1. HERREN HUSUMER SV 2015/16
   
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zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 07.11.2018 17:56

Die Verbands-Liga-Mannschaft der Husumer SV 2015/16


hinten v.l.n.r.: André Witthohn · Christian Herpel · Jasper Hansen · Benjamin Gielow · Manuel Lorenzen · Tarek Yassine · Fabian Wobig

Mitte v.l.n.r.: Physiotherapeut Bernd Friedrichsen · Fußball-Obmann Arne Strohscheer · Betreuer Boris Callsen · Bosse Wullenweber · Marcel Cornils · Dominik Braun · Luca Sander · Ferhat Alim (hat den Verein im Winter verlassen) · Trainer Olaf Thede · Liga-Manager Dieter Schleger

vorne v.l.n.r.: Tobias Wetzel · Kristian Gasko · Daraz Celik · Momme Reinhold · Chris Bielinski · Marc Koschenz · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen

es fehlen: Nils Schröder · David Strüning · Betreuer Ron Petersen


Trainer Olaf Thede (l.) und Liga-Manager Dieter Schleger (r.) mit den Neuzugängen Kristian Gaško (eigene A-Jugend), Ferhat Alim (SV Schobüll), Fabian Wobig (IF Tönning), Daraz Celik (SV Schobüll), Tarek Yassine (eigene A-Jugend), Jasper Hansen (TSV Hattstedt) und Marcel Cornils (ETSV Weiche Flensburg).


Die Spieler im Einzelnen:

 
Chris Bielinski (1)
Torwart
*13.03.1993
bei der Husumer SV seit 1998
sportliche Highlights:
Meister der Verbandsliga bzw. Aufstieg in die SH-Liga

 

 

Dominik Braun

bei der Husumer SV seit 2014

 

 

Marcel Cornils

bei der Husumer SV seit 2015

 

 

Kristian Gaško

 

 

 
Benjamin Gielow
Sturm
bei der Husumer SV seit 2014
vorher:
SZ Arlewatt,
 

Jasper Hansen

bei der Husumer SV seit 2015

 

 
Christian Herpel
Abwehr, Mittelfeld
*25.06.1983
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Rödemisser SV,
Husumer SV,
SC Norddörfer Sylt,
Husumer SV,
FC Sylt-Haddeby,
ETSV Weiche Flensburg,
Rödemisser SV

 
Daniel Hornburg
Mittelfeld
*15.02.1994
bei der Husumer SV seit 2013
vorher:
SV Dörpum,
TSV Hattstedt,
SG Husum-Rödemis
sportliche Highlights:
C-Junioren-Aufstieg in die Regionalliga,
Futsal-Landesmeister
 
Marc Koschenz
Mittelfeld
bei der Husumer SV seit 2014
 
Henning Lorenzen
zentrales Mittelfeld
(»6er« oder »10er«)
*02.01.1992
bei der Husumer SV seit 2011
vorher:
TSV Rantrum,
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
Aufstieg in die SH-Liga mit den B-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den 1. Herren
 
Manuel Lorenzen
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Momme Reinhold
Torwart
bei der Husumer SV seit 2014

 

 
Luca Sander
Mittelfeld, Sturm
*30.06.1996
bei der Husumer SV seit 2006
vorher:
TSV Hattstedt
sportliche Highlights:
IberCup 2012 Portugal,
3 x KreisPokalSieger,
3. Platz Landesmeisterschaften,
2 x Hallenkreismeister
 
Nils Schröder
 

 

 
David Strüning
 

 

 
Tobias Wetzel
Abwehr (linke Seite)
*10.08.1992
bei der Husumer SV seit 2011
vorher:
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
LandesPokalFinale (»final four«) mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den B-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den A-Junioren,
Aufstieg in die SH-Liga mit den 1. Herren
 
André Witthohn
Abwehr (Innen-, Rechtsverteidigung)
*26.10.1987
bei der Husumer SV seit 2014
vorher:
TSV Garding,
IF Tönning

 

 

Fabian Wobig

bei der Husumer SV seit 2015
Bosse Wullenweber
Abwehr
*13.06.1993
bei der Husumer SV seit 2012
vorher:
Rödemisser SV
sportliche Highlights:
NF-Auswahl gegen den Hamburger SV (2014),
Verbandsligameister 2012/13,
Dana-Cup (Dänemark)
 

Tarek Yassine

bei der Husumer SV seit 2015

 

 

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Physiotherapeut Training (Laufschuhe mitnehmen!) Sportlicher Leiter
Olaf Thede

*07.12.1972

· seit 1. Juli 20124 Trainer bei der Husumer SV, zuvor
· aktiver Spieler beim TSV Büsum, Heider SV und Blau-Weiß Wesselburen
· Jugend-Trainer bei Blau-Weiß Wesselburen und Heider SV
· Herren-Trainer beim Heider SV und TSV Nordhastedt
· sportliche Highlights: Einsätze in der U16-Nationalmannschaft
Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz

 


Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0157 54070678

per E-Mail:othede712@aol.com

Kontakt

per Telefon: ...

per Handy:...

per E-Mail:..

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

Fußball-Obmann Betreuer Betreuer

Arne Strohscheer

*11.06.1969

Karola Laß

*

Ron Petersen

*02.04.1988

· seit 2014 bei der Husumer SV
· als Spieler aktiv beim TSV Rantrum
· ebenfalls beim TSV Rantrum auch schon als Betreuer (?) aktiv

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0172 4633774

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail:

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0171 5232 566

per E-Mail:
23.07.2015 Husumer SV mit großen Zielen sh:z-Nordfriesland Sport
Husumer SV vor der Saison 2015/2016: v.l. hinten: André Witthohn, Christian Herpel, Jasper Hansen, Benjamin Gielow, Manuel Lorenzen, Tarek Yassine; Mitte: Physiotherapeut Bernd Friedrichsen, Fußball-Obmann Arne Strohscheer, Betreuer Boris Callsen, Bosse Wullenweber, Marcel Cornils, Dominik Braun, Luca Sander, Ferhat Alim, Trainer Olaf Thede, Liga-Manager Dieter Schleger; vorn: Tobias Wetzel, Kristian Gasko, Daraz Celik, Momme Reinhold, Chris Bielinski, Marc Koschenz, Daniel Hornburg, Henning Lorenzen. Es fehlen: Maurice Sander, Patrik Slabik, Sebastian Steglich, David Strüning, Fabian Wobig, Betreuer Peter Johannsen, Betreuer Ron Petersen. Foto: hkl
Zugänge: Marcel Cornils (ETSV Weiche), Fabian Wobig (IF Tönning), Jasper Hansen (TSV Hattstedt), Ferhat Alin, Daraz Celik (SV Schobüll), Christian Gasko, Maurice Sander, Tarek Yassine (A-Jugend). Abgänge: Patrick Schaller (TSV Rantrum), Matthias Schmitz (SG Oldenswort/W.), Michael Petersen (Pause), Jonas Cords (Pause).
Tor: Chris Bielinski (22), Momme Reinhold (32). - Abwehr: Kristian Gasko (19), Jasper Hansen (21), André Witthohn (27), Christian Herpel (32), Bosse Wullenweber (22), Manuel Lorenzen (24), Daniel Strüning (27). - Mittelfeld: Dominik Braun (22), Henning Lorenzen (23), Sebastian Steglich (29), Daniel Hornburg (21), Tarek Yassine (19), Tobias Wetzel (22), Fabian Wobig (28), Maurice Sander (19), Ferhat Alim (25), Daraz Celik (30), Roman Jun (21). - Angriff: Marcel Cornils (22), Marc Koschenz (22), Benjamin Gielow (30), Luca Sander (19).
Trainer: Olaf Thede (42), im zweiten Jahr. - Fußball-Obmann: Arne Strohscheer (46). - Betreuer: Ron Petersen (27), Karola Lass (20). - Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen (51). - Sportlicher Leiter: Dieter Schleger (71)

Husum (jös) - Die Husumer Sportvereinigung will es in der Fußball-Verbandsliga wissen. „Wir wollen die Spitze auf jeden Fall angreifen“, sagt Trainer Olaf Thede, der in sein zweites Jahr in der „Grauen Stadt am Meer“ geht. Er betont jedoch, dass es „keinen Druck und Aufstiegspflicht von Vereinsseite gibt“. Um den Titel will die Mannschaft aus eigenem Antrieb mitspielen. „Wir wollen langfristig in die SH-Liga. Wenn wir von Verletzungen verschont bleiben, können wir es schon in dieser Saison schaffen“, hat der 42-jährige großes Vertrauen in sein Team.

Denn nicht nur Leistungsträger wurden gehalten, es gibt auch interessante Neuzugänge. „Wir sind für die Saison breiter aufgestellt und die Neuen machen einen vielversprechenden Eindruck.“, Vor allem die Offensive sollte nach Thedes Meinung nun gefährlicher sein. „Marcel Cornils ist sehr fleißig und unheimlich ehrgeizig. Er bringt sich sehr gut ein“, so der Husumer Trainer über den Rückkehrer, der beim Regionalligisten ETSV Weiche nach großem Verletzungspech nicht mehr den Anschluss schaffte. Doch nicht nur Cornils ist laut Olaf Thede zu beachten. „Mit Tarek Yassine aus der eigenen A-Jugend haben wir einen spielstarken Stürmer. Wenn er auf dem Teppich bleibt, können wir noch einiges von ihm erwarten“, sagt der Husumer Coach. Ebenfalls gute Perspektiven sieht Thede für die A-Jugendlichen Maurice Sander und Christian Gasko ( kam schon in der Verbandsliga zum Einsatz) sowie für Ferhat Alin und Daraz Celik aus Schobüll. Weitere Ergänzung aus dem eigenen Nachwuchs erwartet Thede im nächsten Jahr.

Die Konkurrenz in der Verbandsliga habe sich verändert, meint Thede. „Es gibt diesmal keinen Topfavoriten wie im letzten Jahr den TSB. Es ist mit einem wesentlich offeneren Aufstiegskampf zu rechnen. Dazu gehören der BW Löwenstedt, der TSV Friedrichsberg und auch Schleswig 06. Die haben sich gut verstärkt. Und mit Frisia Lindholm ist trotz einiger Abgänge aufgrund der starken A-Jugendlichen immer zu rechnen“, hat Olaf Thede ein weiteres Quartett im Werben um den Titel in der Verbandsliga Nord-West ausgemacht.

 

18.08.2015 Das Lächeln ist zurück: "Corni" wirbelt wieder sh:z-Nordfriesland Sport
Unwiderstehlicher Antritt: Marcel Cornils hat Gegenspieler Carsten Andresen hinter sich gelassen. Foto: GIT

Husum (Ulrich Schröder) - Drei Tore selbst erzielt, drei vorbereitet – so etwas nennt man einen gelungenen Fußball-Nachmittag. „Am Sonnabend hat’s unglaublich Spaß gemacht. Fast jeder Pass ist angekommen, fast jeder Schuss hat gesessen“, sagt Marcel Cornils mit einem Lächeln im Gesicht. Der 23-Jährige war beim 7:1 der Husumer SV im Derby der Verbandsliga gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm der überragende Mann auf dem Platz. Der Fußballer freut sich über zahlreiche Komplimente und Glückwünsche bei Facebook, reicht sie aber gleich an seine Mitspieler weiter: „Die Kollegen waren super. Was unser Mittelfeld zum Beispiel alles abgeräumt hat...“

„Corni“ wirbelt wieder auf dem Platz. Sechs Mal hat er bislang in fünf Punktspielen für Husum getroffen. Keine Selbstverständlichkeit nach seiner Verletzungsgeschichte. „Links, rechts, links“, zählt er lapidar auf. Zwischen Januar 2014 und Februar 2015 brach sich der Bürokaufmann drei Mal den Mittelfuß. Zwei Mal, jeweils zu Jahresbeginn erwischte es ihn bei Trainingsspielen in Dänemark in der Vorbereitung.

Im Mai 2014 dauerte sein Comeback nach dem ersten Bruch in der zweiten Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg gerade einmal eine Minute. Eingewechselt, einen Gegenspieler unter Druck gesetzt, eine schnelle Richtungsänderung – und es knackte. Kaum war er wieder fit und hatte bei starken Hallenauftritten auf sich aufmerksam gemacht, folgte der dritte Bruch. „Im ersten Moment war ich echt am Boden“, erinnert sich Cornils. Ans Aufhören hat er aber nicht ernsthaft gedacht: „Dazu liebe ich Fußball zu sehr, habe zu viel Spaß, mit den Kollegen zu kicken.“

Also wieder Aufbautraining, wieder Reha, wieder die Hoffnung auf ein Comeback. Nicht mehr beim Regionalligisten in Flensburg, sondern bei seinem Stammverein Husumer SV. „Mir war klar, dass die Belastung bei Weiche nicht weniger wird – und ich wollte mich auf das Berufliche und die Gesundheit konzentrieren“, erklärt Cornils. Also verabschiedete er sich nach dreieinhalb Jahren („Eine Superzeit, wir haben uns alle prima verstanden“) schweren Herzens vom ETSV.

Jetzt ist er zurück in Husum, arbeitet in einem Sporthaus als Teamsport-Berater, fühlt sich wohl – und hat mit seinem neuen alten Club viel vor, traut den Stormstädtern eine gute Rolle zu.

„Ich fühle mich immer besser. Es zwickt kaum noch“, sagt der Fußballer, der nach eigenem Bekunden „bei 80 Prozent“ ist und konditionell noch zulegen muss: „Ich stehe noch zu viel auf dem Platz.“ Die schwere Zeit ist vorbei. Er hat viel Zuspruch erfahren, die Aufmunterung gibt er jetzt an verletzte Mitspieler weiter. Im Spiel gegen Frisia musste Teamkollege Marc Koschenz raus – Diagnose Mittelfußbruch. „Ich habe schon gedacht, ich hätte den Fluch mit nach Husum gebracht“, sagt Cornils und fügt hinzu: „Wann immer er Tipps braucht, bin ich da für ihn.“

 

 

15.01.2016 Nachrichten Khojasteh in der Futsal-Landesauswahl Flensburger Tageblatt

Flensburg/Duisburg (sh:z) - Von heute bis zum Sonntag findet in der Sportschule Duisburg-Wedau der Futsal-Ländervergleich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) statt – und ein Flensburger ist mit von der Partie. Milad Abkenar Khojasteh (23/Foto) vom SH-Ligisten Flensburg 08 steht im zwölf Spieler umfassenden Kader von Auswahltrainer Paul Musiol. Ebenfalls dabei ist der ehemalige Weicher Marcel Cornils (23), Torjäger des Verbandsligisten Husumer SV. Im ersten Spiel am Freitag um 11 Uhr trifft das Musiol-Team auf die Mannschaft des Württembergischen FV, die in den letzten beiden Jahren jeweils zu den besten drei Teams zählte. Die Gegner in den weiteren vier Partien ergeben sich aus den jeweils aktuellen Platzierungen in der Gesamttabelle. Besonderer Anreiz: Der DFB hat die Gründung einer offiziellen deutschen Futsal-Nationalmannschaft beschlossen, die noch in diesem Jahr erste Länderspiele austragen wird und im Januar 2017 die Qualifikation zur Futsal-Europameisterschaft spielen soll. Schneidet die SHFV-Auswahl ähnlich gut ab wie 2014 (Platz drei), wäre zumindest der Traum von einem Einsatz im Nationalteam erlaubt.

 

 

15.01.2016 Nachrichten Cornils spielt beim Futsal-Ländervergleich sh:z-Nordfriesland Sport

Flensburg/Duisburg (sh:z) - Von heute bis zum Sonntag findet in der Sportschule Duisburg-Wedau der Futsal-Ländervergleich des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) statt – und ein Nordfriese ist mit von der Partie. Torjäger Marcel Cornils (23/Foto) vom Verbandsligisten Husumer SV steht im zwölf Spieler umfassenden Kader von Auswahltrainer Paul Musiol. Ebenfalls dabei ist Milad Abkenar Khojasteh vom SH-Ligisten Flensburg 08. Im ersten Spiel am Freitag um 11 Uhr trifft das Musiol-Team auf die Mannschaft des Württembergischen FV, die in den letzten beiden Jahren jeweils zu den besten drei Teams zählte. Die Gegner in den weiteren vier Partien ergeben sich aus den jeweils aktuellen Platzierungen in der Gesamttabelle. Besonderer Anreiz: Der DFB hat die Gründung einer offiziellen deutschen Futsal-Nationalmannschaft beschlossen, die noch in diesem Jahr erste Länderspiele austragen wird und im Januar 2017 die Qualifikation zur Futsal-Europameisterschaft spielen soll. Schneidet die SHFV-Auswahl ähnlich gut ab wie 2014 (Platz drei), wäre zumindest der Traum von einem Einsatz im Nationalteam erlaubt.

 

 

15.01.2016 Futsal Kuklinski nominiert für SHFV-Auswahl Landeszeitung

Osterrönfeld (mey) - Bereits zum dritten Mal folgt der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) der Einladung des DFB und nimmt von morgen bis Sonntag am Futsal-Ländervergleich in Duisburg-Wedau teil. Mit dabei im zwölfköpfigen Aufgebot ist Florian Kuklinski vom Verbandsligisten Osterrönfelder TSV.
Der 23-Jährige zeigte sich „überrascht“, als ihn Auswahltrainer Paul Musiol am Rande der Hallenkreismeisterschaften angesprochen und ihn für den Lehrgang nach Bad Malente eingeladen hatte. In fünf intensiven Praxiseinheiten sowie mehreren Theoriebesprechungen und einem Teambuilding-Workshop versuchte Musiol zum einen den Spielern seine taktische Spielvorstellung näherzubringen, zum anderen aus dem 18-Mann-Kader die richtigen zwölf Spieler für das DFB-Turnier herauszufiltern. „Ich werde als Prellbock vorne drinstehen und die Bälle festmachen“, sagte Kuklinski keck, der mit der SHFV-Auswahl einen Platz „im gesunden Mittelfeld“ anpeilt. Im Vorjahr reichte es für die Nordlichter nur zum 20. Rang. Zum Auftakt geht es heute (11 Uhr) gegen den Württembergischen FV, der in den beiden Vorjahren jeweils zu den besten drei Teams zählte.

Der SHFV-Kader für den Ländervergleich 2016: Emmanuel Amoako (VfR Neumünster), Marcel Cornils (Husumer SV), Enea Dauti (Inter Türkspor Kiel), Marian Draguhn (NTSVStrand 08), Malte Eggers (Eckernförder SV), Milad Abkenar Khojasteh (Flensburg 08), Florian Kuklinski (Osterrönfelder SV), Lukas Michalewicz (TSV Kronshagen), Jeremy Osaro (Inter Türkspor Kiel), Jannis Sändker (SVE Comet Kiel/PTSK Futsal), Alexander Schlimm (TSVKronshagen/PTSK Futsal), Andy Watzlawczyk (TSV Altenholz/PTSK Futsal).

 

 

14.01.2016 Olaf Thede hört im Sommer in Husum auf Flensburger Tageblatt
Olaf Thede möchte mehr Zeit für die Familie haben. Foto: git

Husum (jös) - Die Husumer Sportvereinigung „überwintert“ als Tabellenführer in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Mit 42 Punkten und 59:19 Toren liegt die Mannschaft aus der „Grauen Stadt am Meer“ ganz oben. Das sorgt für große Zufriedenheit bei Trainer Olaf Thede. „Vor allem die makellose Heimbilanz ist sehr erfreulich“, so Thede über das Optimum von neun Siegen in neun Partien im Friesenstadion.

Doch nach der Saison ist für Olaf Thede Schluss. Der Trainer wird den Club zum Saisonende verlassen. „Ich werde aus privaten Gründen aufhören, möchte mehr Zeit für mich, meine vier Kinder und meine Freundin haben. Zudem arbeite ich im Schichtdienst“, nennt der 43-Jährige seine Beweggründe, den Trainerjob erst einmal an den Nagel zu hängen. Doch bis zum Ende der Serie will er mit der Husumer SV den Platz an der Sonne in der Verbandsliga Nord-West verteidigen. Der Coach möchte sich mit der Meisterschaft und dem SH-Liga-Aufstieg verabschieden.

Thede war 2014 zu den Stormstädtern gekommen, hatte zuvor die U 19 (2004 bis 2009) und die Männermannschaft des Heider SV sowie den TSV Nordhastedt betreut. Die Trainer-Karriere hatte als Jugendtrainer in Wesselburen begonnen.

 

 

14.01.2016 Husumer SV: Thede geht zum Saisonende Schlei Bote

Husum (jös) - Die Husumer Sportvereinigung „überwintert“ als Tabellenführer in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Mit 42 Punkten und 59:19 Toren liegt die Mannschaft aus der „Grauen Stadt am Meer“ ganz oben. Das sorgt für große Zufriedenheit bei Trainer Olaf Thede. „Vor allem die makellose Heimbilanz ist sehr erfreulich“, so Thede über das Optimum von neun Siegen in neun Partien im Friesenstadion. Doch nach der Saison ist für Olaf Thede Schluss. Der Trainer wird den Club zum Saisonende verlassen. „Ich werde aus privaten Gründen aufhören, möchte mehr Zeit für mich, meine vier Kinder und meine Freundin haben. Zudem arbeite ich im Schichtdienst“, nennt der 43-Jährige seine Beweggründe, den Trainerjob erst einmal an den Nagel zu hängen. Doch bis zum Ende der Serie will er mit der Husumer SV den Platz an der Sonne in der Verbandsliga Nord-West verteidigen. Der Coach möchte sich mit der Meisterschaft und dem SH-Liga-Aufstieg verabschieden.

13.01.2016 Abschied mit SH-Liga-Aufstieg? sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga: Trainer Olaf Thede wird zum Saisonende die Husumer SV verlassen, um mehr Zeit für seine Familie zu haben
In bestechender Form: Marcel Cornils (re.) führt mit 23 Treffern die Torjägerliste der Verbandsliga Nord-West an. Foto: Archiv

Husum (jös) - Die Husumer Sport Vereinigung „überwintert“ als Tabellenführer in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Mit 42 Punkten und 59:19 Toren grüßen die Mannen aus der „grauen Stadt am Meer“ von ganz oben. Das sorgt für große Zufriedenheit bei Trainer Olaf Thede. „Vor allem die makellose Heimbilanz ist sehr erfreulich. Denn nachdem wir in der Vorsaison auf dem B-Platz spielen mussten, da der A-Platz gesperrt war, haben wir auf dem neu und sehr gut hergerichteten Rasen wieder richtige Heimspiele“, so Thede über das Optimum von neun Siegen in neun Partien im Friesenstadion.

Insgesamt 13 Siege in 17 Spielen haben für Selbstvertrauen in den Reihen der Husumergesorgt, die nur einmal, mit 1:3 bei Schleswig 06 am Tag der deutschen Einheit, den Platz als Verlierer verlassen mussten. „Wir sind im Gegensatz zur Vorsaison viel gefährlicher im Angriff. Da haben wir in 34 Spielen 56 Tore erzielt. Diese Zahl hatten wir in dieser Spielzeit bereits nach 16 Spielen erreicht“, sagt Coach Thede, der sich vor allem über die Treffsicherheit von Stürmer Marcel Cornils freut. Der Rückkehrer vom Regionalligisten ETSVWeiche Flensburg steht mit 23 Treffern an der Spitze der Torjägerliste. „Zwar war von Corni einiges zu erwarten, aber nicht, dass es gleich so gut läuft“, gibt Olaf Thede zu. Auch die Entwicklung der gesamten Mannschaft hat ihn ein wenig überrascht. „Wir spielen in dieser Saison einen schnellen Fußball. Dabei haben wir zu einer großen Konstanz gefunden und können vor allem in der zweiten Halbzeit immer wieder zulegen“, sagt der Trainer und hebt zwei Protagonisten des Husumer Tempofußballs besonders hervor: „Daniel Wobig und Tarek Yassine sind bei uns nicht mehr wegzudenken.“ Yassine kommt wie Hendrik Fleige, der auch schon einige Spielanteile bekommen hat, aus der eigenen A-Jugend. Diesen Weg, Spieler aus den eigenen Reihen in die Ligamannschaft einzubauen, wollen die Husumerauch in Zukunft fortsetzen.

Allerdings ohne Olaf Thede. Der Trainer wird den Club zum Saisonende verlassen. „Ich werde aus privaten Gründen aufhören, möchte mehr Zeit für mich, meine vier Kinder und meine Freundin haben. Zudem arbeite ich im Schichtdienst“, nennt der 43-Jährige seine Beweggründe, den Trainerjob erst einmal an den Nagel zu hängen. Doch bis zum Ende der Serie will er mit der Husumer SV den Platz an der Sonne in der Verbandsliga Nord-West verteidigen. „Hier im Verein ziehen alle an einem Strang. Ich freue mich mit meiner Mannschaft auf die nächsten fünf Monate. Wir werden alles versuchen, um ganz oben zu bleiben. Das ist ein machbares Ziel“, sagt Thede.

In der heißen Phase der Saison muss er dabei allerdings auf Daraz Celik und Sebastian Steglich verzichten, die wegen Studium und Beruf nicht mehr zur Verfügung stehen. Dennoch möchte sich der Coach mit der Meisterschaft und dem SH-Liga-Aufstieg aus Husum verabschieden. Den Feinschliff für die Rückserie will sich sein Team in einigen Testspielen holen. Fest sind bisher drei Partien. Am Donnerstag, 4. Februar (Uhrzeit noch offen), geht es zum SH-Ligisten Flensburg 08. Zwei Tage später, Sonnabend (6. Februar, 14 Uhr) erwartet man im Friesenstadion mit dem TSV Kropp ebenfalls ein SH-Liga Team. Und am Sonnabend (13. Februar, 14 Uhr), testen die Husumer beim nordfriesischen Kreisligisten SG Eiderstedt.
19.01.2016 "Sind am ,Greenhorn-Dasein' gescheitert" Holsteinischer Courier
Kapitän Emmanuel Amoako und der SHFV landen beim Futsal-Länderpokal nur auf Platz 20
Mit dem SHFV beim Länderturnier nur auf Platz 20: Emmanuel Amoako (VfR II). Foto: Schmuck

Duisburg (sas/hlu) - Die gute Vorbereitung trug keine Früchte. Die von Paul Musiol trainierte Futsal-Landesauswahl des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) kehrte nach drei intensiven Tagen mit einem enttäuschenden 20. Platz im Gepäck aus Duisburg-Wedau zurück. Die Musiol-Equipe, die sich in Bad Malente in fünf Praxiseinheiten und mehreren Theoriebesprechungen professionell auf das Landesauswahlturnier vorbereitet hatte, holte aus fünf Partien lediglich einen Sieg: Ein 8:1 gegen Sachsen-Anhalt, das auch im Endklassement hinter den Schleswig-Holsteinern platziert war. Turniersieger in Duisburg wurde Sachsen.

Der einzige Neumünsteraner im SHFV-Dress war Emmanuel Amoako. Der Allrounder vom Kreisliga-Spitzenreiter VfR II kam in drei Partien als Torwart zum Einsatz und fungierte überdies als Kapitän der „Nordlichter“. Er bilanzierte: „Unser Abschneiden ist nicht mit der Leistungsfähigkeit gleichzusetzen, zumal wir in vier von fünf Spielen geführt haben. Wir hätten durchaus um die Plätze 5 bis 9 mitmischen können. Jedoch war zu erkennen, dass andere Verbände deutlich weiter in der Futsal-Entwicklung sind als wir. Dort gibt es bereits richtige Ligen oder halt eine Landesauswahl, welche nicht nur kurzfristig zusammengerufen wird. Vielleicht sind wir am Ende an unserem ,Greenhorn-Dasein’ gescheitert, wobei unser Trainer Paul Musiol einen Topjob macht. Das Thema ,Futsal’ muss seitens des SHFV generell einfach viel stärker angegangen werden.“

SHFV-Futsal-Landesauswahl: Emmanuel Amoako (VfR Neumünster), Marian Draguhn (Strand 08) – Marcel Cornils (Husumer SV), Enea Dauti (Inter Türkspor Kiel), Malte Eggers (Eckernförder SV), Milad Abkenar Khojasteh (Flensburg 08), Florian Kuklinski (Osterrönfelder SV), Lukas Michalewicz (TSV Kronshagen), Jeremy Osaro (Inter Türkspor Kiel), Jannis Sändker (SVE Comet Kiel/PTSK), Alexander Schlimm (TSV Kronshagen/PTSK), Andy Watzlawczyk (TSV Altenholz/PTSK).
SHFV-Ergebnisse: Württemberg 1:2, Südwest 1:3, Saarland 3:7, Hessen 4:5, Sachsen-Anhalt 8:1.

09.03.2016 Dennis Witt ab Sommer Trainer der Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport

Husum (hwk) - Die Husumer SV ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer Olaf Thede fündig geworden. Im Sommer wird Dennis Witt den derzeitigen Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West übernehmen.

Der neue Mann auf der Kommandobrücke ist in der Trainer-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt, hat bisher überwiegend Jugendteams trainiert und ist mit 24 Jahren jünger als einige seiner neuen Spieler. Die Husumer Vereinsführung sieht das jedoch nicht als Wagnis, sondern als Chance für die Zukunft. „Wir haben uns bewusst für Dennis Witt entschieden. Wir wollen mit ihm neue Wege gehen, junge Spieler aus den eigenen Reihen in die Liga bringen“, sagt der Sportliche Leiter Dieter Schleger. Darauf sollen die Konzepte und Strukturen im Verein unter Mitwirkung des neuen Trainers zugeschnitten werden. Zudem sei Witt, so Schleger, durch seine langjährige Tätigkeit beim Tönninger SV und der SG Eiderstedt, bei der er augenblicklich die Reserve in der Kreisklasse B coacht, gut vernetzt. „Und ich mag ihn als Typ und als Mensch“, betont der Sportliche Leiter.

„Ich muss gestehen, dass ich schon ein bisschen überrascht war, als die Husumer SV mich ansprach“, sagt Dennis Witt. „Das Gespräch war recht kurz, wir sind uns schnell einig geworden.“ Für Witt ist der Wechsel nach Husum, wo der Physiotherapeut jetzt auch wohnt, der zweite Schritt in seiner Trainerlaufbahn, nachdem er zuvor überwiegend im Jugendbereich tätig war. Schon mit 13 Jahren hatte er seinen ersten Trainerposten in Tönning angetreten, obwohl er selbst spielte. Doch schon mit 19 Jahren war seine aktive Laufbahn, die ihn vom Tönninger SV in der B-Jugend zum damaligen Regionalligisten Schleswig 06 und anschließend zu TuRa Meldorf (ebenfalls Regionalliga) geführt hatte, nach zwei Kreuzbandrissen innerhalb eines Jahres beendet. „Ich startete zwar noch einen Versuch bei den Herren der SG Eiderstedt, aber das Knie streikte immer wieder“, so Witt. Seither ist er nur noch als Trainer aktiv und freut sich auf seine neue Aufgabe in Husum: „Zum einen ist das für mich eine große Ehre, zum anderen adelt es meine bisherige Arbeit, die ich bei einem kleinen Verein geleistet habe.“ An Selbstbewusstsein mangelt es Witt nicht, und auch Autoritätsprobleme aufgrund seines Alters mit den zum Teil erfahrenen Husumer Spielern befürchtet er nicht. „Ich muss mir zwar erst ein Standing aufbauen, aber die Rückmeldungen aus den Einzelgesprächen, die derzeit mit den Spielern laufen, waren allesamt positiv“, sagt der designierte HSV-Coach.
10.03.2016 Ballgeflüster: Dennis Witt wird Trainer in Husum Schlei Bote

Husum (hwk) - NEULING: Die Husumer SV ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer Olaf Thede fündig geworden. Im Sommer wird Dennis Witt (Foto) den derzeitigen Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West übernehmen. Der neue Mann auf der Kommandobrücke ist in der Trainer-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt, hat bisher überwiegend Jugendteams trainiert und ist mit 24 Jahren jünger als einige seiner neuen Spieler. Die Husumer Vereinsführung sieht das jedoch nicht als Wagnis, sondern als Chance für die Zukunft. „Wir haben uns bewusst für Dennis Witt entschieden. Wir wollen mit ihm neue Wege gehen, junge Spieler aus den eigenen Reihen in die Liga bringen“, sagt der Sportliche Leiter Dieter Schleger. Zudem sei Witt, so Schleger, durch seine langjährige Tätigkeit beim Tönninger SV und der SG Eiderstedt, bei der er augenblicklich die Reserve in der Kreisklasse B coacht, gut vernetzt. „Und ich mag ihn als Typ und als Mensch“, betont der Sportliche Leiter.

„Ich muss gestehen, dass ich schon ein bisschen überrascht war, als die Husumer SV mich ansprach“, sagt Dennis Witt. Für Witt ist der Wechsel nach Husum, wo der Physiotherapeut inzwischen auch wohnt, der zweite Schritt in seiner Trainerlaufbahn. Schon mit 19 Jahren war seine aktive Laufbahn, die ihn vom Tönninger SV in der B-Jugend zum damaligen Regionalligisten Schleswig 06 und anschließend zu TuRa Meldorf (ebenfalls Regionalliga) geführt hatte, nach zwei Kreuzbandrissen beendet. „Ich startete zwar noch einen Versuch bei den Herren der SG Eiderstedt, aber das Knie streikte immer wieder“, so Witt. Seither ist er nur noch als Trainer aktiv und freut sich auf seine neue Aufgabe in Husum: „Zum einen ist das für mich eine große Ehre, zum anderen adelt es meine bisherige Arbeit, die ich bei einem kleinen Verein geleistet habe.“

10.03.2016 Ballgeflüster: Dennis Witt wird Trainer in Husum Flensburger Tageblatt

Husum (hwk) - NEULING: Die Husumer SV ist auf der Suche nach einem Nachfolger für den zum Saisonende scheidenden Trainer Olaf Thede fündig geworden. Im Sommer wird Dennis Witt (Foto) den derzeitigen Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West übernehmen. Der neue Mann auf der Kommandobrücke ist in der Trainer-Szene noch ein unbeschriebenes Blatt, hat bisher überwiegend Jugendteams trainiert und ist mit 24 Jahren jünger als einige seiner neuen Spieler. Die Husumer Vereinsführung sieht das jedoch nicht als Wagnis, sondern als Chance für die Zukunft. „Wir haben uns bewusst für Dennis Witt entschieden. Wir wollen mit ihm neue Wege gehen, junge Spieler aus den eigenen Reihen in die Liga bringen“, sagt der Sportliche Leiter Dieter Schleger. Zudem sei Witt, so Schleger, durch seine langjährige Tätigkeit beim Tönninger SV und der SG Eiderstedt, bei der er augenblicklich die Reserve in der Kreisklasse B coacht, gut vernetzt. „Ich muss gestehen, dass ich schon ein bisschen überrascht war, als die Husumer SV mich ansprach“, sagt Dennis Witt. Für Witt ist der Wechsel nach Husum, wo der Physiotherapeut auch wohnt, der zweite Schritt in seiner Trainerlaufbahn. Schon mit 19 Jahren war seine aktive Laufbahn, die ihn vom Tönninger SVin der B-Jugend zum damaligen Regionalligisten Schleswig 06 und anschließend zu TuRa Meldorf (ebenfalls Regionalliga) geführt hatte, nach zwei Kreuzbandrissen beendet.

Spielplan 2015/16 - Verbands-Liga Nord Schleswig-Holstein · Staffelleiter: Klaus Schneider (Vorsitzender SHFV-Herrenspielausschuss) · Tel.: 0451 / 8070399 · Fax: 0451 / 8130871 · Mobil: 0170 / 3012592 · eMail: klaus.schneider@shfv-kiel.evpost.de
Test 02.07.15 Husumer SV Heider SV 1:3
02.07.2015 Husumer SV - Heider SV 3 : 1 (0:2)
Heides Chris Marco Hoffmann (re.) ist einen Schritt schneller als Husums Kapitän Christian Herpel. Foto: Saemann

Heider SV Sieger im Westküsten-Duell
SH-Ligist aus Dithmarschen gewinnt Test bei der Husumer SV 3:1

HUSUM | Ein kurzweiliges und gutklassiges Testspiel lieferten sich der Husumer SV und Heider SV im Westküstenduell. Der SH-Ligist aus Dithmarschen gewann 3:1 (2:0) beim nordfriesischen Verbandsligisten.

Heide erwischte vor etwa 60 Zuschauern den besseren Start. Oliver Schmeling nutzte nach elf Minuten einen Torwartfehler zur Gäste-Führung. Kevin Merk hatte Pech mit einem Lattenschuss, in der 44. Minute gelang Tobias Hass das 0:2. Er tanzte zwei Husumer Abwehrspieler aus und traf zum 0:2.

Gute Idee vom Schiedsrichter: Jeweils zur Mitte der Halbzeiten wurden gut dreiminütige Trinkpausen eingelegt. In der zweiten Halbzeit gab dann die Husumer SV Vollgas und setzte die Gäste vor allem in der Anfangsphase stark unter Druck. Die logische Folge war der frühe Anschlusstreffer (52.) von Tobias Wetzel, der einen Latten-Abpraller einköpfte. Und das Team von Trainer Olaf Thede wollte nachlegen und hatte sehr viel Ballbesitz. Doch eine hundertprozentige Torchance hatten die Gastgeber nicht, da die Gästedefensive in letzter Sekunde immer ein Bein dazwischen bekam.

Auf der Gegenseite köpfte Denis Dethlefsen nach einer Ecke am Tor vorbei. Nach der erneuten Getränke-Unterbrechung bekam der Heider SV dann auch wieder Zugriff auf die Partie, die danach ausgeglichen verlief und die das Team des Trainergespanns Sönke Beiroth/Mamadou Sabaly nach 73 Minuten für sich entschied. Nach einem öffnenden Pass von Mark Lafrentz setzte sich Alex Hardock in halbrechter Position durch und schoss zum 1:3-Endstand überlegt ins lange Eck.

Olaf Thede war dennoch angetan: »Dafür, dass wir erst seit drei Tagen in der Vorbereitung sind, war es ein gutes Spiel von uns.« Sein Gegenüber Sönke Beiroth war ebenfalls zufrieden. »Das war ein guter Auftritt und insgesamt ein verdienter Sieg.«


Husumer SV:

Chris Bielinski · Kristian Gaško · Bosse Wullenweber (Henning Lorenzen · Tarek Yassine) · André Witthohn · Luca Sander (Dominik Braun) · Sebastian Steglich · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen

Heider SV:

Simon Schmeling · David Quade · Viktor Hardock · Denis Dethlefsen · Yannic-Lucas Peters · Oliver Schmeling (Alex Hardock) · Tobias Hass · Kevin Merk (Maurice Schwaebe) · Bastian Sticken · Thilo Brors · Simon Orthbandt (Chris Marco Hoffmann)

Zuschauer: 60
Schiedsrichter: Julian Hendrik Ahrend (Husum), Thomas Knaup, Arnold Jensen
Tore: 0:1 Oliver Schmeling (12.) · 0:2 Tobias Hass (29.) · 1:2 Tobias Wetzel (52.) · 1:3 Alex Hardock (73.)
  FuPa 4. Juli 2015 / jös

Husumer SV testet gegen den Heider SV

Husum (sh:z) - Es hat schon Tradition, dass die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV ihr erstes Testspiel in der Vorbereitung gegen den Nachbarn Heider SV bestreiten. So auch in diesem Jahr – am Donnerstag um 19 Uhr ist Anstoß im Friesenstadion. Die Nordfriesen begannen gestern mit dem Training, die Dithmarscher sind schon etwas länger dabei. Am vergangenen Sonntag verlor der SH-Ligist knapp mit 2:3 gegen den Regionalligisten ETSV Weiche. Nächster "Hochkaräter" für Husum ist SH-Ligist Flensburg 08, der am Mittwoch, 8. Juli, um 19 Uhr in die Stormstadt kommt.
01.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 08.07.15 Husumer SV Flensburg 08 0:3
09.07.2015 Husumer SV - Flensburg 08 0 : 3 (0:0)
Husums Tarek Yassine (vorn) und Dawid Kroll kämpfen um den Ball. Foto: jös

Husum unterliegt Flensburg 08
Erfolgreicher Test endet mit 3:0 für den SH-Ligisten

HUSUM | Die Trainer waren zufrieden. »Das war ein richtig guter Test«, freute sich Torsten Böker, Trainer der SH-Liga-Fußballer von Flensburg 08 über das 3:0 beim Verbandsligisten Husumer SV.
»Zur zweiten Halbzeit habe ich viel gewechselt, so war es klar, dass es einen kleinen Bruch geben würde. Aber wir haben auch heute gute Ansätze gezeigt«, bemerkte sein Husumer Kollege Olaf Thede.

Die Treffer für die im zweiten Durchgang gefällig aufspielenden Fördestädter fielen in der Schlussviertelstunde. Bis zur 78. Minute zeigten die Nordfriesen, wie schon gegen den Heider SV, gute Ansätze. Tarek Yassine (30. Minute) traf den Pfosten des 08-Tores.

Zur zweiten Halbzeit wechselten beide Teams, wobei die Husumer SV mehrere neue Spieler brachte. Da 08 nur punktuelle Veränderungen vornahm, riss die Mannschaft von Torsten Böker das Geschehen mit zunehmender Spieldauer an sich.

Nachdem Fleming Barth (55.) und Kiesbye noch geblockt werden konnten (57.), schoss Nicholas Holtze einen Abpraller drüber (63.). In der 70. Minute wollten Kiesbye und Holtze den Ball dann förmlich »reintragen«.

Acht Minuten später fiel das 0:1, als Nils Sörensen bei einem Abpraller zur Stelle war und zur Flensburger Führung einschoss. Sechs Minuten später erhöhte Kiesbye nach feinem Barth-Zuspiel mit einem Flachschuss ins lange Eck auf 0:2. Den dritten Treffer steuerte Holtze mit direkt verwandeltem Freistoß bei. »Der geht unten rechts rein«, prophezeite Husums Ligamanager Dieter Schleger - und behielt Recht.


Husumer SV:

Chris Bielinski · André Witthohn (Jasper Hansen) · Marcel Cornils · Henning Lorenzen (Fabian Wobig) · Sebastian Steglich · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Tarek Yassine · Marc Koschenz (Kristian Gaško) · Manuel Lorenzen

Flensburg 08

Dennis Emken · Pascal Honnens · Gianluca Siefert · Mathies Jury · Sebastian Kiesbye · Ihab Hathat (Marcel Hill) · Fleming Barth · Mads Handke · Dawid Kroll · Thomas Carstensen · Marco Nagel

Schiedsrichter: Julian Hendrik Ahrend (Husum), Thomas Knaup, Arnold Jensen
Tore:

0:1 Nils Sörensen (78.) · 0:2 Sebastian Kiesbye (83.) · Nicholas Holtze (89.)

  FuPa vom 10. Juli 2015 / jös
Nachrichten

Husumer SV testet heute gegen Flensburg 08

Husums Kapitän Christian Herpel (li.) kommt zu spät gegen Chris Hoffmann. Foto: jös
Husum (jös) - Traditions-Duell im Friesenstadion: Heute (19 Uhr) erwarten die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV den Rivalen Flensburg 08 (SH-Liga) zum Testspiel. 08 muss bereits am Sonnabend zum ersten Pflichtspiel (im Landespokal gegen den VfR Neumünster) ran, die Mannschaft von Trainer Olaf Thede hat noch acht Tage länger Zeit – in der ersten Runde des Kreispokals geht’s am Sonntag, 19. Juli, um 15 Uhr zum Nachbarn SV Schobüll. Ihr erstes Vorbereitungsspiel verloren die Stormstädter 1:3 (0:2). Oliver Schmeling nutzte nach elf Minuten einen Torwartfehler zur Gäste-Führung. Kevin Merk hatte Pech mit einem Lattenschuss, in der 44. Minute gelang Tobias Hass das 0:2. Er tanzte zwei HusumerAbwehrspieler aus und traf zum 0:2. In der zweiten Halbzeit gab dann die Husumer SVVollgas und setzte die Gäste vor allem in der Anfangsphase stark unter Druck. Die Folge war der Anschlusstreffer (52.) von Tobias Wetzel, der einen Latten-Abpraller einköpfte. In der 73. Minute setzte sich Alex Hardock nach einem öffnenden Pass von Mark Lafrentz in halbrechter Position durch und schoss zum 1:3-Endstand überlegt ins lange Eck ein. Olaf Thede war dennoch angetan: “Dafür, dass wir erst seit weingen Tagen in der Vorbereitung sind, war es ein gutes Spiel von uns.“ Sein Heider Trainerkollege Sönke Beiroth war ebenfalls zufrieden. „Das war ein guter Auftritt und insgesamt ein verdienter Sieg.“
08.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 11.07.15 Erima-Cup in Breklum   1. Platz
Turnier in Breklum --   --- 1. Platz
Husumer SV - Flottenkommando 5 : 0
Rödemisser SV - Husumer SV 1 : 1
Husumer SV - TSV Linden 7 : 0
SV Germania Breklum 2 - Husumer SV 0 : 2
Husumer SV - SV Dörpum 1 : 0
Husumer SV - SG Oldenswort / Witzwort 3 : 0

Erima-Cup mit zehn Teams in Breklum

Husum (sh:z) - Das Sporthaus Husum veranstaltet am Sonnabend (Beginn 10 Uhr) im Sportpark Breklum ein Vorbereitungsturnier mit zehn Mannschaften. Gespielt wird parallel auf Rasen- und Kunstrasenplatz, eine Partie dauert 30 Minuten. Die letzten Gruppenspiele werden um 15.15 Uhr angepfiffen, es folgen Halbfinals, Spiel um Platz drei und das Endspiel. Der Gewinner darf sich über einen kompletten Trikotsatz freuen, der Zweit- und Drittplatzierte erhalten jeweils zehn Trainingsbälle. Vier Unparteiische stehen bereit.

Gruppe A: Husumer SV, TSV Linden, Flottenkommando Glücksburg, Rödemisser SV, SVGermania Breklum B.

Gruppe B: TSV Drelsdorf/A/B, TSV Hattstedt, SV Dörpum, SV Germania Breklum A und SG Oldenswort-Witzwort.
10.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 16.07.15 Vereinseigenes Turnier    
Turnier Husumer 1., 2. Herren & A-Jugend -
A 1 - 1. Herren 1 : 1
2. Herren - A 1 3 : 0
1. Herren - 2. Herren 2 : 1
Test 18.07.15 Husumer SV SG Oldenswort / Witzwort 3:0
es liegt kein Spielbericht vor
KP 19.07.15 SV Schobüll Husumer SV 0:5

Fußball-Kreispokal

Favoriten ziehen in die 2. Runde ein

Kreispokal: Die Stedesander Niels Dohrn und Finn-Olaf Christiansen kämpfen gegen Kim Konopka von der SG Langenhorn-Enge um den Ball (v.r.). Foto: dew

Husum (sh:z) - In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals blieben Überraschungen weitgehend aus. Die Favoriten feierten mehr oder weniger sichere Erfolge. So hatte Verbandsligist SG Langenhorn-Enge den Auswärtssieg beim Kreisliga-Absteiger TSV Stedesand durch Tore von Andre Friedrichsen (2./44.) und Alexander Otto (28./37.) schnell in trockenen Tüchern. Auch Frisia 03 Risum-Lindholm ließ beim 8:1 bei Germania Breklum nicht anbrennen. Dabei trafen Jannick Bahnsen und Jannik Drews jeweils drei Mal. Auch Verbandsliga-Aufsteiger Bredstedter TSV war im ersten Pflichtspiel der neuen Saison mit 2:0 beim Rödemisser SV(Torschützen Hauke Mohr und Lars Paulsen) erfolgreich und misst sich nun mit Risum-Lindholm. Eine packende Partie lieferten sich auf Föhr der FSV Wyk und der MTV Schwabstedt. In der Nachspielzeit rettete Norman Uederleer die Gäste mit seinem Treffer zum 3:3 in die Verlängerung, die torlos blieb, so dass ein Elfmeterschießen entscheiden musste. Dabei erwiesen sich die Insulaner als treffsicherer und siegten am ende 8:6. Gestern abend spielten noch SC Norddörfer und BW Löwenstedt (Bei Redaktionsschluss nicht beendet). Am Donnerstag (19 Uhr) bestreiten SV Dörpum und TSV Rantrum die letzte Partie der ersten Runde. Bereits am Mittwoch (19 Uhr) startet mit dem Spiel TSV Drelsdorf – IF Tönning die 2. Kreispokalrunde.

Kreispokal, 1. Runde:
TSV Amrum – TSV Viöl 6:2Rödemisser SV – Bredstedter TSV 0:2TSV Stedesand – SG Langenhorn-Enge 1:5SG Eiderstedt – SG Ladelund-Achtrup-Leck 2:3Germania Breklum– Frisia 03 Risum-Lindh. 1:8Team Sylt – SG Wiedingh.-Emmelsbüll 1:2St. Peter-Ording – Oldenswort-Witzwort 1:6TSV Hattstedt – TSV Süderlügum 0:1Goldebek – Friedrichstadt-Seeth-Drage 2:1SV Schobüll – Husumer SV 0:5TSV RW Niebüll – SZ Arlewatt 0:1FSV Wyk – MTV Schwabstedt 8:6 n.EKreispokal, 2. Runde: TSV Drelsdorf – IF Tönning, TSV Amrum – SG Oldenswort-Witzwort, SZ Arlewatt – SG Langenhorn/Enge, Bredstedter TSV – Frisia 03 Risum-Lindholm, TSV Süderlügum – Husumer SV, FSV Wyk – SC Norddörfer/BW Löwenstedt, TSV Goldebek – SG Wiedingh.-Emmelsbüll, SG LAL – SV Dörpum/TSV Rantrum.
Kreis-Cup, 1. Runde:
Bredstedter TSV II – Husumer SV II 0:2TSV Goldebek II – SV BW Löwenstedt II 0:3IF Tönning II – SG Langenhorn/Enge IV 2:3Wiedingh.-Emmelsb. II – TSV Drelsdorf II 4:3 n.V.Team Sylt II – SV Germania Breklum II 2:3 n.V.Frisia 03 Risum-L. III – Langenhorn/Enge II 3:4TSVStedesand II – SZ Arlewatt II 1:4SV BW Löwenstedt III – SG Eiderstedt II 0:1Team Sylt III – TSV Rantrum II 0:19Langenhorn/Enge III – RW Niebüll II 1:9
21.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 24.07.15 Husumer SV Neuenkirchener SC 8:0
24.07.2015 Husumer SV - Neuenkirchener SC 8 : 0 (3:0)

Souveräner 8:0-Sieg der Husumer SV
Neuenkirchener SC wird im Test überrollt

HUSUM | Einen in dieser Höhe verdienten 8:0-Sieg feierte die Husumer SV im Testspiel gegen den Neuenkirchener SC. Die Stormstädter nahmen von Anfang an das Heft in die Hand, ließen Ball und Gegner gut laufen. Die klassentieferen Gäste aus der Kreisliga West standen sehr tief und warteten gelegentlich auf Konter. Es dauerte aber bis Mitte der ersten Halbzeit, bis der längst überfällige Führungstreffer der Husumer SV nach einem Eckball durch Jasper Hansen fiel. Für die weiteren Treffer vor der Pause waren mit zwei schönen Fernschüssen Henning Lorenzen und Bosse Wullenweber verantwortlich.

Nach der Pause kamen dann die Auftritte von Youngster Hendrick Fleige (drei Treffer) sowie Tarek Yassine (2). Zudem traf Fleige noch zweimal mal das Gebälk des Tores. Insgesamt war es ein auch in dieser Höhe verdienter Sieg der Nordfriesen.


Schiedsrichter: Pascal Nix, Dominik Hassanzadeh, Marvin Lukas Holm
Tore: 1:0 Hansen (22.) · 2:0 Lorenzen (26.) · 3:0 Wullenweber (30.) · 4:0 Feige (48.) · 5:0 Yassine (52.) · 6:0 Feige (57.) · 7:0 Yassine (81.) · 8:0 Feige (83.).
  FuPa / Husumer Nachrichten 26./27. Juli 2015 / shz
KP-AF 26.07.15 TSV Süderlügum Husumer SV 1:2
26.07.2015 TSV Süderlügum - Husumer SV 1 : 2 (0:0)

KreisPokal - Achtelfinale
Tore nur in Spielhälfte zwei

SÜDERLÜGUM | Süderlügum hatte die erste Chance, Husum danach aber deutlich mehr. Zunächst scheiterten aber alle Versuche der Gäste am überragenden Christian Block im Tor. Kurz nach der Pause traf André Witthohn zum 0:1 (47.), und Henning Lorenzen erhöhte auf 0:2 (60.). Danach machte Süderlügum auf. Linus Niebell traf mit einem Traumtor aus über 25 Meter volley in den Winkel zum 1:2 (87.), scheiterte in der Nachspielzeit (93.) aber am Husumer Keeper. »Das war ein gutes Spiel von uns«, konnte Sven Johannsen mit dieser knappen Niederlage gut leben.


TSV Süderlügum:

Christian Block · Mathew Scott Schwabe · Niels Petersen · Torben Bartsch · Linus-Miglo Niebel · Florian Burger · Gerwin Glewe · Markus Zemke (79. Mike Nielsen) · Christopher Kuhr (46. Kevin Boysen) · Max Heldt

Husumer SV:

Momme Reinhold · David Strüning (90. Dominik Braun) · André Witthohn · Henning Lorenzen · Luca Sander · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel · Tarek Yassine · Daraz Celik (46. Sebastian Lühr) · Daniel Hornburg · Manuel Lorenzen

Schiedsrichter: Lorenz-Peter Henningsen, Arne Rahn, Lukas Bahnsen
Tore:

0:1 André Witthohn (47.) · 0:2 Henning Lorenzen (59.) · 1:2 Linus-Miglo Niebel (84.)

  Husumer Nachrichten / FuPa vom 28. Juli 2015 / jös

Kreispokal: Dämpfer für Bredstedt – Amrum überrascht

Die Vorentscheidung in Bredstedt: Der Risumer Jannik Drews (l.) ließ beim Treffer zum 3:0 dem BTSV-Torhüter Max Nehren und Steffen Mohn keine Awehrchance. Foto: Pustal
Husum (pu/jw) - Auch in der zweiten Runde des Fußball-Kreispokals lief fast alles erwartungsgemäß für die klassenhöheren Mannschaften. Verbandsliga-Aufsteiger Bredstedter TSV bekam schon mal einen Vorgeschmack auf die rauere Luft in der neuen Spielklasse: Das Pokalspiel gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm ging mit 0:5 verloren. BW Löwenstedt gewann mit 5:1 beim FSVWyk, während die Husumer SV mit Mühe beim TSV Süderlügum die Verlängerung vermied und mit 2:1 gewann. Verbandsliga-Absteiger SG Ladelund-Achtrup-Leck setzte sich mit 4:3 gegen den SV Dörpum durch. Bereits am Dienstag hatte IF Tönning mit 3:0 in Drelsdorf gewonnen, und der TSV Goldebek am Freitag gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll mit 2:0 die Oberhand behalten. Der letzte Teilnehmer des Viertelfinales wird zwischen SZ Arlewatt und SG Langenhorn-Enge-Sande (heute 19.30 Uhr) ermittelt.

TSV Amrum – SG Oldenswort-Witzwort 6:4 n. E. (3:3/2:1) . Der TSV Amrum, der wegen der exponierten Lage der Nordseeinsel nicht am regulären Spielbetrieb teilnehmen kann, hatte schon im vergangenen Jahr aufhorchen lassen, als er in der 2. Runde nur knapp mit 2:3 gegen Frisia 03 Risum-Lindholm ausgeschieden war. Diesmal wollten die Gelegenheitskicker mehr, denn nur einmal im Jahr bietet sich im Kreispokal die Möglichkeit für die Insulaner, sich im Wettbewerbsmodus mit anderen Mannschaften zu messen. Nach einem 6:2-Sieg gegen den TSV Viöl zum Auftakt überstanden die Amrumer auch die 2. Runde mit etwas Glück gegen den Kreisliga-Siebten SG Oldenswort-Witzwort. Die Gastgeber lagen durch Daniel Waldhaus (10.) und Jan Oppermann (36./64.) schon 3:1 vorn, doch der Kreisligist schaffte es dank der Treffer von Marten Dierks (28.), Florian Cornils (75.) und Tim Ruland (79.) ins Elfmeterschießen. Dort traf allerdings nur Mathias Schmitz für Oldenswort-Witzwort. Tobias Lemcke, Waldhaus und Mathias Claussen machten mit ihren Treffern für Amrum den Einzug ins Viertelfinale perfekt. Am kommenden Sonnabend muss der TSV Goldebek (Kreisliga) im Mühlenstadion in Nebel antreten.

TSV Drelsdorf – IF Tönning 0:3 (0:1). IF Tönning tat sich trotz Überlegenheit sehr schwer. Erst kurz vor der Pause traf Hendrik Seebrandt zum 0:1 (44.). Auch danach blieb es spannend, Drelsdorf kämpfte aufopferungsvoll. Seebrandt erhöhte dann aber auf 0:2 (79.), und Maurice Reiners machte in der Schlussminute mit dem 0:3 (90.) alles klar.

TSV Goldebek – SG Wiedingharde-Emmelsbüll 2:0 (1:0). Goldebek war zunächst überlegen, scheiterte aber am guten SG-Torhüter Mathias Hansen. Bei den Gästen scheiterte Jens Pörksen (30.) am Pfosten. Danach kam die SG besser in das Spiel, aber Nils Jensen traf für Goldebek zum 1:0 (38.). Die Entscheidung fiel durch einen kuriosen Freistoß von Christoph Hald von der Mittelinie. Der Ball setzte vor Mathias Hansen auf und landete zum 2:0 (68.) im Netz.

Bredstedter TSV – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:5 (0:3). Bredstedt enttäuschte bei diesem verfrühten Verbandsligaduell auf ganzer Linie. Der Aufsteiger kam erst in der Schlussminute durch Christoph Burger zu seiner einzigen wirklichen Chance. In der Abwehr waren die BTSV-Spieler gegen die souverän auftretenden Gäste zu grün. Frisia bestrafte zunächst jeden Fehler. Mit einem Doppelschlag sorgten Jannik Drews (9./31.) und Leif Johannsen (11.) für das schnelle 3:0. Marvin Bruhn (61.) und Tobias Zuth (83.) erhöhten noch auf 5:0. „Besser jetzt als später“, lautete der knappe Kommentar von Marc Schollek. Frisia-Trainer Olaf Petersen war hoch zufrieden. „Wir haben heute wieder einen Schritt weiter getan“.

TSV Süderlügum – Husumer SV 1:2 (0:0). Süderlügum hatte die erste Chance, Husum danach aber deutlich mehr. Zunächst scheiterten aber alle Versuche der Gäste am überragenden Christian Block im Tor. Kurz nach der Pause traf Andre Witthohn zum 0:1 (47.), und Henning Lorenzen erhöhte auf 0:2 (60.). Danach machte Süderlügum auf. Linus Niebell traf mit einem Traumtor aus über 25 Meter volley in den Winkel zum 1:2 (87.), scheiterte in der Nachspielzeit (93.) aber am Husumer Keeper. „Das war ein gutes Spiel von uns“, konnte Sven Johannsen mit dieser knappen Niederlage gut leben.

SG Ladelund-Achtrup-Leck – SV Dörpum 4:3 (3:3). In der ersten Halbzeit ging es munter hin und her. Leck zog durch ein Eigentor von Jan Boyens (1.) und einen Treffer von Mathias Jensen (10.) schnell auf 2:0 davon. Aber der starke Malte Johansen glich mit zwei Treffern (23., 37.) zum 2:2 aus. Kurz vor der Pause sorgte Lars Nielsen-Rosenberg mit dem 3:2 (45.) für die erneute Führung, aber keine 30 Sekunden später traf erneut Johannsen zum 3:3. Erst in der Nachspielzeit wurde die Partie entscheiden, Björrn Vollmer verwandelte einen an Dan Eskild Ingwersen verschuldeten Strafstoß zum 4:3 (90.+3), sah aber zwei Minuten später nach einem Gerangel die Rote Karte (95.). „Über den Sieg kann ich mich freuen, über die Art und Weise aber nicht“, meinte Malte Köster.

FSV Wyk – SV BW Löwenstedt 1:5 (1:3). Ein Dreierpack von Sven Nielsen innerhalb von 14 Minuten (3., 8. Und 17.) sorgte für die Vorentscheidung auf Wyk. Zwischenzeitlich hatte Sezent Nedzhib für die Gastgeber auf 1:2 (11.) verkürzen können. Löwenstedt war danach weiter klar überlegen, und Jan-Eric Lorenzen (53.) und Finn Christiansen (55.) erhöhten auf 1:5. Wyk mühte sich, aber der Kreisklassenvertreter stand auf verlorenem Posten.

Kreispokal, 2. Runde: 
SZ Arlewatt – Langenhorn-Enge Di., 19.30 UhrKreispokal, Viertelfinale: Sbd., 15 Uhr: IF Tönning – SV Blau-Weiß Löwenstedt, TSV Amrum – TSV Goldebek, SG Ladelund-Achtrup-Leck – SV Frisia 03 Risum-Lindholm; Sbd. 15 Uhr: Gewinner aus SZ Arlewatt/SG Langenhorn-Enge – Husumer SV.
Halbfinale: 13. April 2016

28.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL002 01.08.15 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 5:0
01.08.2015 Husumer SV - IF Stjernen Flensborg 5 : 0 (1:0)
Der Husumer Tarek Yassine (Mitte) eröffnete den Torreigen. Hier versuchen die Flensburg Finn Müller (7) und Julian Bahr den Mittelfeldspieler zu stoppen. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV unterstreicht Ambitionen eindrucksvoll /Furioser Start für den Favoriten
5:0-Auftaktsieg gegen Stjernen Flensborg / Husumer SV dominiert gegen Stern Flensburg, nutzt die Gelegenheiten aber erst nach der Pause zum deutlichen Sieg

HUSUM | Die Husumer Sportvereinigung ist mit einem hochverdienten 5:0 (1:0) Heimsieg gegen Sternjen Flensborg gestartet.

Von Anpfiff an kontrollierten die als Titelanwärter geltenden Nordfriesen die Partie gegen die tiefstehenden Gäste. So kam die Mannschaft von Olaf Thede auch zu ihren ersten Chancen. In der zehnten Minute köpfte Henning Lorenzen die erste Möglichkeit aber über das Flensburger Tor. Sechs Minuten später hatten alle Husumer den Torschrei schon auf den Lippen, als Luca Sander eine Flanke mit vollem Risiko direkt nahm und volley auf das Tor der »Sterne« schoss. Doch deren Torhüter Danny Momsen verhinderte mit einer sensationellen Parade das 1:0 des Thede-Teams und blieb auch weitere sechs Minuten später gegen Henning Lorenzen Sieger, der den Führungstreffer der Gastgeber hätte erzielen können. Doch diesmal scheiterte er mit einem Schuss und fand ebenfalls in Momsen seinen Meister.

Die Gäste waren nur bei Standards gefährlich, die letztlich aber nicht zwingend genug waren. So fiel acht Minuten vor der Pause die längst fällige Führung der Platzherren. Marcel Cornils passte von der linken Seite diagonal zu Luca Sander, der den Ball nach hinten auf Tarek Yassine ablegte. Yassine nahm den Ball direkt und schoss zum 1:0-Halbzeitstand ein.

Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff stellte die Husumer SV die Weichen auf Heimsieg. Nach einem Freistoß von Cornils war Henning Lorenzen per Kopf zur Stelle und zum 2:0 erfolgreich. Ein Doppelschlag binnen sechzig Sekunden sorgte dann für die endgültige Entscheidung zugunsten der Nordfriesen. Nach einem Foul an Luca Sander verwandelte Manuel Lorenzen den fälligen Elfmeter souverän zum 3:0.

Mit dem nächsten Angriff war Sander dann selbst erfolgreich, als er einen Pass von Fabian Wobig zum 4:0 für die Husumer SV vollendete. Den Schlusspunkt setzte Tobias Wetzel eine Minute vor dem Abpfiff mit dem Tor zum 5:0-Endstand. Nach dem Spiel zeigte sich Olaf Thede dann auch zufrieden. »Wir hatten schon in der ersten Halbzeit einige Chancen. In der zweiten haben wir sie dann auch genutzt und hatten dazu weitere gute Szenen. Unsere Leistung und das Ergebnis waren in Ordnung,« so das Fazit des Trainers.


