1. HERREN HUSUMER SV 2012/13

zuletzt aktualisiert am: Montag, 05.11.2018 17:31
31.07.2012 Komplett-Umbruch nach dem Abstieg sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsligist Husumer SV muss ein gutes Dutzend Neuzugänge integrieren / Aufbauarbeit wichtiger als Aufstiegsambitionen
Das neu formierte Team der Husumer SV 2012/13: Von links oben: Physiotherapeut Bernd Friedrichsen, Betreuer Peter Johannsen, Torge Jensen, Dennis Schulte, Jan Bielfeldt, Sebastian Kiesbye, Nikolai Rafalski, Tim Ruland, Bosse Wullenweber, Tobias Wetzel, Jasper Hansen, Trainer Malte Köster, Sportlicher Leiter Dieter Schleger. Von links unten: Fußballobmann Uwe Schoppe, Sascha Rettkowski, Jan Siegfried, Patrick Schaller, Christian Herpel, Florian Holler, Chris Bielinski, Julian Peters, Erion Alla, Henning Lorenzen und Michael Petersen. Es fehlen: Niels Schröder, Jannick Bauer, Simon Harrsen, Marco Lietzau, Hasan Demir und David Strüning. Foto: bhu

DER KADER HUSUMER SV

Zugänge: Dennis Schulte (Heider SV), Erion Alla (TSV Rantrum), Marco Lietzau, Jannick Bauer, Henning Lorenzen, Patrick Schaller, Tobias Wetzel, Christian Herpel (alle Rödemisser SV), Chris Bielinski, Julian Peters, Bosse Wullenweber (alle eigene A-Jugend), Jan Siegfried (nach Auslandsaufenthalt zurück).

Abgänge: Sebastian Steglich (Heider SV), Dogan Göndüz (Schleswig 06), Ian-Prescott Claus (TSV Kropp), Gianluca Siefert (Flensburg 08), Stefan Goos (TSB Flensburg), Kevin Ralfs, Jonas Heider, Jannik Heider (alle Ziel unbekannt).

Kader: Tor: Chris Bielinski (19), Florian Holler (26).

Abwehr: Sascha Rettkowski (33), Tim Ruland (31), Dennis Schulte (26), Julian Peters (18), Marco Lietzau (19), Jasper Hansen (20), Simon Harrsen (23), Christian Herpel (29), Torge Jensen (keine Angabe), Jannick Bauer (20).

Mittelfeld: Hennig Lorenzen (20), Michael Petersen (26), Patrick Schaller (21), Niels Schröder (21), Jan Siegfried (21), Erion Alla (31), Tobias Wetzel (19), David Strüning (24).

Angriff: Sebastian Kiesbye (21), Hasan Demir (26), Bosse Wullenweber (19), Jan Bielfeldt (19), Nikolai Rafalski (22).

Trainer: Malte Köster (im ersten Jahr/kam vom Bredstedter TSV). Co-Trainer: Sascha Rettkowski. Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen. Betreuer: Peter Johannsen. Fußballobmann: Uwe Schoppe. Sportlicher Leiter: Dieter Schleger.

Husum (Bernd Hulin) - Mit einer neu formierten Mannschaft startet die Husumer SV in die Fußball-Verbandsliga Nord-West – aus dem Kader der Vorsaison sind dem SH-Liga-Absteiger nur sieben Spieler erhalten geblieben. „Jugend forsch“ heißt es im Friesenstadion, denn zahlreiche Talente sollen in den Kader eingebaut werden. Der neue Sportliche Leiter Dieter Schleger hat sein Augenmerk verstärkt auf Spieler aus der Region gelegt. „Die Neuzugänge sollen sich mit dem Verein identifizieren können, die vielen Nachwuchskräfte benötigen aber Zeit zum Reifen“, meint Schleger. Deshalb sind die Ziele für die kommende Saison auch eher moderat. Im oberen Drittel der Tabelle möchten die Stormstädter landen, den direkten Wiederaufstieg hat keiner der Verantwortlichen auf dem Zettel. „Wir werden keinen Erfolgsdruck aufbauen, unsere Bäume wachsen nicht in den Himmel“, glaubt Dieter Schleger.

Ein weiteres neues Gesicht präsentieren die Husumer auf der Trainerbank. Dort hat der langjährige Ligaspieler Malte Köster Platz genommen. „Vorrangig ist nicht der Wiederaufstieg, wir möchten hier langfristig etwas aufbauen“, sagt er. Das Auftakt-Programm ist happig – zunächst geht’s zum Aufsteiger FC Angeln 02, dann gegen Flensburg 08 II und schließlich das Nachbarschaftsduell gegen Löwenstedt. Köster: „Dann wissen wir schon, wo wir stehen.“

In den bisherigen Vorbereitungsspielen präsentierten sich die Stormstädter in beachtlicher Form. Gegen höherklassige Mannschaften gelangen Erfolge gegen den Heider SV (2:1) und TuRa Meldorf (3:2), nur gegen den TSV Kropp gab es eine 0:3-Schlappe, bei der die Nordfriesen zahlreiche Großchancen ungenutzt ließen. Beim Integrations-Cup am Wochenende scheiterte man im Viertelfinale am Regionalligisten ETSV Weiche. Die Ergebnisse machen auch dem Trainer Mut: „Das sind alles Jungs, die Fußball spielen können und sich weiter entwickeln wollen.“

Mit Marco Lietzau, Jannick Bauer, Henning Lorenzen, Patrick Schaller, Tobias Wetzel und Christian Herpel folgten sechs meist junge Akteure vom Nachbarn Rödemisser SV(Kreisliga) dem Ruf des neuen Trainers. Aus der eigenen Jugend kamen mit Chris Bielinski, Julian Peters und Bosse Wullenweber Talente in den Liga-Kader. Mit Dennis Schulte vom Heider SV und Erion Alla aus Rantrum kehrten alte Bekannte ins Friesenstadion zurück. Nach seinem Auslandsaufenthalt steht auch Jan Siegfried wieder zur Verfügung. Prognose: Wenn Malte Köster es schafft, die Neuzugänge zu integrieren und die vielen jungen Spieler bei der Stange zu halten, dürfte eine Platzierung im oberen Drittel realistisch sein.
04.02.2013 Mit jungen Leuten gleich an die Spitze sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenführer Husumer SV hat gute Chancen auf den sofortigen Wiederaufstieg / Köster: "Gute Mischung"
Bosse Wullenweber (li., hier im Duell mit Rantrums Marten Matzen), kam zu Saisonbeginn aus der A-Jugend. Foto: hulin

In Zahlen: Husums Hinrunde

Spiele: 19
Siege: 15
Unentschieden: 2
Niederlagen: 2
Tore: 68:15 Punkte: 47
Torschützen: Sebastian Kiesbye (25), Salam Halawani (12), Christian Herpel (6), Bosse Wullenweber, Tobias Wetzel, Erion Alla (alle 4), Henning Lorenzen, Michael Petersen, Sebastian Lühr (alle 3), Marco Lietzau, Nils Schröder (je 1), dazu zwei Eigentore
Heimtabelle: Platz 1 von 18 (41:7 Tore/27 Punkte)
Auswärtstabelle: Platz 3 (27:8/20)
Höchster Sieg: 9:0 gegen VfB Schuby (29. September)
Höchste Niederlage: 1:2 beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm (11. November)

Husum (usc) - Als Absteiger aus der SH-Liga zählt man automatisch zu den Titelkandidaten – aber dass es für die Husumer SV so gut laufen würde, hätte der neue Trainer Malte Köster (früher selbst Spieler in Husum) nicht erwartet. Die Stormstädter führen die Tabelle mit 68:15 Toren und 47 Punkten an, haben erst zwei Partien verloren. Lediglich Nordmark Satrup (ein Punkt Rückstand) kann Schritt halten.

Damit war nicht unbedingt zu rechnen, wurde die Mannschaft doch im vergangenen Sommer komplett umgekrempelt. Drei Spieler aus der A-Jugend rückten auf, dazu kamen fünf Nachwuchsakteure vom Nachbarn Rödemisser SV. „Die jungen Leute haben im Training Gas gegeben und gezeigt, dass sie in die Mannschaft wollen“, lobt Köster. Spieler wie Tobias Wetzel, Henning Lorenzen oder Bosse Wullenweber zählen längst zum Stamm. Das von Ligamanager Dieter Schleger ausgegebene Motto, verstärkt auf Fußballer aus der Region zu setzen, ist mit Leben erfüllt worden. „Wir haben eine gute Mischung zusammen“, sagt Malte Köster, der seine Mannschaft für eine der spielstärksten in der Verbandsliga hält.

Auch Torgefahr zählt zu den Stärken der neuen Husumer SV. 68 Tore in 19 Spielen (Schnitt 3,58), Sebastian Kiesbye allein hat schon 25 Mal getroffen. Doch es gibt auch Schwächen. „Manchmal sind die Jungs noch zu grün, lassen sich beeinflussen, wenn von außen Hektik reinkommt“, hat Köster beobachtet. Auch die Anfälligkeit bei gegnerischen Kontern ist ihm aufgefallen.

Ihren Parade-Auftritt legten die Husumer im Oktober hin, als sie den Tabellendritten TSVFriedrichsberg auf dessen Platz 7:2 abfertigten. „Und an dem Tag war Friedrichsberg nicht schlecht“, erinnert sich Köster gerne an das Offensiv-Spektakel. Ihre beiden Niederlagen kassierten die Nordfriesen gegen Satrup (0:1)und in Risum-Lindholm (1:2).

„Natürlich wollen wir die gute Hinrunde bestätigen und unter die ersten Drei kommen“, stellt Köster fest, doch von Meisterschaft und Wiederaufstieg spricht er ausdrücklich nicht. „Warum soll ich die jungen Leute denn unter Druck setzen?“, fragt der Coach. Es stehen noch schwierige Auswärtspartien an (unter anderem in Satrup), doch die Husumer sind gerüstet. Trotz des miesen Wetters fiel kaum eine Trainingseinheit aus, auch wenn das dauernde Laufen den Spielern schon zum Hals heraus hängt. „Wenn wir was erreichen wollen, müssen wir mehr tun als andere Mannschaften“, stellt Köster klar. Personelle Veränderungen hat es keine gegeben – Trainer und sportliche Leitung vertrauen dem Kader, der bislang überzeugte.

Im bislang einzigen Testspiel gab es 1:7 auf schwer zu bespielendem Kunstrasen beim SH-Ligisten Schleswig 06, in der Halle fühlten sich die Nordfriesen wohler: Beim team-Cup in Flensburg sprang Rang drei heraus, in Rantrum wurde Malte Kösters Mannschaft souverän Futsal-Kreismeister.

Und bei der Landesmeisterschaft am Sonnabend in Kiel scheiterte Husum erst im Entscheidungsschießen (3:5) am späteren Vizemeister Holstein Kiel II. Zuvor hatte es ein 0:2 gegen den späteren Meister Flensburg 08, ein 2:2 gegen Holstein II und ein 7:1 gegen die Freizeit-Mannschaft FC Eigentor United gegeben.
20.04.2013 St. Pauli macht sich bei den Friesen fit sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Zweitligist absolviert zwischen dem 14. und 19. Juni ein Lauf-Trainingslager in Husum und spielt zum Abschluss gegen die Husumer SV
Hier wird gespielt: Dieter Schleger, Christian Bönig, Jürgen Muhl und Jens Iwersen (von links) im Friesenstadion, wo der FC St. Pauli am 19. Juni gegen die Husumer SV antritt. Foto: bandixen

Husum (Ulrich Schröder) - „Großartig“, sagt Christian Bönig – und meint die Bedingungen, die die Zweitliga-Fußballer des FC St. Pauli bei ihrem Trainingslager in Husum (14. bis 19. Juni) vorfinden werden. Am 19. Mai endet für die Kiez-Kicker die Zweitliga-Saison 2012/13, nicht einmal vier Wochen später (10. Juni) beginnt für die Mannschaft von Trainer Michael Frontzeck schon die Vorbereitung auf die neue Serie. „An so eine kurze Pause kann ich mich nicht erinnern“, sagt Bönig, beim Kiezclub Teammanager und Pressechef.

Unterkommen wird der St. Pauli-Tross im Hotel „Altes Gymnasium“, der Schwerpunkt des Trainingslagers wird auf dem Laufen liegen. Deshalb war Bönig beim „Ortstermin“ in Husum nicht nur vom Hotel und dem Friesenstadion angetan, sondern auch von den Laufstrecken – gleich gegenüber vom Stadion liegen die Mauseberge, wo die Fußballer Kilometer abreißen werden, um fit in die neue Saison zu starten. Auch 25 Fahrräder werden zur Verfügung stehen, um „Ausflüge“ in Richtung Hamburger Hallig machen zu können.

Am Mittwoch, 19. Juni, um 19 Uhr bekommen die St. Pauli-Profis dann auch den Ball zu sehen. Zum Abschluss des Trainingslagers steht ein Testspiel gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV auf dem Programm. „Ein prima Saisonabschluss für die Mannschaft und ein Dankeschön dafür, dass sie so gut gearbeitet hat“, sagt Dieter Schleger, der Sportliche Leiter der HSV.

Jürgen Muhl, stellvertretender Chefredakteur des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z), hatte die Idee, die Kiez-Kicker im Rahmen des sh:z-Fußballsommers nach Nordfriesland zu holen. „St. Pauli ist eine Mannschaft, die viele Freunde im Norden hat. Die ziehen mehr als so mancher Bundesligist“, sind sich Schleger und der Bredstedter Jens Iwersen, der als Ansprechpartner vor Ort fungiert, einig. Beide hoffen auf ungefähr 2000 Zuschauer im Friesenstadion. Als die Kiez-Kicker 2008 in Bredstedt zum Testspiel vorbei schauten, kamen 1800 Fans – bei mäßigem Wetter.

Zwischen Hotel und Stadion liegen gerade einmal zwei Kilometer – perfekte Bedingungen für den Zweitligisten. „Ich war knapp zwei Stunden in Husum, in dieser Zeit habe ich alles gesehen“, lobt Bönig. Am Donnerstag Abend unterrichtete der Teammanager das Trainerteam um Michael Frontzeck und Sportdirektor Rachid Azzouzi – die Reaktionen waren einhellig positiv.

Man darf gespannt sein, mit welchen Spielern der FC im Juni anreisen wird. Bislang wurden Marcel Halstenberg von Borussia Dortmund II und Marc Rzatkowski vom VfL Bochum verpflichtet. Auf jeden Fall mit von der Partie sein wird Kapitän Fabian Boll. Das St. Pauli-„Urgestein“, seit 2002 im Verein, verlängerte unlängst seinen Vertrag bis 2014. Boll kennt Husum: 2003, zu Oberliga-Zeiten, spielte er mit der zweiten Mannschaft im Friesenstadion – und verlor 1:3. Der heutige Trainer Malte Köster war dabei, Björn Fleige erzielte damals zwei Tore.
13.05.2013 Verbandsliga: Husumer SV kehrt in die SH-Liga zurück Schlei Bote
Wesselburen/Löwenstedt (sh:z) - Nach nur einer Saison kehren die Fußballer der Husumer SV in die Schleswig-Holstein-Liga zurück. Das Team von Trainer Malte Köster gewann sein Auswärtsspiel bei BW Wesselburen 5:0 (2:0) und profitierte vom gestrigen 0:0 des SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen den TSV Nordmark Satrup. „Die Freude ist groß. Zuletzt waren wir nach den zwei Niederlagen doch etwas nervös“, sagte Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger. „Eine tolle Leistung des Trainerteams, besonders von Malte Köster“, lobte Schleger. Köster, ehemaliger Oberliga-Spieler in Husum, hatte das neu formierte Team im vergangenen Sommer übernommen. Köster war gestern auf dem Platz in Lindholm, um den SV Frisia 03 und die SG Langenhorn-Enge zu beobachten. „Bisschen schade, wenn man Meister wird, ohne selbst gespielt zu haben“, sagte er, freute sich aber natürlich dennoch.
14.05.2013 Husumer SV hat schon sieben Neue sh:z-Nordfriesland Sport
Sportlicher Leiter lobt Harmonie im Team
Malte Köster. Foto: usc

die ersten Zugänge

Folgende Spieler haben bislang zugesagt:
Roman Jun (TSV Rantrum), Clay Woitschätzke (SV Lichtenberg 47), Ihab Hathat (A-Junioren SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Marco Nagel, Patrick Engel (beide TSV Hattstedt), Jonas Cordts, Daniel Hornburg, Mattis Keden (alle A-Junioren SG Husum/Rödemis)

Husum (Ulrich Schröder) - Aktuell 13 Punkte Vorsprung, nur vier Niederlagen, 102:26 Tore – eine beeindruckende Bilanz, die die Husumer SV bislang in der Fußball-Verbandsliga Nord-West hingelegt hat. Seit Sonntag Nachmittag steht die Rückkehr in die Schleswig-Holstein-Liga fest. Drei Punktspiele stehen noch aus, dazu kommt das Kreispokal-Halbfinale gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm und eventuell das Endspiel. „Das wäre die Krönung der Serie“, sagt Trainer Malte Köster, den die ersten Glückwünsche im Lindholmer Niko-Nissen-Stadion erreichten – dort sah der Coach das 2:0 des SV Frisia 03 gegen die SG Langenhorn-Enge, gegen beide Teams muss der Meister noch ran.

Seit Jahresbeginn haben Köster und der Sportliche Leiter Dieter Schleger an der neuen Mannschaft „geschraubt“. Sascha Rettkowski beendet seine Karriere, Sebastian Lühr verlässt die HSV aus Studiengründen. Julian Peters schließt sich dem Kreisligisten Rödemisser SV an. Bislang liegen sieben Zusagen neuer Spieler vor (siehe Info-Kasten), laut Schleger soll das aber noch nicht alles gewesen sein: „Wir brauchen auf jeden Fall einen Innenverteidiger und einen zweiten Torwart.“

Der Sportliche Leiter lobt Leistung und Harmonie im Team, vergisst bei seinem Lob nicht das Umfeld. „Bahne Will und Peter Johannsen verwöhnen die Jungs, auch unser Physiotherapeut Bernd Friedrichsen macht einen tollen Job.“ Junge Leute aus Nordfriesland, kontinuierlicher Aufbau – das sind die Kernpunkte der Planung für die neue Spielzeit. „Zwischen der Verbands- und der SH-Liga liegen Welten“, weiß Malte Köster, der zwischen 1999 und 2004 selbst für die HSV spielte und die Mannschaft im vergangenen Sommer übernahm. Dass das neu formierte und verjüngte Team so schnell erfolgreich sein würde, überrascht – und freut – die Verantwortlichen.

18.05.2013 Belohnung für Spieler und die Fans sh:z-Nordfriesland Sport
Am Dienstag beginnt der Vorverkauf für das Gastspiel des FC St. Pauli in Husum im Rahmen des sh:z-Fußballsommers
Florian Kringe und der FC St. Pauli präsentieren sich vom 14. bis zum 19. Juni ihren Fans in Nordfriesland. Foto: getty

Husum (usc) - Vor ein paar Wochen wollte Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Husumer SV, von einem „Belohnungsspiel“ noch nichts wissen. Zu diesem Zeitpunkt waren die Stormstädter noch nicht Meister der Fußball-Verbandsliga Nord-West, und der FC St. Pauli hatte den Klassenerhalt in der 2. Bundesliga noch nicht gesichert.

Seit dem vergangenen Sonntag haben beide Teams ihre Ziele erreicht – und die Vorfreude auf das Gastspiel der Kiez-Kicker am Mittwoch, 19. Juni, um 19 Uhrim Husumer Friesenstadion ist ungetrübt. Die Hamburger absolvieren vom 14. bis zum 19. Juni ein Lauf-Trainingslager in Husum, steigen im Hotel „Altes Gymnasium“ ab. „Der Schwerpunkt liegt auf der Kondition, aber wir werden auch mit dem Ball arbeiten“, sagt St. Paulis Teammanager Christian Bönig. Der Tross umfasst etwa 40 Personen.

Der erste Fan stand schon gestern um 8 Uhr vor dem Kundencenter der Husumer Nachrichten, er musste sich aber noch etwas gedulden – der Vorverkauf beginnt am Dienstag, 21. Mai. Stehplätze kosten zwölf Euro, Jugendliche bis 16 Jahre sind für acht Euro dabei. Bei der Partie im Rahmen des Fußball-Sommers des Schleswig-Holsteinischen Zeitungsverlages (sh:z) rechnet Dieter Schleger mit 2000 Zuschauern: „Darunter wäre schon etwas enttäuschend.“

Vorfreude: Dieter Schleger mit einem "Retro-Trikot" des FC St. Pauli. Foto: bandixen

Aber die Kiez-Kicker haben in der Region eine große Fan-Gemeinde, das war schon bei den letzten Gastspielen der Hamburger in Bredstedt 2008 sowie Streichmühle 2010 und 2012) zu sehen. „Wir kommen noch mit den alten Trainings-Klamotten, dafür aber mit vielen neuen Leuten“, sagt Bönig. Vier Zugänge sind bereits fix – nach Marcel Halstenberg (Borussia Dortmund II/Abwehr), Marc Rzatkowski (VfL Bochum/Mittelfeld) und Christopher Nöthe (Greuther Fürth/Angriff) verpflichtete der FC gestern Bernd Nehrig, 26-jähriger Defensiv-Allrounder, ebenfalls vom Bundesliga-Absteiger Greuther Fürth.

Doch es kommen auch St. Paulianer, die das Friesenstadion schon kennen – Fabian Boll lief schon zu Oberliga-Zeiten für St. Paulis „Zweite“ auf, Jan-Philipp Kalla kickte einst mit dem SC Concordia an der Nordsee. Bei Husum werden diejenigen Akteure dabei sein, die die Rückkehr in die Schleswig-Holstein-Liga eindrucksvoll perfekt machten. Jetzt ist es doch ein „Belohnungs-Spiel“ geworden. „Wir gehen mit Freude und Elan an die Vorbereitung heran“, verspricht Dieter Schleger. Zwei Punktspiele stehen noch an, dazu kommt das Kreispokal-Halbfinale am Mittwoch, 22. Mai, gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm und (im Erfolgsfall) das Finale am Sonnabend, 8. Juni, in Langenhorn. Bis zum St. Pauli-Gastspiel wird weiter trainiert, ehe es für die Stormstädter in eine (kurze) Sommerpause geht – die Vorbereitung soll schon am ersten Juli-Wochenende beginnen.
31.05.2013 Brisantes Saison-Finale Flensburger Tageblatt
01.06.2013 sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball: Bis zu sechs Absteiger in der Verbandsliga Nord-West / Der Kreisliga-Dritte TV Grundhof kann durch die Hintertür aufsteigen

Flensburg (Jochen Hebbeln) - Wer kann noch aufsteigen, wer muss noch zittern? Vor dem letzten Spieltag in der Schleswig-Holstein-Liga und der Verbandsliga Nord-West gibt es einige Fragezeichen. Viele Fußballvereine wissen noch nicht, für welche Klasse sie in der kommenden Saison planen können. „Die Regelung ist sehr kompliziert“, sagt Frank Willer, Staffelleiter der Verbandsliga Nord-West. So könnte es zum Beispiel in der Verbandsliga Nord-West bis zu sechs Absteiger geben (bis einschließlich Platz 13, zurzeit VfB Nordmark Flensburg), andererseits könnte in der SH-Liga der beste Regelabsteiger (Platz 15, zurzeit TuS Hartenholm) die Klasse halten. Gute Chancen, noch in die Verbandsliga nachzurücken, hat der Kreisliga-Dritte TV Grundhof, der ab dem 8. Juni eine Aufstiegsrunde gegen die Zweiten der Fußball-Kreise Nordfriesland und Dithmarschen austrägt.

Der Reihe nach. In der SH-Liga sieht die Lage folgendermaßen aus: Der VfB Lübeck kommt aus der Regionalliga zurück, dafür steigt die Reserve des Vereins in die Verbandsliga Süd-Ost ab. Schafft Meister SV Eichede den Regionalliga-Aufstieg, ist ein Platz frei. In diesem Fall gibt es nur drei Regelabsteiger, da der VfB Lübeck II den vierten Abstiegsrang einnimmt. „Dann ist Platz 15 gerettet“, erklärt Frank Willer. Scheitert Eichede in der Aufstiegsrunde, steigen insgesamt fünf Mannschaften (vier Regelabsteiger plus Lübeck II) ab.

Sollte der Tabellen-14. TuRa Meldorf noch auf einen Abstiegsplatz rutschen, hätte das Auswirkungen auf die Verbandsliga-Nord-West. Mit FC Sylt, Schleswig 06 und Meldorf gebe es dann drei Absteiger in diese Klasse, mit der Husumer SV aber nur einen Aufsteiger. Da Volker Koppelt mit seinem FC Sylt aller Voraussicht nach nicht meldet, tritt eine Sonderregelung in Kraft. Dafür seien die Paragrafen 19 und 20 der Spielordnung zuständig, so Willer. „Wenn ein Regelabsteiger in der nächsten Saison nicht meldet, gilt: Aufstieg vor Abstieg.“ Das heißt, aus der Verbandsliga Nord-West müssten die vier Regelabsteiger sowie zwei weitere Teams die Liga verlassen. BSC Brunsbüttel, VfB Nordmark Flensburg, SG Langenhorn/Enge und TSV Nordhastedt zittern also noch.

Andererseits: Diese Regelung würde dem TV Grundhof die Aufstiegschance durch die Hintertür öffnen. Das Team von Trainer Marcel Lettmann will die Chance gegen den Bredstedter TSV und Marner TV nutzen. Aber es könnte auch anders kommen. Sollte der VfB Nordmark aus der Verbandsliga absteigen, hätte der neue Flensburger Mäzen Volker Koppelt die Möglichkeit, seinen FC Sylt (eventuell in einer Spielgemeinschaft mit dem VfB Nordmark) noch bis zur Frist am 30. Juni für die Verbandsliga zu melden. Dann wäre die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Makulatur.

Wohl keinen Aufsteiger wird es in der Aufstiegsrunde zur SH-Liga geben. „Die Runde wird nur gespielt für den Fall, dass ein Schleswig-Holstein-Ligist nicht meldet“, sagt Tobias Kruse, Pressesprecher des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. In der Vergangenheit hat es einen solchen Fall gegeben, darum will der Verband vorbereitet sein. Die möglichen Vertreter aus der Verbandsliga Nord-West zeigen aber kein Interesse für diese Extrarunde ab dem 8. Juni. Die bestplatzierten TSV Nordmark Satrup, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Stern Flensburg wurden gefragt, lehnten aber die Teilnahme an dem Cup um die Goldene Ananas ab. „Wenn keiner will, werden nur die anderen drei Verbandsligen einen möglichen Aufsteiger ausspielen“, erklärt Frank Willer.

Der Norden drückt am Sonnabend zunächst dem SH-Ligisten TuRa Meldorf die Daumen. Die Dithmarscher empfangen Absteiger Schleswig 06 und wären mit einem Sieg durch. Dann würde sich die Abstiegslawine verkleinern (höchstens fünf mögliche Absteiger aus der Verbandsliga Nord-West). Hinzu kommt, dass 06 wohl kein großes Interesse daran hat, Meldorf mit in die Verbandsliga zu schießen. Die Auswirkungen könnten bis in die Kreisliga 2 zu spüren sein. Dort steht die Schleswiger Reserve auf Platz 13 und müsste wohl noch in die Kreisklasse A absteigen.

Fest steht: Der letzte Spieltag in den Ligen auf Verbandsebene verspricht einige Brisanz. Und einige Entscheidungen werden auch nach dem letzten Abpfiff noch zu klären sein.
01.06.2013 Saison-Finale: Schleswig 06 kann die eigene Zweite abschießen Schlei Bote

Flensburg (joh) - Wer kann noch aufsteigen, wer muss noch zittern? Vor dem letzten Spieltag in der Schleswig-Holstein-Liga und der Verbandsliga Nord-West gibt es einige Fragezeichen. Viele Fußballvereine wissen noch nicht, für welche Klasse sie in der kommenden Saison planen können. „Die Regelung ist sehr kompliziert“, sagt Frank Willer, Staffelleiter der Verbandsliga Nord-West. So könnte es zum Beispiel in der Verbandsliga Nord-West bis zu sechs Absteiger geben (bis einschließlich Platz 13, zurzeit VfB Nordmark Flensburg), andererseits könnte in der SH-Liga der beste Regelabsteiger (Platz 15, zurzeit TuS Hartenholm) die Klasse halten. Gute Chancen, noch in die Verbandsliga nachzurücken, hat der Kreisliga-Dritte TV Grundhof, der ab dem 8. Juni eine Aufstiegsrunde gegen die Zweiten der Fußball-Kreise Nordfriesland und Dithmarschen austrägt.

Der Norden drückt am Sonnabend zunächst dem SH-Ligisten TuRa Meldorf die Daumen. Die Dithmarscher empfangen Absteiger Schleswig 06 und wären mit einem Sieg durch. Dann würde sich die Abstiegslawine verkleinern (höchstens fünf mögliche Absteiger aus der Verbandsliga Nord-West). Hinzu kommt, dass 06 wohl kein großes Interesse daran hat, Meldorf mit in die Verbandsliga zu schießen. Die Auswirkungen könnten bis in die Kreisliga 2 zu spüren sein. Dort steht die Schleswiger Reserve auf Platz 13 und müsste wohl noch in die Kreisklasse A absteigen.

In der SH-Liga sieht die Lage folgendermaßen aus: Der VfB Lübeck kommt aus der Regionalliga zurück, dafür steigt die Reserve des Vereins in die Verbandsliga Süd-Ost ab. Schafft Meister SV Eichede den Regionalliga-Aufstieg, ist ein Platz frei. In diesem Fall gibt es nur drei Regelabsteiger, da der VfB Lübeck II den vierten Abstiegsrang einnimmt. „Dann ist Platz 15 gerettet“, erklärt Frank Willer. Scheitert Eichede in der Aufstiegsrunde, steigen insgesamt fünf Mannschaften (vier Regelabsteiger plus Lübeck II) ab.

Sollte der Tabellen-14. TuRa Meldorf noch auf einen Abstiegsplatz rutschen, hätte das Auswirkungen auf die Verbandsliga-Nord-West. Mit FC Sylt, Schleswig 06 und Meldorf gebe es dann drei Absteiger in diese Klasse, mit der Husumer SV aber nur einen Aufsteiger. Da Volker Koppelt mit seinem FC Sylt aller Voraussicht nach nicht meldet, tritt eine Sonderregelung in Kraft. Dafür seien die Paragrafen 19 und 20 der Spielordnung zuständig, so Willer. „Wenn ein Regelabsteiger in der nächsten Saison nicht meldet, gilt: Aufstieg vor Abstieg.“ Das heißt, aus der Verbandsliga Nord-West müssten die vier Regelabsteiger sowie zwei weitere Teams die Liga verlassen. BSC Brunsbüttel, VfB Nordmark Flensburg, SG Langenhorn/Enge und TSV Nordhastedt zittern also noch.

Andererseits: Diese Regelung würde dem TV Grundhof die Aufstiegschance durch die Hintertür öffnen. Das Team von Trainer Marcel Lettmann will die Chance gegen den Bredstedter TSV und Marner TV nutzen. Aber es könnte auch anders kommen. Sollte der VfB Nordmark aus der Verbandsliga absteigen, hätte der neue Flensburger Mäzen Volker Koppelt die Möglichkeit, seinen FC Sylt (eventuell in einer Spielgemeinschaft mit dem VfB Nordmark) noch bis zur Frist am 30. Juni für die Verbandsliga zu melden. Dann wäre die Aufstiegsrunde zur Verbandsliga Makulatur.

Wohl keinen Aufsteiger wird es in der Aufstiegsrunde zur SH-Liga geben. „Die Runde wird nur gespielt für den Fall, dass ein Schleswig-Holstein-Ligist nicht meldet“, sagt Tobias Kruse, Pressesprecher des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes. In der Vergangenheit hat es einen solchen Fall gegeben, darum will der Verband vorbereitet sein.

Die möglichen Vertreter aus der Verbandsliga Nord-West zeigen aber kein Interesse für diese Extrarunde ab dem 8. Juni. Die bestplatzierten TSV Nordmark Satrup, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Stern Flensburg wurden gefragt, lehnten aber die Teilnahme an dem Cup um die „Goldene Ananas“ ab.

„Wenn keiner will, werden nur die anderen drei Verbandsligen einen möglichen Aufsteiger ausspielen“, erklärt Frank Willer.
 Spielplan 2012/13 - Verbandsliga Nord West Schleswig-Holstein
Test 17.07.12 Husumer SV Heider SV 2:1

Husumer Sieg im Derby gegen Heide

Kiesbye und Rettkowski treffen beim 2:1-Erfolg
Australien-Rückkehrer Jan Siegfried (links) wird von seinem Heider Gegenspieler bedrängt. Foto: B. petersen

Husum (usc) - Malte Köster war zufrieden. Nicht nur, weil es der erste Testspiel-Sieg unter seiner Regie war. Von dem, was die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV beim 2:1 (2:1) im Testspiel gegen den SH-Ligisten Heider SV boten, war der neue Trainer angetan. „Das war richtig gut und absolut verdient“, befand der ehemalige Husumer Spieler nach 90 kurzweiligen Minuten im Friesenstadion. Mehr als eine Stunde lang spielten die Gastgeber mit zahlreichen Neuzugängen im Team stark, ein Klassenunterschied war laut Köster nicht festzustellen.

„Die Mischung passt ganz gut“, stellte der Coach fest. So stand in der Defensive der junge Jannick Bauer (20) neben den Routiniers Michael Petersen (26), Sascha Rettkowski (33) und Tim Ruland (31). Husum begann gut, hatte in den ersten 20 Minuten auch gute Möglichkeiten. Sebastian Kiesbye, als einzige Spitze aufgeboten, verzog entweder oder scheiterte an Heides reaktionsschnellem Keeper. Nach 17 Minuten erzielte der schnelle Angreifer aber den Führungstreffer für die Nordfriesen.

Der Ausgleich (40.) von Stürmer Sascha Zimermann schockte die Gastgeber nicht lange. Nur drei Minuten später köpfte Kapitän Sascha Rettkowski eine Flanke von Henning Lorenzen zum 2:1-Endstand ein. Im zweiten Durchgang gab es noch einige Möglichkeiten, jedoch keine Tore mehr.

„Wir haben gegen einen SH-Ligisten das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt“, so Köster. Sein Team bekommt es in der Vorbereitung fast ausnahmslos mit höherklassigen Gegnern (Kropp, Heide, Meldorf) zu tun. Das freut den Trainer zwar, doch klassentiefere Gegner wären ihm auch recht: „Da kann man feststellen, wie’s aussieht, wenn wir selbst das Spiel machen.“ Am Wochenende (siehe Text unten auf der Seite) wird sich dieser Wunsch nicht erfüllen, da beim Vorbereitungsturnier in Heide der Gastgeber, eventuell auch SH-Ligist FC Sylt und Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm die Gegner sind.

Köster konnte sich bei diesem Spiel wieder auf seine Rolle als Trainer konzentrieren – beim 4:4 der aktuellen Verbandsliga-Mannschaft gegen das Oberliga-Team von 2001/02 (wir berichteten) hatte der 43-Jährige für die „Oldies“ gekickt. „Da stand der Spaß im Vordergrund“, so der Ex-Bredstedter, der nicht schlecht staunte, als die Routiniers zur Pause 2:0 führten. „Die haben uns spielen lassen“, beobachtete er. In der Pause griff er ein, bat seinen Co-Trainer Sascha Rettkowski, die „Alten“ doch mal ins Laufen zu bringen. Das klappte – schnell hieß es 2:4, ehe Köster und die Mitstreiter von früher noch zwei Konter zum 4:4 nutzten.

Husumer SV: Bielinski - Bauer, Petersen, Rettkowski, Ruland - C. Herpel, Siegfried, Schaller, H. Lorenzen, Wetzel - Kiesbye. Eingewechselt: Schulte, Peters, Rafalski.

19. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Testspiele

Westküsten-Derby heute im Friesenstadion

Husum (usc) - In der vergangenen Spielzeit standen sie sich noch im Kampf um SH-Liga-Punkte gegenüber. Jetzt ist die Husumer SV Verbandsligist – doch der Reiz des Westküsten-Duells gegen den Heider SV bleibt. Heute (19 Uhr, Friesenstadion) stehen sich die nordfriesische HSV und der Dithmarscher Namensvetter im Testspiel gegenüber. Es ist das vierte Vorbereitungsspiel der Mannschaft des neuen Trainers Malte Köster: Zum Auftakt gab’s ein 1:1 bei Verbandsliga-Absteiger Bredstedter TSV, es folgte ein 0:3 beim SH-Ligisten TSV Kropp. Und am Wochenende ging Malte Köster „fremd“ – er überließ seinem Co-Trainer Sascha Rettkowski die Betreuung der aktuellen Mannschaft, spielte für das (von Hans-Peter Hansen) gecoachte Oberliga-Team von 2001. Endergebnis: 4:4. Jetzt also Heide, die Mannschaft des Ex-Husumers Marcell Voß. Dort war einst Dieter Schleger engagiert, der jetzt als Ligaobmann die Geschicke der Husumer Fußballer leitet. 15 Neuzugänge, darunter einige Routiniers, aber auch zahlreiche Youngster, gilt es zu integrieren. „Die Jungs sind gut im Training“, hat Schleger beobachtet. Seit zwei Wochen läuft die Vorbereitung. „Der Aufstieg ist nicht das vorrangige Ziel“, stellt Schleger klar und fährt fort: „Wichtig ist, dass wir Qualität reinkriegen. Mit Nachwuchsspielern aus der Region, so das Ziel, soll das Unternehmen Wiederaufstieg dann in ein, zwei Jahren angegangen werden.
17. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Tests 21.07.12 McDonalds Cup   2. Platz

Frisia und Husum Zweite

Heider SV gewinnt das eigene Vorbereitungsturnier
Protest: Husums Michael Petersen (li.) hat beim Zweikampf zwischen Tobias Wetzel und dem Heider Torben Rohwedder ein Foul gesehen. Foto: gkn

Heider (sh:z) - Gastgeber Heider SV (SH-Liga) hat das Fußball-Vorbereitungsturnier um den „Mc Donald’s-Cup“ gewonnen. Die ursprünglich mit sechs Teams geplante Veranstaltung fand nur mit drei Mannschaften statt, da der BSC Brunsbüttel, der FC Itzehoe und kurzfristig auch der FC Sylt abgesagt hatten. „Wir hatten beim Pokalspiel in Reher einige Verletzte“, begründete FC-Manager Volker Koppelt die Entscheidung. „Tut mir leid, dass wir absagen mussten. Aber sollen wir da mit neun Leuten hinfahren?“, ergänzte Spielertrainer Berkan Algan.

Am Ende blieben neben dem Gastgeber nur noch die Nordwest-Verbandsligisten Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm übrig. Sie verglichen sich in einer einfachen Runde über jeweils zwei mal 30 Minuten. Die Auftaktpartie gewann Heide gegen Husum nach Toren von Ladendorf (14., Kopfball) und Peters (48.) bei einem Gegentreffer von Sebastian Kiesbye (42.) mit 2:1 – damit gelang den Dithmarschern die Revanche für die 1:2-Niederlage am vergangenen Dienstag in Husum. Auch gegen Frisia gelang Heide ein 2:1 – Steglich (13.) und Quade (55.) trafen, Arne Ingwersen hatte zwischenzeitlich ausgeglichen. Die beiden nordfriesischen Verbandsligisten trennten sich 1:1. Frisias Führung von Pascal Petersen (30.) glich Jan Siegfried wett (37.). Als Belohnung gab’s für alle Teams einen Scheck über 333 Euro, der für die Jugendabteilungen bestimmt ist.
23. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Heider Turnier mit drei oder vier Mannschaften ?

Heide (usc) - Drei oder doch vier Teams ? Unter einem etwas unglücklichen Stern steht das heutige Vorbereitungsturnier des Fußball-SH-Ligisten Heider SV um den McDonald’s Cup. Fest steht bislang nur, dass neben Gastgeber Heide die beiden Nordwest-Verbandsligisten Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm mitmachen – und das es um 13 Uhr losgeht. Nachdem der BSC Brunsbüttel und der FC Itzehoe wegen anderweitiger Verpflichtungen abgesagt hatten (wir berichteten), steht auch die Teilnahme des SH-Ligisten FC Sylt weiterhin auf der Kippe. Aus dem FC-Umfeld war gestern zu vernehmen, dass die Sylter wegen des gestrigen SHFV-Lotto-Pokalspiels beim FC Reher/Puls (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) nicht antreten würden. Beim Heider SV hatte man vernommen, dass über eine Teilnahme erst nach dem Spiel in Puls entschieden würde. Deshalb stand der Turnier-Modus bis gestern Nachmittag auch noch nicht fest. „Vielleicht spielen wir zwei Mal 30 Minuten, vielleicht einmal 45 Minuten“, sagte Betreuer Karl-Heinz Struckmann.
21. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Heider SV veranstaltet Turnier mit Husum, Lindholm und FC Sylt

Heide (gkn) - Schleswig-Holstein-Ligist Heider SV erwartet am kommenden Sonnabend, 21. Juli, drei Mannschaften aus dem Nordbereich zu einem Kräftevergleich. Im HSV-Stadion Meldorfer Straße konkurrieren Frisia Lindholm, Husumer SV, FC Sylt und Gastgeber HSV ab 13 Uhr um den McDonalds Cup. Der BSC Brunsbüttel, der am Sonnabend im Landespokal Holstein Kiel erwartet (Anpfiff 15 Uhr), aber auch FC Itzehoe sagten ab. Gespannt sein dürfen die Heider auf den Auftritt des FC Sylt, der zwar langsam eine Mannschaft zusammen bastelt, aber noch auf mehrere Freigaben wartet. Deshalb darf man einen Tag zuvor gespannt nach Puls schauen, wo die Sylter im Landespokal beim FC Reher/Puls antreten müssen (Anpfiff: 19 Uhr). Spielen die Sylter dort, werden sie auch am Sonnabend in Heide eine schlagkräftige Truppe zusammen haben. Weil es sich dort nicht um Pflichtspiele handelt, dürfen im HSV-Stadion nämlich auch Akteure mitwirken, die von ihren Ex-Vereinen noch keine Freigabe erhalten haben.
19. Juli 2012 · Norddeutsche Rundschau
Test 26.07.12 Husumer SV TuRa Meldorf 3:2

Fußball-Testspiel

Husumer Blitzstart beim 3:2 gegen TuRa Meldorf

Husum (bhu) - Einen verdienten 3:2 (3:0)-Erfolg gegen SH-Liga-Aufsteiger TuRa Meldorf feierte der neu formierte Fußball-Verbandsligist Husumer SV im Testspiel im Friesenstadion. Über 60 Minuten beherrschten die Nordfriesen die Gäste fast nach Belieben und führten bereits nach einer halben Stunde nach Toren von Sebastian Kiesbye (16./29.) und Florian Wetzel (25.) mit 3:0. Aus einer sicheren Abwehr heraus boten die Husumer schnelle und gut vorgetragene Kombinationen, die auch zu gefährlichen Torraumszenen führten. Bei mehr Konzentration wäre eine höhere Führung möglich gewesen. Trainer Malte Köster freute sich: „Die Leistung meiner Mannschaft war absolut in Ordnung. Erst nach den vielen Wechseln kam ein Bruch in unser Spiel. Wir sind auf dem richtigen Weg.“ Die Gäste kamen spät, aber vehement. Auch begünstigt von der Unerfahrenheit der zahlreichen „jungen Wilden“ bei Husum wurde es noch einmal spannend. Jetzt hatte Torhüter Chris Bielinski mehrfach die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. In der 71. Minute wurde Gramos Selmani im Husumer Strafraum von den Beinen geholt, den fälligen Elfmeter verwandelte Patrick Plötz sicher. Zwei Minuten vor dem Schlusspfiff hämmerte Thore Rufener das Leder aus 16 Metern sehenswert in den Winkel des Husumer Tores. Doch zu mehr langte es nicht, der Ausgleich wäre auch nicht verdient gewesen.

[] Heute (9.30 Uhr, Friesenstadion) sind die Husumer beim Sparda Bank-Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes am Start.

28. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
IC 28.07.12 IntegrationsCup   Viertelfinale

FCA unterliegt ETSV Weiche und VfR Neumünster

Husum/Ahrensburg (st) - In gewisser Hinsicht verließ auch der FC Ahrensburg das Finale um den Sparda-Bank-Integrationscup in Husum als Sieger. Auch, wenn die Kreisliga-Fußballer aus Stormarn in ihrer Vorrundengruppe C nicht einen Punkt einheimsen konnten. 800 Euro waren dem FCA durch die Teilnahme am Finalturnier sicher. Und trotz magerer Ausbeute von nur einem Tor in vier Spielen hielten die Schlossstädter in dem hochkarätig besetzten Feld gut mit.

Angesichts der knappen Niederlagen gegen die Regionalligisten ETSV Weiche (0:2) und VfR Neumünster (0:1) und dem 0:2 gegen Nord-Ost Verbandsligist Inter Türkspor Kiel konnten die Ahrensburger erhobenen Hauptes nach Hause fahren. Ärgerlich allerdings: Im letzten Gruppenspiel gelang gegen den Rendsburger A-Klassisten TSV Groß Vollstedt beim abschließenden 1:3 nicht der erhoffte Sieg. So schied der FCA als Gruppenletzter aus.

Wie schwer es die Stormarner in dieser Gruppe allerdings hatten, zeigt ein Blick auf das Finale. Dort trafen mit Weiche und Neumünster die Turnierfavoriten erneut aufeinander. Die Flensburger entschieden das Endspiel gegen mit 5:4 nach Elfmeterschießen für sich. Neben dem Siegerpokal flossen auch 3000 Euro Siegprämie in die Mannschaftskasse der Fördestädter. Bei den Frauen gewann Henstedt-Ulzburg das Turnier und durfte sich über 2500 Euro freuen.
31. Juli 2012 · Stormarner Tageblatt

Elfmetertöter Björn Koblun ebnet FC Itzehoe den Weg ins Halbfinale

Spardabank Integrationscup in Husum: Späterer Sieger Weiche Flensburg Endstation – Steinburg Women ohne Chance Letzter
Nächste Chance gegen Rantrum vertan: Onur Bektas (hinten) kann es kaum fassen. Christopher Dobirr und Dirk Hellmann sind am Ball vorbei gerutscht. Foto: rst

Husum (rst) - Ziel erreicht: Der FC Itzehoe wollte beim Finale des Spardabank Integrationscup mindestens das Viertelfinale erreichen – am Ende wurde es Platz vier. Nachdem das Halbfinale mit 0:2 gegen den späteren Turniergewinner ETSV Weiche Flensburg verloren wurde, war der FCI danach auch im Ausscheidungs-Elfmeterschießen um Platz drei gegen den Heider SV unterlegen, durfte sich aber mit einem Preisgeld von 1600 Euro trösten. Bei den Frauen hatte die SG Steinburg Women erwartungsgemäß keine Chance und landete auf dem fünften und letzten Platz.

„Wir haben hier gute Ansätze gezeigt, aber die Mannschaft kann noch mehr“, sagte FCI-Spielertrainer Dirk Hellmann nach dem Turnier. Man müsse noch gieriger auf Tore werden. Das habe sich sowohl im Pokal als auch in Husum gezeigt.

Sicher verwandelt: Patrick Griesbach trifft beim Elfmeterschießen im Viertelfinale gegen Henstedt-Ulzburg. Foto: rst

Im Friesenstadion waren die Itzehoer mit einem Top-Spiel gestartet. Gastgeber Husumer SV wurde nach Treffern von Christopher Dobirr und Sebastian Barth klassisch ausgekontert. Danach ging es allerdings gegen unterklassige Gegner holprig weiter. Gegen die SG Kühren hieß es nach 20-minütiger Spielzeit 0:0, gegen TSV Rantrum II und SV Fehmarn jeweils 1:1. Unentschieden gibt es jedoch beim Integrationscup nicht, so dass in allen drei Spielen ein Elfmeterschießen fällig wurde.

Gegen die SG Kühren hießen die drei FCI-Schützen Sebastian Barth, Roman Byczek und Jeffrey Polaske. Die drei FCIer machten es spannend und konnten sich letztlich bei Torhüter Björn Koblun bedanken, der gleich drei Elfmeter des Plöner Kreisligisten hielt. Beim FCI hatten Byczek und Barth jeweils einen Fehlversuch. Am Ende hieß es 3:2 für den FCI.

Die Abwehr der SG Steinburg Women (gelbe Trikots, hier gegen Henstedt/Ulzburg) ) hatte in Husum Schwerstarbeit zu leisten. Foto: rst

Patrick Griesbach hatte die Itzehoer gegen TSV Rantrum II zwar in Führung gebracht, doch dann landete der einzige Gegenangriff des nordfriesischen Kreisligisten zum Ausgleich im Netz. Beim Elfmeterschießen traten diesmal Patrick Griesbach, Dirk Hellmann und Onur Bektas an. Torhüter David Ander hielt zwar einen Elfer, doch Hellmann und Bektas vergaben, so dass die Partie mit 3:4 verloren ging.

Um den Einzug ins Viertelfinale zu schaffen, musste nun ein Sieg gegen den SV Fehmarn her. Nach der 1:0-Führung durch Adem Aydogan schien auch alles glatt zu laufen. Doch dann unterlief Matthias Barth ein Ballverlust, den die ansonsten chancenlosen Insulaner zum Ausgleich nutzten. Im Elfmeterschießen waren Nicolai Justus und Patrick Griesbach erfolgreich, während Andre Palawiks vergab. Torhüter Björn Koblun sicherte schließlich mit zwei gehaltenen Elfmetern den 3:2-Sieg.

Das bedeutete in der Endabrechnung Gruppenplatz zwei hinter der Husumer SV, womit man den beiden Regionalligisten Weiche Flensburg und VfR Neumünster im Viertelfinale aus dem Weg gegangen war. Gegen SH-Ligist SV Henstedt-Ulzburg lag der FCI zunächst durch einen von Tahir Yavuz verschuldeten Elfmeter mit 0:1 hinten. Christopher Dobirr schaffte jedoch nach Dirk Hellmanns Hinterkopf-Vorlage den Ausgleich, so dass es erneut zum Elfmeter-Shoot-Out kam. Jeffrey Polaske knallte den ersten Versuch über das Tor, Onur Bektas und Patrick Griesbach verwandelten jedoch sicher. Weil auch Henstedt einmal vergeben hatte, ging es in die zweite Runde. Diesmal traf Polaske und danach stellte Björn Koblun mit seinem insgesamt sechsten gehaltenen Elfmeter den Einzug ins Halbfinale sicher. Endergebnis 4:3.

Gegen den späteren Turniersieger ETSV Weiche Flensburg hatten die Itzehoer dann keine Chance mehr und unterlagen glatt mit 0:2. Das zweite Halbfinale hatte der Heider SV ebenfalls mit 0:2 gegen den VfR Neumünster verloren, so dass es ein Elfmeterschießen um Platz drei gegen den alten Westküstenrivalen gab. Diesmal war Elfmetertöter Björn Koblun sieben Mal chancenlos. Jeffrey Polaske (2), Wiegand Leskien, Ricardo Medina und Patrick Griesbach hatten bis zum 6:6 gleichgezogen, danach zielte Wiegand Leskien jedoch vorbei, nachdem Sebastian Steglich zum 7:6 für den HSV vorgelegt hatte.

