1. HERREN HUSUMER SV 2014/15
Die Mannschaft Die Spieler Trainer / Kontakt / Trainingszeiten, -orte Der Spielbetrieb / Die Spielberichte

zuletzt aktualisiert am: Samstag, 09.12.2017 12:56

Die Verbands-Liga-Mannschaft der Husumer SV 2014/15

hinten v.l.n.r.: Betreuer Ron Petersen · Adnan AboAyash · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Michael Petersen · Sebastian Steglich · André Witthohn · Tobias Wetzel · Henning Lorenzen · Luca Sander
vorne v.l.n.r.: Betreuer Arne Strohscheer · Betreuer Peter Johannsen · Patrick Slabik · Mathias Schmitz · Daniel Hornburg · Chris Bielinski · Momme Reinhold · Sebastian Lühr · Jonas Cordts · Marco Lietzau · Trainer Olaf Thede · Physiotherapeut Bernd Friedrichsen · Sportlicher Leiter Dieter Schleger

es fehlen: David Strüning · Marc Koschenz · Patrick Schaller · Benjamin Gielow · Tim Ostermann · Dominik Braun

Die Spieler im Einzelnen:

 
Chris
Bielinski (1)
Torwart
*13.03.1993
bei der Husumer SV seit 1998
sportliche Highlights:
Meister der Verbandsliga bzw. Aufstieg in die SH-Liga

 

 

 
Momme
Reinhold (12)
Torwart
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Tobias
Wetzel (16)
Abwehr (linke Seite)
*10.08.1992
bei der Husumer SV seit 2011
vorher:
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
LandesPokalFinale (»final four«) mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den B-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den 1. Herren
Bosse
Wullenweber (14)
Abwehr
*13.06.1993
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
NF-Auswahl gegen den Hamburger SV (2014),
Verbandsligameister 2012/13,
Dana-Cup (Dänemark)

 

 
Patrick
Schaller (21)
  Mittelfeld
* 02.05.1991
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Rödemisser SV,
SV Germania Breklum

 

 
David
Strüning (17)
  Abwehr

 

 
André
Witthohn (6)
Abwehr (Innen-, Rechtsverteidigung)
*26.10.1987
bei der Husumer SV seit 2014
vorher:
TSV Garding,
IF Tönning

 

 
Christian
Herpel (15)
Abwehr, Mittelfeld
*25.06.1983
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Rödemisser SV,
Husumer SV,
SC Norddörfer Sylt,
Husumer SV,
FC Sylt-Haddeby,
ETSV Weiche Flensburg,
Rödemisser SV

 

 
Marco
Lietzau (2)
Außenverteidigung
*06.12.1992
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
TSV Hattstedt,
Rödemisser SV
sportliche Highlights
Verbandsligameister B-Junioren,
Verbandsligameister A-Junioren,
Verbandsligameister 1. Herren
 
Sebastian
Lühr (22)
Mittelfeld
*23.12.1990
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Hawaii Pacific University,
Cal State Los Angeles Athletics,
MTV Leck,
Husumer SV,
SV Frisia 03 Risum-Lindholm,
Heider SV,
Rödemisser SV

 

 
Patrick
Slabik (5)
defensives Mittelfeld (»6er«),
Innen-, Außenverteidigung
*04.08.1995
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
TSV Waabs,
Husumer SV,
Rodemisser SV,
Flensburg 08
sportliche Highlights:
ein Jahr Regionalliga mit Flensburg 08,
Teilnahme am Range Bau Cup 2012

 

 
Sebastian
Steglich (13)
Mittelfeld
*03.05.1986
bei der Husumer SV seit 2013
vorher:
Heider SV

 

 
Michael
Petersen (3)
ğlinke SeiteĞ
*25.04.1986
bei der Husumer SV seit
vorher:
TSV Hattstedt (Bezirksliga),
DGF Flensburg (Regionalliga),
Husumer SV (SH-Liga),
ETSV Weiche Flensburg (SH-Liga)

 

 
Henning
Lorenzen (10)
zentrales Mittelfeld
(»6er« oder »10er«)
*02.01.1992
bei der Husumer SV seit 2011
vorher:
TSV Rantrum,
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
Aufstieg in die SH-Liga mit den B-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den 1. Herren

 

 
Marc
Koschenz (20)
  Mittelfeld
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Tim
Ostermann (4)
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Mathias
Schmitz (7)
Mittelfeld
*07.09.1990
bei der Husumer SV seit 2014
vorher:
Rödemisser SV,
SG Oldenswort/Witzwort
sportliche Highlights:
DanaCup 2001,
Kreisauswahl,
DFB-Sützpunkt D-, C-Junioren
Verbandsligameister (Junioren)

 

 
Manuel
Lorenzen (18)
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Daniel
Hornburg (19)
Mittelfeld
*15.02.1994
bei der Husumer SV seit 2013
vorher:
SV Dörpum,
TSV Hattstedt,
SG Husum-Rödemis
sportliche Highlights:
C-Junioren-Aufstieg in die Regionalliga,
Futsal-Landesmeister

 

 

Dominik
Braun (8)

bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Luca
Sander (11)
Mittelfeld, Sturm
*30.06.1996
bei der Husumer SV seit 2006
vorher:
TSV Hattstedt
sportliche Highlights:
IberCup 2012 Portugal,
3 x KreisPokalSieger,
3. Platz Landesmeisterschaften,
2 x Hallenkreismeister
 
Benjamin
Gielow (9)
  Sturm
bei der Husumer SV seit 2014
vorher:
SZ Arlewatt,

 

 
Jonas
Cordts (24)
Sturm
*10.08.1994
bei der Husumer SV seit 2010
vorher:
Blau-Weiß Friedrichstadt
sportliche Highlights
Futsal-Landesmeisterschaft,
Spiel gegen den Hamburger SV mit der NF-Auswahl (2014)

 

 

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten

Trainer

Physiotherapeut

Trainingszeiten und -orte

Sportlicher Leiter

Olaf Thede

*07.12.1972

· seit 1. Juli 20124 Trainer bei der Husumer SV, zuvor
· aktiver Spieler beim TSV Büsum, Heider SV und Blau-Weiß Wesselburen
· Jugend-Trainer bei Blau-Weiß Wesselburen und Heider SV
· Herren-Trainer beim Heider SV und TSV Nordhastedt
· sportliche Highlights: Einsätze in der U16-Nationalmannschaft

Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

 

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz

 


Dieter Schleger

*23.04.1944

· seit xxx bei der Husumer SV, zuvor
· aktiver Spieler bei
· ???

 

 

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0157/540 706 78

per E-Mail:othede712@aol.com

Kontakt

per Telefon: ...

per Handy:...

per E-Mail:..

Kontakt

per Festnetz: 04841 / 73437

per Handy:  0160 / 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

Betreuer

Betreuer

Betreuer

Peter Johannsen

*29.01.1946

· seit 2009 bei der Husumer SV
· als Spieler aktiv bei DGF Flensburg, Kollund ULF (DK), Bov IF (DK)
· DGF Flensburg, IF Stjernen Flensburg, diverse Vereine in Dänemark

Arne Strohscheer

*11.06.1969

· seit
· ??
· ??

Ron Petersen

*02.04.1988

· seit 2014 bei der Husumer SV
· als Spieler aktiv beim TSV Rantrum
· ebenfalls beim TSV Rantrum auch schon als Betreuer (?) aktiv

 

Kontakt

per Telefon: 04846/6175

per Handy: 0176 20545850

per E-Mail: destraat@web.de

Kontakt

per Telefon: 04841/7767662

per Handy: 0172 4633774

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0171 5232 566

per E-Mail:
30.07.2014 Mit Rückkehrern und jungen Leuten sh:z-Nordfriesland Sport
Köster-Nachfolger Olaf Thede geht trotz des Verlustes zahlreicher Offensivkräfte mit einem guten Gefühl in die Verbandsliga-Saison
Mit einem stark veränderten Kader geht die Husumer SV in die am Sonnabend beginnende Verbandsliga-Saison. Foto: petersen

DER KADER HUSUMER SV

Zugänge: Momme Reinhold, Benjamin Gielow (beide SZ Arlewatt), André Witthohn (IF Tönning), Patrick Slabik, Malte Jacobsen, Adnan Abo Ayash, Luca Sander (alle eigene A-Jugend), Mathias Schmitz (SG Oldenswort-Witzwort), Tim Ostermann (vereinslos).
Abgänge: Sebastian Kiesbye (Flensburg 08), Salam Halawani (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Marco Nagel (TSV Hattstedt), Finn Hübner, David Lies (beide Ziel unbekannt), Dennis Petersen (SG Eiderstedt).

Kader:

Tor: Chris Bielinski, Momme Reinhold.
Abwehr: Tobias Wetzel, Bosse Wullenweber, Christian Herpel, André Witthohn, Lukas Martinen, Patrick Slabik, David Strüning, Malte Jacobsen, Michael Petersen.
Mittelfeld: Marco Lietzau, Patrick Schaller, Sebastian Steglich, Mathias Schmitz, Henning Lorenzen, Marc Koschenz, Sebastian Lühr, Daniel Hornburg, Adnan Abo Ayash.
Angriff: Tim Ostermann, Jonas Cordts, Luca Sander, Benjamin Gielow.
Trainer: Olaf Thede (41), im ersten Jahr.
Sportlicher Leiter: Dieter Schleger.
Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen.
Betreuer: Peter Johannsen, Ron Petersen, Arne Strohscheer.

Husum (Ulrich Schröder) - Lange Jahre spielte die Husumer SV stets in der höchsten Amateurklasse des Landes mit, war sogar „Stammgast“ in der Oberliga. In den letzten Jahren allerdings entwickelten sich die Stormstädter eher zur „Fahrstuhl-Mannschaft“. 2009 musste man aus der SH-Liga absteigen, 2011 schafften die Nordfriesen den Wiederaufstieg. 2012 wieder ein Abstieg, 2013 Rückkehr in die SH-Liga, 2014 wurde erst am letzten Spieltag mit einer Heimniederlage gegen den Preetzer TSV der neuerliche Abstieg besiegelt.

Logische Folge war ein Umbruch. Ex-Spieler Malte Köster, zwei Jahre im Amt, verordnete sich aus beruflichen Gründen eine Fußball-Pause. Sein Nachfolger ist Olaf Thede (41), früher für den Heider SV und zuletzt beim Verbandsliga-Absteiger TSV Nordhastedt tätig. Der Neue fühlt sich wohl: „Ich freue mich, dass ich diese Entscheidung getroffen habe. Gutes Umfeld, eine sehr willige Mannschaft, gute Trainingsbeteiligung – alles sehr positiv, obwohl wir sehr viele wichtige Spieler verloren haben“, sagt Thede.

Trainer Olaf Thede freut sich auf die Aufgabe bei der Husumer SV. Foto: Petersen

Der Umbruch nach dem Abstieg war groß, gerade in der Offensive. Torjäger Sebastian Kiesbye (21 von 51 Treffern in der abgelaufenen Saison) schloss sich dem SH-Ligisten Flensburg 08 an, Salam Halawani ging zum SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Jonas Cordts, in der Spielzeit 2013/14 einer der auffälligsten Akteure, steht ab Oktober wegen eines Auslands-Aufenthalts nicht zur Verfügung. Lukas Martinen und Sebastian Lühr gehören zwar zum Kader, sind aber schon wieder in den USA.

Dafür ist vom 1. Oktober an Neuzugang Tim Ostermann (früher unter anderem Heide und Nordhastedt) spielberechtigt. Mit Marco Lietzau, Patrick Schaller und Michael Petersen greifen Spieler nach längeren Pausen wieder an. Mit Keeper Momme Reinhold wurde ein Torwart-Routinier zurückgeholt, ansonsten setzen Thede und der Sportliche Leiter Dieter Schleger auf junge Leute – vier aus der eigenen A-Jugend, dazu Benjamin Gielow und Mathias Schmitz aus der Kreisliga.

„Wir spielen mit Viererkette, sind auf Ballbesitz aus und wollen offensiv agieren“, umreißt Olaf Thede seine Fußball-Philosophie. Top-Favorit ist für ihn der TSB Flensburg, dahinter sieht er drei bis fünf Mannschaften auf Augenhöhe. „Weiche II, Frisia, Löwenstedt – und wir“, zählt Thede auf.

23.01.2015 Drei Nordfriesen in der Auswahl sh:z-Nordfriesland Sport
Jannik Drews, Manuel Lorenzen und Jan-Eric Lorenzen spielen mit dem SHFV-Team beim Futsal-Länderpokal in Duisburg-Wedau
Jan-Eric Lorenzen. Foto: svj
Jannik Drews (rechts), hier bei den Futsal-Kreismeisterschaften in Langenhorn im Spiel gegen IF Tönning. Foto: pustal

Bad Malente (usc) - Heute um 11.05 Uhr wird’s ernst: In der Sportschule Duisburg-Wedau bestreitet die Landesauswahl des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) ihr erstes Spiel beim Futsal-Länderpokal. Zwölf Spieler hat Auswahltrainer Paul Musiol gestern auf die Reise an die Ruhr mitgenommen, drei von ihnen spielen bei nordfriesischen Vereinen. Ein vierter Akteur – Lukas Hackbarth von den A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – schaffte den Sprung nicht.

„Ich freue mich – das wird bestimmt ein Erlebnis“, sagt Jannik Drews, Angreifer des Verbandsligisten SV Frisia 03. 18 Treffer hat der 20-Jährige in der laufenden Saison schon erzielt. Mit von der Partie sind auch Torhüter Jan-Eric Lorenzen, im vergangenen Sommer vom TSV Rot-Weiß Niebüll zum Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt gewechselt, und Manuel Lorenzen von der Husumer SV (ebenfalls Verbandsliga). Drews und Lorenzen waren von Trainer Musiol nach den Futsal-Kreismeisterschaften im Dezember 2014 in Langenhorn gesichtet und zum Vorbereitungslehrgang nach Bad Malente eingeladen worden.

„Es ist schwer, ein richtiges Ziel zu definieren – aber wir wollen uns so gut wie möglich verkaufen“, versichert Drews, der eine hohe Meinung von seinem Team hat: „Da sind richtig gute Kicker dabei.“ 2014 belegte die Auswahl Schleswig-Holsteins, ansonsten bei bundesweiten Vergleichsturnieren nicht unbedingt im Vorderfeld zu finden, den sehr guten dritten Platz hinter Hamburg und Württemberg. „Vielleicht können wir wieder so gut abschneiden“, hofft Drews. Mit wem es die SHFV-Auswahl nach dem Spiel gegen Hessen zu tun bekommt, steht noch nicht fest. Gespielt wird nämlich nach dem so genannten „Hammes-Modell“ – der erste Gegner wird gelost, anschließend wird nach der aktuellen Tabellenposition gespielt. Soll heißen: Gewinnen die „Nordlichter“ beispielsweise ihre erste Partie und sind Vierte, geht es dann gegen den Dritten. Insgesamt bestreitet die SHFV-Auswahl fünf Partien.

22 Teams nehmen am Länderpokal, der bis zum Sonntag dauert, teil. Im vergangenen Jahr gehörten allein sieben Flensburger Spieler zur Auswahl, Thomas Lohner und Andreas von Diczelski (beide vom Verbandsliga-Spitzenreiter TSB Flensburg) sind erneut dabei. Trainer Musiol ist gespannt: „Wir haben eine dynamische und hungrige junge Truppe mit zwei, drei erfahrenen Spielern beisammen. Ob wir an das Ergebnis des Vorjahres anknüpfen können, kann ich zwar nicht versprechen, aber wir werden alles geben, um Schleswig-Holstein wieder bestmöglich zu vertreten.“
14.02.2015 Olaf Thede bleibt ein weiteres Jahr sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsligist Husumer SV nach furiosem Start Tabellendritter / "Hatte gehofft, da geht noch mehr"
Trainer Olaf Thede. Foto: git

Husum (Ulrich Schröder) - „Irgendwie ein merkwürdiger Verlauf“, sagt Olaf Thede, Trainer der Husumer SV – und meint die ersten 21 Spiele seines Teams in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Dabei war der Beginn für den neuen Coach der Stormstädter und seine Spieler optimal. Die ersten acht Partien wurden allesamt gewonnen, die Nordfriesen grüßten von der Spitze. Am 13. September jedoch erwischte es den neu formierten SH-Liga-Absteiger beim 1:3 gegen den FC Tarp-Oeversee. Auch die folgende Partie in Satrup ging verloren. „Da ist das Pendel dann in die andere Richtung ausgeschlagen“, bedauert Thede, der dennoch nicht unzufrieden ist: „Wir hatten bei den acht Siegen zu Beginn auch eine Menge Glück. Platz drei bis sechs hatten wir zu Saisonbeginn als Ziel ausgegeben, sind also voll im Soll.“ So ist er mit der bislang absolvierten Spielzeit „halbwegs zufrieden“, räumt aber ein: „Nach den ersten acht Siegen hatte ich gedacht, dass da mehr ginge.“ Die Meister-Frage ist für ihn längst beantwortet – keine Überraschung, der TSB Flensburg wird es machen.

Kapitän Christian Herpel spielte eine starke Hinrunde. Foto: git

In der Winterpause ist Roman Jun vom benachbarten Kreisligisten TSV Rantrum nach Husum zurückgekehrt, weitere personelle Veränderungen gab es nicht. Mittelfeldspieler Sebastian Lühr war in der Winterpause zu Besuch aus den USA, steht aber in der Restrunde nicht zur Verfügung. Jonas Cordts kehrt erst im April aus Australien zurück. Dafür greift Sommer-Zugang Tim Ostermann laut Thede jetzt voll ein.

Husumer SV in Zahlen Tabellenplatz: 3
Spiele: 21
Tore: 41:20
Punkte: 39
Siege: 12
Unentschieden: 3
Niederlagen: 6
Höchster Sieg: 6:0 BSC Brunsbüttel (H)
Höchste Niederlage: 1:3 FC Tarp-Oeversee (H)
Beste Schützen: Luca Sander (7), Jonas Cordts, Marc Koschenz (beide 6), Tobias Wetzel (5), Benjamin Gielow, Martin Herpel (beide 3), Daniel Hornburg, Sebastian Steglich (beide 2).

Die Husumer mussten im Sommer die Abgänge ihrer Top-Stürmer Sebastian Kiesbye (Flensburg 08) und Salam Halawani (SV Frisia 03) verkraften, dann verabschiedete sich auch noch Cordts gen Australien – keine leichte Aufgabe für den Trainer, das zu kompensieren. „Aber Luca Sander aus der A-Jugend hat sich wunderbar entwickelt, Mathias Schmitz und Benjamin Gielow haben gute Anlagen“, lobt der Coach sein Offensiv-Personal.

Gewinner der Hinrunde ist für ihn jedoch ein „Altgedienter“: Kapitän Christian Herpel. „Er ist die Zuverlässigkeit in Person“, lobt Thede den 31-Jährigen. Der Kader dürfte gerne etwas größer sein, doch der Trainer lobt sein Aufgebot: „Gut, entwicklungsfähig – wir sind gut aufgestellt.“ Die Beteiligung bei den Übungseinheiten ist auch ordentlich – trotz der wetterbedingten Probleme. „Wir waren im Fitnessstudio beim Spinning, haben auch im Schnee trainiert – sehr spaßig“, sagt Thede lächelnd. Es stimmt für ihn. Deshalb musste er auch nicht lange überlegen und sagte bereits für die Spielzeit 2015/16 beim aktuellen Tabellendritten zu.
22.05.2015 Marcel Cornils kehrt zurück zur Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (Ulrich Schröder) - Zwei Auswärtsspiele stehen für den Fußball-Verbandsligisten Husumer SV in dieser Spielzeit noch an – im Fokus steht jedoch schon die Saison 2015/16. Sechs Zugänge stehen bereits fest, darunter sind zwei Rückkehrer: Marcel Cornils (22/Foto) kehrt nach dreieinhalb Jahren beim Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg zurück zu seinem Stammverein. Cornils hatte in der vergangenen Saison großes Verletzungspech, brach sich mehrfach den Mittelfuß. Vom Schleswiger Kreisligisten TuS Collegia Jübek kommt Jannik Heider (26), auch er spielte schon einmal in Husum. Fabian Wobig wechselt von Verbandsliga-Absteiger IF Tönning zu den Stormstädtern.

Zudem rücken die A-Junioren Tarek Yassine, Maurice Sander und Kristian Gasko aus dem Verbandsliga-Team von Trainer Björn Fleige zu den Senioren auf. „Wir hoffen, dass wir noch weitere Verstärkungen an Land ziehen können“, sagte der Sportliche Leiter Dieter Schleger.
Spielplan 2014/15 - Verbands-Liga Nord Schleswig-Holstein · Staffelleiter: Frank Willker· 04825/1313 · f.willer@shfv-kiel.de
  01.07.14 Trainingsauftakt    

Sport in Kürze

Fußball: Heute (18.30 Uhr) nimmt SH-Liga-Absteiger Husumer SV das Training wieder auf. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt TuRa Meldorf zum ersten Testspiel, am Dienstag, 8. Juni, stellt sich um 19 Uhr der Heider SV im Friesenstadion vor. sh:z
01.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 05.07.14 Husumer SV TuRa Meldorf 2:1
05.07.2014 Husumer SV - TuRa Meldorf 2:1 (2:1) - Abbruch in der 80. Minute wg. Gewitter

Husum in guter Form / Husum - Meldorf nach 80 Minuten abgebrochen

Es blitzte und donnerte - beide Teams waren sich einig, nicht noch eine halbe Stunde zu warten, um die letzten zehn Minuten spielen zu können. So endete das Testspiel zwischen den Verbandsliga-Fußballern der Husumer SV und dem SH-Ligisten TuRa Meldorf nach 80 Minuten 2:1 (2:1) für die Gastgeber. »Mein erster Eindruck ist sehr positiv, ich habe viele gute Sachen und schöne Kombinationen gesehen«, befand Husums neuer Trainer Olaf Thede.

André Witthohn, Neuzugang von IF Tönning, hatte die Nordfriesen nach 33 Minuten in Führung gebracht. Lukas Martinen, derzeit in den USA studierender Gastspieler (2011 schon einmal kurz in Husum), besorgte nach 39 Minuten das 2:0. Meldorfs Torjäger Ian-Prescott Claus (Ex-Husumer) erzielte das Anschlusstor (41.).

Bereits am Dienstag (18.45 Uhr) absolvieren die Husumer gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Heider SV einen weiteren Test.

NordSport / sh:z-Nordfriesland Sport vom 7. Juli 2014 / usc

Aufstellung:

Chris Bielinski (1) · Marco Lietzau (4) [17. Minute: Lukas Martinen (17)] · Patrick Slabik (5) · André Witthohn (7) [46. Minute: Mathias Schmitz (6)] · Benjamin Gielow (9) · Henning Lorenzen (10) · Sebastian Steglich (13) · Bosse Wullenweber (14) · Christian Herpel (15) · Tobias Wetzel (16) · Daniel Hornburg (19) [46. Minute: David Strüning (3)]

Tore: André Witthohn (32.) · Lukas Martinen (38. FE) · Ian Prescott Claus (40.)

Husum gegen Meldorf – Frisia in Süderstapel

Husum (sh:z) - Die Saisonvorbereitung bei den Fußballern in der Region ist angelaufen, die ersten Tests stehen an. SH-Liga-Absteiger Husumer SV, seit Dienstag wieder im Training, empfängt am Sonnabend (15 Uhr) den SH-Ligisten TuRa Meldorf. Und bereits am Dienstag (19 Uhr) geht es für die Mannschaft des neuen Trainers Olaf Thede weiter, Gegner ist dann mit dem Heider SV ein weiterer SH-Ligist. Ebenfalls mit einem Gegner aus der höchsten Spielklasse des Landes bekommt es Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu tun – am Sonntag (14 Uhr) tritt das Team von Bodo Schmidt in Süderstapel gegen den Preetzer TSV an. Preetz absolviert in der Nähe ein Trainingslager und fragte bei den Nordfriesen wegen eines Freundschaftsspiels an.
05.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 08.07.14 Husumer SV Heider SV 4:3

Husum besiegt Heide – auch Weiche gewinnt

Husum (sh:z) - Zweites Testspiel, zweiter Erfolg gegen einen SH-Ligisten – Olaf Thede konnte zufrieden sein. „Gut, für einen Sieg in der Vorbereitung kann man sich nichts kaufen – aber es gibt Schlimmeres“, sagte der Trainer der Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV nach dem 4:3 (1:1) gegen den Heider SV. Am Sonnabend hatten die Nordfriesen gegen TuRa Meldorf 2:1 gewonnen (wir berichteten). In den ersten 20 Minuten taten sich die Gastgeber schwer, Marco Rössner brachte Heide in Führung. Daniel Hornburg glich noch vor dem Seitenwechsel aus. Das 1:2 von Heides Neuzugang Deniz Karakus konterte Patrick Slawik prompt mit dem 2:2, Daniel Hornburg sorgte für die erste Husumer Führung. Jonas Cordts erhöhte auf 4:2, Matthias Schmitz hatte sechs Minuten vor dem Abpfiff von Schiedsrichter Björn Hinrichs Pech mit einem Lattenschuss. Dn Endstand besorgte erneut Deniz Karakus.

Die Regionalliga-Fußballer des ETSV Weiche haben ihr Testspiel beim Büdelsdorfer TSV mit 8:1 (6:1) gewonnen. Die Tore beim Verbandsliga-Absteiger erzielten vor der Pause Timo Carstensen (3), Tim Wulff, Len Aike Strömer, Ömer Akyörük, für Büdelsdorf traf Mats Henke. In Halbzeit zwei trafen Gastspieler Milos Smiljanic und Jonas Walter.

10.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

KP 13.07.14 IF Tönning Husumer SV 1:0
13.07.2014 IF Tönning - Husumer SV 1:0 (0:0)
Tönning gewinnt Verbandsliga-Duell im KreisPokal

Mehr als 160 Zuschauer sahen das Verbandsliga-Duell. Die Gäste waren über weite Strecken spielerisch und läuferisch überlegen, Tönning war erst kurz vor Anpfiff von einem Trainingslager aus Dänemark zurückgekehrt. Die Entscheidung fiel per Eigentor: Einen strammen und mit viel Effet getretenen Eckball von Daniel Dau versuchte Sebastian Steglich zu klären, doch mit dem Knie beförderte er den Ball unhaltbar zum 1:0 ins eigene Netz (84. Minute).

»Der ständige Ballbesitz hat uns nichts genützt, wir haben zu einfallslos gespielt. IF hat mit seinen beiden Viererketten taktisch gut gestanden und auf Grund der Mehrzahl an Chancen nicht unverdient gewonnen«, befand Husums Coach Olaf Thede. IF-Coach Andreas Paltian freute sich: »Wir haben hinten sehr gut gestanden und nichts zugelassen.«

FuPa 14.07.14

Aufstellung:

(1) Chris Bielinski · (8) Jonas Cordts · (10) Henning Lorenzen · (13) Sebastian Steglich · (14) Bosse Wullenweber · (15) Christian Herpel · (16) Tobias Wetzel · (18) Marc Koschenz · (19) Daniel Hornburg · (21) Patrick Schaller · (11) Luca Sander [65. Minute: (22) Sebastian Lühr]

Tor: Sebastian Steglich (84. ET)

Erste Runde im Fußball-Kreispokal: SV Schobüll wirft Bredstedt raus

Christian Asmussen (SG Langenhorn-Enge. li.) stoppt Dan Eskild Ingwersen von der SG LAL. Foto: wrege

Husum (pu/wsu/sh:z) - Die erste Runde im Fußball-Kreispokal ist Geschichte – und es gab zahlreiche spannende Spiele. Für eine Überraschung sorgte der SV Schobüll (Kreisklasse A), der den Kreisligisten Bredstedter TSV mit 3:2 aus dem Rennen warf. Die Finalisten der Vorsaison, SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Amrum) und SV Blau-Weiß Löwenstedt (Sylt), sind in der zweiten Runde am Sonntag auf „Insel-Tour“.

IF Tönning – Husumer SV 1:0 (0:0)

Mehr als 160 Zuschauer sahen das Verbandsliga-Duell. Die Gäste waren über weite Strecken spielerisch und läuferisch überlegen, Tönning war erst kurz vor Anpfiff von einem Trainingslager aus Dänemark zurückgekehrt. Die Entscheidung fiel per Eigentor: Einen strammen und mit viel Effet getretenen Eckball von Daniel Dau versuchte Sebastian Steglich zu klären, doch mit dem Knie beförderte er den Ball unhaltbar zum 1:0 ins eigene Netz (84. Minute). „Der ständige Ballbesitz hat uns nichts genützt, wir haben zu einfallslos gespielt. IF hat mit seinen beiden Viererketten taktisch gut gestanden und auf Grund der Mehrzahl an Chancen nicht unverdient gewonnen“, befand Husums Coach Olaf Thede. IF-Coach Andreas Paltian freute sich: „Wir haben hinten sehr gut gestanden und nichts zugelassen.“

Husums Patrick Schaller (li.) klärt gegen Thomas Pahnke. Foto: wsu

TSV Nordstrand – Team Sylt 0:2 (0:1)

Das Team Sylt trat mit einer jungen Mannschaft an, dominierte läuferisch und spielerisch. Einziger Kritikpunkt: Die Insulaner ließen zahlreiche Chancen aus. Ausnhame: Routinier Sascha Scheibe erzielte in der 10. und 82. Minute die Tore zum ungefährdeten Sieg des Kreisliga-Absteigers. „Jetzt freuen wir uns auf das Spiel gegen Blau-Weiß Löwenstedt am Sonntag auf unserer schönen Insel“, sagte Trainer Ralf Westphal.

SG Langenhorn-Enge – Ladelund-Achtrup-Leck 0:2 (0:1)

Die Gäste zeigten gerade im ersten Durchgang eine starke Leistung, hatten die besseren Chancen, aber auch die Platzherren hatten ihre Möglichkeiten, die aber ungenutzt blieben. Finn Kröger traf mit einem Traum-Schlenzer aus 18 Metern genau in den Winkel zum 0:1 (41.). Nach der Pause kontrollierte die SG LAL das Spiel, vergab aber mehrere gute Chancen zur vorzeitigen Entscheidung. Die Gäste machten mit dem 0:2 (82.) nach einem Konter von Finn Kalisch alles klar. Langenhorn-Enges Coach Frank Schollek trauerte den vergeben Möglichkeiten der ersten Halbzeit hinterher, Trainerkollege Dennis Peper freute sich über die gute Vorstellung seines Teams in der frühen Phase der Vorbereitung.

TSV Süderlügum – TSV Hattstedt 1:4 (0:3)

Verbandsliga-Aufsteiger Hattstedt hielt sich in der ersten Runde schadlos und fuhr einen ungefährdeten Erfolg beim Kreisligisten Süderlügum ein. Die Grenzdörfler konnten lediglich in den ersten 25 Minuten mit dem Team von Trainer Sven Heldt Schritt halten. Danach diktierte der TSV Hattstedt das Spielgeschehen und erzielte bereits vor dem Kabinengang die vorentscheidende 3:0-Führung. Im zweiten Durchgang schalteten die Gäste dann einen Gang zurück und verwalteten den Sieg.

Die Tore für Hattstedt erzielten Niklas Ludwig nach einem sehenswerten Alleingang über die linke Seite (21. Minute), Rückkehrer Marco Nagel mit einem wuchtigen Kopfball (28.) und per Strafstoß (44.) sowie der in der zweiten Halbzeit eingewechselte Patrick Spiel (78.) mit einem fulminanten 25-Meter-Fernschuss aus halbrechter Position genau in den Winkel. Den zwischenzeitlichen Treffer zum 1:3 hatte Torjäger Nahne Petersen in der 67. Minute markiert.

Weitere Spiele in der Statistik:
SV Dörpum – Rödemisser SV 4:2 (1:0). Tore: 1:0 (28.) Christoph Volquardsen, 1:1 (52.) Roman Schmakov, 2:1 (60.) Matthies Nicolaisen, 3:1 (64.) Malte Johannsen, 3:2 (83.) Patrick Klimmek, 4:2 (90.) Malte Johannsen.
SG Eiderstedt – TSV Rantrum 5:6 n.E. (0:1, 1:1). Tore: 0:1 (22.) Thies Clausen, 1:1 (75.) Niclas Schlafke. Elfmeter: Sven Schröder, Dennis Witt, Maik Plähn, Niclas Schlafke - Thomas Grabowski, Henning Lorenzen, Helge Flatterich, Thies Clausen, Erion Alla.
TSV St. Peter-Ording – MTV Schwabstedt 1:5 (1:2). Tore: 0:1 (10.) Lars Endler, 0:2 (35.) Michael Hasche, 1:2 (38.) Alessandro Rafalski, 1:3 (57.) Hasche, 1:4 (62.) Dennis Nissen, 1:5 (81.) Hasche.
TSV Drelsdorf A/B – SG Friedrichstadt/Seeth-Drage 2:4 (0:3). Tore: 0:1 (28.) Nico Krylow, 0:2 (30.) Kim Christiansen, 0:3 (35.) Krylow, 1:3 (67., Elfmeter) Benjamin Henningsen, 1:4 (73.) Christiansen, 2:4 (87.) Kevin Hähnchen.
SG Oldenswort-Witzwort – SZ Arlewatt 3:0 n.V. (0:0). Tore: 1:0, 2:0 (95.; 115., Elfmeter) Tim Ruland, 3:0 (120.) Martin Heeckt.
Weitere Ergebnisse der 1. Runde: TSV Goldebek – SV Blau-Weiß Löwenstedt 0:5, SV Schobüll – Bredstedter TSV 3:2, TSV Amrum – FSV Wyk 5:2, TSV DE Viöl – SV Germania Breklum 2:4.
2. Runde (Sonntag, 20. Juli, 15 Uhr): TSV Amrum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (13 Uhr), MTV Schwabstedt – SV Dörpum, Team Sylt – SV Blau-Weiß Löwenstedt, SV Schobüll – SV Germania Breklum, SG Wiedingharde-Emmelsbüll – TSV Hattstedt, SG Friedrichstadt/Seeth-Drage – SG Ladelund-Achtrup-Leck, SG Oldenswort-Witzwort – TSV Rantrum, TSV Stedesand – IF Tönning.

15.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Zwei Spiele heute

Erste Runde im Fußball-Kreispokal am Wochenende
Husum (sh:z) - Wer wird Nachfolger des SV Frisia 03 Risum-Lindholm? Oder schafft es der Fußball-Verbandsligist zum dritten Mal in Folge? Am Wochenende steigt die erste Runde im Kreispokal und im Kreis-Cup für untere Mannschaften. Heute (19 Uhr) werden bereits die ersten beiden Partien angepfiffen. In einem reinen Kreisliga-Duell stehen sich der SVDörpum und der Rödemisser SV gegenüber, der TSV Goldebek (ebenfalls Kreisliga) empfängt den Finalisten der Vorsaison, den Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt, zum Derby. Am Sonnabend (16 Uhr) empfängt die SG Langenhorn-Enge die SG Ladelund-Achtrup-Leck zum Verbandsliga-Duell, die anderen Spiele steigen dann am Sonntag (Ansetzungen siehe „Terminkalender“). Spannung versprechen unter anderem die Partien IF Tönning gegen Husumer SV (15 Uhr) und TSV Süderlügum gegen TSV Hattstedt (16 Uhr).
11.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Verbandsliga-Duelle und ein Insel-Derby

Dörpum (sh:z) - Die erste Runde im nordfriesischen Fußball-Kreispokal ist ausgelost – und hat gleich zahlreiche interessante Spiele parat. Im Mittelpunkt stehen die Verbandsliga-Duelle IF Tönning gegen Husumer SV und SG Langenhorn-Enge gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Reizvoll verspricht auch die Partie des TSV Rantrum gegen die SG Eiderstedt zu werden. Ein Insel-Duell gibt es auch – der TSV Amrum, der nicht am Spielbetrieb, aber am Pokal teilnimmt, trifft auf den FSV Wyk. Die Spiele sind einheitlich für Sonntag, 13. Juli, 15 Uhr angesetzt, Änderungen bei Tag und/oder Uhrzeit sind aber wahrscheinlich. Ein Freilos in der ersten Runde haben der TSV Stedesand, Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die SG Wiedingharde-Emmelsbüll. Die Partien in der ersten Runde des Kreis-Cups für untere Mannschaften sind für den 13. Juli, 13 Uhr, angesetzt.
05.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 16.07.14 Husumer SV Flensburg 08 1:2
16.07.2014 Husumer SV - Flensburg 08 1:2 (0:0)

1:2 gegen 08 - doch Thede lobt sein Team

HUSUM | 1:2 (0:0) verloren - dennoch war Olaf Thede, Trainer der Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV, mit der Vorstellung seines Teams im Testspiel gegen den SH-Ligisten Flensburg 08 sehr zufrieden. »Die Mannschaft war nach dem harten Training relativ platt, hat das aber sehr gut gemacht«, befand Thede. Die Tore für die Gäste erzielten der Ex-Husumer Sebastian Kiesbye (58.) und Lasse Jannsen (85.) Für Husum markierte Jonas Cordts den Anschlusstreffer (88.) in der sehr ansehnlichen Partie, kurz zuvor hatte der Angreifer Pech mit einem Pfostenschuss gehabt. »08 war von den drei SH-Ligisten bisher der Stärkste«, lobte Husums Coach den Gegner.

Nach dem Pokal-Aus bei IF Tönning am vergangenen Sonntag steht am Sonntag (15 Uhr) ein weiterer Test beim Kreisligisten SG Eiderstedt an, gespielt wird im Stadion am Rieper Weg in Tönning. Es folgen zwei weitere Tests, bevor am Sonnabend, 2. August, das erste Punktspiel gegen Stern Flensburg ansteht.

sh:z-Nordfriesland Sport vom 18. Juli 2014 / usc

Nachrichten

08-Fußballer gewinnen auch das dritte Spiel

Husum (sh:z) - Die Liga-Fußballer von Flensburg 08 behalten in der Vorbereitungsphase zur neuen Saison weiter eine weiße Weste. Beim Verbandsligisten Husumer SV feierte das Team von Trainer Torsten Böker einen knappen 2:1 (0:0)-Sieg. Die Tore für die Fördestädter erzielten Sebastian Kiesbye (58.) und Lasse Jannsen (85.). Für Husum konnte Jonas Cordts nur noch den Anschlusstreffer erzielen (88.). Es war der dritte Sieg im dritten Testspiel. In den nächsten beiden Spielen trifft der SH-Ligist im Stadion auf Regionalligisten. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt der VfR Neumünster zum Achtelfinale des Landespokals ins Stadion, am Dienstag wartet der ETSV Weiche zum Lokalderby.
18.07.2014 · Flensburger Tageblatt
Alte Bekannte im Friesenstadion

»Alte Bekannte« zu Besuch im Friesenstadion: Am Mittwoch (19 Uhr) ist Fußball-SH-Ligist Flensburg 08 zu Gast beim Verbandsligisten Husumer SV - und bringt zahlreiche Ex-Stormstädter mit: Gianluca Siefert, Ihab Hathat, Clay Woitschätzke und Sebastian Kiesbye kickten allesamt schon für die Nordfriesen. Ihren Test am vergangenen Wochenende gegen den TV Grundhof gewann 08 3:0, Kiesbye (2) und Siefert erzielten dabei die Tore.

sh:z-Nordfriesland Sport vom 15. Juli 2014

Test 23.07.14 SG Eiderstedt Husumer SV 0:0

Sport in Kürze

Husum (sh:z) - Fußball: Zweiter Anlauf – das am Sonntag ausgefallene Testspiel zwischen der SG Eiderstedt und der Husumer SV findet nun am Mittwoch, 23. Juli, um 19.30 Uhr im Stadion am Rieper Weg in Tönning statt.
22.07.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 26.07.14 Husumer SV MTV Tellingstedt 5:1
26.07.2014 Husumer SV - MTV Tellingstedt 5:1 (2:0)
»Standby-Spieler« Siegfried dreifacher Torschütze

HUSUM | Fußball-Verbandsligist Husumer SV hat sein vorletztes Vorbereitungsspiel 5:1 (2:0) gegen Verbandsliga-Absteiger MTV Tellingstedt gewonnen. Mann des Tages war dabei Jan Siegfried, der auf Heimaturlaub aus Thailand gleich drei Treffer erzielte (39., 49. und 65. Minute). Außerdem waren Neuzugang Mathias Schmitz (87.) und Bosse Wullenweber (43.) für die Mannschaft des neuen Trainers Olaf Thede erfolgreich.

Das letzte Testspiel vor dem Saisonstart bestreiten die Stormstädter am Mittwoch (19.15 Uhr) beim Südwest-Verbandsligisten FC Reher/Puls.

sh:z-Nordfriesland Sport vom 28. Juli 2014 / usc

Test 30.07.14 FC Reher / Puls Husumer SV 4:3
es liegt kein Spielbericht vor
VL006 02.08.14 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 1:0
02.08.2014 Husumer SV - IF Stjernen Flensborg 1:0 (0:0)

Husumer SV startet mit Arbeitssieg gegen Stern

HUSUM | SH-Liga Absteiger Husumer SV ist mit einem Erfolg in die neue Saison der Verbandsliga Nord-West gestartet. Nach 90 Minuten im Friesenstadion stand ein 1:0 (0:0) Arbeitssieg über Stern Flensburg für das Team des neuen Trainers Olaf Thede zu Buche.

Die Gastgeber hätten einen Traumstart erwischen können, als Luca Sander nach zehn Sekunden alleine vor Stern-Torhüter Dany Momsen auftauchte, dieser aber mit einer tollen Parade die frühe Führung der Nordfriesen verhinderte. Danach entwickelte sich eine Partie, in der es nur kleinere Chancen gab, die aber nicht zwingend genug waren.

Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hatte wieder Sander das 1:0 für die Nordfriesen auf dem Fuß, doch erneut fand er in Momsen seinen Meister. Acht Minuten nach dem Wechsel dann aber die Husumer Führung, als Flensburgs Maik Hedtkamp den Ball auf dem harten Boden unglücklich zum 1:0 ins eigene Tor lenkte.

Die Gäste versuchten, den Ausgleich zu erzielen und hatten Mitte des zweiten Durchgangs auch eine große Gelegenheit, doch der eingewechselte Tomasz Brose scheiterte am stark reagierenden HSV-Keeper Momme Reinhold. In der Nachspielzeit hätten die Gastgeber auf 2:0 erhöhen können, doch der eingewechselte Neuzugang Mathias Schmitz traf nur den Pfosten.

Nach der Partie war Coach Olaf Thede zufrieden. »Es ist zwar noch Luft nach oben, aber für das erste Saisonspiel war es okay.«

Aufstellung Husumer SV:

Momme Reinhold - André Witthohn · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Marc Koschenz - Tobias Wetzel · Sebastian Steglich · Daniel Hornburg (80. Patrick Slabik) · Henning Lorenzen · Luca Sander (62. Mathias Schmitz) - Jonas Cordts (85. Benjamin Gielow).

IF Stjernen Flensborg: Dany Momsen - Kim Neumann · Philip Lassen · Niklas Grefe · Sven-Janni von Diczelski (80. Tim Wohnerau) - Kim-Daniel Henningsen · Maik Hedtkamp · Dennis Böhm (62. Tomasz Brose) · Janosch Hass · Jan Robert Sell - Kim Tönder (28. Brian Nielsen).
Zuschauer: 161 zahlende.
Tor: 1:0 Hedtkamp (53., Eigentor).
NordSport / sh:z-Nordfriesland Sport vom 2. August 2014 / jös

0:1 – Maik Hedtkamp trifft ins eigene Tor

Husum (jös) - SH-Liga Absteiger Husumer SV ist mit einem Erfolg in die neue Saison der Fußball-Verbandsliga Nord-West gestartet. Nach 90 Minuten stand ein 1:0 (0:0) Arbeitssieg über Stern Flensburg zu Buche. Nach zehn Sekunden tauchte Luca Sander alleine vor Stern-Torhüter Dany Momsen auf, dieser verhinderte aber mit einer tollen Parade die frühe Führung der Nordfriesen. Fünf Minuten vor dem Pausenpfiff hatte wieder Sander das 1:0 auf dem Fuß, doch erneut fand er in Momsen seinen Meister. Acht Minuten nach dem Wechsel dann aber die Husumer Führung, als Flensburgs Maik Hedtkamp den Ball unglücklich zum 1:0 ins eigene Tor lenkte. Die Gäste hatten Mitte des zweiten Durchgangs eine große Gelegenheit, doch der eingewechselte Tomasz Brose scheiterte am stark reagierenden HSV-Keeper Momme Reinhold. In der Nachspielzeit traf der eingewechselte Husumer Mathias Schmitz den Pfosten.

Husumer SV: Reinhold - Witthohn, Wullenweber, Herpel, Koschenz - Wetzel, Steglich, Hornburg (80. Slabik), Lorenzen, Sander (62. Schmitz) - Cordts (85. Gielow).
Stern Flensburg: Momsen - Neumann, Lassen, Grefe, von Diczelski (80. Wohnerau) - Henningsen, Hedtkamp, Böhm (62. Brose), Hass, Sell - Tönder (28. Nielsen).
Schiedsrichter: Pawel Zabinski (Nordhastedt).
Zuschauer: 161 zahlende.
Tor: 1:0 Hedtkamp (53., Eigentor).

04.08.2014 · Flensburger Tageblatt

Zwei Derbys zum Verbandsliga-Auftakt

Schafflunds Trainer Bernd Boiesen fehlen heute einige Leistungsträger gegen den TSB. Foto: Staudt
Schafflund/Oeversee (jös) - Heute startet die Saison in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Dabei stehen gleich zwei Derbys auf dem Programm. Um 19.15 Uhr kommt es in Schafflund zum Duell der Aufsteiger FSG im Amt Schafflund und TSB Flensburg, bereits um 19 Uhr wird in Oeversee die Partie zwischen FC Tarp-Oeversee – ETSV Weiche II angepfiffen.

Im Duell Vizemeister gegen Meister der Kreisliga muss Schafflunds Trainer Bernd Boiesen auf zehn Spieler verzichten. „Wir haben ein sehr schweres Auftaktprogramm und im ersten Spiel fehlen mir durch Urlaub und aus beruflichen Gründen gleich etliche Leistungsträger. Das ist gegen TSB eigentlich nicht zu kompensieren“, sagt Boiesen und sieht sein Team in der Außenseiterrolle gegen den Titelfavoriten. Doch abschenken wird die FSG das Derby nicht. „Wir müssen das Beste rausholen und über die mannschaftliche Geschlossenheit kommen. Mit unseren kämpferischen Tugenden wollen wir dem TSB Paroli bieten“, sagt der FSG-Coach.

Auch TSB-Trainer „Jockel“ Press ist gespannt. „Darauf haben wir in fünf Wochen Vorbereitung hingearbeitet. Wir gehen mit ganz viel Vorfreude in dieses Spiel“, so Press, der trotz aller Vorschusslorbeeren der Konkurrenz um die knifflige Aufgabe weiß. „Schafflund hat eine sensationelle Rückrunde gespielt und ist verdient aufgestiegen. Unter diesen Voraussetzungen erwarte ich ein richtig gutes Spiel beider Mannschaften“, sagt Press, der sich vom 8:0-Erfolg in der Vorsaison nicht blenden lässt. Fraglich ist der Einsatz der angeschlagenen Lasse Sohrweide, Marcel Hansen und Marvin Treitz.

Auch die Partie FC Tarp-Oeversee – ETSV Weiche II verspricht Spannung pur. Der FC baut auf ein eingespieltes Team mit dem starken Rückkehrer Mirco Jess. Die Eisenbahner zählen nach der Vizemeisterschaft und durch die Möglichkeit, Regionalliga-Spieler einzusetzen, als zweiter großer Aufstiegsfavorit.

Auch auf die drei weiteren drei Teams des KFV Flensburg warten interessante Spiele. Am Sonnabend (14 Uhr) empfängt Nordmark Satrup den Traditionsverein Schleswig 06, zeitgleich muss Stern Flensburg, das in der Vorsaison gerade noch den Absturz in die Kreisliga vermieden hat, zum SH-Liga Absteiger Husumer SV. Um 16 Uhr erwartet „Nachrücker“ und Aufsteiger TV Grundhof auf der heimischen Anlage in Streichmühle, das letztjährige Spitzenteam TSV Friedrichsberg-Busdorf.
01.08.2014 · Flensburger Tageblatt
VL067 06.08.14 Heider SV II Husumer SV 0:5
06.08.2014 Heider SV II - Husumer SV 0:5 (0:2)

Husum gewinnt verdient mit 5:0 beim Heider SV II

HEIDE | Mit einem 5:0 (2:0)-Auswärtssieg beim Heider SV II schob sich die Husumer SV auf den zweiten Rang der Fußball-Verbandsliga Nord-West. »Ein zu jeder Zeit verdienter Sieg, auch wenn wir besser spielen können«, zeigte sich Husums Trainer Olaf Thede zufrieden. Die Nordfriesen gingen bereits nach 30 Sekunden durch Jonas Cordts in Führung. Der Führungstreffer gab den Stormstädtern jedoch keine Sicherheit: Sie agierten fahrig. Ein sehenswerter Fernschuss in den Winkel von Sebastian Steglich brachte dennoch das 0:2 (29.). Von da an agierten der SH-Liga-Absteiger souverän und baute die Führung durch den überragenden Cordts aus (75.). De 19-Jährige bereitete auch die Treffer von Tobias Wetzel (82.) und Marc Koschenz (89.) zum 0:5-Endstand vor.

Aufstellung Husumer SV:

Chris Bielinski - Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn (46. Patrick Schaller) · Tobias Wetzel - Mathias Schmitz · Henning Lorenzen (80. Patrick Slabik) · Sebastian Steglich · Marc Koschenz · Benjamin Gielow (49. Luca Sander) - Jonas Cordts.

Tore: 0:1 (1.), 0:3 (75.) Cordts · 0:2 (29.) Steglich · 0:4 (82.) Wetzel · 0:5 (89.) Koschenz.
NordSport / sh:z-Nordfriesland Sport vom 8. August 2014 / gho

In Tönning steigt das nächste Derby

Fußball-Verbandsliga: Tabellenzweiter SG Langenhorn-Enge zu Gast bei IF / Erste Heimspiele für Ladelund-Achtrup-Leck und den SV Frisia
Tor für Langenhorn-Enge: Arne Jessen (am Boden) hat LAL-Keeper Jan Mathiesen überwunden. Für Jessen und sein Team geht es heute nach Tönning, Mathiesen&Co. empfangen den TV Grundhof. Foto: pustal
Husum (usc) - Englische Woche, erster Teil. Gestern (die Partie Stern Flensburg gegen den TSV Hattstedt war bei Redaktionsschluss noch nicht beendet) und heute steht bereits der zweite Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West an. Und auch in der Kreisliga findet nach dem „Frühstart“ des FSV Wyk gegen Bredstedt (0:1) heute eine Partie statt.