Husumer SV:

Momme Reinhold · Manuel Lorenzen · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen (65. Sebastian Steglich) · Tarek Yassine (75. Marc Koschenz) · Tobias Wetzel · Luca Sander · Marcel Cornils (65. Fabian Wobig)

IF Stjernen Flensborg:

Danny Momsen · Finn Müller · Brian Nielsen (62. Christian Hockenberger) · Niklas Hornung (77. Hauke Henningsen) · Oliver Liebmann · Julian Bahr (62. Alin-Alexandru Pascu) · Niklas Grefe · Sven-Janni von Siczelski · Dennis Böhm · Janosch Hass · Daniel Sekowski

Schiedsrichter: Oliver Günther, Justin Raven Fedde, Dominik Martens
Zuschauer: 165
Tore:

1:0 Tarek Yassine (37.) · 2:0 Henning Lorenzen (48,) · 3:0 Manuel Lorenzen (67.) · 4:0 Luca Sander (68.) · 5:0 Tobias Wetzel (89.)

Beste Spieler: Luca Sander · Tarek Yassine / Danny Momsen
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 3./4. August 2015 / jös
Fußball-Verbandsliga

Stern Flensburg ohne Chance bei Husumer SV

Husum (jös) - Die Husumer SV ist mit einem 5:0 (1:0) Heimsieg gegen Stern Flensburg in die Fußball-Verbandsliga gestartet. Von Anpfiff an kontrollierten die Nordfriesen die Partie, doch Stern-Torhüter Danny Momsen verhinderte unter anderem mit einer sensationellen Parade gegen Luca Sander den Rückstand. Die Gäste waren nur bei Standards gefährlich, die jedoch nicht zwingend genug ausgeführt wurden. So fiel acht Minuten vor der Pause die längst fällige Führung der Platzherren. Rückkehrer Marcel Cornils passte von der linken Seite zu Luca Sander, der nach hinten auf Tarek Yassine ablegte. Der nahm den Ball direkt und schoss zum 1:0 ein. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff stellte Husum die Weichen auf Heimsieg. Nach einem Freistoß von Cornils war Henning Lorenzen per Kopf zur Stelle und zum 2:0 erfolgreich. Ein Doppelschlag binnen 60 Sekunden sorgte dann für die endgültige Entscheidung: Erst wurde Sander gefoult und Manuel Lorenzen verwandelte den fälligen Elfmeter, im nächsten Angriff war Sander selbst erfolgreich. Den Schlusspunkt setzte Tobias Wetzel eine Minute vor dem Abpfiff.

Husumer SV: Reinhold - Witthohn, Wullenweber Herpel, Hornburg - Wetzel, Manuel Lorenzen, Henning Lorenzen (65. Steglich), Yassine (75. Koschenz) - Luca Sander, Cornils (65. Wobig). Stern Flensburg: Momsen - von Diczelski, Müller, Hornung (77. Henningsen), Liebmann - Grefe, Bahr (62. Pascu), Nielsen (62. Hockenberger), Böhm, Hass - Sekowski. SR: Oliver Günther. - Tore: 1:0 Yassine (37.), 2:0 Henning Lorenzen (48.), 3:0 Manuel Lorenzen (67.), 4:0 Luca Sander (68.), 5:0 Wetzel (89.). - Beste Spieler: Luca Sander , Yassine - Torhüter Momsen . - Zuschauer: 165.

03.08.2015 · Flensburger Tageblatt

Fußball-Verbandsliga: Bredstedt startet mit Aufsteigerduell

Wenig Torgefahr: Bredstedts Boy-Karsten Ingwersen (r.) wird im Pokalspiel von Mathias Bruhn (Frisia 03) bedrängt. Links Hauke Mohr. Foto: Pustal
Husum (pu/jös) - An diesem Wochenende geht die Fußball-Verbandsliga Nord-West in die neue Saison. Dabei dürfen sich drei Teams aus Nordfriesland über Heimspiele zum Auftakt freuen. Die Meisterschaftsaspiranten Husumer SV und BW Löwenstedt dürfen vor eigenem Publikum Marken setzen, auch der nach drei Jahren zurückgekehrte Bredstedter TSV startet heute um 17 Uhr gegen den TSV Nord Harrislee in vertrauter Umgebung.

Die letzten Ergebnisse in der Vorbereitung waren nicht gerade überzeugend mit den Niederlagen im Kreispokal gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm und im „Pokal der Meister“ gegen den PSV Flensburg. „Wir haben auch in den letzten Jahren vor Saisonbeginn schon gegen unterklassige Mannschaften verloren, wo ich dachte: wie soll das werden? Dann lief es aber mit einem Mal sehr gut. Ich denke, meine Spieler werden noch rechtzeitig den Hebel umlegen“, gibt sich Marc Schollek entspannt. Die 0:5-Niederlage gegen Frisia kam ihm im Nachhinein gar nicht einmal so ungelegen. „Wenn wir gewonnen hätten, wären meinen Spieler alle auf Wolke sieben, so war es ein Schuss vor den Bug.“ Gegen den Mitaufsteiger aus Harrislee zählt für den Bredstedter Trainer nur ein Sieg. „Das ist wichtig für das Punktekonto und das Selbstvertrauen“. Bis auf Lars Albertsen sind alle Spieler fit. „Es ist ärgerlich, dass Lars jetzt ausfällt, aber ich habe da so meine Ideen. Wir werden es am Sonnabend schaffen, das traue ich meinen Spielern zu. Das sind alles super Fußballer und tolle Typen“, gibt sich Schollek zuversichtlich.

„Wir nehmen die Favoritenrolle an“, sagt Olaf Thede von der Husumer SV vor dem Heimspiel gegen Stern Flensburg (heute 16 Uhr). „Wir werden alles für einen Sieg tun, auch wenn es eine schwere Aufgabe wird. Denn in der Vorsaison haben wir uns trotz zweier Erfolge nicht mit Ruhm bekleckert. Das Hinspiel haben wir nur durch ein Eigentor mit 1:0 gewonnen und beim 2:1 in Flensburg, auf dem damaligen Sandacker, mussten wir nach einem Traumtor und dem Anschluss noch zittern“, erinnert sich der Husumer Trainer an kampfstarke Flensburger, für die es wieder um den Klassenerhalt geht. „Bis auf Maurice Sander, der wegen einer Bänderverletzung ausfällt, haben einen breiten Kader zur Verfügung. Der Hauptplatz im Friesenstadion ist nach langer Zeit fertig und so haben endlich wieder ein richtiges Heimspiel, dass wir natürlich gewinnen wollen“, freut sich Olaf Thede.

Drei Punkte strebt auch Löwenstedts Trainer Bernd Hansen an, erwartet morgen (14.30 Uhr) aber viel Gegenwehr vom TSV Nordmark Satrup. „Das ist ein Duell auf Augenhöhe, denn Satrup hat sich personell verbessert. Mit Daniel Matthiesen in der Offensive und Timo Andresen in der Abwehr haben sie zwei richtig starke Spieler hinzubekommen“, zeigt Hansen Respekt vor den Gästen. „Die Spitze in der Verbandsliga ist in dieser Saison viel breiter und Nordmark Satrup wird dort auf jeden Fall mit dabei sein.“ Bis auf Neuzugang Christian Hansen, der nach einem Mittelfußbruch lange ausfällt, hat Hansen genügend Spieler zur Verfügung. „Wenn wir im Satruper Angriff vor allem Torjäger Sven Beck und Daniel Matthiesen in den Griff bekommen und selbst unsere bekannten Offensivstärken umsetzen können, bin ich guter Hoffnung, dass wir das Auftaktspiel gewinnen können“, glaubt der Löwen-Coach.

Vor schweren Auswärtshürden haben die SG Langenhorn-Enge und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu lösen. Während die SG heute (15 Uhr), beim spielstarken FC Tarp-Oeversee zu Gast ist, gibt der nach vielen Abgängen personell stark veränderte Vizemeister morgen (15 Uhr) seine Visitenkarte beim Meister der Kreisliga West und Aufsteiger MTV Tellingstedt ab.
01.08.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL016 05.08.15 FC Tarp-Oeversee Husumer SV 3:3
05.08.2015 FC Tarp-Oeversee - Husumer SV 3 : 3 (1:1)

Finn Hansen klaut der Husumer SV zwei Punkte

OEVERSEE | Die Husumer SV hat den zweiten Sieg in der Fußball-Verbandsliga vergeben. Das Team von Olaf Thede musste nach einer 3:1-Führung mit einem 3:3 (1:1) beim FC Tarp-Oeversee zufrieden sein. Die Gäste waren überlegen und erspielten sich einige Chancen, doch erst nach einer halben Stunde brach Bosse Wullenweber den Bann, als er eine Freistoßflanke zum 0:1 einschoss. »Der Ausgleich war schon schmeichelhaft«, so FC-Coach Jan Klimmeck.

Nach dem Wechsel waren die Gäste aber hellwach und kamen binnen zehn Minuten zu einem 3:1-Vorsprung. Marcel Cornils schoss am langen Pfosten eine Flanke zur erneuten Führung ein, die Fabian Wobig ausbaute. »Da hat Husum das Versäumte aus der ersten Halbzeit nachgeholt«, so Klimmeck, der fortan registrierte, dass seine Mannschaft sich ins Spiel zurück kämpfte. Nach einem Foul an Potratz verwandelte Finn Hansen den fälligen Strafstoß zum 2:3 (71.) und blies endgültig zur Aufholjagd. Sechs Minuten vor Schluss nutzte Hansen eine gute Vorarbeit von Malte Steffensen zum Ausgleich.


FC Tarp-Oeversee:

Stephan Kloppenburg · Raphael Boris Gertz · Ferris Potratz · Patrick Jürgens · Roy Thom (Mirco Jess, 59.) · Jannik Lewin (Malte Steffensen, 46.) · Sven Hansen · Stefan Lorenzen (Andre Beutel, 50.) · Jonas Otzen · Finn Hansen · Tom Jessen

Husumer SV:

Momme Reinhold · Kristian Gaško · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen · Tarek Yassine · Fabian Wobig · Luca Sander (Marc Koschenz, 83.) · Marcel Cornils

Schiedsrichter: Lars Gruhlke (Altenholz), Timo Winkel, Wolfgang Brühl
Zuschauer: 110
Tore:

0:1 Bosse Wullenweber (30.) · 1:1 Finn Hansen (38.) · 1:2 Marcel Cornils (48.) · 1:3 Fabian Wobig (55.) · 2:3 Finn Hansen (33., Strafstoßtor) · 3:3 Finn Hansen (84.)

  Husumer Nachrichten vom 7. August 2015 / jös

Kampfgeist von Tarp-Oeversee überrascht die Husumer SV

Oeversee (wsi) - Fußball-Verbandsligist FC Tarp-Oeversee hat auch in seinem zweiten Heimspiel innerhalb von vier Tagen gepunktet. Nach dem 5:2-Erfolg über die SG Langenhorn-Enge trotzte das Team von Jimmy Klimmeck dem Aufstiegsaspiranten Husumer SV beim 3:3 (1:1) einen Zähler ab.

Dabei waren die favorisierten Gäste überlegen und erspielten sich einige Chancen. Doch erst nach einer halben Stunde brach Bosse Wullenweber den Bann, als er eine Freistoßflanke zum 0:1 einköpfte. Doch noch vor der Pause nutzte Finn Hansen ein Zuspiel von Ferris Potratz zum 1:1. „Der Ausgleich war schon schmeichelhaft“, so Klimmeck über das Halbzeitremis.

Nach dem Wechsel waren die Gäste aber hellwach und kamen innerhalb von zehn Minuten zu einem 3:1-Vorsprung. Marcel Cornils schoss am langen rechten Pfosten eine Flanke zur erneuten Führung ein, die Fabian Wobig mit einem Treffer am kurzen Pfosten ausbaute. „Da hat Husum das Versäumte aus der ersten Halbzeit nachgeholt“, so Klimmeck, der zusah, wie seine Mannschaft sich ins Spiel zurück kämpfte. Nach einem Foul an Potratz verwandelte Finn Hansen den fälligen Strafstoß zum 2:3 (71.) und blies endgültig zur Aufholjagd. Nach schöner Vorarbeit von Malte Steffensen sorgte wieder Hansen sechs Minuten vor dem Abpfiff für den 3:3-Ausgleich. „Natürlich ist das Unentschieden insgesamt glücklich, aber aufgrund der letzten 20 Minuten und der tollen Moral meiner Mannschaft nicht unverdient“, so ein hochzufriedener FC-Coach Klimmeck.

FC Tarp-Oeversee: Kloppenburg - Otzen, Jessen, Jürgens, Lewin (46. Steffensen) - Finn Hansen, Sven Hansen, Stefan Lorenzen (50. Beutel), Gertz - Potratz, Thom (59. Jess).
Husumer SV: Reinhold - Witthohn, Wullenweber, Herpel, Hornburg - Gasko, Henning Lorenzen, Wobig, Yassine - Luca Sander (83. Koschenz), Cornils.
Schiedsrichter: Lars Gruhlke – Zuschauer: 110 Tore: 0:1 Wullenweber (30.), 1:1 Finn Hansen (38.), 1:2 Cornils (48.), 1:3 Wobig (58.), 2:3 Finn Hansen (71., FE), 3:3 Finn Hansen (84.) .
Beste Spieler: Finn Hansen, Potratz, Steffensen - Cornils, Wobig, Herpel.

07.08.2015 · Flensburger Tageblatt

Frisia gespannt auf die Heimpremiere gegen Schleswig 06

Hartes Ringen: Am Ende setzten sich Andre Paulsen (li.) und der SV Frisia 03 aber verdient gegen den MTV Tellingstedt mit Andre Eggers durch. Foto: gkn
Risum-Lindholm (usc) - Drei Siege, zwei Niederlagen zum Auftakt – es hätte schlechter laufen können für die fünf nordfriesischen Fußball-Verbandsligisten am ersten Spieltag der neuen Saison. Zeit, um Erfolge zu feiern oder sich über Misserfolge zu ärgern, bleibt nicht – schon heute (alle Spiele beginnen um 19 Uhr) steht der zweite Spieltag an.

Das einzige Heimspiel in Nordfriesland bestreitet der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der heute um 19 Uhr Schleswig 06 empfängt. Beide Teams waren zum Auftakt erfolgreich – 06 besiegte Brunsbüttel 1:0, Frisia gewann beim anderen Dithmarscher Vertreter MTV Tellingstedt 2:1. „In der ersten Halbzeit hat uns ein hoch motivierter Gegner geärgert, danach haben wir unsere Ordnung gefunden, hatten das Ganze taktisch besser im Griff und nichts mehr zugelassen“, so Trainer Olaf Petersen.

Hoch zufrieden waren Mannschaft und Coach mit dem Auftaktsieg. Jetzt freuen sich die Frisianer auf ihre Heimspiel-Premiere gegen einen attraktiven Gegner, der sich viel vorgenommen hat. „Das wird ein Duell auf Augenhöhe. 06 ist bekannt dafür, dass sie mitspielen und nicht nur verteidigen“, weiß Petersen über die Mannschaft des neuen Trainers Benjamin („Tönni“) Pohlmann. Petersen: „Die haben sich gezielt verstärkt und wollen einiges anschieben.“ Sein Heimdebüt gibt Frisias neuer Keeper Marcel Mikath, der ein Extra-Lob vom Trainer kassierte: „Das ist er sehr gut gemacht und Ruhe ausgestrahlt.“

Zwei Sieger mit jeweils fünf Toren auf dem Konto stehen sich in Oeversee gegenüber. Der FC Tarp-Oeversee mit Neuzugang Florian Neumann, der gegen die SG Langenhorn-Enge beim 5:2 drei Mal erfolgreich war, trifft auf die Husumer SV mit Rückkehrer Marcel Cornils, der beim 5:0 gegen Stern Flensburg drei Tore vorbereitete.

Ebenfalls fünf Mal traf Blau-Weiß Löwenstedt gegen Satrup, heute gastiert die Mannschaft von Trainer Bernd Hansen beim starken Neuling TSV Nord Harrislee, der zum Auftakt das Duell der Aufsteiger 3:1 in Bredstedt gewann.

Der BTSV muss zum Heider SV II, der zum Start eine fürchterliche Klatsche kassierte und bei DGF Flensburg gleich mit 0:7 unter die Räder geriet.

Zwei Verlierer des ersten Spieltags duellieren sich im Flensburger Manfred-Werner-Stadion – der komplett runderneuerte ETSV Weiche II (0:1 bei der FSG im Amt Schafflund) erwartet die SG Langenhorn-Enge.
05.08.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL023 08.08.15 TSV Friedrichsberg Husumer SV 2:2
08.08.2015 TSV Friedrichsberg - Husumer SV 2 : 2 (0:0)
Fußball im Liegen: Der Friedrichsberger Phil Carstensen (vorne) geht gegen Husums Daniel Hornburg in den Bodenkampf über. Fotos: Sieg

Gerechte Punkteteilung in Friedrichsberg
TSV Friedrichsberg - Husumer SV 2 : 2 (0:0)

Torschützen unter sich: Der Husumer Luca Sander (l.) im Zweikampf mit dem Friedrichsberger Cedrick Nielsen.

SCHLESWIG | Mit einem leistungsgerechten 2:2 (0:0) endete die Partie zwischen dem TSV Friedrichsberg-Busdorf und der Husumer SV. Zu dieser Einschätzung kam auch TSV-Trainer Erik von Lanken: »Nach unserer 2:1-Führung hatten wir die Sache eigentlich fest im Griff und kassierten dann fünf Minuten vor Schluss noch den unnötigen Ausgleich.« Er räumte aber ein, dass die Husumer in der ersten Hälfte spielerisch deutlich überlegen waren. »Meine Mannschaft verdient ein Lob für die Steigerung nach der Pause, als sie trotz des schnellen Rückstandes wieder ins Spiel fand und dieses um Haaresbreite noch gedreht hätte.«

Vom Anpfiff an demonstrierten die Gäste aus Husum ihre spielerische Klasse, drückten zudem aufs Tempo und verlangten der Abwehr der Platzherren alles ab. Die größte Möglichkeit zur HSV-Führung vergab Marcel Cornils Mitte der ersten Hälfte. Die beiden Chancen des TSV durch Tim Schubert und Cedric Nielsen verpufften eher halbherzig.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeber eine wesentlich bessere Einstellung - die Führung erzielte dennoch Husum: Einen Konter vollendete Luca Sander nach Vorarbeit von Marcel Cornils zum 0:1.

Die Trotzreaktion des keineswegs resignierenden TSV wurde nach einer Stunde Spielzeit mit dem 1:1 durch Leif-Erik Jöhnk belohnt. Zwölf Minuten später verteilte Gäste-Keeper Momme Reinhold ein Gastgeschenk in Form eines verunglückten Abschlags. Cedric Nielsen nahm dankbar an und markierte ohne große Mühe das 2:1.

Aber auch die Gastgeber patzten noch einmal in der Schlussphase. Fünf Minuten vor Schluss leisteten sich die Friedrichsberger einen unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Nutznießer war Luca Sander, der mit dem 2:2 einen Punkt rettete.


TSV Friedrichsberg:

Petersen - Röh · J. Schröder (78. P. Nielsen) · Hagge · S. Thomsen - Jöhnk (66. T. Brodersen) · Carstensen · T. Schubert · Stegemann (87. Mauriczat) - Ohm · Cedric Nielsen

Husumer SV:

Momme Reinhold · Manuel Lorenzen (75. Marc Koschenz) · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · André Witthohn (60. Kristian Gaško) · Henning Lorenzen (63. Sebastian Steglich) · Daniel Hornburg · Tarek Yassine · Fabian Wobig · Marcel Cornils · Luca Sander

Schiedsrichter: Markus Stotzem (Hennstedt), Thomas Andresen, Jonathan Bäthge
Zuschauer: 120
Tore:

0:1 Luca Sander (49.) · 1:1 Leif-Erik Jöhnk (60.) · 2:1 Cedric Nielsen (72.) · 2:2 Luca Sander (85.)

beste Spieler: Stegemann · Cedric Nielsen / Henning Lorenzen · Luca Sander
  FuPa / Husumer Nachrichten vom 9./10. August 2015 / um

Punkteteilung in Friedrichsberg

Gemeinsamer Einsatz: Die Friedrichsberger Phil Carstensen und Christoph Hagge. Foto: Sieg

Schleswig (um) - Mit einem leistungsgerechten 2:2 (0:0) endete das zweite Heimspiel des TSV Friedrichsberg-Busdorf gegen die Husumer SV. Zu dieser Einschätzung kam auch TSV-Trainer Erik von Lanken: „Nach unserer 2:1-Führung hatten wir die Sache eigentlich fest im Griff und kassieren dann fünf Minuten vor Schluss noch den unnötigen Ausgleich“, war von Lanken ein wenig verärgert, räumte aber auch ein, dass die Husumer in der ersten Hälfte spielerisch deutlich überlegen waren. „Meine Mannschaft verdient ein Lob für die Steigerung nach der Pause, als sie trotz des schnellen Rückstandes wieder ins Spiel fand und dieses um Haaresbreite noch gedreht hätte.“

Vom Anpfiff am demonstrierten die Gäste aus Husum ihre spielerische Klasse, drückten zudem aufs Tempo und „verdonnerten“ die Platzherren zu einer Abwehrarbeit, die sie in dieser extremen Form nicht erwartet hatten. Die größte Möglichkeit zur HSV-Führung vergab Marcel Cornils Mitte der ersten Hälfte. Die beiden Chancen des TSV durch Tim Schubert und Cedric Nielsen verpufften eher halbherzig.

Mit Beginn der zweiten Halbzeit zeigten die Gastgeber eine wesentlich bessere Einstellung und waren nun auch in spielerischer Hinsicht gleichwertig. Nachdem die Gastgeber die Husumer Druckwelle im ersten Durchgang schadlos überstanden hatte, liefen sie in der 49. Minute in einen Konter der Gäste, den Luca Sander nach Vorarbeit von Marcel Cornils zum 0:1 vollendete.

Die Trotzreaktion des keineswegs resignierenden TSV wurde nach einer Stunde Spielzeit mit dem 1:1 durch Leif-Erik Jöhnk belohnt. Zwölf Minuten nach dem Ausgleich verteilte Gäste-Keeper Momme Reinhold ein Gastgeschenk in Form eines verunglückten Abschlags. Cedric Nielsen nahm dankbar an und markierte ohne große Mühe das 2:1.

Aber auch die Gastgeber patzten noch einmal in der Schlussphase. Fünf Minuten vor Schluss leisteten sich die Friedrichsberger einen unnötigen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung. Nutznießer war Luca Sander, der seinem Team mit dem 2:2 einen Punkt rettete.

TSV Friedrichsberg: Petersen - Röh, J. Schröder (78. P. Nielsen), Hagge, S. Thomsen - Jöhnk (66. T. Brodersen), Carstensen, T. Schubert, Stegemann (87. Mauriczat) - Ohm, C. Nielsen. Schiedsrichter: Stotzem (Hennstedt) – Zuschauer: 120 – Tore: 0:1 L. Sander (49.), 1:1 Jöhnk (60.), 2:1 C. Nielsen (72.), 2:2 L. Sander (85.). Beste Spieler: Stegemann, C. Nielsen - Lorenzen, L. Sander.

10.08.2015 · Schlei Bote

06 vor drei Heimspielen und Friedrichsberg gegen die Husumer SV

06-Trainer "Benni" Pohlmann (li.) und der sportliche Leiter Guido Nett. Foto: sieg
Cedrik Nielsen: Zweifacher Torschütze und Vorbereiter gegen Tellingstedt. Foto: pohl

Schleswig (mb) - Nach der ersten englischen Woche in der Fußball-Verbandsliga stehen heute für den TSVFriedrichsberg-Busdorf und Schleswig 06 Heimspiele auf dem Programm. Das Team von Schleswig 06, das am Mittwoch beim SV Frisia Risum-Lindholm mit 2:6 unter die Räder gekommen war, trifft um 14 Uhr auf den Heider SV II. Heide hatte aus Termingründen darum gebeten, das Heimrecht zu tauschen. 06 willigte ein, kann aber nur heute spielen, weil am Abend eine lange geplante Mannschaftsfeier ansteht. Deshalb gibt es jetzt drei Heimspiele in Folge. Am Mittwoch folgt das Stadtderby gegen Friedrichsberg, am Sonntag die Partie gegen den TSV Nord Harrislee. „Da müssen am besten neun Punkte rausspringen“, sagt der sportliche Leiter Guido Nett. Der Grundstein für diese Serie wäre ein Sieg gegen den Tabellenletzten – und es gäbe einen weiteren Grund zum Feiern.

Zum Party machen braucht manbeim TSV Friedrichsberg keinen Grund, ein Sieg gegen die Husumer SV (heute 14 Uhr) wäre ein guter Anlass. Mehr noch: „Wir müssen uns Stück für Stück steigern und ein Erfolg wäre genau die richtige Einstimmung für das Derby am Mittwoch“, sagt Sven Scherner. Doch vor dem Auftritt am Schützenredder liegt die Partie auf dem A-Platz am Öhr, der sich in einem ausgezeichneten Zustand befindet. „Das hat die Stadt sehr gut gemacht“, sagen Scherner und Trainer Erik von Lanken unisono. Etwas „sehr gut machen“ will Friedrichsberg auch sportlich. „So eine starke Phase, wie gegen Tellingstedt, würde uns sicherlich in die Karten spielen“, sagt der Liga-Manager und könnte sich eine Wiederholung des Schubert-Nielsen-Dreierpacks zwischen der 32. und 38. Minute gut vorstellen. Was ihn obendrein noch freuen würde, wäre ein zu Null-Spiel. Voraussichtlich werden Mats-Oke Callsen und Saffit Yildirim fehlen.
08.08.2015 · Schlei Bote
VL029 12.08.15 Husumer SV ETSV Weiche Flensburg II 3:0
12.08.2015 Husumer SV - ETSV Weiche Flensburg II 3 : 0 (1:0)
Marc Koschenz (re.) im Laufduell mit Weichs Kapitän Dominique Natusch. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV hält starken ETSV Weiche II auf Distanz
3:0-Erfolg der Nordfriesen

HUSUM | Verbandsligist Husumer SV hat den zweiten Saisonsieg eingefahren. Am Mittwoch Abend gewann die Mannschaft von Olaf Thede die flotte Partie gegen den neu formierten ETSV Weiche Flensburg II verdient mit 3:0 (1:0). Dabei zollte Thede den spielstarken Gästen Respekt. »Weiche hat überhaupt nicht gespielt wie ein Tabellenvorletzter. Sie waren technisch gut und werden Ende September da unten raus sein«, so die Prognose des Husumer Trainers, dessen Team mehr Spielanteile und die größeren Chancen hatte.

Eine davon führte bereits in der 13. Minute zur Führung, als Marcel Cornils uneigennützig Marc Koschenz bediente und dieser zum 1:0 der Nordfriesen einschob. Kurz vor der Pause hatten die Gäste aber die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch Husums Keeper Chris Bielinski hielt in Klasse-Manier einen Foulelfmeter von Weiches starker Regionalliga-Leihgabe Nedim Hasanbegovic.

So ging es mit dem knappen Vorsprung der Gastgeber in die zweite Halbzeit, in der Husum die Kreise von Hasanbegovic besser einengte und so spielbestimmend agierte. Doch es dauerte bis zur 72. Minute, ehe das Thede-Team endgültig auf die Siegerstraße einbog. Nach einer schönen Kombination über Tarek Yassine und Manuel Lorenzen bediente diesmal Koschenz den mitgelaufenen Cornils, der auf 2:0 erhöhte. Drei Minuten später machte Cornils dann mit dem 3:0 nach guter Vorarbeit von Daraz Celik den Deckel drauf. »Meine Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht und das 3:0 geht völlig in Ordnung«, war Olaf Thede zufrieden.
Am Sonnabend (14 Uhr) steht ein Spitzenspiel an - der Tabellenfünfte Husum erwartet im Duell zweier ungeschlagener Teams den zweitplatzierten SV Frisia 03 Risum-Lindholm.


Husumer SV:

Chris Bielinski · Jasper Hansen · Bosse Wullenweber (46. André Witthohn) · Christian Herpel · Manuel Lorenzen - Daniel Hornburg · · Fabian Wobig (81. Dominik Braun) · Tarek Yassine - Luca Sander (70. Daraz Celik) · Marc Koschenz · Marcel Cornils.

ETSV Weiche Flensburg II:

Ole Rathmann - Morten Petersen · Tarek Hammi · Dominique David Natusch · Preben Koecks (72. Tomasz Brose) - Simon Kapp Andersen, · Nedem Hasanbegovic · Karl-Christian Melfsen · Ramin Khan Mohammad (46. Yasin Hassanoglou) · Benjamin Safo-Mensah (61. Kent Nowak) - Sören Friis Soenderby.

Schiedsrichter: Chris Olimsky (Ostrohe), Sebastian Behrens, Simon Schmeling.
Zuschauer:: 134
Tore:

1:0 Marc Koschenz (13.) · 2:0 Marcel Cornils (72.) · 3:0 Marcel Cornils (75.).

  FuPa/Husumer Nachrichten vom 13./14. August 2015 / jös

Husumer SV hält starken ETSV Weiche II auf Distanz

Husum (jös) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV hat den zweiten Saisonsieg eingefahren. Am Mittwoch Abend gewann die Mannschaft von Olaf Thede die flotte Partie gegen den neu formierten ETSV Weiche Flensburg II verdient mit 3:0 (1:0). Dabei zollte Thede den spielstarken Gästen Respekt. „Weiche hat überhaupt nicht gespielt wie ein Tabellenvorletzter. Sie waren technisch gut und werden Ende September da unten raus sein“, so die Prognose des Husumer Trainers, dessen Team mehr Spielanteile und die größeren Chancen hatte.

Eine davon führte bereits in der 13. Minute zur Führung, als Marcel Cornils uneigennützig Marc Koschenz bediente und dieser zum 1:0 der Nordfriesen einschob. Kurz vor der Pause hatten die Gäste aber die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch Husums Keeper Chris Bielinski hielt in Klasse-Manier einen Foulelfmeter von Weiches starker Regionalliga-Leihgabe Nedim Hasanbegovic. So ging es mit dem knappen Vorsprung der Gastgeber in die zweite Halbzeit, in der Husum die Kreise von Hasanbegovic besser einengte und so spielbestimmend agierte. Doch es dauerte bis zur 72. Minute, ehe das Thede-Team endgültig auf die Siegerstraße einbog. Nach einer schönen Kombination über Tarek Yassine und Manuel Lorenzen bediente diesmal Koschenz den mitgelaufenen Cornils, der auf 2:0 erhöhte. Drei Minuten später machte Cornils dann mit dem 3:0 nach guter Vorarbeit von Daraz Celik den Deckel drauf. „Meine Mannschaft hat ein gutes Spiel gemacht und das 3:0 geht völlig in Ordnung“, war Olaf Thede zufrieden.

Am Sonnabend (14 Uhr) steht ein Spitzenspiel an – der Tabellenfünfte Husum erwartet im Duell zweier ungeschlagener Teams den zweitplatzierten SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Husumer SV: Reinhold - Hansen, Wullenweber (46. Witthohn), Herpel, Hornburg - Henning Lorenzen, Wobig (81. Braun), Yassine - Luca Sander (70. Celik), Koschenz, Cornils.
ETSV Weiche Flensburg II: Rathmann - Morten Petersen, Hammi, Natusch, Klecks (72. Brose) - Andersen, Hasanbegovic, Melfsen, Khan Mohammad (46. Hassanoglou), Safo-Mensah (61. Nowak) - Soenderby.
Schiedsrichter: Olimsky (Ostrohe).
Zuschauer: 134.
Tore: 1:0 Koschenz (13.), 2:0 Cornils (72.), 3:0 Cornils (75.).

14.08.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

Gute Kritiken – aber wieder keine Punkte

Husum (jös) - Gewohntes Bild: Fußball-Verbandsligist ETSV Weiche Flensburg II kassiert regelmäßig gute Kritiken, steht aber auch nach vier Spieltagen ohne Punkt und Tor da. Das Team von Henning Natusch unterlag bei der Husumer SV 0:3 (0:1). Husums Coach Olaf Thede zollte den spielstarken Gästen Respekt. „Weiche hat überhaupt nicht gespielt wie ein Tabellenvorletzter. Sie waren technisch gut und werden Ende September da unten raus sein“, so die Prognose des Husumer Trainers, dessen Team mehr Spielanteile und die größeren Chancen hatte. Eine davon führte bereits in der 13. Minute zur Führung, als der ehemalige Weicher Marcel Cornils uneigennützig Marc Koschenz bediente und dieser zum 1:0 einschob. Kurz vor der Pause hatten die Gäste aber die Riesenmöglichkeit zum Ausgleich, doch Husums Keeper Chris Bielinski hielt in Klasse-Manier einen Foulelfmeter der starken Regionalliga-Leihgabe Nedim Hasanbegovic. So ging es mit dem knappen Vorsprung der Gastgeber in die zweite Halbzeit, in der Husum die Kreise von Hasanbegovic besser einengte und so spielbestimmend agierte. Doch es dauerte bis zur 72. Minute, ehe das Thede-Team endgültig auf die Siegerstraße einbog. Nach einer schönen Kombination über Tarek Yassine und Manuel Lorenzen bediente diesmal Koschenz den mitgelaufenen Cornils, der auf 2:0 erhöhte. Drei Minuten später machte Cornils dann mit dem 3:0 nach guter Vorarbeit von Daraz Celik den Deckel drauf.

Husumer SV: Reinhold - Hansen, Wullenweber (46. Witthohn), Herpel, Hornburg - Henning Lorenzen, Wobig (81. Braun), Yassine - Luca Sander (70. Celik), Koschenz, Cornils.
ETSV Weiche Flensburg II: Rathmann - Morten Petersen, Hammi, Natusch, Klecks (72. Brose) - Andersen, Hasanbegovic, Melfsen, Khan Mohammad (46. Hassanoglou), Safo-Mensah (61. Nowak) - Soenderby.
Schiedsrichter: Olimsky (Ostrohe).
Zuschauer: 134. Tore: 1:0 Koschenz (13.), 2:0 Cornils (72.), 3:0 Cornils (75.).

14.08.2015 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Verbandsliga

SG Langenhorn-Enge mit dem ersten Heimspiel

Husum (usc) - Englische Woche, Teil zwei – heute um 18.45 Uhr steht der vierte Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West auf dem Programm. Für die Teams aus dem Kreis Nordfriesland sieht es nicht schlecht aus – bis auf eine Ausnahme sind alle Teams in der oberen Tabellenhälfte angesiedelt.

Gerade einmal sechs von 16 Mannschaften haben in den bisherigen drei Partien acht oder mehr Tore erzielt. Das hat Sven Nielsen, Torjäger des aktuellen Tabellenführers SV Blau-Weiß Löwenstedt, in 270 Minuten schon ganz allein geschafft – drei Mal traf er beim 5:1 gegen Satrup, zwei Mal beim 4:0 in Harrislee und am Sonntag beim 3:0 im Derby gegen Bredstedt erneut drei Mal.

Nicht auszuschließen, dass der „Löwen-Knipser“ seine Bilanz heute aufbessert. Zu Gast auf dem Au-Wiesen-Platz ist der Tabellenletzte Heider SV II, der seine bisherigen drei Partien verlor und dabei ein Dutzend Gegentore kassierte, allein sieben am ersten Spieltag bei DGF Flensburg.

Neben Heide steht auch der ETSV Weiche Flensburg II noch ohne Punkt da. Die neu formierte Mannschaft holte sich zwar bislang meist gute Kritiken ab, aber die Erfolge fehlen – drei Mal in Folge hieß es 0:1. Heute ist die Regionalliga-Reserve zu Gast bei der HusumerSV im Friesenstadion. Olaf Thedes Team gewann das erste Heimspiel, spielte anschließend zwei Mal in Folge auswärts unentschieden. Weiches Zweite kann mit Unterstützung aus dem Viertliga-Team rechnen.

Heim-Premiere im Arno-Ohlsen-Stadion feiert die SG Langenhorn-Enge. Mit zwei Auswärtssiegen in Folge (Weiche II, Stern Flensburg) hat sich die Mannschaft von Karl Müller auf Platz drei geschoben und sieht der Partie gegen die FSG im Amt Schafflund mit Bernd Boiesen, dem Ex-Coach des SV Enge-Sande, durchaus erwartungsfroh entgegen.

Aufsteiger Bredstedter TSV (ein Sieg, zwei Niederlagen) hat im Stadion an der Süderstraße den BSC Brunsbüttel zu Gast. Trainer Marc Schollek muss auf Rückkehrer Steffen Mohn (Urlaub) verzichten.

Spitzenreiter Löwenstedt auf den Fersen ist der neu formierte SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der ebenfalls noch mit weißer Weste dasteht. Heute muss die neu formierte Mannschaft der Trainer-Brüder Olaf und Uwe Petersen zu Aufsteiger DGF Flensburg, der nach dem glanzvollen 7:1-Auftakt gegen Heide nach zwei Niederlagen wieder auf dem Boden der Verbandsliga-Tatsachen angekommen ist.
12.08.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL038 15.08.15 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 7:1
15.08.2015 Husumer SV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 7 : 1 (2:1)
Und wieder hat es »geklingelt«: Marcel Cornils (Nr. 7) bejubelt einen seiner drei Treffer für Husum im nordfriesischen Derby. Foto: Brigitte Petersen

Husumer Gala-Auftritt im Derby
SV Frisia wird mit 7:1 Toren weggefegt / Der überragende Marcel Cornils trifft drei Mal

HUSUM | Die Husumer SV hat ein deutliches Ausrufezeichen hinter ihre Titelambitionen in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gesetzt. Mit 7:1 (2:1) behielt die Mannschaft von Olaf Thede gegen den mit vier Siegen in vier Spielen perfekt gestarteten SV Frisia 03 Risum-Lindholm auch in der Höhe verdient die Oberhand.

Schon in der ersten Halbzeit agierten die Gastgeber überlegen, Torjäger Marcel Cornils besorgte schon nach vier Minuten die Führung (4.). Nach einer knappen halben Stunde nahm er den Ball nach schöner Vorarbeit von Tobias Wetzel, der ihm schon den ersten Treffer serviert hatte, gekonnt mit und vollendete zum 2:0.

Die im ersten Durchgang noch gefällig agierenden Gäste verkürzten noch vor dem Pausenpfiff - Leif Johannsen war mit einem direkt verwandelten Freistoß erfolgreich.

So schien in der zweiten Halbzeit für das Team der Trainer-Brüder Olaf und Uwe Petersen noch alles drin, doch in den zweiten 45 Minuten trumpften die Platzherren groß auf. Mit einem 20-Meter Schuss in den linken Torwinkel ebnete der überragende Cornils den Weg und erhöhte auf 3:1 (55.). Danach legte er binnen drei Minuten für Bosse Wullenweber, der zum 4:1 einköpfte, und Tarek Yassine auf, der zum 5:1 einschoss (67./70.).

Der eingewechselte Daraz Celik mit direkt verwandeltem Freistoß machte das halbe Dutzend voll. Bosse Wullenweber krönte mit seinem zweiten Treffer kurz vor dem Abpfiff die Husumer Gala mit dem 7:1-Endstand.

»Heute bin ich natürlich total zufrieden. Alle, die in dem Spiel mitgewirkt haben, haben ihren Teil zu der tollen Leistung beigetragen. Es hat einfach Spaß gemacht, zuzuschauen«, freute sich Olaf Thede über den starken Auftritt seiner Mannschaft.


Husumer SV:

Chris Bielinski - André Witthohn · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Manuel Lorenzen - Daniel Hornburg · Tobias Wetzel (72. Daraz Celik) · Fabian Wobig (69. Sebastian Steglich) · Tarek Yassine - Marc Koschenz (76. Kristian Gaško) · Marcel Cornils.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm:

Marcel Mikath - Lasse Böckenholt (46. Tobias Zuth) · Carsten Andresen (71. Rasmus Jürgensen) · Leve Johannsen · Lasse Paulsen - Marvin Bruhn · Domenik Stoever · Daniel Johannsen · Leif Johannsen - Jannck Bahnsen (76. Mathias Bruhn) · Jannik Heider.

Schiedsrichter: Marc Werner (Flensburg), Christian Rolle, Celina Gimm
Zuschauer: 216 zahlende
Tore:

1:0 Marcel Cornils (4.) · 2:0 Marcel Cornils (29.) · 2:1 Leif Johannsen (45.) · 3:1 Marcel Cornils (55.) · 4:1 Bosse Wullenweber (67.) · 5:1 Tarek Yassine (70.) · 6:1 Daraz Celik (76.) · Bosse 7:1 Wullenweber (89.)

beste Spieler: Cornils / -
  FuPa/Husumer Nachrichten vom 16./17. August 2015 / jös

Das Lächeln ist zurück: "Corni" wirbelt wieder

Unwiderstehlicher Antritt: Marcel Cornils hat Gegenspieler Carsten Andresen hinter sich gelassen. Foto: GIT

Husum (Ulrich Schröder) - Drei Tore selbst erzielt, drei vorbereitet – so etwas nennt man einen gelungenen Fußball-Nachmittag. „Am Sonnabend hat’s unglaublich Spaß gemacht. Fast jeder Pass ist angekommen, fast jeder Schuss hat gesessen“, sagt Marcel Cornils mit einem Lächeln im Gesicht. Der 23-Jährige war beim 7:1 der Husumer SV im Derby der Verbandsliga gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm der überragende Mann auf dem Platz. Der Fußballer freut sich über zahlreiche Komplimente und Glückwünsche bei Facebook, reicht sie aber gleich an seine Mitspieler weiter: „Die Kollegen waren super. Was unser Mittelfeld zum Beispiel alles abgeräumt hat...“

„Corni“ wirbelt wieder auf dem Platz. Sechs Mal hat er bislang in fünf Punktspielen für Husum getroffen. Keine Selbstverständlichkeit nach seiner Verletzungsgeschichte. „Links, rechts, links“, zählt er lapidar auf. Zwischen Januar 2014 und Februar 2015 brach sich der Bürokaufmann drei Mal den Mittelfuß. Zwei Mal, jeweils zu Jahresbeginn erwischte es ihn bei Trainingsspielen in Dänemark in der Vorbereitung.

Im Mai 2014 dauerte sein Comeback nach dem ersten Bruch in der zweiten Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg gerade einmal eine Minute. Eingewechselt, einen Gegenspieler unter Druck gesetzt, eine schnelle Richtungsänderung – und es knackte. Kaum war er wieder fit und hatte bei starken Hallenauftritten auf sich aufmerksam gemacht, folgte der dritte Bruch. „Im ersten Moment war ich echt am Boden“, erinnert sich Cornils. Ans Aufhören hat er aber nicht ernsthaft gedacht: „Dazu liebe ich Fußball zu sehr, habe zu viel Spaß, mit den Kollegen zu kicken.“

Also wieder Aufbautraining, wieder Reha, wieder die Hoffnung auf ein Comeback. Nicht mehr beim Regionalligisten in Flensburg, sondern bei seinem Stammverein Husumer SV. „Mir war klar, dass die Belastung bei Weiche nicht weniger wird – und ich wollte mich auf das Berufliche und die Gesundheit konzentrieren“, erklärt Cornils. Also verabschiedete er sich nach dreieinhalb Jahren („Eine Superzeit, wir haben uns alle prima verstanden“) schweren Herzens vom ETSV.

Jetzt ist er zurück in Husum, arbeitet in einem Sporthaus als Teamsport-Berater, fühlt sich wohl – und hat mit seinem neuen alten Club viel vor, traut den Stormstädtern eine gute Rolle zu.

„Ich fühle mich immer besser. Es zwickt kaum noch“, sagt der Fußballer, der nach eigenem Bekunden „bei 80 Prozent“ ist und konditionell noch zulegen muss: „Ich stehe noch zu viel auf dem Platz.“ Die schwere Zeit ist vorbei. Er hat viel Zuspruch erfahren, die Aufmunterung gibt er jetzt an verletzte Mitspieler weiter. Im Spiel gegen Frisia musste Teamkollege Marc Koschenz raus – Diagnose Mittelfußbruch. „Ich habe schon gedacht, ich hätte den Fluch mit nach Husum gebracht“, sagt Cornils und fügt hinzu: „Wann immer er Tipps braucht, bin ich da für ihn.“

19.08.2015 · Flensburger Tageblatt
VL048 22.08.15 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:3
22.08.2015 BSC Brunsbüttel - Husumer SV 1 : 3 (1:1)
Der Husumer Torschütze Tarek Yassine wird von den Brunsbüttelern Selim Gültekim (re.) und ... in die Zange genommen. Foto: Olaf Jensen

Zu viele Aussetzer bei Brunsbüttel / Husum steigert sich in der zweiten Halbzeit
Husumer SV setzt sich mit 3:1 Toren durch

BRUNSBÜTTEL | Die Husumer SV bleibt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West weiter ungeschlagen. Im sechsten Spiel landete die Mannschaft von Trainer Olaf Thede mit einem 3:1 (1:1) beim BSC Brunsbüttel den vierten Sieg und festigte damit ihre Position in der Spitzengruppe der Tabelle.

Doch es war ein schweres Stück Arbeit gegen die tief stehenden Gastgeber, die nach einem schönen Pass in die Tiefe und perfektem Abschluss von Mirco Lobischer (12. Minute) in Führung ging. »Wir sind überhaupt nicht in die Zweikämpfe gegangen und haben kaum unser gutes Kurzpassspiel aufgezogen«, monierte Thede, dass seine Mannschaft in der ersten Hälfte nur einmal ihre Stärke zeigte. Das reichte kurz vor der Pause aber für den Ausgleich: Tarek Yassine schloss einen Doppelpass mit Marcel Cornils zum 1:1-Halbzeitstand ab.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Husumer dann das Tempo und agierten überlegen. So fiel zwölf Minuten nach dem Wechsel die Führung für die Gäste. Cornils überraschte bei einem direkten und schon frei gegebenen Freistoß den Brunsbütteler Torhüter Torben Franzenburg, der noch seine Mauer postierte, mit einem Schlenzer ins rechte Eck. Für die nun das Tempo bestimmenden Husumer legte Marcel Cornils dann auch den entscheidenden Treffer zum 1:3 auf, als er Daraz Celik bediente, der den Ball aus gut 16 Metern unter die Latte platzierte.

»Das 1:1 zur Halbzeit war für uns schmeichelhaft. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir den Hebel umgelegt, mehr Tempo gemacht und so noch einen verdienten Sieg eingefahren«, war Olaf Thede nach dem Schlusspfiff dann zufrieden mit dem »Dreier« in der Schleusenstadt.


Am Ende kam es wie erwartet. Mit 1:3 verlor der BSC Brunsbüttel seine Heimpartie an der Olof-Palme-Allee gegen favorisierte, aber ersatzgeschwächte Husumer und rutschte, weil DGF in Bredstedt dreifach punktete, auf den 15. Platz der Tabelle ab.

Und doch war beileibe nicht alles schlecht, was die Dithmarscher im sonnabendlichen Duell mit den Nordfriesen boten. »Wir haben die ersten 40 Minuten gut verteidigt und auch bis zum 1:2 war es okay«, sah Trainer Axel Rohwedder durchaus Fortschritte bei seinen Fußballern. Die führten sogar durch Mirco Lobischer, der nach zwölf Minuten Husums Abseitsfalle aushebelte und einen Steilpass eiskalt verwandelte.

Eine sehenswerte Kombination zwischen Marcel Cornils und Tarek Yassine mündete kurz vor dem Wechsel in den glücklichen Ausgleich (42.). Rohwedder stieß sich am Zustandekommen: »Wir verlieren einmal die Ordnung und schon war es passiert.« Den zweiten Aussetzer leistete sich der Gastgeber in Gestalt von Torwart Torben Franzenburg, der noch die Mauer stellte, als Cornils den Freistoß schnell ausführte und aus zwanzig Metern in die lange Ecke zirkelte (57.).

»Danach brach alles zusammen«, sagte Rohwedder und beklagte Auflösungserscheinungen im System. Zwanzig Minuten später hämmerte Daras Celik einen Rückpass Cornils' zum 1:3 unter die Latte - die Entscheidung.


BSC Brunsbüttel:

Torben Franzenburg - Martin Rösler (80. Lorenz Möller) · Kevin Manzke · Kevin Lobischer · Bennet Thode · Thies Piehl (69. Marc André Hasselbusch) · Selim Gültekin · Jan Ole Butzek · Leon Evulet · Mirco Lobischer (22. Calvin Hocke) · Florian Beigel.

Husumer SV:

Momme Reinhold - Kristian Gaško (80. Jasper Hansen) · André Witthohn · Christian Herpel · Fabian Wobig · Sebastian Steglich · Bosse Wullenweber · Tarek Yassine · Daraz Celik · Manuel Lorenzen · Marcel Cornils (86. Ferhat Alim).

Schiedsrichter: Tobias Kossiski, Harald Wulf, Sven Martens
Zuschauer: 70
Tore:

1:0 Mirco Lobischer (12.) · 1:1 Tarel Yassine (42.) · 1:2 Marcel Cornils (57.) · Daraz Celik (77.)

  Husumer Nachrichten / FuPa vom 23./24. August 2015 / jös
Löwenstedts nächster Gegner macht sich schon mal Mut
Jannik Drews (li, hier im Duell mit Björn Vollmer von der SG LAL) steht dem SV Frisia 03 im Derby am Sonntag wieder zur Verfügung. Foto: pu

Husum (usc) - Die erste „normale“ Woche liegt hinter den fünf nordfriesischen Mannschaften, die in der Fußball-Verbandsliga Nord-West spielen. Das heißt, eigentlich hatten nur vier Teams in der Woche kein Spiel – der SV Frisia 03 Risum-Lindholm war im Kreispokal aktiv, gewann 5:0 in Leck (wir berichteten).

Am Sonntag (15 Uhr) erwartet das Team der Trainer Olaf und Uwe Petersen nun die SG Langenhorn-Enge zum Derby. Der Schock des 1:7 in Husum ist halbwegs verflogen. „Jetzt freuen wir uns auf das Derby am Sonntag gegen die SG. Wir müssen wieder in die Spur kommen und wollen zeigen, dass wir mehr können. Im Pokal waren schon wieder viele gute Ansätze zu sehen. Natürlich spielen wir zu Hause auf Sieg, denn wir wollen weiter oben mitspielen“, so Olaf Petersen. Mit Kampf, Einsatzwillen und Kompaktheit wollen die Gäste dagegen halten. Oder „90 Minuten mauern, einen Konter fahren und 1:0 gewinnen“, wie es jemand aus dem SG-Umfeld ausdrückte.

Die Husumer SV hat sich mit dem furiosen 7:1 gegen Frisia auf Platz zwei verbessert. Am Sonnabend (15 Uhr) geht es ohne die verletzten Offensivkräfte Marc Koschenz und Luca Sander zum BSC Brunsbüttel. Hinweis für Fans: Der Bus startet um 11.15 Uhr vom Friesenstadion, die Mitfahrt kostet fünf Euro.

Alle fünf nordfriesischen Teams sind in der oberen Tabellenhälfte vertreten, belegen die ersten drei Plätze (Löwenstedt, Husum, Frisia) sowie die Ränge sieben (Langenhorn-Enge) und acht (Bredstedter TSV). Fünf Spiele, neun Punkte – eine Ausbeute, die sich sehen lassen kann für den Aufsteiger. Vor dem Heimspiel gegen DGF Flensburg am Sonnabend um 17 Uhr plagen Trainer Marc Schollek allerdings personelle Probleme – es ist Urlaubszeit. Ganz ohne Sorgen ist auch der Gegner nicht: Am vergangenen Wochenende sahen Ruwen Möller und André Flieder beim 1:5 gegen Löwenstedt jeweils die Rote Karte.

25:4 Tore, optimale 15 Punkte – es läuft beim Tabellenführer Blau-Weiß Löwenstedt. Am Sonntag (14.30 Uhr) kommt das fünftplatzierte Team von Schleswig 06 (drei Siege, ein Unentschieden, eine 2:6-Niederlage in Lindholm) auf den Au-Wiesen-Platz. Die Schleistädter machen sich Mut: „Wir fahren nicht nach Löwenstedt um dort Punkte zu verschenken, sondern wollen selber was mitnehmen“, heißt es auf der Facebook-Seite von 06.
  21. August 2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL056 29.08.15 Husumer SV Heider SV II 4:0
29.08.2015 Husumer SV - Heider SV II 4 : 0 (3:0)
Die Husumer SV, hier im weißen Trikot, dampft als Erfolgsexpress durch die Verbandsliga. Foto: Jensen

Husum bleibt auf der Erfolgsspur

HUSUM | Die HSV-Reserve ist in dieser Besetzung in dieser Spielklasse unverändert überfordert. Das Beste aus ihrer Sicht war das Ergebnis. Daran konnte auch der mitspielende Co-Trainer der ersten Mannschaft, Sabaly, nichts ändern. Personell dezimiert, ergaben sich die Dithmarscher. Husum war früh zufrieden.

Quelle: www.sportplatz.sh
29.08.2015 · 16:49 Uhr ·


Nur weg mit dem Ball: Der Heider Ole Thedens klärt vor Husums André Witthohn. Foto: Klein

Husumer SV klar besser / Vierter Sieg in Folge
Die zweite Mannschaf des Heider SV hat den Nordfriesen nichts entgegen zu setzen/ Husumer SV bezwingt den Heider SV mit 4:0 und bleibt dem Spitzenduo auf den Fersen

HUSUM | Die Husumer SV eilt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West derzeit von Sieg zu Sieg. Durch das klare und ungefährdete 4:0 (3:0) über den Heider SV II fuhr die Mannschaft von Olaf Thede den vierten »Dreier« in Folge ein und liegt weiter mit einem Zähler Rückstand (17 Punkte) hinter dem Spitzenduo BW Löwenstedt und SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Dabei legten die Gastgeber den Grundstein für den Sieg im Westküstenderby schon in der ersten Halbzeit. Gegen die stark ersatzgeschwächten Gäste, bei denen sogar der 42-jährige Ligatrainer Mamadou Sabaly durchspielte und der etatmäßige Torhüter Dennis Gansel als Feldspieler eingewechselt wurde, übernahmen die Husumer nach einem fünfminütigem Abtasten das Kommando und kamen bereits vier Minuten später zur 1:0-Führung. Tarek Yassine setzte mit einem schönen Pass Marcel Cornils in Szene, der umspielte noch HSV-Keeper Finn Wolfmeier und schob den Ball aus spitzem Winkel zum 1:0 ein.

In der 18. Minute war das 2:0 erneut eine Co-Produktion der beiden vorherigen Protagonisten. Yassine spielte quer zu Cornils, der in halbrechter Position aus knapp zwanzig Metern in den linken Winkel schoss. Eine Familien-Produktion dann das 3:0: Henning Lorenzen bediente mit einem schönen Seitenwechsel Manuel Lorenzen, der aus halblinker Position ins lange Eck einschob.

Nach dem Wechsel machten die Nordfriesen schnell alles klar. Nach Vorarbeit von Tobias Wetzel traf Torjäger »Corni« Cornils zum 4:0 ins lange Eck. Danach blieben die Platzherren weiter überlegen, waren aber nicht mehr so entschlossen, um noch weitere Tore nachzulegen.

»Mit dem Sieg bin ich zufrieden. Aber ich hätte mir gewünscht, dass wir in der zweiten Halbzeit druckvoller spielen. Das können wir eindeutig besser machen«, sah Husums Trainer Olaf Thede bei seiner Mannschaft im zweiten Durchgang noch Luft nach oben.


Husumer SV:

Chris Bielinski - Daraz Celik · Bosse Wullenweber (60. Kristian Gaško) · Christian Herpel · Jasper Hansen - Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig · Henning Lorenzen (60. André Witthohn) - Tarek Yassine · Marcel Cornils (68. Ferhat Alim).

Heider SV II:

Finn Wolfmeier - Lukas Reuter · Christoph Paulsen · Simon Orthbandt (28. Dennis Gansel) · Makhtar Mamadou Sabaly - Ole Thedens · Lasse Altrock · Finn Ole Rühmann · Martin Kock - Marko Karstens · Patrick Lindemann.

Schiedsrichter: Michael Aust (Süderbrarup), Arne Müller, Florian Reimer
Zuschauer: 185
Tore:

1:0 Marcel Cornils (9.) · 2:0 Marcel Cornils (18.) · 3:0 Manuel Lorenzen (34.) · 4:0 Marcel Cornils (54.).

Beste Spieler: Marcel Cornils · Tarek Yassine / Makhtar Mamadou Sabaly
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 30/31. August 2015 / jös

Nordfriesisches Spitzentrio im Einsatz

Frisias Jannik Heider (li.) im Duell mit Dennis Petersen von der SG Langenhorn-Enge. Die SG erwartet Brunsbüttel, Frisia muss in Schafflund ran. Foto: wrege

Husum (usc) - Liest sich gut: Blau-Weiß Löwenstedt, der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SVbelegen nach sechs Spieltagen die ersten drei Plätze in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Auch die Ränge neun (SG Langenhorn-Enge) und zehn (Bredstedter TSV) können sich sehen lassen. Am Sonnabend und Sonntag ist das nordfriesische Quintett erneut gefordert.

Gestern spielte der SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen die SG Langenhorn-Enge (Spiel bei Redaktionsschluss noch nicht beendet), am Sonntag müssen beide Mannschaften schon wieder ran. Die SG erwartet um 14 Uhr den BSC Brunsbüttel, gespielt wird im Langenhorner Waldstadion – im Arno-Ohlsen-Stadion in Enge-Sande findet ein Fußball-Jugendcamp für Mädchen statt.

Sieben Tore erzielt, 30 kassiert, noch kein Punkt – das Wort Fehlstart ist angebracht für die Fußballer des Heider SV II, die das Tabellenende zieren. Gegen die Favoritenrolle kann sich der Tabellendritte Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr, Friesenstadion) wohl nicht wehren. Auf eigenem Platz hat die Mannschaft von Olaf Thede bislang alle drei Partien souverän gewonnen (5:0, 3:0 und 7:1). Jan Klimmeck, Coach des Liga-Rivalen FC Tarp-Oeversee, tippte in seiner Spieltag-Vorschau auf ein 7:0 für die Stormstädter.

Ähnlich klar ist die Favoritenrolle beim Gastspiel des zweitplatzierten SV Frisia 03 Risum-Lindholm bei der FSG im Amt Schafflund (Platz 16/Sonnabend, 14 Uhr) verteilt. Schafflund gelang bislang auf eigenem Platz ein Sieg (gegen Weiche II), gegen Stern Flensburg wurde 1:2 verloren.

Schwerer dürfte es da schon Blau-Weiß Löwenstedt haben. Das Team von Bernd Hansen muss am Sonntag (15 Uhr) zum Aufsteiger MTV Tellingstedt nach Dithmarschen. Der Tabellen-Siebte verlor zwar zum Auftakt der Saison 1:2 gegen Frisia 03, hielt die Partie aber lange Zeit offen – und gegen Stern Flensburg (6:0) sowie gegen Heide II (5:1) gelangen hohe Siege.

Schleswig 06 darf sich seit dem vergangenen Sonntag mit dem Titel „Löwenstedt-Bezwinger“ schmücken. Mit 13 Punkten gehört die Mannschaft von „Tönni“ Pohlmann zur Spitzengruppe der Verbandsliga. Am Sonntag (15 Uhr) erwarten die Schleistädter, in der Woche glanzlos 2:0 im Kreispokal bei DJK Flensburg (Kreisklasse A) erfolgreich, den personell geschwächten Bredstedter TSV, der beim 1:2 gegen DGF Flensburg erstmals in der bislang guten Saison enttäuschte.
  28. August 2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL072 05.09.15 TSV Nord Harrislee Husumer SV 1:5
05.09.2015 TSV Nord Harrislee - Husumer SV 1 : 5 (1:0)

Drei Foulelfmeter bereiten Husum einen 5:1-Sieg
Nord Harrislee unterliegt deutlich

HARRISLEE | Fußball-Verbandsligist Husumer SV wurde in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit dem 5:1 (1:0) beim Neuling seiner Favoritenrolle gerecht.

Der TSV Nord Harrislee musste sich dem Titelanwärter Husumer SV klar und deutlich mit 1:5 (1:0) geschlagen geben, wobei die nur rund 50 Zuschauer ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten zu sehen bekamen.

Der erste Abschnitt stand ganz im Zeichen des Aufsteigers. Der TSV Nord Harrislee bestimmte eindeutig das Geschehen und ließ die Nordfriesen nicht zur Entfaltung kommen. Torchancen durch Ron Hansen (10.), Christoph Rössner (17.) und Falk Peters (25.) wurden zum Teil aber leichtfertig vergeben, ehe Peters, der drei Gegenspieler austanzte, schließlich doch das 1:0 gelang (28.).

Mit viel Elan kamen die Hausherren auch aus der Kabine, wurden allerdings kalt erwischt. Tobias Wetzel überwand TSV-Keeper Pascal Carstensen mit einem satten 14-Meter-Schuss (46.). Nach einem Foul von Carstensen an Cornils sah der Nord-Torhüter die Gelbe Karte - den fälligen Strafstoß verwandelte Tarek Yassine (51.). Dann wurde es turbulent: Foul von Sonnberg an Cornils - der verschoss den Elfmeter (54.).

Drei Minuten später schlug es aber erneut im »Nord-Gehäuse« ein. Wetzel traf zum 1:3, ehe abermals ein Pfiff ertönte. Carstensen, der mit der Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde, langte ein zweites Mal zu. So auch Yassine, der abermals vom Punkt zum 1:4 traf (61.).

Den Schlusspunkt zum 1:5 setzte schließlich Goalgetter Cornils, der nach einem Konter erfolgreich war (83.).

TSV Nord Harrislee:

Pascal Carstensen - Ron Hansen · Daniel Bennet Rabenseifner · Jan Kai Sonnberg · Frederick Wriedt - Marco Albrozeit (70. Christoph Andrich) · Simon Dobermann · Fernando Gracia · Chris Jurijczuk · Christoph Rössner (20. Sebastian Petersen) - Falk Peters (60. Patrick Schlüter).

Husumer SV:

Chris Bielinski - Jasper Hansen · Christian Herpel · Manuel Lorenzen (14. Kristian Gaško) · Daniel Hornburg - Fabian Wobig · Bosse Wullenweber (68. Ferhat Alim) · Daraz Celik · Tobias Wetzel - Tarek Yassine · Marcel Cornils.

Schiedsrichter: Michael Bollmann (1. FC Schinkel), Jannik Empen, Henning Kruse
Gelb-Rote Karte: Pascal Carstensen (60., wdh. Foulspiel).
Bes. Vork.: Marcel Cornils verschießt Foulelfmeter (54.).
Zuschauer: 50
Tore:

1:0 Falk Peters (28.) · 1:1 Tobias Wetzel (46.) · 1:2 Tarek Yassine (51., Foulelfmeter) · 1:3 Tobias Wetzel (57.) · 1:4 Tarek Yassine (61. Foulelfmeter) · 1:5 Marcel Cornils (83.).

beste Spieler: Wriedt / Cornils
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 6./7. September 2015 / wsi

1:5 Harrislee verliert die Punkte und Torhüter Carstensen

Harrislee (wsi) - Fußball-Verbandsligist TSV Nord Harrislee musste sich dem Titelanwärter Husumer SV mit 1:5 (1:0) geschlagen geben. Ein Spiel mit zwei völlig unterschiedlichen Halbzeiten.

