A II-JUGEND (U18/U19) 2014/15
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zuletzt aktualisiert am: Freitag, 02.11.2018 13:29

Die Kreisliga-Mannschaft der Husumer SV 2014/15

hintere Reihe v.l.n.r.: Florian Friedrichsen · Denis Hasan · Nelson Handschuch · Niklas Blank
mittlere Reihe v.l.n.r.: Trainer Michael Goßler · Hendrik Flatterich · Niklas Klein · Momme Krüger · Momme Matthias Harrsen · Momme Petersen · Pascal Nix
vordere Reihe v.l.n.r.: Niklas Becker · Joost Vagt · Patrick Bader · Rameez Ahmad · Lukas Asmus

An alle Mitglieder, Fans, Freunde, Sponsoren und Gönner der Husumer SV:
Die A2 sagt Danke!!!


Die Spieler im Einzelnen:

Denis Hasan

Florian Friedrichsen

Hendrik Flatterich

 

Joost Vagt

Lukas Asmus

Momme Krüger

Momme Matthias Harrsen

Momme Petersen

Nelson Handschuch

Niklas Becker

Niklas Blank

Niklas Klein

Pascal Nix

Patrick Bader

Rameez Ahmad


Trainer, Betreuer & Trainingszeiten

Trainer

Co-Trainer

Trainingszeiten und -orte

Michael Goßler

*15.01.1972

Björn Fleige

*26.07.1967

montags,
mittwochs

& freitags


jeweils von 18:30 - 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz

Kontakt

per Telefon: 04841/6638442

per Handy: 0176-56954690

per E-Mail: simisean001@aol.com

Kontakt

per Telefon: 04841-89137

per Handy: 0173-7142675

per E-Mail: b-fleige@versanet.de

SPIELPLAN 2014/15 · Kreisliga Nordfriesland · Staffelleiter: Reinhard Wallmeier · 04846-734 · R.Wallmeier@tsvhattstedt.de
  01.08.14 Trainingsauftakt
zum Training immer Laufschuhe und Fußballschuhe mitnehmen
Test 15.08.14 Husumer SV II Friedrichsort Abbruch
Abruch beim Stand von 10:1
KL003 16.08.14 SG Eggebek / BoGa Husumer SV II 3:5
Es liegt kein Spielbericht vor
KC 20.08.14 Husumer SV II TSV Wiedingharde 15:1
20.08.2014 KreisCup Achtelfinale: Husumer SV II - TSV Wiedingharde 15:1 (7:1)

Nach knapp drei Wochen intensiver Vorbereitung und zwei Testspielen (zwei Siege bei 15:6 Toren) begrüßten wir gestern die A-Jugend aus Wiedingharde im Friesenstadion.

Da die A-Jugend die gesamte Vorbereitungsphase gemeinsam durchgeführt hatte und auch im Rahmen der Testspiele stetig durchgetauscht wurde, waren zwar alle Spieler konditionell auf einem sehr guten Niveau, und auch die Spielpraxis war bei allen nahezu identisch: Wwo wir allerdings als A2 standen, war vor dem Spiel mehr oder weniger unklar! Erschwerend hinzu kam die Tatsache, dass wir über KEINEN etatmäßigen Torhüter verfügen und so ein Feldspieler zwischen die Pfosten musste.

Wir hatten uns fest vorgenommen, ähnlich wie in den Testspielen, den Ball schnell und kontrolliert durch die eigenen Reihen laufen zu lassen und so dem Spiel unseren Stempel aufzudrücken. Bei dem Endstand könnte man meinen, dass dies übermäßig gut funktioniert hätte – ganz so war es nicht! Streckeneise waren unsere Aktionen nicht zielstrebig genug, das Passspiel zu behäbig und die Bewegungsabläufe zu statisch. Kontrolle hatten wir (geschätzte 90 Prozent Ballbesitz), dennoch fehlte teilweise die Leichtfüßigkeit und das Tempo. Das können wir deutlich besser, und schon im ersten Punktspiel am 29. August bei der JSG Hattstedt/Arlewatt 1 werden wir dies unter Beweis stellen müssen.

Insbesondere in der ersten Viertelstunde fanden wir nur schwer ins Spiel, und so konnte unser Gast nicht unverdient in Führung gehen. Erst nach dem Gegentreffer erwachten wir so langsam aus der Lethargie und fingen an, Fußball zu spielen. Vielleicht ist es sogar gut, dass nicht alles Vorgenommene umgesetzt wurde – vermutlich wäre das Ergebnis am Ende noch wesentlich deutlicher ausgefallen! All zu viel meckern möchte ich natürlich auch nicht, schließlich fallen 15 Tore nicht von alleine ;-)

Wir sollten nun tunlichst nicht den Fehler machen, dieses Spiel über zu bewerten. Einen richtigen Gradmesser werden wir erst in Hattstedt gegenüber stehen haben. Bis dahin müssen wir weiterhin konzentriert und hart arbeiten, um uns stetig zu verbessern. Wir haben viel Potenzial, müssen aber noch geschlossener auftreten und unkomplizierter agieren. Hervorheben möchte ich zum einen Noah, der ein richtig gutes Spiel gemacht hat und sich trotz seines jungen Alters Respekt innerhalb der Mannschaft verschaffen konnte – beide Daumen hoch ;-) und Niklas, der sich bereitwillig als Torhüter zur Verfügung gestellt hat (ich befürchte, Du musst die Handschuhe noch öfter überstreifen ;-).

Ein Kompliment geht auch nach Wiedingharde – trotz des Spielverlaufs sind die Jungs immer fair geblieben, haben im Rahmen ihrer Möglichkeiten alles gegeben und sich über 90 Minuten nicht hängen lassen – das hat man in vielen Spielen mit ähnlichem Verlauf oft anders gesehen.


Kader:

Niklas K. · Hendrik F. · Kjell P. · Kristian G. · Malte C. · Kevin Z. · Rameez A. · Niklas B. · Mahir A. · Valentin G. · Denis H. – Nelson H. · Lukas A. · Noah G. · Dustin R.

Torschützen: Valentin (5) · Mahir (2) · Denis · Rameez · Kjell · Kevin · Nelson · Dustin · Niklas B. · Kristian je 1

  Michael Goßler
KC 03.09.14 Husumer SV II SG Langenhorn / Enge 2 : 5
03.09.2014 KreisCup Viertelfinale: Husumer SV II - SG Langenhorn/Enge 2:5 (1:1)

Zum gestrigen Pokalhalbfinale begrüßten wir die Spielgemeinschaft aus Langenhorn auf dem B-Platz in Husum. Mit gerade zwölf Spielern und einer völlig neu formierten Mannschaft wollten wir unbedingt den Einzug ins Halbfinale schaffen, um so die Konstellation Husum I gegen Husum II (man konnte doch davon ausgehen, dass unsere Erste Rantrum bezwingen würde ;-) zu erreichen. Einem körperlich robusten Gegner wollten wir mit kontrolliertem Spielaufbau, schnellem Passspiel und hohem Laufpensum entgegentreten – leichte Ballverluste in der Vorwärtsbewegung sollten unbedingt vermieden werden.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, in dem unser Gast von der Spielanlage her etwas besser und geradliniger war, wir aber durch Einsatz und Herzblut die spielerischen Defizite wett machen konnten. In der 7. Minute gerieten wir durch einen Sonntagsschuss aus gut 20 Metern in Rückstand (in dieser Situation hatten wir zu naiv verteidigt!), die Mannschaft gab aber prompt die richtige Antwort und glich nur drei Minuten später verdient aus. Denis spielte in dieser Situation mustergültig Dustin frei, den ersten Versuch von Dustin konnte der Langenhorner Keeper noch parieren, gegen den Nachschuss von Denis war er allerdings machtlos.

Bis zur Halbzeit waren beide Mannschaften in etwa auf dem gleichen Niveau, Langenhorn hatte zwar mehr Torabschlüsse, etwas Zwingendes war allerdings nicht dabei.

Für die zweite Halbzeit wollten wir defensiv etwas höher stehen und vor allem konzentrierter im Spielaufbau arbeiten. Die ersten zehn Minuten waren diesbezüglich sehr gut, und wir waren in dieser Phase die klar bessere Mannschaft. Auch das 2:1 aus Langenhorner Sicht beeindruckte uns nur wenig. Wir versuchten weiter nach vorne zu spielen, nahmen dabei aber zu häufig das Tempo aus dem Spiel und konnten dadurch die freien Räume nicht nutzen.

Erst mit dem dritten Gegentreffer in der 65. Minute bröckelten unser Widerstand und vor allem unser Selbstvertrauen etwas. Aufgrund der fehlenden Wechseloptionen war es natürlich schwer, zurück ins Spiel zu finden. Nur drei Minuten später das vorentscheidende vierte Tor für unseren Gast. Gerade bei den letzten beiden Gegentreffern konnte man die fehlende Erfahrung unserer Viererkette erkennen – insgesamt aber eine gute Leistung unserer Hintermannschaft.

Positiv zu erwähnen ist auch, dass sich die Mannschaft trotz der drohenden Niederlage nicht hat hängen lassen. Es wurde weiter gekämpft, gelaufen und gespielt – Lohn war das 2:4 durch Momme P., der seinen Torjägerinstinkt fünf Minuten vor Abpfiff unter Beweis stellen konnte und bei seinem Abstauber genau dort stand, wo ein Stürmer eben stehen muss ;-) Den Schlusspunkt setzte dann in der 90. Minute wieder Langenhorn durch einen berechtigten, aber vermeidbaren Elfmeter!

Fazit: Für unsere sehr junge Mannschaft war es natürlich schwer, gegen einen körperlich so robusten Gegner wie Langenhorn zu bestehen. Nach diesen 90 Minuten muss man der Mannschaft aber Lob und Anerkennung aussprechen. Die geforderten spielerischen Vorgaben wurden streckenweise sehr gut umgesetzt und kämpferisch haben alle 100 Prozent gegeben. Wir brauchen uns nicht verstecken und sollten uns von dieser Niederlage auch nicht beeindrucken lassen – die Mannschaft hat Entwicklungspotenzial, dieses werden wir ausschöpfen. Dazu müssen wir aber gerade in der Defensive und im Spielaufbau noch hart arbeiten ;-)


Kader:

Niklas K. · Noah G. · Nelson H. · Momme K. · Momme H. · Hendrik F. · Metin A. · Dustin R. · Denis H. · Mahir A. · Florian F. – Momme P.

Torschützen: Denis Hasan · Momme Petersen

  Michael Goßler
KL012 05.09.14 SG LGV Obere Arlau Husumer SV II 6 : 2
05.09.2014 SG LGV Obere Arlau - Husumer SV II 6:2 (3:1)

Nachdem das erste Punktspiel letzten Freitag in Hattstedt aufgrund technischer Probleme des Heimvereins abgesagt werden musste, ging es gestern in Viöl auf Kunstrasen das erste Mal in dieser noch jungen Saison um Punkte. Die Viertelfinalniederlage vom vergangenen Mittwoch gegen Langenhorn war aus den Köpfen, und wir wollten gegen den Verbandsligaabsteiger ein gutes Spiel abliefern und möglichst Zählbares mitnehmen. Dass es am Ende nicht reichen sollte, lag nicht unbedingt daran, dass wir schlechter als die Gastgeber waren, vielmehr hatten wir eine Vielzahl an individuellen Fehlern auf unserer Seite, welche uns letztlich das Genick brachen, da Obere Arlau genau diese Fehler gnadenlos ausnutzten.

Ich möchte meiner Mannschaft, und insbesondere der Viererkette, keinesfalls einen Vorwurf machen und die Jungs ermutigen, die Köpfe nicht hängen zu lassen. Wir dürfen nicht vergessen, dass mit Momme und Noah zwei Spieler im Abwehrverbund stehen, die in der letzten Saison noch C-Jugend gespielt haben. Selbstverständlich ist der Respekt gegenüber den körperlich wesentlich robusteren Gegenspielern noch groß - das wird sich aber im Laufe der Zeit legen. Taktisch und technisch gibt es kaum etwas zu mäkeln, und ich möchte an dieser Stelle ein Lob an Euch aussprechen ;-) Die Fehler, die leider ausnahmslos zu Gegentoren führten, wurden von anderen, den vermeintlich »alten« Hasen gemacht! Am Ende ist egal, wer was verkehrt gemacht hat - wir gewinnen und wir verlieren zusammen als Team. Daran müssen wir festhalten und gar nicht erst anfangen, irgend jemanden die Schuld in die Schuhe schieben.

