1. HERREN HUSUMER SV 2013/14
Die Mannschaft Die Spieler Trainer / Kontakt / Trainingszeiten, -orte Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Abschlusstabelle

zuletzt aktualisiert am: Montag, 29.10.2018 13:41

Die Schleswig-Holstein-Liga-Mannschaft der Husumer SV 2013/14

Die Spieler im Einzelnen:

Chris Bielinksi

Torwart

*13.03.1993

im Verein seit 1998

Jonas Cordts

Stürmer

*10.08.1994

im Verein seit 2010

vorher: Blau-Weiß Friedrichstadt

Salam Halawani

Stürmer

*03.08.1987

im Verein seit 2010

vorher: MTV Leck, Rot-Weiß Niebüll, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, TSV Achtrup

Jasper Hansen

Christian Herpel

Abwehr

*25.06.1983

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV, ETSV Weiche, SG Sylt-Haddeby, Husumer SV, SC Norddörfer-Sylt, Husumer SV, Rödemisser SV

Daniel Hornburg

Mittelfeld

*15.02.1994

im Verein seit 2011

vorher: TSV Hattstedt, SV Dörpum

Finn Hübner

Torwart

*24.061985

im Verein seit 2013

vorher: TSV Nordmark Satrup, Flensburg 08, SpVg Eidertal Molfsee

Malte Jacobsen

Abwehr

Sebastian Kiesbye

Stürmer

*22.10.1990

im Verein seit 2007

vorher: Heider SV, Rödemisser SV, Blau-Weiß Friedrichstadt

Marc Koschenz

Mittelfeld

 

David Lies

Marco Lietzau

Mittelfeld

*06.12.1992

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV, TSV Hattstedt

Henning Lorenzen

Mittelfeld

*02.01.1992

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV, TSV Rantrum

Sebstian Lühr

Mittelfeld

*23.12.1990

im Verein seit 2012

vorher: Hawaii Pacific University, Cal State Los Angeles Athletics, MTV Leck, Husumer SV, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Heider SV, Rödemisser SV

Marco Nagel

Mittelfeld

*01.12.1993

im Verein seit 2009

vorher: TSV Hattstedt, Rödemisser SV, TSV Hattstedt

Dennis Petersen

Mittelfeld

Michael Petersen

Mittelfeld

*25.04.1986

im Verein seit 2012

vorher: ETSV Weiche, Husumer SV, DGF Flensburg, TSV Hattstedt

Sascha Rettkowski

Abwehr

Patrick Schaller

Mittelfeld

*02.05.1991

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV, SV Germania Breklum

Tobias Wetzel

Abwehr

*10.08.1992

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV

Bosse Wullenweber

Abwehr

*13.06.1993

im Verein seit 2012

vorher: Rödemisser SV

 

Sebastian Steglich

Mittelfeld

 

David Strüning

Mittelfeld

 
 
Trainer, Betreuer & Trainingszeiten

Trainer

Co-/Torwart-Trainer

Physiotherapeut

Trainings-Zeiten und -Orte

Sportlicher Leiter

Malte Köster

*29.05.1969

· seit 1. Juli 2012 Trainer bei der Husumer SV, zuvor beim Bredstedter TSV (2010-2012) und Spielertrainer beim MTV Leck (2004-2010)
· aktiver Spieler beim Bredstedter TSV, Frisia Husum, BW Friedrichstadt, Flensburg 08, TSV Nord Harrislee, Rot-Weiß Niebüll, Husumer SV und MTV Leck
· 149 Oberliga-Spiele

André Teubler

 

 

Bernd Friedrichsen

 

 

 

 

montags,
mittwochs
& freitags


19.00 - 21.00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz

 


Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Festnetz: 04841 / 73437

per Handy:  0160 / 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

 

 

 

Betreuer

Betreuer

Betreuer

Peter Johannsen

*29.01.1946

Bahne Will

Christian "Charly" Braun

*18.01.1984

27.07.2013 Teamgeist als Schlüssel zum Erfolg sh:z-Nordfriesland Sport
Elf neue Spieler bei SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV / Trainer Malte Köster: "Wir haben eine junge Mannschaft, die noch viel lernen muss"
Die Mannschaft der Husumer SV für die Spielzeit 2013/14 in der Schleswig-Holstein-Liga. Foto: brigitte petersen

DER KADER HUSUMER SV

Zugänge: Clay Woitschätzke (SV Lichtenberg 47 Berlin), Finn Hübner, David Lies (beide TSV Nordmark Satrup), Patrick Engel, Marco Nagel (beide TSV Hattstedt), Ihab Hathat (A-Junioren SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Christian Rehder (eigene III.), Jonas Cordts, Daniel Hornburg, Peter Ingwersen, Mattis Keden (alle A-Junioren SG Husum/Rödemis)
Abgänge: Sascha Rettkowski (Karriereende), Nikolai Rafalski, Tim Ruland (beide IF Tönning), Julian Peters (Rödemisser SV), Jan Siegfried (pausiert).

Kader:

Tor: Chris Bielinski (20), Finn Hübner (28)
Abwehr: Mattis Keden (19), Christian Herpel (30), Marco Lietzau (20), David Lies (27), Dennis Schulte (30), Bosse Wullenweber (20), Torge Jensen
Mittelfeld: Erion Alla (32), Sebastian Lühr (22), Michael Petersen (27), Henning Lorenzen (21), David Strüning (25), Patrick Schaller (22), Tobias Wetzel (20), Peter Ingwersen (20), Clay Woitschätzke (19), Daniel Hornburg (19), Patrick Engel (24), Marco Nagel (19), Roman Jun (20).
Angriff: Salam Halawani (25), Ihab Hathat (18), Christian Rehder (27), Sebastian Kiesbye (22), Jonas Cordts (18).
Trainer: Malte Köster (im zweiten Jahr). Co-und Torwart-Trainer: Andre Teubler.
Sportlicher Leiter: Dieter Schleger.
Betreuer: Christian Braun, Peter Johannsen, Bahne Will. Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen.

Husum (Ulrich Schröder) - Ein schönes Bild: „Als Aufsteiger muss man kleine Brötchen backen“, sagt Malte Köster, Trainer der Fußballer der Husumer SV. Das ist eine von Übungsleitern gern benutzte Floskel – nicht aber Kösters Nachsatz, der da lautet: „Brötchen mit Hefe – und Hefe kann aufgehen.“ Nach einem Jahr schafften die Nordfriesen die Rückkehr in die höchste Spielklasse des Landes, sicherten sich souverän den Titel in der Verbandsliga Nord-West. Eigentlich hatte Ex-Spieler Köster die Mannschaft nach dem Abstieg 2011 „nur“ neu aufbauen sollen, doch den Aufstieg nahmen die Verantwortlichen in der Stormstadt gerne mit.

Natürlich ist der Klassenerhalt erklärtes Ziel von Köster, seinem Co-Trainer Andre Teubler und dem Sportlichen Leiter Dieter Schleger. „Schließlich haben wir eine recht junge Mannschaft, die vieles lernen muss. Für viele ist es der erste Auftritt in der SH-Liga“, sagt Köster. Elf Neue sind dazu gekommen, die meisten von ihnen junge Leute. In drei Fällen handelten sich die Verantwortlichen Absagen ein. Mit Finn Hübner und David Lies (beide vom TSV Nordmark Satrup) kamen zwei routinierte Akteure mit SH-Liga-Erfahrung.

Seit drei Wochen bereiten sich die Husumer auf die Saison vor, die am Sonntag, 4. August, mit dem Auswärtsspiel beim Heikendorfer SV beginnt. „In der ersten Hälfte haben wir überwiegend Kraft und Ausdauer trainiert“, berichten Köster und Teubler. Im zweiten Abschnitt geht es an den Feinschliff. Köster und Teubler schwebt ein 4-4-2-System mit zwei Viererketten vor, das aber variiert werden soll. In der Verbandsliga sah sich die HSV überwiegend defensiv eingestellten Gegnern gegenüber, das wird in der SH-Liga weniger der Fall sein.

Beim 1:1 im Test in Satrup hinterließen die neue Mannschaft und das neue System beim Trainerteam einen guten Eindruck. „Natürlich werden wir in einigen Spielen mal ’richtig einen mitbekommen’“, weiß Köster. Der Trainer hofft, dass sich seine Schützlinge davon nicht aus der Bahn werfen lassen. „Kopf hoch und weitermachen“, lautet die Devise. Köster bedauert, dass er nicht ein einziges Vorbereitungsspiel mit dem kompletten Kader bestreiten konnte – Urlaube und Verletzungen verhinderten es. In der Verbandsliga-Spielzeit 12/13 erzielten die Stormstädter zwar 107 Tore in 34 Spielen, offenbarten aber immer noch Abschlussschwächen. „Das müssen wir in den Griff bekommen“, fordert Köster, der als Motto für die SH-Liga-Spielzeit ausgibt: „Wir wollen gut stehen und es dem Gegner schwer machen, gegen uns Tore zu erzielen.“

Als Favoriten sehen Köster und Teubler den VfB Lübeck und Holstein Kiel II an, als Geheimfavoriten den Mitaufsteiger PSV Neumünster. „Und der Heider SV gehört auch da oben rein“, ist Dieter Schleger überzeugt. Mit gutem Zusammenhalt wollen die Husumer, wenn es optimal läuft, fünf oder sechs Mannschaften hinter sich lassen. Der derzeit 26 Spieler umfassende Kader soll auf etwa 20 reduziert werden. „Die Leute, die mal hinten dran sind, dürfen nicht einknicken, sondern müssen auch mal bereit sein, in der Zweiten zu spielen“, sagt der Coach. Die Startelf für den Saisonauftakt steht laut Köster und Teubler bis auf zwei Positionen.
30.10.2013 Sturm-Schäden auch auf den Sportplätzen sh:z-Nordfriesland Sport
Bäume stürzten auf die Kabinen im Friesenstadion. Foto: stadt husum
Im Strafraum des Langenhorner Waldstadions liegt einer von mehreren umgestürzten Bäumen. Foto: pustal

Husum (usc) - „Christian“ ist abgezogen – und hat auch auf den Sportplätzen im Kreisgebiet seine Spuren hinterlassen. Gestern wurden die Schäden begutachtet, die Aufräumarbeiten begannen. Richtig schlimm erwischte es das „ehemalige Langenhorner Waldstadion“ (O-Ton Richard Heylmann von der SG Langenhorn-Enge), wo mehrere Bäume umstürzten. Die Tribüne blieb unbeschädigt, dafür wurde das Kassenhäuschen in Mitleidenschaft gezogen. Auch im Husumer Friesenstadion, in einem Waldgebiet gelegen, sahen sich Vertreter der Stadt und der Husumer SV die Auswirkungen des Sturmtiefs an – besonders Schützenheim und Umkleidekabinen waren betroffen.

06.11.2013 Wer darf in der Nord-Auswahl kicken ? Flensburger Tageblatt, Schlei Bote
Husums Trainer Malte Köster stellt ein Team für das große Fußball-Hallenturnier in der Flens-Arena am 8. Januar 2014 zusammen
Auf Spielersuche für das Auswahlteam: Malte Köster, Trainer des SH-Ligisten Husumer SV. Foto: usc

Husum/Flensburg (Ulrich Schröder) - Er hat schon Erfahrung als Auswahl-Trainer. 2010 und 2011 war Malte Köster mitverantwortlich für das nordfriesische Team, das im Rahmen des sh:z-Fußballsommers in Leck und Breklum gegen die Bundesligisten Hamburger SV und VfL Wolfsburg spielte. Jetzt, Ende 2013, ist der 44-jährige Chefcoach des SH-Ligisten Husumer SV wieder gefordert: Er soll eine Nord-Auswahl zusammen stellen, die am Mitwoch, 8. Januar 2014, in der Flens-Arena beim großen Hallenfußball-Turnier mitspielt.

Demnächst wird bei Trainern und Spielern aus der Region das Telefon klingeln. Am Apparat: Malte Köster, der anfragt, ob er sich den einen oder anderen Kicker für einen Abend „ausleihen“ darf. FC St. Pauli, Arminia Bielefeld, VfL Osnabrück, dazu der erfolgreiche Flensburger Regionalligist ETSV Weiche und der dänische Superligist SønderjyskE (mit den ehemaligen Bundesligaspielern Daniel Jensen und Tommy Bechmann) – ein erlesenes Feld, in dem die Amateure aus dem Norden mitmischen. Und sie stehen bundesweit unter Beobachtung: Sport1 überträgt die gesamte Veranstaltung live.

Zwölf bis 14 Spieler will Köster nominieren. „Wichtig, dass alle Positionen doppelt besetzt sind – und klar, dass wir uns nicht abschlachten lassen wollen“, kündigt der Auswahl-Coach an. Einige Kandidaten hat er schon im Kopf, Namen gibt es aber noch nicht. Die Auswahl guter Spieler aus SH-, Verbands- und Kreisliga aus der Region nördlich des Kanals ist groß.

„Klar ist, dass man es nicht allen recht machen kann“, stellt Köster klar. Es kommt schließlich darauf an, geeignete Hallenspieler zu finden. Und es ist nicht gesagt, dass der zuverlässige Innenverteidiger oder der „Sturmtank“ auf dem Feld auch auf dem ungewohnten Kunstrasen zu großer Form aufläuft.

Gespielt wird beim Hallenturnier in zwei Dreiergruppen, anschließend folgen die Halbfinal- und Platzierungsspiele. Das Turnier beginnt um 17.30 Uhr und endet gegen 23 Uhr. Der Vorverkauf läuft seit dem vergangenen Sonnabend (siehe Info-Kasten), und für die Abonnenten der sh:z-Tageszeitungen gibt es einen vorweihnachtlichen Bonus – sie erhalten pro Karte drei Euro Nachlass.

Die besten Plätze haben natürlich die Fußballer aus dem Norden, die mitspielen dürfen. Vor vollem Haus ein Tor erzielen oder einen Profi alt aussehen lassen, das spornt an. Was draußen bei 90 Minuten Spielzeit meist nicht gelingt, ist bei kürzerer Spieldauer auf kleinem Feld nicht unwahrscheinlich – man darf gespannt sein, was Kösters Auserwählte aufs Parkett der Flens-Arena zaubern werden.
20.11.2013 Hallenfußball: Das Nord-Team steht Flensburger Tageblatt
Zwischen Vorfreude und Aufregung sh:z-Nordfriesland Sport, Schlei Bote
Das Team steht: Zwei Torhüter und 13 Feldspieler im Aufgebot der Nord-Auswahl für das Hallenturnier am 8. Januar 2014 in der Flens-Arena
Sven Nielsen (rechts, hier im Derby gegen den SV Frisia 03) hat in dieser Saison schon 23 Tore für Löwenstedt erzielt. Foto: archiv
Flensburg/Husum (Ulrich Schröder) - „Woher haben die nur alle meine Telefonnummer?“ Eine Frage, die sich Malte Köster, Fußball-Trainer aus Leck, in den vergangenen Tagen häufiger stellte. Wenn es klingelte, waren es oftmals Fußballer aus dem Norden, die sich nur mal erkundigen wollten, ob die Mannschaft denn schon komplett wäre. Das hat nichts mit Kösters Tätigkeit als Coach des SH-Ligisten Husumer SV zu tun. Der 44-Jährige hat noch einen „Nebenjob“ – er stellt die Nord-Auswahl zusammen, die am Mittwoch, 8. Januar 2014, beim Hallenturnier in der Flens-Arena auf die Zweitligisten FC St. Pauli und Arminia Bielefeld, den VfL Osnabrück (3. Liga), das Regionalliga-Spitzenteam ETSV Weiche Flensburg und den dänischen Superligisten SønderjyskElitesport trifft.

Es wird wohl demnächst ruhiger werden im Hause Köster, denn die Auswahlmannschaft steht. Zwei Torhüter und 13 Feldspieler haben Köster und sein „Co“ Sven Johannsen nominiert. „Zuerst haben wir mit den jeweiligen Trainern gesprochen, uns die Telefonnummern besorgt und gefragt, ob es Einwände gäbe“, berichtet Köster. Die gab es nicht – zumal der Trainer zu berichten wusste, dass die Nord-Auswahl für das Turnier beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) gemeldet wird und über den SHFV versichert ist.

Robin Schmidt (li.) ist Abwehrchef beim SH-Ligisten Flensburg 08. Foto: Staudt

Dann wurden die Spieler kontaktiert – und die Reaktionen waren einhellig. „Alle freuen sich und sind total begeistert“, sagt Köster. Das überrascht nicht. Wann haben Amateurfußballer schon mal die Chance, sich bei einem hochkarätigen Hallenturnier mit Profis zu messen? Gespielt wird vor großer Kulisse, zudem überträgt der Spartensender Sport1 das gesamte Turnier live.

Man kann Köster nicht vorwerfen, bei der Mannschaftsaufstellung die Vereinsbrille getragen zu haben. Nur zwei Spieler kommen von der Husumer SV. Stark vertreten mit jeweils drei Akteuren sind Flensburg 08 (Köster: „Die haben immer gut in der Halle ausgesehen“) und der TSB Flensburg („Die durften wir nicht vergessen. Das ist eine Mannschaft auf mindestens oberem Verbandsliga-Niveau“).

Benjamin Hillers Tore Wächter

Über „WhatsApp“ werden Neuigkeiten ausgetauscht. „Wir versuchen, ein oder zwei Mal eine Halle in Leck zu bekommen, damit wir gemeinsam trainieren können“, so der Übungsleiter. Die Gegner stehen noch nicht fest – Handball-Nationalspieler Lars Kaufmann lost die Gruppen am 8. Dezember in der Halbzeitpause des Handball-Bundesligaspiels der SG Flensburg-Handewitt gegen den ThSV Eisenach aus.

Sven Nielsen, 23-jähriger Angreifer des Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt, hat in 18 Spielen schon 23 Tore erzielt. Auch in der Halle spielt er gern. „Ich gehe ganz ohne Druck in das Turnier, in erster Linie wollen wir Spaß haben“, sagt er. Ein Tor in der Flens-Arena, das ist ein großes Ziel für ihn: „Klar – schließlich bin ich Stürmer.“

08-Abwehrchef Robin Schmidt hofft auf eine Überraschung gegen die Profis. Foto: Staudt

Ein Turnier vor TV-Kameras – Neuland auch für Robin Schmidt (22), Abwehrspieler von Flensburg 08. „Die Aufregung kommt bestimmt, wenn es so weit ist“, sagt er. Anfang des Jahres wurde Schmidt mit 08 Zweiter beim Hallen-Masters in Kiel, dazu Futsal-Landesmeister. „Ich bin ehrgeizig, möchte immer so weit wie möglich kommen. Vielleicht gewinnen wir ein Spiel und ziehen mit Glück ins Halbfinale ein“, so Schmidt, für den wichtig ist: „Wir wollen uns nicht abschlachten lassen.“

Als der Anruf kam, war Tore Wächter, Keeper des Verbandsligisten FC Angeln 02, zunächst etwas überrascht: „Schließlich spiele ich nicht mehr in der SH-Liga und bin nicht mehr so im Fokus“, sagt der 28-Jährige. Aber gefreut hat er sich natürlich und schwärmt vom Turnier: „Das ist ein Mega-Event für Schleswig-Holstein.“ Das Ziel des Fußballers, der die Position im Namen trägt: „Sich gut verkaufen – und so viel wie möglich spielen.“

Nord-Auswahl beim Turnier

Tor: Lars Christiansen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Tore Wächter (FC Angeln 02)
Feld: Sven Nielsen (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Raphael Gertz (FC Tarp-Oeversee), Lasse Sohrweide, Marcel Hansen, Andreas von Diczelski (alle TSB Flensburg), Arne Ingwersen (SV Frisia 03), Marco Diedrichsen (VfB Nordmark Flensburg), Lukas Linhardt, Nicholas Holtze, Robin Schmidt (alle Flensburg 08), Benjamin Hillers (Schleswig 06), Sebastian Lühr, Tobias Wetzel (beide Husumer SV)
Trainer: Malte Köster
Co-Trainer: Sven Johannsen
Physiotherapeut: Ingmar Brydda

16.12.2013 St. Pauli und Osnabrück in Gruppe A Flensburger Tageblatt
Auslosung für das Fußball-Hallenturnier am 8. Januar in der Flens-Arena / Der ETSV Weiche trifft auf Zweitligist Arminia Bielefeld
Das Tableau für das top-besetzte Flensburger Hallen-Fußballturnier am 8. Januar steht fest. Foto: dewanger

Karten-Vorverkauf

 Karten gibt es in drei Preiskategorien in allen sh:z-Ticketcentern und cts-Vorverkaufsstellen:
Kategorie 1: 30 Euro
Kategorie 2: 23 Euro
Kategorie 3: 16 Euro
sh:z-Abonnenten erhalten einen Nachlass von drei Euro je Karte.

Flensburg (sh:z) - Zweitligist FC St. Pauli, der um den Aufstieg in die Erste Liga mitspielt, Drittligist VfL Osnabrück und der dänische Superligist Sönderjyske bilden das starke Teilnehmerfeld in Gruppe A des großen Hallenturniers am 8. Januar (ab 17.30 Uhr) in der Flens-Arena. In diesem Turnier, das erstmals in Flensburg ausgetragen wird, bekommt es der heimische Regionalligist ETSV Weiche Flensburg in Gruppe B mit dem Zweitligisten Arminia Bielefeld (gestern 4:1-Sieger gegen Greuther Fürth) und der schleswig-holsteinischen Nord-Auswahl zu tun. In dem Turnier geht es um den Sparda-Bank-Hallencup 2014.

Handball-Nationalspieler Lars Kaufmann, der nach seiner Verletzung im Februar der SG Flensburg-Handewitt wieder zur Verfügung steht, zog im Beisein vom stellvertretenden sh:z-Chefredakteur Jürgen Muhl, in der Halbzeit des Spiels gegen Minden die Lose. Als erste Mannschaft holte Kaufmann den dänischen Erstligisten Sönderjyske aus der Kugel. „Eine Art von Gastfreundschaft“, freute sich Turnierorganisator Muhl, der das Handball-Publikum an die frühere große Fußball-Tradition in der Fördestadt und an die großen Zeiten von Flensburg 08 erinnerte. „Daran wollen wir mit einem prominent besetzten Hallenturnier anknüpfen. Sollte es erfolgreich sein, soll der Sparda-Bank-Hallencup in Zukunft in jedem Jahr Anfang Januar in der Flens-Arena stattfinden“, informierte Jürgen Muhl die Zuschauer.

Auslosung in der Halbzeitpause: Jürgen Muhl öffnet die von Lars Kaufmann (l.) gezogenen Lose. In der Mitte RSH-Hallenmoderator Volker Mittmann. Foto: dewanger

Gespielt wird auf Kunstrasen und zunächst in zwei Gruppen, die Spielzeit beträgt zweimal 10 Minuten, in den Halbfinals, im Spiel um den dritten Platz und im Finale geht es jeweils über zweimal 12,5 Minuten.

Gestern informierte sich ETSV Weiche-Chef Harald Uhr zusammen mit Manfred Werner, die gute Seele der SG-Handballer und ETSV-Fußballer, über die Auslosung. „Das können wir packen und ins Halbfinale einziehen“, gab sich Harald Uhr optimistisch. Immerhin trifft Regionalligist Weiche auf den Zweitligisten Arminia Bielefeld und die Nord-Auswahl, die von Malte Köster, Trainer der Husumer SV, betreut wird.

Als Veranstalter des Events fungieren der Schleswig-Holsteinische Zeitungsverlag (sh:z) und Europas größte Sportagentur Sportfive. Deren Geschäftsführer Eike Gyllensvärd misst dem Turnier einen hohen Stellenwert bei: „Auch beim „sh:z-Fußball-Sommer“ arbeiten wir eng mit dem sh:z zusammen. Mit dem Hallencup wollen wir im Norden neue Akzente setzen.“ 

23.12.2013 Mit neuen Trikots und viel Motivation Flensburger Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport
Vorbereitung auf den großen Hallen-Auftritt gegen die Profis in Flensburg: Nord-Auswahl trainiert in der Lecker Nordfrieslandhalle
Einschwören auf das Turnier: Die Spieler der Nord-Auswahl mit Trainer Malte Köster (ganz rechts) und Co-Trainer Sven Johannsen (zweiter von rechts). Foto: wrege

Leck (Ulrich Schröder) - Sonnabend vor Heiligabend. Einkäufe, Baum schmücken, Geschenke einpacken? Kein Thema für zwölf junge Fußballer aus dem Norden – Weihnachten kann warten. Die Kicker aus dem Norden wollen sich fit machen, damit sie beim großen Hallenturnier um den Sparda-Cup am 8. Januar 2014 in der Flens-Arena eine gute Figur abgeben.

„Seid Ihr platt?“, fragt Malte Köster, Trainer der Nord-Auswahl, seine Schützlinge. Ein vielstimmiges „Nöö“ schallt ihm entgegen. „Gut, dann noch eine Viertelstunde“, ordnet der Coach der Husumer SV an. Gemeinsam mit seinem Co-Trainer Sven Johannsen verfolgt er aufmerksam jeden Spielzug, lobt Schlenzer, Lupfer und scharfe Schüsse. Bis auf drei Spieler ist die komplette Nord-Auswahl vertreten.

Es gibt eine Änderung im Kader: Sebastian Kiesbye, Torjäger des SH-Ligisten Husumer SV, ersetzt seinen Teamkameraden Sebastian Lühr. Kiesbye fehlte ebenso wie Raphael Gertz (FC Tarp-Oeversee) und Benjamin Hillers (Schleswig 06) aus Zeitgründen, aber es wird vermutlich ein weiteres Training geben: Am Montag, 6. Januar (zwei Tage vor dem Turnier), wollen sich die Auswahlspieler in der Flensburger Soccer-Arena treffen, um einmal vorher auf Kunstrasen zu spielen. „Das haben die Jungs alles selbst vorgeschlagen, auch das Training in Leck“, sagt Malte Köster.

Klar – sie wollen sich ja gut verkaufen. Zunächst in der Vorrunden-Gruppe B gegen Arminia Bielefeld (Spielbeginn 18.12 Uhr) und dann gegen den ETSV Weiche Flensburg (19.06 Uhr). Dass sie mit Weiche in einer Gruppe spielen, stößt nicht auf ungeteilte Zustimmung. „Die hätten wir eigentlich gerne erst im Halbfinale gehabt“, sagt Sven Johannsen und erntet zustimmendes Gelächter der Spieler.

Flensburger Kicker wie Marcel Hansen (TSB) und Robin Schmidt (08) kennen das Gefühl, vor großer Kulisse zu spielen: Sie waren schon beim Hallen-Masters in Kiel dabei. Doch in Flensburg geht es gegen Profis, das Fernsehen (Sport1) überträgt mehr als fünf Stunden live – eine besondere Herausforderung für die Amateure aus SH-, Verbands- und Kreisliga. Wenn Kapitän Tore Wächter (28) sein Team aufs Feld führt, wird die Nervosität da sein. „Vermutlich erst am Spieltag selbst“, sagt Marcel Hansen, mit 27 ebenfalls einer der Erfahrenen.

Dank der Unterstützung von Sponsor „conergy“ und Top-Sport Arne Ohlsen in Leck sind die eigens für den 8. Januar angefertigten Turnier-Trikots fertig. Schmucke blaue Hemden mit weißem Brustring und Schleswig-Holstein-Wappen, dazu weiße Hosen und rote Stutzen – die Nord-Auswahl wird auf jeden Fall einen guten Eindruck hinterlassen. Mithalten, sich nicht „abschlachten lassen“, vielleicht für eine Überraschung sorgen – „vielleicht werden wir dann ja wieder mal eingeladen“, sagt ein Spieler.
23.12.2013 Der Kapitän ist wieder an Bord sh:z-Nordfriesland Sport
Rettkowski und Steglich zurück in Husum / Zwei weitere Zu- und sechs Abgänge
Comeback: Sascha Rettkowski (re.), hier bei seiner Verabschiedung mit Dieter Schleger im Sommer, spielt in der Rückrunde wieder für die Husumer SV Fußball. Foto: ruff

Husum (Ulrich Schröder) - Die Fußballer der Husumer SV überwintern in der Schleswig-Holstein-Liga auf Tabellenplatz 17, der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt vier Punkte. Der Kader des Teams von Trainer Malte Köster wird 2014 ein neues Gesicht bekommen: Bislang stehen vier Zugänge und fünf Abgänge fest, weitere Bewegung im Kader ist möglich. „Zwei oder drei Leute wollen wir noch holen“, sagte der Sportliche Leiter Dieter Schleger gestern.

Zwei der Neuen sind im Friesenstadion nur zu gut bekannt. Sebastian Steglich (27) spielte 15 Jahre lang für die Nordfriesen, ehe er im Sommer 2012 zum Heider SV wechselte. Jetzt kehrt der Mittelfeldspieler zurück. Den zweiten „alten Neuen“ kann man ohne Übertreibung als Husumer Urgestein bezeichnen. Sascha Rettkowski, 34-jähriger Innenverteidiger und langjähriger Kapitän, wird reaktiviert. Erst im Juni war „Rettko“ beim Spiel der Husumer im Rahmen des sh:z-Fußballsommers gegen den Zweitligisten FC St. Pauli nach 23 Jahren im Verein und 15 Jahren ununterbrochener Zugehörigkeit zum Liga-Kader verabschiedet worden.

Vom SH-Liga-Rivalen Flensburg 08 kommt Mittelfeldspieler Marc Koschenz (21). Koschenz war erst im Sommer vom Verbandsligisten SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) an die Förde gewechselt. Ebenfalls ein Nordfriese ist Dennis Petersen vom Verbandsligisten TSV Nordhastedt. Petersen hatte ebenfalls im Sommer den Kreisligisten SG Eiderstedt in Richtung Dithmarschen verlassen.

Zu den Abgängen. Patrick Engel (24), vom TSV Hattstedt gekommener Abwehrspieler, hat den Verein laut Dieter Schleger mit unbekanntem Ziel verlassen. Den vom Abstieg bedrohten Verbandsligisten und Nachbarn TSV Rantrum verstärken in der Rückrunde die Mittelfeldspieler Roman Jun (20) und Erion Alla (32), die beide schon mal für das Team vom Lagedeich aktiv waren.

Zwei Sommer-Zugänge haben den Verein unterdessen in Richtung Flensburg verlassen. Ihab Hathat (19) und Clay Woitschätzke (20) stehen künftig im Kader von Flensburg 08. „Beide sind Perspektivspieler, mit denen wir hoffentlich größere Möglichkeiten haben, variabler zu spielen“, sagt 08-Coach Frank Papenberg.

Aus beruflichen Gründen (Studienaufenthalt in den USA) verlässt Mittelfeldmann Sebastian Lühr (22) die Stormstadt. Lühr war bereits 2011/12 für ein gutes Jahr in den Vereinigten Staaten gewesen. Eine berufliche Veränderung steht auch Innenverteidiger Simon Harrsen (25) bevor. „Er ist in Hamburg – aber da können wir bestimmt noch was machen“, sagt Schleger zuversichtlich. Der Sportliche Leiter ist optimistisch: „Ich denke, dass wir die Abgänge auffangen können und sogar stärker aufgestellt in die restlichen Spiele gehen.“
27.12.2013 Vorfreude auf coolen Hallenfußball sh:z-Nordfriesland Sport
Tore Wächter vom FC Angeln 02 steht beim Turnier in Flensburg für die Nord-Auswahl zwischen den Pfosten
Tore Wächter will sich in der Flens-Arena auszeichnen. Foto: Sieg

Flensburg (Michael Bock) - Tore Wächter freut sich: „Ich spiele unheimlich gern in der Halle. Das ist echt cool. Da stehst du als Keeper viel mehr im Mittelpunkt und kannst dich auszeichnen.“ Die Chance, sich auszuzeichnen, wird der Torhüter des FC Angeln 02 auf jeden Fall bekommen. Der 28-Jährige wurde vom Husumer Trainer Malte Köster ins Aufgebot der NordAuswahl berufen, die sich beim großen Hallenturnier am 8. Januar um den Sparda-Bank-Hallencup in der Flens-Arena mit Zweit-, Dritt- und Regionalligisten messen wird. Sport 1 wird von 17.30 bis 22.30 Uhr fünf Stunden live aus der Flens-Arena übertragen. FC St. Pauli, Arminia Bielefeld, VfL Osnabrück, ETSV Weiche, SønderjyskE aus Dänemark und eine Nord-Auswahl werden um den Turniersieg spielen.

Und Tore Wächter freut sich auch auf eine tolle Atmosphäre in der Flens-Arena, die der bei Handballspielen der SG Flensburg-Handewitt in nichts nachstehen wird. Eine eigene, kleine Fangruppe wird den Keeper auf jeden Fall unterstützen. „Einige Spieler von FC Angeln wollen sich Karten besorgen. Aus dem Freundeskreis und aus der Familie haben sich auch einige Leute angesagt“, erzählt Wächter. Karten gibt es noch an den bekannten Vorverkaufsstellen (siehe Info-Kasten).

Die Gruppeneinteilung hatte SG-Handball-Nationalspieler Lars Kaufmann im Beisein des stellvertretenden sh:z-Chefredakteurs Jürgen Muhl in der Pause der Partie gegen GWD Minden vorgenommen und ein glückliches Händchen gehabt. Zweitligist FC St. Pauli, der um den Bundelsiga-Aufstieg mitspielt, Drittligist VfL Osnabrück und der dänische Superligist SønderjyskElite-sport bilden das starke Teilnehmerfeld in Gruppe A. Regionalligist ETSV Weiche Flensburg spielt in Gruppe B mit dem Zweitligisten Arminia Bielefeld und der Nord-Auswahl. „Eine gute Auslosung“, sagt Wächter, der sich mit der Auswahl von Malte Köster „so gut wie möglich behaupten will“.

Nord-Auswahl beim Turnier

Tor: Lars Christiansen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Tore Wächter (FC Angeln 02)
Feld: Sven Nielsen (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Raphael Gertz (FC Tarp-Oeversee), Lasse Sohrweide, Marcel Hansen, Andreas von Diczelski (alle TSB Flensburg), Arne Ingwersen (SV Frisia 03), Marco Diedrichsen (VfB Nordmark Flensburg), Lukas Linhardt, Nicholas Holtze, Robin Schmidt (alle Flensburg 08), Benjamin Hillers (Schleswig 06), Sebastian Kiesbye, Tobias Wetzel (beide Husumer SV)
Trainer: Malte Köster
Co-Trainer: Sven Johannsen
Physiotherapeut: Ingmar Brydda

Erfahren von seiner Nominierung hatte Wächter von seinem Trainer Detlev Hinrichs. Der FC-Coach war von Köster nach der Handynummer seines Keepers gefragt worden und hatte Wächter von dem Anruf informiert. „Damit hatte ich nicht gerechnet. Ich war gerade bei einer Fortbildung in Kiel und war doch sehr überrascht. In der Verbandsliga steht man ja nicht mehr so im Fokus“, erinnert sich Wächter an die vorweihnachtliche Bescherung.

Ein ganz andere Bescherung erlebten die Eltern von Tore Wächter kurz nach seiner Geburt auf der Geburtsstation am 2. Juli 1985 im Eckerförder Krankenhaus. „Eigentlich sollte ich Thore mit H heißen. Aber auf der Station waren mindestens fünf weitere Thores, worauf meine Eltern meinten, das sei blöd, und ließen das H weg“, klärt Wächter über seine Namensgebung auf. Dass der Name Konzept wurde und der junge Sportler zu einem ausgezeichneten Wächter des Tores werden würde, darüber „hatten sich meine Eltern keine Gedanken gemacht.“

Tore Wächter, der auch Kapitän der Auswahl ist, wird sich mit Lars Christiansen vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm den Job zwischen den Pfosten auf dem Kunstrasenplatz in der Flens-Arena teilen.
02.01.2014 Das Sportjahr 2013 in Bildern sh:z-Nordfriesland Sport
08.01.2014 Der Traum vom Weiterkommen: Nord-Auswahl beim Abschlusstraining Flensburger Tageblatt
Foto: staudt

Flensburg (usc) - Gute Laune auf dem Kunstrasen – „aber die Anspannung steigt“, sagt Malte Köster. Der Trainer der Husumer SV bereitet die Nord-Auswahl auf ihren Einsatz beim Fußball-Hallenturnier um den Sparda Bank-Cup heute in der Flens-Arena vor. Die Spieler aus SH-, Verbands- und Kreisliga treten in Gruppe B zunächst gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld an (18.12 Uhr), um 19.06 Uhr wird das Duell mit dem Regionalligisten ETSV Weiche angepfiffen. Die Amateure sind krasse Außenseiter – doch Träumen ist erlaubt. „Vielleicht reicht ja schon ein Unentschieden“, sagt Co-Trainer Sven Johannsen. Die Wechsel sind eingeteilt, die blau-weißen Trikots geliefert – es kann los gehen. „Legt die Füße hoch und lasst euch massieren“, so verabschiedete Sven Johannsen die Nord-Auswahl am Montag Abend nach dem Abschlusstraining in Flensburg.

09.01.2014 Fußballfest in der Flens-Arena Flensburger Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport, Schlei Bote
Erste Auflage des Sparda-Bank-Hallen-Cups in Flensburg ein voller Erfolg / St. Pauli-Fans verbreiten ein Hauch von Millerntor
Gelungene Premiere: Für Aktive – hier die Fußballer der Schleswig-Holstein-Auswahl – und Zuschauer war der 1. Sparda-Bank Hallen-Cup ein tolles Erlebnis. Foto: Staudt

Flensburg (Jan Wrege) - Die Handballstadt kann auch Hallenfußball. Mehr als 2500 Besucher feierten gestern Abend in der Flens-Arena die stimmungsvolle Premiere des vom sh:z und von der Agentur Sportfive veranstalteten „Sparda-Bank-Hallen-Cups“ mit vier Profimannschaften und zwei Amateurteams. Geboten wurde alles, was den Budenzauber so reizvoll macht: eindrucksvolle Balltechnik, hohes Tempo, einsatzfreudige Akteure und die Nähe zum Geschehen. Die Atmosphäre befeuerten insbesondere einige Dutzend Fans des FC St. Pauli, die früh Gesänge anstimmten und ihre Lieblinge gewohnt leidenschaftlich unterstützten – ein Hauch von Millerntor wehte durch die Arena. Jan-Philipp Kalla, Vize-Kapitän des Fußball-Zweitligisten, war begeistert: „Wir haben anscheinend überall Fans, das war ja wie ein Heimspiel – einfach überragend. Die kamen bestimmt nicht alle nur aus Hamburg.“

Mit dem VfL Osnabrück unterstrich gleich zum Auftakt einer der Turnierfavoriten seine Ambitionen. Der Tabellensechste der 3. Liga traf auf den dänischen Erstligisten SönderjyskE und legte einen perfekten Start hin. 5:1 hieß es nach 20 Minuten, die Dänen hatten keine Chance. Sie deuteten zwar ihr technisches Können an, das reichte aber nicht gegen den robuster und cleverer agierenden VfL. Zu den auffälligsten Akteuren des Drittligisten gehörte Torhüter Daniel Heuer-Fernandes. Der portugiesische U21-Nationalspieler glänzte nicht nur mit Reflexen wie ein Handball-Keeper, sondern auch mit feiner Ballbehandlung. „Ich mag das Spiel in der Halle, weil man hier als Torhüter fußballerisch viel zeigen kann“, sagte Heuer-Fernandes. „Wir sind gut ins Spiel gekommen, mit dem frühen 3:0 im Rücken ging alles leichter.“ Daniel Christensen von Sönderjyske meinte: „Superturnier, Superstimmung, leider passt unser Ergebnis nicht. Wir waren im Zweikampf einfach nicht stark genug.“

Torärmer, aber viel spannender verlief danach die erste Partie der Lokalmatadoren von der Nord-Auswahl aus Flensburg 08, TSB Flensburg, VfB Nordmark, Frisia Lindholm, Husumer SV, FC Angeln, FC Tarp-Oeversee und BW Löwenstedt. Der Außenseiter hielt sich tapfer gegen den Zweitligisten Arminia Bielefeld, bis in der 18. Minute ein Schuss von Philipp Riese im Kasten von Tore Wächter zur Entscheidung einschlug. „Schade, das war unglücklich“, sagte der Keeper des FC Angeln mit dem sinnfälligen Namen. „Mit jeder Minute, die wir das 0:0 hielten, spürten wir mehr, dass etwas gehen könnte“, so Wächter, der sich wie sein Bielefelder Kollege sehr aktiv ins Spiel einschaltete und den „viel höheren Adrenalin-Ausstoß“ als beim Feldfußball genoss. Für die Auswahl war das Turnier nach einer 0:5-Niederlage im „Derby“ gegen den Regionalligisten ETSV Weiche allerdings früh beendet. Ebenso für die Dänen, die dem FC St. Pauli mit 2:4 unterlagen. Dennoch verabschiedete sich SönderjyskE-Sportchef Ole Nielsen mit freundlichen Worten: „Tolles Turnier – Organisieren, das können die Deutschen.“

Das Turnier war bei Redaktionsschluss dieser Lokalausgabe noch nicht beendet. Als Halbfinalisten standen Osnabrück, St. Pauli. Bielefeld und Weiche fest.
10.01.2014 Fußball-Tanz im Handball-Tempel Holsteinischer Courier, Ostholsteiner Anzeiger
Weiche feiert mit 3000 Zuschauern den Überraschungscoup / Torschützenkönig Patrick Thomsen: "Das Finale gegen St. Pauli war nicht zu toppen"
Volle Ränge, super Stimmung: Fast 3000 Fans waren begeistert von den fünf Stunden Fußball in der Flens-Arena.

Flensburg (Jochen Hebbeln) - Diesmal lag Harald Uhr völlig daneben. „Wir haben einfach keine Hallenspieler“, meinte der Mäzen des Fußball-Regionalligisten ETSV Weiche. „Unsere Spieler sind alle viel zu groß. Das ist auf dem Feld gut, aber nicht in der Halle.“ Von wegen! Beim Turnier um den „Sparda-Bank-Hallen-Cups“ gewannen nicht die Profis aus Hamburg, Bielefeld oder Osnabrück, sondern der Viertligist aus der Fördestadt triumphierte und spielte sich dabei in die Herzen der knapp 3000 Zuschauer. Als der Lokalmatador drei Minuten vor dem Ende des Finales gegen den FC St. Pauli mit 5:3 führte, standen alle Besucher von ihren Plätzen auf und feierten bereits mit den Flensburger Fußballern den Sensationssieg in der Flens-Arena. Später am Abend gab es sogar noch einen Auto-Korso durch Weiche.

So sehen Sieger aus: Der ETSV Weiche feiert den Sensationserfolg.

Die Verlierer vom Kiez steckten die Niederlage schnell weg. „Das Turnier sollte den Jungs Spaß machen und eine intensive Trainingseinheit darstellen. Die haben sie bekommen, deshalb ist der zweite Platz nicht so tragisch“, bewertete Cheftrainer Roland Vrabec das Abschneiden seines Teams. „In der Halle ist eben alles möglich“, sagte Fin Bartels. „Glückwunsch an Flensburg. Die Mannschaft stand hinten sehr gut und hat verdient gewonnen.“ Fantastisch fand der Mittelfeldspieler des Zweitligisten die Stimmung in der Fördestadt. „Aber das kennt man ja von den Handballern aus dem Fernsehen.“ Auch Vizekapitän Jan-Philipp Kalla machte es sichtlich Spaß: „Das ist viel besser, als Runden im Niendorfer Gehege zu drehen.“

Die Spieler des ETSV Weiche, die nicht im Kader standen, mussten draußen trainieren, kamen aber rechtzeitig, um ihren Teamkollegen beim Fußball-Tanz im Handball-Tempel zuzuschauen. Vergessen war die Schmach vom Sonntag, als der Regionalligist beim Turnier des Polizei SV Flensburg in der Vorrunde ausgeschieden war. „Danach hat es ordentlich gekracht“, gestand Christoph Dammann. Nicht nur der Trainer, auch der Manager und der Vorstand hätten den Spielern die Leviten gelesen. „Aber es hat ja gewirkt.“ Derweil verkündete Marcello Meyer bei seinem ersten Live-Interview im TV: „Das schockt mehr als vor 200 Zuschauern in der Dorfhalle.“

Giftiger Brasilianer: Ilidio vom ETSV Weiche attackiert St. Paulis Marc Rzatkowski (li.).

Begehrter Gesprächspartner beim Fernsehteam von Sport1 war auch Patrick Thomsen. Für die Gratulanten nach der Siegerehrung hatte der „Sechser“ keine Hand mehr frei. Rechts hielt er die Torjägerkanone (6 Treffer), links die Trophäe für die Auszeichnung zum besten Spieler. Die fünf Stunden Hallenfußball hat er zu Hause aufgezeichnet. Zumindest ein Spiel will er noch einmal besonders genießen: „Das Finale gegen St. Pauli war nicht zu toppen.“

Die Stimmung in der Halle war von Beginn an da. Auf der einen Seite stimmten die St.-Pauli-Fans an, von der gegenüberliegenden Kurve antworteten die Weiche-Fans mit HSV-Rufen. Und als im Ersten Spiel der Osnabrücker Dennis Wegner den sterbenden Schwan spielte, gleich darauf aber hochsprang und dem Ball im Eiltempo nachsetzte, hatten die Zuschauer ihren Buhmann gefunden. Trotzdem: Die Osnabrücker, die sich in der türkischen Touristenhochburg Side den Feinschliff für die Rückrunde holen wollen, beeindruckten in der Vorrunde am meisten. Zunächst überrannte der Drittligist den stärker eingeschätzten dänischen Superdivisonär SönderjyskE mit 5:1, dann folgte ein 4:2 über St. Pauli.

Die Pauli-Fans befeuerten die Atmosphäre (oben), ein Ilidio-Fanclub schwenkte Brasilien-Flaggen (unten).

Die Zuschauer staunten nicht schlecht, als die Nord-Auswahl aus Schleswig-Holstein gegen Zweitligist Arminia Bielefeld spielte. Knapp zwei Minuten der 20 Minuten Spielzeit fehlten dem Team von Trainer Malte Köster (Husumer SV), um ebenfalls für eine Riesenüberraschung zu sorgen. Die 0:1-Niederlage tat weh. „So ein blödes Gegentor. Zwei, drei Spieler hatten vorher schon gepumpt – da war die Konzentration weg“, so Köster. Dabei hatte die Mannschaft, die sich in mehreren Trainingseinheiten vorbereitet hatte, Pech. Denn als Angreifer Marcel Hansen umgerissen wurde, blieb der Neunmeter-Pfiff aus. Köster diplomatisch: „In unserem Strafraum gab es eine ähnliche Szene. Da wurde auch weiter gespielt.“

Anschließend kam es knüppeldick für die Mannschaft, die sich aus Spieler von der SH-Liga bis zur Kreisliga zusammen setzte. Der ETSV Weiche fegte den Außenseiter mit 5:0 aus dem Turnier. Für Lasse Sohrweide vom TSB Flensburg überwog am Ende aber das Positive. „Im ersten Spiel haben wir uns sehr gut verkauft. Leider fehlte uns am Ende die Luft.“ Trotzdem hatte die Nord-Auswahl noch einen dritten Auftritt. Ein NDR-Team begleitete die Mannschaft in der Vorbereitung und beim Turnier und sendete den Bericht gestern im SH-Magazin.

Die Fußball-Frauen der SG Langenhorn/Enge-Sande durften den Abend in der sh:z-Loge genießen.
In der Vorrunde bezeichneten Patrick Thomsen und Jonas Walter die Unterstützung der Fans noch „steigerungsfähig“. Aber ab dem Halbfinale ging auch auf den Rängen die Post ab. Die beiden Weicher erzielten die Tore zum 2:0-Überraschungssieg gegen Osnabrück. „Das Besondere war: Wir haben beide mit dem schwachen Fuß getroffen“, so Walter. Als sich St. Pauli gegen Bielefeld im zweiten Halbfinale mit 5:3 durchsetzte, stand fest: „Jetzt haben wir unser Traumfinale“, sagte der stellvertretende sh:z-Chefredakteur Jürgen Muhl, der das erste Flensburger Hallenevent organisiert hatte – das bei den Zuschauern Lust auf mehr geweckt hat. „Das war Werbung für Flensburg und den Flensburger Fußball“, erklärte ETSV-Ligamanager Hening Natusch.
20.01.2014 Husumer SV setzt auf die Heimspiele sh:z-Nordfriesland Sport
Schleswig-Holstein-Liga: Aufsteiger geht mit umgekrempeltem Kader in die verbleibenden 14 Partien / Nur drei Siege in der Hinrunde
Husumer Freude nach dem überraschenden 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel II am 17. August. Foto: brigitte petersen

Husumer SV Hinrunde in Zahlen

Spiele: 20 (30:48 Tore, 16 Punkte)
Tabellenplatz: 17
Siege: 3
Unentschieden: 7
Niederlagen: 10
Heim-Bilanz: 2 - 3 - 3 (9 Punkte)
Auswärts-Bilanz: 1 - 4 - 7 (7 Punkte)
Höchster Sieg: 4:0 gegen SSC Hagen Ahrensburg (5. Oktober)
Höchste Niederlagen: 0:4 gegen den PSV Neumünster (10. August), jeweils 1:5 beim SV Todesfelde (1. September) und beim PSV Neumünster (23. November)
Torschützen: Sebastian Kiesbye (13), Jonas Cordts (5), Salam Halawani (4), Simon Harrsen, Roman Jun (je 2), Christian Herpel, Marco Nagel, Michael Petersen, Tobias Wetzel (je 1)

Husum (Ulrich Schröder) - „Ich bin mit der Hinrunde sehr zufrieden. Dass, was wir erwartet haben, hat die Mannschaft erfüllt. Immerhin haben wir 50 Prozent der Spiele nicht verloren“, sagt Dieter Schleger, Sportlicher Leiter des Fußball-SH-Ligisten Husumer SV. Stimmt – nur ein paar Siege mehr hätten es sein dürfen. Von 20 Spielen hat der Aufsteiger zehn verloren, drei gewonnen, aber auch sieben Mal unentschieden gespielt. Und in etlichen Partien hätten die Husumer gut und gern gewinnen können – erinnert sei nur an das 1:1 in Kropp (Ausgleich in der Nachspielzeit), das 2:2 in Heikendorf am ersten Spieltag, oder das 1:1 gegen den TuS Hartenholm.

So stehen bislang 16 Punkte und Tabellenplatz 17 zu Buche. Was Hoffnung macht: Von den verbleibenden 14 Spielen finden neun im heimischen Friesenstadion statt. Jetzt gilt es, Anschluss zu finden – lediglich vier Zähler fehlen zum ersten Nichtabstiegsplatz. „Wir müssen mehr Aufwand betreiben, Wir haben zu Saisonbeginn nicht so nachgerüstet wie andere Mannschaften“, sagt Trainer Malte Köster.

Der ursprünglich 26 Spieler umfassende Kader ist geschrumpft. Schwer wiegen die berufs- bzw. studienbedingten Abgänge von Abwehrchef Simon Harrsen (nach Hamburg) und Mittelfeldspieler Sebastian Lühr (in die USA). „Das sind schon böse Verluste“, so Köster. Die Sommer-Zugänge Ihab Hathat, Clay Woitschätzke (beide zum Liga-Rivalen Flensburg 08) sowie Patrick Engel (Ziel unbekannt) haben den Verein ebenso verlassen wie Erion Alla und Roman Jun (beide zum Verbandsligisten TSV Rantrum).

Vom TSV Nordhastedt stößt Dennis Petersen (Mittelfeld), von Flensburg 08 Marc Koschenz (21, ebenfalls Mittelfeld) zu den Stormstädtern. Dazu kommen mit Sebastian Steglich (27/Heider SV) und „Urgestein“ Sascha Rettkowski (34/Comeback) Spieler, die die Abläufe beim Aufsteiger gut kennen. Die Abwehrspieler David Lies und Marco Lietzau, die verletzungsbedingt kaum eingreifen konnten, werden die Vorbereitung mit in Angriff nehmen können.

Heute beginnt die Vorbereitung auf das Unternehmen Klassenerhalt, am 15. Februar steht das Nachholspiel gegen den TSV Altenholz an. Bis dahin soll es Testspiele gegen den Regionalligisten ETSV Weiche (Ende Januar in Dänemark), am 2. Februar bei der SG Langenhorn-Enge und am 11. Februar gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt auf Kunstrasen in Viöl geben.

„Wir müssen um die Punkte richtig kämpfen“, weiß Malte Köster, „wir müssen in den ersten Spielen, versuchen einen Lauf zu kriegen.“ Die junge Mannschaft (Durchschnittsalter 22,1 Jahre) hat in der Hinrunde gute Spiele abgeliefert (3:2 gegen Holstein Kiel II, 1:1 gegen den VfB Lübeck), war aber in anderen Partien schlicht „zu grün“, verschlief die Anfangsphase und lag schnell aussichtslos zurück.

Die Husumer SV liegt mit 38 Punkten (35 Mal Gelb, einmal Gelb-Rot) in der Fairness-Tabelle der SH-Liga vorn. „Das gibt’s wohl selten, dass ein Aufsteiger in dieser Tabelle führt“, sagt Köster. Nicht, dass der 44-jährige Trainer, früher selbst Spieler in Husum, sich darüber nicht freuen würde – aber ein taktisches Foul in der einen oder anderen Situation wäre ihm wohl auch nicht unrecht...

01.02.2014 Malte Köster hört zum Saisonende auf sh:z-Nordfriesland Sport
Berufliche Gründe geben den Ausschlag für den Trainer der Husumer SV / SH-Ligist heute bei den Futsal-Landesmeisterschaften am Start
Jonas Cordts (rechts, hier im Futsal-Spiel gegen BW Löwenstedt) tritt mit der Husumer SV heute bei der Landesmeisterschaft in Lübeck an. Foto: heike klein

Husum/Lübeck (usc) - Er wird aus der Ferne die Daumen drücken. Wenn die Fußballer der Husumer SV, Kreismeister im Futsal, heute bei den Landesmeisterschaften in der Lübecker Hansehalle antreten, ist Trainer Malte Köster (Foto) nicht mit von der Partie. Co-Trainer Andre Teubler wird den SH-Ligisten betreuen und gleichzeitig spielen – beide Torhüter (Finn Hübner und Chris Bielinski) sind verhindert. Von 13 Uhr an trifft Husum in der Gruppe B auf den Büdelsdorfer TSV, Holstein Kiel II, den FC Flensburg (eine Mischung aus Spielern vom TSB und von 08) sowie die SG Wilstermarsch. Die Spielzeit beträgt 14 Minuten.

„Wir fahren hin und versuchen, unser Bestes zu geben“, sagt Köster. Ihm passen die Landesmeisterschaften nicht so ins Konzept, schließlich steht in zwei Wochen schon das Nachholspiel gegen den TSV Altenholz an. Neun Spieler treten heute die Reise an, Sebastian Steglich wird den beruflich verhinderten Salam Halawani ersetzen. Ansonsten setzen Köster und Teubler auf die Spieler, die Anfang des Jahres in Rantrum den Kreismeister-Titel holten.

Köster fehlt also heute in Lübeck – und vom Sommer an ganz. Der 44-Jährige, früher Spieler in Husum und seit 2012 Trainer, hat dem Verein mitgeteilt, dass er aus privaten und beruflichen Gründen nach der Saison aufhört. „Ich will das Ganze ordentlich zu Ende führren“, sagt Köster, der im Sommer erst einmal eine Fußball-Pause einlegen will. Die berufliche Belastung gab den Ausschlag – doch Köster vermisst bei dem einen oder anderen Spieler auch die nötige Einstellung zur SH-Liga und dem damit verbundenen Aufwand.

Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger bedauert die Entscheidung. „Er hat mit der Mannschaft den Aufstieg geschafft“, sagt er. Die Suche nach einem Nachfolger läuft. Schleger hat mit seinen Vorstandskollegen und dem Mannschaftsrat bereits Gespräche gführt, mit einer kurzfristigen Entscheidung ist aber nicht zu rechnen. „In zwei, drei Wochen vielleicht“, schätzt Schleger. Zu den Kandidaten soll auch Co-Trainer Andre Teubler gehören.

Das erste Testspiel 2014 verlor der SH-Ligist am Donnerstagabend in Dänemark 0:1 (0:1) gegen den Regionalligisten ETSV Weiche. Das einzige Tor erzielte Leif Carstensen in der 16. Minute nach einem Abwehrfehler. „Nach einem Einwurf sind wir rausgerückt, haben aber zwei Leute im Rücken übersehen, die dann freistanden“, so Malte Köster, der mit seiner Defensive (ohne Michael Petersen, Christian Herpel und Tobias Wetzel) ansonsten aber zufrieden war: „Wir haben gut gestanden.“

Husum war mit 15 Spielern angereist, darunter Abwehrspieler Malte Jacobsen von den A-Junioren sowie den Neuzugängen Dennis Petersen, Sebastian Steglich, Marc Koschenz und Sascha Rettkowski. Richtig rund lief es nicht bei den Flensburgern, die in fünf Tests fünf Mal gewonnen und unter anderem den SH-Ligisten Flensburg 08 abgefertigt hatten. „In den vorangegangenen Testspielen hat sich die Mannschaft laufstark und kombinationsfreudig präsentiert. Diesmal hatte sie einen Durchhänger – aber das kommt vor“, meinte ETSV-Ligamanager Henning Natusch. Husum zeigte eine engagierte Leistung. Weicher Großchancen vergaben Pierre Didier Webessie, der aus fünf Metern an HSV-Keeper Finn Hübner scheiterte, und Tim Wulff mit einem Kopfball an die Latte. Kurz vor Schluss vergab Husums Torjäger Sebastian Kiesbye den Ausgleich, als er nach sehr guter Einzelleistung den Ball nicht an Torhüter Florian Kirschke vorbei bekam.

Am Sonntag (14 Uhr, Langenhorn) sollte die Husumer SV einen weiteren Test beim Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge absolvieren, doch daraus wird nichts – der Nebenplatz des Waldstadions ist laut Richard Heylmann von der SG unbespielbar.
22.05.2014 Noch ist der neue Trainer ein Fan sh:z-Nordfriesland Sport
Olaf Thede drückt der Husumer SV am Sonnabend gegen den Preetzer TSV die Daumen / Der 41-Jährige ist ein Freund des offensiven Fußballs
Olaf Thede arbeitete zuletzt fast drei Jahre lang beim TSV Nordhastedt. Foto: gkn

Husum - Am vergangenen Sonnabend stand er als Fan im Friesenstadion, drückte seiner neuen Mannschaft beim 3:2 gegen den FC Dornbreite Lübeck die Daumen. Das wird wohl auch am Sonnabend (16 Uhr) im Abstiegs-Endspiel gegen den Preetzer TSV der Fall sein.

Ganz gleich in welcher Liga – Olaf Thede wird die Fußballer der Husumer SV in der Spielzeit 2014/15 trainieren. In der vergangenen Woche wurde sich der ehemalige Coach des Verbandsligisten TSV Nordhastedt mit Husums Sportlichem Leiter Dieter Schleger einig. Wir sprachen mit dem 41-jährigen B-Lizenz-Inhaber.

Wie kam der Kontakt zur Husumer SV zu Stande?

Das ging schnell, als in der Zeitung stand, dass ich nicht mehr Trainer beim TSV Nordhastedt bin. Dieter Schleger hat mich angerufen, und wir haben uns gleich am nächsten Tag getroffen. Ich habe mir zwei Tage Bedenkzeit erbeten und dann zugesagt – unabhängig davon, in welcher Liga Husum dann spielen wird.

Sie haben das 3:2 gegen den FC Dornbreite gesehen. Ihre Eindrücke?

Es hat mir gut gefallen, was die Mannschaft gespielt hat. Da gibt es viele junge Leute mit Perspektive. Es freut mich sehr, dass am letzten Spieltag noch Hoffnung auf den Klassenerhalt besteht.

Wissen Sie schon, mit welchen Spielern Sie für die neue Saison planen können?

Ich denke, ich kann mit einem Großteil der aktuellen Spieler planen. Natürlich gibt es ein paar Fragezeichen, aber das ist normal. Und neue Spieler haben auch schon zugesagt. Natürlich konnte ich wegen des späten Termins nicht so in die Planung eingreifen. Aber ich will auch den aktuellen Trainer und die Mannschaft die Saison in Ruhe zu Ende bringen lassen.

Wann beginnt die Vorbereitung?

Ich denke, dass wir Ende Juni oder Anfang Juli loslegen werden. Einen genauen Termin gibt es aber noch nicht.

Ihre Trennung vom TSV Nordhastedt kam überraschend. Was waren die Gründe dafür?

Das waren schon sehr merkwürdige Begleiterscheinungen. Im Winter hatten wir noch zusammen gesessen und uns über eine weitere Zusammenarbeit geeinigt – egal, ob in der Verbandsliga oder in der Kreisliga West. Und dann kam drei Spieltage vor Schluss ohne Begründung die Trennung. Ich habe gehört, dass die Mannschaft jetzt komplett zerfällt und Spieler ihre schon gegebenen Zusagen zurückgezogen haben. Aber das ist nicht mehr mein Problem.

Wie ist Ihre Idee vom Fußball?

Ich möchte nach vorne spielen, stelle mich ungern hinten rein. Wie ich Fußball spiele, weiß Husum schon: 2012 (am 3. Mai – Red.), als schon alles für die Meisterfeier vorbereitet war, hat Nordhastedt 3:1 gewonnen – und wir haben mit zwei echten Stürmern gespielt.

26.05.2014 Meister VfB Lübeck stellt neue Bestmarken auf Holsteinischer Courier -

Neumünster (sas) - Die Würfel in der Fußball-Schleswig-Holstein-Liga sind gefallen. Dennoch bleiben noch kleine Fragezeichen. Meister VfB Lübeck, der erst als zweiter Club überhaupt in der höchsten Landesklasse ungeschlagen blieb (2011 schaffte es der VfR Neumünster erstmals) und auf dieser Ebene einen neuen Torrekord hinlegte (die meisten erzielten Treffer und die wenigsten Gegentore), muss sich in einer Regionalliga-Aufstiegsrunde mit den Freien Turnern (FT) Braunschweig und dem Bremer SV auseinander setzen. Zwei aus diesem Trio schaffen den Sprung, den der Niedersachsenmeister Lüneburger SK Hansa bereits direkt vollzogen hat. Absteiger aus der SH-Liga sind die Husumer SV, der SSC Hagen Ahrensburg, SV Eichede II und Heikendorfer SV. Der FC Dornbreite Lübeck steigt ebenfalls ab, wenn der VfB Lübeck nicht aufsteigt und zusätzlich der SV Eichede aus der Regionalliga absteigt. Aufsteiger in die SH-Liga sind der SV Henstedt-Ulzburg, FC Angeln 02, Eutin 08 und TSV Bordesholm. Einen möglichen fünften Neuling – wenn Eichede drin bleibt und der VfB Lübeck den Aufstieg schafft – ermitteln der TSV Lägerdorf, ETSV Weiche Flensburg II, Oldenburger SV und TSV Klausdorf.

07.06.2014 22 Auserwählte für das große Spiel sh:z-Nordfriesland Sport
Marc und Frank Schollek haben Fußballer aus zwölf nordfriesischen Vereinen für das Spiel gegen den Hamburger SV in Bredstedt nominiert
Marvin Bruhn (li.) vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat den Sprung in die Auswahl geschafft. Foto: dewanger

Bredstedt (usc) - Man war sich schnell einig. Marc Schollek, Trainer der Kreisliga-Fußballer des Bredstedter TSV, und sein Bruder Frank (Coach des Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge) brauchten einige Telefonate, dann war klar, wer zur Nordfriesland-Auswahl gehört. 22 Fußballer aus zwölf Vereinen spielen am Sonntag, 22. Juni, um 17 Uhr im Bredstedter Stadion gegen die Bundesliga-Mannschaft des Hamburger SV. Mit dieser Partie wird der sh:z-Fußballsommer 2014 eröffnet.

„Wir haben eine schlagkräftige Truppe aufgestellt. Wir haben auch darauf geachtet, Spieler zu nominieren, die noch nicht gegen den HSV oder beim Hallenturnier in Flensburg gespielt haben“, sagt Frank Schollek. Die Schollek-Brüder zogen im Vorfeld auch ihre Trainerkollegen aus Nordfriesland zu Rate. Es gab Härtefälle aber schließlich stand das Team. Zur Pause soll komplett gewechselt werden, damit auch alle 22 Auserwählten in den Genuss kommen, zu spielen. Drei Tage vor dem großen Spiel – am Donnerstag, 19. Juni - treffen sich Auswahlspieler und Trainer im Bredstedter Stadion. „Das soll kein richtiges Training sein, soll eher dazu dienen, dass die Spieler sich kennenlernen“, sagt Marc Schollek.

Die NF-Auswahl:
Tor: Jan Matthiesen (SG Ladelund-Achtrup-Leck), Momme Reinhold (SZ Arlewatt).
Feld: Fabian Wobig, Thomas Pahnke (beide IF Tönning), Tim Ingwersen (SG Ladelund-Achtrup-Leck), Mirco Dohle, Jannik Oliver Fust (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Steffen Petersen, Lasse Körting (beide SG Langenhorn-Enge), Jannick Drews, Marvin Bruhn, Carsten Andresen (alle SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Jonas Cordts, Bosse Wullenweber, Marco Nagel (alle Husumer SV), Nils Hagge, Tim Drewing (beide TSV Rantrum), Niklas Ludwig (TSV Hattstedt), Hauke Mohr, Christian Nissen (beide Bredstedter TSV), Nahne Petersen (TSV Süderlügum), Malte Johannsen (SV Dörpum).

21.06.2014 Riesen-Freude vor dem großen Spiel sh:z-Nordfriesland Sport
Ein Traum geht in Erfüllung: 22 Amateurfußballer aus Nordfriesland spielen am Sonntag in Bredstedt gegen den Bundesligisten Hamburger SV
Zum Kennenlernen: Am Dienstag und Donnerstag absolvierten die Auswahlspieler in Bredstedt zwei lockere Einheiten. Foto: wrege

Rund ums Spiel

Auftakt: Zwei F-Junioren-Teams der JSG Mitte NF bestreiten um 15.30 Uhr das Vospiel. Die G-Junioren der JSG laufen mit den Herren-Teams auf den Platz.
Anpfiff: Schiedsrichter Fynn Kohn von der Husumer SV leitet die Partie.
Anreise: Einheimische Gäste sollten zu Fuß oder mit dem Fahrrad kommen, auswärtige Besucher die Supermarkt-Parkplätze am Kreisel an der B 5 nutzen.
Aktuell: Einen Live-Ticker vom Spiel gibt es unter www.fupa.net/sh

Bredstedt (Ulrich Schröder) - Im Fußball-Alltag geht’s gegen Stern Flensburg oder den TSV Goldebek, am Sonntag stehen sie Bundesliga-Profis gegenüber. Für 22 Amateure aus Nordfriesland erfüllt sich ein Traum – um 17 Uhr wird im Bredstedter Stadion das Testspiel der Nordfriesland-Auswahl gegen den Hamburger SV angepfiffen.

Alles ist vorbereitet. Am Donnerstag besichtigte eine HSV-Delegation um Teammanager Marinus Bester den Rasen im Stadion und war zufrieden. „Es ist viel besser geworden“, sagte Jens Iwersen vom örtlichen Veranstalter. Walzen, mähen, wässern – es wurde alles getan, um den Untergrund für ein gutes Fußballspiel zu bereiten.

Die Tageskassen sind von 15 Uhr an geöffnet, Karten im Vorverkauf gibt es am Sonnabend noch in der Geschäftsstelle der Husumer Nachrichten (Markt 23) und Leder-Mohr in Bredstedt (Osterstr. 45). Preise: überdachter Sitzplatz 25 Euro, Stehplatz Erwachsene 12 Euro (Vorverkauf)/14 Euro (Tageskasse), Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 7 (Vorverkauf)/9 Euro (Tageskasse).

„Das ist echt top. Davon kann man später seinen Kindern erzählen“, schwärmt Jannik Oliver Fust. Der 21-jährige Stürmer des Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt ist gespannt auf das große Spiel und verspricht: „Ich will Gas geben.“ In der Saison hat er 19 Tore erzielt und etliche vorbereitet, das Ziel für Sonntag fällt eher bescheiden aus: „Mit Glück kann ich einen Torschuss abgeben.“ Fust weiß schon, dass er in der ersten Halbzeit zum Einsatz kommen wird und freut sich: „Da kann man mit auflaufen, in einem vollen Stadion und vielleicht neben einem der Stars.“

Auch für Jannik Drews, Offensivspieler des SV Frisia 03 Risum-Lindholm, „ist es ein Traum, gegen einen Bundesligisten zu spielen“. Der 19-Jährige will mit „Lust und Spaß“ ins Spiel gehen und ist neugierig, wie groß wohl der Unterschied zu den Profis sein wird. „Da kann man sehen, was einem noch fehlt.“

Am Dienstag und Donnerstag stand ein leichtes Training in Bredstedt auf dem Programm, natürlich waren alle Spieler da. „Kennenlernen, ein bisschen einspielen und sich auf keinen Fall verletzen“, so Fust und Drews über die Vorbereitung. Zwar fehlen beim HSV die WM-Teilnehmer (Johan Djourou, Milan Badelj) und Stars wie Rafael van der Vaart oder Hakan Calhanoglu, doch Rene Adler soll dabei sein – und Akteure wie Heiko Westermann, Dennis Diekmeier, Tolgay Arslan oder Artjoms Rudnevs schauen auch nicht jeden Tag im schönen Nordfriesland vorbei...

Um 15.30 Uhr beginnt das Vorspiel zweier F-Junioren-Teams der JSG Mitte NF, gegen 15.45 Uhr sollen die HSV-Fußballer im Stadion eintreffen. Der Hamburger Tross umfasst 40 Personen, nach dem Spiel geht’s gleich ins Hotel Meierwik nach Glücksburg. Dort und auf dem Platz der Marineschule Flensburg bereitet sich der HSV auf die neue Bundesliga-Saison vor, bestreitet zum Abschluss noch einen Test beim Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg (Sonnabend, 28. Juni, 16 Uhr).

Vor vier Jahren gewann der HSV in Leck 9:0 gegen eine NF-Auswahl – mit einem ähnlichen Ergebnis könnten Bayern-Fan Fust und Schalke-Sympathisant Drews leben.
24.06.2014 Ein Nachmittag mit lauter Gewinnern Flensburger Tageblatt
Nordfriesische Amateurfußballer, Veranstalter und 1500 Fans schwärmen vom Gastspiel des Bundesligisten Hamburger SV in Bredstedt
„Manndeckung“: HSV-Kapitän Heiko Westermann ist von Autogrammjägern umlagert. Foto: ruff  

Bredstedt (Ulrich Schröder) - „Das wird jetzt schwer mit einstellig“, sagte Jannik-Oliver Fust und grinste übers ganze Gesicht. Gerade hatte der Stürmer des SV Blau-Weiß Löwenstedt (19 Tore in der abgelaufenen Verbandsliga-Saison) seinen 45 Minuten-Einsatz im Bredstedter Stadion beendet. Als er ging, stand es 0:9 gegen den HSV, doch die gute Laune der nordfriesischen Fußballer konnte das nicht trüben. Sie hatten ihren großen Auftritt, das Endergebnis von 0:16 war da eher zweitrangig, wenn auch etwas hoch.

„Das war ein echtes Erlebnis“, schwärmte Lasse Körting von der SG Langenhorn-Enge. Nahne Petersen vom TSV Süderlügum staunte: „Die Hamburger sind läuferisch echt stark. Allein das Stellungsspiel ist ganz anders als bei uns.“ Jannick Drews vom SV Frisia 03 staunte: „Wie die den Ball klatschen lassen! Und alles auf engstem Raum.“ Nahne Petersen freute sich, dass die HSV-Spieler auf dem Platz richtig nett gewesen seien. So nett, dass sie den Amateuren das Ehrentor geschenkt hätten, allerdings nicht...

Antritt: Der dreifache Torschütze Artjoms Rudnevs beschleunigt und lässt zwei Gegenspieler stehen.

Den Profis ganz nah waren nicht nur die nordfriesischen Fußballer, sondern auch die 1500 Fans. Ein Autogramm von Heiko Westermann, ein Foto mit Artjoms Rudnevs – stolz zeigten sich die Jungs und Mädchen ihre Trophäen.

Eine Trophäe nahm auch der HSV mit: Den Hans-Carstens-Cup, den der Geschäftsführer des nordfriesischen Autohauses an HSV-Sportchef Oliver Kreuzer überreichte. „Ich wünsche mir, dass der HSV weiter nach oben kommt. Und die Spieler sollten mehr kämpfen“, sagte Carstens. „Das verspreche ich Ihnen“, entgegnete Kreuzer. Der Ex-Profi würdigte den Gegner: „Eine engagierte Mannschaft, aber am Ende war die Überlegenheit zu sehen.“ Lob gab es auch für die Helfer und Sponsoren. „Ohne sie wäre so etwas gar nicht möglich“, sagte der stellvertretende sh:z-Chefredakteur Jürgen Muhl, der das Spiel nach Bredstedt vergeben hatte.

Da ist das Ding: Hans Carstens, Jürgen Muhl und HSV-Sportchef Oliver Kreuzer (v. li.) bei der Pokalübergabe.
Amateurfußballer, Förderer, Veranstalter, Fans – überall Gewinner. Und auch ein HSV-Profi freute sich. Kerem Demirbay, bislang vom Verletzungspech geplagt, erzielte in den ersten 45 Minuten fünf Tore. „Das hat Spaß gemacht. Solche Spiele sind wichtig, um sich dem Trainer zu zeigen“, sagte der 20-Jährige.
21./24. Mai 2014
Der Vorsitzende
 

DANKE, Trainer!!!

Obwohl sich erst heute, also am letzten Spieltag entscheidet, wo die Husumer SV in der nächsten Saison spielen wird, möchten alle Husumer SV'ler sich hiermit bei unseren beiden Trainern Malte Köster und Andre Teubler mit einem ganz dicken »DANKE SCHÖN« verabschieden.

Malte, ein Husumer Urgestein, unverzichtbarer Spieler aus glorreichen Oberligazeiten, unverletzbar, unverrückbar und unverzichtbar hat nach seiner Spieler- nun auch seine Trainerlaufbahn in Husum erfolgreich fortgesetzt. Er hat mit den Husumer Herren in der Verbandsliga begonnen, sie souverän zum Aufstieg in die Schleswig-Holstein-Liga geführt und wird sie dort auch (hoffentlich) belassen.