Vielleicht ist etwas früh, zu diesem Zeitpunkt von einem Top-Spiel zu sprechen, doch die Partie des ETSV Weiche Flensburg II gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt am Mittwoch um 19 Uhr verspricht auf jeden Fall beste Unterhaltung. Weiche unterstrich seine Ambitionen mit einem 7:3 beim FC Tarp-Oeversee eindrucksvoll – und die Löwen ließen sich vom frühen 0:1 gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm nicht schocken, drehten die Partie dank Treffern der Tor-Garanten Jannik Fust und Sven Nielsen zum 2:1 gegen das Team von Bodo Schmidt.

Für Olaf Thede, den neuen Trainer der Husumer SV, steht heute eine Reise in die eigene Vergangenheit an. Es geht nach Heide – dort, wo Thede jahrelang spielte und trainierte. Um 19 Uhr beginnt die Partie beim Neuling Heider SV II. Husum gewann zum Einstand 1:0 gegen Stern Flensburg, auch die Dithmarscher gestalteten ihre Liga-Premiere erfolgreich und gewannen beim Kreisrivalen BSC Brunsbüttel 2:1. Schmeichelhaft zwar, nach einem Torwartfehler – aber für den Neuling zählen nur die Punkte.

Hätte Weiches Zweite in Oeversee nicht so viele Tore geschossen, wäre die SG Langenhorn-Enge Tabellenführer nach dem ersten Spieltag gewesen. Doch das dürfte Trainer Frank Schollek herzlich egal gewesen sein – ihn freute die Kaltschnäuzigkeit und Effektivität seines Teams beim 5:1 gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Am Mittwoch (19 Uhr) geht es nun zu IF Tönning.

Die Eiderstedter spielten beim 0:2 in Hattstedt gewiss nicht schlecht, erzielten aber eben keine Tore. Das soll sich für Andreas Paltians Team im ersten Heimspiel ändern.

Vier „Geschlagene“ des ersten Wochenendes treffen sich in Leck und Lindholm. Um 19 Uhr wird im Nordfrieslandstadion die Partie der SG Ladelund-Achtrup-Leck gegen den TV Grundhof angepfiffen. Die SG muss das 1:5 in Enge verarbeiten, der TVG (der Ex-Club von Trainer Dennis Peper) verlor zwar 2:3 gegen Friedrichsberg, konnte sich aber immerhin freuen, den Gegner nach 0:3-Rückstand noch ins Wackeln gebracht zu haben.

Um 19.30 Uhr empfängt der SV Frisia 03 den BSC Brunsbüttel. Frisia verkaufte sich in Löwenstedt trotz der Niederlage gut, Brunsbüttel gegen Heide eher nicht.

In der Kreisliga empfängt heute um 19 Uhr das SZ Arlewatt die zweite Mannschaft des SVBW Löwenstedt.
06.08.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL027 09.08.14 IF Tönning Husumer SV 0:2
09.08.2014 IF Tönning - Husumer SV 0:2 (0:0)
Husums Kapitän Christian Herpel (li.) setzt dem Tönninger Maurice Reiners nach. Foto: Schuster

Mit Geduld zum Erfolg

Husumer SV gewinnt Nachbarschaftsduell bei IF Tönning mit 2:0

Bauchlandung: Husums Keeper Momme Reinhold ist schon ausgespielt, aber der Tönninger David Fabritius kann die Chance nicht nutzen. Foto: schuster

TÖNNING | In der Verbandsliga Nord-West setzte sich die Husumer SV im Nordfrieslandduell bei IF Tönning mit 2:0 (0:0) durch und bleibt weiterhin ohne Punktverlust und Gegentor.

»Wir haben gegen zwei gut organisierte Viererketten gespielt, sind aber geduldig geblieben und haben letztendlich verdient gewonnen«, bilanzierte HSV-Trainer Olaf Thede. IF-Coach Andreas Paltian sah ebenfalls eine couragierte Leistung seines Teams: »Wir haben lange gut dagegen gehalten - ein Unentschieden wäre für uns gut möglich gewesen.«

Die rund 120 Zuschauer sahen in der ersten Halbzeit eine feldüberlegene Husumer Mannschaft. Die Heimelf verschob jedoch geschickt und machte so die Räume in der eigenen Hälfte extrem eng. Die Stormstädter kamen deshalb nicht zwingend vor das Tor von Florian Cornils.

Im zweiten Durchgang hatte die Thede-Elf mehr Spielanteile, große Chancen blieben jedoch weiterhin Mangelware. In der 72. Minute hatte IF-Offensivmann Gramos Selmani per Kopf die bis dato größte Möglichkeit des Spiels. Eine Minute später erzielte Sebastian Steglich mit einem unhaltbaren 18-Meter-Schuss in den Winkel den Husumer Führungstreffer. Die Gastgeber drängten auf den Ausgleich, aber auf der Gegenseite nutzte Benjamin Gielow einen Patzer von IF-Torhüter Cornils zum entscheidenden 0:2 (76.).

IF Tönning::

Florian Cornils - Sascha Clasen · Hendrik Seebrandt · Sven Pusamßies · Thomas Pahnke - Henning Völz · Gonne Hahnke - Gramos Selmani · Maurice Reiners · Daniel Dau - David Fabritius (78. Björn Suckow).

Husumer SV:

Momme Reinhold - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn ·Tobias Wetzel - Mathias Schmitz (85. Patrick Schaller) · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Marc Koschenz · Sebastian Steglich - Luca Sander (82. Patrick Slabik).

Zuschauer: 120.
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst).
Tore: 0:1 (73.) Sebastian Steglich, 0:2 (76.) Benjamin Gielow.
Beste Spieler: Pahnke, Seebrandt/Wullenweber, Herpel. .
NordSport / sh:z-Nordfriesland Sport vom 11. August 2014 / gho

Husumer SV will die Pokal-Revanche

Fußball-Programm am Wochenende: ETSV Weiche erstmals mit einem Heimspiel am Sonntag / Nordfriesland-Duelle in Tönning und Langenhorn
Steffen Mohn (links) und der TSV Hattstedt müssen sich heute im Derby bei der SG Langenhorn-Enge beweisen. Foto: jös
Husum (joh/usc) - Regionalliga: Die Bilanz spricht eindeutig für den ETSV Weiche. Die Flensburger holten im Landesderby gegen den VfR Neumünster in den vergangenen acht Pflichtspielen fünf Siege und drei Unentschieden. Aber in der neuen Saison der Fußball-Regionalliga warten die ambitionierten Flensburger noch auf das erste Tor und den ersten Erfolg. Die als Abstiegskandidat gehandelten Gäste liegen hingegen nach dem 2:0-Heimerfolg gegen den VfB Oldenburg voll im Soll. Gespielt wird erstmals am Sonntag (14 Uhr). Der ETSV Weiche will testen, ob dann mehr Zuschauer ins Manfred-Werner-Stadion kommen.

Auf das Landesduell freuen sich die Flensburger. Die Derbys gegen Neumünster, Pokalspiele gegen Holstein Kiel und die Vergleiche gegen Traditionsmannschaften wie Meppen oder Oldenburg seien immer etwas Besonderes, betont Daniel Jurgeleit. „Das ist kein Fußball-Alltag. Da sind die Spieler noch etwas mehr motiviert.“ Das ist auch wichtig, denn nach 0:0 und 0:1 muss jetzt ein Dreier her.

Verbandsliga: Keine Atempause, es geht weiter mit den Nordfriesland-Duellen zu Saisonbeginn. Am Wochenende sind es zwei. Die SG Langenhorn-Enge erwartet am Sonnabend (15 Uhr) den TSV Hattstedt, der mit einem Sieg und einem Unentschieden gut in die Saison gestartet war – und bis Mittwoch Abend sogar kurzzeitig Tabellenführer war.

IF Tönning trifft am Sonnabend (15.30 Uhr) auf SH-Liga-Absteiger Husumer SV. Da war doch was? Richtig – in der ersten Runde des Kreispokals besiegelte ein Eigentor von Sebastian Steglich sechs Minuten vor Schluss das Ausscheiden der Stormstädter. Die Mannschaft von Olaf Thede ist mit zwei Siegen und ohne Gegentor optimal in die Saison gestartet, obwohl der neue Trainer der Meinung ist, dass noch mehr geht.

Nicht so gut lief es bislang für Dennis Peper und die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Zwei Niederlagen, 1:6 Tore – es ist Zeit für eine Wende. Am Sonnabend (16 Uhr) kommt mit dem TSV Friedrichsberg-Busdorf allerdings eine Mannschaft ins Nordfrieslandstadion, die ihre ersten beiden Spiele (beim TV Grundhof und gegen Schafflund) erfolgreich gestaltet hat.

Der FC Tarp-Oeversee hat bislang erst einen Punkt geholt, hat mit dem ETSV Weiche Flensburg II und Schleswig 06 allerdings auch zwei „Hochkaräter“ vor der Brust gehabt. Die Mannschaft von Trainer „Jimmy“ Klimmeck stellt sich am Sonntag (15 Uhr) im Niko-Nissen-Stadion beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm vor. Das Schmidt-Team ist nach dem 2:0 gegen Brunsbüttel (beide Tore von Jannik Drews) wieder in der Spur, will am Sonntag den zweiten Heimsieg nachlegen.

Gegen Frisia gewonnen, beim ETSV Weiche II unglücklich (Elfmeter nicht gegeben) verloren – angesichts der ersten Gegner können Bernd Hansen und der SV Blau-Weiß Löwenstedt mit dem Saisonauftakt eigentlich ganz zufrieden sein. Am Sonntag (15 Uhr) geht’s zu Aufsteiger Heider SV II, der in Brunsbüttel gewann, aber beim 0:5 gegen Husum reichlich Lehrgeld zahlen musste.

Kreisliga: Zwei Spiele sind gespielt, beide Male hatten die Auswärtsmannschaften (Bredstedter TSV und BW Löwenstedt II) die Nase vorn. Der erste komplette Spieltag begann am Freitag mit zwei Partien (bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), am Sonnabend (15.30 Uhr) gibt es schon die erste Partie mit dem Etikett „Spitzenspiel“ – Verbandsliga-Absteiger TSV Rantrum empfängt Vizemeister Bredstedter TSV.

Die Neulinge TSV Stedesand (gestern Abend bei der SG Eiderstedt) und der SV Germania Breklum (am Sonntag um 15 Uhr gegen die SG Oldenswort-Witzwort) sind bestrebt, ihre Drei-Punkte-Hypothek so schnell wie möglich zu tilgen.
11.08.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL033 13.08.14 Husumer SV SG Langenhorn / Enge 2:1
13.08.2014 Husumer SV - SG Langenhorn/Enge-Sande 2:1 (1:1)
Zweikampf zwischen dem Husumer Luca Sander (re.) und Jonas Jensen von der SG Langenhorn-Enge. Foto: Brigitte Petersen

Husum weiter ungeschlagen

Fußball-Verbandsliga: Stormstädter schlagen die SG Langenhorn-Enge mit 2:1 / Schwache erste Hälfte der Gastgeber

HUSUM | Die Husumer Sportvereinigung bleibt auch nach dem vierten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-West ungeschlagen und auf der Erfolgsspur. Mit 2:1 (1:1) besiegten die Stormstädter am Mittwochabend nach einer keineswegs überzeugenden ersten Halbzeit die SG Langenhorn-Enge. »Da war heute mehr drin für uns, denn Husum war gerade vor der Pause sehr nachlässig. Die Jungs haben sich sehr bemüht ud gekämpft. Am Ende hat uns aber ein Tor gefehlt«, war der Sieg der Gastgeber auch für SG-Trainer Frank Schollek dann doch verdient. Das sah auch Olaf Thede so, wenn er auch nicht immer mit dem Spiel seiner Mannschaft zufrieden war. »Vier Spiele und zwölf Punkte, mehr geht nicht. Aber wir haben heute keine gute Leistung gezeigt. Gerade in der ersten Halbzeit war die SG bissiger und stärker in den Zweikämpfen«, attestierte der Husumer Trainer den Gästen großen Einsatz.

Kurios waren für Thede gleich eine ganze Reihe von Schiedsrichter-Entscheidungen. So sah sein Stürmer Jonas Cordts in der 86. Minute seine zweite gelbe Karte im Spiel, durfte aber zunächst weiterspielen. Das kam Smajil Kurtovic wohl irgendwie komisch vor. Der Schiedsrichter sprach dann mit einem seiner Assistenten, ließ das Spiel weiterlaufen, sprach dann mit seinem zweiten Assistenten und zeigte Cordts erst in der Nachspielzeit folgerichtig die Rote Karte. »Das war so unübersichtlich, ich weiß jetzt gar nicht, ob es Rot oder Gelbrot war. Das muss ich jetzt erst einmal sacken lassen, was ich heute an nicht nachvollziehbaren Entscheidungen gesehen habe«, sagte Olaf Thede nach dem Abpfiff. Dazu zählte er auch einen nicht gegebenen Handelfmeter (80.) für sein Team.

Aber es wurde auch Fußball gespielt. Husum hatte einen guten Start, Henning Lorenzen nutzte eine Unsicherheit der SG-Abwehr zum 1:0 (13.). Danach kamen die Gäste aber immer besser ins Spiel, waren bissger und erfolgreicher in den Zweikämpfen. Nach einer Ecke von Lasse Körting köpfte Steffen Petersen wuchtig zum 1:1 (22.) ein. Die Platzherren agierten jetzt nachlässig in der Abwehr, aber die SG konnte das nicht nutzen. Frei vor dem leeren Tor wurde der Schuss von Lutz Christiansen (39.) noch von einem Abwehrbein geblockt.

Nach der Pause wurde Husum stärker, ließ nun Ball und Gegner laufen und spielte seine Überlegenheit aus. Sebastian Steglich (59.) scheiterte noch allein vor Florian Thode, aber wenig später sorgte Tobias Wetzel mit einem strammen 20-Meter-Schuss in den Winkel für das 2:1 (63.). Die Gastgeber ließen danach weitere gute Chancen ungenutzt, brachten den Sieg aber sicher über die Zeit.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn · Tobias Wetzel - Henning Lorenzen · Daniel Hornburg (46. Mathias Schmitz) · Marc Koschenz · Sebastian Steglich - Luca Sander (46. Benjamin Gielow) · Jonas Cordts.

SG Langenhorn-Enge:

Florian Thode - Christian Asmussen · Lutz Christiansen · Dennis Petersen · Jakob Spreckelsen - Andre Friedrichsen · Jonas Jensen · Lasse Körting · Tim Friedrichsen (12. Alexander Otto) · Steffen Petersen - Jonas Jessen.

Zuschauer: 130.
Schiedsrichter: Kurtovic (Flensburg).
Tore: 1:0 (13.) Henning Lorenzen · 1:1 (22.) Steffen Petersen · 2:1 (63.) Tobias Wetzel.
Beste Spieler: Tobias Wetzel · Marc Koschenz · Henning Lorenzen / Christian Asmussen · Andre Friedrichsen
Gelbrote Karte: Jonas Cordts erhielt in der 38. und 86. Minute jeweils eine gelbe Karte. Erst in der Nachspielzeit (90. +1) wurde dies dem Schiedsrichter Smajil Kurtovic bewusst und Cordts sah folgerichtig noch die Rote Karte.
sh:z-Nordfriesland Sport vom 15. August 2014 / pu
Fußball-Vorschau

Verbandsliga-Derbys und ein erster Spielausfall

Husum (usc) - 3, 6, 7, 8, 9, 11, 16 – das sind nicht die Lottozahlen, sondern die aktuellen Platzierungen der nordfriesischen Mannschaften in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Der BSC Brunsbüttel hat sechs Punkte (wegen fehlender Schiedsrichter) abgezogen bekommen und ist mit minus drei Punkten auf den letzten Tabellenplatz abgestürzt.

Am Mittwoch steht bereits der vierte Spieltag an und wieder gibt es zwei nordfriesische Duelle. Die Husumer SV, mit 7:0 Punkten und drei Siegen optimal gestartet, empfängt um 19 Uhr die SG Langenhorn-Enge, die nach ihrem Auftaktsieg gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck zuletzt zwei Mal verlor.

Drei Partien, 2:10 Tore – bei Ladelund-Achtrup-Leck läuft es noch nicht rund. Die Mannschaft von Dennis Peper hofft auf die Trendwende, um 19 Uhr geht’s zum starken Neuling TSVHattstedt, der mit zwei Erfolgen und einem Unentschieden gut gestartet ist.

In der vergangenen Spielzeit waren es 40 Treffer, in drei Partien hat Torjäger Sven Nielsen vom SV Blau-Weiß Löwenstedt schon wieder vier Mal getroffen. Gelegenheit, die Bilanz aufzubessern, besteht um 19 Uhr auf dem heimischen Au-Wiesen-Platz gegen Stern Flensburg, bislang noch sieglos.

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit „Kurzarbeiter“ Salam Halawani (ebenfalls vier Tore) gastiert ebenfalls um 19 Uhr beim TSV Nordmark Satrup. Die Angeliter ließen zuletzt mit einem 1:1 beim hoch eingeschätzen ETSV Weiche Flensburg II aufhorchen.

IF Tönning muss zum BSC Brunsbüttel, derzeit mit minus drei Punkten notiert – die Dithmarscher werden alles daran setzen, ihre Bilanz aufzubessern.

Und das Spitzenspiel der zweiten englischen Woche steigt in Schleswig, wo Tabellenführer TSV Friedrichsberg (11:3 Tore, neun Punkte) auf den TSB Flensburg (10:2/9) trifft.

Heute gibt es fünf Spiele in der Fußball-Kreisliga. Spannung versprechen unter anderem das Derby der SG Oldenswort-Witzwort gegen die SG Eiderstedt (19 Uhr) und der zweite Heimauftritt des TSV Rantrum gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll (19.15 Uhr). Die für gestern angesetzte Partie des SV Blau-Weiß Löwenstedt II gegen den TSV Süderlügum fiel den starken Regenfällen zum Opfer.
13.08.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL043 16.08.14 TSV Hattstedt Husumer SV 0:2
16.08.2014 TSV Hattstedt - Husumer SV 0:2 (0:0)

Husum bleibt geduldig

Husum gab mit dem Anpfiff den Ton an, hatte in den ersten 30 Minuten auch gleich eine sehr gute Möglichkeit. Der TSV aber hielt mit seiner jungen und spürbar nervösen Truppe kampfstark dagegen. »Wir hatten hier mehr als 300 Zuschauer. Das hat man der Mannschaft angemerkt«, verdeutlicht TSV-Obmann Peter Wendt. Kurz vor dem Wechsel hätte Hattstedt den Spielverlauf nach einer Ecke fast auf den Kopf gestellt, es blieb aber beim Pausentee mit Remis.

Mit Wiederanpfiff gestaltete Hattstedt das Geschehen dann etwas ausgeglichener. »Husum war zwar weiter überlegen, wir aber haben unsere Nadelstiche gesetzt.«

Dass Benjamin Gielow per Abstauber dann noch zum 0:2 traf, änderte nichts an einem guten Auftritt der Gastgeber.
www.sportplatz.sh / Philip Hentschel am 16.08.2014
Hattstedts Keeper André Albertsen steht bereit, um dem Kopfball von Husums Luca Sander abzuwehren. Foto: Heike Klein

Husumer SV mit Geduld zum 2:0-Sieg

SH-Liga-Absteiger nach dem Erfolg beim Neuling TSV Hattstedt weiterhin Zweiter

HATTSTEDT | Die Husumer SV behält in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nach dem 2:0 (0:0)-Auswärtssieg beim Neuling TSV Hattstedt ihre »weiße Weste« und rangiert weiterhin auf dem zweiten Tabellenrang.

»Wir haben heute eine konzentrierte Leistung geboten und verdient gewonnen. Aufgrund der defensiven Hattstedter Spielweise war aber Geduld gefragt«, konstatierte Husums Coach Olaf Thede. Sven Heldt, der nach der ersten Saisonniederlage mit seinem Team weiterhin einen guten achten Platz belegt, stimmte seinem Kollegen zu: »Der Sieg für Husum ist gerechtfertigt. Gegen so ein Topteam muss man die wenigen Chancen, die man bekommt, nutzen.«

Der SH-Liga-Absteiger hatte über die gesamte Spieldauer mehr Ballbesitz und bestimmte das Geschehen, der Aufsteiger stand tief und lauerte auf Konter. In einer chancenarmen ersten Halbzeit hatte Henning Lorenzen, der beste Mann des Spiels, mit einem Distanzschuss die erste Möglichkeit (18.) für die Stormstädter. Auf der Gegenseite setzte Innenverteidiger Dennis Schulte einen Kopfstoß knapp über das Tor (22.), und kurz vor der Pause verpasste der ehemalige Husumer einen Eckstoß, der durch den »Fünfer« segelt, ebenfalls nur knapp (44.).

Nach dem Seitenwechsel verhinderte ein Missverständnis zwischen Niklas Ludwig und Sturmspitze Stefan Nommensen im Husumer Strafraum eine Großchance (48.). Die 350 Zuschauer sahen sechs Minuten später HSV-Abwehrspieler Bosse Wullenweber bei einem Eckstoß hochsteigen und mit einem präzisen Kopfball zum 0:1 einköpfen. In der 67. Minute entschärfte Gäste-Keeper Chris Bielinski einen Freistoß von Nommensen mit einer Glanzparade, ehe Neuzugang Benjamin Gielow nach einer Standardsituation das 0:2 erzielte (72.). Die Partie war entschieden, der eingewechselt Luca Sander hätte noch erhöhen können (76.).

TSV Hattstedt:

Andre Albertsen - Jannik Reichenberg · Marco Nagel · Dennis Schulte · Oleg Beiser - Josch-Friedrich Jensen (68. Jasper Hansen) · Niklas Ludwig · Niklas Dirks (80. Dominik Mohn) · Jan Dirks - Dennis Thomsen - Stefan Nommensen.

Husumer SV:

Chris Bielinski - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn (78. Patrick Schaller) · Tobias Wetzel - Henning Lorenzen · Daniel Hornburg (46. Luca Sander) · Marc Koschenz · Sebastian Steglich - Benjamin Gielow · Mathias Schmitz (86. Michael Petersen).

Zuschauer: 350
Schiedsrichter: Oliver Günther (FC Geest).
Tore: 0:1 (54.) Bosse Wullenweber · 0:2 (72.) Benjamin Gielow.
Beste Spieler: Dennis Schulte / Henning Lorenzen · Chris Bieliniski
sh:z-Nordfriesland Sport vom 18. August 2014 / gho

In den Kreisderbys sind die Rollen klar verteilt

Husum (hwk) - Aufatmen bei den Clubs der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Der Auftakt mit zwei „englischen Wochen“ ist überstanden. Ab jetzt geht die Spielzeit im normalen Rhythmus weiter. An diesem Wochenende heißt es aber noch einmal Ärmel aufkrempeln, alles aus sich herausholen, um drei Punkte zu machen, bevor es einige Tage zum Luftholen gibt. Im Mittelpunkt des fünften Spieltages stehen aus nordfriesischer Sicht dabei zwei Kreisduelle, in denen die Rollen klar verteilt sind. IF Tönning erwartet den Tabellenvierten BW Löwenstedt (Sbd. 15.30 Uhr) und Aufsteiger TSV Hattstedt den SH-Liga-Absteiger und Tabellenzweiten Husumer SV (Sbd. 16 Uhr).

Der Neuling aus Hattstedt hat sich zum Verbandsliga-Auftakt mehr als achtbar geschlagen, liegt mit 8:5 Toren und acht Punkten auf einem nie für möglich gehaltenen achten Tabellenplatz. Dennoch ist der TSV gegen die Husumer SV klarer Außenseiter. Die Kicker aus der Stormstadt haben bislang eine „weiße Weste“ und in vier Spielen lediglich ein Gegentor kassiert. Diese Serie wollen Trainer Olaf Thede und sein Team ausbauen, um Spitzenreiter TSB auf den Fersen zu bleiben.

IF Tönning befindet sich im Heimspiel gegen BW Löwenstedt ebenfalls in der Außenseiterrolle. Vor allem in der Offensive hatten die Tönninger bislang ihre Probleme, es haperte in der Chancenverwertung. Vier Tore in vier Spielen sagen alles. Dagegen strahlt die „Löwen“-Offensive große Torgefahr aus. Mit zwölf Treffern stellen die Gäste den zweitbesten Angriff der Liga. Die Tönninger Defensive kann sich also auf einiges gefasst machen.

Vor einer unlösbaren Aufgabe scheint die SG LAL im Heimspiel gegen Spitzenreiter TSB Flensburg zu stehen. Bei der SG lief es bislang überhaupt nicht. Nur ein Punkt aus vier Spielen und zuletzt in Hattstedt eine 2:0-Führung verspielt: Da fällt es schwer an einen Erfolg gegen den Spitzenreiter zu glauben.

Drei Punkte fest eingeplant hat dagegen der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen Aufsteiger FSG im Amt Schafflund (So. 15 Uhr). Der Neuling zahlte bisher Lehrgeld, wartet auf das erste Erfolgserlebnis und kassierte schon 16 Gegentore.

Noch schlechter als Schafflund steht nur der BSC Brunsbüttel da – allerdings wegen Punktabzugs, weil der Club zu wenig Schiedsrichter hat. Deshalb sollte sich die SG Langenhorn-Enge davor hüten, den Gegner im Heimspiel (So. 14 Uhr) lediglich nach dessen Tabellenstand zu bewerten.
16.08.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL051 23.08.14 Husumer SV SG Ladelund/Achtrup/Leck 3:2
23.08.2014 Husumer SV -
SG Ladelund-Achtrup-Leck
3:2 (1:1)
Husums Neuzugang Mathias Schmitz (rechts) gewinnt den Zweikampf gegen Tim Ingwersen. Foto: Brigitte Petersen
Schlenzer: Husums Marc Koschenz (re.), der von seinem Gegenspieler Finn Kröger nicht entscheidend attackiert wird, setzt mit viel Effet zum Torschuss an. Foto: Brigitte Petersen

Spiel in der Schlussphase gedreht

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV gewinnt mit zwei späten Toren das Derby gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck 3:2

HUSUM | Die Husumer SV kam in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) zu einem am Ende glücklichen 3:2 (1:1) Derbysieg. »Natürlich bin ich froh, dass wir das Spiel noch gedreht und gewonnen haben. Aber wir können das noch viel besser. Ladelund-Achtrup-Leck hätte aufgrund seines Engagements aber einen Punkt verdient gehabt«, so die faire Analyse von Husums Trainer Olaf Thede. Der SH-Liga-Absteiger gewann damit bereits die sechste Partie in Folge.

Dabei erwischten die Stormstädter einen Blitzstart und gingen nach nicht einmal 60 Sekunden in Führung, als Tobias Wetzel den Ball gefühlvoll in den Winkel schlenzte. Danach versäumten die Gastgeber es, ihre Vielzahl an Tormöglichkeiten zu nutzen. So scheiterten Jonas Cordts, Mathias Schmitz und Sebastian Steglich am starken SG-Torhüter Jan Mathiesen.

Der »Chancenwucher« rächte sich nach einer knappen halben Stunde, als die Gäste den Ball im Mittelfeld eroberten und den Angriff mit dem Ausgleich von Finn Kröger abschlossen. Im zweiten Durchgang entwickelte sich eine kämpferische Partie, bei der die von Trainer Dennis Peper taktisch glänzend eingestellten Gäste in der 67. Minute in Führung gingen: Eine Flanke von der linken Seite nahm Finn Kalisch schön mit und schoss zum 1:2 ein.

In den letzten zehn Minuten erhöhten die Gastgeber den Druck und stellten den kopfballstarken Innenverteidiger Bosse Wullenweber mit ins Zentrum, was sich auch prompt auswirkte. So kam Marc Koschenz zum Abschluss und schob den Ball zum Ausgleich ins linke Eck (82.).

Fünf Minuten vor Abpfiff kamen die Husumer dann sogar zum »Lucky Punch«, als Luca Sander im SG-Strafraum per Abstauber zum 3:2-Siegtreffer einschoss. Zuvor war der ehemalige Lecker Marc Koschenz noch an Mathiesen gescheitert.

Husumer SV:

Chris Bielinski - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn (46. Patrick Schaller) · Tobias Wetzel - Henning Lorenzen · Mathias Schmitz (90. Daniel Hornburg) · Marc Koschenz · Sebastian Steglich - Benjamin Gielow (46. Luca Saner) · Jonas Cordts.

SG Ladelund-Achtrup-Leck:

Jan Mathiesen - Merlin Kalisch (46. Mathias Jensen) · Jörg-Uwe Thomsen · Jonas Mallasch · Fabian Wessel (67. Tade Christiansen) - Thorsten Hansen · Dan Eskild Ingwersen · Bastian Christiansen · Finn Kalisch - Finn Kröger · Tim Ingwersen.

Zuschauer: 128
Schiedsrichter: Andreas Dierks (Horst).
Tore: 1:0 Tobias Wetzel (1.) · 1:1 Finn Kröger (29.) · 1:2 Finn Kalisch (67.) · 2:2 Marc Koschenz (82.) · 3.2 Luca Sander (85.)
Beste Spieler: Tobias Wetzel / Jan Mathiesen
sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 25. August 2014 / jös

Husumer SV gewinnt sechste Partie in Folge

Husum (jös) - Die Husumer SV kam in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) zu einem am Ende glücklichen 3:2 (1:1) Derbysieg. „Natürlich bin ich froh, dass wir das Spiel noch gedreht und gewonnen haben. Aber wir können das noch viel besser. Ladelund-Achtrup-Leck hätte aufgrund seines Engagements aber einen Punkt verdient gehabt“, so die Analyse von Husums Trainer Olaf Thede. Der SH-Liga-Absteiger gewann damt bereits die sechste Partie in Folge. Bis zur 82. Minute war die Partie ausgeglichen , es stand 2:2. Fünf Minuten vor dem Abpfiff kamen die Husumer dann zum „Lucky Punch“, als Luca Sander im SG-Strafraum per Abstauber zum 3:2-Siegtreffer einschoss.

Husumer SV: Reinhold - Witthohn (46. Schaller), Wullenweber, Herpel, Koschenz - Wetzel, Steglich, Lorenzen, Schmitz (90. Hornburg) - Cordts, Gielow (46. Sander).
SG Ladelund-Achtrup-Leck: Mathiesen - Merlin Kalisch (46. Jensen), Thomsen, Mallasch, Wessel (67. Christensen) - Hansen, Dan Ingwersen, Christiansen, Finn Kalisch - Kröger, Tim Ingwersen.
Schiedsrichter: Andreas Dierks (Horst).
Tore: 1:0 Wetzel (1.), 1:1 Kröger (29.), 1.2 Finn Kalisch (67.), 2:2 Koschenz (82.), 3:2 Sander (85.).

25.08.2014 · Schlei Bote

TSV Goldebek tritt zum Spitzenspiel in Garding an

Luca Sander (rechts) empfängt mit der Husumer SV die SG Ladelund-Achtrup-Leck, Gonne Hahnke gastiert mit IF Tönning beim FC Tarp-Oeversee. Foto: wsu
Husum (usc) - Die Wetteraussichten sind so „naja“, aber es verspricht dennoch wieder spannend zu werden auf Nordfrieslands Fußballplätzen am letzten Ferien-Wochenende. Natürlich müssen die Fans auch diesmal nicht auf NF-Duelle verzichten, zwei stehen in der Verbandsliga zur Auswahl: Die Übersicht:

Verbandsliga: Fünf Spiele, fünf Siege, erst ein Gegentor – es läuft gut bei der neu formierten Mannschaft der Husumer SV. Das kann man von der SG Ladelund-Achtrup-Leck, die am Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion gastiert, nicht behaupten – erst einen Punkt hat das Team von Dennis Peper in fünf Partien gesammelt. Gegen die Favoritenrolle können sich die Schützlinge von Olaf Thede nicht wehren.

Derby Nummer zwei steigt am Sonntag (14.30 Uhr) auf dem Au-Wiesen-Platz, wenn Blau-Weiß Löwenstedt die SG Langenhorn-Enge begrüßt. Mit zehn Zählern gehören die „Löwen“ noch zur erweiterten Spitzengruppe, Frank Scholleks Team hat sich mit sechs Punkten im Tabellenmittelfeld eingereiht.

Auf Auswärts-Punkte hoffen sowohl der SV Frisia 03 Risum-Lindholm (am Sonnabend, 15 Uhr, beim TV Grundhof) als auch der starke Aufsteiger TSV Hattstedt, der seine Visitenkarte am Sonnabend um 15 Uhr beim Tabellenletzten BSC Brunsbüttel abgibt. Nichts gegen etwas Zählbares einzuwenden hätte auch IF Tönning – die Mannschaft von Andreas Paltian spielt beim FC Tarp-Oeversee (Anpfiff ebenfalls am Sonnabend um 15 Uhr).

Kreisliga: Dass die SG Eiderstedt oben mitspielt (Tabellenführer), war zu erwarten, doch das gute Abschneiden des TSV Goldebek (Fünfter/noch ohne Niederlage) überrascht. Und so verdient das Duell am Sonnabend (15 Uhr in Garding) durchaus das Prädikat Spitzenspiel. Ebenso wie das Duell des Dritten gegen den Vierten: Am Sonntag (14.30 Uhr) empfängt die zweite Mannschaft des SV Blau-Weiß Löwenstedt den gut gestarteten Rödemisser SV. Das Duell der Aufsteiger Frisia II gegen Friedrichstadt-Seeth-Drage (Sonntag, 15 Uhr) schließt den Spieltag ab.
23.08.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL060 30.08.14 Husumer SV BSC Brunsbüttel 6:0
30.08.2014 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6:0 (2:0)

Husums Dreifach-Torschütze Luca Sander (rechts) im Duell mit dem Brunsbütteler Kevin Lobischer. Foto: Brigitte Petersen

Sander-Hattrick bei Husumer 6:0-Sieg

SH-Liga-Absteiger beherrscht den BSC Brunsbüttel

HUSUM | Die Husumer SV behält ihre weiße West in der Verbandsliga Nord-West. Mit einem überzeugenden 6:0 (2:0)-Heimsieg über den BSC Brunsbüttel schraubte die Mannschaft von Olaf Thede ihre Erfolgsbilanz auf 21 Punkte aus sieben Partien.

Gegen die Dithmarscher gaben die Nordfriesen mächtig Gas und erspielten sich eine Reihe von Torchancen. Nach einer Viertelstunde die fällige Führung, als Jonas Cordts ein schönes Zuspiel von Henning Lorenzen zum 1:0 verwertete. Nach 30 Minuten erhöhte Daniel Hornburg auf 2:0, als er BSC-Keeper Tim Laskowski im Nachschuss überwand.

Im zweiten Durchgang hatte Husum Anlaufschwierigkeiten. Doch nach 60 Minuten fand das Thede-Team seine Spielfreude wieder und stellte mit dem 3:0 von Cordts nach Kopfballverlängerung von Luca Sander die Weichen endgültig auf Sieg (65.).

Danach begann die Sander-Show. Nur zwei Minuten nach seiner Vorarbeit erhöhte der junge Stürmer nach Flanke von Marc Koschenz und Kopfballablage von Hornburg volley auf 4:0, dem er nach Pass von Tobias Wetzel das 5:0 folgen ließ (74.). In der 79. Minute wühlte sich Sander dann im Brunsbütteler Strafraum durch und traf mit einem lupenreinen Hattrick zum 6:0-Endstand.

»Wir kamen zwar in der ersten Viertelstunde der zweiten Halbzeit nicht richtig in Gang, doch ansonsten war das ein überzeugender und schön herausgespielter Sieg«, freute sich Trainer Olaf Thede über die starke Vorstellung seiner Mannschaft und die Festigung von Rang zwei in der Tabelle.

Husumer SV:

Momme Reinhold - André Witthohn (76. Patrick Schaller) · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Marc Koschenz - Tobias Wetzel · Sebastian Steglich · Henning Lorenzen (78. Mathias Schmitz) · Daniel Hornburg - Jonas Cordts · Benjamin Gielow (56. Luca Sander).

BSC Brunsbüttel:

Tim Laskowski - Niklas Scheulen · Timo Henning · Kevin Lobischer · Dennis Brandt - Leon Evulet · Bennet Thode · Hendrik Jebens · Michael Oelerich · Nils Klaassen - Thies Piehl.

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Simon (Stampe).
Tore: 1:0 Jonas Cordts (15.) · 2:0 Daniel Hornburg (30.) · 3:0 Jonas Cordts (65.) · 4:0, 5:0, 6:0 Luca Sander (67., 74., 79.).
Beste Spieler: Sebastian Steglich · Jonas Cordts · Luca Sander / -.
sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 1. September 2014 / jös

BSC Brunsbüttel beim 0:6 in Husum ohne Chance

Husum (jös) - Ohne Chance blieb der BSC Brunsbüttel in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Mit 0:6 (0:2) unterlagen die Schleusenstädter bei dem auch nach dem siebten Spiel noch makellos dasteheden Aufstiegsaspiranten Husumer SV. Die Nordfriesen gaben mächtig Gas und erspielten sich eine Reihe von Torchancen. Sie trafen vor der Pause durch Cordts (15.) und Hornburg (30.). Nach Wiederbegann machte erneut Cordts (65.) alles klar, ehe Sander (67., 74., 79.) mit einem Hattrick gegen chancenlose Dithmarscher das halbe Dutzend voll machte.

Husumer SV: Reinhold - Witthohn (76. Schaller), Wullenweber, Herpel, Koschenz - Wetzel, Steglich, Lorenzen (78. Schmitz), Hornburg - Cordts, Gielow (56. Sander).
BSC Brunsbüttel: Laskowski - Scheulen, Henning, Lobischer, Brandt - Evulet, Thode, Jebens, Oelerich, Klaassen - Piehl.
Schiedsrichter: Simon (Stampe).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Cordts (15.), 2:0 Hornburg (30.), 3:0 Cordts (65.), 4:0, 5:0, 6:0 Sander (67., 74., 79.).
01.09.2014 · Glückstädter Fortuna

VL067 09.09.14 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 0:2
09.09.2014 SV Blau Weiß Löwenstedt - Husumer SV 0:2 (0:1)

Zwei Platzverweise im Dunklen

Fast irreguläre Bedingungen in der Schlussphase der Verbandsliga-Partie Blau-Weiß Löwenstedt gegen Husumer SV (0:2)

Die Löwenstedter Thore Fürst (l.) und Sven Nielsen (r.) versuchen erfolglos, den Husumer Daniel Hornburg zu stoppen. Foto: jös

LÖWENSTEDT | Anpfiff sieben Minuten vor der Zeit, nur zehn Minuten Halbzeitpause - die Schlussphase der Partie des SV BW Löwenstedt gegen Husumer SV blieb dennoch im Dunklen. Husum gewann 2:0 (1:0) und ist neuer Tabellenführer der Verbandsliga Nord-West.

Die Trainer Olaf Thede und Bernd Hansen waren sich einig, dass der Husumer Sieg verdient war. Missklang: In der Schlussphase zückte Schiedsrichter Jannik Schneider zwei Mal Rot.

Die Gäste agierten von Anpfiff an gedankenschneller,den Löwen schien die St. Pauli-Partie vom Sonnabend noch in den Knochen zu stecken. Zudem profitierten die Gäste nach fünf Minuten von einem Querschläger von Löwenstedts Kevin Schiling. Zwar parierte Keeper Bernd Erichsen zunächst den Schuss von Jonas Cordts, doch ein erneutes Zuspiel verwertete der Husumer Stürmer am langen Pfosten zum 0:1. Danach hatten die Gäste weiter die besseren Möglichkeiten.

Auch im zweiten Durchgang war das Team von Olaf Thede präsenter. Cordts (50.) traf nur den Außenpfosten. In der 57. Minute hätte sich Gielow die Ecke aussuchen können, schoss aber einen Löwen-Verteidiger an.

HSV-Keeper Momme Reinhold war bei zwei Schüssen aus halbrechter Position von Finn Christiansen jeweils im bedrohten rechten Eck (59./67.). Auf der Gegenseite rettete der überragende Löwen-Schlussmann Bernd Erichsen zwei Mal gegen den schnellen Luca Sander in höchster Not (64./71.).

In der 74. Minute fiel dann das verdiente 0:2 - Daniel Hornburg steckte den Ball zu Marc Koschenz durch, der zunächst an Erichsen scheiterte. Der Abpraller trudelte jedoch in Richtung langer Pfosten, wo der nachsetzende Cordts den Ball über die Linie drückte.

Bei starker Dunkelheit überschlugen sich dann in den Schlussminuten die Ereignisse. Zunächst grätschte der zwei Minuten zuvor eingewechselte Dominik Braun den sich im Dribbling behauptenden Löwen-Keeper Bernd Erichsen von hinten um und bekam ebenso glatt Rot, wie nur eine Minute später Erichsen selbst, der einen Gegenspieler grob gefoult haben soll.

Die Unparteiischen verloren bei am Ende irregulären Bedingungen die Übersicht - und beide Mannschaften jeweils einen Spieler, dem nun eine längere Sperre droht.

Husumer SV gewinnt in Löwenstedt 2:0

SH-Liga-Absteiger neuer Tabellenführer

LÖWENSTEDT | Die Husumer SV ist neuer Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-West. Der SH-Liga-Absteiger gewann am Dienstag Abend das Nachholspiel bei BW Löwenstedt mit 2:0 (1:0) und zog am TSB Flensburg vorbei, der am Wochenende erstmals verloren hatte. Husum ist damit das einzige Team der Liga mit weißer Weste. Der Erfolg der Gäste vor rund 250 Zuschauern war hochverdient. Sie hatten wesentlich mehr vom Spiel und auch die besseren Möglichkeiten. Zweifacher Torschütze war Jonas Cordts, der in der 5. und 74. Minute den guten BW-Keeper Erichsen jeweils aus kurzer Distanz überwand. Die »Löwen« rackerten zwar 90 Minuten lang, konntenaber lediglich zwei Mal mit Distanzschüssen des St. Pauli-Torschützen Finn Christiansen für ein wenig Torgefahr sorgen.

Ausführlicher Bericht folgt!

SV BW Löwenstedt:

Bernd Erichsen - Christer Carstensen · Birger Erichsen · Dennis Jäger · André Tüchsen - Christian Peters ·Finn Christiansen (78. Dennis Sönnichsen) · Kevin Schilling (46. Christian Carstensen) · Sven Nielsen · Thore Fürst - Jannik Oliver Fust

Husumer SV:

Momme Reinhold - Patrick Schaller · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Marc Koschenz · Sebastian Steglich (14. Benjamin Gielow) · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg - Jonas Cordts (85. Dominik Braun) · Luca Sander (64. David Strüning).

Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Jannik Schneider (TSV Bollingstedt-Gammelund).
Tore: 0:1 Jonas Cordts (5.) · 0:2 Jonas Cordts (75.)
Rote Karten: Dominik Braun (88., grobes Foulspiel) · Bernd Erichsen (90., grobes Foulspiel)
FuPa vom 9. September 2014 / jös

Nachholspiel: "Löwen" empfangen Husumer SV

Löwenstedt (usc) - 1823 Zuschauer wie gegen den FC St. Pauli am Sonnabend werden es wohl nicht werden – aber mit gutem Besuch ist heute auf dem Löwenstedter Au-Wiesen-Platz dennoch zu rechnen. Im Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West erwartet der SV Blau-Weiß um 18.30 Uhr SH-Liga-Absteiger Husumer SV. Ein Unentschieden würde den Gästen schon reichen, um nach der 0:2-Niederlage des TSB Flensburg gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm die Tabellenführung zu übernehmen. Rechtzeitiges Kommen ist angesagt – spätestens seit Sonnabend weiß man, dass in Löwenstedt schnelle Tore fallen können...
09.09.2014 · sh:z-Nordriesland Sport

Löwenstedt – Husum auf den 9. September verlegt

Löwenstedt (sh:z) - Fußball-Zweitligist FC St. Pauli kommt zum Vereinsjubiläum nach Löwenstedt (wir berichteten) – die Kiez-Kicker spielen am Sonnabend, 6. September, um 16 Uhr auf dem sicherlich gut gefüllten Au-Wiesen-Platz gegen den Verbandsligisten SV Blau-Weiß. Da an diesem Wochenende der Spielbetrieb im Amateurfußball in Schleswig-Holstein – anders, als in der 1., 2. und 3. Liga – nicht ruht, wurde das Heimspiel der „Löwen“ gegen SH-Liga-Absteiger Husumer SV verlegt. Das spannende Nordfriesland-Derby wird am Dienstag, 9. September, um 18.45 Uhr in Löwenstedt angepfiffen.
27.08.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL078 13.09.14 Husumer SV FC Tarp Oeversee 1:3
13.09.2014 Husumer SV - FC Tarp-Oeversee 1:3 (0:0)

Tarp knackt Husum

HUSUM | Der Spitzenreiter tat sich schwer gegen den Vorjahresaufsteiger, der in dieser Spielzeit noch nicht so richtig in Fahrt gekommen war. »Die haben mit ihren beiden Viererketten gut gestanden und es uns echt schwer gemacht«, berichtete Husums Klaus Holm. Es war daher abzusehen, dass das erste Tor entscheiden würde und das schoss nun einmal Roy Thom für die Gäste. Als die HSV alles nach vorne warf, wurde sie in den letzten Minuten unter Wert geschlagen. Koschenz sorgte für Ergebniskosmetik.
www.sportplatz.sh / 13. September 2014 / Wilfried Skowasch

Husumer SV kassiert erste Saisonniederlage

Husumer SV unterliegt dem FC Tarp-Oeversee verdient 1:3

HUSUM | Nun hat es auch die Husumer Sportvereinigung erwischt. Im zehnten Saisonspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West kassierte die Mannschaft von Olaf Thede mit dem 1:3 (0:0) gegen den FC Tarp-Oeversee die erste Niederlage. Und dies vollkommen verdient. »Tarp-Oeversee war uns in allen Belangen überlegen«, lobte Thede die starke Leistung der Gäste.

Der FC agierte von Beginn an wesentlich ballsicherer als die Gastgeber, die am vergangenen Dienstag mit dem 2:0-Sieg im Nordfrieslandderby bei Blau-Weiß Löwenstedt den Platz an der Sonne in der Verbandsliga erklommen hatten. Doch so stark das Thede-Team dort auftrat, so schwach präsentierte es sich im heimischen Friesenstadion. Die Gäste hatten gute Chancen, ließen diese im ersten Durchgang aber ungenutzt.

Das sollte sich in der zweiten Halbzeit ändern. Dabei hatte FC-Trainer Jimmy Klimmeck nicht nur ein, sondern zwei goldene Händchen. Mit Mirco Jess und Roy Thom wechselte er die beiden Tarp-Oeverseer Torschützen ein. Thom erzielte vier Minuten, nachdem er das Feld betreten hatte, die Gästeführung. Völlig freistehend vor Husums Schlussmann verwandelte er eiskalt zum 0:1 (79.). Gegen die nun offensiveren Platzherren nutzte der FC nun seine spielerische Überlegenheit. In der 86. Minute traf Jess zum 0:2 und zur Vorentscheidung, als er nach einer Kombination über die rechte Seite erfolgreich war. Thom legte nach einem Konter zum 0:3 nach. Der Treffer von Marc Koschenz zum 1:3 nach schönem Pass aus dem Mittelfeld war nur noch Ergebniskosmetik. Olaf Thede war enttäuscht, aber auch gefasst. »Es ist eine schöne Serie zu Ende gegangen, aber es war von Anfang an eine klare Sache für den FC Tarp-Oeversee, den ich vor der Saison weit oben erwartet habe. Heute hat er dies mit einer starken Leistung bestätigt und wird in der Tabelle noch weiter klettern.«

Husumer SV:

Chris Bielinski - Patrick Schaller (1. Mathias Schmitz) · Bosse Wullenweber (71. Michael Petersen) · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Marc Koschenz · Sebastian Steglich · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg - Jonas Cordts · Benjamin Gielow

FC Tarp-Oeversee:

Stephan Kloppenburg - Finn Öhmann · Bastian Kurz (66. Mirco Jess) · Stefan Lorenzen · Alexander Römke - Jan-Philip Blank · Malte Steffensen (75. Roy Thom) · Sven Hansen · Raphael Boris Gertz - Ferris Potratz · Finn Hansen

Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Markus Stotzem (Hennstedt).
Tore: 0:1 Roy Thom (75.) · 0:2 Mirco Jess (86.) · 0:3 Roy Thom (89.) · 1:3 Marc Koschenz (90.)
Beste Spieler: - / Mirco Jess · Roy Thom
sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 15. September 2014 / jös

FC Tarp-Oeversee zeigt Gala in Husum

Husum (jös) - Der FC Tarp-Oeversee hat für die große Überraschung in der Fußball-Verbandsliga gesorgt. 3:1 (0:0) gewann das Team von Jimmy Klimmeck bei der zuvor neun Mal siegreichen Husumer SV. Und das vollkommen verdient. „Tarp-Oeversee war uns in allen Belangen überlegen“, lobte HSV-Coach Olaf Thede die starke Leistung der Gäste. Der FC agierte von Anpfiff an wesentlich ballsicherer und hatte gute Chancen, ließ diese im ersten Durchgang aber ungenutzt. Dies sollte sich aber ändern, wobei FC-Trainer Klimmeck nicht nur ein, sondern zwei goldene Händchen bewies. Mit Mirco Jess und Roy Thom wechselte er die beiden Torschützen ein. Thom brach, vier Minuten nachdem er das Feld betreten hatte, den Bann. Völlig freistehend verwandelte er eiskalt zum 0:1 (79.). Gegen die nun die Defensive öffnenden Platzherren nutzten die Gäste nun ihre spielerische Überlegenheit aus. Jess erzielte das vorentscheidende 0:2 (86.). Thom legte nach einem Konter mit dem 0:3 (89.) nach. Der Treffer von Marc Koschenz zum 1:3, nach schönem Pass aus dem Mittelfeld, in der Schlussminute war nur noch Ergebniskosmetik für Husum.

Husumer SV: Reinhold – Schaller (1. Schmitz), Herpel, Wullenweber (71. Petersen), Koschenz – Steglich, Gielow, Henning Lorenzen, Hornburg, Wetzel – Cordts.
FC Tarp-Oeversee: Kloppenburg – Öhman, Kurz (66. Jess), Stefan Lorenzen, Römke – Blank, Steffensen (75. Thom), Sven Hansen, Gertz – Potratz, Finn Hansen. 
Schiedsrichter: Markus Stotzem. – Zuschauer: 180.

