1. HERREN HUSUMER SV 2016/17
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zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 04.03.2018 13:30
Die KreisPokal-Gewinner der Husumer SV 2016/17

Die Verbands-Liga-Mannschaft der Husumer SV 2016/17

hinten v.l.n.r.: Christian Peters · Rickmer Lorenz Wellmann · Tobias Wetzel · Luca Steen · Tim Meyer · Christian Herpel · André Witthohn · Sascha Feller · Luca Sander · Ron Petersen
Mitte v.l.n.r.: Bernd Friedrichsen · Karola Laß · Arne Strohscheer · Dominik Braun · Malte Clausen · Bosse Wullenweber · Cyria Albertsen · Hendrik Fleige · Fabian Wobig · Momme Reinhold · Dieter Schleger · Dennis Witt
vorne v.l.nr.: Gianluca Siefert · Kristian Gaško · Daniel Hornburg · Florian Cornils · René Hornburg · Benjamin Gielow · Henning Lorenzen · Ove Feddersen

Unsere Neuzugänge mit Trainer Dennis Witt (r.)

hinten: Florian Cornils (SG Oldenswort/Witzwort) · Malte Clausen · Hendrik Fleige · Cyria Albertsen (alle eigene A-Jugend) · Luca Steen (SG Eiderstedt)

vorne. Rickmer Lorenz Wellmann (eigen A-Jugend) · Tim Meyer (DGF Flensborg) · René Hornburg (Bredstedter TSV) · Christian Peters · Gianluca Siefert (beide Flensburg 08) · Ove Feddersen (TSV Rantrum) · Sascha Feller (eigene A-Jugend)

Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Malte Clausen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2014

Florian Cornils

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2016

Ove Feddersen

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2016

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Christian Herpel

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2012

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

René Hornburg

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2014

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Tim Meyer

geb. 1989 · bei der Husumer SV seit 2016

Christian Peters

geb. 1990 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Gianluca Siefert

geb. 1989 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

André Witthohn

geb. 1987 · bei der Husumer SV seit 2014

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2015

 

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

 
Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent Torwart-Trainer Physiotherapeut Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Dennis Witt

*

Christian Herpel

*25.06.1983

Momme Reinhold

*

Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0176 84526618

per E-Mail: witt-familie@t-online.de
   
· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand
Fußball-Obmann Betreuer Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

*11.06.1969

Karola Laß

*22.08.1993

Ron Petersen

*02.04.1988

· seit 2014 bei der Husumer SV
· als Spieler aktiv beim TSV Rantrum
· ebenfalls beim TSV Rantrum auch schon als Betreuer (?) aktiv
Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail: karolalass@web.de

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0171 5232 566

per E-Mail:

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

 

12.07.2016 Husumer SV nimmt Favoritenrolle an sh:z-Nordfriesland Sport
Kicker aus der Stormstadt wollen mit einer gesunden Mischung aus jungen und erfahrenen Spielern den Verbandsliga-Titel holen
HSV-Trainer Dennis Witt (rechts) mit seinen Neuzugängen und Co-Trainer Christian Herpel (links). Foto: gutt

Husum (bjg) - Vor der neuen Saison ist vieles neu bei der Husumer SV. Mit der Verpflichtung von des jungen und ambitionierten Dennis Witt (vorher SG Eiderstedt II) als Trainer haben die Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger Mut bewiesen. „Wir haben diese Wahl bewusst getroffen, weil wir glauben, dass Dennis trotz seiner Jugend als Persönlichkeit fachlich und menschlich alles mitbringt, um ein erfolgreicher Trainer zu sein“, so Schleger. Unterstützt wird Witt künftig von HSV-Urgestein Christian Herpel, der als spielender Co-Trainer als verlängerter Arm des Coaches auf dem Platz fungieren wird.

Da es auch im Kader einige gravierende Veränderungen gab, sind die Kreisstädter als einer der ersten Verbandsligisten ins Training eingestiegen. „Eine verhältnismäßig lange Vorbereitung ist für mich wichtig, um die Jungs und das Umfeld kennenzulernen, meine Spielidee zu vermitteln und gleich zum Saisonstart topfit zu sein“, begründet Witt. Ein großer sportlicher Verlust ist der Abgang von Marcel Cornils, der zukünftig alles auf die Karte „Profi-Fußball“ setzt und wohl in die schottische Premier League zu Hamilton Academical wechselt. Zudem haben Manuel Lorenzen (TSB Flensburg) und Tarek Yassine (TSV Rantrum) den Verein verlassen. Momme Reinhold wird neuer Torwart-Trainer, steht aber bei Bedarf weiterhin als Keeper zu Verfügung.

Auf der anderen Seite ist es den Husumern gelungen, die Lücke, die insbesondere Cornils im offensiven Bereich hinterlässt, durch eine Reihe von hochkarätigen Neuzugängen adäquat zu schließen. Insbesondere die SH-Liga-erfahrenen Christian Peters und Gianluca Siefert (beide Flensburg 08) sowie Sturmtank Tim Meyer (DGF Flensburg) geben Anlass zu Hoffnung. Mit Ove Feddersen (TSV Rantrum) und Luca Steen (SG Eiderstedt) erhalten die Husumerweitere Optionen im Angriff. Zudem wird sich Florian Cornils (SG Oldenswort/Witzwort), einer der besten Keeper der Kreisliga, mit dem etablierten Chris Bielinski einen heißen Kampf um den Platz im Kasten liefern. Komplettiert wird der Kader mit den Youngstern Hendrik Fleige, der bereits in der letzten Saison für Furore sorgte, sowie Sascha Feller, Lorenz Wellmann, Cyriac Albertsen und Malte Clausen aus der eigenen Jugend. „Wir haben den Kader nach unseren Wünschen optimal mit einer guten Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern zusammengestellt. Wir sind in allen Mannschaftsteilen so gut besetzt, um unsere Ziele erreichen zu können“, sind sich Witt und Schleger einig.

Die Zielsetzung wird daher klar formuliert: Die Meisterschaft soll her. Die Grundlagen im taktischen und körperlichen Bereich werden dafür in der Vorbereitung gelegt und in einer Reihe von Vorbereitungsspielen getestet. Ein erster Fokus soll zunächst auf einer kompakten Defensive liegen, die sich durch ein aggressives Pressing auszeichnen soll. Der Test gegen Flensburg 08 (Mittwoch, 19.30 Uhr) wird sicherlich Aufschluss darüber geben, an welchen Stellschrauben noch gedreht werden muss. Das erste Pflichtspiel absolviert Husum am Sonntag im Kreispokal in Dörpum. Danach beginnt die heiße Phase vor dem Saisonstart am 30./31. Juli mit einem Härtetest beim letztjährigen Verbandsliga-Meister und SH-Liga-Austeiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm (26. Juli).

Dennis Witt stimmen die ersten Eindrücke zuversichtlich. „Wir werden in den kommenden Wochen zunehmend das Tempo steigern, aber auch viel Wert auf Spaß und Miteinander legen. Wenn die Jungs weiter so mitziehen, bin ich guter Dinge.“ Einen Vorgeschmack ihres Könnens gaben die Husumer im ersten Test gegen den Kreisligisten FC Ellingstedt/Silberstedt beim 6:0 (4:0). „Für das erste Spiel klappte das schon ganz gut“, gab sich Witt bescheiden. Optimale Voraussetzungen, um einer vermeintlichen Favoritenrolle gerecht zu werden.
23.07.2016 Der Titel soll an die Westküste sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV vertraut jungem Trainerteam / Namhafte Verstärkungen für die Offensive nach Cornils-Abschied
Die Husumer SV 2016/2017: Die Nordfriesen nehmen die Favoritenrolle in der Verbandsliga Nord-West an. Foto: git

Kader der Husumer SV

Zugänge: Christian Peters, Gianluca Siefert (beide Flensburg 08), Ove Feddersen (TSV Rantrum), Tim Meyer (DGF Flensburg), Florian Cornils (SG Oldenswort/ Witzwort), Luca Steen (SG Eiderstedt), Rene Hornburg (Bredstedter TSV), Hendrik Fleige, Sascha Feller, Lorenz Wellmann, Cyriac Albertsen, Malte Clausen (alle eigene Jugend)
Abgänge: Marcel Cornils (TSB Flensburg), Manuel Lorenzen (TSB Flensburg), Tarek Yassine (TSV Rantrum), Momme Reinhold (Torwart-Trainer)
Kader: Tor: Chris Bielinski, Florian Cornils
Abwehr: Dominik Braun, Malte Clausen, Sascha Feller, Kristian Gasko, Christian Herpel, Rene Hornburg, Tobias Wetzel, Andre Witthohn, Bosse Wullenweber 
Mittelfeld: Benjamin Gielow, Daniel Hornburg, Marc Koschenz, Henning Lorenzen, Christian Peters, Luca Sander, Gianluca Siefert, Lorenz Wellmann, Fabian Wobig 
Angriff: Cyriac Albertsen, Ove Feddersen, Hendrik Fleige, Tim Meyer
Trainer: Dennis Witt – Co-Trainer: Christian Herpel – Towart-Trainer: Momme Reinhold
Betreuer: Karola Laß, Ron Petersen
Sportlicher Leiter: Dieter Schleger
Liga-Obmann: Arne Strohscher

Husum (Björn Gutt) - Die Husumer SV hat viel vor in der bevorstehenden Saison der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Das Ziel Meisterschaft ist klar formuliert. Für diese ambitionierte Vorgabe hat sich in Husum einiges verändert. „Mit dem Abschneiden der letzten Saison können wir nicht zufrieden sein. Wir hatten zwar vom Spielermaterial eine hohe Qualität, waren aber keine Einheit“, sagt Dieter Schleger im Rückblick. Die Verantwortlichen um Schleger als sportlicher Leiter und „Macher“ vertrauen künftig mit Dennis Witt, der die Nachfolge von Olaf Thede antritt, einem jungen und hungrigen Trainer an der Seitenlinie.

Dieser Schritt überraschte ein wenig, denn Witt ist nur ausgewiesenen Experten der nordfriesischen Fußballszene ein Begriff, coachte er vorher die Reserve der SG Eiderstedt in der Kreisklasse A NF. „Die Entscheidung mit Dennis einen jungen, aber fachlich und menschlich überzeugenden, Trainer zu verpflichten, ist bewusst gefallen, denn wir wollen in Husum wieder nachhaltig in der gesamten Fußballabteilung etwas aufbauen, und dazu muss auch der Austausch unter den Teams stimmen, um ein echtes Wir-Gefühl zu erzeugen“, begründet Schleger. Er ist stolz auf sein junges Trainerteam, dass durch den spielenden Co-Trainer Christian Herpel, Torwart-Trainer Momme Reinhold und den Spielertrainer der Zweiten, Martin Herpel, komplettiert wird.

Der neue Trainer gibt sich selbstbewusst und zielstrebig. „Ein Verein wie die Husumer SV hat immer das Potenzial, um die Meisterschaft mitzuspielen, und das muss auch unser Ziel sein“, betont Witt. Dabei helfen soll ein in der Spitze und Breite enorm verstärkter Kader. Gerade in der Offensive hoffen die Husumer durch die Neuzugänge Christian Peters, Gianluca Siefert (beide Flensburg 08), Torjäger Tim Meyer (DGF Flensburg), Ove Feddersen (TSV Rantrum) und Luca Steen (SG Eiderstedt) schwerer ausrechenbar und variabler zu sein. Zu sehr war man in der vergangenen Saison vom überragenden Marcel Cornils anhängig, der zum SH-Ligisten TSB Flensburg gewechselt ist. Auch Top-Talent Hendrik Fleige soll dazu beitragen, Cornils weitestgehend vergessen zu machen. „Wir wollen die offensive Verantwortung wieder auf mehrere Schultern verteilen“, so Witt.

Die Husumer haben sich ebenfalls auf der Torwart-Positon verstärkt und mit Florian Cornils (SG Oldenswort-Witzwort) einen Verbandsliga-erfahrenen, fußballerisch starken Schlussmann in die Kreisstadt gelockt. Die Youngster Sascha Feller, Lorenz Wellmann, Cyriac Albertsen und Malte Clausen (alle eigene Jugend) werden dagegen etwas Zeit brauchen, sich an den Herren-Bereich zu gewöhnen. „Ich lasse mich gerne von dem einen oder anderen überraschen“, sieht Witt aber auch Potenzial in seiner jungen Garde.

„Insgesamt haben wir in der Mannschaft eine optimale Zusammensetzung. Wir verfügen über genügend Erfahrung, damit sich auch die jungen Spieler in Ruhe entwickeln und nach und nach ihr volles Potenzial abrufen können“, verkünden Schleger und Witt unisono. Taktisch und spielerisch wollen die Husumer, wie es sich für einen Favoriten gehört, vor dominant mit ausgeprägtem Pressing agieren. „Der Anspruch muss sein, dass sich der Gegner nach uns richtet. Wir werden variabel auftreten und optimal vorbereitet und eingestellt sein“, erläutert der Trainer seine Vorstellungen. Die Husumer Verantwortlichen freuen sich auf eine Richtung weisende Saison, in der sie neben ihrer eigenen Truppe Schleswig 06 als Favoriten ausgemacht haben. „Geheimfavorit ist für mich zudem unser Nachbar TSV Rantrum“, fügt Schleger augenzwinkernd hinzu. Witt will sich aber ausschließlich mit seiner Mannschaft beschäftigen. „Meine Jungs verfügen über überragende fußballerische Qualitäten. Wenn wir als Einheit auftreten und mit Spaß bei der Sache sind, bin ich zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen.“
11.02.2017 Husumer SV gefällt die Rolle des Jägers sh:z-Nordfriesland Sport
Tabellenzweiter geht mit fünf Punkten Rückstand auf den TSV Friedrichsberg in die Restrunde der Fußball-Verbandsliga Nord-West
Sturm-Juwel: Hendrik Fleige (l.) liegt in der Torschützenliste der Fußball-Verbandsliga Nord-West auf Rang drei. Foto: git

Husum (Björn Gutt) - Vor der Saison war vieles neu bei der Husumer SV. Neben der Generalüberholung des Kaders wurde beim Fußball-Verbandsligisten mit dem „No-Name“ Dennis Witt ein weitgehend unbekannter und junger Trainer verpflichtet. Eine mutige Entscheidung der Verantwortlichen um den Sportlichen Leiter Dieter Schleger, wenn man bedenkt, dass im Umfeld der HSV – aufgrund der Meriten der Vergangenheit – fast nur die Meisterschaft als Erfolg gewertet wird. Dennoch nahmen Witt und Schleger die Favoritenrolle selbstbewusst an und nach gut der Hälfte der Saison ist Husum zumindest der erste Verfolger des Tabellenführers TSV Friedrichsberg.

„Natürlich gibt es in Husum eine besondere Erwartungshaltung. Aber im Hinblick auf die vielen Neuerungen vor der Saison bin ich mit der Hinrunde im Großen und Ganzen zufrieden“, bilanziert Dennis Witt. Dass seine Bewertung nicht vollends überschwänglich ausfällt, hängt wohl mit den fünf Punkten Rückstand auf Friedrichsberg zusammen.

Die Kreisstädter stellen mit lediglich 19 Gegentoren die beste Defensive der Liga. Ein weiterer Grund für das bislang gute Abschneiden ist die besondere Stärke in den Spitzenspielen. So wurden die Top-Mannschaften vom TSV Friedrichsberg, Schleswig 06 und BSC Brunsbüttel allesamt souverän bezwungen. Jedoch leisteten sich die Husumer auch den einen oder anderen Ausrutscher mit den beiden Niederlagen gegen „Angstgegner“ SG Geest 05 sowie den vier sieglosen Spielen im Spätsommer des vergangenen Jahres, so dass zwischenzeitlich ein Abrutschen ins Mittelmaß drohte. „Der Wendepunkt war der Auswärtssieg bei Schleswig 06“, erinnert sich Dennis Witt. „Danach ging ein Ruck durch die Mannschaft, wir strotzten vor Selbstvertrauen.“ Bis zur Winterpause eilte die HSV bis von Sieg zu Sieg und befindet sich wieder in Schlagdistanz.

Verlassen konnte sich der Husumer Übungsleiter dabei auf seine starke Mittelachse mit Routinier Christian Herpel im Abwehrzentrum, Dauerläufer Henning Lorenzen, Regisseur Gianluca Siefert und Sturm-Juwel Hendrik Fleige, die oftmals den Unterschied machten. Aber auch andere Akteure wie Daniel Hornburg, Tobias Wetzel und Bosse Wullenweber spielten eine überzeugende Runde. Für Witt ist die Breite im Kader der Schlüssel des Erfolges: „Durch die gute Qualität und Quantität konnten wir die schmerzlichen Ausfälle, beispielsweise von Christian Peters, Luca Sander und Rene Hornburg, gut kompensieren.“ Daher sind die Husumer froh, dass alle Leistungsträger weiter dabei sind. Einzig Reservist Kristian Gasko zog es zum Kreisligsten TSV Hattstedt.

Im Rahmen der Vorbereitung, die Mitte Januar begann, legt der junge Trainer den Fokus vor allem auf die Physis. „Wir führen aber auch viele Einzel- und Gruppengespräche mit der Mannschaft. Unser Ziel ist es, die gute Stimmung und das Selbstvertrauen aus der Hinrunde zu konservieren.“ Spielerisch will Witt noch variabler agieren, um auch gegen tief stehende Gegner Lösungen zu haben.

Denn das Saisonziel ist klar formuliert. „Wir wollen als Tabellenzweiter natürlich angreifen, aber uns auch unsere Verfolger vom Leib halten. Das Minimalziel ist die Qualifikation für die neue Landesliga“, gibt sich Witt ambitioniert. Für ihn läuft alles auf einen Vierkampf mit dem TSV Friedrichsberg, Schleswig 06 und dem BSC Brunsbüttel, der nach einer furiosen Hinrunde und zwei Nachholspielen in der Hinterhand aufschließen kann, hinaus: „Wichtig wird sein, wie wir aus den Startlöchern kommen.“ Bevor es am 25. Februar mit dem ersten Punktspiel beim TV Grundhof Ernst wird, testen die Husumer heute beim SH-Ligisten SV Frisia Risum-Lindholm (15 Uhr in Niebüll auf Kunstrasen) sowie am 18. Februar (14 Uhr) beim Kreisligisten TSV Süderbrarup.

Wenn die Witt-Schützlinge ihren Lauf fortsetzen und weiterhin gegen die Spitzenmannschaften ihre Bestform abrufen, geht die Meisterschaft nur über die Husumer. Qualitativ gehört die HSV ohnehin zum Besten, was die Verbandsliga Nord-West zu bieten hat. Und so langsam greifen auch die taktischen und spielerischen Vorgaben des Trainer-Novizen. Wichtig wird sein, auch gegen die sogenannten „Kleinen“ hochkonzentriert aufzutreten. Denn eine große Schwächeperiode dürfen sich die Husumer nicht mehr erlauben, wenn der ganz große Wurf gelingen soll. Die Voraussetzungen sind gegeben.
13.04.2017 Husumer SV gefällt die Rolle des Jägers sh:z-Nordfriesland Sport, Flensburger Tageblatt, Schlei Bote
Malte Köster und Sven Johannsen haben ihr Team für das Gastspiel des Bundesligisten am 25. Mai im Nordfrieslandstadion Leck zusammen
Volles Haus in Leck: Jonathan Pitroipa (Mitte) setzt beim HSV-Gastspiel im Sommer 2010 zum Torschuss an. Foto: wrege

Leck (usc) - Man kann sie schon als „HSV-Experten“ bezeichnen. Trainer Malte Köster und Liga-Manager Sven Johannsen vom Fußball-Kreisligisten SG Leck-Achtrup-Ladelund (LAL) waren schon mehrfach für die Zusammenstellung einer nordfriesischen Auswahl verantwortlich, die im Rahmen des sh:z-Fußballsommers gegen den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV antrat. Auch für das Gastspiel des HSV in Leck am Himmelfahrtstag (Donnerstag, 25. Mai, 13 Uhr im Nordfrieslandstadion) haben die beiden ein Team zusammengestellt. Zwei Torhüter und 16 Feldspieler aus neun Vereinen (SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Husumer SV, Blau-Weiß Löwenstedt, TSV Rantrum, SG Langenhorn-Enge, SG LAL, TSV RW Niebüll, TSVSüderlügum und Bredstedter TSV) gehören zum erlauchten Kreis.

„Wir haben die Spieler, jetzt informieren wir die Vereine“, sagt Johannsen. Die Auswahl soll sich demnächst treffen, geplant ist ein Termin noch in diesem Monat. Das Ziel der ambitionierten Amateure ist klar: Sich gegen die Profis gut verkaufen, weniger als zehn Gegentore kassieren und im Idealfall selbst ein Tor schießen. Die Chancen stehen gar nicht mal schlecht – schließlich soll mit Sven Nielsen vom Verbandsligisten Löwenstedt ein ausgewiesener „Knipser“ im Team stehen, der in dieser Saison schon sagenhafte 44 Mal getroffen hat.

Nielsen war auch 2010 dabei, als der HSV an einem herrlichen Sommertag im Nordfrieslandstadion 9:0 gewann. Die 4300 Fans kamen auf ihre Kosten – zwar fehlten bei den „Rothosen“ sieben WM-Fahrer, aber ein Blick auf die Aufstellung lässt HSV-Fans auch heute noch mit der Zunge schnalzen. Unter anderem waren Frank Rost, David Jarolim, Ze Roberto, Mladen Petric, Paolo Guerrero, Heung-Min Son und Ruud van Nistelrooy mit von der Partie. Petric, Guerrero, Son und van Nistelrooy trafen jeweils doppelt.

Das einzige, was die Partie noch gefährden könnte, wäre eine Teilnahme des HSV an der Relegation, doch danach sieht es derzeit nicht aus. Die Hamburger, zuletzt 2:1-Sieger gegen die TSG Hoffenheim, sind mit 33 Punkten Tabellen-13. – der Vorsprung auf Rang 16 beträgt vier Punkte.

Informationen rund ums Spiel:

 Anstoß: Donnerstag, 25. Mai, 13 Uhr im Nordfrieslandstadion.

 Sponsor: Gespielt wird um den Nospa-Cup.

 Vorverkauf: Karten sollen ab Freitag, 21. April, in den sh:z-Ticketcentern sowie in den Nospa-Filialen in Leck, Niebüll und Bredstedt zu haben sein.

 Preise: Stehplatz Erwachsene 12 Euro, Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre 7 Euro. An den Tageskassen am Spieltag erhöhen sich die Preise um jeweils zwei Euro.

18.05.2017 HSV in Leck – 18 Fußballer warten auf ihren Gegner Flensburger Tageblatt

Leck (sh:z) - Der Platz ist hergerichtet. Das Team steht. Nur der Gegner fehlt noch. Die 18 nordfriesischen Fußballer, die von Malte Köster und Sven Johannsen nominiert worden sind, werden erst am Wochenende wissen, ob das mit Spannung erwartete Spiel gegen den Fußball-Bundesligisten Hamburger SV steigen kann. Bleibt der HSV in der Liga, ist alles klar – dann gastiert das Team von Markus Gisdol am Himmelfahrtstag (25. Mai) um 13 Uhr im Nordfrieslandstadion Leck. Geht das „Endspiel“ gegen den VfL Wolfsburg am Sonnabend aber schief, muss das Spiel aus nachvollziehbaren Gründen ausfallen – dann spielen die Hamburger in der Relegation um den Klassenerhalt, vermutlich gegen Eintracht Braunschweig.

„Das klappt mit dem HSV“, sagt Sven Johannsen zuversichtlich – er ist im Volksparkstadion und drückt die Daumen. Eine gemeinsame Trainingseinheit der 18 Auswahl-Fußballer gab es bislang noch nicht, das soll, wenn der HSV denn mitspielt, am Montag nachgeholt werden.

SH-Ligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm stellt mit fünf Spielern (Jascha Nommensen, Jannik Heider, Lasse Paulsen, Leif Johannsen und Tim Niklas Wendt) den Löwenanteil des Teams. Die Husumer SV ist mit Luca Steen, Daniel Hornburg und Hendrik Fleige vertreten. Ebenfalls in der Verbandsliga unterwegs sind Sven Nielsen und Marvin Matthiesen (SV BW Löwenstedt), Ron Reichardt (TSV Rantrum) und Jonas Jensen (SG Langenhorn-Enge). Aus der Kreisliga NF kommen Stephan Christiansen (RW Niebüll), Christian Block (TSVSüderlügum) sowie Florian Schütt, Eduard Klemmer, Nils Hansen und Christopher Michels vom Gastgeber SG Ladelund-Achtrup-Leck (LAL). Löwenstedts Torjäger Sven Nielsen war schon 2010 dabei, als der HSV vor 4300 Zuschauern in Leck mit 9:0 gewann.

Karten im Vorverkauf gibt es für beide Spiele in den sh:z-Ticketcentern. Sollte es nicht zum HSV-Gastspiel kommen, erhalten die Kartenkäufer selbstverständlich ihr Geld zurück. Tickets gibt es auch in den Nospa-Filialen in Bredstedt, Niebüll und Leck.
 
Spielplan 2016/17 - Verbands-Liga Nord West Schleswig-Holstein
Staffelleiter: Thomas Kaiser · Spielausschussvorsitzender KFV Nordfriesland · Tondernsche Straße 11 · 25821 Bredstedt · 0173-2198705 · thomas.kaiser@danhaus.de
Test 06.07.16 Husumer SV FC Ellingstedt-Silberstedt 6:0
es liegt kein Spielbericht vor

Husumer SV bestreitet morgen ersten Test

Husum (sh:z) - In vier Wochen startet bereits die Spielzeit 2016/17 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Die Vereine haben fast alle die Saisonvorbereitung begonnen – die Husumer SV startet heute mit ihrem neuen Trainer Dennis Witt. Bereits am Mittwoch steht das erste Testspiel für den Tabellendritten der vergangenen Serie. Zu Gast im Friesenstadion ist um 19 Uhr der FC Ellingstedt/Silberstedt aus der Kreisliga Schleswig-Flensburg. Am Sonnabend um 14.30 Uhr erwarten die Husumer mit dem TuS Collegia Jübek einen weiteren Kreisligisten. Am Sonntag um 11.30 Uhr geht es dann auf eigenem Platz gegen den TSV Nordmark Satrup II. Die erste echte Standortbestimmung folgt am Mittwoch, 13. Juli, um 19.30 Uhr gegen den SH-Ligisten Flensburg 08 – ebenfalls im Friesenstadion
05.07.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 09.07.16 Husumer SV TuS Collegia Jübek 1:2
zur Fotogalerie
Test 13.07.16 Husumer SV Flensburg 08 1:3
13.07.2016 Husumer SV - Flensburg 08 1 : 3 (1:3)

Flensburg 08 gewinnt Test in Husum
Dank zweier Kiesbye-Tore zum 3:1-Sieg
Husums Neuzugang Gianluca Siefert (kam von Flensburg 08/vorn) im Duell mit Ex-Mitspieler Marcel Hill. Foto: Koberg

HUSUM | Die Trainer Dennis Witt und Torsten Böker waren sich einig: „Ein gutes Testspiel.“ SH-Ligist Flensburg 08 gewann den Vorbereitungs-Kick beim Verbandsligisten Husumer SV mit 3:1 (3:0).

Nach je einer guten Führungschance auf beiden Seiten war der Favorit dann wesentlich wacher als die Stormstädter und zeigte gute Kombinationen. Nach einer Flanke aus halbrechter Position war dann in der 18. Minute der Ex-Husumer Sebastian Kiesbye zur Stelle und köpfte zum 0:1 ein. In der 25. Minute hatte der Husumer Neuzugang Tim Meyer (kam von DGF Flensburg) die große Ausgleichschance, doch seinen Heber lenkte 08-Keeper Nick Schmidt gerade noch an den Querbalken. 

In den letzten Minuten vor der Pause waren die Flensburger konsequent und eroberten die Bälle schon vor dem Husumer Strafraum. Nach Vorarbeit von Kim-Patrick Nitschke traf Leon Padberg mit einem satten Schuss aus zentraler Position zum 0:2 (38.). Zwei Minuten vor dem Wechsel wurde der Ball zu Kiesbye durchgesteckt, der von halblinks zum 0:3 ins lange Eck einschob.

Die zweite Halbzeit verlief dann komplett anders. Bereits drei Minuten nach Wiederanpfiff köpfte Bosse Wullenweber einen Freistoß aus dem rechten Halbfeld zum 1:3 ein. Danach waren die Nordfriesen wacher und dem Anschlusstreffer sehr nahe. Die beste Chance vergab Henning Lorenzen, als er knapp rechts am Flensburger Gehäuse vorbeischoss (64.). In der Schlussphase hatte Sebastian Kiesbye per Konter noch zwei gute Möglichkeiten für 08.


Husumer SV

Chris Bielinski ·Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Sascha Feller · Gianluca Siefert · Daniel Hornburg (46. Fabian Wobig) · Henning Lorenzen · Tim Meyer (46. Christian Peters) · Luca Sander · Benjamin Gielow

Flensburg 08

Nick Schmidt · Tarek Hammi (54. Jonas Heider) · Robin Schmidt · Karl-Christian Melfsen · Marcel Hill · Mathies Jury · Kim-Patrick Nitschke · Brian Jungjohann (46. Christian Reimer) · Thomas Carstensen (54. Pascal Hylla) · Marco Nagel · Sebastian Kiesbye

Schiedsrichter: Truels Reichardt · Hans-Hermann Huß · Jakob Michels
Tore:

0:1 Sebastian Kiesbye (18.) · 0:2 Leon Alexander Padberg (38.) · 0:3 Sebastian Kiesbye (44.) · 1:3 Bosse Wullenweber (47.)

Husumer Nachrichten / FuPa vom 14./15. Juli 2016 / jös

Husumer SV fordert SH-Ligist Flensburg 08

Husum (sh:z) - Nur noch dreieinhalb Wochen bis zum Punktspielstart in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Seit dem 22. Juni befindet sich die Husumer SV in der Vorbereitung und erwartet heute um 19.30 Uhr den ersten hochkarätigen Gegner zum Test, den SH-Ligisten Flensburg 08. Der neuer Husumer Trainer Dennis Witt hat in den vergangenen Wochen an den konditionellen Grundlagen für die neue Spielzeit gearbeitet und hat den Fokus zunächst auf eine kompakte Defensive gelegt. In wie weit sie schon seinen Vorstellungen entspricht, wird sich heute erstmals unter Wettkampfbedingungen zeigen. Witt hat in diesem ersten Härtetest alle Mann an Deck – auch Rene Hornburg, der vom Verbandsliga-Absteiger Bredstedter TSV nach Husum gewechselt ist.
13.07.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 14.07.16 SG Oldenswort/Witzwort Husumer SV 1:2
es liegt kein Spielbericht vor
KPO 16.07.16 SV Dörpum Husumer SV 0:3
15.07.2016 SV Dörpum - Husumer SV 0 : 3 (0:2)

Fußball-Kreispokal: RW Niebüll schießt IF Tönning mit 9:1 ab

HUSUM | In der ersten Runde des Fußball-Kreispokals blieben große Überraschungen aus, die favorisierten Mannschaften erreichten das Achtelfinale. Die beiden Verbandsligisten Husumer SV (3:0 in Dörpum) und TSV Rantrum (5:0 in Stedesand) hatten bei klassenniedrigeren Gegnern keinerlei Mühe. Auch Verbandsliga-Absteiger Bredstedter TSVerreichte mit dem 3:1 beim TSV Drelsdorf/A/B sicher die zweite Runde. Aufhorchen ließ Kreisliga-Austeiger TSV RW Niebüll mit dem 9:1 gegen IF Tönning. Für den MTV Schwabstedt war dagegen der Pokal schon nach der ersten Runde beendet. Der Kreisligist unterlag beim Kreisklassen-Vertreter TSV Viöl 0:1.

Sollte der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag beim TSV Amrum nachziehen, steht bereits am Mittwoch, 27. Juli, um 19 Uhr bei BW Löwenstedt das große Duell und Topspiel der zweiten Runde an. Die Löwenstedter hatten bereits in der Woche mit dem 5:0 TSVSüderlügum die zweite Pokalrunde erreicht. Dort stehen auch die SG Langenhorn-Enge und das SZ Arlewatt, die in der ersten Runde ein Freilos hatten. Die Erstrunden-Partie Rödemisser SV – TV Hattstedt findet am Mittwoch um 19 Uhr statt, und der TSV Amrum empfängt am Sonntag um 12.30 Uhr den Cupverteidiger SV Frisia 03.

SV Dörpum –  Husumer SV 0:3 (0:2) Husum war zunächst überlegen. Bosse Wullenweber traf zum 0:1 (17.), Gianluca Siefert erhöhte auf 0:2 (31.). Nach der Pause kam Dörpum besser ins Spiel, ließ nicht mehr so viele Chancen zu, aber nach dem 0:3 (72.) von Siefert war die Partie entschieden, und die Gäste spulten die restlichen Minuten routiniert herunter.

TSV Stedesand –  TSV Rantrum 0:5 (0:2) Rantrum ging früh durch Marvin Theede (5.) in Führung. Kim Lorenzen traf noch vor der Pause zum 0:2 (27.). Stedesand war ohne Chance. Nach der Pause ließen es die Gäste zunächst ruhiger angehen, ehe Danny Jessen (73.) und Erion Alla (75., 90.) noch gegen konditionell abbauende Stedesander auf 0:5 erhöhten.

TSV Drelsdorf – Bredstedter TSV 1:3 (0:3) Eine starke erste Halbzeit reichte Bredstedt, um in die zweite Runde einzuziehen. Lars Albertsen sorgte mit zwei verwandelten Elfmetern (14./17.) für das 0:2, Lars Lorenzen-Paulsen erhöhte auf 0:3 (26.). Im zweiten Durchgang verwalteten die Gäste ihren Vorsprung. Drelsdorf verkürzte durch Jonas Friedrichsen auf 1:3 (72.) und machte es so noch ein wenig spannend.

TSV RW Niebüll –  IF Tönning 9:1 (5:0) Der TSV RW Niebüll fegte IF förmlich vom Platz. Bereits vor der Pause sorgten Jan-Ole Sönnichsen (2.), Björn Petersen (21.), Simon Kovacs (35., 45.) und Kim Schilling (37.) mit der 5:0-Pausenführug für die Entscheidungg. Björn Petersen (47.), Kovacs (53.) und Lukas Pieczonka (57., 65.) erhöhten in zweiten Durchgang schnell auf 9:0, ehe die Gäste durch Finn Hansen wenigstens noch zum Ehrentreffer (71.) kamen.

TSV St. Peter-Ording –  SG Eiderstedt 1:6 (0:3) Tore: 0:1, Sören Schröder, 0:2 Nils Michalski (24.), 0:3 Marvin Hems (38.), 0:4, Marvin Hems (46.), 1:4 Jürgen Wansiedler (78.) Foulelfmeter, 1:5 Nils Michalski (80.), 1:6 Sören Schröder (81.).

TSV Nordstrand – SG Oldenswort-Witz. 0:8 (0:3) Tore: 0:1 Tim Ruland (11.), 0:2 Marten Dierks (21.), 0:3 Ruland (26.), 0:4 Ruland (47.), 0:5 Torben Peters (53.), 0:6 Hendrik Seebrandt (77.), 0:7 Dierks (88.), 0:8 Ruland (90.).

FSV Wyk – SV Germania Breklum 3:0 (3:0) Tore: 1:0 Teetje Zierke (6.), 2:0 Szent Nedzhib (21.), 3:0 Lennart Küssner (24.).

SV Schobüll –  TSV Goldebek 2:5 (1:3) Tore: 1:0 Oliver Petersen (13.), 1:1 Kevin Kelting (19.), 1:2 Hauke Hinrichsen (31.) Strafstoß, 1:3 Christian Peper (38.), 2:3 Sascha Thölen (47.), 2:4 Kelting (75.), 2:5 Hinrichsen (82.).

Wiedingharde-Emmels.–  Team Sylt 0:6 (0:2) Tore: 0:1 Lukas Engel (4.), 0:2 Todor Velev (5.), 0:3 Sascha Scheibe (57.), 0:4 Velev (72.), 0:5 Dawid Mateusz Pieczonka (84.), 0:6 Fabian Schöck (87.).

SC Norddörfer – SG Leck-Achtrup-La. 0:7 (0:5) Tore: 0:1 Steffen Petersen (12.), 0:2, 0:3, 0:4 Niels Hansen (28., 30. 34.), 0:5 Tim Ingwersen (43.), 0:6 Niels Hansen (71.), 0:7 Björn Vollmer (72.).

TSV Viöl –  MTV schwabstedt 1:0 (1:0) Tor: 1:0 Jakob Meller (14.)

Ergebnisse 1. Runde im Kreiscup: TSV drlesdorf II – SV Frisia 03 Risum-Lindholm II 1:4; TSV Viöl II – SG Eiderstedt II 2:4; SV Dörpum II – BW Löwenstedt III 1:9; SZ Arlewatt II – TSV Hattstedt II 5:2; SG Leck-Achtrup-Ladelund III – FSV Wyk-Föhr II 2:4; SG Eiderstedt III – TSV Süderlügum II 0:1; TSV Rantrum III – SG Oldenswort-Witzwort II 6:5 nach Elfmeterschießen(1:1); Germania Breklum II – TSV Stedesand II 1:2; SG Langenhorn-Enge III – Husumer SV II 2:4; SV Frisia 03 Risum-Lindholm III – SG Leck-Ladelund-Achtrup II 2:4 n. V. (2:2).


SV Dörpum Eik Sönksen · Matthies Nicolaisen · Tim Borchardt · Thore Schmidt · Lars Peretzke (46. Kevin Storm) · Henrik Möllgard (79. Momme Petersen) · Bastian Koslowski · Florian Schmdit · Malte Johannsen (46. Thorsten Hansen) · Christoph Volquardsen · Sergiu Precup
Husumer SV Chris Bielinski · Dominik Braun (73. Luca Steen) · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Sascha Feller · Daniel Hornburg (76. Ove Feddersen) · Fabian Wobig · Henning Lorenzen · Luca Sander · Gianluca Siefert · Tim Meyer (67. Benjamin Gielow)
Schiedsrichter: Jannek Hansen · Patrick Gregersen · Sascha Jensen
Tore: 0:1 Bosse Wullenweber (17.) · 0:2 Gianluca Siefert (31.) ·0:3 Gianluca Siefert (72.)
  Husumer Nachrichten / 19. Juli 2016

Kreispokal: Vorfreude auf zwei Verbandsligisten

Husum (sh:z) - Sie sind krasse Außenseiter, dennoch ist die Vorfreude groß. Für den SV Dörpum und TSV Stedesand sind ihre Auftritte in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals so etwas wie die Spiele des Jahres. Denn sie erwarten Besuch aus der Verbandsliga. Beim SV Dörpum, dem Achten der vergangenen Kreisliga-Saison, gastiert heute (15 Uhr) die Husumer SV, die sich in der bevorstehenden Spielzeit die Meisterschaft und den SH-Liga-Aufstieg auf die Fahnen geschrieben hat. Und der Ktreisklassen-Vertreter TSV Stedesand empfängt Aufsteiger TSV Rantrum (So. 15 Uhr), der in seiner Meister-Saison in der Kreisliga nur ein Spiel verlor. Gespannt sind die Niebüller Fans auf den ersten Auftritt ihrer Mannschaft nach dem Aufstieg in die Kreisliga im Duell mit IF Tönning (So., 15 Uhr). SH-Lig-Aufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm greift erst eine Woche später ins Pokalgeschehen ein. Die Partie beim TSV Amrum wurde auf den 24. Juli (12.30 Uhr) verlegt.
16.07.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Erste Pokalrunde auf  Kreisebene ausgelost

Husum (sh:z) - Die erste Runde im Fußball-Kreispokal findet zwei Wochen vor dem Punktspielstart in der SH-Liga und Verbandsliga Nord-West statt. Die klassenhöheren Teams müssen zwar alle auswärts ran, stehen aber durchweg vor lösbaren Aufgaben. So gastiert SH-Liga-Aufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm beim TSV Amrum. Die Spiele finden am 15./16. und 17. Juli statt.

Kreispokal, 1. Runde: Fr., 15. Juli 19 Uhr: TSV St. Peter­Ording – SG Eiderstedt; Sbd., 16 Juli 15 Uhr: TSV Nordstrand – SG Oldenswort-Witzwort; So., 17. Juli, 12.30 Uhr: TSV Amrum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm; So., 17. Juli, 13.30 Uhr: FSV Wyk­– Germania Breklum; So., 17. Juli, 15 Uhr: SV Schobüll – TSV Goldebek, SG Wiedingharde-Emmelsbüll – Team Sylt, TSV Viöl – MTV Schwabstedt, TSV Rot-Weiß Niebüll –IF Tönning, TSV Süderlügum – SV Blau-Weiß Löwenstedt, Rödemisser SV – TSV Hattstedt, TSV Stedesand – TSV Rantrum, TSV Drelsdorf – Bredstedter TSV, SV Dörpum – Husumer SV, SC Norddörfer – SG Ladelund-Achtrup-Leck.

05.07.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 24.07.16 Husumer SV TSV Rantrum 2:0
24.07.2016 Husumer SV - TSV Rantrum 2 : 0 (0:0)

Pokalüberraschung in Eiderstedt

Kreisligist wirft Verbandsligist SG Langenhorn/Enge mit 4:0 raus / Husumer SV gewinnt Verbandsliga-Duell gegen TSV Rantrum mit 2:0

HUSUM | Die „Kleinen“ haben im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals erfolgreich den Aufstand geprobt. Kreisligist SG Eiderstedt warf den Verbandsligisten SG Langenhorn/Enge mit 4:0 aus dem Wettbewerb, und Kreisliga-Aufsteiger RW Niebüll, der in der ersten Runde IF Tönning mit 9:1 abgeschossen hatte, setzte sich beim Verbandsliga-Absteiger Bredstedter TSV mit 5:2 durch. Die Husumer SV entschied das Verbandsliga-Duell gegen Aufsteiger TSV Rantrum mit 2:0 für sich, während Cupverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit dem 4:0 in der Nachholpartie beim TSV Amrum erst ins Achtelfinale einzog. Dort sollte der SH-Liga-Aufsteiger am Mittwoch bei BW Löwenstedt antreten. Ob das Spiel stattfindet, ist noch offen, da der SV Frisia 03 am Dienstag (19.30 Uhr) ein Testspiel gegen die Husumer SV vereinbart hat.

Gefahr gebannt: Husums Christian Herpel (r.) kann vor seinem ehemaligen Mannschaftskameraden Tarek Yassine klären. Foto: Petersen

Husumer SV–TSV Rantrum 2: 0 (0:0)
Im Derby der beiden Verbandsligisten vor stattlicher Kulisse setzte sich die abgeklärtere Mannschaft aufgrund der zweiten Halbzeit verdient durch. Die Gäste spielten in der ersten Hälfte frech auf, waren die bessere Mannschaft. Insbesondere der starke Ron Reichardt bereitete Husum Probleme. Er besaß auch die größte Chance der ersten Hälfte, scheiterte jedoch nach Pass von Tarek Yassine unglücklich am Pfosten(28.). Das Bild änderte sich im zweiten Spielabschnitt. Die HSV agierte nun nach vorne weitaus zielstrebiger und erarbeitete sich eine Reihe von Möglichkeiten. Ein Kopfball von Hendrik Fleige (48.) strich ebenso knapp am Tor vorbei wie ein Schuss vom durchgestarteten Christian Peters (52.). Ein Standard brachte dann die Führung. Ein lang getretener Ball vom umsichtigen Abwehrchef Martin Herpel erreichte im Strafraum Fleige, der vor Torhüter Lev Meesenburg an den Ball kam und einnickte (60.). In der Folge zogen sich die Gastgeber etwas weiter zurück, kontrollierten aber Ball und Gegner. Eine Doppelchance von Fleige (74.) und des eingewechselten Luca Sander (75.) brachte aber nicht die Entscheidung. Nachdem auf der anderen Seite Ron Reichardt an HSV-Keeper Florian Cornils gescheitert war (90.), sorgte Sander aus wenigen Metern mit einem Strahl unter die Latte mit dem Schlusspfiff für den Endstand (90.+2).

Die Viertelfinals am 3. Oktober: FSV Wyk – Husumer SV, SG Leck-Achtrup-Ladelund – TSV Hattstedt, TSV RW Niebüll – Sieger Löwenstedt/SV Fisia 03, Sieger Arlewatt/SG Oldenswort-Witzwort – SG Eiderstedt.

Husumer Nachrichten / 25. Juli 2016 / bjg/pu

Rot-Weiss Niebüll siegt deutlich und steht im Viertelfinale

Husumer SV setzt sich durch / TSV Goldebek verabschiedet sich

HUSUM | Im Kreispokal Nordfriesland gab es eine kleine Überraschung zu bestaunen: Der A-Klassist FSV Wyk-Föhr bezwang den Kreisligisten TSV Goldebek mit 5:3 und steht nun im Viertelfinale. Die Husumer SV setzte sich mit 2:0 gegen den TSV Rantrum durch. Rot-Weiss Niebüll siegte mit 5:2 beim Bredstedter TSV.

Husumer SV - TSV Rantrum 2:0
Erst spät konnten die Gastgeber für die Entscheidung sorgen. Nach einer torlosen ersten Hälfte brachte Hendrik Fleige die Husumer SV nach 59 gespielten Minuten mit 1:0 in Führung. Erst in der vierten Minute der Nachspielzeit sorgte Luca Sander für das erlösende 2:0, welches das Weiterkommen sicherte.

Tore: 1:0 Hendrik Fleige (59.), 2:0 Luca Sander (90.+4)

fupa / Redmann / 24. Juli 2016

Verbandsliga-Derby im Friesenstadion

HUSUM | Cupverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm muss am Sonntag (12.30 Uhr) beim TSV Amrum „nachsitzen“, sein Spiel aus der 1. Runde im Fußball-Kreispokal absolvieren. Für die anderen Clubs aus Nordfriesland geht es an diesem Wochenende dagegen schon ins Achtelfinale. Im Blickpunkt steht dabei das Nachbarschaftsderby und Verbandsliga-Duell zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum am Sonntag (15 Uhr) im Husumer Friesenstadion. Die Gastgeber gehen mit ihrem neuen Trainer Dennis Witt als Titelanwärter in die neue Spielzeit, der Aufsteiger aus Rantrum hat dagegen ganz andere Ziele, will sich in der neuen Klasse etablieren und nichts mit dem Abstieg zu tun bekommen. Insofern ist die Partie in Husum für Trainer Oliver Hansen und sein Team eine echte Standortbestimmung. An Selbstbewusstsein mangelt es den Rantrumern nicht, schließlich verließen sie in der vergangenen Spielzeit nur einmal als Verlierer das Spielfeld. Aber die Husumer SV ist eine ganz andere „Hausnummer“, hat sich vor allem in der Offensive mit SH-Liga erfahrenen Akteuren verstärkt.

Eine große Kulisse erwartet auch Kreisligist SG Eiderstedt heute um 15 Uhr gegen den Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge. Die Gastgeber geht zwar als Außenseiter ins Spiel, aber der Gegner hat seinen Kader erheblich verjüngst und ist noch nicht eingespielt. Vielleicht geht da ja was.

Verbandsliga-Absteiger Bredstedter TSV hat mit Kreisliga-Aufsteiger Rot-Weiß Niebüll (So. 15 Uhr) die Mannschaft zu Gast, die in der ersten Runde mit einem 9:1 gegen IF Tönning aufhorchen ließ. Ob die Rotweißen wirklich so stark einzuschätzen sind, wie dieses Ergebnis anmuten lässt, müssen Trainer Bodo Schmidt und seine Mannen nun unter Beweis stellen.

Der TSV Viöl, der in der 1. Runde den Kreisligisten MTV Schwabstedt aus dem Wettbewerb warf, erwartet mit der SG Leck-Ladelund-Achtrup (So. 14 Uhr) einen weiteren Kreisligisten. Heimrecht genießen die Insel-Clubs. Der FSV Wyk-Föhr empfängt den TSV Goldebek und das Team Sylt den TSV Hattstedt (beide So. 15 Uhr). sh:z

Husumer Nachrichten / 23. Juli 2016

Husumer SV Florian Cornils · Tobias Wetzel · Fabian Wobig · Christian Herpel · René Hornburg (84. Sascha Feller) · Daniel Hornburg · Gianluca Siefert · Henning Lorenzen (87. Benjamin Gielow) · Tim Meyer (63. Luca Sander) · Christian Peters · Hendrik Fleige
TSV Rantrum Lev Meesenburg · Thomas Grabowski · Helge Flatterich · Kim Lorenzen · Thomas Pahnke · Arne Harring (46. Patrick Schaller) · Nomme Carstens (82 Jasper Carstens) · Tarek Yassine · Erion Alla (65. Damian Krause) · Marvin Theede
Schiedsrichter: Christian Pudschun · Timo Christiansen · Morten Dumstrei
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (56.) · 2:0 Luca Sander (94.)
1.ST 30.07.16 Husumer SV TV Grundhof 2:1
30.07.2016 Husumer SV - TV Grundhof 2 : 1 (2:0)

Husum gibt die Punkte fast noch aus der Hand

Zweite Halbzeit zum Abgewöhnen

Schnell und torgefährlich: Husums Gianluca Siefert (re.) schüttelt Maik Jessen ab. Siefert gelang auch der Treffer zum zwischenzeitlichen 2:0. Foto: Klein

HUSUM | Erste Halbzeit hui, zweite Halbzeit pfui – So könnte man den Saisonstart der Husumer SV gegen den Aufsteiger aus Grundhof beschreiben. Der Favorit kontrollierte zwar nahezu über 90 Minuten das Spielgeschehen, kam jedoch kurz vor Schluss nach einem dicken Bock von Keeper Florian Cornils, der zum schmeichelhaften Anschlusstreffer führte, noch einmal in Bedrängnis, rettete jedoch den verdienten Sieg über die Zeit.

 „Hätten wir hier ein Remis erzielt, wäre dies ein Punkt der Moral gewesen“, meinte Grundhofs Trainer Thomas Ziegenberg, der insgesamt mit dem kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. HSV-Coach Dennis Witt war lediglich mit der Leistung der ersten Halbzeit und dem Ergebnis einverstanden: „Wir haben versäumt, das Spiel vor der Pause zu entscheiden und haben den Gegner, der alles versucht hat, im zweiten Abschnitt wieder stark gemacht.“

In der ersten Hälfte dominierten die Gastgeber nach Belieben und ließen dem Aufsteiger keine Luft zum Atmen.

Die frühe Führung besorgte Top-Talent Hendrik Fleige, der in Torjäger-Manier einen Querpass des durchgebrochenen Tim Meyer nur noch einschieben brauchte (6.). Auch in der Folge machte die HSV weiter Druck, war aber trotzdem um einen kontrollierten Spielaufbau bemüht. Bei weiteren Möglichkeiten von Meyer (14.) und Luca Sander (25.) fehlte noch die nötige Präzision. Diese bewies in der 35. Minute der starke Gianluca Siefert, der nach Meyer-Zuspiel das 2:0 markierte.

Durch eine taktische Umstellung bekamen die Gäste in Hälfte zwei im Zentrum sofort mehr Zugriff. Zudem schalteten die Kreisstädter einen Gang zurück und verwalteten die Führung nur noch, ohne aber die Kontrolle über Ball und Gegner zu verlieren. Dadurch verflachte die Partie zusehends. Aber der Gast kam tatsächlich nochmal zurück in die Partie. Einen Freistoß von Bo Jorma Kruse ließ Cornils durch die Hände gleiten, so dass Michel Klatt zum 1:2 abstauben konnte (88.). Letzte Angriffsbemühungen brachten jedoch nichts mehr ein. Ferner vergaben Sander (90.) und Youngster Cyriac Albertsen (90.+2) sogar noch einen höheren Sieg.

fupa, Husumer Nachrichten / 31. Juli, 1. August 2016 / bjg

Husumer SV Florian Cornils · Tobias Wetzel · Fabian Wobig · Christian Herpel · Sascha Feller · Daniel Hornburg · Gianluca Siefert · Henning Lorenzen (63. Luca Steen) · Tim Meyer (81. Cyriac Albertsen) · Luca Sander · Hendrik Fleige (90. Ove Feddersen)
TV Grundhof Henrik Hansen · Niels Broderius · Michel Klatt · Maik Jessen · Daniel Lohan · Broder Hinrichsen · Daniel Freier · York Henrik Brodersen (46. Bo Jorma Kruse) · Levin Exner (69. Marcel-Pascal Heinrich) · Chris Lemm · Hadi Mortazawi (46. Lewe Twist)
Schiedsrichter: Lars Gruhlke (Altenholz) · Frank Chwalek · Bengt Kunkel
Zuschauer: 186
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.) · 2:0 Gianluca Siefert (35.) · 2:1 Michel Klatt (88.)
beste Spieler: Christian Herpel · Fabian Wobig · Gianluca Siefert – Henrik Hansen · Bo Jorma Kruse · Chris Lemm.  

Fußball Verbandsliga

Anschlusstreffer für Grundhof fällt zu spät

Husum (bjg) - Alles versucht, aber keine Punkte mitgenommen – der TV Grundhof hat sein Auftaktspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord-West bei der Husumer SV mit 1:2 (0:2) verloren. Der Anschlusstreffer durch Michael Klatt (88.) war zu spät gefallen. „Hätten wir ein Remis erzielt, wäre das ein Punkt der Moral gewesen“, meinte Grundhofs Trainer Thomas Ziegenberg, der mit dem kämpferischen Auftritt seiner Mannschaft zufrieden war. Ziegenberg zog aber Positives aus der Niederlage: „Wir haben 45 Minuten gebraucht, um in dieser Liga anzukommen. Aber nach der Leistungssteigerung nach der Pause gehen wir aber erhobenen Hauptes in die nächsten Big-Point-Spiele.“

Husumer SV: Cornils – Feller, Herpel, Wobig, Wetzel – D. Hornburg, Siefert – Meyer (81. Albertsen), Lorenzen (63. Steen), Sander – Fleige (90. Feddersen).
TV Grundhof: Hansen – Broderius, Klatt, Jessen, Lohan – Hinrichsen, Freier, Brodersen (46. Kruse), Exner (69. Heinrich) – Lemm, Mortazawi (46. Twist).
Schiedsrichter: Guhlke. – Zuschauer: 189.
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.), 2:0 Gianluca Siefert (35.), 2:1 Michel Klatt (88.). – Beste Spieler: Herpel, Wobig, Siefert – Hansen, Kruse, Lemm.

01.08.16 · Flensburger Tageblatt
Fußball-Fahrplan

„Lampenfieber“ vor der Saisonpremiere

Husum (hwk) - Vorhang auf für die Spielzeit 2016/2017 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Nach dem Aufstieg des SV Frisia 03 Risum-Lindholm in die SH-Liga und dem Abstieg des Bredstedter TSV ist Nordfriesland mit vier Clubs dabei. Drei von ihnen feiern ihre Saisonpremiere vor heimischer Kulisse: Titelanwärter Husumer SV empfängt Aufsteiger TV Grundhof (Sbd., 14 Uhr), BW Löwenstedt den MTV Tellingstedt (So. 14.30 Uhr) und Neuling TSV Rantrum den TSV Nordmark Satrup (So. 15 Uhr). Die SG Langenhorn-Enge spielt auswärts bei Stern Flensburg (Sbd. 15.30 Uhr).

Wie es sich vor einer Premiere gehört, haben Spieler und Trainer „Lampenfieber“. „Die Aufregung ist schon da“, gesteht Husums neuer Coach Dennis Witt. Gegen Grundhof bestreitet er sein erstes Punktspiel als Verantwortlicher auf der Bank – und das auch gleich zu Hause. „Dieses Spiel möchte man natürlich gewinnen“, sagt der HSV-Coach. Allerdings hatte er zum Ende der Vorbereitung zwei Verletzte zu beklagen. Marc Koschenz (Zerrung) und Neuzugang Rene Hornburg (Knöchel), „der eine starke Vorbereitung gespielt hat, fallen definitiv aus. Zudem konnte der Coach den heutigen Gegner nicht unter die Lupe nehmen, da ein Test, den sich Witt anschauen wollte, ins Wasser fiel. „Ich hätte meine Jungs gerne auf den Gegner eingestellt, doch jetzt müssen wir uns auf uns selbst schauen.“

Aufregung paart sich beim TSV Rantrum mit Euphorie. Der Aufsteiger fiebert dem ersten Spiel gegen Satrup entgegen. „Die Jungs sind heiß, die Vorfreude riesengroß“, umschreibt Trainer Olli Hansen die Stimmung rund um den Lagedeich. Der Coach erwartet gegen Satrup ein schweres Spiel für sein Team. „Das ist gleich eine richtige Standortbestimmung für uns. Satrup spielt seit Jahren in der Verbandsliga.“ Der Neuling muss zum Auftakt auf Patrick Schaller (berufsbedingt) und Erion Alla (Urlaub) verzichten. Doch Hansen glaubt, die Ausfällte kompensieren zu können. „Wir sind breit aufgestellt, und wir wollen nach 90 Minuten die drei Punkte.“

Vier Tage nach dem Pokal-K.o. gegen den SV Frisia 03 erwartet BW Löwenstedt den MTV Tellingstedt zum ersten Punktspiel. „Eine unbequeme, kampfstarke Mannschaft“, weiß Trainer Bernd Hansen. „Wir dürfen diesmal nicht so viele Fehler machen wie gegen Frisia“, fordert der Löwen-Coach, „vor allem aber müssen wir mehr Fußball spielen – so wie in der zweiten Halbzeit am Mittwoch.“ Die Nordfriesen müssen wie schon im Pokal-Achtelfinale auf zwei Akteure verzichten. Dennis Jäger befindet sich im Urlaub, und Jannik Reichenberg ist immer noch verletzt.
30.07.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
2.ST 03.08.16 Husumer SV BSC Brunsbüttel 6:2
03.08.2016 Husumer SV - BSC Brunsbüttel 6 : 2 (3:1)

Husumer SV meisterlich effektiv

6.2-Kantersieg gegen Brunsbüttel

Zweikampf: Husums Luca Sander (weißes Trikot ) gegen den BSCer Johannes Niebuhr. Foto: Petersen

HUSUM | „Heute hat bei uns nahezu alles gepasst, auch wenn Brunsbüttel bei weitem nicht um vier Tore schlechter war“, resümierte Husums Coach Dennis Witt. Gut eine Stunde lang war es ein Spiel auf Augenhöhe, auch wenn Husum meist spielbestimmend agierte und die weitaus besseren Chancen besaß. Am Ende stand jedoch ein 6:2 (3:1) gegen den BSC Brunsbüttel zu Buche.

Der Torreigen begann bereits nach sechs Minuten, als der bärenstarke Luca Sander nach einem schönen Angriff über rechts eine Flanke von Christian Peters zum 1:0 verwertete (6.). Weitere Chancen (17., 25.) durch den erneut überzeugenden Gianluca Siefert brachten aber nicht das erhoffte 2:0. Sturmspitze Hendrik Fleige war es vorbehalten, die Führung per Kopf nach Wetzel-Flanke auszubauen (32.). Kevin Manzke nutzte in Folge eines Freistoßes einen Abstimmungsfehler in der Husumer Hintermannschaft postwendend zum 1:2 (32.).

Aber die Gastgeber hatten noch vor der Pause die passende Antwort parat. Nachdem Sander mit einem sehenswerten Heber aus 30 Metern fast BSC-Keeper Laskowski düpiert hätte, jedoch an der Latte scheiterte, war wenig später wieder Fleige per Kopf zur Stelle (41.).

Nach ihrer besten Phase, in der auch der abermalige Anschlusstreffer durch Johannes Niebuhr (56.) fiel, verloren die Gäste innerhalb von zehn Minuten völlig den Faden und das Spiel. Zunächst schied der beste Brunsbütteler, Hendrik Jebens, angeschlagen aus (61.). Kurz darauf musste Kevin Manzke nach einem Foul im Strafraum mit einer Ampelkarte vom Platz. Siefert verwandelte den Strafstoß sicher (62.). Die HSV dominierte nun nach Belieben, auch wenn der BSC sich nie aufgab. Dennis Witt analysierte treffend: „Immer wenn es brenzlig wurde, haben wir auf der anderen Seite zugeschlagen.“

Der Doppelschlag von Christian Peters (65., 67.), der ebenfalls ein gutes Spiel machte, resultierte aus Kontersituationen. Zum Schluss mussten die Gäste froh sein, dass insbesondere Sander und Peters, aber auch der eingewechselte Benjamin Gielow das Ergebnis nicht noch höher schraubten.

Husumer Nachrichten / fupa - 4./5. August 2016 / bjg

Der Knackpunkt in diesem Spiel war leicht auszumachen. Nachdem der BSC durch Niebuhr auf 2:3 herangekommen war und auf den Ausgleich drängte, musste Kevin Manzke nach einem Foul im Strafraum mit der Gelb-Roten Karte vom Feld. Seifert verwandelte den Elfmeter für die Husumer, die sich die Punkte fortan nicht mehr nehmen ließen und das Ergebnis ausbauten.
03.08.2016 · 21:27 Uhr · Wilfried Skowasch · http://www.sportplatz.sh

Englische Woche in der Verbandsliga Nord-West

HUSUM | Nach dem Start am vergangenen Wochenende steht heute der zweite Spieltag an. Bis auf Spitzenreiter BW Löwenstedt, dessen Partie bei Nordmark Satrup auf den 3. Oktober verlegt ist, sind alle Nordfriesland-Vertreter im Einsatz. Gut meint es der Spielplan mit der Husumer SV, die im zweiten Saisonspiel zum zweiten Mal Heimrecht genießt.

Der Gegner heißt um 19.30 Uhr BSC Brunsbüttel. Wie gegen den TV Grundhof (2:1) ist das Team von Trainer Dennis Witt Favorit, will diesmal gegen die Dithmarscher aber konzentrierter auftreten als gegen den Neuling. Froh über Zählbares wäre die SG Langenhorn/Enge, die um 19 Uhr Aufsteiger TSV Großsolt-Freienwill im Waldstadion erwartet. Karl Müller war trotz der 0:2-Niederlage zum Auftakt bei Stern Flensburg mit seiner Mannschaft zufrieden. Sie hatte 90 Minuten gekämpft – allerdings ohne Fortune. In den letzten sechs Minuten kassierte die SG zwei Gegentore und musste die Heimreise mit einer Niederlage antreten. 

Gegen den Neuling aus Großsolt wollen es die Nordfriesen besser machen. Vor allem wäre ein Erfolg gut für die Moral. Zum Aufsteigerduell gastiert der TSV Rantrum (19.30 Uhr) bei der SG Geest 05. Beide Teams überraschten zum Auftakt. Die SG Geest siegte in Brunsbüttel mit 1:0, Rantrum schickte Satrup mit 4:1 nach Hause. An diese Vorstellung wollen Trainer Olli Hansen und seine Mannschaft  in Dithmarschen anknüpfen und die ersten drei Auswärtspunkte mit nach Hause nehmen.

Husumer Nachrichten / fupa - 3. August 2016 / hwk

Husumer SV

Chris Bielinski · Tobias Wetzel · Fabian Wobig (71. André Witthohn) · Christian Herpel · Sascha Feller (68. Kristian Gaško) · Daniel Hornburg · Gianluca Siefert · Christian Peters · Henning Lorenzen · Luca Sander · Hendrik Fleige (71. Benjamin Gielow)

BSC Brunsbüttel

Tim Laskowski · Kevin Manzke · Lorenz Möller · Timo Henning · Thies Piehl · Benedikt Fischer · Nils Klaassen · Bennet Rohwedder (75. Steffen Tiedje) · Jan Tiedje (63. Felix Kohrs) · Hendrik Jebens (51. Martin Rösler) · Johannes Niebuhr
Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst), Dominik Bubat, Jenny Sibbert
Tore: 1:0 Luca Sander (6.) · 2:0 Hendrik Fleige (32.) · 2:1 Kevin Manzke (35.) · 3:1 Hendrik Fleige (40.) · 3:2 Johannes Niebuhr (30.) · 4.2 Gianluca Siefert (61., Strafstoßtor) · 5:2 Christian Peters (65.) · 6:2 Daniel Hornburg (67.)
gelb-rote Karte: Kevin Manzke (BSC) 60.
beste Spieler: Luca Sander · Gianluca Siefert · Hendrik Fleige · Christian Peters – Hendrik Jebens

Fußball-Verbandsliga

Heimpremiere für die SG Langenhorn/Enge

Husum (hwk) - Englische Woche in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Nach dem Start am vergangenen Wochenende steht heute der zweite Spieltag an. Bis auf Spitzenreiter BW Löwenstedt, dessen Partie bei Nordmark Satrup auf den 3. Oktober verlegt ist, sind alle Nordfriesland-Vertreter im Einsatz. Gut meint es der Spielplan mit der Husumer SV, die im zweiten Saisonspiel zum zweiten Mal Heimrecht genießt. Der Gegner heißt um 19.30 Uhr BSC Brunsbüttel. Wie gegen den TV Grundhof (2:1) ist das Team von Trainer Dennis Witt Favorit, will diesmal gegen die Dithmarscher aber konzentrierter auftreten als gegen den Neuling. Froh über Zählbares wäre die SG Langenhorn/Enge, die um 19 Uhr Aufsteiger TSV Großsolt-Freienwill im Waldstadion erwartet. Karl Müller war trotz der 0:2-Niederlage zum Auftakt bei Stern Flensburg mit seiner Mannschaft zufrieden. Sie hatte 90 Minuten gekämpft – allerdings ohne Fortune. In den letzten sechs Minuten kassierte die SG zwei Gegentore und musste die Heimreise mit einer Niederlage antreten. Gegen den Neuling aus Großsolt wollen es die Nordfriesen besser machen. Vor allem wäre ein Erfolg gut für die Moral. Zum Aufsteigerduell gastiert der TSV Rantrum (19.30 Uhr) bei der SG Geest 05. Beide Teams überraschten zum Auftakt. Die SG Geest siegte in Brunsbüttel mit 1:0, Rantrum schickte Satrup mit 4:1 nach Hause. An diese Vorstellung wollen Trainer Olli Hansen und seine Mannschaft heute in Dithmarschen anknüpfen und die ersten drei Auswärtspunkte mit nach Hause nehmen.
03.08.16 · sh:z-Nordfriesland Sport
3.ST 06.08.16 Husumer SV SG Geest 05 2:3
06.08.2016 Husumer SV - SG Geest 05 2 : 3 (0:1)

Späte Tore schocken Husum

Husums Marc Koschenz (r.) im Duell mit Heiko Martens. Foto: git

HUSUM | Eigentlich war die SG Geest 05 schon mausetot. Aber ein Fußballspiel dauert 90 Minuten. So unterlag die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West durch zwei späte Tore dem Aufsteiger noch mit 2:3 (0:1). HSV-Coach Dennis Witt war fassungslos: „Ich habe dafür keine Erklärung und muss das jetzt erstmal verarbeiten.“ Die Gäste konnten ihr Glück kaum fassen. „Fußball ist ein Ergebnissport, und wir haben bis zum Schluss dran geglaubt“, jubelte Trainerfuchs Uwe Hintz.

Der Aufsteiger setzte der spielerischen Überlegenheit der Husumer eine körperbetonte Spielweise und eine kompakte Defensive entgegen. Offensiv agierte die SG oft mit langen Bällen. Ein so vorgetragener Angriff sorgte auch für das 0:1 der Gäste. Nachdem Fabian Wobig den Ball unterlaufen hatte, tauchte der agile Dennis Papenfuß frei vor Chris Bielinski im HSV-Tor auf und schloss cool ab (6.). Die frühe Führung spielte den Gästen in die Karten, sie zogen sich noch weiter zurück. Husum hatte Probleme Lücken zu finden. Ein Schuss von Hendrik Fleige (23.) sowie Kopfbälle von Fleige (26.) und Bosse Wullenweber (35.) waren allenfalls Halbchancen. Und kurz vor der Pause schloss Luca Sander zu überhastet ab (45.).

In der zweitenHälfte änderte sich das Bild zunächst nicht. Die Gastgeber versuchten mit einer variablen Spielweise in Tornähe zu kommen, bissen sich aber am SG-Abwehrbollwerk die Zähne aus. Belebung brachte die Einwechslung von Gianluca Siefert (54.), der ebenso wie einige andere Stammkräfte wegen einer leichten Blessur zunächst auf der Bank gesessen hatte. Wie aus dem Nichts kam Husum zum Ausgleich. Der starke Tobias Wetzel wurde im Strafraum gefoult, Siefert verwandelte den Strafstoß zum 1:1 (69.). Jetzt wollten die Gastgeber mehr, und als der eingewechselte Marc Koschenz überragend von Siefert in Szene gesetzt wurde und zur Führung einnetzte, schien die Partie gedreht (80.). Aber die Gäste kamen noch zurück. Zunächst verwandelte Andre Köller einen Freistoß von Strafraumgrenze ins Torwarteck zum Ausgleich (87.). In der Nachspielzeit ging Andre Witthohn gegen Köller nicht konsequent genug zu Werke, so dass dieser verlängern konnte und Daniel Witt HSV-Schlussmann Bielinski mit einem Heber zum 3:2 düpierte (90.+1). Konsternierte Husumer Spieler waren am Boden, während der Jubel der Gäste keine Grenzen kannte.

Husumer Nachrichten - 8. August 2016 / bjg

Husumer SV unterliegt Aufsteiger Geest 05

HUSUM | In der Verbandsliga Nord-West schlug die Stunde der Aufsteiger. Der TSV Großsolt-Freiernwill sprang durch einen 3:0-Heimerfolg über Mitaufsteiger TV Grundhof vorerst auf den dritten Tabellenplatz. Auch die SG Geest 05 überraschte, indem man mit der Husumer SV einen Titelaspiranten mit 3:2 niederringen konnte. Nach drei Spieltagen ziert der BSC Brunsbüttel das Tabellenende der Verbandsliga Nord-West, dessen Punktekonto weiterhin bei null Zählern stagniert.

Aufsteiger Geest 05 überrrascht! Diese drei Punkte gegen die Husumer SV waren sicherlich nicht unbedingt einkalkuliert. Am Ende konnte sich der Aufsteiger mit 3:2 durchsetzen. Dennis Papenfuß hatte die Gäste nach sechs Spielminuten mit 1:0 in Führung geschossen. Erst im zweiten Durchgang vermochte der Favorit auszugleichen. Gianluca Seifert traf zum 1:1 per Foulelfmeter (69.). Zehn Minuten vor Schluss gingen die Gastgeber durch Marc Koschenz sogar in Führung. Andre Köller konnte jedoch ausgleichen (87.). Dann fiel in der Schlussminute noch der Siegtreffer für den Underdog. Daniel Witt sorgte für Hochgefühle bei den Gästen (90.).

06.08.2016 · 18:14 Uhr · · http://www.fupa.net

Aufsteiger Geest gewinnt beim Titelanwärter

HUSUM | Husums Selbstsicherheit beendete Geest-Torjäger Papenuß in der sechsten Minute. Als sich die HSV erholt und durch Siefert (65., Foulelfmeter) sowie Koschenz das Ergebnis gedreht hatte, kehrte wieder ein wenig der Schlendrian ein. Außerdem bewiesen die Gäste eine fast hundertprozentige Chancenverwertung, ausgedrückt durch Köllers Freistoß in der 87. Minute und Witt in der Nachspielzeit. „Wir haben defensiv toll gestanden und können auch kontern“, verteilte SG-Trainer Uwe Hintz ein Pauschallob.
06.08.2016 · 15:45 Uhr ·  Wolfgang Ehlers · http://www.sportplatz.sh

Husumer SV plant den "dritten Streich"

HUSUM | Schon nach zwei Spieltagen ist die Husumer SV dort angekommen, wo sie nach 34 Begegnungen stehen möchte: Ganz oben. Zwei Heimspiele, zwei Heimsiege und 8:3 Tore – das kann sich sehen lassen. Das findet auch Trainer Dennis Witt: „Das ist ganz in Ordnung und stimmt einen positiv.“ Jetzt soll im dritten Heimspiel in Serie der dritte Streich folgen: Heute um 14 Uhr im Friesenstadion gegen Aufsteiger SG Geest 05. Der HSV-Coach erwartet allerdings einen schweren Gang gegen den Aufsteiger: Zum einen, weil die SG über ein „eingespieltes Team“ verfügt – zum anderen, weil einige Husumer Spieler angeschlagen sind. Fabian Wobig musste gegen Brunsbüttel vorzeitig das Feld verlassen, und Gianluca Siefert klagt über eine Muskelverhärtung in der Wade. „Aber zum Glück haben wir einen breiten Kader und können auch mal durchwechseln“, sagt Witt.

Die drei anderen Nordfriesland-Clubs müssen auswärts ran. Die SG Langenhorn/Enge, die am Mittwoch den ersten Dreier einfuhr, gastiert bei DGF Flensburg (Sbd., 14 Uhr). SG-Trainer Karl Müller ist zuversichtlich: „Unser Ziel aus den nächsten zwei Spielen bei DGF und zu Hause gegen den TV Grundhof sind mindestens vier Punkte. Solle das gelingen, haben wir unsere Hausaufgaben gut gemacht und schon ein kleines Polster nach unten geschaffen.“

Der SV Blau-Weiß Löwenstedt, der am Mittwoch pausierte, gibt seine Visitenkarte beim FC Angeln 02 ab. Die Gastgeber wollen nach der 0:1-Heimpleite gegen den TSV Nord im zweiten Heimspiel endlich den ersten Sieg holen. Doch die Frage ist, wie das Spiel gegen die Harrisleer nicht nur psychisch, sondern auch physisch weggesteckt haben. Die „Löwen“ jedenfalls fahren ausgeruht nach Steinfeld.

Neuling TSV Rantrum, der mit zwei Siegen sensationell in die neue Spielklasse gestartet ist, reist wieder nach Dithmarschen. Diesmal ist der MTV Tellingstedt (So. 15 Uhr) der Gegner. Die Gastgeber sind noch ohne Punkt und wollen gegen den Neuling unbedingt die ersten Zähler einfahren. Doch die Nordfriesen reisen mit „breiter Brust“ an.

Husumer Nachrichten - 6. August 2016 / hwk

Husumer SV

Chris Bielinski – André Witthohn · Fabian Wobig · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – Luca Sander (80. Marc Koschenz) · Benjamin Gielow (54. Gianluca Siefert) · Christian Peters (49. Tim Meyer) – Hendrik Fleige

BSC Brunsbüttel

Arne Erik Steinhagen – Heiko Martens · Sören Schmidt (86. Alexander Splinter) · Christian Braatz · Tim Thomas Wlotkowski (54. Daniel Witt) – Tim Kirstein · Daniel Thiel · Torben Rohwedder · Nils Loeber (86. Mika Achenbach) – Dennis Papenfuß · Andre Köller
Schiedsrichter: Bjarne Schnack (Kropp) · Jannik Schneider · Wolfgang Schröder
Zuschauer: 200
Tore:  0:1 Dennis Papenfuß (6.) · 1:1 Gianluca Siefert (69., FE) · 2:1 Marc Koschenz (80.) · 2:2 Köller (87.) · 3:2 Daniel Witt (90.+1).
beste Spieler: Tobias Wetzel · Gianluca Siefert – Andre Köller · Arne Erik Steinhagen.
4.ST 09.08.16 FC Wiesharde Husumer SV 0:3
09.08.2016   FC Wiesharde - Husumer SV 0 : 3 (0:1)

Husumer SV siegt 3:0 beim FC Wiesharde

HANDEWITT | Titelfavorit Husumer SV hat sich in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nach der 2:3-Heimpleite gegen Aufsteiger SG Geest 05 eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit 3:0 (1:0) siegten die Nordfriesen beim Aufsteiger FC Wiesharde. FC-Coach Michael Wilstermann meinte anerkennend: "Die Husumer haben richtig guten Fußball gespielt und verdient gewonnen." Von Beginn an setzte Husum die Handewitter unter Druck. Der FC hielt kämpferisch dagegen, konnte das Abstauber-Tor zum 0:1 von Marc Koschenz nach einem Patzer von FC-Keeper Schneck aber nicht verhindern (25.). Nach dem Wechsel wollten die Platzherren etwas offensiver agieren, blieben aber zumeist harmlos. Als Henning Lorenzen die Husumer mit 2:0 in Front brachte, war schon früh eine Vorentscheidung gefallen (58.). Den Schlusspunkt zum 0:3 setzte wiederum Koschenz. (72.).
11.08.16 | Husumer Nachrichten, wsi

Aufsteiger Wiesharde gegen Husum chancenlos

Handewitt (wsi) - Titelfavorit Husumer SV hat sich in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nach der überraschenden 2:3-Heimniederlage gegen Aufsteiger SG Geest 05 eindrucksvoll zurückgemeldet. Mit 3:0 (1:0) siegten die Nordfriesen beim Aufsteiger FC Wiesharde. FC-Coach Michael Wilstermann meinte anerkennend: „Die Husumer haben richtig guten Fußball gespielt und verdient gewonnen.“

Von Beginn an setzten die Gäste mit der reiferen Spielanlage die Handewitter unter Druck. Die Gastgeber hielten anfangs kämpferisch gut dagegen, konnten jedoch das Abstauber-Tor zum 0:1 von Marc Koschenz nicht verhindern, nachdem FC-Keeper Dennis Schneck einen 25-Meter-Fernschuss nicht hatte festhalten können (25.). Nach dem Wechsel wollten die Platzherren etwas offensiver agieren, aber zumeist mit ihren Offensiv-Aktionen harmlos. Da waren die Husumer erheblich gefährlicher und auch effektiver. Als Henning Lorenzen nach einem Fehler der Wiesharder in der Vorwärtsbewegung die Husumer mit 2:0 in Front brachte, war schon früh eine Vorentscheidung gefallen (58.). Den Schlusspunkt zum 0:3 setzte wiederum Marc Koschenz, der einen Konter erfolgreich abschloss (72.).

FC Wiesharde: Dennis Schneck – Augustini, Wilhelmsen, Schlünsen (71. Johnsen), Nissen – Raabe, Elsmann – Thomsen (75. Mahler), Stüwe, Ernst – Patrick Schneck.
Husumer SV: Cornils – Feller (77. Witthohn), Herpel, Wullenweber, Lorenzen (65. Hornburg) – Wobig, Siefert, Wetzel, Koschenz – Sander, Meyer (69. Fleige).
Schiedsrichter: Pawel Zabinski (TSV Nordhastedt).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Koschenz (25.), 0:2 Lorenzen (58.), 0:3 Koschenz (72.).
Beste Spieler: Stüwe, Raabe / Siefert, Wobig.

11.08.16 · Flensburger Tageblatt

Husum klettert an die Spitze

HANDEWITT | Mit einem Favoritensieg begann der zweite Wochen-Spieltag in der noch jungen Saison der Fußball-Verbandsliga Nord-West.

Kurioserweise waren es die Gäste, auf deren Ersatzbank sich frische Kräfte drängelten, und nicht der Spät-Aufsteiger, der auch nach dem vierten Spiel noch auf einen Sieg warten muss und mit dem Punkt vom Sonnabend gegen den IF Stjernen auf dem drittletzten Rang liegt. Marc Koschenz  und Henning Lorenzen trafen für den Titelaspiranten, der sich nach der Heimpleite gegen die SG Geest 05 nur einmal kurz schüttelte und  an die Spitze stürmte.

09.08.2016 · 22:16 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Husumer SV setzt sich an die Spitze

3:0-Auswärtssieg gegen den Aufsteiger FC Wiesharde

HANDEWITT | Der FC Wiesharde und die Husumer SV eröffneten bereits am Dienstagabend den 4. Spieltag in der Verbandsliga Nord-West. Und die favorisierten Nordfriesen setzten sich am Ende deutlich mit 0:3 durch. Marc Koschenz hatte die Gäste nach 25 Minuten - unter kräftiger Mithilfe von Wieshardes Keeper Dennis Schneck - in Führung gebracht. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Der FC Wiesharde nutzte die sich bietenden Chancen nicht. In der letzten halben Stunde der Begegnung drehte die Husumer SV dann auf und machte duch zwei Tore von Luca Sander (62.) und abermals Koschenz (76.) alles klar. Während die Nordfriesen sich damit vorerst an die Tabellenspitze setzen, hängt der Aufsteiger mit einem Zähler in den Abstiegsrängen fest.
Dienstag 09.08.16 21:24 Uhr | Autor: FuPa, dru

FC Wiesharde:

Dennis Schneck · Mario Augustini · Tim Wilhelmsen · Christian Ernst · Kevin Raabe · Felix Stuewe · Patrick Schneck · Tilo Thomsen (75. Niklas Mahler) · Mattes Johannes Nissen · Tjorven Elsmann · Thore Schlünsen (71. Henrik Johnsen)

Husumer SV:

Florian Cornils · Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Sascha Feller · Fabian Wobig · Gianluca Siefert · Henning Lorenzen (65. Daniel Hornburg) · Tim Meyer (69. Hendik Fleige) · Luca Sander · Marc Koschenz
Schiedsrichter: Pawel Zabinski (TSV Nordhastedt), Nicole Zabinski, Marko Förster
Zuschauer: 100
Tore:  0:1 Marc Koschenz (25.) · 0:2 Luca Sander (58.) · 0:3 Marc Koschenz (72.)
beste Spieler: Felix Stüwe · Kevin Raabe / Gianluca Siefert · Fabian Wobig
5.ST 13.08.16 TSV Großsolt-Freienwill Husumer SV 1:3
13.08.2016 TSV Großsolt-Freienwill - Husumer SV 1 : 3 (1:2)

3:1 in Großsolt – Husumer SV spielt ganz oben mit

Husums Marc Koschenz (r.) im Duell mit Heiko Martens. Foto: git

GROSSSOLT | Die Husumer SV bleibt in der Spitzengruppe der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Beim Aufsteiger TSV Großsolt-Freienwill setzte sich das Team von Dennis Witt mit 3:1 (2:1) durch. Der TSV zahlte damit also einmal mehr Lehrgeld gegen eine Topmannschaft der Liga. Denn unter der Woche hatte der Neuling 0:5 gegen TSV Friedrichsberg verloren.

Dennoch war der Großsolter Coach Patrick Hagge mit der Vorstellung seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „Aber wir haben es nicht geschafft, über uns hinauszuwachsen.“ Die Nordfriesen begannen stark und übernahmen sofort die Spielkontrolle. Dennoch dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Bosse Wullenweber nach einer Kopfballverlängerung von Hendrik Fleige die Gästeführung erzielte. Die Platzherren versteckten sich nicht und glichen durch Torjäger Yannick Sievers nur zehn Minuten später aus (37.). Arne Schmolling hatte maßgerecht von der Grundlinie zurückgepasst.

Die Nordfriesen schlugen aber postwendend zurück. Nach einer Rechtsflanke traf Arne Matthiesen den Ball nicht richtig, Hendrik Fleige war zur Stelle und hatte keine Mühe, aus drei Metern zu vollstrecken (38.).

Auch nach der Pause blieben die Gäste spielbestimmend, ohne den Druck aus der ersten Halbzeit aufrecht erhalten zu können. Der Aufsteiger versuchte mit Kontern zum Erfolg zu kommen, spielte diese allerdings nicht konsequent zu Ende. Mit einem Traumtor aus 20 Metern zum 3:1 machte Gianluca Siefert für den Titelanwärter endgültig alles klar (72.).
15.08.16 | Husumer Nachrichten, NordSport, wsi

Großsolt-Freienwill zahlt weiter Lehrgeld

Großsolt (wsi) - Fußball-Verbandsligist TSV Großsolt-Freienwill zahlte auch gegen die Husumer SVLehrgeld. Der Aufsteiger unterlag trotz guter Leistung mit 1:3 (1:2). Dennoch war Coach Patrick Hagge nicht unzufrieden, „aber wir haben es nicht geschafft, über uns hinauszuwachsen.“ Die Nordfriesen übernahmen sofort die Spielkontrolle. Dennoch dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Bosse Wullenweber das 1:0 erzielte. Der TSV versteckte sich nicht und glich durch Torjäger Yannick Sievers aus (37.). Die Gäste schlugen aber postwendend zurück. Nach einer Rechtsflanke traf Arne Matthiesen den Ball nicht richtig, und Fleige hatte keine Mühe, aus drei Metern zu vollstrecken (38.). Auch nach der Pause blieben die Gäste spielbestimmend. Mit einem Traumtor aus 20 Metern zum 3:1 machte Gianluca Siefert endgültig alles klar (72.).

TSV Großsolt-Freienwill: Meinhard – Kärcher (73. Dubbert), Johannsen, Matthiesen, Jürgensen – Engel, Schmolling (76. Pascal Jess), Mirco Jess, Andresen – Menzel, Sievers.
Husumer SV: Cornils – Witthohn (65. Feller /82. Braun), Herpel, Hornburg, Wobig – Wullenweber, Wetzel, Siefert, Koschenz (46. Lorenzen) – Fleige, Meyer. 
Schiedsrichter: Sommer (Jevenstedt). – Zuschauer: 111 zahlende. – Tore: 0:1 Wullenweber (27.), 1:1 Sievers (37.), 1:2 Fleige (38.), 1:3 Siefert (72.). – Beste Spieler: Johannsen, Sievers / Siefert, Fleige.

15.08.16 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV setzt sich oben fest

Großsolt-Coach Patrick Hagge trotz 1:3 nicht unzufrieden

GROSSSOLT | Nach dem 0:5 unter der Woche gegen den TSV Friedrichsberg zahlt Aufsteiger TSV Großsolt-Freienwill gegen die Topmannschaften weiterhin Lehrgeld. Auch gegen Titelfavorit Husumer SV hatten der Aufsteiger trotz einer guten Leistung mit 1:3 (1:2) das Nachsehen. Dennoch war Coach Patrick Hagge nicht unzufrieden: „Aber leider haben wir es nicht geschafft, über uns hinauszuwachsen.“

Die Nordfriesen begannen stark und übernahmen sofort die Spielkontrolle. Dennoch dauerte es bis zur 27. Minute, ehe Bosse Wullenweber nach einer Kopfballverlängerung von Hendrik Fleige das 0:1 erzielte. Die Hausherren versteckten sich nicht und glichen durch Torjäger Yannick Sievers aus (37.). Arne Schmolling hatte maßgerecht von der Grundlinie zurückgepasst. Jedoch schlugen die Gäste postwendend zurück. Nach einer Rechtsflanke traf Arne Matthiesen den Ball nicht richtig, Fleige war zur Stelle und hatte keine Mühe, aus drei Metern zu vollstrecken (38.).

Auch nach der Pause blieben die Gäste spielbestimmend, ohne jedoch großen Druck auszuüben. Die Hausherren versuchten mit Kontern zum Erfolg zu kommen, spielten diese allerdings nicht konsequent zu Ende. Mit einem Traumtor aus 20 Metern zum 3:1 machte Gianluca Siefert endgültig alles klar (72.).

