1. HERREN HUSUMER SV 2017/18
Durchführungsbestimmung 2017/18 Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 27.07.2017 20:56

Die Landesliga Schleswig-Mannschaft der Husumer SV 2017/18

 

hinten v.l.n.r.: Tobias Wetzel · Christian Peters · André Witthohn · Fabian Wobig · Luca Sander · Luca Steen
Mitte v.l.n.r.: Arne Strohscheer · Bernd Friedrichsen · Valentin Godt · Marvin Matthiesen · Hendrik Fleige · Cyriac Albertsen · Bosse Wullenweber · Niklas Ludwig · Dennis Witt · Momme Reinhold
vorne v.l.nr.: Gianluca Siefert · Florian Cornils · Finn Christiansen · Benjamin Gielow · Marvin Hems · Sascha Feller · Henning Lorenzen · Christian Herpel

Unsere Neuzugänge mit Trainer Dennis Witt (2.v.l..): Marvin Matthiesen · Marvin Hems · Valentin Godt · Niklas Ludwig · Finn Christiansen


Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Malte Clausen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2014

Florian Cornils

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2016

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Valentin Godt

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Hems

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Herpel

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2012

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

René Hornburg

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Peters

geb. 1990 · bei der Husumer SV seit 2016

Florian Plewka

geb. 1991 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Roman Schmakov

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Gianluca Siefert

geb. 1989 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

André Witthohn

geb. 1987 · bei der Husumer SV seit 2014

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2017

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

 

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent Torwart-Trainer Physiotherapeut Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Dennis Witt

*

Christian Herpel

*25.06.1983

Momme Reinhold

*

Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0176 84526618

per E-Mail: witt-familie@t-online.de
   
· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand
Fußball-Obmann Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

*11.06.1969

Karola Laß

*22.08.1993

Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail: karolalass@web.de

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

 

23.06.2017 Staffeleinteilung mit Routenplaner Stormarner Tageblatt 

Staffeleinteilung mit Routenplaner

Ligenreform im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband: Bislang steht nur die neue Oberliga / Vereine erhalten ersten Entwurf
Voraussichtliche Staffeleinteilung
Oberliga
Heider SV (HEI)
FC Dornbreite Lübeck (HL)
TSV Lägerdorf (IZ)
Holstein Kiel II (KI)
TSV Schilksee (KI)
Inter Türkspor Kiel (KI)
SV Frisia Lindholm (NF)
TSV Wankendorf (NMS)
VfR Neumünster (NMS)
PSV Neumünster (NMS)
SV Eichede (OD)
NTSV Strand 08 (OH) 
SV Todesfelde (SE)
SC Weiche Flensburg II (SL/F)
TSB Flensburg (SL/F)
TSV Friedrichsberg (SL/F)

Landesliga Schleswig
BSC Brunsbüttel (HEI)
SG Geest 05 (HEI)
FC Reher/Puls (IZ)
VfL Kellinghusen (IZ)
VfR Horst (IZ)
FC Kilia Kiel (KI)
TSV Altenholz (KI)
Blau-Weiß Löwenstedt (NF)
Husumer SV (NF)
TSV Rantum (NF)
Büdelsdorfer TSV (RD)
Eckernförder SV (RD)
Gettorfer SC (RD)
Osterrönfelder TSV (RD)
Schleswig 06 (SL/F)
TSV Kropp (SL/F)

Landesliga Holstein
1. FC Phönix Lübeck (HL)
TSV Travemünde (HL)
VfB Lübeck II (HL)
TSV Bordesholm (KI)
Heikendorfer SV (KI)
TSV Klausdorf (KI)
TSG Concordia Schönkirchen (KI)
SV Eichede II (OD)
SV Preußen Reinfeld (OD)
TSV Pansdorf (OH)
Oldenburger SV (OH)
GW Siebenbäumen (RZ)
TuS Hartenholm (SE)
SSC Phönix Kisdorf (SE)
SV Todesfelde II (SE)
SV Schackendorf (SE)

Verbandsliga Nord
MTV Tellingstedt (HEI)
Heider SV II (HEI)
TSV Büsum (HEI)
TSV Rot-Weiß Niebüll (NF)
SG Leck-Achtrup-Ladelund (NF)
SG Oldenwort-Witzwort (NF)
SV Dörpum (NF)
TSV Nord Harrislee (SL/F)
TSV Süderbrarup (SL/F)
IF Stjernen Flensborg (SL/F)
TSV Nordmark Satrup (SL/F)
FC Tarp-Oeversee (SL/F)
SC Weiche Flensburg III (SL/F)
FC Wiesharde (SL/F)
TuS Collegia Jübek (SL/F)
Slesvig IF (SL/F)

Verbandsliga Ost
MTV Dänischenhagen (KI)
Wiker SV (KI)
SpVg Eidertal Molfsee (KI)
SSG Rot-Schwarz Kiel (KI)
TSV Kronshagen (KI)
SVE Comet Kiel (KI)
TSV Malente (OH)
Eutin 08 II (OH)
SG Insel Fehmarn (OH)
TSV Wentorf (PLÖ)
Preetzer TSV (PLÖ)
Dobersdorfer SV (PLÖ)
TSV Plön (PLÖ)
TSV Stein (PLÖ)
VfL Schwartbuck (PLÖ)
1. FC Schinkel (RD)

Verbandsliga West
Marner TV (HEI)
MTSV Hohenwestedt (IZ)
Itzehoer SV (IZ)
PSV Neumünster II (NMS)
SV Tungendorf (NMS)
VfR Neumünster II (NMS)
SG Padenstedt (NMS)
TuS Nortorf (NMS)
TuS Bargstedt (RD)
Rendsburger TSV (RD)
TuS Jevenstedt (RD)
Kaltenkirchener TS (SE)
SV Henstedt-Ulzburg (SE)
Fetihspor Kaltenkirchen (SE)
SV Rickling (SE)
SG Rönnau-Segeberg (SE)

Verbandsliga Süd
TSV Schlutup (HL)
SC Rapid Lübeck (HL)
Eichholzer SV (HL)
Eintracht Groß Grönau (HL)
Rot-Weiß Moisling (HL)
Lübecker SC (HL)
SSV Pölitz (OD)
VfL Oldesloe (OD)
WSV Tangstedt (OD)
SSC Hagen Ahrensburg (OD)
Büchen-Siebeneichener SV (RZ)
Breitenfelder SV (RZ)
SSV Güster (RZ)
Ratzeburger SV (RZ)
FFC Nordlichter Norderstedt (SE)
TSV Nahe (SE)
Tauschkandidaten der Staffeln kursiv.

Bad Oldesloe (cje/ssi) - Der Meldestichtag für die Herren-Spielklassen ist seit der vergangenen Woche vorüber. Doch noch stehen die Spielklassen für die neue Fußballsaison nicht endgültig fest. Das liegt an der Spielklassen- und Strukturreform, nach der die Mannschaften künftig nicht mehr nach Kreisgrenzen, sondern nach geographischen und verkehrstechnischen Gegebenheiten sortiert werden. Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) hat man eine neue Software entwickelt, mit der die Einteilung der Spielklassen so gerecht wie möglich erfolgen soll. Das Programm arbeitet nicht auf Basis der reinen Entfernungen, sondern mit Unterstützung eines Routenplaners, der die schnellsten Verkehrswege berücksichtigt. So ist beispielsweise die Entfernung von Itzehoe nach Lübeck kürzer als die nach Tarp – doch dank direkter Autobahnanbindung ist man auf der längeren Strecke 20 Minuten schneller unterwegs.

Klaus Schneider, Vorsitzender des SHFV-Herrenspielausschusses, nutzt dieses Programm bereits für die Staffeleinteilung – aber auch „den gesunden Menschenverstand“, wie er betont. Für die Spielklassen oberhalb der Kreisliga hat Schneider eine vorläufige Klasseneinteilung erarbeitet. Auf Kreisligaebene und darunter wird es in der kommenden Woche noch eine Tagung des Verbandsspielausschusses mit den Kreisspielausschussvorsitzenden geben, auf denen auch vorläufige Kreisliga- und Kreisklassen-Staffeln beschlossen werden sollen. In allen Fällen haben die Vereine noch Gelegenheit, Stellung zu beziehen und Veränderungen anzuregen. „Es wird nur in wenigen Fällen Überraschungen geben“, sagt Schneider und kündigt an: „Sollte es den Fall geben, dass zwei Vereine ihre Staffel tauschen wollen, können wir das auf jeden Fall unbürokratisch lösen.“

Keine Diskussionen gibt es in jedem Fall um die Oberliga. Als einzige Staffel auf Landesebene steht die höchste Klasse – künftig wie die Landes-, Verbands- und Kreisligen nur noch mit 16 Mannschaften besetzt – bereits unumstößlich fest.

Demnach duelliert sich Regionalliga-Absteiger SV Eichede in der kommenden Saison mit Holstein Kiel II, VfR Neumünster, TSB Flensburg, SC Weiche Flensburg 08 II, NTSV Strand 08, Heider SV TSV Schilksee, SV Todesfelde TSV Lägerdorf, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Polizei-SV Union Neumünster sowie den Aufsteigern Inter Türkspor Kiel, TSV Friedrichsberg, FC Dornbreite Lübeck und TSV Wankendorf

Für die anderen Spielklassenebenen stehen zwar die qualifizierten Mannschaften fest, nicht aber die genauen Staffeln. Wir betrachten im folgenden die sechste und siebte sowie in Auszügen (aus Stormarner Sicht) die achte Spielklassenebene im SHFV. Aufgeführt sind neben den qualifizierten Teams, für einen etwas besseren Überblick sortiert nach Kreisen, auch die möglichen Nachrücker für den Fall eines Rückzugs. „Bis zum 30. Juni kann noch einiges passieren“, weiß Schneider aus Erfahrung.

Landesligen (32 Teams in zwei Staffeln)
Der SHFV bietet den Vereinen zwei Vorschläge für die neu geschaffenen Landesligen Schleswig und Holstein, bevorzugt aber die Trennung durch die blaue Linie. Entschieden ist die Klasseneinteilung noch nicht, Vereine könnten gegebenenfalls ihre Plätze noch tauschen.

Aus den 32 Teams lassen sich zwei verschiedene Varianten „schneiden“. Auch Schneider will sich da noch nicht festlegen. „Es geht um die Vereine im Südwesten und in Kiel“, erklärt er. Eine Option ist deshalb in diesem Fall, den Vereinen zunächst zwei Varianten der Staffeln, die „Landesliga Schleswig“ und „Landesliga Holstein“ heißen sollen, zur Auswahl anzubieten. In einem Fall würde die nördliche Staffel alle Kieler Mannschaften umfassen und die Teams aus Steinburg und dem Süden Dithmarschens – so wie in der nach Kreisgrenzen erstellten früheren Landesliga Süd – der Holstein-Staffel zugeschlagen. Das genannte Beispiel der Fahrtwege zeigt aber, dass dies nicht die einzige Variante sein muss. Die Kieler Mannschaften des Stadtgebiets und des Ostufers der Holstein-Staffel zuzuordnen und die Steinburger und Dithmarscher Vertreter dem Norden und damit entlang der Verkehrsachsen A7 und B5, würde ebenfalls Sinn ergeben.

