfB Nordmark an diesem prestigeträchtigen Hallenturnier teil. Was sicherlich auch ein Verdienst ihres Coaches Rüdiger Boysen ist. Der es verstanden hat, aus einem Ansammlung von Individualisten eine schlagkräftige Mannschaft zu formen. Als Verbandsliga-Aufsteiger sorgt VfB in der neuen Klasse für Furore und belegt als bestes Team der KFV Flensburg einen hervorragenden vierten Platz. Das Team befindet sich in Schlagdistanz zu den führenden Mannschaften und hat sich für die Rückrunde und den „Team cup“ viel vorgenommen. Mit den torgefährlichen Marco Diedrichsen, Dawid Kroll, Kim-Dennis Petersen oder auch Mohamed „Hamoudi“ El-Sayed ist für VfB mehr als eine Rolle als Geheimfavorit drin.
FC Sydvest 05: Ein gern gesehener Gast bei dem PSV-Turnier ist der FC Sydvest 05. Die Erfolgsstory der dänischen Nachbarn fällt allerdings eher mau aus. Im vergangenen Jahr wurde das Team, das vom Ex-08er Jörgen Kristensen gemanagt wird, nur auf dem vorletzten Platz. Das soll in diesem Jahr anders werden. Zumal die Dänen ein schlagkräftiges Team zusammen haben. In der Danmarkserie haben sie als gegenwärtiger Tabellendritter eine gute Ausgangsposition, um den Aufstieg in die 2. Liga zu schaffen.
Polizei SV Flensburg: In der absoluten Außenseiterrolle ist die Mannschaft des Veranstalters. Der Kreisligist überzeugte in dieser Spielzeit noch nicht. Als Vorletzter muss das Team von Gerd Wicknig um die angestrebte Qualifikation für die neue Kreisliga fürchten. Das zum Saisonbeginn neu formierte Team konnte nicht an die guten Leistungen der Vorsaison anknüpfen. Zudem war der PSV durch krankheits- und verletzungsbedingte Ausfälle arg gebeutelt. Die Underdogs werden jedoch alles versuchen, dem einen oder anderen „Großen“ das Leben so schwer wie möglich zu machen.
7. Januar 2011 · Flensburger Tageblatt

Team Cup 2012

TSV Kropp und 06 spielen beim PSV-Turnier

Team Cup 2012

Stark besetztes Feld beim PSV-Turnier

Hallenfußball

Husum und SV Frisia 03 in Flensburg am Start

Flensburg (wsi) - Es ist mittlerweile zur Tradition geworden, dass der Förderkreis der Fußballer im Polizei SVFlensburg zum Jahresbeginn sein Hallenturnier veranstaltet. Bei der 14. Auflage (zum zweiten Mal mit der team AG aus Wanderup der Hauptsponsor) spielen leistungsstarke Vereine der nördlichen Region am Sonntag, 8. Januar, ab 11 Uhr in der Flensburger Fördehalle.

Von den Mannschaften kommen mit Flensburg 08, ETSV Weiche, TSV Kropp und Husumer SV allein vier aus der Schleswig-Holstein-Liga. Insbesondere für 08 und Weiche ist dieses Turnier eine gute Standortbestimmung für das eine Woche später in der Ostseehalle in Kiel stattfindende Hallen-Masters. Die vier Verbandsliga-Vertreter werden angeführt von Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Zudem sind TSB Flensburg, VfB Nordmark Flensburg und Schleswig 06 dabei. Für internationales Flair sorgt der dänische Teilnehmer FC Sydvest 05. Das Team ist Tabellendritter in der Danmarkserie und hat eine gute Ausgangsposition, um in die 2. Liga aufzusteigen. Natürlich stellt auch der PSV als Veranstalter eine Mannschaft. Chef-Organisator Dirk Grünberg hätte auch gerne Mannschaften wie VfB Lübeck, Holstein Kiel, VfR Neumünster oder FC Sylt verpflichtet. „Aber von diesen Teams habe ich leider nur Absagen erhalten. Dennoch bin ich natürlich mit meinem Teilnehmerfeld hoch zufrieden“, sagt er.

Gespielt wird wieder in zwei Fünfergruppen. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Halbfinals. Neben dem Wanderpokal gibt es Preisgelder von mehr als 1000 Euro und ein abwechslungsreiches Beiprogramm. Dazu zählen Auftritte der Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George sowie der Show-Band „policia do samba“, die für zusätzliche Stimmung sorgen soll.

23. Dezember 2011 · Schlei Bote 23. Dezember 2011 · Flensburger Tageblatt 24. Dezember 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 21.01.12 Hummel Cup in Hattstedt   1. Platz

"Definitiv eine Bereicherung für den Fußball"

1. Hattstedter hummel-Futsal-Cup: SH-Ligist Husumer SV setzt sich vor Blau-Weiß Löwenstedt und IF Tönning durch
Gut gelaunter Turniersieger: SH-Ligist Husumer SV gewann alle seine sechs Spiele. Foto: sh:z

Hattstedt (gho) - Futsal für Männer – das passte. Der 1. Hummel Futsal-Cup des TSV Hattstedt kam sowohl bei Beteiligten als auch Zuschauern gut an. statt. Die Turnierleitung des Hallenkicks lag bereits zum vierten Mal bei Hattstedts Ligaspieler Florian Albertsen, der sich mit dem Verlauf rundum zufrieden zeigte: „Die Futsal-Form ist definitiv eine Bereicherung für den Fußball. Man hat gesehen, dass die Teams sich gut vorbereitet haben und viel Spaß hatten.“

Nach den Absagen von Flensburg 08 II und dem Bredstedter TSV musste die Turnierleitung umdisponieren und schickte kurzerhand ein zweites Hattstedter Team ins Rennen. Auch in diesem Jahr wurden dank kräftiger Sponsoren-Unterstützung Preise im Wert von 1500 Euro ausgespielt. „Dadurch wird die Attraktivität des Turniers natürlich enorm gesteigert, das lockt viele Zuschauer in die Halle“, freute sich Albertsen.

Den hoch verdienten Turniersieg und 18 Trikotsätze fuhr die Husumer SV ein. Der gut besetzte SH-Ligist gewann alle seine sechs Spiele und präsentierte sich äußerst spielfreudig und trickreich. Die Stormstädter gewannen in einer engen Auftaktpartie gegen Löwenstedt mit 2:0, fuhren danach zwei deutliche Siege gegen Hattstedt I (6:0) und Hattstedt II (7:0) ein, es folgte ein 2:0 gegen IF Tönning. Erst im fünften Spiel beim 5:2-Sieg gegen die Nachbarn aus Rödemis musste die Husumer Defensive um den starken Keeper Florian Holler den ersten Gegentreffer hinnehmen. Dieses Tor zum zwischenzeitlichen 3:1 von Thorben Eggers wurde von den Zuschauern frenetisch bejubelt.

Das Team von Christian Heider schraubte mit dem Sieg im letzten Spiel gegen das SZ Arlewatt (4:1) die Torausbeute auf 26 Treffer und stellte somit auch die beste Offensive. Angreifer Sebastian Kiesbye wurde mit sieben Treffern Torschützenkönig.

Auf dem zweiten Rang landete der Verbandsligist SV Blau-Weiß Löwenstedt, punktgleich mit dem Kreisligisten IF Tönning. Die Löwen durften sich über 18 Fußballtaschen freuen, die Tönninger über einen Spielball im Wert von 100 Euro. Beide Teams traten sehr spielstark auf, das direkte Duell entschieden die Blau-Weißen mit 2:1 für sich. Die Löwen kassierten beim 1:4 gegen das SZ Arlewatt ihre zweite Niederlage.

Die Arlewatter um Spielertrainer Udo Matthiesen belegten mit acht Punkten den vierten Rang, der Rödemisser SV landete mit einem Zähler weniger auf dem fünften Platz. Arlewatt machte beim Sieg gegen die Löwen ein starkes Spiel und auch gegen den Tuniersieger gingen sie mit 1:0 in Führung, mussten dann aber noch eine 1:4-Niederlage hinnehmen.

Rödemis hätte bei einem Sieg gegen IF Tönning im letzten Spiel noch am Team von Andreas Paltian vorbei auf den dritten Platz klettern können. Die Eiderstedter entschieden das umkämpfte Spiel aber knapp mit 1:0 für sich und verteidigten Bronze. Der TSV Hattstedt zeigte sich als guter Gastgeber und belegte mit seinen Teams die Plätze sechs und sieben.

Hattstedt I fuhr lediglich beim 3:0 gegen das zweite Team einen Sieg ein. Hattstedt II stand am Ende ohne Tor mit einem Punkt da. Bei ihnen verhinderte A-Jugend-Schlussmann Johann Imgrund sogar des Öfteren noch höhere Niederlagen.

Zur Auflockerung diente das Shootout, bei dem der Ball mit einem Schuss vom Tor quer durch die Halle im Kasten auf der anderen Seite untergebracht werden musste. Der Hattstedter Alexander Beiser gewann und verbuchte somit den größten sportlichen Erfolg für die Heimmannschaft an diesem Abend.

Als Unparteiische fungierten Kai Overmann (Löwenstedt), Andreas Hansen (Hattstedt), Finn Kohn und Truels Reichhardt (beide Husum). „Sie hatten die Partien voll im Griff und haben das gut gemacht“, lobte Florian Albertsen. Das Turnier endete kurz nach Mitternacht, wobei einige Teams noch länger verweilten.
23. Januar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Futsal-Männerturnier: Acht Teams spielen in der Hattstedter Halle

Hattstedt (usc) - Die Jugendlichen im Fußball-Kreis Nordfriesland spielen’s schon, jetzt sind auch die Herren dran: Kreisligist TSV Hattstedt lädt am Sonnabend (18 Uhr) zum 1. hummel Futsal-Cup in die Sporthalle Hattstedt ein. Acht Mannschaften von der SH- bis zur Kreisliga sind mit von der Partie und da im Modus jeder gegen jeden gespielt wird (28 Partien), wird es spät – laut Spielplan wird die letzte Partie um 23.24 Uhr angepfiffen. Dank großzügiger Sponsoren-Unterstützung geht es um Sachpreise (Taschen, Trikots, Bälle) im Gesamtwert von 1500 Euro.

Aus der SH-Liga kommt die Husumer SV, aus der Verbandsliga Titelverteidiger Flensburg 08 II, der Bredstedter TSV und der SV Blau-Weiß Löwenstedt. Auf Überraschungen hoffen die Kreisligisten TSV Hattstedt, SZ Arlewatt, Rödemisser SV und IF Tönning. Veranstalter Florian Albertsen (Sporthaus Husum, Spieler beim TSV Hattstedt) hat die Futsal-Regeln ins Internet gestellt, so dass sich die Teilnehmer vorab informieren können. Gespielt wird auf Handball-Tore mit dem weniger springenden Futsal-Ball. Überschreitet der Ball die Seitenlinie, gibt’s einen Einkick. Ab dem fünften Mannschaftsfoul gibt’s einen Frei- oder Strafstoß, das Tackling für Feldspieler ist verboten. Über die Einhaltung der Futsal-Regeln wachen gleich zwei Schiedsrichter.

„Als erster Futsal-Ausrichter im Kreis für Männermannschaften freuen wir uns, die Ersten zu sein und hoffen, diese Art Fußball nicht nur für Jugendliche interessant zu machen“, sagt Veranstalter Florian Albertsen, der auf regen Zuschauer-Zuspruch hofft.
20. Januar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 16.01.11 Volkmar Petersen-Gedächtnis Cup in Risum-Lindholm 3. Platz

Titel-Freude trotz Verletzungspech

SV Blau-Weiß Löwenstedt gewinnt das Hallenfußballturnier zum Gedenken an Volkmar Petersen / Niebüll, Süderlügum und Wyk überzeugen
Geschafft! Jubelnd fallen sich die Löwenstedter Spieler in die Arme. Im Torwart-Trikot (12) steckt Feldspieler Felix Andresen. Foto: dew
Risum-Lindholm (pu) - Bei der 12. Auflage des Volkmar Petersen-Gedächtnispokal des SV Frisia 03 Risum-Lindholm triumphierte am Sonnabend vor 300 Zuschauern in der Friesenhalle erstmals der SV Blau-Weiß Löwenstedt. In einem souveränen Finale siegte das Team von Bernd Hansen hoch verdient durch Tore von Gunnar Clausen (1./5.) und Christian Peters (6.) mit 3:0 im Verbandsligaduell gegen Flensburg 08 II. Die Favoriten der Endrunde und Gruppensieger der Vorrunde waren zuvor im Halbfinale gescheitert. Husum unterlag in einem hektischen Derby Löwenstedt mit 1:3, der SV Frisia 03 scheiterte mit 0:2 gegen Flensburg 08 II. Den dritten Platz sicherte sich die Husumer SV mit einem 5:3 im Neunmeterschießen.
Turnierleiter Finn Hansen (re.) mit dem besten Spieler Ian-Prescott Claus (li.) und Torschützenkönig Dennis Kurowski. Foto: dew

Dabei hatten weder Bernd Hansen noch Frank Papenberg mit dem Endspiel gerechnet. „Wir sind mit Spielern der Zweiten und Dritten nach Lindholm gekommen. Bei uns hat sich Rinor Kuci gleich im ersten Spiel verletzt. Aber es hat Spaß gemacht“, freute sich der 08-Trainer über den zweiten Platz und die 100 Euro, die es dafür gab. Auch Bernd Hansen hatte nach dem ersten Spiel schon alle Chancen auf ein erfolgreiches Turnier nach der Verletzung von Torhüter Bernd Erichsen aufgegeben. „Ich war in Gedanken gar nicht mehr hier, aber Felix Andresen im Tor hat super gespielt und die Mannschaft sich gesteigert. Im Halbfinale gegen Husum haben wir auch Glück gehabt“, war der Löwenstedter Trainer zufrieden. Seine Spieler jubelten über den Wanderpokal und die Siegprämie von 150 Euro.

Torschützenkönig der Vorrunde wurde Dennis Kurowski vom Kreisligisten FSV Wyk mit sieben Treffern in der Vorrunde, zum Spieler des Turniers wählten die Trainer Ian Prescott Claus von der Husumer SV.

„Das war ein gutes Turnier. Die Halle war voll, es war spannend, wenn es auch leider nicht ganz ohne Verletzungen abgegangen ist. Beeindruckt haben mich Niebüll, Süderlügum und Wyk, die hier eine starke Leistung geboten haben“, zollte Turnierleiter Finn Hansen den Außenseitern Lob. Auch Bodo Schmidt konnte mit Platz vier leben. „Wir haben mit dem Erreichen der Endrunde unser Minimalziel erreicht. Jetzt schalten wir in den Rückrundenmodus“, sagte der Frisia-Coach.

In Gruppe A marschierten Titelverteidiger Husumer SV und Flensburg 08 II klar in Richtung Endrunde. Husum siegte 4:0 gegen die SG Langenhorn-Enge und 4:2 gegen den FSV Wyk, 08 II schlug den TSV RW Niebüll und die SG jeweils mit 2:1. Im direkten Duell trennten sich die beiden Favoriten leistungsgerecht 1:1. Aber die Underdogs aus der Kreisliga schlugen sich wacker. Wyk hätte Flensburg 08 II sogar noch den Platz für die Endrunde streitig machen können. „Das macht Spaß hier. Zwei Tore gegen Husum und der Sieg gegen Niebüll waren schon gut“, war Trainer Stefan Krog vor dem Spiel gegen Flensburg 08 II noch guter Dinge. Am Ende unterlag der Kreisliga-Aufsteiger nur knapp mit 3:4 und wurde Dritter in der Gruppe A.

In der Gruppe B ging es ähnlich spannend, aber noch enger zu. Frisia hatte mäßig begonnen, gewann 1:0 gegen den TSV Rantrum, spielte nur 0:0 gegen den TSV Süderlügum, stellte dann aber mit dem 3:1-Sieg gegen Löwenstedt die Weichen. Um die mussten die Löwen lange zittern, denn im ersten Spiel gegen TSB Flensburg gab es nur ein 0:0, gegen Rantrum ein 2:0 und gegen Süderlügum ein 1:0.

Außenseiter Süderlügum hatte nach dem 0:0 gegen Frisia den TSB Flensburg mit 2:0 bezwungen und hätte bei einem Sieg im letzten Spiel gegen die bis dahin punktlosen Rantrumer sogar Löwenstedt aufgrund der mehr geschossenen Tore überflügelt. Aber das Team von Kai Nielsen aus der Kreisklasse A verlor 2:3 – aus der Traum vom Halbfinale gegen die drei Klassen höher spielende Husumer SV.

Im ersten Halbfinale lieferten sich Husum und Löwenstedt ein hartes Derby. Husum drängte, scheiterte aber immer wieder an Felix Andresen im BW-Tor. In Überzahl – Claus musste zwei Minuten absitzen – erzielte Lars Hansen (4.) das 0:1. Salam Halawani (6.) glich zum 1:1 aus, aber ein Konter von Mirco Pohl zum 1:2 (10.) besiegelte die Niederlage. Christian Manske (12.) erhöhte noch auf 3:1 für die Löwen. Auch im zweiten Halbfinale zwischen Frisia und Flensburg 08 überraschte der Außenseiter. Jan-Philip Blank (3.) und Pascal Jansen (12.) trafen.

Im Endspiel war die Mannschaft von Frank Papenberg dann gegen Löwenstedt allerdings chancenlos. Für Bernd Hansen war da die Welt schon lange wieder in Ordnung – trotz der Verletzung von Bernd Erichsen, der zum Siegerfoto angehumpelt kam.
16. Januar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV wieder Favorit in der Lindholmer Halle

12. Volkmar-Petersen-Gedächtnisturnier am Sonnabend mit zehn Mannschaften
Titelverteidiger in der Friesenhalle: Die Mannschaft des SH-Ligisten Husumer SV mit ihrem Trainer Christian Heider. Foto: Pustal

Risum-Lindholm (pu) - Die 12. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar-Petersen-Gedächtnisturnier – findet in diesem Jahr morgen ab 14 Uhr mit zehn Mannschaften in der Friesenhalle in Lindholm statt.

Großer Favorit ist der Titelverteidiger Husumer SV. Aber auch der zweite Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08, im letzten Jahr knapp im Finale unterlegen, und der gastgebende SV Frisia 03, im letzten Jahr Dritter des Turniers, rechnen sich Chancen aus. Außerdem haben die Lindholmer die Verbandsligamannschaften aus dem Norden eingeladen. Das Feld komplettieren einige starke Kreisligisten aus der Region.

In der Gruppe A treffen bereits in der Vorrunde der Husumer SV und Flensburg 08 aufeinander. Komplettiert wird die Gruppe durch die drei Kreisligisten SG Langenhorn-Enge, TSV RW Niebüll und FSV Wyk, die sicherlich den übermächtigen Gegnern nur zu gern ein Bein stellen möchten, um selbst den Einzug in die Endrunde zu schaffen.

In der Gruppe B streiten sich die vier Verbandsligisten SV Frisia 03, SV BW Löwenstedt, der TSV Rantrum und TSB Flensburg neben dem TSV Süderlügum (Kreisklasse A) um die beiden Plätze für die Endrunde. Dabei wird es gleich eine ganze Reihe spannender Verbandsligaderbys geben, denn die Konkurrenten werden dem derzeitigen Tabellenführer in dessen eigener Halle mächtig Paroli bieten wollen. Der TSV Süderlügum ist von der Papierform her als Kreisklassen A-Vertreter nur krasser Außenseiter.

Die Endrunde beginnt um 18.30 Uhr mit den beiden Halbfinal-Begegnungen, in denen die jeweils Gruppenbesten über Kreuz aufeinander treffen. Das Endspiel soll gegen 19 Uhr stattfinden. Es wird um Preisgeld für die ersten vier Mannschaften gespielt und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet.

Nach der Siegerehrung findet noch ein gemütliches Beisammensein in Form einer Players-Night für alle Aktiven und Zuschauer in der Sportlerklause der Friesenhalle statt.

Gruppeneinteilung für das 12. Fußball-Hallenturnier in Lindholm 
Gruppe A: Husumer SV, Flensburg 08, SG Langenhorn-Enge, TSV RW Niebüll, FSVWyk/Föhr. Gruppe B: SV Frisia 03, TSV Rantrum, SV BW Löwenstedt, TSB Flensburg, TSVSüderlügum.

13. Januar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 11.02.12 ETS Weiche Flensburg Husumer SV 4:2
Fußball-Testspiel

Husumer SV unterliegt Weiche im Test 2:4

Lügumkloster (usc) - Christian Heider war des Lobes voll. „Ein Super-Platz“, schwärmte der Trainer des SH-Ligisten Husumer SV. Auf dem Kunstrasen im dänischen Lügumkloster testete sein Team gegen den Liga-Rivalen ETSV Weiche, verlor nach zwei Mal 50 Minuten 2:4. Für die Flensburger erzielte der Ex-Husumer Marcel Cornils zwei Treffer, außerdem trafen Jonas Walter und Matthias Hummel. Sebastian Kiesybe machte beide Husumer Tore. „Wir haben nichts an Qualität verloren“, sagte Heider anerkennend zur Leistung seiner Schützlinge. Die Gegentreffer resultierten aus individuellen Fehlern und Ballverlusten, aus dem Spiel heraus ließen die Nordfriesen wenig zu. Heider, der 13 Spieler zur Verfügung hatte, setzte die Neuzugänge Michael Petersen, Tim Ruland und Tomasz Brose ein, die einen guten Eindruck hinterließen. Ruland musste mit einer Knöchelverletzung ausgewechselt werden.
13. Februar 2011 ·sh:z-Nordfriesland Sport

Zwei Cornils-Tore bei Weiches 4:2 gegen die Husumer SV

Lügumkloster (usc) - Schnee, Frost, Eis – kein Problem für die SH-Liga-Fußballer des ETSV Weiche. Das Team von Trainer Daniel Jurgeleit wich erneut auf den modernen Kunstrasenplatz im dänischen Lügumkloster aus, auf dem sich Holstein Kiel auf das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund vorbereitet hatte (und dabei unter anderem Weiche 5:0 besiegt hatte). Bei optimalen Bedingungen gewannen die Flensburger den kurzfristig vereinbarten Test gegen den Liga-Rivalen Husumer SV verdient mit 4:2. „Es hätte auch 7:2 oder 8:3 ausgehen können, wenn wir nicht so fahrlässig mit unseren Chancen umgegangen wären“, sagte Liga-Manager Henning Natusch, der den Gegner lobte: „Husum hat sich gut verkauft.“ Am Sieg, zu dem der Ex-Husumer Marcel Cornils (2), Jonas Walter und Matthias Hummel die Tore beisteuerten, gab es dennoch nichts zu rütteln. Für Husum traf Sebastian Kiesbye doppelt. Trainer Jurgeleit setzte in der zwei Mal 50 Minuten dauernden Partie 18 Spieler ein. Beim Stand von 3:2 vereitelte Keeper Andre Hagge zweimal reaktionsschnell den möglichen Ausgleich. Am Dienstag gastiert Weiche erneut in Lügumkloster und absolviert dort ein Spiel gegen den FC Sydvest 05. Sollte das für Sonnabend angesetzte Punktspiel gegen den SVSchackendorf ausfallen – worauf laut Henning Natusch im Moment einiges hindeutet – gibt es am Freitag in Wahlstedt (Kreis Segeberg) einen weiteren Test gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten SV Todesfelde.
13. Februar 2011 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV testet heute gegen Weiche

Tomasz Brose (links) spielt in der Rückrunde für die Husumer SV. Foto: dewanger
Husum (usc) - Die bislang geplanten beide Testspiele fielen aus, doch heute soll es klappen: Die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV testen um 12.30 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im dänischen Lügumkloster (76 km entfernt von Husum) gegen den SH-Ligisten ETSV Weiche. „Ein moderner und komplett geräumter Platz“, freut sich Trainer Christian Heider, der das Testspiel kurzfristig mit Weiches Coach Daniel Jurgeleit absprach. Auf dem Kunstrasen absolvierte Drittligist Holstein Kiel seine Vorbereitung auf das DFB-Pokalspiel gegen Borussia Dortmund, schlug unter anderem auch Weiche mit 5:0.

Unterdessen vermelden die Stormstädter einen weiteren Zugang für die Rückrunde. Nach Michael Petersen (ETSV Weiche) und Tim Ruland (IF Tönning) kickt auch Tomasz Brose (früher beim ETSV Weiche im Ligakader, zuletzt beim Flensburger Kreisligisten TSV Nord Harrislee) für den Aufsteiger. Der 29-Jährige kann sowohl in der Abwehr als auch im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden. „Der Kontakt ist über Dogan Göndüz hergestellt worden“, sagt Christian Heider, der angetan ist vom Neuen: „Er macht sich richtig gut, ist engagiert und zieht voll mit.“

Das Punktspiel beim VfB Lübeck II, ursprünglich für Sonntag, 26. Februar, ist um einen Tag vorverlegt worden – Anstoß ist am Sonnabend, 25. Februar, um 14 Uhr auf der Lohmühle.

Am vergangenen Wochenende absolvierte auch der FC Sylt einen Test auf schneebedecktem Kunstrasen. Bei Concordia Schönkirchen (Verbandsliga Nord-Ost) gab es ein 3:3. Das Ergebnis war zweitrangig: „Der Ball ist gut gelaufen und wir haben uns bewegt“, so Ligaobmann Manfred Block. Heute (14 Uhr) soll es zum TSV Altenholz (Spitzenreiter Verbandsliga Nord-Ost) gehen, weitere Testgegner sind die Hamburger Oberligisten Bergedorf 85 (Mittwoch, 15. Februar) und SC Victoria (Dienstag, 21. Februar).
11. Februar 2011 ·sh:z-Nordfriesland Sport
SH 22 25.02.12 VfB Lübeck II Husumer SV 7:2

Chancenlos!

Mit einer deftigen 2:7-Niederlage startete die Husumer SV in die Rückrunde der Schleswig-Holstein-Liga. Gegen die Zweite Mannschaft des VfB Lübeck hatten die Nordfriesen letztlich nichts zu bestellen und verloren auch in dieser Höhe verdient. Auf dem Kunstrasenplatz an der Lübecker Lohmühle brachten die Gastgeber die Nordfriesen mit schnellen und präzise vorgetragenen Angriffen immer wieder in Verlegenheit, wirbelten die Husumer Abwehrreihe durcheinander. Klasse nicht nur das Kombinationsspiel der Lübecker, sondern auch die Chancenverwertung. Die Nordfriesen versuchten mitzuspielen, konnten aber nur einige Nadelstiche in die Lübecker Abwehrreihe setzen. Doch eine Siegchance hatten die Husumer zu keiner Zeit, ein Klassenunterschied war unverkennbar. Lübecks Trainer Danny Skwierczynski zeigte sich zufrieden mit seiner Truppe: »Das war heute eine klare Sache. Ein völlig verdienter Sieg für meine Mannschaft. Husum hat versucht mitzuspielen, aber wir waren immer konsequenter und schneller am Ball.« Husums Trainer Christian Heider war wegen der Höhe und der Art und Weise der Niederlage ziemlich angefressen: »Wir waren nicht eng genug am Gegner, hatten einfach zu vielen Ausfälle.« 

Sofort nach Spielbeginn übernahmen die Lübecker die Initiative, setzten die Nordfriesen unter Druck und machten bereits in der vierten Spielminute das 1:0 durch Ugur Dagli, der allerdings aus abseitsverdächtiger Position einschießen konnte. Doch die SV war nur kurz geschockt, spielte mit. Sebastian Kiesbye gelang sogar der Ausgleich, doch leider stand der Husumer knapp im Abseits (17.). Die Husumer Hoffnungen wurden jedoch im Keim erstickt, denn Marcello Meyer konnte in der 20. Spielminute den zweiten Treffer für die Lübecker erzielen. Das 3:0 markierte Emanuel Bento fünfzehn Minuten später, Torhüter Kevin Ralfs hatte gegen den Heber keine Abwehrmöglichkeit. Sebastian Kiesbye hätte allerdings für eine Ergebnisverbesserung sorgen müssen, doch Torhüter Briant Alberti parierte großartig (24.). Die zweite Möglichkeit vergab Kiesbye dann freistehend vor dem leeren Lübecker Tor (35.).

Der zweite Durchgang war dann eine Lehrstunde für die Nordfriesen. Schulmäßig wurden die Lübecker Angriffe vorgetragen, immer wieder waren die Hausherren schneller am Ball, bereiteten mustergültig die weiteren Treffer vor. Die Husumer Spieler wirkten überfordert, nahmen den Kampf nicht an. Immer wieder wurde versucht Situationen spielerisch zu lösen. Das 4:0 bereits sechs Minuten nach Wiederbeginn. Wieder traf Marcello Meyer, der Keeper Ralfs aus 14 Metern keine Chance ließ. Positiv aus Husumer Sicht, das die Spieler nicht aufsteckten und in der 53.Spielminute zumindest den Anschlusstreffer durch Salam Halawani erzielten. Zuvor scheiterte noch Sebastian Kiesbye an Torhüter Alberti. Doch die Klasse der Lübecker setzte sich weiter durch. Auch mit zehn Mann (Marius Winkelmann sah die rote Karte/54.) trafen die Gastgeber weiter ins Schwarze. Marcello Meyer und André Kalbau erhöhten auf 6:1 (61./68.). Nachdem Yannik Heider an Torhüter Alberti gescheitert war (76.), erzielte Marcello Meyer seinen vierten Treffer in der 87. Minute. Den Schlusspunkt setzte Husums Sebastian Steglich, der in der 90. Spielminute aus sechzehn Metern ins lange Eck traf. Ein herber Rückschlag für die Husumer SV im Abstiegskampf, doch gegen eine kompakte und spielerisch überlegene Lübecker Mannschaft hätte die Husumer Elf zumindest in kämpferischer Hinsicht mehr investieren müssen.

26. Februar 2012 · HI
SH-Liga

Derbe Pleite für Husum: 2:7 beim VfB Lübeck II

Lübeck (bhu) - Mit einer deftigen 2:7 (0:3)-Niederlage startete die Husumer SV in die Rückrunde der Schleswig-Holstein-Liga. Beim VfB Lübeck II hatten die Nordfriesen nichts zu bestellen und verloren auch in dieser Höhe verdient. Lübecks Trainer Danny Skwierczynski war zufrieden: „Husum hat versucht mitzuspielen, aber wir waren konsequenter und schneller am Ball.“ Husums Coach Christian Heider war angefressen: „Wir waren nicht eng genug am Gegner, hatten einfach zu viele Ausfälle.“

Sofort nach Spielbeginn übernahmen die Lübecker die Initiative, setzten die Nordfriesen unter Druck und machten bereits in der 4. Minute das 1:0 durch Ugur Dagli. Marcello Meyer (20.) und Emanuel Bento (35.) machten schon zur Pause alles klar.

Der zweite Durchgang war dann eine Lehrstunde für die Nordfriesen. Das 4:0 bereits sechs Minuten nach Wiederbeginn: Wieder traf Marcello Meyer, der Keeper Ralfs aus 14 Metern keine Chance ließ. Salam Halawani gelangdas 1:4 (53.), doch weiter ging’s in eine Richtung. Auch mit zehn Mann trafen die Gastgeber weiter ins Schwarze. Marcello Meyer und André Kalbau erhöhten auf 6:1 (61./68.). Nachdem Yannik Heider an Torhüter Alberti gescheitert war (76.), erzielte Marcello Meyer seinen vierten Treffer (87.). Den Schlusspunkt setzte Husums Sebastian Steglich, der in der 90. Minute aus 16 Metern ins lange Eck traf.

VfB Lübeck II: Alberti – Okada (57. Kalbau), Korth, Leinweber – Sauer, Voß, Dahm (73. Nestorowicz), Winkelmann, Meyer - Dagli, Bento (57. Blechenberg).
Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Ruland (46. Brose), Schröder – Halawani, C. Heider, Steglich, Petersen (53. Siefert), Kiesbye – Claus.
Zuschauer: 40. Schiedsrichter: Benjamin Buth (Göttingen). Besonderes Vorkommnis: Rote Karte: Winkelmann(Lübeck/54.; Meckern).
Tore: 1:0 Dagli (4.), 2:0 Meyer (20.), 3:0 Bento (35.), 4:0 Meyer (51.), 4:1 Halawani (53.), 5:1 Meyer (61.), 6:1 Kalbau (68.), 7:1 Meyer (87.), 7:2 Steglich (90.).
Beste Spieler: Meyer, Winkelmann/-.

27. Februar 2012 · Schlei Bote

Heider angefressen: "Zu viele Ausfälle"

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV kassiert zum Rückrundenstart eine bittere 2:7-Niederlage beim VfB Lübeck II
Kein Durchkommen: Lübecks Emanuel Bento (rechts) "stochert" Ian Prescott Claus den Ball vom Fuß. Foto: hulin

Lübeck (bhu) - Mit einer deftigen 2:7 (0:3)-Niederlage startete die Husumer SV in die Rückrunde der Schleswig-Holstein-Liga. Beim VfB Lübeck II hatten die Nordfriesen nichts zu bestellen und verloren auch in dieser Höhe verdient. Auf dem Kunstrasenplatz an der Lübecker Lohmühle brachten die Gastgeber die Nordfriesen mit schnellen und präzise vorgetragenen Angriffen immer wieder in Verlegenheit, wirbelten die Husumer Abwehrreihe immer wieder durcheinander. Die Nordfriesen versuchten mitzuspielen, konnten aber nur einige Nadelstiche setzen. Ein Klassenunterschied war unverkennbar.

Lübecks Trainer Danny Skwierczynski war zufrieden: „Eine klare Sache. Ein völlig verdienter Sieg für meine Mannschaft. Husum hat versucht mitzuspielen, aber wir waren konsequenter und schneller am Ball.“ Husums Coach Christian Heider war angefressen: „Wir waren nicht eng genug am Gegner, hatten einfach zu viele Ausfälle.“

Sofort nach Spielbeginn übernahmen die Lübecker die Initiative, setzten die Nordfriesen unter Druck und machten bereits in der 4. Minute das 1:0 durch Ugur Dagli, der allerdings aus abseitsverdächtiger Position einschießen konnte. Doch die HSV war nur kurz geschockt, spielte mit. Sebastian Kiesbye erzielte ein Abseitstor (17.). Die Husumer Hoffnungen wurden jedoch im Keim erstickt, denn Marcello Meyer machte nach 20 Minuten das 2:0. Das 3:0 markierte Emanuel Bento (35.), Torhüter Kevin Ralfs hatte gegen den Heber keine Abwehrmöglichkeit.

Sebastian Kiesbye hätte für eine Ergebnisverbesserung sorgen müssen, doch Torhüter Briant Alberti parierte großartig (24.). Die zweite Möglichkeit vergab Kiesbye dann freistehend vor dem leeren Lübecker Tor (35.).