Hoch engagiert, immer voll motiviert, nie um ein leises oder auch manchmal lautes Wort verlegen, hat er die Mannschaft geprägt und sie zu dem geformt, was sie heute darstellt. Er hat sie an seinem umfangreichen fußballerischem Wissen teilhaben lassen, er hat der Mannschaft eine Kontur gegeben und ihrem gesamten Umfeld dazu.

Auch Mitgliedern und Fans hat Malte bei manchen Spielen sehr deutlich zu vermitteln gewusst, wohin der Ball, in bestimmten Situationen und aus zeitlichen Gründen hingehört – jedenfalls nie in des Gegners Besitz.

Wir werden Malte als einen Trainer in Erinnerung behalten, der immer bemüht war, mit klarer Stimme die Schiedsrichter zu optimalen Entscheidungen zu treiben, der dem dankbaren Heimpublikum so manch aufregendes Spiele geboten hat, der immer mit dem Vorstand Übereinstimmung gefunden hat und von dem wir uns alle nicht vorstellen können, dass er mit Fußball mal eine Zeit lang nichts am Hut haben will.

Alles Gute, lieber Malte, vielen Dank für alles, man sieht sich.

Mit Andre Teubler ist es ähnlich. Jahrelang als Torhüter erfolgreich mit der Husumer SV und – die Katze lässt das Mausen nicht – auch als Co-Trainer der 1. Herren konnte Andre nichts davon abhalten, hier für den Verein wieder einzuspringen, wenn Not am Mann war. Das waren schon eindrucksvolle Spiele, die wir hier alle gesehen haben, wussten wir doch, zu welch überragenden Leistungen Andre fähig ist.

Nicht weniger leise als Malte, wurden die Spielzeiten seriös und fachlich sehr kompetent durchgearbeitet und der Mannschaft und dem Verein insgesamt hat diese Arbeit sehr gut getan.

Auch dafür, lieber Andre, unseren ganz herzlichsten Dank.

Nicht vergessen in diesem ganzem Geschehen dürfen wir unseren sportlichen Leiter, Dieter Schleger, der für alles immer ein offenes Ohr hat, der oft mehr Seelentröster als Fußballvorstand war, der die Jungs zum Therapeuten fährt, der den Müttern der Spieler Blumen zum Geburtstag bringt und der in der Mannschaft für wirtschaftliche Stabilität bürgt. Gut, dass Dieter bleibt.

Ebenso ist dem Mitstreiter Bernd Friedrichsen zu danken, zuständig für die Physiotherapie, blitzschnell auf dem Platz, wenn es brannte, zwickte oder prellte und der immer mal wieder ´ne Runde auf der Massageliege einschob, auch wenn sie mal vor, statt in einer Umkleide stand.

Fehlt noch der Dank an Bahne Will und Peter Johannsen, ohne deren Fürsorge, sei es lukullischer, mentaler oder materieller Art, die Mannschaft nicht da stehen würde, wo sie jetzt steht.

Alles in allem mal wieder eine tolle Saison, freuen wir uns gemeinsam auf die nächste.


Mit sportlichem Gruß
Klaus Kasparek
1. Vorsitzender Husumer SV

Spielplan 2013/14 - Schleswig-Holstein-Liga · Staffelleiter: Klaus Schneider · privat 0451 / 8070399 · mobil 0170 / 3012592 · k.schneider@shfv-kiel.de
FS 19.06.13 Husumer SV St. Pauli 0:12

Berichte siehe Presse

Test 07.07.13 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 1:3

1:3 gegen Löwenstedt: Husumer SV verliert ersten Test

Husum | Das Ergebnis war für Trainer Malte Köster absolut zweitrangig. 1:3 (0:1) verlor die Husumer SV ihr erste Vorbereitungsspiel gegen den Fußball-Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt. Der Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga war zuvor am Freitag in die Vorbereitung eingestiegen und gleich im Trainingslager eingezogen. "Darum nehme ich das Spiel nicht als Maßstab", sagte Köster, der mit seinem Team viele Laufeinheiten absolvierte. "Den Ball haben die Jungs kaum gesehen." Die Husumer setzten 22 Spieler ein, darunter alle zehn Neuzugänge. "Die Mannschaft muss sich noch finden", erklärte Köster, der aber weiß, dass der Countdown läuft. Die Husumer müssen sich in den nächsten vier Wochen ranhalten, um gut gerüstet in die Saison zu gehen. Das Tor für die Gastgeber erzielte Salom Halawani (73.) zum 1:2. Für Löwenstedt waren Jannik Fust (8.), Torge Brodersen (70.) und Thorsten Blume (80.) erfolgreich. Blau-Weiß-Trainer Bernd Hansen wollte das Spiel ebenfalls nicht zu hoch bewerten. Aber nach fünf Einheiten ist er sehr zufrieden. "Alle haben bisher super mitgemacht." In Husum setzte er 20 Spieler ein und meinte: "Für uns war am wichtigsten, dass alle gespielt haben." Da die Husumer im Kreispokal ein Freilos erhielten, sind sie am kommenden Wochenende spielfrei. Der nächste Test ist erst am 16. Juli beim Verbandsliga-Vizemeister TSV Nordmark Satrup.

8. Juli 2013 / joh · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Mix

VfB Schuby: Der Verbandsliga-Absteiger gewann sein Testspiel gegen die der zweite Mannschaft von Flensburg 08 mit 3:1 (1:9). Beobachter für eine Spielhälfte war 06-Trainer André Bistram und der war nicht sonderlich angetan von der Partie. VfB-Coach Lars Sachse sah das ähnlich. „Es war ein faires Testspiel und von der Qualität den sommerlichen Temperaturen und den müden Beinen nach dem Konditionsprogramm geschuldet.“ Die Treffer für den Gastgeber erzielten Sascha Pohlmann (2) und Hauke Greve.

Flensburg 08: Der Vorjahresdritte der SH-Liga hat das erste Vorbereitungsspiel beim SVTungendorf (Kreisliga Neumünster) mit 7:1 (3:0) gewonnen. Für das Team von Trainer Frank Papenberg trafen Fleming Barth (2), Thomas Lohner, Vadim Galinger, Erkan Yildirim, Morten Lamps und Nick Schmidt. Am Wochenende reist 08 zu einem Trainingslager nach Fehmarn, wo Tests gegen den RSV Landkirchen (Sa., 18 Uhr) und SV Fehmarn (So., 15 Uhr) geplant sind.

Husumer SV: Nach einem Lauftrainingslager verlor der Aufsteiger den ersten Test gegen Blau-Weiß Löwenstedt mit 1:3 (0:1). Die Tore erzielten Salam Halawani für Husum sowie Jannik Fust, Torge Brodersen und Thorsten Blume. Die Husumer setzten 22 Spieler ein, darunter alle zehn Neuzugänge. „Die Mannschaft muss sich noch finden“, erklärte Trainer Malte Köster.

SG Ladelund-Achtrup-Leck: Dennis Peper hakte den Abgang einer kompletten Mannschaft schnell ab. Die SG Ladelund-Achtrup-Leck wird mit einem fast neuen Kader in die zweite SG-Saison in die Fußball-Verbandsliga Nord-West starten. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir haben durch die vielen Abgänge auch fußballerische Qualitäten verloren, aber ich denke, die können wir durch eine geschlossene Mannschaftsleistung auffangen. Wir waren in der letzten Saison schon jung, aber jetzt sind wir sehr jung“, sieht der SG-Trainer in dem völligen Umbruch auch eine Chance.

9. Juli 2013 · Schlei Bote

 

Test 17.07.13 Husumer SV FC Tarp-Oeversee 3:1

Zwei Neuzugänge treffen

Husumer SV gewinnt 3:1 gegen Tarp-Oeversee / Kreispokal beim SV Schobüll
Husums Neuzugang Ihab Hathat (re.) und Finn Ohemann im Zweikampf. Foto: git

Husum | Erster Sieg im zweiten Vorbereitsungsspiel: SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV kam im heimischen Friesenstadion zu einem verdienten 3:1 (1:0)-Erfolg gegen Verbandsliga-Neuling FC Tarp-Oeversee. Trainer Malte Köster befand: "Wir haben einiges getestet, Spieler auch mal auf anderen Positionen eingesetzt. Es gilt, die beste Mischung zu finden."

Es ging gut los für die Nordfriesen, die nach 60 Sekunden schon in Führung gingen. Einen Eckball von Sebastian Lühr köpfte der aufgerückte Innenverteidiger Bosse Wullenweber zum 1:0 in die Maschen. Mit Marco Nagel, Ihab Hathat, Clay Woitschätzke und Roman Jun standen vier Neuzugänge in der Startelf, im Verlauf des Spiels kam noch Daniel Hornburg dazu. Kurz nach Wiederbeginn gelang Jan-Philipp Blank nach einer Unsicherheit von Keeper Chris Bielinski zwar der Ausgleich, doch nur wenige Minuten später führte der SH-Ligist wieder: Ihab Hathat, von den A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gekommen, schloss ein Dribbling mit dem 2:1 ab. Und auch für das 3:1 zwei Minuten vor Schluss zeichnete ein Neuer verantwortlich: Nach Foul am eingewechselten David Strüning verwandelte Roman Jun (früher TSV Rantrum) den Strafstoß zum Endstand.

"Solche Spiele wird es in der SH-Liga nicht viele geben, da werden wir eher unter Druck geraten und kontern. Tarp hat versucht, mit guter Abwehr und verstärktem Mittelfeld erst mal defensiv gut zu stehen, kommentierte Köster.

Auch am Sonntag werden seine Schützlinge wohl nicht umhin können, das Spiel zu machen: Im Kreispokal-Achtelfinale treten die Husumer am Sonntag (15 Uhr) zum Derby beim SV Schobüll (Kreisklasse B) an. Schobüll hatte in der ersten Runde kampflos gegen das Team Sylt gewonnen. Eine Ansetzung, die Köster durchaus recht ist: "Gut, dass wir nicht nach Sylt rüber müssen."

19. Juli 2013 / usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV testet heute gegen den FC Tarp-Oeversee

Husum | "Es sind noch drei Wochen Zeit. Jetzt müssen wir sehen, dass wir System rein bekommen", sagt Malte Köster. Heute (19 Uhr, Friesenstadion) steht für SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV der zweite Test auf dem Programm. Die Stormstädter empfangen den FC Tarp-Oeversee, der sich als Tabellenzweiter der Kreisliga Schleswig-Flensburg den Aufstieg in die Verbandsliga sicherte und laut Coach Jan Klimmeck einen guten Mittelfeldplatz anstrebt. Köster lernte seinen Trainerkollegen am vergangenen Sonnabend am Rand des Pokalspiels des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen den TSV Kropp kennen. "Die Mannschaft sagt mir nicht so viel", gibt Köster zu. Prominentester Zugang ist Mittelfeldspieler Raphael Gertz (23), zuletzt Kapitän beim SH-Ligisten Holstein Kiel II. Anzeige Anzeige

"Unsere Planungen sind abgeschlossen", sagt Husums Trainer, der sich zuletzt über die Verpflichtung zweier SH-Liga erfahrener Akteure freuen konnte. Torwart Finn Hübner (28) und Abwehrspieler David Lies (27) kommen von Verbandsliga-Vizemeister Nordmark Satrup. "Das sind zwei gestandene Spieler, die uns weiterhelfen können", sagt Husums Trainer. Lies spielte schon einmal für die HSV, Hübner (früher bei Flensburg 08) brachte Husums Angreifer beim 0:1 in der Vorsaison mit seinen Paraden mehr als einmal zur Verzweiflung. Heute Abend werden sie allerdings nicht mit von der Partie sein können - Lies ist in Urlaub, Hübner laboriert an einer Fingerverletzung. Auch Erion Alla (Urlaub) fehlt, fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Marco Lietzau und Mattis Keden.

Am Sonntag (15 Uhr) steht dann die Zweitrunden-Partie im Kreispokal beim Nachbarn SV Schobüll an, am Dienstag gehts zum TSV Nordmark Satrup. Erreicht der SH-Ligist das Pokal-Viertelfinale, ginge es dort am Sonntag, 28. Juli, zum Sieger der Partie TSV Stedesand - SG Eiderstedt.Heute (19.15 Uhr, Enge) erwartet Verbandsligist SG Langenhorn-Enge den TSB Flensburg.

17. Juli 2013 / usc · sh:z-Nordfriesland Sport
KP 21.07.13 SV Schobüll Husumer SV 0:6

Süderlügum wirft Verbandsligisten aus dem Pokal

Achtelfinale im Fußball-Kreispokal: SH-Ligist Husumer SV beim 6:0 in Schobüll nur eine Halbzeit stark / Bis auf eine Ausnahme setzen sich die Gäste-Mannschaften durch
Niebülls Kim Schilling (rechts) bedrängt den Rödemisser Björn Hahn. Foto: wrege

Husum | Große Überraschung im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals: Der TSV Süderlügum, Aufsteiger in die Kreisliga, warf den Verbandsligisten SG Ladelund-Achtrup-Leck aus dem Rennen – und das mit 4:0 auch noch sehr deutlich. Ansonsten setzten sich die Favoriten mehr oder minder ungefährdet durch.

SV Schobüll – Husumer SV 0:6 (0:6) Husums Trainer Malte Köster rätselte, warum seine Mannschaft nach dem Seitenwechsel das Fußballspielen eingestellt hatte. Die Hitze wollte er als Ursache dafür nicht heranziehen: „Wir haben nicht mehr den Aufwand betrieben wie in der ersten Hälfte und unsere Möglichkeiten nicht genutzt.“ Vor dem Wechsel hatte der SH-Liga-Neuling das Geschehen beim Kreisklassen-Vertreter nach Belieben diktiert. Die Gäste waren läuferisch und spielerisch klar überlegen, was sich auch schnell im Ergebnis niederschlug. So war zur Pause bereits alles klar. Nächster Gegner der Husumer ist nun am Sonntag auswärts die SG Eiderstedt.

Tore: 0:1 Halawani, 0:2 Schulte, 0:3, Halawani, 0:4 Wullenweber, 0:5 Hathat, 0:6 Halawani.

TSV Drelsdorf/A/B – SG Oldenswort-Witzwort 1:8 (0:3) In der Anfangsphase hielten die Gastgeber gut mit, danach wurde der Klassenunterschied sichtbar: Matthias Schmitz sorgte für das 0:1 (23.), Jan Bielfeldt nutzte einen Abwehrfehler zum 0:2 (31.) und ein Freistoß von Marten Dierks brachte den 0:3-Pausenstand (38.). Die einzige TSV-Chance hatte Tim Konopka. Nach Wiederbeginn erhöhte der starke Dau mit zwei Treffern auf 0:5 (60., 70.), Torben Peters köpfte das 0:6 (75.). Kevin Hähnchen gelang der Ehrentreffer (85.). Nochmals Dau und Peters erhöhten auf 1:8.

Tore: 0:1 (23.) Matthias Schmitz, 0:2 (31.) Jan Bielfeldt, 0:3 (38.) Marten Dierks, 0:4 (60.), 0:5 (70.), 1:7 (88.) Daniel Dau, 0:6 (75.), 1:8 (90.) Torben Peters, 1:6 (85.) Kevin Hähnchen.

MTV Schwabstedt – SV Germania Breklum 0:1 (0:1) Die erste Chance des Spiels hatte die Heimelf (5.). Danach kam Germania zu zwei gefährlichen Freistößen (11., 15.), ehe Tobias Martensen aus dem Gewühl heraus das Tor des Tages erzielte (22.). In der Folge hatten beide Teams mit den Temperaturen zu kämpfen. Der MTV agierte vornehmlich mit langen Bällen und konnte so das Ausscheiden nicht mehr abwenden.

Tor: 0:1 (22.) Tobias Martensen.

TSV Hattstedt – SV Frisia 03 0:3 (0:2) Die Gäste erwischten einen Blitzstart und gingen direkt in der 1. Minute durch einen Treffer von Oke Petersen in Führung. In der Folge agierte Frisia überlegen und mit hohem Tempo, die Hausherren hielten kämpferisch und läuferisch jedoch gut dagegen. Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Arne Ingwersen auf 0:2 (44.). Auch nach der Pause bestimmte der Verbandsligist das Spielgeschehen. Kurz vor dem Schlusspfiff setzte Stürmer Björn Petersen noch den Schlusspunkt zum verdienten 0:3-Erfolg.

Tore: 0:1 (1.) Oke Petersen, 0:2 (44.) Arne Ingwersen, 0:3 (89.) Björn Petersen.

TSV Süderlügum – SG Ladelund-Achtrup-Leck 4:0 (0:0) Im ersten Durchgang waren die Gäste überlegen, spielten zielstrebiger nach vorn, nutzten aber ihre Möglichkeiten nicht. Nach der Pause wurde die Abwehr der Gastgeber immer sicherer, während die SG-Defensive jetzt gerade bei Standards Lücken zeigte. Die nutzte Gerwin Glewe und traf aus sechs Metern zum 1:0 (54.). Die SG machte jetzt Druck und wurde kalt erwischt. Nahne Petersen schoss mit seinem Hattrick innerhalb von vier Minuten (61./63./64.) den Verbandsligisten aus dem Pokal. „In der ersten Halbzeit hatte LAL die besseren Möglichkeiten, aber dann kamen wir mit einem überragenden Nahne Petersen“, freut sich Kai Nielsen schon auf das Viertelfinale. Dann kommt mit dem SV Frisia 03 sein Heimatverein nach Süderlügum. Tore: 1:0 (54.) Gerwin Glewe, 2:0 (61.) Nahne Petersen, 3:0 (63.) Nahne Petersen, 0:4 (64.) Nahne Petersen.

TSV RW Niebüll – Rödemisser SV 0:1 (0:1) Nach anstrengendem Trainingslager hatten die Gastgeber etwas schwere Beine, zeigten sich aber in Spiellaune. Aber die besseren Chancen lagen zunächst bei den Gästen. Nach einem Kopfballduell mit Haye Johannsen gelang Niklas Dierks aus sieben Metern das 0:1 (30.) und damit das Tor des Tages. Ole Godbersen (38.) hätte für die Gäste wenig später per Strafstoß erhöhen können, scheiterte aber an Jan-Eric Lorenzen. Kurz vor dem Ende hatte Niels Friedrichsen (82.) per Handelfmeter die große Möglichkeit zum Ausgleich, scheiterte aber am Torhüter.

Tor: 0:1 (30.) Niklas Dierks.

FSV Wyk – SV BW Löwenstedt 0:5 (0:3) „Für uns war hier nichts zu holen“, gab Trainer Stefan Krog unumwunden zu. Löwenstedt machte von Beginn an viel Druck und nutzte seinen Möglichkeiten. Kevin Schilling traf zum 0:1 (10.), Sven Nielsen erhöhte auf 0:2 (18.). Per Strafstoß traf Dennis Sönnichsen noch vor der Pause zum 0:3 (38.). Auch nach dem Wechesel gingen die Gäste weiter hohes Tempo. Wyk versuchte zu kontern, kam aber nicht durch. Lars Hansen (60.) und Christian Carstensen (72.) trafen zum 0:5-Endstand.

Tore: 0:1 (10.) Kevin Schilling, 0:2 (18.) Sven Nielsen, 0:3 (38., Elfmeter) Dennis Sönnichsen, 0:4 (60.) Lars Hansen, 0:5 (72.) Christian Carstensen.

TSV Stedesand – SG Eiderstedt 1:3 (0:1) Der A-Klassenvertreter hatte zunächst das Spiel im Griff, aber die Chancen nutzten die Gäste. Mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern traf Kevin Storm zum 0:1 (25.). Danach kam Eiderstedt immer besser in die Partie und versetzte den Gastgebern mit einem Doppelschlag zum 0:3 (47./50.) den K.o. Kurz vor dem Abpfiff gelang Steffen Petersen nach einer Ecke noch der Ehrentreffer zum 0:1 (88.).

Tore: 0:1 (25.) Kevin Storm, 0:2 (47.) Thore Lesch, 0:3 (50.) Eigentor, 1:3 (88.) Steffen Petersen.

22. Juli 2013 · pu/gho/hwk · sh:z-Nordfriesland Sport

 

Test 23.07.13 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:1

Husum 1:1 im Test

Köster angetan von Vorstellung in Satrup
Satrup / sh:z - „Das war absolut in Ordnung.“ So beurteilte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:1 (0:0) im Test bei Verbandsliga-Vizemeister Nordmark Satrup. Das 0:1 (55.) von Timm, der einen zu kurzen Abstoß aufnahm (Dennis Schulte fälschte den Ball noch ab), glich Sebastian Kiesbye aus (64.). „Wir haben defensiver gestanden“, sagte Köster, der in einer 4-4-2-Formation spielen ließ. In der ersten Halbzeit hatten die Stormstädter fast ein halbes Dutzend bester Chancen. Torjäger Kiesbye saß anfangs nur auf der Bank, weil er eventuell im ersten Punktspiel fehlen wird. Köster: „Wir wollten mal testen, wie das im Sturm so geht.“ Es klappte – der neben Salam Halawani aufgebotene Jonas Cordts spielte gut.
25. Juli 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 27.07.13 Schleswig 06 Husumer SV abg.
Fußball-Nachrichten

Husumer Spiel bei Schleswig 06 fällt aus

Husum / sh:z - Zu wenig Spieler – deshalb sagte SH-Ligist Husumer SV gestern das für heute geplante Testspiel beim Fußball-Verbandsligisten Schleswig 06 ab. „Sehr, sehr schade“, so Trainer Malte Köster, „aber es hätte keinen Sinn gehabt, wenn angeschlagene Spieler am Sonnabend und Sonntag ran müssen.“ Das Kreispokal-Viertelfinale am Sonntag (15 Uhr) in Garding bei der SG Eiderstedt ist aber nicht  gefährdet.

27. Juli 2013 / sh:z-Nordfriesland Sport

06-Test fällt aus: Husum hat nicht genug Spieler

Schleswig/Nübel - Training statt Spiel. Das für heute (14 Uhr) in Nübel geplante Testspiel der Fußballer von Schleswig 06 (Verbandsliga) gegen SH-Liga-Aufsteiger Husumer SV wurde von den Nordfriesen abgesagt. „Wir haben etliche angeschlagene Spieler und am Sonntag noch ein Kreispokalspiel in Garding“, sagte Husums Trainer Malte Köster, der die Absage bedauerte: „Das ist sehr, sehr schade.“ Guido Nett von 06 versuchte kurzfristig, für Ersatz zu sorgen, hatte aber keinen Erfolg. So bittet Trainer Andre Bistram seine Schützlinge heute zum Training. 06 startet am Sonntag, 4. August, um 16 Uhr mit einem Heimspiel gegen den SVFrisia 03 Risum-Lindholm in die Verbandsliga-Spielzeit 2013/14.

27. Juli 2013 / sh:z · Schlei Bote
KP 28.07.13 SG Eiderstedt Husumer SV 2:1

SG Eiderstedt sorgt für Pokal-Sensation

Viertelfinale: Kreisligist bezwingt den SH-Ligisten Husumer SV 2:1

Süderlügums Kapitän Torben Bartsch (li.) bedrängt Pascal Petersen vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Foto: wrege

Husum | Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals sorgte Kreisligist SG Eiderstedt für die Überraschung und schaltete den SH-Ligisten Husumer SV mit 2:1 aus. Auch Germania Breklum gewann 3:2 gegen die klassenhöhere SG Oldenswort-Witzwort. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hingegen setzte sich erwartungsgemäß beim TSV Süderlügum nach torloser ersten Hälfte mit 3:0 durch. Der Rödemisser SV und BW Löwenstedt spielen ihr Viertelfinale erst am Mittwoch um 19.30 Uhr.

SV Germania Breklum – Oldenswort-Witzwort 3:2 (0:1) In der ersten Halbzeit agierten die Gäste überlegen und überzeugten spielerisch. Den folgerichtigen Führungstreffer erzielte Angreifer Jan Bielfeldt (28.). In Halbzeit zwei übernahm dann die Heimelf das Ruder. Nach einem langen Ball glich Thorsten Gregersen aus (60.). Danach verpasste Gregersen zunächst den Führungstreffer (72.), ehe es Stefan Jensen besser machte und das 2:1 markierte (76.). In der langen Nachspielzeit unterliefen beiden Teams noch Eigentore zum 3:2-Endstand.

Tore: 0:1 (28.) Jan Bielfeldt, 1:1 (60.) Thorsten Gregersen, 2:1 (76.) Stefan Jensen, 3:1 (90.+4) Eigentor, 3:2 (90.+7) Eigentor.

SG Eiderstedt – Husumer SV 2:1 (1:1) Die Stormstädter hatten von Beginn an mehr Ballbesitz, das starke Defensiv-Bollwerk der Heimelf ließ jedoch insgesamt nur wenige Chancen zu. Die größte Gelegenheit für die Husumer im ersten Durchgang von Sebastian Kiesbye vereitelte Torhüter Andre Sprekelsen (15.). Fünf Minuten später köpfte SG-Abwehrchef Dennis Witt einen Freistoß aus dem Halbfeld von Raoul Schröder zur Führung ein. Nach dem Wechsel erhöhte der SH-Ligist den Druck, Dennis Schulte gelang aus kurzer Distanz der Ausgleichstreffer (55.). Einen laut SG-Coach Nils Tolk „umstrittenen“ indirekten Freistoß hämmerte Mirko Kalisch nach Ablage von Kevin Storm zur abermaligen Führung in die Maschen (60.). Die letzte halbe Stunde warfen die Gäste alles nach vorne, trafen jedoch nicht mehr. „Das war eine bittere Pille. Bis zum Strafraum ist uns ja einiges eingefallen, aber der Abschluss war kläglich. Und den SG-Torwart haben wir warmgeschossen“, ärgerte sich HSV-Coach Malte Köster.

Tore: 1:0 (15.) Dennis Witt, 1:1 (55.) Dennis Schulte, 2:1 (60.) Mirko Kalisch.

TSV Süderlügum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:3 (0:0) Der Aufsteiger in der Kreisliga wehrte sich 70 Minuten mit seinen Mitteln gut gegen die spielerisch überlegenen Gäste, war dann aber mit seinen Kräften am Ende. „Meine Jungs haben sich gut verkauft“, zollte Kai Nielsen seinen Spielern Lob. „Oldie“ Björn Petersen brach den Bann und traf nach Kopfballvorlage von Sönke Hansen aus drei Metern zum 0:1 (70.). Nur acht Minuten später machte der Frisia-Torjäger nach Querpass von Kim-Oliver Teegen und Weitergabe von Pascal Petersen mit dem 0:2 (78.) aus fünf Metern schon alles klar. Kurz vor dem Abpfiff senkte sich eine missglückte Kopfball-Abwehr von Roland Thomsen über den guten Torhüter Tobias Iwersen, der seine Mannschaft lange im Spiel gehalten hatte, ins Netz.

Tore: 0:1 (70.) Björn Petersen, 0:2 (78.) Björn Petersen, 0:3 (85., Eigentor) Roland Thomsen.

29. Juli 2013 · gho/pu · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

Schlägt Nahne Petersen auch gegen Frisia zu?

Nahne Petersen. Foto: pustal

Husum | Gut davor sind Nordfrieslands Fußballer in dieser Saison mit dem Kreispokal: Heute steigt bereits das erste Viertelfinalspiel, am Mittwoch Abend stehen die vier Halbfinalisten fest. Die Vorschau:

SV Germania Breklum – SG Oldenswort-Witzwort (heute 19.30 Uhr): Kreisklasse A gegen Kreisliga – da könnte was gehen für das Team von Trainer Kay Kaufeld. In zwei Partien blieben die Germanen ohne Gegentor. Die SG erwies sich bislang torhungrig, dem 4:1 in Viöl folgte ein 8:1 in Drelsdorf.

SG Eiderstedt – Husumer SV (So. 15 Uhr in Garding): Die SG hat mit der SG Langenhorn-Enge bereits einen Verbandsligisten aus dem Rennen geworfen. Husum testet bereits am Sonnabend der SH-Ligist um Trainer Malte Köster um 14 Uhr in Nübel gegen den Verbandsligisten Schleswig 06.

TSV Süderlügum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (So. 15 Uhr): Beim 4:0 des Kreisliga-Aufsteigers gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck hatte Stürmer Nahne Petersen seinen großen Auftritt – innerhalb von nur vier Minuten erzielte er einen Hattrick. Schade für den TSV, dass Petersen demnächst für ein halbes Jahr in Indonesien studiert. Gegen Pokalverteidiger Frisia, den Stammverein von TSV-Coach Kai Nielsen, soll er aber mit von der Partie sein.

Rödemisser SV – SV Blau-Weiß Löwenstedt (Mi. 19.30 Uhr): Die Partie wurde verlegt, weil die „Löwen“ am Sonntag ein Turnier in Satrup spielen und dort zunächst auf den Rendsburger TSV treffen.
26. Juli 2013 / pu/usc · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH01 04.08.13 Heikendorfer SV Husumer SV 2:2

Husum holt in Unterzahl einen Punkt

Freude pur: Die Mitspieler feiern Tobias Wetzel (verdeckt, zweiter von rechts) für seinen Treffer zum 0:1. Foto: swa

Schleswig-Holstein-Liga: Tobias Wetzel und Roman Jun erzielen die Tore beim 2:2 in Heikendorf / Gelb-Rot für Salam Halawani nach 47 Minuten

Heikendorf | Aufsteiger Husumer SV hat den ersten Punkt in der Schleswig-Holstein-Liga geholt. Gestern Nachmittag holten die Stormstädter ein 2:2 (1:0) beim Heikendorfer SV, obwohl das Tam von Malte Köster nach der Gelb-Roten Karte für Angreifer Salam Halawani (47.) fast eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen musste. Kommentar von Co-Trainer Andre Teubler: "Ein verdientes Unentschieden. Wenn wir uns nicht selbst schwächen, können wir das Spiel auch gewinnen. Mit der Leistung bin ich sehr zufrieden - dafür, dass wir viele Neue in der Mannschaft haben, spielen wir schon gut zusammen und so, wie wir uns das vorstellen."

Mit Finn Hübner, Marco Nagel, Ihab Hathat, Roman Jun und Jonas Cordts standen fünf Zugänge in der Startelf, David Lies und Clay Woitschätzke wurden eingewechselt. Das Spiel gestaltete sich die ersten Minuten zerfahren. Heikendorf kontrollierte das Geschehen, konnte sich aber kaum Torchancen erspielen. Erst in der 20. Spielminute gab Torge Philipowski einem Fernschuss ab, doch der Ball verfehlte das von Finn Hübner gehütete Tor deutlich.

Nach etwa einer halben Stunde fanden die Gäste aus Husum immer besser ins Spiel und versuchten ihrerseits, vor das gegnerische Tor zu kommen. In der 39. Minute verfehlte ein Kopfball von Kapitän Christian Herpel nur knapp das Tor. Kurz darauf machte es Tobias Wetzel besser. Der Linksverteidiger startete in der 43. Minute einen Sololauf durch die gesamte Heikendorfer Hälfte und traf in die lange Ecke, unhaltbar für Niklas Janneck. Möglich war der Treffer jedoch nur, da die Zuordnung in der Heikendorfer Abwehr überhaupt nicht stimmte und kein Spieler energisch eingriff, um Wetzel zu stoppen.

Dann schwächte sich der Aufsteiger selbst. Salam Halawani sah schon zwei Minuten nach Wiederanpfiff wegen wiederholten Foulspiels die Ampelakrte. Eine Minute vor der Halbzeit war er für ein hartes Einsteigen gegen Heikendorfs Torwart Niklas Janneck verwarnt worden. Husum musste somit fast die komplette zweite Hälfte in Unterzahl spielen. Heikendorf brauchte jedoch einige Zeit, um den Vorteil zu nutzen.

Erst in der 69. Minute versenkte Thomas Borreck eine gezielte Flanke von Patrick Hoerhold mit dem Kopf zum verdienten Ausgleich. Husum verlor zwischenzeitlich die Ordnung, was Heikendorf ausnutzte und direkt nachsetzte. Die Folge war ein schneller Ballverlust in der eigenen Hälfte, den Michael Kaiser zum 2:1 in der 71. Minute versenkte. Doch statt nachzusetzen, gaben sich die Gastgeber fortan mit dem Ergebnis zufrieden und stellten ihre Angriffsbemühungen ein. Husum hingegen kämpfte weiter und Roman Jun belohnte seine Mannschaft für diesen Kampf mit dem verdienten 2:2. Heikendorfs Trainer Patrick Borger ärgerte sich: ,,Am Ende fühlt sich so ein Unentschieden natürlich immer an wie eine Niederlage. Aber wir haben uns mit dem 2:1 einfach zufrieden gegeben und nicht weiter gespielt, da muss man sich nicht wundern, wenn der Gegner wieder ins Spiel findet."

Heikendorfer SV: Janneck - Hoerhold, Marschall, Wieland, von Levern - Philipowski (68. Mangelsen), Borreck, Kaiser, Rex - Schwantes, Tripaldi (61. Celik).

Husumer SV: Hübner - Wetzel (78. Woitschätzke), Herpel, Wullenweber, Nagel - Petersen, Hathat (63. Lies), Lühr, Jun - Halawani, Cordts.

Schiedsrichter: Marc Quednau (Ratekau).

Zuschauer: 217.

Tore: 0:1 Wetzel (43.), 1:1 Borreck (69.), 2:1 Kaiser (71.), 2:2 Jun (85.).

5.August 2013 / Niklas Kunkel· sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV erkämpft Punkt in Unterzahl - 2:2 beim Heikendorfer SV

Die eine Premiere ist geglückt, die andere dagegen nicht so wirklich: Aufsteiger Husumer SV kam im ersten Spiel in der neuen Klasse in Unterzahl noch zu einem 2:2-Unentschieden beim Heikendorfer SV, für den erstmals in einem SH-Liga-Spiel Ex-Profi Patrik Borger als Trainer an der Seitenlinie stand. Dieses Resultat ist eine gefühlte Niederlage für uns Patrik Borger

Husum zunächst aktiver - "Dieses Resultat ist für uns eine gefühlte Niederlage", sagte Borger dann nach dem Schlusspfiff auch. "Wir wollten mit einem Sieg starten und waren nach der Führung in Überzahl auch auf einem guten Weg." Den besseren Start erwischte aber zunächst Husum. Die Gäste waren das aktivere Team und sorgten mit häufigen langen Bällen immer wieder für Gefahr. Der HSV dagegen versuchte viele Situationen spielerisch zu lösen, wurde dafür in Abschnitt eins aber noch nicht belohnt.

Tobias Wetzel trifft vor der Pause - Das einzige Tor erzielte Tobias Wetzel fünf Minuten vor der Pause für Husum. Aus dem Gefühl heraus kam der Ball irgendwie zum Mann mit der Nummer 16, der völlig frei vor dem Tor keine Mühe hatte einzuschieben. "Viele meiner Spieler haben danach auf Abseits reklamiert. Ob es wirklich so war, kann ich aber nicht sagen. Die Situation war nämlich sehr knapp", sagte Borger.

Ampelkarte gegen Halawani - Schon vor der Pause hätte Heikendorf ausgleichen müssen, aber nach einer Kombination über mehrere Stationen kam Torge Philipowski frei vor dem Tor nicht an Schlussmann Finn Hübner vorbei. Das klappte dann aber nach 70 Minuten, als Thomas Borreck den Ausgleich markierte. Zu diesem Zeitpunkt spielte Husum schon in Unterzahl, nachdem Salam Halawani nach 51 Minuten die Ampelkarte nach einem Überharten Einsteigen in der gegnerischen Hälfte gesehen hatte.

Heikendorf in Überzahl mit vielen Chancen - In Überzahl erspielte sich Heikendorf einige Möglichkeiten und hatte sehr viel Ballbesitz, musste aber bis zur 70. Minute auf den Ausgleich warten. Dann ging es aber Schlag auf Schlag, denn nur 120 Sekunden später drehte Michael Kaiser mit seinem Treffer zum 2:1 das Spiel vor 217 Zuschauern komplett. Nun fühlte sich Heikendorf in Überzahl wohl ein wenig zu sicher und verpasste es mit der letzten Konsequenz auf das dritte Tor und damit die Entscheidung zu gehen. "Da haben wir uns einlullen lassen", gab auch Borger zu.

Jun bestraft passive Hausherren - Dies wurde - wie so häufig im Fußball - bestraft. Als nach einem Foul an einem Heikendorfer Verteidiger die Pfeife von Referee Marc Quednau stumm blieb, stand Roman Jun in der Mitte frei und beförderte die maßgenaue Flanke zum 2:2 ins Netz. "Trotzdem hätten wir das Spiel immer noch gewinnen können", ärgert sich Borger. Leif Celik versuchte es nämlich noch einmal aus der Nahdistanz, scheiterte aber an Keeper Hübner. Der hatte schon wenige Minuten zuvor seine Farben im Spiel gehalten, als ebenfalls Celik noch beim Stand von 2:1 alleine auf ihn zueilte, die Kugel aber wieder nicht über die Linie brachte.

4. August 2013 / Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com
SH02 07.08.13 Husumer SV Heider SV 1:1

Zufrieden mit dem "Bonuspunkt"

Husumer SV mit dem zweiten Unentschieden in der SH-Liga / Am Sonnabend (14 Uhr) kommt Tabellenführer PSV Neumünster
Eine gute Partie bot Husums Neuzugang Ihab Hathat (rechts), der hier den Ball gegen Heides Alex Hardock abschirmt. Foto: brigitte petersen

Husum | Die Fußballer der Husumer SV sind nach zwei Spieltagen in der SH-Liga noch ungeschlagen. „Hätte mir das vor Saisonbeginn jemand angeboten, hätte ich sofort unterschrieben“, sagte Trainer Malte Köster nach dem 1:1 (1:1) im Derby gegen den Heider SV. Ganz zufrieden war der Coach dennoch nicht mit der bisherigen Ausbeute: „Es hätten auch gut vier Punkte sein können.“

Er ärgerte sich mehr über das 2:2 in Heikendorf am Sonntag als über das Unentschieden im Derby. „Das war ein Bonuspunkt“, stellte Co-Trainer Andre Teubler fest. Das 1:1 verdienten sich die Nordfriesen mit einer – gerade in der ersten Halbzeit – ansprechenden Leistung, die die 345 Zuschauer mit Applaus quittierten. „Eine Superleistung“ hatte Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger gesehen.

Dabei mussten die Gastgeber gleich zu Beginn zwei Rückschläge verkraften. Nach zwei Minuten verletzte sich Michael Petersen (Zerrung) und musste raus, weitere zwei Minuten später stand es 0:1. Heides André Ladendorf köpfte einen Eckball von Thies Kalina ein. Es war der einzige Fehler von Innenverteidiger Simon Harrsen, der ansonsten ein starkes Spiel ablieferte und fast alle Zweikämpfe für sich entschied. „Auf jeden Fall ein Gewinn für die Mannschaft“, stellte Malte Köster fest.

Husum fing sich, beherrschte nach anfänglicher Unsicherheit das Spiel. Es wurde flott und schnell kombiniert. Das 1:1 (25.) war dann auch vollauf verdient: André Ladendorf fälschte den Freistoß von Christian Herpel unhaltbar für Sven Schmedemann ab. Heides Keeper hatte mit guter Reaktion beim Kopfball von Bosse Wullenweber (14.) ein Tor verhindert.

Im zweiten Durchgang war der Aufsteiger laut Malte Köster nicht mehr zwingend genug. Heide kam in der Schlussviertelstunde auf. Sebastian Lühr klärte einen Schuss von Sebastian Steglich auf der Linie, der eingewechselte Torben Rohwedder (Kommentar eines Heider Spielers: „Unser Chancentod“) vergab überhastet (80.). Als Tobias Hass nach rüdem Einsteigen gegen Roman Jun (86.) die Rote Karte sah, kam Husum wieder auf – Sebastian Kiesbye scheiterte in der Schlussminute an Schmedemann.

[] Ausblick: Am Sonnabend (14 Uhr) kommt mit dem PSV Neumünster ein Mitaufsteiger ins Friesenstadion. Der PSV, nach zwei Siegen ohne Gegentor Tabellenführer, gilt als Geheimfavorit. Mit André Bock, Patrick Fürst, Burhan Gülbay, Marinko Ruzic und Mariusz Zmijak kamen allein fünf Akteure vom Regionalligisten VfR Neumünster. „Das wird ganz hart“, weiß Malte Köster, der nach abgelaufener Sperre wieder auf Salam Halawani zurückgreifen kann.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel – Petersen (2. Jun), Lühr (77. Alla), Lies, Hathat (74. Hornburg) – Kiesbye, Cordts.
Heider SV: Schmedemann – Quade, Müller, Lafrentz – Hardock (55. Baese), Steglich, Peters, Kalina (46. Rohwedder) – Ladendorf – Dethlefsen (70. Mittelbach), Hass.
Schiedsrichter: Glowatzka (Schilksee). Zuschauer: 345.
Tore: 0:1 Ladendorf (4.), 1:1 Herpel (25.). Rote Karte: Hass (Heide/86., grobes Foulspiel).
Beste Spieler: Harrsen, Wullenweber, Jun/Lafrentz, Ladendorf.

9. August 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga: Heider SV muss sich in Husum mit einem 1:1 begnügen

Husum/Heide | Nur ein Teilerfolg: SH-Ligist Heider SV kam am Mittwoch-Abend beim nordfriesischen Aufsteiger Husumer SV lediglich zu einem 1:1 (1:1). Die Gäste erwischten in einem sehr ansehnlichen Westküstenderby den besseren Start und gingen vor 300 Zuschauern nach einer Ecke durch Andre Ladendorf (2.) früh in Führung. Doch dann drehten die Husumer, die auch spielerisch zu gefallen wussten, auf und kamen durch einen abgefälschten 20m-Freistoß von Christian Herpel zum Ausgleich (25.). Auch nach der Pause ging es rauf und runter, doch beide Teams vergaben im Verlauf der zweiten Hälfte ihre besten Möglichkeiten, so blieb es beim gerechten 1:1. Der Heider Hass sah noch Rot (86.) nach Foul an Jun und beklagte zudem den verletzungsbedingten Ausfall von Thies Kalinna (Verdacht auf Zehbruch).

Husumer SV: Hübner - Herpel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel - Petersen (2. Jun), Lühr (77. Alla), Lies, Hathat (74. Hornburg) - Kiesbye, Cordts.

Heider SV: Schmedemann - Quade, Müller, Lafrentz - Hardock (55. Baese), Steglich, Peters, Kalina (65. Rohwedder) - Ladendorf - Dethlefsen (70. Mittelbach), Hass.

SR: Glowatzka (Altenholz).

Zuschauer: 330. Tore: 0:1 Ladendorf (3.), 1:1 Herpel (24.).

Rote Karte: Hass (86., Foulspiel).

9. August 2013 · nr · Norddeutsche Rundschau

Husumer SV holt wieder einen Punkt - Der Aufsteiger spielt gegen den Heider SV 1 : 1

Liganeuling Husumer SV ist auch nach dem zweiten Spieltag noch unbezwungen, holte beim Heimdebüt gegen den Heider SV ein 1:1 - und dieses war über die gesamte Spieldauer gesehen absolut leistungsgerecht.

"Realistisch betrachtet müssen wir mit diesem Resultat zufrieden sein" - Thomas Möller

Heide mit einem Blitzstart - "Natürlich hätten wir gerne gewonnen. Aber realistisch betrachtet müssen wir mit diesem Ergebnis zufrieden sein", sagte auch Gäste-Trainer Thomas Möller, dessen Schützlinge perfekt in die Partie gekommen waren. Schon nach vier Minuten köpfte Andre Ladendorf eine Kalina-Ecke zur Blitzführung in die Maschen.

Hempel versenkt den Abpraller - Husum zeigte sich davon aber nicht wirklich beeindruckt und schlug relativ schnell zurück. Der Ausgleich in Minute 25 fiel ebenfalls im Anschluss an eine Standardsituation. Nach einem Freistoß landete der Abpraller bei Christian Hempel, der kompromisslos vollstreckte. "In dieser Szene sahen wir überhaupt nicht gut aus", ärgerte sich Möller.

Kalina droht eine längere Zwangspause - In der Pause mussten die Gäste den nächsten Schock verdauen. Mit Verdacht auf Zehbruch musste Thies Kalina, für den Torben Rohwedder ins Spiel kam, in der Kabine bleiben. Beinahe hätte sich diese Einwechslung aber noch noch gelohnt, aber einen Rohwedder-Schuss konnte die HSV-Abwehr so gerade noch auf der Linie klären.

Hochkaräter auf beiden Seiten - Auch Marvin Baese hatte den Torschrei für Heide schon auf den Lippen, aber auch sein Schuss wurde in höchster Not noch geklärt. "Das war natürlich unglücklich. Aber im Anschluss hatte auch Husum wieder gute Chancen, bei denen ein Treffer durchaus hätte fallen können", ist Möller ehrlich.

Gerechte Punkteteilung - Doch auch die Platzherren hatten ihr Visier in Abschnitt zwei nicht mehr richtig eingestellt und so blieb es bei der Punkteteilung, mit der beide Teams unter dem Strick leben können. Denn Husum konnte auch aus einer Überzahl in den letzten zehn Minuten (Rot gegen Hass) kein Kapital mehr schlagen.

8. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Heide kommt zum Derby nach Husum

Anpfiff heute um 19 Uhr im Friesenstadion / Simon Harrsen kehrt zurück
Jonas Cordts (rechts) überzeugte beim 2:2 am Sonntag in Heikendorf. Foto: swa

Husum | Freuen über den Punkt? Oder doch ärgern, weil ein Sieg möglich war? Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, ist sich auch einen Tag vor dem ersten Saison-Heimspiel (heute um 19 Uhr im Friesenstadion gegen den Heider SV) noch nicht sicher, wie er das 2:2 beim Heikendorfer SV bewerten soll. In der ersten Halbzeit spielte seine Mannschaft gut, ging in Führung – dann sah Salam Halawani Gelb-Rot und die Husumergerieten ins Hintertreffen. „Unsere beiden Viererketten sind ins Schwimmen geraten, die Abstände zu den Mitspielern haben nicht mehr gestimmt“, hat Köster beobachtet. Immerhin: Sein Team kam zurück, erzielte noch den Ausgleich.

Heikendorf und Husum – zwei Gegner auf Augenhöhe. Der Heider SV, der heute im Derby in der Stormstadt antritt, ist da schon ein anderes Kaliber. Dieter Schleger, Sportlicher Leiter in Husum, zählt die Dithmarscher sogar zu den Mitfavoriten auf den Titel. „Heide ist auf jeden Fall Favorit“, betont Coach Malte Köster. Zum Auftakt kassierte der heutige Gast zwar ein 0:3 auf eigenem Platz, Gegner war allerdings Liga-Topfavorit VfB Lübeck. Mit Co-Trainer Andre Teubler haben die Husumer einen „Heide-Experten“ in ihren Reihen – der 41-Jährige spielte dort, war Interimscoach und Co-Trainer beim Ex-Husumer Marcell Voß.

Mit Sebastian Sältz und Sebastian Steglich stehen zwei ehemalige Husumer im Heider Kader. Sältz wird wegen einer Reise fehlen, Steglich wurde beim 0:3 gegen Lübeck nach 53 Minuten eingewechselt. Auch Dennis Usadel, der im Sommer vom PSV Neumünster nach Heide kam, ist in Nordfriesland kein Unbekannter.

Es fehlt der gesperrte Salam Halawani, dafür steht Angreifer Sebastian Kiesbye wieder zur Verfügung. Den Platz neben ihm dürfte erneut Jonas Cordts einnehmen, der in Heikendorf 90 Minuten spielte und überzeugte. „Er hat viel fürs Team gearbeitet“, lobt Köster den Zugang aus der A-Jugend. Wie viel Neue (in Heikendorf waren es fünf) heute in der Startelf stehen werden, ließ Köster noch offen. Gestern wurde ein weiter Neuzugang bekannt: Innenverteidiger Simon Harrsen (25), schon einmal bei der HSV unter Vertrag und zuletzt in den Vereinigten Staaten am Ball, kehrt zurück. „Wir versuchen, ihn noch rechtzeitig zum Spiel freizubekommen“, sagte Köster gestern.
7. August 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH03 10.08.13 Husumer SV PSV Neumünster 0:4

"Es ist nichts Schlimmes passiert"

Schleswig-Holstein-Liga: Erste Niederlage der Husumer SV / 0:4 im Aufsteigerduell gegen den Geheimfavoriten PSV Neumünster
Husums Neuzugang Simon Harrsen (Mitte) wird von Kai Siedschlag (re.) bedrängt, Marinko Ruzic sieht zu. Foto: brigitte petersen

Husum | Die Husumer Sportvereinigung ist nach zwei Remis zum SH-Liga Auftakt (2:2 beim Heikendorfer SV und 1:1 im Derby gegen den Heider SV) in der dritten Saisonpartie auf dem Boden der Tatsachen gelandet. Im Aufsteigerduell unterlag man dem als Geheimfavoriten gehandelten PSV Neumünster klar und verdient 0:4 (0:1).

Weder die mit sechs Punkten und 6:0 Toren in die Saison gestarteten Schwalestädter noch die ebenfalls unbesiegten Nordfriesen wollten zunächst das Visier öffnen. So fiel der Führungstreffer der Gäste auch überraschend. Der stark aufspielende Patrick Fürst setzte sich auf der linken Seite durch und drang in den Strafraum ein. Dort legte er den Ball zurück, der aufgerückte Routinier Marinko Ruzic nahm Maß und traf ins kurze Eck (16. Minute). Danach verfiel die Begegnung wieder in das Muster der ersten Minuten, bis zur Pause passierte nichts Erwähnenswertes mehr. „Wir haben in der ersten Halbzeit das Spiel zwar gut mit gestalten können, doch der entscheidende Druck in die Spitze hat gefehlt“, bemängelte Husums Co-Trainer Andre Teubler die mangelnde Durchschlagskraft im Angriff.

PSV-Coach Patrick Nöhren brachte Hasan Mercan und Christian Scheinpflug für Marinko Ruzic und Nicola Soranno – damit lag er richtig. Neun Minuten nach Wiederbeginn traf Mercan zum 0:2. Der ebenfalls sehr agile Burhan Gülbay erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, Mercan erlief sich mit einem energischen Sprint den Ball, umspielte Husums Torhüter Chris Bielinski, ließ noch einen herangrätschenden Verteidiger der Gastgeber aussteigen und schoss den Ball mit voller Wucht zum 0:2 ein. In der Folgezeit gingen die Gäste mit ihren freien Räumen und den Möglichkeiten fahrlässig um. „Der letzte Ball wurde nicht konsequent gespielt, so dass sich keine hochkarätigen Chancen ergaben“, sagte Nöhren, der bis zur 73. Minute auf die Vorentscheidung warten musste. Mercan erlief sich auf der linken Außenbahn den Ball und spielte einen überlegten Querpass zum mitgelaufenen Patrick Fürst, der aus gut 17 Metern abzog und mit seinem Schuss ins linke Eck Husums Schlussmann Bielinski keine Abwehrchance ließ.

Kapitän Christoph Pfützenreuter, Mercan und Scheinpflug verpassten es, die Führung auszubauen. Nur beim 0:4 in der 82. Minute agierte der PSV noch einmal sehr zielstrebig. Der Ball wurde auf der rechten Seite zu Fürst durchgesteckt, der sich energisch durchsetzte und Marco Möller mit seinem Zuspiel bediente. Der dritte Einwechselspieler von Patrick Nöhren nahm aus zehn Metern Maß und schoss ins lange Eck.

Nöhren war zufrieden, hatte aber doch etwas zu bemängeln. „Wir brauchen immer eine Halbzeit, um richtig ins Spiel zu kommen. Vielleicht sollte ich meine Halbzeitansprache immer vor dem Spiel halten“, so der entspannte Coach des Aufsteigers. Husums Co-Trainer Andre Teubler nahm die Niederlage nicht tragisch. „Nach dem 0:3 war die Partie entschieden. Es ist aber nichts Schlimmes passiert. Wir müssen gegen andere Gegner punkten, so wie am Mittwoch in Hartenholm. Dort rechnen wir uns etwas aus“, schaute Teubler bereits nach vorne.

Husumer SV: Bielinski - Wetzel, Wullenweber, Harrsen, Herpel - Marco Nagel (71. Hornburg), Lühr, Lies Hathat - Kiesbye (59. Cordts), Halawani (59. Alla).
PSV Neumünster: Morten Nagel – Siedschlag, F. Schulz, Pinkert, Bock – Gülbay, Tinney (59. Möller) – Soranno (46. Scheinpflug), Ruzic (46. Mercan), Pfützenreuter – Fürst.
Schiedsrichter: David Bornhöft (TuS Garbek).
Zuschauer: 300.
Tore: 0:1 Ruzic (16.), 0:2 Mercan (54.), 0:3 Fürst (73.), 0:4 Möller (82.).
Beste Spieler: -/Schulz, Gülbay, Fürst, Mercan.

12. Augusti 2013 · jös · sh:z-Nordfriesland Sport

PSV schießt sich fürs Topspiel warm

Eng bewacht: Bosse Wullenweber (Husum) bedrängt Hasan Mercan (PSV, re.). Hinten beobachtet Simon Harrsen die Szene. Foto: Petersen

Fußball paradox: Nöhren-Elf gewinnt 4:0 in Husum und muss trotzdem Platz 1 in der SH-Liga räumen / Am Mittwoch kommt der VfB Lübeck

Husum | Der Traumstart des Polizei-SV Union ist perfekt. Neumünsters Fußball-SH-Ligist nahm auch die Hürde bei der Husumer SV und verbesserte seine erste Zwischenbilanz mit einem 4:0 (1:0)-Erfolg auf neun Punkte und 10:0 Tore nach drei Spielen. Kurios: Dennoch mussten die Grün-Weißen die Tabellenführung hergeben. Denn der bis dahin ärgste Verfolger VfB Lübeck und weist marginal ein besseres Torverhältnis auf (11:1). Am kommenden Mittwoch erwartet der PSV die Lübecker zur absoluten Spitzenpartie an der Stettiner Straße (Anstoß 19 Uhr).

Weder die "Polizisten" noch die ebenfalls zuvor unbesiegten Nordfriesen öffneten zu Beginn das Visier. So fiel der Führungstreffer der Gäste auch überraschend. Patrick Fürst setzte sich auf der linken Seite durch und drang in den Strafraum ein. Dort legte er den Ball mit viel Übersicht zurück, der aufgerückte Routinier Marinko Ruzic nahm Maß und traf ins kurze Eck (16.). Danach verfiel die Begegnung wieder in das Muster der ersten Minuten. Bis zur Pause passierte im Stadion Am Hasselberg nichts Erwähnenswertes mehr.

PSV-Coach Patrick Nöhren brachte Hasan Mercan und Christian Scheinpflug für Ruzic und Nicola Soranno - und sollte damit ein goldenes Händchen beweisen. Nur acht Minuten nach dem Wiederbeginn traf Mercan zum 0:2. Burhan Gülbay erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball und schickte Mercan, der sich mit einem energischen Sprint das Leder erlief, Husums Torhüter Chris Bielinski umspielte und dann auch noch cool einen herangrätschenden Verteidiger aussteigen ließ, ehe er den Ball mit voller Wucht ins Tor schoss.

In der Folge gingen die "Ordnungshüter" mit ihren freien Räumen und den Chancen fahrlässig um. "Der letzte Ball wurde nicht konsequent gespielt, sodass sich keine Hochkaräter ergaben", bemängelte Nöhren nach der Partie. Zuvor hatte er bis zur 73. Minute auf die Entscheidung warten müssen. Dann jedoch traf Fürst aus 17 Metern nach Mercan-Vorarbeit zum 0:3 und klärte damit die Frage nach dem Sieger dieser Partie endgültig. Den Schlusspunkt setzte der ebenfalls eingewechselte Marco Möller, der ein Fürst-Zuspiel verwertete (82.). Nöhren war eigentlich zufrieden, fand aber auch Anlass zur Kritik: "Wir brauchen immer eine Halbzeit, um richtig ins Spiel zu kommen. Vielleicht sollte ich meine Pausenansprache immer schon vor dem Anpfiff halten."

Husumer SV: Bielinski - Marco Nagel (71. Hornburg), Herpel, Wullenweber, Lies - Harrsen, Lühr, Wetzel, Hathat - Kiesbye (59. Cordts), Halawani (59. Alla).

Polizei-SV Union: Morten Nagel - Siedschlag, F. Schulz, Pinkert, Bock - Gülbay, Tinney (59. Möller) - Soranno (46. Scheinpflug), Ruzic (46. Mercan), Pfützenreuter - Fürst.

Beste Spieler: Fehlanzeige - F. Schulz, Gülbay, Mercan, Fürst.

SR: Bornhöft (Garbek).

Zuschauer: 300.

Tore: 0:1 Ruzic (16.), 0:2 Mercan (54.), 0:3 Fürst (73.), 0:4 Möller (82.).

12. Augusti 2013 · Jörn Saemann · sh:z-Nordfriesland Sport

Aufsteiger PSV Union Neumünster marschiert weiter - 4:0-Sieg im Duell der Liganeulinge beim Husumer SV

Als die Spieler von PSV Union Neumünster nach dem Aufsteigerduell beim Husumer SV für die Rückfahrt in den Mannschaftsbus stiegen, hätte die Stimmung gar nicht besser sein können. Denn der PSV setzte sich am Samstag deutlich mit 4:0 durch und hat nun nach drei Spielen die Maximalausbeute von neun Punkten auf der Habenseite stehen.

"Ein perfekter Start, wir genießen den Moment jetzt einfach" - Patrick Nöhren

Nur ein kleiner Schönheitsfehler - "Ein perfekter Start. Wie genießen diesen Moment jetzt einfach", jueblte Trainer Patrick Nöhren. Da fiel auch der kleine Schönheitsfehler überhaupt nicht ins Gewicht, dass die Unionisten durch den VfB Lübeck vom ersten Platz verdrängt wurden, weil der VfB nun einen Treffer mehr erzielt hat.

Absolutes Topspiel am Mittwoch - Gegen den Ex-Zweitligisten geht es übrigens am Mittwoch in Neumünster im absoluten Topspiel der Liga. "Da gehen wir jetzt mit einem super Gefühl rein, können nur gewinnen", sagt Nöhren. Der Coach weiß allerdings auch, dass sich seine Schützlinge dann nicht noch einmal so eine erste Hälfte wie in Husum erlauben dürfen.

Wenig los in Hälfte eins - In dieser sorgte Marinko Ruzic zwar für die recht flotte PSV-Führung, im Anschluss passierte aber nur recht wenig. Die Husumer wollten nicht so richtig ihre defensive Grundhaltung aufgeben, dem PSV fehlte noch die Sicherheit im Spiel und so lief das Match weitestgehend ereignislos im Mittelfeld ab.

Neumünster startet nach der Pause richtig durch - Dies sollte sich aber nach dem Wechsel ändern, mit den Einwechselspielern Christian Scheinpflug und Hasan Mercan kam deutlich mehr Tempo in die Begegnung. "Wir haben dann richtig Fahrt aufgenommen, Husum war nicht mehr in der Lage unser Tempo mitzugehen", so Nöhren. Lohn war das 0:2 durch Joker Mercan neun Minuten nach Wiederanpfiff.

Husum bleib ohne echte Torchance - Danach hatte Union endgültig alles im Griff, gestattete Husum nicht eine ernsthafte Tormöglichkeit, weil nun deutlich früher angegriffen wurde und das ganze Spielgeschehen sich deutlich näher am HSV-Tor abspielte. Lohn waren zwei weitere Treffer durch den starken Patrick Fürst (73.), der auch noch zwei Tore vorbereitete, und Marco Möller (82.). "Betrachtet man die gesamten 90 Minuten, stellt das Resultat sicherlich den Leistungsunterschied dar. In Hälfte zwei war das eine richtige klare Sache", sagte Nöhren zufrieden, bevor er in den Mannschaftsbus stieg.

10. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Spitzenreiter PSV gibt sich in Husum die Ehre

Ein Kandidat für die Startelf des PSV: Nicola Soranno. Foto: Sell

Neumünster | Der gute Mann war verblüfft. Das jedenfalls war seiner Stimme klar zu entnehmen. Der Stadionsprecher des Fußball-SH-Ligisten Holstein Kiel II kam nach dem klaren 4:0-Sieg des Polizei-SV Union am Mittwochabend nicht umhin, dem Publikum mitzuteilen: „Normalerweise hauen wir die Gegner hier mit 4:0 weg. Glückwunsch an Neumünster, denn gegen den Vizemeister macht das nicht jeder.“ Und weil die Schleswig-Holstein-Liga mit zwei englischen Wochen startet, kann der PSV seine starke Frühform bereits heute erneut unter Beweis stellen. Für die an der Tabellenspitze thronenden „Ordnungshüter“ (6 Punkte/6:0 Tore) geht es um 14 Uhr mit der Auswärtspartie bei der Husumer SV (2/3:3) weiter.

Auch PSV-Trainer Patrick Nöhren war „positiv überrascht“ (O-Ton) von dem, was seine Equipe in der zweiten Hälfte mit den „Jungstörchen“ anstellte. Für den 37-Jährigen gibt es nach zwei Zu-null-Siegen in zwei Partien normalerweise keinen Grund, etwas an der Aufstellung zu ändern. Doch womöglich wird es doch die eine oder andere Veränderung geben: „Wir haben englische Wochen, und ich denke darüber nach, die eine oder andere Veränderung vorzunehmen, damit wir noch genügend Körner im Tank haben. Außerdem haben sich zuletzt die Einwechselspieler empfohlen.“ Aufseiten der Husumer, über die Nöhren jüngst von seinem Ex-Schützling Dennis Usadel (jetzt Heider SV) einige Informationen erhielt, erwartet er in der offensive bewegliche Spieler mit einer hohen Laufbereitschaft. Allerdings sei die Viererkette der Nordfriesen „nicht ganz sattelfest“.

Polizei-SV Union: Nagel - Siedschlag, Pinkert, F. Schulz, Bock - Ruzic, Hasler (?/sieht Vaterfreuden entgegen, Pfützenreuter) - Khemiri, Mercan, Soranno - Fürst. – Auf der Bank: Spantig - Gülbay, Möller, Witt, Tinney, Scheinpflug. – Es fehlen: Bethke, Zmijak (beide im Aufbautraining), Bannow (Rückenprobleme), Sucu (Urlaub), Bredahl (Trainingsrückstand), M. Schulz (spielt in der Reserve), P. Schenzer, Ulrich (spielen eventuell in der Reserve).
Schiedsrichter: Bornhöft (Garbek). – Letzte Duelle: PSV und Husumer SV treffen erstmals aufeinander. – Courier-Tipp: Der PSV bleibt in der Erfolgsspur und siegt mit 2:0. 
Außerdem spielen (Courier-Tipps in Klammern): heute, 14 Uhr: Flensburg 08 – FC Dornbreite Lübeck (2:2), TSV Kropp – Heider SV (1:0), TSV Altenholz – TuS Hartenholm (3:1); heute, 15 Uhr: VfB Lübeck – Heikendorfer SV (4:0); heute, 17 Uhr: SV Eichede II – TSV Schilksee (1:2); morgen, 14 Uhr: SV Todesfelde – Holstein Kiel II (1:2); morgen, 15 Uhr: TuRa Meldorf – Preetzer TSV (2:3), SSC Hagen Ahrensburg – NTSV Strand 08 (0:0).

10. Augusti 2013 · grm · Holsteinischer Courier

 

SH04 14.08.13 TuS Hartenholm Husumer SV 0:2

Husums erster Sieg - und jetzt kommt Holsteins Zweite

Hartenholm/Husum | "Husum war bissiger und energischer - der Sieg war völlig verdient." Markus Weber, Trainer der SH-Liga-Fußballer des TuS Hartenholm, bemühte sich erst gar nicht, das 0:2 (0:1) gegen die Husumer SV schönzureden. Als Schiedsrichterin Mirka Derlin (Dahme) am Mittwoch Abend die Partie vor 150 Zuschauern abpfiff, war die Erleichterung bei den Gästen groß - der so heiß ersehnte erste Sieg war perfekt. Auch Trainer Malte Köster freute sich, ordnete das Gesehene aber realistisch ein. "Es gab auch Phasen, in denen wir die Luft anhalten mussten, weil wir die Ordnung verloren haben. Zudem haben beide Teams einige Hochkaräter liegen lassen", so Husums Coach, für den das Spiel "auch 7:5 oder 7:6" hätte enden können.

Beide Tore (8. und 72. Minute) erzielte Jonas Cordts. Der von den A-Junioren gekommene Mittelstürmer, gerade 19 geworden, heimste ein Sonderlob von Köster ein: "Toll, wie er sich reinhängt. Er ist unglaublich robust und arbeitet auch defensiv für die Mannschaft." Cordts spielte neben Sebastian Kiesbye in der Spitze, Salam Halawani rückte dafür auf die rechte Mittelfeldseite. Eine knappe Stunde wirkte auch Henning Lorenzen mit, der unterstrich, wie wichtig er für die junge Husumer Mannschaft sein kann.

In der Schlussphase, als Hartenholm öffnete und mit vier Stürmern spielte (Christian Jaacks hatte mit einem Lattenschuss in der 85. Minute die beste Gelegenheit), hätten die Nordfriesen ihren Vorsprung bei einigen Kontern durchaus ausbauen können.

Husumer SV: Hübner - Herpel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel - Halawani (57. Jun), Lorenzen (57. Woitschätzke), Lühr, Hathat (69. Nagel) - Kiesbye, Cordts.

Mit jetzt fünf Punkten können die Stormstädter etwas gelassener die nächsten schweren Aufgaben angehen. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt Holstein Kiel II ins Friesenstadion. Die Kieler haben noch kein Spiel gewonnen (zwei Unentschieden), doch das interessiert Köster nicht. "Die gehören nicht da unten hin. Alle Spieler haben eine Super-Ausbildung genossen, Holstein wird bald weiter oben stehen", ist er sich sicher. Er erwartet ein "unglaublich schweres" Spiel, in dem er wieder auf David Lies und Erion Alla setzen kann, die am Mittwoch fehlten.

16. Augusti 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Cordts schießt Husumer SV zum Sieg - Aufsteiger holt in Hartenholm den ersten Saisonsieg


Spieler der Woche: Jonas Cordts

Aufsteiger Husumer SV konnte am Mittwoch über den ersten Saisonsieg jubeln. Die Elf von Malte Köster setzte sich beim TuS Hartenholm mit 2:0 durch. Maßgeblichen Anteil daran hatte Jonas Cordts, der einen Doppelpack schnürte. Schon nach acht Minuten brachte Cordts seine Farben in Führung und entschied mit seinem zweiten Treffer in Minute 73 dann die Partie auch noch.

Beiden Mannschaften merkte man den durchwachsenen Saisonstart an und so entschieden sich Die Platzherren und auch Husum zunächst für defensive Grundausrichtungen.

Hartenholm patzt vor dem 0:1 - Vor gut 120 Zuschauern bedurfte es deshalb eines Fehlers der rechten Hartenholmer Seite, um den Gästen das 0:1 (8.) zu ermöglichen. Nach einer Einwurfentscheidung zu Gunsten der Husumer auf Höhe der Mittellinie, blieben Meyerfeldt und Delfs stehen und die Gäste warfen den Ball schnell die Linie runter. Jonas Cordts nahm den Ball an, drehte sich und schoss den Ball in die kurze Ecke ein. Hier war Torwart Newe machtlos.

Chancen auf beiden Seiten - In der 19. Min. prüfte Genz den Husumer Schlussmann mit einem Distanzschuss, den Finn Hübner jedoch parieren konnte. Nach der darauffolgenden Ecke köpfte Marco Möller knapp über das Tor. Nach 28 gespielten Minuten gab es Freistoss für Husum aus dem Mittelfeld. Der Ball segelte an den 16er und der Husumer verlängerte mit dem Kopf, aber sein Mitspieler schoss zu unplatziert, so dass Newe parieren konnte.

TuS läd die Gäste immer wieder zu Kontern ein - Nach einer Ecke der Husumer spielten die Hartenholmer einen guten Konter über Liebert und Holz. Der leitete den Ball weiter an Delfs, der jedoch knapp am Tor vorbeizielte (36. Minute). Mit Beginn der zweiten Halbzeit versuchten die Hartenholmer den Gegner in der eigenen Hälfte zu attackieren. Die Husumer hatten aber leichtes Spiel, da die Heimmannschaft Leidenschaft und Aggressivität vermissen ließ. Dazu kamen viele leichte Ballverluste, so dass die Gäste immer wieder zu guten Kontergelegenheiten kamen, die allerdings auch leichtfertig verspielt wurden.

Cordts wird zum Matchwinner - In Minute 73 war es ein dicker Patzer im TuS-Mittelfeld, der das 0:2 als Konsequenz hatte. Schneller, unnötiger Ballverlust an der Mittellinie und ein schneller Pass in die Laufbahn Von Jonas Cordts, der nun endgültig zum Mann des Tages wurde. Denn der Stürmer umkurvte Keeper Newe und schob zum 0:2 und damit zu seinem zweiten Treffer des Tages ein.

Erster Saisonsieg für HSV - Damit war das Spiel entschieden, denn den Weber-Schützlingen fehlten einfach die Leidenschaft und die Aggressivität, dazu kamen viele leichte Ballverluste im Spielaufbau. Während Hartenholm also bedröppelt vom Platz schlich, war die Laune nur wenige Meter weiter bestens, denn der Aufsteiger aus Husum feierte im vierten Anlauf seinen ersten SH-Liga-Sieg der Saison.

15. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Hartenholm gegen Husum: Zwei Teams unter Zugzwang

Husum | Viel gemeinsam haben der TuS Hartenholm und die Husumer SV. Beide Fußball-SH-Ligisten schwimmen nicht im Geld, beide haben sich den Klassenerhalt zum Ziel gesetzt – und beide kassierten am vergangenen Wochenende die erste schmerzliche Niederlage. Husum hatte beim 0:4 gegen den PSV Neumünster keine Chance, Hartenholm geriet beim TSV Altenholz gleich mit 0:5 unter die Räder.

Heute (19 Uhr) stehen sich TuS und HSV in Hartenholm gegenüber. Husums Coach Malte Köster muss auf David Lies und Erion Alla (beide beruflich verhindert) verzichten. „Wir wollen punkten“, gibt Köster die Marschroute vor. In den kommenden Spielen bekommen es die Stormstädter mit „Hochkarätern“ wie Holstein Kiel II, Altenholz und Lübeck zu tun – da käme ein Punktgewinn oder ein Sieg nicht ungelegen. „Ohne Torchancen kann man kein Spiel gewinnen. Es ist wichtig, dass unsere Stürmer für Entlastung sorgen“, so Köster. Sein Trainerkollege Markus Weber fordert nach dem 0:5 in Altenholz eine Reaktion von seiner Mannschaft. „Im Moment geht es nur darum, das Spiel des Gegners zu zerstören. Wir müssen gemeinsam bis zum Anschlag gehen“, sagt Weber. Er hat Respekt vor der Husumer Angriffsreihe mit Salam Halawani und Sebastian Kiesbye: „Die dürfen wir nicht zur Entfaltung kommen lassen.“ Auch Hartenholm hat ein anspruchsvolles Auftaktprogramm und steht unter Druck, Punkte zu holen. Eine „Abwehrschlacht“ ist heute also nicht zu erwarten. Obwohl Köster sich was ausrechnet, ist er zurückhaltend: „In dieser Klasse gibt es keine Mannschaft, von der man sagen kann: Wir fahren hin und nehmen die mal so mit.“
14. August 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH05 17.08.13 Husumer SV Holstein Kiel II 3:2

Effektivität schlägt Schönheit 3 : 2

Schleswig-Holstein-Liga: Sebastian Kiesbye erzielt alle drei Tore beim glücklichen Heimsieg der Husumer SV gegen Holstein Kiel II


Der Husumer Siegtreffer: Sebastian Kiesbye (rechts) hebt den Ball über den heraus stürzenden Kieler Torhüter Daniel Strähle. Foto: brigitte petersen

Husum | In die Freude mischte sich ungläubiges Staunen. Spieler und Verantwortliche der HusumerSV konnten es kaum fassen – sie hatten gewonnen! Über eine Niederlage des SH-Liga-Aufsteigers gegen Holstein Kiel II hätte sich niemand beschweren dürfen, ein Punkt wäre schon ein großer Erfolg gewesen. Doch es wurde ein 3:2 (2:1)-Sieg – weil die Nordfriesen ihre Chancen nutzten und der Gegner zum wiederholten Male in dieser Saison in Schönheit starb.

„Wir arbeiten gut, rennen an – aber wir spielen es zu selten bis zum Ende durch“, ärgerte sich Holsteins Co-Trainer Björn Sörensen. Kiel war klar besser, hatte die individuell stärkeren Spieler, ging aber mit den Torchancen verschwenderisch um – und fand im überragenden Finn Hübner im Husumer Kasten seinen Meister.

Gut stehen, die Räume, die Holstein anbietet, für Konter nutzen: So hatte Malte Köster sein Team eingestellt. Doch davon war in der Anfangsphase nichts zu sehen. Hübner parierte gegen Tom Warncke (3. Minute) und Timo Nath (4.), Rene Guder (5.) schoss vorbei. „Werdet wach!“, herrschte Köster seine Spieler an. Bis auf ein feines Solo des erneut starken Jonas Cordts (6.) passierte aber zunächst nicht viel.

Timo Nath hätte nach 14 Minuten das 0:1 machen müssen, verzog aber vor dem leeren Tor. Die überfällige Führung ließ jedoch nur 60 Sekunden auf sich warten. David Lies ging gegen Steve Müller ungeschickt zu Werke, der gute Schiedsrichter Nils Klöhn (Meldorf) deutete auf den Punkt. Rezan Acer verwandelte den Elfmeter sicher. Nath (21.) und Toksöz (28.) hätten den Vorsprung ausbauen können.

Hätten können – statt dessen fiel aus sprichwörtlich heiterem Himmel das 1:1. Henning Lorenzen schickte Jonas Cordts auf die Reise, der von rechts in den Strafraum passte. Im ersten Versuch scheiterte Sebastian Kiesbye noch an Torhüter Daniel Strähle, den Nachschuss brachte er unter (29.). Und es kam noch besser für die Gastgeber. Wieder bereitete Cordts vor, wieder traf Kiesbye – nach 37 Minuten hatte Husum das Spiel gedreht.