Für die qualifizierten Mannschaften aus Stormarn, SV Preußen Reinfeld und SV Eichede II, dürfte sich derweil im Wesentlichen nicht viel im Vergleich zur Vergangenheit in der Verbandsliga Süd-Ost ändern. Grün-Weiß Siebenbäumen, VfB Lübeck II, Phönix Lübeck, TSV Travemünde, Oldenburger SV und TSV Pansdorf passen geographisch und waren in der Vergangenheit bereits Gegner. Der TuS Hartenholm, SSC Phönix Kisdorf, SV Schackendorf und der SV Todesfelde II aus dem Kreis Segeberg kommen dazu. Unklar ist somit, welche Teams die noch vier freien Plätze einnehmen. Teams aus den angrenzenden Kreisen Plön (an Ostholstein) und Neumünster (an Segeberg) haben sich nicht qualifiziert, sodass Schneider zunächst Mannschaften aus dem Kieler Raum dieser Staffel zugeordnet hat: TSV Bordesholm, Heikendorfer SV, TSV Klausdorf und Concordia Schönkirchen. Die Rand-Kieler dürften darüber allerdings wenig erfreut sein, fallen doch Derbys gegen Teams wie den TSV Altenholz und FC Kilia Kiel weg. Denkbar wäre aber auch, dass der VfR Horst oder der VfL Kellinghusen sich eher in Richtung dieser Staffel orientieren, um nicht nach Kropp, Husum oder Eckernförde zu müssen.

Verbandsligen(64 Teams in vier Staffeln)

In den Verbandsligen verzichtete der FC Angeln 02 im Vorwege auf den sportlich erreichten Qualifikationsplatz. Der FCA tritt der FSG Ostseeküste bei und steigt somit freiwillig in die Kreisliga ab. Deshalb rückt Rot-Weiß Niebüll nach. Bei der Einteilung der 64 Mannschaften in vier Staffeln wird es vermutlich weiterhin die räumlichen Zuordnungen Nord (Flensburg, Nordfriesland), Ost (Kiel), West (ehemalige Süd-West-Staffel, ggf. mit Rendsburg) und Süd (Großraum Lübeck) geben. In den Grenzbereichen wird es einige Härtefälle geben müssen – so sind beispielsweise 17 Teams aus dem Bereich der bisherigen Süd-Ost-Staffel qualifiziert – zumindest ein Verein aus Stormarn oder Ostholstein wird also neue Gegner bekommen, vielleicht sogar zwei, wenn die SG Rönnau-Segeberg als einziger Segeberger Vertreter des nordöstlichen Kreisgebiets dieser Staffel zugeschlagen wird. Auch in Rendsburg oder Dithmarschen droht eine neue Trennlinie.

Kreisligen(128 Teams in acht Staffeln)

Auf Kreisliga-Ebene wird es für die Stormarner Teams voraussichtlich nur unwesentliche Veränderungen geben, da es bereits mit dem KFV Lauenburg eine gemeinsame Staffel gab. Die neun Stormarner Teams, VfL Tremsbüttel, TSV Bargteheide, SC Elmenhorst, Bargfelder SV, SG Union Grabau, TuS Hoisdorf, TSV Trittau, SG Großensee/Brunsbek und JuS Fischbek sowie die vier Lauenburger Mannschaften SV Borussia Möhnsen, TSV Gudow, SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg, Ratzeburger SV II reichen für eine 16er-Staffel noch nicht aus, sodass aus Segeberg und/oder Lübeck noch drei geographisch passende Teams das Feld komplettieren dürften.

In diesen acht Staffeln, die eher den bis in die 1990er-Jahre bestehenden Bezirksklassen ähneln, wird es einige Härtefälle bei den Staffeleinteilungen geben. Auch deshalb werden neben der Routenplaner-Software vor allem die Vertreter der Kreise bei den Entscheidungen an vorderster Front mit einbezogen. Die Leitung der jeweiligen Staffeln soll künftig dem Kreisfußballverband obliegen, der die meisten Mannschaften in der Klasse stellt.
23.06.2017 Husum rüstet für die Landesliga auf sh:z-Nordfriesland Sport

Husum rüstet für die Landesliga auf

Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Neuzugang: Marvin Matthiesen (l.) wechselt vom Ligarivalen BW Löwenstedt in die Kreisstadt. Foto: oj

Husum (bjg) - Die Fußballer der Husumer SV blicken auf eine erfolgreiche Spielzeit 2016/17 zurück. Als Vizemeister der Fußball-Verbandsliga Nord-West schafften die Nordfriesen den Aufstieg in die neue Landesliga Schleswig. Zudem wurde der nordfriesische Kreispokal nach langer Abstinenz wieder in die Kreisstadt geholt. Grund genug für Dieter Schleger, sportlicher Leiter und Macher bei der „HSV“, ein rundum positives Fazit zu ziehen. „Wir sind sehr zufrieden mit der vergangenen Saison. Normalerweise wird man mit 80 Punkten sogar Meister.“

Eigentlich wären diese Erfolge Grund genug, für eine Weile inne zu halten und die Erfolge in der fußballfreien Zeit zu genießen. Schleger und die Verantwortlichen der Husumer gönnen sich aber keine Verschnaufpause. Sie sind dabei, die Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden in der neuen Spielklasse zu stellt und haben sich nach Ergänzungen und Verstärkungen umgeschaut. Mit Marvin Matthiesen und Finn Christiansen kommen vom langjährigen und auch zukünftigen nordfriesischen Liga-Konkurrenten SV Blau-Weiß Löwenstedt zwei absolute Leistungsträger. Von einer weiteren Spitzenmannschaft des vergangenen Jahres, Schleswig 06, wechselt Mittelfeldakteur Nils Möhlenbrock an die Au. Mit den Offensivspielern Niklas Ludwig und Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Standard-Spezialist Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Youngster Marvin Hems (SG Eiderstedt) haben sich zudem hoffnungsvolle Talente aus der Kreisliga den Husumern angeschlossen. Komplettiert wird der Kader mit Florian Plewka aus der eigenen Zweiten, der es nach vielen Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen noch einmal wissen will.

Den Husumern kam es bei der Auswahl der Neuen nicht ausschließlich auf die sportliche Qualität an. „Wir wollen den langfristigen Aufbau, den wir im vergangenen Jahr mit einem jungen Trainer und einer jungen Mannschaft begonnen haben, weiter forcieren“, unterstreicht Schleger. Zudem verfügen bis auf Hems und Möhlenbrock alle Neuzugänge über Husumer „Stallgeruch“ und haben die Jugendabteilung der HSV durchlaufen. Angesprochen auf den großen Kader und eine damit verbundene mögliche Unzufriedenheit bei denjenigen, die nicht regelmäßig in der Liga-Mannschaft zum Einsatz kommen, reagiert Schleger gelassen: „Wir sind von allen Spielern charakterlich überzeugt. Das sind allesamt Talente, von denen wir hoffen, dass sie die gleiche Geduld aufbringen wie wir mit ihnen.“

Darüber hinaus sieht der sportliche Leiter den neuerlichen personellen Schnitt als weiteren Schritt einer langfristigen Planung. „Die erste und zweite Mannschaft sollen weiter zu einer Einheit werden. Mit Dennis Witt und seinem Co Christian Herpel sowie Reserve-Trainer Martin Herpel sind wir auf einem guten Weg, was Zusammenhalt und Entwicklung angeht.“

Dafür wird auch das Umfeld weiter professionalisiert. „Husumer soll für Trainer und Spieler zu einer Wohlfühl-Oase“ werden“, sagt Schleger. Den Vorwurf, andere Vereine durch seine aggressive Personalpolitik bewusst zu schwächen, weist der Husumer „Macher“ entschieden zurück: „Unsere Vision ist es, Husum als Kreisstadt wieder zu einem Mittelpunkt des nordfriesischen Fußballs zu machen, ähnlich wie es der SV Frisia 03 Risum-Lindholm für den Bereich Südtondern ist. Daher versuchen wir, Talenten aus der Region eine Perspektive zu geben, um dieses Ziel Schritt für Schritt voran zu treiben.“ Da die Mannschaft lediglich die Abgänge von Tim Meyer (DGF Flensburg), der den Aufwand beruflich nicht mehr leisten kann, sowie des Betreuers Ron Petersen kompensieren muss, traut Schleger der HSV einen Platz im oberen Drittel der Landesliga zu.

Insgesamt ist Dieter Schleger vom „Husumer Weg“ überzeugt: „Es tut sich etwas bei uns. Dank der hervorragenden Arbeit von Dennis Witt und allen anderen Verantwortlichen ist auch endlich wieder die nötige Ruhe eingekehrt, um eine langfristige Planung voran zu treiben.“

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Florian Plewka (eigene Reserve).
Abgänge: Tim Meyer (DGF Flensburg), Ron Petersen (hört als Betreuer auf).

25.06.2017 Team-Check: Hervorragende Saison für die Husumer SV www.fupa.net
1. Herren wollen auch in der Landesliga um die Meisterschaft mitspielen

Sommerpause in Schleswig-Holstein. Auch in diesem Jahr bei FuPa die Zeit, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. In unserer Kategorie Team-Check berichten die FuPa-Vereinsverwalter über die abgelaufene Saison und geben einen Ausblick auf die kommende Spielzeit. In dieser Ausgabe nimmt der Fußball-Obmann der Husumer SV, Arne Strohscheer, Stellung zu unseren Fragen. 

Name: Arne Strohscheer
Verein: Husumer SV
Mannschaft: Husumer SV
Liga: Verbandsliga Nord West, zukünftig: Landesliga
Posten innerhalb der Mannschaft: Fußball Obmann, Betreuer

Wie zufrieden  seid ihr mit der abgelaufenen Saison?
Sehr zufrieden, 80 Punkte sprechen für sich. Normalerweise kann man mit so einer Punktzahl schon Meister werden, aber der 2. Platz ist auch ok. Wir sind Kreispokalsieger geworden, unsere 2. Herren Meister der Kreisklasse A (Aufstieg in die Kreisliga), Kreiscup-Gewinner und unsere Frauen-Mannschaft souveräner Meister in der Kreisliga 7er/9er Staffel. Daher ist es für Husum eine hervorragende Saison geworden.

Entspricht der Tabellenplatz tatsächlich Euren Leistungen oder wäre Deiner Meinung ein besseres/schlechteres Abschneiden gerechtfertigt?
Wir sind definitiv da, wo wir hin wollten. Es war bis zum Schluss sehr spannend. In der Hinrunde haben wir leichtfertig einige Punkte liegen gelassen.

Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die du loben würdest?
Einzelne Spieler möchte ich nicht loben, da es ein Mannschaftssport ist. Die Stürmer können nur Tore schießen, wenn sie die nötigen Bälle bekommen. Hinten können wir nur die 0 halten, wenn alle mit hinter den Ball arbeiten. Die spielerische Entwicklung macht mich sehr zufrieden. Es herrscht eine tolle Kameradschaft, was auch wichtig ist, um Erfolg zu haben.

Größte Überraschung der Liga?
SG Geest, haben uns zweimal besiegt.

Stoßen neue Spieler zum Kader dazu oder verlässt jemand das Team?
Die neuen Spieler stehen bei FuPa schon im Transfer Ticker. Nur Tim Meyer verlässt uns Richtung DGF Flensborg.

Ab wann geht die Vorbereitung los? Gibt es ein besonderes Higlight?
Am 28.6. fangen wir wieder an. Gegen den Heider SV ist immer was besonderes zu spielen, aber auch der SHFV-Pokal ist auch immer ein besonderer Anreiz für die Jungs.

Wie bewertest du die Ligareform in Schleswig-Holstein?
Sehr interessant, neue Spielstätten, andere Mannschaften. Für mich persönlich ist es ein besonderer Anreiz, wieder auf die Plätze im Kreis Steinburg zurückzukehren. Ich bin bei Itzehoe aufgewachsen. Wehmut kommt bei mir immer noch etwas auf.

Wie lauten die Ziele für die neue Saison?
Das Ziel ist ganz klar um die Meisterschaft mitspielen, aber das werden wir nur wieder, wie in der letzten Saison, über die mannschaftliche Geschlossenheit schaffen.