Gerade gestern konnte man sehen, dass wir sehr guten Fußball spielen können. In den ersten 35 Minuten waren wir auf Augenhöhe, während der 15. und 35. Minute dominierten wir das Spiel und gingen durch Flo nach toller Vorarbeit durch Mahir verdient in Führung. Kurz darauf verfehlte Denis bei einem Volleyschuss nur um Zentimeter das Ziel - die Heimmannschaft war sichtlich beeindruckt! Leider führte dann ein eigener (!!) Freistoß 25 Meter vor unserem Gehäuse zum Ausgleich. Der Ball wurde in der Vorwärtsbewegung in die Füße des Gegners gespielt, und schon war es passiert.

Völlig grundlos gab die Mannschaft in der Folgezeit das Spiel aus der Hand, und die Gastgeber nutzten diese Phase bis zur Halbzeit zu zwei weiteren Treffern - auch hier halfen wir tatkräftig mit! Das Spiel wollten wir dennoch noch nicht abschreiben - entsprechend motiviert und mit dem festen Willen, an die ersten 35 Minuten anschließen zu wollen, gingen wir zurück aufs Feld.

Trotz des vierten Gegentores in der 50. Minute spielten wir weiter nach vorne und kamen mehrfach zum Abschluss, hatten dabei das Glück allerdings nicht auf unserer Seite. In der 70. Minute dann die endgültige Entscheidung nach einem Eckball - hier passte die Zuordnung einfach nicht, und ein Stürmer der Heimmannschaft konnte ungehindert einköpfen.

Zumindest das schönste Tor des Tages konnte von unserer Mannschaft erzielt werden. Hendrik nahm sich aus spitzen Winkel ca. 25 Meter vor dem Tor beherzt den Ball und zirkelte diesen unhaltbar in den rechten oberen Winkel - ob das so geplant war, wird wohl sein Geheimnis bleiben - falls ja: Marke Traumtor ;-)

Den Schlusspunkt setzte dann in der 85. Minute wiederum der Gastgeber. Eine erneute Unachtsamkeit unserer Hintermannschaft führte zum sechsten Gegentreffer und somit zum gefühlten fünften Eigentor!!! Aus dem Spiel heraus erzielt Obere Arlau keinen einzigen Treffer - entweder leisteten wir die Vorarbeit oder es handelte sich um eine Standardsituation. Kämpferisch und größtenteils auch spielerisch konnte man von unserem Team ein klasse Spiel sehen. Leider haben wir uns durch eigene Fehler um den Lohn gebracht, denn zumindest ein Unentschieden wäre im Bereich des Möglichen gewesen.

Nochmal: Es gibt absolut keinen Grund, die Köpfe hängen zu lassen. Wir sind definitiv konkurrenzfähig, müssen aber hart daran arbeiten, die eigene Fehlerquote zu minimieren!!

Kommenden Freitag geht es nach Wiedingharde, und ich warne bereits jetzt davor, diesen Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Das 15:1 aus dem Pokalspiel sollte uns nicht dazu verleiten zu denken, dass dieses Spiel ein Selbstläufer werden wird - ohne entsprechende Einstellung wird jedes Spiel schwer!!!!!


Kader:

Patrick B. · Noah G. · Nelson H. · Hendrik F. · Momme K. · Malte C. · Niklas V. · Denis H. · Metin A. · Mahir A. · Florian F. - Momme P. · Lukas A. · Niklas K. · Pascal N.


  Michael Goßler
KL016 12.09.14 TSV Wiedingharde Husumer SV II 1 : 2
12.09.2014 TSV Wiedingharde - Husumer SV II 1:2 (0:2)

Schlechte Vorzeichen für die ersten drei Punkte am gestrigen Freitag! Nicht nur, dass die Mannschaft auf einige wichtige Spieler verzichten musste, ein Fahrzeug fiel kurz vor Abfahrt auch noch aus, so dass am Ende lediglich elf Spieler (davon auch noch einige angeschlagen) den Platz in Emmelsbüll betraten.

Den widrigen Umständen zum Trotz wollten wir aber dennoch den ersten Dreier einfahren und etwas für unser Selbstvertrauen tun! Sowohl in unseren als auch in den Köpfen der Gastgeber war sicherlich noch immer das 15:1 für unsere Mannschaft aus dem Pokalspiel, uns war aber sehr wohl bewusst, dass wir den Gegner keinesfalls unterschätzen durften und selbst alles geben mussten. Die erste halbe Stunde, so schwor ich die Mannschaft ein, sei die Entscheidende! Sollten wir in dieser Zeit auch nur ansatzweise die Eindrücke aus dem Pokalspiel bestätigen können, sollte eigentlich nichts anbrennen – EIGENTLICH!!

Bereits nach vier Minuten konnten wir nach schöner Vorarbeit von Mahir durch Denis 1:0 in Führung gehen. Ein Tor, welches an sich Sicherheit und Selbstvertrauen hätte geben müssen. Wir waren insgesamt zwar dominant, konnten unsere trotz der vielen Ausfälle vorhandenen individuellen Stärken aber über 90 Minuten nicht wirklich zur Geltung bringen. Wir spielten zu kompliziert und langsam, obwohl es gegen diesen Gegner so einfach gewesen wäre. Einfache und schnelle Pässe hätten unseren schnellen Außenspielern immer wieder freie Räume beschert – HÄTTE!

Vielmehr spielte sich ein Großteil des Geschehens im Zentrum ab, und wir rannten uns immer wieder fest. Da wir noch immer nicht die nötige Sicherheit in der Hintermannschaft erarbeiten konnten, ergaben sich fast zwangsläufig auch einige Tormöglichkeiten für die Gastgeber. Gefahr kam dabei allerdings nie so richtig auf, viel zu harmlos blieb die Heimmannschaft im Abschluss. In der 17. Minute hätte Renas für mehr Ruhe sorgen können, konnte die sich bietende Großchance aber leider nicht verwerten. In der Folgezeit konnte man ein Kreisligaspiel auf eher mageren Niveau beobachten. Von der Spielanlage her waren wir zwar deutlich besser, konnten dies aber aus bereits genannten Gründen nicht in Torgefahr umsetzen. Wiedingharde hatte an sich nichts entgegen zu setzen, einzig unser eigenes Unvermögen hielt sie am »Leben«.

Kurz vor dem Pausenpfiff konnte Dustin nach schönem Zuspiel von Noah das fast schon erlösende 2:0 erzielen. Wir nutzten die Pause vollständig bis zum Wiederanpfiff aus, um nochmals Kräfte zu bündeln. Der schwere Boden und die fehlenden Wechselmöglichkeiten mussten kompensiert werden.

Die zweite Halbzeit ist schnell erzählt: So wie die Lichtverhältnisse immer schlechter wurden, so verhielt es sich auch mit dem weiteren Spielverlauf. Wir fanden überhaupt nicht mehr ins Spiel zurück, Wiedingharde blieb weiterhin harmlos, und so konnten wir uns nur noch selbst schlagen. Der Gegentreffer war wieder einmal ein Geschenk (diesmal allerdings äußerst unglücklich) – Patrick hatte den Ball bereits unter Kontrolle, rutschte allerdings weg, als er von einem Wiedingharder Stürmer angelaufen wurde – welches die Gastgeber gerne annahmen. Solche Dinge passieren immer wieder, und deshalb sollte sich Paddy auch keinen Kopf machen ;-)

Fazit: Vom Durchschnittsalter her stand einmal mehr eine B-Jugend Mannschaft auf dem Feld, die glücklich, aber verdient die ersten Punkte gesammelt hat. Gerade die Behebung der Probleme in der Hintermannschaft und das Ausspielen der eigenen Stärken müssen nun im Fokus der nächsten Trainingseinheiten stehen. Wenn wir das in den Griff bekommen, werden wir in der oberen Tabellenhälfte mitspielen können.


Kader:

Patrick B. · Momme H. · Niklas K. · Hendrik F. · Noah G. · Joost V. · Dustin R. · Renas S. · Metin A. · Mahir A. · Denis H.

Torschützen: Denis Hasan · Dustin Roth

  Michael Goßler
KL024 21.09.14 Husumer SV II SG Langenhorn / Enge 0 : 1
21.09.2014 Husumer SV II - SG Langenhorn/Enge 0:1 (0:1)

Eine, insbesondere in der ersten Halbzeit, mäßige Leistung unserer A2 führt zu einer weiteren vermeidbaren Niederlage. Im Gegensatz zum letzten Spiel in Wiedingharde, welches trotz ungünstiger Vorzeichen mit Glück und Geschick erfolgreich beendet werden konnte, hatten wir gestern 17 Spieler (zumindest auf dem Papier) zur Verfügung. Am Ende betraten aber dennoch nur 14 den Platz, da zwei Spieler gar nicht erschienen und ein Dritter sich zwei Stunden vor Anpfiff verletzungsbedingt abgemeldet hatte!

Mit einigen Umstellungen wollten wir vor allem die Defensive stabilisieren und durch den Einsatz von zwei Stürmern den Spielaufbau der Gäste möglichst frühzeitig stören. Die Stärken und Schwächen der Langenhorner waren uns aus dem Pokalspiel vor wenigen Wochen bekannt, und genau dort wollten wir ansetzen. Die Betonung liegt einmal mehr auf "wollten", denn die Leistung, die die Mannschaft in der ersten Halbzeit ablieferte, war absolut inakzeptabel. Kein Zweikampfverhalten, keine Laufbereitschaft, kein Tempo bei eigenem Ballbesitz, kein Pressing gegen den Ball – kurzum: Langenhorn konnte sich in aller Ruhe austoben und uns deren Spiel aufzwingen.

Unsere Hintermannschaft stand aufgrund der Umstellungen zwar deutlich sicherer, wenn die langen Bälle des Gegners aus dem Mittelfeld aber nicht unterbunden werden, wird es für jede Viererkette schwer! Durch einen Sonntagschuss aus gut 25 Metern ging Langenhorn in der 24. Minute verdient in Führung.

Auch in der Folgezeit waren wir nicht in der Lage, den Hebel umzulegen. Wir liefen weiterhin dem Ball lediglich hinterher und konnten unseren Gast nie ernsthaft in Bedrängnis bringen. Bezeichnend ist auch, dass wir uns nicht eine einzige Torchance erspielen konnten und auch die Standardsituationen harmlos blieben. Wir konnten letztlich glücklich sein, dass wir mit Patrick einen sehr guten Torhüter hatten, der einige hochkarätige Chancen der Gäste zunichte machte, und wir so nicht schon zur Halbzeit aussichtslos zurück lagen!

Es war also an der Zeit, das erste Mal in dieser Saison die Frage zu stellen, wozu der eine oder andere überhaupt einen Mannschaftssport treibt und ob sich jeder im Klaren ist, worum es eigentlich geht – TEAM heißt NICHT: "Toll, Ein Anderer Macht's"!!!!!!

Die zweite Halbzeit war zumindest, was den Einsatz angeht, eine deutliche Steigerung. Leider blieben wir weiterhin spielerisch weit unter unseren Möglichkeiten, und so hatte Langenhorn auch in der Folgezeit relativ leichtes Spiel. In den letzten 20 Minuten konnten wir die Begegnung ausgeglichen gestalten, ohne jedoch Torgefahr zu entwickeln. Die klaren Chancen waren weiterhin auf der Seite unserer Gäste – dass es am Ende ein knappes Ergebnis blieb, haben wir einzig Patrick und dem Unvermögen der Langenhorner zu verdanken!

Fazit: Im Endeffekt muss ich meine Aussage von letzter Woche revidieren! Wenn wir weiterhin mit einer solchen Einstellung wie gestern den Platz betreten, werden wir definitiv NICHT in der oberen Tabellenhälfte mitspielen – ich gehe sogar noch einen Schritt weiter und behaupte, dass es mit dieser Einstellung schwer werden wird, überhaupt noch ein Spiel positiv zu gestalten!

Ich fordere jeden Einzelnen auf, sich selbst zu hinterfragen, und erwarte künftig, sowohl beim Training als auch zum Spiel, 100% motivierte Spieler. Wer darauf keine Lust hat, der möge zumindest den Schneid haben, dies öffentlich anzusprechen. Bei einem Mannschaftssport haben Egoisten nichts verloren – so macht es keinem Spaß und so können und werden wir keinesfalls erfolgreich sein!!!!


Kader:

Patrick B. · Noah G. · Nelson H. · Hendrik F. · Florian F. · Mahir A. · Metin A. · Niklas K. · Lukas A. · Renas S. · Denis H. - Momme H. · Joost V. · Momme P.