Der zweite Durchgang war dann eine Lehrstunde für die Nordfriesen. Schulmäßig wurden die Lübecker Angriffe vorgetragen, immer wieder waren die Hausherren schneller am Ball, bereiteten mustergültig die weiteren Treffer vor. Die Husumer Spieler wirkten überfordert, nahmen den Kampf nicht an. Immer wieder wurde versucht, Situationen spielerisch zu lösen. Das 4:0 bereits sechs Minuten nach Wiederbeginn: Wieder traf Marcello Meyer, der Keeper Ralfs aus 14 Metern keine Chance ließ. Positiv aus Husumer Sicht, dass die Spieler nicht aufsteckten und Salam Halawani zum 1:4 traf (53.). Zuvor war Kiesbye an Alberti gescheitert.

Doch weiter ging’s in eine Richtung. Auch mit zehn Mann – Marius Winkelmann sah wegen Meckerns Rot (54.) – trafen die Gastgeber weiter ins Schwarze. Marcello Meyer und André Kalbau erhöhten auf 6:1 (61./68.). Nachdem Yannik Heider an Torhüter Alberti gescheitert war (76.), erzielte Marcello Meyer seinen vierten Treffer (87.). Den Schlusspunkt setzte Husums Sebastian Steglich, der in der 90. Minute aus 16 Metern ins lange Eck traf.

VfB Lübeck II: Alberti – Okada (57. Kalbau), Korth, Leinweber – Sauer, Voß, Dahm (73. Nestorowicz), Winkelmann, Meyer - Dagli, Bento (57. Blechenberg).
Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Ruland (46. Brose), Schröder – Halawani, C. Heider, Steglich, Petersen (53. Siefert), Kiesbye – Claus.
Zuschauer: 40.
Schiedsrichter: Benjamin Buth (Göttingen).
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte: Winkelmann(Lübeck/54.; Meckern).
Tore: 1:0 Dagli (4.), 2:0 Meyer (20.), 3:0 Bento (35.), 4:0 Meyer (51.), 4:1 Halawani (53.), 5:1 Meyer (61.), 6:1 Kalbau (68.), 7:1 Meyer (87.), 7:2 Steglich (90.).
Beste Spieler: Meyer, Winkelmann/-.

27. Februar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV will heute in Lübeck auf Sieg spielen

Debütant: Tim Ruland (links, hier noch im Trikot von IF Tönning), bestreitet heute wohl sein erstes Spiel für den SH-Ligisten Husumer SV. Foto: schuster

Husum (sh:z) - Heute (10 Uhr) startet am Friesenstadion der Bus, der die Fußballer der Husumer SV zum Auswärtsspiel beim VfB Lübeck II bringt. Auf der Lohmühle wird die SH-Liga-Partie um 14 Uhr angepfiffen. Fans, Spieler und Trainer Christian Heider hoffen, dass der HSV-Tross von der langen Reise nicht mit leeren Händen zurückkehrt. „Wenn alle an einem Strang ziehen, dann können wir was reißen“, sagt Heider, der wohl selbst das Trikot überstreifen wird, halbwegs zuversichtlich.

Immerhin zwei Tests konnten die Stormstädter absolvieren: Nach dem 2:4 in Dänemark gegen den ETSV Weiche (wir berichteten) folgte in der vergangenen Woche ein 2:0 in Tönning bei Kreisliga-Tabellenführer SG Eiderstedt. Sebastian Kiesbye und Rückkehrer Michael Petersen erzielten die Tore. Petersen wird auch heute in der Startelf stehen, auch die weiteren Zugänge Tim Ruland (IF Tönning) und Tomasz Brose (TSV Nord Harrislee) können sich Hoffnungen auf einen Einsatz machen.

Lübecks Coach Denny Skwierczynski erwartet heute „kompakt stehende Husumer“, doch allein mit einer guten Abwehrleistung wird es nicht getan sein. Um die Klasse noch zu halten, muss der Aufsteiger auch Tore schießen. „Wir gehen mit dem Ziel ins Spiel, zu gewinnen“, sagt Christian Heider und fügt hinzu: „Etwas anderes können wir auch gar nicht.“ Die Vorbereitung verlief nicht nach dem Geschmack des zum Saisonende scheidenden Trainers, weil die Trainingsbeteiligung zu wünschen übrig ließ. Lichtblick: Trainer-Bruder Jonas Heider, der Anfang des Jahres an der gebrochenen Hand operiert wurde, kann wohl schon in ein oder zwei Wochen – früher als geplant – wieder eingreifen. Christian Heider: „Wieder eine Option mehr.“

25. Februar 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 23 03.03.12 Husumer SV ETSV Weiche 1:1

ETSV Weiche muss sich in Husum mit einem 1:1-Remis begnügen.

Fußball-Verbandsliga: Tabellenführer Husumer SV dreht 0:1-Rückstand und siegt 3:1 bei Flensburg 08 II

Die Lage in der SH-Liga

Schon nach 15 absolvierten Partien steht der VfR Neumünster mit seinem 49. Spiel in Serie ohne Niederlage als Herbstmeister der SH-Liga fest. Die Lila-Weißen distanzierten am Sonntag Verfolger Holstein Kiel II mit 2:1 und profitierten zudem von den Punktverlusten der Konkurrenten Strand (1:3 in Kropp) und Weiche (0:0 im Derby gegen Flensburg 08). In Lauerstellung hat sich längst Vorjahresvize Eichede gebracht, der auch am Sonntag deutlich mit 5:1 über Aufsteiger Preetzer TSV die Oberhand behielt. Im Windschatten pirscht sich auch der FC Sylt wieder näher an die Spitze heran, die Koppelt-Elf schlug den VfB Lübeck II mit 3:2.

Am Tabellenende feierte von den akut bedrohten Teams als einzige Mannschaft der Heikendorfer SV einen Sieg und holte die Pflichtpunkte gegen den Breitenfelder SV. Todesfelde hielt zumindest die Husumer mit dem 2:2 auf Distanz. Henstedt-Ulzburg und der Heider SV vergrößerten mit Siegen hingegen gegen die Abstiegskonkurrenten den Abstand nach unten. cje

Stormarner Tageblatt · 5. März 2012

SH-Liga Elf des Spieltages

HUSUM. Im Kampf um den Aufstieg in die Regionalliga hat der ETSV Weiche einen Dämpfer hinnehmen müssen. Beim Drittletzten, Husumer SV, kam die Mannschaft von Trainer Daniel Jurgeleit nicht über ein 1:1 (0:1)-Unentschieden hinaus. »Wir hatten heute nicht mehr verdient und haben deshalb auch nicht zwei Punkte verloren«, sagte Jurgeleit nach der Partie. Der Weiche-Trainer weiter: »Wir konnten uns nicht auf den Gegner und die Platzverhältnisse einstellen. Trotz der 1:0-Pausenführung und obwohl ich es in der Pause noch mal angesprochen habe, hat meine Mannschaft es nicht verstanden, die Informationen von mir umzusetzen. Und dann gewinnt man auch nicht gegen einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte.« Laut Jurgeleit ändert das 1:1 allerdings nichts an der Tabellensituation für Weiche. »Natürlich wollten wir gewinnen. An unserer Zielvorgabe, sprich dem Aufstieg hat sich allerdings nichts geändert. Wir haben es heute einfach nicht geschafft den Abstand auf Neumünster zu verkürzen.« Die 1:0 Führung durch Weiches Florian Neumann (45.) hatte HSV-Spielertrainer Christian Heider (80.) ausgeglichen.

4. März 2012 · Flensborg Avis

Trainer trifft und lässt Husum jubeln

Schleswig-Holstein-Liga: Überraschendes 1:1 im Nordderby gegen den ETSV Weiche / Christian Heider erzielt den Ausgleich
Kein Halten mehr: Husums Spieler stürzen sich auf ihren Trainer und Torschützen Christian Heider (ganz unten). Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) - Das Lächeln fiel etwas gequält aus. Christian Heider, Spielertrainer der Husumer SV, presste sich einen Eiswürfel an die geschwollene Oberlippe und musste sich auch noch Spott gefallen lassen. „Husums Trainer hat ’ne dicke Lippe riskiert“, scherzte Henning Natusch, Ligamanager des ETSV Weiche, und schloss Heider freundschaftlich in die Arme. Abstiegskampf kann weh tun. Das 1:1 (0:1) im Nordderby der SH-Liga half weder Husum noch den Flensburgern weiter – aber moralischer Sieger waren die Gastgeber. „Drei Punkte hätten wir auch nicht verdient gehabt“, befand Weiches Coach Daniel Jurgeleit. Er hatte Spritzigkeit und Bereitschaft bei seinen Spielern vermisst und die Schuld dafür auch bei sich selbst gesucht: „Wir haben im Training zu viel gemacht.“ Die Husumer dagegen feierten das Unentschieden wie einen Sieg.

Selbst die Anhänger der Nordfriesen hatten vor Spielbeginn ein Debakel befürchtet, zu übermächtig schien Weiche. Und die erste Halbzeit gab auch wenig Anlass für Optimismus. Husum zog sich weit zurück, beschränkte sich auf Defensivarbeit. Teilweise war Weiches Keeper Andre Hagge allein in seiner Hälfte, während sich seine Mitspieler um Spielaufbau bemühten. Gefühlte 95 Prozent Ballbesitz hatten die Gäste. „Aber dafür können wir uns nichts kaufen“, so Trainer Jurgeleit. Marc Böhnke hätte Weiche dennoch in Führung bringen können, doch der Kapitän verpasste nach sieben Minuten eine Flanke des Ex-Husumers Marcel Cornils knapp und zielte auch nach 27 Minuten am langen Eck vorbei.

Angriffe der Heimmannschaft? Gab es in den ersten 45 Minuten so gut wie nicht. Der Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Tim Ruland (21.) verdiente das Prädikat Torchance nicht. Und so hatte der Husumer Fan Recht, der die erste Hälfte so zusammen fasste: „Wir haben erfolgreich im Weg gestanden.“ Allerdings nur bis zur 44. Minute. Salam Halawani leistete sich nach einem abgewehrten Weicher Angriff einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau, Marcel Cornils schaltete schnell und setzte Florian Neumann ein, der Keeper Kevin Ralfs keine Chance ließ und zum 0:1 traf. Ein Gegentor so kurz vor der Pause – würde Husum nun einbrechen?

Weiche hatte auch nach Wiederbeginn mehr Spielanteile, machte aber nichts daraus. Husums Defensive verschob gut, weder Neumann und Cornils noch die eingewechselten Webessie und Beck fanden Lücken im engmaschigen Netz. Und obwohl auch Husums Angreifer meist in der Luft hingen, nahmen die Gastgeber jetzt am Spiel teil. Sebastian Steglich, dessen Kopfball Böhnke gerade noch zur Ecke klärte (58.), setzte ein erstes Signal.

Zehn Minuten vor Schluss belohnten sich die Nordfriesen für ihren Einsatz. Jannik Heider traf den Pfosten, im anschließenden Getümmel zog Christian Heider aus kurzer Distanz ab, schoss Torwart Andre Hagge an – von dessen Schulter prallte der Ball ab und kullerte im Zeitlupentempo hinter die Linie. Das war’s – anders als noch in der ersten Halbzeit pfiff Schiedsrichter Murat Yilmaz diesmal pünktlich ab, bescherte den Husumern einen nicht erwarteten Punkt. „Den haben sie sich erarbeitetet“, stellte Daniel Jurgeleit fest. Sein spielender Kollege Heider, der sich bei einem Zweikampf an der Lippe verletzt hatte und auch beim Torjubel (als ihn die Mitspieler unter sich begruben), „leiden“ musste, konnte lächeln. Wenn auch schief.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Lorenzen (72. Brose) - Christian Heider, Petersen, Steglich, Kiesbye, Halawani - Claus (88. Siefert).
ETSV Weiche: Hagge - Meshekrani (86. Beck), Dehner, Hummel, Böhnke - Clausen, Kasumovic, Bruns, Walter - Neumann (78. Webessie), Cornils (70. Thomsen).
Schiedsrichter: Murat Yilmaz (FC Türkiye Hamburg). Zuschauer: 217.
Tore: 0:1 (44.) Neumann, 1:1 (80.) Christian Heider. Beste Spieler: Ruland/Clausen.

5. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga

Husum erkämpft sich ein 1:1 gegen Weiche

Husum (usc) - Das Lächeln fiel etwas gequält aus. Christian Heider, Spielertrainer der Husumer SV, presste sich einen Eiswürfel an die geschwollene Oberlippe und musste sich auch noch Spott gefallen lassen. „Husums Trainer hat ’ne dicke Lippe riskiert“, scherzte Henning Natusch, Ligamanager des ETSV Weiche. Das 1:1 (0:1) im Nordderby half weder Husum noch den Flensburgern weiter – aber moralische Sieger waren die Gastgeber. „Drei Punkte hätten wir auch nicht verdient gehabt“, befand Weiches Coach Daniel Jurgeleit. Er hatte Spritzigkeit und Bereitschaft bei seinen Spielern vermisst und die Schuld dafür auch bei sich selbst gesucht: „Wir haben im Training zu viel gemacht.“.

Teilweise war Weiches Keeper Andre Hagge allein in seiner Hälfte, während sich seine Mitspieler um Spielaufbau bemühten. Gefühlte 95 Prozent Ballbesitz hatten die Gäste. „Aber dafür können wir uns nichts kaufen“, so Trainer Jurgeleit. Und so hatte der Husumer Fan Recht, der die erste Hälfte so zusammen fasste: „Wir haben erfolgreich im Weg gestanden.“ Allerdings nur bis zur 44. Minute. Salam Halawani leistete sich einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau, Marcel Cornils setzte Florian Neumann ein, der zum 0:1 traf.

Nach Wiederbeginn nahmen auch die Nordfriesen am Spiel teil und belohnten sich zehn Minuten vor Schluss für ihren Einsatz. Jannik Heider traf den Pfosten, im Getümmel zog Christian Heider aus kurzer Distanz ab, schoss Torwart Andre Hagge an – von dessen Schulter prallte der Ball ab und kullerte im Zeitlupentempo hinter die Linie.

Husum: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Lorenzen (72. Brose) - Christian Heider, Petersen, Steglich, Kiesbye, Halawani - Claus (88. Siefert).
ETSV Weiche: Hagge - Meshekrani (86. Beck), Dehner, Hummel, Böhnke - Clausen, Kasumovic, Bruns, Walter - Neumann (78. Webessie), Cornils (70. Thomsen).
Schiedsrichter: Murat Yilmaz (FC Türkiye Hamburg). Zuschauer: 217.
Tore: 0:1 (44.) Neumann, 1:1 (80.) Christian Heider. Beste Spieler: Ruland/Clausen.

5. März 2012 · Schlei Bote

Nur 1:1 in Husum: ETSV Weiche fehlt die Spritzigkeit

Husum (usc) - Das Lächeln fiel etwas gequält aus. Christian Heider, Spielertrainer der Husumer SV, presste sich einen Eiswürfel an die geschwollene Oberlippe und musste sich auch noch Spott gefallen lassen. „Husums Trainer hat ’ne dicke Lippe riskiert“, scherzte Henning Natusch, Ligamanager des ETSV Weiche. Das 1:1 (0:1) im Nordderby half weder Husum noch den Flensburgern weiter – aber moralische Sieger waren die Gastgeber. „Drei Punkte hätten wir auch nicht verdient gehabt“, befand Weiches Coach Daniel Jurgeleit. Er hatte Spritzigkeit und Bereitschaft bei seinen Spielern vermisst und die Schuld dafür auch bei sich selbst gesucht: „Wir haben im Training zu viel gemacht.“.

Teilweise war Weiches Keeper Andre Hagge allein in seiner Hälfte, während sich seine Mitspieler um Spielaufbau bemühten. Einige Gelegenheiten und gefühlte 95 Prozent Ballbesitz hatten die Gäste. „Aber dafür können wir uns nichts kaufen“, so Trainer Jurgeleit. Und so hatte der Husumer Fan Recht, der die erste Hälfte so zusammen fasste: „Wir haben erfolgreich im Weg gestanden.“ Allerdings nur bis zur 44. Minute. Salam Halawani leistete sich einen kapitalen Fehlpass im Spielaufbau, Marcel Cornils setzte Florian Neumann ein, der zum 0:1 traf.

Nach Wiederbeginn nahmen auch die Nordfriesen am Spiel teil und belohnten sich zehn Minuten vor Schluss für ihren Einsatz. Jannik Heider traf den Pfosten, im Getümmel zog Christian Heider aus kurzer Distanz ab, schoss Torwart Andre Hagge an – von dessen Schulter prallte der Ball ab und kullerte im Zeitlupentempo hinter die Linie.

Husum: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Lorenzen (72. Brose) - Christian Heider, Petersen, Steglich, Kiesbye, Halawani - Claus (88. Siefert).
ETSV Weiche: Hagge - Meshekrani (86. Beck), Dehner, Hummel, Böhnke - Clausen, Kasumovic, Bruns, Walter - Neumann (78. Webessie), Cornils (70. Thomsen).
Schiedsrichter: Murat Yilmaz (FC Türkiye Hamburg). Zuschauer: 217.
Tore: 0:1 (44.) Neumann, 1:1 (80.) Christian Heider. Beste Spieler: Ruland/Clausen.

5. März 2012 · Flensburger Tageblatt

Derby gegen Weiche: Heider erwartet Reaktion vom Team

Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der Tabellendritte der SH-Liga ins Friesenstadion / Petersen und Cornils im Fokus
Der Einsatz von Michael Petersen (links) gegen seinen ehemaligen Verein ist noch fraglich. Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) - Man kennt sich. Marcel Cornils (Foto), in der Hinrunde noch achtfacher Torschütze für die Husumer SV in der SH-Liga, spielt jetzt für den ETSV Weiche. Michael Petersen ging den umgekehrten Weg, wechselte von Flensburg zurück in die Stormstadt. Husums Trainer Christian Heider hat sowohl mit als auch gegen aktuelle Weicher Akteure wie Marc Böhnke und Sven Beck selbst gespielt. Erst vor kurzem standen sich ETSV und HSV im Test im dänischen Lügumkloster gegenüber, Weiche gewann 4:2. Trainer Daniel Jurgeleit ist besonders von der Offensivkraft der Nordfriesen beeindruckt, sein Kollege Christian Heider von der Spielstärke der Fördestädter. Für ihn sind die „Eisenbahner“ sogar Titelfavorit.

Bevor nun aber zu viel Harmonie aufkommt, sei daran erinnert, dass sich beide Teams am Sonnabend (14 Uhr) im Friesenstadion im Kampf um Punkte gegenüber stehen. „Wir wollen gewinnen“, sagt Jurgeleit, während das Ergebnis für Heider nicht unbedingt im Vordergrund steht: „Das Wichtigste ist, wie wir uns präsentieren. Ich erwarte eine Reaktion.“

Während Weiche nach Anlaufschwierigkeiten am vergangenen Sonnabend einen am Ende ungefährdeten 4:0-Erfolg gegen Kropp feierte, kam Husum auf Lübecker Kunstrasen beim VfB II mit 2:7 böse unter die Räder. Der von Christian Heider verfasste Spielbericht auf der Internet-Seite der Ligamannschaft lässt an Deutlichkeit nichts zu wünschen übrig. Da ist von fehlender Absicherung, „indiskutabler Leistung“ und „Disziplin ist für uns ein Fremdwort“ die Rede.

„Wenn wieder solche Disziplinlosigkeiten auftreten, erleben wir ein Waterloo“, orakelt Heider düster. Seine Worte scheinen die Mannschaft erreicht zu haben. „Die Jungs brennen“, hat er beobachtet. Nachdem er die mangelhafte Trainingsbeteiligung kritisiert hatte, waren Anfang der Woche 15 Spieler beim Training. Für Weiche wäre das eine eher miese Quote:„Montag waren 23 Spieler da, Dienstag 20“, zählt Daniel Jurgeleit auf.

Während er vor dem Derby am Sonnabend keinerlei Personalprobleme hat, bangt Husum um den Einsatz der erkrankten Michael Petersen (musste in Lübeck kurz nach der Halbzeitpause raus) und Jannik Heider. Zudem fehlt Nils Schröder wegen einer Klassenfahrt – alles andere als rosige Vorzeichen also.

Doch die Vorfreude lässt sich Christian Heider, ähnlich wie sein Kollege Daniel Jurgeleit, nicht nehmen. „Das ist ein Klassiker, alle sind hoch motiviert“, weiß Husums Coach. Jurgeleit kommt das Husumer 2:7 gar nicht gelegen: „Nach so einer hohen Niederlage besteht Redebedarf, und alle sind sich einig, dass jetzt mehr kommen muss“, sagt er. Er erwartet, dass der Aufsteiger kompakt stehen wird und so versucht, den Kombinationsfluss seines Teams zu unterbinden. „Sie haben Schwächen in der Defensive, sind mit ihren jungen und talentierten Spielern aber gerade beim Kontern gefährlich“, hat er beobachtet. Beim 5:2 im Hinspiel führte Weiche früh 2:0, dann kam Husum besser ins Spiel und hätte nach dem 1:2 sogar ausgleichen können. Doppel-Torschütze damals war Ian Prescott Claus.

Große Überraschungen wird es am Sonnabend auf beiden Seiten nicht geben. Wie gesagt: Man kennt sich.
2. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH-Liga

Jurgeleit warnt vor dem angeschlagenen Gegner

Flensburg (usc) - Die eigene Mannschaft hat nach Anfangsschwierigkeiten zum Auftakt klar gewonnen, der Gegner hoch verloren – Trainer Daniel Jurgeleit vom ETSV Weiche könnte sich eine bessere Ausgangslage für das SH-Liga-Derby am Sonnabend (14 Uhr) bei der Husumer SVvorstellen. „Nach so einer Niederlage besteht Redebedarf, und alle in Husum sind sich einig, dass da mehr kommen muss“, ahnt der Coach des Tabellendritten. Beide Fußballteams kennen und schätzen sich, erst in der Vorbereitung stand man sich auf Kunstrasen in Dänemark gegenüber. Weiche siegte 4:2. „Sie haben ihre Schwächen in der Defensive, sind aber in der Vorwärtsbewegung mit ihren jungen, schnellen Leuten gefährlich“, so Jurgeleit. Einer dieser Youngster trägt jetzt das Weicher Trikot: Marcel Cornils traf in der Hinrunde acht Mal für die Nordfriesen. „Ein guter Junge, an dem wir noch viel Freude haben werden“, lobt der Trainer. Ob der ehemalige Weicher Michael Petersen gegen seinen Ex-Verein auflaufen wird, ist fraglich – der Mittelfeldmann plagt sich mit einer Erkältung herum. Christian Heider erwartet nach dem 2:7 in Lübeck eine Reaktion von seinem Team, wichtiger als das Ergebnis ist ihm, wie sich sein Team präsentiert. „Wenn wir uns Fehler und Disziplinlosigkeiten erlauben, erleben wir ein Waterloo“, orakelt der Spielertrainer, der von der Spielstärke der Flensburger begeistert ist und sie als Titelfavorit auf dem Zettel hat.

Am Montag waren 23 Weicher Akteure beim Training, am Dienstag 20 – gut möglich, dass es am Sonnabend einige Veränderungen in der Startelf geben wird.
2. März 2012 · Flensburger Tageblatt
SH 24 10.03.12 Husumer SV Heikendorfer SV 0:0

Enttäuschendes Kellerduell!

Torlos endete das Kellerduell zwischen dem Husumer SV und dem Heikendorfer SV am Sonnabend im Husumer Friesenstadion. Den 197 zumeist Husumer Fans wurde über weite Strecken nur Magerkost geboten, einen Sieger hatte dieses Spiel auch nicht verdient. Zwar bemühten sich beide Mannschaften redlich, doch es kam einfach nichts zählbares dabei heraus. Die Nordfriesen erzielten ein optisches Übergewicht, das Spiel in die Spitze funktionierte aber überhaut nicht, die Bälle wurden immer wieder leichtfertig verloren. Heikendorf stand wie erwartet sehr tief, versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Doch im Abschluss waren die Kieler Vorstädter einfach zu überhastet und unkonzentriert, besonders im zweiten Durchgang hätte noch der Siegtreffer fallen können. Husums Spielertrainer Christian Heider wirkte nach Spielende angefressen: »Das war heute schon frustrierend, unsere Fehlerquote war einfach zu hoch. Defensiv haben wir gut gestanden, doch in der Offensive passierte gar nichts.« Mikica Mladenovic, Heikendorfs langjähriger Trainer war mit dem Punktgewinn nicht unzufrieden. »Nach dem überraschenden Sieg gegen Strand wollten wir hier nachlegen, zumindest ungeschlagen bleiben. Das haben wir geschafft. Wir hatten die Siegchance, haben sie aber nicht nutzen können. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Punkt.«

Die Husumer Gastgeber versuchten sofort das Spielgeschehen an sich zu reißen, kombinierten sicher – aber Torchancen konnten sich die Spieler von Trainer Christian Heider nicht herausspielen. Immer wieder verloren sie die Bälle unkonzentriert vor dem gegnerischen Tor. »Wir haben einfach keine Chancen der Husumer zugelassen«, stellte Heikendorfs Trainer Mladenovic richtig fest. Nur einmal wackelte seine Abwehr bedenklich. Ein Freistoß von Sebastian Kiesbye aus 25 Metern verpasste Jannik Heider nur knapp mit dem Kopf (28.). Zwei Minuten später waren die Gäste an der Reihe. Michael Kaiser tauchte alleine vor dem Husumer Tor auf. Sein Schuss aus vierzehn Metern konnte Torhüter Kevin Ralfs nur mit größter Mühe abwehren. 

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Nordfriesen hatte mehr Spielanteile, aber vor dem Tor konnten sich die Stürmer im engmaschigen Kieler Abwehrnetz nicht durchsetzen. Nur einmal kam Torgefahr auf, als Sebastian Kiesbye in der 63. Spielminute mit einem Gewaltschuss sein Glück versuchte. Doch das Leder flog einen Meter am Kasten vorbei. Die Gäste wirkten jetzt mutiger, immer wieder wurden Nadelstiche in die Husumer Abwehr gesetzt. Marcel Schwantes düpierte die Husumer Abwehr in der 58. Minute, Torhüter Ralfs blieb jedoch Sieger. Auch in der 70. Minute behielt der Husumer Torhüter die Oberhand, Florian Ceynowa hatte aus sechzehn Metern abgezogen. Aufregung dann in der 78. Spielminute, Tim Ruland wurde wegen eines Foulspiels mit einer gelb-roten Karte von Schiedsrichter Marc Quednau in die Kabine geschickt. In den Schlussminuten hätte die Entscheidung für die Heikendorfer Gäste fallen können. Zunächst verpasste Falco Petersen knapp, nachdem er die gesamte Husumer Abwehrreihe genarrt hatte. Schließlich strich ein Geschoss von Dominik Kahl nur um Zentimeter am Pfosten des Husumer Tores vorbei. Entscheidend konnte sich keine Mannschaft mehr in Szene setzen. »Das war einfach zu wenig – für beide Mannschaften«, zog Husums Coach Christian Heider ein Fazit. »Aber natürlich werden wir weiter alles versuchen – noch ist alles drin!« Nach dem enttäuschenden Abstiegsduell brachten es die Husumer Fans auf den Punkt. »Einfach frustrierend« gab ein enttäuschter Besucher nach Spielende zu Protokoll. Dem ist nichts hinzuzufügen.

11. März 2012 · HI

Husumer Frust nach "Nullnummer"

Schleswig-Holstein-Liga: 0:0 stellt nur Heikendorfs Trainer Mladenovic zufrieden / Christian Heider: "Das war zu wenig"
Christian Heider (vorn) in Bedrängnis: Heikendorfs Falco Petersen attckiert den Husumer Spielertrainer vehement. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Torlos und trostlos war das „Kellerduell“ zwischen der Husumer SV und dem Heikendorfer SV in der SH-Liga. Den 197 zumeist Husumer Fans wurde über weite Strecken Magerkost geboten, einen Sieger hatte dieses Spiel auch nicht verdient. Zwar bemühten sich beide Mannschaften redlich, doch es kam nichts dabei heraus. Die Nordfriesen hatten ein optisches Übergewicht, das Spiel in die Spitze funktionierte aber überhaupt nicht, die Bälle wurden immer wieder leichtfertig verloren. Heikendorf stand sehr tief, versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Doch im Abschluss waren die Kieler Vorstädter überhastet und unkonzentriert.

Husums Spielertrainer Christian Heider wirkte angefressen: „Das war schon frustrierend, unsere Fehlerquote war einfach zu hoch. Defensiv haben wir gut gestanden, doch in der Offensive passierte gar nichts.“ Mikica Mladenovic, Heikendorfs Coach, war nicht unzufrieden mit seinem Team: „Nach dem überraschenden Sieg gegen Strand wollten wir nachlegen, zumindest ungeschlagen bleiben. Das haben wir geschafft. Wir hatten die Siegchance, haben sie aber nicht nutzen können. Dennoch bin ich zufrieden mit dem Punkt.“

Die Husumer versuchten sofort das Spielgeschehen an sich zu reißen, kombinierten sicher – aber Torchancen konnten sich die Spieler von Trainer Christian Heider nicht herausspielen. Immer wieder verloren sie die Bälle unkonzentriert vor dem gegnerischen Tor. „Wir haben einfach keine Chancen zugelassen“, stellte Mladenovic zutreffend fest. Nur einmal wackelte seine Abwehr bedenklich. Einen Freistoß von Sebastian Kiesbye aus 25 Metern verpasste Jannik Heider nur knapp mit dem Kopf (28.). Zwei Minuten später waren die Gäste an der Reihe. Michael Kaiser tauchte alleine vor dem Tor auf. Seinen Schuss aus 14 Metern konnte Torhüter Kevin Ralfs nur mit Mühe abwehren.

Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Die Nordfriesen hatte mehr Spielanteile, aber vor dem Tor konnten sich die Stürmer im engmaschigen Kieler Abwehrnetz nicht durchsetzen. Nur einmal kam Torgefahr auf, als Sebastian Kiesbye (63.) mit einem Gewaltschuss sein Glück versuchte. Doch das Leder flog einen Meter am Kasten vorbei.

Die Gäste wirkten jetzt mutiger, immer wieder wurden Nadelstiche gesetzt. Marcel Schwantes düpierte die Husumer Abwehr in der 58. Minute, Torhüter Ralfs blieb jedoch Sieger. Auch in der 70. Minute behielt der Torhüter die Oberhand, Florian Ceynowa hatte aus 16 Metern abgezogen. Aufregung dann in der 78. Spielminute: Tim Ruland wurde wegen Foulspiels mit Gelb-Rot von Schiedsrichter Marc Quednau in die Kabine geschickt. In den Schlussminuten hätte die Entscheidung für die Gäste fallen können: Zunächst verpasste Falco Petersen knapp, nachdem er die gesamte Husumer Abwehrreihe genarrt hatte. Schließlich strich ein Geschoss von Dominik Kahl nur um Zentimeter am Pfosten des Husumer Tores vorbei.

Entscheidend konnte sich keine Mannschaft mehr in Szene setzen. „Das war einfach zu wenig – für beide Mannschaften“, zog Husums Coach Christian Heider ein Fazit. „Aber natürlich werden wir weiter alles versuchen – noch ist alles drin.“ „Einfach frustrierend“ gab ein enttäuschter Besucher nach Spielende zu Protokoll. Dem ist nichts hinzuzufügen.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider (87. Brose), Rettkowski, Ruland, Lorenzen - Halawani, Christian Heider (69. Schröder), Petersen, Steglich, Kiesbye - Claus (65. Siefert).
Heikendorfer SV: Bohrmann – Frerichs, Schramm, Rodrigues, Petersen – Wieland, Kaiser, Ceynowa (86. Markwardt), Kahl (85. Witt), Braasch – Schwantes (73. Tombers).
Schiedsrichter: Quednau (Sereetz).
Zuschauer: 197.
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Tim Ruland (78.; wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Petersen/Kaiser.

12. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Trostloses Kellerduell ohne Tore

0:0 für Husum und Heikendorf zu wenig / Offensive der Nordfriesen viel zu harmlos
Husums Sebastian Steglich (links) im intensiven Zweikampf mit Heikendorfs Jan Wieland, Foto: hulin

Husum (bhu) - Torlos und trostlos war das „Kellerduell“ zwischen der Husumer SV und dem Heikendorfer SV in der SH-Liga. Den 197 zumeist Husumer Fans wurde über weite Strecken Magerkost geboten, einen Sieger hatte dieses Spiel auch nicht verdient. Zwar bemühten sich beide Mannschaften redlich, doch es kam nichts dabei heraus. Die Nordfriesen hatten ein optisches Übergewicht, das Spiel in die Spitze funktionierte aber überhaupt nicht, die Bälle wurden immer wieder leichtfertig verloren. Heikendorf stand sehr tief, versuchte über Konter zum Erfolg zu kommen. Doch im Abschluss waren die Kieler Vorstädter überhastet und unkonzentriert.

Husums Spielertrainer Christian Heider wirkte angefressen: „Das war schon frustrierend, unsere Fehlerquote war einfach zu hoch. Defensiv haben wir gut gestanden, doch in der Offensive passierte gar nichts.“

Die Husumer versuchten sofort das Spielgeschehen an sich zu reißen, kombinierten sicher – aber Torchancen konnten sich die Spieler von Trainer Christian Heider nicht herausspielen. Immer wieder verloren sie die Bälle unkonzentriert.

Und nach dem Wechsel setzte Heikendorf Nadelstiche. Marcel Schwantes düpierte die Husumer Abwehr in der 58. Minute, Torhüter Ralfs blieb jedoch Sieger. Auch in der 70. Minute behielt der Torhüter die Oberhand, Florian Ceynowa hatte aus 16 Metern abgezogen. In den Schlussminuten hätte die Entscheidung für die Gäste fallen können: Zunächst verpasste Falco Petersen knapp, nachdem er die gesamte Husumer Abwehrreihe genarrt hatte.

Nach Gelb-Rot für Husums Ruland (78.) strich ein Geschoss von Dominik Kahl nur um Zentimeter am Pfosten vorbei.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider (87. Brose), Rettkowski, Ruland, Lorenzen - Halawani, Christian Heider (69. Schröder), Petersen, Steglich, Kiesbye - Claus (65. Siefert).
Heikendorfer SV: Bohrmann – Frerichs, Schramm, Rodrigues, Petersen – Wieland, Kaiser, Ceynowa (86. Markwardt), Kahl (85. Witt), Braasch – Schwantes (73. Tombers).
Schiedsrichter: Quednau (Sereetz). Zuschauer: 197.
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Tim Ruland (78.; wiederholtes Foulspiel).
Beste Spieler: Petersen/Kaiser.