14.08.16 | fupa, wsi

FC Wiesharde und BSC Brunsbüttel mit Kantersiegen

SG Geest 05 und Husumer SV siegen mit 3:1

In der Verbandsliga Nord-West konnten der BSC Brunsbüttel und der FC Wiesharde zwei Kantersiege verbuchen. Beide Teams setzten sich mit 5:0 durch. Ergebnsigleichheit herrschte auch bei der Husumer SV und der SG Geest 05. Während die SV ihre Begegnung mit 3:1 beim TSV Großsolt-Freienwill gewinnen konnte, setzte sich der Aufsteiger von der SG Geest 05 mit demselben Ergebnis gegen Nordmark Satrup durch.

GROSSSOLT | Die Husumer SV ist zumindest über Nacht Tabellenführer. Die Gäste gingen durch Bosse Wullenweber mit 1:0 in Führung (27.). Yannick Sievers vermochte für den Aufsteiger auszugleichen (37.). Doch quasi im Gegenzug stellte Hendrik Fleige den alten Abstand wider her (38.). In der 72. Spielminute sorgte Gianluca Siefert mit seinem Treffer zum 3:1 für die Vorentscheidung in dieser Partie.

Samstag 13.08.16 19:19 Uhr | Redmann | www.fupa.net

Fußball-Fahrplan

Verbandsliga

HUSUM | Die einen wollen ihre Siegesserie fortsetzen, die anderen zurück in die Erfolgsspur. BW Löwenstedt geht als klarer Favorit in das Heimspiel gegen den ETSV Weiche II (So., 14.30 Uhr), der nach vier Spielen noch immer auf den ersten Saisonsieg wartet. Die Löwen sind noch ohne Punktverlust und Gegentor, das soll auch nach dem Schlusspfiff so sein. Nach zwei Niederlagen möchte Aufsteiger TSV Rantrum wieder einen Grund zur Freude haben. Die Aufgabe am Sonntag (15 Uhr) wird aber nicht einfach. Mit dem FC Angeln 02 kommt der Vizemeister der vergangenen Serie an den Lagedeich. Auswärts müssen die Husumer SV und die SG Langenhorn/Enge ran. Der Titelfavorit aus der Kreisstadt gastiert beim Aufsteiger TSV Großsolt-Freienwill (Sbd., 14 Uhr), und die SG spielt gleichzeitig beim Tabellenvierten TSV Nord.
13.08.16 | sh:z

TSV Großsolt-Freienwill:

Jan Meinhard – Mads Johannes Kärcher (73. Tim Dubbert) · Steffen Johannsen · Arne Matthiesen · Lars Jürgensen – Patrick Engel · Arne Schmolling (76. Pascal Jess) · Mirco Jess · Dominik Andresen – Marvin Menzel · Yannick Sievers

Husumer SV:

Florian Cornils – André Witthohn (65. Sascha Feller / 82. Dominik Braun) · Christian Herpel · Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel · Gianluca Siefert · Marc Koschenz (46. Henning Lorenzen) – Hendrik Fleige · Tim Meyer
Schiedsrichter: Paul Sommer (TuS Jevenstedt) · Heinrich Grapengeter · Lea Sophie Wolter
Zuschauer: 111
Tore: 0:1 Bosse Wullenweber (27.) · 1:1 Yannick Sievers (37.) · 1:2 Hendrik Fleige (38.) · 1:3 Gianluca Siefert (72.)
beste Spieler: Steffen Joahnnsen · Yannick Sievers / Gianluca Siefert · Hendrik Fleige
6.ST 20.08.16 Husumer SV TSV Nordmark-Satrup 4:0
20.08.2016 Husumer SV - TSV Nordmark Satrup 4 : 0 (0:0)

Husumer SV lässt sich Zeit

Husums Henning Lorenzen (vorn r.) auf dem Weg zum 4:0, verfolgt vom Satruper Michel Jacobsen. Foto: git

HUSUM | Die Husumer SV musste lange Geduld haben, ehe der Doppelschlag von Henning Lorenzen und Hendrik Fleige in der Fußball-Verbandsliga gegen Nordmark Satrup den Gastgeber auf den Weg zum 4:0 (0:0)-Sieg brachte. Gäste-Coach Detlev Hinrichs ärgerte sich über die Entstehung dieser spielentscheidenden Treffer: „Das waren wirklich zwei dämliche Gegentore, weil wir in beiden Szenen nicht konsequent genug klären.“ Dennis Witt, Trainer der HSV, war erleichtert: „Ich bin super zufrieden mit dem Auftritt meiner Jungs. Sie sind geduldig geblieben und haben sich für ihren Aufwand belohnt.“

Die erste Halbzeit war arm an Höhepunkten. Husum hatte zwar von Beginn an enorme Vorteile bei Ballbesitz und Spielanteilen, kam aber nur selten zum Abschluss. „Die Gäste haben vor der Pause gut verteidigt, und wir haben einfach kein Mittel gefunden.“, meinte Witt. Ein Freistoß von Gianluca Siefert (24.), der durch den Strafraum segelte, letztendlich aber geklärt wurde, war lange Zeit die gefährlichste Aktion der Gastgeber.

Kurz vor der Pause setzte sich Henning Lorenzen im Mittelfeld endlich einmal durch und zog aus der Distanz einfach mal ab, scheiterte aber an dem starken Jan Mathiesen im Satruper Tor (41.). Ansonsten verlegten sich die Gäste darauf, das Husumer Spiel zu zerstören und mit langen Bällen in die Spitze Nadelstiche zu setzen.

In der zweiten Hälfte nahm das Spiel dann mehr Fahrt auf, auch weil die Gäste sich nun ein wenig aus der Deckung wagten. Dieser Mut wurde allerdings gut 10 Minuten nach Wiederanpfiff bestraft, als zunächst der immer stärker werdende Lorenzen nach einer zu kurzen Abwehr die Kugel unhaltbar unter die Latte schweißte (54.) und kurz danach Fleige, nach einer schönen Einzelaktion von Siefert, in den Winkel schlenzte (56.).

Nachdem dann auch noch Siefert einen Foulelfmeter zum 3:0 verwandelte (61.), ließen die Gäste mehr und mehr die Köpfe hängen, auch wenn Hendrik Böhm (58.), Ken Dikun (65.), Leif Peters (67.) und Christian Döhrwaldt (72.) teilweise gute Gelegenheiten auf einen Ehrentreffer vergaben. So setzte Lorenzen den Schlusspunkt für gnadenlose Husumer (80.). Am Schluss sorgte Mathiesen sogar noch mit einigen Paraden, insbesondere bei einem Hammer von Fabian Wobig (89.), dafür, dass es für seine Farben nicht zum Debakel wurde.

Ein sichtlich angefressener Detlev Hinrichs richtete den Blick nach vorne: „Ich bin froh, dass die englischen Wochen erstmal vorbei sind und wir im Training an unseren Defiziten arbeiten können.“ Dennis Witt sprach seiner Mannschaft nochmal ein Lob aus: „Trotz einiger Verletzungssorgen haben wir das heute gut gemacht. Besonders freut mich, dass die jungen Spieler das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen.“
22.08.2016 · bjg | Husumer Nachrichten/NordSport

Husumer SV übt sich in Geduld und wird belohnt

Lorenzens Knaller bricht den Bann

HUSUM | Die Husumer SV musste lange Geduld haben, ehe der Doppelschlag von Henning Lorenzen und Hendrik Fleige den Gastgeber auf die Siegerstraße brachte und die Gegenwehr der Gäste erlahmen ließ. Gäste-Coach Detlev Hinrichs ärgerte sich über die Entstehung dieser spielentscheidenden Treffer: „Das waren wirklich zwei dämliche Gegentore, weil wir in beiden Szenen nicht konsequent genug klärten.“ Dennis Witt, Trainer der HSV, war nach dem Spiel durchaus erleichtert: „Ich bin super zufrieden mit dem Auftritt meiner Jungs. Sie sind geduldig geblieben und haben sich für ihren Aufwand belohnt.“

Dabei war die erste Halbzeit äußerst arm an Höhepunkten. Husum hatte zwar von Beginn an enorme Vorteile in puncto Ballbesitz und Spielanteilen, kam aber nur selten zum Abschluss.  In der zweiten Hälfte nahm das Spiel dann mehr Fahrt auf, auch weil die Gäste sich nun ein wenig aus der Deckung wagten. 

Dieser Mut wurde allerdings gut  zehn  Minuten nach Wiederanpfiff bestraft, als zunächst der immer stärker werdende Lorenzen nach einer zu kurzen Abwehr die Kugel unhaltbar unter die Latte schweißte (54.).  Kurz danach war es Fleige, der nach einer schönen Einzelaktion von Siefert den Ball  in den Winkel schlenzte (56.). 

Nachdem dann auch noch Siefert einen Foulelfmeter zum 3:0 verwandelte (61.), ließen die Gäste mehr und mehr die Köpfe hängen, auch wenn Hendrik Böhm (58.), Ken Dikun (65.), Leif Peters (67.) und Christian Döhrwaldt (72.) teilweise gute Gelegenheiten auf einen Ehrentreffer vergaben. So setzte Lorenzen letztendlich den Schlusspunkt für gnadenlose Husumer (80.). 

Am Schluss sorgte Mathiesen sogar noch mit einigen Paraden, insbesondere bei einem Hammer von Fabian Wobig (89.), dafür, dass es für seine Farben nicht zum Debakel wurde.

Ein sichtlich angefressener Detlev Hinrichs richtete den Blick  aber gleich  wieder nach vorne: „Ich bin froh, dass die englischen Wochen erstmal vorbei sind und wir im Training an unseren Defiziten arbeiten können.“ 

Dennis Witt hingegen sprach seiner Mannschaft nochmal ein Lob aus: „Trotz einiger Verletzungssorgen haben wir das heute gut gemacht. Besonders freut mich, dass die jungen Spieler das Vertrauen mit Leistung zurückzahlen."

21.08.2016 · 18:14 Uhr · shz/bjg | www.fupa.net

Husum schießt drei Tore in sieben Minuten

Friedrichsberg nach Derby-Schlappe motiviert

HUSUM | Lange brauchte die Husumer SV, um das Verbandsliga-Spiel gegen den TSV Nordmark Satrup doch noch klar zu gewinnen. Überraschend deutlich verlor Löwenstedt in Friedrichsberg. Unentschieden verbuchten die Aufsteiger Großsolt und Wiesharde. Der BSC Brunsbüttel ist nach dem dritten Sieg in Serie wieder auf Kurs. Abwärts geht die Tendenz beim DGF Flensborg.

Husumer SV - TSV Nordmark Satrup
Drei Treffer in sieben Minuten ließen Husum frohlocken. "Der Trainer muss in der Halbzeit die richtigen Worte gefunden haben", erklärte HSV-Sprecher Holm, der zur Pause unzufrieden war, später die Heimmannschaft aber lobte.

20.08.2016 · 15:45 Uhr · Wolfgang Ehlers | www.sportplatz.sh

Fußball-Fahrplan

HUSUM | Spitzenspiel in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Der Tabellenvierte, TSV Friedrichsberg empfängt den Spitzenreiter SV Blau-Weiß Löswenstedt. Während Aufsteiger TSV Rantrum beim Tabellenletzten ETSV Weiche Flensburg II gastiert, haben die Husumer SV (gegen TSV Nordmark Satrup) und die SG Langenhorn-Enge (gegen Schleswig 06) Heimrecht.

Husumer SV – TSV Nordmark Satrup (Sbd., 14 Uhr):
Mit 16 Toren aus fünf Spielen ist der Tabellenzweite aus Husum die Torfabrik der Liga. Diese soll nun auch gegen den TSV Nordmark Satrup arbeiten. Die Gäste, von „Trainer-Fuchs“ Detlev Hinrichs betreut, sind nach der 1:3-Auwärtsniederlage bei Aufsteiger SG Geest 05 in der Tabelle auf den zwölften Platz zurückgefallen.

TSV Friedrichsberg –  SV BW Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr):
Nach der Niederlage im Stadtderby bei Schleswig 06 (1:3) am vergangenen Wochenende schwören die Friedrichsberger nun auf Wiedergutmachung in der Liga. Für das nötige Selbstbewusstsein sorgte in der Woche ein 10:2-Erfolg im Kreispokal beim klassentieferen SV Adelby. Die Löwenstedter gehen dagegen mit der Maximalausbeute von zwölf Punkten aus vier Spielen in die Partie und stellen- mit nur einem Gegentor - die beste Defensive der Liga. In der vergangenen Saison gab’s allerdings eine 1:5-Klatsche für das Team von Trainer Bernd Hansen.

SG Langenhorn/Enge – Schleswig 06 (So., 14 Uhr):
Mit den Schleswigern wartet auf das Team von Langenhorn-Trainer Karl Müller ein schwerer Gegner. Nach dem Derbysieg gegen Friedrichsberg ist mit einem Gast zu rechnen, der vor Selbstbewusstsein strotzt und mit einem weiteren Saisonerfolg die Tabellenspitze angreifen will. Dies wollen die Gastgeber um Kapitän und besten Torjäger der Mannschaft, Steffen Petersen, verhindern.

ETSV Weiche Flensburg II – TSV Rantrum (So., 14 Uhr):
Der stark aufspielende Aufsteiger aus Rantrum ist zu Gast beim der ETSV Weiche Flensburg II. Während die Nordfriesen Schritt für Schritt ihre Punkte sammeln, ist zu Saisonbeginn fast schon traditionell komplett „runderneuerte“ zweite Mannschaft des ETSV zum Punkten verdammt. Derzeit belegen die „Eisenbahner“ ohne einen Saisonsieg den letzten Tabellenplatz. Hinzu kommt die fehlende defensive Stabilät: 14 Gegentore aus den ersten fünf Spielen sprechen eine deutliche Sprache. Zudem haben die Rantrumer mit Ron Reichhardt eine brandgefährliche Offensivkraft, der in der laufenden Saison bereits fünf Treffer erzielte und damit Platz zwei der Torschützenliste in der Verbandsliga belegt.
20.08.16 | Husumer Nachrichten | jrb

Husumer SV:

Chris Bielinski – Kristian Gaško  (77. Malte Clausen) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber ·Tobias Wetzel (38. Dominik Braun) – Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Gianluca Siefert · Henning Lorenzen · Cyriac Albertsen (71. Benjamin Gielow) - Hendrik Fleige

TSV Nordmark Satrup:

Jan Mathiesen – Stefan Ottsen · Leif Peters · Philipp Jacobsen · Stefan Wintschel – Michel Jacobsen · Christian Döhrwaldt – Niko Petersen (46. Maurice Hansen) · Hendrik Böhm · Clemens Nielsen – Ken Dikun (90. Thore Schöttle)
Schiedsrichter: Arne Joachimsen, Daniel Kretschmann, Jenny Sibbert
Zuschauer: 162
Tore: 1:0 Henning Lorenzen (54.) · 2:0 Hendrik Fleige (56.) · 3:0 Gianluca Siefert (61., FE) · 4:0 Henning Lorenzen (80.)
beste Spieler: Bosse Wullenweber · Fabian Wobig · Henning Lorenzen – Jan Mathiesen · Leif Peters.
7.ST 27.08.16 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 1:0
27.08.2016   IF Stjernen Flensborg - Husumer SV 1 : 0 (0:0)

0:1 bei Stern Flensburg: Husumer SV verliert die Tabellenführung

Husums Christian Herpel (li.) kommt gegen Stern-Kapitän Dawid Kroll zu spät. Foto: Dewanger’

FLENSBURG | Zu einem verdienten 1:0 (0:0) Erfolg kam IF Stern Flensburg in der Fußball-Verbandsliga gegen den bisherigen Tabellenführer Husumer SV. Durch den Sieg gegen den Aufstiegsfavoriten rückten die „Sterne“ selbst in Richtung oberes Tabellendrittel vor.

Von Anpfiff an präsentierte sich die Mannschaft Team von Trainer Lars Meyer als geschlossene Einheit, die schon früh die Husumer im Aufbauspiel störte und so gut wie nichts zuließ. Dagegen schalteten die Gastgeber schnell um und hätten früh in Führung gehen können. Doch einen 16-Meter-Schuss von Marvin Treitz parierte Husums Schlussmann Florian Cornils ebenso stark wie einen Kopfball von Finn Müller aus zentraler Position. Nach einer halben Stunde scheiterte dann auch Stuart Abongwi in einer Eins-gegen-eins-Situation am gut postierten Cornils. So ging es torlos in die Halbzeitpause, doch kurz nach Wiederbeginn fiel die verdiente Führung der Platzherren.

Niklas Grefe flankte in den Husumer Strafraum, wo wieder Müller zum Kopfball kam. Doch der Ball wurde zunächst abgeblockt und kam erneut zu Müller. Der schob das runde Leder dann durch die Finger von Cornils zum 1:0 für die Flensburger in die Maschen. Danach war die Partie ausgeglichen, mit Kontermöglichkeiten für die Gastgeber.

Doch das Meyer-Team spielte diese nicht konsequent zu Ende. Nach und nach machten die Husumer mehr Druck und hatten in der 70. Minute die große Chance zum Ausgleich. Doch ein Kopfball von Hendrik Fleige landete direkt in den Armen von Stern-Keeper Danny Momsen. Dieser musste zehn Minuten vor dem Abpfiff noch einmal eingreifen, als er einen Schuss abwehrt.

„Über neunzig Minuten ist unser Sieg verdient, denn wir haben wenig zugelassen und Husum nie richtig ins Spiel kommen lassen“, freute sich IF-Coach Lars Meyer über die Punkte zehn bis zwölf im siebenten Saisonspiel. .
29.08.2016 · jös | Husumer Nachrichten

Stjernen Flensborg holt verdienten Sieg

Lars Meyer: "Haben wenig zugelassen und Husum nie richtig ins Spiel kommen lassen“

Husums Christian Herpel (li.) kommt in dieser Szene gegen Stern-Kapitän Dawid Kroll zu spät. Foto: Dewanger’

FLENSBURG | Von Anpfiff an präsentierte sich das Team von Lars Meyer als geschlossene Einheit, die schon früh die Husumer im Aufbauspiel störten und so gut wie nichts zuließ. Dagegen schalteten die Gastgeber schnell um, die schon vor der Pause durch Marvin Treitz, Finn Müller und Stuart Abongwi in Führung hätten gehen können.

Kurz nach Wiederbeginn fiel aber die verdiente Führung der Platzherren. Niklas Grefe flankte in den Husumer Strafraum, Müller kam zum Kopfball. Der Ball wurde zunächst abgeblockt, kam aber erneut zu Müller, der das runde Leder dann durch die Finger von Cornils zum 1:0 in die Maschen schob. Die Partie war in der Folge ausgeglichen, mit Kontermöglichkeiten für die Gastgeber.

Die Gäste erhöhten dann aber doch den Druck und hatten in der 70. Minute die große Chance zum Ausgleich. Doch ein Kopfball von Hendrik Fleige landete direkt in den Armen von Stern-Keeper Danny Momsen. Dieser musste zehn Minuten vor dem Abpfiff noch einmal eingreifen, als er einen Schuss abwehrte. „Über neunzig Minuten gesehen ist unser Sieg verdient, denn wir haben wenig zugelassen und Husum nie richtig ins Spiel kommen lassen“, freute sich Flensburgs Coach Lars Meyer.

28.08.2016 · 18:04 h · jös | www.fupa.net

Siege für DGF, Stjernen und TSB Flensburg

IF Stjernen Flensborg (in grün) hatte die Gäste aus Husum gut im Griff. (Foto: Lars Salomonsen)
FLENSBURG | Flensburg. Die Flensburger Fußballteams hatten einen sehr erfolgreichen Fußball-Samstag. In der Verbandsliga feirte IF Stjernen Flensborg überraschend einen 1:0-Erfolg gegen Topteam Husumer SV. Und auch der zweite SdU-Vertreter, DGF Flensborg, holte durch einen 3:2-Heimerfolg gegen Großsolt-Freienwill einen »Punkte-Dreier«.
Nicht wirklich schön war der sonnige Samstag dahingegen für die »Zweite« vom ETSV Weiche, die beim BSC Brunsbüttel mit 2:7 (1:3) baden ging.
27.08.2016 · Marc Reese | www.fl-arena.de

Husumer SV stoplert bei Stjernen

Weiches Zweite kommt in Brunsbüttel unter die Räder

FLENSBURG | Der Spitzenreiter verliert in Engelsby: Finn Müllers Treffer im Spiel zwischen dem IF Stjernen und der Husumer SV sorgte für die knappe und etwas überraschende Niederlage der Gäste. Deutliche Siege durften am Sonnabend hingegen der TSV Nordmark Satrup und der BSC Brunsbüttel feiern.

Der Spitzenreiter Husumer SV hat sich bei IF Stjernen die zweite Niederlage der Saison abgeholt. Nach zuletzt drei Siegen musste das Team von Dennis Witt dem Heimteam den Vorttritt lassen. Den Treffer des Tages erzielte Mittelfeldmann Finn Müller in der 50. Minute.

27.08.2016 · 20:30 Uhr · Matthias Hermann | www.fupa.net

Die Sterne leuchten Husum heim

FLENSBURG | Der siebte Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nordwest begann so recht nach dem Geschmack der Gastgeber: Alle vier Partien endeten mit Heimsiegen.

Aller guten Dinge sind nicht immer drei: Im dritten Auswärtsspiel der Saison ging der Tabellenführer erstmals leer aus und wird vermutlich den ersten Platz räumen müssen.

27.08.2016 · 19:16 Uhr ·  Wilfried Skowasch | http://www.sportplatz.sh

Flensburger erwarten Spitzenreiter

FLENSBURG | Am 7. Spieltag der Verbandsliga Nord-West warten am Wochenende spannende Paarungen auf die Flensburger Mannschaften. Den Anfang machen am Sonnabend, 14 Uhr, die arg gebeutelten Kicker von DGF Flensborg, die mit nur vier Punkten auf einem Abstiegsplatz stehen. Ihre Gegner kommen vom TSV Großsolt-Freienwill und haben als Aufsteiger immerhin schon sieben Zähler auf dem Konto. Bei einem Sieg könnte DGF einen großen Schritt aus dem Tabellenkeller machen. 

Um 15 Uhr spielt die U23 des ETSV Weiche Flensburg beim BSC Brunsbüttel. Eine halbe Stunde später wird beim IF Stjernen Flensborg das Spitzenspiel angepfiffen. Die Flensburger erwarten den Tabellenführer von der Husumer SV. 

Meyer: »Wir sind zum zweiten Mal nicht Favorit«
»Wir sind seit Anfang der Saison erst zum zweiten Mal nicht Favorit und darauf freue ich mich. In der Vorbereitung haben wir besser gespielt, weil wir keinen Druck hatten. Das ist am Sonnabend jetzt auch so«, sagt Cheftrainer Lars Meyer vor dem Spiel und fährt fort: »Wir haben keine Stürmer am Wochenende und Husum war für mich schon vor Saisonstart der Aufstiegsfavorit. Aber wir wollen natürlich trotzdem gewinnen. In diesem Spiel können wir eben beruhigt aufspielen, da der Gegner in Zugzwang ist.«
Nach Meinung des Trainers braucht Stjernen auch keine Stürmer: »Wir müssen hinten dicht machen und jemand schnelles vorn hinstellen, dann haben wir eine Chance.«

27.08.2016 · Grit Jurack | www.fl-arena.de

IF Stjernen Flensborg:

Danny Momsen – Nick Falke · Niklas Lüthje · Dawid Kroll · Niklas Grefe – Gian Luca Bracht (79. Tobias Münchow) · Lukas Ghose · Janosch Hass (80. Noah Brieskorn) · Marvin Treitz · Finn Müller – Stuart Abongwi (67. Pascal Liers)

Husumer SV:

Florian Cornils – Kristian Gaško · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Daniel Hornburg – Tobias Wetzel · Gianluca Siefert · Cyriac Albertsen (68. Benjamin Gielow) · Marc Koschenz (81. Dominik Braun) – Hendrik Fleige · Tim Meyer (59. Ove Feddersen)
Schiedsrichter: Sven Erik Asmussen (Flintbek), Jan Pannenborg, Janik Crone
Zuschauer: 80
Tor: 1:0 Finn Müller (50.)
beste Spieler: Lukas Ghose · Marvin Treitz · Finn Müller · Stuart Abongwi – Florian Cornils
8.ST 03.09.16 Husumer SV MTV Tellingstedt 1:1
03.09.2016 Husumer SV - MTV Tellingstedt 1 : 1 (0:0)

Husumer zu nervös vor dem Tor

Kein Durchkommen: Der Husumer Henning Lorenzen (r.) wird vom Tellingstedter Christian Schrum gestellt. Foto: git

HUSUM | Nach dem schwachen Auftritt vergangene Woche bei Stern Flensburg konnte sich die Husumer SV im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga gegen MTV Tellingstedt nur bedingt rehabilitieren und kam nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. „Uns fehlten heute einfach die Mittel, um den Tellingstedter Abwehrriegel zu knacken“, resümierte der Husumer Trainer Dennis Witt das Spiel gegen die sehr defensiv eingestellten Dithmarscher, die ihrerseits über Konter oftmals gefährlich wurden.

Damit ist die Geschichte des Spiels auch relativ schnell erzählt. Bereits von Beginn an war zu merken, dass die Gastgeber Schwierigkeiten haben würden, den Ball nach vorne zu tragen, um im letzten Drittel Tormöglichkeiten zu kreieren. Die Halbchancen, die sich in der ersten Halbzeit ergaben, resultierten nahezu ausschließlich aus Standardsituationen, welche in letzter Konsequenz jedoch von der aufmerksamen Tellingstedter Hintermannschaft geklärt wurden. So bekamen die Zuschauer im Friesenstadion vor der Pause äußerst zähe Kost geboten.

Das änderte sich ein wenig in den zweiten 45 Minuten, da die Gäste gleich in der Anfangsphase nicht unverdient in Führung gingen. Einet der langen Bälle, mit denen der MTV es im Spiel nach vorne meistens probierte, fand seinen Weg durch die Husumer Abwehrkette und erreichte den starken Tellingstedter Spielmacher Steffen Holm, der gedankenschnell quer legte, so dass der eingewechselte Patrick Wieghorst keine Mühe hatte, zum 0:1 (49.) zu vollenden.

Aufgeweckt durch den Rückstand zeigten die Husumer jedoch postwendend eine angemessene Reaktion und kamen nur kurze Zeit später (52.) durch Hendrik Fleige zum Ausgleich. Sie wären sogar um ein Haar ihrerseits in Führung gegangen, als Benjamin Gielow Gäste-Schlussmann Marc Friedrichsen nach einem Alleingang bereits umspielt hatte (55.), aber dann nur das Außennetz traf.

In der Folge zeigte sich das gewohnte Bild. Husum rannte an, biss sich aber am Abwehrbollwerk der Gäste die Zähne aus und hatte bei einigen schnell vorgetragenen Kontern, meist über den agilen Holm, so manche brenzlige Situation zu überstehen. Da aber die ganz große Torgefahr auf beiden Seiten bis zum Schluss ausblieb, hatte das Spiel auch keinen Sieger verdient.

„Wir können zurzeit die gute Trainingsleistung im Spiel nicht umsetzen und agieren in Tornähe oft zu überhastet und nervös“, meinte Witt im Hinblick auf die teilweise vorherrschende Verunsicherung in seiner Truppe. Trotzdem hat er die Zuversicht nicht verloren: „Wir werden weiter hart an uns arbeiten, um kommende Woche bei DGF Flensburg wieder einen Dreier einzufahren. Ich bin nach wie vor von den Qualitäten meiner jungen Mannschaft überzeugt.“
05.09.2016 · bjg | Husumer Nachrichten

Husumer SV kommt über ein 1:1-Remis nicht hinaus

Wiekhorst und Fleige treffen beim unspektakulären 1:1 (0:0) gegen Tellingstedt

Ball im Blick: Husums Henning Lorenzen ist vor dem Tellingstedter Christian Schrum am „Leder“ und bringt das Spielgerät unter Kontrolle.

HUSUM | Nach dem schwachen Auftritt vergangene Woche bei Stern Flensburg konnte sich die Husumer SV im Heimspiel gegen MTV Tellingstedt nur bedingt rehabilitieren und kam nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. „Uns fehlten heute einfach die Mittel, um den Tellingstedter Abwehrriegel zu knacken“, resümierte der Husumer Trainer Dennis Witt das Spiel gegen die sehr defensiv eingestellten Dithmarscher, die ihrerseits über Konter oftmals gefährlich wurden.

Damit ist die Geschichte des Spiels auch relativ schnell erzählt. Bereits von Beginn an war zu merken, dass die Gastgeber Schwierigkeiten haben würden, den Ball nach vorne zu tragen, um im letzten Drittel Tormöglichkeiten zu kreieren. Die Halbchancen, die sich in der ersten Halbzeit ergaben, resultierten nahezu ausschließlich aus Standardsituationen, welche in letzter Konsequenz jedoch von der aufmerksamen Tellingstedter Hintermannschaft geklärt wurden. So bekamen die Zuschauer im Friesenstadion vor der Pause äußerst zähe Kost geboten. 

Das änderte sich ein wenig in den zweiten 45 Minuten, da die Gäste gleich in der Anfangsphase nicht unverdient in Führung gingen. Einer der langen Pässe, mit denen der MTV es im Spiel nach vorne meistens probierte, fand seinen Weg durch die Husumer Abwehrkette und erreichte den starken Tellingstedter Spielmacher Steffen Holm, der gedankenschnell quer legte, so dass der eingewechselte Patrick Wieghorst keine Mühe hatte, zum 0:1 (49.) zu vollenden. Aufgeweckt durch den Rückstand zeigten die Husumer jedoch postwendend eine angemessene Reaktion und kamen nur kurze Zeit später durch Hendrik Fleige zum Ausgleich (52.). Sie wären sogar um ein Haar ihrerseits in Führung gegangen, als Benjamin Gielow Gäste-Schlussmann Marc Friedrichsen nach einem Alleingang bereits umspielt hatte (55.), aber dann nur das Außennetz traf. 

In der Folge zeigte sich das gewohnte Bild. Husum rannte an, biss sich aber am Abwehrbollwerk der Gäste die Zähne aus und hatte bei einigen schnell vorgetragenen Kontern, meist über den agilen Holm, so manche brenzlige Situation zu überstehen. Da aber die ganz große Torgefahr auf beiden Seiten bis zum Schluss ausblieb, hatte das Spiel auch keinen Sieger verdient. „Wir können zurzeit die gute Trainingsleistung im Spiel nicht umsetzen und agieren in Tornähe oft zu überhastet und nervös“, meinte Witt im Hinblick auf die teilweise vorherrschende Verunsicherung in seiner Truppe. 

Trotzdem hat er die Zuversicht nicht verloren: „Wir werden weiter hart an uns arbeiten, um kommende Woche bei DGF Flensburg wieder einen Dreier einzufahren. Ich bin nach wie vor von den Qualitäten meiner jungen Mannschaft überzeugt.“

04.09.2016 · 18:08 Uhr · bjg | www.fupa.net

SV Blau-Weiss Löwenstedt mit Last Minute-Sieg

TSV Friedrichsberg und Schleswig 06 siegen / Husumer SV lässt Punkte liegen

Ein wildes Spiel lieferten sich der FC Wiesharde und BW Löwenstedt. Am Ende siegten die Gäste mit 5:4. Die Husumer SV ließ dagegen zwei Zähler liegen und kam gegen den MTV Tellingstedt nicht über ein 1:1 hinaus.

Husumer SV - MTV Tellingstedt 1:1
Die Husumer SV ließ gegen den MTV Tellingstedt zwei Punkte liegen. Torlos ging es in die Halbzeitpause. In Durchgang zwei konnten die Gäste aus Tellingstedt durch einen Treffer von Patrick Wiekhorst (49.) soagrdie Führung für sich verbuchen. Hendrik Fleige konnte jedoch nur drei Minuten später ausgleichen (52.).

03.09.2016 · 18:50 Uhr · dred | www.fupa.net

Volleytor von der Mittellinie

In der Fußball-Verbandsliga wurde das Spiel zwischen dem TSV Großsolt-Freienwill und dem TSV Nord Harrislee abgesagt. Die Dithmarscher Vertreter erlebten die ganze Bandbreite an Spielausgängen: Geest siegte, Tellingstedt punktete und Brunsbüttels Serie endete im Spitzenspiel.

Husumer SV – MTV Tellingstedt 1:1 (0:0)

Patrick Wiekhorst brachte  die Gäste auf den richtigen Weg. Der Titelaspirant egalisierte zwar bald darauf durch Fleiges Kopfball, sprach aber allemal von einem gerechten Ausgang.

03.09.2016 · 16:32 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Löwenstedt will erneut ein Offensiv-Feuerwerk abbrennen

HUSUM | Nach dem torreichen Heimsieg gegen die SG Langenhorn-Enge will der SV Blau-Weiß Löwenstedt am achten Spieltag der Fußball-Verbandsliga Nord-West nachlegen. Aufsteiger TSV Rantrum will die bittere Niederlage gegen Friedrichsberg mit dem vierten Saisonerfolg wettmachen, während die Husumer SV den MTV Tellingstedt empfängt.

Husumer SV –  MTV Tellingstedt (Sbd., 14 Uhr)
 Die Gastgeber wollen nach der überraschenden 0:1-Auswärtsniederlage bei Stern Flensburg den Anschluss an die Spitzengruppe in der Fußball-Verbandsliga Nord-West nicht verlieren. Zwingend notwendig sind daher drei Punkte beim MTV Tellingstedt, der nach der 1:6-Blamage beim TSV Nordmark Satrup auf einem Abstiegsplatz steht. In den letzten fünf direkten Duellen ist die Husumer SV ungeschlagen und erzielte dabei 14 Treffer. Von Toren träumen die Tellingstedter derzeit auch: Mit lediglich fünf erzielten Toren stellt der MTV die schlechteste Offensive der Liga.

FC Wiesharde – SV Blau-Weiss Löwenstedt (Sbd., 14.30 Uhr)
Beeindruckende 20 Tore in sieben Spielen erzielte der Tabellendritte aus Löwenstedt. Weitere Treffer sollen bei der Auswärtspartie beim FC Wiesharde folgen und dafür sorgen, dass die Mannschaft von Trainer Bernd Hansen Schleswig 06 auf den Fersen bleibt. Die Vorzeichen hierfür stehen alles andere als schlecht: Der Aufsteiger aus Handewitt unterlag am vergangenen Wochenende dem Tabellenführer Schleswig 06 deutlich mit 0:5. Außerdem haben die favorisierten Gäste mit Sven Nielsen einen treffsicheren Stürmer in ihren Reihen. Vier Tore erzielte der Offensivakteur beim 7:1-Erfolg gegen die SG Langenhorn-Enge und führt mit elf Toren die Torschützenliste in der Verbandsliga Nord-West an.

SG Langenhorn/Enge – TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
Die Langenhorner um Trainer Karl Müller wollen der 1:7-Vorstellung gegen Blau-Weiß Löwenstedt die Wiedergutmachung folgen lassen. Mit dem Tabellenachten aus Rantrum ist der stärkste Aufsteiger der laufenden Saison zu Gast. Dabei zeigte das Überraschungsteam bei der 1:2-Niederlage gegen Meisterschaftsanwärter TSV Friedrichsberg, über welches Potenzial die Mannschaft verfügt. Kennen tun sich beide Mannschaften bereits: Von zehn Duellen gewannen die Rantrumer fünf, die SG Langenhorn/Enge vier. Eins ging unentschieden aus.
02.09.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

Husumer SV:

Chris Bielinski – Tobias Wetzel · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Marc Koschenz – Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Benjamin Gielow (79. Gianluca Siefert) · Henning Lorenzen · Tim Meyer (75. Luca Steen) – Hendrik Fleige

MTV Tellingstedt:

Rene Michael Friedrichsen – Sören Domscheit · Marc Duchow ·Christian Schrum · Finn Ole Rühmann · Nils Müller · Andreas Eggers · Steffen Holm · Steffen Billerbeck (36. Patrick Wiekhorst) · Morten Springer · Thore Thiessen
Schiedsrichter: Marc Werner (Flensburg), Celina Grimm, Daniel Stegmeyer
Zuschauer: 169
Tore: 0:1 Patrick Wiekhorst (49.) · 1:1 Hendrik Fleige (52.).
beste Spieler:  Fabian Wobig · Daniel Hornburg / Steffen Holm
9.ST 10.09.16 DGF Flensborg Husumer SV 4:4
10.09.2016   DGF Flensborg - Husumer SV 4 : 4 (2:3)

Fleige rettet Husum das Unentschieden

Eglseder und Fleige treffen doppelt / Rote Karte gegen HSV-Torhüter Bielinski

FLENSBURG | Torreich und farbenfroh ging es in der Begegnung der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen DGF Flensburg und Titelanwärter Husumer SV zu. Letztlich trennte man sich insgesamt leistungsgerecht 4:4 (2:3). Hendrik Fleige rettete den Gästen mit seinem Ausgleich einen Zähler, dennoch verliert Husum langsam den Kontakt zur Tabellenspitze.

Schiedsrichter Aslan Gastrock war sehr freigiebig mit seinen Karten. Er zeigte insgesamt zehn Gelbe, ein Gelb-Rote (gegen den Husumer Bosse Wullenweber /35.) und eine Rote Karte (gegen HSV-Torhüter Chris Bielinski / 90. +2).

Erwartungsgemäß gingen die favorisierten Gäste durch den Ex-DGFer Tim Meyer in der 9. Minute in Führung. Aber davon erholten sich die Gastgeber sehr schnell. Steffen Eglseder glich nur drei Minuten später aus. Morten Jensen brachte DGF mit einem sehenswerten Freistoß in Führung (28.). Die hatte jedoch nicht bis zur Pause Bestand. Trotz der Gelb-Roten Karte für Wullenweber drehten Hendrik Fleige (44.) und Daniel Hornburg (45. +3.) für die insgesamt besseren Nordfriesen die Begegnung.

Die Platzherren kamen jedoch mit Elan aus der Kabine. Der glänzend aufgelegte Eglseder (56.) und Felix Bülo (72.) sorgten für die erneute Führung der Gastgeber. Die dauerte allerdings nur vier Minuten, da glich Fleige mit seinem zweiten Treffer zum 4:4 aus. DGF-Coach Peter Feies war ob des unerwarteten Punktgewinns zufrieden: „Jetzt haben wir drei Mal in Folge nicht verloren. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft.“
12.09.2016 · wsi | Husumer Nachrichten

Acht Tore und viele Karten beim 4:4 des DGF

Husums Henning Lorenzen (vorn) kann Steffen Egsleder nur unfair stoppen. Foto: Dewanger

FLENSBURG |

Torreich und farbenfroh ging es in der Begegnung der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen DGF Flensburg und Titelanwärter Husumer SV zu. Letztlich trennte man sich insgesamt leistungsgerecht 4:4 (2:3). Schiedsrichter Aslan Gastrock zeigte insgesamt zehn Gelbe, ein Gelb-Rote und eine Rote Karte.

Erwartungsgemäß gingen die favorisierten Gäste durch den Ex-DGFer Tim Meyer in der 9. Minute in Führung. Aber davon erholten sich die Gastgeber sehr schnell. Steffen Eglseder glich nur drei Minuten später aus. Morten Jensen brachte DGF mit einem sehenswerten Freistoß in Führung (28.). Die hatte jedoch nicht bis zur Pause Bestand. Trotz der Gelb-Roten Karte für Wullenweber drehten Hendrik Fleige (44.) und Daniel Hornburg (45. +3.) für die insgesamt besseren Nordfriesen die Begegnung.

Die Platzherren kamen jedoch mit Elan aus der Kabine. Der glänzend aufgelegte Eglseder (56.) und Felix Bülo (72.) sorgten für die erneute Führung der Gastgeber. Die dauerte allerdings nur vier Minuten, da glich Fleige mit seinem zweiten Treffer zum 4:4 aus. DGF-Coach Peter Feies war ob des unerwarteten Punktgewinns zufrieden: „Jetzt haben wir drei Mal in Folge nicht verloren. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft.“

DGF Flensburg: Carstensen – Jensen (68. Grüter), Seegert, Boekhoff, Eglseder – Hansen, Petersen (81. Bornholdt) – Thomsen (85. Otzen), Busch-Christiansen, Flieder – Bülo.
Husumer SV: Bielinski – Gasko (41. Wetzel), Herpel, Wullenweber, Lorenzen (76. Stehen) – Hornburg, Siefert – Koschenz, Meyer (76. Gielow), Wobig – Fleige.
Schiedsrichter: Aslan Gastrock (Gut-Heil Neumünster). – Zuschauer: 110. Tore: 0:1 Meyer (9.), 1:1 Eglseder (12.), 2:1 Jensen (28.), 2:2 Fleige (44.), 2:3 Hornburg (45. +3), 3:3 Eglseder (56.), 4:3 Bülo (72.), 4:4 Fleige (76.).
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (Husum) wiederholtes Foulspiel (35.) – Rote Karte: Bielinski (Husum) grobes Foulspiel (90.+2). – Beste Spieler: Eglseder / Fleige.

12.09.2016 · wsi | Flensburger Tageblatt

Acht Tore und zwei Platzverweise

Der Ex-DGFer Tim Meyer (l.) trug sich ebenso in die Torschützenliste ein wie Steffen Eglseder. (Foto: Saemann)

FLENSBURG | Die 110 Zuschauer der Partie DGF Flensborg gegen die Husumer SV mussten ihr Erscheinen nicht bereuen. Denn auf dem Platz an der sonnenüberfluteten Marienhölzung boten beide Mannschaften beste Fußball-Unterhaltung und jede Menge Tore. Nach 90 ereignisreichen Minuten hieß es 4:4 (2:3). 
»Wir haben jetzt dreimal hintereinander nicht verloren, das ist gut. Heute können die Jungs stolz auf sich sein, denn sie haben die richtige Mentalität gezeigt«, brachte DGF-Trainer Peter Feies die Willensstärke seines Teams gegen den Favoriten auf den Punkt. Dabei begann es für die favorisierten Gäste nach Maß. Das Witt-Team riss das Spiel zunächst an sich und ging nach neun Minuten verdient in Führung, als Ex-DGFer Tim Meyer eine Hereingabe von Gianluca Siefert zum 0:1 einschob. Danach schüttelte sich die Hausherren und hatte die schnelle Antwort parat. Iver Thomsen setzte sich auf der rechten Seite durch und sein Zuspiel schoss Steffen Eglseder zum 1:1 Ausgleich ein (12.). 
Gegen die technisch reiferen Nordfriesen hielt  DGF mit einer kämpferischen Einstellung dagegen und kaufte Husum so den Schneid ab. Ein toller Freistoß von Morten Jensen, der aus dem linken Halbfeld Maß nahm und ins lange Tordreieck traf, brachte die 2:1-Führung der Platzherren (28.), die in den letzten Minuten vor der Pause in Überzahl aber die Übersicht verloren. So machte die  Husumer SV  mit einem Spieler - Bosse Wullenweber hatte die Gelb-Rote Karte gesehen - weniger Druck und kam durch einen Abstauber von Fleige nicht nur zum 2:2-Ausgleich (44.), sondern in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs sogar wieder selbst zur Führung, als Daniel Hornburg den zweiten Ball aus kurzer Distanz zum 2:3 in die Flensborger Maschen hämmerte. Doch auch das Team von Peter Feies bewies Nehmerqualitäten und kam in der zweiten Halbzeit zurück. Elf Minuten nach dem Wechsel schlug erneut Jensen einen gefährlichen Freistoß in den Husumer Strafraum, wo sich Eglseder löste und den Ball zum 3:3 einschoss. DGF ging sogar erneut in Führung. Thomsen flankte aus halbrechter Position und Felix Bülo traf mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 4:3 ins Gästetor. 
Doch die  Husumer SV gab nicht auf und schlug noch einmal zurück. Nach einer Rechtsflanke von Daniel Hornburg, traf Fleige zunächst den Pfosten und von der rechten Hand des den Ausgleich verhindern wollenden Carstensen landete der Ball zum 4:4 im Netz. Dabei blieb es. 
11.09.2016 · Jörn Saemann | www.fl-arena.de

Acht Tore und zwei Platzverweise

Der Ex-DGFer Tim Meyer (l.) trug sich ebenso in die Torschützenliste ein wie Steffen Eglseder. (Foto: Saemann)

FLENSBURG | Die 110 Zuschauer der Partie DGF Flensborg gegen die Husumer SV mussten ihr Erscheinen nicht bereuen. Denn auf dem Platz an der sonnenüberfluteten Marienhölzung boten beide Mannschaften beste Fußball-Unterhaltung und jede Menge Tore. Nach 90 ereignisreichen Minuten hieß es 4:4 (2:3). 
»Wir haben jetzt dreimal hintereinander nicht verloren, das ist gut. Heute können die Jungs stolz auf sich sein, denn sie haben die richtige Mentalität gezeigt«, brachte DGF-Trainer Peter Feies die Willensstärke seines Teams gegen den Favoriten auf den Punkt. Dabei begann es für die favorisierten Gäste nach Maß. Das Witt-Team riss das Spiel zunächst an sich und ging nach neun Minuten verdient in Führung, als Ex-DGFer Tim Meyer eine Hereingabe von Gianluca Siefert zum 0:1 einschob. Danach schüttelte sich die Hausherren und hatte die schnelle Antwort parat. Iver Thomsen setzte sich auf der rechten Seite durch und sein Zuspiel schoss Steffen Eglseder zum 1:1 Ausgleich ein (12.). 
Gegen die technisch reiferen Nordfriesen hielt  DGF mit einer kämpferischen Einstellung dagegen und kaufte Husum so den Schneid ab. Ein toller Freistoß von Morten Jensen, der aus dem linken Halbfeld Maß nahm und ins lange Tordreieck traf, brachte die 2:1-Führung der Platzherren (28.), die in den letzten Minuten vor der Pause in Überzahl aber die Übersicht verloren. So machte die  Husumer SV  mit einem Spieler - Bosse Wullenweber hatte die Gelb-Rote Karte gesehen - weniger Druck und kam durch einen Abstauber von Fleige nicht nur zum 2:2-Ausgleich (44.), sondern in der Nachspielzeit des ersten Durchgangs sogar wieder selbst zur Führung, als Daniel Hornburg den zweiten Ball aus kurzer Distanz zum 2:3 in die Flensborger Maschen hämmerte. Doch auch das Team von Peter Feies bewies Nehmerqualitäten und kam in der zweiten Halbzeit zurück. Elf Minuten nach dem Wechsel schlug erneut Jensen einen gefährlichen Freistoß in den Husumer Strafraum, wo sich Eglseder löste und den Ball zum 3:3 einschoss. DGF ging sogar erneut in Führung. Thomsen flankte aus halbrechter Position und Felix Bülo traf mit Hilfe des linken Innenpfostens zum 4:3 ins Gästetor. 
Doch die  Husumer SV gab nicht auf und schlug noch einmal zurück. Nach einer Rechtsflanke von Daniel Hornburg, traf Fleige zunächst den Pfosten und von der rechten Hand des den Ausgleich verhindern wollenden Carstensen landete der Ball zum 4:4 im Netz. Dabei blieb es. 
11.09.2016 · Jörn Saemann | www.fl-arena.de

DGF Flensborg und Husumer SV mit spektakulärer Punkteteilung

Eglseder und Fleige treffen doppelt / Rote Karte gegen HSV-Torhüter Bielinski

FLENSBURG | Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung bot der DGF Flensborg dem Titelanwärter aus Husum Paroli und sicherte sich in einer aufregenden Partie ein verdientes 4:4 (2:3)-Unentschieden.

Peter Feies war ob des unerwarteten Punktgewinns gegen die Husumer SV zufrieden: „Jetzt haben wir dreimal in Folge nicht verloren. Ich bin stolz auf die Leistung meiner Mannschaft“, sagte der DGF-Coach nach intensiven 90 Minuten mit acht Toren, zehn Gelben Karten, einer Gelb-Roten Karte (gegen den Husumer Bosse Wullenweber) und einer Roten Karte (gegen HSV-Torhüter Chris Bielinski).

Insgesamt war es eine verdiente Punkteteilung, wenngleich die Gäste schon über die bessere Spielanlage verfügten

11.09.2016 · 16:51 Uhr · sh:z | www.fupa.net

Sechs Tore am Harrisleer Holmberg

Am Verbandsliga-Sonnabend machte der BSC Brunsbüttel auf sich aufmerksam. Nach einem 0:2-Rückstand schlugen die Dithmarscher die SG Langenhorn/Enge noch mit 5:2. Sechs Tore fielen zwischen dem TSV Nord Harrislee und dem IF Stjernen. Der DGF Flensborg und die Husumer SV trennten sich ebenfalls unentschieden, sie mit einem 4:4. Zweistellig machte es Blau-Weiß Löwenstedt. Der ETSV Weiche II feierte einen deutlichen Sieg in Satrup.

DGF Flensborg - Husumer SV 4:4 (2:3)
Unbeherrscht verabschiedete sich der Husumer Bielinski in der Nachspielzeit mit der Roten Karte, aber gleich danach war Schluss in einer turbulenten Partie, die der Gast vom Schiedsrichter beeinflusst sah.

10.09.2016 · 15:45 Uhr ·  Wolfgang Ehlers | www.sportplatz.sh

Aufsteiger-Duell in Nordfriesland

TSV Rantrum empfängt FC Wiesharde / SG Langenhorn/Enge mit Fan-Bus beim BSC Brunsbüttel / Husum will in die Erfolgsspur zurück

HUSUM | Der TSV Rantrum erkämpfte sich in der Fußball-Verbandsliga Nord-West am vergangenen Wocheende bei der SG Langenhorn/Enge ein 1:1. Nun kommt es zum Aufsteigerduell mit dem FC Wiesharde. Die Husumer SV will zurück in die Erfolgsspur. Nach dem enttäuschenden 1:1 gegen den MTV Tellingstedt ist der Tabellenvierte bei DGF Flensburg zu Gast. Während die SG Langenhorn/Enge beim BSC Brunsbüttel antritt, möchte Blau-Weiß Löwenstedt beim TV Grundhof drei Punkte einfahren.

TSV Rantrum – FC Wiesharde (So., 15 Uhr)
Der TSV startete mit zwei Siegen furios in die Saison. In den weiteren sechs Partien wurden weitere vier Punkte gesammelt. Mit zehn Punkten belegt der Neuling Platz zehn. „Wir sind zufrieden mit der Ausbeute und dem Tabellenplatz. Wir hätten aber auch den einen oder anderen Punkt mehr einfahren können, es fehlte manchmal das Quäntchen Glück im Abschluss“, meint TSV-Trainer Oliver Hansen im Rückblick. Die Nordfriesen wollen gegen den Mitaufsteiger Wiesharde den vierten Saisonsieg feiern. Aufpassen müssen sie dabei auf die Offensive des FCW. „Wer vier Tore gegen Löwenstedt schießt, kann vorne nicht schlecht sein, aber wir haben gut trainiert und wollen gegen einen Mitaufsteiger drei Punkte mitnehmen“, erklärt Hansen. Dabei kann der Trainer fast aus dem Vollen schöpfen. Lediglich der etatmäßige Stammtorhüter Lev Meesenburg fehlt weiterhin nach seinem Fingerbruch. Hansen: „Meesenburg ist auf einem guten Weg. Mit Leon Walden haben wir aber auch einen sehr guten Ersatz.“

DGF Flensburg – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Keine Mannschaft ließ auf eigenem Platz mehr Gegentore zu als DGF (14). Diese Schwäche wollen die Husumer, allen voran Angreifer Hendrik Fleige (sechs Tore), ausnutzen. Die Gäste schwören nach den zwei verlorenen Punkten vom vergangenen Wochenende auf Wiedergutmachung.

TV Grundhof – BW Löwenstedt (Sbd., 14.30 Uhr)
Mit 25 Toren stellen die Löwenstedter die beste Offensive der Liga und zeigten sich auch beim knappen 5:4-Erfolg gegen den FC Wiesharde in Torlaune. Dagegen möchte der Gastgeber wichtige Punkte für den Klassenerhalt sammeln.

BSC Brunsbüttel – SG Langenhorn/Enge (Sbd., 15 Uhr)
Langenhorn ist in der laufenden Saison noch ohne Auswärtserfolg. Diese Negativserie soll beim Tabellen-Siebten aus Brunsbüttel reißen. Für tatkräftige Unterstützung sollen die mitgereisten Langenhorner Fans sorgen. Der angebotene Fan-Bus startet am Sonnabend um 11.30 Uhr vom Edeka-Markt nach Brunsbüttel.
09.09.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

DGF Flensborg:

Marcel Carstensen – Mortrn Jensen (68. Leif Hendrik Grüter) · Yannick Seegert · Bastian Boekhoff ·  Steffen Eglseder – Robin Hansen · Leif Petersen (81. Pascal Bornholdt) – Iver Thomsen (85. Björn Otzen) · Casbar Busch-Christiansen · Andre Flieder – Felix Bülo

Husumer SV:

Chris Bielinski – Kristian Gasko (41. Tobias Wetzel) · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Henning Lorenzen (76. Luca Steen) – Daniel Hornburg · Gianluca Siefert – Marc Koschenz · Tim Meyer (76. Benjamin Gielow) · Fabian Wobig – Hendrik Fleige
Schiedsrichter: Aslan Gastrock (Gut-Heil Neumünster), Jan Malte Plath, Jan-Malte Ganz
Zuschauer:  110
Tore: 0:1 Tim Meyer (9.) · 1:1 Steffen Eglseder (12.) · 2:1 Morten Jensen (28.) · 2:2 Hendrik Fleige (44.) · 2:3 Daniel Hornburg (45. +3) · 3:3 Steffen Eglseder (56.) · 4:3 Felix Bülo (72.) · 4:4 Hendrik Fleige (76.)
Gelb-Rote Karte: Bosse Wullenweber (35., wdh. Foulspiel)
Rote Karte:  Chris Bielinski (90. +2, grobes Foulspiel)
beste Spieler: Steffen Eglseder / Hendrik Fleige
10.ST 17.09.16 Husumer SV FC Angeln 02 1:1
17.09.2016 Husumer SV - FC Angeln 02 1 : 1 (0:0)

Nur Remis gegen den Tabellenletzten

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV wartet nach dem 1:1 gegen den FC Angeln 02 nun schon seit vier Spielen auf einen Sieg

Langes Bein: Husums Hendrik Fleige (r.) versucht Marten Köhler (Nr. 18) den Ball wegzuspitzeln. Hinten Tobias Siert. Foto: Petersen

HUSUM | Nach zuvor eher dürftigen Leistungen waren bei der Husumer SV im Spiel gegen den FC Angeln 02 in vielen Phasen Wille und spielerische Raffinesse erkennbar. Trotzdem kamen die Nordfriesen gegen den Tabellenletzten der Fußball-Verbandsliga Nord-West nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus und warten seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg. Damit ist der Rückstand als Tabellenvierter zum Spitzentrio jetzt schon sehr beträchtlich.

Dabei hatte Husum vor allem in der zweiten Halbzeit eine Reihe von glasklaren Möglichkeiten, um sicher in Führung zu gehen, jedoch fehlte in einigen Szenen das nötige Glück. „Die Chancenverwertung war heute eine Katastrophe“, meinte der Husumer Coach Dennis Witt konsterniert. Spielerisch konnte er seinen Jungs allerdings keinen Vorwurf machen.

Der wiederum stark Ersatz geschwächte Gastgeber agierte von Beginn an gegen tief stehende Angeliter drückend überlegen und erarbeitete sich bereits in der 4. Minute durch Cyriac Albertsen die erste Gelegenheit, der Ball ging aber über das Tor. In der Folge waren die Witt-Schützlinge vor der Pause insbesondere nach Ecken und aus der Distanz gefährlich. Hierbei zeigte sich der beste Husumer, Daniel Hornburg, immer wieder mutig, jedoch fehlte bei seinen Versuchen auch das letzte Quäntchen Durchschlagskraft. Da die Gäste offensiv so gut wie nicht stattfanden, ging es torlos in die Kabine.

Auch in den zweiten 45 Minuten blieb der Spielfilm der Gleiche. Husum zeigte sich hochüberlegen und kam nun auch zu besten Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Zunächst Tim Meyer (47.) und dann Tobias Wetzel (50.) zielten knapp am Tor vorbei. Zu allem Überfluss scheiterte Hornburg an der Torlatte und Henning Lorenzen im Nachschuss völlig frei an Tore Wächter im FC-Tor (65.). So kam es, wie es kommen musste. Der Gast ging nach einem der wenigen Konter, mit einem sehenswerten Heber von Sören Ohlsen in Führung (76.).

Aber Husum zeigte Moral und hatte umgehend die passende Antwort parat. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wurde der eingewechselte Ove Feddersen herrlich frei gespielt und schob zum 1:1 ein (79.). Nachdem den Angelitern in zwei Szenen ein vermeintlicher Strafstoß verwehrt worden war, wirkte der FC nunmehr stehend k.o., so dass Husum in der Schlussphase noch einmal durch Marc Koschenz (84.) und Lorenzen (89.) zu guten Möglichkeiten kam, die allerdings auch nicht den erlösenden Siegtreffer brachten.

Die Fußball-Phrase „Erst hatten wir kein Glück, dann kam auch noch Pech dazu“ beschreibt das Husumer Dilemma dieser Tage durchaus treffend. Dennis Witt hat zudem nach den nicht zufriedenstellenden Ergebnissen der vergangenen Wochen fehlendes Selbstvertrauen bei seiner Truppe ausgemacht: „Wenn wir nicht in Führung gehen, werden wir mit zunehmender Spieldauer ungewohnt nervös, keiner will dann einen Fehler machen.“ Trotzdem hat der junge Husumer Trainer die Hoffnung auf Besserung noch nicht aufgegeben. „Wir greifen nächsten Sonnabend in Harrislee wieder an und wollen da nach Möglichkeit natürlich drei Punkte mitnehmen.“
19.09.2016 bjg | Husumer Nachrichten

FC Angeln 02 überrascht mit Remis in Husum

Langes Bein: Husums Hendrik Fleige (r.) versucht Marten Köhler (Nr. 18) den Ball wegzuspitzeln. Hinten Tobias Siert. Foto: Foto: Petersen

HUSUM |Der FC Angeln 02 hat eine Schwächeperiode der Husumer SV genutzt und mit dem überraschenden 1:1 (0:0) einen wichtigen Punkt aus der Stormstadt entführt. Dennoch ziert das Team von Trainer Sönke Müller weiter das Tabellenende der Fußball-Verbandsliga Nord-West.

Der Tabellenvierte Husum, der nunmehr seit vier Spielen auf einen Sieg wartet, hatte vor allem in der zweiten Halbzeit eine Reihe von glasklaren Möglichkeiten, um sicher in Führung zu gehen. „Die Chancenverwertung war heute eine Katastrophe“, meinte der Trainer der Nordfriesen, Dennis Witt, konsterniert. Spielerisch wollte er seinen Akteuren allerdings keinen Vorwurf machen.

Der Gastgeber agierte von Beginn an gegen tief stehende Angeliter drückend überlegen und erarbeitete sich bereits in der vierten Minute durch Cyriac Albertsen die erste Gelegenheit, der Ball ging aber über das Tor. In der Folge waren die Witt-Schützlinge vor der Pause insbesondere nach Ecken und aus der Distanz gefährlich. Hierbei zeigte sich der beste Husumer, Daniel Hornburg, immer wieder mutig, jedoch fehlte bei seinen Versuchen auch das letzte Quäntchen Durchschlagskraft. Da die Gäste offensiv so gut wie nicht stattfanden, ging es torlos in die Kabine.

Auch in den zweiten 45 Minuten blieb der Spielfilm der Gleiche. Husum kam nun zusätzlich zu besten Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Tim Meyer (47.) und ein Knaller von Tobias Wetzel (50.) flogen knapp am Tor vorbei. Zu allem Überfluss scheiterte Hornburg an der Latte und Henning Lorenzen im Nachschuss völlig frei an Tore Wächter im FC-Tor (65.).

So kam es, wie es kommen musste und der FC Angeln 02 ging nach einem der wenigen Konter mit einem sehenswerten Heber von Sören Ohlsen in Führung (76.).

Die Husumer SV zeigte Moral und hatte umgehend die passende Antwort parat. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld, wurde der eingewechselte Ove Feddersen frei gespielt und schob zum 1:1 (79.) ein.

Dann folgten zwei umstrittenen Szenen, in denen den Gästen von Schiedsrichterin Nicole Zabinski (Nordhastedt) Strafstöße verwehrt wurden. Husum wiederum hatte in der Schlussphase nochmal durch Marc Koschenz (84.) und Lorenzen (89.) gute Möglichkeiten, die allerdings auch nichts mehr einbrachten.

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Herpel, Wobig, Koschenz – D. Hornburg, Lorenzen – Albertsen, Gielow (46. Feddersen), Meyer – Fleige (63. Feller) FC Angeln 02: Wächter – Siert (58. Steiner), Fritz, Sponberg, Hauser (90.+1 Volterlen) – D. Goos, Dobberphul, Ohlsen, Böhnert, Beutel (85. Malcha) - Köhler Schiedsrichter: Nicole Zabinski (TSV Nordhastedt) Tore: 0:1 Sören Ohlsen (76.), 1:1 Ove Feddersen (79.). - Zuschauer: 124. - Beste Spieler: D. Hornburg – Wächter, geschlossene Mannschaftsleistung.

19.09.2016 · bjg | Schlei Bote

Husumer SV nur mit Remis gegen den Tabellenletzten

Husumer SV scheitert an sich selbst

HUSUM | Nach zuvor eher dürftigen Leistungen war bei der Husumer SV im Spiel gegen den FC Angeln 02 in vielen Phasen der Wille und die spielerische Raffinesse erkennbar. Trotzdem kam man gegen den Tabellenletzten nicht über ein Remis hinaus, so dass die Kreisstädter seit nunmehr vier Spielen auf einen Sieg warten.

Langes Bein: Husums Hendrik Fleige (r.) versucht Marten Köhler (Nr. 18) den Ball wegzuspitzeln. Hinten Tobias Siert. Foto: Petersen

Dabei hatte die heimische HSV vor allem in der zweiten Halbzeit eine Reihe von glasklaren Möglichkeiten, um sicher in Führung zu gehen, jedoch fehlte in einigen Szenen dann auch das nötige Glück. „Die Chancenverwertung war heute eine Katastrophe“, meinte der Husumer Coach Dennis Witt konsterniert.

Spielerisch konnte er seinen Jungs allerdings keinen Vorwurf machen. Der wiederum stark ersatzgeschwächte Gastgeber agierte von Beginn an gegen tief stehende Angeliter drückend überlegen und erarbeitete sich bereits in der 4. Minute durch Cyriac Albertsen die erste Gelegenheit, der Ball ging aber über das Tor. In der Folge waren die Witt-Schützlinge vor der Pause insbesondere nach Ecken und aus der Distanz gefährlich. Hierbei zeigte sich der beste Husumer, Daniel Hornburg, immer wieder mutig, jedoch fehlte bei seinen Versuchen auch das letzte Quäntchen Durchschlagskraft.

Da die Gäste offensiv so gut wie nicht stattfanden, ging es torlos in die Kabine. Auch in den zweiten 45 Minuten blieb der Spielfilm der Gleiche. Husum zeigte sich hochüberlegen und kam nun zusätzlich zu besten Chancen, die aber leichtfertig vergeben wurden. Tim Meyer (47.) und ein Knaller von Tobias Wetzel (50.) flogen knapp am Tor vorbei. Zu allem Überfluss scheiterte Hornburg an der Latte und Henning Lorenzen im Nachschuss völlig frei an Tore Wächter im FC-Tor (65.). 

So kam es, wie es kommen musste und der Gast ging, nach einem der wenigen Konter, mit einem sehenswerten Heber von Sören Ohlsen in Führung (76.). Die HSV zeigte Moral und hatte umgehend die passende Antwort parat. Nach einem Ballgewinn im Mittelfeld wurde der eingewechselte Ove Feddersen herrlich frei gespielt und schob zum 1:1 ein (79.). Nachdem den Angelitern in zwei Szenen ein vermeintlicher Strafstoß verwehrt wurde, wirkte der FC nunmehr stehend KO, so dass Husum in der Schlussphase nochmal durch Marc Koschenz (84.) und Lorenzen (89.) zu guten Möglichkeiten kamen, die allerdings auch nicht den erlösenden Siegtreffer brachten.

18.09.2016 · 17:55 Uhr · bjg | www.fupa.net

Viererpack: Friedrichsen schießt MTV Tellingstedt zum Sieg

Husumer SV setzt Unentschieden-Serie fort / Schleswig 06 verteidigt Tabellenführung / Grundhof kassierte nächste Schlappe

HUSUM |Schleswig 06 hat dank eines 4:3-Sieges bei Stjernen Flensborg die Tabellenführung gegen den TSV Friedrichsberg und Blau-Weiß Löwenstedt verteidigt. EInen Punkterfolg feiert der FC Angeln in Husum. Rantrum fährt einen Kantersieg im Aufsteiger-Duell ein, Brunsbüttel klettert auf Platz 5 und René Friedrichsen trifft vierfach gegen den ETSV Weiche II. Die Sonnabendspiele in der Zusammenfassung.

Husumer SV - FC Angeln 02 1:1
Die Unentschieden-Serie der Husumer SV setzt sich fort, auch gegen den Tabellenletzten FC Angeln kamen die Nordfriesen nicht über ein 1:1 hinaus. Die Gäste gingen nach 76 Minuten sogar in Führung. Sören Ohlsen traf für den FC. Aber nur drei Minuten später konnten die Husumer durch den Treffer von Ove Feddersen ausgleichen. Dabei blieb es bis zum Abpfiff.

17.09.2016 · 18:10 Uhr · dru | www.fupa.net

Mit offenem Visier

Husum mühte sich zu Beginn zwar etwas, fand dann aber immer besser in die Partie. Auch es mit den Toren zunächst noch nicht klappen sollte, übernahmen die Gastgeber die Kontrolle. „Wir waren zwar überlegen, das Ergebnis ist etwas glücklich für Angeln. Die haben aber gut gekämpft. Deshalb ist das Ergebnis in Ordnung“, erklärt Husum-Stadionsprecher Klaus Dieter Holm. Freuen mochte er sich darüber indes nicht. „Natürlich fehlen uns einige Stammkräfte, aber die Spieler von der Bank müssen dann auch mal zeigen, dass sie es auch können. Uns fehlt derzeit einfach das Selbstvertrauen.“
17.09.2016 ·16:30 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Husum will am Spitzentrio dran bleiben

HUSUM | Aus den vergangenen drei Ligapartien der Fußball-Verbandsliga Nord-West holte die Husumer SV lediglich zwei magere Punkte. Nach dem traumhaften Saisonstart droht der Anschluss an das Spitzentrio abzureißen, sofern am Wochenende ein Sieg gegen den Tabellenletzten FC Angeln 02 ausbleibt. Die SG Langenhorn/Enge möchte sich dagegen Luft im Abstiegskampf verschaffen. Außerdem ist Blau-Weiß Löwenstedt beim TSV Großsolt-Freienwill zu Gast, und in Streichmühle kommt es zum Aufsteigerduell zwischen dem heimischen TV Grundhof und dem TSV Rantrum.

Husumer SV – FC Angeln 02 (Sbd., 14 Uhr)
Nach dem sechsten Spieltag standen die Nordfriesen an der Tabellenspitze. In den drei drauffolgenden Partien setzte es zwei Unentschieden, zuletzt ein torreiches 4:4 gegen DGF Flensburg am vergangenen Wochenende, und eine Niederlage. Derzeit liegt das Team von Trainer Dennis Witt zwar noch auf Rang vier, dennoch beträgt der Abstand zum dritten Platz bereits vier, zum Tabellenführer Schleswig 06 sogar schon sieben Punkte. Um den Anschluss an das Spitzentrio nicht zu verlieren, ist ein Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Pflicht. Verzichten muss Dennis Witt dabei auf die gesperrten Chris Bielinski und Bosse Wullenweber. Auch die Angeliter stehen unter Zugzwang. Die Gäste verloren die vergangenen sechs Pflichtspiele, darunter die 0:3-Kreispokal-Niederlage gegen Kreisligist TuS Collegia Jübek. Der einzige Saisonerfolg liegt bereits fünf Wochen zurück (4:1 bei DGF Flensburg).

SG Langenhorn/Enge –  SG Geest 05 (So., 14 Uhr)
Eine halbe Stunde lang spielte die SG Langenhorn/Enge am vergangenen Wochenende beim BSC Brunsbüttel guten Fußball und führte souverän mit 2:0. Am Ende hielt das Team von Trainer Karl Müller dem Druck der Brunsbüttler aber nicht mehr stand und verlor mit 2:5. Nun will die Mannschaft wieder über die volle Spielzeit guten Fußball bieten – am liebsten mit einem Erfolgserlebnis, auch um sich etwas Luft zu den unteren Plätzen zu verschaffen. „Für uns ist es wichtig, wieder einen Dreier zu holen“, erklärt Müller. Für ein Erfolgserlebnis werden allerdings Tore benötigt – ein bisheriges Manko der Nordfriesen. In seinen neun Ligaspielen erzielte der Tabellen-14. lediglich neun Tore – zu wenig, um aus dem unteren Drittel der Tabelle heraus zu kommen. Auch die Defensive mit ihren 20 Gegentoren weist eklatante Schwächen auf. Müller muss verletzungsbedingt auf Dennis Petersen, Henning Untiet und Patrick Feddersen verzichten. Positiv stimmen könnte, dass der Gastgeber gegen die SG Geest 05 noch ungeschlagen ist. In bisher zwei Duellen gab es einen Sieg (2:1) und ein Unentschieden (2:2).

TSV Grosssolt-Fr. – BW Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
Vor der Partie sind die Rollen klar verteilt: Der „Underdog“ aus Großsolt-Freienwill (15.) ist klarer Außenseiter gegen Tabellen-Dritten Blau-Weiß Löwenstedt. Während die Gäste mit 35 Toren über die treffsicherste Offensive verfügen, erzielte der TSV in seinen bisherigen acht Ligapartien erst zehn Tore. Nur Tellingstedt, Langenhorn/Enge (beide 9) und Grundhof (8) schossen weniger Tore. Beeindruckend war auch die Leistung der Gäste am vergangenen Wochenende, als sie wie ein Orkan über den TV Grundhof hinwegfegten und mit 10:0 den höchsten Sieg der Saison feierten. Sven Nielsen erhöhte dabei sein Torkonto auf 17 Saisontreffer. Außerdem erzielte „Blau-Weiß“ in sieben von acht Ligapartien mindestens zwei Treffer. Einzig und allein bei der 1:5-Auswärtsniederlage beim Tabellen-Zweiten TSV Friedrichsberg schoss der Tabellen-Dritte nur ein Tor.

TV Grundhof – TSV Rantrum (So., 15 Uhr)
Beim deutlichen 7:1-Erfolg gegen den FC Fockbek im Flens-Cup „Meister der Meister“ tankte das Team um Rantrums Trainer Oliver Hansen Selbstvertrauen. Nach dem enttäuschenden Auftritt am vergangenen Wochenende gegen den FC Wiesharde (1:1) sollen nun die positiven Aspekte aus dem Fockbek-Spiel mit in die Partie gegen den TV Grundhof genommen werden. Der Gastgeber will dagegen beweisen, dass er sich von der desaströsen Vorstellung am vergangenen Wochenende (0:10 gegen Löwenstedt) gut erholt hat. Im Mai 2012 kam es zum letzten Aufeinandertreffen der beiden Aufsteiger. Damals gewann der TV am letzten Spieltag der Verbandsliga-Saison 2011/2012 klar mit 4:0, stieg aber dennoch ab.
17.09.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

Husumer SV:

Florian Cornils – Tobias Wetzel · Christian Herpel · Fabian Wobig · Marc Koschenz – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – Cyriac Albertsen · Benjamin Gielow (46. Ove Feddersen) · Tim Meyer – Hendrik Fleige (63. Sascha Feller)

FC Angeln 02:

Tore Wächter – Tobias Siert (58. Marcel Steiner) · Malte Fritz · Lasse Sponberg · Niklas-Tim Hauser (90.+1 Chris Volterlen) – Danny Goos · Sönke Dobberphul · Sören Ohlsen · Jan Böhnert · Andy Beutel (85. Paul Malcha) – Marten Köhler
Schiedsrichter: Nicole Zabinski (TSV Nordhastedt), Pawel Zabinski, Arne Jochimsen
Zuschauer: 124
Tore: 0:1 Sören Ohlsen (76.) · 1:1 Ove Feddersen (79.).
beste Spieler: Daniel Hornburg / Tore Wächter
11.ST 24.09.16 TSV Nord Harrislee Husumer SV 0:4
24.09.2016   TSV Nord Harrislee - Husumer SV 0 : 4 (0:1)

Husum stürmt nach der Pause zum souveränen 4:0-Sieg

Bester Husumer: Hendrik Fleige (rechts) holte einen Elfmeter und traf selbst zwei Mal. Foto: Archiv

HARRISLEE | Eine Halbzeit lang konnte Fußball-Verbandsligist TSV Nord Harrislee gegen die favorisierte Husumer SV die Partie offen halten. Aber in diesem eher durchschnittlichen Spiel setzten sich die Nordfriesen im zweiten Abschnitt deutlich durch und gewannen klar mit 4:0 (1:0).

„Spielerisch überzeugten beide Teams nicht, da beide Teams hauptsächlich mit langen Bällen agierten“, befand Nord-Coach Mario Albrozeit. Die Nordfriesen gingen in der 17. Minute durch einen von Gianluca Siefert im zweiten Versuch verwandelten Foulelfmeter in Führung. Den ersten an Hendrik Fleige verursachten Strafstoß hielt Pascal Carstensen noch, foulte jedoch den nachsetzenden Siefert, der zum zweiten Mal antrat und das Leder dann vom Punkt versenkte.

Nach dem Wechsel fiel schnell eine Vorentscheidung, als Fleige aus elf Metern auf 2:0 erhöhte. Nord verlor nun den Glauben, das Spiel noch zu drehen, während die Gäste jetzt befreit aufspielten. Fleige mit dem 3:0 (66.) und HSV-Kapitän Christian Herpel mit einem Traumtor nur vier Minuten später sorgten für den klaren Auswärtssieg. Die Platzherren hatten zwar auch einige Möglichkeiten, ließen diese jedoch alle ungenutzt. Fazit von Albrozeit: „Husum hat verdient gewonnen.“

26.09.2016 · wsi | Husumer Nachrichten

TSV Nord hält nur eine halbe Stunde mit

HARRISLEE | Eine Halbzeit lang hielt Fußball-Verbandsligist TSV Nord Harrislee gegen die favorisierte Husumer SV die Partie offen. Aber die Nordfriesen setzten sich am Ende deutlich mit 4:0 (1:0) durch. „Spielerisch überzeugten beide Teams nicht, da beide hauptsächlich mit langen Bällen agierten“, befand Nord-Coach Mario Albrozeit. Husum ging in der 17. Minute durch einen von Gianluca Siefert im zweiten Versuch verwandelten Foulelfmeter in Führung. Den ersten an Hendrik Fleige verursachten Strafstoß hielt Pascal Carstensen noch, foulte jedoch den nachsetzenden Siefert. Nach dem Wechsel fiel schnell eine Vorentscheidung, als Fleige aus elf Metern auf 2:0 erhöhte. Nord verlor nun den Glauben, während die Gäste jetzt befreit aufspielten. Fleige mit dem 3:0 (66.) und Kapitän Christian Herpel mit einem Traumtor (70.) sorgten für den klaren Auswärtssieg. Nord hatte zwar auch Möglichkeiten, ließ diese jedoch ungenutzt. Fazit von Albrozeit: „Husum hat verdient gewonnen.“

TSV Nord Harrislee: Carstensen – Kuhls, Ahmadi (46. Hewett), Ghailane (60. Rösner / 75. Bock), Regazzo – Jurijczuk, Lambach - Tönder , Dobermann, Hansen - Wiese. Husumer SV: Cornils – Wullenweber, Herpel, Feller, Daniel Hornburg – Wobig, Lorenzen, Siefert (69. Meyer), Rene Hornburg (46. Wetzel) – Fleige (78. Braun), Koschenz. Schiedsrichter: Patrick Hahn (TSV Altenholz). Zuschauer: 100. - Tore: 0:1 Siefert (17. Foulelfmeter), 0:2, 0:3 Fleige (47., 66.), 0:4 Herpel (70.). Beste Spieler: Lambach / Fleige.
26.09.2016 · wsi | Flensburger Tageblatt

Nord Harrislee chancenlos

Husum feiert 4:0-Auswärtssieg

HARRISLEE | Eine Halbzeit lang konnte der TSV Nord Harrislee gegen die favorisierte Husumer SV die Partie offen halten. Aber in diesem eher durchschnittlichen Spiel setzten sich die Nordfriesen im zweiten Abschnitt deutlich durch und gewannen klar mit 4:0 (1:0).

„Spielerisch haben beide Teams nicht überzeugt, da beide Mannschaften hauptsächlich mit langen Bällen agierten“, befand Nord-Coach Mario Albrozeit. Albrozeits Mannschaft ging in der 17. Minute durch einen von Gianluca Siefert im zweiten Versuch verwandelten Foulelfmeter in Führung. Den ersten an Hendrik Fleige verursachten Strafstoß hielt Pascal Carstensen noch, foulte jedoch den nachsetzenden Siefert. Siefert bewies Nervenstärke, trat zum zweiten Mal an und versenkte das Leder dann vom Punkt.

Nach dem Wechsel fiel sehr schnell die Vorentscheidung, als Fleige aus elf Metern auf 2:0 für die Gäste erhöhte. Nord verlor nun den Glauben, das Spiel noch drehen zu können, während die Husumer jetzt befreit aufspielten. Fleige mit dem 0:3 (66.) und HSV-Kapitän Christian Herpel mit einem Traumtor nur vier Minuten später zum 0:4 sorgten für den klaren Auswärtssieg. Die Hausherren hatten zwar auch einige Möglichkeiten, ließen diese jedoch allesamt ungenutzt. Das kurze Fazit von Albrozeit: „Husum hat verdient gewonnen.“

25.09.2016 · 17:30 Uhr · wsi | www.fupa.net

TV Grundhof holt einen Punkt in Brunsbüttel

FC Angeln holt den zweiten Sieg / Husumer SV beendet Sieglos-Serie

HARRISLEE | Am 11.Spieltag hat die Husumer SV nach zuvor vier sieglosen Spielen mal wieder drei Punkte eingesackt. Einen Punkterfolg feiert der TV Grundhof gegen Brunsbüttel und der FC Angeln gibt die Rote Laterne ab.

TSV Nord Harrislee - Husumer SV 0:4
Die Husumer SV fand gegen Harrislee zurück in die Erfolgsspur. Gianluca Siefert sorgte nach 19 Minuten für die Führung. In Hälfte zwei erhöhten Hendrik Fleige mit einem Doppelpack und Christian Herpel noch auf 4:0.

24.09.2016 · 7:46 Uhr · Dana Ruhnke | www.fupa.net

BSC mit halber Kraft

Fußball-Verbandsligist BSC Brunsbüttel findet gegen Grundhof nicht die richtige Einstellung und lässt Punkte liegen. Der TSV Nordmark Satrup spielt ebenfalls nicht gut und gewinnt dennoch.   

TSV Nord Harrislee - Husumer SV 0:4 (0:1)
Die Chancenverwertung war in den vergangenen Wochen kein Freund der Husumer. Diesmal aber münzten die Gäste ihre spielerische Überlegenheit auch in Tore um.

24.09.2016 · 17:29 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Duell der Taktikfüchse in Löwenstedt

Bernd Hansen trifft auf langjährigen Weggefährten Lars Meyer / Aufsteiger-Duell in Rantrum / SG Langenhorn-Enge und Husumer SV auswärts

HUSUM | Mit 14 Punkten aus zehn Spielen ist der TSV Rantrum in der Fußball-Verbandsliga Nord-West derzeit der beste Aufsteiger. Gegen den ebenfalls aufgestiegenen TSV Großsolt-Freienwill soll der Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößert werden. Bereits sechs Punkte liegt der Viertplatzierte Husumer SV hinter Rang drei zurück. Nach drei Unentschieden in Folge möchte das Team von Dennis Witt endlich wieder einen Erfolg einfahren. Blau-Weiß Löwenstedt will Schleswig 06 und TSV Friedrichsberg weiter unter Druck setzen. Dafür ist ein Heimsieg gegen Stern Flensburg Pflicht. Außerdem ist die SG Langenhorn-Enge beim TSV Nordmark Satrup zu Gast.

TSV Rantrum – TSV Grosssolt-Freienwill (So., 15 Uhr)
Mit breiter Brust wird Rantrum den TSV Großsolt-Freienwill empfangen. Zu Recht. Nach dem deutlichen 5:0-Erfolg beim TV Grundhof stehen die Nordfriesen mit 14 Punkten auf dem siebten Tabellenplatz und streben nun den fünften Saisonsieg an. „Großsolt hat in der vergangenen Kreisliga-Saison für Furore gesorgt“, warnt Rantrums Coach Oliver Hansen. „Aber wir wollen als geschlossene Einheit auftreten und das Spiel gewinnen. Drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten um den Klassenerhalt wären enorm wichtig“, führt der 37-Jährige fort. Im Duell mit dem Aufsteiger aus der Kreisliga Schleswig-Flensburg kann Hansen auf den kompletten Kader zurückgreifen.

Blau-Weiss Löwenstedt – Stern Flensburg (So., 14.30 Uhr)
Was wäre Blau-Weiß Löwenstedt ohne die „Lebensversicherung“ Sven Nielsen? Mit 19 Saisontreffern führt der Löwenstedter die Torschützenliste mit großem Vorsprung vor Alexander Zeh (Schleswig 06, 10 Tore) an. Auch am Sonntag soll der Top-Torjäger wieder „knipsen“ und seiner Mannschaft zum Sieg verhelfen – um weiterhin Druck auf das Spitzenduo Schleswig 06 und TSV Friedrichsberg auszuüben. „Es ist eine reizvolle, aber auch schwierige Partie. Ich kenne Stern-Trainer Lars Meyer bereits mein Leben lang und weiß, dass er ein Taktikfuchs ist. Er wird sich gegen uns etwas Besonderes ausdenken“, ist Löwenstedts Trainer Bernd Hansen überzeugt. Ein Baustein für den Erfolg des Tabellendritten soll dabei eine stabile Defensive sein. „Wir wollen erreichen, das Mannschaften aus dem oberen Tabellenmittelfeld nicht viele Chancen gegen uns erhalten. Bis auf das Spiel gegen den TV Grundhof hatten wir in der Abwehr immer Schwächen“, macht Hansen deutlich. Umso bitterer ist für den Löwenstedter Trainer, dass mit Felix Andresen (Flitterwochen) ein wichtiger Spieler nicht zur Verfügung stehen wird. Dennoch können die „Blau-Weißen“ optimistisch in die Partie gegen Stern Flensburg gehen. Keines der vergangenen sieben Duelle haben die „Löwen“ verloren.

TSV Nordmark Satrup – SG Langenhorn-Enge (Sbd., 14.30 Uhr)
Der 2:0-Sieg am vergangenen Wochenende gegen die SG Geest 05 war für die SG Langenhorn-Enge eine Erlösung. Um sich weitere Luft gegenüber den abstiegsbedrohten Teams zu verschaffen, soll gegen den Tabellenzehnten aus Satrup der zweite Sieg in Folge eingefahren werden. Die Gastgeber verloren die beiden vergangenen Spiele gegen ETSV Weiche Flensburg II (0:3) und TSV Friedrichsberg (1:3). Allerdings: Die Nordfriesen gewannen keines der letzten sechs Aufeinandertreffen. Fünf Mal gingen die Satruper als Sieger vom Platz, ein Mal teilten sich beide Mannschaften die Punkte. Zudem erzielte Satrup in den sechs Duellen jeweils mindestens zwei Treffer – 17 Tore insgesamt. Dagegen traf die SG in diesen Begegnungen lediglich sechs Mal.

TSV Nord Harrislee –  Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Am vergangenen Wochenende gab für die Husumer SV ein enttäuschendes 1:1-Unentschieden gegen den Tabellenletzten FC Angeln 02. Nachdem man sich bereits gegen gegen MTV Tellingstedt (1:1) und bei DGF Flensburg (4:4) die Punkte geteilt hatte, war es das dritte Remis in Folge. Nun soll endlich wieder ein „Dreier“ her. Dafür müssen die zahlreich erspielten Möglichkeiten allerdings auch genutzt werden. „Die Chancenverwertung war eine Katastrophe“, sagte ein fassungsloser Husumer Trainer Dennis Witt nach dem Spiel gegen das Schlusslicht. Zurückgreifen kann Witt wieder auf den 23-jährigen Bosse Wullenweber. Der Abwehrspieler verpasste die Partie gegen Angeln aufgrund einer Gelb-Rot-Sperre. Dagegen fehlt Torhüter Chris Bielinski.

23.09.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

TSV Nord Harrislee jetzt gegen Husum

Die erste Pflichtspiel-Niederlage der Saison (1:5 im Kreispokal gegen den FC Wiesharde) – für Mario Albrozeit, Trainer des Verbandsligisten TSV Nord Harrislee, kein Beinbruch: „Weil wir viel durchgewechselt haben und Spieler Einsatzzeiten bekamen, die bisher noch nicht so viel gespielt haben. Allerdings war es am Ende zu hoch, da wir ein wenig die Ordnung verloren haben.“

Das soll am Sonnabend (14 Uhr) gegen die Husumer SV möglichst nicht passieren. Der Tabellen-Sechste Nord kann mit einem Sieg an den Nordfriesen (Vierter) vorbei ziehen kann. Albrozeit sieht die Favoritenrolle bei den Stormstädtern: „Die Husumer sind eines der Topteams der Liga, auch wenn sie etwas hinter den eigenen Erwartungen zurück sind. Aber sie haben sich gut verstärkt und sind auf allen Posten gut besetzt.“ 

Trotzdem sieht der Nord-Trainer gute Möglichkeiten, zu gewinnen. Personell sieht es weiterhin nicht optimal aus. Es fehlen die Urlauber Jan Sonnberg und Milan Wuske. Ob die angeschlagenen Kim Tönder und Gorm Bock spielen können, wird sich kurzfristig entscheiden. Albrozeit: „Wegen nicht einsetzbarer Spieler will ich aber nicht jammern. Wir werden schon ein schlagkräftiges Team aufbieten, das mein absolutes Vertrauen hat.“
22.09.2016 · 19:45 Uhr · wsi | www.fupa.net / 23.09.2016 · Flensburger Tageblatt

TSV Nord Harrislee:

Pascal Carstensen – Haldor Kuhls · Hossein Ahmadi (46. Angelo Hewett) · Ibrahim Ghailane (60. Christoph Rösner / 75. Gorm Bock) · Luca Regazzo – Chris Jurijczuk · Pascal Lambach – Kim Tönder · Simon Dobermann · Ron Hansen – Jonas Wiese

Husumer SV:

Florian Cornils – Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Sascha Feller · Daniel Hornburg – Fabian Wobig · Henning Lorenzen · Gianluca Siefert (69. Tim Meyer) · René Hornburg (46. Tobias Wetzel) – Hendrik Fleige (78. Dominik Braun) · Marc Koschenz
Schiedsrichter: Patrick Hahn (TSV Altenholz), Dennis Normann Suffa, Lars Malte Langbehn
Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Gianluca Siefert (17., Foulelfmeter) · 0:2 Hendrik Fleige (47.) · 0:3 Hendrik Fleige (66.) · 0:4 Christian Herpel (70.)
.Bes. Vork.: Pascal Carstensen hält Foulelfmeter von Gianluca Siefert (16.).
beste Spieler: Pascal Lambach / Hendrik Fleige
12.ST 01.10.16 Husumer SV ETSV Weiche Flensbg. II 7:0
01.10.2016 Husumer SV - ETSV Weiche Flensburg II 7 : 0 (4:0)

Warmschießen für das Top-Trio

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV schlägt ETSV Weiche II mit 7:0 / Jetzt gegen Schleswig 06, Friedrichsberg und Löwenstedt

Bodenkampf? Husums Gianluca Siefert (re.) und der Flensburger Lamin Ceesay schenken sich jedenfalls nichts.