Torschützen/Torchancen: FEHLANZEIGE

  Michael Goßler
KL026 26.09.14 TSV Rantrum Husumer SV II 2 : 0
27.09.2014 TSV Rantrum - Husumer SV II 2:0 (1:0)

Nach der mäßigen und über weite Strecken des Spiels indiskutablen Leistung gegen Langenhorn am vergangenen Spieltag und der damit verbundenen Niederlage folgte am vergangenen Montag eine gut 45-minütige Aussprache. Ob die Bekenntnisse lediglich leere Worte waren oder ob die Mannschaft auch Taten folgen lassen wollte, konnte man gestern beim Derby in Rantrum unter Beweis stellen.

Erneut gab es einige Veränderungen im Vergleich zum letzten Spiel. Gegen einen spielstarken Gegner wie Rantrum, die zurecht um die Tabellenspitze spielen, konnten wir nur über eine geschlossenen Mannschaftsleistung, über 90 Minuten Willen zum Erfolg und mit einer überdurchschnittlichen Laufbereitschaft etwas holen - soviel war bereits vor dem Spiel klar! Wir wollten vom Anpfiff an den Kampf annehmen und die Gastgeber nicht zur Entfaltung kommen lassen.

Die ersten Minuten gestalteten sich ausgeglichen, beide Mannschaften tasteten sich erst einmal ab. Leider führte die erste Standardsituation für Rantrum gleich zum Führungstreffer - bei einem Eckball passte die Zuordnung überhaupt nicht, und der Rantrumer Stürmer konnte mehr oder weniger ungehindert einköpfen.

Wir ließen uns durch dieses frühe Gegentor nicht aus dem Konzept bringen und versuchten, uns durch die gut organisierte Defensive der Heimmannschaft zu kombinieren. Bis zur 30. Minute war die Partie relativ ausgeglichen, die bessere Spielanlage und die klareren Chancen hatten die Rantrumer jedoch auf ihrer Seite - wir hatten Patrick, der einmal mehr seine Klasse unter Beweis stellen konnte.

Erst in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte konnte Rantrum die Partie dominieren, während dieser Phase ließen wir der Heimmannschaft zu viele Freiheiten, waren zu weit weg vom Gegenspieler und hatten Glück, nicht höher in Rückstand geraten zu sein.

Ein 0:1 zur Halbzeit lässt für die zweiten 45. Minuten alle Möglichkeiten offen - auch wenn wir optisch unterlegen waren, konnten wir uns doch einige Möglichkeiten erspielen. Rantrum war keineswegs unbezwingbar, und wir glaubten an unsere Chance.

Einen herben Dämpfer bekamen unsere Hoffnungen auf Zählbares aber bereits in der 47. Minute: Einmal mehr machten wir es dem Gegner durch einen Fehlpass im Spielaufbau einfach - solche individuellen Fehler in der Bewegung nach vorne sind nicht zu verteidigen, eine Mannschaft wie Rantrum nutzt so etwas dann auch gnadenlos aus.

Noch wollten wir uns allerdings nicht geschlagen geben. Die Mannschaft versuchte ihr Bestes, suchte ständig und ohne nachzulassen die Zweikämpfe und zwang die Gastgeber zu Fehlern. Zwei sehr gute Torchancen konnten wir leider nicht nutzen - zum einen hielt der Rantrumer Keeper einen Fernschuss hervorragend, zum anderen konnte Dustin, freistehend vor dem Tor, nicht mehr genug Druck hinter den Ball bringen, so dass dieser noch kurz vor der Linie gerettet werden konnte.

Auf der anderen Seite konnte sich Patrick ein ums andere Mal auszeichnen. Man muss am Ende aber einräumen, dass Rantrum trotz unserer Chancen zurecht gewonnen hat und ein anderes Ergebnis nicht dem Spielverlauf entsprochen hätte. Mit etwas mehr Konsequenz im Abschluss hätten die Blauen schon früher den Sack zumachen können/müssen.

Trotzdem spreche ich meiner Mannschaft ein Kompliment aus - es waren nicht nur leere Worte vergangenen Montag ;-) So blieb es bis zum Schlusspfiff bei einem 0:2 aus unserer Sicht.

Fazit: Die Mannschaft hat umgesetzt, was letzten Montag versprochen wurde. Läuferisch und kämpferisch gibt es nichts auszusetzen, und auch spielerisch konnten wir die Partie phasenweise ausgeglichen gestalten. Mit einer solchen Einstellung brauchen wir vor niemanden Angst zu haben, müssen uns aber auch ständig ins Gedächtnis rufen, diesen Willen grundsätzlich aufbringen zu wollen, egal wie der Gegner heißt.

Dass es am Ende ein knappes Ergebnis blieb, ist sicherlich auch Patrick zu verdanken, der für mich gestern der beste Mann auf dem Platz war. Man konnte deutlich sehen, dass man gegen einen überlegenen Gegner mit der entsprechenden Einstellung ein Spiel trotzdem offen gestalten kann - dies sollte uns Hoffnung für die kommenden Aufgaben geben.

Nächsten Samstag steht uns mit Oldenswort eine Mannschaft gegenüber, gegen die ein Dreier durchaus realistisch erscheint! Also: auf geht´s Männer - 90 Minuten fighten und am Ende 3 Punkte haben WOLLEN!!!!!


Kader:

Patrick B. · Noah G. · Nelson H. · Hendrik F. · Florian F. · Pascal N. · Dustin R. · Niklas K. · Lukas A. · Mahir A. · Denis H. - Momme K. · Metin A.

Torschützen/Torchancen: leider FEHLANZEIGE ;-)

  Michael Goßler
KL036 04.10.14 Husumer SV II SG TOW 2 : 5
04.10.2014 Husumer SV II - SG TOW 2 : 5 (1:2)

Nach der starken und mannschaftlich geschlossenen Leistung in Rantrum wollten wir gestern gegen die Spielgemeinschaft aus Tönning, Oldenswort und Witzwort genau an dieses kämpferische und läuferische Niveau anknüpfen und mit einem Erfolgserlebnis in die vierwöchige Spielpause gehen. Wieder einmal musste kräftig rotiert werden, mit Florian und Hendrik fielen beide gesetzten Innenverteidiger aus. TOW hatte bis gestern noch kein Spiel verloren und war für uns eine gänzlich unbekannte Größe, da noch keiner diese Mannschaft gesehen hatte. Wir waren also gewarnt, aber dennoch selbstbewusst.

Wir kamen relativ gut in die Partie und ließen in den ersten 15 Minuten Ball und Gegner laufen. In der 13. Minute konnten wir sogar durch einen verwandelten Elfmeter durch Denis in Führung gehen. Genau dieses Tor schien aber dafür zu sorgen, dass unser Gast aufwachte und uns nun zunehmend unter Druck setzte. Wir hingegen ließen zusehends nach. Absolut unverständlich, aber nach dem Führungstreffer gaben wir das Spiel mehr und mehr aus der Hand. Ein Stellungsfehler unseres Außenverteidigers und die daraus folgende fehlende Zuordnung im Zentrum führten nur sechs Minuten später zum Ausgleich.

In der Folgezeit spielte an sich nur noch der Gast, wir hatten einmal mehr nur noch wenig Zugriff auf das Spiel. Zudem kamen viele taktische Fehler, die Positionen wurden nicht gehalten, und so hatte TOW relativ leichtes Spiel. Die Tatsache, dass uns Tönning im Spielaufbau mit drei Mann unter Druck setzte und sich zwangsläufig daraus im Mittelfeld eine Überzahlsituation für uns hätte ergeben müssen (Laufbereitschaft vorausgesetzt), schien die Mannschaft während der gesamten ersten Hälfte nicht zu realisieren. Aufgrund der fehlenden Anspielstationen wurden die Bälle immer wieder lang nach vorne geschlagen - leichtes Spiel für TOW.

Fast zwangsläufig fiel der Führungstreffer für die Gastmannschaft noch vor der Pause. Einen hohen Ball konnte Patrick noch wegfausten, gegen den Nachschuss aus zwölf Metern war auch er machtlos - auch hier waren wir zu weit von den Gegenspielern entfernt!

Das Spiel war noch lange nicht verloren, Tönning war zwar besser, aber keinesfalls unbezwingbar! Allerdings mussten wir mehr als nur eine Schippe zulegen, um noch Zählbares mitzunehmen. Von Wiederanpfiff an konnte man schon merken, dass der Mannschaft die Frische und vor allem der Wille fehlte, das Ruder noch herum zu reißen. Wir blieben weiterhin viel zu passiv und ließen den Gegner schalten und walten. Hinzu kamen dann noch die bekannten Fehler im Spielaufbau, einer davon führte in der 53. Minute zum vorentscheidenden 1:3.

Vorentscheidend deshalb, weil wir uns zu keiner Zeit wirklich und mit Nachdruck gegen die drohende Niederlage stemmen wollten. Tönning war weiterhin in allen Belangen die bessere Mannschaft und erzielte nur sieben Minuten später den vierten Treffer - dass der Ball vorher schon im Aus war, ist zwar bitter, aber letztlich Makulatur!

Wir konnten nur ganz selten unsere spielerischen Qualitäten unter Beweis stellen. Denis hatte mit einem Volleyschuss aus gut 20 Metern Pech, fünf Minuten später bediente er punktgenau Valentin im Zentrum - 2:4 in der 85. Minute. Wenn wir mehr aus den Freiräumen gemacht hätten und uns nicht immer wieder mit dem Ball am Fuß festgelaufen hätten, wäre möglicherweise mehr drin gewesen.

Den Schlusspunkt setzte wiederum die Gastmannschaft. Kurz vor dem Schlusspfiff führte ein direkt verwandelter Freistoß zum 2:5-Endstand.

Fazit: Es sind immer wieder die gleichen Fehler, die zu Gegentoren führen. Allerdings muss auch gesagt werden, dass der, der den Ball führt, die ärmste S.. auf dem Platz ist, da kaum Anspielstationen angeboten werden. Zwangsläufig passieren dann immer wieder grobe Schnitzer im Spielaufbau. Genau an dieser Laufbereitschaft, dem Fordern nach dem Ball und dem Ausnutzen von Raum und Überzahl muss in den nächsten vier Wochen vehement gearbeitet werden!


Kader:

Patrick B. · Noah G. · Nelson H. · Pascal N. · Malte C. · Metin A. · Dustin R. · Niklas K. · Valentin G. · Mahir A. · Denis H. - Lukas A. · Renas S.

Torschützen/Torchancen: Denis (Elfmeter) · Valentin (Kopfball nach Vorarbeit von Denis)

  Michael Goßler
    Zwischenbilanz    

Mit hohen Ambitionen gestartet, mittlerweile auf dem Boden der Tatsachen angekommen - so oder so ähnlich lautet das Zwischenfazit nach nunmehr sechs Pflichtspielen der A-Jugend Kreisligamannschaft.

Bereits vor Beginn der Vorbereitung war klar, dass es aufgrund der extrem dünnen Personaldecke sehr schwer werden würde, zwei schlagkräftige Mannschaften auf die Beine zu stellen. Trotzdem sind wir alle gemeinsam ganz bewusst dieses Risiko eingegangen und haben sowohl für die Verbands- als auch für die Kreisliga gemeldet. Nachdem feststand, dass keine B-Jugend ins Rennen gehen würde, entspannte sich die Lage zwar quantitativ, der Sprung aus der C-Jugend direkt in die A-Jugend ist allerdings sehr groß.

Weiterhin haben wir mit dem Problem zu kämpfen, für beide Mannschaften nur einen etatmäßigen Torhüter zu haben - vielen Dank Paddy, dass Du auch für uns zwischen den Pfosten stehst!!

Bereits an dieser Stelle möchte ich insbesondere den Jungs ein Kompliment aussprechen, die unter normalen Umständen noch gar nicht bei uns spielen würden. Noah, Momme Krüger, Momme Harrsen, Momme Petersen und Joost sind allesamt Spieler, die noch mindestens ein Jahr B-Jugend spielen würden, dennoch haben sie sich nicht nur mangels Masse einen festen Platz in unserem Team erarbeitet.

Wenigstens nach der Winterpause wird sich die Personallage weiter entspannen! Mit Mats Kröger bekommen wir einen Torhüter aus Hattstedt (er hat bereits fest zugesagt, in der Winterpause wechseln zu wollen), mit Lennart Backsen kommt ein Allrounder (er hat zuletzt auf Pellworm gespielt), und mit Tade Anklam ein weiterer Defensivspieler hinzu. Möglicherweise kommt mit Julius (ebenfalls zuletzt Pellworm) sogar ein zweiter Keeper :) Somit wächst unser Kader auf voraussichtlich 24 Spieler an, das Durchschnittsalter liegt aber immer noch bei einer B-Jugend Mannschaft!!