12. März 2012 ·Schlei Bote

Optimistisch ins "Sechs-Punkte-Spiel"

SH-Liga: Husumer SV trifft am Sonnabend im Abstiegsduell auf den Heikendorfer SV /Der Trainer erwartet eine weitere Reaktion der Spieler
Drei Punkte sind Pflicht für Salam Halawani (li., hier im Duell mit Weiches Marc Böhnke) und die Husumer SV im Spiel gegen den Tabellennachbarn Heikendorfer SV. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Nachlegen muss die Husumer Sportvereinigung im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) im Abstiegsduell gegen den Heikendorfer SV. Nach dem unerwarteten Punktgewinn im Nordderby der Schleswig-Holstein-Liga gegen den Aufstiegsaspiranten ETSV Weiche vor einer Woche fordert Husums Spielertrainer Christian Heider eine weitere Leistungssteigerung seiner Fußballer. „Das Duell gegen Heikendorf ist ein Sechs-Punkte-Spiel, ich erwarte eine weitere Reaktion der Spieler! Der Punktgewinn gegen Weiche war wichtig für unsere Moral, bringt uns aber nicht weiter.“

Dass die Husumer Mannschaft unbedingt weiter punkten muss, zeigt ein Blick auf die aktuelle Tabelle. Das rettende Ufer ist inzwischen sechs Punkte entfernt. „Wir müssen einfach weiter Punkte sammeln – nicht nur gegen Heikendorf an diesem Spieltag, sondern auch mal gegen höher eingestufte Mannschaften, um die vielen liegen gelassenen Zähler aus der Hinserie wieder einfahren zu können,“ gibt Christian Heider das Ziel der nächsten Spiele aus. Hoffnung gibt ihm dabei die gute Trainingsbeteiligung dieser Woche. „Da war Feuer drin,“ berichtet Husums Coach. „Wir konnten auch taktisch einiges machen.“

Gut aus den Startlöchern gekommen sind die Gäste mit dem überraschenden 2:0-Sieg gegen die höher eingeschätzten Kicker vom NTSV Strand 08. Heikendorfs langjähriger Trainer Mikica Mladenovic freut sich schon auf das Abstiegsduell im Friesenstadion. „Das ist ein sehr wichtiges und richtungweisendes Spiel für uns.“ Mladenovic spionierte übrigens am vergangenen Sonnabend beim Nordderby und sah Husums erfolgreiche Aufholjagd. „Wir haben jetzt aber keine Angst vor Husum,“ gab Heikendorfs Trainer zu Protokoll. Das sich die Heikendorfer im Tabellenkeller wieder finden, führt der Gästetrainer auf den vorausgegangen Umbruch in seiner Mannschaft zurück. Geld für Verstärkungen in großem Stil ist nicht vorhanden, deshalb wurden viele Jugendspieler in den Kader übernommen, die aber im Abstiegskampf noch zu „grün“ sind.

An das Hinrundenspiel haben die Husumer übrigens gute Erinnerungen. Mit dem 1:1 (0:1) holte der Aufsteiger den ersten Punkt in der SH-Liga nach einem Start mit sechs sieglosen Spielen. Es wäre sogar ein Sieg möglich gewesen, doch nach einem Platzverweis war man im Husumer Lager froh über einen Punkt.

Als sehr unangenehmen und kampfstarken Gegner beschriebt Christian Heider die Gäste. „Die Mannschaft steht tief und agiert oft mit langen Bällen. Wir müssen gut stehen und uns in den Zweikämpfen durchsetzen. Wir werden nur wenige Chancen bekommen, die müssen wir nutzen. Aber ich bin optimistisch.“

Sorgen bereitet weiter der kleine Kader. Torhüter Kevin Ralfs ist erkrankt, konnte nicht trainieren. Ob er spielen wird, steht genauso wenig fest wie der Einsatz von Nils Schröder, der erst heute aus einem Kurzurlaub zurückkehrt. Dagegen ist Jonas Heider (Arm-Operation) wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen. Das Spiel gegen Heikendorf kommt aber auf jeden Fall zu früh für Husums Stürmer. Erst Ende März rechnet der Coach wieder mit seinem Bruder in der Stammelf.
9. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 25 18.03.12 SV Schackendorf Husumer SV 1:0

Husumer SV desolat: 0:1 im Kellerduell gegen Schackendorf1

 

Schackendorf (sh:z) - War’s das? Nach dem 0:1 (0:0) im Kellerduell beim SV Schackendorf sind die Chancen der Husumer SV auf den Klassenerhalt in der SH-Liga auf ein Minimum gesunken. „Der Schackendorfer Sieg war hoch verdient, weil wir nichts auf die Reihe bekommen haben“, redete Spielertrainer Christian Heider Klartext. Gegen Husum begannen die Schackendorfer in der Abwehr gut, zudem spielten sie auch konstruktiv nach vorne. „Ich habe in der Pause gesagt, dass wir genau so weiterspielen müssen und dann belohnt werden“, erklärte SVS-Coach Dietmar Hirsch. Recht hatte der ehemalige Sylter Trainer. Nach einem Freistoß, den Groß mit viel Effet vor das Husumer Tor geschlagen hatte, köpfte Philipp Schumacher zum 1:0 ein (61.).

SV Schackendorf: Newe – Braun, T. Blunk, Semtner, S. Blunk (65. Medler) – Hamann, Sax – Groß, P. Möller (46. Brunner), Aylani – Spieler (59. Schumacher).
Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Schröder, Brose (46. Lorenzen) – Halawani, Göndüz (65. C. Heider), Petersen (60. Siefert), Steglich, Kiesbye, Claus. Schiedsrichter: Dennis Lübker (Jübek). Zuschauer: 105.
Tor: 1:0 Schumacher (61.).
Beste Spieler: Braun, Hamann/-.
19. März 2012 · Schlei Bote

Klassenerhalt in weiter Ferne: Husum 0:1 in Schackendorf

Michael Petersen (li.) im Duell mit Sören Blunk. Foto: göt

Die Lage in der SH-liga

Der Tabellenführer heißt auch weiterhin Holstein Kiel II. Die nicht aufstiegsberechtigten „Jungstörche“ demonstrierten auch gegen den FC Sylt ihre Klasse, siegten mit 5:0. Da gleichzeitig der VfR Neumünster das Spitzenspiel gegen Weiche verlor, baute Holstein zwar seinen Vorsprung aus – doch im Aufstiegsrennen wird es für den VfR (zwei Spiele weniger als die Kokurrenten) wieder enger. Weiche ist bis auf zwei Punkte heran, auch der SVEichede bleibt noch im Rennen. Sylt und Strand (2:2 in Heide), die beide ohnehin keine Regionalliga-Lizenz beantragten, fielen dagegen weiter zurück. Im Abstiegskampf ist die Husumer SV Verlierer des Wochenendes, steht nach dem 0:1 in Schackendorf gefühlt als dritter Absteiger fest. Eider Büdelsdorf ist durch das 4:0 gegen Lübeck II dagegen der Gewinner des Spieltags, ließ jetzt sogar den SV Henstedt-Ulzburg hinter sich. Der SVHU ist nun das erste Team auf einem Nicht-Abstiegsplatz, Heikendorf verlor aber erneut gegen Eichede. cje

Stormarner Tageblatt · 19. März 2012

Schackendorf (sh:z) - War’s das? Nach dem 0:1 (0:0) im Kellerduell beim SV Schackendorf sind die Chancen der Husumer SV auf den Klassenerhalt in der SH-Liga auf ein Minimum gesunken. „Das war peinlich heute, wohl unser schlechtestes Spiel dieser Saison. Der Schackendorfer Sieg war hoch verdient, weil wir nichts auf die Reihe bekommen haben“, redete Spielertrainer Christian Heider gestern Klartext.

Gegen Husum begannen die Schackendorfer in der Abwehr gut formiert, zudem spielten sie zur Überraschung vieler auch konstruktiv nach vorne. Nach einem Eckstoß scheiterte Bruhn am gut reagierenden HSV-Torwart Kevin Ralfs, dann vergab Philipp Möller zwei hundertprozentige Torchancen. Maik Groß tat es ihm gleich und konnte ebenfalls zwei gute Gelegenheiten nicht verwerten. Zur Pause stand es 0:0 und SVS-Coach Dietmar Hirsch befand auf dem Weg in die Kabine: „Wir sind wohl im Torabschluss ein bisschen zu nervös – und es ist immer gefährlich, wenn man aus so vielen Chancen kein Tor macht ...“ Heider befand: „Kevin Ralfs und das Schackendorfer Unvermögen haben uns das Remis zur Pause gerettet.“ In der Halbzeit sprach Hirsch seinen Schützlingen Mut zu: „Ich habe in der Pause gesagt, dass wir genauso weiterspielen müssen und dann auch dafür belohnt werden“, erklärte der Coach nach dem Abpfiff. Recht hatte der ehemalige Sylter Trainer. Nach einem Freistoß, den Groß fast von der Eckfahne aus mit viel Effet vor das Husumer Tor geschlagen hatte, köpfte Philipp Schumacher am langen Pfosten zum 1:0 ein (61.). Der zur Pause für den indisponierten Tomasz Brose eingewehselte Manuel Lorenzen war nicht mit hochgesprungen.

Nun erst schien es so, als hätten die Husumer endlich den Ernst der Lage begriffen: Die Nordfriesen packten fortan die Brechstange aus und operierten mit hohen und langen Bällen, von denen die meisten aber sichere Beute von SVS-Keeper Christopher Newe wurden. „Wir haben unglaublich viele Fehlpässe gespielt, dem Gegner direkt in den Lauf“, kritisierte Heider, der sich nach dem 0:1 für Dogan Göndüz einwechselte.

Ein Aufbäumen blieb aus, weil die Husumer Offensive praktisch nicht stattfand. „Wir haben ja nicht mal aufs Tor geschossen“, so Heider, der seinem Team eine „mut- und kraftlose Vorstellung“ attestierte. Und so schlichen die Nordfriesen beim Abpfiff mit hängenden Köpfen vom Platz, während Schackendorf seinen „Dreier“ – erst den dritten der Saison – wie den Klassenerhalt feierte.

SV Schackendorf: Newe – Braun, T. Blunk, Semtner, S. Blunk (65. Medler) – Hamann, Sax – Groß, P. Möller (46. Brunner), Aylani – Spieler (59. Schumacher).
Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Schröder, Brose (46. Lorenzen) – Halawani, Göndüz (65. C. Heider), Petersen (60. Siefert), Steglich, Kiesbye, Claus. Schiedsrichter: Dennis Lübker (Jübek). Zuschauer: 105.
Tor: 1:0 Schumacher (61.).
Beste Spieler: Braun, Hamann/-.

19. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum in Schackendorf: "Der Verlierer ist weg vom Fenster"

Ian Prescott Claus traf beim 6:0 im Hinspiel doppelt. Foto: hulin

Husum (bhu) - Nur ein Sieg zählt für die Husumer SV (16.) im Abstiegsduell der SH-Liga beim Tabellenletzten SV Schackendorf am Sonntag (15 Uhr). „Wir wollen und müssen diese Partie unbedingt gewinnen,“ gibt Husums Spielertrainer Christian Heider die Zielsetzung vor. „Das ist ein Duell auf Augenhöhe, der Verlierer ist auf jeden Fall weg vom Fenster.“

Die Chancen auf den Klassenerhalt beziffert Husums Coach bei einer Niederlage nur noch auf zehn Prozent. Nach dem ärgerlichen Punktverlust im Heimspiel gegen den Heikendorfer SV (0:0) erwartet Heider jetzt eine Trotzreaktion. Zwar konnte die Mannschaft wieder nicht komplett trainieren, die anwesenden Spieler zogen das Programm aber eifrig durch. „Wer nicht oder nur wenig trainiert hat, wird nicht aufgestellt“, gibt Heider den „Bankdrückern“ Hoffnung auf einen Einsatz im Kellerduell.

Tim Ruland fehlt wegen seiner Gelb-Roten Karte aus dem Spiel gegen Heikendorf. Niels Schröder konnte wegen schulischer Veranstaltungen nicht richtig trainieren. Auf Sebastian Kiesbye wird Heider wegen gesundheitlicher Probleme verzichten müssen. Dagegen wird Ian-Prescott Claus nach überstandener Grippe wieder im Kader stehen. Auch der angeschlagene Jannik Heider kann wohl die Reise nach Schackendorf antreten. Dagegen fehlt weiterhin sein Bruder Jonas, der noch mit den Folgen seiner Operation zu kämpfen und Trainingsrückstand hat. „Es fehlt uns einfach an Quantität,“ ergänzt Husums Trainer. „Dass die Jungs wollen, steht außer Frage. Aber einige meiner Spieler erreichen keine 100 Prozent.“

Der Rückstand des SV Schackendorf auf einen Nichtabstiegsplatz beträgt mittlerweile 13 Punkte – das ist fast aussichtslos. Die Schützlinge von Trainer Dietmar Hirsch, der nach dem Rauswurf beim FC Sylt wieder beim Mitaufsteiger anheuerte, müssen unbedingt gewinnen, um zumindest ihre minimale Chance am Leben zu halten. Trotzdem erwartet man auf Husumer Seite einen „heißen Tanz“. Außerdem möchten sich die Gastgeber sicherlich für die 0:6 Hinrunden-Niederlage an der Nordseeküste revanchieren. Die Nordfriesen spielten die Gäste förmlich an die Wand, ließen ihnen nicht den Hauch einer Chance und erzielten den höchsten Sieg in der Schleswig-Holstein-Liga nach dem Wiederaufstieg. Als zweifacher Torschütze glänzte damals Ian-Prescott Claus.

[] Der Bus vom Friesenstadion fährt um 11.30 Uhr ab!
17. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 26 24.03.12 Husumer SV SV Henstedt-Ulzburg 4:0

Kellerduell nach Viertelstunde entschieden!

Die Lage in der SH-Liga

Noch bleibt Holstein Kiel II an der Tabellenspitze der SH-Liga – doch nach dem 1:5 der Kieler in Kropp ist es wohl nur eine Frage der Zeit, wann der VfR Neumünster (4:0 beim FC Sylt) wieder vorbei zieht. Der VfR hat noch zwei Nachholspiele mehr zu absolvieren. Auch Verfolger ETSV Weiche, härtester Aufstiegskonkurrent, ist bereits zwei Spiele voraus. Mit dem 3:0 gegen Eider Büdelsdorf setzten sich die Flensburger aber wieder etwas von der Konkurrenz ab. Vierter ist jetzt schon der SV Eichede, der mit dem 3:0 über Schackendorf an Strand 08 vorbei zog. Die Timmendorfer hatten nach dem Trainerwechsel sensationell 2:3 gegen Breitenfelde verloren.


Im Abstiegskampf ergriff die Husumer SV mit dem 4:0 gegen Henstedt-Ulzburg den letzten Strohhalm und zog den SVHU ganz tief in den Schlamassel. Der Viertletzte Heikendorf sammelte ein Pünktchen gegen Flensburg 08. Gefährdet bleiben ansonsten noch Eider Büdelsdorf und Heide, das in Lübeck knapp 1:2 unterlag. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Stormarner Tageblatt  · 26. März 2012

Mit einem auch in dieser Höhe völlig verdienten 4:0 (3:0)-Heimsieg gegen den SV Henstedt-Ulzburg keimt bei der Husumer SV wieder so etwas wie Hoffnung im Abstiegskampf in der Schleswig-Holstein-Liga auf. Leider nur 135 Zuschauer sahen eine Leistung wie aus einem Guss, die Spieler von Trainer Christian Heider kämpften bis zum Umfallen und ließen den Gästen nicht den Hauch einer Chance. Nach einer Viertelstunde war das Kellerduell praktisch entschieden, die Nordfriesen starteten furios und führten bereits mit 3:0. Henstedt-Ulzburg steckte nicht auf, aber vor dem Husumer Tor wirkten die Spieler einfach zu harmlos. Husums Trainer Christian Heider konnte sich endlich über ein Erfolgserlebnis seiner Mannschaft freuen: »In einer sensationellen Anfangsphase haben wir uns das Selbstvertrauen geholt. Alle Spieler haben gut gearbeitet und die Vorgaben erfüllt.« Henstedt-Ulzburgs Trainer Jens Martens wirkte angefressen: »Der Sieg der Husumer geht in Ordnung. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber dem Gegner in der Anfangsphase in die Karten gespielt. Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt, aber das wird eng.«

Die Einstellung stimmte an diesem Tag bei der Husumer SV. Mit sehr viel Engagement wurden die Gäste gleich in die eigene Hälfte gedrängt, sofort entstand Torgefahr. Bereits in der ersten Minute setzte sich Sebastian Kiesbye gut durch, Torhüter Andre Zick konnte gerade noch retten. Doch zwei Minuten später klingelte es bereits im Kasten. Wieder war es Sebastian Kiesbye, der einen Abspielfehler nutzen konnte und zur Führung für seinen Farben einschoss. Husum ließ den Gästen in dieser Phase nicht die Luft zum atmen, drängte auf den zweiten Treffer. In der sechsten Spielminute setzte sich Gianluca Siefert auf der rechten Seite super durch und flankte in den Strafraum. Sebastian Steglich hatte keine Mühe, schob zur 2:0 Führung für die Nordfriesen ein. Henstedt-Ulzburg konnte sich aus der Umklammerung nicht befreien. Immer wieder düpierten die Husumer ihre Gegenspieler und leiteten schnelle Angriffe über die Flügel ein. In der 15. Minute dann die Vorentscheidung: Sebastian Steglich schickte Sebastian Kiesbye auf die Reise, der keine Mühe hatte und zum 3:0 einnetzte. Vier Minuten später hatte Salam Halawani die Möglichkeit einen weiteren Treffer zu erzielen, traf aber in aussichtsreicher Position stehend den Ball nicht richtig. Die Husumer nahmen jetzt Tempo aus dem Spiel, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Die einzige Möglichkeit der Gäste resultierte aus einem Freistoß aus achtzehn Metern, den Marc Henry Lange nur knapp über den Querbalken setzte (30.). Zu allem Überfluss dezimierte sich Henstedt-Ulzburg eine Minute später selbst. Marc Henry Lange wurde wegen Nachtreten von Schiedsrichter Aslan Gastrock des Feldes verwiesen. Den Schlusspunkt unter eine eindrucksvolle erste Halbzeit der Husumer setzte wieder Sebastian Kiesbye, der ein Geschoss aus acht Metern an den Pfosten drosch (38.). 

Mit Beginn der zweiten Hälfte kam Henstedt-Ulzburg besser ins Spiel. Deutlich war das Bemühen zu erkennen das Blatt noch zu drehen. Unverkennbar blieb jedoch die Harmlosigkeit im Angriff. Die Hausherren standen sicher in der Abwehr, benötigten eine Viertelstunde um dann wieder durchzustarten. In der 58. Spielminute hatte Nils Schröder nach einem herrlichen Angriff über die rechte Seite den vierten Husumer Treffer auf dem Fuß, scheiterte jedoch. Nur einmal konnten sich die Gäste in Szene setzen. Tim Jeske prüfte Husums Torhüter Kevin Ralfs, der jedoch Sieger blieb (74.). Sebastian Steglich , der in Rückenlage geriet (77.) und Ian Prescott Claus mit einem Gewaltschuss (78.) hatten Pech. Ein Treffer und Salam Halawani wurde wegen angeblichen Abseits nicht anerkannt – eine zumindest fragwürdige Entscheidung. Das Endergebnis stellte in der 82. Minute Sebastian Kiesbye her. Nach einem klugen Zuspiel von Claus ließ er Torhüter Andre Zick nicht den Hauch einer Chance. »Das war heute eine Genugtuung für meine Spieler«, stellte Husums Coach Christian Heider nach Spielende noch fest. »Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel und werden sehen, was am Ende dabei heraus kommt.«

25. März 2012 · HI

Neue Hoffnung nach dem Blitzstart

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV bezwingt den SV Henstedt-Ulzburg 4:0 / Sebastian Kiesbye drei Mal erfolgreich für die Nordfriesen
Mann des Tages: Husums Dreifach-Torschütze Sebastian Kiesbye. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Nach dem 4:0 (3:0) gegen den SV Henstedt-Ulzburg keimt bei den Fußballern der HusumerSV wieder Hoffnung im Abstiegskampf der Schleswig-Holstein-Liga auf. 135 Zuschauer sahen eine Leistung wie aus einem Guss, die Spieler von Trainer Christian Heider kämpften bis zum Umfallen und ließen den Gästen nicht den Hauch einer Chance. Nach einer Viertelstunde war das Kellerduell praktisch entschieden, die Nordfriesen starteten furios und führten bereits mit 3:0.

Christian Heider freute sich: „In einer sensationellen Anfangsphase haben wir uns das Selbstvertrauen geholt. Alle Spieler haben gut gearbeitet und die Vorgaben erfüllt.“ Henstedt-Ulzburgs Coach Jens Martens angefressen: „Der Sieg der Husumer geht in Ordnung. Wir hatten uns viel vorgenommen, aber dem Gegner in der Anfangsphase in die Karten gespielt. Unser Ziel bleibt der Klassenerhalt, aber das wird eng.“

Mit sehr viel Engagement wurden die Gäste in die eigene Hälfte gedrängt, sofort entstand Torgefahr. Bereits in der 1. Minute setzte sich Sebastian Kiesbye durch, Torhüter Andre Zick konnte gerade noch retten. Doch zwei Minuten später klingelte es bereits im Kasten. Wieder war es Sebastian Kiesbye, der einen Abspielfehler nutzen konnte und zur Führung einschoss. Husum ließ den Gästen nicht die Luft zum Atmen, drängte auf den zweiten Treffer. 6. Minute: Gianluca Siefert setzte sich auf rechts durch und flankte in den Strafraum. Sebastian Steglich hatte keine Mühe, schob zum 2:0 ein.

Immer wieder düpierten die Husumer ihre Gegenspieler und leiteten schnelle Angriffe über die Flügel ein. In der 15. Minute dann die Vorentscheidung: Sebastian Steglich schickte Sebastian Kiesbye auf die Reise, der keine Mühe hatte und zum 3:0 traf. Die Husumernahmen jetzt Tempo aus dem Spiel, ohne jedoch die Kontrolle zu verlieren. Die einzige Möglichkeit der Gäste resultierte aus einem Freistoß aus 18 Metern, den Marc Henry Lange nur knapp über den Querbalken setzte (30.). Nur eine Minute später sah Lange wegen Nachtretens von Schiedsrichter Aslan Gastrock die Rote Karte. Den Schlusspunkt unter eine eindrucksvolle erste Halbzeit setzte Sebastian Kiesbye, der aus acht Metern den Pfosten traf (38.).

Mit Beginn der zweiten Hälfte kam Henstedt-Ulzburg besser ins Spiel. Deutlich war das Bemühen zu erkennen, das Blatt noch zu wenden. Die Hausherren standen sicher in der Abwehr, benötigten eine Viertelstunde, um wieder durchzustarten. Nur einmal konnten sich die Gäste in Szene setzen. Tim Jeske prüfte Husums Torhüter Kevin Ralfs, der jedoch Sieger blieb (74.). Sebastian Steglich, der in Rückenlage geriet (77.) und Ian Prescott Claus mit einem Gewaltschuss (78.) hatten Pech. Ein Treffer von Salam Halawani wurde wegen Abseits nicht anerkannt – eine zumindest fragwürdige Entscheidung. Das Endergebnis stellte in der 82. Minute Sebastian Kiesbye her. Nach einem klugen Zuspiel von Claus ließ er Torhüter Andre Zick keine Chance und erzielte sein drittes Tor an diesem Tag.

„Das war eine Genugtuung für meine Spieler,“ stellte Christian Heider fest. „Wir denken jetzt von Spiel zu Spiel und werden sehen, was am Ende dabei heraus kommt.“

Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Schröder, Petersen – Halawani, C. Heider, Steglich, Claus – Siefert, Kiesbye.
SV Henstedt-Ulzburg: Zick – Türkoglu, Lange, Geertz, Schöttke, – Schultz, Kaetow, Jürgensen, Kabashi (64. Behrendt) – Jeske (86. Schwarzwald), Petersen (58. Pajewski).
Tore: 1:0 Kiesbye (3.), 2:0 Steglich (6.), 3:0 Kiesbye (15.), 4:0 Kiesbye (82.). Schiedsrichter: Gastrock (Neumünster). Zuschauer: 135.
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Marc Henry Lange (HU; 31., Nachtreten).
Beste Spieler: Petersen, Siefert, Kiesbye/.

26. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga

Husum siegt 4:0 und darf wieder hoffen

Husum (bhu) - Nach dem 4:0 (3:0) gegen den SV Henstedt-Ulzburg keimt bei den Fußballern der HusumerSV wieder Hoffnung im Abstiegskampf der Schleswig-Holstein-Liga auf. 135 Zuschauer sahen eine Leistung wie aus einem Guss, die Spieler von Trainer Christian Heider kämpften bis zum Umfallen. Nach einer Viertelstunde war das Kellerduell praktisch entschieden, die Nordfriesen starteten furios und führten 3:0. Christian Heider freute sich: „In einer sensationellen Anfangsphase haben wir uns das Selbstvertrauen geholt. Alle Spieler haben gut gearbeitet.“

Bereits in der 1. Minute setzte sich Sebastian Kiesbye durch, Torhüter Andre Zick konnte gerade noch retten. Doch zwei Minuten später klingelte es bereits im Kasten. Wieder war es Sebastian Kiesbye, der einen Abspielfehler nutzen konnte und zur Führung einschoss. Husum ließ den Gästen nicht die Luft zum Atmen, drängte auf den zweiten Treffer. 6. Minute: Gianluca Siefert setzte sich auf rechts durch und flankte in den Strafraum. Sebastian Steglich hatte keine Mühe, schob zum 2:0 ein. Immer wieder düpierten die Husumer ihre Gegenspieler und leiteten schnelle Angriffe über die Flügel ein. In der 15. Minute dann die Vorentscheidung: Sebastian Steglich schickte Sebastian Kiesbye auf die Reise, der keine Mühe hatte und zum 3:0 traf. Das Endergebnis stellte in der 82. Minute Sebastian Kiesbye her. Nach einem klugen Zuspiel von Claus ließ er Torhüter Andre Zick keine Chance und erzielte sein drittes Tor.

Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Schröder, Petersen – Halawani, C. Heider, Steglich, Claus – Siefert, Kiesbye.
SV Henstedt-Ulzburg: Zick – Türkoglu, Lange, Geertz, Schöttke, – Schultz, Kaetow, Jürgensen, Kabashi (64. Behrendt) – Jeske (86. Schwarzwald), Petersen (58. Pajewski).
Tore: 1:0 Kiesbye (3.), 2:0 Steglich (6.), 3:0 Kiesbye (15.), 4:0 Kiesbye (82.). Schiedsrichter: Gastrock (Neumünster). Zuschauer: 135.
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte für Marc Henry Lange (HU; 31., Nachtreten).
Beste Spieler: Petersen, Siefert, Kiesbye/.

26. März 2012 · Schlei BoteI

Weiteres Endspiel im Abstiegskampf

Husumer SV erwartet SV Henstedt-Ulzburg / Ruland wieder dabei
Es hapert in der Offensive: Mit Marcel Cornils (li., hier im Duell mit Sebastian Kiesbye) wanderte der beste Torschütze im Winter zum ETSV Weiche ab. Foto: Hulin

Husum (Bernd Hulin) - Nach dem verpatzten Kellerduell beim SV Schackendorf (0:1) stellt sich am Sonnabend (14 Uhr) mit dem SV Henstedt-Ulzburg ein weiterer Abstiegskandidat der Schleswig-Holstein-Liga im Friesenstadion vor. Die Spieler von Trainer Jens Martens haben jedoch eine passable Ausgangsposition, mit 24 Punkten belegen sie den 14. Tabellenplatz und dürfen auf den Klassenerhalt hoffen. Zuletzt gab es jedoch vor heimischer Kulisse mit dem 1:2 gegen den TSV Kropp einen herben Dämpfer im Abstiegskampf. Die Erwartungen zu Saisonbeginn konnte die Mannschaft nie erfüllen. Nach einem Umbruch vor der Saison und viel Verletzungspech fand man sich schließlich in den unteren Regionen der Tabelle wieder.

Aber auch auf Husumer Seite ist inzwischen Ernüchterung eingetreten. „War´s das?“ fragten sich die wenigen mitgereisten Fans nach der 0:1-Pleite beim Tabellenletzten in Schackendorf. Nicht nur die Niederlage, sondern auch die Art und Weise war deprimierend. „Wenn wir verlieren, sinken die Chancen auf den Klassenerhalt auf zehn Prozent,“ hatte Husums Trainer Christian Heider vor der Begegnung gesagt. Diese Aussage und die Tatsache, dass man unbedingt gewinnen musste, lähmte die Elf anscheinend. Kein Spieler erreichte Normalform. „Das war eine katastrophale Vorstellung. Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gegangen, die Leidenschaft fehlte völlig,“ resümierte Heider. Auch in spielerischer Hinsicht gelang den Nordfriesen nicht viel. Aber aufgeben, das kommt für Husums Coach nicht in Frage. „Wir werden weiter Gas geben, um noch so viele Punkte wie möglich zu ergattern.“

Gerne erinnert man sich im Husumer Lager an das Hinspiel. Mit sehenswerten Ballpassagen wurde Henstedt-Ulzburg mit 4:2 in die Knie gezwungen. Der inzwischen nach Weiche abgewanderte Marcel Cornils (2), Ian-Prescott Claus und Sebastian Steglich trugen sich in die Torschützenliste ein. „Das war anscheinend das beste Spiel der Husumer,“ erinnert sich Gäste-Trainer Jens Martens nur ungern an diese Partie. „Wir sind gewarnt, wollen unbedingt die drei Punkte.“ Auch wenn die Husumer „durchwachsen“ spielen, sieht Martens ein Abstiegsduell auf Augenhöhe: „Das wird ein bedeutendes Spiel für beide Teams.“

Im Husumer Lager herrscht vorsichtiger Optimismus, die Mannschaft will sich vor heimischen Publikum nicht verstecken. Tim Ruland kehrt nach überstandener Sperre wieder in den Kader zurück und soll der Abwehr mehr Stabilität verleihen. Ansonsten fehlt nur Jonas Heider, der nach jetzigem Stand noch länger auszufallen droht. „Wir werden weiter alles versuchen und uns so gut wie möglich verkaufen,“ verspricht Christian Heider dem HusumerPublikum.
23. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 27 31.03.12 FT Eider Büdelsdorf Husumer SV 1:3

Dreierpack von Claus!

Die Lage in der SH-Liga

Der VfR Neumünster ist zurück an der Tabellenspitze der SH-Liga. Vor der Osterwoche, die das schiefe Tabellenbild ein wenig begradigen wird, gewann der VfR das Spitzenspiel gegen Eichede mit 3:1 und profitierte vom erneuten Ausrutscher der Kieler „Jungstörche“ (1:1 gegen Heikendorf). Unter den Verfolgern hält nur noch der ETSV Weiche, einziger Regionalliga-Bewerber neben dem VfR, weiter Schritt. Die Flensburger siegten mit 1:0 in Preetz. Dagegen kommen Eichede und vor allem Strand 08 (1:2 in Flensburg) nicht zu Konstanz in ihren Ergebnissen. Konstant peinlich ist derzeit das Auftreten der verbliebenen Koppelt-Jünger. Beim Breitenfelder SV kassierte das Team eine 1:2-Niederlage. Der BSV hofft damit im Abstiegskampf wieder, wo Husum das Sechs-Punkte-Spiel in Büdelsdorf gewann, Heikendorf einen Überraschungspunkt holte und der Heider SV (1:1 gegen Kropp), vor allem aber Henstedt-Ulzburg (siegte auch gegen Schackendorf nicht) auf der Stelle treten und zittern. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Stormarner Tageblatt  · 2. April 2012

Mit einem 3:1 (2:1)-Erfolg im Gepäck kehrte die Husumer SV vom Abstiegsduell in Büdelsdorf zurück und hielt mit dem zweiten Sieg in Folge Anschluss zu den Mitkonkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. Der Sieg der Nordfriesen war nach dem Spielverlauf völlig verdient, mit viel Engagement und Leidenschaft haben die Schützlinge von Trainer Christian Heider den Abstiegskampf endlich angenommen. In einem kämpferisch ansprechenden Kellerduell gingen die Gastgeber oft überhart in die Zweikämpfe und spielten den Husumern mit dem Platzverweis für Christian Sankowski (56.) auch noch in die Karten. Der Sieg der Nordfriesen hätte noch höher ausfallen können, doch die Torchancen wurden oft zu unkonzentriert liegen gelassen. Husums Trainer Christian Heider war mit der Leistung seiner Mannschaft zufrieden: »Wir waren heiß auf dieses Spiel, sind mit viel Leidenschaft ins Spiel gegangen. Unser Sieg ist verdient. In der Offensive haben wir heute allerdings zu viel vergeben.« Eider-Trainer Olaf Lehmann wirkte nach dem Spiel angefressen: »Mit dieser Einstellung kann man im Abstiegskampf nur schwer bestehen. Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung, mit meiner Elf bin ich überhaupt nicht einverstanden.«

Nicht verstecken wollten sich die Husumer Gäste in Büdelsdorf, sondern selbst die Entscheidung suchen. Die Einstellung stimmte auf Seiten der Nordfriesen, sofort wurde mit schnellen Angriffen das gegnerische Tor unter Druck gesetzt. In der 5. Spielminute drang Sebastian Kiesbye in den Strafraum ein, wurde dabei von Torhüter Nokolaj Woelky unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Ian-Prescott Claus sicher (6.). Dieser Treffer brachte weitere Sicherheit in die Husumer Aktionen. Und die Spieler von Trainer Christian Heider legten nach. Nach Vorarbeit von Sebastian Kiesbye war es wieder Ian-Presott Claus, der aus sechzehn Metern abzog und den zweiten Treffer für seine Farben erzielen konnte (16.). Eider wirkte geschockt, konnte sich nur durch einige Einzelaktion in Szene setzen. Beim Anschlusstreffer der Hausherren in der 24. Minute halfen die Husumer Gäste aber kräftig mit. Nach einem Freistoß nutze Christian Sankowski den kollektiven Tiefschaf der Nordfriesen im eigenen Strafraum konsequent aus. Die SV ließ sich jedoch nicht beirren, behielt das Zepter in der Hand und spielte weiter nach vorne. Beim Ausbau der Führung standen sich die Husumer Spieler aber oft selbst im Weg. Sebastian Kiesbye hatte mit einem 16-Meter-Geschoss Pech, nur um Zentimeter strich das Leder am Pfosten vorbei (25.). Das dritte Husumer Tor hätte aber kurz vor dem Wechsel fallen müssen. Ian-Prescott Claus und Sebastian Kiesbye spielten die Eider-Abwehr schwindelig, ließen sich aber ihre Doppelchance noch nehmen und wurden beide noch abgeblockt (42.). 