28.06.2017 Staffeleinteilung Spielklassen Herren 2017/18 SHFV

06.07.2017 Trainer Witt plant nächsten Schritt sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Husumer Erfolgsgarant: Hendrik Fleige (l.) erzielte 30 Saisontore. GIT

Husum (bjg) - 80 Punkte – und doch „nur“ Vizemeister in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Auch in nahezu allen Statistiken war die Husumer SV auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden – hinter Meister TSV Friedrichsberg. Dennoch sind die Husumer mit dem Erreichten zufrieden. „Die Saison hätte fast nicht besser laufen können. Wir haben mit diesem Ergebnis die Weichen gestellt, um unsere Entwicklung weiter voran zu treiben“, sagt Coach Dennis Witt.

Die Husumer SV war von vielen vor der Saison als der Top-Favorit für Titel und Aufstieg gehandelt worden. Die Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle an, auch wenn Vieles neu war: Mit Dennis Witt ein neuer, weitgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter und eine runderneuerte Mannschaft mit vielen talentierten Akteuren.

Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in Puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit der Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung. „Anfangs hatte ich schon etwas Respekt davor, was mich erwartet, weil ich wusste, dass der Fokus auf mich gerichtet sein würde. Es war aber von Anfang an eine Entwicklung zu sehen, so dass ich mehr und mehr in die Aufgabe hineingewachsen bin“, so Witt.

Nur der Anfang war etwas holprig. Vier sieglose Spiele im September riefen erste Kritiker auf den Plan. Witt: „Wir waren aber von unserem Weg überzeugt und sind ihn konsequent weiter gegangen. Sicher gab es zwischenzeitlich Selbstzweifel, aber diese haben wir in Selbstvertrauen verwandelt.“ Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der endgültige Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg beim Titel-Konkurrenten Schleswig 06. Und eine Woche darauf wurde der TSV Friedrichsberg im Friesenstadion mit 5:0 deklassiert. In den letzten 24 Saisonspielen gab es nur zwei Niederlagen. „2017 haben wir noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber der TSV hat sich die Meisterschaft einfach verdient“, stellt Witt klar.

In einer homogenen Husumer Truppe fällt es schwer, herausragende Spieler auszumachen. Auf jeden Fall hat Torjäger Hendrik Fleige in seinem ersten Männerjahr mit 30 Toren eine außergewöhnliche Entwicklung genommen. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor. Witt: „Ich bin stolz auf das Kollektiv. Jeder war sofort da, wenn er gebraucht wurde.“

Für die junge Husumer Mannschaft wäre der Sprung in die Flens-Oberliga trotz Vizemeisterschaft und Kreispokalsieg vielleicht noch früh gekommen, obwohl die Witt-Schützlinge im spielerisch-taktischen Bereich zum Besten gehörten, was die Verbandsliga Nord-West zu bieten hatte. Der Trainer möchte mit den Kreisstädtern nun den nächsten Schritt in der Entwicklung machen. Er freut sich auf talentierte und hungrige Neuzugänge (wir berichteten). Die werden den Konkurrenzkampf leben. So hofft man in Husum, auch in der Landesliga Schleswig eine gute Rolle spielen zu können. 

07.07.2017 Staffeleinteilung Landesliga Schleswig SHFV
10.07.2017 Neue Besen kehren beim Vizemeister gut NordSport
Sehr starke Bilanz: Husums junger Angreifer Hendrik Fleige traf 30 Mal ins gegnerische Tornetz. Foto: git

Husum (Björn Gutt) - Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in der Bundesliga in knapp dreiviertel der Fälle mit 80 Punkten souverän Deutscher Meister geworden. Der Husumer SV reichte diese Ausbeute in der Verbandsliga Nord-West in der vergangenen Spielzeit nicht aus, um Meisterschaft und Aufstieg in die Flens-Oberliga Schleswig-Holstein zu realisieren. In nahezu allen Statistiken waren die Kreisstädter auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden, stets hinter dem in dieser Saison übermächtigen TSV Friedrichsberg, der eine makellose Runde hinlegte.
Am Ende fehlten den Husumern vier Punkte für den ganz großen Coup. "Die Saison hätte fast nicht besser laufen können", resümiert HSV-Coach Dennis Witt. Bei der Konkurrenz wurde die Husumer SV von vielen als der Top-Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg gehandelt. Die Husumer Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle selbstbewusst an, auch wenn vor der Saison vieles neu war. Mit Dennis Witt kam ein im Herrenbereich weitestgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter, und ein runderneuerte Mannschaft wurde zusammengestellte.
Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit seinen Spielern und der gehobenen Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung für den ursprünglichen Eiderstedter. "Ich muss zugeben, dass ich schon etwas Respekt davor hatte, was mich erwartet."
Trotz einiger Skepsis im Umfeld der Kreisstädter erlebte er mit seiner Mannschaft fast durchweg positive Momente. "Wir hatten stets ein Verhältnis auf Augenhöhe. Zudem haben die Jungs die Spannung immer hoch gehalten und überragend mitgezogen."
Dabei war der Anfang etwas holprig. Eine Heimniederlage am dritten Spieltag gegen Aufsteiger SG Geest 05 und einige nicht überzeugende Auftritte riefen die erste Kritiker auf den Plan. Vier sieglose Spiele im September verschärften die Situation. "Wir waren von unserem Weg überzeugt und sind daher konsequent weitergegangen." Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg bei Konkurrent Schleswig 06. In der Woche darauf wurde zusätzlich der TSV Friedrichsberg deklassiert (5:0). In den letzten 24 Spielen gab es dann nur noch zwei Niederlagen in Tellingstedt (0:1) und beim Angstgegner SG Geest 05 (0:1) zu verzeichnen. "Im Jahr 2017 haben wir sogar noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber letztendlich haben sie sich die Meisterschaft nach einer überragenden Saison einfach verdient", stellt Dennis Witt fest.
Torjäger Hendrik Fleige entwickelte sich als Teil einer homogenen Mannschaft mit 30 Saisontoren außergewöhnlich gut. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor und haben in nahezu jedem Spiel überzeugt. Dennis Witt, der neben der Vizemeisterschaft auch den Kreispokal holte, ist insgesamt froh, den Sprung ins kalte Wasser der "Husumer Au" gewagt zu haben: "Positive Erfahrungen haben schnell die anfängliche beiderseitige Skepsis besiegt."
Durch den Konkurrenzkampf im punktuell verstärkten Kader hofft man in Husum, auch in der neuen Spielklasse eine gute Rolle spielen zu können. Wenn die Entwicklung in der Kreisstadt so weiter verläuft und das Umfeld die neuerliche Ruhe bewahrt, wird die Husumer SV sicherlich auch in der neuen Landesliga zum Kreis der Spitzenmannschaften gehören.


Die derzeitige Staffeleinteilung für die Landesligen Schleswig-Holstein. Quelle: Kieler Nachrichten

Ger FreislerSpielplan 2017/18 - LandesLiga Schleswig
Staffelleiter: Gerd Freisler · Brachenfelderstr. 84c · 24536 Neumünster · Tel.: 04321 / 21464 · Mobil: 01511 / 7051684 · E-Mail: g.freisler@shfv-kiel.de
KP 02..07.17 TSV Amrum Husumer SV 0:4
02.07.17 TSV Amrum - Husumer SV 0:4 (0:1)

Start in die neue Fußball-Saison am 7. Juli mit Kreispokal und Kreiscup

TSV Stedesand freut sich auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm +++ Löwenstedt mit Freilos

Die Fußballer in Nordfriesland starten bereits am zweiten Juli-Wochenende in die neue Saison. Dann finden die ersten Runden im Kreispokal und im Kreiscup statt. Pokalverteidiger Husumer SV steht dabei vor einer strapaziösen Auswärtstour. Das Team von Trainer Dennis Witt muss beim TSV Amrum antreten, der nur im Pokalwettbewerb startet, am Punktspielbetrieb aber nicht teilnimmt.
Ein „Traumlos“ erwischte der TSV Stedesand. Er bekam den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zugelost. Die Gäste sind froh über dieses Los. Stedesand liegt gerade einmal fünf Autominuten von Lindholm entfernt, zudem ist die Aufgabe beim Tabellenneunten der Kreisklasse A lösbar. Vor dem Einzug in die zweite Runde steht auch Landesligist TSV Rantrum beim Kreisligisten TSV Goldebek. Die hat Blau-Weiß Löwenstedt dank eines Freiloses bereits erreicht.
Kreispokal, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Goldebek – TSV Rantrum, Team Sylt – SV Dörpum, TSV Amrum – Husumer SV, TSV Stedesand – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, FSV Wyk – TSV Hattstedt, TSV Süderlügum – RW Niebüll, TSV Drelsdorf – SG Leck-Achtrup-Ladelnud, SV Schobüll – SG Wiedingharde-Emmelsbüll, SG Langenhorn/Enge – SG Eiderstedt, TSV Viöl – SG Oldenswort-Witzwort. Freilose: BW Löwenstedt, SZ Arlewatt, SC Norddörfer, SG Mitte NF, TSV St. Peter-Ording und Rödemisser SV.
Kreiscup, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Rantrum III – SZ Arlewatt II, TSV Rantrum IV – TSV Drelsdorf II, SV Dörpum II – SG Langenhorn/Enge II, Rödemisser SV – BW Löwenstedt III, TSV Viöl II – TSV Goldebek II, TSV Süderlügum II – TSV Hattstedt II, SG Langenhorn/Enge III – SV Frisia 03 II, FSV Wyk II – TSV Rantrum II. Freilose: Löwenstedt II, Stedesand II, SG Mitte NF II, SG Eiderstedt II, SV Frisia 03 III, Niebüll II, Husumer SV II; Leck-Achtrup-Ladelund II.

27.06.17 · 19:00 Uhr ·sh:z | www.fupa.net

 

Test 05.07.17 Husumer SV Heider SV (OL) 0:4
05.07.17 Husumer SV - Heider SV 0:4 (0:0)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Test 06.07.17 SG Oldenswort/Witzwort (VL) Husumer SV 2:5
06.07.17 SG Oldenwort/Witzwort - Husumer SV 2:5 (1:2)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

 

LP-AF 08.07.17 Preetzer TSV Husumer SV 2:4 nV
08.07.17 LandesPokal Achtelfinale: Preetzer SV - Husumer SV 2:4 (2:1) nV
Pokalfight: Der Preetzer Jan Krause (re.) und Husums André Witthorn kämpfen um jeden Millimeter Rasen. © jpw

Preetzer TSV vergibt das 3:0 und scheidet aus

Große Chance vertan! Der PTSV verspielte gegen den HSV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Die Möller-Elf begann zielstrebig. Christopher Boldt (2.) und Jan Krause (3.) gaben erste Warnschüsse ab, ehe Boldt nach feinem Maaß-Pass Husums Torhüter Momme Reinhold umkurvte und zum 1:0 einschob. Nur fünf Minuten stoppte HSV-Verteidiger Marvin Matthiesen den Preetzer Menrik Maaß elfmeterwürdig. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nils Kretschmer sicher zur schnellen 2:0-Führung. Die Vorentscheidung verpasste Krause, als er mit seinem energischen Sololauf Christian Herpel und HSV-Keeper Reinhold düpierte, den Ball jedoch über das Tor setzte. „Machen wir das 3:0, sind wir durch“, sagte PTSV-Kapitän Thorge Beuck später. Die Strafe folgte postwendend, als Christian Peters für die Gäste nach einem Eckball auf 1:2 verkürzte (39.). Die zweite Hälfte gehörte den Nordfriesen, die durch Hendrik Fleige ausglichen (56.). Die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen. Beide Teams mussten nun der Hitze Tribut zollen. Zusätzlich wurde das letzte Risiko gescheut. Ein Ballverlust im PTSV-Spielaufbau offerierte den Gästen den vorentscheidenden Konter, den Peters mit einem Kopfball zum 2:3 (100.) abschloss. „Dieses Spiel wird uns weiterbringen. Über das Ergebnis können wir uns ärgern, über unsere Leistung nicht“, bilanzierte PTSV-Coach Andreas Möller, der noch Terrence Dorrings Eigentor zum 2:4 (117.) notieren musste

Preetzer TSV – Husum 2:4 n. V.