Zu den Spielen:

Während der Vorbereitung konnten wir Erfolge gegen Friedrichsort (Abbruch bei 10:1) und Eggebeck (5:3) feiern, spielten allerdings genauso wie im Pokalspiel gegen Wiedingharde (15:1) mit Unterstützung aus der A1. Letztlich wussten wir also vor Saisonbeginn nicht wirklich, wo wir tatsächlich stehen.

Das geplante erste Punktspiel fiel einem technischen Defekt in Hattstedt zu Opfer, somit begann die Punktserie für uns in Viöl beim Verbandsligaabsteiger Obere Arlau. In einem über weite Strecken ausgeglichenen uns qualitativ guten Kreisligaspiel gingen wir letztlich mit 2:6 als Verlierer vom Platz, das Ergebnis fiel hierbei allerdings deutlich zu hoch aus und entsprach nicht dem Spielverlauf.

In der nächsten Pokalrunde trafen wir zuhause auf den Ligakonkurrenten aus Langenhorn. Auch dieses Spiel war lange Zeit nicht nur vom Ergebnis her ausgeglichen - am Ende auch hier ein zu hohes Endergebnis (2:5). Man muss aber auch dazu sagen, dass wir uns in beiden Spielen durch eigene, individuelle Fehler um den Lohn der Arbeit gebracht hatten!!

Mit einem Minikader ging es am folgenden Wochenende nach Wiedingharde - von der Sache her eine einfache Angelegenheit, allerdings taten wir uns über 90 Minuten schwer, die Dominanz in Chancen bzw. Tore umzumünzen. So gingen wir letztlich glücklich, aber sehr wohl verdient als Sieger (2:1) vom Platz.

Chancenlos waren wir hingegen bei der erneuten Pleite gegen Langenhorn (0:1) - nicht, weil unser Gast an diesem Tag besser gewesen wäre, vielmehr hatten wir ein deutlich erkennbares Einstellungsproblem und über 90 Minuten keinen rechten Zugriff auf das Spiel, geschweige denn eine Torchance! Unter dem Strich: so kann man kein Spiel gewinnen!!!

Am folgenden Trainingsmontag musste also die erste »Krisensitzung« her. Ob diese Früchte tragen würde, konnte sich beim Derby in Rantrum zeigen. Zwar verloren wir dieses aufgrund der Überzahl an Chancen für die Gastgeber zurecht 0:2, dennoch gab es nicht viel auszusetzen. Die Mannschaft trat als solche auf, gab insbesondere im läuferischer und kämpferischer Hinsicht alles - eine Leistung, auf der man aufbauen konnte.

Vergangenes Wochenende trafen wir dann zum vorerst letzten Punktspiel zu Hause auf die Spielgemeinschaft aus Tönning, Oldenswort und Witzwort. Leider konnten wir bei dieser Partie nicht an die gute Leistung des Rantrum-Spiels anknüpfen und mussten uns auch hier 2:5 geschlagen geben. 

So stehen wir nach fünf Punktspielen auf dem 9. Tabellenplatz und blieben bis dato deutlich hinter unseren eigenen Erwartungen und Zielen zurück.

Selbstverständlich ist es schwer, mit einem solch jungen Kader in der Liga zu bestehen - dennoch bin ich der festen Überzeugung, dass wir mit der richtigen Einstellung, sowohl zum Spiel als auch innerhalb der Mannschaft, den einen oder anderen Punkt mehr auf dem Konto hätten. Daran wollen wir arbeiten, als Mannschaft weiter zusammenwachsen und mit Hilfe der Neuzugänge insbesondere in der Rückrunde voll angreifen. 

Bis dahin heißt es, weiterhin das Beste aus der Situation machen, den Kopf nicht hängen lassen und trotz der widrigen Umständen den Spaß an der Sache nicht verlieren!!

Kader:

Metin Abdi · Rameez Ahmed · Mahir Algin · Lukas Asmus · (Patrick Bade) · Hendrik Flatterich · Florian Friedrichsen · Noah Gunesch · Nelson Handschuch · Momme Harrsen · Denis Hasan · Niklas Klein · Momme Krüger · Pascal Nix · Momme Petersen · Dustin Roth · Renas Sidi  · Joost Vart.

Noch nicht spielberechtigt: Niklas Becker · Jan Rahn · Kevin Wolter.

Geplante Neuzugänge im Winter: Mats Kröger (Hattstedt) · Lennart Backsen · Julius (Pellworm) · Tade Anklam (Rantrum).

Michael Goßler

KL042 02.11.14 Husumer SV II SV Frisia 03 Risum-Lindholm abges.
abgesetzt - die Zweite von Frisia verzichtet
KL045 09.11.14 JSG Mitte NF (zzg) Husumer SV II (1 : 2)
08.11.2014 JSG Mitte NF - Husumer SV II 1 : 2 (0:1)

Nach dem nicht stattgefundenen Spiel gegen Lindholm II und der dadurch auf fünf Wochen verlängerten Spielpause mussten wir gestern zum Tabellennachbarn nach Dörpum. Da Lindholm am vergangenen Spieltag nicht angetreten war und das Spiel letztlich für uns gewertet wurde, konnten wir uns in der Tabelle vor Mitte NF platzieren - das sollte auch nach dem Spiel so sein.

Zwar mussten wir wieder ein paar Absagen hinnehmen, dennoch konnten wir einen 14-Mann-starken Kader auf die Beine stellen. Der Gastgeber konnte bis dato mit sehr guten Ergebnissen (Remis gegen Langenhorn und TOW) sowie knappen Niederlagen gegen Hattstedt und Eiderstedt aufwarten. Gegen Lindholm wurde deutlich gewonnen. Das letzte Spiel gegen Rantrum wurde allerdings mit 0:7 verloren - wir waren also gewarnt, insbesondere, da wir gegen TOW und Langenhorn verloren hatten und diese Niederlagen aufgrund des Spielverlaufs auch verdient waren.

Die Vorgabe war, mit einer stabilen Innenverteidigung (Hendrik und Flo) sowie einer Doppelsechs (Kevin und Malte) kompakt zu stehen und bei eigenem Ballbesitz schnell nach vorne zu spielen. Vor allem aber wollten wir nicht, wie so oft, tatenlos zusehen, wie der Gegner das eigene Spiel aufzieht, sondern permanent gegen den Ball arbeiten und ständig Überzahl in Ballnähe erzeugen.

In der ersten Halbzeit gelang das Umsetzen der Vorgaben eher mäßig. Zwar waren wir in der Defensive relativ sattelfest, das ein oder andere Mal gelang es den Gastgebern jedoch, durch das Zentrum vor unserem Tor aufzutauchen - im Abschluss blieb Mitte NF aber recht harmlos.

Im Umschaltspiel waren wir besser, allerdings kamen die langen Bälle auf die schnellen Außenspieler oft zu ungenau, so dass in vielen Situationen das Tempo erst wieder heraus genommen werden musste. Außerdem konnte man deutlich erkennen, dass das Verschieben bei eigenem Ballbesitz noch deutlich verbessert werden muss. Es nützt nichts, wenn der lange Ball vorne ankommt, der Außenspieler dann aber keine Anspielstation hat und ständig 1 gegen 1 gehen muss.

Wie gesagt, wir wollten permanent den Gegner unter Druck setzen und auf diese Weise Fehler erzwingen - genau auf diese Weise fiel das 1:0 in der 30. Minute. Ein Innenverteidiger von Mitte NF spielte den Ball zurück zum Torhüter (wie in jeder Situation davor auch), Lukas spekulierte und lief den Keeper an. Beim Klärungsversuch trat dieser über den Ball und schon konnten wir die Führung bejubeln - gut gemacht :)

Bis zur Halbzeit passierte nicht mehr viel, Mitte NF war nach dem Tor nicht mehr so aktiv, und wir konnten nun endlich zu unserem eigenen Spiel finden. Klar war, dass dieses Spiel noch lange nicht entschieden war und wir die Laufintensität noch steigern mussten, um Zählbares mitnehmen zu können. Vor allem wollten wir mehr Genauigkeit im Passspiel nach vorne und schnelleres Nachrücken, so dass die Freiräume auch mit Tempo genutzt werden konnten.

Die ersten 30 Minuten der zweiten Hälfte konnten wir sehr gut die Vorgaben umsetzen und waren die bessere Mannschaft. Durch schnelleres und wesentlich präziseres Passspiel erarbeiteten wir uns immer wieder Gelegenheiten und hätten das Spiel bereits früher entscheiden können/müssen.

Pech hatte Joost bei einer Volleyabnahme nach sehr gutem Zuspiel von Kevin - leider traf er den Ball nicht richtig. Denis hatte mehrfach die Möglichkeit, das zweite Tor zu erzielen, und auch Momme war einmal zu unentschlossen. So dauerte es bis zur 76. Minute, bis Denis nach einem langen Ball von Malte erst den Torhüter umspielte und dann souverän den zweiten und entscheidenden Treffer markierte.

Bei Mitte NF war nun endgültig die Luft raus, und auch wir schalteten einen Gang nach unten, ohne die Dominanz zu verlieren. Der Ehrentreffer der Gastgeber in der 93. Minute durch einen fragwürdigen Elfmeter war lediglich Ergebniskosmetik.

Fazit: Alles, was wir vor dem Spiel besprochen hatten, wurde über weite Strecken sehr gut umgesetzt. In der Defensive standen wir sehr kompakt und ließen wenige Chancen zu - unsere Offensivqualitäten konnten wir dann in einer dominanten zweiten Halbzeit zur Geltung bringen. Eine insgesamt sehr gute und geschlossene Teamleistung. Neben der sehr konsequenten Innenverteidigung möchte ich vor allem Niklas hervorheben, der auf der ungeliebten Außenverteidigerposition ein klasse Spiel gemacht hat. Auch Joost, Momme P. und Lukas möchte ich in diesem Zusammenhang erwähnen.

Kommenden Mittwoch kommt es dann zum Nachholspiel in Hattstedt - sicherlich noch ein etwas anderes Kaliber! Nach der Leistung von gestern können wir aber mit breiter Brust nach Arlewatt fahren! Wenn wir weiter an uns glauben und die gleiche Einstellung mitbringen, haben wir auch gegen diesen starken Gegner alle Möglichkeiten!!


Kader:

Patrick B. · Niklas K. · Nelson H. · Hendrik F. · Florian F. · Malte C. · Kevin Z. · Metin A. · Lukas A. · Mahir A. · Denis H. - Momme P. · Joost V. · Renas S.

Torschützen: 1:0 Lukas (zumindest zu 50%) 30. Minute · 2:0 Denis (nach Zuspiel Malte) 76. Minute

  Michael Goßler
KL001 12.11.14 JSG Hattstedt / Arlewatt Husumer SV II 7 : 0
12.11.2014 JSG Hattstedt/Arlewatt - Husumer SV II 7 : 0 (6:0)

Nach dem Dreier bei Mitte NF wollten wir gegen Hattstedt nachlegen – sehr wohl war uns bewusst, dass wir hier auf eine der spielstärksten Mannschaften dieser Kreisliga treffen.

Die Jungs waren motiviert – vielleicht sogar ein wenig zu motiviert. Im Prinzip war das Spiel bereits nach 15 Minuten entschieden. Direkt mit der ersten Aktion durch die Gastgeber fiel der Führungstreffer (3. Minute), entscheidenden Anteil hatten erneut wir durch einen kapitalen Fehler im Spielaufbau.

Nur kurze Zeit später der zweite Treffer für die Heimmannschaft – auch hier waren aktiv beteiligt. Es ist gar nicht so, dass unsere Gegner wesentlich stärker wären, vielmehr werden derzeit unsere eigenen Fehler gnadenlos bestraft! In diesem Spiel muss man allerdings fairerweise anmerken, dass wir von dem Tempo, welches Hattstedt vorlag, doch ziemlich beeindruckt waren.

Das dritte Tor noch in der Anfangsviertelstunde (wie sollte es auch anders sein), erzielten wir durch ein Eigentor selbst. Zumindest in der folgenden Viertelstunde konnten wir uns etwas stabilisieren, ohne jedoch viel zu einem attraktiven Spiel beitragen zu können. Hierzu hatten wir nicht die notwendigen Mittel.