Deutlich sichtbar das Bemühen der Gastgeber nach dem Wechsel dieses Spiel noch zu drehen. Die erste Chance hatte aber wieder die SV: Sebastian Kiesbye zog aus sechzehn Metern ab, der Ball flog aber um einen Meter am Winkel vorbei (55.). Eider wirkte übermotiviert, ging zu ungestüm in die Zweikämpfe und wurde für ihre Unzulänglichkeiten bestraft. Christian Sankowski foulte Husums Spielertrainer Christian Heider unnötigerweise im Mittelfeld und wurde von Schiedsrichter Jan Kohlmann für das harte Einsteigen vom Feld geschickt (56.). "Den Platzverweis konnte man geben," meinte der gefoulte hinterher. Mit langen Bällen versuchte Eider jetzt das Husumer Tor zu bedrängen, es kam aber nichts nennenswertes dabei heraus. Die Nordfriesen drängten auf die Entscheidung. Dem Erfolg von Salam Halawani stand nur Torhüter Woelky entgegen, der einen 14-Meter-Schuss gekonnt abwehrte (62.). Zweimal tauchte Sebastian Kiesbye frei vor dem Eider-Tor auf, vergab aber diese großen Möglichkeiten (84./87.). Die endgültige Entscheidung gelang den Husumern erst in der Nachspielzeit. Wieder war es Ian-Prescott Claus, der die Abwehr überlief und mit seinem dritten Treffer zum 3:1 Auswärtserfolg einschieben konnte (94.). »Leider haben wir versäumt frühzeitig das 3:1 zu machen«, resümierte Christian Heider nach Spielende. »Wir sind jetzt wieder dran, müssen aber von Spiel zu Spiel denken. Mal sehen, was zum Schluss dabei heraus kommt.«

1. April 2012 · HI

Husumer SV siegt und ist wieder dran

SH-Liga: Verdientes 3:1 bei Eider Büdelsdorf nach drei Treffern von Ian-Prescott Claus / Heider: "Mit viel Leidenschaft ins Spiel gegangen"
Gleich wird's schmerzhaft: Eiders Max Lehmann grätscht gegen den Husumer Nils Schröder. Foto: hulin

Büdelsdorf (bhu) - Die Hoffnung lebt. Die Fußballer der Husumer SV feierten beim 3:1 (2:1) Auswärtserfolg gegen Eider Büdelsdorf den zweiten Sieg in Folge und hielten Anschluss zu den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir waren heiß, sind mit viel Leidenschaft ins Spiel gegangen. Unser Sieg ist verdient. In der Offensive haben wir allerdings zu viel vergeben“, befand Spielertrainer Christian Heider. Eider-Coach Olaf Lehmann schimpfte: Mit dieser Einstellung kann man im Abstiegskampf nur schwer bestehen. Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung, mit meiner Elf bin ich überhaupt nicht einverstanden.“

Die Einstellung stimmte bei den Gästen, sofort wurde mit schnellen Angriffen das gegnerische Tor unter Druck gesetzt. In der 5. Minute drang Sebastian Kiesbye in den Strafraum ein, wurde dabei von Torhüter Nikolaj Wölky unsanft von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Ian-Prescott Claus sicher (6.). Dieser Treffer brachte Sicherheit, Husum legte nach. Nach Vorarbeit von Sebastian Kiesbye war es wieder Ian-Presott Claus, der aus 16 Metern abzog und den zweiten Treffer erzielte (16.). Eider wirkte geschockt, konnte sich nur durch einige Einzelaktion in Szene setzen. Beim Anschlusstreffer in der 24. Minute halfen die Gäste aber kräftig mit. Nach einem Freistoß nutzte Christian Sankowski den kollektiven Tiefschaf der Nordfriesen im eigenen Strafraum konsequent aus.

Die SV ließ sich jedoch nicht beirren, behielt das Zepter in der Hand. Oftmals standen sie sich aber oft selbst im Weg. Sebastian Kiesbye hatte mit einem 16-Meter-Geschoss Pech, nur um Zentimeter strich der Ball am Pfosten vorbei (25.). Das dritte Husumer Tor hätte kurz vor dem Wechsel fallen müssen. Ian-Prescott Claus und Sebastian Kiesbye spielten die Eider-Abwehr schwindelig, ließen sich aber ihre Doppelchance noch nehmen und wurden abgeblockt (42.).

Deutlich sichtbar war das Bemühen der Gastgeber, das Spiel nach dem Wechsel zu drehen. Die erste Chance hatte aber wieder die SV: Sebastian Kiesbye zog aus 16 Metern ab, der Ball flog um einen Meter am Winkel vorbei (55.). Eider wirkte übermotiviert, ging zu ungestüm in die Zweikämpfe – Christian Sankowski foulte Husums Spielertrainer Christian Heider und wurde von Schiedsrichter Jan Kohlmann für das harte Einsteigen vom Feld geschickt (56.). „Den Platzverweis konnte man geben“, befand der Gefoulte.

Eider versuchte es mit langen Bällen – ohne Erfolg. Die Nordfriesen drängten auf die Entscheidung. Dem Erfolg von Salam Halawani stand nur Torhüter Wölky entgegen, der einen 14-Meter-Schuss gekonnt abwehrte (62.). Zweimal tauchte Sebastian Kiesbye frei vor dem Eider-Tor auf, vergab aber (84./87.). Die endgültige Entscheidung gelang den Husumern erst in der Nachspielzeit. Wieder war es Ian-Prescott Claus, der die Abwehr überlief und seine Leistung mit dem dritten Treffer krönte (90.+4). Christian Heider gelassen: „Wir sind jetzt wieder dran, müssen aber von Spiel zu Spiel denken. Mal sehen, was zum Schluss dabei heraus kommt.“

Eider Büdelsdorf: Wölky (73. Schmedemann) – Mueller, J. Ostermann (81. Halver), v. Levern, Lass – H. Ostermann, Lehmann, Sankowski, Schultz – Rogge (81. Struve), Vones.
Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Ruland, Schröder – Petersen, C. Heider, Steglich, Claus – Kiesbye, Halawani (68. Lorenzen).
Tore: 0:1 Claus (6.), 0:2 Claus (16.), 1:2 Sankowski (24.), 1:3 Claus (90.+4.).
Zuschauer: 60.
Schiedsrichter: Kohlmann (Kiel).
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte Sankowski (56.; grobes Foulspiel).
Beste Spieler: Lass/Rettkowski, Petersen, Claus.

2. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Drei Claus-Tore beim Husumer 3:1-Erfolg

Büdelsdorf (bhu) - Die Hoffnung lebt. Die Fußballer der Husumer SV feierten beim 3:1 (2:1) Auswärtserfolg gegen Eider Büdelsdorf den zweiten Sieg in Folge und hielten Anschluss zu den Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt. „Wir waren heiß, sind mit viel Leidenschaft ins Spiel gegangen. Unser Sieg ist verdient. In der Offensive haben wir allerdings zu viel vergeben“, befand Spielertrainer Christian Heider. Eider-Coach Olaf Lehmann schimpfte: Mit dieser Einstellung kann man im Abstiegskampf nur schwer bestehen. Der Husumer Sieg geht absolut in Ordnung, mit meiner Elf bin ich überhaupt nicht einverstanden.“

Mann des Tages war Ian-Prescott Claus, der alle drei Tore erzielte. In der 6. Minute verwandelte er einen Foulelfmeter (Wölky an Kiesbye), Zehn Minuten später gelang ihm aus 16 Metern das 0:2. Nach Foul von Sankowski an Christian Heider sah der Büdelsdorfer die Rote Karte (56.). „Den Platzverweis konnte man geben“, befand der Gefoulte. Eider versuchte es mit langen Bällen – ohne Erfolg. Die endgültige Entscheidung gelang den Husumern erst in der Nachspielzeit. Wieder war es Ian-Prescott Claus, der die Abwehr überlief und seine Leistung mit dem dritten Treffer krönte (90.+4).

Christian Heider gelassen: „Wir sind jetzt wieder dran, müssen aber von Spiel zu Spiel denken. Mal sehen, was zum Schluss dabei heraus kommt.“

Eider Büdelsdorf: Wölky (73. Schmedemann) – Mueller, J. Ostermann (81. Halver), v. Levern, Lass – H. Ostermann, Lehmann, Sankowski, Schultz – Rogge (81. Struve), Vones.
Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Ruland, Schröder – Petersen, C. Heider, Steglich, Claus – Kiesbye, Halawani (68. Lorenzen).
Tore: 0:1 Claus (6.), 0:2 Claus (16.), 1:2 Sankowski (24.), 1:3 Claus (90.+4.).
Zuschauer: 60.
Schiedsrichter: Kohlmann (Kiel).
Besonderes Vorkommnis: Rote Karte Sankowski (56.; grobes Foulspiel).
Beste Spieler: Lass/Rettkowski, Petersen, Claus.

2. April 2012 · Schlei Bote

Wieder mittendrin im Abstiegskampf

Fußball-SH-Liga: FT Eider Büdelsdorf verliert gegen die Husumer SV mit 1:3 / Statt neun nur noch drei Punkte Vorsprung auf den Gegner
Wenn Männer sich streiten: Nach dem Foul von Büdelsdorfs Christian Sankowski (re.) am Husumer Christian Heider kam es zur Rudelbildung auf dem Platz. Foto: hobke

Büdelsdorf (Joachim Hobke) - Vor zwei Wochen schien die FT Eider Büdelsdorf auf bestem Wege, den Klassenerhalt in der Fußball-SH-Liga frühzeitig in trockene Tücher zu packen. Nicht nur, dass man gegen den VfB Lübeck II mit 4:0 gewonnen hatte, ließ große Hoffnungen aufkeimen. Es war vor allem die Art und Weise, mit der die abstiegsgefährdeten Büdelsdorfer einem vermeintlich stärkeren Gegner die Grenzen aufgezeigt hatten. Doch spätestens seit Sonnabend steckt die Freie Turnerschaft wieder mittendrin im Abstiegsstrudel. Die Elf von Trainer Olaf Lehmann verpasste es beim 1:3 (1:2) gegen die Husumer SV auf dem heimischen Heisterort nicht nur, drei weitere Punkte auf der Habenseite zu verbuchen, die Büdelsdorfer ließen auch die Chance ungenutzt, einen unliebsamen Mitkonkurrenten im Kampf um die Nichtabstiegsplätze abzuschütteln. Statt den Vorsprung auf die Husumer (15.) auf neun Zähler aufzubauen, trennen beide Teams jetzt nur noch drei Punkte. Und was nicht minder beunruhigend ist, die Nordfriesen waren am Sonnabend kein übermächtiger Gegner. Im Gegenteil. Eine eher durchschnittliche Leistung reichte aus, um die Gastgeber in die Knie zu zwingen.

Kaum zu halten: Mit drei Toren war Ian-Prescott Scott (schwarzes Trikot) der überragende Spieler auf dem Platz. Hier versucht Marco Müller, den Husumer zu stoppen.

„Das war ein Riesenrückschritt“, haderte Eider-Trainer Olaf Lehmann mit der Vorstellung seiner Mannschaft. Was den Coach nicht minder ärgerte, war der Umgang seiner Spieler miteinander auf dem Rasen. „Nach zwei guten Aktionen hatten wir eine schlechte – und sofort wurde gemotzt. Wenn wir so weiter machen, gewinnen wir kein Spiel mehr.“

Die Büdelsdorfer Niederlage nahm schon früh Konturen an. In der 7. Minute holte Eider-Schlussmann Nikolaj Wölky Husums Sebastian Kiesbye im eigenen Sechzehner von den Beinen. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Ian-Prescott Claus auch im zweiten Versuch sicher – den ersten Strafstoß hatte Schiedsrichter Jan Kohlmann (Kiel) wiederholen lassen, weil ein Mitspieler Claus’ zu früh in den Strafraum gelaufen war. Nur zehn Minuten später lag der Ball wieder im Büdelsdorfer Tor, wieder hieß Claus der Torschütze. Zwar kamen die Hausherren durch das Kopfballtor von Christian Sankowski nach Freistoß von Marcel Vones noch einmal zurück ins Spiel (1:2/24.), doch ernsthaft geprüft wurde HSV-Keeper Kevin Ralfs bis zum Abpfiff nicht mehr. Die Büdelsdorfer Offensivbemühungen verpufften wirkungslos. „Nach dem Anschlusstreffer hatten wir noch 65 Minuten Zeit, doch anstatt mit langen Bällen über die Außen den Erfolg zu suchen, haben wir zu viel Klein-Klein gespielt. Und das ist bei den Platzverhältnissen natürlich nicht das probate Mittel“, analysierte Lehmann. Zu allem Überfluss mussten die Büdelsdorfer ab der 56. Minute in Unterzahl agieren. Nach einem Foul von Sankowski an Christian Heider mit anschließender Rudelbildung – selbst die Betreuer und Trainer beider Teams stürmten auf den Rasen – zückte der Unparteiische glatt rot. „Das ist ein Witz“, kommentierte Eiders Co-Trainer André Drewes die Entscheidung, zumal Kohlmann den Husumer Salam Halawani für dessen anschließenden Schubser an Sankowski nur verwarnte.

Mit zehn Mann versuchten die Gastgeber, dem Spiel noch einmal eine Wende zu geben. Doch selbst aus viel versprechenden Standardsituationen schlug die Lehmann-Elf kein Kapital. „Man darf sich bei einer Ecke oder einem Freistoß auch ruhig mal gestaffelt aufstellen und zum Ball gehen“, kritisierte der Eider-Coach. Die besseren Chancen hatten in der Schlussphase die Gäste. Gleich zweimal bewahrte der für den verletzten Wölky eingewechselte Sven Schmedemann im Eins-gegen-Eins-Duell mit Kiesbye seine Elf vor einem höheren Rückstand (81./83.). Doch in der 90. Minute war auch Schmedemann machtlos. Nach einer Ecke, bei der der Eider-Keeper mit in die Offensive gegangen war, schloss Claus einen Konter mit dem 3:1 ins verwaiste Büdelsdorfer Tor ab. Schlusswort Lehmann: „Wir hätten heute einen big point landen können. Stattdessen kommen nun ganz schwere Wochen auf uns zu.“

FT Eider Büdelsdorf: Wölky (73. Schmedemann) - Müller, von Levern, Schultz, Lass - Sankowski, J. Ostermann (81. Halvar), M. Lehmann, Vones - H. Ostermann - Rogge (73. Struve).
Schiedsrichter: Kohlmann (Kiel).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Claus (7./FE), 0:2 Claus (17.), 1:2 Sankowski (24.), 1:3 Claus (90).
2. April 2012 · Landeszeitung

Personalsorgen bei FT Eider

Fußball-SH-Liga: Büdelsdorfs Coach Lehmann bangt vor dem Spiel gegen Husum um vier Akteure
Einsatz fraglich: Büdelsdorfs Per Rogge (re.) droht für das Spiel am Sonnabend gegen Husum auszufallen. Foto: hobke

Büdelsdorf (Joachim Hobke) - Trotz der 0:3-Niederlage beim ETSV Weiche Flensburg am vergangenen Wochenende hat sich die Lage für die FT Eider Büdelsdorf im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-SH-Liga nicht unwesentlich verschlechtert. Nach wie vor rangiert das Team von Trainer Olaf Lehmann auf Platz 13 und auch spielerisch sah der Eider-Coach „keinen Rückschritt“ bei seinen Schützlingen. „Das Ergebnis würde ich nicht zu hoch hängen. Sicherlich waren wir in der einen oder anderen Szene nicht so präsent, wie ich es mir gerne gewünscht hätte, aber Weiche ist auch eine wirklich gute Mannschaft. In Flensburg zu verlieren, ist kein Beinbruch.“

Weit folgenreicher wäre eine Niederlage am Sonnabend im Heimspiel (14 Uhr, Heisterort) gegen die Husumer SV, denn mit den Gästen kommt ein direkter Konkurrent im Ringen um einen der Nichtabstiegsplätze. Der Aufsteiger hat durch seinen 4:0-Erfolg über Henstedt-Ulzburg plötzlich wieder Chancen auf den Klassenerhalt, nachdem er vor ein paar Wochen schon auf dem besten Weg zurück in die Verbandsliga schien. Vier Punkte trennen die Nordfriesen derzeit vom rettenden 14.-Tabellenplatz, sechs von der FT Eider. „Keine Frage, wir müssen gewinnen“, sagt Lehmann mit Blick auf das Tableau. „Selbst ein Unentschieden wäre für uns zu wenig. Doch die Vorzeichen gelten auch für die Husumer, deshalb rechne ich mit einem hart umkämpften Spiel.“ Da passt es dem Eider-Coach gar nicht, dass mit André Drewes und Tufan Ergün zwei wichtige Stammkräfte auszufallen drohen. Beide laborieren an einer Zerrung in der Wadenmuskulatur. Lehmann: „Das sieht nicht gut aus. Wie wichtig beide für unser Spiel sind, hat man beim Sieg über den VfB Lübeck gesehen.“ Doch Drewes und Ergün sind nicht die einzigen Sorgenkinder bei der FT Eider. Per Rogge konnte wegen einer Prellung unter dem Fuß die Woche über nicht trainieren. Sein Einsatz steht ebenso auf der Kippe wie der vom Grippe erkrankten Sven-Ole Schwanebeck. „Vier Ausfälle wären natürlich ein gehöriger Schlag ins Kontor. Bei unserer dünnen Personaldecke ist das nicht so einfach wegzustecken.“ Einen Plan B für den Fall der Fälle hat der Eider-Coach aber schon ausgearbeitet. „Es wäre ja auch fahrlässig, wenn nicht. Nur durchs Jammern kommen die verletzten Spieler nicht zurück.“

Trotz aller personellen Sorgen zählt für den 45-Jährigen nur ein Sieg. „Auch wenn Husum zuletzt sehr überzeugend aufgetreten ist, brauchen wir diesen Gegner nicht zu fürchten. Wir wissen um unsere Qualitäten und wenn wir sie am Sonnabend abrufen, dann sollten wir den Platz auch als Sieger verlassen.“

30. März 2012 · Landeszeitung

Husumer SV will in Büdelsdorf nachlegen

Ohne Gianluca Siefert zum nächsten "Endspiel" um den Klassenerhalt

Büdelsdorf (bhu/hob) - Das nächste Endspiel für die Fußballer der Husumer SV: Der Tabellen-16. der SH-Liga gastiert am Sonnabend (14 Uhr, Heisterort) bei der FT Eider Büdelsdorf (13.) Nach dem 4:0 am vergangenen Wochenende gegen Henstedt-Ulzburg ist wieder etwas Hoffnung auf den Klassenerhalt aufgekeimt. „Wir sind als Mannschaft aufgetreten, haben alle an einem Strang gezogen und sind dafür belohnt worden“, resümiert Spielertrainer Christian Heider.

Jetzt gilt es nachzulegen. „Der Sieg gegen Henstedt-Ulzburg war super, doch wir müssen weiter Gas geben und beweisen, dass das keine Eintagsfliege war“, fordert Husums Coach. Keine guten Erinnerungen haben die Nordfriesen an das Hinspiel. 2:1 siegten die Spieler von Trainer Olaf Lehmann im Friesenstadion – wieder einmal hatten die Husumer nicht zu ihrem Spiel gefunden, wie schon so oft in der bisherigen Saison. Dass die Husumer Fußballer es dennoch drauf haben, hat die Elf gerade erst bewiesen.

Vor dem Gegner haben die Nordfriesen Respekt, aber keine Angst. „Das wird ein Duell auf Augenhöhe – aber nur, wenn wir die Ärmel hochkrempeln und nachsetzen“, ist sich Heider sicher. Er weiß: „Wir werden nur wenige Chancen bekommen, Eider hat eine sehr kompakte Abwehrreihe.“

Fehlen wird am Sonnabend ausgerechnet Gianluca Siefert (Urlaub), der gegen Henstedt sein bestes Spiel ablieferte. Bei Jonas Heider sieht es weiter schlecht aus – ob er in der Rückrunde überhaupt noch einmal zum Einsatz kommen kann, ist fraglich. Dogan Göndüz (angeschlagen) und Tomasz Brose (krank) werden wohl zur Verfügung stehen.

Vier Punkte trennen die Nordfriesen derzeit vom rettenden 14. Tabellenplatz, sechs von der FT Eider. „Keine Frage, wir müssen gewinnen“, sagt Eider-Trainer Olaf Lehmann, „selbst ein Unentschieden wäre für uns zu wenig. Doch die Vorzeichen gelten auch für die Husumer, deshalb rechne ich mit einem hart umkämpften Spiel.“

Da passt es dem Eider-Coach gar nicht, dass mit André Drewes und Tufan Ergün zwei wichtige Stammkräfte auszufallen drohen. Per Rogge konnte die Woche über nicht trainieren. Sein Einsatz steht ebenso auf der Kippe wie der des an Grippe erkrankten Sven-Ole Schwanebeck. Trotz aller Sorgen ist der 45-jährige Eider-Coach sicher: „Auch wenn Husum zuletzt überzeugend aufgetreten ist, brauchen wir diesen Gegner nicht zu fürchten. Wir wissen um unsere Qualitäten.“
30. März 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 20 07.04.12 SV Eichede Husumer SV 5:1

Husumer 1:5 trotz ansprechender Vorstellung

Steinburg (sh:z) - „Da war mehr drin“, befand Christian Heider, Spielertrainer des SH-Ligisten Husumer SV, trotz des 1:5 (0:2) beim SV Eichede. Der starke Kevin Ralfs im Tor vereitelte zwei Chancen der Gastgeber (6., 11.), nach einer Viertelstunde befreiten sich die Nordfriesen aus der Umklammerung und wurden nun gefährlicher. Ian-Prescott Claus sorgte mit seinem Schlenzer für erste Gefahr, doch der Ball strich vorbei (16.). Husum setzte nach, hatte Oberwasser und drängte auf die Führung. Doch da Spielertrainer Christian Heider (20., nach einer scharfen Hereingabe von Claus), Salam Halawani (24., brachte den Ball freistehend nicht unter Kontrolle) und der eingewechselte A-Jugendliche Roman Jun (38., scheiterte am heraus stürmenden SVE-Keeper Markus Venz) Fortuna nicht trafen, zur Seite stand, blieb es zunächst beim 0:0. Die Tore fielen auf der anderen Seite. „Dort fehlte jeweils die Zuordnung. Das war bitter für uns“, bekannte der HSV-Trainer. „Wir haben uns innerhalb von drei Minuten unsere tolle Leistung durch eigene Fehler kaputt gemacht.“ Das 1:0 für die Hausherren markierte Jan Henrik Schmidt unbedrängt per Kopfball (40.). Danach legte Torge Maltzahn gleich noch das 2:0 nach (43.).

Die tapfer kämpfenden Gäste brachen im zweiten Abschnitt total ein. „Da merkte man, dass uns aufgrund der angespannten personellen Situation die Körner fehlten, um zurückzukommen“, wusste Christian Heider, warum es zum Ende sehr einseitig wurde. Torge Maltzahn zum 3:0 (70.), Andre Kossowski (72.) und Fabian Kolodzick (86.) legten nach, Jannik Heider gelang nur noch das Ehrentor in der Schlussminute.
10. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Torgala nach Stotterstart

Fußball-SH-Liga: SV Eichede lässt gegen Husumer SV zu Beginn beste Chancen liegen / verdienter 5:1-Erfolg
Rustikaler Einsatz: Husums Tim Ruland (li.) holt Eichedes Christian Rave von den Beinen. Foto: nup

Eichede (Stephan Russau) - „Das war kein einfaches Spiel für uns“, sagte „Mecki“ Brunner nach der Partie gegen den Husumer SV. Der Coach des SV Eichede analysierte: „Wir haben uns den Erfolg aber Schritt für Schritt erarbeitet, hinten wenig zugelassen und vorn die notwendigen Tore gemacht.“ Am Ende stand ein verdienter 5:1-Sieg für die Stormarner in der Fußball-SH-Liga zu Buche.

Zwei Tage nach dem bekannt gegebenen Ausstieg von Brunner zum Saisonende beim SVE (wir berichteten) trat der Fußball unter den Zuschauern zunächst in den Hintergrund. Auf der Tribüne wurden stattdessen die vergangenen Tage aufgearbeitet.

Davon ließen sich die Aktiven auf dem Platz nicht beirren. Die Stormarner erspielten sich gegen die abstiegsbedrohten Gäste von der Nordsee hochkarätige Chancen – legten allerdings einen Stotterstart hin, bei dem sie im Abschluss versagten. So tauchte Andre Kossowski nach sechs Minuten mutterseelenallein vor Kevin Ralfs auf. Doch der Stürmer scheiterte beim Tunnelversuch gegen den HSV-Keeper. Noch mehr Kopfschütteln verursachte die anschließende Szene: Das SVE-Sturmduo Jan Henrik Schmidt und Kossowski schob sich unbehelligt den Ball im Strafraum des HSV zu, zögerte aber zu lange und scheiterte kläglich (11.).

Das hätte sich beinahe gerächt. Denn der HSV befreite sich nach einer Viertelstunde von der Umklammerung und setzte gezielt Nadelstiche. Ian-Prescott Claus sorgte mit seinem Schlenzer (16.) für erste Gefahr, doch der Ball strich knapp am Tor vorbei. Husum setzte nach und drängte weiter auf die Führung. Doch Spielertrainer Christian Heider (20.), Salam Halawani (24.) und der eingewechselte A-Jugendliche Roman Jun (38.) ließen beste Möglichkeiten liegen. So fielen die Tore dann doch auf der anderen Seite. „Wir haben uns innerhalb von drei Minuten unsere tolle Leistung durch eigene Fehler kaputt gemacht“, haderte Heider nach der Partie mit den entscheidenden Szenen.

Das 1:0 (40.) für Eichede erzielte Jan Henrik Schmidt nach einer Ecke von Dennis Wagner unbedrängt per Kopfball. Torge Maltzahn legte vor der Pause noch das 2:0 (43.) nach – es war bereits die Vorentscheidung in einer durchschnittlichen SH-Liga-Partie. Denn die zunächst tapfer kämpfenden Gäste brachen im zweiten Abschnitt komplett ein. „Da hat man gemerkt, dass uns aufgrund der angespannten personellen Situation die Körner fehlten um zurückzukommen“, erklärte Heider.

Eichede zeigte sich in dieser Phase kompromisslos. Maltzahn mit seinem zweiten Treffer zum 3:0 (70.), Kossowski (72.) und der eingewechselte Fabian Kolodzick (86.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 hoch. Dass die Steinburger in der Schlussminute noch den HSV-Ehrentreffer zum 5:1 kassierten, trübte die Stimmung kaum. „Wir haben gezeigt, dass wir alle unserem Trainer-Duo einen vernünftigen Abschluss der Saison bescheren wollen“, erklärte Kolodzick: „Denn den haben sich ‚Mecki‘ und Danilo Blank redlich verdient.“

SV Eichede: Venz – Seb. Meyer, Jacob Rienhoff (31. Zimmermann), Buchholz, Fischer – Wagner, Sö. Meyer (78. Bork), Rave, Maltzahn – Schmidt (64. Kolodzick), Kossowski.
Husumer SV: Ralfs – J. Heider, Rettkowski, Ruland, Lorenzen (46. Strüning) – Göndüz, C. Heider, Steglich, Claus – Halawani, Kiesbye (34. Jun).
SR: Zunker (Breitenfelde).
Zuschauer: 82.
Tore: 1:0 Schmidt (40.), 2:0 Maltzahn (43.), 3:0 Maltzahn (70.), 4:0 Kossowski (72.), 5:0 Kolodzick (86.), 5:1 J. Heider (90.).
Gelb-Rote Karte: Lorenzen (73., wg. Meckerns von der Bank aus).
10. April 2012 · Stormarner Tageblatt

SVE will nicht "abschenken"

Doppelspieltag in der Fußball-SH-Liga: Heute gegen Husum, Montag in Kropp

Eichede (sru) - Nach dem bekanntgegeben Ausstieg von Trainer „Mecki“ Brunner am 30. Juni steht für die SH-Liga-Fußballer am Osterwochenende ein Doppelspieltag auf dem Programm. Heute (16 Uhr) empfangen die Stormarner die Husumer SV, am Montag (14 Uhr) gastiert die Brunner-Elf beim TSV Kropp.

„Wir sind im Moment nicht gut genug drauf, um mit den oberen drei Teams der SH-Liga mithalten zu können“, erklärte Brunner zuletzt. Gut für die Steinburger, dass die beiden nächsten Gegner nicht das Format wie zuletzt der VfR Neumünster haben, bei dem der SVEichede eine 1:3-Pleite kassierte und nun acht Punkte Rückstand auf Rang drei aufweist. „Die Situation müssen wir so akzeptieren“, geht der Blick des Trainers nun nach vorne und nicht zurück. „Wir müssen einfach weiterzumachen, arbeiten und trainieren, um wieder an unsere alte Leistung heranzukommen“, so Brunner: „Schließlich muss es unser aller Ziel sein, die Saison ordentlich zu Ende zu spielen.“

Mit Husumerwartet der SVE ein abstiegsbedrohtes Team, das aber motiviert zur Sache gehen wird. „Die Ergebnisse der letzten Spiele von Husum haben gezeigt, dass wir von Anfang an konzentriert und zielstrebig in die Begegnung kommen müssen, um erfolgreich zu sein. Husum verfügt über gute und schnelle Offensivspieler“, erklärt Brunner.

An den TSV Kropp haben die Stormarner keine allzu guten Erinnerungen. Sowohl das Hinspiel (1:3), als auch das Achtelfinale im SHFV-Pokal (1:3 n.V.) verloren die Eicheder. „Es ist doch wohl klar, dass wir nicht auch noch die dritte Begegnung in dieser Spielzeit gegen Kropp abschenken wollen“, betont Brunner.

Fehlen wird weiterhin Jan-Ole Rienhoff (Innenbandverletzung). Fraglich ist der Einsatz von Jasper Kröhnert (Knöchelverletzung).
7. April 2012 · Stormarner Tageblatt

"Wir müssen den Kampf annehmen"

Husumer SV hat mit Eichede und Flensburg 08 noch Rechnungen offen / Verletzungsmisere hält an: Petersen und Brose fallen aus
Tim Ruland (links) will mit der Husumer SV trotz der Verletzungssorgen auch zu Ostern punkten. Foto: schuster

Husum (Bernd Hulin) - Zwei schwere Aufgaben stehen über das Osterwochenende auf dem Programm der Husumer Sportvereinigung. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga treten die Nordfriesen am Sonnabend (16 Uhr) beim SV Eichede an. Am Ostermontag folgt das Nordderby gegen Flensburg 08 im heimischen Friesenstadion (14 Uhr).

Dass die Heider-Truppe trotz der zwei zuletzt gewonnenen Spiele gegen Henstedt-Ulzburg (4:0) und Eider Büdelsdorf (3:1) nicht als Favorit in die beiden Spiele geht, ist den Verantwortlichen klar. Eitel Sonnenschein herrscht trotz der sechs Punkte in Folge nicht bei der HSV – ganz im Gegenteil, die Stimmung ist getrübt. Denn das Verletzungspech bleibt den Husumern treu. Diesmal hat es Michael Petersen erwischt. Am vergangenen Wochenende in Büdelsdorf trug Husums Mittelfeldspieler eine schwere Fußverletzung davon und wird auf jeden Fall ausfallen. Auch Tomasz Brose ist nach seinem Rippenbruch ebenso wenig mit von der Partie wie Jonas Heider. Zudem befindet sich Nils Schröder im Urlaub und steht erst gegen Flensburg 08 wieder zur Verfügung. Aufgrund der personell angespannten Situation wird der Kader mit A-Jugendspielern vervollständigt.

Doch die Truppe von Spielertrainer Christian Heider steckt den Kopf deshalb nicht in den Sand. „Wir werden uns wieder reinhauen und versuchen, eine geschlossene Mannschaftsleistung zu bringen“, betont der Coach und fordert gleichzeitig mehr Disziplin von der Mannschaft ein. Die Rudelbildung rund um den Platzverweis des Büdelsdorfers Christian Sankowski habe ihm gar nicht gefallen, denn einige seiner Spieler hatten riskiert, mit gelb-rot vom Platz gestellt zu werden.

„Mit dem SV Eichede haben wir noch eine Rechnung offen“, spielt Husums Trainer Christian Heider auf das Hinrundenspiel mit der 0:4-Pleite vor eigenem Publikum an. Damals beruflich abwesend, musste sich Husums Coach schier Unglaubliches berichten lassen, denn die hohe Niederlage stand nach einer verschlafenen Anfangsphase bereits nach 14 Minuten fest. Diese Scharte gilt es jetzt mit einer guten Leistung auszumerzen. Das wird schwer genug, denn Eichede gehört zur erweiterten Spitzengruppe.

Nach einer Berg- und Talfahrt hat die Mannschaft von Trainer „Mecki“ Brunner endlich den Weg in die Erfolgsspur gefunden. „Favorit ist eindeutig Eichede, die eine spielstarke Mannschaft und einen tollen Kader zusammengestellt haben“, stellt Heider fest. Von den Regionalliga-Plänen haben sich die Offiziellen wegen des hohen finanziellen Aufwandes jedoch vorerst verabschiedet.

Auch im Heimspiel gegen den alten Nordrivalen Flensburg 08 steht den Stormstädtern eine schwere Aufgabe bevor. Lange wirkte die klare 0:3- Schlappe der Nordfriesen im Hinrundenspiel im Husumer Lager nach, denn die SV hatte nie eine Einstellung zu Gegner und Spiel gefunden und war sang- und klanglos untergegangen. „Das wird schwer für uns werden. Ich hoffe, das Derby wird diesmal spannender“, hofft Christian Heider. Die Spieler kennen sich natürlich genau, sind teilweise befreundet. „Das müssen wir für diese 90 Minuten aber natürlich ausblenden,“ sagt der Husumer Trainer.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Osterwochenende bleiben die mannschaftliche Geschlossenheit und hundertprozentiger Einsatz. „Wir müssen den Kampf annehmen“, gibt Christian Heider die Parole aus und hofft auf weitere „Ostereier“ im Abstiegskampf.

7. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Noch eine Rechnung offen

SH-Liga: Husumer SV am Sonntag beim Tabellenfünften SV Eichede
Auch Tanju Hassanoglu (re., hier gegen Kropps Zöchling) spielt in der Rückrunde nicht mehr. Foto: bhu

Husum (bhu) - Erneut steht für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV ein schweres Auswärtsspiel an – am Sonntag (14 Uhr) geht’s nach Stormarn zum SV Eichede. Auch diesmal sind die Nordfriesen nur Außenseiter, fühlen sich in dieser Rolle aber wohl. „Mit dem SV Eichede haben wir noch eine Rechnung offen“, spielt Husums Trainer Christian Heider auf das Hinrundenspiel mit der 0:4-Pleite vor eigenem Publikum an. Damals beruflich abwesend, musste sich Husums Coach schier Unglaubliches berichten lassen, denn die Niederlage stand nach verschlafener Anfangsphase bereits nach 14 (!) Minuten fest.

Es wird schwer, denn der SV Eichede ist auf dem Weg in Richtung Spitzengruppe. Nach einer Berg- und Talfahrt hat die Mannschaft von Trainer „Mecki“ Brunner die Erfolgsspur wieder gefunden. Zuletzt erteilte man dem ETSV Weiche beim 3:0 eine Lektion. „Wir wollen jedes Spiel gewinnen – auch gegen Eichede“, gibt Christian Heider die Stimmung im Team wieder. Dass man den kommenden Gegner nicht im Vorbeigehen schlagen kann, ist auch dem HSV-Trainer klar. „Eichede ist ein Spitzenteam, hat nur wenig Schwächen, doch gegen kämpferisch eingestellte Mannschaften haben sie Probleme. Aber wir müssen an unsere Leistungsgrenze gehen.“

Vorgemacht hat es den Husumern der TSV Kropp, der in Eichede beim 3:1 Sieg drei wichtige Punkte im Abstiegskampf einfahren konnte.