Preetzer TSV: Beuck – Busse (50. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (106. Kisogo), Kretschmer (56. Prost), Kolbe – Boldt, Krause.Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Sander (76. Godt), Lorenzen, Christiansen, Koschenz (46. Hems) – Fleige, Peters.

Schiedsrichter: Hahn (TSV Altenholz) – Tore: 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15./FE), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (56.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117./Eigentor) – Gelb-Rote Karte: Lorenzen (119./Handspiel) – Zuschauer: 100.

10.07.17 · 15:55 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de
TRAF DOPPELT FÜR HUSUM: CHRISTIAN PETERS (RECHTS), HIER IM DUELL MIT DEM PREETZER JESSE SCHLÜTER.STARK

Husums Fußballer hoffen jetzt auf Eutin 08

PREETZ Mit einem hart erkämpften 4:2 nach Verlängerung im Achtelfinale des Fußball-Landespokals beim Preetzer TSV hat sich die Husumer SV am kommenden Sonnabend (15 Uhr) ein „Bonusspiel“ im Friesenstadion beschert. Der Gegner wird dann entweder Neu-Oberligist Inter Türkspor Kiel oder gar Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 sein. Diese beiden Teams spielen am Mittwoch.

Trainer Dennis Witt war erleichtert und attestierte seiner Mannschaft eine insgesamt gute Leistung. „Wir haben echte Nehmerqualitäten gezeigt und sind nach der schwachen Anfangsphase gut zurück gekommen. Als es in die Verlängerung ging, hatte ich ein gutes Gefühl, dass wir uns durchsetzen würden. Nun haben wir ein Heimspiel, eventuell gegen einen Regionalligisten. Das wäre für die Fans, die uns in der letzten Saison super unterstützt haben, nochmal ein verdientes Highlight.“

Zunächst schienen die Nordfriesen gar nicht auf dem Platz zu sein. Nach einer Kette von Fehlern in der HSV-Defensive mit abschließendem Luftloch von Marvin Matthiesen, tauchte der agile Christopher Boldt alleine vor Momme Reinhold auf, umkurvte diesen und schob zum 1:0 ein (11.). Nur kurze Zeit gab es Strafstoß für den PTSV. Bei der Entstehung war wieder Matthiesen, der in der Folge seine Fehler mehrfach wieder wett machte, beteiligt, als er bei einem Zweikampf zunächst den Ball und dann den Gegner traf, der daraufhin schreiend zu Boden ging, so dass der Unparteiische auf Foulelfmeter entschied. Nils Kretschmer verwandelte sicher zum 2:0 (15.). Dieser Gegentreffer hatte die Gäste wachgerüttelt, sie hatten allerdings Glück, als Boldt frei über das leere Tor schoss (35.).

Der Anschlusstreffer gelang dem starken Christian Peters, der eine Ecke von Henning Lorenzen verwertete (39.). Auch in der zweiten Hälfte blieb die HSV dominant und kam nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde nicht konsequent genug geklärt, so dass der eingewechselte Youngster Marvin Hems Fleige bediente und dieser zum 2:2 einschob (60.).

In der Verlängerung holten die Gäste zum „Lucky Punch“ aus. Tobias Wetzel flankte präzise in die Mitte, wo Peters per Kopf zur Stelle war und das 2:3 markierte (100). Den Platz zum Kontern nutzten die beiden eingewechselten Ex-Hattstedter Valentin Godt, der Niklas Ludwig bediente und dieser Terrence Dorring zum Eigentor zwang (117.). 

Preetzer TSV: Beuck – Schlüter, Brand, Busse (51. Ginossa), Doring – Petersen, Kolbe, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (60. Prost) – Boldt, Krause.

Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, C. Herpel, Wetzel – Lorenzen – Koschenz (56. Hems), Christiansen, Sander (76. Godt), Peters – Fleige (91. Ludwig).

Schiedsrichter: Hahn (Altenholz).

Tore: 1:0 Christopher Boldt (11.), 2:0 Nils Kretschmer (15.), 2:1 Christian Peters (39.), 2:2 Hendrik Fleige (60.), 2:3 Christian Peters (100.), 2:4 Terrence Dailly Dorring (117., Eigentor).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Henning Lorenzen (Husum/120., wiederholtes absichtliches Handspiel).

Zuschauer: 100.

Beste Spieler: Thorge Beuck, Christopher Boldt – Christian Peters, Hendrik Fleige

10.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV ringt den Preetzer TSV verdient nieder

Sinnbildlich: Der Preetzer Jesse Schlüter kommt gegen Husums Doppeltorschützen Christian Peters (rechts) einen Schritt zu spät. Foto: Stark
2:0-Führung reicht dem Preetzer TSV nicht / Husumer SV siegt nach Verlängerung

16 Tage lagen für den Preetzer TSV zwischen dem letzten Pflichtspiel der vergangenen Saison, in dem er den Verbandsligaverbleib realisierte, und dem ersten Pflichttermin der frisch angebrochenen Spielzeit. Das Team von Trainer Andreas Möller startete euphorisch, lag nach einer Viertelstunde 2:0 in Front, baute dann aber zusehends ab, um am Ende dem Landesligisten von der Westküste verdientermaßen den Vortritt ins Viertelfinale des Landespokals überlassen zu müssen.

Die laut Husums Coach Dennis Witt „verschlafenen“ ersten 15 Minuten nutzte der Gastgeber kalt aus und ging durch Treffer von Christopher Boldt (10.) und Neuzugang Nils Kretschmer, der Momme Reinhold vom Punkt verlud (15.), in Front. Doch nach dem Blitzstart überließen die Hausherren den Nordfriesen den Taktstock und kassierten durch Christian Peters nach einem Eckstoß den Anschlusstreffer (39.). 

Auch nach der Pause blieben die Gäste das konstruktivere Team und glichen aus: Der eingewechselte Marvin Hems spitzelte die Kugel im Gewühl zu Angreifer Hendrik Fleige, der sie aus kurzer Distanz über die Linie brachte (59.). 

In der Folgezeit war die Sportvereinigung der Entscheidung näher als die Plöner, doch die letzte Präzision fehlte zumeist, so dass sich Preetz in die Verlängerung rettete, dann seinem Schicksal jedoch nicht mehr entrinnen konnte und in Minute 100 den Rückstand kassierte.

Menrik Torben Maaß vertändelte die Kugel gegen Finn Christiansen, der links Tobias Wetzel mitnahm, dessen Flanke Peters im Zentrum per Kopf verwertete. Der TSV stemmte sich gegen das Aus, musste aber durch ein unglückliches Eigentor von Terrence Dorring den K.o. hinnehmen (117.).

„Wir wollten nach sechsjähriger Abstinenz im Landespokal unbedingt die zweite Runde erreichen“, deutete der zufriedene Witt auf die große Motivation in seinen Reihen hin. „Wir mussten uns einem technisch starken Gegner geschlagen geben“, räumte Möller ein, dass das Ausscheiden verdient war, trauerte aber einer großen Chance hinterher: „Wenn wir das 3:0 machen, als Krause schon den Torwart ausgespielt hat, dann aber in Rücklage gerät und den Ball drüber setzt (35., d. Red.), ist das vielleicht der Todesstoß.“ 

Preetzer TSV:
 Beuck – Busse (51. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (59. Prost), Kolbe – Krause, Boldt.

Husumer SV:
 Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Christiansen – Sander (76. Godt), Peters, Lorenzen, Koschenz (55. Hems) – Fleige (91. Ludwig).

SR:
 Hahn (Altenholz).
Zuschauer:
 100.
Tore:
 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15., Foulelfmeter), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (59.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117., Eigentor). 
Gelb-Rote Karte:
 Lorenzen (120., wdh. abs. Handspiel).
09.07.17 · 16:50 Uhr · wti | www.fupa.net
Die frühe Führung: Der Preetzer Christopher Boldt (links) lässt den Husumern André Witthorn (Mitte) und Keeper Momme Reinhold (rechts) keine Abwehrchance, © Wottge

Preetzer TSV verspielt 2:0 Führung

Husumer SV gewinnt in der Verlängerung
Chance vertan! Der Verbandsligist Preetzer TSV verspielte gegen den Husumer SV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Christopher Boldt (10.) und Nils Kretschmer (15./Foulelfmeter) hatten die Schusterstädter vor 100 Zuschauern mit 2:0 in Führung geschossen. Anschließend verpasste der PTSV jedoch die Vorentscheidung, so dass der Landesligist durch Christian Peters (39.) und Hendrik Fleige (56.) ausglich. Die Verlängerung musste entscheiden. In der Overtime erwiesen sich die Gäste abgeklärter. Erneut Peters (100.) und ein Eigentor von Terrence Dorring ließen die Westküstenkicker jubeln. Der HSV erwartet im Viertelfinale entweder Inter Türkspor Kiel oder Eutin 08. "Dieses Spiel wird uns in unserer Entwicklung weiter bringen", resümierte PTSV-Coach Andreas Möller.
09.07.17 · 08:38 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de

Husumer SV siegt nach 0:2 gegen Preetzer TSV

SHFV-Pokal: Nordfriesischer Landesligist steht nach 4:2 im Viertelfinale
So wie der TSV Travemünde gab auch der Preetzer TSV eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit, entschied die Husumer SV das Achtelfinale im Landespokal am Ende mit 4:2 nach Verlängerung für sich. 

Der PTSV erwischte einen perfekten Start. Gegen die favorisierten Husumer hatten Christopher Boldt und Nils Kretschmar ihre Farben bereits nach 15 Minuten mit 2:0 in Front gebracht. Noch vor der Pause gelang jedoch Christian Peters der wichtige Anschlusstreffer aus Sicht der Gäste. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

In der 60. Minute hatte die HSV das Ergebnis schließlich ausgeglichen. Hendrik Fleige zeichnete sich verantwortlich für das 2:2 - und die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden. Christian Peters drehte das Spiel mit seinem Treffer zum 2:3 in der 100. Spielminute. 

Ein Eigentor in der 117. Minute von Terrence Dorring brachte letztlich die endgültige Entscheidung und die Husumer damit ins Viertelfinale, wo es voraussichtlich am 15. Juli gegen den Sieger der Partie Inter Türkspor und Eutin 08 geht.
09.07.17 · 10:35 Uhr · dru | www.fupa.net
KP-AF 12.07.17 SV Schobüll Husumer SV 1:5
12.07.17 KreisPokal Achtelfinale: SV Schobüll - Husumer SV 1:5 (1:2)
SG-TORWART PATRICK HANISCH STRECKT SICH VERGEBLICH: DER SCHUSS DES RÖDEMISSERS AHMED MAHMOUD ZUM ZWISCHENZEITLICHEN 1:1 IST NICHT ZU HALTEN.KLEIN

Kreispokal: BW Löwenstedt scheitert beim SZ Arlewatt

HUSUM Für eine faustdicke Überraschung hat das SZ Arlewatt im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals gesorgt. Mit dem 3:2 gegen den Landesligisten BW Löwenstedt verdarb der Kreisligist dem neuen Löwen-Coach Gunnar Clausen sein Pflichtspiel-Debüt. Die zweite Überraschung lieferte der FSV Wyk-Föhr mit dem 1:0 über die SG Leck-Achtrup-Ladelund.

SZ Arlewatt – BW Löwenstedt 3:2 (2:0) Der Gastgeber stand tief und setzte auf Konter. Das klappte: Ein Doppelpack von Melf Christiansen (15., 18.) sorgte für eine komfortable 2:0-Pausenführung, weil die Gäste Chancen durch Jannik Reichenberg und Torge Brodersen liegen ließen. Nach dem Wechsel agierten die Löwen zielstrebiger, was mit dem Anschlusstreffer von Mirko Sachwitz belohnt wurde (56.). Als Jannik Reichenberg ausglich, drohte die Partie zu kippen. Doch kurz vor Schluss traf Peter Markus Hansen zum umjubelten Siegtreffer(89.).