„Es gehört eben auch ein wenig Glück dazu“, sagte FCI-Torhüter Björn Koblun, den sein Ex-Kollege Sören Wiechert, der nun beim Heider SV zwischen den Pfosten steht, als „Killer“ bezeichnete. Er schaue erstmal genau hin wie der Schütze anläuft, dann biete er ihm eine Ecke an, beschrieb Koblun seinen Erfolg bei zuvor sechs gehaltenen Elfern. „Gegen die Heider Schützen hat aber alles nicht geholfen. Die haben alle sicher verwandelt.“

Absolut chancenlos waren die Frauen der SG Steinburg Women in dem fünfköpfigen Frauenfeld. Zunächst gab es im strömenden Regen ein 0:3 gegen Olympia Neumünster, dann folgten ein 0:6 gegen Holstein Kiel II und ein 0:5 gegen SV Henstedt-Ulzburg. Im letzten Spiel gegen Rot-Schwarz Kiel war man dann, diesmal bei strahlendem Sonnenschein, noch einmal mit 0:3 unterlegen. Gegen die allesamt höherklassigen Gegner war aber ohnehin nicht mehr zu erwarten gewesen. Am Ende hatte bei den Frauen Holstein Kiel II die Nase dank des besseren Torverhältnisses gegenüber dem Klassenkonkurrenten Henstedt-Ulzburg vorn.
30. Juli 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Heider SV Dritter beim Spardabank Integrationscup

Husum (rst) - Erst im Halbfinale wurde der Siegeszug des Heider SV beim Spardabank-Integrationscup in Husum gestoppt. Gegen den Regionalliga-Vertreter VfR Neumünster hatte der HSV beim 0:2 allerdings auch keine Chance. Danach sicherte sich der HSV aber im Elfmeter-Shoot Out gegen den FC Itzehoe mit 7:6 den dritten Platz.

In der Vorrunde gab es deutliche Siege gegen die klassentieferen Phönix Lübeck, SV Bliesdorf und TSV Neumünster. Lediglich gegen SH-Liga-Konkurrent SV Henstedt-Ulzburg wurde ein Elfmeterschießen zum Erfolg benötigt. Im Viertelfinale gab es dann einen ungefährdeten 2:0-Sieg über den Kreisligisten SV Fehmarn.
30. Juli 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Weiche holt den Integrationscup

Sieg im Elfmeterschießen gegen den Regionalliga-Rivalen VfR Neumünster / Viel Lob für den langen Fußball-Tag im Husumer Friesenstadion
Ausgelassen feiern die Spieler des ETSV Weiche den Finalsieg gegen den Regionalliga-Rivalen VfR Neumünster. Foto: usc

Husum (Ulrich Schröder) - 47 Fußballspiele, viele davon mit zusätzlichem Elfmeterschießen, dazu ein separates „Shootout“ – mehr als sieben Stunden wurde auf vier Plätzen im Husumer Friesenstadion gekickt, ehe die Sieger im Sparda Bank-Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) ermittelt waren. Über zwei Pokale und 3000 Euro Preisgeld freute sich Regionalligist ETSV Weiche, bei den Frauen kassierte der SV Henstedt-Ulzburg Trophäen und 2500 Euro. Henstedt-Ulzburg war kurzfristig für den SV Tungendorf eingesprungen.

Trophäen-Sammler: Elmedin Kasumovic (li.) und Kapitän Marc Böhnke mit SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Innenminister Andreas Breitner. Foto: usc

Als das Turnier begann, goss es wie aus Kübeln, einige Teams hatten bei der Anreise zudem mit Staus zu kämpfen. „So ein Pech“ war immer wieder zu hören. Doch je mehr Zeit verstrich, desto besser wurde das Wetter: Das Finale zwischen Weiche und dem VfR Neumünster ging bei strahlendem Sonnenschein über die Bühne. Obwohl die Flensburger besser waren und gute Gelegenheiten hatten, stand es nach 30 Minuten 0:0 – wieder einmal musste die Entscheidung vom Punkt fallen.

Schussgewaltig: Weiches Stürmer Tim Wulff im Spiel gegen Husum. Foto: usc

In der Vorrunden-Gruppe B hatte der ETSV das Elfmeterschießen gegen den VfR noch 7:8 verloren (Patrick Thomsen hatte verschossen), im Endspiel drehte Weiche den Spieß um. Jonas Walter und Steffen Bruhn trafen doppelt, Elmedin Kasumovic einmal – das reichte, da Neumünsters Hannes Schäfke nur den Pfosten traf. Jubelnd fielen sich die Spieler in die Arme, auch Trainer Daniel Jurgeleit konnte wieder lächeln. Das 0:1 beim TSV Kropp im Test am Vorabend war dem Coach sauer aufgestoßen.

„Wir sind schwer reingekommen, haben uns dann aber gesteigert“, befand der Trainer, der bei seinem Team in der vergangenen Woche einen „Hänger“ festgestellt hatte. „Aber das ist normal, andere Teams haben einen Vorsprung von ein, zwei Wochen.“ Um viel wechseln zu können, war bis auf drei Spieler der gesamte Kader angereist. Jurgeleit hatte somit fast zwei komplette Mannschaften zur Verfügung.

Von der Regionalliga bis zur Kreisklasse reichte das Feld der 15 Teams. Die „Großen“ freuten sich über das üppige Preisgeld. Auch die „Kleinen“ genossen den warmen Geldregen (alle Teams hatten schon vor dem ersten Anstoß 800 Euro sicher), zudem waren sie stolz darauf, sich mit höherklassigen Teams zu messen. Die Fußballer des TSV Groß Vollstedt (Kreisklasse A Rendsburg-Eckernförde, „aufgefüllt“ mit Spielern aus der C-Klasse) genossen ihren großen Tag – und feierten am Ende mit dem 3:1 gegen den FC Ahrensburg sogar noch einen Sieg.

Tor für die Husumer SV: Sebastian Kiesbye (rechts) überwindet Rantrums Keeper zum 1:0, am Ende hatte der Gastgeber das Derby mit 2:0 gewonnen. Foto: usc

Nach der Vorrunde (acht von 15 Teams kamen weiter) waren die höherklassigen Teams, abgesehen vom Kreisligisten SV Fehmarn, unter sich. Zwei von vier Viertelfinals gingen ins Elfmeterschießen, darunter auch die Partie der Weicher gegen Gastgeber Husumer SV. „Sicher stehen und wenig zulassen“, hatte Trainer Malte Köster seinem Team verordnet– das klappte, nach 20 Minuten hieß es 0:0. Die Flensburger haderten mit Schiedsrichter-Entscheidungen, taten sich schwer mit dem kleinen Platz. Den sechsten Elfmeter parierte Johnny Nestler gegen Jan Siegfried, Weiche war weiter.

Die Mannschaft des TSV Rantrum II – zum Zeitpunkt der Siegerehrung schon etwas reduziert. Foto: usc

„Kein Beinbruch“, kommentierte Köster. Er hatte Aufschlüsse gewonnen, ebenso wie sein Trainerkollege Hans-Jürgen Sievers vom TSV Rantrum II („Gegen höherklasssige Teams ist es interessant, zu sehen, wie sich die Spieler untereinander verhalten“) und Daniel Jurgeleit („Wir können uns einspielen und es können sich Leute anbieten“). Eher skeptisch, was den sportlichen Wert anbelangt, waren dagegen Weiches Ligamanager Henning Natusch und der Ex-Flensburger Sascha Schwarzwald, jetzt spielender Co-Trainer beim SV Henstedt-Ulzburg.

Aber die große Überschrift über das Landesfinale lautete ja auch nicht Vorbereitungsturnier, sondern Integration. SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Innenminister Andreas Breitner würdigten das Projekt, bedankten sich beim Sponsor, der Sparda Bank-Hamburg, für die Unterstützung. Viel Lob gab es auch für Ausrichter Husumer SV. „Ihr habt einen tollen Job gemacht“, befand Meyer. Das Organisations-Team um den Vorsitzenden Klaus Kasparek hörte es gerne, schloss eine erneute Bewerbung 2013 nicht aus – dann mit einem gestrafften Modus mit vorgeschalteter Hallenturnier-Qualifikation im Winter für die insgesamt 13 Kreissieger und nur noch acht Herren-Teams beim Landesfinale.
30. Juli 2012 · Flensburger Tageblatt, Schlei Bote, sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Groß Vollstedt mit einem Sieg

Husum (lz) - Bei der Endrunde um den Fußball-Integrationscup in Husum sah sich der TSV Groß Vollstedt in der Vorrundengruppe C einer Übermacht an starken Gegnern gegenüber. Doch der Kreisklassen-Verein verkaufte sich teuer. Zwar gab es gegen Weiche Flensburg und den VfR Neumünster jeweils eine 0:3-Niederlage, doch standen dem TSV in beiden Spielen immerhin auch angehende Regionalligisten gegenüber. Auch Spiel drei ging gegen Inter Türkspor Kiel mit 0:1 verloren. Im letzten Auftritt glückte dem TSV gegen den FC Ahrensburg dann aber ein 3:1-Sieg.
30. Juli 2012 · Landeszeitung

Integrationscup

Endrunde in Husum um 28 000 Euro Preisgeld

Husum (sh:z) - Die Stormstadt Husum wird heute für einen Tag zur Fußball-Hauptstadt Schleswig-Holsteins. 20 Mannschaften (15 Männer- und fünf Frauenteams) spielen von 10 Uhr auf vier Plätzen um den Sparda Bank Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Sage und schreibe 48 Begegnungen stehen auf dem Programm, ehe gegen 17 Uhr die Nachfolger von Holstein Kiel II (Männer) und des TuS Rotenhof (Frauen) feststehen.

Der Modus und die Größe des Teilnehmerfeldes sind nicht unumstritten, die Honorierung berim Integrationscup dagegen nicht. Bei den Herren geht es 3000 Euro für den Turniersieg, 2500 Euro erhält der Zweite und 2000 Euro der Drittplatzierte. Alle 15 qualifizierten Mannschaften haben bereits 800 Euro sicher. Bei den Frauen erhält das siegreiche Team 2500 Euro. Kein teilnehmendes Team geht leer aus. Insgesamt stiftet die Sparda-Bank Hamburg 28 000 Euro Preisgeld.

Das Feld ist bunt gemischt, von der Kreisklasse aufwärts ist alles vertreten. Die beiden Neu-Regionalligisten VfR Neumünster und ETSV Weiche Flensburg geben ebenso ihre Visitenkarte ab wie die Schleswig-Holstein-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg und der Heider SV. Außenseiterchancen werden den ambitionierten Verbandsligisten FC Itzehoe, Inter Türkspor Kiel und der gastgebenden Husumer SV eingeräumt. Bei den Frauen geht das Team von Holstein Women II favorisiert in das Turnier, außerdem sind Olympia Neumünster, Rot Schwarz-Kiel, SV Tungendorf und die SG Steinburg Women vertreten.

Die Spieldauer in den 38 Vorrunden-Partien beträgt 20 Minuten, vom Viertelfinale an 30 Minuten. Als Ehrengast hat sich Schleswig-Holsteins neuer Innenminister Andreas Breitner angekündigt, er wird auch die Siegerehrung mit SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Sparda-Bank Vertriebsdirektor Daniel Diebold  übernehmen.
28. Juli 2012 · Flensburger Tageblatt, Schlei Bote

FCI will mindestens ins Viertelfinale

Heute Finale des Spardabank-Integrationscup in Husum: Itzehoer mit Losglück
Der FC Itzehoe tritt heute beim Finale des Spardabank-Integrationscup im Husumer Friesenstadion an. Foto: rst

Husum (rst) - Mindestens das Erreichen des Viertelfinales ist das Ziel des FC Itzehoe heute beim Landesfinale des Spardabank-Integrationscup in Husum. Ab 10 Uhr spielen auf vier Plätzen im Friesenstadion 15 Herren-Mannschaften in drei Gruppen um Top-Geldprämien. Bei den Frauen sind fünf Teams dabei, darunter die SG Steinburg Women.

Um 9.30 Uhr werden der Schleswig-Holsteinische Fußballverband und sein Premiumpartner, die Sparda-Bank Hamburg, die diesjährigen Finalisten begrüßen. Bereits zum vierten Mal treffen im direkten sportlichen Wettstreit die schleswig-holsteinischen Fußballteams aufeinander, die in punkto nationaler Vielfalt am meisten zu bieten haben. Schließlich ist die Grundlage für die Teilnahme, dass die Mannschaften die meisten ausländischen Akteure aller Vereine des eigenen Kreisfußballverbandes in ihren Reihen haben.

Bei den Frauen sind es sogar jene fünf Mannschaften, die die Sparda-Bank Integrationstabelle in ganz Schleswig-Holstein anführen und sich damit direkt qualifiziert haben.

„Wir freuen uns auf einen kurzweiligen Fußballtag in Husum“, so Kerem Bayrak, Integrationsbeauftragter und Vorstandsmitglied im SHFV. Dass es ein spannender Finaltag wird, dafür dürfte die sportliche Konstellation sorgen, denn das Feld wird immerhin von den beiden Regionalligisten VfR Neumünster und ETSV Weiche Flensburg angeführt. Die Auslosung hat es so gewollt, dass beide Mannschaften sogar bereits in der Vorrundengruppe C aufeinandertreffen, in der außerdem FC Ahrensburg, Inter Türkspor Kiel und TS Groß Vollstedt spielen.

Der FC Itzehoe hat Glück bei der Auslosung gehabt, denn er hat es in der Vorrunde nicht mit höherklassigen Teams zu tun. Neben Gastgeber Husumer SV gehen die Itzehoer, die von Co-Trainer Dirk Hellmann gecoacht werden, als Favoriten der Gruppe B ins Rennen. Dabei dürfte es gleich im ersten Spiel um 10.50 Uhr gegen die Husumer SV um den Gruppensieg gehen. Die übrigen Gegner sind SV Fehmarn, TSV Rantrum II und SG Kühren.

Die Gruppe A wird angeführt von den beiden SH-Ligisten Heider SV und SV Henstedt-Ulzburg. Außerdem dabei sind Phönix Lübeck, SV Bliestorf und TSV Neumünster.

Die Gruppenersten und -zweiten sowie die beiden besten Gruppendritten der drei Fünfergruppen qualifizieren sich für das Viertelfinale.

Bei den Frauen geht das Team von Holstein Kiel II aus der Schleswig-Holstein-Liga favorisiert in das Turnier, wobei auch den Kieler Ligakonkurrenten vom MTSV Olympia Neumünster oder der SSG Rot Schwarz-Kiel der Turniersieg zuzutrauen ist. Als krasser Außenseiter gehen die SG Steinburg Women, eine Spielgemeinschaft zwischen dem TSV Oldendorf und der TS Schenefeld ins Rennen. In diesem starken Feld mitspielen zu können ist für die junge Mannschaft ein besonderer Leckerbissen und vielleicht ist ja sogar die eine oder andere Überraschung drin.

Als besonderer Ehrengast wird der neue Innenminister des Landes Andreas Breitner, in Husum erwartet, um sich persönlich ein Bild von der bunten Zusammensetzung der Akteure der teilnehmenden Teams mit Blick auf ihre unterschiedliche Herkunft zu machen. Zusammen mit SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Sparda-Bank Vertriebsdirektor Daniel Diebold wird der für den Sport in Schleswig-Holstein zuständige Minister die Siegerehrung vornehmen. Bei den Herren geht es dabei um 3000 Euro Prämie für den Turniersieg, 2500 Euro erhält der Zweite und 2000 Euro der Drittplatzierte – alle 15 qualifizierten Mannschaften haben bereits 800 Euro Prämie sicher.

Bei den Frauen erhält das siegreiche Team 2500 Euro, der zweite Rang ist mit 2000 Euro und der dritte Platz mit 1500 Euro dotiert. Sowohl bei den Herren als auch bei den Frauen sind die Preisgelder je nach Platzierung weiter gestaffelt, kein teilnehmendes Team geht leer aus. Insgesamt stiftet die Sparda-Bank Hamburg 28000 Euro Preisgeld – eine Summe, die im Fußballsport in Schleswig-Holstein ihresgleichen sucht.
28. Juli 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Fußball-Hauptstadt Husum: Finale im Integrationscup

Sparda Bank-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes auf vier Plätzen im Friesenstadion
2011 freuten sich die Herren von Holstein Kiel II und die Frauen des TuS Rotenhof über Pokale und Siegprämien. Foto: sh:z

Husum (sh:z) - Die Stormstadt Husum wird am Sonnabend für einen Tag zur Fußball-Hauptstadt Schleswig-Holsteins. 20 Mannschaften (15 Männer- und fünf Frauenteams) spielen von 10 Uhr auf vier Plätzen um den Sparda Bank-Cup des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Sage und schreibe 48 Partien stehen auf dem Programm, ehe gegen 17 Uhr die Nachfolger von Holstein Kiel II (Männer) und des TuS Rotenhof (Frauen) feststehen.

Der Modus und die Größe des Teilnehmerfeldes sind nicht unumstritten, die Honorierung dagegen auf jeden Fall. Bei den Herren geht es um 3000 Euro für den Turniersieg, 2500 Euro erhält der Zweite und 2000 Euro der Drittplatzierte. Alle 15 qualifizierten Mannschaften haben bereits 800 Euro sicher. Bei den Frauen erhält das siegreiche Team 2500 Euro. Kein teilnehmendes Team geht leer aus. Insgesamt stiftet die Sparda-Bank Hamburg 28 000 Euro Preisgeld.

Das Feld ist bunt gemischt, von der Kreisklasse aufwärts ist alles vertreten. Die beiden Neu-Regionalligisten VfR Neumünster und ETSV Weiche Flensburg geben ebenso ihre Visitenkarte ab wie die SH-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg und der Heider SV. Außenseiterchancen werden den ambitionierten Verbandsligisten FC Itzehoe, Inter Türkspor Kiel und der gastgebenden Husumer SV eingeräumt. Bei den Frauen geht das Team von Holstein Women II favorisiert in das Turnier, außerdem sind Olympia Neumünster, Rot Schwarz-Kiel, SV Tungendorf und die SG Steinburg Women vertreten.

Zweiter nordfriesischer Vertreter neben Gastgeber Husumer SV ist der TSV Rantrum II aus der Kreisliga. Das Team von Trainer Hans-Jürgen Sievers rückte als Dritter der Integrations-Kreistabelle nach, weil der FC Sylt (Platz zwei) auf das Finale in Husum verzichtete. Warum die Rantrumer Reserve Rang drei belegte, kann sich Trainer Sievers nicht erklären – ist aber in diesem Fall auch zweitrangig. Dabei sein ist alles. „Wir freuen uns darauf, das ist ein großer Ansporn für uns“, sagt der Coach und fährt fort: „Gut, dass man in der Vorbereitung gegen so starke Teams wie Husum und Itzehoe antreten kann.“

Die Spieldauer in den 38 Vorrunden-Partien beträgt 20 Minuten, vom Viertelfinale an 30 Minuten. Als Ehrengast hat sich Schleswig-Holsteins neuer Innenminister Andreas Breitner angekündigt, er wird auch die Siegerehrung mit SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Sparda-Bank Vertriebsdirektor Daniel Diebold  übernehmen.
27. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Neumünster beim Integrations-Cup-Finale stark vertreten

Neumünster (sas) - Das nordfriesische Husum wird morgen zum Mekka des schleswig-holsteinischen Fußballs. Mit der offiziellen Begrüßung um 9.30 Uhr (Spielbeginn 10 Uhr) wird die vierte Endrunde des lukrativen Integrations-Cups eingeläutet. Insgesamt 20 Teams, darunter fünf weibliche in einer eigenen Konkurrenz, nehmen auf vier Plätzen das Rennen auf. Gegen 17 Uhr ist die Siegerehrung geplant. Neumünster stellt dabei ein Gros der Mannschaften. Denn neben Regionalligaaufsteiger VfR und dem A-Klassisten TSV 05, der nach dem verlorenen Finale auf Kreisebene per Wildcard in die Endrunde einzog, starten auch die Frauenteams des MTSV Olympia (SH-Liga) und des SV Tungendorf (Kreisliga).

Es treffen in Husum die Mannschaften aufeinander, die in punkto nationaler Vielfalt am meisten zu bieten haben. Schließlich ist die Grundlage für eine Teilnahme am Landesfinale bei den Männern, dass die Teams die meisten ausländischen Akteure aller Vereine des eigenen Kreisfußballverbandes in ihren Reihen haben. Bei den Frauen sind es jene fünf Teams, die die Integrationstabelle des Landes anführen und sich damit direkt qualifiziert haben. Bei den Männern geht es um bis zu 3000 Euro Prämie für den Turniersieg, 2500 Euro erhält der Zweite und 2000 Euro der Drittplatzierte – alle 15 qualifizierten Mannschaften haben bereits 800 Euro Prämie sicher. Bei den Frauen erhält das siegreiche Team 2500 Euro, der zweite Platz ist mit 2000 Euro und der dritte Platz mit 1500 Euro dotiert. Insgesamt stiftet die Sparda-Bank Hamburg als Turniersponsor 28 000 Euro Preisgeld.

Während der VfR unter anderem pikanterweise auf den Mitaufsteiger ETSV Weiche treffen wird, hat der TSV 05 ganz große Lose gezogen. Denn gegen die SH-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg und Heider SV sowie den ruhmreichen Verbandsligaaufsteiger Phönix Lübeck spielt die Elf von Trainer Thomas Schulze gewiss nicht alle Tage.

Staffeleinteilung:Männer, Gruppe A: TSV 05 Neumünster, SV Henstedt-Ulzburg, Heider SV, Phönix Lübeck, SV Bliestorf. Männer, Gruppe B: Husumer SV, FC Itzehoe, SV Fehmarn, SG Kühren, TSV Rantrum II. Männer, Gruppe C: VfR Neumünster, ETSV Weiche, Inter Türkspor Kiel, TSV Groß Vollstedt, FC Ahrensburg. Frauen (Modus „jeder gegen jeden“): MTSVOlympia, SV Tungendorf, Holstein Kiel II, Rot-Schwarz Kiel, SG Oldendorf/Schenefeld.

27. Juli 2012 · Holsteinischer Courier 

Ballgeflüster

Machbare Gruppe:

Der FC Itzehoe hat beim Finale des Spardabank-Integrationscup am Sonnabend, den 28. Juli, in Husum gute Chancen auf den Sprung in die K.O.-Runde. In der Gruppe B sind Gastgeber Husumer SV, SV Fehmarn, TSV Rantrum II und SG Kühren allesamt schlagbare Gegner. Die favorisierten Regionalligisten Weiche Flensburg und VfR Neumünster treffen in der Gruppe C direkt aufeinander, während in der Gruppe A immerhin mit dem Heider SV und SV Henstedt-Ulzburg zwei SH-Ligisten spielen.
10. Juli 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Nachrichten

Integrationscup: Gruppen für das Finale stehen

Husum (sh:z) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat die Gruppen für das Landesfinale im Integrationscup ausgelost. Es findet am 28. Juli in Husum statt. Gastgeber Husumer SV steht dabei in der Gruppe B vor einer lösbaren Aufgabe gegen den SV Fehmarn, TSV Rantrum II, SG Kühren und SH-Liga-Aufsteiger FC Itzehoe. In der Gruppe A spielen der TSV 05 Neumünster, SV Bliestrof, SV Henstedt-Ulzburg, Heider SV und Phönix Lübeck. Auf den Flensburger Vertreter ETSV Weiche wartet in der Gruppe C ein schweres Los. Das Team von Daniel Jurgeleit, das in den vergangenen Jahren die Plätze zwei und drei belegte, trifft in der Gruppe C auf Landesmeister VfR Neumünster, FC Ahrensburg, Inter Türkspor Kiel und TSV Groß Vollstedt. Bei den Frauen spielen SV Tungendorf, Holstein Kiel II, SG Steinburg, Ol. Neumünster und Rot-Schwarz Kiel.
28. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrationscup: Lösbare Aufgabe für den ETSV Weiche

Flensburg (joh) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband hat in Kiel die Gruppen für das Landesfinale im Sparda-Bank-Integrationscup ausgelost. Dabei wartet auf den Flensburger Vertreter ETSV Weiche eine lösbare Aufgabe. Das Team von Daniel Jurgeleit, das in den vergangenen Jahren die Plätze zwei, und drei belegt hat, trifft in der Gruppe C auf Landesmeister VfR Neumünster sowie FC Ahrensburg, Inter Türkspor Kiel und TSV Groß Vollstedt. „Das ist machbar, da müssten wir eigentlich die Gruppenphase überstehen“, sagte Trainer Daniel Jurgeleit. Das Finalturnier wird am 28. Juli in Husum ausgetragen. Insgesamt haben sich 15 Teams qualifiziert, die um 15 000 Euro Preisgeld spielen.
28. Juni 2012 · Flensburger Tageblatt

Fußball: Die Gegner im Integrationscup und im Landespokal stehen fest

Kiel (os) - Im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokals treffen die Fußballer vom Regionalligisten VfR Neumünster auswärts auf den Nord-Ost-Verbandsligisten und Kieler Kreispokalsieger TSV Schilksee. Die Begegnung wird zwischen dem 20. und 22 Juli ausgetragen (wir berichteten). Im Haus des Sports in Kiel wurden zudem die ersten Runden im Landespokal der Frauen und der A-Junioren ausgelost.

Die SH-Liga-Fußballerinnen vom MTSV Olympia müssen in ihrem Achtelfinale beim Verbandsligisten FC Angeln 02 ran. Die erste Runde soll am Wochenende 18./19. August gespielt werden. Im Falle des Weiterkommens ginge es für das Team von Trainer Friedhelm Köper dann gegen den Sieger der Partie zwischen dem Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Olympias SH-Liga Konkurrent SV Henstedt-Ulzburg.

Ein Hammer-Los bekamen die A-Junioren des TuS Nortorf. Der Verbandsligist kreuzt in der ersten Runde (8./9. September) mit dem Regionalligisten VfB Lübeck die Klingen. Sollte den Nortorfern die Überraschung gelingen, dann wartet entweder Verbandsligist Preetzer TSV oder mit SV Frisia 03 Risum-Lindholm ein weiterer Regionalligist auf die Elf von Trainer Fabian Doege.

Auch die Gruppen für das Landesfinale im Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, das am 28. Juli in Husum ausgespielt wird, wurden ausgelost. Bei den Männern bekommt es der VfR Neumünster mit Regionalligist ETSV Weiche sowie mit Inter Türkspor Kiel, dem FC Ahrensburg und dem TSV Groß Vollstedt zu tun. Der Neumünsteraner A-Klassist TSV 05, der sich per Wildcard für die Endrunde qualifiziert hatte, trifft die SH-Ligisten SV Henstedt-Ulzburg und Heider SV sowie auf Phönix Lübeck und den SV Bliestorf. In einer Fünfer-Gruppe spielen die Frauen den Titelträger aus. Der MTSV Olympia und Kreisligist SV Tungendorf messen sich mit Holstein Kiel II, Rot-Schwarz Kiel und der SG Steinburg Women.
28. Juni 2012 · Holsteinischer Courier 

Ballgeflüster

Attraktive Gegner

Kiel (ml) - Am Dienstag Abend wurden im Haus des Sports in Kiel die Paarungen für das Achtel- und Viertelfinale im SHFV-Lotto-Pokal ausgelost. Dabei hat es der Steinburger Kreispokalsieger FC Reher/Puls (Verbandsliga Südwest) am Wochenende 20. bis 22. Juli mit dem SH-Ligisten FC Sylt zu tun. Der Klub von Macher Volker Koppelt machte zuletzt dadurch von sich reden, dass er in der neuen Saison seine Heimspiele im Itzehoer Stadion am Sandberg austragen will. Heimrecht hat in dieser Partie allerdings der klassentiefere FC Reher/Puls. Bei einem Erfolg träfen die Fischer-Schützlinge am Wochenende darauf auf den Sieger der Partie Schiksee/VfR Neumünster. Ein Traumlos hat der BSC Brunsbüttel mit dem Regionallisten Holstein Kiel gezogen.

Für das Landesfinale um den Spardabank-Integrationscup am 28. Juli in Husum wurde der Steinburger Sieger FC Itzehoe in eine Gruppe mit der Husumer SV, SV Femahrn, TSV Rantrum II und SG Kühren gelost. Als eines von fünf Teams bei den Frauen ist die SG Steinburg Women am Start. Es winken jeweils lukrative Geldpreise.

Im Landespokal der Fußball-Frauen ist Steinburgs Kreispokalsieger SV Neuenbrook/Rethwisch am Wochenende 18./19. August zu Gast bei der SG Ratekau/Strand. Im Pokal der A-Junioren (7. bis 9. September) ist die SG Wilstermarsch zu Gast bei Rot-Weiß Saxonia.
28. Juni 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Nachrichten

Zwei Regionalligisten beim Finale in Husum

Husum (sh:z) - Am Dienstag stehen beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) in Kiel Auslosungen an. Ermittelt werden sowohl die erste Runde im SHFV-Lotto-Pokal (mit dem FC Sylt) als auch die Gruppeneinteilung beim Sparda-Bank Integrations-Cup am Sonnabend, 28. Juli, in Husum (15 Herren- und fünf Frauenteams). „Wir freuen uns, dass mit der Husumer SV ein Verein als Ausrichter gewonnen werden konnte, der durch seine Platzanlagen und das Umfeld optimale Rahmenbedingungen für ein Turnier dieser Größenordnung bietet“, so Kerem Bayrak, Integrationsbeauftragter im Vorstand des SHFV. Aus Nordfriesland sind Gastgeber Husum und der TSV Rantrum II vertreten, außerdem kommen unter anderem die Regionalliga-Teams VfR Neumünster und ETSV  Weiche.
23. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Husum freut sich auf das Finale

Vorfreude: „Mok fast in Husum“ – die Husumer Sportvereinigung freut sich auf alle Beteiligten und hofft, viele Fußballfans zum Sparda Bank Integrations-Cup willkommen heißen zu dürfen.“ So heißt es in der offiziellen Stellungnahme der Husumer SV zur Ausrichtung des Landesfinales am Sonnabend, 28. Juli. im Friesenstadion (wir berichteten). Auf vier Plätzen im Friesenstadion kämpfen dann fünf Frauen- und 16 Herrenmannschaften um das Preisgeld. 800 Euro hat jede teilnehmende Mannschaft bereits sicher – der Frauen-Sieger kassiert 2500, der Männer-Sieger sogar 3000 Euro. „Mit einer hoch motivierten Mannschaft wollen wir unseren Gästen eine optimal vorbereite Finalrunde anbieten“, so der Vorsitzende Klaus Kasparek.
12. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

SG Steinburg Women Sieger bei Integrationscup

Kiel/Itzehoe (sh:z) - Bei der zentralen Ehrungsveranstaltung des Sparda-Bank-Integrations-Cups im Haus des Sports in Kiel wurden die Fußball-Frauen der SG Steinburg Women als einer der vier Frühjahrssieger ausgezeichnet. Das Team aus der Kreisliga Steinburg spielt am 28. Juli in Husum gegen die übrigen drei Frühjahrssieger SV Tungendorf (Kreisliga Segebnerg/NMS), MTSV Olympia Neumünster und Holstein Kiel II (beide SH-Liga) sowie einen noch zu ermittelnden Wild-Card-Gewinner lukrative Preisgelder in der Gesamthöhe von 7800 Euro aus. Der Erste erhält 2500 Euro, die Staffelung für die übrigen Ränge sieht folgendermaßen aus: 2. Platz = 2000 €; 3. Platz = 1500 €; 4. Platz = 1000 €; 5. Platz = 800 €. Die Frühjahrssieger im Sparda-Cup der Frauen freuten sich zudem über hochwertige  Windbreaker.
8. Juni 2012 · Norddeutsche Rundschau 

Rantrum II tritt beim Integrations-Cup an

Husum (usc) - Am Sonnabend wird im Husumer Friesenstadion Fußball gespielt – aber ohne Beteiligung der Husumer SV. Um 16 Uhr kämpft der FC Angeln 02 auf dem B-Platz gegen den SVHemmingstedt um den Aufstieg in die Verbandsliga – das ursprünglich angesetzte Kreisendspiel um den Sparda-Integrations-Cup zwischen der Husumer SV und dem FC Sylt findet nicht statt. Das teilte Kreis-Spielausschussobmann Dirk Bölter gestern mit.

Husum ist am 28. Juli Gastgeber für das Landesfinale im Integrationscup und daher automatisch qualifiziert. Nachrücker (Dritter in der Kreistabelle des Integrationscup) ist Kreisligist TSV Rantrum II.

Volker Koppelt, Trainer des SH-Ligisten FC Sylt, hatte beim Kreispokal-Endspiel erklärt, dass sein Team beim Integrations-Cup nicht mehr antreten würde. Eine offizielle Absage beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) erfolgte nicht. „Es ist jetzt keinem Verein mehr zuzumuten, so kurzfristig einzuspringen“, erklärte Bölter. Demzufolge ist der TSVRantrum II kampflos weiter und nimmt am Landesfinale teil. 800 Euro haben die Rantrumer allein für die Teilnahme sicher.
8. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Integrationscup-Finale fällt vermutlich aus

Husum/Breklum (usc) - Das Kreisfinale um den Sparda Bank-Integrationscup des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) findet vermutlich nicht statt. Der FC Sylt jedenfalls tritt am Sonnabend, 9. Juni, bei der Husumer SV nicht an. „Das ist zu spät, da bekommen wir keine Mannschaft mehr zusammen“, sagte FC-Macher Volker Koppelt am Rande des Endspiels um den Kreispokal in Breklum.

Da die Husumer SV als Ausrichter ohnehin für das Landesfinale am Sonnabend, 28. Juli, qualifiziert ist, wird es vermutlich kein „Ersatzspiel“ geben. Erster Nachrücker wäre der Kreisligist TSV Rantrum II, der in der so genannten Integrationstabelle Rang drei belegt. Dirk Bölter, Spielausschuss-Obmann im Fußball-Kreis Nordfriesland, wollte sich am Wochenende mit seinem SHFV-Kollegen Klaus Schneider über das weitere Vorgehen beraten.
4. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ballgeflüster

Integrationscup: Finale in Husum

Zuschlag: Das Landesfinale im Sparda Bank-Integrationscup findet laut Mitteilung des SHFV am Sonnabend, 28. Juli, im Husumer Friesenstadion statt.
2. Juni 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Integrations-Cup: Husum richtet Landesfinale aus

Flensburg (sh:z) - Drei Mal in Folge hat der ETSV Weiche den Fußball-Kreis Flensburg beim Landesfinale um den Sparda Bank-Integrationscup vertreten – 2009 in Flensburg und 2010 in Todesfelde scheiterte der ETSV im Endspiel, im vergangenen Jahr in Brunsbüttel kam das Aus im Halbfinale. Auch 2012 ist Weiche mit dem 11:1 beim TSV Friedrichsberg II (wir berichteten) wieder Kreissieger geworden – und muss zur Endrunden-Teilnahme nicht weit reisen. Das Finale findet am Sonnabend, 28. Juli, auf den Plätzen des Husumer Friesenstadions statt.
2. Juni 2012 · Schlei Bote

Fußball

Integrations-Cup: Husum richtet Landesfinale aus

Flensburg (sh:z) - Drei Mal in Folge hat der ETSV Weiche den Fußball-Kreis Flensburg beim Landesfinale um den Sparda Bank-Integrationscup vertreten – 2009 in Flensburg und 2010 in Todesfelde scheiterte der ETSV im Endspiel, im vergangenen Jahr in Brunsbüttel kam das Aus im Halbfinale. Auch 2012 ist Weiche mit dem 11:1 beim TSV Friedrichsberg II (wir berichteten) wieder Kreissieger geworden – und muss zur Endrunden-Teilnahme nicht weit reisen. Das Finale findet am Sonnabend, 28. Juli, auf den Plätzen des Husumer Friesenstadions statt. Das teilte der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) gestern  mit.
2. Juni 2012 · Flensburger Tageblatt

FCA fährt zum Landesfinale

Integrationscup: Fußball-Kreisligist siegt 2:1 im Kreisfinale gegen Türkspor Oldesloe
Türkspors Fatihmehmet Taskin (re.) trickst Fliden Lleshi aus. Foto: un

Ahrensburg (un) - Zum zweitenmal in Folge hat sich der FC Ahrensburg die Teilnahme am Landesfinale um den Integrationscup gesichert. Auf dem heimischen Stormarnplatz siegte der Fußball-Kreisligist im Kreisendspiel mit 2:1 (2:0) gegen Klassenkonkurrent SV Türkspor Bad Oldesloe.

Nach zwanzig Minuten übernahm der FCA die Initiative und ging prompt durch Alban Latifi in Führung (24.). Kurz vor dem Pausenpfiff des gut leitenden Unparteiischen Mirco Böck (VfL Rethwisch) verwandelte Gent Zeka einen Freistoß direkt zum 2:0 (45.).

Sechs Minuten nach dem Wiederanpfiff verkürzte Muhammed Tay zum 1:2 aus Türkspor-Sicht. Die Partie wurde aber erst in der Schlussphase richtig spannend, als die FCA-Abwehr schwamm und der Ausgleich in der Luft lag. Dennoch rettete Ahrensburg den Vorsprung über die Zeit und vertritt Stormarn nun am 28. Juli gegen die weiteren Kreisgewinner in Husum. „Diesmal wollen wir beim Landesfinale besser abschneiden“, sagte FCA-Trainer Besim Ajvazi. In der vergangenen Saison war der FCA durch ein 5:1 im Kreisendspiel über den SV Hammoor ins Landesfinale eingezogen. In Brunsbüttel landeten die Stormarner auf Rang zehn.
1. Juni 2012 · Stormarner Tageblatt
VL 1 04.08.12 FC Angeln Husumer SV 0:0

Husumer SV startet mit Punkteteilung in Steinfeld

Husums Abwehrspieler Tim Ruland (links) klärt vor Christian Hoffmann-Timm. Foto:  www.brarupsport.de
Steinfeld (sle) - Malte Köster konnte mit dem Unentschieden gut leben. „Insgesamt war die Punkteteilung ok, auch wenn wir gegen einen gut gestaffelten Gegner mehr vom Spiel hatten“, kommentierte der Trainer des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV das 0:0 beim Aufsteiger FC Angeln 02. „Husum hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Sie werden sicherlich oben mitspielen, davon bin ich überzeugt. Wir haben uns den Punkt mit einer starken Abwehrleistung über die gesamte Spielzeit erarbeitet“, sagte Angelns Coach Detlev Hinrichs.

In der fairen Partie übernahm der Gast sofort das Kommando, Angeln agierte aus einem sicher stehenden Abwehrverband mit Kontern. Björn Laß (29.) traf mit einem Fernschuss den Pfosten. Husum wurde nur mit Distanzschüssen gefährlich, bei Keeper Tore Wächter war jedoch immer Endstation. Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Christopher Bläß die Führung auf dem Fuß, doch anstatt den Fuß zu nehmen, setzte er zum Flugkopfball an. So landete das ungefährliche Geschoss beim Husumer Torwart Chris Bielinski. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel musste das Schiedsrichtergespann dann für gut zehn Minuten wegen Blitz und Donner unterbrechen.

Der Gastgeber kam nach der erneuten Pause hellwach auf den Platz, Jonas Burau verzeichnete den nächsten Pfostentreffer (59.). Nur zwei Minuten später hatte Laß erneut einen Treffer auf dem Fuß, zielte jedoch zu hoch (61.). Husum hätte sich mittlerweile nicht über einen Gegentreffer beschweren können. Bis zum Ende der Partie sahen die Zuschauer weiterhin eine muntere Partie mit einem leichten Übergewicht der Gäste. So blieb es am Ende aber bei der gerechten Punkteteilung.

FC Angeln 02: Wächter – Hoppenheit, Marxen, Milov, Henrici – D. Burau, Grobe (76. Jacobsen), Hoffmann-Timm, Lass (90. Döhrwaldt) – Bless (81. Brüggemann), J. Burau.
Husumer SV: Bielinski – Herpel, Petersen, Rettkowski, Ruland – Schaller (55. Schulte), Alla, Siegfried, Lorenzen – Kiesbye, Wetzel.
Schiedsrichter: Heyn (TuS Rotenhof), souverän. Zuschauer: 90.
Beste Spieler: Wächter bei geschlossener Mannschaftsleistung/Rettkowski, Kiesbye, Schulte.

6. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Angelns Abwehr punktet

Ein 0:0 der besseren Art des Verbandsliga-Aufsteigers gegen SH-Liga-Absteiger Husumer SV / Trainer Hinrichs zufrieden
Angelns Björn Lass versucht es mit einem mit einem Distanzschuss. Tim Ruland (li.) und Sascha Rettkowski können nicht mehr eingreifen. Foto: www.braupsport.de
Steinfeld - Aufsteiger FC Angeln 02 ist ordentlich in die neue Verbandsliga-Spielzeit gestartet. Gegen die hoch gehandelte Husumer SV erkämpfte sich die Mannschaft von Trainer Detlev Hinrichs ein nicht unverdientes 0:0. Entsprechend zufrieden war der Trainer mit der Leistung seiner Mannschaft. „Husum hat ein sehr gutes Spiel gezeigt. Sie werden sicherlich oben mitspielen, davon bin ich überzeugt. Wir haben uns den Punkt über eine Starke Abwehrleistung erarbeitet. Ich habe Agressivität und Leidenschaft gesehen. In der ersten Hälfte haben wir zu schnell die Bälle verloren. In der zweiten Halbzeit war es besser“, so Hinrichs. In einem fairen Saisonspiel übernahm der Gast sofort das Kommando, Angeln agierte aus einem sicher stehenden Abwehrverband über Konter. Hochkarätige Chancen blieben bis zum Seitenwechsel Mangelware. In der 29. Minute traf Björn Laß mit einem Fernschuss nur den Pfosten. Husum wurde ebenfalls nur über Distanzschüsse gefährlich, bei Keeper Wächter war jedoch immer Endstation.

Kurz nach dem Seitenwechsel hatte Christopher Bläß die Führung auf dem Fuß, sein Flugkopfball landete in den Armen von Torwart Chris Bielinski. Zehn Minuten nach dem Seitenwechsel musste das Schiedsrichtergespann für gut zehn Minuten wegen Blitz und Donner unterbrechen. Der Gastgeber kam nach der erneuten Pause hellwach auf den Platz und hatte durch Jonas Burau den nächsten Pfostentreffer zu verzeichnen(59.). Husum hätte sich mittlerweile nicht über einen Gegentreffer beschweren können. Bis zum Ende der Partie sahen die Zuschauer eine muntere Partie mit einem leichetn Übergewicht der Gäste. So blieb es am Ende aber bei der gerechten Punkteteilung.

Husums Trainer Malte Köster konnte mit dem Unenetschieden gut leben. „Insgesamt gesehen war die Punkteteilung okay. Wir hatten mehr vom Spiel gegen einen gut gestaffelten Gegner. Es war sehr schwierig auf dem engen und kleinen Platz in Steinfeld Chancen heraus zu spielen. Zwei oder drei Male hat Tore Wächter Gehäuse wirklich hervarragend reagiert“, sagte Köster.

FC Angeln: Wächter – Hoppenhet, Marxen, Milov, Henrici – D.Burau, Grobe (76. Jacobsen), Hoffmann-Timm, Lass (90. Dörhrwaldt) – Bläß (81. Brüggemann), J. Burau. Husumer SV:Bielinski – Herpel, Petersen, Rettkowski, Ruland – Schaller (55. Schulte), Alla, Siegfried, Lorenzen – Kiesbye, Wetzel. – Schiedsrichter: ChristopherHeyn mit souveräner Leitung – Zuschauer: 90 – Beste Spieler: Wächter – Rettkowski, Kiesbye, Schulte.

6. August 2012 · Schlei Bote

Verbandsliga-Ticker

Salam Halawani zurück bei der Husumer SV

Husum (usc) - Gestern Abend wurde die Saison 2012/13 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit der Partie BSC Brunsbüttel gegen SG Geest 05 eröffnet. Heute und morgen greifen die sechs nordfriesischen Teams ins Geschehen ein.

FC Angeln 02 – Husumer SV (Sbd. 14 Uhr): Aufsteiger gegen Absteiger in Steinfeld. „Beide Teams müssen erst mal in die Klasse finden“, sagt HSV-Coach Malte Köster. Spielberechtigt, aber heute aus beruflichen Gründen noch nicht dabei, ist Salam Halawani (seit gestern 25). Der Mittelfeldspieler hatte sich dem TSV RW Niebüll angeschlossen, kehrt jetzt aber zurück.

SG Ladelund-Achtrup-Leck – VfB Schuby (Sbd. 14.30 Uhr): Thorsten Hansen wird fehlen, der Einsatz von Torjäger Christoph Bossen ist fraglich. „Eigentlich ist er unersetzlich“, sagt Trainer Dennis Peper, der aber zuversichtlich ist. „Ich bin positiv gestimmt. Wir haben eine gute Vorbereitung gehabt und haben ein Heimspiel.“

TSV Rantrum – TSB Flensburg (Sbd. 15.30 Uhr): Top-Torjäger Danny Jessen (fünf Tore beim Pokalerfolg in Klixbüll) fehlt, auch Routinier Markus Paul wird wohl nicht eingesetzt werden können. Dennoch: „Wir haben gut trainiert und freuen uns auf das erste Spiel. Natürlich haben wir Respekt vor dem TSB, aber wir sind zuversichtlich“, blickt Trainer Bernd Michalski voraus.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – TSV Nordhastedt (So. 15 Uhr): Gelingt dem Schmidt-Team wieder so ein Traumstart wie in der Vorsaison? Zwölf Spiele ohne Niederlage, 34 von 36 Punkten – das macht Appetit auf den Saisonauftakt gegen den 13. der Vorsaison.
4. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

FC Angeln 02 will auch in der neuen Klasse Tempo machen

Steinfeld (um) - Mit einem attraktiven Gegner beginnt für den FC Angeln 02 nach dem sofortigen Wiederaufstieg die Spielzeit 2012/13 in der Verbandsliga Nord-West. Die Husumer SV, in der vergangenen Saison noch SH-Ligist und somit zwei Klassen höher angesiedelt als der FC, gastiert am Sonnabend um 14 Uhr auf dem Sportplatz in Steinfeld. „Das wird gleich ein richtiger Gradmesser, denn Husum muss man zum erweiterten Favoritenkreis zählen“, ist der allgemeine Tenor im Angeln-Lager. Hierzu rechnet sich der Neuling natürlich nicht. Trainer Detlev Hinrichs freut sich mit seiner Mannschaft, dass es schon wieder los geht: „Wir hatten eine recht kurze Sommerpause. Doch diese Zeit reichte zur Erholung und nun gehen wir voller Tatendrang an die neuen Aufgaben heran. Mit der Vorbereitung bin ich insgesamt zufrieden. Der große Kader erlaubt es uns, dass praktisch jede Position doppelt besetzt ist.“ Das zeitweise atemberaubende Tempospiel aus der Kreisliga-Zeit will der FC gern auch in der höheren Klasse demonstrieren, muss sich aber auch mit anderen Situationen befassen. „Wir müssen uns darauf einstellen, dass oftmals die Gegner dominieren und wir dann vielleicht drei bis vier Mal in Folge erfolglos bleiben. Dann ist ein intakter Mannschaftsgeist gefragt, doch in dieser Hinsicht habe ich bei uns keine Bedenken, zumal mit Tore Wächter und Ingo Henrici zwei inzwischen erfahrene „alte Hasen“ den FC nicht nur sportlich, sondern auch mental bereichern werden“, meint der FC-Coach.
3. August 2012 · Schlei Bote
VL 2 07.08.12 Husumer SV Flensburg 08 II 3:0

Fußball-Verbandliga

0:3 – 08 II bäumt sich 15 Minuten lang auf

Fußball-Verbandsliga

Halawani trifft doppelt bei Husums 3:0-Erfolg

Husum (usc) - Der Saisonstart ist den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV geglückt, Flensburg 08 II dagegen steht auch nach dem zweiten Spiel ohne Punkte da. Der SH-Liga-Absteiger gewann vor 160 Zuschauern 3:0 (1:0) gegen die 08-Reserve – verdient, wie die Trainer Malte Köster und Frank Papenberg befanden. Bei den Nordfriesen fehlte mit Sebastian Kiesbye (Urlaub) der Torjäger, doch er wurde von Salam Halawani gut vertreten: Der Angreifer steuerte zwei Treffer zum Heimsieg bei. Erstmals traf Halawani für die überlegenen Gastgeber in der 38. Minute. Nach Wiederbeginn hatten die Gäste ihre beste Phase, begünstigt von Unordnung im Husumer Spiel. „Mit viel Pech kriegen wir da ein Gegentor“, sagte Köster, der sich nach einer unruhigen Viertelstunde aber beruhigt zurücklehnen konnte. Henning Lorenzen traf zum 2:0 (66.) und zwei Minuten später machte Halawani mit dem 3:0 alles klar

Husumer SV: Bielinski - Herpel, Rettkowski, Ruland, M. Petersen - Schaller (56. Wetzel), Siegfried, Alla (67. Bauer), Schulte (21. Wullenweber) - Lorenzen, Halawani.
Flensburg 08 II: Hentschel - Hannig, Kruse, Lotz, Lüthje (26. Nielsen) - Gründer Woelfel, Adan (46. J. Petersen), Jannsen - Baumert, Eckert (67. Pose).
Schiedsrichter: Günther (Schafstedt).
Zuschauer: 160.
Tore: 1:0 Halawani (38.), 2:0 Lorenzen (66.), 3:0 Halawani (68.). 
Beste Spieler: Siegfried, Halawani/Hentschel, Woelfel. – Gelb-Rot: Ruland (Husum, 90.)

9. August 2012 · Flensburger Tageblatt 9. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum eröffnet Spieltag zwei gegen 08 II

Husum (pu/usc) - Keine Atempause: Heute und morgen steht bereits der zweite Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-West an.

Husumer SV – Flensburg 08 II (Di. 19 Uhr): Gelingt dem SH-Liga-Absteiger heute das erste Saisontor? Stürmer Sebastian Kiesbye (Urlaub) fehlt, dafür steht Rückkehrer Salam Halawani im Kader.

SG Langenhorn-Enge – FC Angeln 02: „Steffen Petersen hat uns einen Bärendienst erwiesen“, ärgert sich SG-Trainer Frank Schollek. Im Aufsteigerduell fehlen einige Stammkräfte, jetzt fällt auch Petersen nach seiner „Ampelkarte“ aus. Dennoch: „Wir haben ein Heimspiel und hoffentlich die besseren Karten“, sagt Schollek.

SG Geest 05 – SG Ladelund-Achtrup-Leck: Christoph Bossen, Thorsten Hansen und Christoph Michels verletzt – „eine halbe Katastrophe“, hofft Trainer Dennis Peper auf schnelle Genesung seiner Stürmer.

Stern Flensburg – SV Frisia 03: Beide Teams gewannen zum Auftakt recht souverän – beim „Schon-wieder-Tabellenführer“ ist der Einsatz von Torge Hannemann noch nicht sicher.

TSV Friedrichsberg – TSV Rantrum (alle Mi. 19 Uhr): Nicht geglänzt, aber gewonnen – der Auftakt ist dem Team vom Lagedeich geglückt. Jetzt geht’s zum TSV Friedrichsberg, der 4:1 in Wesselburen gewann.

7. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 3 12.08.12 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 2:0

"Doppelpack" von Sebastian Kiesbye

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV gewinnt das Derby gegen Blau-Weiß Löwenstedt verdient 2:0 / Köster: "Geht in Ordnung"
Nur Augen für den Ball haben Husums Doppel-Torschütze Sebastian Kiesbye (links) und Christer Carstensen. Foto: bhu
Husum (bhu) - Mit 2:0 (1:0) besiegte die Husumer Sportvereinigung den SV Blau-Weiß Löwenstedt verdient und setzt sich damit in der Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Nord-West fest. Über weite Strecken des Spiels ließen die Husumer den Ball geschickt laufen und stellten Gäste-Torhüter Bernd Erichsen mehrmals vor arge Probleme. Immer wieder wühlte sich Husums Angriffsduo Salam Halawani und Sebastian Kiesbye durch die vielbeinige Abwehr, fand aber ihren Meister in Person von Bernd Erichsen. Löwenstedt konnte erst im Verlauf der zweiten Halbzeit einige Akzente setzen, war allerdings nur mit Standardsituationen gefährlich und enttäuschte spielerisch.

Husums Trainer Malte Köster war zufrieden: „Wir haben uns ein Übergewicht erspielt, hätten aber unsere Möglichkeiten besser nutzen müssen. Der Sieg geht in Ordnung.“ Löwenstedts Coach Bernd Hansen hatte es die Sprache verschlagen, er wollte nichts sagen. Der zweite Vorsitzende Sven Jensen befand: „Der Husumer Sieg ist verdient. Unsere Spitzen hingen in der Luft, erst spät lief es im Aufbau besser.“

Vor 275 Zuschauern erspielten sich die Hausherren ein Übergewicht, mit schnellen Angriffen setze die junge Mannschaft die Gäste-Abwehr unter Druck. Die beste Möglichkeit hatte zunächst Henning Lorenzen, der aber aus 17 Metern um Zentimeter verzog (28.). Die Husumer Führung erzielte Sebastian Kiesbye in der 36. Spielminute im zweiten Versuch, Bernd Erichsen konnte zunächst abwehren. Salam Halawani verzog um Zentimeter (41.), Sebastian Kiesbye scheiterte an Erichsen (42.).

Auch im zweiten Durchgang erspielten sich die Gastgeber große Tormöglichkeiten. Nach gelungener Kombination verzog Henning Lorenzen knapp (65.). Sebastian Kiesbye scheiterte zweimal in aussichtsreicher Position am Löwenstedter Torhüter (76./92.), machte aber in der fünften Minute der Nachspielzeit das Endergebnis klar. Nach einem Konter über Halawani schoss Husums Torjäger unbedrängt ein. Richtig gefährlich wurde es für die SV nur einmal: Einen Freistoß-Hammer von Dennis Jäger aus 20 Metern konnte Chris Bielinski im HusumerTor gerade noch abwehren (80.). Schlusswort von Malte Köster: „Wir hatten einige Auszeiten in der zweiten Halbzeit, daran müssen wir arbeiten. Aber insgesamt bin ich zufrieden.“

Husumer SV: Bielinski – Bauer, Herpel, M. Lorenzen (54. Wullenweber/ 82. Peters), Petersen – H. Lorenzen, Siegfried, Alla (75. Schaller), Wetzel – Halawani, Kiesbye. SV Blau-Weiß Löwenstedt: Erichsen – Christer Carstensen, Andresen, Jäger, Dohle – Clausen, L. Hansen, Schilling (46. Manske), Peters, – Christian Carstensen (80. Sönnichsen), Nielsen. Schiedsrichter: Stotzem (Hennstedt). – Zuschauer: 275. Tore: 1:0 Kiesbye (36.), 2:0 Kiesbye (90.+5). Beste Spieler: Herpel, Lorenzen, Halawani, Kiesbye – Erichsen.

13. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Derby-Zeit in Husum und Langenhorn

Dritter Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Frisia zu Gast in Wesselburen / TSV Rantrum beim starken Aufsteiger Satrup
Stets engagiert:Trainer Malte Köster. Foto: usc

Husum (usc) - Es gibt keine Pause – heute und morgen müssen Nordfrieslands Verbandsliga-Fußballer schon wieder ran. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Duelle zwischen der HusumerSV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt sowie der SG Langenhorn-Enge gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck.

TSV Nordmark Satrup – TSV Rantrum (Sbd. 14 Uhr): Die Einstellung stimmte, die spielerische Leistung war besser als beim mühsamen 1:0 gegen den TSB Flensburg – und schon hat der TSV Rantrum nach dem 2:1 beim TSV Friedrichsberg maximale sechs Punkte auf dem Konto. Heute wird’s allerdings hart für das Team um Trainer Bernd Michalski – Aufsteiger Satrup, gespickt mit ehemaligen SH-Liga-Akteuren, gilt als Geheimfavorit und hat in zwei Partien schon elf Mal getroffen. Mit Keeper Frank Rathje, Malte Schefer, Christopher Groß und Markus Paul fallen gleich vier Leistungsträger aus. „Im letzten Jahr hätte mich das umgehauen“, so Michalski, „jetzt weiß ich , dass ich auch so eine gute Mannschaft zusammen habe.“

BW Wesselburen – SV Frisia 03 (Sbd. 15 Uhr): Niederlage bei Stern – kein Beinbruch für die Mannschaft von Bodo Schmidt, die auch in vergangenen Spielzeiten schon mal Probleme mit den „Sternen“ und dem sehr kleinen Platz dort hatte. Heute geht’s zu BW Wesselburen, das seinen Heimauftakt in den Sand setzte (1:4 gegen Friedrichsberg), aber in der Woche beim torlosen Tabellenletzten Nordhastedt 3:0 gewann und sich sogar den Luxus leisten konnte, einen Elfmeter zu verschießen.

SG Langenhorn-Enge – SG Ladelund-Achtrup-Leck (So. 14 Uhr): 1:3 in Löwenstedt, 0:4 gegen Mitaufsteiger Angeln – die Mannschaft von Coach Frank Schollek fremdelt noch mit der neuen Klasse. „Gegen Angeln, das war ganz schlimm. Da fehlte die Dynamik, da kamen nicht mal Pässe über fünf Meter an“, ärgerte sich der Trainer. Ihn stören die zahlreichen englischen Wochen, den ganzen August geht das so weiter. „Trainieren ist wichtiger“, findet Schollek. Der Gegner hatte beim 4:2 in Eggstedt Glück, fuhr aber den ersten „Dreier “ ein. Das wünscht sich auch Schollek von seinen Schützlingen. „Vielleicht macht es ’klick’ , wir gehen 1:0 in Führung und können das halten“, hofft er. Ladelund-Achtrup-Leck konnte am Mittwoch die zuletzt angeschlagenen Offensivkräfte Christoph Bossen und Thorsten Hansen wieder einsetzen. Bossen lieferte prompt eine Torvorlage.

Husumer SV – SV Blau-Weiß Löwenstedt (So. 14 Uhr): „An guten Tagen können wir jede Mannschaft in dieser Klasse schlagen“, sagt Husums Trainer Malte Köster. Doch er weiß auch: „Wir werden aber auch noch mal Lehrgeld zahlen müssen – hoffentlich nicht gerade am Sonntag gegen Löwenstedt.“ Beide Teams sind gut gestartet: Husum ist noch ohne Gegentor (vier Punkte), Löwenstedt hat beide Partien gewonnen und ist Tabellenzweiter. In der Offensive kann Köster wieder auf Sebastian Kiesbye zurückgreifen, etwas mehr Sorgen bereitet ihm die Defensive. Tim Ruland fällt gesperrt aus, Christian Herpel und Sascha Rettkowski sind angeschlagen. „Drei Mann aus der Viererkette – wenn die fehlen, wird es hart“, so Köster, der aber zuversichtlich ist: „Das kriegen wir hin.“

Vor Löwenstedt hat er durchaus Respekt. „Eine kompakte und gute Mannschaft. Sven Nielsen ist immer gefährlich, auch Christian Peters ist gut unterwegs.“ Zuletzt stand man sich 2010/11 in Pflichtspielen gegenüber – und das gleich vier Mal. Im Pokal fertigte Husum die Löwen 5:2 ab, die Punktspiele endeten 1:1 im Friesenstadion und 4:2 für Husum, das Kreisfinale im Integrationscup entschieden die Stormstädter im Elfmeterschießen für sich.
11. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 4 15.08.12 SG Ladelund/Achtrup/Leck Husumer SV 2:3

Husum muss nach 3:0 noch zittern

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Christoph Bossens "Doppelpack" kommt für die SG Ladelund-Achtrup-Leck im Derby zu spät
Nichts zu machen für Lars Christiansen: Der starke Torhüter der SG Ladelund-Achtrup-Leck muss den Freistoß von Erion Alla zum zwischenzeitlichen 0:2 passieren lassen. Foto: wrege
Leck (pu) - „Das 2:3 fiel etwas zu spät, sonst wäre vielleicht noch etwas möglich gewesen. Wir können noch mehr, aber das war schon ein guter Anfang“, sagte Dennis Peper, Trainer des Fußball-Verbandsligisten SG Ladelund-Achtrup-Leck, nach dem 2:3 (0:2) gegen die Husumer SV. Sein Kollege Malte Köster war heilfroh: „Wir haben uns nach dem 3:0 selbst aus dem Spiel genommen. Diese Auszeiten müssen wir noch abstellen“, ärgerte sich der HSV-Trainer über die zwei späten Gegentore.

Marc Koschenz (10.) hatte die erste Chance, scheiterte an Keeper Chris Bielinski. Fast im Gegenzug erzielte Sebastian Kiesbye (12.) auf Vorarbeit von Salam Halawani das 0:1. Kurz vor der Pause traf Erion Alla mit einem Freistoß aus 18 Metern zum 0:2 (40.).

Nach der Pause waren zunächst die Gäste weiter am Drücker, Halawani erhöhte auf 0:3 (52.). Doch jetzt spielten sich die Platzherren frei. Koschenz und Thorsten Hansen (58.) scheiterten bei einer Doppelchance, Christoph Bossen (75.) ließ mit dem 1:3 (78.) Hoffnung aufkommen. Lars Christiansen mit einer Parade gegen Kiesbye (81.) hielt die SG im Spiel. Nach einer Direktabnahme von Finn Kröger soll Julian Peters den Ball mit der Hand auf der Linie gstoppt haben. Trotz aller Husumer Proteste sah Peters Rot, den Strafstoß verwandelte Bossen souverän zum 2:3 (88.). In der Nachspielzeit scheiterte Kiesbye (90.+2.) noch mit einem Konter am starken Keeper Lars Christiansen.

SG Ladelund-Achtrup-Leck: Christiansen – Eggert (46. Janne Petersen), Thomsen, Leif Petersen, Ingwersen – Treitz (57. Kröger), Vollmer, Stoll (9. Reschke), Hansen – Bossen, Koschenz. Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber, Ruland (79. Peters), Petersen – Henning Lorenzen, Siegfried, Alla (90. Rafalski), Wetzel – Halawani, Kiesbye. Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg). Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 (12.) Sebastian Kiesbye, 0:2 (40.) Erion Alla, 0:3 (52.) Salam Halawani, 1:3 (78.) Christoph Bossen, 2:3 (88., Handelfmeter) Bossen. Rote Karte: Peters (88., Husum/abs. Handspiel).
Beste Spieler: Bossen, Christiansen/Kiesbye, Halawani, Ruland.

17. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 5 18.08.12 Husumer SV BSC Brunsbüttel 4:2

Fußball-Verbandsliga

Drei Kiesbye-Tore beim Husumer 4:2-Erfolg

Husum (bhu) - „Das war ein enger Kick, doch wir hatten immer eine Antwort parat. Deshalb ist der Sieg letztlich verdient ausgefallen.“ So kommentierte Trainer Malte Köster das 4:2 (2:1 ) der Husumer SV in der Verbandsliga gegen den BSC Brunsbüttel. Nach 30 Sekunden stand es bereits 1:0 – Salam Halawani setzte Sturmpartner Sebastian Kiesbye gekonnt in Szene, der den Ball über den verdutzten BSC-Keeper Arne Steinhagen ins Tor beförderte. Ein Kopfball von Kiesbye verfehlte nur um Zentimeter das Ziel (17.). Doch Brunsbüttel konnte sich befreien, setzte sich besonders mit lang geschlagenen Bälle in Szene. Mit einem satten Schuss ins Toreck traf Torben Schneidereit nicht unverdient zum Ausgleich. Doch Husum schlug zurück: Nachdem Salam Halawani im Strafraum von Nils Klaassen von den Beinen geholt wurde, verwandelte Sebastian Kiesbye den fälligen Elfmeter zum 2:1 (42.). Kurz nach dem Wechsel waren die Husumer Abwehrspieler mit dem Gedanken wohl noch in der Kabine, die Zuordnung auf der rechten Seite fehlte. Kevin Manzke nutze den Fehler prompt zum Ausgleich (47.). Die Nordfriesen waren aber nur kurz geschockt. Nachdem Tobias Wetzel um Zentimeter über die Latte zielte (61.), machte Sebastian Kiesbye seinen dritten Treffer (64.), ier Minuten später erzielte Tobias Wetzel den 4:2 Endstand. Weitere Möglichkeiten von Bosse Wullenweber, Kiesbye und Michael Petersen blieben ungenutzt.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber, Ruland, Petersen - Lorenzen (78. Demir/88. Bauer), Siegfried, Alla, Wetzel (74. Strüning) – Halawani, Kiesbye.
BSC Brunsbüttel: Steinhagen – Rösler (67. Scheulen), Lobischer, Manzke, Klaassen (67. C. Krahn) – Conson, Rohwedder, Schneidereit, Gültekin – Borwieck, Schlüter (31. Junge).
Tore: 1:0 Kiesbye (1.), 1:1 Schneidereit (33.), 2:1 Kiesbye (42.), 2:2 Manzke (47.), 3:2 Kiesbye (64.), 4:2 Wetzel (68.). Schiedsrichter: Lorenz (TSV Aukrug). – Zuschauer: 133. Beste Spieler: Bielinski, Alla, Wullenweber/Schneidereit, Borwieck. Gelb-Rot: Wullenweber (Husum/90.+3; Unsportlichkeit nach Rangelei mit Borwieck.

20. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Geest lässt zu viele Chancen ungenutzt

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Erster Punkt für den Aufsteiger – BSC Brunsbüttel verliert 2:4 bei der Husumer SV

Eggstedt/Husum (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nord-West gelang weder Aufsteiger SG Geest noch dem BSC Brunsbüttel am Wochenende ein „Dreier“.

SG Geest – TSB Flensburg 3:3 (0:1). Zwar holte die die SG Geest 05 als Aufsteiger ihren ersten Punkt in der neuen Umgebung, doch so rechte Freude wollte nach dem Remis gegen TSB Flensburg im Lager der Dithmarscher nicht aufkommen. „Ich kann meiner Mannschaft hinsichtlich ihrer Moral keine Vorwürfe machen. Aber unsere Chancenverwertung war am heutigen Tag dürftig“, ärgerte sich SG-Coach Michael Dürr ein wenig über die Abschlussqualitäten seiner Schützlinge. „Wir haben wohl zehn gute Chancen, der Gegner nur deren fünf, am Ende aber steht es 3:3 und der Gegner übernimmt für uns sogar das Toreschießen“, war Dürr aber auch schon wieder ein Schmunzeln zu entnehmen. Doch nach der „desolaten Leistung in Rantrum“ (O-Ton Dürr) zeigte die Heimelf eine tolle Reaktion, doch ließen die in der Kreisliga noch treffsicheren Daniel Thiel und Andre Köller zu viele Torchancen ungenutzt.
20. August 2012 · Norddeutsche Rundschau

Heißes Wochenende

Husum (usc) - Das heißeste Wochenende des Jahres steht an – haben Nordfrieslands Fußball-Verbandsligisten nach zwei „englischen Wochen“ noch Kraft? An diesem Wochenende gibt es ausnahmsweise mal kein Derby, aber dennoch zahlreiche interessante Spiele.

Husumer SV – BSC Brunsbüttel (Sbd. 14 Uhr): 34 Tore in der Vorsaison, jetzt schon wieder fünf – Brunsbüttel hat mit Marx Borwieck einen Torjäger, der den Namen auch verdient. Doch bange machen gilt nicht: Salam Halawani und Sebastian Kiesbye haben auch schon je drei Mal getroffen, zudem hat die HSV in vier Spielen erst zwei Gegentore kassiert – beste Abwehr der Liga.

VfB Schuby – TSV Rantrum (Sbd. 14 Uhr): Von „grausamem Gekicke“ und der „schlechtesten halben Stunde seit langem“ sprach Trainer Bernd Michalski – und dabei hatte sein TSV Rantrum gerade 2:0 gewonnen! Jetzt geht’s zum Aufsteiger VfB Schuby, der. ähnlich wie der letzte Gegner SG Geest 05, in der Verbandsliga noch keine Bäume ausgerissen hat.

Stern Flensburg – SG Ladelund-Achtrup-Leck (Sbd. 15 Uhr): Die „Sterne“ sind noch ungeschlagen, ließen beim 4:2 gegen Frisia und beim 0:0 in Löwenstedt aufhorchen. Die SG holte ihren bislang einzigen Sieg auswärts.

SV Frisia 03 – Flensburg 08 II (So. 15 Uhr): Gianluca Siefert ist zurück – aber nur für einen Nachmittag. Der ehemalige Frisianer war lange verletzt, sammelte zuletzt in der 08-Reserve Spielpraxis und erzielte beim 6:0 gegen Wesselburen (dem ersten Sieg nach zuvor drei Niederlagen) auch ein Tor.

TSV Nordhastedt – SV Blau-Weiß Löwenstedt (So. 17 Uhr): Beim TSV Nordhastedt scheinen die „Dritte“ (spielen um 13 Uhr) und die Frauen (15 Uhr) höher im Kurs zu stehen als die Männer. „Wir brauchen mal wieder einen Dreier“, wünscht sich Trainer Bernd Hansen nach zwei sieg- und torlosen Partien.
18. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 22.08.12 Husumer SV TSV Rantrum 3:2

Kein Team: Sylt sorgt für Pokal-Eklat

 
Zweite Runde im Krombacher Fußball-Kreispokal: Husum gewinnt Verbandsliga-Duell/ Elfmeterschießen in der "Nacht von Niebüll"
Husums Bosse Wullenweber schirmt den Ball gegen Marten Matzen ab. Foto: hulin
Husum (gho/pu/bhu) - Die Favoriten setzten sich durch in der zweiten Runde des Krombacher-Fußball-Kreispokals – mit einer Ausnahme: Der FC Sylt, immerhin Titelverteidiger, trat bei IF Tönning nicht an. Lediglich ein (!) Spieler, nämlich Torwart Marten Nagel, war zum Treffpunkt erschienen, alle anderen Akteure und Trainer Berkan Algan glänzten durch Abwesenheit.

IF Tönning – FC Sylt Kampflos Der Kreisligist kam kampflos weiter. Sowohl die Tönninger als auch Schiedsrichterin Ann-Kathrin Nesch waren vor Ort, vom FC Sylt nur Ligaobmann Manfred Block, Torwart Morten Nagel und später noch Volker Koppelt. „Ich habe meiner Mannschaft vorher bereits gesagt, dass sie sich auch auf eine Trainingseinheit einstellen soll“, zeigte sich IF-Coach Andreas Paltian keineswegs verwundert. „Beim FC Sylt scheint keiner mehr zu wissen, was der andere macht – für einen SH-Ligisten mehr als peinlich“, hieß es aus dem IF-Umfeld. Manfred Block war peinlich berührt: „Ich habe schon viel erlebt beim FC Sylt, aber das war ein negativer Höhepunkt“, so der Ligaobmann gestern.

Niels Friedrichsen (Niebüll, li.) und Marten Begier im Laufduell. Foto: pustal

TSV RW Niebüll – SG Langenhorn-Enge 4:5 (0:0, 0:0) n.E. Am Ende setzte sich in der langen „Niebüller Nacht“ der Glücklichere beim Elfmeterschießen durch. „Das war nicht verdient, denn im Spiel hatten wir die besseren Chancen. Am Ende ging uns etwas die Kraft aus. Schade, denn wir haben ein klasse Spiel gemacht“, war Niebülls Coach Holger Lützen enttäuscht. Auch SG-Trainer Frank Schollek ärgerte sich: „Das hat keinen Spaß gemacht, es war viel zu dunkel. In den englischen Wochen so ein langes Spiel – das passt mir gar nicht.“

In den 120 Minuten hatten beide Teams gute Chancen gehabt, unter anderem Latten- und Pfostenschüsse. Das Elfmeterschießen musste entscheiden. Auf dem Nebenplatz wurde das Flutlicht angeschaltet, so dass Schützen und Torhüter wenigstens etwas sehen konnten. Matthias Bruhn, Erk Johannsen, Jan-Eric Lorenzen und Niels Friedrichsen trafen für Niebüll, Jessen, Lutz Christiansen, Ingmar Brydda und Daniel Petersen für die SG. Torben Lorenzen scheiterte an Schaarschmidt, Steffen Petersen machte mit dem 5:4 alles klar.

SG Wiedingharde-Emmelsbüll – SG Ladelund-Achtrup-Leck 0:3 (0:1) Die SG Wiedingharde-Emmelsbüll stand tief, damit hatte der Verbandsligist Probleme. Auch nach dem 0:1 (22.) per Kopfball von Stefan Reschke nach Freistoß von Thorsten Hansen wurde das Spiel nicht viel besser. Ein Pokalfight entwickelte sich nicht, weil die Platzherren sehr verhalten spielten, kaum Einsatz zeigten. Björn Vollmer traf per Kopfball zum 0:2 (62.) und lupfte in der Schlussminute nach einem Konter den Ball zum 0:3 (90.) über den SG-Torhüter ins Netz.

Null Leidenschaft, null Einsatz“, schimpfte Jan-Franck Johannsen.Dennis Peper sah das ähnlich. „Ich hatte mehr erwartet an Gegenwehr, aber die konnten oder wollten nicht. Das war ein völlig unaufgeregtes Spiel, aber wir haben deutlich zu wenig aus unserer Überlegenheit gemacht“, so der Coach des Verbandsligisten.

SG Oldenswort-Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1:2 (1:2) „Kompliment an meine Mannschaft – wir haben wirklich gut mitgehalten“, zeigte sich SG-Trainer Rolf Flatterich zufrieden. In der ersten Hälfte standen die beiden Abwehrreihen im Vordergrund. Für Frisia hatte Lars Albertsen Chancen (30., 32.), Oldenswort-Stürmer Jan Bielfeldt schoss über den Kasten (36.). Ein Zuspiel von Marten Dierks nutzte Mathias Schmitz zur Führung des Kreisligisten (53.). Der Verbandsligist reagierte schnell: Oke Petersen nutzte zwei individuelle Fehler im Abwehrverbund der Heimelf aus und drehte so die Partie (59., 65.). In der Folge blieb die Partie offen, den Platzherren gelang jedoch kein Treffer mehr.

Husumer SV – TSV Rantrum 3:2 (0:1) „Wir haben im zweiten Durchgang ordentlich Druck gemacht und letztlich verdient gewonnen“, freute sich HSV-Coach Malte Köster. Sein Kollege Bernd Michalski befand: „Eine Niederlage nach einer 2:0-Führung ist natürlich nicht schön, aber ich muss feststellen, dass der Husumer Sieg in Ordnung geht.“ Dabei hatte es gut begonnen für den Finalisten der Vorsaison: Tim Ruland vertändelte das Leder, Danny Jessen nutzte den Ballverlust zum 0:1. Mit unbändigem Kampfgeist verteidigte man die Führung, suchte mit schnellen Kontern die Vorentscheidung. Tim Ruland leistete erneut Schützenhilfe, holte Ferhat Alim im Strafraum von den Beinen – den Elfmeter verwandelte Thomas Grabowski (64.).

Doch Husum schaffte noch die Wende. In der 65. Minute setzte sich der agile Henning Lorenzen durch, sein kluger Pass fand in Sebastian Kiesbye einen dankbaren Abnehmer zum 1:2. Yannick Bauer (71.) traf die Latte. Sebastian Kiesbye legte für Salam Halawani auf, der in der 75. Minute den Ausgleich erzielte, drei Minuten später war es erneut Sebastian Kiesbye, der einen Pass von Christian Herpel zum 3:2-Endstand verwertete.

Zuvor hatte Thomas Grabowski Rot von Schiedsrichter Overmann (Löwenstedt) gesehen – der Rantrumer Abwehrspieler hatte Sebastian Kiesbye von den Beinen geholt (77.).

24. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Kreispokal

Finalist TSV Rantrum muss zur Husumer SV

Husum (usc) - Um Punkte geht’s nicht, aber die im Wettbewerb verbliebenen fünf nordfriesischen Fußball-Verbandsligisten haben trotzdem wieder eine „englische Woche“ – die zweite Runde im Krombacher Fußball-Kreispokal steht an. Heute stehen fünf Partien an, das gestrige Spiel des TSV Süderlügum gegen den TSV Hattstedt war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet.

Alle Spiele beginnen um 19 Uhr.

TSV RW Niebüll – SG Langenhorn-Enge: Geht da was? Tabellen-Siebter der Kreisliga gegen den 16. der Verbandsliga – da können sich die Rot-Weißen zumindest Außenseiterchancen ausrechnen. In der vergangenen Saison gab es ein 1:1 in Niebüll, das Rückspiel gewann der damalige Meister SG 6:3.

SG Wiedingharde-Emmelsbüll – SG Ladelund-Achtrup-Leck: Wirft der Kreisliga-Aufsteiger den zweiten Verbandsligisten raus? In Runde eins gelang ein 3:0 gegen BW Löwenstedt, das allerdings ein hartes Trainingslager in den Knochen hatte und nicht in Bestbesetzung antrat. Vielleicht gibt’s ja ein nachträgliches Pokal-Geschenk zum 50. Geburtstag von Liga-Manager Ralf Koplin (wir berichteten).

Husumer SV – TSV Rantrum: Zweiter gegen Vierter der Verbandsliga – ein Spiel, das man sich durchaus etwas später im Wettbewerb hätte vorstellen können. In der vergangenen Saison standen sich beide Teams im Halbfinale gegenüber, Rantrum gewann am heimischen Lagedeich 4:3. Alles andere als begeistert über die Ansetzung ist Bernd Michalski. „Warum setzt man solche Spiele nicht in der Vorbereitung an?“, fragt der Rantrumer Coach auf der Internet-Seite tsv-rantrum.de

IF Tönning – FC Sylt: Der Kreisliga-Vizemeister geht das Duell mit der „Wundertüte“ FC ganz entspannt an (siehe Interview oben). 2008 stand man sich im Verbandsliga-Aufstiegsspiel schon einmal gegenüber – Sylt, das damals noch unter FC Haddeby 04 firmierte, gewann vor der stolzen Kulisse von 700 Zuschauern 5:0, anschließend feierte man gemeinsam.
22. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Fußball-Pokalspiele: Erste Runde ausgelost

Husum (sh:z) - Der Kreisfußballverband Nordfriesland hat die ersten Runden im Krombacher-Pokal sowie im Kreis-Cup ausgelost. Die weiteren Runden werden auf der Arbeitstagung des KFV am 30. Juli in Breklum ausgelost.

Krombacher-Pokal, 1. Runde am Sonntag, 29. Juli, 15 Uhr:

TSV Seeth/Drage – SG Ladelund-Achtrup-Leck, TSV Klixbüll – TSV Rantrum, TSV Amrum – MTV Schwabstedt, TSV Drelsdorf – TSV Goldebek, Rödemisser SV – SG Oldenswort-Witzwort, SV Schobüll – Team Sylt, TSV Stedesand – TSV Hattstedt, TSV Fahretoft-Waygaard – TSV Rot-Weiß Niebüll, TSV Viöl – SG Langenhorn/Enge, IF Tönning – SZ Arlewatt, TSV Süderlügum – SV Dörpum, SV Germania Breklum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Bredstedter TSV – SG Eiderstedt, SG Wiedingh.-Emmelsbüll – SV Blau-Weiß Löwenstedt. Freilose: FC Sylt und Husumer SV.

Kreis-Cup, 1. Runde am Sonntag, 5. August:

SV Blau-Weiß Löwenstedt III – IF Tönning II (12.30 Uhr), TSV Drelsdorf III TSV – Hattstedt II (13 Uhr), Wiedingh.-Emmelsbüll II – SG Ladelund-Achtrup-Leck II (15 Uhr), Husumer SV II – SG Eiderstedt II (15 Uhr), TSV Goldebek II – SV Dörpum II (15 Uhr), TSV Drelsdorf II – SV Schobüll II (15 Uhr), SG Oldenswort-Witzwort II – SG Eiderstedt III (15 Uhr), SVGermania Breklum II – SV Frisia 03 Risum-Lindholm II (15 Uhr), Team Sylt II – TSV Viöl II (15 Uhr), Rödemisser SV II – SV Frisia 03 Risum-Lindholm III (15 Uhr), TSV Rantrum III – SV Blau-Weiß Löwenstedt II (15 Uhr). Freilos: SZ Arlewatt II.

14. Juli 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 6 26.08.12 VfB Nordmark Flensburg Husumer SV 1:5

5:1 – Husum deklassiert den VfB Nordmark

Flensburg (wsi) - Mit einer ganz starken Leistung stellte Fußball-Verbandsligist Husumer SV bei VfB Nordmark Flensburg seine Titelambitionen nachhaltig unter Beweis. Das 5:1 (2:1) der Nordfriesen war auch in der Höhe verdient. Selbst VfB-Coach Rüdiger Boysen meinte: „Damit sind wir noch gut bedient.“ Dabei hatte es gut begonnen, Dawid Kroll verwandelte in der 5. Minute einen an Marco Diedrichsen verursachten Foulelfmeter. In der Folgezeit waren die Platzherren überlegen, nutzten aber ihre Möglichkeiten nicht. Die beste vergab Max Vasilenko, als er den Ball nach gutem Solo über die Latte lupfte (21.). Die Vorentscheidung zu Gunsten der bis dahin abwartend agierenden Gäste fiel kurz vor der Pause. Nach Doppelschlag von Salam Halawani (44.) und Christian Herpel (45. +1) stand es plötzlich 1:2. Von diesem Schock erholte sich Nordmark nach der Pause nicht. Die Husumerbeherrschten nun Ball und Gegner. Auch in kämpferischer Hinsicht ging nichts mehr beim VfB. So waren die weiteren Treffer von Sebastian Kiesbye (50., 63.) und Erion Alla (74.) die fast logische Folge. Sollte Husum auf diesem Level weiterspielen, sind sie neben Satrup heißester Titelanwärter.

VfB Nordmark Flensburg: Yeboah - Vasilenko - Henningsen, Ahlert - Kroll, Sahin, Ben-Djebbi, Lange, El-Sayed, Petersen - Diedrichsen (76. Bloom), M’boup.
Husumer SV: Bielinski - Herpel, Petersen, Ruland, Siegfried (75. Schaller) - Schröder, Wetzel (77. Strüning), Alla, Lorenzen (75. Bauer) - Halawani, Kiesbye.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt (Kieler MTV).
Tore: 1:0 Kroll (5. FE), 1:1 Halawani (44.), 1:2 Herpel (45. +1), 1:3, 1:4 Kiesbye (50., 63.), 1:5 Alla (74.). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Vasilenko/geschlossene Mannschaftsleistung.

27. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum deklassiert VfB Nordmark

Flensburg (wsi) - Mit einer ganz starken Leistung stellte die Husumer SV bei VfB Nordmark Flensburg seine Titelambitionen in der Fußball-Verbandsliga unter Beweis. Das 5:1 (2:1) der Nordfriesen war auch in der Höhe verdient. Selbst VfB-Coach Rüdiger Boysen meinte: „Damit sind wir noch gut bedient.“

Dabei ging es für den VfB gut los. Dawid Kroll verwandelte in der 5. Minute einen an Marco Diedrichsen verursachten Foulelfmeter. In der Folgezeit waren die Platzherren das überlegene Team. Aber sie nutzten ihre Möglichkeiten nicht. Die beste vergab Max Vasilenko, als er das Leder nach einem glänzenden Solo über die Latte lupfte (21.). Die Vorentscheidung zugunsten der bis dahin abwartend agierenden Gäste fiel kurz vor der Pause. Mit einem Doppelschlag durch Salam Halawani (44.) und Christian Herpel (45. +1) stand es plötzlich 1:2. Von diesem Schock erholte sich Nordmark nicht. Die Husumer beherrschten nun Ball und Gegner. Selbst in kämpferischer Hinsicht versagte der VfB. So waren weitere Treffer durch Sebastian Kiesby (50., 63.) und Erion Alla (74.) eine logische Folge. Boiesen kündigte an: „Ich denke, wir müssen im Training wieder etwas anziehen. Vor allem muss die Mannschaft erkennen, dass Spiele auch über den Kampf gewonnen werden.“

VfB Nordmark Flensburg: Yeboah - Vasilenko - Henningsen, Ahlert - Kroll, Sahin, Ben-Djebbi, Lange, El-Sayed, Petersen - Diedrichsen (76. Bloom), M’boup. Husumer SV: Bielinski - Herpel, Petersen, Ruland, Siegfried (75. Schaller) - Schröder, Wetzel (77. Strüning), Alla, Lorenzen (75. Bauer) - Halawani, Kiesbye. Schiedsrichter: Gerhardt (Kieler MTV). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Vasilenko / geschlossene Mannschaftsleistung.

27. August 2012 · Flensburger Tageblatt

Jacobsen schiebt Favoritenrolle nach Husum

Denny Andresen (re.) will mit Satrup in der Verbandsliga weiter für Furore sorgen. Foto: Sieg

Satrup (wsi) - In der Mitte Angelns schlägt derzeit das Herz der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Aufsteiger TSV Nordmark Satrup hat zu Beginn der neuen Spielzeit Maßstäbe gesetzt. Eine Situation die Coach "Max" Jacobsen in gewisser Weise genießt, aber er traut dem Braten noch nicht so richtig. Trotz der überzeugenden Spielweise macht er ein wenig in Understatement: "Aufgrund der schwierigen personellen Lage sehe ich uns gegenwärtig nicht in der Favoritenrolle. Für mich ist die Husumer SV erster Titelanwärter." Dennoch will Jacobsen mit seinem Team natürlich alles unternehmen, um die Tabellenführung zu verteidigen. Am Sonntag (14 Uhr) erwarten die Angeliter mit der SG Geest 05 einen vermeintlich leichten Gegner. Die Dithmarscher stehen auf dem letzten Tabellenplatz, aber der TSV-Coach weiß, was auf sein Team zukommt: "Geest wird sicherlich sehr tief in der Defensive stehen und auf gelegentliche Konter hoffen. Da müssen wir geduldig spielen."

In Satrup läuft noch nicht alles rund, wie unter der Woche im Kreispokal. Da unterlag Satrup beim Kreisligisten TV Grundhof mit 1:2. Dieser Niederlage misst der Coach jedoch keine große Bedeutung zu. Der Blick ist eindeutig auf die Partie gegen Geest gerichtet. Obwohl der Trainer auf ein 3:0 tippt, gibt es einige personelle Baustellen, die ihm ein wenig Sorgen bereiten. Neben den Langzeitverletzten Michael Berger und Dominik Möller fallen Philipp Jacobsen (Bänderriss) und Kapitän Sascha Neumann (Meniskusschaden) aus. Zudem ist der Einsatz von Torjäger Sven Beck (umgeknickt) fraglich.

Trainer-Tipps Hans-Jürgen Jacobsen (Nordmark Satrup): FC Angeln 02 – Frisia 03 Risum-Lindholm 1:1 Flensburg 08 II – TSV Friedrichsberg 1:2 TSB Flensburg – VfB Schuby 0:2 Ladelund/Achtrup/Leck – TSV Nordhastedt 3:1 TSV Rantrum – SG Langenhorn-Enge 3:0 BSC Brunsbüttel – Stern Flensburg 2:1 VfB Nordmark Flensburg – Husumer SV 0:1 TSV Nordmark Satrup – SG Geest 05 3:0 BW Löwenstedt – BW Wesselburen 4:0

24. August 2012 · Flensburger Tageblatt

Gegenseitiger Respekt vor Derby in Rantrum

Husum (pu/bhu/usc) - Sechster Spieltag in der Fußball-Verbandsliga und wieder gibt’s ein Derby: Der Tabellenvierte TSV Rantrum trifft heute (15.30 Uhr) auf die SG Langenhorn-Enge.

FC Angeln 02 – SV Frisia 03 (Sbd. 14 Uhr): Er hat immer noch den besten Namen, den ein Torwart haben kann: Tore Wächter, der nach Stationen bei Schleswig 06 und Flensburg 08 zu seinem Heimatverein FC Angeln zurückgekehrt ist: Der Keeper tippt auf einen 2:0-Erfolg und begründet es so: „Bei meinen Heimspielen mit dem FC gegen Lindholm haben wir immer gut ausgesehen, das soll auch so bleiben“. Trainer Bodo Schmidt und seine Spieler werden es anders sehen.

SG Ladelund-Achtrup-Leck – TSV Nordhastedt (Sbd. 14.30 Uhr): „Nordhastedt ist immer ein unbequemer Gegner wegen der körperlichen Spielweise. Aber wenn wir die Leistung wie gegen Husum und Stern Flensburg bestätigen können, bin ich guter Dinge“, so SG-Coach Dennis Peper.

TSV Rantrum – SG Langenhorn-Enge (Sbd. 15.30 Uhr): „Unser Gegner ist sehr kampfstark, wir wollen aber unser Spiel durchziehen und im heimischen Stadion unbedingt gewinnen. Den Abstand zum unteren Drittel möchte ich so schnell wie möglich vergrößern. Aber einfach wird es auf keinen Fall, ich sehe ein enges Spiel“, sagt Trainer Bernd Michalski, der auf Thomas Grabowski, Danny Jessen und Jann Iven Jensen verzichten muss. „Das wird nicht einfach für uns, denn gegen die heimstarken Rantrumer gilt es, den Abwehrriegel zu knacken“, so Frank Schollek, Coach des Neulings.

VfB Nordmark Flensburg – Husumer SV (So. 14 Uhr): „Nordmark hat eine kompakte Mannschaft, die sehr gut besetzt ist. Kroll, Diedrichsen, Ben-Djebbi – um nur einige zu nennen. Nordmark bekommt aber Probleme, wenn sie in Rückstand geraten. Wir müssen permanent Druck machen und das Tempo hoch halten“, weiß Coach Malte Köster. Husum ist für Hans-Jürgen Jacobsen, Trainer von Tabellenführer Satrup, erster Titelkandidat – so kann man die Favoritenrolle auch los werden.

BW Löwenstedt – BW Wesselburen (Sbd. 14.30 Uhr): Als einziges Team hatte die Mannschaft von Bernd Hansen in der Woche kein Pokalspiel zu bestreiten, geht somit ausgeruht ins blau-weiße Duell mit dem Tabellen-Vorletzten. Wesselburen hat erst einmal gewonnen (3:0 in Nordhastedt).

25. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 29.08.12 TSV Hattstedt Husumer SV 2:3

Fußball-Kreispokal

3:2 – Husumer SV siegt und steht im Halbfinale

Hattstedt (gho) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV steht als erste Mannschaft im Halbfinale des Krombacher-Kreispokals. Das Team von Trainer Malte Köster setzte sich beim Kreisligisten TSV Hattstedt 3:2 (1:0) durch. In einem fairen Derby mit hohem Tempo brachte Angreifer Sebastian Kiesbye die Stormstädter in Führung (13.). TSV-Schlussmann Andre Albertsen zeichnete sich in der Folge aus, Daniel Frahm (40.) und Niels Hansen (43.) hatten aber auch Chancen auf den Ausgleich. Bald nach Wiederbeginn schoss Simon Thomsen Salam Halawani an, von dem der Ball zum 0:2 ins Tor sprang. Die Hausherren steckten nicht auf – Frahm (60.) und der Ex-Husumer Gerrit Müller (67.) glichen aus, kurz darauf verpasste Müller sogar die Hattstedter Führung (70.). Halawani machte es besser und schloss einen starken Alleingang zum 2:3 ab (75.). In den letzten zehn Minuten bekamen die Zuschauer im Waldstadion einen offenen Schlagabtausch zu sehen: Kiesbye (81., 84.), Herpel (87.) und Ruland (89.) vergaben Möglichkeiten zur Entscheidung, Dennis Thomsen verpasste den möglichen Ausgleich (85.).

Tore: 0:1 (13.) Sebastian Kiesbye, 0:2 (53.) Salam Halawani, 1:2 (60.) Daniel Frahm, 2:2 (67.) Gerrit Müller, 2:3 (75.) Salam Halawani.

31. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreispokal: Hattstedt freut sich auf Husum

Hattstedt/Tönning (usc) - Da waren's nur noch zwei: Nachdem die Viertelfinal-Partie im Krombacher Fußball-Kreispokal zwischen der SG Langenhorn-Enge und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm auf den 3. Oktober verlegt wurde (wir berichteten), stehen heute zwei Partien an, die es allerdings in sich haben: Im Duell der Tabellenzweiten trifft Kreisligist TSV Hattstedt auf den Verbandsligisten Husumer SV (18.30 Uhr). Beide Teams sind prächtig in Schuss, haben in der Punktrunde noch kein Spiel verloren. Das Team von Malte Köster ist sicherlich favorisiert, doch die Schützlinge von Sven Heldt rechnen sich in heißer Derby-Atmosphäre bestimmt was aus.

Kreisligist IF Tönning, gegen den FC Sylt untätig, kann sicher davon ausgehen, dass die SG Achtrup-Ladelund-Leck heute (19 Uhr) tatsächlich antritt. Der Verbandsligist startete etwas holprig in die Spielzeit, feierte aber zuletzt drei Siege in Folge.

29. August 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 7 01.09.12 Husumer SV TSV Rantrum 5:0

Husum sorgt schnell für klare Verhältnisse

Fußball-Verbandsliga: Malte Kösters Team 5:0 im Derby gegen Rantrum
Zu spät kommt Rantrums Marten Matzen (li.) gegen Sebastian Kiesbye – der Husumer Torjäger trifft zum 2:0. Foto: b. petersen

Husum (noh) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV hat sich im Derby gegen den TSV Rantrum keine Blöße gegeben und mit dem souveränen 5:0 (3:0)-Sieg den sechsten Dreier in Serie geholt. Von Beginn an war zu merken, dass die Gastgeber aus dem etwas mühsamen 3:2-Erfolg vor kurzem im Pokalspiel, wo die Mannschaft von Trainer Malte Köster einem 0:2-Rückstand hinterherlaufen musste, ihre Lehren gezogen hatten.

„Wir haben es heute verstanden, Rantrum unter Druck zu setzen“, äußerte sich Trainer Köster nach dem Spiel zufrieden. Sebastian Kiesbye traf nach einer schönen Einzelaktion bereits früh zum 1:0 (8.). Auch das 2:0 besorgte nur zehn Minuten später der Husumer Torjäger. Dieses Mal traf er mit dem Außenrist und markierte damit bereits seinen zehnten Saisontreffer.

Die Gäste fanden ihrerseits überhaupt nicht ins Spiel und mussten sich bei Torhüter Frank Rathje bedanken, der allein im ersten Durchgang bei einem halben Dutzend Paraden einen höheren Rückstand verhinderte. Einmal musste er sich aber vor dem Pausenpfiff doch noch geschlagen geben – auf Zuspiel von Rechtsverteidiger Nils Schröder gelang Henning Lorenzen noch das 3:0 (34.).

Im zweiten Durchgang ließen es die Stormstädter etwas ruhiger angehen, trotzdem kamen nie Zweifel am Ausgang der Partie auf. Dafür sorgte auch das 4:0 der HSV, dieses Mal traf mit Michael Johannsen ein Rantrumer unglücklich ins eigene Netz (57.). In der Folgezeit blieben weitere gute Möglichkeiten auf Seiten der Gastgeber ungenutzt. Den Schlusspunkt zum 5:0-Endstand setzte schließlich Christian Herpel mit einem direkt verwandelten Freistoß aus zentraler Position (80.).

„Ich bin sehr zufrieden, dass wir uns gegen eine sehr defensiv ausgerichtete Mannschaft so viele Chancen herausgespielt haben“, gab Malte Köster abschließend zu Protokoll.

Husum festigte seinen zweiten Tabellenplatz hinter dem TSV Nordmark Satrup, der 3:1 in Schuby gewann. Am 15. September steigt im Friesenstadion das Spitzenspiel.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Rettkowski, Ruland (72. Strüning), Schröder – Siegfried (66. Bauer/72. Wullenweber), Lorenzen, Wetzel, Alla – Halawani, Kiesbye.
TSV Rantrum: Rathje – Johannsen, Matzen, Schefer, Carstensen – Jensen (46. Hansen-Gabriel), Neumann, Paul (76. Alim), Jun – Iwohn (76. Gross), Jessen.
Zuschauer: 200. Schiedsrichter: Scharf (Lensahn).
Tore: 1:0 (8.), 2:0 (18.) Kiesbye, 3:0 (34.) Lorenzen, 4:0 (57., Eigentor), Johannsen, 5:0 (80.) Herpel.
Beste Spieler: Schröder, Lorenzen/Rathje.

3. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Derbys in Husum und Risum-Lindholm

Fußball-Fahrplan fürs Wochenende: Pokal-Neuauflage im Friesenstadion / Frisia gegen Löwenstedt um 16.30 Uhr
Neuauflage: Hassan Demir (Husum, li.) gegen Thomas Grabowski. Foto: bhu

Husum (usc) - Verbandsliga Nord-West: Zwei Mal in Folge verspielte der TSV Rantrum zuletzt eine 2:0-Führung und verlor noch 2:3 – das erste Mal beim Aus im Kreispokal bei der Husumer SV. Heute (14 Uhr) gibt’s im Friesenstadion die Neuauflage um Punkte. Husum will den Platz in der Spitzengruppe behaupten, Rantrum den Abstand zur Abstiegszone vergrößern.

Den Schwung aus dem ersten Auswärtssieg will die SG Langenhorn-Enge mitnehmen und den zweiten Heimerfolg feiern. Könnte klappen: Am Sonntag (14 Uhr) ist der TSB Flensburg zu Gast, der sich zuletzt beim 1:2 gegen Schuby nicht mit Ruhm bekleckerte.

Erst um 16.30 Uhr steigt im Lindholmer Niko-Nissen-Stadion das zweite Derby des Wochenendes: Der SV Frisia 03, bei dem Leif Johannsen und Stephan Christiansen wieder dabei sind, empfängt den SV Blau-Weiß Löwenstedt.

1. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 8 08.09.12 TSB Flensburg Husumer SV 1.3

Chancen nicht genutzt

Husumer SV beim 3:1 in Flensburg trotzdem ungefährdet
Christian Herpel (Husum, links) klärt vor Flensburgs Marten Elhoeft. Foto: staudt

Ballgeflüster

AUSHILFE: Beide Torhüter verletzt – was tun? Beim 3:1 der Husumer SV in der Verbandsliga Nord-West in Flensburg stand Kevin Ralfs (19) zwischen den Pfosten. Der absolviert eine Pilotenausbildung in München, sprang aber am Wochenende ein, weil sowohl Chris Bielinski (19) als auch Florian Holler (26) an Fingerverletzungen laborieren. Gut möglich, dass Ralfs, in der vergangenen Saison Stammkeeper im Husumer SH-Liga-Team, auch am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) im Spitzenspiel gegen Tabellenführer Satrup das HSV-Tor hütet. usc

Flensburg (wsi) - Titelkandidat Husumer SV wurde seiner Favoritenrolle beim Fußball-Verbandsligisten TSB Flensburg gerecht und gewann an der Förde mit 3:1 (1:1). Von Beginn an waren die Schützlinge von Malte Köster gegen sehr defensiv ausgerichtete Hausherren feldüberlegen. Manko war die Chancenverwertung, Salam Halawani (4.), Henning Lorenzen (14.) und Sebastian Kiesbye (21.) ließen beste Gelegenheiten aus. Mit zunehmender Spielzeit wurde der TSB etwas mutiger und ging nach 32 Minuten überraschend in Führung: Mathis Dücker flankte auf Jan Kai Sonnberg, der freistehend einköpfte.

Die Husumer setzten nach, die hundertprozentige Chance zum Ausgleich vergab Halawani, der nach einem langen Ball von Rettkowski völlig freistehend verzog. Mit unfreiwilliger Unterstützung von Ghamari Kian, der nach einer Ecke ins eigene Tor traf, fiel dennoch der Ausgleich (37.). Noch vor der Pause hätten Tobias Wetzel (42.) und Halawani (45.+2) die Führung für die Gäste herausschießen können, aber es blieb beim 1:1. Auch die zweiten 45 Minuten standen im Zeichen der spielerisch besseren Gäste, Torchancen gab es reichlich. Dem hatten die Platzherren nur eine entgegen zu setzen: Matthäus Jacobs scheiterte an HSV-Keeper Kevin Ralfs (54.). Für die Entscheidung sorgten Nils Schröder (62.) und Tobias Wetzel (78.) mit einem Traumtor in den oberen rechten Winkel.

TSB Flensburg: Carstensen - Melzer, Pommer, Sonnberg, Dücker - Jurijczuk, Kian, Clausen, Elhoeft - Fischer (85. Kabashi), Jacobs (74. Adam).
Husumer SV: Ralfs - Herpel, Ruland, Rettkowski, Schröder - Siegfried (90. Wullenweber), Lorenzen, Alla (69. Strüning), Wetzel (87. Rafalski) - Kiesbye, Halawani.
Tore: 1:0 Sonnberg (30.), 1:1 Kian (37., Eigentor), 1:2 Schröder (62.), 1:3 Wetzel (78.).
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst).
Zuschauer: 70.
Gelb-Rote Karte: Herpel (76.; wiederholtes Foulspiel). Beste Spieler: Carstensen/Wetzel, Lorenzen, Kiesbye.

10. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum zu stark für den TSB

Marten Elhoeft vom TSB Flensburg (re.) kommt gegen den Husumer Christian Herpel nicht zum Zug. Foto: staudt
Flensburg (wsi) - Titelaspirant Husumer SV wurde seiner Favoritenrolle im Auswärtsspiel der Fußball-Verbandsliga beim TSB Flensburg gerecht. Die Nordfriesen siegten verdient mit 3:1 (1:1).

Von Beginn an erspielten sie sich gegen die sehr defensiv ausgerichteten Hausherren eine Feldüberlegenheit. Aber selbst beste Möglichkeiten ließen Salam Halawani (4.), Henning Lorenzen (14.) und Sebastian Kiesbye (21.) zunächst aus. Mit zunehmender Spielzeit wurde der TSB etwas mutiger. Dennoch kam die Führung (32.) überraschend. Mathis Dücker flankte auf Jan Kai Sonnberg, der freistehend einköpfte.

Die Husumer setzten jedoch nach. Die hundertprozentige Chance zum Ausgleich vergab Halawani, der nach langem Ball von Rettkowski völlig freistehend verzog. Mit unfreiwilliger Unterstützung von Ghamari Kian, der den Ball ins eigene Tor beförderte, fiel dennoch der Ausgleich (37.). Noch vor der Pause hätten Tobias Wetzel (42.) und Halawani (45. +2) die Führung für Husum erzielen können, aber es blieb beim 1:1.