Doch nicht nur mit dem Spiel am Sonntag beschäftigt sich Husums Coach eingehend, auch die Planungen für die zweite Saisonhälfte sind in vollem Gange (wir berichteten). Hakim Alioua ist schon weg, dass der Kader wegen der bevorstehenden Abgänge von Marcel Cornils (Weiche), Tanju Hassanoglu (private Verpflichtungen) und Nikolai Rafalski (Verein steht noch nicht fest) aufgefüllt werden muss, ist unausweichlich. Michael Petersen und Sven Zeidler (beide Weiche) sind Kandidaten, doch in trockenen Tüchern ist noch nichts. Heider schwebt für die Rückrunde ein Kader von mindestens 16, 17 Spielern vor.

Husums Trainer erwartet gerade von seinen Abgängen eine ordentliche Verabschiedung mit sehr guten Leistungen, damit das „Unternehmen Klassenerhalt“ erfolgreich abgeschlossen werden kann. „Ich bin durchaus optimistisch“, gibt sich Heider selbstbewusst.
3. Dezember 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport

Blank hält den Ball weiter flach

SH-Liga: Co-Trainer des SV Eichede will sich trotz Aufwärtstrend nicht mit der Aufstiegsrunde beschäftigen
Kehrt nach seiner Sperre in das Team des SV Eichede zurück: Dennis Wagner (rotes Trikot). Foto: Nuppenau*

Eichede (sru) - Noch drei Pflichtspiele stehen in diesem Jahr für den SH-Ligisten SV Eichede an, ehe es in die Winterpause geht. Doch diese haben es in sich. Bevor es am 17. Dezember in Eichede zum Duell mit Spitzenreiter VfR Neumünster kommt, heißt es, zuvor gegen den TSV Kropp (10. Dezember) und im Heimspiel am kommenden Sonntag (14 Uhr) gegen Aufsteiger Husumer SV die Hausaufgaben zu erledigen.

Durch sieben Partien in Folge ohne Niederlage und den zuletzt gefeierten 3:0-Erfolg gegen den ETSV Weiche Flensburg sind die Stormarner Fußballer dem anvisierten zweiten Tabellenplatz wieder ein Stück näher gekommen. Der erste Saisonsieg gegen einen „Großen der Liga“ könnte ein Brustlöser der Eicheder gewesen sein, die nur noch fünf Punkte Rückstand auf Rang zwei aufweisen und noch eine Partie mehr auszutragen haben als der NTSV Strand 08. Eichedes Co-Trainer Danilo Blank hält dennoch den Ball weiter flach: „Wir sind gut beraten, erst einmal die nächsten Spiele abzuwarten, bevor wir uns mit der Regionalliga-Aufstiegsrunde beschäftigen.“

Alles andere als ein Sieg am Sonntag gegen die auf Rang 16 liegenden Husumer, die im Hinspiel mit 4:0 bezwungen wurden, wäre allerdings eine Enttäuschung. Zwar warnt Blank davor, den Gegner nicht zu unterschätzen, ist aber auch zuversichtlich. „Wir haben zuletzt gut gearbeitet und wollen unsere Form bestätigen. Wenn wir an die Leistung aus der Vorwoche anknüpfen, werden wir auch erfolgreich sein.“

Personell hat Blank wieder mehr Alternativen. Mit Jan Henrik Schmidt (fehlte zuletzt berufsbedingt) und Dennis Wagner (hat seine Sperre abgesessen) kehren zwei Stützen zurück ins Team. Auch Jan-Ole Rienhoff und Simon Koops haben sich fit gemeldet, so dass wohl lediglich Jasper Kröhnert und Sebastian Barsuhn fehlen werden.

Voraussichtliche Aufstellung: Schramm – Bork, Jacob Rienhoff, Zimmermann, Fischer – Sönke Meyer, Weiß – Sebastian Meyer, Maltzahn, Rave – Kossowski.

2. Dezember 2011 · Stormarner Tageblatt
SH 21 09.04.12 Husumer SV Flensburg 08 0:3

Klare Sache im Nordderby!

Einen klaren Sieger fand das Nordderby zwischen der Husumer SV und Flensburg 08 am Ostermontag im Friesenstadion. Auch in dieser Höhe verdient siegten die Schützlinge von Trainer »Jockel« Press mit 3:0 (2:0) beim abstiegsgefährdeten Husumer Nachbarn, der seine Fans abermals enttäuschte und nur wenig konstruktives zustande brachte. Das Spiel in die Spitze fand praktisch nicht statt. Nur eine Torgelegenheit in neunzig Minuten, das ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Ganz anders die Flensburger. Mit schnellem Angriffsspiel wurden die Nordfriesen sofort in die Defensive gedrängt, die Abwehr stand sehr sicher. Wenn man unbedingt ein »Haar in der Suppe« suchen möchte, ist es die zu geringe Torausbeute – die Gelegenheiten waren vorhanden. »Der Sieg der Flensburger geht völlig in Ordnung«, gab Husums enttäuschter Spielertrainer Christian Heider nach Spielende zu Protokoll. »Wir hatten einfach zu viele Ausfälle, es fehlte uns einfach die Kraft.« 08-Trainer »Jockel« Press meinte: »Meine Mannschaft hat hier verdient die drei Punkte eingefahren. Zeitweise haben wir das Spiel beherrscht, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen.« 

200 zahlende Fans rieben sich schon zu Beginn des Spiels die Augen. Nicht der Husumer Abstiegskandidat kämpfte um jeden Ball, ging engagiert zur Sache. Nein die Flensburger wirbelten sofort die Husumer Abwehr durcheinander. Die Nordfriesen verschliefen die Anfangsphase völlig. Bereits in der dritten Minute hatten die Hausherren Glück, Torhüter Kevin Ralfs konnte einen 16-Meter-Freistoß von Karl-Christian Melfsen gerade noch abwehren. Doch bereits in der 15. Minute das Führungstor für die Fördestädter. Wieder war es Karl-Christian Melfsen, der einen Freistoß aus 25 Metern im Husumer Tor unterbrachte. Das Leder wurde jedoch noch unhaltbar für Keeper Ralfs abgefälscht. Vier Minuten später schlenzte Sandi Duratovic völlig unbehelligt von der Husumer Abwehr das Leder aus sechzehn Metern zum 0:2 in den Winkel des Husumer Tores. Dieser Schock saß tief bei den Husumer Spielern, Flensburg konnte schalten und walten wie es wollte. Nils Grossmann hatte das dritte Tor auf dem Kopf, scheiterte jedoch am gut reagierenden Kevin Ralfs im Husumer Tor (23.). Die einzige (!) Gelegenheit der Husumer im gesamten Spiel vergab Salam Halawani nach einer Ecke in der 35. Spielminute. 

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Das Husumer Spiel in die Spitze blieb einfach zu ungenau, Torgefahr konnte nicht entwickelt werden. Zwar zeigten die Spieler von Trainer Christian Heider jetzt mehr Engagement, aber die Flensburger Gäste blieben weiter am Drücker. Bereits kurz nach dem Wechsel hätte das dritte Tor fallen müssen: Eine herrliche Kombination über die linke Seite versiebte Timo Carstensen völlig freistehend und schoss Zentimeter am Pfosten vorbei (49.). Husums Torhüter Kevin Ralfs hatte mehrmals die Gelegenheit sich auszuzeichnen. Nils Grossmann scheiterte genauso wie Robin Schmidt am gut reagierenden Keeper (53./66.). Nachdem Marcel Hill noch aus sechzehn Metern verzogen hatte, gelang dem eingewechselten Flensburger Dimitrios Maniopoulos mit dem 0:3 in der Schlussminute die endgültige Entscheidung. Diesmal hatte Ralfs keine Abwehrmöglichkeit. Die Flensburger hatten diese Derby jederzeit in der Hand. Die abstiegsbedrohten Nordfriesen fanden einfach keine Einstellung zu Spiel und Gegner. Ausgerechnet Flensburgs Trainer »Jockel« Press zog ein Fazit, das den Husumer Spielern nicht gefallen dürfte. »Von einer Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt, muss man einfach mehr erwarten können.« Dem ist nichts hinzuzufügen!
9. April 2012 · HI

0:3 – Husumer SV ohne Biss im Derby

Flensburg 08 jederzeit Herr der Lage / Lediglich eine Torchance der Gastgeber
Gemeinsam verpassen Nils Grossmann, Thomas Carstensen, Jonas Heider und Sebastian Steglich (von links) den Ball. Foto: hulin

Husum (bhu) - Einen klaren Sieger fand das Nordderby der SH-Liga zwischen der Husumer SV und Flensburg 08 am Ostermontag im Friesenstadion. Auch in dieser Höhe verdient siegten die Schützlinge von Trainer „Jockel“ Press mit 3:0 (2:0) beim abstiegsgefährdeten Nachbarn, der seine Fans abermals enttäuschte und nur wenig Konstruktives zu Stande brachte. Das Spiel in die Spitze fand praktisch nicht statt. Nur eine Torgelegenheit in 90 Minuten, das ist im Abstiegskampf zu wenig.

Ganz anders die Flensburger. Mit schnellem Angriffsspiel wurden die Nordfriesen sofort in die Defensive gedrängt, die Abwehr stand sehr sicher. Wenn man unbedingt ein „Haar in der Suppe“ suchen möchte, ist es die zu geringe Torausbeute – die Gelegenheiten waren vorhanden. „Der Sieg der Flensburger geht völlig in Ordnung“, sagte Husums enttäuschter Spielertrainer Christian Heider. „Wir hatten einfach zu viele Ausfälle, es fehlte die Kraft.“ 08-Trainer „Jockel“ Press meinte: „Meine Mannschaft hat hier verdient die drei Punkte eingefahren. Zeitweise haben wir das Spiel beherrscht, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen.“

200 Fans rieben sich schon zu Beginn des Spiels die Augen. Nicht der Husumer Abstiegskandidat kämpfte um jeden Ball, ging engagiert zur Sache. Nein, die Flensburger wirbelten sofort die Husumer Abwehr durcheinander. Die Nordfriesen verschliefen die Anfangsphase völlig. Bereits in der 3. Minute hatten die Hausherren Glück, als Torhüter Kevin Ralfs einen 16-Meter-Freistoß von Karl-Christian Melfsen gerade noch abwehren konnte. Doch bereits in der 15. Minute das Führungstor für die Fördestädter: Wieder war es Karl-Christian Melfsen, der einen Freistoß aus 25 Metern im Tor unterbrachte. Das Leder wurde jedoch noch unhaltbar für Keeper Ralfs abgefälscht.

Vier Minuten später schlenzte Sandi Duratovic völlig unbehelligt das Leder aus 16 Metern zum 0:2 in den Winkel des Husumer Tores. Dieser Schock saß tief bei den Husumer Spielern, Flensburg konnte schalten und walten, wie es wollte. Nils Grossmann hatte das dritte Tor auf dem Kopf, scheiterte jedoch am gut reagierenden Kevin Ralfs im Husumer Tor (23.). Die einzige (!) Gelegenheit der Husumer im gesamten Spiel vergab Salam Halawani nach einer Ecke in der 35. Minute.

Auch nach dem Wechsel das gleiche Bild. Das Husumer Spiel in die Spitze blieb einfach zu ungenau, Torgefahr konnte nicht entwickelt werden. Zwar zeigten die Spieler von Trainer Christian Heider jetzt mehr Engagement, aber die Flensburger blieben am Drücker. Bereits kurz nach dem Wechsel hätte das dritte Tor fallen müssen: Eine herrliche Kombination über die linke Seite versiebte Timo Carstensen völlig freistehend und schoss Zentimeter am Pfosten vorbei (49.).

Husums Torhüter Kevin Ralfs hatte mehrmals die Gelegenheit, sich auszuzeichnen. Nils Grossmann scheiterte genauso wie Robin Schmidt am gut reagierenden Keeper (53./66.). Nachdem Marcel Hill noch aus 16 Metern verzogen hatte, gelang dem eingewechselten Dimitrios Maniopoulos mit dem 0:3 in der Schlussminute die endgültige Entscheidung. Diesmal hatte Ralfs keine Abwehrmöglichkeit.

Die Flensburger hatten das Derby jederzeit in der Hand. Die abstiegsbedrohten Nordfriesen fanden keine Einstellung zu Spiel und Gegner. Flensburgs Trainer „Jockel“ Press zog ein Fazit, das den Husumern nicht gefallen dürfte. „Von einer Mannschaft im Abstiegskampfmuss man einfach mehr erwarten können.“

Husumer SV: Ralfs – Göndüz (51. Strüning), Rettkowski, Ruland, Schröder – Ja. Heider, C. Heider, Steglich, Claus – Jun (66. Jo. Heider), Halawani.
Flensburg 08: Wächter – Hassanoglou, Bergfeld, Blaue, Th. Carstensen - Melfsen Grossmann (78. Schmeling), Hill, Ti. Carstensen – S. Duratovic (62. Schmidt), Hansen (62. Maniopoulos).
Schiedsrichter: Henning Deeg (Hartenholm).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Melfsen (15.), 0:2 Duratovic (19.), 0:3 Maniopoulos (90.).
Beste Spieler: -/Bergfeld, Hill.

10. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-SH-Liga

3:0 in Husum: Maximale Ausbeute für 08

Flensburg (bhu) - Einen klaren Sieger fand das Nordderby in der SH-Liga zwischen der Husumer SV und Flensburg 08 am Montag im Friesenstadion. Auch in dieser Höhe verdient siegten die Schützlinge von Trainer „Jockel“ Press mit 3:0 (2:0) und holten damit über Ostern die Maximalpunktzahl. Die abstiegsgefährdeten Husumer enttäuschten und brachten nur wenig Konstruktives zustande. Nur eine Chance in 90 Minuten, das ist im Abstiegskampf einfach zu wenig. Ganz anders die Flensburger. Mit schnellem Angriffsspiel wurden die Nordfriesen sofort in die Defensive gedrängt, die Abwehr stand sehr sicher. „Der 08-Sieg geht völlig in Ordnung,“ gab Husums enttäuschter Spielertrainer Christian Heider zu Protokoll. „Wir hatten einfach zu viele Ausfälle, es fehlte uns die Kraft.“ 08-Trainer „Jockel“ Press meinte: „Meine Mannschaft hat hier verdient die drei Punkte eingefahren. Zeitweise haben wir das Spiel beherrscht, den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen.“

200 zahlende Fans rieben sich schon zu Beginn des Spiels die Augen. Nicht der HusumerAbstiegskandidat kämpfte um jeden Ball, nein die Flensburger wirbelten sofort die HSV-Abwehr durcheinander und gingen durch einen 25-Meter-Freistoß von Karl-Christian Melfsen (15.) mit 1:0 in Führung. Vier Minuten später schlenzte Sandi Duratovic völlig unbehelligt von Husums Abwehr das Leder aus 16 Metern zum 0:2 in den Winkel. Dieser Schock saß tief beim Gastgeber, die 08er konnten schalten und walten wie sie wollten. Der eingewechselten Dimitrios Maniopoulos erhöhte in der Schlussminute auf 3:0 für 08.

Husum: Ralfs – Göndüz (51. Stüning) , Rettkowski, Ruland, Schröder – Ja. Heider, C. Heider, Steglich, Claus – Jun (66. Jo. Heider), Halawani. Flensburg 08: Wächter – Hassanoglou, Bergfeld, Blaue, Th. Carstensen - Melfsen Großmann (78. Schmeling), Hill, Ti. Carstensen – S. Duratovic (62. Schmidt), Hansen (62. Maniopoulos). Beste Spieler: – / Bergfeld, Hill Schiedsrichter: Henning Deeg (Hartenhom).
Zuschauer: 200.

10. April 2012 · Flensburger Tageblatt

Respekt vor Abstiegskandidaten

SH-Liga: 08 gegen Breitenfelde und Husum / Sekowski und Jensen nicht dabei
"Jockel" Press hofft auf ein erfolgreiches Wochenende. Foto: Staudt

Flensburg (Jannik Schappert) - Flensburg 08 will die 40-Punkte-Marke knacken. Über Ostern haben die Fußballer aus der Fördestadt gleich zwei Chancen dazu. Heute (Anpfiff 16 Uhr) trifft das Team von Trainer „Jockel“ Press in der Schleswig-Holstein-Liga zunächst im heimischen Stadion auf den Breitenfelder SV, ehe es am Ostermontag zum Husumer SV geht (14 Uhr). Zwei Mannschaften, die mitten im Abstiegskampf stecken und alles daran setzen werden, gegen die 08-Kicker gut auszusehen. Grund genug, mit großem Respekt in beide Partien zu gehen, die auch für die Flensburger richtungweisend sind. „Für Breitenfelde ist es die letzte Chance, sie werden alles geben“, warnt Press vor dem heutigen Gegner, der zuletzt mit zwei Siegen gegen Strand (3:2) und Sylt (2:1) den Abstand zum rettenden Ufer auf sechs Punkte verkürzte. Übrigens: Es ist das Hinspiel zwischen 08 und Breitenfelde, die Partie war zwei mal ausgefallen.

Auch die Husumer können zwei Siege in Folge aufweisen, jedoch gegen direkte Konkurrenten. Henstedt-Ulzburg wurde 4:0, Büdelsdorf 3:1 geschlagen. Mit einem Sieg gegen die Fördestädter könnten die Nordfriesen einen Nichtabstiegsplatz erreichen. Der Flensburger 3:0-Sieg aus dem Hinspiel stimmt den Trainer jedoch ebenso wie das 2:1 gegen Strand vom vergangenen Wochenende optimistisch. Ein Sieg reicht, um die 40 Punkte voll zu machen. Bei zwei Siegen winkt ein Platz im ersten Drittel. Für Press sind sechs Punkte zwar kein Muss, dennoch nimmt er sein Team in die Pflicht: „Am wichtigsten ist, dass meine Spieler sich selbst verpflichten, ihre bestmögliche Leistung zu bringen.“ Sie sollen mannschaftliche Geschlossenheit zeigen und Unaufmerksamkeiten vermeiden. „Wir haben in jedem Spiel einen Hänger, das müssen wir abstellen“, moniert Press. Weiteres Erfolgsrezept: „Wir müssen die Abstimmung zwischen Abwehr und Mittelfeld verbessern.“

Nicht dabei ist am Wochenende der im Strand-Spiel bärenstarke Stürmer Daniel Sekowski. Der Grund: Der Elektriker muss für eine Leiharbeitsfirma auswärtig arbeiten. In Anbetracht der Tatsache, dass 08 den schwächsten Angriff der Teams bis Platz zehn hat, ein herber Verlust. Auch Morten Jensen, der vergangenes Wochenende mit einer guten Leistung auf sich aufmerksam machte, fehlt. Press: „Morten ist ein Spieler, den sich jeder Trainer wünscht. Trotz geringer Spielanteile ist er immer beim Training und bringt seine Leistung.“

Wer gegen Breitenfelde und Husum stürmen wird, ließ der Trainer offen. Neben Timo Carstensen und Sandi Duratovic ist wohl auch Marcel Hansen wieder eine Option.

Mit der Frage, wie weit es noch nach oben gehen könnte, beschäftigt sich Press noch nicht. „Erstmal wollen wir die imaginäre 40-Punkte-Marke erreichen, dann sehen wir weiter“, sagt „Jockel“ Press in der Hoffnung auf ein erfolgreiches Wochenende.

7. April 2012 · Flensburger Tageblatt

"Wir müssen den Kampf annehmen"

Husumer SV hat mit Eichede und Flensburg 08 noch Rechnungen offen / Verletzungsmisere hält an: Petersen und Brose fallen aus
Tim Ruland (links) will mit der Husumer SV trotz der Verletzungssorgen auch zu Ostern punkten. Foto: schuster

Husum (Bernd Hulin) - Zwei schwere Aufgaben stehen über das Osterwochenende auf dem Programm der Husumer Sportvereinigung. Im Kampf um den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga treten die Nordfriesen am Sonnabend (16 Uhr) beim SV Eichede an. Am Ostermontag folgt das Nordderby gegen Flensburg 08 im heimischen Friesenstadion (14 Uhr).

Dass die Heider-Truppe trotz der zwei zuletzt gewonnenen Spiele gegen Henstedt-Ulzburg (4:0) und Eider Büdelsdorf (3:1) nicht als Favorit in die beiden Spiele geht, ist den Verantwortlichen klar. Eitel Sonnenschein herrscht trotz der sechs Punkte in Folge nicht bei der HSV – ganz im Gegenteil, die Stimmung ist getrübt. Denn das Verletzungspech bleibt den Husumern treu. Diesmal hat es Michael Petersen erwischt. Am vergangenen Wochenende in Büdelsdorf trug Husums Mittelfeldspieler eine schwere Fußverletzung davon und wird auf jeden Fall ausfallen. Auch Tomasz Brose ist nach seinem Rippenbruch ebenso wenig mit von der Partie wie Jonas Heider. Zudem befindet sich Nils Schröder im Urlaub und steht erst gegen Flensburg 08 wieder zur Verfügung. Aufgrund der personell angespannten Situation wird der Kader mit A-Jugendspielern vervollständigt.

Doch die Truppe von Spielertrainer Christian Heider steckt den Kopf deshalb nicht in den Sand. „Wir werden uns wieder reinhauen und versuchen, eine geschlossene Mannschaftsleistung zu bringen“, betont der Coach und fordert gleichzeitig mehr Disziplin von der Mannschaft ein. Die Rudelbildung rund um den Platzverweis des Büdelsdorfers Christian Sankowski habe ihm gar nicht gefallen, denn einige seiner Spieler hatten riskiert, mit gelb-rot vom Platz gestellt zu werden.

„Mit dem SV Eichede haben wir noch eine Rechnung offen“, spielt Husums Trainer Christian Heider auf das Hinrundenspiel mit der 0:4-Pleite vor eigenem Publikum an. Damals beruflich abwesend, musste sich Husums Coach schier Unglaubliches berichten lassen, denn die hohe Niederlage stand nach einer verschlafenen Anfangsphase bereits nach 14 Minuten fest. Diese Scharte gilt es jetzt mit einer guten Leistung auszumerzen. Das wird schwer genug, denn Eichede gehört zur erweiterten Spitzengruppe.

Nach einer Berg- und Talfahrt hat die Mannschaft von Trainer „Mecki“ Brunner endlich den Weg in die Erfolgsspur gefunden. „Favorit ist eindeutig Eichede, die eine spielstarke Mannschaft und einen tollen Kader zusammengestellt haben“, stellt Heider fest. Von den Regionalliga-Plänen haben sich die Offiziellen wegen des hohen finanziellen Aufwandes jedoch vorerst verabschiedet.

Auch im Heimspiel gegen den alten Nordrivalen Flensburg 08 steht den Stormstädtern eine schwere Aufgabe bevor. Lange wirkte die klare 0:3- Schlappe der Nordfriesen im Hinrundenspiel im Husumer Lager nach, denn die SV hatte nie eine Einstellung zu Gegner und Spiel gefunden und war sang- und klanglos untergegangen. „Das wird schwer für uns werden. Ich hoffe, das Derby wird diesmal spannender“, hofft Christian Heider. Die Spieler kennen sich natürlich genau, sind teilweise befreundet. „Das müssen wir für diese 90 Minuten aber natürlich ausblenden,“ sagt der Husumer Trainer.

Voraussetzung für ein erfolgreiches Osterwochenende bleiben die mannschaftliche Geschlossenheit und hundertprozentiger Einsatz. „Wir müssen den Kampf annehmen“, gibt Christian Heider die Parole aus und hofft auf weitere „Ostereier“ im Abstiegskampf.

7. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 28 14.04.121 Husumer SV VfR Neumünster 0:4

Chancenlos!

Eine klare 0:4 (0:2) Niederlage bezog die Husumer Sportvereinigung im Abstiegskampf gegen den souveränen Spitzenreiter VfR Neumünster im heimischen Friesenstadion. Der Meisterschaftsfavorit ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die Nordfriesen unter Druck gesetzt und immer wieder der direkte Weg zum Tor gesucht. Doch im Angriff wirkten die Schützlinge von Trainer Ervin Lamce einfach zu unkonzentriert, mehrfach wurden gut herausgespielte Tormöglichkeiten leichtfertig vertan. Den Husumern merkte man den Respekt vor den Tabellenführer an, deutlich sichtbar wurde das Bemühen die Niederlage in Grenzen zu halten. »Der Sieg von Neumünster geht vollkommen in Ordnung«, stellte Husums Trainer Christian Heider nach Spielende fest. »Wir haben uns über weite Strecken gut verkauft, gut gegen den Ball gearbeitet. Aber Neumünster hat natürlich eine klasse Mannschaft. Wir konnten heute nur einige Nadelstiche setzen.«

Dass der Spitzenreiter sich nicht die "Butter vom Brot" nehmen lassen wollte, wurde schnell sichtbar. Sofort übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, wirkten sehr kombinationssicher. Bereits in der achten Spielminute ging der Spitzenreiter nach einem groben Husumer Abwehrfehler durch Haris Huseni mit 1:0 in Führung. Die Ausgleichsmöglichkeit bot sich fünf Minuten später Ian-Prescott Claus, der das Leder allerdings zwei Meter am Tor vorbei setzte. Glück hatten die Hausherren in der 23. Spielminute. Neumünsters Angriffsführer Marinko Ruzic tankte sich durch die Husumer Abwehr, traf in aussichtsreicher Position stehend den Ball nicht richtig und verzog. Gegen Patrick Fürst konnte Husums Torhüter Kevin Ralfs eine Minute später noch retten. Neumünster erhöhte nun den Druck und wurde mit dem zweiten Tor belohnt. Henrik Giese profitierte von einem Abspielfehler der Gastgeber vor dem eigenen Strafraum, nahm das Leder auf und vollendete gekonnt (35.). Pech hatte die SV bei einem Angriff in der 37. Minute. Dogan Göndüz hatte den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, verzog nach einem schönen Angriff über die linke Seite nur knapp. 

Sofort nach dem Wechsel markierte Henrik Giese mit seinem zweiten Treffer das 3:0 für den VfR und erstickte die ohnehin nur vagen Hoffnungen der Nordfriesen im Keim (47.). Die Gäste dominierten weiter das Geschehen, kamen weiter gefährlich vor das Tor von Torhüter Kevin Ralfs. Ein Kopfball von Patrick Christophersen senkte sich nur knapp über die Latte (54.). In der 74. Spielminute hatten die Husumer Glück. Marinko Ruzic stand plötzlich frei vor dem Husumer Tor, doch mit vereinten Kräften wurde das Leder noch abgefälscht. Einen 25-Meter-Hammer von Finn Lasse Thomas holte Husums Torhüter Kevin Ralfs noch super aus dem Winkel (80.). Doch in der 87. Minute war auch Husums Torhüter geschlagen. Völlig unbedrängt konnte der eingewechselte Christoph Maliszewski zum 4:0 Endstand einköpfen und den auch in dieser Höhe verdienten Sieg der Gäste sicher stellen. »Neumünster war schon sehr effektiv und hat das Spielgeschehen dominiert. Meine Mannschaft konnte sich im Angriff nicht entscheidend durchsetzen«, resümierte Husums Spielertrainer Christian Heider. »Einen Husumer Sieg hatte heute aber auch niemand erwartet.«

15. April 2012 · HI

"Nadelstiche" reichen Husum nicht

Schleswig-Holstein-Liga: Verdiente 0:4-Heimniederlage gegen Titelfavorit VfR Neumünster / Gastgeber im Angriff ohne Durchschlagskraft
Hier geht's nicht durch: Neumünsters Finn Lasse Thomas verstellt Gianluca Siefert den Weg, Jannik Heider (re.) kann nicht eingreifen. Foto: bhu
Husum (bhu) - Es kam wie befürchtet – die Fußballer der Husumer SV kassierten gegen den souveränen SH-Liga-Spitzenreiter VfR Neumünster eine 0:4 (0:2)-Heimniederlage. Der Meisterschaftsfavorit ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen würde. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die Nordfriesen unter Druck gesetzt und immer wieder der direkte Weg zum Tor gesucht. Doch im Angriff wirkten die Schützlinge von Trainer Ervin Lamce zu unkonzentriert, mehrfach wurden gut herausgespielte Tormöglichkeiten leichtfertig vertan. Den Husumern merkte man den Respekt an, deutlich war das Bemühen, die Niederlage in Grenzen zu halten.

„Der Sieg von Neumünster geht vollkommen in Ordnung“, stellte Husums Trainer Christian Heider fest. „Wir haben uns über weite Strecken gut verkauft, gut gegen den Ball gearbeitet. Aber Neumünster hat natürlich eine Klassemannschaft. Wir konnten nur einige Nadelstiche setzen.“

Dass der Spitzenreiter sich nicht die „Butter vom Brot“ nehmen lassen wollte, wurde schnell sichtbar. Sofort übernahmen die Gäste das Spielgeschehen, wirkten sehr kombinationssicher. Bereits in der 8. Minute besorgte Haris Huseni nach einem groben Husumer Abwehrfehler die Führung. Die Ausgleichsmöglichkeit bot sich fünf Minuten später Ian-Prescott Claus, der das Leder allerdings zwei Meter am Tor vorbei setzte. Glück hatten die Hausherren in der 23. Minute: Neumünsters Marinko Ruzic tankte sich durch die Husumer Abwehr, traf in aussichtsreicher Position aber den Ball nicht richtig und verzog. Eine Minute später rettete Torhüter Kevin Ralfs gegen Patrick Fürst.

Neumünster erhöhte nun den Druck und wurde mit dem zweiten Tor belohnt. Henrik Giese profitierte von einem Abspielfehler der Gastgeber vor dem eigenen Strafraum, nahm das Leder auf und vollendete gekonnt (35.). Pech hatte die SV in der 37. Minute. Dogan Göndüz hatte den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, verzog nach einem schönen Angriff über die linke Seite nur knapp.

Sofort nach dem Wechsel markierte Henrik Giese mit seinem zweiten Treffer das 3:0 für den VfR und erstickte die ohnehin nur vagen Hoffnungen der Nordfriesen im Keim (47.). Die Gäste dominierten weiter das Geschehen, kamen weiter gefährlich vor das Tor von Kevin Ralfs. Ein Kopfball von Patrick Christophersen senkte sich über die Latte (54.), ein Schuss des freistehenden Marinko Ruzic (74.) wurde mit vereinten Kräften noch abgefälscht. Einen 25-Meter-Hammer von Finn Lasse Thomas holte Kevin Ralfs gekonnt aus dem Winkel, doch in der 87. Minute war auch Husums Torhüter geschlagen: Völlig unbedrängt konnte der eingewechselte Christoph Maliszewski zum 4:0-Endstand einköpfen.

„Neumünster war sehr effektiv und hat das Spielgeschehen dominiert. Meine Mannschaft konnte sich im Angriff nicht entscheidend durchsetzen“, resümierte Spielertrainer Christian Heider.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Schröder – Siefert, Göndüz, Christian Heider (66. Jonas Heider), Steglich, Claus – Halawani.
VfR Neumünster: Özdemir – Bock (65. Michalowski), Giese, Schäfke, Thomas – Gülbay, Christophersen, Soranno (77. Zmijak), Fürst (68. Maliszewski) – Ruzic, Huseni.
Tore: 0:1 Huseni (8.), 0:2 Giese (35.), 0:3 Giese (47.), 0:4 Maliszewski (87.).
Beste Spieler: Rettkowski/Giese.
Zuschauer: 203.
Schiedsrichter: Listner (Molfsee).

16. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

VfR geht schnurgerade seinen Weg

Fußball-SH-Liga: Spitzenreiter siegt souverän bei der Husumer SV mit 4:0 / Henrik Giese überragender Mann auf dem Platz
Fußball ist ein schöner Sport ... Als Haris Huseni vom VfR zum Kopfball hoch steigt, haben gleich sechs Husumer ihre ganz speziellen Probleme: Sascha Rettkowski, Tim Ruland, Nils Schröder, Dogan Göndüz, Ian-Prescott Claus und Christian Heider (v. li.). Foto: Schmuck

Husum (Arne Schmuck) - Souverän und ohne jegliche Probleme hat Spitzenreiter VfR Neumünster auch die nächste Hürde in der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga gemeistert. Bei der abstiegsbedrohten Husumer SV setzte sich Rasensport mit 4:0 (2:0) durch. In den Annalen der Lila-Weißen hat Trainer Ervin Lamce mit dem 106. Sieg unter seiner Regie den legendären „Hänschen“ Appel (VfR-Coach von 1951 bis 1958) überholt. Die Gäste fuhren einen deutlichen Sieg ein, obwohl erstmals seit seinem Wechsel vom Polizei-SV Union an die Geerdtsstraße im Sommer 2010 Kapitän Abdul Yilmaz fehlte. Der 24-Jährige zelebrierte seine Hochzeitsfeier, auf der es nach der Rückkehr aus Nordfriesland auch die Teamkollegen krachen ließen.

Bereits in der achten Minute bogen die „Veilchen“ am Hasselberg auf die Siegerstraße ein. Nach einem herrlichen Diagonalpass des einmal mehr überragenden Henrik Giese traf Haris Huseni im Stil eines Klassemanns zum 0:1. Anstatt sich nach einem Tackling der Husumer„Kante“ Tim Ruland auf Elfmeter spekulierend fallen zu lassen, setzte Huseni seinerseits den Körper ein, drehte sich und schoss flach ein (8.). Nachdem Marinko Ruzic auf Soranno-Flanke (24.) sowie Huseni nach einer sehenswerten Stafette über Ersatzkapitän Finn Thomas und Patrick Christophersen (31.) zwei „Riesen“ vergeben hatten, erhöhte Giese per Kopf auf 2:0. Der Ex-Heikendorfer profitierte von einer energischen Vorarbeit des spielfreudigen Ruzic, der die Kugel im Husumer Strafraum erobert und sie anschließend per Lupfer auf den zweiten Pfosten geschaufelt hatte (35.).

Wenn das Leder scheinbar an den Köpfen kleben bleibt: Patrick Christophersen (VfR) im Duell mit Husums Sebastian Steglich (li.). Dessen Teamkamerad Ian-Prescott Claus schaut zu. Foto: Schmuck

Wer noch Zweifel am Gästesieg hegte, wurde keine 120 Sekunden nach dem Wiederbeginn beruhigt. Nach einem eigentlich harmlosen Soranno-Eckstoß bediente Ruzic abermals Giese, und Letzterer traf staubtrocken zum 0:3 (47.). Durch Christophersen (53., 80.), Ruzic (74.) und Mariusz Zmijak (90.) versiebte der VfR nach dem Wechsel ein ganzes Quartett an hochkarätigen Gelegenheiten, ferner reagierte Husums Keeper Kevin Ralfs nach einem Distanzschuss von Thomas prächtig (79.). Und so reichte es für Rasensport auf dem Husumer „Acker“ – der Begriff „Sportplatz“ wäre geschmeichelt – „nur“ noch zum vierten Tor, das der eingewechselte Christoph Maliszewski per Kopf markierte (87.); vorausgegangen war ein technisches Kabinettstückchen von Ruzic.