Kiel war dennoch weiterhin überlegen. 51. Minute: Nath spielte Tjark Gutzeit herrlich frei, nach dessen Zweikampf mit Henning Lorenzen entschied Schiri Klöhn erneut auf Elfmeter. Wieder trat Acer an, doch Hübner tauchte in die rechte untere Ecke und hielt die HusumerFührung fest. Zumindest elf Minuten lang – bei Naths Lupfer zum 2:2 hatte er keine Abwehrchance. Die Gäste wollten den Sieg. Hübner parierte gegen Warncke (75.). Acer traf den Innenpfosten (80.), Nath die Latte (87.). Husum stand unter Dauerdruck, wankte – aber fiel nicht. Die Nordfriesen schmissen sich in jeden Ball.

Entlastung? Gab’s kaum. Hauptsache weg damit. So auch in der 87. Minute, als die Kugel nach vorne geschlagen wurde. Vorne stand nur Sebastian Kiesbye, der nachsetzte, seine Schnelligkeit ausspielte – und tatsächlich vor dem herauseilenden Strähle an den Ball kam. Lupfer, Atem anhalten, Tor – und dann brach der Jubel los. „Wir haben bis zum Schluss an uns geglaubt“, stellte Finn Hübner fest. Und Malte Köster konstatierte: „Das sind Punkte, die dich am Leben halten.“

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Wetzel – Lies (62. Woitschätzke), Lühr, Lorenzen (68. Nagel), Jun – Cordts (83. Halawani), Kiesbye.
Holstein Kiel II: Strähle – Acer, Gonda, Kizil, Bräunling – Gutzeit (53. Michaelis), Warncke (79. Borchardt), Müller, Toksöz – Nath, Guder (68. Morosan). Schiedsrichter: Klöhn (Meldorf).
Zuschauer: 234.
Tore: 0:1 Acer (15., Foulelfmeter), 1:1, 2:1 (29., 37.) Kiesbye, 2:2 (62.) Nath, 3:2 (87.) Kiesbye.
Beste Spieler: Hübner, Cordts, Kiesbye/Acer, Toksöz, Nath.

19. August 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV schlägt auch den Vizemeister - Aufsteiger setzt sich gegen Kiel II glücklich mit 3:2 durch


Spieler der Woche:Sebastian Kiesbye

Schon zum zweiten Mal in Folge stellt Aufsteiger Husumer SV den Spieler der Woche in der SH-Liga. Nachdem zuletzt Jonas Cordts beide Treffer zum ersten HSV-Saisonsieg erzielt hatte, setzte Sebastian Kiesbye nun einen drauf und zeigte sich am Wochenende noch treffsicherer. Beim 3:2-Erfolg des Liga-Neulings gegen den letztjährigen Vizemeister Holstein Kiel II schnürte Kiesbye nämlich einen Dreierpack und schoss seinen Club damit quasi im Alleingang zum Sieg.

Der Husumer SV kommt aus dem Jubeln derzeit gar nicht mehr heraus. Nach dem ersten Saisonsieg am Mittwoch (2:0 gegen Hartenholm) legte der Aufsteiger nur drei Tage später und kämpfte auch den letztjährigen Vizemeister Holstein Kiel mit 3:2 (2:1) nieder.

"Dieses Spiel dürfen wir nie verlieren" - Christian Rieks

Kiel lässt fast unzählige Chancen aus - Die Jungstörche dagegen legten mit diesem Resultat endgültig einen kompletten Fehlstart hin, stehen auch nach fünf Spielen weiter nur mit zwei Punkten da. Trainer Christian Rieks konnte das Resultat nach dem Schlusspfiff überhaupt nicht fassen: "Dieses Spiel dürfen wir nie verlieren. Husum schießt insgesamt fünf Mal auf unser Tor. Zwei Bälle gingen daneben, die anderen drei waren drin. Wir dagegen haben uns wieder im Auslassen von Hochkarätern überboten."

Nath vergibt aus vier Metern - Die junge Gäste-Elf hätte schon nach drei Minuten in Führung gehen müssen, als Timo Nath den Ball aus vier Metern nur noch über die Linie zu drücken brauchte, aber das Spielgerät genau Keeper Finn Hübner in die Arme schob. "Von diesen Dingern hatten wir einige, haben dann noch Pfosten und latte getroffen. Das war wirklich unglaublich", so Rieks.

Ein kurioses HSV-Tor - Nach 15 Minuten glückte Kiel vor 234 Zuschauern dann aber doch die Führung. Rezan Acer traf vom Strafstoßpunkt zum 0:1. Der Vorsprung hielt aber nur eine knappe Viertelstunde, denn der HSV kam durch einen kuriosen Treffer zum Ausgleich. Einen Schuss aus spitzem Winkel konnte Keeper Daniel Strähle nicht festhalten und tunnelte mit dem Abpraller unfreiwillig einen seinen Abwehrspieler. So fiel das Leder genau Sebastian Kiesbye vor die Füße, der keine Mühe hatte ins verwaiste Gehäuse einzuschieben.

Holstein-Keeper Strähle patzt - Die Hausherren waren nun etwas besser im Spiel und gingen in Minute 37 dann sogar in Führung. Erneut war es Kiesbye, der erfolgreich war, und erneut sah der Holstein Keeper nicht wirklich gut aus. Der stramme Schuss setzte kurz vor dem Tor zwar noch einmal auf, sprang Strähle dann über seine Hand in die lange Ecke hinweg.

Elfmeter verschossen - Nach dem Wechsel antwortete Kiel mit wütenden Angriffen auf den Rückstand und hatte nach gut einer Stunde Erfolg. Diesmal zielte Timo Nath deutlich besser als in der dritten Minute und besorgte das 2:2. Wenig später schien Kiel endgültig auf die Siegerstraße einzubiegen, denn es gab erneut Strafstoß. Diesmal schaffte es Recan Acer aber nicht das Leder im Tor unterzubringen.

Aus über 40 Metern ins Glück - Doch auch von diesem Genickschlag ließ sich Kiel zunächst nicht aus der Bahn werfen und drängte weiter auf den ersten Saisonsieg. Bis in der 88. Minute die eiskalte Dusche. Husum hatte sich bei einer Kieler Ecke mit zehn Kickern im eigenen Strafraum verbarrikadiert und drosch den Ball eigentlich einfach nur weg. Das Leder fand aber den Weg zu Kiesbye an der Mittellinie, der nun schneller war als die Holstein-Abwehr.

Aus gut 40 Metern hob Kiesbye das Leder dann gefühlvoll über Keeper Strähle hinweg und hatte auch noch das nötige Quäntchen Glück. Von der Unterkante der Latte sprang das Spielgerät zum HSV-Sieg in die Maschen.

Rieks bedient - "Das ist total frustrierend, die Jungs spielen richtig gut und werden trotzdem nicht belohnt", war Rieks nach Spielende restlos bedient.

17. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com
SH06 24.08.13 TSV Altenholz Husumer SV 6:3

Pleite in der Schleswig-Holstein-Liga - Eine katastrophale erste Halbzeit

Und wieder zu spät am Mann: Husums Sebastian Lühr (rechts) lässt dem Altenholzer Malte Ceynowa zu viel Raum. Foto: Gerken

Husumer Sportvereinigung verliert beim TSV Altenholz nach 0:4-Pausenrückstand mit 3:6. Eingewechselter Salam Halawani schießt zwei Tore. Trainer Malte Köster sah "die schwächste Hälfte der bisherigen Saison – ich hätte komplett durchwechseln können!"

Altenholz/Husum | Es gab überhaupt nichts zu beschönigen. "Einen richtig schlechten Auftritt" hatte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, beim TSV Altenholz gesehen. Besonders die erste Halbzeit gefiel dem Coach des Neulings gar nicht – nach 45 Minuten lagen die Nordfriesen mit 0:4 hinten. Am Ende hieß es 3:6, laut Köster Meinung wäre auch ein 6:8 drin gewesen.

Es dauerte bis zur 16. Minute, als der Altenholzer Björn Kastner zum 1:0 für die Mannschaft von Harry Witt traf. Vorher hatte der Gast noch einigermaßen mithalten können, doch nach dem ersten Tor ließen die Hausherren der "schlecht stehenden Viererkette", wie Köster erkannte, keine Chance. Auch das Vierer-Mittelfeld fing kaum etwas ab. Bis zur Pause nutzten die Altenholzer ihre Möglichkeiten. Der Ex-Weicher Steffen Bruhn (35.) sowie zwei Mal Abdullah-Ali Kalma (37./Foulelfmeter, 42.) besorgten die Vorentscheidung.

Im zweiten Durchgang fehlte den Gastgebern dann aber die Körperspannung, die hohe Führung führte dazu, dass Husum nun auch wieder am Spiel teilnehmen durfte. "Es ist zwar menschlich, wenn man bei einem 4:0 etwas rausnimmt, aber unser Defensivverhalten war dann einfach zu lasch", sagte TSV-Co-Trainer Stefan Büning. Husum kam mit zwei Toren des eingewechselten Salam Halawani, der einen guten Auftritt hinlegte, auf 1:4 und 2:5 heran, aber wirklich gefährlich wurde es nicht mehr. Kalma erzielte sein drittes, Kastner sein zweites Tor, Roman Jun besorgte neun Minuten vor Schluss den Endstand. Köster wollte die erste Halbzeit so nicht stehen lassen: "Das war die schwächste der bisherigen Saison! Ich hätte komplett durchwechseln können." Als Altenholz nachließ, kam Husum wieder besser ins Spiel, was Köster zumindest etwas milde stimmte: "Wir haben uns nicht hängen lassen – sonst hätte es hier böse eins auf die Mütze geben können."

TSV Altenholz: Suhn – Patzel, Peters, Amponsah, Camps (77. Stahl) – S. Bruhn (60. Meshekrani), Ceynowa (68. Link) – Kastner, P. Bruhn, Jensen – Kalma.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Harrsen, Wullenweber (46. Nagel), Wetzel – Jun, Lorenzen, Lühr (46. Alla), Petersen (53. Halawani) – Kiesbye, Cordts.

Schiedsrichter: Zamek (Ahrensburg).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Kastner (16.), 2:0 Steffen Bruhn (35.), 3:0, 4:0 Kalma (37., 42., Foulelfmeter), 4:1 Halawani (62.), 5:1 Kalma (64.), 5:2 Halawani (68.), 6:2 Kastner (76.), 6:3 Jun (81.).

Beste Spieler: Kastner, Kalma/Halawani.

26. Augusti 2013 · lap · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Altenholz in Torlaune - Witt-Elf bezwingt Husum mit 6:3

Gleich nun Tore sahen die gut 150 Zuschauer am Samstagnachmittag im TSV-Stadion. Nach 90 Minuten setzte sich ein torhungriges Altenholz-Team verdient mit 6:3 gegen Aufsteiger Husumer SV, dem zuletzt zwei Siege in Folge gelungen waren, durch.

TSV sorgt schnell für klare Verhältnisse - Mit nun schon vier Saisonsiegen nach sechs Spielen und insgesamt 13 Punkten setzt sich der TSV erst einmal in der Spitzengruppe der SH-Liga fest. Am sechsten Spieltag sorgten die Platzherren schnell für klare Verhältnisse, zeigten eine beeindruckende erste Hälfte und führten schon nach 45 Minuten eigentlich uneinholbar mit 4:0.

Kastner eröffnet den Torreigen - Eine gute Viertelstunde dauerte es, ehe der TSV richtig in Fahrt kam, dann aber traf Björn Kastner zum 1:0 und leitete damit den munteren Torreigen ein (16.). In der 35. Minute war dann Steffen Bruhn zur Stelle und legte den zweiten Altenholzer Treffer nach. Überragender Mann auf dem Platz war aber Ali Kalma, der insgesamt drei Tore erzielte, zwei davon noch vor der Pause. In Minute 37 stellte Kalma auf 3:0 und legte drei Minuten vor dem Wechsel per Strafstoß auch noch den vierten Treffer nach.

In Abschnitt zwei darf auch Husum jubeln - In Abschnitt zwei nahmen die Platzherren deutlich Tempo heraus und so durfte sich auch der HSV mal freuen. Nach einer guten Stunde war es Salam Halawani, der verkürzen konnte. Es dauerte aber nur 120 Sekunden ehe Ali Kalma den alten Abstand wieder herstellte. Dann waren wieder die Gäste am Zug. In der 68. Minute traf erneut Halawani, diesmal zum 2:5 (68.).

Der HSV setzt den Schlusspunkt - Spannung sollte aber nicht mehr aufkommen, denn Björn Kastner besorgte mit seinem zweiten Tor des Tages den sechsten TSV-Volltreffer des Tages (76.). Damit war die Begegnung natürlich endgültig entschieden und die Punkte blieben in Altenholz, zumindest der Schlusspunkt war aber dem Aufsteiger vorbehalten. Roman Jun war es, der in der 81. Minute den 3:6-Endstand erzielte.

24. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Köster und das schlechte Gewissen

Fußball-Vorschau: Husumer SV reist gelassen zum TSV Altenholz / SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu Gast in Enge / Partie der SG Eiderstedt verlegt
Nach dem 3:2 gegen Holstein Kiel II feierten die Husumer Spieler den Dreifach-Torschützen Sebastian Kiesbye (ohne Trikot). Haben die Nordfriesen auch heute nach dem Spiel in Altenholz Grund zum Jubeln? Foto: brigitte petersen

Husum | „Dusel-Husum“ zu Gast beim starken TSV Altenholz, ein Verbandsliga-Derby im Enger Arno-Ohlsen-Stadion, und die Kreisliga-Spitzenteams auf Insel-Tour – auf den Fußballplätzen wird heute und morgen wieder Einiges geboten. Die Übersicht:

SH-Liga: Selten, dass ein Trainer nach einem Sieg so etwas wie schlechtes Gewissen verspürt – bei Malte Köster, Coach der Husumer SV, war das nach dem glücklichen 3:2-Erfolg gegen Holstein Kiel II der Fall. „Wir sind froh, dass wir acht Punkte haben. Wir wissen aber auch, wie der Sieg zu Stande kam – nämlich überglücklich“, sagt der Coach, dessen Team heute (14 Uhr) beim starken TSV Altenholz antritt. „90 Minuten dagegen halten und Altenholz das Leben so schwer wie möglich machen“, so lautet die Marschroute für die Partie des Tabellensiebten beim Dritten.

Eine Niederlage wäre nach dem „Dusel-Sieg“ gegen Holstein zu verschmerzen. Die Nordfriesen können das Duell gelassen angehen. Gegner Altenholz leistete sich in der Woche eine peinliche Pokal-Niederlage beim Kreisligisten SG PTSK/Holstein (0:1) und muss heute auf Timo Bruns, René Joswig und Franko Milbradt verzichten. Bei Husum fehlt David Lies (Kniebeschwerden). Trainer Harry Witt rechnet mit einem Kampfspiel und sagt: „Es ist ja bekannt, dass an der Westküste Fußball oft noch gearbeitet wird.“ Wenn er sich da mal nicht täuscht...

SH-Liga Junioren: Zweiter Anlauf für die A-Junioren der SG Husum/Rödemis. Nach dem Spielabbruch am vergangenen Sonnabend in Schleswig trifft die Mannschaft von Trainer Wolfgang Empen heute (14 Uhr, Husum) auf den TSV Kronshagen. Zwei Verlierer des ersten Spieltages treffen am Sonntag (15 Uhr, Risum) aufeinander, wenn der SV Frisia 03 Risum-Lindholm Eintracht Groß Grönau empfängt.

Verbandsliga: 3:3 in Tönning, 1:1 in Löwenstedt – die SG Langenhorn-Enge hat in der noch jungen Spielzeit noch kein Derby verloren. Heute um 15 Uhr kommt der noch ungeschlagene SV Frisia 03 Risum-Lindholm nach Enge, will den Kontakt zur Spitzengruppe nicht abreißen lassen. Wäre da nicht der Punktabzug gewesen, würde die Mannschaft von Bodo Schmidt jetzt punktgleich mit dem Koppelt-Club VfB Nordmark Flensburg ganz oben stehen.

Als heißer Titelkandidat gilt auch der TSV Nordmark Satrup, der sich allerdings zuletzt ein 0:2 gegen den starken Neuling IF Tönning abholte. Heute (14 Uhr) gastiert der Vizemeister der Vorsaison bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck. „Das wird natürlich deutlich schwerer für uns“, hatte SG-Trainer Dennis Peper schon kurz nach dem glücklichen 3:2 im Nachholspiel gegen den TSV Nordhastedt gesagt.

Ebenfalls um 14 Uhr gastiert der SV Blau-Weiß Löwenstedt bei Neuling FC Tarp-Oeversee. Der Aufsteiger hat sich gefangen, gewann zuletzt drei seiner letzten vier Spiele.

Auf eigenem Platz lief bislang noch gar nichts für den TSV Rantrum (drei Niederlagen) – da kommt es gar nicht mal so ungelegen, dass am Sonntag (15 Uhr) ein Auswärtsspiel ansteht. Das Team von Bernd Michalski muss zu Schleswig 06, das einen klassischen Fehlstart hinlegte. Bislang erst ein magerer Punkt, dazu trat Trainer André Bistram zurück. Der Nachfolger ist seit gestern gefunden, der Name ist allerdings noch nicht bekannt – am Abend sollten noch letzte Details geklärt werden. „Der Neue wird aber auf jeden Fall am Sonntag auf der Bank sitzen“, sagte uns der Sportliche Leiter Guido Nett gestern. Man darf gespannt sein...

Fünf Spiele, acht Punkte. Tabellenplatz sechs – bei IF Tönning kann man mit dem Saisonstart durchaus zufrieden sein. Die Mannschaft von Andreas Paltian trifft zum Abschluss des sechsten Spieltages am Sonntag (16 Uhr) auf den MTV Tellingstedt.

Verbandsliga Frauen: Mit dem Heimspiel gegen den TSV Brekendorf (Sonntag 12 Uhr) starten die Frauen des SV frisia 03 in die Saison. Die Generalprobe verlief mit dem 13:0 im Pokal in Niebüll schon mal positiv für das Team, das im SHFV-Pokal auf Holstein Kiel trifft.

Kreisliga: Das Spitzenduo auf Insel-Reise: Tabellenführer TSV Süderlügum gastiert am Sonntag (14 Uh) beim FSV Wyk, zeitgleich muss der Bredstedter TSV seine weiße Weste (drei Siege, 12:0 Tore) beim Team Sylt verteidigen. Das eigentlich für heute vorgesehene Partie der SG Eiderstedt gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll wurde verlegt – neuer Termin ist Donnerstag, 29. August, um 19.30 Uhr in Tönning.
24. Augusti 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH07 01.09.12 SV Todesfelde Husumer SV 5.1

SV Todesfelde mit der besten Saisonleistung - 5:1-Kantersieg gegen Aufsteiger Husumer SV

Der SV Todesfelde kommt allmählich in Fahrt. Am Sonntag gelang der Sievers-Elf mit 5:1 (2:0) ein auch in dieser Höhe verdienter Erfolg gegen Liga-Neuling Husumer SV. Die Platzherren benötigten allerdings eine Viertelstunde, um sich auf die aggressiv spielenden und früh störenden Husumer einzustellen.

"Wir haben uns mit einem hohen läuferischen Aufwand befreit" - Sascha Sievers

Zebold trifft zum 1:0 - "Dann haben wir uns mit einem hohen läuferischen Aufwand aber immer besser befreit und das Geschehen klar diktiert", sagte Trainer Sascha Sievers. Verdienter Lohn war die 1:0-Führung, als der SVT sich aus einer Drucksituation spielerisch befreien konnte und dann auch noch den Blick für Oliver Zebold hatte. Der Torjäger hatte dann keine Mühe mehr den Gassenpass zu kontrollieren und schob überlegt ins lange Eck ein.

Distanzkracher von Bernoth - Sechs Minuten vor der Pause erhöhte Jorrit Bernoth mit einem Distanzkracher auf 2:0. In der letzten Minute hätte Zebold beinahe sogar noch den dritten Treffer erzielt, sein Heber ging aber nicht nur über Keeper Finn Hübner sondern auch das Tor hinweg. Husum dagegen kam kaum zu Chancen. "Wir haben gut verteidigt, die gefährlichen Pässe des HSV in die Tiefe nicht zugelassen", lobte Sievers.

Partie früh entschieden - Zehn Minuten nach Wiederbeginn war die Begegnung dann bereits entschieden. Am Ende einer Passkombination stand nämlich erneut Zebold frei, behielt die Nerven und es hieß 3:0. Studt, Bernoth und Haldau vergaben im Anschluss noch weitere Hochkaräter, ehe Dennis Studt dann in der 76. Minute besser zielte und auf 4:0 stellte. Drei Minuten vor dem Ende durfte dann auch noch Rene Lübcke jubeln, der eine sehenswerte Einzelaktion gewinnbringend abschloss.

Halwani gelingt der Ehrentreffer - "Dann haben wir es aber leider nicht konzentriert zu Ende gespielt", ärgerte sich Sievers, dass Husum noch der Ehrentreffer gestattet wurde. Salam Halwani besorgte vom Strafstoßpunkt den Ehrentreffer. "Trotzdem war es unsere beste Saisonleistung, weil wir unser hohes Niveau diesmal über eine lange Zeit halten konnten", so Sievers.

1. September 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

1:5 beim SV Todesfelde – Husums nächste bittere Pleite

Husums Kapitän Christian Herpel im intensiven Zweikampf mit dem Todesfelder Martin Fröhlich. Foto: göttsche

Todesfelde | Aufsteiger Husumer SV ist endgültig in der rauen Welt der Schleswig-Holstein-Liga angekommen. Acht Tage nach dem 3:6 beim TSV Altenholz kassierten die nordfriesischen Fußballer die nächste happige Niederlage – gestern gab es ein auch in der Höhe verdientes 1:5 (0:2) beim SV Todesfelde, das Trainer Malte Köster die Zornesröte ins Gesicht trieb. „So kann man sich nicht präsentieren. Wir haben es dem Gegner viel zu leicht gemacht, Tore zu erzielen. Wenn man zwei, drei Meter von den Gegenspielern weg steht, kann man keine Zweikämpfe gewinnen.“

Zwar hatten die Stormstädter einige Ausfälle zu verzeichnen, doch das wollte Köster nicht als Ausrede gelten lassen. „Es gibt auch andere Spieler, die den Anspruch haben, zu spielen. Das müssen sie den Trainern dann aber auch zeigen“, schimpfte der Coach. Wäre da nicht der starke Keeper Finn Hübner gewesen, wäre die Niederlage gestern wohl noch deutlicher ausgefallen. In sieben Partien hat der Neulig nun schon 20 Gegentreffer kassiert.

Eine Viertelstunde lang waren die Spielanteile verteilt, nach 23 Minuten gingen die Gastgeber in Führung. Kjell Niklas Brumshagen spielte Oliver Zebold frei, der alleine auf Hübner zulief und zum 1:0 einschob. Nach diesem Treffer hatten die Todesfelder deutliche Vorteile. Ein misslungener Klärungsversuch von Henning Lorenzen führte zum 2:0 von Jorrit Bernoth aus 18 Metern (39.), der Ball sprang vom Innenpfosten ins Netz. Das 3:0 (55.) erzielte erneut Zebold, wieder hatte ihn Brumshagen bedient. Beim 4:0 (75.) war Zebold der Vorbereiter – er steckte durch zu Dennis Studt, der den herausstürzenden Hübner überlupfte.

Obwohl die Hausherren in den letzten zehn Minuten etwas Tempo herausnahmen, war auch Rene Lübcke an seinem 29. Geburtstag noch ein Torerfolg vergönnt: Aus dem Gewühl heraus zog das Geburtstagskind von links aus ab und der Ball zappelte zum 5:0 im langen Eck (87.). Kurz vor dem Abpfiff gab es dann noch einen Foulelfmeter für die Gäste: Salam Halawani kam im SVT-Strafraum an den Ball, ehe ihn der eingewechselte Felix-Maximilian Hamann umriss. Schiedsrichter Malte Gerhardt (Kieler MTV) zeigte auf den Punkt. Halawani trat selbst an und verwandelte den Strafstoß zum Husumer Ehrentreffer. „Wir haben beste Chancen fahrlässig vergeben und hätten höher gewinnen müssen“, befand Todesfeldes Sportlicher Leiter Sven Firsching.

SV Todesfelde: Holst – Haldau, Lembke (78. Hamann), Petzold, Fröhlich – Testa (73. Bruhn), Bernoth – Lübcke, Brumshagen (63. Yavuz), Zebold – Studt.
Husumer SV: Hübner – Herpel, Harrsen, Nagel (68. Homburg), Wetzel – Jun, Lorenzen (46. Woitschätzke), Lühr, Alla – Cordts, Halawani.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt (Kiel). Zuschauer: 218.
Tore: 1:0 Zebold (23.), 2:0 Bernoth (39.), 3:0 Zebold (55.), 4:0 Studt (77.), 5:0 Lübcke (87.), 5:1 Halawani (90., Foulelfmeter). Beste Spieler: Brumshagen, Zebold/Hübner.

2. September 2013 · spe/usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Rantrum mit Mini-Kader unter Druck

Das Fußball-Programm am Wochenende: Husumer SV am Sonntag in Todesfelde / SG Langenhorn-Enge will erneut einen "Großen" ärgern
Dringend wieder punkten wollen Helge Flatterich (rechts) und der TSV Rantrum heute im Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg. Foto: sieg

Husum | Ungute Erinnerungen, eine Häufung von Verbandsliga-Heimspielen und die Spitzenpartie Erster gegen Zweiter in der Kreisliga – es ist wieder jede Menge los auf Nordfrieslands Fußballplätzen. Die Vorschau:

SH-Liga: Es war der 20. Mai 2012. Salam Halawani, Sebastian Kiesbye und Roman Jun reisten mit der Husumer SV zum Auswärtsspiel nach Todesfelde – und kehrten mit einer bitteren 0:11 (!)-Niederlage aus dem Kreis Segeberg zurück. Am Sonntag (14 Uhr) steht die Neuauflage an und die Nordfriesen wollen diesmal natürlich besser abschneiden. „Da ist es schwer zu bestehen“, weiß Husums Coach Malte Köster. Zu den Heimspielen von „Deathfield“ kommen reichlich Zuschauer. Den Gegner schätzt er als „robust und kampfstark“ ein. Todesfelde hat bislang drei seiner sechs Spiele gewonnen, bekam allerdings vor Saisonbeginn drei Punkte abgezogen und rangiert in der Tabelle einen Platz hinter Husum.

Angesichts des schweren Programms der kommenden Wochen (Heimspiel gegen den VfB Lübeck, dann auswärts in Kropp) wäre ein Punktgewinn sicher hilfreich. Allerdings muss Köster morgen auf David Lies, Ihab Hathat, Bosse Wullenweber und Michael Petersen verzichten. Husum hat in sechs Partien schon 15 Gegentore kassiert (allein sechs am vergangenen Sonnabend in Altenholz) – das muss sich laut Köster dringend ändern. „Viele von den Treffern müssen wir uns selbst ankreiden“, sagt der Trainer, der fordert: „Gerade bei Standardsituationen müssen wir besser stehen.“

31. August 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH08 07.09.13 Husumer SV VfB Lübeck 1:1

Sensation im Friesenstadion: Husumer SV trotzt VfB Lübeck Punkt ab

Drei Wochen nach dem 3:2 gegen Holstein Kiel II haben die Fußballer der Husumer SV erneut für einen Paukenschlag gesorgt. Der Aufsteiger trotzte dem hohen Favoriten VfB Lübeck beim 1:1 (0:0) verdient einen Punkt ab.
Husums Führung: Jonas Cordts (Nr. 8) überwindet VfB-Keeper Jonas Toboll. Foto: Brigitte Petersen

Die besonderen Momente scheinen sich die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV für Spiele gegen vermeintlich übermächtige Gegner aufzusparen. Vor drei Wochen besiegten sie Holstein Kiel II 3:2, am Sonnabend beendete die Mannschaft von Trainer Malte Köster die Siegesserie des VfB Lübeck. Das 1:1 (0:0) gegen den hohen Favoriten vor 520 Zuschauern (Rekordkulisse im Friesenstadion) wurde gefeiert wie ein Sieg.

Lübeck war individuell stärker, hatte mehr Ballbesitz und die besseren Chancen – dennoch verdienten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Nordfriesen den Punkt. "Wir haben kompakt gestanden und ihnen das Leben schwer gemacht", freute sich Co-Trainer Andre Teubler. VfB-Co-Trainer Wolf Müller, der Denny Skwierczynski vertrat, befand: "Wir haben gewusst, dass es schwer wird. Beim 0:1 waren wir unkoordiniert und haben und auskontern lassen. Nach dem Ausgleich haben wir es verpasst, den Todesstoß zu setzen."

Von Beginn an lief die Partie in eine Richtung. Der VfB band Husum in der eigenen Hälfte, erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht. Erste Gelegenheiten von Ahmet Arslan (15. Minute) und Dennis Voss (20.) waren die Folge. Husums Fans feierten jede Entlastung – der erste Torschuss (Salam Halawani/23.) wurde ebenso bejubelt wie der erste Eckstoß nach 31 Minuten. Keeper Finn Hübner parierte gegen Tomek Pauer und Stefan Richter (35.), sein Gegenüber Jonas Toboll eröffnete den Gastgebern mit einem riskanten Ausflug aus dem Tor eine erste zarte Chance – Sebastian Lührs Flachschuss fiel jedoch zu harmlos aus. Stefan Richter traf das Außennetz (40.), Nils Lange zielte nach Sirmais-Vorarbeit knapp vorbei (45.) – dann war es aus Husumer Sicht überstanden, das 0:0 zur Pause hatte Bestand.

Und die gute Laune der HSV-Fans sollte sich kurz nach Wiederbeginn noch steigern. Clay Woitschätzke gewann ein Kopfballduell, bediente Sebastian Lühr. Der leitete weiter zu Halawani. Dessen Pass in die Schnittstelle der Abwehr fand den wieder einmal starken Jonas Cordts, der frei auf das Tor zulief und Toboll keine Abwehrchance ließ – 1:0, nach 47 Minuten war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. "Abpfeifen!", forderten die Fans der Nordfriesen.

Die Freude über die Führung hielt nur sieben Minuten an. Mitverantwortlich war der ansonsten gute Finn Hübner, der nach einem Freistoß von Ahmet Arslan herauslief, den Ball aber nicht erwischte – Tomek Pauer köpfte zum 1:1 ein. Jetzt wackelten die Gastgeber. Pauer (60.) und Sirmais (62., Lattenschuss) hätten das Spiel drehen können. Malte Köster reagierte, brachte Henning Lorenzen als zusätzliche Absicherung, und Husum bekam wieder Zugriff.

Die Kräfte schwanden zwar (der souveräne Schiedsrichter Kai Voss zeigte in der letzten Viertelstunde vier Mal Gelb), doch das Bollwerk hielt – und beim Schlusspfiff war der Jubel riesengroß. Andre Teubler dachte nach dem neuerlichen "Bonuspunkt" schon an die Zukunft: "Wir müssen dahin kommen, dass wir unsere Konterchancen noch besser nutzen, den letzten Pass noch präziser spielen." Und einen Sieger gab es doch noch. Der harte Kern der Husumer Fans, obwohl deutlich in Unterzahl, gab in punkto Lautstärke und Enthusiasmus klar den Ton an.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Nagel (46. Wetzel) – Jun (66. Lorenzen), Lühr, Woitschätzke, Hathat – Cordts (90.+1 Alla), Halawani.

VfB Lübeck: Toboll – Knechtel, Theißen, Steinfeldt, Marheineke – Lange (46. Wehrendt), Pauer, Voss – Arslan, Sirmais (68. Gottschalk), Richter.

Tore: 1:0 (47.) Cordts, 1:1 (54.) Pauer.

Schiedsrichter: Voss (Großhansdorf), souverän und gut.

Zuschauer: 520.

Beste Spieler: geschlossene Leistung/Wehrendt, Pauer.

9. September 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

Der nächste besondere Moment

Fußball-SH-Liga: Husumer SV beendet beim 1:1 im Friesenstadion vor 520 Zuschauern die Siegesserie des VfB Lübeck
Kopfsache: Luftduell zwischen Moritz Marheineke (li.) und Salam Halawani. Foto: git

Husum - Die besonderen Momente scheinen sich die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV für Spiele gegen vermeintlich übermächtige Gegner aufzusparen. Vor drei Wochen besiegten sie Holstein Kiel II 3:2, am Sonnabend beendete die Mannschaft von Trainer Malte Köster die Siegesserie des VfB Lübeck. Das 1:1 (0:0) gegen den hohen Favoriten vor 520 Zuschauern (Rekordkulisse im Friesenstadion) wurde gefeiert wie ein Sieg.

Lübeck war individuell stärker, hatte mehr Ballbesitz und die besseren Chancen – dennoch verdienten sich die aufopferungsvoll kämpfenden Nordfriesen den Punkt. „Wir haben kompakt gestanden und ihnen das Leben schwer gemacht“, freute sich Co-Trainer Andre Teubler. VfB-Co-Trainer Wolf Müller, der Denny Skwierczynski vertrat, befand: „Wir haben gewusst, dass es schwer wird. Beim 0:1 waren wir unkoordiniert und haben und auskontern lassen. Nach dem Ausgleich haben wir es verpasst, den Todesstoß zu setzen.“

Husums Führung: Jonas Cordts (Nr. 8) überwindet VfB-Keeper Jonas Toboll.

Von Beginn an lief die Partie in eine Richtung. Der VfB band Husum in der eigenen Hälfte, erarbeitete sich ein deutliches Übergewicht. Erste Gelegenheiten von Ahmet Arslan (15. Minute) und Dennis Voß (20.) waren die Folge. Husums Fans feierten jede Entlastung – der erste Torschuss (Salam Halawani/23.) wurde ebenso bejubelt wie der erste Eckstoß nach 31 Minuten.

Keeper Finn Hübner parierte gegen Tomek Pauer und Stefan Richter (35.), sein Gegenüber Jonas Toboll eröffnete den Gastgebern mit einem riskanten Ausflug aus dem Tor eine erste zarte Chance – Sebastian Lührs Flachschuss fiel jedoch zu harmlos aus. Stefan Richter traf das Außennetz (40.), Nils Lange zielte nach Sirmais-Vorarbeit knapp vorbei (45.) – dann war es aus Husumer Sicht überstanden, das 0:0 zur Pause hatte Bestand.

Und die gute Laune der HSV-Fans sollte sich kurz nach Wiederbeginn noch steigern. Clay Woitschätzke gewann ein Kopfballduell, bediente Sebastian Lühr. Der leitete weiter zu Halawani. Dessen Pass in die Schnittstelle der Abwehr fand den wieder einmal starken Jonas Cordts, der frei auf das Tor zulief und Toboll keine Abwehrchance ließ – 1:0, nach 47 Minuten war der Spielverlauf auf den Kopf gestellt. „Abpfeifen!“, forderten die Fans der Nordfriesen.

Die Freude über die Führung hielt nur sieben Minuten an. Mitverantwortlich war der ansonsten gute Finn Hübner, der nach einem Freistoß von Ahmet Arslan herauslief, den Ball aber nicht erwischte – Tomek Pauer köpfte zum 1:1 ein. Jetzt wackelten die Gastgeber. Pauer (60.) und Sirmais (62., Lattenschuss) hätten das Spiel drehen können. Malte Köster reagierte, brachte Henning Lorenzen als zusätzliche Absicherung, und Husum bekam wieder Zugriff.

Die Kräfte schwanden zwar (der souveräne Schiedsrichter Kai Voss zeigte in der letzten Viertelstunde vier Mal Gelb), doch das Bollwerk hielt – und beim Schlusspfiff war der Jubel riesengroß. Andre Teubler dachte nach dem neuerlichen „Bonuspunkt“ schon an die Zukunft: „Wir müssen dahin kommen, dass wir unsere Konterchancen noch besser nutzen, den letzten Pass noch präziser spielen.“

Und einen Sieger gab es doch noch. Der harte Kern der Husumer Fans, obwohl deutlich in Unterzahl, gab in punkto Lautstärke und Enthusiasmus klar den Ton an.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Nagel (46. Wetzel) – Jun (66. Lorenzen), Lühr, Woitschätzke, Hathat – Cordts (90.+1 Alla), Halawani. VfB Lübeck: Toboll – Knechtel, Theißen, Steinfeldt, Marheineke – Lange (46. Wehrendt), Pauer, Voss – Arslan, Sirmais (68. Gottschalk), Richter.
Tore: 1:0 (47.) Cordts, 1:1 (54.) Pauer.
Schiedsrichter: Voss (Großhansdorf), souverän und gut. Zuschauer: 520. Beste Spieler: geschlossene Leistung/Wehrendt, Pauer.

9. September 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

VfB Lübeck lässt die ersten Punkte liegen - Aufsteiger Husum erkämpft sich ein 1:1 gegen den Tabellenführer

Im achten SH-Liga-Spiel hat es auch den bisher so souveränen Klassenprimus VfB Lübeck erwischt. Vor 520 Zuschauern kam der Ex-Zweitligist bei Aufsteiger Husumer SV nicht über ein 1:1 hinaus.

Freude beim HSV - Als Schiedsrichter Kai Voss die Partie nach 90 Minuten beendete, feierten dann natürlich auch die Husumer ausgelassen. Mit dem 1:1 gegen den VfB Lübeck hatten sie den Grün-Weißen als erste Mannschaft in dieser Saison zwei Punkte abgenommen.

Lübeck klar spielbestimmend - Der VfB war zwar über die gesamte Spieldauer die klar überlegende Mannschaft mit deutlichem Ecken- und Chancenplus, am Ende reichte es aber diesmal nur zu einem Punkt. Dabei waren die Verhältnisse ähnlich wie in allen bisherigen sieben Lücbecker Spielen. Husum versuchte durch massive Abwehrriegel das eigene Tor zu verteidigen, der VfB hatte gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, brauchte aber einige Zeit, um die Löcher zu finden. Richter per Kopf an die Latte (11.), Arslan mit einem gefährlichen, abgefälschten Torschuss (16.) und Voß, dessen Schuss Torhüter Hübner aus dem Winkel fischen konnte (18.), hatten die dicksten Möglichkeiten in der Anfangsphase.

Tobolls Ausflug misslingt - In der Folgezeit suchte zwar auch Husum das Glück in der Offensive, doch alles, was in Richtung Jonas Toboll und seines Strafraums flog, wurde zunächst zur sicheren Beute des VfB-Schlussmanns. Außer in der 37. Minute, da misslang ein Ausflug Tobolls, doch der Versuch der Hausherren, den Ball aus 25 Metern ins leere Tor zu heben, scheiterte an den zurückgelaufenen grün-weißen Abwehrspielern.

Pauer trifft das fast leere Tor nicht - Der VfB hatte noch drei weitere sehr gute Chancen, doch zunächst scheiterten Richter frei vor Hübner und Pauer, der den Abpraller nicht im fast leeren Tor unterbringen konnte (35.), dann ging der Seitfallzieher von Nils Lange knapp am Pfosten vorbei (44.).

Cordts stellt den Spielverlauf auf den Kopf - Die Tore fielen schließlich direkt nach dem Seitenwechsel. Zunächst stellte Jonas Cordts den Spielverlauf völlig auf den Kopf und schloss einen Konter zur Führung der Hausherren ab (47.). Diesem Rückstand musste der VfB jedoch nicht lange hinterher laufen, einen Arslan-Freistoß verlängerte Pauer per Kopf über den heraus geeilten Hübner hinweg zum Ausgleich ins Tor (54.).

Sirmais scheitert am Aluminium - Auch in der Folgezeit war der VfB die dominierende Elf, während Husum sich weiterhin in der Defensive mit allen Kräften gegen die VfB-Offensive stemmte. Doch das Chancenplus hatte weiterhin der VfB, konnte es ohne Torjäger Andre Senger, der sich im vergangenen Heimspiel gegen Altenholz einen Muskelbündelriss zuzog, aber nicht in Tor ummünzen. Sirmais hatte dabei die beste Gelegenheit, traf aber nur die Latte (63.), zahlreiche Standards, zum Teil schon von Jonas Toboll hinter der Mittellinie getreten, blieben ohne Erfolg.

7. September - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Husum sendet ein Zeichen an die Liga - Spieltagsanalyse zum 8. Spieltag

Am achten Spieltag hat es den bisher so souveränen Tabellenführer VfB Lübeck ausgerechnet gegen einen Aufsteiger erwischt. Mit einem 1:1 beim Husumer SV ließ der VfB die ersten zwei Punkte auf dem Weg zur SH-Meisterschaft liegen. Der HSV sendete damit ein wichtiges Zeichen an die Liga, dass auch der Zwangsabsteiger verwundbar ist.

7. September - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Fan-Invasion im Friesenstadion

Husum - Wohin am Wochenende? An den Strand, ins Grüne – oder auf den Fußballplatz. Es ist wieder eine ganze Menge im Angebot.

SH-Liga: Es wird Rekordbesuch im Friesenstadion geben: Topfavorit VfB Lübeck stellt sich heute um 14 Uhr mit großer Fan-Unterstützung bei der Husumer SV vor.

7. September 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

"Mit Spaß an die Sache herangehen"

VfB Lübeck am Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion
Husums Torhüter Finn Hübner droht gegen den VfB Lübeck Schwerstarbeit. Foto: Brigitte Petersen
Engagiert: Stürmer Jonas Cordts (li.) wusste bislang zu überzeugen. Foto: brigitte petersen

Wer soll diese Mannschaft schlagen? Das fragen sich derzeit die Trainer von 17 Mannschaften in der Fußball-SH-Liga. Die Rede ist vom VfB Lübeck, der seiner Favoritenrolle in den ersten sieben Partien der Saison gerecht geworden ist und das Klassement mit 22:3 Toren und 21 Punkten souverän anführt. "Die werden ganz klar Meister", hat sich Malte Köster, Coach der Husumer SV, festgelegt.

Am Sonnabend (14 Uhr) gastiert das "Starensemble" in Grün-Weiß im Friesenstadion und wird von einem Großaufgebot an Fans begleitet. Mit 250 bis 300 Lübeckern rechnet Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Husumer SV, und appelliert an die einheimischen Besucher: "Der Parkraum ist begrenzt, rechtzeitiges Erscheinen ist angeraten." Ob es wirklich so viele werden, ist nicht sicher – auf jeden Fall fährt ein Bus, zudem reisen mehrere "Schlachtenbummler" mit dem Zug an und verbinden das Ganze mit einem "Aktionstag" – was auch immer sich dahinter verbergen mag.

"Jeder soll mit Spaß an die Sache herangehen", wünschen sich die Trainer Malte Köster und Andre Teubler. Nach zwei deftigen Niederlagen in Folge (3:6 in Altenholz, 1:5 in Todesfelde) ist die Stimmung beim Aufsteiger nicht gerade euphorisch, doch Köster ordnet das Gesehene ein: "Es war klar, dass so etwas mal passieren kann." Jetzt kommt eine Partie, in der die Nordfriesen überhaupt nichts zu verlieren haben – dementsprechend, so Kösters Wunsch, soll die Einstellung sein. "Für die Spieler soll es ein Highlight werden. Wir wollen sattelfest stehen, müssen die Zweikämpfe annehmen und besser an den Gegenspielern sein als zuletzt. Wir wollen Lübeck das Leben schwer machen." Dabei kann der Coach wieder auf Ihab Hathat, David Lies und Bosse Wullenweber zurückgreifen, weiterhin verletzt sind Sebastian Kiesbye und Michael Petersen.

Kiesbye und Petersen waren, ebenso wie Kapitän Christian Herpel, beim letzten Pflichtspiel gegen den VfB mit von der Partie. Am 2. August 2008 unterlag die HSV, auch damals SH-Ligist, dem Regionalligisten aus der Hansestadt in der ersten Runde des SHFV-Pokals 0:3 und verkaufte sich dabei teuer. Beim VfB wirkte damals schon Abwehrspieler Moritz Marheineke mit, heute Kapitän und unbestrittener Führungsspieler der Lübecker. Auch Keeper Jonas Toboll zählt zu den "Leuchttürmen". Stürmer André Senger fällt nach einem Muskelfaserriss sechs bis acht Wochen aus.

Das wird die Grün-Weißen nicht empfindlich treffen, der Kader ist ausgeglichen gut. Schon zehn verschiedene Spieler standen in der Elf des Tages des Fachmagazins NordSport, die sechs zu Saisonbeginn aufgerückten A-Junioren wären, so die einhellige Meinung der Experten, wohl in jeder anderen Mannschaft der Schleswig-Holstein-Liga Stammkräfte.

6. September 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH09 14.09.13 TSV Kropp Husumer SV 1:1

Husumer SV lässt zwei Punkte liegen

Schleswig-Holstein-Liga: TSV Kropp gleicht die Führung von Sebastian Kiesbye erst in der Nachspielzeit aus / Köster: "Wir waren besser"
Thomas Vogt vom TSV Kropp (rechts) bedrängt Husums Angreifer Salam Halawani. Foto: NN

Der TSV Kropp hat weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze liegen gelassen. Im SH-Liga-Derby gegen die Husumer SV langte es für die Mannschaft von Dirk Asmussen nur zu einem 1:1 (0:0), das den Gastgebern sogar sehr schmeichelte. "Wir waren im zweiten Durchgang ziemlich von der Rolle, haben kaum noch etwas auf die Reihe bekommen", kommentierte Kropps Manager Jörg Förster die Darbietung seines Teams. "Dass wir am Ende noch einen Zähler gerettet haben, ist sicherlich glücklich. Es wird Zeit, dass unsere vielen Verletzten zurückkommen. Aktuell sind wir personell einfach zu dünn besetzt."

Im Husumer Lager trauerte man indes den vergebenen Chancen nach: "Das Ergebnis ist bitter, in meinen Augen waren wir die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen", sagte Husum-Coach Malte Köster. "Im Vorfeld hätte ich ein Remis sicherlich unterschrieben, nach dem Spielverlauf fühlen wir uns jedoch fast als Verlierer. Es wäre einfach viel mehr drin gewesen."

Kösters Worten ist sicherlich zuzustimmen. Der favorisierte TSV Kropp, der spürbar unter der Vielzahl an Ausfällen litt, agierte im ersten Durchgang zwar optisch überlegen, allerdings wenig durchschlagkräftig. Ein Schuss von Finn Langkowski wurde noch geblockt (5.), der Versuch von Thies Waschewski strich am Tor vorbei (6.). Nachfolgend wurden die Gäste aus Husum immer selbstbewusster und ließen kaum noch etwas zu. Einzig der im ersten Durchgang auffälligste Kropp-Akteur Jörn Vogt ließ zweimal aufhorchen: Zunächst ging sein Schuss knapp vorbei (24.), wenig später vergab er einen aussichtsreichen Konter (31.). Auf der Gegenseite hatte Husum nach eigenem Eckball eine Doppelchance durch Salam Halawani sowie Jonas Cordts, beide konnten Kropps Philipp Reinhold jedoch nicht überwinden (17.).

Im zweiten Durchgang kippte das Pendel dann zusehends in Richtung Husumer SV. Gegen nun immer indisponierter wirkende Kropper legte das Köster-Team nochmals zu. Die Führung durch einen Kontertreffer des eingewechselten Sebastian Kiesbye war zu diesem Zeitpunkt bereits hoch verdient (61.). Anschließend musste Köster jedoch mit ansehen, wie seine junge Mannschaft den vorzeitigen K.o.-Schlag verpasste. Mehrfach tauchten die Nordfriesen gefährlich vor Philipp Reinhold auf, verpassten jedoch weitere Treffer. "Das war fahrlässig. Da sind wir vielleicht auch noch nicht clever genug", trauerte Malte Köster diesen Chancen nach.

So wurden die kampfstarken Gäste in der Nachspielzeit doch noch bestraft: Ein langer Abschlag von Reinhold setzte auf dem regennassen Geläuf auf, sprang über die Husumer Abwehrkette, so dass der schnelle Jörn Vogt sich den Ball erlaufen konnte und diesen unhaltbar ins Gehäuse von HSV-Schlussmann Chris Bielinski drosch (90.+2). Anschließend pfiff der gute Schiedsrichter Timo Winkel gar nicht erst mehr an.

TSV Kropp: Reinhold – Waschewski, Petersen, T. Vogt, Gieseler (64. Sievers), Matthes, Merz, Schelper, Alias (78. Al-Batal), J. Vogt, Langkowski.

Husumer SV: Bielinski - Herpel, Wullenweber, Harrsen, Nagel, Wetzel, Lühr, Woitschätzke (88. Lorenzen), Hathat (69. Jun), Cordts (52. Kiesbye), Halawani.

Schiedsrichter: Winkel (TSV Flintbek).

Zuschauer: 180.

Beste Spieler: Reinhold/Lühr.

16. September 2013 / bei · sh:z-Nordfriesland Sport

Kropp bestraft Husumer Chancenwucher in der Nachspielzeit

Kropp - Der TSV Kropp hat weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze in der Fußball-SH-Liga liegen gelassen. Im Nordderby gegen die Husumer SV langte es für die Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen nur zu einem 1:1 (0:0), das den Gastgebern sogar sehr schmeichelte. „Wir waren im zweiten Durchgang ziemlich von der Rolle, haben kaum noch etwas auf die Reihe bekommen“, kommentierte Kropps Manager Jörg Förster die Darbietung seines Teams. „Dass wir am Ende noch einen Zähler gerettet haben, ist sicherlich glücklich. Es wird Zeit, dass unsere vielen Verletzten zurückkommen. Aktuell sind wir personell einfach zu dünn besetzt.“ Im Husumer Lager trauerte man indes den vergebenen Chancen nach: „Das Ergebnis ist bitter, in meinen Augen waren wir die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen“, sagte Husum-Coach Malte Köster.

Der favorisierte TSV Kropp, der spürbar unter der Vielzahl an Ausfällen litt, agierte im ersten Durchgang zwar optisch überlegen, allerdings wenig durchschlagkräftig. Ein Schuss von Finn Langkowski wurde noch geblockt (5.), der Versuch von Thies Waschewski strich am Tor vorbei (6.). Nachfolgend wurden die Gäste aus Husum immer selbstbewusster und ließen kaum noch etwas zu. Einzig der im ersten Durchgang auffälligste Kropp-Akteur Jörn Vogt ließ zweimal aufhorchen: Zunächst ging sein Schuss knapp vorbei (24.), wenig später vergab er einen aussichtsreichen Konter (31.). Auf der Gegenseite hatte Husum nach eigenem Eckball eine Doppelchance durch Salam Halawani sowie Jonas Cordts, beide konnten Kropps Philipp Reinhold jedoch nicht überwinden (17.).

Im zweiten Durchgang kippte das Pendel dann zusehends in Richtung Husumer SV. Die Führung durch einen Kontertreffer des eingewechselten Sebastian Kiesbye war zu diesem Zeitpunkt bereits hoch verdient (61.). Anschließend musste Köster jedoch mit ansehen, wir seine junge Mannschaft den vorzeitigen K.o.-Schlag verpasste. Mehrfach tauchten die Nordfriesen gefährlich vor Philipp Reinhold auf, vergaben jedoch. So wurden die Gäste in der Nachspielzeit doch noch bestraft: Ein langer Abschlag von Reinhold setzte auf dem regennassen Geläuf auf, sprang über die Husumer Abwehrkette, so dass der schnelle Jörn Vogt sich den Ball erlaufen konnte und diesen unhaltbar ins Gehäuse von HSV-Schlussmann Chris Bielinski drosch (90. +2). Anschließend pfiff Schiedsrichter Timo Winkel gar nicht erst mehr an.

TSV Kropp: Reinhold – Waschewski, Petersen, T. Vogt, Gieseler (64. Sievers), Matthes, Merz, Schelper, Alias (78. Al-Batal), J. Vogt, Langkowski. Schiedsrichter: Winkel (Flintbek) Zuschauer: 180 Tore: 0:1 Kiesbye (61.), 1:1 J. Vogt.

16. September 2013 · bei · Landeszeitung 

TSV Kropp lässt Punkte liegen

SH-Liga: 1:1 gegen Aufsteiger Husumer SV / Thomas Vogt rettet mit seinemTreffer in der Nachspielzeit immerhin einen Zähler
Tritt ins Leere und Klammergriff: Kropps Thomas Vogt (re.) kann Salam Halawani dennoch nicht stoppen. Foto: sieg

Kropp - Der TSV Kropp hat weitere Punkte im Kampf um die Tabellenspitze liegen gelassen. Im SH-Liga-Derby gegen die Husumer SV langte es für die Mannschaft von Dirk Asmussen nur zu einem 1:1 (0:0), das den Gastgebern sogar sehr schmeichelte. „Wir waren im zweiten Durchgang ziemlich von der Rolle, haben kaum noch etwas auf die Reihe bekommen“, kommentierte Kropps Manager Jörg Förster die Darbietung seines Teams. „Dass wir am Ende noch einen Zähler gerettet haben, ist sicherlich sehr glücklich. Es wird Zeit, dass unsere vielen Verletzten zurückkommen. Aktuell sind wir personell einfach zu dünn besetzt.“

Im Husumer Lager trauerte man indes den vergebenen Chancen nach: „Das Ergebnis ist bitter, in meinen Augen waren wir die bessere Mannschaft mit den besseren Chancen“, sagte Husum-Coach Malte Köster. „Im Vorfeld hätte ich ein Remis sicherlich unterschrieben, nach dem Spielverlauf fühlen wir uns jedoch fast als Verlierer. Es wäre einfach viel mehr für uns drin gewesen.“

Kösters Worten ist sicherlich zuzustimmen. Der favorisierte TSV Kropp, der spürbar unter der Vielzahl an Ausfällen litt, agierte im ersten Durchgang zwar optisch überlegen, allerdings wenig durchschlagkräftig. Ein Schuss von Finn Langkowski wurde noch geblockt (5.), der Versuch von Thies Waschewski strich am Tor vorbei (6.). Nachfolgend wurden die Gäste aus Husum immer selbstbewusster und ließen kaum noch etwas zu. Einzig der im ersten Durchgang auffälligste Kropp-Akteur Jörn Vogt ließ zweimal aufhorchen: Zunächst ging sein Schuss knapp vorbei (24.), wenig später vergab er einen aussichtsreichen Konter (31.). Auf der Gegenseite hatte Husum nach eigenem Eckball eine Doppelchance durch Salam Halawani sowie Jonas Cordts, beide konnten Kropps Philipp Reinhold jedoch nicht überwinden (17.).

Im zweiten Durchgang kippte das Pendel dann zusehends in Richtung Husumer SV. Gegen nun immer indisponierter wirkende Kropper legte das Köster-Team nochmals zu. Die Führung durch einen Kontertreffer des eingewechselten Sebastian Kiesbye war zu diesem Zeitpunkt bereits hoch verdient (61.). Anschließend musste Köster jedoch mit ansehen, wie seine junge Mannschaft den vorzeitigen K.o.-Schlag verpasste. Mehrfach tauchten die Nordfriesen gefährlich vor Philipp Reinhold auf, verpassten jedoch weitere Treffer. „Das war fahrlässig. Da sind wir vielleicht auch noch nicht clever genug“, trauerte Malte Köster diesen Chancen nach.

So wurden die kampfstarken Gäste in der Nachspielzeit doch noch bestraft: Ein langer Abschlag von Reinhold setzte auf dem regennassen Geläuf auf, sprang über die HusumerAbwehrkette, so dass der schnelle Jörn Vogt sich den Ball erlaufen konnte und diesen unhaltbar ins Gehäuse von HSV-Schlussmann Chris Bielinski drosch (90.+2). Anschließend pfiff der gute Schiedsrichter Timo Winkel gar nicht erst mehr an.

„Ungeachtet unser Ambitionen müssen wir das Ergebnis einfach mal als Punktgewinn verbuchen“, fügte Jörg Förster hinzu. „Allerdings müssen wir nun wieder in die Spur finden. Wir haben schon ziemlich viel liegen gelassen.“

TSV Kropp: Reinhold – Waschewski, Petersen, T. Vogt, Gieseler (64. Sievers), Matthes, Merz, Schelper, Alias (78. Al-Batal), J. Vogt, Langkowski.
Husumer SV: Bielinski - Herpel, Wullenweber, Harrsen, Nagel, Wetzel, Lühr, Woitschätzke (88. Lorenzen), Hathat (69. Jun), Cordts (52. Kiesbye), Halawani.
Schiedsrichter: Winkel (TSV Flintbek).
Zuschauer: 180.
Beste Spieler: Reinhold/Lühr.

16. September 2013 · bei · Schlei Bote

Husumer SV punktet fleißig weiter - 1:1 zwischen dem TSV Kropp und dem Aufsteiger

SH-Liga-Neuling Husumer SV hat dem nächsten ambitionierten Team ein Bein gestellt. Schon in der Vorwoche war die Köster-Elf die erste Mannschaft, die mit einem 1:1 gegen den Ex-Zweitligisten VfB Lübeck punkten konnte.

Wenig los in Hälfte eins - Mit eben diesem Ergebnis hollten die Gäste in der neunten Runde jetzt auch am Samstagnachmittag beim TSV Kropp einen Zähler. Vor 180 Zuschauern auf dem Kropper Rasen passierte aber zunächst herzlich wenig. Beide Mannschaften bemühten sich im ersten Abschnitt zwar nach Kräften, ein Treffer wollte aber nicht gelingen.

Joker Kiesbye sticht - Besser wurde es erst, als Gäste-Trainer Malte Köster einen Wechsel in der Offensive vornahm und in der 52. Minute Sebastian Kiesbye für Jonas Cordts brachte. Gerade erst neun Minuten im Spiel, war es der Mann mit der Rückennummer sieben, der den HSV nach einer guten Stunde in Führung brachte.

Ausgleich in der Nachspielzeit - Lange Zeit sah es dann so aus, als würden die leidenschaftlich kämpfenden Husumer den Auswärtsdreier über die Zeit bringen können, als schon in der zweiten Minute der Nachspielzeit noch einmal Jörn Vogt an den Ball kam und doch noch egalisierte.

14. September 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

TSV Kropp ohne Trainer gegen Husum

Kropp - Ziemlich „bedröppelt“ schlichen die Spieler des TSV Kropp am letzten Wochenende vom Platz, nachdem sie in der Nachspielzeit in Altenholz den Treffer zum 1:1-Endstand hinnehmen mussten. Um im Kampf um eine Top-Platzierung nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, muss im Derby gegen die Husumer SV (heute, 14 Uhr) ein „Dreier“ eingefahren werden.

Auch der SH-Liga-Aufsteiger aus Husum spielte am letzten Wochenende 1:1, fühlte sich im Gegensatz zu den Kroppern jedoch wie ein Sieger. Denn eben dieser Punktgewinn gelang der Mannschaft von Trainer Malte Köster ausgerechnet gegen den bis dato noch makellosen VfB Lübeck. „Dieses Ergebnis sollte uns Warnung genug sein“, so Kropps Manager Jörg Förster. „Ich erwarte eine Menge Arbeit für unser Team.“ Ausgerechnet vor dieser richtungsweisenden Partie plagen das Kropper Lager gehörige Personalprobleme. Mit Niklas Zöchling, Yannick Sievers, Robin Ziesecke und Maximilian Petersen drohen gleich vier Akteure aufgrund von Blessuren auszufallen. Hinzu kommen mit Kristoffer Bock (Studium Oldenburg) und Daniel Kennedy (Kanada-Aufenthalt) zwei „gefühlte Abgänge“.

Irgendwie passte es zur momentanen Situation, dass auch die Verantwortlichen auf der Bank nicht die gewohnten Gesichter sein werden. Coach Dirk Asmussen wird wegen einer lang geplanten Familienfeier nicht vor Ort sein, sein Assistent Martin Schmidt liegt mit einer Grippe flach. Vertreten werden sie durch Torwart-Trainer Dirk Michalek sowie der Trainer der Reserve, Klaus Voland. „Trotz aller Probleme fangen wir jetzt nicht an, unsere Ziele kleinzureden. Wir wollen auch unter diesen Vorzeichen gegen Husum endlich wieder ein Erfolgserlebnis feiern“, erklärt Förster.
14. September 2013 · bei · Landeszeitung 

Kurze Anreise: Husum heute in Kropp

Das Fußball-Programm am Wochenende: Verbandsligisten TSV Rantrum und SG Ladelund-Achtrup-Leck wollen den Trend stoppen
Husums Verteidiger Marco Nagel (Mitte) enteilt den Lübeckern Moritz Marheineke (links) und Henrik Sirmais. Foto: brigitte petersen

Husum - Das 1:1 gegen den VfB Lübeck hat für Respekt bei der Konkurrenz gesorgt. Eine Menge Arbeit erwartet Jörg Förster, Manager der SH-Liga-Fußballer des TSV Kropp, im heutigen Derby gegen die Husumer SV. Auch sonst gibt’s zahlreiche spannende Spiele.

SH-Liga: Es ist die kürzeste Auswärtstour der Saison. Knapp 34 Kilometer liegen zwischen Husum und Kropp. Heute (14 Uhr) gastiert Aufsteiger HSV beim selbst ernannten Mitfavoriten. Ziemlich „bedröppelt“ schlichen die Kropper am vergangenen Wochenende vom Platz, nachdem sie in der Nachspielzeit in Altenholz den Treffer zum 1:1 hinnehmen mussten. Auch die Husumer SV spielte 1:1, fühlte sich im Gegensatz zu den Kroppern jedoch wie ein Sieger. Denn dieser Punktgewinn gelang der Mannschaft von Trainer Malte Köster ausgerechnet gegen den VfB Lübeck. „Dieses Ergebnis sollte uns Warnung genug sein“, so Kropps Manager Jörg Förster. „Husum ist definitiv in der Liga angekommen. Ich erwarte eine Menge Arbeit für unser Team.“

Bei den Gastgebern drohen die verletzten Niklas Zöchling, Yannick Sievers, Robin Ziesecke und Maximilian Petersen auszufallen, Kristoffer Bock und Daniel Kennedy sowie Trainer Dirk Asmussen und sein „Co“ Martin Schmidt fehlen definitiv. Thies Waschewski und Anton Merz stehen wieder im Kropper Kader.

Auswärts haben die Nordfriesen, abgesehen vom 2:0 beim Tabellenletzten Hartenholm, noch keine Bäume ausgerissen. „Sicherlich fahren wir als Außenseiter nach Kropp. Aber wenn wir so eine Einstellung zeigen wie in der Schlussphase des Spiels gegen den VfB Lübeck, können wir auch dort was holen“, sagt Köster. Er hat Respekt vor den Kropper Standards und dem kopfballstarken Stürmer Finn Langkowski (bislang sieben Saisontreffer). Chris Bielinski ersetzt den wegen einer Familienfeier verhinderten Torhüter Finn Hübner (Köster: „Chris hat schon gezeigt, was er kann“), David Lies ist weiter verletzt.

14. September 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Kropp muss auf Trainerduo verzichten

SH-Liga: Zahlreiche Ausfälle im Spiel gegen selbstbewussten Aufsteiger Husumer SV
Wieder im Kader: Kropps Neuzugang Anton Merz. Foto: Sieg

Kropp - Ziemlich „bedröppelt“ schlichen die Spieler des TSV Kropp am vergangenen Wochenende vom Platz, nachdem sie in der Nachspielzeit in Altenholz den Treffer zum 1:1-Endstand hinnehmen mussten. Um im Kampf um eine Top-Platzierung nicht weiter ins Hintertreffen zu geraten, muss im Derby gegen die Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr, Stadion) ein „Dreier“ eingefahren werden.

Auch der SH-Liga-Aufsteiger aus Husum spielte 1:1, fühlte sich jedoch wie ein Sieger. Denn eben dieser Punktgewinn gelang der Mannschaft von Trainer Malte Köster ausgerechnet gegen den bis dato noch makellosen VfB Lübeck. „Dieses Ergebnis sollte uns Warnung genug sein“, so Kropps „Manager“ Jörg Förster. „Husum ist definitiv in der Liga angekommen. Ich erwarte eine Menge Arbeit für unser Team.“ Laut Köster kann das durchaus zutreffen. „Wir fahren als Außenseiter nach Kropp, haben aber in dieser Rolle schon einige Punkte geholt“, meinte Husums Caoch. Doch ausgerechnet vor dieser Richtung weisenden Partie plagen das Kropper Lager gehörige Personalprobleme. Mit Niklas Zöchling, Yannick Sievers, Robin Ziesecke Maximilian Petersen drohen gleich vier Akteure aufgrund von Blessuren auszufallen. Hinzu kommen mit Christoffer Bock (Studium Oldenburg) und Daniel Kennedy (Kanada-Aufenthalt) zwei „gefühlte Abgänge“. Immerhin werden Thies Waschewski und Anton Merz wieder in den Kader rücken.

Irgendwie passt es zur momentanen Situation, dass auch die Verantwortlichen auf der Bank nicht die gewohnten Gesichter sein werden. Coach Dirk Asmussen wird wegen einer Familienfeier nicht vor Ort sein, sein Assistent Martin Schmidt liegt mit einer Grippe flach. Aus diesem Grund werden Torwart-Trainer Dirk Michalek sowie der Trainer der zweiten Mannschaft, Klaus „Dicker“ Voland, die sportliche Leitung übernehmen.

„Trotz aller Probleme fangen wir jetzt nicht an, unsere Ziele kleinzureden. Selbstverständlich wollen wir auch unter diesen Vorzeichen gegen Husum gewinnen und ein Erfolgserlebnis feiern“, sagt Förster.
14. September 2013 · bei · Schlei Bote

 

SH10 21.09.13 Husumer SV TuRa Meldorf 0:1

Schlechter Platz und schlechte Leistung

Schleswig-Holstein-Liga: Umstrittenes Freistoß-Tor besiegelt die 0:1-Heimniederlage der Husumer SV im Derby gegen TuRa Meldorf
Die Entscheidung: Florian Ackermann (links) "zwirbelt" einen Freistoß zum 0:1 ins Tor, Husums Torhüter Chris Bielinski ist machtlos. Foto: NN

 

Husum - Es war ein interessantes Gespräch, das Malte Köster und Schiedsrichter Konrad Oldhafer nach dem Schlusspfiff führten. Es ging um ein auch in der Fußball-Bundesliga heiß diskutiertes Thema – die Regelauslegung beim Handspiel. "Wir verstehen das Ganze ja auch nicht, aber es ist vom DFB so vorgegeben", sagte der junge Unparteiische aus Hamburg fast entschuldigend zum Trainer der Husumer SV.

Salam Halawani (links) und Simon Harrsen (rechts) ziehen im Kopfball-Duell mit Meldorfs Nico Schmidt den Kürzeren. Foto: brigitte petersen

Absichtlich oder unabsichtlich, bewusst oder unbewusst – die Hand von Sebastian Lühr entschied das SH-Liga-Derby zwischen den Nordfriesen und TuRa Meldorf. Ian-Prescott Claus hatte einen Freistoß in die Mauer gedroschen und Lühr getroffen, der die Hand schützend vor sein Gesicht gerissen hatte. Oldhafer pfiff, zeigte Lühr die Gelbe Karte und entschied erneut auf Freistoß, den Meldorfs Florian Ackermann zum 0:1 nach 55 Minuten verwandelte.

Es war das einzige Tor in einer mäßigen Partie auf grauenhaftem Untergrund. Als "grottenschlecht und der SH-Liga nicht würdig", bezeichnete Köster treffend den Holper-Acker, auf dem sich beide Teams zuvor 90 Minuten versucht hatten. Selbst Flachpässe über wenige Meter waren kaum zu kontrollieren. Köster wollte das allerdings nicht als Ausrede gelten lassen. "Ohne Torchancen kann man kein Spiel gewinnen. Wir haben hinten schlecht gestanden, die Bälle nicht festmachen können und die Pässe nicht in die Schnittstellen gespielt", befand er. Seinem Trainerkollegen Daniel Backenhaus war das spielerisch überschaubare Niveau der Partie herzlich egal. Er attestierte seinen Schützlingen eine "kämpferisch tolle Partie" und sprach von einem "glücklichen Moment" beim Freistoßtreffer.

Die Dithmarscher verteidigten ihren Vorsprung und hatten dabei nicht einmal viel Mühe, weil den Gastgebern nichts einfiel. Immer wieder wurden hohe Bälle in Richtung Meldorfer Strafraum gedroschen, die sichere Beute der kopfballstarken Innenverteidiger Nico Schmidt und Onno Lorenzen wurden. Die erste Halbzeit bestand aus viel Stückwerk, einigen Torschüssen, die das Prädikat Chance nicht verdienten, und zwei Szenen, die den Puls der 250 Zuschauer im Friesenstadion zumindest etwas beschleunigten.

Nach 42 Minuten scheiterte Sebastian Kiesbye mit einem zu schwachen Kopfball an TuRa-Keeper Markus Pycha, 120 Sekunden später parierte Husums Torhüter Chris Bielinski gegen Thilo Brors. Mit den Worten "Hoffentlich gibt's jetzt ein bisschen Fußball", begrüßte Stadionsprecher Klaus-Dieter Holm beide Mannschaften beim Wiederbeginn – sein Wunsch blieb unerfüllt.

Husums Offensive war ein Totalausfall, Meldorf beschränkte sich darauf, keine Fehler zu machen. Das reichte. "Klar freuen wir uns über den Auswärtssieg – aber wir wissen, dass wir weiter im Abstiegskampf stecken und bleiben demütig", sagte Daniel Backenhaus. Malte Köster ärgerte sich über das Ende des Zwischenhochs nach zwei Punktgewinnen (jeweils 1:1 gegen den VfB Lübeck und in Kropp). "Das war schlecht", fasste er die Leistung seines Teams zusammen – und machte sich wortwörtlich vom Acker.

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Petersen (76. Jun) – Cordts, Lühr, Woitschätzke (73. H. Lorenzen), Hathat (63. Nagel) – Kiesbye, Halawani.

TuRa Meldorf: Pycha – Hahn, Schmidt, O. Lorenzen, Ackermann– Witt, Jebens, Drzimkowski (74. Moreira), Brors (81. Bartels) – Plötz (60. Stöbel), Claus.

Zuschauer: 250.

Schiedsrichter: Oldhafer (Hamburg), nicht immer sicher.

Tor: 0:1 (55.) Ackermann.

Beste Spieler: Lühr/Ackermann, Hahn.

23. September 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport

TuRa Meldorf ringt Husumer SV nieder

Leicht war die Aufgabe nicht, die TuRa Meldorf in Husum vor der Brust hatte. Dennoch löste die Mannschaft von Trainer Daniel Backenhaus die Sache nach Wunsch und fuhr mit drei Punkten heim. Auch wenn der Boden ein handelsübliches Fußballspiel unmöglich machte.

Fußball-Feinschmecker kamen in Husum nicht auf ihre Kosten. Beide Mannschaften boten auf einem speziellen Geläuf wenig Aufregendes. "Hier wurde gestern in nassem Zustand gemäht. Die Reifen des Treckers haben den Rasen platt gedrückt, durch die Nässe kam der nicht mehr hoch. Im trockenen Zustand sah der Platz dann wie ein Irokese aus. Fußball konnte man hier nicht wirklich spielen", erklärt Klaus-Dieter Holm, 3. Vorsitzender der Husumer SV. So entwickelte sich eine umkämpftes Spiel, in dem sich TuRa vor allem durch eine kompakte Defensive auszeichnete. "Die standen wirklich gut. Deshalb haben sie letztlich auch verdient gewonnen." Weil der Ball auf dem den Platz nur schlecht zu kontrollieren war, versuchten es die Hausherren immer wieder mit hohen Bällen. "Die aber hat Meldorf alle ohne Probleme rausgeköpft."

SR: Oldhafer (Poppenbüttel).

Tore: 0:1 Ackermann (64.).

21. September 2013 - sportplatz.sh / Philip Hentschel

Freistoß bringt TuRa Meldorf den Derbysieg - 1:0-Auswärtserfolg bei Aufsteiger Husumer SV

TuRa Meldorf kommt immer besser in Form. Nach dem 2:0 zuletzt gegen den TSV Altenholz auf eigenem Platz, legte die Backenhaus-Elf jetzt auch auswärts nach und siegte am zehnten Spieltag der SH-Liga am Samstag im Derby bei Liga-Neuling Husumer SV mit 1:0 (0:0).

"Der Ball war sicherlich haltbar" - Daniel Backenhaus

Ackermann trifft im zweiten Versuch - Zum Helden der Gäste avancierte Florian Peter Ackermann, der einen Freistoß im zweiten Anlauf zum Sieg verwandelte. Beim ersten Schuss aus 27 Metern war der Ball in der Husumer Mauer noch mit der Hand abgewehrt worden und Ackermann durfte es von der Strafraumgrenze aus dann noch einmal versuchen. Diesmal flog das Leder über die Mauer hinweg und landete in der Torwartecke (64.). Keeper Chris Bielinski sah dabei alles andere als gut aus, er hatte auf Schuss in die andere Ecke spekuliert. "Der Ball war sicherlich haltbar", gab auch Gästetrainer Daniel Backenhaus zu, dem die Entstehung des Tores herzlich egal war: "Wir nehmen den Sieg auch so gerne mit."

Umstellung direkt nach der Führung - Direkt nach der Führung stellte TuRa vor gut 250 Zuschauern auf ein defensiveres 4:2:3:1-System um und überließ es nun dem Aufsteiger das Spiel zu machen. "Wir haben es dann aber versäumt die Konter besser auszuspielen und mit dem zweiten Treffer vorzeitig alles zu entscheiden", sagte Backenhaus, der aber trotzdem nicht mehr wirklich zittern musste. Husum hatte zwar viel Ballbesitz, kam aber zu nicht einer wirklich hochkarätigen Möglichkeit. Die Meldorfer verstanden es zudem immer wieder den Rhythmus des HSV durch Zeitspiel zu unterbrechen und brachten den wichtigen Dreier so ins Ziel.

Der Platz bereitet Probleme - In der ersten Halbzeit lieferten sich beide Teams ein offenes Spiel, neutralisierten sich dabei aber über weite Strecken. Dass wenig Torchancen zu verzeichnen waren, lag wohl auch an dem schwierig zu bespielenden Naturrasengeläuf. "Ein gepflegtes Passspiel war kaum möglich. Darauf hatte ich meine Jungs schon nach dem Aufwärmen hingewiesen und gewarnt nicht in Rückstand zu geraten", forderte Backenhaus eine zunächst etwas defensivere Grundordnung ein und freute sich nach 90 Minuten, dass diese Taktik aufgegangen war.