Rödemis – Oldenswort/ Witzwort 1:2 (0:0) Das war ein hartes Stück Arbeit für den Verbandsligisten. Rödemis gestaltete die Partie ausgeglichen und beschäftigte die SG über die gesamte Spielzeit. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Das änderte sich nach der Pause, als sich der SGer Torge Kühn mit zwei Foulspielen innerhalb von fünf Minuten die gelb-rote Karte abholte (54.). Dennoch gingen die Gäste durch einen Freistoß von Daniel Dau in Führung (60.). Nachdem der starke Lennardt Thomsen im ersten Versuch noch gescheitert war (66.), bediente er wenig später Ahmed Mahmoud mustergültig, so dass dieser zum 1:1 einschießen konnte (72.). Die neuerliche Gäste-Führung besorgte Neuzugang Maurice Reiners, der an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler auswackelte und traf. Da die letzte RSV-Chance durch Thomsen (90.+1) nichts einbrachte, war der SG-Sieg perfekt.

SV Schobüll – Husumer SV 1:5 (1:2) Der Favorit aus Husum tat sich lange Zeit schwer beim aufopferungsvoll kämpfenden SV Schobüll. Das Spiel begann mit einem Schock für den Landesligisten, Malte Nymand schoss die Kugel aus 25 Metern zur frühen SV-Führung in den Winkel (4.). Die Kreisstädter kamen danach besser in die Partie und durch einen Freistoß von Christian Herpel zum Ausgleich (21.). Als es kurz darauf endlich einmal schnell ging, nutzte Niklas Ludwig einen Querschläger zum 1:2 (24.). Erst nach Pause schienen die Gäste die Handbremse vollends gelöst zu haben. Sascha Feller sorgte mit einem Fernschuss für die Vorentscheidung (47.). In der nun einem Handballspiel ähnelnden Partie warf Schobüll weiter alles in die Waagschale, konnte aber weitere Gegentreffer des eingewechselten Valentin Godt (73.) und Niklas Ludwig (83.) nicht verhindern.

Norddörfer – Langenhorn/Enge 0:6 (0:3) Die Gäste hatten zunächst einige Probleme mit dem defensiven Gegner. Nach 20 Minuten mit dem 0:1 (20.) durch Mohammed Abdurabu wurde es einfacher. Jetzt liefen die Kombinationen. Abdurabu erhöhte kurz darauf auf 0:2 (29.), und Malte Carstensen traf noch vor der Pause zum 0:3 (41.). Danach kam Norddörfer zu ein, zwei guten Möglichkeiten. Erst nach dem 0:4 (59.) durch Jonas Jensen war die Partie entscheiden. Jetzt hatte die SG viel Platz, Neuzugang Volker Hansen (71.) und Steffen Petersen (80.) per Strafstoß sorgten für den 0:6-Endstand.

FSV Wyk – Leck-Achtrup- Ladelund 1:0 (1:0) Der Gast kam vor der Pause kaum zu zwingenden Chancen. Nur zwei Mal ging der Ball auf das Tor der Gastgeber, aber Finn Tarke Nissen parierte jeweils zur Ecke. Im zweiten Durchgang überraschte Wyk dann die SG, Sezent Nedzhib köpfte zum 1:0 (67.) ein. Danach verstärkte die SG den Druck, aber ein Schuss von Jonas Mallasch (70.) ins lange Eck wurde genauso vor der Linie geklärt wie der Kopfball von Andre Nicolaisen (81.). Wyk verteidigte die knappe Führung mit viel Kampf und Einsatz bis zum Schlusspfiff.

Team Sylt – TSV Rantrum 2:7 (0:4) Zu Beginn hielten die Insulaner vor über 100 Zuschauern noch mit. Den Torreigen eröffnete Rantrum. Kim Drewing traf im Nachschuss zum 0:1 (25.). Per Strafstoß erhöht Marvin Theede (30.) auf 0:2. Danach war die Partie wieder ausgeglichen. In der Nachspielzeit schienen die Sylter schon in der Kabine. so trafen Theede (45-+1) und Drewing (45.+3) noch zum 0:4. Nach der Pause kamen die Gastgeber durch Valon Beka auf 1:4 (49.) heran, aber spätestens mit dem 1:5 (56.) durch den dritten Treffer von Theede war die Partie entscheiden. Sven Meyer verkürzte auf 2:5 (75.), aber danach spielte nur noch Rantrum. Kim Lorenzen (80.), und Drewing mit seinem dritten To (89.) sorgten für den Endstand. 

17.07.17 · bjg/pu | Husumer Nachrichten
LP-VF 15.07.17 Husumer SV Eutiner SV 08 3:2
15.07.17 LandesPokal Viertelfinale Husumer SV - Eutiner SV 08 3:2 (2:1)

Sensation im LOTTO Pokal

Husumer SV gewinnt gegen Eutin 08 und steht im Halbfinale

Die erste Pokalsensation ist perfekt: In der Viertelfinalbegegnung zwischen der Husumer SV und Eutin 08 schaffte der Landesligist die Überraschung und bezwang den Regionalliga-Aufsteiger aus Eutin mit 3:2 (2:1). Die weiteren Viertelfinals sind nun auch komplett. Am kommenden Wochenende treffen im Viertelfinale SV Preußen Reinfeld - Heider SV und TSB Flensburg - SV Todesfelde aufeinander. Das Regionalliga-Duell zwischen dem VfB Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 steigt am 16. August unter Flutlicht auf der Lübecker Lohmühle.

Unter den letzten vier Teams im LOTTO Pokal haben es die Husumer geschafft. Im Achtelfinale setzte man sich zunächst beim Preetzer TSV mit 4:2 n.V. durch. Im Viertelfinale schaffte man gegen den amtierenden Landesmeister Eutin 08 die Sensation und kegelte einen Favoriten auf den Pokalsieg aus dem Wettbewerb. Die Ostholsteiner hatten im Achtelfinale zuvor beim Aufsteiger in die Flens-Oberliga Inter Türkspor Kiel (3:1) souverän durchgesetzt.

Eines von zwei Viertelfinalspielen am kommenden Wochenende findet in Stomarn (Hamberge) statt. Hier empfängt Landesligist SV Preußen Reinfeld einen Halbfinalisten der Vorsaison. Die Stormarner konnten sich in der ersten Runde deutlich mit 5:0 beim Liga-Konkurrenten VfR Horst das Ticket für die nächste Runde sichern. Nun geht es gegen den Heider SV, die etwas mehr Mühe hatten, das Viertelfinale zu erreichen. In einem echten Pokalfight setzten sich die Dithmarscher Kreisstädter gegen den TSV Lägerdorf mit 3:2 durch.

Das zweite Viertelfinale steigt am Samstag in Flensburg am Eckener Platz. In einem Flens-Oberliga-Duell bekommt es der TSB Flensburg mit dem SV Todesfelde zu tun. Der Flensburger Kreispokalsieger bekam es im Achtelfinale mit dem Kreispokalsieger aus dem Herzogtum Lauenburg zu tun. TSB Flensburg behielt hierbei mit 5:2 deutlich die Oberhand. Todesfelde musste nachsitzen, um den Sprung in die Runde der letzten Acht zu schaffen. Während der regulären Spielzeit schafften es weder der SV Todesfelde noch der PSV Neumünster einen Treffer zu erzielen. In der Nachspielzeit dauerte es dann hingegen nur drei Minuten bis Yannick Chaumont den Treffer des Tages für den SV Todesfelde erzielte.

Die vierte Viertelfinalbegegnung bestreiten zwei Regionalligisten. Bereits vor einer Woche erfüllte der VfB Lübeck seine Pflichtaufgabe beim TuS Jevenstedt standesgemäß mit 8:0. Die Lübecker empfangen nun auf der heimischen Lohmühle den SC Weiche Flensburg 08. Die Flensburger setzten sich mit der nötigen Portion Glück im Elfmeterschießen gegen den letztjährigen Pokalfinalisten SV Eichede mit 4:1 durch. Während auf Seiten des SV Eichede Torge Maltzahn und Noor Al Tameny entweder am Aluminium oder an Weiche-Torwart Florian Kirschke scheiterten, trafen alle Schützen vom SC Weiche 08 und sicherten den Einzug ins Viertelfinale.

Termin für die Auslosung der Halbfinalbegegnung ist wie in den vergangenen Jahren beim Saison-Opening der Flens-Oberliga in Lägerdorf geplant. 

17.07.17 | SHFV
HUSUMER JUBELTRAUBE: MITSPIELER UND BETREUER HABEN SICH AUF DEN SIEGTORSCHÜTZEN HENDRIK FLEIGE GESTÜRZT.PETERSEN

Husumer SV gelingt Pokal-Sensation

Landesligist wirft Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 mit 3:2 aus dem Wettbewerb / Siegtreffer durch Hendrik Fleige in der 87. Minute

HUSUM „Einfach geil!“ So kurz und bündig, aber doch passend beschrieb Dennis Witt, Trainer der Husumer SV, die Geschehnisse der vorangegangenen 90 Minuten. Seine Landesliga-Kicker hatten in einem berauschenden Spiel den haushohen Favoriten und Regionallisten Eutin 08 im Viertelfinale des Fußball-Landespokals sensationell mit 3:2 (2:1) aus dem Wettbewerb gekegelt.

Vor der etwas enttäuschenden Kulisse von nur 253 zahlenden Zuschauern war der Sieg nicht unverdient, weil der Gastgeber mit Glück und Geschick clever verteidigte und immer wieder mit schnell vorgetragenen Kontern Nadelstiche setzte. Eutin agierte zwar feldüberlegen und mit einem hohen Ballbesitz-Anteil, wirkte in Tornähe aber ziemlich pomadig und fahrlässig. Entsprechend bedient war daher auch Gäste-Coach Hans-Jürgen „Mecki“ Brunner. „Natürlich sind wir alle riesig enttäuscht, vor allem aufgrund der gezeigten Leistung. Es war überhaupt nicht das, was wir spielen können und auch wollten.“ Komplett anders war verständlicherweise die Gefühlslage bei Dennis Witt, der den Spielverlauf und das Endergebnis noch gar nicht richtig fassen konnte. „Es war unglaublich. Wir haben uns für unser taktisch diszipliniertes Verhalten und die harte Arbeit belohnt. Die Mannschaft hat nie aufgehört, an sich zu glauben – auch nicht nach der einen oder andere kritischen Phase, wie beispielsweise nach dem Ausgleich.“

Das Spiel begann, wie man es erwartet hatte. Eutin machte von Beginn an Druck und versuchte es gegen tief stehende Husumer mit einem geordneten Aufbauspiel. So mussten die Kreisstädter bereits in den ersten 20 Minuten zwei Schrecksekunden überstehen. Ein Tor von Florian Stahl wurde wegen Abseits nicht gegeben, und einmal trat Benjamin Petrick über den Ball. Mit dem ersten guten Konter gingen die Gastgeber in Führung. Der starke Gianluca Siefert nahm sich aus 25 Metern ein Herz und traf mit einem harten Schuss unten rechts (26.). Die Antwort der wütenden Eutiner ließ nicht lange auf sich warten, Petrick köpfte nur wenige Minuten später den Ausgleich nach einem Freistoß (29.). In der Folge drängten die Gäste auf den Führungstreffer, doch Florian Cornils parierte einen abgefälschten Schuss von Sebastian Witt in überragender Manier (36.). Kurz vor der Pause verlor 08 den Ball im Mittelfeld, Husum schaltete schnell über Feller und Fleige um, in der Mittel stand Siefert mutterseelenallein und netzte zur Pausenführung ein (42.).

„In der Halbzeit hab ich den Jungs gesagt, dass hier heute was geht, wenn wir bis zum Schluss konzentriert bleiben“, meinte Dennis Witt. Seine Spieler kamen hellwach aus der Kabine und überstanden die ersten 20 Minuten nach der Pause. Doch dann kombinierten sich die Gäste einmal gut durch das Zentrum, so dass Stahl freistehend zum 2:2 erneut ausgleichen konnte (65.).