In der letzten Viertelstunde kamen die Gastgeber zu weiteren drei Treffern, die doch teils recht kurios waren – es gibt Tage, da gelingt irgendwie alles. Das Spiel war selbstverständlich entschieden – trotzdem wollte ich eine Reaktion von der Mannschaft sehen.

Wir sind nicht der Husumer SV, um uns in Hattstedt zweistellig abschießen zu lassen – das kann und darf nicht unser Anspruch sein. Und die Jungs zeigten eine Reaktion. Wesentlich besser kamen wir nun ins Spiel (sicherlich ging die Heimmannschaft auch nicht mehr mit der letzten Konsequenz zu Werke) und erspielten uns eine Vielzahl von Möglichkeiten.

So wie Hattstedt in der ersten Hälfte alles gelang und nahezu jede Aktion mit einem Treffer endete, so wollte auf unserer Seite das Runde einfach nicht ins Eckige :(. Teils hundertprozentige Chancen wurden entweder durch den sehr guten Torhüter zunichte gemacht oder wir scheiterten am Aluminium.

Bezeichnend war dann wieder das letzte Tor für die Gastgeber. Den Ball am Sechszehner gar nicht richtig getroffen, trudelte dieser durch den Strafraum und vom Innenpfosten ins Tor. Es gibt Tage …………….! Wir versuchten noch bis zum Ende, uns zumindest mit einem Tor für eine couragierte zweite Halbzeit zu belohnen, aber es sollte nicht sein. Solche Tage gibt es eben.

Fazit: Ein Spiel, bei dem auf Hattstedter Seite nahezu jeder Schuss ein Treffer war – es ist natürlich unwahrscheinlich schwer, wenn man nach 15 Minuten 0:3 zurück liegt. Zum Teil hatten wir es dem Gegner durch eigene Fehler aber auch leicht gemacht – genau diese Fehler MÜSSEN wir künftig minimieren, ansonsten wird es gegen jeden Gegner schwer.

Mund abputzen, am Sonntag geht es gegen Süderlügum gegen eine Mannschaft auf Augenhöhe!


Kader:

Patrick B. · Niklas K. · Nelson H. · Hendrik F. · Florian F. · Malte C. · Valentin G. · Kristian G. · Lukas A. · Mahir A. · Denis H. - Noah G. · Momme P. · Joost V. · Metin A.


  Michael Goßler
KL054 16.11.14 Husumer SV II TSV Süderlügum 3 : 6
16.11.2014 Husumer SV II - TSV Süderlügum 3 : 6 (1:3)

Nach dem verlorenen Spiel in Hattstedt und dem Rutsch in der Tabelle auf Rang 7 wollten wir gestern den Tabellennachbarn aus Süderlügum unbedingt hinter uns halten und den 6. Tabellenplatz zurück erobern. Dazu war es notwendig, eigene Fehler zu vermeiden, selbstbewusst aufzutreten und die erspielten Chancen zu verwerten. Mit Blick auf die Tabelle kann man erahnen, dass Süderlügum bei bis dato erzielten 23 Treffer über einen sehr guten Angriff verfügt, gleichzeitig aber auch Probleme in der Defensive (27 Gegentreffer) hat. Genau an diesem Punkt wollten wir ansetzen – hinten sicher stehen, schnell in die Spitze spielen und idealerweise dies Chancen nutzen.

Genau eine Minute dauerte es, bis die Fehlerminimierung ad acta gelegt war - auch wenn das 1:0 für die Gäste aus einer Abseitsstellung erzielt wurde, den Fehler im Spielaufbau und damit die Einladung zum Kontor kam durch uns. Also hieß es erneut, einem frühen Rückstand hinterherlaufen.

Wie erwartet hatte Süderlügum Probleme im Spielaufbau, wenn der Ball aber nach vorne kam, wurde es sofort gefährlich. Beim zweiten Gegentreffer wurde einmal mehr naiv verteidigt und das Zentrum zu früh aufgemacht – der Gästestürmer brauchte den von der Grundlinie kommenden Ball nur noch über die Linie zu drücken.

Zwischen der 20. und 35. Minute dominierten wir das Spiel und kamen folgerichtig zum Anschlusstreffer durch Florian. Zehn Minuten vor dem Halbzeitpfiff musste dann Florian verletzungsbedingt vom Platz geführt und zur Untersuchung ins Krankenhaus gebracht werden. Der Schlag mit dem Ellenbogen wurde offensichtlich durch den Schiedsrichter nicht erkannt, dass im Anschluss an diese Aktion das Spiel noch nicht einmal unterbrochen wurde, dafür habe ich kein Verständnis. Es gäbe noch einiges mehr von diesem Schiedsrichter zu berichten, darum geht es hier aber nicht (und deshalb haben wir auch das Spiel nicht verloren!!!!) – am Ende bin ich froh, dass die Verletzung von Flo offensichtlich »nur« eine starke Schwellung des Jochbeins und ein Bluterguss ist – gute Besserung an dieser Stelle.

Etwas geschockt von dieser Situation mussten wir in der 53.!!! Minute (wir sprechen immer noch von Halbzeit eins!!) den dritten Gegentreffer hinnehmen. Das Spiel war trotz des Rückstandes noch lange nicht entschieden – dafür war unser Gast nicht stabil genug. Auf der anderen Seite mussten wir den Süderlügumer Mittelstürmer unbedingt in den Griff bekommen, wollten wir das Spiel noch drehen.

Quasi mit Wiederanpfiff erzielte Noah den Anschlusstreffer zum 2:3, und eigentlich hätten wir nun selbstbewusster auftreten müssen. EIGENTLICH!! Es gelang uns einfach nicht, den Mittelstürmer aus dem Spiel zu nehmen – Konsequenz daraus waren die Gegentreffer 4 und 5, wobei wir auch bei diesen etwas mitgeholfen hatten. Noah konnte in der 75. Minute noch einmal nachlegen – Hoffnung kam auf, wurde aber noch wenige Minuten später durch das 6. und entscheidende Tor für die Gäste im Keim erstickt.

Eine völlig unnötige Niederlage gegen einen Gegner, der keinesfalls besser war als wir. Am Ende müssen wir uns diesen Misserfolg auf die eigene Fahne schreiben!

In zwei Wochen folgt dann das letzte Spiel vor der Winterpause gegen Eiderstedt. Dort DÜRFEN wir KEINE einfachen Fehler machen!!!!!!

Auch wenn es derzeit nicht wirklich rund läuft, bin ich der Meinung, dass wir uns stetig weiterentwickeln. Man darf nicht vergessen, dass wir eine ganz junge Truppe haben, die über viel Potenzial verfügt. Alleine gestern hatten wir drei 99er Jahrgänge in der Startelf, dazu noch einen 98er und einige 97er!!!!! Wir werden dieses Potenzial im Rahmen der Winterpause in Leistungsfähigkeit umsetzen und in der Rückrunde zeigen, dass wir besser sind, als es die derzeitigen Ergebnisse erwarten lassen!!


Kader:

Patrick B. · Niklas K. · Noah G. · Hendrik F. · Momme K. · Florian F. · Metin A. · Joost V. · Lukas A. · Mahir A. · Denis H. - Momme P. · Renas S.


  Michael Goßler
KL059 29.11.14 SG Eiderstedt Husumer SV II 5 : 0
29.11.2014 SG Eiderstedt - Husumer SV II 5 : 0 (2:0)

Reichlich angesäuert, aber umso mehr motiviert ging es vergangenen Samstag zum letzten Punktspiel in diesem Jahr nach Tönning. Aufgrund der Tatsache, dass mehrere Spieler verletzungsbedingt absagen mussten und auch ein Torhüter nicht zur Verfügung stand, hatte ich tags zuvor um sportliche Fairness beim Gastgeber gebeten - Eiderstedt bestand allerdings darauf, dass Spiel durchzuführen. Also versuchten wir mit gerade 11 Mann und ohne etatmäßigen Torwart unser Bestes, dem selbsternannten »Titelaspiranten« ein Bein zu stellen. Dass es am Ende nicht sein sollte, hatte vielerlei Gründe.

Wir wollten mit einem 4-3-3 (alles in der eigenen Hälfte!) die Räume eng machen und so die Gastgeber daran hindern, ihr bekannt präzises Aufbauspiel zur Entfaltung kommen zu lassen. Die Jungs machten das 30 Minuten hervorragend, und man konnte sehen, dass Eiderstedt mit unserer Spielweise Probleme hatte. Wir verlagerten unser Offensivspiel rein auf Konter und zogen uns bei Ballverlust schnell in die eigene Hälfte zurück. So hatten wir zwar läuferisch einiges zu leisten, konnten so aber grundsätzlich Überzahl in Ballnähe erzeugen. Das Zentrum war zu, Eiderstedt spielte zu nahezu 100% über die Außenbahnen, die Angriffe wurden aber immer wieder durch unsere vielbeinige Defensive abgefangen.

Ein nicht geahndetes Foulspiel eines Eiderstedter Spielers in der 30. Minute führte letztlich zu einer roten Karte für Mahir - für das Revanche-Foul vor den Augen des Schiedsrichter gab es keine andere Alternative. Wir mussten uns erst einmal darauf einstellen, mit nun 9 Feldspielern das Abwehrbollwerk aufrecht zu erhalten. Leider nutzte Eiderstedt diese Phase der Findung zum Führungstreffer - ob nun verdient oder nicht, sei dahingestellt. Klar hatte der Gastgeber wesentlich mehr Ballbesitz, von einem Team, welches um den Aufstieg mitspielen will, muss aber mehr kommen.

Das 2:0 fiel kurz vor Halbzeit durch einen direkt verwandelten Freistoß - dieser hätte allerdings gar nicht gepfiffen werden dürfen. Zwischen Foulspiel und Freistoßpfiff erfolgte erst noch ein Torabschluss eines anderen Spielers, somit war der nachträgliche Pfiff aus meiner Sicht nicht gerechtfertigt.

Da uns die intensive erste Hälfte viel Kraft gekostet hatte und wir keine Wechselmöglichkeiten hatten, wollten wir weiter daran arbeiten, hinten dicht zu halten und den einen oder anderen Konter setzen. Ziel war letztlich, in Unterzahl ein vernünftiges Ergebnis zu erreichen. Der Spielverlauf war selbstverständlich ähnlich wie in Hälfte eins, dennoch muss man anmerken, dass wir gerade durch Denis doch mehrfach gefährlich vor das Tor der Gastgeber kamen. Mit etwas mehr Glück im Abschluss wären zumindest 2 Tore im Bereich des Möglichen gewesen.

Lukas konnte sich in der zweiten Hälfte als Keeper auszeichnen und entschärfte 2 hochkarätige Chancen und hielt sogar einen Elfmeter. Dass wir am Ende doch 5 Gegentreffer hinnehmen mussten, hatte einzig und alleine mit der fehlenden Kraft zu tun, die Deckungsarbeit mit aller Konsequenz bis zum Schlusspfiff zu forcieren.


Fazit: Ich hätte mir von Eiderstedter Seite etwas mehr Fairness erhofft, bin aber am Ende stolz auf meine Mannschaft. Viel schlechter können die Vorzeichen vor einem Spiel kaum sein - ihr habt dennoch das Beste daraus gemacht und auch ein 0:5 kann ein Achtungserfolg sein - gerade in Unterzahl, ohne Torhüter und Wechselmöglichkeit! Hut ab!!!!
Kader:

RenasS. · Niklas K. · Nelson H. · Hendrik F. · Momme K. · Florian F. · Metin A. · Joost V. · Lukas A. · Mahir A. · Denis H..


  Michael Goßler
KP061 07.12.14 JSG Hattstedt / Arlewatt 2 Husumer SV II ./.
Die JSG Hattstedt / Arlewatt 2 hat ihre Mannschaft zurückgezogen
KL084 14.03.15 SG Langenhorn / Enge Husumer SV II 10 : 0
14.03.2015 SG Langenhorn/Enge - Husumer SV 10 : 0 (5:0)

Eine ganz bittere Pille für unsere A2 zum Auftakt der Rückserie.