Der erste Abschnitt stand ganz im Zeichen des Aufsteigers. Nord bestimmte das Geschehen und ließ die Nordfriesen nicht zur Geltung kommen. Torchancen durch Ron Hansen (10.), Christoph Rössner (17.) und Falk Peters (25.) wurden zum Teil leichtfertig vergeben, ehe Peters, der drei Gegenspieler austanzte, das 1:0 gelang (28.). Mit viel Elan kam Nord aus der Kabine, wurde allerdings kalt erwischt. Tobias Wetzel überwand TSV-Keeper Pascal Carstensen mit einem satten 14-Meter-Schuss (46.). Nach einem Foul von Carstensen an Cornils sah der Nord-Torhüter Gelb. Den Strafstoß verwandelte Tarek Yassine (51.).Nun wurde es turbulent: Foul von Sonnberg an Cornils – der verschoss den Elfmeter (54.). 1:3 Wetzel (57.). Zweites Foul von Carstensen, damit Gelb-Rot für den Nord-Torwart (60.) – Yassine erhöhte per Elfer auf 4:1 (61.). Den Schlusspunkt setzte Goalgetter Cornils mit dem 5:1 mit einem Konter (83.).

TSV Nord Harrislee: Carstensen – Hansen, Rabenseifner, Sonnberg, Wriedt – Albrozeit (70. Andrich), Dobermann, Gracia, Jurijczuk, Rössner (20. Petersen) – Falk Peters (60. Schlüter).
Husumer SV: Bielinski – Hansen, Herpel, Lorenzen (14. Gasko) , Hornburg – Wobig, Wullenweber (68. Alim), Celik, Wetzel – Yassine, Cornils.
Schiedsrichter: Bollmann (1. FC Schinkel). – Zuschauer: 50.
Tore: 1:0 Peters (28.), 1:1 Wetzel (46.), 1:2 Yassine (51. FE), 1:3 Wetzel (57.), 1:4 Yassine (61. FE), 1:5 Cornils (83.). – Gelb-Rote Karte: Carstensen (Nord / 60. wiederholtes Foulspiel). 
Beste Spieler: Wriedt / Cornils.

  07.09.2015 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Verbandsliga

Respekt vor Cornils und ein Fan-Bus nach Heide

Finn Christiansen (li.) trifft mit Blau-Weiß Löwenstedt am Sonntag im Spitzenspiel auf den FC Angeln 02. Foto: svj

Husum (usc) - Ein Wochenende ohne Derby, dennoch verspricht der achte Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West Spannung für die fünf Mannschaften aus Nordfriesland. Die Übersicht:

TSV Nord Harrislee – Husumer SV (Sbd. 14 Uhr): Die Gastgeber treten nach dem 1:0 beim FC Angeln 02 mit gestärktem Selbstbewusstsein an. Wir werden versuchen, Husum aus einer kompakten Abwehr heraus zu überraschen. Ich zähle sie zu den stärksten Mannschaften der Liga“, sagt Nord-Coach Mario Albrozeit. Der Nord-Coach ist von der mannschaftlichen Geschlossenheit der Stormstädter beeindruckt, aber auch von deren individueller Klasse. Insbesondere Ex-Regionalliga-Spieler Marcel Cornils, der bereits zehn Saisontore erzielte, hat er im Blick: „Auf ihn müssen wir stets vier Augen gerichtet haben“, fordert der Coach.

Heider SV II – SG Langenhorn-Enge (Sbd. 16 Uhr): Nach vier Niederlagen am Stück wäre es mal wieder Zeit für einen „Dreier“ für das Team von Trainer Karl Müller. Heide II ist zwar noch ohne jeden Punkt, doch es bliebt abzuwarten, wie die SG mit der Favoritenrolle umgeht. Damit es läuft, setzen die Nordfriesen auf ihre Fans – der Bus fährt am Sonnabend (13 Uhr) vom Edeka-Markt in Langenhorn an der B 5 ab.

Bredstedter TSV – MTV Tellingstedt (Sbd. 17 Uhr): Alles im Lot beim Aufsteiger, nur das ärgerliche 1:2 vor zwei Wochen gegen DGF Flensburg schmerzt noch etwas. Gelegenheit zur Wiedergutmachung besteht gegen den Dithmarscher Neuling, der einen Punkt mehr als der BTSV auf dem Konto hat.

BW Löwenstedt – FC Angeln 02 (So. 14.30 Uhr): Erster gegen Sechster – das verspricht spannend zu werden auf dem Au-Wiesen-Platz. Die Elf von Bernd Hansen hat die Niederlage gegen Schleswig mit zwei 3:0-Erfolgen in Serie vergessen lassen, SH-Liga-Absteiger Angeln verlor zuletzt mit dem 0:1 gegen Harrislee etwas den Kontakt zur Spitze.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – ETSV Weiche II (So. 15 Uhr): Zweiter gen 17. – das Team von Olaf und Uwe Petersen und Petersen ist Favorit, der Umbruch lässt sich gut an. Die komplett umgekrempelte Regionalliga-Reserve dagegen hat noch nicht zu Form und Stammformation gefunden.
  04.09.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Aufsteiger TSV Nord fordert Titelaspiranten

Harrislee (wsi) - Mit der Leistung seiner Mannschaft am vergangenen Spieltag gegen den FC Angeln 02 war Mario Albrozeit sehr zufrieden. „Wir haben sehr gut gegen den Ball und Gegner agiert. Angeln hat die eigenen Chancen nicht genutzt, und so haben wir, wenn auch glücklich, mit 1:0 gewonnen“, sagt der Trainer des Fußball-Verbandsligisten TSV Nord Harrislee. Mit gestärktem Selbstbewusstsein geht der Aufsteiger nun die nächste schwere Aufgabe an. Morgen um 14 Uhr erwarten die Harrisleer den spielstarken Titelaspiranten Husumer SV.

Die Nordfriesen sind noch ungeschlagen und liegen in Lauerstellung auf Tabellenplatz drei. Ihre Serie wollen sie auch in Harrislee verteidigen. „Aber wir werden versuchen, aus einer kompakten Abwehr heraus die favorisierten Gäste zu überraschen. Ich zähle sie zu den stärksten Mannschaften der Liga, aber jedes Spiel beginnt bei Null“, so Albrozeit. Der Nord-Coach ist von der mannschaftlichen Geschlossenheit der Stormstädter beeindruckt, aber auch von deren individueller Klasse. Insbesondere Ex-Regionalliga-Spieler Marcel Cornils, der bereits zehn Saisontore erzielte, hat er dabei im Blick: „Auf ihn müssen wir stets vier Augen gerichtet haben“, fordert der Coach.

Auf die Frage, ob sich seine Mannschaft als Aufsteiger schon an die neue Klasse gewöhnt hat, antwortet Albrozeit: „Grundsätzlich schon, aber wir hatten zum Saisonstart mit großen personellen Problemen zu kämpfen.“ Das ist noch immer so. Ibrahim Ghailane, der am vergangenen Wochenende in Marokko geheiratet hat, wird weiterhin fehlen. Dafür stehen Marco Albrozeit und Pascal Carstensen wieder im Kader. Bis Ende der Hinrunde wird Kim Tönder aus privaten Gründen ausfallen.
  04.09.2015 · Flensburger Tageblatt
KP-VF 09.09.15 SZ Arlewatt Husumer SV 0:6
09.09.2015 SZ Arlewatt - Husumer SV 0 : 6 (0:1)
Zwei Tore am 18. Geburtstag erzielte Husums Hendrik Fleige (re.), hier im Duell mit Arlewatts Tobias Baudewig. Foto: Brigitte Petersen

KreisPokal - Viertelfinale
Husumer SV im Pokal-Halbfinale

ARLEWATT | Fußball-Verbandsligist Husumer SV steht nach dem souveränen 6:0 (1:0) beim Kreisligisten SZ Arlewatt im Halbfinale des Kreispokals. Der Gegner in der Vorschlussrunde wird im Spiel zwischen »Pokalschreck« TSV Amrum und dem Kreisligisten TSV Goldebek ermittelt. Einen Termin gibt es noch nicht.

Die Husumer gingen von Anfang an motiviert und mit einem klaren Matchplan ins Derby. Die defensiv eingestellten Arlewatter versuchten, mit Kampf dagegenzuhalten. Der Führungstreffer per Kopfball von Jasper Hansen (22. Minute) nach einem Eckstoß war bereits zu diesem Zeitpunkt hochverdient. Bis zur Pause hielten sich die Gastgeber jedoch schadlos.

Für die Vorentscheidung sorgte kurz nach der Halbzeit Tobias Wetzel, der einen Abstauber zum 2:0 verwertete (46.). Endgültig den Deckel drauf machte kurze Zeit später U19-Leihgabe Hendrik Fleige mit dem 0:3 (54.).

Mit der sicheren Führung im Rücken zeigte der Verbandsligist nun seine ganze Klasse, ließ Ball und Gegner laufen. Weitere Treffer von Fabian Wobig (63., 78.) und wiederum Hendrik Fleige (86.) waren die logische Konsequenz. Der Gastgeber mühte sich nach Kräften und hätte einen Treffer verdient gehabt.

»Meine Jungs haben alles gegeben. Der Klassenunterschied war allerdings deutlich zu sehen«, fasste SZ-Coach Johannes Matthiesen die Kräfteverhältnisse zusammen.


SZ Arlewatt:

Niels Friedrichsen · Thore Christiansen · Tobias Baudewig · Marvin Paulsen (71. Sven Steinke) · Tim Wolbersen · Malte Thomsen (78. Christoph Möhrke) · Marvin Matthiesen · Klaas Petersen · Heike Sönksen · Melf Christiansen (63. Arne Kurt) · Peter Markus Hansen

Husumer SV:

Chris Bielinski · Kristian Gaško · Jasper Hansen · Fabian Wobig · Henning Lorenzen (66. Marcel Cornils) · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Daraz Celik (49. Tarek Yassine) · Sascha Feller (71. Luca Sander) · Hendrik Fleige

Schiedsrichter: Thomas Kaiser, Marvin Niemeyer, Lukas Bahnsen
Tore:

0:1 (22.) Jasper Hansen · 0:2 (46.) Tobias Wetzel · 0:3 (54.) Hendrik Fleige · 0:4 (63.) Fabian Wobig · 0:5 (78.) Fabian Wobig · 0:6 (86.) Hendrik Fleige.

  Husumer Nachrichten / FuPa vom 10/11. September 2015 / bjg

Derby im Kreispokal: Arlewatt gegen Husum

Arlewatt (sh:z) - „Hoher Besuch“: Die Kreisliga-Fußballer des SZ Arlewatt empfangen am Mittwoch um 19 Uhr den Verbandsligisten Husumer SV zum Viertelfinalspiel im Kreispokal. Während die Elf von Johannes Matthiesen die Generalprobe in den Sand setzte (2:3 gegen Süderlügum), festigte Husum seine Position in der Spitzengruppe mit dem souveränen 5:1 in Harrislee. Zwei Treffer erzielte Rückkehrer Marcel Cornils – dass der Angreifer dabei noch einen Elfmeter verschoss, fiel nicht weiter ins Gewicht.

  08.09.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Kreispokal

SZ Arlewatt schaltet Langenhorn/Enge aus

Arlewatt (sh:z) - Dem SZ Arlewatt ist in der 2. Runde im Kreispokal eine Überraschung gelungen. Der Kreisligist schaltete in einer guten Partie den Verbandsligisten SG Langenhorn/Enge mit 4:1 (2:0) aus. Im Viertelfinale trifft die Mannschaft von Trainer Johannes Matthiesen auf den Verbandsligisten Husumer SV (angesetzt für So., 15 Uhr). „Meine Mannschaft hat kämpferisch eine ganz tolle Leistung gebrach und verdient gewonnen. Vielleicht war der Sieg aber ein wenig zu hoch“, sagte der Arlewatter Coach. Für die 2:0-Pausenführung der Gastgeber hatten Marvin Matthiesen (24,.) und Melf Chrisitiansen (34.) gesorgt. Gleich nach dem Wechsel gelang Enes Erigsen das 3:0. „Das war wohl der vorentscheidende Treffer“, kommentierte Matthiesen den Blitzstart in der zweiten Spielhälfte. In der 73. Minute machte Trainersohn Marvin Matthiesen mit seinem zweiten Treffer zum 4:0 den Sack endgültig zu. Dem Verbandsligisten gelang durch Kim Hendrik Konopka nur noch der Ehrentreffer (83.). Die weiteren Viertelfinalspiele sind verlegt worden. Der TSV Amrum gegen den TSV Goldebek und die SG Ladelund-Achtrup/Leck gegen den SV Risum-Lindholm spielen am Dienstag (18. August) jeweils um 18.45 Uhr. Die Partie IF Tönning gegen den SV BW Löwenstedt soll am Sonnabend (12. Dezember) um 14 Uhr stattfinden.
30.07.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL074 12.09.15 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 1:0
12.09.2015 Husumer SV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 1 : 0 (0:0)
Zweikampfsieger: Manuel Lorenzen (l.) klärt vor Jannik Fust (am Boden). Rechts Finn Christiansen. Foto: jös

Torjäger Cornils erzielt den Treffer des Tages
Fußball-Verbandsliga: Husum gewinnt Topspiel gegen Löwenstedt mit 1:0 und ist jetzt Tabellenzweiter

HUSUM | Die Husumer SV hat das mit Spannung erwartete Topspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen Tabellenführer Balu-Weiß Löwenstedt gewonnen. Nach spannenden 90 Minuten setzte sich die Mannschaft von Olaf Thede hauchdünn mit 1:0 (0:0) durch und schob sich vor die Blau-Weißen auf Rang zwei. »Das Spiel hätte auch 3:3, 4:3, oder 3:4 ausgehen können«, brachte der Husumer Trainer die abwechslungsreiche Partie auf den Punkt, die mit 438 zahlenden Zuschauern im Friesenstadion eine tolle Kulisse hatte.

Nach einem zehnminütigem Abtasten, mit ganz leichten Vorteilen für die Gastgeber, nahmen dann die Löwenstedter das Heft des Handelns in die Hand. Nachdem Jannik Reichenberg nach einem schnellen Angriff über das Tor geschossen (15.) und Sven Nielsen per Kopf drüber gezielt hatte (15.), besaß Finn Christiansen sieben Minuten später die Riesenchance zur Löwen-Führung. Doch sein fulminanter Schuss aus halblinker Position klatschte an die Querlatte des Husumer Gehäuses. Die Gäste blieben weiter am Drücker. Vier Minuten später schoss Christian Hansen den Ball nur knapp am rechten Pfosten vorbei, kurz darauf parierte HSV-Keeper Chris Bielinski einen Schuss von Kevin Schilling.

In der Schlussphase der ersten Halbzeit kamen die Gastgeber ins Spiel zurück und hätten den Verlauf der ersten Halbzeit beinahe auf den Kopf gestellt. Nnach einem Pass in die Schnittstelle traf Tarek Yassine aus halblinker Position nur den Pfosten des Löwen-Tores. Eine Minute später kratzte Kevin Schilling einen Schuss von Marcel Cornils von der Linie..

Nach dem Wechsel knüpften die Platzherren an den Schlussakkord des ersten Durchgangs an und wurden stärker. Nachdem ein Cornils-Schuss kein Problem für Löwen-Keeper Jan-Eric Lorenzen war (54.), schoss Daniel Hornburg nur zwei Minuten später knapp links vorbei. Auf der Gegenseite rettete noch einmal Schlussmann Bielinski, als er bei einem Nielsen-Schuss im bedrohten Eck war (61.). In der 70. Minute hatten die Gastgeber das 1:0 auf dem Fuß. Nach einem Pass aus dem Mittelfeld war Cornils völlig frei. Doch er scheiterte zunächst am stark parierenden Lorenzen, und den Nachschuss setzte er an den linken Pfosten.

In der 81. Minute war der Husumer Torjäger aber doch erfolgreich. Die Gastgeber setzten sich auf dem rechten Flügel energisch ein, der Ball kam im Sechszehner zu Cornils, der die Nerven behielt und flach zum 1:0 ins untere linke Eck einschoss. Gleich im Gegenzug versuchte Flix Andresen zu antworten. Doch sein Flachschuss aus der Distanz ging links neben das Tor. In der Nachspielzeit kam Nielsen noch einmal zum Abschluss, doch etwas überhastet setzte er den Ball über das Husumer Gehäuse. So blieb es beim 1:0 für Husum.

»Ich hätte auch mit einem Unentschieden gegen die sehr disziplinierten Löwenstedter gut leben können. Es haben Kleinigkeiten entschieden, und ich glaube, dass wir uns den Sieg am Ende mehr verdient haben«, zog Husums Coach Olaf Thede ein sehr zufriedenes Fazit. »Man hat gemerkt, dass die Spielweise, von hinten heraus zu agieren, für uns gewöhnungsbedürftig ist. Zudem hat uns die letzte Konsequenz gefehlt. Wir hatten Chancen genug und hätten in der ersten Halbzeit führen müssen. So ist Husum der glückliche Gewinner. Ich bin mit dem Ergebnis natürlich nicht zufrieden, aber mit der Leistung meiner Mannschaft auf jeden Fall«, so Löwenstedts Trainer Bernd Hansen.


Husumer SV:

Chris Bielinski · Jasper Hansen · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen (65. Kristian Gaško) · Fabian Wobig · Tobias Wetzel · Henning Lorenzen (25. Daniel Hornburg) · Tarek Yassine · André Witthohn · Marcel Cornils (87. Ferhat Alim)

SV BW Löwenstedt: Jan-Eric Lorenzen · Felix Andresen · Torge Brodersen (46. Lars Hansen) · André Tüchsen · Finn Christiansen · Kevin Schilling (78. Dennis Sönnichsen) · Jannik Oliver Fust · Sven Nielsen · Jannik Reichenberg · Mirco Dohle · Christian Hansen
Schiedsrichter: Arne Jochimsen (Fortuna Glückstadt), Phillip Naujoks, Mattias Peter
Zuschauer: 438 zahlende
Tor:

1:0 Marcel Cornils (81.)

beste Spieler: Bosse Wullenweber · Daniel Hornburg · Marcel Cornils / Felix Andresen · Mirco Dohle · Finn Christiansen
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 13./14. September 2015 / jös

Husums Torjäger Marcel Cornils (li.; hier im Spiel gegen Stern Flensburg) freut sich auf die Top-Partie im Friesenstadion. Foto: Brigitte Petersen

Das Topspiel steigt im Friesenstadion
Fußball-Verbandsliga: Husumer SV empfängt Spitzenreiter Löwenstedt

HUSUM | Spitzenspiel im Friesenstadion: Am Sonnabend (14 Uhr) erwartet die Husumer SV, Tabellendritter der Fußball-Verbandsliga, den Spitzenreiter SV Blau-Weiß Löwenstedt. »Wir freuen uns auf ein echtes Spitzenspiel«, sagen die Trainer Olaf Thede (Husum) und Bernd Hansen (Löwenstedt) unisono.

»Aufgrund der Ergebnisse vom vergangenen Spieltag liegt der Druck nicht bei uns, sondern bei den Löwen. Wir können befreit aufspielen«, sieht Olaf Thede die Gastgeber in einer angenehmen Position. »Husum ist noch ungeschlagen und hat zuletzt starke Spiele gezeigt. Sie werden ihren Heimvorteil nutzen und uns schlagen wollen«, schiebt Löwen-Trainer Bernd Hansen den Stormstädtern die Favoritenrolle zu.

Er erwartet eine spannende Spitzenpartie. »Wenn beide gegeneinander spielen, geht es immer heiß her. Die Spieler kennen sich und haben großen Respekt voreinander«, so Hansen, der wie sein Kollege Thede um die Stärken beider Teams weiß. »Husum hat sich sehr gut verstärkt und ist mit Marcel Cornils vor allem im Angriff sehr gut besetzt. Wir müssen versuchen, ihn und seine spielstarken Mannschaftskameraden mit einer guten Defensivleistung in den Griff zu bekommen. Dazu muss bei uns die Abstimmung in allen Mannschaftsteilen funktionieren«, mahnt Hansen sein Team von Beginn an zur Konzentration. Gegen Angeln (0:1) hatten die Löwen die ersten 20 Minuten verschlafen.

Die Statistik der vergangenen Saison ist ausgeglichen. Jede Mannschaft gewann ein Spiel, die Husumer in Löwenstedt mit 2:0, die Löwen in der Stormstadt mit 1:0. Das stimmt Hansen zuversichtlich. »Ich hätte nichts dagegen, wenn es wieder so ist«, strebt Bernd Hansen im Friesenstadion drei Punkte an. »Dazu müssen wir mit Freude, Spaß und Selbstbewusstsein auftreten.«

Einen Dreier will aber auch Olaf thede, der ebenfalls mit großem Respekt in die Partie geht. »Es trifft nicht nur die beste Heim- auf die beste Auswärtsmannschaft, auch die beiden besten Offensivreihen der Verbandsliga und die beiden besten Torjäger stehen sich gegenüber«, so Husum Coach. Sein Stürmer Marcel Cornils erzielte bislang 12 Tore, Löwenstedt Sven Nielsen 13. »Das Spiel verspricht einiges, und ich kann mir nicht vorstellen, dass es 0:0 ausgehen wird«, rechnet Thede mit einer interessanten Topbegegnung. »Wir haben gesagt, dass wir ganz oben angreifen wollen. In den nächsten beiden Wochenenden ist ein Wechsel an der Tabellenspitze möglich«, hat Husums Trainer die Führungsposition fest im Visier.

  Husumer Nachrichten 11. September 2015 / jös/arb/usc
VL088 19.09.15 Bredstedter TSV Husumer SV 2:2
19.09.2015 Bredstedter TSV - Husumer SV 2 : 2 (1:1)
Mitgespielt: Bredstedts Christian Nissen schirmt Husums Marcel Cornils (re.) ab, und Torhüter Max Nehren holt sich den Ball. Foto: Pustal

Umstrittener Strafstoß kostet Husum den Sieg / Später Punktgewinn für Bredstedt
Bredstedt erkämpft sich ein 2:2 / Fußball-Verbandsliga: Aufsteiger kommt durch einen umstrittenen Strafstoß zum 2:2-Remis gegen den Favoriten Husumer SV

BREDSTEDT | Der Bredstedter TSV durfte nach vier Niederlagen in Folge in der Fußball-Verbandsliga Nord-West wieder jubeln. Ausgerechnet im Heimderby gegen die favorisierte Husumer SV gelang dem Aufsteiger durch einen sehr umstrittenen Strafstoß noch der späte Ausgleich zum 2:2 (1:1). Der BTSV beendete damit die Husumer Siegesserie von sechs Erfolgen hintereinander.

Boy-Karsten Ingwersen (26.) hatte die Gastgeber etwas überraschend in Führung geköpft, Husums Torjäger Marcel Cornils mit seinem 14. Saisontreffer zum 1:1 (35.) ausgeglichen. Nach der Pause nutzten die Gäste eine kurzzeitige Überzahl durch Hendrik Fleige (63.) zur Führung, ehe Gerrit Carstensen mit dem überraschenden Strafstoß zum 2:2 (88.) noch für den Punktgewinn sorgte.

Nach dem Abpfiff jubelten die Gastgeber, während die Husumer mit hängenden Köpfen und sehr verärgert den Platz verließen und vergeblich versuchten, bei Schiedsrichter Philipp Ruback den Grund für den Strafstoß zu erfahren.

Verdient oder nicht - die Meinungen über das Remis gingen deutlich auseinander: »Tarek Yassine hatte sich nach der Ecke mit beiden Händen bei Dirk Wessel aufgestützt und ihn so am Kopfball gehindert«, war für BTSV-Trainer Marc Schollek die Situation völlig klar, der Elfmeter berechtigt. »Unsere Leistung war nicht gut, aber wenn der Schiedsrichter mir nicht erklären kann, warum er den Elfmeter gibt, dann sagt das doch alles«, sagte ein verärgerter HSV-Trainer Olaf Thede. »Bredstedt hatte zwei Torschüsse: Einen Witz-Freistoß und diesen Strafstoß.« Schollek gratulierte derweil seinen Jungs zu ihrer starken Leistung. »Endlich einmal haben wir uns für unseren Kampf belohnt. Spielerisch war das nicht sehr gut von uns, aber wir haben hinten gut gestanden, keine großen Fehler gemacht und super gekämpft. Das 2:2 war verdient«, war der BTSV-Trainer überzeugt.

Das Spiel entwickelte sich wie erwartet. Husum suchte die Ball- und Spielkontrolle, Bredstedt setzte auf Defensive mit gelegentlichen Kontern. Mit zunehmender Spieldauer verstärkten die Gäste den Druck, gewannen mehr Zweikämpfe im Mittelfeld und kamen besser über die Außen in die gegnerische Hälfte. Aber plötzlich führte der BTSV: Nach einem Freistoß von Lars Albersten aus über 30 Metern konnte Boy-Karsten Ingwersen aus fünf Metern ungehindert zum 1:0 einköpfen (26.).

Jetzt erhöhte Husum Tempo und Druck, berannte das BTSV-Tor. So hatten die Gastgeber etwas mehr Platz für Konter. Nach schönem Zuspiel von Henning Hecker (32.) auf Dirk Wessel klärte Christian Herpel im letzten Moment. Fast im Gegenzug fiel dann der Ausgleich: Nach einer Ecke hämmerte Marcel Cornils den Ball aus 16 Meterndurch Freund und Feind zum 1:1 unter die Latte (35.). Einer berührte noch den Ball, einer zog den Kopf ein - Max Nehren war chancenlos. Kurz vor dem Pausenpfiff jubelten die Bredstedter Fans unter den 180 Zuschauern erneut, aber der Unparteiische entschied nach dem Kopfballtreffer von Gerrit Carstensen (45.+1) auf Abseits - das war knapp.

Husum kam mit neuer Energie aus der Kabine, drängte jetzt auf die Führung. Nach einem Konter von Cornils setzte Hendrik Fleige den Ball auf die Latte (47.). Aber Bredstedt hielt dagegen. Nachdem Albertsen verletzt raus musste und Hauke Mohr noch nicht im Spiel war, nutzten die Gäste die kurzzeitige Überzahl. Tobias Wetzel bediente Fleige, und der traf aus zwölf Metern ins lange Eck zum 1:2 (63.).

Das schien Husum zu reichen, die Gäste kontrollierten das Spiel, kamen aber nicht zu weiteren wirklichen Chancen. Die Partie wurde aber zunehmend hektischer und auch härter. Schiedsrichter Ruback zog jetzt viele Gelbe Karten und zeigte dann nach einem Eckball der Gastgeber überraschend auf den Punkt.

In der unübersichtlichen Situation im Gästestrafraum soll sich Tarek Yassine bei Dirk Wessel mit beiden Händen abgestützt und ihn so am Kopfball gehindert haben. Gerrit Carstensen blieb in der 88. Minute eiskalt beim Strafstoß, schickte Chris Bielienski in die linke Ecke und setzte den Ball rechts zum 2:2 ins Husumer Tor. Husum stürmte verzweifelt, aber Bredstedt rettete diesen Punkt mit letztem Einsatz über die sechsminütige Nachspielzeit. Der Rest war Jubel auf der einen Seite und Frust auf der anderen.


Bredstedter TSV:

Max Nehrens - Gerrit Carstensen · Gerrit Voss · Christian Nissen · Steffen Mohn - Dirk Wessel · Tim Paulsen (78. Sören Petersen) · Lars Albertsen (63.Hauke Mohr) · Boy-Karsten Ingwersen - Henning Hecker · Christopher Burger (90.+2 Hauke Christiansen).
Husumer SV: Chris Bielinski - Tobias Wetzel · Christian Herpel · André Witthohn · Kristian Gaško - Hendrik Fleige · Henning Lorenzen (79. Fabian Wobig) · Daniel Hornburg · Tarek Yassine - Marcel Cornils · Daraz Celik (82. Benjamin Gielow).
Schiedsrichter: Philipp Ruback (Wiesharde).
Zuschauer: 180
Tore: 1:0 Boy-Kartsen Ingwersen (26.) · 1:1 Marcel Cornils (35.) · 1:2 Hendrik Fleige (63.) · 2:2 Gerrit Carstensen (88., Foulelfmeter).
beste Spieler: Boy-Karsten Ingwersen · Lars Albertsen · Dirk Wessel / Marcel Cornils · Henning Lorenzen · Christian Herpel
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 20./21. September 2015 / pu

Drei Mal traf Hauke Mohr (grünes Trikot, Nr. 6) bislang für Bredstedt - kann er diese Bilanz im Derby aufbessern? Foto: pustal

»Jahrtausendspiel« in Bredstedt
Aufsteiger klarer Außenseiter gegen die Husumer SV

HUSUM / BREDSTEDT | Blau-Weiß Löwenstedt und die SG Langenhorn/Enge sind am zehnten Spieltag der Verbandsliga Nord-West nur Zuschauer. Sie haben sich bereits am 27. August gegenüber gestanden und die »Löwen« das vorgezogene Spiel mit 3:0 gewonnen. Damit haben der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV nun die Chance, den Vorsprung zu den Blau-Weißen weiter auszubauen. Spitzenreiter SV Frisia 03 empfängt am Sonntag 15 Uhr Stern Flensburg, der Tabellenzweite aus Husum gastiert am Sonnabend um 17 Uhr zum Kreisderby beim Aufsteiger Bredstedter TSV.

Lang, lang ist es her, seit sich der Bredstedter TSV und die Husumer SV im Kampf um Punkte gegenüber standen. Das Verbandsliga-Derby ist der erste Vergleich der Liga-Teams im neuen Jahrtausend. Die Rollen sind dabei klar verteilt. Das Team von Marc Scholleck ist Außenseiter gegen eine Husumer Mannschaft, die in der laufenden Serie noch ungeschlagen ist. Zudem stellen die Stormstädter mit einer Tordifferenz von 33:8 den erfolgreichsten Angriff und die stabilste Abwehr der Liga. Nur beim FC Tarp-Oeversee (3:3) und TSV Friedrichsberg (2:2) ließ das Team von Olaf Thede Punkte liegen. Dafür erzielten die Husumer in den beiden letzten Auswärtsspielen acht Tore.

»Wir wollen unsere Serie fortsetzen und auch in Bredstedt drei Punkte«, fordert HSV-Trainer Olaf Thede, der den Druck auf Spitzenreiter SV Frisia 03 hoch halten will. Der Husumer Höhenflug trägt hauptsächlich einen Namen: Marcel Cornils. Der Rückkehrer vom Regionalligisten ETSV Weiche hat die Probleme in der Offensive aus der vergangenen Saison vergessen lassen, belegt mit zwölf Treffern Platz zwei in der Torschützenliste.

Von solchen Werten kann der Neuling aus Bredstedt nur träumen. Seit dem 2:1 über Nordmark Satrup am 15. August wartet der BTSV auf ein Erfolgserlebnis. Gerade zu Hause gab es bittere Niederlagen gegen Mitaufsteiger DGF Flensburg und den MTV Tellingstedt. Nur drei Punkte trennen die Nordfriesen nach jetzt vier sieglosen Spielen von den Abstiegsrängen. Der Druck auf Scholleck und sein Team wächst, zumal von fünf Heimspielen nur zwei gewonnen wurden. Zwar trafen die Bredstedter vor heimischer Kulisse gegen Tellingstedt vier Mal, kassierten aber fünf Gegentore. Dennoch wollen Marc Scholleck und seine Mannen gegen den Tabellenzweiten »alles versuchen«. Mal schauen, was nach 90 Minuten dabei heraus kommt.

  Husumer Nachrichten 18. September 2015 / hwk
VL092 26.09.15 Husumer SV DGF Flensborg 3:2
26.09.2015 Husumer SV - DGF Flensborg 3 : 2 (0:1)

DGF verliert trotz starker erster Halbzeit

Das 3:1 für Husum: Marcel Cornils (l.) trifft zwischen Hannes Roeh und Martin Steffensen (r.) hindurch ins DGF-Tor. Foto: git

HUSUM (jös) - Fußball-Verbandsligist DGF Flensburg hat bei der Husumer SV eine ärgerliche 2:3 (1:0)-Niederlage kassiert. „In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig im Spiel, und DGF hat das sehr gut gemacht. Ein glanzloser, aber verdienter Sieg“, lautete das Resümee von Husums Trainer Olaf Thede.

In der ersten Halbzeit hatte es für die ungeschlagenen Nordfriesen noch nicht nach dem achten Sieg im elften Spiel ausgesehen. Gegen die tief stehenden und kämpferisch überzeugenden Gäste liefen sich die Husumer immer wieder fest. Zudem mussten sie nach zehn Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, als Robin Hansen nach Freistoß und Kopfballablage Maß nahm und den Ball zum 0:1 ins Husumer Netz jagte. Kurz darauf traf Daniel Hornburg mit einem Freistoß nur die Querlatte, und auch Tobias Wetzel scheiterte mit seinem Schuss am Aluminium (19.).

Bis zur Pause verteidigten die Fördestädter geschickt den Vorsprung, ennoch kamen die Nordfriesen kurz nach Wiederanpfiff zum Ausgleich. Nach einem Pass in die Tiefe traf Torjäger Marcel Cornils zum 1:1 (49.). Acht Minuten später war Cornils erneut zur Stelle. Als die Gäste nicht richtig klären konnten, schoss der Husumer Angreifer von der Strafraumgrenze wuchtig zur 2:1-Führung ein.

Und Marcel Cornils wandelte danach auf den Spuren von Robert Lewandowski, als er aus halblinker Position zum 3:1 ins lange Eck traf und einen Hattrick erzielte. Der Jubel war kaum verhallt, da verkürzten die Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter von Tim Meyer zum 3:2 (72.). Die überlegenen Husumer brachten den Sieg danach souverän über die Zeit.

Husumer SV: Reinhold – Manuel Lorenzen, Herpel, Gielow (46. Gasko), Jasper Hansen – Wetzel, Wobig, Henning Lorenzen, Hornburg – Yassine (88. Celik), Cornils (90.+2. Feller). 
DGF Flensburg: Carstensen – Röh, Steffensen, Mille, Lovkis (42. Grüter) – Dahlmann (60. Flieder), Robin Hansen, Johannsen, Meyer – Bülo, Steiner.
Schiedsrichter: Donik Ibrahimi (Eckernförde).
Zuschauer: 218 zahlende.
Tore: 0:1 Hansen (10.), 1:1 Cornils (49.), 2:1 Cornils (57.), 3:1 Cornils (70.), 3:2 Meyer (72.,Foulelfmeter).
Beste Spieler: Cornils, Gasko – geschlossen in der Deckung.

28.09.2015 · Flensburger Tageblatt

Cornils Mann des Tages / Cornils-Hattrick beim Husumer Arbeitssieg

Husum schlägt DGF Flensburg mit 3:2
Das 3:1 für Husum: Marcel Cornils (l.) trifft zwischen Hannes Röh und Martin Steffensen (r.) hindurch ins DGF-Tor. Foto: Brigitte Petersen
Weitere Fotos von Annette Carstensen unter http://www.fupa.net/galerie/husumer-sv-dgf-flensborg-115766/foto1.html

HUSUM | Die Husumer SV bleibt im Kampf um die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-West weiter dran. Mit einem 3:2 (0:1)-Heimsieg über Aufsteiger DGF Flensburg festigte die Mannschaft von Olaf Thede mit 27 Punkten den zweiten Tabellenplatz. »In der ersten Halbzeit waren wir nicht richtig im Spiel, und DGF hat das sehr gut gemacht. In der zweiten Halbzeit waren wir dann wesentlich besser. So war es ein glanzloser, aber verdienter Sieg«, lautete das Resümee von Husums Trainer.

In der ersten Halbzeit hatte es für die ungeschlagenen Nordfriesen aber noch nicht nach dem achten Sieg im elften Spiel ausgesehen. Gegen die tief stehenden und kämpferisch überzeugenden Gäste, liefen sich die Husumer durch unnötige Dribblings immer wieder fest. Zudem mussten sie nach zehn Minuten einem Rückstand hinterherlaufen, als Robin Hansen nach Freistoß und Kopfballablage Maß nahm und den Ball zum 0:1 ins Husumer Netz jagte. Kurz darauf traf Daniel Hornburg mit einem immer länger werdenden Freistoß nur die Querlatte und auch Tobias Wetzel scheiterte mit seinem Schuss am Aluminium (19.).

Bis zur Pause verteidigten die Fördestädter geschickt den Vorsprung gegen ansonsten zu umständlich agierende Gastgeber, die kurz nach Wiederanpfiff aber zum schnellen Ausgleich kamen. Nach einem schönen Pass in die Tiefe traf Torjäger Marcel Cornils zum 1:1 (49.). Acht Minuten später war Cornils erneut zur Stelle. Als die Gäste nicht richtig klären konnten, schoss der Husumer Angreifer von der Strafraumgrenze wuchtig zur 2:1-Führung ein. Und Marcel Cornils wandelte danach auf den Spuren von Robert Lewandowski, als er aus halblinker Position zum 3:1 ins lange Eck traf und so einen lupenreinen Hattrick erzielte.

Der Jubel war kaum verhallt, da verkürzten die Gäste durch einen verwandelten Foulelfmeter von Tim Meyer zum 3:2 (72.). Die überlegenen Husumer brachten den Sieg danach aber souverän über die Zei.


Husumer SV:

Momme Reinhold - Manuel Lorenzen · Christian Herpel · Fabian Wobig · Jasper Hansen - Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen · Tarek Yassine (88. Daraz Celik) · Benjamin Gielow (46. Kristian Gaško) - Marcel Cornils (90.+2. Sascha Feller).
DGF Flensborg: Marcel Carstensen - Hannes Röh · Martin Steffensen · Rasmus Mille · Jevgenij Lovkis (42. Leif Hendrik Grüter) - Morton Jensen Dahlmann (60. Andre Flieder) · Robin Hansen · Erk Johannsen · Tim Meyer - Felix Bülo · Marcel Steiner.
Schiedsrichter: Donik Ibrahimi (Eckernförde), Friedrich Wichmann, Durim Ibrahimi
Zuschauer: 218 zahlende
Tore: 0:1 Robin Hansen (10.) · 1:1 Marcel Cornils (49.) · 2:1 Marcel Cornils (57.) · 3:1 Marcel Cornils (70.) · 3:2 Tim Meyer (72. Foulelfmeter)
beste Spieler: Marcel Cornils · Kristian Gaško / geschlossen in der Deckung
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 27./28. September 2015 / jös

Andre Friedrichsen (rechts) heiratet am Sonnabend – deshalb spielt die SG Langenhorn-Enge schon heute. Foto: wrege

Geht Langenhorn-Enge ein Licht auf?

Derby in der Fußball-Verbandsliga: SG erwartet Bredstedter TSV schon heute unter Flutlicht / Tabellenführer Frisia in Schleswig gefordert

HUSUM (hwk) - Nach dem Schmalspurprogramm am vergangenen Wochenende sind am 11. Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West wieder alle Nordfriesland-Vertreter im Einsatz. Im Blickpunkt stehen dabei das Topspiel zwischen dem Tabellendritten TSV Friedrichsberg und Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Sbd., 14 Uhr) sowie das Nachbarschaftsderby zwischen der SG Langenhorn-Enge und dem Bredstedter TSV (heute 19 Uhr).

Das Spitzenspiel des Wochenendes steigt in der Friedrichsberger Arena „Am Öhr“, wo der SVFrisia 03 mit einem Dreier beim Tabellendritten TSV Friedrichsberg den „Platz an der Sonne“ verteidigen will. Einfach wird die Aufgabe nicht. Der TSV hat zuletzt sechs Siege in Folge gelandet und will diese Serie gegen den Spitzenreiter fortsetzen. „Das sind die Spiele, auf die man sich besonders freut“, sagt TSV-Teammanager Sven Scherner, der endlich einmal „big Points“ holen will. Eine ähnliche Erfolgsserie wie der TSV haben auch die Gelb-Schwarzen aus Nordfriesland vorzuweisen. Seit der 1:7-Klatsche bei der Husumer SV gewann das Team des Trainer-Duos Uwe und Olaf Petersen fünf Mal nacheinander. Der zuletzt errungene 2:1-Heimsieg gegen Stern war zwar glanzlos, brachte aber auch drei Punkte. Ein Wiedersehen mit seinen Ex-Kameraden feiert Frisias Torwart Marcel Mikath, der verhindern möchte, dass die „Blauen“ ihm den einen oder anderen Treffer „einschenken“.

Das spielfreie vergangene Wochenende hat der SG Langenhorn/Enge gut getan. Nach nur einem Punkt aus den letzten fünf Spielen will das Team von Trainer Karl Müller im Derby gegen Aufsteiger Bredstedter TSV den Weg aus der Abwärtsspirale finden. „Alle müssen bis an ihre Leistungsgrenze gehen“, fordert der Coach. „Nur so können wir das Derby gegen Bredstedt für uns entscheiden.“ Da Andre Friedrichsen am Sonnabend heiratet, wurde das Heimspiel nach Rücksprache mit dem BTSV auf Freitag Abend vorverlegt. Ein Flutlichtspiel also. Das Spiel findet in Langenhorn auf dem C-Platz statt, da die Anlage in Enge nicht Verbandsliga tauglich ist. Die Gastgeber müssen dabei auf einige Stammkräfte verzichten. Lutz Christiansen hat sich in den Urlaub abgemeldet, Jakob Spreckelsen ist beruflich verhindert. Hauke Asmussen laboriert noch an der Verletzung aus dem Harrislee-Spiel, und Alexander Otto ist gelb-rot gesperrt. „Aber das dürfen keine Ausreden sein“, sagt Trainer Müller. Auch die Bredstedter können nicht mit „voller Kapelle“ auflaufen. Torhüter Max Nehren hat sich beim Training am Dienstag einen Bänderriss im Handgelenk zugezogen und droht für den Rest der Hinrunde auszufallen.

Nach dem 2:2 beim Bredstedter TSV will die Husumer SV gegen DGF Flensburg (Sbd., 14 Uhr) zurück in die Erfolgsspur und kann bei einem Patzer des SV Frisia 03 selbst die Tabellenspitze übernehmen. Der Gegner wird in der Stormstadt kaum Angst und Schrecken verbreiten. Der Aufsteiger aus Flensburg hat auswärts gerade einmal vier Punkte aus vier Begegnungen geholt. Die Husumer Heimbilanz ist dagegen makellos. Das soll auch im sechsten Heimspiel so bleiben.

Ebenfalls schon am Freitag (19.15 Uhr) muss der SV Blau-Weiß Löwenstedt bei der FSG im Amt Schafflund ran. Die Blau-Weißen sind etwas aus dem Tritt geraten, haben ihre beiden letzten Spiele jeweils mit 0:1 verloren und rangieren mit sechs Zählern Rückstand auf den SVFrisia 03 nur noch auf Rang sechs. Da kommen die Schafflunder als „Aufbaugegner“ gerade recht. Beim Schlusslicht, das erst einen Sieg feierte, können die Nordfriesen verloren gegangenes Selbstvertrauen zurück gewinnen.


  25.09.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL104 03.10.15 Schleswig Husumer SV 3:1
03.09.2015 Schleswig - Husumer SV 3 : 1 (2:0)
Ball im Visier: Husums Bosse Wullenweber und der Schleswiger Davin Thomsen (links) haben beide nur den Ball im Blick. Foto: Sieg

Schleswig 06 siegt im Topspiel / Nun hat es auch die Husumer erwischt

Husum unterliegt mit 1:3 / Fußball-Verbandsliga Nord-West: 1:3 im Spitzenspiel bei Schleswig 06 bedeutet erste Niederlage der Saison

SCHLESWIG | Im zwölften Saisonspiel der Fußball-Verbandsliga musste die Husumer SV ihre erste Niederlage hinnehmen, während der Höhenflug von Schleswig 06 weiter geht. Im Spitzenspiel zeigten die Gastgeber erneut eine ganz starke Leistung und schlugen den bisherigen Tabellenzweiten hochverdient mit 3:1 (2:0). Damit bliebt die Mannschaft von Trainer Benny Pohlmann vor eigenem Publikum ungeschlagen.

Husums Trainer Olaf Thede sprach von einem verdienten Sieg der Gastgeber: »Keine Frage, 06 hat uns nicht zur Entfaltung kommen lassen und das Spiel völlig zur Recht gewonnen. Uns wirft die erste Saison-Niederlage aber nicht um. In der Spitzengruppe wird es sehr spannend bleiben.«

Pohlmann lobte sein Team, das auf Rang zwei vorgerückt ist, in den höchsten Tönen: »Was die Jungs heute abgeliefert haben, war wieder einmal allererste Sahne. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Torjäger Nico Erichsen, der wegen einer Grippe passen musste, hat die Truppe Moral und Stärke bewiesen. Wir gewannen fast alle wichtigen Zweikämpfe und hätten auf Grund der weiteren Tormöglichkeiten auch noch höher gewinnen können.«

Bereits nach fünf Minuten bestand HSV-Keeper Chris Bielinski seine erste Bewährungsprobe, als er einen wuchtigen Kopfball von Maximilian Petersen abwehrte. Auf der Gegenseite herrschte drei Minuten später erstmals Alarm. Husums Goalgetter Marcel Cornils hatte 06-Schlussmann Johnny Nestler schon ausgespielt, war dabei aber weit nach außen abgedrängt worden, so dass der mitgelaufene Jesper Lausen noch zur Ecke klären konnte.

Nach zwei weiteren Schleswiger Chancen durch Julian Thomsen per Freistoß (10.) und Alexander Zeh (20.) gingen die Platzherren in der 35. Minute in Führung. Einen präzisen Pass von Zeh verwandelte Daniel Kennedy platziert aus etwa 16 Metern. Sieben Minuten später hatte Darvin Thomsen das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Lupfer landete auf dem Husumer Tornetz. Sekunden vor dem Pausenpfiff konnte man im 06-Lager dann doch über den zweiten Treffer jubeln. Einen weiten Einwurf von Denny Pawlowski verlängerte Hajo Kallsen per Kopf zu Zeh, der aus kurzer Distanz zum 2:0-Halbzeitstand vollendete.

Auch im zweiten Durchgang setzten die Gastgeber die Akzente. Gleich nach Wiederanpfiff hatte Zeh die nächste Gelegenheit, traf aber nur das Außennetz. Besser Machte er es in der 69. Minute, als er sich nach einem Freistoß von Darvin Thomsen geschickt von seinen Gegenspielern löste und per Flugkopfball auf 3:0 erhöhte. Obwohl Marcel Cornils nur 120 Sekunden später verkürzen konnte, gab 06 das Heft nicht mehr aus der Hand. Der stets gefährliche Cornils hatte zwar noch zwei Erfolg versprechende Strafraumszenen (76., 80.), doch als die Husumer nach der gelb-roten Karte für Kristian Gaško (82.) in Unterzahl agieren musste, wurde die Gegenwehr der Gäste immer geringer. Bei schnellen Schleswiger Kontern, die aber nicht konzentriert genug ausgespielt wurden, hätten Tim Kersten, Nils Möhlenbrock und Alexander Zeh den Vorsprung in den Schlussminuten noch ausbauen können.


Schleswig:

Johnny Nestler - Denny Pawlowski · Tjorven Thomsen (80. Nils Möhlenbrock) · Maximilian Petersen · Jesper Lausen (46. Tim Niklas Kersten) - Hajo Kallsen · Daniel Kennedy · Julian Thomsen · Fuad Shabani · Davin Thomsen - Alexander Zeh.
Husumer SV: Chris Bielinski - Manuel Lorenzen (46. André Witthohn, 53. Daraz Celik) · Christian Herpel · Kristian Gasko ·Boss Wullenweber - Tobias Wetzel · Fabian Wobig · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg - Tarek Yassine · Marcel Cornils.
Schiedsrichter: Catharina Sonne-Ude (St. Michaelisdonn), Alexander Scheffel, Stafanie Zimmermann
gelb-rote Karte: Kristian Gaško (82., wdh. Foulspiel).
Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Daniel Kennedy (35.) · 2:0 Alexander Zeh (45.) · 3:0 Alexander Zeh (69.) · 3:1 Marcel Cornils (71.).
beste Spieler: geschlossen starke Mannschaftsleistung / Chris Bielinski
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 4./5. Oktober 2015 / um

Verdienter Sieg im Spitzenspiel

Verbandsliga: Schleswig 06 fügt der Husumer SV beim 3:1 die erste Saisonniederlage zu / Großes Lob von Trainer "Benny" Pohlmann
Schleswigs Daniel Kennedy wird vom Husumer Manuel Lorenzen angegriffen. Foto: sieg
Freude auf der Schleswiger Bank über das Tor zur 1:0-Führung nach gut einer halben Stunde Spielzeit. Foto: Sieg

Schleswig (um) - Der Höhenflug von Schleswig 06 geht weiter. Im Spitzenspiel gegen die Husumer SV bot die Mannschaft von Trainer „Benny“ Pohlmann erneut eine ganz starke Leistung und schlug den bisherigen Tabellenzweiten hochverdient mit 3:1 (2:0). Damit erlitten die Gäste im zwölften Saisonspiel ihre erste Niederlage, während die 06er wieder ihre Heimstärke demonstrierten und vor eigenem Publikum weiterhin ungeschlagen bleiben.

Der Schleswiger Coach lobte seine Truppe nach der Partie in den höchsten Tönen: „Was die Jungs heute abgeliefert haben, war wieder einmal allererste Sahne. Trotz des kurzfristigen Ausfalls von Torjäger Nico Erichsen hat die Truppe Moral und Stärke bewiesen. Wir gewannen fast alle wichtigen Zweikämpfe und hätten auch noch höher gewinnen können“, sagte der 06-Trainer und kündigte an: Als neuer Tabellenzweiter können wir es nachher im Sportheim beim Oktoberfest richtig krachen lassen.“

Sein Husumer Kollege Olaf Thede sprach von einem verdienten Sieg der Gastgeber: „Keine Frage, 06 hat uns nicht zur Entfaltung kommen lassen und das Spiel völlig zu Recht gewonnen. Uns wirft die erste Saison-Niederlage aber nicht um. In der Spitzengruppe wird es weiterhin sehr spannend bleiben.“

Bereits nach fünf Minuten bestand HSV-Keeper Chris Bielinski seine erste Bewährungsprobe, als er einen wuchtigen Kopfball von Maximilian Petersen abwehrte. Auf der Gegenseite herrschte drei Minuten später erstmals Alarm. Husums Goalgetter Marcel Cornils hatte 06-Schlussmann Johnny Nestler schon ausgespielt, war dabei aber weit nach außen abgedrängt worden, so dass der mitgelaufene Jesper Lausen noch zur Ecke klärte. Nach zwei weiteren Schleswiger Chancen durch Julian Thomsen per Freistoß (10.) und Alexander Zeh (20.) gingen die Platzherren in der 35. Minute in Führung. Einen präzisen Pass von Zeh verwandelte Daniel Kennedy platziert aus etwa 16 Metern.

Sieben Minuten später hatte Darvin Thomsen das 2:0 auf dem Fuß, doch sein Lupfer landete auf dem Tornetz. Sekunden vor dem Pausenpfiff jubelte das 06-Lager dann doch über den zweiten Treffer. Einen weiten Einwurf von Denny Pawlowski verlängerte Hajo Kallsen per Kopf zu Zeh, der aus kurzer Distanz zum 2:0-Halbzeitstand vollendete.

Auch im zweiten Durchgang setzten die Gastgeber die Akzente. Gleich nach dem Wiederanpfiff hatte Zeh die nächste Gelegenheit, traf aber nur das Außennetz. Besser machte er es in der 69. Minute, als er sich nach einem Freistoß von Darvin Thomsen geschickt von seinen Gegenspielern löste und per Flugkopfball auf 3:0 erhöhte. Obwohl Marcel Cornils nur 120 Sekunden später verkürzte, gab 06 das Heft nicht mehr aus der Hand. Der stets gefährliche Cornils hatte zwar noch zwei Erfolg versprechende Strafraumszenen (76., 80.), doch als man nach der Gelb-Roten Karte für Kristian Gasko (82.) in Unterzahl agieren musste, wurde die Gegenwehr der Gäste immer geringer. Bei schnellen Schleswiger Kontern, die aber nicht konzentriert genug ausgespielt wurden, hätten Tim Kersten, Nils Möhlenbrock und Alexander Zeh den Vorsprung in den Schlussminuten noch ausbauen können.

Schleswig 06: Nestler - Pawlowski, T. Thomsen (80. Möhlenbrock), Petersen, Lausen (46. Kersten) - Kallsen, Kennedy, J. Thomsen, Shabani, D. Thomsen - Zeh.
Husumer SV: Bielinski - M. Lorenzen (46. Witthohn, 53. Celik), Herpel, Gasko, Wullenweber - Wetzel, Wobig, H. Lorenzen, Hornburg - Yassine, Cornils.
Schiedsrichterin: Catharina Sonne-Ude (St. Michaelisdonn). – Zuschauer: 200. – Tore: 1:0 Kennedy (35.), 2:0, 3:0 Zeh (45., 69.), 3:1 Cornils (71.). – Gelb-Rote Karte: Gasko (82.) wegen wiederholten Foulspiels. – Beste Spieler: Geschlossen starke Mannschaftsleistung - Bielinski.

05.10.2015 · Schlei Bote

Nächstes Highlight für 06 gegen den Tabellenzweiten Husumer SV

Gastgeber wollen zu Hause weiter ohne Niederlage und die Husumer auch im zwölften Saisonspiel ungeschlagen bleiben
Torjäger Jan Niklas Erichsen (r, im Zweikampf mit Angelns Jonas Goos) will mit Schleswig 06 die Heimserie gegen die Husumer SV weiter ausbauen. Foto: nok

Schleswig (Udo Mehrens) - Nur eine Woche nach dem 3:1-Derbysieg beim FC Angeln 02 wartet auf Schleswig 06 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West das nächste „Highlight“. Am Sonnabend um 14 Uhr empfängt das Team von Trainer Benny Pohlmann auf dem heimischen Dr. Alslev-Platz am Schützenredder den Tabellenzweiten Husumer SV, der als einzige Mannschaft der Liga noch ungeschlagen ist. Setzt man dagegen, dass die 06er auf eigenem Platz noch keine Niederlage erlitten haben, so wird – es sei denn man trennt sich unentschieden – eine Serie enden.

Nachdem die Schwarz-Weißen auf den dritten Rang vorgestoßen ist, möchten sie die Erfolgsserie weiter ausbauen. Doch der Schleswiger Coach Benny Pohlmann bleibt realistisch: „Wir werden nun garantiert nicht übermütig. Diese Partie wird ein erneuter Gradmesser für uns. Wir können nur bestehen, wenn wir die Leistung vom Angeln-Spiel wiederholen und vielleicht noch eine Schippe drauflegen.“ Von entscheidender Bedeutung werden dabei für ihn die Zweikämpfe im Mittelfeld sein. „Wenn wir die für uns entscheiden, ist die Chance sehr groß, zumindest ein Remis zu erreichen.“

Momentan trennt beide Teams nur ein winziges Pünktchen. Bei einem Sieg wäre 06 also an seinem Kontrahenten vorbei. Doch die Husumer Truppe von Trainer Olaf Thede gab sich bislang kaum eine Blöße in den absolvierten elf Punktspielen. Nur Bredstedt, Tarp-Oeversee und dem TSV Friedrichsberg gelang eine Punkteteilung gegen das Team von der Westküste. Ein besonderes Augenmerk müssen die Gastgeber auf Marcel Cornils legen. Der HSV-Mittelstürmer hat nach seinem durch Verletzungen geprägten Gastspiel beim Regionalligisten ETSV Weiche bei seinem alten Verein gleich wieder in die Spur gefunden und führt die Torjägerliste der Verbandsliga Nord-West mit 17 Treffern klar an. Mit dem aus der eigenen A-Jugend gekommenen Tarek Yassine haben die Husumer einen zweiten gefährlichen Angreifer. Auf die 06-Hintermannschaft kommt, wie zuletzt in Steinfeld, also erneut viel Arbeit zu.

Doch am vergangenen Wochenende stand die Defensive kompakt und ließ beim FC Angeln 02 nicht viel zu. Das erwartet Daniel Kennedy am Sonnabend auch von sich und seinen Kameraden: „Hinten halten wir den Kasten sauber, und vorn macht Nico Erichsen oder jemand anders das entscheidende Tor. Somit werden wir 1:0 gewinnen.“

Bis auf Helge Nissen, der erst in dieser Woche mit dem Lauftraining begonnen hat, kann Benny Pohlmann sein stärkstes Team aufbieten. Zwischen den Pfosten wird wieder Johnny Nestler stehen. Dazu Pohlmann: „Das war mit Christian Heppner, der seine Sache gegen Tellingstedt und Angeln hervorragend gemacht hat, so abgesprochen. Im weiteren Saisonverlauf wird Christian noch weitere Einsatzzeiten bekommen.“

02.10.2015 · Schlei Bote
In bestechender Form: Marcel Cornils (re.) traf zuletzt gegen DGF Flensburg drei Mal und hat schon 17 Treffer auf dem Konto. Foto: Petersen

Verfolgerduell Schleswig gegen Husum

Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord-West: Die Mannschaft von Trainer Olaf Thede will ihre Serie auch bei 06 nicht reißen lassen

HUSUM | Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord-West: Am Sonnabend um 14 Uhr spielt der Zweitplatzierte Husumer SV (27 Punkte) beim Tabellendritten Schleswig 06 (26). Beide Teams trennt in der Tabelle nur ein einziger Punkt. So könnte Husum bei einem Sieg den Abstand auf vier Punkte erhöhen - oder bei einer Niederlage 06 an sich vorbeiziehen lassen. Eine Spieltagsvorschau.

Optimistisch stimmt die hervorragende Verfassung von HSV-Stürmer Marcel Cornils, der mit 17 Treffern die Torschützenliste der Verbandsliga klar anführt. Erst am vergangenen Wochenende schoss der Rückkehrer vom ETSV Weiche Flensburg die Stormstädter mit seinem Hattrick zum 3:2-Erfolg gegen den DGF Flensburg.Die Schleswiger standen zuletzt beim 3:1-Derby-Sieg in Angeln kompakt in der Defensive. Die Mannschaft von Trainer Benny Pohlmann spielte bisher zwei Mal unentschieden und holte acht »Dreier«, musste sich nur dem Tabellenführer aus Risum-Lindholm geschlagen geben.

»Wir werden nun garantiert nicht übermütig. Diese Partie wird ein erneuter Gradmesser für uns. Wir können nur bestehen, wenn wir die Leistung vom Angeln-Spiel wiederholen und vielleicht noch eine Schippe drauflegen«, sagt Pohlmann. Von entscheidender Bedeutung werden dabei für ihn die Zweikämpfe im Mittelfeld sein. »Wenn wir die für uns entscheiden, ist die Chance sehr groß, zumindest ein Unentschieden zu erreichen.«

Der HSV ist mit acht Siegen und drei Unentschieden in dieser Saison das einzige noch ungeschlagene Team in der Verbandsliga Nord-West. Schleswig hingegen verlor bisher keins seiner Heimspiele. Es ist zu vermuten, dass eine der beiden Serien reißt, eEs sei denn, die Mannschaften geben sich mit einer Punkteteilung zufrieden.

Dies wäre allerdings die Möglichkeit für den Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm , sich bis auf fünf Punkte von den Verfolgern abzusetzen. Die Mannschaft des Trainer-Duos Uwe und Olaf Petersen ist am Sonnabend um 14.30 Uhr beim achtplatzierten TSV Nordmark Satrup zu Gast. Frisia gewann zehn von elf Spielen und musste sich nur in Husum mit 1:7 geschlagen geben. Mit 30 Zählern auf dem Konto und 34:13 Toren führt Frisia die Tabelle an, doch die Auswärtsniederlage gegen Husum zeigt, dass Risum-Lindholm in der Ferne zu schlagen ist.

  Husumer Nachrichten / FuPa vom 1./2. Oktober 2015 / arb
VL110 10.10.15 Husumer SV MTV Tellingstedt 4:1
10.10.2015 Husumer SV - MTV Tellingstedt 4 : 1 (2:1)
Vielbeinige Abwehr: Die Tellingstedter Rene Friedrichsen, Arne Sörensen und Torhüter Andreas Todt (v.li.) stoppen gemeinsam den Husumer Fabian Wobig (ganz links). Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV bleibt oben dran / 4:1 - Husum zeigt gute Reaktion nach erster Niederlage

Drei Cornils-Tore sichern Heimsieg gegen Tellingstedtx

HUSUM | Die Husumer SV bleibt in der Verbandsliga Nord-West oben dran. Mit einem 4:1 (2:1)-Heimsieg über Aufsteiger MTV Tellingstedt schraubte die Mannschaft von Olaf Thede ihr Punktekonto auf 30 Zähler und belegt Rang drei.

»Meine Mannschaft hat die richtige Reaktion auf die 1:3-Niederlage in Schleswig gezeigt«, war der Husumer Trainer mit der Leistung gegen die Dithmarscher zufrieden. Denn nach einem guten Start und der frühen Führung durch Marcel Cornils, der in der siebten Minute eine Kombination über Tarek Yassine und Fabian Wobig zum 1:0 abschloss, steckten die Gastgeber auch den 1:1-Ausgleich durch Thore Thiessen nach einer Viertelstunde weg. »Er stand beim Zuspiel aber mehrere Meter im Abseits«, monierte Thede beim Gästetreffer. Doch sein Team ließ sich nicht aus dem Konzept bringen und kam nach einer halben Stunde durch Cornils zur erneuten Führung. Bosse Wullenweber legte für den Husumer Torjäger auf, der zum 2:1-Halbzeitstand einschoss.

Nach dem Wechsel waren die Platzherren weiter überlegen und erarbeiteten sich mehrere Chancen. Eine nutzte Cornils mit seinem dritten Treffer, als er vom starken Fabian Wobig bedient wurde und zum 3:1 vollstreckte. Wobig belohnte sich in der 78. Minute dann selbst, als er sich auf der linken Seite durchsetzte und zum 4:1-Endstand einschoss. »Er ist ein zuverlässiger Spieler, der seine Sache immer gut macht, egal welche Aufgabe er bekommt«, freute sich Olaf Thede nach dem Spiel über Wobigs Leistung und den verdienten Sieg seiner Mannschaft.


Husumer SV:

Momme Reinhold - Manuel Lorenzen · Christian Herpel ·Bosse Wullenweber · André Witthohn - Tobias Wetzel · Daniel Hornburg (86. Jasper Hansen) · Henning Lorenzen · Fabian Wobig - Tarek Yassine (84. Dominik Braun) · Marcel Cornils (81. Benjamin Gielow).
MTV Tellingstedt: Andreas Todt - Lukas Klie · Sören Domscheidt · Arne Sörensen · Thore Thiessen (70. Andreas Eggers) - Marc Duchow · Christian Schrum · Steffen Holm · Rene Michael Friedrichsen - Steffen Billerbeck · Hendrik Grill.
Schiedsrichter: Torben Dwinger (SV Todesfelde), Bennet Wohler, Nic Ströhnisch
gelb-rote Karte: Steffen Holm (87. , wdh. Foulspiel)
Zuschauer: 201 zahlende
Tore: 1:0 Marcel Cornils (7.) · 1:1 Thore Thiessen (15.) · 2:1 Marcel Cornils (30.) · 3:1 Marcel Cornils (64.) · 4:1 Fabian Wobig (78.)
beste Spieler: Fabian Wobig · Marcel Cornils (beide EdT-Kandidaten) / Steffen Holm · Andreas Todt
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 11./12. Oktober 2015 / jös

Fußball-Verbandsliga: Risum-Lindholm will die Verfolger weiter auf Distanz halten

Christian Herpel (li., im Zweikampf mit dem 06-er Alexander Zeh) will mit Husum gegen Tellingstedt zurück in die Erfolgsspur. Foto: sieg

Husum (arb) - „Mund abputzen“ und nach vorne schauen: Nach der ersten Saisonniederlage am vergangenen Wochenende empfängt die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West am Sonnabend um 14 Uhr den siebtplatzierten MTV Tellingstedt.

Durch die 1:3-Niederlage in Schleswig musste der HSV nicht nur 06, sondern auch den SVBlau-Weiß Löwenstedt an sich vorbeiziehen lassen und fiel mit 27 Punkten auf den vierten Rang zurück. „Keine Frage, 06 hat uns nicht zur Entfaltung kommen lassen und das Spiel völlig zur Recht gewonnen. Uns wirft die erste Saison-Niederlage aber nicht um. In der Spitzengruppe wird es sehr spannend bleiben“, sagte Husums Trainer Olaf Thede.