HUSUM | Pünktlich zu den anstehenden „Top-Spiel-Wochen“ zeigte sich die Husumer SV im Heimspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen den ETSV Weiche Flensburg II in bemerkenswerter Form und schickte die Gäste mit einer 7:0-Klatsche auf den Heimweg. HSV-Coach Dennis Witt war entsprechend zufrieden mit seinen Jungs: „Wir sind schnell in Fahrt gekommen und haben uns von Beginn an torhungrig und kaltschnäuzig gezeigt.“ Zudem freute sich Witt, dass seine taktischen Vorgaben gegriffen hatten: „Durch die Stärkung unseres Zentrums haben wir viele gegnerische Ballverluste in Tornähe provoziert und konnten dann unsere Schnelligkeit ausspielen.“

Die Gastgeber waren gleich auf Betriebstemperatur, so dass die schnelle Führung, die Hendrik Fleige im dritten Nachsetzen mit einem „Ping-Pong-Tor“ besorgte (3.), nicht lange auf sich warten ließ. Das frühe Pressing der Husumer behagte den Gäste gar nicht, die zwar um einen gepflegten Spielaufbau bemüht waren, aber immer wieder früh den Ball verloren, so dass die HSV eine Viertelstunde nach dem 1:0 die Führung durch Gianluca Siefert ausbauen konnte (18.). Dass die Witt-Schützlinge einen Sahnetag erwischt hatten, zeigte auch das 3:0, als der starke Bossen Wullenweber eine Verlängerung von Fleige per Kopf ins Tor wuchtete (32.). Einzig dem fleißigen Spielmacher Henning Lorenzen klebte im Abschluss das Pech am Schuh. Eigentlich hätte er das 4:0 besorgen müssen, brauchte aber die Hilfe vom überragenden Fleige, der zum Halbzeitstand abstaubte (39.).

Wer auf Flensburger Seite darauf gehofft hatte, dass die HSV nach der Pause die Zügel etwas schleifen lassen würde, sah sich nach den frühen Treffern von Siefert (47.) und Marc Koschenz (51.) zum 6:0 getäuscht. Erst danach schaltete der Gastgeber den einen oder anderen Gang zurück und ließ die Gäste ein wenig mitspielen. Weiches Bester, Marc Nielsen Rosenberg, hatte in dieser Phase den Ehrentreffer erzielen können, jedoch kratzte zunächst Florian Cornils einen Schuss aus dem Winkel (57.), bevor ein weiterer Versuch von Abwehrchef Christian Herpel im letzten Moment abgeblockt wurde (68.). So setzten die Gastgeber den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie. Wieder war Wullenweber nach Ecke mit dem Kopf zur Stelle (80.).

Während der ETSV sich langsam im Tabellenkeller festsetzt, bleibt die Husumer SV erster Verfolger der Top-Drei. „Wir konnten mit den letzten beiden Siegen Selbstvertrauen tanken für die anstehenden Spiele gegen Schleswig, Friedrichsberg und Löwenstedt. Die Bereitschaft innerhalb des Teams sind vorhanden, um unseren kleinen Lauf fortzusetzen“, meinte Witt optimistisch. Zudem lichtet sich langsam das Krankenlager. Gute Voraussetzungen für einen „goldenen Oktober“.
04.10.2016 · bjg | Husumer Nachrichten
Fußball-Verbandsliga

0:7 – Weiche II gerät in Husum unter die Räder

HUSUM | Unter die Räder kamen die Verbandsliga-Fußballer des ETSV Weiche Flensburg II bei der Husumer SV – nach 39 Minuten hieß es 0:4, am Ende sogar 0:7. HSV-Coach Dennis Witt war dementsprechend zufrieden: „Wir sind schnell in Fahrt gekommen und haben uns von Beginn an torhungrig und kaltschnäuzig gezeigt.“ Das frühe Pressing der Husumer behagte den Gäste gar nicht, die zwar um einen gepflegten Spielaufbau bemüht waren, aber immer wieder früh den Ball verloren. Erst nach dem 6:0 schaltete der Gastgeber zurück und ließ die Gäste ein wenig mitspielen. Weiches Bester, Mark Rosenberg Nielsen, hatte in dieser Phase den nicht ganz unverdienten Ehrentreffer können, jedoch Florian Cornils kratzte seinen Schuss aus dem Winkel (57.).

Husumer SV: Cornils – Feller, Wullenweber, Herpel, Wetzel – D. Hornburg, Siefert – Sander (58. Feddersen), Lorenzen (71. Witthohn), Koschenz – Fleige (65. Braun).
ETSV Weiche Flensburg II: Klink – Andersen, Padberg, Stephan, Natusch (54. Sica/80. Iurii) - Ceesay, Thiesen, Al-Magdi, Celik (54. Abramow) – Conteh, Nielsen Rosenberg.
Schiedsrichter: Glowatzka (Schilksee).
Tore: 1:0 Fleige (3.), 2:0 Siefert (18.), 3:0 Wullenweber (32.), 4:0 Fleige (39.), 5:0 Siefert (47.), 6:0 Koschenz (51.), 7:0 Wullenweber (80.).
Zuschauer: 150. Beste Spieler: Fleige, Wullenweber/Nielsen Rosenberg.
04.10.2016 · bjg | Flensburger Tageblatt

Husumer SV schießt sich für Wochen der Wahrheit warm

Witt: "Wir konnten mit den letzten beiden Spielen nochmal Selbstvertrauen tanken"

Bodenkampf? Husums Gianluca Siefert (re.) und der Flensburger Lamin Ceesay schenken sich jedenfalls nichts.

HUSUM | Pünktlich zu den anstehenden "Top-Spiel-Wochen“ zeigte sich die Husumer SV im Heimspiel gegen den ETSV Weiche II in bemerkenswerter Form und schickte die Gäste mit einer verdienten 7:0-Klatsche auf den Heimweg. HSV-Coach Dennis Witt war dementsprechend zufrieden mit dem Auftritt seiner Jungs: "Wir sind heute schnell in Fahrt gekommen und haben uns von Beginn an torhungrig und kaltschnäuzig gezeigt.“

Zudem freute sich Witt, dass seine taktischen Vorgaben gegriffen haben: „Durch die Stärkung unseres Zentrum haben wir viele gegnerische Ballverluste in Tornähe provoziert und konnten dann unsere Schnelligkeit ausspielen.“ Dabei zeigten sich die Gastgeber umgehend auf Betriebstemperatur, so dass die schnelle Führung, die Hendrik Fleige im dritten Nachsetzen mit einem „Ping-Pong-Tor“ besorgte (3.), nicht lange auf sich warten ließ. Das frühe Pressing der Husumer behagte den Gästen gar nicht, die zwar um einen gepflegten Spielaufbau bemüht waren, aber immer wieder früh den Ball verloren, so dass die HSV eine Viertelstunde nach dem 1:0 die Führung durch Gianluca Siefert ausbauen konnte (18.).

Dass die Witt-Schützlinge einen Sahnetag erwischt hatten, zeigte auch das 3:0, als der starke Bosse Wullenweber eine Verlängerung von Fleige per Kopf ins Tor wuchtete (32.). Einzig Spielmacher Henning Lorenzen, der enorm fleißig und spielfreudig war, klebte im Abschluss das Pech am Schuh, denn eigentlich hätte er schon das 4:0 besorgen müssen, brauchte aber die Hilfe vom überragenden Fleige, der zum Halbzeitstand abstaubte (39.).

Wer auf Flensburger Seite darauf gehofft hatte, dass die HSV nach der Pause die Zügel etwas schleifen lassen würde, sah sich nach den frühen Treffern von Siefert (47.) und Marc Koschenz (51.) zum zwischenzeitlichen 6:0 getäuscht. Denn erst danach schaltete der Gastgeber den einen oder anderen Gang zurück und ließ die Gäste ein wenig mitspielen. Weiches Bester, Marc Rosenberg Nielsen, hätte in dieser Phase den nicht ganz unverdienten Ehrentreffer erzielen können, jedoch kratzte zunächst Florian Cornils einen Schuss aus dem Winkel (57.), bevor ein weiterer Versuch von Abwehrchef Christian Herpel im letzten Moment abgeblockt wurde (68.).

So setzten die Gastgeber in der Endphase den Schlusspunkt unter eine einseitige Partie. Wieder war Wullenweber nach Ecke mit dem Kopf zur Stelle (80.). Während der ETSV sich langsam im Tabellenkeller festsetzt, bleibt die Husumer SV erster Verfolger der Top-Drei. „Wir konnten mit den letzten beiden Spielen nochmal Selbstvertrauen tanken für die anstehenden Spiele gegen Schleswig, Friedrichsberg und Löwenstedt. Die Stimmung und Bereitschaft innerhalb des Teams sind vorhanden, um unseren kleinen Lauf fortzusetzen“, meint Witt optimistisch. Zudem lichtet sich so langsam das umfangreiche Krankenlager der Kreisstädter. Gute Voraussetzungen für einen „goldenen Oktober“.

03.10.2016 · 17:05 h · bjg | www.fupa.net

TSV Friedrichsberg gewinnt intensives Derby gegen Angeln 02

Spitzenquartett im Gleichschritt / Die Sonnabendspiele in der Zusammenfassung

HUSUM | Am 12.Spieltag gaben sich die Spitzenteams keine Blöße und erzielten zum Teil deutliche Erfolge. Während Spitzenreiter Schleswig 06 einen souveränen 4:1-Erfolg in Harrislee einfahren konnte, ließen es die Verfolger aus Löwenstedt und Husum ordentlich krachen. Einen etwas überraschenden Erfolg feierte der TSV Großsolt-Freienwill gegen Brunsbüttel. Die Sonnabendspiele in einer kurzen Zusammenfassung.

Husumer SV - ETSV Weiche Flensburg II 7:0
Ein Feuerwerk brannte die Husumer SV gegen völlig überforderte Eisenbahner ab. Den Torreigen eröffnete Mittelstürmer Hendrik Fleige bereits in der 3. Minute, bis zur Halbzeit legten Gianluca Siefert, Bosse Wullenweber und wiederum Fleige zum 4:0 nach. Ohne Regionalliga-Unterstützung musste der ETSV kurz nach der Pause zusehen, wie Siefert seinen zweiten Treffer des Tages feierte. Marc Koschenz und Wullenweber - ebenfalls mit seinem zweiten Tor - stellten den 7:0-Endstand her.

Tore: 1:0 Hendrik Fleige (3.), 2:0 Gianluca Siefert (18.) 3:0 Bosse Wullenweber (32.), 4:0 Hendrik Fleige (39.), 5:0 Gianluca Siefert (47.), 6:0 Marc Koschenz (51.), 7:0 Bosse Wullenweber (80.)
01.10.2016 · 18:20 Uhr · Carstensen | www.fupa.net

Brunsbüttel lädt den Gegner ein

Der BSC Brunsbüttel schafft es nicht, seine negative Tendenz in der Fußball-Verbandsliga zu durchbrechen. Besser macht es die SG Geest, die gegen Grundhof wichtige Zähler einfährt. 

Husumer SV - ETSV Weiche Flensburg II 7:0 (4:0)

Es läuft bei der Husmer SV. Nach den Wochen des Betrauerns von Großchancen klingelt es im Kasten des Gegners nun regelmäßig. „Das ist hier eine ganz klar Sache“, berichtet Klaus Dieter Holm, 3. Vorsitzender des Vereins. „Es hätte schon zur Pause deutlicher sein können, aber wir wollen nicht klagen.“ Auch nach der klaren Pausenführung schaltete Husum nicht zurück und legtes fleißig weiter nach.

Schiedsrichter: Frederik Glowatzka; Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Fleige (3.), 2:0 Siefert (18.), 3:0 Wullenwenber (32.), 4:0 Fleige (39.), 5:0 Siefert (47.), 6:0 Koschenz (51.), 7:0 Wullenweber (80.).

01.10.2016 · 17:02 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Was ist drin in der „Wundertüte“?

Husumer SV empfängt Weiches Regionalliga-Reserve / SG Langenhorn-Enge gegen Tellingstedt / Löwenstedt kann Tabellenspitze erklimmen

Offensivfabrik: Husums Gianluca Siefert (rechts, im Laufduell mit Maik Jessen) erzielte mit Hendrik Fleige 16 der 30 Husumer Tore. Foto: Klein

HUSUM | Nur eines von fünf Heimspielen verlor die SG Langenhorn-Enge in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Die gute Heimbilanz soll auch nach der Partie am Sonntag (14 Uhr) gegen den MTV Tellingstedt Bestand haben. Mit zwei Auswärtserfolgen am Sonnabend (14 Uhr) gegen DGF Flensburg und am kommenden Montag (14.30 Uhr) gegen TSV Nordmark Satrup würde Blau-Weiß Löwenstedt aller Voraussicht nach die Tabellenführung, die derzeit Schleswig 06 inne hat, übernehmen, während die Husumer SV gegen die „Wundertüte“ ETSV Weiche II antritt. Der TSV Rantrum möchte nach der 9:1-Gala gegen TSV Großsolt-Freienwill in der Partie bei Stern Flensburg nachlegen.

Husumer SV –  ETSV Weiche II (Sbd., 14 Uhr)
„Endlich!“, wird sich Dennis Witt, Trainer der Husumer SV, nach dem 4:0-Erfolg am vergangenen Spieltag in Harrislee gedacht haben. Nach vier sieglosen Spielen in Serie gewannen die Nordfriesen erstmals wieder ein Verbandsliga-Spiel. Damit dieser Sieg auch etwas wert ist, sollen drei Punkte gegen die zweite Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg folgen. „Von der Qualität her müssten wir eigentlich höher stehen, allerdings hatten wir auch viel Verletzungspech“, meint Husums sportlicher Dieter Schleger. Mit Sascha Feller, René Hornburg und Luca Sander wird ein Trio in den Kader zurückkehren. Die Husumer bauen auch gegen Weiche II auf die Kaltschnäuzigkeit von Hendrik Fleige und Gianluca Siefert. Die beiden erzielten zusammen 16 Tore und somit fast genauso viele wie die gesamte Mannschaft der Fördestädter in der laufenden Spielzeit (19).

DGF Flensburg –  BW Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
„Mission Tabellenführung“ könnte das Motto für die Löwenstedter lauten. Mit zwei Siegen am Sonnabend und am Montag würde Blau-Weiß aller Voraussicht nach von der Tabellenspitze grüßen. Allerdings sollte das Team von Trainer Bernd Hansen gewarnt sein. DGF gewann zwei der vergangenen drei Duelle gegen die Gäste. Vor allem die herbe 2:5-Niederlage in der vergangenen Saison, als die Flensburger eine Stunde lang in Unterzahl spielen mussten, wird beim Tabellen-Zweiten wohl noch negativ in Erinnerung sein.

Stern Flensburg–  TSV Rantrum (Sbd., 15.30 Uhr)
Ein Spektakel bot der TSV Rantrum den 140 Zuschauern beim 9:1-Heimsieg gegen den TSV Großsolt-Freienwill. Nun wartet mit Stern Flensburg der Tabellen-Neunte auf die Rantrumer. Verstecken muss sich der starke Aufsteiger nicht: In den letzten drei Pflichtspielen erzielte der Tabellen-Sechste 21 (!) Tore – und kassierte magere zwei. Die Offensivstärke spiegelt sich auch in der Statistik der Verbandsliga Nord-West wider: Lediglich Blau-Weiß Löwenstedt (45) und Schleswig 06 (32) erzielten mehr Tore als die Mannschaft von Trainer Oliver Hansen, die in ihren elf Saisonspielen bislang 31 Tore erzielte.

SG Langenhorn-Enge–  MTV Tellingstedt (So., 14 Uhr)
Nach der 0:3-Niederlage beim TSV Nordmark Satrup will die SG Langenhorn-Enge in die Erfolgsspur zurück. „Wir wollen zuhause punkten. Am besten dreifach, auch um uns Luft zu den unteren Positionen zu verschaffen“, erklärt SG-Trainer Karl Müller. Für Optimismus sorgt die ein oder andere Statistik: Die SG holte aus den fünf Heimspielen zehn Punkte und gab nur bei den Heimpartien gegen den TSV Nord Harrislee (1:2) und den TSV Rantrum (1:1) Punkte ab. „Zuhause sind wir diese Saison deutlich stärker“, meint Müller. Dagegen verbreiteten die Gäste auf fremden Platz bislang weder Angst noch Schrecken. Vier der sechs Auswärtsbegegnungen verloren die Tellingstedter. Hinter dem Einsatz von Top-Torjäger Steffen Petersen (Knieprobleme) und Malte Carstensen (Adduktoren) stehen bei den Gastgebern noch Fragezeichen.

TSV Nordmark Satrup–  BW Löwenstedt (Mo., 14.30 Uhr)
Nach der Partie am Sonnabend gastiert BW Löwenstedt beim TSV Nordmark Satrup. Eine Nachholpartie vom zweiten Spieltag, die dafür sorgen könnte, dass die Gäste bei einem Sieg gegen den derzeitigen Tabellen-Achten an die Tabellenspitze der Verbandsliga klettern.
30.09.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

Husumer SV:

Florian Cornils · Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Sascha Feller · Marc Koschenz · Henning Lorenzen (71. André Witthohn) · Gianluca Siefert · Daniel Hornburg · Luca Sander (58. Ove Feddersen) · Hendrik Fleige (65. Dominik Braun)

ETSV Weiche Flensburg II:

Maik Klink · Dominique David Natusch (54. Vlad-Gabriel Sica, 80. Jab Iurii)· Karamo Conteh · Lewe Thiesen · Simon Kapp Andersen · Maximilian Stephan · Daras Celik (54. Michael Abramov) · Leon Padberg · Lamin Ceesay · Mark Nielsen Rosenberg · Mahdi Al-Magdi
Schiedsrichter: Frederik Glowatzka (TSV Schilksee)
Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (3.) · 2:0 Gianluca Siefert (18.) · 3:0 Bosse Wullenweber (32.) · 4:0 Hendrik Fleige (39.) · 5:0 Gianluca Siefert (47.) · 6:0 Marc Koschenz (51.) · 7:0 Bosse Wullenweber (80.)
beste Spieler: Hendrik Fleige · Bosse Wullenweber – Mark Nielsen Rosenberg
KP-VF 03.10.16 FSV Wyk Föhr Husumer SV 2:4nV
03.10.2016 KreisPokal-Viertelfinale: FSV Wyk-Föhr - Husumer SV 2 : 4 (2:2; 1:0) nV

Kreispokal: FSV Wyk verpasst Überraschung

WYK | 120 Minuten Kampf und am Ende knapp verloren: Der Kreisklassen-Vertreter FSV Wyk unterlag im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals dem Verbandsligisten Husumer SV mit 2:4 nach Verlängerung. Ebenfalls im Halbfinale steht die SG Oldenswort-Witzwort nach einem 2:1-Heimsieg gegen Ligakonkurrent SG Eiderstedt.

FSV Wyk auf Föhr – Husumer SV 2:4 n.V. (2:2, 1:0)
Lange sah es nach einer Überraschung aus. Wyk führte durch Sezent Nebzib mit 1:0 (30). Erst in den regulären letzten zehn Minuten drehte der zuvor enttäuschende Gast die Partie. Zunächst sorgte Tobias Wetzel (82.) per Strafstoß für den Ausgleich, ehe Daniel Hornburg ebenfalls per Foulelfmeter die Husumer Führung erzielte (88.). Der "Underdog" gab nicht auf und kam in der Nachspielzeit durch Ole Jensen, der ebenfalls einen Strafstoß verwandelte, zum Ausgleich. In der Verlängerung brachten Andre Witthohn (104.) und erneut Tobias Wetzel (111.) den Favoriten auf die Siegerstraße.

SG Oldenswort/Witzwort –  SG Eiderstedt 2:1 (1:1)

Daniel Dau brachte den Gastgeber früh in Führung (5.). Eiderstedt agierte nahezu über die gesamte Spielzeit einfallslos, obwohl nach einer roten Karte gegen den Oldensworter Keeper Pascal Hansen (25.) zunächst in Überzahl. Danach setzte der Gastgeber auf Konter, Torben Peters traf vor dem Pausenpfiff zum 2:0 (45.+1). In der zweiten Halbzeit dezimierte sich der Gast selbst und kam durch Lukas Brandt lediglich zum späten Anschlusstreffer (88.).

Rote Karten: Pascal Hansen (Oldenswort, 25., Notbremse), Sören Schröder (Eiderstedt, 65., grobes Foulspiel)

05.10.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

FSV Wyk-Föhr:

Jörn-Iwer Majchczack · Sören Nissen (65. Christian Wohld) · Teetje Zierke (100. Janke Rörden) · Kenneth Jordt · Hanno Helmcke (26. Finn Clausen) · Ole Jensen · Gunnar Clausen · Sezent Nedzhib · Tarek Bender · Melf Sönnichsen · Christian Baumann

Husumer SV:

Chris Bielinski · Kristian Gasko (65. Tobias Wetzel) · André Witthohn · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Sascha Feller · Daniel Hornburg · Fabian Wobig · Benjamin Gielow (79. Dominik Braun) · Luca Sander · Hendrik Fleige
Schiedsrichter: Hauke Dethlefs (BW Friedrichstadt). Stefan Jacobsen, Holger Elsner
Tore: 1 : 0 Sezent Nedzhib (30.) · 1 : 1 Tobias Wetzel (82. Strafstoß) · 1 : 2 Daniel Hornburg (88.) · 2 : 2 Ole Jensen (90.+2) · 2 : 3 André Witthohn (104.) · 2 : 4 Tobias Wetzel (112.)
13.ST 09.10.16 Schleswig 06 Husumer SV 1:4
09.10.2016   Schleswig 06 - Husumer SV 1 : 4 (1:3)

Husum führt Schleswig 06 vor

Laufduell: Der 06er Jan Niklas Erichsen (r.) gegen Fabian Wobig. Foto: Sieg

SCHLESWIG | Die Husumer hat die stolze Erfolgsserie von Schleswig 06 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West beendet. Nach acht Siegen in Folge verlor der Spitzenreiter auf eigenem Platz gegen die Nordfriesen überraschend klar mit 1:4 (1:3). 06-Coach Benny Pohlmann Coach sah einen hochverdienten Sieg der Gäste: „Was die Husumer bei uns gezeigt haben, war ein bärenstarker Auftritt. Sie haben uns in den entscheidenden Zweikämpfen den Schneid abgekauft und waren auch läuferisch und spielerisch überlegen.“

Der Beginn vor der stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern verlief für die Platzherren vielversprechend. Bereits nach 120 Sekunden hatte Torjäger Alexander Zeh die schnelle Führung auf dem Fuß, schloss aber zu überhastet ab. Auch Davin Thomsen hatte kurz darauf noch eine gute Möglichkeit. Die Gäste ließen sich aber von diesen beiden gefährlichen Szenen nicht beeindrucken und übernahmen schnell das Kommando. Schon in der zehnten Minute fiel das 0:1. Allerdings schien der Flachschuss von Fabian Wobig aus großer Distanz für 06-Keeper Johnny Nestler nicht unhaltbar. Auch nach dem Rückstand fand 06 nicht ins Spiel. Husum zeigte sich in allen Aktionen, egal ob in der Defensive oder in der Offensive, präsenter und diktierte das Geschehen.

Der zweite Gäste-Treffer fiel nach 32 Minuten. Wieder war Fabian Wobig der Torschütze. Diesmal traf er per Kopf nach einer Ecke. Weil es gerade so schön lief, riskierte Gianluca Siefert in der 40. Minute ein Solo. Er ging an vier Schleswiger Gegenspielern vorbei und vollendete überlegt. Wieder etwas Hoffnung im Schleswiger Lager gab es kurz darauf, als Jesper Lausen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:3 gelang.

06 hätte nach 52 Minuten fast noch einmal jubeln dürfen. Einen Freistoß von Davin Thomsen lenkte HSV-Keeper Chris Bielinski an den Pfosten. Das war aber auch die einzige Chance der 06er. Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierte die HSV Ball und Gegner. Ein Treffer gelang den Gästen aber noch. Hendrik Fleige (70.) stocherte den Ball aus dem Gewühl ins Schleswiger Netz.
11.10.2016 · um | Husumer Nachrichten

Bärenstarke Husumer überraschen 06

Schleswiger verlieren Heimspiel verdient mit 1:4, bleiben aber Spitzenreiter der Fußball-Verbandsliga Nord-West

Der flinke Husumer Gianluca Siefert (l.) enteilt in dieser Szene dem Schleswiger Davin Thomsen. Foto: sieg

SCHLESWIG | Die stolze Erfolgsserie von Schleswig 06 in der Fußball-Verbandsliga Nord-West fand ein jähes Ende. Nach acht Siegen in Folge verlor der Spitzenreiter auf eigenem Platz gegen die Husumer SV überraschend klar mit 1:4 (1:3). Die Tabellenführung konnte die Mannschaft von Trainer Benny Pohlmann trotzdem verteidigen, da auch Blau-Weiß Löwenstedt patzte und vor eigenem Publikum dem TSV Nord Harrislee mit 2:3 unterlag. Ärgster Verfolger der 06er ist nun der Stadtrivale TSV Friedrichsberg nach dem 4:1-Sieg beim ETSV Weiche II.

Der Schleswiger Coach sah in diesem Spitzenspiel einen hochverdienten Sieg der Gäste von der Westküste: „Was die Husumer bei uns gezeigt haben, war schon ein bärenstarker Auftritt und somit gibt es am Erfolg der HSV nichts zu rütteln. Sie haben uns in den entscheidenden Zweikämpfen den Schneid abgekauft und waren uns zudem auch läuferisch und spielerisch überlegen. Dazu kam eine recht optimale Chancenverwertung, so dass schon in der ersten Halbzeit eine Vorentscheidung gefallen war.“

Der Beginn der Begegnung vor der stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern verlief für die Platzherren noch recht vielversprechend. Bereits nach 120 Sekunden hatte Torjäger Alexander Zeh die schnelle Führung auf dem Fuß, schloss aber zu überhastet ab. Auch Davin Thomsen hatte kurz darauf noch eine gute Möglichkeit.

Die Gäste ließen sich aber von diesen beiden für sie gefährlichen Szenen nicht beeindrucken und übernahmen schnell das Kommando. So fiel auch schon in der zehnten Minute das 0:1. Allerdings schien der Flachschuss von Fabian Wobig aus großer Distanz für 06-Keeper Johnny Nestler nicht unhaltbar zu sein. Auch nach dem Rückstand fand 06 nicht ins Spiel. Die Husumer SV zeigte sich in allen Aktionen, egal ob in der Defensive oder in der Offensive, präsenter und diktierte das Geschehen.

Der zweite Gäste-Treffer fiel nach 32 Minuten. Wieder war Fabian Wobig der Torschütze. Diesmal traf er per Kopf nach einer Ecke. Weil es gerade so schön lief, riskierte Gianluca Siefert in der 40. Minute ein Solo. Er ging an vier Schleswiger Gegenspielern vorbei und vollendete überlegt. Wieder etwas Hoffnung im Schleswiger Lager gab es kurz darauf, als Jesper Lausen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:3 gelang.

Mit frischem Mut lief 06 zum zweiten Durchgang auf und hätte nach 52 Minuten fast noch einmal jubeln dürfen. Bei einem platzierten Freistoß von Davin Thomsen war HSV-Keeper Chris Bielinski aber auf der Hut und lenkte den Ball noch an den Pfosten. Das war dann aber auch die einzig erwähnenswerte Chance der Gastgeber in der zweiten Hälfte. Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierte die HSV Ball und Gegner und war auch nicht mehr allzu risikofreudig. Ein Treffer gelang den Gästen aber doch noch. In der 70. Minute stocherte Hendrik Fleige den Ball im Anschluss an eine Standardsituation aus dem Gewühl ins Schleswiger Netz.

Schleswig 06: Nestler - D. Thomsen, Petersen,T. Thomsen (63. Steffensen), Lausen - T. Nissen (63. Kallsen), Möhlenbrock, J. Thomsen (78. Gaschka), Pawlowski - Zeh, Erichsen. Husumer SV: Bielinski - Feller, Wullenweber, Herpel, Wetzel - Wobig, Koschenz (66. Sander), Lorenzen (84. Gielow), D. Hornburg - Siefert (78. R. Homburg), Fleige. Schiedsrichter: Thurner (Flintbek). Zuschauer: 300. Tore: 0:1, 0:2 Wobig (10., 32.), 0:3 Siefert (40.), 1:3 Lausen (45./+1), 1:4 Fleige (70.) Beste Spieler: Keiner - Wobig, Siefert.

10.10.2016 · um | Schlei Bote

Schleswig 06 verliert Spitzenspiel

"Bärenstarker Auftritt" der Hsumer SV

SCHLESWIG | Die stolze Erfolgsserie von Schleswig 06 fand ein jähes Ende. Nach acht Siegen in Folge verlor der Spitzenreiter auf eigenem Platz gegen die Husumer SV überraschend klar mit 1:4 (1:3). Die Tabellenführung in der Verbandsliga Nord-West konnte die Mannschaft von Trainer Benjamin Pohlmann trotzdem verteidigen, da auch Blau-Weiß Löwenstedt patzte und vor eigenem Publikum dem TSV Nord Harrislee mit 2:3 unterlag.

Der Schleswiger Coach sah in diesem Spitzenspiel einen hochverdienten Sieg der Gäste: „Was die Husumer bei uns gezeigt haben, war schon ein bärenstarker Auftritt und somit gibt es am Erfolg der HSV nichts zu rütteln. Sie haben uns in den entscheidenden Zweikämpfen den Schneid abgekauft und waren uns zudem auch läuferisch und spielerisch überlegen."

Der Beginn der Begegnung vor der stattlichen Kulisse von 300 Zuschauern verlief für die Platzherren noch recht vielversprechend. Bereits nach 120 Sekunden hatte Torjäger Alexander Zeh die schnelle Führung auf dem Fuß, schloss aber zu überhastet ab. Auch Davin Thomsen hatte kurz darauf noch eine gute Möglichkeit. Die Gäste ließen sich davon aber nicht beeindrucken und übernahmen schnell das Kommando. So fiel auch schon in der 10. Minute das 0:1. Allerdings schien der Flachschuss von Fabian Wobig aus großer Distanz für 06-Keeper Johnny Nestler nicht unhaltbar zu sein. 

Auch nach dem Rückstand fand 06 nicht ins Spiel. Die Husumer SV zeigte sich präsenter und diktierte das Geschehen. Der zweite Gäste-Treffer fiel nach 32 Minuten. Wieder war Wobig der Torschütze. Diesmal traf er per Kopf nach einer Ecke. Weil es gerade so schön lief, riskierte Gianluca Siefert in der 40. Minute ein Solo. Er ging an vier Schleswiger Gegenspielern vorbei und vollendete überlegt. Wieder etwas Hoffnung im Schleswiger Lager gab es kurz darauf, als Jesper Lausen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte das 1:3 gelang.

Mit frischem Mut lief 06 zum zweiten Durchgang auf und hätte nach 52 Minuten fast noch einmal jubeln dürfen. Bei einem Freistoß von Davin Thomsen war HSV-Keeper Chris Bielinski aber auf der Hut. Mit dem Vorsprung im Rücken kontrollierte die HSV Ball und Gegner und war auch nicht mehr allzu risikofreudig. Ein Treffer gelang den Gästen aber doch noch. In der 70. Minute stocherte Hendrik Fleige den Ball über die Linie.
09.10.2016 · 19:45 Uhr · um | www.fupa.net

Löwen liegen weiter auf der Lauer

Fußball-Verbandsliga: Heimspiel gegen den TSV Nord Harrislee / SV Rantrum empfängt DGF / Husumer SV zum Topspiel nach Schleswig Löwenstedt

LÖWENSTEDT | Am Tag der Deutschen Einheit verpasste Blau-Weiß Löwenstedt den Sprung an die Tabellenspitze der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Der erhoffte Sieg blieb aus, die „Torfabrik“ der Liga musste sich beim TSV Nordmark Satrup knapp mit 2:3 geschlagen geben. Dennoch bleibt Blau-Weiß in Lauerstellung. Der souveräne Tabellenführer Schleswig 06 erwartet zum Topspiel die Husumer SV (4.). Bei einem Patzer der 06er hat Löwenstedt die Möglichkeit, bei einem Sieg über den TSV Nord Harrislee an Schleswig vorbeiziehen. Aufsteiger TSV Rantrum will nach der unglücklichen 1:2-Niederlage bei Stern Flensburg zurück in die Erfolgsspur und gegen ein derzeit formschwaches DGF Flensburg dreifach punkten, während die SG Langenhorn/Enge beim abstiegsbedrohten FC Angeln 02 ran muss.

BW Löwenstedt – TSV Nord Harrislee (So., 14.30 Uhr)
Das war eine bittere 2:3-Niederlage, die Blau-Weiß im Nachholspiel in Satrup hinnehmen musste. Bei einem Sieg wären die Gastgeber als Tabellenführer ins Heimspiel gegen Harrislee gegangen. „Wir sind dennoch zufrieden und in einer guten Situation“, meint Löwen-Trainer Bernd Hansen, dessen Team weiterhin erster Verfolger von Schleswig 06 ist, und drei Punkte gegen den TSV einfahren will. „Wir wollen uns wieder auf alte Tugenden besinnen. Es wird bestimmt ein gutes, aber auch schwieriges Spiel gegen die Harrisleer. Sie werden zu Beginn sicherlich tief stehen“, prognostiziert Hansen. Verzichten muss der Löwen-Coach auf Angreifer Christian Carstensen (Urlaub). Fraglich ist der Einsatz von Finn Christiansen, der noch an den Folgen eines Autounfalls laboriert.

TSV Rantrum – DGF Flensburg (So.,15 Uhr)
Einen kleinen Dämpfer erlitt der TSV Rantrum mit der 1:2-Niederlage bei Stern Flensburg. Nun steht das Duell mit dem Tabellen-14. DGF Flensburg an. Die Flensburger sind seit sechs Partien sieglos und kassierten dabei 20 Gegentore. Einzig in der Begegnung gegen Stern Flensburg blieben die Fördestädter ohne Gegentor. Beste Voraussetzung also für die Nordfriesen, die in der laufenden Saison bereits 32 Tore erzielten. „Verstecken müssen wir uns gegen DGF nicht. Wir wollen zuhause gewinnen, dafür ist eine gute Leistung die Voraussetzung“, meint TSV-Trainer Oliver Hansen. Der TSV-Coach erwartet ein Spiel auf Augenhöhe, in dem die sogenannten Big Points vergeben werden. „Wir wollen mit einem Sieg den Abstand zu den unteren Plätzen vergrößern, denn der Klassenerhalt ist nach wie vor unser primäres Ziel“, sagt der Rantrumer Coach. Definitiv nicht zur Verfügung stehen wird Damian Krause aufgrund einer Rotsperre aus dem letzten Spiel. Der Einsatz von Thomas Pahnke ist fraglich.

FC Angeln 02 – SG Langenhorn/Enge (Sbd., 15 Uhr) 
Die SG Langenhorn/Enge verpasste es, sich mit einem Sieg gegen den MTV Tellingstedt Luft zu den unteren Plätzen zu verschaffen. Stattdessen verlor man unglücklich mit 0:1. Die beiden kommenden Spiele beim FC Angeln 02 und gegen Weiche Flensburg II sind für die Langenhorner „Sechs-Punkte-Spiele“. Dabei möchten die Gäste unbedingt den „Auswärtsfluch“ beenden. In keiner der sechs Partien auf fremden Platz ging das Team von Trainer Karl Müller als Sieger vom Platz. Ein Unentschieden und fünf Niederlagen stehen zu Buche.

Schleswig 06 – Husumer SV (So.,15 Uhr)
 Ein Schützenfest bot die Mannschaft von Trainer Dennis Witt am vergangenen Wochenende gegen die zweite Mannschaft des ETSV Weiche Flensburg. Ganze sieben Stück schenkten die Nordfriesen den Fördestädtern eingeschenkt. „Das gibt Selbstvertrauen“, meinte Witt anschließend. Am Tag der Deutschen Einheit waren die Nordfriesen allerdings im Kreispokal über 120 Minuten im Einsatz (4:2-Sieg gegen FSV Wyk-Föhr), schonten dabei aber einige Leistungsträger. Nun wartet Spitzenreiter Schleswig 06 auf den Tabellenvierten. Umso wichtiger, dass die HSV sich zur rechten Zeit wieder in guter Form präsentiert, denn 06 gewann die letzten neun Liga-Begegnungen. Alleine in den letzten sechs Verbandsliga-Partien erzielte Schleswig 06 26 Tore. Zudem kommt es im Topspiel zum Torjäger-Duell: Hendrik Fleige (Husumer SV, zwölf Tore) gegen Alexander Zeh (Schleswig, elf Tore).
08.10.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

06 geht entspannt ins Topspiel

Tabellenführer empfängt den Vierten Husumer SV / Einsatz von Alexander Zeh fraglich / Trainer Pohlmann:" Wir werden auf Sieg spielen"

Zeit zum Fingerzeig: 06-Coach Pohlmann gut gelaunt auf der Trainerbank. Foto: sieg

SCHLESWIG | Wie immer in den vergangenen jetzt schon fünf Wochen lauert die Konkurrenz von Schleswig 06 auf einen Ausrutscher des Spitzenreiters. Bisher aber vergeblich, denn die Schwarz-Weißen aus der Schleistadt haben ihre letzten neun Begegnungen allesamt gewonnen und fühlen sich als Tabellenführer richtig wohl. Die nächsten beiden Aufgaben haben es allerdings in sich. Sowohl die Husumer SV, auf die die 06er am Sonntag um 15 Uhr vor heimischer Kulisse treffen, als auch Blau-Weiss Löwenstedt eine Woche später haben Meisterschafts-Ambitionen.

Der 06-er Julian Thomsen: "Wir haben viel Selbstbewusstsein getankt. Ich tippe auf ein 2:0." Foto: sieg

Der Partie gegen Husum sieht Schleswigs Coach Benjamin „Tönni“ Pohlmann gelassen entgegen: „Wir haben uns bis auf die Spitzenposition hochgearbeitet, müssen nun aber konzentriert weitermachen und dürfen nicht leichtfertig werden. In dieser Hinsicht habe ich jedoch keine Bedenken, denn die Mannschaft und ich sind weiterhin erfolgshungrig und haben Spaß am Fußball.“

Die lange Siegesserie sieht Pohlmann nicht als Bürde. Seine Spieler und er sind sich darüber im klaren, dass es irgendwann auch mal wieder eine Niederlage geben wird. „Das soll aber gegen Husum oder Löwenstedt noch nicht der Fall sein. Wenn wir aus diesen beiden Spielen vier Punkte holen, ist alles gut.“

Am Sonntag liegt der Druck beim Gegner aus Husum. Die Mannschaft von Trainer Dennis Witt hat als Tabellenvierter trotz des 7:0-Kantersieges am Wochenende gegen den ETSVWeiche II bereits einen Rückstand von neun Zählern und muss deshalb in Schleswig schon gewinnen, um in absehbarer Zeit oben noch einmal anzugreifen. Pohlmann sieht die Situation realistisch: „Wir werden natürlich auf Sieg spielen, etwas anderes können wir gar nicht. Doch sollte es in der Schlussphase unentschieden stehen, werden wir die Sicherheitsvariante wählen und nicht mit „Hurra-Fußball“ auf den entscheidenden Treffer ausgehen.“

Der 06-Coach hat den Gegner bereits zwei Mal beobachtet und dabei festgestellt, dass dieser keine Übermannschaft ist. „Sie zählen zwar nach wie vor zum engen Favoritenkreis, doch ich bin der Meinung, dass wir sie schlagen können.“ So sieht es auch sein Spieler Julian Thomsen: „Wir haben in den letzten Wochen enormes Selbstvertrauen getankt und sind weiterhin gut drauf. Ich tippe auf einen 2:0-Sieg.“ Im personellen Bereich hat Benny Pohlmann fast die Qual der Wahl. Lediglich Torjäger Alexander Zeh ist leicht angeschlagen. Er hofft aber bis zum Spiel so weit fit zu sein, dass es wenigstens für einen Teileinsatz reicht.
08.10.2016 · um | Schlei Bote

Schleswig 06

Johnny Nestler – Davin Thomsen · Maximlian Petersen · Tjorven Thomsen (63. Malte Steffensen) · Jesper Lausen – Torge Nissen (63. Hajo Kallsen) · Nils Möhlenbrock · Julian Thomsen (78. Georg Gaschka) · Denny Pawlowski – Alexander Zeh · Jan Niklas Erichsen

Husumer SV:

Chris  Bielinski – Sascha Feller · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel – Fabian Wobig · Marc Koschenz (66. Luca Sander) · Henning Lorenzen (84. Benjamin Gielow) · Daniel Hornburg – Gianluca Siefert (78. René Homburg) · Hendrik Fleige
Schiedsrichter: Colin Thurner (Flintbek), Anton Mathea, Christoph Franzenburg
Zuschauer: 300
Tore: 0:1 Fabian Wobig (10.) · 0:2 Fabian Wobig (32.) · 0:3 Gianluca Siefert (40.) · 1:3 Jesper Lausen (45./+1) · 1:4 Hendrik Fleige (70.).
Beste Spieler: Keiner / Fabian Wobig · Gianluca Siefert.
14.ST 15.10.16 Husumer SV TSV Friedrichsberg 5:0
15.10.2016 Husumer SV - TSV Friedrichsberg-Busdorf 5 : 0 (2.0)

Husum besticht mit Effektivität

Fußball-Verbandsliga: 5:0 im Spitzenspiel gegen TSV Friedrichsberg / Überragender Henrick Fleige erzielt drei Tore

Hendrik Fleige (l.) trifft zum 2:0 für Husum: Christoph Hagge (23) und Friedrichsbergs Torhüter Jason-David Helbig sind machtlos.Foto: git

HUSUM | Die Husumer SV ist zur Zeit die „Mannschaft der Stunde“ in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Eine Woche nach dem Auswärtssieg bei Spitzenreiter Schleswig 06 setzte der Tabellenvierte seine Siegesserie gegen die nächste Spitzenmannschaft fort und besiegte den TSV Friedrichsberg im heimischen Friesenstadion mit 5:0 (2:0).

Das klare Ergebnis täuscht ein wenig, denn die Gäste agierten mindestens die erste Stunde mit der HSV auf Augenhöhe und hatten phasenweise gar mehr vom Spiel. Husums Coach Dennis Witt stellte jedoch richtig fest: „Wir waren vor dem Tor brutal effektiv und die Treffer fielen immer zum richtigen Zeitpunkt.“

Bereits innerhalb der ersten zehn Minuten wurde auf beiden Seiten Elfmeter gefordert, die jedoch von Referee Tim Heidemann, der insgesamt eine großzügige Linie hatte, verweigert wurden. Es war viel Tempo im Spiel, so dass auch die ersten echten Torannäherungen von Hendrik Fleige auf der einen (14.) und Cedric Nielsen mit einem Distanz-Schuss an den Pfosten (25.) auf der anderen Seite nicht lange auf sich warten ließen. Kaltschnäuzigkeit und die individuelle Klasse von Gianluca Siefert und Hendrik Fleige gaben für die Hausherren schließlich den Ausschlag. Denn zunächst gingen die Husumer durch einen verwandelten Foulelfmeter von Siefert in Führung (35.), bevor nur wenig später Fleige nach einer Einzelaktion auf 2:0 (39.) erhöhte. Tim Schubert hätte für Friedrichsberg noch vor der Pause den Anschluss erzielen können, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Florian Cornils (44.).

Auch nach der Pause hatte Friedrichsberg mehr vom Spiel, jedoch blieb der Gastgeber über schnelle Konter stets gefährlich. Zunächst zielte Fleige nach Pass des eingewechselten Luca Sander noch zu genau (57.), bevor es sein kongenialer Partner Siefert kurz darauf besser machte und mit dem 3:0 (64.) für die Vorentscheidung sorgte. In der Folge gaben sich die Gäste zusehends auf, so dass der überragende Fleige mit einem weiteren Doppelpack (67., 68.) den 5:0-Endstand herstellte. In der Schlussphase verwalteten die Kreisstädter gegen demoralisierte Friedrichsberger die sichere Führung und es passierte nicht mehr allzu viel.

„Wir haben gegen starke Gäste gut gestanden und konnten selber immer wieder Nadelstiche setzen“, meinte ein zufriedenen Dennis Witt nach dem Spiel. Jedoch richtete sich sein Fokus auch gleich wieder auf die kommenden Aufgaben, die nicht minder schwer werden: „Jetzt stehen die Derbys an. Unsere Aufgabe ist es die Spannung weiter hoch zu halten und die Euphorie innerhalb und außerhalb der Mannschaft positiv zu transportieren.“ Nächste Woche geht es gleich mit dem Auswärts-Knaller beim SV Blau-Weiß Löwenstedt los. „In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten und die bessere Tagesform wird entscheiden.“
17.10.2016 · bjg | Husumer Nachrichten

TSV Friedrichsberg scheitert an Husumer Effektivität

Hendrik Fleige (l.) trifft zum 2:0 für Husum: Christoph Hagge (23) und Friedrichsbergs Torhüter Jason-David Helbig sind machtlos.Foto: git

HUSUM | Die Husumer SV ist zur Zeit die „Mannschaft der Stunde“ im Titelrennen der Fußball-Verbandsliga Nord-West und setzte eine Woche nach dem starken Auswärtssieg bei Tabellenführer Schleswig 06 seine furiose Siegesserie gegen die nächste Spitzenmannschaft im heimischen Friesenstadion fort. Leidtragender war der TSV Friedrichsberg, der gleich eine deftige 0:5 (0:2)-Niederlage kassierte.

Allerdings täuscht das klare Ergebnis ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn die Mannschaft von Trainer Erik von Lanken agierten mindestens die erste Stunde mit der HSVauf Augenhöhe und hatten phasenweise sogar mehr vom Spiel. „Wir waren vor dem Tor brutal effektiv und die Treffer fielen immer zum richtigen Zeitpunkt,“ sah Husums Coach Dennis Witt den Vorteil auf Seiten der Gastgeber.

Für Trainer von Lanken hatte seine Mannschaft „gar nicht so viel verkehrt“ gemacht. „Klar hört sich 0:5 hart an. Aber Husum hat zur Zeit einen Lauf. Wir haben bei einem starken Gegner verloren, mehr nicht. “ Die Partie nahm gleich von Beginn an Fahrt auf. Bereits innerhalb der ersten zehn Minuten wurde auf beiden Seiten Elfmeter gefordert, die jedoch von Referee Tim Heidemann verwehrt wurden. Die Kaltschnäuzigkeit und die individuelle Klasse von Gianluca Siefert und Hendrik Fleige gab schließlich für die Hausherren den Ausschlag. Zunächst ging Husum durch einen verwandelten Foulelfmeter von Siefert in Führung (35.), bevor nur wenig später Fleige nach einer Einzelaktion auf 2:0 erhöhte (39.). Tim Schubert hätte für den TSV noch vor der Pause den Anschluss erzielen können, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Florian Cornils (44.).

Auch nach dem Wechsel hatte Friedrichsberg mehr vom Spiel, jedoch blieb der Gastgeber über schnelle Konter stets gefährlich. Zunächst zielte Fleige nach Pass des eingewechselten Luca Sander noch zu genau (57.), bevor es sein kongenialer Partner Siefert kurz darauf besser machte und mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte (64.). In der Folge gaben sich die Gäste zusehends auf, so dass der überragende Fleige mit einem weiteren Doppelpack den 5:0-Endstand herstellte (67., 68.).

In der Schlussphase verwalteten die Strormstädter die sichere Führung. „Wir haben gegen starke Gäste gut gestanden und konnten selber immer wieder Nadelstiche setzen.“, meinte ein zufriedenen Dennis Witt nach dem Spiel.

17.10.2016 · bjg | Schlei Bote

Husumer SV gegen den TSV Friedrichsberg furios

Fleige und Siefert machen den Unterschied

Nur schwer zu stoppen: Husums dreifacher Torschütze Hendrik Fleige (re.) wird in dieser Szene vom Friedrichsberger Christoph Hagge ausgebremst.
HUSUM | Die Husumer SV ist zur Zeit einfach die „Mannschaft der Stunde“ im Titelrennen der Verbandsliga Nord-West und setzte eine Woche nach dem starken Auswärtssieg bei Tabellenführer Schleswig 06 seine furiose Siegesserie gegen die nächste Spitzenmannschaft, TSV Friedrichsberg, im heimischen Friesenstadion fort.

Allerdings täuscht das klare Ergebnis ein wenig über den Spielverlauf hinweg, denn die Gäste agierten mindestens die erste Stunde mit der HSV auf Augenhöhe und hatten phasenweise gar mehr vom Spiel. Wie Husums Coach Dennis Witt jedoch richtig feststellte: „Wir waren vor dem Tor brutal effektiv und die Treffer fielen immer zum richtigen Zeitpunkt.“

Dabei nahm die Partie gleich von Beginn an Fahrt auf. Bereits innerhalb der ersten zehn Minuten wurde auf beiden Seiten Elfmeter gefordert, die jedoch beide von Referee Tim Heidemann, der insgesamt eine äußerst großzügige Linie vertrat, verweigert wurden. Das Geschehen wogte hin und her, sodass auch die ersten echten Torannäherungen von Hendrik Fleige auf der einen (14.) und Cedric Nielsen, der sogar aus der Distanz den Pfosten traf (25.), auf der anderen Seite, nicht lange auf sich warten ließen. 

Jedoch gaben letztendlich die Kaltschnäuzigkeit und die individuelle Klasse von Gianluca Siefert und Hendrik Fleige für die Hausherren den Ausschlag. Denn zunächst gingen die Husumer durch einen verwandelten Foulelfmeter von Siefert in Führung (35.), bevor nur wenig später Fleige nach einer Einzelaktion auf 2:0 erhöhte (39.). Tim Schubert hätte für den TSV noch vor der Pause den Anschluss erzielen können, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Husums Keeper Florian Cornils (44.).

Auch nach der Pause hatte Friedrichsberg mehr vom Spiel, jedoch blieb der Gastgeber über schnelle Konter stets gefährlich. Zunächst zielte Fleige nach Pass des eingewechselten Luca Sander noch zu genau (57.), bevor es sein kongenialer Partner Siefert kurz darauf besser machte und mit dem 3:0 für die Vorentscheidung sorgte (64.). In der Folge gaben sich die Gäste zusehends auf, sodass der überragende Fleige mit einem weiteren Doppelpack den 5:0-Endstand herstellte (67., 68.). 

In der Schlussphase verwalteten die Kreisstädter gegen demoralisierte Friedrichsberger die sichere Führung und es passierte nicht mehr allzu viel.„Wir haben gegen starke Gäste gut gestanden und konnten selber immer wieder Nadelstiche setzen“, meinte ein zufriedenen Dennis Witt nach dem Spiel. Jedoch richtete sich sein Fokus auch gleich wieder auf die kommenden Aufgaben, die nicht weniger schwer werden: „Jetzt stehen die Derbys an. Unsere Aufgabe ist es die Spannung weiter hoch zu halten und die Euphorie innerhalb und außerhalb der Mannschaft positiv zu transportieren.“ 

Nächste Woche geht es gleich mit dem Auswärts-Knaller beim SV Blau-Weiß Löwenstedt los. „In diesem Spiel gibt es keinen Favoriten und die bessere Tagesform wird entscheiden.“
16.10.2016 · 18:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husumer SV überrollt Friedrichsberg-Busdorf

Verbandsliga Nord-West: Kantersieg für Brunsbüttel bei DGF +++ Nordmark Satrup siegt weiter +++ Wiesharde holt wichtigen Dreier

HUSUM | Überraschendes Ergebnis im Verfolgerduell: Gleich mit 5:0 fertigte die Husumer SV den Tabellenzweiten TSV Friedrichsberg-Busdorf ab. Den zweiten Kantersieg des Tages feierte der BSC Brunsbüttel - 7:1 stand es am Ende gegen DGF. Und auch der TSV Nordmark Satrup siegt weiter.

Husumer SV – TSV Friedrichsberg
Am Sonntag kommt es zum Spitzenspiel zwischen Schleswig 06 und Blau-Weiß Löwenstedt. Profiteur hätte der Zweitplatzierte TSV Friedrichsberg-Busdorf sein können, der sich bei einem Unentschieden an der Schlei und einem eigenen Sieg auf den ersten Rang vorgeschoben hätte. Es kam allerdings anders: Beim Auswärtsspiel an der Nordsee konnten die Gäste die Partie bis zum ersten Gegentreffer noch einigermaßen ausgeglichen gestalten, danach übernahmen die Husumer aber mehr und mehr die Spielkontrolle und zeigten sich torhungrig. Zweimal Siefert und dreimal Fleige sorgten am Ende für ein deutliches 5:0, mit dem die HSV auf drei Punkte an die Spitze heranrückt.

15.10.2016 · 20:20 Uhr · Matthias Hermann | www.fupa.net

Auftakt der "Nordfriesland-Games: Friedrichsberg in Husum

SCHLESWIG | Das erste von den zwei Topspielen aus der Reihe „Nordfriesland-Games“ in der Verbandsliga Nord-West findet bereits heute (14 Uhr) statt. Der Tabellenzweite TSV Friedrichsberg muss bei der Husumer SV antreten und mindestens einen Zähler mit auf die Heimfahrt nehmen, um Rang zwei zu verteidigen. Einer Punkteteilung wäre der TSV-Coach zwar nicht abgeneigt, doch Erik von Lanken fährt mit seiner Mannschaft an die Westküste, um zu gewinnen: „Ich habe das Spiel bei 06 beobachtet und sah eine sehr reife HusumerVorstellung. Sie haben die schlechte Tagesform von 06 schonungslos ausgenutzt und den Aufwärtstrend, der nun schon seit einigen Spielen anhält, bestätigt.“ Der Friedrichsberger Trainer macht sich auf allerhand Arbeit für sein Team gefasst, besinnt sich aber auch auf die eigenen Stärken: „Bei uns läuft es derzeit ja auch ziemlich rund und wir wollen nicht nur einen Punkt, sondern drei mitnehmen. Wir haben etliche torgefährliche Akteure in unseren Reihen und werden uns nicht verstecken.“

Im TSV-Lager freut man sich auf diesen Vergleich mit dem spielstarken Kontrahenten. „Ich vermute, dass weder Husum noch wir lange taktieren werden. Eine 1:0-Führung wäre in dieser Begegnung schon sehr wichtig und die kann man nur erzielen, wenn man forsch nach vorn spielt. Die Zuschauer im Husumer Stadion werden sicherlich eine sehr interessante Partie erleben“, meint Erik von Lanken vor dem Spitzenspiel. Das sieht auch Husums Sportlicher Leiter so. „Wir wollen am Spitzentrio dranbleiben, ein Sieg wäre daher enorm wichtig. Die Mannschaft ist hungrig und wird auf Sieg spielen“, sagt Dieter Schleger. „Gegen Schleswig haben wir unsere erste richtig gute Saisonleistung gezeigt. Man hat gesehen, wie stark wir sind, wenn wir einen vollen Kader haben.“
15.10.2016 · um/jrb | Schlei Bote

Die ersten Vier sind unter sich

Husumer SV empfängt TSV Friedrichsberg / Blau-Weiß Löwenstedt bei Schleswig 06 zu Gast / Langenhorn-Enge gegen ETSV Weiche II

Laufduell: Der 06er Jan Niklas Erichsen (r.) gegen Fabian Wobig. Foto: Sieg

HUSUM | Nordfriesische Fußballfans können sich am Wochenende auf zwei Leckerbissen in der Verbandsliga Nord-West freuen. Der Tabellenvierte Husumer SV empfängt den Zweiten TSV

Friedrichsberg. Blau-Weiß Löwenstedt (Platz drei) ist bei Spitzenreiter Schleswig 06 zu Gast und will nach den beiden Niederlagen beim TSV Nordmark Satrup und gegen den TSV Nord Harrislee wieder in die Erfolgsspur zurück. Die SG Langenhorn/Enge will nach dem Sieg beim FC Angeln 02 gegen den ETSV Weiche II nachlegen, und der TSV Rantrum ist beim TSV Nord Harrislee zu Gast.

Husumer SV – TSV Friedrichsberg (Sbd. 14 Uhr)
Mit dem 4:1-Erfolg im Rücken gegen Schleswig 06 geht die Husumer SV in das nächste Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg. „Gegen Schleswig haben wir unsere erste richtig gute Saisonleistung gezeigt. Man hat gesehen, wie stark wir sind, wenn wir einen vollen Kader haben“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. „Wir wollen am Spitzentrio dranbleiben, ein Sieg wäre daher enorm wichtig. Die Mannschaft ist hungrig, und wir werden auf Sieg spielen“, ist Schleger zuversichtlich, auch gegen ein weiteres Top-Team Punkte zu einzufahren. Alle Spieler sind fit, Coach Dennis Witt hat die Qual der Wahl.

SG Langenhorn-Enge –ETSV Weiche II (So. 14 Uhr)
Durchatmen bei der SG. Ein wichtiger Sieg gelang den Gastgebern am vergangenen Wochenende

im Auswärtsspiel beim FC Angeln 02 (0:1). Mit nun 14 Punkten belegt das Team von Trainer Karl Müller Platz zwölf und empfängt den Tabellen-16., der im Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg mit 1:4 verlor. „Gegen Angeln war es ein wichtiger Sieg, nun haben wir gegen Weiche ein Sechs-Punkte-Spiel. Wir stehen zwar nicht unter Druck, wollen aber zuhause gewinnen“, sagt SG-Trainer Karl Müller, der seine Mannschaft zur Konzentration mahnt: „Weiche hat technisch starke Spieler, wir dürfen sie nicht unterschätzen.“

Für die Nordfriesen werden im Hinblick auf die kommenden Spiele wichtige Punkte vergeben. In der kommenden Woche ist die SG beim derzeitigen Tabellenzweiten TSV Friedrichsberg zu Gast, eine Woche später reist das Müller-Team zur Husumer SV. „Das sind Partien, in denen du nichts zu verlieren hast“, schielt Müller zwar auf die nächsten Aufgaben, der Fokus liegt dennoch auf Weiche II. Der Einsatz des 21-jährigen Jakob Spreckelsen, der sich in einer Trainingseinheit leicht verletzt hat, ist fraglich. Sonst stehen Müller alle Spieler zur Verfügung.


TSV Nord Harrislee –TSV Rantrum
(Sbd. 14 Uhr)
Gegen DGF Flensburg reichte es für den TSV Rantrum nur zu einem 2:2-Unentschieden. Dabei fuhren die Rantrumer lange auf der Verliererstraße, doch Angreifer Thies Clausen rettete mit seinen

Saisontreffern acht und neun (83., 88.) dem Team von Trainer Oliver Hansen wenigstens einen Zähler. Nun ist die Mannschaft in Harrislee zu Gast, die am vergangenen Wochenende für Aufsehen sorgte und Blau-Weiß Löwenstedt in einer spannenden Partie mit 3:2 bezwang. Dennoch: Verstecken muss sich der Aufsteiger aus Rantrum nicht. Nach zwei sieglosen Spielen soll wieder ein „Dreier“ eingefahren werden – nicht nur um den Abstand zu den unteren Plätzen konstant zu halten, sondern um in der Tabelle am Siebten TSV Nord vorbeizuziehen.

Schleswig 06 –BW Löwenstedt (So. 15 Uhr)
Die „Löwen“ lagen erneut auf der Lauer, und wieder ist ihnen die Beute kurz vor der Nase entwischt. Während die Löwenstedter bei der 2:3-Niederlage gegen Harrislee den ersten Punktverlust auf eigenem Platz hinnehmen mussten, kam Schleswig 06 gegen die Husumer SV mit 1:4 unter die Räder. Die Generalprobe für das direkte Duell ist damit beiden Mannschaften missglückt. „Die Reaktion auf das Spiel gegen Satrup (2:3) war gut. Ich mache der Mannschaft keinen Vorwurf, nur die Chancenverwertung hätte besser sein können“, meint sich Löwen-Trainer Bernd Hansen im Rückblick auf das Match gegen Harrislee. 

Nun richtet sich sein Blick auf das Topspiel. „Wir fahren guten Mutes nach Schleswig und wollen dort etwas mitnehmen. Schleswig wird genauso wie wir alles daransetzen, nicht noch einmal zu verlieren“, meint Hansen. Grund zur Freude gibt es für den Coach bereits im Vorfeld: Alle Spieler stehen zur Verfügung. „Wir haben nun die Qual der Wahl und werden etwas austüfteln“, macht sich der Trainer Gedanken zur Taktik. Nach den Niederlagen in den beiden vergangenen Begegnungen ist Blau-Weiß auf Rang drei abgerutscht. Dennoch besteht für das Team von Bernd Hansen weiterhin die Möglichkeit, in einer Woche als Spitzenreiter in das Derby gegen die SG Langenhorn-Enge zu gehen. Voraussetzung ist ein Sieg gegen 06, und Friedrichsberg darf in Husum nicht gewinnen.

14.10.2016 · jrb | Husumer Nachrichten
13.10.2016 · 20:00 Uhr · jrb | www.fupa.net

Husumer SV:

Florian Cornils – Sascha Feller · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · René Hornburg – Daniel Hornburg · Fabian Wobig (46. Luca Sander) – Gianluca Siefert · Henning Lorenzen (76. Luca Steen) · Marc Koschenz – Hendrik Fleige (68. Tim Meyer)

TSV Friedrichsberg-Busdorf:

Sascha Petersen – Thies Brodersen · Christoph Hagge · Mats-Oke Callsen · Sven Thomsen (90. Saffet Yildrim) – Daniel-Alexander Schubert (68. Jans-Malte Stürken) · Harm Ohm · Phil Carstensen (34. Leif-Erik Jöhnk) · Lars Klesing – Cedric Nielsen · Tim Christoph Schubert
Schiedsrichter: Tim Heidemann (TSV Kronshagen), Janik Crone, Adrian Knapik
Zuschauer: 192
Tore: 1:0 Gianluca Siefert (35. Foulelfmeter), 2:0 Hendrik Fleige (39.), 3:0 Gianluca Siefert (65.), 4:0 Hendrik Fleige (67.), 5:0 Hendrik Fleige (68.)
Beste Spieler: Hendrik Fleige · Gianluca Siefert / Cedric Nielsen · Mats-Oke Callsen.
15.ST 23.10.16 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 1:1
23.10.2016 SV Blau-Weiß Löwenstedt - Husumer SV 1 : 1 (1:0)

Rassiges Derby endet Remis

Fußball-Verbandsliga Nord-West: SV Blau-Weiß Löwenstedt und die Husumer SV trennen sich vor 530 Zuschauern 1:1

Kampf um jeden Zentimerter Boden: Der Löwenstedter Lars Hansen (rechts) steigt gegen Rene Hornburg hart ein. PETERSEN

LÖWENSTEDT | Eine zuweilen hitzige Atmosphäre, intensive Zweikämpfe, eine tolle Kulisse und zwei top-motivierte Mannschaften – das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen Blau-Weiß Löwenstedt und der Husumer SV bot wirklich alles, was man sich von einem Derby wünschen kann. Dabei entschieden beide Mannschaften jeweils eine Halbzeit für sich, so dass die Trainer nach dem 1:1 (1:0) ein positives Fazit zogen.

„Nach drei Niederlagen sind wir zurück in der Spur. Nach dem frühen 1:0 haben wir es versäumt nachzulegen. Uns war aber auch klar, dass die Husumer nach der Pause nochmal zulegen können“, meinte Löwen-Coach Bernd Hansen. Für sein Gegenüber Dennis Witt überwogen ebenfalls die positiven Erkenntnisse: „Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht einverstanden. Dafür sind wir im zweiten Abschnitt gut zurückgekommen, haben das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und sind verdient zum Ausgleich gekommen.“

Die 530 Zuschauer auf dem Au-Wiesen-Platz sahen vor der Pause eine zwar feldüberlegene Husumer Mannschaft, die allerdings in den entscheidenden Situationen zu passiv agierte. Der Gastgeber passte sein Spiel den tiefen Bodenverhältnissen an und versuchte es meist mit „Kick and Rush“. In die Karten der Löwen spielte dabei natürlich die frühe Führung, als Sven Nielsen nach einem Husumer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung von Kim Neumann steil geschickt wurde und kaltschnäuzig verwandelte (6.). Die HSV war auch in der Folge um spielerische Lösungen bemüht, kombinierte allerdings in den meisten Fällen zu umständlich und entwickelte kaum einmal Torgefahr. Nur bei einer Szene musste Felix Andresen in höchster Not vor den einschussbereiten Husumern zur Ecke klären (33.). Anders die Löwen, die durch Torge Brodersen nach einem Schilling-Freistoß die Möglichkeit zum 2:0 ausließen (20.). Zudem wurde einer weiterer Nielsen-Treffer wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung vom insgesamt souveränen Gespann um Schiedsrichter Smajil Kurtovic nicht gegeben (42.).

Richtig Fahrt nahm das Spiel nach der Pause auf, weil Husum seinem hohen Ballbesitzanteil nun auch die nötige Entschlossenheit folgen ließ. Nach zwei harmlosen Versuchen von Henning Lorenzen (56.) und Bosse Wullenweber (59.), wurde Tim Meyer stark von Gianluca Siefert freigespielt und traf zum Ausgleich (62.). Das war der Startschuss für eine Drangperiode der Gäste, in der Meyer (65., 70.), Hendrik Fleige mit einem Abseitstor (67.) und Lorenzen (72.) gute Gelegenheiten für eine endgültige Wende liegen ließen. In der Schlussphase gab es nochmals auf beiden Seiten die Riesenchance auf den „Lucky Punch“, jedoch vergaben der eingewechselte Christian Carstensen für die Löwen (88.) und Hendrik Fleige (90.+1) freistehend, so dass es beim gerechten Unentschieden blieb.

Im Hinblick auf den Spielverlauf hätte dieses Derby auch keinen Sieger verdient gehabt, da sowohl die Löwenstedter als auch die Husumer alles in die Waagschale geworfen und um jeden Zentimeter Boden gekämpft hatten. Beide Trainer sprachen daher von einem gewonnenen Punkt und blicken daher zuversichtlich auf die vor ihnen liegenden Aufgaben. Für beide Mannschaften stehen auch in der kommenden Woche weitere Nordfriesland-Derbys auf dem Programm. Während die HSV am Sonnabend die SG Langenhorn/Enge-Sande zu Gast hat, erwartet Löwenstedt am Sonntag den starken Aufsteiger und Tabellenführer-Bezwinger TSV Rantrum.
24.10.2016 · bjg | Husumer Nachrichten

BW Löwenstedt und der Husumer SV trennen sich 1:1

Rassiges Derby vor 530 Zuschauern

LÖWENSTEDT | Eine zuweilen hitzige Atmosphäre, intensive Zweikämpfe, eine tolle Kulisse und zwei top-motivierte Mannschaften – das Spitzenspiel zwischen dem heimischen SV Blau-Weiß Löwenstedt und der Husumer SV bot wirklich alles, was man sich von einem Derby wünschen kann.
„Nach den drei Niederlagen sind wir zurück in der Spur. Nach dem frühen 1:0 haben wir es versäumt, nachzulegen. Uns war aber auch klar, dass die Husumer nach der Pause nochmal zulegen können“, meinte Löwen-Coach Bernd Hansen. Die 530 Zuschauer sahen vor der Pause eine zwar feldüberlegene Husumer Mannschaft, die allerdings in den entscheidenden Situationen zu passiv agierte. Der Gastgeber passte sein Spiel den tiefen Bodenverhältnissen an und versuchte es meist mit „Kick and Rush“.
In die Karten der Löwen spielte dabei die frühe Führung, als Sven Nielsen, nach einem Husumer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung, von Kim Neumann auf die Reise geschickt wurde und kaltschnäuzig verwandelte (6.). Richtig Fahrt nahm das Spiel nach der Pause auf, auch weil Husum seinem hohen Ballbesitzanteil nun auch die nötige Entschlossenheit folgen ließ. Nach zwei harmlosen Versuchen von Henning Lorenzen (56.) und Bosse Wullenweber (59.), wurde Tim Meyer stark von Gianluca Siefert freigespielt und traf zum Ausgleich (62.). Das war der Startschuss für eine Drangperiode der Gäste, denen der Siegtreffer aber nicht mehr glücken wollte.
23.10.2016 · sh:z | www.fupa.net

BW Löwenstedt will gegen Husum aus der Krise finden

LÖWENSTEDT | Die nordfriesischen Fußballfans können sich auf das nächste Topspiel in der Verbandsliga Nord-West freuen. Die formstarke Husumer SV ist zu Gast beim Mitfavoriten Blau-Weiß Löwenstedt, der zuletzt einige Punkte liegengelassen hat. Die SG Langenhorn-Enge verpasste es, den Abstand zu den abstiegsbedrohten Plätzen zu vergrößern, verlor gegen Mitkonkurrent ETSV Weiche II mit 1:3 und steht unter Zugzwang – gegen den Tabellen-Zweiten TSV Friedrichsberg. Der TSV Rantrum tritt zu Hause gegen Schleswig 06 an.

Blau-Weiss Löwenstedt–  Husumer SV (So., 14.30 Uhr)
Beeindruckend ist die Bilanz der Husumer in den vergangenen vier Ligaspielen. Vier Siege und 20:1 Tore. Dabei waren mit Spitzenreiter Schleswig 06 (4:1) und dem Tabellenzweiten TSV Friedrichsberg (5:0) zwei aufstiegsambitionierte Mannschaften die Gegner. Hinzu kommen ein 4:0-Erfolg beim TSV Nord Harrislee und ein 7:0 gegen die Regionalliga-Reserve des ETSV Weiche. Statistiken, von denen die Gastgeber derzeit nur träumen. Die letzten drei Verbandsliga-Partien verlor das Team von Trainer Bernd Hansen. Nach den beiden 2:3-Niederlagen beim TSV Nordmark Satrup und gegen Nord Harrislee folgte am vergangenen Wochenende ein 1:2 im Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schleswig 06. „Die Vorteile sind auf Seiten der Husumer. Allerdings muss man berücksichtigen, dass auch sie eine Krise hatten, zumal die Spiele von uns nicht schlecht waren. Wir hoffen, dass wir aus dieser gut herauskommen“, sagte BW-Trainer Bernd Hansen. „Wir müssen die Fehler in der Defensive abstellen und unsere Chancen vorne machen“, fährt Hansen fort.

Dabei ruhen die Hoffnungen auf Sven Nielsen (Foto), mit unglaublichen 26 Saisontreffern der mit Abstand erfolgreichste Akteur der Liga. „Für den Verein, für das Team und für mich als Trainer ist Sven ein Glücksgriff. Er ist ein kräftiger, durchtrainierter und kopfballstarker Spieler, gegen den man nur schwer ankommt“, findet Löwenstedts Trainer lobende Worte für seinen Goalgetter. Personell kann Hansen aus den Vollen schöpfen.

Einzig der Einsatz von Lars Hansen (Muskelverletzung) ist fraglich. „Ob er spielt, wird Sonntag entschieden. Wenn Arzt oder Masseur bei der abschließenden Untersuchung etwas finden, spielt er nicht. Ich möchte kein Risiko eingehen, damit wäre uns nicht geholfen“, gibt sich der Coach vorsichtig.

TSV Rantrum–  Schleswig 06 (So., 15 Uhr)
Das Duell gegen den Tabellennachbarn haben die Rantrumer eindrucksvoll mit 2:0 in Harrislee gewonnen und belegen nun Rang sieben. Jetzt wartet mit Spitzenreiter Schleswig 06 die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga. Alle sechs Begegnungen auf fremden Platz gewann das Team von Trainer Benny Pohlmann, kassierte dabei lediglich sechs Gegentore und erzielte selbst 17 Treffer. Allerdings: Auch die Rantrumer stellten ihre Offensivstärke mit 21 Toren in sieben Heimpartien bereits unter Beweis. „Mit 21 Punkten haben wir die Punkte, die wir zu diesem Zeitpunkt haben wollten. Nun kommen mit Schleswig, Löwenstedt und Husum die drei Großen von Oben“, zieht Rantrums Coach Oliver Hansen drei Spieltage vor Saisonhalbzeit ein Zwischenfazit. „Schleswig ist auf dem Papier der große Favorit. Sie wollen in die Schleswig-Holstein-Liga. Für uns ist es ein Bonusspiel, aber wir werden alles reinhauen, um zu punkten“, so der 37-Jährige. Allerdings gehen die Gastgeber mit personellen Problemen in die Partie gegen 06: Thomas Grabowski fällt mit einem Zehenbruch, den er sich in der Partie gegen DGF Flensburg zugezogen hat, drei bis vier Wochen aus. Mit Gonne Leba (beruflich), Tarik Yassine (Urlaub) und Helge Flatterich (krankheitsbedingt) fallen drei weitere wichtige Rantrumer Spieler aus. In den Kader zurückkehren werden Abwehrspieler Kim Lorenzen und der 20-jährige Damian Krause, der nach einer Rot-Sperre wieder spielberechtigt ist.

TSV Friedrichsberg–  SG Langenhorn-Enge (Sbd., 14 Uhr)
Eine bittere Niederlage, die die SG am vergangenen Wochenende in Flensburg hinnehmen musste. Derzeit beträgt der Vorsprung der Gäste auf Rang 15 ledigliglich drei Punkte. In der Vorwoche äußerte sich SG-Trainer Karl Müller bereits zu den beiden kommenden Auswärtspartien in Friedrichsberg und Husum: „Das sind Partien, in denen du nichts zu verlieren hast“. Allerdings: Die Mannschaften aus den unteren Regionen treffen in den kommenden Begegnungen im direkten Duell aufeinander. Im Langenhorner Lager hofft man sicherlich darauf, dass sich die Teams die Punkte gegenseitig wegnehmen.
22.10.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

SV Blau-Weiß Löwenstedt:

Jan-Eric Lorenzen – Torge Brodersen ·  Dennis Jäger · Mirco Dohle · Felix Andresen – Finn Christiansen · Kevin Schilling (60. Christian Carstensen) – Kim Neumann (46. Lars Hansen) · Marvin Matthiesen (69. Christian Hansen) · Jannik Reichenberg – Sven Nielsen

Husumer SV:

Chris Bielinski – Tobias Wetzel ·  Christian Herpel · Bosse Wullenweber · René Hornburg – Daniel Hornburg · Gianluca Siefert – Marc Koschenz (60. Tim Meyer) ·  Henning Lorenzen · Luca Sander (54. Fabian Wobig) – Hendrik Fleige
Schiedsrichter: Smajil Kurtovic (Flensburg), Philipp Schmidt, Björn Hasselbrimck.
Zuschauer: 533
Tore: 1:0 Sven Nielsen (6.) · 1:1 Tim Meyer (62.).
Beste Spieler: Jan-Eric Lorenzen · Dennis Jäger / Christian Herpel · Henning Lorenzen.
16.ST 29.10.16 Husumer SV SG Langenhorn/Enge 1:0
29.10.2016 Husumer SV - SG Langenhorn/Enge 1 : 0 (0:0)

Husumer Arbeitssieg im Kreisderby

Gemeinsam stoppen Jonas Jensen (l.) und Henning Untiet Husums Hendrik Fleige. Foto: git

HUSUM | Verkehrte Fußball-Welt: Während Trainer Karl Müller von der SG Langenhorn/Enge trotz des 0:1 (0:0) im Kreisderby der Fußball-Verbandsliga Nord-West durchaus angetan von dem Auftritt seiner Mannen, war HSV-Coach Dennis Witt trotz des Dreiers wenig begeistert. „Ich bin stolz auf die taktisch disziplinierte Leistung meiner Truppe und hätten hier sogar etwas mitnehmen können“, meinte Karl Müller. „Wir haben es insbesondere vor der Pause nicht geschafft vom Top-Spiel-Modus auf Liga-Alltag umzuschalten. Die SG hat extrem gut gestanden und über 90 Minuten alles gegeben“, sagte Witt.

Dabei hatte Husum, wie gewohnt, einen weitaus höheren Ballbesitzanteil, konnte diesen jedoch zunächst nicht Torgefahr ummünzen. Die SG war gerade in der ersten Halbzeit ein Gegner auf Augenhöhe und besaß sogar die besseren Chancen, die sie sich meistens über schnell vorgetragene Konter erarbeitete. So prüfte der agile Jonas Jensen bereits in der 6. Minute mit einem Schuss aus dem Halbfeld HSV-Keeper Chris Bielinski, der den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte. Zudem forderte der Husumer Abwehrchef Christian Herpel in zwei Situationen seinen eigenen Schlussmann, der in beiden Fällen in höchster Not retten musste (24., 27.). Die besten Gelegenheiten vergaben jedoch Jakob Spreckelsen (37.) und Steffen Petersen, der nach einem Freistoß mutterseelenallein per Kopf nicht genug Druck hinter den Ball bekam (45.).

Husum trat vor der Pause nur zweimal gefährlich in Erscheinung. Gianluca Siefert scheiterte aus halbrechten Position frei an Frank Schaarschmidt (19.) und Henning Lorenzen zielte per Scherenschlag am Tor vorbei (43.).

Auch im zweiten Abschnitt gaben die Gäste den ersten Torschuss ab. Der Versuch von Kim Konopka strich knapp am Husumer Kasten vorbei (52.). In der Folge schwanden der SG mit zunehmender Spieldauer, aufgrund ihres aufopferungsvollen Kampfes, die Kräfte, so dass der Gastgeber sich mehr und mehr dem Tor annäherte. Ein Freistoß von Siefert strich ebenso knapp am SG-Tor vorbei (52.) wie ein Schuss von Hendrik Fleige aus wenigen Metern (62.). Fleige war es auch, der eine weitere Wetzel-Flanke knapp verpasste (66.). Nachdem Siefert mit einem Volleyschuss wiederum zu ungenau zielte(70.), kam eine Minute später der eingewechselte Marc Koschenz nach Pass von Lorenzen an der Strafraumgrenze an den Ball und sorgte mit einem trockenen Schuss für die 1:0-Führung (71.).

Wer nun dachte, dass die SG aufmachen oder gar einbrechen würde, sah sich getäuscht. Die Gäste agierten weiter aus einer tiefstehenden Defensive heraus und hofften auf die eine Szene zum Ausgleich, die jedoch nicht kommen sollte. Einen letzten harmlosen Schuss gab Konopka kurz vor Schluss ab (87.). Aber auch die HSV trat nur noch bei Abschlüssen des glücklosen Siefert (82.) und Lorenzen (89.) offensiv in Erscheinung.

„Wir hatten den Favoriten zumindest am Rande eines Unentschiedens. Das sollte uns Selbstvertrauen geben. Denn in den anstehenden drei Heimspielen gegen direkte Konkurrenten wollen wir punkten“, resümierte Müller. Dennis Witt war erleichtert: „Das war ein Geduldsspiel mit besseren Ende für uns.“ Für die Husumer ist nach dem Derby, vor dem Derby. Am Sonnabend (14 Uhr) gastiert der TSV Rantrum zum Knaller-Spiel im Friesenstadion.
31.10.2016 · bjg | Husumer Nachrichten

Koschenz erlöst die Husumer SV

Witt: "Wir haben es insbesondere vor der Pause nicht geschafft vom Top-Spiel-Modus auf Liga-Alltag umzuschalten"

HUSUM | Wenn man sich die Einschätzungen der beiden Trainer nach dem Spiel anhörte, hätte man davon ausgehen können, dass das Spiel andersherum ausgegangen ist. Denn der Coach der unterlegenen Gäste, Karl Müller, war durchaus angetan von dem Auftritt seiner Mannen: „Ich bin stolz und zufrieden, vor allem mit der taktisch disziplinierten Leistung meiner Truppe. Wir haben eine klasse Reaktion auf die Klatsche der letzten Woche gezeigt und hätten hier sogar etwas mitnehmen können.“

Dennis Witt, Trainer der Husumer SV, freute sich zwar über das Ergebnis, zeigte sich aber in weiten Teilen wenig begeistert vom Auftreten seiner Mannschaft: „Wir haben es insbesondere vor der Pause nicht geschafft vom Top-Spiel-Modus auf Liga-Alltag umzuschalten. Die SG hat aber auch extrem gut gestanden und über 90 Minuten alles gegeben.“
Dabei hatte Husum, wie gewohnt, einen weitaus höheren Ballbesitzanteil, konnte diesen jedoch zunächst nicht in Torgefahr ummünzen. Die SG war gerade in der ersten Halbzeit ein Gegner auf Augenhöhe und besaß sogar die besseren Chancen, die sie sich meistens über schnell vorgetragene Konter erarbeiteten. So prüfte der agile Jonas Jensen bereits in der 6. Minute mit einem Schuss aus dem Halbfeld HSV-Keeper Chris Bielinski, der den Ball gerade noch über die Latte lenken konnte.
Zudem prüfte der Husumer Abwehrchef Christian Herpel in zwei Situationen seinen eigenen Schlussmann, der in beiden Fällen in höchster Not retten musste (24., 27.). Die besten Gelegenheiten vergaben jedoch Jakob Spreckelsen (37.) und Steffen Petersen (45.). Husum trat vor der Pause nur zweimal gefährlich in Erscheinung. Gianluca Siefert (19.) und Henning Lorenzen (45.) vergaben jedoch.
Auch im zweiten Abschnitt gaben die Gäste den ersten Torschuss ab. Der Versuch von Kim Konopka strich knapp am Husumer Kasten vorbei (52.). In der Folge schwanden der SG mit zunehmender Spieldauer die Kräfte, so dass der Gastgeber sich mehr und mehr dem Tor annäherte. Ein Freistoß von Siefert strich ebenso knapp am SG-Tor vorbei (52.), wie ein Schuss von Hendrik Fleige aus wenigen Metern (62.). Fleige war es auch, der eine weitere Wetzel-Flanke knapp verpasste (66.).
Nachdem Siefert mit einem Volleyschuss wiederum zu genau zielte (70.), kam eine Minute später der eingewechselte Marc Koschenz nach Pass von Lorenzen an der Strafraumgrenze an den Ball und sorgte mit einem trockenen Schuss für die 1:0-Führung (71.).
Wer nun dachte, dass die SG aufmachen oder gar einbrechen würde, sah sich getäuscht. Die Gäste agierten weiter aus einer tiefstehenden Defensive heraus und hofften auf die eine Szene zum Ausgleich, die jedoch nicht kommen sollte. Einen letzten harmlosen Schuss gab Konopka kurz vor Schluss ab (87.). Aber auch die HSV trat nur noch bei Abschlüssen des glücklosen Siefert (82.) und Lorenzen (89.) offensiv in Erscheinung.

30.10.2016 ·16:29 · bjg | www.fupa.net

HUSUM | Die Spielgemeinschaft stellte sich von Beginn an hinten rein und setzte auf Konter. „Die standen hier mit zwei Viererketten vor ihrem Tor“, verdeutlicht Klaus Dieter Holm, 3. Vorsitzender der Husumer. „Wir haben lange nach Lösungen gesucht, dafür aber zu langsam gespielt.“ Und so sollte es bis tief in die zweite Hälfte dauern, ehe der Heimsieg eingetütet war. „Ein verdienter Erfolg, Langenhorn hat sich aber wacker geschlagen.“
29.10.2016 · 16:28 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Verbandsliga Nord-West: Derbystimmung in Nordfriesland

Husumer SV empfängt SG Langenhorn-Enge / Aufsteiger Rantrum muss nach Löwenstedt

Luca Sander und die Husumer SV empfangen am Wochenende die SG Langenhorn-Enge. Foto: Petersen

HUSUM | Stürzt der TSV Rantrum die nächste Spitzenmannschaft? Nach dem furiosen 4:0-Erfolg gegen Tabellenführer Schleswig 06 ist der Verbandsligist bei Blau-Weiß Löwenstedt zu Gast. Im anderen Nordfriesland-Derby tritt die SG Langenhorn-Enge beim Tabellenvierten Husumer SV an.

Husumer SV –SG Langenhorn-Enge (Sbd., 14 Uhr)
Sieben Punkte aus den letzten drei Spielen für die Husumer SV. Dabei waren mit Tabellenführer Schleswig 06, TSV Friedrichsberg (Zweiter) und Blau-Weiß Löwenstedt (Dritter) alles andere als Kirmes-Mannschaften die Gegner. Durch ein Formhoch kämpften sich die Stormstädter mit 31 Punkten zurück in die Spitzengruppe und haben lediglich fünf Punkte Rückstand auf Schleswig 06. „Wir wollen weiter dranbleiben und sind optimistisch, werden aber Langenhorn-Enge nicht unterschätzen“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger.