Nach nahezu vier spielfreien Monaten ging es gestern nach Langenhorn zum Rückrundenauftakt. Wir hatten gut trainiert und die Laufarbeit intensiviert - einzig die Tatsache, dass erst seit gut zwei Wochen die Plätze freigegeben sind, beeinflusste unsere Vorbereitung. Dies darf allerdings nicht als Ausrede gelten, da sicherlich alle Mannschaften mit ähnlichen Problemen zu kämpfen haben. Im Rahmen der Winterpause hatten wir sechs Abgänge (Denis Hasan, Mahir Algin, Renas Sidi, Rameez Ahmed, Metin Abdi und Lukas Asmus) und drei Neuzugänge (Mats Kröger/Hattstedt, Tade Anklam/Rantrum und Luka Maras/Eiderstedt) zu verzeichnen. Zudem wurde mit Lukas Becker ein alter Bekannter »reaktiviert«. Somit pendelte sich die Kaderstärke bei 16 Spielern ein.

Zum Spiel: Die Jungs waren heiß und freuten sich auf das erste Spiel nach so langer Zeit. Da auch das geplante Testspiel gegen Sylt aufgrund der Wetterverhältnisse abgesagt werden musste, hatten wir keinen Anhalt, wo wir stehen würden. Dennoch hatte ich ein gutes Gefühl, da wir zwar fast ausschließlich in der Halle, dennoch aber sehr gut trainiert hatten. Die Realität sollte etwas anderes zeigen. Schon die ersten Ballkontakte machten deutlich, dass dies nicht unser Tag werden sollte. Geprägt von Unsicherheit gerieten wir bei jedem versuchten Spielaufbau sofort unter Druck und waren fast ausschließlich in der Defensive gebunden. Langenhorn spürte diese Unsicherheit und arbeitete unermüdlich und sehr hoch gegen den Ball. Eine Spielweise, mit der wir zumindest gestern gar nichts anfangen konnten und immer wieder Fehler unsererseits provozierte!

Hinzu kam, dass die Heimmannschaft deutlich lauffreudiger war und somit - egal, wo auf dem Platz - grundsätzlich Überzahl erzeugen konnte. Solche Situationen sind dann natürlich nur zu verteidigen. Die Überlegenheit der Gastgeber führte zu fünf Toren ab der 13. Minute der ersten Halbzeit. Letztlich fielen alle Treffer nach dem gleichen Muster: schnell über die rechte Außenbahn, mit präzisem Zuspiel in die Mitte. Da unsere Innenverteidigung viel zu früh nach außen rückte, stand unser rechter Außenverteidiger meist alleine gegen drei Langenhorner, da auch die Unterstützung aus dem Mittelfeld fehlte. Es konnte also nur noch um Schadensbegrenzung gehen!

Wir wollten uns nicht wehrlos geschlagen geben und versuchten nun, selbst besser gegen den Ball zu arbeiten. Ein Unterfangen, welches uns in den ersten 25 Minuten der zweiten Hälfte recht gut gelang. Langenhorn blieb zwar weiterhin spielbestimmend, war aber lange nicht mehr so überlegen. Wir blieben allerding weiterhin harmlos in der Offensive, lediglich Nelson hatte eine gute Gelegenheit zum Torerfolg. In der 71. Minute erzielte Langenhorn den sechsten Treffer aus einer Abseitsstellung - dieses Tor nahm uns die letzte Motivation. Das Spiel wurde eindeutig abgehakt, die Arbeit mehr oder weniger eingestellt und Langenhorn noch weitere vier Mal zum Torjubel eingeladen.


Fazit: Ein gebrauchter Tag, den wir ganz schnell vergessen müssen. Jetzt heißt es, mannschaftliche Geschlossenheit leben, fleißig trainieren und in zwei Wochen gegen TOW zeigen, dass wir es besser können. Die Jungs haben sich gleich gestern auf die kommende Aufgabe eingeschworen, schon deshalb bin ich trotz der herben Klatsche guter Dinge für den weiteren Verlauf der Rückrunde - das Team lebt! Wir haben eine sehr junge Mannschaft (75 Prozent der Startformation hatte im letzten Jahr noch C- bzw. B-Jugend gespielt), wir sollten diese Saison also als »Lehrjahr« annehmen und akzeptieren. Die Früchte aus dieser Spielzeit werden wir im kommenden Jahr ernten!!!!!!
Kader:

Mats K. · Niklas K. · Nelson H. · Hendrik F. · Momme K. · Joost V. · Dustin R. · Momme P. · Luka M. · Florian F. · Tade A. · Niklas B.


  Michael Goßler
KL088 22.03.15 Husumer SV II TSV Wiedingharde  
Spiel nicht ausgetragen
KL096 29.03.15 SG TOW Husumer SV II 3 : 1
29.03.2015 SG TOW - Husumer SV II 3 : 1 (2:1)

Deutliche Leistungssteigerung blieb am Ende unbelohnt

Nach der schwachen Leistung und der damit verbundenen deutlichen Niederlage aus dem Langenhorn-Spiel gab es einiges gut zu machen. Dass die Mannschaft genau dies umsetzen wollte, konnte man schon im Abschlusstraining vergangenen Freitag spüren. Nahezu der gesamte Kader war zur Trainingseinheit erschienen - so konnten wir uns quasi optimal auf das heutige Spiel vorbereiten. Wichtig war, trotz der hohen Niederlage in Langenhorn, mit breiter Brust auf das Feld zu gehen..

Zum Spiel: Es dauerte gute 20 Minuten, bis wir richtig im Spiel waren. Zu tief steckten offensichtlich noch die Nachwirkungen aus der jüngsten Niederlage. Bis zu diesem Zeitpunkt konnten wir uns beim erneut bärenstarken Mats im Tor bedanken, der uns mit zwei wichtigen Paraden im Spiel hielt. Nach dieser schwierigen Anfangsphase kamen wir aber besser mit dem Gegner und den Platzverhältnissen zurecht, wurden aktiver und konnten das Spielgeschehen mehr und mehr ins Mittelfeld verlagern. In der 30. Minute gelang uns durch Momme H. etwas überraschend, aber nicht unverdient der Führungstreffer durch einen konsequent zu Ende gespielten Konter. Leider dauerte die Freude über den Treffer gerade einmal 120 Sekunden - einmal mehr war es der zweite Ball, der in der Innenverteidigung nicht bedingungslos geklärt wurde. Der Tönninger Stürmer musste den Ball nur noch über die Linie drücken. In den folgenden zehn Minuten war das Spiel ausgeglichen, beide Seiten hatten gute Offensivaktionen, aber auch diverse Probleme in der Defensive. Kurz vor der Pause mussten wir den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Nach eigenem Abstoß kam der Ball postwendend zurück, Lukas war auf der rechten Abwehrseite alleine gegen zwei Tönninger, die am Ende leichtes Spiel hatten.

Wir waren keineswegs schlechter als die Gastgeber, umso ärgerlicher waren beide Gegentore. Dass hier und heute aber einiges drin war, darüber waren wir uns alle einig. Entsprechend motiviert ging es in die zweite Hälfte.

Gleich in der 46. Minute hatte Nelson die große Chance zum Ausgleich, zielte aber nach guter Vorarbeit von Momme P. knapp am Tönninger Tor vorbei. Wenige Minuten später wurde Momme H. frei gespielt. Er konnte bis in den 16er durchbrechen, wurde aber letztlich von einem Tönninger Spieler entscheidend beim Abschluss gestört. Der Kontakt war da, hätte sich Momme fallen lassen, hätte es Elfmeter geben müssen. Das Spiel blieb bis zur 75. Minute ausgeglichen, mit Strafraumszenen auf beiden Seiten. Wirklich Zwingendes sprang in dieser Phase aber für keine der beiden Mannschaften heraus. In der 76. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Erst hatte Luka aus kurzer Distanz die große Möglichkeit zum verdienten Ausgleich, allerdings reagierte der Tönninger Keeper hervorragend. Aus der daraus resultierenden Ecke fiel dann die Entscheidung, nachdem wir uns klassisch auskontern ließen.

In den verbleibenden Minuten versuchte die Mannschaft nochmal alles, um zurück ins Spiel zu kommen - am Ende sollte es aber nicht sein :(


Fazit:

Am Ende eine etwas unglückliche Niederlage, die mit etwas mehr Glück bzw. Konsequenz im Abschluss hätte vermieden werden können. Dennoch möchte ich ein Lob aussprechen. Es war nahezu die identische Mannschaft wie beim Langenhorn-Spiel auf dem Feld - heute haben wir unser wahres Gesicht gezeigt. Wenn wir in drei Wochen genauso beherzt zur Sache gehen wie heute ab der 20. Minute, können wir auch den Tabellenführer ärgern. Herausheben möchte ich heute Joost, der ein enormes Laufpensum an den Tag gelegt hat, und Mats, der in jedem Spiel ein starker Rückhalt ist.

Kopf hoch Männer, der Tag, an dem wir für die Mühen belohnt werden, wird kommen - ganz sicher!!!

Kader:

Mats K. · Lukas B. · Nelson H. · Hendrik F. · Momme K. · Sascha F. · Momme H. · Joost V. · Luka M. · Florian F. · Tade A. - Momme P. · Niklas B.


  Michael Goßler
KL072 19.04.15 Husumer SV II SG LGV Obere Arlau 1 : 7
19.04.2015 Husumer SV II - SG LGV Obere Arlau 1 : 7 (0:3)

Zum ersten Heimspiel 2015 begrüßten wir heute den Tabellenzweiten aus Löwenstedt. Nach dem Testspielerfolg vergangenen Sonntag bei der Verbandsliga B-Jugend des TSV Rantrum konnten wir selbstbewusst den Platz betreten. Leider mussten insgesamt fünf verletzungsbedingte Ausfälle kompensiert und ersetzt werden. Ein Unterfangen, welches mit unserem Minikader enorm schwierig ist. In diesem Sinne ein Dankeschön an Kevin und Malte, die sich zur Verfügung gestellt haben.

Zum Spiel: Wir wussten um die Stärken der Gäste und wollten mit einem kompakten Mittelfeld die langen Bälle der Löwenstedter unterbinden. Dies gelang uns in den ersten Minuten recht gut! Wir standen relativ hoch, aber eng und gut gestaffelt. Leider ist diese Spielweise auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden, insbesondere dann, wenn die Gästespieler im Abseits stehen, das Spiel durch den Referee aber nicht abgepfiffen wird! Genau so war es dann in der 9. Spielminute, das 0:1 erzielte die Gästemannschaft aus einer klaren Abseitsposition. Es dauerte zwei bis drei Minuten, bis wir uns wieder fangen konnten. Danach entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel mit leichten Vorteilen für die Gäste. Nach einem Freistoß in der eigenen Hälfte und Unzulänglichkeiten in der Passgenauigkeit mussten wir in der 25. Minute das 0:2 hinnehmen. Nur 60 Sekunden später der dritte Gegentreffer - diesmal schnell über die rechte Außenbahn gespielt, brauchte der Löwenstedter Stürmer den Ball nur noch über die Linie drücken. Das Spiel drohte uns nun aus den Händen zu gleiten, die Mannschaft konnte die Konzentration in der Folge aber noch einmal steigern, und es blieb bis zum Pausenpfiff beim 0:3.

Das Spiel an sich war ausgeglichen, es gab also keinen Grund, die Begegnung abzuschenken. Die Jungs motivierten und sammelten sich neu, wir stellten auf 4-1-4-1 um, um den Spielaufbau der Gäste noch konsequenter zu unterbinden.

Die ersten 20 Minuten der zweiten Halbzeit gehörten eindeutig uns. Wir waren zielstrebig und spielbestimmend. Die Umstellung zeigte Wirkung, und wir zwangen die Gäste zu eigenen Fehlern im Spielaufbau. Kevin hatte noch Pech beim Abschluss aus gut 20 Metern, nur wenig später tankte sich Luka durch den 16er und wurde gefoult. Den fälligen Elfmeter verwandelte er selbst zum Anschlusstreffer. Auch in den nächsten Minuten sah es so aus, als könnten wir die SG noch einmal in Verlegenheit bringen. Bei einem Lattentreffer von Luka hatten wir Pech - dieses vermeintliche Tor hätte eventuell die Wende gebracht. Auf der anderen Seite konnte die Gästemannschaft durch einen eigentlich harmlosen Freistoß aus dem Halbfeld den Drei-Tore Vorsprung wieder herstellen. Noch wollten wir uns aber nicht geschlagen geben. Noch einmal rettete das Aluminium für Obere Arlau, wenig später vereitelte der Gästekeeper einen Hochkaräter - die Chancen zum erneuten Anschlusstreffer waren also da! Den fünften Gegentreffer und damit die Vorentscheidung mussten wir in der 75. Minute hinnehmen. Bei einem Klärungsversuch in der 78. Minute schoss Mats den gegnerischen Stürmer an, der Ball trudelte in Tor. Den Schlusspunkt setzte erneut Löwenstedt, aber - wie beim ersten Tor - aus einer klaren Abseitsstellung.