Und Husum? Nur einmal prüfte die tapfer kämpfende, unterm Strich jedoch völlig harmlose Sportvereinigung Gästeschlussmann Hüsnü Özdemir: Den Kullerball von Spielertrainer Christian Heider (62.) hätte wahrscheinlich auch jeder der 208 zahlenden Zuschauer aufgesammelt. Und so brachte sich Özdemir lediglich einmal selbst in Bedrängnis, als er Ian-Prescott Claus den Ball in die Füße spielte, der Husumer jedoch nur bedingt Kapital in Form eines Eckstoßes daraus schlug (45./+4). „Da darf er gerne noch mal querlegen“, rüffelte Husums Spielertrainer Christian Heider seinen Teamkameraden.

Erfrischend war aufseiten des VfR der Auftritt des kleinen Daniel Michalowski, der rund 25 Minuten frech mitspielte. Ebenfalls positiv: Einmal mehr in dieser Saison gingen die Lila-Weißen vom Feld, ohne sich eine einzige Gelbe Karte abgeholt zu haben.

Gästecoach Lamce durfte sich nach dem Abpfiff des guten Unparteiischen Frederik Listner zufrieden zurücklehnen. Er resümierte: „Ich brauche mein Team gar nicht mehr großartig zu motivieren. Mittlerweile sind die Jungs von ganz alleine bereit, den entscheidenden Meter mehr zu gehen.“ Keineswegs enttäuscht gab sich Husums Spielertrainer Christian Heider. „Wir haben durchaus Nadelstiche gesetzt“, befand er. Dem objektiven Betrachter blieb da nur die Frage, wie stumpf die Nadeln im Nordwesten des schönsten Bundeslandes wohl sein mögen. Denn von „Stichen“ konnte nicht wirklich die Rede sein.

Husumer SV – VfR 0:4

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Schröder - Siefert, Göndüz, Christian Heider (66. Jonas Heider), Steglich, Claus - Halawani.
VfR Neumünster: Özdemir - Thomas, Schäfke, Giese, Bock (65. Michalowski) - Gülbay, Christophersen - Soranno (78. Zmijak), Ruzic, Fürst (69. Maliszewski) - Huseni.
Beste Spieler: Jannik Heider, Schröder - Giese, Thomas, Ruzic. – Schiedsrichter: Listner (Molfsee). – Zuschauer: 208 zahlende. – Tore: 0:1 Huseni (8.), 0:2 Giese (35.), 0:3 Giese (47.), 0:4 Maliszewski (87.). – Gelbe Karten: Ruland (in der Halbzeitpause, Unsportlichkeit), Steglich (58., Foulspiel), Christian Heider (60., Unsportlichkeit), Jonas Heider (alle Husum/84., Foulspiel). – Spielwertung: ausreichend. – Nächster VfR-Gegner: FT Eider Büdelsdorf (A/Mittwoch, 18.30 Uhr).

16. April 2012 · Holsteinischer Courier

"Nadelstiche" reichen nicht

Husumer 0:4-Heimniederlage gegen SH-Liga-Titelfavorit VfR Neumünster
Hier geht's nicht durch: Neumünsters Finn Lasse Thomas verstellt Gianluca Siefert den Weg Foto: bhu

Husum (sh:z) - Eine klare 0:4 (0:2)-Niederlage bezog die Husumer Sportvereinigung im Abstiegskampf gegen den souveränen Spitzenreiter VfR Neumünster im heimischen Friesenstadion. Der Meisterschaftsfavorit ließ zu keiner Zeit Zweifel aufkommen, wer den Platz als Sieger verlassen wird. Aus einer sicheren Abwehr heraus wurden die Nordfriesen unter Druck gesetzt und immer wieder der direkte Weg zum Tor gesucht. Doch im Angriff wirkten die Schützlinge von Trainer Ervin Lamce einfach zu unkonzentriert, mehrfach wurden gut herausgespielte Tormöglichkeiten leichtfertig vertan. Den Husumern merkte man den Respekt vor den Tabellenführer an, deutlich sichtbar wurde das Bemühen die Niederlage in Grenzen zu halten.

„Der Sieg von Neumünster geht vollkommen in Ordnung,“ stellte Husums Trainer Christian Heider fest. Wir haben uns über weite Strecken gut verkauft, gut gegen den Ball gearbeitet. Aber Neumünster hat natürlich eine klasse Mannschaft. Wir konnten heute nur einige Nadelstiche setzen.“

Bereits in der achten Spielminute ging der Spitzenreiter nach einem groben HusumerAbwehrfehler durch Haris Huseni mit 1:0 in Führung. Neumünster erhöhte weiter den Druck und wurde mit dem zweiten Tor belohnt. Henrik Giese profitierte von einem Abspielfehler der Gastgeber vor dem eigenen Strafraum, nahm das Leder auf und vollendete gekonnt (35.). Pech hatte die SV bei einem Angriff in der 37. Minute. Dogan Göndüz hatte den Anschlusstreffer auf dem Schlappen, verzog nach einem schönen Angriff über die linke Seite nur knapp.

Sofort nach dem Wechsel markierte Henrik Giese mit seinem zweiten Treffer das 3:0 für den VfR und erstickte die ohnehin nur vagen Hoffnungen der Nordfriesen im Keim (47.). Den Schlusspunkt setzte in der 87. der eingewechselte Christoph Maliszewski.
Husum: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Ruland, Schröder – Siefert, Göndüz, Christian Heider (66. Jonas Heider), Steglich, Claus – Halawani.
Neumünster: Özdemir – Bock (65. Michalowski), Giese, Schäfke, Thomas – Gülbay, Christophersen, Soranno (77. Zmijak), Fürst (68. Maliszewski) – Ruzic, Huseni. – Beste Spieler: Rettkowski – Giese – Zuschauer: 203; Schiedsrichter: Frederik Listner (Eidertal-Molfsee)

16. April 2012 · Schlei Bote

VfR will sich nicht blenden lassen

Fußball-SH-Liga: Husumer SV erwartet Duell der Marke "David gegen Goliath"
Wird nach seinem Wechsel im Sommer 2010 erstmals in einem VfR-Meisterschaftsspiel fehlen: Kapitän Abdul Yilmaz, hier im Duell mit Jens Helms (Heikendorfer SV, links). Foto: Schmuck

Neumünster (Arne Schmuck) - Auf dem Weg zur erfolgreichen Titelverteidigung in der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga verschlägt es den VfR Neumünster in den Nordwesten des schönsten Bundeslandes. Heute um 14 Uhr gastiert Spitzenreiter Rasensport (24 Spiele/58 Punkte/62:19 Tore) beim abstiegsbedrohten Drittletzten Husumer SV (27/23/40:64).

„Das ist das Duell David gegen Goliath – und zwar extrem.“ Derjenige, der das sagt, kennt den VfR nur zu genau: Christian Heider. Der 40-Jährige ist Husums Spielertrainer und einer der Neumünsteraner Regionalliga-Aufstiegshelden von 2003. „Es war eine geile Zeit beim VfR“, schwärmt der hoch aufgeschossene Mittelfeldmann von seinen Jahren in der Schwalestadt. Aber was stimmt ihn vor dem heutigen Wiedersehen so pessimistisch? „Die Personallage bei uns ist dramatisch. Die Abgänge der Leistungsträger Marcel Cornils zum ETSV Weiche und Tanju Hassanoglu zu Flensburg 08 im Winter haben uns hart getroffen. Berufs- und studienbedingte Abwesenheiten machen uns ebenfalls zu schaffen, im Schnitt trainiere ich mit nur acht Mann. Heute muss ich mit zwei A-Jugendlichen auffüllen“, verrät Heider. Gegen Rasensport fallen mit Mittelfeldspieler Michael Petersen (Haarriss) und Angreifer Sebastian Kiesbye (Zerrung) zwei wichtige Leute aus. Kiesbye übrigens ist ebenso vom VfR umworben wie sein Sturmpartner, der hoch talentierte Ian-Prescott Claus (zehn Saisontreffer). „Gute Jungs“ sagt Heider über die beiden Offensivkräfte, die möglicherweise in Kürze an der Geerdtsstraße anheuern werden. Husums Coach wird am Saisonende den Job im Friesenstadion an den Nagel hängen, „weil vieles im Verein zu unprofessionell abläuft“, wie er sagt. Und danach? „Mache ich vielleicht Pause oder trainiere meinen Lütten in der G-Jugend“, lässt Heider alles auf sich zukommen.

Heute wird auf ihn und seine Teamkameraden erst einmal der VfR zukommen. „Eine Mannschaft, die unglaublich konstant ist und jedes Spiel sauber nach Hause bringt“, weiß Heider und gibt für seine Sportvereinigung die bescheidene Parole aus: „Wir wollen uns anständig präsentieren.“ Von derlei Understatement will sich der VfR nicht blenden lassen, immerhin hat Aufsteiger Husum daheim gegen Holstein Kiel II gewonnen (1:0) und dem ETSV Weiche ein 1:1 abgetrotzt. „Außerdem will sich unsere Mannschaft auf dem Weg zum erneuten Titelgewinn von selbigem nicht abbringen lassen und wird dementsprechend konzentriert in Husum auftreten“, sagt der Co-Trainer des VfR, Jörg Zenker. Erstmals seit seinem Wechsel im Sommer 2010 wird Kapitän Abdul Yilmaz bei den „Veilchen“ fehlen. Er wagte sich in den Hafen der Ehe und zelebriert seine Hochzeitsfeier. Für den 24-Jährigen wird der zuletzt in Todesfelde wegen einer Muskelverhärtung fehlende, mittlerweile aber wieder fitte Marinko Ruzic ins Schaltzentrum zurückkehren. Auch Torsten Lemke und Christoph Maliszewski sind wieder einsatzbereit.

VfR Neumünster: Özdemir - Thomas, Schäfke, Christophersen, Bock - Gülbay, Christophersen - Möller (?/muskuläre Probleme), Ruzic, Fürst - Huseni. – Auf der Bank: Nagel - Michalowski, A. Raniewicz, Lemke, Soranno, Maliszewski, Zmijak. – Es fehlen: Amponsah, Schwenn (beide Kreuzbandriss), Ceylan (nicht im Kader), O. Raniewicz (Leisten- und Rückenbeschwerden), Yilmaz (Hochzeit). – SR: Listner (Molfsee). – Hinspiel: VfR gewann 3:0 (Tore: Fürst, Ruzic, Yilmaz). – Courier-Tipp: 2:0 für VfR.
Außerdem spielen (in Klammern Hinrunde): heute, 14 Uhr: Kropp – Eider Büdelsdorf (2:3); heute, 15 Uhr: Strand 08 – Todesfelde (0:1), Weiche – Breitenfelde (3:0); morgen, 15 Uhr: Schackendorf – Flensburg 08 (1:4), Eichede – Holstein Kiel II (0:4), Heikendorf – Henstedt-Ulzburg (1:0), VfB Lübeck II – Preetz (1:2), FC Sylt – Heider SV (4:0).

14. April 2012 ·Holsteinischer Courier

Husum will den Spitzenreiter ärgern

SH-Liga: Die Husumer SV empfängt den Tabellenführer VfR Neumünster / Christian Heider: "Wir wollen uns ordentlich verkaufen"
Sebastian Steglich (schwarzes Trikot), hier beim Heimsieg gegen Henstedt-Ulzburg, und seine Mitspieler treffen am Sonnabend auf den Titelfavoriten Neumünster. Foto: BHU

Husum (bhu) - Mit dem VfR Neumünster stellt sich am Sonnabend (14 Uhr) der Spitzenreiter der Schleswig-Holstein-Liga im Husumer Friesenstadion vor. Die Spieler von Trainer Evin Lamce haben ihren Vorsprung auf die Verfolger inzwischen auf fünf Zähler ausgebaut und sind der große Aufstiegsfavorit in die Fußball-Regionalliga. Sechs Punkte fuhr der VfR über Ostern ein. In Todesfelde gab es einen 2:0-Sieg, im Heimspiel gegen Strand folgte ein 5:0. Gleichzeitig patzte die Konkurrenz aus Weiche gegen den Abstiegskandidaten Schackendorf (1:2). „Neumünster wird Meister“, legt sich Husums Spielertrainer Christian Heider schon mal fest. „Die spielen in einer anderen Liga, haben eine klasse Mannschaft. Da gibt es keine negativen Überraschungen mehr“, ist er sich sicher.

Der VfR erscheint derzeit nicht nur in spielerischer Hinsicht übermächtig für Husums Fußballer. Ganz im Gegensatz zum Heider-Team kann Ervin Lamce auch personell aus dem Vollen schöpfen. Das sieht bei den Nordfriesen seit Wochen anders aus. Michael Petersen hat es am schlimmsten erwischt, er wird mit einem Haarriss wohl wochenlang ausfallen. Weiterhin fehlen wird Tomasz Brose nach seinem Rippenbruch. Ein Wackelkandidat bleibt Sebastian Kiesbye, der sich eine Zerrung zugezogen hat und schon im Nodderby gegen Flensburg 08 am Ostermontag nicht mitwirkte. Freiwillig verzichten wird Christian Heider für den Rest der Saison auf Manuel Lorenzen, der durch wiederholte Undiszipliniertheiten negativ auffiel. Erfreulich ist dagegen die Rückkehr von Jonas Heider, der dem Team trotz Trainingsrückstands durch sein robustes Auftreten Räume öffnen kann. Auch Gianluca Siefert steht nach seinem Urlaub wieder im Kader. Erfreut zeigte sich Husums Coach über die Unterstützung aus dem eigenen Nachwuchs. Dabei kam Roman Jun über Ostern zweimal zum Einsatz und machte seine Sache richtig gut.

Trotz personeller Engpässe wird im Husumer Lager kein Trübsal geblasen. Rein rechnerisch ist in punkto Klassenerhalt noch alles drin. Auch die Mitkonkurrenten im Abstiegskampf haben Federn gelassen. „Wir haben es immer noch selbst in der Hand“, stellt Christian Heider fest. „Aber es ist schon schwer, Woche für Woche die Ausfälle zu kompensieren.“ In der Englischen Woche waren die Leistungsträger besonders gefordert. „In Eichede war mehr für uns drin, gegen Flensburg 08 waren wir dann einfach platt. Gegen Neumünster wird es wahrlich nicht leichter für uns. Wir wollen uns ordentlich verkaufen und das Spiel nicht einfach abschenken“.

Ordentlich verkauft haben sich die Nordfriesen im Hinspiel. Zwar gab es eine 0:3-Niederlage, aber bis weit in die zweite Hälfte konnten die Husumer mithalten. Mehrfach gab es sogar die Möglichkeit, in Führung zu gehen. Letztlich setzte sich die Mannschaft mit der größeren individuellen Klasse durch. Ob das auch morgen so sein wird? Mit großem Engagement und einer geschlossenen Mannschaftsleistung gibt es eine Chance – wenn auch nur eine kleine.
13. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 29 22.04.12 Holstein Kiel II Husumer SV 7:1

Klatsche in Kiel!

Die Lage in der SH-Liga

Der VfR Neumünster kommt dem Aufstieg in die Regionalliga immer näher. Nach dem 3:1-Erfolg gegen Kropp und dem 1:1 des ETSV Weiche tags zuvor in Heide ist den Lila-Weißen bei zehn Punkten Vorsprung der Aufstieg kaum noch zu nehmen. Zwischen den Regionalliga-Aspiranten steht noch Holstein Kiel II, am Sonntag mit einer Regionalliga-B-Elf 7:1-Sieger gegen Husum. Im Verfolgerfeld ist Flensburg 08 (3:1 gegen Todesfelde) nun schon punktgleich mit dem SV Eichede, der in Henstedt-Ulzburg verlor.

Die Henstedter haben damit einen großen Sprung nach vorn gemacht und nun wieder sechs Punkte vor dem Abstiegsplatz. Im Kampf um diesen vierten Abstiegsrang läuft nun alles auf einen Zweikampf zwischen Eider Büdelsdorf (am Sonnabend 2:3-Verlierer gegen Sylt) und Heikendorf (1:0-Sieger beim SV Schackendorf) hinaus. Die Husumer sind wie auch die Schackendorfer schon einige Punkte zurück und bräuchten ein kleines Fußball-Wunder zum Liga-Verbleib. cje

Stormarner Tageblatt · 23. April 2012

Eine klare 1:7 (0:4)-Niederlage bezog die Husumer SV bei der zweiten Mannschaft von Holstein Kiel und erfuhr damit einen weiteren derben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga. Die Nordfriesen bekamen zeitweise kein Bein auf den Boden, wurden besonders im ersten Durchgang von den fußballerisch überlegenen Kielern mit schnellen Angriffen in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Zeitweise wurde ein Klassenunterschied sichtbar, aber auch bedingt durch die Tatsache, das die Holstein-Reserve von einigen Spielern der Regionalligamannschaft unterstützt wurde. »Mit weiten Phasen der zweiten Halbzeit bin ich trotzdem zufrieden«, bilanzierte Husums Spielertrainer Christian Heider nach Spielende. »Das wir gegen diese Truppe nichts bestellen werden, war mir vorher klar.« Holsteins Trainer Lars Dubrau hatte gut lachen: »Wir waren durch die Hinspielniederlage gewarnt, waren sehr konzentriert und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Es waren sogar noch mehr Tore drin.«

Stürmische Zeiten erwarteten die Husumer schon zu Beginn. Die »Jungstörche« spielten die Nordfriesen schwindelig, die SV nur in der Defensive zu finden. Bereits in der vierten Minute hätte Kiels Torjäger Christopher Kramer seine Farben in Führung bringen können, der Ball strich aber Zentimeter am Pfosten vorbei. Torhüter Kevin Ralfs stand jetzt im Mittelpunkt. Gegen Yannik Jakubowski konnte er noch retten (7.), doch eine Minute später klatschte der Ball an die Latte – Christopher Kramer war der Pechvogel. Weiter ging es auf das Husumer Tor. Wieder war die Latte im Weg, Tim Wulff vergab die Chance (17.). Die überfällige Kieler Führung in der 19. Minute: Tim Wulff drückte das Leder im Sitzen über die Linie. Der zweite Kieler Treffer gelang Fynn Gutzeit, der den Ball aus vierzehn Metern im Husumer Kasten unterbrachte (32.). Christopher Kramer (41.) und Tim Wulff (42.) stellten das Halbzeitergebnis her. Die einzige Möglichkeit der Nordfriesen vergab Ian-Prescott Claus, der sich gegen vier Abwehrspieler wehren musste, aber knapp verzog (45.). 

Nach dem Pausentee kamen die Husumer besser ins Spiel. Mit energischem Zweikampfverhalten wurde versucht das Spiel nach vorne zu tragen. Der eingewechselte Gianluca Siefert drang in den Kieler Strafraum ein, wurde von Torhüter Dennis Emken unsanft von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Dogan Göndüz sicher zum 1:4 (54.). Zwei Minuten später hatten die Nordfriesen Pech. Ein gut vorgetragener Konter von Salam Halawani fand Ian-Prescott Claus, der jedoch am Kieler Keeper scheiterte. Der abschließende Heber durch Gianluca Siefert ging knapp über die Latte. Holstein zog jetzt das Tempo wieder an und antwortete prompt. Allein sechs mal (!) rettete Torhüter Kevin Ralfs gegen Tim Wulff, der schon an den eigenen Fähigkeiten zweifelte. Doch in der Schlussphase schraubte Holstein das Endergebnis noch auf 7:1. Fynn Gutzeit (76.), Yannik Jakubowski (89.) und Unglücksrabe Tim Wulff (90.) ließen Husums Torhüter keine Abwehrmöglichkeit. »Das war schon eine Klassemannschaft von Holstein heute. Leider hatten wir auch noch einige Akteure in der Mannschaft, die verletzungsbedingt gar nicht hätten spielen dürfen. Aber bedingt durch den schmalen Kader mussten sie«, haderte Christian Heider nach dem Spiel.

22. April 2012 · HI

Ralfs verhindert höhere Pleite

SH-Liga: Husumer SV unterliegt beim Tabellenzweiten Holstein Kiel II mit 1:7
Husums Salam Halawani (links) bedrängt den Kieler Doppel-Torschützen Fynn Gutzeit. Foto: bhu
Kiel (bhu) - Eine 1:7 (0:4) Niederlage bezog die Husumer SV gestern bei der zweiten Mannschaft von Holstein Kiel und erfuhr damit einen weiteren derben Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga. Die Nordfriesen bekamen zeitweise kein Bein auf den Boden, wurden besonders im ersten Durchgang von den fußballerisch überlegenen Kielern in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Zeitweise wurde ein Klassenunterschied sichtbar, aber auch bedingt durch die Tatsache, das die Holstein-Reserve von Spielern der Regionalligamannschaft unterstützt wurde.

„Mit weiten Phasen der zweiten Halbzeit bin ich trotzdem zufrieden“, bilanzierte Husums Spielertrainer Christian Heider. „Dass wir gegen diese Truppe nichts bestellen werden, war mir vorher klar.“ Holsteins Trainer Lars Dubau hatte gut lachen: „Wir waren durch die Hinspielniederlage gewarnt, sehr konzentriert und haben auch in dieser Höhe verdient gewonnen. Es waren noch mehr Tore drin.“

Die „Jungstörche“ spielten die Nordfriesen schwindelig, die SV war nur in der Defensive zu finden. Bereits in der 4. Minute hätte Kiels Torjäger Christopher Kramer seine Farben in Führung bringen können, der Ball strich aber Zentimeter am Pfosten vorbei. Torhüter Kevin Ralfs stand jetzt im Mittelpunkt. Gegen Yannik Jakubowski konnte er noch retten (7.), eine Minute später klatschte der Ball an die Latte – Christopher Kramer war der Pechvogel. Weiter ging es auf das Husumer Tor. Wieder war die Latte im Weg, Tim Wulff vergab die Chance (17.).

Die überfällige Kieler Führung dann in der 19. Minute: Tim Wulff drückte das Leder im Sitzen über die Linie. Der zweite Kieler Treffer gelang Fynn Gutzeit, der den Ball aus 14 Metern im Husumer Kasten unterbrachte (32.). Christopher Kramer (41.) und Tim Wulff (42.) stellten das Halbzeitergebnis her. Die einzige Möglichkeit der Nordfriesen vergab Ian-Prescott Claus, der sich gegen vier Abwehrspieler wehren musste, aber knapp verzog (45.).

Mit Wiederbeginn kamen die Husumer besser ins Spiel. Mit energischem Zweikampfverhalten wurde versucht, das Spiel nach vorne zu tragen. Der eingewechselte Gianluca Siefert drang in den Kieler Strafraum ein, wurde von Torhüter Dennis Emken unsanft von den Beinen geholt. Den Strafstoß verwandelte Dogan Göndüz sicher zum 1:4 (54.). Zwei Minuten später hatten die Nordfriesen Pech. Ein gut vorgetragener Konter von Salam Halawani fand Ian-Prescott Claus, der am Kieler Keeper scheiterte. Der anschließende Heber von Siefert ging über die Latte.

Holstein zog jetzt das Tempo wieder an. Allein sechs (!) Mal rettete Torhüter Kevin Ralfs gegen Tim Wulff, der schon an den eigenen Fähigkeiten zweifelte. Doch in der Schlussphase schraubte Holstein das Endergebnis noch auf 7:1. Fynn Gutzeit (76.), Yannik Jakubowski (89.) und doch noch Tim Wulff (90.) ließen Husums Torhüter keine Abwehrmöglichkeit.

„Holstein hatte schon eine Klassemannschaft heute. Leider hatten wir auch noch einige Akteure in der Mannschaft, die verletzungsbedingt gar nicht hätten spielen dürfen. Aber bedingt durch den schmalen Kader mussten sie,“ haderte Christian Heider nach dem Spiel.

Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Rettkowski, Steglich (83. Kiesbye), Ruland (51. Siefert) – Göndüz, Christian Heider Schröder, Halawani – Claus, Jonas Heider.
Zuschauer: 100. Schiedsrichter: Malte Göttsch (TuS StuSie).
Beste Spieler: Kramer, Jakubowski/Ralfs, Jannik Heider.

23. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ein Sonntag mit Schwerstarbeit

SH-Liga: Husumer SV will sich bei Holstein Kiel II gut aus der Affäre ziehen / Trainer Christian Heider: "Alles für den Verein geben"
Husums Stürmer Ian-Prescott Claus (li.) will sich auch in Kiel gut in Szene setzen. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Eine schwere Auswärtsaufgabe erwartet die Husumer Sportvereinigung am Sonntag (15 Uhr) in der Schleswig-Holstein-Liga bei der Zweitvertretung von Holstein Kiel. Ob die Heider-Elf diese hohe Hürde überspringen kann ? Zumindest Zweifel sind angebracht, gehören die „Jungstörche“ doch zu den Top-Teams der Liga und zum erweiterten Kreis der Aufstiegsaspiranten – sollte die Erste ihrerseits die Voraussetzungen schaffen.

Schwerstarbeit dürfte am Sonntag wieder auf die Husumer Abwehr zukommen, denn die U23 der Kieler erzielte bereits 76 Tore in dieser Saison und stellt damit den besten Angriff in der Schleswig-Holstein-Liga. Kiels Angriffsführer Christopher Kramer führt außerdem mit 18 Treffen die Torschützenliste an. Im Hinspiel konnten die Nordfriesen Kramer sehr gut aus dem Spiel nehmen, machten eines der besten Saisonspiele und siegten überraschend aber verdient mit 1:0 (1:0) durch einen Treffer von Sebastian Steglich. Damals schwebten die Heider-Schützlinge gerade auf einer Erfolgswelle, holten zehn Punkte in Folge.

Im Moment stehen die Vorzeichen aber weit aus schlechter. Die Heimniederlagen gegen Flensburg 08 (0:3) und den VfR Neumünster (0:4) stecken der Mannschaft noch in den Knochen. „Wir müssen gegen Holstein die Ärmel hochkrempeln und wollen uns gut aus der Affäre ziehen,“ meint Husums Spielertrainer Christian Heider.

Die Luft zum atmen wird für die Nordfriesen aber immer dünner. Christian Heider hofft natürlich auf ein baldiges Erfolgserlebnis. „Langsam müssen wir mal Punkte holen, mit denen keiner rechnet,“ nimmt sich Husums Spielertrainer durchaus selbst in die Pflicht. Der SVSchackendorf, ein Mitkonkurrent um den Anstieg, macht es seit Wochen vor und hat bereits mit dem Husumern gleichgezogen. Dass die Punkte in Kiel sehr hoch hängen, ist aber auch Husums Trainer klar. Zumal der Kader durch Abgänge und Verletzungen ziemlich ausgedünnt ist. „Die Spieler, die mir zur Verfügung stehen, genießen auch mein Vertrauen,“ merkt Christian Heider an.

Viele Möglichkeiten zu reagieren hat Husums Coach aber auch nicht mehr. Michael Petersen (Haarriss) und Tomasz Brose (Rippenbruch) fallen aus. Sebastian Steglich hat Knieprobleme und sein Einsatz ist genau so fraglich wie der von Sebastian Kiesbye, der immer noch mit einer Zerrung zu kämpfen hat. Eine echte Alternative für die Startformation ist inzwischen wieder Jonas Heider, der nach seiner Verletzung wieder voll im Training ist und auf seinen Einsatz brennt. Ob er von Beginn an auflaufen wird ließ Husums Coach aber offen.

„Die Kieler haben mit dem VfR Neumünster zusammen einen der stärksten Kader der Liga. Wenn jetzt auch noch Verstärkung aus der Ligamannschaft dazukommt, wird es sehr, sehr schwer für uns,“ gibt Heider zu bedenken. „Aber wir werden alles für den Verein geben und den Kopf nicht in den Sand stecken.“

Husums Trainer hofft mit der entsprechenden Taktik und einem beherzten Auftritt den Gegner aus dem Rhythmus bringen zu können. „Doch wer gewinnen will, muss Tore schießen und das wird schwer.“

21. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 30 28.04.12 Husumer SV Heider SV 1:2

Heider SV gewinnt das Derby bei der Husumer SV mit 2:1

Husums Salam Halawani (li.), der hier vom Heider Florian Heim bedrängt wird, hatte gleich mehrere gute Chancen. Foto: sh:z
Husum/Heide (usc) - Einen großen Schritt zum Klassenverbleib machte in der Fußball-SH-Liga der Heider SV durch das 2:1 (2:1) im Derby bei der Husumer SV. Lediglich 153 Fans, davon ein Großteil aus Heide, wollten das Duell der Nachbarn sehen.

Euphorie mochte bei Heides Spielertrainer Marcell Voß allerdings nicht aufkommen. „Ein grausiger Kick“, befand er und lobte den unterlegenen Gegner: „Husum hat alles getan, im Rahmen seiner Möglichkeiten gekämpft.“ Dem konnte Christian Heider nur beipflichten. „Wir haben den Kampf angenommen“, sagte er. Zumindest eine gute Stunde lang, dann schwanden Kraft und Konzentration. Das war es, was Voß mit „im Rahmen der Möglichkeiten“ meinte: Gerade einmal drei Spieler saßen bei den Gastgebern auf der Bank, einige Akteure mussten trotz Blessuren auflaufen. Das Dienstags-Training war mangels Personal abgesagt worden.

Dennoch hätten die Nordfriesen dieses Derby nicht verlieren müssen. „Wir hatten Glück, dass wir in den ersten zehn Minuten nicht in Rückstand geraten sind“, sagte Voss. Salam Halawani hatte schon nach 60 Sekunden eine dicke Chance zum 1:0, im Nachschuss scheiterte Jonas Heider an Keeper Nils Wulf. In der 3. Minute vergab erneut Halawani die mögliche Führung.

Heides erster Angriff führte dagegen gleich zum Tor. Christian Heider wurde beim Klärungsversuch im eigenen Strafraum bedrängt, verlor den Ball und foulte Sebastian Sältz – wohl knapp vor dem Strafraum. Sältz fiel in den Sechzehner, und der schwache Schiedsrichter Florian Burmester pfiff. Andre Ladendorf verwandelte den Elfmeter sicher (7.). Auch beim 0:2 (28.) machte Husums Spielertrainer nicht die glücklichste Figur. Sältz erwischte trotz Doppel-Bewachung einen Eckball von Tobias Wiegratz mit dem Kopf, aufreizend langsam hoppelte der Ball über die Linie. Keeper Ralfs rettete zwei Mal gegen Ladendorf, in der 41. Minute durften die Husumer dann wieder Hoffnung schöpfen: Christian Heider stocherte einen Claus-Freistoß aus kurzer Distanz über die Linie. Und in der Nachspielzeit ließ Halawani eine Großchance ungenutzt.

„Da geht noch was“, machten sich die Husumer Anhänger zur Pause Mut – doch sie wurden bald eines Besseren belehrt. Bis auf eine Claus-Flanke, die sich aufs Tor senkte (74.), und einen zu schwachen Schuss von Nils Schröder (90.) tat sich nichts mehr in Sachen Torgefahr. Dennoch musste Heides Coach Marcell Voß bis zuletzt um den Sieg bangen, weil seine Spieler mit ihren Kontergelegenheiten allzu schluderig umgingen: Joe Mittelbach (86., 90.+1) und Arend Müller (90.) vergaben die endgültige Entscheidung geradezu kläglich.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Ruland, Rettkowski, Steglich - Christian Heider, Schröder, Siefert (36. Göndüz), Halawani - Claus, Jonas Heider.
HSV: Wulf - Wiegratz, Quade, Heim, Mauriczat (46. Geisler) - Rohmann (67. Dethlefsen/77. Groth), Müller, Sältz, Mittelbach - Schulte, Ladendorf.
SR: Florian Burmester (Lübeck)
Zuschauer: 153.
Tore: 0:1 Ladendorf (7., Foulelfmeter), 0:2 Sältz (27.), 1:2 Christian Heider (41.).

30. April 2012 · Norddeutsche Rundschau

1:2 – Husums Abstieg fast besiegelt

Schleswig-Holstein-Liga: 153 Zuschauer bei schwachem Westküsten-Derby / "Letztes Aufgebot" überzeugt zumindest kämpferisch
Da war noch Hoffnung: Christian Heider (Nr. 71) erzielt den Treffer zum 1:2, Heides Abwehrspieler David Quade (am Boden) und Keeper Nils Wulf haben keine Abwehrchance. Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) - Das war’s. Nach dem 1:2 (1:2) im Westküsten-Derby gegen einen keinesfalls übermächtigen Heider SV sind die Chancen der Husumer SV auf den Klassenerhalt in der SH-Liga auf ein Minimum geschrumpft. Lediglich 153 Fans, davon ein Großteil aus Heide, wollten das Duell der Nachbarn sehen. Heide hat sich mit dem Sieg wohl endgültig für ein weiteres Jahr die Liga-Zugehörigkeit gesichert.

Euphorie mochte bei Spielertrainer Marcell Voß allerdings nicht aufkommen. „Ein grausiger Kick“, befand er und lobte den unterlegenen Gegner: „Husum hat alles getan, im Rahmen seiner Möglichkeiten gekämpft.“ Dem konnte Christian Heider nur beipflichten. „Wir haben den Kampf angenommen“, sagte er. Zumindest eine gute Stunde lang, dann schwanden Kraft und Konzentration. Das war es, was Voß mit „im Rahmen der Möglichkeiten“ meinte: Gerade einmal drei Spieler saßen bei den Gastgebern auf der Bank, einige Akteure mussten trotz Blessuren auflaufen. Das Dienstags-Training war mangels Personal abgesagt worden.

Dennoch hätten die Nordfriesen dieses Derby nicht verlieren müssen. „Wir hatten Glück, dass wir in den ersten zehn Minuten nicht in Rückstand geraten sind“, sagte Voss. Salam Halawani hatte schon nach 60 Sekunden eine dicke Chance zum 1:0, im Nachschuss scheiterte Jonas Heider an Keeper Nils Wulf. In der 3. Minute vergab erneut Halawani die mögliche Führung.

Heides erster Angriff führte dagegen gleich zum Tor. Christian Heider wurde beim Klärungsversuch im eigenen Strafraum bedrängt, verlor den Ball und foulte Sebastian Sältz – wohl knapp vor dem Strafraum. Sältz fiel in den Sechzehner, und der schwache Schiedsrichter Florian Burmester pfiff. Andre Ladendorf verwandelte den Elfmeter sicher (7.). Auch beim 0:2 (28.) machte Husums Spielertrainer nicht die glücklichste Figur. Sältz erwischte trotz Doppel-Bewachung einen Eckball von Tobias Wiegratz mit dem Kopf, aufreizend langsam hoppelte der Ball über die Linie.

Es spricht für die Moral der Gastgeber, dass sie sich nicht hängen ließen, auch als Gianluca Siefert verletzt raus musste (36.). Ian-Prescott Claus hatte Pech, als er in aussichtsreicher Position seinen Mitspieler Halawani statt das Tor traf. Keeper Ralfs rettete zwei Mal gegen Ladendorf, in der 41. Minute durften die Husumer dann wieder Hoffnung schöpfen: Christian Heider stocherte einen Claus-Freistoß aus kurzer Distanz über die Linie. Und in der Nachspielzeit ließ Halawani eine Großchance ungenutzt.