Wiedergutmachung ist dagegen für die SG Langenhorn-Enge nach dem deutlichen 0:7 beim Tabellenzweiten TSV Friedrichsberg angesagt. Dabei hoffen die Gäste, dass sie endlich die Offensivschwäche besiegen. Nur 13 Tore in 15 Partien stehen zu Buche – einzig der TV Grundhof erzielte weniger (elf). „Die Torausbeute ist unser Hauptmanko, dennoch haben wir dafür viele Punkte geholt und können daher nicht unzufrieden sein“, sagt SG-Trainer Karl Müller. „Wir haben eine junge Mannschaft, die im Lernprozess ist. Husum ist genauso wie Friedrichsberg eine hohe Hürde und eine interessante Aufgabe. Wir haben nichts zu verlieren, wollen aber ein vernünftiges Ergebnis erzielen.“

Blau-Weiß Löwenstedt –TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge haben die Löwenstedter beim 1:1-Unentschieden gegen die Husumer SV einen wichtigen Punkt gesammelt. Nun empfängt das Team von Bernd Hansen den TSV Rantrum. „Das ist ein starker Aufsteiger“, merkt Bernd Hansen an. „Wir brauchen die Einstellung aus dem Spiel gegen Husum und die Konzentration im Abschluss“, fordert der Coach, der froh ist, dass seine Mannschaft unter der Woche wieder voll trainiert hat und die Erkrankten und Langzeitverletzten wieder ins Training eingestiegen sind. „Nun können wir auch wieder über 90 Minuten gehen, das hat uns gefehlt“, so der BW-Trainer, der lobende Worte für einige Akteure des Gegners findet: „Mit Thies Clausen haben sie einen kopfballstarken, mit Ron Reichardt einen sehr quirligen Spieler, zudem mit Lev Meesenburg einen guten Torwart.“ Die Gastgeber müssen auf Kevin Schilling (Urlaub) verzichten.
Auf Seiten der Gäste geht man ohne Druck in die Partie. „Wir werden das Spiel genießen“, sagt TSV-Trainer Oliver Hansen. „Mit Matthiesen und Nielsen haben die Löwen einen Riesensturm, aber wir werden es ihnen nicht einfach machen und versuchen, Nadelstiche zu setzen.“ Gonna Leba und Tarek Yassine kehren in den Kader zurück. Auf Thomas Pahnke, Helge Flatterich, Jasper Carstens, und Thomas Grabowski muss der 37-Jährige verzichten.

28.10.2016 · jrb | www.fupa.net

Husumer SV:

Chris Bielinski – Tobias Wetzel · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · René Hornburg (60. Sascha Feller) – Daniel Hornburg ·  Fabian Wobig – Luca Steen (66. Marc Koschenz) · Henning Lorenzen ·  Gianluca Siefert – Hendrik Fleige (82. Benjamin Gielow).

SG Langenhorn/Enge:

Frank Schaarschmidt – Florian Johannsen (71. Steffen Reckelberg) · Jannik Prahl · Marvin Pokrat · Dennis Petersen – Steffen Petersen · Henning Untiet – Jakob Spreckelsen (84. Kevin Jensen) · Jonas Jensen · Kim Hendrik Konopka – Malte Carstensen (78. Jonas Petersen).
Schiedsrichter: Marvin Neumeier (Eutin 08), Maximilian Ulverich, Björn Höpfner
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Koschenz (71.).
Beste Spieler: Gianluca Siefert · Fabian Wobig · Marc Koschenz – Jonas Jensen · Jakob Spreckelsen  
17.ST 05.11.16 Husumer SV TSV Rantrum 1:0
05.11.2016 Husumer SV - TSV Rantrum 1 : 0 (0:0)

Glücklicher Derbysieg für die Husumer SV

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Neuer Tabellenzweiter schlägt TSV Rantrum 1:0 / Thies Clausen vergibt für die Gäste einen Strafstoß

Fairer Einsatz: Rantrums Helge Flatterich (r.) klärt mit einer Grätsche gegen den Husumer Henning Lorenzen. Foto: Petersen

HUSUM | Die fulminante Erfolgsserie der des TSV Rantrum in der Fußball-Verbandsliga Nord-West ist beendet. Im Derby bei der Husumer SV musste sich der Aufsteiger mit 0:1 (0:0) geschlagen geben. TSV-Trainer Olli Hansen sah die Niederlage mit einem weinenden und einem lachendem Auge: „Wir haben dem Favoriten Paroli geboten und mit unseren schnellen Kontern vor arge Probleme gestellt. Aber leider konnten wir keine Punkte entführen.“ Husum Coach Dennis Witt war erleichtert. „Man muss auch mal Schwein haben. Rantrum hat das super gemacht und uns große Schwierigkeiten gemacht.“

Die Gastgeber kamen gut in die Partie und hatten bereits in der Anfangsphase erste gefährliche Torannäherungen durch Henning Lorenzen (5.) und Gianluca Siefert (7.). Beim Versuch von Hendrik Fleige musste der erneut überzeugende TSV-Keeper Lev Meesenburg sein ganzes Können aufbieten, um den Schuss über die Latte zu lenken (14.). Die Gäste waren zwar um eine stabile Ordnung bemüht, fanden aber zunächst keinen Zugriff. „Mit der ersten halben Stunde war ich nicht einverstanden“, merkte Olli Hansen an.

Husum wurde immer dann gefährlich, wenn es schnell ging. So segelte eine Flanke durch den Strafraum und erreichte Andre Witthohn, dessen Direktabnahme das Tor allerdings um Zentimeter verfehlte (34.). In der Folge kamen die Rantrumer besser in die Zweikämpfe und machten es den Gastgebern, die wie immer um spielerische Lösungen bemüht waren, schwer im Spielaufbau. Zudem setzen die Gäste nun den einen oder anderen gefährlichen Konter. Bei der größten Chance der ersten Hälfte lief Damian Krause, der unglücklich agierte, allein auf den Husumer Kasten zu. Sein Abschluss war für HSV-Schlussmann Florian Cornils aber kein Problem (44.).

Krause war es auch, der kurz nach der Pause nach toller Vorarbeit von Marvin Theede das Kunststück fertig brachte aus wenigen Metern das leere Tor zu verfehlen (52.). Das war der Startschuss für eine rassige zweite Halbzeit. Nachdem Siefert (58.) und Fleige (62., 64.) das Rantrumer Tor verfehlt hatten, erhielten die Gäste nach einem Foul an Thies Clausen einen Strafstoß. Der Gefoulte trat selber an und scheiterte am glänzend reagierenden Cornils (67.).

Das war der Wendepunkt in der Partie, Husum setzte zur Schlussoffensive an. In der 71. Minute tauchte Marc Koschenz alleine vor Meesenburg auf. Dieser parierte den Schuss in überragender Manier. Nach einer Siefert-Flanke und Kopfball von Fleige war jedoch auch Meesenburg machtlos und musste den Ball aus dem Netz holen (80.). Das war die Entscheidung. Rantrum konnte nicht mehr zurückschlagen und verlor auch noch Abwehrchef Kim Lorenzen mit einer berechtigten Ampelkarte (87.).

„Der Sieg war aufgrund der größeren Husumer Spielanteile okay, jedoch hatten wir gute Gelegenheiten, so dass ein Punkt nicht unverdient gewesen wäre“, resümierte Olli Hansen, um gleich ein Lob an seine Mannen hinterher zu schieben: „Wenn man bedenkt, mit welch einer jungen Truppe wir aufgelaufen sind und welche Ausfälle wir kompensieren müssen, bin ich zufrieden mit dem Auftreten meiner Jungs.“ Auch Dennis Witt war sich des glücklichen Sieges bewusst: „Wenn der Elfer rein geht, wird es schwer für uns, weil wir aufmachen müssen und Rantrum starke Konter fährt.“ Unabhängig vom Ergebnis können beide Mannschaften voller Elan in die letzten Spiele des Jahres gehen. Mit der Leistung aus dem Derby haben beide nordfriesischen Vertreter die Chance, ihre gesteckten Ziele zu erreichen.
07.11.2016 · Björn Gutt | Husumer Nachrichten

Glücklicher Derbysieg für die Husumer SV

Erfolgsserie des TSV Rantrum vorerst beendet

Hart umkämpft: Im Nordfriesen-Derby ging es körperlich rustikal zur Sache. Hier beharken sich der Rantrumer Ron Reichardt (rechts) und der Husumer Henning Lorenzen.

HUSUM | Die fulminante Erfolgsserie des TSV Rantrum ist erst einmal beendet. Nach den beiden überragenden Siegen gegen die Spitzenmannschaften Schleswig 06 (4:0) und Blau-Weiß Löwenstedt (1:0) reichte es im nächsten Nordfriesland-Derby nicht zu einem Punktgewinn.

TSV-Trainer Olli Hansen sah jedoch die Niederlage mit einem weinenden und einem lachendem Auge: „Wir haben dem Favoriten aus Husum Paroli geboten und ihn insbesondere mit unseren schnellen Kontern vor arge Probleme gestellt.“ 

Husums Coach Dennis Witt war vor allem über das Ergebnis erleichtert. „Man muss auch mal „Schwein“ haben“, meinte Witt süffisant, der aber auch die Leistung des Gegners anerkannte.

Dabei kamen die Gastgeber zunächst gut in die Partie und hatten bereits in der Anfangsphase erste gefährliche Torannäherungen durch Henning Lorenzen (5.) und Gianluca Siefert (7.). Beim Versuch von Hendrik Fleige musste der wiederum überzeugende TSV-Keeper Lev Meesenburg schon sein ganzes Können aufbieten, um den Schuss mit einem klasse Reflex über die Latte zu lenken (14.). 

Die Gäste waren zwar um eine stabile Ordnung bemüht, fanden aber zunächst keinen Zugriff. Husum wurde immer dann gefährlich, wenn es mal schnell ging. So segelte eine Flanke durch den Strafraum und erreichte Andre Witthohn, dessen Direktabnahme das Tor allerdings um Zentimeter verfehlte (34.). In der Folge kamen die Rantrumer besser in die Zweikämpfe und machten es den Gastgebern, die wie immer um spielerische Lösungen bemüht waren, schwer im Spielaufbau. 

Zudem setzen die Gäste nun den einen oder anderen gefährlichen Konter. Bei der größten Chance der ersten Hälfte lief Damian Krause, der insgesamt unglücklich agierte, allein auf den Husumer Kasten zu. Sein Abschluss war für den HSV-Schlussmann Florian Cornils aber kein Problem (44.). 

Krause war es auch, der kurz nach der Pause, nach toller Vorarbeit von Marvin Theede, das Kunststück fertig brachte, aus wenigen Metern das leere Tor zu verfehlen (52.). Das war der Startschuss für eine rassige zweite Halbzeit. Nachdem Siefert (58.) und Fleige (62., 64.) das Rantrumer Tor verfehlten, erhielten die Gäste, Thies Clausen wurde im Strafraum umgerissen, einen Strafstoß. Der Gefoulte trat selber an und scheiterte am glänzend reagierenden Cornils (67.).

Ein Wendepunkt in der Partie, denn fortan setzte die HSV zur Schlussoffensive an. In der 71. Minute tauchte Marc Koschenz alleine vor Meesenburg auf. Dieser parierte den Schuss in überragender Manier. Nach einer schönen Siefert-Flanke aus dem Halbfeld und mustergültigem Kopfball von Fleige war jedoch auch Meesenburg machtlos und musste den Ball aus dem Netz holen (80.).

Die Entscheidung, denn Rantrum konnte nicht mehr zurückschlagen und verlor auch noch Abwehrchef Kim Lorenzen, der mit einer berechtigten Ampelkarte des Feldes verwiesen wurde (87.).

06.11.2016 · 17:53 Uhr · bjg | www.fupa.net

BSC Brunsbüttel ist die Mannschaft der Stunde

Verbandsliga Nord-West: Die Husumer SV siegt knapp im Derby +++ TV Grundhof geht an der Schlei unter

Der Tabellenführer Friedrichsberg-Busdorf gab sich keine Blöße: Gleich mit 9:0 schickte die Elf vom Öhr den TV Grundhof zurück nach Hause. Den fünften Sieg in Folge feierte am Sonnabend der BSC Brunsbüttel, der mit dem SV Blau-Weiß Löwenstedt beim 3:0 keine Probleme hatte und weiter in der Tabelle klettert. Der Derbysieg an der Westküste ging an die Husumer SV.

Husumer SV - TSV Rantrum 1:0

Trotz des an der Westküste bekannten „Schietwetters“ fanden über 400 Zuschauer den Weg in das Husumer Friesenstadion – und die Anhänger beider Mannschaften sollten nicht enttäuscht werden. In einem rassigen Nordfriesland-Derby hatte Hendrik Fleige die erste Chance der Partie, der HSV-Stürmer scheiterte jedoch freistehend am guten Lev Meesenburg im Tor der Gäste. Der TSV verließ sich zusehends auf seine Konterstärke – und blieb damit über die vollen 90 Minuten gefährlich. Die beste Chance hatte dabei Darmian Krause, der nach einem Husumer Ballverlust alleine auf Florian Cornils zulief und sowohl am HSV-Torwart als auch an seinen Nerven scheiterte.

In der zweiten Halbzeit nahm die Sportvereinigung immer mehr das Heft des Handelns in die Hand – bis sich ein Husumer Verteidiger zu einem Schubser hinreißen ließ und dem Gast aus Rantrum einen Foulelfmeter bescherte. Cornils hatte die Ecke jedoch geahnt und wehrte den stramm geschossenen Strafstoß ab. In der Folge erhöhte die HSV noch einmal den Druck und wurde durch den 1:0-Treffer belohnt. Eine schöne Flanke von der rechten Seite köpfte Hendrik Fleige in Mittelstürmer-Manier in die Maschen (80.). Die Gäste vermochten es nicht sich noch einmal aufzubäumen, so dass es bis zum Ende bei der knappen, aber letztlich verdienten Führung für den neuen Tabellenzweiten blieb.
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (80.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Kim Lorenzen (86./TSV Rantrum)
Besondere Vorkommnisse: Thies Clausen (TSV Rantrum) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Florian Cornils (63.)

05.11.2016 · 18:30 Uhr · Hermann/Carstensen | www.fupa.net

Brunsbüttel klettert auf Platz vier

In der Fußball-Verbandsliga gewann der BSC Brunsbüttel das Spitzenspiel und kletterte an seinem Gast vorbei auf den vierten Platz. Der TSV Friedrichsberg-Busdorf feierte die Herbstmeisterschaft mit einem 9:0-Schützenfest gegen Schlusslicht TV Grundhof.

Husumer SV – TSV Rantrum 1:0 (0:0)

Es ist ganz gut, dass TSV-Trainer Oliver Hansen die Spiele seiner Mannschaft weitgehend im Stehen verfolgt. Auf der Bank hätte er sich möglicherweise einsam gefühlt, denn dort hatte er nur drei Einwechselkräfte sitzen. Die waren auch vonnöten in einem umkämpften Derby, in dem die HSV aus ihrem spielerischen Übergewicht nichts machte. Pech allerdings, dass ein klares Handspiel von Oke Flatterich nicht zu einem frühen Elfmeter führte, den nach dem Wechsel die Gäste erhielten. Florian Cornils, der kurz vor der Pause schon gegen den alleine auf ihn zulaufenden Thies Clausen Sieger gewesen war (41.), allerdings parierte nach 64 Minuten den Schuss vom Punkt – wieder gegen Clausen.

Das war die Wende in diesem Prestigeduell, in dem Husum nun noch mehr Gas gab und zehn Minuten vor Schluss durch einen Kopfball von Hendrik Fleige zum Tor des Tages kamen. Die Gelb-Rote Karte gegen Kim Lorenzen wird Rantrums Trainer auch geärgert haben. Bei der Personallage ...

Schiedsrichter: Steffen Schulze (Schuby); Zuschauer: 400.

Tor: 1:0 Fleige (80.).

Gelb-Rote Karte: Lorenzen (Rantrum, 86.).

05.11.2016 · 16:48 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Überrascht der TSV Rantrum erneut?

Aufsteiger zum Derby bei der Husumer SV / Langenhorn-Enge gegen FC Wiesharde / Löwenstedt mit Fan-Unterstützung nach Brunsbüttel

Laufduell: Der 06er Jan Niklas Erichsen (r.) gegen Fabian Wobig. Foto: Sieg

HUSUM | Mit Siegen über Schleswig 06 und Blau-Weiß Löwenstedt hat Aufsteiger TSV Rantrum gegen zwei der vier Top-Mannschaften in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gewonnen. Nun ist das Team von Trainer Oliver Hansen im Derby beim Tabellendritten Husumer SV zu Gast (Sbd., 14 Uhr). Die SG Langenhorn-Enge will drei wichtige Punkte gegen den Abstiegskonkurrenten FC Wiesharde einfahren (So., 15 Uhr) und Blau-Weiß Löwenstedt mit den eigenen Fans im Rücken beim BSC Brunsbüttel in die Erfolgsspur zurückfinden (Sbd., 14 Uhr).

Husumer SV – TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr)
Beide Teams befinden sich derzeit im Formhoch. Während die Gastgeber seit neun Spielen in Folge ungeschlagen sind, die kleine Krise zu Beginn der Saison wettmachten und sich auf Platz drei vorgeschoben haben, sind die Rantrumer seid vier Spielen ungeschlagen und holten dabei in den vergangenen beiden Begegnungen gegen Spitzenreiter Schleswig 06 und gegen Blau-Weiß Löwenstedt unerwartete sechs Punkte. „Rantrum ist eine gut geschulte Mannschaft und ein kleiner G eheimfavorit“, erklärt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. „Der TSV hat gegen die selben Mannschaften mehr Punkte geholt als wir“, führt er fort. „Es wird eine Partie, in der die Tagesform entscheiden wird“, so Schleger, der die Gäste aus Rantrum leicht im Vorteil sieht. Ein Wiedersehen gibt es für Husumer mit Tarek Yassine. Der 19-Jährige streifte sich in der vergangenen Saison noch das Trikot der Stormstädter über, nun geht er für den TSV auf Punktejagd. „Tarek ist technisch versiert und bringt alle Voraussetzungen mit“, findet Schleger lobende Worte für den Ex-Husumer. Beide Vereine trafen bereits in dieser Spielzeit im Kreispokal-Achtelfinale aufeinander. Dort hatte das Team von Trainer Dennis Witt mit 2:0 das bessere Ende – und auch sonst sprechen die Statistiken für einen Erfolg der Husumer: Sieben der neun direkten Duelle gewann die Spielvereinigung, die Rantrumer siegten dagegen nur ein Mal – im Mai 2012 mit 4:3. 

SG Langenhorn-Enge –FC Wiesharde (So., 14 Uhr)
Eine bittere Pleite musste die SG Langenhorn-Enge am vergangenen Wochenende hinnehmen. Mit 0:1 verlor das Team von Trainer Karl Müller das Derby bei der Husumer SV. Nun wartet mit dem Tabellen-15. FC Wiesharde ein direkter Konkurrent aus der unteren Tabellenregion. „Die Begegnung gegen Wiesharde ist extrem wichtig. Wenn wir die Leistung aus der Partie gegen Husum abrufen, sieht es gut aus“, blickt SG-Trainer Karl Müller dem Duell mit dem Aufsteiger optimistisch entgegen. „Mit einem Sieg würden wir die Hinrunde auf einem Nicht-Abstiegsplatz abschließen“, ergänzt Müller und hofft dabei auf die Heimstärke seiner Spieler: Zehn der 14 Zähler, die auf dem Punktekonto stehen, hat die SG auf eigenem Platz eingefahren. Vor der bevorstehende Heimaufgabe hat Müller keine Ausfälle zu beklagen. 

BSC Brunsbüttel –BW Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
Unterschiedlicher könnten die Vorzeichen kaum sein: Der formstarke BSC Brunsbüttel, der in den letzten vier Liga-Begegnungen jeweils als Sieger vom Platz ging, trifft auf die schwächelnden Löwenstedter, die aus den letzten fünf Partien lediglich einen Punkt einsammelten. „Gegen Brunsbüttel waren es immer Spiele auf Messers Schneide“, erinnert sich Löwent-Coach Bernd Hansen. „Es wird auf jeden Fall ein schweres, aber auch interessantes Spiel werden“, prognostiziert er und hofft, dass seine Mannschaft nach den vergangenen sieglosen Partien den Bock umstößt und in die Erfolgsspur zurückkehrt. Ein Faktor für drei Punkte von „Blau-Weiß“ könnten auch die mitreisenden Fans sein. Die Nordfriesen stellen für das Auswärtsspiel einen Fan-Bus. Interessierte sollen sich bitte um kurz vor 11 Uhr beim Löwenstedter Sportlerheim einfinden. „Wir haben immer viele Zuschauer, und nun haben sie die Möglichkeit, kostenfrei mitzufahren. Es ist von ihnen auch ein Zeichen, dass sie an uns glauben und unterstützen“, meint Hansen.

05.11.2016 · jrb | Husumer Nachrichten
04.11.2016 · 20:15 Uhr · jrb | www.fupa.net

Husumer SV:

Florian Cornils – Sascha Feller · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – André Witthohn · Gianluca Siefert · Marc Koschenz (81. Luca Sander) – Hendrik Fleige (89. Ove Feddersen).

TSV Rantrum:

Lev Meesenburg – Oke Flatterich · Kim Lorenzen · Thies Clausen · Helge Flatterich – Arne Harring · Tarek Yassine – Ron Reichardt · Erion Alla · Marvin Theede – Damian Krause (76. Danny Jessen)
Schiedsrichter: Steffen Schulze (VfB Schuby), Nils Jürgensen, Jannik Schneider
Zuschauer: 403
Tor: 1:0 Fleige (80.)
Bes. Vork.: Florian Cornils hält Foulelfmeter von Thies Clausen (67.)
Gelb-Rote Karte:  Kim Lorenzen (87.)
Beste Spieler: Florian Cornils · Marc Koschenz · Hendrik Fleige – Lev Meesenburg
18.ST 13.11.16 SG Geest 05 Husumer SV 1:0
13.11.2016   SG Geest 05 - Husumer SV 1 : 0 (0:0)

Husumer SV stolpert bei der SG Geest 05

SCHAFSTEDT | Die SG Geest 05 bleibt der Angstgegner für die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Nach dem Last-Minute-Sieg im Hinspiel gewann der Aufsteiger auch das Heimspiel gegen den Titelaspiranten durch ein Tor von Sturmtank Andre Köller (55.) mit 1:0 (0:0). Spielentscheidend war vor allem das Auslassen einer Reihe hochkarätiger Husumer Chancen, die zum einen mehrfach vom besten Mann auf Platz, Geest-Keeper Arne Steinhagen, entschärft, aber auch teilweise fahrlässig vergeben wurden. Erschwerend kam hinzu, dass die HSV gut eine Stunde lang in Unterzahl agieren musste, nachdem sich Taktgeber Gianluca Siefert abseits des Spielgeschehens zu einer vermeintlichen Tätlichkeit hatte hinreißen lassen (31.). Daher lautete das Fazit von Husums Trainer Dennis Witt auch: "Wir haben uns heute selber geschlagen." Geest-Coach Uwe Hintz erkannte durchaus an, dass es für seine Farben ein schmeichelhafter Sieg war: "Man darf ja auch mal Glück haben", freute er sich augenzwinkernd. Trotz der unglücklichen Niederlage im Titelrennen war das Fazit von Dennis Witt nicht vollends negativ: "Wir waren physisch und spielerisch, trotz der Unterzahl, voll da, haben nur das Toreschießen vergessen. Daher kann ich meinen Jungs außer bei der Chancenverwertung keinen Vorwurf machen." Wichtig ist Witt ein optimistischer Blick nach vorne: "Wir sind als Team toll zusammengewachsen. Das hat unser Auftreten nach dem Platzverweis gezeigt. Davon werden wir noch profitieren."
14.11.2016 · bjg | Husumer Nachrichten

SG Geest 05 kämpft auch Husum nieder

Aufsteiger überrascht erneut: 1:0-Erfolg gegen die Husumer SV

KRUMSTEDT | Das war der nächste Paukenschlag: Auf Schleswig 06 folgte am Sonntag Husum. Binnen einer Woche bezwang die SG Geest 05 zum Auftakt der Rückrunde den zweiten Spitzenklub. Das 1:0 versetzt die Dithmarscher mit ihrem nunmehr siebten Sieg in Folge in eine komfortable Position. Trainer Uwe Hintz setzt bei aller Euphorie aber weiter auf den Klassenerhalt. „Wir nehmen auch diese Punkte gerne mit.“

Den spielerisch klar überlegenen Nordfriesen, die bereits das Hinspiel mit 2:3 aus der Hand gaben, stellte sich der letztjährige Kreisliga-Meister mit großem Kampf und enormer Laufbereitschaft entgegen. „Das zeichnet uns eben aus“, meinte Hintz. „Letztlich kann man nur auf diese Weise gegen einen Meisterschaftsanwärter bestehen. Und Husum gehört für mich neben Löwenstedt zu den beiden Topmannschaften der Liga. Die sind technisch echt stark.“

Gut für die Platzherren, dass der Gegner seine Vorteile nicht in Tore ummünzen konnte. „Es hat der Glücklichere gewonnen und nicht der Bessere“, bilanzierte Uwe Hintz. „Unser Sieg war schmeichelhaft, zumal Husum mehr Möglichkeiten besaß. Aber wir hatten ja noch Arne Steinhagen zwischen den Pfosten.“

Wie bereits in der Vorwoche behielt die letzte Instanz der SG selbst in brenzligen Situationen kühlen Kopf und hielt seinem Team die Punkte fest. Gefeierter Mann auf dem war zudem André Köller. Der Torjäger sorgte zehn Minuten nach Wiederbeginn für ausgelassene Freude, indem er einen Diagonalpass Torben Rohwedders mit seinem starken linken Fuß unhaltbar verwertete.
13.11.2016 · 1940 Uhr · gkn | www.fupa.net

Ales gaben die Geest-Spieler Andre Köller und Dennis Papenfuß,die mit ihrem Team in Krumstedt tatsächlich die Husumer SV bezwangen. Foto: Jensen

KRUMSTEDT | Dem spielerisch deutlich überlegenem Titelaspirantem stellte sich der Kreisliga-Meister mit großem Kampf entgegen und schlug erneut einen Spitzenklub. Husum, das Gianluca Siefert mit der Roten Karte verlor, muss sich ärgern, denn es vergab Chancen zuhauf. Besser zielte André Köller nach 55 Minuten.

Schiedsrichter: Fabian Alexander (Friedrichsberg).

Zuschauer: 150.

Tor: Köller (55.)..

13.11.2016 · 16:45 Uhr · Wolfgang Ehlers | www.sportplatz.sh

"Sechs-Punkte-Spiel" bei der SG Langenhorn/Enge

BW Löwenstedt gegen FC Angeln 02 unter Druck / TSV Rantrum erwartet robuste Tellingstedter / Husum in Schafstedt zu Gast

Langenhorns Malte Carstensen (rechts) im Duell mit dem Angeliter Sören Ohlsen. Foto: sieg

LANGENHORN | Bis auf die SG Langenhorn-Enge, die am vergangenen Wochenende einen Spielausfall gegen den FC Wiesharde zu vermelden hatte, haben alle nordfriesischen Fußballvereine in der Verbandsliga Nord-West 17 Partien absolviert und läuten am Wochenende die Rückrunde ein. Langenhorn empfängt zuhause DGF Flensburg (So., 14 Uhr) und will drei wichtige Punkte gegen einen direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt einfahren.

Blau-Weiß Löwenstedt ist durch dem Formtief auf Rang fünf zurückgefallen und steht gegen die abstiegsgefährdeten Angeliter unter Druck (So., 14 Uhr), will man nicht den Anschluss zu den oberen Plätzen verlieren. Aufsteiger TSV Rantrum hat sich als Ziel gesetzt, die Abstände zu den hinteren Mannschaften zu vergrößern und erwartet im Heimspiel den Tabellennachbarn MTV Tellingstedt (14 Uhr). Die Husumer SV möchte mit einem Sieg bei der SG Geest 05 (So., 14 Uhr) ihren zweiten Tabellenplatz festigen.

SG Langenhorn-Enge –DGF Flensburg
(So., 14 Uhr)
Unfreiwillig ausruhen hieß es für beide Mannschaften am vergangenen Wochenende. Während das Heimspiel der SG gegen den FC Wiesharde bereits im Vorwege abgesagt wurde, erklärte Schiedsrichter Lars Gruhlke wenige Minuten vor dem geplanten Spielbeginn den Rasenplatz in Tellingstedt für unbespielbar, sodass auch DGF ohne Einsatz blieb. Nun gilt es für beide Teams wieder in den Spielrhythmus zu kommen und zu punkten. Während die Gastgeber mit 14 Punkten auf Platz 14 stehen, haben die Fördestädter nur zwei Zähler weniger auf der Habenseite und stehen auf Rang 16.

„Es ist ein Sechs-Punkte-Spiel, bei dem die nervenstärkere Mannschaft gewinnen wird“, sagt SG-Trainer Karl Müller. „Wir spielen zuhause und wollen gewinnen. Beim 0:0 im Hinspiel haben wir bereits eine gute Partie gezeigt“, meint Müller, der eine Begegnung mit viel Kampfeinsatz erwartet. Der Platz ist nicht in optimalem Zustand. Karl Müller stellt seine Akteure auf „tiefes Geläuf“ ein. Der Trainer des Tabellen-14. hat den kompletten Kader zur Verfügung.


Blau-Weiß Löwenstedt – FC Angeln 02 (So., 14 Uhr)
Die Wiederholung des Ergebnisses aus dem Hinspiel würde Löwenstedt-Trainer Bernd Hansen wohl willkommen sein. Mit 2:0 gewannen die Nordfriesen den Saisonauftakt beim FCA. Mittlerweile aber sind die „Blau-Weißen“ seit sechs Begegnungen ohne Sieg und auf Tabellenplatz fünf abgerutscht. „Angeln hat – bedingt durch die Abgänge – eine sehr junge Mannschaft und hat nichts zu verlieren“, erklärt BW-Trainer Hansen.

„Wir müssen wieder daran denken, über den Kampf zu kommen und um jeden Zentimeter fighten. Das ist der erste Schritt“, äußerte sich der Coach.Unterschätzen werden die Löwenstedter den Tabellen-17., dessen Spiel gegen Stern Flensburg am vergangenen Wochenende abgesagt wurde, nicht. Aus zwölf Duellen ging der Gastgeber fünf Mal als Sieger hervor, der Vorjahreszweite gewann ebenfalls fünf Aufeinandertreffen, zwei Begegnungen endeten unentschieden. Außer Abwehrspieler Felix Andresen, der sich eine Achillessehnenreizung zuzog, stehen dem Trainer der Gastgeber alle Spieler zur Verfügung.


TSV Rantrum –MTV Tellingstedt (So., 14 Uhr) 
Freud und Leid liegen im Fußball meist nah beieinander. Das musste der TSV Rantrum bei der 0:1-Derbyniederlage gegen die Husumer SV am eigenen Leib erfahren – die Chance zur Führung vom Elfmeterpunkt vergeben und zehn Minuten vor Spielende den entscheidenden Gegentreffer kassiert. Nun gilt es, den Fokus auf die kommende Aufgabe zu legen. Und die heißt MTV Tellingstedt. Die Dithmarscher liegen mit einer Partie und drei Zählern weniger sowie einem deutlich schlechteren Torverhältnis einen Rang hinter den Nordfriesen.

„Tellingstedt ist ein unbequemer Gegner. Wir haben uns bereits im Hinspiel schwer getan, wollen aber die Punkte zuhause behalten und den Abstand zum MTV vergrößern“, meint Rantrum-Coach Oliver Hansen. Die Gäste erhielten in dieser Saison bereits 51 gelbe Karten – lediglich der TSV Nord Harrislee sammelte mehr Verwarnungen (55). „Sie spielen einen robusten Fußball. Wir wollen mit Spielwitz und unseren schnellen Außenspielern dagegenhalten“, so der 37-jährige Hansen. Verzichten muss der Übungsleiter auf Abwehrspieler Kim Lorenzen (Gelb-Rot-Sperre) und Marten Matzen, der einen Meniskusschaden im Knie erlitt und für längere Zeit ausfallen wird.


SG Geest 05 – Husumer SV (So, 14 Uhr)
Seit dem 27. August (0:1-Pleite bei Stern Flensburg) ist die Mannschaft von Trainer Dennis Witt in der Liga ohne Niederlage. Das soll auch nach der Auswärtspartie gegen die SG Geest 05 so bleiben. Die Hoffnungen liegen dabei auf dem Offensiv-Duo Hendrik Fleige (19) und Gianluca Siefert (26). Beide Akteure markierten zusammen 28 der 49 Treffer, die das Team von Dennis Witt in dieser Saison erzielte. Allerdings: Der Aufsteiger aus Dithmarschen war es, der den Stormstädtern am ersten Spieltag eine von insgesamt zwei Saisonniederlagen zufügte (3:2).

11.11.2016 · 8:40 Uhr · jrb | www.fupa.net
11.11.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

SG Geest 05:

Arne Erik Steinhagen – Tobias Soult · Christian Braatz · Heiko Martens · Sören Schmidt · Torben Rohwedder · Jan-Martin Kuhrt · Daniel Witt (54. Nils Löber) · Dennis Papenfuß (86. Tim Thomas Wlotkowski) · Alexander Splinter (74. Timo Thomsen) ·  André Köller.

Husumer SV:

Florian Cornils – André Witthohn (74. Tim Meyer) · Fabian Wobig · Henning Lorenzen · Hendrik Fleige · Marc Koschenz (81. Daniel Hornburg) · Bosse Wullenweber · Gianluca Siefert · Tobias Wetzel · Sascha Feller · Christian Herpel
Schiedsrichter:  Fabian Alexander (Friedrichsberg), Denis Oluschinski, Markus Meyer
Zuschauer: 200
Tor: 1:0 André Köller (55.).
Rote Karte: Gianluca Siefert (32., grobes Foulspiel).
Beste Spieler: Arne Erik Steinhagen · Jan-Martin Kuhrt – Hendrik Fleige
19.ST 19.11.16 Husumer SV TSV Großsolt-Freienwill 6:2
19.11.2016 Husumer SV - TSV Großsolte-Freienwill 6 : 2 (5:0)

Gala von Hendrik Fleige beim Husumer Torfestival

Nicht zu stoppen: Hendrik Fleige (re.) traf vier Mal. Foto: git

HUSUM | Durch eine nahezu perfekte erste Halbzeit hat sich die Husumer SV mit einem 6:2-Heimerfolg gegen den TSV Großsolt-Freienwill eindrucksvoll im Rennen um die Meisterschaft der Fußball-Verbandsliga Nord-West zurückgemeldet. Dabei konnte sich die HSV auf ihren Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, verlassen, der vier Treffer zum Kantersieg beisteuerte. „Heute haben wir von Beginn effektiv unsere Chancen genutzt und uns dadurch das nötige Selbstvertrauen erarbeitet“, analysierte ein zufriedener Husumer Trainer Dennis Witt.

Im Grunde genommen war die Partie bereits nach 18 Minuten entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führte der Gastgeber bereits mit 3:0. Nachdem Marc Koschenz noch früh freistehend vergeben hatte (4.), eröffnete der starke Daniel Hornburg im Nachschuss nach einem Latten-Kopfball von Fleige den Torreigen (7.). Husum brannte mit frühem Pressing und schnellen Umschaltspiel anfangs ein wahres Feuerwerk ab. Daher ließen weitere Treffer des überragenden Fleige (14.) und Bosse Wullenweber (18.) nicht lange auf sich warten. Ein weiterer Fleige-Kopfball an die Latte (15.) und ein Schuss von Tim Meyer (17.) hätten die Führung noch komfortabler werden lassen können. In der Folge konnte sich der TSV gut zehn Minuten schadlos halten, bevor Fleige nach einer Ecke wieder zuschlug (30.). Die überragende Husumer Vorstellung vor der Pause rundete das Husumer Sturm-Juwel noch mit dem 5:0, natürlich per Kopf, ab (41.).

Mit drei frischen Spielern erwischten die bis dahin bemitleidenswerten Gäste ein guten Start in den zweiten Durchgang und kamen gleich durch den eingewechselten Arne Schmolling zum Ehrentreffer (46.). Die Husumer brauchten ein wenig, um wieder hochzufahren. Natürlich war es Fleige, der mit einem weiteren Kopfball den alten Abstand wieder herstellte (70.). Kurze Zeit später versenkte Yannick Sievers einen berechtigten Foulelfmeter zum vorzeitigen Endstand (73.). Die Partie plätscherte nach der Pause ansonsten so dahin, weil die Großsolter nicht konnten und die Husumer nicht mehr wollten, so dass es beim aufgrund der ersten Halbzeit hochverdienten 6:2 blieb.

„Das schnelle Tor war der Brustlöser für uns. Im ersten Durchgang waren wir einfach giftiger, schneller und sind gleich gut in die Zweikämpfe gekommen“, meinte Witt. Insgesamt ist der junge Husumer Coach mit der Entwicklung seiner Mannschaft zufrieden: „Wir werden immer besser und ernten langsam die Früchte unserer harten Arbeit.“
21.11.2016 · bjg | Husumer Nachrichten
Verbandsliga

Fleige-Gala beim Husumer Torfestival

HUSUM | Durch eine nahezu perfekte erste Halbzeit hat sich die Husumer SV mit einem 6:2-Erfolg gegen den TSV Großsolt-Freienwill im Rennen um die Meisterschaft der Fußball-Verbandsliga zurückgemeldet. Dabei konnte sich die HSV auf ihren Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, verlassen, der vier Treffer beisteuerte. „Heute haben wir von Beginn unsere Chancen genutzt und uns dadurch das nötige Selbstvertrauen erarbeitet“, analysierte ein zufriedener Husumer Trainer Dennis Witt.

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Herpel (46. Gasko), Wullenweber, Witthohn – D. Hornburg, Wobig (46. Feddersen) – Koschenz, Lorenzen, Meyer – Fleige (73. Steen).
Großsolt: Meinhard – Schlegel (46. Schmolling), Kärcher, Johannsen, Engel – Jürgensen, M. Jess (46, Matthiesen), Lennart Petersen, Sievers – P. Jess (46. Lasse Petersen), Kalisch. 
Schiedsrichter: Günther (SG Geest 05). – Zuschauer: 117. – Tore: 1:0 Hornburg (7.), 2:0 Fleige (14.), 3:0 Wullenweber (18.), 4:0 Fleige (30.), 5:0 Fleige (41.), 5:1 Schmolling (46.), 6:1 Fleige (70.), 6:2 Sievers (73., FE). – Beste Spieler: Lorenzen, Fleige – Engel.


21.11.2016 · bjg | Schlei Bote

Großsolt geht im Husumer Wirbel unter

HUSUM | Nach der ersten Halbzeit war schon alles vorbei für die Verbandsliga-Fußballer des TSVGroßsolt-Freienwill. Da stand es 5:0 für die Husumer SV, am Ende stand für die Elf von Coach Patrick Hagge ein 2:6. Torjäger Hendrik Fleige traf vier Mal. Husum brannte mit frühen Pressing und schnellem Umschaltspiel anfangs ein wahres Feuerwerk ab, während die Gäste in dieser Phase so gut gar nicht am Spiel teilnahmen. Mit drei frischen Spielern erwischten die bis dahin bemitleidenswerten Gäste einen guten Start in den zweiten Durchgang, der eingewechselten Arne Schmolling traf (46.). Husum hatte zurückgeschaltet, Yannick Sievers versenkte einen berechtigten Foulelfmeter zum Endstand (73.).

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Herpel (46. Gasko), Wullenweber, Witthohn – D. Hornburg, Wobig (46. Feddersen) – Koschenz, Lorenzen, Meyer – Fleige (73. Steen).
TSV Großsolt-Freienwill: Meinhard – Schlegel (46. Schmolling), Kärcher, Johannsen, Engel – Jürgensen, M. Jess (46. Matthiesen), Lennart Petersen, Sievers – P. Jess (46. Lasse Petersen), Kalisch. Tore: 1:0 Hornburg (7.), 2:0 Hendrik Fleige (14.), 3:0 Wullenweber (18.), 4:0 Fleige (30.), 5:0 Fleige (41.), 5:1 Arne Schmolling (46.), 6:1 Fleige (70.), 6:2 Sievers (73., Foulelfmeter).
SR: Günther (Geest 05). Zuschauer: 117. Beste Spieler: Lorenzen, D. Hornburg, Fleige/Engel.
21.11.2016 · bjg | Flensburger Tagebaltt

Husumer SV: Fleige-Gala bei Torfestival

Großsolt-Freienwill kommt mit 2:6 unter die Räder

HUSUM | Insbesondere durch eine nahezu perfekte erste Halbzeit hat sich die Husumer SV, nach der unglücklichen Niederlage in der Vorwoche bei Aufsteiger SG Geest 05 (0:1), eindrucksvoll mit einem 6:2-Heimerfolg gegen den TSV Großsolt-Freienwill im Rennen um die Meisterschaft zurückgemeldet.

Dabei konnte sich die HSV auf ihren Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, verlassen, der in seinem ersten Herrenjahr mal wieder für Furore sorgte und vier Treffer zum Kantersieg beisteuerte. „Bereits letzte Woche haben wir eine gute Leistung gezeigt mit dem feinen Unterschied, dass wir heute von Beginn effektiv unsere Chancen genutzt und uns dadurch das nötige Selbstvertrauen erarbeitet haben“, analysierte ein zufriedener Husumer Trainer Dennis Witt.

Im Grunde genommen war die Partie bereits nach 18 Minuten entschieden. Denn zu diesem Zeitpunkt führte der Gastgeber durch die Tore von Daniel Hornburg, Fleige und Bosse Wullenweber bereits mit 3:0. Fleige, der mit einem Kopfball zuvor nur die Latte traf (15.), legte nach einem Eckstoß auch noch das 4:0 nach (30.), um in der 41. Minute – abermals per Kopfball – auch noch das 5:0 zu erzielen. Nach der Pause konnten die Gäste das Ergebnis etwas erträglicher gestalten, wenngleich Fleige auch noch seinen vierten Tagestreffer zum zwischenzeitlichen 6:1 markierte.

20.11.2016 · 17:53 Uhr · bjg | www.fupa.net

TSV Friedrichsberg und Schleswig 06 mit Remis

Schleswiger Stadtderby endet 2:2 / FC Wiesharde siegt im Kellerduell über DGF Flensborg / Husumer SV fertigt den TSV Großsolt-Freienwill ab

HUSUM | Lediglich vier Partien konnten witterungsbedingt an diesem Sonnabend in der Verbandsliga Nord-West stattfinden. Das Schleswiger Stadtderby zwischen dem TSV Friedrichsberg und Schleswig 06 endete mit einem Remis. Der FC Wiesharde konnte einen wichtigen Sieg im Kellerduell über DGF Flensborg einfahren. Die Husumer SV führte zur Pause bereits mit 5:0 gegen den TSV Großsolt-Freienwill.

Husumer SV - TSV Großsolt-Freienwill 6:2
Die Husumer SV machte bereits in Durchgang eins alles klar. In den ersten 45 Minuten hatten die Gäste nichts entgegenzusetzen. Zur Pause führte der Favorit durch Tore von Daniel Hornburg (7.), Bosse Wullenweber (18.) sowie einem Dreierpack von Hendrik Fleige (14., 30., 41.) bereits mit 5:0. Zu diesem Zeitpunkt war die Messe gelesen. Direkt nach Wiederanpfiff markierte Arne Schmolling für die Gäste den Treffer zum 1:5. Hendrik Fleige machte mit seinem viertem Treffer am heutigen Tag das halbe Dutzend für die Gastgeber voll (70.). TSV-Akteur Yannick Sievers konnte noch zum 2:6 aus Sicht der Gäste einnetzen (73.)

19.11.2016 · 19:35 Uhr · Redmann | www.fupa.net

HUSUM | Die Platzherren hatten das Geschehen mit Anpfiff fest im Griff, nach nicht einmal einer Viertelstunde stand es 2:0. Husums Klaus-Dieter Holm sah dann auch eine einseitige Partie. „In der ersten Hälfte hatten wir auch noch zwei Lattentreffer. Großsolt wurde nur gefährlich, wenn wir unachtsam waren.“
19.11.2016 · 16:07 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Husumer SV nach Ausrutscher gefordert

SG Langenhorn-Enge empfängt TSV Nord / Rantrum beim FC Angeln und Löwenstedt bei der "Wundertüte" Weiche II

Der flinke Husumer Gianluca Siefert (l.), hier gegen den Schleswiger Davin Thomsen, wird seinem Team vorerst fehlen.

HUSUM | Mit einer 0:1-Auswärtsniederlage kehrten die Fußballer der Husumer SV vom Aufsteiger SG Geest 05 zurück und mussten den zweiten Tabellenrang in der Verbandsliga Nord-West an Schleswig 06 abgeben. Nun erwartet das Team von Dennis Witt mit dem TSV Großsolt-Freienwill den nächsten Aufsteiger. Blau-Weiß Löwenstedt ist daegegen zurück in der Erfolgsspur und möchte weiter Boden gut machen zu den oberen Plätzen. Voraussetzung dafür ist ein Auswärtssieg beim ETSV Weiche II.

Husumer SV – TSV Grosssolt-Fr. (Sbd., 14 Uhr)
Wie zu Hause verloren die Husumer auch beim Aufsteiger SG Geest 05 und mussten den zweiten Tabellenrang wieder räumen. Nun sollen gegen Großsolt-Freienwill drei Punkte eingefahren werden, um Spitzenreiter TSV Friedrichsberg und Verfolger Schleswig 06 wieder unter Druck zu setzen. „Wir wollen etwas gutmachen und spielen auf Sieg“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. Gegen den Aufsteiger und auch wohl mehrere Wochen danach wird Gianluca Siefert fehlen. Der 26-Jährige sah gegen die SG Geest 05 „Rot“. „Der Unparteiische hatte von ihm eine Tätlichkeit gesehen“, erklärte Schleger. Wie lange Siefert gesperrt wird, ist noch nicht bekannt.

SG Langenhorn-Enge –TSV Nord Harrislee (So., 14 Uhr)
Vier Tore erzielte die SG gegen DGF Flensburg – in Anbetracht der vorher erzielten Treffer (13) war es nahezu ein Offensiv-Feuerwerk, das die Jungs von Trainer Karl Müller abbrannten. Durch den Sieg ist der Vorsprung zum FC Wiesharde auf vier Punkte angewachsen und soll mit einem Erfolg gegen den Tabellenzehnten ausgebaut werden. „Harrislee hat eine junge, spielerisch starke Truppe, ist gut in die Saison gestartet und hat gegen Löwenstedt gewonnen“, sagt SG-Trainer Karl Müller. „Es wird ein offenes Spiel werden, bei der die Mannschaft mit der höheren Einsatz- und Laufbereitschaft auf tiefem Boden gewinnen wird“, so Müller. „Wir wollen uns mit drei Punkten weiter absetzen und sind optimistisch, dass wir das schaffen“, so der Coach. Für die Partie gegen den TSV hat Müller den kompletten Kader zur Verfügung.

FC Angeln 02 – TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr)
Den Abstand zum MTV Tellingstedt hat der TSV Rantrum mit dem 1:1-Unentschieden gegen die Dithmarscher gehalten. Nun trifft die Mannschaft von Trainer Oliver Hansen auf den FC Angeln 02. Der Vizemeister aus dem Vorjahr findet sich in dieser Saison auf Rang 17 wieder. „Wir sind gut im Soll und fahren mit breiter Brust zum Auswärtsspiel. Wir wissen aber auch, dass uns beim FCA ein heißer Tanz erwartet. Angeln steht mit dem Rücken zur Wand und will jeden einzelnen Punkt“, meint Rantrums Trainer Oliver Hansen.

Das Hinspiel gewann der TSV deutlich mit 4:1 – es war der einzige Sieg in den letzten sechs Duellen. Verletzungsbedingt fehlen Mittelfeldspieler Marten Matzen sowie der 30-jährige Thomas Grabowski. Dagegen wird Kim Lorenzen nach seiner Gelb-Roten-Karte aus der Partie gegen Husum wieder im Kader stehen.

ETSV Weiche II –Blau-Weiß Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
„Endlich“, wird sich Löwenstedts Trainer Bernd Hansen nach dem Spiel am vergangenen Wochenende gegen den FC Angeln 02 gedacht haben. Nach sechs Spielen ohne Erfolg gingen die Nordfriesen beim 3:1-Heimerfolg erstmals wieder als Sieger vom Platz. Maßgeblichen Anteil an den drei Punkten hatte Torgarant Sven Nielsen, der seine Mannschaft mit einem Doppelpack (75., 86.) auf den vorläufigen vierten Tabellenplatz führte – die Partie Brunsbüttel gegen den TSV Nordmark Satrup war ausgefallen. Nun wartet der Tabellenzwölfte auf die Blau-Weißen. „Weiche ist immer eine unbekannte Größe, weil man nie weiß, wer da spielt“, sagt der Löwen-Trainer. „Wir müssen an die Leistung anknüpfen, die wir in der zweiten Halbzeit gegen Angeln gezeigt haben“, hofft der Trainer und mahnt dabei: „In unserer jetzigen Situation müssen Kampf und Einsatz stimmen.“

Von den letzten fünf Duellen gewannen die Gäste nur zwei, darunter das Hinspiel mit 2:1, die Förde-Kicker drei. Ungern erinnert sich Hansen an die Begegnung im April dieses Jahres. Durch einen Doppelpack von Sven Nielsen (8., 26./FE) führten die Nordfriesen bereits mit 2:0 – und verloren die Partie in der Nachspielzeit noch mit 2:3. „Das hatten wir uns selbst zuzuschreiben“, erinnert sich Hansen. Gegen die Regionalliga-Reserve des ETSV stehen dem Blau-Weiß-Coach alle Spieler zur Verfügung. Nur der Einsatz von Felix Andresen (Achillessehnenreizung) ist fraglich.

18.11.2016 · 8:00 Uhr · jrb | www.fupa.net
18.11.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

Husumer SV:

Florian Cornils – Tobias Wetzel · Christian Herpel (46. Kristian Gasko) · Bosse Wullenweber · André Witthohn – Daniel Hornburg · Fabian Wobig (46. Ove Feddersen) – Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Tim Meyer – Hendrik Fleige (73. Luca Steen)

TSV Großsolt-Freienwill:

Jan Meinhard – Simon Schlegel (46. Arne Schmolling) · Mads Johannes Kärcher · Steffen Johannsen ·  Patrick Engel – Lars Jürgensen · Mirco Jess (46. Arne Matthiesen) · Lennart Petersen · Yannick Sievers – Pascal Jess (46. Lasse Petersen) · Finn Kalisch
Schiedsrichter: Oliver Günther (SG Geest 05), Marcel Duchnowski, Joachim Schlossarek
Zuschauer: 117
Tore: 1:0 Daniel Hornburg (7.) · 2:0 Hendrik Fleige (14.) · 3:0 Bosse Wullenweber (18.) · 4:0 Hendrik Fleige (30.) · 5:0 Hendrik Fleige (41.) · 5:1 Arne Schmolling (46.) · 6:1 Hendrik Fleige (70.) · 6:2 Yannick Sievers (73., Foulelfmeter)
Beste Spieler: Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Hendrik Fleige – Patrick Engel
20.ST 26.11.16 TSV Nordmark-Satrup Husumer SV 0:1
26.11.2016   TSV Nordmark-Satrup - Husumer SV 0 : 1 (0:0)

Marc Koschenz ist Husums Matchwinner

SATRUP | Mit einer überzeugenden Leistung gewann Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim TSV Nordmark Satrup verdient mit 1:0 (0:0). Auf schwierigem Geläuf boten die Nordfriesen eine spielerisch ansprechende Leistung. Sie waren feldüberlegen, allerdings hatten die kämpferisch starken Gastgeber die erste Chance. Michel Jacobsen scheiterte mit einem 20-Meter-Schuss (7.). Dann stand TSV-Keeper Jan Mathiesen im Mittelpunkt, als er gegen Bosse Wullenweber (14.) und Fabian Wobig (35.) einen Rückstand verhinderte.

Unmittelbar nutzte Marc Koschenz ein Zuspiel von Daniel Hornburg, zog fulminant ab und das Leder prallte vom Innenpfosten ins Tor (50.). Nach einer Ecke hätte Tobias Wetzel erhöhen können scheiterte aber an Mathiesen (67.) und Hornburg traf aus 18 Metern nur die Latte (71.). Die besten Chancen zu Ausgleich vergaben Clemens Nielsen (78.) und Steffen Möller (80.), die an Keeper Cornils (78.) scheiterten. Am Ende hätte Hendrik Fleige die Führung noch ausbauen können, aber er war nicht entschlossen genug im Abschluss (82., 83.).

28.11.2016 · wsi | Husumer Nachrichten

Koschenz besiegelt Satruper Niederlage

SATRUP | Mit einer überzeugenden Leistung gewann Fußball-Verbandsligist Husumer SV beim TSVNordmark Satrup mit 1:0 (0:0). Auf sehr schwierigem Geläuf boten die Nordfriesen eine spielerisch ansprechende Leistung. Sie waren deutlich feldüberlegen, allerdings hatten die kämpferisch gut dagegen haltenden Gastgeber die erste Chance, doch scheiterte Michel Jacobsen mit einem 20-Meter-Fernschuss (7.). Dann stand TSV-Keeper Jan Mathiesen im Mittelpunkt, er verhinderte gegen Bosse Wullenweber (14.) und Fabian Wobig (35.) einen Rückstand. Unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel die vorzeitige Entscheidung. Marc Koschenz nutzte ein Zuspiel von Daniel Hornburg (50.). Nach einer Ecke hätte Tobias Wetzel erhöhen können scheiterte aber an Mathiesen (67.). Mit einem 18-Meter-Schuss traf Hornburg nur die Latte (71.). Die besten Chancen zum Ausgleich vergaben Clemens Nielsen (78.) und Steffen Möller (80.). Fazit von Satrups Co-Trainer Sven Petersen: „Husum hat verdient gewonnen und ist für mich der Titelfavorit.“

Nordmark Satrup: Mathiesen – Neumann, Thomsen, Wintschel, Michel Jacobsen – Clausen, Adam (67. Möller) – Böhm, Nielsen (78. Petersen), Döhrwaldt – Siebert.
Husumer SV: Cornils – Witthohn, Feller (90.+1 Gasko), Wobig, Herpel – Wullenweber, Lorenzen, Wetzel, Hornburg – Fleige (88. Gielow), Koschenz (83. Meyer).
Tor: 0:1 Koschenz (50)..
Schiedsrichter: Gastrock (Neumünster). – Zuschauer: 65.
Beste Spieler: Thomsen, Döhrwaldt/Lorenzen, Fleige, Hornburg.
28.11.2016 · wsi | Flensburger Tageblatt, Schlei Bote

Knapp, aber verdient: Husumer SV gewinnt in Satrup

TSV Nordmark Satrup unterliegt dem Meisterschaftsfavoriten

SATRUP | Mit einer überzeugenden Leistung gewann die Husumer SV beim TSV Nordmark Satrup verdient mit 1:0 (0:0). Auf sehr schwierigem Geläuf boten die Nordfriesen eine spielerisch ansprechende Leistung. Sie waren deutlich feldüberlegen, allerdings hatten die kämpferisch gut gegenhaltenden Gastgeber die erste Chance. Michel Jacobsen scheiterte aber mit einem 20-Meter-Fernschuss (7.).  Dann stand TSV-Keeper Jan Mathiesen im Mittelpunkt, der gegen Bosse Wullenweber (14.) und Fabian Wobig (35.) einen Rückstand verhinderte. Unmittelbar nach Wiederanpfiff fiel das 0:1, das bereits der Entscheidung gleich kam. Marc Koschenz nutzte ein Zuspiel von Daniel Hornburg, zog fulminant ab und das Leder prallte vom Innenpfosten ins Tor (50.).  Nach einer Ecke hätte Tobias Wetzel erhöhen können, doch er scheiterte an Mathiesen (67.). Mit einem 18-Meter-Schuss traf Hornburg vier Minuten später nur die Latte (71.). Die besten Chancen zum Ausgleich vergaben Clemens Nielsen (78.) und Steffen Möller (80.), die jeweils an HSV-Keeper Cornils (78.) scheiterten.  Am Ende hätte Hendrik Fleige die Führung noch ausbauen können, aber er war nicht entschlossen genug im Abschluss (82., 83.). Fazit von Satrups Co-Trainer Sven Petersen: „Die Husumer haben verdient gewonnen. Sie sind für mich der wahre Meisterschaftsfavorit.“
27.11.2016 · 18:30 Uhr · wsi | www.fupa.net

DGF Flensborg siegt im Kellerduell gegen TV Grundhof

FC Angeln kommt nicht in die Spur / Husum mit Auswärtssieg in Satrup / Stjernen und Großsolt trennen sich 2:2

SATRUP | Im Abstiegskampf der Verbandsliga Nord-West konnte lediglich der DGF Flensborg Boden gut machen. Im Duell mit Schlusslicht TV Grundhof gewann die Mannschaft von Trainer Peter Feies mit 1:0. Währenddessen kommt der FC Angeln einfach nicht in Tritt und musste sich im 17. Spiel zum 13. Mal geschlagen geben. Husum dagegen erklimmt durch den knappen 1:0-Erfolg in Satrup vorrübergehend die Tabellenspitze. Mit einer Punkteteilung mussten sich IF Stjernen Flensborg und der TSV Großsolt-Freienwill begnügen.

TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 0:1
Auf tiefem Boden mussten sich die Zuschauer in Satrup mit Magerkost begnügen. Bis zur Pause gab es nur wenige nennenswerte Szenen, jeweils eine Möglichkeit hatten beide Mannschaften bis zum Halbzeitpfiff zu verzeichnen. In der zweiten Hälfte erhöhten die favorisierten Husumer die Schlagzahl und erzielten früh nach Wiederanpfiff das 0:1 durch Marc Koschenz (50.). In der Folge hätten die Gäste den Spielstand ausbauen können, doch am Ende blieb es beim hauchdünnen Vorsprung.

26.11.2016 · 18:45 Uhr · Carstensen | www.fupa.net

SATRUP | Auf tiefem Boden hatten die Gastgeber den besseren Beginn. „Ein Schuss von Jakobs hätte gepasst, Husums Keeper aber hat den Schuss dann noch aus dem Winkel gefischt“, berichtet TSV-Obmann Michael Bröer. Die Gäste konterten mit einer ähnlich guten Möglichkeit. „Ansonsten war Husum schon feldüberlegen, wir konnten die jedoch ganz gut von unserem Tor weghalten.“ Nach dem Pausentee erhöhte der Gast den Druck, erspielte sich zahlreiche Möglichkeiten und hätte auch höher gewinnen können.
26.11.2016 · 13:41 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Blau-Weiß Löwenstedt bittet zum Spitzenspiel

Blau-Weiß empfängt Tabellenführer Friedrichsberg / Rantrum erwartet ETSV II / Husum in Satrup zu Gast / Langenhorn-Enge will Serie ausbauen

Rassiger Zweikampf: Löwenstedts Marvin Matthiesen (links) fährt Schleswigs Davin Thomsen in die Parade.Sieg

LÖWENSTEDT | Die Generalprobe für das Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord-West ist misslungen: Nach der überraschenden 1:2-Auswärtsniederlage beim ETSV Weiche Flensburg II fokussiert sich Blau-Weiß Löwenstedt nun auf das Topspiel gegen den TSV Friedrichsberg (Sonntag, 14 Uhr). Der TSV Rantrum würde bei einem Heimsieg gegen die Regionalliga-Vertretung von Weiche Flensburg (Sonntag, 14 Uhr) die 30 Punkte-Marke knacken und auf Platz sieben vorrücken – Voraussetzung sind drei Punkte der Husumer SV gegen den TSV Nordmark Satrup (Sonnabend, 14 Uhr). Die SG Langenhorn reist mit zwei Siegen in Folge selbstbewusst zu Schleswig 06. Anstoß ist am Sonntag um 14 Uhr.

TSV Rantrum –ETSV Weiche II (So., 14 Uhr)
Im Hinspiel drehte das damalige Schlusslicht aus Flensburg den 0:1-Rückstand noch zu einem 2:1-Heimsieg und legte den Grundstein für eine steigende Formkurve. Zudem verloren die Gäste von den vergangenen fünf Partien nur eine – und gewannen vier. Gewarnt sind die Rantrumer, verstecken müssen sie sich aber nicht. Die Nordfriesen erzielten in den vergangenen fünf Partien zehn Punkte und liegen souverän auf dem achten Tabellenplatz.

„Weiche ist ein schwieriger Gegner, sie sind momentan gut drauf und haben sich aus dem Tabellenkeller gekämpft“, meint Rantrums Trainer Oliver Hansen. „Ich bin sicher, dass wir auf eine selbstbewusste Mannschaft treffen. Wir müssen eine richtig geile Leistung abrufen und mit geballtem Kampfgeist auftreten“, signalisiert Hansen, dessen Team nach der Hinspielniederlage heiß auf die Revanche ist. „Mit 30 Punkten in die Winterpause gehen, das wäre schon super“, so der Coach des Tabellen-Achten.Gegen die Flensburger muss der 37-Jährige auf Thomas Grabowski (Aufbautraining nach Mittelfußbruch), Patrick Schaller (Gelb-Rot-Sperre), Damian Krause (Adduktoren) und Marten Matzen verzichten. „Bei Marten liegen nun die MRT-Ergebnisse vor. Es ist doch kein Meniskusschaden, der Knorpel hat etwas abbekommen“, so Hansen zur Verletzung seines Mittelfeldspielers. Sowohl bei Matzen als auch bei Abwehrspieler Grabowski rechnet er mit einer Rückkehr in der Winterpause.

Blau-Weiß Löwenstedt –TSV Friedrichsberg (So., 14 Uhr)
1:2 bei ETSV Weiche II verloren, sechs Punkte Rückstand auf Tabellenrang drei und die Verfolger kommen den Löwenstedtern sehr nahe. Die Vorzeichen vor dem Topspiel gegen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg könnten aus Sicht der „Blau-Weißen“ weitaus besser sein. BW muss seine Leichtigkeit aus dem ersten Saisondrittel wiederfinden, als sie die Gegner reihenweise vom Platz schossen. Die Gäste dagegen punkteten beim 2:2-Unentschieden im Stadtderby gegen Schleswig 06 und haben bei einem Spiel weniger zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger Husumer SV und Schleswig. Beim Duell zwischen BW und dem TSV treffen die beiden offensivstärksten Mannschaften aufeinander. Während das Team von Trainer Bernd Hansen mit 62 Treffern die meisten der Verbandsliga erzielte, steht das Trefferkonto der Gäste bei 61 Toren. Im Hinspiel feierte Friedrichsberg einen deutlichen 5:1-Heimsieg.

TSV Nordmark Satrup – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Das Fehlen von Gianluca Siefert (Rot-Sperre) hat sich bei der Husumer SV nur wenig bemerkbar gemacht – Hendrik Fleige trumpfte auf und erzielte beim 6:2-Erfolg gegen den TSV Großsolt-Freienwill vier Treffer und eiferte damit seinem Vater Björn nach, der zu seiner Zeit als Mittelstürmer in 87 Oberliga-Partien für die Husumer 35 Tore schoss und in zwölf SH-Ligaspielen weitere sieben. „Hendrik ist ein Eigengewächs. Wir sind stolz, dass wir einen Spieler mit solchen Qualitäten im Team haben“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger.

Auch gegen den TSV Nordmark Satrup wird es wieder auf die Torgefährlichkeit des erst 19-Jährigen ankommen, der mit 21 Saisontreffern hinter Löwenstedts Sven Nielsen (30 Tore) auf Platz zwei der Torschützenliste steht. „Satrup ist eine Mannschaft, die mit uns spielerisch mithalten kann. Sie wollen unter die ersten Sieben und spielen zuhause“, meint Schleger. Vor dem Auswärtsspiel hat der Sportliche Leiter positive Nachrichten aus der Stormstadt zu vermelden: Trainer– und Betreuerstab, sowie Physiotherapeut und die beiden Praktikantinnen verlängerten den Vertrag um eine weitere Spielzeit. In den kommenden Wochen sollen dann die Vertragsgespräche mit den Spielern folgen.

Schleswig 06 –SG Langenhorn-Enge (So., 14 Uhr)
Mit zwei Siegen im Rücken (4:2 gegen DGF Flensburg und 2:1 gegen den TSV Nord Harrislee) fährt das Team von Trainer Karl Müller selbstbewusst zur Auswärtspartie gegen Schleswig 06. „Das waren zwei wichtige Spiele gegen Mannschaften aus dem unterem Tabellenbereich“, meint SG-Trainer Karl Müller. Gerade jetzt kommt der Offensivmotor der SG ins Rollen – in den vergangenen beiden Pflichtspielen erzielten die Langenhorner sechs Tore – in 16 Ligaspielen zuvor magere 13. Zum Vergleich: die Gastgeber haben 46 Treffer auf dem Konto – 06-Angreifer Alexander Zeh erzielte davon bereits 14.

„Wir haben im Hinspiel bereits gut gespielt, knapp verloren (0:1) und wollen mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und diszipliniertem Auftreten die Schleswiger Offensive kontrollieren“, meint Müller. Gegen die Schleistädter werden die Gäste eine defensivere Grundordnung an den Tag legen. „Wir wollen Nadelstiche setzen und uns die ein oder andere Konterchance erspielen“, so der Coach des Tabellen-13. Verletzungsbedingt nicht zur Verfügung stehen Jakob Spreckelsen (Muskelfaserriss) und Kim Konopka (Knöchelprellung). Außerdem fehlen Florian Johannsen (beruflich) und Jannik Prahl, der gegen den TSV Nord Harrislee in der Nachspielzeit mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt wurde.

26.11.2016 · 7:00 Uhr · jrb | www.fupa.net
26.11.2016 · jrb | Husumer Nachrichten

TSV Nordmark-Satrup:

 Jan Mathiesen – Sascha Neumann · Leve-Henning Thomsen · Stefan Wintschel · Michel Jacobsen – Sebastian Clausen · Timon Adam (67. Steffen Möller) – Hendrik Böhm · Clemens Nielsen (78. Christian Petersen) · Christian  Döhrwaldt – Tim Siebert

Husumer SV:

Florian Cornils – André Witthohn · Sascha Feller (90. +1 Kristian Gasko) · Fabian Wobig · Christian Herpel – Bosse Wullenweber · Henning Lorenzen · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg – Hendrik Fleige (88. Benjamin Gielow) · Marc Koschenz (83. Tim Meyer)
Schiedsrichter: Aslan Gastrock (Neumünster), Falk Sebastian Schmidt, Niklas Tamm
Zuschauer: 65
Tor: 0:1 Marc Koschenz (50).
Beste Spieler: Leve-Henning Thomsen · Christian Döhrwaldt / Henning Lorenzen · Hendrik Fleige · Daniel Hornburg.
FS 30.12.16 Flensborg Avis Cup   3. Platz
30.12.2016   Flensborg Avis Cup 3. Platz

Kolding gewinnt SdU-Hallenturnier

FLENSBURG | Das Hallen-Fußballturnier der Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU) in der Idrætshalle gewann in einem hochklassigen Finale der dänische Drittligist Kolding IF gegen SH-Ligist TSB Flensburg im Neunmeterschießen mit 4:3. Platz drei belegte die Husumer SVnach einem 2:1-Erfolg über die SdU-Landesauswahl.

In der Gruppe I setzten sich Kolding IF und die Husumer SV durch. Die Dänen kassierten nur einen Gegentreffer in der Vorrunde und im Halbfinale und erzielten selbst 15 Tore. In Gruppe II setzte sich TSB Flensburg durch. Allerdings offenbarten sie beim 4:4 gegen die SG Langenhorn/Enge Abwehrschwächen. Platz zwei sicherte sich die SdU-Landesauswahl. Im Halbfinale fertigte Kolding IF die SdU-Landesauswahl mit 5:0 ab, während der TSB den Husumern beim 5:2 Chance ließ.

Die beiden besten Mannschaften boten im Finale tollen Hallen-Fußball boten. Zwar fielen in der regulären Spielzeit keine Tore, dennoch kamen die rund 300 Zuschauer auf ihre Kosten. Im Neunmeterschießen hatte Kolding mit 4:3 das bessere Ende für sich. Mitorganisator Reinhard Jacobsen war sehr zufrieden: „Es war eine gelungene Veranstaltung, wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder.“

Gruppe I: DGF Flensburg – Husumer SV 0:5; FC Angeln 02 – Kolding IF 0:3; Kolding IF – DGF Flensburg 0:1; Husumer SV – FC Angeln 02 3:0; FC Angeln 02 – DGF Flensburg 6:1; Husumer SV – Kolding IF 1:4. – Tabelle: 1. Kolding IF 9 Punkte / 10:1 Tore; 2. HusumerSV 6 / 7:4; 3. FC Angeln 02 3 /6:5; 4. DGF Flensburg 0 / 1:14.
Gruppe II: SdU-Landesauswahl – SG Langenhorn/Enge 5:1; Stern Flensburg – TSB Flensburg 0:1; TSB Flensburg – SG Langenhorn/Enge 4:4; Stern Flensburg – SdU-Landesauswahl 1:1; SdU-Landesauswahl – TSB Flensburg 2:3; SG Langenhorn/Enge – Stern Flensburg 1:1. – Tabelle: 1. TSB Flensburg 7 / 8:6; 2. SdU-Landesauswahl 4 / 8:5; 3. Stern Flensburg 2 / 2:3; 4. SG Langenhorn/Enge 2 / 6:10.
Halbfinale: Kolding IF – SdU-Landesauswahl 5:0; TSB Flensburg – Husumer SV 5:2.
Spiel um Platz 7: DGF Flensburg – SG Langenhorn/Enge 1:2; um Platz 5: FC Angeln 02 – Stern Flensburg 4:3 nach 9-Meter-Schießen; um Platz 3: SdU-Landesauswahl – HusumerSV 1:2.
Finale: Kolding IF – TSB Flensburg 4:3 nach 9-Meter-Schießen.

02.01.2017 · wsi | Flensburger Tageblatt

Kolding holt sich den Flensborg Avis Cup

Nach einem temporeichen und spannenden Finale, inklusive 9-Meter-Schießen, darf in diesem Jahr Kolding IF den Flensborg Avis Cup mit nach Hause nehmen. Kolding schlug die Favoriten vom TSB Flensburg mit 4:3. Foto: Tim Riediger

FLENSBURG | Acht Teams maßen sich beim diesjährigen Flensborg Avis Cup in Idrætshallen. Am Ball waren in Gruppe 1 Kolding IF, die Husumer SV, DGF Flensborg und Titelverteidiger FC Angeln 02.  In Gruppe 2 traten der TSB Flensburg, die SG Langenhorn/Enge, IF Stjernen Flensborg und Det Sydslesvigske Fodboldlandshold an.

Deutsches Resümee von Lennart Adam und Marc Reese:

Kolding IF heißt der Sieger des Flensborg Avis Cup 2016. Im Endspiel setzte sich das Team aus Dänemark in einem spannenden Finale nach Neun-Meter-Schießen mit 4:3 gegen den TSB Flensburg durch. Sowohl Kolding (Gruppe A) als auch der TSB (Gruppe B) gewannen zuvor ihre Gruppen sowie dann auch ihre Halbfinalpartien gegen SdU-Landsholdet bzw. die Husumer SV, die schließlich Dritter wurde. Insgesamt waren bei diesem Hallenfußballturnier in Idrætshallen, das am 30. Dezember zwischen 18 und ca. 22 Uhr ausgetragen wurde, acht Mannschaften am Ball. »Das war erneut ein sehr gelungenes Turnier und sogar mit einem enorm spannenden Finalspiel sowie den vier besten Teams im Halbfinale. Leider aber hatten wir nicht so viele Zuschauer wie sonst, und wir werden nun analysieren, woran das gelegen haben könnte, ob der Termin eventuell zu dicht an Silvester lag«, sagte SdU-Konsulent Kaj Andersen.

30.12.2016 | www.fl-arena.de

Husumer SV Dritter bei SdU-Hallenturnier

FLENSBURG | Das Hallen-Fußballturnier der Sydslesvigs danske Ungdomsforeninger (SdU) in der Idrætshalle gewann in einem hochklassigen Finale der dänische Drittligist Kolding IF gegen SH-Ligist TSB Flensburg im Neunmeterschießen mit 4:3. Platz drei belegte die Husumer SV nach einem 2:1-Erfolg über die SdU-Landesauswahl.

In der Gruppe I setzten sich Kolding IF und die Husumer SV durch. Die Dänen kassierten nur einen Gegentreffer in der Vorrunde und im Halbfinale und erzielten selbst 15 Tore. In Gruppe II setzte sich TSB Flensburg durch. Allerdings offenbarten sie beim 4:4 gegen die SG Langenhorn/Enge Abwehrschwächen. Platz zwei sicherte sich die SdU-Landesauswahl. Im Halbfinale fertigte Kolding IF die SdU-Landesauswahl mit 5:0 ab, während der TSB den Husumern beim 5:2 Chancen ließ.

Die beiden besten Mannschaften boten im Finale tollen Hallen-Fußball boten. Zwar fielen in der regulären Spielzeit keine Tore, dennoch kamen die rund 300 Zuschauer auf ihre Kosten. Im Neunmeterschießen hatte Kolding mit 4:3 das bessere Ende für sich. Mitorganisator Reinhard Jacobsen war sehr zufrieden: „Es war eine gelungene Veranstaltung, wir sehen uns hoffentlich im nächsten Jahr wieder.“

Gruppe I: DGF Flensburg – Husumer SV 0:5; FC Angeln 02 – Kolding IF 0:3; Kolding IF – DGF Flensburg 0:1; Husumer SV – FC Angeln 02 3:0; FC Angeln 02 – DGF Flensburg 6:1; Husumer SV – Kolding IF 1:4. – Tabelle: 1. Kolding IF 9 Punkte / 10:1 Tore; 2. Husumer SV 6 / 7:4; 3. FC Angeln 02 3 /6:5; 4. DGF Flensburg 0 / 1:14.
Gruppe II: SdU-Landesauswahl – SG Langenhorn/Enge 5:1; Stern Flensburg – TSB Flensburg 0:1; TSB Flensburg – SG Langenhorn/Enge 4:4; Stern Flensburg – SdU-Landesauswahl 1:1; SdU-Landesauswahl – TSB Flensburg 2:3; SG Langenhorn/Enge – Stern Flensburg 1:1. – Tabelle: 1. TSB Flensburg 7 / 8:6; 2. SdU-Landesauswahl 4 / 8:5; 3. Stern Flensburg 2 / 2:3; 4. SG Langenhorn/Enge 2 / 6:10.
Halbfinale: Kolding IF – SdU-Landesauswahl 5:0; TSB Flensburg – Husumer SV 5:2.
Spiel um Platz 7: DGF Flensburg – SG Langenhorn/Enge 1:2; um Platz 5: FC Angeln 02 – Stern Flensburg 4:3 nach 9-Meter-Schießen; um Platz 3: SdU-Landesauswahl – Husumer SV 1:2.
Finale: Kolding IF – TSB Flensburg 4:3 nach 9-Meter-Schießen.

02.01.2017 · wsi | Husumer Nachrichten

Hallenturnier zum Jahresausklang

Hallenturnier des PSV Flensburg setzt auf Bewährtes / Lasse Gieseler erstmals Chef-Organisator / Husum und Löwenstedt sind dabei

Flensburg (wsi) - Kurz vor der Jahreswechsel findet zum dritten Mal das Hallen-Fußballturnier um den „Flensborg Avis Cup“ statt. Heute rollt ab 18 Uhr in der Idrætshalle das Leder, acht Mannschaften werden am Start sein. In der Gruppe I treffen die drei Verbandsligisten Husumer SV, Titelverteidiger FC Angeln 02 und DGF Flensburg auf den dänischen Zweitdivisionär Kolding IF. Die Gruppe II wird von SH-Ligist TSB Flensburg angeführt. Die Verbandsligisten SG Langenhorn/Enge und Stern Flensburg komplettieren neben dem Team des Veranstalters, der SdU-Landesauswahl, diese Gruppe. Es wird nach den herkömmlichen Fußballregeln auf große Tore und mit Bande gespielt.

30.12.2016 · Flensburger Tageblatt, Schlei Bote
FS 08.01.17 team Cup in Flensburg   Vorrrunde
08.01.2017   team cup in Flensburg Vorrunde

Team-Cup in der Fördehalle: Kreisligist schlägt sich wacker

Getunnelt: Der neue 08-Kapitän Thomas Carstensen überwindet Jübeks Keeper Thorsten Kilders. Foto: dewanger

FLENSBURG | Mit TuS Collegia Jübek und Schleswig 06 waren zwei Mannschaften aus dem Fußball-Altkreis Schleswig beim Team-Cup des PSV Flensburg vertreten. Beide Mannschaften scheiterten in dem stark besetzten Turnier in der Flensburger Fördehalle in der Vorrunde.

Mit einer überzeugenden Leistung sicherten sich die Fußballer des TSB Flensburg vor 1000 Zuschauern zum dritten Mal den „Team-Cup“. Der SH-Ligist gewann das Finale der 19. Auflage des Hallenturnieres gegen den dänischen Drittligisten FC Sydvest 05 mit 5:2. TSB-Coach „Jockel“ Press lobte: „Insbesondere im Halbfinale und auch im Finale haben wir richtig guten, konzentrierten Hallenfußball gezeigt.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei gewann SH-Ligist Flensburg 08 gegen den ETSV Weiche mit 6:5.

In der Gruppe A setzte der TSB Flensburg mit einem verdienten 3:0 über Ligakonkurrent Flensburg 08 gleich ein Ausrufezeichen. „Es ist immer sehr wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Das nimmt einem ein wenig den Druck“, so Press, dessen Team problemlos durch die Vorrunde marschierte und mit zwölf Punkten als Gruppenerster ins Halbfinale einzog. Platz zwei sicherte sich Flensburg 08. 08-Coach Torsten Böker: „Wir sind zwar etwas rumpelig ins Turnier gekommen, aber dann haben wir uns gesteigert.“ Auf den Plätzen folgten die Verbandsligisten Blau-Weiß Löwenstedt, die Husumer SV sowie Kreisliga-Tabellenführer Collegia Jübek. Trainer Guido Gehrke befand: „Wir haben uns ganz gut präsentiert. Bei einem etwas günstigeren Verlauf wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.“

Gehrke sah sein Team in den Spielen meist gleichwertig und war in der ersten Partie gegen Flensburg 08 (1:3) sogar in Führung gegangen. Auch im Spiel gegen den späteren Turniersieger TSB Flensburg (2:4) führte der Kreisliga-Tabellenführer mit 2:1. Über die Zeit konnte Jübek die Führungen aber nicht retten. „Der kleine Unterschied war, dass die Gegner meist abgezockter und konsequenter spielen. Wir müssen noch lernen, uns nicht klein zu machen“, meinte Gehrke, dermit seiner Mannschaft das Engagement bei Hallenturnieren abgeschlossen hat. Nach einer zweiwöchigen Fußballpause beginnt dann die Vorbereitung auf die Serie 2017.

In der Gruppe B blieb dem Team von Schleswig 06, das im vergangenen Jahr noch mit dem dritten Platz aufhorchen ließ, nur der vorletzte Gruppenplatz. Lediglich gegen den Gastgeber gelang ein standesgemäßer 3:0-Erfolg. Gegen den ETSV Weiche (1:4), Holstein Kiel U23 (2:3) und den Finalisten FC Sydvest (0:3) setzte es Niederlagen. Für Schleswig 06 war es das einzige Hallenturnier in der Winterpause.
10.01.2017 · sh:z | Schlei Bote

TSB siegt in der Fördehalle

Hallenturnier um den "team-Cup": Husum und Löwenstedt scheiden früh aus

Großer Auftritt: Der Ex-Husumer Marcel Cornils (li.), hier im Duell mit dem Husumer Luca Steen, gewann mit dem TSB das Turnier, wurde bester Spieler und auch bester Torschütze. DEWANGER

Foto: Matthias Hermann

FLENSBURG | Mit einer überzeugenden Leistung sicherten sich die Fußballer von TSB Flensburg vor 1000 Zuschauern in der Flensburger Fördehalle zum dritten Mal den „team-cup“. Der Schleswig-Holstein-Ligist gewann das Finale der 19. Auflage des Hallenturnieres des Polizei SV Flensburg gegen den dänischen Drittligisten FC Sydvest 05 mit 5:2. TSB-Coach „Jockel“ Press lobte: „Insbesondere im Halbfinale und auch im Finale haben wir richtig guten, konzentrierten Hallenfußball gezeigt.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei gewann SH-Ligist Flensburg 08 gegen den ETSV Weiche mit 6:5.

In der Gruppe A setzte der TSB Flensburg mit einen verdienten 3:0 über Ligakonkurrent Flensburg 08 gleich ein Ausrufezeichen. „Es ist immer sehr wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Das nimmt einem ein wenig den Druck“, so Press, dessen Team problemlos durch die Vorrunde marschierte und mit zwölf Punkten als Gruppenerster ins Halbfinale einzog. Platz zwei sicherte sich Flensburg 08. 08-Coach Torsten Böker: „Wir sind zwar etwas rumpelig ins Turnier gekommen, aber dann haben wir uns gesteigert.“ Auf den Plätzen folgten die Verbandsligisten Blau-Weiß Löwenstedt, die Husumer SV sowie Kreisliga-Tabellenführer Collegia Jübek.

Spannender ging es in Gruppe B zu. FC Sydvest 05, ETSV Weiche und die U 23 von Holstein Kiel lieferten sich einen Dreikampf – mit dem besseren Ende für die Dänen als Gruppensieger und den ETSV Weiche, der mit Spielern der zweiten Mannschaft sowie Fabian Arndt, PatrickThomsen, Tim Wulff und Thiago Freitas aus dem Regionalliga-Team antrat. Die Landeshauptstädter mussten mit Platz drei vorlieb nehmen. Aber sie spielten attraktiven Fußball und wurden von knapp 100 Fans frenetisch, aber stets friedlich unterstützt.

Das Endspiel zwischen dem TSB und dem FC Sydvest war eine klare Sache. Marcel Cornils (2.) und Arne Ingwersen (5.) besorgten das 2:0, Morten Andersen (7.) gelang das Anschlusstor. Björn Laß sorgte für die erneute Zwei-Tore-Führung (9.). Andersen glückte postwendend das 2:3 (9.). Mit einem Doppelpack in der Schlussminute machte TSB Kapitän Lasse Sohrweide, bis dahin ohne Treffer, den Turniersieg perfekt. Sein Kommentar: „Man muss eben die wichtigen Tore machen.“

Der Lohn war neben dem Wanderpokal ein Scheck über 800 Euro. Marcel Cornils wurde sowohl als bester Spieler als auch Torschützenkönig (sieben Treffer) ausgezeichnet wurde. Bester Torhüter war Kasper Tiedemann (Sydvest).

09.01.2017 · wsi | Husumer Nachrichten

Starker Hallen-Auftritt des TSB

SH-Ligist gewinnt das Fußballturnier um den "team-Cup" vor dem FC Sydvest 05 und Flensburg 08 / Holstein-Fans lautstark und friedlich

Sechs Spiele, sechs Siege: Der TSB Flensburg dominierte das Turnier. Marcel Cornils (unten, Zweiter von rechts) wurde als bester Spieler und Torschütze ausgezeichnet. Foto: koberg

Nicht sein Tag... PSV-Keeper Björn Dumann kassierte 23 Gegentreffer in vier Spielen.

FLENSBURG | Mit einer überzeugenden Leistung sicherten sich die Fußballer von TSB Flensburg vor 1000 Zuschauern in der Flensburger Fördehalle zum dritten Mal den „team-cup“. Der Schleswig-Holstein-Ligist gewann das Finale der 19. Auflage des Hallenturnieres vom Förderkreis Fußball des Polizei SV Flensburg gegen den dänischen Drittligisten FC Sydvest 05 mit 5:2. TSB-Coach „Jockel“ Press lobte: „Insbesondere im Halbfinale und auch im Finale haben wir richtig guten, konzentrierten Hallenfußball gezeigt.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei gewann SH-Ligist Flensburg 08 gegen den ETSV Weiche mit 6:5.

In der Gruppe A setzte der TSB Flensburg mit einen verdienten 3:0 über Ligakonkurrent Flensburg 08 gleich ein Ausrufezeichen. „Es ist immer sehr wichtig, das erste Spiel zu gewinnen. Das nimmt einem ein wenig den Druck“, so Press, dessen Team problemlos durch die Vorrunde marschierte und mit zwölf Punkten als Gruppenerster ins Halbfinale einzog. Platz zwei sicherte sich Flensburg 08. 08-Coach Torsten Böker: „Wir sind zwar etwas rumpelig ins Turnier gekommen, aber dann haben wir uns gesteigert.“ Auf den Plätzen folgten die Verbandsligisten Blau-Weiß Löwenstedt, die Husumer SV sowie Kreisliga-Tabellenführer Collegia Jübek. Trainer Guido Gehrke befand: „Wir haben uns ganz gut präsentiert. Bei einem etwas günstigeren Verlauf wäre vielleicht auch mehr drin gewesen.“

Spannender ging es in Gruppe B zu. FC Sydvest 05, ETSV Weiche und die U 23 von Holstein Kiel lieferten sich einen Dreikampf – mit dem besseren Ende für die Dänen als Gruppensieger und den ETSV Weiche, der mit Spielern der zweiten Mannschaft sowie Fabian Arndt, Patrick Thomsen, Tim Wulff und Thiago Freitas aus dem Regionalliga-Team antrat. Die Landeshauptstädte mussten mit Platz drei vorlieb nehmen. Aber sie spielten insgesamt einen attraktiven Fußball und wurden von knapp 100 Fans frenetisch, aber stets friedlich unterstützt. Die relativ hohe Polizeipräsenz blieb eine Randnotiz. Dem Verbandsligisten Schleswig 06 und dem Veranstalterteam von Polizei SV Flensburg blieben die hinteren Ränge.

Das erste Halbfinale zwischen TSB Flensburg und ETSV Weiche verlief einseitig, zu dominant agierte der TSB. Vadim Galinger (1., 6.) und Marcel Hansen (7.) trafen zum 3:0, das 1:3 von Thiago Freitas (11.) konterte Marcel Cornils mit dem 4:1 (12.). Die zweite Partie gewann Sydvest 2:1 gegen Flensburg 08. Marco Hansen (7.) und Christian Clausen (9.) brachten die Dänen in Führung, Karl-Christian Melfsen (12.) verkürzte. 08 fehlten Sebastian Kiesbye (grippegeschwächt) und Fleming Barth (verletzte sich im letzten Gruppenspiel), Nicholas Holtze konnte nur bedingt eingesetzt werden.

Das Endspiel zwischen dem TSB und dem FC Sydvest war eine klare Sache. Marcel Cornils (2.) und Arne Ingwersen (5.) 2:0 besorgten das 2:0, Morten Andersen (7.) gelang das Anschlusstor. Björn Laß sorgte für die erneute Zwei-Tore-Führung (9.). Andersen glückte postwendend das 2:3 (9.). Mit einem Doppelpack in der Schlussminute machte TSB-Kapitän Lasse Sohrweide, bis dahin ohne Treffer, den Turniersieg perfekt. Sein Kommentar: „Man muss eben die wichtigen Tore machen.“

Der Lohn für den Turniersieger war neben dem Wanderpokal ein Siegerscheck von 800 Euro. Marcel Cornils wurde sowohl als bester Spieler als auch Torschützenkönig (sieben Treffer) ausgezeichnet wurde. Bester Torhüter war Kasper Tiedemann (Sydvest).