21. September 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Konkurrenzkampf freut den Trainer

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV vor dem Derby am Sonnabend (14 Uhr) gegen TuRa Meldorf guter Dinge / David Lies fehlt weiter
Eine starke Vorstellung in Kropp bot Sebastian Lühr (rechts), der hier Thies Waschewski attackiert. Foto: sieg

 

Husum - Neun Partien haben die Fußballer der Husumer SV in der SH-Liga bislang absolviert, vier Mal spielten sie unentschieden. Das ist Liga-Spitzenwert, hilft dem Aufsteiger aber laut Trainer Malte Köster nicht entscheidend weiter. „Wichtig, dass wir auch mal wieder einen Dreier holen“, sagt der Coach vor dem Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen TuRa Meldorf.

Beide Teams machten am vergangenen Spieltag ihre Erfahrungen mit späten Toren. Der TSV Kropp traf in der Nachspielzeit zum glücklichen 1:1 gegen die Stormstädter. „Eine gefühlte Niederlage“, war das laut Malte Köster. Meldorf dagegen verbuchte nach Toren von Patrick Plötz (88.) und Ian-Prescott Claus (früher Husum/90.+2) einen 2:0-Erfolg gegen den TSV Altenholz. Co-Trainer André Teubler war Augenzeuge und beeindruckt von den Dithmarschern. „Eine fußballerisch gute Mannschaft – das wird verdammt schwer“, fasst Köster die Eindrücke seines Kollegen zusammen.

Die Mannschaften auf den Plätzen eins, drei, fünf und sechs hat der aktuelle Tabellen-Zehnte hinter sich – jetzt folgen Spiele gegen den 14. (Meldorf), den Zwölften (SSC Hagen-Ahrensburg) und beim 13. (SV Eichede II), unterbrochen durch das Gastspiel bei Flensburg 08 (4.). Gegner auf Augenhöhe also, gegen die Siege angepeilt werden.

Köster und Teubler sind zufrieden mit der Entwicklung ihres Teams. „Nach den Niederlagen in Altenholz und Todesfelde sind wir schon ins Grübeln über die Enstellung gekommen“, sagt der Coach. Was der Neuling aber zuletzt gegen den VfB Lübeck und in Kropp ablieferte, stimmte das Trainer-Duo froh. „Wir haben nicht nur elf, sondern 16 oder 17 Spieler, die es verdient hätten, zu spielen. Es ist gar nicht leicht, aufzustellen, weil wir uns sagen: Der hätte es auch mal verdient“, freut sich Köster über den Konkurrenzkampf, der sich auch im Training zeigt. „Der Wille und die Giftigkeit sind wieder da“, hat der Trainer mit Wohlwollen registriert. Keeper Finn Hübner ist zurück im Kader, der am Meniskus verletzte David Lies wird auch am Sonnabend fehlen. „Unentschieden-Könige“ – diesen Titel peilen die Husumer nicht an, mit „unterschätzter Aufsteiger“ könnten sie viel besser leben.
20 September 2013 · Ulrich Schröder · sh:z-Nordfriesland Sport
SH11 29.09.13 Flensburg 08 Husumer SV 3:1

Köster ärgert vermeidbare Niederlage

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV verliert das Nord-Derby bei Flensburg 08 1:3 und beklagt sich über nicht gegebenen Elfmeter
Zweikampf unter Mitspielern: Tobias Wetzel (li.) und Simon Harrsen (re.) beobachten das unfreiwillige Kopfballduell zwischen 08-Kapitän Robin Schmidt und dem doppelten Torschützen Mergim Kuci. Foto: dewanger

Flensburg - Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit besiegte Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 Aufsteiger Husumer SV verdient mit 3:1 (1:0). In dieser sehr intensiv geführten Begegnung versäumten es die Gäste im ersten Abschnitt, ihre hochkarätigen Chancen zu nutzen, während die Hausherren erst nach dem Wechsel zu ihrer Linie fanden. Direkt nach Spielschluss war für HSV-Coach Malte Köster klar, weshalb seine Mannschaft verloren hat: „Weil uns ein Foulelfmeter und damit verbunden eine Rote Karte für den 08-Torhüter verwehrt wurde.“ Was war geschehen? Einen Ball in die Spitze wollte Jonas Cordts erlaufen, 08-Keepeer Yannick Holtz kam aus seinem Kasten und klärte die Situation. Schiedsrichter Röpke, der gut postiert war, ließ weiterspielen – eine zumindest umstrittene Entscheidung. Über einen Elfmeterpfiff hätte sich 08 nicht beschweren können.

Fortan erarbeiteten sich die Husumer gute Möglichkeiten. In der 34. Minute scheiterte Cordts freistehend an Holtz. Nur wenige Minuten später herrschte Tohuwabohu im 08-Strafraum, aber die Husumer Cordts und Lühr brachten das Leder nicht im gegnerischen Kasten unter (40.). Besser machte es auf der Gegenseite Vadim Galinger. Praktisch aus dem Nichts zog er aus halblinker Position ab – und es stand 1:0 (43.).

Fast wäre noch der Ausgleich vor der Pause gefallen, aber der Schuss von Sebastian Lühr verfehlte knapp das 08-Gehäuse. Kommentar von 08-Coach Frank Papenberg: „Da haben wir vom Unvermögen der Husumer beim Toreschießen profitiert.” Nach einer gehörigen Standpauke von Papenberg („Da musste ich in der Kabine schon lauter als sonst werden“) kamen die Hausherren mit frischem Elan auf den Platz. Sie diktierten nun das Spielgeschehen deutlich. Husum hingegen brachte nach vorne nichts mehr zu Stande. Von den vielen Chancen, die sich die Fördestädter nun erarbeiteten, nutzte Mergim Kuci eine (74.) zum 2:0, nachdem die Gästeabwehr das Leder in der eigenen Hälfte vertändelt hatte.

Die taktische Änderung von Köster, der die Angreifer Sebastian Kiesbye und Salam Halawani brachte, fruchtete zunächst nicht. Dennoch kam bei den Gästen nach dem 2:1-Anschlusstreffer von Kiesbye, der aus 18 Metern abzog, noch einmal Hoffnung auf. Aber nur drei Minuten später bediente Nicholas Holtze Mergim Kuci, der zum Endergebnis von 3:1 traf.

Papenbergs Fazit: „Aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit war unser Sieg verdient.“ Malte Köster war völlig bedient: „Es war noch nie so einfach, bei 08 zu gewinnen wie heute.”

Flensburg 08: Holtz - Siefert (57. Rinor Kuci), Robin Schmidt, Lohner, Hassanoglou - Ramadanoski, Linhardt (77. Baasch) - Galinger, Holtze, Yilderim (80. Barth) - Mergim Kuci. Husumer SV: Hübner - Herpel, Harrsen, Wullenweber (67. Halawani), Wetzel - Woitschätzke, Jun (81. Alla), Lühr, Petersen - Cordts, Hathat (67. Kiesbye). Tore: 1:0 Galinger (43.), 2:0 M. Kuci (74.), 2:1 Kiesbye (84.), 3:1 M. Kuci (87.). Schiedsrichter: Röpke (Altenholz). Zuschauer: 200. Beste Spieler: Siefert, Holtze, M. Kuci/Hübner, Woitschätzke.

30. September 2013 · wsi · sh:z-Nordfriesland Sport

Flensburg 08 gewinnt Derby gegen Husum

Papenbergs Ansprache weckt 08

Schleswig-Holstein-Liga: Flensburger überzeugen beim 3:1 im Derby gegen Husum erst nach dem Seitenwechsel
Zweikampf unter Mitspielern: Simon Harrsen (re.) beobachtet das unfreiwillige Kopfballduell zwischen 08-Kapitän Robin Schmidt und dem doppelten Torschützen Mergim Kuci. Foto: dewanger

Flensburg - Nach einer Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit besiegte Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 Aufsteiger Husumer SV verdient mit 3:1 (1:0). In dieser sehr intensiv geführten Begegnung versäumten es die Gäste im ersten Abschnitt, ihre hochkarätigen Chancen zu nutzen, während die Hausherren erst nach dem Wechsel zu ihrer Linie fanden. Für HSV-Coach Malte Köster war klar, weshalb seine Mannschaft verloren hat: „Weil uns ein Foulelfmeter und damit verbunden eine Rote Karte für den 08-Torhüter verwehrt wurde.“ Was war geschehen? Einen Ball in die Spitze wollte Jonas Cordts erlaufen, 08-Keepeer Yannick Holtz kam aus seinem Kasten und klärte die Situation. Schiedsrichter Röpke, der gut postiert war, ließ weiterspielen – eine zumindest umstrittene Entscheidung. Über einen Elfmeterpfiff hätte sich 08 nicht beschweren können. Fortan erarbeiteten sich die Husumer gute Möglichkeiten. In der 34. Minute scheiterte Cordts freistehend an Holtz. Dann die 08-Führung. Praktisch aus dem Nichts zog Vadim Galinger aus halblinker Position ab – und es stand 1:0 (43.).

Nach einer gehörigen Standpauke von Papenberg („Da musste ich in der Kabine schon lauter als sonst werden“) kamen die Hausherren mit frischem Elan auf den Platz. Sie diktierten nun das Spielgeschehen deutlich. Von den vielen Chancen nutzte Mergim Kuci eine (74.) zum 2:0. Den Anschlusstreffer von Kiesbye, der aus 18 Metern abzog, beantwortete Mergim Kuci drei Minuten später auf Pass von Holtze zum 3:1.

Flensburg 08: Holtz - Siefert (57. Rinor Kuci), Robin Schmidt, Lohner, Hassanoglou - Ramadanoski, Linhardt (77. Baasch) - Galinger, Holtze, Yilderim (80. Barth) - Mergim Kuci. Husumer SV: Hübner - Herpel, Harrsen, Wullenweber (67. Halawani), Wetzel - Woitschätzke, Jun (81. Alla), Lühr, Petersen - Cordts, Hathat (67. Kiesbye). Tore: 1:0 Galinger (43.), 2:0 M. Kuci (74.), 2:1 Kiesbye (84.), 3:1 M. Kuci (87.). Schiedsrichter: Röpke (Altenholz). Zuschauer: 200.

30. September 2013 · wsi · Schlei Bote Flensburger Tageblatt

Flensburg bezwingt Husumer SV - 3:1-Erfolg auf eigenem Platz gegen den Aufsteiger

Noch am vergangenen Wochenende ärgerten sich die Flensburger über eine unnötige Niederlage in Altenholz. Am Sonntag nun holte sich die Papenberg-Elf die Punkte zurück und setzte sich auf dem eigenen Rasen vor etwa 160 Zuschauern gegen Liga-Neuling Husumer SV mit 3:1 (1:0) durch.

Flensburg schlägt kurz vor der Pause zu - Die Abwehr, zuletzt noch das Sorgenkind der 08er, stand diesmal deutlich besser und ließ nur einen Gegentreffer des HSV zu. In der Offensive gelang Flensburg dafür zunächst aber auch nichts Zählbares. Als viele Fans und Spieler schon auf den Halbzeitpfiff von Referee André Röpke warteten, passierte im ersten Abschnitt dann aber doch noch etwas: Vadim Galinger brachte die Hausherren in der 44. Minute in Führung.

Kuci legt das 2:0 nach - Auch in der zweiten Halbzeit passierte zunächst eine halbe Stunde lang wenig, ehe Flensburg zum zweiten Schlag ausholte. Diesmal war es Mergim Kuci, der zur Stelle war und auf 2:0 erhöhte. Der Aufsteiger bewies nun aber Moral, schnekte die Partie keineswegs ab und machte es so tatsächlich noch einmal spannend.

Joker Kiesbye sorgt für eine spannende Schlussphase - Denn Joker Kiesbye gelang in der 85. Minute der Anschlusstreffer. Damit sorgte der HSV-Angreifer mit der Rückennummer sieben für eine heiße Schlussphase, in der die Gäste alles nach vorne warfen. Der Ausgleich fiel aber nicht mehr, stattdessen nutzte Flensburg sich die nun bietenden Räume erneut in Person von Youngster Mergim Kuci, der mit seinem zweiten Tor des Tages (88.) alle Zweifel an einem Heimsieg beseitigte.

29. September 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Malte Köster erwartet im Derby bei 08 eine Reaktion

Clay Woitschätzke (re.), hier im Duell mit Meldorfs Thilo Brors, und seine Mitspieler müssen sich am Sonntag deutlich steigern. Foto: git

Husum - Die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV haben sich einen Ruf erworben – einen Ruf, der den Trainern Malte Köster und Andre Teubler nicht recht ist. Als „Wundertüte“ bezeichnet Frank Papenberg, Coach des nächsten Gegners Flensburg 08, den Aufsteiger. Ihn irritiert, dass Husum gegen den VfB Lübeck und den TSV Kropp prima Leistungen abliefert und dann auf eigenem Platz beim 0:1 gegen Meldorf nach Kräften enttäuscht.

Auch Köster und Teubler können sich die Schwankungen im Team nicht recht erklären. „In den letzten Wochen hatten wir es schwer, Spielern zu erklären, warum sie nicht spielen. Jetzt haben wir etwas mehr Angriffsfläche. Niemand hat sich so präsentiert, dass wir ihn unbedingt aufstellen müssten“, so Malte Köster.

Am Sonntag (14 Uhr) wollen die Nordfriesen auf jeden Fall besser auftreten als gegen Meldorf. Könnte was werden – 08 hat bislang überzeugt, ist Tabellen-Fünfter und im eigenen Stadion Favorit. Talente wie Nicolas Holtze im Mittelfeld drücken dem Spiel der Flensburger ihren Stempel auf. 08 hatte zu Saisonbeginn einen kräftigen Aderlass zu verzeichnen, hat sich bislang aber sehr gut geschlagen und unter anderem beim 5:0 gegen Heide sowie beim 5:2 gegen Holstein Kiel II überzeugt.

„Wir können’s anders“, weiß Malte Köster, der ahnt: „Das wird eine ganz schwere Kiste. Wichtig wird, dass wir Zugriff auf die Gegner bekommen.“ Im Tor wird wieder Finn Hübner stehen, der an alter Wirkungstätte (er spielte mehr als fünf Jahre für 08) sicherlich besonders motiviert sein wird. Fehlen werden die verletzten David Lies und Marco Nagel.

Ein Punktgewinn wäre wichtig, weil die Husumer am vergangenen Sonnabend einen tiefen Fall in der Tabelle taten. Vor dem Spiel waren sie Zehnte, hätten bei einem Sieg auf Platz acht vorstoßen können – das 0:1 beförderte den Neuling jedoch auf den 14. Rang.
28. September 2013 · usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Nicholas Holtze lebt für den Fußball

Flensburg 08 empfängt am Sonntag zum Nordderby die Husumer SV und geht als Favorit in die Partie. 08-Trainer Frank Papenberg ist sich sicher: "Wir werden Husum auf gar keinen Fall unterschätzen."

Kraftvoller Einsatz: Nicholas Holtze ist schwer vom Ball zu trennen. Foto: Staudt

Zum Nordderby erwartet Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 am Sonntag (14 Uhr) im Stadion Aufsteiger Husumer SV. Vieles spricht dafür, dass die Fördestädter ihren bisher guten Saisonverlauf fortsetzen. Aber die Nordfriesen sind eine unberechenbare Mannschaft, was auch 08-Coach Frank Papenberg weiß. "Die sind eine Wundertüte. Gegen stärkere Gegner, wie Lübeck und Kropp punkten sie, während sie zuletzt gegen Meldorf verlieren."

Aber durch die Meldorf-Niederlage der Stormstädter lässt sich Papenberg nicht blenden: "Wir werden Husum auf gar keinen Fall unterschätzen." Um allerdings nicht wieder wie am vergangenen Wochenende beim TSV Altenholz in der Anfangsviertelstunde in Rückstand zu geraten, muss die Abwehrarbeit verbessert werden. "Unsere Startprobleme ziehen sich wie ein roter Faden durch unsere Spiele", klagt der 08-Trainer.

Der Coach wird durch Leistungsträger Nicholas Holtze in seiner Meinung bestätigt wird: "Gegen Altenholz hat die gesamte Mannschaft anfangs in der Defensive ganz schwach agiert." Er selbst nimmt sich davon nicht aus. Die Fähigkeit zur Selbstkritik ist ein Wesenszug des jungen Mittelfeldspielers, der vor wenigen Tagen seinen 20. Geburtstag feierte. Für Papenberg ist Holtze "aus unserer Mannschaft nicht mehr wegzudenken. Eigentlich müsste er mal eine Pause haben, um kräftemäßig aufzutanken, aber wir brauchen einfach seine fußballerische Qualität."

Zudem charakterisiert er seinen torgefährlichen Offensivspieler, "als menschlich integer, intelligent und als Teamplayer, der trotz seiner Jugend schon zu einer Persönlichkeit gereift ist." Der Reifeprozess des Bayern-Fans Holtze, der nach seinem Abitur im nächsten Jahr ein duales Betriebswirtschaftsstudium mit einer kaufmännischen Ausbildung aufnehmen möchte, hat Gründe. Von 2010 bis 2011 lebte er auf eigenen Wunsch ein Jahr in den USA in Richmond (Virginia). Er besuchte dort die Schule, aber ohne Fußball ging es nicht (Papenberg: "Nicholas lebt zu 100 Prozent für den Fußball."). Deshalb spielte er dort bei den Richmond Kickers. "Diese Zeit in Amerika hat mir sehr viel gegeben. Nicht nur, dass ich mich sprachlich weiterentwickelt habe. Durch die Eigenverantwortung bin ich auch selbstbewusster geworden."

Für den 08-Coach ist die Aufstellung des einsatz- und spielfreudigen Holtze hinter der Spitze unstrittig. Ansonsten hat Papenberg neben den Langzeitverletzten Marcel Hill, Thomas Carstensen und Lasse Jannsen keine größeren personellen Probleme. "Ich kann aus dem Vollen schöpfen. Zumal stehen Sidney Dobbeck, Mark Koschenz und auch der angeschlagene Rinor Kuci wieder voll im Training."

27. September 2013 · wsi · Flensburger Tageblatt

 

SH12 05.10.13 Husumer SV SSC Hagen Ahrensburg 4:0

Befreiungsschlag im Abstiegskampf

Grätsche: Hagens Bojan Stäcker (Mitte) spitzelt Jonas Cordts (links) den Ball vom Fuß, rechts Hauke Iwersen. Fotos: Brigitte Petersen

Sebastian Kiesbye (li.) lässt Hagens Kapitän Christopher Lindenau aussteigen.

Sebastian Kiesbye erzielt beim 4:0-Erfolg der Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga gegen den SSC Hagen Ahrensburg drei Tore und verschafft dem Aufsteiger damit erst einmal ein wenig Luft.

Symbolisch: Während die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV ausgelassen im Mittelkreis tanzten, schlichen ihre Gegner vom SSC Hagen Ahrensburg wie geprügelte Hunde vom Platz. Mit dem 4:0 (2:0) landeten die Nordfriesen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, in dem die Stormarner jetzt mehr denn je stecken.

"Das war vielleicht nicht unser bestes Spiel, aber wir waren erfolgreich", bilanzierte Husums Trainer Malte Köster zufrieden, der bei seinem Team gute spielerische Ansätze gesehen hatte. Das hatte auch Hagens Co-Trainer Hassan Sadeq, der dennoch haderte: "Wir haben den Kampf nicht angenommen, Husum war viel aggressiver."

Die Partie begann mit 20 Minuten Verspätung, weil die Ahrensburger eine Stunde lang im Stau gesteckt hatten. Von Müdigkeit war aber nichts zu bemerken, denn die Gäste bestimmten die ersten 20 Minuten. Husums Keeper Finn Hübner hatte Mühe mit dem Schuss von Bojan Stäcker (10. Minute), parierte den Nachschuss von Niko Leptien aber gut. Hagen forderte vergeblich Elfmeter, als Simon Harrsen der Ball im Strafraum an die Hand sprang (16.).

Die effektiven Gastgeber nutzten gleich ihre zweite Torchance zur Führung. Salam Halawani wurde vor dem Strafraum gefoult, doch Schiedsrichter Jörn Göttsch ließ Vorteil laufen – Michael Petersen schaltete schnell und ließ SSC-Keeper Robert Block keine Chance (22.). Die Gäste hatten sich vom Rückstand noch nicht erholt, da hieß es schon 2:0. Jonas Cordts und Michael Petersen bereiteten über die linke Seite vor, Sebastian Kiesbye traf (25.). "Zwei dämliche Tore", ärgerte sich Hassan Sadeq. Nicht nur in dieser Szene offenbarte die SSC-Abwehr Schwächen.

Doch offensiv hatten die Stormarner durchaus was zu bieten, waren noch im Spiel: Finn Hübner rettete mit dem Fuß gegen Rico Pohlmann (32.), ein Kopfball von Leptien streifte die Latte (41.). Die Unruhe stieg dennoch – Kapitän Christopher Lindenau musste seine Nebenleute, die sich gegenseitig angifteten, zur Ordnung rufen.

Auch die erste Gelegenheit nach Wiederbeginn gehörte den Gästen: Niko Leptien und Hauke Iwersen verpassten freistehend eine Rechtsflanke (51.). "Wenn da das Tor fällt, kann das Spiel anders laufen", bemerkte Husums Co-Trainer Andre Teubler, "so gefestigt sind wir noch nicht." Doch die Gastgeber bekamen die Partie immer besser in den Griff, Halawani (52., 63.) und Harrsen (56.) hatten Chancen zum 3:0. Das gelang dann Torjäger Kiesbye in der 64. Minute im Anschluss an einen Eckball. Jetzt war Hagen geschlagen, bis auf einen Distanzschuss von Rico Pohlmann (66.) kam nichts mehr. "Reißt Euch doch noch mal zusammen!", forderte der eingewechselte Gerrit Schmidt-Hartwigsen seine Mitspieler auf – vergeblich. Husum ging in der Schlussphase verschwenderisch mit seinen Torchancen um, lediglich Kiesbye traf noch (87.) – schon das achte Saisontor des Angreifers.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Wetzel – Petersen (72. Nagel), Woitschätzke (69. Lorenzen), Lühr, Halawani – Cordts (76. Alla), Kiesbye.

SSC Hagen Ahrensburg: Block – Scheel, Lindenau, Herklotz (69. Kai Pohlmann), Klamt (46. Schmidt-Hartwigsen) – Scharf, Stäcker, Hoti (46. Jokisch), Iwersen – Leptien, Rico Pohlmann.

Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg).

Zuschauer: 191.

Tore: 1:0 Petersen (22.), 2:0, 3:0, 4:0 Kiesbye (25., 64., 87.).

Beste Spieler: Petersen, Lühr, Kiesbye/Stäcker

7. Oktober 2013 / usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV gelingt Befreiungsschlag

Husum (usc) - Während die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV ausgelassen im Mittelkreis tanzten, schlichen ihre Gegner vom SSC Hagen Ahrensburg wie geprügelte Hunde vom Platz. Mit dem 4:0 (2:0) landeten die Nordfriesen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, in dem die Stormarner mehr denn je stecken.

„Das war vielleicht nicht unser bestes Spiel, aber wir waren erfolgreich“, bilanzierte Husums Trainer Malte Köster zufrieden, der bei seinem Team gute spielerische Ansätze gesehen hatte. Das hatte auch Hagens Co-Trainer Hassan Sadeq, der dennoch haderte: „Wir haben den Kampf nicht angenommen, Husum war viel aggressiver.“

Die Partie begann mit 20 Minuten Verspätung, weil die Ahrensburger eine Stunde lang im Stau gesteckt hatten. Von Müdigkeit war aber nichts zu bemerken, denn die Gäste bestimmten die ersten 20 Minuten. Die effektiven Gastgeber nutzten aber gleich ihre zweite Torchance zur Führung durch Michael Petersen (22.). Die Gäste hatten sich vom Rückstand noch nicht erholt, da hieß es schon 2:0 durch Sebastian Kiesbye (25.). „Zwei dämliche Tore“, ärgerte sich Hassan Sadeq. Nicht nur in dieser Szene offenbarte die SSC-Abwehr Schwächen. Die erste Gelegenheit nach Wiederbeginn gehörte den Gästen: Niko Leptien und Hauke Iwersen verpassten freistehend eine Rechtsflanke (51.). „Wenn da das Tor fällt, kann das Spiel anders laufen“, bemerkte Husums Co-Trainer Andre Teubler. Doch die Gastgeber bekamen die Partie immer besser in den Griff. Torjäger Kiesbye gelang in der 64. Minute im Anschluss an einen Eckball das 3:0 und in der 87. Minute der Endstand.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Wetzel – Petersen (72. Nagel), Woitschätzke (69. Lorenzen), Lühr, Halawani – Cordts (76. Alla), Kiesbye.
SSC Hagen: Block – Scheel, Lindenau, Herklotz (69. Kai Pohlmann), Klamt (46. Schmidt-Hartwigsen) – Scharf, Stäcker, Hoti (46. Jokisch), Iwersen – Leptien, Rico Pohlmann.
Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg). Zuschauer: 191.

7. Oktober 2013 · Schlei Bote

Hagens Lage wird ernst

Fußball-SH-Liga: Ahrensburg steckt nach 0:4 in Husum tief im Abstiegskampf

Sebastian Kiesbye (li.) lässt Hagens Kapitän Christopher Lindenau aussteigen. Foto: Petersen

Husum (usc) - Während die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV ausgelassen im Mittelkreis tanzten, schlichen ihre Gegner vom SSC Hagen Ahrensburg wie geprügelte Hunde vom Platz. Mit dem 4:0 (2:0) landeten die Nordfriesen einen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, in dem die Stormarner jetzt mehr denn je stecken. Hagens Co-Trainer Hassan Sadeq, der den beruflich verhinderten Jan Jakobsen vertrat, haderte: „Wir haben den Kampf nicht angenommen.“

Die Gäste bestimmten die ersten 20 Minuten. Husums Keeper Finn Hübner hatte Mühe mit dem Schuss von Bojan Stäcker (10.), parierte den Nachschuss von Niko Leptien gut. Hagen forderte einen Elfmeter, als Simon Harrsen der Ball an die Hand sprang (16.).

Die effektiven Gastgeber nutzten gleich ihre erste Torchance zur Führung. Salam Halawani wurde vor dem Strafraum gefoult, doch Schiedsrichter Jörn Göttsch ließ Vorteil laufen – Michael Petersen schaltete schnell und ließ SSC-Keeper Robert Block keine Chance (22.). Die Gäste hatten sich vom Rückstand noch nicht erholt, da hieß es schon 2:0 durch Sebastian Kiesbye (25.). „Zwei dämliche Tore“, ärgerte sich Sadeq. Nicht nur in dieser Szene offenbarte die SSC-Abwehr erhebliche Schwächen.

Doch offensiv hatten die Stormarner durchaus etwas zu bieten: Hübner rettete mit dem Fuß gegen Rico Pohlmann (32.), ein Kopfball von Leptien streifte die Latte (41.).

Die Gastgeber bekamen die Partie nach Wiederanpfiff immer besser in den Griff. Spätestens mit dem 3:0 durch Kiesbye (64.), der auch noch das 4:0 nachlegte (87.), gab sich Hagen geschlagen.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Harrsen, Wetzel – Petersen (72. Nagel), Woitschätzke (69. Lorenzen), Lühr, Halawani – Cordts (76. Alla), Kiesbye.
Hagen Ahrensburg: Block – Scheel, Lindenau, Herklotz (69. Kai Pohlmann), Klamt (46. Schmidt-Hartwigsen) – Scharf, Stäcker, Hoti (46. Jokisch), Iwersen – Leptien, Rico Pohlmann.
SR: Göttsch (Lütjenburg). – Z: 191.
Tore: 1:0 Petersen (22.), 2:0, 3:0, 4:0 Kiesbye (25., 64., 87.).
7. Oktober 2013 · Stormarner Tageblatt
SSC Hagen Ahrensburg taumelt durch die Liga - 0:4-Klatsche beim Husumer SV

Nach einem mehr als ordentlichen Saisonstart befindet sich der SSC Hagen Ahrensburg setzt schon seit Wochen im freien Fall. Dieser wurde auch am Samstag nicht gestoppt. In der 12. Runde der SH-Liga ging die Jakobsen-Elf vor knapp 200 Zuschauern mit 0:4 (0:2) bei Aufsteiger Husumer SV unter.

Doppelschlag zum 2:0 - Nach zuvor vier Niederlagen hatten sich die Gäste zwar viel vorgenommen, gerieten aber schon früh entscheidend ins Hintertreffen gegen einen stark aufspielenden HSV. In der 22. Minute war es Michael Petersen der Husum in Front schoss. Kaum war das Spiel durch Referee Jörn Götsch wieder freigegeben, hieß es auch schon 2:0. Der am Samstag nie zu stoppende Sebastian Kiesbye hatte den Treffer besorgt.

Spiel nach gut einer Stunde entschieden - Dabei blieb es bis zur Pause und Husum ging mit einem beruhigenden Vorsprung zurück in die Kabine. Hagen Ahrensburg versuchte zwar nach dem Wechsel noch einmal ins Spiel zurückzufinden, spätestens nach gut einer Stunde war der Drops dann aber endgültig gelutscht. Erneut war es Sebastin Kiesbye, der auf 3:0 stellte.

Kiesbye schnürt Dreierpack - Der HSV und vor allem Kiesbye hatten aber immer noch nicht genug. Und so stockte der Mann mit der Rückennummer sieben in der 7. Minute sein persönliches Torekonto an diesem Nachmittag auf drei auf und setzte den Schlusspunkt in einem einseitigen Spiel. Während der HSV nach diesem deutlichen Sieg zunächst ein kleines Polster zur gefährlichen Zone hat, wird es für den SSC immer enger.

5. Oktober 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Nach zwei Niederlagen in Folge steigt der Druck - Köster: "Müssen kaltschnäuziger sein"

Husums Routinier Michael Petersen (Mitte) im Duell mit den Flensburgern Erkan Yildirim und Gianluca Siefert (rechts). Foto: Dewanger

Die Fußballer der Husumer SV stehen im "Kellerduell" der Schleswig-Holstein-Liga heute um 14 Uhr gegen den SSC Hagen Ahrensburg unter Erfolgszwang. Weiterhin verzichten muss Trainer Malte Köster auf den verletzten David Lies.

Komplimente sind was Schönes, aber Punkte sind für Fußballer auch nicht schlecht. Beim 1:3 in Flensburg am vergangenen Sonntag spielte die Husumer SV eine Halbzeit lang richtig stark, hatte gute Torchancen. Zudem wurde den Stormstädtern ein aus ihrer Sicht glasklarer Elfmeter versagt. Am Ende stand eine 1:3-Niederlage, die die Nordfriesen dorthin beförderte, wo sie am Saisonende auf keinen Fall stehen wollen – auf einen Abstiegsplatz.

Den belegt auch der heutige Gegner im Friesenstadion, der SSC Hagen Ahrensburg. Um 14 Uhr wird Schiedsrichter Jörn Göttsch das "Kellerduell" anpfeifen. 15. gegen 16., da ist die Devise klar: Ein Sieg, um so schnell wie möglich aus dem Keller zu kommen. "Ich hätte nichts dagegen, wenn wir mal schlechter spielen und trotzdem einen Dreier holen", sagt Trainer Malte Köster. Dazu wäre es nötig, dass der Neuling seine Chancen besser nutzt – sowohl beim 1:1 in Kropp als auch bei 08 ließen die Husumer zahlreiche beste Gelegenheiten aus und standen am Ende mit (fast) leeren Händen da.

"Es bringt nichts, wenn man sich im Strafraum noch mal dreht oder versucht, abzulegen. Aus sieben, acht Metern kann man auch mal mit der Pike drauf hauen", fordert Köster die Rückbesinnung auf einfache Fußball-Werte. Der heutige Gegner aus dem Süden Schleswig-Holsteins, mit drei Punkten Abzug gestartet, legte einen recht ordentlichen Saisonstart hin (acht Punkte aus den ersten vier Spielen), ging in den vergangenen vier Partien aber komplett leer aus. "Anfangs haben wir gegen schwächere Teams die nötigen Punkte geholt, dann kamen die dicken Brocken. Gegen Husum müssen wir gewinnen, um da unten raus zu kommen", sagt Ahrensburgs Angreifer Rico Pohlmann, der Husum kaum einzuschätzen vermag. "Gegen die haben wir noch nie gespielt. Aber Husum hat dem VfB Lübeck den bislang einzigen Punktverlust zugefügt", warnt er.

"Die stehen sehr kompakt und sind schwer zu bespielen", hat Köster erfahren. Also ähnlich wie TuRa Meldorf, die vor zwei Wochen drei Punkte aus dem Friesenstadion entführten. Das soll nicht noch einmal passieren – nach Ahrensburg geht es gegen Eichede II (14.), Schilksee (12.) und Strand 08 (Achter) gegen Teams, gegen die Punktgewinne keinesfalls verboten sind. "Aber dafür müssen wir kaltschnäuziger werden", fordert Köster, der wieder auf Marco Nagel zurückgreifen kann. Lediglich der weiter verletzte David Lies fehlt.

5. Oktober 2013 / usc · sh:z-Nordfriesland Sport

Warten auf das erste Saisontor

Fußball-SH-Liga: Hagens Stürmer Rico Pohlmann ist noch ohne Tor –und bleibt vor Spiel gegen Husum gelassen

Nach einer Verletzungspause wieder in der Stammelf – aber noch ohne Saisontor: Hagen Ahrensburgs Rico Pohlmann. Foto: Archiv

Ahrensburg (bjl) - Für ihn hat die Saison mit einer langen Wartezeit begonnen: Rico Pohlmann musste sich in der aktuellen Spielzeit bislang in Geduld üben. Und deshalb bleibt der Stürmer von Fußball-SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg auch vor dem Kellerduell bei der Husumer SV (heute, 14 Uhr) demonstrativ gelassen. Der 23-Jährige wartet noch auf sein erstes Saisontor in der SH-Liga. „Aber das ist für mich persönlich gar nicht so wichtig. Es hört sich abgenutzt an, aber mir ist es wichtiger, dass die Mannschaft gewinnt. Wenn ich dann kein Tor geschossen habe, ist das auch nicht so schlimm.“ Stürmer werden an Toren gemessen – dieser Fußball-Leitspruch gilt zumindest für Rico Pohlmann nicht.

Viel wichtiger ist für den Ahrensburger, dass er wieder auf dem Platz stehen kann. Ein Bänderriss im Sprunggelenk warf ihn in der Vorbereitung zurück. Nach sechswöchiger Zwangspause durfte er wieder trainieren. Die Wartezeit aber war damit noch nicht vorbei. Erst rund acht Wochen nach seiner Verletzung stand er beim 1:3 in Hartenholm erstmals wieder für 15 Minuten auf dem Platz. Es folgten gegen Holstein Kiel II (0:5) und den TSVAltenholz (0:2) zwei Liga-Spiele in der Stammelf. Ein Kaltstart aufgrund der angespannten Personalsituation. Denn Rico Pohlmann ist noch längst nicht bei hundert Prozent.„Ich bin noch nicht so lange zurück im Training und habe noch ein bisschen Schmerzen“, verrät der 23-Jährige: „Deshalb kann ich noch gar nicht richtig fit sein. Bei einigen Bewegungen bin ich auch noch unterbewusst etwas vorsichtig.“

Doch Pohlmann stellt sich in den Dienst der Mannschaft. „Wenn ich gebraucht werde, bin ich da. Wenn der Trainer mich aufstellt, sage ich nicht nein“, erklärt der Stürmer vor dem wichtigen Duell gegen einen direkten Konkurrenten um den Nichtabstieg – um mehr geht es für die Schlossstädter nicht. Das hat die Talfahrt in der Tabelle nach starkem Saisonstart gezeigt. „Anfangs haben wir gegen schwächere Teams die nötigen Punkte geholt, dann kamen die dicken Brocken. Gegen Husum müssen wir gewinnen, um da unten raus zu kommen“, betont Pohlmann, der den Aufsteiger kaum einzuschätzen vermag. „Gegen die haben wir noch nie gespielt. Aber Husum hat dem VfB Lübeck den bislang einzigen Punktverlust zugefügt“, warnt Pohlmann, der vor allem vom Zusammenspiel mit seinem Bruder Kai und SSC-Regisseur Bojan Stäcker profitiert. „Kai und ich kennen unsere Laufwege auswendig, weil wir schon seit unserem sechsten Lebensjahr zusammen Fußball spielen. Und Bojan spielt einfach gute Pässe.“ Sollte einer davon Rico Pohlmann gegen Husum erreichen, könnte die Wartezeit für den Stürmer ein Ende haben. Und wenn nicht, bleibt er gelassen. Denn Pohlmann weiß: „Mein Tor wird kommen.“

Zeitgleich mit dem SSC wartet für den SV Eichede II beim TSV Altenholz eine schwere Aufgabe.
5. Oktober 2013 · Stormarner Tageblatt

 

SH13 13.10.13 SV Eichede II Husumer SV 0:0

Schleswig-Holstein-Liga - "Nullnummer" im Duell der Aufsteiger

Gefährliches Spiel: Eichedes Kapitän Manuel Plähn (re.) attackiert Clay Woitschätzke. Fotos: Nuppenau
Lennard Bahn und der SV Eichede II mussten sich gegen Husum mit einem 0:0 bescheiden.
Keine Tore im Duell der Neulinge. Die Fußballer der Husumer SV überzeugen beim 0:0 in Eichede nur in den ersten 45 Minuten. Nach dem Seitenwechsel hat die Mannschaft von Trainer Malte Köster auch etwas Glück.

Eichede (usc) - Die lange Anreise zum SV Eichede II hat sich für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV nur teilweise gelohnt. Im Aufsteigerduell kam die Mannschaft von Trainer Malte Köster gestern nicht über ein 0:0 hinaus. "Über 90 Minuten geht das Ergebnis aber in Ordnung", befand Köster, der auf drei Stammkräfte verzichten musste. Für Keeper Finn Hübner, Kapitän Christian Herpel und Angreifer Jonas Cordts rückten Chris Bielinski, Marco Nagel und Roman Jun in die Startelf.

Die Nordfriesen waren rechtzeitig aufgebrochen, um nicht im Stau zu stehen. Von Beginn an waren sie präsent, bestimmten die erste Halbzeit. "Wir hätten gleich zu Beginn einen Elfmeter kriegen müssen", ärgerte sich Köster, doch die Pfeife von Schiedsrichter Dariush Sommerfeld blieb nach einem Foul an Salam Halawani stumm. Eichedes Trainer Gerd Dreller befand nach der Nullnummer: "Unterm Strich hätten wir das Spiel gewinnen müssen." Nach einer längeren Auszeit aus persönlichen Gründen war Stürmer Jan-Henrik Schmidt zurück im SVE-Dress und fand sich gleich in der Startelf wieder, um seine Mannschaft zu unterstützen. Doch weder der 30-jährige Torjäger noch seine Teamkollegen konnten das Comeback krönen. "Man konnte besonders in der ersten Halbzeit beiden Mannschaften die Wichtigkeit des Spiels anmerken", sagte Dreller.

"Wir hätten in Führung gehen können", befand Köster. Die Abwehr um die Innenverteidiger Simon Harrsen und Bosse Wullenweber stand, im Mittelfeld sorgten Clay Woitschätzke und Sebastian Lühr für Ordnung. Auch mit seinen "Neuen" war Köster zufrieden: "Das war gut anzusehen. Sie haben gezeigt, dass es berechtigt war, sie einzusetzen." Eichede war zwar optisch überlegen, hatte aber wenig Zwingendes zu bieten. Auch der Versuch von Sercan Anesti Demirbas, der aus der zweiten Reihe abzog, blieb wirkungslos (43.).

"In der zweiten Halbzeit haben wir leider das Fußball spielen eingestellt und förmlich um ein Gegentor gebettelt", bedauerte Köster. Nachdem Maximilian Röbl aus 18 Metern knapp das Ziel verfehlte (50.), endeten auch Torschüsse von Felix Hinkelmann (52.). Demirbas (62.) und des eingewechselten Daniel Mueggenburg (80.) in einem Abstoß für Husum. "Wir hatten in der zweiten Hälfte mehr Zugriff", stellte Eichede-Coach Dreller unwidersprochen fest.

In der Schlussphase hätten die Nordfriesen den zuvor heiß ersehnten Dreier fast noch perfekt gemacht, doch der Schuss von Michael Petersen, der sich auf der linken Seite durchgesetzt hatte, zischte knapp am rechten Torpfosten vorbei. "Schade. Da hätten wir mal ein wenig Glück gebrauchen können", sagte Husums Trainer. Dennoch traten die Stormstädter die Rückfahrt aus Stormarn gut gelaunt an.

SV Eichede II: Pöhls – Sejdiu, Buchholz, Rienhoff, Plate – Röbl, Plähn (46. Jürgensen) – Hinkelmann (60. Salhi), Bahn, Demirbas (71. Mueggenburg) – Schmidt.

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel – Lühr (82. Alla), Woitschätzke (66. Lorenzen)– Jun, Petersen – Kiesbye, Halawani (71. Hathat).

Schiedsrichter: Sommerfeld (Schilksee).

Zuschauer: 125.

Beste Spieler: -/Harrsen, Wullenweber, Lühr.

14. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Aufsteigerduell als Nullnumer - Keine Tore zwischen Eichede und Husum

In einem intensiven SH-Liga-Spiel trennten sich die beiden Aufsteiger SV Eichede II und Husumer SV am Sonntagnachmittag vor rund 120 Zuschauern im Ernst-Wagener-Stadion torlos. Die Gastgeber bleiben damit auf einem Abstiegsplatz und haben immer noch drei Punkte Rückstand auf den HSV, der über dem Strich steht.

"In unserer Situation ist der eine Punkt eigentlich zu wenig" - Gerd Dreller

Nervöse Eicheder - "In unserer Situation ist der eine Punkt eigentlich zufrieden. Nach unserer schwachen ersten Hälfte müssen wir letztendlich damit aber zufrieden sein", sagte SVE-Trainer Gerd Dreller. So war den Platzherren der Druck zunächst deutlich anzumerken. "Wir schauen zwar eigentlich noch nicht auf die Tabelle, aber die Jungs wussten natürlich ganz genau, dass der HSV mit einem Sieg zunächst weg gewesen wäre", so Dreller.

Husum immer wieder gefährlich - Eichede agierte deshalb extrem nervös und fahrig. Husum machte dies deutlich besser und profitierte zudem immer wieder von schnellen Abspielfehlern des SVE. Die Köster-Elf setzte deshalb immer wieder Nadelstiche, aber Eichede hatte mit Tom Pöhls einen starken Rückhalt im Tor, der sämtlich Chancen zunichte machte.

SVE nach der Pause das bessere Team - Nach der Pause sollte sich das Bild dann grundlegend verändern, Eichede war plötzlich deutlich präsenter und übernahm die Spielhoheit. "Wir haben uns auch genug Chance erspielt, es aber versäumt den Lucky Punch zu setzen", ärgerte sich Dreller. Der eingewechselte Salhi hatte gleich zwei Mal die Möglichkeit zum 1:0. Sein Kopfball ging aber knapp daneben und mit einem Schuss scheiterte er am Außenpfosten. Mueggenburg scheiterte mit einem 20-Meter-Schuss an Keeper Bielinski und auch Jürgensen fand bei einem Freistoß im HSV-Schlussmann seinen Meister.

13. Oktober 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

"Unglücklicher" Punktgewinn

Fußball-SH-Ligist SV Eichede II vergibt bei 0:0 gegen Husum zahlreiche Chancen
Lennard Bahn und der SV Eichede II mussten sich gegen Husum mit einem 0:0 bescheiden.

Eichede (jwö) - Trotz einer Vielzahl an Chancen kam der SV Eichede II in der Fußball-SH-Liga nicht über ein 0:0 gegen die Husumer SV hinaus. Trainer Gerd Dreller befand nach der Nullnummer: „Unterm Strich hätten wir das Spiel gewinnen müssen.“

Nach einer längeren Auszeit aus persönlichen Gründen war Stürmer Jan-Henrik Schmidt zurück im SVE-Dress und fand sich gleich in der Startelf wieder. Doch weder der 30-jährige Torjäger noch seine Teamkollegen konnten sein Comeback mit einem Siegtor im typischen „Sechs-Punkte-Spiel“ krönen. „Man konnte besonders in der ersten Halbzeit beiden Mannschaften die Bedeutung des Spiels anmerken“, sagte Dreller zum zerfahrenen Duell. Zwar drängte Eichede die Gäste immer wieder in die eigene Hälfte und versuchte, über die Außen Torchancen einzuleiten, doch an den Hereingaben segelte mehrfach ein SVE-Spieler nach dem anderen vorbei. Auch der Versuch von Sercan Demirbas, aus der zweiten Reihe abzuziehen, blieb wirkungslos (43.). Zumindest aber stand bei Eichede auch hinten die Null, die Abwehr arbeitete konzentriert.

Nach dem Seitenwechsel brachte die Dreller-Elf ein wenig mehr Schwung nach vorn, aber auch während dieser 45 Minuten warteten die 125 Zuschauer vergeblich auf ein Tor. Nachdem Maximilian Röbl aus 18 Metern knapp das Ziel verfehlte (50.), endeten auch Torschüsse von Felix Hinkelmann (52.), Demirbas (62.) und dem eingewechselten Daniel Mueggenburg (80.) im Aus. „Wir hatten in der zweiten Hälfte mehr Zugriff, und unterm Strich wären auch drei Punkte für uns verdient gewesen. Es ist ein bisschen unglücklich für uns gelaufen“, fasste SVE-Trainer Gerd Dreller das Ergebnis zusammen.

SV Eichede II: Pöhls – Sejdiu, Buchholz, Rienhoff, Plate – Röbl, Plähn (46. Jürgensen) – Hinkelmann (60. Salhi), Bahn, Demirbas (71. Mueggenburg) – Schmidt.
Husumer SV: Bielinski – Nagel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel – Lühr (82. Alla), Woitschätzke (66. Lorenzen)– Jun, Kiesbye, Petersen – Halawani (71. Hathat).
SR: Sommerfeld (Schilksee).
Zuschauer: 125.
Tore: Fehlanzeige.
14. Oktober 2013 · Stormarner Tageblatt

Husumer SV will beim heimstarken SV Eichede II punkten

Husum (jös) - SH-Ligist Husumer SV steht in der Tabelle über dem Strich. Nach dem 4:0-Heimsieg gegen den Abstiegskampf-Konkurrenten SSC Hagen Ahrensburg festigte das Team von Trainer Malte Köster mit 13 Punkten Rang 13. „In der SH-Liga gibt es ein breites Mittel- und Abstiegsfeld“, sagt der Coach der Nordfriesen, lässt sich aber nicht davon blenden, dass der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz nur magere drei Zähler beträgt. Auf dem Rang steht der SV Eichede II, am Sonntag (15 Uhr) Gastgeber für die Husumer Spielvereinigung. In Eichede will Coach Köster mit seinem Team nachlegen. „Es ist schon einmal wichtig, dort nicht zu verlieren“, visiert der 44-jährige mit seiner Mannschaft zumindest einen Zähler an.

Zwei Erfolgskomponenten hat er dabei ausgemacht. „Am Sonntag hat die erste Mannschaft vom SV Eichede ein Auswärtsspiel in der Regionalliga, so dass wir wohl wirklich auf die komplette zweite Mannschaft treffen. Außerdem dürfen wir nicht so viele Torchancen zulassen, wie zuletzt gegen Ahrensburg. Die hatten vier oder fünf Möglichkeiten im Spiel“, erzählt Köster, der vor allem in der eigenen Defensive den Hebel ansetzen will. „Das müssen wir besser machen und in der Abwehr gut stehen. Dazu müssen wir auch vorne Bälle festmachen. So wollen wir versuchen zu punkten.“ Für Malte Köster ein Auftreten als Kollektiv der Grundstein zum Erfolg im Aufsteigerduell und auf dem Weg zum Klassenerhalt ist.
12. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Vom Profifußball vorerst zurück im Amateurlager

Fußball-SH-Liga: Zakaria Salhi besorgt sich Spielpraxis beim SVE II, bis Spielberechtigung in Algerien vorliegt
Nach seinem Abstecher nach Algerien vorerst wieder zurück im Trikot des SV Eichede: Zakaria Salhi (Mitte, im Zweikapmf mit Trittaus Nico Hofmann (re.) in der vergangenen Saison). Foto: Archiv

Eichede (bjl) - Eigentlich sollte er schon gar nicht mehr im rot-weiß gestreiften Trikot auflaufen: Zakaria Salhi hatte im Sommer einen Zwei-Jahres-Vertrag beim algerischen Erstliga-Aufsteiger CRB Ain-Fakroun unterschrieben. Doch seit knapp drei Wochen ist der 22-Jährige mit algerischen Wurzeln zurück bei seinem Heimatverein. Zwei Partien hat der Offensivspieler seither für den SV Eichede II in der SH-Liga absolviert. Gerd Dreller verspricht einen dritten Einsatz am Sonntag (15 Uhr) gegen die Husumer SV. „Er wird im Kader stehen“, versichert der Trainer der Steinburger. Salhi: Vom Profifußball zurück im Amateurlager.

Dass Salhi noch nicht in Algeriens Beletage aufläuft, liegt daran, dass sein neuer Club die Frist verpasst hat, vor der Saison die Spielberechtigung für ihn zu beantragen. Der 22-Jährige sammelt Spielpraxis daher auf eigene Faust. „Ich hatte damals bedauert, als ich gehört habe, dass er nicht zum Kader gehört. Jetzt bin ich froh, dass er wieder zurück ist“, sagt Dreller: „Er hat einen unbändigen Willen, die nötige Aggressivität im Zweikampf und Potenzial, was die Schnelligkeit angeht.“ Die soll Salhi auch gegen die Husumer SV im offensiven Mittelfeld ausspielen. Gegen den direkten Konkurrenten im Abstiegskampf, muss ein Sieg her. „Das wird ein Duell auf Augenhöhe. Husum hat wie wir einige junge Spieler im Kader – aber wir haben drei Punkte fest eingeplant“, sagt Dreller. Er betont, dass seine Spieler die individuellen Fehler, die zuletzt zur 0:5-Pleite gegen Altenholz geführt hatten, analysiert haben: „Die Jungs wissen, was sie falsch gemacht haben.“

Auch Zakaria Salhi, dem Dreller Offensivdrang bescheinigt – aber auch noch Schwächen in der Rückwärtsbewegung. Daran kann er bis Ende des Jahres noch in Eichede feilen. Zum 1. Januar 2014 sollen die Formalitäten in Algerien erledigt sein. Dann könnte der 22-Jährige im Profifußball Fuß fassen. Und auch Gerd Dreller würde es seinem Schützling gönnen, obwohl der Abstiegskampf ohne ihn schwerer würde: „Wenn alles klappt und er es im Profifußball schafft, dann freue ich mich natürlich für ihn.“

Auf den SSC Hagen Ahrensburg wartet derweil am Sonntag (15 Uhr) ein ganz dicker Brocken: Spitzenreiter VfB Lübeck gastiert auf dem Hagener Kunstrasenplatz. „Das ist ein Spiel, in dem wir nur überraschen können“, sagt Trainer Jan Jakobsen: „Wir wollen Lübeck so lange wie möglich ärgern. Vielleicht unterschätzen sie uns ja.“ Probleme gibt es beim SSC auf der Torwartposition: Mit Robert Block (Grippe) und Peter Grischke (Oberschenkelverhärtung) drohen beide Keeper auszufallen.
11. Oktober 2013 ·Stormarner Tageblatt
SH14 19.10.13 Husumer SV TSV Schilksee 2:3
Fussball - Husumer SV ließ den letzten Biss vermissen
2:3-Heimniederlage gegen technisch besseren TSV Schilksee. Trainer Malte Köster bemängelt mangelnde Einstellung seiner Spieler gegen den Mitaufsteiger.
Der Husumer Michael Petersen (re.) flankt, Gegenspieler Alessandro Caruso kann nur hinterher schauen. Foto: Brigitte Petersen

 

Husum (lo) - Die Husumer Spielvereinigung musste im Aufsteigerduell der SH-Liga gegen den TSV Schilksee zwar eine knappe, aber verdiente 2:3 (2:1)-Heimniederlage hinnehmen. Die Gäste aus dem Olympiastützpunkt von 1972 waren das technisch bessere Team. Dagegen agierten die Gastgeber von Anpfiff an behäbig. "Beim Aufwärmen hatte ich schon so das Gefühl, als wenn die Spieler den nötigen Biss vermissen lassen würden", meinte Husums Coach Malte Köster und sah sich während der Partie bestätigt.

Der TSV Schilksee übernahm das Heft des Handelns und setzte die Gastgeber unter Druck. Dabei glänzte Alessandro Caruso als Dreh- und Angelpunkt. Caruso leitete in der 21. Minute auch die Führung ein. Er spielte den Ball auf die rechte Außenbahn zu Sebastian Klimmek, der leicht nach innen zog und aus elf Metern zum 0:1 ins kurze Eck schoss. Doch die Gastgeber, die immer wieder Probleme im Spielaufbau hatten, schlugen nur sechs Minuten später durch eine Standardsituation zurück. Aus gut 35 Metern brachte Sebastian Lühr einen Freistoß aus halblinker Position in den Strafraum. Dort war Simon Harrsen zur Stelle und überwand den etwas zu weit vor seinem Tor postierten Schilkseer Schlussmann Patrick Dahmen mit einer Bogenlampe zum 1:1 (27.).

In der 36. Minute dann eine knifflige Szene. Der frei gespielte Husumer Stürmer Sebastian Kiesbye lief auf das Gästetor zu und wurde von Schilksees Verteidiger Falco Petersen umgerissen. Schiedsrichterin Mirka Delin gab aber nur Gelb, anstatt die aus dem Husumer Lager geforderte Rote Karte. "Die hätte man geben müssen. Aber sie hat mir nach dem Spiel gesagt, dass es eine 50:50 Entscheidung war", gab sich Husums Coach Malte Köster nach dem Gespräch mit der Spielleiterin zufrieden. Dennoch ging seine Mannschaft zwei Minuten vor dem Pausenpfiff in Führung. Und wieder war es ein Co-Produktion von Sebastian Lühr und Simon Harrsen, die den Erfolg brachte. Lühr schlug eine Ecke an den zweiten Pfosten, wo der lauernde Harrsen nur noch einzuköpfen brauchte.

Nach der Pause spielten die Gäste wieder zielstrebiger, doch zunächst konnte das Team von Miki Mladenovic seine Überlegenheit nicht in Treffer ummünzen. In der 67. Minute hatte Schilksee sogar Glück, dass die Husumer nicht auf 3:1 erhöhten. Im Anschluss an einen Freistoß und ein Zuspiel von Christian Herpel, stand Kiesbye frei vor dem TSV-Tor, scheiterte aber am glänzend reagierenden Schlussmann Dahmen. Trotz dieses Hochkaräters für die Nordfriesen fiel nur zwei Minuten später der verdiente Ausgleich für die Gäste. Nach einer Ecke war Moses Ogodogbo im Husumer Strafraum gedankenschneller und traf zum 2:2. Nur sieben Minuten später setzte sich der Schilkseer Angreifer auf der rechten Seite durch, zog nach innen und sah, dass Husums Keeper Finn Hübner zu weit vor seinem Tor postiert war. Mit einem Heber schloss er zum verdienten 2:3 ein – die Entscheidung.

"Trotz des knappen Ergebnisses ist der Sieg für Schilksee verdient. Sie haben uns große Probleme gemacht und waren besser. Bei uns hat die Dynamik und die Einstellung gefehlt, die man im Kampf gegen den Abstieg braucht," meinte Köster. Sein Kollege Miki Mladenovic war nach der Partie zufrieden. "Es war ein verdienter Sieg für uns. Wir waren während des ganzen Spiels präsenter. Hut ab vor meiner Mannschaft. Sie hat die Ruhe bewahrt und ist in der zweiten Halbzeit zurückgekommen."

Husumer SV: Hübner - Petersen (58. Jun), Harrsen, Wullenweber, Nagel (79. Cordts) - Woitschätzke, Lühr, Wetzel, Lorenzen (63. Herpel) - Kiesbye, Halawani.

TSV Schilksee: Dahmen - Wick, Petersen (69. Sankowski), Heimlich (59. Ajdarpasic), von Randow - Rook, Leu, Caruso, Cumur - Klimmek (66. Gerull), Ogodogbo.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin (TSV Dahme).

Zuschauer: 182 zahlende.

Tore: 0:1 Klimmek (21.), 1:1 Harrsen (27.), 2:1 Harrsen (43.), 2:2 Ogodogbo (69.), 2:3 Ogodogbo (76.).

21. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Schilksee dreht das Spiel - 3:2-Sieg in Husum nach Pausenrückstand

Im Kampf um den Klassenerhalt in der SH-Liga feierte der TSV Schilksee einen ganz wichtigen Sieg. Die Kieler Vorstädter setzten sich am Samstagnachmittag im Aufsteigerduell beim Husumer SV knapp mit 3:2 durch und haben nun ein sattes Polster zu den Abstiegsplätzen, während der HSV weiter ganz unten festhängt.

Schilksee mit dem besseren Start - Vor knapp 200 Zuschauern erwischten die Gäste zunächst den besseren Start und gingen durch Peter Sebastian Klimmek in der 21. Minute in Führung. Wirklich geschockt zeigte sich Husum aber nicht und drehte im Anschluss bis zur Pause das Spiel. Nach einer knappen halben Stunde war es Simon Harrsen, der den Ausgleich besorgte. Zwei Minuten vor dem Halbzeitpfiff durch Schiedsrichter Mirka Derlin war Harsen dann erneut zur Stelle und es hieß 2:1.

Spiel nach der Pause gedreht - Die Unterbrechung kam den Schilkseern dann aber ganz recht, das Team konnte sich neu sammeln und bewies dann in der zweiten Hälfte seinerseits, dass es in der Lage ist ein Match zu drehen. Fast bis zur 70. Minute mussten die mitgereisten TSV-Fans aber warten, ehe sie den Ausgleich durch Moses Ogodogbo bejubeln durften.

Ogodogbo der Matchwinner - Nun wollten die Gäste mehr und drängten auf den Sieg. Der entscheidende Treffer fiel dann tatsächlich auch in der 76. Minute. Und erneut war es Ogodogbo, der einnetzen konnte. Im Anschluss brachte Schilksee den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte so mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten.

19. August 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

SH-Liga - Freunde treffen sich im Friesenstadion

Duell der Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV empfängt heute den Tabellennachbarn TSV Schilksee.
Husums Torjäger Sebastian Kiesbye (rechts) traf zuletzt gegen Ahrensburg drei Mal und hat schon acht Tore auf dem Konto. Foto: Brigitte Petersen
Husums Trainer Malte Köster. Foto: usc
Husum (lo) - Malte Köster ist 44, Mikica (Miki") Mladenovic 51 Jahre alt. Beide trainieren einen Fußball-SH-Ligisten und kennen sich schon lange – in den 90-er Jahren des vergangenen Jahrhunderts waren sie für den damaligen Oberligisten TSV Nord Harrislee am Ball. "Malte war damals noch ein junger Spieler. Ein netter Kerl – und ein guter Kämpfer", so Mladenovic über Köster. "Er ist vom VfB Lübeck zu uns gekommen. Ein guter Fußballer und für uns damals wirklich eine ,große Nummer'", erinnert sich Köster an Mladenovic.

Heute gibt's im Husumer Friesenstadion ein Wiedersehen. Kösters Husumer SV trifft um 14 Uhr auf den von Mladenovic betreuten TSV Schilksee. Beide Teams stiegen im Sommer als souveräne Verbandsliga-Meister auf und beide sind im Gleichschritt in die SH-Liga gestartet. Drei Siege, je fünf Unentschieden und Niederlagen – Schilksee ist Elfter, Husum Zwölfter. Und beide Trainer wissen noch nicht viel über den heutigen Gegner. "Husum habe ich noch nicht beobachtet", sagt Mladenovic, und Köster bezeichnet den TSV Schilksee als "unbeschriebenes Blatt". Mladenovic kennt Spieler wie Michael Petersen, Sebastian Kiesbye und Salam Halawani noch aus seiner Zeit als Coach des Heikendorfer SV, wo er bis zum Sommer drei Jahre lang arbeitete.

Husum holte aus den vergangenen beiden Spielen vier Punkte und blieb ohne Gegentor, Schilksee spielte zuletzt zwei Mal 1:1 (bei Holstein Kiel II und gegen den TSV Altenholz). "In beiden Spielen war mehr drin, aber wir haben es nicht zu Ende gespielt", ärgert sich Mladenovic, der auf den verletzten Marcel Vones verzichten muss. "Wir haben in den Heimspielen gezeigt, dass wir unseren Gegnern das Leben schwer machen können", sagt Köster, der wieder auf Finn Hübner, Christian Herpel und Jonas Cordts zurückgreifen kann. Er wünscht sich eine ähnlich effektive Vorstellung wie beim 4:0 gegen Hagen Ahrensburg – und auch Glück wie beim 0:0 in Eichede, als die Gastgeber gute Chancen im zweiten Durchgang nicht nutzen konnten. Das 0:0 kostete Eichedes Coach Gerd Dreller übrigens den Job.

Köster und Mladenovic haben den Kontakt nie verloren, haben sich mit ihren jeweiligen Mannschaften schon öfter in Vorbereitungsspielen gegenüber gestanden. Heute geht's erstmals um Punkte. Vor und nach dem Spiel werden sich die Trainer sicherlich die Hand schütteln und gemeinsam in Erinnerungen schwelgen, doch im Mittelpunkt stehen die 90 Minuten Fußball. "Das wird wieder eine richtig schwere Aufgabe", weiß Köster.

19. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH15 19.10.13 NTSV Strand 08 Husumer SV 2:1

Dem Aufsteiger fehlt die Cleverness

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV verliert 1:2 beim NTSV Strand 08 / Sebastian Kiesybe vergibt nach zwei Minuten einen Foulelfmeter
Aufgestützt: Robert Ullrich im Duell mit Husums Simon Jarrsen. Foto: jürgensen

Timmendorfer Strand (sh:z) - „Es war insgesamt kein gutes Spiel, und das nicht nur von uns. Insgesamt ist das junge Team noch in der Lernphase und war auch heute wieder in einigen Aktionen zu grün“, sagte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, nach dem 1:2 (1:1) beim NTSVStrand 08. Dabei hatte es gut begonnen. Beim ersten Angriff der Nordfriesen stellte sich 08-Spieler Flodyn Baloki dem Husumer Angreifer Jonas Cordts etwas zu robust entgegen. Schiedsrichter Dennis Lübker zeigte auf den Punkt – eine umstrittene Entscheidung. Sebastian Kiesbye schoss jedoch schwach und 08-Keeper Yilmaz Caglar parierte auch den Nachschuss.

„Schade, so einen musst du machen, dann läuft es wahrscheinlich anders für uns“, ärgerte sich Köster. Danach kamen die Platzherren besser in die Begegnung. Nach weitem Abschlag von Caglar, bei dem sich die Innenverteidigung komplett verschätzte, tankte sich Dagli in den Gäste-Strafraum und wurde von Simon Harrsen in den „Klammergriff“ genommen. An diesem Elfmeter gab es keine Zweifel. Der Gefoulte trat selbst an und traf sicher zur Führung. Aber dieses 1:0 machte die Strander nicht stabiler. Im Gegenzug kamen die Husumer fast zum Ausgleich. Nach Zuspiel von Kiesbye kam Marco Nagel frei stehend ins Stolpern. Patrick Piesker (30.) für die Gastgeber und Harrsen (33.) auf der anderen Seite Chancen.

Dass der Aufsteiger richtig guten Fußball spielen kann, zeigte er in der 34. Minute. Nach doppeltem Doppelpass mit Kiesbye stellte Wirbelwind Cordts den Ausgleich her. Die Schlussphase des ersten Abschnitts gehörte wieder den Timmendorfern. Dagli (42.) und Piesker (45./+2) ließen gute Gelegenheiten aus. Im zweiten Durchgang dominierten die Timmendorfer. Ihr Bester, Flodyn Baloki, krönte seine gute Leistung mit dem Siegtreffer. Nach herrlicher Vorarbeit des eingewechselten Halo Ali „tunnelte“ er noch einen Gegenspieler und traf aus 14 Metern zum 2:1 (46.). Drei Minuten später hätte er nach Einzelaktion schon eine Vorentscheidung schaffen können, seinen Schuss holte Husums Keeper Finn Hübner aber aus dem Winkel. Unter Balokis Führung wurden weiter Chancen herausgearbeitet. Ali (56., 72.), Dagli (62.), Piesker (72.) und Beytullah Bilgen (75., 90.) hätten für klare Verhältnisse sorgen können.

So musste bei den Gastgebern gezittert werden, aber die Stormstädter hatten nicht viel mehr zu bieten. „Wir haben wieder einmal gut mitgespielt, aber kaum was Zwingendes zu Stande gebracht. Das war zu wenig“, resümierte Husums Coach Köster. Und auch Abwehrchef Bosse Wullenweber wurde deutlich: „Wir waren in entscheidenden Aktionen nicht clever genug und haben am Ende verdient verloren.“

NTSV Strand 08: Caglar – Borja, Ullrich, Kamke, Zabel – Akcasu, Stahl – Yeboah (28. Ali), Baloki, Piesker – Dagli (74. Bilgen).
Husumer SV: Hübner – Herpel, Harrsen, Wullenweber, Wetzel – Petersen (68. Halawani), Nagel, Lühr, Woitschätzke (68. Hathat) – Kiesbye, Cordts.
Schiedsrichter: Lübker (Jübek).
Zuschauer: 85. Tore: 1:0 Dagli (18., Foulelfmeter), 1:1 Cordts (34.), 2:1 Baloki (46.).
Besonderes Vorkommnis: Caglar hält Foulelfmeter von Kiesbye (2.). Beste Spieler: Caglar, Zabel, Baloki/Lühr, Cordts, Kiesbye.

28. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Flodyn Baloki macht alles klar

Strand 08 besiegt in der Schleswig-Holstein-Liga den Husumer SV hochverdient mit 2:1(1:1) Toren
Das ist die Entscheidung: Halo Ali (Mitte) hat Flodyn Baloki (links) freigespielt und der lässt dem herausstürzenden Husumer Torwart Finn Hübner keine Abwehrchance. Der Ball rauscht zum 2:1 knapp neben dem Pfosten ins Netz. Foto: Fotos: Harald Klipp

Timmendorfer Strand (pp) - Die Partie gegen den Husumer SV begann für Strand 08 in der Schleswig-Holstein-Liga mit einer Schrecksekunde. Schiedsrichter Dennis Lübker entschied nach einem Zweikampf im Timmendorfer Strafraum auf Elfmeter für Husum (2.). Doch Torwart Yilmaz Caglar wehrte den Strafstoß von Sebastian Kiesbye ab und parierte auch den Nachschuss per Fußabwehr. Letztlich gewannen die Ostholsteiner die Partie in der Strand-Arena hochverdient mit 2:1(1:1) Toren.

Der Husumer Tobias Wetzel (Mitte) verliert das Gleichgewicht, der Strander Halo Ali kann mühelos vorbeiziehen. Foto: Fotos: Klipp

Wie man einen Elfmeter besser schießt, demonstrierte in der 17. Minute Ugur Dagli, der selbst gefoult worden war. Simon Harrsen hatte den Stürmer mit einem kurzen Griff regelwidrig gebremst. Gerade als die Gastgeber ihren Rhythmus gefunden hatten, mussten sie die Verletzung von Peter Yeboah verkraften, der in der 30. Minute umknickte und mit Verdacht auf Wadenbeinbruch ins Krankenhaus gebracht wurde. Ehe die Timmendorfer den Schock verdaut hatten, erzielte Jonas Cordts nach einem Konter den Ausgleich (34.). Drei Minuten vor dem Halbzeitpfiff leitete der eingewechselte Halo Ali mit einem Solo auf dem rechten Flügel die große Chance zur Strander Führung ein, doch Ugur Dagli schoss den Ball unbedrängt aus acht Metern weit über den rechten Winkel.

Den Ball im Blick hat Ugur Dagli, der das Laufduell gegen Simon Harrsen gewinnt.

Auch die zweite Halbzeit begann ohne langes Abwarten. Mit dem ersten Angriff sorgten die Gastgeber für die Entscheidung. Halo Ali passte in die Gasse und Flodyn Baloki schoss den Ball am ihm entgegenstürzenden Husumer Torhüter Finn Hübner vorbei halbhoch ins rechte Eck (46.). Danach hatten die Timmendorfer eindeutig mehr vom Spiel, gingen mit ihren Möglcihkeiten aber großzügig um. Der Husumer Torwart Hübner verhinderte weitere Tore. Bester Spieler auf dem Platz war Baloki, der dem Spiel von Strand 08 Impulse gab.

Trainer Frank Salomon war zufrieden: „Ich habe in der Kabine festgestellt, dass wir eine Schippe drauflegen müssen.“ Seine Spieler beherzigten die Forderung. Weniger erfreulich waren zwei Personalien, die Salomon mitteilte. Stürmer Philipp Baasch und Martin Krefta gehören nicht zum Kader der Schleswig-Holstein-Liga.

Am Freitag um 19.30 Uhr kommt zum Duell der Nachbarn zwischen dem VfB Lübeck und Strand 08. „Es ist gut für uns, dass wir mit einem Sieg im Rücken zur Lohmühle fahren“, freute sich Frank Salomon.
28. Oktober 2013 · Ostholsteiner Anzeiger

NTSV Strand zurück in der Spur - 2:1 gegen Aufsteiger Husumer SV

Der NTSV Strand ist zurück in der Spur. Eine Woche nach dem 1:4 beim TSV Altenholz stimmte bei der Salomon-Elf nicht nur die Leistung wieder, sondern diesmal auch das Ergebnis. Die Strandpiraten setzten sich gegen Aufsteiger Husumer SV auf eigenem Platz mit 2:1 (1:1) durch und rückten damit vorübergehend sogar auf den sechsten Tabellenplatz vor.

Dagli trifft vom Punkt - Vor rund 100 Zuschauern in der Strand-Arena erwischten die Timmendorfer einen guten Start und gingen früh in Führung. Ugur Dagli behielt in der elften Minute die Nerven und traf vom Strafstoßpunkt aus zum 1:0. Anschließend kam aber auch der HSV besser ins die Gänge und war nach einer guten halben Stunde wieder im Spiel. Jonas Cordts holte die Gäste mit seinem Treffer zum 1:1 zurück.

Blitzstart des NTSV in Hälfte zwei - Mehr passierte dann im ersten Abschnitt nicht mehr, mit diesem ausgeglichenen Spielstand ging es zunächst zurück in die Kabinen. Dafür wurde es aber unmittelbar nach dem Anpfiff zur zweiten Halbzeit durch Schiedsrichter Dennis Lübker wieder deutlich lebhafter, denn die erste Zeigerumdrehung war noch nicht vollendet, da hatte Flodyn Baloki zum 2:1 für den NTSV getroffen.

Husum hängt weiter im Keller fest - Dies war ganz früh im zweiten Abschnitt bereits der Siegtreffer für die Hausherren, da Husum trotz aller Bemühungen im Anschluss nicht mehr zum Ausgleich kam. Die Gäste hängen mit nur 14 Punkten damit weiterhin im Tabellenkeller und auf dem ersten Abstiegsplatz fest. Dagegen baute der NTSV sein Punktekonto auf satte 22 aus und hat sich zunächst aller Abstiegssorgen entledigt, beträgt das Polster nach unten nun doch schon deutliche acht Zähler.

27. Oktober 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Sebastian Gohrke ist wieder fit und steht im Kader

Timmendorfer Strand (vsz) - Heute um 14 Uhr erwartet Strand 08 in der Schleswig-Holstein-Liga den Aufsteiger HusumerSV. Mit einem Sieg wollen die Timmendorfer in die Erfolgsspur zurückkehren.

„Wir haben in den letzten Wochen konstant und teilweise sehr gut gespielt. Das gilt auch für die Niederlage in Altenholz“, sagt Trainer Frank Salomon. Mit Husum erwartet Strand 08 einen kompakten Gegner. „Unser Ziel muss es wieder sein, von Beginn an konzentriert in die Zweikämpfe zu gehen und uns taktisch clever zu verhalten“, sagt Salomon. Nach längerer Verletzungspause steht Sebastian Gohrke wieder zur Verfügung. Fraglich dagegen ist der Einsatz von Kapitän Jan Stahl, der noch an einer Oberschenkelzerrung aus dem Altenholz-Spiel laboriert. Tijani Abdoulai wird aufgrund von Knieproblemen fehlen.
26. Oktober 2013 · Ostholsteiner Anzeiger

Andre Teublers gute Bilanz gegen Strand 08

Husum (usc) - Andre Teubler hat ein gutes Gefühl. „Da habe ich selten verloren – sowohl als Aktiver als auch als Coach“, sagt der Co-Trainer der Husumer SV. Die Rede ist vom NTSV Strand 08, am Sonnabend um 14 Uhr in Timmendorf Gastgeber der Nordfriesen. Das Team von der Ostsee hat fünf Punkte mehr geholt als die Fußballer von der Nordsee, steht aber sieben Plätze besser da – Beleg dafür, wie eng es im Mittelfeld der SH-Liga zugeht. Zuletzt verlor Strand 0:4 in Altenholz, kassierte in der laufenden Serie schon drei Heimniederlagen (1:3 gegen Flensburg 08 und Todesfelde, 2:3 gegen Heide). „Eine unauffällige und routinierte Mannschaft, die uns natürlich die SH-Liga-Erfahrung voraus hat. Es gibt Phasen, da können sie jeden schlagen – aber auch welche, wo sie sang- und klanglos verlieren“, weiß Teubler. Die Stormstädter haben gehörigen Respekt, aber keine Angst vor Strand. „Wir wollen sie nicht nur bekämpfen, sondern auch bespielen“, fordert Teubler, der mit einer eher defensiven Marschroute rechnet. Das 2:3 gegen Schilksee am vergangenen Spieltag ist abgearbeitet. „Es war zu spüren, dass die Spannung gefehlt hat. Und so von der 60, 70. Minute an hatte man das Gefühl, dass einige Spieler konditionell abgebaut haben“, so Teubler rückblickend. Das sollte am Sonnabend nicht passieren, wollen die Husumer (derzeit auf Platz 14) nicht wieder in die Abstiegszone rutschen.