Gegen den starken Aufsteiger aus Tellingstedt steht die nächste schwierige Aufgabe vor der Tür. Der Liga-Neuling musste an zwölf Spieltagen nur drei Niederlagen hinnehmen – gegen Teams aus der Top Fünf der aktuellen Tabelle – und ist seit fünf Partien ungeschlagen (5:4, 0:0, 1:1, 3:3, 1:0). Mit insgesamt 19 Zählern rangiert der MTV zurzeit auf dem siebten Rang.

Husum hat Marcel Cornils (18 Tore), doch auch Tellingstedt verfügt mit Hendrik Grill über einen „Knipser“: Der erzielte in der Kreisliga West 2014/15 40 Treffer und hat auch eine Klasse höher schon zehn Mal getroffen.

Die SG Langenhorn-Enge hat am Sonnabend um 15 Uhr mit Schleswig 06 die Mannschaft der Stunde zu Gast. Die Schleswiger fahren nach dem Sechs-Punkte-Spiel gegen Husum mit breiter Brust nach Nordfriesland. Der Zweitplatzierte ist zuhause weiterhin ungeschlagen, aber auch auswärtsstark. Dort gab es erst eine Niederlage. Die SG rangiert zurzeit mit 16 Zählern auf dem achten Tabellenplatz. Gegen 06 wollen die Gastgeber ihre Serie von zwei Siegen in Folge weiter ausbauen.

Blau-Weiß Löwenstedt schob sich am vergangenen Wochenende mit dem 6:0-Kantersieg gegen den ETSV Weiche Flensburg II auf den dritten Rang (27 Punkte) vor. Am Sonnabend um 15 Uhr sind die „Löwen“ beim abstiegsgefährdeten FC Tarp-Oeversee (16.) zu Gast, bei dem Trainer Jan („Jimmy“) Klimmeck gerade erst das Handtuch warf. Das könnte die Chance für die Blau-Weißen erhöhen, einen Dreier vom verunsicherten Gegner zu entführen und die Verfolgungsjagd fortzusetzen.

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm führt die Tabelle souverän mit 33 Zählern und vier Punkten Vorsprung auf die Verfolger an. Risum-Lindholm gewann elf von zwölf Spielen und musste sich bisher nur bei der Husumer SV geschlagen geben. Am Sonntag um 15 Uhr tritt Frisia im Niko-Nissen-Stadion gegen den Tabellenneunten BSC Brunsbüttel an. Die Statistik spricht für einen Frisia-Sieg. Bei einer Niederlage könnte bis auf einen Zähler an Frisia heranrücken.

„Heiß her“ geht es auch im Tabellenkeller zu. Mit elf Punkten und nur drei Zählern Vorsprung auf einen Abstiegsrang verweilt der Bredstedter TSV auf dem 13. Platz. Am Sonnabend um 14 Uhr reist der Aufsteiger aus Nordfriesland nach Flensburg zum ebenfalls abstiegsbedrohten ETSV Weiche II (sechs Punkte). Nach sieben sieglosen Spielen in Folge wollen die Nordfriesen ihre Negativserie beenden und drei Zähler mit nach Hause nehmen.
10.10.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL128 24.10.15 Husumer SV TSV Nordmark Satrup 7:2
24.102015. Husumer SV - TSV Nordmark Satrup 7 : 2 (2:1)
Verfolgungsjagd: Tim Siebert (l.) und der Husumer Bosse Wullenweber (r.). Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV erst sorglos und dann hochkonzentriert
Neun Minuten reichten Husum zur Vorentscheidung gegen Nordmark Satrup

HUSUM |Die Husumer SV sitzt Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm weiter im Nacken. Mit 7:2 (2:1) gewann das Team von Olaf Thede das Heimspiel gegen den TSV Nordmark Satrup. Dabei brauchte die »HSV« aber eine 45-minütige Anlaufzeit, denn die Gäste agierten in der ersten Halbzeit sehr ballsicher und erspielten sich selbst einige Chancen.

Doch zunächst lief für die Husumer alles planmäßig, und mit einem Nachschuss aus zentraler Position traf Daniel Hornburg früh zur 1:0-Führung. Nachdem Satrup eine Doppelchance mit Latten- und Pfostentreffer vergab (25.), fiel in der 32. Minute der Ausgleich, als Stefan Wintschel einen berechtigten Strafstoß zum 1:1 einschoss. Nach einem Pfostentreffer von Marcel Cornils, kamen die Gastgeber aber noch zur Pausenführung, als Fabian Wobig eine mustergültige Flanke von Hendrik Fleige zum 2:1 einköpfte.

Nach dem Wechsel waren die im ersten Durchgang etwas sorglos spielenden Platzherren dann näher an ihren Gegenspielern dran, was zu einem Übergewicht im Mittelfeld und Chancen führte. Binnen neun Minuten fiel dann die Vorentscheidung. Fleige schob den Ball aus 15 Metern zentral zum 3:1 ins Netz (52.), vier Minuten später senkte sich eine weite Flanke von Manuel Lorenzen zum 4:1 in den rechten Torwinkel.

Torjäger Cornils markierte das 5:1, als er allein vor Satrups Keeper Jan Matthiesen den Ball in halbrechter Position ins lange Eck schob (61.). In der Schlussphase fielen dann noch weitere Treffer. Tobias Wetzel machte mit dem 6:1 überlegt das halbe Dutzend voll und nach dem 6:2 der Gäste durch Daniel Matthiesen, sorgte Cornils mit seinem 23. Saisontor zwei Minuten vor dem Abpfiff für den 7:2-Endstand.

»In der ersten Halbzeit hat meine Mannschaft Satrup zu viele Räume gelassen. In der zweiten Halbzeit war sie konzentriert und hat das sehr gut gemacht«, freute sich Husums Trainer Olaf Thede über den klaren Heimsieg.


Husumer SV:

Chris Bielinski - Manuel Lorenzen · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Jasper Hansen - Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen (78. Kristian Gasko) · Fabian Wobig (63. Luca Sander) - Hendrik Fleige (68. Benjamin Gielow) · Marcel Cornils.
TSV Nordmark Satrup: Jan Mathiesen - Timm Jasper Andres · Sascha Neumann (46. Stefan Ottsen) · Leif Peters · Philipp Jacobsen - Sebastian Clausen · Dominic Moeller (53. Yanic Joens) · Stefan Wintschel · Hendrik Böhm - Tim Siebert (52. Daniel Matthiesen) · Ken Dikun.
Schiedsrichter: Yannik Gries (Aukrug), Hakan Yilmaz, Mirk Schlepps
gelb-rote Karte: Manuel Lorenzen (83., wiederholtes Foulspiel).
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Daniel Hornburg (12.) · 1:1 Stefan Wintschel (32., Foulelfmeter) · 2:1 Fabian Wobig (41.) · 3:1 Hendrik Fleige (52.) · 4:1 Manuel Lorenzen (56.) · 5:1 Marcel Cornils (61.) · 6:1 Tobias Wetzel (82.) · 6:2 Daniel Matthiesen (85.) · 7:2 Marcel Cornils (88.).
beste Spieler: Fabian Wobig / keiner
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 25./26. Oktober 2015 / jös
Fußball, Verbandsliga

Husumer SV mit Kantersieg über Satrup 

Husum (jös) - Die Husumer SV sitzt Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm weiter im Nacken. Mit 7:2 (2:1) gewann die Mannschaft aus der „Grauen Stadt am Meer“ ihr Heimspiel gegen den TSVNordmark Satrup. Das Team von Olaf Thede brauchte aber eine 45-minütige Anlaufzeit. Doch zunächst lief für die Husumer alles planmäßig. Mit einem Nachschuss aus zentraler Position traf Daniel Hornburg früh zur 1:0-Führung. Nachdem Satrup eine Doppelchance mit Latten- und Pfostentreffer vergab (25.), fiel in der 32. Minute der Ausgleich. Stefan Wintschel traf mit einem berechtigten Strafstoß zum 1:1. Die Gastgeber kamen aber noch zur Pausenführung, als Fabian Wobig eine mustergültige Flanke von Hendrik Fleige zum 2:1 einköpfte.

Nach dem Wechsel waren die im ersten Durchgang etwas sorglos spielenden Platzherren näher an ihren Gegenspielern dran, was zu einem Übergewicht im Mittelfeld und weiteren Chancen führte. Innerhalb von neun Minuten fiel die Vorentscheidung. Fleige schob den Ball aus 15 Metern zentral zum 3:1 ins Netz (52.), vier Minuten später senkte sich eine weite Flanke von Manuel Lorenzen zum 4:1 in den rechten Torwinkel. Torjäger Cornils markierte das 5:1, als er allein vor Satrups Keeper Jan Matthiesen den Ball in halbrechter Position ins lange Eck schob (61.). In der Schlussphase fielen dann noch weitere Treffer durch Tobias Wetzel und Cornils. Das zwischenzeitliche 6:2 der Gäste markierte Daniel Matthiesen. „In der ersten Hälfte haben wir Satrup zu viele Räume gelassen. In Durchgang zwei mein Team konzentriert gespielt und hat das sehr gut gemacht“, freute sich Trainer Olaf Thede.

Husumer SV: Bielinski - Manuel Lorenzen, Herpel, Wullenweber, Hansen - Wetzel, Hornburg, Henning Lorenzen (78. Gasko), Wobig (63. Luca Sander) - Fleige (68. Gielow), Cornils.
TSV Nordmark Satrup: Mathiesen - Andres, Neumann (46. Ottsen), Peters, Jacobsen - Clausen, Moeller (53. Joens), Wintschel, Böhm - Siebert (52. Matthiesen), Dikun. Schiedsrichter: Yannick Gries – Zuschauer: 200 – Gelb-Rot: Manuel Lorenzen (83., wiederholtes Foulspiel) – Tore: 1:0 Hornburg (12.), 1:1 Wintschel (32., FE), 2:1 Wobig (41.), 3:1 Fleige (52.), 4:1 Manuel Lorenzen (56.), 5:1 Cornils (61.), 6:1– 
Beste Spieler: Wobig - Keiner

26.10.2015 · Flensburger Tageblatt
Einsatz zeigen und drei Punkte holen, lautet die Devise für Manuel Lorenzen (r.) und die Husumer SV gegen Satrup. Foto: Sieg

Die Jagd auf Frisia geht weiter

HUSUM | Spielt das Wetter diesmal mit? Durch die wetterbedingten Spielausfälle am vergangenen Wochenende ist die Tabelle der Fußball-Verbandsliga Nord-West in Schieflage geraten. In Nordfriesland wurden bis auf das Heimspiel des Bredstedter SV gegen den FC Tarp-Oeversee alle Begegnungen abgesagt. Dadurch kam der Zweitplatzierte Schleswig 06 bis auf drei Zähler an Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm (36 Punkte) heran. Auch der TSV Friedrichsberg durfte spielen und zog mit einem 7:1-Sieg in Harrislee mit der Husumer SV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt gleich.

Nach dem Husumer 4:1-Heimsieg gegen den MTV Tellingstedt vor zwei Wochen fiel die Partie beim FC Angeln am vergangenen Wochenende wortwörtlich ins Wasser. Die Wetterprognosen für 15. Spieltag in Nordfriesland sehen allerdings wieder besser aus.
Die Husumer begrüßen am Sonnabend um 14 Uhr den Tabellenelften TSV Nordmark Satrup am Hasselberg. Die Gastgeber rangieren punktgleich mit 30 Zählern mit Löwenstedt und Friedrichsberg auf dem vierten Platz. Satrup hat mit 16 Zählern vorerst ein beruhigendes Sieben-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge, möchte diese aber weiterhin auf Distanz halten. Die Nordfriesen hingegen wollen den Tabellenführer und auch Schleswig 06 jagen, das am vergangenen Wochenende mit einem 6:1-Erfolg in Schafflund vorlegte.Husum wird außerdem ein Auge auf das Aufeinandertreffen der Konkurrenz werfen:
Am Sonnabend (14 Uhr) spielt der Tabellendritte Löwenstedt beim Tabellenfünften Friedrichsberg. Beide Mannschaften haben ebenfalls 30 Punkte auf dem Konto, allerdings haben die Blau-Weißen wie auch Husum ein Spiel weniger als Friedrichsberg. Mit einem Sieg könnte das Team von Trainer Bernd Hansen die Schleswiger weiter auf Distanz halten, bei einer Niederlage müssten sie den dritten Rang hergeben. Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die SG Langenhorn/Enghe treten am Wochenende auf heimischen Plätzen an.
Frisia empfängt am Sonntag (ab 14 Uhr) den Tabellenzehnten TSV Nord Harrislee. Risum-Lindholm hat mit 36 Zählern mehr als doppelt so viele Punkte auf dem Konto wie die Harrisleer (17). Die Heimmannschaft will ihre Tabellenführung ausbauen, während sich die Gäste weiter von den Abstiegsplätzen distanzieren wollen.
Die SG Langenhorn/Enge steht zurzeit auf dem neunten Rang und erwartet am Sonnabend um 15 Uhr den Tabellensechsten FC Angeln 02. Die SG blieb mit zwei Siegen und einem Remis in den letzten drei Spielen ungeschlagen. Gegen die Angeliter will der Tabellenneunte nun seine Erfolgsserie ausbauen. Angeln kehrte nach zwei Niederlagen in Folge mit einem 2:0-Erfolg gegen Nordmark Satrup auf die Siegerstraße zurück. Nach einem spielfreien Wochenende wollen beide wieder einen Dreier einfahren.
Der Tabellenachte Bredstedter TSV tritt am Sonnabend (16 Uhr) zum Auswärtsspiel bei Stern Flensburg an. Die zuvor abstiegsbedrohten Bredstedter setzten sich mit einem 4:1-Heimerfolg am vergangenen Wochenende bis auf acht Zähler vom Tabellen-15. ab, der allerdings eine Partie weniger zu verzeichnen hat. Die Nordfriesen haben mit 17 Zählern vier Punkte Vorsprung auf die Flensburger, die aber ebenfalls eine Partie weniger gespielt haben. Mit einem Sieg könnten die Bredstedter den Vorsprung vorerst auf sieben Zähler ausbauen. Stern Flensburg hingegen muss mit nur vier Zählern Abstand zu den Abstiegsplätzen weiterhin um den Klassenerhalt zittern.
  Husumer Nachrichten vom 24. Oktober 2015 / arb
VL137 31.10.15 Husumer SV SG Langenhorn/Enge 5:0
31.102015. Husumer SV - SG Langenhorn/Enge 5 : 0 (1:0)

1:0 in der 18. Minute: Husums Bosse Wullenweber (14) steht goldrichtig und trifft per Kopfball.
Das Tor zum 3:0: Husums Tobias Wetzel (re.) lässt sich die Chance nicht entgehen. SG-Torhüter Hauke Asmussen ist machtlos, dessen Mitspieler, Dennis Petersen, kommt zu spät. Fotos: Brigitte Petersen

Husum klar besser beim 5:0 / Husumer SV nach der Pause konsequent
SG Langenhorn/Enge chancenlos / Klare Verhältnisse beim 5:0-Erfolg über die SG Langenhorn/Enge

HUSUM | Die Husumer SV bleibt weiter in Lauerstellung. Einen Tag vor dem Topspiel von Ligaprimus SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim SV Blau-Weiß Löwenstedt machte das Team von Olaf Thede seine Hausaufgaben und gewann am Sonnabend das Derby gegen die SG Langenhorn/Enge klar mit 5:0 (1:0).

Schon im ersten Durchgang waren die Gastgeber überlegen und gingen in der 18. Minute in Führung. Nach einer Ecke von Tarek Yassine verlängerte Tobias Wetzel den Ball am kurzen Pfosten per Kopf auf Bosse Wullenweber, der ebenfalls per Kopf zum 1:0 ins Netz traf. Die Gäste hatten einige Aktionen nach Standardsituationen, waren aber nicht konsequent genug. Vier Minuten vor der Pause bekamen die Husumer dann die große Chance zum 2:0, doch Luca Sander traf nur die Latte des SG-Gehäuses.

Kurz nach dem Wechsel machte es Hendrik Fleige dann besser. Nach schöner Vorarbeit von Jasper Hansen schoss er zum frühen 2:0 ein (48.). Dies gab den Gastgebern noch mehr Sicherheit, die den Ball danach gut laufen ließen und einige Offensivaktionen hatten. In der 70. Minute fiel folgerichtig auch der nächste Treffer, als Wetzel nach Freistoß von Kapitän Chrisitan Herpel zum 3:0 einschoss. Vier Minuten später scheiterte Yassine zunächst an SG-Torhüter Hauke Asmussen, den Nachschuss brachte er zum 4:0 über die Linie.

Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Benjamin Gielow, als er den Ball nach einer tollen Kombination über Wetzel und Hornburg zum 5:0-Endstand einschob. »In der zweiten Halbzeit waren einige schöne Ballstafetten bei uns dabei. Es war ein ansehnliches Spiel, das wir souverän gewonnen haben«, war Husums Trainer Olaf Thede nach dem Schlusspfiff hochzufrieden.


Husumer SV:

Momme Reinhold - Kristian Gasko · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Jasper Hansen - Daniel Hornburg · Tobias Wetzel · Fabian Wobig (79. Dominik Braun) · Tarek Yassine - Hendrik Fleige (73. Daraz Celik) · Luca Sander (66. Benjamin Gielow)
SG Langenhorn/Enge: Hauke Asmussen - Patrick Feddersen · Dennis Petersen · Jonas Jensen (61. Marvin Pokrat) · Lutz Christiansen - Tim Friedrichsen (76. Steffen Reckelberg) · Jakob Spreckelsen · Steffen Petersen · Christian Asmussen - Oke Petersen · Kevin Jensen (46. Kim Hendrik Konopka)
Schiedsrichter: Bjarne Schnack (TSV Kropp), Jannik Schneider, Christopher Polster
Zuschauer: 212
Tore: 1:0 Bosse Wullenweber (18.) · 2:0 Hendrik Fleige (48.) · 3:0 Tobias Wetzel (70.) · 4:0 Tarek Yassine (74.) · 5:0 Benjamin Gielow (90.)
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 1./2. November 2015 / jös

Hoffnungsvolles Talent: Hendrik Fleige (rechts), hier bedrängt vom Satruper Leif Peters, ist der Sohn der Husumer Stürmer-Legende Björn Fleige. Foto Brigitte Petersen

Zwei Derbys im Mittelpunkt
Husumer SV gegen Langenhorn/Enge / Frisia trifft am Sonntag auf Löwenstedt - der Verbandsliga-Spieltag aus nordfriesischer Sicht

HUSUM | Derby-Wochenende in Nordfriesland: In der Verbandsliga Nord-West treffen an diesem Spieltag gleich vier nordfriesische Mannschaften aufeinander. Am Sonnabend empfängt die Husumer SV den Tabellenzehnten SG Langenhorn-Enge (14 Uhr im Friesenstadion) und am Sonntag (ebenfalls 14 Uhr) gastiert Spitzenreiter SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim SV Blau-Weiß Löwenstedt.

Nach einer schwachen ersten Halbzeit überzeugten die Husumer am vergangenen Wochenende beim 7:2 gegen den TSV Nordmark Satrup. »Ein schwerer Gegner, der mit Torjäger Cornils kaum aufzuhalten ist«, sagt SG-Trainer Karl Müller über die Husumer. »Wir müssen eine hohe Laufbereitschaft und Disziplin an den Tag legen, um eine Chance zu haben.«
Nach einem 0:0 gegen Schleswig und einer 0:1-Niederlage gegen den FC Angeln 02 muss die SG nun zum Tabellendritten in die »Graue Stadt am Meer«. Husum sei sowohl individuell als auch spielerisch klar überlegen. »Viel zu verlieren haben wir nicht, aber wir versuchen, das Bestmögliche herauszuholen und wollen etwas mitnehmen«, sagt Müller. »Wir werden versuchen, uns aus einer kompakten Defensive heraus den ein oder anderen Konter zu erspielen. Das können wir gut.«
Die Husumer liegen mit 33 Zählern auf dem Konto nur sechs Punkte hinter dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm und wollen den Spitzenreiter weiter jagen. Der SV Frisia erspielte sich am vergangenen Wochenende nach einer Halbzeit Power-Fußball einen hoch verdienten 6:1-Erfolg gegen den TSV Nord Harrislee - es war der neunte Sieg in Folge. Am Sonntag geht's zu den »Löwen« von Trainer Bernd Hansen. »Das ist eine andere Hausnummer, eine andere Offensivstärke, die uns dort erwartet. Aber wir sind gut vorbereitet. Wir freuen uns auf dieses Derby«, ist sich das Frisia-Trainerduo Olaf und Uwe Petersen einig.
Schon häufig hat das Derby für große Emotionen gesorgt wie beispielsweise das 5:4 der Frisia nach Verlängerung und 0:3-Rückstand im Kreispokalfinale 2013/14. Kann Löwenstedt die Frisia-Siegesserie stoppen oder hält der Spitzenreiter die Verfolger weiter auf Distanz? Sicher ist nur, dass es erneut emotional zugehen wird.
  Husumer Nachrichten vom 31. Oktober 2015 / arb
VL153 07.11.15 FSG im Amt Schafflund Husumer SV 0:1
07.11.2015. FSG im Amt Schafflund - Husumer SV 0 : 1 (0:1)

Trotz 0:1 - Schafflund wehrt sich nach Kräfte / Schafflund verkauft sich gegen Husum teuer
»Wir hatten eine gute kämpferische Einstellung. Mit etwas Glück wäre ein Punkt drin gewesen.« / Nordfriesen lassen viele Chancen aus und haben am Ende Glück

SCHAFFLUND | Wer sich vor dem Duell zwischen den Gastgebern der FSG im Amt Schafflund und dem Titelkandidaten Husumer SV fragte, wie hoch die Gäste wohl gewinnen würden, hatte seine Rechnung ohne das beherzt auftretende Team von Trainer Bernd Boiesen gemacht.

Das Schlusslicht ärgerte den Favoriten vor allem in der zweiten Halbzeit und unterlag nur knapp mit 0:1 (0:1). Boiesen war trotz der vierten Niederlage in Folge nicht unzufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. »Wir hatten eine gute kämpferische Einstellung. Mit etwas Glück wäre ein Punkt drin gewesen«, so der FSG-Coach. Vier Minuten waren gespielt, als Tobias Wetzel zunächst nur den Pfosten traf und FSG-Abwehrspieler Phil Franz den Nachschuss zur Ecke blockte. Den anschließenden Eckball verwertete Wetzel dann aber doch zur frühen Gäste-Führung.

In der Folge sahen die Zuschauer ein Spiel auf ein Tor. Lediglich FSG-Schlussmann Jascha Nommensen, der gegen Luca Sander (15.), Tarek Yassine (17.) und Tobias Wetzel (43.) mehrfach stark parierte, verhinderte einen höheren Pausenrückstand und hielt seine Mannschaft im Spiel.

Im zweiten Durchgang stand Schafflund defensiv weitestgehend sicher und hatte den agilen Husumer Torjäger Marcel Cornils gut im Griff. In der Offensive setzte das Boiesen-Team den einen oder anderen Nadelstich. Zehn Minuten vor Schluss gab es gar die große Chance zum Ausgleich: Kim Neumann lief alleine auf das Gäste-Tor zu und verpasste das Gehäuse der Husumer nur um wenige Zentimeter. In der Schlussminute flog ein Kopfball von Volker Hansen knapp über das Tor, womit die Niederlage besiegelt war.


FSG Schafflund:

Jascha Nommensen - Phil Franz · Jens Carstensen · Volker Hansen · Thorben Letzius - Christoph Carstens (36. Marvin Köck · 79. Yannik Neumann) · Marc Wegner · Finn Bychowski · Kim Neumann - Jan Ole Kreuter (67. Finn Schwitzer) · Patrick Boiesen
Husumer SV: Momme Reinhold - Christian Herpel · Jasper Hansen · Manuel Lorenzen · Benjamin Gielow (83. Bosse Wullenweber) - Daniel Hornburg · Tobias Wetzel · Fabian Wobig (60. Daraz Celik) · Tarek Yassine - Luca Sander · Marcel Cornils (74. Marc Koschenz).
Schiedsrichter: Paul-Oliver Günther (Albersdorf), Dominik Hassanzadeh, Tjark Dethmann
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Tobias Wetzel (5.)
beste Spieler: Jascha Nommensen · Thorben Letzius / Marcel Cornils · Tarek Yassine
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 8./9. November / jas

Schafflund macht es Husum schwer

Schafflund (jas) - Beherztes Auftreten des Außenseiters: Die Fußballer des Verbandsligisten FSG im Amt Schafflund unterlagen dem Tabellenzweiten Husumer SV nur knapp mit 0:1 (0:1).

FSG-Trainer Bernd Boiesen war trotz der vierten Niederlage in Folge zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft. „Wir hatten eine gute kämpferische Einstellung. Mit etwas Glück wäre ein Punkt drin gewesen.“

Vier Minuten waren gespielt, als Tobias Wetzel zunächst nur den Pfosten traf und Phil Franz den Nachschuss zur Ecke blockte. Den anschließenden Eckball verwertete Wetzel zur frühen Gäste-Führung.

Es folgte ein Spiel auf ein Tor. Lediglich FSG-Schlussmann Jascha Nommensen, der mehrfach stark parierte, verhinderte einen höheren Pausenrückstand.

Im zweiten Durchgang stand Schafflund defensiv sicherer, hatte den agilen HusumerTorjäger Marcel Cornils gut im Griff. Kurz vor Schluss (80.) hatte Kim Neumann sogar die große Chance zum Ausgleich, als er alleine auf das Husumer Tor zulief, das Gehäuse aber knapp verfehlte.

FSG Schafflund: Nommensen – Franz, Carstensen, Hansen, Letzius – Carstens (36. Köck, 79. Y. Neumann), Wegner, Bychowski, K. Neumann – Kreuter (67. Schwitzer), Boiesen.
Husumer SV: Reinhold – Herpel, Hansen, Lorenzen, Gielow (83. Wullenweber) – Hornburg, Wetzel, Wobig (60. Celig), Yassine – Sander, Cornils (74. Koschenz). Tor: 0:1 Wetzel (5.) Schiedsrichter: Günther (Albersdorf).
Beste Spieler: Nommensen, Letzius/Cornils, Yassine.


09.11.2015 · Flensburger Tageblatt

SV Frisia 03 kann am Sonntag Herbstmeister werden

HUSUM | Eines ist gewiss: In der Spitzengruppe der Verbandsliga Nord-West kann jeder jeden schlagen. Die Husumer SV fertigte den SV Frisia 03 Risum-Lindholm am 5. Spieltag mit 7:1 ab. Schleswig 06 schlug Husum am 12. Spieltag 3:1. Blau-Weiß Löwenstedt verlor am 15. Spieltag beim TSV Friedrichsberg noch mit 1:5 - eine Woche später gewinnen die »Löwen« das Topspiel gegen Spitzenreiter Frisia mit 3:2.

Der Kampf an der Tabellenspitze ist so spannend wie lange nicht mehr. Risum-Lindholm ist nach der zweiten Saisonniederlage in Löwenstedt weiterhin Tabellenführer (39 Punkte), verlor aber drei Zähler auf die Verfolger aus Husum und Friedrichsberg (beide 36). Mit einem Derby-Sieg gegen den Bredstedter TSV (Sonntag, 14 Uhr) könnte der Liga-Primus dennoch die Herbstmeisterschaft klar machen. Auch Bredstedt musste am vergangenen Spieltag eine Niederlage hinnehmen. Die Mannschaft von Trainer Marc Schollek unterlag Friedrichsberg mit 0:2 auf heimischen Rasen. »Wir waren 65 Minuten gleichwertig«, sagte BTSV-Trainer Marc Schollek. »Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen. Sie haben taktisch alles umgesetzt und gut gespielt.« Die Bredstedter rangieren weiterhin mit 17 Punkten auf dem zehnten Platz, sind aber nur noch vier Zähler von einem Abstiegsrang entfernt. Bester Torschütze beim BTSV ist mit Lars Albertsen (sieben Treffer) übrigens ein ehemaliger Frisianer. Trifft er auch an alter Wirkungsstätte?

Die Husumer SV machte am vergangenen Wochenende mit dem 5:0 über die SG Langenhorn-Enge ihre Hausaufgaben. »In der zweiten Halbzeit waren einige schöne Ballstafetten dabei. Es war ein ansehnliches Spiel, das wir souverän gewonnen haben«, sagte Husums Trainer Olaf Thede. Da machte sich nicht einmal das Fehlen des Grippe geschwächten Torjägers Marcel Cornils bemerkbar. Am Sonnabend um 14 Uhr tritt der Zweitplatzierte beim Tabellenschlusslicht FSG im Amt Schafflund an. Dort läuten bereits alle Alarmglocken. Aus 16 Spielen holte die FSG nur sechs Zähler. Dem Team von Bernd Boiesen wurde beim 1:2 gegen den FC Angeln 02 zwar eine gute Leistung attestiert, Punkte jedoch blieben aus. Zumindest die Einstellung soll gestimmt haben - das soll laut Boiesen nicht in allen Spielen so gewesen sein.

Auch Blau-Weiß Löwenstedt wird nach dem 3:2-Sieg gegen den Spitzenreiter mit viel Selbstvertrauen und Motivation beim BSC Brunsbüttel (Sonnabend, 14 Uhr) antreten. ,,Meine Mannschaft hat eine tolle kämpferische Moral gezeigt", sagte BW-Trainer Bernd Hansen nach dem Derbysieg stolz. Der Tabellenfünfte (33 Punkte) trifft nun auf den Neuntplatzierten (19). Löwenstedt will die Verfolgungsjagd fortsetzen. Die Aufgabe der kommenden Wochen: Selbst Punkte sammeln und hoffen, dass die Konkurrenz Federn lässt. Immerhin kann in dieser Spitzengruppe jeder jeden schlagen.

Außerdem spielt die SG Langenhorn-Enge am Sonnabend (14 Uhr) beim TSV Nordmark Satrup. In dieser Partie trifft der Tabellenelfte (17 Punkte) auf den Zwölften (16). Beide Teams benötigen die Punkte, um die Distanz zu den Abstiegsrängen beizubehalten. Satrup hat einen Negativ-Lauf - in den letzten acht Partien gab es keinen einzigen Sieg und nur magere zwei Punkte.

  Husumer Nachrichten vom 7. November 2015 / arb
VL158 14.11.15 Husumer SV TSV Friedrichsberg 3:1
14.11.2015. Husumer SV - TSV Friedrichsberg 3 : 1 (0:0)
Das Tor zum 2:1 durch Tobias Wetzel. Friedrichsbergs Torhüter Sascha Petersen ist machtlos, dessen Mitspieler Christoph Hagge (li.) und Thies Brodersen kommen zu spät. Fotos: Brigitte Petersen

Husumer SV gewinnt Topspiel auf hohem Niveau / Husum übernimmt die Tabellenspitze
»Es war ein absolutes Topspiel, in dem Friedrichsberg ein ganz starker Gegner war« / Fußball-Verbandsliga Nord-West: 3:1-Heimsieg im Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg / Überragender Hornburg

HUSUM | Die Husumer SV ist neuer Tabellenführer in der Verbandsliga Nord-West. Im Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf behielten die Mannen aus der »Grauen Stadt am Meer« im heimischen Friesenstadion mit 3:1 (0:0) die Oberhand. Für den Sprung auf Platz eins profitierte das Thede-Team allerdings auch vom Spielausfall des vorherigen Spitzenreiters SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der punktgleich mit 42 Zählern nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei zurückfiel.

»Es war ein absolutes Topspiel, in dem Friedrichsberg ein starker Gegner war. Aufgrund der Mehrzahl an klareren Chancen ist unser Sieg aber verdient«, strahlte der Husumer Trainer nach dem Schlusspfiff.

Von Anfang an entwickelte sich in Husum ein Spiel auf hohem Niveau. Allerdings gab es im ersten Durchgang wenig Torchancen. Für die Hausherren köpfte Tobias Wetzel knapp vorbei (15.), zwei Minuten später scheiterte Andre Witthohn an TSV-Keeper Sascha Petersen. Auf der Gegenseite flog kurz vor dem Pausenpfiff ein Freistoß nur knapp am Husumer Gehäuse vorbei. Mehr Möglichkeiten gab es im ersten Durchgang nicht, da beide Teams taktisch sehr gut agierten und sehr viel Disziplin an den Tag legten.

Nach dem Wechsel fielen dann auch endlich Tore. Nachdem Luca Sander und Marcel Cornils noch knapp das Ziel verfehlten (47./49.), bereitete Cornils in der 53. Minuten mustergültig die Führung der Gastgeber vor. Er lief bis zur Grundlinie durch, passte zurück auf Daniel Hornburg und der schoss den Ball zum 1:0 in den rechten Torwinkel. Doch die Gäste antworteten nur acht Minuten später, als Mats Oke Callsen einen an Cedric Nielsen verursachten Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte.

Nach der darauffolgenden guten Friedrichsberger Phase, kippte die Partie dann aber zugunsten der Husumer SV. Nach einem geblockten Cornils-Schuss staubte Wetzel aus acht Metern zum 2:1 ab (76.). Wenige Minuten vor dem Abpfiff spielte der überragende Hornburg dann den entscheidenden Pass in die Schnittstelle, und der eingewechselte Marc Koschenz überlistete TSV-Schlussmann Petersen mit einem listigen Heber zum 3:1 Endstand.


Husumer SV:

Chris Bielinski - Manuel Lorenzen · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Jasper Hansen (65. Marc Koschenz) - Daniel Hornburg · Tobias Wetzel · Andre Witthohn (90.+1. Kristian Gasko) · Tarek Yassine - Marcel Cornils · Luca Sander (83. Benjamin Gielow)
TSV Friedrichsberg-Busdorf: Sascha Petersen - Thies Brodersen · Sven Thomsen · Harm Ohm · Leif-Erik Jöhnk (83. Julian Schröder) - Jan-Malte Stuerken ·Tim Christopf Schubert · Christoph Hagge · Mats-Oke Callsen - Rasmus Pagel · Cedric Nielsen (86. Patrick Nielsen)
Schiedsrichter: Dajinder Pabla (Jevenstedt), Jan-Christian Meyer, Simon Hahn
Zuschauer: 201 zahlende
Tore: 1:0 Daniel Hornburg (53.) · 1:1 Mats-Oke Callsen (61., Foulelfmeter) · 2:1 Tobias Wetzel (76.) · 3:1 Marc Koschenz (88.).
beste Spieler: Daniel Hornburg · Marcel Cornils · Andre Witthohn / Tim Christoph Schubert · Cedric Nielsen
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 15./16. November 2015 / jös

Unglückliches 1:3 auf hohem Niveau

TSV Friedrichsberg-Busdorf unterliegt im Verbandsliga-Topspiel bei der Husumer SV / Nordfriesen übernehmen die Tabellenführung
Das 2:1 für die Husumer SV: Tobias Wetzel (weißes Trikot) lässt dem Friedrichsberger Schlussmann Sascha Petersen keine Abwehrchance. Foto: Klein

Husum (jös) -Die Husumer SV ist neuer Tabellenführer in der Verbandsliga Nord-West. Im Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf behielten die Mannschaft aus der „Grauen Stadt am Meer“ im heimischen Friesenstadion mit 3:1 (0:0) die Oberhand. Für den Sprung auf Platz eins profitierte das Thede-Team allerdings auch vom Spielausfall des bisherigen Ligaprimus SVFrisia 03 Risum-Lindholm, der punktgleich mit 42 Zählern nur aufgrund der schlechteren Tordifferenz auf Rang zwei zurückfiel.

Laufduell: Der Husumer Torjäger Marcel Cornils (r.) gegen Friedrichsbergs Thies Brodersen. Foto: klein

„Es war ein absolutes Topspiel, in dem Friedrichsberg ein ganz starker Gegner war. Aufgrund der Mehrzahl an klareren Chancen, ist unser Sieg aber verdient“, war Husums Trainer Olaf Thede zufrieden. „Vielleicht waren nur die unglücklichere Mannschaft“, meinte Erik von Lanken. Der Friedrichsberger Coach trauerte insbesondere der dicken Möglichkeit durch Rasmus Pagel nach, dem nach dem 1:1 und der Schleswiger Druckphase völlig frei vorm Husuemer Keeper Chris Bielinski der Ball versprang. „Das war die klarste Chance des ganzen Spiels. Wer weiß, wie die Partie dann ausgegangen wäre.“

Von Anfang an entwickelte sich ein sehr ansprechendes Topspiel. Dabei gab es im ersten Durchgang wenig Torchancen. Für die Hausherren köpfte Tobias Wetzel knapp vorbei (15.), zwei Minuten später scheiterte Andre Witthohn an TSV-Keeper Sascha Petersen.

Auf der Gegenseite konnte kurz vor dem Pausenpfiff ein abgefälschter Freistoß von Pagel nur ganz knapp von Husums Torhüter pariert werden. Der Keeper war zunächst schon auf dem Weg in die andere Ecke. Mehr Möglichkeiten gab es im ersten Durchgang nicht, da beide Mannschaften taktisch sehr gut agierten. Von Lanken: „Beide Teams haben 90 Minuten lang perfekt verschoben. Sobald eine Mannschaft den Druck wegnahm, spielte sich der Gegner schnell nach vorn.“

Nach dem Wechsel fielen dann auch endlich Tore. Nachdem Luca Sander und Marcel Cornils noch knapp das Ziel verfehlten (47./49.), bereitete Cornils in der 53. Minuten mustergültig die Führung der Gastgeber vor. Er lief bis zur Grundlinie durch, passte zurück auf Daniel Hornburg und der schoss den Ball zum 1:0 in den rechten Torwinkel. Doch die Gäste antworteten nur acht Minuten später, als Mats Oke Callsen einen an Cedric Nielsen verursachten Foulelfmeter zum 1:1 verwandelte. Nach der drauffolgenden guten Friedrichsberger Phase mit der Möglichkeit zur Führung kippte die Partie zugunsten der Husumer SV. Nach einem geblockten Cornils Schuss, staubte Wetzel aus acht Metern zum 2:1 ab (76.). Wenige Minuten vor dem Abpfiff spielte Hornburg den Pass in die Schnittstelle und der eingewechselte Marc Koschenz überlistete Schlussmann Petersen mit einem Heber zum 3:1.

Husumer SV: Bielinski - Manuel Lorenzen, Herpel, Wullenweber, Hansen (65. Koschenz) - Hornburg, Wetzel, Witthohn (90.+1. Gasko), Yassine - Cornils, Luca Sander (83. Gielow). TSVFriedrichsberg: Sascha Petersen - Brodersen, Sven Thomsen, Ohm, Jöhnk (83. Schröder) - Stuerken, Schubert, Hagge, Callsen - Pagel, C. Nielsen (86. P. Nielsen). 
Schiedsrichter: Dajinder Pabla. – Zuschauer: 201. – Tore: 1:0 Hornburg (53.), 1:1 Callsen (61., FE), 2:1 Wetzel (76.), 3:1 Koschenz (88.). Beste Spieler: Hornburg, Cornils, Witthohn - Schubert, Cedric Nielsen

16.11.2015 · Schlei Bote

TSV Friedrichsberg zum Top-Spiel nach Husum

Schleswig (mb) - „Die Saison ist einfach noch zu lange. Und gerade unter den ersten sechs Teams passiert einfach zu viel, als dass man irgendeiner Mannschaft die Daumen drückt“, sagt Friedrichsbergs Trainer Erik von Lanken in Bezug auf das Spitzenspiel zwischen dem FC Angeln und dem SV Frisia Risum-Lindholm. „Wir schauen nur auf uns.“ Und das heißt, auf die zweite Top-Partie am ersten Rückrundenspieltag bei der Husumer SV (Sbd., 14 Uhr). Trainieren durfte der TSV auf dem Lundbarg in Fahrdorf, die Stadt Schleswig hatte unverhofft alle Plätze gesperrt.

Das 2:2 gegen DGF Flensburg ist mittlerweile abgehakt. „DGF hat richtig gut gespielt. Wir nicht. Das kann passieren“, sagt von Lanken. „Wir sind halt keine Übermannschaft, so wie der TSB in der vergangenen Saison.“ Auch wenn es personell einige Baustellen gibt, ist Friedrichsberg gut aufgestellt. Von Lanken ist beeindruckt von der Heimbilanz der Husumermit neun Spielen, neun Siegen und 39:6 Toren. „Das spricht eine klare Sprache. Dann wird es Zeit, dass sie mal Federn lassen.“ Aber Friedrichsberg kann auch glänzen mit der besten Auswärtsbilanz mit sechs Siegen, zwei Unentschieden und einer Niederlage.

Da kann Schleswig 06 nicht mithalten. Rang acht bei sieben Spielen (3/2/2). Jetzt geht es zum Heider SV II und die haben von sechs Heimspielen erst zwei gewonnen. Eine klare Sache beim Tabellen-15., sollte man meinen. Aber 06 hat sich in den letzten drei Begegnungen wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert und als Höhepunkt das 1:4 bei Stern Flensburg abgeliefert.
14.11.2015 · Schlei Bote

Fußball-Verbandsliga: Bredstedt will Löwenstedt ärgern
Der Tabellenzweite Husum begrüßt den Drittplatzierten Friedrichsberg / Spitzenreiter Risum-Lindholm in Steinfeld

HUSUM | Vier Partien, drei Heimauftritte, zwei Spitzenspiele und ein nordfriesisches Derby erwartet die Fußball-Fans am 18. Spieltag in der Verbandsliga Nord-West. Die zweitplatzierte Husumer SV begrüßt den Tabellendritten TSV Friedrichsberg auf heimischen Rasen, und Spitzenreiter SV Frisia Risum-Lindholm reist zum FC Angeln (5.). Mit dem Bredstedter TSV und der SV Blau-Weiß Löwenstedt treffen zwei nordfriesische Mannschaften aufeinander, und die SG Langenhorn/Enge (11.) empfängt den Tabellennachbarn Stern Flensburg (10.).

Im Derby stehen sich am Sonnabend um 14 Uhr der Bredstedter TSV und der SV Blau-Weiß Löwenstedt gegenüber. Nach der 1:5-Niederlage bei Tabellenführer Risum-Lindholm am vergangenen Spieltag erwartet Bredstedts Trainer Marc Schollek ein Spiel zwischen »zwei guten Mannschaften«. Dass Löwenstedt am vergangenen Wochenende spielfrei hatte, sieht er weder als Vor- noch als Nachteil für sein Team.

Aufgrund des schlechten Wetters wurde die Partie der Löwen beim BSC Brunsbüttel abgesagt, so dass die Blau-Weißen auf den sechsten Platz zurückfielen. Mit 33 Zählern auf dem Konto hat Löwenstedt aber zwei Spiele weniger als der Tabellendritte aus Friedrichsberg (34 Punkte). So bleibt es weiterhin spannend an der Tabellenspitze.

Am Sonnabend im Heimderby gegen Löwenstedt nehmen die Bredstedter den nächsten Anlauf, eins der Spitzenteams zu ärgern. »Wir haben noch keine Mannschaft von oben geschlagen, aber es wird Zeit«, sagt Schollek. Vielleicht ist es am Sonnabend schon so weit.

Am vergangenen Wochenende tat sich der Tabellenzweite aus Husum beim Schlusslicht FSG im Amt Schafflund schwer, setzte aber mit einem 1:0-Sieg die Verfolgungsjagd auf den Spitzenreiter fort. Am Sonnabend trifft die Mannschaft von Olaf Thede auf den drittplatzierten TSV Friedrichsberg. Die Schleswiger (37 Punkte) haben nur zwei Zähler weniger auf dem Konto als die Nordfriesen (39.), dafür aber ein Spiel mehr absolviert. Im Falle einer Husumer Niederlage würde Friedrichsberg vorerst auf den zweiten Platz vorstoßen. Bei einem Sieg könnte Husum die Verfolger weiter auf Distanz halten und die Jagd auf Risum-Lindholm fortsetzen,

Nach der 2:3-Niederlage in Löwenstedt gewann der Liga-Primus am vergangenen Spieltag das Derby gegen Bredstedt souverän mit 5:1. Frisia führt mit 42 Punkten die Liga an. Mit einem Sieg gegen den FC Angeln will die Mannschaft von Uwe und Olaf Petersen die Verfolger weiter auf Distanz halten.

Angeln fuhr zuletzt bei der Zweitvertretung des ETSV Weiche Flensburg einen 2:1-Erfolg ein und verbesserte sich auf den fünften Rang. Mit 34 Punkten und einem Spiel weniger als Friedrichsberg sind die Angeliter nur knapp hinter den drei Erstplatzierten. Das Team von Trainer Henning Stüber besiegte bereits Spitzenteams wie Friedrichsberg und Löwenstedt. Vielleicht muss Risum-Lindholm als nächstes dran glauben?

Die SG Langenhorn/Enge steht zurzeit mit 18 Zählern auf dem elften Rang zwischen dem TSV Nordmark Satrup (17) und Stern Flensburg (19). Zuletzt spielte die SG beim Zwölften aus Satrup 2:2. Mit einem Sieg gegen den Zehnten könnte das Team von Karl Müller an den Flensburgern vorbeiziehen. Stern reist zweifellos mit breiter Brust nach Langenhorn: Am vergangenen Spieltag besiegten die Förde-Kicker den Tabellen-Vierten Schleswig 06 mit 4:1.

  Husumer Nachrichten vom 13. November 2015 / arb
HKM 27.12.15 Futsal-Vorrunde   1. Platz
27.12.2015. Hallenkreismeisterschaften in Langenhorn
Marcel Cornils (am Ball) und die Husumer SV qualifizierten sich als Gruppensieger für die Endrunde am Sonntag. Foto: Heike Klein

Qualifiziert: Niebüll mit Losglück
Sechs Mannschaften bei der nordfriesischen Futsal-Kreismeisterschaft am Sonntag in Langenhorn / Landesmeister SG Eiderstedt ausgeschieden

LANGENHORN | Das Teilnehmerfeld für die Endrunde der nordfriesischen Futsal-Kreismeisterschaft am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Langenhorn) steht. Bei der Vorrunde, die ebenfalls in Langenhorn über die Bühne ging, qualifizierten sich in der Gruppe 1 Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm, die SG Langenhorn-Enge (beide Verbandsliga) sowie der TSV Rot-Weiß Niebüll (Kreisklasse A). In Gruppe 2 setzte sich die Husumer SV (Verbandsliga) vor dem starken Kreisligisten SG Oldenswort-Witzwort und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt (Verbandsliga) durch.

Während Gruppe 2 mit sechs Mannschaften spielte, traten in Gruppe 1 lediglich vier Teams an - sowohl der TSV Hattstedt als auch das Team Sylt hatten abgesagt. So spielten Frisia 03, Langenhorn-Enge, Niebüll und das SZ Arlewatt (Kreisliga) in Hin- und Rückrunde gegeneinander. Kuriosum: Nach Abschluss der Vorrunde waren Niebüll und Arlewatt sowohl punkt- als auch torgleich, so dass das Los über das Weiterkommen entscheiden musste. Die Wahl fiel auf das Team von Trainer Bodo Schmidt.

In Gruppe 2 gab die Husumer SV von Beginn an den Ton an. Das Team von Olaf Thede startete mit einem 3:0 gegen IF Tönning, gewann weitere drei Partien, und ließ nur beim 2:2 gegen den TSV Rantrum Punkte liegen. Dem Kreisliga-Tabellenführer nützte das Unentschieden letzlich nichts, das Team von Oliver Hansen schied als Tabellen-Fünfter aus. Ebenfalls ,,auf der Strecke" blieben die SG Eiderstedt - Anfang des Jahres immerhin Futsal-Landesmeister - und IF Tönning, das ohne Punkt und Tor blieb.

Oldenswort-Witzwort unterlag nur Husum (0:2), Löwenstedt setzte sich aufgrund der besseren Tordifferenz gegen die punktgleiche SG Eiderstedt durch.

Personelles am Rande: Jannik Drews war zum letzten Mal für den SV Frisia 03 im Einsatz - der Angreifer spielt künftig für den Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg. Nordfrieslands Futsal-Meister qualifiziert sich auf jeden Fall für die Titelkämpfe auf Landesebene, die am Sonnabend, 30. Januar, um 15.30 Uhr in der Lübecker Hansehalle ausgetragen werden.

Der Spielplan für die Endrunde (Sonntag, 3. Januar, 15 Uhr, Sporthalle Langenhorn):
15 Uhr: SV Frisia 03 Risum-Lindholm - TSV Rot-Weiß Niebüll;
15.16 Uhr: Husumer SV - SG Oldenswort-Witzwort;
15.32 Uhr: SV Blau-Weiß Löwenstedt - SG Langenhorn-Enge;
15.48 Uhr: Husum - SV Frisia 03;
16.04 Uhr: Langenhorn-Enge - Niebüll;
16.20 Uhr: Oldenswort-Witzwort - Löwenstedt;
16.36 Uhr: SV Frisia 03 - Langenhorn-Enge;
16.52 Uhr: Löwenstedt - Husum;
17.08 Uhr: Niebüll - Oldenswort-Witzwort;
17.24 Uhr: Löwenstedt - SV Frisia 03;
17.40 Uhr: Oldenswort-Witzwort - Langenhorn-Enge;
17.56 Uhr: Husum - Niebüll;
18.12 Uhr: Oldenswort-Witzwort - SV Frisia 03;
18.28 Uhr: Niebüll - Löwenstedt;
18.44 Uhr: Langenhorn-Enge- Husum.


  Husumer Nachrichten / FuPa vom 29./30. Dezember 2015 / shz
FS 03.01.16 team Cup   4. Platz
03.01.2016 Flensburger Fußball-Hallenturnier  
Gestoppt: Die Weicher Jonas Walter (M.) und Christoph Damann (r.) jagen dem Husumer Marcel Cornils den Ball ab. Foto: Dewanger

"team-cup" in Flensburg: Bei der Premiere erst im Halbfinale vom TSB gestoppt

FLENSBURG | Wie im Vorjahr hat der Schleswig-Holstein-Ligist Flensburg 08 den „team-cup“ für sich entschieden. Die Blau-Gelben gewannen das Finale der 18. Auflage des Hallenturnieres vom Polizei SV Flensburg gegen Ligakonkurrent TSB Flensburg mit 3:1. TSB-Coach Joachim „Jockel“ Press meinte anerkennend: „08 hat verdient gewonnen. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei entschied Verbandsligist Schleswig 06 gegen den erstmals teilnehmenden SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 2:1.

„Mit der Zuschauerresonanz von rund 1200 Besuchern sind wir voll zufrieden“, meinte Cheforganisator Dirk Grünberg, der von einem „insgesamt sehr fairen, torreichen Turnier“ sprach.

In der Gruppe A setzte sich erwartungsgemäß Flensburg 08 mit zehn Punkten und ohne Gegentor souverän durch. Platz zwei sicherte sich „Neuling“ Löwenstedt vor den dänischen Gästen vom FC Sydvest 05 und qualifizierte sich ebenfalls fürs Semifinale. Enttäuschend war das Abschneiden des ebenfalls erstmals eingeladenen SH-Ligisten TSV Altenholz, der in der Endabrechnung auf Platz acht landete.

Die Gruppe B verlief bei der Vergabe der Halbfinalplätze spannender, zumindest was Platz zwei betraf. Der Gruppensieg sicherte sich SH-Ligist TSB Flensburg. Regionalligist ETSVWeiche kam lediglich auf Rang drei und verpasste die Vorschlussrunde. ETSV-Co-Trainer Marc Peetz war enttäuscht: „Wir sind mit einem schlagkräftigen Team angetreten, von dem ich mir mehr versprochen habe.“ In letzten Vorrundenspiel sicherte sich Verbandsliga-Vertreter Schleswig 06 durch ein 0:0 über die Husumer SV die Halbfinalteilnahme. Die Plätze vier und fünf belegten die Husumer und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Das erste Halbfinale zwischen Flensburg 08 und Schleswig 06 verlief einseitig. Zu dominant waren die Fördestädter, die durch Ihab Hathat (5.) und Marco Nagel (6.) früh in Führung gingen. Zwar konnte Thomsen (7.) auf 1:2 verkürzen, aber Hathat (9.) und Nicholas Holtze machten den 4:1-Erfolg perfekt. Wesentlich torreicher ging es im zweiten Halbfinale zu, das der TSB gegen Löwenstedt mit 4:3 für sich entschied. Die Torfolge: 1:0 Gömpel; 1:1 Fust; 2:1 Ingwersen; 2:2 Brodersen; 3:2 Lohner; 4:2 Kossowski, 4:3 Christiansen.

Das Endspiel hielt nicht das, was es versprach, weil Flensburg 08 es zu deutlich beherrschte. Die Böker-Truppe ließ dem TSB keine Chance. Schon nach fünf Minuten führte 08 durch die Treffer von Marco Nagel und Kim-Patrick Nitschke 2:0. Und als Nicholas Holtze den dritten Treffer nachlegte, war die Partie vorzeitig entschieden. Sandro Holland konnte nur noch auf 1:3 verkürzen.

08-Trainer Torsten Böker war überglücklich: „Wir haben zwar etwas gebraucht, um ins Turnier zu finden, aber am Ende hat meine Mannschaft richtig guten Hallenfußball gespielt. “ Der Lohn für den Turniersieger war neben dem Wanderpokal ein Siegerscheck von 800 Euro. Während sich der TSB und Schleswig 06 ebenfalls über Geldprämien freuten, blieben den Platzierten Sachpreise. Die guten Leistungen von Flensburg 08 wurden dadurch gekrönt, dass Ihab Hathat zum besten Spieler und Nicholas Holtze als Torschützenkönig (5 Treffer) ausgezeichnet wurden. Bester Torhüter war André Hagge (TSB).

Uwe Naffin, Geschäftsführer des Hauptsponsors team baucenter, befand: „Dieses Turnier hat der PSV wieder großartig organisiert. Es hat sich gezeigt, dass Flensburg nicht nur eine Handball-Stadt ist, sondern auch eine Fußball-Stadt.“
4. Januar 2016 · wsi · sh:z-Nordfriesland Sport
03.01.2016 Flensburger Fußball-Hallenturnier  
08-Kapitän Robin Schmidt (Mitte) blockt den Schuss von Gorm Bock (PSV Flensburg). Rechts Ihab Hathat, der zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Foto: Marcus Dewanger
Duell an der Bande: Der Schleswiger Julian Thomsen (l.) gegen Torge Paetow vom Regionalligisten ETSV Weiche Flensburg. Foto: Dewanger
Siegerfoto mit Wanderpokal und Scheck: Das Team von Flensburg 08. Foto: Saemann
Duell der Ex-Kollegen: Marcel Cornils (Husum, li.) gegen die Weicher Jonas Walter (Mitte) und Christoph Dammann. Foto: dewanger

Schleswig überrascht als Dritter

"team-cup" in Flensburg: 2:1 im Neunmeterschießen gegen BW Löwenstedt / SH-Ligist Flensburg 08 sichert sich den Wanderpokal

Flensburg 08 holt sich den team-Cup
Titelverteidiger gewinnt das Finale des Flensburger Fußball-Hallenturniers 3:1 gegen den Stadtrivalen TSB / Schleswig 06 Dritter

FLENSBURG | Es war ein Déjà-vu-Erlebnis für die Fußballer von Flensburg 08. Wie schon im vergangenen Jahr sicherte sich der Schleswig-Holstein-Ligist in der Flensburger Fördehalle den »team-cup«. Mit sehr guten Leistungen gewannen die Blau-Gelben das Finale der 18. Auflage des Hallenturniers des Polizei SV Flensburg gegen den Ligakonkurrenten TSB Flensburg mit 3:1. Anerkennend meinte TSB-Coach Joachim »Jockel« Press: »08 hat verdient gewonnen. Wir haben einfach zu viele Fehler gemacht.« Das Neunmeter-Schießen um Platz drei gewann Verbandsligist Schleswig 06 gegen die erstmals teilnehmende Mannschaft von Blau-Weiß Löwenstedt mit 2:1. »Mit der Zuschauerresonanz von rund 1200 Besuchern sind wir zufrieden«, meinte Cheforganisator Dirk Grünberg und befand: »Dieses faire und torreiche Turnier war eine gute fußballerische Jahreseinstimmung.«

In der Gruppe A setzte sich erwartungsgemäß Flensburg 08 mit 10 Punkten und ohne Gegentor souverän durch. Platz zwei sicherte sich Blau-Weiß Löwenstedt vor den dänischen Gästen von Sydvest 05 und qualifizierte sich neben 08 fürs Semifinale. Enttäuschend war das Abschneiden des ebenfalls erstmals eingeladenen SH-Ligisten TSV Altenholz, der in der Endabrechnung auf Platz acht landete. Veranstalter PSV wurde Gruppenletzter, den »Polizisten« gelang aber mit dem 1:1 gegen Altenholz ein Achtungserfolg.

In Gruppe B verlief es spannender, was die Vergabe der Halbfinalplätze betraf. Der Gruppensieg sicherte sich SH-Ligist TSB Flensburg. Regionalligist ETSV Weiche kam lediglich auf Platz drei und verpasste so die Vorschlussrunde. ETSV-Co-Trainer Marc Peetz war dementsprechend enttäuscht: »Wir sind hier mit einem schlagkräftigen Regionalliga-Team angetreten, von dem ich mir mehr versprochen habe.« Im letzten Vorrundenspiel sicherte sich Verbandsliga-Vertreter Schleswig 06 mit dem 0:0 gegen die Husumer SV die Halbfinalteilnahme. Die Plätze vier und fünf blieben Husum und dem nicht überzeugenden SV Frisia 03.

Das erste Halbfinale zwischen Flensburg 08 und Schleswig 06 verlief sehr einseitig - zu dominant waren die Fördestädter. Ihab Hathat (5. Minute) und Marco Nagel (6.) sorgten für das 2:0. Zwar konnte Thomsen (7.) verkürzen, aber Hathat (9.) und Nicholas Holtze mit einem Befreiungsschlag in Unterzahl machten den 4:1-Erfolg perfekt. Wesentlich torreicher ging es im zweiten Halbfinale zu, das der TSB gegen Löwenstedt mit 4:3 für sich entschied. Die Torfolge: 1:0 Gömpel, 1:1 Fust, 2:1 Ingwersen, 2:2 Brodersen, 3:2 Lohner, 4:2 Kossowski, 4:3 Christiansen. Die Ouvertüre zum Finale, nämlich das Neunmeter-Schießen um Platz drei, entschied Schleswig 06 mit 2:1 gegen BW Löwenstedt für sich.

Das Endspiel hielt nicht das, was es versprach, weil Flensburg 08 es zu deutlich beherrschte. Das Böker-Team ließ dem TSB keine Chance. Schon nach fünf Minuten hatten Marco Nagel und Kim-Patrick Nitschke für das 2:0 gesorgt. Und als Nicholas Holtze den dritten Treffer nachlegte, war die Partie entschieden. Sandro Holland verkürzte noch auf 1:3. 08-Trainer Torsten Böker war zufrieden: »Wir haben zwar etwas gebraucht, um ins Turnier zu finden, aber am Ende hat meine Mannschaft richtig guten Hallenfußball gespielt.« Der Lohn für den Turniersieger war neben dem Wanderpokal ein Siegerscheck von 800 Euro. Die guten Leistungen von Flensburg 08 wurden noch dadurch gekrönt, dass Ihab Hathat zum besten Spieler und Nicholas Holtze als Torschützenkönig (fünf Treffer) ausgezeichnet wurden. Bester Torhüter war André Hagge (TSB). Uwe Naffin, Geschäftsführer des Hauptsponsors team baucenter, befand: »Dieses Turnier hat der PSV großartig organisiert. Es hat sich wieder einmal gezeigt, dass Flensburg nicht nur eine Handball-, sondern auch eine Fußball-Stadt ist.«


Husumer Nachrichten/Schlei Bote/Flensburger Tageblatt / FuPa vom 3./4. Januar 2016 / Wilfried Simon
08-Angreifer Sebastian Kiesbye im Duell mit TSB-Keeper Rico Nommensen (am Boden), im Hintergrund Thomas Lohner. Foto: Dewanger
Szene aus dem Vorjahr: Der 06-er Tim Kersten lässt sich von Jan Kuppe (Polizei SV Flensburg) nicht aufhalten. Foto: dewanger

Hallenfußball zum Jahresauftakt

Beim "team-cup 2016" treffen der Regionalligist ETSV Weiche und SH-Liga-Herbstmeister TSB bereits in der Vorrunde aufeinander

Schleswig 06 trifft beim "team-cup 2016" in der Vorrunde auf Regionalligist ETSV Weiche und SH-Liga-Herbstmeister TSB Flensburg

Flensburg (Wilfried Simon) - Bei der 18. Auflage des Hallenturniers des Fußball-Kreisligisten Polizei SV Flensburg ist das „team baucenter“ zum sechsten Mal Hauptsponsor. Der „team-cup 2016“ findet am Sonntag von 11 Uhr an in der Fördehalle statt. Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes Teilnehmerfeld zusammenzustellen. „Aber mit diversen Aktivitäten im Rahmenprogramm findet ein Event für die gesamte Familie statt“, sagt Chef-Organisator Dirk Grünberg.

Zehn Mannschaften kämpfen in zwei Gruppen á fünf Teams um die Endrunden-Teilnahme. Die Gruppe A wird von SH-Ligist und Titelverteidiger Flensburg 08 angeführt. Liga-Konkurrent TSV Altenholz, der erstmals am PSV-Turnier teilnimmt, dürfte neben „Nullacht“ heißester Anwärter auf den Gruppensieg sein. In den Reihen des TSV spielen alte Bekannte. Timo Bruns, Steffen Bruhn, Pierre Didier Webessie und Shpend Meshekrani gehörten einstmals zum Kader des Regionalligisten ETSV Weiche.

Auch Verbandsligist Blau-Weiß Löwenstedt ist erstmals dabei. Die torgefährliche Mannschaft von Bernd Hansen ist ebenso für eine Überraschung gut wie der dänische Vertreter FC Sydvest 05. Die Gruppe wird von Veranstalter Polizei SV Flensburg komplettiert.

Vielleicht etwas stärker einzuschätzen ist die Gruppe B. Dort treffen die beiden derzeit besten Flensburger Teams ETSV Weiche (Dritter der Regionalliga) und TSB (Herbstmeister der SH-Liga) aufeinander. Drei Spitzenteams aus der Verbandsliga komplettieren das Feld: HusumerSV, Schleswig 06 und SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Semifinals, die dann im Überkreuzvergleich die Finalisten ausspielen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 1400 Euro. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal einen Siegerscheck von 800 Euro. Alle platzierten Teams erhalten Geld- oder Sachpreise. Zudem werden der beste Torwart und Spieler sowie der Torschützenkönig prämiert.

„Unser Rahmenprogramm umfasst Show Acts der Hip-Hop-Dance-Crew ‚Splendid‘ sowie der brasilianischen Tanzgruppe ‚Grupo Mulecada‘, die für zusätzliche Stimmung sorgen“, so Grünberg. Daneben verweist er auf Aktivitäten wie Torwandschießen, Kinderschminken und eine Tombola. Zudem erklärt der Chef-Organisator: „Als Hallensprecher wird DJ Jens Walter in bewährter Form durch die Veranstaltung führen.“
30.12.2015 · Flensburger Tageblatt, Schlei Bote

Drei Teams aus Nordfriesland beim "team-cup 2016"

Flensburg (wsi) - Bei der 18. Auflage des Hallenturniers des Fußball-Kreisligisten Polizei SV Flensburg ist das „team baucenter“ zum sechsten Mal Hauptsponsor. Der „team-cup 2016“ findet am Sonntag ab 11 Uhr in der Fördehalle statt.