15.09.2014 · Schlei Bote / Flensburger Tageblatt

Zwischen Fußball-Frust und Feierlaune

Das Wochenend-Programm auf den Sportplätzen: Beim TSV Hattstedt wird heute der neue Sportpark feierlich eingeweiht
Gramos Selmani (links), hier im Spiel in Schafflund, trifft mit IF Tönning in der Verbandsliga heute auf Neuling TV Grundhof. Foto: schuster
Husum (usc) - Gibt’s nach dem Schlusspfiff Grund zum Feiern? Die Husumer SV möchte die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-West verteidigen. In Hattstedt wird vor der Partie gegen Nordmark Satrup der neue Sportpark eingeweiht. Und in Risum-Lindholm will der SV Frisia 03 eine gelungene Generalprobe für das SHFV-Lotto-Pokalspiel am Sonntag, 21. September, gegen den VfB Lübeck hinlegen. Was auf den Plätzen so los ist, steht wie gewohnt in der Wochenend-Übersicht.

Verbandsliga: Mal wieder das (fast) volle Programm – fünf Heimspiele nordfriesischer Teams stehen am Sonnabend und Sonntag auf dem Programm. Als Tabellenführer geht die Husumer SV in die Partie gegen den FC Tarp-Oeversee (Sonnabend 14 Uhr). Alle acht Spiele hat das Team von Trainer Olaf Thede bislang gewonnen, doch der Coach gibt zu bedenken: „Vielleicht mal vom 6:0 gegen Brunsbüttel abgesehen, mussten wir uns jeden Erfolg hart erarbeiten. Kein Grund, um abzuheben.“

Leistungsträger: Jonas Cordts (li.) hat in dieser Saison schon sechs Tore für Husum erzielt. Foto: git

Den heutigen Gegner im Friesenstadion hatte der Coach als Überraschungsmannschaft, die Platz drei bis fünf belegen könnte, eingeschätzt. „Die spielen weit unter ihren Möglichkeiten“, ist er sich sicher. Husum will die Serie verteidigen, auch wenn sich Thede bewusst ist: „Irgendwann werden wir mal Punkte verlieren.“ Zumal sein Team, abgesehen von Löwenstedt, bislang noch gegen keines der Spitzenteams gespielt hat. Und Jonas Cordts (sechs Treffer), derzeit in bestechender Form, startet am 6. Oktober nach Australien und wird dann fehlen.

Grund zum Feiern gibt es beim TSV Hattstedt – zumindest vor dem Spiel gegen den TSVNordmark Satrup (Sonnabend 14 Uhr). Da werden der schmucke neue Sportpark und das neue Sportlerheim eröffnet. Der Sportpark Hattstedt verfügt nun an der Straße zwischen Hattstedt und dem Schobüller Wald im Schobüller Weg über ein Areal von fast drei Hektar. Das neue Vereinsheim hat eine Nutzfläche von 420 Quadratmetern – und ist damit fast doppelt so groß wie das alte. Da würde ein „Dreier“ für die Gastgeber gut ins Bild passen – fragt sich nur, ob da auch die Satruper, zuletzt 4:1-Sieger gegen die SG Langenhorn-Enge, mitmachen...

SG-Coach Frank Schollek sprach nach dieser Partie von der „schlechtesten Saisonleistung“. Am Sonnabend (15 Uhr) kommt nun die zuletzt zwei Mal in Folge siegreiche FSG im Amt Schafflund ins Langenhorner Waldstadion. Neu bei der SG ist übrigens Oke Petersen vom Liga-Rivalen SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der aber erst zum 1. Dezember spielberechtigt ist.

Der letzte Erfolg gelang Aufsteiger Schafflund am vergangenen Wochenende gegen IF Tönning. Heute (15.30 Uhr) bekommt es die Mannschaft von Trainer Andi Paltian mit Neuling TV Grundhof zu tun, frisch gestärkt durch das 2:1 im Kellerduell gegen Stern Flensburg am vergangenen Wochenende.

Frisch gestärkt – davon kann die SG Ladelund-Achtrup-Leck derzeit nur träumen. „Das reicht nicht mal für die Kreisliga“, befand Trainer Dennis Peper nach dem 1:4 in Brunsbüttel kurz und bündig. Und der heutige Gegner, Vizemeister ETSV Weiche II, will seinen Negativlauf mit zuletzt drei Niederlagen in Folge unbedingt stoppen. Anpfiff im Nordfrieslandstadion ist um 16 Uhr.

Brunsbüttel ist ebenfalls heute (16 Uhr) Gastgeber für den SV Blau-Weiß Löwenstedt, der seine „englische Woche“ nach Niederlagen gegen St. Pauli und Husum unbedingt mit einem Erfolgserlebnis abschließen will.

Am Sonntag, 21. September (15 Uhr), kommt Regionalligist VfB Lübeck zum Landespokal-Viertelfinale ins Lindholmer Niko-Nissen-Stadion. Gastgeber SV Frisia 03 freut sich – doch zunächst einmal gilt es, am Sonntag (15 Uhr) gegen den starken Tabellenfünften Schleswig 06 zu bestehen. Dank des 2:0-Erfolges beim TSB Flensburg ist es an der Tabellenspitze wieder eng geworden – und die Mannschaft von Trainer Bodo Schmidt möchte natürlich weiter mitspielen im „Konzert der Großen“.

Kreisliga: Fünf Auswärtsspiele, fünf Siege, 15:3 Tore – der Bredstedter TSV ist bislang auf fremden Plätzen eine Macht. Ob der Tabellenführer im Derby bei Germania Breklum (Sonntag 15 Uhr) erstmals Federn lässt?
13.09.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL083 20.09.14 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 2:1
20.09.2014 TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 2:1 (1:1)

Satruper Oldies treffen zum 2:1-Sieg über die Husumer SV

Sven Beck und Carsten Reimer erfolgreich

SATRUP | Zweite Niederlage in Folge für die Husumer SV in der Verbandsliga Nord-West: Der Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga und Meisterschaftsanwärter musste sich nach dem 1:3 daheim gegen den FC Tarp-Oeversee diesmal beim TSV Nordmark Satrup mit 1:2 (1:1) geschlagen geben und liegt nun drei Zähler hinter Spitzenreiter TSB Flensburg, der Stern Flensburg im Stadtduell mit 7:0 abfertigte.

Die beiden Matchwinner in den Satruper Reihen waren die beiden Oldies: Sven Beck und Carsten Reimer, beide 41 Jahre jung. Die von zahlreichen Ausfällen gebeutelten Platzherren verkauften sich gegen die Nordfriesen gut. »Meine Mannschaft hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, mit der ich so nicht gerechnet habe«, freute sich TSV-Coach »Max« Jacobsen.

Die Gäste waren den Satrupern spielerisch überlegen, im Abschluss allerdings zu schwach. Dennoch gingen sie nach einem Freistoß von HSV-Kapitän Christian Herpel 1:0 in Front (24.). Die Freude hielt nicht lange an - nur drei Minuten später nahm Beck ein maßgerechtes Zuspiel von Philipp Jacobsen auf und glich mit seinem achten Saisontreffer aus. Die Husumer hatten durch Torjäger Jonas Cordts (32.), Mittelfeld-Motor Henning Lorenzen (47.) und Neuzugang Benjamin Gielow (56.) beste Chancen zur erneuten Führung, vergaben diese aber.

Besser machte es Reimer (59.), als er, am langen Pfosten stehend, eine Flanke zum siegbringenden 2:1 einnickte. Pech für die Mannschaft um Trainer Olaf Thede, dass Gielow nur fünf Minuten später lediglich die Latte traf.

TSV Nordmark Satrup:

Gejko - Thomsen, Philipp Jacobsen, Andres (46. Reimer), Andresen - Clausen, Wintschel - Schnoor (67. Koumartzakis), Michel Jacobsen, Beuth (46. Neumann) - Beck.

Husumer SV:

Chris Bielinski - Christian Herpel · Mathias Schmitz (54. Michael Petersen) · Benjamin Gielow · Marc Koschenz - Henning Lorenzen · Tobias Wetzel · Patrick Schaller (67. André Witthohn) · Sebastian Steglich - Daniel Hornburg · Jonas Cordts.

Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Lars Gruhlke (TSV Altenholz), souverän.
Tore: 0:1 Christian Herpel (24.), 1:1 Beck (27.), 2:1 Reimer (59.).
Beste Spieler: P. Jacobsen, Beck, Andresen / Henning Lorenzen · Daniel Hornburg.
sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 22. September 2014 / wsi

Satruper Oldies treffen zum Sieg gegen Husum

Satrup (wsi) - Zweite Niederlage in Folge für die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga: Der Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga und Meisterschaftsanwärter musste sich nach dem 1:3 daheim gegen den FC Tarp-Oeversee diesmal beim TSV Nordmark Satrup mit 1:2 (1:1) geschlagen geben und liegt nun drei Zähler hinter Spitzenreiter TSB Flensburg.

Die beiden Matchwinner in den Satruper Reihen waren die beiden Oldies: Sven Beck und Carsten Reimer, beide 41 Jahre jung. Die von zahlreichen Ausfällen gebeutelten Platzherren verkauften sich gegen die Nordfriesen gut. „Meine Mannschaft hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, mit der ich so nicht gerechnet habe“, freute sich TSV-Coach „Max“ Jacobsen am Ende.

Die Gäste waren den Satrupern spielerisch überlegen, im Abschluss allerdings zu schwach. Dennoch gingen sie nach einem Freistoß von HSV-Kapitän Christian Herpel 1:0 in Front (24.). Die Freude hielt nicht lange an – nur drei Minuten später nahm Beck ein maßgerechtes Zuspiel von Philipp Jacobsen auf und glich mit seinem achten Saisontreffer aus. Die Husumer hatten durch Torjäger Jonas Cordts (32.), Mittelfeld-Motor Henning Lorenzen (47.) und Neuzugang Benjamin Gielow (56.) beste Chancen zur erneuten Führung, vergaben diese aber.

Besser machte es Reimer (59.), als er am langen Pfosten stehend eine Flanke zum 2:1 einnickte. Pech für die Mannschaft um Trainer Olaf Thede, dass Gielow nur fünf Minuten später lediglich die Latte traf.

TSV Nordmark Satrup: Gejko – Thomsen, Philipp Jacobsen, Andres (46. Reimer), Andresen – Clausen, Wintschel – Schnoor (67. Koumartzakis), Michel Jacobsen, Beuth (46. Neumann) – Beck .
Husumer SV: Bielinski – Herpel, Schmitz (54. Petersen), Gielow, Koschenz – Lorenzen, Wetzel, Schaller (67. Witthohn), Steglich – Hornburg, Cordts.
Schiedsrichter: Lars Gruhlke (TSV Altenholz), souverän. – Zuschauer: 100. – Tore: 0.1 Herpel (24.), 1:1 Beck (27.), 2:1 Reimer (59.). – Beste Spieler: P. Jacobsen, Beck, Andresen / Lorenzen, Hornburg.

22.09.2014 · Schlei Bote

Satrups "Oldies" bezwingen Husum

Satrup (wsi) - Für den Titelaspiranten Husumer SV setzte es die zweite Niederlage in Folge in der Fußball-Verbandsliga. Nach dem 1:3 vom vergangenen Wochenende daheim gegen den FC Tarp-Oeversee musste man sich diesmal dem TSV Nordmark Satrup mit 1:2 (1:1) geschlagen geben. Wobei die beiden Matchwinner der Gastgeber – Sven Beck und Carsten Reimer (beide 41 Jahre) – nicht gerade mehr zum jugendlichen Entwicklungspotenzial Angeliter Fußballkunst gehören.

Die von zahlreichen Ausfällen gebeutelten Hausherren verkauften sich gut. „Meine Mannschaft hat eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt, mit der ich so nicht gerechnet habe“, freute sich TSV-Coach „Max“ Jacobsen am Ende.

Zur Chronologie. Die Gäste waren spielerisch den Satrupern überlegen, im Abschluss allerdings zu schwach. Dennoch gingen sie nach einem Freistoß von HSV-Kapitän Christian Herpel 1:0 in Front (24.). Nur drei Minuten später nahm Beck ein maßgerechtes Zuspiel von Philipp Jacobsen auf und glich mit seinem achten Saisontreffer aus. Die Gäste hatten durch Jonas Cordts (32.), Henning Lorenzen (47.) und Benjamin Gielow (56.) beste Chancen zur erneuten Führung, aber sie vergaben. Besser machte es Reimer (59.), als er – am langen Pfosten stehend – eine Flanke zum siegbringenden 2:1 einnickte. Pech für Husum: Gielow traf fünf Minuten später nur die Latte.

TSV Nordmark Satrup: Gejko – Thomsen, Philipp Jacobsen, Andres (46. Reimer), Andresen - Clausen, Wintschel – Schnoor (67. Koumartzakis), Michel Jacobsen, Beuth (46. Neumann) – Beck. Husumer SV: Bielinski – Herpel, Schmitz (54. Petersen), Gielow, Koschenz – Lorenzen, Wetzel, Schaller (67. Witthohn), Steglich – Hornburg, Cordts. Tore: 0:1 Herpel (24.), 1:1 Beck (27.), 2:1 Reimer (59.). Schiedsrichter: Lars Gruhlke (TSV Altenholz) souverän. Zuschauer: 100. Beste Spieler: P. Jacobsen, Beck, Andresen / Lorenzen, Hornburg.

22.09.2014 · Flensburger Tageblatt

IF Tönning hofft auf ein Ende der Tor-Flaute

Daniel Dau (rechts) will mit IF Tönning gegen den starken TSV Friedrichsberg für eine Überraschung sorgen. Foto: wsu
Husum (hwk) -

Das Fußball-Wochenende sieht für die Clubs aus Nordfriesland zum Teil brisante Begegnungen vor. Die Husumer SV zum Beispiel will in der Verbandsliga Nord-West nach der ersten Niederlage bei Nordmark Satrup wieder in die Erfolgsspur zurückfinden, die die SG Ladelund-Achtrup-Leck nach neun Spielen immer noch nicht gefunden hat. Ob das Team von Dennis Peper im Derby bei BW Löwenstedt die Trendwende einleiten kann, wird sich zeigen. Hier der gewohnte Überblick.

SH-Liga Junioren: Der Auswärtsauftritt der A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim Oldenburger SV (So. 13 Uhr) ist das Spitzenspiel des Wochenendes. Der Tabellenzweite empfängt den Vierten. Mit einem Sieg würde Frisia an den Oldenburgern vorbeiziehen. Klarer Favorit sind dagegen die B-Junioren des SV Frisia 03 am Sonntag (13 Uhr) bei der SG Brunsbüttel/Glückstadt. Die bisherige Bilanz der Frisia-Gastgeber ist verheerend: 0 Punkte 1:15 Tore, da muss einfach ein Sieg her. Den haben auch die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt im Visier. Die Nordfriesen erwarten am Sonntag (14 Uhr) den punktgleichen SV Henstedt-Ulzburg.

Verbandsliga: Fehlende Laufbereitschaft, mangelndes Zweikampfverhalten, dazu Verletzungen – das 1:4 in Brunsbüttel war so etwas wie eine sportliche Bankrotterklärung der SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL). Die Kritik wächst – auch an Trainer Dennis Peper. Das Schlusslicht ist total verunsichert und hat am Sonntag (14.30 Uhr) im Kreisduell mit BW Löwenstedt auswärts einen schweren Gegner vor der Brust. Die „Löwen“ haben zwar noch keine Bäume ausgerissen, aber den SG-Aufbaugegner werden sie mit Sicherheit nicht abgeben. Trainer Bernd Hansen hat drei Zähler fest eingeplant.

Nur vier Punkte aus fünf Heimspielen holte IF Tönning. Der Hauptgrund dafür: Die schwächelnde Offensive. Sechs Tore in neun Spielen sagen alles. Zum Glück ist auf die Defensive Verlass. Das ist zumindest ein Lichtblick vor dem schweren Heimspiel gegen den Tabellensechsten TSV Friedrichsberg (Sbd. 14 Uhr). Mit dem zweiten Heimsieg könnten sich die Tönninger in Richtung gesichertes Mittelfeld verabschieden.

Wiedergutmachung heißt die Devise beim Tabellenzweiten Husumer SV. Mit dem 1:3 gegen den FC Tarp-Oeversee hatten das Team von Olaf Thede die gerade eroberte Spitzenposition wieder an den TSB verloren. Im Fernduell um die Tabellenführung mit den Flensburgern sollen nun drei Punkte beim TSV Nordmark Satrup (Sbd. 14 Uhr) her, der zuletzt allerdings eine klare Aufwärtstendenz zeigte. Zum Aufsteigerduell gastiert der TSVHattstedt bei der FSG im Amt Schafflund (Sbd. 14 Uhr). In der Tabelle liegen die Nordfriesen noch vor der FSG. Allerdings landeten die Schafflunder zuletzt drei Siege in Folge und gehen mit breiter Brust ins Spiel gegen den TSV. Von breiter Brust kann dagegen bei der SG Langenhorn-Enge keine Rede sein. Das 1:4 in Satrup beförderte die Nordfriesen auf einen Abstiegsrang. Ein Auswärtssieg beim Tabellen-„Vordermann“ TV Grundhof (Sbd. 16 Uhr) würde für die Nordfriesen damit doppelt zählen.

Kreisliga: Verfolgerduell in Tönning: Der Tabellenzweite SG Eiderstedt empfängt (Sbd. 14 Uhr) den Überraschungs-Tabellendritten TSV Süderlügum. Der beste Angriff der Liga trifft dabei auf die beste Defensive. Spitzenreiter Bredstedter TSV, der die SG Wiedingharde-Emmelsbüll erwartet (Sbd. 15 Uhr), wird diese Partie gebannt verfolgen. Bei einem Süderlügumer Erfolg würde der Vorsprung auf den ersten Verfolger auf fünf Zähler anwachsen.
20.09.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL096 27.09.14 Husumer SV II FSG im Amt Schafflund 2:2
27.09.2014 Husumer SV - FSG im Amt Schafflund 2:2 (2:1)
Foul: Der Schafflunder Christoph Carstens (M.) kann den Husumer Tobias Wetzel (r.) nur unfair stoppen. Links Mark Wegner. Foto: Brigitte Petersen

Husum vergibt 2:0-Vorsprung und kassiert späten Ausgleich

Trainer Thede enttäuscht nach dem 2:2 gegen die FSG im Amt Schafflund

HUSUM | Die Husumer SV ist in der Verbandsliga Nord-West aus dem Tritt geraten. Nach acht Siegen in den ersten acht Saisonspielen blieb die Mannschaft von Olaf Thede zum dritten Mal in Folge ohne Dreier. Nach zwei Niederlagen kamen die Nordfriesen gegen Aufsteiger FSG im Amt Schafflund nicht über ein 2:2 (2:1) hinaus.

Dabei verspielten die Gastgeber nach sehr gutem Start eine 2:0-Führung und kassierten in der Nachspielzeit den Ausgleich. Die Gastgeber hatten schlichtweg vergessen, den Sack frühzeitig zuzumachen. Zu Beginn präsentierte sich Husum in Spiellaune und legte schnell einen 2:0-Vorsprung vor. Nach einer Viertelstunde Spielzeit setzte sich Jonas Cordts trotz Behinderung von FSG-Keeper Jascha Nommensen durch und passte quer zu Sturmpartner Luca Sander, der den Ball nur zum 1:0 ins leere Tor schieben musste.

Fünf Minuten später wurde Cordts im Schafflunder Strafraum gelegt, und Michael Petersen verwandelte den fälligen Strafstoß zum 2:0.

Nach einer knappen halben Stunde brachte dann ein umstrittenener Elfmeter für die Gäste die Nordfriesen aus dem Tritt. Nach einem Pressschlag entschied der junge Schiedsrichter Vincent Manthey, der laut Olaf Thede einen »rabenschwarzen Tag« erwischte, auf Strafstoß für Schafflund. Christopher Papenberg verwandelte sicher zum 2:1-Halbzeitstand.

Im zweiten Durchgang hatten die Gastgeber genug Chancen, die Partie vorzeitig zu entscheiden. Doch Cordts und der eingewechselte Mathias Schmitz trafen jeweils nur Pfosten und Latte des Schafflunder Tores (70./85.). So kamen die Gäste in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich, als Volker Hansen einen langen Freistoß per Kopf zum 2:2-Endstand ins Husumer Netz platzierte. »Wenn wir das dritte Tor machen, schießen wir bestimmt noch das vierte. Wir haben einfach zu viele Chancen vergeben, und so ist das 2:2 eine gefühlte Niederlage«, war Husums Coach Olaf Thede enttäuscht.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen · Patrick Schaller · Christian Herpel · André Witthohn (46. Marc Koschenz) - Sebastian Steglich · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Tobias Wetzel - Luca Sander (75. Benjamin Gielow) · Jonas Cordts (75. Mathias Schmitz).

FSG im Amt Schafflund:

Jascha Nommensen - Haakon Hansen · Jens Carstensen · Christoph Carstens · Finn Bychowski (85. Marvin Koeck) - Patrick Boiesen · Marc Wegner · Christopher Papenberg (55. Finn Christophersen) · Thorben Letzius · Volker Hansen - Jannik Bracke (71. Kai Christiansen).

Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Manthey (Jevenstedt).
Tore: 1:0 Luca Sander (15.), 2:0 Michael Petersen (20., Foulelfmeter), 2:1 Christopher Papenberg (29., Foulelfmeter), 2:2 Volker Hansen (90.+2.).
Beste Spieler: / .
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 28./29. September 2014 / jös

Schafflund gleicht in der Nachspielzeit aus

Husum (jös) - „Das 2:2 ist eine gefühlte Niederlage“, sagte Olaf Thede, Trainer des Verbandsligisten Husumer SV, enttäuscht. Sein Team hatte schon 2:0 gegen die FSG im Amt Schafflund geführt. Zu Beginn präsentierte sich Husum in Spiellaune und legte schnell einen 2:0-Vorsprung vor. Nach einer Viertelstunde Spielzeit setzte sich Jonas Cordts durch und passte quer zu Luca Sander, der den Ball nur zum 1:0 ins leere Tor schieben musste. Fünf Minuten später wurde Cordts im Strafraum gelegt, Michael Petersen verwandelte den Elfmeter zum 2:0. Christopher Papenberg verkürzte, ebenfalls per Strafstoß. Cordts und Mathias Schmitz trafen Pfosten und Latte des Schafflunder Tores (70./85.). So kam die FSG in der Nachspielzeit noch zum Ausgleich, als Volker Hansen einen Freistoß einköpfte.

Husumer SV: Reinhold – Petersen, Schaller, Herpel, Witthohn (46. Koschenz) – Steglich, Lorenzen, Hornburg, Wetzel – Sander (75. Gielow), Cordts (75. Schmitz). 
FSG im Amt Schafflund: Nommensen – Haakon Hansen, Jens Carstensen, Carstens, Bychowski (85. Koeck) – Boiesen, Wegner, Papenberg (55.Christophersen), Letzius, Bolker Hansen – Bracke (71. Christiansen). 
Schiedsrichter: Manthey (Jevenstedt). – Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Sander (15.), 2:0 Petersen (20., Foulelfmeter), 2:1 Papenberg (29., Foulelfmeter), 2:2 Volker Hansen (90.+2.).

29.09.2014 · Flensburger Tageblatt

Ein Trainer kommt – ein anderer geht

Malte Köster ist Nachfolger von Dennis Peper bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck / Frank Schollek nicht mehr Coach der SG Langenhorn-Enge
Trainer-Pause beendet: Malte Köster steht wieder an der Seitenlinie. Foto: usc
Leck (Ulrich Schröder) - Er ist zurück. Zwar noch nicht heute im Nordfriesland-Derby der Fußball-Verbandsliga gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm, doch der Nachfolger von Dennis Peper bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck ist gefunden. Am kommenden Dienstag wird Malte Köster erstmals zusammen mit Olaf Johannsen das Training beim Tabellenletzten leiten.

Das ist die Meldung des Wochenendes – was sich sonst noch so tut auf den Fußballplätzen im Kreisgebiet, gibt’s wie gewohnt in der Übersicht.

SH-Liga Junioren: Platz drei – es läuft für die A-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm, die am Sonnabend um 14 Uhr den Heider SV empfangen. In vier Spielen haben die Schützlinge von Harald Werner und Jörg Fürstenau schon sagenhafte 20 Tore erzielt, gegen eine Fortsetzung dieser Serie hätte sicherlich niemand etwas einzuwenden.

Verbandsliga: „Eigentlich hat mir im Moment nichts gefehlt“, sagt Malte Köster. Erst im Mai war der 45-Jährige bei der Husumer SV verabschiedet worden, wollte aus beruflichen Gründen eine Trainer-Pause einlegen. Doch die ist nur vier Monate später beendet. Alte Liebe rostet eben nicht – Köster übernimmt in der kommenden Woche die SG Ladelund-Achtrup-Leck, immerhin seine erste Trainerstation.

Angebote anderer Vereine hätte er abgelehnt, doch als der SG-Vorstand an ihn heran trat, bedurfte es keiner großen Überredungskunst. Heute beim Derby gegen den SV Frisia 03 (Anpfiff 16 Uhr im Nordfrieslandstadion) wird er sich unter die Zuschauer mischen, sein neues Team genau in Augenschein nehmen. „Es wird gegen Frisia unglaublich schwer, aber wir werden alles versuchen und haben nichts zu verschenken“, sagt er. Es gibt nicht nur einen neuen alten Trainer, sondern auch neue alte Spieler – unter anderem Viktor und Alex Blumenstein, Björn Vollmer, Henning Laas und Stefan Reschke wurden bereits oder sollen zu einem Comeback überredet werden.

Zwei Spiele in Folge hat die Husumer SV zuletzt verloren – gelingt heute (14 Uhr) im Friesenstadion die Trendwende? Gegner des Teams von Trainer Olaf Thede ist die FSG im Amt Schafflund, deren Serie von drei Siegen in Folge am vergangenen Wochenende vom TSV Hattstedt gestoppt wurde. Hattstedt will den Auswärts-Dreier ebenfalls heute (16 Uhr) mit einem Heimsieg gegen den TV Grundhof bestätigen.

Der TVG sorgte indirekt für die zweite Trennung von einem Trainer in Nordfriesland in dieser Woche. Frank Schollek (Foto) stellte nach der 0:6-Klatsche die Vertrauensfrage – und ist nach mehr als drei Jahren nicht mehr Coach des Tabellen-15. Heute im Heimspiel gegen den starken TSV Friedrichsberg-Busdorf (15 Uhr) wird Arne Jessen als Spielertrainer fungieren, die Suche nach einem Nachfolger läuft. „Wir haben uns in gegenseitigem Einvernehmen getrennt“, so SG-Ligaobmann Richard Heylmann. Beleg dafür: Schollek kommt als Zuschauer.

Fünf Spieler feiern am Abend Geburtstag, alle den 30., und alle auch noch gemeinsam – deshalb spielt der SV Blau-Weiß Löwenstedt schon am Sonnabend (Anpfiff 14.30 Uhr) gegen den FC Tarp-Oeversee. Und IF Tönning hat (ebenfalls heute) eine ganz schwere Aufgabe, denn um 15.30 Uhr ist Liga-Primus und Aufstiegsfavorit TSB Flensburg zu Gast.

Kreisliga: Heute kürzer als gewohnt, sorry – aber im Spiel des Dritten TSV Süderlügum gegen den TSV Goldebek (Sbd. 14 Uhr) geht es um die „Europa League-Plätze“.
27.09.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL108 04.10.14 TSV Grundhof Husumer SV 0:2
04.10.2014 TV Grundhof - Husumer SV 0:2 (0:1)

Husum schießt sich aus der Krise

2:0-Erfolg gegen den TV Grundhof

DOLLERUP | Dem Meisterschaftskandidaten Husumer SV Aufsteiger bot der TV Grundhof in der Anfangsphase recht gut Paroli. Jedoch besiegten die Nordfriesen die personell geschwächte Heimelf verdient mit 2:0 (1:0).

Dabei hatten die Hausherren durch Daniel Freier (12., 24.) zwei gute Chancen zur Führung. Er scheiterte aber jeweils an dem guten HSV-Keeper Momme Reinhold. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste stärker, so dass die Führung durch einen ihrer Besten, Marc Koschenz, auch nicht überraschend fiel. Nach einer feinen Einzelleistung, bei der er mehrere Gegenspieler austanzte, erzielte er das 1:0 (33.).

Auch nach dem Wechsel waren die Husumer überlegen, »allerdings blieben sie den Nachweis einer Spitzenmannschaft schuldig«, urteilte TVG-Coach Finn Bonde, dessen Team zwar aufopferungsvoll kämpfte, jedoch nicht in der Lage war, den Favoriten entscheidend zu gefährden.

Für die späte Entscheidung zeichnete Luca Sander verantwortlich. Nach einer langen Ecke war er zur Stelle und vollstreckte (85.). »Der Sieg für Husum ist okay. Sie sind allerdings auch kein Team, gegen das wir punkten müssen«, so Bonde abschließend.

TV Grundhof:

Daniel Benzin - Daniel Lohan · Michel Klatt · Finn Friebus · Mathies Jury - Nico Hansen · Daniel Freier (46. Marco Wojnarowski) · Jork Brodersen · Ruven Beismann - Mumin Butkovic · Rene Buzalski.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen · Christian Herpel · André Witthohn · Daniel Hornburg (78. Mathias Schmitz) - Henning Lorenzen · Sebastian Steglich · Luca Sander · Tobias Wetzel - Marc Koschenz · Jonas Cordts.

Zuschauer: 100.
Schiedsrichter: Sonne-Ude (Averlak).
Tore: 0:1 Koschenz (33.) · 0:2 Sander (85.).
Beste Spieler: Freier · Benzin / Lorenzen · Koschenz
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 5./6. Oktober 2014 / wsi

Husumer SV hat mit dem TV Grundhof beim 2:0 wenig Mühe

Streichmühle (wsi) - Nach drei sieglosen Spielen hat die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West in die Erfolgsspur zurückgefunden. Der Meisterschaftskandidat setzte sich beim personell geschwächten Aufsteiger TV Grundhof verdient mit 2:0 (1:0) durch.

Die Gastgeber hatten zu Beginn durch Daniel Freier (12., 24.) zwei gute Chancen zur Führung. Er scheiterte aber jeweils am guten HSV-Keeper Momme Reinhold. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste stärker, so dass die Führung durch einen ihrer Besten auch nicht überraschend war. Nach einer feinen Einzelleistung, bei der er mehrere Gegenspieler austanzte, erzielte Marc Koschenz das 1:0 (33.).

Auch nach dem Wechsel waren die Husumer überlegen. „Allerdings blieben sie den Nachweis einer Spitzenmannschaft schuldig“, urteilte TVG-Coach Finn Bonde. Die Gastgeber kämpften zwar aufopferungsvoll, aber sie waren nicht in der Lage, den Favoriten entscheidend zu gefährden. Für die späte Entscheidung zeichnete Luca Sander verantwortlich. Nach einem Eckstoß war er zur Stelle und vollstreckte (85.) zum 0:2. „Der Sieg für die Husumer ist okay. Sie sind allerdings auch keine Mannschaft, gegen die wir punkten müssen“, meinte Bonde.

TV Grundhof: Benzin – Lohan, Klatt, Friebus, Jury – Hansen, Freier (46. Wojnarowski), Brodersen, Beismann – Butkovic, Buzalski. Husumer SV: Reinhold – Petersen, Herpel, Witthohn, Hornburg (78. Schmitz) – Lorenzen, Steglich, Sander, Wetzel – Koschenz, Cordts. Schiedsrichter: Catharina Sonne-Ude (Averlak). Zuschauer: 100. Beste Spieler: Freier, Benzin / Lorenzen, Koschenz.

06.10.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
Fußball

Grundhof unterliegt Husum mit 0:2

Streichmühle (wsi) - Die Verbandsliga-Fußballer des TV Grundhof boten dem Meisterschaftskandidaten Husumer SV in der Anfangsphase recht gut Paroli. Doch am Ende besiegten die Nordfriesen den personell geschwächten Aufsteiger in Streichmühle verdient mit 2:0 (1:0). Die Hausherren hatten durch Daniel Freier (12., 24.) zwei gute Chancen zur Führung. Er scheiterte aber jeweils am guten HSV-Keeper Momme Reinhold. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste stärker, so dass die Führung durch einen ihrer Besten auch nicht überraschend war. Nach einer feinen Einzelleistung von Marc Koschenz, bei der er mehrere Gegenspieler austanzte, erzielte er das 1:0 (33.). Auch nach dem Wechsel waren die Husumer überlegen. „Allerdings blieben sie den Nachweis einer Spitzenmannschaft schuldig“, urteilte TVG-Coach Finn Bonde. Die Gastgeber kämpften zwar aufopferungsvoll, aber sie waren nicht in der Lage, den Favoriten entscheidend zu gefährden. Für die späte Entscheidung zeichnete Luca Sander verantwortlich. Nach einer langen Ecke war er zur Stelle und vollstreckte (85.) zum 0:2. „Der Sieg für die Husumer ist okay. Sie sind allerdings auch kein Team, gegen das wir punkten müssen.“

TV Grundhof: Benzin – Lohan, Klatt, Friebus, Jury – Hansen, Freier (46. Wojnarowski), Brodersen, Beismann – Butkovic, Buzalski. Husumer SV: Reinhold – Petersen, Herpel, Witthohn, Hornburg (78. Schmitz) – Lorenzen, Steglich, Sander, Wetzel – Koschenz, Cordts. Schiedsrichter: Catharina Sonne-Ude (Averlak). Zuschauer: 100. Beste Spieler: Freier, Benzin / Lorenzen, Koschenz.

06.10.2014 · Flensburger Tageblatt / Schlei Bote

Befördert: Karl Müller wird Trainer der SG Langenhorn-Enge

Karl Müller ist neuer Trainer beim Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge.
Husum (usc) - Ein neuer Trainer, der noch nicht auf der Bank sitzt, Malte Kösters Debüt bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck – es wird wieder einiges geboten in Nordfrieslands Fußball-Klassen am Wochenende. Das einzige Verbandsliga-Heimspiel geht im Lindholmer Niko-Nissen-Stadion über die Bühne.

SH-Liga Junioren: Auswärts ist die Bilanz perfekt, alle drei Spiele auf fremden Plätzen gewannen die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt. Daheim gab es bislang jedoch zwei Niederlagen – ob sich das am Sonntag (14 Uhr) gegen den starken Tabellendritten Flensburg 08 ändert?

Anders sieht’s bei den B-Junioren des SV Frisia 03 Risum-Lindholm aus – die Schützlinge von Trainer Uwe Petersen haben ihre bisherigen beiden Heimspiele gewonnen. Am Sonntag (15 Uhr) kommt die SG Eutin/Malente, die auswärts bislang zwei Unentschieden erreichte.

Verbandsliga: Die SG Langenhorn-Enge hat einen neuen Trainer gefunden: Nachfolger von Frank Schollek wird Karl Müller, bislang Coach der zweiten Mannschaft. Müller tritt sein Amt aber erst am Dienstag an. Interimscoach Arne Jessen wird die Mannschaft im schweren Auswärtsspiel am Sonnabend (14 Uhr) bei Tabellenführer TSB Flensburg zum letzten Mal betreuen. Sein Einstand war mit dem 2:1 gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf erfolgreich verlaufen.

Müller, früher unter anderem Jugendtrainer und -koordinator beim TSB Flensburg, ist im Besitz der A-Lizenz und betreute bislang die zweite Mannschaft der SG. Seinen Posten dort übernimmt Ex-Ligaspieler Tade Corinth.

Sein Debüt auf der Bank gibt heute Malte Köster bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck im Auswärtsspiel beim FC Tarp-Oeversee (15 Uhr). Die SG ist noch sieglos, beim 1:1 gegen den SV Frisia 03 war aber schon ein Aufwärtstrend zu erkennen. Und eventuell sind ja heute schon ein paar „Aushilfen“ im Kader des Tabellenletzten..

Der TSV Hattstedt hat sich in der neuen Liga gut eingelebt, ist auswärts besser unterwegs als im heimischen Waldstadion. Trotz des Ausscheidens im „Flens-Cup“ in Jübek (siehe Bericht auf dieser Seite) kann sich die Mannschaft von Sven Heldt beim Tabellen–Sechsten TSV Friedrichsberg durchaus etwas ausrechnen.

Zuletzt nur ein Punkt aus drei Spielen – die Husumer SV schwächelte zuletzt. Gelingt heute um 16 Uhr beim Neuling TV Grundhof die Wende? Der TVG ist durchaus heimstark, fertigte zuletzt Langenhorn-Enge 6:0 ab und verlangte auch Tabellenführer TSB beim 1:2 eine ganze Menge ab.

Wiedergutmachung für die 3:6-Heimschlappe gegen Tarp-Oeversee will der SV Blau-Weiß Löwenstedt heute um 14 Uhr beim TSV Nordmark Satrup betreiben. Satrup ist nur Elfter, ließ aber unter anderem mit einem Heimerfolg gegen Husum aufhorchen.

Schon 21 Treffer hat Neuling Heider SV II erzielt, aber auch schon 37 kassiert – so viele wie keine andere Mannschaft der Liga. Die Dithmarscher gastieren am Sonntag (15 Uhr) beim SV Frisia 03 im Niko-Nissen-Stadion.

Schwer wird es für IF Tönning am Sonntag (ebenfalls 15 Uhr). Die Eiderstedter, die erst zwei ihrer zehn Spiele gewonnen haben, gastieren bei Schleswig 06. Die Schleistädter, in der vergangenen Saison sehr holprig gestartet, haben sich schon bis auf Platz vier vorgearbeitet.

Kreisliga: Der zehnte Anlauf, die blütenweiße Weste des Bredstedter TSV zu beschmutzen. Heute um 15 Uhr versucht es der TSV Süderlügum im Stadion an der Süderstraße. Nach verhaltenem Beginn hat sich Verbandsliga-Absteiger TSV Rantrum in der Klasse etabliert, ist heute (16 Uhr) Gastgeber für den SV Germania Breklum. Der Neuling tritt nach dem ersten Saisonerfolg mit viel Rückenwind an.

Es ist zu hoffen, dass der Trikot-Dieb ein Einsehen hatte und den Fußballern des TSVGoldebek ihre „Arbeitskleidung“ mittlerweile zurückgegeben hat. Der TSV, als Tabellendritter gut davor, empfängt am Sonntag (14.30 Uhr) zum Abschluss des Spieltages die SG Friedrichstadt/Seeth-Drage.
04.10.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL114 11.10.14 Husumer SV TSV Friedrichsberg 1:2
11.10.2014 Husumer SV - TSV Friedrichsberg 1:2 (1:1)
Tanz um den Ball: Husums Torschütze Marc Koschenz im Duell mit dem Friedrichsberger Thies Brodersen (zweiter von re.). Foto: Brigitte Petersen

Husum enttäuscht gegen wackere Friedrichsberger

SH-Liga-Absteiger unterliegt mit 1:2 / Gastgeber ohne Linie und Siegeswillen

HUSUM | Die Husumer Sportvereinigung musste in der Verbandsliga Nord-West eine Woche vor dem Topspiel beim Liga-Primus TSB Flensburg einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft von Olaf Thede unterlag nach schwacher Leistung dem TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 1:2 (1:1).

Dabei hätten die Nordfriesen beinahe einen perfekten Start erwischt. Bereits nach 120 Sekunden köpfte Luca Sander den Ball nach einer Ecke ganz knapp am rechten Pfosten des Gästetores vorbei. Auch danach agierten die Platzherren zunächst überlegen, doch in der zehnten Minute fiel wie aus dem Nichts die Führung des TSV Friedrichsberg-Busdorf. Tim-Christoph Schubert zog aus 20 Metern mit einem trockenen Flachschuss ab und überraschte damit Husums Schlussmann Chris Bielinski zum 0:1.

Nach Möglichkeiten auf beiden Seiten hatte nach einer halben Stunde Spielzeit Thies Brodersen das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am diesmal stark reagierenden Bielinski. In der 38. Minute kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Friedrichsbergs Verteidiger Julian Schröder ging mit einer völlig überflüssigen Grätsche in einen Zweikampf mit Benjamin Gielow, der zu Fall kam. Schiedsrichter Pawel Zabinski entschied auf Strafstoß. Marc Koschenz scheiterte zunächst am stark parierenden TSV-Torhüter Sascha Petersen, doch den Nachschuss stocherte Koschenz zum 1:1 ins linke Eck.

Kurz vor der Pause hatte Sander sogar die Chance zur Husumer Führung, doch er scheiterte nach schönem Pass von Sebastian Steglich abermals am glänzend reagierenden Petersen.

Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag. Drei Minuten nach Wiederanpfiff passte Schubert den Ball von der linken Außenbahn durch die Schnittstelle der Husumer Defensive, die noch in der Kabine schien. Jurek Petrowski erlief sich in halbrechter Position den Ball und schoss zum 1:2 und damit zur erneuten Führung der Friedrichsberger ins lange Eck.

In der zweiten Halbzeit hatte die Partie nicht mehr das Tempo des ersten Durchgangs. Die Gastgeber agierten ohne erkennbare Linie und schienen sich frühzeitig in ihr Schicksal zu fügen. Die Gäste hingegen waren gut organisiert und fuhren einige Konter, mit denen sie aber fahrlässig umgingen. So stand am Ende eine 1:2-Niederlage der Nordfriesen.

Und Trainer Olaf Thede war bedient. »Ich bin maßlos enttäuscht. Die Mannschaft hat plan-, ideenlos und ohne jeglichen Willen agiert. Wir haben gespielt, als wollten wir den knappen Rückstand verwalten.«

Husumer SV:

Chris Bielinski - Michael Petersen (55. Patrick Schaller) · Christian Herpel · André Witthohn · Tobias Wetzel - Sebastian Steglich · Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg - Luca Sander · Benjamin Gielow (66. Mathias Schmitz).

TSV Friedrichsberg-Busdorf

Sascha Petersen - Harm Ohm · Thies Brodersen · Julian Schröder · Mats-Oke Callsen - Cedric Nielsen (90.+1 Sven Thomsen) · Jurek Petrowski (62. Marc-Andree Stegemann) · Jan-Malte Stürken · Tim Schubert · Leif-Erik Jöhnk - Rasmus Pagel (70. Daniel Voland).

Zuschauer: 189
Schiedsrichter: Pawel Zabinski (Nordhastedt).
Tore: 0:1 Schubert (10.), 1:1 Koschenz (36.), 1:2 Petrowski (48.).
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 12./13. Oktober 2014 / jös

Friedrichsberg überrascht in Husum

Fußball-Verbandsligist gewinnt verdient 2:1 beim SH-Liga-Absteiger / Schubert und Petrowski erzielen die Tore für den TSV
Tanz um den Ball: Husums Torschütze Marc Koschenz im Duell mit dem Friedrichsberger Thies Brodersen (Zweiter von re.). Foto: git

Husum (jös) - Die Husumer Sportvereinigung musste in der Fußball-Verbandsliga Nord-West eine Woche vor dem Topspiel beim Liga-Primus TSB Flensburg einen herben Rückschlag hinnehmen. Die Mannschaft von Olaf Thede unterlag nach schwacher Leistung dem TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 1:2 (1:1).

Dabei hätten die Nordfriesen beinahe einen perfekten Start erwischt. Bereits nach 120 Sekunden köpfte Luca Sander den Ball nach einer Ecke ganz knapp am rechten Pfosten des Gästetores vorbei. Auch danach agierten die Platzherren zunächst überlegen, doch in der 10. Minute fiel wie aus dem Nichts die Führung des TSV Friedrichsberg-Busdorf. Tim-Christoph Schubert zog aus 20 Metern mit einem trockenen Flachschuss ab und überraschte damit Husums Schlussmann Chris Bielinski zum 0:1. Nach Möglichkeiten auf beiden Seiten hatte nach einer halben Stunde Spielzeit Thies Brodersen das 0:2 auf dem Fuß, scheiterte aber am diesmal stark reagierenden Bielinski. In der 38. Minute kamen die Gastgeber zum Ausgleich. Friedrichsbergs Verteidiger Julian Schröder ging mit einer völlig überflüssigen Grätsche in einen Zweikampf mit Benjamin Gielow, der zu Fall kam. Schiedsrichter Pawel Zabinski entschied auf Strafstoß. Marc Koschenz scheiterte zunächst am stark parierenden TSV-Torhüter Sascha Petersen, doch den Nachschuss stocherte Koschenz zum 1:1 ins linke Eck. Kurz vor der Pause hatte Sander sogar die Chance zur Husumer Führung, doch er scheiterte nach schönem Pass von Sebastian Steglich abermals am glänzend reagierenden Petersen.

Halbzeit zwei begann mit einem Paukenschlag. Drei Minuten nach Wiederanpfiff passte Schubert den Ball von der linken Außenbahn durch die Schnittstelle der Husumer Defensive, die noch in der Kabine schien. Jurek Petrowski erlief sich in halbrechter Position den Ball und schoss zum 1:2 und damit zur erneuten Führung der Friedrichsberger ins lange Eck.

In der zweiten Halbzeit hatte die Partie nicht mehr das Tempo des ersten Durchgangs. Die Gastgeber agierten ohne erkennbare Linie und schienen sich frühzeitig in ihr Schicksal zu fügen. Die Gäste hingegen waren gut organisiert und fuhren einige Konter, mit denen sie aber fahrlässig umgingen. Trainer Olaf Thede war bedient. „Ich bin maßlos enttäuscht. Die Mannschaft hat plan-, ideenlos und ohne jeglichen Willen agiert. Wir haben gespielt, als wollten wir den knappen Rückstand verwalten.“

Husumer SV: Bielinski – Petersen (55. Schaller), Herpel, Witthohn, Koschenz – Steglich, Lorenzen, Hornburg, Wetzel – Sander, Gielow (66. Schmitz).
TSV Friedrichsberg-Busdorf: Petersen – Ohm, Brodersen, Schröder, Callsen – Nielsen (90.+1 Thomsen), Petrowski (62. Stegemann), Stuerken, Tim Schubert, Jöhnk – Pagel (70. Voland).
Schiedsrichter: Pawel Zabinski. – Zuschauer: 189 zahlende. – Tore: 0:1 Schubert (10.), 1:1 Koschenz (36.), 1:2 Petrowski (48.).

13.10.2014 · Schlei Bote

Heimpremieren für zwei neue Trainer und ein Verfolgerduell

Niklas Ludwig (links) trifft mit dem TSV Hattstedt auf Tabellenführer TSB Flensburg, Christer Carstensen und der SV Blau-Weiß Löwenstedt bekommen es mit der FSG im Amt Schafflund zu tun. Foto: heike klein
Husum (usc) - Erstes Herbstferien-Wochenende in Schleswig-Holstein – das heißt, es gibt kaum Spiele bei Juniorinnen und Junioren. Ausnahme: Die B-Juniorinnen des SV Frisia 03 Risum-Lindholm empfangen in der Schleswig-Holstein-Liga am Sonntag (15 Uhr) den Post- und Telekom SVKiel. Was sich bei den Männern tut, gibt’s wie gewohnt in der Wochenend-Übersicht.

Verbandsliga: Am vergangenen Wochenende gab es nur eins, am Sonnabend und Sonntag dafür gleich sechs Heimspiele. Immerhin sind die zeitlich entzerrt, so dass die ganz harten Fans vielleicht sogar zwei Partien schaffen könnten. Los geht’s am Sonnabend um 14 Uhr, wenn die Husumer SV den TSV Friedrichsberg zum Verfolgerduell empfängt. Fehlen wird dann erstmals Stürmer Jonas Cordts, der sich für mehrere Monate im Ausland aufhält. „Im Frühjahr kommt er zurück“, so der sportliche Leiter Dieter Schleger – doch bis dahin muss Trainer Olaf Thede ohne den talentierten Angreifer auskommen.

Neuer Trainer, Teil eins: Karl Müller feiert am Sonnabend (15 Uhr) seine Premiere auf der Bank der SG Langenhorn-Enge. Gegner ist der Tabellenvierte Schleswig 06, der am vergangenen Sonntag einen 0:2-Rückstand noch in ein 4:2 drehte. Man darf gespannt sein, wie der „neue Besen“ bei der SG kehrt.

Das 2:4 in Schleswig dürfte den Tönningern noch schwer im Magen liegen. Und der nächste Gegner am Sonnabend (15.30 Uhr) ist in dieser Saison zuverlässig unzuverlässig – Vizemeister ETSV Weiche II kommt zwar nicht wirklich in Tritt, was die Heimniederlagen gegen den SV Frisia 03 (0:5), und zuletzt Stern Flensburg (1:4) belegen, aber im Team von Trainer Benjamin Pohlmann steckt dennoch eine Menge Qualität.

Als „einfach schlecht“, bezeichnete Andre Albertsen, Keeper des TSV Hattstedt, die erste Halbzeit beim 0:5 in Friedrichsberg. Alle fünf Gegentore fielen in den ersten 45 Minuten. Am Sonnabend (16 Uhr) kommt nun ausgerechnet Liga-Primus TSB Flensburg ins Waldstadion – von einem „Aufbaugegner“ für geschundene Hattstedter Fußball-Seelen kann man da beim besten Willen nicht sprechen.

Neuer Trainer, Teil zwei – das heißt, ganz „neu“ ist Malte Köster bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck ja nicht. Sein Einstand ging mit dem 1:4 in Tarp zwar daneben, aber mit Aufsteiger Heider SV II kommt am Sonnabend (16 Uhr) zumindest ein Team, das nicht gleich auf Anhieb Angst und Schrecken verbreitet. Beim 1:2 in Lindholm verkauften sich die Dithmarscher aber gut.

Man kann sagen, was man will: Spiele mit Beteiligung des SV Blau-Weiß Löwenstedt sind fast immer unterhaltsam, und es gibt eine Menge Tore. Dem 3:6 gegen Tarp-Oeversee folgte ein 5:1 in Satrup. Bernd Hansens Team hat schon 32 Tore erzielt (die zweitmeisten nach dem TSB Flensburg), aber eben auch schon 22 kassiert. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt die FSG im Amt Schafflund, die nach schwachem Start die Abstiegsplätze verlassen hat.

Der SV Frisia 03 tritt am Sonnabend (15 Uhr) bei Stern Flensburg an. Die „Sterne“ sind zwar Vorletzte, holten ihre bislang zwei Siege aber immerhin gegen Friedrichsberg und bei Weiche II.