Die zweite Hälfte stand auch im Zeichen der spielerisch besseren Gäste. Torchancen gab es zuhauf. Dem hatten die Platzherren nur eine entgegen zu setzen, aber Matthäus Jacobs scheiterte an HSV-Keeper Kevin Ralfs (54.). Für die Entscheidung sorgten Nils Schröder (62.) und Tobias Wetzel (78.) mit einem Traumtor in den rechten Winkel.

TSB Flensburg: Carstensen - Melzer, Pommer, Sonnberg, Dücker - Jurijczuk, Kian, Clausen, Elhoeft - Fischer (85. Kabashi), Jacobs (74. Adam). Husumer SV: Ralfs - Herpel, Ruland, Rettkowski, Schröder - Siegfried (90. Wullenweber), Lorenzen, Alla (69. Strüning), Wetzel (87. Rafalski) - Kiesbye, Halawani.
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst). Zuschauer: 70. - Gelb-Rot: Herpel (76. Wiederholtes Foulspiel). - Beste Spieler: Carstensen / Wetzel, Lorenzen, Kiesbye.

10. September 2012 · Flensburger Tageblatt

TSB – Husum: Trainer Asmussen nimmt sein Team in die Pflicht

TSB-Coach Stefan Asmussen treibt sein Team an. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi) - Der Saisonauftakt für den Fußball-Verbandsligisten TSB Flensburg war bisher alles andere als zufriedenstellend. Mit einem Sieg und einem Remis aus sieben Spielen verfügt das Team von Trainer Stefan Asmussen lediglich über ein Vier-Punkte-Guthaben und rangiert auf einem Abstiegsplatz (Rang 16). Heute (14 Uhr) empfangen die Flensburger mit der Husumer SVeinen Titelaspiranten auf dem Eckenerplatz. Die Nordfriesen sind bislang noch ungeschlagen und liegen hinter dem starken Aufsteiger Nordmark Satrup auf dem zweiten Tabellenplatz. Eine denkbar schwere Aufgabe also für den TSB.

Stefan Asmussen nimmt seine Mannen vor diesem Kreisvergleich in die Pflicht. Nach den unbefriedigenden Ergebnissen gegen Mannschaften auf Augenhöhe wie den TSVFriedrichsberg (0:2), die SG Geest 05 (3:3), den VfB Schuby (1:2) und die SG Langenhorn-Enge (1:2) sieht er seine Elf in Zugzwang: „Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, auch gegen Mannschaften punkten zu müssen, die zu den Topteams der Liga zählen.“ Die Nordfriesen sind ohne Frage ein Spitzenteam. Und vielleicht gelingt den TSBern ja ein ähnlicher Coup wie im vergangenen Jahr, als sie völlig überraschend beim jetzigen SH-Ligisten Schleswig 06 1:0 gewannen.

Für den Flensburger Trainer, der nach der unglücklichen 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag bei der SG Langenhorn-Enge (der Siegtreffer fiel in der Schlussminute) immer noch „mit der enttäuschenden Leistung des Schiedsrichters“ haderte, sind die personellen Voraussetzungen allerdings alles andere als gut. Mark Rosenberg Nielsen ist nach seiner Gelb-Roten Karte in Langenhorn gesperrt. Wegen muskulärer Probleme fallen wahrscheinlich auch die beiden Leistungsträger Jan Hauke Clausen und Kapitän Henning Aye aus. Und Lasse Nielsen laboriert immer noch an den Folgen seines Fußbruchs.

Aufgrund der Personalnot wird die taktische Ausrichtung des TSB-Coaches wohl oder übel defensiv sein. „Wir werden tief stehen und versuchen, die Räume eng zu machen, damit wir den Spielfluss der Husumer effektiv unterbinden können“, erklärt Asmussen. Im Spiel nach vorne ist er zuversichtlich, mit Kontern gegen die Nordfriesen zum Erfolg zu kommen. „Die bisherigen Spiele haben gezeigt, dass wir keine Torfabrik sind. Deshalb hoffe ich auch ein wenig darauf, dass uns die Husumer vielleicht ein wenig unterschätzen.“

Trainer-Tipp

Stefan Asmussen (TSB)FC Angeln – TSV Friedrichsberg 2:1No. Satrup – Langenhorn-Enge 4:0 TSB – Husumer SV kein TippTSV Rantrum – Stern Flensburg 1:1Brunsbüttel – Wesselburen 2:2VfB Nordmark – TSV Nordhastedt 2:1BW Löwenstedt – Flensburg 08 II 3:1 SG Geest 05 – VfB Schuby 1:1

8. September 2012 · Flensburger Tageblatt

Der erste Gegner auf Augenhöhe?

Der Fußball-Fahrplan für das Wochenende: Verbandsligisten Rantrum, Husum und Löwenstedt gegen Flensburger Kontrahenten
Auf Marc Ohrt (rechts) und seine Mitspieler von der JSG Hattstedt/Arlewatt kommt am Sonnabend wieder viel Arbeit zu. Foto: heike klein

Husum (Ulrich Schröder) - Verbandsliga Nord-West: 2:3, 2:3, 0:5 – das liest sich nicht gut für den gut gestarteten TSVRantrum. Jetzt soll die Trendwende folgen, heute um 15.30 Uhr kommt Stern Flensburg an den Lagedeich. Die „Sterne“ stehen als Tabellenvierter gut da, kassierten aber in der Woche ein deutliches 2:5 im Pokal gegen den TSV Friedrichsberg. Trainer Bernd Michalski muss auf Thomas Grabowski, Kim Lorenzen und Jann Iven Jensen verzichten.

Und noch mal Flensburg. Der Tabellenzweite Husumer SV gastiert heute (14 Uhr) beim TSB, der erst vier Punkte gesammelt hat. „Wir sind jetzt an einem Punkt angekommen, auch gegen Mannschaften punkten zu müssen, die zu den Topteams der Liga zählen“, sagt Coach Stefan Asmussen. Ein schönes Spiel ist nicht zu erwarten: „Wir werden tief stehen und versuchen, die Räume eng zu machen, damit wir den Spielfluss der Husumer effektiv unterbinden“, droht Asmussen an.

Flensburg zum dritten. Blau-Weiß Löwenstedt hat am Sonntag (14.30 Uhr) den Tabellenvorletzten Flensburg 08 II zu Gast. Die 08-Reserve startete mit drei Niederlagen, es folgte ein Sieg, dann gab’s erneut Niederlagen, unter anderem das desolate 1:7 gegen den TSV Friedrichsberg.

Wenig – nein, eigentlich nichts – falsch machen kann die SG Langenhorn-Enge heute (14 Uhr) beim TSV Nordmark Satrup. Der ist zwar auch Aufsteiger, nach den bisherigen sieben Auftritten (30:9 Tore, 21 Punkte) aber auch Titelkandidat.
8. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 9 15.09.12 Husumer SV TSV Nordmark Satrup 0:1

Hübner hält und Seebauer trifft

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenführer gewinnt das Spitzenspiel in Husum
Hier tanzt Satrup: Ausgelassen feiern Spieler und Betreuer den glücklichen Sieg im Spitzenspiel. Foto: hulin

Husum (bhu) - Das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West verlor die Husumer SV gegen Nordmark Satrup unglücklich mit 0:1 (0:0). Nordmark-Keeper Finn Hübner avancierte zum überragenden Spieler auf dem Platz. Überhaupt war die Abwehr der Gäste schier unüberwindbar, auch in Bedrängnis wurde das Leder klug aus der Gefahrenzone gespielt. Satrups Trainer „Max“ Jacobsen konnte sein Glück kaum fassen: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Husum schon vor der Pause drei Dinger macht. Finn Hübner hat toll gehalten – und wir haben letztlich den entscheidenden Treffer erzielt.“ Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Husum das Kommando. Sebastian Kiesbye scheiterte freistehend an Finn Hübner (19.). Auf der Gegenseite lief Tobias Timm seinen Verfolgern davon, scheiterte an Husums Torhüter Kevin Ralfs (40.) – die einzig nennenswerte Chance der Gäste. Kurz vor dem Wechsel wurde der unsichere Schiedsrichter Nils Klöhn zum Buhmann der HSV-Fans: Hübner spielte das Leder bei einer Rettungstat außerhalb des Strafraums mit der Hand, bekam aber nur die gelbe Karte. Nicht die einzige umstrittene Entscheidung des Referees, denn in der zweiten Halbzeit wurde Nils Schröder im Strafraum unsanft von den Beinen geholt – der Pfiff blieb jedoch aus. In der 49. Minute erzielte Benjamin Seebauer den entscheidenden Treffer zum 0:1 nach einem Eckball.

Husumer SV: Ralfs – Schröder, Rettkowski, Ruland, Petersen – Lorenzen, Siegfried, Alla (83. Wullenweber), Wetzel – Halawani, Kiesbye.
Satrup: Hübner – Dierkes (83. H. Lorenzen), Matthiesen, T. Andresen, D. Andresen – Heilmann, Seebauer, Lies, Schulz – A. Lorenzen (78. Wietz), Timm.
Tor: 0:1 Seebauer (49.). - Beste Spieler: Petersen, Siegfried, Lorenzen/Hübner, Timm. - Z: 372. - SR: Klöhn (Meldorf).

17. September 2012 · Flensburger Tageblatt

Husums Aufwand wird nicht belohnt

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenführer Nordmark Satrup feiert glücklichen 1:0-Erfolg vor 372 Zuschauern im Friesenstadion
Gleich kommt die Grätsche: Benjamin Seebauer (li.) beim Versuch. Husums Michael Petersen aufzuhalten. Foto: bernd hulin

Husum (bhu) - Dieter Schleger, Sportlicher Leiter des Fußball-Verbandsligisten Husumer SV, brachte es auf den Punkt: „So ist eben Fußball – der ist nicht immer gerecht. Aber die Zuschauer haben ein tolles Spiel von beiden Mannschaften gesehen.“ Vor 372 Zuschauern hätte es nur einen Sieger geben dürfen – die Husumer SV –, doch am Ende stand ein glückliches 1:0 (0:0) für Tabellenführer Nordmark Satrup.

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase bestimmten die Nordfriesen das Spielgeschehen. Die Gäste hatten kaum Luft zum Atmen. Nordmark-Keeper Finn Hübner avancierte zum überragenden Spieler auf dem Platz. Überhaupt war die Abwehr der Gäste schier unüberwindbar, auch in Bedrängnis wurde das Leder klug aus der Gefahrenzone gespielt. „Wir haben leider viele Torchancen liegen lassen“, sagte Husums enttäuschter Trainer Malte Köster. „Schade, dass unser Aufwand nicht belohnt wurde, meine Spieler haben insgesamt eine gute Leistung abgeliefert. Nur die Tore fehlten.“ Satrups Trainer Max Jacobsen konnte sein Glück kaum fassen: „Wir hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn Husum schon vor der Pause drei Dinger macht. Finn Hübner hat toll gehalten und letztlich haben wir den entscheidenden Treffer erzielt.“

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase übernahm Husum das Kommando. Sebastian Kiesbye scheiterte freistehend an Finn Hübner (19.). Husums Angreifer verpasste noch zweimal überhastet die Führung (20./21.). Auf der Gegenseite lief Tobias Timm seinen Verfolgern davon, scheiterte an Husums Torhüter Kevin Ralfs (40.), übrigens die einzig nennenswerte Chance der Gäste. Kurz vor dem Wechsel wurde der unsichere Schiedsrichter Nils Klöhn zum Buhmann der Husumer Fans: Torhüter Finn Hübner spielte das Leder bei einer Rettungstat außerhalb des Strafraums mit der Hand, bekam aber nur den gelben Karton – eine glatte Fehlentscheidung. Nicht die einzige umstrittene Entscheidung des Referees, denn in Hälfte zwei wurde Husums Nils Schröder im Strafraum unsanft von den Beinen geholt, der Pfiff blieb jedoch aus.

Nach dem Wechsel ging alles ganz schnell. In der 49. Minute erzielte Benjamin Seebauer nach einem Eckball den entscheidenden Treffer nach einem Eckball. Satrup stand im Abwehrverband sehr gut, konterte aber nur gelegentlich. Die Husumer rannten unermüdlich an, fanden aber keinen Weg durch die vielbeinige Abwehr. Erwähnenswert noch ein Pfostenschuss von Salam Halawani (54.) und eine 100-prozentige Chance von Sebastian Kiesbye, der jedoch knapp verzog (76.).

Husumer SV: Ralfs – Schröder, Rettkowski, Ruland, Petersen – Lorenzen, Siegfried, Alla (83. Wullenweber), Wetzel – Halawani, Kiesbye.
Nordmark Satrup: Hübner – Dierkes (83. H. Lorenzen), Matthiesen, T. Andresen, D. Andresen – Heilmann, Seebauer, Lies, Schulz – A. Lorenzen (78. Wietz), Timm.
Tor: 0:1 Seebauer (49.). Beste Spieler: Petersen, Siegfried, Lorenzen/Hübner, Timm.
Zuschauer: 372.
Schiedsrichter: Nils Klöhn (Meldorf)

17. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Spitzenspiel: Satruper Tiefstapler

Das Fußball-Programm am Wochenende: Regionalliga-A-Junioren des SV Frisia 03 am Sonntag gegen Bundesliga-Absteiger VfL Oldenburg
Salam Halawani und die Husumer SV wollen heute im Verbandsliga-Topspiel auch die "Hürde" TSV Nordmark Satrup meistern. Foto: brigitte petersen

Husum (usc) - Verbandsliga Nord-West: Vorfreude prägt das Bild bei den Spielern der Husumer SV und ihrem Trainer Malte Köster. „Das haben sich die Jungs erarbeitet“, sagt Köster, der selbst überrascht ist, dass es für sein neu formiertes Team so gut läuft. Das Abschneiden der Satruper hat er dagegen erwartet – angesichts von Spielern wie Sven Beck, David Lies und Benjamin Seebauer ist die Spitzenposition der Angeliter auch wirklich keine Sensation. „Wir wissen, dass wir an einem guten Tag jeden schlagen können“, sagt Köster, fügt aber hinzu: „Es wird aber auch Tage geben, an denen wir zusetzen werden.“

Die Satruper Versuche, Husum die Favoritenrolle zuzuschieben, tut Köster als Psycho-Spielchen ab. „Das kennt man doch, wenn Gegner sich im Vorfeld klein machen“, sagt der erfahrene Coach, der auf den gesperrten Christian Herpel verzichten muss. Im Tor wird wohl wieder Kevin Ralfs stehen, die etatmäßigen Keeper Chris Bielinski und Florian Holler sind verletzt.

Seltenes Bild: Nach acht Spielen ist der SV Frisia 03 Risum-Lindholm nur die fünftbeste von sechs nordfriesischen Mannschaften. Heute (15 Uhr) könnten die Schützlinge von Bodo Schmidt Boden gutmachen. Im Duell der Verfolger von Satrup und Husum stehen sich heute (14 Uhr) der FC Angeln 02 und der SV Blau-Weiß Löwenstedt im direkten Duell gegenüber. Ebenfalls um 14 Uhr gastiert die SG Ladelund-Achtrup-Leck bei Flensburg 08 II. Da kann sich die Mannschaft von Dennis Peper ebenso Chancen ausrechnen wie die Fußballer des TSVRantrum (heute 16 Uhr beim TSV Nordhastedt) und die Kicker der SG Langenhorn-Enge, die es im einzigen Sonntagsspeil um 14 Uhr mit dem Tabellenletzten SG Geest 05 zu tun bekommen.

15. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 10 23.09.12 SG Geest 05 Husumer SV 0:4

Mit perfektem Auftakt zum Erfolg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: BSC Brunsbüttel bezwingt Flensburg 08 II mit 2:1 – SG Geest unterliegt Husumer SV 0:4
Mit langem Bein versucht Geest-Akteur Sebastian Harder (rechts) vor dem Husumer Michael Petersen an den Ball zu kommen. Foto: oj

Brunsbüttel/Eggstedt (gkn/sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nord-West beendete der BSC Brunsbüttel seine Negativserie, während Aufsteiger SG Geest seine nächste Heimschlappe hinnehmen musste.

BSC Brunsbüttel – Flensburg 08 II 2:1 (2:0). Der BSC Brunsbüttel hat den Abwärtstrend gestoppt und nach zuletzt fünf sieglosen Spielen in Folge einen verdienten Heimsieg gelandet. Ausschlaggebend waren der perfekte Start – und eine neue Institution zwischen den Pfosten. Nicht zuletzt die Rückkehr von Marx Borwieck sorgte für frischen Schwung in den Reihen der Schleusenstädter. Der letztjährige Torjäger bereitete die Führung vor, während Kevin Lobischer aus kurzer Distanz vollendete (5.). Kurz darauf trat Borwieck erneut in Aktion und beförderte eine Flanke maßgerecht über die Linie. Dem 2:0-Schützen sowie Axel Rohwedder boten sich fortan weitere Chancen zur Ergebniserhöhung. „Wir hätten zur Halbzeit 3:0 führen müssen“, befand Mannschaftsführer Damian Haras. Die lang vermisste Sicherheit im eigenen Strafraum vermittelte Andreas Wulff. Der frühere Keeper des TSVKropp, den es beruflich nach Dithmarschen verschlug, besitzt inzwischen die Spielberechtigung für den BSC. Er könnte das Torhüter-Problem mit seiner Routine lösen. Wulff lieferte eine souveräne Partie, behielt auch in Flensburgs Druckphase nach der Pause stets die Übersicht. Gegen Rinor Kucis verdeckten Flachschuss aus 22 Metern in die untere Ecke zum 2:1 war indes kein Kraut gewachsen.

Brunsbüttel: Wulff – Rösler, Haras, Gleske, Mootz, Conson, Rohwedder (77. Hein), Schneidereit, Borwieck, Lobischer (59. Scheulen), Klaassen (40. Junge).
Flensburg 08 II: Hentschel – Gründer (64. Hansen), Jannsen, Lotz, Lohner, Woelffel, Carstensen, Pose (55. Güllü), Schöning, Nielsen, R. Kuci.
SR: Rabe (Pönitz). Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Lobischer (5.), 2:0 Borwieck (8.), 2:1 Kuci (86.).


SG Geest 05 – Husumer SV 0:4 (:). Klare Sache für die Husumer SV. Die Gäste siegten verdient mit 4:0 (2:0) beim Tabellenschlusslicht aus Dithmarschen. Deren Trainer Michael Dürr erkannte die Überlegenheit der Nordfriesen dann auch an: „Man sieht, dass die in der vergangen Saison noch in der SH-Liga gespielt haben, während wir aus der Kreisliga kommen.“

Dabei hatte die Heimelf vor der Pause, auch wenn die Husumer die gefälligere Spielanlage besaßen, noch gut mitgehalten und sich auch Torchancen erspielt. Aber Daniel Thiel, der wiederholt zum Abschluss kam, ließ seine Tormöglichkeiten ungenutzt. Anders der Kontrahent: Salam Halawani und der starke Sebastian Kiesbye verwerteten ihre Hochkaräter eiskalt. „Da sah man auch deren Cleverness“, sagte Dürr, der dann aber im zweiten Durchgang eine jederzeit überlegene Gästeelf sah. Nach der Pause dominierte der Tabellenzweite klar die Szenerie, legte durch abermals Kiesbye und Bosse Wullenweber auch noch zwei weitere Treffer zum ungefährdeten Auswärtssieg nach.
24. September 2012 · Norddeutsche Rundschau

Ungefährdeter Husumer Erfolg bei Geest 05

HusumsTrainer Malte Köster. Foto: usc
Eggstedt (gho) - Der TSV Nordmark Satrup kann in der Fußball-Verbandsliga Nord-West doch noch verlieren (1:3 gegen Stern Flensburg) – und die Husumer SV ist nach dem 4:0 (2:0) bei Schlusslicht SG Geest 05 wieder bis auf zwei Punkte an den Aufsteiger herangerückt. Die Gastgeber agierten sehr defensiv und verlegten sich auf das Konterspiel über die robusten Angreifer Daniel Thiel und Andre Köller. Die Nordfriesen hatten zu Beginn Probleme, den Ball durch die eigenen Reihen laufen zu lassen. Nach einem langen Schlag aus der eigenen Hälfte brachte Stürmer Salam Halawani die Gäste in Führung (17.). Nur sieben Minuten später erhöhte sein Sturmpartner Sebastian Kiesbye auf 0:2. Nachdem er sich gegen seinen Gegenspieler stark durchgesetzt hatte, schob er souverän ein. In Halbzeit zwei zeigten sich die Stormstädter ebenfalls überlegen. Eine Ecke köpfte der eingewechselte Bosse Wullenweber zum 0:3 ein (56.). Zwölf Minuten später gelang Angreifer Kiesbye per Abstauber nach einem Schuss von Michael Petersen noch sein zweiter Treffer. Halawani, Kiesbye, Lorenzen und Herpel hatten in der Folge noch aussichtsreiche Torchancen für Husum, aber auch die Platzherren kamen über ihr Sturmduo Thiel-Köller zu Möglichkeiten. „Wir hätten sicherlich noch ein, zwei Treffer mehr erzielen können, aber Geest hatte auch noch Möglichkeiten – das Ergebnis geht so in Ordnung“, sagte HSV-Coach Malte Köster.

Husumer SV: Ralfs - Herpel, Rettkowski (43. Wullenweber), Ruland, Petersen - Lorenzen, Siegfried (76. Schaller), Schröder, Wetzel (63. Alla) - Halawani, Kiesbye.
Tore: 0:1 (17.) Salam Halawani, 0:2 (24.), 0:4 (68.) Sebastian Kiesbye, 0:3 (56.) Bosse Wullenweber.

24. September 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 11 29.09.12 Husumer SV VfB Schuby 9:0

Traum-Einstand für Lühr

Husumer SV fertigt den VfB Schuby 9:0 ab / Neuzugang aus den USA trifft zwei Mal
Auf dem Weg zum 9:0-Endstand: Husums Neuzugang Sebastian Lühr (re.) lässt sich von Schubys Jasper Reiter nicht aufhalten. Foto: brigitte petersen

Husum (bhu) - Mit einem 9:0 (4:0) Schützenfest endete das Spiel der Husumer SV gegen den VfB Schuby, den Aufsteiger in die Fußball-Verbandsliga Nord-West. 158 Zuschauer im Friesenstadion sahen eine meist einseitige Begegnung, denn nur in der Anfangsphase hatten die Nordfriesen mit den defensiv eingestellten Gästen ihre Probleme. Der VfB war am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient, die Husumer hätten bei mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor noch einige Treffer mehr erzielen können.

Mit dem Endergebnis und der Leistung seiner Spieler zeigte sich Husums Trainer Malte Köster sehr zufrieden: „Wenn mir das jemand vor dem Spiel gesagt hätte, hätte ich ihn ausgelacht. Wir haben nur zu Beginn Schwierigkeiten gehabt, den Ball zu kontrollieren, nach dem ersten Tor war der Drops praktisch gelutscht.“

Die Geschichte des Spiel ist schnell erzählt: In den ersten 25 Minuten fanden die Hausherren nur schwer ins Spiel, Schuby stand sehr tief und störte die Husumer bei der Ballannahme geschickt. Nach dem 1:0 von Sebastian Kiesbye in der 25. Spielminute spielten die Husumer phasenweise wie im Rausch. Die Vorarbeit hatte Neuzugang Sebastian Lühr geleistet, der sein erstes Spiel für die Nordfriesen bestritt. Der 21-Jährige, der zuletzt in den USA studierte und kickte, hatte bis zum Sommer 2011 für den MTV Leck gespielt.

Auch das zweite Tor bereitete Lühr vor, Erion Alla vollendete sicher (28.). Den dritten Treffer erzielte Sebastian Lühr dann selbst (35.). Für den Pausenstand von 4:0 war Christian Herpel verantwortlich, Torhüter Jan Kühl half dabei kräftig mit (39). Nach dem Wechsel änderte sich nichts. Die SV, weiter deutlich überlegen, drängte die Gäste in die eigene Hälfte zurück.

Tore von Sebastian Kiesbye (47./50./59.), Salam Halawani (52.) und Sebastian Lühr (67.) waren die Folge. Einige große Husumer Chancen von Salam Halawani und Sebastian Kiesbye blieben zum Glück für die sich in ihr Schicksal ergebenden Gäste ungenutzt. „Wir haben nach dem Führungstreffer immer weiter Druck gemacht und uns dann selbst belohnt. Es hätten auch noch mehr Tore fallen können“, merkte Malte Köster noch an.

Husum: Ralfs – Herpel, Ruland (59. Wullenweber), Schröder, Petersen – Lühr, Siegfried (62. Schaller), Alla, Wetzel (46. Lietzau) – Halawani, Kiesbye.
Schuby: Kühl – Weigand, Höcker, Reiter, Hildebrand, M. Hoffmann (50. Clasen), Bohr, S. Pohlmann, A. Pohlmann (69. Thürk), Kock, Genz.
Zuschauer: 158.
Schiedsrichter: Joachim Schlossarek (ABC Wesseln).
Beste Spieler: Kiesbye, Lühr, Herpel/-.

1. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Schuby kommt unter die Räder

Verbandsliga-Aufsteiger verliert bei Husumer SV 0:9 und ist damit noch gut bedient
Der Husumer Michael Petersen (re.) entwischt im Mittelfeld dem Schubyer Thomas Thürk. Foto: petersen

Husum (bhu) - Mit einem 9:0 (4:0) Schützenfest endete in der Fußball-Verbandsliga Nord-West das Spiel der Husumer SV gegen den Aufsteiger VfB Schuby. 158 Zuschauer im Friesenstadion sahen eine meist einseitige Begegnung, denn nur in der Anfangsphase hatten die Nordfriesen mit den defensiv eingestellten Gästen ihre Probleme.

Der VfB war am Ende mit dem Ergebnis noch gut bedient, die Husumer hätten bei mehr Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor noch einige Treffer mehr erzielen können. Mit dem Endergebnis und der Leistung seiner Spieler zeigte sich Husums Trainer Malte Köster nach dem Spiel zufrieden: „Wenn mir das Ergebnis jemand vor dem Spiel gesagt hätte, hätte ich ihn ausgelacht. Wir haben nur zu Beginn Schwierigkeiten gehabt den Ball zu kontrollieren, nach dem ersten Tor war der Drops parktisch gelutscht.“

Die Geschichte des Spiel ist schnell erzählt: In den ersten 25 Minuten fanden die Hausherren nur schwer ins Spiel, Schuby stand sehr tief und störte die Husumer bei der Ballannahme geschickt. Nach dem 1:0 in der 25. Spielminute durch Sebastian Kiesbye spielten die Husumer aber phasenweise wie im Rausch. Die Vorarbeit hatte Husums Neuzugang Sebastian Lühr geleistet, der sein erstes Spiel für die Nordfriesen bestritt. Auch das zweite Tor bereitete Lühr vor, Erion Alla vollendete sicher (28.). Den dritten Treffer erzielte Sebastian Lühr dann selbst (35.). Für den Pausenstand von 4:0 war Christian Herpel verantwortlich, Schubys Torhüter Jan Kühl half dabei kräftig mit (39).

Nach dem Wechsel änderte sich nichts. Die SV weiter deutlich überlegen, drängte die Gäste in die eigene Hälfte zurück. Tore von Sebastian Kiesbye (47./50./59.), Salam Halawani (52.) und Sebastian Lühr (67.) waren die Folge. Einige große Husumer Chancen durch Salam Halawani und Sebastian Kiesbye blieben zum Glück für die sich in ihr Schicksal ergebenden Gäste ungenutzt.

Husum: Ralfs – Herpel, Ruland (59. Wullenweber), Schröder, Petersen – Lühr, Siegfried (62. Schaller), Alla, Wetzel (46. Lietzau) – Halawani, Kiesbye. Schuby: Kühl – Weigand, Höcker, Reiter, Hildebrand, M. Hoffmann (50. Clasen), Bohr, S. Pohlmann, A. Pohlmann (69. Thürk), Kock, Genz.
Zuschauer: 158.
Schiedsrichter: Joachim Schlossarek (ABC Wesseln). - Beste Spieler: Kiesbye, Lühr, Herpel / -

1. Oktober 2012 · Schlei Bote
VL 12 07.10.12 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 0:0

Einen Extrapunkt erkämpft

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Die ersatzgeschwächte SG Langenhorn-Enge spielt 0:0 gegen die Husumer SV
Die Husumer Sebastian Kiesbye und Jan Siegfried (re.) machen Dampf, Peter Sönksen (vorn) und SG-Kapitän Lutz Christiansen behalten die Übersicht. Foto: Wrege

Langenhorn (pu) - Die SG Langenhorn-Enge sorgte in der Fußball-Verbandsliga am Sonntag vor 280 Zuschauern im Waldstadion für eine große Überraschung. Die personell arg gebeutelten Gastgeber erkämpften sich mit viel Einsatz und etwas Glück gegen den großen Favoriten aus der Stormstadt ein 0:0. „Wir haben bravourös gekämpft und alles umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Das ist ein nicht eingeplanter Punkt, den wir gerne mitnehmen“, jubelte Frank Schollek nach dem Abpfiff mit seinen Jungs und lobte jeden Einzelnen von ihnen.

HSV-Coach Malte Köster hingegen ärgerte sich etwas über eine verschenkte erste Halbzeit, aber noch mehr über einen in den Schlussminuten nicht gegeben Strafstoß. „Das muss der Linienrichter sehen, dass das Foul klar innerhalb war“, moniert er. Aber daran wollte er die torlose Partei dann nicht festmachen. „Es war uns klar, dass es hier schwer werden würde. Wir haben gerade in der ersten Hälfte läuferisch zu wenig gemacht, um diese kompakte Abwehr auseinanderzuspielen. Die Gastgeber haben tapfer gekämpft, dass muss man ihnen lassen. Und sie hatten ja auch die eine der andere Konterchance, so dass man ja fast noch froh sein muss über diese Punkt“, lautete seinFazit.

Eine dieser – wenn auch wenigen – wirklichen Konterchancen hatten die Gastgeber gleich zu Beginn in der 4. Minute. Arne Jessen flankte von links, und Florian Johannsen traf sechs Meter frei vor dem Tor den Ball nicht. Danach entwickelte sich das erwartete Spiel. Husum machte viel Druck, die SG stand sehr tief und kompakt vor dem eigenen Tor. Das bereitete den Gästen große Probleme. Husum war klar überlegen, hatte deutlich mehr Ballbesitz, war aber zu verspielt. Zwei ganze Schüsse bekam SG-Torhüter Frank Scharrschmidt vor der Pause auf sein Tor – ohne Probleme. Glück hatte er, als Salam Halawani (43.) den besten Konter der Gäste knapp neben den Pfosten setzte. Sekunden zuvor hatte Lutz Christiansen (42.) auf der Gegenseite einen Kopfball nach einer Ecke ebenfalls neben das Tor gesetzt.

Nach der Pause wurde der Druck auf das SG-Tor immer größer und jetzt auch die Chancen der Gäste besser. Ein Kopfball von Sascha Rettkowski (47.) nach einer Ecke konnte Schaarschmidt noch so gerade parieren, einen weiteren Kopfball von Halawani (56.) lenkte der SG-Keper mit den Fingerspitzen gegen den Pfosten und einen Schuss von Halawani aus 14 Metern klärte er mit toller Parade. Nur ganz selten sorgten Konter der Gastgeber für Entlastung. Die Beine der Abwehrspieler wurden immer schwerer, aber sie bekamen immer noch mit dem Fuß oder den Kopf irgendwie den Ball aus dem eigenen Strafraum. Dann wurden die Aktionen der Husumer hektischer, verzweifelter. In der Schlussoffensive wurde Sebastian Kiesbye (90.+2) von Christian Asmussen gefoult. Die Aktion war zweifelsfrei, aber nicht der Tatort, der für viele Zuschauer innerhalb des Strafraumes lag. Schiedsrichter Gunnar Wallmeier entschied aber auf Freistoß an der Strafraumgrenze. Den setzte Kiesbye in die Mauer.

SG Langenhorn-Enge: Schaarschmidt – Sönksen, Lutz Christiansen, Asmussen, Niels Friedrichsen – Andre Friedrichsen, Sroka, Tim Friedrichsen (94. Brydda), Johannsen – Jessen (90. Daniel Petersen), Wesener (73. Jan N. Hansen). Husumer SV: Ralfs – Michael Petersen, Herpel, Rettkowski, Lietzau (82. Schulte) – Wetzel, Lühr (63. Alla), Siegfried, Lorenzen – Kiesbye, Halawani. Schiedsrichter: Wallmeier (Hattstedt). Zuschauer: 280. – Beste Spieler: Niels Friedrichsen, Frank Schaarschmidt. – Marco Lietzau, Henning Lorenzen.

8. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Wieder ein Torfestival in Langenhorn?

Verbandsliga-Neuling Langenhorn-Enge erwartet Husum / Regionalliga-Junioren wollen weiter punkten / Lecker Frauen gegen Holstein Kiel II
Der Langenhorner Pawel Sroka (l.) und seine Teamkollegen werden versuchen, die Husumer am Sonntag auszubremsen. Foto: sieg

Husum (Christin Lempfert) - Verbandsliga Nord-West: Gleich drei nordfriesische Teams spielen am Wochenende vor heimischer Kulisse. Die SG Ladelund-Achtrup-Leck will am Sonnabend (14.30 Uhr) ihre Siegserie fortsetzen. Sie gewann die vergangenen acht Spiele. Allerdings wird die Mannschaft des TSV Friedrichsberg das gleiche Ziel haben. Der TSV verlor in der Verbandsliga zuletzt vor knapp einem Monat gegen den FC Angeln, dort kassierten sie auch ihr letztens Gegentor. Die SG LAL wird einiges damit zu tun haben, die Friedrichsberger Defensive zu knacken. Dass die Heimmannschaft das Rüstzeug dafür hat, bewies sie zuletzt gegen Blau-Weiß Löwenstedt.

Die vom Verletzungspech gebeutelte SG Langenhorn-Enge tritt im Nordfriesland-Derby gegen die Husumer SV am Sonntag (14 Uhr) an. Die Gastmannschaft aus der Stormstadt ist haushoher Favorit. „Wir gehen als krasser Außenseiter in dieses Derby und werden darauf aus sein, Schadensbegrenzung zu betreiben. Wir müssen wieder mehr Stabilität in die Abwehr bekommen, sonst wird es für uns schwer“, blickt der SG-Trainer Frank Schollek mit Skepsis auf die Partie. Das letzte Duell der Teams am 10. Oktober vor knapp zwei Jahren war ein wahres Tor-Festival: Husum führte zur Pause 5:1 und gewann letztendlich mit 7:5.

Der TSV Rantrum wird am Sonnabend (15.30 Uhr) alles daran setzen, um drei Punkte einzufahren. Der Tabellenzehnte gastiert beim Fünfzehnten Flensburg 08 II. Der TSV ist hungrig, er gewann in den vergangenen drei Spielen nicht.

Nach zwei Niederlagen in Folge möchte auch der SV Blau-Weiß Löwenstedt in Brunsbüttel wieder punkten und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm weiter in der Erfolgsspur bleiben. Frisia 03 ist beim Tabellenvorletzten TSB Flensburg zu Gast.

5. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 13 13.10.12 TSV Friedrichsberg Husumer SV 2:7

7:2 – Husumer Lehrstunde beim TSV Friedrichsberg

Husums Doppel-Torschütze Salam Halawani (links) spitzelt dem Schleswiger Tim Christoph Schubert den Ball vom Fuß. Foto: sieg

Schleswig (fde/usc) - Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West fertigte SH-Liga-Absteiger Husumer SV den zuletzt so starken TSV Friedrichsberg mit 7:2 (3:1) ab. Klaus Voland, der den urlaubenden Coach Sven Scherner vertrat, bezeichnete die Partie als „ schöne Lehrstunde“. Co-Trainer Michael Schröder befand: „Wir müssen Husum nicht schlagen. Wir sind noch im Lernprozess.“

Der Tabellenzweite war klar besser. Salam Halawani besorgte das 0:1 nach 16 Minuten, im Gegenzug sorgte Klaus Mahrt nach Fehler von Keeper Chris Bielinski für den Ausgleich (17.). Trotz der Treffer von Sebastian Kiesbye mit einem gefühlvollen Heber über Torhüter Andre Spaenhoff (28.) und Sebastian Lühr (33.) war Trainer Malte Köster noch nicht ganz zufrieden: „Wir hätten in der ersten Halbzeit noch mehr investieren müssen.“

Nach Wiederbeginn hatte er mehr Grund zur Zufriedenheit. Obwohl klar unterlegn, wollte Friedrichsberg mitspielen und eröffnete den Gästen immer wieder Konterchancen. Salam Halawani (51.), Torjäger Kiesbye mit seinen Treffern zwei (62.) und drei (82.) sowie Michael Petersen auf Kiesbye-Pass (85.) machten das halbe Dutzend voll, zwischenzeitlich hatte Florian Unger das 2:5 (77.) erzielt. Friedrichsbergs Schlussmann Spaenhoff verhinderte eine zweistellige Niederlage. „Wir wollen dahin, wo Husum jetzt schon ist“, so Co-Trainer Michael Schröder.

TSV Friedrichsberg: Spaenhoff - Mahrt, Unger, Bamler, Stürken (62. Haeger), Gregersen (35. Voland), Schröder, Möller, Jöhnk, Schubert, Carstensen.
Husumer SV: Bielinski - Herpel (73. Ruland), Petersen, Rettkowski, Kiesbye, Siegfried, Lorenzen (85. Peters), Halawani, Lühr, Wetzel (66. Lietzau), Alla.
Tore: 0:1 Halawani (16.), 1:1 Mahrt (17.), 1:2 Kiesbye (28.), 1:3 Lühr (33.), 1:4 Halawani (51.), 1:5 Kiesbye (62.), 2:5 Unger (77.), 2:6 Kiesbye (82.), 2:7 Petersen (85.).
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Amponsah (Neumünster).
Beste Spieler: Spaenhoff/Siegfried, Lorenzen.

15. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Lehrstunde für den TSV Friedrichsberg

Verbandsliga: 2:7-Niederlage gegen überlegene Husumer SV / Co-Trainer Michael Schröder: "Wir wollen dahin, wo Husum jetzt schon ist"
Zweikampf um den Ball: Friedrichsbergs Tim Christoph Schubert (re.) und der Husumer Salam Halawani. Foto: sieg

Schleswig (fde) - Im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord-West fertigte der Husumer SV den TSVFriedrichsberg mit 2:7 (1:3) ab. Ersatztrainer Klaus Voland bezeichnete die Partie als „ schöne Lehrstunde“. Co- Trainer Michael Schröder wurde konkreter. „Wir müssen Husum nicht schlagen. Wir sind noch im Lernprozess“, meinte Schröder, allerdings voll des Lobes über den Gegner. Die vollmundige Prognose des im Urlaub befindlichen Trainer Sven Scherner – „unsere Defensive ist gefestigt. Das ist der Grund, warum wir gewinnen werden“ – verkehrte sich schnell ins Gegenteil und wurde im Laufe des Spiels nachhaltig widerlegt.

Bereits nach 16 Minuten gerieten die Hausherren das erste Mal in Rückstand. Salam Halawani brachte seine Mannschaft in Führung. Im Gegenzug sorgte Klaus Mahrt für den Ausgleich (17.). Doch nur 10 Minuten nach dem 1:1 sorgte Sebastian Kiesbye mit einem gefühlvollen Heber über TSV Torhüter Andre Spaenhoff für die erneute Führung (28.). Wieder dauerte es nur fünf Minuten ehe Sebastian Lühr auf 1:3 erhöhte (33.). Trotz des Vorsprungs war Husums Trainer Malte Köster noch nicht ganz zufrieden: „Wir hätten in der ersten Halbzeit noch mehr investieren müssen.“

In der zweiten Halbzeit blieb Husum seiner Linie treu, mit schnellen langen Bällen in die Schnittstelle der Friedrichsberger Deckung zu spielen. Das war das Erfolgsrezept. Kurz nach dem Wiederanpfiff kreuzt erneut Salam Halawani frei vor dem TSV-Tor auf und schob das Leder locker zum 1:4 ein (51.). Stürmer Sebastian Kiesbye machte danach mit seinen Toren zwei (62.) und drei (82.) das halbe Dutzend voll. Zwischenzeitlich verkürzte Florian Unger mit sehenswertem Alleingang auf 2:5 (77.). Dabei verlud er SV-Torwart Chris Bielinski. In der torreichen Partie setzen die Gäste den Schlusspunkt. Ein Pass in die Spitze wurde von Husums Stürmer Kiesbye verarbeitet. Der sah seinen freien Mitspieler Michael Petersen, der den Ball im leeren Gehäuse unterbrachte (85.). Durch zahlreiche tolle Paraden verhinderte Friedrichsbergs Schlussmann Andre Spaenhoff eine zweistellige Niederlage. „Wir wollen dahin, wo Husum jetzt schon ist“, so Co-Trainer Michael Schröder.

TSV Friedrichsberg: Spaenhoff – Mahrt, Unger, Bamler, Stuerken (62. Haeger), Gregersen (35. Voland), Schröder, Möller, Jöhnk, Schubert, Carstensen. Husum: Bielinski – Herpel (73. Ruland), Petersen, Rettkowski, Kiesbye, Siegfried, Lorenzen (85. Peters), Halawni, Lühr, Wetzel (66. Lietzau), Alla. 
Tore: 0:1Halawani (16.); 1:1 Mahrt (17.) ; 1:2 Kiesbye (28.) 1:3 Lühr (33.); 1:4 Halawani (51.); 1:5 Kiesbye (62.); 2:5 Unger (77); 2:6 Kiesbye (82.); 2:7 Petersen (85.) Schiedsrichter: Amponsa (TSV Kronshagen) – Zuschauer: 150 – Bester Spieler: Henning Lorenzen, Jan Siegfried / Andre Spaenhoff.

15. Oktober 2012 · Schlei Bote

Frisia freut sich auf den Spitzenreiter

Das Fußball-Programm am Wochenende: Aufsteiger Satrup zu Gast im Niko-Nissen-Stadion / In der Kreisliga kommt es zum "Gipfeltreffen"
Wieder im Einsatz: Arne Ingwersen (links) trifft mit dem SV Frisia 03 auf Spitzenreiter Satrup, Florian Johannsen muss mit der SG Langenhorn-Enge zu Stern Flensburg. Foto: wrege

Husum (usc) - Verbandsliga Nord-West: Der Mann leidet nicht unter falscher Bescheidenheit. „Unsere Defensive ist gefestigt. Das ist der Grund, warum wir gewinnen werden“, sagt Sven Scherner, Trainer des Überraschungs-Tabellenvierten TSV Friedrichsberg. 17 Gegentreffer haben die Schleswiger bislang kassiert. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt der Tabellenzweite Husumer SV, dessen Abwehr die stabilste der gesamten Liga ist (sieben Gegentore in zwölf Spielen). Im Spitzenspiel wird vermutlich die Offensive im Mittelpunkt stehen – Husum hat 38 Mal, Friedrichsberg um Torjäger Mahrt bislang 37 Mal getroffen.

Aufsteiger FC Angeln 02 (Fünfter) spielt eine gute Saison, hat sich in der Klasse schnell etabliert – nur auf eigenem Platz in Steinfeld läuft es noch nicht „rund“ – nur ein Sieg, drei Unentschieden und zwei Niederlagen stehen bislang zu Buche. Da könnte doch was gehen für den TSV Rantrum, der am Sonnabend (14 Uhr) beim FC gastiert.

Ebenso wie der TSV mussten auch der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der SV Blau-Weiß Löwenstedt am vergangenen Wochenende zwangspausieren. Frisia, seit vier Spielen ungeschlagen, trifft am Sonntag (15 Uhr) auf Tabellenführer TSV Nordmark Satrup. Der Aufsteiger (45 Saisontore) hat geballte Offensiv-Power zu bieten – Sven Beck hat schon 16, Tobias Timm immerhin acht Mal getroffen.

„Jetzt geht es nur noch gegen den Abstieg.“ Das sagt Rüdiger Boysen, Coach des VfB Nordmark Flensburg, der am Sonntag (14.30 Uhr) beim SV Blau-Weiß Löwenstedt zu Gast ist. Die „Löwen“ um Coach Bernd Hansen könnten nach zwei Heimpleiten in Folge dringend mal wieder ein Erfolgserlebnis gebrauchen.

Ein Erfolgserlebnis hatte die SG Langenhorn-Enge am vergangenen Sonntag beim 0:0 gegen Husum – das sollte der Mannschaft von Frank Schollek doch Auftrieb geben für die schwere Auswärtspartie am Sonnabend (15 Uhr) beim drittplatzierten Team von Stern Flensburg.

Niederlage – was ist das? Seit zwei Monaten haben die Fußballer der SG Ladelund-Achtrup-Leck kein Spiel mehr verloren – und werden am Sonnabend (14.30 Uhr) gegen den Tabellennachbarn BSC Brunsbüttel alles tun, damit die schöne Serie nicht reißt.

12. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gipfeltreffen am Öhr: Friedrichsberg gegen Husum

Verbandsliga Nordwest: TSV Friedrichsberg-Busdorf spielt heute (15 Uhr) gegen die Husumer SV

Schleswig (fde) - Gipfeltreffen beim TSV Friedrichsberg. Im Spitzenspiel der Verbandsliga Nord-West treffen die Schleswiger auf die Husumer SV (heute, 15 Uhr). Beide Teams zeigten sich in den vergangenen Wochen in bestechender Form. Der TSV ist seit vier Spielen ungeschlagen. Nach drei Siegen in Folge reichte es bei der SG Ladelund „nur“ zu einem 0:0. „Wir waren gut vorbereitet und die Taktik ging fast auf, ein Tor fehlte“, erklärte TSV-Trainer Sven Scherner. Dennoch steht der TSV mit 22 Punkten aus 12 Spielen auf Platz vier – so viele Zähler hatte der TSV zu diesem Saison-Zeitpunkt noch nie. In der vergangenen Spielzeit waren es erst 13 Zähler. Ein weiterer Rekord: Friedrichsberg ist über 370 Minuten ohne Gegentor. Den Gegner wird das jedoch wenig beeindrucken. Der SH-Liga-Absteiger will den Wiederaufstieg. Die erste und einzige Saisonniederlage kassierten die Husumer gegen Tabellenführer Nordmark Satrup. Die Gäste stellen mit erst sieben Gegentoren die mit Abstand beste Abwehr. Coach Scherner ist dennoch optimistisch. „Auch unsere Defensive ist gefestigt. Das ist der Grund, warum wir gewinnen werden“.

Die Partie ist auch ein Aufeinandertreffen zweier torhungriger Offensivreihen. Zusammen schossen beide Teams bereits 75 Tore. Ein Durchschnitt von über sechs Treffern pro Partie. Den Zuschauern wird für ihr Eintrittsgeld etwas geboten werden. „Wir freuen uns auf das Spiel“, so der TSV-Trainer.

Beschäftigen werden Trainer und Co-Trainer die Verletztenliste. Lukas Unger und Marc-Andre Stegemann kehrten ins Training zurück, vermisst werden weiterhin Rasmus Pagel und Tim Spitzka. Benjamin Hillers legt wegen Gelb-Rot eine Zwangspause ein.
13. Oktober 2012 · Schlei Bote
VL 14 21.10.12 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 6:2

Klarer Erfolg im Duell der Verfolger

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV besiegt Stern Flensburg 6:2 und hat jetzt nur noch zwei Punkte Rückstand auf Satrup
Husums Michael Petersen zieht aus 16 Metern ab, Maik Hedtkamp (Nr. 16) und Nicolai Vosgerau kommen zu spät. Foto: hulin

Husum (bhu) - Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West siegte die Husumer SV gestern klar mit 6:2 (4:1) gegen Stern Flensburg. Die Gäste gaben im Friesenstadion trotz der Niederlage eine gute Vorstellung ab, machten es den Nordfriesen bis zum Schlusspfiff schwer. Besonders in der Anfangsphase kamen die Schützlinge von Trainer Malte Köster nur langsam in Tritt, die Zuordnung in der Defensive war noch nicht vorhanden. Dann setzte sich jedoch die spielerische Überlegenheit der Husumer immer mehr durch.

„Mit dem Ergebnis bin ich natürlich zufrieden“, sagte Malte Köster. „Stern ist aber ein unangenehmer Gegner, hat immer versucht mitzuspielen und uns das Leben schwer gemacht.“ Flensburgs Co-Trainer Patrick Schulte-Heuthaus konnte dem Spielausgang noch etwas Gutes abgewinnen: „Die sechs Gegentreffer tun natürlich sehr weh, doch wir haben nie aufgegeben – das finde ich positiv. Insgesamt war es natürlich eine klare Angelegenheit.“

Etwas glücklich fiel bereits in der 11. Minute das erste Tor für die Husumer, denn Stern hatten die ersten Minuten gehört. Salam Halawani drosch das Leder aus zehn Metern unhaltbar ins Tor. Sechs Minuten später erzielte Christian Herpel nach einem Freistoß aus elf Metern das 2:0 für die Hausherren. Ein sehenswerter Treffer von Kim Tönder aus der Drehung nährte die Hoffnungen der Gäste weiter (21.). Doch in der 30. Minute wurde der alte Abstand nach einem prima Konter über Salam Halawani wieder hergestellt, Sebastian Kiesbye traf für den Tabellenzweiten.

Noch vor der Pause schraubte Husums Torjäger Sebastian Kiesbye das Ergebnis auf 4:1, wieder war Halawani der Vorbereiter (40.). Auch im zweiten Durchgang das gleiche Bild. Husum im Vorwärtsgang, aber die „Sterne“ hielten dagegen und machte den Nordfriesen das Leben weiter schwer. Nachdem Michael Petersen in der 53. Minute noch an Torhüter Kloppenburg gescheitert war, machte er es fünf Minuten später besser und erzielte mit einem trockenen Schuss ins Eck das fünfte Husumer Tor. Den sechsten Treffer steuerte wieder Sebastian Kiesbye mit einem Kopfball bei (62.). Stephan Kloppenburg stand jetzt mehrfach im Mittelpunkt, verhinderte aber mit guten Paraden einen höheren Rückstand. Den Endstand zum 6:2 erzielte wieder Kim Tönder mit einem Foulelfmeter(69.).

Husums Coach Malte Köster lobte seine junge Elf: „Unsere Treffer wallen allesamt super herausgespielt, die Zuschauer haben ein attraktives Spiel gesehen.“

Husumer SV: Bielinski – Lietzau (60. Wullenweber), Siegfried, Rettkowski, Herpel – Petersen, Lorenzen (73. Schaller), Lühr, Wetzel – Halawani (79. Rafalski), Kiesbye.
Stern Flensburg: Kloppenburg – Hahn (45. Liebmann), Hedtkamp, Böhm, v. Diczelski – Grefe (45. Schatz) , Vosgerau, Tönder – Hadsund-Andersen (32. Sell), Sekowski.
Zuschauer: 196.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (FC Averlak).
Tore: 1:0 Halawani (11.), 2:0 Herpel (17.), 2:1 Tönder (21.), 3:1 Kiesbye (30.), 4:1 Kiesbye (40.), 5:1 Petersen (58.), 6:1 Kiesbye (62.), 6:2 Tönder (69./Foulelfmeter).
Beste Spieler: Halawani, Petersen, Lühr/Sekowski.

22. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Stern verkauft sich trotz des 2:6 in Husum gut

Husum (bhu) - Im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West unterlag Stern Flensburg bei der Husumer SV klar mit 2:6 (1:4). Die Gäste gaben trotz der Niederlage eine gute Vorstellung ab, machten es den Nordfriesen bis zum Schlusspfiff schwer. So konnte Flensburgs Co-Trainer Patrick Schulte-Heuthaus dem Spielausgang noch etwas Gutes abgewinnen: „Die sechs Gegentreffer tun natürlich sehr weh, doch wir haben nie aufgegeben – das finde ich positiv. Insgesamt war es natürlich eine klare Angelegenheit.“

Etwas glücklich fiel bereits in der 11. Minute durch Salam Halawani das erste Tor für die Husumer, denn Stern hatten die ersten Minuten gehört. Christian Herpel erhöhte auf 2:0 (17.). Mit einem sehenswerten Treffer verkürzte Kim Tönder (21.). Doch Sebastian Kiesbye (30.) stellte den alten Abstand wieder her. Noch vor der Pause schraubte Husums Torjäger Kiesbye das Ergebnis auf 4:1. Michael Petersen (58.) und Kiesbye (62.) erzielten die Treffer fünf und sechs für die Gastgeber. Zum 2:6-Endstand traf wieder Kim Tönder mit einem Foulelfmeter(69.).

Husumer SV: Bielinski – Lietzau (60. Wullenweber), Siegfried, Rettkowski, Herpel – Petersen, Lorenzen (73. Schaller), Lühr, Wetzel – Halawani (79. Rafalski), Kiesbye.
Stern Flensburg: Kloppenburg – Hahn (45. Liebmann), Hedtkamp, Böhm, v. Diczelski – Grefe (45. Schatz) , Vosgerau, Tönder – Hadsund-Andersen (32. Sell), Sekowski.
Zuschauer: 196.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (FC Averlak). – Beste Spieler: Halawani, Petersen, Lühr/Sekowski.

22. Oktober 2012 · Flensburger Tageblatt

Tönninger Gipfel: Wessen Serie reißt ?

Das Fußball-Programm am Wochenende: Schwere Auswärtspartien für die Regionalliga-Junioren / In Rantrum hat der Abstiegskampf begonnen
Keinen Ausrutscher erlauben wollen sich Christian Herpel (li.) und die Husumer SV am Sonntag gegen Stern Flensburg. Foto: sieg

Husum (usc) - Verbandsliga Nord-West: Gedrängel am Sonntag, nur eine Partie am Sonnabend – die allerdings hat es in sich. Der gut gestartete TSV Rantrum hat am 8. September den letzten Sieg gefeiert, am 15. September das letzte Tor erzielt. Am vergangenen Wochenende gab es mit dem 0:6 beim FC Angeln 02 die bislang bitterste Pleite der Saison. Bernd Michalski findet deutliche Worte. „Viel mehr als die Niederlage schmerzt, wie wir uns präsentiert haben. Spätestens seit Sonnabend sollte jedem klar sein, dass der TSV ein heißer Abstiegskandidat ist. Und wenn wir nicht schnellstens anfangen, gegen den Abstieg zu kämpfen, anstatt die Kraft mit der Fehlersuche bei den Mannschaftskameraden zu vergeuden, stehen uns schwere Zeiten bevor“, schreibt der Trainer (der am vergangenen Sonnabend als Reservespieler auf der Bank saß, aber nicht zum Einsatz kam) in seinem Spielbericht auf der Homepage des Vereins (www.tsv-rantrum.de).

Am Sonnabend (15.30 Uhr) kommt der SV Blau-Weiß Löwenstedt an den Lagedeich. Nach zwei Heimniederlagen in Folge durften Bernd Hansen und seine Schützlinge beim 1:0 gegen Nordmark Flensburg wieder einen Dreier bejubeln. „Nun gilt es, in Rantrum nachzulegen unter dem gleichen Motto: Positiv, kompakt und als Mannschaft arbeiten!“, heißt es auf der Löwen-Homepage.

„Endless Summer“ lautet das Motto des Festballs des TSV Langenhorn und der SG Langenhorn-Enge-Sande am Sonnabend in der Langenhorner „Westermöhl“. Wenn die Spieler der SG erwachen, ist es Herbst – und um 14 Uhr kommt der Tabellen-Zehnte TSVNordhastedt, der zuletzt nicht über ein 0:0 gegen Schuby hinaus kam, ins Langenhorner Waldstadion.

Acht Punkte und ein Tabellenplatz trennen die Husumer SV und Stern Flensburg, doch die „Sterne“ haben etwas, dass die Schützlinge von Malte Köster auch gerne gehabt hätten – einen Sieg gegen den TSV Nordmark Satrup. Am zehnten Spieltag brachten die Fördestädter dem souveränen Tabellenführer die bislang einzige Niederlage bei (1:3). Stern ist Dritter, hat erst zweimal verloren – das Etikett „Spitzenspiel“ ist trotz des Acht-Punkte-Vorsprungs der Stormstädter angebracht. Anpfiff: Sonntag (14 Uhr) im Friesenstadion.

Zeitgleich gastierten die Remis-Könige und Niederlagen-Verweigerer der SG Ladelund-Achtrup beim VfB Nordmark Flensburg, um 15 Uhr schließt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim Tabellenletzten SG Geest 05 in Krumstedt (Dithmarschen) den Spieltag ab.

19. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 15 27.10.12 TSV Nordhastedt Husumer SV 0:4

Fußball-Verbandsliga

Husum siegt 4:0 und ist jetzt Tabellenführer

Nordhastedt (gho) - Der FC Angeln 02 spielte mit, gewann sein Heimspiel gegen den TSV Nordmark Satrup mit 2:0. Teil zwei erledigten die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV selbst, gewannen 4:0 (2:0) beim TSV Nordhastedt – und übernahmen damit die Tabellenführung. Dabei hatten sich die Nordfriesen zu Beginn der Partie im Spielaufbau schwer getan. Die Hausherren störten früh und erspielten sich kleinere Einschusschancen. „Wir hatten große Probleme ins Spiel zu kommen, Nordhastedt hätte insgesamt sicherlich ein Tor verdient gehabt“, erklärte Husums Coach Malte Köster. Doch es kam anders: Bosse Wullenweber köpfte eine Flanke von Tobias Wetzel zur Führung ein (13.). In der Folge plätscherte die Partie etwas dahin, ehe Mittelfeld-Akteur Henning Lorenzen kurz vor dem Seitenwechsel ebenfalls per Kopf das 0:2 markierte (44.). „Ein sehr guter Zeitpunkt, der Treffer hat unserem Spiel viel Ruhe verliehen“, freute sich Köster.

In Halbzeit zwei hatten die Stormstädter dann mehr vom Spiel und ließen in der Folgezeit nichts mehr anbrennen. In der 52. Minute schloss Martin Herpel einen Konter zum 0:3 ab (52.), elf Minuten später setzte Michael Petersen den Schlusspunkt zum letztlich ungefährdeten Auswärtserfolg.

Husumer SV: Bielinski – Lietzau (70. Peters), Rettkowski, Siegfried, Wullenweber – Herpel, Petersen, Lorenzen (63. Schaller), Wetzel – Lühr (52. Kiesbye), Halawani.
Tore: 0:1 (13.) Bosse Wullenweber, 0:2 (44.) Henning Lorenzen, 0:3 (52.) Christian Herpel, 0:4 (63.) Michael Petersen.
Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Thorsten Möller (Kellinghusen).

29. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Torlos-Derby im Nordfrieslandstadion?

Fußball-Programm am Wochenende: SG Ladelund-Achtrup-Leck erwartet TSV Rantrum / Frisias A-Junioren gegen Eintracht Braunschweig

Husum (usc) - Verbandsliga Nord-West: Auf den ersten Blick ist es eine stolze Bilanz. Elf Pflichtspiele in Folge (zehn Punktspiele) hat die SG Ladelund-Achtrup-Leck nicht mehr verloren, die letzte Niederlage (2:3 gegen Husum) datiert vom 15. August. Allerdings gab es in dieser Zeit auch nur drei Siege – und auf eigenem Platz herrscht Torflaute. Zuletzt hieß es drei Mal hintereinander 0:0 (gegen Angeln, Friedrichsberg und Brunsbüttel). Am Sonnabend (14.30 Uhr) kommt der TSV Rantrum zum Derby ins Nordfrieslandstadion. Das Team vom Lagedeich haut nach hohen Niederlagen mit schöner Regelmäßigkeit gegen höher platzierte Mannschaften „einen raus“ – dem 0:5 in Husum folgte ein 3:0 gegen Stern Flensburg, dem 0:6 bei Angeln ein 2:0 gegen Löwenstedt. Der Respekt vor der SG ist groß: „Da müssen wir schon alle Kräfte mobilisieren, wenn wir was holen wollen“, sagt Trainer Bernd Michalski. Vielleicht ein 0:0? Rantrum wäre es wohl recht, der SG und ihren Fans eher nicht. LAL muss auf den gesperrten Tim Ingwersen verzichten, bei Rantrum fehlt nach Gelb-Rot Roman Jun.

Die SG Langenhorn-Enge gastiert am Sonnabend (15 Uhr) bei Blau-Weiß Wesselburen – und Fans können mitfahren. Der Bus startet um 12.30 Uhr am Edeka-Markt in Langenhorn. Um 15.30 Uhr wird die Partie der Husumer SV beim TSV Nordhastedt angepfiffen. Ein Sieg könnte den Schützlingen von Malte Köster womöglich die Tabellenführung bescheren. Spitzenreiter Satrup (ohne Dierkes und Timm) muss um 14 Uhr zum Tabellendritten FC Angeln 02.

Nach Satrup muss der SV Blau-Weiß Löwenstedt am ersten November-Wochenende, vorher – genauer gesagt am Sonntag um 14 Uhr – steht noch das Heimspiel gegen den krisengeschüttelten TSB Flensburg an. Der TSB steht auf einem Abstiegsplatz, der Trainerwechsel (Uwe Wittenbecher für Stefan Asmussen) hat sich nicht wirklich bemerkbar gemacht. Bernd Hansen muss auf den rotgesperrten Lars Hansen verzichten.

26. Oktober 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 16 04.11.12 Husumer SV BW Wesselburen 6:0

Wesselburen noch gut bedient

Tabellenführer Husumer SV siegt 6:0 und lässt zahlreiche Chancen aus
Im Vorwärtsgang: Sebastian Lühr und Jan Siegfried (li.) laufen Patrick Gloede davon. Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0) fegte der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-West, die Husumer SV, BW Wesselburen aus dem Friesenstadion. Wesselburens leidgeprüfter Torhüter Knut Dannenberg brachte es auf den Punkt: „Nach dem frühen Führungstreffer der Husumer ging es für uns nur noch um Schadensbegrenzung. Es hätten hier auch zehn Treffer für die SV fallen können.“ Dreimal verhinderte auch noch das Aluminium weitere Treffer der Nordfriesen.

Husums Trainer Malte Köster war mit der Torausbeute aber zufrieden: „Der tiefe Platz kam uns sicherlich nicht entgegen. Spielerisch konnten wir nicht alles zeigen, einige vielversprechende Bälle sind einfach versprungen. Aber das Ergebnis geht absolut in Ordnung.“ BW-Trainer Thomas Mohr: „Husum hat natürlich verdient gewonnen. Wir sind gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Die Höhe der Niederlage tut natürlich weh.“

Auf tiefem Boden rissen die Nordfriesen das Spielgeschehen sofort an sich. Bereits in der 4. Minute traf Sebastian Kiesbye, der die Abwehr einfach überlief und trocken einschoss. Wesselburener Angriffe fanden nicht statt. Den zweiten Husumer Treffer konnte die Gäste-Abwehr aber nicht verhindern. Nach einem schönen Zuspiel von Erion Alla lupfte Salam Halawani das Leder über Dannenberg hinweg ins Tor (25.). Den Halbzeitstand von 3:0 erzielte Bosse Wullenweber nach einer Ecke (43.).

Nach dem Wechsel das gleiche Bild, die Nordfriesen weiter im Vorwärtsgang, Wesselburen wartete auf die Angriffe der Husumer. Folgerichtig die weiteren Tore: Den vierten Treffer erzielte Sebastian Kiesbye mit einem Kopfball unter die Latte (52.). Ein Kunstschuss gelang Marco Lietzau wenige Minuten später. In Thomas-Müller-Manier hob er den Ball von der Torauslinie über Dannenberg in den Kasten (68.). Den Endstand besorgte Erion Alla, der einen Abpraller aus elf Metern im Tor unterbrachte (81.). „Ein ungemein wichtiger Sieg “, merkte Malte Köster an. „Wenn man um die Meisterschaft mitspielen will, müssen solche Spiele unbedingt gewonnen werden.“

Husumer SV: Bielinski – Lietzau, Wullenweber, Ruland (46. Peters), Petersen (14. Alla), Herpel, Siegfried, Lühr, Wetzel (60. Schaller) – Halawani, Kiesbye.
BW Wesselburen: Danneberg – Schacht, Nehmer (72. Kumm), Lemke (46. M. Schuldt) , Gehrts – v. Bastian, S. Schuldt (83. Demicayak), Gloede, Rathje – Peterson, Ehlers.
Zuschauer: 193.
Schiedsrichter: Karsten Kröger (SG Nordangeln).
Tore: 1:0 Kiesbye (4.), 2:0 Halawani (25.), 3:0 Wullenweber (43.), 4:0 Kiesbye (52.), 5:0 Lietzau (68.), 6:0 Alla (81.).
Beste Spieler: Siegfried, Alla, Kiesbye/Dannenberg.

5. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Spitzenreiter Husum fertigt Wesselburen mit 6:0 ab

Husum (bhu) - Mit einem auch in dieser Höhe verdienten 6:0 (3:0) fegte der Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-West, die Husumer SV, BW Wesselburen aus dem Friesenstadion. Dreimal verhinderte auch noch das Aluminium weitere Treffer. Husums Trainer Malte Köster war mit der Torausbeute aber zufrieden: „Der tiefe Platz kam uns sicherlich nicht entgegen. Spielerisch konnten wir nicht alles zeigen, einige vielversprechende Bälle sind einfach versprungen. Aber das Ergebnis geht absolut in Ordnung.“ BW-Trainer Thomas Mohr: „Husum hat natürlich verdient gewonnen. Wir sind gar nicht richtig in die Zweikämpfe gekommen. Die Höhe der Niederlage tut natürlich weh.“ Auf tiefem Boden rissen die Nordfriesen das Spielgeschehen sofort an sich. Bereits in der 4. Minute traf Sebastian Kiesbye, Wesselburener Angriffe fanden nicht statt, wie auch nach dem Seitenwechsel (3:0).

Husum: Bielinski – Lietzau, Wullenweber, Ruland (46. Peters), Petersen (14. Alla), Herpel, Siegfried, Lühr, Wetzel (60. Schaller) – Halawani, Kiesbye.
BW Wesselburen: Danneberg – Schacht, Nehmer (72. Kumm), Lemke (46. M. Schuldt) , Gehrts – v. Bastian, S. Schuldt (83. Demicayak), Gloede, Rathje – Peterson, Ehlers. – Zuschauer: 193. – Schiedsrichter: Karsten Kröger (SG Nordangeln). – Tore: 1:0 Kiesbye (4.), 2:0 Halawani (25.), 3:0 Wullenweber (43.), 4:0 Kiesbye (52.), 5:0 Lietzau (68.), 6:0 Alla (81.).

5. November 2012 · Schlei Bote

"TV total" im Hattstedter Waldstadion

ZDF-Fernsehteam zu Gast beim Spiel der Regionalliga C-Junioren gegen den FC St. Pauli / SG Langenhorn-Enge Zweiter in der "Derby-Tabelle"
Tobias Wetzel (re.) peilt mit Tabellenführer Husumer SV am Sonntag einen Heimsieg gegen BW Wesselburen an. Foto: hulin

Husum (usc) - Ein Verbandsliga-Derby, eine TV-Übertragung, ein Besuch im Bremer Weserstadion – auch an diesem Fußball-Wochenende wird wieder eine ganze Menge geboten. Tipp: Hingehen und einfach mal zuschauen!

Verbandsliga Nord-West: Ziemlich erfolgreich waren die sechs nordfriesischen Teams am vergangenen Wochenende: Vier Siege, dazu ein Unentschieden im Derby zwischen der SG Ladelund-Achtrup-Leck und dem TSV Rantrum. Im Mittelpunkt des 16. Spieltags steht das Derby zwischen der SG Langenhorn-Enge und dem SV Frisia 03 am Sonntag (14 Uhr) im Langenhorner Waldstadion. Die SG„kann Derby“ – aus vier Spielen gegen Konkurrenten aus dem Kreis holte die Mannschaft von Trainer Frank Schollek schon sieben Punkte, ist in der Derby-Wertung Zweiter hinter der Husumer SV (12).

Satrup verloren, selbst gewonnen – ein Spieltag nach dem Geschmack von Malte Köster. Gelingt Spitzenreiter Husum am Sonntag (14 Uhr, Friesenstadion) ein Sieg gegen BW Wesselburen (Tabellen-16.), dann rückt die Herbstmeisterschaft näher. „Unter allen Umständen gewinnen“ will der TSB Flensburg (Vorletzter) am Sonnabend (14 Uhr) gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Nach zuletzt vier Unentschieden in Folge (mit nur zwei Toren) täte auch der SG ein „Dreier“ mal wieder gut.

Vier Zähler aus zwei Partien holte zuletzt der TSV Rantrum, der am Sonnabend (14 Uhr) auf den BSC Brunsbüttel trifft. Vorsicht ist geboten – der BSC ist als Neunter bestes Team aus Dithmarschen, fertigte zuletzt den VfB Nordmark Flensburg mit 6:0 ab. Und das ohne Torjäger Marx Borwieck.

Apropos Torjäger. Der TSV Nordmark Satrup musste beim 0:2 gegen Angeln auf seine Stürmer Sven Beck (verletzt) und Tobias Timm (gesperrt) verzichten. Zumindest Timm dürfte am Sonnabend (14 Uhr) gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt wieder dabei sein.

2. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 17 11.11.12 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 2:1

Frisia kämpft den Herbstmeister nieder

Verbandsliga Nord-West: Risum-Lindholm gewinnt das Derby vor 300 Zuschauern 2:1 gegen die Husumer SV / Schmidt: "Riesenkompliment"
Daniel Johannsen (Frisia, li.) bedrängt Husums Marco Lietzau – einer von zahlreichen Zweikämpfen im Derby. Foto: wrege

Ballgeflüster

PLATZPROBLEME: Das Verbandsliga-Derby im Lindholmer Niko-Nissen-Stadion zwischen dem SV Frisia 03 und der Husumer SV (2:1) sorgte für ein volles Haus, offenbarte aber auch die prekäre Parkplatzsituation am Stadion. Gut 300 Zuschauer wollten das Spitzenspiel der Verbandsliga Nord-West sehen. Zudem hatten gerade zuvor die Regionalliga-A-Junioren gegen den SVMeppen gespielt, auf dem B-Platz trat Frisias Dritte gegen den Bredstedter TSV II an.

Jeder Zentimeter der Stadionstraße war mit den Autos von Spielern und Besuchern zugeparkt. Und dann passierte genau das, was nicht passieren durfte – der Rettungswagen wurde verständigt, konnte das Stadion aber nicht erreichen. Ein Bredstedter Spieler hatte sich im Kreisklassen-Spiel am Knie verletzt. Erst mussten einige Fahrzeuge Platz machen. Das dauerte seine Zeit, und geschah scheinbar auch nur widerwillig. Also machte die Polizei Druck und drohte, alle Fahrzeuge im Parkverbot unverzüglich abschleppen zu lassen. So mussten einige Zuschauer schon vor dem Abpfiff den Heimweg antreten. pu

Risum-Lindholm (pu) - Fußball-Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm kämpfte vor 300 Zuschauern die Husumer SV nieder und gewann mit viel Kampf und etwas Glück mit 2:1 (0:0). „Wir wollten Husum nicht zu Torchancen kommen lassen, was uns weitgehend geglückt ist. Dazu kam das Glück des Tüchtigen beim Pfosten- und Lattenschuss. Meine Mannschaft hat sich ein Riesenkompliment verdient. Wir haben einen großen Kampf abgeliefert und uns mit dem Sieg belohnt“, freute sich Frisia-Trainer Bodo Schmidt.

Husums Coach Malte Köster hingegen vermisste vor allem die Effektivität der vergangenen Wochen. „Wir haben hier gerade in der ersten Halbzeit drei hochkarätige Chancen liegen gelassen. Unglücklich war, dass dem 1:0 ein Foul vorausging. Wir konnten unser Spiel nicht so aufziehen, und Frisia hat unseren Angriff gut in Schach gehalten“, meinte der HSV-Trainer.

Ballkontrolle stand bei beiden Teams zunächst vor Risiko, Chancen gab es kaum. Pascal Petersen (3.) setzte einen Freistoß von Stephan Christiansen über das Tor, Sebastian Kiesbye (17.) verpasste mit dem Kopf eine Flanke von Jan Siegfried. Als Bende Bartlefsen ausruschte, scheiterte Kiesbye (30.) mit seinem Kopfball an Helge Carstensen. Wenig später zeigte Carstensen nach 16 Meter-Schuss von Sebastian Lühr (34.) die nächste gute Parade, hatte aber Glück, dass Salam Halawani den Abpraller gegen den Pfosten setzte. Frisia rettete das 0:0 in die Pause.

Die Gastgeber kamen wie verwandelt aus der Kabine. Pascal Petersen (47.) köpfte über das Tor, Björn Petersen (50.) scheiterte an Chris Bielinski im HSV-Tor und Sascha Rettkowski klärte vor Leif Johannsen. Nur eine Minute später traf Björn Petersen nach Zuspiel mit der Hacke von Pascal Petersen aus acht Metern zum 1:0. Anschließend erhöhten die Gäste Tempo und Druck. Glück hatten die Gastgeber, als der Ball nach einem strammen 25 Meter-Schuss von Marco Lietzau (56.) von der Unterkante der Latte zurück ins Feld sprang.

Nur gelegentlich sorgte noch ein Konter für Entlastung – und Erfolg. Nach einem Fehler in der Husumer Abwehr traf Leif Johannsen zum 2:0 (72.). Nur drei Minuten nutzte Kiesbye einen Abpraller nach Halawani-Schuss zum 2:1 (75.). Die Hektik nahm zu, Husum warf alles nach vorn. In der vierten Minute der Nachspielzeit gerieten Leif Johannsen und Torhüter Bielinski aneinander. Johannsen sah wegen seines Fouls Gelb-Rot, der HSV-Keeper wegen seines Schubsers Rot.

SV Frisia 03: Carstensen – Andresen, Paulsen, Bartlefsen, Teegen – Stephan Christiansen (90.+7 Stöver), Arne Ingwersen, Leif Johannsen, Daniel Johannsen – Pascal Petersen (84. Dohrn), Björn Petersen (74. Oke Petersen).
Husumer SV: Bielinski – Lietzau, Wullenweber (83. Schulte), Rettkowski (75. Ruland), Herpel – Wetzel, Lühr, Siegfried, Alla – Kiesbye, Halawani.
SR: Möller (Schleswig). Zuschauer: 300. Tore: 1:0 (51.) Björn Petersen, 2:0 (72.) Leif Johannsen, 2:1 (75.) Sebastian Kiebye. Beste Spieler: Arne Ingwersen, D. Johannsen, Carstensen/Herpel, Lietzau. Gelb-Rote Karte: Leif Johannsen (90.+4; wiederholtes Foulspiel). Rote Karte: Chris Bielinski (90.+4; Tätlichkeit).

12. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

Lindholm als Karnevals-Hochburg ?

Das Fußball-Programm am Wochenende: Frisias A-Junioren empfangen am 11.11. um 11 Uhr den Tabellenletzten SV Meppen
Thies Borchardt (rechts) und seine Mitspieler haben am Sonntag ein großes Ziel – den ersten Sieg in der Fußball-Regionalliga der A-Junioren. Foto: wrege
Husum (Ulrich Schröder) - Die Hoffnung auf den ersten Sieg, einen möglichen und einen amtierenden Tabellenführer, „Serientäter“ gegen gerupften Titelkandidaten – das alles und noch viel mehr gibt es am Wochenende auf den Plätzen der Region.

Verbandsliga Nord-West: Wie doch die Zeit vergeht – schon ist der 17. Spieltag gekommen, es ist Halbzeit! Das nordfriesische Sextett belegt die Plätze eins, fünf, sechs, acht, neun und zwölf, das ist aller Ehren wert. Der Husumer SV ist der Herbstmeistertitel nicht mehr zu nehmen, Trainer Malte Köster wird es herzlich egal sein. Aber mit 41 (von 48 möglichen) Punkten und einer Tordifferenz von +50 hat die neu formierte Mannschaft einen beeindruckenden Start hingelegt. Am Sonntag (14 Uhr) geht’s im Derby zum SV Frisia 03 nach Lindholm. Die Gastgeber sind zuversichtlich. „Unsere Mannschaft hofft auf ein ähnlich gutes und spannendes Spiel wie gegen Nordmark Satrup, bloß mit einem besseren Ende. Das Lazarett lichtet sich und Trainer Bodo Schmidt hat wieder eine größere Auswahl“, schreibt Liga-Obmann Finn Hansen in der aktuellen Stadionzeitung.

Angezählt scheint Nordmark Satrup nach zwei Niederlagen in Folge. Am Sonnabend (14 Uhr) stellt sich der Tabellenzweite bei den „Serientätern“ der SG Ladelund-Achtrup-Leck vor. „Mangelnde personelle Alternativen, einfache Fehler im Spielaufbau sowie eine unsortierte Defensivleistung“, hatte Trainer Hans-Jürgen Jacobsen als Ursache ausgemacht. Das kann so bleiben...

Mit dem 4:0 in Satrup sorgte der SV Blau-Weiß Löwenstedt für den Paukenschlag des 16. Spieltages. Am Sonntag (14 Uhr) kommt nun die SG Geest 05 auf den Au-Wiesen-Platz. Für den Tabellenletzten, als Vierter der Kreisliga West aufgestiegen, scheint die Verbandsliga ein, zwei Nummern zu groß, aber man versucht sich zumindest, gut zu verkaufen. Ob das aber gegen stark verbesserte „Löwen“ reicht?

Zuerst war der Coach weg, dann wieder da – stattdessen fehlen jetzt zwei Spieler, ein weiterer ist Gelb-Rot gesperrt. Die Chaos-Tage beim VfB Nordmark Flensburg haben dazu geführt, dass der Club auf Abstiegsplatz 15 liegt. Gegen den TSV Rantrum will der VfB am Sonntag (14 Uhr) die Wende schaffen, doch Trainer Rüdiger Boysen weiß: „Wenn die 1:0 führen, machen sie hinten dicht und dann ist es ganz schwer, den Abwehrriegel zu knacken.“ Ebenfalls mit einem Gegner aus der bedrohten Zone – Flensburg 08 II – hat es am Sonnabend (14 Uhr) die SG Langenhorn-Enge zu tun.
9. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 18 17.11.12 Husumer SV SG Ladelund/Achtrup/Leck 2:1

Tabellenführer müht sich zum Erfolg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV mit glücklichem 2:1 gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck / "Flatterball" bringt die Entscheidung
Zugepackt: SG-Torhüter Jan Mathiesen sichert den Ball vor Husums Stürmer Salam Halawani. Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit einem glücklichen 2:1 (1:1) gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck verteidigte die Husumer SV die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Vor 170 Zuschauern konnte sich die Mannschaft von Husums Trainer Malte Köster nur mühsam gegen die taktisch gut eingestellten Gäste behaupten. Besonders die erste Halbzeit ließ in spielerischer Hinsicht viele Wünsche offen, wie ein Spitzenreiter präsentierten sich die Stormstädter nicht. Die SG überzeugte mit viel Einsatz, mit ein wenig mehr Fortune wäre durchaus eine Überraschung möglich gewesen. „Heute lief spielerisch sehr wenig zusammen“, fasste Köster zusammen. „In der ersten Halbzeit war das eine glatte Sechs!“ SG-Coach Dennis Peper war enttäuscht: „Wir hätten einen Punkt verdient gehabt. Doch leider haben wir unsere Chancen nicht genutzt.“

Lange Zeit gab es im Friesenstadion kaum etwas zu sehen. Erst ein Heber von Christoph Bossen nach 30 Minuten über Torhüter Kevin Ralfs brachte Abwechslung, doch der Ball strich am Tor vorbei. Aus dem Nichts die Husumer Führung in der 38. Minute: Tobias Wetzel zirkelte den Ball von der Strafraumgrenze ins Tor. Wer gedacht hatte, dass jetzt mehr Sicherheit in die Aktionen des Spitzenreiters kommen würden, hatte sich getäuscht. Die SG machte es den Hausherren schwer ins Spiel zu kommen, startete schnelle Konter.

Bastian Christiansen erzielte in der 41. Minute den verdienten Ausgleich für seine Farben – natürlich mit einem Konter. Husums Stürmer Salam Halawani hätte die erneute Führung erzielen können, verzog aber (44.).

Nach dem Seitenwechsel zogen die Stormstädter das Tempo an. Mit einigen taktischen Umstellungen kam mehr Ordnung ins Spiel, ein optisches Übergewicht war die Folge. Immer wieder konnte sich Christian Herpel über die rechte Seite durchsetzen. Zunächst scheiterte er noch knapp (48.), doch in der 68. Minute hämmerte er die Kugel aus 20 Metern zur 2:1-Führung in die Maschen. „Ein Flatterball, da sieht man blöd aus“, kommentierte Torhüter Jan Mathiesen. Ansonsten hielt er seinen Kasten sauber, auch weil die Husumer die größten Möglichkeiten nicht verwandeln konnten. Tobias Wetzel aus 16 Metern (55.), Salam Halawani mit einem Kopfball (68.) und Christian Herpel nach einem Freistoß (79.) zielten daneben. „Man muss auch mal solche Spiele gewinnen,“ merkte Köster an. „Einige meiner Spieler müssen noch lernen, mit dem Druck umzugehen.“

Husumer SV: Ralfs – Herpel, Rettkowski, Wullenweber, Lietzau (56. Peters) – Lühr (46. Petersen), Siegfried, Alla (79. Schaller), Wetzel – Schulte, Halawani.
SG Ladelund-Achtrup-Leck: Mathiesen – Hansen, Petersen, Thomsen, Ingwersen – Bünger (46. Koschenz), Reschke, Michels, Christiansen – Bossen, Kröger (68. Jensen).
Schiedsrichter: Heidemann (Kronshagen).
Zuschauer: 170. Tore: 1:0 Wetzel (38.), 1:1 Bossen (41.), 2:1 Herpel (69.).
Beste Spieler: Herpel, Wetzel/Mathiesen.

19. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

"Immer noch ein besonderes Spiel"

Das Fußball-Programm am Wochenende: Köster mit dem neuen gegen den alten Verein / Noch keine Glückwünsche nach Hattstedt
Sebastian Kiesbye (li.) hat in 17 Spielen 25 Tore für Husum erzielt. Foto: hulin

Derby-Tabelle: Husum vorn

Nach Abschluss der Hinrunde steht auch die inoffizielle Derby-Tabelle der sechs nordfriesischen Vereine. Die Husumer SV liegt trotz des 1:2 beim SV Frisia 03 am vergangenen Sonntag vorn – 11:4 Tore und zehn Punkte. Frisia folgt punktgleich (8:5 Tore) vor der SG Langenhorn-Enge (6:7/7), dem SV BW Löwenstedt (7:10/6), der SG Ladelund-Achtrup-Leck (7:8/5) und dem TSV Rantrum (5:10/4).

Husum (Ulrich Schröder) - Zum Rückrundenstart in der Verbandsliga treffen sich die Husumer SV und die SG Ladelund-Achtrup-Leck zum Derby. Lecks Frauen sind gespannt auf den Tabellenführer. Das und mehr läuft am Wochenende auf Nordfrieslands Fußballplätzen.

Verbandsliga Nord-West: Der erste Rückrunden-Spieltag steht an – kurioser Weise werden die Spiele ausgetragen, die in der Sommerrunde am vierten Spieltag stattfanden.

Natürlich steht auch wieder ein Derby (siehe Info-Box unten) auf dem Programm. Tabellenführer Husumer SV empfängt am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) die SG Ladelund-Achtrup-Leck. „Das Spiel ist immer noch was Besonderes“, sagt Coach Malte Köster, der den SG-Vorläufer MTV Leck lange Jahre trainierte und sich heute, wenn es die Zeit erlaubt, gerne Spiele der SG ansieht. Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Köster, ungeachtet der 1:2-Niederlage am vergangenen Sonntag in Lindholm, zufrieden. „Wir wollten uns im oberen Tabellendrittel behaupten. Dass es so gut läuft, hätte ich nicht erwartet“, so der Trainer. Henning Lorenzen und Michael Petersen sind angeschlagen, sicher fehlen wird Keeper Chris Bielinski nach der Roten Karte in Lindholm.

Auf Lecks Keeper Lars Christiansen wird wohl eine Menge Arbeit zukommen. Foto: wrege

Die SG muss auf Björn Vollmer (Gelb-Rot gegen Satrup) verzichten. Das 1:4 gegen den Husum-Verfolger war das Ende der 13 Spiele umfassenden Serie ohne Niederlage. Davor hatte das Team von Dennis Peper zuletzt am 15. August verloren – 2:3 gegen Husum. „Hätte das Spiel zehn Minuten länger gedauert, wäre es bestimmt noch ein Unentschieden geworden“, erinnert sich Köster, dessen Team schon 3:0 geführt hatte.

Wesentlich besser als erwartet schlagen sich die Gegner des SV Frisia 03 Risum-Lindholm und des SV Blau-Weiß Löwenstedt. In der Vergangenheit zählten sowohl Stern Flensburg als auch der TSV Friedrichsberg eher zu den Abstiegskandidaten, nun finden sich die Schleswiger auf Rang vier und die Fördestädter auf Platz sieben wieder. Stern gegen Löwen, Friedrichsberg gegen Frisia, beide am Sonnabend um 14 Uhr – Ausgang völlig offen, auch wenn beide nordfriesischen Clubs gut drauf sind.

Zwischen Erkenntnis („selbst schuld bei so vielen Chancen“) und Ärger („Elfmeter nicht bekommen“) schwankte die Gefühlslage beim TSV Rantrum nach dem überflüssigen 1:2 beim VfB Nordmark Flensburg. Am Sonntag (14 Uhr in Schafstedt) soll der Tabellenletzte SG Geest 05 die Wut des Teams vom Lagedeich zu spüren bekommen. Hinspiel: 2:0 für den TSV.

„Schmerzhafter Rückschlag gegen einen kaum besseren Gegner“, so lautete die Bilanz bei der SG Langenhorn-Enge nach dem 1:4 bei Flensburg 08 II. Am Sonntag (14 Uhr, Waldstadion Langenhorn) soll es gegen den BSC Brunsbüttel, als Neunter beste Mannschaft aus Dithmarschen, besser laufen.

16. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 20 01.12.12 Husumer SV VfB Nordmark Flensburg 4:1

Blitzstart beschert Husum den Erfolg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenführer bezwingt den VfB Nordmark Flensburg 4:1 / Doppelpack von Salam Halawani
Fußball im Nebel und auf Schnee: Sebatian Kiesbye (rechts) zieht am Flensburger Sefa Sahn vorbei. Foto: brigitte petersen
Husum (Bernd Hulin) - Im letzten Heimspiel vor der Winterpause siegte Fußball-Verbandsligist Husumer SV sicher 4:1 (3:0) gegen den VfB Nordmark Flensburg, ließ dabei noch zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt. Vor 120 Zuschauern legten die Spieler von Trainer Malte Köster los wie die Feuerwehr, ließen ihrem Gegner nicht die Luft zum Atmen. Nach rund 20 Minuten war die Partie fast entschieden, die Nordfriesen führten schon mit 3:0. Aber eben nur fast, denn Nordmark steckte nie auf, bis zum Schlusspfiff wurde gekämpft und geackert. „Der Sieg meiner Mannschaft geht absolut in Ordnung,“ gab Husums Trainer Malte Köster zu Protokoll. „Der Ball lief gut durch unsere Reihen, erst in der zweiten Halbzeit stockte es etwas.“ Bereits in der 2. Minute hatten die Gastgeber Erfolg: Bosse Wullenweber traf zum 1:0, Salam Halawani hatte den Ball geschickt durchgelassen. Die Hausherren ließen nicht locker und ihre Bemühungen wurden belohnt. Salam Halawani war der Torschütze zum 2:0, trocken schoss er rechts unten ins von Jeffrey Yeboah gehütete VfB-Tor (21.). Eine Minute später die Vorentscheidung: Tobias Wetzel traf aus dem Rückraum in die rechte untere Ecke, wieder war Halawani der Vorbereiter. Die Gäste beschränkten sich aber nicht nur auf die Abwehrarbeit, hatten selbst gut herausgespielte Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Marco Diedrichsen, nachdem er ein Laufduell gegen Sascha Rettkowski für sich entschied (18.). Dann rettete Sascha Rettkowski in letzter Sekunde gegen Mohammed El-Sayed (20.), der alleine auf Torhüter Kevin Ralfs zulief. Marco Diedrichsen erzielte den Anschlusstreffer zum 3:1 in der 47. Minute, nachdem der zur Halbzeit eingewechselte Patrick Schaller den Ball vertändelt hatte. Das Gegentor brachte die Husumer etwas aus dem Rhythmus, doch nach wie vor wurden hochkarätige Tormöglichkeiten erarbeitet. Nach einem Foul an Michael Petersen scheiterte Sebastian Kiesbye am hervorragend reagierenden Yeboah (58.). Alle Akteure hatten mit dem tiefen und seifigen Untergrund zu kämpfen, das Spiel erreichte jetzt nicht mehr das Niveau des ersten Durchgangs. Praktisch mit dem Schlusspfiff gelang den Nordfriesen das 4:1 – einen Handelfmeter, der von Karem verursacht wurde, drosch Salam Halawani unhaltbar in die Maschen (90.+1).

Husumer SV: Ralfs – Herpel, Wullenweber (63. Schulte), Rettkowski, Petersen – Lühr, Siegfried (46. Schaller), Alla (80. Lietzau), Wetzel – Halawani, Kiesbye. VfB Nordmark Flensburg: Yeboah – Malle Mboup, Vasilenko, Sefa Sahin, Karem - Djebbi, Kroll (46. Serkan Sahin), El-Sayed, Henningsen - Petersen, Diedrichsen.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (St. Michaelisdonn). Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Wullenweber (2.), 2:0 Halawani (21.), 3:0 Wetzel (22.), 3:1 Diedrichsen (47.), 4:1 Halawani (Handelfmeter/90.+1).
Beste Spieler: Petersen, Lühr, Alla/Vasilenko, Sefa Sahin.

3. Dezember 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga

Husumer SV siegt sicher mit 4:1

Husum (bhu) - Im letzten Heimspiel vor der Winterpause siegte die Husumer Sportvereinigung sicher mit 4:1 (3:0) gegen Nordmark Flensburg, ließ dabei noch zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt liegen. Vor 120 Zuschauern legten die Spieler von Trainer Malte Köster los wie die Feuerwehr, ließ ihrem Gegner nicht die Luft zum Atmen. Nach rund zwanzig Minuten war die Partie fast entschieden, die Nordfriesen führten schon mit 3:0. Aber eben nur fast, denn Nordmark steckte nie auf, bis zum Schlusspfiff wurde gekämpft und geackert – die Moral in der Truppe stimmt. „Der Sieg meiner Mannschaft geht absolut in Ordnung,“ gab Husums Trainer Malte Köster nach Spielende zu Protokoll. „Der Ball lief gut durch unsere Reihen, erst in der zweiten Halbzeit stockte es.“

Husumer SV: Ralfs – Herpel, Wullenweber (63. Schulte), Rettkowski, Petersen – Lühr, Siegfried (46. Schaller), Alla (80. Lietzau), Wetzel – Halawani, Kiesbye.
VfB Nordmark Flensburg: Yeboah – Malle Mboup, Vasilenko, Sefa Sahin, Karem - Djebbi, Kroll (46. Serkan Sahin), El-Sayed, Henningsen - Petersen, Diedrichsen.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (St. Michaelisdonn).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Wullenweber (2.), 2:0 Halawani (21.), 3:0 Wetzel (22.), 3:1 Diedrichsen (47.), 4:1 Halawani (Handelfmeter/90.+1).
Beste Spieler: Petersen, Lühr, Alla/Vasilenko, Sefa Sahin.
3. Dezember 2012 · Schlei Bote

VfB Nordmark verkauft sich in Husum gut

Husum (bhu) - Nach drei Siegen in Folge musste sich der VfB Nordmark wieder einmal geschlagen geben. Die Flensburger verloren in der Fußball-Verbandsliga beim Spitzenreiter Husumer SV mit 1:4 (0:3). Vor 120 Zuschauern legten die Gastgeber los wie die Feuerwehr. Nach rund 20 Minuten war die Partie fast entschieden, die Nordfriesen führten mit 3:0 nach Toren von Bosse Wullenweber (2.), Salam Halawani (21.) und Tobias Wetzel (22.). Aber eben nur fast, denn Nordmark steckte nie auf, bis zum Schlusspfiff wurde gekämpft und geackert – die Moral in der Truppe stimmt. Die Gäste beschränkten sich nicht nur auf die Abwehrarbeit, hatten selbst gute Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Marco Diedrichsen (18.), dann rettete Sascha Rettkowski in letzter Sekunde gegen Mohammed El-Sayed (20.). Marco Diedrichsen erzielte gleich nach dem Wechsel das 1:3 (47.). Praktisch mit dem Schlusspfiff traf Salam Halawani zum 4:1 (91.). „Nordmark ist ein sehr unangenehm zu spielender Gegner. Ich bin froh, das wir nicht einen zweiten Treffer kassiert haben,“ meinte Husums Trainer Malte Köster.

Husum: Ralfs – Herpel, Wullenweber (63. Schulte), Rettkowski, Petersen – Lühr, Siegfried (46. Schaller), Alla (80. Lietzau), Wetzel – Halawani, Kiesbye.
VfB: Yeboah – Malle Mboup, Vasilenko, Sefa Sahin, Karem - Djebbi, Kroll (46. Serkan Sahin), El-Sayed, Henningsen - Petersen, Diedrichsen.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (St. Michaelisdonn). 
Zuschauer: 120. 
Beste Spieler: Petersen, Lühr, Alla/Vasilenko, Sefa Sahin.

3. Dezember 2012 · Flensburger Tageblatt

Fußball-Fahrplan: Husum und SV Frisia sind gewarnt

Husum (sh:z) - Hinrunden-Abschluss in der Fußball-Regionalliga der A-Junioren, Rückrunden-Auftakt bei den C-Junioren und ein Nachbarschaftsderby in der Verbandsliga Nord-West – die Fußballer haben keine Zeit, um das erste Adventswochenende zu genießen. Das Jahresende ist für sie noch nicht in Sicht – hier die gewohnte Wochenende-Übersicht.

Verbandsliga Nord-West: Erster gegen Zehnter – von der Papierform her scheint das Heimspiel der Husumer SV gegen den VfB Nordmark Flensburg (Sbd. 14 Uhr) eine klare Sache zu sein. Doch Trainer Malte Köster lässt sich davon und vom klaren 5:1 im Hinspiel nicht blenden. Denn die Leistungskurve des VfB zeigt deutlich nach oben. Nach vereinsinternen Querelen, die in der Entlassung und Wiedereinstellung von Trainer Bernd Boiesen gipfelten, haben die Flensburger zuletzt eine kleine Serie von drei Siegen in Folge hingelegt. Husum wäre also gut beraten, diesen Gegner nicht zu unterschätzen.

Das wird auch der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (14 Uhr) nicht tun. Gegner FC Angeln 02 hat sich in der Tabelle auf Rang vier vorgeschoben, liegt damit zwei Zähler vor Frisia. Und an das Hinspiel erinnern sich Trainer Bodo Schmidt und seine Mannen auch nicht gerne. Damals musste Lindholm beim Aufsteiger mit einem 3:3 zufrieden sein. Diesmal soll es auf jeden Fall ein „Dreier“ werden, mit dem der SV Frisia in der Tabelle am FC Angeln vorbeiziehen würde.

Kampf gegen den Abstieg lautet dagegen die Devise im Nachbarschaftsduell SG Langenhorn/Enge – TSV Rantrum. Die SG liegt nur vier Zähler vor den Abstiegsplätzen, der TSV steht auch nicht viel besser da. Beide könnten die Punkte also gut gebrauchen. Die Rantrumer dürften dabei vielleicht noch einen Tick motivierter sein, sie brennen auf Revanche für die 2:3-Hinspielniederlage.

Nach Dithmarschen geht es für die SG Ladelund/Achtrup/Leck und BW Löwenstedt. Die SG gastiert beim TSV Nordhastedt, Löwenstedt bei BW Wesselburen (beide Spiele Sbd. 14 Uhr).

30. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 05.01.13 LVM CUP   1. Platz

Bis zum Schluss spannend

Husumer SV gewinnt Hallen-Fußballturnier in Langenhorn
Turniersieger mit "Pott": Verbandsligist Husumer SV. Foto: pustaleder mit von der Partie. Foto: pu

Langenhorn (pu) - Das Hallen-Fußballturnier um den 3. LVM-Cup in Langenhorn vor mehr als 200 Zuschauern hatte wieder einmal jede Menge spannender Derbys, großen Kampf, schöne Tore und Überraschungen parat. Keine der Mannschaften blieb ohne Niederlage und so war der Kampf um den Turniersieg spannend bis zum vorletzten Spiel. Da hatten es der Husumer SV und der Titelverteidiger SV Adelby im direkten Vergleich noch in der Hand, sich den Turniersieg zu sichern. Souverän und überlegen gewannen die Stormstädter mit 3:0.

„Wir haben stark begonnen, dann aber doch spielerisch etwas nachgelassen und unnötige Punkte gelassen. Am Ende haben wir aber wieder überlegt gespielt und auch verdient gewonnen“, freute sich Trainer Malte Köster über den Turniersieg. „Ich bin froh, dass es so lange spannend für die Zuschauer war und dass es keine großen Verletzungen gegeben hat“, freute sich auch Turnierchef Richard Heyymann über die gelungene Veranstaltung.

Packender Zweikampf im Spiel Adelby (blau) gegen den Bredstedter TSV. Foto: pustal

Alles hatte zunächst auf einen „Durchmarsch“ der Husumer SV hingedeutet. Der Spitzenreiter der Verbandsliga gewann gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 1:0 und schlug die SG Ladelund-Achtrup-Leck 7:1, leistete sich dann aber eine 0:1-Niederlage gegen Löwenstedt und ein 3:3 gegen die SG Langenhorn-Enge. So war alles wieder offen, Löwenstedt und Frisia wieder dran. Und auch Adelby war nach dem 3:2 gegen die SG LAL wieder im Rennen.

„Jetzt haben wir wieder alles selbst in der Hand“, freute sich Bernd Hansen nach dem 1:0 gegen Husum. „Bei dem Tempo, das Husum und Löwenstedt hier gehen, können wir nicht mithalten, aber wir wollen noch einige Punkte holen“, war auch Thomas Ziegenberg vom SVAdelby zur Halbzeit des Turniers guter Dinge. Da lag mit einem Mal der SV Frisia 03 an der Tabellenspitze, vergab dann aber beim 1:1 gegen Adelby und beim 1:1 gegen die SG LAL zwei Matchbälle. So hatte Adelby nach dem 1:0-Sieg gegen Löwenstedt die Titelverteidigung vor Augen.

Das vorletzte Spiel sollte die Entscheidung bringen. Adelby reichte ein Remis, Husum musste gewinnen, um noch am SV Frisia 03 vorbeizuziehen. „Wir haben ein sehr gutes Turnier gespielt und hatten die Hand schon am Pott, dann aber gegen die vermeintlich leichten Gegner Punkte gelassen“, sagte Jörg Petschull, der sich dennoch über den zweiten Platz freute. Der 46-Jährige hatte Frisia mit seiner guten Leistung im Tor mit an die Spitze gebracht. Das „Endspiel“ war dann eine einseitige Sache. Husum fand zu alter Stärke zurück, spielte schnell und druckvoll. Sebastian Kiesbye (2./12.) und Michael Peteresen (5.) trafen zum 3:0-Sieg.

Als beste Schützen wurden Sebastian Lühr (Husum) und Kevin Schilling (Löwenstedt/jeweils fünf Treffer) ausgezeichnet. Bei der Siegerehrung dankte Richard Heylmann den Schiedsrichtern Marvin Niemeyer und Kevin Jacobsen sowie den Organisatoren Dirk Enseleit und Ingwer Christiansen.
7. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Hallen-Cup in Langenhorn: Verbandsligisten jagen Adelby

Titelverteidiger SV Adelby ist am Sonnabend wieder mit von der Partie. Foto: pu

Langenhorn (pu) - Bei der dritten Auflage des Hallen-Fußballturniers der SG Langenhorn-Enge um den LVM-Cup – gespielt wird am Sonnabend von 15 Uhr an in der Sporthalle Langenhorn – wird der Überraschungssieger 2012, der SV Adelby, der Gejagte sein. Die „Underdogs“ mit zahlreichen ehemaligen Langenhornern in ihren Reihen bekommen es mit den fünf Verbandsligisten Husumer SV, SV Blau-Weiß Löwenstedt, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, SG Ladelund-Achtrup-Leck und Gastgeber SG Langenhorn-Enge sowie dem Bredstedter TSV aus der Kreisliga Nordfriesland zu tun. Favorisiert ist vom Tabellenstand her Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV – aber beim Hallenfußball weiß man ja nie...

Gespielt wird wie gewohnt im Modus jeder gegen jeden, die Spielzeit beträgt zwölf Minuten. Das erste Spiel – SG Langenhorn-Enge gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt – wird um 15 Uhr angepfiffen, die letzte Partie bestreiten um 19.20 Uhr der Bredstedter TSV und Löwenstedt. Dem Sieger winkt ein Pokal, gestiftet von den LVM-Versicherungen Prahl und Geertz aus Leck. Preisgeld gibt es nicht, der Spaß und die Bewegung stehen im Vordergrund.

Außer auf guten Fußball dürfen sich die Zuschauer wohl wieder auf technische Raffinessen von Dirk Enseleit und seinem Team freuen. 2012 wurden Spieler und Zuschauer per Beamer auf einer großen Leinwand ständig über Spielstand, Zeit und Torschützen informiert und die aktuellen Torschützen wurden mit einem Bild präsentiert.
4. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 06.01.13 team Cup   3. Platz

Weiche stürzt Titelverteidiger 08

Husumer SV Dritter in der Fördehalle

Fußball-Hallenturnier des PSV Flensburg um den "team Cup": Regionalligist gewinnt das Finale verdient mit 2:0 / Husum belegt Platz drei
Die Husumer SV unterlag in der Gruppenphase Flensburg 08 mit 0:3: Der 08-er Len Aike Strömer (re.) spitzelt Erion Alla den Ball weg. Foto: dewanger

Flensburg (Wilfried Simon) - Das zum dritten Mal als „team cup“” ausgetragene Hallenturnier vom Förderkreis der Sparte Fußball im Polizei SV Flensburg war erneut ein Erfolg. Vor rund 1200 begeisterten Zuschauern kam es in der Fördehalle zum Finale der beiden Flensburger Rivalen ETSVWeiche und Flensburg 08. Der Regionalligist ließ dem klassenniedrigeren Titelverteidiger keine Chance und gewann verdient mit 2:0. Platz drei sicherte sich Verbandsligist HusumerSV mit einem 4:3-Erfolg im Neunmeterschießen gegen den TSV Kropp.