„Da geht noch was“, machten sich die Husumer Anhänger zur Pause Mut – doch sie wurden bald eines Besseren belehrt. Bis auf eine Claus-Flanke, die sich aufs Tor senkte (74.), und einen zu schwachen Schuss von Nils Schröder (90.) tat sich nichts mehr in Sachen Torgefahr. Dennoch musste Heides Coach Marcell Voß bis zuletzt um den Sieg bangen, weil seine Spieler mit ihren Kontergelegenheiten allzu schluderig umgingen: Joe Mittelbach (86., 90.+1) und Arend Müller (90.) vergaben die endgültige Entscheidung geradezu kläglich.

Doch es reichte, weil Husum nicht mehr konnte. Beim Schlusspfiff feuerte Tim Ruland den Ball wütend in die Werbebande, so dass es schepperte. Seine Mitspieler sackten zu Boden. Sie wussten: Das war’s.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Ruland, Rettkowski, Steglich - Christian Heider, Schröder, Siefert (36. Göndüz), Halawani - Claus, Jonas Heider.
Heider SV: Wulf - Wiegratz, Quade, Heim, Mauriczat (46. Geisler) - Rohmann (67. Dethlefsen/77. Groth), Müller, Sältz, Mittelbach - Schulte, Ladendorf. Schiedsrichter: Florian Burmester (Lübeck), ausgewogen. Benachteiligte im ersten Durchgang Husum, im zweiten die Gäste.
Zuschauer: 153.
Tore: 0:1 Ladendorf (7., Foulelfmeter), 0:2 Sältz (27.), 1:2 Christian Heider (41.).
Beste Spieler: Claus/Sältz.

30. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH-Liga

Husums Abstieg fast besiegelt

Husum (usc) - Das war’s. Nach dem 1:2 (1:2) im Westküsten-Derby gegen einen keinesfalls übermächtigen Heider SV sind die Chancen der Husumer SV auf den Klassenerhalt in der SH-Liga auf ein Minimum geschrumpft. Lediglich 153 Fans, davon ein Großteil aus Heide, wollten das Duell der Nachbarn sehen. Heide hat sich mit dem Sieg wohl endgültig für ein weiteres Jahr die Liga-Zugehörigkeit gesichert.

Euphorie mochte bei Spielertrainer Marcell Voß allerdings nicht aufkommen. „Ein grausiger Kick“, befand er und lobte den unterlegenen Gegner: „Husum hat alles getan, im Rahmen seiner Möglichkeiten gekämpft.“ Dem konnte Christian Heider nur beipflichten. „Wir haben den Kampf angenommen“, sagte er. Zumindest eine gute Stunde lang, dann schwanden Kraft und Konzentration. Das war es, was Voß mit „im Rahmen der Möglichkeiten“ meinte: Gerade einmal drei Spieler saßen bei den Gastgebern auf der Bank, einige Akteure mussten trotz Blessuren auflaufen. Das Dienstags-Training war mangels Personal abgesagt worden.

Dennoch hätten die Nordfriesen dieses Derby nicht verlieren müssen. Salam Halawani hatte schon nach 60 Sekunden eine dicke Chance zum 1:0, im Nachschuss scheiterte Jonas Heider an Keeper Nils Wulf. Heides erster Angriff führte dagegen gleich zum Tor. Andre Ladendorf verwandelte eine Foulelfmeter sicher (7.). Sebastian Sältz erhöhte nach einem Eckball von Tobias Wiegratz mit dem Kopf zum 0:2 (27.). Es spricht für die Moral der Gastgeber, dass sie sich nicht hängen ließen. In der 41. Minute durften die Husumer wieder Hoffnung schöpfen: Christian Heider stocherte einen Claus-Freistoß aus kurzer Distanz über die Linie. Aber in Sachen Torgefahr tat sich in der zweiten Hälfte kaum etwas, zudem ließen bei Husum die Kräfte nach. Beim Schlusspfiff feuerte Tim Ruland den Ball wütend in die Werbebande, so dass es schepperte. Seine Mitspieler sackten zu Boden. Sie wussten: Das war’s.

Husumer SV: Ralfs - Jannik Heider, Ruland, Rettkowski, Steglich - Christian Heider, Schröder, Siefert (36. Göndüz), Halawani - Claus, Jonas Heider.
Heider SV: Wulf - Wiegratz, Quade, Heim, Mauriczat (46. Geisler) - Rohmann (67. Dethlefsen/77. Groth), Müller, Sältz, Mittelbach - Schulte, Ladendorf. Schiedsrichter: Florian Burmester (Lübeck), ausgewogen. Benachteiligte im ersten Durchgang Husum, im zweiten die Gäste. – Zuschauer: 153. – Beste Spieler: Claus/Sältz.

30. April 2012 · Schlei Bote

Christian Heider gehen die Spieler aus

SH-Liga: Angespannte Personallage vor dem Westküsten-Duell am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Heider SV / "Müssen uns kräftig wehren"
Ziehen, zupfen, zerren: Sebastian Steglich (re.) und sein Team erwarten ein heiß umkämpftes Derby gegen Heide. Foto: hulin

Husum (bhu) - Punkte müssen dringend her für die Fußballer der Husumer SV, wenn es mit dem Klassenerhalt in der SH-Liga noch klappen soll. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt es im Friesenstadion zum Westküstenduell mit dem Heider SV, der auch in der unteren Tabellenhälfte angesiedelt ist. Im Gegensatz zu den Nordfriesen sind die Dithmarscher aber schon fast „über den Berg“. Heides Co-Trainer, der ehemalige Husumer Torwart André Teubler erwartet dennoch ein heiß umkämpftes Duell: „Husum will seine letzte Chance nutzen. Um endgültig sicher zu sein, müssen wir gewinnen.“ Momentan belegen die Dithmarscher mit sechs Punkten Vorsprung auf die Abstiegsränge Platz zwölf.

Dass die Nordfriesen dem Nachbarn ein Bein stellen können, hoffen nicht nur die Husumer Fans. „Wir werden alles daran setzen, die Punkte zu behalten“, versichert Spielertrainer Christian Heider. „Jetzt kommen Gegner, gegen die wir punkten können – aber auch müssen.“ Rechnerisch ist bei fünf noch ausstehenden Partien und sechs Zählern Rückstand noch alles drin, das Problem der Nordfriesen bleibt aber der schmale Kader und die Verletztenliste.

Bereits am vergangenen Wochenende bei Holsein Kiel II (1:7) machten sich Verschleißerscheinungen bemerkbar. Spieler mussten die Stiefel schnüren, die wegen ihrer Blessuren hätten gar nicht auflaufen dürfen. Deshalb fand das Dienstags-Training gar nicht erst statt. „Natürlich wollen wir gewinnen, aber im Moment beschäftige ich mich gar nicht damit. Erst mal muss ich sehen, das ich elf Spieler auf den Platz bekomme“, gibt Heider zu bedenken. „Mir sind einfach die Hände gebunden.“ Michael Petersen und Tomasz Brose fallen mit Sicherheit aus. In Kiel verletzte sich auch noch Tim Ruland und musste ausgewechselt werden. Sebastian Kiesbye und Sebastian Steglich plagen sich mit Zerrungen herum.

Ein Wiedersehen gibt es mit ehemaligen Spielern der Nordfriesen. Dennis Schulte (der eventuell nach Husum zurück kehrt) Marcel Voß, Sebastian Sältz und André Teubler (Trainerteam) haben die Seiten gewechselt, Sebastian Steglich streift in der neuen Saison das Trikot der Dithmarscher über.

Im Hinrundenspiel hatten die Husumer verdient 0:1 den Kürzeren gezogen, konnten sich gegen die gut organisierte Abwehrreihe der Dithmarscher nicht entscheidend durchsetzen und enttäuschten auf ganzer Linie. Husums Coach erwartet am Sonnabend eine andere Einstellung: „Wir müssen zur Sache gehen und uns kräftig wehren, damit sich der Erfolg einstellt.“
27. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 31 06.05.12 Breitenfelder SV Husumer SV 2:3

Kiesbye Husumer Matchwinner

 
SH-Liga: HSV-Stürmer erzielt alle drei Tore beim 3:2-Erfolg im Kellerduell gegen Breitenfelde
Etwas ungestüm attackiert der Breitenfelder Valery Dzheliev den Husumer Salam Halawani (re.).
Lage in der SH-Liga

Der Aufstieg ist dem VfR Neumünster nicht mehr zu nehmen. Der klare Sieg gegen den SV Schackendorf brachte die sportliche Qualifikation für die Regionalliga unter Dach und Fach, nachdem der einzige Konkurrent Weiche Flensburg tags zuvor mit 0:1 bei Strand 08 verloren hatte. Nur die nicht aufstiegsberechtigte Kieler U23, derzeit Zweiter, kann den Lila-Weißen theoretisch noch die Meisterschaft streitig machen. Spannung gibt es weiterhin am Tabellenende. Der Heikendorfer SV gewann das Kellerduell in Büdelsdorf und stieß die Eider-Elf auf Abstiegsrang 15. Zwischen beiden Teams liegen zwei Zähler, beide haben noch lösbare Aufgaben – es bleibt spannend. Die letzte kleine Chance erhielt sich die Husumer SV durch den Sieg in Breitenfelde. Noch minimal gefährdet ist Henstedt-Ulzburg. Der Breitenfelder SV ist hingegen nun auch rechnerisch abgestiegen. cje

SH-Liga Elf des Spieltages

Stormarner Tageblatt · 7. Mai 2012

Breitenfelde (sh:z) - 18. gegen 16. – es war das erwartete Kellerderby in der SH-Liga. Die nur noch 85 Zuschauer sahen eine hektische Fußball-Partie zwischen dem Breitenfelder SV und Husumer SV mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Und am Ende gab es einen glücklichen 3:2 (1:2)-Erfolg für die Gäste aus Nordfriesland. Aber die 90 Minuten haben auch gezeigt, dass beide Teams nicht reif für diese Liga sind und mit Recht absteigen werden. Husums Spielertrainer Christian Heider klagte schon vor dem Spiel: „Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich die Truppe motivieren soll. Nachdem der Abstieg so gut wie feststeht, geben nicht mehr alle alles.“

Die Musik auf den Platz machten zunächst die Blau-Weißen aus Breitenfelde. Die erste Chance hatte Folke Brodersen (4.), sein Freistoß strich knapp am Gehäuse vorbei. Der zweite BSV-Angriff saß. Nach Ecke Brodersen und präziser Flanke von Spielertrainer Sebastian Siemers köpfte Daniel Kruse (13.) frei stehend aus acht Metern ins Netz. Die Gäste-Abwehr ließ viel zu und Breitenfelde kam immer wieder zu klaren Möglichkeiten. Das 2:0 (18.) war die Folge. Nach erneuter Ecke von Brodersen verlängerte Eugen Wolowik auf Mike Ehlers, der das Leder über die gegnerische Linie bugsierte. Danach drückten die Hausherren auf eine Vorentscheidung. Aber fast aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer für die Gäste. Sebastian Kiesbye (33.) traf im Nachschuss, nachdem Berndt den ersten Schuss von Claus abwehren konnte. Breitenfelde ließ sich vom diesem Gegentreffer nicht beeindrucken, vergab aber bis zur Pause Chancen im Minutentakt.

Die schlechte Chancenverwertung sollte sich in Durchgang zwei rächen. Husum hatte in der Hintermannschaft umgestellt und Jannik Heider auf den gefährlichen Kruse angesetzt, der konnte sich nur noch wenig durchsetzen. Mit zunehmender Spielzeit bettelte Breitenfelde regelrecht um den Ausgleich. Der dann auch prompt folgte. Nach langem Ball aus dem Husumer Mittelfeld war sich die BSV-Abwehr nicht einig. Keeper Berndt ging zu ungestüm gegen Jonas Heider im Sechzehner vor, den fälligen Elfer versenkte Kiesbye (72.) sicher. Der Schock bei den Blau-Weißen saß tief, denn schon drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Nach präziser Flanke von Christian Heider traf Kiesbye zum dritten Mal und zum Husumer Sieg. „Die erste Hälfte müssen wir ganz schnell abhaken, da lief wenig zusammen und wir müssen froh sein, dass wir da so glimpflich rausgekommen sind. In der zweiten Halbzeit war viel Leidenschaft bei uns. Man konnte sehen, dass wir gewinnen wollten,“ resümierte Husums Trainer Christian Heider.

Breitenfelde: Berndt – Oden (64. Dzheliev), Ehlers, Schönfeldt, Rehr – Witt, Siemers – Becker, Brodersen (81. Bindernagel), Wolowik – Kruse.
Husum: Ralfs – Ruland, Schröder, Rettkowski (63. Göndüz), Ja. Heider – Chr. Heider, Jo. Heider (82. Brose), Steglich, Claus – Kiesbye, Halawani.
Schiedsrichter: Bollmann (Schinkel). – Zuschauer: 85.
Tore: 1:0 Kruse (13.), 2:0 Ehlers (18.), 2:1 Kiesbye (33.), 2:2 Kiesbye (72., Foulelfmeter), 2:3 Kiesbye (75.).
Beste Spieler: Witt, Wolowik / Kiesbye, Claus, Halawani.

7. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer 3:2-Erfolg im Kellerduell gegen Breitenfelde

Breitenfelde (sh:z) - 18. gegen 16. – es war das erwartete Kellerderby in der SH-Liga. Nur 85 Zuschauer sahen eine hektische Fußball-Partie zwischen dem Breitenfelder SV und Husumer SV mit zwei verschiedenen Halbzeiten. Und am Ende gab es einen glücklichen 3:2 (1:2)-Erfolg für die Gäste aus Nordfriesland. Aber die 90 Minuten haben auch gezeigt, dass beide Teams nicht reif für diese Liga sind und mit Recht absteigen werden. Husums Spielertrainer Christian Heider klagte schon vor dem Spiel: „Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich die Truppe motivieren soll. Nachdem der Abstieg so gut wie feststeht, geben nicht mehr alle alles.“ Die Musik auf den Platz machten zunächst Breitenfelde. Der zweite BSV-Angriff saß. Nach Ecke Brodersen und präziser Flanke von Spielertrainer Sebastian Siemers köpfte Daniel Kruse (13.) frei stehend aus acht Metern ins Netz. Das 2:0 (18.) erzielte kurz darauf Mike Ehlers. Aber fast aus dem Nichts fiel der Anschlusstreffer für die Gäste. Sebastian Kiesbye (33.) traf im Nachschuss. Mit zunehmender Spielzeit bettelte Breitenfelde regelrecht um den Ausgleich, der auch prompt fiel. Kiesbye traf per Foulelfmeter in der 72. Minute. Der Schock bei den Blau-Weißen saß tief, denn schon drei Minuten später folgte der nächste Rückschlag. Nach präziser Flanke von Christian Heider traf Kiesbye zum dritten Mal und zum HusumerSieg.

Husum: Ralfs – Ruland, Schröder, Rettkowski (63. Göndüz), Ja. Heider – Chr. Heider, Jo. Heider (82. Brose), Steglich, Claus – Kiesbye, Halawani.
Schiedsrichter: Bollmann (Schinkel). – Zuschauer: 85. – Tore: 1:0 Kruse (13.), 2:0 Ehlers (18.), 2:1 Kiesbye (33.), 2:2 Kiesbye (72., Foulelfmeter), 2:3 Kiesbye (75.). 
Beste Spieler: Witt, Wolowik / Kiesbye, Claus, Halawani.


7. Mai 2012 · Schlei Bote
Fußball SH-Liga

"Kellerduell": Husum bei Schlusslicht Breitenfelde

Husum (bhu) - Endlich wieder ein Erfolgserlebnis? Am Sonntag (15 Uhr) gastieren die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV beim Tabellenletzten Breitenfelder SV. Rein rechnerisch ist immer noch alles drin für die Elf von Spielertrainer Christian Heider, aber im Husumer Lager hat man die Hoffnung auf den Klassenerhalt ad acta gelegt. Nach dem 1:2 gegen den Heider SV scheint der Drops gelutscht. Christian Heider: „Meine Mannschaft hat den Kampf angenommen, ist aber nicht belohnt worden. Wir haben unsere Chancen nicht nutzen können – zu verlieren brauchten wir auch dieses Duell nicht.“ Den Spielern ging in der zweiten Halbzeit die Kraft aus, Folge des kleinen – und durch die Belastung der vergangenen Wochen verletzungsanfälligen Kaders. „Das war’s dann wohl“, resümiert der Husumer Coach.

„Doch wir werden jetzt nicht einfach alles abschenken“, verspricht Christian Heider. „Die Situation ist zwar schwierig, aber wir wollen uns in den restlichen Spielen anständig verkaufen.“ Zumindest das weitere Abrutschen soll vermieden, Platz 16 „gesichert“ werden. Dazu benötigen die SV Nordfriesen die drei Punkte in Breitenfelde. Dass ein Sieg nicht im Vorbeigehen gelandet werden kann, haben die Heider-Schützlinge in der Hinrunde beim 2:4 erfahren müssen. Kapitän Sascha Rettkowski sah wegen angeblicher Notbremse schon in der 3. Minute Rot. Aber auch mit zehn Spielern hätten die Nordfriesen dieses Abstiegsduell fast noch gedreht – aber eben nur fast.

Fehlen werden die verletzten Michael Petersen und Tomasz Brose. Ob Sebastian Kiesbye und Gianluca Siefert mitwirken können, entscheidet sich kurzfristig. „Wir arbeiten ruhig weiter, denn es stehen noch wichtige Entscheidungen für uns an. Wir wollen im Pokal so weit wie möglich kommen und dann folgt noch der Integrationscup“, blickt Christian Heider voraus.
5. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 32 12.05.12 Husumer SV Preetzer TSV 2:4

Wieder Punkte verschenkt!

Eine weitere Heimniederlage bezog die Husumer SV im Duell gegen den Mitaufsteiger Preetzer TSV in der Schleswig-Holstein-Liga. Deutlich mit 2:4 (0:2) unterlag die Mannschaft von Spielertrainer Christian Heider den spielerisch überlegnen Gästen, konnte nur in der zweiten Halbzeit Akzente setzen und den TSV in Bedrängnis bringen. Doch das reicht natürlich nicht, um in der höchsten Landesklasse zu bestehen. Die Preetzer kombinierten sicher, mit schnellen Angriffen über die Außenbahnen wurde das Husumer Tor bedrängt und ein klarer Sieg eingefahren. Nur im Torabschluss blieb die Berger-Elf einiges schuldig. Viel zu überhastet wurden zahlreiche Tormöglichkeiten fahrlässig liegen gelassen. »Der Preetzer Sieg geht in Ordnung«, befand Husums Trainer Christian Heider nach Spielende. »Bis zur Pause haben wir völlig Leidenschaftslos agiert, erst danach angefangen Fußball zu spielen. Die Chancen auf ein Unentschieden waren jedenfalls noch da!« Trainer Stefan Berger vom Preetzer TSV war mit dem Spielausgang nicht zufrieden: »Der Sieg geht natürlich in Ordnung, aber das war heute Not gegen Elend. Meine Mannschaft hat sich zu früh ausgeruht und vergessen mehr Tore zu machen.«

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, drängten die Nordfriesen mit schnellen Angriffen sofort in die eigene Hälfte zurück. Bereits nach fünf Minuten hatte Tobias Nehren die Führung auf dem Fuß, sein Geschoss verfehlte das Husumer Tor nur um Zentimeter, Torhüter Kevin Ralfs hätte keine Abwehrmöglichkeit gehabt. Doch neun Minuten später war es soweit: Broder Hansen setzte sich im Husumer Strafraum durch, sein Schuss wurde von Tim Ruland noch unhaltbar zur Gäste-Führung abgefälscht. Preetz erhöhte den Druck, wollte die Vorentscheidung. Tobias Nehren legte das Leder geschickt an Torhüter Ralfs vorbei, Torven Ziehmer verpasste aber knapp (22.). Ein Heber von Nehren (24.) und ein Schuss durch Arne Duggen ans Außennetz (27.) brachten das Husumer Tor weiter in Gefahr. Doch für das zweite Tor benötigten die Gäste Husumer Mithilfe. Dogan Göndüz foulte in der 37. Spielminute Torven Ziehmer, Schiedsrichter Balsam zeigte unmissverständlich auf den Elfmeterpunkt. Ziehmer verwandelte selbst zum 0:2. Erst zum Ende der ersten Halbzeit setzten die Husumer einige Nadelstiche in die Gäste-Abwehr. Sebastian Kiesbye brachte Torhüter Lennart Weidner mit einem 16-Meter-Schuss in Bedrängnis (40.) und auch gegen Ian-Prescott Claus musste Weidner in höchster Not retten (42.). 

Auch nach dem Wechsel übernahmen die Preetzer sofort sie Initiative. Doch nach dem fälligen 0:3 durch Arne Duggen in der 51. Minute bekamen die Husumer plötzlich Oberwasser, hatten jetzt Chancen im Minutentakt. Ian-Prescott Claus erzielte den Anschlusstreffer (53.), nachdem er Torhüter Lennart Weidner ausgespielt hatte. Auch für den zweiten Husumer Treffer war Claus verantwortlich. Einen langen Ball von Salam Halawani verwandelte er in der 57. Spielminute. Der Ausgleichstreffer lag jetzt in der Luft, doch die Husumer Stürmer waren zu hektisch vor dem Gäste-Tor. Sebastian Kiesbye lief nach herrlichem Zuspiel von Claus alleine auf das Tor zu, sein Schuss verfehlte das Ziel jedoch um Zentimeter (65.). Ian-Prescott Claus (76.) und Nils Schröder (78.) scheiterten in aussichtsreicher Position an Torhüter Lennart Weidner. Mit einem Konter entschieden die Preetzer Gäste die Partie: In der 87. Minute ließ sich Tobias Nehren die Siegchance nicht nehmen und erzielte aus kurzer Distanz den vierten und entscheidenden Treffer. Wieder einmal ließen die Husumer wichtige Punkte liegen, den Preetzer Gästen muss man den Vorwurf machen nach der klaren Führung den Sack nicht frühzeitig zugemacht zu haben. Wenn man bedenkt, das die Nordfriesen ab der 65. Minute nur noch mit zehn Mann spielen mussten, da kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand kann man nur erahnen, was möglich gewesen wäre. Die Tatsache an sich, dass nur ein Reservespieler vorhanden war, wirft aber kein gutes Licht auf den Verein! 

Offensive und Jugend war Trumpf – Sebastian Kiesbye (20 Jahre/18 Tore), Jonas Heider (20 Jahre/17), Marcel Cornils (18 Jahre/16) und Sebastian Steglich (25 Jahre/14) lehrten die gegnerischen Abwehrreihen mehr als einmal das Fürchten. In der Defensive regierte die Routine mit Keeper Momme Reinhold (28), Dennis Schulte (27) und „Urgestein“ Sascha Rettkowski (32).

Vier Zugänge für die neue Saison stehen schon fest. Vom FC Angeln 02 kommt der auch von anderen Klubs umworbene Ian Prescott Claus (18), mit bislang 14 Toren bester Schütze des Absteigers und überragender Akteur der Rückrunde. Über SH-Liga-Erfahrung verfügen Tanju Hassan Oglou (23) und Dogan Göndüz (27), beide von Flensburg 08 und Hakim Alioua (22) vom Südwest-Verbandsligisten TSV Gadeland, der schon für den VfR Neumünster kickte. Zwei weitere Spieler sollen noch geholt werden, Abgänge gibt es nach derzeitigem Stand keine.
13. Mai 2012 · HI 

Kapitel SH-Liga ist für die Husumer SV abgeschlossen

Husum (bhu) - 25 Minuten in Unterzahl gespielt, wieder eine Heimniederlage bezogen – es geht nicht mehr viel bei der Husumer SV. Das Duell gegen Mitaufsteiger Preetzer TSV verlor die Mannschaft von Spielertrainer Christian Heider mit 2:4 (0:2), ist nach dem gestrigen Erfolg des Heikendorfer SV gegen den Heider SV nun endgültig abgestiegen. „Der Preetzer Sieg geht in Ordnung“, befand Christian Heider. „Bis zur Pause haben wir völlig leidenschaftslos agiert, erst danach angefangen Fußball zu spielen. Die Chancen auf ein Unentschieden waren jedenfalls noch da.“ Trainer Stefan Berger vom Preetzer TSV war nicht zufrieden: „Der Sieg geht in Ordnung, aber das war Not gegen Elend. Meine Mannschaft hat sich zu früh ausgeruht und vergessen, mehr Tore zu machen.“ Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, drängten die Nordfriesen sofort in die eigene Hälfte zurück. Treffer von Broder Hansen (14.) und Torven Ziehmer (Foulelfmeter/37.) sorgten für die Pausenführung. Erst 0:3 (51.) von Arne Duggen hatten die Husumer mehr vom Spiel. Zwei Treffer von Ian-Prescott Claus (53./57.)sorgten für den Anschluss. Sogar der Ausgleich lag mehrfach in der Luft, aber mit einem Konter entschieden die Gäste die Partie: In der 87. Minute machte Tobias Nehren aus kurzer Distanz alles klar. Da saß Spielertrainer Christian Heider übrigens schon lange auf der Bank. Er hatte sich in der 65. Minute verletzt, musste raus und konnte nicht mehr ersetzt werden. Ein Armutszeugnis...

Husumer SV: Ralfs – Ruland, Jannik Heider, Steglich, Schröder – Halawani, Göndüz, Christian Heider, Claus – Kiesbye, Jonas Heider (37. Brose).
Preetzer TSV: Weidner – Degenhardt, von Randow, Hansen, Léger – Goeben, Dreier, Schönemann, Duggen (86. Sörensen) – Ziehmer (75. Lühr), Nehren. – Schiedsrichter: Thorsten Balsam (Altenholz). – Zuschauer: 117.

14. Mai 2011 · Schlei Bote

Das Kapitel SH-Liga ist abgeschlossen

Husumer SV nach dem 2:4 gegen den Preetzer TSV und dem gestrigen Sieg von Heikendorf gegen den Heider SV endgültig abgestiegen
Auf dem Weg zum Tor: Ian-Prescott Claus hat Keeper Lennart Weidner ausgespielt und erzielt das 1:3. Foto: hulin
Die Lage in der SH-Liga

Der VfR Neumünster ist Meister der Schleswig-Holstein-Liga. Am drittletzten Spieltag beseitigte der Titelverteidiger durch den 2:0-Erfolg beim SV Henstedt-Ulzburg die letzten theoretischen Zweifel am Titelgewinn. Zwischen den Verfolgern Holstein Kiel II (6:3-Sieger gegen Flensburg 08) und ETSV Weiche (5:2 gegen VfB Lübeck II) geht es nur noch um den zweiten Tabellenplatz. Der SV Eichede ist trotz des 1:1 gegen den Breitenfelder SV kaum noch von Rang vier zu verdrängen. Am Tabellenende gibt es weitere endgültige Entscheidungen: Der SV Schackendorf (1:2 gegen Eider) und die Husumer SV (2:4 gegen Preetz) stehen als Absteiger Nummer zwei und drei fest. Den letzten Absteiger ermitteln vermutlich Eider Büdelsdorf und der Heikendorfer SV (4:0 gegen Heide), die ihre Spiele gewannen und damit auch dafür sorgten, dass auch der SV Henstedt-Ulzburg am kommenden Sonnabend in Büdelsdorf noch einen Punkt benötigt, um den Klassenerhalt gesichert zu haben. cje

Stormarner Tageblatt · 14. Mai 2012

Husum (bhu) - 25 Minuten in Unterzahl gespielt, wieder eine Heimniederlage bezogen – es geht nicht mehr viel bei der Husumer SV. Das Duell gegen Mitaufsteiger Preetzer TSV verlor die Mannschaft von Spielertrainer Christian Heider mit 2:4 (0:2), ist nach dem gestrigen Erfolg des Heikendorfer SV gegen den Heider SV nun endgültig abgestiegen. Preetz kombinierte sicher, mit schnellen Angriffen über die Außenbahnen wurde das Husumer Tor bedrängt. Nur im Torabschluss war die Mannschaft von Stefan Berger schwach: Überhastet wurden zahlreiche Tormöglichkeiten liegen gelassen.

„Der Preetzer Sieg geht in Ordnung“, befand Christian Heider. „Bis zur Pause haben wir völlig leidenschaftslos agiert, erst danach angefangen Fußball zu spielen. Die Chancen auf ein Unentschieden waren jedenfalls noch da.“ Trainer Stefan Berger vom Preetzer TSV war nicht zufrieden: „Der Sieg geht in Ordnung, aber das war Not gegen Elend. Meine Mannschaft hat sich zu früh ausgeruht und vergessen, mehr Tore zu machen.“

Die Gäste legten los wie die Feuerwehr, drängten die Nordfriesen sofort in die eigene Hälfte zurück. Bereits nach fünf Minuten hatte Tobias Nehren die Führung auf dem Fuß, sein Geschoss verfehlte das Husumer Tor nur um Zentimeter, Torhüter Kevin Ralfs hätte keine Abwehrmöglichkeit gehabt. Doch neun Minuten später war es so weit: Broder Hansen setzte sich im Husumer Strafraum durch, sein Schuss wurde von Tim Ruland noch unhaltbar zur Gäste-Führung abgefälscht. Preetz erhöhte den Druck, wollte die Vorentscheidung. Tobias Nehren legte das Leder geschickt an Torhüter Ralfs vorbei, Torven Ziehmer verpasste aber knapp (22.). Ein Heber von Nehren (24.) und ein Schuss durch Arne Duggen ans Außennetz (27.) brachten das Husumer Tor in Gefahr.

Doch für das zweite Tor benötigten die Gäste Hilfe. Dogan Göndüz foulte Torven Ziehmer (37.), Schiedsrichter Balsam zeigte auf den Elfmeterpunkt. Ziehmer verwandelte selbst zum 0:2. Erst zum Ende der ersten Halbzeit setzten die Husumer einige Nadelstiche. Sebastian Kiesbye brachte Torhüter Lennart Weidner mit einem 16-Meter-Schuss in Bedrängnis (40.) und auch gegen Ian-Prescott Claus musste Weidner in höchster Not retten (42.).

Auch nach dem Wechsel übernahmen die Preetzer sofort die Initiative. Doch nach dem 0:3 von Arne Duggen in der 51. Minute bekamen die Husumer plötzlich Oberwasser, hatten jetzt Chancen im Minutentakt. Ian-Prescott Claus erzielte den Anschlusstreffer (53.), nachdem er Torhüter Lennart Weidner ausgespielt hatte. Auch für den zweiten Husumer Treffer war Claus verantwortlich, als er einen langen Ball von Salam Halawani (57.) verwertete.

Der Ausgleich lag in der Luft, doch die Husumer Stürmer waren zu hektisch vor dem Gäste-Tor. Sebastian Kiesbye lief nach herrlichem Zuspiel von Claus alleine auf das Tor zu, sein Schuss verfehlte das Ziel jedoch um Zentimeter (65.). Ian-Prescott Claus (76.) und Nils Schröder (78.) scheiterten in aussichtsreicher Position an Torhüter Lennart Weidner. Mit einem Konter entschieden die Gäste die Partie: In der 87. Minute machte Tobias Nehren aus kurzer Distanz alles klar. Da saß Spielertrainer Christian Heider übrigens schon lange auf der Bank. Er hatte sich in der 65. Minute verletzt, musste raus und konnte nicht mehr ersetzt werden. Ein Armutszeugnis...

Husumer SV: Ralfs – Ruland, Jannik Heider, Steglich, Schröder – Halawani, Göndüz, Christian Heider, Claus – Kiesbye, Jonas Heider (37. Brose).
Preetzer TSV: Weidner – Degenhardt, von Randow, Hansen, Léger – Goeben, Dreier, Schönemann, Duggen (86. Sörensen) – Ziehmer (75. Lühr), Nehren.
Schiedsrichter: Thorsten Balsam (Altenholz).
Tore: 0:1 Hansen (14.), 0:2 Ziehmer (37.; Foulelfmeter), 0:3 Duggen (51.), 1:3 Claus (53.), 2:3 Claus (57.), 2:4 Nehren (87.).
Zuschauer: 117.
Beste Spieler: Jannik Heider, Claus/Weidner, Hansen, von Randow.

14. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport 

Zwei Teams und zwei Gemütslagen

Schleswig-Holstein-Liga: Vorletztes Saison-Heimspiel der Husumer SV / Mitaufsteiger Preetzer TSV ist zu Gast im Friesenstadion
Salam Halawani (links, hier im Laufduell mit Florian Heim vom Heider SV) zählte beim Auswärtserfolg in Breitenfelde zu den besseren Husumern. Foto: Hulin

Husum (bhu) - Im vorletzten Heimspiel der Saison stehen sich am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) mit der Husumer SV und dem Preetzer TSV zwei Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga gegenüber. Die Gemütslage könnte nicht unterschiedlicher sein – die Husumer gewannen zwar am vergangenen Wochenende das Kellerduell beim Tabellenletzten Breitenfelder SV3:2, doch die Chancen auf den Klassenerhalt sind minimal, auch wenn bei fünf Punkten Rückstand theoretisch noch was geht.

Dass die Husumer Spieler selbst nicht mehr wirklich an den Klassenerhalt glauben, zeigte eine Reaktion von Spielertrainer Christian Heider vor dem letzten Spiel: „Ich weiß gar nicht so richtig, wie ich die Truppe noch motivieren soll. Nachdem der Abstieg so gut wie feststeht, geben nicht mehr alle Spieler alles.“ Zu schwankend waren die Leistungen der vielen jungen und talentierten Husumer Spieler im Laufe dieser Saison. Mit großen Hoffnungen gestartet, reichte es einfach nicht für die höchste Landesklasse.

Ganz anders sieht es dagegen bei Preetz aus: Die Spieler von Trainer Stephan Berger fanden sich sofort ohne große Anpassungsprobleme in der neuen Spielklasse zurecht und ließen mit einigen guten Ergebnissen gegen höher eingeschätzte Mannschaften – zum Beispiel einem 2:1 gegen den VfB Lübeck II – aufhorchen. Vorzeitig sicherte sich der TSV den Klassenerhalt, steht jetzt mit 41 Punkten auf einem respektablen Mittelfeldplatz.

Das Hinspiel gewann Preetz 3:1. Jonas Heider hatte Husum nach 20 Minuten in Führung gebracht und hatte die große Chance zum 0:2, strauchelte aber freistehend vor dem Tor. Mit einer starken zweiten Hälfte drehte Preetzer das Spiel und die Nordfriesen standen wieder einmal mit leeren Händen da. Dass die Nordfriesen morgen den Spieß umdrehen möchten, ist klar, ob die Kraft reichen wird bleibt abzuwarten. Doch Christian Heider will kein Spiel einfach abschenken, ein weiteres Abrutschen ans Tabellenende möchte die Mannschaft auf jeden Fall vermeiden. „Wir wollen uns anständig verkaufen, außerdem stehen noch wichtige Spiele an“, blickt der Trainer voraus.