Kreisliga: In der Vorsaison duellierten sich der SV Frisia 03 II und der TSV Stedesand noch in der Kreisklasse A – wie geht’s am Sonntag (15 Uhr) wohl eine Liga höher aus?
11.10.2014 · sh:z-Nordriesland Sport

Fußball-Fahrplan

Punkte sammeln in der Strand-Arena ?

SH-Liga (sh:z): In der Strand-Arena des SH-Ligisten NTSV Strand (Sbd., 15 Uhr) gibt es drei Punkte zu holen. „Wir wollen welche haben“, sagt Kropps Trainer Dirk Asmussen. Beim glücklichen, aber verdienten 1:1 gegen den TuS Hartenholm sah der Coach wieder einen kleinen Aufwärtstrend seiner Mannschaft „Die Spielfreude ist da. Wir haben hinten nicht viel zugelassen. Nur mit unseren Chancen müssen wir besser umgehen“, sagt der Coach. Im Spiel beim NTSV Strand erwartet der Kropper Trainer eine Mannschaft, die nicht so destruktiv auftritt wie unlängst Hartenholm. „Die wollen mitspielen, dass kommt uns entgegen.“ Die Mannschaft von Trainer Frank Salomon steht derzeit auf Rang sieben und hat mit drei Siegen, einem Unentschieden und zwei Niederlagen exakt die gleiche Heim- wie Auswärtsbilanz. Asmussen stehen wieder Finn Langkowski und Keeper Philipp Reinhold zur Verfügung, aus beruflichen Gründen fehlt Robin Ziesecke. Verbandsliga: Vor interessanten Auswärtsaufgaben stehen die beiden Schleswiger Verbandsligisten. Von der Papierform her hat Schleswig 06 mit der Partie beim Tabellenvierzehnten SG Langenhorn/Ende (Sbd., 15 Uhr) den leichteren Gegner erwischt. Der TSV Friedrichsberg tritt indes im Spitzenspiel beim SH-Liga-Absteiger Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) an und will den Aufwärtstrend nach der guten Vorstellung gegen den TSV Hattstedt (5:0) fortsetzen. „Endlich haben alle Akteure gezeigt, was sie wirklich können. Wir hatten keinen Schwachpunkt im Team“, war Friedrichsbergs Trainer Erik von Lanken rundrum zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. Warum soll das nicht auch in Husum gelingen?
11.10.2014 · Schlei Bote
VL124 18.10.14 TSB Flensburg Husumer SV 3:2
18.10.2014 TSB Flensburg - Husumer SV 3:2 (1:1)

TSB-Spieler Thomas Lohner (am Boden) wird von den Husumern André Witthohn und Luca Sander (vorn) gestoppt. Foto: Dewanger

TSB Flensburg nicht zu stoppen

Nach 1:2 noch 3:2 / Tabellenerster verteidigt Spitze gegen direkten Verfolger Husum

FLENSBURG | Ein echtes Topspiel sahen die Zuschauer auf dem Eckenerplatz in Flensburg zwischen Ligaprimus TSB und dem Verfolger Husumer SV. Dabei erwischten die Gäste aus Nordfriesland einen Start nach Maß und gingen in der fünften Minute in Führung.

Nach einem Eckball wurde der Ball im Flensburger Strafraum nicht entscheidend geklärt, so dass Tobias Wetzel das runde Leder zum 0:1 über die Linie drücken konnte. Danach fand der TSB allmählich seine Ordnung und kam nach einer guten halben Stunde zum Ausgleich. Nach einer schönen Kombination über Thomas Lohner und Leif Carstensen, schoss Letzterer zum 1:1-Pausenstand ein.

Auch im zweiten Durchgang zeigten beide Mannschaften ein spielerisch hohes Nivau und unterstrichen, warum sie in der Verbandsliga so weit oben stehen. Erneut hatten die Husumer den besseren Start. Nach einem Fehler von Jan-Niclas Galke im Aufbauspiel eroberten die Nordfriesen den Ball und fuhren einen schnellen Konter. Diesen schloss Martin Herpel mit dem 1:2 ab.

Danach machte der TSB Druck und drehte in der Schlussphase die Partie. Zunächst zirkelte Lasse Sohrweide einen Freistoß zum 2:2-Ausgleich sehenswert ins Husumer Tor (78.). Fünf Minuten später durfte sich der Flensburger Offensivspieler noch einmal in die Torschützenliste eintragen. Der durchgebrochene Thomas Lohner wurde im Sechzehner der Gäste zu Fall gebracht - den folgenden Strafstoß verwandelte Sohrweide souverän zum 3:2.

Danach bauten die Husumer zwar Druck auf, der konsequente Abschluss aber fehlte. Auf der Gegenseite fehlte den Flensburgern bei ihren Kontermöglichkeiten ebenfalls die Genauigkeit, so dass es am Ende beim knappen Sieg des Ligaprimus' blieb, über den sich TSB-Coach Jockel Press freute. "Es ist immer glücklich, wenn man ein Spiel am Ende dreht und noch gewinnt. Meine Mannschaft hat sich für ihre Einstellung mit dem Sieg belohnt. Die Husumer hätten einen Punkt verdient gehabt und zeigten, dass sie zurecht mit dort oben in der Tabelle stehen", zollte Press dem Gegner ebenfalls großen Respekt.

Die Gäste fühlten sich hingegen verpfiffen. Ihrer Meinung nach seien zwei TSB-Tore aus Abseitsposition gefallen. Zudem wäre ein Ellenbogenschlag eines TSBers nicht geahndet worden.


TSB Flensburg:

Rico Nommensen - Andreas von Diczelski · Nicolai Vosgerau · Nicolai Günther (80.+3. Marvin Treitz) · Jan-Niklas Galke - Adem Vranduklija · Lasse Sohrweide · Thomas Lohner · Marcel Hansen · (83. Dennis Lange) - Michael Fischer (59. Sandi Duratovic) · Leif Carstensen.

Husumer SV:

Chris Bielinski - Patrick Schaller · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn - Daniel Hornburg · Tobias Wetzel · Henning Lorenzen · Martin Herpel - Mathias Schmitz (87. Benjamin Gielow) · Luca Sander.

Zuschauer: 250
Schiedsrichter: Steffen Brandt (Wasbek).
Tore: 0:1 Wetzel (5.), 1:1 Carstensen (29.), 1:2 M. Herpel (56.), 2:2 Sohrweide (78.), 3:2 Sohrweide (83., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Martin Herpel (87., Meckern).
fupa / NordSport vom 19./20. Oktober 2014 / jös
TSB-Spieler Thomas Lohner (am Boden) wird von den Husumern André Witthohn und Luca Sander (vorn) gestoppt. Foto: Dewanger

Husum verspielt zweimalige Führung

TSB dreht spannendes Topspiel

Unglückliche 2:3-Niederlage in der Fußball-Verbandsliga beim Spitzenreiter TSB Flensburg Verbandsliga: Spitzenreiter aus Flensburg besiegte Verfolger Husumer SV mit 3:2 / Zwei Sohrweide-Tore in der Schlussphase

FLENSBURG | Ein echtes Topspiel sahen die Zuschauer auf dem Eckenerplatz in Flensburg zwischen Ligaprimus TSB und dem Verfolger Husumer SV. Dabei erwischten die Gäste aus Nordfriesland einen Start nach Maß und gingen in der fünften Minute in Führung. Nach einem Eckball wurde der Ball im Flensburger Strafraum nicht entscheidend geklärt, so dass Tobias Wetzel das runde Leder zum 0:1 über die Linie drücken konnte. Danach fand der TSB allmählich seine Ordnung und kam nach einer guten halben Stunde zum Ausgleich. Nach einer schönen Kombination über Thomas Lohner und Leif Carstensen, schoss Letzterer zum 1:1-Pausenstand ein.

Auch im zweiten Durchgang zeigten beide Mannschaften ein spielerisch hohes Nivau und unterstrichen, warum sie in der Verbandsliga so weit oben stehen. Erneut hatten die Husumer den besseren Start. Nach einem Fehler von Jan-Niclas Galke im Aufbauspiel eroberten die Nordfriesen den Ball und fuhren einen schnellen Konter. Diesen schloss Martin Herpel mit dem 1:2 ab.

Danach machte der TSB Druck und drehte in der Schlussphase die Partie. Zunächst zirkelte Lasse Sohrweide einen Freistoß zum 2:2-Ausgleich sehenswert ins Husumer Tor (78.). Fünf Minuten später durfte sich der Flensburger Offensivspieler noch einmal in die Torschützenliste eintragen. Der durchgebrochene Thomas Lohner wurde im Sechzehner der Gäste zu Fall gebracht - den folgenden Strafstoß verwandelte Sohrweide souverän zum 3:2.

Danach bauten die Husumer zwar Druck auf, der konsequente Abschluss aber fehlte. Auf der Gegenseite fehlte den Flensburgern bei ihren Kontermöglichkeiten ebenfalls die Genauigkeit, so dass es am Ende beim knappen Sieg des Ligaprimus' blieb, über den sich TSB-Coach Jockel Press freute. "Es ist immer glücklich, wenn man ein Spiel am Ende dreht und noch gewinnt. Meine Mannschaft hat sich für ihre Einstellung mit dem Sieg belohnt. Die Husumer hätten einen Punkt verdient gehabt und zeigten, dass sie zurecht mit dort oben in der Tabelle stehen", zollte Press dem Gegner ebenfalls großen Respekt.

Die Gäste fühlten sich hingegen verpfiffen. Ihrer Meinung nach seien zwei TSB-Tore aus Abseitsposition gefallen. Zudem wäre ein Ellenbogenschlag eines TSBers nicht geahndet worden.

TSB Flensburg: Nommensen - von Diczelski, Vosgerau, Günther (80.+3. Treitz), Galke - Vranduklija, Sohrweide, Lohner, Hansen (83. Lange) - Fischer (59. Sandi Duratovic), Carstensen. Husumer SV: Bielinski - Schaller, Christian Herpel, Wullenweber, Witthohn - Hornburg, Wetzel, Lorenzen, Martin Herpel - Schmitz (87. Gielow), Sander. Schiedsrichter: Steffen Brandt. - Zuschauer: 250. - Gelb-Rot: Martin Herpel (87., Meckern) .
Tore: 0:1 Wetzel (5.), 1:1 Carstensen (29.), 1:2 Martin Herpel (56.), 2:2 Sohrweide (78.), 3:2 Sohrweide (83., FE).

20. Oktober 2017 · jös · sh:z-Nordfriesland Sport / Flensburger Tageblatt / Schlei Bote

Mit starker Bilanz ins Topspiel

Verbandsliga: Tabellenführer TSB Flensburg will mit einem Heimsieg Verfolger Husumer SV auf Distanz halten
Neun Tore erzielte TSB-Neuzugang Leif Carstensen (li.), hier im Duell mit dem Schleswiger Hajo Kallsen, bereits in dieser Saison. Foto: Sieg
Flensburg (wsi) -

Die Paarung Aufsteiger aus der Kreisliga gegen Absteiger aus der SH-Liga ist am Sonnabend die Top-Begegnung der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Spitzenreiter TSB Flensburg empfängt auf dem Eckenerplatz (14 Uhr) den derzeitigen Tabellendritten Husumer SV. Von der Papierform her eine klare Angelegenheit für die Gastgeber, die aus den letzten fünf Partien die weitaus bessere Bilanz aufweisen.

Die letzten TSB-Ergebnisse sind beeindruckend: Der Tabellenführer hat alle fünf Spiele gewonnen und dabei ein Torverhältnis von 22:0 erzielt. Die Nordfriesen waren stark in die Saison gestartet und hatten zwischenzeitlich die Flensburger auch von Platz eins verdrängt. Aber zuletzt schwächelten die Husumer gewaltig und erzielten gerade mal vier von 15 möglichen Zählern. Von diesem Zahlenspiel lässt sich Co-Trainer Ingo Lüthje allerdings nicht blenden: „Ich schätze die Husumer vor allem in der Offensive sehr stark ein. Wenn sie in Bestbesetzung antreten können, wird es eine sehr schwere Aufgabe für uns.“ Darum erwartet der Flensburger auch, dass die Stormstädter sich nicht nur hinten reinstellen werden, sondern aufgrund ihrer Offensivqualitäten durchaus nach vorne spielen. „Da sehe ich natürlich unsere große Chance“, sagt Lüthje. Die TSB-Mannschaft ist torgefährlich und versteht es bei Ballgewinnen im Mittelfeld, durch schnelles Umschaltspiel, die gegnerische Abwehr unter Druck zu setzen.

Allerding sind die personellen Voraussetzungen beim TSB denkbar schlecht. Andreas von Diczelski und Janek Schmeling laborieren immer noch an ihren Verletzungen. Lars-Ole Puttins fällt nach einem Bänderriss ebenfalls aus. Zudem ist Sandro Holland aus privaten Gründen verhindert. Der Einsatz von Marcel Hansen ist wegen einer offenen Wunde am Schienbein gefährdet. Das sind jedoch für Lüthje alles keine Gründe, um trübsinnig zu werden: „Jetzt müssen eben andere Spieler zeigen, dass sie in der Lage sind, die Lücken adäquat zu füllen.“ Und der Co-Trainer betont auch: „Wir haben mit unserem Kapitän Lasse Sohrweide sowie den erfahrenen Kickern, wie Thomas Lohner, Nicholas Vosgerau und sofern er spielen kann, Marcel Hansen, Führungsspieler in den Reihen, die Verantwortung übernehmen und die jungen Spieler auch pushen.“

Trainer-Tipps

Ingo Lüthje (TSB Flensburg) Verbandsliga Nord-West, 14. Spieltag: 
FSG im Amt Schafflund – FC Tarp-Oeversee 1:1 Nordmark Satrup – Ladelund-Achtrup-Leck 2:1 ETSV Weiche II – SG Langenhorn/Enge 3:1 TSB Flensburg – Husumer SV kein Tipp TSV Friedrichsberg – BSC Brunsbüttel 3:0 TV Grundhof – Blau-Weiß Löwenstedt 1:1 Heider SV II – Stern Flensburg 0:1 Frisia 03 Risum-Lindholm – IF Tönning 2:2 Schleswig 06 – TSV Hattstedt 2:1

17.10.2014 · Flensburger Tageblatt

Frisia setzt auf Offensivfußball

Verbandsliga: Risum-Lindholm will gegen IF Tönning Erfolgsserie fortsetzen / Kreisliga-Verfolgerduell in Löwenstedt
Frisias Goalgetter: Jannik Drews führt mit 14 Treffern die Torschützenliste der Verbandsliga an und will gegen Tönning nachlegen. Foto: wrege
Husum (pu) - Das Fußball-Programm in der Verbandsliga Nord-West der Männer ist mitten in den Herbstferien zumindest in Nordfriesland sehr übersichtlich, denn sechs der sieben Vertreter müssen reisen. Als einzige Mannschaft tritt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (15 Uhr) zu Hause an. Hier treffen die Jungs von Trainer Bodo Schmidt im NF-Derby auf IF Tönning.

Verbandsliga: Vom Papier her eigentlich eine lösbare Aufgabe für den Tabellenzweiten SVFrisia 03 Risum-Lindholm gegen den Fünfzehnten IF Tönning. Immerhin sind die Gastgeber seit dem zweiten Spieltag ungeschlagen. „Wir wollen natürlich unsere gute Serie fortsetzen und den zweiten Platz so lange wie möglich verteidigen. Allerdings haben wir uns gegen IF Tönning immer sehr schwer getan. Wir müssen am Sonntag unser Kombinationsspiel wieder mehr kultivieren. Das hat mir in den letzten drei Spielen nicht so gefallen“, setzt Bodo Schmidt auf eine verbesserte Offensive. Allerdings muss der Trainer in den nächsten Wochen nach einer Roten Karte im Spiel gegen IF Stern Flensburg auf seinen Stürmer Simon Attisso verzichten, und auch Finn Martensen wird fehlen. Dafür melden sich Carsten Andresen und Jannick Bahnsen zurück.

Hoffnung auf Auswärtspunkte: Malte Köster (li.) mit der SG LAL und Karl Müller mit Langenhorn wollen im Abstiegskampf punkten. Foto: Pustal

Bereits am Sonnabend (14 Uhr) muss die Husumer SV zum Spitzenspiel beim TSB Flensburg antreten. Die Stormstädter werden versuchen, ihre 1:2-Heimniederlage vom letzten Wochenende gegen den TSV Friedrichsberg mit einem Überraschungssieg in Flensburg wett zu machen, dürfen sich aber bei der derzeitig guten Form des Aufsteigers und Meisterschaftsfavoriten keine allzu großen Hoffnungen machen.

Ähnlich stehen die Vorzeichen für die SG Langenhorn-Enge, die am Sonnabend beim ETSVWeiche (14 Uhr) antreten muss. Nach der 0:2-Niederlage gegen Schleswig 06 hofft Trainer Karl Müller in seinem ersten Auswärtsspiel auf einen ersten Erfolg, denn der ETSV hat zuletzt auch nicht überzeugen können.

Und auch Malte Köster rechnet sich nach dem ersten Saisonsieg mit seiner SG Ladelund-Achtrup-Leck am Sonnabend beim TSV Nordmark Satrup (14 Uhr) sicherlich etwas aus. „Man darf den Sieg nicht überbewerten, aber er war verdient. Wir haben uns als Team präsentiert“, sieht der SG-Trainer seine Mannschaft im Aufwind. Ob der sie auch zu einem Erfolg in Satrup trägt, muss man sehen.

Besser sieht es da für den SV BW Löwenstedt aus, der am Sonnabend (16 Uhr) beim TV Grundhof spielt. Nach zwei Siegen in Folge scheinen die Löwen von Bernd Hansen wieder zurück in die Erfolgsspur gefunden zu haben.

Darauf hofft auch Sven Heldt mit seinem TSV Hattstedt am Sonntag (15 Uhr) bei Schleswig 06. Nach zwei klaren Niederlagen möchte der Aufsteiger endlich wieder punkten.

Kreisliga: In der Kreisliga Nordfriesland könnte es das Wochenende des Spitzenreiters werden. Während der Bredstedter TSV am Sonnabend (15 Uhr) zu Hause den SG-Eiderstedt-Bezwinger Rödemisser SV empfängt, spielen zeitgleich die beiden ärgsten Verfolger SV BW Löwenstedt II und SG Eiderstedt gegeneinander. Sollte Bredstedt, seit über einem Jahr ohne Niederlage in einem Pflichtspiel, seine tolle Serie weiter fortsetzen, könnte der BTSV seinen Vorsprung möglicherweise vergrößern. Am Tabellenende treffen am Sonntag (14 Uhr) der FSV Wyk und der SV Germania Breklum aufeinander, wobei beide Mannschaften sich Hoffnungen auf ihren zweiten Saisonsieg machen.
17.10.2014 · sh:z-Nordriesland Sport
VL132 25.10.14 Husumer SV Schleswig 1:2
25.10.2014 Husumer SV - SV Schleswig 06 1:2 (0:1)

Husum klebt das Pech am Stiefel
1:2 gegen Schleswig 06
Schleswigs Angreifer Jan Niklas Erichsen (li.) hält sich Gegenspieler Bosse Wullenweber vom Leib. Foto: git

HUSUM | Die Husumer SV verliert in der Fußball-Verbandsliga Nord-West immer mehr Boden auf Spitzenreiter TSB Flensburg. Mit dem 1:2 (0:1) gegen Schleswig 06, musste die Mannschaft von Olaf Thede die dritte Niederlage in Folge hinnehmen und liegt nun schon 14 Zähler hinter dem Spitzenreiter.

»Uns klebt zurzeit das Pech an den Stiefeln«, meinte Husums Trainer Olaf Thede nach einem Spiel, in dem seine Mannschaft die erste Halbzeit fast komplett verschlafen hatte. »Da haben wir nur ein Drittel der Laufleistung aus dem Spiel beim TSB Flensburg gezeigt«, monierte Thede die fehlende Präsenz seines Teams.

So gingen die Gäste in der 24. Minute in Führung, als Rafal Gertig mit einem abgefälschten Schuss zum 0:1 für die Schleistädter traf. Nach einer guten halben Stunde hatten die Nordfriesen die Chance zum Ausgleich, doch Bosse Wullenweber traf nur den Pfosten. Kurz vor der Pause bekam Henning Lorenzen die »Ampelkarte« nach wiederholtem Foulspiel

Dennoch agierten die Husumer in den zweiten 45 Minuten überlegen. Mitte der zweiten Halbzeit stand das Aluminium dem Ausgleich abermals im Weg, als ein Schuss aus dem Gewühl an den Pfosten klatschte. Nachdem mit der »Ampelkarte« für den Schleswiger Thies Kalbus auf dem Spielfeld wieder Gleichzahl herrschte, versenkte Daniel Hornburg einen Abpraller im Schleswiger Sechzehner zum verdienten 1:1-Ausgleich.

In der Schlussphase waren die Husumer überlegen, der »Lucky Punch« gelang in der Nachspielzeit aber den Gästen. Nach einem langen Ball traf 06-Kapitän Thomsen aus spitzem Winkel mit abermals abgefälschtem Schuss zum 1:2-Siegtreffer.


Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen· Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn - Patrick Schaller · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen - Luca Sander · Mathias Schmitz (60. Sebastian Steglich).

SV Schleswig 06:

Johnny Nestler - Davin Thomsen · Julian Thomsen · Tjorven Thomsen · Rafal Zbigniew Gertig - Thies Kalbus · Piotr Leszek Stragowski (73. Tim Niklas Kersten) · Jan Hauke Clausen · Kai Uwe Clausen - Patryk Smolarek · Jan Niklas Erichsen (69. Thies Kallsen).

Zuschauer: 137
Schiedsrichter: Jochimsen (Wewelsfleth).
Tore: 0:1 Gertig (24.), 1:1 Hornburg (80.), 1:2 Julian Thomsen (90.+3.).
Gelb-Rote Karten: Henning Lorenzen/Husum (45.) - Thies Kalbus/Schleswig (75.), beide wiederholtes Foulspiel.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 26./27. Oktober 2014 / jös

Verdienter Sieg trotz glücklicher Tore

Schleswig 06 gewinnt mit 2:1 (1:0) bei der Husumer SV und festigt den vierten Tabellenplatz / Kapitän Julian Thomsen trifft in der Nachspielzeit
Schleswigs Mittelstürmer Nico Erichsen hält sich Husums Bosse Wullenweber vom Leib.Foto: git
Husum (jös/mb) - Auch die Husumer SV konnte Schleswig 06 nicht aufhalten. Der 2:1 (1:0)-Erfolg war der vierte Sieg in Folge für die Schleswiger, die sich als Tabellenvierter im oberen Drittel der Verbandsligatabelle festgesetzt haben. „Das ist eine schöne Momentaufnahme, dass nehmen wir gerne so mit“, sagte der in der 69. Minute für Mittelstürmer Nico Erichsen eingewechselte Abwehrspieler Hajo Kallsen.

„Wir haben zur Zeit das Pech an den Stiefeln“, meinte Husums Trainer Olaf Thede nach dem Spiel, in dem seine Mannschaft die erste Hälfte nahezu komplett verschlafen hatte. „Da haben wir nur ein Drittel der Laufleistung aus der Partie beim TSB Flensburg gezeigt“, monierte Thede die fehlende Präsenz seines Teams.

Schleswig 06 indes war die erste Hälfte überlegen. „Insgesamt gesehen geht der Sieg trotz der glücklichen Tore deshalb auch in Ordnung“, meinte Kallsen. Die Gäste gingen in der 24. Minute in Führung, als Rafal Gertig mit einem abgefälschten Schuss zum 0:1 für die Schleistädter traf. Nach einer guten halben Stunde hatten die Nordfriesen aber die Chance zum Ausgleich, doch Bosse Wullenweber traf mit seinem Schuss nur den Pfosten. Kurz vor der Pause bekam Henning Lorenzen die Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel. „Völlig zu recht. Genauso wie Gelb-Rot für This Kalbus in der zweiten Hälfte“, kommentierte Kallsen die Entscheidungen von Schiedsrichter Arne Jochimsen (Wewelsfleth). „Allerdings hat der Schiri in Durchgang zwei eine andere Linie gefahren und versucht, mit vielen Karten das Spiel, in den Griff zu bekommen“.

In den zweiten 45 Minuten agierten die Husumer überlegener. Mitte der zweiten Hälfte stand das Aluminium dem Ausgleich abermals im Weg, als ein Schuss aus dem Gewühl an den Pfosten klatschte. Nachdem durch die Ampelkarte für Kalbus bei Zehn gegen Zehn auf dem Spielfeld wieder Gleichzahl herrschte, versenkte Daniel Hornburg einen Abpraller im Schleswiger Sechzehner zum verdienten 1:1-Ausgleich.

In der Schlussphase waren die Husumer überlegen, der „Lucky Punch“ gelang in der Nachspielzeit aber den Gästen. Nach einem langen Ball traf 06-Kapitän Julian Thomsen aus spitzem Winkel, mit abermals abgefälschtem Schuss zum 1:2-Siegtreffer.

Husumer SV: Reinhold - Petersen, Christian Herpel, Wullenweber, Witthohn - Schaller, Wetzel, Hornburg, Lorenzen - Sander, Schmitz (60. Steglich). 
Schleswig 06: Nestler - Davin Thomsen, Julian Thomsen, Tjorven Thomsen, Gertig - Kalbus, Stragowski (73. Kersten), Jan Hauke Clausen, Kai Uwe Clausen - Smolarek, Erichsen (69. Kallsen). 
Schiedsrichter: Arne Jochimsen (Wewelsfleth)
Zuschauer: 137 
Gelb-Rote Karten: Lorenzen/Husum (45.) - This Kalbus/Schleswig (75.), beide wiederholtes Foulspiel.
Tore: 0:1 Gertig (24.), 1:1 Hornburg (80.), 1:2 Julian Thomsen (90.+3.).
Beste Spieler: Steglich/ Julian Thomsen, Erichsen, Gertig.

27.10.2014 · Schlei Bote

Trio will weg von den Abstiegsplätzen

Der 15. Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: SG Langenhorn-Enge empfängt den SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum Derby
Zwei reichen nicht: Trainer Malte Köster will am Sonnabend mit der SG Ladelund-Achtrup-Leck im "Kellerduell" gegen Stern Flensburg unbedingt drei Punkte holen. Foto:
Husum (mb/usc) - Der Blick auf die Tabelle der Fußball-Verbandsliga Nord-West sorgt in Nordfriesland nicht unbedingt für gute Laune – drei von vier Abstiegsplätzen werden von Teams aus dem Kreisgebiet eingenommen. Gelegenheit, das zu ändern, besteht am Wochenende auf den eigenen Plätzen. Die Übersicht:

SH-Liga Junioren: Die Ferien-Pause ist beendet – die A-Jugend des SV Frisia 03 Risum-Lindholm startet am Sonnabend (14 Uhr) mit einem Heimspiel gegen den Tabellennachbarn SV Eichede. Schon in die Rubrik Spitzenspiel einzuordnen ist das Gastspiel der Frisia-B-Junioren (Vierter) bei Holstein Kiel II (Zweiter) am Sonntag (14 Uhr).

Verbandsliga: Es ist wieder Heimspiel-Wochenende – sechs der sieben nordfriesischen Teams dürfen auf eigenem Platz ran. Im Mittelpunkt des Interesses steht das Derby SG Langenhorn-Enge gegen den SV Frisia 03 am Sonnabend um 14 Uhr. Hinweis für Fans: Da die Straße „Am Sportplatz“, Hauptzufahrt zum Waldstadion, saniert wird, sollten auswärtige Besucher den Weg über die Straße „Horne“, die Zufahrt zum Flutlichtplatz, nehmen.

Bei den Gastgebern ist der Einsatz von Steffen Petersen und Tim Friedrichsen fraglich. „Das wäre ein herber Verlust“, sagt Ligaobmann Richard Heylmann. Die SG bekommt derzeit durchaus gute Kritiken (wie beim 2:2 in Weiche), doch es müssen „Dreier“ her. Ob das gerade gegen den starken Tabellenzweiten gelingt?

Viel Lob erntete auch die Husumer SV bei Tabellenführer TSB Flensburg. Beim 2:3 gab es zahlreiche diskutable und unglückliche Entscheidungen. Auch personell geschwächt (Sebastian Steglich und Marc Koschenz fehlen urlaubsbedingt) agierten die Nordfriesen auf Augenhöhe, hätten mindestens einen Zähler verdient gehabt. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt Schleswig 06 ins Friesenstadion – ein Team, das sich in der Spitzengruppe etabliert hat und im Falle eines Sieges mit den Nordfriesen nach Punkten gleichzieht.

IF Tönning hat in dieser Saison erst zwei Partien gewonnen. Gelegenheit, diese eher magere Bilanz aufzubessern, besteht am Sonnabend (15.30 Uhr) gegen Aufsteiger Heider SV II. Könnte funktionieren – die Dithmarscher verloren zuletzt die „Kellerduelle“ bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck (0:1) und gegen Stern Flensburg (2:4).

Die beiden „Heide-Bezwinger“ treffen am Sonnabend (16 Uhr) im Lecker Nordfrieslandstadion aufeinander. Mit einem Erfolg wäre die Mannschaft von Malte Köster zwar immer noch „Schlusslicht“, hätte den Anschluss aber wieder hergestellt.

Zeitgleich trifft der TSV Hattstedt und auf den ETSV Weiche Flensburg II. Bei den Gästen herrscht Personal-Notstand – laut einer Facebook-Mitteilung der Regionalliga-Reserve fehlen Gracia, Bornholdt, Kroll, Hassanoglou, Jurijczuk und Hakopkochwjan sicher, die Einsätze von Kapitän Zeh und Stürmer Diedrichsen sind fraglich.

Friedrichsbergs Teammanager Sven Scherner fährt mit einem guten Gefühl nach Nordfriesland. „Löwenstedt liegt uns. Vor Jahren haben wir dort eine fürchterliche Niederlage kassiert, danach aber immer gut ausgesehen und viele Punkte geholt.“ Daran möchte BW-Coach Bernd Hansen vor der Partie (Sonntag, 14 Uhr) überhaupt nicht erinnert werden. „Immer wenn Friedrichsberg bei uns spielt, wird das thematisiert“, sagt der Löwenstedter Coach, der nach „zwei starken Spielen“ mit zwei Siegen in Folge eine „ärgerliche Niederlage“ beim TV Grundhof hinnehmen musste.

„Davor hätte ich gesagt, es läuft super bei uns“, meinte der Coach, der in Grundhof mit der mannschaftlichen Geschlossenheit seine Teams zufrieden war. „Aber mit dem kleinen Acker kamen meine Jungs nicht richtig zurecht.“ Hansen hatte nach eigenem Bekunden im Laufe der Zeit die Mannschaft ein wenig umgebaut. „Wir arbeiten zukunftsorientiert und geben unseren jungen Leuten eine Chance“. Es kann also gut sein, dass einige Routiniers zunächst auf der Bank Platz nehmen müssen.

Kreisliga: Bei den Junioren sind sie Partner in der SG LGV Obere Arlau, bei den Senioren Rivalen: Die „Zweite“ des SV Blau-Weiß Löwenstedt, derzeit Vierter, trifft am Sonntag (12 Uhr) auf den TSV Goldebek, der den fünften Platz einnimmt.
25.10.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Fahrplan

06 zum Verfolgerduell nach Husum

Schleswig (joh/mb) - Regionalliga: Beim Trainer-Team des ETSV Weiche war die Enttäuschung über die 0:1-Niederlage beim Lüneburger SK groß. „Entweder war das ein gebrauchter Tag. Das wäre auch nicht gut. Aber das müsste man vielleicht akzeptieren“, sagte Co-Trainer Marc Peetz nach dem Spiel. „Oder aber wir kriegen jetzt gegen die U23 von Werder Bremen eine richtige Rutsche, und dann waren die zuletzt guten Spiele für die Katz.“ Coach Daniel Jurgeleit schlug in die gleiche Kerbe: „Die Mannschaft hat die richtige Einstellung nicht gefunden. Das darf in dieser Phase nicht passieren.“ Keine guten Voraussetzungen für das Heimspiel am Sonntag (Anstoß 14 Uhr) gegen den Tabellenzweiten der Liga. Mut machen die letzten Regionalliga-Heimspiele gegen FT Braunschweig (7:1) und VfL Wolfsburg II (3:2). „Also gilt es zu schauen, was wir vorher in der Regionalliga gezeigt haben.“

SH-Liga, A-Junioren: Nach der Ferienpause setzen die Junioren ihre Ligaserie mit zwei Auswärtsspielen fort. Der FC Angeln 02 hatte sich Anfang Oktober mit einem 4:2-Sieg gegen den TSV Kronshagen in die Pause verabschiedet und spielt am Sonnabend (14 Uhr) beim Tabellenzweiten Büdelsdorfer TSV. Schlusslicht Schleswig 06 (1 Punkt) tritt beim Elften SG Siems-Strand (4 Punkte/So., 13 Uhr) an und könnte mit einem Erfolg den Anschluss schaffen.

SH-Liga, B-Junioren: Der FC Angeln spielt am Sonntag (14 Uhr) gegen den Preetzer TSV. Es ist die Partie des Achten gegen den Sechsten, beide Teams haben zehn Punkte auf dem Konto. Die Mannschaft von Trainer Tomas Malz könnte mit einem Erfolg einen Schritt nach vorne machen.

Verbandsliga: Nach dem Spielausfall in der Vorwoche steht Schleswig 06 vor dem Spitzenspiel bei der Husumer SV. Der Dritte empfängt der Tabellenvierten. „Ein ganz wichtiges Spiel für uns“, sagt 06-Trainer Ralf Christiansen. „Mit einem Sieg könnten wir uns in der Spitzengruppe festsetzen“. Der SH-Liga-Absteiger hat derzeit Schwierigkeiten, eine konstante Form an den Tag zu legen. Aus den letzten sechs Spielen gab es einen Sieg, vier Niederlagen und ein Unentschieden. Zu wenig für ein Team, dass zum Favoritenkreis zählt. „Die sind momentan schlecht drauf“, hat auch der Schleswiger Coach erkannt. „Die stehen unter Druck“. Das könnte sich für die Schleswiger als Vorteil erweisen. Positiv für Christiansen: „Bei uns sind alle gut drauf, ich kann auf den gesamten Kader zurückgreifen“.

Beim TSV Friedrichsberg ist die gute Stimmung nach dem 2:1-Coup bei der Husumer SVdurch die unerwartete 1:3-Heimniederlage gegen den BSC Brunsbüttel ein wenig getrübt. „Die Niederlage war ärgerlich, weil wir zuhause immer gewinnen wollen und weil mit einem Sieg die Tabellensituation echt optimal gewesen wäre“, sagt Sven Scherner, der sich am Hotelpool in der Türkei via Facebook, Sportbote oder Whats App ständig über den Stand der Partie informiert hatte. Michael Schröder hatte das Team für den ebenfalls im Urlaub befindlichen Erik von Lanken gut auf den Gegner eingestellt. Allerdings brachte das frühe Gegentor nach zehn Minuten die Mannschaft aus dem Konzept. „Dann sind wir lange angerannt und nach dem Ausgleich ausgekontert worden“, meinte Scherner, der sich nach zwei Siegen in Folge gerne eine Fortsetzung der Serie gewünscht hätte. Auch im Hinblick auf die kommende Partie bei BW Löwenstedt. „Da hätten wir ganz anders auftreten können.“

Dennoch fährt der Teammanager mit einem guten Gefühl nach Nordfriesland. „Löwenstedt liegt uns. Vor Jahren haben wir dort eine fürchterliche Niederlage kassiert, danach aber immer gut ausgesehen und viele Punkte geholt.“ Daran möchte Bernd Hansen überhaupt nicht erinnert werden. „Immer wenn Friedrichsberg bei uns spielt, wird das thematisiert“, sagt der Löwenstedter Coach, der nach zwei Siegen in Folge eine „ärgerliche Niederlage“ beim TV Grundhof hinnehmen musste.
25.10.2014 · Schlei Bote
VL140 01.11.14 ETSV Weiche Flensburg II Husumer SV 0:2
01.11.2014 ETSV Weiche II - Husumer SV 0:2 (0:2)

Geschenke verteilt

Husum feiert 2:0-Auswärtssieg beim ETSV Weiche II

FLENSBURG | Das 0:2 gegen die Husumer SV hat sich der ETSV Weiche II selbst zuzuschreiben. Durch haarsträubende Abwehrfehler leisteten die Flensburger der Pleite Vorschub.

In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel. Abtasten war angesagt, ehe Jonas Heider einen »Kunstschuss« wagte. Dieser ging jedoch nach hinten los, da sein Querpass durch den eigenen Strafraum von Luca Sander abgefangen wurde und dieser mühelos zum 0:1 einschoss (21.). Das 0:2 war auch einer Unsicherheit in der ETSV-Abwehr geschuldet. André Witthohn nutzte ein Missverständnis zwischen Ömer Akyörük und Keeper André Hagge aus.

Dabei hatte die Heimelf vor den Gegentreffer auch gute Chancen. Aber Marcel Cornils drosch das Leder übers Tor, während ein Pawlowski-Schuss von Christian Herpel auf der Torlinie geklärt wurde. Nach dem Wechsel war Weiche zwar bemüht, aber es fehlte der Druck in die Spitze. Die beste Chance hatten noch die Stormstädter, doch Tobias Wetzel traf nur die Latte. Kommentar von ETSV-Betreuer Dennis Hagen: »Wenn wir solche Geschenke verteilen, brauchen wir uns nicht zu wundern, wenn wir verlieren.«


ETSV Weiche II:

Andre Hagge - Mathis Dücker · Maxim Vasilenko · Jonas Heider · Tjorven Elsmann (63. bekim Adzijaj) - Fuad Shabani · Dennis Schecke - Marcel Cornils · Denny Pawlowski · Ömer Akyörük - Alexander Zeh.

Husumer SV:

Momme Reinhold - André Witthohn · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Daniel Hornburg - Michael Petersen ·Mathias Schmitz · Sebastian Steglich (90. Benjamin Gielow) · Tobias Wetzel · Luca Sander (90.+2 David Strüning) - Marc Koschenz .

Zuschauer: 50
Schiedsrichter: Gruhlke (Altenholz).
Tore: 0:1 Sander (21.), 0:2 Witthohn (34.).
Beste Spieler: Pawlowski · Schecke / Herpel · Petersen
fupa / NordSport vom 2./3. November 2014 / wsi

Husum nutzt Weicher Fehler eiskalt

Flensburg (wsi) - Die 0:2 (0:2)-Niederlage gegen die Husumer SV hat sich Fußball-Verbandsligist ETSVWeiche II selbst zuzuschreiben. Mit haarsträubenden Abwehrfehlern leisteten sie der Pleite Vorschub.

In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel, ehe Jonas Heider einen „Kunstschuss“ wagte. Dieser ging jedoch nach hinten los, da sein Querpass durch den eigenen Strafraum von Luca Sander abgefangen wurde und dieser mühelos zum 0:1 einschoss (21.). Das 0:2 war auch einer Unsicherheit in der ETSV-Abwehr geschuldet. Weder Ömer Akyörük noch sein Keeper André Hagge gingen zum Ball, André Witthohn sagte danke, und es stand 0:2 (34.). Dabei hatten die Weicher vor den Gegentreffer auch gute Möglichkeiten, aber Marcel Cornils drosch das Leder aus drei Metern übers Tor, während ein Pawlowski-Schuss von Christian Herpel auf der Torlinie geklärt wurde.

Nach dem Wechsel war Weiche zwar bemüht, aber es fehlte der Druck. Die beste Chance hatten die Gäste, als Tobias Wetzel mit einem Befreiungsschlag die Latte traf. Kommentar von ETSV-Betreuer Dennis Hagen: „Wenn wir solche Geschenke verteilen, brauchen wir uns nicht zu wundern“

ETSV Weiche II: Hagge – Dücker, Vasilenko, Heider, Elsmann (63. Adzijaj) – Shabani, Schecke – Kroll, Pawlowski, Akyörük – Zeh.
Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Herpel, Wullenweber, Hornburg – Petersen, Schmitz – Steglich (89. Gielow), Wetzel, Sander (90. +2 Strüning) – Koschenz.
Schiedsrichter: Gruhlke (TSV Altenholz). – Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Sander (21.), 0:2 Witthohn (34.). – Beste Spieler: Pawlowski, Schecke / Herpel, Petersen.


03.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

0:2-Niederlage - Weiche II verteilt Geschenke

Flensburg (wsi) - Diese 0:2-Niederlage gegen die Husumer SV hat sich Fußball-Verbandsligist ETSV Weiche II selbst zuzuschreiben. Durch haarsträubende Abwehrfehler leisteten sie ihrer Heimpleite Vorschub. Kommentar von ETSV-Betreuer Dennis Hagen: „Eigentlich war es ein 0:0-Spiel, aber wenn wir solche Geschenke verteilen, brauchen wir uns nicht zu wundern, dass wir verlieren.“ Damit bleiben die Weicher in der Tabelle auf Platz sieben, die Husumerverteidigten ihren dritten Tabellenplatz.

In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel. Abtasten war angesagt. Dann wagte Jonas Heider einen „Kunstschuss“. Dieser ging jedoch nach hinten los, denn sein Querpass durch den eigenen Strafraum wurde von Luca Sander abgefangen, und dieser schoss mühelos zum 0:1 ein(21.). Das 0:2 war auch einer Unsicherheit in der ETSV-Abwehr geschuldet. Ömer Akyörük und sein Keeper André Hagge verließen sich nach dem Prinzip aufeinander: „Nimm du ihn, ich hab‘ ihn sicher!“ Mit dem Ergebnis, dass keiner zum Ball ging. André Witthohn sagte danke, und es stand 0:2 (34.). Dabei hatten die Weiche vor den Gegentreffer auch gute Möglichkeiten, aber Marcel Cornils drosch das Leder aus drei Metern übers Tor, während ein Pawlowski-Schuss von Christian Herpel auf der Torlinie geklärt wurde.

Nach dem Wechsel war die Weicher Regionalliga-Reserve zwar bemüht, aber es fehlte der Druck in die Spitze. Die beste Chance hatten noch die Gäste, als Tobias Wetzel mit einem Befreiungsschlag die Latte traf.

ETSV Weiche II: Hagge – Dücker, Vasilenko, Heider, Elsmann (63. Adzijaj) – Shabani, Schecke – Kroll, Pawlowski, Akyörük – Zeh.
Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Herpel, Wullenweber, Hornburg – Petersen, Schmitz – Steglich (89. Gielow), Wetzel, Sander (90. +2 Strüning) – Koschenz.
Schiedsrichter: Lars Gruhlke (TSV Altenholz). – Zuschauer: 50.
Tore: 0:1 Sander (21.), 0:2 Witthohn (34.).
Beste Spieler: Pawlowski, Schecke / Herpel, Petersen.

03.11.2014 · Flensburger Tageblatt

ETSV Weiche II verteilt Geschenke an Husum

Flensburg (wsi) - Diese 0:2-Niederlage gegen die Husumer SV hat sich Fußball-Verbandsligist ETSV Weiche II selbst zuzuschreiben. In den ersten 20 Minuten passierte nicht viel. Abtasten war angesagt. Dann wagte Jonas Heider einen „Kunstschuss“. Dieser ging jedoch nach hinten los, denn sein Querpass durch den eigenen Strafraum wurde von Luca Sander abgefangen, und dieser schoss mühelos zum 0:1 ein(21.). Das 0:2 war einem Missverständnis in der ETSV-Abwehr zwischen Ömer Akyörük und Keeper André Hagge geschuldet: Keiner ging zum Ball, André Witthohn sagte danke, und es stand 0:2 (34.). Nach dem Wechsel war die Weicher Regionalliga-Reserve zwar bemüht, aber es fehlte der Druck in die Spitze. Die beste Chance hatten noch die Gäste, als Tobias Wetzel mit einem Befreiungsschlag die Latte traf.

ETSV Weiche II: Hagge – Dücker, Vasilenko, Heider, Elsmann (63. Adzijaj) – Shabani, Schecke – Kroll, Pawlowski, Akyörük – Zeh.
Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Herpel, Wullenweber, Hornburg – Petersen, Schmitz – Steglich (89. Gielow), Wetzel, Sander (90. +2 Strüning) – Koschenz.
Schiedsrichter: Lars Gruhlke (TSV Altenholz). – Zuschauer: 50. - Tore: 0:1 Sander (21.), 0:2 Witthohn (34.). - Beste Spieler: Pawlowski, Schecke / Herpel, Petersen.

03.11.2014 · Schlei Bote

Nordfriesische Reisegesellschaft

Fußball: Drei Verbandsligisten fahren am Sonnabend in die Fördestadt / Kreis-Derby Risum-Lindholm gegen Hattstedt
Finn Kalisch (links) peilt mit der SG Ladelund-Achtrup-Leck gegen Schafflund den zweiten Saisonerfolg an. Foto: pustal
Husum (Ulrich Schröder) - Man könnte glatt Fahrgemeinschaften bilden – oder gleich gemeinsam einen Bus mieten. Drei der sieben nordfriesischen Fußballteams in der Verbandsliga Nord-West reisen am Sonnabend nach Flensburg und spielen dort um 14 Uhr. Die Husumer SV ist zwei Wochen nach dem unglücklichen 2:3 beim TSB diesmal im Südwesten der Fördestadt zu Gast und bekommt es mit dem ETSV Weiche II zu tun. Die personell gebeutelte Regionalliga-Reserve hat auf gegnerischen Plätzen mehr Punkte gesammelt als im heimischen Manfred-Werner-Stadion, gewann zuletzt trotz einer knappen Stunde Unterzahl 2:1 in Hattstedt.

Die Mannschaft von Olaf Thede ist zwar immer noch Tabellendritter, spürt nach drei Niederlagen in Folge aber den Atem der Konkurrenz aus Schleswig (06 und Friedrichsberg) sowie Löwenstedt im Nacken. Bei mittlerweile 14 Punkten Rückstand auf Tabellenführer TSB muss man auch nicht von einem Verfolger sprechen . . .

IF Tönning stoppte den Abwärtstrend zuletzt mit dem 3:1 gegen den Heider SV II. Am Sonnabend (14 Uhr) geht’s zum „Dänen-Duell“ zu Stern Flensburg. Beide Teams nehmen derzeit Abstiegsplätze ein – wenn die Konkurrenz mitspielt, könnte die Mannschaft von Andreas Paltian die bedrohte Zone erst einmal verlassen.

Dritter im Bunde der „Reisegruppe“ nach Flensburg ist der SV Blau-Weiß Löwenstedt. Bernd Hansens Team ist zu Gast bei Tabellenführer TSB auf dem Eckenerplatz. 37 Mal haben die „Löwen“ um ihre Top-Torjäger Jannik Fust (15 Treffer) und Sven Nielsen (13) schon getroffen, nur der TSB (55) hat mehr. Allerdings gab es auch schon 26 Gegentore – und der TSB verfügt mit Lasse Sohrweide (12), Leif Carstensen (11), Marcel Hansen (10) und dem Ex-Frisianer Arne Ingwersen (8) über nicht zu unterschätzendes Offensiv-Potenzial. Anpfiff: ebenfalls um 14 Uhr.

Das 0:0 gegen Stern Flensburg war für Malte Köster und die SG Ladelund-Achtrup-Leck zu wenig. Im zweiten Heimspiel in Folge geht es am Sonnabend (14 Uhr, Nordfrieslandstadion) gegen die FSG im Amt Schafflund. Der Aufsteiger startete mit sechs Niederlagen in Serie denkbar schlecht in die Spielzeit, hat sich mittlerweile aber wieder berappelt (Platz 13) und ließ zuletzt mit einem glatten 3:0 beim TSV Nordmark Satrup aufhorchen.

Rein gar nichts mit Flensburg zu tun haben zur Abwechslung die beiden Sonntags-Partien. Zwei Mal in Folge musste der SV Frisia 03 Risum-Lindholm zuletzt untätig bleiben, im Derby um 14 Uhr gegen den TSV Hattstedt wollen die Schmidt-Schützlinge wieder aktiv werden und ihren zweiten Rang festigen. Auch wenn Hattstedt zehn seiner 17 Zähler bislang auf fremden Plätzen einfuhr, ist der Tabellenzweite wohl als Favorit anzusehen.

Der Heider SV II erwies sich zuletzt als „Aufbaugegner“ für gefährdete nordfriesische Mannschaften, verlor 0:1 in Leck und 1:3 in Tönning. Mal sehen, ob auch die SG Langenhorn-Enge, die am Sonntag (14 Uhr) bei den Dithmarschern antritt, davon profitieren kann.

Kreisliga: Topspiel – und das gleich in doppelter Ausführung. Die ersten Vier sind am Sonnabend unter sich. Spitzenreiter Bredstedter TSV empfängt die starke „Zweite“ des SVBlau-Weiß Löwenstedt, zeitgleich (14 Uhr) erwartet die SG Eiderstedt den TSV Rantrum zum Verfolgerduell. Bredstedt verfügt über den besten Sturm und die beste Abwehr, hat alle 13 Partien gewonnen. Ähnlich torhungrig präsentiert sich seit einigen Wochen Verbandsliga-Absteiger TSV Rantrum (44), der nach holprigem Saisonstart in der Spur ist. Spieler aller vier Teams belegen die ersten (sieben!) Plätze der Torjägerliste, lediglich Todor Velev (Rödemisser SV/11) mischt im „Knipser-Quartett“ auch noch kräftig mit.
31.10.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL150 08.11.14 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1:1
08.11.2014 Husumer SV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 1:1 (0:1)

Laufduell zwischen Frisia-Angreifer Salam Halawani (links) und Husums Kapitän Christian Herpel. Foto: Wolfgang Pustal

Punkteteilung im Duell der Verfolger

Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm trennen sich im Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West leistungsgerecht 1:1

HUSUM | Das Verfolgerderby in der Verbandsliga Nord-West im Husumer Friesenstadion hatte keinen Sieger - und das völlig zu Recht. Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm spielten 90 Minuten auf Augenhöhe, die starken Abwehrreihen ließen kaum Chancen zu. Und so trennten sich der Tabellendritte und -zweite nach 90 hart umkämpften Minuten verdient 1:1 (0:1).

Marvin Bruhn (26.) hatte Frisia per Strafstoß in Führung geschossen, Benjamin Gielow (54.) nach einer Ecke ausgeglichen. »In so einem Spiel entscheiden Kleinigkeiten. In der ersten Halbzeit kam einmal unser Torhüter etwas zu spät, nach der Pause war Frisia nach dem Eckball etwas unsortiert. Das Remis geht vollauf in Ordnung. Es ist signifikant für so ein Spitzenspiel, dass nur zwei Standards zu Toren führten«, war Husums Coach Olaf Thede nach dem Abpfiff mit dem Spiel seines Teams und dem Ergebnis durchaus zufrieden, mit den Leistungen des Unparteiischen nicht immer.