Dem Veranstalter ist es erneut gelungen, ein interessantes Teilnehmerfeld zusammenzustellen. Zehn Mannschaften kämpfen in zwei Gruppen á fünf Teams um die Endrunden-Teilnahme. Die Gruppe A wird von SH-Ligist und Titelverteidiger Flensburg 08 angeführt. Liga-Konkurrent TSV Altenholz (5.) ist bei seiner Premiere neben „Nullacht“ heißester Anwärter auf den Gruppensieg. Auch Verbandsligist Blau-Weiß Löwenstedt ist erstmals dabei. Komplettiert wird die Gruppe vom dänischen Vertreter FC Sydvest 05 und Veranstalter Polizei SV Flensburg. Vielleicht etwas stärker einzuschätzen ist die Gruppe B. Dort treffen die beiden derzeit besten Flensburger Teams ETSV Weiche (Dritter der Regionalliga) und TSB (Herbstmeister der SH-Liga) aufeinander. Drei Spitzenteams aus der Verbandsliga komplettieren das Feld: Husumer SV, Schleswig 06 und SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Semifinals, die im Überkreuzvergleich die Finalisten ausspielen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 1400 Euro. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal einen Scheck von 800 Euro und alle platzierten Teams Geld- oder Sachpreise. Zudem werden der beste Torwart und Spieler sowie der Torschützenkönig prämiert.
30.12.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

team-cup des PSV Flensburg mit zwei Neulingen

Flensburg (wsi) - Den Auftakt der Fußball-Hallenturniere im neuen Jahr macht Fußball-Kreisligist Polizei SVFlensburg mit der 18. Auflage des „team-cup“. Am Sonntag, 3. Januar 2016, trifft sich von 11 Uhr an in der Fördehalle die regionale Fußballprominenz. Hauptsponsor der Veranstaltung ist zum sechsten Mal das „team baucenter“.

Wie in den vergangenen Jahren wird die Vorrunde in zwei Gruppen ausgetragen. Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Halbfinals, die dann im Überkreuzvergleich die Finalisten ausspielen.

Die Gruppe A wird von Titelverteidiger Flensburg 08 angeführt. Erstmals nehmen SH-Ligist TSV Altenholz und Verbandsligist Blau-Weiß Löwenstedt teil. Als dänischer Vertreter ist FC Sydvest 05 zum wiederholten Mal dabei. Die Gruppe wird von der Mannschaft des Veranstalters Polizei SV Flensburg komplettiert. In der Gruppe B, die von der Papierform her etwas stärker erscheint, treffen die beiden derzeit besten Flensburger Teams aufeinander. Regionalligist ETSV Weiche und SH-Liga-Herbstmeister TSB Flensburg bekommen es mit den drei starken Verbandsligisten, Husumer SV, Schleswig 06 und SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu tun.Alle Mannschaften kämpfen neben dem Wanderpokal auch um ein Preisgeld von 1400 Euro. Der Sieger erhält einen Scheck über 800 Euro. Für die Zuschauer gibt’s ein Rahmenprogramm.

Zum letzten Mal ist Dirk Grünberg für die Organisation zuständig. „Ich werde aus beruflichen und privaten Gründen etwas kürzer treten“, so Grünberg. Sein achfolger ist Michael Kloppenburg, Vorsitzender des Förderkreises der Sparte Fußball im PSV.
22.12.2015 · Flensburger Tageblatt
HKM 03.01.16 Futsal-Endrunde   2. Platz
03.01.2016 Futsal-Kreismeisterschaften  
Futsal-Kreismeister: Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Foto: Pustal
Dreikampf: Der Husumer Cyric Albertsen (r.) gegen die Löwenstedter Henning Hansen und Torwart Jan-Eric Lorenzen. Foto: Wrege

SV Frisia 03 Risum-Lindholm alter und neuer Titelträger
Futsal-Kreismeisterschaft Nordfriesland

LANGENHORN | Bei der vierten Futsal-Kreismeisterschaft in Langenhorn hat der SV Frisia 03 Risum-Lindholm nach einem spannenden Turnierverlauf mit einem 4:0-Sieg gegen die bis dahin überraschend führende SG Oldenwort-Witzwort seinen Titel erfolgreich verteidigt. Lohn der Mühe waren der große Wanderpokal des Kreisfußball-Verbandes (KFV) und die Teilnahme an den Landesmeisterschaften am 30. Januar in der Lübecker Hansehalle.

»Wir haben das Turnier durch unsere frühe Niederlage gegen Husum spannend gemacht. Aber wir haben es dennoch geschafft«, strahlte Frisia-Coach Uwe Petersen, der drei A-Jugendliche und einen Handballtorwart im Aufgebot hatte. Nun will Frisia auch den Landestitel ins Visier nehmen. »2015 wurden wir Vize-Landesmeister. Jetzt werden wir nach Lübeck fahren und schauen, was dort möglich ist.«

Zu Beginn gab es für alle Teilnehmer eine kleine Regelkunde vom Kreisspielausschuss-Vorsitzenden Thomas Kaiser, denn Futsal unterscheidet sich doch in einigen Punkten deutlich vom normalen Hallenfußball. Der Ball ist ein entscheidendes Kriterium: Er ist kleiner und schwerer als ein normaler Hallenfußball. Es gibt keine Bande, und es werden die Fouls pro Mannschaft im Spiel gezählt. Ab dem vierten Foul pro Team gibt es für den Gegner jeweils einen Freistoß aus mindestens zehn Metern ohne Mauer - da ist fast körperloses Spiel von Vorteil. Gespielt wurde über jeweils 14 Minuten. Für den verhinderten TSV Rotweiß Niebüll war das SZ Arlewatt nachgerückt.

Von Beginn an boten alle Mannschaften hohes Tempo, waren schnell vertraut mit dem etwas anderen Ball. Der SV Frisia 03 eröffnete das Turnier mit einem 2:0-Sieg gegen Arlewatt. Dann gab es schon die erste Überraschung: Die SG Oldenswort-Witzwort erkämpfte gegen die Husumer SV ein 1:1 und war danach vorerst nicht zu stoppen. Da Frisia das Verbandsliga-Derby gegen Husum 0:2 verlor, sah es zunächst nach einem Zweikampf an der Spitze aus. Die SG Oldenswort-Witzwort gewann gegen Löwenstedt (1:0), gegen Arlewatt (2:1) und gegen die SG Langenhorn-Enge (2:0), Husum gegen Löwenstedt (3:2). Dann pazten die Stormstädter aber gegen Arlewatt, verloren 0:2 - und waren damit aus dem Rennen. Denn allmählich war der SV Frisia 03 ins Rollen gekommen, besiegte die SG Langenhorn-Enge mit 3:1 und Löwenstedt mit 3:0.

Das drittletzte Spiel zwischen dem SV Frisia 03 und der SG Oldenswort-Witzwort wurde somit zum Endspiel. Der Kreisliga-Zweite hatte dabei die bessere Ausgangslage. Ein Remis hätte der SG zur Kreismeisterschaft gereicht. In einem packenden Spiel überzeugte die SG zunächst, aber dann drehte der Titelverteidiger groß auf. Jannick Bahnsen traf zum 1:0 (7.). Jetzt machte die SG Druck, wurde aber ausgekontert. Kevin Ferchen traf zum 2:0 (11.), Tim-Niklas Wendt erhöhte auf 3:0 (12.) und setzte mit dem 4:0 (13.) den Schlusspunkt.

Die folgenden beiden Spiele waren bedeutungslos, da ging es nur noch um die Platzierungen. Husum zog mit einem 2:1 über die SG Langenhorn-Enge noch an der SG Oldenswort/Witzwort vorbei auf Rang zwei. Arlewatt erreichte nach dem 4:0-Erfolg gegen Löwenstedt Platz vier. Die SG Langenhorn-Enge-Sande wurde Fünfter, und die sieglosen Löwenstedter bildeten das Schlusslicht.

»Allmählich scheinen sich die Spieler an diese Art des Hallenfußballs zu gewöhnen. Es kommt auch bei den Zuschauern gut an. Bei der Vorrunde war die Halle gut gefüllt und auch heute war sie wieder voll«, freute sich Thomas Kaiser vom Kreisspielausschuss über den wachsenden Zuspruch für Futsal in der Region. Das Turnier in Langenhorn machte auf jeden Fall dafür beste Werbung.


  Husumer Nachrichten / FuPa vom 3./5. Januar 2016 / pu
FS 16.01.16 Volkmar-Petersen-Gedächtnis-Cup  
16.01.2016 Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier  
Matthies Jury (Flensburg 08, r.) setzt sich in der Partie gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck gegen Mathe Johannsen (31) und Finn Carstensen durch. Foto: Wrege
Ausgezeichnet: Frisias Marvin Bruhn (li.) als bester Torschütze und Cedric Nielsen (Friedrichsberg) als bester Spieler. Foto: Pustal

SV Frisia 03 im Halbfinale gestoppt
Flensburg 08 gewinnt 16. Volkmar-Petersen-Gedächtnisturnier in Lindholm / Gastgeber nach Neun-Meterschießen auf Rang drei

RISUM-LINDHOLM | Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm war am Sonnabend in der mit rund 350 Zuschauern sehr gut gefüllten Friesenhalle auf dem besten Weg, seinen Erfolg des Vorjahres beim 16. Volkmar-Petersen-Gedächtnisturnier zu wiederholen. Die Gastgeber marschierten souverän mit vier Siegen durch die Vorrunden-Gruppe A, wurden im Halbfinale aber vom Vorjahreszweiten Flensburg 08 gestoppt. In der Neuauflage des Endspiels von 2015 verlor Frisia klar mit 1:4.

Im zweiten Halbfinale setzte sich der TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 4:0 gegen die Dänen von Skjern Boldclub GF durch. Das spannende und hochklassige Finale gewann Flensburg 08 verdient mit 2:0 und setzte nach dem zweiten Platz beim Sparda-Bank-Cup seine erfolgreiche Hallenserie fort. Der SV Frisia 03 sicherte sich im Neunmeterschießen gegen Skjern mit einem 2:0-Erfolg den dritten Platz in diesem gut besetzten Turnier.

»Das war ein sehr gutes Turnier. Wir sind schlecht gestartet, haben uns dann aber gesteigert und beim 4:0 im letzten Vorrundenspiel gegen Husum zum ersten Mal überzeugt und in der Endrunde dann aufgedreht«, sagte 08-Co-Trainer Frank Peters. »Die Gegner haben uns alles abgefordert, damit hatten wir nicht so gerechnet. Aber man muss auch guten Fußball spielen, wenn das Fernsehen nicht in der Halle ist. Wir kommen im nächsten Jahr gern wieder, um den Pokal zu verteidigen.«

Zufrieden waren auch die Turnierorganisatoren Finn Hansen und Olaf Petersen über den guten Zuspruch und spannende und faire Spiele. »Das war ein tolles Turnier mit einem hochklassigen Starterfeld«, freute sich Liga-Manager Finn Hansen. Bester Torschütze war Marvin Bruhn (SV Frisia 03) mit fünf Treffern, zum besten Spieler des Turniers wählten die Trainer Cedric Nielsen (Friedrichsberg).

Als fairste Mannschaft wurde der TSV Friedrichsberg-Busdorf mit nur zwei Fouls in der Vorrunde ausgezeichnet und erhielt dafür einen hochwertigen Ball. Die beiden Schiedsrichter Daniel Stegmeyer und Philipp Ruback griffen von Beginn beherzt durch, verteilten schon früh im Turnier Zeitstrafen bei zu hartem Einsteigen.

In der Gruppe A begann der SV Frisia 03 die Mission Titelverteidigung erfolgreich mit einem 4:2 gegen den FC Angeln 02, wobei Marvin Bruhn mit drei Treffern die Basis als erfolgreichster Torschütze des Turnier legte. Es folgten weitere souveräne Siege gegen Skjern (3:0), Süderlügum (4:1) und gegen den Ligakonkurrenten Löwenstedt (4:1). Der Kampf um Platz zwei war lange spannend, denn Skjern steigerte sich nach der Auftaktniederlage gegen Frisia, gewann gegen Löwenstedt nach einem 0:2 noch mit 3:2, schlug Süderlügum mit 3:1 und erreichte mit einem 1:1 gegen Angeln die Endrunde.

»Wir haben etwas gebraucht, um uns an den Kontakt und das Tempo hier zu gewöhnen, aber dann lief es ganz gut«, freute sich der Däne Ole Hansen, lange Zeit als Spieler und Trainer in Nordfriesland aktiv, über den Einzug seiner Jungs von Skjern in die Endrunde.

In der Gruppe B bot sich ein ganz anderes Bild. Gleich im ersten Spiel trotzte der TSV Friedrichsberg-Busdorf dem SH-Ligisten Flensburg 08 ein 0:0 ab, und die Husumer SV kam gegen die SG Ladelund-Achtrup-Leck nur zu einem 2:2. Auch danach taten sich die Favoriten schwer. 08 gewann 1:0 gegen die SG Langenhorn-Enge und gegen die SG LAL, Husum gewann 3:0 gegen Langenhorn-Enge, verlor aber mit 0:2 gegen Friedrichsberg. Im direkten Duell siegte Flensburg 08 in seinem ersten überzeugenden Spiel gegen Husum mit 4:0. Friedrichsberg überzeugte mit 2:0-Erfolgen gegen die SG LAL und Husum und sicherte sich mit dem höchsten Turniersieg, einem 6:0 gegen die SG Langenhorn-Enge den Gruppensieg vor 08.

Im Halbfinale schien Frisia auch diesmal nach dem schnelle 1:0 durch Tobias Zuth auf dem richtigen Weg, aber 08 wurde immer stärker und nutzte eine Überzahl durch Ihab Hathat zum Ausgleich. Danach war der SH-Ligist nicht mehr zu halten. Sebastian Kisbye traf zum 2:1, Hathat erhöhte auf 3:1 und Kiesbye machte mit dem 4:1 die Revanche perfekt.

Im zweiten Halbfinale hielt Skjern zunächst gut mit, aber nach dem 1:0 von Cedric Nielsen war Friedrichsberg drückend überlegen, Saffet Yildirim, Harm Ohm und Christian Mauriczat trafen zum 4:0. Beim Neunmeterschießen um Platz drei scheiterten die Schützen von Skjern gleich zweimal am Pfosten, während Jannick Heider und Daniel Johannsen für Frisia zum 2:0 trafen.

Im Endspiel hatte sich Friedrichsberg einiges vorgenommen. »Wir sind nicht soweit gefahren, um mit leeren Händen nach Hause zu kommen«, meinte Erik von Lanken scherzhaft vor dem Finale. Es entwickelte sich ein taktisches Spiel, bei dem jeder auf den Fehler des anderen wartete. Die Entscheidung fiel dann auch etwas kurios. Aus einem halben Presschlag von Dawid Kroll in der eigenen Hälfte wurde ein gefährlicher Torschuss, der sich über Jason Helbig zum 1:0 ins Tor senkte. Kurz drauf machte Ihab Hathat nach einem Konter das 2:0 und damit den Turniersieg für Flensburg 08 perfekt.

»Das war ein Superturnier und hat richtig Spaß gemacht«, war der Friedrichsberger Trainer trotz der Finalniederlage gut gelaunt.


Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Foto: Pustal

Starke Teams in der Friesenhalle
SV Frisia 03 Risum-Lindholm lädt Sonnabend zum Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier

RISUM-LINDHOLM | Die 16. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm - das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier - findet am Sonnabend von 14 Uhr an in der Friesenhalle in Lindholm statt. Der gastgebende SV Frisia 03 hat wieder interessante Teilnehmer eingeladen und tritt nach fast zehn Jahren wieder einmal als Titelverteidiger seines eigenen Turniers auf.

Vor einem Jahr sicherte sich der SV Frisia 03 nach einem spannenden Turnier vor gut 400 Zuschauern im Endspiel gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Flensburg 08 den Pokal. Den werden die Gastgeber mit Sicherheit keinesfalls so einfach wieder aus der Hand geben wollen.Aber die Konkurrenz ist groß. »Ich denke, wir haben wieder ein sehr interessantes Teilnehmerfeld mit guten Mannschaften aus der Schleswig-Holstein-Liga, der Verbandsliga und der Kreisliga eingeladen. Und aus Dänemark haben wir mit Skjern GF Fodbold auch wieder eine Mannschaft dabei«, sagt Organisator Finn Hansen.

Aus der SH-Liga ist Vorjahresfinalist Flensburg 08 vertreten - was die Mannschaft von Torsten Böker in der Halle drauf hat, bewies sie eindrucksvoll beim team-Cup in Flensburg (Sieger) und vor allem beim Sparda-Bank Cup, als die Fördestädter nach begeisternden Auftritten erst im Finale am Zweitligisten Arminia Bielefeld scheiterten.

Aus der Verbandsliga treten neben den Gastgebern noch fünf Mannschaften an: der derzeitige Tabellenführer Husumer SV, der SV BW Löwenstedt, der FC Angeln 02, der TSV Friedrichsberg und die SG Langenhorn-Enge. Aus Dänemark kommt Skjern GF Fodbold dazu, und aus der Kreisliga komplettieren der TSV Süderlügum und die SG Ladelund-Achtrup-Leck das Feld.

Das Turnier wird in der bewährten Form mit zehn Mannschaften in zwei Gruppen gespielt. Die Endrunde beginnt um etwa 18.30 Uhr mit den beiden Halbfinals der jeweils beiden Gruppenbesten überkreuz. Das Endspiel findet gegen 19.15 Uhr statt. Es wird um Preisgeld für die ersten vier Mannschaften gespielt und um den von der Allianz Versicherung Dirk Johannsen gestifteten Wanderpokal.Weiter werden der beste Torschütze der Vorrunde und der beste Spieler des Turniers ausgezeichnet. Einen hochwertigen Sachpreis erhält die fairste Mannschaft des Turniers.

Nach der Siegerehrung gibt es noch ein gemütliches Beisammensein bei der Players Night für alle Aktiven und Zuschauer in der Sportlerklause der Friesenhalle.

Gruppeneinteilung:Gruppe A: SV Frisia 03, SV BW Löwenstedt, FC Angeln 02, Skjern Boldclub GF, TSV Süderlügum.Gruppe B: Flensburg 08, Husumer SV, TSV Friedrichsberg, SG Langenhorn-Enge, SG Ladelund-Achtrup-Leck.


  Husumer Nachrichten / FuPa vom 16./17./18. Januar 2016 / pu
Fußball

08 heute beim Turnier in Risum-Lindholm

Risum-Lindholm (sh:z) - Die 16. Auflage des traditionellen Fußball-Hallenturniers des SV Frisia 03 Risum-Lindholm – das Volkmar Petersen-Gedächtnisturnier – findet am Sonnabend von 14 Uhr an in der Friesenhalle in Lindholm statt. Vor einem Jahr sicherte sich der SV Frisia 03 nach einem spannenden Turnier vor gut 400 Zuschauern im Endspiel gegen den Schleswig-Holstein-Ligisten Flensburg 08 den Pokal. 08 ist auch heute wieder mit von der Partie – die team-Cup-Sieger und Zweitplazierten vom Sparda Bank-Cup spielen in Gruppe B mit der Husumer SV, dem TSV Friedrichsberg, der SG Langenhorn-Enge und der SG Ladelund-Achtrup-Leck.
  16.01.16 · Flensburger Tageblatt
Test 06.02.16 Husumer SV TSV Kropp 0:3
06.02.2015 Husumer SV - TSV Kropp 0 : 3 (0:2)

Husumer SV verliert Test gegen Kropp 0 : 3

VIÖL | Trainer Olaf Thede hat bis zum ersten Punktspiel im neuen Fußballjahr noch viel zu tun. Zwei Wochen, bevor die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West den FC Tapr-Oeversee zum Start in die Frühjahrsserie erwartet, verloren die Nordfriesen ein Testspiel über 90 Minuten gegen den klassenhöheren SH-Ligisten TSV Kropp auf dem Kunstrasenplatz in Viöl mit 0:3 (0:2). Dabei wurde der Verbandsliga-Spitzenreiter kalt erwischt. Gleich in der ersten Minute war sich die Husumer Hintermannschaft samt Torwart nicht einig. Nutznießer war der Kropper Daniel Schwennsen, der zum 0:1 einschoss. Die Husumer brauchten einige Zeit, um sich von diesem Schrecken zu erholen, fanden zunächst überhaupt keinen Rhythmus. Folgerichtig erhöhte Mahir Alias in der 35. Minute auf 0:2. Das Thede-Team, das gegen eine aufmerksame Kropper Defensive kaum zu Torchancen kam, hatte im ersten Durchgang Pech, als Manuel Lorenzen mit einem Freistoß nur die Querlatte des Kropper Gehäuses traf.

In der zweiten Halbzeit hatte dann Sascha Feller die große Chance zum 1:2-Anschluss, schob den Ball aber knapp am linken Pfosten vorbei. In der Chancenverwertung zeigte sich der TSV Kropp effektiver. Lars Horstiger war es in der 65. Minute vorbehalten, per Freistoß zum 0:3-Endstand einzuschießen.

Der Husumer Coach war trotz der Niederlage mit dem Testspielauftritt seines Teams zufrieden. »In der ersten Halbzeit hatte Kropp Vorteile, aber bei den Gegentoren haben wir kräftig mitgeholfen. Zwar hatten wir einige Spieler nicht dabei, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir mehrere Torchancen und waren einem Treffer sehr nah.«

  Husumer Nachrichten vom 8. Februar 2016 / jös

Fußballer testen: Kropp siegt – 06 spielt remis

Denny Pawloski (l.,Schleswig 06) im Kopfballduell mit Tyrone Aboagye (Rendsburg). Foto: Sieg

Viöl/Schleswig (sh:z) - Zwei Wochen, bevor für die Fußballer des TSV Kropp die Winterpause in der SH-Liga endet, traten sie zu einem Test gegen die Husumer SV auf dem Kunstrasenplatz in Viöl an. Am Ende hatte das Team von Trainer Dirk Asmussen gegen den Verbandsligisten mit 3:0 (2:0) die Nase vorn.

Gleich in der ersten Minute war sich die Husumer Hintermannschaft samt Torwart nicht einig und ermöglichte Daniel Schwennsen so den schnellen Führungstreffer. In der 35. Minute erhöhte Mahir Alias auf 2:0. Husum verpasste zweimal knapp das Anschlusstor, als Manuel Lorenzen noch vor der Pause mit einem Freistoß nur die Querlatte des Kropper Gehäuses traf und als Sascha Feller in der zweiten Halbzeit den Ball am linken Pfosten vorbei schob.

In der Chancenverwertung zeigte sich der TSV Kropp effektiver: Lars Horstiger erzielte in der 65. Minute per Freistoß den 3:0-Endstand einzuschießen. Husums Coach Olaf Thede war trotz der Niederlage zufrieden. „In der ersten Halbzeit hatte Kropp Vorteile, aber bei den Gegentoren haben wir kräftig mitgeholfen. Zwar hatten wir einige Spieler nicht dabei, aber in der zweiten Halbzeit hatten wir mehrere Torchancen und waren einem Treffer sehr nah.“ TSV-Trainer Asmussen sagte: „Die Qualität unseres Spiels steigert sich Schritt für Schritt. Wir haben noch einiges aufzuarbeiten, aber sind weiterhin im Plan.“ Den nächsten Test absolviert Kropp am kommenden Donnerstag (19.15 Uhr) beim Osterrönfelder TSV, ebenfalls auf Kunstrasen.

Mit einem 2:2 endete der Vergleich zwischen den Verbandsligen Nord-West und Nord-Ost, zu dem Schleswig 06 den Rendsburger TSV empfangen hatte. Die Gastgeber hatten zunächst Probleme, zu ihrem Spiel zu finden. Rendsburg setzte die Schleswiger mit frühen Pressing immer wieder unter Druck und war klar tonangebend. 06-Trainer Benjamin Pohlmann reagierte zur Pause und ließ sein Team nach ähnlicher Strategie agieren und die Rendsburger in deren Hälfte attackieren – erfolgreich, nun waren die Schleswiger die die bessere Mannschaft. „Wenn man beide Halbzeiten sieht, geht das Unentschieden vollkommen in Ordnung“, meinte Pohlmann, der Treffer von Marcel Hansen und Nils Möhlenbrock notierte, während für die Rendsburger zwei Mal Tyrone Aboagye erfolgreich war.

Der Verbandsliga-Dritte TSV Friedrichsberg musste sich dem SH-Liga-Fünften TSVAltenholz mit 1:3 geschlagen geben. Dabei agierten die Altenholzer zunächst überlegen, ließen aber nach schneller Führung einige Chancen liegen. Nach der Pause gestaltete Friedrichsberg die Partie über weite Strecken ausgeglichen.

Kreisligist VfR Schleswig trat zum Test beim Verbandsligisten Stern Flensburg an und bot bei der 3:4-Niederlage eine achtbare Leistung. Die VfR-Treffer erzielten Thomas Vogt, Dennis Jordt und Jan Aderhold.
08.02.16 · Schlei Bote

Husumer Test gegen Kropp heute in Viöl

Husum/Viöl (sh:z) - Regen – na und? Der Kunstrasenplatz in Viöl ist beliebt bei den Fußballern der Region. Auch Verbandsligist Husumer SV trägt sein Testspiel gegen den SH-Ligisten TSV Kropp heute dort aus – Anpfiff ist bereits um 12 Uhr, nicht, wie ursprünglich geplant, um 14 Uhr.
06.02.16 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kropp spielt in Viöl

Test-Kick gegen Husumer SV heute um 12 Uhr
Viöl/Kropp (sh:z) - Das für heute geplante Testspiel der SH-Liga-Fußballer des TSV Kropp gegen den Verbandsliga-Tabellenführer Husumer SV findet statt – allerdings nicht wie geplant um 14 Uhr in Husum, sondern bereits um 12 Uhr auf dem Kunstrasenplatz im nordfriesischen Viöl.

Neuigkeiten aus der SH-Liga: Vorstand und Beirat von Flensburg 08 haben sich mit den Liga-Trainern Torsten Böker und Frank Peters auf eine vorzeitige Vertragsverlängerung für die Saison 2016/2017 geeignet. Böker ist seit Juli 2015 Trainer des Fußball-SH-Ligisten, der langjährige Physiotherapeut Frank Peters steht ihm seitdem als Co-Trainer zur Seite.

„Wir sind mit der Arbeit von Torsten Böker und Frank Peters sehr zufrieden. Sie sind engagiert, erfolgreich in der Weiterentwicklung der Mannschaft und setzen auf unsere Nachwuchsarbeit mit jungen Spielern aus der Region. Deshalb möchten wir den gemeinsamen Weg fortsetzen und freuen uns, dass wir die beiden auch für die kommende Saison gewinnen konnten“, so der 08-Vorsitzende Manfred Klarmann und der Sportliche Leiter Stefan Langeloh.
06.02.16 · Schlei Bote
Test 11.02.16 SV Germania Breklum Husumer SV 0:4
es liegt kein Spielbericht vor
VL196 20.02.16 Husumer SV FC Tarp-Oeversee 4:2
20.02.2016 Husumer SV - FC Tarp-Oeversee 4 : 2 (2:0)

Husumer SV verteidigt Tabellenführung

HUSUM | Die Husumer SV ist mit einem Sieg aus der Winterpause gestartet. Der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga behielt in einem abwechslungsreichen Spiel am Ende verdient mit 4:2 (2:0) gegen den abstiegsgefährdeten FC Tarp-Oeversee die Oberhand.

Der starke Husumer Torhüter Chris Bielinski verhinderte den frühen Rückstand der Platzherren, als er in der fünften Minute auf der Linie parierte. Im Gegenzug fiel die Husumer Führung. Marc Koschenz bediente Benjamin Gielow im Strafraum, der den Ball aus halblinker Position zum 1:0 einschob. Mitte der ersten Hälfte hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, doch nach einem Schuss im Strafraum reagierte Bielinski erneut hervorragend. Stattdessen erhöhte Koschenz nach Vorarbeit von Fabian Wobig mit einem Volley-Schuss auf 2:0.

Nach dem Wechsel machten die Nordfriesen Druck, legten aber nicht nach. Doppelschlag der Gäste: Nach einem Husumer Fehler im Aufbauspiel verkürzte Finn Hansen auf 2:1 (59.). Zwei Minuten später erzielte FC-Torjäger Roy Thom nach einem schnellen Konter den 2:2-Ausgleich. Husum Trainer Olaf Thede wechselte zwei entscheidende Joker ein. In der 63. Minute brachte er den angeschlagenen Torjäger Marcel Cornils, der 14 Minuten später im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Manuel Lorenzen zur 3:2-Führung. Ebenfalls 14 Minuten nach seiner Einwechslung passte Tarek Yassine auf Cornils, der mit dem Treffer zum 4:2 für den Endstand sorgte (83.).

»Einige Phasen in unserem Spiel waren gut, einige aber auch nicht. Das ist nach einer dreimonatigen Pause aber kein Wunder«, sagte Thede. »Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.«


Husumer SV:

Chris Bielinski - Tobias Wetzel · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn (46. Kristian Gasko) - Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Manuel Lorenzen · Marc Koschenz (69. Tarek Yassine) - Benjamin Gielow (63. Marcel Cornils) · Luca Sander
FC Tarp-Oeversee: Momme Grau - Marvin Bertram · Patrick Jürgens · Sven Michaelis · André Beutel - Stefan Lorenzen · Tom Jessen · Finn Hansen · Ferris Potratz - Mirco Jess · Roy Thom (86. Martin Besiri)
Schiedsrichter: Tobias Kossiski (Lägerdorf) · Harald Wulf · Dierk Siessenbüttel
Zuschauer: 127 zahlende
Tore: 1:0 Benjamin Gielow (6.) · 2:0 Marc Koschenz (35.) · 2:1 Finn Hansen (59.) · 2:2 Roy Thom (61.) · 3:2 Manuel Lorenzen (77., Foulelfmeter) · 4:2 Marcel Cornils (83)
beste Spieler: Chris Bielinski · Fabian Wobig · Daniel Hornburg / Roy Thom · Finn Hansen
  Husumer Nachrichten 22. Februar 2016 / jös

Husum siegt mit Mühe

HUSUM | Der Tabellenführer hatte einen optimalen Start und ging durch Benjamin Gielow früh in die Vorhand. Marc Koschenz erhöhte gegen den Vorletzten. Die Pausenführung war aber bald nach dem Wechsel Makulatur, weil sich Tarp nicht wie ein Vorletzter präsentierte. »Die haben schnörkellos nach vorne gespielt und unsere indisponierte Abwehr in Verlegenheit gebracht«, berichtete HSV-Vorstandsmitglied Klaus Holm. Finn Hansen und Roy Thom markierten binnen drei Minuten den Ausgleich.

Ein Punkt aber war dem Spitzenreiter zu wenig und so brachte er seinen bis dahin angeschlagenen Torjäger Marcel Cornils, der das Spiel auch entschied. Zuvor hatte Manuel Lorenzen einen Foulelfmeter zum 3:2 verwandelt. Insgesamt war es ein etwas schmeichelhafter Sieg, befand Holm. »Wenn die vorne etwas cleverer sind und unser Torwart Bielinski nicht so gut hält, kann das hier auch ganz anders ausgehen.«

  www.sportplatz.de / 20.02.2016 · 16:38 Uhr ·

Fußballer sind optimistisch

Fokussiert: Der Löwenstedter Dennis Jäger will "oben dran bleiben". Foto: Rüb

HUSUM | Endlich geht es wieder los. Die Fußballer der Verbandsliga Nord-West starten am Wochenende offiziell in die Restsaison. Zahlreiche witterungsbedingte Ausfälle haben den Spielbetrieb seit Mitte November behindert. Die nordfriesischen Fußballer hoffen, dass damit endlich Schluss ist. Sie wollen spielen – genügend Nachholpartien stehen bereits im Terminkalender. Es soll milder werden, aber auch das nächste Regentief rückt heran. Dennoch sind die meisten Vereine guter Dinge. Die Husumer SV, der Bredstedter TSV, die SG Langenhorn/Enge und Blau-Weiß Löwenstedt haben Heimspiele, nur der SV Frisia 03 Risum-Lindholm muss zum Tabellensechsten Schleswig 06.

Husumer SV – FC Tarp-Oeversee (Sbd. 14 Uhr)Spitzenreiter Husumer SV erwartet den Tabellenvorletzten FC Tarp-Oeversee (Hinspiel: 3:3). Fußball-Obmann Arne Strohscheer ist optimistisch, dass es los geht. „Momentan sieht es gut aus. Wir gehen zu 90 Prozent – Tendenz steigend – davon aus, dass wir am Sonnabend spielen.“ Ein bisschen Regen werde daran nichts ändern. Auch Dieter Schleger ist sicher: „Es wird gespielt.“ Die Nordfriesen gehen als klarer Favorit in die Begegnung. „Die spielen gegen den Abstieg, sind deshalb immer gefährlich. Aber alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung“, sagt der sportliche Leiter. Husum steht zurzeit punktgleich (42 Zähler) mit dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm an der Tabellenspitze, Frisia hat allerdings ein Spiel weniger absolviert.

Schleswig 06 – SV Frisia 03 (So. 15 Uhr)Der SV Frisia 03 gastiert bei Schleswig 06 (Hinspiel: 6:2 für Frisia). Diese Begegnung auf Kunstrasen ist wohl die einzige, die zu 99 Prozent stattfinden wird. „Es sei denn, es schneit“, sagt Frisias Trainer Uwe Petersen. Das ist allerdings unwahrscheinlich. Der Tabellenzweite (42 Punkte) startet gut vorbereitet in die Restsaison. Nach drei Testspielen und drei Siegen , unter anderem einem 4:0-Erfolg gegen SH-Ligist TSV Kropp, gehen die Nordfriesen selbstbewusst in die Partie beim Tabellensechsten (35 Punkte). „Das ist die letzte Chance für 06, uns noch zu kriegen“, sagt Petersen. Der Druck bei 06 sei entsprechend größer. „Wir werden abwartend in die Partie gehen und schauen, was der Gegner macht.“ Die Mannschaft von Uwe Petersen ist „komplett“, tritt in Bestbesetzung an.

Bredstedter TSV –  Heider SV II (Sbd. 15 Uhr)Bredstedts Trainer Marc Schollek sieht die Chancen für den Anpfiff der Partie gegen den Heider SV II hingegen eher bei 50:50. „Am Sonnabend soll es regnen – viel Regen auf gefrorenem Boden ist nicht gut. Aber wenn das Wetter so bleibt, spielen wir“, sagt der TSV-Coach. Die Gäste stehen mit 13 Zählern momentan auf einem Abstiegsrang. „Heide steht mit dem Rücken zur Wand – muss gegen die Mitabstiegskonkurrenten punkten“, beschreibt Schollek die Ausgangslage. „Aber es ist das erste Spiel nach der Winterpause. Da spielen vor allem der größere Wille und auch ein Quäntchen Glück mit.“ Der TSV-Coach kann aus den Vollen schöpfen und ist optimistisch: „Wir haben richtig Bock. Wir werden mehr investieren und deswegen auch gewinnen.“ Das Hinspiel entschied Bredtstedt 3:2 für sich.

SG Langenhorn/Enge –  ETSV Weiche II (So. 14 Uhr)Die Partie der SG Langenhorn/Enge gegen den ETSV Weiche II (Hinspiel: 1:0 für die SG) steht unter keinem guten Stern. „Gut sieht es nicht aus“, sagte SG-Trainer Karl Müller gestern. „Der Platz ist noch hart gefroren, und wenn sich die Wetterprognosen erfüllen, wird das Spiel ausfallen.“ Dennoch bereitet sich die Mannschaft auf das „enorm wichtige Spiel“ vor. Weiche II steht mit 13 Zählern und einem Spiel weniger auf dem Konto auf einem Abstiegsplatz – nur fünf Punkte von der SG getrennt. „Weiche könnte uns mit einem Sieg und einem zweiten im Nachholspiel bereits einholen“, rechnet der SG-Coach vor. Seine Mannschaft ist aber gut vorbereitet. „Physisch sind wir fit. Fußballerisch fehlt uns noch ein Spieler – Lasse Körting.“ Der kehrt erst in der Nacht zum Sonntag von seiner Amerika-Reise zurück. Zudem fehlt Steffen Petersen, der im letzten Testspiel umknickte. „Der Knöchel ist geschwollen“, sagt Müller. eine Diagnose gibt es aber noch nicht.

BW Löwenstedt –  TSV Nord (So. 14.30 Uhr)In Löwenstedt stehen die Chancen für die Partie gegen den TSVNord Harrislee (Hinspiel: 4:0) nach Einschätzung von SV-Trainer Bernd Hansen bei 70 Prozent. „Die Plätze sehen besser aus“, sagte Hansen gestern. „Wir gehen davon aus, dass wir spielen können.“ Blau-Weiß startete am vergangenen Wochenende mit dem Nachholspiel beim BSC Brunsbüttel in die Restsaison. „An den 3:1-Sieg wollen wir anknüpfen“, sagt Hansen. „Aber es wird kein Spaziergang gegen Harrislee.“ Der TSV sei eine der „Überraschungsmannschaften“ dieser Saison. „Mit dem Sieg in Heide sind sie ins sichere Mittelfeld gerutscht, haben ein paar erfahrene Spieler und können gegen uns befreit aufspielen – das wird nicht leicht.“ Mit einem Spiel weniger und sechs Punkten Abstand auf den Spitzenreiter will Blau-Weiß weiter oben dran bleiben. Im Gegensatz zum Spiel in Brunsbüttel, als noch vier Spieler fehlten, sind am Sonntag „alle Mann an Deck.“

  Husumer Nachrichten vom 19. Februar 2016 / arb

Tarp-Oeversee bringt Tabellenführer Husum in Bedrängnis

Husum (jös) - Die Husumer SV ist mit einem Sieg aus der Winterpause gestartet. Der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga behielt in einem abwechslungsreichen Spiel am Ende verdient mit 4:2 (2:0) gegen den abstiegsgefährdeten FC Tarp-Oeversee die Oberhand.

Der starke Husumer Torhüter Chris Bielinski verhinderte den frühen Rückstand der Platzherren, als er in der 5. Minute auf der Linie parierte. Im Gegenzug fiel die HusumerFührung. Marc Koschenz bediente Benjamin Gielow im Strafraum, der den Ball aus halblinker Position zum 1:0 einschob. Mitte der ersten Hälfte hatten die Gäste die Chance zum Ausgleich, doch nach einem Schuss im Strafraum reagierte Bielinski erneut hervorragend. Stattdessen erhöhte Koschenz nach Vorarbeit von Fabian Wobig mit einem Volley-Schuss auf 2:0.

Nach dem Wechsel machten die Nordfriesen Druck, legten aber nicht nach. Doppelschlag der Gäste: Nach einem Husumer Fehler im Aufbauspiel verkürzte Finn Hansen auf 2:1 (59.). Zwei Minuten später erzielte FC-Torjäger Roy Thom nach einem schnellen Konter den 2:2-Ausgleich.

Husums Trainer Olaf Thede wechselte zwei entscheidende Joker ein. In der 63. Minute brachte er den angeschlagenen Torjäger Marcel Cornils, der 14 Minuten später im Strafraum gefoult wurde. Den fälligen Elfmeter verwandelte Manuel Lorenzen zur 3:2-Führung. Ebenfalls 14 Minuten nach seiner Einwechslung, passte Tarek Yassine auf Cornils, der mit dem Treffer zum 4:2 für den Endstand sorgte (83.).

„Einige Phasen in unserem Spiel waren gut, einige nicht. Das ist nach einer dreimonatigen Pause aber kein Wunder“, sagte Thede. „Die Hauptsache ist, dass wir gewonnen haben.“

Husumer SV: Bielenberg – Wetzel, Herpel, Wullenweber, Witthohn (46. Gasko) – Wobig, Hornburg, Manuel Lorenzen, Koschenz (69. Yassine) – Gielow (63. Cornils), Sander. FC Tarp-Oeversee: Grau – Bertram, Jürgens, Michaelis, Beutel – Stefan Lorenzen, Jessen, Finn Hansen, Potratz – Jess, Thom (86. Besiri).
Schiedsrichter: Kossiski (Brokstedt). Tore: 1:0 Gielow (6.), 2:0 Koschenz (35.), 2:1 Finn Hansen (59.), 2:2 Thom (61.), 3:2 Manuel Lorenzen (77., Foulelfmeter), 4:2 Cornils (83.).
Beste Spieler: Bielinski, Wobig, Hornburg/Thom, Finn Hansen.

22.02.16 · Flensburger Tageblatt
VL200 27.02.16 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 1:1
27.02.2016 IF Stjernen Flensborg - Husumer SV 1 : 1 (1:1)
Husums Mittelfeldspieler Daniel Hornburg (re.) wird vom Flensburger Brian Nielsen attackiert. Foto: Dewanger

Stern Flensburg trotzt dem Tabellenführer einen Punkt ab / Husumer SV kommt bei Stern Flensburg nicht über Remis hinaus
Momsen hält Punkt gegen die Husumer SV fest

FLENSBURG | Ein nicht ganz erwarteter Punktgewinn glückte Stern Flensburg. Die Fördestädter trotzten Spitzenreiter Husumer SV ein achtbares 1:1 (1:1) ab. Auf dem Kunstrasenplatz kamen die Hausherren zunächst besser zurecht. Erst nach einer knappen Viertelstunde wurden die Nordfriesen stärker. Torchancen ergaben sich somit auf beiden Seiten.

Janosch Hass vergab zunächst für die Sterne zwei gute Möglichkeiten (15., 17.). Dann stand Sterns Keeper Denny Momsen im Mittelpunkt, der gegen Daniel Hornburg aus kurzer Entfernung parierte (20.).
Etwas überraschend gelang Daniel Sekowski in der 27. Minute nach Zuspiel von Sven-Janni Diczelski die Führung für die »Sterne«. Die hatte allerdings nicht lange Bestand.
Die Gäste profitierten von einem Fehler im Spielaufbau der Platzherren. Marc Koschenz hatte keine Mühe nur fünf Minuten später auszugleichen.
Nach dem Seitenwechsel war die Partie über lange Strecken ausgeglichen.
Erst in der Schlussphase machten die Stormstädter noch einmal richtig Druck. Da stand der beste Stern-Spieler, Torhüter Momsen, im Mittelpunkt. Zunächst verzogen André Witthohn (82.) und Benjamin Gielow (83.) mit Distanzschüssen knapp, ehe Momsen gegen den freistehenden Tobias Wetzel aus fünf Metern abwehrte (86.).
Stern-Co-Trainer Thomas Knuth war sehr zufrieden: »Meine Jungs haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt.«
IF Stjernen Flensborg: Danny Momsen - Niklas Grefe · Maik Hedtkamp· Oliver Liebmann - Janosch Hass (84. Niklas Hornung) · Tobias Münchow (72. Christian Hahn) · Julian Bahr · Nick Falke, Sven-Janni von Diczelski · Brian Nielsen - Daniel Sekowski (64. Alin-Alexandru Pascu).
Husumer SV: Chris Bielinski - André Witthohn · Christian Herpel · Fabian Wobig · Kristian Gasko - Luca Sander · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Manuel Lorenzen - Benjamin Gielow · Marc Koschenz (61. Tarek Yassine).
Schiedsrichter: Markus Stotzem (SSV Hennstedt), Thomas Andresen, Ezatollah Valizadeh
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Daniel Sekowski (27.) · 1:1 Marc Koschenz (32.).
Beste Spieler: Danny Momsen · Julian Bahr / Marc Koschenz · Tarek Yassine

FLENSBURG | Die Husumer erfüllten am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den FC Tarp-Oeversee ihre Pflicht, schlugen den Vorletzten mit 4:2 (2:0). Auch im Hinspiel gegen Stern ließen die Nordfriesen nichts anbrennen, siegten 5:0. ,,Husum ist fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, der wir jedoch, wenn es gut läuft, Paroli bieten können", ist sich Stern-Coach Lars Meyer sicher. ,,Wenn nicht, können wir allerdings auch unter die Räder kommen." Flensburg rangiert mit 28 Punkten im sicheren Mittelfeld der Tabelle, hat weder große Aufstiegsambitionen noch droht den Fördestädtern der Abstieg. Der Mannschaft von Olaf Thede hingegen sitzen die Verfolger im Nacken. Die Flensburger plagen jedoch Verletzungssorgen. Trainer Meyer ist nach kurzem Krankenhausaufenthalt krankgeschrieben, kann sein Team nicht von der Bank aus unterstützen. Das übernimmt Co-Trainer Thomas Knuth. Die Einsätze von Daniel Sekowski, Julian Bahr (beide erkrankt), Nick Falke (Kapselriss), Brian Nielsen (Praktikum) und Lasse Hadsund-Andersen (angeschlagen) sind fraglich. Finn Möller fällt mit seiner hartnäckigen Leistenverletzung definitiv aus.


Am Boden: Für Daniel Sekowski (re.) und Stern gab es im Hinspiel in Husum eine 0:5-"Klatsche". Foto: Petersen

Stjernen Flensborg erwartet Tabellenführer Husum
Schwieriger Auftakt für den Flensburger Verbandsligisten am Sonnabend 16 Uhr

FLENSBURG | Schwerer könnte die Aufgabe für die Verbandsliga-Fußballer von Stern Flensburg zum Auftakt in die Restrunde kaum sein: »Die Sterne« empfangen am Sonnabend um 16 Uhr auf dem Sportplatz an der Brahmsstraße Spitzenreiter Husumer SV. Aber Stern-Coach Lars Meyer sieht der Partie gegen die Nordfriesen gelassen entgegen: »Husum ist fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, der wir jedoch, wenn es gut läuft, Paroli bieten können. Wenn nicht, können wir allerdings auch unter die Räder kommen.«

Dem Kunstrasenplatz sei Dank - es ist unstrittig, dass die Begegnung auf jeden Fall stattfindet. Das kommt den Gastgebern sicherlich entgegen, da sie den Untergrund aus dem Training und zahlreichen Spielen kennen. Meyer zuversichtlich: »Deshalb brauchen wir auch keinen Gegner zu fürchten, auch nicht meinen Meisterschaftsfavoriten Husum. Schließlich haben wir ja auch Schleswig 06 geschlagen.«
Personell könnte es allerdings eng werden. Trainer Meyer ist nach kurzem Krankenhausaufenthalt krankgeschrieben und kann sein Team nicht von der Bank aus unterstützen. Das übernimmt Co-Trainer Thomas Knuth. Die Einsätze von Daniel Sekowski, Julian Bahr (beide erkrankt), Nick Falke (Kapselriss), Brian Nielsen (Praktikum) und Lasse Hadsund-Andersen (angeschlagen) sind fraglich. Finn Möller fällt mit seiner hartnäckigen Leistenverletzung definitiv aus. Dennoch sagt Meyer: »Ich bin überzeugt, dass wir immer noch eine sehr gute erste Elf aufbieten werden.«

  FuPa / Husumer Nachrichten vom 25./26. Februar 2016 / wsi/arb

"Stern" trotzt Spitzenreiter Husum Remis ab

Flensburg (wsi) - Überraschung des Spieltags: Ein nicht ganz erwarteter Punktgewinn glückte Fußball-Verbandsligist Stern Flensburg. Die Fördestädter trotzten Spitzenreiter Husumer SV ein 1:1 (1:1) ab. Auf dem Kunstrasen kamen die Hausherren zunächst besser zurecht. Erst nach einer knappen Viertelstunde wurden die Nordfriesen stärker. Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten. Janosch Hass vergab zunächst für die Sterne zwei gute Möglichkeiten (15., 17.). Dann stand Sterns Keeper Denny Momsen im Mittelpunkt, der gegen Daniel Homberg aus kurzer Entfernung parierte (20.). Etwas überraschend gelang Daniel Sekowski in der 27. Minute nach einem Diczelski-Zuspiel die Führung für die „Sterne“. Die hatte allerdings nicht lange Bestand. Die Gäste profitierten von einem Fehler im Spielaufbau der Platzherren und Marc Koschenz glich nur fünf Minuten später aus. Nach dem Seitenwechsel war die Partie über lange Strecken ausgeglichen. Erst in der Schlussphase machten die Stormstädter noch einmal richtig Druck, dem die Flensburger allerdings stand hielten. Stern Flensburg: Momsen – Grefe, Hedtkamp, Liebmann – Hass (84. Hornung), Münchow (72. Hahn), Bahr, Falke, von Diczelski, Nielsen – Sekowski (64. Pascu). Husumer SV: Bielinski – Witthohn, Herpel, Wobig, Gasko – Sander, Wetzel, Homburg, Lorenzen – Gielow, Koschenz (61. Yassine). Tore: 1:0 Sekowski (27.), 1:1 Koschenz (32.). Schiedsrichter: Markus Stotzem (SSV Hennstedt). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Momsen. Bahr / Koschenz, Yassine.
29.02.16 · Schlei Bote

"Stern" trotzt Spitzenreiter Husum Remis ab

Flensburgs Brian Nielsen (li.) attackiert Husums Daniel Hornburg. Foto: Dewanger
Flensburg (wsi) -

Überraschung des Spieltags: Ein nicht ganz erwarteter Punktgewinn glückte Fußball-Verbandsligist Stern Flensburg. Die Fördestädter trotzten Spitzenreiter Husumer SV ein 1:1 (1:1) ab. Auf dem Kunstrasen kamen die Hausherren zunächst besser zurecht. Erst nach einer knappen Viertelstunde wurden die Nordfriesen stärker. Torchancen ergaben sich auf beiden Seiten. Janosch Hass vergab zunächst für die Sterne zwei gute Möglichkeiten (15., 17.). Dann stand Sterns Keeper Denny Momsen im Mittelpunkt, der gegen Daniel Homberg aus kurzer Entfernung parierte (20.). Etwas überraschend gelang Daniel Sekowski in der 27. Minute nach einem Diczelski-Zuspiel die Führung für die „Sterne“. Die hatte allerdings nicht lange Bestand. Die Gäste profitierten von einem Fehler im Spielaufbau der Platzherren und Marc Koschenz glich nur fünf Minuten später aus.

Nach dem Seitenwechsel war die Partie über lange Strecken ausgeglichen. Erst in der Schlussphase machten die Stormstädter noch einmal richtig Druck. Da stand der beste Stern-Spieler, Torhüter Momsen, im Mittelpunkt. Zunächst verzogen André Witthohn (82.) und Benjamin Gielow (83.) mit Distanzschüssen knapp, der freistehende Tobias Wetzel scheiterte aus fünf Metern (86.) an Momsen.

Stern Flensburg: Momsen – Grefe, Hedtkamp, Liebmann – Hass (84. Hornung), Münchow (72. Hahn), Bahr, Falke, von Diczelski, Nielsen – Sekowski (64. Pascu). Husumer SV: Bielinski – Witthohn, Herpel, Wobig, Gasko – Sander, Wetzel, Homburg, Lorenzen – Gielow, Koschenz (61. Yassine). Tore: 1:0 Sekowski (27.), 1:1 Koschenz (32.). Schiedsrichter: Markus Stotzem (SSV Hennstedt). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Momsen. Bahr / Koschenz, Yassine.

29.02.16 · Flensburger Tageblatt

"Sterne" erwarten Tabellenführer Husum

Am Boden: Für Daniel Sekowski (re.) und Stern gab es im Hinspiel in Husum eine 0:5-"Klatsche". Foto: petersen
Husum (wsi) - Schwerer könnte die Aufgabe für die Verbandsliga-Fußballer von Stern Flensburg zum Auftakt in die Restrunde kaum sein: „Die Sterne“ empfangen am Sonnabend um 16 Uhr auf dem Sportplatz an der Brahmsstraße Spitzenreiter Husumer SV. Aber Stern-Coach Lars Meyer sieht der Partie gegen die Nordfriesen gelassen entgegen: „Husum ist fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, der wir jedoch, wenn es gut läuft, Paroli bieten können. Wenn nicht, können wir allerdings auch unter die Räder kommen.“

Dem Kunstrasenplatz sei Dank – es ist unstrittig, dass die Begegnung auf jeden Fall stattfindet. Das kommt den Gastgebern sicherlich entgegen, da sie den Untergrund aus dem Training und zahlreichen Spielen kennen. Meyer zuversichtlich: „Deshalb brauchen wir auch keinen Gegner zu fürchten, auch nicht meinen Meisterschaftsfavoriten Husum. Schließlich haben wir ja auch Schleswig 06 geschlagen.“

Personell könnte es allerdings eng werden. Trainer Meyer ist nach kurzem Krankenhausaufenthalt krankgeschrieben und kann sein Team nicht von der Bank aus unterstützen. Das übernimmt Co-Trainer Thomas Knuth. Die Einsätze von Daniel Sekowski, Julian Bahr (beide erkrankt), Nick Falke (Kapselriss), Brian Nielsen (Praktikum) und Lasse Hadsund-Andersen (angeschlagen) sind fraglich. Finn Möller fällt mit seiner hartnäckigen Leistenverletzung definitiv aus. Dennoch sagt Meyer: „Ich bin überzeugt, dass wir immer noch eine sehr gute erste Elf aufbieten werden.“

Trainer-Tipps

Lars Meyer (Stern Flensburg): Brunsbüttel – Schleswig 06 2:2TSV Nord – Bredstedter TSV 2:1Satrup – BW Löwenstedt 1:2Weiche II – FSG Schafflund 3:0Stern Flensburg – Husumer SV 1:1SV Frisia 03 – MTV Tellingstedt 2:1Langenh.-E. – Tarp-Oeversee 1:2Heider SV II – DGF Flensburg 2:1

26.02.16 · Flensburger Tageblatt

Frisia erwartet ein Kampfspiel

Fußball-Verbandsliga: Tabellenzweiter Risum-Lindholm empfängt MTV Tellingstedt / Langenhorn/Enge startet Restsaison gegen den Vorletzten
Ein zweikampfbetontes Spiel erwartet Frisias Tobias Zuth (gelbes Trikot) – hier gegen Schleswigs Thomsen Tjorven – und seine Teamkollegen. Foto: Sieg
Risum-Lindholm (arb) - Nordfriesische Fußballfans können sich am Sonntag auf die Heimspiele der Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und SG Langenhorn/Enge freuen. Frisia empfängt den MTV Tellingstedt, der sich nach einem 2:2-Remis gegen den TSV Friedrichsberg an Schleswig vorbei auf den sechsten Tabellenplatz geschoben hat. Die SG musste ihr Heimspiel gegen die Zweitvertretung des ETSV Weiche Flensburg am vergangenen Wochenende witterungsbedingt absagen. Das wichtige Heimspiel gegen den FC Tarp-Oeversee soll aber stattfinden. Bereits am Sonnabend spielt der Bredstedter TSV bei der TSV Nord Harrislee, der SV Blau-Weiß Löwenstedt fährt zum TSV Nordmark Satrup und die Husumer SV tritt bei Stern Flensburg an.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm – 
MTV Tellingstedt (So., 15 Uhr) Frisia ist weiterhin auf Meisterschaftskurs. Im ersten Spiel nach der langen Winterpause fertigte der Tabellenzweite den Mitaufstiegsaspiranten Schleswig 06 5:2 (4:0) ab. „Wir waren selbst überrascht“, sagt Trainer Uwe Petersen. „Eigentlich wollten wir abwartend agieren. Doch die Jungs sind gleich aggressiv draufgegangen – damit kam 06 gar nicht zurecht.“

Am Sonntag erwartet Petersen aber ein anderes Spiel. „Wir erwarten mehr Gegenwehr“, sagt der 03-Coach. Tellingstedt ist sehr zweikampfstark. Es wird ein körperbetontes Spiel.“ Der Trainer bereitet sich auf ein Spiel über „lange Strecke“ vor. „Das wird nicht so einfach.“ 03 ist punktgleich mit dem Spitzenreiter aus Husum (beide 45 Zähler), hat aber ein Spiel weniger absolviert. Gegen den MTV kann der Coach bis auf Abwehrchef Lasse Paulsen und Tim Wendt (beide im Urlaub) aus dem Vollen schöpfen.

SG Langenhorn/Enge –  FC Tarp-Oeversee (So., 14 Uhr)Für den 13. der Tabelle steht das wichtige Heimspiel gegen den Vorletzten FC Tarp-Oeversee auf dem Programm. „Wenn wir die Partie gewinnen, distanzieren wir uns weiter von den Abstiegsplätzen“, sagt SG-Trainer Karl Müller. „Für Tarp ist es das entscheidende Spiel. Wenn sie gegen uns verlieren, sind sie so gut wie abgestiegen.“ Die Gäste hätten also „deutlich mehr Druck“.

Langenhorn/Enge startet nachdem das Heimspiel gegen Weiche II abgesagt wurde, erst am Sonntag in die Restsaison. „Wir müssen uns erstmal wieder reinarbeiten“, sagt Müller. Den Gegner weiß er nur schwer einzuschätzen. „Nach der 2:5-Hinspielniederlage dachte ich, die spielen um die Meisterschaft mit“, sagt der SG-Coach. „Vom Spielermaterial und dem Potenzial müsste Tarp unter den ersten Fünf stehen.“ Besonders in der Offensive sieht Müller die Stärke der Gäste. „Auch in Husum hätten sie zur Halbzeit führen können. Sie haben ihre Chancen nicht genutzt und unglückliche Gegentore kassiert.“

Personell ist die SG gut aufgestellt. Der von seinem Amerika-Aufenthalt zurückgekehrte Lasse Körting steht Müller wieder zur Verfügung, der Einsatz von Steffen Petersen (Fußverletzung) ist ungewiss.

Stern Flensburg –  Husumer SV (Sbd. 16 Uhr)Die Husumer erfüllten am vergangenen Spieltag im Heimspiel gegen den FC Tarp-Oeversee ihre Pflicht, schlugen den Vorletzten mit 4:2 (2:0). Auch im Hinspiel gegen Stern ließen die Nordfriesen nichts anbrennen, siegten 5:0. „Husum ist fußballerisch eine sehr gute Mannschaft, der wir jedoch, wenn es gut läuft, Paroli bieten können“, ist sich Stern-Coach Lars Meyer sicher. „Wenn nicht, können wir allerdings auch unter die Räder kommen.“

Flensburg rangiert mit 28 Punkten im sicheren Mittelfeld der Tabelle, hat weder große Aufstiegsambitionen noch droht den Fördestädtern der Abstieg. Der Mannschaft von Olaf Thede hingegen sitzen die Verfolger im Nacken.

Die Flensburger plagen jedoch Verletzungssorgen. Trainer Meyer ist nach kurzem Krankenhausaufenthalt krankgeschrieben, kann sein Team nicht von der Bank aus unterstützen. Das übernimmt Co-Trainer Thomas Knuth. Die Einsätze von Daniel Sekowski, Julian Bahr (beide erkrankt), Nick Falke (Kapselriss), Brian Nielsen (Praktikum) und Lasse Hadsund-Andersen (angeschlagen) sind fraglich. Finn Möller fällt mit seiner hartnäckigen Leistenverletzung definitiv aus.

TSV Nordmark Satrup –  SV BW Löwenstedt (Sbd., 14.30 Uhr)Löwenstedt besiegte den TSV Nord Harrislee am vergangenen Wochenende 5:0 und zog am TSV Friedrichsberg vorbei auf den dritten Tabellenplatz. Mit 39 Zählern und einer Partie weniger auf dem Konto ist Blau-Weiß der gefährlichste Verfolger der beiden Spitzenreiter. Am Sonnabend sind die Löwen beim Tabellenelften in Satrup zu Gast.

TSV Nord Harrislee – Bredstedter TSV (Sbd., 14 Uhr)Bredstedt verschaffte sich mit dem 2:0-Erfolg über den Heider SV II etwas Luft nach unten. Der Tabellenzehnte hat mit 20 Zählern sieben Punkte Vorsprung auf die gefährdeten Plätze.

Am Sonnabend fährt der BTSV zum Tabellennachbarn und Mitaufsteiger aus Harrislee (9.). Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von Marc Schollek bis auf einen Zähler an den TSVNord heran rutschen und die Abstiegsplätze weiter hinter sich lassen.
26.02.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL216 05.03.16 Husumer SV TSV Nord Harrislee 3:0
05.03.2015 Husumer SV - TSV Nord Harrislee 3 : 0 (2:0)
Akrobatische Einlage: Husum Daniel Hornburg (re.) stoppt den Angriff von Harrislees Milan Wuske. Foto: Heike Klein

Husum bleibt zu Hause ungeschlagen
Verbandsliga: Die Fußballer der Husumer SV besiegen den TSV Nord Harrislee 3:0 (2:0) und erorbern Tabellenführung zurück

HUSUM | Die Husumer SV hat die Tabellenspitze in der Verbandsliga Nord-West zurückerobert. Durch einen 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Nord Harrislee zog die Mannschaft von Olaf Thede an SV Frisia 03 Risum-Lindholm vorbei, dessen Spiel witterungsbedingt ausfiel.
Die Husumer hatten gegen den Tabellenneunten mehr Mühe als erwartet, leisteten sich einige Fehlpässe im Spielaufbau. Dennoch ging der Spitzenreiter gegen den defensiv spielenden Aufsteiger früh in Führung. Luca Sander schoss einen Pass von Marc Koschenz aus zentraler Position zum 1:0 ein. In der 26. Minute erhöhte Marcel Cornils auf 2:0. Der Husumer Torjäger erlief sich eine zu lang geratene Rechtsflanke von Luca Sander, zog von der linken Seite nach innen und schlenzte den Ball ins lange rechte Eck.

In der zweiten Halbzeit änderten die Gäste ihre Taktik, agierten jetzt offensiver und erspielten sich einige Torchancen. Nach einer guten Stunde Spielzeit verhinderte HSV-Torhüter Momme Reinhold mit einer Glanzparade den Harrisleer Anschlusstreffer, als er einen Distanzschuss über die Querlatte lenkte. 

Die Entscheidung: Mitten in der Drangperiode des TSV Nord fiel das für die Husumer SV erlösende 3:0. Erneut war Sander am Treffer beteiligt. Er setzte mit seinem Zuspiel Koschenz mustergültig in Szene, der auch noch Nord-Keeper Pascal Carstensen ausspielte und den Ball ins Netz schob.

Damit bleibt Husum ohne Punktverlust auf eigenem Platz und zog an Frisia vorbei.

»Das war eines unserer schlechtesten Saisonspiele, und es wäre vielleicht noch eng geworden, wenn der TSV Nord den Anschlusstreffer geschafft hätte«, sagte HSV-Trainer Olaf Thede. »So bin ich froh, dass wir das 3:0 gemacht und gewonnen haben.« 

Husumer SV:   Momme Reinhold - André Witthohn (59. Benjamin Gielow) ·  Jasper Hansen · Christian Herpel · Daniel Hornburg - Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig (46. Kristian Gasko) · Marc Koschenz - Luca Sander · Marcel Cornils (67. Nils Schröder). 
TSV Nord Harrislee: Pascal Carstensen - Daniel Bennet Rabenseifner (71. Sebastian Petersen) · Milan Wuske · Simon Dobermann · Frederick Wriedt - Jonas Wiese · Ron Hansen · Lasse Nielsen · Ibrahim Ghailane - Falk Peters (79. Christoph Roessner) · Kim Tönder. 
Schiedsrichter: Paul Sommer (Jevenstedt), Dajinder Pabla, Lea Sophie Wolter 
Zuschauer: 124
Tore: 1:0 Luca Sander (11.) · 2:0 Marcel Cornils (26.) · 3:0 Marc Koschenz (71.).
beste Spieler: Luca Sander (Angriff) · Jasper Hansen (Innenverteidigung) / -
FuPa / Husumer Nachrichten vom 6./7. März 2016 / jös

Husum klettert an die Spitze
Fünf aus Sieben - damit gewinnt man im Lotto schon ein nettes Taschengeld und in der Fußball-Verbandsliga nichts. Gleich fünf der angesetzten Sonnabed-Spiele mussten abgesagt werden. Nutznießer war die Husumer SV, die sich wieder an die Tabellenspitze schoss.

HUSUM | Die HSV gab sich keine Blöße und kehrte verdientermaßen auf den ersten Platz der Tabelle zurück. Allerdings ließen die Gastgeber im zweiten Abschnitt doch die Zügel schleifen und hatten so die ein oder andere bange Minute zu überstehen. Doch ins Tor trafen nur die Platzherren, diesmal durch Koschenz per Konto. Ein Lob verdiente sich Schiedsrichter Sommer aus Jevenstedt. »Der war sehr unaufgeregt«, lobte HSV-Vorstandmitglied Klaus Holm.

Schiedsrichter:  Sommer (Jevenstedt); Zuschauer: 124.

Tore:  1:0 Sander (11.), 2:0 Cornils (26.), 3:0 Koschenz (71.).

www.sportplatz.sh / 05.03.2016 · 16:15 Uhr · 

Nord verliert in Husum

Synchron akrobatisch: Husums Daniel Hornburg (Mitte) und Milan Wuske. Foto: klein

Husum (jös) - Die Husumer SV hat die Tabellenspitze in der Fußball-Verbandsliga Nord-West zurückerobert. Durch einen 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Nord Harrislee zog die Mannschaft von Olaf Thede am SV Frisia 03 Risum-Lindholm vorbei, dessen Spiel witterungsbedingt ausfiel.