Fazit:

Was soll man nach einem solchen Spiel sagen? Wir waren auf keinen Fall sechsTore schlechter als die SG, phasenweise waren wir sogar die spielerisch bessere Mannschaft. Zwei Abseitstreffer auf der einen, zweimal Latte auf der anderen Seite plus manch haarsträubender Fehler verfälschten das Ergebnis in Bezug auf den tatsächlichen Spielverlauf. Es nützt nichts, weiter machen heißt die Devise. Ich hatte von Anfang an gesagt, dass es mit unserer jungen Truppe ein Lehrjahr werden würde - in der kommenden Spielzeit werden wir die Früchte ernten! Kopf hoch, Männer, heute wurden wir unter Wert und deutlich zu hoch geschlagen!!!!!

Kader:

Mats K. · Noah G. · Malte C. · Hendrik F. · Florian F. · Joost V. · Kevin Z. · Niklas K. · Luka M. · Tade A. · Momme P. - Dustin R. · Niklas B


  Michael Goßler
KL073 26.04.15 Husumer SV II JSG Hattstedt / Arlewatt 0 : 5
26.04.2015 Husumer SV II - JSG Hattstedt/Arlewatt 0 : 5 (0:4)

Mit der JSG aus Hattstedt und Arlewatt hatten wir nicht nur die aus meiner Sicht spielstärkste Mannschaft, sondern auch die körperlich robusteste zu Gast im Friesenstadion. Angesichts des eher schmächtigen und vor allem extrem jungen Kaders unsererseits hatten wir also eine Herkulesaufgabe zu bewältigen.

Zum Spiel: Aufgrund der bereits erwähnten Punkte wählte ich heute eine zwar etwas ungewöhnliche, aber hinsichtlich der spielerischen und körperlichen Überlegenheit unserer Gäste einzig sinnvolle Ausrichtung. Mit einer Viererkette und zwei Dreierketten davor, also ohne echten Stürmer, wollten wir weit zurückgezogen der Gästemannschaft so lange wie möglich das Leben schwer machen. Ganz bewusst überließen wir Hattstedt deren eigene Hälfte und konzentrierten uns bei gegnerischem Ballbesitz auf eine 30 Meter große Box zwischen 16er und Mittellinie. Alle Mann hinter den Ball, das war die Devise. Die vorderste Dreierkette sollte insbesondere die langen Bälle in die Spitze verhindern, die drei Sechser die Kombinationen im Mittelfeld unterbinden. Bei eigenem Ballbesitz sollte der Ball schnell über die Außenbahnen gespielt und die eine oder Torgelegenheit kreiert werden.

Um es vorweg zu nehmen: Die Marschroute war genau die Richtige, Zeugnis dafür ist die Tatsache, dass Hattstedt lediglich ein Tor aus dem Spiel heraus gelang! In diesem Sinne möchte ich meiner Mannschaft ein Kompliment aussprechen, über die 90 Minuten wurden die Vorgaben bestmöglich umgesetzt und jeder hat 100 Prozent gegeben. Das 1:0 für die Gäste fiel in der 12. Minute nach einem Eckball. Hier wurde die körperliche Überlegenheit deutlich. Gleiches Spiel zehn Minuten später. Wieder ein Standard, wieder konnten wir im Zentrum den Abschluss nicht verhindern. Das 3:0 in der 30. Minute war meiner Meinung nach einmal mehr ein klar irregulärer Treffer, der Hattstedter Stürmer stand doch deutlich beim Zuspiel im Abseits. Es ist bitter für die Jungs, Woche für Woche solche Tore zu kassieren. Sicherlich nicht Spiel-entscheidend, dennoch aber Spiel-beeinflussend! Einzig das vierte Tor in der 35. Minute fiel aus dem Spiel heraus. Hier stimmte die Zuordnung überhaupt nicht, Hattstedt konnte sich mehr oder weniger un-bedrängt bis in den Strafraum kombinieren, der Torabschluss war dann nur noch Formsache. Wer jetzt dachte, dass meine Mannschaft »die Arbeit« einstellen würde, sah sich getäuscht. Bis zum Pausenpfiff kam die Gästemannschaft zu keinen weiteren Chancen.

Natürlich hatte Hattstedt gefühlte 80 Prozent Ballbesitz, dennoch wollten wir die Ordnung und die Spielweise genau so weiter halten. Bei den wenigen eigenen Aktionen nach vorne fehlte letztlich die Konsequenz und vor allem die Anspielstation, um zum Abschluss zu kommen.

In der zweiten Halbzeit war Hattstedt nicht mehr so zwingend, wir stellten die Räume weitestgehend geschickt zu und konnten so die ganz klaren Aktionen der Gäste verhindern. Andererseits konnten wir uns einige Male befreien und auch das eine oder andere Mal bis zum gegnerischen 16er kombinieren. Klare Torchancen hatten wir am Ende aber keine. Nur noch einmal musste Mats hinter sich greifen (65.) - einmal mehr nach einem Eckstoß, einmal mehr waren die körperlichen Vorteile der Gäste zu deutlich.


Fazit:

Wir sind dem klaren Favoriten nicht ins offenen Messer gelaufen und haben die Vorgaben über 90 Minuten mit Leidenschaft versucht umzusetzen. So gesehen, bin ich sehr zufrieden, und auch die Mannschaft sollte dies sein. Im 16er nach ruhenden Bällen ist eine Mannschaft wie Hattstedt nur schwer zu verteidigen.

In zwei Wochen kommt die SG aus Eiderstedt nach Husum - ein Gegner, gegen den wir ganz sicher wieder offensiver spielen und unsere Chancen bekommen werden. Alles ist möglich ................

Kader:

Mats K. · Momme H. · Noah G.· Hendrik F. · Pascal N. · Tade A. · Joost V. · Niklas K. · Luka M. · Florian F. · Momme P. - Mats A. · Niklas B.


  Michael Goßler
KL103 03.05.15 Husumer SV II JSG Hattstedt / Arlewatt 2 ./.
Die JSG Hattstedt / Arlewatt 2 hat ihre Mannschaft zurückgezogen
KL113 10.05.15 Husumer SV II SG Eiderstedt 2 : 5
10.05.2015 Husumer SV II - SG Eiderstedt 2 : 5 (2:2)

Viel investiert, eine Halbzeit hervorragend gespielt und am Ende das Spiel doch zu einfach aus den Händen gegeben .

Trotz der vielen negativen Ergebnisse der letzten Wochen bleibt die Trainingsbeteiligung und auch die Motivation zu den Spielen erfreulich hoch! Obwohl die SG aus Eiderstedt deutlich über uns in der Tabelle stand, rechneten wir uns Chancen aus. Entsprechend offensiv wollten wir diese Partie angehen.

Die erste Halbzeit, insbesondere die ersten 30 Minuten, war spielerisch und bezüglich der Intensität, wie gegen den Ball gearbeitet wurde, das Beste, was ich von meiner Mannschaft bisher gesehen habe. Die Moral, die Einstellung und der Wille, die Vorgaben umzusetzen, stimmten. Während der ersten Viertelstunde konnte man ein ausgeglichenes Spiel beobachten, aber auch feststellen, dass die Gäste mit unserem frühen Pressing nicht wirklich klar kamen. Torraumszenen waren in dieser Phase Mangelware, meistens spielte sich das Geschehen im Mittelfeld ab. Dies entsprach aber genau meiner Vorgabe. In der 16. Minute konnte Pascal einen direkt getretenen Freistoß, wenn auch unter Mithilfe des Torhüters, zum nicht unverdienten Führungstreffer verwandeln. Unsere, ansonsten sehr sicher stehende, Defensive war lediglich einmal unaufmerksam, die Zuordnung stimmte in dieser Situation, die in der 23. Minute zum Ausgleich führte, überhaupt nicht. Nur fünf Minuten später die erneute Führung unsererseits: ein tolles Zuspiel aus dem Mittelfeld in die Schnittstelle der Viererkette durch Luka verwandelte Florian eiskalt und überlegt. Klasse gespielt!!!!!! Noch vor dem Halbzeitpfiff mussten wir abermals den Ausgleich hinnehmen. Hendrik agierte im Sechszehner zu ungestüm und stieß beim Klärungsversuch seinen Gegenspieler um. Ein Strafstoß, den man sicher geben kann, aber nicht zwingend muss!!

Aufgrund der Tatsache, dass wir nach dem Ausgleich ein wenig den Faden verloren, wollten wir durch Umstellung auf zwei Sechser die Defensive verstärken und insbesondere die Freiräume des quirligen linken Außenspielers der Eiderstedter eindämmen. Der Verlauf der ersten zehn bis 15 Minuten der zweiten Halbzeit wären entscheidend – je länger wir das Unentschieden halten, desto größer die Wahrscheinlichkeit, für eine Überraschung zu sorgen - dies gab ich der Mannschaft noch mit auf den Weg.

Genau 40 Sekunden nach Wiederanpfiff war alles Besprochene bereits Geschichte. Ein direkt verwandelter Eckstoß dürfte in der A-Jugend auch nicht unbedingt an der Tagesordnung stehen. Ab diesem Moment liefen wir dem Rückstand hinterher und verloren mehr und mehr die Ordnung. Ein Umstand, der der Gästemannschaft natürlich in die Karten spielte. Den bereits erwähnten Außenspieler bekamen wir während der gesamten 2. Hälfte nicht in den Griff. Immer wieder konnte er sich über die linke Seite durchsetzen und die Stürmer im Zentrum bedienen. Fast zwangsläufig ergaben sich Lücken, da nun auch die Intensität der ersten Halbzeit zu spüren war. Die Kondition einiger Spieler ließ nach, und für Eiderstedt wurde es immer einfacher, sich durch unsere Reihen zu spielen. Folglich erzielte die Gästemannschaft in der 70. und 89. Minute die Tore 4 und 5. Zwar konnten wir im Laufe der zweiten Halbzeit noch einige Konter setzen, die finalen Zuspiele waren dann aber zu ungenau.

Am Ende ein Spiel, welches aufgrund der individuellen Klasse einiger Eiderstedter Spieler zu Gunsten der Gästemannschaft verlief. Hier merkt man doch deutlich die physische Unterlegenheit einiger unserer Spieler – man darf nicht vergessen: 50 Prozent der Truppe hat vergangenes Jahr noch C-Jugend gespielt!!


Fazit:

Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit ein tolles Spiel gezeigt und hätte mit etwas Glück auch mit einer Führung in die Pause gehen können. In den zweiten 45 Minuten stemmten sich die Jungs gegen die drohende Niederlage, konditionelle Defizite machten es der Gästemannschaft am Ende aber doch einfach. Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, solange es ging, haben ALLE zu 100 Prozent dagegen gehalten. Wir haben spielerische Qualitäten, dies konnte man in der ersten Halbzeit deutlich erkennen. Die Mannschaft hat Moral, das konnte man in der zweiten Halbzeit sehen. Nun müssen wir diese beiden Komponenten zusammenfügen und über 90 Minuten auf den Platz bringen – dann werden wir uns, vielleicht schon kommenden Sonntag in Süderlügum, für den Aufwand belohnen!

Kader:

Mats K. · Momme H. · Noah G. · Hendrik F. · Pascal N. · Tade A. · Joost V. · Niklas K. · Luka M. · Florian F. · Marcel Sch. – Momme P. · Momme K. · Mats A. · Niklas B.

PS: Leider haben sich gestern Momme K. und Tade A. verletzt und fallen womöglich mindestens für das nächste Spiel aus. Somit reduziert sich unser Kader auf maximal 13 Spieler – es wird nicht einfacher! Aber: einfach kann schließlich Jeder


  Michael Goßler
KL098 21.05.15 Husumer SV II TSV Rantrum 1 : 2
21.05.2015 Husumer SV II - TSV Rantrum 1 : 2 (1:1)

Und täglich grüßt das Murmeltier .

Beim von Mittwoch auf Donnerstag verlegten, vorletzten Heimspiel dieser Saison zeigte die A2 erneut eine sehr ansprechende Leistung, verpasste es aber, ähnlich wie in den vergangenen Wochen, sich letztlich selbst zu belohnen. Auch Gästetrainer und Schiedsrichter konnten sich nicht so recht erklären, warum wir mit lediglich 3 Punkten den zweitletzten Platz in der Tabelle belegen. Wenn man die letzten 4 Spiele Revue passieren lässt, ist es eigentlich eine Schande und vor allem mehr als traurig für die Jungs, dass nicht wenigstens der eine oder andere Punkt festgehalten werden konnte.