Der hatte mit einigen unverständlichen Entscheidungen in der Schlussphase des hart geführten, aber jederzeit fairen Derbys für unnötige Hektik gesorgt.

»Beide Mannschaften wollten gewinnen, aber keiner verlieren, da wird's dann hektisch. Unsere Führung vor der Pause war verdient, da waren wir etwas direkter, zwingender im Angriff. Aber dann haben wir eine halbe Stunde lang Husum das Spiel überlassen, standen zu weit hinten drin. Das war nicht gut, und aus keiner Chance machten die Gastgeber das 1:1. Mit dem Punkt können wir gut leben, denn so halten wir Husum auf Distanz«, war auch Frisia-Trainer Bodo Schmidt zufrieden, den zweiten Tabellenplatz gefestigt zu haben.

Husum begann sehr engagiert, machte viel Druck. Frisia stand kompakt in der Abwehr, ließ kaum etwas zu. Bei einem Konter über links hatten die Gäste Glück, dass Marc Koschenz (10.) der Ball ein wenig versprang, seinen Schuss lenkte Lars Christiansen zur Ecke. Die Partie war jetzt völlig offen, denn auch Frisia sorgte für Gefahr. Nach schöner Kombination traf Jannik Drews (14.) den Ball nicht richtig, der Ball trudelte Richtung Tor, wurde geklärt.

Es ging hin und her. Die Aktionen der Gäste waren direkter, wurden zwingender. Nach Pass von Stephan Christiansen auf Jannick Bahnsen war Chris Bielinski (23.) rechtzeitig da, nahm ihm den Ball vom Fuß. Aber drei Minuten später bei einem Zuspiel auf Drews war der HSV-Torhüter diesmal etwas zu spät, holte den Frisia-Stürmer von den Beinen. Den Strafstoß verwandelte Marvin Bruhn sicher zum 0:1 (26.).

Und Frisia setzte nach. Salam Halawani (30.) verfehlte aus 22 Metern knapp den Winkel. Danach verstärkte Husum seine Bemühungen um den Ausgleich, spielte gut bis zum Strafraum, dann aber zu umständlich und überhastet.

Nach der Pause verstärkten die Gastgeber zunächst den Druck, drängten Frisia bis vor den eigenen Strafraum zurück. Nach einer schnell ausgeführten Ecke von Michael Petersen traf Benjamin Gielow mit seinem noch abgefälschten Schuss zum 1:1 (54.). Jetzt ging es hin und her, rauf und runter. Christian Herpel stoppte Halawani (57.) kurz vor dem Torschuss, Michaels Petersens Schuss aus 20 Metern hielt Christiansen (60.) sicher.

Beide Teams drängten auf die Führung, spielten aber in der Spitze zu überhastet. Die beste Möglichkeit der Gastgeber bot sich Luca Sander (79.), aber Christiansen klärte. Auf der Gegenseite setzte Halawani (84.) den Ball aus spitzem Winkel vorbei.

In der Nachspielzeit wurde es dann noch einmal hektisch. Der Schiedsrichter gab nach einem Foul, das er nicht gesehen hatte, erst Freistoß für Frisia, dann aber doch für Husum. Der Schuss von Henning Lorenzen (90.+4) aus über 30 Metern war aber keine Gefahr.


Husumer SV:

Chris Bielinski - Michael Petersen · André Witthohn · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg (70. Tim Ostermann) · Luca Sander - Benjamin Gielow (75. Mathias Schmitz) · Sebastian Steglich.

SV Schleswig 06:

Lars Christiansen - Carsten Andresen · Leif Johannsen · Kim-Oliver Teegen · Finn Martensen - Stephan Christiansen · Marvin Bruhn · Daniel Johannsen (83. Lars Albertsen) · Jannick Bahnsen (58. Mathias Bruhn) - Jannik Drews · Salam Halawani.

Zuschauer: 181
Schiedsrichter: Gries (Aukrug).
Tore: 0:1 (26., Elfmeter) Marvin Bruhn · 1:1 (54.) Benjamin Gielow.
Beste Spieler: Benjamin Gielow · Christian Herpel · Henning Lorenzen / Salam Halawani · Marvin Bruhn · Stephan Christiansen.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 9/10.November 2014 / Wolfgang Pustal
Fußball-Fahrplan

Verfolgerduell im Husumer Friesenstadion

Husum (hwk) - Verbandsliga: Der TSB Flensburg als Spitzenreiter ist fast schon außer Sichtweite. Dennoch haben der SVFrisia 03 Risum-Lindholm (zehn Punkte zurück) und die Husumer SV (14) die Hoffnung noch nicht ganz aufgegeben. Vor allem die Lindholmer nicht, da sie gegenüber dem TSB zwei Spiele zurückliegen, also mit zwei Siegen in Nachholspielen wieder in Schlagdistanz wären. Aber das ist Zukunftsmusik. Aktuell steht das Verfolgerduell bei der Husumer SV an (Sbd., 14 Uhr, Friesenstadion). Der SH-Liga-Absteiger scheint seine kleine Krise überwunden zu haben. Nach drei sieglosen Spielen kehrte das Team von Trainer Olaf Thede mit dem 2:1 beim ETSV Weiche II in die Erfolgsspur zurück. Der SV Frisia 03 ist nach dem TSB das auswärts stärkste Team der Liga. Zum Saisonauftakt gab es in Löwenstedt eine Niederlage, danach noch ein Unentschieden bei der SG LAL, dafür aber einen Sieg beim TSB. Die Zuschauer können sich also auf ein spannendes Verfolgerduell einstellen.

Am Wochenende steht noch ein weiteres Kreisduell an. Die Partie IF Tönning – SG LAL (Sbd., 14 Uhr) steht allerdings im Zeichen des Abstiegs. Nach dem 3:1 über die FSG im Amt Schafflund liegt das Schlusslicht aus dem Norden des Kreises nur noch drei Zähler hinter den Tönningern, könnte bei einem Sieg also gleichziehen. Das wollen Trainer Andreas Paltian und sein Team aber mit aller Macht verhindern.

Zwei Tabellennachbarn stehen sich in der Partie BW Löwenstedt – Schleswig 06 (So., 14 Uhr) gegenüber. Beiden Teams mangelt es in der Spielzeit 2014/2015 an Konstanz. Guten Auftritten folgen immer wieder überraschende Niederlagen. Zuletzt patzten 06er daheim gegen den BSC Brunsbüttel (0:1), während die Löwen beim TSB chancenlos waren. Schon mit einem 2:0-Erfolg könnte das Team von Bernd Hansen an 06 vorbeiziehen. Das sollte Motivation genug sein.

Mehr als achtbar hat sich bislang der TSV Hattstedt in der neuen Spielklasse geschlagen. 17 Punkte aus 15 Spielen sind aller Ehren wert. Zuletzt gab es vor heimischer Kulisse allerdings zwei Niederlagen. Diese Serie soll nun gegen den Mitaufsteiger Heider SV (Sbd., 14 Uhr) ein Ende finden. Ein Sechs-Punkte-Spiel steht für die SG Langenhorn-Enge bei Stern Flensburg (Sbd., 14 Uhr) auf dem Programm. Die „Sterne“ haben am vergangenen Wochenende nach dem 2:0 über Tönning die Abstiegsränge verlassen. Da wäre ein Dreier in Flensburg für den Tabellenvorletzten aus Langenhorn Gold wert.

SH-Ligen der Junioren:

Bei den A-Junioren gastiert Spitzenreiter SpVgg Eidertal-Molfsee am Sonnabend (14 Uhr) beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm. In dieser Partie stehen sich die beiden besten Angriffsreihen gegenüber. Eidertal traf bislang 32 Mal, der Frisia 03 30 Mal. Gibt es da etwa ein Torfestival?

Die B-Junioren des SV Frisia 03 bekommen es ebenfalls mit der SpVgg Eidertal-Molfsee zu tun – allerdings auswärts (Sbd., 14 Uhr) und unter anderen Vorzeichen. In dieser Spielklasse liegt der Gastgeber der Nordfriesen lediglich auf Rang elf. Da müsste für den Tabellenachten doch etwas gehen.

Ebenfalls den Spitzenreiter erwarten die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt. Zu Besuch am Sonntag (12 Uhr) ist der SV Eichede. Die Gäste haben nach sechs Begegnungen noch eine weiße Weste und bereits 34 Treffer erzielt. Da muss sich die JSG-Defensive auf Schwerstarbeit einstellen.

Kreisliga:
Mit dem 1:1 gegen BW Löwenstedt II musste der Bredstedter TSV am vergangenen Wochenende im 14. Spiel den ersten Punktverlust hinnehmen. Verfolger SG Eiderstedt konnte die Gunst der Stunde beim 2:2 gegen den TSV Rantrum II aber nicht nutzen, liegt also weiter sechs Punkte zurück. Am Wochenende steht das Spitzenduo auswärts vor lösbaren Aufgaben. Spitzenreiter Bredstedt gastiert bei der Reserve des SV Frisia 03 Risum-Lindholm (So., 14 Uhr), die Eiderstedter machen sich auf die Reise zum FSV Wyk (So., 14 Uhr).
07.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL159 16.11.14 SG Langenhorn / Enge Husumer SV 1:0
15.11.2014 SG Langenhorn/Enge - Husumer SV 1:0 (0:0)

Der Ball ist weg: Christian Asmussen und Husums Benjamin Gielow (re.) suchen. Foto: Wrege

Langenhorn-Enge feiert: Erster Sieg unter Müller

Langenhorn-Enge kämpft aufopferungsvoll und schlägt enttäuschende Husumer SV mit 1:0

Der Ball ist weg: Christian Asmussen und Husums Benjamin Gielow (re.) suchen. Foto: dew

LANGENHORN | Die SG Langenhorn-Enge kann doch noch gewinnen. Im NF-Derby der Fußball-Verbandsliga gegen die Husumer SV zeigte die SG eine aufopferungsvolle Abwehrarbeit und kam am Ende gegen den Tabellendritten zu einem überraschenden, aber verdienten 1:0 (0:0)-Heimsieg.

Das »goldene Tor« zum 1:0 (66.) erzielte Lasse Körting nach einem der wenigen gelungenen Konter der Gastgeber (66.). »Wir haben heute die bessere Mannschaftsleistung gezeigt und nicht unverdient gewonnen. Das war von A bis Z eine starke Leistung. Punkte gegen Husum sind schön, aber wichtiger im Abstiegskampf sind Siege gegen die direkten Konkurrenten. Wir haben gezeigt, was möglich ist. Das war schon einmal ein erster Schritt in die richtige Richtung«, freute sich Trainer Karl Müller über seinen ersten Sieg mit der SG.

Olaf Thede hingegen war maßlos enttäuscht von seiner Mannschaft. »Das war ideenlos und erschreckend harmlos im Abschluss, was wir hier gezeigt haben. Da nützt uns auch nicht das deutliche Plus an Ballbesitz. Und dann kommt die SG einmal vor unser Tor, und wir können es nicht verteidigen. Der Sieg für die SG war verdient, sie hat mit Herz und Leidenschaft gespielt«, zählte der Husumer Trainer genau die Tugenden auf, die er bei seiner Mannschaft an diesem Tag vermisst hatte.

Dabei zeigten die Gäste von Beginn an eindrucksvoll ihre spielerische Überlegenheit, hatten gefühlte 90 Prozent Ballbesitz, machten von Beginn an viel Druck, kamen aber zu keinen zwingenden Chancen. Die SG stand tief in der eigenen Hälfte, verschob gut und attackierte rechtzeitig. Nach vorn lief allerdings wenig für die Gastgeber - kaum war der Ball über der Mittellinie, war er auch schon verloren.

Aber im Zerstören des gegnerischen Spiels waren die Gastgeber dafür um so stärker. Lauffreudig und zweikampfstark ließen sie kaum etwas zu. Schüsse aus der Distanz von Daniel Hornburg (17., 22.) und Mathias Schmitz (23.) machten Florian Thode keine wirklichen Probleme. Und allmählich wurden die Konter der SG besser. Einen Schuss von Andre Friedrichsen (23.) hatte Chris Bielinski sicher, Lasse Körting (25.) vertändelte den Ball. Auf der Gegenseit war Michael Petersen (31.) ebenfalls zu unentschlossen bei der besten Husumer Chance vor der Pause. Die Gäste suchten ihr Glück jetzt mit langen Bällen in die Spitze - aber auch ohne Erfolg. Die SG stand souverän.

Nur kurz nach der Pause wankte die Betonabwehr der Platzherren. Der Angriff der Gäste fand endlich einmal eine Lücke, aber der Kopfball von Henning Lorenzen (50.) landete am Pfosten. Das war es dann aber auch schon für die Stormstädter. Die Sg verschob danach wieder vorbildlich und setzte jetzt auch die richtigen Konter. Steffen Petersen ging über links auf und davon, flankte in die Mitte, und Lasse Körting schob den Ball aus kurzer Distanz zum 1:0 (66.) ins Tor. Husum drängte danach mit aller Macht auf den Ausgleich, kam aber nicht mehr zu wirklichen Chancen gegen die aufopferungsvoll kämpfende SG-Abwehr.


SG Langenhorn/Enge:

Florian Thode - Jakob Spreckelsen · Christian Asmussen · Lutz Christiansen · Florian Johannsen - Steffen Petersen · Alexander Otto · Tim Friedrichsen · Lasse Körting (90. Marvin Pokradt) - Arne Jessen (82. Jonas Jensen) · Andre Friedrichsen (60. Dennis Petersen).

Husumer SV:

Chris Bielinski - Tobias Wetzel · Christian Herpel · André Witthohn · Michael Petersen - Mathias Schmitz (65. Tim Ostermann) · Henning Lorenzen (70. Dominik Braun) · Daniel Hornburg · Marc Koschenz - Benjamin Gielow (65. Sebastian Steglich) · Luca Sander.

Zuschauer: 180
Schiedsrichter: Günther (Geest 05).
Tor: 1:0 Körting (66.)
Beste Spieler: Steffen Petersen · Tim Friedrichsen / -.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 16./17.November 2014 / Wolfgang Pustal

Spannende Nordfriesland-Duelle in Langenhorn und Leck

Jörg-Uwe Thomsen (SG LAL, links) rettet vor dem Hattstedter Josch Jensen. Eine Szene aus dem Kreispokalspiel im August, das Hattstedt 4:0 gewann. Foto: heike klein

Husum (usc) - Der Rückrunden-Start in Verbands- und Kreisliga hat zwei Derbys parat: Die SG Langenhorn-Enge erwartet die Husumer SV, die SG Ladelund-Achtrup-Leck trifft auf den TSV Hattstedt. Was sonst noch auf den Plätzen los ist – die Übersicht informiert.

Flens-Cup: Alle Herren-Teams sind ausgeschieden, doch eine nordfriesische Frauenmannschaft ist noch im „Flens-Cup“, dem Pokalwettbewerb aller Meister Schleswig-Holsteins, vertreten. Kreisliga-Tabellenführer SG Langenhorn-Enge trifft am Sonnabend um 14 Uhr auf dem B-Platz in Langenhorn auf den Verbandsligisten TSV Vineta Audorf.

SH-Liga Junioren: Es ist Derbyzeit. Die A-Jugend des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gastiert am Sonntag (13 Uhr) bei Flensburg 08. Die Fördestädter sind schwach gestartet, schnupperten zuletzt nach zwei Siegen in Folge aber Morgenluft. Frisias B-Junioren treffen am Sonntag (14 Uhr) auf den FC Angeln 02, der einen Punkt besser als die Nordfriesen dasteht. Der „Favoritenschreck“, die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt, gastieren am Sonnabend (12 Uhr) beim VfB Lübeck II.

Verbandsliga: Alles auf Null. Die SG Langenhorn-Enge will die mäßige Hinrunde (Platz 17, sieben Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz) vergessen machen. Allerdings kommt am Sonnabend (14 Uhr) mit der Husumer SV der Tabellendritte. Das Hinspiel im August gewannen die Schützlinge von Olaf Thede etwas mühevoll mit 2:1. Die SG baut auf die Unterstützung ihrer Fans, freut sich über den guten Besuch bei den Heimspielen.

Das zweite Derby steigt zeitgleich im Lecker Nordfrieslandstadion, wenn die SG Ladelund-Achtrup-Leck den TSV Hattstedt zu Gast hat. Im August trennte man sich 2:2 – ein Ergebnis, mit dem der Aufsteiger wohl wieder leben könnte, die Gastgeber dagegen nicht. Malte Kösters Team braucht angesichts von acht Punkten Rückstand aufs rettende Ufer dringend Siege.

Mit dem Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Schleswig 06 kletterte Blau-Weiß Löwenstedt auf Platz fünf. Platz vier ist möglich – wenn die Konkurrenz mitspielt und die „Löwen“ heute (14 Uhr) bei Stern Flensburg was mitnehmen. Das Hinspiel ging mit 4:0 klar an Bernd Hansens Team.

Mit einem Sieg die Abstiegsränge verlassen könnte IF Tönning – ob das am Sonnabend (14 Uhr) gegen den BSC Brunsbüttel aber gelingt, ist zumindest fraglich. Die Dithmarscher, mit der Hypothek von sechs Minuspunkten gestartet, haben sich in den vergangenen Wochen stetig nach vorne gearbeitet.

Platz zwei verteidigen will der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (14 Uhr) gegen den TSV Nordmark Satrup.

Kreisliga: Fünfter gegen Vierter – ein Verfogerduell. Allerdings hat Gastgeber TSVSüderlügum bereits sieben Punkte Rückstand auf die zweite Mannschaft des SV Blau-Weiß Löwenstedt, die zudem ein Spiel weniger ausgetragen hat. Wollen die „Löwen“ zumindest Sichtkontakt zu Tabellenführer Bredstedter TSV (am Sonnabend um 14 Uhr gegen den FSVWyk klarer Favorit) halten, müssten sie in Süderlügum punkten. Anstoß: ebenfalls am Sonnabend um 14 Uhr.

Kreisklasse B Nord: Die taucht normalerweise in dieser Rubrik nicht auf, doch es gibt einen Abgang zu vermelden: Die zweite Mannschaft des TSV Doppeleiche Viöl hat sich vom Spielbetrieb zurückgezogen.
15.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL171 22.11.14 Husumer SV IF Tönning 2:0
22.11.2014 Husumer SV - IF Tönning 2:0 (1:0)
Ringkampf-Einlage: Beteiligt sind Husums Sebastian Steglich (weißes Trikot)) und Stefan Heeckt. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV ringt IF Tönning nieder

2:0-Erfolg der Stormstädter im Derby der Verbandsliga Nord-West

HUSUM | Vor 185 Zuschauern entschied die Husumer SV das Nordfriesland-Duell in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen IF Tönning mit 2:0 (1:0) für sich - auch das Hinspiel im August hatten die Stormstädter mit 2:0 für sich entschieden.

»Wir hatten mehr vom Spiel und haben einen verdienten Sieg eingefahren«, befand Husums Trainer Olaf Thede nach dem Schlusspfiff. Tönnings Coach Andreas Paltian, der erneut auf zahlreiche Leistungsträger verzichten musste, ärgerte sich über die Entstehungsweise der Gegentore: »Den beiden Toren gingen unnötige Fehler voraus, die so nicht passieren dürfen. Insgesamt war Husum aber natürlich besser im Spiel - und deswegen müssen wir das so hinnehmen.«

Die erste Chance des Spiels hatte IF-Angreifer Maurice Reiners, aber Husums Keeper Momme Reinhold war zur Stelle (3.). In der 9. Minute unterlief Stefan Heeckt ein Ballverlust, nach dem die Stormstädter blitzschnell umschalteten: Luca Sander bediente den starken Martin Herpel, der zur Führung einschoss.

Die Eiderstedter wirken geschockt und verloren den Faden - fortan bestimmte die Thede-Elf das Spielgeschehen. Husum ließ den Ball gut laufen, lediglich der letzte Pass fand nicht sein Ziel, so dass Chancen im ersten Durchgang Mangelware blieben.

In Halbzeit zwei fingen sich die Gäste wieder, agierten aber wenig zwingend. Nachdem die Tönninger Hintermannschaft es mehrfach versäumt hatte, den Ball zu klären, schloss Benjamin Gielow eine Kombination über Tim Ostermann und Martin Herpel mit einem leicht abgefälschten Schuss zum 2:0 ab (69.). Danach ließen die Gastgeber nichts mehr anbrennen.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Christian Herpel · Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Tim Ostermann - Daniel Hornburg · Marc Koschenz (75. David Strüning) · Sebastian Steglich - Luca Sander · Martin Herpel (84. André Witthohn) · Benjamin Gielow (66. Mathias Schmitz)

IF Tönning:

Florian Cornils - Sascha Clasen (46. Matthias Sattler) · Michel Reiners · Sven Pusamßies · Jan Torben Hahnke - Stefan Heeckt · Gonne Hahnke - Martin Swaryczewski · Nico von Malottky (46. Henning Völz) · Malte Jensen - Maurice Reiners (63. Jürgen Wansiedler).

Zuschauer: 185
Schiedsrichter: Jesper Rieckmann (Stampe).
Tore: 1:0 (9.) Martin Herpel, 2:0 (69.) Benjamin Gielow.
Beste Spieler: Tim Ostermann · Martin Herpel / Sascha Clasen · Florian Cornils.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / Schlei Bote / NordSport vom 23./24.November 2014 / gho

Ein Trio will raus aus der Abstiegszone

Zwei Derbys in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: TSV Hattstedt empfängt die SG Langenhorn-Enge / IF Tönning gastiert im Friesenstadion
Schwere Auswärtsaufgaben: Alexander Blumenstein (am Ball) muss mit der SG Ladelund-Achtrup-Leck zum TSV Friedrichsberg, Gramos Selmani (rechts) stellt sich mit IF Tönning bei der Husumer SV vor. Foto: schuster

Husum (usc) - Spieltag 19 in der Verbandsliga Nord-West, es geht auf die Winterpause zu. Doch bevor’s so weit ist, stehen noch zahlreiche interessante Partien auf dem Programm, darunter am Sonnabend die Derbys in Husum und Hattstedt. Was los ist auf den Fußballplätzen der Region, steht wie gewohnt in der Übersicht.

Verbandsliga: Mit dem Titelkampf hat wohl in dieser Saison kein Team aus Nordfriesland zu tun – zu übermächtig scheint der TSB Flensburg. Drei der sieben Mannschaften aus dem Kreisgebiet stehen dagegen „unter dem Strich“, brauchen dringend Punkte, um ihre Situation zu verbessern. Besonders prekär (trotz des 3:1 gegen den TSV Hattstedt) ist die Lage für die SG Ladelund-Achtrup-Leck, die heute um 14 Uhr beim TSV Friedrichsberg gastiert. Die Schleswiger sind favorisiert, aber ihr Trainer Erik von Lanken hat schon mal gewarnt: „Das wird kein Selbstgänger.“

Aufsteiger Hattstedt ist nach dem 1:3 in Leck auch gewarnt, der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz beträgt nur drei Punkte. Und heute kommt mit der SG Langenhorn-Enge eine Mannschaft ins Waldstadion, die nach dem überraschenden 1:0 gegen Husum Hoffnung geschöpft hat. „Darauf dürfen wir uns nicht ausruhen“, warnt Trainer Karl Müller und fordert nach der Husum-Kür jetzt die Pflicht. Die SG wurmt die überraschende 2:3-Niederlage im Hinspiel immer noch.

2:0 gewann die Husumer SV im August in Tönning – das dritte von zahlreichen gewonnenen Partien, die die Mannschaft von Olaf Thede in den Kreis der Titelkandidaten beförderten. Mittlerweile hat es allerdings sechs Niederlagen für den Tabellendritten gesetzt, Löwenstedt und Schleswig 06 lauern mit nur einem Zähler Rückstand. Dennoch wäre alles andere als ein Erfolg der HSV gegen die Eiderstedter wohl eine Überraschung. Anpfiff: heute, 14 Uhr.

Zumindest den Kontakt zum TSB nicht ganz abreißen lassen möchte der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der heute (14 Uhr) beim beständig unbeständigen FC Tarp-Oeversee gastiert. Gewinnt Frisia heute und ist auch in den beiden Nachholspielen erfolgreich, würde der Rückstand auf den Herbstmeister nur noch sechs Punkte betragen.

Mit 18 Treffern führt Jannik Fust vom SV Blau-Weiß Löwenstedt die Liste der Torjäger an, sein in den vergangenen beiden Spielzeiten erfolgreicher Mitspieler Sven Nielsen hat „nur“ 14. Nicht ausgeschlossen, dass die beiden Knipser ihr Konto am Sonntag (14 Uhr) gegen den Heider SV II aufbessern können.

Kreisliga: Spitzenspiel in Bredstedt: Tabellenführer BTSV erwartet heute um 14 Uhr den TSVRantrum , der derzeit auf dem dritten Tabellenplatz zu finden ist.
22.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL177 29.11.14 SG Ladelund/Achtrup/Leck Husumer SV 0:2
29.11.2014 SG Ladelund-Achtrup-Leck - Husumer SV 0:2 (0:2)
Schön warm - und drei Punkte mitgenommen: Gute Laune auf der Husumer Bank. Foto: dew

Schnelle Entscheidung

Zwei frühe Tore sichern Husum den verdienten Auswärtssieg

LECK | Die Husumer SV bleibt im Kampf um Platz zwei in der Verbandsliga Nord-West dran. Mit 2:0 (2:0) gewann das Team von Olaf Thede das Nordfriesland-Derby bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck. Dagegen mussten die Gastgeber im Abstiegskampf einen empfindlichen Rückschlag - und Trainer Malte Köster gegen seine ehemalige Mannschaft eine deprimierende Niederlage hinnehmen.

Denn die Gäste waren von Anpfiff an das bessere Team und hätten nach zwölf Minuten in Führung gehen können. Doch Tim Ostermann traf mit seinem Distanzschuss nur die Querlatte des Tores. Nur eine Minute später war es aber so weit. Marc Koschenz setzte sich im Strafraum durch und schob den Ball aus halblinker Position zum 0:1 ins Netz. Und die Gäste legten nur sieben Minuten später nach. Mit einem strammen Schuss unter die Latte traf Mathias Schmitz zum 0:2 und sorgte früh für klare Verhältnisse.

Gegen die bemühten Gastgeber, die sich aber keine großen Tormöglichkeiten erspielen konnten, ließen die Husumer nichts anbrennen. Vor allem im zweiten Durchgang hätte der Tabellendritte mehrmals erhöhen können, da sich das Thede-Team immer wieder beste Gelegenheiten erspielte. So lenkte LAL-Keeper Frank Schaarschmidt nach einer Stunde Spielzeit ein Ostermann-Geschoss gerade noch mit den Fingerspitzen an den Querbalken.

Der ehemalige Lecker Marc Koschenz war auf dem Weg zu seinem zweiten Treffer, doch er schob den Ball nicht nur an Schaarschmidt, sondern auch am Tor der Gastgeber vorbei. Finn Kröger (75.) traf für die SG, doch der Treffer fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung.

»Ich bin natürlich zufrieden, dass wir gewonnen haben. Aber wir hätten mehr aus unseren Torchancen machen müssen. Anscheinend ist 2:0 unser Lieblingsergebnis«, so Husums Coach Olaf Thede über die 90 Derby-Minuten - am vergangenen Wochenende hatten die Stormstädter 2:0 gegen IF Tönning gewonnen. Malte Kösters ehrliches Statement nach der einseitigen Partie: »Trotz des Abseitstores hatte ich nie das Gefühl, dass für uns etwas drin ist. Ich hatte auf mehr Gegenwehr gehofft, doch Husum hat uns den Schneid abgekauft und war klar besser.«

SG LAL:

Frank Schaarschmidt - Jörg-Uwe Thomsen · Stefan Reschke · Dan Ingwersen · Andre Gimball (35. Eike Andreas Rahtkens) - Henning Laas (64. Bjarne Laas) · Bastian Christiansen · Björn Vollmer (14. Finn Kröger) · Alexander Blumenstein - Tim Ingwersen, Lars Nielsen-Rosenberg.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Tim Ostermann (65. Luca Sander) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn (67. Manuel Lorenzen) - Sebastian Steglich · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen - Marc Koschenz · Mathias Schmitz (75. Benjamin Gielow).

Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Smajil Kurtovic (Flensburg).
Tore: 0:1 Marc Koschenz (13.) · 0:2 Mathias Schmitz (20.).
Beste Spieler: - / Tim Ostermann · Christian Herpel · Marc Koschenz · Mathias Schmitz.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 30.November/1. Dezember 2014 / jös

Malte Kösters Wiedersehen mit dem Ex-Club

Leck (usc) - So schnell kann’s gehen. Am Ende der vergangenen Saison wurde Malte Köster (Foto) als Trainer der Husumer SV verabschiedet. Zwei Jahre lang hatte der 45-Jährige die Stormstädter betreut, sie 2013 in die SH-Liga geführt. Nach dem Abschied in Husum wollte er eigentlich eine Pause machen, doch dann klopfte noch ein Ex-Verein an – der MTV Leck bzw. die SG Ladelund-Achtrup-Leck, wo Kösters Trainer-Karriere einst begonnen hatte. Heute (14 Uhr) gibt es im Nordfrieslandstadion ein Wiedersehen. „Mal sehen, was Husum einfällt“, ist Köster gespannt. Nach dem 3:2 beim TSV Friedrichsberg hat die SG LAL den letzten Tabellenplatz verlassen, liegt nur noch zwei Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz. Zuerst Friedrichsberg, dann Husum, danach der TSB: „Es hätte auch gut sein können, dass wir aus diesen drei Spielen gar nichts holen“, sagt Köster. Nun sind schon mal drei Punkte da. „Wir wollen natürlich versuchen, etwas zu holen, wissen aber auch, dass wir nicht unbedingt müssen“, so der Coach. Das Hinspiel (3:2 für Husum) hatte er noch als Zuschauer verfolgt. „Damals hat die SG bis zur 80. Minute 2:1 geführt, obwohl Husum gefühlte 80 Prozent Ballbesitz hatte“, erinnert er sich. Ob es heute Nachmittag wohl ein ähnlich enges Spiel wie vor drei Monaten gibt?

29.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Trainerwechsel in Rantrum

Bernd Michalski beim Tabellenvierten überraschend entlassen / Zwei Verbandsliga-Derbys
Früher Gegner, jetzt Mitspieler: Oke Petersen (li.) und Langenhorn-Enges Tim Friedrichsen. Foto: wrege

Husum (Ulrich Schröder) - Draußen wird es ungemütlicher, doch zwei komplette Spieltage müssen Nordfrieslands Fußballer noch überstehen, bevor es in die verdiente Pause geht. Im Mittelpunkt des ersten Advents-Spieltages stehen erneut zwei Nordfriesland-Duelle in der Verbandsliga Nord-West – und ein Trainerwechsel in der Kreisliga.

Verbandsliga Nord-West: Gar nicht schlecht gespielt beim 2:2 am vergangenen Wochenende in Hattstedt, doch die Fußballer der SG Langenhorn-Enge fanden sich nach dem Spieltag auf dem 18. Tabellenplatz wieder. Dieser Zustand soll nicht von Dauer sein – im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt will das Team von Trainer Karl Müller die „rote Laterne“ wieder los werden.

Bernd Michalski ist nicht mehr Trainer beim TSV Rantrum. Foto: sh:z

Im Hinspiel erreichte die SG auf dem Au-Wiesen-Platz immerhin ein verdientes 1:1. Spielberechtigt für seinen neuen Verein ist mittlerweile Oke Petersen, ehemals SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Der Stürmer hat gute Erinnerungen an den heutigen Gegner: Im Pokalfinale am Himmelfahrtstag erzielte er in der 110. Minute den Siegtreffer zum 5:4 gegen – Blau-Weiß Löwenstedt.

Das zweite Derby geht ebenfalls heute um 14 Uhr über die Bühne, Spielort ist das Lecker Nordfrieslandstadion. Kein ganz normales Spiel, schon gar nicht für den Trainer der SG Ladelund-Achtrup-Leck – Malte Köster (siehe auch nebenstehenden Bericht) hat schließlich eine Husumer Vergangenheit, sowohl als Spieler als auch als Trainer.

Mit Köster ist es aufwärts gegangen, auch wenn der Coach, der Dennis Peper ablöste, einschränkt: „Das ist nicht nur mein Verdienst. Hätten sich nicht einige Spieler bereit erklärt, die Mannschaft zu unterstützen, wäre es sicherlich schwierig geworden.“ Husum ist für ihn der klare Favorit, doch natürlich hofft er auf eine Überraschung. Köster: „Mal abgesehen vom TSB Flensburg kann in dieser Liga eigentlich jeder jeden schlagen.“

Dass dem so ist, musste der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am vergangenen Wochenende leidvoll erfahren. Beim FC Tarp-Oeversee führten die Schützlinge von Trainer Bodo Schmidt scheinbar sicher 3:1, am Ende hieß es 3:4. Ob der Tabellen-Vorletzte TV Grundhof am Sonntag (14 Uhr) den Ärger der Nordfriesen über die zweite Saison-Niederlage zu spüren bekommt?

Die Frisia-Besieger aus Tarp und Oeversee sind heute (14 Uhr) bei IF Tönning zu Gast. Zeitgleich bekommt es der TSV Hattstedt im heimischen Waldstadion mit dem BSC Brunsbüttel, der Mannschaft der Stunde, zu tun. Die Dithmarscher, die die Elf von Sven Heldt beim 6:1 im Hinspiel ziemlich verprügelten, haben sich nach Punktabzug und Stotter-Start längst im Mittelfeld der Liga etabliert und etliche überraschende Ergebnisse erzielt.

Kreisliga: „Das ist nicht toll, das hätte ich mir natürlich anders gewünscht. Aber so ist eben das Geschäft.“ Das sagt Bernd Michalski, bis Donnerstag noch Trainer beim Tabellenvierten TSV Rantrum. Große Teile der Mannschaft hätten sich gegen den Coach ausgesprochen, so TSV-Fußballobmann Sven Jessen, der heute im Auswärtsspiel beim TSV Süderlügum (Anstoß 14 Uhr) auf der Bank sitzen wird.

Einen Nachfolger für Michalski gibt es auch schon: Oliver Hansen, derzeit Coach der Rantrumer A-Junioren in der Verbandsliga, übernimmt. Michalski ist über seine Entlassung zwar enttäuscht, sieht es aber gelassen. „Vielleicht habe ich das Ganze ernster gesehen als manche Spieler und vielleicht hat ihnen auch mein Ton nicht gefallen“, mutmaßt er.

An diesem Wochenende stehen übrigens nur sieben Partien auf dem Spielplan – das Duell zwischen dem SZ Arlewatt und dem FSV Wyk steigt erst am Sonnabend, 13. Dezember, um 14 Uhr.
29.11.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL187 06.12.14 Husumer SV TSV Hattstedt 1:1
06.12.14 Husumer SV - TSV Hattstedt 1 : 1 (0:1)

Mit Haken und Ösen: Hattstedts Dennis Thomsen (links) im Zweikampf mit dem Husumer Angreifer Benjamin Gielow. Foto: Brigitte Petersen

Verdienter Punkt für den TSV Hattstedt

Husumer SV gleicht erst acht Minuten vor dem Abpfiff zum 1:1 aus

HUSUM | Das hatte sich Fußball-Verbandsligist Husumer SV im Derby gegen den TSV Hattstedt eigentlich etwas anders vorgestellt. Mit etwas Glück, aber durchaus verdient, kamen die Stormstädter erst in der 82. Minute zum 1:1-Ausgleich - Tobias Wetzel traf. Die Gäste rehabilitierten sich für die 1:8-Klatsche im Heimspiel eine Woche zuvor gegen Brunsbüttel. Nach einer sehr guten Vorstellung lag der Aufsteiger verdient durch das Tor von Gerrit Müller (34.) in Führung, versäumte es aber, diese auszubauen. Nach dem 1:1 drängte Husum noch mit Macht auf den Siegtreffer, aber der wollte nicht mehr fallen.

»Natürlich bin ich mit dem 1:1 nicht zufrieden, kann es nicht sein. In ein Derby geht man anders rein. Erst nach der Pause haben wir mit mehr Druck gespielt, kamen so zu einigen Chancen und auch zum Ausgleich. Insgesamt geht das Remis dann wohl in Ordnung, denn Hattstedt hatte zwischenzeitlich die Möglichkeit zum 0:2«, bilanzierte Thede. Der Husumer Trainer lobte die Gäste für eine starke Vorstellung, die er bei seinen Spielern vor der Pause vermisst hatte.

Sein Kollege Sven Heldt wusste nicht so recht, ob er sich ärgern oder freuen sollte: »Natürlich freue ich mich über das 1:1 in einem Derby in Husum. Die Mannschaft hat sich alles abverlangt und sich den Punkt wirklich verdient. Uns fehlte die Cleverness und Kaltschnäuzigkeit zum Sieg, denn die Chancen dazu hatten wir.«

Husum begann gewohnt überlegen und mit viel Druck. Aber richtige Chancen erspielten sich die Gastgeber kaum. Nach zehn Minuten kam Hattstedt immer besser ins Spiel und jetzt auch selbst zu Chancen. Nach einer Ecke stand Routinier Gerrit Müller goldrichtig am kurzen Pfosten und verlängerte den Ball zum 0:1 (34.) ins Tor. Mit viel Einsatz kauften die Gäste den Husumer Spielern den Schneid ab, zeigten deutlich mehr Engagement und gingen verdient mit der Führung in die Pause.

Im zweiten Durchgang stellte Olaf Thede sein Team deutlich offensiver auf, entschied sich für die Dreierkette und einen zweiten Stürmer. Das zeigte Wirkung. Hattstedt wurde jetzt in der Defensive mehr gefordert, setzte aber zu einigen gefährlichen Kontern an. Dominik Mohn und Stefan Nommensen scheiterten an Momme Reinhold im HSV-Tor oder am aufmerksamen Christian Herpel.

Auf der Gegenseite verhinderte erst der Pfosten den Ausgleich, und dann setzte Benjamin Gielow (70.) den Ball über das Tor. Das Derby wurde spannender und auch hektischer. Aber die Gastgeber behielten jetzt die Übersicht, Tobias Wetzel lupfte den Ball gekonnt über den herauslaufenden Christoph Niesalla zum 1:1 (82.) ins Hattstedter Tor. Jetzt gab Husum noch einmal Gas, aber die Gäste verteidigten mit großen Einsatz den Punkt bis zum Abpfiff.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Bosse Wullenweber · André Witthohn · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Sebastian Steglich · Luca Sander - Benjamin Gielow (77. Michael Petersen).

TSV Hattstedt:

Christoph Niesalla - Oleg Beiser · Gerrit Müller · Jasper Hansen · Jannik Reichenberg - Marco Nagel · Josch-Friedrik Jensen · Dennis Thomsen · Niklas Ludwig - Dominik Mohn · Stefan Nommensen (90.+ 2 René Ripplinger).

Zuschauer: 210
Schiedsrichter: Tanja Petersen (Peissen).
Tore: 0:1 (34.) Gerrit Müller · 1:1 (82.) Tobias Wetzel.
Beste Spieler: Christian Herpel / Marco Nagel · Dominik Mohn.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / Schlei Bote / NordSport vom 7./8. Dezember 2014 / pu

Doppeltes Derby und doppeltes Duell

Der Fußball-Fahrplan für Nordfriesland: Frisias Junioren im Zweikampf mit Büdelsdorf / NF-Duelle in Husum und Löwenstedt
Im doppelten Derby-Einsatz: Tim Ostermann (rechts) trifft mit der Husumer SV auf den TSV Hattstedt, Sven Pusamßies gastiert mit IF Tönning am Sonntag bei Blau-Weiß Löwenstedt. Foto: brigitte petersen

Husum (usc) - Schnell noch ein paar Punkte, dann Weihnachten feiern und ab in die Pause. Bevor winterliche Ruhe einkehrt, müssen Nordfrieslands Fußballer aber noch mal ran: In der Verbandsliga steht der 21., in der Kreisliga der 19. Spieltag auf dem Programm – wenn das Wetter mitspielt. Die Übersicht:

SH-Liga Junioren: Das Duell SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen den Büdelsdorfer TSVgibt’s am Sonnabend gleich doppelt. Die A-Junioren der Frisia treffen um 14 Uhr in Lindholm auf den Tabellenzweiten BTSV, der nur zwei Punkte hinter Tabellenführer Molfsee rangiert. Bereits um 13 Uhr wird das Gastspiel der B-Junioren in Büdelsdorf angepfiffen. Bei den Gastgebern läuft es weit weniger gut als bei den älteren Altersgenossen – der BTSV ist Tabellen-Vorletzter, hat erst einen Sieg auf dem Konto. Am Sonntag (14 Uhr) empfangen die C-Junioren der JSG Hattstedt/Arlewatt den Eckernförder SV.

Verbandsliga: Kaum ein Wochenende ohne mindestens ein Spiel mit zwei nordfriesischen Teams. Kein Wunder, sind die doch mit sieben Mannschaften fast so stark vertreten wie die Kollegen aus Schleswig-Flensburg (neun), Dithmarschen hat lediglich zwei.

Derby Nummer eins steigt am Sonnabend im Husumer Friesenstadion. Um 14 Uhr wird das Nachbarschafts-Duell gegen den TSV Hattstedt angepfiffen. Der Aufsteiger hat zu Saisonbeginn fleißig Punkte gesammelt, das verhilft zu vier Punkten Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Am vergangenen Wochenende gab es ein bitteres 1:8 gegen Brunsbüttel – mal sehen, was sich das Team von Sven Heldt einfallen lässt, um beim Tabellendritten zu bestehen.

Husum gewann die beiden letzten Derbys jeweils mit 2:0 (gegen Tönning und in Leck), auch das Hinspiel im Hattstedter Waldstadion im Sommer endete – na? Richtig geraten: 2:0 für die Stormstädter.

Keine Tore im Hinspiel gab es bei der Partie IF Tönning gegen Blau-Weiß Löwenstedt. Am Sonntag (14 Uhr) wäre eine neuerliche Nullnummer auf dem Au-Wiesen-Platz ungewöhnlich. Die „Löwen“ können die Aufgabe gelassen angehen – sie werden auf jeden Fall Vierte bleiben, weil das Spiel des TSV Friedrichsberg gegen Schleswig 06 bereits abgesagt wurde. Die Plätze sind in schlechtem Zustand und wurden gesperrt. Für die Eiderstedter hat sich die Lage nach dem 2:3 gegen Tarp-Oeversee nicht verbessert, das Team von Andi Paltian belegt nach wie vor einen Abstiegsplatz.

Das Hinspiel gegen den BSC Brunsbüttel entschied die SG Langenhorn-Enge mit 4:0 für sich. Damals waren die Dithmarscher Tabellenletzte, doch die Lage hat sich verändert. Mittlerweile ist der BSC auf Rang acht geklettert, zog zuletzt dem TSV Hattstedt beim 8:1 das Fell über die Ohren. Doch auch die SG kann mit breiter Brust antreten – seit drei Spielen ist das Team von Karl Müller ungeschlagen, zuletzt gelangen überraschende Punkte gegen Husum (1:0) und Löwenstedt (0:0).

Wer die Mannschaft begleiten möchte: Der Bus fährt am Sonnabend um 10.30 Uhr vom Edeka-Parkplatz in Langenhorn ab.

Wir sagen’s mal so: Von Malte Köster und den Fußballern der SG Ladelund-Achtrup-Leck wird am Sonnabend (14 Uhr) nicht zwingend ein Sieg erwartet. Die SG spielt auf dem Eckenerplatz beim FC Bayern der Verbandsliga, dem TSB Flensburg. Die letzten beiden Heimspiele gewann der TSB jeweils 5:0 (gegen Grundhof und Schleswig 06) – die Nordfriesen werden bestrebt sein, ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Etwas mehr geht da sicherlich für den Tabellenzweiten SV Frisia, der – ebenfalls am Sonnabend um 14 Uhr – bei der FSG im Amt Schafflund antritt.

Kreisliga: Ob einer stolpert? Das Führungstrio hat am Sonnabend (14 Uhr9 ausnahmslos Heimrecht. Beim Blick auf die Tabelle hat Spitzenreiter Bredstedt (gegen Stedesand) die vermeintlich leichteste Aufgabe, Verfolger SG Eiderstedttrifft auf Germania Breklum. Und das erste Heimspiel des TSV Rantrum ohne Bernd Michalski geht gegen das SZ Arlewatt über die Bühne.
05.12.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
HKM 27.12.14 Futsal-Kreismeisterschaft 4. Platz

Beim Debüt gleich den Titel geholt

SV Frisia 03 Risum-Lindholm ist Futsal-Kreismeister / Auch SG Eiderstedt als Zweiter für die Landesmeisterschaft in Todenbüttel qualifiziert
Hohes Tempo und viele sehenswerte Aktionen: Jannik Drews (re.) kann hier den Schuss von Nico von Malottki nicht verhindern, aber am Ende gewinnt der SV Frisia 03 mit 4:0 gegen IF Tönning. Foto: pu
Langenhorn (pu) - Bei der 3. Futsal-Kreismeisterschaft in der Sporthalle Langenhorn wurde der Titelträger 2015 erst kurz vor Mitternacht gekürt. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm sicherte sich bei seiner ersten Teilnahme am Turnier des Kreisfußballverbandes Nordfriesland auf Anhbieb den Titel und nach dem bisher alleinigen Titelträger Husumer SV (2013 und 2014) auch den großen Wanderpokal.

Nur sieben Mannschaften aus der Verbandsliga und Kreisliga hatten zu diesem Titelkämpfen gemeldet, die gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die Landesmeisterschaften am 31. Januar in Todenbüttel galten. „Neben dem neuen Titelträger darf auch noch der Zweite des Turniers nach Todenbüttel fahren“, erklärte Michael Pien, 2. KFV-Vorsitzender. So darf sich auch die SG Eiderstedt als Turnierzweiter über die Teilnahme freuen.

Zu Beginn gab es für alle Teilnehmer eine kleine Regelkunde, denn Futsal unterscheidet sich in einigen Punkten deutlich vom normalen Hallenfußball. Der Ball ist kleiner und schwerer als ein normaler Hallenfußball. Es gibt keine Bande, und es werden die Fouls pro Mannschaft im Spiel gezählt. Ab dem vierten Foul pro Team gibt es für den Gegner jeweils einen Freistoß aus mindestens zehn Metern ohne Mauer – da ist fast körperloses Spiel von Vorteil.

So ganz genau wussten es eigentlich nur die Schiedsrichter – Spieler und Zuschauern lernten aber schnell. „Es war während des Turniers ein Lernprozess zu erkennen“, meinte Turnierleiter Thomas Kaiser, Spielausschussvorsitzender im KFV. Gespielt wurde über jeweils 14 Minuten.

Anfangs dominierte noch das herkömmliche Spiel, aber allmählich wurden die Aktionen schneller, gewöhnten sich die Spieler an die neuen Regeln. Und auch die Halle in Langenhorn füllte sich mit Zuschauern. Vor allem die junge Mannschaft des SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit fünf Spielern aus der A-Jugend schien von Beginn an vertraut mit dem schnellen Spiel. Gegen die SG Eiderstedt profitierte der Verbandsligist von der Regel der kummulierten Fouls. Nach dem vierten Foul der SG trat Jannik Drews zum Freistoß aus zehn Metern an und erhöhte auf 2:0. Eiderstedt konnte nur noch auf 1:2 verkürzen. Auch gegen den TSV Rantrum gewann Frisia nach starkem Endspurt mit 2:1.

Zu diesem Zeitpunkt hatte Titelverteidiger und Mitfavorit Husumer SV schon Punkte gelassen beim 0:1 gegen die SG Oldenwort-Witzwort. Im direkten Duell von Frisia gegen Husum entschied Jannick Bahnsen (12.) mit seinem Tor zum 2:1 die Partie. Nach dem deutlichen 4:0 gegen IF Tönning war Frisia auf Titelkurs, gewann 3:1 gegen die SG Oldenswort-Witzwort und 4:1 gegen die SG Wiedingharde.

Tönning war nur mit Spielern aus der zweiten Mannschaft angetreten und damit ebenso chancenlos bei diesem Turnier wie die SG Wiedingharde-Emmelsbüll. Dafür trumpfte die SG Eiderstedt, mit drei A-Jugendlichen angetreten, nach der Auftaktniederlage gegen Frisia groß auf, gewann 2:1 gegen die SG Oldenswort-Witzwort, 1:0 gegen IF Tönning, 1:0 gegen Wiedingharde und stand nach dem 4:1-Erfolg gegen Husum als Turnierzweiter fest. Dritter wurde die SG Oldenswort-Witzwort vor der Husumer SV, dem TSV Rantrum, der SG Wiedingharde und IF Tönning.