Die Husumer hatten gegen den Tabellenneunten mehr Mühe als erwartet, leisteten sich einige Fehlpässe im Spielaufbau. Dennoch ging der Spitzenreiter gegen den defensiv spielenden Aufsteiger früh in Führung (11. Minute). Luca Sander schoss einen Pass von Marc Koschenz aus zentraler Position zum 1:0 ein. In der 26. Minute erhöhte Marc Cornils auf 2:0. Der Husumer Torjäger erlief sich eine zu lang geratene Rechtsflanke von Luca Sander, zog von der linken Seite nach innen und schlenzteden Ball ins lange rechte Eck.

In der zweiten Halbzeit änderten die Gäste ihre Taktik, agierten jetzt offensiver und erspielten sich einige Torchancen. Nach einer guten Stunde Spielzeit verhinderte HSV-Torhüter Momme Reinhold mit einer Glanzparade den Harrisleer Anschlusstreffer, als er einen Distanzschuss über die Querlatte lenkte. Die Entscheidungc dann in der 71. Minute: Mitten in der Drangperiode des TSV Nord fiel das für Husum erlösende 3:0. Erneut war Sander am Treffer beteiligt. Er setzte mit seinem Zuspiel Koschenz mustergültig in Szene, der Nord-Keeper Pascal Carstensen ausspielte und den Ball ins Netz schob.

„Das war eines unserer schlechtesten Saisonspiele und es wäre vielleicht noch eng geworden, wenn der TSV Nord den Anschlusstreffer geschafft hätte“, sagte HSV-Trainer Olaf Thede. „So bin ich froh, dass wir das 3:0 gemacht und gewonnen haben.“

Husumer SV: Reinhold – Witthohn (59. Gielow), Jasper Hansen, Herpel, Hornburg - Wetzel, Manuel Lorenzen, Wobig (46. Gasko), Koschenz - Luca Sander, Cornils (67. Schröder). 
TSV Nord Harrislee: Carstensen – Rabenseifner (71. Petersen), Wuske, Dobermann, Wriedt – Wiese, Ron Hansen, Nielsen, Ghailane – Peters (79. Roessner), Tönder. Schiedsrichter: Paul Sommer (Jevenstedt). Zuschauer: 124. Tore: 1:0 Luca Sander (11.), 2:0 Cornils (26.), 3:0 Koschenz (71.) Beste Spieler: Luca Sander, Jasper Hansen/-.

07.03.2016 · Flensburger Tageblatt
Verbandsliga

Husumer SV erobert wieder die Tabellenspitze

Husum (jös) - Die Husumer SV hat die Tabellenspitze in der Fußball-Verbandsliga Nord-West zurückerobert. Durch einen 3:0 (2:0)-Heimsieg über den TSV Nord Harrislee zog die Mannschaft von Olaf Thede am SV Frisia 03 Risum-Lindholm vorbei, dessen Spiel witterungsbedingt ausfiel.

Die Husumer hatten gegen den Tabellenneunten mehr Mühe als erwartet, leisteten sich einige Fehlpässe im Spielaufbau. Dennoch ging der Spitzenreiter gegen den defensiv spielenden Aufsteiger früh in Führung (11.). Luca Sander schoss einen Pass von Marc Koschenz aus zentraler Position zum 1:0 ein. In der 26. Minute erhöhte Marc Cornils auf 2:0. Der Husumer Torjäger erlief sich eine zu lang geratene Rechtsflanke von Luca Sander, zog von der linken Seite nach innen und schlenzteden Ball ins lange rechte Eck.

In der zweiten Halbzeit änderten die Gäste ihre Taktik, sie agierten jetzt offensiver und erspielten sich einige Torchancen. Nach einer guten Stunde Spielzeit verhinderte HSV-Torhüter Momme Reinhold mit einer Glanzparade den Harrisleer Anschlusstreffer, als er einen Distanzschuss über die Querlatte lenkte. Die Entscheidung fiel dann in der 71. Minute: Mitten in der Drangperiode des TSV Nord fiel das erlösende 3:0. Erneut war Sander am Treffer beteiligt. Er setzte mit seinem Zuspiel Koschenz mustergültig in Szene, der Nord-Keeper Pascal Carstensen ausspielte und den Ball ins Netz schob. „Das war eines unserer schlechtesten Saisonspiele“, sagte HSV-Trainer Olaf Thede.

Husumer SV: Reinhold – Witthohn (59. Gielow), Jasper Hansen, Herpel, Hornburg - Wetzel, Manuel Lorenzen, Wobig (46. Gasko), Koschenz - Luca Sander, Cornils (67. Schröder). 
TSV Nord: Carstensen – Rabenseifner (71. Petersen), Wuske, Dobermann, Wriedt – Wiese, Ron Hansen, Nielsen, Ghailane – Peters (79. Roessner), Tönder. Schiedsrichter: Paul Sommer (Jevenstedt). Tore: 1:0 Luca Sander (11.), 2:0 Cornils (26.), 3:0 Koschenz (71.) Beste Spieler: Luca Sander, Jasper Hansen/-.

07.03.2016 · Schlei Bote

Abstiegskampf in der VL Nord-West: Die Luft wird dünner
Die Fußballer der SG Langenhorn/Enge empfangen den Heider SV II / Husumer SV trifft auf TSV Nord Harrislee

Hinspiel-Szene: Patrick Feddersen von der SG Langenhorn/Enge (re.) klärt, bevor Heides Marc Rössner an den Ball kommen kann. Foto: gkn

HUSUM/NF | Mitten im Abstiegskampf: Die SG Langenhorn/Enge befindet sich nach der 1:5-Heimniederlage am vergangenen Spieltag gegen den Vorletzten FC Tarp-Oeversee wieder mitten im Abstiegskampf der Fußball-Verbandsliga Nord-West. „Die Luft wird dünner. Man merkt, wie bei dem ein oder anderen die Nerven ein bisschen flattern“, sagt SG-Trainer Karl Müller. „Aber das ist nicht überraschend. Wir haben eine sehr junge Truppe.“ Auch der Bredstedter TSV auf dem zehnten Tabellenplatz ist noch nicht aus dem „Schneider“. Die Husumer SV musste hingegen mit dem 1:1-Remis bei Stern Flensburg den ersten Tabellenplatz an SV Frisia 03 Risum-Lindholm abgeben. Am Sonnabend begrüßt der Zweite den TSV Nord Harrislee. Der neue Spitzenreiter fährt zur Zweitvertretung des ETSV Weiche Flensburg. Der Tabellendritte SV Blau-Weiß Löwenstedt tritt auswärts beim FC Angeln 02 an.

SG Langenhorn/Enge –  Heider SV II (Sbd. 14 Uhr) „Es war eine unnötige und ärgerliche Niederlage“, beschreibt Karl Müller die hohe Pleite nach der 1:0-Führung gegen Tarp-Oeversee. „Aber es ist kein Weltuntergang.“ Der SG-Coach schaute bereits kurz nach dem Spiel auf die nächste Aufgabe: der Tabellen-16. Heider SV II. „Es ist eine junge Truppe mit technisch starken Spielern“, sagt Müller. „Heide versucht, das Spiel zu machen, agiert offensiv. Sie werden uns alles abverlangen.“

Zu Gute kommt dem Müller-Team, dass die erste Mannschaft des Heider SV zeitgleich spielt und so kaum Spieler aushelfen werden. „Es wird ein harter Fight“, sagt der SG-Trainer. „Die Frage wird sein, wer die besseren Nerven beim Torabschluss hat. Und wir müssen auf jeden Fall in der Abwehr wieder stärker werden.“

Um die Moral seiner Mannschaft macht sich Müller keine Gedanken. „Auch gegen Tarp haben wir bis zum Schluss gekämpft und uns Chancen herausgespielt.“ Im Hinspiel in Heide trennten sich die Teams 2:2.

Husumer SV –  TSV Nord Harrislee (Sbd. 14 Uhr) Husum verlor am vergangenen Wochenende zwei Punkte im Kampf um den Aufstieg in die SH-Liga. Gegen den Tabellenachten Stern Flensburg reichte es nur zu einem 1:1 (1:1). In der Schlussphase versuchten die Nordfriesen den Sieg noch zu erzwingen, doch Stern-Torhüter Momsen ließ keinen weiteren Treffer zu.

Am Sonnabend empfängt die Mannschaft von Olaf Thede den Tabellenneunten aus Harrislee. Mit einem Dreier wollen die Husumer dem Spitzenreiter Risum-Lindholm auf den Fersen bleiben.

FC Angeln 02 –  Löwenstedt (Sbd. 15 Uhr) Der Tabellenfünfte begrüßt den Dritten. Mit einem Sieg könnte Angeln bis auf zwei Zähler an Löwenstedt heranrücken, hat zudem ein Spiel weniger auf dem Konto. Vorteil für Blau-Weiß: Für die Angeliter ist es das erste Spiel nach der Winterpause. Die letzten beiden Partien wurden witterungsbedingt abgesagt.

Die „Löwen“ bestritten hingegen bereits drei Partien und zeigten sich besonders torhungrig: in Brunsbüttel gab es einen 3:1-Sieg, gegen Nord Harrislee ein 5:0 und zuletzt ein 7:0-Erfolg in Satrup. Damit gelten die „Löwen“ als gefährlichster Widersacher des Spitzen-Duos Risum-Lindholm und Husumer SV.

Doch die letzten drei Begegnungen zwischen Angelnd und Löwenstedt entschied der FCA für sich. „Der schönste Erfolg dabei war natürlich unser 1:0 Anfang Juni 2014, das uns die Meisterschaft sicherte“, erinnert sich Angelns Mittelfeldspieler Dennis Burau. „Doch jetzt werden die Karten neu gemischt. Wir sind noch ohne Punktspielpraxis und haben auch in den wenigen Testspielen keine Bäume ausgerissen. Dennoch glaube ich, dass wir schnell wieder in die Spur finden“, sagt Burau.

Weiche Flensburg II –  Frisia 03 (SBD. 14 UHR) Der Tabellenführer aus Risum-Lindholm ist beim Tabellen-15. zu Gast. Weiche steht mit 16 Zählern auf einem Abstiegsplatz und muss dringend punkten. Doch Frisia hat sich gerade erst die Tabellenführung erkämpft und will diese so schnell nicht wieder hergeben.

Jannik Drews könnte zum ersten Mal auf seinen Ex-Club Frisia treffen.

MTV Tellingstedt –  Bredstedter TSV (So. 15 Uhr) Bredstedt trennte sich am vergangenen Spieltag 0:0 vom TSVNord Harrislee. Der Tabellenzehnten hat mit 21 Punkten nur fünf Zähler Abstand auf einen Abstiegsplatz. Der 15. Weiche II hat allerdings noch ein Spiel weniger auf dem Konto. Der MTV Tellingstedt hingegen ist mit 35 Punkten auf Rang sieben so gut wie aus dem „Schneider“ und kann sich beruhigt nach oben orientieren.


  FuPa / Husumer Nachrichten vom 3./4. März 2016 / arb
VL218 13.03.16 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 2:1
10.03.2016 SV Blau-Weiß Löwenstedt - Husumer SV 2 : 1 (1:1)

»Löwen« düpieren Husumer SV / »Löwen« mit Biss zum Derbysieg
...und verbessern ihre Ausgangssitation im Aufstiegskampf / Fußball-Verbandsliga Nord-West: 2:1-Erfolg im Topspiel gegen Husumer SV / Torjäger Sven Nielsen erzielt entscheidenden Treffer

LÖWENSTEDT |Der SV Blau-Weiß Löwenstedt hat das Topspiel knapp für sich entschieden. Nach neunzig intensiven Minuten behielt die Mannschaft von Bernd Hansen mit 2:1 (1:1) gegen den Husumer SV die Oberhand. BW-Trainer Bernd Hansen freute sich über den Sieg: »Im Gegensatz zum Hinspiel hatten wir heute etwas mehr Glück, haben aber verdient gewonnen, da wir die zweite Halbzeit gut im Griff hatten.« Sein Gegenüber Olaf Thede war enttäuscht: »Der Sieg für Löwenstedt ist verdient, aber wir haben bei beiden Gegentoren schlimme Fehler gemacht.«

In der ersten Halbzeit waren die Gastgeber zwar optisch überlegen, doch die Chancen besaß das Team von Olaf Thede. Daniel Hornburg (4.) und Marc Koschenz prüften mit ihren Schüssen »Löwen«-Keeper Jan-Eric Lorenzen, der aber jeweils sicher parierte. In der 19. Minute war es dann Gästetorjäger Marcel Cornils, der aus halblinker Position am langen Pfosten vorbei zielte. In der 38. Minute war es soweit. Manuel Lorenzen brachte einen Eckball von der linken Seite in den Löwenstedter Strafraum, den Jan-Eric Lorenzen durch die Finger gleiten ließ. Bosse Wullenweber war zur Stelle und drückte den Ball zum 0:1 über die Linie. Doch praktisch im Gegenangriff leistete sich Husums Keeper Momme Reinhold ebenfalls einen Aussetzer, als er aus seinem Tor lief und die Gastgeber so von der linken Seite flanken konnten. Am langen Pfosten war Sven Nielsen zur Stelle und nickte den Ball zum 1:1-Pausenstand ein.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit kombinierten sich die Gäste durch, doch Jan-Eric Lorenzen packte vor Manuel Lorenzen entschlossen zu und sicherte den Ball. Danach tauchten die Husumer völlig ab, während die »Löwen« immer bissiger wurden. Nachdem Nielsen mit einem Aufsetzer an Reinhold scheiterte (53.) und Fust dem Husumer Schlussmann direkt in die Arme köpfte (62.), fiel vier Minuten später das 2:1. Eine Flanke vom kurz zuvor eingewechselten Jannik Reichenberg sicherte Nielsen an der Strafraumgrenze und schoss aus der Drehung flach links zur Löwenstedter Führung ein. Nach einer erneuten Flanke, schoss dann Fust knapp über den Querbalken (72.) und fand in einer Eins gegen Eins Situation in Reinhold seinen Meister, der mit dem rechten Bein das 3:1 verhinderte (86.). Eine Minute vor dem Abpfiff hatten die Gäste dann doch noch die Chance zum Ausgleich, doch Jasper Hansen köpfte eine Freistoßflanke links am Tor vorbei.

BW Löwenstedt: Jan-Eric Lorenzen - Sven Albertsen · Dennis Jäger · Mirco Dohle · Felix Andresen - André Tüchsen · Kevin Schilling (64. Christian Carstensen) · Christian Hansen (64. Jannik Reichenberg) · Finn Christiansen - Sven Nielsen · Jannik Oliver Fust (89. Lars Hansen).
Husumer SV: Momm Reinhold - Jasper Hansen · Christian Herpel · Boss Wullenweber · Manuel Lorenzen - Tobias Wetzel · Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Marc Koschenz (78. Nils Schröder) - Luca Sander (72. Tarek Yassine) · Marcel Cornils.
Schiedsrichter: Philipp Ruback (FC Wiesharde), Nils Finkenstein, Jerrick Christiansen
Zuschauer: 400
Tore: 0:1 Bosse Wullenweber (38.) · 1:1 Sven Nielsen (40.) · 2:1 Sven Nielsen (66.).
Gelb-Rote Karte: Manuel Lorenzen (86., wdh. Meckern).
Beste Spieler: Felix Albertsen · Dennis Jäger / Christian Herpel · Bosse Wullenweber
  FuPa / Husumer Nachrichten vom 13./14. März 2016 / jös
Zweikampfsieger: Manuel Lorenzen (l.) klärt vor Jannik Fust (am Boden). Rechts Finn Christansen. Foto: jös

Spitzenspiel - Dritter gegen Ersten
Tabellenführer Husum ist zu Gast in Löwenstedt / Bredstedt und Risum-Lindholm mit Heimspielen

HUSUM | Durch zahlreiche Spielausfälle am vergangenen Wochenende und nur vereinzelt stattfindende Partien hat sich die Tabelle der Fußball-Verbandsliga Nord-West wieder stark verzerrt. Die Husumer SV hat zwar mit 49 Punkten die Tabellenführung zurück erobert, der zweitplatzierte SV Frisia 03 Risum-Lindholm (48) und der Dritte SV Blau-Weiß-Löwenstedt haben aber jeweils zwei Spiele weniger absolviert. Am Sonntag (14.30 Uhr) ist der Spitzenreiter in Löwenstedt zu Gast. Frisia empfängt den Tabellenvorletzten FC Tarp-Oeversee (So. 15 Uhr). Auch im Abstiegskampf ist das Feld stark auseinander gerissen. Selbst der Tabellenzehnte TSV Nordmark Satrup hat mit 23 Zählern aus 21 Spielen zwar sieben Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz mit dem ETSV Weiche Flensburg II (16 Punkte), aber der TSV hat auch drei Spiele mehr auf dem Konto. Zu den gefährdeten Mannschaften zählen außerdem die zwei nordfriesischen Vereine Bredstedter TSV (11. Platz, 20 Spiele, 21 Punkte) und die SG Langenhorn/Enge (13., 19, 18). Während die SG am Sonnabend zu Gast beim TSV Nord Harrislee ist (14 Uhr), begrüßt Bredstedt den FC Angeln.

Derby-Stimmung in Löwenstedt: Der Tabellendritte hat den nordfriesischen Spitzenreiter Husum zu Gast. HSV-Coach Olaf Thede und sein Kollege Bernd Hansen erwarten eine enge Partie. »Wir freuen uns auf das Topspiel«, sind sich beide Trainer einig.

Dass in Löwenstedt eine Topleistung des Verbandsligaprimus nötig ist, weiß Olaf Thede. »Sie sind gut aus der Winterpause gekommen und haben alle drei Spiele gewonnen. »Wir haben zwar auch drei Partien absolviert, sind aber noch nicht richtig in Gang«, sagt Thede. Husum holte im Jahr 2016 bisher zwei Siege und ein Unentschieden. »Wir müssen uns steigern. Ich weiß, dass mein Team das kann und auch tun wird«, ist sich der Gäste-Trainer sicher. »Die Tagesform wird entscheiden«, erwartet Thede spannende 90 Minuten. Auch Bernd Hansen weiß, »dass Kleinigkeiten das Spiel entscheiden werden. Das war im Hinspiel auch so. Wenn wir unsere großen Chancen in der ersten Halbzeit reinmachen, kann es auch ganz anders ausgehen«, sagt Hansen. »Marcel Cornils hat das entscheidende Tor gemacht«, erinnert sich der Blau-Weiß-Trainer und hat großen Respekt vor dem Husumer Torjäger. »Er war in den letzten Wochen zwar angeschlagen, aber er kann immer den Unterschied ausmachen. Dazu hat Husum in der Defensive mit Christian Herpel und Bosse Wullenweber zwei Abwehrspieler, die in der Spieleröffnung sehr schnell sind.«

Mit einer ebenfalls stabilen Defensive will der Löwenstedter Coach dagegen halten und hofft, dass zwei Leistungsträger zur Verfügung stehen. »Torge Brodersen und Felix Andresen waren angeschlagen, wollen aber unbedingt bei diesem Topspiel dabei sein«, sagt Hansen. Es werde aber keine Vorentscheidung im Aufstiegsrennen fallen. »Frisia 03 ist in diesem Jahr besonders stark, und auch andere Teams darf man noch nicht abschreiben. Alle haben lange und schwere Wochen vor sich«, sagt der Löwenstedter.


  Husumer Nachrichten vom 11. März 2016 / jös/arb
VL232 19.03.16 Husumer SV Bredstedter TSV 5:2
19.03.2016 Husumer SV - Bredstedter TSV 5 : 2 (1:0)
Das schöne 1:0: Husums Jasper Hansen hebt den Ball über den Bredstedter Torhüter Max Nehren hinweg ins Netz. Foto: Brigitte Petersen
Husumer SV: Luca Sander in Torlaune / Husum siegt erst im Schlussspurt
Husum verteidigt dank eines 5:2-Erfolgs gegen den Bredstedter TSV die Tabellenführung

HUSUM | Die Husumer SV bleibt im Aufstiegsrennen zur SH-Liga. Im Derby gegen den Bredstedter TSV behielt die Mannschaft von Olaf Thede am Ende klar mit 5:2 (1:0) die Oberhand.

»Am Ende war der Sieg auch verdient«, lautete das Resümee von Husums Trainer Olaf Thede. Sein Gegenüber Marc Schollek trauerte einem möglichen Punktgewinn nach. »Nach dem 2:2 fehlte uns leider die Cleverness, um etwas mitzunehmen.«

In der ersten Halbzeit agierten die Gastgeber überlegen, suchten aber zunächst vergeblich die Lücke in der gut organisierten BTSV-Defensive. In der 35. Minute fand Husums Innenverteidiger diese mit einem langen Pass in die Spitze. Dort nahm Jasper Hansen den Ball an und lupfte ihn zum 1:0 über den herausstürzenden Bredstedter Schlussmann Max Nehren zu lupfen.

In der zweiten Halbzeit legten die Gastgeber dann nach, als Luca Sander eine Flanke von Marc Koschenz direkt nahm und volley zum 2:0 in die Bredstedter Maschen jagte (56.). BTSV-Coach Marc Schollek reagierte und brachte gleich danach mit Dirk Wessels einen weiteren Stürmer. Dieser sorgte mit seiner ersten Ballberührung und einem Schuss ins lange Eck dafür, dass der 2:1-Anschlusstreffer fiel und die Gäste zurück im Spiel waren.

In der 75. Minute wurden sie für ihre Mühen auch belohnt, als Lars Albertsten einen berechtigten Foulelfmeter zum 2:2-Ausgleich verwandelte. Doch die zu diesem Zeitpunkt verunsicherten Gastgeber schlugen zurück. In der 80. Minute schlenzte Tarek Yassine einen Freistoß gekonnt über die Abwehrmauer zum 3:2 ins Netz. In der Schlussphase öffneten die Gäste die Deckung, was die Husumer SV zu Kontern nutzte. In der 90. Minute staubte Luca Sander einen von Nehren gehaltenen Schuss von Kristian Gasko zunächst zum 4:2 ab, um nur sechzig Sekunden später zum 5:2-Endstand zu erhöhen.

Husumer SV: Momme Reinhold - Jasper Hansen · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Nils Schröder - Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Tarek Yassine · Marc Koschenz - Benjamin Gielow (87. Kristian Gasko) · Luca Sander.
Bredstedter TSV: Max Nehren - Gerrit Carstensen · Steffen Mohn · Christian Nissen · Boy-Kartsen Ingwersen - Sören Petersen · Jan Sami Ali (57. Dirk Wessel) · René Hornburg · Dominik Mohn (71. Christopher Burger) - Lars Albertsen (77. Henning Hecker) · Hauke Mohr.
Schiedsrichter:
Smajil Kurtovic (PSV Flensburg), Philipp Schmidt, Pierre-Martin Grosch
Zuschauer:
174
Tore: 1:0 Jasper Hansen (35.) · 2:0 Luca Sander (56.) · 2:1 Dirk Wessel (58.) · 2:2 Lars Albertsen (75., Foulelfmeter) · 3:2 Tarek Yassine (80.) · 4:2 Luca Sander (90.) · 5:2 Luca Sander (90.+1.).
beste Spieler: Luca Sander · Christian Herpel · Daniel Hornburg / Gerrit Carstensen · Steffen Mohn · Lars Albertsen
  FuPa / Husumer Nachrichten vom 20./21 März 2016 / jös

Der Titelaspirant hatte im Derby selbstverschuldet seine Mühe. »Da ist zu wenig Druck auf den Ball«, konstatierte der 3. HSV-Vorsitzende Klaus Holm, der trotzdem von einer verdienten Pausenführung sprach. Hansen hatte nach 35 Minuten getroffen.

Auch nach dem zweiten Durchgang sollte die HSV die Nase vorn haben. »Das Ergebnis entspricht aber nicht dem Spielverlauf«, sagte Holm. »Bredstedt war keine drei Tore schlechter, ganz gewiss nicht.« Als der Aufsteiger Husumer Leichtsinns-Pässe genutzt und den 0:2-Rückstand wettgemacht hatte, wobei Wessel mit seinem ersten Ballkontakt der Anschlusstreffer gelang, drängte der Gast sogar auf den Sieg und wurde ausgekontert.

Schiedsrichter:  Kurtovic (Flensburg); Zuschauer: 174.

Tore:  1:0 Hansen (35.), 2:0 Sander (56.), 2:1 Wessel (58.), 2:2 Albertsen (74., Foulelfmeter), 3:2 Yassine (80.), 4:2 Sander (90.), 5:2 Sander (90.).

www.sportplatz.sh / 20.03.2016 · 16:30 Uhr · Wilfried Skowasch


Wochenende der Derbys in Nordfriesland
Bredstedter TSV reist nach Husum / Langenhorn-Enge muss nach Löwenstedt

Die Husumer SV muss vorerst auf ihren Torjäger Marcel Cornils verzichten, der gegen Löwenstedt erneut einen Tritt auf seinen durch einen Mittelfußbruch vorbelasteten Fuß erhielt. Foto: GIT

HUSUM | Fußball verrückte Nordfriesen können sich an diesem Wochenende gleich auf zwei Derbys in der Verbandsliga Nord-West freuen. Am Sonnabend um 14 Uhr hat Tabellenführer Husumer SV den weiterhin abstiegsgefährdeten Bredstedter TSV zu Gast. Die SG Langenhorn/Enge tritt am Sonntag gegen den Tabellendritten SV Blau-Weiß Löwenstedt an. Außerdem gastiert der SV Frisia 03 Risum-Lindholm bei Stern Flensburg.

Durch den 2:1-Sieg der Löwen über Husum und Frisias 1:1-Remis in Flensburg wurde das Meisterschaftsrennen wieder spannend. Löwenstedt hat mit 45 Zählern nur noch vier Punkte Rückstand auf das punktgleiche Spitzenduo (49), aber auch zwei Spiele weniger als der Erstplatzierte. Mit zwei Dreiern aus den Nachholspielen könnte Blau-Weiß die Stormstädter bereits überholen.Für Langenhorn/Enge wird es immer enger. Die SG rutschte durch die 0:1-Pleite in Harrislee auf einen Abstiegsplatz ab. Auch Bredstedt verlor gegen Angeln (0:1) und muss weiter um den Klassenerhalt zittern.

»Wir haben unglücklich, aber am Ende verdient verloren«, schaut Husums Trainer Olaf Thede auf die 1:2-Niederlage gegen Löwenstedt zurück. »Das war ein herber Rückschlag im Aufstiegsrennen«, gibt der Coach zu, bleibt aber optimistisch. »Frisia und Löwenstedt müssen die Restspiele erstmal gewinnen.« Am Sonnabend empfängt der Spitzenreiter den BTSV. »Wir nehmen die Partie sehr ernst«, erinnert sich Thede an das 2:2-Remis im Hinspiel. »Unser Ziel ist aber, unsere Heimserie auszubauen.«

In dieser Saison hat noch keine Mannschaft in der »Grauen Stadt am Meer« punkten können. »Bredstedt wird ein bissiger Gegner, der versuchen wird, uns ein Bein zu stellen«, schätzt der HSV-Coach den Gegner ein. Allerdings hat Husum Personalsorgen. Marcel Cornils fällt vorerst aus, nachdem der Torjäger im Löwenstedt-Spiel erneut einen Tritt auf seinen zwei Mal operierten Fuß bekommen hat. »Eigentlich steht auch noch eine Operation an, um die Platte rauszuholen«, erzählt Thede. Außerdem fehlen der Langzeitverletzte Henning Lorenzen (Leisten-OP) und Manuel Lorenzen (Gelb-Rot gesperrt).

Auch beim BTSV sieht es personell ein »bisschen eng« aus. Trainer Marc Schollek muss unter anderem weiterhin auf Stürmer Dirk Wessel (Montage) und Henning Hecker (Studium) verzichten. Außerdem fehlt Tim Paulsen, der vermutlich einen gebrochenen Zeh hat. »Natürlich sind wir im Abstiegskampf«, sagt Schollek. »Aber die wichtigen Spiele kommen erst noch.« Gegen Husum rechnet er sich keine großen Chancen aus, zu punkten. »Wir haben nichts zu verlieren, und die Husumer sind mehr unter Druck als wir«, sagt der BTSV-Trainer.

  FuPa / Husumer Nachrichten vom 19. März 2016 / arb
VL173 26.03.16 Heider SV II Husumer SV 0:5
26.03.2016 Heider SV II - Husumer SV 0 : 5 (0:3)
Ausgeholt: Husums Stürmer Luca Sander (links) zieht den Ball vor Heides Abwehrspieler Lasse Altrock auf das Tor. Foto: gkn

Heider SV II hinten anfällig / Husum besiegt Heide im Schongang
Einseitige Partie endet 5:0 für die Husumer SV

HEIDE | Die U23 des Heider SV und ihre Abwehrprobleme. »Wir schaffen es einfach nicht, in der Defensive Stabilität zu erzeugen. Auch heute waren wieder Abstimmungsprobleme im Spiel«, beschrieb Trainer Sascha Willhöft das Dilemma. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Simon Orthbandt musste Willhöft erneut umstellen. Hilflos trudelte dessen Dreierkette von einer Verlegenheit in die nächste.  So kehrten die Verbandsliga-Fußballer der Husumer SV mit einem 5:0 (3:0)-Auswärtssieg vom Westküstenderby beim Heider SV II zurück.

Die Gäste erwischten einen Traumstart. Der Zeiger der Uhr hatte sich noch nicht ganz gedreht, da nutzte Benjamin Gielow eine Unstimmigkeit in der Heider Hintermannschaft und schoss zu 0:1-Führung ein. Husum diktierte das Spiel nach Belieben. Bosse Wullenweber nutzte bald einen Fehler Finn Ole Rühmanns zum 0:2. Noch vor der Halbzeit erhöhte Manuel Lorenzen mit dem Außenriss aus spitzem Winkel ins lange Eck..

»Wir haben den Ball gut laufen lassen«, lobte Gäste-Trainer Olaf Thede. »In der zweiten Halbzeit sind wir etwas vom Gas gegangen«, sah er, dass seine Mannschaft im Schongang zum 5:0-Auswärtssieg kam. Erneut Wullenwerber (per Kopf, 79.) und Kapitän Christian Herpel per direkt geschossenem Freistoß rundeten das Ergebnis ab. Heides einzige Chance vergab Marko Karstens, der an Schlussmann Momme Reinhold scheiterte (63.).

Heider SV II: Finn Wolfmeier - Lukas Reuter · Christoph Paulsen · Manuel Bockhorn · Lasse Altrock · Finn Ole Rühmann (46. Milenko Javorac) · Marko Karstens (80. Patrick Lindemann) · Martin Kock · Patrick Wiekhorst · Luca-Simon Schumacher · Kevin Merk (75. Sören Boysen).
Husumer SV: Momme Reinhold - Jasper Hansen (46. David Strüning) · Benjamin Gielow (70. André Witthohn) · Luca Sander · Nils Schröder · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Tarek Yassine (82. Henning Lorenzen) · Daniel Hornburg · Manuel Lorenzen
Schiedsrichter: Arne Jochimsen (Wewelsfleth), Philip Naujoks, Daniel Kretschmann
Zuschauer: 110
Tore: 0:1 Benjamin Gielow (1.) · 0:2 Bosse Wullenweber (18.) · 0:3 Manuel Lorenzen (38.) · 0:4 Bosse Wullenweber (73.) · 0:5 Christian Herpel (90.).
Beste Spieler: Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen
  FuPa / Husumer Nachrichten vom 28./29 März 2016 / jös

HEIDE | Freundlichen Geleitschutz gewährten die Dithmarscher einer Husumer Vertretung, die die Geschenke dankend annahm.

http://www.sportplatz.sh vom 26.03.2016 · 16:13 Uhr · Wolfgang Ehlers


Legt SV Frisia Risum-Lindholm den »Oster-Komplex« ab?
Nordfriesische Clubs im Doppeleinsatz / Das einzige Kreisderby steigt am Montag in Langenhorn

Tobias Zuth (hier im Zweikampf mit dem Tarper Sven Michaelis. r.) will mit dem SV Frisia 03 über Ostern sechs Punkte einfahren. pustal

HUSUM | Alle Jahre wieder: Über Ostern sind die Fußballer nach Spielausfällen im Dezember und Februar im Doppeleinsatz. Auch das bevorstehende Wochenende bildet da keine Ausnahme. Die fünf Verbandsliga-Clubs aus Nordfriesland müssen allesamt zweimal ran. Aber nur ein Derby steht dabei auf dem Programm: Am Ostermontag empfängt die SG Langenhorn-Enge den SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

Apropos Frisia: In den vergangenen Jahren gingen die Risum-Lindholmer stets mit guten Meisterschaftschancen in die ersten Nachholspiele, verabschiedeten sich danach zumeist aus dem Kreis der Titelkandidaten, weil sie nicht genügend Punkte einsammelten. Unter der Regie des Trainergespanns Olaf und Uwe Petersen, das die Verbandsligamannschaft im vergangenen Sommer übernahm, soll es diesmal anders werden.

Der SV Frisia 03 will seinen »Oster-Komplex« ablegen. In den beiden Begegnungen daheim gegen Schlusslicht FSG im Amt Schafflund (Sbd. 16 Uhr) und auswärts bei der ebenfalls abstiegsbedrohten SG Langenhorn-Enge (Mo. 15 Uhr, Waldstadion Langenhorn) sollen sechs Punkte her, um im Titelrennen mit der Husumer SV weiterhin alle Trümpfe in der Hand zu halten. Derzeit liegt der SV Frisia 03 mit dem Spitzenreiter nach Punkten gleichauf, hat aber zwei Spiele weniger bestritten.

Besagte Husumer, bei denen Dieter Schleger zwei weitere Jahre als Sportlicher Leiter fungiert, um dem jungen Thede-Nachfolger Dennis Witt ab dem Sommer den Einstieg zu erleichtern, bekommen es über die Feiertage mit zwei Teams aus Dithmarschen zu tun - und haben wie Verfolger SV Frisia sechs Zähler im Kampf um Titel und möglichen SH-Liga-Aufstieg fest eingeplant. Am Sonnabend (16 Uhr) gastiert der Tabellenführer beim Heider SV II, am Montag (14 Uhr) kommt der BSC Brunsbüttel ins Friesenstadion. Während die Reserve des Heider SV als 16. auf einem Abstiegsrang liegt, finden sich die Brunsbütteler auf Platz elf wieder. Bei bislang 23 Zählern sind aber auch sie noch nicht aller Abstiegssorgen ledig. Beide Clubs werden versuchen, die Husumer zu ärgern, zumal Torjäger Marcel Cornils (Fußverletzung) für unbestimmte Zeit ausfällt.

Zum Kreis der nordfriesischen Titelanwärter zählt auch noch Blau-Weiß Löwenstedt, Tabellendritter mit 48 Punkten und wie der SV Frisia 03 gegenüber Husum mit zwei Spielen in Rückstand. Das Osterprogramm der »Löwen« ist allerdings etwas kniffliger als das des Spitzenduos. Am Sonnabend (14 Uhr) kommt der Tabellensiebte MTV Tellingstedt, am Montag geht es zum Tabellenvierten Schleswig 06 (15 Uhr). Die Schwarz-Weißen sind mit 22 Spielen und 45 Zählern bereits raus aus dem Titelrennen, könnten aber zum Stolperstein für die Nordfriesen werden. Von zwölf Heimspielen haben die 06-er nur eins verloren - gegen den SV Frisia 03 mit 2:5. Das sollte Trainer Bernd Hansen und seiner Mannschaft Warnung genug sein.

Um den Klassenerhalt kämpfen dagegen die SG Langenhorn-Enge und der Bredstedter TSV. Die SG liegt mit 18 Zählern auf Abstiegsplatz 15, der BTSV steht mit drei Punkten mehr, aber auch einem Spiel mehr auf Rang 13. Bis zum letzten Spieltag am 28. Mai sind noch viele Punkte zu vergeben, doch langsam müssen beide Teams »liefern«.

Die Bredstedter holten aus den fünf Spielen seit der Winterpause magere vier Punkte, die SG aus drei Begegnungen nicht einen. Dennoch hat die 2:4-Niederlage gegen BW Löwenstedt SG-Trainer Karl Müller neue Hoffnung im Abstiegskampf gegeben. »Die Leidenschaft ist zurück. Das hat Mut gemacht«, sagte der SG-Coach am vergangenen Wochenende. Die Gelegenheit zu einem »Big point« haben die Langenhorner am Sonnabend (16 Uhr) beim BSC Brunsbüttel, der bei einer Niederlage wieder mitten im Abstiegssumpf stecken würde. Und gegen den SV Frisia 03 am Montag könnte dem Müller-Team der Derby-Charakter »Flügel« verleihen.

Auf »Big points« hofft auch der Bredstedter TSV, der in den letzten Heimspielen immer nah dran war, aber durch vermeidbare Fehler am Ende immer wieder den »Kürzeren« zog. Gegen Schleswig 06 (Sbd. 16 Uhr) hat der Aufsteiger als Außenseiter nichts zu verlieren, aber die Partie am Montag (15 Uhr) beim direkten Tabellennachbarn DGF Flensburg ist für Marc Schollek und seine Mannschaft schon ein Sechs-Punkte-Spiel. Mit einem Sieg würden sich die Nordfriesen Luft zu den Abstiegsrängen verschaffen, bei einer Niederlage droht der Absturz auf einen Abstiegsrang, wenn die SG Langenhorn-Enge über Ostern mehr als drei Zähler einfährt.


  FuPa / Husumer Nachrichten vom 26. März 2016 / hwk
VL165 28.03.16 Husumer SV BSC Brunsbüttel 1:1
28.03.2016 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 1 : 1 (0:1)

Husum gibt erste Heimpunkte ab

HUSUM | Die Husumer SV sicherte sich am Ostermontag ein glückliches 1:1 (0:1)-Remis in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen den BSC Brunsbüttel, verliert dennoch die ersten Punkte zuhause und die Tabellenführung an die punktgleichen Risum-Lindholmer.

In der ersten Halbzeit waren die Gäste wesentlich griffiger und gingen folgerichtig mit einer Pausenführung in die Kabine, als Jan Ole Butzek sieben Minuten vor dem Wechsel das 0:1 markierte. Im zweiten Durchgang wurden die Gastgeber stärker. Tarek Yassine schoss nach einem Foul an Manuel Lorenzen im Strafraum den fälligen Elfmeter rechts neben das Brunsbütteler Tor (55.). Praktisch im Gegenzug hätte Butzek auf 2:0 für den BSC erhöhen können, traf mit seinem Schuss aber nur die Querlatte des Husumer Gehäuses.

Nach Möglichkeiten auf beiden Seiten verpasste auch Bennet Thode mit einem Lattentreffer das zweite Tor zugunsten der Gäste. Dies rächte sich in der Schlussminute. Husums Kapitän Christian Herpel jagte mit einem fulminanten Schuss aus dreißig Metern den Ball zum 1:1-Endstand in die Maschen.»Ein Tor des Jahres, das uns einen glücklichen Punkt gesichert hat«, freute sich Husums Trainer Olaf Thede über den Treffer seines Leistungsträgers.

Husumer SV: Chris Bielinski · Jasper Hansen (72. Marc Koschenz) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen (63. Henning Lorenzen) - Tobias Wetzel (46. Marcel Cornils) · Daniel Hornburg · Nils Schröder · Tarek Yassine - Benjamin Gielow · Luca Sander
BSC Brunsbüttel: Torben Franzenburg - Martin Rösler (79. Steffen Tiedje) · Nils Klaasen · Kevin Manzke · Bennet Thode - Lorenz Möller · Leon Evulet · Timo Henning · Selim Gültekin - Hendrik Jebens · Jan Ole Butzek
Schiedsrichter: Paul-Oliver Günther (Albersdorf), Christopher Horn, Niels Andresen
Zuschauer: 90
Tore: 0:1 Jan Ole Butzek (38.) · 1:1 Christian Herpel (90.)
Beste Spieler: Christian Herpel / Timo Henning

HUSUM | Ein Sonntagsschuss rettete den Tabellenzweiten in der Nachspielzeit noch vor der bevorstehenden Heimniederlage. Die Dithmarscher waren durch Jan Ole Butzek  in Führung gegangen und hatten Pech, dass zwei weitere von etlichen Chancen nur an der Latte landeten. Andererseits vergab Husums Tarek Yassine nach 55 Minuten auch einen Foulelfmeter.

http://www.sportplatz.sh vom 28.03.2016 · 16:33 Uhr · Wilfried Skowasch

Nachrichten

Verbandsliga-Derby in Enge fällt aus

Husum (hwk) - Die Sturmtiefs der „Heini“ und „Iwan“ werden vielen Fußballern voraussichtlich ein unfreiwilliges, spielfreies Wochenende bescheren. Nach den ergiebigen Regenfällen der vergangenen Tage sind viele Plätz im Kreis unbespielbar. Zu einer kompletten Spielabsage auf Verbands- und Kreisebene konnten sich aber weder SHFV noch der KFV Nordfriesland durchringen. „Eine Generalabsage wird es in Nordfriesland nicht geben. Wir lassen die Vereine entscheiden, ob sie es riskieren wollen zu spielen“, sagte der nordfriesische Spielausschuss-Obmann Thomas Kaiser. Von den nordfriesischen Verbandsligisten wird wohl nur BW Löwenstedt bei Schleswig 06 (So. 14 Uhr) spielen, da die Schleswiger über einen Kunstrasenplatz verfügen. Das Derby SG Langenhorn/Enge – SV Frisia 03 Risum-Lindholm fällt aus, die Plätze sind gesperrt. „In Enge und Langenhorn geht gar nichts“, sagte SG-Trainer Karl Müller auf Anfrage. „Wir können ja nicht einmal trainieren.“ Und ein Platztausch kommt nicht in Frage, weil die SG schon am 23. August in Lindholm (0:2) gespielt hat. Auch die Auswärtspartie des Bredstedter TSV bei DGF Flensburg wird aller Voraussicht nach ausfallen. „Offiziell absagen dürfen wir erst vier Stunden vor dem Anpfiff, aber ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass gespielt werden kann“, sagte DGF-Teammanager Arnold Steffensen. Und die Partie Husumer SV – BSC Brunsbüttel war bereits am Donnerstag abgesagt worden, nachdem die Stadt die Plätze gesperrt hatte. Auch das Spiel der Husumer Reserve in der Kreisklasse A gegen den TSVDrelsdorf findet damit nicht statt. Bereits abgesagt wurde in der Kreisliga die Partie MTV Schwabstedt – SG Eiderstedt.
21.11.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Ausfall: Stadt Husum sperrt die Plätze

Husum (sh:z) - Es war zu erwarten, jetzt ist es Gewissheit: Das Spiel der Husumer SV gegen den BSC Brunsbüttel in der Fußball-Verbandsliga am Sonnabend fällt aus. „Die Stadt hat die Plätze gesperrt“, teilte Fußball-Obmann Arne Strohscheer gestern mit. Davon betroffen sind auch alle weiteren Heimspiele der Husumer SV am Wochenende.
20.11.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL236 03.04.16 MTV Tellingstedt Husumer SV 0:0
02.04.2016 MTV Telllingstedt - Husumer SV 0 : 0
Rustikal geklärt: Husums Manuel Lorenzen, der sich in der Nachspielzeit noch die Gelb-Rote Karte abholte, ist vor Tellingstedts Nils Müller am Ball. oj

MTV Tellingstedt verpasst den Sieg
»Eigentlich müssen wir das Spiel gewinnen. Wir haben einige gute Möglichkeiten, Husum nicht eine einzige nennenswerte Torchance«

TELLINGSTEDT | Die Husumer SV konnte den Patzer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm (0:1 in Brunsbüttel) nur zum Teil nutzen. Zwar übernahmen die Kicker aus der »grauen« Stadt mit dem 0:0 beim MTV Tellingstedt wieder die Tabellenführung in der Fußball-Verbandsliga Nord-West, haben aber nur einen Punkt Vorsprung vor dem ärgsten Widersacher im Titelkampf. Im Hinspiel beim 1:4 in Husum noch chancenlos, waren die Dithmarscher im Westküsten-Duell gegen die Nordfriesen bei der Punkteteilung sogar überlegen.

»Eigentlich müssen wir das Spiel gewinnen. Wir haben einige gute Möglichkeiten, Husum nicht eine einzige nennenswerte Torchance«, sagte Tellingstedts Trainer Thomas Mohr, der seiner Elf aber abgesehen von der Abschlussschwäche eine tolle Leistung bescheinigte. »Das war ein richtig starkes Spiel von uns.«
Die größte Chance, um den durchaus verdienten Siegtreffer zu erzielen, vergab Steffen Holm, der aber auch Pech hatte, in der 15. Minute das Leder ans Aluminium gesetzt zu haben. Müller (16.), Billerbeck (50.) und auch Torjäger Hendrik Grill (63./67.) besaßen weitere Hochkaräter, verpassten es aber, die Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. So kamen die Husumer mit einem »blauen« Auge davon.

MTV Tellingstedt: Andreas Todt - Thore Thiessen ·  Andreas Eggers · René Michael Friedrichsen · Sören Domscheit - Nils Müller · Marc Duchow · Christian Schrum · Steffen Billerbeck - Steffen Holm · Hendrik Grill
Husumer SV: Chris Bielinski - Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen · Daniel Hornburg · Tobias Wetzel · Nils Schröder · Tarek Yassine · Benjamin Gielow (76. Marc Koschenz) · Henning Lorenzen (76. Christian Herpel) · Marcel Cornils · Luca Sander
Schiedsrichter: Michael Aust (Süderbrarup), Hans-Henning Matzen, Timon Sierks
Zuschauer: 100
gelb-rote Karte: Manuel Lorenzen (90.+2, Meckern, Handspiel).
Beste Spieler: Andreas Eggers · Sören Domscheit / Chris Bielinski
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 3./4. April 2016 / hlu

Sechs-Punkte-Spiel für den Bredstedter TSV

Stürmer Dirk Wessel (re.,gegen Heides Lukas Reuter) will mit seinem BTSV gegen Weiche II unbedingt einen "Dreier". Foto: Pustal

HUSUM | Drei Teams mit Titelchancen, zwei mit Abstiegssorgen – für die Fußball-Clubs aus Nordfriesland geht es in der Verbandsliga Nord-West um viel in den nächsten Wochen. Allerdings hat BW Löwenstedt durch das „schwarze Osterwochenende“ mit zwei Niederlagen etwas den Anschluss zum Spitzenduo SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SVverloren. „Es wäre albern jetzt über die Meisterschaft zu reden. Wir schauen nur noch auf uns selbst“, sagt Löwen-Trainer Bernd Hansen vor dem Heimspiel gegen den FC Tarp-Oeversee. In den unteren Tabellenregionen müssen der Bredstedter TSV und die SG Langenhorn/Enge zittern. „Es sind noch zehn Spiele, aber langsam müssen wir auch mal liefern“, hofft Trainer Marc Schollek vom Bredstedter TSV gegen den ETSV Weiche endlich auf ein Erfolgserlebnis. Hier unsere Verbandsliga-Übersicht:

Bredsdtedter TSV –  ETSV Weiche II (sbd., 17 Uhr) Wieder mit einem Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt bekommt es der Bredstedter TSV zu tun. Nach der 0:1-Niederlage vom Ostermontag bei DGF Flensburg geht es diesmal gegen den ETSV Weiche II, der in der Tabelle zwei Plätze und zwei Punkte vor den Nordfriesen steht. „Eigentlich haben wir bis zum Saisonende mit Ausnahme von Löwenstedt und Lindholm nur noch Sechs-Punkte-Spiele“, sagt BTSV-Trainer Marc Schollek. Und je länger der Aufsteiger auf einen Sieg warten muss, desto größer wird die Anspannung. Nicht nur bei den Spielern, auch bei ihm selbst, wie Schollek zugibt. Seit fünf Spielen ist der BTSV ohne Punktgewinn. „Wir schießen einfach keine Tore mehr“, weiß der Coach. Einen Grund dafür kann er allerdings auch nicht nennen. „Uns fehlt ein Knipser und auch ein bisschen das Glück“, glaubt Schollek. In vielen Spielen hatte seine Mannschaft die erste Chance, die aber nicht genutzt wurde. „Und prompt kriegen wir zwei Minuten später ein Gegentor. Das läuft in den letzten Wochen schon so.“ Deshalb wären drei Punkte gegen die Weicher Reserve „wunderbar“. „Spiele gegen Teams von oben sind mir egal, solche Spiele muss man einfach mal gewinnen“, hofft Schollek.

BW Löwenstedt – FC  Tarp-Oever. (So.  14.30 Uhr) Nach den beiden Niederlagen zu Ostern musste Bernd Hansen erst einmal länger darüber nachdenken, „wie ich das meinen Spielern wieder toll rede“. Die Löwen hatten innerhalb von 48 Stunden ihre gute Ausgangsposition im Titelkampf verspielt. Ausschlaggebend dafür waren neben den verletzungsbedingten Ausfällen in erster Linie „Formschwankungen von Spielern, von denen ich es nicht erwartet hatte“, gibt Hansen freimütig zu. Und jetzt muss der Trainer gegen den abstiegsbedrohten FC Tarp-Oeversee einen weiteren Spieler ersetzen. Nach Felix Andresen, Torge Brodersen, Jannik Reichenberg und Christian Carstensen fällt auch noch Lars Hansen aus. „Sein Knie ist blau und angeschwollen, eine schwere Prellung“, berichtet Hansen. Dafür steht Tjark Hansen nach seiner Rückkehr von einem längeren Auslandsaufenthalt vor seinem ersten Einsatz. „Er kann uns jetzt weiterhelfen“, freut sich der Trainer über Hansens Rückkehr, der 2011 von Löwenstedt zu DGF Flensburg gewechselt war. Die Aufgabe gegen den FC Tarp wird nicht leicht. „Die haben in der Hinrunde viel Müll gespielt, gehören aber nicht da unten hin“, urteilt Hansen. Der Coach erwartet dennoch einen Sieg. „Wir müssen uns jetzt zusammenreißen und wieder die Kurve kriegen.“

Schleswig 06 – SG Langenhorn (So. 15 Uhr) Vor einer ganz schweren Auswärtsaufgabe steht die SG Langenhorn/Enge bei Schleswig 06. Die Schwarz-Weißen haben derzeit einen Lauf und sich mit fünf Siegen in Folge auf den dritten Tabellenplatz verbessert. Die Schleswiger schielen in der Tabelle sogar noch ein bisschen nach oben, auch wenn von Meisterschaft keine Rede ist. Die Nordfriesen haben über Ostern mit zwei Unentschieden den Anschluss zu den Nichtabstiegsplätzen hergestellt und damit neues Selbstvertrauen getankt. Aber ob es bei 06 zu einem Punktgewinn reicht, bleibt abzuwarten.

BSC Brunsbüttel – SV Frisia 03 (Sbd. 14 Uhr) Als klarer Favorit gastiert der SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim BSC Brunsbüttel. Die Nordfriesen wollen beim Tabellenelften die gerade zurück eroberte Tabellenspitze verteidigen. Das Hinspiel gewann das Team von Olaf und Uwe Petersen mit 6:1, zudem sind die Dithmarscher nicht gerade heimstark. Von elf Begegnungen vor eigenem Publikum gewannen sie gerade einmal zwei und spielten fünf Mal unentschieden.

MTV Tellingstedt – Husumer SV (So. 15 Uhr) Nach Dithmarschen muss auch die Husumer SV. Der Tabellenzweite ist beim MTV Tellingstedt zu Gast, der am Ostersonnabend den SVBlau-Weiß Löwenstedt auf dem falschen Fuß erwischte und beim Tabellendritten mit 2:0 gewann. Zwei Tage später bezwang der MTV den TSV Nord mit 3:2. Die Husumer sind also gewarnt.

  Husumer Nachrichten vom 2. April 2016 / hwk
VL120 09.04.16 FC Angeln Husumer SV 2:1
09.04.2016 FC Angeln - Husumer SV 2 : 1 (0:1)
Gestoppt: Der Husumer Jasper Hansen bremst Angelns Björn Laß und dessen Offensivdrang aus. Foto: Sieg

FC Angeln 02 stürzt den Tabellenführer / 1:2 beim FC Angeln: Rückschlag für Husum
Greift Angeln noch einmal oben an?

STEINFELD | Durch einen späten Treffer in der 86. Minute stürzte der FC Angeln 02 im Heimspiel gegen die Husumer SV den Spitzenreiter aus Husum und hat nun selbst, vorausgesetzt die zahlreichen Nachholspiele können siegreich gestalten werden, wieder beste Chancen, um ganz nach oben zu kommen.

»Insgesamt bin ich mit der Leistung zufrieden. Es war ein spätes Siegtor, ein Unentschieden wäre gerechter gewesen«, meinte Trainer Olaf Thede. »Am Dienstag wird das korrigiert.G

Die Platzherren starteten furios und vergaben dabei durch Dennis Burau ihre beste Tormöglichkeit. Ein »Doppelschock« nach gut 20 Minuten brachte die Elf von Trainer Henning Stüber für den Rest der ersten Hälfte etwas aus dem Tritt. 

Es begann in der 23. Minute, als Marten Köhler mit einem an Alexander Römke verursachten Foulelfmeter am Husumer Keeper Momme Reinhold scheiterte. Nur 120 Sekunden später folgte ein Gestochere um den Ball, der dann plötzlich vor den Füßen von Luca Sander lag. Der Husumer Mittelstürmer fackelte nicht lange und ließ Tore Wächter im FCA-Gehäuse keine Abwehrchance. 

Ähnlich elanvoll begann Angeln den zweiten Durchgang. In der 52. Minute konnte Momme Reinhard einen Schuss von Dennis Burau nur abprallen lassen. Jan Böhnert stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab. Der FCA gab sich damit jedoch nicht zufrieden und machte weiter Druck.

Die Folge waren weitere gute Tormöglichkeiten durch Björn Laß, Sören Ohlsen und Jan Böhnert, die aber allesamt nicht den Führungstreffer einbrachten. Erst in der 84. Minute, zu einem Zeitpunkt, als auch die Gäste wieder etwas mehr für die Offensive taten, brachte ein Konter des FCA die Entscheidung. Björn Laß bediente dabei Alexander Römke, der am Husumer Schlussmann vorbei zum 2:1 einschob. Anschließend musste die Heimelf noch einige bedrohliche Situationen überstehen. Besonders die Husumer Standards brachten viel Gefahr, blieben aber erfolglos.


FC Angeln 02:

Tore Wächter - JonasGoos · Malte Fritz · Tobias Siert · Marten Köhler (80. Danny Opitz) - Christian Hoffmann-Timm (70. C. Clemens Goos) ·  Dennis Burau · Björn Laß · Jan Böhnert · Sören Ohlsen (65. Christian Döhrwaldt) - Alexander Römke.
Husumer SV: Momme Reinhold - Jasper Hansen · Bosse Wullenweber · Nils Schröder · Christian Herpel - Tarek Yassine · Henning Lorenzen · David Strüning (67. Koschenz) · Daniel Hornburg · Fabian Wobig - Luca Sander
Schiedsrichter: Manuel Lähn (TuS Hartenholm), Christoph Alexander Platzek, Nikolaos Frangedakis
Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Luca Sander (25.) · 1:1 Jan Böhnert (52.) · 2:1 Alexander Römke (86.). 
bes. Vork.: Momme Reinhold hält Foulelfmeter von Marten Köhler (23.).
beste Spieler: Alexander Römke · Dennis Burau · Christian Hoffmann-Timm / Tarek Yassine · Daniel Hornburg
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 10./11. April 2016 / um

Das Spitzenspiel schien für die Gastgeber keinen guten Verlauf zu nehmen, als Marten Köhler in der 22. Minute mit einem Foulelfmeter an Momme Reinhold scheiterte, »kläglich«, wie FC-Trainer Henning Stüber konstatierte. »Praktisch im Gegenzug haben wir das 0:1 kassiert.« Nun also schien alles gegen den vormaligen Schleswig-Holstein-Ligisten zu laufen, der personell auf dem Zahnfleisch kroch. »Wir hatten unter der Woche die Grippewelle. Vier Leute hätten heute gar nicht auf dem Platz stehen dürfen«, bekannte Stüber, der am Ende trotzdem jubeln durfte. »Aufgrund der zweiten Halbzeit ist der Sieg auch verdient«, sagte er. »Das haben meine Spieler geschickt gemacht.«

www.sportplatz.sh / 10.04.2016 · 16:00 Uhr ·  Wilfried Skowasch


SV Frisia 03 verspürt keinen Druck
Ligaobmann Finn Hansen: »Wir müssen nicht aufsteigen« / Am Sonntag kommt Heide II / SG Langenhorn empfängt MTV Tellingstedt

Yannick Bahnsen (links, im Duell dem Tarper Stefan Lorenzen) und sein SV Frisia 03 wollen im Heimspiel gegen den Heider SV II drei Punkte. Foto: Pustal

HUSUM | Der Druck auf das nordfriesische Führungsduo in der Verbandsliga Nord-West wächst. Nach den Patzern des SV Frisia 03 Risum-Lindholm (0:1 in Brunsbüttel) und der Husumer SV (0:0 in Tellingstedt) am vergangenen Wochenende hat Schleswig 06 den Rückstand auf zwei bzw. drei Zähler verkürzt. Aus dem Zweikampf um den Titel ist plötzlich ein Dreikampf geworden. Während die 06er an diesem Wochenende beim Schlusslicht FSG im Amt Schafflund vor einer leichten Aufgabe stehen, bekommt es Spitzenreiter Husumer SV auswärts mit dem FC Angeln 02 zu tun. Der SV Frisia 03 erwartet den Heider SV II.

SV Frisia 03–  Heider SV II (So. 15 Uhr) „Wir haben keinen Druck“, sagt Frisias Ligaobmann Finn Hansen. Mit zwei Spielen weniger und nur einem Punkt Rückstand auf Husum hat der Tabellenzweite nach wie vor die beste Ausgangsposition im Titelkampf. „Aber wir müssen nicht aufsteigen“, betont der Ligaobmann. „Wenn’s klappt, werden wir den Schritt natürlich machen. Wenn nicht, ist das nicht schlimm.“ Denn zur neuen Spielzeit kommen zur jungen Frisia-Mannschaft weitere hoffnungsvolle Talente aus der A-Jugend hinzu. Die Unerfahrenheit der Mannschaft (Hansen: „Mannchmal sind die Jungs einfach noch zu grün“) ist für den Ligaobmann auch eine Ursache für gelegentliche Leistungsschwankungen - besonders wenn der Gegner sehr Körper betont zur Sache geht. „Wenn wir in den ersten zehn Minuten ein, zwei Tore schießen, ist alles möglich. Wenn nicht, kann es auch mal nur einen Punkt geben wie gegen Tarp oder eine Niederlage wie in Brunsbüttel. Das passiert eben.“ Gegner Heider SV II ist für den SVFrisia 03 ein noch unbeschriebenes Blatt. Die Partie ist das erste Aufeinandertreffen in der Saison. „Wir kennen Heide nicht“, gibt Hansen zu. Dennoch sollen unter dem Strich drei Punkte für Frisia stehen.

SG Langenhorn/Enge –  MTV Tellingstedt (So. 14 Uhr) „Das Eis wird dünner. Ein Heimsieg wäre extrem wichtig. Unser Restprogramm ist noch so, dass wir noch genügend Punkte holen können“, sagt Karl Müller, der Coach des Tabellen-15. (zwei Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz). Die Forderung des Trainers: „Die Einstellung ist super, jetzt müssen wir uns auch mal belohnen.“ Fehlen gegen die Dithmarscher, die als Tabellensechste eine sehr respektable Saison hinlegen, werden Jakob Spreckelsen und Mohammed Abdurabu (Fußverletzung).

FC Angeln 02 –  Husumer SV (Sbd. 16 Uhr) Zwei Mal innerhalb von drei Tagen bekommt es die HusumerSV mit dem FC Angeln 02 zu tun. Schon am Dienstag (18.30 Uhr) gastiert der Tabellenfünfte im Friesen-Stadion. Doch zunächst muss das Team von Olaf Thede in Steinfeld bestehen. Keine leichte Aufgabe: Der FC hat vor heimischem Publikum erst einmal verloren.

Stern Flensburg –  BW Löwenstedt (sbd. 16 Uhr) Nach der 2:5-Heimschlappe gegen DGF Flensburg geht es für den Tabellenvierten bei Stern Flensburg um Wiedergutmachung. Nur mit einem Sieg können sich die „Löwen“ bei sechs Punkten Rückstand auf die Spitze ihre theoretische Chance im Titelkampf erhalten.

FC Tarp-Oeversee –  Bredstedter TSV (Sbd. 15 Uhr) Einen „big point“ im Kampf um den Klassenerhalt kann der Bredstedter TSV im Kellerduell beim Tabellenvorletzten FC Tarp-Oeversee landen. Bei einem „Dreier“ würde das Team von Marc Schollek den Abstand zu den Abstiegsrängen behaupten, vielleicht sogar ausbauen, wenn die SG Langenhorn/Enge ihr Heimspiel nicht gewinnen sollte. Mehr Motivation sollte der Aufsteiger eigentlich nicht benötigen.
Husumer Nachrichten/FuPa vom 8. April 2016 / hwk

"Hälfte des Husum-Pakets ist erledigt"

Verbandsliga Nord-West: FC Angeln 02 gewinnt erste Partie gegen die Husumer SV mit 2:1 / Römke gelingt Siegtreffer / Dienstag "Rückspiel"
Chance ungenutzt: Angelns Dennis Burau scheitert an Kepper Momme Reinhold. Foto: Sieg

Steinfeld (um) - Durch einen späten Treffer in der 86. Minute stürzte der FC Angeln 02 im Heimspiel gegen die Husumer SV den Spitzenreiter der Verbandsliga Nord-West und hat nun selbst – vorausgesetzt die zahlreichen Nachholspiele können erfolgreich gestalten werden – wieder beste Chancen, um ganz nach oben zu kommen. Beide Teams treffen bereits morgen um 18.30 Uhr in Husum erneut aufeinander.

Die Platzherren legten eine forsche Anfangsphase aufs Parkett und vergaben dabei durch Dennis Burau ihre beste Tormöglichkeit. Ein „Doppelschock“ nach gut 20 Minuten brachte die Mannschaft von Trainer Henning Stüber für den Rest der ersten Hälfte etwas aus dem Tritt. Es begann in der 23. Minute, als Marten Köhler mit einem an Alexander Römke verursachten Foulelfmeter am Husumer Keeper Momme Reinhold scheiterte. Nur 120 Sekunden später kam es noch dicker. Einem weiten Einwurf der Gäste in Angelns Strafraum folgte ein Gestochere um den Ball, der dann plötzlich vor den Füßen von Henning Lorenzen lag. Der fackelte nicht lange und ließ Angelns Torhüter Tore Wächter keine Abwehrchance.

In der restlichen Spielzeit der ersten Hälfte spielte sich das Geschehen meist im Mittelfeld ab und es gab außer einer Möglichkeit für Luca Sander keine nennenswerten Chancen auf beiden Seiten. Ähnlich elanvoll wie den Beginn dieses Spiels begannen die Gastgeber auch den zweiten Durchgang. Man sah am Einsatzwillen und der Aggressivität in den Zweikämpfen, dass sie diese Begegnung unbedingt noch umbiegen wollten.

Der Erfolg ließ dann auch nicht lange auf sich warten. In der 52. Minute konnte Momme Reinhard einen Schuss von Dennis Burau nur abprallen lassen. Jan Böhnert stand goldrichtig und staubte zum 1:1 ab.

Der FCA gab sich damit jedoch nicht zufrieden und machte weiter Druck. Die Folge waren weitere gute Tormöglichkeiten durch Björn Laß, Sören Ohlsen und Jan Böhnert, die aber allesamt nicht den Führungstreffer einbrachten. Erst in der 84. Minute, zu einem Zeitpunkt als auch die Gäste wieder etwas mehr für die Offensive taten, brachte ein Konter des FCA die Entscheidung. Björn Laß bediente dabei Alexander Römke, der am Husumer Schlussmann vorbei zum 2:1 einschob.