Der Bus startet am Sonnabend um 10 Uhr am Friesenstadion, Fans können die Mannschaft nach Timmendorf begleiten. Kosten: fünf Euro.
25. Oktober 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH16 02.11.13 FC Dornbreite Lübeck Husumer SV 4:2

Trainer Malte Köster übt Kritik - Husum nur eine Halbzeit im Spiel

Hier wird gerangelt: Michael Petersen (rechts) und Dornbreites Doppel-Torschütze Andre Kalbau beim gegenseitigen Trikot-Test. Foto: NN

Wieder eine Niederlage für die Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga: Nach 0:4-Pausenrückstand und desolater erster Halbzeit verliert der Aufsteiger auf Kunstrasen 2:4 bei Dornbreite Lübeck.

Lübeck (usc) - 2:4 (0:4) beim FC Dornbreite Lübeck – es war deutlich, wie sehr sich die Fußballer des SH-Ligisten Husumer SV ärgerten. Abwehrspieler Marco Nagel raufte sich die Haare und ließ seinem Frust freien Lauf. Auch Trainer Malte Köster war wütend: "Es war wieder einmal wie schon so oft. Wir legen uns die Gegentreffer praktisch selbst ins Netz, betteln erneut und ausgiebig um die Tore, sind wieder einmal zu grün", wetterte der Coach. Köster sprach sogar davon, dass seine Mannschaft 45 Minuten "nicht stattgefunden" habe und sprach ihr vor der Pause auch die nötige Moral ab. Zur Aufhellung der Laune konnte auch nicht die kleine Aufholjagd seines Teams nach dem Wiederanpfiff beitragen. "Na klar waren wir da wie ausgewechselt und haben ein anderes Gesicht gezeigt. Doch jeder sollte sich hinterfragen, warum das erst so spät gelang. Mir jedenfalls reicht es nicht, dass wir nur zeitweise ansehnlich kicken. Das erwarte ich über 90 Minuten."

Über die erste Hälfte gibt es wenig zu sagen – außer, das Nils Gramckau per Kopfball nach Vorarbeit von Kolja Schlichte (10.), Andre Kalbau (15., 22.) und Dennis Sauer (43.) trafen und sich ein Debakel andeutete. Husum, das auf den beruflich verhinderten Innenverteidiger Bosse Wullenweber verzichten musste, fand nicht statt.

Doch die Euphorie der Gastgeber erhielt im zweiten Abschnitt noch zwei Dämpfer. Während Dornbreite nun keinen echten Zugriff mehr auf die Husumer Spieler bekam und das Ergebnis anscheinend nur über die Zeit schaukeln wollte, gaben die wie verwandelt auftretenden Gäste von der Nordsee noch einmal richtig Gas und pirschten sich mit den Treffern des agilen Marco Nagel (56., Kopfball) und von Torjäger Sebastian Kiesbye (76.) – es war sein neunter Saisontreffer – heran. Die Begegnung war aus Sicht der Hansestädter noch einmal unnötig spannend geworden. Zu mehr reichte es für die Nordfriesen aber nicht. Am Ende vergab Dornbreite auch noch einige Konterchancen – unter anderem traf der ehemalige Flensburger Benjamin Seebauer, einer der Aktivposten im Lübecker Spiel, die Latte (79.). Der Einbruch nach der Pause sorgte auch nach dem Abpfiff noch für Kopfschütteln bei den Akteuren. "Keine Ahnung, was uns da geritten hat in den zweiten 45 Minuten", rätselte Dornbreites Abwehrchef Sascha Strehlau. Insgesamt konnte der Kapitän dem 4:2 aber auch viele positive Dinge abgewinnen. "Gerade die erste halbe Stunde lief es schon optimal. Da haben wir fast alles gezeigt, was nur geht."

FC Dornbreite: Pekrun – Grimm, Strehlau, Gramckau, Behrens – Schlichte, Rehberg – Kalbau (55. Posanski), Seebauer (88. Witt), Sauer (87. Demircan) – Zeh.

Husumer SV: Hübner – Nagel, Harrsen, Herpel, Wetzel – Lühr, Woitschätzke (35. Lorenzen) – Hathat, Kiesbye, Petersen – Cordts (55. Halawani).

Schiedsrichter: Deeg (Hartenholm).

Zuschauer: 130.

Tore: 1:0 Gramckau (10.), 2:0 Kalbau (15.), 3:0 Kalbau (22.), 4:0 Sauer (43.), 4:1 Nagel (56.), 4:2 Kiesbye (76.).

Beste Spieler: Rehberg, Seebauer/Nagel, Hathat.

4. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

FC Dornbreite siegt sich aus dem Keller - 4:2-Erfolg gegen Aufsteiger Husum

Der FC Dornbreite Lübeck machte am Samstag einen ganz großen Schritt zum Klassenerhalt, setzte sich am 16. Spieltag der SH-Liga auf dem Kunstrasen am Schönböcken nach einer furiosen ersten Halbzeit deutlich gegen Aufsteiger Husumer SV mit 4:2 durch.

Dornbreite nun mit Sechs-Punkte-Polster - Während der HSV damit weiter auf dem ersten Abstiegsplatz bleibt, baute die Maaß-Elf ihr Punktekonto auf 20 aus und hat nun schon ein Sechs-Punkte-Polster auf die gefährliche Zone. Vor 120 Zuschauern legten die Plazherren los wie die Feuerwehr und entschieden das Spiel eigentlich schon, bevor es richtig begonnen hatte.

Gramckau trifft für Lübeck früh - In den neunten Minute war es Nils Gramckau, der die Lübecker früh in Führung brachte. Dann war André Kalbau zur Stelle - und zwar gleich im Doppelpack. In der 14. und 21. Minute traf der Dornbreite-Torjäger jeweils und erhöhte auf 3:0.

Husum beweist Moral - Nun drosselten die Lübecker das Tempo zwar etwas, hatten aber weiterhin alles im Griff und trafen kurz vor dem Pausenpfiff durch Dennis Sauer auch noch ein viertes Mal (44.). In der zweiten Hälfte bewies Husum aber zumindest Moral und gab gegen Lübecker, die nun ein, zwei Gänge zurückgeschaltet hatte, noch einmal Vollgas.

Nagel und Kiesbye treffen - In der 55. Minute verkürzte Marco Nagel auf 1:4 und 14 Minuten vor dem Ende gelang Sebastian Kiesbye sogar der zweite Husumer treffen. Der HSV versuchte nun zwar noch einmal alles eventuell das ganz große Comeback zu schaffen, aber ein weiterer Treffer wollte nicht mehr gelingen und so blieben die drei Punkte am Schönböcken, während der Aufsteiger die Heimreise mit leeren Händen antreten musste.

2. November 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Heimrecht-Tausch – Husumer SV spielt heute in Lübeck

Wo ist hier der Eingang ? So sah es zu Wochenbeginn am Friesenstadion aus. Foto: hjm

Husum (usc) - Den SH-Liga-Fußballern der Husumer SV steht heute eine lange und vor allem ungeplante Reise bevor. Statt wie ursprünglich vorgesehen vor eigenem Publikum gegen den FC Dornbreite Lübeck zu spielen, muss das Team von Trainer Malte Köster heute um 16 Uhr bei Dornbreite auf dem Kunstrasenplatz antreten. Im Friesenstadion geht wegen der von Sturmtief „Christian“ angerichteten Schäden gar nichts, die Anlage ist bis zum kommenden Mittwoch gesperrt. Trainieren konnten die Husumer Fußballer in der vergangenen Woche auch nicht auf der heimischen Anlage.

Kurz entschlossene Fans können ihr Team auf der Auswärts-Tour begleiten: Der Bus nach Lübeck startet um 12 Uhr auf der Rödemisser Seite an den Tennisplätzen, der Preis fürs Mitfahren beträgt wie üblich fünf Euro.
2. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Drei Punkte für das Selbstvertrauen?

Schleswig-Holstein-Ligist Husumer SV empfängt nach drei sieglosen Spielen in Folge am Sonnabend den FC Dornbreite Lübeck
Kandidat für die Startelf? Ihab Hathat, hier im "Bodenkampf" mit Lübecks Henrik Sirmais (re.), ist wieder fit. Foto: git
Husum (Ulrich Schröder) - Das Training fiel den SH-Liga-Fußballern der Husumer SV in dieser Woche schwer – Sturmtief „Christian“ war schuld. Dennoch geht Co-Trainer Andre Teubler davon aus, dass das letzte Hinrunden-Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) gegen den FC Dornbreite Lübeck wie geplant über die Bühne geht: „Wir stehen schon etwas unter Zugzwang, wollen gerne spielen und natürlich auch gewinnen.“

Tabellen-15. gegen Zwölfter, da soll was gehen für die Stormstädter, die nach drei sieglosen Spielen (ein Unentschieden, zwei Niederlagen) wieder auf einen Abstiegsplatz gerutscht sind. „Noch ist nichts Großartiges passiert“, weiß Teubler, denn der Abstand ist nicht groß. Doch ein „Dreier“ vor eigenem Publikum wäre wichtig, um mal wieder „durchschnaufen“ (Teubler) zu können. Dornbreite hat gerade einmal drei Punkte mehr als die HSV, ist aber nach dem 4:2 bei Holstein Kiel II und dem 1:1 gegen den TSV Altenholz am vergangenen Wochenende im Aufwind. „Ein Achtungserfolg“, erkennt auch Teubler an.

„Da muss etwas Zählbares heraus springen“, hatte Dornbreites Vorsitzender Jörg Hasse schon vor dem Anpfiff gegen Altenholz gefordert und das Gastspiel in Husum gemeint – Trainer Malte Köster und das gesamte Team werden etwas dagegen haben. Bei den Gästen fiebert man schon dem Derby gegen den großen VfB Lübeck (9. November) entgegen. Husum muss im letzten Hinrunden-Spiel beim Tabellenzweiten Preetzer TSV ran. Bis zur Winterpause stehen noch vier weitere Partien an.

Dornbreite, laut Teubler eine „Truppe, die unsere Kragenweite hat“, verfügt mit Bastian Zeh (zehn Treffer) über einen Torjäger und mit Benjamin Seebauer (früher bei Flensburg 08 und TSV Nordmark Satrup) über einen auch im Norden bekannten Spieler, der im Mittelfeld die Fäden zieht. Bei Husum stehen bis auf den Langzeitverletzten David Lies wohl alle Spieler zur Verfügung. „Ihab Hathat hat seine Verletzung überwunden, und Henning Lorenzen kommt auch immer weiter heran“, freut sich Teubler. Er kann sich gegen die Hansestädter eine etwas offensivere Marschrichung vorstellen: „Dafür haben wir auch die Spielertypen.“

Ein Erfolgserlebnis wäre wichtig, damit das Selbstvertrauen gerade bei den jungen Spielern steigt. „In der Verbandsliga hat noch fast alles geklappt, jetzt in der SH-Liga kommen die Jungs auch mal ins Grübeln“, hat das Trainerteam beobachtet. „Unser junges Team ist noch in der Lernphase und war auch heute in einigen Aktionen zu grün“, hatte Malte Köster nach dem 1:2 bei Strand 08 bemängelt.
1. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH17 09.11.13 Preetzer TSV Husumer SV 4:4

Husumer SV mit Moral – 4:4 nach 1:4-Rückstand

Mann des Tages: Sebastian Kiesbye (li.), der hier Viktor Dragusha davonläuft. Foto: sh:z

In der SH-Liga sichert Torjäger Sebastian Kiesbye den Nordfriesen mit drei Toren innerhalb von 22 Minuten den unverhofften Punktgewinn beim Tabellenzweiten Preetzer TSV.

Husum (usc) - Sebastian Kiesbye, Stürmer der Husumer SV, hat nach Abschluss der Hinrunde in der Fußball-SH-Liga zwölfTreffer auf dem Konto. Wenn der 23-Jährige trifft, dann oftmals mehrfach in einem Spiel. Jeweils einen "Dreierpack" steuerte der schnelle Angreifer zu den Siegen gegen Holstein Kiel II (3:2) und den SSC Hagen Ahrensburg (4:0) bei. Am Sonnabend reichte es für die Nordfriesen zwar nicht zu einem Erfolg, doch das 4:4 beim Preetzer TSV fühlte sich fast so an. Der Aufsteiger hatte schon 0:3 und 1:4 zurückgelegen – dann kam Drei-Tore-Mann Kiesbye.

Von Beginn an eine konzentrierte Leistung hatte sich Trainer Malte Köster gewünscht. Danach hatte es lange Zeit nicht ausgesehen. "Preetz hat uns einfach unter Druck gesetzt. Wir haben es nicht verstanden, dann auch noch Fußball zu spielen. Wir haben die Bälle von hinten rausgebolzt. Und die sind postwendend wiedergekommen. Die Aggressivität im Zweikampfverhalten haben wir nicht gehabt. Die konnten 20, 25 Meter vor unserem Tor machen, was sie wollten", fasste Husums Coach Malte Köster die starke Phase des Gastgebers zusammen. Hinter der einzigen nominellen Spitze Florian Stahl wirbelten die Ziehmer-Brüder die Stormstädter mit Pressing, Tempo und Spielwitz gewaltig durcheinander. Dragusha aus kurzer Distanz (8.), Florian Ziehmer mit Windunterstützung aus 30 Metern (10.) und Torven Ziehmer mit Solo quer durch den Strafraum (26.) besorgten die Preetzer Führung. Selbst der Anschlusstreffer mit einem sicher verwandelten Elfmeter von Salam Halawani – nach Foul von Hansen an Halawani – ließ nicht auf eine Wende im Spiel hindeuten.

Der Eindruck verfestigte sich, als Florian Ziehmer mit einem nicht unhaltbaren Schuss aus 18 Metern nach knapp einer Stunde das 4:1 erzielte. "Beim 4:1 muss ich in der Lage sein, das Resultat zu halten. Da ist keiner in der Lage gewesen, den Ball zu halten. Das ist ein Kopfproblem", schimpfte der Preetzer Coach Danilo Blank.

Was sich bei Chancen von Kiesbye (13.), Roman Jun (13.) und Sebastian Lühr (18.) schon angekündigt hatte, passierte in der zweiten Halbzeit. "Da ist ein Ruck durch die Mannschaft gegangen ist. Sie haben eigentlich alle auf einmal diesen Ruck gespürt und gemerkt, dass hier noch was geht", erklärte HSV-Trainer Köster den Wendepunkt.

Die Husumer SV nutzte die Unordnung in der PTSV-Defensive, kämpfte aufopferungsvoll und zeigte Moral. Mit einfachen Mitteln belohnten sich die Nordfriesen mit drei weiteren Treffern, für die sämtlich Torjäger Kiesbye verantwortlich zeichnete (71., 80., 90./+3). Wobei der Preetzer Keeper Lennart Weidner sogar noch weitere Gegentore (47., 88., 89.) verhinderte.

Der kaum noch für möglich gehaltene Punktgewinn sollte dem Neuling Mut machen. Im ersten Spiel der Rückrunde geht es am Sonnabend (14 Uhr) gegen den TuS Hartenholm – nach drei Auswärtsspielen in Serie mal wieder auf eigenem Platz.

Preetzer TSV: Weidner – Heine (67. Degenhardt), Hansen, Schümann – Dreier, Sachse (75. Lindner) – Degdo (52. Witt), F. Ziehmer, T. Ziehmer, Dragusha – Stahl.

Husumer SV: Hübner – Petersen, Herpel, Harrsen, Nagel – Jun, Lorenzen, Lühr (75. Hornburg), Halawani (42. Alla) – Kiesbye, Cordts.

Schiedsrichter: Burmester (Lübeck).

Zuschauer: 140. Tore: 1:0 Dragusha (8.), 2:0 F. Ziehmer (10.), 3:0 T. Ziehmer (26.), 3:1 Halawani (35., Foulelfmeter), 4:1 F. Ziehmer (58.), 4:2, 4:3, 4:4 Kiesbye (71., 80., (90./+3).

Beste Spieler: Weidner, F. Ziehmer, T. Ziehmer/Herpel, Lorenzen, Kiesbye.

11. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kiesbye wird zum Husumer Helden - Preetzer TSV verspielt beim 4:4 gegen den Aufsteiger einen Drei-Tore-Vorsprung und steckt weiter in der Krise

58 Minuten waren im Preetzer Stadtstadion gespielt, als Florian Ziehmer zum 4:1 für die Hausherren einschoss und damit vermeintlich den Deckel auf die Partie zum Hinrundenausklang setzte.

"Zu diesem Zeitpunkt hat niemand mehr damit gerechnet, dass noch was anbrennen könnte. Für das, was dann aber passiert ist, fehlen mir die Worte", sagte TSV-Co-Trainer Jürgen Muus niedergeschlagen.

"Für das, was dann passiert ist, fehlen mir die Worte" - Jürgen Muus

Neu formierte Preetzer Dreierkette unsicher - Denn Husum merkte, dass die Platzherren mit ihrer neu formierten Dreierkette in der Defensive alles andere als sicher wirkten, gab sich weiter nicht geschlagen, spielte mit Windunterstützung einen Ball nach dem anderen in den TSV-Strafraum und schaffte tatsächlich noch die Wende und holte mit drei späten Toren tatsächlich noch einen Punkt.


Spieler der Woche: Sebastian Kiesbye

Sebastian Kiesbye wurde am Samstag zum personifizierten Schrecken für den Preetzer TSV. Der Tabellenzweite führte gegen Aufsteiger Husum scheinbar schon sicher mit 4:1, als Kiesbye in den letzten 20 Minuten aus einem 1:4-Rückstand mit einem Hattrick noch ein 4:4 machte und seiner Mannschaft damit einen ganz wichtigen Punkt im Kampf um den Ligaverbleib sicherte.

Hattrick von Kiesbye - "Wir haben uns das Heft des Handelns völlig aus der Hand nehmen lassen und mit unseren Stellungsfehlern Husum förmlich eingeladen", schimpfte Muus. Zum Helden der Gäste avancierte Sebastian Kiesbye, dem binnen 20 Minuten ein Hattrick gelang, der einen ganz wichtigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt brachte. In der 72. Minute verkürzte Kiesbye auf 2:4, nachdem die Gäste mit einigen guten Einschussmöglichkeiten zuvor schon mehrfach am wieder einmal starken Preetz-Schlussmann Weidner gescheitert. Dieser Treffer war endgültig das Signal zur Husumer Aufholjagd, die Kiesbye mit zwei weiteren Toren (80., 93.) abschloss.

Preetz seit vier Spielen sieglos - Damit steckt Preetz weiter in der Krise, beendete die Hinrunde mit vier sieglosen Spielen. Dabei schienen alle Sorgen schon nach 26 Minuten vergessen zu sein. Preetz begann richtig stark, war das klar bessere Team und zeigte sehenswerten Kombinationsfußball. Dieser wurde mit drei Toren durch Viktor Dragusha, Florian und Torven Ziehmer belohnt. Aber schon in dieser Phase offenbarte die TSV-Abwehr immer wieder Schwächen und lud den HSV zu Kontern ein, so dass Weidner häufiger Kopf und Kragen riskieren musste.

Halawani trifft vom Punkt - In der 35. Minute waren dann aber auch der Preetzer Schlussmann geschlagen. Nach einem Foul von Broder Hansen im Strafraum, verwandelte Salam Halawani sicher. Lange schien dieser Treffer für die Gastgeber aber ohne schlimmere Konsequenzen zu bleiben, bis Kiesbye in der 72. Minute zu seinem Dreierpack ansetzte.

9. November 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Letztes Hinrundenspiel: Husumer SV zu Gast beim Tabellenzweiten

Husum (usc) - Die Fußballer der Husumer SV sind in der Schleswig-Holstein-Liga seit vier Spielen sieglos, die Kicker des Preetzer TSV haben die letzten drei Partien nicht gewonnen. Doch die Nordfriesen stecken als Tabellen-15. tief im Abstiegskampf, Preetz dagegen profitiert vom hervorragenden Saisonstart. Trotz des Negativ-Laufs der vergangenen Wochen ist die Mannschaft von Trainer Danilo Blank Tabellenzweiter, hat sich für das Hallen-Masters in Kiel qualifiziert. Zu Saisonbeginn waren die Preetzer dem VfB Lübeck lange auf den Fersen, mittlerweile beträgt der Rückstand allerdings schon neun Punkte.

Trotzdem: „Dass Preetz so souverän aufspielt, hatte vor Saisonbeginn eigentlich niemand auf dem Zettel“, sagt Husums Trainer Malte Köster. Seine Mannschaft tritt am Sonnabend (14 Uhr) beim Tabellenzweiten an. Köster ist Realist. „Das ist kein Spiel, wo man vorher sagt, dass man von drei Punkten ausgeht“, sagt er. Doch er wünscht sich, dass sein Team zumindest alles versucht – und zwar über die gesamte Spielzeit. Beim 2:4 in Lübeck war schon zur Pause beim 0:4 alles klar. „Drei Tiore haben wir uns ja selbst reingelegt“, so der Coach, der die zweite Hälfte mit zwei Toren einordnet: „Da hatte Dornbreite wohl schon etwas abgeschaltet.“

Im dritten Auswärtsspiel in Folge, gleichzeitig die letzte Hinrunden-Partie, soll der Aufsteiger laut Köster „90 Minuten hellwach sein“. Es wird nicht leicht. Preetz verlor erst ein Heimspiel (gegen Holstein Kiel II), verfügt mit Florian Stahl (15 Treffer, Führender in der Torjägerliste) und Torven Ziehmer (elf) über zwei gefährliche Stürmer. Bei Husum steht Innenverteidiger Bosse Wullenweber wieder zur Verfügung. „Vielleicht hat uns zuletzt ein wenig das Glück gefehlt – aber auch das muss man sich erarbeiten. Wenn wir punkten wollen, müssen wir größeren Aufwand betreiben als in der Verbandsliga“, weiß Malte Köster.

Der Bus startet am Sonnabend (11 Uhr) von den Tennisplätzen in Rödemis. Fans können ihr Team begleiten, die Fahrt kostet fünf Euro.
8. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH18 16.11.13 Husumer SV TuS Hartenholm 1:1

Aufsteiger Husum tritt auf der Stelle

Die Husumer Führung: Jonas Cordts umkurvt Hartenholms Torwart Christopher Newe und trifft zum 1:0. . Foto: Brigitte Petersen

 

1:1 gegen Hartenholm – das hatten sich die Fußballer der Husumer SV anders vorgestellt. "Nach einer Stunde haben wir das Fußballspielen eingestellt", sagte Trainer Malte Köster.

Husum (usc) - Und wieder einmal reichte es nicht. Sechs Minuten vor Schluss führten die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV 1:0 gegen den TuS Hartenholm, der heiß ersehnte "Dreier" war zum Greifen nah. Doch Philipp Möllers Tor in der 84. Minute bescherte den Gästen noch einen Punkt und sorgte für Enttäuschung bei den Nordfriesen.

"Leider haben wir nach einer Stunde das Fußballspielen eingestellt und keinen Zugriff mehr bekommen. Der Punkt hilft uns nicht weiter", sagte Husums Trainer Malte Köster zerknirscht. Sein Kollege Jörg Schwarzer befand, seine Mannschaft habe das Glück der Tüchtigen gehabt. "In der ersten Halbzeit waren wir ja gar nicht auf dem Platz, haben alle Zweikämpfe verloren. Nach dem Wechsel waren wir dann energischer", so der Hartenholmer Coach.

Köster war vom sonst üblichen 4-4-2-System abgewichen, ließ in der Abwehr mit einer Dreierkette spielen. Er wollte von Beginn an für Druck sorgen – und die Marschroute ging zunächst auch auf. Seine Mannschaft übernahm sofort die Initiative, gewann fast alle Zweikämpfe. Die Gäste waren gezwungen, mit langen Bällen zu operieren, die die Husumer Deckung vor keine nennenswerten Probleme stellten.

Und die Nordfriesen agierten effektiv, nutzten ihre zweite Torchance zur verdienten Führung. Sebastian Kiesbye bediente seinen Sturmkollegen Jonas Cordts, der Fahrt aufnahm, seinen Gegenspieler abschüttelte, auch Torwart Christopher Newe umkurvte, und nach 25 Minuten das verdiente 1:0 erzielte. "Wir müssen in die Zweikämpfe kommen, das ist viel zu wenig", forderte Hartenholms Innenverteidiger Björn Johannsson seine Mitspieler auf.

Die Husumer Fans verabschiedeten ihr Team mit Applaus in die Halbzeitpause. Und die Stormstädter machten zunächst druckvoll weiter. In der 46. Minute grätschte Tobias Wetzel nur knapp an einer Kiesbye-Flanke vorbei. Doch der Anfangs-Elan verpuffte. Im Spielaufbau offenbarten sich nun Mängel, zudem entschlossen sich auch die Gäste, am Spiel teilzunehmen. Tim Ollenschläger (61.) gab einen ersten Warnschuss ab, Torwart Finn Hübner konnte aber zur Ecke klären. Jonas Cordts (65.) hätte dennoch für die Vorentscheidung sorgen können, er suchte aber allein den Abschluss, anstatt abzuspielen.

Die Gäste agierten jetzt mit zwei Spitzen, zwangen die Husumer, wieder auf eine Viererkette umzustellen. Köster reagierte, brachte mit Daniel Hornburg und Roman Jun für Sebastian Lühr und Michael Petersen zwei frische Kräfte – Wechsel, die auf den Zuschauerrängen für Verwunderung sorgten. "Wir hatten keinen Zugriff mehr. Und Daniel Hornburg hat es beim 4:4 in Preetz richtig gut gemacht", begründete Köster seine Maßnahmen.

Simon Harrsen (79., Kopfball) und Sebastian Kiesbye (80., Newe hielt), jeweils nach Freistößen von Marco Nagel, hätten das 2:0 machen können. Doch das Tor fiel auf der anderen Seite, als der eingewechselte Philipp Möller nach einem langen Freistoß traf (84.). Während sich die Gäste freuten, einen Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz gehalten zu haben, sah man nachdenkliche Gesichter bei den Husumern. Erst drei Siege, aber schon acht Unentschieden, 16 Punkte aus 18 Spielen – der Aufsteiger tritt auf der Stelle.

Husumer SV: Hübner – Nagel, Herpel, Wetzel – Harrsen, Petersen (74. Jun), Lühr (70. Hornburg), Lorenzen (89. Wullenweber) – Cordts, Kiesbye, Halawani.

TuS Hartenholm: Newe – Delfs, Johannsson, Quinting, Jäger – Ollenschläger, Genz, Holz, Jaacks (74. Käselau), Meyerfeldt (70. Philipp Möller) – Liebert (85. Marco Möller).

Schiedsrichter: Müller (Eutin), unauffällig und gut.

Zuschauer: 197.

Tore: 1:0 Cordts (25.), 1:1 Philipp Möller (84.).

Beste Spieler: Nagel, Harrsen/Johannsson, Quinting.

18. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Punkteteilung im Abstiegskampf - Husum und Hartenholm trennen sich 1:1

Aufsteiger TuS Hartenhom tritt zum Auftakt der Rückrunde im Kampf um den Klassenerhalt weiter ein wenig auf der Stelle. Die Gastgeber kamen am Samstag gegen den TuS Hartenholm nicht über ein 1:1 hinaus und bleiben damit auf dem ersten Abstiegsplatz.

Hartenholm hält sein Polster - Die Gäste dagegen können mit jetzt 20 Zählern mit dem Remis sicherlich besser leben, denn die Schützlinge von Jörg Schwarzer halten damit den Vier-Punkte-Abstand auf den ersten Abstiegsplatz. Dabei hatten die Husumer den Vorteil zunächst auf ihrer Seite, gingen sie durch Jonas Cordts in der 24. Minute doch mit 1:0 in Führung.

HSV verteidigt knappe Führung - Fortan kämpfte der HSV leidenschaftlich um den möglichen Dreier und nahm den knappsten aller Vorsprünge zunächst mit in die Pause. Und auch nach dem Seitenwechsel sah die Köster-Elf lang Zeit wie der sichere Sieger aus.

Möller schlägt in der Schlussphase zu - Hartenholm aber wechselte und wurde in der Schlussphase immer offensiver. Dieser Mut wurde belohnt, denn in der 84. Minute gelang den Gästen der Ausgleich. Joker Philipp Möller war zur Stelle und netzte ein. Bei diesem 1:1 blieb es bis zum Schlusspfiff durch Referee Sönke Müller.

16. November 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Köster fordert: "90 Minuten wach sein"

Nach dem Coup in Preetz, wo sie einen 0:3 und 1:4-Rückstand aufholten, treffen die Fußballer der Husumer SV nun am Sonnabend (14 Uhr) den TuS Hartenholm.
Husum (usc) - Es war ein wahres Wechselbad der Gefühle, das Trainer Malte Köster am vergangenen Sonnabend in Preetz erlebte. Zunächst Frust, weil die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV beim Tabellenzweiten schon 0:3 und 1:4 hinten lagen. Und am Ende Freude, weil der Aufsteiger groß aufspielte und ein kaum noch für möglich gehaltenes 4:4 erreichte. "Da hat man gemerkt, dass Leben in der Truppe ist", so der Coach des Aufsteigers.

Leben in der Truppe ist auch am Sonnabend (14 Uhr) gefragt, wenn der Tabellen-Zwölfte TuS Hartenholm zum Rückrundenstart ins Friesenstadion kommt. Das erste Duell gewannen die Stormstädter nach zwei Toren von Jonas Cordts 2:0 – es war der erste Saisonsieg. "Das hätte damals auch 6:6 oder 7:6 ausgehen können. Wir haben einige Hochkaräter genutzt, die haben alles vergeben", erinnert sich der Trainer an das Spiel im August.

Drei Monate später belegt Husum nach wie vor einen Abstiegsplatz, Hartenholm ist nach einem Trainerwechsel (Jörg Schwarzer für Markus Weber) durchgestartet. Das 1:3 beim PSV Neumünster war die erste Niederlage nach zuvor acht Partien. Köster und sein Co-Trainer Andre Teubler denken über eine Dreier-Abwehrkette und eine offensivere Ausrichtung nach. "Vielleicht warten wir mal nicht ab, sondern versuchen den Gegner unter Druck zu setzen", überlegt er. Respekt hat er vor TuS-Mittelstürmer Morten Liebert, der die Nordfriesen im Hinspiel ziemlich beschäftigte. Besonders wichtig: "Wir müssen 90 Minuten auf dem Platz sein, wach sein. Es reicht nicht, wenn wir nur eine Halbzeit gut spielen, das können wir uns in dieser Liga nicht leisten", schärft Köster seinen Spielern ein.

15. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH19 23.11.13 PSV Neumünster Husumer SV 5:1

Wieder mal wacht Husum zu spät auf

1:5-Niederlage in der Schleswig-Holstein-Liga beim PSV Neumünster / Trainer Malte Köster: "Wir konnten spielerisch nicht mithalten"

Bosse Wullenweber (links) im intensiven Zweikampf mit Marcel Pinkert. Foto: grm

Neumünster (Grischa Malchow) - Ähnlich wie bereits das Hinspiel (4:0), so avancierte auch die Rückrunden-Partie in der Fußball-SH-Liga zwischen dem PSV Neumünster und der Husumer SV zu einer klaren Angelegenheit. Denn die gastgebenden „Polizisten“ setzten sich vor der Saison-Minuskulisse von nur 98 zahlenden Zuschauern mit 5:1 (3:0) durch.

Dabei begann der PSV stark und nutzte gleich den ersten richtigen Angriff zur Führung: Issam Khemiri eroberte im Pressing den Ball, passte zu Nicola Soranno und dieser sah den besser postierten Patrick Fürst, der wiederum kühlen Kopf behielt und zum 1:0 in die kurze Ecke einschob (4.). Auch bei der zweiten nennenswerten Aktion „klingelte“ es, als sich Husums Keeper Finn Hübner bei einem Eckball von Christoph Pfützenreuter verschätzte und PSV-Verteidiger Felix Schulz per Kopf traf (13.).

Die Führung für die Gastgeber war durchaus verdient, wenn auch stark begünstigt von den Unzulänglichkeiten der Nordfriesen, die den Hausherren mit einer Dreier-Abwehrkette viel Platz boten, um ihre Angriffe auszuspielen, und selber erstmals in der 17. Minute gefährlich vor das PSV-Tor kamen, als Salam Halawani am langen Pfosten vorbei zielte. Nach etwa 25 Minuten ließen die Grün-Weißen nach und Husum etwas besser ins Spiel kommen, doch mehr als eine Möglichkeit für Jonas Cordts, der aus kurzer Distanz an PSV-Schlussmann Morten Nagel scheiterte (39.), sollte nicht herausspringen.

Stattdessen sorgte Fürst nach guter Vorarbeit von Khemiri, der seinerseits zuvor nur knapp das Tor verfehlt hatte (32.), für das 3:0 (41.). Nach Wiederanpfiff waren keine zwei Minuten gespielt, als Hübner einen Pfützenreuter-Eckstoß in die Luft faustete und Soranno bediente, der keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuköpfen (47.). Während der PSV nun einen Gang zurück schaltete, ließ sich Husum trotz des Rückstandes nicht entmutigen und zeigte sich im zweiten Durchgang deutlich verbessert.

Das 1:4 (52.), bei dem Sebastian Kiesbye allein vor dem zur Halbzeit für den verletzten Nagel eingewechselten Keeper Dennis Spantig die Nerven behielt, war stark begünstigt durch einen Patzer von PSV-Verteidiger Felix Schulz, der sich bei einem langen Ball von Christian Herpel verschätzte (52.). Zwar hätte die HSV bei Möglichkeiten von Cordts (66.) und Michael Petersen (68.) weiter verkürzen können, doch es entstand nie der Eindruck, dass Husum eine ähnlich furiose Aufholjagd wie in Preetz (4:4 nach 1:4-Rückstand) schaffen könnte. Stattdessen sorgte Marinko Ruzic, der zunächst noch aus kurzer Distanz an Hübner gescheitert war (76.), mit einem feinen Schlenzer für den 5:1-Endstand (80.).

PSV-Trainer Patrick Nöhren: „Man muss auch den Husumern ein Kompliment machen, die hier mitgespielt haben und uns mit ihrem Fünfer-Mittelfeld viel Arbeit beschert haben.“ HSV-Coach Malte Köster haderte hingegen mit den eigenen Fehlern: „Das Ergebnis ist nicht unverdient, aber wir haben dem Gegner von den fünf Toren vier selber aufgelegt. Leider sind wir wieder erst aufgewacht, als bereits Land unter war. Unterm Strich muss man sagen, dass wir spielerisch nicht mithalten konnten.“

PSV Neumünster: Nagel (46. Spantig) – Siedschlag, Pinkert, F. Schulz, Bock – Gülbay, Pfützenreuter – Khemiri (72. Sucu), Ruzic, Soranno – Fürst (64. Hasler).
Husumer SV: Hübner – Nagel (70. Hornburg), Harrsen, Herpel – Halawani, Petersen, Lühr (74. Wullenweber), Lorenzen, Wetzel – Kiesbye, Cordts (77. Jun). Beste Spieler: Gülbay, Pinkert, F. Schulz, Fürst/-.
Schiedsrichter: Hahn (Kellenhusen).
Zuschauer: 98 zahlende. Tore: 1:0 Fürst (4.), 2:0 F. Schulz (13.), 3:0 Fürst (41.), 4:0 Soranno (47.), 4:1 Kiesbye (52.), 5:1 Ruzic (80.).

22. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-SH-Liga - PSV lässt gegen Husum nichts anbrennen

Fingerzeig: PSV-Stürmer Patrick Fürst (links) bejubelt sein Tor zum 1:0, rechts naht Vorarbeiter Nicola Soranno. Foto: Strebos

 

Neumünsters "Polizisten" fahren einen souveränen 5:1-Heimsieg ein. Patrick Fürst trifft doppelt.

Neumünster (grm) - Ähnlich wie bereits das Hinspiel (4:0), so avancierte auch die Rückrundenpartie in der Fußball-SH-Liga zwischen dem Polizei-SV Union und der Husumer SV zu einer klaren Angelegenheit. Denn die gastgebenden "Polizisten" setzten sich vor der Saison-Minuskulisse von nur 98 zahlenden Zuschauern deutlich mit 5:1 (3:0) durch.

Dabei begann der PSV stark und nutzte gleich den ersten richtigen Angriff eiskalt zur Führung aus: Issam Khemiri eroberte im Pressing den Ball, passte zu Nicola Soranno. Soranno sah den besser postierten Patrick Fürst, der einen kühlen Kopf behielt und zum 1:0 in die kurze Ecke einschob (4.). Beim 2:0 durch Felix Schulz profitierten die "Polizisten" von einem Patzer des HSV-Keepers Finn Hübner nach einer Ecke von Christoph Pfützenreuter (13.). Erst nach etwa 25 Minuten ließen die Grün-Weißen nach und Husum etwas besser ins Spiel kommen, doch mehr als eine Möglichkeit für Jonas Cordts, der aus kurzer Distanz an PSV-Schlussmann Morten Nagel scheiterte (39.), sprang dabei nicht heraus. Stattdessen sorgte Fürst nach Vorarbeit von Khemiri, der seinerseits zuvor nur knapp das Tor verfehlt hatte (32.), für das 3:0 (41.).

Nach dem Wiederanpfiff dauerte es nicht lange bis zur endgültigen Entscheidung. Keine zwei Minuten waren gespielt, als Hübner einen Pfützenreuter-Eckstoß nur in die Luft faustete und damit Soranno bediente, der keine Mühe hatte, ins leere Tor einzuköpfen (47.). Während der PSV nun einen Gang zurück schaltete, ließ sich Husum trotz des Rückstandes nicht entmutigen, zeigte sich in der zweiten Hälfte deutlich verbessert und verdiente sich den Ehrentreffer durch Sebastian Kiesbye (52.). Letztlich sorgte Marinko Ruzic mit einem feinen Schlenzer für den 5:1-Endstand (80.).

PSV-Trainer Patrick Nöhren war dem Ergebnis entsprechend mit dem Auftritt seiner Elf zufrieden: "Wir haben in den ersten 25 Minuten konzentriert gespielt und waren allgemein vor dem Tor konsequent. Dass man bei einer 4:0-Führung den Gegner ein bisschen besser ins Spiel kommen lässt, ist normal."

Kurze Info am Rande: Verteidiger Felix Schulz bleibt dem PSV trotz seines Studiums in Lüneburg auch in der Rückrunde erhalten.

PSV Neumünster: Mo. Nagel (46. Spantig) - Siedschlag, Pinkert, F. Schulz, Bock - Gülbay, Pfützenreuter - Khemiri (72. Sucu), Ruzic, Soranno - Fürst (64. Hasler).

Husumer SV: Hübner - Ma. Nagel (70. Hornburg), Harrsen, Herpel - Halawani, Petersen, Lühr (74. Wullenweber), Lorenzen, Wetzel - Kiesbye, Cordts (77. Jun).

Beste Spieler: Gülbay, Pinkert, F. Schulz, Fürst - Fehlanzeige.

SR: A. Hahn (Kellenhusen).

Zuschauer: 98 zahlende.

Tore: 1:0 Fürst (4.), 2:0 F. Schulz (13.), 3:0 Fürst (41.), 4:0 Soranno (47.), 4:1 Kiesbye (52.), 5:1 Ruzic (80.)

25. November 2013 · Holsteinischen Couriers

Kantersieg für PSV Neumünster Infos Spielbericht Statistik - Aufsteigerduell mit Husum war eine klare Sache

Im heißen Endspurt vor der nahenden Winterpause in der SH-Liga kommt der PSV Union Neumünster immer besser ins Rollen. Nach dem starken 1:1 in der Vorwoche beim VfB Lübeck, als Neumünster die erste Mannschaft war, die in dieser Saison an der Lohmühle punkten konnte, legte die Nöhren-Elf am Samstag noch einen weiteren ganz starken Auftritt nach und setzte sich im Aufsteigerduell auf eigenem Platz gegen den Husumer SV klar mit 5:1 (3:0) durch.

Sprung auf Platz vier - Neumünster verbesserte sich mit diesem Kantersieg zumindest für einen Abend auf Platz vier der Tabelle, während Husum immer tiefer in den Abstiegssog gerät, mit weiter 16 Punkten nun auch noch den SSC Hagen Ahrensburg an sich vorbeiziehen lassen musste.

PSV bestätigt starke Form - Dass die Gastgeber ihre starken Form der letzten Wochen unbedingt bestätigen wollten, war am 19. Spieltag von Beginn an zu sehen. Erst drei Minuten waren gespielt, da hieß es bereits 1:0, denn Patrick Fürst hatte zur Blitzführung getroffen. Nur zehn Minuten später legte Felix Schulz den zweiten Treffer nach und sorgte damit schon früh für recht klare Verhältnisse.

Doppelschlag kurz vor und nach der Halbzeit - Dann hielt die HSV-Abwehr zwar fast für eine halbe Stunde, aber erneut Patrick Fürst machte eigentlich schon kurz vor der Pause endgültig alles klar, als dem Torjäger der Treffer zum 3:0 gelang. Kaum war die Partie nach dem Seitenwechsel wieder angepfiffen, beseitigten die Unionisten auch letzte Zweifel mit dem 4:0. Diesmal war es Nicola Soranno, der sich in die Torschützenliste eintragen durfte.

Ergebniskosmetik durch Kiesbye - Zwar gelang Sebastian Kiesbye für die Gäste wenig später der Anschlusstreffer, der aber nicht mehr als Ergebniskosmetik bleiben sollte. Der deutlich PSV-Heimsieg geriet auch in der Folge nicht mehr in Gefahr. Ganz im Gegenteil, denn Marinko Ruzci legte mit dem Schlusspunkt zum 5:1 in der 80. Minute sogar noch ein weiteres Tor nach.

23. November 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

PSV-Trainer Patrick Nöhren fordert volle Konzentration

Fußball-Schleswig-Holstein-Liga: Polizei-SV Union Neumünster empfängt Mitaufsteiger Husumer SV
Startelf-Kandidat: In Lübeck wurde PSV-Routinier Marinko Ruzic (links, hier beim Spiel in Todesfelde gegen Florian Petzold) zuletzt nur eingewechselt. Gegen die Husumer SV darf er aber vermutlich wieder von Anfang an ran. Foto: Malchow

Neumünster (Grischa Malchow) -Der Polizei-SV Union Neumünster empfängt am Sonnabend Mitaufsteiger Husumer SV. Nach dem Knüller beim VfB Lübeck gilt das Augenmerk nun den konterstarken Nordfriesen.

Nach dem erfolgreich bestrittenen Knüller beim Spitzenreiter VfB an der Lübecker Lohmühle (1:1) wartet auf Fußball-SH-Ligist Polizei-SV Union Neumünster an diesem Wochenende eine vermeintliche Pflichtaufgabe. Denn wenn die Husumer SV morgen um 14 Uhr an der Stettiner Straße gastiert, reist der Viertletzte (18 Spiele/16 Punkte/29:40 Tore) zum Tabellensechsten (18/29/46:29). Das Hinspiel gewannen die "Polizisten" bereits deutlich mit 4:0. "Im Kopf umschalten" heißt also die Devise. Das fordert auch PSV-Trainer Patrick Nöhren: "Wir müssen genauso konzentriert sein wie in Lübeck – mit dem Unterschied, dass wir nicht so defensiv eingestellt sein werden und das Spiel selbst machen müssen. Von daher wird es eine ganz andere Partie."

Der Gast, im Sommer ebenso wie der PSV als Verbandsliga-Meister aufgestiegen, ist durchaus gefährlich und war schon gegen so manches Topteam für eine Überraschung gut. So gab es sowohl gegen den VfB Lübeck als auch in Kropp (jeweils 1:1) und in Preetz (4:4) nicht unbedingt zu erwartende Punktgewinne. Die Stärke der Nordfriesen liegt im Konterspiel über den pfeilschnellen Torjäger Sebastian Kiesbye, der bereits zwölf Saisontreffer erzielte. "Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir da nicht ins offene Messer laufen. Nach eigenen Angriffen müssen wir schnell in die Rückwärtsbewegung kommen und die defensive Ordnung herstellen", warnt Nöhren.

Personell sieht es bei den „Ordnungshütern“ gut aus. So haben Nöhren und sein Trainergespann beispielsweise in der Innenverteidigung die Qual der Wahl zwischen Marcel Pinkert, Felix Schulz und Yahya Sucu. Im defensiven Mittelfeld streiten sich mit Burhan Gülbay, Bastian Hasler und Christoph Pfützenreuter ebenfalls drei Akteure um zwei Plätze in der Startelf. Komplett gefüllt wird die Ersatzbank aber dennoch nicht sein, da die eigene Reserve zeitgleich in Bokhorst antritt und arge Verletzungsprobleme hat. Wer in der Kreisliga auflaufen wird, entscheidet sich aber erst kurzfristig. Dagegen ist Mittelfeld-Routinier Marinko Ruzic wieder ein klarer Kandidat für die Anfangsformation, da die Grün-Weißen gegen die defensiven Husumer voraussichtlich das Spiel machen müssen.

Polizei-SV Union: Nagel - Siedschlag, Pinkert, F. Schulz, Bock - Gülbay, Pfützenreuter - Khemiri, Ruzic, Soranno - Fürst. – Auf der Bank: Spantig - Sucu, Hasler, Möller, Scheinpflug, Witt. – Es fehlen: Bannow (Rückenprobleme), Zmijak (Aufbautraining), Bredahl (pausiert berufsbedingt), P. Schenzer (beruflich verhindert), M. Schulz, Bethke, Tinney, Raniewicz (spielen womöglich alle in der Reserve). – SR: Hahn (Kellenhusen). – Hinspiel-Ergebnis: Der PSV siegte klar mit 4:0 (Tore: Ruzic, Mercan, Fürst, Möller). – Courier-Tipp: Die „Polizisten“ gewinnen mit 3:1.
Außerdem spielen (Courier-Tipps in Klammern): morgen, 14 Uhr: Dornbreite Lübeck – Flensburg 08 (1:2), Preetz – Meldorf (3:1), Heide – Kropp (2:2), Schilksee – Eichede II (1:0), Strand 08 – Hagen Ahrensburg (2:0); Sonntag, 14 Uhr: Holstein Kiel II – Todesfelde (1:3), Heikendorf – VfB Lübeck (0:4), Hartenholm – Altenholz (0:2).

22. November 2013 ·Holsteinischer Courier 

Husumer SV am Sonnabend zu Gast bei den "Polizisten"

Husum (usc) - Wie unterschiedlich sich doch ein 1:1 anfühlen kann. Den SH-Liga-Fußballern der HusumerSV war nach dem Unentschieden am vergangenen Wochenende gegen den TuS Hartenholm nicht nach Feiern zumute. Ganz anders sah es beim PSV Neumünster aus, der als erste Mannschaft der laufenden Saison einen Zähler von der Lübecker Lohmühle entführte. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt es nun an der Stettiner Straße in Neumünster zum Duell zwischen PSV und HSV. Das Hinspiel gewannen die „Polizisten“ mit 4:0. „Da haben wir eine Halbzeit gut mitgehalten, das 0:1 fiel praktisch mit dem Pausenpfiff“, erinnert sich Trainer Malte Köster. Im zweiten Durchgang hatten die Nordfriesen gegen die mit zahlreichen ehemaligen Spielern des Lokalrivalen VfR „gespickten“ Neumünsteraner dann nichts mehr zu bestellen. „Wenn wir da was holen wollen, muss vieles passen“, weiß Köster, der besonders vor Angreifer Patrick Fürst (neun Saisontreffer) Respekt hat. Bis zum Jahresende geht’s noch zum PSV, gegen den TSV Altenholz und zu Holstein Kiel II – drei ganz schwere Spiele. „Eines davon sollten wir gerne gewinnen, um auf Tuchfühlung zu bleiben“, sagt Husums Coach. Gegner Neumünster erwartet defensive Husumer, die auf Konter setzen. „Wir müssen höllisch aufpassen, dass wir da nicht ins offene Messer laufen und nach eigenen Angriffen schnell in die Rückwärtsbewegung kommen und die defensive Ordnung herstellen“, warnt PSV-Coach Patrick Nöhren. Für Köster ist besonders wichtig: „Wir müssen es dem Gegner schwer machen, Tore gegen uns zu erzielen. Und mal über 90 Minuten stabil bleiben.“

Der Bus nach Neumünster fährt um 11 Uhr vom Friesenstadion. Mitzubringen sind fünf Euro – „und eine große Portion Optimismus“, sagt Dieter Schleger, der Sportliche Leiter der Husumer, lächelnd.
22. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH21 08.12.13 Holstein Kiel II Husumer SV 3:0

Husumer "Notelf" schlägt sich wacker

Schleswig-Holstein-Liga: Malte Kösters Team verliert nach überzeugender erster Halbzeit 0:3 bei Holstein Kiel / Zwei "Aushilfen" aus der A-Jugend
Rene Guder (links) hält sich den Husumer Abwehrspieler Tobias Wetzel vom Leib. Salam Halawani (im Hintergrund) sieht gespannt zu. Foto: hermann

Kiel (sh:z/usc) - Die Husumer SV hat sich mit einer 0:3 (0:0)-Niederlage bei Holstein Kiel II aus dem Fußball-Jahr 2013 verabschiedet. Doch unzufrieden war Malte Köster, Trainer des SH-Ligisten, nicht mit seinem Team. Immerhin fehlten mit Finn Hübner, Michael Petersen, Marco Nagel und Roman Jun gleich vier wichtige Spieler. Für sie hatte Köster Christian Hansen und Malte Jacobsen von den A-Junioren ins Team geholt, beide kamen auch zum Einsatz. Und Nils Schröder half aus.

Husum agierte im 4-1-4-1-System und ließ zunächst nicht viel zu. „Holstein hat zwar Druck gemacht, aber eigentlich nur eine gute Chance gehabt“, sagte Köster. Die hatte Tjark Gutzeit, dessen Kopfball aus fünf Metern gerade noch so vom Gästeschlussmann Chris Bielinski gehalten werden konnte. Der Ball fiel Takuya Okada vor die Füße, der den Ball aber nicht richtig traf. Es sollte bis zur 37. Spielminute dauern, bis den 80 Zuschauern auf dem Kunstrasenplatz in Projensdorf ein offensives Lebenszeichen der Gäste geboten wurde. Sebastian Kiesbye setzte sich auf rechts durch, seine Flanke fand im Zentrum den heran eilenden Jonas Cordts, bei dessen Schuss KSV-Keeper Slotta nicht eingreifen musste.

Nach Wiederbeginn suchte die Drittliga-Reserve nun noch stärker den Weg zum Tor und ließ den Gästen nun kaum noch Platz zur Entfaltung. In der 55. Minute setzte sich Tjark Gutzeit auf rechts durch, flankte auf den gut postierten Lukas Larsen, der nur noch zur verdienten Führung einzu nicken brauchte. In der Folgezeit flachten die Offensivbemühungen ein wenig ab, die KSV behielt dennoch die Kontrolle über das einseitige Spielgeschehen. Für die nächste gefährliche Aktion sorgte Tim Gürntke erst wieder in der 69. Minute, sein Schuss konnte von Henning Lorenzen gerade noch so geklärt werden. Eine Minute später dann die Vorentscheidung: Warncke brachte eine Ecke scharf vor das Gästetor, wo Thies Borchardt nur noch den Kopf hinhalten musste und zum vorentscheidenden 2:0 verwandelte. Fünf Minuten später drang der eingewechselte Lukas Michaelis in den Strafraum der Gäste ein und wurde von Bosse Wullenweber zu Fall gebracht. Den anschließenden Strafstoß verwandelte Christian Degener mit Glück zum 3:0 (78.), Chris Bielinski hatte seine Fingerspitzen noch an den scharf geschossenen Ball bekommen.

Holstein Kiel II: Slotta – Gürntke, Bräunling, Schubert, Okada – Warncke (73. Degener), Larsen – Borchardt, Gutzeit (73. Shindy), Guder (67. Michaelis) – Nath.
Husumer SV: Bielinski – Wetzel (78. Hansen), Wullenweber, Harrsen, Herpel – Hornburg (58. Schröder), Lorenzen, Lühr, Halawani (46. Jacobsen) – Kiesbye, Cordts.
Tore: 1:0 Larsen (55.), 2:0 Borchardt (70.), 3:0 Degener (78., Foulelfmeter). Schiedsrichter: Quednau (Trittau). Zuschauer: 80. Beste Spieler: Larsen, Borchardt, Gutzeit/Bielinski, Lorenzen.

9. Dezember 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kiel verabschiedet sich mit Sieg - 3:0-Heimerfolg gegen Husum

In der Rückrunde zeigt die Formkurve der zweiten Mannschaft von Holstein Kiel weiter deutlich nach oben. Die Jungstörche mussten sich am vergangenen Wochenende einzig der Übermannschaft VfB Lübeck klar geschlagen geben. Davon zeigten sich die Kieler am Sonntag aber wieder unbeeindruckt, gewannen gegen Aufsteiger und Kellerkind Husum mit 3:0 und verabschiedeten sich deshalb mit einem Sieg in die Winterpause.

Kiel knackt 30-Punkte-Marke - Während die Kieler immerhin auf 30 Punkte kommen, jetzt der HSV auf dem vorletzten Platz. 16 Zähler bedeuten immerhin schon vier Punkte Rückstand zum ersten Nicht-Abstiegsplatz. In Hälfte eins hielt die Köster-Elf allerdings noch ganz ordentlich mit. Kiel bemühte sich zwar schon jetzt den Führungstreffer zu erzielen, konnte die vielbeinige HSV-Deckung aber noch nicht überwinden.

Larsen trifft in Hälfte zwei - Dies sollte sich nach dem Seitenwechsel dann allerdings zügig ändern. Erst zehn Minuten waren wieder gespielt, als Lukas Larsen aus Sicht der Hausherren den Bann brach und das 1:0 erzielte. Kiel blieb jetzt weiter am Drücker, wollte die Vorentscheidung und wurde in der 70. Minute belohnt, als Thies Borchardt den Ball zum zweiten Mal am zweiten Adventssonntag über die Linie bugsierte.

Degner setzt den Schlusspunkt - Husum war in der Folge nicht mehr in der Lage zurückzuschlagen und so gingen die drei Punkte an die Jungstörche, die in den letzten Wochen immer häufiger zu überzeugen wussten. Den Schlusspunkt unter das Fußballjahr 2013 für die Holsteiner setzte Christian Degener, der in der 78. Minute vom Strafstoßpunkt aus traf.

Nur zwei Spiele ausgetragen - Neben dem Holstein-Spiel gegen Husum am Sonntag konnte tags zuvor nur noch das Match zwischen Dornbreite und Eichede II (0:2) angepfiffen werden. Alle anderen Partien fielen der Witterung zum Opfer, könnten aber am nächsten Wochenende eventuell noch einmal neu angesetzt werden. Bisher ist für diesen Termin allerdings einzig die Partie zwischen Heide und Altenholz angesetzt. Sollte auch dieses Spiel ausfallen, würden beide Teams gleich drei Nachholspiele mit in das neue Jahr schleppen.

8. Dezember 2013 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Fußball-Programm: Optimismus in Enge – Husum bei Holstein II

Husum (usc) - Es gibt vereinzelte Spielausfälle in den Fußball-Klassen – aber keine generelle Absage, auch nicht im Kreis Nordfriesland. „Wer kann, soll spielen“, sagt Wolfgang Stöhrmann vom Vorstand des Kreisfußballverbandes. Zuversichtlich ist man auch im Arno-Ohlsen-Stadion in Enge, wo heute (14 Uhr) das Verbandsliga-Derby gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt steigen soll. „Wenn nicht noch 20 Zentimeter Schnee fallen, kann es losgehen“, hieß es gestern. Auf Kreisebene fallen einige Partien aus – wer sicher gehen will, sollte einen Blick ins Internet werden, bevor er sich auf den Weg zum Sportplatz macht.

SH-Ligist Husumer SV soll am Sonntag (14 Uhr) zum letzten Spiel des Jahres bei Holstein Kiel II antreten. Da im Nachwuchs-Leistungszentrum im Stadtteil Projensdorf gespielt wird und es dort Kunstrasenplätze gibt, ist ein Ausfall bislang nicht zu befürchten. Der Bus startet um 11.30 Uhr vom Husumer Friesenstadion, Fans sind für fünf Euro dabei. Beim 3:2 im Hinspiel (alle drei Treffer von Sebastian Kiesbye) hatte das Team von Malte Köster sehr viel Glück. „Holstein hatte gefühlte 95 Prozent Ballbesitz“, erinnert sich Köster, der die Drittliga-Reserve stark einschätzt: „Das ist eine der fußballerisch stärksten Teams, das eigentlich ganz nach oben gehört.“ Nach holprigem Saisonstart haben sich die „Störche“ mittlerweile auf Platz acht etabliert. „Wir müssen uns taktisch gut verhalten, fußballerisch werden wir nicht mithalten können“, der – wie im Hinspiel – auf das Glück hofft, welches dem Aufsteiger in den vergangenen Spielen durchaus nicht immer hold war.
7. Dezember 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 04.01.14 LVM-Cup   6. Platz

Überraschungen und Favoritenstürze

Kreisligist TSV Süderlügum sichert sich im letzten Spiel den Erfolg beim Hallen-Fußballturnier der SG Langenhorn-Enge um den LVM-Cup
Außenseiter als Turniersieger: Die Kreisliga-Fußballer des TSV Süderlügum ließen alle höherklassigen Gegner hinter sich. Foto: pu
Langenhorn (pu) -

Das Hallen-Fußballturnier der SG Langenhorn-Enge um den LVM-Cup ist immer für Überraschungen gut. Davon konnten sich die gut 300 Zuschauer in der gut gefüllten Sporthalle in Langenhorn bei der vierten Auflage überzeugen. Bei den sieben Mannschaften, die im Modus jeder gegen jeden spielten, gab es ein ständiges Auf und Ab, die Live-Tabelle wurde immer wieder durcheinander gewirbelt.

In Bodenlage: Matthias Jensen (SG Ladelund-Achtrup-Leck) klärt vor den Husumern Tobias Wetzel und Sebastian Kiesbye (links).

So blieb es spannend bis zur letzten Sekunde im 21. und letzten Spiel. Gleich drei Mannschaften hatten da noch die Chance auf den Turniersieg: Der Gewinner der Partie des TSV Süderlügum gegen SV BW Löwenstedt – und bei einem Remis auch noch die Gastgeber SG Langenhorn-Enge. Süderlügum gewann das „Endspiel“ dank des frühen Treffers von Gerwin Glewe (1. Minute) mit 1:0, durfte über den Turniersieg und den LVM-Pokal jubeln.

„Wir sind super zufrieden mit dem Zuspruch. Das ist guter Fußball hier und Emotionen und Einsatz gehören beim Fußball dazu. Und es ist ausgeglichen wie noch nie“, freute sich Richard Heylmann von der SG Langenhorn-Enge über das spannende Turnier. Auch wenn es manchmal auf dem Platz etwas hitzig wurde, blieb es sehr fair. Die drei jungen Unparteiischen der SG Langenhorn-Enge – Timo Christiansen, Marvin Niemeyer und Robin Horak – hatten alles weitgehend im Griff.

Bereits die ersten Spiele zeigten: Favoriten gab es diesmal nicht. Die Gastgeber schlugen zum Auftakt Löwenstedt mit 2:0, Frisia besiegte Husum mit 1:0 und Süderlügum spielte 0:0 gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL). Auch danach waren Überraschungen an der Tagesordnung. Adelby schlug Langenhorn-Enge mit 1:0, Löwenstedt gewann das Derby gegen Frisia mit 3:1, Husum kam mit dem 1:0 gegen die SG LAL zum ersten Sieg und Süderlügum gewann gegen Adelby mit 2:0.

„Ich danke der SG Langenhorn-Enge für dieses gute Turnier, auch wenn die Schiedsrichterleistungen nicht immer berauschend waren. Wir haben es nicht geschafft, uns im Turnier zu steigern, uns fehlte die Stabilität”, befand Löwenstedts Trainer Bernd Hansen. Nach 14 der 21 Partien lag die SG Langenhorn-Enge mit 9 Punkten auf Siegkurs vor Süderlügum (7) und Adelby (7). Titelverteidíger Husum (4) war nur Vierter punktgleich vor Löwenstedt (4), SG LAL (4) und Frisia (4). Die Gastgeber hatten die große Chance, im Derby gegen die SG LAL für eine Vorentscheidung zu sorgen, verlor aber trotz einer 1:0-Führung noch mit 1:2. Die SG LAL gewann auch noch das Derby gegen Frisia mit 2:1 und lag plötzlich ganz vorn. Die Gastgeber vergaben beim 1:1 gegen Süderlügum auch den zweiten Matchball. So entschied erst das letzte Spiel über den Turniersieg. „Das war ein schönes Turnier. Uns hätte ein 1:1 gegen die SG LAL zum Turniersieg gereicht”, freute sich Frank Schollek dennoch über den zweiten Platz – und gönnte seinem Heimverein den Turniersieg.

„Mehr geht nicht! Meine Jungs haben ein super Turnier gespielt und am Ende wohl auch verdient gewonnen. Jetzt freuen wir uns auf das Turnier am Sonnabend in Lindholm”, war der Süderlügumer Trainer Kai Nielsen begeistert von der Vorstellung seiner Mannschaft.

Beste Torschützen waren Yannick Sörensen (SV Adelby) und Jannick Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm) mit je vier Treffern. Zum besten Torhüter wählten die Trainer Frank Schaarschmidt (SG Langenhorn-Enge).
6. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum und Frisia im doppelten Hallen-Einsatz

SH-Ligist und Verbandsliga-Spitzenteam spielen heute in Langenhorn und am Sonntag beim team-Cup in Flensburg
2013 belegte die Husumer SV – hier Erion Alla (li.) im Duell mit Len Aike Strömer von Flensburg 08 – Platz drei in der Fördehalle. Foto: dewa
Husum (usc) - Jeweils drei Hallenturniere spielen die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV und die Verbandsliga-Kicker des SV Frisia 03 Risum-Lindholm in der Winterpause – zwei davon gehen heute und morgen über die Bühne. Beide Teams sind heute beim LVM-Cup der SG Langenhorn-Enge (wir berichteten) und am Sonntag beim team-Cup des Polizei SVFlensburg im Einsatz. „Vielleicht schaffen wir es in Flensburg in die Endrunde“, sagt Frisia-Coach Bodo Schmidt, der auf der Rückreise aus dem Kurzurlaub ist. Er wird am Sonntag dabei sein, in Langenhorn steht Björn Petersen an der Bande. Umgekehrt ist es bei Husum: Malte Köster ist heute dabei, am Sonntag betreut Andre Teubler die Stormstädter. Im vergangenen Jahr wurde Husum Dritter – das darf gerne noch einmal passieren. „Allerdings haben wir Weiche in der Gruppe und mit Lindholm und Angeln zwei gute Hallenmannschaften“, gibt Köster zu bedenken. Bei beiden Turnieren gibt Mittelfeldspieler Sebastian Lühr seinen Ausstand – er geht in die USA zurück. Für die neuen Spieler (wir berichteten) liegt noch keine Spielgenehmigung vom Fußballverband vor.
4. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Hallenfußball

Verbandsliga-Quartett jagt die Husumer SV

Langenhorn (pu) - Bei der vierten Auflage des LVM-Cups der SG Langenhorn-Enge in der Sporthalle Langenhorn am Sonnabend (Beginn 15 Uhr) gibt es wieder spannenden Hallen-Fußball zu sehen. Neben dem Titelverteidiger und SH-Ligisten Husumer SV treten die vier Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge, SV Blau-Weiß Löwenstedt, SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die SG Ladelund-Achtrup-Leck sowie der TSV Süderlügum (Kreisliga) und der SV Adelby (Kreisliga 2 Schleswig-Flensburg) an. Gespielt wird im Modus jeder gegen jeden, die Spielzeit beträgt zwölf Minuten. Den Siegerpokal stiften die LVM-Versicherungen Prahl und Geertz aus Leck. Preisgeld gibt es keines – Spaß und die Bewegung stehen im Vordergrund. Außerdem dürfen sich die Zuschauer auf technische Raffinessen von Dirk Enseleit und seinem Team freuen.
3. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 05.01.14 team Cup   Vorrunde

Überraschungserfolg für den TSB

Flensburger Kreisligist gewinnt das Finale beim PSV-Turnier mit 2:1 gegen 08 / Weiche enttäuscht und scheidet in der Vorrunde aus
Bester Spieler des Turniers: Tanju Hassanoglou (li.) von Flensburg 08 im Zweikampf mit dem Schleswiger Jesper Lausen. Foto: Dewanger
Flensburg (Wilfried Simon) - Der 4. team cup des Polizei SV Flensburg endete mit einer dicken Überraschung. Fußball-Kreisligist TSB Flensburg gewann das „Traumfinale“ – zumindest aus Flensburger Sicht – gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Flensburg 08 mit 2:1. Platz drei sicherte sich Verbandsligist FC Angeln 02 durch einen 5:4-Erfolg im Neunmeterschießen über den Ligakonkurrenten SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Trotz der fehlenden großen Namen wie Holstein Kiel, VfR Neumünster oder VfB Lübeck sahen 1000 insgesamt zufriedene Zuschauer in der Fördehalle ansehnlichen Hallenfußball.
Überraschungssieger TSB Flensburg mit Pokal und Siegerscheck. Foto: jös

Schon in den Vorrundenspielen ging es hoch her. In der Gruppe A schienen die Kräfteverhältnisse klar. Regionalligist ETSV Weiche war als Favorit fürs Halbfinale praktisch gesetzt. Doch es kam anders. Das Team von Daniel Jurgeleit scheiterte nach einem insgesamt desolaten Auftreten. Im entscheidenden Vorrundenspiel verloren die Flensburger gegen Lindholm mit 0:1. Für Ligamanager Henning Natusch gab es dafür keine Entschuldigung: „Das war eine ganz schwache Leistung der gesamten Mannschaft. Schließlich sind wir mit Spielern angetreten, die alle den Anspruch erheben, in der Regionalliga zu spielen.“

Durch den knappen Erfolg qualifizierte sich Risum-Lindholm als Zweiter für das Halbfinale hinter dem starken FC Angeln 02. Die Rängen vier und fünf belegten SH-Ligist Husumer SV und Kreisligist PSV Flensburg. Der Veranstalter wartete allerdings mit überraschenden Ergebnissen auf. Gegen Lindholm hieß es 0:0. Und durch ein 3:3 vermasselten die Wicknig-Kicker der Husumer SV den Einzug ins Semifinale.

Die Gruppe B wurde von den Traditionsvereinen TSB und 08 dominiert. Durch drei Siege und ein 0:0 im direkten Vergleich mit die Blau-Gelben sicherte sich TSB den Gruppensieg. Für den Liga-Verantwortlichen Holger Sohrweide, „war unser Auftreten wesentlich souveräner als beim SdU-Cup vor einer Woche“. Ebenso ungefährdet belegte Flensburg 08 den zweiten Gruppenplatz. Die folgenden Ränge belegten Schleswig 06, die dänische Regionalauswahl vom Ex-Flensburger Carsten Schwaermer und VfB Nordmark Flensburg als Gruppenletzter. Das behagte VfB-Trainer Rüdiger Boysen überhaupt nicht: „Meine Mannschaft hat einfach keine Konstanz gezeigt.“

Im Semifinale lieferten sich der FC Angeln und Flensburg 08 einen offensiven Kampf. Zweimal gingen die Angeliter durch Björn Lass (3.) und Christian Döhrwaldt (5.) in Front. Den Rückstand glichen die Fördestädter jedoch postwendend durch Rinor Kuci (4.) und Tanju Hassanoglou (6.) aus. Und in der Schlussphase machten die 08er richtig Druck. Mit vier weiteren Treffern durch Lukas Linhardt und Rinor Kuci (je 2) schraubten sie das Ergebnis auf 6:2. Das zweite Halbfinale zwischen TSB und Risum-Lindholm war nicht so torreich – aber spannend. Die Flensburger bestimmten das Spielgeschehen, doch die Nordfriesen gingen durch ihren Oldie Björn Petersen (4.) in Führung. Einer der besten TSBer, Lars-Ole Puttins (7.), glich verdientermaßen aus. Als alles schon auf eine Verlängerung zusteuerte, fiel doch noch die Entscheidung. Lasse Sohrweide wurde in der Schlusssekunde regelrecht in die Bande gecheckt. Den fälligen Neunmeter verwandelte er selbst zum 2:1.

Das Finale war von Taktik geprägt. Zwar zeigten die TSBer mehr Initiative, doch Vadim Galinger brachte 08 mit 1:0 (3.) in Führung. Davon wenig beeindruckt, schlug die Press-Truppe durch einen Treffer von Andreas von Diczelski zurück (6.). Das entscheidende Tor zum TSB-Turniersieg glückte Zugang Jan-Niklas Gruhlke (9.).

Der TSB sicherte sich nicht nur den Wanderpokal, sondern auch den Siegerscheck von 750 Euro. „Unsere Mannschaft hat voll überzeugt. Wir haben kompakt gestanden und guten Kombinationsfußball gezeigt“, meinte das Trainerduo „Jockel“ Press und Ingo Lüthje. 08-Coach Frank Papenberg haderte ein wenig mit Schiedsrichter-Entscheidungen. „Dennoch muss ich sagen, der TSB hat verdient gewonnen.“ Sein Team konnte sich mit einem Preisgeld von 350 Euro trösten. Als bester Torhüter wurde Tore Wächter (Angeln 02) und als bester Spieler Tanju Hassanoglou (08) ausgezeichnet. Die Torjägerkrone musste ausgelost werden, da sechs Spieler vier Treffer erzielten. Glücklicher Gewinner war Vadim Galinger (08). Die Ausgezeichneten erhielten einen Scheck von 50 Euro.

Chef-Organisator Dirk Grünberg war sichtlich zufrieden: „Auch wenn das Turnier dieses Mal den Regionalcharakter hatte, war ich mit den sportlichen Leistungen und dem Zuschauerzuspruch sehr zufrieden.“ Uwe Naffin vom Hauptsponsor team baucenter ergänzte: „Es ist schon eine tolle Leistung, die der PSV zum 16. Mal wieder auf die Beine gestellt hat.“
6. Januar 2014 · Flensburger Tageblatt

SV Frisia 03 Vierter in der Fördehalle

Kreisligist TSB gewinnt das Flensburger Hallenturnier im Finale gegen 08 / Husum in der Vorrunde raus
An der Wand lang: Bosse Wollenweber von der Husumer SV enteilt zwei Spielern des FC Angeln 02. Die Nordfriesen unterlagen dem späteren Drittplatzierten 1:3. Foto: dewanger
Flensburg (wsi) -

Fußball-Kreisligist TSB Flensburg hat gestern in der Fördehalle das Hallenturnier um den „team-Cup“ des PSV Flensburg gewonnen. Im Finale besiegte der TSB den Lokalrivalen und SH-Ligisten 2:1. Platz drei sicherte sich Verbandsligist FC Angeln 02 mit einem 5:4-Erfolg im Neunmeterschießen über den Ligakonkurrenten SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

In der Gruppe A schienen die Kräfteverhältnisse klar. Zumindest war Regionalligist ETSVWeiche als hoher Favorit für das Halbfinale praktisch gesetzt. Es kam jedoch anders – das Team von Trainer Daniel Jurgeleit scheiterte nach insgesamt desolatem Auftreten. Im entscheidenden Vorrundenspiel gab es ein 0:1 gegen Frisia. Für ETSV-Liga-Manager Henning Natusch gab es dafür keine Entschuldigung: „Das war eine ganz schwache Leistung der gesamten Mannschaft. Schließlich sind wir mit Spielern angetreten, die alle den Anspruch erheben, in der Regionalliga zu spielen.“ Mit dem Erfolg qualifizierte sich Frisia als Zweiter für das Halbfinale hinter dem mit gutem Hallenfußball glänzende FC Angeln 02. Gastgeber PSV Flensburg vermasselte SH-Ligist Husumer SV mit einem 3:3 das Weiterkommen. Husum hatte Frisia 3:0 geschlagen und gegen Weiche ein 0:0 erreicht.

Spannend verlief das Halbfinale zwischen dem TSB Flensburg und Frisia. Die Flensburger bestimmten das Spielgeschehen und hatten mehr Ballbesitz, Björn Petersen brachte die Nordfriesen aber nach vier Minuten in Führung. Lars-Ole Puttins glich drei Minuten später aus. Als alles schon auf eine Verlängerung zusteuerte, fiel in der regulären Spielzeit doch noch die Entscheidung. Lasse Sohrweide wurde in der Schlusssekunde gegen die Bande gecheckt, den fälligen Neunmeter verwandelte der Gefoulte selbst zum 2:1. Das Neunmeterschießen um den dritten Platz entschied FC Angeln 02 5:4 gegen Frisia 03 für sich – in der Vorrunde hatte die Mannschaft von Bodo Schmidt noch mit 4:1 die Oberhand behalten.