Andreas Bialluch vom Organisationsteam des PSV war nach der Siegerehrungsichtlich zufrieden: „Es hat alles wieder richtig gut geklappt. Wir hatten wegen der Holstein-Fan einige Bedenken, aber die Jungs haben sich vorbildlich verhalten.“
09.01.2017 · Wilfried Simon | Flensburger Tageblatt

Fußball-Festtag in der Fördehalle

Verbandsligisten Husumer SV und BW Löwenstedt beim stark besetzten Hallenturnier in einer Gruppe mit den SH-Ligisten 08 und TSB

2016 begeisterte Flensburg 08 die Zuschauer und gewann souverän. Foto: Archiv

FLENSBURG | Für die Fußball-Fans aus der Region ist der Sonntag wieder ein Festtag – dann findet in der Flensburger Fördehalle ab 11 Uhr die 19. Ausgabe des vom Förderkreis Fußball des Polizei SV Flensburg organisierten Hallen-Fußballturniers statt. Hauptsponsor ist zum siebten Mal das "team baucenter Wanderup". Der neue Chef-Organisator Lasse Gieseler ist sich sicher: "Am Sonntag geht es hoch her, da rocken wir die Bude."

Die Vorrunde des Turniers wird wieder in zwei Gruppen ausgetragen. Besondere Brisanz steckt in der Gruppe A, weil dort die Ortsrivalen Flensburg 08 und TSB Flensburg aufeinander treffen. TSB-Kapitän Lasse Sohrweide bescheinigt den Blau-Gelben: "Die stellen immer eine sehr gute Hallenmannschaft, insofern gehören sie zu den Favoriten. Wir aber auch, denn wir brauchen uns nicht zu verstecken. Unser Ziel ist mindestens das Halbfinale."

Der neue 08-Kapitän Thomas Carstensen sagt: "Einerseits möchten wir den Titel verteidigen, andererseits wollen wir uns aber auch auf das Hallen-Masters für das folgende Wochenende einstimmen." Die beiden Flensburger "Schwergewichte" treffen auf die nordfriesischen Verbandsliga-Vertreter Husumer SV und SV Blau-Weiß Löwenstedt sowie Kreisliga-Tabellenführer TuS Collegia Jübek. Husum überzeugte beim "Avis-Cup" als Dritter, Jübek wurde Zweiter beim eigenen Turnier – die Halbfinal-Teilnahme wird für die SH-Ligisten kein Selbstgänger.

Die Gruppe B wird angeführt von Regionalligist ETSV Weiche, der wegen des Testspiels am Sonntag in Gettorf gegen den Heider SV mit einem Mix aus erster und zweiter Mannschaft aufläuft. Neben dem spielstarken SH-Ligisten Holstein Kiel II und Verbandsligist Schleswig 06 komplettieren der dänische Drittligist FC Sydvest 05 sowie das Team von Veranstalter PSV Flensburg die Gruppe. Gieseler augenzwinkernd zu den PSV-Chancen: "Wir werden nicht um die Spitzenplätze mitspielen."

Das Turnier wird nach den herkömmlichen Hallen-Fußballregeln ausgetragen. Es wird auf große Tore und mit Bande gespielt. Jedes Spiel dauert zwölf Minuten. Im Überkreuzvergleich ermitteln die beiden Gruppenersten die Finalisten. Das Endspiel erreicht man laut Thomas Carstensen nur, "wenn alle Spieler eines Teams voll mitziehen. Ansonsten kann man schon in der Vorrunde rausfliegen. Denn Hallenfußball ist zu 70 Prozent Disziplin."

Der Turniergewinner erhält neben dem Siegerpokal einen Scheck in Höhe von 800 Euro. Die Platzierten werden mit Geld- und Sachprämien ausgezeichnet. Bester Spieler, bester Torhüter und Torschützenkönig bekommen eine Geldprämie.

Im Rahmenprogramm treten die Rock'n'Roller der "Flying Saucers" auf, es gibt eine Tombola, Torwandschießen und eine Schminkecke für die Kinder. Durch die Veranstaltung führt DJ Jens Walter. Der Eintritt ist für Frauen und Kinder frei, Männer zahlen fünf Euro. "Ich bin überzeugt, dass wir erneut eine gute Resonanz haben werden. Das schließe ich aus den Interessenbekundungen in den sozialen Netzwerken. Zudem haben sich Fangruppen von Holstein Kiel angesagt", so Gieseler.

TEAM-CUP DER SPIELPLAN
Gruppe A: 11 Uhr: Flensburg 08 – TSB Flensburg, 11.28 Uhr: HusumerSV – SV BW Löwenstedt,11.56 Uhr: TuS Collegia Jübek – Flensburg 08, 12:24 Uhr: TSB Flensburg – Husumer SV, 12.52 Uhr: SV BW Lö wenstedt – TuS Collegia Jübek, 13.35 Uhr: Flensburg 08 – Husumer SV, 14.03 Uhr: TSB Flensburg – SV BW Löwenstedt, 14.31 Uhr: Husumer SV – TuS Collegia Jübek, 14.59 Uhr: SV BW Löwenstedt – Flensburg 08, 15.27 Uhr: TuS Collegia Jübek – TSB Flensburg.
Gruppe B: 11.14 Uhr: ETSV Weiche – Schleswig 06, 11.42 Uhr: PSV Flensburg – Holstein Kiel U 23, 12.10 Uhr: FC Sydvest – ETSV Weiche, 12.38 Uhr: Holstein Kiel U 23 – Schleswig 06, 13.06 Uhr: PSV Flensburg – FC Sydvest, 13.49 Uhr: ETSV Weiche – Holstein Kiel U 23, 14.17 Uhr: Schleswig 06 – PSV Flensburg, 14.45 Uhr: FC Sydvest – Holstein Kiel U 23, 15.13 Uhr: PSV Flensburg – ETSV Weiche; FC Sydvest – Schleswig 06.
Halbfinale: 16.10 Uhr Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B, 16.24 Uhr: Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A.
16.38 Uhr: Spiel um Platz 3 (Neunmeterschießen). 16.50 Uhr Finale.

06.01.2017 · 19:30 h · wsi | www.fupa.net
07.01.2017 · wsi | Husumer Nachrichten, Flensburger Tageblatt

Nach dem team-Cup ist vor dem team-Cup

Jübek (mb) - Das Finale des Hallenturniers von TuS Collegia Jübek um den team-Cup war das Aufeinandertreffen der Spitzenreiter der Kreisligen Schleswig-Flensburg und Nordfriesland, das die SG Oldenswort-Witzwort schließlich mit 1:0 gegen die Mannschaft des Gastgebers gewann. „Völlig verdient“, meinte Jübeks Trainer Guido Gehrke zum Turnier-Ausgang am Jahresende in der Sporthalle in Silberstedt. „Eigentlich war es ein Spiel auf ein Tor, aber Oldensworth hat gut verteidigt, und wir haben recht ideenlos gespielt und das Einzelspiel übertrieben.“ Bester Torschütze wurde Jonas Burau vom TuS Collegia Jübek mit fünf Toren. Das Spiel um Platz drei gewann der TSV Bollingstedt-Gammellund mit 3:1 gegen den SVGermania Breklum. Auf den weiteren Plätzen landeten der TSV Eintracht Eggebek vor der FSG Ostseeküste, der SG Eiderstedt und dem TSV Süderbrarup. „Wir sind extrem stolz, wieder die Halle bis auf den letzten Platz gefüllt zu haben. Das recht neue Turnier findet so langsam seinen Platz und wird ein fester Bestandteil der Hallenrunde“, meinte TuS-Liga-Obmann Michael Holtorf.

Die Mannschaft von Trainer Gehrke steht nun vor der Premiere beim team-Cup des PSVFlensburg am Sonnabend in der Fördehalle in Flensburg. Der designierte Kreisliga-Meister trifft in Flensburg in der Gruppe A auf die SH-Ligisten Flensburg 08, TSB Flensburg sowie die Verbandsligisten Husumer SV und BW Löwenstedt und geht durchaus ambitioniert an die Aufgabe heran. „Wir fahren dort nicht hin, um Murmel zu spielen“, sagt Gehrke und rechnet mit einem entsprechenden Auftritt seiner Mannschaft. „Für uns ist die Teilnahme ein Highlight.“
03.01.2017 · Schlei Bote

Starkes Feld beim siebten "team-Cup"

Hallenturnier des PSV Flensburg setzt auf Bewährtes / Lasse Gieseler erstmals Chef-Organisator / Husum und Löwenstedt sind dabei
08-Kapitän Robin Schmidt (Mitte) blockt den Schuss vom PSV-er Gorm Bock. Rechts der zum VfR Neumünster gewechselte Ihab Hathat, der im vergangenen Cup zum besten Spieler des Turniers gewählt wurde. Foto: Dewanger

Flensburg (wsi) - Keine Diskussionen um Futsal oder Rückpass-Regel in der Halle: Das Fußball-Turnier um den „team-Cup“ des Polizei SV Flensburg setzt auf Bewährtes. Der Förderkreis Fußball unter der neuen Leitung von Lasse Gieseler hat für den siebten „team-Cup“ erneut namhafte Mannschaften verpflichten können. Das Turnier steigt am Sonntag, 8. Januar, um 11 Uhr in der Flensburger Fördehalle.

Nach dem Ausscheiden des langjährigen Chef-Organisators Dirk Grünberg wurde die Verantwortung Michael Kloppenburg übertragen. Da dieser Flensburg aber berufsbedingt verlassen hat, ist jetzt PSV-Sportwart Lasse Gieseler verantwortlich. „Ich werde dabei von Andreas Bialluch, Marco Jahn, Karin Hansen und vielen helfenden Händen sowie von Hallensprecher Jens Walter unterstützt“, sagt Gieseler. Er musste nicht gebeten werden, die Leitung für das Event zu übernehmen: „Das habe ich freiwillig gemacht und werde es wohl auch in den nächsten Jahren verantwortlich betreuen.“

Die Vorrunde wird wieder in zwei Gruppen ausgetragen. In der Gruppe A treffen die SH-Ligisten Flensburg 08 (Titelverteidiger) und TSB Flensburg auf die Verbandsliga-Vertreter Husumer SV und BW Löwenstedt sowie Kreisliga-Tabellenführer Collegia Jübek. Die Gruppe B wird angeführt von Regionalligist ETSV Weiche. Neben SH-Ligist Holstein Kiel II und Verbandsligist Schleswig 06 komplettieren der dänische Drittligist FC Sydvest 05 sowie das Team des Veranstalters die Gruppe. Zu den Chancen seiner Mannschaft meint Gieseler augenzwinkernd: „Ich glaube, wir werden nicht um die Plätze eins bis drei mitspielen können.“ Gespielt wird um Geld- und Sachpreise. Der Sieger erhält aus dem Gesamtpreisgeld von 1400 Euro einen Siegerscheck in Höhe von 800 Euro. Auf die Frage, ob Futsal eine Alternative zum normalen Hallenfußball gewesen wäre, sagt Gieseler: „Darüber haben wir nachgedacht, aber dieses Mal werden wir das Turnier noch in der bewährten Form spielen. Inwieweit Futsal künftig ein Thema ist, bleibt abzuwarten.“

Gruppe A: 11 Uhr: Flensburg 08 – TSB Flensburg, 11.28 Uhr: Husumer SV – SV BW Löwenstedt, 11.56 Uhr: TuS Collegia Jübek – Flensburg 08, 12:24 Uhr: TSB Flensburg – Husumer SV, 12.52 Uhr: SV BW Löwenstedt – TuS Collegia Jübek, 13.35 Uhr: Flensburg 08 – Husumer SV, 14.03 Uhr: TSB Flensburg – SV BW Löwenstedt, 14.31 Uhr: Husumer SV– TuS Collegia Jübek, 14.59 Uhr: SV BW Löwenstedt – Flensburg 08, 15.27 Uhr: TuS Collegia Jübek – TSB Flensburg.
Gruppe B: 11.14 Uhr: ETSV Weiche – Schleswig 06, 11.42 Uhr: PSV Flensburg – Holstein Kiel U 23, 12.10 Uhr: FC Sydvest – ETSV Weiche, 12.38 Uhr: Holstein Kiel U 23 – Schleswig 06, 13.06 Uhr: PSV Flensburg – FC Sydvest, 13.49 Uhr: ETSV Weiche – Holstein Kiel U 23, 14.17 Uhr: Schleswig 06 – PSV Flensburg, 14.45 Uhr: FC Sydvest – Holstein Kiel U 23, 15.13 Uhr: PSV Flensburg – ETSV Weiche; FC Sydvest – Schleswig 06.
Halbfinale: 16.10 Uhr Sieger Gruppe A – Zweiter Gruppe B, 16.24 Uhr: Sieger Gruppe B – Zweiter Gruppe A. 
16.38 Uhr: Spiel um Platz 3 (Neunmeterschießen).
16.50 Uhr Finale.

20.12.2016 · Flensburger Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport
Hallenfußball

Löwenstedt und Husum beim „team-Cup“ dabei

Flensburg (sh:z) - Zehn Fußballvereine treten am Sonntag, 8. Januar 2017, beim „team-Cup“ in Flensburg an. Mit BW Löwenstedt und der Husumer SV nehmen auch zwei nordfriesische Teams an dem Hallenturnier teil.

Gruppe A: Flensburg 08 (SH-Liga), TSB Flensburg (SH-Liga), SV Blau-Weiß Löwenstedt (Verbandsliga Nord-West), Husumer SV (Verbandsliga Nord-West), TuS Collegia Jübek (Kreisliga).

Gruppe B: Holstein Kiel II (SH-Liga), Schleswig 06 (Verbandsliga Nord-West), Polizei SV Flensburg (Kreisklasse A), ETSV Weiche Flensburg (Regionalliga Nord), FC Sydvest 05 Tønder (3. Liga Dänemark).

07.12.2016 · Schlei Bote, sh:z-Nordfriesland Sport
HKM 14.01.17 Futsalkreismeisterschaften   1. Platz
14.01.2017   Hallenkreismeisterschaften im Futsal 1. Platz

5. Futsal-Kreismeisterschaft in Langenhorn: Husumer SV holt souverän den Titel
Ungeschlagener Kreismeister: Die Husumer SV.

Schöner Treffer: Der Husumer Tim Meyer überwindet Frisia-Torhü- ter Simon Seeger mit einem eleganten Heber zum 3:0. Malte Namanny (li.) kann nur zuschauen. PUSTAL

LANGENHORN | Bei der 5. Futsal-Kreismeisterschaft in der Sporthalle Langenhorn wurde in einem Mammut-Turnier mit acht Mannschaften nach 28 Spielen und fast sieben Stunden Futsal der neue Kreismeister 2017 gekürt. Als einzige Mannschaft blieb die favorisierte Husumer SV ohne Niederlage, marschierte souverän bis zum letzten Spiel von Sieg zu Sieg. Nur in der letzten Begegnung beim 0:0 gegen die SG Oldenswort-Witzwort ließ der Fußball-Verbandsligist zwei Punkte liegen. Nach 2013 und 2014 sicherten sich die Stormstädter damit zum dritten Mal den großen Wanderpokal und werden den Kreis-Fußballverband Nordfriesland (KFV) nun am 5. Februar bei den Landesmeisterschaften in Lübeck vertreten. Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm war wegen der Terminüberschneidung mit dem eigenen Turnier um den Volkmar-Petersen-Gedächtnis-Pokal nur mit der zweiten Mannschaft angetreten und somit chancenlos. Mitfavorit und Verbandsliga-Aufsteiger TSV Rantrum verspielte früh seine Titelchancen, war im direkten Verbandsliga-Duell gegen Husum mit 2:5 unterlegen und verlor danach auch noch mit 2:3 gegen den Gastgeber SG Langenhorn-EngeSande. „Dawar es füruns gelaufen. Aber es ist alles gut, ich hatte viele junge Spieler mit, und die sollten Spaß haben“, nahm das Abschneiden Oliver Hansen gelassen.Immerhin steigerte sich Rantrum dann noch und holte sich mit einem 3:1-Sieg gegen den TSV Hattstedt noch den–allerdings bedeutungslosen – zweiten Platz. Hattstedt wurde am Ende Dritter. „Ich bin trotzdem mit der Leistung sehr zufrieden. Wir wollen unter die erste Drei–das ist uns ja gelungen. Wir hatten auch drei unserer vier Neuverpflichtungen dabei, die konnten sich schon einmal ein bisschen einspielen. Husum ist völlig verdient Kreismeister“, gratulierte der Hattstedter Co-Trainer Axel Thomas der HSV zum Turniersieg. Husums Coach Dennis Witt nahm die Gratulationen mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen: „Wir wollten ein nettes Turnier spielen und verletzungsfrei bleiben.Das ist uns allerdings nicht gelungen.“ Linksverteidiger Sascha Feller hat sich voraussichtlich eine Bänderdehnung zugezogen. „Diesen Turniersieg nehmen wir als kleines Bonbon mitin dieVorbereitung“, meinte Witt. Für die Landesmeisterschaften in Husum hat er sich Ähnliches vorgenommen wie in Langenhorn. „Wir werden uns überraschen lassen und schauen, was da geht. Wirwollen Spaß haben, gut mitspielen und uns nicht abschießen lassen.“ Der KFV-Spielausschussvorsitzende Thomas Kaiser war zufrieden mit dem Ablauf des Turniers, enttäuscht allerdings von der insgesamt schwachen Beteiligung an den Kreismeisterschaft. „Nur acht Meldungen ist bei der Vielzahl an Vereinen im Kreis deutlich zuwenig. Aber war es sehr ruhig und sehr fair“. Dafür sorgten die drei erfahrenen Schiedsrichter Truels Reichardt, Sönke Paulsen und Daniel Hansen. Ein Ärgernis am Rande war ein Einbruch: Ungebetene Gäste waren in einige Kabinen eingedrungen und hatten Sportschuhe und Pullover gestohlen.
FUTSAL-KREISMEISTERSCHAFT IN ZAHLEN - Die Ergebnisse:
TSV Hattstedt – SV Frisia 03 1:1 ——— TSV Rantrum – SZ Arlewatt 1:0 ——— SG Langenhorn-Enge – SG Oldenswort-Witzwort 0:0 ——— HusumerSV – SG Eiderstedt 2:0
Hattstedt – Arlewatt 3:2 ——— Oldenswort – SV Frisia 03 2:0 ——— Husum – Rantrum 5:2 ——— Eiderstedt – SG Langenhorn-Enge 1:1 ——— Hattstedt – Oldenswort 1:0
Husum – Arlewatt 1:0 ——— SV Frisia 03 – Eiderstedt 2:1 ——— SG Langenhorn-Enge - Rantrum 3:2 ——— Husum–Hattstedt 2:0 ——— Eiderstedt – Oldenswort 0:0
SG Langenhorn-Enge – Arlewatt 1:0 ——— Rantrum – SV Frisia 03 3:0 ——— Hattstedt – Eiderstedt 2:1 ——— Husum – SG Langenhorn-Enge 1:0
Rantrum – Oldenswort 2:1——— Arlewatt – SV Frisia 03 1:0 ——— Hattstedt – SG Langenhorn-Enge 2:1 ——— Rantrum – Eiderstedt 5:0 ——— Husum – SV Frisia 03 3:2
Arlewatt – Oldenswort 1:1, Rantrum – Hattstedt 3:1, SV Frisia 03 – SG Langenhorn-Enge 3:1,
Eiderstedt – Arlewatt 1:0 ——— Husum – Oldenswort 0:0.
Abschlusstabelle: 1. Husumer SV 7 14:4 19 ——— 2. TSV Rantrum 7 18:10 15 ——— 3. TSV Hattstedt 7 10:10 13 ——— 4. Langenhorn-E. 7 7:9 8
5. Oldenswort-W. 7 4: 4 7 ——— 6. SV Frisia 03 7 8:12 7 ——— 7. SG Eiderstedt 7 4:12 5 ——— 8. SZ Arlewatt 7 4: 8 4
17.01.2017 · pu | Husumer Nachrichten

Husumer SV ist souveräner Futsal-Kreismeister

Lediglich im letzten Spiel gibt es keinen Sieg

Die Husumer SV marschierte als einziges der acht Teams ohne Niederlage durch das Turnier in Langenhorn. Foto: pu

Gratulation zum Titel: Thomas Kaiser vom KFV Nordfriesland überreicht Benjamin Gielow von der Husumer SV (li.) den großen Wanderpokal für die Futsal-Kreismeisterschaft 2017. Foto: pu

LANGENHORN | Bei der 5. Futsal-Kreismeisterschaft am Sonnabend in der Sporthalle Langenhorn wurde in einem Mammutturnier mit acht Mannschaften nach 28 Spielen und fast sieben Stunden Futsal der neue Kreismeister 2017 gekürt. Als einzige Mannschaft blieb der Favorit Husumer SV ohne Niederlage, marschierte souverän bis zum letzten Spiel von Sieg zu Sieg und ließ nur im allerletzten Spiel beim 0:0 gegen die SG Oldenswort-Witzwort Punkte liegen.

Nach 2013 und 2014 sicherten sich die Stormstädter zum dritten Mal den großen Wanderpokal und vertreten den Kreis-Fußballverband Nordfriesland (KSV) am 5. Februar bei den Landesmeisterschaften in Lübeck. Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm war wegen Terminüberschneidungen nur mit der Zweiten Mannschaft angetreten und so chancenlos.

Mitfavorit TSV Rantrum verspielte früh seine Chancen, war im direkten Verbandsligaduell gegen Husum mit 2:5 unterlegen und verlor danach auch noch mit 2:3 gegen den Gastgeber SG Langenhorn-Enge-Sande. „Da war es für uns gelaufen. Aber es ist alles gut, ich habe heute viele junge Spieler mit und die sollen Spaß haben“, nahm es Oliver Hansen ganz gelassen. Immerhin steigerte sich Rantrum dann noch und holte sich mit einem 3:1-Sieg gegen den TSV Hattstedt noch den – allerdings bedeutungslosen – zweiten Platz.

Hattstedt wurde am Ende Dritter. „Ich bin trotzdem mit der Leistung sehr zufrieden. Wir wollen unter die erste Drei – das ist uns ja gelungen. Wir haben auch drei unsere vier Neuverpflichtungen dabei, die können sich schon einmal ein bisschen einspielen. Husum ist völlig verdient Kreismeister“, gratulierte der Hattstedter Co-Trainer Axel Thomas der HSV zum Turniersieg. Dennis Witt nahm die Gratulationen lächelnd entgegen. „Wir wollten ein nettes Turnier spielen und verletzungsfrei bleiben. Letzteres ist uns allerdings nicht gelungen. Unser Linksverteidiger Sascha Feller hat sich wohl eine Bänderdehnung zugezogen. Diesen Turniersieg nehmen wir mit als kleines Bonbon in die Vorbereitung“, war Witt sehr zufrieden.

Für die Landesmeisterschaften in Husum hat er sich ähnliches vorgenommen wie in Langenhorn. „Wir werden uns überraschen lassen und schauen, was da geht. Wir wollen Spaß haben, gut mitspielen und uns nicht abschießen lassen“. Der KSV-Herren-Spielausschussvorsitzende Thomas Kaiser war zufrieden mit dem Ablauf des Turniers, enttäuscht allerdings von der insgesamt schwachen Beteiligung an den Kreismeisterschaft. 

„Nur acht Meldungen ist bei der Vielzahl an Vereinen im Kreis deutlich zu wenig. Aber heute war es sehr ruhig und sehr fair“. Dafür sorgten die drei erfahrenen Schiedsrichter Truels Reichardt, Sönke Paulsen und Daniel Hansen. Ein Ärgernis am Rande war die Tatsache, dass wohl ungebetene Gäste einige Kabinen heimsuchten und Sportschuhe und Pullover stahlen.

16.01.2017 · pu | NordSport
15.01.2017 · 19:46 h · pu | www.fupa.net

5. Futsal-Kreismeisterschaft

Titelverteidiger schickt seine zweite Mannschaft

LANGENHORN | Bei den 5. Futsal-Kreismeisterschaften der Männer am Sonnabend ab 14 Uhr in der Sporthalle Langenhorn kämpfen acht Mannschaften um den Titel, um den großen Wanderpokal des Kreisfußball-Verbandes und um die Teilnahme an den Futsal-Landesmeisterschaften. Im Modus „Jeder gegen Jeden“ treten neben dem Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm in diesem Jahr die drei Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge-Sande, die Husumer SV und der TSV Rantrum und aus der Kreisliga die SG Oldenswort-Witzwort, die SG Eiderstedt, der TSV Hattstedt, das SZ Arlewatt an.

Der SV Frisia 03, der Sieger der vergangenen zwei Jahre, wird diesmal allerdings nur durch seine zweite Mannschaft vertreten sein, da zeitgleich in Lindholm das Turnier um den Volkmar-Petersen-Gedächtnispokal stattfindet. Außerdem legen Uwe und Olaf Petersen in diesem Jahr das Hauptaugenmerk auf den Klassenerhalt in der Schleswig-Holstein-Liga. „Futsal ist taktisch sehr interessant und anspruchsvoll, aber wenn man da etwas erreichen will, dann muss man das auch intensiv trainieren. Dazu fehlt uns in diesem Jahr die Zeit“, sagte Frisia-Trainer Uwe Petersen schon am letzten Sonnabend nach dem Gewinn des LVM-Cups in Langenhorn.

Spielplan: TSV Hattstedt – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 14 Uhr, SZ Arlewatt – TSV Rantrum 14.14 Uhr, SG Langenhorn/Enge – SG Oldenswort/Witzwort 14.28 Uhr, Husumer SV – SG Eiderstedt 14.42 Uhr, SZ Arlewatt – TSV Hattstedt 14.56 Uhr, SG Oldenswort/Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 15.10 Uhr, TSV Rantrum – Husumer SV 15.24 Uhr, SG Eiderstedt – SG Langenhorn/Enge 15.38 Uhr, TSV Hattstedt – SG Oldenswort/Witzwort 15.52 Uhr, Husumer SV – SZ Arlewatt 16.06 Uhr, SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Eiderstedt 16.20 Uhr, SG Langenhorn/Enge – TSV Rantrum 16.34 Uhr, Husumer SV – TSV Hattstedt 16.48 Uhr, SG Eiderstedt SG – Oldenswort/Witzwort 17.02 Uhr, SZ Arlewatt – SG Langenhorn/Enge 17.16 Uhr, TSV Rantrum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 17.30 Uhr, TSV Hattstedt – SG Eiderstedt 17.44 Uhr, SG Langenhorn/Enge – Husumer SV 17.58 Uhr, SG Oldenswort/Witzwort – TSV Rantrum 18.12 Uhr, SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SZ Arlewatt 18.26 Uhr, SG Langenhorn/Enge – TSV Hattstedt 18.40 Uhr, TSV Rantrum – SG Eiderstedt 18.54 Uhr, Husumer SV – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 19.08 Uhr, SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort 19.22 Uhr, TSV Rantrum – TSV Hattstedt 19.36 Uhr, SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Langenhorn/Enge 19.50 Uhr, SG Eiderstedt – SZ Arlewatt 20.04 Uhr, SG Oldenswort/Witzwort – Husumer SV 20.18 Uhr.

13.01.2017 · pu | Husumer Nachrichten
Test 04.02.17 Husumer SV Flensburg 08 6:3
04.02.17   Husumer SV - Flensburg 08 6 : 3 (3:2)

Husum effektiver als 08

Zweikampf: Der 08-er Nicholas Holtze (l.) gegen Henning Lorenzen. Foto: speedphotos.de

VIÖL | Die Husumer SV hat vier Wochen vor dem Start in die Frühjahrsrunde der Fußball-Verbandsliga Nord-West einen deutlichen Testspiel-Erfolg gefeiert. Mit 6:3 (3:2) behielt der Tabellenzweite der Verbandsliga gegen den eine Klasse höher spielenden SH-Ligisten Flensburg 08 die Oberhand. „Es war ein schönes und schnelles Spiel, was aber auch der starken Leistung von Flensburg geschuldet war. Der Gegner hat das Tempo ständig hoch gehalten“, lobte Husums Coach Dennis Witt die Fördestädter.

Die Gäste hatten die erste Großchance der Partie, doch Fleming Barth scheiterte mit einem satten Schuss am glänzenden HSV-Keeper Florian Cornils. Nach einer knappen Viertelstunde schlugen die Nordfriesen auf dem gut bespielbaren Kunstrasen in Viöl dann zu. Binnen fünf Minuten trafen Gianluca Siefert und Tim Meyer zum 2:0 der Nordfriesen, Hendrik Fleige legte nach und staubte zum 3:0 ab. Doch 08 zeigte sich davon wenig beeindruckt und kurbelte weiter sein Offensivspiel an. Nicholas Holtze zirkelte einen Freistoß vor das Husumer Tor, und Mathies Jury köpfte zum 3:1 ein, Karl-Christian Melfsen verkürzte nach einer Kombination auf 2:3.

In der zweiten Halbzeit gelang Holtze auch der 3:3-Ausgleich per Elfmeter. Danach war wieder das Witt-Team am Drücker. Ove Feddersen brachte die Nordfriesen wieder mit 4:3 in Front, dem Benjamin Gielow das 5:3 folgen ließ. Den Schlusspunkt setzte Torjäger Fleige mit dem 6:3-Endstand.

Der Husumer Trainer zog ein positives Fazit. „Was Flensburg 08 in der Offensive spielt, ist eine Augenweide. Das hat mir imponiert. Wir haben aber unser System, das zum Ende der Hinrunde sehr gut funktioniert hat, durchgespielt und waren dazu auch noch gnadenlos effektiv“, freute sich Dennis Witt über ein 90 Minuten lang rasantes und gelungenes Testspiel.
06.02.2017 · jös | Husumer Nachrichten
  05.02.17 Team Check    
Team-Check: Husumer SV
Mit Teamspirit in die Spitzengruppe
Winterpause in Schleswig-Holstein. Zeit, Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. In unserer Kategorie Team-Check berichten die FuPa-Vereinsverwalter über den bisherigen Saisonverlauf und geben einen Ausblick auf die kommenden Wochen und Monate. Für die Husumer SV steht Obmann und Betreuer Arne Strohscheer Rede und Antwort.

Name: Arne Strohscheer
Verein: Husumer SV
Mannschaft: 1 Herren
Liga: Verbandsliga Nord West
Posten innerhalb der Mannschaft / innerhalb des Vereins: Fußball Obmann, Betreuer

1) Wie zufrieden seid Ihr mit der abgelaufenen Hinrunde? 
Sehr zufrieden, unser Ziel in der Spitzengruppe mitzumischen ist aufgegangen.
2) Entspricht der erreichte Tabellenplatz tatsächlich Euren Leistungen oder wäre Deiner Meinung nach ein besseres / schlechteres Abschneiden gerechtfertigt? 
Auf jeden Fall, wir hatten eine Schwächephase, wo man unerwartet Punkte abgibt, aber die gibt es im Fußball  immer wieder.
3) Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die Du gezielt loben würdest? 
Die jungen Spieler haben enormes Entwicklungspotential und profitieren immer wieder von den Älteren, insgesamt ein toller Teamspirit.
4) Wenn Euer Team vom Verletzungspech verfolgt ist, woran liegt es? Falsche Maßnahmen im Training? Überbelastung? 
Speziell liegt es an den Pflichtspielen, weil wir durch unser Umschaltspiel für den Gegner oft nur durch Fouls gestoppt werden können oder Verletzungen durch Fremdeinwirkung.
5) Stoßen im Winter neue Spieler zum Kader dazu oder verlässt jemand das Team? 
Der Kader bleibt unverändert.
6) Ab wann geht die Vorbereitung los? Gibt es ein besonderes Highlight? 
Los ging es am 18. Januar 2017. Wir werden bestimmt wieder gegen SH Ligisten antreten.
7) Welche Hallenturniere spielt Ihr? 
30.12.16 in Flensburg in den Idreatshallen, 8.1.17 Team Cup in Flensburg, Fördehalle, 14.1.17 sogar 2 Turniere Futsal Kreismeisterschaft in Langenhorn und in Lindholm.

8) Wie lauten die Ziele für die Rückrunde? 
Weiter so erfolgreich oben mitspielen, denn für mich persönlich macht es unheimlich Spaß für diese Truppe da zu sein und ihr beim Kicken zuzuschauen. Es herrscht eine tolle Kammeradschaft.
1) Größte Überraschung in der Liga: SG Geest
2) Größte Enttäuschung in der Liga: FC Angeln
05.02.2017 | www.fupa.net
HLM 05.02.17 Futsallandesmeisterschaften Vorrunde
05.02.17   HallenLandesMeisterschaften im Futsal Vorrunde
Futsal

Niebülls Mädchen stocken Mannschaftskasse auf

Lübeck | Die C-Juniorinnen vom TSV Rot-Weiß Niebüll haben bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck die Silbermedaille gewonnen. Das Team von Maik Schneider war bereits am Vortag des Turniers angereist und hatte in einer Jugendherberge übernachtet. „Das hat sich ausgezahlt“, meinte Schneider. Seine Spielerinnen präsentierten sich in der Vorrunde hellwach und ließen nur beim 1:1 gegen die JSG Hohwachter Bucht Punkte liegen. Die weiteren Spiele gegen Olympia Neumünster (3:0), TSV Lohe-Rickelshof (1:1), TSV Selent (2:0) und Viktoria Lübeck (3:1) gingen allesamt an die Niebüllerinnen. Da in diesem Jahr keine Halbfinals ausgespielt wurden, ging es für das Schneider-Team direkt ins Finale gegen den SH-Liga-Tabellenführer SV Steinhorst/Lebenz, der in der Vorrunde alle Spiele ohne jedes Gegentor gewonnen hatte und als leichter Favorit ins Endspiel ging. Auch im Finale waren in der Steinhorster Defensive keine Lücken zu finden. Da der TSV ebenfalls gut verteidigte, stand es nach elf Minuten regulärer Spielzeit 0:0. Im entscheidenden Sechsmeterschießen hatte Steinhorst die besseren Nerven und gewann 4:2. Niebüll freute sich dennoch über 150 Euro für die Mannschaftskasse.

Ein ebenfalls gutes Turnier spielten die B-Juniorinnen der SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Die Nordfriesinnen holten in der Vorrunde zwölf Punkte, zogen nur gegen den Gruppen-Ersten TuRa Meldorf mit 0:1 den Kürzeren. Als Zweiter ging es für den SH-Ligisten ins Spiel um Platz drei, in dem es gegen Titelverteidiger Holstein Kiel ein 0:3 gab.

Auch die Männer der Husumer SV und die Frauen der SG Langenhorn/Enge waren in Lübeck am Start – mit mäßigem Erfolg. Beide Teams schieden in der Vorrunde aus. Husum verpasste das Halbfinale als Dritter (vier Punkte), Langenhorn/Enge als Vierter (ebenfalls vier Punkte).
09.02.2017 · jas | sh:z-Nordfriesland Sport

Wenigstens Gadeland trifft

Futsal-Landesmeisterschaften: Neumünsters Clubs erzielen in 13 von 14 Spielen kein einziges Tor
Fast unglaublich, aber wahr: Nach zuvor 13 Turnierspielen mit Neumünsteraner Beteiligung ohne einen einzigen Treffer für einen der drei Vertreter aus der Schwalestadt überwindet Gadelands Nico Brüll den Sieker Schlussmann Chris Cyganek zum 1:0. Brüll und Co. gewannen die Partie mit 2:1.

Lübeck | Um ein Haar wären Neumünsters Vertreter bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck mit einer denkwürdig schlechten Bilanz in die Geschichte eingegangen. Dann aber retteten die Männer des TSV Gadeland noch halbwegs die Ehre der Schwalestadt, als sie in ihrer letzten Partie den SV Siek mit 2:1 bezwangen und den Stormarner A-Klassisten somit noch vom vorletzten Platz ihrer Vorrundengruppe verdrängten. Bis zu dieser Begegnung hatten die drei Neumünsteraner Clubs gemeinsam in 13 Spielen keinen einzigen Punkt geholt und noch nicht einmal ein Tor geschossen. Nico Brüll und Steven Granzow sorgten dann aber doch noch mit ihren Treffern gegen Siek für zarten Jubel bei den Schwalestädtern.

Tapfer wehrten sich Aukrugs Frauen, die als krasser Außenseiter angereist waren. Hier kommt Sandra Hahn (Nummer 14) ihrer Torfrau Annika Schmuck zu Hilfe, um Lisa Stein-Schomburg vom SSC Hagen Ahrensburg zu stoppen. Foto: Objectivo/Kugel (2)

„Dafür, dass wir nie Futsal trainiert hatten und das Terrain für uns ungewohnt war, haben wir eine ordentliche Leistung abgerufen“, urteilte Gadelands Trainer Patrick Nöhren nach dem Auftritt seines Teams. „Der TSB Flensburg und auch Post Telekom Kiel waren ganz einfach stärker als wir“, kommentierte der Coach die beiden 0:2-Niederlagen gegen die späteren Finalisten (SH-Ligist TSB besiegte den PTSK im Endspiel mit 5:4). Unter Wert verkauften sich die „Kleeblätter“ im Duell mit dem Verbandsligisten Husumer SV. Dort drängten sie auf das Siegtor, wurden dann aber kurz vor Schluss ausgekontert und mit 1:0 geschlagen. Kurios ging es gegen Siek zu, glichen die Stormarner doch zwischenzeitlich mit einem direkt verwandelten Freistoß zum 1:1 aus. „Wir haben den extra reingelassen, aber da waren wir nicht regelkundig“, lachte Nöhren, der sich vom Schiedsrichter aufklären ließ, dass beim Futsal – anders als beim „normalen“ Hallenfußball – direkt verwandelte Freistöße zählen. Ernsthaftere Gedanken machte sich Nöhren über den Sport als solchen. „Wir meckern immer über das schwache Niveau in der Halle. Aber wie soll es denn auch besser werden, wenn man keine Halle fürs Training zur Verfügung hat?“, fragte er leicht achselzuckend. Apropos: Den Spielort Hansehalle empfand Gadelands Übungsleiter als unpassend. „Die Infrastruktur ist top, nur haben sich dort nur ganz wenige Zuschauer verloren. Die Atmosphäre war dementsprechend. Es wäre wohl besser gewesen, eine kleinere Halle für dieses Event zu wählen“, sagte Nöhren.

Bei den Frauen unterstrich der TSV Aukrug, dass er als A-Klassist der größte Außenseiter im Feld war. Erwartungsgemäß wurden alle fünf Partien verloren. Gegen den Regionalligisten Holstein Kiel gab es ein 0:4, gegen die SH-Ligisten VfB Schuby (0:3), TSV Schönberg (0:3) und SSC Hagen Ahrensburg (0:1) wurde es nicht ganz so arg. Gestartet war Aukrug mit einem 0:2 gegen den Verbandsligisten Vineta Audorf. Landesmeister bei den Frauen wurde Zweitligist SV Henstedt-Ulzburg (1:0 im Finale gegen Holstein Kiel).

Nichts zu bestellen hatten ebenfalls die C-Juniorinnen des MTSV Olympia, die gegen Viktoria Lübeck und den TSV Selent (jeweils 0:1) an einem Remis schnupperten. Klarer waren die Niederlagen gegen den TSV Lohe-Rickelshof, die JSG Hohwachter Bucht (jeweils 0:2) und Rot-Weiß Niebüll (0:3). Sieger in diesem Klassement wurde der SVSteinhorst/Labenz durch ein 4:2 nach Sechsmeterschießen im Finale gegen Niebüll.

Den Titel bei den B-Juniorinnen – dort war kein Neumünsteraner Vertreter am Start – sicherte sich der SV Henstedt-Ulzburg durch ein 4:0 im Endspiel gegen TuRa Meldorf.

07.02.2017 · Arne Schmuck | Holsteinischer Courier

TSB Flensburg ohne Gegentor Landesmeister

Lübeck | Die Fußballer des TSB Flensburg haben bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck ohne Gegentor den Titel geholt. Das Finale gegen das Team PTSK Futsal aus Kiel gewannen die Flensburger nach torlosen zwölf Minuten im Sechsmeterschießen 5:4. Am kommenden Sonntag geht’s zu den Norddeutschen Meisterschaften nach Bremen. Schon in der Vorrunde spielte das Team von Trainer „Jockel“ Press groß auf, gewann alle vier Spiele und marschierte mit beeindruckenden 16:0 Toren als Sieger durch die Gruppe B. Gegen den späteren Finalgegner, das Team PTSK Futsal aus Kiel, gewannen die Fördestädter 4:0. Björn Laß, Timo Carstensen, Marcel Cornils und Marcel Hansen erzielten die Tore. Der TSVGadeland wurde nach Treffern von Timo Carstensen und Arne Ingwersen 2:0 besiegt. Im dritten Spiel brach es förmlich über den chancenlosen SV Siek herein – Timo Carstensen und Arne Ingwersen (jeweils 2) sowie Lasse Sohrweide, Björn Laß, Andreas von Diczelski und Marcel Cornils sorgten für den 8:0-Kantersieg. Etwas mehr gefordert wurde der TSB im Duell mit dem Nordrivalen Husumer SV, es reichte aber zum 2:0, bei dem Andreas von Diczelski und Marcel Hansen trafen. Im Halbfinale wartete der TSV Plön, der 2:0 besiegt wurde. Erfolgreich waren Arne Ingwersen und Andreas von Diczelski.

06.02.2017 · usc | Flensburger Tageblatt

TSB Flensburg ist neuer Futsal-Landesmeister

5:4-Final-Erfolg nach Sechsmeter-Schießen gegen PTSK Futsal / TSV Plön wird Dritter

Foto: Göllner

LÜBECK | Die Futsal-Landesmeisterschaft in der Lübecker Hansehalle endete so wie sie begann – mit dem Kräftemessen zwischen dem TSB Flensburg und dem PTSK Kiel Futsal, das die Flensburger für sich entschieden. Beide Finalisten lösten das Ticket für die am nächsten Sonntag in Bremen stattfindende Norddeutsche Futsal-Meisterschaft.

Das Endspiel war zunächst geprägt von taktischen Fesseln. Beide Teams waren primär darauf bedacht, dem Gegner keine Fehler anzubieten. Die erste echte Torchance hatte Flensburgs Marcel Hansen in der neunten Spielminute, scheiterte aber am starken PTSK-Keeper Hassan Zebarjad Nasser, der sein Team somit ins Entscheidungsschießen rettete. 

Hier zeigten sich alle zehn Schützen eiskalt, bis auf den Kieler Alexander Schlimm, der mit seinem zentralen Abschluss aber am TSB-Keeper Thorsten Schütt scheiterte. Schütt selbst trat als letzter Flensburger an und ließ Zebarjad Nasser mit seinem satten Rechtsschuss neben den linken Pfosten keine Abwehrchance.

Zuvor setzte sich der PTSK in der Vorschlussrunde mit einem Last-Minute-Treffer von Tobias Scherer gegen den starken Osterrönfelder TSV mit 2:1 durch, während der TSB beim 2:0 gegen den TSV Plön nur zu Beginn etwas Mühe hatte. Platz drei sicherte sich der TSV Plön. Nach einem 2:2 nach den regulären zwölf Minuten besiegte die Plöner den OTSV mit 4:3 im Sechsmeterschießen – Torwart Björn Alberts verwandelte dabei den entscheidenden Versuch vom ominösen Punkt und revanchierte sich so für die 1:4-Klatsche in der Vorrunde.

Das Kuriosum des Sonntagnachmittages ereignete sich in der Gruppenphase. Der Titelverteidiger Inter Türkspor Kiel reiste nämlich mit einer Altherren-Mannschaft zu den Futsal-Titelkämpfen an. Das nicht etwa direkt, sondern nachdem sie zuvor ein Hallenfußball-Turnier des Türkischen SV in Kücknitz absolvierten – und gewannen. 

„Wir haben alles versucht, um hier unsere Fahne hochzuhalten, aber natürlich waren wir irgendwann absolut platt. Die sechs Spiele in Kücknitz haben wir mit sechs Leuten absolviert“, berichtete der Inter-Trainer Fazli Ergün, der mit seiner Truppe für die verhinderte erste Mannschaft einsprang und im Laufe des Turniers sogar einen weiteren Akteur wegen eines privaten Termins verabschieden musste. Umso löblicher, dass das bereits ausgeschiedene Team um den 52-jährigen Torhüter Turgay Cakir im letzten Spiel ein 1:1 gegen Roter Stern Lübeck erkämpfte. 

Spannend war der Kampf um die ersten beiden Plätze in beiden Gruppen nicht. Der Verbandsligist Osterrönfelder TSV gewann alle drei Vorrundenspiele und der Kreisliga-Spitzenreiter TSV Plön folgte auf Platz zwei.

In Gruppe B brillierte der einzige SH-Ligist innerhalb des Teilnehmerfeldes von Anfang an: TSB Flensburg räumte bereits zum Auftakt die mitfavorisierte Futsal-Mannschaft des PTSK aus Kiel mit 4:0 aus dem Weg, die sich den Platz zwei aber zu keinem Zeitpunkt streitig machen ließ.

GRUPPE A
1. Osterrönfelder TSV 3 11 9
2. TSV Plön 3 4 6
3. Roter Stern Lübeck 3 -5 1
4. Inter Türkspor Kiel 3 -10 1
GRUPPE B
1. TSB Flensburg 4 16 12
2. SG PTSK/Holstein III 3 2 6
3. Husumer SV 3 -1 4
4. TSV Gadeland 4 -4 3
5. SV Siek 4 -13 1
HALBFINALE
Osterrönfeld 
Erster Gruppe A
PTSK/Holstei III 
Zweiter Gruppe B
 1:2
TSB Flensb. 
Erster Gruppe B
Plön 
Zweiter Gruppe A
 2:0
FINALE
PTSK/Holstei III 
Sieger HF 1
TSB Flensb. 
Sieger HF 2
 4:5
05.02.2017 · 21:02 Uhr · sru/wti | www.fupa.net

TSB-Fußballer am Sonntag bei der Futsal-Landesmeisterschaft

Marcel Cornils (re.) trifft mit dem TSB Flensburg bereits in der Vorrunde auf seinen Ex-Verein Husumer SV. Foto: Marcus Dewanger

Lübeck/Flensburg | Kreismeister sind sie – jetzt wollen die Fußballer des TSB Flensburg auch auf Landesebene vorne mitmischen. Die Mannschaft von Trainer „Jockel“ Press spielt am Wochenende bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck mit, trifft in Gruppe B auf die Husumer SV(Nordfriesland), den SV Siek (Stormarn), den TSV Gadeland (Neumünster) und das Team PTSK Futsal aus Kiel – sowohl Kieler Kreismeister als auch Titelträger in der Futsal-Liga Kiel. Gespielt wird am Sonntag von 15.30 Uhr an in der Hansehalle. Titelverteidiger ist Inter Türkspor Kiel.

Zwiespältige Gefühle: „Bei so einer Meisterschaft will man natürlich vorne landen und ist auch motiviert. Aber die Vorbereitung steht bei uns im Mittelpunkt“, sagt Press. Das für Sonnabend angesetzte Testspiel bei Eidertal Molfsee wurde wegen der Teilnahme in Lübeck abgesagt. Press: „Schade, darauf hatte ich mich gefreut.“ In der Woche standen drei anstrengende Trainingseinheiten auf dem Programm. „Das werden die Jungs noch spüren“, vermutet der Coach.

Lars Ole Puttins und Keeper Andre Hagge werden fehlen, dafür sind mit Andreas von Diczelski und Arne Ingwersen zwei „Futsal-Experten“ mit von der Partie. Nicht unbedingt begeistert sind die Flensburger über den späten Termin am Sonntag – das letzte Vorrundenspiel gegen Husum ist für 18.05 Uhr angesetzt. Schafft der TSB das Weiterkommen, wird es spät.

Bei den B-Juniorinnen tritt Kreisligist FC Wiesharde (Gruppe A) in der Struckbachhalle unter anderen gegen den Titelverteidiger Holstein Kiel und den Kieler MTV aus der SH-Liga an. Los geht’s am Sonntag um 9.45 Uhr.

Für alle Turniere – am Wochenende sind auch Frauen und C-Juniorinnen im Einsatz – sind insgesamt 2900 Euro Preisgeld ausgelobt.

Alle Informationen – Liveticker und Video-Highlights – gibt es am Sonntag bei fupa.net, dem Amateurfußball-Portal des sh:z.

Link: www.fupa.net/liga/futsal-landesmeisterschaft
Männer-Turnier: 
Gruppe A: Inter Türkspor Kiel, Osterrönfelder TSV, TSV Plön, Roter Stern Lübeck. Gruppe B: TSB Flensburg, Husumer SV, SV Siek, TSV Gadeland, PTSK Futsal Kiel. B-Juniorinnen-Turnier:Gruppe A: SV Henstedt-Ulzburg, Kieler MTV, Holstein Kiel, VfL Kellinghusen, FC Wiesharde, SG Holstein Süd

03.02.2017 · sh:z | Flensburger Tageblatt

TSB-Fußballer am Sonntag bei der Futsal-Landesmeisterschaft

Marcel Cornils (re.) trifft mit dem TSB Flensburg bereits in der Vorrunde auf seinen Ex-Verein Husumer SV. Foto: Marcus Dewanger

Lübeck/Flensburg | Kreismeister sind sie – jetzt wollen die Fußballer des TSB Flensburg auch auf Landesebene vorne mitmischen. Die Mannschaft von Trainer „Jockel“ Press spielt am Wochenende bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck mit, trifft in Gruppe B auf die Husumer SV(Nordfriesland), den SV Siek (Stormarn), den TSV Gadeland (Neumünster) und das Team PTSK Futsal aus Kiel – sowohl Kieler Kreismeister als auch Titelträger in der Futsal-Liga Kiel. Gespielt wird am Sonntag von 15.30 Uhr an in der Hansehalle. Titelverteidiger ist Inter Türkspor Kiel.

Zwiespältige Gefühle: „Bei so einer Meisterschaft will man natürlich vorne landen und ist auch motiviert. Aber die Vorbereitung steht bei uns im Mittelpunkt“, sagt Press. Das für Sonnabend angesetzte Testspiel bei Eidertal Molfsee wurde wegen der Teilnahme in Lübeck abgesagt. Press: „Schade, darauf hatte ich mich gefreut.“ In der Woche standen drei anstrengende Trainingseinheiten auf dem Programm. „Das werden die Jungs noch spüren“, vermutet der Coach.

Lars Ole Puttins und Keeper Andre Hagge werden fehlen, dafür sind mit Andreas von Diczelski und Arne Ingwersen zwei „Futsal-Experten“ mit von der Partie. Nicht unbedingt begeistert sind die Flensburger über den späten Termin am Sonntag – das letzte Vorrundenspiel gegen Husum ist für 18.05 Uhr angesetzt. Schafft der TSB das Weiterkommen, wird es spät.

Bei den B-Juniorinnen tritt Kreisligist FC Wiesharde (Gruppe A) in der Struckbachhalle unter anderen gegen den Titelverteidiger Holstein Kiel und den Kieler MTV aus der SH-Liga an. Los geht’s am Sonntag um 9.45 Uhr.

Für alle Turniere – am Wochenende sind auch Frauen und C-Juniorinnen im Einsatz – sind insgesamt 2900 Euro Preisgeld ausgelobt.

Alle Informationen – Liveticker und Video-Highlights – gibt es am Sonntag bei fupa.net, dem Amateurfußball-Portal des sh:z.

Link: www.fupa.net/liga/futsal-landesmeisterschaft
Männer-Turnier: 
Gruppe A: Inter Türkspor Kiel, Osterrönfelder TSV, TSV Plön, Roter Stern Lübeck. Gruppe B: TSB Flensburg, Husumer SV, SV Siek, TSV Gadeland, PTSK Futsal Kiel. B-Juniorinnen-Turnier:Gruppe A: SV Henstedt-Ulzburg, Kieler MTV, Holstein Kiel, VfL Kellinghusen, FC Wiesharde, SG Holstein Süd

03.02.2017 · sh:z | Flensburger Tageblatt
Futsal

TSV Friedrichsberg  und VfB Schuby im Finale

Lübeck/Schuby | Kreismeister sind sie – jetzt wollen die Fußballer des TSB Flensburg auch auf Landesebene vorne mitmischen. Die Mannschaft von Trainer „Jockel“ Press spielt am Wochenende bei den Futsal-Landesmeisterschaften in Lübeck mit, trifft in Gruppe B auf die Husumer SV(Nordfriesland), den SV Siek (Stormarn), den TSV Gadeland (Neumünster) und das Team PTSK Futsal aus Kiel – sowohl Kieler Kreismeister als auch Titelträger in der Futsal-Liga Kiel. Gespielt wird am Sonntag von 15.30 Uhr an in der Hansehalle. Titelverteidiger ist Inter Türkspor Kiel. Nicht unbedingt begeistert sind die Flensburger über den späten Termin am Sonntag – das letzte Vorrundenspiel gegen Husum ist für 18.05 Uhr angesetzt.

Die Verbandsliga-Frauen der SG Langenhorn/Enge-Sande spielen in der Gruppe A mit drei SH-Ligisten und dem Zweitligisten SV Henstedt-Ulzburg. Die Frauen des VfB Schuby kämpfen mit den SH-Liga-Konkurrenten TSV Schönberg und SSC Hagen Ahrensburg gegen die Regionalliga-Frauen von Holstein Kiel um das Weiterkommen in der Gruppe B. Das Turnier der Frauen startet am Sonnabend um 15 Uhr in der Hansehalle und in der Struckbachhalle.

Bei den C-Juniorinnen kämpft der SH-Liga-Zweite TSV Friedrichsberg-Busdorf mit dem SH-Liga-Ersten SV Steinhorst/Labenz in Gruppe B. Die Spiele finden am Sonnabend ab 9.45 Uhr in der Hansehalle statt.

Frauen: Gruppe B: Holstein Kiel, TSV Aukrug, TSV Vineta Audorf, TSV Schönberg, SSC Hagen Ahrensburg, VfB Schuby. 
C-Juniorinnen: Gruppe B: SV Steinhorst/Labenz, TSV Friedrichsberg-Busdorf, SG Wilstermarsch, SG Holstein Süd, FSC Kaltenkirchen, Oldenburger SV.

03.02.2017 · sh:z | Schlei Bote

Neumünster-Trio bei Futsal-Titelkämpfen

Neumünster | Drei Eisen hat Neumünster im Feuer, wenn am Wochenende in Lübeck die Futsal-Landesmeister ermittelt werden. Allen drei Teams fällt dabei nur eine Außenseiterrolle zu. Vor dem wohl größten Abenteuer stehen die Frauen des TSV Aukrug, die es morgen ab 15 Uhr in der Struckbachhalle (Georg-Kerschensteiner-Straße) nicht nur mit einem Verbands- und drei SH-Ligisten, sondern auch mit Titelverteidiger Holstein Kiel (Regionalliga) zu tun bekommen. Bei den B-Juniorinnen (Sonntag, 9.45 Uhr) ist die Schwalestadt nicht vertreten. Bei den Landesmeisterschaften geht es neben den Titeln auch um die Qualifikation zu den weiterführenden Meisterschaften auf norddeutscher beziehungsweise bundesweiter Ebene.

C-Juniorinnen (morgen, 9.45 Uhr): Gruppe A (Hansehalle): Rot-Weiß Niebüll, TSV Selent, TSV Lohe-Rickelshof (alle SH-Liga), JSG Hohwachter Bucht, MTSV Olympia Neumünster, SV Viktoria 08 Lübeck (alle Kreisliga); Gruppe B (Struckbachhalle): SV Steinhorst/Labenz, TSV Friedrichsberg-Busdorf (beide SH-Liga), SG Holstein Süd, SG Wilstermarsch, FSC Kaltenkirchen, Oldenburger SV (alle Kreisliga). Die Finalrunde beginnt morgen um 14 Uhr in der Hansehalle.
Frauen (morgen, 15 Uhr): Gruppe A (Hansehalle): SV Henstedt-Ulzburg (2. Bundesliga), Eichholzer SV, TuRa Meldorf, TSV Ratekau (alle SH-Liga), Ratzeburger SV, SG Langenhorn/Enge-Sande (beide Verbandsliga); Gruppe B (Struckbachhalle): Holstein Kiel (Regionalliga), TSV Schönberg, SSC Hagen Ahrensburg, VfB Schuby (alle SH-Liga), TSVVineta Audorf (Verbandsliga), TSV Aukrug (Kreisklasse A). Die Finalrunde beginnt morgen um 20 Uhr in der Hansehalle.
Männer (Sonntag, 15.45 Uhr): Gruppe A: Inter Türkspor Kiel, Osterrönfelder TSV (beide Verbandsliga), TSV Plön (Kreisliga), Roter Stern Lübeck (B-Klasse); Gruppe B: TSB Flensburg (SH-Liga), Husumer SV (Verbandsliga), TSV Gadeland (beide Kreisliga), SV Siek (Kreisklasse A), Post- und Telekom SV Kiel (Futsal-Mannschaft ohne Ligazugehörigkeit). Beide Gruppen spielen in der Hansehalle, wo anschließend auch die Finalrunde steigt.
03.02.2017 · sas | Holsteinischer Courier
Futsal

Nordfriesische Teams kämpfen um Landestitel

Neumünster | Die besten Hallen-Kicker ermitteln am Wochenende Schleswig-Holsteins Landesmeister im Futsal. Die Spiele der Männer, Frauen, B-Juniorinnen und C-Juniorinnen werden in Lübeck in der Hansehalle und in der Struckbachhalle ausgetragen. In allen Altersklassen sind auch Mannschaften aus Nordfriesland am Start.

Bei den Männern treffen in Gruppe B Verbandsligist Husumer SV und der SH-Liga-Siebte TSB Flensburg aufeinander. In der Gruppe sind außerdem der SV Siek, der TSV Gadeland und der PTSK Futsal, Meister der Futsal-Liga Kiel. Gespielt wird am Sonntag ab 15.45 Uhr in der Hansehalle.

Die Verbandsliga-Frauen der SG Langenhorn/Enge spielen in der Gruppe A mit drei SH-Ligisten und dem Zweitligisten SV Henstedt-Ulzburg, der als Favorit gehandelt wird. Das Turnier der Frauen startet am Sonnabend um 15 Uhr in beiden Hallen.

Bei den B-Juniorinnen spielt die SG Frisia 03 Risum-Lindholm in Gruppe B gegen die SH-Liga-Mitstreiter MSG Viktoria Krummesse und TuRa Meldorf (Hansehalle). Das Turnier startet am Sonntag um 9.45 Uhr.

Bei den C-Juniorinnen ist SH-Ligist TSV Rot-Weiß Niebüll in Gruppe A mit dem ebenfalls in der SH-Liga spielenden TSV Selent gesetzt. Der SH-Liga-Zweite TSV Friedrichsberg kämpft mit dem SH-Liga-Ersten SV Steinhorst/Labenz in Gruppe B. Die Spiele der Gruppe A finden in der Hansehalle, die der Gruppe B in der Struckbachhalle jeweils am Sonnabend ab 9.45 Uhr statt.

Für die Männer und Juniorinnen gibt es die Chance, sich bei diesem Turnier für die weiterführenden Meisterschaften auf norddeutscher Ebene zu qualifizieren. Auf die jeweils besten drei Mannschaften der vier Turniere werden insgesamt 2900 Euro Preisgeld verteilt. Der Eintritt beträgt für das ganze Wochenende drei Euro (ermäßigt zwei Euro).

Männer-Turnier: Gruppe A: Inter Türkspor Kiel, Osterrönfelder TSV, TSV Plön, Roter Stern Lübeck, SVG Pönitz. – Gruppe B: TSB Flensburg, Husumer SV, SV Siek, TSV Gadeland, PTSK Futsal.
Frauen-Turnier: Gruppe A: SV Henstedt-Ulzburg, Eichholzer SV, Ratzeburger SV, TuRa Meldorf, SG Langenhorn/Enge-Sande, TSV Ratekau. – Gruppe B: Holstein Kiel, TSV Aukrug, TSV Vineta Audorf, TSV Schönberg, SSC Hagen Ahrensburg, VfB Schuby.
B-Juniorinnen-Turnier: Gruppe A: SV Henstedt-Ulzburg, Kieler MTV, Holstein Kiel, VfL Kellinghusen, FC Wiesharde, SG Holstein Süd. – Gruppe B: SV Frisia 03 Risum-Lindholm, TuRa Meldorf, MSG Viktoria Krummesse, TSV Ratekau, SG Borgstedt/ HSW 08, SG ESVHansa/ RW Moisling.
C-Juniorinnen-Turnier: Gruppe A: TSV Rot-Weiß Niebüll, TSV Selent, TSV Lohe-Rickelshof, JSG Hohwachter Bucht, MTSV Olympia Neumünster, SV Viktoria 08 Lübeck. – Gruppe B: SV Steinhorst/Labenz, TSV Friedrichsberg-Busdorf, SG Wilstermarsch, SG Holstein Süd, FSC Kaltenkirchen, Oldenburger SV.

02.02.2017 · sh:z | sh:z-Nordfriesland Sport

Futsal-Landesmeisterschaft ausgelost

Am Sonntag ab 15.30 kämpfen die Herren um den Titel / FuPa.net/sh berichtet live

Gruppe A
1. Inter Türkspor Kiel 0 0 0
2. Osterrönfelder TSV 0 0 0
3. TSV Plön 0 0 0
4. Roter Stern Lübeck 0 0 0

LÜBECK | Am Sonntag kämpfen In der Lübecker Hansehalle Futsal-Hallenkreismeister um den Landesmeistertitel. Ab 15:30 Uhr rollt der Ball auf dem Parkett der „Hansehölle“ der Handballer des VfL Bad Schwartau. Am Dienstag wurden die Gruppen ausgelost. 

In der Vorrundengruppe A kämpfen vier Teams um den Einzug in das Halbfinale: Mit Inter Türkspor Kiel und dem Osterrönfelder TSV zählen zwei Verbandsligisten zum Favoritenkreis. Inter Türkspor Kiel reist als Titelverteidiger und Vizekreismeister aus Kiel an. Mit dem Osterrönfelder TSV ist eine weitere Top-Mannschaft der Verbandsliga Nord-Ost verteten. Komplettiert wird die Gruppe A mit dem Kreisliga-Tabellenführer TSV Plön sowie dem Lübecker Vertreter und Lokalmatadoren Roter Stern Lübeck. 

Gruppe B
1. TSB Flensburg 0 0 0
2. Husumer SV 0 0 0
3. TSV Gadeland 0 0 0
4. SG PTSK/Holstein III 0 0 0
5. SV Siek 0 0 0

Als fünftes Team in der Gruppe A wurde ursprünglich die SVG Pönitz zugelost, leider musste der Verein auf Grund von Personalproblemen seine Teilnahme zurückziehen. 

Spannende Vorrundenduelle verspricht ebenso die Gruppe B. Als Hallenkreismeister in Schleswig-Flensburg sicherte SH-Ligist TSB Flensburg das Ticket für die HLM in Lübeck. Ebenso zum Favoritenkreis zählt am Sonntag mit Sicherheit die Husumer SV aus der Verbandsliga Nord-West, die sich souverän den Titel in Nordfriesland erspielen konnten. Viel Futsal-Erfahrung bringen aber auch die Kicker vom Post- und Telekom SV Kiel mit. Die Futsal-Spezialisten des PTSK wurden in dieser Saison zum einen Meister in der Futsal-Liga Kiel und sicherten sich am vergangenen Wochenende bei den Hallenkreismeisterschaften in Kiel den Titel. Der TSV Gadeland aus dem Kreis Neumünster und der SV Siek aus dem Kreis Stormarn komplettieren das Teilnehmerfeld. 

Nach der Gruppenphase werden die jeweiligen Gruppenersten- und zweiten Halbfinalspiele austragen, ehe im Finale der Hallenlandesmeister ermittelt wird.

Für neun Mannschaften geht es neben dem Titel als Hallenlandesmeister auch um Prämien in Gesamthöhe von 900 € für die drei Erstplatzierten, die auch dieses Jahr wieder vom Turniersponsor, der Sparkasse zu Lübeck, zur Verfügung gestellt werden.

01.02.2017 | www.fupa.net
Test 11.02.17 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 3:0
11.02.2017   SV Frisia 03 Risum-Lindholm - Husumer SV 3 : 0

SV Frisia 03 Lindholm kommt immer besser in Fahrt

Frisias Defensivabteilung überzeugte gegen die Husumer SV

Knapp gescheitert: Frisia-Stürmer Kevin Ferchen (r. überwindet HSV-Torhüter Chris Bielinski, setzt den Ball aber neben das Tor. Foto: pu

NIEBÜLL | Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm kommt zwei Wochen vor dem Neustart in die SH-Liga immer besser in Fahrt. Im Testspiel gegen den Nord-West-Verbandsligisten Husumer SV auf dem Kunstrasenplatz in Niebüll überzeugte beim 3:0 (2:0)-Sieg vor allem die Defensive.

„Bisher haben wir in den Testspielen noch nicht so überzeugt. Nach dem 2:3 gegen Stern Flensburg und dem 1:1 gegen den FC Wiesharde haben wir beim 5:3 gegen Rantrum schon 60 Minuten überzeugt. Heute waren wir endlich auch über 90 Minuten gut“, war Trainer Uwe Petersen zum ersten Mal in diesem Jahr vollauf zufrieden. Vor allem die Ordnung in der Defensive gefiel dem Frisia-Coach besonders gut. „Jetzt sind wir in der Vorbereitung ein Stück weiter. Darauf können wir in den nächsten zwei Wochen aufbauen.“ 

Durch einige Ausfälle arbeiten die Frisianer momentan mit kleinem Kader, hoffen aber, dass sich alle erholen und keiner zusätzlich krank wird. „Physisch sind alle fit, haben die Pause gut genutzt“, sieht Uwe Petersen seine Jungs voll im Soll. Husums Trainer Dennis Witt sah die 0:3-Niederlage gegen den klassenhöheren Gegner als durchaus lehr- und hilfreich in der Vorbereitungsphase an.

„Der 6:3-Erfolg gegen Flensburg 08 hat mich schon etwas überrascht. Ich habe heute gesehen, dass alle Spieler fit sind und über 90 Minuten Tempo gehen können. Das war ein guter Test, wir konnten gut mit Frisia mithalten, haben uns Chancen erspielt, müssen die aber auch in Tore ummünzen. Aber wir sind genau da, wo wir sein wollten. Wir wissen aber auch, dass wir noch etwas tun müssen“, so der Husumer Coach.

Die Gäste stellten zunächst das dominierende Team, drängten Frisia in die eigene Hälfte. Nach einer Ecke von Gianluca Siefert köpfte Hendrik Fleige den Ball über das Tor (11.). Aber der SH-Ligist kämpfte sich in das Spiel – und der erste richtige Konter saß. Tobias Zuth traf aus zwölf Metern zum 1:0 (13.). Jetzt war Frisia im Spiel. Aber auch Husum wurde stärker. Den Schuss aus 16 Metern von Tim Meyer parierte Simon Seeger glänzend (19.), der Nachschuss von Marc Koschenz wurde noch zur Ecke abgelenkt. 

Nach einem Freistoß von Siefert setzte Bosse Wullenweber (26.) den Ball knapp über das Tor, und nach gutem Zuspiel von Meyer traf Fleige den Ball aus kurzer Distanz mit dem Knie, Seeger konnte ihn über die Latte lenken (27.). Das waren die Chancen für die Gäste, die sich fortan die Zähne an der gut stehenden Frisia-Abwehr ausbissen. 

Und auch an Chancen waren die Gastgeber jetzt überlegen. Nach Fehler von Tobias Wetzel scheiterte Daniel Johannsen (29.) frei vor Chris Bielinski am starken HSV-Schlussmann. Der war kurz darauf machtlos, als der Ball sich nach einem Pressschlag zwischen Kevin Ferchen und Andre Witthohn zum 2:0 im Tor landete (34.). Ferchen (37., 43.) hätte die Führung noch vor der Pause ausbauen können.

Nach dem Wechsel nahm die Partie Tempo auf. Beide Teams spielten jetzt direkter. Husum hatte viel Ballbesitz, kam aber lediglich zu einigen Distanzschüssen, die Seeger im Frisia-Tor aber wenige Probleme bereiteten. Frisia setzte weiter auf sein Konterspiel und war damit effektiver als die Gäste. Kevin Ferchen traf noch zum 3:0 (78.).

12.02.2017 · 19:00 Uhr · pu | www.fupa.net

Stabile Abwehr, treffsichere Stürmer

Testspiel: Schleswig-Holstein-Ligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm gewinnt 3:0 gegen den Verbandsligisten Husumer SV

Zweikampf: Der 08-er Nicholas Holtze (l.) gegen Henning Lorenzen. Foto: speedphotos.de

NIEBÜLL | Die Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm kommen zwei Wochen vor dem Neustart in die Schleswig-Holstein-Liga immer besser in Fahrt. Im Testspiel gegen den Verbandsligisten Husumer SV am Sonnabend auf dem Kunstrasenplatz in Niebüll überzeugte vor allem die Defensive. Und im Angriff trafen die Stürmer. Mit 3:0 (2:0) siegte der SH-Ligist völlig verdient nach Toren von Tobias Zuth (13.), einem Pressschlag zwischen Kevin Ferchen und Andre Witthohn (34.) und dem 3:0 durch Ferchen (78.).

„Bisher haben wir in den Testspielen noch nicht so überzeugt. Nach dem 2:3 gegen Stern Flensburg und dem 1:1 gegen den FC Wiesharde haben wir beim 5:3 gegen Rantrum schon 60 Minuten überzeugt. Heute waren wir endlich auch über 90 Minuten gut“, war Trainer Uwe Petersen zum ersten Mal in diesem Jahr vollauf zufrieden. Vor allem die Ordnung in der Defensive gefiel dem Frisia-Coach besonders gut. „Jetzt sind wir in der Vorbereitung ein Stück weiter. Darauf können wir in den nächsten zwei Wochen aufbauen.“ Durch einige Ausfälle arbeiten die Frisianer momentan mit kleinem Kader, hoffen aber, dass sich alle erholen und keiner zusätzlich krank wird. „Physisch sind alle fit, haben die Pause gut genutzt“, sieht Uwe Petersen seine Jungs voll im Soll. „Es ist bei uns Spiel für Spiel eine Steigerung zu sehen. Das wird immer besser“, freute sich auch sein Bruder Olaf Petersen.

Husums Trainer Dennis Witt sah die 0:3-Niederlage gegen den klassenhöheren Gegner als durchaus lehr- und hilfreich in der Vorbereitungsphase an. „Der 6:3-Erfolg gegen Flensburg 08 hat mich schon etwas überrascht. Ich habe heute gesehen, dass alle Spieler fit sind und über 90 Minuten Tempo gehen können. Das war ein guter Test, wir konnten gut mit Frisia mithalten, haben uns Chancen erspielt, müssen die aber auch in Tore ummünzen. Aber wir sind genau da, wo wir sein wollten. Wir wissen aber auch, dass wir noch etwas tun müssen“, so der Husumer Coach.

Die Gäste aus der Stormstadt waren zunächst das dominierende Team, drängten Frisia in die eigene Hälfte. Nach einer Ecke von Gianluca Siefert köpfte Hendrik Fleige (11.) den Ball über das Tor. Aber der SH-Ligist kämpfte sich in das Spiel – und der erste richtige Konter saß. Tobias Zuth traf aus zwölf Metern zum 1:0 (13.). Jetzt war Frisia im Spiel. Aber auch Husum wurde stärker. Den Schuss aus 16 Metern von Tim Meyer (19.) parierte Simon Seeger glänzend, der Nachschuss von Marc Koschenz wurde noch zur Ecke abgelenkt. Nach einem Freistoß von Siefert setzte Bosse Wullenweber (26.) den Ball knapp über das Tor, und nach gutem Zuspiel von Meyer traf Fleige (27.) den Ball aus kurzer Distanz mit dem Knie, Seeger konnte ihn über die Latte lenken. Das waren die Chancen für die Gäste, die sich fortan die Zähne an der gut stehenden Frisia-Abwehr ausbissen.

Und auch an Chancen waren die Gastgeber jetzt überlegen. Nach Fehler von Tobias Wetzel scheiterte Daniel Johannsen (29.) frei vor Chris Bielinski am starken HSV-Schlussmann. Der war kurz darauf machtlos, als der Ball sich nach einem Pressschlag zwischen Kevin Ferchen und Andre Witthohn zum 2:0 (34.) im Tor landete. Ferchen (37., 43.) hätte die Führung noch vor der Pause ausbauen können.

Nach dem Seitenwechsel nahm die Partie Tempo auf. Beide Mannschaften spielten jetzt direkter. Der Verbandsligist aus Husum hatte viel Ballbesitz, kam aber lediglich zu einigen Distanzschüssen, die dem aufmerksamen Seeger im Frisia-Tor aber wenige Probleme bereiteten. Frisia setzte weiter auf sein Konterspiel und war damit effektiver als die Gäste. Kevin Ferchen traf noch zum 3:0 (78.).

13.02.2017 · pu | Husumer Nachrichten
Fußball

Nordfriesland-Duelle auf Kunstrasen in Niebüll

HUSUM | Die Wetterlage lässt es nicht vermuten, aber heute und morgen stehen tatsächlich die ersten Fußball-Pflichtspiele an: In der SH-Liga der B-Junioren erwartet der SV Frisia 03 Risum-Lindholm den TSV Hattstedt zum Derby, gespielt werden soll am Sonntag um 14 Uhr auf dem Kunstrasenplatz in Niebüll. Dort treffen bereits heute (14 Uhr) die Frisia-Herren im Test auf den Verbandsligisten Husumer SV. In der Woche hatte der SH-Ligist einen Test auf Kunstrasen in Viöl 5:3 gegen den Verbandsligisten TSV Rantrum gewonnen. Für Frisia trafen Jonas Ketelsen und A-Junior Kevin Knittel (je 2) sowie Jannick Bahnsen, für Rantrum waren Jasper Carstens (2) und Kim Drewing erfolgreich. Für die Elf von Coach Oliver Hansen steht am Sonntag (14 Uhr) ebenfalls ein Pflichtspiel an: Der Verbandsligist soll auf Kunstrasen in Osterrönfeld im Achtelfinale des Flens-Cup bei der SG OTSV/WSV (Kreisklasse B RD-ECK) antreten.

11.02.2017 · usc | sh:z-Nordfriesland Sport

SV Frisia 03 Risum-Lindholm Seeger – Böckenholt, Leif Johannsen (46. Lewe Johannsen), Paulsen, Heider – Matthias Bruhn (46. Ruback), Marvin Bruhn, Jürgensen, Daniel Johannsen – Zuth, Ferchen.
Husumer SV  Bielinski – Wetzel, Wobig (72. Steen), Wullenweber, Sander (46. Christian Herpel) – Meyer, Siefert, Daniel Hornburg (64. Feddersen), Witthohn (72. Clausen), Koschenz – Fleige.
Schiedsrichter Gernot Boennen (Süderlügum)
Zuschauer 30
Tore 1:0 (13.) Tobias Zuth, 2:0 (34., Eigentor) Andre Witthohn, 3:0 (78.) Kevin Ferchen.
Test 18.02.17 TSV Süderbrarup Husumer SV 1:3

Letzte Tests ohne Siege

TSV Friedrichsberg unterliegt Flensburg 08 mit 0:4 / Schleswig 06 und Collegia Jübek trennen sich 0:0 / Süderbrarup verliert gegen Husumer SV
Friedrichsbergs Patrick Nielsen und Nicholas Holtze kämpfen um den Ball. Foto: sieg

Schleswig | In den letzten Testspielen blieben die Schleswiger Verbands- und Kreisliga-Vertreter ohne Sieg. Da die Stadt in Schleswig sämtliche Naturrasen-Plätze weiterhin gesperrt hat, trug Verbandsliga-Spitzenreiter TSV Friedrichsberg-Busdorf seine Partie gegen den SH-Liga-Zweiten Flensburg 08 in Fahrdorf auf dem Sportplatz „Am Lundbarg“ aus. Nach einem 4:0 am Donnerstag beim TSV Kropp II startete das Team von Trainer Erik von Lanken auch gegen den höherklassigen Gegner selbstbewusst und erspielte sich in der ersten halben Stunde, ebenso wie die Gäste von der Förde, einige gute Tormöglichkeiten. Als die 08er dann durch einen von Foulelfmeter von Nicholas Holtze in Führung gingen, verloren die Gastgeber etwas den Faden, blieben aber auch in der zweiten Halbzeit ein meist gleichwertiger Gegner. Bei der Chancenverwertung zeigte allerdings der SH-Ligist seine ganze Routine. Zwei Treffer von Lennart Steiner und ein weiterer Foulelfmeter, den Brian Jungjohann sicher verwandelte, sorgten für den deutlichen 4:0-Sieg für die Mannschaft von 08-Coach Torsten Böker. TSV-Trainer Erik von Lanken empfand den Sieg für die Gäste als etwas zu hoch: „Es war eine sehenswerte Begegnung, in der 08 sicherlich spielerische Vorteile hatte und das Tempo geschickt variiert hat. Der Sieg für die Gäste war insgesamt wohl verdient, doch wir waren keine vier Tore schlechter.“

Schleswigs Neuzugang Daniel Sekowski verliert den Zweikampf gegen Jübeks Christopher Manske. Foto: sieg

Auf dem heimischen Kunstrasen empfing Schleswig 06 den souveränen Kreisliga-Spitzenreiter TuS Collegia Jübek und musste sich gegen die starken Gäste mit einem torlosen Remis begnügen. In einer munteren Partie hatte Jübek in der Anfangsphase Vorteile und etwas Pech, dass Sascha Möller nur den Pfosten traf. Schleswig 06 hatte seine besten Szenen vor dem gegnerischen Gehäuse nach Standard-Situationen, fand aber nicht die entscheidende Lücke in der Jübeker Hintermannschaft. Auch in der zweiten Halbzeit blieb das Spiel sehenswert, aber ein Treffer wollte nicht fallen. Die beste Möglichkeit vergab Collegia-Akteur Niklas Jensen, der den Ball aus kurzer Distanz neben das Tor setzte. Collegia-Trainer Guido Gehrke war mit seiner Mannschaft zufrieden: „Wir haben erneut gezeigt, dass wir auch mit einem Verbandsligisten mithalten können und uns das Unentschieden redlich verdient. Nun freuen wir uns auf das restliche Kreisliga-Programm und wollen Meisterschaft und Aufstieg so schnell wie möglich unter Dach und Fach bringen.“

Kalter Job am Spielfeldrand: Friedrichsbergs Trainer Erik von Lanken (re.) und sein Co-Trainer Michael Schröder. Foto: Sieg

Zu einem Vergleich aus der Kreisliga- und Verbandsliga-Spitzengruppe kam es auch beim Spiel des TSV Süderbrarup gegen die Husumer SV. Am Ende verlor der Kreisligist zwar mit 1:3 (0:1) gegen die Gäste von der Westküste, waren dem Verbandsliga-Dritten jedoch ein ebenbürtiger Gegner. Dementsprechend sehr zufrieden äußerte sich nach dem Schlusspfiff TSV-Trainer „Jimmy“ Klimmeck: „Einen solch starken Auftritt hatte ich von meiner Mannschaft nicht erwartet. Wir haben letztendlich zwar verloren, doch einen Klassenunterschied sah ich nicht. Meiner Meinung nach haben wir nicht nur gut gegengehalten, sondern waren ein Gegner auf Augenhöhe.“

Die frühe Husumer Führung durch Luca Sander nach nur vier Minuten brachte die Gastgeber nicht aus dem Konzept. Bis zur Pause hatten beide Mannschaften eine Reihe von guten Möglichkeiten zu weiteren Treffern. Nach dem 0:2 durch Bosse Wullenweber (56.) erzielte Patrick Seel acht Minuten später das Süderbraruper Anschlusstor. Die Entscheidung fiel eine Viertelstunde vor Schluss, als erneut Bosse Wullenweber für die Husumer SV erfolgreich war.
20.02.2017 · um | Schlei Bote

23.ST 04.03.17 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 2:0
04.03.2017 Husumer SV - IF Stjernen Flensborg 2 : 0 (2:0)

Ein Start nach Maß für die Husumer SV

Laufduell: Der Husumer Ove Feddersen (l.) und der Flensburger Niklas Grefe. Foto: Petersen

HUSUM | Die Husumer SV hat nach der Winterpause einen Start nach Maß ins Spieljahr 2017 erwischt. Mit dem 2:0 (2:0) über Stern Flensburg rückte das Team von Dennis Witt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West bis auf zwei Punkte auf den Tabellenführer TSV Friedrichsberg heran. "Stern hat eine gute junge Mannschaft, die uns durch ihren Willen und ihre Geschlossenheit vor arge Probleme gestellt hat", zollte Witt dem Gegner Respekt. Aber auch seiner Mannschaft stellte er ein gutes Zeugnis aus. "Heute haben wir gezeigt, dass wir nicht Fußball spielen, sondern auch Fußball kämpfen können. Um gut aus den Startlöchern zu kommen, war der Sieg eminent wichtig."

Gegen einen defensiv diszipliniert auftretenden Gegner war ein hartes Stück Arbeit von Nöten, um die Gäste verdient niederzuringen. "Auf diesem schweren Boden waren spielerische Lösungen schwierig zu finden. Umso mehr hat mir imponiert, dass wir den Kampf angenommen haben", freute sich Witt.

Den zitierten Kampf lebten die Flensburger die gesamte Spielzeit leidenschaftlich vor, versuchten durch hohe Laufbereitschaft und Einsatz die spielerisch überlegenen Gastgeber aus dem Tritt zu bringen. Auf dem tiefen Boden entwickelte sich daher ein Spiel mit wenig zwingenden Offensivaktionen. Nach zehn Minuten kam der agile Husumer Außenverteidiger Luca Steen einmal durch. Seine Hereingabe verpassten jedoch Freund und Feind. Mit der ersten echten Torchance ging die HSV in Führung. Eine Flanke von Spielgestalter Gianluca Siefert verlängerte Henning Lorenzen mit dem Kopf, so dass der Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, nur noch zum 1:0 einzuschieben brauchte (17.).

Wer dachte, dass der Treffer dem Spiel gut tun würde, sah sich getäuscht. Die Sterne wagten sich trotz des Rückstandes nicht aus ihrer Deckung, und die Husumer fanden kaum Lücken. Eine Doppelchance von Fabian Wobig war lange Zeit das einzig Nennenswerte (25.). Kurz vor der Pause schlugen die Kreisstädter aber zu. Nach einem Einwurf steckte Daniel Hornburg gekonnt auf Fleige durch, der uneigennützig quer legte, so dass der ebenfalls überzeugende Andre Witthohn locker zum 2:0-Pausenstand vollenden konnte (44.).

Nach der Pause zogen sich die Husumer mehr und mehr zurück und verlegten sich aufs Kontern. Die Gäste agierten fortan meist feldüberlegen. Da die Gastgeber nun nicht mehr wollten, den Flensburgern aber die zündenden Ideen fehlten, verflachte das Spiel immer mehr. Die einzige IF-Chance im ganzen Spiel, die durch einen Abstimmungsfehler in der Husumer Hintermannschaft begünstigt, im letzten Moment aber abgeblockt wurde, vergab Flensburgs Bester Jannik Arnold (75.). Die HSV tauchte in den zweiten 45 Minuten nur einmal kurz vor Schluss in Person von Fleige gefährlich vor dem Tor auf. Seine drei aufeinander folgenden Schussversuche fanden jedoch nicht ins Ziel (86.).

06.03.2017 · bjg | Husumer Nachrichten
Fußball, Verbandsliga

Husumer SV erwischt einen Start nach Maß

HUSUM | Die Husumer SV hat nach der Winterpause einen Start nach Maß ins Spieljahr 2017 erwischt. Mit dem 2:0 (2:0) über Stern Flensburg rückte das Team von Dennis Witt in der Verbandsliga Nord-West bis auf zwei Punkte auf den TSV Friedrichsberg heran. „Stern hat uns vor arge Probleme gestellt“, zollte Witt dem Gegner Respekt. Aber auch seinem Team stellte er ein gutes Zeugnis aus. „Wir haben gezeigt, dass wir auch Fußball kämpfen können. Der Sieg war eminent wichtig.“

Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Wullenweber, Steen (70. Koschenz) – D. Hornburg, Wobig – Siefert (75. Meyer), Lorenzen, Sander (78. Feddersen) – Fleige.
Stern Flensburg: Nommensen – Falke, Lüthje, Liebmann, Grefe – Bahr, Hass, Arnold, Treitz, Bracht - Brieskorn. – Schiedsrichter: Jochimsen (Glückstadt). – Zuschauer: 152. – Tore: 1:0 Fleige (17.), 2:0 Witthohn (44.). – Beste Spieler: Steen, Witthohn – Arnold.
06.03.2017 · bjg | Schlei Bote

Stern kampfstark, aber im Angriff zu schwach

HUSUM | Die Husumer SV hat nach der Winterpause einen Start nach Maß ins Spieljahr 2017 erwischt. Mit dem 2:0 (2:0) über Stern Flensburg rückte das Team von Dennis Witt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West bis auf zwei Punkte auf den Tabellenführer TSVFriedrichsberg heran. „Stern hat eine gute junge Mannschaft, die uns durch ihren Willen und ihre Geschlossenheit vor arge Probleme gestellt hat“, zollte Witt dem Gegner Respekt. Aber auch seiner Mannschaft stellte er ein gutes Zeugnis aus. „Heute haben wir gezeigt, dass wir nicht Fußball spielen, sondern auch Fußball kämpfen können.“

Den zitierten Kampf lebten die Flensburger die gesamte Spielzeit leidenschaftlich vor, versuchten durch hohe Laufbereitschaft und Einsatz die spielerisch überlegenen Gastgeber aus dem Tritt zu bringen. Auf dem tiefen Boden entwickelte sich daher ein Spiel mit wenig zwingenden Offensivaktionen.

Mit der ersten echten Torchance ging die HSV in Führung. Eine Flanke von Spielgestalter Gianluca Siefert verlängerte Henning Lorenzen mit dem Kopf, so dass der Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, nur noch zum 1:0 (17.) einzuschieben brauchte.

Die Sterne wagten sich trotz des Rückstandes nicht aus ihrer Deckung und die Husumerfanden kaum Lücken. Kurz vor der Pause schlugen die Kreisstädter aber zu. Nach einem Einwurf steckte Daniel Hornburg gekonnt auf Fleige durch, der uneigennützig quer legte, so dass der ebenfalls überzeugende Andre Witthohn locker zum 2:0 (44.) vollenden konnte.

Nach der Pause zogen sich die Husumer mehr und mehr zurück und verlegten sich aufs Kontern. Die Gäste agierten fortan meist feldüberlegen. Da die Gastgeber nun nicht mehr wollten, den Flensburgern aber die zündenden Ideen fehlten, verflachte das Spiel immer mehr. Die einzige Chance im ganzen Spiel, die durch einen Fehler in der Husumer Abwehr begünstigt, im letzten Moment aber abgeblockt wurde, vergab Flensburgs Bester, Jannik Arnold (75.). Die HSV tauchte in nur noch einmal kurz vor Schluss in Person von Fleige gefährlich vor dem Tor auf. Seine drei aufeinander folgenden Schussversuche (86.) fanden jedoch nicht das Ziel.

Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Wullenweber, Steen (70. Koschenz) – D. Hornburg, Wobig – Siefert (75. Meyer), Lorenzen, Sander (78. Feddersen) – Fleige.
Stern Flensburg: Nommensen – Falke, Lüthje, Liebmann, Grefe – Bahr, Hass, Arnold, Treitz, Bracht - Brieskorn.
Schiedsrichter: Jochimsen (Glückstadt).
Zuschauer: 152. - Tore: 1:0 Fleige (17.), 2:0 Witthohn (44.). . Beste Spieler: Steen, Witthohn – Arnold.

06.03.2017 · bjg | Flensburger Tageblatt

Die Husumer SV kann auch Kampf

Husumer erwischen gegen Stjernen Flensborg einen Start nach Maß

Laufduell: Der Husumer Ove Feddersen (li.) und der Flensburger Niklas Grefe messen ihre Sprintfähigkeiten.

HUSUM | Die Husumer SV hat nach der langen Winterpause einen Start nach Maß in das Spieljahr 2017 erwischt und rückte mit dem 2:0-Sieg bis auf zwei Punkte auf den TSV Friedrichsberg heran. Das Spiel des Tabellenführers fiel aus. Gegen eine vor allem defensiv diszipliniert auftretende Mannschaft Stern Flensburgs war allerdings ein hartes Stück Arbeit von Nöten, um die Gäste am Ende verdient niederzuringen.

Dementsprechend erleichtert war HSV-Coach Dennis Witt. „Ich freue mich, dass wir die Partie gegen einen wirklich guten Gegner für uns entschieden haben. Auf diesem schweren Geläuf waren spielerische Lösungen schwierig zu finden. Umso mehr hat mir imponiert, dass wir den Kampf angenommen haben und durch mannschaftliche Geschlossenheit zum Erfolg gekommen sind.“ 

Diesen zitierten Kampf lebten die Gäste aus Flensburg die gesamte Spielzeit leidenschaftlich vor und versuchten, durch eine hohe Laufbereitschaft und besonderen Einsatz die spielerisch überlegenen Gastgeber aus dem Tritt zu bringen. Auf dem tiefen Boden entwickelte sich daher ein Spiel mit wenig zwingenden Offensivaktionen. 

Nach zehn Minuten brach der agile Husumer Außenverteidiger Luca Steen einmal durch. Seine Hereingabe durch den Fünfmeterraum verpassten jedoch Freund und Feind. Mit der ersten echten Torchance ging die HSV dann gleich in Führung. Eine Flanke von Spielgestalter Gianluca Siefert verlängerte Henning Lorenzen entscheidend mit dem Kopf, so dass der Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, nur noch zum 1:0 einzuschieben brauchte (17.). Wer dachte, dass der Treffer dem Spiel gut tun würde, sah sich getäuscht. 

Die Sterne wagten sich trotz des Rückstandes nicht weiter aus ihrer Deckung, und die Husumer fanden in den gut zugestellten Räumen keine Lücken. Eine Doppelchance von Fabian Wobig war lange Zeit das einzig Nennenswerte (25.). 

Kurz vor der Pause schlugen die Kreisstädter dann aber doch nochmal zu. Nach einem Einwurf steckte Daniel Hornburg gekonnt auf Fleige durch, der uneigennützig quer legte, so dass der ebenfalls überzeugende André Witthohn locker zum 2:0-Pausenstand vollenden konnte (44.).

Nach der Pause zogen sich die Husumer mehr und mehr zurück und verlegten sich aufs Kontern. Diesmal nahmen die Gäste die Einladung an und agierten fortan meist feldüberlegen und mit Vorteilen im Ballbesitz. Da die Gastgeber nun nicht mehr wollten, den Flensburgern aber die zündenden Ideen fehlten, verflachte das Spiel von Minute zu Minute immer mehr. 

Die einzige Chance der Gäste im ganzen Spiel, die durch einen Abstimmungsfehler in der Husumer Hintermannschaft begünstigt, im letzten Moment aber abgeblockt wurde, vergab Flensburgs Bester Jannik Arnold (75.). 

Die HSV tauchte in den zweiten 45 Minuten nur einmal kurz vor Schluss in Person von Fleige gefährlich vor dem Tor auf. Seine drei aufeinanderfolgenden Schussversuche fanden jedoch kein Durchkommen (86.), so dass es beim 2:0-Endstand blieb. „Stern hat wirklich eine gute junge Mannschaft, die uns durch ihren Willen und ihre Geschlossenheit vor arge Probleme gestellt hat“, zollte Witt dem Gegner Respekt. 

Aber auch seiner Elf stellte er ein gutes Zeugnis aus. „Heute haben wir gezeigt, dass wir nicht Fußball spielen, sondern auch Fußball kämpfen können. Daher bin ich sowohl mit Spiel als auch mit dem Ergebnis zufrieden. Um gut aus den Startlöchern zu kommen, war der Sieg eminent wichtig.“ 

Denn kommenden Sonntag (15 Uhr) beim MTV Tellingstedt wartet auf die Husumer der nächste harte Brocken. „Die Tellingstedter sind ebenfalls sehr kampfstark und haben zudem gute Kicker in ihren Reihen. Die werden uns auf ihrem kleinen Platz keinen Zentimeter schenken. Da müssen wir dann noch eine Schippe drauflegen“, blickt Witt angriffslustig voraus.

05.03.2017 · 18:09 · bjg | www.fupa.net

Husum lässt Taten sprechen

Ein ereignisarmes Spiel entschieden die Husumer durch Fleige und Witthohn. Danach verflachte die Partie weiter. Doch in Gefahr geriet der Platzherren-Erfolg nicht.
04.03.2017 · 17:07 · Wolfgang Ehlers| www.sportplatz.sh

Langenhorn-Enge gegen Löwenstedt: Ein Derby der angenehmeren Sorte

Will gewinnen: Karl Müller Will gewinnen: Bernd Hansen

ENGE-SANDE | Am vergangenen Wochenende musste die SG Langenhorn-Enge ihr Heimspiel gegen Stern Flensburg aufgrund der schlechten Platzverhältnisse absagen. Auch das Derby gegen Blau-Weiß Löwenstedt (So., 14 Uhr) steht auf der Kippe. Auch die Husumer SV war spielfrei. Die Begegnung beim TV Grundhof fiel ebenfalls den schlechten Verhältnissen zum Opfer. Nun erwartet das Team von Dennis Witt den Tabellenzwölften Stern Flensburg (Sbd., 14 Uhr). Die ebenfalls für Sonnabend angesetzte Auswärtspartie des TSV Rantrum beim Spitzenreiter TSV Friedrichsberg-Busdorf wurde bereits Anfang der Woche abgesagt.

Husumer SV – Stern Flensburg (Sbd., 14 Uhr)
Für beide Teams ist es die erste Pflichtpartie nach der Winterpause. Dass das nun anstehende Spiel im Husumer Friesenstadion ausfällt, ist höchst unwahrscheinlich, laut Dieter Schleger, dem sportlichen Leiter der HSV: „Zu 90 Prozent wird gespielt. Ich freue mich drauf, denn die erste Begegnung nach der Pause spielt man immer gern zuhause“, sagt der Funktionär und lobt den Tabellenzwölften. „Stern ist eine spielerisch starke Mannschaft und hat mit Lars Meyer einen erfahrenen Trainer. Trotz der Konkurrenz der beiden Flensburger Mannschaften TSB und 08 machen sie sehr gute Arbeit.“ Die Fördestädter haben im Hinspiel gegen die Nordfriesen ihre Stärken unter Beweis gestellt. Dort gewannen die „Sterne“ durch einen Treffer von Finn Müller mit 1:0. Doch Schleger kündigt an: „Wir werden Vollgas geben.“ Dabei will das Team von Trainer Dennis Witt die Heimserie gegen die Gäste ausbauen. In allen vier Meisterschaftsduellen, die auf Husumer Rasen ausgetragen wurden, ging der Tabellenzweite als Sieger vom Platz, erzielte dabei 16 Tore und kassierte lediglich vier.

SG Langenhorn/Enge – Löwenstedt (So., 14 Uhr)
Im Hinspiel führte Blau-Weiß Löwenstedt nach 18 Minuten bereits mit 3:0 und entschied das Nordfriesland-Derby am Ende mit 7:1 für sich. Nun soll es aus Sicht der Gastgeber anders laufen, doch ob die Partie überhaupt stattfindet, steht noch nicht fest. „Der Platz ist tief. Wenn es trocken bleibt, dann besteht die Chance, dass wir spielen“, sagte Langenhorns Trainer Karl Müller. Dennoch möchte er sein Team bestmöglich auf das bevorstehende Duell vorbereiten. „Zu Hause haben wir uns gegen Löwenstedt immer gut verkauft. Sie sind der Favorit. Es stellt sich aber die Frage, welches Team besser aus der Winterpause kommt“, so Müller. Sein Gegenüber Bernd Hansen betont den Stellenwert der Partie. „Man kennt sich. Es ist ein Derby der angenehmeren Sorte, aber für beide Mannschaften geht es um viel. Wir wollen gewinnen, damit wir weiterhin unser Minimalziel, die Qualifikation zur Landesliga, erreichen. Im Vergleich zu den letzten Spielen müssen wir aber eine Schippe drauflegen.“ Der Löwenstedter Coach sieht die mannschaftliche Geschlossenheit und den unbändigen Kampfgeist als Stärke bei Langenhorn, während SG-Trainer Müller von der Offensivabteilung der Blau-Weißen schwärmt. „Sie erspielen sich viele Torchancen. Im Angriff haben sie Akteure, die eine Liga höher spielen könnten“. Müller erwartet eine engagierte Leistung und eine hohe Laufbereitschaft. „Es wird ein Spiel, das über den Kampf entschieden wird.“ Während Bernd Hansen über den vollen Kader verfügt, ist der Einsatz von SG-Mittelfeldspieler Jakob Spreckelsen (Bänderverletzung) fraglich.

03.03.2017 · jrb | sh:z
Husumer SV Chris Bielinski – André Witthohn · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Luca Steen (70. Marc Koschenz) – Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Gianluca Siefert (75. Tim Meyer) · Henning Lorenzen · Luca Sander (78. Ove Feddersen) – Hendrik Fleige
IF Stjernen Flensborg Rico Nommensen – Nick Falke · Niklas Lüthje · Oliver Liebmann (85. Niels-Oke Falck) · Niklas Grefe – Julian Bahr (46. Stuart Abongwi) · Janosch Hass · Jannik  Arnold · Marvin Treitz · Gian Luca Bracht (56. Pascal Liers) – Noah Brieskorn.
Schiedsrichter Arne Jochimsen (Glückstadt), Phillip Naujoks, Torge Feldt
Zuschauer 152
Tore 1:0 Hendrik Fleige (17.) · 2:0 Andre Witthohn (44.).
Beste Spieler Luca Steen · André Witthohn / Jannik Arnold
24.ST 12.03.17 MTV Tellingstedt Husumer SV 1:0
12.03.2017   MTV Tellingstedt - Husumer SV 1 : 0 (0:0)

Husumer SV stolpert in Tellingstedt

TELLINGSTEDT | Einen kleinen Rückschlag im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-West musste die Husumer SV mit der 0:1 (0:0)-Niederlage beim MTV Tellingstedt hinnehmen. Die Nordfriesen profitierten somit nicht vom Remis der beiden Konkurrenten BSC Brunsbüttel und TSV Friedrichsberg und mussten gar das siegreiche Schleswig 06 in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

In einer zerfahrenen Partie mit vielen Nickligkeiten und Unterbrechungen fand der Favorit aus Husum in der ersten Halbzeit keinen Zugriff auf Ball und Gegner. Der MTV konnte mit weitaus mehr Ballbesitz aber auch nicht viel anfangen. Es blieb bei einer Großchance für den starken Steffen Holm, der allerdings in dieser Szene freistehend ein Luftloch schlug.

Nach der Pause war Husum Chef im Ring und belagerte das Tellingstedter Tor. Der Gastgeber versuchte durch viele kleine Fouls den Husumer Spielfluss zu unterbinden. Gianluca Siefert traf bei einer großen Gelegenheit (62.) nur den Pfosten.

So setzte dann doch noch der MTV den „Lucky Punch“ – begleitet von Misstönen. Nachdem Christian Herpel einen Ball an der Seitenlinie geklärt hatte, wurde er nach Meinung der Husumer gefoult und blieb verletzt liegen. Das Spiel lief jedoch weiter. Tellingstedt unternahm einen erneuten Angriff – ohne Rücksicht auf den am Boden liegenden Herpel – und kam zum 1:0 (81.) durch Steffen Billerbeck. Dem Unparteiischen Donik Ibrahimi entglitt die Partie nun völlig. Die hitzige Schlussphase war geprägt von Rudelbildungen und lautstarken Diskussionen. Die Tellingstedter verteidigten ihr Tor mit Mann und Maus. Als MTV-Keeper Andreas Todt den Kopfball von Bosse Wullenweber auch noch entschärfte (87.), war der Heimsieg perfekt.

Dennis Witt war nach Schlusspfiff bedient. „Wir haben heute eine äußerst unnötige und unglückliche Niederlage kassiert. Leider bekommen wir in der Phase, wo wir eigentlich das Tor erzwingen müssen, den Gegentreffer. Danach wird das gegen diese kompakte Defensive natürlich schwer.“ Trotzdem richtet sich sein Blick schon wieder auf die nächste Aufgabe. „Es geht immer weiter für uns. Wir werden wieder aufstehen und konzentriert weiter arbeiten.“
13.03.2017 · bjg | Husumer Nachrichten

MTV Tellingstedt gibt die richtige Antwort

Husumer SV kommt nicht mehr zum Ausgleich

TELLINGSTEDT | Das war die passende Tellingstedter Antwort auf den misslungenen Frühjahrsstart gegen Nordmark Satrup. Der 1:0-Sieg über Titelbewerber Husumer SV ließ einen zufriedenen Trainer zurück. „Grundlage war der hohe Einsatz und die gute Laufbereitschaft. Wir haben im Mittelfeld viele Zweikämpfe gewonnen und Husum dadurch empfindlich gestört“, analysierte Thomas Mohr das Geschehen.

Vor allem besaß der MTV-Coach das berühmte glückliche Händchen beim Einwechseln, indem er seinen Außen Nils Müller für Patrick Wiekhorst brachte. Kaum stand Müller auf dem Platz, eroberte er sich den Ball und brachte Thore Thiessen in Position. Dessen präzise Hereingabe vollendete Steffen Billerbeck, am langen Pfosten lauernd, per sehenswertem Flugkopfball.

In der hektischen Schlussphase, als die Nordfriesen alles auf eine Karte setzten, verhinderte Schlussmann Andreas Todt den möglichen Ausgleich. Tellingstedts letzte Instanz krönte seine gute Leistung, indem er Wullenwebers Kopfball aus dem Winkel boxte. „Ich bin wirklich froh, dass wir das Ergebnis halten konnten“, meinte Mohr nach dem Abpfiff. „Am Ende wurde es aber noch recht hitzig.“

Eine insgesamt passable Leistung bot der Unparteiische Donik Ibrahimi, der allerdings Mitte der zweiten Halbzeit das harte Einsteigen Christian Herpels gegen Billerbeck nicht regelkonform ahndete. „Herpels Notbremse war eine klare Rote Karte“, meinte Mohr.
12.03.2017 · 19:37 Uhr · gkn | www.fupa.net

Dithmarschen nicht zu schlagen

TELLINGSTEDT | Eine Flanke von Thiessen wusste Tellingstedts Billerbeck trefflich zu nutzen. Sein sehenswerter Flugkopfball brachte den überraschenden Sieg des MTV.
12.03.2017 · 18:25 Uhr · Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Heiß auf das Nordfriesland-Derby

Fußball-Verbandsliga Nord-West: TSV Rantrum empfängt Langenhorn/Enge / Auch die Husumer SV und BW Löwenstedt sind im Einsatz

Szene aus dem Hinspiel: Langenhorns Marvin Pokrat (vorn) bedrängt Thies Clausen. Rantrums Kapitän erzielte den Ausgleich zum 1:1. Foto: dew

RANTRUM | Am vergangenen Wochenende mussten sowohl der TSV Rantrum als auch die SG Langenhorn/Enge zuschauen – ihre Partien in der Fußball-Verbandsliga Nord-West wurden abgesagt. Nun treffen beide Mannschaften am Sonntag (15 Uhr) im direkten Duell aufeinander. Die Husumer SV will nach dem Sieg gegen den MTV Tellingstedt (So., 15 Uhr) nachlegen, Blau-Weiß Löwenstedt empfängt den abstiegsbedrohten FC Wiesharde (So., 14.30 Uhr).

TSV Rantrum–  SG Langenhorn/Enge
Am vergangenen Wochenende wurde Rantrums Begegnung gegen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg ebenso abgesagt wie das Derby zwischen der SG Langenhorn/Enge und Blau-Weiß Löwenstedt. „Es ist immer ärgerlich, wenn man eine so lange Vorbereitung hat. Aber wir freuen uns, dass es jetzt losgeht“, meint SG-Trainer Karl Müller. TSV-Coach Oliver Hansen pflichtet ihm bei: „Sieben Wochen Vorbereitung sind schon hart. Wir freuen uns auf das Derby und auf zahlreiche Zuschauer.“ Hansen erwartet nach dem 1:1 im Hinspiel einen „guten Fight von beiden Mannschaften“. Sein Langenhorner Pendant Karl Müller fordert von seinem Team: „Wir müssen läuferisch und kämpferisch dagegenhalten, kompakt stehen und die Räume eng machen.“ Er muss auf Jakob Spreckelsen (Urlaub) verzichten, bei Rantrum hat Kim Lorenzen noch Trainingsrückstand.

MTV Tellingstedt – Husumer SV
„Die Mannschaft hat das gut gemacht“, meint der sportliche Leiter Dieter Schleger zum 2:0-Heimerfolg der Husumer SV gegen Stern Flensburg. „Aber das Team ist noch nicht bei 100 Prozent.“ Nun reist der Tabellenzweite nach Dithmarschen. „Tellingstedt hat einen engen Platz mit einigen Unebenheiten. Außerdem müssen wir Steffen Holm unter Kontrolle bekommen“, weiß Schleger. Der 24-jährige Angreifer erzielte bereits sieben Saisontore. Das Hinspiel in Husum endete 1:1. Schleger macht deutlich: „Sie werden für die Landesliga-Qualifikation um jeden Punkt kämpfen. Aber wir müssen den Blick auf uns richten.“ Das Team von Dennis Witt kann sich auf eine körperbetonte Partie einstellen. Mit bisher 67 (!) Gelben Karten sahen die Dithmarscher mit Abstand die meisten Verwarnungen.

Blau-WeiSS Löwenstedt–  FC Wiesharde 
Für das Team von Bernd Hansen ist es das erste Pflichtspiel im neuen Jahr. Wiesharde absolvierte bereits eine Partie – und ging gegen Schleswig 06 mit 1:4 unter. Dennoch sieht Hansen den Vorteil beim Kellerkind: „Sie sind schon im Wettkampf.“ Befürchtungen, die Begegnung könnte ausfallen, hat Hansen nicht. „Der Platz sieht gut aus.“ Dem Löwenstedter Coach kommen Erinnerungen aus dem Hinspiel, als der Tabellenfünfte 5:4 gewann. „Es war eine spektakuläre Partie, in der wir in vielen Szenen unsere schlechteste Leistung gezeigt haben“, erinnert sich Hansen. Dieses Mal soll es keine Zitterpartie werden. „Es wird aber nicht leicht, auch weil wir nicht wissen, wo wir stehen.“ Personelle Probleme muss der Gastgeber nicht befürchten: Alle Spieler haben sich fit gemeldet.
10.03.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
MTV Tellingstedt Andreas Todt – Lukas Klie · Christian Schrum · Hendrik Grill (90. Finn Ole Rühmann) · Patrick Wiekhorst (79. Nils Müller) · Andreas Eggers · Steffen Holm · Arne Sörensen · Steffen Billerbeck · Morten Springer · Thore Thiessen.
Husumer SV

Florian Cornils – Bosse Wullenweber · Fanian Wobig · André Witthohn · Henning Lorenzen · Luca Sander · Hendrik Fleige (75. Marc Koschenz) · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Gianluca Siefert

Schiedsrichter  Donik Ibrahimi (Eckernförde), Oliver Langeberg, Cedric Petersen
Zuschauer 120
Tore 1:0 Steffen Billerbeck (81.).
beste Spieler Steffen Holm / Henning Lorenzen
25.ST 18.03.17 Husumer SV DGF Flensborg 1:0
18.03.2017 Husumer SV - DGF Flensborg 1 : 0 (0:0)

Lorenzens Tor erlöst Husumer SV

Fußball-Verbandsliga: Tabellendritter schlägt DGF Flensburg 1:0 / Gastgeber müssen zum Schluss sogar zittern

Wer ist schneller? Husums Benjamin Gielow (M.) zwischen Yannik Seegert (l. ) und Hannes Röh (r.). Foto: Petersen

HUSUM | Mit viel Kampf, aber auch einer gehörigen Portion Krampf hat die Husumer SV das Heimspiel gegen DGF Flensburg mit 1:0 (0:0) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gelandet. Bis der Erfolg unter Dach und Fach war, musste sich der Favorit aus der Kreisstadt aber mächtig strecken und auch so manche bange Minute überstehen. Denn die Flensburger, die sich erst tags zuvor von ihrem Trainer Peter Feies getrennt und mit Jürgen Hansen, der das Zepter mindestens bis zum Saisonende behalten soll, den bisherigen Co-Trainer in die Verantwortung genommen hatten, wehrten sich nach Kräften und hätten mit etwas Glück sogar etwas Zählbares aus Husum entführen können.

Entsprechend realistisch bewertete HSV-Trainer Dennis Witt die Leistung seiner Mannen. „Nach der Niederlage in Tellingstedt konnte man den Jungs ein Stück weit die Verunsicherung anmerken. Wir mussten uns dem Druck stellen, gewinnen zu müssen. Das haben wir erreicht. Nicht mehr und nicht weniger.“

Dabei überraschte Witt mit einigen taktischen Umstellungen. So agierten die Husumer in der Defensive mit einer Dreierkette und „opferten“ dafür Abwehrchef Christian Herpel zu Gunsten eines zweiten Stürmers. „Christian, der ja auch mein Co-Trainer ist, und ich haben das so entschieden, weil wir einigen Jungs eine Chance geben wollten. Zudem wussten wir, dass DGF tief stehen wird und wollten zusätzliche Offensiv-Power“, begründete der Husumer Übungsleiter die Maßnahmen.

Diese schienen anfangs auch zu greifen. Husum bestimmte das Spielgeschehen, allerdings zunächst ohne die große Torgefahr zu entwickeln. Erst nach knapp 20 Minuten hatte Luca Sander die erste Chance, zielte aber zu hoch (19.). In der Folge agierten die Gäste zunehmend mutiger, auch weil den Kreativspielern der HSV die zündenden Ideen fehlten, um das Abwehrbollwerk zu knacken. Plötzlich tauchte nach einem abgefälschten Freistoß Martin Spitzbarth vor dem Tor auf, verzog aber freistehend (28.). Die Gastgeber kamen vor der Pause nur noch einmal zu einem gefährlichen Abschluss, als Tim Meyer bei einem Freistoß an Marcel Carstensen im DGF-Tor scheiterte (42.).

Auch die zweite Hälfte wurde mit einem Meyer-Freistoß eingeleitet. Diesmal zielte der Ex-DGFer zu hoch (48.). Husum tat sich nach wie vor schwer, aus dem Spiel heraus Torraumszenen zu kreieren, auch wenn größere Spielanteile da waren. So mussten Standards für Gefahr sorgen. Der erlösende Treffer wollte jedoch weder durch Bosse Wullenweber (58.) noch Hendrik Fleige (67.) fallen. In der 73. Minute war es dann soweit. Natürlich war ein Freistoß der Ausgangspunkt. Der eingewechselte Christian Herpel zirkelte die Kugel in den Strafraum, wo Fleige verlängerte und Henning Lorenzen nur einzuschieben brauchte (73.).

Der Treffer verlieh dem Husumer Spiel allerdings kaum Sicherheit. DGF setzte zur Schlussoffensive an und kam noch zu Möglichkeiten. Zunächst scheiterte Andre Flieder mit einem Weitschuss am gut reagierenden Chris Bielinski (85.), bevor Flensburgs Bester, Steffen Eglseder, den Ball an die Latte setzte und somit die größte Chance der Gäste kurz vor Schluss vergab (89.). Die Husumer Konterchancen, die sich in dieser Phase ergaben, fielen entweder der Ungenauigkeit im Passspiel oder den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer, so dass es beim glücklichen, aber verdienten 1:0 blieb.

Dennis Witt zollte den Gästen Respekt. „Trotz der Trainerentlassung hat sich DGF voll reingehängt und bis zum Schluss gefightet. Wir haben diesen Kampf angenommen und, obwohl nicht alles klappte, zugeschlagen.“

In den nächsten Wochen erwarten die Husumer ähnliche Spiele gegen Gegner aus dem unteren Tabellendrittel. Der Husumer Trainer weiß um die Wichtigkeit dieser Aufgaben und zeigt sich weiter angriffslustig: „Wir müssen weiter konstant punkten und in den folgenden Wochen der Wahrheit da sein, um noch einmal oben anzugreifen.“
20.03.2017 · bjg | Husumer Nachrichten

Feies entlassen - Hansen bis zum Saisonende

Trainerwechsel bei DGF

Flensburg | Peter Feies ist ab sofort nicht mehr Trainer der Verbandsliga-Fußballer von DGF Flensburg. Bei der 0:1-Niederlage bei der Husumer SV am Sonnabend wurde die Mannschaft bereits von Co-Trainer Jürgen Hansen betreut, der zunächst bis zum Ende der Saison dieses Amt bekleidet. Nach der 1:5-Heimniederlage gegen Stern Flensburg, so heißt es in einer Pressemitteilung des Vereins, habe Gesprächsbedarf bestanden. „Um vielleicht doch noch in die Erfolgsspur zu kommen, haben die Verantwortlichen entschieden, sich mit sofortiger Wirkung von Peter Feies zu trennen.“

20.03.2017 · sh:z | Schlei Bote, Flensburger Tageblatt

Viel Lob, aber keine Punkte für DGF

HUSUM | Mit viel Kampf, aber auch einer gehörigen Portion Krampf hat die Husumer SV das Heimspiel gegen DGF Flensburg mit 1:0 (0:0) gewonnen und damit einen wichtigen Sieg in der Fußball-Verbandsliga Nord-West gelandet. Bis der Erfolg unter Dach und Fach war, musste sich der Favorit aus der Kreisstadt aber mächtig strecken und auch so manche bange Minute überstehen. Denn die Flensburger, die sich erst tags zuvor von ihrem Trainer Peter Feies getrennt und mit Jürgen Hansen, der das Zepter mindestens bis zum Saisonende behalten soll, den bisherigen Co-Trainer in die Verantwortung genommen hatten, wehrten sich nach Kräften und hätten mit etwas Glück sogar etwas Zählbares entführen können.

Entsprechend realistisch bewertete HSV-Trainer Dennis Witt die Leistung seiner Mannen. „Nach der Niederlage in Tellingstedt konnte man den Jungs ein Stück weit die Verunsicherung anmerken.“ Der Gegner bekam ein Lob: „Trotz der Trainerentlassung hat sich DGF voll reingehängt und bis zum Schluss gefightet.“
20.03.2017 · bjg | Flensburger Tageblatt

DGF erwies sich als harte Nuss und ließ die Husumer Offensiv-Bemühungen immer wieder an seiner starken Defensive abprallen. 
18.03.2017 · 17:03 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Henning Lorenzen erlöst die Husumer SV

DGF Flensborg wird nicht belohnt

DGF-Akteur Yannik Seegert (links) wirft sich dem Husumer Bosse Wullenweber in den Weg. Seegerts Mitspieler Robin Hansen (hinten) beäugt die Szene. gkn

HUSUM | Mit viel Kampf, aber auch einer gehörigen Portion Krampf hat die Husumer SV das Heimspiel gegen DGF Flensburg mit 1:0 (0:0) gewonnen. Die Flensburger wehrten sich nach Kräften und hätten mit etwas Glück sogar etwas Zählbares aus Husum entführen können.

Dementsprechend rational bewertete HSV-Trainer Dennis Witt: „Nach der Niederlage in Tellingstedt konnte man meiner Mannschaft ein Stück weit die Verunsicherung anmerken. Wir mussten uns dem Druck stellen, gewinnen zu müssen. Das haben wir erreicht. Nicht mehr und nicht weniger.“ 

Dabei überraschte Witt mit einigen taktischen Umstellungen. So agierten die Husumer in der Defensive mit einer Dreierkette und „opferten“ dafür Abwehrchef Christian Herpel zu Gunsten eines zweiten Stürmers.Die Maßnahme schien zu greifen. Husum bestimmte das Spielgeschehen, allerdings zunächst ohne große Torgefahr zu entwickeln.

Erst nach knapp 20 Minuten hatte Luca Sander die erste Chance, zielte aber zu hoch (19.). In der Folge agierten die Gäste zunehmend mutiger. Plötzlich tauchte Martin Spitzbarth vor dem Tor auf, verzog aber freistehend (28.). Die Gastgeber kamen vor der Pause nur noch einmal zu einem gefährlichen Abschluss, als Tim Meyer bei einem Freistoß jedoch an Marcel Carstensen im DGF-Tor scheiterte (42.). 

Husum tat sich auch nach der Pause schwer, aus dem Spiel heraus Torraumszenen zu kreieren, auch wenn größere Spielanteile da waren. So mussten die Standards weiterhin für Gefahr sorgen. Der erlösende Treffer wollte jedoch weder durch Bosse Wullenweber (58.), noch Hendrik Fleige (67.) fallen. 

In der 73. Minute war es dann soweit. Natürlich war ein Freistoß der Ausgangspunkt. Der eingewechselte Christian Herpel zirkelte die Kugel in den Strafraum, wo Fleige verlängerte und Henning Lorenzen nur einzuschieben brauchte (73.). 

Der Treffer verlieh dem Husumer Spiel allerdings kaum Sicherheit und DGF setzte zu Schlussoffensive an – ein Tor wollte den verbesserten Flensburgern aber nicht mehr gelingen.

19.03.2017 ·17:20 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husumer SV will Ausrutscher ausbügeln

Fußball-Verbandsliga: Heimspiel gegen DGF Flensburg / SG Langenhorn-Enge erwartet Brunsbüttel und BW Löwenstedt den TV Grundhof

Auf Torjagd gehen wollen Gianluca Siefert (r.) und die Husumer SV im Heimspiel gegen DGF Flensburg. Foto: Petersen

HUSUM | Einen herben Dämpfer im Titelkampf musste die Husumer SV am vergangenen Wochenende in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit dem 0:1 in Tellingstedt hinnehmen. Nun sollen am Sonnabend (14 Uhr) gegen DGF Flensburg wieder drei Punkte eingefahren werden. Mit dem TSV Rantrum (Sbd., 14.30 Uhr beim FC Wiesharde) und Blau-Weiß Löwenstedt (So., 15 Uhr gegen TV Grundhof) treffen zwei weitere nordfriesische Vereine auf abstiegsbedrohte Mannschaften. Die SG Langenhorn-Enge empfängt den BSC Brunsbüttel (Sbd., 15 Uhr).

Husumer SV–  DGF Flensburg (Sbd., 14 Uhr)
„Wir haben gegen DGF etwas gut zu machen“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger im Rückblick auf die Niederlage in Tellingstedt. „Wir müssen von der ersten Minute an wieder unsere Leistung bringen, damit wir unsere Saisonziele erreichen. Die Qualifikation für die Oberliga wäre sehr gut und für die Landesliga ebenfalls“, meint Schleger und glaubt, dass das Team die vergangene Partie gut verdaut hat. „Der Trainer motiviert die Jungs, und auch die Spieler unter sich bauen sich wieder auf.“ Optimistisch könnte die Nordfriesen die Statistik stimmen. Husum verlor keines der drei letzten Duelle gegen DGF. Für die Begegnung stehen Trainer Dennis Witt alle Spieler zur Verfügung.

SG Langenhorn/Enge–  BSC Brunsbüttel (Sbd., 15 Uhr)
SG-Trainer Karl Müller macht deutlich, welche Faktoren verbessert werden müssen, um gegen den Tabellenvierten bestehen zu können. „Unser Offensivspiel muss sich bessern. Wir verlieren schnell den Ball im Spielaufbau und nach Ballgewinnen.“ Sein Erfolgsrezept gegen die Dithmarscher lautet: „Wir wollen einen großen Fight liefern. Allerdings haben wir gegen wie Brunsbüttel nur eine Chance, wenn wir selbst eine sehr gute Leistung abrufen. Der BSC ist derzeit in bestechender Form.“ In den zwei Begegnungen nach der Winterpause ist das Team von Axel Rohwedder ungeschlagen. Am Wochenende fehlt der SG Jakob Spreckelsen (Urlaub). Darüber hinaus sind die Einsätze der angeschlagenen Lutz Christiansen (Pferdekuss) und Marvin Pokrandt (Knöchel) fraglich.

Blau-Weiss Löwenstedt–  TV Grundhof (So., 15 Uhr)
Die Negativserie ist gerissen: Nach vier sieglosen Ligapartien hat Löwenstedt mit dem 3:2 gegen den FC Wiesharde wieder drei Punkte eingefahren. „Es war ein schönes Gefühl“, sagt Trainer Bernd Hansen. Nun soll der Anschluss an das Top-Quartett der Liga gehalten werden. Dafür sind drei Punkte gegen das abgeschlagene Schlusslicht TV Grundhof Pflicht. „Wir müssen vollen Einsatz zeigen. Auch Schleswig hatte Probleme gegen Grundhof“, warnt der Löwenstedter Coach – trotz des 10:0-Kantersieges im Hinspiel. „Damals hatten wir Spielwitz und waren konditionell gut drauf“, erinnert sich der Übungsleiter. Die Statistik spricht klar für die Nordfriesen. Von elf Duellen gewann die Hansen-Elf sieben und erzielte dabei 36 Treffer. Eine gute Nachricht aus dem Löwen-Lager: Außer Felix Andresen, der weiterhin an einer Patellasehnenreizung laboriert und diesen Monat nicht mehr zur Verfügung stehen wird, hat Hansen alle Spieler an Bord.

FC Wiesharde–  TSV Rantrum (Sbd., 14.30 Uhr)
Der TSV Rantrum will den 3:2-Derbysieg gegen die SG Langenhorn-Enge nun vergolden. Dazu sollen drei Punkte beim FC Wiesharde eingefahren werden. „Wir werden mit breiter Brust auftreten“, sagt Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. Dennoch sollten die Nordfriesen gewarnt sein: Im Hinspiel kam der TSV nicht über ein 1:1 hinaus. Steingrüber fordert vor allem eine bessere Chancenauswertung. Denn vergebene Chancen, die am Ende wertvolle Punkte kosten, erschweren den Traum, nächstes Jahr in der Landesliga zu spielen. „Wenn wir die nächsten zwei oder drei Partien positiv gestalten, dann ist Landesliga-Qualifikation möglich. Deshalb müssen wir gegen Wiesharde nachlegen“, so der Co-Trainer. Kim Lorenzen (privat verhindert) fällt aus, die Einsätze von Helge Flatterich und Damian Krause (beide erkrankt) erscheinen zumindest fraglich. Dagegen kehren Oke Flatterich und Jasper Carstens in den Kader zurück.

17.03.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
17.03.2017 ·14:30 Uhr · jrb | www.fupa.net
Husumer SV Chris Bielinski – André Witthohn (79. Luca Steen) · Bosse Wullenweber · Tobias Wetzel – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – Marc Koschenz · Tim Meyer (73. Ove Feddersen) · Luca Sander – Hendrik Fleige · Benjamin Gielow (59. Christian Herpel).
DGF Flensborg Marcel Carstensen – Steffen Eglseder · Hannes Röh · Morten Jensen Dahlmann (58. Iver Thomsen) · Lasse Hahn – Yannick Seegert · Morten Jensen – Robin Hansen · Martin Spitzbarth · Bastian Altrogge (64. Pascal Bornholdt) – Casbar Busch-Christiansen (77. Andre Flieder).
Schiedsrichter Sebastian Chilcott (SV Peissen), Jan-Ole Müller, Maximilian Frederik Trepmann
Zuschauer 108
Tore 1:0 Henning Lorenzen (73.).
beste Spieler Bosse Wullenweber · Henrik Fleige – Steffen Eglseder.
 
26.ST 25.03.17 FC Angeln 02 Husumer SV 2:3
25.03.2017   FC Angeln 02 - Husumer SV 2 : 3 (1:1)

FC Angeln unterlegen – Husumer SV unbeirrt

Tor für den FC Angeln: Danny Goos lässt Husums Keeper Chris Bielinski keine Chance und trifft zum Ausgleich (79.). Zwei Minuten später viel der Siegtreffer für Husum. Foto: Sieg

STEINFELD |Mit viel Glück wäre dem FC Angeln 02 wie schon beim 1:1 im Hinspiel auch an der heimischen „Stonefield Road“ gegen die Husumer SV eine Überraschung gelungen, doch die spielstarken Gäste von der Westküste siegten letztendlich zwar knapp, aber hochverdient mit 3:2 (1:1) und mischen damit als Tabellendritter weiterhin kräftig im Titelrennen mit. Die Gastgeber bleiben nach wie vor auf dem vorletzten Rang, bis zum letzten Spieltag ist Abstiegskampf pur angesagt.

Der Auftakt in Steinfeld war so recht nach dem Geschmack der Heimelf. Schon beim ersten gefährlichen Angriff wurde Jan Böhnert von Tobias Wetzel unfair attackiert und Angelns Mannschaftskapitän verwandelte den Foulelfmeter selbst zum frühen 1:0.

Doch dieser Gegentreffer hinterließ bei der Mannschaft von Coach Dennis Witt kaum Wirkung. Sofort antwortete die HSV mit druckvollen Angriffen und ließ die Platzherren nicht zur Entfaltung kommen. Richtig klare Tormöglichkeiten hatten die Gäste zunächst nicht, doch die spielerische Überlegenheit war schon recht erdrückend. Nachdem einige Male nach Standardsituationen höchste Alarmstufe im FCA-Strafraum herrschte, war in der 35. Minute der sechs Minuten zuvor für den verletzten Fabian Wobig eingewechselte Christian Peters nach einer Ecke von Christian Herpel mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 1:1.

Auch in der zweiten Hälfte ließ der Husumer Druck nicht nach. Der FCA-Abwehr gelang es aber zunächst immer wieder, den erfolgreichen Abschluss zu verhindern. So ging es bis zur 70. Minute, als HSV-Torjäger Hendrik Fleige nach einer präzisen Flanke von Christian Peters die längst überfällige Gäste-Führung erzielte.

Ein Stellungsfehler von Christian Herpel brachte die Gastgeber noch einmal zurück. In der 79. Minute verschätzte sich der Husumer Mannschaftskapitän bei einem weiten Abschlag von FCA-Keeper Tore Wächter. Plötzlich hatte Danny Goos freie Bahn und überwand Gäste-Schlussmann Chris Bielinski mit einem Lupfer zum 2:2.

Aber auch diesmal ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Nur zwei Minuten später folgte wieder einer ihrer zielstrebigen Angriffe. Hendrik Fleige bediente Christian Peters, der beim ersten Einsatz nach langer Verletzungspause mit seinem zweiten Treffer zum Matchwinner wurde.

Keinen Zweifel am verdienten Husumer Sieg hatte FCA-Trainer Sönke Müller: „Uns ist es nicht gelungen, die spielerische Überlegenheit der Gäste zu unterbinden. Es gab kaum Entlastung für unsere Hintermannschaft und in der Vorwärtsbewegung waren wir wieder einmal zu zaghaft. Auch wenn wir nach dem glücklichen Ausgleich zum 2:2 für kurze Zeit noch einmal dran waren, haben die Husumer unbeirrt weiter gestürmt und verdient gewonnen.“
27.03.2017 · 17:20 Uhr · um | Schlei Bote

Christian Peters trifft zwei Mal beim Husumer 3:2-Sieg

STEINFELD | Knapp, aber hochverdient hat sich die Husumer SV in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit 3:2 (1:1) beim FC Angeln 02 durchgesetzt. Der Auftakt war ganz nach dem Geschmack der Heimelf. Schon beim ersten gefährlichen Angriff wurde Jan Böhnert von Tobias Wetzel unfair attackiert, Angelns Mannschaftskapitän verwandelte den Foulelfmeter selbst zum frühen 1:0. Husum antwortete mit druckvollen Angriffen, klare Tormöglichkeiten hatten die Gäste zunächst aber nicht. Erst in der 35. Minute war der für den verletzten Fabian Wobig eingewechselte Christian Peters nach einer Ecke von Christian Herpel mit dem Kopf zur Stelle – 1:1.

Auch in der zweiten Halbzeit ließ der Husumer Druck nicht nach. Die FCA-Abwehr verhinderte aber den erfolgreichen Abschluss. In der 70. Minute erzielte HSV-Torjäger Hendrik Fleige nach einer Flanke von Christian Peters die überfällige Gäste-Führung. Ein Stellungsfehler von Herpel brachte die Gastgeber noch einmal zurück. In der 79. Minute verschätzte sich der HSV-Kapitän bei einem Abschlag von FCA-Keeper Tore Wächter. Danny Goos hatte freie Bahn und überwand Chris Bielinski zum 2:2. Aber auch diesmal ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Nur zwei Minuten später bediente Hendrik Fleige Christian Peters, der mit seinem zweiten Treffer zum „Matchwinner“ wurde.
27.03.2017 · um | Husumer Nachrichten

Husumer SV: Qualität setzt sich durch

3:2-Sieg beim FC Angeln 02

STEINFELD | Mit sehr viel Glück wäre dem abstiegsbedrohten FC Angeln 02 wie schon beim 1:1 im Hinspiel gegen die Husumer SV eine Überraschung gelungen, doch die spielstarken Gäste siegten letztendlich zwar knapp, aber hochverdient mit 3:2 (1:1).

Der Auftakt in Steinfeld war so recht nach dem Geschmack der Heimelf. Schon beim ersten gefährlichen Angriff wurde Jan Böhnert von Tobias Wetzel im gegnerischen Strafraum unfair attackiert und Angelns Mannschaftskapitän verwandelte den Foulelfmeter selbst zum frühen 1:0 (3.). 

Doch dieser Gegentreffer hinterließ bei der Mannschaft von Husums Coach Dennis Witt kaum Wirkung. Sofort antwortete die HSV mit druckvollen Angriffen und ließ die Platzherren nicht zur Entfaltung kommen. Richtig klare Tormöglichkeiten hatten die Gäste zunächst nicht, doch die spielerische Überlegenheit war schon recht erdrückend. 

Nachdem einige Male nach Standardsituationen höchste Alarmstufe im FCA-Strafraum herrschte, war in der 35. Minute der gerade sechs Minuten zuvor für den verletzten Fabian Wobig eingewechselte Christian Peters nach einer Ecke von Christian Herpel mit dem Kopf zur Stelle und es hieß 1:1. Auch in der zweiten Halbzeit ließ der Husumer Druck nicht nach. Der FCA-Abwehr gelang es aber zunächst immer wieder, den erfolgreichen Abschluss zu verhindern. 

So ging es bis zur 70. Minute, ehe HSV-Torjäger Hendrik Fleige nach einer präzisen Flanke von Christian Peters die längst überfällige Gäste-Führung erzielte. Ein Stellungsfehler von Christian Herpel brachte die Gastgeber noch einmal zurück. 

In der 79. Minute verschätzte sich der Husumer Mannschaftskapitän bei einem weiten Abschlag von FCA-Keeper Tore Wächter. Plötzlich hatte Danny Goos freie Bahn und überwand Gäste-Schlussmann Chris Bielinski mit einem Lupfer zum 2:2. 

Aber auch diesmal ließen sich die Gäste nicht aus dem Konzept bringen. Nur zwei Minuten später folgte wieder einer ihrer zielstrebigen Angriffe. Hendrik Fleige bediente Christian Peters, der beim ersten Einsatz nach langer Verletzungspause mit seinem zweiten Treffer an diesem Tag zum „Matchwinner“ wurde. 

Keinen Zweifel am verdienten Husumer Sieg hatte FCA-Trainer Sönke Müller nach der Partie: „Uns ist es nicht gelungen, die spielerische Überlegenheit der Gäste zu unterbinden.“.
26.03.2017 · 17:20 Uhr · um | www.fupa.net

STEINFELD | Angeln erwischte gegen Husum einen Start nach Wunsch und ging per Foulelfmeter unmittelbar nach dem Anpfiff in Führung. Beeindrucken ließ sich Husum davon aber nicht. „Wir sind schnell zu einigen Möglichkeiten gekommen und haben ja auch den Ausgleich gemacht“, lobt Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Gäste. Wirklich zufrieden war er jedoch nicht. „Wir waren nicht wirklich zwingend, zu ungefährlich.“ Dies änderte sich mit zunehmender Spieldauer. „Letztlich hätte das Spiel auch deutlich höher ausgehen können. Chancen hatten wir genug.“

Schiedsrichter: Thormählen (Timmendorfer Strand).

Tore: 1:0 Böhnert (3., Foulelfmeter), 1:1 Peters (35.), 1:2 Fleige (70.), 2:2 Goos, 2:3 Peters (81.).

25.03.2017 · 17:51 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Endlich ein Heimspiel: Angelns Fußballer freuen sich auf Husum

Sören Ohlsen schoss im Hinspiel das Führungstor. Foto: Brarupsport.de

STEINFELD | „Wir wollen endlich auf dem eigenen Platz spielen“, lautet der allgemeine Tenor bei den Kickern des FC Angeln 02, nachdem bisher sämtliche Heimspiele der Fußball-Verbandsliga nach der Winterpause dem schlechten Wetter zum Opfer fielen. Nun soll es am Sonnabend um 15 Uhr gegen den Tabellendritten Husumer SV endlich losgehen.

Die mangelnde Spielpraxis sieht FC-Coach Sönke Müller nur als kleinen Nachteil: „Natürlich ist es besser, wenn man im Rhythmus ist. Aber wir sind bereit und wollen an unsere gute Leistung aus dem Hinspiel anknüpfen.“ Dort wäre mit beim 1:1 fast eine faustdicke Überraschung gelungen. Auch diesmal wollen die Angeln-Kicker dafür sorgen, dass es wieder „eine enge Kiste“ wird und am Ende nicht nur über einen, sondern drei Punkte jubeln. Das ist im Hinblick auf den angestrebten Klassenerhalt auch bitter nötig.

Drei Punkte wollen auch die Gäste. Um ein ernsthafter Aufstiegskandidat zu bleiben, muss ein Sieg her. In den letzten beiden Partien tat sich die Mannschaft von Trainer Dennis Witt allerdings schwer. Doch Sönke Müller bewertet den Gegner nicht nach diesen beiden Spielen: „Wir wissen, dass die Husumer SV an guten Tagen schnell mal einen Kantersieg raushaut. Sie haben mit Luca Sander und Hendrik Fleige zwei enorm torgefährliche Offensivkräfte, die man nicht aus den Augen verlieren darf. Doch wir sind gewappnet und haben durch die beiden letzten Spiele ohne Gegentreffer viel Selbstvertrauen gewonnen.“ Zudem ist die personelle Situation so gut wie lange nicht mehr, denn alle Akteure sind ohne Beschwerden. Es kann also losgehen.
25.03.2017 · um | Schlei Bote

Verbandsliga Nord-West: Heimspiele gegen Abstiegskandidaten

BW Löwenstedt empfängt TSV Großsolt-Freienwill und TSV Rantum den TV Grundhof / Husumer SV und SG Langenhorn-Enge auswärts

Kaum zu bremsen: 36 Mal traf Löwen-Torjäger Sven Nielsen (blaues Trikot) bislang – so oft wie kein anderer der Liga.Olaf Jensen

HUSUM | Kommt die Torfabrik wieder ins Rollen? Nach dem 8:0 gegen Grundhof empfängt BW Löwenstedt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit TSV Großsolt-Freienwill einen weiteren Abstiegskandidaten. Der TSV Rantrum erwartet die gebeutelten Grundhofer (So., 15 Uhr). Auswärts müssen die Husumer SV und die SG Langenhorn-Enge ran: Der Tabellendritte beim FC Angeln 02 und die SG bei der SG Geest 05.

BW Löwenstedt – TSV Großsolt-Freien. (So., 14.30 Uhr)
„In unserer Situationen zählen nur Siege“, sagt Löwen-Trainer vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger. „Wir wollen gegen Großsolt in der Defensive gut stehen, keine Chancen zulassen und unsere Stärken in der Offensive suchen.“ Die Gäste sind beim Tabellenfünften krasser Außenseiter. Sie gewannen nur eins von zehn Auswärtsspielen und sind in der Rückrunde noch ohne Sieg (ein Remis, drei Niederlagen). Allerdings hat Hansen personelle Probleme. Felix Andresen fällt weiter aus, zudem ist der Einsatz von Innenverteidiger Christian Hansen fraglich. „Er hat eine Blessur am Schienbein“, sagt Hansen, der hofft, nicht in der zweiten Mannschaft „wildern zu müssen“.

TSV Rantrum – TV Grundhof (So., 15 Uhr)
Nach dem 4:0-Auswärtserfolg beim FC Wiesharde will der TSV Rantrum daheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht TV Grundhof nachlegen und den Traum von der Landesliga weiterleben. „Aber wir haben gegen Wiesharde gemerkt, dass wir es gegen tiefstehende Mannschaften schwer haben“, analysiert Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. „Wir müssen gegen Grundhof mit genauso viel Tempo und Druck agieren.“ Dennoch warnt Steingrüber davor, den Gegner zu unterschätzen. „Grundhof hat nichts zu verlieren.“ Die Hansen-Elf geht mit breiter Brust und Bestbesetzung in die Partie. Das Team besticht durch eine kompakte Defensive (erst 25 Gegentreffer) kassierte der starke Aufsteiger. „Gegen uns soll man erstmal ein Tor schießen“, sagt Steingrüber, der die Bedeutung dieses Spiel hervorhebt. „Wenn wir gegen die hinter uns stehenden Teams punkten, wäre das sehr gut, denn am Ende der Saison warten die Top-Mannschaften auf uns.“

FC Angeln 02 – Husumer SV (Sbd., 15 Uhr)
Die Husumer SV lässt sich von der derzeitigen Tabellenkonstellation nicht blenden. „Das wird eine ganz schwere Partie auf einem engen Platz. Angeln steht hinten kompakt“, sagt der sportliche Leiter Dieter Schleger. Erst 31 Gegentore kassierteder Tabellenvorletzte in 19 Begegnungen. „Mit solchen Mannschaften haben wir unsere Probleme“, weiß Schleger. Im Hinspiel kam das Team von Trainer Dennis Witt nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Mit Fabian Wobig kehrt einer der Leistungsträger in den Husumer Kader zurück. Der Einsatz von Gianluca Siefert (privat) ist dagegen fraglich.

SG Geest 05 – SG Langenhorn/Enge (So., 15 Uhr)
SG-Trainer Karl Müller erwartet eine schwere Auswärtspartie in Dithmarschen: „Meine Spieler müssen an ihre Grenzen gehen.“ Den erfahrenen Coach lässt der 2:0-Hinspielsieg kalt. „Da hatten wir Glück. Wir haben die Tore gemacht und Geest nicht.“ Für die Nordfriesen ist die Partie von großer Bedeutung. „Wir hätten uns in den letzten Spielen durch Siege von den unteren Plätzen absetzen können. Die Konkurrenz hatte gepatzt. Der Druck wird nicht geringer, wenn wir nicht gewinnen. Umso wichtiger wäre es, wenn mit drei Punkten vom Platz gehen“, macht Müller deutlich. 
Personell kann der Tabellen-14. etwas aufatmen. Mit Jakob Spreckelsen und Lutz Christiansen kehren zwei Akteure in das Team zurück, die in den vergangenen Begegnungen nicht einsatzfähig waren. Dennoch fehlt mit Steffen Petersen eine wichtige Stütze nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Brunsbüttel.

24.03.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
23.03.2017 · 20:30 Uhr · jrb | www.fupa.net

Verbandsliga Nord-West: Heimspiele gegen Abstiegskandidaten

BW Löwenstedt empfängt TSV Großsolt-Freienwill und TSV Rantum den TV Grundhof / Husumer SV und SG Langenhorn-Enge auswärts

Kaum zu bremsen: 36 Mal traf Löwen-Torjäger Sven Nielsen (blaues Trikot) bislang – so oft wie kein anderer der Liga.Olaf Jensen

HUSUM | Kommt die Torfabrik wieder ins Rollen? Nach dem 8:0 gegen Grundhof empfängt BW Löwenstedt in der Fußball-Verbandsliga Nord-West mit TSV Großsolt-Freienwill einen weiteren Abstiegskandidaten. Der TSV Rantrum erwartet die gebeutelten Grundhofer (So., 15 Uhr). Auswärts müssen die Husumer SV und die SG Langenhorn-Enge ran: Der Tabellendritte beim FC Angeln 02 und die SG bei der SG Geest 05.

BW Löwenstedt – TSV Großsolt-Freien. (So., 14.30 Uhr)
„In unserer Situationen zählen nur Siege“, sagt Löwen-Trainer vor dem Heimspiel gegen den Aufsteiger. „Wir wollen gegen Großsolt in der Defensive gut stehen, keine Chancen zulassen und unsere Stärken in der Offensive suchen.“ Die Gäste sind beim Tabellenfünften krasser Außenseiter. Sie gewannen nur eins von zehn Auswärtsspielen und sind in der Rückrunde noch ohne Sieg (ein Remis, drei Niederlagen). Allerdings hat Hansen personelle Probleme. Felix Andresen fällt weiter aus, zudem ist der Einsatz von Innenverteidiger Christian Hansen fraglich. „Er hat eine Blessur am Schienbein“, sagt Hansen, der hofft, nicht in der zweiten Mannschaft „wildern zu müssen“.

TSV Rantrum – TV Grundhof (So., 15 Uhr)
Nach dem 4:0-Auswärtserfolg beim FC Wiesharde will der TSV Rantrum daheim gegen das abgeschlagene Schlusslicht TV Grundhof nachlegen und den Traum von der Landesliga weiterleben. „Aber wir haben gegen Wiesharde gemerkt, dass wir es gegen tiefstehende Mannschaften schwer haben“, analysiert Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. „Wir müssen gegen Grundhof mit genauso viel Tempo und Druck agieren.“ Dennoch warnt Steingrüber davor, den Gegner zu unterschätzen. „Grundhof hat nichts zu verlieren.“ Die Hansen-Elf geht mit breiter Brust und Bestbesetzung in die Partie. Das Team besticht durch eine kompakte Defensive (erst 25 Gegentreffer) kassierte der starke Aufsteiger. „Gegen uns soll man erstmal ein Tor schießen“, sagt Steingrüber, der die Bedeutung dieses Spiel hervorhebt. „Wenn wir gegen die hinter uns stehenden Teams punkten, wäre das sehr gut, denn am Ende der Saison warten die Top-Mannschaften auf uns.“

FC Angeln 02 – Husumer SV (Sbd., 15 Uhr)
Die Husumer SV lässt sich von der derzeitigen Tabellenkonstellation nicht blenden. „Das wird eine ganz schwere Partie auf einem engen Platz. Angeln steht hinten kompakt“, sagt der sportliche Leiter Dieter Schleger. Erst 31 Gegentore kassierteder Tabellenvorletzte in 19 Begegnungen. „Mit solchen Mannschaften haben wir unsere Probleme“, weiß Schleger. Im Hinspiel kam das Team von Trainer Dennis Witt nicht über ein 1:1-Unentschieden hinaus. Mit Fabian Wobig kehrt einer der Leistungsträger in den Husumer Kader zurück. Der Einsatz von Gianluca Siefert (privat) ist dagegen fraglich.

SG Geest 05 – SG Langenhorn/Enge (So., 15 Uhr)
SG-Trainer Karl Müller erwartet eine schwere Auswärtspartie in Dithmarschen: „Meine Spieler müssen an ihre Grenzen gehen.“ Den erfahrenen Coach lässt der 2:0-Hinspielsieg kalt. „Da hatten wir Glück. Wir haben die Tore gemacht und Geest nicht.“ Für die Nordfriesen ist die Partie von großer Bedeutung. „Wir hätten uns in den letzten Spielen durch Siege von den unteren Plätzen absetzen können. Die Konkurrenz hatte gepatzt. Der Druck wird nicht geringer, wenn wir nicht gewinnen. Umso wichtiger wäre es, wenn mit drei Punkten vom Platz gehen“, macht Müller deutlich. 
Personell kann der Tabellen-14. etwas aufatmen. Mit Jakob Spreckelsen und Lutz Christiansen kehren zwei Akteure in das Team zurück, die in den vergangenen Begegnungen nicht einsatzfähig waren. Dennoch fehlt mit Steffen Petersen eine wichtige Stütze nach seiner Gelb-Roten Karte gegen Brunsbüttel.

24.03.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
23.03.2017 · 20:30 Uhr · jrb | www.fupa.net

FC Angeln 02 Tore Wächter – Jonas Goos (69. Nimai Hemmersbach) · Malte Fritz · Clemens Goos · Marcel Steiner (76. Niklas-Tim Hauser) – Marten Köhler · Sören Ohlsen · Sönke Dobberphul · Jan Böhnert – Gonde Henningsen (67. Andy Beutel) · Danny Goos.
Husumer SV Chris Bielinski – Fabian Wobig (29. Christian Peters) · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Luca Steen – Marc Koschenz · Tim Meyer (76. Benjamin Gielow) · Henning Lorenzen · Danial Hornburg – Luca Sander · Hendrik Fleige
Schiedsrichter Markus Thormälen (Pönitz), Marc Neumann, Ricardo Haack
Zuschauer 70. 
Tore 1:0 Jan Böhnert (3., Foulelfmeter) · 1:1 Christian Peters (35.) · 1:2 Hendrik Fleige (70.) · 2:2 Danny Goos (79.) · 2:3 Christian Peters (81.).
beste Spieler Tore Wächter – Luca Steen · Christian Peters.
27.ST 01.04.17 Husumer SV TSV Nord Harrislee 3:1
01.04.2017 Husumer SV - TSV Nord Harrislee 3 : 1 (1:0)

Husum macht sich das Leben schwer

Fußball-Verbandsliga Nord-West: 3:1 gegen den TSV Nord Harrislee / Rot für Bosse Wullenweber nach einer Notbremse
Der Husumer Marc Koschenz (Nr. 20) umkurvt den Harrisleer Torwart Pascal Carstensen und trifft zum 3:1. Foto: Petersen

HUSUM | 80 Minuten pure Dominanz, zehn Minuten Zitterpartie, Erlösung in der Nachspielzeit – so könnte der Spielbericht aus Sicht der Husumer SV in Schlagzeilen lauten, bis das verdiente 3:1 (1:0) gegen den TSV Nord Harrislee unter Dach und Fach war. Ein wichtiger Erfolg im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Aber die Punkte waren durch die rote Karte für Bosse Wullenweber, der mit einer Notbremse eine Großchance der Gäste zum Ausgleich vereitelte (90.), teuer erkauft.

Entsprechend nüchtern fiel das Fazit von HSV-Trainer Dennis Witt aus: „Das Ergebnis war wichtig und gut, um oben dran zu bleiben. Allerdings bringen wir uns in der Schlussphase mal wieder selber in die Bredouille, weil wir es versäumen, vorzeitig die Entscheidung herbeizuführen.“

Anfangs hatte man das Gefühl, dass sich die Kreisstädter den Gegner erst zurecht legen mussten. Die Spielkontrolle der Husumer war von Beginn an erkennbar. Allerdings ließ die erste Torchance gut 20 Minuten auf sich warten, als Henning Lorenzen herrlich Hendrik Fleige frei spielte, dieser den Ball auch im Tor unterbrachte, jedoch im Abseits stand (21.). Auf der Gegenseite prüfte Florian Neumann per Freistoß Florian Cornils im Husumer Tor (26.). Die nächste Husumer Gelegenheit sollte die Führung bringen. Nach einem Ballgewinn schickte Daniel Hornburg den schnellen Luca Sander, und dessen Flanke verwertete Torjäger Fleige unnachahmlich per Kopf zum 1:0 (31.).

Trotz des Rückstandes behielten die Gäste ihre strenge Defensiv-Taktik bei und trauten sich kaum einmal aus ihrer Deckung. Husums Angriffsspiel war zwar latent gefährlich, oftmals haperte es beim letzten Pass jedoch an der nötigen Präzision, oder der holprige Untergrund wurde den Witt-Schützlingen zum Verhängnis. So ließ das 2:0 auf sich warten. Wiederum war Fleige nach einer Peters-Ecke mit dem Kopf zur Stelle (55.).

Danach schien es nur eine Frage der Zeit, wann die HSV die Entscheidung herbeiführen würde. Die größte Gelegenheit vergab Wullenweber, der an Pascal Carstensen im TSV-Tor scheiterte (69.). Daher wurde es aus dem Nichts doch nochmal spannend. Einen der wenigen Harrisleer Eckstöße wuchtete der aufgerückte Daniel Rabenseifner in die Maschen (69.) und sorgte mit seinem Anschlusstreffer dafür, dass die Husumer in der Schlussphase nervös wurden. Leichte Abspielfehler häuften sich bei nun fahrig wirkenden HSVern. Im Anschluss an die rote Karte für Wullenweber musste Florian Cornils sein ganzes Können aufbieten, um den Freistoß von Kim Tönder zu entschärfen (90.+1). Da der TSV alles nach vorne warf, sorgte Marc Koschenz, der nach Querpass des eingewechselten Ove Feddersen nur noch einzuschieben brauchte, für die Entscheidung. Kim Tönder sah unmittelbar im Anschluss die gelb-rote Karte wegen Meckerns, bevor der Schlusspfiff die Husumer erlöste.

Trotz der bangen Schlussminuten erkannte Dennis Witt eine Entwicklung seiner Mannschaft. „In der Hinrunde hätten wir nach dem Gegentreffer wahrscheinlich auch noch den Zweiten kassiert. Wir sind jedoch als Mannschaft gewachsen und ziehen auch an schlechten Tagen gemeinsam an einem Strang. Das war heute der Schlüssel.“

03.04.2017 · bjg | Husumer Nachrichten

Zum Ende spannend

HUSUM | 80 Minuten lang gab Fußball-Verbandsligist Husumer SV gegen den TSV Nord Harrislee den Ton an,. musste am Ende um den 3:1 (1:0)-Sieg aber noch zittern. Hendrik Fleige (31. Minute) hatte die Stormstädter in Führung gebracht und nach 55 Minuten per Kopf nachgelegt. Husums Angriffsspiel war zwar immer latent gefährlich, oftmals haperte es beim letzten Pass jedoch an der nötigen Präzision.

Daher wurde es aus dem Nichts doch noch einmal spannend. Eine der wenigen Harrisleer Eckbälle wuchtete der aufgerückte Daniel Rabenseifner in die Maschen (69.). Leichte Abspielfehler häuften sich bei nun fahrig wirkenden Husumern. Im Anschluss an die Rote Karte für Bosse Wullenweber nach einer Notbremse musste Florian Cornils sein ganzes Können aufbieten, um den Freistoß von Kim Tönder zu entschärfen (90.+1). Da Nord alles nach vorne warf, sorgte Marc Koschenz, der nur noch einzuschieben brauchte, für die Entscheidung.

Husumer SV: Cornils – Witthohn, Herpel, Wullenweber, Steen – D. Hornburg, Lorenzen – Koschenz, Peters (71. Wetzel), Sander (89. Gielow) – Fleige (74. Feddersen).
TSV Nord Harrislee: Carstensen – Hansen (70. Jurijczuk), Rabenseifner, Lambach, Ahmadi – Dobermann, Wuske – Balci (73. Kuhls), Neumann, Rössner (70. Peters) - Tönder.
Schiedsrichter: Heyn (Borgstedt).
Tore: 1:0, 2:0 Hendrik Fleige (31., 56.), 2:1 Rabenseifner (81.), 3:1 Koschenz (90.+2).
Rote Karte: Wullenweber (90., Notbremse/HSV). Gelb-Rot: Tönder (90.+3, Meckern/Nord). Zuschauer: 140. Beste Spieler: Fleige, Lorenzen/Pascal Carstensen, Tönder.


03.04.2017 · bjg | Flensburger Tageblatt

Husumer SV macht sich das Leben schwer

HUSUM | 80 Minuten pure Dominanz, zehn 10 Minuten Zitterpartie, Erlösung in der Nachspielzeit – so lautet das Fazit nach dem 3:1 ()-Erfolg der Husumer SV gegen den TSV Nord Harrislee. Ein wichtiger Erfolg im Kampf, um die Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Trotzdem war der Sieg durch die rote Karte für Bosse Wullenweber, der mit einer Notbremse eine Großchance der Gäste zum Ausgleich vereiteln musste (90.), teuer erkauft. Entsprechend nüchtern fiel das Fazit von HSV-Trainer Dennis Witt aus. „Das Ergebnis war wichtig und gut, um oben dran zu bleiben. Allerdings bringen wir uns in der Schlussphase mal wieder selber in die Bredouille, weil wir es versäumen, vorzeitig die Entscheidung herbeizuführen.“

Husumer SV: Cornils – Witthohn, Herpel, Wullenweber, Steen – D. Hornburg, Lorenzen – Koschenz, Peters (71. Wetzel), Sander (89. Gielow) – Fleige (74. Feddersen).
TSV Nord Harrislee: Carstensen – Hansen (70. Jurijczuk), Rabenseifner, Lambach, Ahmadi – Dobermann, Wuske – Balci (73. Kuhls), Neumann, Rössner (70. Peters) - Tönder – Schiedsrichter: Christopher Heyn (TSV Borgstedt) – Tore: 1:0 Hendrik Fleige (31.), 2:0 Hendrik Fleige (56.), 2:1 Daniel Rabenseifner (81.), 3:1 Marc Koschenz (90.+2) – Besondere Vorkommnisse: Wullenweber (rot, 90., HSV), Tönder (gelb-rot, 90.+3, TSV) – Zuschauer: 140 – Beste Spieler: Hendrik Fleige, Henning Lorenzen – Pascal Carstensen, Kim Tönder.


03.04.2017 · sh:z | Schlei Bote

Husumer SV muss lange zittern

Marc Koschenz erlöst Husum erst in der Nachspielzeit gegen den TSV Nord Harrislee

HUSUM | 80 Minuten pure Dominanz, zehn Minuten Zitterpartie, Erlösung in der Nachspielzeit – So könnte der Spielbericht aus Sicht der Husumer SV in Schlagzeilen lauten, bis der letztendlich verdiente Sieg gegen den TSV Nord Harrislee unter Dach und Fach war.

Trotzdem war der Sieg durch die Rote Karte für Bosse Wullenweber, der mit einer Notbremse eine Großchance der Gäste zum Ausgleich vereiteln musste (90.), teurer erkauft, als es nötig gewesen wäre. Entsprechend nüchtern fiel das Fazit von HSV-Trainer Dennis Witt aus. „Das Ergebnis war wichtig und gut, um oben dran zu bleiben. Allerdings bringen wir uns in der Schlussphase mal wieder selber in die Bredouille, weil wir es versäumen, vorzeitig die Entscheidung herbeizuführen.“ 

Husum begann überlegen, erste Torchancen blieben aber ungenutzt. Es dauerte bis zur 31. Minute, bis es erstmals im Nord-Gehäuse klingelte. Nach Luca Sanders Flanke war es Hendrik Fleige, der per Kopfball zum 1:0 traf. Trotz des Rückstandes behielten die Gäste ihre strenge Defensiv-Taktik bei. 

So ließ das 2:0 etwas auf sich warten. Wiederum war Fleige nach einer Peters-Ecke mit dem Kopf zur Stelle (55.). Danach schien es nur eine Frage der Zeit, wann die HSV die endgültige Entscheidung herbeiführen würde. Die größte Gelegenheit darauf vergab Wullenweber, der eine Freistoß-Flanke von Lorenzen gekonnt mit der Brust annahm, aber mit seinem Versuch an Pascal Carstensen im TSV-Tor scheiterte (69.).

Daher wurde es aus dem Nichts doch nochmal spannend. Eine der wenigen Harrisleer Eckbälle wuchtete der aufgerückte Daniel Rabenseifner zum 1:2 in die Maschen (69.). Im Anschluss an die Rote Karte für Wullenweber musste Florian Cornils nochmal sein ganzes Können aufbieten, um den Freistoß von Kim Tönder zu entschärfen (90.+1). 

Da der TSV alles nach vorne warf, sorgte Marc Koschenz, der nach Querpass des eingewechselten Ove Feddersen nur noch einzuschieben brauchte, für die Entscheidung. Kim Tönder sah unmittelbar im Anschluss die gelb-rote Karte wegen Meckern, bevor der Schlusspfiff die Husumer erlöste. 
02.04.2017 · 17:50 Uhr · bjg | www.fupa.net

HUSUM | Mit seinen Saisontoren 24 und 25 brachte  Hendrik Fleige  die Husumer mit 2:0 in Führung. Das erste Mal war er nach rund einer halben Stunde zur Stelle, nach dem Seitenwechsel erhöhte er auf 2:0. Erst in der 81. Minute gelang den Gästen der Anschlusstreffer durch Daniel Rabenseifner. Es keimte noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn in Nordfriesland auf - Marc Koschenz machte dann aber in der Nachspielzeit alles klar. 

Die HSV feiert damit den dritten Sieg in Folge und hat nun einen Zähler Rückstand auf das Führungs-Duo. Beide Teams beendeten die Partie nach einer hektischen Schlussphase mit nur zehn Spielern.  

Tore: 1:0 Hendrik Fleige (31.), 2:0 Hendrik Fleige (56.), 2:1 Daniel Rabenseifner (81.), 3:1 Marc Koschenz (90.)
01.04.2017 · 20:00 Uhr · dru | www.fupa.net

HUSUM | In einer einseitigen ersten Hälfte machten die Husumer zu wenig aus ihrer Überlegenheit. Zu viele Ballverluste verhinderten eine höhere Führung.  

Schiedsrichter: Heyn (Borgstedt).

Gelb-Rote Karte: Für Harrislees Tönder (90.).

Tore: 1:1 Fleige (31.), 2:0 Fleige (57.), 2:1 Tönder (81.), 3:1 Koschenz (90.).

Rote Karte: Für Husums Wullenweber (90., Notbremse).

01.04.2017 · 18:02 Uhr · Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Vierter Anlauf zum ersten Sieg

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Langenhorn-Enge erwartet Nordmark Satrup / Husumer SV gegen TSV Nord Harrislee gefordert

Auch gegen den TSV Nord wollen die Spieler der Husumer SV Tore bejubeln. Foto: Sieg

HUSUM | Aus neun sollen zwölf werden: Mit dem TSV Rantrum, Blau-Weiß Löwenstedt und der Husumer SV haben drei nordfriesische Vereine neun Punkte nach der Winterpause geholt – lediglich die SG Langenhorn-Enge ist noch ohne Punktgewinn. Im Heimspiel gegen den TSV Nordmark Satrup (So., 14 Uhr) soll sich das nun ändern. Außerdem wollen die drei verbleibenden Teams ihre Ergebnisse bestätigen. Die Husumer SV erwartet den TSV Nord Harrislee (Sbd., 14 Uhr), der TSV Rantrum tritt beim TSV Großsolt-Freienwill (Sbd., 14 Uhr) an und Blau-Weiß Löwenstedt reist zum Tabellenzwölften Stern Flensburg.

Husumer SV–  TSV Nord Harrislee (Sbd., 14 Uhr)
Einen knappen, aber verdienten 3:2-Sieg fuhr die Husumer SV beim abstiegsbedrohten FC Angeln 02 ein. Dazu feierte Christian Peters nach Kreuzbandriss sein Comeback und avancierte zum Matchwinner. „Er ist eine Bereicherung für uns“, sagt Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. Der eingewechselte Peters ersetzte den am Oberschenkel verletzten Fabian Wobig. Der Einsatz des Abwehrspielers gegen den TSV Nord Harrislee ist fraglich. Aber auch ohne die wichtige Defensivstütze soll gegen den Tabellenzwölften ein Heimsieg eingefahren werden. „Es ist eine Mannschaft mit Herzblut und Kampfgeist, aber sie liegt uns. Die direkten Duelle haben wir für uns entschieden“, ist Schleger zuversichtlich. Drei Begegnungen gab es bislang zwischen beiden Mannschaften – drei Mal siegte die HSV, erzielte zwölf Treffer und kassierte lediglich einen. Schleger warnt dennoch: „Wir sind immer noch nicht in dem Rhythmus, in dem wir gerne wären.“ Bis auf den fraglichen Fabian Wobig stehen Trainer Dennis Witt alle Spieler zur Verfügung.

SG Langenhorn-Enge–  Nordmark Satrup (So., 14 Uhr)
„Weniger Fehler machen und unsere Chancen nutzen“ – das soll laut SG-Trainer Karl Müller der Schlüssel zum Erfolg gegen den TSV Nordmark Satrup sein. „Gegen die SG Geest 05 haben wir gut gespielt, aber unsere Möglichkeiten nicht genutzt und die Gegentore auf dem Präsentierteller serviert. Das muss besser werden. Wir wollen nach drei Niederlagen in Serie endlich wieder punkten“, hofft Müller. Der SG-Coach erwartet ein schweres Spiel. „Satrup ist momentan gut in Form.“ Der Tabellenachte trotzte dem Spitzenreiter TSV Friedrichsberg-Busdorf am vergangenen Wochenende beim 0:0 einen Punkt ab und darf weiterhin auf die Qualifikation zur neuen Landesliga hoffen. Anders sieht es bei den Nordfriesen aus. Mit nur 20 Punkten belegt die SG Tabellenrang 14. „Mit dem Druck haben wir die ganze Zeit gerechnet. Die entscheidenden Spiele kommen im April. Dort müssen wir topfit sein. Es wird bis zum letzten Spieltag ein Kampf werden“. Kapitän Steffen Petersen hat seine Sperre abgesessen und wird wieder zum Kader dazugehören. Verletzungsbedingte Ausfälle haben die Langenhorner nicht zu beklagen.

TSV Großsolt-Freienwill–  TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr)
Die Siegesserie nach der Winterpause soll für den TSV Rantrum auch nach der Partie beim TSV Großsolt-Freienwill Bestand haben. „Es wird ein schweres Spiel gegen eine Mannschaft, die aus dem Tabellenkeller herauskommen möchte. Wir wollen aber die Punkte holen“, erklärt Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. „Wir müssen schneller in die Zweikämpfe kommen und vorne läuferisch variabler sein als gegen Grundhof. Dort hatten wir in der ersten Halbzeit kaum Torchancen“, meint der Assistent von Cheftrainer Oliver Hansen. In der Hinrunde spielten sich die Nordfriesen in einen Torrausch und fertigten den völlig überforderten Tabellen-13. mit 9:1 ab. Erfolgreichster Torschütze war Thies Clausen, der vier Treffer beisteuerte und bislang zwölf Saisontore erzielte. Bis auf Mittelfeldspieler Erion Alla, der angeschlagen ist und dessen Einsatz daher fraglich ist, hat der Gast keine Personalprobleme.

Stern Flensburg – Blau-Weiss Löwenstedt (Sbd., 15.30 Uhr)
BW Löwenstedt scheint das Formtief vom Ende des vergangenen Jahres überwunden zu haben. Nach der Winterpause siegte das Team von Trainer Bernd Hansen drei Mal, feierte zwei Kantersiege gegen den TV Grundhof (8:0) und gegen den TSV Großsolt-Freienwill (5:1). Nun wollen die Nordfriesen, die sich auf Tabellenrang vier vorgeschoben haben, die Ergebnisse bestätigen. „Wir glauben an uns und sind konditionell besser geworden, aber wir müssen weiter an uns arbeiten“, sagt Bernd Hansen. „Wir lassen momentan noch zu viele Torchancen liegen, und kleine Rückschläge werfen uns zurück.“ Gegen den TSV Großsolt-Freienwill gewannen die Blau-Weißen zwar mit 5:1, doch bis zur 75. Minute stand es 1:1, ehe Torjäger Sven Nielsen vier Treffer erzielte. „Stern Flensburg hat eine junge, interessante und auch technisch interessante Mannschaft, die bewiesen hat, dass sie gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte bestehen kann. Wir müssen auf dem kleinen Platz unsere eigenen Stärken ausspielen“, fordert Hansen. Felix Andresen fehlt weiterhin verletzungsbedingt, außerdem ist der Einsatz von Kevin Schilling in Gefahr. Der Mittelfelspieler verletzte sich in der letzten Partie am Knöchel.
31.03.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
Husumer SV Florian Cornils – André Witthohn · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · Luca Steen – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – Marc Koschenz · Christian Peters (71. Tobias Wetzel) · Luca Sander (89. Benjamin Gielow) – Hendrik Fleige (74. Ove Feddersen).
TSV Nord Harrislee Pascak Carstensen – Ron Hansen (70. Chris Jurijczuk) · Daniel Bennet Rabenseifner · Pascal Lambach · Hossein Ahmadi – Simon Dobermann · Milan Wuske – Bekir Balci (73. Haldor Kuhls) · Florian Neumann · Christoph Rössner (70. Falk Peters) – Kim Tönder.
Schiedsrichter Christopher Heyn (TSV Borgstedt), Thorsten Helwig, Marc Carstensen
Zuschauer 140
Tore 1:0 Hendrik Fleige (31.) · 2:0 Hendrik Fleige (56.) · 2:1 Daniel Rabenseifner (81.) · 3:1 Marc Koschenz (90.+2) 
besondere Vorkommnisse:  Bosse Wullenweber (rot, 90., HSV), Tönder (gelb-rot, 90.+3, TSV). 
beste Spieler Hendrik Fleige · Henning Lorenzen – Pascal Carstensen · Kim Tönder.
28.ST 08.04.17 ETSV Weiche Flensburg II Husumer SV 3:1
08.04.2017   ETSV Weiche Flensburg II - Husumer SV 0 : 4 (0:2)

Souveräner Husumer Auftritt bei Weiches Reserve

Laufduell um den Ball: Weiches Bekim Adzijaj (li.) und Fabian Wobig (re.) von der Husumer SV. Foto: dewanger

FLENSBURG | Deutlich gewonnen und Tabellenplatz drei in der Fußball-Verbandsliga gefestigt – das Gastspiel der Husumer SV beim ETSV Weiche Flensburg II verlief überaus erfolgreich. Die ohne Regionalliga-Unterstützung angetretene U 23 des ETSV war gegen den Titelanwärter aus Husum chancenlos und verlor deutlich mit 0:4 (0:2).

Von Beginn an belagerten die Gäste den gegnerischen Strafraum, während die Hausherren darauf hofften, durch Konter Nadelstiche zu setzen. Allerdings blieb es weitgehend bei der Hoffnung, zu sicher stand die HSV-Defensive um den Ex-Weicher Christian Herpel. Die Nordfriesen hingegen konnten ihre Überlegenheit in Tore ummünzen. Bereits in der 10. Minute köpfte Hendrik Fleige mit seinem 26. Saisontor das 1:0. Noch vor der Pause baute Tim Meyer mit einem Heber die Führung aus (40.). Und als der kurz zuvor eingewechselte Gianluca Siefert mit dem Tor des Tages das 3:0 nachlegte (78.), war die Partie endgültig durch. Den Schlusspunkt setzte Meyer (90.), der von dem überragenden HSV-Spielmacher Henning Lorenzen mustergültig bedient wurde. Für ETSV-Liga-Manager Dennis Hagen war der Erfolg der Gäste hochverdient: „Dennoch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft. Der Sieg fiel um ein oder zwei Tore zu hoch aus.“

10.04.2017 · wsi | Husumer Nachrichten

Weiches Reserve gegen Husum chancenlos

FLENSBURG | Die ohne Regionalliga-Unterstützung angetretene U 23 von Fußball-Verbandsligist ETSVWeiche war gegen Titelanwärter Husumer SV chancenlos. Deutlich mit 0:4 (0:2) hatte sie das Nachsehen. Bereits in der 10. Minute köpfte Hendrik Fleige das 1:0. Noch vor der Pause baute Tim Meyer mit einem Heber die Führung aus (40.). Und als der kurz zuvor eingewechselte Gianluca Siefert mit dem Tor des Tages das 0:3 nachlegte (78.), war die Partie endgültig durch. Den Schlusspunkt setzte Meyer (90.), der von dem überragenden HSV-Spielmacher Henning Lorenzen mustergültig bedient wurde. Für ETSV-Liga-Manager Dennis Hagen war der Erfolg der Gäste hochverdient: „Dennoch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft.“

ETSV Weiche II: Rathmann – Wrobel, Natusch, Nielsen Rosenberg, Thiesen – Dobrick (46. Kunkel), Stephan, Padberg, Yiadom – Demirovic, Adzijaj (77 Iurii). – Husumer SV: Cornils – Sander, Herpel, Hornburg, Albertsen (62. Siefert) – Koschenz (79. Peters), Lorenzen, Wobig, Wetzel – Meyer, Fleige (62. Feddersen). Tore: 0:1 Fleige (10.), 0:2 Meyer (40.), 0:3 Siefert (78.),0:4 Meyer (90.).
10.04.2017 · wsi | Schlei Bote

Ohne-Regionalliga-Unterstützung chancenlos gegen Husum

Weiches Bekim Adzijaj (li.), einer der Besten beim Gastgeber, kommt vor dem Husumer Daniel Hornburg zum Schuss. Foto: Dewanger

Flensburg | Die diesmal ohne Regionalliga-Unterstützung angetretene U 23 des ETSV Weiche war gegen Verbandsliga-Titelanwärter Husumer SV chancenlos – mit 0:4 (0:2) hatte die Mannschaft von Trainer Henning Natusch das Nachsehen. Von Beginn an belagerten die Gäste, die nur einen Punkt hinter Tabellenführer TSV Friedrichsberg liegen, den gegnerischen Strafraum, während die Hausherren darauf hofften, mit Kontern Nadelstiche zu setzen. Allerdings blieb es weitgehend bei der Hoffnung, zu sicher stand die HSV-Defensive um den Ex-Weicher Christian Herpel.

Die Nordfriesen hingegen konnten ihre Überlegenheit in Tore ummünzen. Bereits in der 10. Minute köpfte Hendrik Fleige das 1:0. Noch vor der Pause baute Tim Meyer mit einem Heber die Führung aus (40.). Und als der kurz zuvor eingewechselte Gianluca Siefert mit dem Tor des Tages das 0:3 nachlegte (78.), war die Partie endgültig durch. Den Schlusspunkt setzte Meyer (90.), der vom ganz starken Husumer Spielmacher Henning Lorenzen mustergültig bedient wurde.

Für ETSV-Liga-Manager Dennis Hagen war der Erfolg der Gäste hochverdient, doch er schränkte ein: „Ich kann meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft. Der Sieg fiel um ein oder zwei Tore zu hoch aus.“

ETSV Weiche II: Rathmann – Wrobel, Natusch, Nielsen Rosenberg, Thiesen – Dobrick (46. Kunkel), Stephan, Padberg, Yiadom – Demirovic, Adzijaj (77 Iurii).
Husumer SV: Cornils – Sander, Herpel, Hornburg, Albertsen (62. Siefert) – Koschenz (79. Peters), Lorenzen, Wobig, Wetzel – Meyer, Fleige (62. Feddersen).
Tore: 0:1 Fleige (10.), 0:2 Meyer (40.), 0:3 Siefert (78.),0:4 Meyer (90.).
Schiedsrichter: Zabinski (Beidenfleth).
Zuschauer: 60.
Beste Spieler: Nielsen Rosenberg, Adzijaj/Lorenzen, Herpel.


10.04.2017 · wsi | Flensburger Tageblatt

ETSV Weiche Flensburg II ohne Siegchance

Husumer SV bleibt dem Spitzenreiter auf den Fersen
Er versucht es wenigstens: Weiches Bekim Adzijaj – vom Husumer Daniel Hornburg (rechts) bedrängt – bringt den Ball in die Gefahrenzone. Foto:Dewanger

FLENSBURG | Die ohne Unterstützung aus der Regionalliga angetretenen Flensburger waren gegen Titelanwärter Husumer SV letztlich chancenlos. Deutlich mit 0:4 (0:2) hatten sie das Nachsehen. Von Beginn an belagerten die Gäste den gegnerischen Strafraum, während die Hausherren darauf hofften, durch Konter Nadelstiche zu setzen.
Allerdings blieb es weitestgehend bei der Hoffnung, zu sicher stand die HSV-Defensive um den Ex-Weicher Christian Herpel. Die Nordfriesen hingegen konnten ihre Überlegenheit dagegen in Tore ummünzen. Bereits in der 10. Minute köpfte Hendrik Fleige das 0:1. Noch vor der Pause baute Tim Meyer mit einem Heber die Führung aus (40.). 
Als Gianluca Siefert mit dem Tor des Tages das 0:3 nachlegte (78.), war die Partie endgültig durch. Den Schlusspunkt setzte Meyer (90.), der von dem überragenden HSV-Spielmacher Henning Lorenzen mustergültig bedient wurde. 
Für ETSV-Liga-Manager Dennis Hagen war das Resultat verdient: „Dennoch kann ich meinen Jungs keinen Vorwurf machen, sie haben gekämpft. Der Sieg fiel um ein oder zwei Tore zu hoch aus. 

ETSV Weiche II: Rathmann – Wrobel, Natusch, Nielsen Rosenberg, Thiesen – Dobrick (46. Kunkel), Stephan, Padberg, Yiadom – Demirovic, Adzijaj (77 Iurii). – Husumer SV: Cornils – Sander, Herpel, Hornburg, Albertsen (62. Siefert) – Koschenz (79. Peters), Lorenzen, Wobig, Wetzel – Meyer, Fleige (62. Feddersen). Tore: 0:1 Fleige (10.), 0:2 Meyer (40.), 0:3 Siefert (78.),0:4 Meyer (90.).
09.04.2017 · 18:00 Uhr · wsi | www.fupa.net

FLENSBURG | Hübsch regelmäßig trafen die Gäste zum verdienten Auswärtssieg.

Schiedsrichter: Pawel Zabinski (Gaushorn); Zuschauer: x.

Tore: 0:1 Fleige (10.), 0:2 Meyer (40.), 0:3 Siefert (78.), 0:4 Meyer (90.).