Anschließend musste die Heimelf noch einige bedrohliche Situationen überstehen. Besonders die Husumer Standards brachten noch viel Gefahr, richteten aber keinen Schaden mehr an. Henning Stüber war erleichtert: „Wir haben uns in der zweiten Hälfte enorm gesteigert und sind zu vielen Torchancen gekommen. Ich meine, dass wir verdient gewonnen haben. Allerdings wurde es nach dem 2:1 in den letzten Minuten noch einmal sehr eng“, sagte der Coach des FC Angeln und blickte bereits zum Nachholspiel. „Wir haben nun die Hälfte des Husum-Pakets erfolgreich erledigt. Die fehlenden 50 Prozent wollen wir am Dienstag hinzufügen. Dann sollte zumindest Platz drei in der Endabrechnung noch machbar sein.“

FC Angeln 02: Wächter - J. Goos, Fritz, Siert, Köhler (80. Opitz) - Hoffmann-Timm (70. C. Goos), Burau, Laß, Böhnert, Ohlsen (65. Döhrwaldt) - Römke.
Husumer SV: Reinhold - J. Hansen, Wullenweber, Schröder, Herpel - Yassine, H. Lorenzen, Strüning (60. Koschenz), Hornburg, Wobig - L. Sander. – Schiedsrichter: Lähn (Hartenholm) – Zuschauer: 120. – Tore: 0:1 Lorenzen (25.), 1:1 Böhnert (52.), 2:1 Römke (86.). – Bes. Vork.: Reinhold hält Foulelfmeter von Köhler (23.). – Beste Spieler: Römke, Burau, Hoffmann-Timm - Yassine, Hornburg.

11.04.2016 · Schlei Bote

"Wir lassen uns nicht verrückt machen"

FC Angeln zweimal gegen Husumer SV / Auftakt heute 16 Uhr

Steinfeld (um) - Gleich zwei Mal innerhalb von vier Tagen heißt für den FC Angeln 02 der Gegner HusumerSV. Zunächst steht für Trainer Henning Stüber (Foto) und seine Mannschaft heute um 16 Uhr in Steinfeld das Heimspiel gegen den derzeitigen Spitzenreiter auf dem Programm. Schon am Dienstag um 18.30 Uhr gibt es dann die gleiche Paarung in Husum. Vor diesen beiden Aufeinandertreffen sprachen wir mit dem FCA-Coach Henning Stüber über neue Chancen und offene Rechnungen.

Außer Löwenstedt und Schleswig 06 schwächeln die Top Fünf-Teams. Sehen sie noch die Chance, am Ende der Saison auf einem Aufstiegsplatz zu landen ?

„Eine reelle Chance ist immer noch gegeben, zumal nun auch die Löwenstedter ihr Nachholspiel gegen DGF Flensburg verloren haben. Aber wir lassen uns nicht verrückt machen. Zunächst einmal müssen wir unsere Nachhol-Begegnungen auch erst gewinnen. Wenn möglich, gegen Husum beide Spiele. Unser Ziel in dieser Saison bleibt Platz drei in der Endabrechnung.“

Tat die jüngste 1:3-Niederlage beim Derby in Satrup besonders weh und wie ist die Stimmung im Team vor den beiden Spielen gegen Husum ?

„Niederlagen sind generell nicht schön. Da spielt es keine Rolle, ob das nun in Satrup oder sonst irgendwo war. Einzig der Platzverweis für Danny Goos und die jetzt folgende Sperre sind sehr ärgerlich. Nach dem Spiel in Satrup hatten wir einen Mannschaftsabend, auf dem wir beschlossen haben, dass wir die beiden Ausrutscher in Harrislee und Satrup mit zwei Siegen gegen die Husumer SV wettmachen wollen.“

Ihr Team muss noch gegen die vier momentan besser platzierten Mannschaften antreten. Gegen wen würde eine Niederlage am meisten schmerzen ?

„Da muss ich nicht lange überlegen. Nachdem wir schon das Hinspiel in Steinfeld mit 1:3 verloren haben, wollen wir keine weitere Pleite gegen Schleswig 06 erleben. Wir haben also beim Rückspiel noch etwas gut zu machen und wollen in wenigen Wochen den Spieß umdrehen.“
09.04.2016 · Schlei Bote

Fußball: Zahlreiche Nachholspiele abgesagt

Husum (sh:z) - Komplette Spieltage stehen nicht mehr im Fußball-Programm, aber von den angesetzten Nachholspielen sind nach den Regenfällen in der Nacht zum Freitag bereits die meisten abgesagt worden. In der Verbandsliga Nordwest sollten vier Nordfriesland-Teams auswärts antreten. Die Partie der SG Langenhorn-Enge beim MTV Tellingstedt (Sbd. 14 Uhr) soll planmäßig angepfiffen werden. Dagegen fällt das Spiel von BW Löwenstedt beim BSC Brunsbüttel aus. Auch die Husumer SV spielt nicht beim FC Angeln 02, und ein Platztausch (obwohl dieser noch möglich wäre, da es sich noch um die Hinrundenspiel handelt) kommt auch nicht in Frage: „Bei uns geht nichts“, sagte Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger . Der Heider SV II hofft dagegen, das Heimspiel gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (14 Uhr) austragen zu können. In der SH-Liga fallen die Begegnungen SVTodesfelde – TSB Flensburg und Preetzer TSV – TSV Kropp aus. Die Partie Flensburg 08 – Holstein Kiel II stand lange auf der Kippe, wurde schließlich abgesagt.

12.12.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Nordfriesen-Teams im Auswärts-Einsatz

Husum (usc) - Ob es diesmal klappt? Vor drei Wochen fielen alle angesetzten Partien aus, eine Woche später fand ein Spiel statt, und am vergangenen Wochenende konnte sogar drei Mal gekickt werden. Vier Nachholspiele sind für das Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Nord-West angesetzt – und an allen sind nordfriesische Vereine beteiligt.

Tabellenführer Husumer SV soll am Sonnabend (14 Uhr) beim FC Angeln 02 antreten. Ob tatsächlich angepfiffen wird, steht noch nicht fest. FC-Coach Henning Stüber zum derzeitigen Zustand des Steinfelder Sportplatzes: „Am Montag musste man noch Gummistiefel anziehen. Nun ist es aber in den letzten Tagen trocken geblieben und es könnte vielleicht losgehen. Die Voraussetzung ist jedoch, dass es bis zum Spieltag keine ausgiebigen Regenfälle gibt.“

Wird angepfiffen, sieht Angelns Trainer leichte Vorteile bei seinem Team, da der FC am vergangenen Wochenende beim 3:2-Sieg in Brunsbüttel Spielpraxis sammelte, während die Husumer SV nun schon mehrere Wochen nicht mehr im Einsatz war.

Dass sie es noch können, bewiesen die Kicker des SV Blau-Weiß Löwenstedt am Mittwoch Abend. Gleich mit 7:1 fertigten die Schützlinge von Trainer Bernd Hansen den FC Wiesharde – immerhin souveräner Tabellenführer der Kreisliga Schleswig-Flensburg im Testspiel ab. Am Sonnabend (14 Uhr) soll es zum BSC Brunsbüttel gehen, der zuletzt gegen Angeln verlor.

Auswärtsspiele in Dithmarschen – da setzt die SG Langenhorn-Enge gerne mal einen Bus ein, in dem Fans mitfahren können. Am Sonnabend (14 Uhr) gastiert das Team von Trainer Karl Müller bei Aufsteiger MTV Tellingstedt. Wenn die Partie tatsächlich ausgetragen wird, startet der Bus um 11 Uhr vom Edeka-Parkplatz in Langenhorn.

Ebenfalls recht lange ohne Spiel ist der SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Die Mannschaft der Trainer-Brüder Olaf und Uwe Petersen hat nach den zahlreichen Ausfällen erst 16 Partien bestreiten können. Nur der Heider SV II (15) hat weniger Spiele ausgetragen. Die SH-Liga-Reserve der Dithmarscher ist am Sonntag (14 Uhr) Gastgeber für den Tabellenzweiten.
11.12.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Angeln muss gegen Husum nachsitzen

Spitzenspiel der Verbandsliga am Sonnabend um 14 Uhr
Angelns Christian Dörwaldt erzielte bisher 14 Tore für sein Team. Foto: www.brarupsport.de

Steinfeld (um) - Vor der Winterpause muss der FC Angeln 02 aufgrund einiger Spielausfälle noch zwei Mal „nachsitzen“ und hat dabei in beiden Fällen Heimrecht gegen die derzeit bestplatzierten Teams der Verbandsliga. Bei der ersten Aufgabe geht es am Sonnabend um 14 Uhr in Steinfeld gegen den Spitzenreiter Husumer SV. Ob es allerdings letztendlich zur Austragung dieser Spitzenbegegnung kommt, steht noch „auf wackligen Beinen“. FC-Coach Henning Stüber zum derzeitigen Zustand des Steinfelder Sportplatzes: „Am Montag musste man noch Gummistiefel anziehen. Nun ist es aber in den letzten Tagen trocken geblieben und es könnte vielleicht losgehen. Die Voraussetzung ist jedoch, dass es bis zum Spieltag keine ausgiebigen Regenfälle gibt.“

Wird angepfiffen, sieht Angelns Trainer leichte Vorteile bei seinem Team, da der FC am vergangenen Wochenende beim 3:2-Sieg in Brunsbüttel Spielpraxis hatte, während die Husumer SV nun schon mehrere Wochen nicht mehr im Einsatz war. Die Ausgangslage ist wie Mitte Oktober, als diese Partie ausfiel. Damals wie jetzt hatte der FCA fünf Zähler Rückstand und könnte bei einem eventuellen Sieg ganz nah an die HSV-Truppe von Trainer Olaf Thede heranrücken. Es geht also um richtige „Big Points“, die für den weiteren Verlauf der Meisterschaftsrunde sehr wichtig werden können. Eine Schlüsselrolle spielt dabei Husums Goalgetter Marcel Cornils, der es bereits auf 23 Saisontreffer brachte und damit in der Torjägerliste der Verbandsliga Nord-West ganz oben steht. „Diesen Mann müssen wir natürlich an die Kette legen“, warnt der FCA-Coach vor dem Husumer Sturmführer. Von einer Sonderbewachung für Cornils hält Stüber nichts: „Das macht wenig Sinn, denn er ist mal hier und mal da. Aber immer dort, wo sich gefährliche Situationen entwickeln und es nach einem Tor riecht. Seine Bewachung müssen wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit lösen.“ Eine weitere Schlüsselposition bei den Gästen von der Westküste fällt Henning Lorenzen zu. Er tritt als Torschütze zwar nur selten in Erscheinung, treibt dafür aber die Offensiv-Aktionen der HSV an und füttert Marcel Cornils stets mit brauchbaren Zuspielen.

Beim FC- Angriffsspiel vertraut Stüber auf die Schnelligkeit seiner Akteure – Björn Laß, Danny Goos und Christian Dörwaldt trafen beim Sieg in Brunsbüttel. Personell sieht es recht gut aus. Lediglich Nimai Hemmersbach und Sönke Dobberphul sind angeschlagen.
11.12.2015 · Schlei Bote

Mühsamer Trainingsbetrieb

Fußball-Vereine aus dem Schleswiger Altkreis sehen ihre Spiele stark gefährdet / Keine generelle Absage auf Verbands- und Kreisebene
Viel Wasser, wenig Grün – so sieht es vielerorts auf den Plätzen aus. Foto: Peters

Schleswig (Michael Bock) - Wird nun gespielt, oder nicht ? Die große Fußballer-Frage stellt sich alljährlich vor Beginn der Winterpause. Wieviel Wasser halten die Plätze noch aus ? Was sagt die Wettervorhersage und warum wird die Winterpause nicht vorzeitig eingeläutet ?

Die letzte Frage stellt sich insbesondere Henning Stüber. „Ich plädiere für eine generelle Absage“, sagt der Trainer des Fußball-Verbandsligisten FC Angeln 02. „Ich weiß nicht was das soll. Man hält die Mannschaften irgendwie im Training und dann müssen wir schließlich doch absagen. Eigentlich könnten wir jetzt Weihnachtspause haben.“ Das ist ein großer Wunsch, wo doch der Verband bereits Nachholspiele für den Dezember angesetzt hat. Der FC dürfte danach am 12.12. gegen die Husumer SV und – noch erfreulicher – am 19.12. gegen den Spitzenreiter Frisia Risum-Lindholm antreten. Stüber enthält sich dazu eines Kommentars.

Beim Fünften der Verbandsliga wird derzeit notgedrungen auf einer kleinen Ecke auf dem Platz in Mohrkirch mehr oder weniger kräftig gekickt, eine Trainingseinheit fiel wegen des Sturmes aus. „Einmal haben wir gemeinsame Videoanalyse eines Heimspiels betrieben“, berichtete Stüber von den Aktivitäten beim FC Angeln, die darin münden, doch noch ein Punktspiel austragen zu können. Auf dem Plan steht die Rückrundenpartie beim BSC Brunsbüttel (Sbd., 14 Uhr). „Das Ding hätten wir gerne hinter uns gebracht“, sagt Stüber hinsichtlich der weiten Anreise in die Kanalstadt.

Der Liga-Konkurrent TSV Friedrichsberg-Busdorf ist zwar nicht von vorweihnachtlichen Nachholspielen betroffen, dafür muss der Verein die generelle Sperrung der städtischen Plätze in den Trainingsalltag einbeziehen. „Einmal konnten wir auf dem Platz in Fahrdorf trainieren und wir haben viele Laufeinheiten gemacht“, berichtet Trainer Erik von Lanken von den suboptimalen Bedingungen. „Aber alle Einheiten haben stattgefunden. An den Spieltagen sind wir in die Halle gegangen, um den Rhythmus beizubehalten.“

Eine Austragung der Partie gegen die SG Langenhorn-Enge (Sbd., 14 Uhr) sieht von Lanken eher kritsich. „Die Plätze sind noch gesperrt. Auf dem B-Platz läuft sowieso nichts. Und der A-Platz könnte wohl nur mit großem Wohlwollen bei günstigen Bedingungen frei gegeben werden“, sagt der TSV-Coach. „Wir gehen nicht davon aus, dass das eintritt. Aber wird werden trotzdem die Spannung hochhalten, um für den Fall der Fälle vorbereitet zu sein.“

Auch Stadtkonkurrent Schleswig 06, der mit seinem Kunstrasenplatz zu den privilegierten Vereinen im Lande gehört, musste mit Spielabsagen leben. Das Heimspiel am 22. November gegen BW Löwenstedt wurde wegen heftigen Schneetreibens vom Schiedsrichter abgesagt. „Eine halbe Stunde später war alles abgetaut“, berichtet Trainer „Benny“ Pohlmann. „Aber mit solchen Dingen muss man leben.“ Auch die Partie beim TSV Nord Harrislee (Sbd., 14 Uhr) steht auf der Kippe. „Das sieht nicht gut aus“, meint Pohlmann, der in Harrislee arbeitet und den gestrigen Regentag aus dem Bürofenster registrierte.

Immerhin hielt der Verein den Trainingsbetrieb aufrecht. Zwischenzeitlich sind auch die Verletzten Jesper Lausen und Tjorven Thomsen wieder voll eingestiegen. Gestern fand das letzte Training in diesem Jahr statt. „Wir bereiten uns auf das Spiel in Harrislee vor, als würde es stattfinden“, sagt Pohlmann, der im Anschluss der Mannschaft bis zum 19. Januar frei gibt. Allerdings nicht ohne dem Team eine Aufgabe mit auf den Weg zu geben. „Die Spieler entscheiden selbst, wie die Vorbereitung ablaufen wird, kommen sie gut vorbereitet aus der Pause, können wir uns auf die taktischen und spielerischen Elemente konzentrieren. Ist das nicht der Fall, werden sie in den ersten beiden Wochen ein wenig leiden.“

Beim SH-Ligisten TSV Kropp ist indes das Glas weder halb voll, noch halb leer. „Fifty-Fifty“, lautet die zweideutige Prognose für die angesetzte Partie gegen den TSV Altenholz (Sbd., 14 Uhr). „Viel Wasser darf nicht mehr runter kommen. Aber noch sind wir guter Dinge“, sagt Trainer Dirk Asmussen am trockenen Mittwoch, bevor der verregnete Donnerstag kam, an dem Manager Jörg Förster die Einschätzung abgab, „es sieht nach Spiel aus“.

Eine generelle Absage des Spieltages auf Kreisebene, oder das Einläuten der Winterpause – wie im Kreis Rendsburg-Eckernförde geschehen – wird es beim KFV Schleswig-Flensburg nicht geben. „Wer spielen kann soll spielen, wer absagen muss, muss absagen“, sagt Staffelleiter „Lucki“ Leitner.
04.12.2015 · Schlei Bote

Frisia will Tabellenführung ausbauen

Fußball-Verbandsliga: Husum und Löwenstedt setzen Verfolgungsjagd fort / Bredstedt im Abstiegskampf und Langenhorn/Enge auswärts
Mit neun Toren bislang bester Frisia-Torschütze: Kapitän Leif Johannsen (links), hier im Pokalspiel in Leck. Foto: pustal

Risum-Lindholm (arb) - Ein Grund zur Begeisterung für nordfriesische Fußall-Fans: Vor dem 14. Spieltag belegen gleich drei Mannschaften aus dem Kreis die ersten Tabellenplätze der Verbandsliga Nord-West. Spitzenreiter Frisia 03 Risum-Lindholm führt die Tabelle souverän mit 36 Punkten aus 13 Spielen an. Die Verfolger SV Blau-Weiß Löwenstedt (2.) und Husumer SV (3.) haben jeder 30 Zähler auf dem Konto.

Der Tabellenführer Frisia setzte seine Siegesserie am vergangenen Wochenende mit einem 6:1-Heimerfolg gegen den BSC Brunsbüttel fort. „Wir haben offensiven Fußball zelebriert, uns viele Chancen herausgespielt und schöne Tore erzielt. Das hat richtig Spaß gemacht“, sagten Frisias Trainer Olaf und Uwe Petersen zufrieden. Am Sonntag um 14 Uhr treten die Risum-Lindholmer beim Tabellen-14. Heider SV II an. Die Gastgeber verloren zuletzt beim TSVFriedrichsberg mit 2:5 und brauchen nun dringend Punkte im Kampf um den Klassenerhalt – momentan trennen sie nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz. Doch Frisia ist zurzeit kaum zu bremsen und will die Verfolger weiterhin auf Distanz halten.

Die Husumer SV kehrte am vergangenen Spieltag mit einem 4:1-Heimerfolg gegen den MTV Tellingstedt auf die Siegerstraße zurück. „Meine Mannschaft hat die richtige Reaktion auf die 1:3-Niederlage in Schleswig gezeigt“, sagte HSV-Trainer Olaf Thede. Torjäger Marcel Cornils steuerte erneut drei Treffer zum Sieg seiner Mannschaft bei und hat mittlerweile 21 Saisontreffer zu verzeichnen. Am Sonnabend (15 Uhr) spielen die Husumer beim Tabellensechsten FC Angeln (25 Punkte). Nach zwei Niederlagen in Folge gewannen die Angeliter zuletzt beim TSV Nordmark Satrup mit 2:0. Mit einem Sieg könnte Angeln weiter an der Spitzengruppe dranbleiben. Auf der anderen Seite will Husum unbedingt einen Dreier aus Steinfeld mitnehmen, um den Spitzenreiter weiter zu jagen.

Auch der Tabellenzweite aus Löwenstedt will die Verfolgungsjagd fortsetzen. Einen 0:1-Rückstand in Tarp-Oeversee verwandelten die Nordfriesen am vergangenen Wochenende noch in einen 8:1-Erfolg. Sven Nielsen, der gemeinsam mit Marcel Cornils (Husumer SV) die Torjägerliste der Verbandsliga anführt, steuerte ebenso wie Jannik Fust einen Doppelpack für die Mannschaft von Trainer Bernd Hansen bei. Am Sonntag (14.30 Uhr) treffen die „Löwen“ zu Hause auf Stern Flensburg. Der Tabellen-13., den nur fünf Zähler von einem Abstiegsplatz trennen, will sich von den gefährdeten Rängen absetzen. Die Löwenstedter, für die eine Niederlage im schlimmsten Fall ein Neun-Punkte-Rückstand auf den Tabellenführer bedeuten könnte, streben den vierten Sieg in Folge an.

Der Bredstedter TSV, der momentan mit 14 Zählern auf dem zwölften Tabellenplatz rangiert, hat ganz andere Sorgen. Nur sechs Punkte sind es bis zu den Abstiegsrängen. Am Sonnabend (15 Uhr) empfangen die Bredstedter den ebenfalls abstiegsbedrohten FC Tarp-Oeversee (16.). Beide Mannschaften könnten die drei Punkte im Kampf um den Klassenerhalt gut gebrauchen.

Im Tabellenmittelfeld tritt die SG Langenhorn-Enge beim MTV Tellingstedt (Sonntag, 14 Uhr) an. Die SG rangiert mit 17 Zählern knapp hinter dem Siebtplatzierten MTV (19 Punkte) auf dem achten Platz. Abseits von Abstiegskampf und Aufstiegshoffnungen geht es für beide Teams an diesem Spieltag allein um den sportlichen Ehrgeiz, so könnte Langenhorn-Enge mit einem Sieg an Tellingstedt vorbeiziehen. Ein Fan-Bus fährt um 12 Uhr vom Enger Sportheim, um 12.15 Uhr vom Edeka-Markt in Langenhorn ab.
16.10.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport

Angelns Trainer setzt auf Döhrwaldts Treffsicherheit

Husumer SV am Sonnabend (15 Uhr) zu Gast in Steinfeld / Team von Trainer Stüber will den Gästen mit einem Sieg auf den Pelz rücken
Abklatschen: Torjäger Christian Dörwaldt (li.) wird von Tarek Malz (Mitte) und Björn Laß (re.) nach seinem Treffer in Empfang genommen. Foto: www.brarupsport.de

Steinfeld (um) - Mit dem 2:0-Derbysieg gegen Nordmark Satrup festigte der FC Angeln 02 den sechsten Rang und zählt damit nach wie vor zum erweiterten Verfolgerfeld in der Verbandsliga Nord-West. Nun kann das Team von Trainer Henning Stüber seine Ausgangslage noch verbessern, am Sonnabend um 15 Uhr steht in Steinfeld ein weiteres Heimspiel auf dem Programm. Gegner ist der Tabellendritte Husumer SV, bei einem Sieg könnte der FCA seinem Kontrahenten bis auf zwei Zähler „auf den Pelz rücken“.

Bis vor zwei Wochen war die Mannschaft von Coach Olaf Thede noch ohne Niederlage, kassierte dann aber eine 1:3-Pleite bei Schleswig 06. Am vergangenen Wochenende machte die Spielvereinigung diesen bislang einmaligen Ausrutscher mit einem ungefährdeten 4:1-Sieg gegen Tellingstedt wett. Dreifacher Torschütze in dieser Partie war wieder einmal HSV-Mittelstürmer Marcel Cornils, der nun schon 21 Saisontreffer auf seinem Konto hat und der beste Goalgetter aller Verbandsligen ist.

„Diesen Mann müssen wir natürlich ausschalten, obwohl das nicht einfach werden wird“, warnt der FCA-Coach vor dem Husumer Sturmführer. Eine weitere Schlüssel-Position bei den Gästen nimmt Henning Lorenzen ein. Dieser tritt als Torschütze zwar nur sehr selten in Erscheinung, treibt dafür aber im Mittelfeld die Offensiv-Aktionen an und füttert Cornils stets mit brauchbaren Zuspielen. Den Großteil ihrer Punktausbeute holte die Spielvereinigung im eigenen Stadion mit sieben Heimsiegen. Auf fremden Plätzen ist die Ausbeute mit zwei Siegen, drei Unentschieden und der Niederlage bei 06 durchwachsen.

Henning Stüber weiß, dass gegenüber dem Satrup-Spiel noch einmal eine Steigerung nötig ist: „Der Grundstein zum Sieg ist natürlich wieder eine stabile Defensive. Außerdem müssen wir in der Vorwärtsbewegung noch flexibler agieren, um die Husumer Abwehr richtig unter Druck zu setzen.“

Beim Abschluss setzt Angelns Coach auf die Treffsicherheit von Christian Döhrwaldt. Dieser will seine Torquote weiter aufbessern und tippt auf einen 2:1-Sieg: „Wenn wir ein Tor mehr als Husum schießen, ist alles in Ordnung.“

Verzichten muss Stüber auf Abwehrspieler Nimai Hemmersbach, der wegen einer Meniskus-Verletzung noch längere Zeit ausfallen wird. Wieder im Kader ist Clemens Klinkhamer, der einen Auslands-Aufenthalt beendet hat.
16.10.2015 · Schlei Bote

 

VL246 12.04.16 Husumer SV FC Angeln 0:1
12.04.2016 Husumer SV - FC Angeln 0 : 1 (0:1)
Björn Lass (li.) ist schneller als Husums Jasper Hansen. Foto: jös

Husums Trainer Thede: »Das Thema Meisterschaft ist für uns gelaufen«
Nach der 0:1-Niederlage gegen Angeln

HUSUM | Die Husumer SV hat sich laut Trainer Olaf Thede aus dem Aufstiegsrennen der Verbandsliga verabschiedet. »Das war es, das Thema Meisterschaft ist für uns gelaufen«, so der Coach der Nordfriesen nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC Angeln 02.

Der Sieg des FC war verdient, denn von Beginn an waren die Gäste griffiger und zweikampfstärker. »Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Vor allem Marten Köhler hat es als Mittelfeldspieler in der Abwehr gut gemacht. Ich wäre auch mit einem Punkt zufrieden gewesen«, freute sich Angelns Trainer Henning Stüber.

Nach sechs Minuten traf Alexander Römke den Pfosten. Danach hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, wobei der FC gefährlicher war. Kurz vor der Pause dann die verdiente Führung der Gäste. Burau führte einen Freistoß schnell aus und bediente den durchstartenden Ohlsen, der den Ball aus halbrechter Position zum 0:1 ins lange Eck platzierte.
»Das Tor war aber irregulär, da der Freistoß fünf bis zehn Meter weiter ausgeführt wurde«, ärgerte sich Olaf Thede.

Nach 70 Minuten hatte Husum mit einem umstrittenen Foulelfmeter die große Chance zum Ausgleich, doch Hornburg setzte den Ball an den linken Pfosten. Nicht nur Henning Stüber empfand die Leistung des Unparteiischen als »katastrophal«. 
In der 81. Minute hatte Luca Sander die Chance zum 1:1, doch sein abgefälschter Schuss flog am Angelner Tor vorbei. Die Gäste retteten ihren Sieg über die Zeit.

Olaf Thede war anschließend richtig bedient. »Ich gratuliere Angeln zum Sieg. Aber wie sich mein Trainerkollege aufgeführt hat... Wenn er bei einer Behandlungspause aufs Feld läuft und mit Trippelschritten verzögert, weil er meint, er sei dann besonders clever, ist das unmöglich und peinlich für die Trainer-Zunft. Selbst seine Spieler haben ihn ermahnt. Ich bin froh, dass ich nach der Saison eine Pause mache«, stieß Thede das Gebaren seines Angelner Kollegen sauer auf.


Husumer SV: Chris Bielinski - Jasper Hansen (64. Benjamin Gielow) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Nils Schröder - Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Tarek Yassine · Henning Lorenzen (46. Tobias Wetzel) - Marc Koschenz · Luca Sander.

FC Angeln 02:

Tore Wächter - Nimai Hemmersbach (73. Tobias Siert) · Danny Opitz · Jonas Goos · Martn Köhler - Christian Hoffmann-Timm · Björn Laß (76. Christian Doehrwaldt) · Dennis Burau · Jan Böhnert · Sören Ohlsen - Alexander Römke (83. Malte Fritz).

  Momme Reinhold - Jasper Hansen · Bosse Wullenweber · Nils Schröder · Christian Herpel - Tarek Yassine · Henning Lorenzen · David Strüning (67. Koschenz) · Daniel Hornburg · Fabian Wobig - Luca Sander
Schiedsrichter: Pawel Zabinski (Beidenfleth), Dierk Siessenbüttel, Mattias Peter
Zuschauer: 103
Tore:  0:1 Ohlsen (45.).
bes. Vork.: Hornburg (Husum) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (70.). 
Gelb-Rot: Opitz (Angeln/90., Meckern und Foulspiel)
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 13./14. April 2016 / jös

Husum kam in den ersten 45 Minuten zwar auch zu einigen Torschüssen, wirklich gefährlich wurde es vor dem Kasten der Gäste jedoch nicht. Angeln hatte mehr vom Spitzenspiel, mehr Chancen und ging kurz vor dem Pausenpfiff auch verdient in Führung. In den zweiten 45 Minuten beschränkte sich Angeln vor allem darauf, das Ergebnis zu verwalten. Was dann ja auch klappen sollte.

www.sportplatz.sh / 12.04.2016 · 19:16 Uhr · 


Husumer SV will an die Spitze

HUSUM | Bereits Dienstag (18.30 Uhr, Friesenstadion) hat die Husumer SV Gelegenheit zur Revanche für das 1:2 am Sonnabend beim FC Angeln 02. ,,Am Dienstag wird das korrigiert", hatte HSV-Coach Olaf Thede schon nach dem Schlusspfiff der Partie in Steinfeld angekündigt. Mit einem ,,Dreier" könnten die Stormstädter bis zum Wochenende an die Spitze zurückkehren, allerdings hat Frisia 03 (zwei Spiele weniger) nach wie vor die bessere Ausgangsposition.

  FuPa vom 11. April 2016 / shz

Angeln gewinnt erneut gegen Husum

Husum (jös) - Die Husumer SV hat sich laut Trainer Olaf Thede aus dem Aufstiegsrennen der Fußball-Verbandsliga verabschiedet. „Das war es, das Thema Meisterschaft ist für uns gelaufen“, so der Coach der Nordfriesen nach der 0:1 (0:1)-Heimniederlage gegen den FC Angeln 02. Der Sieg des FC war verdient, denn von Anpfiff an waren die Gäste griffiger und zweikampfstärker. „Wir haben in der ersten Halbzeit sehr gut gespielt. Vor allem Marten Köhler hat es als Mittelfeldspieler in der Abwehr gut gemacht. Ich wäre auch mit einem Punkt zufrieden gewesen“, freute sich Angelns Trainer Henning Stüber.

Nach sechs Minuten traf Alexander Römke den Pfosten. Danach hatten beide Mannschaften Möglichkeiten, wobei der FC gefährlicher war. Kurz vor der Pause dann die verdiente Führung der Gäste. Burau führte einen Freistoß schnell aus und bediente den durchstartenden Ohlsen, der den Ball aus halbrechter Position zum 0:1 ins lange Eck platzierte. „Das Tor war aber irregulär, da der Freistoß fünf bis zehn Meter weiter ausgeführt wurde“, ärgerte sich Olaf Thede.

Nach 70 Minuten hatte Husum mit einem umstrittenen Foulelfmeter die große Chance zum Ausgleich, doch Hornburg setzte den Ball an den linken Pfosten. Nicht nur Henning Stüber empfand die Leistung des Unparteiischen als „katastrophal“.

Olaf Thede war bedient. „Ich gratuliere Angeln zum Sieg. Aber wie sich mein Trainerkollege aufgeführt hat... Wenn er bei einer Behandlungspause aufs Feld läuft und mit Trippelschritten verzögert, weil er meint, er sei dann besonders clever, ist das unmöglich und peinlich für die Trainer-Zunft.“

Husumer SV: Bielinski – Hansen (64. Gielow), Herpel, Wullenweber, Schröder – Wobig, Hornburg, Yassine, Henning Lorenzen (46. Wetzel) – Koschenz, Luca Sander.
FC Angeln 02: Wächter – Hemmersbach (73. Sierth), Fritz, Jonas Goos, Köhler – Hoffmann-Timm, Lass (76. Doehrwaldt), Burau, Böhnert, Ohlsen – Römke (83. Fritz).
Schiedsrichter: Zabinski (Beidenfleth).
Zuschauer: 103. Gelb-Rot: Opitz (Angeln/90., Meckern und Foulspiel).
Besonderes Vorkommnis: Hornburg (Husum) schießt Foulelfmeter an den Pfosten (70.). Tor: 0:1 Ohlsen (45.).

14.04.2016 · Schlei Bote

Nissens Premiere im Derby gegen Löwenstedt

Husum/Bredstedt (sh:z) - Etwas leichter hätte es zum Auftakt schon sein dürfen. In seinem ersten Spiel als Cheftrainer beim Fußball-Verbandsligisten Bredstedter TSV bekommt es Lars Nissen am Mittwoch (18.15 Uhr, Stadion an der Süderstraße) gleich mit dem SV Blau-Weiß Löwenstedt zu tun. Für die Grün-Weißen wird es eng: Nach der Niederlage beim FC Tarp-Oeversee und dem Erfolg der SG Langenhorn-Enge gegen Tellingstedt belegt der BTSV als 15. jetzt den ersten Abstiegsplatz. Löwenstedt „reparierte“ die Heimniederlage gegen DGF Flensburg mit einem souveränen 5:1 bei Stern Flensburg und hat als Tabellen-Vierter immer noch theoretische Titelchancen.

Bereits heute (18.30 Uhr, Friesenstadion) hat die Husumer SV Gelegenheit zur Revanche für das 1:2 am Sonnabend beim FC Angeln 02. „Am Dienstag wird das korrigiert“, hatte HSV-Coach Olaf Thede schon nach dem Schlusspfiff der Partie in Steinfeld angekündigt. Mit einem „Dreier“ könnten die Stormstädter bis zum Wochenende an die Spitze zurückkehren, allerdings hat Frisia 03 (zwei Spiele weniger) nach wie vor die bessere Ausgangsposition.
12.04.2016 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL254 16.04.16 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:2

Wetzel trifft für Husum in der Nachspielzeit

Satrup (wsi) - Durch einen glücklichen Treffer in der Nachspielzeit durch Tobias Wetzel siegte Titelaspirant Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga knapp mit 2:1 (1:1) bei TSV Nordmark Satrup. Ein schmeichelhafter Erfolg der Nordfriesen, da die Hausherren die wesentlich besseren Chancen hatten.

Insbesondere Daniel Matthiesen scheiterte mehrfach (5., 7., 37.) an dem guten Gäste-Schlussmann Chris Bielinski. Der war aber in der 41. Minute machtlos, als Ken Dikun nach Zuspiel von Nils Schulz einen schönen Spielzug erfolgreich abschloss. Aber die Freude darüber war nur von kurzer Dauer, da die Stormstädter Sekunden vor der Pause ausglichen. Marc Koschenz hatte keine Mühe, aus 14 Metern völlig freistehend zu vollstrecken. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste mit dem starken Wind im Rücken diesen Vorteil nicht sonderlich nutzen. TSV-Co-Trainer Sven Petersen sagte: „Husum fand nie richtig ins Spiel. Es war enttäuschend, was sie ablieferten.“ Bis auf die Nachspielzeit, als Tobias Wetzel mit einer Volleyabnahme den Siegtreffer erzielte.

TSV Nordmark Satrup: Mathiesen – Beuth (89. Petersen), Thomsen, Ottsen, Michel Jacobsen – Philipp Jacobsen (46. Wintschel), Peters – Timo Andresen, Schulz (46. Möller), Matthiesen - Dikun.
Husumer SV: Bielinski – Wullenweber, Herpel, Schröder, Sander – Wobig, Gielow (76. Gasko), Hornburg, Lorenzen – Koschenz, Wetzel.
Schiedsrichter: Christoph Heyn (TSV Borgstedt). - Gelb-Rote Karte: Ottsen (90. +1 wegen Meckerns). - Tore: 1:0 Dikun (41.), 1:1 Koschenz (45.), 1:2 Wetzel (90. +1). - Beste Spieler: Thomsen / Bielinski, Hornburg. - Zuschauer: 80.

18.04.16 · sh:z-Nordfriesland Sport

Entscheidung für Husum in der Nachspielzeit

Satrup (wsi) - Durch einen glücklichen Treffer in der Nachspielzeit durch Tobias Wetzel siegte Titelaspirant Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga knapp mit 2:1 (1:1) bei TSV Nordmark Satrup. Ein schmeichelhafter Erfolg der Nordfriesen, da die Hausherren die wesentlich besseren Chancen hatten.

Insbesondere Daniel Matthiesen scheiterte mehrfach (5., 7., 37.) an dem guten Gäste-Schlussmann Chris Bielinski. Der war aber in der 41. Minute machtlos, als Ken Dikun nach Zuspiel von Nils Schulz einen schönen Spielzug erfolgreich abschloss. Aber die Freude darüber war nur von kurzer Dauer, da die Stormstädter Sekunden vor der Pause ausglichen. Marc Koschenz hatte keine Mühe, aus 14 Metern völlig freistehend zu vollstrecken. Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste mit dem starken Wind im Rücken diesen Vorteil nicht sonderlich nutzen. TSV-Co-Trainer Sven Petersen sagte: „Husum fand nie richtig ins Spiel. Es war enttäuschend, was sie ablieferten.“ Bis auf die Nachspielzeit, als Tobias Wetzel mit einer Volleyabnahme den Siegtreffer erzielte.

TSV Nordmark Satrup: Mathiesen – Beuth (89. Petersen), Thomsen, Ottsen, Michel Jacobsen – Philipp Jacobsen (46. Wintschel), Peters – Timo Andresen, Schulz (46. Möller), Matthiesen - Dikun.
Husumer SV: Bielinski – Wullenweber, Herpel, Schröder, Sander – Wobig, Gielow (76. Gasko), Hornburg, Lorenzen – Koschenz, Wetzel.
Schiedsrichter: Christoph Heyn (TSV Borgstedt). - Gelb-Rote Karte: Ottsen (90. +1 wegen Meckerns). - Tore: 1:0 Dikun (41.), 1:1 Koschenz (45.), 1:2 Wetzel (90. +1). - Beste Spieler: Thomsen / Bielinski, Hornburg. - Zuschauer: 80.

18.04.16 · Flensburger Tageblatt
16.04.2016 TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 1 : 2 (1:1)

Schmeichelhafter Sieg für die Husumer SV
Wetzel trifft spät zum Husumer 2:1

SATRUP | Durch einen glücklichen Treffer in der Nachspielzeit durch Tobias Wetzel siegte Titelaspirant Husumer SV knapp mit 2:1 (1:1) beim TSV Nordmark Satrup. Ein schmeichelhafter Erfolg der Nordfriesen, da die Hausherren die wesentlich besseren Chancen hatten.

Im ersten Abschnitt war es insbesondere Daniel Matthiesen, der viele gute Torgelegenheiten ausließ. Immer wieder scheiterte er an dem guten Gäste-Schlussmann Chris Bielinski (5., 7., 37.). Bielinski war aber in der 41. Minute machtlos, als Ken Dikun nach Zuspiel von Nils Schulz einen schönen Spielzug erfolgreich abschloss.
Aber die Freude darüber war nur von kurzer Dauer, da die Stormstädter Sekunden vor der Pause ausglichen. Marc Koschenz hatte keine Mühe, aus 14 Metern völlig freistehend zu vollstrecken.

Nach dem Seitenwechsel konnten die Gäste mit dem starken Wind im Rücken diesen Vorteil nicht sonderlich nutzen. TSV-Co-Trainer Sven Petersen sagte: »Husum fand nie richtig ins Spiel. Es war enttäuschend, was sie ablieferten.«

Dennoch gab es auf beiden Seiten noch einige Torchancen, die aber alle ungenutzt blieben. Mit einer Ausnahme in der Nachspielzeit, als Tobias Wetzel mit einer Volleyabnahme den Siegtreffer der Husumer SV erzielte.
TSV Nordmark Satrup: Jan Mathiesen - Oliver Beuth (89. Christian Petersen) · Leve-Henning Thomsen · Stefan Ottsen · Michel Jacobsen - Philipp Jacobsen (46. Stefan Wintschel) · Leif Peters - Timo Andresen · Nils Schulz (46. Dominic Möller) · Daniel Matthiesen - Ken Dikun
Husumer SV: Chris Bielinski - Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Nils Schröder · Luca Sander - Fabian Wobig · Benjamin Gielow (76. Kristian Gasko) · Daniel Hornburg · Manuel Lorenzen - Marc Koschenz · Tobias Wetzel
Schiedsrichter: Christopher Heyn (TSV Borgstedt)., Thorsten Helwig, Patrick Krassa-Bien
Zuschauer: 80.
Tore: 1:0 Ken Dikun (41.) · 1:1 Marc Koschenz (45.) · 1:2 Tobias Wetzel (90. +1).
Gelb-Rote Karte: Ottsen (90. +1 Meckern).
Beste Spieler: Leve-Henning Thomsen / Chris Bielinski · Daniel Hornburg
Husumer Nachrichten / FuPa vom 17./18 April 2016 / wsi

Der Treffer von Wetzel in der Nachspielzeit brachte die Husumer wieder auf den richtigen Kurs.

www.sportplatz.sh / 16.04.2016 · 15:49 Uhr · 


Schlechte Erinnerungen haben Jannik Reichenberg (r.) und BW Löwendtedt an das Hinspiel beim TSV Friedrichsberg (hier Thies Brodersen, links). Am Sonntag will der Tabellenvierte Revanche für die 1:5-Schlappe. Foto:Sieg

BW Löwenstedt brennt auf Revanche
Da ist noch eine Rechnung offen gegen Friedrichsberg / Spitzenreiter SV Frisia 03 beim TSV Nord Harrislee

HUSUM | Titelrennen und Abstiegskampf - die fünf nordfriesischen Clubs in der Verbandsliga Nord-West stehen weiter »unter Strom«. Die beste Ausgangsposition im Vierkampf um die Meisterschaft hat nach wie vor der SV Frisia 03 Risum-Lindholm (59 Zähler), mit einem Punkt Vorsprung an der Spitze, gegenüber der direkten Konkurrenz aber mit zwei bzw. drei Spielen im Rückstand. Chancen ausrechnen darf sich auch BW Löwenstedt (54), während die Husumer SV (57) laut Trainer Olaf Thede nach den beiden Niederlagen gegen den FC Angeln den Titel abgeschrieben hat. Die SG Langenhorn/Enge (23) und der Bredstedter TSV (22) müssen dagegen nach wie vor zittern.

Bredstedter TSV – Stern Flensburg (Sbd. 17 Uhr) „Wir spielen auf jeden Fall“, bekräftigt der neue Trainer Lars Nissen. Nach dem Spielabbruch gegen BW Löwenstedt am Mittwoch (siehe nebenstehenden Bericht) ist der erste Schockzustand mittlerweile verflogen.

BW Löwenstedt – TSV Friedrichsberg (So. 14.30 Uhr) Vier Punkte Rückstand auf Schleswig 06, aber zwei Spiele weniger – da könnte noch was gehen für die „Löwen“. Der Tabellenvierte empfängt den TSV Friedrichsberg, der nach einer langen Negativserie zuletzt mit zwei Siegen in die Erfolgsspur zurückfand. Die Löwen haben mit den Schleswigern nach der 1:5-Hinspielschlappe, übrigens der höchsten Saisonniederlage, noch eine Rechnung offen, brennen am Sonntag auf eine Revanche.

TSV Nord – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Sbd. 14 Uhr) m Finale des Kreispokals, die Tabellenspitze mit dem 6:3 über Heide II zurück erobert, die Konkurrenz lässt fleißig Punkte liegen – für den SV Frisia 03 läuft es derzeit wie geschmiert. Auch beim TSV Nord Harrislee sollen drei Punkte her. Doch der Aufsteiger ist vor heimischer Kulisse stark. In den letzten fünf Begegnungen gab der Aufsteiger nur einen Punkt ab. Zudem befinden sich die Harrisleer mit 37 Zählern als Tabellenachter jenseits von Gut und Böse, können also gegen den Spitzenreiter ohne Druck aufspielen und haben nichts zu verlieren. „Schon zum Saisonbeginn hatte ich Lindholm als Titelfavoriten auf dem Zettel“, erklärt Nord-Coach Mario Albrozeit, dessen Team im Hinspiel beim 1:6 keine Chance hatte.

Nordmark Satrup –  Husumer SV (Sbd. 14.30 Uhr) „Das war es, das Thema Meisterschaft ist für uns gelaufen“, sagte Husums Trainer Olaf Thede nach den beiden Niederlagen gegen den FC Angeln 02. Bei drei Spielen mehr und zwei Punkten Rückstand auf den SV Frisia 03 können die Husumerden Titel aus eigener Kraft wohl nicht mehr schaffen, sind auf Schützenhilfe angewiesen. Wenn die Husumer ihre theoretische Chance wahrnehmen wollen, dürfen sie sich keine Ausrutscher mehr erlauben – auch nicht beim Tabellenneunten TSV Nordmark Satrup.

FC Angeln 02 – SG Langenhorn/Enge (Sbd. 15 Uhr)Mit dem 1:0 über den MTV Tellingstedt hat die SG Langenhorn/Enge die Abstiegsränge verlassen. Doch nur ein mageres Pünktchen trennt das Team von Karl Müller von der „bedrohten Zone“. Beim Tabellenfünften FC Angeln 02 sind die Nordfriesen aber einmal mehr der Außenseiter und hoffen auf die Unterstützung ihrer Fans.

Wer die SG zum Spiel begleiten möchte, kann im Bus mitfahren. Der fährt um 12.15 Uhr vom dem Aldi-Parkplatz in Langenhorn.
Husumer Nachrichten / FuPa vom 14./15 April 2016 / hwk/usc
KP-HF 20.04.16 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 4:1
20.04.2016 KreisPokal-HalbFinale: Husumer SV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 4 : 1 (2:0)
Eine Nasenspitze voraus: Husums Hendrik Fleige bleibt in diesem Zweikampf Sieger gegen Mirco Dohle. SAEMANN

Fleige schießt Husum ins Finale
Fußball-Kreispokal: Team von Olaf Thede bezwingt BW Löwenstedt mit 4:1 / Zu Himmelfahrt nun in Rantrum gegen den SV Frisia 03

HUSUM | Die Husumer SV hat das mit Spannung erwartete Halbfinale im Fußball-Kreispokal gegen den Verbandsliga-Konkurrenten SV Blau-Weiß Löwenstedt
mit 4:1 (2:0) klar für sich entschieden. Im Endspiel trifft das Team von Olaf Thede zu Himmelfahrt (5. Mai) in Rantrum nun auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der sich in der Vorwoche mit 2:0 beim TSV Goldebek durchgesetzt hatte. "Das war ein verdienter Husumer Sieg", waren sich Thede und sein Löwenstedter Trainerkollege Bernd Hansen einig.
Im heimischen Friesenstadion waren die Platzherren von Anpfiff an präsenter. Die erste Möglichkeit hatten aber die Gäste, als Finn Christiansen knapp über den Querbalken schoss (7.). Drei Minuten danach fiel bereits die Husumer Führung. Der starke Luca Sander setzte sich auf der linken Seite laufstark durch und schlenzte den Ball aus halblinker Position schön zum 1:0 ins lange Eck. Bereits sieben Minuten später legten die Gastgeber nach, und wieder war Sander beteiligt. Erneut lief er der Löwenstedter Defensive auf dem linken Flügel davon und drang in den Strafraum ein, wo er zu Fall kam. Schiedsrichter Thomas Kaiser, der sehr weit vom Geschehen entfernt war, entschied auf Foulelfmeter, womit die Gäste nicht einverstanden waren. Diesen verwandelte Manuel Lorenzen souverän zum 2:0.
Danach hätten die Gastgeber das Ergebnis noch höher schrauben können, doch Sander schoss knapp am langen Pfosten vorbei (24.), und Marc Koschenz scheiterte am glänzend parierenden Löwen-Keeper Jan-Eric Lorenzen (44.). Die Löwen dagegen hatten bis zur Pause keine nennenswerten Möglichkeiten.
Nach dem Wechsel waren die Gäste dann wesentlich aktiver. Nur acht Minuten nach Wiederanpfiff nahm Kevin Schilling einen Abpraller direkt und schoss ihn zum 2:1 ins rechte Eck. Löwenstedt war wieder im Spiel, doch danach fehlte in der Offensive der letzte entscheidende Pass. So konnte sich Husum wieder befreien und sorgte in der 64. Minute schon für eine Vorentscheidung. Nach einem von Tobias Wetzel per Kopf verlängerten Einwurf war Hendrik Fleige zentral im Strafraum zur Stelle und schoss den Ball zum 3:1 unter die Querlatte. In der Nachspielzeit setzte der junge A-Jugendstürmer dann auch mit dem 4:1 den Schlusspunkt.

Husumer SV: 

Chris Bielinski - Nils Schröder (70. Jasper Hansen) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Luca Sander (80. Benjamin Gielow) · Tobias Wetzel · Marc Koschenz (84. Kristian Gasko) · Hendrik Fleige

Manuré Witthohn (59. Benjamin Gielow) ·  Jasper Hansen · Christian Herpel · Daniel Hornburg - Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig (46. Kristian Gasko) · Marc Koschenz - Luca Sander · Marcel Cornils (67. Nils Schröder). 

SV Blau-Weiß Löwenstedt:

Jan-Eric Lorenzen - Sven Albertsen · Marcel Herse (46. Christian Carstensen) · Felix Andresen (65. Thorsten Bluhme) · Torge Brodersen · André Tüchsen · Finn Christiansen · Kevin Schilling · Sven Nielsen · Mirco Dohle · Christian Hansen

Schiedsrichter: Thomas Kaiser, Lukas Bahnsen, Arne Rahn
Zuschauer: 105
Tore: 1:0 Luca Sander (10.) · 2:0 Manuel Lorenzen (17., Elfmeter) · 2:1 Kevin Schilling (53.) · 3:1 Hendrik Fleige (64.) · 4:1 Hendrik Fleige (90.+3)
  Husumer Nachrichten 22. April 2016 / jös

4:1 gegen Löwenstedt - Husumer SV im Finale

HUSUM | Fußball-Verbandsligist Husumer SV ist dem Liga-Rivalen SV Frisia 03 Risum-Lindholm ins Endspiel um den Kreispokal gefolgt. Das Team von Trainer Olaf Thede besiegte gestern Abend den SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 4:1 (2:0). Husum kam gut in die Partie, besonders Luca Sander war anfänglich kaum zu stoppen. Der Angreifer besorgte in der 10. Minute den Führungstreffer. In der 17. Minute wurde er unfair gestoppt, den fälligen Elfmeter verwandelte Manuel Lorenzen zum 2:0. Löwenstedt war bemüht, die Stormstädter waren jedoch frischer. Nach dem Anschlusstor von Kevin Schilling (53.) wurde die Partie kurzzeitig etwas offener, doch Hendrik Fleige sorgte mit dem 3:1 in der 64. Minute für klare Verhältnisse. Fleige traf in der dritten Minute der Nachspielzeit auch zum 4:1-Endstand. Die souveräne Husumer Abwehr um Kapitän Christian Herpel ließ nichts mehr anbrennen, den »Löwen« fehlten Kraft und Geradlinigkeit. Das Endspiel steigt am Donnerstag, 5. Mai (Himmelfahrtstag) um 17.30 Uhr.

Husumer SV: 

Chris Bielinski - Nils Schröder (70. Jasper Hansen) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Luca Sander (80. Benjamin Gielow) · Tobias Wetzel · Marc Koschenz (84. Kristian Gasko) · Hendrik Fleige

Manuré Witthohn (59. Benjamin Gielow) ·  Jasper Hansen · Christian Herpel · Daniel Hornburg - Tobias Wetzel · Manuel Lorenzen · Fabian Wobig (46. Kristian Gasko) · Marc Koschenz - Luca Sander · Marcel Cornils (67. Nils Schröder). 

SV Blau-Weiß Löwenstedt:

Jan-Eric Lorenzen - Sven Albertsen · Marcel Herse (46. Christian Carstensen) · Felix Andresen (65. Thorsten Bluhme) · Torge Brodersen · André Tüchsen · Finn Christiansen · Kevin Schilling · Sven Nielsen · Mirco Dohle · Christian Hansen

Schiedsrichter: Thomas Kaiser, Lukas Bahnsen, Arne Rahn
Zuschauer: 105
Tore: 1:0 Luca Sander (10.) · 2:0 Manuel Lorenzen (17., Elfmeter) · 2:1 Kevin Schilling (53.) · 3:1 Hendrik Fleige (64.) · 4:1 Hendrik Fleige (90.+3)
beste Spieler:  
  Husumer Nachrichten 21. April 2016 / jös/usc

Kreispokal: Husum empfängt Löwenstedt

HUSUM | Wer folgt dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm ins Finale des Fußball-Kreispokals. heute (18.30 Uhr) stehen sich im Friesenstadion die beiden Verbandsligisten Husumer SV und BW Löwenstedt gegenüber. Trainer Olaf Thede möchte sich aus Husum mit einem Titel verabschieden, Bernd Hansen mit seinen Löwenstedtern gerne einmal im SHF-Pokal spielen. In der Punktrunde gewannen die Husumer daheim mit 1:0 gegen die Löwen, das ist aber schon über ein halbes Jahr her.

  Husumer Nachrichten 20. April 2016 / shz
VL266 23.04.16 Husumer SV Schleswig 0:0
23.04.2016 Husumer SV - Schleswig 06 0 : 0
Starker Rückhalt: 06-Keeper Christian Heppner (li.) kann auch den Schuss des Husumers Tobias Wetzel (Mitte) klären. Foto: Brigitte Petersen

Husumer SV und Schleswig 06 trennen sich torlos
Gerechtes Remis im Topspiel

HUSUM | Die Husumer SV und Schleswig 06 trennten sich im Topspiel mit einem insgesamt gerechten 0:0 Remis. Damit verpassten es die Gastgeber, näher an den derzeitigen Tabellenführer heranzurücken, der den Platz an der Sonne zu Beginn der letzten Aprilwoche erfolgreich behauptete.

Beiden Mannschaften waren unter der guten Spielleitung von Schiedsrichter Tim Heidemann der gegenseitige Respekt und die vergangenen »englischen Wochen« deutlich anzumerken. Alle Akteure hatten Probleme, Tempo in die Partie zu bekommen.

Die besseren Chancen in der ersten Halbzeit hatten dabei die Platzherren. In der 19. Minute verfehlte Hendrik Fleige das Ziel, nach einer knappen halben Stunde kam Tobias Wetzel zentral zum Abschluss, scheiterte aber am stark reagierenden 06-Keeper Christian Heppner. In der 32. Minute zielte dann Fleige aus 16 Metern etwas zu hoch. 

In der zweiten Halbzeit bestand die sehr faire Partie zunehmend aus Mittelfeldaktionen, erst in der Schlussphase wurde es noch einmal richtig spannend. In der 81. Minute versprang Wetzel auf dem harten Boden der Ball, und so konnte Heppner erneut gegen den Husumer Mittelfeldspieler parieren.

Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte dann Schleswig 06 den Sieg vor Augen. Nachdem ein Schuss zunächst geblockt werden konnte, traf Stürmer Alexander Zeh aber nur den Pfosten. Praktisch im Gegenzug hielt Heppner dann die Null gegen Marc Koschenz.

»Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir hatten zwar die Mehrzahl an Chancen, aber auch Glück, dass der Ball zum Ende hin nur an den Pfosten geht«, so Husums Trainer Olaf Thede. 

Husumer SV: Chris Bielinski - Nils Schröder · Christian Herpel · Bosse Wullenweber ·  Jasper Hansen - Tobias Wetzel · Kristian Gasko (61. Fabian Wobig) · Daniel Hornburg · Marc Koschenz - Hendrik Fleige (78. Sascha Feller) · Luca Sander (46. Benjamin Gielow)
Schleswig 06: Christian Heppner - Davin Thomsen · Julian Thomsen · Maximilian Petersen · Hajo Kallsen (80. Tim Niklas Kersten) - Nils Moehlenbrock (85. Marcel Philipp Hoffmann) · Denny Pawlowski · Asmir Ramadanoski · Tjorven Thomsen - Alexander Zeh · Jan Niklas Erichsen (58. Helge Nissen)
Schiedsrichter: Tim Heidemann (Kronshagen), David Lemke, Christoph Beeck
Zuschauer: 174
Beste Spieler: Jasper Hansen / Christian Heppner
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 24./25 April 2016 / jös

Als Tabellenführer waren die Schleistädter in dem Wissen an die Nordsee gekommen, dass sie Husum auch wieder als Spitzenreiter verlassen würden. Beide Seiten schenkten sich nichts und drängten vom Anpfiff an auf die Führung. »Insgesamt war es ein gerechtes Unentschieden«, sagte HSV-Vorstandsmitglied Klaus Holm, »vielleicht hatten wir die etwas besseren Chancen in einem sehr fairen Spitzenspiel.« In dem Husum die große Chance verpasste, seinem Gast zu Nahe zu rücken.

www.sportplatz.sh / 24.04.2016 · 16:06 Uhr · 


Spitzenspiel im Friesenstadion
Fußball-Verbandsliga: Husumer SV empfängt Schleswig 06

HUSUM | »Das ist nur eine Momentaufnahme«, sagt Benjamin Pohlmann von Schleswig 06. Vom Titelgewinn in der Fußball-Verbandsliga Nord-West will der Trainer nichts wissen. Dennoch: Die 06-er führen derzeit die Tabelle mit 64 Zählern an und werden selbst bei einer Niederlage am Wochenende in Husum (60 Punkte) an der Tabellenspitze bleiben. Allerdings: Schleswig hat bereits 29 Spiele bestritten, die Husumer 28, der Tabellendritte SV Frisia 03 Risum-Lindholm (59), der am Wochenende Nordmark Satrup empfängt, allerdings erst 25. Der SV Frisia 03 hat also nach wie vor die beste Ausgangsposition, allerdings bis zum Saisonende inklusive des Kreispokalfinales nur noch »Englische Wochen« vor der Brust. Und da stellt sich die Frage, wie das junge Risum-Lindholmer Team diese kräftemäßig meistert? Es steht als ein spannendes Saisonfinale bevor.

Einen schwereren Gegner als die Schwarz-Weißen von der Schlei gibt es derzeit in der Liga nicht. So konstant wie 06 hat sich seit der Winterpause keine Spitzenmannschaft präsentiert. Neun Siehe, zwei Remis und nur eine Niederlage brachten das Team von Benjamin Pohlmann an die Tabellenspitze. Dabei profitierten die 06-er immer wieder von Ausrutschern der direkten Konkurrenz wie Husum oder Risum-Lindholm. Olaf Thede und sein Team wollen der Erfolgsserie der Schleswiger, die seit dem 21. Februar (2;5 gegen SV Frisia 03) nicht mehr verloren haben, im Friesenstadion nun ein Ende bereiten. Der 4:1-Erfolg im Kreispokal-Halbfinale gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt dürfte den Kickern aus der Kreisstadt dabei zusätzlichen Rückenwind verleihen.

  Husumer Nachrichten 23 April 2016 / hwk

Falsche Taktik und Powerfußball

06-Trainer Benny Pohlmann: "Meine Taktik war zu defensiv." Foto: sieg

Ballgeflüster (mb) - Schleswig 06 bleibt trotz des torlosen Unentschiedens bei der Husumer SV Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nordwest, hätte aber mit einer anderen Taktik durchaus die Partie in Nordfriesland gewinnen können. Das räumt jedenfalls Trainer Benny Pohlmann unumwunden ein. „Das Unentschieden nehme ich auf meine Kappe. Den Jungs mache ich keinen Vorwurf. Ich habe mich einfach für die falsche Taktik entschieden“, sagt der 06-Trainer in der Nachbetrachtung der Partie. „Ich wollte, dass meine Mannschaft nicht zu großes Risiko geht und dass wir mit schnellem Umschaltspiel aus einer sicheren Defensive zum Erfolg kommen. Meine Taktik war zu zurückhaltend, und dann war es sehr schwer für die Mannschaft, den Hebel umzulegen.“

Pohlmann monierte zudem die seiner Meinung nach ganz klare Fehlentscheidung von Schiedsrichter Tim Heidemann (Kiel), der ein Foul von Keeper Chris Bielinski an Niko Erichsen im Strafraum nicht gepfiffen hatte. „Selbst die Husumer Zuschauer waren erstaunt, dass der Schiedsrichter nicht auf den Punkt zeigte,“ meinte der 06-Coach zu der Szene. „Aber eigentlich brauchen wir darüber gar nicht zu diskutieren. Der Schiedsrichter hat nicht gepfiffen.“

Und über Wenn und Aber der großen Torchance von Alexander Zeh kurz vor Ende der Partie wollte Pohlmann eigentlich auch nicht diskutieren. „Aber hätte Alex den reingemacht, hätten wir alles richtig gemacht. Dann wäre sogar meine Taktik richtig gewesen.“

Das alles ist jetzt abgehakt, der Coach blickt schon auf das Derby am Sonntag gegen den FC Angeln 02 (15 Uhr). Da bleiben taktische Spielchen ohnehin draußen vor. „Wir spielen zu Hause, da gibt es Power-Fußball von der ersten Minute an“, sagt Pohlmann, der überlegt, vielleicht sogar mit drei Spitzen zu spielen.
26.04.16 · Schlei Bote

Husum gegen 06 ohne Tore

Husum (jös) - Die Husumer SV und Schleswig 06 haben sich im Topspiel der Fußball-Verbandsliga mit einem gerechten 0:0 getrennt. Damit verpassten es die Gastgeber, näher an den derzeitigen Tabellenführer heranzurücken. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir hatten zwar die Mehrzahl an Chancen, aber auch Glück, dass 06 kurz vor dem Ende nur den Pfosten trifft“, so das Resümee von Husums Trainer Olaf Thede. 06-Trainer Benjamin („Tönni“) Pohlmann konnte mit dem Remis leben. „Nach den Ergebnissen von Angeln und Löwenstedt ist das ein Punkt, der am Ende noch viel wert sein kann.“ Beiden Mannschaften waren der gegenseitige Respekt anzumerken. Alle Akteure hatten Probleme, Tempo in die Partie zu bekommen. Die besseren Chancen hatten die Platzherren. In der zweiten Hälfte wurde es erst in der Schlussphase spannend. Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte 06 den Sieg vor Augen. Nachdem ein Schuss zunächst geblockt wurde, traf Alexander Zeh nur den Pfosten.

Husumer SV: Bielinski – Schröder, Herpel, Wullenweber, Hansen – Wetzel, Gasko (61. Wobig), Hornburg, Koschenz – Fleige (78. Feller), Sander (46. Gielow).
Schleswig 06: Heppner – Davin Thomsen, Julian Thomsen, Petersen, Kallsen (80. Kersten) – Möhlenbrock (85. Hoffmann), Pawlowski, Ramadanoski, Tjorven Thomsen – Zeh, Erichsen (58. Nissen). – Schiedsrichter: Tim Heidemann (TSV Kromshagen. – Zuschauer: 174. – Beste Spieler: Jasper Hansen / Heppner.

25.04.16 ·Flensburger Tageblatt

Fußball, Verbandsliga

Topspiel Husum gegen 06 endet ohne Tore

Vier Spieler, ein Ball: (v.li.) Julian Thomsen Daniel Hornburg, Davin Thomsen und Sascha Feller. Foto: Klein

Husum (jös) - Die Husumer SV und Schleswig 06 haben sich im Topspiel der Fußball-Verbandsliga mit einem gerechten 0:0 getrennt. Damit verpassten es die Gastgeber, näher an den derzeitigen Tabellenführer heranzurücken, der den Platz an der Spitze seit Beginn der letzten Aprilwoche behauptet. „Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir hatten zwar die Mehrzahl an Chancen, aber auch Glück, dass 06 kurz vor dem Ende nur den Pfosten trifft“, so das Resümee von Husums Trainer Olaf Thede. 06-Trainer Benny Pohlmann konnte mit dem Remis leben. „Nach den Ergebnissen von Angeln und Löwenstedt, ist das ein Punkt, der am Ende noch viel Wert sein kann.“

Beiden Mannschaften waren der gegenseitige Respekt und die vergangenen „englischen Wochen“ deutlich anzumerken. Alle Akteure hatten Probleme, Tempo in die Partie zu bekommen. Die besseren Chancen hatten die Platzherren. In der 19. Minute verfehlte Hendrik Fleige das Ziel, nach einer knappen halben Stunde kam Tobias Wetzel zentral zum Abschluss, scheiterte aber am stark reagierenden 06-Keeper Christian Heppner. In der 32. Minute zielte Fleige aus 16 Metern etwas zu hoch.