Karl Melfsen vom ETSV Weiche flankt vor das Tor. Foto: Dewanger

Schon in den Vorrundenspielen wurde ansehnlicher Hallenfußball geboten. In der Gruppe A war SH-Ligist Flensburg 08 das dominierende Team. Mit drei Siegen und einem Remis (2:2 gegen Holstein Kiel II) war für das Team von Joachim („Jockel“) Press der Gruppensieg perfekt. Platz zwei und damit die Teilnahme am Halbfinale sicherte sich Husum. Eine gute Vorstellung bot eine eigens für dieses Turnier aus den beiden Clubs Nordals Boldklub und Egen Ungdoms og Idraetsforening zusammengestellte dänische Regionalauswahl (NB/EUI). Sie kam über den dritten Platz jedoch nicht hinaus. Immerhin hielt sie mit der U 23 von Holstein Kiel Turnierfavoriten in Schach, der technisch überzeugte, aber im Abschluss zu schwach war. Indiskutabel war die Vorstellung von Verbandsligist VfB Nordmark Flensburg als Letzter (ein Punkt, 8:24 Tore). Kommentar von VfB-Trainer Rüdiger Boysen: „Ich bin von der Leistung meiner Mannschaft enttäuscht. Aber wir hatten große personelle Probleme.“

ETSV Weiche wurde in der Gruppe B seiner Favoritenrolle gerecht. „Wir haben, ohne zu überzeugen den eingeplanten Gruppensieg geholt“, stellte Trainer Daniel Jurgeleit fest. Im Kampf um den zweiten Semifinalplatz stritt sich der TSV Kropp mit Schleswig 06 – mit dem besseren Ende für die Asmussen-Elf. Nullsechs wurde Dritter, während der SønderjyskElite Fodbold U 19 Platz vier blieb. Das Team des Veranstalters zeigte sich erneut als guter Gastgeber und bildete in Gruppe B das Schlusslicht. Dennoch verkaufte sich der Kreisligist gut. Mit Arne Schöning stand ein Feldspieler zwischen den Pfosten, der seine Sache sehr gut machte.

Im ersten Semifinale standen sich 08 und Kropp gegenüber. Die jeweiligen Führungen der Blau-Gelben glich der TSV bis zum 3:3 jeweils aus. Dann wurde es hektisch: In der Schlussminute reklamierten die Kropper ein Handspiel, der Schiedsrichterließ weiterspielen. Wegen Meckerns musste Hannes Röh für zwei Minuten vom Feld, die Überzahl nutzte Nicholas Holtze zum 4:3 in der Schlusssekunde. Das zweite Halbfinale war eine klare Angelegenheit für Weiche. Jonas Walter und Marcel Cornils sorgten für das 2:0, Erion Alla schaffte den Anschluss. Steffen Bruhn, Patrick Thomsen und Shpend Meshekrani machten den 5:1-Sieg perfekt.

Das Finale bot nichts Spektakuläres. Bereits in der 1. Minute erzielte Marcello Meyer die Weiche-Führung, vier Minuten später ließ Elmedin Kasumovic das 2:0 folgen. Weiche agierte clever, sicherte sich den Wanderpokal und 500 Euro. „Im Halbfinale und insbesondere im Endspiel hat meine Mannschaft überzeugt“, freute sich Jurgeleit.

Als bester Torhüter wurde Patrick Born (SønderjyskE U 19) und als bester Spieler Len Aike Strömer (Flensburg 08) geehrt. Die Torjägerkrone mit fünf Treffern sicherte sich Marcel Hansen (Flensburg 08). Jeder der Ausgezeichneten erhielt einen Scheck über 100 Euro.
7. Januar 2013 · Flensburger Tageblatt sh:z-Nordfriesland Sport

Hallenfußball

TSV Kropp Vierter beim "team-cup" in Flensburg

Podestplatz verpasst: Die Kropper um Ian-Prescott Claus (re./im Duell mit Davin Thomsen von Schleswig 06) wurden Vierter. Foto: dwa

Flensburg (lz) - Fußball-Regionalligist ETSV Weiche hat das Hallenturnier um den „team-Cup“ des PSVFlensburg mit einem 2:0 im Finale gegen Flensburg 08 gewonnen. Der TSV Kropp unterlag im Neunmeterschießen im Spiel um Platz drei der Husumer SV mit 3:4. Die Vorrunde beendeten die Kropper hinter dem späteren Turniersieger nach Siegen gegen den PSVFlensburg (3:2) und SønderjyskE U19 (2:1) sowie Unentschieden gegen Schleswig 06 (1:1) und ETSV Weiche (1:1) als Zweiter. Im ersten Semifinale standen sich dann Flensburg 08 und Kropp gegenüber. Die jeweiligen Führungen der Blau-Gelben glich der TSV bis zum 3:3 jeweils aus. Dann wurde es hektisch: In der Schlussminute reklamierten die Kropper ein Handspiel, der Schiedsrichter ließ weiterspielen. Wegen Meckerns musste Hannes Röh für zwei Minuten vom Feld, die Überzahl nutzte Nicholas Holtze zum 4:3 in der Schlusssekunde.

8. Januar 2013 · Landeszeitung

Ballgeflüster

"Lerneffekte im Hallenfußball"

„team-Cup“ in Flensburg: Der 06-er Davin Thomsen (li.) und Kropps Ian-Prescott Claus im Zweikampf. Foto: dewanger

Taktisch gefallen (mb) - Das Flensburger Hallenturnier um den „team-Cup“ gewann vor rund 1200 Zuschauern in der Fördehalle der ETSV Weiche mit einem verdienten 2:0 gegen Flensburg. Platz drei sicherte sich Verbandsligist Husumer SV mit einem 4:3-Erfolg im Neunmeterschießen gegen den TSV Kropp. SH-Ligist Schleswig 06 hatte nur knapp den Einzug ins Halbfinale verpasst. André Bistram war entgegen der Vorstellung seines Teams bei den Stadtmeisterschaften in Schleswig von der Leistung seiner Mannschaft angetan. „Ich denke, dass wir es verdient hätten, weiter zu kommen. Auf jeden Fall war das wesentlich besser, als in Schleswig.“

Am Rande des Turniers wurde gleich noch ein Freundschaftsspiel abgemacht. 06 spielt am Freitag in Gråsten (Gravenstein) gegen den ETSV Weiche.

Für den Kropper Coach war der „team-Cup“ eine gute „Generalprobe für das Masters“ in Kiel. „Lerneffekte im Hallenfußball“ hat die Mannschaft von Dirk Asmussen hoffentlich mitnehmen können. „Weiche hat mir taktisch gut gefallen“, sagte der Coach. Das Prinzip „ihr kriegt bei uns keine Chance einen reinzumachen und wir machen das Tor“, hatte bei Asmussen durchaus Gefallen gefunden.
8. Januar 2013 · Schlei Bote

Ohne Training in das Turnier-Wochenende

Michael Petersen ist schon fast "Stammgast" in der Fördehalle. Foto: dewanger

Flensburg/Husum (usc) - Am Sonnabend beim LVM-Cup in Langenhorn (siehe nebenstehenden Artikel), am Sonntag nach Flensburg: Das erste Januar-Wochenende steht bei der Husumer SV ganz im Zeichen des Hallenfußballs. Mit übersteigertem Ehrgeiz geht der Tabellenführer der Verbandsliga Nord-West die Sache aber nicht an. „Wir haben nicht in der Halle trainiert, wollten lieber in der Pause die Akkus aufladen“, sagt Trainer Malte Köster.

Beim traditionellen team-cup des PSV Flensburg in der Fördehalle (Beginn 11 Uhr) treffen die Nordfriesen in Gruppe A auf Titelverteidiger Flensburg 08, Holstein Kiel II (beide SH-Liga), eine vom Ex-Flensburger (08 und TSB) betreute dänische Regionalauswahl und den Liga-Rivalen VfB Nordmark Flensburg. Um 11.28 Uhr spielt Husum gegen die Dänen-Auswahl, um 12.24 Uhr gegen Holstein II, um 13.35 Uhr gegen Flensburg 08, und um 14.31 Uhr gegen den VfB Nordmark. In Gruppe B spielen: ETSV Weiche, TSV Kropp, Schleswig 06, PSVFlensburg und die U 19 von SønderjyskE aus Dänemark. Die ersten beiden jeder Gruppe erreichen das Halbfinale, mehr als 1000 Euro Preisgeld sind ausgelobt.

„Hinfahren, Spaß haben und gut verkaufen“, hat Köster als Devise ausgegeben. Einige Akteure sind angeschlagen, wollen lieber nicht spielen. Andere haben Lust auf den Hallen-Kick, deshalb fiel die Aufstellung für den Turnier-Doppelpack auch nicht schwer. In Langenhorn werden Chris Bielinski, Patrick Schaller, Salam Halawani, Bosse Wullenweber, Sebastian Kiesbye, Sebastian Lühr und Michael Petersen auflaufen, am Sonntag in Flensburg kommen noch Nils Schröder und Erion Alla dazu.

„Hauptsache, es verletzt sich keiner“, sagt Köster, der die Mannschaft am Sonnabend in Langenhorn betreuen wird – am Sonntag, so die Planung, will er sich in der Fördehalle auf die Rolle des interessierten Zuschauers beschränken.
4. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV-Turnier mit Topbesetzung

Team-Cup in der Fördehalle: ETSV Weiche und Flensburg 08 sind die Favoriten / Generalprobe für das Hallenmasters / Wie stark sind die Dänen?
Elmedin Kasumovic vom ETSV Weiche zählt zu den besten Flensburger Hallenspielern. Foto: Staudt

Flensburg (Wilfried Simon) - Die „fußballlose“ Zeit in der Winterpause wird wieder mit Hallenturnieren überbrückt. Den Anfang macht am Sonntag in der Flensburger Fördehalle (Beginn: 11 Uhr) der „team-cup 2013“ des Kreisligisten Polizei SV Flensburg. Zur 15. Auflage der Fußball-Gala des PSV gibt es wieder ein namhaftes Teilnehmerfeld, so dass die Veranstaltung sicherlich erneut ein Highlight der Hallenturniere in der nördlichen Region wird. Cheforganisator Dirk Grünberg meint sogar: „Unser Event hat sich mittlerweile als eines der attraktivsten Hallenturniere Norddeutschlands etabliert.“

Für die Turnierfavoriten ETSV Weiche, Flensburg 08 und TSV Kropp gibt der „team-cup“ gleichzeitig als Generalprobe für dem Hallenmasters in der Kieler Ostseehalle am Sonnabend, 12. Januar. Die Gruppe A wird angeführt von Titelverteidiger Flensburg 08. Beim Tabellendritten der Schleswig-Holstein-Liga stimmt die Form. Die Kicker von Coach „Jockel“ Press gewannen gerade den 17. Honda-Cup des TSV Quellenhaupt Bornhöved mit einem 3:0-Finalsieg gegen den Liga-Konkurrenten SV Eichede. Härtester Konkurrent in dieser Gruppe ist ohne Frage SH-Liga-Spitzenreiter Holstein Kiel II. Dieses junge Team strotzt vor Spielfreude. Aber die Konkurrenz für 08 und die Jungstörche ist mit den Verbandsligisten Husumer SV und VfB Nordmark Flensburg sowie einer dänischen Regionalauswahl, die vom Ex-Flensburger Carsten Schwärmer betreut wird, nicht zu verachten.

Von der Papierform her müsste sich in der Gruppe B Regionalligist ETSV Weiche problemlos durchsetzten. Alles andere als ein Einzug ins Halbfinale wäre für das Team von Daniel Jurgeleit eine große Enttäuschung. Aber mit den SH-Ligisten TSV Kropp und Schleswig 06 hat der ETSV keine leichten Vorrundengegner. Die Mannschaft von Veranstalter Polizei SVFlensburg ist zwar krasser Außenseiter, aber der Kreisligist wird alles versuchen, für die eine oder andere Überraschung zu sorgen. Die große Unbekannte in der Gruppe B ist die U19-Auswahl von SAS-Superligist SønderjyskElite. Die jungen dänischen Kicker spielen in der höchsten Leistungsklasse ihres Landes für Nachwuchsmannschaften und sie können möglicherweise Glanzpunkte bei dem Turnier setzen.

Der organisatorische Turnierablauf gleicht dem der Vorjahre. Jedes Spiel in der Fördehalle dauert zwölf Minuten. Es wird auf Fünf-Meter-Tore und mit Bande gespielt. Die beiden Gruppenersten spielen im Überkreuzvergleich die Semifinals und ermitteln die Endspielteilnehmer. Neben Sachpreisen für alle Mannschaften und dem Wanderpokal für den Turniergewinner werden Preisgelder von mehr als 1000 Euro ausgespielt. Geehrt werden zudem der beste Torschütze, Spieler und Torhüter des Turniers. Wie in den beiden Jahren zuvor, tritt das team baucenter Wanderup als Partner und Hauptsponsor auf.

„Wir sehen unsere Veranstaltung nicht nur unter sportlichen Gesichtspunkten, sondern es soll wieder ein kleines Familienfest werden“, betont Grünberg. Deshalb wird für jeden etwas geboten. Es gibt erstmals eine Kinderecke zum Schminken und Spielen, Torwandschießen und eine riesige Tombola. Ein Höhepunkt des Rahmenprogramms ist der Auftritt der Harrisleer Ballett- und Jazztanzschule George. Der Eintritt ist für Kinder und Frauen frei, die männlichen Erwachsenen zahlen fünf Euro. Die organisatorische Leitung haben die ehrenamtlichen Helfer Jens Walter (gleichzeitig DJ), Andreas Bialluch, Marco Jahn sowie Karin und Peter Schlichting.

Organisations-Chef Dirk Grünberg fehlt diesmal: „Ich habe lange mit mir gerungen, aber ich habe in der Zeit Urlaub genommen, da ich das Angebot bekam, an einer Segeltour in der Karibik teilzunehmen.“
4. Januar 2013 · Flensburger Tageblatt

"team cup 2013": Topbesetzung beim PSV-Hallentunier

Flensburg (wsi) - Das ist schon eine gewaltige Leistung. Zum 15. Mal veranstaltet der Polizei SV Flensburg sein traditionelles Hallen-Fußballturnier – den „team cup 2013“. Am 6. Januar rollt ab 11 Uhr in der Flensburger Fördehalle wieder das runde Leder. Der PSV hofft natürlich erneut auf eine hohe Zuschauer-Resonanz, um dem hochkarätig besetzten Turnier auch gerecht zu werden. „Ziel ist es natürlich in erster Linie, schönen Hallenfußball zu sehen, aber die Veranstaltung soll ihren familiären Charakter behalten. Deshalb ist unser Unterhaltungsprogramm weit gefächert“, kündigt Chef-Organisator Dirk Grünberg an.

Angeführt wird das Teilnehmerfeld durch den sehr erfolgreichen Regionalliga-Aufsteiger ETSV Weiche. Das Team von Trainer Daniel Jurgeleit liegt in der oberen Tabellenhälfte – also voll im Soll. Eine Position, die für den ETSV-Coach nicht so überraschend ist, da er schon vor dem Saisonstart meinte: „Ich traue es meiner Mannschaft zu, in der Regionalliga mithalten zu können.“ Den illustren Kreis der Konkurrenten um den PSV-Turniersieg führen vier Schleswig-Holstein-Ligisten an. Wobei zunächst der ungeschlagene Tabellenführer Holstein Kiel II zu nennen ist. Die U23 der Störche ist in der SH-Liga das Maß aller Dinge. Aber auch Flensburg 08 (Titelverteidiger „team cup 2012“) und TSV Kropp haben im Verlauf der bisherigen Saison für Furore gesorgt. Beide Teams überwintern auf den Spitzenplätzen drei und vier. Sie werden sicherlich dieses Turnier nutzen, um sich – wie Weiche – für das eine Woche später stattfindende Hallenmasters in Kiel einzuspielen.

Weniger von Erfolg gekrönt war bisher der Auftritt von SH-Liga-Aufsteiger Schleswig 06. Lediglich 11 Punkte auf der Habenseite nach 19 Spielen sind einfach zu wenig. Trainerentlassung und Spielerabgänge waren die Folge. Die Schleistädter müssen sich ordentlich strecken, um den Klassenerhalt noch zu schaffen. Vielleicht holen sie sich aber noch in der Winterpause das nötige Selbstbewusstsein, um im Abstiegskampf zu bestehen.

Den internationalen Anstrich geben dem PSV-Turnier zwei Mannschaften aus Dänemark. SAS-Superligist SønderjyskElite Fodbold ist mit seiner U19-Nachwuchsmannschaft vertreten. Eine dänische Regionalauswahl (Nordals Boldklub und Egen Ungdoms og Idrætsforening) wird von dem früheren TSBer bzw. 08er Carsten Schwaermer betreut. Neben einer Mannschaft von Veranstalter PSV Flensburg (Tabellenführer der Kreisliga 2) komplettieren die beiden Verbandsligisten Husumer SV und VfB Nordmark Flensburg das Teilnehmerfeld.

Gespielt wird wieder in zwei Fünfergruppen. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Semifinals, aus denen dann der Turniersieger ermittelt wird. Neben dem zu gewinnenden Wanderpokal werden wiederum über 1000 Euro an Preisgeldern ausgelobt. Alle Platzierten erhalten Geld- oder Sachprämien. Ein buntes Rahmenprogramm und eine anspruchsvolle Beköstigung stehen natürlich auch wieder bereit. DJ Jens Walter wird erneut durchs Programm führen.

Mit einem gewissen Stolz sagt Grünberg: „Wir freuen uns darüber, zum Jahresbeginn erneut ein fußballerische Highlight zu präsentieren, das sich in der nördlichen Region zu einer festen Größe entwickelt hat.“
27. Dezember 2012 · Flensburger Tageblatt
FS 12.01.13 Volkmar Petersen Gedächtnis Cup  

Zehn Teams in der Friesenhalle

Titelverteidiger: Verbandsligist SV Blau-Weiß Löwenstedt holte sich 2012 den"Pott". Foto: pustal

Risum-Lindholm (pu) - Die 13. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier – findet am Sonnabend (14 Uhr) in der Friesenhalle in Lindholm statt. Die Gastgeber haben Verbandsliga-Teams aus dem Norden sowie einige starke Kreisligisten aus der Region eingeladen.

Das Turnier wird in der bewährten Form mit zehn Mannschaften in zwei Gruppen gespielt. Titelverteidiger ist der SV Blau-Weiß Löwenstedt, zu den Favoriten zählen die Husumer SV, Flensburg 08 mit Spielern aus der ersten und zweiten Mannschaft sowie Frisia mit zwei Mannschaften, gebildet aus den Spielern aus der Verbandsligamannschaft und der Regionalliga-A-Jugend.

In Gruppe A treffen BW Löwenstedt, SV Frisia 03 I, SG Langenhorn-Enge, TSB Flensburg und der TSV Süderlügum aus der Kreisklasse A aufeinander. In der Gruppe B streiten sich Flensburg 08, die SG Ladelund-Achtrup-Leck, der SV Frisia 03 II und die beiden Kreisligisten TSV RW Niebüll und FSV Wyk um die beiden Plätze für die Endrunde. Die beginnt um etwa 18.30 Uhr mit den Halbfinals, das Endspiel ist für 19.15 Uhr angesetzt. Es wird um Preisgeld (für die ersten vier Mannschaften) und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal gespielt. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet. Nach der Siegerehrung gibt’s die Players Night für Aktive und Zuschauer in der Sportlerklause der Friesenhalle.
11. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 18.01.13 Schleswig 06 Husumer SV 7:1
Fußball

Husumer SV unterliegt 1:7 bei Schleswig 06

Schleswig (usc) - Der erste Test unter freiem Himmel endete für die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV mit einer Ernüchterung. Auf Kunstrasen unterlag die Mannschaft von Trainer Malte Köster 1:7 beim SH-Ligisten Schleswig 06. „Wir sind mit den Platzverhältnissen nicht klargekommen“, sagte Köster. Er wollte das Resultat nicht überbewerten, weil sein Team zuvor ein paar harte Ausdauer-Einheiten hinter sich gebracht hatte. Sieben Gegentore waren dem Coach dann aber doch zu viel.„Wir haben es Schleswig einfach gemacht. Mir hat der unbedingte Wille gefehlt“, befand Husums Trainer. Sebastian Kiesbye erzielte das Ehrentor, für 06 waren Benjamin Hillers, Nico Erichsen (je 3) und Helge Thomsen erfolgreich.

22. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball

06-Coach Bistram freut sich über Testspiel-Siege

Schleswig (usc) - „Die Mannschaft hat sich sehr gut präsentiert, wir haben jetzt mehr Durchschlagskraft“, freute sich Andre Bistram. Sein Team, SH-Ligist Schleswig 06, kam in der Vorbereitung zu zwei überzeugenden Siegen. Dem 7:1 auf dem heimischen Kunstrasen gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV folgte ein 3:2 bei SH-Liga-Tabellenführer Holstein Kiel II. Gegen Husum erzielten Benjamin Hillers und Nico Erichsen jeweils drei Tore, außerdem traf Helge Thomsen. In Kiel waren erneut Helge Thomsen, Jan Lauer und Anton Merz per Strafstoß (Lars-Ole Puttins war gefoult worden) erfolgreich. Der nächste Test steht am Sonntag (14 Uhr) beim VfB Schuby an, eventuell wird diese Partie auch in Schleswig auf Kunstrasen ausgetragen.

22. Januar 2013 · Schlei Bote
HKM 20.01.13 Hallen-Futsal-KM   1. Platz

Futsal-Premiere mit einem klaren Sieger

Überzahl: Finn Kröger (links) und Andreas Schmoll vom MTV Schwabstedt bedrängen Niclas Schlafke von der SG Eiderstedt, die den zweiten Platz belegte. Foto: hkl

Rantrum (usc) - „Das war eine gute Veranstaltung. Es hat Spaß gemacht, das machen wir wieder“, stellte Heino Witt zufrieden fest. Der Ligaobmann des TSV Rantrum hatte in seiner Eigenschaft als Vorstandsmitglied des Kreisfußball-Verbandes die ersten Futsal-Kreismeisterschaften mit organisiert und war mit der Premiere zufrieden. 54 Treffer in 15 Partien (Schnitt 3,6/gespielt wurde auf kleine Tore), eine gute Kulisse, faire Spiele – das konnte sich sehen lassen.

Meister mit "Pott": Verbandsligist Husumer SV gewann in Rantrum alle fünf Partien souverän. Foto: hkl

Spannung allerdings kam nicht auf – dafür sorgte Verbandsligist Husumer SV, der mit einem 2:0 gegen den TSV Hattstedt ins Turnier startete und im weiteren Verlauf alle Spiele gewann. „Das haben wir gut gemacht“, lobte Trainer Malte Köster und auch Heino Witt fand anerkennende Worte für den Premieren-Meister: „Husum war spielstark und hat verdient gewonnen.“

Rang zwei sicherte sich Kreisligist SG Eiderstedt, der gegen Husum (1:4) und den TSV Rantrum (2:3 den Kürzeren zog. Rantrum belegte Platz drei vor dem punktgleichen Verbandsliga-Rivalen SV Blau-Weiß Löwenstedt. Fünfter wurde Kreisligist TSV Hattstedt, Rang sechs ging an die Kicker des MTV Schwabstedt aus der Kreisklasse C Süd, die im letzten Spiel gegen den TSV Hattstedt (2:2) einen Punkt holten. „Es war absolut ruhig“, hatte Malte Köster beobachtet, der keine ernsthaften Fouls registriert hatte. Alle Teams waren bestrebt, die Futsal-Regeln einzuhalten, die unter anderem einen Strafstoß nach dem vierten Team-Foul vorsehen.

Die Stormstädter haben sich mit dem Gewinn der Kreismeisterschaft für das Landesfinale am Sonnabend, 2. Februar, in Kiel qualifiziert. Dort sind sieben Mannschaften aus der Vorrunde (unter anderem in Flensburg, Heide und Kiel) sowie die Meister aus Rendsburg-Eckernförde und Dithmarschen am Start. Husum bekommt es in der Landeshauptstadt unter anderem mit Flensburg 08 und Holstein Kiel II aus der SH-Liga zu tun.

Die Torjäger-Kanone in Rantrum teilten sich mit jeweils vier Treffern Markus Paul vom TSV Rantrum, die Husumer Sebastian Kiesbye und Jan Siegfried sowie Thore Lesch von der SG Eiderstedt.
22. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV Kreismeister im Futsal

Rantrum (sh:z) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV hat die gestern in Rantrum erstmals ausgetragene Futsal-Kreismeisterschaft gewonnen. Das Team von Trainer Malte Köster gewann alle fünf Partien und verwies Kreisligist SG Eiderstedt (9 Punkte), den TSV Rantrum und Blau-Weiß Löwenstedt (beide 7), den TSV Hattstedt (4) und den MTV Schwabstedt aus der Kreisklasse C Süd (1) auf die Plätze. „Husum war die spielstärkste Mannschaft und hat verdient gewonnen“, sagte Heino Witt vom Kreisfußballverband, der sich um die Organisation gekümmert hatte. Einen Bericht mit Fotos und Ergebnissen finden Sie in unserer morgigen Ausgabe.

21. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Futsal-Meisterschaft in Rantrum

Am Sonntag kämpfen sechs Mannschaften aus Nordfriesland um den Hallentitel und die Qualifikation für die Landes-Endrunde
Neuer Ball und andere Regeln: Sechs Teams aus dem Kreisgebiet sind gespannt auf das Futsal-Finale. Foto: getty

Rantrum (Ulrich Schröder) - Eine Hallen-Kreismeisterschaft gab es im Fußball-Kreis Nordfriesland bislang für Frauen, Juniorinnen und Junioren. Die Herren mussten bislang zuschauen, doch das ändert sich am Sonntag: Um 13 Uhr beginnt die erste Kreismeisterschaft in der Sport- und Kulturhalle Rantrum, sechs Mannschaften haben sich gemeldet – und gespielt wird Futsal.

„Es soll eine Abwechslung sein und wir wollen nicht den Ehrgeiz in die Halle bringen“, sagt Heino Witt, Vorstandsmitglied im Kreisfußballverband und Liga-Obmann des Verbandsligisten TSV Rantrum. Rantrum ist ebenso am Start wie die Liga-Rivalen HusumerSV und SV Blau-Weiß Löwenstedt, dazu kommen die Kreisligisten TSV Hattstedt und SG Eiderstedt sowie der MTV Schwabstedt. Die erst zum Saisonbeginn neu gemeldete Mannschaft überwintert als Tabellenzweiter der Kreisklasse C und wird die klassenhöheren Gegner nach Kräften ärgern wollen.

„Für den technischen Fußball ist das bestimmt nicht schlecht“, sagt Husums Coach Malte Köster über die südamerikanische Variante des Hallenfußballs, die sich bei den Junioren schon bewährt hat. Er selbst hat noch keine Futsal-Erfahrung, einige Spieler schon: Husum gewann zu Beginn des Jahres 2012 das Futsal-Turnier des TSV Hattstedt. Husum und Hattstedt wissen also, wie’s mit den geänderten Regeln und dem weniger springenden Ball geht.

Sechs Teams bei der Premiere – das ist nicht schlecht, aber ausbaufähig. „Wir wollen’s erst mal anlaufen lassen“, sagt Heino Witt. Im Sommer sollen die Teams aus dem Kreisgebiet bei der Mannschaftsmeldung für die Feldserie gleich mit angeben, ob sie bei der Futsal-Kreismeisterschaft (die auf jeden Fall wiederholt werden soll) mit von der Partie sein wollen. „Dann haben wir mehr Vorlauf und können uns rechtzeitig um die Hallenplätze kümmern“, blickt Witt schon voraus.

Das Premieren-Turnier startet um 13 Uhr mit der Partie Husumer SV gegen TSV Hattstedt, letztes von insgesamt 15 Spielen ist gegen 17.40 Uhr SG Eiderstedt gegen Blau-Weiß Löwenstedt. Anschließend steht die Siegerehrung (ohne Preisgeld) auf dem Programm. Dem Kreismeister winkt die Teilnahme an der Endrunde auf Landesebene am 2. Februar.
19. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
HLM 02.02.13 Lotto-Futsal Cup   Halbfinale

Futsal-Landesmeister: Flensburg 08 nach Hamburg

Das Team von Flensburg 08 sicherte sich den Titel. Foto: Hermann

Kiel (sh:z) - Was bei den Hallen-Kreismeisterschaften nicht ganz klappte, gelang den SH-Liga-Fußballern von Flensburg 08 tags darauf bei der Futsal-Landesmeisterschaft in Kiel. Die Fördestädter gewannen das Finale beim Lotto-Futsal-Cup gegen Holstein Kiel II mit 4:1.

Schon in der Vorrunde hatte sich angedeutet, dass der Weg zum Turniersieg nur über die Flensburger führen würde. 08 startete mit einem lockeren 10:0 gegen das Freizeitteam FC Eigentor United, es folgten ein 2:0 gegen Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV und ein 3:1 gegen SH-Liga-Primus Holstein Kiel II. Im Halbfinale gelang ein 1:0 gegen den BSC Brunsbüttel, im Finale hieß der Gegner dann erneut Holstein Kiel II. Diesmal wurde es noch deutlicher – mit dem 4:1 qualifizierte sich 08 für die norddeutsche Meisterschaft am Sonnabend, 16. Februar, in Hamburg. Da könnte es ein Terminproblem geben: Am 17. Februar steht ein Auswärtsspiel an, bei Holstein Kiel II, die als Vizemeister ebenfalls nach Hamburg fahren.

Flensburg 08: Nick Schmidt - Robin Schmidt, Marcel Hill, Alexander Danschke, Thomas Lohner, Timo Carstensen, Andreas von Diczelski, Nicholas Holtze, Len Aike Strömer.

4. Februar 2013 · Flensburger Tageblatt

Futsal-Wochenende im ganzen Land

Husumer SV bei Landesmeisterschaft der Herren, SV Frisia 03 bei B-Juniorinnen / Integrations-Cup mit Team Sylt und Turnier in Rantrum
Nordfrieslands Fußballerinnen und Fußballer spielen am Sonnabend und Sonntag um Meistertitel und Prämien. Foto: getty

Husum/Flensburg (fns/tma/sh:z) - Es geht rund in Schleswig-Holsteins Sporthallen – wieder einmal steht Futsal im Mittelpunkt. Am Wochenende gibt’s zahlreiche Turniere nach den etwas anderen Regeln, und natürlich sind auch Teams aus Nordfriesland am Start – am Sonnabend beim Lotto-Futsal-Cup in Kiel, am Sonntag in Flensburg bei der Qualifikation zum Landesfinale des Sparda-Bank Integrations-Cup und (ebenfalls am Sonntag) in Lübeck die Hallen-Landesmeisterschaft der B-Juniorinnen. Die Übersicht:

Sechs Vereinsmannschaften, fünf davon aus der Verbands- bzw. SH-Liga, und vier Uni-/Freizeitteams spielen am Sonnabend (14 Uhr) im Kieler Uni-Sportforum um den Lotto-Futsal-Cup, die offizielle Herren-Landesmeisterschaft des Schleswig-Holsteinischen Fußball-Verbandes (SHFV). Zudem geht es um zwei Tickets für die norddeutsche Meisterschaft am 16. Februar in Hamburg. Kreismeister Husumer SV vertritt Nordfriesland, die Mannschaft von Trainer Malte Köster trifft in Vorrunden-Gruppe A auf Flensburg 08, Holstein Kiel II sowie die Freizeit-Teams FC Eigentor United und Jockel’s-Allstar-Team. Husum bestreitet das erste Spiel um 15.04 Uhr gegen 08.

Einen Tag später spielen in der Lübecker Hansehalle die besten Teams der B-Juniorinnen sowie der Frauen nach Futsal-Regeln um den Titel des Hallen-Landesmeisters. Die B-Juniorinnen starten um 9.30 Uhr, Titelverteidiger ist Bundesligist Holstein Kiel. Mit von der Partie sind auch die SH-Ligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, TSV Beidenfleth, Rot-Schwarz Kiel, ETSV Fortuna Glückstadt und FFC Oldesloe.

Komplettiert wird das Futsal-Wochenende mit dem Sparda-Bank Futsal-Cup in der Fördehalle Flensburg. Erstmals gibt es im Rahmen des Integrations-Cup (2012 durfte die Husumer SV das Finale ausrichten) ein Hallenturnier als Qualifikation zum Landesfinale. Das Turnier am Sonntag ersetzt die bisherigen Kreisendspiele. Teilnehmer sind die 13 Kreissieger, die um die sechs Plätze für das Landesfinale kämpfen.

Kreissieger in Nordfriesland wurde bislang stets die Husumer SV, dieses Mal hat jedoch Kreisligist Team Sylt das Rennen gemacht. Auf der Insel war man zunächst überrascht, den sportlich diskussionswürdigen, aber lukrativen Wettbewerb auf Kreisebene gewonnen zu haben – dann überwog die Freude. „Gut aussehen, gut spielen – und vor allem hinkommen“, so Trainer Jochen Warnemünde schmunzelnd. Die Teilnahme lohnt sich, allein für das Antreten in Flensburg gibt es 500 Euro, maximal sind sogar 950 Euro möglich. Die Qualifikation war nicht schwer: Pro eingetragene Nationalität auf dem Spielberichtsbogen (mit Aufdruck des Sponsors Sparda-Bank) gab es Punkte, ebenso für besonders faires Verhalten. Die Insulaner spielen (der langen Anreise wegen) erst am Nachmittag (Beginn 14.30 Uhr) mit den Teams aus dem Süden Schleswig-Holsteins, im einzelnen: NTSV Strand 08 II, VfL Vorwerk, SV Timmerhorn-Bünningstedt) (alle Kreisliga), Breitenfelder SV, VfR Horst (beide Verbandsliga) und dem SV Henstedt-Ulzburg aus der Schleswig-Holstein-Liga.

Und Futsal gibt es am Wochenende auch im Kreisgebiet. Am Sonnabend (15 Uhr) laden die B-Junioren des TSV Rantrum zum „Futsal-Cup“ in die örtliche Sporthalle mit zehn Teams. Zu den Favoriten zählen die SH-Ligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der Heider SV, die sich beide am vergangenen Wochenende für die Futsal-Landesmeisterschaften qualifiziert haben. Nicht zu unterschätzen sind aus der SH-Liga TuRa Meldorf und die SG Rödemis/Husum und aus der Verbandsliga Nord die JSG Arlewatt/Hattstedt und die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Komplettiert wird das Teilnehmerfeld von den Kreisligisten FSG Stapelholm, SG Eiderstedt, SG Langenhorn-Enge und einer Mannschaft des Gastgebers.

Gespielt wird in zwei Gruppen mit je fünf Mannschaften. Nach Abschluss der Vorrunde beginnt die Finalrunde um etwa 18.50 Uhr, die Siegerehrung ist nach dem Finale etwa um 20.10 Uhr geplant.

31. Januar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 05.02.13 TSV Kropp Husumer SV 8:1
Fußball

Testspiel-Erfolge für Kropp und 06

Kropp/Schleswig (usc) - Die SH-Ligisten TSV Kropp und Schleswig 06 scheinen gut gerüstet für die Pflichtspiele am Wochenende. Kropp besiegte im Test Verbandsliga-Spitzenreiter Husumer SV mit 8:1 (1:1), 06 war in einem Trainingsspiel auf Kunstrasen 2:1 gegen den Regionalligisten ETSV Weiche erfolgreich. „Unser Aufwärtstrend hält an“, freute sich Helmut Schimmer von 06 über den überraschenden Sieg gegen Weiche. Rückkehrer Jan Lauer brachte die Gastgeber mit zwei Toren in Führung, ehe der Ex-Schleswiger Jonas Walter verkürzte. Kropp und Husum lieferten sich im ersten Durchgang noch ein Duell auf Augenhöhe – die Führung von Robin Ziesecke glich Sebastian Kiesbye im Gegenzug aus. Dann schlug die Stunde des eingewechselten Torjägers Finn Langkowski: Er traf kurz nach Wiederbeginn zum 2:1 und legte nach dem 3:1 von Mirco Jess noch vier Tore zum 8:1-Endstand nach. „Die zweite Hälfte war eine bessere Trainingseinheit“, so Co-Trainer Martin Schmidt-Fandrey.

7. Februar 2013 · Schlei Bote

Husumer Generalprobe geht gründlich daneben

Schleswig (usc) - Der letzte Test vor dem Rückrundenstart am Sonnabend beim BSC Brunsbüttel ist den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV kräftig missglückt. Den Test auf schneebedecktem, aber gut bespielbaren Rasen beim SH-Ligisten TSV Kropp verloren die Schützlinge von Trainer Malte Köster 1:8 (1:1), obwohl sie eine Stunde lang mitgehalten hatten und dem Gegner ebenbürtig waren. Die Führung von Robin Ziesecke hatte Sebastian Kiesbye im Gegenzug ausgeglichen. Nach Wiederbeginn und einigen Wechseln lief bei den Stormstädtern nichts mehr zusammen. „Über dieses Tohuwabohu müssen wir noch reden“, sagte Köster. Sechs Mal war allein Kropps eingewechselter Torjäger Finn Langkowski erfolgreich, einmal traf Mirco Jess.

7. Februar 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 24 02.03.13 TSV Rantrum Husumer SV 0:2

Husum bis zum Schluss geduldig

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Wullenweber und Alla treffen beim späten 2:0-Sieg des Tabellenführers in Rantrum
"Gestocher" um den Ball: Rantrums Kim Drewing (links) bedrängt den Husumer Michael Petersen. Foto: hulin

Husum (Bernd Hulin) - Im ersten Punktspiel nach der Winterpause setzte sich die Husumer SV, Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West, im Derby beim TSV Rantrum verdient mit 2:0 (0:0) durch. Dabei bewiesen die Schützlinge von Trainer Malte Köster viel Geduld, ließen sich nie aus der Ruhe bringen und erzielten in den letzten 20 Minuten die entscheidenden Treffer. Die Gastgeber machten es dem Spitzenreiter während des gesamten Spiels sehr schwer, an dem gut aufgezogenen Abwehrriegel bissen sich die Husumer immer wieder die Zähne aus. Erst nach dem Wechsel war die SV entschlossener und übte mehr Druck aus.

„Der Husumer Sieg war am Ende verdient“, befand Rantrums Trainer Bernd Michalski. „Doch ich weiß nicht, was passiert wäre, wenn wir in Führung gegangen wären.“ Husums Coach Malte Köster war sichtlich erleichtert: „Das war eben ein typisches Derby, Rantrum war heiß, das merkte man schon. Wir mussten lange warten, doch ich bin der Meinung, dass der Sieg verdient ist.“

300 Zuschauer sahen ein kampfbetontes Spiel, in dem die Husumer aber auch spielerische Akzente setzten. Die Hausherren bauten mit zwei Viererketten einen Abwehrriegel auf, versuchten mit Kontern zum Erfolg zu kommen. Schon nach drei Minuten musste Rantrums Torhüter Frank Rathje in höchster Not vor Sascha Rettkowski retten. Doch dann passierte lange Zeit nicht viel, beiden Teams war die lange Spielpause deutlich anzumerken. Erst gegen Ende der ersten Halbzeit kamen die Fans wieder auf ihre Kosten. In der 32. Minute starteten die Gastgeber einen herrlichen Konter über die rechte Seite. Kim Drewing brachte das Leder auf Markus Paul, der jedoch aus zehn Metern scheiterte. Bosse Wullenweber köpfte in der 40. Minute den Ball an den Querbalken des Rantrumer Tores.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit drängten die Husumer vehement auf den Führungstreffer, Rantrum geriet immer mehr unter Druck. Torhüter Frank Rathje rettete gegen Salam Halawani (46.), doch den Führungstreffer von Bosse Wullenweber aus zehn Metern in der 71. Minute konnte auch er nicht verhindern. Bei einem 18-Meter-Schuss von Christian Herpel war Rathje wieder zur Stelle und klärte mit einer Glanzparade. Sebastian Kiesbye hatte in der 88. Minute den zweiten Treffer auf dem Fuß, verzog jedoch um Zentimeter. Praktisch mit dem Schlusspfiff von Schiedsrichter Markus Meyer brachte Erion Alla den Ball nach Zuspiel von Sebastian Kiesbye aus 16 Metern zum 0:2 im Gehäuse unter (90.). Schlusswort von Malte Köster: „Wir wussten das es für uns schwierig werden würde, Rantrum hat sich gut verkauft. Doch über 90 Minuten haben wir uns verdient durchgesetzt.“

TSV Rantrum: Rathje – Grabowski, Matzen, Lorenzen, Schefer – Jessen (82. Empen), Neumann (77. Gross), Thiesen, Hansen-Gabriel – Paul, Drewing (77. Iwohn).
Husumer SV: Bielinski – Siegfried, Rettkowski, Wullenweber, Petersen – Lietzau, Lühr (57. Alla), Lorenzen, Wetzel (81. Herpel) – Halawani (77. Schulte), Kiesbye.
Tore: 0:1 Wullenweber (71.), 0:2 Alla (90.).
Zuschauer: 300. Schiedsrichter: Markus Meyer (Schuby). Beste Spieler: Rathje, Matzen/Siegfried, Lorenzen.


4. März 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Frühlingsgefühle bei den Fußballern ?

Wochenend-Fahrplan: Frisias A-Junioren wollen ersten "Dreier" / Verbandsliga-Derbys in Rantrum und Löwenstedt
Heiß umkämpft war das Hinspiel zwischen Frisia und Löwenstedt (2:3). Hier setzt Arne Ingwersen (li.) zum Kopfball an. Foto: wrege

Husum (Ulrich Schröder) - Im Märzen der Kicker die Stiefel schnürt... Zwar gibt es schon einige Ausfälle, doch die Zeichen stehen nicht schlecht, dass heute und morgen in den Fußball-Klassen die Mehrzahl der Spiele tatsächlich stattfindet. Die Übersicht von Regional- bis Kreisliga.

Verbandsliga Nord-West: Drei Monate lang fast gar nichts – und dann gleich zwei Nordfriesland-Duelle! Heute (15.30 Uhr) empfängt der TSV Rantrum Tabellenführer Husumer SV, am Sonntag (14.30 Uhr) trifft der SV Blau-Weiß Löwenstedt auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Das Hinspiel gewannen die Schützlinge von Coach Bernd Hansen 3:2.

„Geht los“, so Hansen auf die Frage, ob denn gespielt werden könne. Die „Löwen“ konnten 2013 immerhin schon ein Pflichtspiel austragen, schlugen den TSV Nordhastedt vor drei Wochen mit 3:1. „Wir haben schon einen Sieg im Rücken, das bringt Selbstbewusstsein“, sagt Hansen, der dennoch großen Respekt vor Frisia hat. „Wir müssen heiß sein. Bei einem solchen Gegner kommt’s auf die Einstellung an“, warnt er.

An das 0:5 im Hinspiel möchte Rantrums Trainer Bernd Michalski nicht mehr denken, er erinnert sich lieber an das Pokalspiel im Mai 2012, das seine Mannschaft 3:2 gewann. „Der Platz ist sicher noch nicht optimal, aber wir müssen sehen, dass wir in Gang kommen“, sagt er. Der letzte Test endete 4:4 beim Kreisligisten Rödemisser SV. „Wenn wir einen guten Tag haben, ist es schwer, gegen uns ein Tor zu erzielen“, so Michalski, der auf eine Überraschung gegen den Spitzenreiter hofft.

Der Gegner heißt zwar immer noch TSB Flensburg, hat aber mit der Mannschaft, den die SG Langenhorn-Enge im Hinspiel 2:1 besiegte, nicht mehr viel zu tun. Ein neuer Trainer (Ingo Lüthje) und neun neue Spieler, viele davon mit SH-Liga-Erfahrung, kamen in der Pause zum Tabellenletzten, der die Hoffnung trotz 13 Punkten Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz nicht aufgegeben hat. Den rettenden Rang 14 belegt übrigens derzeit Langenhorn-Enge...

Im Hinspiel gab es ein 0:0 – etwas mehr darf’s für die SG Ladelund-Achtrup-Leck heute (14.30 Uhr) gegen BW Wesselburen schon sein.

2. März 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 25 09.03.13 Husumer SV TSB Flensburg 2:1

Spitzenreiter im Glück

Husumer SV besiegt den TSB Flensburg 2:1 / Göndüz verschießt Elfmeter
Zweikampf: Dogan Göndüz (li.) gegen Salam Halawani. Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit einem blauen Auge kam Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim 2:1 (0:0) gegen den Tabellenletzten TSB Flensburg davon. Über weite Strecken konnte der Tabellenführer nicht an die gewohnten Leistungen anknüpfen, das Fehlen von Stammkräften konnte nicht kompensiert werden. Der runderneuerte TSB überraschte positiv. Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung bot die Elf von Trainer Ingo Lüthje den Nordfriesen lange Zeit Paroli.

„Ich hatte schon erwartet, dass es schwer werden würde“, gab der glückliche HusumerTrainer Malte Köster zu Protokoll. „Doch das es so eng war, haben wir uns selbst zuzuschreiben. Wir hätten den Sack früher zumachen können.“ TSB-Coach Ingo Lüthje hatte eine gute Leistung seiner Elf gesehen: „Mit meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, auch wenn es nicht ganz gelangt hat. Sogar den Platzverweis haben wir kompensiert und standen mit zehn Spielern vor einem Punktgewinn.“

Die Nordfriesen begannen verheißungsvoll. Die größte Chance verpasste Salam Halawani, der in der 15. Minute auf Torhüter Pascal Carstensen zulief, das Leder jedoch vorbei setzte. Den Husumern fiel danach nicht mehr viel ein, auch weil die Flensburger geschickt die Räume zustellten und nichts mehr zuließen. Auch zu Beginn der zweiten Halbzeit war zu wenig Bewegung im Spielaufbau, die Flensburger Abwehr hatte die Nordfriesen im Griff, weil das Spiel in die Spitze zu ungenau war.

Spannend wurde es nach einer Stunde, jetzt wurde es in beiden Strafräumen lebhafter. Der Spitzenreiter profitierte in der 61. Minute von einer Gelb-Roten Karte für Gianluca Siefert – eine zu harte Entscheidung von Schiedsrichter Schlossarek. Den anschließenden Freistoß von Erion Alla bugsierte Bosse Wullenweber aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie. Jetzt lief der Ball flüssiger durch die Husumer Reihen. Sebastian Kiesbye scheiterte mit einem satten Schuss am gut reagierenden TSB-Torhüter Pascal Carstensen (69.). Nach einem schönen Angriff über die linke Seite über Salam Halawani schlug Dogan Göndüz den Schuss von Kiesbye gerade noch von der Linie (74.). Nach der anschließenden Ecke köpfte Wullenweber den Ball an die Latte.

Das zweite Tor erzielte Torjäger Sebastian Kiesbye mit einem Sonntagsschuss aus 17 Metern (75.). Doch auch mit zehn Mann stemmten sich die Flensburger gegen die Niederlage. Die Hausherren agierten jetzt viel zu zögerlich. Und prompt passierte es: Nach einem Lattenschuss köpfte Tobias Melzer den Ball zum 2:1 ins Tor (81.). Die Hausherren taumelten wie ein Boxer vor dem Knockout. Plötzlich stand Tanju Hassanoglou vor Husums Torhüter Chris Bielinski, doch aus zehn Metern scheiterte er am gut reagierenden Keeper (86.). In der Schussminute drang wieder Hassanoglou in den Husumer Strafraum ein, wurde unsanft von den Beinen geholt – Elfmeter. Doch dem Ex-Husumer Dogan Göndüz versagten die Nerven, sein Schuss ging weit über den Querbalken. Die Husumer hätten sich über den Ausgleich nicht beklagen dürfen.

Husumer SV: Bielinski – Lietzau, Siegfried, Wullenweber, Petersen (81. Schulte) – Lühr, Lorenzen, Alla, Wetzel – Kiesbye, Halawani.
TSB Flensburg: Carstensen – Duecker (84. Walter), Aye, Göndüz, Hasanoglou – Jacobs, Siefert, N. Duratovic, Jurijczuk (60. Kabashi) – Fischer (77. Melzer), Galinger.
Schiedsrichter: Schlossarek (Wesseln).
Zuschauer: 100. Tore: 1:0 Wullenweber (62.), 2:0 Kiesbye (75.), 2:1 Melzer (81.).
Beste Spieler: Siegfried/Hasanoglu.
Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rote Karte für Siefert (61.) – Göndüz verschießt Foulelfmeter (90.).

4. März 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSB schnuppert am Punktgewinn bei Tabellenführer Husum

Elfmeter-Fehlschütze Dogan Göndüz (li.) attackiert den Husumer Angreifer Salam Halawani. Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit einem blauen Auge kam Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim 2:1 (0:0) gegen den Tabellenletzten TSB Flensburg davon. Der runderneuerte TSB überraschte positiv. Mit einer disziplinierten Mannschaftsleistung bot die Elf von Trainer Ingo Lüthje den Nordfriesen lange Zeit Paroli. „Mit meiner Mannschaft bin ich sehr zufrieden, auch wenn es nicht ganz gelangt hat. Sogar den Platzverweis haben wir kompensiert und standen mit zehn Spielern vor einem Punktgewinn“, befand der neue TSB-Coach.

Spannend wurde es erst nach einer Stunde. Der Spitzenreiter profitierte in der 61. Minute von einer Gelb-Roten Karte für Gianluca Siefert – eine zu harte Entscheidung von Schiedsrichter Schlossarek. Den anschließenden Freistoß von Erion Alla bugsierte Bosse Wullenweber aus kurzer Distanz zur 1:0-Führung über die Linie. Jetzt lief der Ball flüssiger durch die HusumerReihen, Chancen von Kiesbye (69.), Kiesbye und Wullenweber (beide 74.) waren die Folge.

Das zweite Tor erzielte Sebastian Kiesbye mit einem Sonntagsschuss aus 17 Metern (75.). Doch auch mit zehn Mann stemmten sich die Flensburger gegen die Niederlage. Nach einem Lattenschuss köpfte Tobias Melzer den Ball zum 2:1 ein (81.).

Die Hausherren taumelten wie ein Boxer vor dem Knockout. Plötzlich stand Tanju Hassanoglou vor Husums Torhüter Chris Bielinski, doch aus zehn Metern scheiterte er am gut reagierenden Keeper (86.). In der Schussminute drang wieder Hassanoglou in den Husumer Strafraum ein, wurde unsanft von den Beinen geholt – Elfmeter. Doch dem ehemaligen Husumer Dogan Göndüz versagten die Nerven, sein Schuss ging weit über den Querbalken.