Das Finale zwischen TSB und 08 bot wenig Spektakuläres, es war von Taktik geprägt. Vadim Galinger brachte 08 in Führung, Andreas von Diczelski und Neuzugang Jan-Niklas Gruhlke drehten das Spiel zu Gunsten des Außenseiters. Der TSB sicherte sich den Wanderpokal und 750 Euro Preisgeld. „Unsere Mannschaft hat voll überzeugt. Wir haben kompakt gestanden und guten Kombinationsfußball gezeigt“, befanden die Trainer Joachim Press und Ingo Lüthje. Für 08 blieben 350 Euro. Alle weiteren platzierten Teams gewannen Geld- oder Sachpreise. Als bester Torhüter wurde Tore Wächter (FC Angeln 02) und als bester Spieler Tanju Hassanoglou (Flensburg 08) ausgezeichnet. Die Torjägerkrone musste ausgelost werden, da sechs Spieler vier Treffer erzielt hatten. Das Los fiel auf Vadim Galinger (Flensburg 08).
6. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husum und Frisia im doppelten Hallen-Einsatz

SH-Ligist und Verbandsliga-Spitzenteam spielen heute in Langenhorn und am Sonntag beim team-Cup in Flensburg
2013 belegte die Husumer SV – hier Erion Alla (li.) im Duell mit Len Aike Strömer von Flensburg 08 – Platz drei in der Fördehalle. Foto: dewa
Husum (usc) - Jeweils drei Hallenturniere spielen die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV und die Verbandsliga-Kicker des SV Frisia 03 Risum-Lindholm in der Winterpause – zwei davon gehen heute und morgen über die Bühne. Beide Teams sind heute beim LVM-Cup der SG Langenhorn-Enge (wir berichteten) und am Sonntag beim team-Cup des Polizei SVFlensburg im Einsatz. „Vielleicht schaffen wir es in Flensburg in die Endrunde“, sagt Frisia-Coach Bodo Schmidt, der auf der Rückreise aus dem Kurzurlaub ist. Er wird am Sonntag dabei sein, in Langenhorn steht Björn Petersen an der Bande. Umgekehrt ist es bei Husum: Malte Köster ist heute dabei, am Sonntag betreut Andre Teubler die Stormstädter. Im vergangenen Jahr wurde Husum Dritter – das darf gerne noch einmal passieren. „Allerdings haben wir Weiche in der Gruppe und mit Lindholm und Angeln zwei gute Hallenmannschaften“, gibt Köster zu bedenken. Bei beiden Turnieren gibt Mittelfeldspieler Sebastian Lühr seinen Ausstand – er geht in die USA zurück. Für die neuen Spieler (wir berichteten) liegt noch keine Spielgenehmigung vom Fußballverband vor.
4. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Attraktives Teilnehmerfeld beim Turnier des PSV Flensburg

Flensburg (wsi/joh) - Das traditionelle Hallenfußballturnier des Polizei SV Flensburg verläuft in diesem Jahr etwas anders. Nicht die Topteams aus Kiel, Lübeck oder Neumünster bestimmen am Sonntag in der 16. Auflage die Szenerie, sondern Mannschaften aus der Region. Ab 11 Uhr geht es in der Flensburger Fördehalle wieder rund. Anführt wird das Feld des 4. team cup von Regionalligist und Titelverteidiger ETSV Weiche. Chef-Organisator Dirk Grünberg ist sehr zufrieden mit der Auswahl der Teams: „Wir haben ein hervorragend besetztes Teilnehmerfeld zusammen.“

In der Gruppe A ist der ETSV Weiche klarer Favorit. Die Mannschaft bot im vergangenen Jahr sehenswerten Hallenfußball. Trainer Daniel Jurgeleit nimmt das Turnier sehr ernst. „Wir wollen uns den Flensburger Fans gut präsentieren und unseren Titel verteidigen.“ Das Team hat sich in dieser Saison noch viel vorgenommen und steht als Tabellensechster nur fünf Punkte hinter Spitzenreiter VfL Wolfsburg II. Höhepunkt wird wohl das SHFV-Pokalfinale gegen Holstein Kiel.

Aber die Gruppengegner sind nicht zu unterschätzen. Auch wenn SH-Ligist Husumer SV als Aufsteiger bisher noch nicht den gewünschten Erfolg aufweisen kann (Platz 17), versteht es das Team von Trainer Malte Köster durchaus, auch in der Halle zu glänzen. Leistungsmäßig auf einem Level mit den Stormstädtern sind die Verbandsligisten FC Angeln 02 (2.) und SVFrisia 03 Risum-Lindholm (3.). Beide Teams haben noch den Aufstieg im Blick. Krasser Außenseiter in der Gruppe ist das Veranstalter-Team aus der Kreisliga. „Unsere Mannschaft wird jedoch versuchen, den einen oder anderen Gegner zu ärgern“, hofft Grünberg.

In Gruppe B nimmt Flensburg 08 die Favoritenstellung ein. Der Tabellensiebte der SH-Liga hat in den vergangenen Jahren stets eine gute Rolle gespielt. Mit den Verbandsligisten VfB Nordmark Flensburg (5.) und Schleswig 06 (7.) haben die Blau-Gelben zwei Teams in der Gruppe, die in der bisherigen Spielzeit eher durchschnittliche Leistungen zeigten. Interessant wird es, wie sich der TSB Flensburg verkaufen wird. Der souveräne Kreisliga-Tabellenführer verspricht nach einem Jahr Abstinenz ein belebendes Element zu werden. Internationalen Touch verleiht wieder eine dänische Regionalauswahl. Betreut wird sie vom Ex-Flensburger Carsten Schwaermer und setzt sich aus Spielern von Nordals BK und Egen UI zusammen. Grünberg freut sich auf die Nachbarn, „weil sie im vergangenen Jahr für positive Schlagzeilen gesorgt haben“.

An den Abläufen des team cup, der wieder vom team baucenter gesponsert wird, hat sich nichts geändert. Die beiden Gruppenersten ermitteln im K.o.-System den Turniersieger. Die Spieldauer beträgt 12 Minuten. Neben dem Wanderpokal wird ein erhöhtes Preisgeld von 1200 Euro ausgespielt. Alle Platzierten erhalten Geld- oder Sachpreise. Zudem werden der beste Spieler, beste Torwart und der Torschützenkönig ausgezeichnet. „Die Veranstaltung soll ein Event für die gesamte Familie sein“, sagt Grünberg. Deshalb gibt es wieder Torwandschießen, eine große Kinderschminkaktion sowie eine riesige Tombola. Eintritt: 5 Euro; Frauen, Kinder zahlen nichts.

4. team Cup
Der Spielplan:
Vorrunde:
11:00 (A): ETSV Weiche – Husumer SV
11:14 (B): Flensburg 08 – VfB Nordmark
11:28 (A): FC Angeln –Frisia Lindholm 11:42 (B): TSB Flensburg – DK-Auswahl 
11:56 (A): PSV Flensburg – ETSV Weiche
12:10 (B): Schleswig 06 – Flensburg 08 12:24 (A): Husumer SV – FC Angeln
12:38 (B): DK-Auswahl – VfB Nordmark
12:52 (A): Frisia Lindholm – PSV Flensburg
13:06 (B): TSB Flensburg – Schleswig 06
13:20 (A): ETSV Weiche – FC Angeln
13:34 (B): Flensburg 08 – DK-Auswahl
13:48 (A): Husumer SV – Frisia Lindholm
14:02 (B): VfB Nordmark – TSB Flensburg
14:16 (A): FC Angeln – PSV Flensburg
14:30 (B): Schleswig 06 – DK-Auswahl
14:44 (A): Frisia Lindholm – ETSV Weiche
14:58 (B): TSB Flensburg – Flensburg 08
15:12 (A): PSV Flensburg – Husumer SV
15:26 (B): Schleswig 06 – VfB Nordmark
15:40 Uhr: Showeinlage
Halbfinale: 15:55 Uhr: Sieger A – Zweiter B, 16:10 Uhr: Sieger B – Zweiter A Spiel um Platz drei: 16:25 Uhr. 
Finale: 16:35 Uhr.

4. Januar 2014 · Flensburger Tageblatt, (Schlei Bote)

PSV-Cup: Weiche führt das Feld an

Zehn Teams aus der Region bei der 16. Auflage am 5. Januar
Flensburg (wsi) - Das Gründungsjahr des Traditionsvereins Polizei SV Flensburg ist das Jahr 1924. So feiern die Grün-Weißen im kommenden Jahr ihren 90. Geburtstag. Mit vielen Veranstaltungen wird dieses Jubiläum begangen. Als würdevolle Einstimmung dient zum Jahresanfang die 16. Auflage des in der Flensburger Fußballszene zur festen Größe gewachsene PSV-Hallenturniers, das zum vierten Mal als team cup ausgespielt wird.

Der 4. team cup 2014 am Sonntag, 5. Januar, in der Flensburger Fördehalle ist sozusagen eine Einstimmung auf das topbesetzte Flensburger Hallenturnier drei Tage später (8. Januar) in der Flens-Arena, wo die Zweitligisten FC St. Pauli, und Arminia Bielefeld, Drittligist VfL Osnabrück, der dänische Superdivisionär Sønderjysk Elitesport, der ETSV Weiche und eine schleswig-holsteinische Nord-Auswahl aufeinander treffen.

Auch das Feld in der Fördehalle kann sich sehen lassen. Allerdings hat der Veranstalter um Chef-Organisator Dirk Grünberg diesmal das Hauptaugenmerk auf Amateurteams aus der Region gelegt. „Wir haben auf Mannschaften, wie Holstein Kiel II, VfB Lübeck oder VfR Neumünster verzichtet. Denn wir können uns sehr gut vorstellen, dass wir mit regionalen Vereinen auch das Interesse der fußballbegeisterten Flensburger wecken“, sagt Grünberg. Das Teilnehmerfeld wird angeführt von dem erfolgreichen Regionalligisten und Pokalverteidiger ETSV Weiche. Als Tabellensechster liegt das spielstarke Team von Daniel Jurgeleit nur fünf Punkte hinter Spitzenreiter VfL Wolfsburg II (U 23). Den illustren Kreis der Konkurrenten führen zwei Schleswig-Holstein-Ligisten an: Flensburg 08 und die HusumerSV. Für beide Mannschaften verlief die Hinrunde sehr unterschiedlich. Die Fördestädter zogen sich nach dem großen personellen Aderlass zum Saisonstart recht achtbar aus der Affäre (7.). Sie verpassten aber knapp die Qualifikation für das Hallenmasters in Kiel. Der nordfriesische Aufsteiger überwintert auf einem Abstiegsplatz (17.). Neben den vier Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm, FC Angeln 02, Schleswig 06 und VfB Nordmark Flensburg erhält das PSV-Turnier auch wieder einen internationalen Anstrich. Wie im Vorjahr tritt eine vom Ex-Flensburger Carsten Schwaermer betreute dänische Regionalauswahl an. „Darüber freuen wir uns sehr“, sagt Grünberg, „weil dieses Team im Vorjahr nicht nur durch fußballerische Leistungen, sondern auch durch faires Auftreten positiv auffiel.“ Neben der Mannschaft von Veranstalter PSV Flensburg komplettiert Kreisliga-Konkurrent TSB Flensburg das Teilnehmerfeld beim 4. team cup, der vom team baucenters Wanderup gesponsert wird.

Gespielt wird am 5. Januar ab 11 Uhr wieder in zwei Fünfergruppen. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Semifinals, aus denen dann der Turniersieger ermittelt wird. Neben dem Wanderpokal gibt es wieder Preis- und Sachprämien ausgelobt. „ Wir wollen wieder schönen Hallenfußball sehen. Aber es soll auch der familiäre Charakter des Events mit einem tollen Rahmenprogramm erhalten bleiben“, betont Grünberg.

Eintritt: 5 Euro, Kinder und Frauen frei.

17. Dezember 2013 · Flensburger Tageblatt
HKM 11.01.14 Hallen-Futsal-KM   1. Platz

Zufrieden mit der Variante Futsal

Husumer SV erneut Kreismeister in der Halle / Am 1. Februar geht’s zu den Landes-Titelkämpfen in die Lübecker Hansehalle

Gut gelaunte Sieger: Die Fußballer der Husumer SV mit Trainer Malte Köster (oben re.). Fotos: Heike Klein

Husums Sebastian Kiesbye (Mitte) wird von den Oldenswortern Daniel Dau (re.) und Bahne Hansen bedrängt.

 

Die Husumer SV ist erneut Futsal-Kreismeister Nordfrieslands. Am 1. Februar geht's nun zu den Landes-Titelkämpfen in die Lübecker Hansehalle.

Sechs Spiel, sechs Siege, lediglich zwei Gegentore – am Erfolg der Husumer SV bei den Futsal-Hallen-Kreismeisterschaften in Rantrum gab es nichts zu rütteln. Die Mannschaft von Trainer Malte Köster sicherte sich zum zweiten Mal nach 2013 den Titel und vertritt Nordfriesland nun bei den Landesmeisterschaften am 1. Februar in der Lübecker Hansehalle. Dort sind sowohl Vereins- als auch Freizeitmannschaften am Start.

Malte Köster freute sich über den Erfolg, hatte aber auch einen Verbesserungs-Vorschlag: "Vielleicht kann man die Kreismeisterschaften früher austragen, zum Beispiel zwischen Weihnachten und Neujahr. Dann wäre man früher durch mit der Hallenrunde – so stört es die Vorbereitung auf die Rückserie etwas." Das erste Punktspiel steht am 15. Februar auf dem Programm.

Mit dem Turnier war Köster zufrieden. "Eine schöne Sache, Futsal sollte sich durchsetzen. Technisch gute Mannschaften haben keinen Nachteil gegen robuster spielende Teams. Und Futsal nimmt die Härte aus dem Spiel, gerade in Derbys", sagte er.

So sah es auch Heino Witt vom TSV Rantrum, der die Meisterschaft für den Kreisfußballverband mit organisiert hatte: "Es waren ansprechende Spiele, und ich denke, dass es den Spielern gefallen hat." Wichtig für beide: "Das Geklammere an den Banden gibt es beim Futsal nicht", betonten Witt und Köster.

Mannschaften, die auf Härte setzen, sammeln Teamfouls und bestrafen sich damit selbst. Luft nach oben gibt es sowohl bei der Teilnehmerzahl (neun Mannschaften, im Vorjahr sechs) als auch bei der Zuschauerresonanz. Knapp 100 Zuschauer wollten die Partien in Rantrum sehen.

Das schönste Tor des Turniers war auch das letzte. Im Finale nahm Husums Stürmer Sebastian Kiesbye einen Ball volley und drosch ihn aus zehn Metern unter die Latte.

Husum gewann 3:1 gegen das starke Team von IF Tönning, das im Endspiel in Führung gegangen war – es war der erste Rückstand für Husum im Turnier.

Das Kreisliga-Duell um Rang drei entschied die SG Oldenswort/Witzwort im Siebenmeter-Schießen 2:1 gegen den TSV Hattstedt für sich. Vorzeitig die Segel streichen mussten die Verbandsligisten TSV Rantrum und SV Blau-Weiß Löwenstedt.

"Zu viele Chancen ausgelassen", habe Rantrum, so Heino Witt. Und Löwenstedt war wegen des zeitgleichen Turniers in Risum-Lindholm nicht mit der stärksten Mannschaft gekommen.

Einen Punkt holte Kreisligist SZ Arlewatt, leer aus ging der MTV Schwabstedt aus der Kreisklasse B Süd.

14. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreismeisterschaft

Husumer SV verteidigt den Futsal-Titel

Rantrum (sh:z) - Die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV sind erneut Kreismeister im Futsal. Die Mannschaft von Trainer Malte Köster besiegte den Verbandsligisten IF Tönning im Finale von Rantrum mit 3:1 und qualifizierte sich für die Landesmeisterschaft am 1. Februar in Kiel. Rang drei ging an die SG Oldenswort/Witzwort, die das Kreisliga-Duell gegen den TSV Hattstedt 2:1 im Siebenmeterschießen gewann.
13. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Neun Teams ermitteln den Kreismeister im Futsal

Rantrum (sh:z) - Zur Premiere kamen sechs Mannschaften, bei der zweiten Auflage sind es bereits neun. So wird der Hallenkreismeister der Futsal-Männer am Sonnabend ab 11 Uhr in der Rantrumer Sporthalle in zwei Gruppen ermittelt. In der ersten spielen Titelverteidiger Husumer SV (SH-Liga), BW Löwenstedt (Verbandsliga), SG Oldenswort/Witzwort, SG Eiderstedt (Kreisliga) und MTV Schwabstedt (Kreisklasse), in Gruppe zwei Ausrichter TSV Rantrum, IF Tönning (beide Verbandsliga), TSV Hattstedt und SZ Arlewatt (beide Kreisliga). Die ersten Zwei jeder Gruppe ziehen in die Halbfinals (ab 15.45 Uhr) ein. Die Verlierer ermitteln in einem Entscheidungsschießen den Turnierdritten und die beiden Sieger ab 16.45 Uhr den Meister. Rantrums Ligaobmann Heino Witt hofft auf eine ähnlich gelungene Veranstaltung wie im Vorjahr mit spannenden Spielen und vielen Zuschauern.
10. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Futsal

Gesucht: Teams für die Kreismeisterschaft

Husum (usc) - Futsal, die südamerikanische Variante des Hallen-Fußballs mit weniger springendem Ball und veränderten Regeln, verbreitet sich auch im Kreis Nordfriesland. Die Juniorinnen, Junioren und Frauen spielen bei ihren Turnieren um die Kreismeisterschaft nach Futsal-Regeln, auch bei den Männern wurde im vergangenen Jahr erstmals Futsal gespielt – und die Resonanz beim damaligen Meister Husumer SV war durchaus positiv. Doch es könnten sich noch mehr Teams melden – findet jedenfalls der Kreis-Fußballverband. Wolfgang Stöhrmann vom Spielausschuss schrieb im Sommer alle Herren-Mannschaften an und warb um Beteiligung, doch die Resonanz war bislang eher überschaubar. Sechs Teams – Husumer SV, TSV Rantrum, SV Blau-Weiß Löwenstedt, SG Oldenswort-Witzwort, SG Eiderstedt und MTV Schwabstedt – haben bislang gemeldet. Das Finalturnier richtet (wie im Vorjahr) der TSV Rantrum am Sonnabend, 11. Januar, aus. Die Vorrunden (wenn es denn welche gibt) sollen bis zum 4./5. Januar gespielt sein. Stöhrmann hat die Anmeldefrist deshalb noch einmal verlängert – bis zum Sonnabend, 2. November, können sich interessierte Vereine bei ihm, seinem Kollegen Heino Witt sowie bei Bertus Bold (Frauenteams) anmelden – entweder über das elektronische Postfach oder per E-Mail (Adressen siehe unten). Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) gibt sechs Kreismeistern die Chance, sich an der Endrunde auf Landesebene zu beteiligen. Das Finale wird am 1. Februar 2014 gespielt.

E-Mail: Wolfgang Stöhrmann (w-stoehrmann@kabelmail.de, Heino Witt (h.m.witt@t-online.de), Bertus Bold (frauenfussball-nf@web.de).

22. Oktober 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

Test 30.01.14 ETSV Weiche Flensburg Husumer SV 1:0
Fußball

Weiche gewinnt auch das sechste Testspiel

Gravenstein (joh) - Sechstes Testspiel, sechster Sieg. Die Regionalliga-Fußballer des ETSV Weiche besiegten in Gravenstein/Dänemark den SH-Ligisten Husumer SV mit 1:0 (1:0). Den Siegtreffer für die Mannschaft von Trainer Daniel Jurgeleit erzielte auf dem schneebedeckten, aber sehr gut bespielbaren Kunstrasen Leif Carstensen in der 16. Minute. So richtig rund lief es allerdings nicht bei den Flensburgern. „In den vorangegangenen Testspielen hat sich die Mannschaft laufstark und kombinationsfreudig präsentiert. Diesmal hatte sie einen Durchhänger – aber das kommt vor“, meinte ETSV-Ligamanager Henning Natusch. Husum stand in der Defensive gut und zeigte eine engagierte Leistung. Weitere Weicher Großchancen vergaben Pierre Didier Webessie, der aus fünf Metern an HSV-Keeper Finn Hübner scheiterte, und Tim Wulff mit einem Kopfball an die Latte. Kurz vor Schluss vergab Husums Torjäger Sebastian Kiesbye den Ausgleich, als er nach toller Einzelleistung den Ball nicht an Torhüter Florian Kirschke vorbei bekam. Heute wartet bei IF Kolding in Dänemark (14.15 Uhr) der nächste Härtetest auf Weiche. Das Gerücht, dass der 1. FC Köln sich für den Flensburger Mittelfeldspieler Patrick Thomsen interessiert, konnte Natusch nicht bestätigen. „Vielleicht ist das Gerücht aufgekommen, weil Patrick zwei so starke Hallenturniere gespielt hat“, mutmaßt Natusch. Zwar sind schon Scouts aus Leipzig, Berlin, Jena und Köln in Flensburg gewesen, aber „an uns hat Köln keine offizielle Anfrage gestellt“.
1. Februar 2014 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV testet heute gegen den ETSV Weiche

Gravenstein (sh:z) - „Wir nehmen das als Lauf- und Ausdauer-Einheit“, sagt Trainer Malte Köster. Die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV absolvieren heute ihr erstes Testspiel in der Rückrunden-Vorbereitung, Gegner ist um 19.30 Uhr auf Kunstrasen im dänischen Gråsten (Gravenstein) der Regionalligist ETSV Weiche. Beim Team von Daniel Jurgeleit fehlt der Ex-HusumerMarcel Cornils (Mittelfußbruch, sechs bis acht Wochen Pause). Husum hat die Vorbereitung vor zehn Tagen aufgenommen, konnte noch nicht auf dem Platz trainieren. Malte Köster: „Wir hatten den Ball noch nicht einmal am Fuß.“
30. Januar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Drei Verletzte zum Rückrundenstart

Flensburg (sh:z) - Der ETSV Weiche muss zum Rückrundenstart in der Fußball-Regionalliga auf drei Spieler verzichten. Marcello Meyer, der beim Hallenmasters in Kiel einen Syndesmosebandriss erlitten hatte, wurde bereits operiert. Er wird wohl im März wieder ins Training einsteigen. Zwar bestätigte sich bei Florian Meyer nach einer Untersuchung bei einem Spezialisten in Berlin ein vermuteter Leistenbruch nicht, dennoch wird auch er bis Ende Februar fehlen. Marcel Cornils brach sich sich beim Testspiel am vergangenen Sonntag gegen Kolding IF ohne Fremdeinwirkung den Mittelfuß. Er wird sechs bis acht Wochen pausieren müssen. „Wichtig ist für uns, dass die Spieler sich auskurieren und nicht zu früh wieder ins Training einsteigen. Dennoch hoffen wir natürlich auf eine möglichst schnelle Rückkehr“, erklärte Liga-Manager Henning Natusch. Heute testet Weiche in Grafenstein in Dänemark gegen die Husumer SV (19.30 Uhr).
30. Januar 2014 · Flensburger Tageblatt
HLM 01.02.14 Hallen-Futsal-LM Vorrunde
Futsal-Landesmeisterschaft in der Lübecker Hansehalle:

Zwei Siege reichen Husum nicht

Husums Tobias Wetzel (links) attackiert Kjell Gonda von Holstein Kiel II. Die Partie endete 2:2 – Kiel kam weiter, für Husum war nach der Vorrunde Endstation. Foto: Jürgensen

 

Die SH-Liga-Fußballer scheiden bei der Futsal-Landesmeisterschaft in Lübeck unglücklich in der Vorrunde aus. Den Titel holt Topfavorit FC Flensburg.

Lübeck (usc) - Es begann gut für die Fußballer der Husumer SV bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck: 2:0 gegen den Büdelsdorfer TSV, gar ein 4:0 gegen die SG Wilstermarsch – der SH-Ligist schien auf Kurs, in der Hansehalle das Halbfinale zu erreichen. Doch die starken Gegner kamen erst noch. Gegen den Favoriten und späteren Titelträger FC Flensburg (Spieler von 08 und vom TSB) unterlag die von Co-Trainer Andre Teubler betreute Mannschaft nach 1:0-Führung noch 1:4, gegen Holstein Kiel II reichte es nach 0:2-Rückstand nur zu einem 2:2.

Da Holstein gegen Büdelsdorf und Wilstermarsch höher gewonnen hatte, gab die Tordifferenz den Ausschlag zu Gunsten der Kieler, die später auch das Finale erreichten. Dort unterlagen sie dem FC Flensburg 1:2. Beide Teams spielen am kommenden Wochenende bei der norddeutschen Meisterschaft in Hamburg.

"Für die Jungs war es eine Erfahrung, bei einer Landesmeisterschaft zu spielen", sagte Teubler, der im Tor stand. Ihn ärgerte ein wenig die Gruppeneinteilung ("Wir hatten die ganzen starken Vereinsmannschaften in der Gruppe") und die Härte im Turnier. "Das war wie normaler Hallenfußball, nur ohne Bande. Die Schiedsrichter haben oft eine unglückliche Figur gemacht und zu wenig abgepfiffen. Schade – der Futsal-Gedanke sollte sich mehr durchsetzen."

Mit der Leistung des neunköpfigen Husumer Teams war Teubler trotz des Ausscheidens in der Vorrunde ganz zufrieden. "Wir haben die ersten beiden Spiele gewonnen, gegen den FC Flensburg war kein Kraut gewachsen. Nach dem 1:0 waren wir einfach zu grün und haben nach Kontern die Tore kassiert. Und gegen Holstein hat es nach dem Ausgleich eine Minute vor Schluss leider nicht mehr zum Siegtor gereicht."

Jetzt steht die Vorbereitung auf die Rückserie in der SH-Liga im Vordergrund: Am Sonnabend, 15. Februar, kommt der TSV Altenholz ins Friesenstadion. Am Donnerstag (19 Uhr auf dem Sportplatz in Viöl) testen die Stormstädter gegen den Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt – es ist der zweite und letzte Test nach dem 0:1 gegen den Regionalligisten ETSV Weiche am vergangenen Donnerstag. "Wir hätten gerne auch noch gegen Schleswig 06 gespielt, daraus ist aber nichts geworden", bedauerte Teubler.

Und am kommenden Wochenende geht's beim vereinsinternen Turnier (Sonnabend, 15 Uhr, Sporthalle der Iven Agßen-Schule) ein letztes Mal in die Halle.

Die Husumer SV in Lübeck: Andre Teubler (Trainer und Torwart) - Tobias Wetzel, Henning Lorenzen, Sebastian Kiesbye, Dennis Petersen, Marco Nagel, Sebastian Steglich, Daniel Hornburg, Jonas Cordts.

3. Februar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachrichten

Futsal: Mixed-Team mit Titelchancen

Lübeck (sh:z) - Viele Tore, schnelles Kurzpassspiel und tolle Einzelaktionen – all das verspricht das Futsal-Highlight des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes am Sonnabend in der Lübecker Hansehalle. Zehn Teams spielen ab 13 Uhr im Finalturnier um den Lotto-Futsal-Cup – den offiziellen Landesmeistertitel – und um die zwei Startplätze für die norddeutsche Meisterschaft am 8. Februar in Hamburg. Beim Landesfinale dabei sind unter anderem der „FC Flensburg“, ein Mix-Team mit vielen Spielern vom amtierenden Landesmeister Flensburg 08 und dem TSB Flensburg, sowie die U-23 von Holstein Kiel. Doch auch die weiteren Vereins-, Uni- und Freizeitteams wie die Husumer SV oder Jockel’s Allstars rechnen sich durchaus Chancen aus. In den Teams ist außerdem ein Großteil der Spieler dabei, die gerade in Duisburg mit der Futsal-Landesauswahl Bronze geholt hat.
31. Januar 2014 · Flensburger Tageblatt
Test 11.02.14 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 4:1
Nachrichten

Löwenstedt besiegt Husum im Test mit 4:1

Viöl (usc) - „Ich bin super zufrieden. Die Mannschaft hat gut mitgezogen“, freute sich Bernd Hansen, Trainer des Fußball-Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt. Sein Team besiegte den SH-Ligisten Husumer SV im Test auf dem Kunstrasenplatz in Viöl mit 4:1 (0:1). Die Gäste gaben im ersten Durchgang den Ton an, waren insbesondere bei Standards gefährlich. Einen Freistoß köpfte Abwehrspieler Bosse Wullenweber zur verdienten Pausenführung ein. Zur Pause wechselte Husums Coach Malte Köster drei Mal aus, darunter litt der Spielfluss etwas. BW-Torjäger Sven Nielsen erzielte auf Vorlage von Andre Tüchsen per Kopf den Ausgleich, Jannik Fust nach gelungenem Doppelpasse besorgte das 2:1 für die „Löwen“. Dennis Jäger traf per Freistoß aus 28 Metern zum 3:1, und Dennis Sönnichsen stellte im Nachschuss den Endstand her. Zuvor hatte HSV-Keeper Chris Bielinski einen Schuss von Fust abgewehrt. Bei Husum wirkten nach langen Verletzungspausen Jasper Hansen und Marco Lietzau wieder mit. „Es war nur ein Vorbereitungsspiel – aber ich verliere trotzdem nicht gerne“, sagte Köster.

13. Februar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH20 15.02.14 Husumer SV TSV Altenholz 3:3

Rückstand aufgeholt, Führung verspielt

Zwei Tore von Sebastian Kiesbye reichen den SH-Liga-Fußballern der Husumer SV nicht zum ersehnten Heimsieg gegen den TSV Altenholz
Akrobatisch: Der Altenholzer Innenverteidiger Kevin Wendt (links) klärt vor dem Husumer Angreifer Jonas Cordts. Foto: brigitte petersen

Husum (Ulrich Schröder) - Wenn die Husumer SV und der TSV Altenholz in der SH-Liga gegeneinander antreten, sind Tore garantiert: Neun Treffer fielen im Hinspiel (6:3 für Altenholz), immerhin sechs waren es am Sonnabend im Husumer Friesenstadion. 3:3 (1:2) hieß es nach 90 spannenden und wechselhaften Minuten – ein Ergebnis, mit dem weder HSV-Trainer Malte Köster noch TSVA-Coach Harry Witt am Ende zufrieden waren.

Köster wusste nicht, ob er sich über die Moral seines Teams, das ein 0:2 aufgeholt und 3:2 geführt hatte, freuen sollte. Oder doch ärgern über eine Vielzahl bester Chancen, die ungenutzt blieben? Bei Witt war das keine Frage – er war sauer: „Unser Abwehrverhalten gerade bei langen Bällen ärgert mich maßlos. Nach dem 2:0 wollten meine Spieler zaubern, haben nicht dagegen gehalten. Und das bei einer Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt.“

Noch nicht einmal eine Viertelstunde war gespielt, da deutete sich ein Debakel für den Aufsteiger an. Kevin Link (5. Minute) und der starke Abdullah Ali Kalma (13.) brachten Altenholz 2:0 in Führung. Es war gut anzusehen, wie die Gäste mit dem böigen Wind im Rücken den Ball laufen ließen. Husum wirkte anfangs wie gelähmt.

Erst nach etwa 20 Minuten wendete sich das Blatt. Malte Köster stellte von 4-1-4-1 auf 4-4-2 um, fortan unterbanden die Nordfriesen den Spielaufbau des Gegners früher. Torjäger Sebastian Kiesbye erzielte in der 27. Minute aus dem Gewühl heraus das 1:2 und hatte drei Minuten vor der Pause die Gelegenheit zum Ausgleich. „Da ist noch alles drin“, machten sich die Husumer Anhänger Mut – und lagen richtig.

Zwischen der 60. und der 75. Minute brach es förmlich über die zu Beginn so souveränen Gäste herein. Sebastian Kiesbye knallte den Ball an die Latte (61.), nur 60 Sekunden später scheiterte er freistehend an Torwart Hüsnü Özdemir. Wieder nur eine Minute später besorgte Marco Nagel mit einem feinen Freistoß aus mehr als 20 Metern den verdienten Ausgleich. Und es war noch nicht vorbei. Ein Lupfer von Sebastian Kiesbye verfehlte das Gehäuse nur knapp (66.). Dem Kapitän war es auch vorbehalten, die Partie endgültig zu drehen. Es war ein typisches Kiesbye-Tor, bei dem der Stürmer seine Schnelligkeit ausspielte. Er erlief eine Kopfball-Vorlage von Jonas Cordts, hängte Innenverteidiger Kevin Wendt locker ab, und erzielte überlegt das 3:2 (75.).

Die Entscheidung? Nein – weil auch die Abwehr der Gastgeber nicht sattelfest war. Ein langer Pass in die Schnittstelle hebelte Husums Deckung aus, Kalma dämpfte mit dem 3:3 (77.) die Husumer Euphorie nachhaltig. Es hätte dennoch zum Sieg reichen können. In der 89. Minute stoppte Torge Nissen Kiesbye vor dem Strafraum nicht regelkonform. „Notbremse“, zürnten die Husumer, doch Schiedsrichter Krüger pfiff sehr zum Ärger der Gastgeber nicht.

Und so stand am Ende statt des dringend benötigten Befreiungsschlages im Abstiegskampf das achte Unentschieden im 21. Spiel. „Das bringt uns nicht weiter“, befand Köster. Und auch Harry Witt hatte eine ganze Menge zu bemängeln: „Wir reagieren immer nur, statt selbst zu agieren.“

Husumer SV: Bielinski – Jacobsen, Rettkowski, Wullenweber, Wetzel – Nagel, Koschenz, Lorenzen (77. Herpel), Hornburg – Cordts, Kiesbye.
TSV Altenholz: Özdemir – Hodaj, Nissen, Witthöft (67. Wendt), Camps – Ceynowa, Link (85. Stahl), Jensen, Meshekrani – Kastner (79. Joswig), Kalma.
Schiedsrichter: Krüger (Großensee), unsicher. Zuschauer: 134. Tore: 0:1 Link (5.), 0:2 Kalma (13.), 1:2 Kiesbye (27.), 2:2 Nagel 63.), 3:2 Kiesbye (75.), 3:3 Kalma (77.). Beste Spieler: Jacobsen, Nagel, Kiesbye/Camps, Jensen, Kalma.

17. Februar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Altenholz verpasst Sprung auf Platz drei

Fußball-SH-Liga: Witt-Team kommt über ein 3:3-Unentschieden in Husum nicht hinaus
Altenholz' Schlussmann Hüsnü Özdemir (links) schnappt sich den Ball vor Husums Jonas Cordts (rechts). TSV-Innenverteidiger Kevin Wendt setzt seinen Körper ein. Foto: Git

Husum (usc) - Wenn die Husumer SV und der TSV Altenholz in der SH-Liga gegeneinander antreten, sind Tore garantiert: Neun Treffer fielen im Hinspiel (6:3 für Altenholz), immerhin sechs waren es im Husumer Friesenstadion. 3:3 (1:2) hieß es nach 90 spannenden und wechselhaften Minuten – ein Ergebnis, mit dem weder HSV-Trainer Malte Köster noch TSVA-Coach Harry Witt am Ende zufrieden waren.

Köster wusste nicht, ob er sich über die Moral seines Teams, das ein 0:2 aufgeholt und 3:2 geführt hatte, freuen sollte. Oder doch ärgern über eine Vielzahl bester Chancen, die ungenutzt blieben? Bei Witt war das keine Frage – er war sauer: „Unser Abwehrverhalten, gerade bei langen Bällen, ärgert mich maßlos. Nach dem 2:0 wollten meine Spieler zaubern, haben nicht dagegen gehalten. Und das bei einer Mannschaft, die im Abstiegskampf steckt.“

Noch nicht einmal eine Viertelstunde war gespielt, da deutete sich ein Debakel für den Aufsteiger an. Kevin Link (5.) und der starke Abdullah Ali Kalma (13.) brachten Altenholz 2:0 in Führung. Es war gut anzusehen, wie die Gäste mit dem böigen Wind im Rücken den Ball laufen ließen. Husum hatte dem anfangs nichts entgegen zu setzen.

Erst nach etwa 20 Minuten wendete sich das Blatt. Die Gastgeber stellten auf eine 4-4-2-Formation um. Fortan unterbanden die Nordfriesen den Spielaufbau des Gegners früher. Torjäger Sebastian Kiesbye erzielte aus dem Gewühl heraus das 1:2 (27.) und hatte drei Minuten vor der Pause die Gelegenheit zum Ausgleich.

Zwischen der 60. und der 75. Minute brach es förmlich über die Beginn so souveränen Gäste herein. Kiesbye knallte den Ball an die Latte (61.), nur 60 Sekunden später scheiterte er freistehend an Torwart Hüsnü Özdemir. Wieder nur eine Minute später besorgte Marco Nagel per Freistoß aus mehr als 20 Metern den verdienten Ausgleich. Und es war noch nicht vorbei. Ein Lupfer von Kiesbye verfehlte das Gehäuse nur knapp (66.).

Dem Kapitän war es auch vorbehalten, die Partie endgültig zu drehen. Es war ein typisches Kiesbye-Tor, bei dem der Stürmer wieder einmal seine Schnelligkeit ausspielte. Er erlief eine Kopfball-Vorlage von Jonas Cordts, hängte Wendt locker ab, und erzielte überlegt das 3:2 (75.). Die Entscheidung? Nein – weil auch die Abwehr der Gastgeber nicht sattelfest war. Ein langer Pass in die Schnittstelle hebelte Husums Deckung aus, Kalma dämpfte mit dem 3:3 (77.) die Husumer Euphorie.

Witt hatte eine ganze Menge zu bemängeln: „Wir reagieren immer nur, statt selbst zu agieren.“

Husumer SV: Bielinski – Jacobsen, Rettkowski, Wullenweber, Wetzel – Nagel, Koschenz, Lorenzen (77. Herpel), Hornburg – Cordts, Kiesbye. TSV Altenholz: Özdemir – Hodaj, Nissen, Witthöft (67. Wendt), Camps – Ceynowa, Link (85. Stahl), Jensen, Meshekrani – Kastner (79. Joswig), Kalma. SR: Krüger (Großensee) – Zuschauer: 134. Tore: 0:1 Link (5.), 0:2 Kalma (13.), 1:2 Kiesbye (27.), 2:2 Nagel 63.), 3:2 Kiesbye (75.), 3:3 Kalma (77.).


17. Februar 2014 · Eckernförder Zeitung

Husumer SV erkämpft sich einen Punkt - 3:3 im Nachholspiel gegen TSV Altenholz

Mit einem Torfestival starteten der Husumer SV und TSV Altenholz am Samstag in die Rückrunde. Im Nachholspiel der SH-Liga trennten sich beide 3:3-unentschieden. Während für Kellerkind Husum dieses Remis als Erfolg verbucht werden dürfte, hatte Spitzenteam TSV sicherlich mit etwas mehr gerechnet.

Altenholzer Blitzstart - Nach nicht mal einer Viertelstunde schien auf dem tiefen Husumer Rasen eigentlich auch schon alles entschieden zu sein, denn den Schwarz-Gelben gelang ein Blitzstart nach der Winterpause. Erst fünf Minuten waren gespielt, als Torjäger Kevin Link wieder einmal zur Stelle war und die Schwarz-Gelben früh in Führung brachte.

Kiesbye holt Husum ins Spiel zurück - Damit aber noch nicht genug: In Minute 13 hieß es bereits 0:2, Ali Kalma legte den zweiten Treffer für den TSV nach. Husum aber bewies jetzt Moral, gab sich keineswegs geschlagen und fightete sich in die Partie zurück. Nach einer knappen halben Stunden durften die Gastgeber wieder hoffen, als Sebastian Kiesbye den Anschlusstreffer besorgte hatte.

HSV dreht das Spiel komplett - Bei diesem Stand blieb es dann aber zunächst, über 30 Minuten passierte nichts Zählbares mehr. Dann aber war der Jubel groß unter den HSV-Anhägern, die sich über das 2:2 von Marco Nagel freuen durften. Fast hätte es für den Aufsteiger sogar noch zum kompletten Happy End gereicht, denn in der 75. Minute drehte Husum mit dem 3:2 durch Kiesbye den Spielverlauf komplett.

Kalma schlägt schnell zurück - Für den HSV wäre dieser Dreier im Kampf um den Klassenerhalt extrem wichtig gewesen, aber die Gastgeber brachten den knappen Vorsprung nicht über die Zeit. Nur zwei Minuten später schlug der TSV zurück. Ali Kalma stellte den Stand mit seinem zweiten Tagestreffer auf 3:3. So blieb es trotz der intensiven Schlussbemühungen beider Teams bis zum Ende.

15. Februar 2014 - Markus Wilczek - Redakteur fanreport.com

Husumer SV startet die Aufholjagd

Heute kommt der Tabellen-Fünfte TSV Altenholz zum Nachholspiel ins Friesenstadion
Rückkehrer aus Heide: Ob Sebastian Steglich heute für die Husumer SV auflaufen kann, steht noch nicht fest. Foto: gkn

Husum (Ulrich Schröder) - Er war fast etwas überrascht, dass seine Schützlinge beim Abschlusstraining auf den Rasen des Hauptplatzes im Friesenstadion durften. „Wenn nicht mehr viel Regen fällt, sollte es losgehen“, sagt Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. Heute (14 Uhr) steht das erste Punktspiel des Jahres an – der Tabellenfünfte TSV Altenholz kommt ins Stadion.

Ein Gegner, an den die Nordfriesen nicht die besten Erinnerungen haben. Am 24. August reiste der Aufsteiger, beflügelt vom überraschenden 3:2 gegen Holstein Kiel II, nach Altenholz und erlebte eine Bauchlandung. 3:6 hieß es am Ende, nach 42 Minuten hatte Husum schon 0:4 zurückgelegen. „Danach sind wir wach geworden, haben sie ein bisschen mehr unter Druck gesetzt“, erinnert sich Trainer Köster.

Doch in den ersten 45 Minuten agierte sein Tam viel zu „grün“, war nicht in der Lage, den Altenholzer Angriffswirbel zu stoppen. Besonders Abdullah Ali Kalma (drei Treffer) und Björn Kastner (zwei) nutzten die ihnen gewährten Freiheiten gerne aus.

Während die Mannschaft von Trainer Harry Witt auf eigenem Platz erst einmal verloren hat, ist die Auswärtsbilanz (3-3-4) nicht eben imposant. „Die sind auswärts anfälliger“, weiß Köster und fügt hinzu: „Hoffentlich auch bei uns.“

Beide Teams absolvierten ihre Testspiele jeweils auf Kunstrasen. Husum verlor in Dänemark 0:1 gegen den ETSV Weiche sowie am vergangenen Dienstag 1:4 gegen den Verbandsligisten BW Löwenstedt. Altenholz besiegte den Kreisligisten 1. FC Schinkel und kassierte gegen den Regionalligisten VfR Neumünster eine 2:4-Niederlage. „Beide Mannschaften haben nur auf Kunstrasen gespielt, stehen im Prinzip bei Null“, sagt Köster.

Es wird Zeit für den 17. der Tabelle, die Bilanz aufzubessern. Neun Heim- und fünf Auswärtsspiele stehen noch an. „Ich hoffe, dass jeder weiß, worum es geht. Wir haben nicht mehr viel Zeit und müssen jetzt auch mal ein, zwei Spiele gewinnen“, schärft der zum Saisonende scheidende Trainer seinen Schützlingen ein. Wer heute aufläuft, steht laut Köster so gut wie fest. Ob Rückkehrer Sebastian Steglich dabei ist, war gestern Abend noch nicht klar – er hatte in seinem letzten Spiel für den Heider SV II die Gelb-Rote Karte gesehen. „Wir haben in Kiel nachgefragt, ob er die Sperre nicht bei den Futsal-Landesmeisterschaften schon abgesessen hat. Das war ja ein offiziell angemeldetes Turnier“, sagt Köster.

Neuzugang Marc Koschenz von Flensburg 08 wird wohl fehlen, er hat noch Trainingsrückstand. Man darf gespannt sein auf „Urgestein“ Sascha Rettkowski – der war beim Spiel gegen den FC St. Pauli offiziell verabschiedet worden, kehrte aber ein halbes Jahr später zurück, weil Innenverteidiger Simon Harrsen aus beruflichen Gründen nach Hamburg ging und mittlerweile für den Landesligisten Hamm United die Fußballschuhe schnürt.

Nicht nur die Abwehr, das gesamte Husumer Team wird sich über zu wenig Arbeit nicht beklagen können – Altenholz, das mit einem Sieg auf Rang drei springen könnte, verfügt über ein routiniertes Team mit zahlreichen Spielern, die bereits höherklassig im Einsatz waren.

15. Februar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Altenholz kann auf Rang drei springen

Fußball-SH-Liga: Pflichtspielauftakt heute, ab 14 Uhr, bei der Husumer SV
Kevin Link war am vergangenen Wochenende beim Test gegen den VfR Neumünster erfolgreich. Trifft er auch in Husum? Foto: Peters

Altenholz (tp) - Die Zeit der Vorbereitungsspiele ist vorbei. Sollten die Wetter- und die damit verbundenen Platzbedingungen es zulassen geht es für die Fußballer des TSV Altenholz heute wieder um Punkte in der Schleswig-Holstein-Liga. Gastgeber der Mannschaft von Trainer Harry Witt ist ab 14 Uhr die Husumer SV. Der Aufstiegsplatz ist bereits so gut wie sicher an den VfB Lübeck vergeben, der mit einem imposanten Torverhältnis von 61:10 Treffern und 54 Punkten aus 20 Partien in der Hinrunde eine Klasse für sich war. Hinter den Hansestädtern geht es allerdings sehr eng zu, so dass Tabellenplatz zwei für die Altenholzer durchaus realistisch ist, zumal sie mit einem Sieg in Husum von Platz fünf auf drei klettern könnten und dann nur noch einen Zähler Rückstand auf den Preetzer TSV hätten, der momentan auf dem Vize-Rang steht. Von der Papierform her gehen die Altenholzer als klarer Favorit in die Partie beim Tabellenvorletzten. Allerdings weiß keine Mannschaft nach der langen Winterpause wirklich, wo sie leistungstechnisch im Vergleich zur Konkurrenz anzusiedeln ist. Trotz der jüngsten 2:4-Testspielniederlage gegen Regionalligist VfR Neumünster zeigte sich Witt von der Leistung seiner Mannschaft, speziell im zweiten Abschnitt, angetan. Während die Gäste mit einem – im Vergleich zur Hinrunde – unveränderten Kader die Rückserie bestreiten werden, hat sich bei den Husumern so einiges getan: Sieben Abgängen stehen vier Neuzugänge gegenüber. Ob Sebastian Steglich spielen kann, ist noch unklar. Er hatte sich bei seinem Ex-Verein Heider SV im letzten Punktspiel eine Gelb-Rote Karte eingehandelt, in der Zwischenzeit aber auch beim offiziellen Futsal-Turnier gespielt. Für die Innenverteidigung wurde Sascha Rettkowski reaktiviert.

15. Februar 2014 · Eckernförder Zeitung
Fußball-SH-Liga

Husumer Spiel gegen Altenholz fällt aus

Husum (sh:z) - Das letzte Heimspiel des Jahres fällt für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV buchstäblich ins Wasser. Bereits gestern wurde die für heute (14 Uhr) vorgesehene Partie gegen den TSV Altenholz abgesagt, weil die Stadt Husum die Plätze sperrte. Ein Nachholtermin steht noch nicht fest.

30. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga: TSV Altenholz am Wochenende spielfrei

Altenholz (tp) - Da die Stadt Husum für das Wochenende alle ihre Rasenplätze gesperrt hat, wird auch das Gastspiel des TSV Altenholz in der Schleswig-Holstein-Liga bei der Husumer SV ausfallen. TSV-Co-Trainer Stefan Büning erfuhr durch die EZ von der Absage – und zeigte sich davon sehr überrascht: „So viel hat es, zumindest hier, ja nicht geregnet. Wir hatten die Mannschaft im Training deshalb auch voll auf die Partie eingeschworen. Ein Ersatz-Testspiel haben wir nicht geplant und werden deshalb wohl trainieren. Ich muss jetzt erstmal alle Spieler anrufen, um sie darüber zu informieren.“

30. November 2013 · Eckernförder Zeitung

Der "Fluch" der ersten Hälfte

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV will gegen den TSV Altenholz über 90 Minuten konzentriert zur Sache gehen
Es ist hart in der SH-Liga: Kai Siedschlag (Neumünster, li.) trennt Tobias Wetzel vom Ball. Foto: malchow

Husum (usc) - Ob es hilft, erst um 14.45 Uhr zu beginnen und die ersten 45 Minuten einfach wegzulassen? Gäbe es eine Tabelle, die nur die zweite Halbzeit berücksichtigt, stünden die Fußballer der Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga besser da. Dann hätten sie zum Beispiel beim TSV Altenholz und beim FC Dornbreite Lübeck gewonnen, beim PSV Neumünster am vergangenen Sonnabend nur 1:2 verloren. Aber ein Fußballspiel dauert 90 Minuten (drei Euro ins Phrasenschwein) und in der Realität belegt der Aufsteiger Platz 16, hat vier Punkte Rückstand auf den rettenden 14. Rang.

Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der Tabellenvierte TSV Altenholz ins Friesenstadion. „Das wird wieder eine echte Aufgabe“, weiß Husums Trainer Malte Köster, der auf den Einsatz der vergrippten Simon Harrsen und Salam Halawani hofft – beide konnten am Dienstag nicht trainieren. Vor Altenholz hat er großen Respekt. „Ein starkes SH-Liga-Team. Die sind offensiv ausgerichtet und in allen Mannschaftsteilen gut besetzt.“ Auswärts hat die Mannschaft von Coach Harry Witt allerdings noch keine Bäume ausgerissen (je drei Siege, Unentschieden und Niederlagen).

Gut möglich, dass die Nordfriesen wieder mit einer Dreierkette in der Abwehr und fünf Mittelfeldspielern operieren. „Wir sind ja nicht vorgeführt worden, haben es trotz des 1:5 in Neumünster ganz gut hinbekommen“, sagt Köster, der die Dreierkette nicht für die zahlreichen Gegentore verantwortlich macht. „Vier von fünf Treffern haben wir ja wieder selbst aufgelegt“, ärgert er sich. Und das wird in der Schleswig-Holstein-Liga eben bestraft.

Das Hinspiel in Altenholz war eigentlich schon vorbei, ehe es begonnen hatte. Nach 42 Minuten hieß es 0:4 – der Rest war Schadensbegrenzung und ein 3:2-„Sieg“ in der zweiten Halbzeit, zu dem zwei Mal Salam Halawani und Roman Jun die Treffer beisteuerten.

„Wir müssen zu unseren Tugenden zurück finden“, fordert Köster. Und nicht mehr so viele vermeidbare Gegentore kassieren – schon 45 in 19 Spielen, nur der FC Dornbreite (47) und der Tabellenletzte Heikendorf (56) haben mehr. Offensiv können sich 30 eigene Tore dagegen durchaus sehen lassen. Aber immer wieder einem Rückstand hinterher zu rennen, kostet Kraft. „Und das können wir dann nicht mehr verkraften“, weiß Köster, der sich eine konzentrierte Leistung seines Teams wünscht – über die gesamten 90 Minuten.
29. November 2013 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH22 22.02.14 Heider SV Husumer SV 8:0

Derby-Debakel – Husumer SV 0:8 in Heide

Einer von zahlreichen Standards: Heides Sebastian Sältz (links) schlenzt einen Freistoß um die Husumer Mauer mit Marc Koschenz,Tobias Wetzel, Christian Herpel und Sebastian Steglich (von links). Foto: gkn

 

Der Aufsteiger in die Schleswig-Holstein-Liga liefert vor 200 Zuschauern eine desolate Leistung ab – und Trainer Malte Köster befindet: "Wir waren eine Klasse schlechter."

Heide (sh:z) - Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, war bedient. "Ich kann mich nicht erinnern, als Trainer mal acht Tore in einem Pflichtspiel bekommen zu haben", sagte er. Im Derby beim Heider SV gab es nichts, aber auch gar nichts zu beschönigen – die Nordfriesen boten eine desolate Leistung und unterlagen auch in der Höhe verdient mit 0:8 (0:5). Mit so einer Leistung wird der Abstieg wohl kaum zu verhindern sein. "Wir waren eine Klasse schlechter", gestand Köster unumwunden ein.

Heides Außenverteidiger Yannik-Luca Peters setzte seine Vorderleute immer wieder mit präzisen Standards in Szene. Gleich fünf der acht Treffer gingen auf seine Vorlagen, die zumeist aus Freistößen resultierten, zurück. Peters' maßgeschneiderte Flanken landeten in schöner Regelmäßigkeit bei Marvin Baese, André Ladendorf und Sebastian Sältz. Der 1:0-Führung von Baese (7.) ging noch eine Flanke von Tobias Hass voraus, dann jedoch war Peters an der Reihe. Auffällig dabei, wie schlecht die Husumer verteidigten. "Sechs Gegentore nach Standards – auf welchem Platz waren wir denn eigentlich?", schimpfte Köster. Weder Sascha Rettkowski noch Christian Herpel verstanden es, für Ordnung zu sorgen. Es kam die mangelnde Strafraumbeherrschung von Schlussmann Chris Bielinski hinzu, der sich entweder zu spät von der Linie löste oder aber in den Luftduellen nicht die nötige Durchsetzungsfähigkeit bewies.

Heide zog ein effektives Angriffsspiel auf. Den Ausgangspunkt bildete neben dem unermüdlich rochierenden Peters der wiedergenesene Ladendorf. Der leitete mit einem Pass über 60 Meter auf Hass, das 1:0 für den rechtzeitig gestarteten Baese auflegte. Ausgesprochen gut harmonierten Baese und der Ex-Husumer Sältz, der mit einem Kopfball zum zwischenzeitlichen 5:0 traf. Wer dachte, dass die Platzherren im Gefühl des sicheren Vorsprungs nach Wiederbeginn einen Gang rausnahmen, irrte. "Mir hat es gefallen, dass wir die Konzentration gehalten und weiterhin nach vorne gearbeitet haben", erkannte Heides Coach Thomas Möller hohe Lauf- und Einsatzbereitschaft. Der Lohn blieb nicht aus: Bereits in der 53. Minute erhöhte Ladendorf, indem er eine Peters-Flanke aus nur zwei Metern unbedrängt verwandelte.

Nach 80 Minuten erhöhte Hass an der rechten Strafraumseite auf 7:0. Seine folgende Flanke öffnete den Weg zum letzten Treffer, den der aufgerückte Innenverteidiger Arend Müller per Kopf erzielte. Aus einer geschlossen auftretenden Heider Mannschaft ragte Mark Lafrentz heraus, bei den Gästen verdiente sich einzig Henning Lorenzen eine kämpferisch gute Note. Es passte zur Gäste-Leistung, dass Marc Koschenz nach einem Foul an Hass Gelb-Rot´sah.

Köster wirkte nach dem Derby-Debakel ratlos. "Die Mannschaft hat zwei Gesichter. Gegen Altenholz zeigt sie Moral, in Heide haben wir uns abschlachten lassen." In 90 Minuten verbuchten die Nordfriesen gerade einmal zwei Torschüsse, weil die Stürmer nichts Verwertbares bekamen. "Das war eine ganz harte Nummer. Es tut mir leid für unsere Fans, die mit nach Heide gekommen sind", nahm Köster kein Blatt vor dem Mund.

Heider SV: Hinrichs – Quade, Müller, Peters – Lafrentz – Viktor Hardock (64. Rohwedder), Hoffmann (75. Strunz), Sältz, Ladendorf – Hass, Baese (75. Borwieck).

Husumer SV: Bielinski – Herpel, Rettkowski, Wullenweber, Wetzel – Hornburg (67. Petersen), Koschenz, Steglich, Lorenzen (61. Hansen) – Cordts, Kiesbye.

Schiedsrichter: Dr. Mond (Lübeck).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Baese (7.), 2:0 Baese (10.), 3:0 Ladendorf (14.), 4:0 Baese (22.), 5:0 Sältz (30.), 6:0 Ladendorf (53.), 7:0 Hass (80.), 8:0 Müller (87.).

Gelb-Rot: Koschenz (88.; wiederholtes Foulspiel).

Beste Spieler: Peters. Lafrentz, Hass, Baese/-.

24. Februar 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport, Schlei Bote

SH23 01.03.14 Husumer SV Heikendorfer SV 3:1
Aufsteiger feiert den vierten Saisonsieg - 3:1 – Pflichtsieg im Abstiegskampf
Die Husumer SV schöpft nach dem verdienten Erfolg gegen den Tabellenletzten Heikendorfer SV wieder etwas Hoffnung. Sebastian Kiesbye, Daniel Hornburg und Dennis Petersen erzielen vor 187 Zuschauern die Tore.

Marco Nagel (rechts) im Duell mit dem Heikendorfer Alexander Rex. Foto: Brigitte Petersen

Husum (usc) - Pflicht erfüllt, Punkte eingefahren: Mit dem 3:1 (1:0) gegen den Heikendorfer SV wahrte die Husumer SV ihre Chance auf den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga, während für die Gäste nach der neuerlichen Niederlage die Lichter ausgehen. Es war kein großes Fußballspiel, was vor 187 Zuschauern im Friesenstadion über die Bühne ging, aber das war angesichts der Tabellensituation auch nicht zu erwarten – Abstiegskampf eben, schließlich traf der Tabellen-17. auf den 18.

Die Gastgeber, nach der 0:8-Derbypleite in Heide unter Druck, hatten die ersten Gelegenheiten. Torjäger Sebastian Kiesbye traf den Ball nach vier Minuten nicht richtig, 60 Sekunden später wurde ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Bosse Wullenweber nach Freistoß von Marco Nagel von der Linie gekratzt. Der starke Nagel setzte nach 22 Minuten einen weiteren Freistoß rechts am Heikendorfer Tor vorbei. Ein Standard brachte auch die erste Chance für die Gäste: Thomas Borreck prüfte Husums Finn Hübner mit einem Freistoß (24.), der Keeper klärte zur Ecke. Ansonsten hielten sich die Offensiv-Bemühungen des Tabellenletzten in Grenzen.

Husum war bemüht, aber wenig durchschlagskräftig – bis zur 40. Minute. Daniel Hornburg konnte unbedrängt von der rechten Seite flanken, der Ball flog quer durch den Strafraum. Sebastian Kiesbye nahm ihn volley und ließ David Krause im Tor keine Abwehrchance – 1:0. "So ein Tor darf nicht fallen, der Ball ist so lange in der Luft", schimpfte Heikendorfs Coach Patrik Borger. Ähnlich fiel das 2:0 kurz nach Wiederbeginn. Wieder eine hohe Flanke (diesmal von Jonas Cordts), wieder war Heikendorfs Abwehr überhaupt nicht im Bilde. Kiesbye scheiterte mit seinem Kopfball noch an Krause, doch David Hornburg war im Nachsetzen erfolgreich (48.). Nagel (49.) und Kiesbye (56.) hätten frühzeitig für klare Verhältnisse sorgen können. Ein harmloser Schuss von Samet Aydemir, den Hübner hielt (68.), war alles, was die Gäste zu bieten hatten.

Die Partie war entschieden, plätscherte jetzt dahin. Dem eingewechselten Dennis Petersen war es vorbehalten, neun Minuten vor dem Schlusspfiff des sehr guten Schiedsrichters Nils Klöhn (Meldorf) für den letzten Höhepunkt zu sorgen. Er erwischte den Ball optimal, sein Schuss schlug links oben im Winkel ein. Erst jetzt legte Heikdendorf etwas zu, bemühte sich zumindest um Torabschlüsse.

"Da haben wir die Bälle nur lang nach vorne geschlagen", kritisierte Husums Coach Malte Köster, der aber auch Verständnis für seine Spieler hatte: "Das ist kein Platz, auf dem wir spielen, sondern eine Koppel." Das Husumer Ziel, ohne Gegentor zu bleiben, zerstörte der eingewechselte Leif Celik mit dem 1:3, einem abgefälschten Schuss (87.).

Husumer SV: Hübner, Hansen (55. Halawani), Wullenweber, Rettkowski, Wetzel (84. Lietzau) – Nagel, Lorenzen, Steglich, Hornburg (70. D. Petersen) – Cordts, Kiesbye.

Heikendorfer SV: Krause – Rex, Se. Aydemir, J. Wieland, Hoerhold – Trepca (66. Celik), von Levern, Borreck, Goeser (58. A. Wieland) – Sa. Aydemir, Obels.

Schiedsrichter: Klöhn (Meldorf), fehlerlos.

Zuschauer: 187.

Tore: 1:0 Kiesbye (40.), 2:0 Hornburg (48.), 3:0 D. Petersen (81.), 3:1 Celik (87.).

Beste Spieler: Nagel, Lorenzen, Hornburg/von Levern.

3. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Hoffnung für Husum - Die Husumer SV schöpft Hoffnung im Abstiegskampf!

Pflichtsieg für Husum - Nach dem 3:1 Erfolg über Heikendorf schöpft Husum Hoffnung im Abstiegskampf. Für Heikendorf hingegen sieht es düster aus.

Kiesbye mit der Führung - Die erste Chance hatte Sebastian Kiesbye , der den Ball nach vier Minuten nicht richtig traf und nur eine Minute später wurde ein Kopfball des aufgerückten Innenverteidigers Bosse Wullenweber nach Freistoß von Marco Nagel von der Linie gekratzt. Nagel setzte nach 22 Minuten einen weiteren Freistoß rechts am Heikendorfer Tor vorbei.Ein Standard brachte auch die erste Möglichkeit für Heikendorf: Husums Finn Hübner hielt Thomas Borreck Freistoß (24.) - ansonsten hielten sich die Offensiv-Bemühungen des Tabellenletzten in Grenzen.In der 40 Minute dann Jubel in Husum. Daniel Hornburg konnte von der rechten Seite flanken, der Ball flog durch den Strafraum und fand Sebastian Kiesbye der volley abnahm so das 1:0 erzielen konnte.

Hornburg baut Führung aus - Nur 3 Minuten waren in der 2. Halbzeit gespielt, da jubelte Husum erneut. Wieder eine hohe Flnke in den 16er der Gäste - Kiesbye scheitert mit einem Kopfball, aber Hornburg setzt nach und traf so zum 2:0. Bis in die Schlussphase gab es nun kaum nennenswerte Szenen. Das 3:0 erzielte erzielte Dennis Petersen mit einem tollen Schuss in den Winkel. Leif Celik markierte 3 Minuten vor dem Ende den Ehrentreffer für die Gäste.

Fazit: Husum kommt verdient zu drei Zählern gegen Heikendorf!

2. März 2014 - Oliver Ollrogge - Chefredakteur fanreport.com

Für Husum zählt heute nur ein Sieg

Der Tabellenvorletzte der Schleswig-Holstein-Liga trifft um 14 Uhr im Friesenstadion auf "Schlusslicht" Heikendorfer SV
Henning Lorenzen (li.) und seine Mitspieler peilen den vierten Erfolg der Saison an. Foto: petersen

Husum (Ulrich Schröder) - Tabellen-17, gegen Tabellen-18. – ein Fußballfest ist sicherlich nicht zu erwarten, wenn heute (14 Uhr, Friesenstadion) die Fußballer der Husumer SV und des Heikendorfer SV in der Schleswig-Holstein-Liga aufeinander treffen. Während der Rückstand der Nordfriesen auf den ersten Nichtabstiegsplatz trotz der 0:8-Pleite der Vorwoche in Heide nur sechs Punkte beträgt, ist es für die Gäste angesichts von 15 Zählern Differenz auf Platz 15 wohl schon zu spät.

Dennoch wurden zu Wochenbeginn die Verträge von Trainer Patrik Borger und seinem „Co“ Axel Mommer – unabhängig von der Liga-Zugehörigkeit – verlängert. In der Winterpause verließen gleich sieben Spieler den Verein, vier Neue – darunter gleich zwei Torhüter – kamen. Coach Borger, früher unter anderem Keeper beim FC St. Pauli, musste teilweise selbst zwischen die Pfosten.

Böse formuliert stehen sich heute die „Schießbuden“ der Liga gegenüber. Heikendorf hat in 19 Partien 58, Husum in 22 Spielen sogar 59 Gegentreffer kassiert. Co-Trainer André Teubler erinnert sich nicht gern an den vergangenen Sonnabend. „Das war ein Kolletivversagen. Die Mannschaft war gar nicht auf dem Platz – und vielleicht haben wir als Trainer auch nicht die richtige Ansprache für so ein Derby gefunden.“ Am Anfang der Woche wurde die 0:8-Pleite aufgearbeitet, auch der Sportliche Leiter Dieter Schleger war bei der Besprechung dabei. Jetzt heißt es Ärmel aufkrempeln. „Eine Reaktion der Mannschaft wird auf jeden Fall erfolgen“, verspricht André Teubler.

Christian Herpel fällt heute aus, dafür kehren Marco Nagel und Salam Halawani in den Kader des Tabellen-Vorletzten zurück. „Wir brauchen drei Punkte – alles andere ist zu wenig“, stellt Teubler klar. Die Trainingswoche verlief normal, von hängenden Köpfen war nichts zu sehen.

Drei Punkte hatten die Stormstädter auch zu Saisonbeginn angepeilt, als sie in Heikendorf zu Gast waren – am Ende wurde es ein 2:2. Husum war in Führung gegangen und hatte Chancen zum 2:0. Nach einer überflüssigen Gelb-Roten Karte gegen Salam Halawani mussten die Gäste mehr als eine Halbzeit lang in Unterzahl spielen und gerieten nach Wiederbeginn in Rückstand, ehe doch noch der Ausgleich gelang. „Einerseits hat die Mannschaft Moral bewiesen und einen Rückstand aufgeholt – andererseits hätte so ein Sieg gleich zu Beginn der Spielzeit für eine Initialzündung sorgen können“, trauert Teubler den zwei verlorenen Punkten vom August 2013 noch ein wenig nach.
1. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH24 08.03.14 Husumer SV SV Todesfelde 2:1

Husum feiert überraschenden Sieg

Schleswig-Holstein-Ligist bezwingt den SV Todesflede mit 2:1 und rückt immer näher an die Nichtabstiegsplätze heran

Sebastian Kiesybe (re.) kommt vor Sven Haldau zum Schuss. Foto: Brigitte Petersen

 

Husum (Jörn Saemann) - Die Husumer SV darf nach dem zweiten Heimsieg in Folge verstärkt auf den Klassenerhalt in der SH-Liga hoffen.

Husums Siegtor: Der Freistoß von Marco Nagel (nicht im Bild) landet zum 2:1 im Netz.

Malte Köster war bester Laune. "Meine Mannschaft hat umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben, gegen die robust auftretenden Todesfelder dagegen gehalten und mit der nötigen Aggressivität agiert. Wir haben den Anschluss wieder hergestellt", freute sich der Husumer Trainer. Sein Gegenüber Sascha Sievers schimpfte: "Ich bin stinksauer. Das Spiel hat gezeigt, dass wir keine Spitzenmannschaft sind."

Oliver Zebold hatte nach acht Minuten den Ball aus fünf Metern über die Linie zur Gästeführung gedrückt. Vier Minuten später scheiterte Dennis Studt an Andre Teubler. Der etatmäßige Co-Trainer musste zwischen die Pfosten, da die Stammtorhüter Finn Hübner und Chris Bielinski nicht zur Verfügung standen. Nach einer Viertelstunde kam die Husumer SV besser in die Partie, hielt nicht nur dagegen, sondern wusste auch spielerisch zu gefallen. Dagegen bauten die Gäste ab. Das 1:1 fiel vier Minuten nach Wiederanpfiff. Nagel setzte sich auf der linken Seite durch, zog nach innen und schoss. Der Ball wurde zunächst geblockt, doch der Abpraller landete im Strafraum bei Kiesbye, der ins kurze Eck einschoss.

Der Torjäger und sein Sturmpartner Salam Halawani vergaben in der Folgezeit ebenso Chancen wie Dennis Studt und Tim Niklas Jocham, der den Pfosten traf. In der 85. Minute dann die spielentscheidende Szene: Kiesbye setzte einem langen Ball nach, Torwart Timo Holst kam aus dem Strafraum und berührte den Ball mit der Hand. Schiedsrichter Timo Winkel entschied auf Platzverweis. "Timo ist mit dem Ball zurückgelaufen und hat ihn dann auf der 16-Meter-Linie aufgenommen. Und der gehört zum Strafraum", war Sievers sauer. Da die Gäste bereits drei Mal gewechselt hatten, musste zudem Feldspieler Dennis Studt für Holst ins Tor. Marco Nagel hielt auf Anweisung von Köster beim Freistoß direkt drauf und überraschte sowohl Studt als auch die lethargisch wirkende Abwehrmauer mit einem strammen Flachschuss zum 2:1-Siegtreffer.

Husumer SV: Teubler - Hornburg (75. Cordts), Rettkowski, Wullenweber, Wetzel - Steglich, Lorenzen, Koschenz, Nagel - Halawani, Kiesbye.

SV Todesfelde: Holst - Haldau (34. Fröhlich), Petzold, Lembke, Hamann - Zebold (68. Piper), Testa, Schumacher, Lübcke - Bernoth (50. Jocham), Studt.

SR: Winkel (Flintbek).

Zuschauer: 165. Tore: 0:1 Zebold (8.), 1:1 Kiesbye (49.), 2:1 Nagel (86.).

Rote Karte: Holst (85., Handspiel).

Bes. Vork.: Todesfeldes Trainer Sascha Sievers wird wegen Reklamierens des Innenraums verwiesen (85.).

10. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV mit weiteren wichtigen Zählern im Abstiegskampf! - Der Husumer SV hat 3 wichtige Punkte im Abstiegskampf holen können. Der HSV setzte sich gegen Todesfelde mit 2:1 durch.

Aufregende Schlussphase - Besonders die Schlussphase erregte die Gemüter in Husum. Es läuft beim Spielstand von 1:1 die 83. Spielminute. Todesfeldes Keeper spielt außerhalb des Strafraums Hand und muss das Feld verlassen. Trainer Sascha Sievers wird der Bank verwiesen und da der Gast sein Wechselokontigent schon ausgeschöpft hatte muss Feldspieler Dennis Studt zwischen die Pfosten. Zu allem Überfluss für Todesfelde verwandelte Nagel den Freistoß zum 2:1 Siegtreffer.

Frühe Gästeführung - Bereits nach 8 Minuten brachte Haldau den Favoriten aus Toedesfelde in Führung. Wenige Minuten nach dem Wechsel machte Sebastian Kiesbye das 0:1 wett. Glück hatte Husum, als Tim Niklas Jocham aus fünf Metern nur den Pfosten traf (72.).Das Ende ist bekannt und löste in Husum großen Jubel aus. Während man hingegen in Todesfeld von einem gebrauchten Samstag sprechen kann!

Fazit: Husum kommt etwas glücklich zu drei Punkten gegen Todesfelde!

9. März 2014 - Oliver Ollrogge - Chefredakteur fanreport.com

Husum bekommt es mit den "Großen" zu tun

Am Sonnabend stellt sich der Tabellenzweite der SH-Liga im Friesenstadion vor
Über Mangel an Arbeit wird sich die Husumer Abwehr um Sascha Rettkowski (Mitte) am Sonnabend nicht beklagen können. Foto: git

Husum (usc) - Die Pflicht wurde mit dem 3:1 gegen den Tabellenletzten Heikendorf erfüllt – doch jetzt wird es hart für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. Das Team von Trainer Malte Köster trifft in den kommenden drei Partien auf den Tabellenzweiten, den Tabellenführer und den Fünften. „Das sind drei schwere Spiele, aus denen wir nicht mit null Punkten rausgehen wollen“, so Köster.

Den Anfang macht am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) der SV Todesfelde, seit dem vergangenen Wochenende Zweiter. „Wir sind überrascht und erfreut, ,Best of the rest’ zu sein“, sagt Trainer Sascha Sievers, dessen Team den zuletzt schwächelnden Preetzer TSVüberholt hat.

„Wir haben Außenseiterchancen – aber nur, wenn wir von der ersten Minute den Kampf annehmen“, so Husums Coach Malte Köster. Er hat noch ungute Erinnerungen an das Hinspiel, als seine Mannschaft nach 45 Minuten 0:2 hinten lag, und am Ende 1:5 verlor.

„Wir sind noch nicht stabil“, versichert Sievers und verweist auf das überraschende 0:1 im Derby beim TuS Hartenholm, einem Husumer Konkurrenten im Abstiegskampf: „Da haben wir drei hundertprozentige Chancen nicht genutzt und beim 0:1 verteidigt wie eine Schülermannschaft.“

Bei den Gastgebern hat sich die Personallage etwas entspannt. Zwar fehlen weiterhin Christian Herpel und Michael Petersen, doch Marc Koschenz kehrt nach Gelb-Rot-Sperre in den Kader zurück. Salam Halawani, der gegen Heikendorf schon 35 Minuten spielte, trainiert wieder voll mit.

Sievers erwartet einen sehr motivierten Gegner: „Husum kämpft ums Überleben, wir müssen von Beginn an hellwach und konzentriert sein.“ Mit einem Kampfspiel rechnet auch sein Trainerkollege: „Mit schönem Fußball kommen wir nicht weiter – aber das ist auf unserem Platz auch gar nicht möglich“, so Köster über den „Acker“ im Friesenstadion.
7. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH25 14.03.14 VfB Lübeck Husumer SV 2.0

Lübecker Doppelschlag bringt Entscheidung

Spitzenreiter VfB Lübeck gab sich auch am 25. Spieltag in der Schleswig-Holstein-Liga keine Blöße. Der ehemalige Zweitligist gewann gegen die Husumer SV am Samstag mit 2:0 (2:0).
Zwei Tore in 120 Sekunden - Der Heimerfolg der Lübecker war vor 1.153 Zuschauern hochverdient und hätte durchaus noch höher ausfallen können. Lübecks Coach Denny Skwierczynski hatte im Vergleich zum letzten Spiel gegen Altenholz gleich auf fünf Positionen umgestellt. Im Tor nahm wie angekündigt Briant Alberti den Platz von Jonas Toboll ein, außerdem waren Aleksandar Nogovic, Stefan Richter, Sascha Steinfeldt und Patrick Bohnsack für Lukas Knechtel, Dennis Wehrendt, Sven Theißen und Ahmet Arslan in der Startelf. Allerdings bekamen die Fans im PokerStars-Stadion an der Lohmühle eine sehr zähflüssige Partie zu sehen. Auf den ersten Torschuss der Gäste aus Husum musste man gar bis zur 38. Minute warten. Marc Koschenz zielte knapp am Kasten von Briant Alberti vorbei. Der VfB war zwar die spielbestimmende Mannschaft, doch erst ein Doppelschlag kurz vor der Pause brach den Bann. Henrik Sirmais (42.) stocherte den Ball nach einer Flanke dann irgendwie ins Netz – 1:0. Nur 120 Sekunden später die frühe Entscheidung: 2:0 durch den aufgerückten Verteidiger Dennis Voss. Nach einer Ecke jagte er den Ball an zwei Husumer Abwehrspielern vorbei ins rechte Eck.

Nach dem Wechsel boten beide Teams weiterhin fußballerische Magerkost, Tomek Pauer vergab zwei Gelegenheiten, um die Lübecker Führung auszubauen. Einzige Schrecksekunde für den VfB: Husums Kapitän Sebastian Kiesbye vergab freistehend vor Alberti (88.) die Chance zum Anschlusstreffer.

Fazit - Auch Abstiegskandidat Husum konnte Lübeck nicht stoppen. Ein unspektakulärer Arbeitssieg für den Tabellenführer.

Husumer Nachrichten

Husum zieht sich gut aus der Affäre

Schleswig-Holstein-Liga: 1151 Zuschauer auf der Lohmühle sehen die 0:2-Niederlage des Aufsteigers beim designierten Meister
Die Husumer Daniel Hornburg (links) und Sascha Rettkowski stoppen gemeinsam den Lübecker Henrik Sirmais. Foto: kugel

Lübeck (Christian Jessen) - In der Fankurve durften sich die Spieler des VfB Lübeck auch nach dem 2:0 (2:0)-Sieg über die abstiegsbedrohte Husumer SV feiern lassen. Allzu viel Grund dafür hatten die erfolgsverwöhnten Kicker des Spitzenreiters dafür aber nicht geliefert. Gegen biedere Nordfriesen boten die Grün-Weißen die wohl schwächste Saisonleistung. Phasenweise war es für die immerhin 1151 Zuschauer, unter denen zwei volltrunkene und sangesfreudige, aber friedliche Husumer Fans auf der Haupttribüne den ansonsten überschaubaren Unterhaltungswert deutlich steigerten, kaum mit anzuschauen, was von den 22 Akteuren auf dem Rasen geboten wurde.