„Das hat großen Spaß gemacht. Wir hatten eine gute Mischung von ganz jungen und jungen Spielern – das hat gepasst“, freute sich Frisia-Ligamanager Finn Hansen über den Titel und die Teilnahme an den Landesmeisterschaften. auch Rüdiger Ketels, Betreuer der SG Eiderstedt, war zufrieden. „Hier haben sich die beiden besten Mannschaften qualifiziert.“

Futsal-Landesauswahltrainer Paul Musiol, der in Langenhorn vorbeischaute, ist noch auf der Suche nach Spielern für den Sichtungslehrgang am 17. Januar in Malente, ehe es vom 23. bis 25. Januar zum Ländervergleichsturnier nach Duisburg-Wedau geht. „Der DFB möchte langfristig eine Futsal-Nationalmannschaft aufbauen“, erklärte der Landestrainer. Dafür werden jetzt Talente gesucht und gesichtet. Der KFV Nordfriesland ist mit seiner Kreismeisterschaft zumindest in Schleswig-Holstein Vorreiter, denn es ist in diesem Jahr die einzige ihrer Art. „Erst im nächsten Jahr wird es Pflicht für alle Kreisfußballverbände“, so Musiol. Der Landesauswahltrainer lud Jannik Drews (SV Fisia 03) und Manuel Lorenzen (Husumer SV) zum Sichtungslehrgang nach Malente ein. „Von den 19 Spielern dort werde ich 12 mit nach Duisburg nehmen“, verriet Musiol.
02.01.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Futsal-Turnier mit vier Verbandsligisten

Langenhorn (sh:z) - Am kommenden Sonnabend (27.12.) findet das Endturnier Futsal der Herren des KFV Nordfriesland in der Sporthalle Langenhorn statt. Folgende Mannschaften hatten sich rechtzeitig (Termin 30.06.2014) angemeldet: Husumer SV, SV Frisia 03 Risum Lindholm, IF Tönning, TSV Rantrum, SG Eiderstedt, SG Wiedingharde/Emmelsbüll und SG Oldenswort/Witzwort. Das Turnier in der Sporthalle Langenhorn beginnt um 18 Uhr.
23.12.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Futsal-Endrunde in Langenhorn

Langenhorn (sh:z) - Wer sind die Hallen-Könige in Nordfriesland? Am Sonnabend, 27. Dezember, findet die Futsal-Endrunde der Herren des Kreisfußballverbandes NF statt. Gespielt wird ab 18 Uhr in der Sporthalle Langenhorn. Folgende sieben Mannschaften haben sich rechtzeitig angemeldet und sind in Langenhorn dabei: Husumer SV, SV Frisia 03 Risum Lindholm, IF Tönning, TSV Rantrum, SG Eiderstedt, SG Wiedingharde/Emmelsbüll und SG Oldenswort/Witzwort. „Die Vereine konnten sich über den Vereinsmeldebogen bis zum 30. Juni für die Hallenkreismeisterschaft anmelden“, sagt Wolfgang Stöhrmann vom Spielausschuss des KFV Nordfriesland.
20.12.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
FS 10.01.15 Volkmar Petersen Gedächtnis Cup in Risum-Lindholm 3. Platz

SV Frisia 03 schafft das "Triple"

15. Volkmar Petersen Gedächtnisturnier: Gastgeber Risum-Lindholm gewinnt Endspiel gegen Flensburg 08 in der vollen Friesenhalle mit 3:1
Stolze Sieger: Verbandsligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm gewann nach langer Zeit mal wieder das eigene Turnier. Foto: pustal
Risum-Lindholm (Wolfgang Pustal) -

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat sich in der mit rund 400 Zuschauern komplett gefüllten Friesenhalle zur besten Mannschaft Südtonderns in der kurzen Hallensaison gekrönt. Innerhalb von zwei Wochen gewann Frisia die Futsal-Kreismeisterschaft, danach den LVM-Cup in Langenhorn und nun auch die 15. Auflage des eigenen Turniers um den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal.

Prima Parade: Angelns Torhüter Tobias Freiberger verhindert im Halbfinale gegen Frisias Marvin Bruhn einen Rückstand.

In dem hochkarätigen Feld setzten sich in der Vorrunde in der Gruppe A Flensburg 08 und der SV Frisia 03 durch, in der Gruppe B erreichten Titelverteidiger FC Angeln 02 und etwas überraschend die FSG im Amt Schafflund die Endrunde. Im Halbfinale gewann Flensburg 08 mit 3:2 gegen Schafflund, Frisia setzte sich im Neun-Meter-Schießen mit 4:2 gegen Angeln durch. Im spannenden Finale revanchierten sich die Gastgeber gegen Flensburg 08 für die 1:3-Niederlage in der Vorrunde und gewannen verdient gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten mit 3:1. „Endlich ist der Pokal wieder da, wo er hingehört“, meinte ein begeisterter Frisia-Fan.

Wann der SV Frisia 03 zum letzten Mal den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal gewonnen hatte, wusste auch Björn Petersen nicht mehr so genau. „Es werden wohl neun Jahre her sein“, meinte der zufriedene Co-Trainer. Zufrieden waren auch die Turnierorganisatoren Finn Hansen und Stefan Zahn über den guten Zuspruch und spannende, faire Spiele. „Das war ein Erfolg auf der ganzen Linie“, freute sich Liga-Manager Finn Hansen. Bester Torschütze war Sven Nielsen (SV BW Löwenstedt) mit fünf Treffern, zum besten Spieler des Turniers wählten die Trainer Björn Lass (FC Angeln 02), der sich im letzten Gruppenspiel gegen Schafflund allerdings verletzte und nicht an der Endrunde teilnehmen konnte. Als fairste Mannschaft wurde der Bredstedter TSV mit nur einem Foul (!) in der Vorrunde ausgezeichnet und erhielt dafür einen hochwertigen Ball.

Die beiden Schiedsrichter Daniel Stegmeyer und Philipp Ruback griffen von Beginn beherzt durch, verteilten schon im ersten Spiel eine Zwei-Minuten-Strafe. Das zeigte Wirkung, trotz spannender und hart umkämpfter Spiele blieb es weitgehend fair. In der Gruppe A schlich sich der Gastgeber durch die Vorrunde. Im ersten Spiel schaffte Frisia ein spätes 1:0 gegen den FSV Wyk, behielt gegen den Liga-Konkurrenten Husumer SV mit 2:1 knapp die Oberhand und siegte 1:0 gegen den Bredstedter TSV. Gruppenfavorit Flensburg 08 hingegen zeigte sich deutlich souveräner, siegte 3:0 gegen Bredstedt, 2:0 gegen Husum und 5:0 gegen Wyk. Im direkten Duell um den Gruppensieg setzte sich mit zwei späten Treffern der SH-Ligist gegen den Verbandsligisten durch. Die Husumer SV (4 Punkte) und der Bredstedter TSV (4 Punkte) landeten auf den Plätzen. Kreisligist FSV Wyk/Föhr wurde ohne Punkt und Treffer Letzter.

Und zu allem Unglück erfuhren die Insulaner dann noch, dass keine Fähre mehr am Abend zurück nach Föhr fuhr. Sie mussten die Nacht auf dem Festland verbringen. „Es macht großen Spaß, sich mal mit Mannschaften wie Frisia, Husum oder Flensburg 08 messen zu können – obwohl messen da wohl das falsche Wort ist. Das sind schon andere Hausnummern als in der Kreisliga“, befand FSV-Trainer Sascha Jessen.

In der Gruppe B war das Bild ähnlich. Titelverteidiger FC Angeln 02 unterstrich gleich mit dem 4:1 gegen BW Löwenstedt seine Ambitionen, gewann 1:0 gegen den TSV Süderlügum und 5:0 gegen die SG Langenhorn-Enge. Als Überraschungsmannschaft erwies sich die FSG im Amt Schafflund. Selbst Trainer Bernd Boiesen staunte: „Wir mussten uns mit Spielern aus der Zweiten verstärken, um hier antreten zu können.“ Schafflund siegte mit 4:0 gegen die SG Langenhorn-Enge, spielte 1:1 gegen Süderlügum und setzte sich im torreichsten Spiel des Turniers mit 6:4 gegen den Ligakonkurrenten Löwenstedt durch. Erst im Duell um den Gruppensieg gegen Angeln hatte der Verbandsliga-Aufsteiger knapp mit 2:3 das Nachsehen. Löwenstedt (4 Punkte) und die SG Langenhorn-Enge (4) kamen nur auf die Plätze drei und vier, Kreisligist Süderlügum – im letzten Jahr noch in der Endrunde – landete mit nur einem Punkt auf dem letzten Gruppenplatz.

In den Halbfinals hieß es zweimal SH-Liga gegen Verbandsliga. Flensburg 08 ging gegen Schafflund durch Lasse Jannsen (5.) in Führung, aber Volker Hansen (7.) glich zum 1:1 aus. Der SH-Ligist ging durch Sebastian Kiesbye (9.) und Daniel Matthiesen (10.) mit 3:1 in Führung. Die FSG kam in der Schlussminute durch Volker Hansen nur noch auf 3:2 heran. Das Spiel zwischen Angeln und Frisia war zunächst taktisch geprägt. Nach dem 1:0 von Sören Ohlsen (7.) kam Frisia immer besser ins Spiel, Jannick Bahnsen (9.) glich zum 1:1 aus. So musste das Neun-Meter-Schießen entscheiden. Das gewannen die Gastgeber mit Glück mit 3:1, denn Marten Köhler scheiterte am Pfosten. „Es ist ärgerlich, im Neun-Meter-Schießen auszuscheiden, und bitter für uns, dass sich Björn Lass verletzt hat. Stark war Torhüter Tobias Freiberger und auch unsere drei A-Jugendlichen“, war FC-Trainer Tore Wächter aber dennoch zufrieden.

Das Neun-Meter-Schießen um Platz drei gewann der FC Angeln 02 mit 3:1 gegen die FSG Schafflund. Das nahm Bernd Boiesen gelassen. „Wir haben mit der Endrunde schon mehr erreicht, als wir gedacht hatten.“

Im Endspiel gegen den Favoriten Flensburg 08 setzte Frisia-Stürmer Jannik Drews bereits nach 20 Sekunden mit dem 1:0 ein Ausrufezeichen, aber Kiesbye (3.) glich aus zwölf Metern schnell aus. Die Gastgeber machten aber weiter Druck, Jannick Bahnsen (6.) traf zum 2:1. Jetzt erhöhte der SH-Ligist das Tempo, Lars Christiansen im Frisia-Tor verhinderte mehrfach den Ausgleich. Ein Konter von Marvin Bruhn (9.) zum 3:1 entschied das Finale und das Turnier. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm holte den Volkmar Petersen-Gedächtnispokal wieder nach Hause.

„Das war ein gutes Turnier von uns, nur im Finale haben wir gegen die dann bessere Mannschaft verloren“, war 08-Co-Trainer Frank Peters trotz der Niederlage zufrieden und gratulierte Bodo Schmidt zum Sieg. „Wir haben in der Endrunde gezeigt, dass wir unser Turnier gewinnen wollten. Im Neun-Meter-Schießen gehört natürlich immer etwas Glück dazu, aber im Finale haben wir uns dann noch einmal steigern können. Es ist schön, dass wir den Pokal wieder in Lindholm haben“, freute sich der Frisia-Trainer.
12.01.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Angeln Titelverteidiger – 08 Favorit

Jubel über den Turniersieg 2014: Der FC Angeln 02 setzte sich im Endspiel im Neunmeterschießen gegen die BP-Allstars durch. Foto: pustal
Risum-Lindholm (pu) - Die 15. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier – steigt am Sonnabend von 14 Uhr an in der Friesenhalle in Lindholm. Der gastgebende SV Frisia 03 hat wieder interessante Teilnehmer eingeladen. Aus der Schleswig-Holstein-Liga ist neben dem Titelverteidiger FC Angeln 02 noch Flensburg 08 vertreten. Aus der Verbandsliga treten neben den Gastgebern noch vier Mannschaften an: die Husumer SV, BW Löwenstedt, die SG Langenhorn-Enge und die FSG Schafflund. Aus der Kreisliga komplettieren Spitzenreiter Bredstedter TSV, TSV Süderlügum und FSV Wyk das Feld. Ein Favorit auf den Pokal ist mit Sicherheit SH-Ligist Flensburg 08. Das Turnier wird in der bewährten Form mit zehn Mannschaften in zwei Gruppen gespielt. Titelverteidiger ist der FC Angeln 02. Die Endrunde beginnt um 18.30 Uhr mit den beiden Halbfinals der jeweils beiden Gruppenbesten über Kreuz. Das Endspiel findet gegen 19.15 Uhr statt. Es wird um Preisgeld für die ersten vier Mannschaften gespielt und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet. Einen hochwertigen Sachpreis erhält die fairste Mannschaft des Turniers. Nach der Siegerehrung findet noch ein gemütliches Beisammensein bei der Players-Night für alle Aktiven und Zuschauer in der Sportlerklause statt.
10.01.2015 · Schlei Bote

Zwei SH-Ligisten bei Frisias Turnier

Zehn Mannschaften spielen am Sonnabend beim 15. Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier in der Lindholmer Friesenhalle mit
Jubel über den Turniersieg 2014: Der FC Angeln 02 setzte sich im Endspiel im Neunmeterschießen gegen die BP-Allstars durch. Foto: pustal
Risum-Lindholm (pu/usc) - Die 15. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier – steigt am Sonnabend von 14 Uhr an in der Friesenhalle in Lindholm. Der gastgebende SV Frisia 03 hat wieder interessante Mannschaften eingeladen.

Aus der Schleswig-Holstein-Liga ist neben dem Titelverteidiger FC Angeln 02 noch Flensburg 08 vertreten. Aus der Verbandsliga treten neben den Gastgebern noch vier Mannschaften an: die Husumer SV, der SV Blau-Weiß Löwenstedt, die SG Langenhorn-Enge und die FSG im Amt Schafflund. Aus der Kreisliga komplettieren Spitzenreiter Bredstedter TSV, der TSVSüderlügum und der FSV Wyk das Feld. Ein Favorit auf den Pokal ist mit Sicherheit SH-Ligist Flensburg 08. Was die Blau-Gelben zu leisten in der Lage sind, zeigten sie am vergangenen Sonntag eindrucksvoll beim Flensburger team-Cup, als sie den Lokalrivalen TSB schlugen und im Finale den TSV Kropp 7:0 abfertigten.

Bei diesem Turnier hatte sich Frisia – zuvor Sieger bei der Futsal-Kreismeisterschaft und beim LVM-Cup in Langenhorn – vorzeitig verabschiedet. Hoffnungen macht sich auch der SV Blau-Weiß Löwenstedt, der am ersten Wochenende des Jahres bei zwei zeitgleichen Turnieren (in Langenhorn und in Handewitt) jeweils den zweiten Platz belegte. In Handewitt fiel das entscheidende Tor, das schließlich dem punktgleichen Flensburger Kreisligisten DGF den Sieg bescherte, erst 14 Sekunden vor dem Abpfiff.

Die Endrunde beginnt um etwa 18.30 Uhr mit den beiden Halbfinals der jeweils beiden Gruppenbesten über Kreuz. Das Endspiel findet gegen 19.15 Uhr statt. Es wird um Preisgeld für die ersten vier Mannschaften gespielt und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet. Einen hochwertigen Sachpreis erhält die fairste Mannschaft des Turniers.

Nach der Siegerehrung findet noch ein gemütliches Beisammensein in Form einer Players-Night für alle Aktiven und Zuschauer in der Sportlerklause der Friesenhalle statt.
09.01.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Schafflund und 08 starten in Lindholm

Risum-Lindholm (sh:z) - Die 15. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier – findet in diesem Jahr am Sonnabend ab 14 Uhr in der Friesenhalle in Lindholm statt. Der gastgebende SV Frisia 03 hat dazu wieder interessante Teilnehmer eingeladen. Aus der Schleswig-Holstein-Liga ist neben dem Titelverteidiger FC Angeln 02 noch Flensburg 08 vertreten. Aus der Verbandsliga treten neben den Gastgebern noch vier Mannschaften an: Husumer SV, BW Löwenstedt, SG Langenhorn-Enge und FSG im Amt Schafflund. Aus der Kreisliga komplettieren Bredstedter TSV, TSV Süderlügum und FSV Wyk das Feld. Ein Favorit auf den Pokal ist mit Sicherheit der SH-Ligist Flensburg 08. Das Turnier wird in der bewährten Form mit zehn Mannschaften in zwei Gruppen gespielt. Die Endrunde beginnt um gegen 18.30 Uhr mit den Halbfinals der jeweils beiden Gruppenbesten. Das Endspiel findet um 19.15 Uhr statt. Es wird um Preisgeld für die ersten vier Mannschaften gespielt. Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet.
09.01.2015 · Flensburger Tageblatt
Test 07.02.15 Flensburg 08 Husumer SV Ausfall

Husumer Test gegen 08 in Viöl fällt aus

Husum/Flensburg/Viöl (sh:z) - Eigentlich wollten die SH-Liga-Fußballer von Flensburg 08 heute gegen den Verbandsligisten Husumer SV testen, doch der Kunstrasenplatz im nordfriesischen Viöl ist gesperrt – das Spiel fällt aus. Auch die ebenfalls für heute in Viöl geplante Partie SV BW Löwenstedt – Stern Flensburg fällt aus. Über die Bühne gehen soll dagegen das Duell des Kreisligisten FC Wiesharde gegen den Verbandsligisten TV Grundhof am Sonnabend um 11.45 Uhr im dänischen Rødekro.
07.02.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport, Flensburger Tageblatt

Husumer SV testet in Viöl gegen Flensburg 08

Husum/Viöl (sh:z) - Auf Rasen geht (noch) nichts – deshalb weichen die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV auf den neuen Kunstrasenplatz in Viöl-Muschen aus. Am Sonnabend (16 Uhr) testet die Mannschaft von Trainer Olaf Thede gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Flensburg 08. Eine Woche später, am Sonnabend, 14. Februar, treten die Nordfriesen dann um 14 Uhr beim MTV Tellingstedt an.
06.02.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 14.02.15 MTV Tellingstedt Husumer SV 1:2

Löwenstedt testet gegen Angeln und 08

Löwenstedt/Viöl (usc) - Der Punktspielstart rückt näher – höchste Zeit zum Testen. Heute und morgen bekommt es Fußball-Verbandsligist SV Blau-Weiß Löwenstedt auf dem Kunstrasenplatz in Viöl jeweils mit Schleswig-Holstein-Ligisten zu tun. Am Sonnabend (14 Uhr) ist der FC Angeln 02 zu Gast, am Sonntag (14 Uhr) stellt sich Flensburg 08 bei den "Löwen" vor. Ursprünglich hätte 08 zu diesem Termin gegen die Husumer SV spielen sollen. Die Stormstädter treten heute (14 Uhr) beim Dithmarscher Kreisligisten MTV Tellingstedt an.
14.02.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport, Flensburger Tageblatt

Husumer SV testet in Viöl gegen Flensburg 08

Husum/Viöl (sh:z) - Auf Rasen geht (noch) nichts – deshalb weichen die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV auf den neuen Kunstrasenplatz in Viöl-Muschen aus. Am Sonnabend (16 Uhr) testet die Mannschaft von Trainer Olaf Thede gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Flensburg 08. Eine Woche später, am Sonnabend, 14. Februar, treten die Nordfriesen dann um 14 Uhr beim MTV Tellingstedt an.
06.02.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL204 28.02.15 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 1:2
28.02.15 IF Stjernen Flensborg - Husumer SV 1 : 2 (1:1)

2:1 - Husum siegt auf dem »Sandacker«

Stjernen eine Stunde lang in Unterzahl

FLENSBURG | Bevor der altehrwürdige »Sandacker« auf dem Sportplatz an der Flensburger Brahmsstraße Ende des Monats einem Kunstrasenplatz weicht, bat Verbandsligist Stern Flensburg noch einmal zum »Tanz auf sandigem Parkett«. Dieser Herausforderung musste sich der Tabellendritte Husumer SV stellen - er bestand sie mit Bravour und siegte verdient mit 2:1 (1:1).

Die Partie begann recht ausgeglichen. Beide Teams hatten Chancen zur Führung. Nach der Roten Karte für Maik Hedtkamp wegen einer Notbremse (30.) hatte Michael Petersen nach einem Querpass in die Mitte keine Mühe, die Gäste in Front zu bringen. Noch vor dem Seitenwechsel glich Oliver Liebmann mit einem Fernschuss aus (44.).

Nach der Pause gestalteten die Gastgeber die Anfangsviertelstunde trotz Unterzahl noch ausgeglichen, aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Nordfriesen immer stärker. Sie hatten einige gute Möglichkeiten, die zunächst Stern-Keeper Danny Momsen vereitelte. Nach einem Pass in die Tiefe spitzelte André Witthohn jedoch das Leder an dem machtlosen Momsen zum 1:2 vorbei (75.).

Kommentar von Stern-Coach Lars Meyer: »Trotz der Niederlage bin ich mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Immerhin haben wir eine Stunde lang in Unterzahl gespielt.«

Stern Flensburg:

Danny Momsen - Sven-Janni von Diczelski · Maik Hedtkamp · Christian Hahn · Oliver Liebmann - Finn Müller · Lasse Hadsund Andersen (67. Tomasz Brose) - Janosch Hass · Maxim Vasilenko · Niklas Hornung (35. Niklas Grefe) - Kim Tönder..

Husumer SV:

Momme Reinhold - Christian Herpel · Michael Petersen · Patrick Slabik · Mathias Schmitz (79. Tobias Wetzel) - Bosse Wullenweber · Sebastian Steglich · André Witthohn · Henning Lorenzen - Benjamin Gielow (90. Dominik Braun) · Marc Koschenz.

Zuschauer: 80.
Schiedsrichter: Torben Dwinger (SV Todesfelde).
Rote Karte: Maik Hedtkamp (Stern/30.; Notbremse).
Tore: 0:1 Michael Petersen (30.) · 1:1 Oliver Liebmann (44.) · 1:2 André Witthohn (75.).
Beste Spieler: Danny Momsen · Finn Müller / Henning Lorenzen.
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 1./2. März 2015 / wsi

1:2 gegen Husum: Stern eine Stunde in Unterzahl

Flensburg (wsi) - Bevor der „Sandacker“ auf dem Sportplatz an der Brahmsstraße Ende des Monats einem Kunstrasenplatz weichen muss, bat Fußball-Verbandsligist Stern Flensburg noch einmal zum „Tanz auf sandigem Parkett“. Dieser Herausforderung musste sich der Tabellendritte Husumer SV stellten. Er bestand sie mit Bravour und siegte verdient mit 2:1 (1:1).

Die Partie begann recht ausgeglichen. Beide Teams hatten durchaus Chancen zur Führung, ohne sie allerdings zu nutzen. Nach der Roten Karte für Maik Hedtkamp wegen einer Notbremse (30.), gerieten die Hausherren in Unterzahl. Kurz darauf hatte Michael Petersen (30.) nach einem Querpass in die Mitte keine Mühe, die Gäste in Front zu bringen. Doch noch vor der Wechsel glich Oliver Liebmann mit einem Fernschuss aus (44.).

Die Anfangsviertelstunde der zweiten Hälfte gestaltete Stern trotz Unterzahl ausgeglichen. Aber mit zunehmender Spieldauer wurden die Nordfriesen immer stärker. Sie hatten einige gute Möglichkeiten, die zunächst Stern-Keeper Danny Momsen vereitelte. Nach einem Pass in die Tiefe spitzelte André Witthohn jedoch das Leder an dem machtlosen Momsen zum siegbringenden 2:1 vorbei (75.). „Trotz der Niederlage bin ist mit der Leistung meiner Mannschaft zufrieden. Immerhin haben wir eine Stunde lang in Unterzahl gespielt“, bilanzierte Stern-Coach Lars Meyer.

Stern Flensburg: Momsen – von Diczelski, Hedtkamp, Hahn, Liebmann – Müller, Hadsund Andersen (67. Brose) – Hass, Vasilenko, Hornung (35. Grefe) - Tönder. Husum: Reinhold – Herpel, Petersen, Slabik, Schmitz (79. Wetzel) – Wullenweber, Steglich, Witthohn, Lorenzen – Gielow (90. Braun), Koschenz. Tore: 0:1 Petersen (30.), 1:1 Liebmann (44.), 1:2 Witthohn (75.). SR: Torben Dwinger (SV Todesfelde). – Rote Karte: Hedtkamp (30. Notbremse). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Momsen, Müller / Lorenzen.

02.03.2015 · Flensburger Tageblatt
VL213 07.03.15 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:1
07.03.2015 BSC Brunsbüttel - Husumer SV 1:1 (0:0)
Ärgerliche »Ampelkarte« kostet Husum den Sieg

BRUNSBÜTTEL | Die Husumer SV hat den zweiten Sieg 2015 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nur knapp verpasst. Die Mannschaft von Trainer Olaf Thede kehrte mit einem 1:1 (0:0) vom BSC Brunsbüttel zurück. Den Ausgleich kassierten die Nordfriesen in Unterzahl. Dabei hatte die Partie gut für die Gäste angefangen, die in den ersten 20 Minuten viel Ballbesitz hatten und klar feldüberlegen waren. »Aber es ist das alte Lied, vor dem Tor sind wir einfach nicht effektiv genug«, monierte Thede.

Bis zur Grundlinie wurde gut kombiniert, doch der letzte Pass fehlte. Einmal hatte Marc Koschenz allerdings die Führung auf dem Fuß. Mitte der ersten Halbzeit wurde er aber im entscheidenden Moment weit nach außen abgedrängt und konnte seinen Schuss so nicht mehr ordentlich platzieren, In der zweiten Halbzeit war die Partie dann ausgeglichener, da der BSC mit dem frischen Wind im Rücken häufiger vor das Husumer Tor kam. Doch auch die Gastgeber waren nicht gefährlich genug.

Die weiter spielerisch besseren Husumer gingen in der 63. Minute in Führung. Mathias Schmitz nahm aus 20 Metern Maß und knallte den Ball zum 0:1 unter die Querlatte. »Ein sehenswerter Treffer«, so der Husumer Coach, dessen Mannschaft danach den Sack aber nicht zumachte, als Koschenz mit einem Schuss nur einen Brunsbütteler Gegenspieler traf.

Dann musste der Husumer Coach aber mit ansehen, wie sich sein Team zwölf Minuten vor dem Abpfiff dezimierte. Nach einem Foulspiel erhielt Henning Lorenzen wegen anschließendem angeblichen Meckerns die Ampelkarte. »Dabei hat er sich nur über sich selbst aufgeregt«, so Thede. Zwei Minuten später glich Selim Gültekin aus. »Die gelb-rote Karte war sicher der Knackpunkt, aber ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen. Brunsbüttel hat taktisch gut gespielt, so dass es insgesamt ein gerechtes Ergebnis ist«, so das Resümee von Olaf Thede..

sh:z-Nordfriesland Sport vom 9. März 2015 / jös
Ab durch die Mitte: Brunsbüttels Hendrik Jebens hat es mit den Husumern Sebastian Steglich (li.) und Tim Ostermann zu tun. Foto: oj
Guter Auftakt für Brunsbüttel
BSC und die Husumer SV trennen sich unentschieden

BRUNSBÜTTEL | Die Dithmarscher, vergangenen August im Hinspiel beim 0:6 nach allen Regeln der Kunst vorgeführt, können mit dem Ausgang gut leben. Im Rückspiel gegen den HSV gab es ein 1:1-Unentschieden.»Wir hatten seit Dezember keinen Einsatz mehr. Für uns war es gegen eine Spitzenmannschaft wie Husum immerhin keine einfache Aufgabe«, meinte Florian Conson, Co-Trainer des BSC Brunsbüttel. »Das Team ging bis an seine Belastungsgrenze und hat sich das Unentschieden redlich verdient. Wir hätten sogar noch den Lucky Punch setzen können.«

Husum startete im Sportpark an der Olaf-Palme-Allee mit dem Rückenwind, kam jedoch nicht so recht auf Temperatur. Seine Feldvorteile konnte der Gast nicht in zählbare Erfolge ummünzen. Nach einer Stunde reihte sich Höhepunkt an Höhepunkt. Zunächst lenkte Chris Bielinski einen Thode-Schuss an den Pfosten, ehe Thies Piehl mit einer weiteren Platzherren-Chance scheiterte. Wie eine kalte Dusche wirkte das 0:1, nachdem Lorenz Möller nicht konsequent genug verteidigte und so Matthias Schmitz ins Spiel brachte. Jener zögerte nicht lange und traf aus 16 Metern zur Husumer Führung.

»Es spricht für die Mannschaft, dass sie den Rückstand wegsteckte und immer wieder den Weg nach vorne suchte«, erkannte Conson Brunsbütteler Widerstandswillen. Den Lohn der Anstrengungen kassierte Selim Gültekin, der mit einer Vorlage Kevin Manzkes loszog und unhaltbar flach ins lange Eck einschoss. Eine starke Leistung attestierte Conson Nachwuchsmann Leon Evulet, der in der Viererkette begann, dort überzeugend wirkte und am Ende nach vorne beordert wurde.

BSC Brunsbüttel:

Tim Laskowski - Martin Rösler (46. Kevin Lobischer) · Kevin Manzke · Leon Evulet · Lorenz Möller (76. Piotr Gleske) · Timo Henning · Bennet Thode · Hendrik Jebens (85. Lukas Vogt) · Thies Piehl · Selim Gültekin · Nils Klaassen.

Husumer SV:

Chris Bielinski - André Witthohn · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Tim Ostermann - Henning Lorenzen · Sebastian Steglich · Tobias Wetzel · Michael Petersen · Marc Koschenz (72. Benjamin Gielow) - Mathias Schmitz (83. Patrick Slabik).

Zuschauer: 80
Schiedsrichter: Patrick Hahn (Osdorf)
Tore: 0:1 Mathias Schmitz (63.) · 1:1 Selim Gültekin (80.)
Gelb-Rote Karte: Henning Lorenzen (78., Meckern)
fupa / NordSport vom 8./9. März 2015 / gkn
Nachricht

Gültekin gleicht für den BSC Brunsbüttel aus

Brunsbüttel (nr) - Letztlich waren alle mit dem einen Punkt zufrieden: In der Fußball-Verbandsliga Nord-West kam der BSC Brunsbüttel gegen die Husumer SV zu einem 1:1. Die Gästeführung von Schmitz (63.) hatte Mittelfeld-Stratege Selim Gültekin (80.) zehn Minuten vor dem Abpfiff noch ausgeglichen.

07.03.2015 · Glückstädter Fortuna
Fußball-Verbandsliga

"Löwen" empfangen den TSV Hattstedt

Husum (usc) - Am vergangenen Wochenende gab es NF-Derbys „satt“ in der Fußball-Verbandsliga Nord-West – und zwei der drei Partien (in Leck und Tönning) fanden auch statt. Am Sonnabend und Sonntag ist die Auswahl eher gering, da fünf der sieben Teams außerhalb der Kreisgrenzen antreten. Doch immerhin – ein Derby steht auch an diesem Wochenende auf dem Spielplan und zwar am Sonntag um 14.30 Uhr auf dem Löwenstedter Au-Wiesen-Platz. Der SV Blau-Weiß Löwenstedt, 2015 noch ohne Punktspielpraxis, empfängt den TSV Hattstedt, der am vergangenen Wochenende 2:1 in Tönning gewann. Für den gesperrten Christoph Niesalla wird Andre Albertsen zwischen den Pfosten stehen, der beim Sieg in Tönning einen beeindruckenden Tätigkeits-Nachweis ablieferte: Elfmeter gehalten und Siegtor eingeleitet – mehr geht kaum in 26 Minuten...

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat zwei bzw. drei Spiele weniger ausgetragen als die Konkurrenz, ist aber immer noch Tabellenzweiter – und will es nach der Partie beim TSV Friedrichsberg (Sbd. 14 Uhr) bleiben. Die Husumer SV spielt heute um 16 Uhr beim BSC Brunsbüttel, der Bus startet um 13.30 Uhr am Friesenstadion.

Ansonsten ist Abstiegskampf angesagt. Die SG Langenhorn-Enge (Sbd. 15 Uhr beim FC Tarp-Oeversee), IF Tönning (zeitgleich beim TSV Nordmark Satrup) und die SG LAL(am Sonntag um 15 Uhr bei Schleswig 06) brauchen dringend Punkte.
07.03.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL220 14.03.15 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 0:1
14.03.2015 Husumer SV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 0:1 (0:0)
Eine starke Vorstellung bot Husums Keeper Chris Bielinski (re.), der hier gegen Jannik Oliver Fust rettet. Foto: Brigitte Petersen
Fust mit Traumtor

HUSUM | Der SV Blau-Weiß Löwenstedt fuhr im Verfolgerduell der Verbandsliga Nord-West einen verdienten 1:0 (0:0)-Sieg bei der Husumer SV ein. Vor allem in der zweiten Halbzeit zeigten die »Löwen« eine starke Leistung.

Der erste Durchgang verlief noch recht ausgeglichen, doch auch da hatten die Gäste schon gute Chancen zur Führung. Doch sowohl Blau-Weiß-Kapitän Sven Nielsen als auch der überragende Jannik Oliver Fust vergaben in aussichtsreichen Positionen. Bei den Gastgebernkam in den ersten 45 Minuten nicht mehr als ein »Schüsschen« (Originalton Trainer Olaf Thede) von Marc Koschenz heraus.

Kurz nach dem Wechsel fiel dann das Tor des Tages. Lars Hansen setzte sich auf der rechten Außenbahn durch und flankte scharf in den Husumer Strafraum. Dort kam Fust angerauscht und knallte den Ball volley zum 1:0 in den Winkel. »Ein Traumtor!«, waren sich die beiden Trainer Olaf Thede und Bernd Hansen einig.

Danach rissen die Löwen das Spiel komplett an sich und hatten große Chancen, die Begegnung frühzeitig für sich zu entscheiden. Doch Husums Torhüter Chris Bielinski stemmte sich mit aller Macht gegen die drohende Niederlage und zeigte zahlreiche Klasseparaden. So blieb er Sieger gegen Sven Nielsen, der einmal mit einem Schuss am HSV-Keeper scheiterte und später eine Eins-gegen-eins-Situation nicht nutzen konnte.

Und auch Fust hatte mehrfach die Möglichkeit, seinen zwanzigsten Saisontreffer zu erzielen.Doch einmal verzog er ganz knapp und einmal scheiterte er freistehend am überragenden Schlussmann der Gastgeber. So blieb es bis zum Schlusspfiff beim 1:0-Erfolg des SV Blau-Weiß Löwenstedt, den Trainer Bernd Hansen hoch zufrieden analysierte: »Wir wollten in der Defensive gut stehen und unsere schnellen Spitzen ins Spiel bringen. Das ist uns sehr gut gelungen. Wir hätten höher gewinnen können, aber ich freue mich über den Sieg und die sehr gute Leistung meiner Mannschaft.«

Husums Trainer Olaf Thede erkannte fair an: »Löwenstedt hat absolut verdient gewonnen, daran gibt es keinen Zweifel. Wir hatten Glück, dass wir nicht richtig hoch verloren haben und können uns bei Chris Bielinski bedanken.«

Husumer SV:

Chris Bielinski - André Witthohn · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Tim Ostermann (65. Tobias Wetzel) - Manuell Lorenzen · Sebastian Steglich · Patrick Slabik (60. Luca Sander) · Marc Koschenz - Benjamin Gielow · Mathias Schmitz

SV BW Löwenstedt:

Jan-Eric Lorenzen - Lars Hansen (70. Christian Peters) · Torge Brodersen · Dennis Jäger · Felix Andresen - Kevin Prang (70. André Tüchsen) · Kevin Schilling (90. Christian Carstensen) · Finn Christiansen · Mirco Dohle - Sven Nielsen · Jannik Oliver Fust

Zuschauer: 188
Schiedsrichter: Günther (FC Offenbüttel)
Tor: 0:1 Fust (50.)
Beste Spieler: Chris Bielinski / Jannik Oliver Fust
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 15./16. März 2015 / jös

Gipfeltreffen im Niko-Nissen-Stadion

SV Frisia 03 Risum-Lindholm erwartet Verbandsliga-Tabellenführer TSB Flensburg / Derby "mit Durchblick" im Husumer Friesenstadion
Wiederholung erwünscht: Frisias Leif Hansen umkurvt TSB-Keeper Thorsten Schütt und erzielt das 0:2 im Hinspiel. Foto: archiv

Husum (usc) - Es ist wieder nordfriesisches Heimspiel-Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Gespielt wird in Husum, Tönning, Hattstedt, Leck und Risum-Lindholm. Und ein Derby ist natürlich auch dabei.

Im Mittelpunkt des Interesses am Sonntag steht die Partie des Tabellenzweiten gegen den Spitzenreiter. Um 15 Uhr gastiert der TSB Flensburg beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Bei satten 21 Punkten Vorsprung zweifelt kaum jemand am Titelgewinn des TSB – selbst wenn Frisia die vier noch anstehenden Nachholspiele gewinnt, wären es immer noch neun Zähler. Doch die blütenweiße Weste der Fördestädter, bei denen mit Arne Ingwersen ein Ex-Frisianer spielt, wurde am 6. September 2014 befleckt. Nach sieben Siegen in Folge verlor der TSB bei seiner Heimspiel-Premiere 0:2 gegen Frisia, Simon Attisso und der eingewechselte Leif Hansen trafen.

Eine Niederlage, die den TSB immer noch wurmt. „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Frisia war uns kämpferisch überlegen, während die Einstellung meiner Jungs einfach nicht gepasst hat“, erinnert sich TSB-Trainer Joachim („Jockel“) Press. Er erwartet ein „interessantes Match“. Personell sieht’s bei den Gästen nicht rosig aus: Marcel Hansen ist noch für zwei Spiele gesperrt, Andreas von Diczelski (Knieverletzung) und Kapitän Lasse Sohrweide (Bänderriss) fehlen. Damit nicht genug, fraglich sind auch Nicolai Vosgerau (Hals verrenkt), Janek Schmeling (Leistenprobleme), Sandro Holland (Pferdekuss), Rinor Kuci (Mandel-OP) und Thomas Lohner (Knöchelprellung). Dennoch sagt Press: „Eins weiß ich genau – meine Truppe ist heiß darauf, sich für die einzige Saisonniederlage zu revanchieren.“

„Heiß“ wird auch der Gastgeber sein, der in dieser Saison noch kein Pflichtspiel bestreiten konnte. Sönke Hansen ist nach langer Verletzung zurück, alle anderen Spieler sind fit. Man darf gespannt sein auf das Debüt des Teams von Finn Hansen und Spielertrainer Leif Johannsen.

Das Derby der Verfolger steigt am Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion – der Tabellendritte Husm empfängt den viertplatzierten SV Blau-Weiß Löwenstedt. Diesmal werden Spieler, Zuschauer und Schiedsrichter auch bestimmt etwas sehen können, das war im Hinspiel (2:0 für Husum)nicht der Fall. In der turbulenten Schlussphase gab es zwei Platzverweise, die – im wahrsten Sinne des Wortes – im Dunkeln blieben. Husum muss auf den Gelb-Rot gesperrten Henning Lorenzen verzichten, dabei hatte der Spieler sich – laut Trainer Olaf Thede – nur über sich selbst aufgeregt.

Mit vier Punkten aus zwei Auswärtsspielen ist die SG Langenhorn-Enge gut aus den Startlöchern gekommen – der Lohn ist Nichtabstiegsplatz 14. Auch gegen den TSVNordmark Satrup ist das Team von Karl Müller am Sonnabend (15 Uhr, Arno-Ohlsen-Stadion) bestimmt nicht chancenlos. Wenn die Konkurrenz mitspielt – so wie sie das am vergangenen Wochenende tat – winkt der SG sogar der Sprung auf Rang elf. Das Hinspiel ging 1:4 verloren.

Das tat weh. Gleich mit 2:6 geriet die SG Ladelund-Achtrup-Leck am vergangenen Sonntag in Schleswig unter die Räder. Die Mannschaft von Trainer Malte Köster bleibt Tabellenletzter, noch sind die Abstände jedoch nicht so groß. Der BSC Brunsbüttel, der am Sonnabend um 16 Uhr im Nordfriesland-Stadion gastiert, ist allerdings kein leichtes Kaliber. Das war beim 1:4 im Hinspiel zu sehen, und wie die Dithmarscher ihren Sechs-Punkte-Abzug wegen fehlender Schiedsrichter weggesteckt haben, verdient Respekt.

Gute Erinnerungen an das Hinspiel hat dagegen der TSV Hattstedt. Die Mannschaft von Coach Sven Heldt gewann im September des Vorjahres 2:1 beim FC Tarp-Oeversee, es war einer von bislang vier Auswärtssiegen der Grün-Weißen. 14 Punkte stehen auf fremden Plätzen zu Buche, im heimischen Waldstadion bislang nur elf – mit einem Erfolg gegen den Tabellensechsten könnte der TSV diese Bilanz zumindest ausgleichen.

Heimniederlage gegen Hattstedt, auswärts in Satrup verloren – den Restrunden-Start hatten sich Spieler und Verantwortliche von IF Tönning sicherlich anders vorgestellt. Am Sonnabend (14 Uhr) gegen die auf Platz zwölf rangierende FSG im Amt Schafflund soll die Trendwende gelingen. Dazu müsste der ohnehin kleine Kader komplett sein. Kapitän Thomas Pahnke ist jedenfalls ganz zuversichtlich. „Die Spiele gegen Schafflund und dann gegen Grundhof werden Richtung weisend sein“, sagt der 27-Jährige. Die Abwehr steht (36 Gegentore), doch im Sturm besteht akuter Handlungsbedarf – IF hat in 21 Spielen erst 16 Mal getroffen.
13.03.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL243 28.03.15 Husumer SV TV Grundhof 2:1
28.03.2015 Husumer SV - TV Grundhof 2:1 (0:0)
Erfolglos: Zu dritt können sie den Husumer André Witthohn nicht beim Flanken hindern. Die TVG-Akteure Lewe Twist, Finn Friebus und Mathies Jury (v. li.) kommen zu spät. Foto: Brigitte Petersen
2:1 - Husumer SV mit Mühe / Gäste beklagen Fehlenentscheidungen
Husumer SV mit glücklichem 2:1-Erfolg gegen den starken Tabellenvorletzten TV Grundhof

HUSUM | Die Husumer SV kam in der Fußball-Verbandsliga Nord-West zu einem glücklichen 2:1 (1:1)-Heimsieg über das Schlusslicht TV Grundhof. »Grundhof hat überhaupt nicht gespielt wie ein Tabellenletzter«, zollte HSV-Coach Olaf Thede den Gästen Respekt, die in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren waren und schon nach vier Minuten in Führung gingen.

Mit einem unnötigen Rückpass brachte Marc Koschenz seinen Torhüter Momme Reinhold in Bedrängnis, Mathies Jury erlief sich den Ball und umspielte den Husumer Schlussmann, der Jury zu Fall brachte. Zum fälligen Strafstoß sah Reinhold nur die Gelbe Karte, eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Nicholas Krautwurst. Den Elfmeter verwandelte Maik Jessen allerdings sicher zum 0:1. Die Gastgeber verdauten den Schock des frühen Rückstandes sehr gut und glichen nur vier Minuten später aus. Manuel Lorenzen lief auf der linken Seite bis zur Grundlinie durch und passte in den Rücken der Grundhofer Abwehr zu Luca Sander, der zum 1:1 traf.

Danach diktierten die Gäste zumeist die Partie, spielten ihre Angriffe in Überzahlsituationen aber nicht konsequent aus. Im zweiten Durchgang fanden die Platzherren auf tiefem Boden dann besser ins Spiel und gingen in der 56. Minute in Front. Ein Pass aus dem Mittelfeld landete auf der rechten Außenbahn beim nach einer Verletzungspause gerade wieder aufs Feld laufenden André Witthohn. Der passte in Richtung langer Pfosten, wo Henning Lorenzen heran rauschte und zum 2:1 einschob.

Sehr zum Unmut der Grundhofer, die mit der zweiten unglücklichen Aktion des Schiedsrichters haderten. Denn Krautwurst hatte Witthohn just im Moment der Husumer Spielverlagerung aufs Feld zurück gewunken.

Danach war die Partie umkämpft. Während die Husumer ihre Konter nicht konsequent ausspielten, hatten die Gäste zwei Ausgleichschancen. Doch ein abgefälschter Freistoß von Marcel Heinrich flog übers Tor (82.), und den anschließenden Jury-Kopfball entschärfte Reinhold ebenso wie einen Freistoß von Nico Hansen in der Nachspielzeit, den er mit den Fingerspitzen über den Querbalken lenkte.

»Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht. Es ist, dass wir durch zwei Fehlentscheidungen verlieren. Aber der Schiedsrichter hat sich entschuldigt, das macht auch nicht jeder - und deshalb kann ich damit umgehen«, sagte der enttäuschte TVG-Trainer Thomas Ziegenberg.

Husumer SV:

Momme Reinhold - André Witthohn (68. Michael Petersen) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel - Manuel Lorenzen · Sebastian Steglich · Daniel Hornburg (87. Mathias Schmitz) · Henning Lorenzen - Marc Koschenz · Luca Sander (46. Benjamin Gielow).

TV Grundhof:

Daniel Benzin - Maik Jessen · Christoph Borrmann (46. Ruven Beismann) · Lewe Twist · Levin Lorenzen (57. Marcel-Pascal Heinrich) - Nico Hansen · Michel Klatt · Finn Friebus · Daniel Freier - Mathies Jury · Mumin Butkovic.

Zuschauer: 95
Schiedsrichter: Krautwurst (Suchsdorf)
Tore: 0:1 Maik Jessen (4., Foulelfmeter) · 1:1 Luca Sander (8.) · 2:1 Henning Lorenzen (56.).
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 29./30. März 2015 / jös

Grundhof ohne Glück: 1:2-Niederlage in Husum

Husums Andre Witthohn (weißes Trikot) wird von Lewe Twist (li.), Finn Friebus und Mathies Jury (re.) bedrängt, kommt aber zum Flanken. Foto: brigitte petersen

Husum (jös) - Schlusslicht TV Grundhof kassierte in der Fußball-Verbandsliga eine unglücklichen 1:2 (1:1)-Niederlage bei der Husumer SV. „Meine Mannschaft hat ein tolles Spiel gemacht, ich kann ihr keinen Vorwurf machen. Es ist natürlich bitter, dass wir durch zwei Fehlentscheidungen verlieren. Aber der Schiedsrichter hat sich entschuldigt, das macht auch nicht jeder – und deshalb kann ich damit umgehen“, sagte der enttäuschte TVG-Trainer Thomas Ziegenberg.

„Grundhof hat überhaupt nicht gespielt wie ein Tabellenletzter“, zollte HSV-Coach Olaf Thede den Gästen Respekt, die in der ersten Halbzeit die bessere Mannschaft waren und schon nach vier Minuten in Führung gingen. Mit einem unnötigen Rückpass brachte Marc Koschenz seinen Torhüter Momme Reinhold in Bedrängnis, Mathies Jury erlief sich den Ball und umspielte den Husumer Schlussmann, der Jury zu Fall brachte. Zum fälligen Strafstoß sah Reinhold nur die Gelbe Karte, eine Fehlentscheidung von Schiedsrichter Nicholas Krautwurst. Den Elfmeter verwandelte Maik Jessen allerdings sicher zum 0:1. Die Gastgeber verdauten den Schock gut und glichen nur vier Minuten später aus. Manuel Lorenzen passte in den Rücken der TVG-Abwehr zu Luca Sander, der zum 1:1 traf. Danach diktierten die Gäste zumeist die Partie, spielten ihre Angriffe aber nicht konsequent aus.

Im zweiten Durchgang fanden die Platzherren auf tiefem Boden besser ins Spiel und gingen in der 56. Minute in Front. Ein Pass aus dem Mittelfeld landete beim nach einer Verletzungspause gerade wieder aufs Feld laufenden André Witthohn. Dessen Pass verwertete Henning Lorenzen zum 2:1. Sehr zum Unmut der Grundhofer, die mit der zweiten unglücklichen Aktion den Schiedsrichters haderten. Denn Krautwurst hatte Witthohn just im Moment der Husumer Spielverlagerung aufs Feld zurück gewunken. Danach war die Partie umkämpft. Tobias Wetzel (62.) zielte für Husum vorbei, aber auch die Gäste hatten noch gute Ausgleichschancen. Ein abgefälschter Freistoß von Marcel Heinrich flog übers Tor (82.) und den nach der Ecke anschließenden Jury-Kopfball entschärfte Reinhold ebenso wie einen Freistoß von Nico Hansen in der Nachspielzeit.

Husumer SV: Reinhold - Witthohn (68. Petersen), Herpel, Wullenweber, Wetzel - Manuel Lorenzen, Steglich, Hornburg (87. Schmitz), Henning Lorenzen - Koschenz, Sander (46. Gielow).
TV Grundhof: Daniel Benzin - Jessen, Borrmann (46. Beismann), Twist, Levin Lorenzen (57. Heinrich) - Hansen, Klatt, Friebus, Freier - Jury, Butkovic. 
Schiedsrichter: Krautwurst (Suchsdorf).
Zuschauer: 95 zahlende.
Tore: 0:1 Jessen (4., Foulelfmeter), 1:1 Sander (8.), 2:1 Henning Lorenzen (56.).


30.03.2015 · Flensburger Tageblatt

Volles Amateur-Programm in der Profi-Pause

Eine starke Partie bot Löwenstedts Keeper Jan-Eric Lorenzen (li.) beim 3:2 gegen den BSC Brunsbüttel – am Sonntag kommt nun der TSV Nordmark Satrup auf den Au-Wiesen-Platz. Foto: svj

Husum (Lasse Utecht) - Während in den Profi-Ligen aufgrund des anstehenden Länderspiels in Georgien eine Pause eingelegt wird, müssen die Amateure selbstverständlich ran – in der Fußball-Verbandsliga Nord-West steht der 27. Spieltag auf dem Programm.

IF Tönning tritt am Sonnabend um 14 Uhr gegen Schleswig 06 an und möchte den dritten Dreier in Folge landen, nachdem die Eiderstedter zuletzt in den Kellerduellen gegen die FSG im Amt Schafflund und beim TV Grundhof jeweils als Sieger vom Platz gingen. Bei der Begegnung in Streichmühle verletzten sich jedoch gleich drei Akteure, weshalb Trainer Andreas Paltian dieses Mal mit großen personellen Problemen kämpfen muss.

Die Husumer SV empfängt am Sonnabend (14 Uhr) den Tabellenletzten TV Grundhof. Die Mannschaft von Olaf Thede kommt zwar auswärts (25 Punkte) besser klar als im Friesenstadion (18), ist aber dennoch klarer Favorit. Grundhof hatr vier der letzten fünf Partien verloren und wird es schwer haben, sich für die 0:2-Heimpleite aus der Hinrunde zu revanchieren.

Schwer wird es auch für die SG Langenhorn-Enge (Tabellenplatz 15), die am Sonnabend um 15 Uhr den scheinbar übermächtigen Tabellenführer TSB Flensburg empfängt. Im Hinspiel feierte das Team des Trainergespanns Jockel Press und Ingo Lüthje einen ungefährdeten 4:0-Erfolg. Dass die Flensburger aber nicht unschlagbar sind, bewies vor zwei Wochen das 2:3 beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Weiterhin kritisch ist die Situation bei der SG Ladelund-Achtrup-Leck, die mit 20 Punkten und mindestens einem mehr absolvierten Spiel als alle Teams „im Keller“ auf dem 17. Platz steht. Nach dem 2:0-Erfolg beim ETSV Weiche Flensburg II will die Elf von Malte Köster nun gegen den FC Tarp-Oeversee den nächsten Schritt tätigen, um unten noch irgendwie herauszukommen. Die Chancen dafür dürften nicht ganz schlecht stehen, da die Tarper, deren Partie am vergangenen Sonnabend ausfiel, zuletzt eine 0:6-Niederlage beim TSVHattstedt einstecken mussten.

Ob Hattstedt so einen Erfolg wiederholen kann? Mit dem TSV Friedrichsberg-Busdorf empfängt der Zehntplatzierte am Sonnabend um 16 Uhr eine Mannschaft, die nach dem 7:0 gegen Stern Flensburg momentan mit einer Menge Selbstvertrauen ausgestattet ist und das Hinspiel gegen Hattstedt mit 5:0 für sich entschied. Besonders auf Cedric Nielsen, gegen Stern vierfacher Torschütze, gilt es aufzupassen.