Tomasz Brose und Sebastian Kiesbye, der am vergangenen Sonntag in Breitenfelde alle drei Treffer erzielte, stehen im Kader zurück. Fehlen wird auf jeden Fall weiterhin Michael Petersen, der Einsatz von Gianluca Siefert ist fraglich. Etwaige Preetzer Stärken (zuletzt 1:2 in einer mäßigen Partie gegen den TSV Kropp) – interessieren Spielertrainer Christian Heider nicht: „Ich schaue nicht auf den Gegner, wir wollen unser Spiel machen und möglichst als Sieger den Platz verlassen.“ Ein Erfolgserlebnis wäre dem Team und den immer weniger werdenden Husumer Fans zu gönnen – und sei es, um das Fünkchen Hoffnung auf den Klassenverbleib zu erhalten...
11. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport 
KP-HF 16.05.12 TSV Rantrum Husumer SV 4:3

Eigentor bringt Rantrum ins Finale

Fußball-Kreispokal: Außenseiter im Endspiel am 2. Juni gegen den FC Sylt / Verbandsligist besiegt die Husumer SV in letzter Minute 4:3
Rantrums Danny Jessen (links) ist vor dem unglücklichen Husumer Eigentor-Schützen Tim Ruland am Ball. Foto: hulin

Rantrum (bhu) - Mit einer Überraschung endete das Krombacher-Kreispokal Halbfinale zwischen dem TSVRantrum und der Husumer SV. Verbandsligist Rantrum erreichte praktisch mit dem Schlusspfiff das Endspiel am 2. Juni gegen den FC Sylt in Breklum, gewann 4:3 (1:1) gegen den SH-Liga-Absteiger. Rantrums Trainer Bernd Michalski strahlte: „Husum war besser am Ball, wir haben aber gut dagegen gehalten und in der zweiten Halbzeit mit viel Geduld unseren Lohn eingefahren. Der Sieg ist zwar etwas glücklich, aber nicht unverdient.“ Husums Co-Trainer Fried Schröder, der den berufsbedingt abwesenden Christian Heider vertrat, wirkte angefressen: „Ein spannendes Pokalspiel, das einen nicht unverdienten Sieger fand. Der Siegtreffer war natürlich sehr unglücklich.“

In der ausgeglichenen ersten Halbzeit spielten sich die ersatzgeschwächten Husumer die erste Tormöglichkeit heraus. Ian-Prescott Claus hämmerte das Leder volley aus 16 Metern an die Latte des Rantrumer Tores (11.). Der TSV ließ sich nicht schocken. In der 24. Minute stand Arne Hansen-Gabriel frei vor dem Husumer Tor, wurde im letzten Moment aber noch abgedrängt. Eine Minute machte er es besser und traf zum 1:0, Andre Iwohn hatte von der rechten Seite vorbereitet. Doch schon im Gegenzug glichen die Husumer aus – Ian-Prescott Claus war mit einem Flachschuss (26.) erfolgreich.

Auch nach Wiederbeginn hatten die Gäste die erste Chance, doch Sebastian Kiesbye fand seinen Meister in Torhüter Frank Rathje (48.). Jetzt kam die beste Phase der Rantrumer, durch ein deutliches Übergewicht im Mittelfeld wurde es für die Gäste immer wieder brenzlig. Folgerichtig fielen auch weitere Tore. Wieder war es Andre Iwohn, der mit einer herrlichen Vorbereitung den Weg zum Führungstreffer ebnete. Nutznießer war diesmal Markus Paul, der unhaltbar zum 2:1 vollendete (51.). Iwohn legte auch zum 3:1 in der 64. Spielminute für Arne Hansen-Gabriel auf. Der ließ Torhüter Kevin Ralfs aus kurzer Distanz keine Abwehrmöglichkeit.

Weitere Möglichkeiten waren da, doch Arne Hansen-Gabriel klebte das Pech an den Stiefeln: Zunächst wurde er vor dem leeren Tor noch abgedrängt (66.), dann war auch noch der Pfosten im Weg (78.). In der Schlussphase drängten die Husumer mit aller Macht vor das Rantrumer Tor – und hatten das Glück des Tüchtigen. Binnen zwei Minuten erzielten Tomasz Brose (83.) und Jannik Heider (85.), jeweils mit unhaltbaren Kopfbällen, den Ausgleich. Doch mit dem letzten Angriff fiel der Siegtreffer der Rantrumer. Erion Alla zog von der rechten Seite ab, Tim Ruland beförderte das Leder mit dem Kopf zum 4:3-Endstand ins eigene Netz (89.).

„Das Eigentor in der letzten Minute ist symptomatisch für unsere Situation. Diese unglücklichen Dinge ziehen sich wie ein roter Faden durch die Saison“, ärgerte sich Fried Schröder. Doch dem Sieger gratulierte er anerkennend.

TSV Rantrum: Rathje –Grabowski, Schefer, Lorenzen, Gerber (69. F. Alim) - Jessen, Jensen, Paul, Alla, Iwohn (80. Thiessen) – Hansen-Gabriel (90. Johannsen).
Husumer SV: Ralfs – Jannik Heider, Ruland, Steglich, Brose – Jun, Schröder, Göndüz (56. Peters), Claus – Jonas Heider (77. Jensen), Kiesbye.
Schiedsrichter: Löffler (Breklum).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Hansen-Gabriel (25.), 1:1 Claus (26.), 2:1 Paul (51.), 3:1 Hansen-Gabriel (64.), 3:2 Brose (83.), 3:3 Jannik Heider (85.), 4:3 Ruland (89./Eigentor). Beste Spieler: Paul, Hansen-Gabriel, Alla/Jannik Heider, Claus.

18. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Rantrum freut sich aufs Halbfinale gegen Husum

Rantrum (usc) - Wer fordert den FC Sylt im Endspiel des Krombacher-Fußball-Kreispokals? Heute (19 Uhr) stehen sich im zweiten Halbfinale Verbandsligist TSV Rantrum und SH-Liga-Absteiger Husumer SV gegenüber. „Meine Jungs sind gespannt und ganz heiß auf das Spiel“, sagt TSV-Trainer Bernd Michalski (Foto), der beim Training am Montag fast alle Spieler begrüßen durfte – 13 von 15 Akteuren nutzten die Gelegenheit, sich für das Derby anzubieten. Michalski rechnet mit einem Duell auf Augenhöhe und schätzt die Chancen auf das Finale (Sonnabend, 2. Juni, in Breklum) gar nicht mal gering ein. Gegner Husum geht personell am Stock, zahlreiche Spieler werden wohl ausfallen, und auch Trainer Christian Heider ist nicht mit von der Partie. Im Kader stehen mit den Abwehrspielern Julian Peters und Torge Jensen sowie Offensivkraft Roman Jun drei Akteure der A-Junioren der SG Husum/Rödemis.

Die Generalprobe am vergangenen Wochenende ging für beide Teams daneben. Das letzte Husumer Aufgebot unterlag Preetz 2:4, Rantrum ging beim um den Klassenerhalt kämpfenden TV Grundhof 0:4 unter. „Wir haben keinen Zugriff auf den Gegner bekommen“, sagt Michalski, der mit seinem Team aber nicht allzu hart ins Gericht ging: „Schließlich haben wir in den englischen Wochen davor gut gespielt.“

Seit 2009 standen sich beide Teams fünf Mail in Pflichtspielen gegenüber, Rantrum verzeichnete dabei in drei Heimspielen einmal ein 1:1, zwei Mal hieß es 0:1. In Husum gewann die Mannschaft vom Lagedeich 1:0 (2009/10) und verlor ein Jahr später 2:3. Es spricht also einiges für das von Michalski erwartete Duell auf Augenhöhe...
16. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Nachrichten

Halbfinale am Dienstag: Frisia empfängt FC Sylt

Risum-Lindholm (usc) - Man kennt sich aus gemeinsamen Verbandsliga-Zeiten – am Dienstag (15 Uhr, Niko Nissen-Stadion) stehen sich der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der SH-Ligist FC Sylt im Halbfinale des Krombacher-Kreispokals gegenüber. Der Gastgeber freut sich auf das Pokal-Duell, die Prioritäten liegen aber klar auf dem Titelkampf in der Verbandsliga – schließlich kommt am kommenden Sonntag der SV Blau-Weiß Löwenstedt zum Topspiel. „Wir gehen da ganz locker rein und haben nichts zu verlieren“, sagt Frisia-Ligaobmann Finn Hansen. Der FC Sylt, zuletzt wegen Rückzugs-Gerüchten ins Gerede gekommen, verlor in der Vorsaison das Finale gegen die Husumer SV, will jetzt erneut ins Endspiel. Und Macher Volker Koppelt wäre nicht Volker Koppelt, wenn er vor dem Pokal-Schlager nicht einen flotten Spruch parat hätte: „Wir wollen gewinnen und Frisia zeigen, wie in der SH-Liga gespielt wird“, sagt der Sylter und fügt hinzu: „Ich habe noch nie gegen Lindholm verloren.“ Zumindest sportlich nicht – in der Saison 2009/10 wurde Sylts 2:0 bei Frisia in ein 0:2 umgewandelt, weil nicht spielberechtigte Akteure eingesetzt wurden.

Das zweite Halbfinale zwischen dem Verbandsligisten TSV Rantrum und Pokalverteidiger Husumer SV – ursprünglich für heute angesetzt – findet voraussichtlich erst am Mittwoch, 16. Mai, statt. Das Finale könnte dann am Wochenende 2./3. Juni stattfinden, genaue Termine gibt’s noch nicht.
30. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Rantrum und FC Sylt erreichen das Halbfinale

Nebel/Friedrichstadt (gho/usc) Das Halbfinale im nordfriesischen Krombacher Fußball-Kreispokal ist komplett. Verbandsligist TSV Rantrum setzte sich im Elfmeterschießen beim Kreisligisten Blau-Weiß Friedrichstadt durch, der gebeutelte SH-Ligist FC Sylt gewann das Insel-Duell beim TSVAmrum mit 5:2.

Im Halbfinale trifft Rantrum nun auf den SH-Ligisten Husumer SV, der FC Sylt gastiert bei Verbandsliga-Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Gespielt werden soll – laut fussball.de – am Dienstag, 1. Mai, um 15 Uhr.

FC BW Friedrichstadt – TSV Rantrum 3:5 N. E. (0:0; 1:1) In der umkämpften, aber fairen Pokalbegegnung über 120 Minuten überschlugen sich in den Schlussminuten die Ereignisse: Zwei Minuten vor dem Ende der Verlängerung brachte Danny Jessen auf Vorarbeit von Jann Iven Jensen den Verbandsligistenin Führung. Nur eine Minute später hielt Blau-Weiß-Schlussmann Lev Meesenburg sein Team mit einer starken Parade in einer Eins gegen eins-Situation gegen Ilhan Alim im Rennen. Kurz vor dem Abpfiff gelang Jan Lorenzen dann sogar mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern der Ausgleich, mit dem er die Treenestädter ins Elfmeterschießen rettete. Im Elfmeterschießen verwandelten die Gäste ihre ersten vier Strafstöße souverän, die Platzherren scheiterten einmal an Rantrum-Torhüter Frank Rathje und einmal am Pfosten.

Tore: 0:1 (118.) Danny Jessen, 1:1 (120.) Jan Lorenzen.

TSV AMRUM – FC Sylt 2:5 (0:1 )Gut 300 Zuschauer sahen das Inselduell, in dem der SH-Ligist einen Arbeitssieg landete. Sandi Sahman brachte die Gäste, die mit 13 Spielern angereist waren, nach 38 Minuten in Führung. Michel Harrer (54.) erhöhte, dann gelang Jan Oppermann der Anschlusstreffer für den „Pokalschreck“. Nach den Treffern von Sebastian Mahnke (63.) und Dennis Tornieporth (70.) war alles klar. Jan Oppermann (79.) traf ein zweites Mal für den TSV, 60 Sekunden später stellte erneut Mahnke den Endstand her. „Amrum hat sich sehr gut verkauft“, lobte FC-Ligaobmann Manfred Block den couragierten Gastgeber.

Tore: 0:1 (38.) Sandi Sahman, 0:2 (54.) Michel Harrer, 1:2 (54.) Jan Oppermann, 1:3 (63.) Sebastian Mahnke, 1:4 (70.) Dennis Tornieporth, 2:4 (79.) Oppermann, 2:5 (80.) Mahnke.

11. April 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan

Pokal auf der Insel

Husum (usc) - Kreispokal: Bereits im Halbfinale des Krombacher-Kreispokals stehen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Erst einmal ins Viertelfinale wollen Kreisligist FSV Wyk und Verbandsligist TSV Rantrum, die am Montag (15 Uhr) auf dem Helu-Platz in Wyk aufeinandertreffen. Diese Partie hätte schon im August stattfinden sollen, wurde aber auf Betreiben der Rantrumer verlegt – es hätte in der Woche große Probleme mit der Anreise gegeben. Der Sieger dieses Spiels bekommt es mit dem FC Blau-Weiß Friedrichstadt zu tun, möglicher Termin ist Sonntag, 18. Dezember.

Erst für den 9. April 2012 (Ostermontag, 14 Uhr) angesetzt ist die letzte Viertelfinal-Partie, in der sich im Insel-Duell der TSV Amrum (schaltete schon den TSV Klixbüll und Rot-Weiß Niebüll aus) und der FC Sylt gegenüber stehen.

1. Oktober 2011 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 33 20.05.12 SV Todesfelde Husumer SV 11:0
SH-Liga

Zweistelliger Sieg zum Möller-Abschied

Die Lage in der SH-Liga

Der vorletzte Spieltag war torreich. 42 Treffer fielen in den neun Partien der SH-Liga. Alleine elf trug der SV Todesfelde bei, der gegen desolate und dezimierte Husumer den ersten zweistelligen Sieg der Saison (11:0) feierte. Gejubelt wurde auch in Neumünster – weniger über das 1:1 gegen Holstein II als über die offizielle Ehrung als Landesmeister. Um den Vizetitel gibt es am letzten Spieltag noch ein Fernduell zwischen Holstein II und Weiche. Holstein II spielt auch im Abstiegskampf noch eine wichtige Rolle. Die Kieler treten nämlich gegen Eider Büdelsdorf an. Die Lehmann-Elf schaffte zwar den benötigten Sieg gegen Henstedt-Ulzburg (2:1), ist aber auf einen weiteren Dreier in Kiel und Schützenhilfe angewiesen. Heikendorf (nur 2:2 in Breitenfelde) und der SVHU sind noch gefährdet. HU kann sich wohl schon mit einem Punkt gegen Heide aus eigener Kraft retten. Die Heikendorfer brauchen dazu einen Heimsieg gegen den Nachbarn Preetzer TSV. cje

Stormarner Tageblatt · 21. Mai 2012

Todesfelde (sh:z) – Zum Abschied des ausscheidenden Thomas Möller schenkten die Spieler des SVTodesfelde ihrem Chefcoach einen 11:0 (4:0)-Sieg gegen Absteiger Husumer SV. Es gab von Beginn an nur eine Richtung – zum gegnerischen Tor. Der Torhunger der Todesfelder war auch nach dem 4:0 zur Pause noch lange nicht gestillt, die Husumer Blamage nahm Formen an.

Todesfelde: Barkmann (50. Jeschke) – Fabian Plewka, Haldau, Reining, Fröhlich (66. Studt) – Bernoth, Testa (46. Lembke) – Lübcke, Nagel, Gelbrecht – Zebold. Husum: Holler – Jannik Heider, Ruland, Steglich, Schröder – Halawani, Göndüz, Jun (73. Ralfs), Claus – Kiesbye, Jonas Heider. Schiedsrichter: Quednau (Großensee). – Zuschauer: 235. – Tore: 1:0 Fabian Plewka (4.), 2:0 Zebold (22.), 3:0 Gelbrecht (24.), 4:0 Lübcke (41.), 5:0 Reining (55., Foulelfmeter), 6:0 Lübcke (60.), 7:0 Nagel (62.), 8:0 Studt (68.), 9:0 Studt (77.), 10:0 Studt (78.), 11:0 Lübcke (80.). – Gelb-Rote Karten: Jannik Heider (31., wiederholtes Foulspiel), Jonas Heider (55., wiederholtes Foulspiel). – Bes. Vork.: Bernoth schießt Foulelfmeter am Tor vorbei (31.).

21. Mai 2012 · Schlei Bote

0:11-Debakel in Todesfelde: Husumer Offenbarungseid

Jannik und Jonas Heider mit zwei umstrittenen "Ampelkarten" / Christian Heider: "Eine Katastrophe"
Husums Ian-Prescott Claus wird vom Todesfelder Vincenzo Testa abgegrätscht – im Hintergrund betrachtet Salam Halawani staunende den rustikalen Einsatz. Foto: göttsche
Todesfelde (sh:z) - Immerhin eine gute Nachricht: Am kommenden Wochenende ist es überstanden. Bei den Fußballern der Husumer SV geht nach dem feststehenden Abstieg aus der Schleswig-Holstein-Liga gar nichts mehr. Höhepunkt war das gestrige 0:11 (0:4) beim SV Todesfelde, einer Mannschaft, die gewiss nicht zu den Großen der Liga zählt. „Eine Katastrophe. Indiskutabel“, befand Trainer Christian Heider nach der Partie. Was hätte er auch anderes sagen sollen ?

Die Gastgeber verabschiedeten ihren Coach Thomas Möller, wollten ihm zum Abschied einen Sieg präsentieren. Dabei wollten die Nordfriesen offensichtlich nicht allzusehr stören. Fabian Plewka köpfte nach drei Minuten einen Eckstoß von Jorrit Bernoth in den Winkel. Auch danach sahen die Zuschauer bei herrlichstem Mai-Wetter keinesfalls Sommerfußball, sondern einen weiterhin engagiert nach vorne spielenden Gastgeber. Ein schöner Lupfer von Oliver Zebold über den weit aus seinem Tor herausgelaufenen HSV-Keeper Florian Holler bedeutete das 2:0. Nur zwei Minuten später legte Zebold den Ball von rechts mustergültig nach innen, wo Sören Gelbrecht aus drei Metern nur noch seinen Fuß hinhalten und den Ball über die Linie drücken musste. Nach einer halben Stunde leistete sich der bereits mit der Gelben Karte verwarnte Husumer Jannik Heider im eigenen Strafraum ein Foul an Patrick Nagel; Schiedsrichter Marc Quednau ahndete dies nicht „nur“ mit einem Strafstoß, sondern auch mit der Gelb-Roten Karte gegen den Gäste-Akteur. Da war es ein schwacher Trost für die Nordfriesen, dass Bernoth den Elfmeter rechts am Ziel vorbei schoss.

Zumal zehn Minuten später das 4:0 fiel, als sich Zebold über links durchsetzte und in die Mitte spielte, wo Rene Lübcke den Ball im Fallen noch über die Linie stocherte. „Damit war die Messe gelesen“, urteilte Sven Firsching, Sportlicher Leiter des SVT. Der Torhunger der Todesfelder war damit aber noch lange nicht gestillt, denn auch im zweiten Durchgang suchten sie weiter mit Vollgas den Weg zum gegnerischen Tor. In der 55. Minute gab es nach einem Foul von Jannik Heider an Lübcke nicht nur den zweiten Elfmeter für die Hausherren, sondern auch die zweite „Ampelkarte“ gegen die Gäste. „Mit ein bisschen Fingerspitzengefühl wären beide Platzverweise nicht nötig gewesen“, gab Firsching zu. Trainer Heider konnte über die Leistung des Unparteiischen nur mit dem Kopf schütteln.SV Todesfelde: Barkmann (50. Jeschke) – Fabian Plewka, Haldau, Reining, Fröhlich (66. Studt) – Bernoth, Testa (46. Lembke) – Lübcke, Nagel, Gelbrecht – Zebold.
Husumer SV: Holler – Jannik Heider, Ruland, Steglich, Schröder – Halawani, Göndüz, Jun (73. Ralfs), Claus – Kiesbye, Jonas Heider.
Schiedsrichter: Quednau (Großensee). Zuschauer: 235.
Tore: 1:0 Fabian Plewka (4.), 2:0 Zebold (22.), 3:0 Gelbrecht (24.), 4:0 Lübcke (41.), 5:0 Reining (55., Foulelfmeter), 6:0 Lübcke (60.), 7:0 Nagel (62.), 8:0 Studt (68.), 9:0 Studt (77.), 10:0 Studt (78.), 11:0 Lübcke (80.). Gelb-Rote Karten: Jannik Heider (31., wiederholtes Foulspiel), Jonas Heider (55., wiederholtes Foulspiel). Besonderes Vorkommnis: Bernoth schießt Foulelfmeter am Tor vorbei (31.). Beste Spieler: Bernoth, Lübcke, Nagel/-.

21. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH 34 26.05.12 Husumer SV NTSV Strand 08 4:3

3:4-Niederlage bei Absteiger Husumer SV

Husum (dha) - Strand 08 beendete die Saison in der Schleswig-Holstein-Liga mit einer 3:4(2:2)-Niederlage beim Absteiger Husumer SV. Dabei lagen die Timmendorfer früh mit 2:0 in Führung.

Strand 08 trat mit dem letzten Aufgebot an. In der Schlussphase musste sich Trainer Jan Voigt sogar selbst einwechseln. Zunächst deutete alles auf einen Gäste-Erfolg hin. Strand 08 ging durch Florim Osmani (14.) und Riza Karadas (18.) früh in Führung. Mit zunehmender Spieldauer machten sich jedoch die Ausfälle von Jan Stahl und Philipp Kamke bemerkbar. Husum nutzte diese Schwächen und glich bis zur Halbzeitpause aus. In der 54. Minute gelang Jan Prüssmann die erneute Führung für Timmendorf. Die hielt jedoch nur bis zur 67. Minute. Nach dem 4:3 für Husum in der 71. Minute hatten Fabian Reichenbach und Arno Becker den Ausgleich auf dem Schuh, doch beide scheiterten am Pfosten.

„Wir hatten genügend Chancen. Aber wir waren einfach nicht clever genug“, sagte der enttäuschte Jan Voigt. Er gab nach der Partie den nächsten Neuzugang bekannt. Vom Verbandsligisten ATSV Stockelsdorf kommt Aschty Sindi.
29. Mai 2012 · Ostholsteiner Anzeiger

Erfrischende Abschiedsoffensive

Fußball-SH-Liga: Absteiger Husumer SV schlägt NTSV Strand 08 im letzten Heimspiel mit 4:3
Der Mann des Tages: Ian Prescott Claus (l.) erzielte für Husum drei Tore und bereitete ein viertes vor.

Husum (gho) - Bei hohen Temperaturen und strahlendem Sonnenschein bekamen 130 Zuschauer im Friesenstadion erfrischenden Offensivfußball mit sieben Toren geboten. Dank drei Treffern des überragenden Ian Prescott Claus verabschiedete sich die Husumer SV mit einem 4:3-Heimerfolg über den NTSV Strand 08 aus der SH-Liga.

HSV-Trainer Christian Heider zeigte sich erfreut über die Leistung seines ersatzgeschwächten Teams: „Wir haben heute Charakter gezeigt und bewiesen, dass wir guten Fußball spielen können. Das war vielleicht noch einmal ein kleiner Dank vom Team zu meinem Abschied“

Nachdem der aufmerksame Husumer Schlussmann Florian Holler gleich in der ersten Minute eine heikle Situation geklärt hatte, kamen die Nordfriesen durch schnelles Umschalten im Mittelfeld zu guten Tormöglichkeiten durch Claus und Sebastian Kiesbye. Doch die ersten Tore fielen auf der anderen Seite. Husums „Sechser“ Dogan Gönduz griff Fabian Reichenbach nicht entschlossen genug an, sodass dieser auf Naim Osmani quer spielen konnte, der zur Führung einschob (13.). Nur 5 Minuten später erhöhte 08-Mittelfeldregisseur Riza Karadas auf 0:2.

Die Gastgeber setzten weiter unbeeindruckt auf Offensive. Sturmspitze Kiesbye setzte sich gekonnt gegen zwei Gegenspieler durch, sein abgefälschter Schuss landete jedoch knapp neben dem Tor (24.) des Strander Schlussmann s Denis Klassen. Außenstürmer Ian Prescott Claus zeigte sich kaltschnäuziger. Nach schönem Doppelpass mit Nils Schröder markierte er das 1:2 (36.) und auf Vorarbeit von Ruland und Steglich glich er zum 2:2 aus (38.). Spielmacher Steglich hatte nach Zuspiel von Claus sogar die Führung auf dem Fuß (40.), verzog aber knapp.

Auch nach dem Seitenwechsel gab es einen munteren Schlagabtausch. Ein Schuss von 08-Linksverteidiger Prüssmann landete an der Latte (52.), vier Minuten später traf Halo Ali nach Vorarbeit von Prüssmann und Karadas zum 2:3. Wie schon in der ersten Hälfte spornte der Rückstand die Nordfriesen an und sie agierten wieder druckvoller. Nachdem Steglich in der 62. Minute noch knapp das Tor verfehlt hatte, erzielte Kiesbye den Ausgleich (68.), dem ein starker Sololauf von Claus vorangegangen war. Der pfeilschnelle Linksaußen markierte fünf Minuten darauf mit seinem dritten Treffer die Führung: Nach einer Ecke vom NTSV fuhren die Husumer einen schnellen Konter über Kiesbye, der nun Claus bediente. Strand drängte auf den Ausgleich. Ali (78.) und Karadas (80.) vergaben gute Möglichkeiten. In der 87. Minute hatten die Gäste eine kuriose Doppelchance, bei der Fabian Reichenbach und Arno Becker beide den Pfosten trafen.

Husumer SV: Holler – Strüning, Ruland, Rettkowski, Lorenzen (72. Demir) – Göndüz (80. Ralfs), Schröder – Jun, Steglich, Claus (90. Siegfried) – Kiesbye NTSV Strand 08: Klassen (82. Hartz) – Becker, Zabel, Hinkelmann, Prüssmann – F. Osmani, Reichenbach, Gohrke, Karadas – Ali, N. Osmani (78. Voigt).
Schiedsrichter: Hinrichs (Rödemis).
Zuschauer: 130. - Tore: 0:1 (13.) N. Osmani, 0:2 (18.) Karadas, 1:2 (36.), 2:2 (38.) Claus, 2:3 (56.) Ali, 3:3 (68.) Kiesbye, 4:3 (73.) Claus. - Beste Spieler: Claus, Steglich, Jun – Ali, Prüssmann


29. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Letzter Akt in der SH-Liga

Absteiger Husumer SV empfängt am Sonnabend um 16 Uhr den NTSV Strand 08
SH-Liga kann ziemlich schmerzhaft sein – das musste Husums Spielertrainer Christian Heider (Mitte, hier im Spiel gegen Heide) in der Rückrunde mehr als einmal erfahren. Foto: hulin

Husum (usc) – 90 Minuten noch. Am Sonnabend gegen 17.50 Uhr ist das Kapitel Schleswig-Holstein-Liga für die Fußballer der Husumer SV erst einmal beendet. Um 16 Uhr beginnt die bedeutungslose Partie gegen den NTSV Strand 08. Die Nordfriesen wollen sich nach der 0:11-Pleite des vergangenen Sonntags in Todesfelde anständig von ihren Fans verabschieden – und eine Mannschaft zusammenbekommen. Das wird nicht leicht: Der Kader ist klein, Ausfälle sind nur schwer zu kompensieren. Beim 0:11-Debakel in Todesfelde holten sich Jannik und Jonas Heider zwei (allerdings sehr umstrittene) Gelb-Rote Karten ab und fallen morgen definitiv aus.

Roman Jun (re., hier im Spiel gegen Flensburg 08) gehört am Sonnabend wieder zum Kader. Foto: bhu

„Gerade Jannik schuftet in der Abwehr für zwei“, sagt Bruder und Trainer Christian Heider. Vielleicht kann Kapitän Sascha Rettkowski wieder mitwirken, auch der Trainer selbst will es nach seinem Muskelfaserriss versuchen. Aus der A-Jugend stößt Roman Jun dazu, er könnte sein viertes SH-Liga-Spiel bestreiten. Hasan Demir aus der zweiten Mannschaft kommt dazu, auch Manuel Lorenzen und eventuell David Strünung sollen spielen.

Kurios: Die Nordfriesen haben in der Rückrunde bislang schon mehr Punkte geholt (14) als in der Hinserie (zwölf) – und das, obwohl da noch Spieler wie Marcel Cornils (jetzt Weiche) und Tanju Hassanoglu (jetzt 08) dabei waren. Für den Klassenerhalt hat es dennoch nicht gereicht, Ausfälle (wie zum Beispiel Sebastian Kiesbye für vier Partien) konnten nicht aufgefangen werden.

Am Sonnabend heißt’s Abschied nehmen – nicht nur von der SH-Liga, sondern auch Spielern wie Jannik, Jonas und Christian Heider, Sebastian Steglich, Nils Schröder, Dogan Göndüz und Ian-Prescott Claus.
25. Mai 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Personeller Umbruch bei Strand 08

Husum (dha) - In der Schleswig-Holstein-Liga reist Strand 08 heute zum Husumer SV. Einige Timmendorfer Akteure laufen dabei zum vorerst letzten Mal im Timmendorfer Trikot auf.

Neben den beim letzten Heimspiel offiziell verabschiedeten Spielern werden auch die Osmani-Brüder Naim und Florim die Timmendorfer verlassen. Ein Fragezeichen steht noch hinter Arnold Suew, der mit Holstein Kiel II in Verbindung gebracht wird. Ein Ersatz für Torwart Denis Klassen, der zum VfR Neumünster wechselt, ist mit Yilmaz Caglar von TuS Lübeck bereits gefunden. Auf jeden Fall steht Strand 08 ein großer Umbruch bevor.

Im letzten Saisonspiel in Husum fehlen der verletzte Phillip Kamke sowie die verhinderten Jan Stahl und Timo Kirstein. Dafür steht Naim Osmani wieder zur Verfügung. Obwohl die Gastgeber bereits abgestiegen sind, rechnet der Timmendorfer Coach Jan Voigt mit einem kampfstarken Gegner. „Die Husumer werden sich bei ihrem letzten Heimspiel anstrengen, um sich vernünftig aus der Schleswig-Holstein-Liga zu verabschieden.“

Aber auch die Timmendorfer wollen zum Saisonende ein positives Erlebnis: „Wir wollen unsere Siegesserie fortsetzen und einen Dreier mit nach Hause nehmen“, gibt Jan Voigt das Ziel vor.

26. Mai 2012 · Ostholsteiner Anzeiger

 

Abschlusstabelle Herren Schleswig-Holstein-Liga 2011/12

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 VfR Neumünster 34 25 5 4 88 : 29 59 80
2 ETSV Weiche 34 22 6 6 71 : 28 43 72
3 Holstein Kiel II 34 21 8 5 97 : 34 63 71
4 SV Eichede 34 18 6 10 85 : 53 32 60
5 VfB Lübeck II 34 17 3 14 80 : 63 17 54
6 TSV Kropp 34 16 6 12 61 : 55 6 54
7 NTSV Strand 08 34 15 8 11 71 : 56 15 53
8 Flensburg 08 34 15 7 12 60 : 52 8 52
9 FC Sylt 34 14 5 15 63 : 71 -8 47
10 Preetzer TSV 34 13 6 15 46 : 54 -8 45
11 SV Todesfelde 34 11 9 14 79 : 73 6 42
12 SV Henstedt-Ulzburg 34 12 4 18 60 : 70 -10 40
13 Heider SV 34 11 7 16 53 : 78 -25 40
14 Heikendorfer SV 34 10 8 16 48 : 53 -5 38
15 FT Eider Büdelsdorf 34 10 6 18 46 : 69 -23 36
16 Husumer SV 34 8 5 21 51 : 97 -46 29
17 SV Schackendorf 34 8 5 21 38 : 97 -59 29
18 Breitenfelder SV 34 6 4 24 43 : 108 -65 22

 

 

Fairnesstabelle Herren Schleswig-Holstein-Liga 2011/12

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 ETSV Weiche 34 46 0 0 0 0 46 1.35
2 Holstein Kiel II 34 59 3 2 0 0 78 2.29
3 VfB Lübeck II 34 68 2 2 0 0 84 2.47
4 Preetzer TSV 34 73 1 2 0 0 86 2.52
5 NTSV Strand 08 34 73 3 0 0 1 92 2.7
5 SV Eichede 34 75 4 1 0 0 92 2.7
7 Heikendorfer SV 34 68 3 2 0 1 97 2.85
8 SV Henstedt-Ulzburg 34 77 1 4 0 0 100 2.94
9 Heider SV 34 88 1 2 0 0 101 2.97
10 Flensburg 08 34 73 3 2 0 1 102 3.0
11 FT Eider Büdelsdorf 34 73 1 4 0 1 106 3.11
12 SV Schackendorf 34 93 2 4 0 0 119 3.5
13 SV Todesfelde 34 83 4 5 0 0 120 3.52
14 Breitenfelder SV 34 90 2 3 0 1 121 3.55
14 Husumer SV 34 86 5 2 0 1 121 3.55
16 VfR Neumünster 34 58 2 2 0 5 124 3.64
17 TSV Kropp 34 92 6 1 0 1 125 3.67
18 FC Sylt 34 86 8 4 0 4 170 5.0

 

 

Husumer Sportvereinigung: »Arbeitsnachweis« aller Spieler
Stand: 26.05.2012 (Saisonende)
Position Name Spielanteile Scorer Karten
Einsätze durchgespielt eingewechselt ausgewechselt rausgestellt Spielminuten Tore gelb/rot rot
TOR Holler, Florian 2 2       180      
Ralfs, Kevin

34

32 2     2.905      
ABWEHR Brose, Thomasz 6   5 1   163

 

   
Gündüz, Dogan 26 8 7 10 1 1.513

1

  1
Hassanoglu, Tanju 15 12 1 2  

1.255

2    
Heider, Jannik 33 29   3 1 2.833 1 1  
Martinen, Lukas 1 1       90      
Rettkowski, Sascha 30 27   2 1 2.572 1   1
Ruland, Tim 13 10   2 1 1.073   1  
Strüning, David 8 1 7 1   254      
MITTELFELD Alioua, Hakim 15 4 6 5 925 1    
Beka, Flamur 6   6     108      
Halawani, Salam 19 17   2   1.662 3    
Heider, Christian 18 10 6 2   1.144 2    
Jun, Roman 4 1 1 2   286      
Kiesbye, Sebastian 20 16 2 2   1.568 9    
Lorenzen, Manuel 17 3 7 6 2 886   2  
Petersen, Michael 6 4   2   473      
Schröder, Nils 31 30 1     2.723      
Siefert, Gianluca 10 2 7 1   399      
Siegfried, Jan 7 4 2 1   495      
Steglich, Sebastian 34 31   3   3.019 6    
ANGRIFF Claus, Ian Prescott 34 24 1 9   2.912 15    
Cornils, Marcel 19 9 4 6   1.365 8    
Demir, Hasan 1   1     18      
Heider, Jonas 26 11 2 12 1 1.939 2 1  
Rafalski, Nikolai 18 2 11 5   649      
T O T A L 453 290 79 79 7 33.409 51 5 2
Stand 4.6.2011 (Saisonende) + 1 Eigentor Gegner    

 

 


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