Husumer SV: Bielinski – Lietzau, Siegfried, Wullenweber, Petersen (81. Schulte) – Lühr, Lorenzen, Alla, Wetzel – Kiesbye, Halawani.
TSB Flensburg: Carstensen – Duecker (84. Walter), Aye, Göndüz, Hasanoglou – Jacobs, Siefert, N. Duratovic, Jurijczuk (60. Kabashi) – Fischer (77. Melzer), Galinger.
Schiedsrichter: Schlossarek (Wesseln).
Zuschauer: 100.
Tore: 1:0 Wullenweber (62.), 2:0 Kiesbye (75.), 2:1 Melzer (81.).
Beste Spieler: Siegfried/Hasanoglu. Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot für Siefert (61.) – Göndüz verschießt Foulelfmeter (90.).

11. März 2013 · Flensburger Tageblatt

Stolpern die "Störche" in Arlewatt?

Regionalliga-Junioren wollen sich für hohe Hinspiel-Niederlagen revanchieren / Verbandsliga-Derby Frisia – SG LAL schon heute
Auf Bende Bartefsen (links) und den SV Frisia 03 wartet erneut ein Derby – nach dem 1:1 in Löwenstedt geht's heute gegen die SG LAL. Foto: sven jensen

Husum (Ulrich Schröder) - Gibt’s überall komplette Spieltage? Volles Programm in allen Klassen, auch wenn das Wetter immer noch nicht an Frühling erinnert. Wie gewohnt an dieser Stelle die Übersicht über die „Highlights“ des Wochenendes.

Verbandsliga: Ungewöhnlich – der komplette 25. Spieltag geht am Sonnabend über die Bühne. Im Mittelpunkt steht das Derby zwischen dem SV Frisia 03 und der SG Ladelund-Achtrup-Leck, das um 15 Uhr im Niko-Nissen-Stadion angepfiffen wird. Die SG konnte 2013 noch kein Pflichtspiel bestreiten, Frisia holte am vergangenen Sonntag beim Derby in Löwenstedt (1:1) einen verdienten Punkt.

Die Husumer SV verteidigte mit dem 2:0 in Rantrum die Tabellenführung, heute (16 Uhr) kommt der runderneuerte TSB Flensburg ins Friesenstadion. Das Tam von Malte Köster hat weiter einen Punkt Vorsprung vor dem TSV Nordmark Satrup, der heute (14.30 Uhr) im Arno-Ohlsen-Stadion bei der SG Langenhorn-Enge gastiert. Das Team von Frank Schollek würde sich zu gerne für das herbe 1:5 im Hinspiel revanchieren.

Auf den Weg nach Flensburg machen sich der TSV Rantrum und der SV Blau-Weiß Löwenstedt. Rantrum spielt heute um 14 Uhr bei Stern, die „Löwen“ zeitgleich bei 08 II.

Und noch ein Derby: Die Frauen der SG Langenhorn-Enge erwarten am Sonntag (14 Uhr, Waldstadion Langenhorn) den SV Frisia 03.

9. März 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 28 06.04.13 VfB Schuby Husumer SV 0.5
Fußball-Verbandsliga

Souveräner Husumer Sieg beim VfB Schuby

Schuby (um) - Der VfB Schuby war für den Tabellenführer Husumer SV kein Prüfstein. Mit 5:0 (3:0) siegte die Mannschaft von Trainer Malte Köster in einer souverän geführten Partie. Die Freude über den Sieg wurde bei den Husumern noch größer, als man von der Niederlage des ärgsten Meisterschafts-Mitkonkurrenten Nordmark Satrup erfuhr.

Der Schubyer Coach war trotz der Niederlage nicht einmal unzufrieden: „Wir haben getan, was wir konnten. Wir haben uns aber nicht wie beim 0:9 im Hinspiel wehrlos abschlachten lassen. Husum ist nicht unser Maßstab, die notwendigen Punkte zum Klassenerhalt müssen wir gegen andere Teams holen“, meinte Lars Sachße.

Nach einer guten VfB-Chance von Kim Schwennesen, der aus der Distanz knapp verzog, unterlief dem gleichen Schubyer Akteur in der 17. Minute ein unglückliches Handspiel. Den Strafstoß verwandelte Salam Halawani zum 0:1. Nun spulten die spielerisch überlegenen Husumer clever ihr Pensum herunter und bauten den Vorsprung durch Torjäger Sebastian Kiesbye (26.) und Christian Herpel (38.) bis zum Pausenpfiff aus. Auch in der zweiten Hälfte verkauften sich die kämpferisch starken Gastgeber so teuer wie möglich. Nach gut einer Stunde sorgte erneut Salam Halawani (65.) für den vierten Husumer Treffer. Bereits vier Minuten später stand nach dem 0:5 von Erion Alla das Endresultat fest.

VfB Schuby: Kühl - Jacobsen, Reiter, Hildebrandt, Bourgin - Hess (65. Genz), Schwennesen, Henke, Kock, S. Pohlmann - Clasen (60. Weigand). Husumer SV: Bielinski - Lietzau, Wullenweber (46. Schulte), Herpel (70. Peters), Rettkowski (60. Ruland) - Lühr, Lorenzen, Alla, Wetzel - Halawani, Kiesbye. 
Schiedsrichter: Horn (Lunden). – Zuschauer: 100. – Tore: 0:1 Halawani (17., Handelfmeter), 0:2 Kiesbye (26.), 0:3 Herpel (38.), 0:4 Halawani (65.), 0:5 Alla (69.). – Beste Spieler: Geschlossene Mannschaftsleistung / Lorenzen, Halawani.

8. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball am Wochenende: Wenn gar nichts geht, dann geht's zum Gegner

Die Rantrumer Marten Matzen, Thomas Grabowski (verdeckt) und Kim Drewing (von links) bekommen es im Derby mit Frisia 03 zu tun, Florian Unger gastierrt mit Friedrichsberg in Enge-Sande. Foto: hulin

Husum (usc) - Klappt es tatsächlich mit dem ersten kompletten Fußball-Wochenende ohne Spielausfall? Wir sind gespannt. In dieser Woche geht’s los mit den Nachholpartien unter der Woche. Staffelleiter und Spielausschuss-Vorsitzende sind vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) angewiesen worden, bei erneuten Absagen den Tausch des Heimrechts anzuordnen.

Das hatte Verbandsliga-Staffelleiter Frank Willer bereits am Ostermontag getan und sich den Zorn des TSB Flensburg (sollte zur SG Geest) und des FC Angeln 02 (bei BW Wesselburen) zugezogen. Nützte nichts: Die Punkte sind erst mal weg.

Kreative Lösungen sind gefragt – in der Kreisliga der C-Junioren gibt es dafür ein gutes Beispiel. Da spielt der FSV Wyk am Dienstag um 12.30 Uhr (!) gegen den TSV Rantrum. Beide Trainer haben Zeit – und die Spieler haben noch schulfrei. Derartige Ansetzungen sind natürlich nur bei den Junioren möglich. Dennoch wird die Spielzeit bei A-, B- und C-Junioren um eine Woche verlängert, bei Männern und Frauen ist so etwas noch nicht geplant.

Verbandsliga: Der TSV Rantrum war über Ostern zwei Mal im Einsatz (vier Punkte), der SVFrisia 03 wetterbedingt gar nicht. Am Sonnabend (15.30 Uhr) steht das erste von zwei NF-Duellen des Wochenendes am Lagedeich auf dem Programm (Hinspiel: 1:0 für Frisia).

Das zweite Derby beginnt eine Stunde früher im Lecker Nordfrieslandstadion. Die SG Ladelund-Achtrup-Leck (eine mehr als unglückliche Oster-Niederlage) empfängt den SVBlau-Weiß Löwenstedt (ein klarer Oster-Sieg). Das Hinspiel gewann die Mannschaft von Trainer Dennis Peper 3:1.

Ebenfalls um 14.30 Uhr am Sonnabend will die SG Langenhorn-Enge ihren Aufwärtstrend 2013 fortsetzen. Zwei Partien hat die Mannschaft um Frank Schollek bislang bestritten und beide gewonnen: 4:1 gegen den TSV Nordmark Satrup, 4:0 beim VfB Nordmark Flensburg. Vier der acht Tore gingen auf das Konto von Arne Jessen. Trifft der Stürmer auch im Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg (zuletzt 1:1 in Rantrum und Satrup)?

Tabellenführer Husumer SV muss am Sonnabend (14 Uhr) zum VfB Schuby, der bei seinen Oster-Gastspielen in Nordfriesland nicht gerade Angst und Schrecken verbreitete – dem 0:5 in Löwenstedt folgte ein 0:4 beim TSV Rantrum.

6. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

VfB Schuby: Wenig Anlass zu Optimismus

Fußball-Verbandsliga: Tabellenführer Husumer SV zu Gast / Verteidiger Seel hofft auf eine Sternstunde
Auf Schubys Verteidiger Sven Weigand kommt gegen den starken Husumer Angriff viel Arbeit zu. Foto: sieg

Schuby (um) - Völlig erfolglos verliefen für den VfB Schuby die Nachhol-Spieltage am Oster-Wochenende. Zunächst gab es ein 0:5 in Löwenstedt und auch das folgende 0:4 beim TSV Rantrum hört sich kaum besser an. Rechnet man noch das 0:6 in Satrup und die 0:1-Heimpleite gegen die SG Geest hinzu, so hat das Team von Trainer Lars Sachße im Jahr 2013 weder einen Punkt geholt, noch einen Treffer erzielt. Die kommende Aufgabe im Heimspiel am Sonnabend um 14 Uhr gegen die Husumer SV gibt ebenfalls kaum Anlass zum Optimismus.

Die Gäste sind Tabellenführer und somit Anwärter Nummer eins für die SH-Liga. Das Prunkstück der Husumer ist zweifelsohne die Sturmreihe mit bislang 72 erzielten Treffern. Davon konnte allein Sebastian Kiesbye 26 auf seinem Konto verbuchen. Zweitbester HSV-Goalgetter ist Halawani mit zwölf Toren. Der VfB bekam die Wucht der HSV-Angreifer beim 0:9 im Hinspiel mehr als deutlich zu spüren. Doch auch auf seine Defensiv-Abteilung kann sich Trainer Malte Köster verlassen. In 21 Spielen ließ seine Abwehr erst 16 Gegentreffer zu und ist damit der mit Abstand stabilste Block der Klasse.

All dies spricht natürlich wiederum für einen deutlichen Husumer Erfolg, doch im VfB-Lager macht man sich trotz der seit Mitte November anhaltenden Negativserie Mut. Allen voran Abwehrspieler Sven Weigand: „Wir sind natürlich wiederum krasser Außenseiter, doch im Fußball passieren oftmals kuriose Sachen mit Ergebnissen, mit denen niemand rechnet. Vielleicht haben wir das Glück, dass uns die Husumer nach dem klaren Hinspielsieg und unseren letzten Resultaten unterschätzen. Aber wir müssen eine Sternstunde erwischen. Ich halte dies aber für möglich.“
6. April 2013 · Schlei Bote
VL 22 10.04.13 Flensburg 08 II Husumer SV 2:4

Husum 4:2 bei 08 II – Sebastian Kiesbye erzielt drei Tore

Abwehrfehler gnadenlos bestraft

Flensburg (wsi) - Schwerer als erwartet tat sich Spitzenreiter Husumer SV in der Partie der Fußball-Verbandsliga bei Flensburg 08 II, siegte aber dennoch verdient mit 4:2 (2:2). Einen laut 08-Coach Frank Papenberg umstrittenen Foulelfmeter verwandelte Salam Halawani nach 19 Minuten zum 0:1, nur eine Minute später glich John Eckert nach Kuci-Zuspiel aus. Die 08-Reserve verkaufte sich gut, konnte aber die erneute Führung von Sebastian Kiesbye (26.) nicht verhindern. Kurz vor der Pause glich erneut der starke Eckert aus (42.). Im zweiten Abschnitt erspielten sich beide Teams gute Chancen, die die Husumer allerdings effektiver nutzten – Kiesbye machte den Unterschied. Beim 3:2 verwertete er einen „durchgesteckten“ Ball (62.), das 4:2 markierte er nach einem Fehler von Christopher Schöning (78.). 08-Trainer Papenberg befand: „Wir haben gut mitgespielt. Aber unsere Abstimmungsprobleme in der Abwehr wurden gnadenlos bestraft.“

Flensburg 08 II: Holtz – Hansen, Lüthje, Lotz, Hannig – Wölfel (46. Wittern), Kuci, Petersen (66. Ahmed Adan), Schöning – Baumert, (79. Hassanoglou), Eckert.
Husumer SV: Bielinski – Herpel, Rettkowski (90. Ruland), Lietzau (61. Petersen), Lorenzen (84. Schulte) - Wullenweber, Lühr, Wetzel, Alla – Halawani, Kiesbye.
Tore: 0:1 Halawani (19./Foulelfmeter), 1:1 Eckert (20.), 1:2 Kiesbye (26.), 2:2 Eckert (42.), 2:3, 2:4 Kiesbye (62., 78.).
Schiedsrichter: Pavel Zabinski (TSV Nordhastedt). Zuschauer: 90.
Beste Spieler: Lüthje, Eckert/Alla, Kiesbye.
12. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

Rantrumer Schützenhilfe für die Husumer SV ?

Husum (usc) - Beide Teams sind Rivalen in der Fußball-Verbandsliga Nord-West, liefern sich stets heiße Duelle. Doch heute Abend werden die Spieler des Tabellenführers Husumer SV dem TSVRantrum kräftig die Daumen drücken. Husum tritt um 18.30 Uhr zum Nachholspiel bei Flensburg 08 II an, um 19 Uhr empfängt das Team vom Lagedeich den TSV Nordmark Satrup. Satrup war mal der härteste Verfolger der Stormstädter, kommt aber im Jahr 2013 nicht richtig in Tritt – 1:4 bei der SG Langenhorn-Enge, 1:1 gegen den TSV Friedrichsberg, und ein 1:2 am vergangenen Sonnabend gegen den TSV Nordhastedt, so die Resultate der Angeliter in den letzten drei Partien. Husum hat sechs Punkte Vorsprung und die wesentlich bessere Tordifferenz, könnte die Führung bei einem eigenen Sieg und Rantrumer Schützenhilfe komfortabel ausbauen.

In der Kreisliga könnte es heute wieder einen neuen Tabellenführer geben. Gewinnt der Bredstedter TSV gegen den Tabellenletzten SG Wiedingharde-Emmelsbüll (Anpfiff 19.15 Uhr), ist die Mannschaft von Marc Schollek vorn. Die SG Eiderstedt empfängt den Rödemisser SV (19.30 Uhr), das SZ Arlewatt den TSV Rantrum II (19 Uhr).

10. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

Abstiegskampf im Blickpunkt

Flensburg (wsi) - Vier Nachholspiele finden heute in der Verbandsliga Nord-West statt. Dabei sind alle fünf Teams des alten Fußball-Kreises Flensburg beteiligt. Diese Partien sind sowohl für den Abstiegskampf als auch bei der Hackordnung an der Spitze von großer Bedeutung.

Auf dem „Kampfacker“ im Stadion erwartet Flensburg 08 II (18.30 Uhr) Spitzenreiter Husumer SV. „Das sind eigentlich die leichtesten Spiele, weil wir nichts zu verlieren haben“, sagt 08-Coach Frank Papenberg. Trotzdem sieht er sein auch noch nicht gesichertes Team nicht chancenlos. Allerdings fällt René Wölfel verletzt aus, und der Einsatz von Volker Polland ist berufsbedingt fraglich. „Diese tragenden Säulen werden uns sehr fehlen“, so der Trainer. Für Stammtorhüter Jonas Hentschel, der sich in der VfB-Partie einen Finger ausgerenkt hat, wird Liga-Keeper Yannick Holtz einspringen.

Nordmark Satrup befindet sich in einer schwierigen Phase. Lange Zeit war der Aufsteiger der einzige ernsthafte Husumer Verfolger. Doch nach nur einem Punkt in den letzten drei Spielen geht es für Coach „Max“ Jacobsen nicht mehr um die Meisterschaft. Dennoch will er heute beim TSV Rantrum (19 Uhr) zurück in die Erfolgsspur.

Auf dem Sportplatz am Bahnhof steigt das nächste Stadtderby zwischen dem VfB Nordmark und dem Überraschungsteam Stern Flensburg (19 Uhr). Vor Monaten wäre Nordmark noch der Favorit gewesen. Aber mittlerweile kämpft die Truppe von Rüdiger Boysen um den Klassenerhalt. Die Sterne hingegen stehen als Tabellendritter besser denn je da. Erfolgsgarant ist die starke Abwehr. Der äußere Rahmen stimmt: Boysen selbst hat am Montag den Platz gewalzt: „Beste Voraussetzungen, um zumindest einen Punkt zu holen.“

Am Sonnabend siegte TSB Flensburg zu Hause im Kellerduell deutlich mit 4:1 gegen BW Wesselburen. Heute (19 Uhr) treffen beide Teams erneut aufeinander – diesmal in Dithmarschen. Nach der Dominanz der Flensburger im Hinspiel wollen sie erneut als Sieger vom Platz gehen, um die Minimalchance auf den Klassenerhalt zu wahren. Dennoch sollten sie das Spiel nicht auf die leichte Schulter nehmen.
10. April 2013 · Flensburger Tageblatt
VL 29 13.04.13 Husumer SV SG Geest 05 5:0
Fußball-Verbandsliga

Husumer SV verwaltet die zweite Halbzeit

Husum (bhu) - Die Husumer SV hat mit dem 5:0 (4:0) gegen die SG Geest 05 einen weiteren Schritt zur Meisterschaft in der Verbandsliga getan, der Vorsprung auf Verfolger Satrup (0:1 bei Stern Flensburg) beträgt nun schon neun Punkte. Dabei überzeugte der Spitzenreiter nur in der ersten Halbzeit, denn nach dem Wechsel ließen die Spieler von Trainer Malte Köster einfach zu viele Chancen ungenutzt. „Nach guter Anfangsphase haben wir nachgelassen“, resümierte Köster. Die Hausherren überrannten die SG Geest förmlich und führten dank zweiter Tore von Sebastian Kiesbye schnell 2:0 (2./5.). Im Gegenzug eine Schrecksekunde: Daniel Thiel stand frei vor dem Tor, schoss jedoch Husums Keeper Chris Bielinski in die Arme (7.) – die einzige Möglichkeit der Gäste im gesamten Spiel. Ein Kopfball aus kurzer Distanz und ein Volley-Schuss aus 16 Metern von Kiesbye verfehlten nur knapp das Ziel (13./21.). Doch in der 41. Minute machte Husums Torjäger seinen Hattrick komplett. Mit einem Direktschuss aus zwölf Metern ließ er Torhüter Niels Ole Rimkus keine Abwehrmöglichkeit. Eine Minute später erhöhte Salam Halawani nach schöner Kombination auf 4:0. Sebastian Kiesbye zog von der Strafraumgrenze ab, das Leder schlug im langen Eck zum Endstand ein (50.). Jetzt ließen es die Husumer ruhiger angehen, hatten auch weitere Möglichkeiten, waren gegen die aufopferungsvoll kämpfenden Gäste vor dem Tor aber zu unkonzentriert.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Rettkowski, Wullenweber (67. Peters), Petersen – Alla, Lühr, Lorenzen (53. Schaller), Lietzau – Halawani, Kiesbye (58. Wetzel).
SG Geest 05: Rimkus – Witt, Rohwedder, Ehlers, Hartmann – Tybsch, Loeber, Soult, Martens (34. Kiehl) – Thiel, Köller.
Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg).
Zuschauer: 153. Tore: 1:0 Kiesbye (2.), 2:0 Kiesbye (5.), 3:0 Kiesbye (41.), 4:0 Halawani (42.), 5:0 Kiesbye (50.).
Beste Spieler: Lorenzen, Kiesbye/Ehlers, Hartmann.
15. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

SG Geest ohne Chance

Husum (sh:z) - In der Fußball-Verbandsliga Nord-West war die SG Geest beim 0:5 (0:4) beim Titel-Aspirant Husumer SV ohne Chance. Dabei überzeugte der Spitzenreiter nur in der ersten Halbzeit, denn nach dem Wechsel ließen die Spieler von Trainer Malte Köster zu viele Chancen ungenutzt. Die Gäste stellten sich mit zunehmendem Spielverlauf immer besser auf die Nordfriesen ein, verhinderten weitere Treffer mit Glück und Geschick. Bereits nach fünf Minuten war die Vorentscheidung gefallen, die Hausherren überrannten Geest förmlich und führten durch Sebastian Kiesbye bereits mit 2:0 (2./5.). Kiesbye traf dann in der 41. Minute zum Hattrick. Salam Halawani ließ noch vor der Pause das 4:0 folgen, ehe Kiesbye (50.) seinen vierten Treffer nachlegte.

15. April 2013 · Norddeutsche Rundschau

C-Junioren wollen den ersten "Großen" ärgern

Husums Tobias Wetzel (hinten) im Duell mit Rinor Kuci von 08 II. Foto: jös

Husum (usc) - Regen statt Schnee – jetzt, wo die „englischen Wochen“ begonnen haben, darf es eigentlich keine Spielausfälle mehr geben. Es soll wärmer werden, aber von Frühling und angenehmen Temperaturen ist (noch) nichts zu spüren. Fußball-Vorschau statt Wetterbericht – die Partien des Wochenendes wie gewohnt in der Übersicht.

SH-Liga: Das könnte klappen. Die B-Junioren des FC Rot-Weiß Saxonia aus dem Kreis Segeberg haben in der gesamten Saison erst einen Punkt geholt, auf des Gegners Platz noch keinen (6:34 Tore). Mit einem Erfolg am Sonntag (14 Uhr, Rödemis) kann die SG Rödemis/Husum im Abstiegskampf Boden gutmachen. Abstiegskampf ist auch das Stichwort für die Frauen des MTV Leck, die am Sonntag (15 Uhr) gegen den viertplatzierten MTSV Olympia Neumünster antreten.

„Schade, ein Heimspiel“, könnten sich die B-Juniorinnen des SV Frisia 03 denken. Sechs Punkte hat die Mannschaft von Jörg Friedrichsen bislang gesammelt – alle auswärts. Am Sonntag (14 Uhr) kommt Holstein Kiel II ins Helmut-Hennig-Stadion nach Risum.

Verbandsliga: Die Reaktionen schwanken zwischen Respekt und Zuversicht. „Ein Sieg ist unser Ziel. Löwenstedt liegt uns eigentlich“, erklärt Sven Scherner, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Friedrichsberg, vor der heutigen Partie gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt (15 Uhr). Von einem „unbequemen Gegner“ spricht Detlev Hinrichs, Coach des FC Angeln 02 – und meint die SG Achtrup-Ladelund-Leck, die heute (13.30 Uhr) in Steinfeld gastiert. Nach zwei Niederlagen gegen den TSB Flensburg (1:4 und 2:5) ist Blau-Weiß Wesselburen auf den letzten Platz abgerutscht – das sollte Warnung genug sein für den TSV Rantrum, der heute (15 Uhr) bei den Dithmarschern antritt.

Drei Heimspiele – drei Favoriten. Tabellenführer Husumer SV erwartet heute (14 Uhr) die SG Geest 05 (Platz 16) und schaut mit Spannung nach Flensburg, wo sich Verfolger Nordmark Satrup eine Stunde später im Spitzenspiel behaupten muss. Um 14.30 Uhr stellt sich der VfB Schuby (15.) bei der SG Langenhorn-Enge vor. Offensiv ist der VfB eher harmlos (21 Tore), defensiv eher anfällig (70 Gegentreffer). Noch mehr Tore (78 in 23 Spielen) hat nur die SG Geest kassiert.

Den ersten Nichtabstiegsplatz nimmt derzeit der VfB Nordmark Flensburg ein, der am Sonntag (15 Uhr) beim SV Frisia 03 im Niko-Nissen-Stadion aufläuft.

13. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL 30 20.04.13 Husumer SV TSV Friedrichsberg 3:0

Torjäger besiegeln den Heimerfolg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV 3:0 gegen den TSV Friedrichsberg / Trainer Malte Köster: "Hatten nicht unseren besten Tag"
Husums Christian Herpel (li.) wird von Sebastian Haeger angegriffen. Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit 3:0 (1:0) setzte sich die Husumer SV im heimischen Friesenstadion vor 153 Zuschauern gegen den TSV Friedrichsberg durch. Mehr Mühe als erwartet hatte der Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit den Gästen, die sich über weite Strecken bereitwillig in die eigene Hälfte zurückdrängen ließen. Die Nordfriesen machten das Spiel, dem TSV war das Bemühen anzumerken nicht noch einmal eine 2:7-Klatsche wie im Hinspiel zu bekommen – zumindest das gelang. „Ich bin zufrieden. Friedrichsberg war gut eingestellt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Solche Spiele muss man eben gewinnen“, sagte Trainer Malte Köster.

Sein Schleswiger Kollege Sven Scherner befand: „Der Sieg geht in Ordnung, ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen. Wir haben den Spitzenreiter kommen lassen, hatten bei Kontern durchaus die Gelegenheit, ein Tor zu erzielen.“

Die Nordfriesen übernahmen sofort das Spielgeschehen, jedoch blieben klare Tormöglichkeiten Mangelware. Wenn die Nordfriesen die engmaschige Abwehr einmal überwunden hatten, war der gute Torhüter Andre Spaenhoff zur Stelle. Er parierte unter anderem Bosse Wullenwebers Kopfball (11. Minute).

Der Druck wurde größer. Nachdem sich Michael Petersen auf der linken Seite durchgesetzt hatte, klärte Daniel Voland gerade noch vor dem frei stehenden Husumer Stürmer Sebastian Kiesbye wegschlagen (43.). Das Führungstor fiel praktisch mit dem Halbzeitpfiff – nach einem Freistoß zirkelte Salam Halawani das Leder aus elf Metern in die Maschen. „Ganz wichtig für uns, endlich wurden wir belohnt“, so Köster.

Husum blieb überlegen, aber der TSV versuchte jetzt mitzuspielen. Nachdem Henning Lorenzen mit einem Kopfball das Tor knapp verpasst hatte (47.), gelang Salam Halawani mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag die beruhigende 2:0-Führung (66.). Claus Mahrt (75.) tauchte unbedrängt vor dem Husumer Tor auf, verzog jedoch überhastet. Den 3:0-Endstand besorgte Sebastian Kiesbye in der 90. Minute.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber (83. Schulte), Ruland, Wetzel – Lühr, Lorenzen, Alla, Petersen (89. Strüning) – Halawani, Kiesbye.
TSV Friedrichsberg: Spaenhoff – Spitzka (73. Messener), Möller, Callsen, Voland – Unger, Carstensen, Stegemann, Jöhnk – Mahrt, Haeger (81. Paulsen).
Tore: 1:0, 2:0 Halawani (45.; 66.), 3:0 Kiesbye (90.). Schiedsrichter: Matz Lennart Simon (Fortuna Stampe). Zuschauer: 153. Beste Spieler: Lorenzen, Halawani/Möller, Callsen.

22. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gut verkauft beim Spitzenreiter

Verbandsliga: TSV Friedrichsberg unterliegt 0:3 in Husum / Scherner: "Sieg fiel zu hoch aus"
Husums Christian Herpel (li.) im Zweikampf mit Sebastian Haeger (re.). Foto: hulin

Husum (bhu) - Mit 3:0 (1:0) setzte sich die Husumer SV im heimischen Friesenstadion vor 153 Zuschauern gegen den TSV Friedrichsberg durch. Mehr Mühe als erwartet hatte der Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit den Gästen, die sich über weite Strecken bereitwillig in die eigene Hälfte zurückdrängen ließen. Die Nordfriesen machten das Spiel, dem TSV war das Bemühen anzumerken, nicht noch einmal eine 2:7-Klatsche wie im Hinspiel zu bekommen – zumindest das gelang. „Ich bin zufrieden. Friedrichsberg war gut eingestellt und wir hatten nicht unseren besten Tag. Solche Spiele muss man eben gewinnen“, sagte Trainer Malte Köster.

Sein Schleswiger Kollege Sven Scherner befand: „Der Sieg geht in Ordnung, ist aber um ein Tor zu hoch ausgefallen. Wir haben den Spitzenreiter kommen lassen, hatten bei Kontern durchaus die Gelegenheit, ein Tor zu erzielen.“

Die Nordfriesen übernahmen sofort das Spielgeschehen, jedoch blieben klare Tormöglichkeiten Mangelware. Das Führungstor fiel praktisch mit dem Halbzeitpfiff – nach einem Freistoß zirkelte Salam Halawani das Leder aus elf Metern in die Maschen. Husum blieb überlegen, aber der TSV versuchte mitzuspielen. Nachdem Henning Lorenzen mit einem Kopfball das Tor knapp verpasst hatte (47.), gelang Salam Halawani mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag die beruhigende 2:0-Führung (66.). Claus Mahrt (75.) tauchte unbedrängt vor dem Husumer Tor auf, verzog jedoch überhastet. Den 3:0-Endstand besorgte Sebastian Kiesbye in der 90. Minute.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber (83. Schulte), Ruland, Wetzel – Lühr, Lorenzen, Alla, Petersen (89. Strüning) – Halawani, Kiesbye.
TSV Friedrichsberg: Spaenhoff – Spitzka (73. Messener), Möller, Callsen, Voland – Unger, Carstensen, Stegemann, Jöhnk – Mahrt, Haeger (81. Paulsen). – Tore: 1:0, 2:0 Halawani (45.; 66.), 3:0 Kiesbye (90.). SR: Matz Lennart Simon (Fortuna Stampe). Zuschauer: 153. Beste Spieler: Lorenzen, Halawani/Möller, Callsen.

22. April 2013 · Schlei Bote
Fußball-Fahrplan

Friedrichsberg muss zu Tabellenführer Husum

Schleswig (um) - Das Topspiel der Verbandsliga Nord-West findet am Sonnabend um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion statt. Auf dem Weg zurück in die SH-Liga hat die gastgebende Husumer SV schon einen Riesenvorsprung auf die Verfolger und will sich auch vom Tabellenvierten TSV Friedrichsberg-Busdorf nicht stoppen lassen. Unangenehme Erinnerungen hat das Gäste-Team um Trainer Sven Scherner noch an das Hinspiel, als es am heimischen „Öhr“ mit 2:7 ordentlich auf die Ohren gab. Ein ähnliches Negativ-Resultat will der TSV diesmal mit aller Macht vermeiden. Sportlich ist der FC Angeln 02 auf fremden Plätzen noch immer unbesiegt. Diese Serie will der Neuling auch im Auswärtsspiel beim TSV Rantrum (Sonnabend um 15.30 Uhr) fortsetzen. Der TSV Nordmark Satrup dürfte, wenn Husum nicht noch total einbricht, alle Chancen auf die Meisterschaft verspielt haben. Nun will der Aufsteiger im Heimspiel gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Sonnabend um 14 Uhr) wenigstens Platz zwei untermauern.

20. April 2013 · Schlei Bote

Das "A-Wort" hört man in Husum nicht gern

Husum (usc) - Bundesliga-Nachwuchs in Risum, Spitzenspiel im Friesenstadion, eine „Auswärts-Macht“ am Lagedeich, und Wyks Hoffnungen, erneut ein Spitzenteam zu stürzen – es ist jede Menge los auf den Fußballplätzen.

Verbandsliga: Das „A-Wort“ nimmt man bei der Husumer SV nicht gerne in den Mund. Neun Punkte Vorsprung, die mit Abstand beste Tordifferenz – dass der SH-Liga-Absteiger auf gutem Wege ist, wieder in die höchste Spielklasse des Landes zurückzukehren, ist nicht von der Hand zu weisen. Doch bis dahin stehen noch einige Partien an, die durchaus keine „Selbstgänger“ sind – zum Beispiel das heutige (14 Uhr) Heimspiel gegen den starken Tabellenvierten TSV Friedrichsberg-Busdorf, der den Aufstieg (upps – jetzt ist das Wort doch gefallen!) nach dem 2:7 im Hinspiel zumindest verzögern möchte.

Ähnlich stark wie Friedrichsberg spielt in dieser Saison Stern Flensburg auf, das sich bis auf Rang drei vorgearbeitet hat. Zuletzt gab’s ein 1:0 gegen Nordmark Satrup. Heute (14.30 Uhr) gastieren die Fördestädter bei der SG Langenhorn-Enge.

Noch kein einziges Auswärtsspiel auf sportlichem Wege verloren hat der FC Angeln 02 in dieser Saison (das 0:5 in Wesselburen resultierte aus einer Umwertung). Heute (15.30 Uhr) gastiert der starke Aufsteiger am Lagedeich – und besondere Motivationskünste wird Trainer Bernd Michalski nicht aufwenden müssen, war das 0:6 im Hinspiel doch eine der schwächsten Saisonleistungen der Nordfriesen.

Derby bei den D-Junioren: Heute (11.30 Uhr) trifft der TSV RW Niebüll auf die Husumer SV.

20. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL 21 24.04.13 BSC Brunsbüttel Husumer SV 0:0

Frisia stoppt Erfolgsserie der "Sterne"

Fußball-Verbandsliga: Spitzenreiter Husum muss mit 0:0 in Brunsbüttel zufrieden sein / SG Ladelund/Achtrup/Leck egalisiert 0:2-Rückstand
Lindhholms Angriff rollt: Oke Petersen (r.) schickt Björn Björn Petersen (l.) auf die Reise. Janosch Hass versucht mitzuhalten. Foto: dew

Husum (gho/pu) - Ein Sieg zwei Unentschieden – die Fußball-Verbandsligisten aus Nordfriesland blieben in den Nachholspielen am Mittwoch ohne Niederlage. Allerdings musste sich Spitzenreiter Husumer SV beim BSC Brunsbüttel mit einem 0:0 bescheiden. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm beendete dagegen mit einem 3:1 die Erfolgsserie des Tabellendritten Stern Flensburg, und die SG Ladelund/Achtrup/Leck schaffte gegen BW Wesselburen nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2.

BSC Brunsbüttel –  Husumer SV 0:0 „Wir mussten wieder einmal 90 Minuten gegen elf verteidigende Spieler anlaufen. Das ist immer schwer, aber wir haben gepunktet und können damit leben“, sagte HSV-Coach Malte Köster. Die Dithmarscher beschränkten sich komplett auf ihre Defensivarbeit und hatten über die gesamte Spieldauer keine Torchance. Husum hatte deutlich mehr Ballbesitz, erspielte sich aber wenige Möglichkeiten. Die beste Gelegenheit in Halbzeit eins hatte Verteidiger Tim Ruland nach einer Standardsituation (40.) und Sebastian Kiesbye nach der Pause: Der Torjäger tauchte alleine vor dem BSC-Tor auf, schoss aber links am Kasten vorbei (65.).

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – Stern Flensburg 3:1 (2:0) Die Rehabilitation für die desolate Vorstellung in Satrup ist Frisia geglückt. „Wir haben uns sehr engagiert gezeigt“, war Frisia-Trainer Bodo Schmidt zufrieden. Frisia machte vom Anpfiff weg Druck. Schon in der 1. Minute traf Stephan Christiansen mit schönem Heber aus 15 Metern zum 1:0. Stern hatte große Probleme in der Abwehr. Oke Petersen (20.) setzte den Ball aus dem Gewühl heraus knapp neben das Tor, Pascal Petersen (25.) verzog frei, und Björn Petersen (35.) fehlten auch ein paar Zentimeter zum Erfolg. Nur einmal tauchten die Gäste gefährlich vor dem jungen A-Jugendtorhüter Eik Sönksen auf, der Kopfball (40.) landete aber am Pfosten. Kurz vor der Pause verwandelte Arne Ingwersen nach Foul an Daniel Johannsen einen Strafstoß zum 2:0 (45.). Nach dem Wechsel wurde die Partie deutlich munterer. Stern zeigte mehr Drang zum Tor. Aber die besseren Chancen hatte weiter Frisia. Kim-Oliver Teegen (62.) scheiterte an Kloppenburg. Auf der Gegenseite konnte Sönksen die Schüsse von Philip Lassen (64.) und Lasse Hadsund-Andersen (65.) parieren, war beim Flachschuss von Till Julian Härmeyer zum 2:1 (67.) aber machtlos. Ein Freistoß von Arne Ingwersen an der Mauer vorbei unter die Latte zum 3:1 (80.) sorgte für die Entscheidung.

SG Ladelund/Achtrup/Leck–  BW Wesselburen 2:2 (0:2) „Wir haben zwei völlig verschiedene Gesichter gezeigt. Die erste Halbzeit war gar nichts, danach haben wir uns das Remis verdient“, sagte Co-Trainer Olaf Johannsen. Wesselburen machte von Beginn an viel Druck, ließ die SG überhaupt nicht ins Spiel kommen. Nach schönem Zuspiel von Thore Thomsen lief Andre Peterson seinem Gegenspieler auf und davon und lupfte den Ball gekonnt über Lars Christiansen zum 0:1 (20.) ins Tor. Danach wurde auch die SG etwas aktiver. Den Schuss von Lars Nielsen-Rosenberg (26.) aus spitzem Winkel konnte Knut Dannenberg abwehren, Sebastian Schuldt bereinigte die Situation. Ansonsten spielte die SG zu pomadig, zu umständlich. Anders die Gäste: Mit einem abgefälschten Schuss aus 14 Metern traf Horst-Jens Röhe zum 0:2 (35.). Kurz vor der Pause scheiterte Marc Koschenz aus 20 Metern am bravourös haltenden Knut Dannenberg. In der zweiten Hälfte stellte die SG um und war nicht wiederzuerkennen. Mit engagiertem Spiel kauften die Gastgeber Wesselburen den Schneid ab. Einen Schuss von Nielsen-Rosenberg (57.) konnte Nils Schacht gerade noch klären, aber Marc Koschenz traf nach Zuspiel von Michels zum 1:2 (72.). Kurz darauf glich Michels zum 2:2 (80.) aus. In der Schlussminute hatte Nielsen-Rosenberg (90.) sogar die Chance zum Siegtreffer, setzte seinen Kopfball aus vier Metern aber über das Tor.
26. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Frisia brennt auf Revanche für die Klatsche in Satrup

Husum (usc) - 0:5 nach 45 Minuten – das ist den Verbandsliga-Fußballern des SV Frisia 03 Risum-Lindholm wohl noch nie passiert. Am Ende hieß es zwar „nur“ 3:5 in Satrup, doch die Niederlage tat trotzdem weh. Aber schon heute Abend gibt’s die Gelegenheit, die Satrup-Schmach zu tilgen. Um 19 Uhr trifft die Mannschaft von Bodo Schmidt auf Stern Flensburg. Stern spielt als Tabellendritter eine starke Saison, enttäuschte laut Trainer Wolfgang Herrenkind zuletzt beim 1:1 in Enge allerdings auf ganzer Linie. Als Achter kann die SG Achtrup-Ladelund-Leck den Rest der Saison ganz entspannt angehen lassen, das gilt allerdings nicht für den heutigen Gegner im Nordfrieslandstadion: Blau-Weiß Wesselburen (Rang 15) hat schon sieben Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Anpfiff: 19 Uhr.

Ein Sieg heute beim BSC Brunsbüttel (Spielbeginn 19.15 Uhr) – und der Vorsprung der Husumer SV auf Verfolger Satrup würde satte zwölf Punkte betragen.

Dort, wo Frisia und die SG LAL sind, möchten sowohl der Bredstedter TSV als auch der TSVHattstedt hin. Das Topspiel des Zweiten gegen den Ersten in der Fußball-Kreisliga wird heute um 19 Uhr in Hattstedt angepfiffen.


24. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 31 27.04.13 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 0:3

Husum hat leichtes Spiel bei Stern

Wetzel, Alla und Halawani treffen beim 3:0 des Tabellenführers bei Stern Flensburg
Husums Torschütze Salam Halawani (li.) gegen Christian Hahn. Foto: dewa

Flensburg (wsi) - Der mit einer Rumpfmannschaft angetretene Fußball-Verbandsligist Stern Flensburg verlor gegen Spitzenreiter Husumer SV verdient mit 0:3 (0:2). Sechs Stammspieler der Hausherren fehlten an allen Ecken und Enden, so dass die souverän auftretenden Nordfriesen keine Mühe hatten, ihr gekonntes Passspiel aufzuziehen. Nur in der Anfangsphase hielt die Defensive der Sterne dem Druck der Gäste stand.

Aber bereits in der 13. Minute war es vorbei. Tobias Wetzel drückte den Ball nach einer Ecke am langen Pfosten zum 0:10 über die Torlinie. Genau eine halbe Stunde war gespielt, da markierte der beste Gästespieler, Erion Alla, das 0:2. Nach einem Heber über Stern-Keeper Stephan Kloppenburg störten sich zwei Stern-Spieler auf der Torlinie gegenseitig – und der kleine Alla traf per Kopfball.

Nach dem Seitenwechsel das gleiche Bild. Die HSV kombinierte geduldig nach Belieben und hatte zahlreiche Tormöglichkeiten, während die Platzherren über die gesamte Spielzeit jegliche Torgefahr vermissen ließen. Torchancen waren Fehlanzeige. Salam Halawani machte zehn Minuten vor dem Ende mit dem 0:3 alles klar. Das Fazit von Stern-Coach Wolfgang Herrenkind war eindeutig: „Die Husumer haben hoch verdient gewonnen. Unsere Niederlage hätte durchaus noch höher ausfallen können.“

Stern Flensburg: Kloppenburg - Schatz, Seupel (83. Hass), Hahn, Liebmann - Böhm, Hadsund Andersen, Lassen, von Diczelski (46. Tönder) - Haermeyer, Sekowski.
Husumer SV: Bielinski - Herpel, Petersen, Ruland (83. Strüning) - Lorenzen, Wullenweber, Wetzel (55. Lietzau), Lühr (46. Schulte), Alla - Halawani, Kiesbye.
Schiedsrichter: Joshua Amponsah (TSV Kronshagen). Tore: 0:1 Wetzel (13.), 0:2 Alla (30.), 0:3 Halawani (80.).
Zuschauer: 100. Beste Spieler: Kloppenburg, Böhm/Petersen, Alla.

29. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum hat leichtes Spiel bei Stern

Husums Stürmer Salam Halawani (li.) gewinnt das Kopfballduell mit Stern-Spieler Christian Hahn. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi) - Mit einer Rumpfmannschaft angetreten, verlor Stern Flensburg in der Fußball-Verbandsliga gegen Spitzenreiter Husumer SV verdient mit 0:3 (0:2). Sechs Stammspieler der Hausherren fehlten an allen Ecken und Enden, so dass die souverän auftretenden Nordfriesen keine Mühe hatten, ihr gekonntes Passspiel aufzuziehen.

Nur in der Anfangsphase hielt die Defensive des tabellendritten dem Druck der Gäste stand. Aber bereits in der 13. Minute war es geschehen. Tobias Wetzel drückte das Leder am langen Pfosten nach einer Ecke zum 1:0 über die Torlinie. Genau eine halbe Stunde war gespielt, da markierte der überragende Erion Alla das 2:0. Nach einem Heber über Stern-Keeper Stephan Kloppenburg störten sich zwei Stern-Spieler auf der Torlinie gegenseitig und der kleine Alla traf per Kopfball. Nach dem Wechsel das gleiche Bild. Husum kombinierte geduldig und hatte zahlreiche Tormöglichkeiten. Die Platzherren dagegen ließen über die gesamte Spielzeit jegliche Torgefahr vermissen. So war der Schlusspunkt zum 0:3 durch Salam Halawani (80.) auch völlig verdient. Das Fazit von Stern-Coach Wolfgang Herrenkind war eindeutig: „Die Husumer haben hoch verdient gewonnen. Die Niederlage hätte durchaus noch höher ausfallen können.“

Stern Flensburg: Kloppenburg - Schatz, Seupel (83. Hass), Hahn, Liebmann - Böhm, Hadsund Andersen, Lassen, von Diczelski (46. Tönder) - Haermeyer, Sekowski. Husumer SV: Bielinski - Herpel, Petersen, Ruland (83. Strüning) - Lorenzen, Wullenweber, Wetzel (55. Lietzau), Lühr (46. Schulte), Alla - Halawani, Kiesbye. Schiedsrichter: Joshua Amponsah (TSVKronshagen). Tore: 0:1 Wetzel (13.), 0:2 Alla (30.), 0:3 Halawani (80.). 
Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Kloppenburg, Böhm / Petersen, Alla.

29. April 2013 · Flensburger Tageblatt

Koppelt sorgt für Wirbel in Flensburg

Fußball-Programm: VfB Nordmark Flensburg heute mit vier Neuen im Nordfrieslandstadion Leck / Derbys in Löwenstedt und Tönning
Sebastian Lühr (li.) tritt mit der Husumer SV heute zum Spitzenspiel beim Tabellendritten Stern Flensburg an. Foto: hulin

Husum (usc) - Die neue Saison wirft ihre Schatten voraus – es tut sich was in der Fußball-Szene, wenn auch nicht in erster Linie in Nordfriesland. Im Brennpunkt steht Flensburg. Der Wochenend-Fahrplan in der Übersicht:

SH-Liga Junioren: Das könnte ein schönes Spiel werden. Weder für die A-Junioren der SG Husum/Rödemis noch für den heutigen Gegner Büdelsdorfer TSV (Anpfiff 14 Uhr, Friesenstadion) geht es noch um was – Spitzengruppe und Abstiegszone sind weit entfernt.

SH-Liga/Verbandsliga: Die eine Mannschaft hat einen neuen Trainer, aber bald vielleicht keine Spieler mehr. Die andere hat auch einen neuen Trainer, wahrscheinlich auch genug kickendes Personal – spielt aber vielleicht bald nur noch in der Kreisliga. Die Rede ist von den Flensburger Traditionsvereinen 08 und TSB, deren geplante Fusion platzte (wir berichteten). Bei 08 steigt Frank Papenberg, bislang Coach der zweiten Mannschaft, zum Liga-Trainer auf. Jetzt ist er auf Spielersuche, bislang wohl eher mit überschaubarem Erfolg.

Joachim („Jockel“) Press, noch bis zum Saisonende für die 08-Erste zuständig, schließt sich zur neuen Saison dem TSB an. Der aktuelle Coach Ingo Lüthje wird dann wieder Co-Trainer bei Press, wie schon zuletzt bei 08. Der Rückstand des TSB auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt derzeit satte zehn Punkte.

Im Brennpunkt auch ein dritter Flensburger Verein, der VfB Nordmark. Dort will der Sylter Volker Koppelt im Falle des Klassenerhalts einsteigen und hat schon mal bislang vier vereinslose Spieler verpflichtet (Torwart Sascha Braun, Morten Jensen, Nik Geisler spielten schon beim 4:3 gegen Löwenstedt), in der Woche kam Thorben Litzau aus Hamburg dazu. Dem Vernehmen nach ließ Koppelt auch – sehr zum Unwillen der Verantwortlichen – beim ETSV Weiche anfragen, ob Interesse vorhanden wäre. Wie dem auch sei: Der VfB Nordmark präsentiert sich heute (14.30 Uhr) bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck im Nordfrieslandstadion.

Vom aufgeregten Treiben in Flensburg zurück ins ruhige Nordfriesland. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Derby zwischen dem SV Blau-Weiß Löwenstedt und dem TSV Rantrum am Sonntag (14.30 Uhr). Die Husumer SV gastiert heute (16 Uhr) beim Tabellendritten TSB Flensburg, die SG Langenhorn-Enge ebenfalls um 16 Uhr beim TSV Nordhastedt. Der SV Frisia 03 beendet den 31. Spieltag am Sonntag um 15 Uhr gegen die SG Geest 05.

27. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL 23 01.05.13 Husumer SV FC Angeln 3:2

Energieleistung des Tabellenführers

Husumer SV bezwingt starken FC Angeln 02 mit 3:2 / Sebastian Kiesbye erzielt alle drei Tore
Tobias Wetzel (re.) wird von Christian Hoffmann-Timm bedrängt. Foto: bhu

Husum (usc) - Mit einem hart erkämpften 3:2 (1:1) gegen den FC Angeln 02 festigte die Husumer SV die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Über weite Strecken sah es nicht nach einem Erfolgserlebnis für die Nordfriesen aus, denn Angeln machte es den Spielern von Trainer Malte Köster sehr schwer. Das sehr kompakt stehende Mittelfeld der Gäste erstickte schon viele Angriffe im Ansatz. Mit schnellen Kontern wurde der Spitzenreiter mehrfach in Bedrängnis gebracht. Doch die Husumer zeigten, warum sie souverän an der Tabellenspitze stehen. Husums Trainer Malte Köster stand die Freunde ins Gesicht geschrieben: "Dass wir Angeln nicht im Vorbeigehen schlagen würden, war klar. Aber meine Spieler haben nach dem Platzverweis toll gefightet und in Unterzahl den Sieg erzwungen." Nach ausgeglichener Anfangsphase erzielte der FC Angeln die Führung nach einem Handspiel von Tobias Wetzel im Strafraum, Christian Döhrwaldt ließ Torhüter Chris Bielinski mit seinem Elfmeter keine Abwehrmöglichkeit (21.). Die Nordfriesen verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen, liefen sich aber oft fest. Doch in der 37. Minute war es so weit: Nach genauem Zuspiel von Dennis Schulte zirkelte Torjäger Sebastian Kiesbye das Leder zum 1:1 in die Maschen. Kiesbye gelang nach 53 Minuten auch die Führung, Christian Herpel hatte ihn in Szene gesetzt. Drei Minuten später traf Henning Lorenzen den Pfosten. Doch die Gäste steckten nie auf, spielten ruhig und diszipliniert weiter und wurden belohnt: Wieder vollendete Christian Döhrwaldt (61.). Nach Gelb-Rot für Kapitän Michael Petersen (78.) bäumten sich die Nordfriesen auf und erzwangen schließlich den Sieg. Kiesbye köpfte einen Freistoß an die Latte (80.) und erzielte fünf Minuten später das Siegtor. bhu Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber (46. Rettkowski), Ruland (81.Strüning) Petersen – Lietzau, Lühr (46. Alla), Lorenzen, Wetzel – Schulte, Kiesbye. FC Angeln 02: Wächter – Hagelüken, Krüger, Fitz, Marxen – Doehrwaldt (66. Dobberphul), Hoffmann-Timm, D. Burau, Laß – Thiesen, J. Burau (80. Brueggermann). Tore: 0:1 Döhrwaldt (21./Handelfmeter), 1:1, 2:1 Kiesbye (37., 53.), 2:2 Döhrwaldt (61.), 3:2 Kiesbye (85.). Schiedsrichter: Lars Duchow (Tellingstedt). Zuschauer: 133. Beste Spieler: Lorenzen, Kiesbye/Wächter, Döhrwaldt. Gelb-Rote Karte: Petersen (78., Meckern).

2. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Teuer verkauft

Fußball-Verbandsliga: FC Angeln macht dem Spitzenreiter Husumer SV beim 2:3 das Siegen schwer
Angelns Christian Hoffmann-Timm jagt Tobias Wetzel den Ball ab. Foto: sieg
Husum (bhu) - Mit einem hart erkämpften 3:2 (1:1)-Sieg gegen den FC Angeln festigte die HusumerSportvereinigung die Tabellenführung in der Verbandsliga Nord-West. Über weite Strecken sah es nicht nach einem Erfolgserlebnis für die Nordfriesen aus, denn Angeln machte es den Spielern von Trainer Malte Köster sehr schwer.