Am Sonntag sind die beiden bestplatzierten nordfriesischen Mannschaften im Einsatz. TSB-Doppelbezwinger SV Frisia 03 muss bei der zweiten Mannschaft des Heider SV ran (14 Uhr), während Blau-Weiß Löwenstedt, seit acht Ligapartien ohne Niederlage, den TSVNordmark Satrup empfängt (14.30 Uhr). Heide muss als 13. weiter auf die unteren Tabellenplätze schauen, Satrup dagegen feierte aus den bisher vier absolvierten Spielen im neuen Jahr zehn von zwölf möglichen Punkten und behält als Sechster dadurch den Anschluss an die Spitzengruppe der Verbandsliga Nord-West.
27.03.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL192 04.04.15 Husumer SV Heider SV II 1:3
04.04.2015 Husumer SV - Heider SV II 1:3 (1:3)

Umzingelt: Die Heider Andre Volkers (r.) und Sören Domscheit (hinten) attackieren den Husumer Daniel Hornburg. Foto: Brigitte Petersen
Husum ohne Durchschlagskraft
Heider SV II gewinnt auswärts mit 3:1

HUSUM | Die Husumer Sportvereinigung musste in der Fußball-Verbandsliga Nord-West eine bittere Heimniederlage hinnehmen. Im Westküstenderby gegen den Heider SV II hatte die Mannschaft von Olaf Thede am Ende mit 1:3 (1:3) das Nachsehen. »Mit den ersten drei Schüssen aufs Tor hat Heide 3:0 geführt. Unser Torhüter Momme Reinhold hatte bis dahin nicht einmal den Ball in der Hand«, staunte der Husumer Coach über die Effektivität der Gäste.

Bereits nach zehn Minuten schoss der starke Marco Bojens aus der Distanz zum 0:1 direkt in den »Giebel« des Husumer Gehäuses. Sechs Minuten später erhöhte Marin Kock für die Dithmarscher auf 0:2. »Doch das Tor fiel aus klarer Abseitsposition«, monierte Thede, der mit ansehen musste, wie Bojens nach 25 Minuten mit einem unhaltbaren Schuss ins Dreieck bereits das 0:3 erzielte. Doch die Nordfriesen steckten nicht auf und verkürzten noch vor der Pause durch Marc Koschenz zum 1:3, als dieser aus halblinker Position ins Netz traf.

In der zweiten Halbzeit hatten die Gastgeber einige Möglichkeiten zum Anschlusstreffer, waren aber nicht zwingend genug im Abschluss. Nur ein Freistoß von Manuel Lorenzen, Mitte des zweiten Durchgangs, war gefährlich und zischte knapp über den Heider Querbalken. Am Ende stand eine Husumer Niederlage, die Olaf Thede gewohnt ruhig einordnete: »Wir spielen seit Monaten ohne gelernten Stürmer. Das war heute wieder zu sehen, denn der Abschluss bestand aus harmlosen Distanzschüssen.«

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen · André Witthohn · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Manuel Lorenzen · Sebastian Steglich (75. Bosse Wullenweber) · Daniel Hornburg (46. Benjamin Gielow) · Henning Lorenzen - Marc Koschen · Luca Sander (65. Mathias Schmitz).

Heider SV II:

Markus Krämer - Florian Heim · Dören Domscheit · Philipp Orthbandt · Simon Orthbandt - Justin Holm · Lasse Altrock · Finn Ole Rühmann · André Volkers (90.+1. Simon Kock) - Marco Bojens · Martin Kock (60. Sidney Gordon Pein).

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Alexander
Tore: 0:1 Marco Bojens (10.) · 0:2 Martin Kock (16.) · 0:3 Marco Bojens (25.) · 1:3 Marc Koschenz (34.).
beste Spieler: Christian Herpel / Marco Bojens
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 6./7. April 2015 / jös

Zwischen Osterpause und Doppelschicht

Torwart André Albertsen (re.), der hier gegen Friedrichsbergs Cedric Nielsen klärt, muss mit dem TSV Hattstedt nach Schleswig. Foto: hkl

Husum (ut/usc) - Ostern – traditionell Zeit der Nachholspiele in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Elf Partien stehen an, von den nordfriesischen Teams hat nur die SG Ladelund-Achtrup-Leck, die als einzige Mannschaft bislang alle 26 Partien absolviert hat, Pause. Zwei Mal ran muss IF Tönning, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der fünf Spiele in Rückstand ist, dagegen nur einmal. Die Übersicht:

Zum Auftakt empfängt die Husumer SV am Sonnabend um 14 Uhr den Heider SV II. Im Friesenstadion tut sich das Team von Olaf Thede zwar häufiger schwer, dennoch sind die Stormstädter gegen die Dithmarscher, die um den Klassenerhalt kämpfen, Favorit.

Ein Husumer Sieg wäre auch im Interesse von IF Tönning. Die Eiderstedter haben zwei Auswärtsspiele vor der Brust – am Sonnabend um 15 Uhr zunächst beim FC Tarp-Oeversee, der auf seinen verletzten Spielmacher Raphael Gertz (Außenbandriss) verzichten muss. Auch die Mannschaft von Andreas Paltian hat mit großem Verletzungspech zu kämpfen, so fällt Top-Torschütze Maurice Reiners langfristig aus.

Nur zwei Tage später, am Montag um 14 Uhr, steht das Kellerduell bei der SG Langenhorn-Enge an. Der Gewinner hält Anschluss zum Tabellen-Mittelfeld, der Verlierer muss weiter bangen. Bei der SG fehlen weiter Stammkeeper Florian Thode (Anriss des Krezuzbandes), Tim Friedrichsen, Lasse Körting und Bastian Nahnsen.

Ein Spieler wird auch dem TSV Hattstedt definitiv fehlen – Josch Jensen holte sich bei der 0:3-Heimpleite gegen den TSV Friedrichsberg in der Nachspielzeit eine Rote Karte wegen Beleidigung ab und ist im Spiel bei Schleswig 06 (Sonnabend 16 Uhr) nicht dabei. Kurios: Für beide Teams ist es das erste Aufeinandertreffen in der laufenden Spielzeit. Bereits am 18. April steht das Rückspiel in Hattstedt an.

Mit erst 21 absolvierten Partien hat der SV Frisia 03 Risum-Lindholm die mit Abstand wenigsten Spiele auf dem Konto, lässt sich trotz des großen Rückstands aber nicht von Platz zwei verdrängen. Am Sonnabend (16 Uhr) geht’s zum Tabellen-Achten BSC Brunsbüttel. Die Dithmarscher haben 36 Punkte auf dem Konto und sind aller Abstiegssorgen ledig, tat sich am vergangenen Wochenende beim 2:1 gegen die FSG im Amt Schafflund allerdings schwer und hätte einen 2:0-Vorsprung fast noch aus der Hand gegeben. Derartige Unsicherheiten dürften die offensiv starken Nordfriesen gerne nutzen.

Nur zwei Punkte hinter Frisia 03, dafür aber mit drei Spielen mehr, steht der SV Blau-Weiß Löwenstedt, der am Sonnabend um 16 Uhr die zweite Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg erwartet. Bei den Gästen werden sicherlich erneut einige Spieler aus dem Regionalliga-Kader auflaufen, da die erste Mannschaft an diesem Wochenende spielfrei hat. Beim 4:1 bei Stern Flensburg am vergangenen Wochenende hatten Lukas Linhadt, Keeper André Hagge, Jannick Ostermann und Karl-Christian Melfsen maßgeblichen Anteil am „Dreier“, mit dem sich die Weiche-Reserve auf Rang zehn verbesserte.
04.04.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

Husum gegen Heide II findet nicht statt

Husum (usc) - Ein Spiel weniger: Die für heute angesetzte Partie der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen der Husumer SV und dem Heider SV II fällt wegen Unbespielbarkeit der Plätze aus. Das teilte uns Klaus Kasparek, der Vorsitzende der Husumer SV, gestern mit. Das ursprünglich auch für dieses Wochenende angesetzte Spiel des SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim BSC Brunsbüttel findet nun am Ostersonnabend (4. April, 16 Uhr) statt.

Bleiben vier Mannschaften, die allesamt am Sonnabend (14 Uhr) im Einsatz sein sollen. Im Mittelpunkt steht das Derby zwischen der SG Langenhorn-Enge und IF Tönning (wir berichteten) im Enger Arno-Ohlsen-Stadion. Schönspielerei ist nicht angesagt – die Wetterlage und die Tabellensituation (17. gegen 16.) lassen das nicht zu.

Auf eine echte „Wundertüte“ trifft der Tabellenvierte SV Blau-Weiß Löwenstedt. Der ETSVWeiche Flensburg II (Rang zehn) hat nur noch wenig mit der Mannschaft zu tun, die die „Löwen“ im August 2014 2:1 besiegten. Trainer Benjamin Pohlmann und zahlreiche Spieler sind nach einer mehr als turbulenten Hinrunde und Zerwürfnissen im Verein weg, zehn Neue holten die neuen Übungsleiter Henning Natusch und Rüdiger Boysen in der Winterpause. Weiche II lieferte einige passable Testspiele ab, unterlag aber unter anderem dem SH-Ligisten FC Angeln 02 mit 1:8 – in dieser Partie war auch Trainer Boysen im Einsatz. Als Spieler...

Wie die Platzverhältnisse auf dem Au-Wiesen-Platz nach dem Schneeregen sind, bleibt abzuwarten – abgesagt werden könnte die Partie ohnehin erst am Spieltag.

„Wir wollen unbedingt spielen“, sagt Thorsten Schulze voller Vorfreude. Der Vorsitzende des TSV Hattstedt geht davon aus, dass die Partie gegen Stern Flensburg wie geplant im Waldstadion angepfiffen werden kann. Hattstedt (22 Punkte, Rang zwölf) und Stern (18/Tabellen-14.) sind über dem Strich und wollen das natürlich auch bleiben. Das Hinspiel im August endete 1:1 – ein Ergebnis, mit dem die Gäste wohl gut, die Gastgeber eher wenig leben könnten. Die Flensburger schossen sich im letzten Test gegen den ETSV Weiche Flensburg III (Kreisklasse A) schon mal warm. Unter den Torschützen waren auch die Winter-Neuzugänge Daniel Sekowski (früher Flensburg 08) und Max Vasilenko, der im Winter vom ETSV Weiche II kam.
21.02.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nachholspiele in der Verbandsliga abgesagt

Hier geht nichts: So sieht es derzeit auf fast allen Fußballplätzen im Norden aus. Foto: getty

Husum/Schleswig (mb/sh:z) - „Da waren die Offiziellen wirklich einmal einsichtig“, kommentierte Ralf Christiansen, Trainer von Schleswig 06, die Absetzung von zwei Nachholspieltagen in der Fußball-Verbandsliga. 06 hätte bereits am Sonnabend seine Partie gegen den TSV Hattstedt austragen sollen. „Wir hätten das Spiel sowieso absagen müssen. Selbst auf dem Kunstrasen läuft nichts“, sagt Fußball-Obmann Bodo Wendel, der die Absetzung nach der Intervention zahlreicher Vereine begrüßte. Auch am Wochenende drauf wird nicht gekickt, die ersten Spiele sind für den 21./22. Februar terminiert.

Dann sollen spielen: TSV Hattstedt – Stern Flensburg, Husumer SV – Heider SV II, Brunsbüttel – SV Frisia 03, SV BW Löwenstedt – ETSV Weiche Flensburg II und SG Langenhorn-Enge – IF Tönning (alle Sbd. 14 Uhr).
06.02.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Plätze gesperrt: Husum gegen Heide II fällt aus

Husum (sh:z) - Die Fußballer der Husumer SV können sich auf eine vorgezogene Winterpause freuen. Die Stadt Husum sperrte bereits gestern alle Plätze der Husumer SV für den Trainings- und Spielbetrieb bis zum Jahresende. Begründung: Wegen der Witterungsverhältnisse ist eine Bespielbarkeit nicht mehr gegeben, die Plätze würden zu großen Schaden nehmen. Von der Sperrung betroffen ist also auch die für Sonnabend angesetzte Verbandsliga-Partie gegen den Heider SV II.

05.12.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

 

VL249 11.04.15 TSV Friedrichsberg Husumer SV 1:1
11.04.2015 TSV Friedrichsberg - Husumer SV 1:1 (0:1)
Beobachtet: Unter den Augen von Friedrchsbergs Trainer Erik von Lanken (re.) attackiert sein Spieler Cedric Nielsen (li.) den Husumer Tobias Wetzel. Foto: Sieg
Husumer SV erkämpft sich ein 1:1 - Keeper Bielinski pariert Elfmeter
TSV Friedrichsberg zu inkonsequent vor dem gegnerischen Tor

SCHLESWIG | Auf fremden Plätzen kommt Fußball-Verbandsligist Husumer SV besser klar. Vom Verfolgerduell beim TSV Friedrichsberg-Busdorf brachten die Stormstädter ein verdientes 1:1 (0:1) mit. »Mit dem Remis können beide Seiten zufrieden sein«, befand Friedrichsbergs Trainer Erik von Lanken nach der guten Partie.

Bereits nach drei Minuten lagen die Platzherren im Hintertreffen. Die Abwehrkette des TSV war noch nicht recht im Bilde, als Henning Lorenzen Tobias Wetzel mit einem Pass in die Tiefe bediente und dieser mit einem Schuss ins lange Eck zum frühen 0:1 traf.

Die große Ausgleichschance hatte in der 21. Minute Sven Thomsen, doch sein präziser Schuss wurde in letzter Sekunde zur Ecke abgefälscht. Als der Ball dann nach 28 Minuten doch im Husumer Netz lag, erkannte Schiedsrichter Bödiker aus Hartenholm den Treffer wegen einer Abseitsstellung von Rasmus Pagel nicht an. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten der Husumer SV. In der 40. Minute traf Luca Sander per Kopf nur den Pfosten, und 180 Sekunden später rettete TSV-Keeper Sascha Petersen gegen Andre Witthohn.

Das Drängen der Gastgeber auf den Ausgleich setzte sich im zweiten Durchgang fort, und acht Minuten nach dem Wechsel schien es endlich soweit zu sein, als der Unparteiische eine Attacke an Rasmus Pagel mit einem Strafstoß ahndete. Doch TSV-Mannschaftskapitän Mats-Oke Callsen scheiterte an HSV-Schlussmann Chris Bielinski. Besser machte es Rasmus Pagel fünf Minuten nach dem Fehlschuss, als er eine Flanke von Tim Schubert zum 1:1 »einnetzte«. Bis zum Ende der Partie erspielten sich die Platzherren ein Chancenplus, blieben im Abschluss aber glücklos.

TSV Friedrichsberg:

Sascha Petersen - Thies Brodersen · Mats-Oke Callsen · Julian Schröder · Saffet Yilderim - Leif-Erik Jöhnk · Harm Ohm · Sven Thomsen · Jurek Petrowski (46. Tim Christoph Schubert) - Rasmus Pagel (69. Marc-Andree Stegemann) · Cedric Nielsen

Husumer SV:

Chris Biellinski - Michael Petersen · André Witthohn · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Daniel Hornburg (82. Patrick Slabick) · Benjamin Gielow (67. Mathias Schmitz) · Manuel Lorenzen · Henning Lorenzen - Marc Koschenz · Tim Ostermann (35. Luca Sander)

Zuschauer: 130
Schiedsrichter: Bödiker (Hartenholm)
Tore: 0:1 Tobias Wetzel (3.) · 1:1 Rasmus Pagel (58.)
bes. Vorkommnis: Chris Bielinski hält Foulelfmeter von Mats-Oke Callsen (53.)
Beste Spieler: Mats-Oke Callsen · Julian Schröder / Christian Herpel · Henning Lorenzen
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 12./13. April 2015 / um

Remis in gutklassiger Partie

Verbandsliga: TSV Friedrichsberg und die Husumer SV trennen sich 1:1 / Kapitän Callsen vergibt Elfmeter / Neuer Tabellenvierter
Unter Kontrolle: Friedrichsbergs Kapitän Mats-Oke Callsen spielt den Ball vor dem Husumer Benjamin Gielow. Foto: sieg

Schleswig (um) - Das halbe Dutzend Siege nach der Winterpause blieb dem TSV Friedrichsberg-Busdorf im Heimspiel gegen die Husumer SV verwehrt. Im Verfolgerduell gab es für das Team von Trainer Erik von Lanken auf dem Sportplatz „Am Öhr“ gegen die Gäste von der Westküste nach einem gutklassigen Verbandsligaspiel am Ende eine 1:1 (0:1)-Punkteteilung.

Der TSV-Coach meinte nach der Begegnung: „Es war eine in spielerischer Hinsicht sehenswerte Partie. Mit dem Remis können beide Seiten letztendlich zufrieden sein, obwohl wir besonders in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel und auch die zahlreicheren Tormöglichkeiten hatten. Aber auch die Husumer SV kam zu einigen guten Chancen, das 1:1 war insgesamt gerecht.“

Bereits nach drei Minuten lagen die Platzherren im Hintertreffen. Die Abwehrkette des TSVwar noch nicht recht im Bilde, als Henning Lorenzen Tobias Wetzel mit einem Pass in die Tiefe bediente und dieser mit einem Schuss ins lange Eck zum frühen 0:1 traf.

Die große Ausgleichschance hatte in der 21. Minute Sven Thomsen, doch sein präziser Schuss wurde in letzter Sekunde zur Ecke abgefälscht. Als der Ball dann nach 28 Minuten doch im Husumer Netz lag, erkannte Schiedsrichter Bödiker aus Hartenholm den Treffer wegen einer Abseitsstellung von Rasmus Pagel nicht an. Die letzten Minuten vor der Pause gehörten der Husumer SV. In der 40. Minute traf Luca Sander per Kopf nur den Pfosten und 180 Sekunden später rettete TSV-Keeper Sascha Petersen gegen Andre Witthohn.

Das Drängen der Gastgeber auf den Ausgleich setzte sich im zweiten Durchgang fort und acht Minuten nach dem Seitenwechsel schien es endlich soweit zu sein, als der Unparteiische eine Attacke an Rasmus Pagel mit einem Strafstoß ahndete. Doch TSV-Mannschaftskapitän Mats-Oke Callsen, sonst ein sicherer Elfmeterschütze, scheiterte an HSV-Schlussmann Chris Bielinski.

Besser machte es Rasmus Pagel fünf Minuten nach dem Fehlschuss, als er eine präzise Flanke von Tim Schubert zum 1:1 einnetzte. Bis zum Ende der Partie erspielten sich die Platzherren ein Chancenplus. Die größte Möglichkeit zum 2:1 hatte zehn Minuten vor dem Abpfiff Julian Schröder, der den Ball im Anschluss an einen Freistoß an den Pfosten köpfte. Der Abpraller fiel Leif-Erik Jöhnk vor die Füße, doch auch er verfehlte das Ziel knapp.

Mit Interesse werden Trainer und Team das 1:2 von Schleswig 06 gegen die SG Langenhorn/Enge wahrgenommen haben. Die „Blauen vom Öhr“ haben nach Punkten (47) zu den 06ern aufgeschlossen und liegen mit zwei Spielen weniger mit 15 Plustoren mehr auf dem Konto auf Tabellenplatz vier.

TSV Friedrichsberg: S. Petersen - Brodersen, Callsen, J. Schröder, Yilderim - Jöhnk, Ohm, Thomsen, Petrowski (46. T. Schubert) - Pagel (69. Stegemann), Nielsen. Husumer SV: Biellinski - M. Petersen, Witthohn, Herpel, Wetzel - Hornburg (82. Slabick), Gielow (67. Schmitz), M. Lorenzen - Koschenz, Ostermann (35. Sander). – Schiedsrichter: Bödiker (Hartenholm). – Zuschauer: 130. – Tore: 0:1 Wetzel (3.), 1:1 Pagel (58.). Beste Spieler: Callsen, J. Schröder - Herpel, H. Lorenzen.

13.04.2014 · Schlei Bote
Fußball-Fahrplan

Husum zum Duell der Tabellennachbarn

Husum (ckf) - Nach dem Osterfest biegen die Amateurklassen im Fußball allmählich auf die Zielgerade der Saison ein.

Verbandsliga Nord-West: Das Spitzenspiel steigt in Schleswig: Dort empfängt der TSVFriedrichsberg (5.) heute um 14 Uhr die punktgleiche Husumer SV (6.). Während die Husumer zu Ostern mit dem 1:3 gegen den Heider SV eine herbe Schlappe einstecken mussten, hat Friedrichsberg mit dem Derbysieg gegen Schleswig 06 am Mittwoch Selbstvertrauen getankt.

Vor einer schweren Aufgabe steht zur gleichen Zeit der TSV Hattstedt. Der Aufsteiger ist bei Spitzenreiter TSB Flensburg klarer Außenseiter. Davon profitieren könnte IF Tönning, der ebenfalls tief im Abstiegskampf steckt und vier Punkte hinter Hattstedt liegt. Als Tabellen-16. tritt Tönning heute um 14 Uhr beim ETSV Weiche Flensburg II (10.) an.

Dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt benötigt auch die SG Ladelund-Achtrup-Leck. Der Tabellenvorletzte gastiert morgen um 14 Uhr beim Heider SV II (11.). Eine Stunde später beginnt die Partie zwischen SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Stern Flensburg. Gegen die abstiegsbedrohten Flensburger ist ein Heimsieg für den Tabellenzweiten Pflicht. Vor einer kniffligen Aufgabe steht die SG Langenhorn/Enge morgen ab 15 Uhr bei Schleswig 06: Die Gastgeber sind auf dem Papier klarer Favorit im Duell 4. gegen 14., dafür steckt ihnen die unter der Woche erlittene Derbyniederlage gegen Friedrichsberg noch in den Knochen. Zudem müssen die Schleswiger ohne den rotgesperrten Stammtorhüter Johnny Nestler auskommen.

Kreisliga: Zahlreiche Duelle zwischen Teams aus der oberen und der unteren Tabellenhälfte stehen an: Heute um 15 Uhr empfängt die SG Wiedingharde-Emmelsbüll (13.) den TSVSüderlügum (5.). Die SG Oldenswort-Witzwort (10.) trifft um 15 Uhr auf BW Löwenstedt II (4.). In der Partie SG Eiderstedt – SV Dörpum (heute 15 Uhr) sind die Rollen klar verteilt: Die Gastgeber wollen ihren zweiten Tabellenplatz verteidigen, Dörpum (12.) könnte sich mit einem Sieg letzter Abstiegssorgen entledigen. Zeitgleich trifft der Bredstedter TSV auf SG Friedrichstadt-Seeth-Drage. Die Bredstedter können als Ligaprimus dem Aufstieg einen Schritt näher kommen. Dringend auf Punkte angewiesen ist Tabellenschlusslicht TSVStedesand heute ab 15 Uhr gegen SV Frisia 03 Risum-Lindholm II (11.) Selbst bei einem Sieg behält Stedesand die Rote Laterne, könnte aber bis auf einen Punkt an Wyk-Föhr heranrücken. Der FSV empfängt morgen um 14 Uhr den TSV Rantrum. Wichtige Punkte im Abstiegskampf könnte Germania Breklum (14.) morgen ab 15 Uhr beim SZ Arlewatt (7.) buchen.
11.04.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fußball-Alltag nach dem Derby

Friedrichsberg strebt gegen Husum den sechsten Sieg in Folge an
Zwei Akteure, die am Mittwoch noch gegeneinander kickten: Tim Christoph Schubert (TSV Friedrichsberg, li.) und Jesper Lausen (06) wollen am Wochenende mit ihren Clubs Heimsiege feiern. Foto: sieg

Schleswig (um) - SH-Liga: Bei seiner Abschieds-Tournee in der SH-Liga gastiert der FC Angeln 02 heute (14 Uhr) beim Mitaufsteiger Eutin 08. Während der Weg des FCA schnell in den Tabellenkeller führte, ging es für die Ostholsteiner steil bergauf. Das Team von Trainer „Mecki“ Brunner mischte von Beginn an in der Spitzengruppe mit, war lange Zeit sogar Tabellenführer und steht aktuell auf Rang vier. Bei elf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter TSV Schilksee wird es mit der Meisterschaft wohl nichts mehr werden, doch wenn es am Ende zum „Vize“ reicht, wäre das auch schon ein großer Erfolg. Der FCA fährt als krasser Außenseiter nach Eutin, sieht sich aber nicht chancenlos. Trainer Henning Stüber erinnert an das Hinspiel in Steinfeld, das 1:3 verloren ging: „Da haben wir eine sehr starke Leistung gezeigt und Eutin große Schwierigkeiten bereitet. Heute wollen wir den Gegner noch einmal richtig ärgern und vielleicht einen Zähler mit auf die Heimfahrt nehmen.“ Sönke Dobberphul ist nach seiner Sperre wieder dabei. Dafür muss Dennis Burau nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Altenholz aussetzen.

Verbandsliga: Das Schleswiger Stadtderby ist mittlerweile abgehakt. Nun müssen sich die beiden Vertreter aus der Domstadt wieder mit dem Alltag beschäftigen. Für beide Teams stehen Heimspiele auf dem Programm. Den Anfang macht heute (14 Uhr) der TSVFriedrichsberg-Busdorf mit der Partie gegen die Husumer SV. Durch den Derbysieg konnte die Truppe von Trainer Erik von Lanken die Husumer dank der besseren Tordifferenz bereits vom fünften Tabellenplatz verdrängen und strebt den sechsten Sieg in Folge an. Das Selbstvertrauen bei den „Blauen“ ist von Spiel zu Spiel gestiegen. Die Mannschaft erweist sich immer wieder als homogene Einheit und ist nur schwer auszurechnen, da fast jeder Akteur in der Lage ist, als Torschütze in Erscheinung zu treten. Bereits beim Hinspiel in Husum gelang dem TSV ein 2:1-Erfolg. Die letzte Enttäuschung für Husum gab es Ostern mit der 1:3-Heimpleite gegen Heider SV II.

Für Schleswig 06 war das 1:2 im Derby die erste Niederlage nach der Winterpause. Trainer Ralf Christiansen und seine Mannen wollen dieses Negativ-Erlebnis so schnell wie möglich verdrängen und weiter ernsthaft um Platz drei mitspielen. Auch Stürmer Sascha Möller richtet den Blick nach vorn: „Natürlich beschäftigt man sich noch ein paar Tage mit dem Derby, doch wir sind stark und selbstbewusst genug, um das 1:2 zu verkraften.“ Der nächste Gegner am Sonntag (15 Uhr) auf dem Dr.-Alslev-Platz kommt aus der Abstiegszone und heißt SG Langenhorn-Enge. Die Gäste gewannen über Ostern daheim gegen IF Tönning glatt mit 4:0. Die Rot-Schwarzen leben überwiegend von ihrem Kampfgeist und können jeden Gegner schlecht aussehen lassen. Für 06 ist es daher sehr wichtig, schnell die spielerische Linie zu finden und den Gegner mit einem möglichst schnellen Führungstreffer aus dem Konzept zu bringen. Das 06-Gehäuse wird Christian Heppner für den gesperrten Johnny Nestler hüten.

Kreisliga 1: Zwei sehr interessante Begegnungen stehen heute an. Um 14 Uhr erwartet der TSV Süderbrarup den Tabellendritten FC Ellingstedt-Silberstedt. Die Braruper verbuchten über Ostern die optimale Sechs-Punkte-Ausbeute und vergrößerten den Abstand zu den Abstiegsrängen. Der FC dagegen patzte zuletzt beim FC Geest 09 und daheim gegen Meggerdorf und verspielte alle Aufstiegschancen. Ebenfalls nicht ohne Brisanz ist die Partie FC Haddeby 04 – VfB Schuby um 15 Uhr in Fahrdorf. Die routinierte FC-Truppe zeigte sich zuletzt sehr stabil, während die Schubyer zuletzt in Süderbrarup beim 0:4 patzten.
11.04.2014 · Schlei Bote
VL259 18.04.15 Husumer SV TSB Flensburg 1:4
18.04.2015 Husumer SV - TSB Flensburg 1:4 (0:0)
Gutes Material: Flensburgs Nicolai Vosgerau prüft das Trikot von Husums Benjamin Gielow auf Festigkeit. Foto: Brigitte Petersen
TSB-Express nicht zu stoppen / Tabellenführer TSB nutzt Husumer Fehler konsequent aus
Husumer SV chancenlos bei 1:4-Niederlage

HUSUM | Der TSB Flensburg ist einfach nicht zu stoppen. Auch die Husumer Sport Vereinigung musste beim 1:4 (0:0) am Ende eine klare Niederlage hinnehmen. Dabei startete der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West im Friesenstadion verheißungs- und druckvoll. Bereits in der 4. Minute hätte Sandi Duratovic mit einem Seitfallzieher die TSB-Führung erzielen können, doch HSV-Keeper Momme Reinhold konnte parieren und lenkte den Ball um den Pfosten. Kurz darauf flog ein Freistoß von Thomas Lehner nur knapp am Husumer Gehäuse vorbei. Nach einer Viertelstunde Spielzeit hatte Nicolai Günther die große Chance, den Ball am langen Pfosten einzuköpfen, doch wieder verhinderte Reinhold mit den Fingerspitzen das 0:1.

Zwei Minuten später waren die Platzherren dann der Führung ganz nahe. Nachdem Flensburgs Nicolai Vosgerau weggerutscht war, lief Marc Koschenz auf das TSB-Tor zu, doch der heraus stürzende Schlussmann Thorsten Schütt drosch den Ball in letzter Sekunde aus der Gefahrenzone. Zehn Minuten vor dem Wechsel ärgerten sich die Gastgeber, als Henning Lorenzen im Flensburger Strafraum zu Fall kam, aber es keinen Elfmeterpfiff gab.

Der erste Angriff nach Wiederbeginn führte zum 0:1 (46.). Vosgeraus spielte den Ball auf die linke Außenbahn, dort setzte sich Lohner durch und fand mit seinem Zuspiel am langen Pfosten Sandi Duratovic, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschoss. Nachdem ein Duratovic-Freistoß am Pfosten gelandet war und der Angreifer kurz darauf knapp vorbei schoss (52.), glichen die Gastgeber fünf Minuten später aus. Nach einem TSB-Fehler im Aufbauspiel kam Marc Koschenz an den Ball, aus halblinker Position traf er mit einem satten Schuss zum 1:1 ins lange Eck.

In der 67. Minute verhinderte TSB-Keeper Schütt mit einer Fußparade gegen Koschenz die Husumer Führung das nächste Tor fiel wieder auf der Gegenseite. Husums Torhüter Reinhold brachte den Vosgerau zu Fall, und Lohner verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:2 (67.).

Drei Minuten später profitierte der SH-Liga-Anwärter von einem weiteren individuellen Fehler der Gastgeber. Nicolai Günther fing einen Husumer Querpass ab und schlob den Ball zum 1:3 ein. Lohner sorgte nach einem Freistoß und doppelten Doppelpass mit Leif Carstensen dann für den 1:4-Endstand (85.). »Wir haben durch drei individuelle Fehler drei Tore kassiert. Das kann man sich gegen den TSB nicht erlauben. Schade, meine Mannschaft hatte mehr verdient gehabt«, haderte Husums Trainer Olaf Thede mit den »Aussetzern«. TSB-Coach Joachim Press: »Die Jungs sind mit der richtigen Einstellung auf dem Platz gewesen. Aufgrund der Fülle an Chancen ist der Sieg verdient.«

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen · Patrick Slabik · Christian Herpel · Tobias Wetzel - André Witthohn · Sebastian Steglich · Daniel Hornburg (46. Luca Sander) · Benjamin Gielow · Henning Lorenzen - Marc Koschenz

TSB Flensburg:

Thorsten Schütt - Nicolai Vosgerau · Janek Schmeling · Sandro Holland · Marvin Treitz - Rexhep Kabashi (73. Stephan Gottschalk) · Thomas Lohner · Rinor Kuci (88. Adem Vranduklija) · Nicolai Günther (88. Jonathan Bruun Nielsen) · Leif Carstensen - Sandi Duratovic

Zuschauer: 158
Schiedsrichter: Chilcott (Schinkel).
Tore: 0:1 Sandi Duratovic (46.) · 1:1 Koschenz (57.) · 1:2 Thomas Lohner (67., Foulelfmeter) · 1:3 Nicolai Günther (70.) · 1:4 Thomas Lohner (85.).
Beste Spieler: Marc Koschenz · Christian Herpel / Thomas Lohner · Nicolai Günther · Sandro Holland · Sandi Duratovic
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport / Schlei Bote vom 19./20. April 2015 / jös

Tabellenführer TSB Flensburg nutzt Husumer Fehler zum 4:1-Sieg

Nicolai Vosgerau (TSB, l.) kommt Husums Gielow zum Kopfball. Foto: git

Husum (jös) - Der TSB Flensburg ist in der Fußball-Verbandsliga einfach nicht zu stoppen. Auch die Husumer Sport Vereinigung musste mit 1:4 (0:0) eine klare Niederlage hinnehmen.

Bis zur Pause blieb es torlos, weil beide Teams einige Chancen ausließen. Das änderte sich mit dem ersten Angriff nach Wiederanpfiff. TSB-Abwehrspieler Nicolai Vosgerau spielte den Ball auf die linke Außenbahn, dort setzte sich Thomas Lohner durch und fand mit seiner Vorlage Sandi Duratovic, der aus kurzer Distanz zum 0:1 einschoss. Kurz darauf traf sein Freistoß den Pfosten, bevor Husum Ausgleich (57.) glückte. Nach einem Fehler der Flensburger im Aufbauspiel kam der Ball zu Koschenz, der mit einem satten Schuss ins lange Eck traf.

TSB-Keeper Schütt vereitelte mit einer Fußparade (67.) gegen Koschenz die HusumerFührung. Dann brachte HSV-Torhüter Reinhold den allein auftauchenden Vosgerau zu Fall, Lohner verwandelte den fälligen Strafstoss zum 1:2. Drei Minuten später ein weiterer individueller Fehler der Gastgeber. Nicolai Günther ergatterte einen ungenauen HusumerPass und schob den Ball zum 1:3 ein. Lohner sorgte nach schöner Kombination mit Leif Carstensen für den Endstand. TSB-Coach Jockel Press war zufrieden. „Die Jungs, die gespielt haben, sind mit der richtigen Einstellung auf dem Platz gewesen. Aufgrund der Fülle an Torchancen ist der Sieg verdient.“

Husumer SV: Reinhold - Petersen, Slabik, Herpel, Wetzel - Witthohn, Steglich, Hornburg (46. Sander), Gielow, Henning Lorenzen - Koschenz.
TSB Flensburg: Schütt - Vosgerau, Schmeling, Holland, Treitz - Kabashi (73. Gottschalk), Lohner, Kuci (88. Vranduklija), Günther (88. Bruun Nielsen), Carstensen - Duratovic. 
SR: S. Chilcott. - Z.: 158. - Tore: 0:1 Duratovic (46.), 1:1 Koschenz (57.), 1:2 Lohner (67., FE), 1:3 Günther (70.), 1:4 Lohner (85.) - Beste Spieler: Koschenz - Lohner, Günther, Holland, Duratovic .

20.04.2014 · Flensburger Tageblatt

Tabellenführer im Friesenstadion

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Sechs Heimspiele in Nordfriesland / Blau-Weiß Löwenstedt und SG Langenhorn-Enge im Aufwind
Die Husumer Henning Lorenzen (am Ball), Benjamin Gielow (rechts) und Christian Herpel wollen gegen den Tabellenführer TSB Flensburg Wiedergutmachung für den schwachen Heim-Auftritt gegen Heide II betreiben. Foto: brigitte petersen

Husum (usc) - Es ist mal wieder Verbandsliga-Heimspiel-Wochenende im Kreis Nordfriesland, die Fans haben die Qual der Wahl. Alleine fünf Partien stehen am Sonnabend auf dem Programm (darunter ein Derby), am Sonntag ist dann der SV Blau-Weiß Löwenstedt dran. Hier die Wochenend-Übersicht.

Vorsicht, wenn die Nummer 16 kommt! Die trug Jörg Rapp, Spielertrainer der zweiten Mannschaft des TSB Flensburg, am vergangenen Wochenende im Heimspiel gegen den TSV Hattstedt. Nach 76 Minuten wurde der 43-Jährige eingewechselt, in der 85. Minute drosch er den Ball zum 1:0 in den Winkel – es war das Siegtor. Ob der Routinier auch am Sonnabend (14 Uhr) bei der Husumer SV im Friesenstadion zum Einsatz kommt, ist nicht bekannt – aber Vorsicht ist geboten, der Routinier kann’s noch.

Im Hinspiel verkauften sich die Schützlinge von Trainer Olaf Thede sehr teuer, verloren 2:3 und haderten zu Recht mit einigen sehr unglücklichen Entscheidungen des Unparteiischen. Es war eine von nur drei Niederlagen der Stormstädter auf fremden Plätzen, im heimischen Stadion hat der Tabellenfünfte dagegen schon fünf Mal verloren.

Gleich zwei Plätze machte die SG Langenhorn-Enge mit dem überraschenden 2:1-Erfolg bei Schleswig 06 am vergangenen Sonntag in der Tabelle gut. Platz zwölf ist alles andere als sicher, aber das Team von Karl Müller kann jetzt mit breiter Brust in die Heimpartie gegen den ETSV Weiche Flensburg II am Sonnabend (15 Uhr) gehen. Die Rgionalliga-Reserve ist nach dem Komplett-Umbruch noch nicht richtig in der Spur, kam zuletzt gegen IF Tönning nicht über ein 0:0 hinaus.

Die Tönninger freuten sich über den Punktgewinn, doch die Sorgen des Alltags kehrten schnell zurück. Das Pokalspiel am Donnerstag beim TSV Rantrum (wir berichteten) sagten die Eiderstedter wegen Mannschafts-Schwierigkeiten ab und der nächste Gegner bietet auch nicht wirklich Anlass zu Euphorie. Am Sonnabend (15.30 Uhr) kommt der nach der überraschenden Heimschlappe gegen Stern Flensburg sicherlich gereizte SV Frisia 03 Risum-Lindholm nach Tönning. Mal sehen, ob sich die angespannte personelle Situation beim Team von Trainer Andreas Paltian bis dahin etwas gebessert hat.

Eine harmlose Vorstellung wurde der SG Ladelund-Achtrup-Leck bei der 0:2-Niederlage in Heide bescheinigt. Da nützte es auch nichts, dass die Mannschaft von Malte Köster die besseren Gelegenheiten hatte. Die Dithmarscher bestraften zwei Fehler mit zwei Toren, während die Nordfriesen alle ihre Chancen ausließen und zudem noch den eingewechselten Finn Conradi mit Roter Karte verloren. Der Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz beträgt sieben Punkte – gelingt gegen den Tabellen-Siebten Nordmark Satrup am Sonnabend (16 Uhr) im Nordfrieslandstadion kein „Dreier“, dürfte es das wohl gewesen sein mit dem Klassenerhalt.

Um den bangen muss auch wieder der TSV Hattstedt, der nur noch einen Zähler Vorsprung auf Stern Flensburg hat. Am Sonnabend (16 Uhr) kommt Schleswig 06, das nach zwei Niederlagen in Folge gereizt sein dürfte. Bleibt abzuwarten, wie das Heldt-Team den Pokalauftritt gegen BW Löwenstedt (siehe nebenstehenden Bericht) verkraftet hat.

Dass man sich im Pokal Erfolgserlebnisse holen kann, bewiesen nicht nur die „Löwen“, sondern auch ihr Gegner am Sonntag (14.30 Uhr). Der in der Verbandsliga arg gebeutelte Tabellenletzte gewann im Viertelfinale des Kreispokals Schleswig-Flensburg 2:1 beim Kreisligisten FC Wiesharde und darf nun gegen Flensburg 08 ran. Der Abstieg ist dennoch so gut wie besiegelt – und die Schützlinge von Trainer Bernd Hansen sind derzeit richtig gut drauf, wollen den fünften Sieg in Serie.
17.04.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL267 25.04.15 FSG im Amt Schafflund Husumer SV 3:1
25.04.2015 FSG im Amt Schafflund - Husumer SV 3 : 1 (1:1)
Husumer SV unterliegt nach anfänglicher Führung / Husumer SV verliert das Spiel und Lorenzen
Verdienter 3:1-Sieg für die FSG Schafflund

SCHAFFLUND | Mit einer gewaltigen Leistungssteigerung nach der Pause drehte FSG im Amt Schafflund noch die Heimpartie in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen den Husumer SV. Letztlich gewann die Truppe von Bernd Boiesen verdient mit 3:1 (1:1).

Dabei begannen die Nordfriesen furios. Sie legten ein gewaltiges Tempo vor und wollten die Hausherren regelrecht überrennen. Zunächst mit Erfolg, weil Patrick Sablik nach Flanke von Michael Petersen die frühe 1:0-Gästeführung herausschoss (5.). Aber nach rund 20 Minuten erlahmte der Angriffsschwung der Gäste. Die Platzherren konnten die Begegnung ausgeglichener gestalten.

Die Folge: Schafflund kam zu Chancen und auch zum Ausgleich. Finn Christophersen nutzte einen Danschke-Pass zum 1:1 (30.). Zwei Minuten später hatte der überzeugend aufspielende Patrick Boiesen die Führung auf dem Fuß, aber er vergab.

Der zweite Abschnitt stand ganz im Zeichen der FSG. Sie dominierten nun Ball und Gegner. Bereits in der 53. Minute brachte Christophersen mit seinem zweiten Treffer die Schafflunder auf die Siegerstraße. Und als Manual Lorenzen nach einem Foulspiel die Rote Karte sah (69.), war es mit der »Herrlichkeit« des Teams von Olaf Thede völlig vorbei. Den Schlusspunkt zum 3:1 setzte Jens Carstensen (87.).

FSG im Amt Schafflund:

Jascha Nommensen - Jens Carstensen · Henning Aye · Finn Christophersen (71. Christopher Papenberg) · Christoph Carstens - Alexander Danschke · Patrick Boiesen - Finn Bychowski · Finn Carstensen · Volker Hansen - Marvin Köck (88. Thorben Letzius)

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen · Patrick Sablik · André Witthohn · Boss Wullenweber - Sebastian Steglich ·Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen · Henning Lorenzen (80. Mathias Schmitz) - Marc Koschenz · Benjamin Gielow

Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Sonne-Ude (FC Averlak)
Tore: 0:1 Patrick Sablik (5) · 1:1 Finn Christophersen (30.) · 2:1 Finn Christophersen (53.) · 3:1 Jens Carstensen (87.)
Rote Karte: Manuel Lorenzen (69., Foulspiel)
Beste Spieler: Patrick Boiesen · Finn Carstensen / Michael Petersen
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 26./27. April 2015 / wsi
Nachrichten

Schafflund dreht das Spiel nach der Pause

Schafflund (wsi) - Mit einer Leistungssteigerung nach der Pause drehte FSG im Amt Schafflund die Heimpartie in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen die Husumer SV. Die Truppe von Bernd Boiesen gewann verdient 3:1 (1:1). Dabei begannen die Nordfriesen furios. Sie legten ein hohes Tempo vor und wollten die FSG überrennen. Zunächst mit Erfolg, weil Patrick Slabik nach Flanke von Michael Petersen die frühe 1:0-Gästeführung herausschoss (5.). Aber nach rund 20 Minuten erlahmte der Angriffsschwung der Gäste. Die Platzherren gestalteten die Begegnung ausgeglichener, was zu Chancen und dem Ausgleich führte. Finn Christophersen nutzte einen Danschke-Pass zum 1:1 (30.). Zwei Minuten später hatte der überzeugende Patrick Boiesen die Führung auf dem Fuß, vergab aber. Der zweite Abschnitt stand ganz im Zeichen der FSG. Bereits in der 53. Minute brachte Christophersen mit seinem zweiten Treffer die Schafflunder auf die Siegerstraße. Und als Manual Lorenzen nach einem Foulspiel die Rot sah (69.), war es mit der HSV-Herrlichkeit vorbei. Den Schlusspunkt setzte Jens Carstensen (87.).

FSG im Amt Schafflund: Nommensen – Jens Carstensen, Aye, Christophersen (71. Papenberg), Carstens – Danschke, Boiesen – Bychowski, Finn Carstensen, Hansen – Köck (88. Letzius).
Husumer SV: Reinhold – Petersen, Sablik, Witthohn, Wullenweber – Steglich, Wetzel, Manuel Lorenzen, Henning Lorenzen (80. Schmitz) – Koschenz, Gielow. 
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (FC Averlak). – Zuschauer: 60.
Tore: 0:1 Slabik (5), 1:1, 2:1 Christophersen (30., 53.), 3:1 Carstensen (87.) .
Rote Karte: Manuel Lorenzen (HSV/69.), Foulspiel).
Beste Spieler: Boiesen, Finn Carstensen / Petersen.
27.04.2014 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

IF Tönning muss zum Fast-Meister TSB

Husum (usc) - Kein schöner Anblick ist die Tabelle der Verbandsliga Nord-West vor dem 30. Spieltag für nordfriesische Fußball-Anhänger. Drei von sieben Mannschaften – TSV Hattstedt, IF Tönning und die SG Ladelund-Achtrup-Leck – stehen derzeit auf einem Abstiegsplatz. Die SG, die am Sonntag um 15 Uhr zum Derby beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm antritt, wäre bei einer neuerlichen Niederlage wohl nicht mehr zu retten. IF Tönning hat fünf Punkte Rückstand auf den vermutlich rettenden 14. Rang . Und der nächste Gegner bietet auch nicht gerade Anlass für allzu viel Optimismus – die Mannschaft von Trainer Andreas Paltian gastiert heute um 14 Uhr bei Liga-Primus TSB Flensburg. Der Spitzenreiter hat zwar personelle Probleme (wie die Eiderstedter auch), der Kader ist aber so gut besetzt, dass es für die Flensburger meistens reicht.

Etwas leichter dürfte es der TSV Hattstedt haben. Das Team von Sven Heldt hat nur einen Zähler Rückstand auf Rang 14 und gastiert heute um 16 Uhr beim Tabellenletzten TV Grundhof. Zwölf Punkte hinter Stern Flensburg, dazu die schlechteste Tordifferenz – da ist wohl nichts mehr zu machen. Am vergangenen Sonntag gab’s ein 2:9 in Löwenstedt. Augenzeuge dieser Partie war Jan („Jimmy“) Klimmeck, Trainer des Liga-Rivalen FC Tarp-Oeversee. „Das hätte auch zweistellig werden können“, so sein Kommentar.

Der FC ist zwar Neunter, nach acht Spielen 2015 ohne Sieg aber längst noch nicht aller Sorgen ledig. Am Sonntag (15 Uhr) kommt der SV Blau-Weiß Löwenstedt mit den „Kanonieren“ Sven Nielsen (24) und Jannik Fust (22). Klimmeck tippt auf ein 2:1 seines Teams – muss er ja auch. Die „Löwen“ jedoch wollen ihre Erfolgsserie gerne fortsetzen.

Wäre da nicht die Heimbilanz, würde die Husumer SV besser dastehen als Rang sechs. Heute (14 Uhr) geht’s zur FSG im Amt Schafflund.
24.04.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL272 02.05.15 Husumer SV TSV Nordmark Satrup 1:0
02.05.2015 Husumer SV - TSV Nordmark Satrup 1:0 (1:0)
Geblockt: Husums Bosse Wullenweber (r.) wird von Stefan Ottensen gestoppt. Foto: Brigitte Petersen
Nur Koschenz trifft für Husumer SV / Blitzstart beschert der Husumer SV drei Punkte
1:0-Sieg mit vielen vergebenen Chancen gegen Satrup

HUSUM | Die Husumer Sportvereinigung hat im Ringen um einen Platz im oberen Tabellendrittel der Fußball-Verbandsliga Nord-West einen wichtigen Sieg gelandet. Die auf Rang sieben liegenden Nordfriesen feierten gegen den vor ihnen platzierten TSV Nordmark Satrup einen 1:0 (1:0)-Heimsieg.

Dabei profitierte die Mannschaft von Olaf Thede von einem Blitzstart. In der vierten Minute passte Henning Lorenzen den Ball über die linke Angriffsseite zu Tobias Wetzel, der quer in den Satruper Strafraum spielte. Dort konnte sich der mitgelaufene Marc Koschenz die Ecke aussuchen und den Ball zur 1:0-Führung einschieben.Später hätte Koschenz erhöhen können, doch er schoss ebenso vorbei wie der freistehende Wetzel, der den Ball aus zentraler Position neben das Tor setzte. Allerdings hatten die Platzherren auch Glück, da die Gäste im Verlauf der ersten Halbzeit nur den Pfosten trafen und so selbst den möglichen Ausgleich verpassten.

In der zweiten Halbzeit lauerten beide Mannschaften auf Torchancen. Dabei waren die Satruper stets gefährlich, da sie mit langen Bällen ihren Torjäger und Centerstürmer Sven Beck suchten. Dieser leitete den Ball oft auch geschickt weiter. Doch die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten ebenso wenig wie die Husumer SV, die ihre Konterchancen nicht konsequent ausspielte. Abermals Koschenz und Wetzel verpassten eine Resultatsverbesserung. Am Ende blieb es beim knappen 1:0-Erfolg der Gastgeber, über den sich Olaf Thede sehr freute. »Es ist zwar weiter das alte Lied, dass wir unsere Torchancen nicht nutzen, aber meine Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht. Dennoch bin ich zufrieden, denn insgesamt ist der Sieg verdient.«

Husumer SV:

Chris Bielinski - Patrick Slabik · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel - Sebastian Steglich · André Witthohn · Benjamin Gielow (89. Dominik Braun) · Henning Lorenzen - Luca Sander (55. Mathias Schmitz) · Marc Koschenz

TSV Nordmark Satrup:

Oliver Beuth - Leve-Henning Thomsen · Sascha Neumann · Leif Peters · Sebastian Clausen - Stefan Ottsen (46. Nils Schulz) · Dominic Moeller (80. Michael Brogmus) · Timm Jasper Andres (46. Philipp Jacobsen) · Stefan Wintschel - Sven Beck · Michel Jacobsen

Zuschauer: 83
Schiedsrichter: Pabla (Jevenstedt)
Tore: 1:0 Marc Koschenz (4.).
Beste Spieler: Marc Koschenz · Tobias Wetzel / Sven Beck
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 3./4. Mai 2015 / jös

Frühe Entscheidung in Husum: Nordmark Satrup verliert mit 0:1

Geblockt: Husums Bosse Wullenweber (re.) wird vom Satruper Stefan Ottsen gestoppt. Foto: git

Husum (jös) - Die Husumer SV hat im Ringen um einen Platz im oberen Drittel der Fußball-Verbandsliga einen wichtigen Sieg gelandet. Die auf Rang sieben liegenden Nordfriesen feierten gegen den vor ihnen platzierten TSV Nordmark Satrup einen 1:0 (0:0) Heimsieg.