Der Gegentreffer zeigte bei der jungen Husumer Mannschaft Wirkung, die Defensive fing ein wenig an zu schwimmen. In dieser Phase tauchte wiederum Stahl völlig freistehend in Tornähe auf, jagte den Ball aber aus wenigen Metern über den Husumer Kasten (72.). In der Schlussphase berappelten sich die Witt-Schützlinge wieder und setzten zum finalen Schlag an. Nachdem Cornils nochmals sein ganzes Können gegen einen Schuss von Patrick Bohnsack hatte aufwenden müssen (87.), „klingelte“ es wenig später auf der Gegenseite. Der eingewechselte Niklas Ludwig wurde in Strafraumnähe gelegt. Den anschließenden Freistoß brachte Siefert hoch in den Strafraum, wo „Kopfball-Ungeheuer“ Hendrik Fleige wartete und den Ball im Netz versenkte (89.). Die Nachspielzeit war eine reine Husumer Abwehrschlacht, und nach dem erlösenden Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen.

„Das ist der größte Erfolg meiner Trainerlaufbahn“, stellte ein überglücklicher Dennis Witt fest, um im nächsten Moment aber auch gleich wieder den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. „Die Jungs sollen das in vollen Zügen genießen. Das haben sie sich verdient. Ab Montag geht dann der Alltag aber wieder los, und die Vorbereitung auf die Saison steht im Fokus.“ Nicht erst seit den Geschehnissen dieses Tages wird auch in der Landesliga mit den Husumern zu rechnen sein.

 Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow). Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Voß, Witt, Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack). Schiedsrichter: Dajinder Pabla (TuS Jevenstedt). Tore: 1:0 Gianluca Siefert (26.), 1:1 Benjamin Petrick (29.), 2:1 Gianluca Siefert (42.), 2:2 Florian Stahl (65.), 3:2 Hendrik Fleige (87.). Zuschauer: 253.

17.07.17 · Björn Gutt | Husumer Nachrichten

Eutin 08 mit Pokal-Blamage bei der Husumer SV

Regionalligist scheidet im Achtelfinale des Landespokals nach 2:3-Niederlage aus

Gianluca Siefert wurde zum Schrecken der Fußballer von Eutin 08. Der kleine quirlige Angreifer erzielte beim überraschenden 3:2(2:1)-Sieg des Husumer SV im Viertelfinale des Landespokals die beiden ersten Treffer für die Gastgeber und gab zwei Minuten vor Schluss mit einem Freistoß von halbrechts die Vorlage zum Siegtreffer, den Hendrik Fleige mit einem Kopfball erzielte.

„Wir sind riesig enttäuscht, vor allem von der gezeigten Leistung“, stellte der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner fest. Sein Gegenüber Dennis Witt strahlte: „Ich bin überglücklich!“

Die Eutiner hatten personelle Sorgen, Kevin Hübner und Kevin Wölk fehlten, Sönke Meyer fällt wegen eines Bandscheibenvorfalls aus, Philip Nielsen war, ebenfalls verletzt, nur mitgereist. Sönke Meyer hat noch starke Schmerzen, er bekommt morgen einen Therapieplan. So stand Christian Rave, der kurz zuvor von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, in der Startelf und übernahm die Kapitänsbinde.

Eutin 08 nahm die Favoritenrolle an, die Gastgeber verteidigten tief und hatten doch die erste Möglichkeit des Spiels, doch Hendrik Fleige traf nur das Außennetz (14.). Der Regionalligaaufsteiger kam zur ersten Chance, doch der Treffer von Florian Stahl nach Vorarbeit von Sebastian Witt wurde von Schiedsrichter Dajinder Pabla wegen Abseitsposition nicht anerkannt (16.).

Nach 25 Minuten fischte Torwart Florian Vornil einen 16-Meter-Schuss von Marvin Obenaus aus dem linken Winkel. Nach einem Freistoß von Rico Bork klärte Tobias Wetzel auf der Linie (26.). Mit dem zweiten konsequent vorgetragenen Angriff gelang den Husumern das Tor zum 1:0, als Gianluca Sievert den Ball flach im rechten Eck versenkte (27.).

Eutin 08 war nur kurz geschockt. Nach einem Freistoß, den Christian Rave von halbrechts servierte, glich Benjamin Petrick per Kopf zum 1:1 aus (29.), die Eutiner Welt schien wieder in Ordnung, zumal Thies Borchardt mit einem Schuss aus 22 Metern Florian Cornils zu einer weiteren Glanzparade zwang (41.).

Kurz vor der Pause jubelten die Husumer Fans unter den 255 Zuschauern erneut, Gianluca Siefert schlug zum 2:1 zu, profitierte dabei von einem Ausrutscher im Eutiner Abwehrzentrum (42.). Jetzt wurden die Gastgeber immer mutiger, die Gäste hingegen immer fahriger. Fabian Wobig probierte sein Glück mit einem 25-Meter-Schuss, der aber knapp am linken Pfosten vorbeirauschte (44.).

„Normalerweise ist unser Spiel in den letzten Jahren gewesen, dass wir viel den Ball hatten. Wir haben da oft vor demselben Problem gestanden, wie Eutin heute. Heute konnten wir als klassenniedrigere Mannschaft sagen, ok, wir stehen jetzt mal tief, wir stehen jetzt erst einmal sicher“, sagte Dennis Witt in seiner Nachbetrachtung.

Eutin 08 kam mit mehr Schwung aus der Kabine, baute noch mehr Druck auf. Ein Stahl-Kopfball nach Flanke von Rave ging übers Tor (55.). Bei einem Konter verschätzte sich der Eutiner Torhüter Lennart Weidner beim Herauslaufen, wurde vor dem Strafraum überlupft, doch der eingewechselte Patrick Bohnsack bereinigte die Situation mit einem kontrollierten Kopfball zu seinem Schlussmann (61.).

Freddy Kaps wurde nach einer Stunde für Rico Bork eingewechselt, der seinen Wochenenddienst als Polizist antreten musste. Kaps hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite, passte auf Florian Stahl, der aus der Drehung zum 2:2 vollendete (65.).

Jetzt investierte Husum noch weniger in Entlastungsangriffe, beschränkte sich auf die Abwehrarbeit und hatte Glück, dass der Unparteiische nach einem Zweikampf zwischen Christian Rave und Bosse Wullenweber auf Stürmerfoul und Freistoß für den Husumer SV und nicht auf Handspiel und Elfmeter für Eutin 08 entschied (67.). Dennis Voß fand mit seinem 18-Meter-Schuss ins linke untere Ecke in Florian Cornils seinen Meister (78.).

Die Riesenchance zum Eutiner Führungstreffer vergab Florian Stahl, der den Ball aus fünf Metern über das Tor jagte (81.).Für das Happyend der Gastgeber sorgte Hendrik Fleige mit seinem Kopfball. „Ich muss mich bei einem Spielstand von 2:2 auch einmal zurücknehmen und nicht bedingungslos auf das 3:2 gehen, sondern ich sollte versuchen, in die Verlängerung zu kommen“, sagte Mecki Brunner.

Es sei von außen angesagt gewesen, dass seine Mannschaft stabil stehen sollte. Das Konzept ging nicht auf: „Wir haben immer wieder Nadelstiche gekriegt.“ Ihm gefiel das taktische Verhalten seiner Mannschaft nicht, sie habe die Räume nicht eng gemacht, die Abstände hätten zu oft nicht gestimmt.

Er sagte, dass die Niederlage nichts mit den personellen Schwierigkeiten zu tun gehabt habe, sondern Husum habe alles in die Waagschale geworfen und sei mit dem Sieg belohnt worden. „Es gibt viel Arbeit, wir hoffen, dass wir aus dieser Niederlage lernen!“

„Ich bin superstolz auf meine Mannschaft und einfach glücklich, dass wir das heute irgendwie gepackt haben“, sagt Dennis Witt nach dem Abpfiff. Sein Wunsch fürs Halbfinale: „Bitte bloß nicht wieder einen Regionalligisten!“

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow)

Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß,  Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

SR: Pabla (TuS Jevenstedt)
Zuschauer: 253.
Tore: 1:0 Siefert (26.), 1:1 Petrick (29.), 2:1 Siefert (42.), 2:2 Stahl (65.), 3:2 Fleige (87.).

16.07.17 · 17:20 Uhr · Harald Klipp | www.fupa.net

Eutin 08 mit Bauchlandung

Niederlage im SHFV Lotto-Pokal beim Husumer SV
Eutin 08 hat im Viertelfinale des SHFV Lotto-Pokal für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Regionalligaaufsteiger unterlag beim Landesligisten Husumer SV vor 253 Zuschauern mit 3:2. Der Ex-Flensburger Gianluca Siefert (26./42.) hatte die Hausherren zweimal in Führung geschossen. Benjamin Petrick (29.) und Florian Stahl (65.) glichen jeweils für die Rosenstädter aus. Als Husums Hendrik Fleige drei Minuten vor dem Abpfiff zum 3:2-Siegtreffer einköpfte, war der Favorit geschlagen. "Bei uns fehlte heute alles. Wir haben eine große Chance liegengelassen. Husum hat das clever gemacht", resümierte 08-Coach Mecki Brunner konsterniert.
16.07.17 · 07:37 Uhr · Jan-Philipp Wottge | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Eutins Coach Mecki Brunner kann es kaum fassen © 54°

Landespokal: Eutin blamiert sich in Husum

Völlig überraschend stand man gestern nach 90 Minuten mit leeren Händen da

Husum/Fischbek. Der SHFV-Lotto-Landespokal hat seine erste Überraschung. Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 blamierte sich bei der 2:3 (2:2)-Niederlage beim Verbandsligisten Husumer SV und schied somit schon im Viertelfinale aus. Vorjahresfinalist SV Eichede stand dagegen kurz vor einer Sensation. Der Oberligist lieferte Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 in Fischbek einen tollen Pokalfight und verlor erst im Elfmeterschießen unglücklich mit 1:4. In den 120 Minuten zuvor waren keine Tore gefallen.

Ratlosigkeit machte sich bei den Spielern von Eutin 08 nach dem Abpfiff breit. Auch Mäzen und Macher Arend Knoop konnte es nicht fassen. „Das war eine katastrophale Leistung. Normalerweise muss man hier gewinnen. Doch hat keiner für den anderen gekämpft“, sagte er, „wir waren unkonzentriert und sind nicht als geschlossene Mannschaft aufgetreten. Das war die schlechteste Leistung, die ich von uns seit langem gesehen habe. Die Husumer waren viel bissiger und gewinnen verdient.“ Die Husumer spielten vor 245 Zuschauern frech auf und gingen in der 26. Minute durch Gianluca Seifert in Führung. „Schon da war das Problem, dass wir in den Mannschaftsteilen zu weit auseinander standen und gegen eine konterstarke Mannschaft nicht nachgerückt sind“, monierte Gästetrainer „Mecki“ Brunner. Dadurch hätten sich Lennart Weidner & Co. immer wieder in Schwierigkeiten gebracht.

Immerhin gelang Benjamin Petrick nur zwei Minuten später der Ausgleich nach Vorlage von Rückkehrer Christian Rave. Doch noch vor der Pause gingen die Hausherren erneut durch Seifert (42.) in Front. Die Brunner-Elf schaffte nach dem Seitenwechsel dann den abermaligen Ausgleich. Diesmal schloss Torjäger Florian Stahl (65.) eine Rave-Vorlage ab. Als alle schon mit einer Verlängerung gerechnet hatten, ließ Hendrik Fleige (87.) die Gastgeber jubeln. „Wir haben als Mannschaft völlig versagt“, sagte Brunner, „wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Das hat auch nichts damit zu tun, dass bei uns einige Leute gefehlt haben."