Das sehr kompakt stehende Mittelfeld des FC Angeln erstickte schon viele Angriffe im Ansatz. Mit schnellen Kontern wurde der Spitzenreiter mehrfach in Bedrängnis gebracht. Doch die Husumer zeigten, warum sie souverän an der Tabellenspitze stehen, denn selbst in Unterzahl sind sie in der Lage ein Spiel zu ihren Gunsten zu drehen.

Husums Trainer Malte Köster stand die Freunde ins Gesicht geschrieben: „Das wir Angeln nicht im vorbeigehen schlagen würden, war mir vorher klar. Aber meine Spieler haben nach dem Platzverweis toll gefightet und in Unterzahl den Sieg erzwungen.“

FC-Trainer Detlev Hinrichs wirkte etwas geknickt: „Ich meine, dass wir einen Punkt verdient hätten, denn meine Spieler haben hier nie aufgegeben und sind sehr diszipliniert aufgetreten.“

Nach einer ausgeglichenen Anfangsphase erzielte der FC Angeln die Führung nach einem Handspiel von Tobias Wetzel im Strafraum, Christian Döhrwaldt ließ Husums Torhüter Chris Bielinski mit seinem Elfmeter keine Abwehrmöglichkeit (21.). Die Nordfriesen verstärkten nun ihre Angriffsbemühungen, liefen sich aber oft an der vielbeinigen Abwehr der Gäste fest. In der 37. Spielminute war es doch soweit: Nach einem genauen Zuspiel von Dennis Schulte zirkelte Husums Torjäger Sebastian Kiesbye das Leder zum 1:1 in die Maschen.

Kurz nach dem Wechsel war wieder Sebastian Kiesbye mit seinem zweiten Treffer für seine Farben erfolgreich (53.). Doch die Gäste steckten nie auf und wurden belohnt. Wieder vollendete Christian Döhrwaldt (61.). Böses schwante den Husumer Fans, nachdem Kapitän Michael Petersen wegen Meckern den gelb-roten Karton von Schiedsrichter Lars Duchow sah (78.). Doch die Nordfriesen bäumten sich auf und erzwangen schließlich den Sieg. Wieder netzte Sebastian Kiesbye zum 3:2 Endstand für den Spitzenreiter ein (85.). Der FC Angeln verkaufte sich teuer, trat im Husumer Friesenstadion sehr couragiert wie kaum eine andere Mannschaft auf. Doch die Husumer Elf wirkte einfach abgeklärter und cleverer.

Husum: Bielinski – Herpel, Wullenweber (46. Rettkowski), Ruland (81.Strüning) Petersen – Lietzau, Lühr (46. Alla), Lorenzen, Wetzel – Schulte, Kiesbye.
Angeln: Wächter – Hagelüken, Krüger, Fitz, Marxen – Döhrwaldt (66. Dobberphul), Hoffmann-Timm, D. Burau, Laß – Thiesen, J. Burau (80. Brüggermann).
Schiedsrichter: Lars Duchow (Tellingstedt) – Zuschauer: 133

2. Mai 2013 · Schlei Bote

C-Junioren empfangen Holstein in Arlewatt

Husum (usc) - Volles Fußball-Programm am letzten April- und am ersten Mai-Tag – hier die Kurzübersicht.

Landespokal B-Junioren: Ob das in den Abstiegskampf passt? Die B-Junioren der SG Rödemis/Husum brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, am Mittwoch (15 Uhr) steht aber das Halbfinale im SHFV-Pokal an. Die Schützlinge von Trainer Björn Fleige spielen beim Liga-Rivalen SG Trave 06.

Verbandsliga: Der Nachholspieltag wird mit einem Derby eröffnet: Die SG Langenhorn-Enge trifft heute um 19 Uhr auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt. Das Hinspiel – am allerersten Spieltag – entschieden die „Löwen“ mit 3:1 für sich. Die Husumer SV kann am Mittwoch (15 Uhr) mit einem Erfolg gegen den auswärts starken FC Angeln 02 einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Am Freitag (19 Uhr) kommt dann schon der TSVNordhastedt.

30. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 32 03.05.13 Husumer SV TSV Nordhastedt 1:3

Trotz Niederlage: Husum kommt mit blauem Auge davon

Sebastian Kiesbye (Mitte) im Laufduell gegen Martin Spitzbarth. Husums Torjäger ging leer aus. Foto: hulin

Husum (bhu) - Völlig überraschend kam die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit 1:3 (0:1) gegen den TSV Nordhastedt unter die Räder – das erste verlorene Spiel nach elf ungeschlagenen Partien. 200 Zuschauer sahen einen völlig ungefährdeten Sieg des TSV, denn die Mannschaft von Trainer Malte Köster versagte kollektiv und konnte zu keiner Zeit die geschickt agierenden Gäste in Bedrängnis bringen. „Wir sind überhaupt nicht richtig ins Spiel gekommen“, kommentierte Husums Trainer Malte Köster. „Nordhastedt hat meinen Spielern den Schneid abgekauft und verdient gewonnen.“

TSV-Trainer Olaf Thede freute sich: „Ein völlig verdienter Erfolg mit einer tollen Mannschaftsleistung, sowohl defensiv wie offensiv.“ Einen besseren Start hätten sich die Gäste nicht wünschen können, denn bereits in der 4. Minute landete das Leder am verdutzten Husumer Torhüter Chris Bielinski vorbei zur Gästeführung im Kasten. Tim Ostermann hatte aus 25 Metern abgezogen. Die Nordfriesen bemühten sich, blieben aber immer wieder an der guten Viererkette des TSV hängen. Nur einmal gab es so etwas wie Gefahr vor dem Gäste-Tor. Sebastian Kiesbye zielte aus 16 Metern mit einem Drehschuss nur knapp daneben (41.). Im Gegenzug hatte Dennis Karstens den zweiten Treffer auf dem Fuß, doch überhastet vergab er freistehend diese Möglichkeit.

Die Geschichte der zweiten Halbzeit ist schnell erzählt. Husum rannte weiter dem Rückstand hinterher, ohne jedoch große Tormöglichkeiten herauszuspielen. Nordhastedt stand gut in der Abwehr und startete stets gefährliche Konter, die die Abwehr des Tabellenführers vor arge Probleme stellte. Tim Ostermann hämmerte den Ball in der 59. Minute an die Latte, zwei Minuten später hatte er mehr Glück und erzielte das 0:2.

Hoffnung kam bei den Husumer Fans nach dem Anschlusstreffer zum 1:2 mit einem Kopfball von Dennis Schulte auf (80.), doch fünf Minuten später stellte Dennis Karstens den alten Abstand zum wieder her. „Das war ein gebrauchter Tag“, sagte Malte Köster geknickt. „Wir haben einfach nichts Zwingendes zu Stande gebracht.“ Tags darauf dürfte sich seine Laune zumindest etwas gebessert haben: Nach dem 0:0 des TSV Nordmark Satrup gegen den FC Angeln 02 beträgt der Husumer Vorsprung bei fünf noch ausstehenden Partien satte elf Punkte.

Husumer SV: Bielinski – Herpel (76. Schaller), Rettkowski, Ruland (64. Wullenweber), Lietzau – Lühr, Lorenzen (18. Strüning), Alla, Wetzel – Schulte, Kiesbye.
TSV Nordhastedt: Klocke – S. Witt, Orthbandt, Vehrs, Spitzbarth – Freund, Ostermann, Rimkus, Mueller – Karstens, L.Witt.
Zuschauer: 200.
Schiedsrichter: Patrick Hahn (Osdorf).
Tore: 0:1, 0:2 Ostermann (4.; 61.), 1:2 Schulte (80.), 1:3 Karstens (85.).
Beste Spieler: -/Ostermann, L. Witt.
Gelb-Rote Karte: Alla (Husum/81.).

6. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

C-Junioren empfangen Holstein in Arlewatt

Husum (usc) - Volles Fußball-Programm am letzten April- und am ersten Mai-Tag – hier die Kurzübersicht.

Landespokal B-Junioren: Ob das in den Abstiegskampf passt? Die B-Junioren der SG Rödemis/Husum brauchen im Abstiegskampf jeden Punkt, am Mittwoch (15 Uhr) steht aber das Halbfinale im SHFV-Pokal an. Die Schützlinge von Trainer Björn Fleige spielen beim Liga-Rivalen SG Trave 06.

Verbandsliga: Der Nachholspieltag wird mit einem Derby eröffnet: Die SG Langenhorn-Enge trifft heute um 19 Uhr auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt. Das Hinspiel – am allerersten Spieltag – entschieden die „Löwen“ mit 3:1 für sich. Die Husumer SV kann am Mittwoch (15 Uhr) mit einem Erfolg gegen den auswärts starken FC Angeln 02 einen weiteren Schritt in Richtung Meisterschaft machen. Am Freitag (19 Uhr) kommt dann schon der TSVNordhastedt.

30. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 19 08.05.13 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 3:1

Löwen gewinnen Derby gegen Husum

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Bernd Hansens Team dreht Rückstand und siegt mit 3:1 / Malte Köster: "Druck lastet auf der Mannschaft"
Da war Husums Welt noch in Ordnung: Sebastian Kiesbye (re.) überwindet Keeper Bernd Erichsen zum 0:1. Foto: svj

Löwenstedt (gho) - Zweite Niederlage in Folge: Nach dem 1:3 gegen Nordhastedt am vergangenen Freitag verlor die Husumer SV, Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West, auch das Derby beim SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 1:3 (0:1). „Man hat gemerkt, dass der Druck auf der Mannschaft lastet“, sagte Husums Trainer Malte Köster. Dennoch ist er sich sicher: „Die vier Punkte, die wir noch brauchen, werden wir auch holen.“ Sein Trainerkollege Bernd Hansen war hoch erfreut: „Ein Superspiel – heute haben wir mal wieder gezeigt, was in uns steckt.“

Die rund 300 Zuschauer auf dem Au-Wiesen-Platz sahen erste 20 Minuten ohne große Torraumszenen, anschließend hatte der Spitzenreiter seine beste Phase. Ein Kopfball von Dennis Schulte ging knapp am Gehäuse vorbei (20.), Tobias Wetzel traf den Pfosten (23.). Nachdem auf der Gegenseite Christian Peters die erste Chance für die Löwen ungenutzt gelassen hatte (23.), kam Torjäger Sebastian Kiesbye nach clever angetäuschter Kopfballverlängerung von Schulte frei durch und schob zur Gäste-Führung ein (25.). „Die erste Halbzeit war richtig gut, da hätten wir das zweite Tor machen müssen“, befand Köster, der auf Henning Lorenzen, Erion Alla und Salam Halawani verzichten musste.

Die Hausherren drängten noch vor der Pause auf den Ausgleich, aber jeweils nach Zusammenspiel mit Sven Nielsen scheiterte Peters knapp (30., 35.). Im zweiten Durchgang dominierte Blau-Weiß die Partie, Husum verwaltete die Führung und suchte vornehmlich mit langen Bällen den flinken Kiesbye. Die Einwechslungen der Stürmer Christian Carstensen (46.) und Jan Christian Kiehl (64.) belebten das Spiel der Heimelf. Die erste Möglichkeit im zweiten Durchgang für die Löwen setzte Christian Carstensen noch knapp vorbei (60.), ehe Abwehrchef Dennis Jäger einen 30-Meter-Freistoß unhaltbar zum Ausgleich in den Winkel donnerte (65.).

„Das Tor war wie ein Weckruf für uns“, bemerkte Hansen, dass ein Ruck durch sein Team ging. Nach einer Kombination über Peters und Nielsen lupfte Carstensen zum Führungstreffer ein (75.) – Husums hatte den Ball zuvor im Mittelfeld leichtfertig vertändelt – und auf Querpass von Nielsen erzielte Kiehl in der Schlussminute das entscheidende 3:1.

SV Blau-Weiß Löwenstedt: Bernd Erichsen – Christer Carstensen, Jäger, Birger Erichsen, Tüchsen – Dohle (46. Christian Carstensen), Clausen – Peters, Fürst (64. Kiehl), Schilling (73. Mennicken) – Nielsen.
Husumer SV: Bielinski – Herpel, Petersen, Rettkowski, Wullenweber – Lühr, Wetzel, Schulte (76. Cordts), Schröder, Lietzau (85. Ruland) – Kiesbye.
Zuschauer: 300. Schiedsrichter: Markus Meyer (Schuby).
Tore: 0:1 (25.) Sebastian Kiesbye, 1:1 (65.) Dennis Jäger, 2:1 (83.) Christian Carstensen, 3:1 (90.) Jan Christian Kiehl.
Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung/Schulte.

10. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan

Zwei Mal 0:8 – gibt's am Donnerstag Revanche?

Husum (usc) - Von der Regionalliga bis hinunter zur Kreisklasse C – am Mittwoch und Donnerstag wird der Saison-Endspurt fortgesetzt. Überall können die Teams ihren Zielen – Aufstieg, Klassenerhalt oder einfach nur vernünftiger Abschluss der Spielzeit – ein großes Stück näher kommen. Die Übersicht:

Verbandsliga: Das Top-Duo der Liga stellt sich in Löwenstedt vor. Am Mittwoch (19 Uhr) kommt Tabellenführer Husumer SV auf den Au-Wiesen-Platz, am Sonntag stellt sich Verfolger TSV Nordmark Satrup beim Team von Bernd Hansen vor. Das Hinspiel in Husum gewannen Malte Kösters Schützlinge 2:0.

Recht entspannt – nach zwei Siegen im Mai und dem Sprung auf Platz zehn – kann der TSVRantrum das Heimspiel am Donnerstag (15 Uhr) gegen Flensburg 08 II angehen. Die Gäste (fünf Punkte und drei Plätze hinter dem Team vom Lagedeich) brauchen noch Punkte für den Klassenerhalt.

Die SG Ladelund-Achtrup-Leck muss am Donnerstag (15 Uhr) zum Tabellennachbarn TSVNordhastedt, als Neunter beste Mannschaft aus Dithmarschen. Nordhastedt ließ am vergangenen Wochenende mit dem 3:1 in Husum aufhorchen. Der SV Frisia 03 muss zum abstiegsgefährdeten TSB Flensburg, die SG Langenhorn-Enge zum starken Tabellendritten Stern. Auch diese beiden Spiele werden am Donnerstag um 15 Uhr angepfiffen.

8. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Diverse Ausfälle in der Verbandsliga Nord-West

Husum (sh:z) - So allmählich muss der Fußball doch dem sich ankündigenden Winter Tribut zollen. Besonders stark betroffen war an diesem Wochenende die Verbandsliga Nord-West. Allein in Nordfriesland fielen drei Partien aus. Der Begegnung des TSV Rantrum am Sonnabend gegen den Zweiten TSV Nordmark Satrup folgten dann gestern auch das Gipfeltreffen von BW Löwenstedt gegen Spitzenreiter Husumer SV sowie das Gastspiel von Blau-Weiß Wesselburen in Risum-Lindholm.
26. November 2012 · Norddeutsche Rundschau

Zarte Hoffnung und Revanche-Gelüste

Die Fußball-Vorschau: Hattstedt/Arlewatts C-Junioren gegen den Tabellenvorletzten / Verbandsliga-Derbys in Leck und Löwenstedt
Hinspiel-Szene aus dem August: Husums Michael Petersen (rechts) umkurvt den strauchelnden Löwenstedter Mirco Dohle. Foto: hulin
Husum (Ulrich Schröder) - Das Fußballjahr 2012 neigt sich dem Ende zu, doch noch geht es von der Regionalliga bis hinunter in die Kreisklassen um Punkte und die Weichenstellung für die Rückrunde. Die Regionalliga-Junioren messen sich mit Teams aus Niedersachsen, in Leck und Löwenstedt herrscht Derby-Alarm – die Wochenend-Übersicht.

Verbandsliga Nord-West: Lediglich vier von 18 Spielen hat die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) bislang verloren, drei davon gegen Spitzenteams (2:3 und 1:2 gegen Husum, 1:4 gegen Satrup). Und dann war da noch das 0:2 bei der SG Langenhorn-Enge. „Wiedergutmachung“ ist laut SG-Coach Dennis Peper am Sonnabend (14 Uhr) im Rückspiel angesagt. Langenhorn-Enge kommt nach dem 3:2 gegen Brunsbüttel und dem „Dreierpack“ von Mario Wesener mit breiter Brust, die Gastgeber haben personelle Probleme. Unter anderem fehlen Stefan Reschke, Lars Christiansen und Marvin Treitz. Dennoch ist Peper nach den Leistungen zuletzt gegen Satrup und in Husum zuversichtlich.

„Gegen Satrup müssen wir die Tugenden, die uns auszeichnen, wieder auspacken. Die Zeit der Schönspielerei ist zumindest bis Weihnachten vorbei…“, kündigt Trainer Bernd Michalski auf der Homepage des TSV Rantrum an. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der Tabellenzweite an den Lagedeich. Mit dabei wohl Stürmer Sven Beck, der den TSB Flensburg am vergangenen Wochenende beim 4:0 im Alleingang abschoss.

Äußerst besonnen reagierte Bodo Schmidt, Trainer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm, auf das hitzige 2:2 am vergangenen Wochenende beim TSV Friedrichsberg. „Bringt ja nichts, von außen Unruhe reinzubringen“, so der Ex-Profi gelassen. Pascal Petersen musste mit Verdacht auf Nasenbeinbruch ausgewechselt werden. Zu diesem Vorfall schrieb Jan Zimmermann, Ligaobmann der Schleswiger, den Kollegen der Schleswiger Nachrichten: „Es kam zu einem unglücklichen Zusammenprall zwischen den beiden Spielern im Rückwärtslaufen. Keinesfalls war es ein vorsätzlicher Kopfstoß.“ Wie dem auch sei: Am Sonntag (14 Uhr) empfängt Frisia, wieder mit Kapitän Leif Johannsen, den Tabellen-16. Blau-Weiß Wesselburen.

„Husum hat eine Super-Runde gespielt, Kompliment. Bei uns lief es nicht ganz so rund“, sagt Bernd Hansen, Coach des SV Blau-Weiß Löwenstedt, vor dem Kräftemessen am Sonntag (14 Uhr) mit der Husumer SV. Er erinnert sich äußerst ungern an das mit 0:2 verlorene Hinspiel: „Da hatten wir die Hosen voll.“ Das soll am Sonntag (14 Uhr) vor großer Kulisse nicht noch mal passieren. Hansen: „Ich bin froh, wenn wir eine stabile Leistung abliefern und das Spiel so lange wie möglich offen halten.“ Husum mühte sich zuletzt zum 2:1 gegen die SG LAL, offenbarte dabei aber laut Hansen besondere Qualität: „Das zeichnet sie aus, dass sie auch solche Spiele gewinnen.“
23. November 2012 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL 33 11.05.13 BW Wesselburen Husumer SV 0:5

Husumer SV kehrt in die Schleswig-Holstein-Liga zurück

Wesselburen / Löwenstedt (gho/usc) - Nach nur einer Saison kehren die Fußballer der Husumer SV in die Schleswig-Holstein-Liga zurück. Das Team von Trainer Malte Köster gewann sein Auswärtsspiel bei BW Wesselburen 5:0 (2:0) und profitierte vom gestrigen 0:0 des SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen den TSVNordmark Satrup. „Die Freude ist groß. Zuletzt waren wir nach den zwei Niederlagen doch etwas nervös“, sagte Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger gestern. „Eine tolle Leistung des Trainerteams, besonders von Malte Köster“, lobte Schleger. Köster, ehemaliger Oberliga-Spieler in Husum, hatte das neu formierte Team im vergangenen Sommer übernommen.

Köster war gestern auf dem Platz in Lindholm, um den SV Frisia 03 und die SG Langenhorn-Enge zu beobachten. „Bisschen schade, wenn man Meister wird, ohne selbst gespielt zu haben“, sagte er, freute sich aber natürlich dennoch. Die ersten Neuzugänge stehen fest, mit Namen wollte der Coach aber noch nicht rausrücken. „Zwischen der Verbands- und der SH-Liga liegen Welten. Wir wollen uns als Kollektiv in diese Klasse hereinspielen“, sagte er.

Beim Auswärtssieg in Wesselburen überragte Dennis Schulte mit vier Toren. Bereits nach zwei Minuten gelang ihm das 1:0. Nach einem Handspiel als letzter Mann sah BW-Verteidiger Timm Nehmer die Rote Karte, so dass die Hausherren 70 Minuten in Unterzahl zu bestreiten hatten. Nach dem folgenden Freistoß staubte Schulte zum 2:0 ab. In der Folge beschränkte sich die Heimelf auf Schadensbegrenzung, die Stormstädter spielten die Überzahl clever aus. Nach einem Diagonalball von Michael Petersen köpfte Schulte zum 3:0 ein (52.). Per Abstauber erzielte Schulte noch seinen vierten Treffer (59.) und auch am letzten Tor war er beteiligt – seine Kopfballverlängerung nutzte Angreifer Sebastian Kiesbye zum 5:0-Endstand (83.).

Husumer SV: Bielinski – Herpel (59. Strüning), Wullenweber, Rettkowski, Petersen – Lühr, Wetzel (57. Lietzau), Alla – Halawani, Schulte, Kiesbye. Zuschauer: 50. Schiedsrichter: Henning Deeg (Hartenholm)
Tore: 0:1 (2.), 0:2 (20.), 0:3 (52.), 0:4 (59.) Dennis Schulte, 0:5 (83.) Sebastian Kiesbye.

14. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga

Husumer SV kehrt in die SH-Liga zurück

Wesselburen / Löwenstedt (sh:z) - Nach nur einer Saison kehren die Fußballer der Husumer SV in die Schleswig-Holstein-Liga zurück. Das Team von Trainer Malte Köster gewann sein Auswärtsspiel bei BW Wesselburen 5:0 (2:0) und profitierte vom gestrigen 0:0 des SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen den TSVNordmark Satrup. „Die Freude ist groß. Zuletzt waren wir nach den zwei Niederlagen doch etwas nervös“, sagte Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger. „Eine tolle Leistung des Trainerteams, besonders von Malte Köster“, lobte Schleger. Köster, ehemaliger Oberliga-Spieler in Husum, hatte das neu formierte Team im vergangenen Sommer übernommen. Köster war gestern auf dem Platz in Lindholm, um den SV Frisia 03 und die SG Langenhorn-Enge zu beobachten. „Bisschen schade, wenn man Meister wird, ohne selbst gespielt zu haben“, sagte er, freute sich aber natürlich dennoch.

13. Mai 2013 · Schlei Bote
VL 26 18.05.13 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:0
Fußball-Verbandsliga

0:1 – Husum nutzt klare Überlegenheit nicht

Fußball-Verbandsliga

Satrups zweiter Erfolg gegen Meister Husum

Satrup (wsi) - Hans-Jürgen Jacobsen, Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Nordmark Satrup, war ehrlich. „Unsere Moral stimmte, aber der Sieg war schon sehr glücklich“, befand er nach dem 1:0 (1:0) seines Teams gegen Meister und Aufsteiger Husumer SV. Auch das Hinspiel hatte der Aufsteiger 1:0 für sich entschieden, weil die Stormstädter das Tor nicht getroffen hatten. Auch diesmal war es ein äußerst schmeichelhafter Sieg, da die Gäste spielerisch hoch überlegen waren. Zudem erarbeiteten sie sich massenhaft Torchancen. Allein Torjäger Sebastian Kiesbye hätte eine klare Führung herausschießen können, aber er vergab reihenweise beste Möglichkeiten (27., 32., 37.). TSV-Keeper Finn Hübner zeigte sich zudem als Meister seines Fachs. Nach vorne passierte bei den Hausherren nicht viel, da mit Sven Beck, Hendrik Böhm und Tobias Timm der gesamte Angriff ausfiel. Dennoch gelang der Siegtreffer – der Ex-Husumer David Lies zirkelte einen Freistoß gefühlvoll über die Mauer (41. Minute). Nach dem Seitenwechsel hielt die Dominanz der Nordfriesen an, aber weder Kiesbye (49.), noch Erion Alla (52.) oder Bosse Wullenweber (70.) trafen. Dominic Möller (75.) und Lasse Wietz (90.) hätten noch erhöhen können.

TSV Nordmark Satrup: Hübner - Thomsen (46. Larsen), Matthiesen, Jacobsen, Wintschel - Lies, Schulz, Seebauer, Clausen - Andresen, Möller (87. Wietz).Husumer SV: Bielinski - Lietzau, Petersen, Rettkowski, Lühr - Alla, Wetzel, Schulte (79. Schaller), Wullenweber - Halawani, Kiesbye.
Schiedsrichter: Alexander Hahn (SC Kellenhusen). Tor: 1:0 Lies (41.). Zuschauer: 120.
Beste Spieler: Hübner, Wintschel, Jacobsen/Alla, Wetzel.
21. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport Flensburger Tageblatt
KP-HF 22.05.13 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:3 nV

Meister Husumer SV gibt sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand

Krombacher-Kreispokal: Halbfinal-Aus gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 2:3 nach Verlängerung / Endspiel am 8. Juni
Husum (bhu) - Überraschung im Krombacher Kreispokal: Im Halbfinale unterlag der frisch gebackene Verbandsliga-Meister Husumer SV dem Klassenkonkurrenten SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 2:3 (2:0) nach Verlängerung und gab dabei nach einer tollen ersten Halbzeit einen sicher geglaubten Sieg noch aus der Hand.

Nach einer 2:0-Pausenführung vergaßen die Spieler von Trainer Malte Köster, den berühmten Sack zuzumachen. Genügend Torchancen waren reihenweise vorhanden, wurden teilweise aber zu leichtfertig vergeben. Nach dem Anschlusstreffer kurz nach dem Wechsel witterten die Gäste plötzlich Morgenluft. Mit unbändigem Siegeswillen rangen sie den Verbandsligameister nieder und erreichten völlig verdient das Finale am 8. Juni gegen den Bredstedter TSV, der am Dienstag den Verbandsligisten SG Ladelund/Achtrup/Leck mit einem 2:1 nach Verlängerung aus dem Wettbewerb gekickt hatte. „Wir haben es versäumt, weitere Tore zu machen. Dabei hatte meine Mannschaft das Spiel völlig im Griff,“ ärgerte sich Husums Trainer Malte Köster.

Die Husumer legten los wie die Feuerwehr. Bereits nach sieben Minuten erzielte Dennis Schulte aus dem Gewühl heraus die 1:0-Führung. Und Salam Halawani baute den Vorsprung nach einer herrlichen Kombination aus (23.). Von den Gästen war vor der Pause nur wenig zu sehen. Die Husumer drängten Frisia völlig in die eigene Hälfte zurück und beherrschten das Spiel, vergaben aber reihenweise sehr gute Tormöglichkeiten. Die größte Chance ließ kurz vor der Pause Erion Alla, der völlig frei vor dem gegnerischen Tor auftauchte, ungenutzt.

Leif Johannsen brachte Frisia mit einem 16-Meter-Schuss kurz nach dem Wechsel auf 1:2 heran ubnd damit zurück ins Spiel. „Da muss man Charakter zeigen und dagegen halten“, bemängelte Malte Köster die Spielweise seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. Aus Husumer Sicht nahm das Unheil jetzt seinen Lauf. Frisia konnte im Mittelfeld schalten und walten und drängte auf den Ausgleich. Dass die Husumer sich noch selbst dezimierten, spielte den Gästen zusätzlich in die Karten. Christian Herpel sah in der 82. Minute wegen Foulspiels die gelb-rote Karte. Praktisch mit dem Schlusspfiff erzielte Arne Ingwersen den verdienten Ausgleich mit einem Freistoß und erzwang damit die Verlängerung.

Den Siegtreffer bereitete wieder Ingwersen mit einem Freistoß vor. Husums Torhüter Chris Bielinski konnte das Leder nicht festhalten, Pascal Petersen vollendete aus kurzer Distanz zum 2:3-Endergebnis (102.).
24. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Heute erstes Halbfinale im Kreispokal

Bredstedt/Husum (sh:z) - Ein Kreisligist und drei Verbandsligisten sind noch im Rennen um den Krombacher Fußball-Kreispokal. Heute um 19 Uhr steigt das erste Halbfinale: Kreisligist Bredstedter TSVempfängt die SG Ladelund-Achtrup-Leck (SG LAL), am Mittwoch (Anstoß ebenfalls 19 Uhr) stehen sich im Friesenstadion Meister Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Verbandsliga-Duell gegenüber. Die Sieger erreichen das Endspiel, das am Sonnabend, 8. Juni, im Langenhorner Waldstadion über die Bühne geht. Im Kreis-Cup für untere Mnnschaften ermitteln am Mittrwoch (19 Uhr) der SV Dörpum II und der SV Blau-Weiß Löwenstedt II den Endspiel-Gegner des Team Sylt II.

21. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Ballgeflüster

Lauter Termine

Husum (sh:z) - Es gibt noch reichlich Punktspiele im Fußball-Kreis Nordfriesland – und dann ist da ja auch noch der Pokalwettbewerb. Der kommissarische Spielausschuss-Obmann Wolfgang Stöhrmann hat die Halbfinal-Partien im Kreis-Cup und im Krombacher-Kreispokal angesetzt. Am Mittwoch (19 Uhr) erwartet das Team Sylt II die SG LAL II, die anderen drei Spiele finden am Mittwoch, 22. Mai, ebenfalls um 19 Uhr statt. Im Kreiscup trifft der SV Dörpum II auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt II, im Krombacher-Kreispokal trifft Kreisligist Bredstedter TSVauf die SG Ladelund-Achtrup-Leck. In einem reinen Verbandsliga-Duell stehen sich die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegenüber. Die Endspiele (auch das im Kreispokal der Frauen zwischen dem MTV Leck und dem Sieger aus Langenhorn-Enge – SVFrisia 03) werden am Sonnabend, 8. Juni, im Langenhorner Waldstadion ausgetragen. Zudem ist geplant, den letzten Spieltag der Fußball-Kreisliga vom 25. Mai auf den 1. Juni zu verlegen. Zuvor war die Saison in den Seniorenklassen auf Verbandsebene um eine Woche nach hinten verschoben worden.

23. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

IF Tönning schenkt Viertelfinal-Spiel ab

Tönning (sh:z) - Das Halbfinale im Krombacher Fußball-Kreispokal ist komplett. Noch im Wettbewerb sind die Verbandsligisten Husumer SV, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und SG Ladelund-Achtrup-Leck sowie Kreisligist Bredstedter TSV. Die SG Ladelund-Achtrup-Leck kam kampflos weiter, weil Gegner IF Tönning das für den kommenden Mittwoch geplante Viertelfinal-Spiel absagte. Grund seien die bevorstehenden „englischen Wochen“ in der Fußball-Kreisliga, teilte der Verein mit – in der zweiten April-Hälfte stehen allein fünf Pflichtspiele an. Die Eiderstedter mischen in der Spitzengruppe mit und haben gute Chancen auf Meisterschaft und Verbandsliga-Aufstieg.

11. April 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 27 25.05.13 Husumer SV SG Langenhorn/Enge 5:1

Nach Anlaufschwierigkeiten souverän

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Aufsteiger Husumer SV bezwingt die SG Langenhorn-Enge im Derby verdient mit 5:1
Rutschpartie: Husums Angreifer Dennis Schulte verpasst die Flanke, das Tor von Keeper Frank Schaarschmidt ist nicht in Gefahr.

Husum (Bernd Hulin) - Mit dem 5:1 (2:1) gegen die SG Langenhorn-Enge erspielte sich die Husumer SV einen auch in dieser Höhe verdienten Erfolg. Beim Meister der Fußball-Verbandsliga Nord-West war in der ersten halben Stunde etwas Sand im Getriebe, die Gäste verteidigten geschickt und starteten immer wieder gefährliche Konter. Nach dem Wechsel hatte der Aufsteiger in die SH-Liga das Spiel im Griff und setzte die Überlegenheit dann auch in Tore um.

„Über weite Strecken der ersten Halbzeit haben wir nicht den Aufwand betrieben, der nötig ist um ein Spiel zu gewinnen“, resümierte Husums Trainer Malte Köster. „Der Sieg war aber insgesamt verdient.“ SG-Trainer Frank Schollek befand: „Der Husumer Sieg geht völlig in Ordnung, wir waren eigentlich chancenlos.“

Sascha Rettkowski mit der Meistertafel, rechts Staffelleiter Frank Willer. Foto: hulin

In der Anfangsphase spielten die Gäste gut mit, setzten immer wieder Nadelstiche. Nach einem schnellen Konter ging die SG in der 25. Minute sogar in Führung – Arne Jessen düpierte Husums Torhüter Chris Bielinski mit einem Heber aus 14 Metern. Fünf Minuten später hatte Husums Keeper mit einem Schuss von Steffen Petersen aus zwölf Metern seine liebe Mühe, doch das war die letzte Möglichkeit für die SG in dieser Partie.

Die Husumer drängten, zunächst scheiterten Tim Ruland und Sebastian Kiesbye nur äußerst knapp (35./36.). In der 39. Minute hämmerte Husums Torjäger Sebastian Kiesbye das Leder volley zum Ausgleich in die Maschen. Mit dem Pausenpfiff gelang Bosse Wullenweber mit einem herrlichen Schuss von der Strafraumgrenze die 2:1-Führung. Nach Wiederbeginn zogen die Stormstädter das Tempo noch einmal an, die SG wurde fast völlig in der eigenen Hälfte eingeschnürt. Der Lohn der Bemühungen stellte sich schnell ein, denn Sebastian Lühr erhöhte bereits in der 48. Minute auf 3:1.

Immer wieder wurde das Tor von SG-Keeper Frank Schaarschmidt in Bedrängnis gebracht. Nachdem Kiesbye und Dennis Schulte nur knapp scheiterten, war es erneut Kiesbye, der nach einer schönen Kombination auf 4:1 erhöhte (67.). Das Endergebnis stellte Marco Lietzau her, der den Ball in der 77. Minute volley zum 5:1 in die Maschen drosch.

Weitere Torgelegenheiten vereitelte eine aufopferungsvoll kämpfende Gäste-Abwehr mit vereinten Kräften.

Husumer SV: Bielinski – Strüning (65. Rafalski), Rettkowski, Ruland, Petersen – Lühr, Wullenweber, Alla (46. Herpel), Lietzau – Schulte, Kiesbye.
SG Langenhorn-Enge: Schaarschmidt – Johannsen, Nahnsen, Christiansen, Johannsen – Jessen (55. Asmussen), Friedrichsen, Petersen, Otto (65. Conradi) – Hansen, Brydda (65. Jensen).
Zuschauer: 65.
Schiedsrichter: Gerhardt (Kiel).
Tore: 0:1 Jessen (25.), 1:1 Kiesbye (39.), 2:1 Wullenweber (45.), 3:1 Lühr (48.), 4:1 Kiesbye (67.), 5:1 Lietzau (77.).
Beste Spieler: Petersen, Kiesbye/-.

27. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Zwischen Meisterjubel und Abstiegskampf: Fußball-Saison auf der Zielgeraden

Valentin Godt (hier im Duell mit dem Kieler Fyn Claasen) tritt mit der SG Rödemis/Husum zum Derby in Lindholm an. Foto: hulin

Husum (usc) - Die Fußball-Saison 2012/13 neigt sich dem Ende zu. In einigen Klassen sind die Entscheidungen längst gefallen, in anderen bliebt es spannend bis zuletzt. Bevor sich Nordfrieslands Fußballer am Abend vor den TV-Geräten versammeln, hier die Wochenend-Übersicht.

Regionalliga Junioren: „Wir haben was gutzumachen“, sagt Axel Thomas, zum Saisonende scheidender Trainer der C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt. Als „desaströs“ bezeichnet er das Hinspiel der Nordfriesen beim SV Werder Bremen. Zur Halbzeit lagen die Nordfriesen 0:14 hinten, am Ende stand ein bitteres 0:21. Thomas ist nicht so vermessen, an einen Sieg gegen den Bundesliga-Nachwuchs zu glauben, erwartet aber, dass sich seine Schützlinge im letzten Heimspiel gegen den Tabellendritten gut verkaufen. „Die Jungs sollen das Spiel noch mal genießen“, so Thomas, der heute (14 Uhr) im Hattstedter Waldstadion auf ein „volles Haus“ hofft.

Die A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm haben noch zwei Heimauftritte zu absolvieren, den ersten am Sonntag (13 Uhr) gegen den FC Eintracht Norderstedt. Das Hinspiel hatten die Nordfriesen lange offen gehalten, sogar geführt – am Ende stand aber eine 1:4-Niederlage.

SH-Liga Junioren: Vier Spiele noch, nach Rechnung von Trainer Björn Fleige sind noch drei Siege nötig. Der Rückstand auf den Nichtabstiegsplatz beträgt schon vier Punkte. Das wird schwer für die B-Junioren der SG Rödemis/Husum, die im Pokalfinale dem Bundesligisten Holstein Kiel einen großen Kampf lieferten, sogar führten und am Ende nur 1:3 verloren. Heute (14 Uhr) treten die Stormstädter zum Derby beim SV Frisia 03 in Lindholm an. Das Team von Olaf Petersen gewann am Mittwoch 5:2 (3:0) bei Schleswig 06. Til Horak und Tobias Zuth trafen jeweils doppelt, Rasmus Jürgensen steuerte einen Treffer bei.

Die A-Junioren der SG Husum/Rödemis gastieren am Sonntag (14 Uhr) beim Tabellenzweiten Flensburg 08.

Gelingt der große Wurf? Die B-Juniorinnen des SV Frisia 03 können noch Meister werden. Heute (16 Uhr) ist der Tabellenzweite Favorit gegen den TSV Beidenfleth, Spitzenreiter FFC Oldesloe (ein Punkt mehr) spielt zeitgleich bei Holstein Kiel II.

Verbandsliga: Geht der Husumer SV im Saisonendspurt die Puste aus? Seit dem Titelgewinn verlor der Meister 0:1 in Satrup und 2:3 im Kreispokal-Halbfinale gegen den SV Frisia 03. Heute (14 Uhr) kommt die SG Langenhorn-Enge zum Derby ins Friesenstadion. Ganz entspannt können die anderen nordfriesischen Teams ihre Aufgaben angehen. Blau-Weiß Löwenstedt empfängt heute um 14 Uhr den BSC Brunsbüttel, die SG Ladelund-Achtrup-Leck tritt in Schleswig beim TSV Friedrichsberg und der TSV Rantrum in Flensburg bei 08 II an.

Der SV Frisia 03 schließt den vorletzten Spieltag am Sonntag (15 Uhr) gegen Absteiger TSB Flensburg ab. Das Team von Bodo Schmidt ist seit Wochen in bestechender Form, kann sogar noch Zweiter werden. Das würde zur Teilnahme an der vorsorglichen Aufstiegsrunde zur SH-Liga berechtigen. Nordmark Satrup, mit zwei Punkten vor Frisia derzeit Zweiter, hat bereits abgewinkt, auch Stern Flensburg (Vierter) will nicht.Eine Entscheidung bei den Nordfriesen ist noch nicht gefallen.

Kreisliga: Nur ein „halber“ Spieltag steht heute und morgen auf dem Spielplan – aber die vier Partien haben es in sich. IF Tönning kann gegen den FSV Wyk (heute 15.30 Uhr) die letzten theoretischen Zweifel am Meistertitel beseitigen, ein Punkt reicht den Eiderstedtern.

Spannend geht’s im Keller zu: BW Friedrichstadt ist bereits abgestiegen, derzeit punktgleich 14. und 15. sind die SG Wiedingharde-Emmelsbüll und die SG LAL II. Bide haben heute um 15 Uhr Heimrecht – die SG LAL II gegen Arlewatt, Wiedingharde-Emmelsbüll gegen BW Löwenstedt II.
25. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL 34 01.06.13 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:0

"Rettkos" letztes Punktspiel ohne Tore

Fußball-Verbandsliga: Meister Husumer SV trennt sich 0:0 vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm / Beide Trainer zufrieden mit der Saison
Ringkampf auf dem Rasen: Husums Sebastian Kiesbye (Mitte) zerrt an Frisias Lasse Paulsen, Foto: hulin

Husum (Ulrich Schröder) - Fußball am letzten Spieltag – das bedeutet oftmals kuriose Ergebnisse, Offensive pur mit reichlich Toren und ein echtes Spektakel für Spieler und Zuschauer. Dass es auch anders geht, bewiesen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonnabend vor 138 Besuchern. 0:0 hieß es nach 90 weitgehend unspektakulären Minuten.

„Gut, dass wir nicht verloren haben. Wir haben 80 Punkte, das kann sich sehen lassen. Natürlich hätten wir lieber gewonnen, aber die Luft war raus“, befand Husums Coach Malte Köster, bevor er in Richtung Kabine sprintete. Einige Spieler hatten sich genähert, um ihm die obligatorische Bierdusche zu verpassen. Kösters Fluchtversuch war ambitioniert, aber letztlich erfolglos.

Beton-Bad: Sascha Rettkowski "verewigte" sich mit einem Fußbadruck. Foto: hulin

Auch Frisia-Trainer Bodo Schmidt wollte sich mit dem letzten Punktspiel nicht allzu lange aufhalten. „Es war relativ viel Bewegung drin, und meine Mannschaft hat das gut gemacht“, sagte er. Viel mehr gefiel ihm die Vorstellung seines Teams in der zweiten Saisonhälfte – Frisia ist hinter Meister und Aufsteiger Husum Zweiter in der Rückrunden-Tabelle.

In den ersten 45 Minuten gab es zwei große Chancen, jeweils eine für beide Teams. Nach 26 Minuten schickte Innenverteidiger Tim Ruland Sebastian Kiesbye mit einem langen Pass, der Torjäger zielte jedoch am langen Eck vorbei. Fünf Minuten später nutzte Oke Petersen eine Nachlässigkeit von Michael Petersen und flankte in die Mitte, der Kopfball des heranrauschenden Daniel Johannsen landete jedoch am Pfosten.

Frisia hinterließ im ersten Durchgang den besseren Eindruck. „Bei uns hat häufig der finale Pass gefehlt oder wir haben uns festgelaufen“, stellte Malte Köster fest. Seine Schützlinge waren kurz nach Wiederbeginn dennoch dran am 1:0 – der krachende Distanzschuss von Christian Herpel sprang jedoch von der Unterkante der Latte ins Feld zurück (51.). Bis zum Schlusspfiff passierte dann nichts mehr Erwähnenswertes, oder, wie Bodo Schmidt es freundlich umschrieb: „Es ging hin und her“.

Anschließend wurde Saisonabschluss bei Wurst und Bier gefeiert. Im Mittelpunkt: Husums „Urgestein“ Sascha Rettkowski (34), der sein letztes Punktspiel für die Stormstädter bestritt – offiziell verabschiedet wird er am 19. Juni beim Testspiel im Rahmen des sh:z-Fußballsommers gegen den FC St. Pauli.

„Rettko“ trug ein Trikot mit der Aufschrift „Vielen Dank für die tollen Jahre“ und musste barfuß in eine Betonwanne steigen – sein Fußabdruck (Schuhgröße 45) wurde verewigt.

Husumer SV: Teubler - Herpel (81. Peters), Rettkowski, Ruland (74. Wullenweber), Petersen - Lühr, Alla, Wetzel, Lietzau - Kiesbye, Halawani.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Carstensen - Bartelfsen, Paulsen, Andresen, Teegen - Leif Johannsen, D. Johannsen, Ingwersen, Christiansen - P. Petersen, O. Petersen (82. Leve Johannsen).
Schiedsrichter: Olimsky (Ostrohe).
Zuschauer: 138.
Beste Spieler: Rettkowski, Lühr/Paulsen, Daniel Johannsen.

3. Juni 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Frisia sagt die Aufstiegsrunde ab

Das Fußball-Programm am Wochenende: Team Sylt sagt ab –SG Eiderstedt veranstaltet ein Kleinfeld-Turnier auf dem Sportplatz in Garding
Björn Petersen (hier im Duell mit dem Flensburger Henning Aye) spielt mit dem SV Frisia 03 weiterhin in der Verbandsliga. Foto: pustal

Risum-Lindholm (Ulrich Schröder) - Entscheidungen fallen am Wochenende nicht nur auf dem Fußballplatz. Der Vorstand des SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat beschlossen, dass der Fußball-Verbandsligist, derzeit Tabellendritter, nicht an der vorsorglich angesetzten Aufstiegsrunde zur Schleswig-Holstein-Liga teilnehmen wird. Vor den Nordfriesen hatten bereits der TSV Nordmark Satrup (Zweiter) und Stern Flensburg (Vierter) abgelehnt. „Wenn keiner aus dem Nord-Westen will, spielen die Vertreter aus den anderen drei Verbandsligen“, so Staffelleiter Frank Willer (Buchholz).

Auf einigen Plätzen ist am Wochenende „Schaulaufen“ angesagt, auf anderen geht es noch um was – zum letzten Mal in der Saison 2012/13. Hier die Fußball-Übersicht des Wochenendes.

Regionalliga Junioren: Mit der Auswärtspartie beim MTV Treubund Lüneburg schließt sich das Kapitel Regionalliga für die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt. An den Gegner haben die Schützlinge von Trainer Axel Thomas gute Erinnerungen, gelang doch beim 1:0 im Hinspiel der bislang einzige „Dreier“ der Saison.

Gleich zwei Mal ran müssen die A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Heute (19 Uhr in Risum) trifft die Mannschaft von Uwe Petersen im Finale des Kreispokals auf die SG Ladelund-Achtrup-Leck, am Sonntag (13 Uhr) geht’s zum letzten Auswärtsspiel der Saison zum JFV Bremerhaven.

SH-Liga Junioren: Platz neun belegen die A-Junioren der SG Husum/Rödemis vor dem letzten Spieltag. Diesen Rang wollen die Stormstädter am Sonntag (13 Uhr) gegen Schleswig 06 halten, vielleicht sogar verbessern. 06 zählte lange Zeit zu den Titelkandidaten, ist aber mittlerweile auf den fünften Platz zurückgefallen.

Noch zwei Wochen sind die B-Junioren im Einsatz. Der SV Frisia 03 (am Sonnabend um 16 Uhr bei Holstein Kiel II) kann die Saison entspannt ausklingen lassen. Die Kieler besiegten am Mittwoch die SG Rödemis/Husum 5:0, Frisia gewann 3:1 (Tore: Til Horak, Rasmus Jürgensen, Markus Zemke).

Verbandsliga Nord-West: Am Sonnabend (14 Uhr) ist es geschafft, die letzten Partien werden angepfiffen. Der SV Frisia 03 hat noch ein Ziel vor der Brust, das Pokalfinale am 8. Juni in Langenhorn gegen den Bredstedter TSV. Zur Pokal-Revanche gastiert die Mannschaft von Bodo Schmidt bei der Husumer SV – vor kurzem holten die Frisianer dort einen 0:2-Rückstand auf und gewannen noch 3:2 nach Verlängerung.

Der TSV Rantrum empfängt den noch nicht ganz gesicherten (falls es einen fünften oder sogar sechsten Absteiger geben sollte) VfB Nordmark Flensburg. Aller Sorgen ledig ist auch die SG Langenhorn-Enge, die Flensburg 08 II erwartet, trotz des 13. Tabellenplatzes noch nicht. Blau-Weiß Löwenstedt gastiert beim Absteiger SG Geest 05, die SG Ladelund-Achtrup-Leck beim Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup.

Kreisliga: Kleinfeld-Turnier statt Punktspiel: Das Team Sylt kann am Sonnabend bei der SG Eiderstedt in Garding nicht antreten. Die SG möchte dennoch mit Fußballern und Anhängern Saisonabschluss feiern und veranstaltet daher am Sonnabend (16 Uhr) ein Turnier mit Spielern aller drei Herrenmannschaften in Garding.

Oben ist alles klar. IF Tönning ist Meister und Aufsteiger, der Bredstedter TSV hat Platz zwei sicher und darf an der vorsorglichen Aufstiegsrunde der Tabellen-Zweiten zur Verbandsliga teilnehmen. Es geht am 12. Juni zum Verlierer des Spiels TV Grundhof – Marner TV, am 15. Juni steigt das Heimspiel gegen den Gewinner der ersten Partie (8. Juni).

Aber der Abstiegskampf ist noch spannend. Die SG LAL II, derzeit auf einem Abstiegsplatz, empfängt am Sonnabend um 14 Uhr Meister IF Tönning, die SG Wiedingharde-Emmelsbüll tritt zeitgleich (mit Fan-Unterstützung, wir berichteten) beim SV Dörpum an.

31. Mai 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Torjägerkanone: Sebastian Kiesbye mit 42 Treffern

Abschlusstabelle Herren Verbandsliga Nord West Schleswig-Holstein 2012/13

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend
1 Husumer SV 34 25 4 5 107 : 28 79 79
2 TSV Nordmark Satrup 34 22 6 6 98 : 45 53 72
3 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 20 8 6 89 : 45 44 68
4 IF Stjernen Flensborg 34 19 7 8 69 : 48 21 64
5 SV Blau-Weiß Löwenstedt 34 19 6 9 74 : 45 29 63
6 FC Angeln 34 17 10 7 77 : 38 39 61
7 TSV Friedrichsberg 34 17 6 11 89 : 59 30 57
8 SG Ladelund/Achtrup/Leck 34 15 11 8 66 : 52 14 56
9 TSV Rantrum 34 11 9 14 41 : 49 -8 42
10 TSV Nordhastedt 34 11 9 14 57 : 76 -19 42
11 SG Langenhorn/Enge 34 12 6 16 51 : 75 -24 42
12 Flensburg 08 II 34 10 10 14 72 : 74 -2 40
13 VfB Nordmark Flensburg 34 11 7 16 61 : 81 -20 40
14 BSC Brunsbüttel 34 10 8 16 57 : 60 -3 38
15 TSB Flensburg 34 7 5 22 53 : 81 -28 26
16 BW Wesselburen 34 4 10 20 43 : 96 -52 22
17 SG Geest 05 34 6 3 25 44 : 112 -68 21
18 VfB Schuby 34 4 7 23 29 : 114 -85 19

Torjäger der Saison: Sebastian Kiesbye mit 42 Toren

Fairnesstabelle Herren Verbands-Liga 2012/13

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 TSV Rantrum 34 44 2 1 0 0 55 1.61
2 FC Angeln 34 61 3 0 0 0 70 2.05
3 IF Stjernen Flensborg 34 69 2 0 0 0 75 2.2
3 Husumer SV 34 50 5 2 0 0 75 2.2
5 SG Geest 05 34 55 2 3 0 0 76 2.23
6 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 55 4 2 0 0 77 2.26
7 TSV Nordmark Satrup 34 61 3 2 0 0 80 2.35
8 TSB Flensburg 34 57 7 1 0 0 83 2.44
9 TSV Friedrichsberg-Busdorf 34 58 5 3 0 0 88 2.58
10 SV Blau-Weiß Löwenstedt 34 68 2 3 0 0 89 2.61
11 SG Langenhorn/Enge 34 69 1 4 0 0 92 2.7
12 VfB Schuby 34 75 3 2 0 0 94 2.76
13 SG Ladelund/Achtrup/Leck 34 80 5 0 0 0 95 2.79
13 TSV Nordhastedt 34 75 5 1 0 0 95 2.79
15 Flensburg 08 II 34 65 2 5 0 0 96 2.82
16 BW Wesselburen 34 85 3 2 0 0 104 3.05
17 VfB Nordmark Flensburg 34 83 5 3 0 0 113 3.32
18 BSC Brunsbüttel 34 89 5 2 0 0 114 3.35
               

 

 

zuletzt aktualisiert am: Montag, 05.11.2018 17:31

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