In der zweiten Hälfte wurde es erst in der Schlussphase spannend. In der 81. Minute versprang Wetzel auf dem harten Boden der Ball. Drei Minuten vor dem Abpfiff hatte Schleswig 06 den Sieg vor Augen. Nachdem ein Schuss zunächst geblockt werden konnte, traf Alexander Zeh lediglich den Pfosten. Praktisch im Gegenzug hielt Heppner die Null gegen Marc Koschenz fest.

Schon vor der Partie stand bei 06 ein weiterer Wechsel fest. Torge Nissen verlässt den TSVAltenholz und kehrt nach Schleswig zurück. Nach Malte Steffensen und Rafal Gertig ist Torge Nissen der dritte Transfer.

Husumer SV: Bielinski – Schröder, Herpel, Wullenweber, Hansen – Wetzel, Gasko (61. Wobig), Hornburg, Koschenz – Fleige (78. Feller), Sander (46. Gielow).
Schleswig 06: Heppner – Davin Thomsen, Julian Thomsen, Petersen, Kallsen (80. Kersten) – Möhlenbrock (85. Hoffmann), Pawlowski, Ramadanoski, Tjorven Thomsen – Zeh, Erichsen (58. Nissen).
Schiedsrichter: Tim Heidemann (TSV Kromshagen. – Zuschauer: 174. – Beste Spieler: Jasper Hansen / Heppner.

25.04.16 · Schlei Bote
Fußball-Fahrplan (um) - SH-Liga Junioren: Nachdem die A-Jugend des FC Angeln 02 das Endspiel im Kreispokal durch die 0:2-Niederlage nach Verlängerung gegen Flensburg 08 knapp verpasst hat, können sich Trainer Stephan Rogall und seine Jungs nun ganz auf die restlichen Punktspiele konzentrieren. Am Sonntag um 13 Uhr spielt der FCA beim Heider SV. Beide Kontrahenten sind mit jeweils 19 Punkten Tabellen-Nachbarn und haben sich schon ein Stück von den abstiegsgefährdeten Rängen abgesetzt.

Im Heimspiel gegen den Tabellendritten JFV Hanse Lübeck am Sonntag (14 Uhr) in Steinfeld ist den B-Junioren des FCA durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Im sicheren Mittelfeld stehend kann das Team von Trainer Tomas Malz frei aufspielen, während die Gäste, falls es mit der Meisterschaft noch etwas werden soll, unter Zugzwang stehen.

Die Partie der C-Jugend gegen Holstein Kiel (So., 14 Uhr) ist auf Dienstag, den 31. Mai verlegt worden.

Verbandsliga: Etwas Enttäuschung machte sich beim FC Angeln 02 nach dem mageren 1:1 im Nachholspiel gegen IF Stern Flensburg breit. Doch Trainer Henning Stüber und seine Schützlinge richten den Blick nach vorn und wollen heute um 15 Uhr vor eigenem Publikum gegen den MTV Tellingstedt Wiedergutmachung betreiben. Der FCA-Coach rechnet wieder mit einem Geduldsspiel, erwartet aber mehr Leidenschaft und Engagement von seiner Mannschaft: „Die Tellingstedter werden ein sehr unangenehmer Gegner sein. Das haben wir bereits bei unserer 0:1-Niederlage erfahren. Wir reden nicht über die Meisterschaft, aber wenn wir in der Endabrechnung unter die ersten Drei rutschen könnten, wäre das eine feine Sache. “

Endlich wieder spielerisch überzeugen will der TSV Friedrichsberg-Busdorf. Nach dem schmeichelhaften 3:2 gegen die SG Langenhorn-Enge erwartet Trainer Erik von Lanken heute um 14 Uhr auf dem Platz „Am Öhr“ gegen den BSC Brunsbüttel eine Leistungssteigerung seines Teams. Die Voraussetzungen für ein Spiel ohne taktische Zwänge ist gegeben, denn der TSV als Sechster als auch die Dithmarscher auf dem elften Rang müssen nicht auf die Tabelle schauen.

Bei Schleswig 06 läuft es schon seit Wochen wie geschmiert. Jetzt steht für den Tabellenführer heute um 14 Uhr das Spitzenspiel beim Tabellenzweiten Husumer SV auf dem Programm. Die 06er strotzen derzeit vor Selbstvertrauen und wollen zum zehnten Mal in Folge ohne Niederlage bleiben. Egal wie diese Begegnung endet, die Pohlmann-Truppe bleibt auf jeden Fall Spitzenreiter.

Kreisliga: Der Kampf um Platz zwei ist zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem TV Grundhof und dem TSV Großsolt-Freienwill geworden. Die schwerere Aufgabe haben wohl die Grundhofer heute um 14 Uhr beim heimstarken Tabellensechsten TSV Süderbrarup. Der TSV Großsolt-Freienwill muss am Sonntag um 13 Uhr bei der abstiegsgefährdeten Reserve von DGF Flensburg antreten.
23.04.16 · Schlei Bote
VL272 30.04.16 DGF Flensborg Husumer SV 1:2
30.04.2016 DGF Flensborg - Husumer SV 1 : 2 (1:1)
Der Flensburger Torschütze Erk Johannsen (re.) gegen den Husumer Christian Herpel.

Husumer SV wahrt ihre Titelchance
Mühsamer Auswärtserfolg bei DGF Flensburg

FLENSBURG | Mit einer spielerisch überzeugenden Leistung stellte die Husumer SV beim abstiegsbedrohten DGF Flensburg ihre Titelambitionen unter Beweis. Die Hausherren fanden in den ersten 25 Minuten gar nicht ins Spiel, während die Husumer nach Belieben agierten.

So war die Führung, die Manuel Lorenzen erzielte, auch verdient. Er verwandelte einen zunächst von DGF-Keeper Jeffrey Yeboah abgewehrten Foulelfmeter im Nachschuss (23.). Danach wurden die Gastgeber stärker. Erk Johannsen traf in der 32. Minute das Außennetz. Und kurz vor der Pause, »praktisch aus dem Nichts«, so DGF-Liga-Manager Arnold Steffensen, glich der Spielmacher aus (43.).

Die zweiten 45 Minuten waren weitgehend ausgeglichen. Chancen gab es auf beiden Seiten, aber alles deutete auf ein Unentschieden hin, bis Yeboah einen Abschlag einem Gegenspieler in die Füße spielte. Der passte zu Tobias Wetzel, der keine Mühe hatte, das 2:1 zu erzielen (82.). »Die Husumer haben einen guten Ball gespielt und verdient gewonnen«, so Steffensen.

DGF Flensborg: Yeboah - Jensen (46. Mille), Balschun, Möller, Altrogge - Eglseder, Hansen -- Busch-Christiansen (72. Thomsen), Johannsen, Spitzbarth - Meyer.
Husumer SV: Momme Reinhold - Kristian Gasko (68. Tobias Wetzel) · Nils Schröder (43. Tarek Yassine) · Jasper Hansen · Christian Herpel - Bosse Wullenweber · Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Marc Koschenz - Benjamin Gielow · Manuel Lorenzen.
Schiedsrichter: Oliver Günther (SG Geest 05), Paul Oliver Günther, Luca Jungheinrich
Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Manuel Lorenzen (23. Foulelfmeter) · 1:1 Erk Johannsen (44.) · 1:2 Tobias Wetzel (83.)
Bes. Vork.: : Yeboah hält Foulelfmeter von Lorenzen, ist gegen dessen Nachschuss aber machtlos (23.).
Beste Spieler: Johannsen / geschlossene Mannschaftsleistung
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 1./2. Mai 2016 / wsi

Husumer SV müht sich zum Sieg

FLENSBURG | Die favorisierte Husumer SV mühte sich zum 2:1-Auswärtserfolg über den Aufsteiger von DGF Flensburg. Per Foulelfmeter erzielte Manuel Lorenzen die Führung für die Nordfriesen. Noch vor dem Halbzeitpfiff konnte DGF in persona von Erik Johannsen ausgleichen (44.). Kurz vor Schluss dann die Erlösung für die Gäste! In der 83. Spielminute erzielte Tobias Wetzel den goldenen Treffer zum Auswärtssieg.

FuPa vom 30. April 2016 / Redmann


Spät erkannten die Gäste, dass sie drauf und dran waren, ihre geringe Aufstiegschance zu verspielen. In einer schwachen ersten Hälfte hatten sie sich lange auf dem Foulelfmeter ausgeruht, den Lorenzen zur Führung verwandelt hatte. Das bestrafte unter gütigster Mithilde von Momme Reinhold eine Minute vor dem Pausenpfiff Erk Johannsen, der aus 16 Metern mit der Breitseite zum Ausgleich traf. Spät setzte Daniel Hornburg sehenswert den eingewechselten Tobias Wetzel ein, der aus wenigen Metern Jeffrey Yeboah tunnelte. Was für ein Nackenschlag für den Aufsteiger, der nur noch zwei Punkte vor einem Abstiegsplatz liegt.

www.sportplatz.sh / 30.04.2016 · 16:00 Uhr · 

2:1 bei DGF – Husumer SV wahrt ihre Chance im Titelkampf

Flensburg (wsi) - Mit einer spielerisch überzeugenden Leistung stellte Fußball-Verbandsligist Husumer SVbeim abstiegsbedrohten DGF Flensburg seine Titelambitionen unter Beweis. Die Nordfriesen gewannen 2:1 (1:1) an der Marienhölzung.

Die Hausherren fanden in den ersten 25 Minuten gar nicht ins Spiel, während die Husumernach Belieben agierten. So war die Führung, die Manuel Lorenzen erzielte, auch verdient. Er verwandelte einen zunächst von DGF-Keeper Jeffrey Yeboah abgewehrten Foulelfmeter im Nachschuss (23.). Danach wurden die Gastgeber stärker. Erk Johannsen traf in der 32. Minute das Außennetz. Und kurz vor der Pause, „praktisch aus dem Nichts“, so DGF-Liga-Manager Arnold Steffensen, glich der Spielmacher aus (43.).

Die zweiten 45 Minuten waren weitgehend ausgeglichen. Chancen gab es auf beiden Seiten, aber alles deutete auf ein Unentschieden hin. Bis Yeboah einen Abschlag einem Gegenspieler in die Füße spielte. Der passte zum eingewechselten Tobias Wetzel, der keine Mühe hatte das 2:1 zu erzielen (82.). „Die Husumer haben einen guten Ball gespielt und verdient gewonnen“, so Steffensen.

DGF Flensburg: Yeboah – Jensen (46. Mille), Balschun, Möller, Altrogge – Eglseder, Hansen - Busch-Christiansen (72. Thomsen), Johannsen, Spitzbarth – Meyer.
Husumer SV: Reinhold – Gasko (68. Wetzel), Schröder (43. Yassine), Hansen, Herpel – Wullenweber, Wobig, Hornburg, Koschenz – Gielow, Lorenzen.
Tore: 0:1 Lorenzen (23. Foulelfmeter), 1:1 Johannsen (43.), 1:2 Wetzel (82.).
Schiedsrichter: Günther (SG Geest 05). Zuschauer:60. Beste Spieler: Johannsen/geschlossene Mannschaftsleistung.

02.05.16 · Flensburger Tageblatt

Abstiegsduell in Bredstedt
und Rantrum kann Kreisliga-Meister werden

Bredstedts Christian Nissen (l., hier gegen Alexander Zeh von Schleswig 06) wird im Derby gegen die SG Langenhorn/Enge um jeden Zentimeter Boden kämpfen. Foto: sieg

HUSUM | Der Titelkampf in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit nordfriesischer Beteiligung rückt an diesem Wochenende etwas in den Hintergrund. Im Blickpunkt steht das Nachbarschaftsderby zwischen dem Bredstedter TSV und der SG Langenhorn/Enge, in dem es für beide Teams um wichtige Zähler gegen den Abstieg geht. Eine Klasse tiefer – in der Kreisliga – kann der übermächtige TSV Rantrum bereits vier Spieltage vor Ultimo die Meisterschaft und damit die Rückkehr in der Verbandsliga klar machen. Hier unsere Übersicht:

Bredstedter TSV – SG Langenhorn/Enge (Sbd. 17 Uhr) Von einem Sechs-Punkte-Spiel oder einer Vorentscheidung im Abstiegskampf wollen beide Trainer vor dem Nachbarschaftsderby nichts wissen. „Wenn wir verlieren, ist die Messe noch nicht gesungen. Und wenn wir gewinnen, sind wir noch nicht durch“, sagt der neue BTSV-Coach Ralf Nissen. Sein Kontrahent Karl Müller sieht es genauso: „Der Gewinner kann sich ein bisschen absetzen. Aber es stehen ja noch einige Spiele aus.“ Die Bredstedter ließen am vergangenen Wochenende mit dem 1:1 bei Schlusslicht FSG Schafflund zwei Punkte liegen. Daran hatten Trainer und Mannschaft zu knabbern. „Die Stimmung war ernüchternd, aber wir hatten auch nicht mehr verdient“, sagt Nissen im Rückblick. Doch inzwischen hat der Aufsteiger dieses Spiel abgehakt und blickt wieder nach vorn, obwohl in den vergangenen Wochen Verletzungen von wichtigen Spielern dazu kamen. Zunächst erwischte es Boy Ingwersen, der nach seinem Zusammenbruch im Löwen-Spiel das Krankenhaus inzwischen wieder verlassen hatt, dann Henning Hecker (Schultereckgelenksprengung) in Satrup und schließlich Dominik Mohn (Innenmeniskus-Riss) in Schafflund. Für alle drei ist die Saison beendet. Aber die Verletzungsmisere will Nissen nicht als Ausrede gelten lassen. „Ich habe 16 Spieler im Kader, die alle wollen. Nun muss sich zeigen, ob wir auch das Zeug haben, die Klasse zu halten.“ Im Gegensatz zu Nissen kann Müller aus dem Vollen schöpfen. Zudem hat sich seine Mannschaft in den vergangenen Wochen kontinuierlich gesteigert und am vergangenen Wochenende gegen DGF Flensburg (1:0) gewonnen. „Wir sind gut drauf und wollen jetzt auch aus Bredstedt etwas mitnehmen“, hofft Karl Müller.

BW Löwenstedt –  FSG Schafflund (Sbd. 14.30 Uhr) Der Meisterschaftszug ist für die Löwen abgefahren. Jetzt geht es in den letzten Begegnungen der Spielzeit darum, im Dreikampf mit dem FC Angeln 02 und dem TSV Friedrichsberg zumindest noch Rang vier zu erreichen. Gegen die FSG im Schafflund ist der Tabellenfünfte haushoher Favorit. Auswärts hat der designierte Absteiger noch keine Wurst vom Teller gerissen. Erst ein Sieg gelang – mit 3:2 beim Heider SV II, der die FSG wohl in Richtung Kreisliga begleiten wird.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm –  TSV Friedrichsberg (So. 15 Uhr) Der SV Frisia 03 zeigte zuletzt zwei Gesichter. Auswärts gab es drei Niederlagen in Folge. Zu Hause präsentiert sich der Tabellenzweite dagegen weiter stabil. Bis auf das 1:1 gegen den FC Tarp-Oeversee gab es im neuen Jahr nur Heimsiege. Das Frisia-Trainergespann Olaf und Uwe Petersen ist deshalb froh, dass die Partie gegen TSV Friedrichsberg im heimischen Nico-Nissen-Stadion angepfiffen wird. Ein hartes Stück Arbeit dürfen sie dennoch erwarten. Im neuen Fußballjahr ist das Team von Trainer Erik von Lanken auswärts noch ungeschlagen.

DGF Flensburg –  Husumer SV (Sbd. 14 Uhr) Auf einen bissigen Gegner muss sich auch die Husumer SV, die auswärts zuletzt nicht stabilsten Eindruck hinterlassen hat, in Flensburg einstellen. Aufsteiger DGF hat den Klassenerhalt längst noch nicht in der Tasche. Nach zuletzt zwei Niederlagen ist der Vorsprung auf den ersten Abstiegsrang wieder auf drei Zähler geschrumpft.

Kreisliga
Rödemisser SV –  TSV Rantrum (So. 12 Uhr) Nur eine Niederlage und ein Unentschieden in den bisherigen 25 Spielen, 19 Punkte Vorsprung auf die SG Oldenswort/Witzwort – was soll da noch passieren? Am Sonntag kann der TSV Rantrum mit seinem 100-Tore-Sturm die Meisterschaft vorzeitig perfekt machen. Beim Tabellenelften Rödemisser SV ist der Spitzenreiter klarer Favorit.
  Husumer Nachrichten vom 30. April 2016 / hwk
KP-F 05.05.16 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:1
05.05.2016 KreisPokalFinale: Husumer SV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0 : 1 (0:1)
Kreispokalsieger 2016: Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm jubelte über den Sieg gegen die Husumer SV und feierte den Kreispokalsieg. Foto: Pustal
Eigentor entscheidet enges Finale
Kreispokal: SV Frisia 03 Risum-Lindholm gewinnt Endspiel gegen die Husumer SV mit 1:0 / Fabian Wobig trifft ins eigene Netz
RANTRUM | Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat sich am Pokal-Finaltag des Kreisfußballverbandes Nordfriesland in Rantrum schon einmal einen Titel gesichert. Nach einem spannenden und phasenweise auch hochklassigen Endspiel bei bestem Wetter besiegte der Verbandsliga-Spitzenreiter den Liga-Konkurrenten Husumer SV knapp, aber durchaus verdient mit 1:0 (1:0).
Die Entscheidung fiel sehr früh. Nach 20 Minuten traf Fabian Wobig bei einem Rettungsversuch zum 1:0 (20.) ins eigene Tor. Danach berannte Husum zeitweise mit Macht das gegnerische Tor, spielte aber insgesamt zu umständlich. Wirkliche Chancen zum Ausgleich sprangen dabei nicht heraus. Frisia hatte mehrere gute Kontermöglichkeiten durch den schnellen Kevin Ferchen, brachte die knappe Führung dann relativ sicher über die Zeit.
»Herzlichen Glückwunsch an Frisia. Das Eigentor entsprang aus einer Situation, wo wir zuvor dreimal die Möglichkeit hatten, den Ball zu klären. Danach haben wir uns einfach nicht genug Chancen herausgespielt - und die dann auch noch vergeben. Mir war schon vorher klar, dass in diesem Finale Kleinigkeiten den Ausschlag geben könnten. Und so war es dann ja auch«, war Husums Trainer Olaf Thede nach dem Abpfiff enttäuscht, dass es wenige Wochen vor seinem Abschied als HSV-Coach nicht zum Pokalsieg gereicht hatte.Derweil bejubelten die Gelben ihren Pokal-Coup.
»Über das ganze Spiel gesehen ist unser Sieg schon verdient. Husum war zunächst besser, aber so nach 15 Minuten sind wir ins Spiel gekommen und hatten danach die besseren Chancen. Wir waren heute einfach zwingender«, freute sich das Trainer-Duo Olaf und Uwe Petersen. »Nach der Pause war das Spiel dann sehr von der Taktik geprägt. Wir haben hinten gut gestanden und nur eine wirkliche Husumer Chance zugelassen. Das war ein Sieg des Willens. Wir freuen uns, dass wir einen Titel geholt haben, wir freuen uns auf den Landespokal.« 
Bei fast sommerlichen Temperaturen und der beeindruckenden Kulisse von gut 500 Zuschauern im Rantrumer Stadion am Lagedeich begann die Husumer SV mit viel Elan, kam meist über die rechte Seite mit Daniel Hornburg und Marc Koschenz. Die Frisia-Abwehr stand aber sicher, Torhüter Lars Christiansen musste kaum eingreifen. Nach einer Viertelstunde wurde Frisia zum ersten Mal richtig offensiv - und war gleich erfolgreich. Daniel Johannsen setzte sich auf der rechten Seite gegen Bosse Wullenweber durch, Christian Herpel konnte den Querpass von der Grundlinie vor das Tor nicht mehr verhindern. Dort wartete bereits Kevin Ferchen, aber Fabian Wobig kam noch vorher an den Ball, der bei seinem Rettungsversuch allerdings zum 1:0 (20.) im eigenen Tor landete. 
Frisia zog sich danach wieder zurück, überließ Husum viel Platz und die Initiative. Nach einer Ecke von Daniel Hornburg verpasste Jasper Hansen (27.) nur knapp den Ball. Auf der Gegenseite setzte Leif Johannsen (32.) den Ball aus zwölf Metern knapp über das Tor, und ein Schuss von Kevin Ferchen aus 14 Metern wurde geblockt. Husum hatte spielerische Vorteile, konnte sich aber nicht entscheidend durchsetzen. Die Fernschüsse von Koschenz (35.) und Tobias Wetzel (37.) landeten neben dem Tor. Kurz nach Wiederanpfiff zog Hendrik Fleige (50.) aus spitzem Winkel ab, aber der Ball ging knapp am langen Pfosten vorbei.
Danach verflachte das Spiel, Frisia beschränkte sich meist darauf, die Husumer Angriffsversuche schon im Ansatz zu zerstören. Die Chancen wurden seltener. Wetzel (74.) hatte dann plötzlich die große Möglichkeit zum Ausgleich, tauchte alleine vor Christiansen auf, sein schöner Heber ging aber knapp über die Latte. Der SV Frisia 03 befreite sich jetzt von dem Druck, lief einige gute Konter und brachte die Führung über die Zeit. Michael Pien und Thomas Kaiser vom Kreisfußballverband überreichten anschließend den Pokal an Frisia-Kapitän Leif Johannsen. 
»Wir hoffen jetzt natürlich, dass uns der Titel auch etwas Auftrieb gibt für die restlichen sechs Spiele in der Liga. Kompliment an Husum, die haben uns heute alles abverlangt. Und Kompliment an Rantrum für die gute Organisation und die tolle Kulisse«, meinte ein zufriedener Olaf Petersen. Einen kleinen Wermutstropfen gab es allerdings für Frisia: Marvin Bruhn verletzte sich so schwer, dass er am Sonntag im Heimspiel gegen Löwenstedt und möglicherweise sogar noch länger ausfallen wird. Husum muss ebenfalls am Sonntag ran - im NF-Derby bei der SG Langenhorn/Enge.

SV Frisia 03 Risum-Lindholm holt den Kreispokal
Eigentor entscheidet Finale der Herren

Foto: Pustal

RANTRUM | Ein Eigentor von Fabian Wobig hat dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm einen 1:0 (1:0)-Erfolg im Finale um den Fußball-Kreispokal über die Husumer SV beschert. Daniel Johannsen (Foto links) hatte in der 20. Minute an der Grundlinie den Ball erobert und scharf in die Strafraummitte geflankt, Wobig den Ball ins Netz abgefälscht. Damit steht der SV Frisia 03 in der ersten Runde des Landespokals. 

Husumer SV:

Chris Bielinski - Jasper Hansen · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Kristian Gasko (46. Marcel Cornils) - Tobias Wetzel · Fabian Wobig (46. Tarek Yassine) · Daniel Hornburg · Marc Koschenz - Luca Sander · Hendrik Fleige

SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Lars Christiansen - Lasse Böckenholt (83. Bende Bartlefsen) · Leve Johannsen · Lasse Paulsen · Jannik Heider - Mathias Bruhn (65. Jannick Bahnsen) · Rasmus Jürgensen · Marvin Bruhn (25. Tim-Niklas Wendt) · Daniel Johannsen - Kevin Ferchen · Leif Johannsen.
Schiedsrichter: Hans-Hermann Huß (TSV Rantrum), Stefan Jacobsen, Jacob Suehl 
Zuschauer: 500
Tor: 0:1 Fabian Wobig (20., Eigentor).
Beste Spieler : Tobias Wetzel · Tarek Yassine / Kevin Ferchen · Daniel Johannsen
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 6./7. Mai 2016 / pu
 

Frisia oder Husumer SV - wer zieht in den Landespokal ein?

So wie in dieser Szene mit Marcel Cornils will sich der SV Frisia 03 im Pokalfinale von der Husumer SV nicht vorführen lassen. Foto: GIT

RANTRUM | »Die Chancen stehen 50:50«. Darin sind sich Olaf Petersen und Olaf Thede vor dem Finale des Fußball-Kreispokals am Himmelsfahrtstag (17.30 Uhr) im Stadion des TSV Rantrum einig. Auch in einem zweiten Punkt stimmen die Trainer der Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SV überein. »So ein Spiel ist reizvoll. Es geht um einen Titel und die Teilnahme am Landespokal. Das will man gerne erfolgreich bestreiten«, sagt Petersen.

Beim SV Frisia 03, der am vergangenen Wochenende mit dem 1:0 über den TSV Friedrichsberg die Verbandsliga-Tabellenführung zurück eroberte, liegt der Fokus ganz klar auf der Meisterschaft. »Aber wir können nicht sagen, dass uns dieses Spiel nicht interessiert«, sagt der Frisia-Coach, der in Rantrum ein offenes Spiel erwartet. »Einen Favoriten gibt es für mich nicht, es kann in beide Richtungen gehen.« Dass die Husumer aufgrund der örtlichen Nähe zu Rantrum bei der Unterstützung durch den eigenen Anhang Vorteile haben könnten, interessiert den Frisia-Coach nicht. »Das Spiel findet auf neutralem Boden statt. Und 50 Husumer Fans mehr werden uns nicht davon abhalten, alles abzurufen, was wir zur Verfügung haben.« 

Bis auf Tobias Zuth, der nach seiner Roten Karte beim ETSV Weiche Flensburg II für vier Pflichtspiele gesperrt wurde, wird der Verbandsliga-Spitzenreiter wohl sein bestes Aufgebot zur Verfügung haben. Allerdings haben die intensiven letzten englischen Wochen doch an den Kräften gezehrt. »Die Jungs sind nicht mehr so frisch wie in anderen Phasen der Saison«, hat Olaf Petersen festgestellt.

Husum muss wohl auf den noch verletzten Marcel Cornils und sicher auf Nils Schröder verzichten. Der Pechvogel brach sich ausgerechnet an seinem 25. Geburtstag in der Partie bei DGF Flensburg (2:1) den Mittelfuß. »Die Tagesform wird entscheiden«, ist sich Coach Olaf Thede sicher. Er hat Respekt vor dem Gegner: »Eine gute und junge Mannschaft. Der SV Frisia hat die Abgänge dank seiner guten Jugendarbeit kompensieren können.«

Vor den Männern ermitteln um 15 Uhr die Verbandsliga-Frauen der SG Ladelund-Achtrup-Leck und des SV Frisia 03 Risum-Lindholm ihren Pokalsieger. Der Endspieltag in Rantrum beginnt bereits um 13 Uhr mit dem Finale um den Kreiscup für Reservemannschaften. Dort stehen sich Kreisligist BW Löwenstedt II und der TSV Rot-Weiß Niebüll II aus der Kreisklasse B gegenüber.
  Husumer Nachrichten vom 30. April 2016 / hwk

Kreispokal: Reizvolle Endspiele in Rantrum

So wie in dieser Szene mit Marcel Cornils will sich der SV Frisia 03 im Pokalfinale von der Husumer SV nicht vorführen lassen. Foto: GIT
Rantrum (hwk/usc) - „Die Chancen stehen 50:50“. Darin sind sich Olaf Petersen und Olaf Thede vor dem Finale des Fußball-Kreispokals am Himmelsfahrtstag (17.30 Uhr) im Stadion des TSV Rantrum einig. Auch in einem zweiten Punkt stimmen die Trainer der Verbandsligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SV überein. „So ein Spiel ist reizvoll. Es geht um einen Titel und die Teilnahme am Landespokal. Das will man gerne erfolgreich bestreiten“, sagt Petersen.

Beim SV Frisia 03, der am vergangenen Wochenende mit dem 1:0 über den TSVFriedrichsberg die Verbandsliga-Tabellenführung zurück eroberte, liegt der Fokus ganz klar auf der Meisterschaft. „Aber wir können nicht sagen, dass uns dieses Spiel nicht interessiert“, sagt der Frisia-Coach, der in Rantrum ein offenes Spiel erwartet. „Einen Favoriten gibt es für mich nicht, es kann in beide Richtungen gehen.“ Dass die Husumer aufgrund der örtlichen Nähe zu Rantrum bei der Unterstützung durch den eigenen Anhang Vorteile haben könnten, interessiert den Frisia-Coach nicht. „Das Spiel findet auf neutralem Boden statt. Und 50 Husumer Fans mehr werden uns nicht davon abhalten, alles abzurufen, was wir zur Verfügung haben.“

Bis auf Tobias Zuth, der nach seiner Roten Karte beim ETSV Weiche Flensburg II für vier Pflichtspiele gesperrt wurde, wird der Verbandsliga-Spitzenreiter wohl sein bestes Aufgebot zur Verfügung haben. Allerdings haben die intensiven letzten englischen Wochen doch an den Kräften gezehrt. „Die Jungs sind nicht mehr so frisch wie in anderen Phasen der Saison“, hat Olaf Petersen festgestellt.

Husum muss wohl auf den noch verletzten Marcel Cornils und sicher auf Nils Schröder verzichten. Der Pechvogel brach sich ausgerechnet an seinem 25. Geburtstag in der Partie bei DGF Flensburg (2:1) den Mittelfuß. „Die Tagesform wird entscheiden“, ist sich Coach Olaf Thede sicher. Er hat Respekt vor dem Gegner: „Eine gute und junge Mannschaft. Der SVFrisia hat die Abgänge dank seiner guten Jugendarbeit kompensieren können.“

Vor den Männern ermitteln um 15 Uhr die Verbandsliga-Frauen der SG Ladelund-Achtrup-Leck und des SV Frisia 03 Risum-Lindholm ihren Pokalsieger. Der Endspieltag in Rantrum beginnt bereits um 13 Uhr mit dem Finale um den Kreiscup für Reservemannschaften. Dort stehen sich Kreisligist BW Löwenstedt II und der TSV Rot-Weiß Niebüll II aus der Kreisklasse B gegenüber.
04.05.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Pokal: Alle Endspiele zu Himmelfahrt in Rantrum

Rantrum (sh:z) - Der TSV Rantrum ist in diesem Jahr Ausrichter für die Endspiele im Fußball-Kreispokal. Unter der Federführung des Vereinsvorsitzenden Tim Carstens und des Fußballobmanns Sven Jeßen werden die Begegnungen am Himmelfahrtstag (5. Mai) im Stadion am Lagedeich ausgetragen. In akribischer Feinarbeit wurde alles getan, um den Besuchern und Fußball-Interessierten sowie Himmelfahrts-Ausflüglern mit den drei Endspielen und dem umfangreichen Rahmenprogramm einen unvergesslichen Tag zu bereiten. Am Mikrofon werden Jörg Larsen und Jürgen Schau die Veranstaltung begleiten. Den Auftakt des Tages bildet um 13 Uhr das Finale um den Kreiscup der Männer, in dem zweite Mannschaften startberechtigt sind. Dort stehen sich Kreisligist BW Löwenstedt II und RW Niebüll II aus der Kreisklasse gegenüber. Ab 15 Uhr ermitteln die Fußball-Frauen der beiden Verbandsliga-Vertretungen SG Ladelund-Achtrup-Leck und SV Frisia 03 Risum-Lindholm ihren Pokalsieger. Abschluss und Höhepunkt des Fußball-Nachmittags ist ab 17.30 Uhr das Männer-Finale, in dem sich die Verbandsliga-Spitzenteams des SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der Husumer SV gegenüber stehen.
30.04.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL281 08.05.16 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 1:3
08.05.2016 SG Langenhorn/Enge - Husumer SV 1 : 3 (1:1)
Zweikampf zwischen Jasper Hansen und André Friedrichsen (r.), der zur Flanke ansetzt, die ihm aber nichts einbringt. Foto: Wrege
Husumer SV dreht spät auf / SG Langenhorn/Enge vergibt zu viele Chancen gegen effektive Husumer
Langenhorn/Enge verliert auf eigenem Grün mit 1:3

LANGENHORN | Die SG Langenhorn/Enge hat eine mögliche Überraschung und wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt verpasst. Gegen die favorisierte Husumer SV unterlag die Mannschaft von Karl Müller mit 1:3 (1:1) im heimischen Waldstadion.

Dabei zeigten die Gastgeber vor allem in der ersten Halbzeit eine starke Leistung. Sie ließen den Gästen wenig Raum und hatten ihrerseits große Chancen. In der neunten Minute sorgte Kim Konopka zudem für die frühe Führung, als er nach einem Pass von Lasse Körting flach rechts zum 1:0 einschoss. Der SG-Stürmer hätte wenige Minuten später erhöhen können, scheiterte jedoch in einer Eins-gegen-Eins-Situation am Husumer Keeper Momme Reinhold. Nach einer guten halben Stunde Spielzeit hätte Oke Petersen den Ball dann nur ins leere Tor schießen müssen, schob ihn aus spitzem Winkel aber am langen Pfosten vorbei.

Der Chancenwucher der Platzherren rächte sich dann in der 36. Minute, als sich Husums aufgerückter Innenverteidiger Bosse Wullenweber bei einem Eckball in die Höhe schraubte und den Ball per Kopf zum Ausgleich ins Netz platzierte. Nach der Pause kamen die Gäste besser ins Spiel, der erste Durchgang hatte Langenhorn/Enge offenbar viel Kraft gekostet. Daniel Hornburg brachte acht Minuten nach Wiederbeginn die Mannschaft von Olaf Thede in Front. Er schaltete schneller als SG-Keeper Frank Schaarschmidt und überlistete diesen, so dass der Ball zum 1:2 ins Tor trudelte. In der 65. Minute erzielte Hornburg mit seinem zweiten Treffer dann ein tolles Tor, als er den Ball nach einer Ecke direkt nahm und in hohem Bogen zum 1:3 in den Winkel jagte.

»Wir hätten in der ersten Halbzeit unsere Tore machen müssen, aber wir haben es im Kampf um den Klassenerhalt noch selbst in der Hand«, hakte SG-Trainer Karl Müller die Niederlage schnell ab und schaute bereits auf das Nachholspiel am Mittwoch (19 Uhr), wenn es daheim gegen den ETSV Weiche Flensburg II geht.

SG Langenhorn/Enge:

Frank Schaarschmidt - Dennis Petersen · Lutz Christiansen · Patrick Feddersen · Jakob Spreckelsen - Tim Friedrichsen · Steffen Petersen (74. Henning Untiet) · Lasse Körting · Andre Friedrichsen (61. Jonas Jensen) - Kim Hendrik Konopka · Oke Petersen (80. Björn Weide)

Husumer SV: Momme Reinhold - Sascha Feller (88. Hendrik Fleige) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Jasper Hansen (79. André Witthohn) - Tobias Wetzel · Fabian Wobig (72. Henning Lorenzen) · Daniel Hornburg · Tarek Yassine - Benjamin Gielow · Marc Koschenz
Schiedsrichter: Christian Pudschun (TSV Wiedingharde), Thorge Nicolaisen, Morten Dumstrei
Zuschauer: 132
Tore: 1:0 Kim Hendrik Konopka (9.) · 1:1 Bosse Wullenweber (36.) · 1:2 Daniel Hornburg (53.) · 1:3 Daniel Hornburg (63.).
Beste Spieler : Kim Hendrik Konopka · Jakob Spreckelsen / Bosse Wullenweber
Schlei Bote, Flensburger Tageblatt, Husumer Nachrichten / FuPa vom 8./9. Mai 2016 / jös
VL182 14.05.16 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 1:1
14.05.2016 SV Frisia 03 Risum-Lindholm - Husumer SV 1 : 1 (0:0)

Frühe Tore im Derby: Frisia und Husum trennen sich 1:1

Jeder Ball war heiß umkämpft: Auch hier zwischen Frisias Tobias Zuth (links) und dem Husumer Bosse Wullenweber (r.). Foto: wrege

RISUM-LINDHOLM | Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm trennte sich am Sonnabend nach einem intensiven und hochklassigen Derby von der Husumer SV 1:1 (1:1). Husum war zunächst stärker, Marc Koschenz traf zum 0:1 (10.). Aber schon beim ersten guten Angriff glich Tim-Niklas Wendt zum 1:1 (14.) aus. Trotz guter Chancen gelang danach keiner Mannschaft mehr das Siegtor in diesem manchmal doch sehr emotionalen Derby.

»Wir hätten uns schon einen Sieg gewünscht, aber wir können gut mit dem Punkt leben. Husum war ein starker Gegner, das war ein hoch intensives Spiel, taktisch wurde alles gezeigt. Das könnte ein ganz wichtiger Punkt für uns sein, und jetzt wollen wir auch in Angeln etwas mitnehmen«, zeigten sich die Frisia-Trainer Olaf und Uwe Petersen zufrieden.

Gästetrainer Olaf Thede gratulierte bereits vorzeitig zur Meisterschaft. »Ich bin zufrieden, wir konnten vom kommenden Meister einen Punkt mitnehmen. Ich drücke Frisia am Montag die Daumen«, sagte der HSV-Coach. Vor allem die Leistung seiner Mannschaft stimmte Thede positiv. »Das war ein deutlich lebhafteres und intensiveres Spiel als das Pokalendspiel – gerade von uns. Das hat mit sehr gut gefallen«, so der scheidende Husumer Coach.

Die Gäste waren zunächst das deutlich aktivere Team. Frisia wurde in die eigene Hälfte gedrängt, konnte meist nur reagieren, lief oft hinterher. Tobias Wetzel (7.) traf aus spitzem Winkel nur das Außennetz. Zwei Minuten später lupfte Henning Lorenzen den Ball gekonnt über die Abwehr, Marc Koschenz traf aus zwei Metern zum 0:1 (10.).

Husum spielte weiterhin stark, musste dann aber beim ersten Angriff der Platzherren den Ausgleich hinnehmen. Bosse Wullenweber rutschte auf dem regennassen Boden aus, so dass Tobias Zuth den Ball vor das Tor passen konnte, wo Tim-Niklas Wendt zum 1:1 (14.) ins lange Eck traf.

Das brachte die Gäste ein wenig aus dem Tritt, Frisia kam immer besser ins Spiel. Jetzt stand die Abwehr, hatte keine Probleme bei den langen Bällen in die Spitze. Und nach vorne lief es jetzt auch besser bei den Platzherren. Nach einen Wendt-Flanke von der Strafraumgrenze köpfte Zuth (32.) den Ball überlegt ins lange Eck, verfehlte das Tor aber um Zentimeter. Frisia gewann im Mittelfeld jetzt mehr Zweikämpfe, schaltete bei Ballgewinn schnell auf Angriff um. Das Derby wurde härter und hitziger, blieb aber fair.

Im zweiten Durchgang wurde die Partie mehr und mehr zum Kampf um jeden Zentimeter. Die Chancen wurden seltener, das Spiel aber packender. Ein Schuss von Luca Sander (62.) aus 16 Metern senkte sich gefährlich, strich aber Zentimeter über die Latte. Auf der Gegenseite scheiterte Leif Johannsen (69.) aus zwölf Metern an Chris Bielinski, der mit dem Fuß parierte. Die Partie wogte hin und her, beide wollten den Sieg. Aber auch die Schlussoffensive beider Mannschaften blieb letztlich ohne Erfolg.

Frisia 03 macht es nochmal spannend
1:1 gegen die Husumer SV

RISUM-LINDHOLM | Der SV Frisia Risum-Lindholm hat es verpasst, sich vor dem direkten Duell gegen Verfolger FC Angeln ein kleines Punktepolster zu verschaffen. Gegen die Husumer SV kam der Tabellenführer am Sonnabend nicht über ein 1:1 hinaus. 

Marc Koschenz hatte die Gäste aus Husum schon nach 11. Minuten in Führung geschossen, aber die Antwort von Frisia ließ nicht lange auf sich warten. Tim Wendt glich mit seinem 12. Saisontor in der 17. Spielminute aus. Dieses Ergebnis sollte auch nach 90. Minuten noch Bestand haben. 

Damit hält Risum-Lindholm Husum zwar auf Distanz, im Topspiel am Montag hat Verfolger Angeln nun aber die Möglichkeiten, nach Punkten gleichzuziehen. Der Kampf um Meisterschaft und SH-Liga-Aufstieg bleibt damit weiter extrem spannend. 

SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Lars Christiansen – Carsten Andresen · Leve Johannsen · Lasse Paulsen · Jannik Heider – Tim-Niklas Wendt · Bende Bartlefsen · Rasmus Jürgensen (85. Lasse Böckenholt) · Daniel Johannsen – Leif Johannsen · Tobias Zuth (75. Jannick Bahnsen).
Husumer SV: Chris Bielinski – Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Jasper Hansen (80. André Witthohn) – Tarek Yassine · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Luca Sander – Marc Koschenz · Benjamin Gielow.
Schiedsrichter: Olaf Sulimma (Kappeln), Nils Hamann, Peter Hansen
Zuschauer: 333
Tore: 0:1 (10.) Marc Koschenz · 1:1 (14.) Tim-Niklas Wendt.
Beste Spieler: Tim-Niklas Wendt · Bende Bartlefsen · Carsten Andresen / Henning Lorenzen · Christian Herpel · Tobias Wetzel.
Schlei Bote, Flensburger Tageblatt, Husumer Nachrichten / FuPa vom 15./17. Mai 2016 / pu

Gelassenheit vor den Spitzenspielen

Fußball-Verbandsliga: Tabellenführer SV Frisia 03 Risum-Lindholm heute gegen Husum und am Montag beim zweitplatzierten FC Angeln 02
Nach seiner Sperre wieder dabei: Tobias Zuth (vorn, gegen Tjorven Thomsen). Foto: Sieg
Risum-Lindholm (hwk) - Die Vorfreude ist riesengroß, die unglückliche Terminierung kein Thema – für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm steht das wichtigste Wochenende der Spielzeit 2015/16 auf dem Programm. Gewinnt der Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga Nord-West die Nachholspiele gegen die Husumer SV (heute 14 Uhr) und beim FC Angeln 02 (Mo. 14 Uhr), wären Meisterschaft und SH-Liga-Aufstieg bereits zwei Spieltage vor dem offiziellen Saisonende perfekt.

„Es kann für uns das Wochenende der Entscheidung werden“, weiß auch Olaf Petersen. Der Frisia-Trainer nimmt vor den beiden Spitzenspielen gegen den Zweiten und Dritten jedoch den Druck von seiner Mannschaft. „Selbst wenn wir beim FC Angeln verlieren, müssten wir noch einmal patzen, damit er davon profitieren kann“, meint Petersen beim Blick auf die Tabelle. Denn das Torverhältnis (+61 zu +39)spricht eindeutig für die Nordfriesen. So liegt für den Frisia-Coach der Erfolgsdruck ganz klar bei den Verfolgern. „Wenn Husum und Angeln noch etwas reißen wollen, müssen sie uns schlagen.“

Dass die Frisianer innerhalb von 48 Stunden gleich zwei Mal ran müssen und das auch noch bei den direkten Verfolgern „nehmen wir hin“, so Petersen. „Die Ansetzung ist für uns kein Thema. Das Wochenende wird zwar sehr an den Kräften zehren, aber wir konzentrieren uns ganz auf das Sportliche.“ Und da hält der SV Frisia 03 alle Trümpfe in der Hand. Zudem hat das Trainergespann Olaf und Uwe Petersen in den vergangenen Wochen im Training und in den Spielen eine „sehr fokussierte Mannschaft“ gesehen, die eine gute Entwicklung genommen hat. „Unsere Spieler sind selbstbewusst und selbstsicher.“ Diese Attribute waren am Mittwoch ausschlaggebend für den 4:1-Erfolg beim Heider SV II. „Wir sind nach dem Ausgleich ruhig geblieben und haben das Spiel souverän nach Hause gebracht“, so Petersen.

Am Sonnabend gegen die Husumer SV wollen die Frisianer nicht nur an die Leistung aus dem Kreispokal-Finale (2:1) anknüpfen, sondern auch eine alte Rechnung begleichen. Im Hinspiel hatte das Petersen-Team mit 1:7 die bislang höchste Saisonniederlage kassiert. „Natürlich ist das noch in den Hinterköpfen“, räumt Petersen ein. Doch nach dem Erfolg im Kreispokal sieht der Frisia-Coach „das Momentum auf unserer Seite“. Seine Mannschaft habe gezeigt, dass sie den drittbesten Angriff der Liga (87 Treffer) unter Kontrolle halten kann. „Wir wissen um die Qualität unserer Defensive“, sagt Petersen selbstbewusst.

Die Defensive wird auch beim FC Angeln 02, der sich mit einer imponierenden Serie auf Platz zwei katapultierte, gefordert sein. In den letzten drei Spielen erzielte der FCA 15 Tore und ließ nur einen Gegentreffer zu. Unter anderem gab es bei Schleswig 06 einen 5:0-Erfolg. Doch das macht Petersen keine Angst: „Angeln hat den Druck, gewinnen zu müssen. Uns dagegen würde schon ein Unentschieden reichen.“

Personell sieht es beim SV Frisia vor dem Wochenende der Wahrheit gut aus. Bis auf Marvin Bruhn (Mittelfußbruch) sind alle an Deck. Tobias Zuth hat seine Sperre von vier Spielen abgesessen und ist für Petersen „eine weitere gute Option“. Zudem setzten Trainer und Spieler auf den eigenen Anhang. „Die große Unterstützung unsere Fans, die uns auch zahlreich zum FC Angeln begleiten, wird ein weiterer Motivationsschub für uns sein“, ist Petersen überzeugt.
14.05.2016 · sh:z-Nordfriesland Sport

Keine generelle Absage im Kreis Nordfriesland

Husum (usc) - Steinburg, Dithmarschen, Rendsburg-Eckernförde – einige Kreisfußballverbände im Norden haben angesichts des Regenwetters gehandelt und alle Spiele auf Kreisebene für das Wochenende abgesagt. In Nordfriesland ist das nicht der Fall. „Der KFV wird es weiterhin den Vereinen selbst überlassen, ob die Plätze bespielbar sind“, sagte Spielausschuss-Obmann Thomas Kaiser gestern. Ebenso verfährt sein Kollege Walter („Luggi“) Leitner im Nachbarkreis Schleswig-Flensburg. In der Verbandsliga Nord-West stehen am Sonntag (14 Uhr) das Derby des SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen die Husumer SV sowie die Partie des SV Blau-Weiß Löwenstedt gegen DGF Flensburg an. Ob gespielt werden kann, steht noch nicht fest. „Wir wollen gerne spielen, zumal uns Jannik Drews noch zur Verfügung steht. Allerdings ist unser Platz in keinem guten Zustand“, so Frisia-Coach Olaf Petersen.
04.12.2015 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL290 21.05.16 ETSV Weiche Flensburg II Husumer SV 1:3
21.05.2016 ETSV Weiche Flensburg II - Husumer SV 1 : 3 (1:0)

Fleige als Matchwinner für den Husumer SV
Weiche wacht zu spät auf
Zwei Tore, eine Vorlage: Hendrik Fleige (re.) hatte entscheidenden Anteil am Husumer Sieg beim ETSV Weiche II. Foto: git
FLENSBURG | Die mit dem letzten Aufgebot angetretene U23 von ETSV Weiche war gegen das Topteam Husumer SV letztlich chancenlos. Die Nordfriesen gewannen verdient mit 3:1 (1:0).

Anerkennend stellte ETSV-Coach Henning Natusch fest: »Die Husumer haben auch in der Höhe verdient gewonnen. Sie sind für mich ohnehin fußballerisch die beste Mannschaft der Liga.« Trotz der Personalnot und praktisch ohne namhafte Unterstützung der Liga präsentierten sich die Hausherren gegen die spielstarken Gäste gut präpariert. Dennoch konnte die Heimelf die Spielfreude der Husumer nicht immer entscheidend stören. Zudem profitierten die Stormstädter von individuellen Fehler der Gastgeber. So auch in der 38. Minute, als Hendrik Fleige bei seinem Kopfball zum 0:1 nicht entscheidend gestört wurde.

Kurz nach der Pause hatte Preben Koecks gegenüber dem großartig aufspielenden Fleige das Nachsehen. Dessen Rückpass musste Benjamin Gielow aus sieben Metern nur noch über die Torlinie drücken (52.). Nach einem Torwartfehler von Ole Rathmann war erneut Fleige zur Stelle und erzielte das 0:3 (59.). Nach einem Fehlpass von Bosse Wullenweber konnte Mark Nielsen Rosenberg zwar auf 1:3 verkürzen (74.), aber der Sieg der Husumer SV geriet nicht mehr in Gefahr.

ETSV Weiche Flensburg: Ole Rathmann - Lukas Wrobel · Preben Koecks · Malte Hoffmann · Benjamin Rosenberg - Christoph Dammann · Tarek Hammi - Bekim Adzijaj (90. + 2 Nils Petersen) · Mark Nielsen Rosenberg · Lamin Ceesay (88. Yasin Hassanoglou) - Sören Friis Sönderby
Husumer SV: Chris Bielinski - André Witthohn (62. Kristian Gasko) · Christian Herpel (67. Kjell Preuss) · Bosse Wullenweber · Luca Sander - Daniel Hornburg (55. Siraj Mahmoud) · Tobias Wetzel · Marc Koschenz · Fabian Wobig - Hendrik Fleige · Benjamin Gielow
Schiedsrichter: Marco Hogrefe, Mirko Kurras, Björn Christian Nebendahl
Zuschauer: 70
Tore:

0:1 Hendrik Fleige (36.) · 0:2 Benjamin Gielow (52.) · 0:3 Hendrik Fleige (59.) · 1:3 Mark Nielsen Rosenberg (74.)

Beste Spieler: Christoph Dammann · Lamin Ceesay / Christian Herpel · Hendrik Fleige
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 22./23. Mai 2016 / wsi
Fußball-Verbandsliga

Weiche II ohne Chance gegen starke Husumer

Flensburg (wsi) - Die mit dem „letzten Aufgebot“ angetretene U23 von ETSV Weiche war in der Verbandsliga-Partie gegen die Husumer SV chancenlos. Die Nordfriesen gewannen verdient mit 3:1 (1:0). Anerkennend stellte ETSV-Coach Henning Natusch fest: „Die Husumer sind für mich fußballerisch die beste Mannschaft der Liga.“ Trotz Personalnot und fast ohne Liga-Unterstützung präsentierten sich die Hausherren ordentlich, konnten die Kreise der Gäste aber nicht einengen. Zudem profitierten die Stormstädter von Fehlern. Wie in der 38. Minute, als Hendrik Fleige bei seinem Kopfball zum 0:1 nicht entscheidend gestört wurde. Kurz nach der Pause hatte Preben Koecks gegen den starken Fleige erneut das Nachsehen, den Rückpass musste Benjamin Gielow aus sieben Metern nur noch über die Linie drücken (52.). Nach einem Torwartfehler war erneut Fleige zur Stelle und erzielte das 0:3 (59.). Nach Fehlpass von Bosse Wullenweber gelang Mark Nielsen Rosenberg das Ehrentor (74.).

ETSV Weiche II: Rathmann – Wrobel, Koecks, Hoffmann, Rosenberg – Dammann, Hammi – Adzijaj (90.+2 Petersen), Nielsen Rosenberg, Ceesay (88. Hassanoglou) - Sönderby.
Husumer SV: Bielinski – Witthohn (62. Gasko), Herpel (67. Preuss), Wullenweber, Sander – Hornburg (55. Mahmoud), Wetzel, Koschenz, Wobig – Fleige, Gielow.
Tore: 0:1 Fleige (36.), 0:2 Gielow (52.), 0:3 Fleige (59.), 1:3 Nielsen Rosenberg (74.). Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst). Zuschauer: 70. Beste Spieler: Dammann, Ceesay/Herpel, Fleige.
23.05.16 · Flensburger Tageblatt

Erster Matchball für den SV Frisia 03

Fußball-Verbandsliga: Spitzenreiter empfängt DGF Flensburg zum letzten Heimspiel / Bredstedt in Brunsbüttel zum Siegen verdammt
Abwehrspieler Carsten Andresen (r., im Zweikampf mit dem Husumer Jasper Hansen) will mit SV Frisia 03 im Heimspiel gegen DGF Flensburg den vorzeitigen Titelgewinn perfekt machen. Foto: Pustal

Husum (hwk) - Drei Punkte Vorsprung, eine um 22 Tore bessere Tordifferenz – jetzt soll in Sachen Meisterschaft nichts mehr schief gehen. Zwei Spieltage vor dem Saisonende in der Fußball-Verbandsliga Nord-West hat sich der SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit den beiden Punktgewinnen in den Topspielen über Pfingsten zwei Matchbälle erarbeitet und möchte am Sonntag (15 Uhr) vor heimischer Kulisse gegen den DGF Flensburg bereits den ersten verwandeln. „Wir wollen nicht bis zum letzten Spiel auf den Titel warten“, sagt Frisia-Trainer Olaf Petersen. „Wir haben es zu Hause in eigener Hand, und jetzt soll nichts mehr dazwischen kommen.“

In der Tat würde es schon an ein Wunder grenzen, wenn der SV Frisia 03 bei dieser komfortablen Ausgangsposition die Meisterschaft noch aus der Hand geben würde. Selbst der einzige Verfolger FC Angeln 02 hat den Glauben verloren, die Nordfriesen doch noch abfangen zu können. „Das lassen sich die Lindholmer nicht mehr nehmen“, ist FCA-Trainer Henning Stüber überzeugt, dessen Team am Sonnabend (15 Uhr) beim FC Tarp-Oeversee gastiert. „Unser Ziel ist es, Rang zwei zu behaupten.“

Der Spitzenreiter schaut jedoch nicht auf die Konkurrenz. Der SV Frisia 03 ist ganz auf sein Spiel gegen den Tabellen-Dreizehnten fokussiert, der bei fünf Punkten Vorsprung zu den Abstiegsplätzen den Klassenerhalt so gut wie in der Tasche hat. Gerade das macht die Flensburger für Olaf Petersen gefährlich. „DGF kann ohne Druck aufspielen und wird uns mit Sicherheit nichts schenken.“

Schon am Pfingstmontag im Gipfeltreffen beim FC Angeln 02 hatte der SV Frisia 03 die Chance gehabt, die Meisterschaft vorzeitig unter Dach und Fach zu bringen. Die Nordfriesen waren das spielbestimmende Team, mussten sich am Ende aber mit einem Unentschieden (2:2) zufrieden geben. Das harte Pfingstwochenende mit der Partie gegen die Husumer SV(1:1) 48 Stunden zuvor war an die Substanz gegangen. „Aber den Punkt haben wir trotzdem gerne mitgenommen“, sagt Olaf Petersen. Zur Belohnung erhielten die Spieler zwei Tage trainingsfrei. Erst am Donnerstag trafen sie sich wieder zur Vorbereitung auf die Partie gegen DGF. „Die Regeneration nach zwei solchen Topspielen auf hohem Niveau war wichtig“, so Petersen.

Die Vorfreude beim Spitzenreiter auf das vielleicht entscheidende Meisterschaftsspiel ist riesengroß, und der Frisia-Trainer ist optimistisch: „Die Spieler rufen derzeit alles ab, was sie haben. Sie haben einen großen Willen, das ist deutlich zu erkennen.“ Bis auf Marvin Bruhn hat das Lindholmer Trainergespann Olaf und Uwe Petersen gegen DGF alle Mann an Bord. „Kleine Wehwehchen werden jetzt ausgeblendet, das beschert uns ausreichend Optionen“, so Petersen.

Eine spontane Meisterfeier wird es im Falle eines Sieges aber noch nicht geben. „Wenn gefeiert wird, dann nach dem letzten Spiel“, sagt der Frisia-Trainer, der die Saison seriös zu Ende spielen will. Aber für die Zuschauer gibt es Freibier – wie immer nach dem letzten Heimspiel der Saison.

Am anderen Ende der Tabelle ist der Bredstedter TSV zum Siegen verdammt. Nur noch Siege können den Aufsteiger retten, wenn er die SG Langenhorn/Enge, die schon gestern Abend bei der FSG Schafflund spielte, noch überholen will. Die Aufgabe beim BSC Brunsbüttel (Sbd. 14 Uhr) ist allerdings alles andere als einfach.

Auswärts antreten müssen auch die Husumer SV und BW Löwenstedt, für die es nur noch darum geht, Platz drei und fünf in der Tabelle zu verteidigen. In seinem vorletzten Spiel als Trainer gastiert Olaf Thede mit der Husumer SV beim ETSV Weiche II (Sbd. 14 Uhr). Die Löwen von Trainer Bernd Hansen geben ihre Visitenkarte beim Absteiger Heider SV II (So. 15 Uhr) ab.
21.05.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
VL306 28.05.16 Husumer SV FSG im Amt Schafflund 3:2
28.05.2016 Husumer SV - FSG im Amt Schafflund 3 : 2 (1:2)
Eher am Ball: Husums Tobias Wetzel klärt per Kopf vor Yannick Neumann. Foto: Petersen
Husumer SV dreht das Spiel
Etwas glücklicher 3:2-Sieg gegen FSG i. A. Schafflund
HUSUM | Die Husumer SV hat ihr letztes Saisonspiel gewonnen. Allerdings brauchte die Mannschaft von Olaf Thede viel Geduld und Glück, um am Ende mit 3:2 über Schlusslicht FSG im Amt Schafflund die Oberhand zu behalten.

»Schafflund hat mir leidgetan. Nach so langer Führung hatte die FSG einen Punkt verdient. Aber ich bin froh und dankbar, dass wir das Spiel gewonnen haben«, sagte HSV-Coach Olaf Thede.

Es hat für Husum zwar nicht für ganz oben gereicht, aber die Nordfriesen waren die zweitbeste Rückrundenmannschaft. »Nach zwei Jahren in Husum war es ein schöner Abschluss«, zog Husums scheidender Trainer ein zufriedenes Fazit.

Die Gäste erwischten einen Blitzstart. Bereits nach vier Minuten ging das Team von Bernd Boiesen durch Jan Ole Kreuter in Front. In der 16. Minute sorgte Finn Christophersen mit einem schönen Heber sogar für das 0:2.

Die Gastgeber konnten sich bei ihrem Torhüter Chris Bielinski bedanken, dass sie kurz vor der Pause Hoffnung schöpfen durften, als der ebenfalls starke Fabian Wobig nach Vorarbeit von Hendrik Fleige zum 1:2 abstaubte (43.).

Nach dem Wechsel wollte das Thede-Team im letzten Spiel ihres Trainers unbedingt einen »Dreier«, den es in der Schlussphase tatsächlich noch sicherte.

André Witthohn köpfte eine Ecke von Henning Lorenzen zum 2:2 ein (85.), und in der Nachspielzeit traf Fleige nach Flanke von Dominik Braun zum 3:2.

Husumer SV: Chris Bielinski - Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · André Witthohn · Kristian Gasko (50. Christian Herpel) - Fabian Wobig · Benjamin Gielow · Luca Sander · Marc Koschenz (33. Henning Lorenzen) - Hendrik Fleige · Daniel Hornburg (62. Dominik Braun)
FSG im Amt Schafflund: Malte Peter - Marc Wegner · Finn Carstensen (15. Kim Neumann) · Phil Franz · Finn Bychowski - Patrick Boiesen (50. Jens Carstensen) · Marvin Koeck · Finn Christophersen (70. Yannik Neumann) · Sven Andresen - Volker Hansen · Jan Ole Kreuter
Schiedsrichter: Dennis Schröder (Weddelbrook), Max-Frederik Löbel, Leon Seggering
Zuschauer: 98
Tore:

0:1 Jan Ole Kreuter (4.) · 0:2 Finn Christophersen (16.) · 1:2 Fabian Wobig (43.) · 2:2 André Witthohn (85.) · Hendrik 3:2 Fleige (90.+2.)

Beste Spieler:  
  Husumer Nachrichten / FuPa vom 29./30. Mai 2016 / jös

Schafflund bringt eine 2:0-Führung nicht ins Ziel

Husum (jös) - Fußball-Verbandsligist Husumer SV hat sein letztes Saisonspiel gewonnen. Allerdings brauchte die Mannschaft von Olaf Thede jede Menge Geduld und Glück, um mit 3:2 (1:2) die Oberhand über Schlusslicht FSG im Amt Schafflund zu behalten. „Schafflund konnte einem schon leid tun, denn sie haben sich gut präsentiert. Nach so langer Führung, hatten sie eigentlich einen Punkt verdient“, sagte Husums Coach Olaf Thede. Jan Ole Kreuter (4. Minute) und Finn Christophersen (16., Heber) hatten das Team von Trainer Bernd Boiesen in Führung gebracht.

Fabian Wobig staubte nach Vorarbeit von Hendrik Fleige zum 1:2 ab (43.). Nach dem Wechsel machten es die geschlossen auftretenden Gäste den Husumern zwar weiter schwer, doch das Spiel kippte.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Witthohn, Gasko (50. Herpel) – Wobig, Gielow, Sander, Koschenz (33. Henning Lorenzen) – Fleige, Hornburg (62. Braun).
FSG im Amt Schafflund: Peter - Wegner, Finn Carstensen (15. Kim Neumann), Franz, Bychowski - Patrick Boiesen (50. Jens Carstensen), Koeck, Christophersen (70. Yannik Neumann), Andresen – Hansen, Kreuter. Schiedsrichter: Schröder (Weddelbrook). Zuschauer: 98. Tore: 0:1 Kreuter (4.), 0:2 Christophersen (16.), 1:2 Wobig (43.), 2:2 Witthohn (85.), 3:2 Fleige (90.+2.).
Beste Spieler: Bielinski, Wobig/geschlossene Mannschaftsleistung.


30.05.16 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Verbandsliga

Ein ruhiger Ausklang der Saison steht bevor

Flensburg (sh:z) - Vor dem heutigen letzten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nord-West sind die Verhältnisse bei den sieben Vereinen aus Flensburg und Umgebung geklärt. Die Vereine hatten mit dem Kampf um die Meisterschaft nichts zu tun. Der TSV Nordmark Satrup, der TSV Nord Harrislee, der ETSV Weiche Flensburg II, Stern Flensburg und DGF Flensburg haben den Klassenerhalt geschafft, der FC Tarp-Oeversee und FSG im Amt Schafflund müssen den Weg in die Kreisliga antreten.

Aufsteiger TSV Nord Harrislee (Zehnter) spielte eine überzeugende Saison und sicherte sich schon frühzeitig den Klassenerhalt. Heute empfängt die Mannschaft von Trainer Mario Albrozeit die bereits als Absteiger feststehende Reserve des Heider SV (Tabellen-16.). DGF Flensburg (14.) schaffte am vergangenen Wochenende trotz eines 0:4 bei Meister SV Frisia 03 Risum-Lindholm den Klassenerhalt, weil die Konkurrenz schwächelte. Das Heimspiel auf dem Sportplatz an der Marienhölzung gegen den TSV Friedrichsberg hat somit nur noch statistischen Wert.

Das trifft auch auf das Gastspiel der U 23 des ETSV Weiche (Elfter) beim knapp im Titelkampf gescheiterten FC Angeln 02 antreten müssen. Auf Reisen gehen die beiden Absteiger FC Tarp-Oeversee (16.) und FSG im Amt Schafflund (18.). Der FC tritt beim MTV Tellingstedt an, während sich die Schafflunder mit der spielstarken Husumer SVauseinander setzen müssen. Recht entspannt empfängt die SG Langenhorn-Enge den TSVNordmark Satrup (Neunter), sicherten sich die Nordfriesen doch am Mittwoch mit dem 6:1-Sieg gegen Heide II (das nur mit zehn Spielern angetreten war) die Klassenzugehörigkeit. Alle Spiele werden um 16 Uhr angepfiffen. Ausnahme: Die Begegnung des Tabellen-Zwölften Stern Flensburg bei Schleswig 06 beginnt bereits um 14 Uhr. Weitere Begegnungen: Blau-Weiß Löwenstedt – BSC Brunsbüttel (15 Uhr) und Bredstedter TSV – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (16 Uhr). Dort wird die Meisterschale überreicht.
28.05.16 · Flensburger Tageblatt
 
 
 
 
 
 






zuletzt aktualisiert am: Mittwoch, 07.11.2018 17:56

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