Eutin: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß, Petrick, Obenaus – Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

15.07.17 · 21:47 Uhr · Volker A. Gierung | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Überraschung: Husumer SV kegelt Eutin 08 aus dem Pokal

Regionalligist verliert Viertelfinalspiel mit 3:2
Der SHFV-Lotto-Pokal hat seine erste Überraschung: Mit 3:2 (2:1) hat der Verbandsligist Husumer SV den Regionalligisten Eutin 08 geschlagen.

Vor dem Spiel gegen den Regionallisten hatte HSV-Coach Dennis Witt ein wenig mit der Rolle des Undedog kokettiert: „Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“ Und das sollte den Husumern gelingen – zur Halbzeit führten die Stormstädter durch Tore von Gianluca Siefert mit 2:1. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Benjamin Petrick nach einer halben Stunde gesorgt. Eutin war zwar das optisch überlegene Team, die HSV nutzte ihre wenigen Chancen allerdings effektiv. 

Nach dem Seitenwechsel dauerte es zwanzig Minuten, bis der frisch eingewechselte Freddy Kaps auf Florian Stahl durchsteckte. Der Torjäger vollendete gekonnt zum 2:2. Eutin blieb in der Folge gefährlich, doch auch die Husumer versteckten sich nicht. Nach 82 Minuten hatte dann wieder Stahl die Entscheidung auf dem Fuß, legte den Ball allerdings aus kürzester Distanz über das Tor. In der 88. Minute dann nochmal einmal ein Freistoß für die Husumer. Siefert brachte den Ball in den Strafraum, wo Hendrik Fleige unbedrängt zum 3:2 einköpfen konnte. Die Schlussoffensive der Gäste blieb ohne Erfolg.

Tore: 1:0 Siefert (27.), 1:1 Petrick (30.) 2:1 Siefert (43.), 2:2 Stahl (65.), 3:2  Fleige (88.)

15.07.17 · 16:55 Uhr · Hermann | www.fupa.net

Husumer SV trifft im Landespokal auf Eutin 08

„Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren."

HUSUM (bjg) - Heute (15 Uhr) trifft die Husumer SV im Viertelfinale des Fußball-Landespokals auf den Regionalliga-Aufsteiger und letztjährigen SH-Liga-Meister Eutin 08. Das Spiel gegen den Viertligisten haben sich die Husumer mit dem hart erkämpften Sieg beim Preetzer TSV (4:2 n.V.) am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes verdient. „Dieses Spiel ist für uns in der Vorbereitung ein absolutes Highlight, das wir uns als Mannschaft erarbeitet haben“, blickt HSV-Coach Dennis Witt voller Vorfreude auf das Duell. Für die Kreisstädter ist die Partie mit den vermeintlich übermächtigen Ostholsteinern der krönende Abschluss einer „Pokalwoche“ mit Siegen in Preetz und unter Woche im Kreispokal beim Nachbarn SV Schobüll (5:1).

Die Gäste bezwangen am Mittwoch den ambitionierten Oberliga-Aufsteiger Inter Türkspor Kiel nach emotionalen 90 Minuten mit 3:1 (2:0). Mit dem Auftritt in Husum beginnt für die Truppe von Trainer „Mecki“ Brunner zudem die Endphase der Vorbereitung. Schon am 30. Juli ist man zum Regionalliga-Auftakt beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder zu Gast.

Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt. Das ist auch Dennis Witt bewusst. „Interessant wird sein, wie meine Mannschaft auf die spielerische und athletische Übermacht reagiert. Ich bin aber überzeugt, dass wir alles dafür tun werden, Eutin zu ärgern.“

Witt hat sich bereits einen Match-Plan zurechtgelegt. „Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren. Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“

Mit Neuzugang Marvin Hems, der bereits in einigen Tests seinen Können aufblitzen ließ, sowie Christian Peters und Luca Sander (alle privat verhindert) fehlen allerdings einige Alternativen auf den offensiven Außenpositionen. Trotzdem hat Witt mit Spielern wie Marc Koschenz, Gianluca Siefert, den Ex-Hattstedtern Valentin Godt und Niklas Ludwig sowie Youngster Cyriac Albertsen im vor allem in der Breite verstärkten Kader immer noch die Qual der Wahl.

Für das Publikum erhofft sich der junge Husumer Übungsleiter ein Fußball-Fest, um auch den Zuschauern in der Stormstadt, die zwar kritisch, aber trotzdem bedingungslos hinter ihrem Team stehen, etwas zurück zu geben. „Ich hoffe für die Jungs auf ein volles Haus. Denn auch die Husumer Fans haben sich ein Spiel gegen solch einen tollen Gegner mit ihrer super Unterstützung einfach verdient. Der Support in Preetz war wieder überragend.“ 

15.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
15.07.17 · 9:45 Uhr · bjg | www.fupa.net

Landespokal: Eutin 08 will ins Halbfinale - Eichede will Sensation schaffen

Derweil: Schock für Eutin! Kapitän Sönke Meyer fällt länger aus!

Husumer SV – Eutin 08 (morgen, 15 Uhr). Die Rollen vor dem ersten Viertelfinale im SHFV-Lotto-Landespokal sind klar verteilt: Eutin kickt in der neuen Saison in der Regionalliga und die Nordfriesen in der Verbandsliga. „Wir haben uns über den Gegner informiert. Die Husumer verfügen über einige routinierte Spieler und sind gerade vorne gut besetzt“, sagt 08-Coach „Mecki“ Brunner, „wir müssen kompakt spielen und dürfen uns keine Ballverluste leisten, weil Husum schnell umschaltet. Nichtsdestotrotz wollen wir ins Halbfinale einziehen.“ Derweil erreicht die Eutiner vom personellen her heute eine denkbar schlechte Nachricht. Kapitän Sönke Meyer wird aufgrund eines Bandscheibenvorfalls bis auf weiteres ausfallen und der Mannschaft somit nicht nur im morgigen Spiel fehlen. Auf die Frage, ob bereits absehbar ist, wie lange Meyer nicht für die Eutiner auf dem Rasen stehen wird, antwortete Coach Brunner: "Das hängt ganz davon ab, wie die Therapie verläuft. Im ersten Angriff muss nichts operiert werden, aber da eine Prognose abzugeben ist schwer. Ich hoffe für den Jungen einfach, dass wir das schnell in den Griff kriegen, denn der ist jetzt natürlich richtig geknickt."

Wieder dabei ist indes Christian Rave, der nach seiner Hochzeitsreise direkt in die Startelf zurückkehrt. Der Grund ist, dass der Einsatz von Patrick Bohnsack (Oberschenkelzerrung) offen ist. Auch hinter Sebastian Witt, der nach dem 3:1 bei Inter Türkspor Kiel ebenfalls über Rückenbeschwerden klagte und vorsorglich im Krankenhaus geröntgt wurde, steht ein Fragezeichen. Dafür hofft Brunner auf eine Rückkehr der zuletzt erkrankten Freddy Kaps und Kevin Wölk. Die Eutiner fahren um 11 Uhr mit dem Mannschaftsbus gen Westküste los.

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 (morgen, 16 Uhr). Da der Rasen im Ernst-Wagener-Stadion gesperrt ist, weichen die Eicheder nach Fischbek (Sportanlage Lohe) aus. Mit dem Regionalligisten treffen sie auf den diesjährigen Pokalfavoriten. „Wir sind krasser Außenseiter“, sagt Trainer Dennis Jaacks, Sein Co-Trainer Marcel Müller hat die Flensburger im Test bei Oberligist Heider SV (5:1) beobachtet. „Wir haben einen Plan und wollen Paroli bieten“, meint Jaacks. „Unsere Chance liegt im Ballgewinn, wenn wir schnell umschalten müssen“, so der SVE-Coach, der weiter ohne Christian Peters, Mats Facklam und Thorben Wurr (alle verletzt) auskommen muss. Während Evgenij Bieche im Test bei Henstedt-Ulzburg (7:0) einen Schlag aufs Knie bekommen hat, ist Petrik Krajinvoc ab sofort weg. Den Verteidiger zieht es wie berichtet berufsbedingt nach Süddeutschland und kickt künftig bei der SVG Freiberg (Oberliga). Auch Weiche-Trainer Daniel Jurgeleit überlässt nichts dem Zufall und hat Eichede im Quali-Spiel beim TSV Travemünde (5.2 nach Verlängerung) unter die Lupe genommen.

14.07.17 · 18:43 Uhr · Volker A. Giering | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
Test 18.07.17 Husumer SV SC Weiche Flensburg 08 II (OL) 1:4
18.07.17 Husumer SV - SC Weiche Flensburg 1:4 (0:2)

Husumer SV unterliegt Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Knappe drei Tage war der berauschende Sieg im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 erst her, da bat Trainer Dennis Witt die Husumer SV zum Testspiel gegen den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des SC Weiche Flensburg 08 stellte sich einer der Favoriten in der neuen Oberliga in Husum vor und wurde dieser Rolle gerecht. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Böker siegte 4:1 über die im Vergleich zum Sonntag stark veränderte Husumer Formation.

Dennis Witt war nicht zufrieden: „Insgesamt war das keine gute Leistung von uns. Wir haben die Gegentore durch viele einfache Fehler begünstigt. Trotzdem gab es in einigen Bereichen Spielaufbau und Pressing auch einige gute Phasen.“ Die Gäste kamen mit einfachen Mitteln zur Führung. Ein langer Ball über die Abwehr erreichte den Ex-Husumer Marcel Cornils, der aus spitzem Winkel zum 1:0 (15.) vollendete. Bei seinem zweiten Tor (23.) nutzte Cornils ebenfalls Husumer Konzentrationsschwächen. Bis zur Pause kamen die Gastgeber aber noch zu guten Gelegenheiten durch Cyriac Albertsen (26.) und Hems (37.). Nach vielen Wechseln verflachte die Partie nach der Pause ein wenig. Weiche 08 behielt mit Passschärfe und Zweikampfstärke die Kontrolle und erzielte durch Fleming Barth (57.) und Jonas Heider (76.) weitere Treffer. In der Schlussphase drängte dann doch nochmal die HSV auf den Ehrentreffer und wurde durch Hendrik Fleige (85.) belohnt, der einen Abpraller verwertete. Fazit von Dennis Witt: „Einige der Jungs sind noch nicht am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angelangt.“ 

Husumer SV: Cornils – R. Hornburg, C. Herpel, Wullenweber (59. Matthiesen), Steen – Gielow (56. Wobig) – Sander (59. Ludwig), Lorenzen, Peters, Hems (46. Koschenz)- Albertsen (56. Fleige) Weiche Flensburg 08 II: Benzin – Waskow (68. Johannsen), Nagel, Heider – Thomsen, Melfsen (66. Hylla), Jury (73. Attisso), Carstensen – Holtze, Barth, Cornils (56. Nitschke) Schiedsrichter: Daniel Hansen (Löwenstedt). - Tore: 0:1 Marcel Cornils (15.), 0:2 Marcel Cornils (23.), 0:3 Fleming Barth (57.), 0:4 Jonas Heider (76.), 1:4 Hendrik Fleige (85.). - Zuschauer: 100. - Beste Spieler: Wullenweber – Holtze, Cornils

20.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten

Husumer SV testet heute Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Der Jubel nach dem Triumph im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 (3:2) ist noch nicht verhallt, da steht wieder der Vorbereitungsalltag bei der Husumer SV an. Heute (19.30 Uhr, Friesenstadion) trifft der Fußball-Landesligist in einem Testspiel auf den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des neuen ETSV Weiche Flensburg 08 stellt sich eine spielstarke Mannschaft, die in der Oberliga zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist, vor. Für HSV-Trainer Dennis Witt rückt dabei wieder das Vorbereitungsziel in den Fokus: „Wir wollen in dieser Partie weiter an unserer Spielidee arbeiten. Unsere defensive Spielweise war gegen Eutin rein dem Gegner geschuldet und daher eine einmalige Sache.“ Personell lässt Witt wieder ein wenig rotieren. So rücken unter anderem Henning Lorenzen, Luca Sander und Christian Herpel in die Mannschaft, so dass einige müde Pokalhelden eine wohl verdiente Pause erhalten. 
18.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
Test 22.07.17 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV Ausfall
Testspiel 4
KP-VF 23.07.17 FSV Wyk-Föhr Husumer SV 0:5
23.07.17 FSV Wyk-Föhr - Husumer SV 0:5

Favoriten erreichen das Halbfinale

Kreispokal: SV Frisia 03 siegt 7:1 in Langenhorn und Husum 5:0 in Wyk / Auch Oldenswort/Witzwort und Rantrum feiern Auswärtserfolge
EINEN TICK ZU SPÄT: FRISIAS KEVIN KNITEL KANN DIESES ZUSPIEL NICHT VERWERTEN, SG-KEEPER FRANK SCHAARSCHMIDT (LI.) IST SCHNELLER.PU

HUSUM (pu/bjg) - Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gaben sich die Favoriten keine Blöße. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm erreichte mit einem 7:1 bei der SG Langenhorn/Enge souverän das Halbfinale, ebenso die Husumer SV mit dem 5:0 beim FSV Wyk. Der TSV Rantrum setzte sich mit 2:0 bei der SG Mitte NF durch und die SG Oldenswort/Witzwort mit 1:0 beim SZ Arlewatt. Damit kommt es am kommenden Wochenende zu folgenden Halbfinalspielen: SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Oldenswort/Witzwort und TSV Rantrum – Husumer SV.