Dabei profitierte die Mannschaft von Olaf Thede von einem Blitzstart. Henning Lorenzen passte den Ball über die linke Angriffsseite zu Tobias Wetzel, der quer in den Satruper Strafraum spielte. Dort konnte sich der mitgelaufene Marc Koschenz die Ecke aussuchen und den Ball zur 1:0-Führung (4.) einschieben. Später hätte Koschenz erhöhen können, doch er schoss ebenso vorbei, wie der freistehende Wetzel, der den Ball aus zentraler Position neben das Tor setzte. Allerdings hatten die Platzherren auch Glück, da die Gäste im Verlauf der ersten Halbzeit nur den Pfosten trafen und so selbst den möglichen Ausgleich verpassten.

In der zweiten Halbzeit lauerten beide Mannschaften auf Torchancen. Dabei waren die Satruper stets gefährlich, da sie mit langen Bällen ihren Torjäger Sven Beck suchten. Dieser leitete den Ball oft auch geschickt weiter. Doch die Gäste nutzten ihre Möglichkeiten ebenso wenig wie die Husumer SV, die ihre Konterchancen nicht konsequent ausspielte, so dass abermals Koschenz und Wetzel nicht das 2:0 nachlegten. Am Ende blieb es beim knappen 1:0 Erfolg der Gastgeber, über den sich Olaf Thede sehr freute. „Es ist zwar weiter das alte Lied, dass wir unsere Torchancen nicht nutzen, aber meine Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht. So bin ich zufrieden, denn insgesamt ist der Sieg verdient.“

Husumer SV: Bielinski – Slabik, Wullenweber, Herpel, Wetzel – Steglich, Witthohn, Gielow (89. Braun), Henning Lorenzen – Sander (55. Schmitz), Koschenz. 
TSV Nordmark Satrup: Beuth – Thomsen, Neumann, Peters, Clausen – Ottsen (46. Schulz), Moeller (80. Brogmus), Andres (46. Philipp Jacobsen), Wintschel – Beck, Michel Jacobsen.
Schiedsrichter: Dajinder Pabla.
Zuschauer: 83.
Tor: 1:0 Koschenz (4.).
Beste Spieler: Koschenz, Wetzel - Beck.

04.05.2014 · Flensburger Tageblatt

Fernduell um den zweiten Tabellenplatz

Auf der Jagd: Felix Andresen (re.) gastiert mit Blau-Weiß Löwenstedt in Leck, Lewe Twist und der Tabellenletzte TV Grundhof sind bei der SG Langenhorn-Enge zu Gast. Foto: sven jensen

Husum (pu/usc) - Und weiter geht’s – der 31. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West steht an. Wieder stehen zahlreiche spannende Partien an, darunter ein Derby im Lecker Nordfrieslandstadion. Die Partien im Überblick:

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm musste nach der 0:1 (0:1)-Niederlage im Derby am Mittwochabend gegen Blau-Weiß Löwenstedt die Gäste in der Tabelle an sich vorbeiziehen lassen. Löwenstedt liegt mit nun 59 Punkten um einen Zähler besser als Frisia mit 58 Punkten. Allerdings haben die Lindholmer zwei Spiele weniger und damit die Chance, bereits am Mittwoch, 6. Mai, um 19 Uhr im Derby gegen IF Tönning den zweiten Tabellenplatz zurückzuerobern. Bedingung dafür: Sowohl Frisia wie auch die „Löwen“ müssen am Wochenende ihre Spiele gewinnen. Lässt Frisia am Sonntag Punkte, wäre der TSB Flensburg Meister – ohne gespielt zu haben.

Löwenstedt spielt am Sonnabend um 16 Uhr bei der stark abstiegsbedrohten SG Ladelund-Achtrup-Leck. „Unser Ziel war es, in Lindholm zu gewinnen und so Frisia unter Druck zu setzen. Wir wollen bis zum Schluss oben dabei sein, haben aber noch ein schweres Restprogramm. Ich denke, die SG LAL wird sich mit Sicherheit ordentlich aus der Klasse verabschieden wollen. Wir nehmen jedes Spiel ernst, haben aber momentan einige Verletzte“, sieht „Löwen“-Coach Bernd Hansen das Derby in Leck keineswegs als einen Selbstgänger an.

Frisia erwartet am Sonntag um 15 Uhr den ETSV Weiche II im Niko-Nissen-Stadion. „Platz zwei ist nach wie vor unser großes Ziel. Den können und wollen wir uns wiederholen. Hoffentlich können wir gegen Weiche wieder aus dem Vollen schöpfen, denn gegen Löwenstedt fehlten doch einige wichtige Spieler grippegeschwächt“, sagt Spielertrainer Leif Johannsen.

Eröffnet wird der Spieltag am Sonnabend um 14 Uhr mit dem Duell der Husumer SV gegen den TSV Nordmark Satrup. Das Team von Olaf Thede mischte lange Zeit in der Spitzengruppe mit, ist aber nach drei sieglosen Spielen mittlerweile auf Rang sieben zurückgefallen. Gegner im Friesenstadion ist der Punkt und einen Platz besser dastehende TSV Nordmark Satrup.

IF Tönning gastiert zeitgleich beim TSV Friedrichsberg in Schleswig und wird es vermutlich schwer haben, Punkte für den Klassenerhalt zu sammeln. Vielleicht steckt den Schleswigern die Donnerstags-Partie in Schafflund ja noch in den Knochen.

Apropos Schafflund. Die FSG, als Tabellenzwölfter noch mitten im Abstiegskampf, gastiert am Sonnabend um 16 Uhr im Hattstedter Waldstadion. Die Mannschaft von Sven Heldt ist mit dem 1:0 beim TV Grundhof wieder über den ominösen Strich geklettert und könnte nun nachlegen. Doch die Gäste werden nach dem 3:1 gegen Husum zuletzt motiviert sein.

Fünf Spiele in Folge hat die SG Langenhorn-Enge nicht verloren – und ist am Sonnabend um 15 Uhr gegen den Tabellenletzten TV Grundhof sogar klarer Favorit. Der Stachel aus dem Hinspiel dürfte bei den Nordfriesen noch sehr tief sitzen, gab es doch im Hinspiel eine ganz bittere 0:6-Klatsche.
02.05.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL285 10.05.15 Schleswig Husumer SV 1:2
10.05.2015 Schleswig 06 - Husumer SV 1:2 (0:0)
Synchronschritt: Schleswigs Davin Thomsen und der ballführende Husumer Marc Koschenz. Foto: Sieg
2:1-Auswärtssieg: Husumer SV klettert in der Tabelle auf Rang fünf
Kein Glück für neuen Schleswig 06-Coach

Knappe Niederlage gegen Husumer SV

SCHLESWIG | Mit 2:1 (0:0) hat die Husumer SV das umkämpfte Tabellen-Nachbarschaftsduell bei Schleswig 06 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gewonnen. Damit ziehen die Nordfriesen am Ligakonkurrenten vorbei auf Rang fünf.

Rein vom Resultat her gesehen war es für den neuen Schleswiger Trainer Benjamin Pohlmann kein gelungener Einstand, über die Niederlage zeigte er sich dennoch kaum enttäuscht. »Angesichts der Tatsache, dass wir erst seit wenigen Tagen miteinander arbeiten, klappte es schon recht gut«, sagte Pohlmann. »Das Team zeigte Einsatzwillen, war zweikampfstark und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Dass es dazu nicht kam, lag an unserer Abschluss-Schwäche, denn Tormöglichkeiten hatten wir reichlich.«

Nach einer verhaltenen Anfangsphase der Gastgeber erspielten sie sich einige hochkarätige Chancen: Den Anfang machte This Kalbus (23.), der aus fünf Metern vorbei schoss. Vier Minuten später scheiterte Nico Erichsen an HSV-Keeper Chris Bielinski, und ein Kopfball von Sascha Möller (32.) landete am Pfosten. Auch die Chancen von Davin Thomsen (42.) und Nico Erichsen (44.) blieben ungenutzt.

Sieben Minuten nach dem Seitenwechsel durften die Gäste von der Westküste erstmals jubeln. Nach einem Foul von Hajo Kallsen an Sebastian Steglich verwandelte Marc Koschenz den folgenden Strafstoß zum 0:1. Fast im Gegenstoß landete ein Lupfer von Sascha Möller auf dem Husumer Tornetz. Als dann die Gäste im Gegenzug wieder angriffen, parierte 06-Schlussmann Christian Heppner hervorragend gegen Steglich. Keine zwei Minuten später gab es die nächste Chance für 06, doch auch Erichsen scheiterte aus kurzer Distanz an Bielinski.

Wie sich ein Angriff erfolgreich abschließen lässt, zeigte der Husumer Sebastian Steglich in der 70. Minute. Nachdem er gleich vier Schleswiger Akteure ausgespielt hatte, vollendete er überlegt zum 0:2. Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes bäumte sich die Heimelf noch einmal auf. Das 1:2 von Nico Erichsen in der 89. Minute kam jedoch zu spät. Zwar hatte Sascha Möller anschließend noch die Ausgleichschance auf dem Fuß, aber er scheiterte erneut am überragenden Chris Bielinski.

Schleswig 06:

Christian Heppner - Davin Thomsen · Hajo Kallsen · Julian Thomsen · Jesper Lausen - This Kalbus (67. Jesse Jacobsen) · Christoph Hagge (75. Heiko Clausen) · Andreas Henke · Tjorven Thomsen - Jan Niklas Erichsen · Sascha Möller

Husumer SV:

Chris Bielinski - Michael Petersen · Patrick Slabik · Christian Herpel · Tobias Wetzel - André Witthohn · Benjamin Gielow · Henning Lorenzen (90./+2 Mathias Schmitz) · Sebastian Steglich (85. Kristian Gasko) - Luca Sander (77. Dominik Braun) · Marc Koschenz

Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Jakob Sommer (Jevenstedt).
Tore: 0:1 Koschenz (52., Foulelfmeter), 0:2 Steglich (70.), 1:2 Erichsen (89.).
Beste Spieler: Jesper Lausen · Sascha Möller / Chris Bielinski · Sebastian Steglich
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 10./11. Mai 2015 / um

Heimpleite zum Trainer-Einstand

Fußball-Verbandsligist Schleswig 06 vergibt im ersten Spiel unter Benjamin Pohlmann zu viele Chancen und unterliegt der Husumer SV 1:2
Enges Duell: Der Husumer Sebastian Steglich (l.) und Andreas Henke (Schleswig 06) kämpfen verbissen um den Ball. Foto: Sieg

Schleswig (um) - Das Ergebnis ist enttäuschend, doch die Enttäuschung hielt sich bei Benjamin Pohlmann trotz der 1:2(0:0)-Heimniederlage von Schleswig 06 gegen den Husumer SV in Grenzen. „Da wir erst seit wenigen Tagen miteinander arbeiten, klappte es schon recht gut“, sagte der neue 06-Trainer. „Das Team zeigte Einsatzwillen, war zweikampfstark und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Das es dazu nicht kam, lag an unserer Abschluss-Schwäche, denn Tormöglichkeiten hatten wir reichlich.“

Von denen gab es während der Anfangsphase noch keine als Schleswig die Gäste kommen ließ. Nach 20 Minuten begann dann die Zeit der „Hochkaräter“ für die Platzherren. Den Anfang machte This Kalbus (23.), der aus fünf Metern vorbei schoss. Vier Minuten später scheiterte Nico Erichsen an HSV-Keeper Chris Bielinski und auch ein Kopfball von Sascha Möller (32.) fand nicht den Weg ins Tor, sondern landete am Pfosten. Auch die Chancen von Davin Thomsen (42.) und 120 Sekunden später von Nico Erichsen blieben ungenutzt.

06-Trainer Benjamin Pohlmann gestikuliert am Spielfeldrand.

Die vergebenen Chancen sollten sich nach dem Seitenwechsel rächen: Sieben Minuten war die zweite Hälfte gerade einmal alt, als die Gäste von der Westküste jubeln durften. Nach einem Foul von Hajo Kallsen an Sebastian Steglich verwandelte Marc Koschenz den folgenden Strafstoß zum 0:1. Fast im Gegenstoß landete ein Lupfer von Sascha Möller auf dem Husumer Tornetz. Als dann die Gäste im Gegenzug wieder angriffen, parierte 06-Schlussmann Christian Heppner hervorragend gegen Steglich. Keine zwei Minuten später gab es die nächste Chance für 06, doch auch hier scheiterte Erichsen aus kurzer Distanz an Bielinski.

Wie sich ein Angriff erfolgreich abschließen lässt, zeigte Gästespieler Sebastian Steglich in der 70. Minute. Nachdem er gleich vier Schleswiger Akteure ausgespielt hatte, vollendete er überlegt zum 0:2. Trotz des Zwei-Tore-Rückstandes bäumte sich die Heim-Elf noch einmal auf. Das 1:2 von Nico Erichsen in der 89. Minute kam jedoch zu spät. Zwar hatte Sascha Möller anschließend noch die Ausgleichschance auf dem Fuß, aber er scheiterte erneut am überragenden Chris Bielinski. Mit dem Sieg zogen die Husumer in der Tabelle an Schleswig vorbei und liegt mit nun auf Rang fünf und damit einen Platz vor 06.
11.05.2014 · Schlei Bote

Pohlmann feiert seine Premiere

Der neue 06-Trainer will gegen Husum punkten / Friedrichsberg empfängt Löwenstedt im Verbandsliga-Spitzenspiel
Sascha Möller will auf jeden Fall an den drei letzten Saisonspielen für 06 mitwirken. Foto: Sieg

Schleswig (um) - Endspurt in den Fußball-Ligen. Bei Schleswig 06 feiert feiert Trainer Benjamin Pohlmann am Sonntag sein Debüt im Verbandsliga-Heimspiel gegen die Husumer SV. Der TSVFriedrichsberg empfängt heute im Spitzenspiel den SV BW Löwenstedt.

Schleswig-Holstein-Liga: Die vorletzte Station auf der Abschieds-Tournee des FC Angeln 02 heißt Preetz. Heute um 15.30 Uhr erfolgt der Anstoß beim dortigen TSV, der die Saison als momentaner Tabellenachter ruhig ausklingen lassen kann. Genau wie der FCA bei der 1:3-Niederlage gegen Holstein Kiel II waren die Preetzer am Dienstag im Punktspiel-Einsatz und holten ein 2:2 beim TuS Hartenholm. FC-Coach Henning Stüber muss in dieser Begegnung auf seinen Keeper und Co-Trainer Tore Wächter nach seiner Roten Karte verzichten. Zwischen den Pfosten steht wieder Tobias Freiberger, der sich bereits mehrmals in dieser Saison als zuverlässiger Wächter-Ersatz erwies. Das Hinspiel in Steinfeld verlor der FCA mit 1:4.

Verbandsliga Nord-West: Heute um 14 Uhr kommen alle Zuschauer, die zum Sportplatz „Am Öhr“ pilgern, noch einmal in den Genuss eines echten Spitzenspiels. Der gastgebende TSVFriedrichsberg-Busdorf trifft als Tabellenvierter auf den Drittplatzierten SV Blau-Weiss Löwenstedt. Nur im Falle eines Sieges hätte die Mannschaft von Trainer Erik von Lanken die winzige theoretische Möglichkeit in der Tabelle vielleicht noch etwas hoch zu rutschen. Doch der TSV-Coach will solche Spekulationen erst gar nicht aufkommen lassen: „Wir sind auf Rang vier gut platziert und denken nur von Spiel zu Spiel. Nun freuen wir uns alle auf diese Spitzenpartie und wollen unseren Fans wieder eine gute Leistung präsentieren. Dass wir natürlich auch gewinnen wollen, versteht sich von selbst.“ Die letzten drei Heimspiele des TSV endeten allesamt mit einem Remis, so dass ein Dreier für eine Abwechslung sorgen würde. Dagegen werden die Gäste mit Sicherheit etwas haben, denn die Truppe von Trainer Bernd Hansen hat seit Wochen einen Lauf und gewann die letzten fünf Spiele. Die TSV-Hintermannschaft wird sich in erster Linie mit dem Torjäger-Duo der Blau-Weißen beschäftigen müssen. Sven Nielsen (29 Treffer) und Jannik Oliver Fust (25) sind jederzeit für einen Treffer gut. Da sich auch der TSV vor dem gegnerischen Gehäuse nicht zimperlich zeigt, hier ist die Torquote allerdings auf viele Schultern verteilt, kommt ein torloses Remis fast nicht in Frage. Vielleicht wird es ja wieder so aufregend und torreich wie beim Hinspiel, das 3:3 ausging.

Eine Begegnung aus dem oberen Tabellendrittel findet auch am Sonntag um 15 Uhr auf dem Dr.-Alslev-Platz am Schützenredder statt, wenn der Tabellenfünfte Schleswig 06 díe nur um einen Rang und zwei Punkte schlechter platzierte Husumer SV empfängt. Nachdem beim letzten Auswärtsspiel in Heide noch Sascha Möller als Coach auf der Bank saß und einiges darauf hindeutete, dass dies auch in der kommenden Saison der Fall sein würde, verpflichteten die Schleswiger am Dienstag ab sofort Benjamin Pohlmann, der bis zum Herbst des letzten Jahres beim ETSV Weiche II tätig war, als neuen Trainer. Bei 06 soll nach den turbulenten letzten zwei Wochen somit langsam wieder Ruhe einkehren. Der sportliche Leiter Guido Nett legt erst einmal Wert darauf, dass alles wieder in geordneten Bahnen läuft: „Wir haben jetzt noch drei Spiele und wollen die Saison vernünftig zu Ende bringen. Dabei ist es nebensächlich, ob wir Fünfter, Sechster oder Siebter werden. Die Mannschaft hat natürlich den Ehrgeiz, die momentane Platzierung zu halten und will das Debüt von Benjamin Pohlmann siegreich bestreiten.“ Hilfreich kann dabei sein, dass bei den 06ern wieder das erprobte Sturm-Duo Nico Erichsen und Sascha Möller, der auf jeden Fall in den letzten drei Saisonspielen mitwirken will, auf dem Platz steht. Das Hinspiel in Husum gewann 06 mit 2:1. Mit einem ähnlichen Resultat wären morgen auch alle im Schleswiger Lager zufrieden.

Kreisliga I: Nach dem klaren 4:0 beim TSV Großsolt-Freienwill kann der TSV Süderbrarup auf dem Weg zum Klassenerhalt heute um 13.30 Uhr beim SV Grün-Weiß Tolk weiter punkten. Auch in der Partie des TSV Friedrichsberg-Busdorf II, der den TSV Kropp II empfängt, geht es für die Gastgeber noch um wichtige Punkte im Abstiegskampf.

SH-Liga A-Junioren: Für Schlusslicht Schleswig 06 wird die Situation immer bedrohlicher. Bereits heute um 15 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Jörg Lorenzen vor eigenem Publikum gegen den Heider SV an und ist nach den zuletzt gezeigten Leistungen wiederum nur krasser Außenseiter. Um 16 Uhr wird heute das Heimspiel des FC Angeln 02 gegen den Vorletzten SG Wilstermarsch-Steinburg in Böklund angepfiffen. Die Gastgeber können dieser Partie nach dem längst erreichten Klassenerhalt gelassen entgegen sehen.

SH-Liga B-Junioren: Auch für die B-Junioren des FC Angeln 02 ist der Abstiegskampf spätestens seit dem 1:0-Heimsieg gegen den Spitzenreiter Heider SV ein Fremdwort. Am Sonntag um 15.45 Uhr tritt Trainer Tomas Malz mit seiner Truppe beim Schlusslicht SG Brunsbüttel-Glückstadt an. Allein schon aufgrund der Tabellen-Konstellation ist das Angeln-Team klarer Favorit.
08.05.2014 · Schlei Bote

Frisia besiegt den "Mittwochs-Fluch"

Nach dem 2:1 gegen IF Tönning steht für den Fußball-Verbandsligisten am Sonntag gegen Langenhorn-Enge das nächste Derby an
Hiergeblieben! Frisias Marvin Bruhn (links) wird vom Tönninger Abwehrspieler Hendrik Seebrandt am Torschuss gehindert. Foto: Pustal

Husum (pu/usc) - Fußball-Verbands-Ligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat mit dem 2:1 (2:1)-Erfolg im Derby gegen den abstiegsbedrohten IF Tönning seinen „Mittwoch-Fluch“ besiegt und mit nun 64 Punkten wieder an Blau-Weiß Löwenstedt (62) in der Tabelle auf Platz zwei vorbeigezogen.

„Das Spiel war ähnlich wie gegen Weiche II. Nach gutem Start und einer 2:0-Führung haben wir etwas den Faden verloren. IF kam auf 2:1 heran, und in der Schlussphase wurde es dann noch einmal sehr eng. Am Ende zählen aber nur die Punkte“, freute sich Spielertrainer Leif Johannsen. Bereits am Sonntag um 15 Uhr steht schon das nächste Derby an – dann kommt die seit Wochen überaus erfolgreiche SG Langenhorn-Enge-Sande zum Rückspiel ins Niko-Nissen-Stadion. „Da haben wir noch etwas gut zu machen nach der 0:1-Niederlage in Enge vor zwei Wochen. Den zweiten Platz wollen wir um jeden Preis verteidigen. Den geben wir nicht mehr her“, verspricht Johannsen.

Für IF Tönning wird die Situation in der Abstiegszone immer bedrohlicher. „Wir hatten uns etwas ausgerechnet und hätten auch einen Punkt verdient gehabt. Es war in der zweiten Halbzeit nicht zu sehen, dass hier der 16. beim Zweiten gespielt hat. Wir haben den Beginn verschlafen, dann haben meine Jungs eine tolle Moral gezeigt und sehr couragiert gespielt“, lobte Trainer Andreas Paltian. Chancen zum Ausgleich hatten sich die Eiderstedter erspielt, scheiterten aber gleich zwei Mal an der Latte, und der Torschütze zum 2:1, Jan-Torben Hahnke, setzte seinen Kopfball in der Nachspielzeit nur Zentimeter neben den Pfosten.

„Schade, dass wir nichts mitgenommen haben. Jetzt geht es in den letzten drei Spielen gegen die direkte Konkurrenten zum Heider SV II, gegen IF Stern Flensburg und zur SG Ladelund-Achtrup-Leck und es ist für uns sehr schwer, den rettenden Platz 14 noch zu erreichen“, sagt der IF-Trainer. Ob Platz 14 wirklich rettend ist? Aus der SH-Liga steigt der FC Angeln 02 sicher ab, der Heider SV ist akut gefährdet. Und TuRa Meldorf sowie Flensburg 08 sind noch nicht aus dem Schneider. Am Sonntag (15 Uhr) tritt IF beim Heider SV II an.

Nach dem 2:5 gegen Stern Flensburg steht auch der TSV Hattstedt wieder unter Druck – die Mannschaft von Sven Heldt steht wieder „unter dem Strich“. Vielleicht gar nicht schlecht, dass der Aufsteiger am Sonnabend (15 Uhr) auswärts ran muss – Gastgeber ist der ETSVWeiche Flensburg II. Weiche steht nur vier Punkte besser da, dennoch ist Trainer Henning Natusch der Meinung: „Ein Sieg – und wir sind durch.“

Der Abstieg ist so gut wie besiegelt, dennoch lässt sich die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) nicht hängen. Beweis: das 2:1 in der Woche beim TV Grundhof. Auch bei Stern Flensburg am Sonnabend (15 Uhr) wird die Mannschaft um Trainer Malte Köster die Punkte sicherlich nicht kampflos abliefern wollen.

Gänzlich ohne Sorgen können der SV Blau-Weiß Löwenstedt und die Husumer SV die letzten drei Spiele angehen. Die „Löwen“, hinter dem TSB Flensburg (der seit Dienstag nun auch offiziell Meister ist), zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, treten zum „Verfolgerduell“ beim Tabellenvierten TSV Friedrichsberg-Busdorf an (Sonnabend, 14 Uhr). Obwohl – Verfolger? Friedrichsberg hat sieben Punkte Rückstand...

Ebenfalls nach Schleswig geht es für die Husumer SV. Am Sonntag (15 Uhr) ist die Mannschaft von Olaf Thede zu Gast bei 06, das seit Dienstag Abend einen neuen Trainer hat. Nach dem etwas überraschenden Rücktritt von Ralf Christiansen (wir berichteten) ist jetzt Benjamin („Tönni“) Pohlmann (Foto), Ex-Coach des ETSV Weiche Flensburg II, für die Schleistädter verantwortlich. Er leitete gestern erstmals das Training.

„Benjamin Pohlmann bringt mit seinen erst 31 Jahren unglaublich viel Idealismus mit“, freut sich der 06-Vorsitzende Dirk Mahnke. „Er passt in unser Konzept, mit dem wir irgendwann wieder an die Tür zur Schleswig-Holstein-Liga anklopfen wollen.“
08.05.2014 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL293 16.05.15 Husumer SV ETSV Weiche Flensburg II 0:3
17.05.2015 Husumer SV - ETSV Weiche Flensburg II 0:3 (0:0)
Der Schiri sieht's doch: Unter den Augen von Schiedsrichter Marco Hogrefe nehmen Weiches Jonas Heider (li.) und der Husumer Michael Petersen unerlaubterweise die Hände zur Hilfe. Dawid Kroll greift nicht mehr ein. Foto: Brigitte Petersen
Husums Trainer Thede sehnt Saisonende herbei
Stark ersatzgeschwächt verliert die SV mit 0:3 gegen Weiche 2

HUSUM | »Wir sind froh, wenn die Saison zu Ende ist.« So lautete das Fazit von Olaf Thede, Trainer der Husumer Sportvereinigung. Denn der Coach der Nordfriesen musste mit dem letzten Aufgebot in die Partie gegen die Regionalligareserve des ETSV Weiche Flensburg gehen. »Ich hatte heute drei A-Jugendliche und einen Spieler aus der zweiten Mannschaft im Kader«, so Thede, dessen Team aber ein gutes Spiel machte.

Dennoch gerieten die Gastgeber in Rückstand, als Bekim Adzijaj in der elften Minute eine Ecke zum 0:1 für den ETSV einköpfte. Zehn Minuten später hatte Benjamin Gielow allein vor dem Tor die große Chance zum Ausgleich, scheiterte aber am glänzend reagierenden ETSV-Schlussmann Dennis Emken.

Nach Chancen auf beiden Seiten ging es mit dem 0:1 in die Kabinen, aus denen die Gäste mit einem Blitzstart kamen. Nach einer Ecke war diesmal der ehemalige Husumer Jonas Heider zur Stelle und köpfte zum 0:2 ein (50.). Und es kam noch schlimmer für seinen Ex-Verein. Nach einem Zusammenprall mit ihm, stürzte Benjamin Gielow so unglücklich auf die Schulter, dass diese auskugelte und im Krankenhaus unter Narkose eingerenkt werden musste. So war das 0:3 für die nie aufsteckenden Gastgeber durch einen weiteren Kopfball nach einer Ecke durch Tarke Hammi symptomatisch für den laut Trainer Olaf Thede »nicht schönen Husumer Nachmittag.«

Husumer SV:

Chris Bielinski - Michael Petersen · Patrick Slabik · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel - Sebastian Steglich · André Witthohn · Kristian Gasko · Benjamin Gielow (67. Siraj Mahmoud) - Luca Sander (46. Florian Friedrichsen) · Marc Koschenz.

ETSV Weiche II:

Dennis Emken - Fernando Gracia · Benjamin Mujcanovic · Dogan Göndüz · Denny Pawlowski - Jonas Heider · Tarek Hammi · Dawid Kroll (71. Nils Petersen) · Len Aike Strömer - Ken Dikun · Bekim Adzijaj.

Zuschauer: 100
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst).
Tore: 0:1 Bekim Adzijaj (11.) · 0:2 Jonas Heider (50.) · 0:3 Tarek Hammi (90.).
Beste Spieler: - / Dennis Emken · Len Aike Strömer
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 17./18. Mai 2015 / jös

Weiche II schlägt Husums letztes Aufgebot mit 3:0

Husum (jös) - Mit dem letzten Aufgebot musste die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga gegen den ETSV Weiche II antreten – die 0:3 (0:1)-Niederlage war da keine große Überraschung. Früh gerieten die Gastgeber in Rückstand, als Bekim Adzijaj eine Ecke zum 0:1 (11.) einköpfte. Zehn Minuten scheiterte Husums Benjamin Gielow bei einer guten Chance zum Ausgleich am glänzend reagierenden ETSV-Schlussmann Dennis Emken. Kurz nach der Pause traf der ehemalige Husumer Jonas Heider per Kopf zum 0:2 (50.). Und es kam noch schlimmer für die Nordfriesen. Nach einem Zusammenprall mit Heider stürzte Benjamin Gielow so unglücklich, dass er sich die Schulter auskugelte.In der Schlussminute gelang Tarek Hammi per Kopf im Anschluss an einen Eckball noch das 0:3.

Husumer SV: Bielinski - Michael Petersen, Slabik, Wullenweber, Wetzel - Steglich, Witthohn, Gasko, Gielow (67. Mahmoud) - Sander (46. Friedrichsen), Koschenz.
ETSV Weiche Flensburg II: Emken - Gracia, Mujcanovic, Göndüz, Pawlowski - Heider, Hammi , Kroll (71. Nils Petersen), Strömer - Dikun, Adzijaj.
Schiedsrichter: Hogrefe (Horst). -Zuschauer: 100. Tore: 0:1 Adzijaj (11.), 0:2 Heider (50.), 0:3 Hammi (90.). Beste Spieler: -/Emken, Strömer.

18.05.2015 · Flensburger Tageblatt
VL231 23.05.15 FC Tarp-Oeversee Husumer SV 2:2
23.05.2015 FC Tarp-Oeversee - Husumer SV 2 : 2 (2:1)
Husums Christian Herpel schießt einen Freistoß. Foto: Staudt
Husumer SV erkämpft sich 2:2-Unentschieden
Tarp-Oeversee bringt Zwei-Tore-Vorsprung nicht über die Zeit

OEVERSEE | Der FC Tarp-Oeversee und die Husumer SV trennten sich in der Fußball-Verbandsliga leistungsgerecht 2:2 (2:1). Husum bleibt damit Fünfter.

Im ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber die Partie und gingen schon nach elf Minuten in Führung. Raphael Gertz wurde im Husumer Strafraum umgecheckt und so gab es Foulelfmeter, den Roy Thom sicher zum 1:0 des FC verwandelte. Nur neun Minuten später erhöhte die Mannschaft von »Jimmy« Klimmeck durch Gertz mit einem satten Schuss auf 2:0.

In der intensiven Partie gaben sich die Gäste aber nicht geschlagen. Im Zweikampf mit Jan-Phillip Blank setzte sich Marc Koschenz etwas energischer ein und die Platzherren rechneten mit einem Schiedsrichterpfiff und Freistoß. Doch Referee Maximilian Jens ließ weiterspielen, so dass der Ball in der unübersichtlichen Situation zu Koschenz prallte, der zum 2:1 einschoss (26.).

In der zweiten Halbzeit machten die Nordfriesen mehr Druck und hatten somit auch die höheren Spielanteile. In der 62. Minute erzielte das Team von Olaf Thede dann auch den verdienten Ausgleich. Diesmal bekamen die Gastgeber den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone und dieser fiel Tobias Wetzel förmlich vor die Füße. Aus 13 Metern nahm der Mittelfeldspieler Maß und knallte den Ball zum 2:2-Ausgleich unter die Latte. Bei diesem Ergebnis sollte es bis zum Abpfiff dann auch bleiben.

»Auch wenn es um nichts mehr ging, hat man beiden Mannschaften angemerkt, dass sie gewinnen wollten. In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel, in der zweiten Hälfte Husum. So ist das Ergebnis dann auch gerecht«, lautete das Resümee von Tarp-Oeversees Trainer Jimmy Klimmeck.

FC Tarp-Oeversee:

Niklas Kurth (78. Stephan Kloppenburg) - Benjamin Hillers · Jan-Philip Blank · Bastian Kurz (68. Jannik Lewin) · Finn Hansen - Malte Steffensen · Sven Hansen · Stefan Lorenzen · Raphael Boris Gertz - Roy Thom (78. Finn Oehman) · Ferris Potratz

Husumer SV:

Momme Reinhold - Michael Petersen (80. Siraj Mahmoud) · Patrick Slabik · Christian Herpel · Kristian Gasko - Tobias Wetzel · André Witthohn · Maurice Sander (72. Florian Friedrichsen) · Henning Lorenzen - Marc Koschenz · Luca Sander

Zuschauer: 150
Schiedsrichter: Maximillian Jens (Kiel).
Tore: 1:0 Roy Thom (11., Foulelfmeter) · 2:0 Raphael Boris Gertz (20.) · 2:1 Marc Koschenz (26.) · 2: 2 Tobias Wetzel (62.).
Beste Spieler: Raphael Boris Gertz · Hillers · Roy Thom / Christian Herpel · Mark Koschenz
fupa / sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 25./26. Mai 2015 / jös

Gerechtes Remis nach intensiver Partie

Die Tarp-Oeverseer Mauer mit Jannik Lewin, Ferris Potratz und Bastian Kurz (v. li.) steht gut beim Freistoß des Husumer Kapitäns Christian Herpel. Foto: Staudt

Oeversee (jös) - Der FC Tarp-Oeversee und die Husumer SV trennten sich im Nachholspiel der Fußball-Verbandsliga mit einem leistungsgerechten 2:2 (2:1)-Unentschieden. Der FC verbesserte sich duch den Punktgewinn auf Platz acht, Husum bleibt Fünfter.

Im ersten Durchgang bestimmten die Gastgeber die Partie und gingen schon nach elf Minuten in Führung. Raphael Gertz wurde im Husumer Strafraum gefoult, den Elfmeter verwandelte Roy Thom sicher zum 1:0. Nur neun Minuten später erhöhte die Mannschaft von „Jimmy“ Klimmeck. Gertz und Thom machten Druck auf die Husumer Defensive, die den Ball nicht aus der Gefahrenzone bekam. Nach Balleroberung kam das Leder zu Gertz, der mit einem satten Schuss zum 2:0 für Tarp-Oeversee traf.

In der intensiven, aber fairen Partie gab sich Husum aber nicht geschlagen und kam in der 26. Minute zum Anschlusstreffer. Im Zweikampf mit Jan-Phillip Blank setzte sich Marc Koschenz etwas energischer ein, die Platzherren rechneten mit einem Schiedsrichterpfiff und Freistoß. Doch Maximilian Jens ließ weiterspielen, so dass der Ball in der unübersichtlichen Situation zu Koschenz prallte, der zum 2:1 einschoss.

In der zweiten Halbzeit machten die Nordfriesen mehr Druck und hatten die größeren Spielanteile. In der 62. Minute erzielte das Team von Olaf Thede dann auch den verdienten Ausgleich. Diesmal bekamen die Gastgeber den Ball nicht entscheidend aus der Gefahrenzone, das Leder fiel Tobias Wetzel förmlich vor die Füße. Aus 13 Metern nahm der Mittelfeldspieler Maß und knallte den Ball unhaltbar zum 2:2-Ausgleich unter die Latte. Bei diesem Ergebnis blieb es bis zum Abpfiff. „Auch wenn es um nichts mehr ging, hat man beiden Mannschaften angemerkt, dass sie gewinnen wollten. In der ersten Halbzeit hatten wir mehr vom Spiel, in der zweiten Hälfte Husum. So ist das Ergebnis dann auch gerecht“, lautete das Resümee von Tarp-Oeversees Trainer Jimmy Klimmeck.

FC Tarp-Oeversee: Kurth (78. Kloppenburg) – Hillers, Blank, Kurz (68. Lewin), Finn Hansen – Steffensen, Sven Hansen, Stefan Lorenzen, Gertz – Thom (78. Oehman), Potratz. HusumerSV: Reinhold – Petersen (80. Mahmoud), Slabik, Herpel, Gasko - Wetzel, Witthohn, Maurice Sander (72. Friedrichsen). Henning Lorenzen - Koschenz, Luca Sander. Schiedsrichter: Maximilian Jens. Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Thom (11.), 2:0 Gertz (20.), 2:1 Koschenz (26.), 2:2 Wetzel (62.). 
Beste Spieler: Gertz, Hillers, Thom – Herpel, Koschenz.

26.05.2015 · Flensburger Tageblatt

Entwarnung: Gertz wieder im Kader

FC-Trainer Jimmy Klimmeck fordet einen Sieg im letzten Saison-Heimspiel. Foto: Sieg

Oeversee (wsi) - Für Jimmy Klimmeck, Coach des Fußball-Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee, gibt es nach den schlechten Leistungen seiner Elf in der Rückrunde nichts zu beschönigen: „Auch wenn wir wie auch andere Teams, aus unterschiedlichsten Gründen zahlreiche Ausfälle hatten, war es zu großen Teilen schlecht, wie wir uns präsentiert haben.“ Im letzten Heimspiel gegen die Husumer SV wollen die FC-Kicker am Sonnabend (15 Uhr) auf dem Sportplatz in Oeversee ihren treuen Zuschauern noch einen versöhnlichen Saisonabschluss bieten.

Dieses ist durchaus möglich, da die Husumer, die lange Zeit im Führungstrio mit TSB Flensburg und SV Frisia 03 Risum-Lindholm konkurrierten, einen regelrechten Leistungseinbruch in der Rückrunde hatten. Klimmeck erwartet von seiner Mannschaft, „dass sie sich gegen Husum richtig reinhängt“. Anders als in der letzten Partie gegen TSV Friedrichsberg (1:4) muss seine Elf die individuellen Fehler vermeiden. „Wir waren mit den Schleswigern auf Augenhöhe, aber letztlich haben wir den Gegner zum Torschießen eingeladen“, so Klimmeck.

Der FC-Coach personell einige Ausfälle verkraften muss. André Beutel, Patrick Jürgens, Sven Michaelis, Mirko Jess und Marvin Bertram fallen urlaubsbedingt bzw. aus familiären Gründen aus. Dafür hat sich Raphael Boris Gertz wieder zurückgemeldet. Die MRT-Untersuchung in der vergangenen Woche hat ergeben, dass es nur zu einer Überdehnung und keinem Riss des Außenbandes gekommen ist. „Ich war schon überrascht, dass Rapha das Knie wieder im Training voll belasten konnte“, sagt der FC-Trainer. Übrigens werden die Fans nach Spielschluss vom Verein zu Freibier und Grillwurst eingeladen.
22.05.2015 · Flensburger Tageblatt

Frisia und Hattstedt mit "breiter Brust"

Finn Christiansen und Blau-Weiß Löwenstedt empfangen Brunsbüttel, Mathias Schmitz und die Husumer SV bekommen es mit dem FC Tarp-Oeversee zu tun. Foto: git

Husum (usc) - Satrup, Schafflund, Streichmühle – fast alle Fußball-Verbandsligisten aus Nordfriesland müssen am Wochenende reisen. Ausnahme am Sonntag: Der SV Blau-Weiß Löwenstedt hat Heimrecht gegen den BSC Brunsbüttel.

In der Tabelle belegt die Husumer SV Rang vier, würden nur die Auswärtsspiele zählen, wäre die Mannschaft von Olaf Thede dagegen Zweiter. Keine schlechten Voraussetzungen also für die Partie der Stormstädter am Sonnabend (15 Uhr), zumal die Gastgeber am vergangenen Wochenende eine derbe 0:6-Klatsche in Hattstedt kassierten.

Die Hattstedter können der Auswärts-Aufgabe am Sonnabend (14 Uhr) beim TSV Nordmark Satrup recht gelassen entgegen sehen. Der erste Abstiegsplatz ist nach dem hohen Erfolg mittlerweile sieben Punkte entfernt.

Mit „breiter Brust“ macht sich auch der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (15 Uhr) auf den Weg zum Gastspiel bei Schleswig 06. Die Schleistädter verloren in der Woche ihr Kreispokalspiel gegen den TSB Flensburg 0:2 – eben jener TSB, den die Frisianer am vergangenen Sonntag in einer begeisternden und jederzeit spannenden Partie 3:2 bezwangen.

BW Löwenstedt will den dritten Tabellenplatz am Sonntag (14.30 Uhr) gegen den starken BSC Brunsbüttel (zuletzt 3:0 in Leck) verteidigen.

Der Tabellenletzte SG Ladelund-Achtrup-Leck muss am Sonntag (14 Uhr) beim ETSVWeiche Flensburg II ran. Für beide Mannschaften ist es ein Spiel von außerordentlicher Bedeutung. Beide müssen unbedingt gewinnen. Weiches neuer Coach Henning Natusch hat Respekt: „SG-Trainerfuchs Malte Köster wird uns genau studiert haben. Da werden wir nicht auf Teufel komm raus mit offenem Visier stürmen.“

Der TV Grundhof verlor zuletzt zwei „Abstiegs-Endspiele“ – gegen Heide II und bei Stern Flensburg. „Jetzt muss es mal klappen“, fordert der neue Trainer Thomas Ziegenberg vor dem Duell mit IF Tönning (Sonnabend 16 Uhr). IF beendete zuletzt mit dem 1:0 gegen die FSG im Amt Schafflund den Negativtrend.

Bei der FSG muss die SG Langenhorn-Enge am Sonnabend (14 Uhr) ran. Beide Teams trennen nur drei Punkte. „Mittlerweile tritt das Team in entscheidenden Situationen nicht mehr so naiv auf“, sagt Trainer Karl Müller.
21.03.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL303 30.05.15 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 3:1
30.05.2015 SV Frisia 03 Risum-Lindholm - Husumer SV 3 : 1 (0:1)

Frisias starke Schlussviertelstunde
Fußball-Verbandsliga Nord-West: Tabellenzweiter aus Risum-Lindholm dreht das Derby gegen die Husumer SV und gewinnt mit 3:1

RISUM-LINDHOLM | Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm untermauerte seinen zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Verbandsliga Nord-West im letzten Spiel mit einem 3:1 (0:1)-Sieg im Derby gegen den Husumer SV. Dabei waren die Stormstädter 75 Minuten lang die bessere Mannschaft gewesen.

Frisias Sönke Hansen (li.) flankt, Siraj Mahmoud und Michael Petersen (re.) können ihn nicht daran hindern.. Foto: Wrege

»Mission erfüllt. Wir haben unser Ziel, den zweiten Tabellenplatz zu halten, in der Rückrunde erreicht. Wir haben es in der Situation ohne Trainer sehr gut gemacht, die ganze Mannschaft stand dahinter und hat mitgezogen. Heute haben wir in der Schlussphase noch einmal richtig Gas gegeben und gezeigt, dass wir zu Recht dort oben stehen. Mein Kopfballtor zum 3:1 war das i-Tüpfelchen«, freute sich Leif Johannsen vor allem, jetzt endlich Sommerpause zu haben und sein Amt als Spielertrainer wieder abgeben zu können.

Olaf Thede hingegen war nicht nach Feiern zumute. »Dieses Spiel hat noch einmal unsere ganze Saison wiedergespiegelt. Wir waren die bessere Mannschaft, haben gut gespielt, uns weitere gute Chancen erarbeitet und aus heiterem Himmel bringen wir uns mit einem unnötigen Trikotzupfer noch um den Sieg. So ein Spiel als Verlierer zu beenden, das ist kaum zu fassen«, ärgerte sich der Husumer Trainer über die letzten 15 Minuten seiner Mannschaft. »Ich bin froh, dass diese Saison vorbei ist.«

Das Derby begann ruhig, wie ein Sommerkick. Aber dann nahm die Partie Tempo auf, Frisia kam zu ersten kleinen Chancen. Kim-Oliver Teegen (23.) schoss knapp über das Tor, Lasse Paulsen (30.) scheiterte mit seinem Kopfball an Chris Bielinski. Aber auch Husum hatte seine Möglichkeiten mit schnell vorgetragenen Kontern. Nach gutem Zuspiel ließ Marc Koschenz Kai Schikorr im Frisia-Tor aussteigen und schob zum 0:1 (38.) ein. Die Gäste bestimmten jetzt das Tempo, machten das Spiel.

Sebastian Steglich (47.) schoss aus sechs Metern knapp neben das Tor, Tobias Wetzel (52.) aus spitzem Winkel drüber. Frisia spielte meist nur lange Bälle auf Jannik Drews - kein großes Problem für die gut stehende Husumer Abwehr um Christian Herpel. Auf der Gegenseite setzte Koschenz (67.) einen Freistoß aus 22 Metern nur Zentimeter über die Latte, und wenig später wurde sein Schuss aus kurzer Distanz noch gerade so geblockt.

Das Derby schien entschieden, den Gastgebern fehlten die Ideen gegen die sichere Hintermannschaft der Gäste. Aber Frisia kämpfte und wurde dafür belohnt. Nach einem Trikotzupfer von Wetzel an Drews kurz vor dem Strafraum traf Drews mit dem Freistoß aus 18 Metern zum 1:1 (76.).

Jetzt war Frisia im Spiel, setzte die Gäste unter Druck. Christian Herpel brachte Kim-Oliver Teegen im Strafraum zu Fall, Teegen trat in seinem letzten Spiel für Frisia selbst zum Strafstoß an und hämmerte ihn zum 2:1 (82.) unter die Latte. Husum warf noch einmal alles nach vorn, aber nach einer Ecke von Drews traf Leif Johannsen mit wuchtigem Kopfball aus sechs Metern zum 3:1 (87.).

SV Frisia 03 Risum-Lindholm:

Kai Schikorr - Carsten Andresen (50. Marvin Bruhn) · Lasse Paulsen · Steffen Grade - Stephan Christiansen (67. Leif Hansen) · Lars Christiansen II (62. Jannick Bahnsen) · Leif Johannsen · Daniel Johannsen · Sönke Hansen - Jannik Drews · Kim-Oliver Teegen

Husumer SV:

Chris Bielinski - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn · Patrick Slabik - Tobias Wetzel · Henning Lorenzen · Sebastian Steglich (72. Siraj Mahmoud) · Michael Petersen - Mathias Schmitz · Marc Koschenz

Zuschauer: 120
Schiedsrichter: Jannik-Alexander Schapals (Schönberg).
Tore: 0:1 (38.) Marc Koschenz · 1:1 (76.) Jannik Drews · 2:1 (82., Elfmeter) Kim-Oliver Teegen · 3:1 (87.) Leif Johannsen
Beste Spieler: Jannik Drews · Leif Johannsen · Kim-Oliver Teegen / Marc Koschenz · Christian Herpel
sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport vom 31. Mai/1. Juni 2015 / pu

Ausklang und Abschied

Arne Jessen (li.) bestreitet sein letztes Punktspiel. Foto: archiv

Husum (usc) - Es geht um nichts mehr am 34. und letzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Drei Teams aus Nordfriesland müssen die Klasse verlassen (SG Ladelund-Achtrup-Leck, TSV Hattstedt, IF Tönning), als Aufsteiger steht der Bredstedter TSV fest. Die letzten Auftritte vor eigenem Publikum werden traditionell dazu genutzt, Spieler, Trainer oder Funktionäre zu ehren, die ihre Karriere beenden oder den Verein verlassen. So auch am Sonnabend, an dem alle Spiele einheitlich um 14 Uhr angepfiffen werden.

Eine optimale zweite Serie (Platz sechs in der Rückrunden-Tabelle) hat die SG Langenhorn-Enge hinter sich. Von einem Abstiegsplatz startete die Elf von Trainer Karl Müller bis auf Rang elf durch, kann bei einem Sieg gegen Stern Flensburg sogar im günstigsten Fall Achter werden. Es gibt Freibier für die Fans – und es werden Arne Jessen (Karriere-Ende) sowie Björn Weide verabschiedet. Alle anderen Spieler bleiben.

Ausweichen nach Achtrup muss die SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL) für das Derby gegen IF Tönning, weil die Reiter das Nordfrieslandstadion mit Beschlag belegt haben. Die Mannschaft von Malte Köster könnte den Mitabsteiger mit einem Dreier noch überholen. Verabschiedet werden Co-Trainer Olaf Johannsen und Torwart Jan Mathiesen, der sich dem Liga-Rivalen TSV Nordmark Satrup anschließt.

Etwas üppiger fallen die Verabschiedungen beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm aus. Der Tabellenzweite, der sich die bedeutungslose Aufstiegsrunde zur SH-Liga nicht antut (wir berichteten), trifft im zweiten Derby des finalen Spieltages auf die Husumer SV.

Kim-Oliver Teegen, Lars Christiansen II, Sönke Hansen, Stephan Christiansen und Steffen Grade folgen ihren Ex-Trainern Bodo Schmidt und Björn Petersen zum TSV Rot-Weiß Niebüll. Tobias Mordziol beendet seine aktive Laufbahn, Simon Atiisso verändert sich beruflich nach Hamburg. Und auch im Umfeld heißt es „Tschüss“ – die Betreuer Stefan Zahn und Carsten-Peter („Caschi“) Carstensen sowie Physiotherapeut Gerhard Mommsen werden verabschiedet. Anschließend werden die Frisianer gemeinsam bei Freibier die Saison ausklingen lassen, die Abschlussfeier im engeren Kreis folgt im Juni.
29.03.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Fairnesstabelle Herren Verbands-Liga 2014/15

Platz Mannschaft Spiele

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§ Punkte Quote
1 FC Tarp-Oeversee 34 47 1 0 0 0 50 1.47
2 TSB Flensburg 34 54 1 0 0 0 57 1.67
3 SG Ladelund-Achtrup-Leck 34 61 1 1 0 0 69 2.02
4 TSV Friedrichsberg 34 61 2 1 0 0 72 2.11
5 IF Tönning 34 52 2 3 0 0 73 2.14
6 TSV Nordmark Satrup 34 59 2 2 0 0 75 2.2
7 Heider SV II 34 62 4 1 0 0 79 2.32
8 SV Frisia 03 Risum-Lindholm 34 67 1 2 0 0 80 2.35
9 TV Grundhof 34 71 3 1 0 0 85 2.5
10 SG Langenhorn/Enge 34 81 1 1 0 0 89 2.61
10 SV Blau-Weiß Löwenstedt 34 61 1 5 0 0 89 2.61
12 TSV Hattstedt 34 68 4 2 0 0 90 2.64
13 IF Stjernen Flensborg 34 58 3 5 0 0 92 2.7
14 Schleswig 06 34 75 6 1 0 0 98 2.88
15 BSC Brunsbüttel 34 73 3 4 0 0 102 3.0
15 Husumer SV 34 80 4 2 0 0 102 3.0
17 FSG im Amt Schafflund 34 90 5 2 0 0 115 3.38
18 ETSV Weiche Flensburg II 34 90 6 3 0 0 123 3.61

 


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