Apropos Rasen. Der hatte seine Bezeichnung nicht verdient. „Das ist genauso ein Kartoffelacker wie bei uns“, stellte Husums Trainer Malte Köster fest. „Das kam uns natürlich entgegen.“ Vor allem vor der Pause, als das VfB-Spiel noch zumindest noch von Tempo und Zielstrebigkeit geprägt war, half den Gästen das Geläuf. Mindestens ein halbes Dutzend Mal versprangen Bälle just in dem Moment, als Lübecker Akteure zum Schuss oder zur Flanke ansetzen wollten. So reichte Husum eine disziplinierte und engagierte Abwehrleistung, um 42 Minuten lang die Null zu halten.

Distanzschüsse von Patrick Bohnsack (15., aus spitzem Winkel vorbei) und Nils Lange (23.) waren die einzigen Torszenen, ehe der nicht immer sicher wirkende Keeper Chris Bielinski zumindest einmal gegen Henrik Sirmais eine echte Bewährungsprobe bekam und bestand (36.). Es passte ins Bild, dass die Führung ein „Stolpertor“ war, als weder Sirmais, Bielinski noch Abwehrspieler Bosse Wullenweber den Ball unter Kontrolle brachten, den Sirmais dann im Fallen einschoss (42.). Zwei Minuten später sorgte Dennis Voß aus 16 Metern für das 2:0, als ihm der Ball nach einer von insgesamt 13 Ecken (Husum hatte keine) vor die Füße gefallen war. Von der Führung hatten sich die VfB-Fans mehr Sicherheit versprochen, wurden jedoch arg enttäuscht.

Nach der Pause fehlte den Gastgebern jegliche Dynamik und Inspiration. Immerhin drei klare Torchancen entsprangen dem trostlosen Gekicke noch. Doch Tomek Pauer (57.) und Ahmet Arslan (87., 88.) brachten den Ball nicht mehr im Tor unter. So hätte Husum, bis dahin nur durch einen Koschenz-Schuss (38.) gefährlich geworden, fast für den Schlusspunkt gesorgt. Doch als sich Aleksandar Nogovic und Keeper Briant Alberti bei einem langen Pass verschätzten, schob HSV-Torjäger Sebastian Kiesbye den Ball am leeren Tor vorbei (89.). Schließlich stapften die Verlierer zufriedener in die Kabine als die Sieger. „Mit dem 2:0 kann ich gut leben“, sagte Malte Köster. „Es liegen Welten zwischen dem VfB Lübeck und der Husumer SV.“

Etwas schade fand Husums Trainer, dass sein Team sich nicht mit einem Tor belohnt hatte. „Eine gute Chance in der ersten Hälfte und die Möglichkeit am Ende hatten wir ja“, stellte der scheidende Coach fest.

Ansonsten freute sich Köster, dessen Mannschaft „zwei Gesichter“ hat, dass in Lübeck das bessere gezeigt wurde. „Hätten wir uns wie beim 0:8 in Heide präsentiert, wäre es wohl zweistellig geworden“, wusste Köster, der sich aus eigenem Erleben als Spieler an eine Klatsche mit Friedrichstadt auf der Lohmühle erinnerte. „Wir haben noch Spiele in Ahrensburg oder Schilksee“, sagte er. „Da müssen wir dann auch auswärts mal etwas mitnehmen.“ Immerhin durfte er feststellen: „Wir sind wieder am Leben.“

VfB Lübeck: Alberti – Bohnsack, Marheineke, Nogovic, Steinfeldt – Lange, Pauer – Richter, Voß (69. Wehrendt), Senger (80. Gottschalk) – Sirmais (58. Arslan).
Husumer SV: Bielinski – Koschenz, Rettkowski, Wullenweber, Wetzel (75. Herpel) – Hornburg (46. Cordts), Steglich, Lorenzen (80. D. Petersen), Nagel – Halawani, Kiesbye.
Schiedsrichter: Becker (Bad Segeberg).
Zuschauer: 1151. 
Tore: 1:0 Sirmais (42.), 2:0 Voß (44.).
Beste Spieler: Marheinike, Steinfeldt, Voß/Rettkowski, Steglich.

17. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Flutlicht-Event auf der Lohmühle

Husumer SV heute zu Gast bei Tabellenführer VfB Lübeck
Jonas Cordts (rechts), hier im Duell mit dem Lübecker Nils Lange, traf im Hinspiel zur 1:0-Führung für die Husumer SV. Foto: brigitte petersen

Husum (Ulrich Schröder) - Der Bus startet heute um 16 Uhr am Friesenstadion (die Mitfahrt für Fans kostet wie immer fünf Euro) – und er wird gut gefüllt sein, wenn sich Fußballer und Anhänger der HusumerSV auf den Weg zur Lohmühle Lübeck machen. Viel zu holen wird vermutlich nicht sein, wenn der Tabellen-15. beim designierten Meister der Schleswig-Holstein-Liga antritt, aber heute Abend (Anstoß ist um 20 Uhr) steht das Ergebnis auch nicht im Vordergrund. VfB-Heimpartien werden nicht selten von 1000 Zuschauern besucht und das Flutlicht sorgt für besonderen Reiz im Lübecker Stadion.

„Das ist ein Spiel, das wir locker angehen können. Die Jungs sollen die Atmosphäre genießen“, sagt Trainer Malte Köster, der nicht so vermessen ist, an eine Überraschung zu glauben. Natürlich wollen die Nordfriesen engagiert zur Sache gehen, den hohen Favoriten ärgern und so stabil wie möglich in der Defensive stehen. „Aber es ist schwer, wenn man immer wieder angelaufen wird und der Gegner über 90 Minuten Druck aufbaut. Es muss schon viel zusammen kommen, wenn eine Überraschung gelingen soll“, weiß Köster.

Das taten die Lübecker beim Hinspiel im September 2013 auch, doch am Ende stand ein fast sensationelles 1:1 – Husum hatte es als erste Mannschaft der SH-Liga geschafft, dem VfB einen Punkt abzutrotzen. Vor der Rekordkulisse von 520 Zuschauern hatte Jonas Cordts den Aufsteiger sogar in Führung gebracht, die aber nur sieben Minuten hielt. „Da hatte Lübeck aber auch einige Verletzte“, relativiert Köster den damaligen Coup. Die einzige Mannschaft, die bislang einen Punkt von der Lohmühle entführen konnte, war der PSV Neumünster, der ein 1:1 erreichte.

Nach zwei Heimsiegen in Folge ist der Erfolgsdruck bei den Husumern etwas geringer geworden. Malte Köster kann auf das Personal vom 2:1-Heimerfolg gegen Todesfelde bauen, dazu kommt Keeper Chris Bielinski. Finn Hübner befindet sich auf einer Klassenfahrt, Co-Trainer André Teubler wird wieder auf der Bank Platz nehmen. „Er hat seine Sache gegen Todesfelde gut gemacht, gerade in der Schlussphase viele hohe Bälle abgefangen“, lobt Köster seinen Trainerkollegen.
14. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH26 22.03.14 Husumer SV TSV Kropp 1:1

Unzufrieden mit dem Unentschieden

Das 1:1 zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV in der SH-Liga hilft keinem der beiden Teams wirklich weiter

Akrobatisch: Husums Torjäger Sebastian Kiesbye (li.) ist vor Thomas Vogt am Ball. Foto: Brigitte Petersen

Husum (usc) - Zufrieden waren beide Trainer nicht. „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir einen Punkt holen, hätte ich das unterschrieben. Aber so…“, kommentierte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:1 (0:0) gegen den TSV Kropp. „Wir hätten gewinnen können, sogar müssen. Es war ein den Platzverhältnissen entsprechend kampfbetontes Spiel auf technisch niedrigem Niveau“, befand Kropps Coach Dirk Asmussen. Einverstanden waren beide aber mit der Einstellung und dem Willen beider Teams.

Schon nach vier Minuten hätten die Gastgeber gerne einen Elfmeter gehabt, als Kropps Lukas Henke der Ball an die Hand sprang. Schiedsrichter Jörn Göttsch (Lütjenburg) hatte aber keine unnatürliche Handbewegung gesehen und ließ weiterspielen. Beide Teams suchten ihr Heil meist in langen Bällen auf die Spitzen Kiesbye und Langkowski, im Spielaufbau hatten die Nordfriesen zunächst leichte Vorteile.

Und auch die erste gute Chance: Salam Halawani zog aus spitzem Winkel ab, doch Kropps Keeper Philipp Reinhold klärte an seinem 27. Geburtstag zur Ecke. Finn Langkowski, stets aufmerksam bewacht von Sascha Rettkowski, hatte mit einem Kopfball, der an den Pfosten klatschte, Pech (21.). Schiri Göttsch pfiff Kiesbye wegen angeblicher Abseitsstellung zurück (26.) – eine aus Sicht der Gastgeber zumindest umstrittene Entscheidung.

Nach 38 Minuten musste Sascha Rettkowski verletzt raus. Der für ihn gekommene Christian Herpel führte sich mit einem Fehler ein, stabilisierte sich aber zusehends. Den Patzer hätte Kropps Kapitän Finn Matthes fast zum 0:1 genutzt (43.), Husums Co-Trainer Andre Teubler, der erneut zwischen den Pfosten stand, parierte aber stark.

Langkowski (55., Kopfball) sowie Kiesbye (57.) und Herpel (61.), jeweils nach Distanzschüssen, hatten die ersten Gelegenheiten nach Wiederbeginn. Das 1:0 nach 67 Minuten resultierte aus einem Foulelfmeter, den man nicht zwingend hätte pfeifen müssen. Sebastian Kiesbye drehte sich geschickt in Kropps Abwehrspieler Henning Gieseler, kam zu Fall – Göttsch deutete sofort auf den Punkt. Salam Halawani ließ Reinhold keine Abwehrchance.

Die Freude über das Führungstor hielt jedoch nur sechs Minuten an. Einen Eckball von Finn Matthes köpfte der freistehende Maximilian Petersen gänzlich unbedrängt ein. „Da haben wir ganz schlecht verteidigt, hatten in dieser Szene keinen Köperkontakt“, kritisierte Malte Köster. Dirk Asmussen freute sich, dass sein Team so kurz nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt hatte.

In der Schlussphase waren die Gäste stärker, kamen aber nicht mehr entscheidend vor das Husumer Gehäuse. Malte Köster freute sich zwar, dass seine Mannschaft erneut gegen eine Mannschaft aus oberen Tabellenregionen nicht verloren hatte – aber eben auch nicht gewonnen. „Der Druck wird größer“, konstatierte er, lobte aber die Bereitschaft seiner Spieler: „Alle haben gut gearbeitet.“ Dirk Asmussen stellte fest: „Es waren wenig Ideen im Spiel – auf beiden Seiten.“ Kein Wunder: Mit Yannick Sievers, Daniel Schwennsen und Robin Ziesecke fehlten Kropp gleich drei Kreativkräfte.

Husumer SV: Teubler – Koschenz, Wullenweber, Rettkowski (38. Herpel), Wetzel – Halawani, Steglich, Lorenzen, Nagel – Cordts, Kiesbye.
TSV Kropp: Reinhold – Gieseler, Röh, T. Vogt, Henke – Zöchling, Petersen, J. Vogt (82. Menzel), Matthes, Jess (46. Merz) – Langkowski.
Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg).
Zuschauer: 195.
Tore: 1:0 (67., Foulelfmeter) Halawani, 1:1 (73.) Petersen. Beste Spieler: Teubler, Steglich/Zöchling, Petersen.


21. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ein Derby mit wenig Ideen

Husumer SV und der TSV Kropp trennen sich 1:1/ Kampfbetontes Spiel auf technisch niedrigem Niveau / Maximilian Petersen köpft den Ausgleich

Akrobatisch: Husums Torjäger Sebastian Kiesbye (li.) ist vor Thomas Vogt am Ball. Foto: Brigitte Petersen

Husum (usc) - Zufrieden waren beide Trainer nicht. „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir einen Punkt holen, hätte ich das unterschrieben. Aber so…“, kommentierte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:1 (0:0) gegen den TSV Kropp. „Wir hätten gewinnen können, sogar müssen. Es war ein den Platzverhältnissen entsprechend kampfbetontes Spiel auf technisch niedrigem Niveau“, befand Kropps Coach Dirk Asmussen. Einverstanden waren beide aber mit der Einstellung und dem Willen beider Teams.

Schon nach vier Minuten hätten die Gastgeber gerne einen Elfmeter gehabt, als Kropps Lukas Henke der Ball an die Hand sprang. Schiedsrichter Jörn Göttsch (Lütjenburg) hatte aber keine unnatürliche Handbewegung gesehen und ließ weiterspielen. Beide Teams suchten ihr Heil meist in langen Bällen auf die Spitzen Kiesbye und Langkowski, im Spielaufbau hatten die Nordfriesen zunächst leichte Vorteile.

Und auch die erste gute Chance: Salam Halawani zog aus spitzem Winkel ab, doch Kropps Keeper Philipp Reinhold klärte an seinem 27. Geburtstag zur Ecke. Finn Langkowski, stets gut bewacht von Sascha Rettkowski, hatte mit einem Kopfball, der an den Pfosten klatschte, Pech (21.). Schiri Göttsch pfiff Kiesbye wegen Abseitsstellung zurück (26.) – eine aus Sicht der Gastgeber zumindest umstrittene Entscheidung.

Nach 38 Minuten musste Sascha Rettkowski verletzt raus. Der für ihn gekommene Christian Herpel führte sich mit einem Fehler ein, stabilisierte sich aber zusehends. Den Patzer hätte Kropps Kapitän Finn Matthes fast zum 0:1 genutzt (43.), Husums Co-Trainer Andre Teubler, der erneut zwischen den Pfosten stand, parierte aber stark.

Langkowski (55., Kopfball) sowie Kiesbye (57.) und Herpel (61.), jeweils nach Distanzschüssen, hatten die ersten Gelegenheiten nach Wiederbeginn. Das 1:0 nach 67 Minuten resultierte aus einem Foulelfmeter, den man nicht zwingend hätte pfeifen müssen. Sebastian Kiesbye drehte sich geschickt in Kropps Abwehrspieler Henning Gieseler, kam zu Fall – Göttsch deutete sofort auf den Punkt. Salam Halawani ließ Reinhold keine Abwehrchance.

Die Freude über das Führungstor hielt jedoch nur sechs Minuten an. Einen Eckball von Finn Matthes köpfte der freistehende Maximilian Petersen gänzlich unbedrängt ein. „Da haben wir ganz schlecht verteidigt, hatten in dieser Szene keinen Köperkontakt“, kritisierte Malte Köster. Dirk Asmussen freute sich, dass sein Team so kurz nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt hatte.

In der Schlussphase waren die Gäste stärker, kamen aber nicht mehr entscheidend vor das Husumer Gehäuse. Malte Köster freute sich zwar, dass sein Team erneut gegen eine Mannschaft aus oberen Tabellenregionen nicht verloren hatte – aber eben auch nicht gewonnen. „Der Druck wird größer“, konstatierte er, lobte aber die Bereitschaft seiner Spieler: „Alle haben gut gearbeitet.“

Dirk Asmussen stellte fest: „Es waren wenig Ideen im Spiel – auf beiden Seiten.“ Kein Wunder: Mit Yannick Sievers, Daniel Schwennsen und Robin Ziesecke fehlten den Rot-Schwarzen gleich drei Kreativkräfte.

Husumer SV: Teubler – Koschenz, Wullenweber, Rettkowski (38. Herpel), Wetzel – Halawani, Steglich, Lorenzen, Nagel – Cordts, Kiesbye. TSV Kropp: Reinhold – Gieseler, Röh, T. Vogt, Henke – Zöchling, Petersen, J. Vogt (82. Menzel), Matthes, Jess (46. Merz) – Langkowski.
Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg) – Zuschauer: 195 – Tore: 1:0 (67., Foulelfmeter) Halawani, 1:1 (73.) Petersen – Beste Spieler: Teubler, Steglich/Zöchling, Petersen.

24. März 2014 ·Schlei Bote 

SH-Liga: Kropp nur auf dem Papier klarer Favorit

Husum (usc) - Zufrieden waren beide Trainer nicht. „Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir einen Punkt holen, hätte ich das unterschrieben. Aber so…“, kommentierte Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, das 1:1 (0:0) gegen den TSV Kropp. „Wir hätten gewinnen können, sogar müssen. Es war ein den Platzverhältnissen entsprechend kampfbetontes Spiel auf technisch niedrigem Niveau“, befand Kropps Coach Dirk Asmussen nach der Punkteteilung im Derby.

Das 1:0 resultierte aus einem Foulelfmeter, den man nicht zwingend hätte pfeifen müssen. Husums Sebastian Kiesbye drehte sich geschickt in Kropps Abwehrspieler Henning Gieseler und kam zu Fall – Schiedsrichter Jörn Göttsch deutete sofort auf den Punkt. Salam Halawani ließ Kropps Keeper Philipp Reinhold an dessen 27. Geburtstag keine Abwehrchance (67.). Die Freude über das Führungstor hielt jedoch nur sechs Minuten an. Einen Eckball von Finn Matthes köpfte der freistehende Maximilian Petersen gänzlich unbedrängt zum 1:1-Ausgleich ein. „Da haben wir ganz schlecht verteidigt, hatten in dieser Szene keinen Köperkontakt“, kritisierte Malte Köster. Dirk Asmussen hingegen freute sich, dass sein Team so kurz nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt hatte. In der Schlussphase waren die Gäste stärker, kamen aber nicht mehr entscheidend vor das Husumer Gehäuse.

Dirk Asmussen stellte fest: „Es waren wenig Ideen im Spiel – auf beiden Seiten.“ Kein Wunder: Mit Yannick Sievers, Daniel Schwennsen und Robin Ziesecke fehlten den Rot-Schwarzen gleich drei Kreativkräfte.

TSV Kropp: Reinhold – Gieseler, Röh, T. Vogt, Henke – Zöchling, Petersen, J. Vogt (82. Menzel), Matthes, Jess (46. Merz) – Langkowski.
SR: Göttsch (TSV Lütjenburg).
Z: 195.
Tore: 1:0 (67., Foulelfmeter) Halawani, 1:1 (73.) Petersen.

24. März 2014 · Landeszeitung

Unentschieden hilft keinem weiter - Husumer SV und TSV Kropp trennen sich im Derby 1:1

"Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, dass wir einen Punkt holen, hätte ich das unterschrieben. Aber so…", kommentierte Malte Köster, Trainer des SH-Ligisten Husumer SV, das 1:1 (0:0) gegen den TSV Kropp. "Wir hätten gewinnen können, sogar müssen. Es war ein den Platzverhältnissen entsprechend kampfbetontes Spiel auf technisch niedrigem Niveau", befand Kropps Coach Dirk Asmussen. Einverstanden waren beide mit Einstellung und Willen.

Schon nach vier Minuten hätten die Gastgeber gerne einen Elfmeter gehabt, als Kropps Lukas Henke der Ball an die Hand sprang. Schiedsrichter Jörn Göttsch (Lütjenburg) hatte aber keine unnatürliche Handbewegung gesehen und ließ weiterspielen. Beide Teams suchten ihr Heil meist in langen Bällen auf die Spitzen Kiesbye und Langkowski, im Spielaufbau hatten die Nordfriesen zunächst leichte Vorteile. Und auch die erste gute Chance: Salam Halawani zog aus spitzem Winkel ab, doch Kropps Keeper Philipp Reinhold klärte an seinem 27. Geburtstag zur Ecke.

Finn Langkowski, stets aufmerksam bewacht von Sascha Rettkowski, hatte mit einem Kopfball, der an den Pfosten klatschte, Pech (21.). Schiri Göttsch pfiff Kiesbye wegen angeblicher Abseitsstellung zurück (26.) – eine aus Sicht der Gastgeber zumindest umstrittene Entscheidung. Nach 38 Minuten musste Sascha Rettkowski verletzt raus. Der für ihn gekommene Christian Herpel führte sich mit einem Fehler ein, stabilisierte sich aber zusehends. Den Patzer hätte Kropps Kapitän Finn Matthes fast zum 0:1 genutzt (43.), Husums Co-Trainer Andre Teubler, der erneut zwischen den Pfosten stand, parierte aber stark.

Langkowski (55., Kopfball) sowie Kiesbye (57.) und Herpel (61.), jeweils nach Distanzschüssen, hatten die ersten Gelegenheiten nach Wiederbeginn. Das 1:0 nach 67 Minuten resultierte aus einem Foulelfmeter, den man nicht zwingend hätte pfeifen müssen. Sebastian Kiesbye drehte sich geschickt in Kropps Abwehrspieler Henning Gieseler, kam zu Fall – Göttsch deutete sofort auf den Punkt. Salam Halawani ließ Reinhold keine Abwehrchance.

Die Freude über das Führungstor hielt jedoch nur sechs Minuten an. Einen Eckball von Finn Matthes köpfte der freistehende Maximilian Petersen gänzlich unbedrängt ein. "Da haben wir ganz schlecht verteidigt, hatten in dieser Szene keinen Köperkontakt", kritisierte Malte Köster. Dirk Asmussen freute sich, dass sein Team so kurz nach dem Rückstand eine Reaktion gezeigt hatte.

In der Schlussphase waren die Gäste stärker, kamen aber nicht mehr entscheidend vor das Husumer Gehäuse. Malte Köster freute sich zwar, dass seine Mannschaft erneut gegen eine Mannschaft aus oberen Tabellenregionen nicht verloren hatte – aber eben auch nicht gewonnen. "Der Druck wird größer", konstatierte er, lobte aber die Bereitschaft seiner Spieler: "Alle haben gut gearbeitet." Dirk Asmussen stellte fest: "Es waren wenig Ideen im Spiel – auf beiden Seiten." Kein Wunder: Mit Yannick Sievers, Daniel Schwennsen und Robin Ziesecke fehlten Kropp gleich drei Kreativkräfte.

Husumer SV: Teubler – Koschenz, Wullenweber, Rettkowski (38. Herpel), Wetzel – Halawani, Steglich, Lorenzen, Nagel – Cordts, Kiesbye.

TSV Kropp: Reinhold – Gieseler, Röh, T. Vogt, Henke – Zöchling, Petersen, J. Vogt (82. Menzel), Matthes, Jess (46. Merz) – Langkowski.

Schiedsrichter: Göttsch (Lütjenburg).

Zuschauer: 195.

Tore: 1:0 (67., Foulelfmeter) Halawani, 1:1 (73.) Petersen.

Beste Spieler: Teubler, Steglich/Zöchling, Petersen.

Husumer Nachrichten vom 24. März 2014

Kein Sieger im Derby zwischen Husum und Kropp! - Das Derby zwischen Husum und Kropp endet 1:1. Der Punkt hilft keinem Team so richtig weiter.

Punkt hilft keinem Team - Husum hilft der Punkt wenig, da die Mannschaft weiter im Tabellenkeller festhängt - Kropp hilft der Punkt nicht, weil sie so den Anschluss um Kampf um Platz 2 verlieren.

Keine Tore in Halbzeit 1 - Schon nach vier Minuten forderten die Gastgeber einen Elfmeter, als Kropps Lukas Henke der Ball an die Hand sprang. Beide Teams agierten meist in langen Bällen auf die Spitzen Kiesbye und Langkowski. Leichte Vorteile und auch die erste Chance hatten die Hausherren. Salam Halawani schoss aus spitzem Winkel ab, doch Kropps Keeper Philipp Reinhold klärte zur Ecke. Finn Langkowski hatte mit einem Pfostenkopfball Pech (21.). Nach 38 Minuten musste Sascha Rettkowski verletzt raus. Für ihn kam Christian Herpel in die Partie. Einen Fehler in der Abwehr hätte Kropps Kapitän Finn Matthes fast zum 0:1 genutzt (43.), Husums Co-Trainer Andre Teubler, der erneut im Tor stand, parierte aber gut.

Husum in Führung - Nach 67 Minuten konnten die Gastgeber das erste Mal jubeln. Nach einem Foul im Strafraum an Kiesbye gab es Elfmeter, den Salam Halawani souverän verwandelte. Nach 6 Minuten war der Jubel jedoch vorbei. Nach einer Ecke war Maximilian Petersen frei und köpfte den Ausgleich. Weitere Tore gab es nicht, so dass das Derby 1:1 endete. Ein Punkt, der keinem Team weiterhilft......

Fazit: Das Derby endet in einem gerechten Unentschieden.

 

23. März 2014 - Oliver Ollrogge - Chefredakteur fanreport.com

Brisantes Derby im Friesenstadion

Schleswig-Holstein-Liga: Die Fußballer der Husumer SV rechnen sich auch gegen den Tabellen-Sechsten TSV Kropp etwas aus

Beim 1:1 im Hinspiel lieferten sich Salam Halawani (links) und Kropps Thomas Vogt rassige Zweikämpfe. Foto: sieg

Husum (usc) - 0:2 beim übermächtigen VfB Lübeck verloren – kann man daraus Rückschlüsse auf das Heimspiel gegen den TSV Kropp am Sonnabend (14 Uhr) im Friesenstadion ziehen? „Nein, das wird ein ganz anderes Spiel“, ist Malte Köster, Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV, überzeugt. Während es am Wochenende in der bedrohten Zone zwei direkte Duelle gibt (Schilksee gegen Heikendorf und Ahrensburg gegen Hartenholm), bekommen es die Nordfriesen mit einem Kandidaten auf die Vizemeisterschaft zu tun – Kropp ist Sechster mit nur zwei Punkten Rückstand auf den PSV Neumünster, der Zweiter ist.

Was Kropp am vergangenen Sonnabend beim 2:2 gegen Altenholz ablieferte, hatte allerdings mit Spitzenfußball herzlich wenig zu tun. „Beide Mannschaften haben einen Punkt mehr geholt, als sie verdient hatten“, befand TSV-Trainer Dirk Asmussen. Auch im Hinspiel gegen Husum waren die Kropper nicht die bessere Mannschaft, waren am Ende mit dem 1:1 noch gut bedient. Sebastian Kiesbye hatte den Aufsteiger in Führung gebracht, anschließend hatten die Gäste zahlreiche gute Gelegenheiten nicht genutzt.

Dann die Nachspielzeit. Kropps Keeper drosch einen Abschlag weit in die gegnerische Hälfte, der Ball setzte auf, flog über die Husumer Abwehrspieler und landete bei Jörn Vogt, der den glücklichen Ausgleich erzielte. „Das Spiel in Husum wird schwerer als das gegen Altenholz“, ist Kropps Co-Trainer Martin Schmidt sicher, der an den Siegeswillen seiner Schützlinge appellieren will. Zweiter oder vielleicht nur Achter – darum geht’s für die Gäste.

Klassenerhalt oder nicht, das ist das große Thema bei den Gastgebern. „Es wird schwer – aber wenn wir so wie gegen Todesfelde auftreten, ist ein Sieg nicht unmöglich“, sagt Malte Köster, der wieder auf Keeper Finn Hübner zurückgreifen kann.

Er hat Respekt vor dem TSV, der mit Finn Langkowski (19 Treffer) über den besten Torjäger der SH-Liga verfügt. „Aber eigentlich ist Kropp in allen Mannschaftsteilen gut besetzt, die Geschlossenheit ist ihr Erfolgsrezept. Sie haben sich nach einer Schwächephase wieder gefangen. “

Bei den Gästen kehrt Kapitän Finn Matthes wohl wieder in den Kader zurück, fehlen wird der verletzte Offensivspieler Robin Ziesecke. Co-Trainer Martin Schmidt warnt besonders vor der Husumer Angriffsreihe um Salam Halawani und Sebastian Kiesbye, mit 17 Toren Zweiter hinter Langkowski.


21. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

SH-Liga: Kropp nur auf dem Papier klarer Favorit

Kropp (bei/mb) - Die Rollen sind klar verteilt: Als Favorit fährt der TSV Kropp (6.) heute zum Tabellenvorletzten Husumer SV. Anpfiff in diesem ungleichen Duell in der Fußball-SH-Liga ist um 14 Uhr. „Wir sind aber nur auf dem Papier Favorit. Husum braucht die Punkte zum Überleben“, mahnt Kropps Co-Trainer Martin Schmidt und verweist auf das 1:1 Hinspiel. „Schon da konnten wir uns von den Stärken der Husumer überzeugen.“ Unterdessen wird im Kropper Lager weiter fleißig am Kader für die kommende Saison gebastelt. Mit Jonas Burau (FC Angeln 02) können die Kropper eine weitere Verpflichtung vermelden. „Jonas ist ein Spieler, den wir schon seit zwei Jahren beobachten. Er bringt alles mit, um uns sportlich wie charakterlich als Mannschaft wieder etwas besser zu machen“, sagt TSV-Trainer Dirk Asmussen.

22. März 2014 · Landeszeitung
SH-Liga-Derby

"Wir sind nur auf dem Papier Favorit"

Kropp (Florian Bleifuß) - Am Sonnabend (14 Uhr) gastiert der TSV Kropp im SH-Liga-Derby beim Vorletzten Husumer SV. Kropp will nach dem 2:2 gegen Altenholz unbedingt einen „Dreier“ einfahren, erwartet jedoch einen harten Kampf an der Nordseeküste. Im Gespräch: Co-Trainer Martin Schmidt.

Im Kampf um Platz zwei patzten fast alle Kandidaten. Ist das 2:2 gegen Altenholz nicht umso ärgerlicher ? Ärgerlich war unsere Leistung, denn wir haben unser Potenzial nicht abgerufen. Der Wille war sicherlich vorhanden, dennoch konnten wir die Handbremse nie so recht lösen.

In Husum ist Kropp klarer Favorit. Aber auch nur vom Papier her. Husum braucht die Punkte zum Überleben und wird alles in die Waagschale werfen. Das wird eine knifflige Aufgabe, die viel komplizierter wird als das Duell mit Altenholz. Schon beim 1:1 im Hinspiel konnten wir uns von den Stärken der Husumer überzeugen.

In der Spitzengruppe hinter dem VfB Lübeck treten momentan viele Teams auf der Stelle. Woran liegt das ?

Ein Phänomen der vergangenen Jahre ist sicherlich die Qualifikation für das Hallenmasters. Für viele Vertreter ist dieses Turnier ein derart großes Highlight, dass das Erreichen mit einem anschließenden Verlust an Konzentration verbunden ist. Es ist immer wieder zu beobachten, dass die qualifizierten SH-Ligisten nachfolgend viele Punkte liegen lassen. Bestes Beispiel ist wohl der Preetzer TSV, der von den letzten elf Partien nur eine gewann.

Wo landet der TSV Kropp ? Das ist schwer zu sagen. Rufen wir unser Potenzial ab, können wir um Platz zwei mitspielen. Andererseits ist es bis zum achten Tabellenplatz sehr eng, so dass wir, wenn die Resultate ausbleiben, auch dort landen könnten. Ich denke jedoch, die Mannschaft wird sich wieder stabilisieren.
22. März 2014 ·Schlei Bote 
SH27 30.03.14 SSC Hagen Ahrensburg Husumer SV 0:0

Nullnummer hilft Husum nicht weiter

Trainer Malte Köster: "Wir haben uns noch nicht aufgegeben"
Salam Halawani (rechts, hier im Duell mit Kropps Hannes Röh) kam gestern in den letzten 20 Minuten zum Einsatz. Foto: git

Ahrensburg (sh:z) - Kein Sieg im Kellerduell: Die Fußballer der Husumer SV kehrten gestern mit einem 0:0 vom Auswärtsspiel der Schleswig-Holstein-Liga beim gleichfalls abstiegsbedrohten SSC Hagen Ahrensburg zurück. „Es war ein leidenschaftlicher Auftritt von uns, aber wir haben keine Tore erzwungen. Beiden Teams hilft dieser Punkt nicht weiter“, sagte Hagens Coach Michael Schmal. Sein Gegenüber Malte Köster erklärte: „Schade, dass wir nur ein Remis mitgenommen haben. Uns fehlt momentan das Quäntchen Glück. Aber mit dem Einsatz war ich zufrieden – wir haben uns im Abstiegskampf noch nicht aufgegeben.“

Die Nordfriesen mussten auf den verletzten Innenverteidiger Sascha Rettkowski verzichten, zudem kam Salam Halawani (Lehrgang) erst zur zweiten Halbzeit. Auch Angreifer Jonas Cordts fehlte. Im Mittelfeld kam Daniel Hornburg zum Einsatz, in der Spitze agierte Winter-Neuzugang Daniel Petersen. „Das haben die beiden gut gemacht“, lobte Köster, dessen Team besonders in den ersten 45 Minuten einen guten Eindruck hinterließ.

Die Husumer hatten zuvor viel Respekt vor dem ungewohnten Kunstrasen in Ahrensburg gehabt, kamen aber mit dem Geläuf gut klar. Beide Teams begannen gestern Nachmittag vor 120 Besuchern mit viel Tempo, trugen den Ball nach vorn – am Strafraum aber war erstmal Endstation. So entwickelte sich zwar ein abwechslungsreiches, aber an Torchancen armes Spiel. Erst nach zwölf Minuten offenbarte die Husumer Defensive eine Unsicherheit, die Gerrit Schmidt-Hartwigsen zum Konter nutzte und Rico Pohlmann bediente, der aber verzog.

Nach 20 Minuten nahmen beide Teams das Tempo raus, um vor allem in der Defensive ordentlich zu stehen. So ergaben sich weiterhin kaum Torszenen. Vincent Janelt schlenzte vorbei (25.), ehe auch Husum Gefahr andeutete. Doch Daniel Hornburg (37.) traf den Ball nicht richtig. Nach dem Seitenwechsel war ein Bruch im Husumer Spiel, zwischen der 46. und 60. Minute waen die heimstarken Gastgeber klar die bessere Mannschaft und erarbeiteten sich Chancen im Minutentakt.

Zunächst stand Gerrit Schmidt-Hartwigsen bei seinem Tor im Abseits (47.), ehe der zurückgekehrte Finn Hübner im Tor der Stormstädter gegen Paul Kappner (50.) und Vincent Janelt (51.,) parierte. Von Husum war lange nichts zu sehen – bis Sebastian Kiesbye vor Block auftauchte und der SSC-Keeper den Rückstand mit Bravour verhinderte (71.). Glück für Hagen, als Kiesbye am Innenpfosten scheiterte (80.), ehe der eingewechselte Daniel Scharf für Hagen aus kurzer Distanz freistehend am Tor vorbeiköpfte (86.). „Schade, einen von den beiden hätte er machen können“, trauerte Köster den beiden guten Chancen seines Torjägers nach.

Positiv: Die Abwehr ließ nach den „Wacklern“ zu Beginn des zweiten Durchgangs kaum noch etwas zu. In der Tabelle bringt die Nordfriesen das neuerliche Unentschieden (schon das zehnte der Saison, kein anderes Team der SH-Liga hat mehr) allerdings nicht wirklich weiter. „Wir treten auf der Stelle. Dann müssen wir eben am Sonnabend gegen Flensburg 08 einen Dreier holen. Wir geben nicht auf“, so Köster abschließend.

SSC Hagen Ahrensburg: Block – Klamt, Starke, Herklotz, Scheel – Stäcker, Moklis – Schmidt-Hartwigsen (74. K. Pohlmann), R. Pohlmann (58. Danger), Janelt (82. Scharf) – Kappner.
Husumer SV: Hübner – Koschenz, Herpel, Wullenweber, Wetzel – Steglich, Lorenzen – Hornburg (90. Strüning), Petersen (70. Halawani), Nagel – Kiesbye.
Schiedsrichter: Sommerfeld (Schilksee).
Zuschauer: 120.

31. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

SSC verpasst "Big Point"

Ahrensburger SH-Liga-Fußballer trennen sich im Kellerduell 0:0 von Husumer SV
Scheiterte am Torwart und am Pfosten: Vincent Janelt. Foto: bjl*

Ahrensburg (sru) - Kein Sieg im Kellerduell: Der SSC Hagen Ahrensburg hat den so wichtigen Sieg gegen die Husumer SV verpasst. Am Ende stand es im Fußball-SH-Liga-Spiel zwischen den beiden Abstiegskandidaten 0:0. „Es war ein leidenschaftlicher Auftritt von uns, aber wir haben keine Tore erzwungen, was man im Abstiegskampf mal machen muss. Beiden hilft dieser Punkt nicht weiter“, sagte Hagens Coach Michael Schmal.

Entwarnung gab es bei den Gastgebern kurz vor der Partie: Torhüter Robert Block gab nach einem Belastungstest grünes Licht: Trotz einer Reizung der Patellasehne lief der 26-Jährige auf. Beide Teams begannen mit viel Tempo, trugen den Ball nach vorn – am Strafraum aber war Endstation. So entwickelte sich zwar ein abwechslungsreiches, aber an Chancen armes Spiel. Nach zwölf Minuten offenbarte die HSV-Defensive eine Unsicherheit. Doch Rico Pohlmann verzog. Nach 20 Minuten nahmen beide Teams das Tempo raus, um vor allem in der Defensive ordentlich zu stehen. So ergaben sich weiterhin kaum Torszenen. Vincent Janelt schlenzte vorbei (25.), ehe Husums Daniel Hornburg (37.) auf der anderen Seite vergab.

Nach dem Seitenwechsel ein anderes Bild – Hagen erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Zunächst stand Schmidt-Hartwigsen bei seinem Tor im Abseits (47.), ehe Finn Hübner im HSV-Tor gegen Paul Kappner (50.) und Vincent Janelt (51.) parierte. Von Husum war lange nichts zu sehen – bis Sebastian Kiesbye vor Block auftauchte und der SSC-Keeper das 0:1 verhinderte (71.). Glück für Hagen, als Kiesbye am Innenpfosten scheiterte (80.), ehe Hagens Daniel Scharf vorbeiköpfte (86.).

Hagen Ahrensburg: Block – Klamt, Starke, Herklotz, Scheel – Stäcker, Moklis – Schmidt-Hartwigsen (74. K. Pohlmann), R. Pohlmann (58. Danger), Janelt (82. Scharf) – Kappner.
Husumer SV: Hübner – Koschenz, Herpel, Wullenweber, Wetzel – Steglich, Lorenzen – Hornburg (90. Strüning), Petersen (70. Halawani), Nagel – Kiesbye.
SR: Sommerfeld (Schilksee). Z: 120.
Tore: Fehlanzeige.
31. März 2014 ·Stormarner Tageblatt 

SSC verpasst ,,Big Point" - Ahrensburger SH-Ligisten trennen sich im Kellerduell 0:0 von Husum

Kein Sieg im Kellerduell: Der SSC Hagen Ahrensburg hat den Sieg gegen die Husumer SV verpasst. Am Ende stand es im SH-Liga-Spiel zwischen den beiden Abstiegskandidaten 0:0. ,,Es war ein leidenschaftlicher Auftritt von uns, aber wir haben keine Tore erzwungen, was man im Abstiegskampf mal machen muss. Beiden hilft dieser Punkt nicht weiter", sagte Hagens Coach Michael Schmal.

Entwarnung gab es bei den Gastgebern kurz vor der Partie: Torhüter Robert Block gab nach einem Belastungstest grünes Licht: Trotz einer Reizung der Patellasehne lief der 26-Jährige auf. Beide Teams begannen mit viel Tempo, trugen den Ball nach vorn - am Strafraum aber war Endstation. So entwickelte sich zwar ein abwechslungsreiches, aber an Chancen armes Spiel. Nach zwölf Minuten offenbarte die HSV-Defensive eine Unsicherheit. Doch Rico Pohlmann verzog.

Nach 20 Minuten nahmen beide Teams das Tempo raus, um vor allem in der Defensive ordentlich zu stehen. So ergaben sich weiterhin kaum Torszenen. Vincent Janelt schlenzte vorbei (25.), ehe Husums Daniel Hornburg (37.) auf der anderen Seite vergab. Nach dem Seitenwechsel ein anderes Bild - Hagen erarbeitete sich Chancen im Minutentakt. Zunächst stand Schmidt-Hartwigsen bei seinem Tor im Abseits (47.), ehe Finn Hübner im HSV-Tor gegen Paul Kappner (50.) und Vincent Janelt (51.) parierte.

Von Husum war lange nichts zu sehen - bis Sebastian Kiesbye vor Block auftauchte und der SSC-Keeper das 0:1 verhinderte (71.). Glück für Hagen, als Kiesbye am Innenpfosten scheiterte (80.), ehe Hagens Daniel Scharf vorbeiköpfte (86.).

Hagen Ahrensburg: Block - Klamt, Starke, Herklotz, Scheel - Stäcker, Moklis - Schmidt-Hartwigsen (74. K. Pohlmann), R. Pohlmann (58. Danger), Janelt (82. Scharf) - Kappner.

Husumer SV: Hübner - Koschenz, Herpel, Wullenweber, Wetzel - Steglich, Lorenzen - Hornburg (90. Strüning), Petersen (70. Halawani), Nagel - Kiesbye.

Schiedsrichter: Sommerfeld (Schilksee).

Zuschauer: 120.

Aus der Redaktion des sh.z vom 31.März 2014 / sru

"Kellerduell" auf Kunstrasen

Husumer SV am Sonntag beim SSC Hagen Ahrensburg / Sascha Rettkowski fehlt, Hübner wieder im Tor
Christian Herpel (li.) im Kopfballduell mit Kropps Finn Langkowski. Foto: petersen

Husum (usc) - ,,Wir müssen unseren momentanen Lauf fortsetzen. Gegen Husum sind drei Punkte eingeplant“, sagt Gerrit Schmidt-Hartwigsen (29), Ex-Kapitän und Mittelfeldspieler der SH-Liga-Fußballer des SSC Hagen Ahrensburg. Selebstbewusstsein ist angesagt. Das Team aus dem Kreis Stormarn ist heimstark, hat fünf Siege und ein Unentschieden gegen den designierten Meister VfB Lübeck auf dem Konto. Am Sonntag (15 Uhr) empfangen die Ahrensburger, als Tabellen-14. derzeit über dem Strich, die Husumer SV, die als 17. drei Plätze und vier Punkte hinter dem SSC liegt.

Für Husums Coach Malte Köster ist der Ahrensburger Kunstrasen ein Grund für die Heimstärke des morgigen Gegners. „Auf Naturrasen läuft der Ball einfach anders, auf Kunstrasen kommt es auf technischen Fußball an“, weiß er. Bei Holstein Kiel II (0:3) hielt sein Team zumindest in der ersten Halbzeit auf ungewohntem Untergrund gut mit, weniger glatt lief es beim FC Dornbreite Lübeck, wo die Nordfriesen nach gut 20 Minuten schon 0:3 hinten lagen und am Ende 2:4 verloren.

Im Hinspiel hatte das Köster-Team, abgesehen von den ersten 20 Minuten, recht wenig Mühe mit den Stormarnern und gewann 4:0. Nach einem Trainerwechsel hat sich der SSC mittlerweile stabilisiert. Das haben aber auch die Husumer. „In den letzten drei, vier Wochen hatte ich in jedem Spiel das Gefühl, dass was drin ist“, so Köster, der sich über Einsatz, Willen und Kampfkraft seiner Schützlinge freut. Doch das allein reicht nicht, es müssen Siege her, um nicht den Anschluss zu verlieren.

Verzichten müssen die Stormstädter am Sonntag auf Abwehrrecke Sascha Rettkowski, der sich beim 1:1 gegen den TSV Kropp eine Zerrung zuzog. Für ihn dürfte Christian Herpel in die Anfangsformation rücken. Wieder fit gemeldet hat sich Keeper Finn Hübner, der zwischen den Pfosten stehen wird.

[] Der Bus zur gut 160 Kilometer langen Tour ins Hamburger Randgebiet startet am Sonntag um 10.45 Uhr am Husumer Friesenstadion.
29. März 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Ohne "linken Fuß" – aber mit Kämpferherz

Gerrit Schmidt-Hartwigsen blüht in seiner neuen offensiven Rolle bei Fußball-SH-Ligist Hagen Ahrensburg auf
Vorbild in Sachen Einsatz: Gerrit Schmidt-Hartwigsen vom SSC Hagen Ahrensburg (am Boden).

Ahrensburg (bjl) - Gerrit Schmidt-Hartwigsen ist ein Freund klarer Ansagen. Zumindest auf dem Fußballplatz. Während der Mittelfeldspieler von SH-Ligist SSC Hagen Ahrensburg auf dem Feld seine Mitspieler im Eifer des Gefechts schonmal deutlich zurechtweist, gibt er sich abseits des Rasens zahmer. „Wir haben ein junges Team, da brauchen einige Spieler auf dem Platz mal deutliche Hinweise. Das ist nach dem Spiel aber wieder vergessen“, sagt der 29-Jährige, der die Schlossstädter früher noch als Kapitän auf den Rasen geführt hat.

Die Binde trägt mittlerweile ein anderer: Bojan Stäcker, mit 22 Jahren einer der Jüngeren. Schmidt-Hartwigsen aber braucht kein Stück Stoff um den Arm, um im Team Akzeptanz zu finden. „Er hat einen hohen Stellenwert im Team, weil er schon lange im Hagen spielt und durch seinen großen Einsatz. Das Wichtigste aber: Er geht respektvoll mit seinen Mitspielern um und erwartet das auch von den anderen“, erklärt Trainer Michael Schmal, der auf Schmidt-Hartwigsen als Konstante auf der rechten Seite setzt – als Kämpfertyp, der keinen Zweikampf scheut. „Das wissen auch die Jungs im Training“, flachst Schmidt-Hartwigsen. Seine Mitspieler wissen aber auch um die große Schwäche ihres pfeilschnellen Dauerläufers. „Ich habe keinen linken Fuß, deshalb komme ich ja auch immer über rechts“, erklärt der 29-Jährige, den Coach Michael Schmal nach seiner Amtsübernahme von Jan Jakobsen im Oktober 2013 von der Rechtsverteidigerposition ins rechte Mittelfeld vorgezogen hat. „Diese Position habe ich auch früher gespielt. Dadurch habe ich wieder mehr Vorlagen und Tore auf meinem Konto – und ein bisschen habe ich das vermisst“, verrät Schmidt-Hartwigsen. Für ihn ist Benny Klamt (29) in die Defensivreihe gerückt. Hagens rechte Seite darf daher gern als routiniert bezeichnet werden, oder wie es Schmidt-Hartwigsen ausdrückt: „Da sind zwei betagte Herren am Werk.“

Die werden im Gegensatz zu Dren Hoti (Gelb-Rot-Sperre) und vermutlich Tom Gottlob (Zerrung im Oberschenkel) und Keeper Robert Block (Patellasehnenentzündung) auch am Sonntag (15 Uhr) gegen die Husumer SV auflaufen. Gegen den Konkurrenten im Abstiegskampf stehen die Ahrensburger noch einmal unter Erfolgsdruck. „Wir müssen unseren momentanen Lauf fortsetzen. Gegen Husum sind drei Punkte eingeplant“, sagt Schmidt-Hartwigsen. Eine klare Ansage, auch außerhalb des Platzes.

Während die Ahrensburger also einen Pflichtsieg feiern wollen, ist Kreisrivale SV Eichede II am Sonntag im Heimspiel gegen den TSV Altenholz zumindest von der Papierform her Außenseiter. Das Hinspiel ging mit 0:5 verloren. Weil die Regionalligamannschaft des SVE allerdings bereits heute im Einsatz ist, dürfte die Reserve reichlich Unterstützung von oben erhalten.
29. März 2014 ·Stormarner Tageblatt 

 

SH28 05.04.14 Husumer SV Flensburg 08 0:0
Husumer SV tritt auf der Stelle
Nullnummer im Nordderby der Schleswig-Holstein-Liga gegen Flensburg 08 lässt Hoffnungen im Abstiegskampf weiter schwinden.
Wieder eine Chance vertan: Sebastian Kiesbye hat Matthias Baasch stehen lassen, zielt aber am Tor vorbei. Foto: Klein
Unter dem Strich stand nach 90 Minuten vor 174 zahlenden Zuschauern die Null – auf beiden Seiten. Ein Resultat, mit dem die Husumer SV im Abstiegskampf der Schleswig-Holstein-Liga weiter auf der Stelle tritt. Auf der anderen Seite ein Ergebnis, mit dem Gegner Flensburg 08 angesichts der angespannten Personalsituation und der Husumer Überlegenheit in der zweiten Hälfte gut leben konnte.

"Wieder nur ein Punkt", ärgerte sich Husums Trainer Malte Köster. "Das hilft uns im Kampf um den Klassenerhalt nicht weiter." Es war bereits das elfte Remis der Nordfriesen in dieser Saison. Es untermauerte die Erkenntnis, dass Unentschieden allein nicht reichen werden, um auch in der nächsten Saison in der höchsten Spielklasse auf Landesebene vertreten zu sein. "Denn die anderen von unten werden auch noch Punkte machen", weiß der Husumer Trainer.

08-Trainer Frank Papenberg war dagegen "froh, dass es am Ende 0:0 stand". Sein letztes Aufgebot war in der zweiten Hälfte mächtig unter Druck geraten, hatte aber mit Glück und Geschick einen Gegentreffer vermeiden können. "Wir nehmen diesen Punkt gerne mit und sagen Danke", meinte Papenberg, der zum Saisonende aus dem Traineramt ausscheidet, um bei 08 andere Aufgaben zu übernehmen.

Die Zuschauer im Friesenstadion sahen eine Nullnummer der unterhaltsamen Art mit ausgeglichenen Spielanteilen in der ersten Hälfte und einer überlegenen Heimelf in der zweiten. In kämpferischer und läuferischer Hinsicht konnte Köster seiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. "Die Spieler haben wirklich alles getan", lobte der Coach. Die Husumer ackerten und rackerten auf dem holprigen Platz über die gesamten 90 Minuten, erspielten sich auch eine Handvoll bester Gelegenheiten, aber ein Tor wollte einfach nicht fallen. Entweder zielten die Sturmspitzen Salam Halawani und Sebastian Kiesbye schlecht oder scheiterten an 08-Schlussmann Nick Schmidt. Oder aber ein Flensburger Abwehrbein war noch dazwischen (zumeist Thomas Carstensen und Mathias Baasch) oder der Ball versprang auf dem holprigen Untergrund – so wie in der 75. Minute, als Kiesbye nach einem Steilpass wieder einmal allein auf das Flensburger Tor zustürmte, den Ball aber völlig verzog. "Sch... Platz", brüllte der Husumer anschließend in seinem Ärger über eine weitere vergebene Chance.

Möglichkeiten hatten auch die Flensburger – aber vornehmlich im ersten Durchgang. Da machten Mergim Kuci und Tanju Hassanoglou auf der linken Seite viel Alarm und stellten die Husumer Defensive vor einige Probleme. So scheiterte Lukas Linhardt aus 14 Metern an Chris Bielinski und konnte auch den Abpraller nicht an Husums Keeper vorbei bringen, der zur Ecke klärte. Und fünf Minuten vor der Pause traf Flemming Barth nur den Außenpfosten.

Im zweiten Durchgang kamen die Flensburger nur noch selten vor das Husumer Tor, hatten in der Defensive alle Hände voll zu tun. Doch es reichte am Ende zu einem glücklichen, aber nicht unverdienten Punktgewinn. "Wir hätten in der zweiten Halbzeit den Sack zumachen können", analysierte Malte Köster und haderte ein bisschen mit dem Husumer Schicksal. "Uns fehlt einfach das Glück, auch 'mal in der 89. Minute das Tor zu machen."

Husumer SV: Bielinski – Koschenz, Herpel, Wullenweber, Wetzel, Hornburg (61. Cordts) – Steglich Lorenzen, Nagel – Kiesbye, Halawani.

Flensburg 08: Schmidt – Lohner, Carstensen, Baasch – Woitschätzke (88. Ramadanoski) – Linhardt (63. Yilderim), R. Kuci, M. Kuci, Hassanoglou – Hathat, Barth (80. Möller).

Schiedsrichter: Susann Kunkel (Oldesloe).

Zuschauer: 174.

Beste Spieler: Lorenzen, Halawani, Kiesbye – Carstensen, Hassanoglou, M. Kuci.

7. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nullnummer im Nordderby

Chance vertan: Der Husumer Sebastian Kiesbye zielt am Tor vorbei, 08-Spieler Matthias Baasch kommt zu spät. Foto: klein

Husum (wsi) - Das Nordderby in der Schleswig-Holstein-Liga zwischen der Husumer SV und Flensburg 08 endete mit einem leistungsgerechten 0:0. Beide Fußball-Teams boten sich einen offenen Schlagabtausch mit zahlreichen Chancen, aber die Angreifen waren zu schwach im Abschluss. Zudem hatten beide Torhüter Chris Bielinski (HSV) und Nick Schmidt (08) einen glänzenden Tag.

Nach erstem Abtasten hatte Flemming Barth bereits in der 13. Minute die große Chance zu Führung, aber er scheiterte an HSV-Keeper Bielinski. Nick Schmidt glänzte im direkten Gegenzug gegen Sebastian Kiesbye. Salam Halawani kam in der 25. Minute frei zum Abschluss, doch das Leder verfehlte knapp das 08-Gehäuse. Dann waren wieder die Gäste dran. Nach Hassanoglou-Linksflanke konnte Barth Bielinski nicht überwinden (28.). Zwei Minuten vor der Pause traf der 08-Angreifer nur den Pfosten. Auch nach dem Wechsel gab es gute Möglichkeiten auf beiden Seiten. Erneut stand zunächst Barth im Mittelpunkt. Der glänzend aufspielende Tanju Hassanoglou war wiederum Vorbereiter, jedoch zielte der 08-Stürmer nicht genau genug (55.). Die beste Möglichkeit der Hausherren hatte Kiesby, der nach einem 08-Ecke einen Steilpass aus der eigenen Hälfte erlief. Aber sein Schuss war zu hoch angesetzt. „Das war heute nicht der Tag der Stürmer. Ich bin aufgrund unserer großen personellen Probleme mit dem Ergebnis durchaus zufrieden“, resümierte 08-Coach Frank Papenberg.

Flensburg 08: Nick Schmidt - Baasch, Lohner, Carstensen, Hassanoglou - Rinor Kuci, Woitschätzke (75. Ramadanoski) - Linhardt (50. Yilderim), Mergim Kuci, Hathat - Barth (80. Möller). Schiedsrichterin: Susann Kunkel (1. FFC Oldesloe). – Zuschauer: 180. – Beste Spieler: N. Schmidt, Hassanoglou, Carstensen.

7. April 2014 · Flensburger Tageblatt

Torloses Spiel in Husum bei der "Abschiedstour" beider Trainer

Keine Tore in Husum - Der arg abstiegsbedrohte SV aus Husum kam gegen Flensburg 08 nicht über ein 0:0 hinaus, und konnte Tabellenplatz 17 (jetzt 26 Punkte) nicht verlassen.

Husum vor allem stark bei Kontern - Die Jungs von Husum-Trainer Malte Köster, der wie sein Flensburger Kollege Frank Papenberg am Ende der Saison aufhört, waren vor allem durch gut ausgespielte Konter stark, konnten aber zu keinem erfolgreichen Abschluss kommen. Auch die 08er kamen zu einigen Chancen, die sie aber ebenso wenig nutzen konnten.

Husum verpasst späten Sieg - Im zweiten Durchgang dann ein ähnliches Bild wie schon im ersten. Ein schlecht beschaffener Platz machte ein technisch hochwertigeres Spiel nur schwer möglich. Zum Ende des Spiels hatte "der kleine HSV" durch Sebastian Kiesbye gleich noch zwei mal die Möglich die Partie doch noch für sich zu entscheiden. In der 70. Minute konnte 08-Keeper Nick Schmidt den Ball mit einer Glanzparade gerade noch an den Pfosten lenken, etwa 10 Minuten später trifft der Husumer Stürmer direkt das Aluminium.

Fazit: Die Gastgeber konnten sich für eine couragierte und kämpferisch starke Leistung nicht belohnen und müssen nun auf Ausrutscher der Konkurrenz im Abstiegskampf hoffen. Flensburg, das weiter ohne einige Leistungsträger auskommen muss, kann mit dem Punkt letztlich zufrieden sein.

6. April 2014 - Oliver Ollrogge - Chefredakteur fanreport.com

Husum geht zuversichtlich ins Derby

"Remis-Könige" der Schleswig-Holstein-Liga wollen gegen Flensburg 08 endlich wieder drei Punkte holen
Husums Torjäger Sebastian Kiesbye (am Ball) erzielte beim 1:3 im Hinspiel das Tor für den Aufsteiger. Foto: brigitte petersen

Husum (sh:z) - Das rettende Ufer ist gar nicht so weit weg. Gerade einmal vier Zähler trennen die Fußballer der Husumer SV in der SH-Liga von Tabellenplatz 14, den momentan die Regionalliga-Reserve des SV Eichede mit 29 Punkten einnimmt. „Dumm ist nur“, sagt Husums Trainer Malte Köster beim Blick auf die Resultate der letzten Wochen, „dass die anderen Mannschaften aus dem unteren Tabellenbereich Siege einfahren, wir aber immer nur einen Punkt holen. Das tut schon weh.“ Morgen um 14 Uhr wollen die „Remis-Könige“ der Liga (bereits zehn Unentschieden) den gordischen Knoten jedoch durchschlagen und im Nordderby gegen Flensburg 08 „einen Dreier einfahren“.

An das Hinspiel hat Köster gute Erinnerungen, obwohl es am Ende 1:3 gegen die Nordfriesen stand. „Wir haben in der ersten Hälfte mehr als gut mitgehalten und hätten sogar die Führung verdient gehabt.“ Doch das 0:1 kurz vor dem Pausenpfiff hatte die Husumer Hoffnungen durchkreuzt. Es war ein psychologischer Wirkungstreffer zum falschen Zeitpunkt. Das soll sich morgen im Friesenstadion nicht wiederholen. „Wir haben in den vergangenen Wochen gezeigt, dass wir mit Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können. Wir waren teilweise sogar schon auf der Siegerstraße, haben dann aber immer kurz vor Schluss das Gegentor zum Unentschieden bekommen“, sagt Köster, der gegen die 08-er auf das Quäntchen Glück in den Schlussminuten hofft, dass in den vergangenen Wochen einige Male gefehlt hat.

Personell sieht es gut aus. Bis auf Sascha Rettkowski, der weiterhin über Probleme mit den Adduktoren klagt, sind alle Mann an Deck. Auch Jonas Cordts, der beim 0:0 in Ahrensburg gefehlt hatte, und Salam Halawani, der erst in der 70. Minute eingewechselt worden war, sind einsatzbereit für das Derby. Das freut den Trainer, der jeden Spieler gebrauchen kann, um das Ziel Klassenerhalt vielleicht noch zu schaffen. Ob er Änderungen in der Startformation vornimmt, ließ Köster offen.

Die Gäste, bei denen Trainer Frank Papenberg angekündigt hat, seinen Posten zum Saisonende abzugeben, haben hingegen Sorgen. Neben den Langzeitverletzten Vadim Galinger, Marcel Hill und Gianluca Siefert fallen weitere Spieler aus. Die Einsätze von Lasse Jannsen, Nicholas Holtze (Kapselanriss) und Lukas Linhardt (Wadenprellung) sind äußerst fraglich. Ganz besonders bitter ist für die Fördestädter der Ausfall von Kapitän und Innenverteidiger Robin Schmidt (Gehirnerschütterung). In Husumer gibt es ein Wiedersehen mit Clay Woitschätzke und Ihab Hatab, die in der Winterpause zu 08 wechselten. Köster freut sich auf das Duo. „Schließlich sind wir nicht im Bösen auseinander gegangen.“ Gastgeschenke wird es für die beiden im Friesenstadion aber auch nicht geben. „Wir wissen, was sie können“, sagt Köster. „Wir wissen aber auch, was sie nicht mögen.“

Mit dem Derby morgen haben die Husumer bis zum Saisonende noch fünf Heimspiele auf dem Programm. Gegenüber anderen Clubs ein kleiner Vorteil im Abstiegskampf, zumal mit dem SV Eichede II und NTSV Strand zwei Clubs in Nordfriesland antreten müssen, die noch nicht ganz sicher sind. Gegen Mannschaften dieser Güte müsste die Husumer SV auf jeden Fall die notwendigen Punkte einfahren. „Doch das Müssen ist uns in dieser Saison nicht so mitgegeben worden“, gesteht Malte Köster. Will heißen: Unter Druck lief es oftmals nicht so bei den Stormstädtern.

Doch zum Ende der Punktrunde hin geht immer häufiger gegen Mannschaften, für die es um nichts mehr geht. Da fällt das Siegen vielleicht leichter. Also kann die Husumer Devise nur lauten: Selbst so viel Punkte sammeln wie möglich – auch auswärts bei den abstiegsbedrohten Clubs TuRa Meldorf und TSV Schilksee. „Und dann werden wir sehen, was am Ende dabei heraus kommt“, sagt Köster. Der Trainer, der zum Saisonende gehen wird, und seine Mannschaft werden bis zum letzten Spiel am 24. Mai gegen den TSV Preetz jedenfalls alles geben.

4. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

08 mit dem letzten Aufgebot nach Husum

Flensburg (wsi) - Gegen Tabellenführer VfB Lübeck hat sich Flensburg 08 am vergangenen Wochenende beim 1:3 recht achtbar aus der Affäre gezogen. Das sollte dem Fußball-Team von Trainer Frank Papenberg Mut geben vor der Partie am Sonnabend (Anpfiff 14 Uhr) bei der stark abstiegsgefährdeten Husumer SV.

Die Nordfriesen haben durch das 0:0 im Abstiegsduell bei SSC Hagen Ahrensburg zusätzliche Hoffnung geschöpft, die Klasse noch halten zu können. Aber Papenberg ist sich sicher, dass seine Mannschaft die fußballerische Klasse habe, gegen Husum siegreich zu bestehen. Allerdings sagt er auch: „Die werden fighten und im übertragenen Sinne kratzen und beißen, um gegen uns drei Punkte einzufahren.“ Um das zu verhindern, müssen die 08-Spieler die schwere Aufgabe voll konzentriert angehen.

Die personelle Situation beim Tabellen-Neunten ist jedoch weiterhin alles andere als rosig. Neben den Langzeitverletzten Vadim Galinger, Marcel Hill und Gianluca Siefert fallen weitere Flensburger Spieler aus. Die Einsätze von Lasse Jannsen, Nicholas Holtze (Kapselanriss) und Lukas Linhardt (Wadenprellung) sind äußerst fraglich. Ganz besonders bitter ist für die Fördestädter aber der Ausfall von Mannschaftsführer Robin Schmidt. Der Innenverteidiger habe gegen Lübeck eine leichte Gehirnerschütterung und eine schwer Jochbeinprellung erlitten, so Papenberg.
4. April 2014 ·Flensburger Tageblatt 

 

SH29 13.04.14 TuRa Meldorf Husumer SV 3:2

Überlegen gespielt, aber verloren

SH-Liga Fußballer der Husumer SV können einen 2:1-Vorsprung im Derby bei TuRa Meldorf nicht halten und unterliegen am Ende mit 2:3
Husums Angreifer Jonas Cordts (Mitte) "windet" sich um den Meldorfer Jascha Barthels herum. Foto: Olaf Jensen

Meldorf (hlu/usc) - Ein schlechtes Gewissen hatte er nicht, aber ehrlich gab er dann doch zu, dass der Sieg seiner Mannschaft – überdies im Abstiegskampf eminent wichtig – etwas glücklich war. Daniel Backenhaus, TuRa Meldorfs Trainer, freute sich über den 3:2 (1:0)-Sieg, lobte aber auch die unterlegene Husumer SV, die dem Sieg nahe war: "Wir haben heute wirklich nicht gut gespielt und nur aufgrund der individuellen Klasse einiger Spieler gewonnen. Husum war stark, hat toll gefightet und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt."

Andre Teubler, Husums Co-Trainer, der den beruflich verhinderten Malte Köster vertrat, konnte da nur müde lächeln. Komplimente helfen dem Tabellenvorletzten im Abstiegskampf nicht weiter, Punkte müssen her. Am Osterwochenende haben die Nordfriesen spielfrei. Die Dithmarscher waren vor der Pause etwas agiler, lagen nach 45 Minuten nicht unverdient nach dem Treffer ihres Torjägers, des ehemaligen Husumers Ian-Prescott Claus nach Vorlage von Lennart Dora mit 1:0 in Führung. Andre Teubler befand: Wir haben nicht gut gespielt, Meldorf war aber auch nicht sonderlich stark."

Nach dem Wechsel jedoch präsentierten sich die Gäste von ihrer guten und kampfstarken Seite. "Auch spielerisch sah das gut aus", lobte Teubler, der an der Einstellung der Mannschaft nichts auszusetzen hatte. Die Nordfriesen übernahmen in dem Westküsten-Derby die Initiative und glichen mit dem Strafstoß von Salam Halawani aus (54.). Leif Hahn hatte zuvor Jonas Cordts, der für den verletzt ausgeschiedenen Sebastian Kiesbye in die Partie kam, gelegt. Von diesem Ausgleich beflügelt spielten die Gäste weiter munter nach vorne, während Meldorf, zumeist mit langen Bällen operierend, zunehmend den spielerischen Faden verlor. Dies nutzte Marc Koschenz aus, der aus rund 14 Metern das Leder trocken zum 1:2 ins TuRa-Gehäuse beförderte (76.).

Doch die Freude währte nicht lange. Claus nahm nach einem Freistoß Maß und jagte den Ball zum 2:2 ins Husumer Tor. Diese individuelle Klasse – von Backenhaus beschrieben – war es, die den Unterschied ausmachte, wenngleich sich André Teubler auch über die Entstehung ärgerte. "Wir kommen in dieser Situation nicht in den Zweikampf. Das Foul findet dann viel zu spät in der Nähe des Strafraums statt", so Teubler über die unglückliche Aktion von Sebastian Steglich.

Es kam noch schlimmer. Rouven Drzimkowski schob in der Schlussminute auch noch zum 3:2 ein und stellte damit den Spielverlauf komplett auf den Kopf. "Ganz bitter für uns. Ein Punkt wäre in unserer Situation aber eigentlich auch zu wenig gewesen", so Teubler, der sich ärgerte: "Wir müssen so einen Vorsprung einfach mal über die Runden bringen. Dieser unbedingte Willen, das Erreichte nicht mehr herzugeben, fehlt uns manchmal noch."

TuRa Meldorf: Pycha – Barthels, Schmidt, Lorenzen, Hahn – Buggenthien, Dora – Drzimkowski, Jebens, Witt – Claus.

Husumer SV: Hübner – Koschenz, Herpel, Wullenweber, Wetzel – Hornburg, Steglich, Lorenzen, Nagel – Kiesbye (37. Cordts), Halawani.

Schiedsrichter: Eckstein-Staben (Wentorf).

Zuschauer: 200.

Tore: 1:0 Claus (31.), 1:1 Halawani (54., Foulelfmeter), 1:2 Koschenz (76.), 2:2 Claus (77.), 3:2 Drzimkowski (87.).

Beste Spieler: Dora, Claus/Koschenz, Lorenzen, Nagel.

14. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Trainer-Lob für Husums Spieler

Burg/Husum (usc) - Es gibt eigentlich fast nichts zu kritisieren außer der Torausbeute. „Die Mannschaft spielt gut, betreibt hohen Aufwand und erarbeitet sich viele Torchancen“, sagen sowohl Malte Köster als auch Andre Teubler. Die beiden Trainer der SH-Liga-Fußballer der Husumer SV loben die Spieler des Aufsteigers – wäre da nicht die Tatsache, dass die beiden letzten Spiele in Ahrensburg und gegen Flensburg 08 jeweils 0:0 endeten und den Nordfriesen im Kampf um den Klassenerhalt nicht viel weiter halfen.

Am Sonntag (15 Uhr) geht es nun zu Tura Meldorf. Gespielt wird im 19 Kilometer entfernten Burg, da in Meldorf der Sportplatz saniert wird. Der Bus startet um 12.15 Uhr am Friesenstadion, Fans können die Reise wie üblich für fünf Euro mitmachen. „Das ist ein Derby, da wäre es schön, wenn viele Leute mitkommen würden“, wirbt Andre Teubler um Unterstützung.

Große Überraschungen in der Aufstellung wird es nicht geben, als Alternative steht David Lies bereit, der das Training wieder aufgenommen hat. „Zuletzt haben uns Glück und Tore gefehlt“, so Teubler und Köster. Hätten die Husumer beide Spiele gewonnen (die Chancen waren vorhanden), würden sie mit jetzt 30 Punkten „über dem Strich“ stehen.

„Meldorf ist schwer zu spielen. Doch es ist möglich, dort was zu holen, wenn wir einen ordentlichen Tag erwischen“, sagt Malte Köster, der am Spieltag aus beruflichen Gründen nicht dabei sein kann. Mit einem Sieg würde die HSV sicherlich entspannt in die Osterpause gehen können.
12. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH30 26.04.14 Husumer SV SV Eichede 3:1

K.o. in Schlussphase für SVE II

Fußball-SH-Ligist unterliegt Husumer SV 1:3 (0:1) / Seiler fliegt vom Platz
Ins Straucheln geraten: Eichedes Jan Plate (re.) fällt im Duell mit Husums Sebastian Kiesbye.

Husum (st) - Der SV Eichede hat den Befreiungsschlag verpasst. Die Stormarner unterlagen im Kellerduell der Fußball-SH-Liga gegen die Husumer SV mit 1:3 (0:1). Damit zog der Konkurrent im Abstiegskampf in der Tabelle an den Steinburgern vorbei, die nach der fünften Niederlage in Folge auf dem vorletzten Platz des Tableaus angekommen sind.

Husum fand besser ins Spiel. Zur Sicherheit trug dabei auch die frühe Führung bei. Eichedes Gerrit Schubring spielte den Ball nach einer Ecke im Strafraum mit der Hand, den fälligen Elfmeter verwandelte Salam Halawani (11.). Anschließend vergaben Sebastian Kiesbye (20.) und Marc Koschenz (25.) das mögliche 2:0 gegen Eicheder, die erst nach einer halben Stunde in die Partie fanden – aber weiterhin ohne Torchancen blieben.

Im zweiten Durchgang diktierte die Regionalliga-Reserve dann das Geschehen, erspielten sich aber kaum zwingende Möglichkeiten. Erst Simon Krämers Linksschuss (70.) war wie ein Weckruf für die Offensive der Gäste, die eine turbulente Schlussphase erlebten. Erst traf Emanuel Bento nach präzisem Pass in die Schnittstelle der Husumer Viererkette, indem er Keeper Chris Bielinski umspielte (84.). Doch Husum schlug noch einmal zurück: Bosse Wullenweber schlug den Ball weit nach vorne, Lorenzen legte zurück zum eingewechselten Jonas Cordts, der zum 2:1 einschoss. Zwei Minuten später jubelten die Gäste über den erneuten vermeintlichen Ausgleich, doch Jacob Rienhoff soll im Abseits gestanden haben. Leo Seiler protestierte so heftig, dass er mit Gelb-Rot vom Platz flog. Die Gastgeber kamen so noch zum 3:1 durch Sebastian Kiesbye, der einen Freistoß direkt verwandelte (90.+3).

Husumer SV: Bielinski – Wullenweber, Herpel, Koschenz (57. Rettkowski), Wetzel – Steglich (68. Lies), Homburg (75. Cordts), Lorenzen, Nagel – Kiesbye, Halawani.
SV Eichede II: Lucassen – Plate, Buchholz, Jacob Rienhoff, Krämer – Seiler, Schubring (70. Demirbas) – Müggenburg (46. Leu), F. Hinkelmann, Hallmann (46. Meyer) – Bento.
SR: Winkel (Flintbek).
Zuschauer: 186.
Tore: 1:0 Halawani (11., Handelfmeter), 1:1 Bento (84.), 2:1 Cordts (88.), 3:1 Kiesbye (90.+3).
Gelb-Rote Karte: Seiler (90., wg. Meckerns).
28. April 2014 · Stormarner Tageblatt 

Sieg in turbulenter Schlussphase

SH-Liga: Husmer SV meldet sich nach dem 3:1 gegen den SV Eichede II im Kampf um den Klassenerhalt wieder zurück
Husums Spielführer Sebastian Kiesbye (re.) versucht, im Zweikampf an Eichedes Jan Plate vorbeizukommen. Foto: Petersen Foto:
Husums Tobias Wetzel (re.) im Zweikampf mit Lucas Hallmann. Foto: Petersen

Husum (jös) - Die Husumer Spielvereinigung hat sich im Abstiegskampf der SH-Liga zurückgemeldet. Im „Sechs-Punkte-Spiel“ gegen den auf Rang 16 stehenden SV Eichede II gewann der einen Platz dahinter liegende Vorletzte im Friesenstadion mit 3:1 (1:0) Toren. Durch den glücklichen Sieg, den sich die Mannschaft von Trainer Malte Köster in einer turbulenten Schlussphase sicherte, zogen die Husumer SV an den Stormarnern vorbei. „Wir sind im Kampf um den Klassenerhalt wieder da“, freute sich Husums Trainer Malte Köster.

Beiden Teams war die Bedeutung der Partie anzumerken. Dabei fanden die Gastgeber besser in die Begegnung und agierten spielerisch überlegen. Zur Sicherheit trug auch die frühe Führung bei. Nach einer Ecke sprang der Ball einem Eicheder Spieler unglücklich an die Hand, Schiedsrichter Timo Winkel entschied auf Strafstoß. Diese Chance ließ sich Salam Halawani nicht entgehen und schoss den Ball zum 1:0 in den rechten Torwinkel.

Danach hätten die Platzherren zweimal erhöhen können. Beide Male war Halawani der Wegbereiter, der sich auf der linken Außenbahn durchsetzte. Beim ersten Mal fand sein Zuspiel Sebastian Kiesbye, dessen Schuss aber gerade noch abgeblockt wurde (20.). Fünf Minuten später bediente Halawani dann Marc Koschenz, der aber einen Eicheder Abwehrspieler anschoss.

Im zweiten Durchgang diktierte die Regionalliga-Reserve aus Eichede zunehmend das Geschehen. Die Gastgeber zogen sich mehr und mehr in die Defensive zurück und operierten mit langen Bällen in die Spitze. Doch dort hingen sowohl Halawani wie auch Kiesbye in der Luft. „Wir haben keinen Zugriff mehr aufs Spiel bekommen“, monierte Coach Köster. Im Mittelfeld war nur Henning Lorenzen mit einem großen Laufpensum präsent.