Aus meiner Sicht ist der Grund für die Niederlagen nicht in den fehlenden spielerischen Mitteln, mangelnder Konzentration oder ungenügender Motivation zu suchen, vielmehr ist das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit nicht ausgeprägt genug. Wie gegen Eiderstedt waren wir auch gestern im Laufe der ersten Halbzeit ebenbürtig - phasenweise besser und mit den klareren Tormöglichkeiten - und traten mit einer sehr positiven Einstellung auf. Der Bruch kam in beiden Spielen in der Halbzeit. Man spürte förmlich, wie die Gegner während der Pause wuchsen und sich unsere junge Truppe innerhalb der ersten Minuten der zweiten Hälfte den Schneid abkaufen ließ. So etwas ist leider nur schwerlich bis gar nicht zu trainieren. Ich kann immer wieder lediglich appellieren und dazu auffordern, an sich selbst und an die Mannschaft als solches zu glauben. Bei einer solch jungen Truppe, die Woche für Woche einem Gegner, der im Durchschnitt gut 2 Jahre älter ist, gegenüber steht, ein schwieriges Unterfangen.

Gestern waren die Jungs bis in die Haarspitzen motiviert, und wir hatten durch die Unterstützung von Sascha und Cyriac zwar immer noch einen sehr jungen, aber doch stark besetzten Kader. Wir ließen den Ball gut durch die eigenen Reihen laufen und kontrollierten phasenweise das Spiel. Verdientermaßen gelang uns dann auch in der 25. Minute, nach schönem Zuspiel von Sascha aus dem Zentrum, die Führung durch Cyriac. Bereits davor und auch in der Folge hatten wir noch gute Gelegenheiten, waren im Abschluss aber nicht zwingend genug. Leider bekamen wir auch einen fälligen Elfmeter nicht zugesprochen – hier entschied der Schiedsrichter zur Verwunderung aller auf Offensivfoul!?! Auf der Gegenseite blieb der klare Favorit aus Rantrum meist harmlos, unsere Hintermannschaft stand sicher. Die Bälle, die durchkamen, waren leichte Beute für Mats, der abermals einen souveränen und sicheren Eindruck hinterließ. Der Ausgleichstreffer ergab sich in der 40. Minute aus dem Getümmel heraus – hier waren wir nicht energisch genug und auch in der Reaktionsschnelligkeit unterlegen.

Wie bereits angesprochen, war es in der zweiten Hälfte ein ganz anderes Spiel. Waren wir während der ersten 45 Minuten noch über weite Strecken spielbestimmend, wendete sich nun das Blatt. Die Gästemannschaft kam nun besser ins Spiel und übernahm die Kontrolle. Uns hingegen fehlten mehr und mehr die Mittel, um entscheidend in die Zweikämpfe zu kommen. Zwar war Rantrum überlegen, klare Torchancen blieben dennoch Mangelware. Lediglich einmal musste das Aluminium für uns retten, alle weiteren Situationen waren keine große Herausforderung für unseren Torhüter. Bis zur 78. Minute konnten wir das Unentschieden halten – leider war es wieder einmal eine Standardsituation, die uns auf die Verliererstraße führte! Auch hier hatten wir mehrfach die Möglichkeit, den finalen Torschuss zu verhindern, waren aber letztlich nicht konsequent genug. Während der letzten 12 Minuten warfen wir alles nach vorne und versuchten vergeblich, noch einmal entscheidend vor das Gehäuse von Rantrum zu kommen. Am Ende blieb es aber bei einer bitteren 1:2-Niederlage.


Fazit:

Die Mannschaft hat in der ersten Halbzeit erneut ein klasse Spiel gezeigt. Leider hatten wir es wieder versäumt, die Führung mit in die Halbzeit zu nehmen. Am Ende fehlte einmal mehr das nötige Glück, aber auch das Selbstvertrauen, um mehr als nur eine knappe Niederlage zu erreichen.

Kader:

Mats K. · Marcel Sch. · Momme H. · Momme K. · Florian F. · Joost V. · Dustin R. · Momme P. · Luka M. · Sascha F. · Cyriac A. – Patrick B. · Mats A. · Niklas B.


  Michael Goßler
KL120 31.05.15 TSV Süderlügum Husumer SV II 4 : 0
31.05.2015 TSV Süderlügum - Husumer SV II 4 : 0 (3:0)

Jetzt wird es langsam eng – nach den zuletzt zum Teil unglücklich verloren gegangenen Spielen sollte wenigstens der Sturz auf den letzten Platz in der Tabelle vermieden werden. Um nicht alles vom letzten Spiel gegen den unmittelbaren Tabellennachbarn aus Lindholm abhängig zu machen, wollten wir in Süderlügum zumindest einen Punkt holen. Mit dem letztmöglichen Aufgebot und Dank der Unterstützung aus der C-JUGEND(!!!) machten wir uns auf den Weg Richtung dänischer Grenze.

Wir wussten, dass die Gastgeber in der Offensive stark sind, in der Defensive aber erhebliche Probleme haben – ein Blick auf das Torverhältnis unterstreicht diese Aussage. Wir spielten wieder mit zwei Stürmern (das 4-1-3-2 hatte sich in den letzten Spielen als für uns effektivstes System herauskristallisiert), um schon am gegnerischen 16er Druck gegen den Ball zu erzeugen. In der Defensive wollten wir eng und konzentriert am Mann stehen, um die technisch guten und wendigen Stürmer nicht zur Entfaltung kommen zu lassen.

Kurzum, wir spielten gefällig nach vorne, das Kurzpassspiel funktionierte phasenweise sehr gut. Im krassen Gegensatz dazu stand das oftmals mangelhafte Defensivverhalten. In den ersten 45 Minuten waren wir zu oft viel zu weit weg vom Gegner und ließen die Gastgeber spielen. So kann man gegen eine Mannschaft wie Süderlügum nicht verteidigen, und völlig verdient lagen wir bereits zur Halbzeit 0:3 im Hintertreffen. Wie in den letzten Wochen oft geschrieben, lag es gestern NICHT an der körperlichen Überlegenheit der Heimmannschaft – wenn man nicht in die Zweikämpfe geht und lediglich zusieht, kann man auch seinen Körper nicht einsetzen.

Nach kurzer, aber deutlicher Kabinenansprache wollte ich in der zweiten Hälfte eine andere Mannschaft sehen.

Nun gut, die zweite Hälfte wurde, was das Defensivverhalten angeht, besser – nach vorne ging trotz Rückenwind weiterhin nicht allzu viel . Ergebniskosmetik hätten wir in der 75. Minute betreiben können, nach Foul an Niklas B. wurde uns der fällige Strafstoß allerdings verwehrt. Süderlügum blieb auch in den zweiten 45 Minuten die bessere Mannschaft, und der Sieg geht auch in dieser Höhe völlig in Ordnung.

Kommenden Sonntag erwarte ich eine deutliche Leistungssteigerung von meiner Mannschaft. Ich lese immer wieder, wie heiß die Jungs doch auf die Spiele sind – das muss man dann aber auch mal konsequent über 90 Minuten auf den Platz bringen. Keiner weiß, mit welcher Mannschaft Lindholm antreten wird – für mich spielt das auch keine Rolle. Entscheidend wird sein, wer den größeren Willen aufbringt, NICHT Tabellenletzter werden zu wollen. In diesem Sinne: Spannung aufbauen und am Sonntag nochmal Vollgas geben – der Husumer SV gehört definitiv NICHT ans Tabellenende!!!!!!


Kader:

Mats K. · Momme H. · Noah G. · Momme K. · Florian F. · Mats A. · Momme P. · Patrick B. · Niklas K. · Luka M. · Dustin R. – Malte R. · Niklas B.


  Michael Goßler
KL123 31.05.15 Husumer SV II JSG Mitte NF ./.
Die JSG Mitte NF hat ihre Mannschaft zurückgezogen
KL132 07.06.15 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2 (9er) Husumer SV II 0 : 4
07.06.2015 SV Frisia 03 Risum-Lindholm II - Husumer SV II 0 : 4 (0:2)

Nach der bitteren, aber verdienten Niederlage in Süderlügum konnte die Devise vor dem letzten Saisonspiel lediglich lauten, eine neuerliche Niederlage und somit den Sturz ans Tabellenende unbedingt zu vermeiden.

Mit 16 motivierten Spielern ging es also nach Lindholm, die erste Überraschung folgte unmittelbar nach Ankunft: der Gastgeber wollte, obwohl 12 Spieler vor Ort waren und die Mannschaft laut DFBnet als 11er-Team gemeldet ist, lediglich 9er-Feld spielen. Eine ungewohnte Situation, waren wir doch gänzlich unvorbereitet. Nun gut, man muss es nehmen, wie es kommt.

Leider war zu diesem Zeitpunkt schon klar, dass nicht alle werden spielen können .

Es dauerte ca. 20 Minuten, bis wir mit den Gegebenheiten klar kamen. In dieser Phase hätten wir durchaus in Rückstand geraten können, wir ließen den Gastgebern eindeutig zu viel Raum. Mit der ersten gelungenen Offensivaktion gelang uns aber gleich der Führungstreffer, der uns für den weiteren Spielverlauf die nötige Sicherheit gab. Ein schönes Zuspiel von Flo in die Schnittstelle der Viererkette, konnte Niklas zum 1:0 verwerten. Nur fünf Minuten später das 2:0. Nach einer Ecke von Dustin und der geschickten Verlängerung von Luka konnte Flo freistehend erhöhen. Bis zur Halbzeit waren wir klar spielbestimmend, nutzten die Räume, die sich zwangsläufig auf Großfeld mit acht Feldspielern ergeben, allerdings nicht konsequent genug. Wir kamen zwar immer wieder bis vor das Tor der Heimmannschaft, blieben im Abschluss aber zu harmlos – so blieb es nach 45.Minuten bei der verdienten 2:0-Führung.

Wir waren spielbestimmend, läuferisch und spielerisch überlegen – es gab also wenig auszusetzen und auch nichts umzustellen. Die größte Herausforderung war eigentlich, alle mitgereisten Spieler positionsgerecht spielen zu lassen.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild. Aufgrund der vielen Wechsel brauchten wir wieder 15 Minuten, um den Rhythmus zu finden, blieben aber weiterhin das dominante Team. Den dritten Scorerpunkt an diesem Tag sammelte Flo in der 70. Minute. Erneut war es ein schönes Zuspiel durch die Schnittstelle, welches Luka zum 3:0 verwerten konnte. In der 75. Minute krönte Flo seine engagierte Leistung mit seinem zweiten Treffer im Alleingang.

Am Ende ein in allen Belangen verdienter Sieg unserer A2. Lindholm war mit diesem Ergebnis sicher noch gut bedient, aufgrund der Dominanz unsererseits hätte die Niederlage durchaus höher ausfallen können, wenn nicht sogar müssen.

Das war´s also – die Spielzeit 14/15 ist zu Ende. Unter dem Strich eine Saison, die nicht zufriedenstellend verlaufen ist. Mit am Ende sechs Punkten (alle weiteren »Dreier« wurden uns aufgrund der Abmeldungen abgezogen) blieb leider nur der vorletzte Tabellenplatz – Ziel war eine Platzierung im Mittelfeld. Dennoch konnten sich die Spieler weiter entwickeln und blieben trotz der vielen Niederlagen am Ball. Insbesondere die Jungs, die kommende Saison noch B-Jugend spielen dürfen, werden selbst spüren, welch großer Sprung gemacht wurde.

Ich freue mich auf die nächste Spielzeit und auf die weitere Zusammenarbeit mit einem Großteil der diesjährigen Mannschaft. Ich bin sicher, dass wir mit der neu formierten B-Jugend, insbesondere mit einem »Sechser-Block«, welcher schon eine komplette Punktrunde Erfahrung in der A-Jugend sammeln konnte, eine erfolgreiche Saison spielen werden.

An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an alle Unterstützer der A2 .

Allen Spielern, welche die A-Jugend verlassen, wünsche ich alles erdenklich Gute für die weitere sportliche, berufliche und private Zukunft!!


Kader:

Mats K. · Joost V. · Tade A. · Hendrik F. · Pascal N. · Florian F. · Momme P. · Niklas K. · Dustin R. – Noah G. · Luka M. · Momme H. · Momme K. · Niklas B. · Marcel Sch. · Patrick B.


  Michael Goßler

 

 

 

 


zuletzt aktualisiert am: Freitag, 02.11.2018 13:29

seit 25. Mai 2018
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