08.04.2017 · 17:00 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

FLENSBURG | Klar und deutlich gewannen die Husumer das Spiel in Flensburg und dürfen weiter vom Aufstieg träumen. Hendrik Fleige brachte den Gast auf die Siegerstrasse (10.), bevor Tim Meyer noch vor der Halbzeitpause auf 2:0 erhöhte (40.). Gianluca Siefert machte in der Schlussphase der Partie den Sack zu (78.). Tim Meyer schraubte das Ergebnis in der Schlussminute mit seinem zweiten Treffer auf 4:0 hoch.
Tore: 0:1 Hendrik Fleige (10.), 0:2 Tim Meyer (40.), 0:3 Gianluca Siefert (78.), 0:4 Tim Meyer (90.)

08.04.2017 · 21:15 Uhr · Schumann | www.fupa.net

TSV Rantrum brennt auf Revanche

Fußball-Verbandsliga: Duell mit Stern Flensburg / Löwenstedt empfängt DGF Flensburg / Husumer SV und SG Langenhorn-Enge auswärts

Angeschlagen: Hinter dem Einsatz von Erion Alla (links, im Zweikampf mit Danny Opitz) steht ein Fragezeichen. Foto: petersen

HUSUM | Die Verbandsliga-Fußballer des TSV Rantrum wollen am Wochenende eine offene Rechnung mit Stern Flensburg begleichen. Das Hinspiel verloren die Nordfriesen mit 1:2 und brennen nun auf Revanche, um weitere wichtige Punkte für die Landesliga-Qualifikation zu sammeln. Blau-Weiß Löwenstedt empfängt das abstiegsbedrohte Team von DGF Flensburg, die Husumer SV gastiert bei der Regionalliga-Reserve des ETSV Weiche und die SG Langenhorn-Enge beim MTV Tellingstedt.

TSV Rantrum–  Stern Flensburg (So., 15 Uhr)
Mit viel Selbstbewusstsein geht Rantrum ins Heimspiel gegen den Tabellenzwölften. Die Nordfriesen fegten am vergangenen Wochenende den abstiegsbedrohten TSV Großsolt-Freienwill mit 5:1 vom Platz. „Dort haben wir mit viel Einsatz und Willen agiert“, berichtet Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. „Wenn wir gegen Stern dort weitermachen, bin ich optimistisch.“ Der Tabellensiebte ist allerdings gewarnt. Das Hinspiel verlor das Team von Cheftrainer Oliver Hansen mit 1:2. „Diese Niederlage war unnötig“, erinnert sich Steingrüber. „Wenn man die Flensburger spielen lässt, können sie ins Rollen kommen. Das müssen wir verhindern“, fordert Steingrüber. Außerdem stehe Stern kompakt in der Defensive und agiere diszipliniert in der Offensive. Zudem habe der Gegner mit Coach Lars Meyer einen erfahrenen Trainer, „der sich etwas einfallen lassen wird, um gegen uns zu bestehen“. Helge Flatterich wird berufsbedingt nicht im Kader stehen, zudem ist der Einsatz von Erion Alla (angeschlagen) fraglich.

Blau-Weiss Löwenstedt–  DGF Flensburg (So., 14 Uhr)
Die Löwen stehen unter Druck. Mit 44 Punkten belegen die Gastgeber zwar den fünften Tabellenplatz, doch das Team von Trainer Bernd Hansen hat bis zu drei Partien mehr absolviert als die direkte Konkurrenz. Ein Heimsieg gegen DGF Flensburg, das sich nach dem Trainerwechsel im Aufwind befindet, ist somit Pflicht. „In unserer Situation zählen nur Vollgas geben und drei Punkte“, sagt Löwenstedts Trainer. Zuschauer können sich auf ein torreiches Spiel freuen. In sieben Duellen wurden insgesamt 36 Treffer erzielt – davon acht Stück im Hinspiel, als die Blau-Weißen mit einem 7:1-Kantersieg vom Platz gingen. Zwei Mal erfolgreich war Marvin Matthiesen. Der Offensiv-Akteur wird aber berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen. Auch Felix Andresen, der an einer Verletzung der Patellasehne laboriert, fehlt. Der Einsatz von Kevin Schilling (Knöchelverletzung) ist fraglich.

ETSV Weiche Flensburg II–  Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Drei Punkte sind für den Tabellendritten aus Husum (25 Spiele, 55 Punkte) ein Muss, will man den Druck auf Spitzenreiter TSV Friedrichsberg und Verfolger Schleswig 06 (jeweils 56 Punkte) hochhalten. Allerdings warnt der sportliche Leiter Dieter Schleger davor, den Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. „Auch wenn der ETSV bereits einen kleinen Rückstand hat, will er in die Landesliga. Und man weiß nie, welche Akteure aus der Regionalliga-Mannschaft zum Einsatz kommen“. Dennoch bleibt Schleger zuversichtlich. „Wir haben eine unglaublich gute Truppe.“ Das Hinspiel gewann der Favorit locker 7:0. Allerdings wird Bosse Wullenweber, der im Hinspiel traf, wegen einer Rot-Sperre nicht dabei sein. Der Einsatz von Fabian Wobig und Hendrik Fleige ist fraglich. Bei Torjäger Fleige (25 Saisontreffer) ist Schleger aber zuversichtlich, dass er bis zum Spiel wieder fit ist.

MTV Tellingstedt – SG Langenhorn/Enge (So., 15 Uhr)
„Es gibt keine Ausreden mehr“, sagt SG-Trainer Karl Müller. Mit 20 Punkten findet sich die SG auf Tabellenplatz 14 wieder. „Wir müssen den Abstiegskampf annehmen und mit mehr Leidenschaft und Einsatz spielen.“ Das ist auch nötig, will man noch vor den Duellen gegen die direkte Konkurrenz ein paar Punkte sammeln. „Tellingstedt kämpft nach wie vor um die Qualifikation zur Landesliga, ist körperlich präsent und hat mit Steffen Holm einen kopfballstarken Angreifer“, meint Müller zum Gegner. „Unsere Spieler müssen sich dagegen erst ans Verbandsliga-Niveau gewöhnen.“ Gegen die Dithmarscher soll das nötige Quäntchen Glück erzwungen werden. „Das fehlt uns momentan. Die hochkarätigen Torchancen gehen einfach nicht rein“, analysiert der Coach. Bis auf Torhüter Frank Schaarschmidt (Muskelverletzung) stehen dem Langenhorner Trainer alle Spieler zur Verfügung – auch Keeper Hauke Asmussen ist wieder dabei.

07.04.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
ETSV Weiche Flensburg II Ole Rathmann – Lukas Wrobel · Dominique David Natusch · Mark Nielsen Rosenberg · Lewe Thiesen – Christian Dobrick (46. Sven Kunkel) · Maximilian Stephan · Leon Alexander Padberg · Richard Boakye Yiadom – Kenan Demirovic ·  Bekim Adzijaj (77. Jan Iurii).
Husumer SV Florian Cornils – Luca Sander · Christian Herpel · Daniel Hornburg · Cyriac Albertsen (62. Gianluca Siefert) – Marc Koschenz (79. Christian Peters) · Henning Lorenzen · Fabian Wobig · Tobias Wetzel – Tim Meyer · Hendrik Fleige (62. Ove Feddersen). 
Schiedsrichter

Pawel Zabinski (TSV Beidenfleth), Nicole Zabinski, Andrea Kuhlmann

Zuschauer 60
Tore 0:1 Hendrik Fleige (10.) · 0:2 Tim Meyer (40.) · 0:3 Gianluca Siefert (78.) · 0:4 Tim Meyer (90.).
beste Spieler Mark Nielsen Rosenberg · Bekim Adzijaj / Henning Lorenzen · Christian Herpel.
22.ST 12.04.17 TV Grundhof Husumer SV 0:4
12.04.2017   TV Grundhof - Husumer SV 0 : 4 (0:2)

Verbandsliga: Husumer SV bleibt Spitzenduo auf den Fersen

André Witthohn (re.) traf zum 1:0 für die Husumer SV. Mit dem Sieg bleiben die Nordfriesen am Spitzenduo dran. Foto: git

Satrup/Streichmühle | Die Fußballer der Husumer SV haben ihre Hausaufgaben in der Verbandsliga gemacht und sind mit einem 4:0 beim abgeschlagenen Schlusslicht TV Grundhof am siegreichen Spitzenduo TSV Friedrichsberg (1:0 gegen DGF Flensburg) und Schleswig 06 (4:0 beim FC Angeln) dran geblieben. Der TSV Rantrum kam im Duell der Tabellennachbarn zu einem torlosen Remis beim TSV Nordmark Satrup. Das Spiel der SG Langenhorn-Enge, die nach dem überraschenden 2:0-Erfolg in Tellingstedt gegen Stern Flensburg nachlegen wollte, fiel wegen Unbespielbarkeit des Platzes aus.

TSV Nordmark Satrup – TSV Rantrum 0:0 Keine Tore, aber dennoch gute Chancen auf beiden Seiten. Die Nordfriesen waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, fanden aber ihren Meister in Keeper Jan Mathiesen. Der parierte in der 12. Minute gegen Ron Reichardt und 60 Sekunden später gegen Danny Jessen, die jeweils frei vor ihm auftauchten. Und in der 36. Minute parierte Mathiesen sogar einen aus Sicht der Gastgeber strittigen Strafstoß von Tarek Yassine. „Nach Wiederbeginn haben wir dann unser wahres Gesicht gezeigt“, lobte Satrups Co-Trainer Sven Petersen. In der 47. Minute schoss Ken Dikun aus elf Metern knapp daneben, Daniel Matthiesen hatte ihn bedient. Nach einer Stunde hatten die Gastgeber den Torschrei schon auf den Lippen, aber der Kopfball von Clemens Nielsen nach Ecke von Sebastian Clausen klatschte an die Latte. „Das Unentschieden geht in Ordnung“, befand Petersen. Die Tabellenkonstellation bleibt nach dem Remis unverändert: Der TSV Rantrum ist Siebter (42 Punkte), Satrup Achter (39).

TV Grundhof –  Husumer SV 0:4 (0:2) Der Titelanwärter ließ beim Tabellenletzten nichts anbrennen. Schon vor der Pause trafen André Witthohn per Abstauber (17. Minute) und Luca Sander (31.) für die Elf von Trainer Dennis Witt. Tim Meyer (51.) legte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nach und Christian Herpel besorgte zehn Minuten vor dem Abpfiff mit einem „traumhaften Freistoßtor“ (O-Ton TVG-Trainer Thomas Ziegenberg) den Endstand. „Bis zum 0:1 haben wir gut mitgespielt, danach war Husum klar besser“, sagte Ziegenberg. Im zweiten Durchgang traute sich sein Team zumindest mehr zu und konnte die Partie über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Daniel Lohan und Boyke Börnsen hatten noch Chancen zum Ehrentreffer.
13.04.2017 · jas/usc | Husumer Nachrichten

Verbandsliga: Wiesharde besiegt Großsolt

Finn Kalisch (Großsolt-Freienwill, rechts) ist vor Brian Fischer vom FC Wiesharde am Ball. Foto: staudt

Flensburg | Der TSV Friedrichsberg bleibt nach dem 1:0 gegen DGF Flensburg Tabellenführer der Fußball-Verbandsliga, Schleswig 06 (4:0 beim FC Angeln 02) und die Husumer SV (4:0 beim TV Grundhof) halten Anschluss. Das Aufsteigerduell gewann der FC Wiesharde in Jarplund 1:0 gegen den TSV Großsolt-Freienwill, die Landesliga-Anwärter TSV Nordmark Satrup und TSV Rantrum trennten sich 0:0. Die Partie der SG Langenhorn-Enge gegen Stern Flensburg war gestern Nachmittag abgesagt worden.

TSV Friedrichsberg – DGF Flensburg 1:0 (0:0). DGF verkaufte sich bei Spitzenreiter TSV Friedrichsberg teuer, der 1:0-Erfolg der Hausherren ging aber in Ordnung. „Es war nicht schön, aber verdient“, meinte TSV-Liga-Obmann Sven Scherner. DGF-Keeper Marcel Carstensen hielt sein Team lange im Spiel. In der in der 47. Minute besiegelte Torjäger Tim Schubert den etwas glücklichen Sieg des Tabellenführers gegen aufopferungsvoll kämpfende Flensburger, bei denen Neuzugang Anders Nøhr Pedersen in der 79. Minute die Gelb-Rote Karte sah. In der Nachspielzeit erwischte es auch seinen Mitspieler Hannes Röh mit der Ampelkarte.

FC Wiesharde – TSV Großsolt-Freienwill 1:0 (0:0). Felix Stüwe erzielte in der 77. Minute das Tor des Tages für die Elf von Trainer Michael Wilstermann. Der junge Mittelfeldspieler hatte auch schon beim 1:0-Erfolg in Satrup das entscheidende Tor erzielt. In der kurzfristig nach Jarplund verlegten Partie boten beide Mannschaften keine große Fußball-Kunst, das war angesichts der Tabellen-Konstellation aber auch nicht zu erwarten gewesen. „In der ersten Halbezit hatte Großsolt den Wind im Rücken – da hatten wir etwas Glück, dass wir mit einem 0:0 in die Pause gehen“, sagte FC-Obmann Ralf Schneck. Die Gäste waren besonders bei Ecken und Standards gefährlich, ebenso wie die Gastgeber in den zweiten 45 Minuten. Das Tor des Tages war ein Freistoß aus 25 Metern, der sich als „Bogenlampe“ in Tor senkte. Großsolts Marvin Menzel sah in der Nachspielzeit Gelb-Rot.

TSV Nordmark Satrup – TSV Rantrum 0:0. Keine Tore, aber dennoch gute Chancen auf beiden Seiten. Die Nordfriesen waren in der ersten Halbzeit klar überlegen, fanden aber ihren Meister in Keeper Jan Mathiesen. Der parierte in der 12. Minute gegen Ron Reichardt und 60 Sekunden später gegen Danny Jessen, die jeweils frei vor ihm auftauchten. Und in der 36. Minute parierte Mathiesen sogar einen aus Sicht der Gastgeber strittigen Strafstoß von Tarek Yassine. „Nach Wiederbeginn haben wir dann unser wahres Gesicht gezeigt“, lobte Satrups Co-Trainer Sven Petersen. In der 47. Minute schoss Ken Dikun aus elf Metern knapp daneben, Daniel Matthiesen hatte ihn bedient. Nach einer Stunde hatten die Gastgeber den Torschrei schon auf den Lippen, aber der Kopfball von Clemens Nielsen nach Ecke von Sebastian Clausen klatschte an die Latte. „Das Unentschieden geht in Ordnung“, befand Petersen.

TV Grundhof – Husumer SV 0:4 (0:2). Der Titelanwärter ließ beim Tabellenletzten nichts anbrennen. Schon vor der Pause trafen Andre Witthohn per Abstauber (17. Minute) und Luca Sander (31.) für die Elf von Trainer Dennis Witt. Tim Meyer (51.) legte mit einem Schuss von der Strafraumgrenze nach und Christian Herpel besorgte zehn Minuten vor dem Abpfiff mit einem „traumhaften Freistoßtor“ (O-Ton TVG-Trainer Thomas Ziegenberg) den Endstand. „Bis zum 0:1 haben wir gut mitgespielt, danach war Husum klar besser“, sagte Ziegenberg. Im zweiten Durchgang traute sich sein Team zumindest mehr zu und konnte die Partie über weite Strecken ausgeglichen gestalten. Daniel Lohan und Boyke Börnsen hatten Chancen zum Ehrentreffer.
13.04.2017 · jas/usc | Flensburger Tageblatt

DOLLERUP | In einem einseitigen Kräftemessen ging Husum sehr großzügig mit seinen Möglichkeiten um.

Schiedsrichter: Ruback (Wiesharde). 

Tore: 0:1 Witthohn (20.), 0:2 Sander (32.), 0:3 Meyer (52.), 0:4 Herpel (78.).

12.04.2017 · 20:58 Uhr · Philip Hentschel | www.sportplatz.sh
DOLLERUP | Das Tabellenschlusslicht vom TV Grundhof kassierte die zu erwartende Niederlage gegen die Husumer SV. Zur Pause führten die Gäste durch Treffer von André Witthohn (15.) sowie Luca Sander (32.) mit 2:0. Kurz nach Wiederbeginn sorgte Tim Meyer für die Vorentscheidung und markierte das 3:0 (53.). Christian Herpel setzte in der 78. Spielminute noch einen drauf und erzielte das 4:0.
Tore: 0:1 André Witthohn (15.), 0:2 Luca Sander (32.), 0:3 Tim Meyer (53.), 0:4 Christian Herpel (78.) 
12.04.2017 · 22:35 Uhr · Redmann | www.fupa.net

Großsolt-Freienwill, Satrup und Grundhof im Dreifach-Einsatz

Flensburg | Alle acht Mannschaften aus dem ehemaligen Kreisfußballverband Flensburg in der Fußball-Verbandsliga sind von heute an bis zum Ostermontag im Nachholspiel-Einsatz. Während der ETSV Weiche II und der TSV Nord Harrislee nur einmal spielen, bestreiten der TSVNordmark Satrup, der TSV Großsolt-Freienwill und der TV Grundhof gleich drei Partien.

Heute stehen zum Auftakt sechs Spiele an. Der FC Wiesharde, frisch motiviert vom überraschenden 1:0 in Satrup und dem Sprung auf Platz 14, erwartet den TSV Großsolt-Freienwill (19 Uhr). Ebenfalls um 19 Uhr wird in Satrup das Duell zweier Landesliga-Kandidaten zwischen dem TSV Nordmark und dem starken TSV Rantrum angepfiffen. Zuletzt deutlich ansteigende Form zeigte der Tabellen-16. DGF Flensburg, der um 19 Uhr bei Spitzenreiter TSV Friedrichsberg allerdings vor einer schweren Aufgabe steht. Nicht leichter werden dürfte es für „Schlusslicht“ TV Grundhof, das im ersten von drei Heimspielen in Folge um 19.30 Uhr die Husumer SV empfängt. Stern Flensburg gastiert bereits um 18.30 Uhr bei der SG Langenhorn-Enge.
12.04.2017 · sh:z | Flensburger Tageblatt

Jahresauftakt mit Fragezeichen

Verbandsliga: SG Langenhorn-Enge empfängt Stern Flensburg / Husumer SV und TSV Rantrum sollen auswärts ran
Knapp gescheitert: Frisia-Stürmer Kevin Ferchen (r. überwindet HSV-Torhüter Chris Bielinski, setzt den Ball aber neben das Tor. Foto: pu

HUSUM | Startschuss zur Begradigung der Tabelle – am heutigen Mittwoch stehen die ersten Nachholspiele unter der Woche in der Fußball-Verbandsliga Nord-West an. Drei Clubs aus Nordfriesland sind dabei im Einsatz. Die SG Langenhorn-Enge erwartet um 18.30 Uhr Stern Flensburg, um 19 Uhr gastiert der TSV Rantrum bei Nordmark Satrup, und um 19.30 Uhr spielt die Husumer SV beim Schlusslicht TV Grundhof.

SG Langenhorn/Enge –  Stern Flensburg (Mi. 18.30 Uhr) Rückenwind für seine Mannschaft erhofft sich SG-Trainer Karl Müller nach dem 2:0-Erfolg beim MTV Tellingstedt, dem ersten Dreier im neuen Jahr. Jetzt wollen die Nordfriesen daheim nachlegen und auch dort den ersten Sieg 2017 fix machen. Leicht wird das allerdings nicht. Das Team des routinierten Trainers Lars Meyer hat im neuen Jahr aus sechs Spielen immerhin acht Punkte geholt und sich in der Tabelle mit 30 Zählern auf Rang elf vorgearbeitet. Allerdings konnten die Flensburger in Nordfriesland lediglich beim TSV Rantrum (1:1) punkten, in Husum (0:2) und Löwenstedt (1:4) gab es Niederlagen.

TV Grundhof –  Husumer SV (Mi. 19.30 Uhr) Keine Frage – dieses Auswärtsspiel müssen die Husumergewinnen, um das Spitzenduo TSV Friedrichsberg und Schleswig 06 unter Druck zu halten. Das sollten Trainer Dennis Witt und sein Team hinbekommen, auch wenn sie im Hinspiel beim knappen 2:1 erhebliche Probleme mit dem Schlusslicht hatten. Denn die Grundhofer Heimbilanz ist erschütternd. In acht Heimspielen gelang erst ein Sieg – am 20. August im ersten Saisonspiel gegen DGF Flensburg.

Nordmark Satrup –  TSV Rantrum (Mi. 19 Uhr) 13 Punkte aus fünf Spielen – Aufsteiger TSV Rantrum ist im neuen Fußballjahr noch ohne Niederlage. Lediglich beim 1:1 gegen Stern am vergangenen Sonntag ließ das Team von Oliver Hansen zwei Punkte liegen. In Satrup wollen die Nordfriesen ihren Drei-Punkte-Vorsprung vor den Gastgebern behaupten. Allerdings dürfen sie sich auf einen heißen Fight einstellen. Satrup brennt auf Revanche für die 1:4-Schlappe im Hinspiel.
12.04.2017 · sh:z | sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Verbandsliga

SG Langenhorn-Enge will zu Hause nachlegen

HUSUM | Es soll wieder losgehen: Nach zweieinhalbmonatiger Winterpause sind in der Verbandsliga Nord-West für dieses Wochenende die ersten Nachholspiele angesetzt. Ob gespielt werden kann nach dem Wetterumschwung, wird sich jedoch erst kurzfristig entscheiden.

Die SG Langenhorn/Enge hat gegen Stern Flensburg auf eigenem Platz die Chance, gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt zu punkten (So., 14 Uhr). Der TSV Rantrum (Neunter) tritt zum Duell der Tabellennachbarn beim TSV Nordmark Satrup (Achter) an (Sbd., 14 Uhr), und die Husumer SV will beim Schlusslicht TV Grundhof (Sbd., 14 Uhr) die Gunst der Stunde nutzen, um den Rückstand auf den spielfreien Spitzenreiter TSV Friedrichsberg auf zwei Punkte zu verkürzen.

SG Langenhorn-Enge – Stern Flensburg (So., 14 Uhr)
Ein Trainingslager in Dänemark und fünf Testspiele standen auf dem Vorbereitungsplan für die SG Langenhorn-Enge. "Wir haben gut und intensiv gearbeitet. Das einzige Manko sind die Verletzten aus den Testspielen", erklärt SG-Trainer Karl Müller. "Es wird ein extrem schweres Spiel. Flensburg hat eine junge Mannschaft, die sehr gut ausgebildet ist. Sie haben gute Spielanlagen, sind technisch gut und verfügen über sehr schnelle Spieler", so Müller über die Stärken der Gäste. Eine taktische Marschroute hat der erfahrene Coach bereits ausgegeben. "Wir wollen aus einer kompakten Grundordnung agieren und werden etwas offensiver spielen, als wir es auswärts tun." Im Hinspiel setzte sich Stern Flensburg mit 2:0 durch. Bei einer geglückten Revanche würden die Nordfriesen zumindest an den "Sternen" vorbei ziehen und könnten, sofern der TSV Großsolt-Freienwill in Wiesharde nicht gewinnt, sogar auf Tabellenrang zwölf springen. Allerdings: Mit Lasse Körting (Adduktorenverletzung) und Jakob Spreckelsen (Bänderverletzung) werden zwei Akteure ausfallen. Daneben sind die Einsätze von Lutz Christiansen (Adduktorenverletzung), Dennis Petersen und Kim Konopka (beide Grippe) fraglich.

TV Grundhof – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Mit einem Sieg hätte die Husumer nach 21 Spielen 46 Punkte auf dem Konto und wären nur noch zwei Zähler hinter dem Spitzenreiter TSV Friedrichsberg, dessen Partie gegen DGF Flensburg bereits im Vorwege abgesetzt wurde. Bei den Stormstädtern geht man euphorisch in die zweite Hälfte der Saison. "Die Vorbereitung verlief super, die Trainingsbeteiligung war sehr gut, alle haben ihre Chance bekommen und sind nun motiviert für die Frühjahrsserie", sagte Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. Deutlicher könnten die Vorzeichen auf einen Husumer Erfolg kaum sein. Während die Gastgeber in ihren 20 Liga-Partien erst 19 Treffer kassierten, hat Grundhof mit 59 Gegentoren hinter DGF Flensburg (61) die schlechteste Defensiv-Bilanz. Und auch vorne hapert es beim Schlusslicht: Erst magere 12 Tore stehen für das Team von Trainer Thomas Ziegenberg zu Buche. Dennoch war das Hinspiel eine enge Begegnung. Am Ende gewannen die Husumer mit 2:1. "Die Karten werden neu gemischt. Es wird ein schwieriges Spiel. Grundhof lebt von ihrer Kampfkraft und hofft, dass sie sich mit den Spielern, die sich von ihren Verletzungen erholt haben, neu formieren können. Wir müssen von der ersten Minute an Gas geben", fordert Schleger. Mit Gianluca Siefert kehrt ein wichtiger Offensiv-Akteur in den Kader von Trainer Dennis Witt zurück. Der 27-Jährige erzielte in der laufenden Saison bei seinen 16 Einsätzen elf Treffer und darf nach abgesessener Rot-Sperre wieder auf Torjagd gehen.

TSV Nordmark Satrup – TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr)
"Mit der Vorbereitung bin ich sehr zufrieden. Meine Spieler haben einiges vor", sagt Rantrums Trainer Oliver Hansen. Das einzige Manko: Die 13 Gegentore aus den vier Vorbereitungsspielen (Eckernföder SV, SV Frisia 03, Collegia Jübek, RW Niebüll) ärgerten den Coach ein wenig, aber: "Wir haben viel probiert und getestet. Die Ergebnisse bewerte ich nicht zu hoch." Zum Jahresauftakt gastiert der Neuling in Satrup. Mit einem Sieg würden die Rantrumer an den Gastgebern vorbeiziehen. "Satrup hat eine spielstarke Mannschaft, Detlev Hinrichs ist zudem ein alter Trainerfuchs. In der Offensive haben sie schnelle, flinke Spieler. Es ist ein richtiger Prüfstein gegen die Konkurrenz und für beide Mannschaften ein wichtiges Spiel", merkt Hansen an und will das Ergebnis aus dem Hinspiel (4:1-Erfolg für Rantrum) nicht überbewerten. "Der Spielverlauf war ausgeglichener, als das es der Spielstand aussagt." Allerdings: Die derzeitigen Witterungsbedingungen könnten der Partie einen Strich durch die Rechnung machen. "Ich habe mit Detlev Hinrichs gesprochen. Es soll am Freitag entschieden werden, ob gespielt wird", berichtet der 37-Jährige und hat für sein Team bereits einen Alternativplan. "Wir würden sonst eine Trainingseinheit machen oder in die Halle gehen." Einzig Kim Lorenzen (privat) würde dem Übungsleiter nicht zur Verfügung stehen, alle anderen Akteure meldeten sich fit.

24.02.2017 · 9:00 Uhr · jrb | www.fupa.net

Verbandsliga hängt noch einen Spieltag dran

Flensburg | Bisher weitgehend von Spielausfällen verschont geblieben sind die Fußballer aus der Region. In der Schleswig-Holstein-Liga hat Flensburg 08 alle Partien absolviert, der TSB ist mit einem Spiel in Rückstand. Neu angesetzt wurde dieses Duell bislang nicht, am ersten Dezember-Wochenende soll der letzte Spieltag des Jahres über die Bühne gehen.

Anders sieht’s in der Verbandsliga Nord-West aus, dort geht die Saison in die Verlängerung – für Sonnabend, 10. Dezember, 14 Uhr, hat der Fußballverband den 22. Spieltag angesetzt.Allerdings nicht komplett, es gibt nur sechs Spiele, die restlichen drei sollen erst im Februar 2017 stattfinden. Am 10. Dezember stehen die Partien ETSV Weiche II – TSV Nord Harrislee, TSV Friedrichsberg – DGF Flensburg, SG Langenhorn-Enge – Stern Flensburg, FC Wiesharde – TSV Großsolt-Freienwill und TV Grundhof – Husumer SV an. In der Fußball-Kreisliga beginnt bereits heute der letzte komplette Spieltag, auch hier gibt es Nachholpartien. Zwischen dem 30. November und 11. Dezember sind fünf Spiele angesetzt. Der FC Tarp-Oeversee soll am Sonnabend, 3. Dezember, um 14 Uhr beim TSV Friedrichsberg II ran.

25.11.2016 · usc | Flensburger Tageblatt

TV Grundhof Kevin Villmow · Maik Jessen (70. Rene Buzalski) · Michel Klatt · Daniel Lohan · Bo Jorma Kruse · Mitja Klatt · Finn Friebus (73. Boyke Boemsen) · Levin Exner · Niels Broderius · Christopher Chmierlorz · Hadi Martazawi (62. Finn Henrik Petersen)
Husumer SV Florian Cornils – André Witthohn · Christian Herpel · Fabian Wobig (46. Christian Peters) · Tobias Wetzel · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen (65. Ove Feddersen) · Benjamin Gielow (72. Cyriac Albertsen) · Luca Sander · Marc Koschenz · Tim Meyer
Schiedsrichter

Philipp Ruback (Wiesharde), Jannik Stach, Jerrick Christiansen

Zuschauer 20
Tore 0:1 André Witthohn (15.) · 0:2 Luca Sander (32.) · 0:3 Tim Meyer (53.) · 0:4 Christian Herpel (78.).
29.ST 22.04.17 Husumer SV Schleswig 06 2:1
22.04.2017 Husumer SV - Schleswig 06 2 : 1 (1:0)

Wullenweber entscheidet Spitzenspiel

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Verteidiger trifft zwei Mal beim 2:1 der Husumer SV gegen Schleswig 06

HUSUM | Dank zweier Tore des überragenden Bosse Wullenweber, der auch in der Defensive ein starkes Spiel machte, hat die Husumer SV das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen Schleswig 06 mit 2:1 (1:0) für sich entschieden. Die Nordfriesen sind damit in der Tabelle an den Schleswigern vorbei gezogen und nun auf Platz zwei einzig ernst zu nehmender Verfolger des TSV Friedrichsberg.

Für die Husumer war das ein Auftakt nach Maß für ihre persönlichen „Wochen der Wahrheit“. Schon am Sonnabend (14 Uhr) kommt es zum vermeintlichen Endspiel um die Meisterschaft, wenn die „HSV“ in Friedrichsberg antritt und die letzte Chance ergreifen will, um den souveränen Tabellenführer noch abzufangen. „Großes Lob an meine Truppe. Wir haben auch nach kritischen Phasen gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollen“, resümierte HSV-Trainer Dennis Witt. Für sein Gegenüber Benjamin Pohlmann ging der Husumer Erfolg ebenfalls in Ordnung. „Viele meiner Jungs haben heute nicht Normalform erreicht. Uns ist insgesamt zu wenig eingefallen. Dazu die groben Abwehrfehler bei den Gegentoren waren in der Summe zu viel.“

Die Anfangsphase gehörte klar dem Gastgeber. Zwar ließen die Husumer die Gäste ein wenig kommen, schalteten nach Ballgewinnen aber blitzschnell um und stellten damit 06 vor Probleme. Aus einem solchen überfallartigen Angriff resultierte auch der Freistoß, der zum 1:0 führte. Christian Herpel streichelte den Ball in den Strafraum, wo Wullenweber sich am zweiten Pfosten wuchtig durchsetzte und einköpfte (10.).

Nach gut 20 Minuten schlich sich bei den Gastgebern im Passspiel und der Zweikampfführung ein wenig der Schlendrian ein, so dass sich Schleswig zunehmend Feldvorteile erarbeitete. Allerdings spielten die Gäste ihre optische Überlegenheit im letzten Drittel meist nicht zwingend zu Ende. Einzig ein Distanzschuss von Daniel Sekowski, der allerdings über das Tor flog, sprang heraus (32.). Die Nordfriesen setzten in dieser Phase auf Konter im eigenen Stadion und hatten in 35. Minute gleich zwei Mal den Torschrei auf den Lippen. Zunächst setzte sich der starke Henning Lorenzen im Strafraum gegen mehrere Gegenspieler durch, verzog aber knapp (35.). Keine 60 Sekunden später strich ein Fernschuss von Christian Peters Millimeter über den Kasten (36.).

„Aus der Halbzeit sind wir so rausgekommen, wie ich mir das vorgestellt habe“, kommentierte 06-Trainer Pohlmann die ersten Minuten nach der Pause. Denn die Husumer bekamen umgehend nach Wiederanpfiff die „kalte Dusche“. Der gerade eingewechselte Luca Steen, der ansonsten seine Sache gut machte, schlug im eigenen Strafraum ein Luftloch, so dass Sekowski frei vor dem Tor eiskalt zum 1:1 vollstrecken konnte (47.).

Der Gegentreffer schien Wirkung zu zeigen, die HSV wirkte nun verunsichert. Da die Schleswiger in der Offensive jedoch an ihre ideenlose Vorstellung der ersten 45 Minuten anknüpften, konnten sie daraus kein Kapital schlagen, so dass der Gastgeber aus dem Nichts wieder in Führung ging. Wieder war es der aufgerückte Wullenweber, der einen Abwehrfehler mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck bestrafte (60.).

Weil Husum mit dem Ergebnis zufrieden war und Schleswig weiterhin nichts einfiel, verflachte die Partie in der Folge. Einzig ein weiterer Wullenweber-Kopfball, den Johny Nestler im 06-Tor stark parierte (63.), und ein harmloser Versuch von Jan Niklas Erichsen (75.) auf der Gegenseite waren zu verzeichnen, bis der verdiente Husumer Erfolg unter Dach und Fach war.

Entsprechend zufrieden war Dennis Witt mit dem Auftritt seiner Truppe. „Wir haben sehr fokussiert das Kampfspiel angenommen und trotzdem mit der nötigen Lockerheit agiert.“ Das stimmte den Husumer Trainer im Hinblick auf das schwere Restprogramm zuversichtlich. „Wir haben ein echtes Hammerprogramm vor der Brust. Der Blick auf die Tabelle lohnt sich erst danach. Wir wollen konzentriert bleiben und am Ende sehen, was raus kommt.“
24.04.2017 · bjg | Husumer Nachrichten

Schleswig 06 verabschiedet sich aus dem Titelrennen

HUSUM | Zwei Tore des überragenden Bosse Wullenweber haben für die Husumer SV das Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West gegen Schleswig 06 mit 2:1 (1:0) entschieden. Husum ist damit an den Schleswigern vorbei gezogen und ist auf Platz zwei der einzig ernst zu nehmende Verfolger des TSV Friedrichsberg.

„Wir haben uns aus dem Titelrennen verabschiedet“, meinte der sportliche Leiter Guido Nett, dessen Enttäuschung sich in Grenzen hielt. „Das war abzusehen. Unsere Chancen haben wir vorher versemmelt. Wir planen jetzt für die Landesliga.“ Für 06-Coach Benjamin Pohlmann ging der Husumer Erfolg („leider“) in Ordnung. „Viele meiner Jungs haben nicht Normalform erreicht. Uns ist zu wenig eingefallen. Dazu die groben Abwehrfehler bei den Gegentoren waren in Summe zu viel.“

Für die Husumer war es der Auftakt nach Maß für ihre persönlichen „Wochen der Wahrheit“. Schon am kommenden Sonnabend (14 Uhr) kommt es zum vermeintlichen Endspiel um die Meisterschaft, wenn die HSV in Friedrichsberg antritt und die letzte Chance, den souveränen Tabellenführer noch abzufangen, ergreifen will. „Großes Lob an meine Truppe. Wir haben heute auch nach kritischen Phasen gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollen“, resümierte HSV-Trainer Dennis Witt.

Die Anfangsphase gehörte klar den Husumern. Zwar ließen die Hausherren die Gäste ein wenig kommen, schalteten nach Ballgewinn aber blitzschnell um. Aus einem solchen überfallartigen Angriff resultierte auch der Freistoß, der zum 1:0 führte. Christian Herpel streichelte den Ball in den Strafraum, wo Wullenweber sich am zweiten Pfosten wuchtig durchsetzte und einköpfte (10.). Nach gut 20 Minuten erarbeitete sich 06 zunehmend Feldvorteile, allerdings spielten die Gäste ihre optische Überlegenheit im letzten Drittel meist nicht zwingend zu Ende. „Aus der Halbzeit sind wir so rausgekommen, wie ich mir das vorgestellt habe“, kommentierte Pohlmann die ersten Minuten nach dem Wechsel. Husum wurde kalt erwischt . Der gerade eingewechselte Luca Steen schlug im Strafraum ein Luftloch, Sekowski vollstreckte eiskalt zum 1:1 (47.). Die HSV war verunsichert, aber die Schleswiger Offensive agierte weiterhin ideenlos. Stattdessen ging der Gastgeber aus dem Nichts in Führung. Wieder war es Wullenweber, der einen Abwehrfehler mit einem Schuss ins kurze Eck bestrafte (60.). Das war es.

Husumer SV: Bielinski – Witthohn (46. Steen), Wullenweber, C. Herpel, Wetzel – D. Hornburg, Wobig – Peters (48. Siefert), Lorenzen, Koschenz (83. Sander) – Fleige Schleswig 06: Nestler – Lausen, T. Thomsen, Petersen (46. Kroll), D. Thomsen – Nissen, J. Thomsen – Pawlowski, Steffensen, Sekowski - Erichsen. – SR: Donik Ibrahimi (VfR Eckernförde) – Tore: 1:0 Wullenweber (10.), 1:1 Sekowski (47.), 2:1 Wullenweber (60.) – Zuschauer: 215.

24.04.2017 · bjg | Schlei Bote
Ballgeflüster

Neues Derby im Altkreis Schleswig

Kropp | Es war ein Spieltag der Vorentscheidungen – und das Klassen übergreifend in der SH- und in der Verbandsliga. Der TSV Kropp verliert die Partie beim Aufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm unglücklich mit 0:2 und wird sogar noch von völlig losgelösten Hartenholmern (5:1-Sieg bei Flensburg 08) auf Platz 14 der SH-Liga-Tabelle verdrängt. Schleswig 06 spielt ideenlos bei der Husumer SV, verliert mit 1:2 und verabschiedet sich aus dem Titelrennen der Verbandsliga. Rechnerisch sind für beide Teams noch Chancen vorhanden, aber doch sehr, sehr unwahrscheinlich. Dennoch holt Kropps Trainer Dirk Asmussen den Rechenschieber heraus und untermauert seine Statements der vergangenen Wochen mehr oder weniger nachvollziehbar. „Das ist Mathe dritte Klasse. Fünf Spiele sind 15 Punkte.Wir schauen erst am letzten Spieltag auf die Tabelle“, dozierte der Coach bei der Rückfahrt aus Nordfriesland in die Freisprechanlage. Fahrer Jörg Förster stufte die oberflächlich gute Stimmung im Auto als Galgenhumor ein. Die Tabelle sagt, der Abstand zur vermeintlich sicheren Oberliga-Qualifikation als Tabellenzwölfter beträgt jetzt neun Punkte, auch das ist mit dem Zollstock messbar. „Wir haben immer gesagt, dass unsere Planungen unabhängig von der Liga sind“, sagt Asmussen. Und weiter: „Fußball ist kein Wunschkonzert.“ Na also.

Beim Verbandsligisten Schleswig 06 kann man auch rechnen. Nach der Niederlage in Husum steht unterm Strich: Titelrennen abgehakt. „Wir planen für die Landesliga“, sagt der sportliche Leiter Guido Nett.

Im Altkreis Schleswig werden sich die Fußball-Anhänger vermutlich auf ein neues (altes) Derby freuen können, wenn Schleswig 06 den TSV Kropp zum Schlager der Landesliga Schleswig empfängt – oder umgekehrt. Vielleicht rechnet sich das ja.

24.04.2017 · Michael Bock | Schlei Bote

Husumer SV siegt und bleibt oben dran

Schleswig 06 unterliegt im Spitzenspiel mit 1:2

Sitzfußball? Nicht wirklich. Matchwinner Bosse Wullenweber (links), Tobias Wetzel und der Schleswiger Malte Steffensen im Kampf um den Ball.

HUSUM | Dank zweier Tore des überragenden Bosse Wullenweber hat die Husumer SV das Spitzenspiel gegen Schleswig 06 mit 2:1 (1:0) für sich entschieden, ist damit in der Tabelle an den Schleswigern vorbei gezogen und nun auf Platz zwei einzig ernst zu nehmender Verfolger des TSV Friedrichsberg. Schon am kommenden Sonnabend kommt es zum vermeintlichen Endspiel um die Meisterschaft, wenn die HSV in Friedrichsberg antritt.

„Großes Lob an meine Truppe. Wir haben heute auch nach kritischen Phasen gezeigt, dass wir unbedingt gewinnen wollten“, resümierte HSV-Trainer Dennis Witt. 

Aus einem überfallartigen Angriff resultierte auch der Freistoß, der zum 1:0 führte. Christian Herpel streichelte den Ball in den Strafraum, wo Wullenweber sich am zweiten Pfosten wuchtig durchsetzte und einköpfte (10.). 

Die Husumer bekamen umgehend nach Wiederanpfiff die kalte Dusche. Luca Steen schlug im eigenen Strafraum ein Luftloch, sodass Sekowski frei vor dem Tor eiskalt zum 1:1 vollstreckte (47.). Der Gegentreffer schien Wirkung gezeigt zu haben, denn die HSV wirkte nun verunsichert. 

Das 2:1 fiel dann fast aus dem Nichts. Erneut war es Wullenweber, der einen Abwehrfehler mit einem trockenen Schuss ins kurze Eck bestrafte (60.). 
23.04.2017 · 16:33 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husum behauptet sich, Brunsbüttel patzt

Husumer SV – Schleswig 06 2:1 (1:0)

Hatten die Gastgeber vor der Pause noch leichte Vorteile, die zu zumindest einem weiteren Tor hätte führen können, so mussten sie gleich nach dem Seitenwechsel froh sein, dass sich die Schleswiger mit dem raschen Ausgleich durch Daniel Sekowski begnügten. Das reichte aber nicht, weil Bosse Wullenweber doppelt traf. Am Ende war der Ausgang des Spitzenspiels verdient, enttäuschend aus HSV-Sicht war alleine der Zuschauerandrang. „Aber wir können sie ja nicht ins Stadion tragen“, sagte der 3. Vorsitzende Klaus Holm, der von einem fairen Spiel berichtete.

Schiedsrichter: Donik Ibrahimi (Eckernförde); Zuschauer: 215.

Tore: 1:0 Wullenweber (10.), 1:1 Sekowski (47.), 2:1 Wullenweber (60.)

22.04.2017 · 16:16 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Husumer SV entscheidet Spitzenspiel gegen Schleswig 06 für sich

Husumer SV - Schleswiger SV 06 2:1
Die Husumer SV konnte eines der Topduelle der Verbandsliga Nord-West für sich entscheiden und Schleswig 06 von Rang zwei verdrängen. Damit bleiben die Nordfriesen ärgster Verfolger von Tabellenführer TSV Friedrichsberg-Busdorf. Bereits nach zehn gespielten Minuten ließ Bosse Wullenweber die Gastgeber jubeln, indem er die 1:0-Führung für die Husumer SV markierte. Direkt nach Wiederbeginn konnte Daniel Sekowski jedoch ausgleichen (46.). Doch am Ende sollten die Hausherren die drei Zähler daheim behalten. Denn Bosse Wullenweber entschied diese Begegnung mit seinem zweiten Treffer in der 60. Spielminute. Diesen knappen Vorsprung sollte die Husumer SV letztlich über die Zeit bringen.

Schiedsrichter: Donik Ibrahimi (VfR E`förde) - Zuschauer: 250 
Tore: 1:0 Bosse Wullenweber (10.), 1:1 Daniel Sekowski (46.), 2:1 Bosse Wullenweber (60.)
22.04.2017 · 20:02 Uhr · Redmann | www.fupa.net

Husum gegen Schleswig 06 - Zuschauer-Aktion zum Spitzenspiel

Verbandsliga Nord-West: Husumer SV empfängt Tabellenzweiten / SG Langenhorn-Ende muss gegen den FC Angeln 02 punkten

Rückkehrer: Nach seiner Rotsperre ist Bosse Wullenweber (r.) im Spitzenspiel gegen Schleswig 06 wieder dabei.petersen

HUSUM | Spitzenspiel in der Verbandsliga Nord-West: Die Husumer SV empfängt Schleswig 06 zum Verfolgerduell und will den Gast vom zweiten Rang verdrängen. Drei Punkte soll es auch für die SG Langenhorn-Enge im Abstiegsduell gegen den FC Angeln 02 geben. BW Löwenstedt und der TSV Rantrum kämpfen dagegen auswärts beim TSV Nord Harrislee und DGF Flensburg um wichtige Zähler für die Landesliga-Qualifikation.

Husumer SV – Schleswig 06 (Sbd., 14 Uhr)
„Wir haben einen richtigen Brocken vor der Brust, aber gegen solche Mannschaften tun wir uns immer einfacher, weil sie mitspielen und sich nicht hinten reinstellen“, sagt Dieter Schleger, Husums sportlicher Leiter. Beide Mannschaften hatten am Osterwochenende spielfrei und damit die Chance zu regenerieren. Es wird also spannend. 

„Wir müssen jeden Punkt mitnehmen und wollen unseren Heimvorteil nutzen“, erklärt Schleger. Den Ausschlag über Sieg oder Niederlage wird laut Schleger der bessere Rhythmus geben. Mit Abwehrspieler Bosse Wullenweber kehrt ein wichtiger Akteur nach seiner Rotsperre in den Kader zurück.

Für das Topspiel haben sich die Nordfriesen eine besondere Aktion überlegt. Die ersten 50 Zuschauer, die den Weg ins Stadion am Hasselberg finden, erhalten ein Freigetränk. Außerdem bekommen alle Jugendspieler, die im Trainingsanzug erscheinen, samt ihren Eltern freien Eintritt. 


SG Langenhorn-Enge – FC Angeln 02 (So., 14 Uhr)
In der englischen Woche holte das Team von Trainer Karl Müller gegen die direkten Konkurrenten FC Wiesharde (1:4) und TSV Großsolt-Freienwill (2:2) nur einen Punkt. Nun sollen drei Punkte gegen einen weiteren Mitstreiter um den Klassenerhalt eingefahren werden. „Das ist ein Sechs-Punkte-Spiel“, sagt Müller. „Wir werden versuchen, zuhause etwas offensiver zu agieren, ohne die defensive Grundordnung zu verlieren.“

Stichwort Offensive: Bei beiden Mannschaften gibt es im Angriff Defizite. Während die Gäste in 25 Begegnungen 31 Treffer erzielten, stehen bei dem Tabellen-15. nur 28 Tore auf dem Konto – bei einer absolvierten Partie mehr. „Es wird ein Kampfspiel, in dem Kleinigkeiten den Ausgang entscheiden werden“, prognostiziert Müller, der lobende Worte für den kommenden Gegner findet. „Angeln ist eine gute und technisch starke Mannschaft, die dort gar nicht hingehört, wo sie in der Tabelle steht. Von der Defensiv-Bilanz (46 Gegentore, Anm. d. Red.) sind sie in der oberen Hälfte der Tabelle. Wir müssen also viel Geduld haben.“ 

Während Jakob Spreckelsen (Muskelverletzung) erst nächste Woche wieder zum Team dazustoßen wird, hat Jannik Prahl seine Gelb-Rot-Sperre abgesessen.


TSV Nord Harrislee – BW Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
„Alles andere als drei Punkte zählen für mich nicht“, sagt Löwenstedts Trainer Bernd Hansen. Der TSV Nord Harrislee standen vor einigen Wochen mit 30 Punkten noch gut da. Nach einer Niederlagenserie geht der Blick nun auch nach unten. „Sie werden alles in die Waagschale werfen“, ist sich Hansen sicher. „Wir wollen aber unsere Auswärtsbilanz verbessern und über 90 Minuten zeigen, zu welcher Leistung wir fähig sind.“ 

Felix Andresen (Patellasehnenreizung) fällt weiter aus. Hinter Kevin Schilling (Knöchel) und Christian Carstensen (Zerrung) stehen Fragezeichen. Dennoch ist Hansen optimistisch. „Ich bin guter Dinge, dass wir mit einer schlagkräftigen Truppe nach Harrislee fahren werden.“


DGF Flensburg – TSV Rantrum (Sbd., 14 Uhr)
Für Rantrum waren es „goldene Ostern“ mit zwei Siegen, so Co-Trainer Kay Steingrüber. Nun muss der Aufsteiger zu DGF Flensburg. „Das wird ein schweres Spiel. Durch den Trainerwechsel hat DGF Aufwind bekommen“, sagt Steingrüber. „Wir müssen präsent sein und das Tempo hochhalten.“

Im Hinspiel lagen die Nordfriesen bis kurz vor Schluss mit 0:2 zurück, ehe Thies Clausen mit einem Doppelschlag das Unentschieden rettete (83., 89.). „Wir haben eine hohe Qualität an Ergänzungsspielern. Wenn die Kondition bei den Flensburgern nachlässt, wollen wir noch einmal nachlegen“, kündigt Steingrüber an. Marten Matzen wird wegen einer Gelb-Rot-Sperre fehlen, Patrick Schaller fehlt berufsbedingt.
21.04.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
21.04.2017 ·9:00 Uhr · jrb | www.fupa.net
Husumer SV Chris Bielinski – André Witthohn (46.Luca Steen) · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel – Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Christian Peters (48. Gianluca Siefert) · Henning Lorenzen · Marc Koschenz (83. Luca Sander) – Hendrik Fleige 
Schleswig 06 Johnny Nestler – Jesper Lausen · Tjorven Thomsen · Maximilian Petersen (46. Dawid Kroll) · Davin Thomsen – Torge Nissen · Julian Thomsen – Denny Pawlowski · Malte Steffensen · Daniel Sekowski – Jan Niklas Erichsen
Schiedsrichter Donik Ibrahimi (VfR Eckernförde), Paul Sommer, Oliver Langeberg
Zuschauer 215.
Tore 1:0 Bosse Wullenweber (10.) · 1:1 Daniel Sekowski (47.) · 2:1 Bosse Wullenweber (60.).
beste Spieler Bosse Wullenweber · Daniel Hornburg · Henning Lorenzen – Davin Thomsen · Daniel Sekowski.
KP-HF 25.04.17 TSV RW Niebüll Husumer SV 1:3
25.04.2017   TSV Rot Weiß Niebüll - Husumer SV 1 : 3 (1:1)

Niebüll verlangt Husum alles ab

Der Niebüller Isak Hathat (li.) läuft Husums Luca Steen davon. Foto: dew

Niebüll | Die Husumer SV hat als erste Mannschaft das Finale um den Fußball-Kreispokal am 25. Mai in Risum-Lindholm erreicht. Im Halbfinale besiegte der Verbandsligist den TSV Rot-Weiß Niebüll mit 3:1 (1:1). Dabei stand die Partie lange Zeit auf des Messers Schneide, der Kreisliga-Sechste verlangte dem Favoriten alles ab – vor allem Geduld. Die Entscheidung fiel erst in den Schlussminuten, als Husum mit einem Doppelschlag alles klar machte.

„Ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen. Wir haben dem Favoriten lange Zeit Paroli geboten, mit zunehmender Spieldauer wurde der Druck für uns dann aber immer größer. Wir haben versucht, noch einen entscheidenden Konter zu setzen, aber am Ende fehlte uns die Kraft. Husum hat verdient gewonnen“, war TSV-Coach Bodo Schmidt mit der Vorstellung seines Team zufrieden. Das war am Ende auch Dennis Witt. Der Husumer Trainer musste aber lange um den Einzug ins Finale zittern. „Wir sind schwer in das Spiel gekommen. Erst nach dem 1:0 sind wir aufgewacht und konnten dem Gegner nach und nach den Schneid abkaufen. Wir hätten das Spiel dann aber schneller entscheiden müssen.“

Niebüll spielte von Beginn an mutig und frech mit. Nach einem Bilderbuch-Konter Über Isak Hathat und Lukas Pieczonka traf Björn Weide aus elf Metern zum überraschenden 1:0 (13. Minute). Nach der kalten Dusche fand Husum besser ins Spiel, kombinierte sicher und erhöhte den Druck. Die Husumer Konter wurden indes immer seltener, da die Gäste den TSV zeitweise einschnürten. Nach einem Foul von Christian Rogge an Luca Sander entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß. Den verwandelte Hendrik Fleige mit Glück zum 1:1 (44.). Er schoss den Ball unter Martin Enseleit hindurch ins Tor.

Nach der Pause versuchte Niebüll mitzuspielen , wodurch Husum mehr Platz hatte. Vorne boten sich den Gastgebern nur noch wenige Chancen, Pieczonka (53.) scheiterte aus spitzem Winkel an Florian Cornils. Auf der Gegenseite sicherte Enseleit mit Paraden gegen Christian Herpel (57.) und Sander (59., 83.) das Remis. Beim harten und platzierten Schuss von Henning Lorenzen aus 16 Metern zum 1:2 (86.) war der TSV-Torhüter aber machtlos. Fleige erhöhte per Kopfball noch auf 1:3 (89.) für die Gäste.

27.04.2017 · pu | Husumer Nachrichten

Husumer SV zieht ins Finale ein

Kreispokal Nordfriesland: Verbandsligist siegt 3:1 in Niebüll
Niebüll | Im ersten Halbfinalspiel des Kreispokals in Nordfriesland hat sich mit der Husumer SV der klassenhöhere Verein durchgesetzt nach Ablauf der 90 Minuten stand es 3:1 aus der Sicht des Verbandsligisten.

In Führung gingen zunächst aber die Hausherren: Björn Weide netzte für die Rot-Weißen nach dreizehn Minuten. Kurz vor dem Pausenpfiff konnten die Gäste aus der Stormstadt den Rückstand allerdings noch durch Hendrik Fleige egalisieren.

Die zweite Hälfte blieb über weiter Strecken torlos, ehe ein Dopelschlag (Lorenzen 86./Fleige 89.) kurz vorm Schluss dem Favoriten den Finaleinzug brachte. Der zweite Endspielteilnehmer wird bereits am Mittwoch in der Partie zwischen der SG Oldenwort-Witzwort gegen SG Leck-Achtrup-Ladelund ermittelt.
25.04.2017 · 22:08 Uhr · Hermann | www.fupa.net
Nachrichten

Kreispokal-Halbfinale: Vier Teams – ein Ziel

Niebüll/Oldenswort | Wenn die Halbfinals des Fußball-Kreispokals ausgespielt werden, gibt es für alle vier Mannschaften nur ein Ziel: Gewinnen und sich für das Finale an Himmelfahrt (25. Mai, 17.30 Uhr) in Risum-Lindholm qualifizieren. Den Auftakt macht heute (19 Uhr) ein ungleiches Duell. Der TSV Rot-Weiß Niebüll, Tabellensechster in der Kreisliga, empfängt den neuen Verbandsliga-Zweiten Husumer SV und geht als Außenseiter in die Partie. Aber die Husumer sind gewarnt, schließlich warf Niebüll im Viertelfinale überraschend den SH-Ligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (3:2) aus dem Wettbewerb und ist 2017 noch ungeschlagen. Das Team von Dennis Witt, das im Viertelfinale selbst große Probleme mit dem FSV Wyk-Föhr (Kreisklasse) hatte und erst nach Verlängerung gewann, sollte den Gegner also nicht unterschätzen.

Schwerer fällt die Rollenverteilung im zweiten Semifinale (morgen, 19 Uhr) zwischen der SG Oldenswort-Witzwort und der SG Leck-Achtrup-Ladelund. Anfang April entschied der Tabellenführer das Kreisliga-Punktspiel zwar mit 2:0 für sich, das Hinspiel im September 2016 war allerdings mit 3:0 an Leck-Achtrup-Ladelund gegangen. Beide Mannschaften verpatzten am Wochenende im Punktspiel-Betrieb mit 1:3-Pleiten ihre Generalprobe.
25.04.2017 · jas | sh:z-Nordfriesland Sport

Pokal-Überraschung: Niebüll wirft SV Frisia aus dem Rennen

Da sah es noch gut aus für den Favoriten: Tobias Zuth (li.) lässt nach dem Pass von Tim Wendt (r. hinten) dem Niebüller Torhüter Martin Enseleit beim 0:1 keine Abwehrchance. Foto: pu
Niebüll | Riesenüberraschung im Walter-Rau-Stadion: Unter Flutlicht feierte Fußball-Kreisligist TSVRot-Weiß Niebüll im Viertelfinale des Kreispokals gegen den SH-Liga-Aufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm einen verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg. Vor knapp vier Wochen hatten die Niebüller dieses Derby im Pokal der „Meister der Meister“ noch mit 0:4 verloren, doch diesmal jubelte vor rund 120 Zuschauern der Außenseiter und darf sich nun auf das Halbfinale gegen die Husumer SV am 25. April 2017 freuen.

Besonders bitter für Frisia: Das Finale am 25. Mai 2017 findet im Lindholmer Niko-Nissen-Stadion statt. „Die Mannschaft steht zurzeit neben sich, nimmt die Zweikämpfe nicht an und spielt schlampigen Fußball. Niebüll hat verdient gewonnen“, sagte der verärgerte Frisia-Coach Uwe Petersen. „Vielleicht hätten wir gewonnen, wenn die Latte nicht das 2:2 verhindert hätte, aber das war deutlich zu wenig von uns. Wir haben die Chance verpasst, uns aus dem momentanen Tief zu spielen. Niebüll hat ein Superspiel gemacht, ist über sich hinausgewachsen.“

Bodo Schmidt war begeistert. „Das ist sensationell. Ein Riesenkompliment an meine Jungs. Sie haben alles gegeben, denn sie wollten heute unbedingt gewinnen“, freute sich der Niebüller Trainer. „Wir haben kaum Chancen von Frisia zugelassen und dann immer wieder gefährlich gekontert.“

Die Gäste begannen überlegen und suchten geduldig die Lücken in der TSV-Abwehr. Aber die stand sicher, ging bissig in die Zweikämpfe. Nur selten kamen die Gäste mit Tempo und zu Chancen. Daniel Johannsen (19.) scheiterte nach schönem Zuspiel aus 10 Metern an Martin Enseleit. Im Gegenzug testete Björn Petersen (20.) den jungen Simon Seger. Dem Frisia-Torhüter fehlte sichtlich Spielpraxis. Eine Minute später lief Seger ungestüm Jan-Ole Sönnichsen um, Niebüll forderte einen Strafstoß – vergeblich. Niebüll wurde immer mutiger, ein Klassenunterschied war nicht zu sehen. Einen Freistoß von Björn Petersen (29.) lenkte Seger mit Mühe zur Ecke, den anschließenden Kopfball setzte Sönnichsen über das Tor. Lukas Pieczonka (35.) hatte nach einer zu kurzen Abwehr die Führung auf dem Fuß, verzog aber knapp.

Wie aus dem Nichts ging Frisia in Führung (44.): Nach schönem Diagonalpass von Tim Wendt traf Tobias Zuth zum 0:1. Nur knapp 60 Sekunden später köpfte Steffen Grade nach einer Ecke unbedrängt das 1:1 (45.) für Niebüll.

Auch im zweiten Durchgang spielten die Gastgeber engagierter und zielstrebiger und wurden dafür belohnt. Pieczonka traf aus zwölf Metern platziert ins linke untere Eck zum 2:1 (50.). Die Rotweißen gaben jetzt alles. Frisia drängte, verstärkte zeitweise den Druck, kam aber kaum zu Chancen. Auf der anderen Seite offenbarte der junge Frisia-Torhüter Probleme bei hohen Bällen. Dann hatten die Gäste die große Chance zum Ausgleich, aber Zuth (80.) scheiterte ebenso an der Latte wie nur zehn Sekunden später Leif Johannsen mit dem Nachschuss. Auf der Gegenseite hatte Björn Petersen mehr Glück. Sein Freistoß aus gut 30 Metern landete zum 3:1 (81.) im Tor, schien aber haltbar. Frisia stemmte sich jetzt mit aller Macht gegen das drohende Pokalaus. Der Treffer zum 3:2 (90.+3) von Mathias Bruhn in der Nachspielzeit sorgte noch einmal für Spannung, kam aber deutlich zu spät.

RW Niebüll: Enseleit – Grzybeck, Rogge, Teegen, Schilling – Stephan Christiansen, Björn Petersen, Lars Christiansen, Grade – Pieczonka (90.+1 Kirchheim), Jan-Ole Sönnichsen (72. Isak Hathat). SV Frisia 03: Seger – Nissen (87. Momme Sönnichsen), Daniel Johannsen (59. Bartlefsen), Andresen, Heider – Wendt, Leif Johannsen, Jürgensen (59. Ruback), Mathias Bruhn – Zuth, Ferchen. SR: Thomas Kaiser (Langenhorn). - Zuschauer: 120. - Tore: 0:1 (44.) Tobias Zuth, 1:1 (45.) Steffen Grade, 2:1 (50.) Lukas Pieczonka,3:1 (81.) Björn Petersen, 3:2 (90.+3) Matthias Bruhn. - Beste Spieler: Björn Petersen, Lukas Pieczonka, Steffen Grade, Kim-Oliver Teegen - Fehlanzeige.

24.11.2016 · pu | sh:z-Nordfriesland Sport
Nachrichten

Kreispokal: Letzter Halbfinalist gesucht

Leck | Drei Halbfinalisten im Fußball-Kreispokal stehen bereits fest, der vierte und letzte soll am Wochenende ermittelt werden. Am Sonntag (12.45 Uhr) kommt es zum Kreisliga-Duell zwischen der SG Leck-Achtrup-Ladelund und dem TSV Hattstedt. Die SG steht mit 36 Punkten auf Rang zwei der Tabelle, die Hattstedter folgen mit 30 Zählern auf Rang sechs – haben allerdings zwei Spiele weniger auf dem Konto als das Team von Malte Köster. Es könnte also eine spannende Auseinandersetzung werden, wenn die Plätze rund um das Lecker Nordfrieslandstadion nach dem Wetterumschwung am gestrigen Donnerstag bespielbar sein sollten. Die SG ist heiß auf das Duell mit dem Kreisliga-Konkurrenten. Schließlich haben die Gastgeber etwas gutzumachen, nachdem es in der Punktrunde auf eigenem Platz ein 3:5 gegeben hatte. Es war die bislang einzige Heimschlappe in der Saison. Aber das ist schon einige Monate her. Seither hat der Tabellenzweite kein Pflichtspiel mehr verloren und möchte bei der Premiere 2017 natürlich gleich an diese Erfolgsserie anknüpfen. Doch Coach Gerrit Müller und seine Hattstedter haben ebenfalls das Halbfinale im Visier, in dem es zur SG Oldenswort-Witzwort gehen würde. Das zweite Halbfinale bestreiten RW Niebüll und die Husumer SV.
24.02.2017 · sh:z | sh:z-Nordfriesland Sport

SV Frisia 03 überraschend ausgeschieden

Niebüll | Fußball-Kreisligist TSV RW Niebüll feierte im Viertelfinale des Kreispokals gegen SH-Ligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm einen verdienten 3:2 (1:1)-Erfolg. Tobias Zuth sorgte nach einem Zuspiel von Tim Wendt für die Führung des Favoriten (44.). Nur 60 Sekunden später erzielte Steffen Grade das 1:1. Niebülls Pieczonka traf kurz nach der Pause zum 2:1 (50.). Zur Freude des „Underdog“ erhöhte Björn Petersen per Freistoß auf 3:1 (81.). Der Treffer von Matthias Bruhn kam zu spät. (90.+3). Im Halbfinale trifft Niebüll auf den Verbandsligisten Husumer SV.

RW Niebüll: Enseleit – Grzybeck, Rogge, Teegen, Schilling – Stephan Christiansen, Björn Petersen, Lars Christiansen, Grade – Pieczonka (90.+1 Kirchheim), Jan-Ole Sönnichsen (72. Isak Hathat).

SV Frisia 03: Seger – Nissen (87. Momme Sönnichsen), Daniel Johannsen (59. Bartlefsen), Andresen, Heider – Wendt, Leif Johannsen, Jürgensen (59. Ruback), Mathias Bruhn – Zuth, Ferchen.

Zuschauer: 120


24.11.2016 · sh:z | Flensburger Tageblatt
TSV RW Niebüll Martin Enseleit – Kim-Simon Grzybeck · Kim Lennert Lorenzen · Christian Rogge · Kim-Oliver Teegen – Björn Weide (66. Jan Ole Sönnichsen) · Isak Hathat (75. Malte Christiansen) · Björn Petersen · Lars Christiansen · Stephan Christiansen – Lukas Pieczonka.
Husumer SV Florian Cornils – Luca Steen · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Tobias Wetzel – Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Fabian Wobig · Daniel Hornburg · Luca Sander (90. Ove Feddersen) – Hendrik Fleige (90.+1 Benjamin Gielow).
Schiedsrichter Arne Rahn (Langenhorn), Lukas Bahnsen, Thomas Kaiser
Zuschauer 170.
Tore 1:0 Björn Weide (13.) · 1:1 Hendrik Fleige (44., Foulelfmeter) · 1:2 Henning Lorenzen (86.) · 1:3 Hendrik Fleige (89.).
Beste Spieler Björn Weide · Isak Hathat, Kim-Oliver Teegen. – Hendrik Fleige · Henning Lorenzen · Christian Herpel.
30.ST 29.04.17 TSV Friedrichsberg Husumer SV 0:0
29.04.2017   TSV Friedrichsberg - Husumer SV 0 : 0

Keine Tore im Spitzenspiel

Fußball-Verbandsliga Nord-West: TSV Friedrichsberg und Husumer SV trennen sich 0:0 / Nordfriesen geben sich weiter kämpferisch
Ausgespielt: Der Husumer Fabian Wobig (r.) kann den Friedrichsberger Cedric Nielsen nicht aufhalten. Foto: sieg

KROPP/SCHLESWIG | Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West zwischen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg und dem Tabellenzweiten Husumer SV endete mit einer torlosen Punkteteilung. Durch dieses Remis bleibt es beim Vorsprung von vier Zählern für das Team von Trainer Erik von Lanken, der nach dem Ende der umkämpften Partie zufrieden feststellte: „Natürlich hätten wir gern gewonnen, können aber auch mit diesem 0:0 gut leben.“

Die Begegnung vor 250 Zuschauern war von Beginn an taktisch geprägt, kein Team wollte zu viel riskieren. „Wir wollten zunächst hinten sicher stehen, und das hat meine Mannschaft über 90 Minuten hervorragend geschafft. Ich hatte von den Husumern vor allem in der zweiten Hälfte mehr Druck bei den Offensivaktionen erwartet. Obwohl wir weiterhin vier Punkte Vorsprung haben, bleibt die Meisterschaft weiter spannend.“ HSV-Coach Dennis Witt empfand das 0:0 als gerechtes Resultat: „Um es noch einmal spannend zu machen, hätten wir schon gewinnen müssen. Letztendlich bin ich jedoch mit dem Remis zufrieden.

Die Nordfriesen hatten einige Personalprobleme, gestalteten das Spiel aber völlig ausgeglichen. „Dass es auf beiden Seiten nicht viele Tormöglichkeiten geben würde, war eigentlich von vornherein klar. Momentan liegen wir zwar immer noch vier Zähler hinter Friedrichsberg und haben auch das schwerere Restprogramm, aber entschieden ist der Titelkampf noch nicht“, gab sich der Husumer Coach trotz des Remis weiter kämpferisch.

Die von Dennis Witt erwähnten Tormöglichkeiten waren wirklich dünn gesät. Genau genommen gab es in der gesamten Begegnung nur eine und zwar für die Gäste aus Husum. Es war in der 77. Minute, als die Friedrichsberger den Ball im eigenen Strafraum etwas leichtsinnig verloren und HSV-Mittelstürmer Hendrik Fleige frei zum Schuss kam, aber um etwa einen halben Meter verzog. Auf der Gegenseite hatten zuvor auch Harm Ohm (52.) und Tim Schubert (56.) das Ziel deutlich verfehlt.

So war es für die beiden Keeper ein eher geruhsamer Nachmittag. Sascha Petersen und sein Gegenüber Florian Cornils mussten sich nicht einmal richtig lang machen, sondern nur bei ein paar Flanken und Eckbällen auf der Hut sein.

Obwohl keine Treffer fielen, war es ein intensives Spiel, dass bis zuletzt von der Spannung lebte. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und versuchten, die entscheidende Lücke in der gegnerischen Deckung zu finden. Hierbei hatten die Gastgeber mit dem agilen Cedric Nielsen leichte Vorteile, doch auch er kam bei seinen zahlreichen Vorstößen nicht in eine erfolgreiche Position.
02.05.2017 · um | Husumer Nachrichten

Vorentscheidung vertagt

TSV Friedrichsberg und Verfolger Husumer SV trennen sich torlos / Beide Trainer sind sich einig: "Titelrennen ist noch nicht entschieden"
Auch das Bein von Husums Fabian Wobig kann den Friedrichsberger Cedric Nielsen in dieser Szene nicht aufhalten. Foto: sieg

SCHLESWIG | Das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Verbandsliga Nord-West zwischen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg und dem Tabellenzweiten Husumer SV endete mit einer torlosen Punkteteilung. Durch dieses Remis bleibt es beim Vorsprung von vier Zählern für das Team von Trainer Erik von Lanken, der nach dem Ende der umkämpften Partie zufrieden feststellte: „Natürlich hätten wir gern gewonnen, können aber auch mit diesem 0:0 gut leben. Die Begegnung war von Beginn an taktisch geprägt. Wir wollten zunächst hinten sicher stehen und das hat meine Mannschaft über 90 Minuten hervorragend geschafft. Ich hatte von den Husumern vor allem in der zweiten Hälfte mehr Druck bei den Offensivaktionen erwartet. Obwohl wir weiterhin vier Punkte Vorsprung haben, bleibt die Meisterschaft spannend.“

HSV-Coach Dennis Witt empfand das 0:0 als ein gerechtes Resultat: „Um es noch einmal spannend zu machen, hätten wir schon gewinnen müssen. Letztendlich bin ich jedoch mit dem Remis zufrieden. Wir hatten einige Personalprobleme, konnten aber trotzdem das Spiel völlig ausgeglichen gestalten. Dass es auf beiden Seiten nicht viele Tormöglichkeiten geben würde, war eigentlich von vornherein klar. Momentan liegen wir zwar immer noch vier Zähler hinter Friedrichsberg und haben auch das schwerere Restprogramm, aber entschieden ist der Titelkampf noch nicht.“

Die von Dennis Witt erwähnten Tormöglichkeiten waren wirklich rar gesät. Genau genommen gab es in der gesamten Begegnung nur eine und zwar für die Gäste aus Husum. Es war in der 77. Minute, als die Friedrichsberger den Ball im eigenen Strafraum etwas leichtsinnig verloren und HSV-Mittelstürmer Hendrik Fleige frei zum Schuss kam, aber um etwa einen halben Meter verzog. Auf der Gegenseite hatten zuvor auch Harm Ohm (52.) und Tim Schubert (56.) das Ziel deutlich verfehlt. So war es für die beiden Keeper ein eher geruhsamer Nachmittag. Weder Sascha Petersen noch sein Gegenüber Florian Cornils mussten sich nicht einmal richtig lang machen, sondern nur bei ein paar Flanken und Eckbällen auf der Hut sein.

Obwohl keine Treffer fielen, war es ein intensives Spiel, dass bis zuletzt von der Spannung lebte. Beide Teams lieferten sich einen offenen Schlagabtausch und versuchten, die entscheidende Lücke in der gegnerischen Deckung zu finden. Hierbei hatten die Gastgeber mit dem agilen Cedric Nielsen leichte Vorteile, doch auch der Spielmacher kam bei seinen Vorstößen nicht in eine erfolgreiche Position.

TSV Friedrichsberg: Petersen - T. Brodersen, Callsen, Hagge, S. Thomsen - Carstensen (69. Kybelka), Ohm, Stegemann (57. Voland), C. Nielsen, T. Schubert - N. Spitzka.
Husumer SV: Cornils - Wrobig, Herpel, Witthohn (26. Siefert), Koschenz - Wetzel, Lorenzen, Steen (69. Meyer), Hornburg - Sander (85. Feddersen), Fleige.
Schiedsrichter: Gruhlke (Kiel). 
Zuschauer: 250. – Beste Spieler: T. Brodersen, C. Nielsen - Herpel.

02.05.2017 · um | Schlei Bote

Verbandsliga Nord-West: Nullnummer im Spitzenspiel

TSV Friedrichsberg hält Husumer SV auf Distanz / BSC Brunsbüttel macht die Landesliga-Quali perfekt / FC Wiesharde mit fünftem Sieg in Folge

SCHLESWIG | Die Husumer SV verpasst die große Chance, den direkten Vergleich gegen den TSV Friedrichsberg im Saisonendspurt für sich zu entscheiden. Nach der Nullnummer im Spitzenspiel haben die Friedrichsberger weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den Verfolger. Im Abstiegskampf setzt der FC Wiesharde seine Siegesserie fort und feiert nach dem 1:0-Sieg beim FC Angeln den fünften Sieg in Folge. Während Wiesharde wohl schon jetzt für die kommende Verbandsligasaison planen kann, gehen für DGF Flensborg im Tabellenkeller langsam die Lichter aus.

TSV Friedrichsberg-Busdorf - Husumer SV 0:0

Ein umkämpftes Spitzenspiel blieb ohne Tore. Insgesamt ein verdientes Remis, das wohl eher dem TSV Friedrichsberg weiterhilft, der die Husumer damit auf Distanz hält. Der Vorsprung beträgt somit weiterhin vier Punkte. 

Tore: Fehlanzeige

29.04.2017 · 21:00 Uhr | www.fupa.net

TSV Friedrichsberg - Husumer SV 0:0

Viel bekamen die Zuschauer nicht geboten. „Beide Mannschaften haben sehr vorsichtig gespielt, Chancen gab es eigentlich keine“, erzählt Husums Sportlicher Leiter, Dieter Schleger.

Schiedsrichter: Gruhlke (Altenholz).

29.04.2017 · 18:15 Uhr ·  Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

Husumer SV: Ausgeruht, aber unter Druck

Husum (jrb) - Die Husumer SV geht ausgeruht in das Spitzenspiel. Das Team von Trainer Dennis Witt hatte unter der Woche frei. „Wir haben das Hinspiel mit 5:0 gewonnen, das ist aber kein Maßstab. Friedrichsberg spielt stabil. Das wird ein harter Brocken“, urteilt Husums sportlicher Leiter, Dieter Schleger. Trainer Dennis Witt rückte den Hinspiel-Erfolg ins richtige Licht. „Wir waren vor dem Tor brutal effektiv und die Treffer fielen immer zum richtigen Zeitpunkt.“ Mit Bosse Wullenweber (beruflich), dem Doppel-Torschützen vom vergangenen Wochenende, wird allerdings ein wichtiger Akteur auf Husumer Seite fehlen. Zudem stehen Fragezeichen hinter André Witthohn und Christian Peters (beide verletzt) sowie dem zweifachen Hinspiel-Torschützen Gianluca Siefert (beruflich).

29.04.2017 | Schlei Bote

Löwenstedt will zurück in die Spur

Fußball-Verbandsliga: Heimspiel gegen Schleswig 06 / Rantrum empfängt Nord Harrislee / Husumer SV und SG Langenhorn/Enge auswärts
Auf die „Löwen“-Abwehr um Torge Brodersen (r.) wartet im Heimspiel gegen Schleswig 06 viel Arbeit. Foto: Sven Jensen

HUSUM | Die Verbandsliga-Fußballer von Blau-Weiß Löwenstedt haben keine Zeit, den verlorenen Punkten aus dem Derby bei der SG Langenhorn/Enge (1:2) lange nachzutrauern. Schon am Sonntag steht gegen Schleswig 06 die nächste schwere Aufgabe an. Auch der TSV Rantrum will nach dem 0:1 beim TSV Friedrichsberg zurück in die Erfolgsspur: Gegner ist der TSV Nord Harrislee Die SG Langenhorn/Enge geht mit neuem Selbstvertrauen in die Partie beim ETSV Weiche II, und die Husumer SV muss das Spitzenspiel beim TSV Friedrichsberg gewinnen, will sie den Titel nicht vorzeitig abschreiben müssen. Am Montag geht es dann zum BSC Brunsbüttel.

TSV Friedrichsberg–  Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)
Ausgeruht geht Husum in das Spitzenspiel. Das Team von Trainer Dennis Witt hatte unter der Woche frei, während Friedrichsberg beim 1:0 über Rantrum viel investieren musste. Mit dem Sieg vergrößerte sich der Vorsprung auf die Husumer auf vier Punkte. Die Nordfriesen müssen also gewinnen, wollen sie ihre Titelchancen wahren, um als Meister direkt in die neue Oberliga aufzusteigen. „Wir haben das Hinspiel mit 5:0 gewonnen, das ist aber kein Maßstab. Friedrichsberg spielt stabil. Das wird ein harter Brocken“, urteilt Husums sportlicher Leiter, Dieter Schleger. Er glaubt, dass der Spitzenreiter auf eigenem Platz zunächst abwarten wird, um dann zu kontern. „Die Favoritenrolle liegt beim TSV, wir brauchen uns aber vor keinem zu verstecken.“ Mit Bosse Wullenweber (beruflich), dem Doppel-Torschützen vom vergangenen Wochenende, wird allerdings ein wichtiger Akteur auf Husumer Seite fehlen. Zudem stehen Fragezeichen hinter André Witthohn und Christian Peters (beide verletzt) sowie Gianluca Siefert (beruflich).

TSV Rantrum–  TSV Nord Harrislee (Sbd., 15 Uhr)
„Der Spieltag war trotz der Niederlage in Schleswig gut für uns“, sagt Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber. Denn auch die Konkurrenz um die Landesliga-Qualifikation patzte, so dass sich in der Tabellen-Konstellation wenig tat. Nun will der Aufsteiger wieder punkten. „Wir wollen zuhause gegen Nord Harrislee gewinnen. Das wird eine enge Partie wie auch schon in der Hinrunde. Harrislee muss noch einige Zähler sammeln, um den Klassenerhalt sicher zu haben.“ Im Hinspiel taten sich die Rantrumer schwer. Nach dem Führungstreffer von Marvin Theede (9.) war der Spielausgang lange offen, ehe Theede mit seinem zweiten Treffer (90.+2) die Entscheidung herbeiführte. „Wir werden etwas offensiver agieren als zuletzt gegen Friedrichsberg“, kündigt Steingrüber an. Der Tabellenfünfte muss auf Danny Jessen (Verdacht auf Nasenbeinbruch) verzichten. Hinter Abwehrspieler Thomas Grabowski (krank) steht ein Fragezeichen.

Blau-Weiß Löwenstedt – Schleswig 06 (So., 14.30 Uhr)
Mit der 1:2-Derbyniederlage in Enge mussten die Löwenstedter einen herben Dämpfer im Kampf um die Landesliga-Qualifikation hinnehmen. Nun wartet mit Schleswig 06 der Tabellendritte auf das Team von Trainer Bernd Hansen – alles andere als eine leichte Aufgabe. „Wir haben am Ende verdient verloren“, gibt „Löwen“-Torjäger Sven Nielsen, der bereits 48 Saisontreffer erzielte. „Gegen 06 wollen wir zurück in die Spur finden. Dafür ist es wichtig, dass wir in der Defensive kompakt stehen. Es muss auch mal ein 1:0 reichen und wir nicht immer drei oder vier Tore schießen müssen“, meint der Angreifer. In der Offensive hui, in der Defensive naja: Bislang stehen 92 Treffer auf dem Konto der „Blau-Weißen“, dem gegenüber stehen aber auch 52 Gegentreffer – mehr als beim Tabellen-16. FC Angeln 02 (49). Das Hinspiel entschied 06 mit 2:1 für sich und sorgte dafür, dass die Hansen-Elf seit Mai 2015 auf drei Punkte gegen die Schleistädter wartet.

ETSV Weiche II – SG Langenhorn/Enge (Sbd., 14 Uhr)
„Eine Niederlage wäre fast schon der Abstieg“, sagt SG-Trainer Karl Müller im Rückblick auf das Derby. Nun wartet mit dem ETSV Weiche II ein Team auf die Nordfriesen, dass durch das 1:2 gegen Brunsbüttel noch einmal in den Abstiegskampf hineingezogen wurde. „Es ist ein wichtiges Spiel. Mit einem Sieg würden wir auf einen Punkt herankommen und hätten dazu noch eine Partie weniger absolviert“, sagt Müller. Allerdings warnt der Coach: „Man weiß nie, wer dort aufläuft. Gegen Brunsbüttel waren sechs Spieler aus dem Regionalliga-Team im Einsatz.“ In Weiche will die SG auf ein probates Mittel zurückgreifen. „Wir werden nicht das Spiel machen, sondern aus einer gesicherten Abwehr unsere Konterangriffe starten.“ Mit Lutz Christiansen (beruflich), Jan-Hendrik Jensen und Mohammed Abdurabu (beide privat verhindert) fallen drei Spieler aus. Dafür kehrt Jakob Spreckelsen steht nach überstandener Verletzung im Kader.

28.04.2017 · jrb | Husumer Nachrichten
TSV Friedrichsberg-Busdorf Sascha Petersen · Sven Thomsen · Christoph Hagge · Matts-Oke Callsen · Thies Brodersen · Tim Schubert · Phil Carstensen · (71. Lasse Kybelka) · Harm Ohm · Cedric Nielsen · Niels Spitzka · Marc-Andre Stegemann (58. Daniel Voland)
Husumer SV Florian Cornils · Christian Herpel · Tobias Wetzel · Fabian Wobig · André Witthohn (27. Gianluca Siefert) · Henning Lorenzen · Daniel Hornburg · Luca Steen · Marc Koschenz (71. Tim Meyer) · Luca Sander · Hendrik Fleige
Schiedsrichter Lars Gruhlke (TSV Altenholz), Thorsten Holst, Mert Kizilay
Zuschauer 250
Tore ./.
Beste Spieler  Thies Brodersen · Cedric Nielsen / Christian Herpel
21.ST 01.05.17 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:4
01.05.2017   BSC Brunsbüttel - Husumer SV 1 : 4 (1:1)

4:1 - Husumer SV hält Brunsbüttel auf Distanz

BRUNSBÜTTEL | Im Kampf um den zweiten Tabellenplatz in der Fußball-Verbandsliga Nord-West hat die Husumer SV einen wichtigen 4:1 (1:1)-Auswärtssieg beim Verfolger BSC Brunsbüttel gelandet. Fußballobmann Arne Strohscheer lobte: „Die Umstellungen, die Dennis Witt im Vergleich zu Sonnabend vorgenommen hat, haben alle gegriffen. Die Mannschaft hat das toll umgesetzt und hochverdient gewonnen. Das war ein wichtiger Sieg und ein Zeichen für die anstehenden Derby-Wochen.“

Die Husumer erwischten einen Start nach Maß. Hendrik Fleige bediente Daniel Hornburg mustergültig, und dieser vollendete zum 0:1 (9.). Kurze Zeit später hatte wiederum Fleige die große Chance zum 0:2. Ihm fehlte allerdings das letzte Fortune. Mit zunehmender Spielzeit schwamm sich der Gastgeber frei. Eine Standardsituation brachte sogar den Ausgleich. Rouven Drzimskowski brauchte nur den Fuß hinzuhalten, um zum 1:1 abzustauben (33.). Danach hatte der BSC mehr vom Spiel. Ihm fehlten allerdings in vorderster Front die zündenden Ideen.

Im zweiten Abschnitt übernahm die HSV wieder das Kommando und gab es bis zum Schluss nicht mehr ab. In der 66. Minute erlag Brunsbüttel erstmals dem Husumer Dauerdruck, als sich BSC-Keeper Tim Franzenburg mit seinen Vorderleuten nicht einig war, Marc Koschenz dazwischen sprintete und unbedrängt zum 2:1 abschloss (66.). Die große Chance zum Ausgleich vereitelte der starke Benjamin Gielow, der in höchster Not gegen den einschussbereiten Yannic Schultz rettete (73.). Endgültig den Deckel drauf machten der torgefährliche Abwehrspieler Bosse Wullenweber per Kopf (82.) und Tim Meyer mit Hilfe des Innenpfostens (83.). Brunsbüttel fiel, außer es immer wieder mit langen Bällen zu versuchen, nichts mehr ein, so dass der Sieg mehr als verdient war.

Mit diesem Erfolg haben sich die Husumer ein Sechs-Punkte-Polster auf Platz drei vor den letzten vier Spieltagen erarbeitet. Kein Wunder also, dass auch Arno Strohscheer zuversichtlich in die Zukunft schaut. „Jetzt freuen wir uns erstmal auf das Derby gegen Löwenstedt am kommenden Sonnabend um 14 Uhr in Husum.“
02.05.2017 · bjg | Husumer Nachrichten

BSC Brunsbüttel fehlt gegen Husumer SV am Ende die Kraft

Heimteam muss der Dauerbelastung Tribut zollen

Bester Husumer: Bosse Wullenweber (links) war hinten wieder einmal kaum zu überwinden. Hier hat Melvin Tönsing das Nachsehen. Foto: oj

BRUNSBÜTTEL | Ungefähr 200 Zuschauer im Sportpark an der Olof-Palme-Allee, dazu angenehme Temperaturen – beste Rahmenbedingungen herrschten rund um das Verbandsliga-Spitzenspiel an der Schleuse. Doch beim Abpfiff hatten nur die Gäste gut lachen.

Deren 4:1-Sieg fiel gleichwohl zu hoch aus. BSC-Verantwortlicher Axel Rohwedder erblickte die Schlüsselszene in der 66. Minute, als Marc Koschenz ein Missverständnis zwischen Schlussmann Torben Franzenburg und Kevin Manzke zur 2:1-Gästeführung nutzte. „Danach hatten wir nicht mehr die Kraft zum Aufbäumen“, meinte Rohwedder. Den Substanzverlust machte der Platzherren-Coach als Folge der jüngsten intensiven Wettkampf-Belastungen aus: „Wir spielen Sonnabend, Mittwoch, Sonnabend und gleich wieder am Montag, das ist zu viel. Es besteht kaum Zeit, zu regenerieren. Die Leute sind außerdem berufstätig. Da kommt einiges zusammen.“

Den frühen Rückstand Daniel Hornburgs aus der neunten Minute machten die Dithmarscher wett, indem Rouven Drzimkowski nach einer verunglückten Möller-Flanke aus zehn Metern Entfernung vollendete. Das 1:2 durch Koschenz hätte Yannik Schultz kurz nach seiner Einwechslung wettmachen können, wenn nicht Gäste-Mannschaftskapitän Benjamin Gielow dessen Schuss im letzten Moment geblockt hätte. Am Ende fehlte dem Ball Spiel Club erkennbar die Frische. Nach einer zu knapp geklärten Ecke köpfte Bosse Wullenweber zum 1:3 über die Linie. Beim vierten Treffer schloss Tim Meyer gleich darauf einen Konterangriff formgerecht ab.