Dennoch erspielten sich die Gäste kaum zwingende Möglichkeiten. In der 70. Minute hatte das Team von Trainer Björn Mahnke erstmals die große Ausgleichschance. Simon Krämer tankte sich durchs Mittelfeld und zog aus gut 16 Metern ab. Doch sein Linksschuss aus halbrechter Position ging einen knappen halben Meter am langen Pfosten vorbei. Danach folgte die turbulente Schlussphase. In der 84. Minute wurde der Ball aus dem Mittelfeld präzise in die Schnittstelle der Husumer Viererkette gespielt, Emanuel Bento erlief sich den das runde Leder, umspielte noch HSV-Keeper Chris Bielinski und schob zum hochverdienten 1:1-Ausgleich ein.

Doch vier Minuten später brachte eine Standartsituation wieder die Führung. Bosse Wullenweber schlug den Ball aus der eigenen Hälfte weit nach vorne, Lorenzen legte zurück zum eingewechselten Jonas Cordts, der zum 2:1 einschoss. Zwei Minuten später wurde ein Tor der Gäste wegen Abseitsstellung nicht anerkannt. SVE-Mittelfeldspieler Leo Seiler regte sich mächtig auf und bekam Gelb-Rot.

In der Nachspielzeit nutzten die Gastgeber einen Freistoß zur endgültigen Entscheidung. Sebastian Kiesbye schlenzte den Ball aus zentraler Position über die Mauer ins rechte untere Eck und brachte mit dem 3:1 den wichtigen Husumer Sieg unter Dach und Fach. „Die Mannschaft, die mehr investierte, hat unverdient verloren. Wir haben heute im Gegensatz zu den vorangegangenen Heimspielen sehr schlecht gespielt. Doch in den anderen Partien haben wir viel Lob, aber zumeist nur einen Punkt bekommen. Mir ist es lieber, mit einer schlechten Leistung gewonnen zu haben“, nahm Malte Köster die drei Punkte gerne mit.

Dagegen haderte Eichedes Coach Björn Mahnke mit den eigenen Fehlern sowie den Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns. „Nicht jeder Schiedsrichter pfeift den Handelfmeter. Trotzdem hatten wir danach 80 Minuten Zeit, das Ergebnis zu korrigieren. Doch die gelb-rote Karte ist völlig überzogen. Wir fühlen uns heute schon ein bisschen benachteiligt“, so der enttäuschte Mahnke.

Husumer SV: Bielinski - Wullenweber, Herpel, Koschenz (57. Rettkowski), Wetzel - Steglich (68. Lies), Homburg (75. Cordts), Lorenzen, Nagel - Kiesbye, Halawani. SV Eichede II: Lucassen - Plate, Krämer, Buchholz, Rienhoff - Seiler, Müggenburg (46. Leu), Schubring (70. Demirbas), Hallmann (46. Meyer) - Felix Hinkelmann, Bento. Schiedsrichter: Timo Winkel. – Gelb-Rot: Seiler (90., Meckern). – Zuschauer: 186 . – Tore: 1:0 Halawani (11., HE), 1:1 Bento (84.), 2:1 Cords (88.), 3:1 Kiesbye (90.+3.)

28. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Gegen Eichede II zählt nur ein Sieg

Husumer SV darf sich gegen den Mitkonkurrenten im Abstiegskampf der Schleswig-Holstein-Liga am Sonnabend keinen Patzer erlauben
Szene aus dem Hinspiel: Husums Bosse Wullenweber (rechts) stoppt Lennard Bahn vom SV Eichede II. Foto: archv

Husum (usc) - Die Lage ist nach wie vor prekär für die Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga. Aber sie hat sich mit den Nachholspielen über Ostern nicht verschlechtert. „Zum Glück hat die direkte Konkurrenz nicht viel gepunktet“, sagt Trainer Malte Köster beim Blick auf die Tabelle. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt nach der Tabellenbegradigung gerade einmal vier Punkte. „Mit einem Sieg wären wir wieder voll im Geschäft“, rechnet Köster vor. Der dringend benötigte Erfolg soll am Sonnabend (14 Uhr) im Heimspiel gegen den Tabellen-16. SV Eichede II eingefahren werden. „Das Spiel müssen wir gewinnen“, fordert Köster.

Das mit dem „Gewinnen“ ist bei den Husumern allerdings so eine Sache. Der letzte Erfolg datiert vom 8. März. Damals gab es ein 2:1 gegen den SV Todesfelde. Seither gab es durchweg gute Kritiken für die Husumer – egal wo sie spielten – aber höchstens jeweils einen Zähler. „Wir haben gezeigt, dass wir gegen jede Mannschaft punkten können, nur nicht dreifach, und das tut weh“, sagt Köster. Bei etwas mehr Glück in den Schlussminuten – so wie in Meldorf, als Husum bis zur 75. Minute 2:1 vorne lag, dann aber noch 2:3 unterlag – hätten die Nordfriesen die Abstiegsränge längst verlassen. Doch es hilft nicht weiter, diesen Spielen nachzutrauern. Punkte müssen her.

Das Restprogramm für die Husumer sieht gar nicht schlecht aus. In den letzten fünf Begegnungen genießen sie vier Mal Heimrecht und müssen nur noch zum TSV Schilksee. „Von diesen fünf Spielen müssen wir drei gewinnen, dann können wir die Klasse vielleicht doch noch halten“, lautet Kösters Hochrechnung.

Obwohl die Reserve des SVE durch den Abstieg der „Ersten“ aus der Regionalliga zwangsweise in die Verbandsliga zurück muss, erwartet Köster alles andere als einen Selbstgänger gegen den Tabellennachbarn. „Eichede will zumindest rechnerisch den Klassenerhalt schaffen. Deshalb werden die uns keinesfalls etwas schenken.“ Zudem ist fraglich, mit welchem Personal der SVE im Friesenstadion auflaufen wird – ob Spieler aus der Ersten mit dabei sein werden.

Bei den Nordfriesen sieht es personell ganz gut aus. Lediglich hinter dem Einsatz von Henning Lorenzen (geschwollenes Knie) steht ein Fragezeichen. „Er hat zwei Wochen nicht trainiert“, so Köster. Dafür steht David Lies wieder zur Verfügung und eventuell auch Sebastian Lühr, der während der Semesterferien in den USA einen Abstecher nach Hause macht. Es ist also an Malte Köster, die Aufstellung zu finden, die seine Devise beherzigen wird: „Kämpfen, kämpfen und darüber zum Spiel finden.“

25. April 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH31 03.05.14 TSV Schilksee Husumer SV 1:1

Ein Punkt ist zu wenig für Husum

Schleswig-Holstein-Liga: Nach dem 1:1 beim TSV Schilksee wächst der Rückstand zum rettenden Ufer auf fünf Punkte
Kampf um den Ball: Husums Stürmer Jonas Cordts (li.) im Duell mit Schilksees Verteidiger Maximilian von Randow. Foto: ism
Schilksee (sh:z) -

Reicht das? Das 1:1 (1:1) im Aufsteigerduell beim TSV Schilksee war bereits das zwölfte Unentschieden (im 31. Spiel) für die SH-Liga-Fußballer der Husumer SV. Die Tore fielen innerhalb von drei Minuten kurz vor dem Seitenwechsel. Torjäger Sebastian Kiesbye traf nach einem verlängerten Freistoß von Tobias Wetzel am langen Pfosten mit seinem 19. Saisontreffer zum 1:0 für die Gäste (37.). Nur kurze Zeit später landete ein abgeblockter Schuss von Moses Ogodogbo bei Torben Dahsel, der aus 15 Metern links unten zum 1:1 traf.

Während die Stormstädter – der Abstand zum rettenden Ufer vergrößerte sich von vier auf fünf Punkte – weiterhin auf einem regulären Abstiegsplatz rangieren, hätte sich Schilksee schon so gut wie retten können. „Es ist ein verdienter Punkt für Husum, auf jeden Fall. Es war sicherlich kein schönes Spiel für die Zuschauer. Und wir konnten auch nicht an die Leistung der vergangenen Wochen anknüpfen“, befand Gastgeber-Trainer David Lehwald.

Kollege Malte Köster durfte mit der Leistung seiner Elf zufrieden sein: „Die ganze Mannschaft hat es einfach verstanden, Schilksee den Spielwitz zu nehmen. Wir haben kompakt gut gestanden. Wir haben ja die Bälle nicht einfach behauptet und nach vorne gekloppt, sondern wir haben versucht, nach vorne zu spielen. Und über unsere schnellen Außen und gerade vorne mit den schnellen Leuten haben wir unsere Torchancen bekommen. Aber ich glaube, dieser Punkt ist völlig in Ordnung, und wenn wir ein bisschen vorher das zweite Tor machen, können wir einen Dreier mitnehmen.“

Vor allem in der ersten Halbzeit sorgte Husum mit Nadelstichen dafür, dass die favorisierten Gastgeber nicht ihren Rhythmus fanden. Doch in den ersten 25 Minuten führten Kiesbye, Jonas und Halawani ihre aussichtsreichen Ansätze nicht konsequent zu Ende. Zudem strich ein abgefälschter Schuss von Hornburg knapp am Tor vorbei (26.). „Aber wir haben im letzten Zweikampf oft brenzlige Situationen klären können“, erklärte Lehwald.

Am ausgeglichenen Spielverlauf änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Husumer SV schaffte es im gesamten Spielverlauf immer wieder, mit Mittelfeld-Pressing Räume und somit Passwege im Zentrum wie auch über die Flügel rechtzeitig zu schließen. „Aber es ist halt mal dann so, viele hatten heute vielleicht nicht ihren besten Tag, auch nicht individuell“, hob Lehwald keinen Spieler hervor. Die beste Phase für den TSV Schilksee gab es zum Ende hin. Doch eine abgefälschte Flanke von Wick lenkte Torhüter Finn Hübner gerade so noch gegen die Latte (85.) und Vicariesmanns Schuss drei Minuten vor dem Abpfiff klatschte an den Pfosten.

Die beste Möglichkeit für den Gast hatte Winter-Neuzugang Marc Koschenz neun Minuten vor dem Abpfiff,doch er wurde im letzten Augenblick von Torwart Alan Tischmann und Ex-Profi Peter Schyrba gebremst.

TSV Schilksee: Tischmann – Iwers, Schyrba, von Randow, Wick – Lawson-Body, Vicariesmann – Caruso, Imeri (66. Cumur), Ogodogbo (66. Klimmek) – Dahsel.
Husumer SV: Hübner – Wetzel, Wullenweber, Herpel, Nagel – Koschenz, Hornburg, Steglich, Halawani – Kiesbye, Cordts.
Schiedsrichter: Dr. Mond (Siems). – Zuschauer: 220. Tore: 0:1 Kiesbye (37.), 1:1 Dahsel (40.). Gelb-Rote Karte: Wick (88., Foulspiel). Beste Spieler: -/Wetzel, Hornburg.

5. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Dahsel gleicht fast postwendend aus

TSV Schilksee: Tischmann - Iwers, Schyrba, von Randow, Wick - Lawson-Body, Vicariesmann - Caruso, Imeri (66. Cumur), Ogodogbo (66. Klimmek) - Dahsel.

Husumer SV: Hübner - Wetzel, Wullenweber, Herpel, Nagel - Koschenz, Hornburg, Steglich, Halawani - Kiesbye, Cordts.

Schiedsrichter: Dr. Mond (Siems).

Zuschauer: 220.

Tore: 0:1 Kiesbye (37.), 1:1 Dahsel (40.).

Gelb-Rote Karte: Wick (88., Foulspiel).

Das Aufsteigerduell in Schilksee endete am Sonnabend mit einem insgesamt gerechten 1:1. Sebastian Kiesbye traf nach einem verlängerten Freistoß von Tobias Wetzel am langen Pfosten mit seinem 19. Saisontreffer zum 1:0 für die Gäste (37.). Nur kurze Zeit später landete ein abgeblockter Schuss von Moses Ogodogbo bei Torben Dahsel, der aus 15 Metern überlegt links unten zum 1:1 traf.

Wem der Punkt hilft? Aufgrund der aktuellen Ergebnisse hat sich weder beim TSV Schilksee noch bei der Husumer SV die Situation im Abstiegskampf positiv verändert. Während die Stormstädter - der Abstand zum rettenden Ufer vergrößerte sich - weiterhin auf einem regulären Abstiegsplatz rangieren, hätte sich die Mannschaft von TSV-Trainer David Lehwald mit einem Sieg - ob der Ungewissheit der Anzahl der Absteiger - weitere Trumpfkarten zuspielen können. Doch die Fördekicker blieben unter ihren Möglichkeiten, ,,Es ist ein verdienter Punkt für Husum. Das auf jeden Fall. Es war halt einfach von außen kein schönes Spiel für die Zuschauer. Und wir konnten sicherlich auch nicht an die Leistung anknüpfen, die wir in den letzten Wochen gezeigt haben", erkannte Lehwald, der mit seinem Team jedoch zum achten Mal in Folge unbesiegt blieb.

Pendant Malte Köster durfte mit der Leistung seiner Elf zufrieden sein: ,,Die ganze Mannschaft hat es einfach verstanden, Schilksee den Spielwitz zu nehmen. Wir haben kompakt und gut gestanden. Wir haben ja die Bälle nicht einfach behauptet und nach vorne gekloppt, sondern wir haben versucht, nach vorne zu spielen. Und über unsere schnellen Außen haben wir auch unsere Torchancen bekommen. Aber dieser Punkt ist völlig in Ordnung, und wenn wir das zweite Tor machen, können wir sogar einen Dreier mitnehmen."

Vor allem in der ersten Halbzeit sorgte Husum mit Nadelstichen dafür, dass die favorisierten Gastgeber nicht ihren Rhythmus fanden. Doch in den ersten 25 Minuten führten Sebastian Kiesbye, Jonas Cordts und Salam Halawani ihre aussichtsreichen Ansätze nicht konsequent zu Ende. Zudem strich ein abgefälschter Schuss von Daniel Hornburg knapp am Tor vorbei (26.). ,,Wir haben im letzten Zweikampf oft brenzlige Situationen klären können", erklärte Lehwald, der ja bekanntlich zum 30. Juni beim TSV Schilksee ausscheidet und von Thorsten Gutzeit abgelöst wird. "Wenn der sportliche Anreiz und der mögliche neue Verein in Struktur und Umfeld mir positiv zusagt und halt dann einfach zu meiner Philosophie passt", antwortete Lehwald auf die Frage nach einem möglichen neuen Club.

Am ausgeglichenen Spielverlauf änderte sich auch nach dem Seitenwechsel nichts. Die Husumer SV schaffte es im gesamten Spielverlauf immer wieder, mit Mittelfeld-Pressing Räume und somit Passwege im Zentrum wie auch über die Flügel rechtzeitig zu schließen. ,,So ist es eben mal. Viele hatten heute nicht ihren besten Tag", sagte Lehwald, der aus seiner Elf auch keinen Spieler hervorheben wollte.

Die beste Phase für den TSV Schilksee gab es zum Ende hin. Doch eine abgefälschte Flanke von Tim- Marten Wick, die Torhüter Finn Hübner gerade so noch gegen die Latte lenkte (85.), und ein Schuss von Tim Vicariesmann an den Pfosten (87.) blieben einzige Ergebnisse der Bemühungen. Auch die beste Möglichkeit für den Gast führte nicht zum Erfolg, als Marc Koschenz im letzten Augenblick von Torwart Alan Tischmann und Peter Schyrba gebremst wurde (81.).

Husumer Remiskönige

"In den letzten Wochen kann ich meiner Mannschaft einfach Woche für Woche sagen, dass sie alles gegeben hat. Wir kommen bloß nicht weiter mit diesen Unentschieden", ärgerte sich Husums Trainer Malte Köster. "Das ist heute das 13. Unentschieden. Und man sieht, wo man damit steht."

Der Trainer hatte mit starken Verletzungssorgen zu kämpfen. Auf der Bank saßen nur noch die beiden Torhüter Chris Bielinski und André Teubler sowie Routinier Sascha Rettkowski.

Den Titel der Remiskönige würde auch Geburtstagskind Sebastian Steglich nur allzu gerne gegen den Klassenverbleib tauschen. "Ein bisschen unglücklich war das Gegentor, wo ich beim Schuss meinen Fuß hinhalte, und der Ball Dahsel auf den Fuß fällt", schmeckte Steglich das 1:1 nicht, aber der legendäre Bananenkuchen von Betreuer Peter Johannsen zum 28. Geburtstag.

Ismael Yesilyurt in der NordSport vom 5. Mai 2014

Eine gute Mauer ist das halbe Leben: Die Husumer SV holte einen Punkt in Schilksee. Foto: NN

Insgesamt verdienten sich die Nordfriesen den Erfolg an der Förde, obwohl Schilksee ein deutliches Chancenplus hatte. “Latte, Pfosten – wir hätten schon das ein oder andere Tor mehr schießen können”, sagte TSV-Ligaobmann Berg. Dass die Partie allenfalls mäßiges Niveau erreichte, lag auch daran, dass der Aufsteiger nicht zu seiner guten Form der vergangenen Wochen fand. “Zweite Halbzeit waren wir zu uneffektiv.” Immerhin sind die Kieler nur noch theoretisch von der HSV zu überholen.

Autor: Von am 03.05.2014 auf www.sportplatz.sh 

Das letzte Auswärtsspiel für Husum

Fußball-Programm am Wochenende: SH-Ligist gastiert heute beim TSV Schilksee / Verbandsliga-Derbys am Sonnabend in Leck und Rantrum

Husum (usc) - Vier Wochen noch – dann stehen Meister und Absteiger in fast allen Fußball-Klassen fest. Es geht in den Endspurt. Was tut sich auf den Plätzen im Kreisgebiet? An dieser Stelle wie gewohnt unsere Übersicht.

SH-Liga: Vier Spiele noch, vier Punkte Rückstand. Die Fußballer der Husumer SV, die am Sonnabend (15 Uhr) zum letzten Auswärtsspiel beim TSV Schilksee antreten, können den Klassenerhalt noch schaffen. „Es wird sehr schwer, aber wir wollen es probieren“, sagt Trainer Malte Köster, der beim Tabellen-Zehnten auf Henning Lorenzen und David Lies verzichten muss. Was dem Coach Hoffnung macht: Schilksee hat 20 seiner bislang 38 Punkte auswärts geholt, ist in der Heim-Tabelle mit 18 Punkten Drittletzter.

Nach turbulenter Saison mit zwei Trainern hat sich der TSVS aus der Abstiegszone verabschiedet, braucht noch einen Sieg, um ganz sicher zu sein. Beim 2:3 im Hinspiel bekamen die Husumer Ex-Profi Alessandro Caruso (39 Zweitliga-Spiele) nicht in den Griff, zuletzt beim 4:2 in Altenholz stand der 33-Jährige allerdings nicht im Kader. Die Husumerwollen was holen, setzen im Saisonfinale aber besonders auf die letzten drei Heimspiele (gegen Strand, Dornbreite und Preetz).

Der Bus nach Schilksee fährt um 12.15 Uhr vom Friesenstadion ab.


3. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH32 10.05.14 Husumer SV NTSV Strand 08 1:2

Husum spielt nur 70 Minuten lang

Nach der überflüssigen 1:2-Heimniederlage gegen Strand 08 schwinden die Chancen auf den Klassenerhalt in der SH-Liga
Dem Ball ganz nah sind Husums Mittelfeldspieler Marco Nagel (rechts) und der Timmendorfer Verteidiger Robertino Borja. Foto: brigitte petersen

Husum (Ulrich Schröder) - War’s das schon? Die Chancen der Husumer SV, den Klassenerhalt in der SH-Liga noch zu schaffen, sind nach der 1:2 (0:2)-Heimniederlage gegen den NTSV Strand 08 stark geschrumpft. „Rechnerisch ist noch alles möglich“, sagte Husums Trainer Malte Köster. Die Nordfriesen müssen ihre beiden letzten Partien (gegen Dornbreite und Preetz) gewinnen und hoffen, dass Dornbreite (am letzten Spieltag gegen den VfB Lübeck) nichts mehr holt.

Mit einer ähnlichen Vorstellung wie in den ersten 20 Minuten gegen Strand wird es aber sehr schwer für den Aufsteiger. „Zu weit weg von den Leuten, pomadig, träge“, zählte Köster auf. Sein Team schien gar nicht auf dem Platz zu sein, bekam keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Beim 0:1 nach zwei Minuten durfte Ahmed Tijani Abdoulai ungehindert flanken und Chris Pfeifer ebenso ungestört köpfen. Husums Innenverteidiger waren interessierte Beobachter.

Ähnlich leichtes Spiel hatten die Timmendorfer beim 0:2. Jan-Uwe Prüßmann schickte Chris Pfeifer, der Sascha Rettkowski mit einer simplen Körpertäuschung düpierte und den Ball überlegt ins lange Eck schlenzte. Gerade einmal zwölf Minuten waren gespielt. Das Spiel schien für Husum vorbei, ehe es richtig begonnen hatte.

Doch die Gastgeber kamen, wie oft in der Saison nach Rückständen, zurück. Marc Koschenz (19. und 22. Minute) sowie Bosse Wullenweber (23.) hatten die ersten Gelegenheiten. „Wir haben gut und schnell begonnen, aber nach 20 Minuten das Fußball spielen eingestellt“, befand Strands Co-Trainer Thomas Hartz. Salam Halawani (41.) hätte das 1:2 machen müssen. Er hatte Torwart Yilmaz Caglar schon ausgespielt, ein Verteidiger konnte aber in letzter Sekunde zur Ecke klären. Auch nach Wiederbeginn drängten die Gastgeber auf das Anschlusstor. Nagel (46.) und zwei Mal Koschenz (50., 51.) klärten. Malte Köster setzte alles auf eine Karte, brachte mit dem angeschlagenen Sebastian Kiesbye, USA-Rückkehrer Sebastian Lühr und David Lies drei frische Kräfte.

Das machte sich bezahlt. Jonas Cordts und Sebastian Lühr bereiteten das 1:2 vor, das Kiesbye nach einer Stunde erzielte. Als Halawani beim Schussversuch gestört wurde (66.), forderten die Husumer vergeblich einen Strafstoß. Kiesbye (70., Außennetz), Nagel per Freistoß, den Jan Stahl fast ins eigene Tor gelenkt hätte (75.), und Lühr (80., über das Tor) hatten ebenso Chancen auf den Ausgleich. Auch die Gäste meldeten sich nach langer Flaute mal wieder, der agile Doppel-Torschütze Pfeifer (67.) traf die Latte.

Acht Minuten vor Schluss schien zumindest ein Punkt sicher. Jan Stahl räumte Jonas Cordts im Strafraum ab, Schiedsrichter Andre Röpke entschied sofort auf Elfmeter. Salam Halawani schickte Yilmaz Caglar in die falsche Ecke, schoss aber rechts am Tor vorbei. „Bitter und ärgerlich“, kommentierte Malte Köster. Als die Husumer ein Handspiel im Strand-Strafraum reklamierten, blieb Röpkes Pfeife – sehr zum Unwillen der Gastgeber – stumm (85.).

Pechvogel Halawani traf nach Vorlage von Wullenweber noch das Außennetz (90.), dann war es vorbei. „Dreckiger Sieg für uns“, kommentierte Strands eingewechselter Beytullah Bilgen. „Die Mannschaft hat in den zweiten 45 Minuten alles versucht und Gas gegeben“, sagte Malte Köster. „Aber die ersten 20 Minuten haben uns das Genick gebrochen. Das war typisch wie schon so häufig in dieser Saison“, befand Co-Trainer Andre Teubler, der in der neuen Saison nicht Nachfolger des scheidenden Malte Köster wird.

Husumer SV: Hübner – Herpel, Wullenweber, Rettkowski (54. Kiesbye), Wetzel – Koschenz, Steglich (54. Lies), Hornburg (54. Lühr), Nagel – Cordts, Halawani.
NTSV Strand 08: Caglar – Borja (56. Bilgen), Zabel, Kamke, Prüßmann – Akcasu, Ali – Abdoulai (64. Igbokwe), Gohrke, Pfeifer – Acer (64. Stahl).
Schiedsrichter: Röpke (Altenholz).
Zuschauer: 130. Tore: 0:1, 0:2 Pfeifer (2., 12.), 1:2 Kiesbye (60.). Beste Spieler: Herpel, Cordts/Prüßmann, Gohrke, Pfeifer.

12. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Strand 08 befreit sich mit 2:1-Sieg in Husum aus der Abstiegszone

Husum (vsz) - Strand 08 kletterte mit einem 2:1(2:0)-Sieg beim abstiegsbedrohten Husumer SV in der Schleswig-Holstein-Liga auf einen einstelligen Tabellenplatz. „Wir haben phasenweise sehr guten Fußball gespielt“, meinte der Timmendorfer Trainer Frank Salomon.

Vor allem in den ersten 30 Minuten waren die Timmendorfer überlegen, gewannen fast jeden Zweikampf und ließen den Ball laufen. Hinzu kam das frühe 1:0 für die Gäste. Auf Flanke von Ahmed Tijani Abdoulai köpfte Chris Pfeifer den Ball bereits in der zweiten Minute aus kurzer Distanz ins Husumer Tor. Husum konnte sich kaum aus der eigenen Hälfte befreien und Strand 08 kam zu weiteren Chancen. In der 13. Minute erhöhte Pfeifer auf 2:0, nachdem er sich zuvor gegen zwei Husumer im Strafraum durchgesetz hatte. Erst in der Schlussphase der ersten Halbzeit wurde Husum stärker. Nachdem der Tirmmendorfer Phillip Kamke an der Strafraumgrenze weggerutscht war, kamen die Gastgeber zu einer Großchance, die sie aber nicht nutzen konnten (36.).

Die Husumer, für die es um wichtige Punkte im Kampf um den Verbleib in der Liga ging, erhöhten in der zweiten Halbzeit das Risiko. Für die Timmendorfer ergaben sich dadurch Räume, es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Dem eingewechselten Sebastian Kiesbye gelang der Anschlusstreffer zum 1:2 (60.). Husum drängte auf den Ausgleich, Strand 08 suchte mit Kontern die Entscheidung. Pfeifer traf nur die Latte (65.) und auch Sebastian Gohrke und Beytullah Bilgen ließen klare Möglichkeiten aus. In der 81. Minute gab es Strafstoß für Husum, doch Salam Halawani vergab den Ausgleich indem er den Ball neben das Tor setzte. „Beide Mannschaften hätten am Ende zu weiteren Treffern kommen können, aufgrund der ersten Halbzeit ist der Sieg verdient“, sagte Salomon.
12. Mai 2014 · Ostholsteiner Anzeiger

Husum verschläft die ersten 20 Minuten

1:2-Niederlage gegen den NTSV Strand 08
Strands Ramazan Acer (li.) und Husums Marco Nagel, der zur Grätsche ansetzt, im Duell um den Ball. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV: Hübner - Herpel, Wullenweber, Rettkowski (54. Kiesbye), Wetzel - Koschenz, Steglich (54. Lies), Hornburg (54. Lühr), Nagel - Cordts, Halawani.

NTSV Strand 08: Caglar - Borja (56. Bilgen), Zabel, Kamke, Prüßmann - Akcasu, Ali - Abdoulai (64. Igbokwe), Gohrke, Pfeifer - Acer (64. Stahl).

SR: Röpke (Altenholz).

Zuschauer: 130.

Tore: 0:1, 0:2 Pfeifer (2., 12.), 1:2 Kiesbye (60.).

War's das schon? Die Chancen der Husumer SV, den Klassenerhalt in der SH-Liga noch zu schaffen, sind stark geschrumpft. ,,Rechnerisch ist noch alles möglich", sagte Husums Trainer Malte Köster. Die Nordfriesen müssen ihre beiden Partien gegen Dornbreite und Preetz gewinnen und hoffen, dass Dornbreite (am letzten Spieltag gegen den VfB Lübeck) nichts mehr holt.

Mit einer ähnlichen Vorstellung wie in den ersten 20 Minuten gegen Strand wird es aber sehr schwer für den Aufsteiger. ,,Zu weit weg von den Leuten, pomadig, träge", zählte Köster auf. Sein Team schien gar nicht auf dem Platz zu sein, bekam keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Beim 0:1 nach zwei Minuten durfte Ahmed Tijani Abdoulai ungehindert flanken und Chris Pfeifer ebenso ungestört köpfen. Husums Innenverteidiger waren interessierte Beobachter.

Ähnlich leichtes Spiel hatten die Timmendorfer beim 0:2. Jan-Uwe Prüßmann schickte Chris Pfeifer, der Sascha Rettkowski mit einer simplen Körpertäuschung düpierte und den Ball überlegt ins lange Eck schlenzte.

Doch die Gastgeber kamen zurück. "Wir haben gut und schnell begonnen, aber nach 20 Minuten das Fußball spielen eingestellt", befand Strands Co-Trainer Thomas Hartz. Salam Halawani (41.) hätte das 1:2 machen müssen. Er hatte Torwart Yilmaz Caglar schon ausgespielt, ein Verteidiger konnte aber in letzter Sekunde zur Ecke klären.

Malte Köster setzte nach Wiederbeginn alles auf eine Karte, brachte mit dem angeschlagenen Sebastian Kiesbye, USA-Rückkehrer Sebastian Lühr und David Lies drei frische Kräfte. Das machte sich bezahlt. Jonas Cordts und Sebastian Lühr bereiteten das 1:2 vor, das Kiesbye nach einer Stunde erzielte.

Acht Minuten vor Schluss schien zumindest ein Punkt sicher. Jan Stahl räumte Jonas Cordts im Strafraum ab, Schiedsrichter Andre Röpke pfiff Elfmeter. Salam Halawani schickte Yilmaz Caglar in die falsche Ecke, schoss aber rechts am Tor vorbei. ,,Bitter und ärgerlich", kommentierte Malte Köster. Als die Husumer ein Handspiel im Strand-Strafraum reklamierten, blieb Röpkes Pfeife - sehr zum Unwillen der Gastgeber - stumm (85.).

Pechvogel Halawani traf nach Vorlage von Wullenweber noch das Außennetz (90.).

11. Mai 2014 · NordSport

Husumer SV verpasst Punktgewinn gegen Strand 08

Die stark abstiegsbedrohten Husumer (15.) verpassten es, sich näher an ihren nächsten Gegner den FC Dornbreite (14.) heranzupirschen. Zumindest ein Punkt wäre für die Gastgeber drin gewesen. Der NTSV sollte selbst für den Fall, dass es mehr als die vier Regelabsteiger geben sollte, nicht mehr nach unten schauen müssen.

Strandpiraten mit Blitzstart - Bereits nach 13 Minuten führten die Gäste mit 2:0. Chris Pfeifer ebnete mit seinem Doppelpack (2.+13.) den Weg auf die Siegerstraße für seine Jungs. Nach dieser kalten Dusche wurden die Nordfriesen langsam wach, attackierten ihre Gegenspieler schon in deren Hälfte und erspielten sich auch selbst zwei sehr gute Möglichkeiten, die allerdings stark von 08 Keeper Caglar Yilmaz bzw. von seinen Abwehrkollegen vereitelt wurden.

Husum trifft und verschießt danach einen Elfer - Die Pause nutzte der scheidende Trainer der Husumer, Malte Köster (nimmt sich eine Auszeit vom Fußball), um seine Truppe noch mal einzuschwören und das Systhem auf 3-4-3 umzustellen, zudem gab es nach 54 Minuten einen Dreifachwechsel bei den Gastgebern. Die gut 120 Zuschauer sahen nun ein munteres Spiel mit Möglichkeiten auf beiden Seiten. Jubeln konnten die Heimfans dann in Minute 60. David Lies setzte sich auf der linken Seite durch, sah seinen Mitspieler Sebastian Kiesbye, der dann aus acht Metern ins lange Eck abschloss. Durch einen berechtigten Foulelfmeter wurde dann die große Chance auf den Ausgleich vergeben. Salam Halawani schoss knapp am Gäste-Gehäuse vorbei. (65.).

Fazit:
Ein etwas glücklicher Sieg für den NTSV, die nach ihren frühen Treffern zur verdienten Führung einen Gegner auf Augenhöhe vorfanden. Ein Punkteteilung wäre sicher insgesamt leistungsgerecht gewesen, die etwas besseren Chancen hatte letztlich sogar die Husumer SV.

Sascha Klinge - Redakteur fanreport.com vom 11. Mai 2014

Für Husum wird es immer enger

1:2-Niederlage gegen den NTSV Strand 08
Wer ist eher am Ball? Strands Ramazan Acer (li.) und Marco Nagel im Duell. Foto: Brigitte Petersen

Die Husumer SV muss mehr denn je um den Klassenerhalt in der SH-Liga bangen. Gegen den NTSV Strand 08 verlor das Team von Trainer Malte Köster am Sonnabend 1:2 (0:2).

"Die ersten 20 Minuten haben uns das Genick gebrochen", stellte Husums Trainer Malte Köster treffend fest. In dieser Zeit war seine Mannschaft überhaupt noch nicht auf dem Platz, bekam keinen Zugriff auf den Gegner und kam regelmäßig zu spät. So hatte Strands Chris Pfeifer bei seinen Toren in der 2. (Kopfball) und 12. Minute auch wenig Mühe.

Erst nach 25 Minuten fanden die abstiegsbedrohten Nordfriesen ins Spiel, Salam Halawani (41.) hatte die größte Chance zum Anschlusstreffer. Der gelang dann dem eingewechselten Torjäger Sebastian Kiesbye nach einer Stunde. Husum rannte an, bekam nach 82 Minuten einen Foulelfmeter (Jan Stahl an Jonas Cordts) zugesprochen, doch Halawani schoss rechts am Tor vorbei.

So stand am Ende ein Gästesieg, den Co-Trainer Thomas Hartz aber richtig einzuordnen wusste: "Wir haben gut und schnell angefangen, aber nach 20 Minuten das Fußball spielen eingestellt." 

FuPa vom 10. Mai 2014 / usc

Erstes von drei Endspielen um den Klassenerhalt

SH-Ligist Husumer SV empfängt am Sonnabend den NTSV Strand 08 im Friesenstadion
Der Einsatz von Torjäger Sebastian Kiesbye (rechts) ist noch fraglich. Foto: Petersen
Jonas Cordts (rechts, hier beim 1:1 gegen den TSV Kropp) wird auch am Sonnabend im Husumer Angeriff wirbeln. Foto: Petersen

Husum (Ulrich Schröder) - 270 Minuten plus Nachspielzeit noch – dann steht fest, wohin die Reise geht. Schaffen die Fußballer der Husumer SV den Klassenerhalt in der SH-Liga oder bestätigen sie ihren Ruf als Fahrstuhl-Mannschaft, die im Jahr nach dem Aufstieg wieder runter muss in die Verbandsliga?

Derzeit belegen die Nordfriesen den ersten Abstiegsplatz, haben fünf Punkte Rückstand auf den FC Dornbreite Lübeck und die schlechtere Tordifferenz. Vorteil: Husum kann die letzten drei Saisonspiele allesamt im heimischen Friesenstadion bestreiten. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der NTSV Strand 08 von der Ost- an die Nordsee, es folgen die Partien gegen Dornbreite (derzeit 14.) und den in der Rückrunde schwächelnden Preetzer TSV.

„Strand ist für mich der schwerste Gegner“, sagt Trainer Malte Köster. Die Timmendorfer warteten zuletzt mit einigen überraschenden Ergebnissen auf, gewannen unter anderem 2:1 bei Holstein Kiel II und zuletzt 3:1 gegen den TSV Altenholz. Auswärts hat Strand (drei Siege) bislang noch keine Bäume ausgerissen, ist mit 40 Punkten aber definitiv gerettet.

Das Hinspiel verloren die Nordfriesen 1:2, ließen dabei einen Elfmeter ungenutzt. „Wir brauchen Siege“, stellt Köster vor dem ersten von drei Abstiegs-Endspielen unmissverständlich klar. Davon hat der Aufsteiger recht wenig (sechs), nur Absteiger Heikendorf hat weniger Partien gewonnen. Keine andere SH-Liga-Mannschaft hat dagegen so viele Unentschieden aufzuweisen wie Husum (zwölf).

Das bislang letzte gab’s am vergangenen Wochenende beim TSV Schilksee (1:1). „Ich hatte eigentlich kein gutes Gefühl vorher – aber es hat sich wieder einmal gezeigt, dass es derzeit schwer ist, gegen uns Tore zu erzielen“, sagt Köster, der mit der Einstellung seiner Spieler wie schon in der gesamten Rückrunde sehr zufrieden war. Nur die „Belohnung“ fehlte wieder einmal.

Nachdem die Personallage am vergangenen Wochenende äußerst angespannt war (Köster: „Wir hatten zwei Torhüter und mit Sascha Rettkowski nur einen Feldspieler auf der Bank“), sieht es für den Sonnabend besser aus. Fraglich ist noch der Einsatz von Torjäger Sebastian Kiesbye, der an einer Kapselverletzung laboriert und am Donnerstag mit dem Training aussetzen musste. „Das Sechs-Punkte-Spiel haben wir gegen den FC Dornbreite“, vermutet Köster. Mit neun Punkten aus den letzten drei Spielen hätte sein Team gute Chancen auf den Klassenerhalt. „Bei sieben Punkten würde es schon eng, da müssten wir auf die Ergebnisse der Konkurrenz schauen“, sagt der zum Saisonende ausscheidende Trainer der Nordfriesen.


9. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
SH33 17.05.14 Husumer SV FC Dornbreite Lübeck 3:2

Husumer SV schöpft wieder Hoffnung

Gastgeber gewinnen turbulente SH-Ligapartie gegen FC Dornbreite mit 3:2 und stehen nun vor Abstiegsfinale gegen Preetz
Das 1:0 für Husum: David Lies nimmt aus gut 16 Metern Maß und trifft dann in den gegnerischen Torwinkel knallte. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Jörn Saemann) - Die Husumer Spielvereinigung hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Fußball-SH-Liga nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Im "Sechs-Punkte-Spiel" gegen den FC Dornbreite Lübeck setzte sich die Mannschaft von Trainer Malte Köster in einer turbulenten Partie im heimischen Friesenstadion mit 3:2 durch. Durch diesen wichtigen Dreier, kamen die Gastgeber auf zwei Punkte an die Hansestädter und den rettenden Tabellenplatz 14 in der höchsten Landesspielklasse heran.

Die erste Halbzeit machten die Gastgeber der Situation entsprechend viel Druck und wollten ihre letzte Chance wahren. Die Lübecker hingegen standen tief in der eigenen Hälfe und suchten ihre Heil mit langen Bällen. So bestimmten die Husumer die Partie und kamen Mitte des ersten Durchgangs zur Führung. Bosse Wullenweber schlug den Ball lang aus der eigenen Abwehr zu Salam Halawani, der in den Strafraum flankte. Die Dornbreiter Defensive wehrte diese ins Zentrum ab, wo David Lies aus gut 16 Metern Maß nahm und den Ball zum Husumer 1:0 in den gegnerischen Torwinkel knallte (24.). Bereits fünf Minuten später legten die Nordfriesen nach. Marc Koschenz brachte einen Eckball hoch in den Strafraum der Gäste, die den Ball wieder zu kurz abwehrten. Der sieben Meter vor dem Lübecker Gehäuse lauernde Jonas Cordts war zur Stelle und schoss zum 2:0 ein.

Bis zur Halbzeit gab es auf beiden Seiten kleinere Möglichkeiten, doch es ging mit dem verdienten Pausenvorsprung des Köster-Teams in die Kabinen.

Nach dem Wechsel erhöhte der FC Dornbreite den Druck, während die Gastgeber nach und nach abbauten. Zehn Minuten nach Wiederbeginn war es dann auch soweit und die Gäste kamen zum Anschlusstreffer. Als die Husumer Defensive auf Abseits spielte, kam der Ball vor dem Sechzehner zu einem Gästespieler, der direkt abzog. Christian Herpel fälschte den Ball ab, der zum am langen Pfosten stehenden Andre Kalbau kam. Der Lübecker Stürmer hatte keine Probleme, zum 2:1 einzuschieben.

Der FC Dornbreite Lübeck muss dagegen in Husum auf einen wichtigen Spieler verzichten: Abwehrmann Marcel Brahmstaedt zog sich im Training einen Bänderriss zu.

Sechs Minuten später fiel der Ausgleich. Die Gäste setzten sich auf der rechten Seite durch und der Ball kam nach einem Pressschlag in den Husumer Sechzehner. Dort kam wieder Kalbau sieben Meter vor dem Tor in halbrechter Position stehend zum Abschluss und traf zum 2.2.

Die Gäste merkten, dass die Nordfriesen angeschlagen waren und machten mehr Druck. In diese Phase hinein fiel aber die erneute Führung für Husum. Koschenz setzte sich auf der linken Außenbahn durch und passte den Ball an den kurzen Pfosten zu Sebastian Kiesbye, der sich die Chance nicht entgehen ließ und den Ball über FCD-Keeper Pekrun zum 3:2 ins Netz knallte.

In der emotionalen und hektischen Schlussphase, in der Schiedsrichter Marc Quednau ein wenig den Überblick verlor und einige merkwürdige Entscheidungen traf, ließ sich Kiesbye dann zu einem negativen Kommentar in Richtung Referee hinreißen, der ihm in der 88. Minute daraufhin die rote Karte zeigte. In Unterzahl rettete die Husumer SV den Sieg über die Zeit und ist im Rennen um den Klassenerhalt am kommenden Wochenende wieder mit dabei. "Jetzt haben wir zu Hause gegen Preetz ein richtiges Endspiel. Es wäre schön, wenn wir die kaum noch für möglich gehaltene Chance nutzen könnten", sagte Trainer Köster. Der FC Dornbreite Lübeck hat am kommenden Wochenende mit der Partie beim ungeschlagenen Ligaprimus und Stadtrivalen VfB Lübeck die schwerste aller SH-Liga-Aufgaben zu lösen.

Husum: Bielinski - Wullenweber, Herpel, Koschenz, Lies - Steglich, Hornburg (68. Lühr), Cordts (90. Rettkowski), Nagel - Kiesbye, Halawani.

FCD Lübeck: Pekrun - Grimm, Dias (83. Staackmann), Franki (46. Sauer), Gramckau - Strehlau, Schlichte, Kalbau, Behrens - Rehberg, Zeh.

Schiedsrichter: Marc Quednau (TSV Ratekau)

Rote Karte: Kiesbye/Husum (88., Schiedsrichterbeleidigung)

Zuschauer: 170

Tore: 1:0 Lies (24.), 2:0 Cordts (29.), 2:1 Kalbau (55.), 2:2 Kalbau (61.), 3:2 Kiesbye (80.).

Beste Spieler: Cordts, Lies, Wullenweber - Kalbau.

19. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer Chance lebt - Dornbreite zittert

Zwei gegen einen: Husums Marco Nagel im Kampf um den Ball mit den Dornbreitern Piet Behrens, der mit dem langen Bein zum Ball geht, und Dennis Sauer. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV: Bielinski - Wullenweber, Herpel, Koschenz, Lies - Steglich, Hornburg (68. Lühr), Cordts (90. Rettkowski), Nagel - Kiesbye, Halawani.

FC Dornbreite: Pekrun - Grimm, Strehlau, Gramckau, Behrens - Schlichte, Frank (46. Sauer) - Paz Dias (83. Staackmann), Rehberg, Kalbau - Zeh.

SR: Quednau (Ratekau).

Zuschauer: 170.

Tore: 1:0 Lies (24.), 2:0 Cordts (29.), 2:1 Kalbau (55.), 2:2 Kalbau (61.), 3:2 Kiesbye (80.).

Rote Karte: Kiesbye (88., Schiedsrichterbeleidigung).

Husum (jös) - Die Husumer Sportvereinigung hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Schleswig-Holstein-Liga nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Im vorgezogenen Abstiegsendspiel gegen den FC Dornbreite setzte sich die Mannschaft von Malte Köster in einer turbulenten Partie im heimischen Friesenstadion mit 3:2 (2:0) durch. Die Husumer haben bei einem Sieg in der kommenden Woche (daheim gegen Preetz) nun gute Karten, da der einzige Konkurrent Dornbreite beim VfB Lübeck antreten muss.

Entsprechend frustriert saß Dornbreites Trainer Gero Maaß, dessen Abschied zum Saisonende seit langer Zeit feststeht, nach Spielende auf der Bank. ,,Die letzten fünfeinhalb Jahre sind durch meinen Kopf gegangen", erzählte Maaß. ,,Ich habe gedacht, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Diese Niederlage ist sehr bitter. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt."

In der ersten Halbzeit machten die Gastgeber der Situation entsprechend viel Druck und wollten ihre letzte Chance auf den SH-Liga-Verbleib wahren. Die Lübecker hingegen standen tief in der eigenen Hälfe und suchten ihr Heil mit langen Bällen. So bestimmten die Husumer die Partie und kamen zur Führung. Bosse Wullenweber schlug den Ball lang aus der eigenen Abwehr zu Salam Halawani, der in den Strafraum flankte. Die Dornbreiter Defensive wehrt diese Flanke ins Zentrum ab, wo David Lies aus gut 16 Metern Maß nahm und zum Husumer 1:0 in den Winkel traf (24.).

Bereits fünf Minuten später legten die Nordfriesen nach. Marc Koschenz brachte einen Eckball hoch in den Strafraum der Gäste, die den Ball wieder zu kurz abwehrten und der sieben Meter vor dem Tor lauernde Jonas Cordts war zur Stelle und schoss zum 2:0 ein. Bis zur Halbzeit gab es auf beiden Seiten kleinere Möglichkeiten, doch es ging mit dem verdienten Pausenvorsprung des Köster-Teams in die Kabinen.

Nach dem Wechsel erhöhte dann Dornbreite den Druck, während die Gastgeber nach und nach abbauten. Zehn Minuten nach Wiederbeginn war es dann auch soweit, und die Gäste kamen zum Anschlusstreffer. Als die Husumer Defensive auf Abseits spielte, wurde ein Schuss von Christian Herpel abgelenkt, sodass er zum am langen Pfosten stehenden Andre Kalbau kam. Der hatte dann keine Probleme, zum 2:1 einzuschieben (55.). Sechs Minuten später fiel bereits der Ausgleich. Die Gäste setzten sich auf der rechten Seite durch und der Ball kam nach einem Pressschlag in den Husumer Sechzehner. Dort kam wieder Kalbau sieben Meter vor dem Tor in halbrechter Position stehend zum Abschluss und traf zum 2:2.

Die Gäste merkten, dass die Nordfriesen angeschlagen waren und machten mehr Druck. In diese Phase hinein, fiel aber die erneute Führung für die Gastgeber. Koschenz setzte sich auf der linken Außenbahn durch und passte den Ball an den kurzen Pfosten zum mitgelaufenen Sebastian Kiesbye, der sich die Chance nicht entgehen ließ und den Ball hart und platziert über FCD-Keeper Jan Pekrun zum 3:2 ins Netz knallte.

In der emotionalen und hektischen Schlussphase, in der Schiedsrichter Marc Quednau ein wenig den Überblick verlor und einige merkwürdige Entscheidungen traf, ließ sich Kiesbye dann zu einem Kommentar in Richtung Referee hinreißen, der ihm in der 88. Minute daraufhin folgerichtig wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte zeigte.

Doch in Unterzahl rettete die Husumer SV den knappen Sieg über die Zeit und ist im Rennen um den Klassenerhalt am kommenden Wochenende wieder mit dabei. ,,Jetzt haben wir zu Hause gegen Preetz ein richtiges Endspiel. Es wäre schön, wenn wir die kaum noch für möglich gehaltene Chance dann nutzen könnten", freute sich Husums Coach Malte Köster über den Sieg seiner Mannschaft.

19. Mai 2014 · NordSport

Husumer Chance lebt - Dornbreite zittert

Die Husumer SV rettet 3:2-Sieg über die Zeit und wahrt Chance auf Klassenerhalt
Zwei gegen einen: Husums Marco Nagel im Kampf um den Ball mit den Dornbreitern Piet Behrens, der mit dem langen Bein zum Ball geht, und Dennis Sauer. Foto: Brigitte Petersen
Husum (Jörn Saemann) - Die Husumer Sportvereinigung hat im Kampf gegen den Abstieg aus der Schleswig-Holstein-Liga nach dem letzten Strohhalm gegriffen. Im vorgezogenen Abstiegsendspiel gegen den FC Dornbreite setzte sich die Mannschaft von Trainer Malte Köster in einer turbulenten Partie im heimischen Friesenstadion mit 3:2 (2:0) durch.

Die Husumer haben bei einem Sieg in der kommenden Woche (daheim gegen Preetz) nun gute Karten, da der einzige Konkurrent Dornbreite beim VfB Lübeck antreten muss. Entsprechend frustriert saß Dornbreites Trainer Gero Maaß, dessen Abschied zum Saisonende seit langer Zeit feststeht, nach Spielende auf der Bank. ,,Die letzten fünfeinhalb Jahre sind durch meinen Kopf gegangen", erzählte Maaß. ,,Ich habe gedacht, dass es das noch nicht gewesen sein kann. Diese Niederlage ist sehr bitter. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt."

In der ersten Halbzeit machten die Gastgeber der Situation entsprechend viel Druck und wollten ihre letzte Chance auf den SH-Liga-Verbleib wahren. Die Lübecker hingegen standen tief in der eigenen Hälfe und suchten ihr Heil mit langen Bällen. So bestimmten die Husumer die Partie und kamen zur Führung. Bosse Wullenweber schlug den Ball lang aus der eigenen Abwehr zu Salam Halawani, der in den Strafraum flankte. Die Dornbreiter Defensive wehrt diese Flanke ins Zentrum ab, wo David Lies aus gut 16 Metern Maß nahm und zum Husumer 1:0 in den Winkel traf (24.).

Bereits fünf Minuten später legten die Nordfriesen nach. Marc Koschenz brachte einen Eckball hoch in den Strafraum der Gäste, die den Ball wieder zu kurz abwehrten und der sieben Meter vor dem Tor lauernde Jonas Cordts war zur Stelle und schoss zum 2:0 ein. Bis zur Halbzeit gab es auf beiden Seiten kleinere Möglichkeiten, doch es ging mit dem verdienten Pausenvorsprung des Köster-Teams in die Kabinen. Nach dem Wechsel erhöhte dann Dornbreite den Druck, während die Gastgeber nach und nach abbauten.

Zehn Minuten nach Wiederbeginn war es dann auch soweit, und die Gäste kamen zum Anschlusstreffer. Als die Husumer Defensive auf Abseits spielte, wurde ein Schuss von Christian Herpel abgelenkt, sodass er zum am langen Pfosten stehenden Andre Kalbau kam. Der hatte dann keine Probleme, zum 2:1 einzuschieben (55.). Sechs Minuten später fiel bereits der Ausgleich. Die Gäste setzten sich auf der rechten Seite durch und der Ball kam nach einem Pressschlag in den Husumer Sechzehner. Dort kam wieder Kalbau sieben Meter vor dem Tor in halbrechter Position stehend zum Abschluss und traf zum 2:2.

Die Gäste merkten, dass die Nordfriesen angeschlagen waren und machten mehr Druck. In diese Phase hinein, fiel aber die erneute Führung für die Gastgeber. Koschenz setzte sich auf der linken Außenbahn durch und passte den Ball an den kurzen Pfosten zum mitgelaufenen Sebastian Kiesbye, der sich die Chance nicht entgehen ließ und den Ball hart und platziert über FCD-Keeper Jan Pekrun zum 3:2 ins Netz knallte. In der emotionalen und hektischen Schlussphase, in der Schiedsrichter Marc Quednau ein wenig den Überblick verlor und einige merkwürdige Entscheidungen traf, ließ sich Kiesbye dann zu einem Kommentar in Richtung Referee hinreißen, der ihm in der 88. Minute daraufhin folgerichtig wegen Schiedsrichterbeleidigung die Rote Karte zeigte.

Doch in Unterzahl rettete die Husumer SV den knappen Sieg über die Zeit und ist im Rennen um den Klassenerhalt am kommenden Wochenende wieder mit dabei. ,,Jetzt haben wir zu Hause gegen Preetz ein richtiges Endspiel. Es wäre schön, wenn wir die kaum noch für möglich gehaltene Chance dann nutzen könnten", freute sich Husums Coach Malte Köster über den Sieg seiner Mannschaft.

Husumer SV: Bielinski - Wullenweber, Herpel, Koschenz, Lies - Steglich, Hornburg (68. Lühr), Cordts (90. Rettkowski), Nagel - Kiesbye, Halawani.

FC Dornbreite: Pekrun - Grimm, Strehlau, Gramckau, Behrens - Schlichte, Frank (46. Sauer) - Paz Dias (83. Staackmann), Rehberg, Kalbau - Zeh.

SR: Quednau (Ratekau).

Zuschauer: 170.

Tore: 1:0 Lies (24.), 2:0 Cordts (29.), 2:1 Kalbau (55.), 2:2 Kalbau (61.), 3:2 Kiesbye (80.).

Rote Karte: Kiesbye (88., Schiedsrichterbeleidigung).

18. Mai 2014 - 18 Uhr · www.fupa.net

Abstiegs-Endspiel gegen Dornbreite

SH-Liga: Husumer SV ist gegen den Tabellen-14. bei einem Fünf-Punkte-Rückstand zum Siegen verdammt / Olaf Thede wird neuer Trainer
Kapitän Christian Herpel (rechts) lieferte bei der Heimniederlage gegen Strand 08 eine starke Vorstellung ab.. Foto: Brigitte Petersen
Husum (Hans-Werner Klünner) - Drei Punkte oder das war’s mit der Schleswig-Holstein-Liga. So einfach ist die Ausgangslage für die Kicker der Husumer SV vor dem Abstiegs-Endspiel gegen den FC Dornbreite am Sonnabend um 14 Uhr im Friesen-Stadion. Bei fünf Punkten Rückstand auf den vielleicht rettenden 14. Tabellenplatz, den der FCD einnimmt, helfen den Nordfriesen in den beiden letzten Saisonspielen nur noch zwei Siege weiter. Zudem müssen sie hoffen, dass Dornbreite auch in der letzten Partie beim VfB Lübeck nicht punktet. Nur dann kann das Team von Trainer Malte Köster den Aufsteiger noch abfangen und das Ziel Klassenerhalt realisieren.

Der Druck auf die Gastgeber ist riesig, „aber das haben wir schon seit Wochen“, sagt Malte Köster. Manchmal konnte seine Mannschaft damit umgehen, manchmal nicht. So wie am vergangenen Wochenende gegen den NTSV Strand, als Husum schon nach zwölf Minuten mit 0:2 hinten lag. „Wir haben in den ersten 20 Minuten keinen Zugriff auf das Spiel bekommen, das darf uns gegen den FC Dornbreite nicht wieder passieren“, fordert der Trainer volle Konzentration und Einsatzbereitschaft ab der ersten Minute. „Und wenn wir dann endlich einmal unsere Chancen auch kaltschnäuzig nutzen, kann es mit dem Dreier etwas werden“, gibt sich Köster weiterhin kämpferisch.

Zuversichtlich stimmt ihn zudem, dass der Gegner seit dem 22. März (2:0 beim Preetzer TSV) nicht mehr gewonnen hat, aus den letzten sechs Begegnungen nur einen Punkt holte. „Dornbreite hat in den letzten Wochen nicht viel gerissen“, sagt Köster und hofft, dass es so bleibt.

In personeller Hinsicht hat der Husumer Trainer in seinem vorletzten Pflichtspiel mit seinem Club keine Probleme. Lediglich Henning Lorenzen (Knieprobleme) wird weiterhin fehlen. „Alle anderen sind einsatzbereit.“

Der FC Dornbreite Lübeck muss dagegen in Husum auf einen wichtigen Spieler verzichten: Abwehrmann Marcel Brahmstaedt zog sich im Training einen Bänderriss zu.

Gestern Abend gab Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger bekannt, dass Olaf Thede, zuletzt beim Verbandsligisten TSV Nordhastedt, in der neuen Spielzeit die HusumerLigamannschaft betreuen wird.

16. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

SH34 24.05.14 Husumer SV Preetzer TSV 2:3

Husumer SV nutzt die große Chance nicht

Akrobatisch: Husums Abwehrspieler Marco Nagel (links) klärt vor dem Preetzer Florian Stahl. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV: Hübner – Nagel (75. Rettkowski), Herpel, Wullenweber, Wetzel – Hornburg (56. Lorenzen), Steglich (69. Lühr), Lies, Koschenz – Halawani, Cordts.

Preetzer TSV: Weidner – Sachse, Witt (46. T. Ziehmer), Lindner (30. Schümann), Heine (90. Schönemann) – Hansen, F. Ziehmer, Dreier, Lamprecht, Wolf – Stahl.

SR: Horn (Lunden).

Zuschauer: 333.

Tore: 0:1 Wolf (10.), 1:1 Halawani (23., Foulelfmeter), 2:1 Cordts (43.), 2:2, 2:3 T. Ziehmer (70., 73.).

Beste Spieler: Koschenz, Cordts/Wolf, T. Ziehmer.

Husum (Ulrich Schröder) - Am Sonnabend gegen 17.20 Uhr war die Husumer Fußball-Welt noch in Ordnung. Zu diesem Zeitpunkt führten die SH-Liga-Fußballer aus der Stormstadt 2:1 gegen den Preetzer TSV, der VfB Lübeck steuerte einem sicheren Sieg gegen den FC Dornbreite entgegen – das hätte den Klassenerhalt für die Gastgeber bedeutet.

Gut 20 Minuten später sah es anders aus. Stürmer Salam Halawani kauerte auf dem Rasen, hatte keinen Blick für die ausgelassen feiernden Gäste. Preetz hatte 3:2 gewonnen und sich die Vizemeisterschaft gesichert, Husum muss nach einem Jahr im „Oberhaus“ in die Verbandsliga zurück. „Wir haben den Klassenerhalt auf dem Silbertablett serviert bekommen, aber nicht zugegriffen“, ärgerte sich der scheidende Trainer Malte Köster.

Seine schonungslose Analyse: „In der zweiten Halbzeit war gar nichts. Keine Chancen, kein Zugriff – wir haben förmlich um die Niederlage gebettelt.“ Nach 60 Minuten war die Luft bei den Husumern raus. „Man merkt, dass andere größeren Aufwand betrieben haben“, stellte Köster fest. Sein Kollege Danilo Blank, der gleich nach dem Schlusspfiff eine Bierdusche verpasst bekam, war bester Laune: „Die erste Halbzeit war völlig unzureichend, wir haben viele individuelle Fehler gemacht. Wie die Mannschaft aber zurück gekommen ist, davor kann ich nur den Hut ziehen.“

Husum startete druckvoll, Jonas Cordts scheiterte an Lennart Weidner im Preetzer Tor (7. Minute). Der erste Treffer fiel aber auf der anderen Seite – nach zehn Minuten senkte sich eine Flanke des agilen Yannick Wolf an Freund und Feind vorbei ins Gehäuse der Gastgeber. Florian Stahl (15., 23.) hätte den Vorsprung ausbauen können.

Doch die Nordfriesen kamen zurück. Cordts zielte nach Halawani-Vorarbeit drüber (28.), dann nutzte Halawani einen Fehler von Lukas Lindner und drang in den Strafraum ein. Keeper Weidner konnte ihn nur mit einem Foul stoppen, Schiedsrichter Horn (Lunden) entschied sofort auf Elfmeter. Halawani verwandelte selbst zum Ausgleich (30.).

Christian Herpel (34.) und Marc Koschenz (40.) hatten die Führung auf dem Fuß, die Jonas Cordts dann zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang. Marc Koschenz hatte gut vorbereitet, Cordts schloss überlegt zum 2:1 ab.

Danilo Blank, der nach dem 1:1 schon Lukas Lindner ausgewechselt hatte, tauschte zur Halbzeit mit Sebastian Witt auch seinen zweiten Innenverteidiger aus und brachte für ihn den offensiven Torven Ziehmer.

Ziehmer, der nach einer Verletzung zwei Wochen lang nicht hatte trainieren können, war maßgeblich am Umschwung beteiligt. Von Husum kam kaum noch etwas, Preetz erhöhte den Druck. „Wir haben viel zu viele Standards zugelassen“, ärgerte sich Malte Köster. Einer davon brachte nach 70 Minuten das 2:2. Marco Nagel hatte an der Strafraumgrenze gefoult und Gelb gesehen, den Freistoß von Wolf ließ Torwart Finn Hübner nach vorne abprallen. Torven Ziehmer staubte ab.

Und nur drei Minuten später eilte der flinke Ziehmer allein dem Tor entgegen (Nagel hatte das Abseits aufgehoben) und markierte das 2:3. Dabei blieb es. „Wir hatten heute ein Endspiel – aber heute sind wir nicht abgestiegen“, ließ Köster die Saison noch einmal Revue passieren. Nur ein Sieg mehr in 34 Saisonspielen – und der Aufsteiger wäre dringeblieben.

26. Mai 2014 · NordSport

"Förmlich um die Niederlage gebettelt"

Husumer SV kann 2:1-Führung gegen den Preetzer TSV nicht verteidigen und muss nach der 2:3-Niederlage in die Verbandsliga absteigen
Akrobatisch: Husums Abwehrspieler Marco Nagel (links) klärt vor dem Preetzer Florian Stahl. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Ulrich Schröder) - Am Sonnabend gegen 17.20 Uhr war die Husumer Fußball-Welt noch in Ordnung. Zu diesem Zeitpunkt führten die SH-Liga-Fußballer aus der Stormstadt 2:1 gegen den Preetzer TSV, der VfB Lübeck steuerte einem sicheren Sieg gegen den FC Dornbreite entgegen – das hätte den Klassenerhalt für die Gastgeber bedeutet.

Gut 20 Minuten später sah es anders aus. Stürmer Salam Halawani kauerte auf dem Rasen, hatte keinen Blick für die ausgelassen feiernden Gäste. Preetz hatte 3:2 gewonnen und sich die Vizemeisterschaft gesichert, Husum muss nach einem Jahr im „Oberhaus“ in die Verbandsliga zurück. „Wir haben den Klassenerhalt auf dem Silbertablett serviert bekommen, aber nicht zugegriffen“, ärgerte sich der scheidende Trainer Malte Köster.

Seine schonungslose Analyse: „In der zweiten Halbzeit war gar nichts. Keine Chancen, kein Zugriff – wir haben förmlich um die Niederlage gebettelt.“ Nach 60 Minuten war die Luft bei den Husumern raus. „Man merkt, dass andere größeren Aufwand betrieben haben“, stellte Köster fest. Sein Kollege Danilo Blank, der gleich nach dem Schlusspfiff eine Bierdusche verpasst bekam, war bester Laune: „Die erste Halbzeit war völlig unzureichend, wir haben viele individuelle Fehler gemacht. Wie die Mannschaft aber zurück gekommen ist, davor kann ich nur den Hut ziehen.“

Husum startete druckvoll, Jonas Cordts scheiterte an Lennart Weidner im Preetzer Tor (7. Minute). Der erste Treffer fiel aber auf der anderen Seite – nach zehn Minuten senkte sich eine Flanke des agilen Yannick Wolf an Freund und Feind vorbei ins Gehäuse der Gastgeber. Florian Stahl (15., 23.) hätte den Vorsprung ausbauen können.

Doch die Nordfriesen kamen zurück. Cordts zielte nach Halawani-Vorarbeit drüber (28.), dann nutzte Halawani einen Fehler von Lukas Lindner und drang in den Strafraum ein. Keeper Weidner konnte ihn nur mit einem Foul stoppen, Schiedsrichter Horn (Lunden) entschied sofort auf Elfmeter. Halawani verwandelte selbst zum Ausgleich (30.).

Christian Herpel (34.) und Marc Koschenz (40.) hatten die Führung auf dem Fuß, die Jonas Cordts dann zwei Minuten vor dem Seitenwechsel gelang. Marc Koschenz hatte gut vorbereitet, Cordts schloss überlegt zum 2:1 ab. Danilo Blank, der nach dem 1:1 schon Lukas Lindner ausgewechselt hatte, tauschte zur Halbzeit mit Sebastian Witt auch seinen zweiten Innenverteidiger aus und brachte für ihn den offensiven Torven Ziehmer.

Ziehmer, der nach einer Verletzung zwei Wochen lang nicht hatte trainieren können, war maßgeblich am Umschwung beteiligt. Von Husum kam kaum noch etwas, Preetz erhöhte den Druck. „Wir haben viel zu viele Standards zugelassen“, ärgerte sich Malte Köster. Einer davon brachte nach 70 Minuten das 2:2. Marco Nagel hatte an der Strafraumgrenze gefoult und Gelb gesehen, den Freistoß von Wolf ließ Torwart Finn Hübner nach vorne abprallen. Torven Ziehmer staubte ab.

Und nur drei Minuten später eilte der flinke Ziehmer allein dem Tor entgegen (Nagel hatte das Abseits aufgehoben) und markierte das 2:3. Dabei blieb es. „Wir hatten heute ein Endspiel – aber heute sind wir nicht abgestiegen“, ließ Köster die Saison noch einmal Revue passieren. Nur ein Sieg mehr in 34 Saisonspielen – und der Aufsteiger wäre dringeblieben.

Husumer SV: Hübner – Nagel (75. Rettkowski), Herpel, Wullenweber, Wetzel – Hornburg (56. Lorenzen), Steglich (69. Lühr), Lies, Koschenz – Halawani, Cordts.
Preetzer TSV: Weidner – Sachse, Witt (46. T. Ziehmer), Lindner (30. Schümann), Heine (90. Schönemann) – Hansen, F. Ziehmer, Dreier, Lamprecht, Wolf – Stahl.
Schiedsrichter: Horn (Lunden). – Zuschauer: 333.
Tore: 0:1 Wolf (10.), 1:1 Halawani (23., Foulelfmeter), 2:1 Cordts (43.), 2:2, 2:3 T. Ziehmer (70., 73.).
Beste Spieler: Koschenz, Cordts/Wolf, T. Ziehmer.

26. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Showdown um den Klassenerhalt

Schleswig-Holstein-Liga: Husumer SV muss den Preetzer TSV schlagen und auf Schützenhilfe des VfB Lübeck hoffen
Marc Koschenz (links) ist gegen den Preetzer TSV eine Alternative für den gesperrten Sebastian Kiesbye. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Hans-Werner Klünner) - Alles oder Nichts für die Kicker der Husumer SV im Kampf um den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga: Wenn die Nordfriesen am Sonnabend gegen 17.45 Uhr jubeln wollen, müssen sie das letzte Saisonspiel gegen den Tabellenvierten Preetzer TSV (Anpfiff 16 Uhr) gewinnen und gleichzeitig auf die Schützenhilfe von Meister VfB Lübeck hoffen, der den FC Dornbreite empfängt. Der FCD liegt nämlich zwei Zähler vor den Husumern auf Nichtabstiegsrang 14.

„Ich hoffe auf ein Happy-End“, sagt Husums Trainer Malte Köster. Aus zwei Gründen: Zum einen steigt kein Trainer gerne ab, zum anderen möchte sich der ehemalige Husumer Spieler nach zwei Jahren mit dem Klassenerhalt verabschieden. Schon vor geraumer Zeit hatte Köster bekannt gegeben, dass er nach dieser Saison eine Pause einlegen wird. „Mindestens ein halbes, eher ein Jahr“, sagt der Coach. Doch zuvor wollen er und seine Mannschaft sich noch einmal voll reinknien, um den Klassenerhalt doch noch zu realisieren. Dazu beigetragen hat eine passable Rückrunde mit 18 Punkten (zum Vergleich: Preetz 21 Punkte). Die Nordfriesen kassierten sechs Niederlagen, feierten vier Siege und erreichten sechs Unentschieden. Wenn die „Remis-Könige“ von der Westküste nur zwei Spiele mehr für sich entschieden hätten, bräuchten sie heute nicht mehr zu zittern.

Nun heißt es also 90 Minuten Gas geben, drei Punkte holen und darauf „hoffen, dass auch der VfB Lübeck mitspielt“, so Köster. Denn nur so ist der Klassenerhalt noch möglich. Für die Lübecker beginnt in der nächsten Woche die Aufstiegsrunde zur Regionalliga. Und da stellt sich die Frage: Wird Trainer Denny Skwierczynski seine Erstbesetzung auflaufen lassen oder einige Leistungsträger schonen? Köster hofft auf die erste Variante, „doch zunächst müssen wir unsere Hausaufgaben selbst erledigen.“ Und das wird alles andere als einfach. Mit 57 Zählern liegen die Preetzer einen Zähler hinter dem Tabellenzweiten TSV Altenholz, können also noch auf die Vizemeisterschaft schielen. „Preetz wird versuchen, bei uns zu punkten“, ist Köster überzeugt, zumal die Gäste aus dem Hinspiel noch eine Rechnung mit den Nordfriesen offen haben. Damals führte der TSV mit 4:1 und sah wie der sichere Sieger aus, musste sich am Ende aber mit einem 4:4 begnügen.

Diese erfolgreiche Aufholjagd befeuert die Husumer Hoffnungen für heute. „Das Spiel hat gezeigt, dass wir mit Preetz mithalten können“, sagt der Husumer Trainer. Allerdings dürfen sich die Husumer nicht noch einmal so schwache erste 25 Minuten wie in Preetz erlauben, „als wir überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel und den Gegner bekamen. Das müssen wir ausblenden und von der ersten Sekunde an hellwach sein“, fordert Köster von seiner Mannschaft. „Und wir dürfen nach einem Gegentor nicht wieder gleich ins Schwimmen geraten wie am vergangenen Wochenende gegen Dornbreite, sondern müssen 90 Minuten voll konzentriert sein.“

Personell sieht es gut aus bei den Nordfriesen vor dem letzten Saisonspiel. Henning Lorenzen, der in den vergangenen Wochen wegen Knieproblemen fehlte, hat vom Arzt grünes Licht bekommen und am Dienstag wieder mit der Mannschaft trainiert. „Er ist mit Sicherheit eine Alternative, er kann hinten viel wegnehmen – besonders in der Schlussphase“, sagt Köster. Fehlen wird allerdings Stürmer Sebastian Kiesbye nach seiner Roten Karte gegen Dornbreite. „Das müssen wir kompensieren.“ Köster denkt da an Salam Halawani, der zuletzt im Mittelfeld zum Einsatz kam, oder Marc Koschenz. Wer Kiesbyes Platz einnehmen wird, will Köster erst nach Rücksprache mit seinem Co-Trainer André Teubler entscheiden. „Fest steht aber, dass wir mit zwei Stürmern auflaufen werden“, bekräftigt der scheidende Trainer.

Egal wie die Partie ausgeht – nach dem Schlusspfiff gibt es Wurst und Freibier für die Fans. Köster wird dann wahrscheinlich auch offiziell verabschiedet. „Ob so etwas geplant ist, weiß ich allerdings nicht“, sagt der Coach. Und ob auch Spieler verabschiedet werden, konnte Köster ebenfalls nicht sagen. Fragezeichen stehen offenbar noch hinter Salam Halawani, Sebastian Kiesbye und Marco Nagel. Der Rest der Mannschaft wird auch in der neuen Serie das Husumer Trikot tragen.

24. Mai 2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
23. Mai 2014 · www.fupa.net

Abschlusstabelle Herren Schleswig-Holstein-Liga 2013/14

Platz Mannschaft Spiele gewonnen unentschieden verloren Torverhältnis Tordifferenz Punkte Trend

1

VfB Lübeck (SW)*

34

31

3

0

116

:

17

99

93

2 Preetzer TSV 34 18 6 10 69 : 51 18 60
3 PSV Neumünster 34 17 8 9 77 : 48 29 59
4 Holstein Kiel II 34 17 7 10 82 : 52 30 58
5 TSV Altenholz 34 17 7 10 85 : 61 24 58
6 TSV Kropp 34 16 6 12 78 : 61 17 54
7 Flensburg 08 34 15 7 12 67 : 65 2 52
8 SV Todesfelde (SW)* 34 16 4 14 66 : 59 7 49
9 TuRa Meldorf 34 14 6 14 49 : 56 -7 48
10 Heider SV 34 12 8 14 54 : 57 -3 44
11 TSV Schilksee 34 11 10 13 51 : 52 -1 43
12 NTSV Strand 08 34 11 10 13 47 : 58 -11 43
13 TuS Hartenholm 34 11 7 16 48 : 65 -17 40
14 FC Dornbreite Lübeck 34 10 5 19 58 : 76 -18 35
15 Husumer SV 34 7 12 15 51 : 76 -25 33
16 SSC Hagen Ahrensburg (SW)* 34 8 8 18 38 : 74 -36 29
17 SV Eichede II 34 7 8 19 34 : 76 -42 29
18 Heikendorfer SV 34 3 8 23

33

: 99 -66 17
(SW)* Sonderwertung - Abzug von drei Punkten zu Saisonbeginn gemäß § 9 SpO (»fehlende Schiedsrichter)

Fairnesstabelle Herren Schleswig-Holstein-Liga 2013/14

Platz Mannschaft Spiele



§ Punkte Quote
1 FC Dornbreite Lübeck 34 67 1 0 0 0 70 2.05
2 Heikendorfer SV 34 56 2 2 0 0 72 2.11
3 Flensburg 08 34 61 1 4 0 0 84 2.47
3 PSV Neumünster 34 63 2 3 0 0 84 2.47
5 NTSV Strand 08 34 61 2 4 0 0 87 2.55
6 Preetzer TSV 34 70 4 0 0 1 92 2.7
6 Husumer SV 34 71 2 1 0 1 92 2.7
8 TuRa Meldorf 34 68 1 3 0 1 96 2.82
9 Heider SV 34 77 4 2 0 0 99 2.91
10 SSC Hagen-Ahrensburg 34 74 7 1 0 0 100 2.94
11 VfB Lübeck 34 46 1 1 0 5 104 3.05
12 SV Eichede II 34 65 4 3 0 1 112 3.29
13 TuS Hartenholm 34 80 3 3 0 1 114 3.35
14 TSV Schilksee 34 98 4 1 0 0 115 3.38
15 TSV Kropp 34 93 3 3 0 0 117 3.44
16 TSV Altenholz 34 80 3 2 0 3 129 3.79
17 Holstein Kiel II 34 70 7 4 0 2 131 3.85
18 SV Todesfelde 34 86 4 5 0 2 143 4.2
zuletzt aktualisiert am: Montag, 29.10.2018 13:41

seit 25. Mai 2018
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