SG Mitte NF – TSV Rantrum 0:2 (0:1) In diesem mäßigen Spiel wurde Rantrum seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Der Landesligist kontrollierte über weite Teile die Partie, enttäuschte aber in der Offensive. Herausgespielte Chancen blieben vor gut 80 Zuschauern in Breklum bei den Gästen ebenso Mangelware wie bei der SG. Erst nach einem Abwehrfehler traf Ron Reichardt aus elf Metern zum 0:1 (19.). Danach bemühte sich die SG, aus ihrer Defensive selbst zu Chancen zu erarbeiten. Aber das Spiel konzentrierte sich auf das Mittelfeld. Nach der Pause sorgte Damian Krause für das 0:2 (53.) und die frühe Entscheidung. Rantrum reichte dieser Vorsprung, den Gastgebern fehlten sichtlich die Kräfte, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir haben eigentlich in der Abwehr gut gespielt, uns aber leider zwei dumme Fehler erlaubt, die Rantrum eiskalt bestraft. Aber der TSV war besser, hat verdient gewonnen“, sagte SG-Trainer Helge Pauls.

SG Langenhorn-Enge-Sande – SV Frisia 03 1:7 (1:3) Die SG ging vor der großen Kulisse von über 250 Zuschauern in Enge durch Neuzugang Volker Hansen überraschend mit 1:0 (13.) in Führung. Aber die hatte nicht lange Bestand. Der Oberligist machte Druck, und Kapitän Leif Johannsen glich aus (17.). Gegen den Tempofußball der Gäste hatte die SG in der Abwehr kaum etwas entgegenzusetzen. Nach präziser Flanke von Andreas Lovrec köpfte Tobias Zuth zum 1:2 (23.) ein, und kurz vor der Pause erhöhte Kevin Knitel auf 1:3 (44.). Danach baute die SG zunächst wieder ihr Bollwerk auf, an dem die Frisia-Angriffe abprallten. Den Rest parierte ein starker Frank Schaarschmidt. Vorn zwang Jannik Prahl (58.) auch Jascha Nommensen zu einer Parade. Aufregung gab es nach einem Foul von Nommensen (67.) an Prahl, das der Schiedsrichter aber als Stürmerfoul wertete. Im Gegenzug sorgte Marvin Bruhn für das 1:4 (69.) und die Entscheidung. Jetzt wurde die SG mutiger – und eiskalt ausgekontert. Lovrec und Tim Wendt fütterten Stürmer Zuth mit guten Zuspielen, die dieser zu einem Hattrick (80., 86., 88.) und dem 1:7-Endstand nutzte. „Ich bin nicht unzufrieden. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider und ist deutlich zu hoch“, meinte SG-Trainer Karl Müller. Zufrieden war Frisia-Coach Uwe Petersen. „Wir haben uns beim 0:1 überraschen lassen, dann aber das Spiel dominiert.“

FSV Wyk/Föhr – Husumer SV 0:5 (0:3) Dank einer überragenden ersten Halbzeit feierte Husum einen nie gefährdeten Sieg. Die Gäste erspielten sich frühzeitig beste Torchancen. Nachdem Sascha Feller (2.) und gleich drei Mal Hendrik Fleige aus aussichtsreicher Position vergeben hatten, nutzte Rene Hornburg einen herrlichen Diagonalball von Christian Peters zum 0:1 (13.). Auch der zweite Außenverteidiger zeigte, dass er Tore schießen kann. Nach Doppelpass mit Fleige erhöhte Luca Steen (18.). Für klare Verhältnisse sorgte Niklas Ludwig, der Nutznießer einen Missverständnisses zwischen FSV-Keeper Finn Nissen und seiner Abwehr wurde (32.). Kurz nach der Pause war es wieder Ludwig, der nach Pass von Steen das 0:4 besorgte (50.). Danach schaltete die HSV zwei Gänge zurück, so dass der FSV Chancen zum Ehrentreffer bekam. Doch Tarek Bender (64.) und Simon Christiansen (72.) vergaben aus aussichtsreicher Position. So setzte Marvin Matthiesen mit seinem ersten Treffer im HSV-Trikot den Schlusspunkt (84.)

SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort 0:1 (0:0) Der Auswärtserfolg des Verbandsliga-Aufsteiger in Arlewatt war verdient. Die Entstehung zum Tor des Tages war allerdings äußerst unglücklich. Gleich mehrere Arlewatter Defensivspieler hatten die Möglichkeit die Szene zu klären, trafen den Ball aber nicht richtig bzw. verfehlten das Spielgerät, so dass Torben Peters die Einladung entschlossen annahm (71.). Bis dahin hatten die Gäste die spielerische Überlegenheit, konnten ihre wenigen Chancen jedoch nicht nutzen. So zielte Maurice Reiners kurz vor der Pause am Tor vorbei. Das SZ, dem vor der Pause ein Tor wegen Abseits aberkannt worden war, hielt auch im zweiten Abschnitt mit viel Kampf dagegen. SZ-Keeper Leon Walden parierte einen Kopfball nach einer Ecke bravourös (56.). Wenige Minuten vor dem Gegentor hatten die Gastgeber auf der Gegenseite ihre beste Gelegenheit, als Oke Johannsen per Kopf den Pfosten traf. Die große Möglichkeit die Partie vorzeitig zu entscheiden, vergab die SG, in dem sie eine Überzahlsituation schlampig ausspielte und damit herschenkte (85.). Trotzdem reichte es zum Einzug ins Halbfinale.

24.07.17 | sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 30.07.17 TSV Rantrum Husumer SV  
30.07.17 TSV Rantrum - Husumer SV  
Fußball-Kreispokal

SG Langenhorn/Enge fordert SV Frisia 03

RISUM-LINDHOLM Es sollte einer der Höhepunkte werden in der Vorbereitung auf die bevorstehende Fußball-Saison. Doch der für heute geplante Test des Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen die Husumer SV fällt nach einer kurzfristigen Absage der Stormstädter ins Wasser. Stattdessen erwartet das Team von Trainer Uwe Petersen um 16 Uhr den Verbandsliga-Aufsteiger TSV Süderbrarup.

Keine 24 Stunden später müssen die Frisia-Kicker bereits wieder ran: Im Viertelfinale des Kreispokal steht am Sonntag (14.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim Verbandsliga-Absteiger SG Langenhorn/Enge auf dem Terminplan. Die Partie findet übrigens im Arne-Ohlsen-Stadion in Enge statt. Mit einem Sieg bei der Mannschaft von Karl Müller will Frisia den Halbfinaleinzug klar machen. In der Vorschlussrunde hätte der Oberligist dann Heimrecht gegen den Sieger aus der Partie SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort, die am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird.

Im zweiten Halbfinale könnte es zum Duell der Landesligisten TSV Rantrum und Husumer SV kommen, wenn sie am Wochenende ihre Viertelfinalbegegnungen gewinnen. Die Rantrumer gastieren am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Mitte NF und die Husumer SV zur gleichen Zeit beim Pokalschreck FSV Wyk-Föhr. Der Kreisklassen-Vertreter hat in der ersten Runde den TSV Hattstedt (2:1) und im Achtelfinale den Verbandsliga-Aufsteiger SG Leck-Achtrup-Ladelund (1:0) ausgeschaltet. sh:z

22. Juli 2009 · sh:z-Nordfriesland Sport
Test 29.07.17 IF Stjernen Flensborg Husumer SV Ausfall
Testspiel 5
LL 1 06.08.17 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV  
Spieltag 1
LL 2 09.08.17 Husumer SV Heikendorfer SV  
Spieltag 2
LL 3 12.08.17 Husumer SV Eckernförder SV  
Spieltag 3
LL 4 18.08.17 TSV Kropp Husumer SV  
Spieltag 4
LL 5 26.08.17 Husumer SV Schleswig 06  
Spieltag 5
LP-HF xx.xx.17 Husumer SV NN  
xx.xx.17 LandesPokal Halbfinale Husumer SV - ...  
LL 6 02.09.17 TSV Bordesholm Husumer SV  
Spieltag 6
LL 7 09.09.17 FC Kilia Kiel Husumer SV  
Spieltag 7
LL 8 16.09.17 Husumer SV TSV Klausdorf  
Spieltag 8
LL 9 23.09.17 Büdelsdorfer TSV Husumer SV  
Spieltag 9
LL 10 30.09.17 Husumer SV Osterrönfelder TSV  
Spieltag 10
LL 11 07.10.17 TSV Altenholz Husumer SV  
Spieltag 11
LL 12 14.10.17 Husumer SV SG Geest 05  
Spieltag 12
LL 13 21.10.17 TSV Rantrum Husumer SV  
Spieltag 13
LL 14 28.10.17 Husumer SV Gettorfer SC  
Spieltag 14
LL 15 04.11.17 TSG Concordia Schönkirchen Husumer SV  
Spieltag 15
LL 16 11.11.17 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt  
Spieltag 16
LL 17 19.11.17 Eckernförder SV Husumer SV  
Spieltag 17
LL 18 25.11.17 Husumer SV TSV Kropp  
Spieltag 18
LL 19 03.12.17 Schleswig 06 Husumer SV  
Spieltag 19
LL 20 04.03.18 Heikendorfer SV Husumer SV  
Spieltag 20
LL 21 10.03.18 TSV Klausdorf Husumer SV  
Spieltag 21
LL 22 17.03.18 Husumer SV Büdelsdorfer TSV  
Spieltag 22
LL 23 24.03.18 Osterrönfelder TSV Husumer SV  
Spieltag 23
LL 24 07.04.18 Husumer SV TSV Altenholz  
Spieltag 24
LL 25 15.04.18 SG Geest 05 Husumer SV  
Spieltag 25
LL 26 21.04.18 Husumer SV TSV Rantrum  
Spieltag 26
LL 27 28.04.18 Gettorfer SC Husumer SV  
Spieltag 27
LL 28 05.05.18 Husumer SV TSG Concordia Schönkirchen  
Spieltag 28
KP-F 10.05.18 Sieger Spiel 30 Sieger Spiel 29  
10.05.2018     ... - Husumer SV  
LL 29 12.05.18 Husumer SV FC Kilia Kiel  
Spieltag 29
LL 30 26.05.18 Husumer SV TSV Bordesholm  
Spieltag 30




seit 1. Mai 2014
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