01.05.17 21:10 Uhr | www.fupa.net

BSC muss die Vizemeisterschaft abhaken

BRUNSBÜTTEL | Das war es dann wohl mit der Vizemeisterschaft: Sechs Punkte muss der BSC Brunsbüttel in nur noch vier Spielen aufholen, wenn er die Husumer SV noch vom zweiten Platz der Fußball-Verbandsliga verdrängen will. Impressionen von Olaf Jensen (per Klick):

02.05.2017 · 09:23 Uhr ·  Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Rantrum erwartet heißes Duell gegen Geest 05

Löwenstedt gegen Satrup / Der Verbandsliga-Spieltag aus nordfriesischer Sicht

Elf Saisontore hat der Rantrumer Thies Clausen (rechts) bereits erzielt und will auch gegen die SG Geest 05 wieder treffen. GIT

RANTRUM | Während in vielen Ligen der Ball bereits ruht und sich die Mannschaften in die Winterpause verabschiedet haben, werden an diesem und auch am kommenden Wochenende Partien in der Verbandsliga Nord-West ausgetragen. Der TSV Rantrum erwartet im Aufsteiger-Duell den Tabellensechsten SG Geest 05. Blau-Weiß Löwenstedt will dagegen die 1:4-Klatsche gegen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg wettmachen und hat den TSV Nordmark Satrup zu Gast. Die Husumer SV reisen zum stark aufspielenden BSC Brunsbüttel  und die SG Langenhorn-Enge will drei wichtige Punkte gegen den TSV Großsolt-Freienwill einfahren, die ein direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenverbleib sind.

BW Löwenstedt – TSV Nordmark Satrup (So., 14 Uhr)
Nach der 1:5-Niederlage im Hinspiel gegen den TSV Friedrichsberg folgte für Blau-Weiß Löwenstedt am vergangenen Wochenende die zweite klare Niederlage gegen den Spitzenreiter. Mit 1:4 gingen die Blau-Weißen als Verlierer vom Platz – und das, obwohl sie durch einen Treffer von Torgarant Sven Nielsen mit 1:0 führten. Nun erwartet die Mannschaft von Trainer Bernd Hansen ein erneutes Heimspiel. 

Der TSV Nordmark Satrup ist am Sonntag zu Gast. Mit dem Tabellenachten haben die Löwenstedter noch eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel gewannen die Satruper mit 3:2. Außerdem kommt es zum Duell der beiden fairsten Teams der Liga. Während die Satruper mit 18 gelben Karten und zwei Gelb-Roten auf Rang eins stehen, folgt ihnen BW mit 37 gelben Karten und einer Gelb-Roten.

TSV Rantrum – SG Geest 05 (So.,14 Uhr) 
In Rantrum steigt das Duell der beiden Aufsteiger. Während die Rantrumer als Tabellensiebter zu überzeugen wussten, stehen die Gäste als Sechster sogar einen Rang über den Nordfriesen. „Es wird ein heißes Duell, Geest ist die Mannschaft der Stunde, aber ich werde mir was interessantes einfallen lassen“, sagt Rantrum-Trainer Oliver Hansen.Die Dithmarscher sind seit acht Ligapartien in Folge ungeschlagen. 

Nur beim 2:2-Unentschieden im Derby gegen den MTV Tellingstedt gab das Team von Trainer Uwe Hintz Punkte ab. Im Hinspiel drehte der TSV die Partie nach einem 2:3-Rückstand durch zwei späte Treffer von Marvin Theede (87.) und Thies Clausen (90.+1) zu ihren Gunsten. Bis auf die Langzeitverletzten hat der 37-jährige Trainer alle Spieler zur Verfügung. 

Grosssolt-Freienwill –SG Langenhorn-Enge (Sbd., 14 Uhr)
Tabellen-13. gegen den Tabellen-14. – Abstiegskampf pur. Die 0:3-Niederlage am vergangenen Wochenende gegen Schleswig 06 hat die Mannschaft von Trainer Karl Müller abgehakt und fokussiert sich auf das Duell gegen den TSV. „Schleswig war uns körperlich und technisch überlegen. Wir haben 90 Minuten diszipliniert gespielt. Die wenigen Chancen die wir hatten, haben wir nicht genutzt“, sagte SG-Trainer Karl Müller abschließend. „Großsolt wird ein anderes Spiel. Sie haben sich in der Liga etabliert und haben mit Mirco Jess und Dominik Andresen zwei individuell starke Spieler“, findet Müller lobende Worte für den Gegner. 

„Beide Mannschaften wollen mit ein paar Punkten mehr in die Winterpause und wenn wir diszipliniert agieren, wird es uns gelingen, etwas aus Großsolt mitzunehmen“, sagt der Langenhorner Trainer optimistisch. „Wir werden etwas offensiver und mutiger auftreten, als zuletzt gegen Schleswig“, gibt der Coach Einblick in seine taktische Spielweise gegen den Verbandsliga-Aufsteiger. Dabei kann Müller aus dem Vollen schöpfen. „Ich habe endlich mal wieder alle Spieler an Bord“, freute sich der Trainer des Tabellen-14.

BSC Brunsbüttel – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr) 
Mit einem deutlichen 6:2-Erfolg im Hinspiel machte das Team von Dennis Witt die Brunsbütteler zum Schlusslicht der Verbandsliga. Doch die Gastgeber fingen sich und stehen kurz vor der Winterpause mit 37 Punkten auf Platz vier und haben damit nur sechs Punkte Rückstand auf Husum. „Es wird eine ausgeglichene Partie“, prophezeit Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. „Brunsbüttel ist eine Mannschaft, die mit uns spielerisch mithalten und auch geduldig agieren kann“, so Schleger. „Wir wollen uns mit zwei Siegen gegen Brunsbüttel und nächste Woche gegen Grundhof selbst beschenken“, so der Husumer. „Aber mit einem Punkt in Brunsbüttel wäre ich zufrieden“, sagte er.

02.12.2016 · 19:15 Uhr · jrb | www.fupa.net
03.12.2016 · jrb | Husumer Nachrichten


BSC Brunsbüttel:

Torben Franzenburg – Kevin Manzke · Lorenz Möller · Selim Gültekin · Leon Evulet · Benedikt Fischer (65. Thies Piehl) · Nils Klaassen · Rouven Drzimkowski · Paul Butzek · Johannes Niebuhr, Melvin Tönsing (70. Yannik Schultz).

Husumer SV:

Florian Cornils – Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Fabian Wobig · René Hornburg – Daniel Hornburg · Benjamin Gielow (81. Henning Lorenzen) – Marc Koschenz (85. Ahmed Mahmoud) · Tim Meyer · Luca Steen (79. Christian Peters) – Hendrik Fleige.
Schiedsrichter: Hakan Yilmaz (Neumünster), Steffen Brandt, Niklas Tamm
Zuschauer: 200
Tore: 0:1 Daniel Hornburg (9.) · 1:1 Rouven Drzimkowski (33.) · 1:2 Marc Koschenz (66.) · 1:3 Bosse Wullenweber (81.) · 1:4 Tim Meyer (83.).
Beste Spieler: Rouven Drzimkowski · Leon Evulet / Daniel Hornburg · Benjamin Gielow
31.ST 06.05.17 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:2
06.05.2017 Husumer SV - SV Blau Weiß Löwenstedt 3 : 2 (1:1)
Verbandsliga

Husumer SV hat im  Derby den längeren Atem

Husum (bjg) - Der verdiente Sieger eines phasenweise turbulenten Derbys in der Fußball-Verbandsliga Nord-West war gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt die Husumer SV. Dabei konnte die HSV gleich zwei Mal einen Rückstand durch prompte Ausgleichstreffer egalisieren. „Wenn wir eine unser beiden Führungen über einen längeren Zeitraum halten, nehmen wir hier etwas mit“, war sich Gäste-Trainer Bernd Hansen sicher. Am Ende setzte aber der Gastgeber den „Lucky Punch“, als sich ein abgefälschter Schuss von Tobias Wetzel zum 3:2 ins lange Eck senkte (78. Minute). HSV-Coach Dennis Witt war nach dem Spiel dementsprechend erleichtert. „Dank unserer überragenden Moral haben wir das Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Allerdings musste ich in der Pause erst laut werden, bevor wir aufgewacht sind.“
Husumer SV: Bielinski – Wetzel, C. Herpel, Wullenweber, R. Hornburg (81. Steen) – D. Hornburg, Wobig – Koschenz (62. Sander), H. Lorenzen, Peters (82. Gielow) - Fleige.
SV BW Löwenstedt: Lorenzen – Dohle, Matthiesen, C. Hansen, Jäger – Schilling, Reichenberg – Volquardsen (75. Zimmermann), Christiansen, L. Hansen (62. Albertsen) – Nielsen. – Schiedsrichter: Dominik Hassanzadeh (ABC Wesseln). – Tore: 0:1 L. Hansen (12.), 1:1 Fleige (14.), 1:2 L. Hansen (54.), 2:2 Peters (55.), 3:2 Wetzel (78.). – Zuschauer: 325. – Beste Spieler: Christian Herpel, Fabian Wobig – Lars Hansen, Dennis Jäger.
08.05.2017 · Schlei Bote

Husumer SV hat den längeren Atem

Fußball-Verbandsliga: Tabellenzweiter gibt die Hoffnung im Titelrennen nach 3:2-Derbysieg gegen Blau-Weiß Löwenstedt nicht auf
Jan-Eric Lorenzen kann in dieser Szene gegen Rene Hornburg (li.) noch das 3:2 verhindern. Marvin Matthiesen schaut zu. Foto: petersen
Husum (Björn Gutt) - Der verdiente Sieger eines phasenweise turbulenten Derbys in der Fußball-Verbandsliga Nord-West war gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt die Husumer SV. Dabei konnte die HSV gleich zwei Mal einen Rückstand durch prompte Ausgleichstreffer egalisieren. „Wenn wir eine unserer beiden Führungen über einen längeren Zeitraum halten, nehmen wir hier etwas mit“, war sich Gäste-Trainer Bernd Hansen sicher. Am Ende setzte aber der Gastgeber den „Lucky Punch“, als sich ein abgefälschter Schuss von Tobias Wetzel zum 3:2 ins lange Eck senkte. HSV-Coach Dennis Witt war nach dem Spiel erleichtert. „Dank unserer Moral haben wir das Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Allerdings musste ich in der Pause erst laut werden.“

Seine Husumer boten in der ersten Hälfte eine völlig indisponierte Vorstellung. „Das war die schlechteste Halbzeit der Saison“, analysierte Witt knallhart. Die Gäste spielten dagegen aus einer sicheren Deckung heraus einfachen Fußball und kamen mit ihrer ersten richtigen Chance zum Torerfolg. Nach einem Freistoß von Kevin Schilling in der 12. Minute stimmte im Husumer Strafraum die Zuordnung nicht, so dass Lars Hansen einnicken konnte. Dass die Husumer quasi im Gegenzug ausgleichen konnten, war Löwen-Verteidiger Mirco Dohle zu verdanken, der unbedrängt einen hohen Ball in die Mitte genau zu Hendrik Fleige klärte. Dieser ließ sich nicht zwei Mal bitten, um das 1:1 zu markieren (14. Minute).Nach gut 20 Minuten mit viel Leerlauf gehörte die Schlussphase der ersten Hälfte den Gästen – und nun trat auch Sven Nielsen in Erscheinung. Es war jedoch insgesamt nicht der Tag des 49-Tore-Mannes, der zunächst freistehend keinen Druck hinter den Ball bekam (36.) und ein weiterer Versuch von Rene Hornburg noch vor der Linie geklärt wurde (38.).

Nach dem Wechsel sahen die 325 Zuschauer eine andere Husumer Mannschaft. Erste Chancen waren die logische Folge. Ein Kopfball von Fleige flog knapp über das Tor (47.), einen Schuss von Daniel Hornburg hielt Jan-Eric Lorenzen im Löwen-Tor stark (51.) und Christian Peters verzog aus halbrechter Position freistehend (52.). Die neuerliche Führung der Gäste fiel daher quasi aus dem Nichts, als Lars Hansen einen Abpraller aus zentraler Position direkt nahm und rechts unten zum 1:2 verwandelte (54.).

Doch erneut schlug Husum umgehend zurück. Obwohl Lorenzen an einem abgefälschten Peters-Schuss noch dran war, konnte er den Ball nicht mehr entscheidend ablenken (55.). Die HSV schnürte die immer müder wirkenden Gäste in der eigenen Hälfte ein und kam zu weiteren Chancen durch Henning Lorenzen (61.) und Rene Hornburg (63.), ohne zum gewünschten Erfolg zu kommen. Kräftig durchschnaufen mussten die Kreisstädter, als Nielsen in Chris Bielinski seinen Meister fand (65.). In der Schlussphase holte der Gastgeber doch noch zum finalen Schlag aus. Nach einem Doppelpass mit dem eingewechselten Luca Sander drang Tobias Wetzel in den Strafraum ein und hatte beim Abschluss das entsprechende Fortune (78.). Glück hatten am Ende auch die auf dem Zahnfleisch kriechenden Löwen, dass Sander (83.) und Benjamin Gielow (90./+1), der nur den Pfosten traf, das Ergebnis nicht noch höher schraubten.

Trotz der Niederlage war Bernd Hansen mit dem Auftritt seiner Jungs zufrieden. „Wir haben kämpferisch alles in die Waagschale geworfen. Zum Schluss hatten wir leider keine Körner mehr.“ Sein Gegenüber Dennis Witt war vom „Comeback“ seiner Mannen begeistert. „Dass wir nach so einer ersten Halbzeit zurückgekommen sind, zeigt die Charakterstärke unserer Mannschaft.“ Daher haben die Husumer Fans die leise Hoffnung, dass das Titelrennen spannend bleibt. Der Rückstand auf Spitzenreiter TSV Friedrichsberg beträgt nach dessen 3:1 bei der SG Langenhorn/Enge drei Spieltage vor Schluss allerdings weiterhin vier Punkte.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, C. Herpel, Wullenweber, R. Hornburg (81. Steen) – D. Hornburg, Wobig – Koschenz (62. Sander), H. Lorenzen, Peters (82. Gielow) - Fleige.
SV Blau-Weiß Löwenstedt: Lorenzen – Dohle, Matthiesen, C. Hansen, Jäger – Schilling, Reichenberg – Volquardsen (75. Zimmermann), Christiansen, L. Hansen (62. Albertsen) – Nielsen. Schiedsrichter: Dominik Hassanzadeh (ABC Wesseln).
Tore: 0:1 L. Hansen (12.), 1:1 Fleige (14.), 1:2 L. Hansen (54.), 2:2 Peters (55.), 3:2 Wetzel (78.).
Zuschauer: 325. – Beste Spieler: Christian Herpel, Fabian Wobig – Lars Hansen, Dennis Jäger.

08.05.2017 · sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV gewinnt Derby gegen Blau-Weiß Löwenstedt

Husumer SV bleibt oben dran

Löwenstedts Keeper Jan-Eric Lorenzen kann in dieser Szene gegen Rene Hornburg (li.) noch das 3:2 verhindern. Marvin Matthiesen schaut zu. Foto: Petersen
HUSUM | Husumer SV heißt der verdiente Sieger eines phasenweise turbulenten Derbys gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt. „Wenn wir eine unserer beiden Führungen über einen längeren Zeitraum halten, nehmen wir hier etwas mit“, war sich Gäste-Trainer Bernd Hansen sicher. Am Ende setzte aber der Gastgeber den „Lucky Punch“, als sich ein abgefälschter Schuss von Tobias Wetzel zum 3:2 ins lange Eck senkte (78.). 
Dennis Witt war nach dem Spiel erleichtert. „Dank unserer überragenden Moral haben wir das Spiel noch zu unseren Gunsten gedreht. Allerdings musste ich in der Pause erst laut werden, bevor wir aufgewacht sind.“
Denn seine Husumer boten in der ersten Hälfte eine völlig indisponierte Vorstellung. Die Gäste spielten dagegen aus einer sicheren Deckung einfachen Fußball und kamen mit ihrer ersten richtigen Chance – Lars Hansen traf per Kopfball – gleich zum Torerfolg (12.). 
Dass die Husumer quasi im Gegenzug ausgleichen konnten, war Löwen-Verteidiger Mirco Dohle zu verdanken, der unbedrängt einen hohen Ball genau zu Hendrik Fleige klärte, der das 1:1 markierte (14.). Nach gut 20 Minuten mit viel Leerlauf, gehörte die Schlussphase der ersten Hälfte den Gästen, die aber ihre Chancen durch Sven Nielsen (36./38.) ausließen.
Nach dem Wechsel sahen die 325 Zuschauer eine andere Husumer Elf, die nun zeigte, dass sie mehr wollte. Erste Chancen durch Fleige (47.), Daniel Hornburg (51.) und Christian Peters (52.) blieben aber ungenutzt. Die neuerliche Führung der Gäste fiel quasi aus dem Nichts, als Lars Hansen einen Abpraller aus zentraler Position direkt zum 1:2 verwandelte (54.).
Wiederum schlug Husum umgehend zurück. Obwohl Lorenzen an einem abgefälschten Peters-Schuss noch dran war, konnte er den Ball nicht mehr entscheidend ablenken (55.). Die HSV schnürte die immer müder wirkenden Gäste in der eigenen Hälfte ein und kam zu weiteren Chancen. 
Doch erst in der Schlussphase holte der Gastgeber zum finalen Schlag aus. Nach einem Doppelpass mit Luca Sander drang Tobias Wetzel in den Strafraum ein und hatte beim Abschluss das entsprechende Fortune (78.).
07.05.2017 · 16:23 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husumer SV - Blau-Weiß Löwenstedt 3:2 (1:1)

In Husum lieferten sich beide Mannschaften ein Duell auf hohem Niveau. Klaus Dieter Holm, 3. Vorsitzender der Gastgeber, war voll des Lobes. „Das hatte hier auf jeden Fall was von Spitzenspiel.“ Lange war es ein Spiel auf Augenhöhe. „Nach der Pause waren wir dann  etwas mehr am Drücker. Löwenstedt hat es viel mit langen Bällen versucht, wir haben den bessern Fußball gespielt.“

Schiedsrichter: Hassanzadeh (Heide).

Tore: 0:1 Hansen (12.), 1:1 Fleige (14.), 1:2 Hansen (53.), 2:2 Peters (54.), 3:2 Wetzel (78.).

06.05.2017 · 17:34 Uhr · Philip Hentschel | www.sportplatz.sh

VL Nord-West: TSV Nord Harrislee fegt Brunsbüttel vom Platz

5:0 - Big Points im Abstiegskampf / FC Wiesharde siegt weiter / Husumer SV entscheidet Topspiel für sich / DGF Flensborg ist abgestiegen

HUSUM | Die Husumer SV hat das Topspiel gegen Löwenstedt mit 3:2 für sich entschieden und wahrt die kleine Chance auf die Meisterschaft. der FC Wiesharde jubelt nach einem 2:1-Heimerfolg gegen den ETSV Weiche II und hat den Klassenerhalt so gut wie im Sack. Für die Überraschung des Spieltags sorgte der TSV Nord Harrislee, welcher den BSC Brunsbüttel gleich mit 5:0 abfertigte.

Husumer SV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:2
Die Husumer SV konnte das Nordfriesland-Derby mit 3:2 für sich entscheiden. Zunächst gingen die Gäste aus Löwenstedt jedoch in Führung. Lars Hansen erzielte nach 12 Spielminuten das 1:0 für die Blau-Weißen. Doch nur zwei Zegerumdrehungen später egalisierte Hendrik Fleige die Führung der Gastmannschaft (14.). Weitere Tore fielen erst in Durchgnag zwei. Erneut ging  Löwenstedt durch einen Treffer von Lars Hansen (54.) in Führung. Doch lange hielt auch diese nicht. Fast im direkten Gegenzug konnte Christian Peters zum 2:2 ausgleichen (55.). Tobias Wetzel machte in der 78. Spielminute den Derbysieg für die Husumer SV perfekt. Wetzels Tor zum 3:2 bescherte der Heimelf drei Zähler.


Tore: 0:1 Lars Hansen (12.), 1:1 Hendrik Fleige (14.), 1:2 Lars Hansen (54.), 2:2 Christian Peters (55.), 3:2 Tobias Wetzel (78.)
06.05.2017 · 19:00 Uhr · Redmann | www.fupa.net

Verfolger gibt die Hoffnung nicht auf

Fußball-Verbandsliga: Husumer SV will Meisterschaft mit Derby-Sieg gegen BW Löwenstedt offen halten / Rantrum fehlt ein Punkt zur Landesliga

Trifft er wieder? Bosse Wullenweber (li.) erzielte in den letzten drei Spielen drei Tore für die HSV. Foto: petersen

HUSUM | Voll auf Angriff: Vier Spieltage verbleiben der Husumer SV noch, um den derzeitigen Spitzenreiter TSV Friedrichsberg vom Thron der Fußball-Verbandsliga Nord-West zu stoßen. Um den Grundstein für die weitere Verfolgungsjagd zu legen, muss das Team von Trainer Dennis Witt das Derby zu Hause gegen Blau-Weiß Löwenstedt unbedingt gewinnen. Die Gäste werden nach dem überraschenden 4:1-Heimsieg gegen den Tabellendritten Schleswig 06 mit viel Selbstbewusstsein auftreten und wollen auch die nächste Top-Mannschaft der Liga besiegen. Die abstiegsbedrohte SG Langenhorn-Enge könnte den Husumern helfen, geht gegen Friedrichsberg aber als klarer Außenseiter ins Spiel. Der TSV Rantrum will sich im Kampf um den fünften Tabellenrang behaupten und braucht dafür einen Erfolg im Topspiel gegen Schleswig 06. 

Husumer SV–  Bw Löwenstedt (Sbd., 14 Uhr)
Die Landesliga-Qualifikation haben die Husumer bereits seit einigen Spieltagen in der Tasche. Nun will das Team von Trainer Dennis Witt in den vier verbleibenden Partien noch einmal Tabellenführer TSV Friedrichsberg, von dem man sich am vergangenen Wochenende 0:0 trennte, angreifen. Vier Zähler beträgt der Rückstand der Stormstädter, doch für den Sportlichen Leiter ist die Meisterschaftsfrage noch nicht geklärt. „Wir wollen solange kämpfen, bis es rechnerisch nicht mehr möglich ist“, erklärt Dieter Schleger. „Vielleicht entscheiden am Ende auch die Nerven.“ Um den Abstand zum Spitzenreiter zu verkürzen, muss das Derby gegen Löwenstedt gewonnen werden. „Wir sind zwar vom Tabellenstand her der Favorit, aber ich rechne mit einem knappen Ausgang“, meint Schleger. Die Gäste aus Löwenstedt gehen nach dem 4:1 gegen Schleswig 06 mit viel Selbstvertrauen in die Begegnung. „Meine Jungs sind heiß. Bei solchen Derbys entscheidet nicht die Tabelle, sondern die Tagesform und auch das Glück“, bemerkt Löwenstedts Trainer Bernd Hansen. „Wir wollen die Landesliga-Qualifikation schaffen.“ Während auf Seiten der Gastgeber alle Spieler an Bord sind, ist die Personalsituation beim Tabellensechsten angespannt. Torge Brodersen (Muskelverhärtung), Christian Carstensen (Zerrung) und Marvin Matthiesen (Fußprellung) sind fraglich.

SG Langenhorn-Enge – TSV Friedrichsberg (Sbd., 15 Uhr)
Die Luft für den Tabellen-16. wird immer dünner – derzeit hat das Team von Trainer Karl Müller vier Punkte Rückstand zum rettenden Ufer. „Wir spielen verkehrt – gegen Mannschaften wie Tellingstedt oder Löwenstedt holen wir die Punkte und gegen die direkte Konkurrenz verlieren wir. Aber wir versuchen, das Unmögliche möglich zu machen“, will der Coach den Glauben an den Klassenerhalt nicht aufgeben, fügt aber hinzu: „Wenn wir absteigen sollten, dann wäre das so. Wir planen auf alle Fälle zweigleisig.“ 

Schleswig 06–  TSV Rantrum (So., 15 Uhr)
Die Rantrumer fahren mit viel Zuversicht zum Auswärtsspiel bei Schleswig 06. „Wir wollen den fehlenden Zähler, der uns die Landesliga-Qualifikation sichert, einfahren. Darüber hinaus haben sich unsere Spieler das Ziel gesetzt, die Hürde von 60 Punkten zu überspringen“, so Co-Trainer Kay Steingrüber. Das Restprogramm des starken Aufsteigers ist aber alles andere als ein Selbstläufer. Zunächst muss das Team von Oliver Hansen zum Tabellendritten Schleswig 06. Die Gastgeber drohen nach zwei Pleiten in Folge auch vom BSC Brunsbüttel noch überholt zu werden. „Gegen uns muss man erstmal ein Tor schießen, und vorne haben wir immer unsere Chancen“, ist Steingrüber selbstbewusst. Die Einsätze von Oke Flatterich, Kim Drewing, Damian Krause und Kim Lorenzen sind fraglich.

06.05.2017 · jrb | Husumer Nachrichten

Verbandsliga: Husumer SV und TSV Friedrichsberg im Fernduell

Blau-Weiß Löwenstedt kommt zum Nordfriesland-Derby in die Stormstadt

HUSUM | Der Showdown im Titelkampf der Fußball-Verbandsliga geht in die nächste Phase. Nach dem schiedlichen 0:0 im direkten Aufeinandertreffen der beiden Meisterschaftsanwärter stehen für den Spitzenreiter TSV Friedrichsberg und Verfolger Husumer SV zwei interessante Partien auf dem Programm. Die Husumer SV empfängt im Nordfriesland-Derby den wieder erstarkten SV BW Löwenstedt – ein unangenehmer Gegner. Die Mannschaft von Trainer Erik von Lanken reist zur mitten im Abstiegsschlamassel steckenden SG Langenhorn/Enge – ein unangenehmer Gastgeber. Das Spiel in Husum wird am Sonnabend um 14 Uhr angepfiffen, die Partie in Enge-Sande eine Stunde später.

Das Hinspiel dürfte den Friedrichsbergern in guter Erinnerung sein. Mitte Oktober fegte der damalige Tabellenzweite die nordfriesische SG mit 7:0 vom Platz am Öhr, als Wiedergutmachung sozusagen für die zuvor erlittene 0:5-Schlappe bei dem jetzt einzig verbliebenen Konkurrenten aus Husum. Patrick Nielsen, Harm Ohm, Marc-Andree Stegemann, Cedric Nielsen (2) und Tim Schubert (2) trafen in der einseitigen Partie. „Kein Vergleich. Das Spiel ist abgehakt“, sagt von Lanken. 

Beim TSV Friedrichsberg stand unter der Woche Freizeit und Erholung auf dem Programm. „Ein entspanntes Training, ohne große Intensität“, beschreibt der TSV-Coach die Vorbereitung aufs Wochenende. „Es war eine hohe Belastung in der den vergangenen Wochen. Einige Spieler sind angeschlagen oder kränkeln noch.“

Nichtsdestotrotz bleibt die Konzentration auf das nächste Spiel hoch. „Wir zwingen uns weiterhin, alle anderen Gedanken weiter zu schieben. Wir wissen, das Karl Müller einen Plan in der Tasche hat, wie er uns packen kann. Die werden nach jedem Strohhalm greifen.“ 

Restprogramm des TSV Friedrichsberg: Sbd., 13.5.: TSV Friedrichsberg – FC WieshardeSbd., 20.5.: TV Grundhof – TSV FriedrichsbergSbd., 27.5.: Friedrichsberg – Großsolt-Freienwill

Restprogramm der Husumer SV: So., 6.5.: Husumer SV – SV BW LöwenstedtSo., 14.5. SG Langenhorn/Enge – Husumer SVSo., 21.5.: TSV Rantrum – Husumer SVSbd., 27.5.: Husumer SV – FC Wiesharde

05.05.2017 · 21:30 Uhr · mb | www.fupa.net

Husumer SV: Chris Bielinski – Tobias Wetzel · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · René Hornburg (81. Luca Steen) – Daniel Hornburg · Fabian Wobig – Marc Koschenz (62. Luca Sander) · Henning Lorenzen · Christian Peters (82. Benjamin Gielow) – Hendrik Fleige 
SV BW Löwenstedt: Jan-Eric Lorenzen – Mirca Dohle · Marvin Matthiesen · Christian Hansen ·  Dennis Jäger – Kevin Schilling · Jannik Reichenberg – Ulf Volquardsen (75. Kevin Zimmermann) · Finn Christiansen · Lars Hansen (62. Sven Albertsen) – Sven Nielsen.
Schiedsrichter: Dominik Hassanzadeh (ABC Wesseln), Niels Andresen, Dennis Martens.
Zuschauer: 325
Tore: 0:1 Lars Hansen (12.) · 1:1 Hendrik Fleige (14.) · 1:2 Lars Hansen (54.) · 2:2 Christian Peters (55.) · 3:2 Tobias Wetzel (78.).
Beste Spieler: Christian Herpel · Fabian Wobig – Lars Hansen · Dennis Jäger.
32.ST 14.05.17 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 2:3
14.05.2017   SG Langenhorn/Enge - Husumer SV 2 :3 (0:1)

Last-Minute-Sieg für Husumer SV

Fußball-Verbandsliga: SG Langenhorn-Enge-Sande verliert das Derby mit 2:3 / Zwei Gegentore in den Schlussminuten

ENGE-SANDE | Die SG Langenhorn-Enge hat sich im letzten Heimspiel hoch erhobenen Hauptes aus der Fußball-Verbandsliga Nord-West verabschiedet. Im Derby gegen die Husumer SV bot der Absteiger dem Tabellenzweiten einen großen Kampf und gab sich erst in der Schlussminute mit 2:3 (0:1) geschlagen. Henrik Fleige hatte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit 0:1 (45.+1) in Führung geschossen. Nach der Pause wurde die SG für ihren großartigen Einsatz belohnt. Mit einem „Tor des Jahres“ traf Jannik Prahl aus gut 40 Metern zum 1:1 (49.) und holte später einen Strafstoß heraus, den Steffen Petersen zum 2:1 (64.) verwandelte. Petersen musste dann aber nach bereits drei Auswechslungen verletzt vom Platz. In Überzahl kam Husum durch Christian Peters (89.) zum 2:2 und nur eine Minute später durch einen Strafstoß von Fleige zum glücklichen 2:3 (90.).

„Wir haben noch einmal eine starke Leistung gezeigt und hatten sogar den Sieg in den Händen. Aber mit einem angeschlagenen Konopka und einem verletzten Steffen Petersen haben wir dem immer stärker werdenden Druck nicht mehr standhalten können. Charakterlich war das aber eine Top-Leistung, obwohl wir schon abgestiegen sind. Mit der Moral und der Truppe werden wir in der Kreisliga um die Meisterschaft mitspielen“, war SG-Trainer Karl Müller von seinen Jungs begeistert.

Auch Dennis Witt strahlte nach dem Abpfiff. „Wir sind bis jetzt ganz gut durch die Derby-Wochen gekommen. Unser Problem ist momentan, die Spannung hoch zu halten, da die Meisterschaft für uns inzwischen utopisch ist. Das hat man heute deutlich gemerkt. In der Pause habe ich meinen Jungs gesagt, dass ich hier gewinnen möchte. Danach sind wir aber in ein Loch gefallen, wurden erst nach dem 2:1 sauer und haben dann endlich gespielt und noch gewonnen“, freute sich der Husumer Trainer. Immerhin hält er die Stormstädter theoretisch im Titelrennen, aus dem sie zwischenzeitlich schon raus waren.

Spielerisch waren die Gäste im ersten Durchgang überlegen, aber Torgefahr konnten sie nicht verbreiten. Es fehlte an Tempo und an überraschenden Aktionen. Die SG stand sehr gut hinten drin und setzte gefährliche Nadelstiche. Einen Schuss von Jannik Prahl (19.) konnte Chris Bielinski noch gerade zur Ecke lenken. Prahl (33.) scheiterte später erneut am Husumer Torhüter. Auf der Gegenseite scheiterte Hendrik Fleige (37.) erst an Frank Schaarschmidt (37.) und schoss wenig später den Ball aus sechs Metern über das Tor. Aus ähnlicher Position traf Fleige Sekunden vor dem Pausenpfiff zum 0:1 (45.+1).

Im zweiten Durchgang erhöhten die Gäste das Tempo, aber die SG hielt mit. Nach einem Ballverlust der Gäste zog Prahl aus 40 Metern einfach ab, als Bielinski sehr weit vor seinem Tor stand. Der Ball ging hoch gegen den Innenpfosten und zum 1:1 (49.) ins Tor. Husum war jetzt verunsichert, und nachdem Bielinski Prahl im Strafraum zu Fall gebracht hatte, verwandelte Steffen Petersen den Strafstoß zum 2:1 (64.).

Erst jetzt war zu spüren, dass die Gäste unbedingt noch gewinnen wollten. Bei der SG musste nach drei Auswechslungen auch noch Steffen Petersen (80.) verletzt vom Platz. In Unterzahl wehrte sich die SG bravourös, war dann aber sichtlich mit den Kräften am Ende. Zunächst scheiterte Fleige (85.) aus sechs Metern an Schaarschmidt, aber Christian Peters traf dann zum 2:2 (89.). Im nächsten Angriff riss Steffen Reckelberg Marc Koschenz um, den folgerichtigen Strafstoß verwandelte Fleige zum glücklichen 2:3 (90.).

15.05.2017 · pu | Husumer Nachrichten

Last-Minute-Sieg für die Husumer SV

ENGE-SANDE | Die SG Langenhorn-Enge hat sich erhobenen Hauptes aus der Fußball-Verbandsliga verabschiedet. Im Derby gegen die Husumer SV bot der Absteiger dem Zweiten einen großen Kampf und gab sich erst in der Schlussminute mit 2:3 (0:1) geschlagen. Henrik Fleige hatte die Gäste mit 0:1 (45.+1) in Führung geschossen. Nach der Pause wurde die SG für ihren Einsatz belohnt. Mit einem „Tor des Jahres“ traf Jannik Prahl zum 1:1 (49.) und holte später einen Strafstoß heraus, den Steffen Petersen zum 2:1 (64.) verwandelte. Petersen musste nach drei Auswechslungen verletzt vom Platz. In Überzahl kam Husum durch Christian Peters (89.) zum 2:2 und nur eine Minute später durch einen Strafstoß von Fleige zum 2:3 (90.). „Wir haben noch einmal eine starke Leistung gezeigt und hatten sogar den Sieg in den Händen. Mit der Moral und der Truppe werden wir in der Kreisliga um die Meisterschaft mitspielen“, sagte SG-Trainer Karl Müller. Auch Dennis Witt strahlte. „Unser Problem ist, die Spannung hoch zu halten, da die Meisterschaft für uns inzwischen utopisch ist“, meinte der Trainer. Immerhin hält der Sieg die HSV theoretisch im Titelrennen.

SG Langenhorn-Enge: Schaarschmidt– Reckelberg, Pokrandt, Nahnsen, Jan-Henrik Jensen (46. Untied) – Konopka, Jonas Jensen, Steffen Petersen, Carstensen (75. Jessen), Jakob Spreckelsen – Prahl (64. Kevin Jensen).
Husumer SV: Bielinski – Wetzel (46. Stehen), Witthohn, Wobig, Rene Hornburg – Koschenz, Lorenzen, Gielow (55. Daniel Hornburg), Peters – Fleige, Meyer (66. Sander). – Tore: 1:0 /45.+1) Hendrik Fleige, 1:1 (49.) Jannik Prahl, 2:1 (64., Elfmeter) Steffen Petersen, 2:2 (89.) Christian Peters, 2:3 (90., Elfmeter) Fleige.

 

15.05.2017 · pu | Schlei Bote

SG Langenhorn/Enge verliert knapp gegen die Husumer SV

SG bei 2:3-Niederlage mit toller Moral

ENGE-SANDE | Die SG Langenhorn-Enge verabschiedete sich im letzten Heimspiel hoch erhobenen Hauptes aus der Verbandsliga Nord-West. Im Derby gegen die Husumer SV bot der Absteiger dem Tabellenzweiten einen großen Kampf und gab sich erst in der Schlussminute mit 2:3 (0:1) geschlagen.

Henrik Fleige hatte die Gäste in der Nachspielzeit der ersten Hälfte mit 0:1 (45.+1) in Führung geschossen. Nach der Pause wurde die SG für ihren Einsatz belohnt. Mit einem „Tor des Jahres“ traf Jannik Prahl aus gut 40 Metern zum 1:1 (49.) und holte später einen Strafstoß heraus, den Steffen Petersen zum 2:1 (64.) verwandelte. 

Petersen musste dann aber nach bereits drei Auswechslungen verletzt vom Platz. In Überzahl kam Husum durch Christian Peters (89.) zum 2:2 und nur eine Minute später durch einen Strafstoß von Fleige zum glücklichen 2:3 (90.).

„Wir haben heute noch einmal eine starke Leistung gezeigt und hatten sogar den Sieg in den Händen. Aber mit einem angeschlagenen Konopka und einem verletzten Steffen Petersen haben wir dem immer stärker werdenden Druck nicht mehr standhalten können. Charakterlich war das aber eine Top-Leistung, dafür, dass wir schon abgestiegen sind. Mit der Moral und der Truppe werden wir in der Kreisliga um die Meisterschaft mitspielen“, war Karl Müller von seinen Jungs mehr als überzeugt.

Und auch Dennis Witt strahlte am Ende nach dem Abpfiff: „Wir sind bis jetzt ganz gut durch die Derbywochen gekommen. Unser Problem ist momentan, die Spannung hoch zu halten, denn die Meisterschaft ist für uns ja mittlerweile utopisch“, so Witt, der konkretisiert: „Das hat man heute deutlich gemerkt. In der Pause habe ich dann meinen Jungs gesagt, dass ich eigentlich hier gewinnen möchte. Danach sind wir aber in ein Loch gefallen, wurden erst nach dem 2:1 sauer und haben dann endlich gespielt und noch gewonnen“, freute sich Witt über den späten Sieg. 

14.05.2017 · 20:00 Uhr · pu | www.fupa.net

Husum im späten Glück

ENGE-SANDE | Am drittletzten Spieltag der Fußball-Verbandsliga musste auch die SG Langenhorn/Enge ihre Hoffnungen begraben. Sie muss nach einer bitteren Heimniederlage absteigen.

SG Langenhorn/Enge – Husumer SV 2:3 (0:1)

Tapfer wehrten sich die Gastgeber im Derby, doch am Ende stand dann doch das Unvermeidliche. Das Unheil nahm seinen Lauf, als der Tabellenzweite in der Nachspielzeit der ersten Hälfte in Führung ging. „Das haben wir ja noch gedreht und bis eine Minute vor Schluss geführt“, sagte SG-Obmann Heylmann, der von massivem Verletzungspech berichtete. „Am Ende hatten wir nur zehn Leute auf dem Platz, eigentlich nur neun, weil noch einer nicht mehr laufen konnte. Schade, in voller Besetzung hätten wir für eine Überraschung sorgen können.“

Schiedsrichter: Falk-Sebastian Schmidt (Neumünster); Zuschauer: x. 

Tore: 0:1 Fleige (45.), 1:1 Prahl (59.), 2:1 Steffen Petersen (64., Foulelfmeter), 2:2 Peters (89.), 2:3 Fleige 

14.05.2017 · 16:08 Uhr · Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

In Nordfriesland ist Derby-Zeit

Fußball-Verbandsliga: SG Langenhorn-Enge greift gegen die Husumer SV nach letztem Strohhalm / TSV Rantrum empfängt BW Löwenstedt

ENGE-SANDE | Am Mittwochabend gab es für die Fußballer der SG Langenhorn-Enge-Sande eine 0:2-Heimniederlage gegen Stern Flensburg. Nur noch ein Fußballwunder könnte für den Klassenverbleib in der Verbandsliga Nord-West sorgen. Um sich an den letzten Strohhalm zu klammern, muss die SG das Derby gegen den Tabellenzweiten Husumer SV (Sonntag, 14 Uhr) gewinnen. Sieben Punkte beträgt der Rückstand auf das rettende Ufer.

Außerdem: Das Hansen-Duell. TSV-Trainer Oliver Hansen trifft mit seinen Rantrumer Kickern auf Blau-Weiß Löwenstedt mit Coach Bernd Hansen (Sonntag, 15 Uhr). 

SG Langenhorn-Enge-Sande–  Husumer SV (So., 14 Uhr)
Eine bittere und schmerzhafte Niederlage, die das junge Team von SG-Trainer Karl Müller unter der Woche einstecken musste. Durch die 0:2-Niederlage gegen Stern Flensburg ist eine Rettung fast nicht mehr möglich – und nun wartet mit dem Tabellenzweiten Husumer SV ein richtiger Brocken. „Ich kann der Mannschaft keinen Vorwurf machen, sie hat alles versucht. Aber wie in den Spielen zuvor haben wir unsere Chancen nicht genutzt und werden dafür bestraft“, erklärt Müller. „Wir befinden uns derzeit im Umbruch, die Situation kommt nicht überraschend und wirft uns auch nicht um, in der kommenden Saison werden wir einen besseren Kader haben.“

Für das Engagement des Langenhorner Trainers gab es Lob aus Husum. „Karl Müller ist der zwölfte Mann bei denen. Wie er seine Mannschaft vom Spielfeldrand nach vorne peitscht – das ist lobenswert. Es wäre ärgerlich, wenn sie absteigen müssten“, meint der Sportliche Leiter der Gäste, Dieter Schleger. Die letzten drei Spiele muss der Gastgeber gewinnen und hoffen, dass die Konkurrenz auf den anderen Plätzen strauchelt. „Ihre Stärke ist der Kampfgeist, sie werden alles in die Waagschale werfen. Wir wollen aber unsere Platzierung bestätigen und weiterhin Druck auf Friedrichsberg ausüben“, sagt Schleger. Die HSV muss bei vier Zählern Rückstand aber weiter auf Patzer des Spitzenreiters hoffen, der am Wochenende auf das Verbandsliga–Team der Stunde, den FC Wiesharde, trifft. Der Tabellenneunte gewann zuletzt sieben Spiele in Folge. Während Husum keine Ausfälle zu beklagen hat, fallen mit Lutz Christiansen (privat verhindert), Hauke Asmussen und Lasse Körting, der sich in der vergangenen Partie am Knöchel verletzte, drei wichtige Stammkräfte auf Seiten der SG aus. 

TSV Rantrum–  Bw Löwenstedt (So., 15 Uhr)
„Wir freuen uns auf diese Partie. Derbys sind immer heiß, zumal unsere Zweite vorher gegen die Reserve-Mannschaft von Löwenstedt spielt“, sagt Rantrums Trainer Oliver Hansen. Sein Team geht entspannt in die Begegnung. Mit derzeit 58 Zählern liegt der starke Aufsteiger auf Tabellenrang fünf und hat die Landesliga sicher. „Wir wollen die letzten drei Spiele genießen, werden aber nichts abschenken.“ Blau-Weiß ist zuversichtlich: „Wir fahren optimistisch nach Rantrum“, erklärt Cheftrainer Bernd Hansen. „Wir wollen und müssen unsere Chancen nutzen. Unser Gegner wird den Heimvorteil auf dem kleinen Platz nutzen wollen.“

Ein wichtiger Faktor für dieses Spiel könnte Löwenstedts Tormaschine Sven Nielsen (49 Saisontreffer) sein. „Wir wollen seine Kreise einengen. Auch im Hinspiel hat er nicht getroffen“, sagt der Coach der Gastgeber - allerdings: Das Mitwirken des Führenden der Torschützenliste ist fraglich, den 26-Jährigen plagen Knieprobleme. Neben Nielsen sind die Einsätze von Finn Christiansen (Oberschenkelverhärtung), Marvin Matthiesen (Fußprobleme) und Christian Hansen (Knöchel) ungewiss. Torge Brodersen wird dagegen wieder im Kader sein. Eine positive Nachricht gab es bereits unter der Woche für die „Löwen“: Durch die 3:4-Niederlage des MTV Tellingstedt beim FC Angeln 02 gehört das Team von Trainer Bernd Hansen zu den acht besten Teams der Liga und wird in der kommenden Saison höchstwahrscheinlich in der Landesliga antreten. Auf Seiten des TSV wird Ron Reichardt nicht zur Verfügung stehen. Der Angreifer laboriert an einer Entzündung im Körper – ihm droht das vorzeitige Saisonaus. Außerdem bleibt der Einsatz von Thomas Pahnke (Fieber) offen.

12.05.2017 · Jonas Bargmann | Husumer Nachrichten

SG Langenhorn/Enge:

Frank Schaarschmidt – Steffen Reckelberg · Marvin Pokradt · Bastian Nahnsen · Jan-Henrik Jensen (46. Henning Untied) – Kim Hendrik Konopka · Jonas Jensen · Steffen Petersen · Malte Carstensen (75. Momme Jessen) · Jakob Spreckelsen – Jannik Prahl (64. Kevin Jensen).

Husumer SV:

Chris Bielinski – Tobias Wetzel (46. Luca Steen) · André Witthohn · Fabian Wobig · René Hornburg – Marc Koschenz · Henning Lorenzen · Benjamin Gielow (55. Daniel Hornburg) · Christian Peters – Hendrik Fleige · Tim Meyer (66. Luca Sander).
Schiedsrichter: Falk Sebastian Schmidt (Gadeland), Nicolas Köcher, Jannik Nielsen 
Zuschauer: 120.
Tore: 0:1 Fleige (45.+1), 1:1 Prahl (49.), 2:1 Steffen Petersen (64., Foulelfmeter), 2:2 Peters (89.), 2:3 Fleige (90., Foulelfmeter).
Beste Spieler: Jannik Prahl · Kim Hendrik Konopka · Frank Schaarschmidt. – Hendrik Fleige · Henning Lorenzen · Marc Koschenz · Christian Peters.
33.ST 21.05.17 TSV Rantrum Husumer SV 0:2
21.05.2017 TSV Rantrum - Husumer SV 0 : 2 (0:0)

Nur ein lauer Sommer-Kick

Fußball-Verbandsliga Nord-West: Husumer SV gewinnt Derby beim Aufsteiger TSV Rantrum mit 2:0 / Fleige und Meyer treffen

Mit einer Grätsche versucht der Rantrumer Marvin Theede (r.), den Husumer Fabian Wobig vom Ball zu trennen. Foto: Petersen
RANTRUM | Ein rassiges Derby mit einer hitzigen Atmosphäre. Das war das mit Spannung erwartete Spitzenspiel der Fußball-Verbandsliga Nord-West der beiden Nordfriesen nicht. Vor einer Rekordkulisse von weit über 500 Zuschauern lieferten der TSV Rantrum und die Husumer SV eine taktisch disziplinierte Vorstellung ab, in der beide Abwehrreihen wenig zuließen. Die Partie war von vielen Zweikämpfen und kleinen Fouls geprägt. Trotzdem hatten die Gäste aus Husum weitgehend die Spielkontrolle inne, ohne lange Zeit richtig zwingend zu werden. Aber die Husumer waren bei ihren wenigen Gelegenheiten gnadenlos effektiv und nutzten die einzigen Unsicherheiten der Rantrumer Defensive eiskalt aus. Kurz nach Wiederbeginn schickte der Husumer Dreh- und Angelpunkt Henning Lorenzen Christian Peters gekonnt in die Tiefe, dieser passte in die Mitte, wo Hendrik Fleige da stand, wo ein Torjäger stehen muss und zur Führung einschob (47.). Mit dem Abpfiff zeigte der eingewechselte Tim Meyer, dass er über ein feines Füßchen verfügt, in dem er einen Freistoß aus zentraler Position zum 2:0-Endstand ins Netz schlenzte (90.+3).
Vor und zwischen den beiden Toren des Tages gab es über Chancen wenig zu berichten. Zu Spielbeginn gab es eine lange Phase des Abtastens. Die HSV war um Ballbesitz bemüht, ging aber dabei kein allzu großes Risiko, um Ballverluste zu vermeiden und das gefürchtete Rantrumer Umschaltspiel zu unterbinden. Husums Trainer Dennis Witt sah seinen Matchplan dahingehend umgesetzt. „Wir haben den Fokus auf eine kompakte Defensive und ein kontrolliertes Aufbauspiel gelegt. Wir kannten Rantrums Konterstärke und wollten unter keinen Umständen in Rückstand geraten.“ Weil auch der TSV seine Offensiv-Bemühungen bis zum Gegentor auf Minimum reduzierte, ereignete sich das Spielgeschehen meist zwischen den beiden Strafräumen. Bezeichnend war, dass die beste Chance der ersten Halbzeit aus einer verunglückten Flanke von Luca Sander resultierte, die sich Rantrums Keeper Lev Meesenburg beinahe selber ins Tor gefaustet hätte (32.).
Nach dem Wechsel hoffte jeder, dass der frühe Fleige-Treffer dem Spiel zu mehr Tempo und Raffinesse verhelfen würde. Aber es blieb bei der Hoffnung. Der Gastgeber wagte sich nur zaghaft aus seiner Deckung, so dass Husum weiter das Spiel kontrollierte. „In dieser Phase haben wir die eine oder andere Kontersituation nicht konsequent ausgespielt. Das war schade“ , missfiel Dennis Witt dieser Umstand. Rantrum war weiter bemüht in den gegnerischen Strafraum zu kommen, schaffte dies aber nur einmal, als Marvin Theede aus abseitsverdächtiger Position und spitzem Winkel abzog, der Ball aber am langen Pfosten vorbeistrich (71.). Weitere Offensivaktionen verpufften aufgrund von vielen Fehlpässen und einer gewissen Ideenlosigkeit im Aufbauspiel, wo der überzeugende Tarek Yassine oftmals keine geeigneten Abnehmer fand. So wurde am Schluss ein weiterer HSV-Konter in zentraler Position durch ein Foul gestoppt. Der gefoulte Tim Meyer trat selbst an und verwandelte zum 0:2-Endstand (90.+3).
Rantrums Trainer Olli Hansen, der sich bei den TSV-Fans für die tolle Unterstützung mit Freibier bedankte, konnte mit der Niederlage leben „Uns hat einfach die Spritzigkeit gefehlt. Wir sind nicht in die Zweikämpfe gekommen. Der Akku war leer.“ Zu viel Frust ließ Hansen aber nicht aufkommen. „Natürlich hätten wir das Derby vor diesen tollen Zuschauern gerne gewonnen. Unabhängig davon haben wir eine tolle Saison gespielt und den Durchmarsch in die Landesliga geschafft.“ 
22.05.17 · bjg | Husumer Nachrichten

TSV Rantrum mit Heimniederlage gegen die Husumer SV

Über 500 Zuschauer bei Husums Derbysieg

RANTRUM | Vor einer Rekordkulisse von weit über 500 Zuschauern lieferten beide Mannschaften im Derby eine taktisch disziplinierte Vorstellung ab, in der beide Abwehrreihen wenig zuließen, sodass die Partie von vielen Zweikämpfen und kleinen Fouls geprägt war. Trotzdem war es nicht zu übersehen, dass die Gäste aus Husum weitestgehend die Spielkontrolle innehatten, ohne lange Zeit richtig zwingend zu werden.
Zu Spielbeginn gab es eine lange Phase des Abtastens. Die HSV war um Ballbesitz bemüht, ging aber dabei kein allzu großes Risiko, um Ballverluste zu vermeiden und das gefürchtete Rantrumer Umschaltspiel zu unterbinden. Weil auch der TSV seine Offensivbemühungen bis zum Gegentor auf Minimum reduzierte, ereignete sich das Spielgeschehen meist zwischen den beiden Strafräumen. 
Bezeichnend war, dass die beste Chance der ersten Halbzeit aus einer verunglückten Flanke von Luca Sander resultierte, die sich Rantrums Keeper Lev Meesenburg beinahe selber ins Tor gefaustet hätte (32.). 
Nach dem Wechsel hoffte jeder, dass der frühe Fleige-Treffer nach Vorarbeit von Christian Peters für die Gäste dem Spiel zu ein wenig mehr Tempo und Raffinesse verhelfen würde (47.). Leider blieb es bei der Hoffnung. 

Denn der Gastgeber wagte sich nur zaghaft aus seiner Deckung, sodass Husum weiter die Spielkontrolle innehatte. „In dieser Phase haben wir die eine oder andere Kontersituation nicht konsequent ausgespielt. Das war schade“ , missfiel Husums Coach Dennis Witt dieser Umstand, der dadurch lange um den Derbysieg zittern musste. 
Denn Rantrum war weiter bemüht in den gegnerischen Strafraum zu kommen, schaffte dies aber nur einmal, als Marvin Theede aus abseitsverdächtiger Position und spitzem Winkel abziehen konnte, der Ball am langen Pfosten vorbeistrich (71.). 
Weitere Offensivaktionen verpufften weitestgehend, aufgrund von vielen Fehlpässen und einer gewissen Ideenlosigkeit im Aufbauspiel, wo der erneut überzeugende Tarek Yassine oftmals keine geeigneten Abnehmer fand. So wurde am Schluss ein weiterer HSV-Konter in zentraler Position durch ein Foul gestoppt. 
Der gefoulte Tim Meyer trat selbst an und verwandelte den Freistoß gekonnt zum 0:2-Endstand (90.+3). Rantrums Trainer Olli Hansen, der sich nach dem Spiel bei den TSV-Fans für die tolle Unterstützung über die gesamte Saison mit Freibier bedankte, konnte mit der Niederlage leben.  „Uns hat heute einfach die Spritzigkeit gefehlt. Wir sind von Beginn an nicht in die Zweikämpfe gekommen. Der Akku war einfach leer“, sagte Hansen. 

21.05.17 · 20:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

Nachbarschaftsderby: TSV Rantrum fordert die Husumer SV
Einsatzbereit: Ron Reichardt

RANTRUM | Nachbarschaftsduell in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Aufsteiger TSV Rantrum fordert den Tabellenzweiten Husumer SV (So., 15 Uhr). Außerdem erwartet Blau-Weiß Löwenstedt den Tabellendritten BSC Brunsbüttel (Sbd., 16 Uhr), während die SG Langenhorn/Enge beim FC Wiesharde gastiert (Sbd., 14.30 Uhr).

BW Löwenstedt – BSC Brunsbüttel (Sbd., 16 Uhr) Relegation oder direkte Qualifikation zur Landesliga? Löwenstedt hat es als Tabellensechster selber in der Hand. Mit einem Vorsprung von vier Punkten auf den Tabellenachten SG Geest 05 geht das Team von Trainer Bernd Hansen in die letzten Partien. Um sämtliche Rechenspiele zu beenden, reicht den Löwen gegen den BSC ein Unentschieden. Dazu haben die Gastgeber die Möglichkeit, die 100-Tore-Marke zu knacken. Ein Treffer reicht, um diese Hürde zu meistern. Für Jan-Eric Lorenzen und Torjäger Sven Nielsen ist vorerst der letzte Einsatz im Löwen-Trikot auf eigenem Platz. In der neuen Saison werden sie beim TSV Schilksee in der Oberliga auf Punktejagd gehen.

TSV Rantrum – Husumer SV (So., 15 Uhr) „Wir wollen den Tabellenzweiten schlagen, aber wir brauchen dafür eine besondere Leistung“, weiß Rantrums Trainer Olli Hansen. Im Hinspiel hätte es beinahe geklappt – am Ende verlor der TSV mit 0:1. „Wir wollen unsere Erfolgsserie im Derby nicht reißen lassen“, sagte Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. Husum verlor keine der letzten zehn Ligapartien (neun Siege, ein Unentschieden). Zum Derby sagt Schleger : „Die Tagesform und Glück werden die Partie entscheiden. Egal, wie das Spiel ausgeht, gefeiert wird am Ende von beiden Mannschaften sowieso.“ Rantrums Coach ergänzt: „Die Spieler kennen sich untereinander und wohnen teilweise in Wohngemeinschaften zusammen.“ Der TSV hat Platz fünf fix und will nun Schleswig 06 (4.) angreifen – beide Vereine trennt nur ein Punkt. Dafür sind allerdings drei Punkte gegen die Husumer notwendig. „Husum hat die besten Einzelspieler der Liga. Wir müssen schnell in die Zweikämpfe kommen und das Aufbauspiel früh unterbinden – wenn sie ins Rollen kommen, sind sie stark“, weiß Hansen. Beide Teams haben alle Mann an Deck, auch Rantrums Torjäger Ron Reichardt steht im Aufgebot. Der 23-jährige litt unter einer Entzündung im Körper. „Nach einem Belastungs-EKG gaben die Ärzte grünes Licht. über die Länge des Einsatzes, bin ich mir aber noch nicht sicher“, meinte Hansen.

FC Wiesharde – SG Lan- genhorn (Sbd., 14.30 Uhr) Nach dem Abstieg geht es für die SG um einen versöhnlichen Abschluss. „Wir wollen mit zwei Siegen in den letzten beiden Spielen gegen Wiesharde und Grundhof noch einen Tabellenplatz gutmachen“, sagt Trainer Karl Müller, der sich momentan als Psychologe gefordert sieht. „Ich habe meinen Spielern gesagt, dass es bereits Spiele für die kommende Saison sind.“ Der Abstieg in die Kreisliga soll für die Nordfriesen allerdings nur eine Zwischenstation sein. „Die Planung für die neue Saison läuft, wir wollen erneut den Sprung in die Verbandsliga schaffen.“ Lasse Körting und Hauke Asmussen werden verletzungsbedingt wohl fehlen. Wahrscheinlich ist dagegen der Einsatz vom Steffen Petersen. 

19.05.17 · jrb | Husumer Nachrichten
TSV Rantrum: Lev  Meesenburg – Arne Harring · Kim Lorenzen · Thies Clausen · Thomas Pahnke (59. Helge Flatterich) – Tarek Yassine · Patrick Schaller (46. Oke Flatterich) – Danny Jessen · Erion Alla (63. Damian Krause) · Ron Reichardt – Marvin Theede.
Husumer SV:  Chris  Bielinski – Tobias Wetzel · Christian Herpel · Bosse Wullenweber · André Witthohn – Fabian Wobig (46. Christian Peters) ·  Daniel Hornburg – Luca Sander (78. Tim Meyer) ·  Henning Lorenzen (87. Benjamin Gielow) · Marc Koschenz – Hendrik Fleige.
Schiedsrichter  Patrick Hahn (TSV Altenholz), Dennis Normann Suffa, Lars Malte Langbehn
Zuschauer: 

570

Tore:  0:1 Hendrik Fleige (47.) · 0:2 Tim Meyer (90.+3).
beste Spieler: Tarek Yassine · Thies Clausen – Daniel Hornburg · Henning Lorenzen.
KP-F 25.05.17 SG Oldenswort/Witzwort Husumer SV 0:6
25.05.2017 SG Oldenswort/Witzwort - Husumer SV 6 : 0 (4:0)

Husumer SV holt den Kreispokal nach sechs Jahren zurück

Doppelsieger: Die Husumer „Erste“ gewann den Kreispokal, die „Zweite“ den Kreiscup. Foto: PUSTAL
RISUM-LINDHOLM | Die Husumer SV hat nach sechs Jahren wieder den Fußball-Kreispokal in die Stormstadt geholt. Mit einem 6:0 (4:0)-Sieg gegen die SG Oldenswort-Witzwort vor über 400 Zuschauern im Niko-Nissen-Stadion in Risum-Lindholm krönte der Verbandsligist eine gute Saison.

„Ich bin glücklich, dass wir den Pokal wieder in Husum haben – das ist die Krönung einer guten Serie in der Liga“, meinte Dennis Witt nach dem Abpfiff, als er einige Bierduschen über sich ergehen lassen musste. Für den Husumer Trainer ist es der erste Titel mit seinem Team. „Meine Spieler waren heiß und wollten unbedingt gewinnen. Nach dem 1:0 haben sie dann schnell ihre Nervosität abgelegt und schöne Tore herausgespielt.“

Rolf Flatterich hakte die Niederlage schnell ab, das Spiel war für den SG-Coach ohnehin nur Beiwerk. Wichtiger ist das Kreisliga-Finale heute (16 Uhr) in Bredstedt. Flatterich: „Husum ist ein verdienter Sieger. Wir waren nach der Pause nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Viel wichtiger ist für uns der Aufstieg in die Verbandsliga. Dazu brauchen wir in Bredstedt noch einen Punkt.“

Husum war erwartet spielstärker und hatte durch Hendrik Fleige erste Möglichkeiten, die Schüsse gingen aber über das Tor oder wurden geblockt. Im Gegenzug kam die SG Oldenswort-Witzwort zu ihrer einzigen echten Chance: Nach einem Konter über die rechte Seite kam der Ball zu Melf Thomsen (11.), der aus zehn Metern an Florian Cornils scheiterte. Jetzt spielte die SG kurzzeitig auf Augenhöhe mit. Dann attackierte die HSV den Gegner früh in der eigenen Hälfte und nutze ihre Möglichkeiten optimal. Mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ließ Daniel Hornburg beim 0:1 (17.) Pascal Hansen im SG-Tor keine Abwehrchance. Der Favorit bestimmte nun klar das Spiel, machte Druck – und dann auch die Tore. Mit schönem Lupfer über Hansen traf Christian Peters zum 0:2 (35.). Hendrik Fleige, der schon eine Halbzeit gegen den großen Hamburger SV in den Beinen hatte, traf zum 0:3 (37.) und Bosse Wullenweber ins lange Eck gegen den Innenpfosten zum 0:4 (41.). Damit war das Endspiel entschieden. Nach der Pause war der Kreisligist nur noch auf Schadensbegrenzung aus, während Husum zurückschaltete. Daniel Hornburg und Tobias Wetzel erhöhten noch auf 0:6. Aus der Hand von Thomas Kaiser vom Kreisfußballverband Nordfriesland nahm HSV-Kapitän Christian Herpel die Kreispokal-Trophäe in Empfang.

27.05.17 · Wolfgang Pustal | Husumer Nachrichten


Husumer SV holt den Kreispokal nach sechs Jahren zurück

Witt: "Meine Spieler waren heiß und wollten unbedingt gewinnen."

Doppelsieger: Die Husumer „Erste“ gewann den Kreispokal, die „Zweite“ den Kreiscup. Foto: PUSTAL
RISUM-LINDHOLM | Die Husumer SV hat nach sechs Jahren wieder den Fußball-Kreispokal in die Stormstadt geholt. Mit einem 6:0 (4:0)-Sieg gegen die SG Oldenswort-Witzwort vor über 400 Zuschauern im Niko-Nissen-Stadion in Risum-Lindholm krönte der Verbandsligist eine gute Saison.

„Ich bin glücklich, dass wir den Pokal wieder in Husum haben – das ist die Krönung einer guten Serie in der Liga“, meinte Dennis Witt nach dem Abpfiff, als er einige Bierduschen über sich ergehen lassen musste. Für den Husumer Trainer ist es der erste Titel mit seinem Team. „Meine Spieler waren heiß und wollten unbedingt gewinnen. Nach dem 1:0 haben sie dann schnell ihre Nervosität abgelegt und schöne Tore herausgespielt.“ Rolf Flatterich hakte die Niederlage schnell ab, das Spiel war für den SG-Coach ohnehin nur Beiwerk. Wichtiger ist das Kreisliga-Finale Sonnabend (16 Uhr) in Bredstedt. Flatterich: „Husum ist ein verdienter Sieger. Wir waren nach der Pause nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Viel wichtiger ist für uns der Aufstieg in die Verbandsliga. Dazu brauchen wir in Bredstedt noch einen Punkt.“

Husum war erwartet spielstärker und hatte durch Hendrik Fleige erste Möglichkeiten, die Schüsse gingen aber über das Tor oder wurden geblockt. Im Gegenzug kam die SG Oldenswort-Witzwort zu ihrer einzigen echten Chance: Nach einem Konter über die rechte Seite kam der Ball zu Melf Thomsen (11.), der aus zehn Metern an Florian Cornils scheiterte. Jetzt spielte die SG kurzzeitig auf Augenhöhe mit. Dann attackierte die HSV den Gegner früh in der eigenen Hälfte und nutze ihre Möglichkeiten optimal. Mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern ließ Daniel Hornburg beim 0:1 (17.) Pascal Hansen im SG-Tor keine Abwehrchance. Der Favorit bestimmte nun klar das Spiel, machte Druck – und dann auch die Tore. Mit schönem Lupfer über Hansen traf Christian Peters zum 0:2 (35.). Hendrik Fleige, der schon eine Halbzeit gegen den großen Hamburger SV in den Beinen hatte, traf zum 0:3 (37.) und Bosse Wullenweber ins lange Eck gegen den Innenpfosten zum 0:4 (41.). 

Damit war das Endspiel entschieden. Nach der Pause war der Kreisligist nur noch auf Schadensbegrenzung aus, während Husum zurückschaltete. Daniel Hornburg und Tobias Wetzel erhöhten noch auf 0:6. Aus der Hand von Thomas Kaiser vom Kreisfußballverband Nordfriesland nahm HSV-Kapitän Christian Herpel die Kreispokal-Trophäe in Empfang.  

26.05.17 · 20:00 Uhr · Wolfgang Pustal | www.fupa.net


Pokalendspiele in Lindholm: Kreisligist fordert Husumer SV
RISUM-LINDHOLM | Es ist Tradition. Am Himmelfahrtstag finden die Endspiele um den Fußball-Kreispokal und den Kreiscup statt. Nach Rantrum 2016 ist diesmal das Niko-Nissen-Stadion in Lindholm Schauplatz der drei Finalspiele. Den Pokaltag eröffnen um 13 Uhr die Husumer SV II und TSV Rantrum II mit dem Kreiscup. Um 15 Uhr stehen sich der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die FSG Goldebek-Arlewatt im Pokalfinale der Frauen gegenüber. Höhepunkt und Abschluss ist um 17.30 Uhr das Pokalfinale der Männer, in dem die Husumer SV und die SG Oldenswort-Witzwort den Nachfolger des SV Frisia 03 suchen.

Die Vorzeichen im Männer-Endspiel zwischen dem Kreisliga-Zweiten SG Oldenswort/ Witzwort und dem künftigen Landesligisten Husumer SV könnten nicht unterschiedlicher sein. Während die Husumer, ohnehin der große Favorit, nach einer starken Saison vor dem letzten Spieltag die Vize-Meisterschaft in der Fußball-Verbandsliga Nord-West sicher haben, hat die SG zwei Tage nach dem Pokalfinale noch ein echtes Endspiel beim Bredstedter TSV vor der Brust, das über den angestrebten Aufstieg in die Verbandsliga entscheidet. Entsprechend ist die Gefühlslage beider Trainer. „Wir nehmen die Favoritenrolle gerne an. Die Mannschaft ist heiß auf dieses Finale, um eine gute Saison mit einem Pokal in der Hand zu krönen“, sagt HSV-Trainer Dennis Witt voller Vorfreude. Die überwiegt auch bei seinem Gegenüber Rolf Flatterich. „Das ist das erste Pokalfinale in der Vereinsgeschichte, dass den ganzen Verein elektrisiert. Daher werden wir auch mit einer großen Fangemeinde nach Lindholm reisen.“ In Flatterichs Planungen spielt das Kreisliga-Saisonfinale keine 48 Stunden später aber bereits eine Rolle. „Natürlich hätten wir uns gewünscht, dass wir schon durch sind. So sind wir ein wenig zum Improvisieren gezwungen. Aber wir werden trotzdem das Beste daraus machen, um dieses Event zu genießen. Und wir werden wir alles geben, um den großen Favoriten ein bisschen zu ärgern.“

Personell können beide Teams nahezu aus dem Vollen schöpfen. Auf Husumer Seite ist lediglich der Einsatz von Fabian Wobig (muskuläre Probleme) fraglich. Mit Florian Cornils wird ein Ex-Oldensworter gegen seine alten Kameraden im Tor stehen, verriet Dennis Witt.

Bei den Frauen sind die Rollen ebenfalls klar verteilt. Der frisch gebackene Verbandsliga-Meister und Oberliga-Aufsteiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm trifft auf den Kreisliga-Titelträger und Verbandsliga-Aufsteiger FSG Goldebek-Arlewatt. „Nach der Meisterschaft wollen wir jetzt auch den Pokal, das Double wäre der perfekte Abschluss einer super Saison“, sagt Frisias Co-Trainer Daniel Tessmann.

Zu sicher sollten sich die Frisia-Frauen aber nicht fühlen. Auch die FSG Goldebek-Arlewatt hat in der Kreisliga eine beeindruckende Saison hingelegt. Mit 56 Zählern holte sie sich überlegen den Titel, blieb dabei in 20 Spielen ohne Niederlage (nur zwei Unentschieden). Rekordverdächtig ist jedoch die Tordifferenz. Die FSG erzielte 86 Treffer und blieb dabei in der gesamten Spielzeit ohne Gegentor! „Vielleicht können wir Frisia ja überraschen“, hofft Trainer Ralf Meyer. 

24.05.17 · bjg | Husumer Nachrichten


SG Oldenswort/Witzwort: Pascal Hansen – Mathias Schmitz · Henrik Jessen · Hendrik Seebrandt · Sascha Clasen – Marten Dierks · Daniel Dau (46. Hendrick Kühn) · Nico Pascal Samow (64. Marius Gier) · Melf Thomsen – Tim Ruland (50. Jan-Niklas Holste) · Torben Peters.
Husumer SV:  Florian Cornils – Tobias Wetzel · Bosse Wullenweber · Christian Herpel · Rene Hornburg – Marc Koschenz · Henning Lorenzen (61. Benjamin Gielow) · Fabian Wobig · Daniel Hornburg (56. Tim Meyer) · Christian Peters – Hendrik Fleige (46. Luca Sander).
Schiedsrichter Daniel Hansen (Löwenstedt), Sönke Paulsen, Matthias Saathoff  
Zuschauer:  400  
Tore:  0:1 (17.) Daniel Hornburg · 0:2 (35.) Christian Peters · 0:3 (37.) Hendrik Fleige · 0:4 (41.) Bosse Wullenweber · 0:5 (54.) Daniel Hornburg · 0:6 (90.) Tobias Wetzel
beste Spieler: Melf Thomsen · Marten Dierks · Hendrik Seebrandt. – Daniel Hornburg · Christian Peters · Christian Herpel · Henning Lorenzen.
34.ST 27.05.17 Husumer SV FC Wiesharde 4:1
27.05.2017 Husumer SV - FC Wiesharde 4 : 1 (3:0)
Husum macht die 80 Punkte voll
Fußball-Verbandsliga Nord-West: Vizemeister schlägt Aufsteiger FC Wiesharde mit 4:1 / Trainer Witt: "Ich bin stolz auf meine Jungs"
Zweikampf: Der Husumer Ove Feddersen (links) gegen Brian Fischer vom FC Wiesharde. Foto: Petersen
HUSUM | Mit einem 4:1-Erfolg gegen den frühzeitig geretteten Aufsteiger FC Wiesharde hat die Husumer SV eine starke Saison in der Fußball-Verbandsliga Nord-West als Vizemeister beendet. „Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir 80 Punkte holen, hätte ich das sofort unterschrieben“, meinte ein zufriedener HSV-Coach Dennis Witt, der aber hinterher schob: „Dass wir damit dann nicht Meister werden, hätte ich aber nicht gedacht.“ Für das letzte Spiel ließ der junge Husumer Coach nochmals kräftig rotieren, so dass viele einen Startelf-Einsatz bekamen, die in der Saison nicht so viel gespielt hatten. „Trotzdem hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl, weil ich von den Jungs absolut überzeugt bin“, hatte Witt vollstes Vertrauen zu seinen Mannen.

Dennoch ließen beide Kontrahenten zunächst die erforderliche Durchschlagskraft vermissen. Erst nach gut 20 Minuten konnten sich die Gäste mit ihrem starken Spielmacher Felix Stüwe, der freistehend am gut reagierenden Chris Bielinski im HSV-Tor scheiterte, einmal durchsetzen (22.). Die Husumer Führung kurz darauf fiel aus dem Nichts. Dabei bestrafte der Gastgeber einen Fehler im Wiesharder Aufbauspiel, in dem schnell umgeschaltet und zu Ove Feddersen durchgesteckt wurde. Der vollstreckte eiskalt zum 1:0 (24.) Die Gäste reagierten keineswegs geschockt, hatten aber weiterhin wenig Glück im Abschluss, als Sturmspitze Patrick Schneck wiederum in Bielinski seinen Meister fand (33.). Mit zunehmender Spieldauer wurde der FC ein bisschen nachlässiger, was Husum für eine kleine Vorentscheidung nutzte. Zunächst schloss Andre Witthohn einen schnell vorgetragenen Konter mit einem sehenswerten Heber zum 2:0 ab (40.), bevor Marc Koschenz am Ende einer Kombination die Chance zum Doppelschlag noch vor der Pause nutzte (42.).

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie dahin. Beide Mannschaften mussten der sengenden Hitze im Friesenstadion Tribut zollen und wirkten zeitweise wie gerädert. Nach einem langen Einwurf kamen die Gäste noch zum verdienten Ehrentreffer durch einen Kopfball von Stüwe, der den FC nach der Saison in Richtung SV Frisia 03 Risum-Lindholm verlassen wird (58.). Für ein großes Aufbäumen sorgte der Treffer jedoch nicht mehr, so dass der HSV der Schlusspunkt vergönnt blieb. Aus abseitsverdächtiger Position narrte Luca Sander mit einer Körpertäuschung die komplette Wiesharder Hintermannschaft und schloss überlegt zum 4:1-Endstand ab (90.). Danach war Schluss und es konnte eine erfolgreiche Saison gebührend gefeiert werden.

Husums Coach Dennis Witt zog im Hinblick auf das Spiel und auf den Saisonverlauf ein positives Fazit. „Ich bin stolz auf meine Jungs, die die gesamte Saison überragend mitgezogen haben. Wir haben es geschafft, dass in Husum endlich wieder ein Stück weit Ruhe eingekehrt ist. In der nächsten Saison in der Landesliga werden wir richtig angreifen.“

29.05.17 · bjg | Husumer Nachrichten

Stüwe mit dem Ehrentreffer
Zwei der Besten: Husums Luca Sander (links) und Wieshardes Felix Stüwe. Foto: git
HUSUM | Als Tabellen-Elfter verabschiedet sich der FC Wiesharde aus der Fußball-Verbandsliga-Saison. Zum Ausstand von Trainer Michael Wilstermann gab es eine 1:4 (0:3)-Niederlage bei Vizemeister Husumer SV.

Der starke Felix Stüwe hatte nach 22 Minuten die erste Chance, er scheiterte aber freistehend am gut reagierenden Chris Bielinski im HSV-Tor. Die Husumer Führung fiel aus dem Nichts. Dabei bestrafte der Gastgeber einen Fehler im Wiesharder Aufbauspiel, Ove Feddersen traf (24.) Die Gäste reagierten keineswegs geschockt, hatten aber weiterhin nur wenig Glück im Abschluss, als Patrick Schneck wiederum in Bielinski seinen Meister fand (33.). Mit zunehmender Spieldauer wurde der FC nachlässiger, was Andre Witthohn (40.) und Marc Koschenz (42.) zu Toren nutzten.

Nach einem langen Einwurf kamen die Gäste noch zum verdienten Ehrentreffer per Kopfball von Stüwe (58.). Für ein großes Aufbäumen sorgte der Treffer jedoch nicht mehr, so dass der HSV der Schlusspunkt vergönnt blieb. Aus abseitsverdächtiger Position narrte Luca Sander mit einer Körpertäuschung die komplette Wiesharder Hintermannschaft und schloss überlegt zum 4:1-Endstand ab (90.).

29.05.17 · bjg | Flensburger Tageblatt

Husumer SV siegt standesgemäß gegen den FC Wiesharde
Husumer krönen gelungene Saison mit der Vizemeisterschaft

Mit einem verdienten 4:1-Erfolg gegen den frühzeitig geretteten Aufsteiger FC Wiesharde hat die Husumer SV eine starke Saison als Vizemeister beendet. "Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir 80 Punkte holen, hätte ich das sofort unterschrieben", meinte ein zufriedener HSV-Coach Dennis Witt, der dann lächelnd und augenzwinkernd hinterher schob. "Dass wir damit dann nicht Meister werden, hätte ich aber nicht gedacht."

Für das letzte Spiel ließ der junge Husumer Coach nochmal kräftig rotieren, sodass viele Spieler einen Startelf-Einsatz bekamen, die in der Saison noch nicht so viel gespielt hatten. „Trotzdem hatte ich von Beginn an ein gutes Gefühl, weil ich von den Jungs absolut überzeugt bin“, hatte Witt vollstes Vertrauen in seine Mannen. 

Die Husumer Führung fiel aber eher aus dem Nichts. Dabei bestrafte der Gastgeber einen Fehler im Wiesharder Aufbauspiel, in dem schnell umgeschaltet und zu Ove Feddersen durchgesteckt wurde und dieser eiskalt zum 1:0 vollstreckte (24.). 

Die Gäste reagierten keineswegs geschockt, hatten aber weiterhin nur wenig Glück im Abschluss, als Sturmspitze Patrick Schneck wiederum in Bielinski seinen Meister fand (33.). Mit zunehmender Spieldauer wurde der FC ein bisschen nachlässiger, was Husum für die Vorentscheidung nutzte. 

Zunächst schloss Andre Witthohn einen schnell vorgetragenen Konter mit einem sehenswerten Heber zum 2:0 ab (40.), bevor Marc Koschenz am Ende einer Kombination die Chance zum Doppelschlag noch vor der Pause nutzte (42.). 

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie bei brütender Hitze so dahin. Felix Stüwe traf für Wiesharde per Kopfball noch zum 1:3 (58.), Luca Sander stellte in der Schlussminute den alten Abstand wieder her. 

28.05.17 · 16:48 Uhr · bjg | www.fupa.net

SG Geest 05 sichert sich Platz für die Landesliga
Im Fernduell gegen den TSV Nordmark Satrup setzt sich die SG Geest 05 durch und sicher sich den letzten Landesligaplatz.

Torreich endet der letzte Spieltag in der Verbandsliga Nord-West. 40 Tore gab es zu sehen und die SG Geest 05 sichert sich im letzten Spiel mit einem 3:1 Sieg gegen Blau-Weiß Löwenstedt den letzten Landesligaplatz. MTV Tellingstedt zerlegt TSV Nord Harrislee, SG Langenhorn/Enge verabschiedet sich mit Sieg aus der Verbandsliga und nur in Brunsbüttel gibt es keine Tore zu sehen.

Husumer SV - FC Wiesharde 4:1
Durch einen Klasse endspurt hatte sich der FC Wiesharde schon vor diesem Spieltag den Klassenerhalt gesichert. Der Husumer wollte am heutige Spieltag die sehr gute Saison mit einem Heimsieg noch krönen.

Nach 45. Minuten konnte man schon sehen wer zweiter in der Tabelle und wer gegen den Abstieg gespielt hat ist. Ove Feddersen in der 23. Minute, Andre Witthohn in der 40. Minute und Marc Koschenz in der 42. Minute erzielten die 3 Tore, die eine 3:0 Pausenführung zur Folge hatten. Nach der Pause konnte Felix Stuewe in der 58. Minute noch einmal verkürzen. Ehe Marc Koschenz in der Schlussminute auch der Schlusspunkt zum 4:1 für den Husumer SV setzte.

Schiedsrichter: Andre Röpke
Tore: 1:0 Feddersen (23.), 2:0 Witthohn (40.), 3:0/4:1 Koschenz (42., 90.), 3:1 Stuewe (58.)

27.05.17 · 15:15 Uhr · Matthias Hermann | www.fupa.net

Geest stürmt in die Landesliga

Nur noch eine Frage war vor dem letzten Spieltag in der Fußball-Verbandsliga Nordwest interessant: Wird der TSV Nordmark Satrup Siebter und kommt damit um die Landesliga-Aufstiegsrunde herum oder überholt ihn noch die SG Geest 05? Alle anderen Entscheidungen waren bereits gefallen, so dass die Protagonisten das Saisonfinale dem Wetter entsprechend gestalten konnten.

  Husumer SV – FC Wiesharde 4:1 (3:0)

Vor wenigen Tagen erst den Kreispokal gewonnen, die Zweite aufgestiegen – auch beim Vizemeister gab es einigen Grund zu feiern. Danach ließ sich die Partie zunächst aber nicht an, vielmehr hätten die Gäste nach 19 Minuten in Führung gehen müssen, als Yannick Sörensen aus fünf Metern einen Volley am Tor vorbei schoss. Das war ein Weckruf für die Husumer, die bald darauf mit einem feinen Heber am Pfosten scheiterten und noch einmal drei Minuten später einen Ballverlust in der Vorwärtsbewegung zum Führungstreffer durch Ove Feddersen nutzten. Noch vor der Pause legte André Witthohn zugunsten der HSV nach, indem er nach einem feinen Pass in die Tiefe aus 16 Metern den Ball in den Winkel lupfte. Marc Koschenz gab Wiesharde scheinbar den Rest, er bereits viel zu einfach.

Doch die klare Pausenführung war trügerisch und kostete die HSV etwas an Konzentration. Felix Stüwe köpfte einen weiten Einwurf ins Husumer Tor, mitunter schien der Gast auch einem weiteren Treffer nicht fern. Insgesamt aber kontrollierte Husum weiter das Geschehen und landete einen allemal verdienten Sieg.

Schiedsrichter: Andre Röpke (Kiel); Zuschauer: 157.

Tore: 1:0 Feddersen (24.), 2:0 Witthohn (40.), 3:0 Koschenz (42.), 3:1 Stüwe (58.), 4:1 Koschenz (90.).

27.05.17 · 18:30 Uhr · Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Kein Druck am letzten Spieltag

HUSUM | Saisonfinale in der Fußball-Verbandsliga Nord-West: Die Entscheidungen über Meisterschaft, Qualifikation zur neuen Landesliga und Abstieg sind aus nordfriesischer Sicht bereits gefallen, dennoch wollen sich die vier Vereine mit einem Sieg in die Sommerpause verabschieden. Die Husumer SV will die erfolgreiche Spielzeit gegen den FC Wiesharde krönen. Der TSV Rantrum (beim BSC Brunsbüttel), die SG Langenhorn/Enge (beim TV Grundhof) und der SV Blau-Weiß Löwenstedt (bei der SG Geest 05) treten auswärts an (alle heute, 16 Uhr).

 Husumer SV – FC Wiesharde
Nicht einmal 48 Stunden nach dem gewonnenen Kreispokal-Finale bestreitet das Team von Trainer Dennis Witt das letzte Saisonspiel. „Das ist nun leider so. Das werden wir verkraften“, sagt Husums Sportlicher Leiter, Dieter Schleger. Für die Husumer soll das Duell gegen den FCW die Krönung einer sehr guten Spielzeit sein. „Nach dem Ligaspiel wollen wir ausgelassen mit den Fans und unserer zweiten Mannschaft, die in die Kreisliga aufgestiegen ist, feiern.“ Vorher gilt es, die Gäste aus Wiesharde zu bezwingen.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum 
Der TSV Rantrum schielt nach einer überraschend starken Spielzeit noch auf Tabellenrang vier. „Vielleicht schaffen wir es noch, Schleswig 06 zu überholen“, sagt TSV-Trainer Oliver Hansen. Zum Abschluss gastieren die Rantrumer beim Dritten BSC Brunsbüttel. Hansen: „Es wird sicherlich ein schönes Spiel werden. Wir wollen ein kleines Offensivspektakel bieten.“ Dabei kann der 38-Jährige auch auf die Unterstützung der Zuschauer bauen. „Wir werden gemeinsam mit den Fans in einem Bus nach Brunsbüttel fahren.“ 

SG Geest 05 – BW Löwenstedt 
Sportlich hat das Spiel aus Sicht der Löwenstedter keinen Wert mehr – dennoch fordert Trainer Bernd Hansen: „Wir wollen die letzte Partie vernünftig und ohne Wettbewerbsverzerrung angehen. Es hängen auch andere Mannschaften an unserem Spiel dran.“ Die Gastgeber würden mit einem Sieg und einer gleichzeitigen Niederlage des TSV Nordmark Satrup (bei Schleswig 06) den siebten Tabellenplatz einnehmen und sich somit sicher für die Landesliga qualifizieren. „Wir wollen Tabellenplatz sechs mit einem Sieg halten“, erklärt Hansen, der ebenso wie 51-Tore-Mann Sven Nielsen seine letzte Begegnung für die „Löwen“ bestreitet.

 TV Grundhof–  SG Langenhorn/Enge 
„Ein völlig unwichtiges Spiel“, sagt Gäste-Trainer Karl Müller. „Ich habe keine hohen Erwartungen. Wir wollen versuchen, dort zu punkten.“ Niedrige Ansprüche – auch, weil die Personalsituation angespannt ist. „Ich spiele mit denen, die da sind. Ich musste bereits in den vergangenen Partien improvisieren“. Mit Lutz Christiansen (beruflich), Kim Konopka und Hauke Asmussen (beide verletzt) fallen drei Akteure definitiv aus. Fraglich sind die Einsätze von Lasse Körting und Jan-Hendrik Jensen. „Wir wollen die Saison ausklingen lassen und dann noch einmal gemeinsam feiern“, erklärt Müller. Stichwort „feiern“: Das Hinspiel gewann die SG auf eigenem Geläuf mit 3:2. 

27.05.17 · jrb | Husumer Nachrichten

Husumer SV: Chris Bielinski – André Witthohn · Bosse Wullenweber · Malte Clausen · Luca Steen – Luca Sander · Daniel Hornburg (46. René Hornburg) · Benjamin Gielow (40. Fabian Wobig) – Ove Feddersen · Tim Meyer (35. Marc Koschenz) · Cyriac Albertsen.
FC Wiesharde:  Finn Tuitjer (81. Dennis Schneck) – Kevin Raabe · Sven-Dirk Hollenkamp · Henrik Johnson · Thore Schlünsen – Tjorven Elsmann ·  Felx Stüwe (81. Mattes Johannes Nissen) – Jannick Gall · Yannick Sörensen (61. Matco Diedrichsen) · Brian Fischer – Patrick Schneck.
Schiedsrichter André Röpke (TSV Altenholz), Bengt Kunkel, Jonas Fischer  
Zuschauer:  157.  
Tore: 1:0 Ove Feddersen (24.) · 2:0 André Witthohn (40.) · 3:0 Marc Koschenz (42.) · 3:1 Felix Stüwe (58.) · 4:1 Luca Sander (90.).
beste Spieler: Luca Sander / Felix Stüwe
LP-AF 08.07.17 Preetzer TSV Husumer SV  

Lösbare Aufgaben für Weiche und den TSB

Flensburg (sh:z) - Die Auslosung der ersten Runde im SHFV-Pokal hat den Fußballern des SC Weiche Flensburg 08 und des TSB Flensburg lösbare Aufgaben beschert: Der Regionalligist gastiert beim Süd-Ost Verbandsligisten TSV Travemünde oder bei Regionalliga-Absteiger SV Eichede, der TSB muss zu Travemündes Liga-Konkurrenten SV Grün-Weiß Siebenbäumen. Für die Husumer SV geht es bei Nord-Ost Verbandsligist Preetzer TSV um den Einzug ins Viertelfinale. Die Achtelfinals finden zwischen dem 8. und 12. Juli statt.
07.06.17 · Flensburger Tageblatt




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