1. HERREN HUSUMER SV 2019/20 en Durchführungsbestimmungen Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Montag, 18.11.2019 14:56

Die Flens Oberliga-Mannschaft der Husumer SV 2019/20

hintere Reihe: Luca Steen · Fabian Arndt · Maximilian Waskow · Louis Stanley Ragnar Boseck · Sebastian Kiesbye · Niklas Ludwig
mittlere Reihe: Bernd Friedrichsen · Arne Strohscheer · Marco Nagel · Marvin Matthiesen · Bosse Wullenweber · Hendrik Fleige · Tarek Yassine · Tobias Wetzel · Marc Koschenz · Momme Reinhold · Dieter Schleger · Torsten Böker
vordere Reihe: Daouda Souma · Araz Algin · Finn Christiansen · Dennis Emken · Kevin Knitel · Henning Lorenzen · Alexander Schmakow

Torsten Böker (l.) und Dieter Schleger (r.) mit unseren Neuzugängen Araz Algin, Daouda Souma, Maximilian Waskow, Sebastian Kiesbye, Louis Boseck und Alexander Schmakow (v.l.).

Die Spieler im Einzelnen:

Araz Algin

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Fabian Arndt

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2018

Edem Attisso

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2019

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Louis Stanley Ragnar Boseck

geb. 1999 · bei der Husumer SV seit 2016

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Dennis Emken

geb. * · bei der Husumer SV seit 2018

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Sebastian Kiesbye

geb. 19* · bei der Husumer SV seit 2019

Kevin Knitel

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Julian Köhler

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2019

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Marco Nagel

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2018

Momme Reinhold

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2014

Alexander Schmakow

geb. 2001 · bei der Husumer SV seit 2009

Daouda Souma

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2018

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Maximilian Simon Waskow

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2019

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

Tarek Yassine

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2018

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent / Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Torsten Böker

Momme Reinhold

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Handy: 0176 617 901 26

per E-Mail:

Kontakt

per Handy: 0170 77 53 456

per E-Mail:
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf
Bernd Friedrichsen

 

 

 

 

· seit 2006 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann & Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

Dieter Schleger

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

 

 

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

11.06.2019 Fünf Aufsteiger in die Oberliga Ostholsteiner Anzeiger

Kiel (pp) - Viel Bewegung ist in die "Flens-Oberliga" gekommen. Der Heider SV steigt in die Regionalliga Nord auf, Meister Strand 08 zieht sich zurück und steht als SG Neustrand vor einem Neuanfang. So steigen fünf Mannschaften aus den Landesligen auf, der Husumer SV und Eckernförder SV aus der Staffel Schleswig sowie der Oldenburger SV, Phönix Lübeck und Preußen Reinfeld aus der Staffel Holstein.

03.07.2019 Husumer SV: Verstärkung kommt aus der Flensburger Regionalliga-Reserve RegiobalSport
Nach fünf Jahren ist die Husumer Sportvereinigung wieder im Oberhaus der Landes angekommen.

HUSUM (rk) – "Wir sind am vergangenen Mittwoch gestartet, hatten gute Einheiten. Verletzungssorgen haben wir, bis auf leichte Rückenprobleme bei Tarek Yassine, nicht. Hendrik Fleige ist noch im Aufbautraining. Beide werden aber jetzt wieder voll einsteigen. Dass Spieler urlaubsbedingt fehlen, ist leider so. Wir haben aber den entsprechenden Kader, und mit Blick auf das TSB-Spiel sind wir guter Dinge. Mit Sebastian Kiesbye und Maximilian Waskow kommen zwei richtig gute Jungs mit Oberliga-Erfahrung dazu, die uns sicherlich weiterhelfen. Darüber hinaus haben wir noch drei junge Spieler dazubekommen, die richtig Ehrgeiz haben", sagt Trainer Torsten Böker.

Bevor es den ersten Test am 13. juli gegen den TSB Flensburg gibt, darf der Liga-Neuling sich schon einmal beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee (6.7.) zeigen.

03.07.2019 Husum wieder dabei: Neue Liga – neue Reize sh:z-Nordfriesland Sport
08.07.2019 NordSport
Torsten Böker blickt nach dem Aufstieg mit der Husumer SV in die Fußball-Oberliga zurück und voraus
Die Husumer SV mit Trainer Torsten Böker (rechts) kam vergangene Saison aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Pustal/Archiv

Testspiele, Pokalhürden, Liga-Auftakt

Sonnabend, 6. Juli, 14 Uhr: Testspiel bei Verbandsligist FC Tarp-Oeversee.
Sonnabend, 13. Juli, 15 Uhr: Landespokal-Achtelfinale gegen Oberligist TSB Flensburg im Friesenstadion.
Mittwoch, 17. Juli, 19.30 Uhr: Kreispokal-Achtelfinale bei der SG Wiedingharde-Emmelsbüll in Neukirchen.
24. Juli oder 31. Juli: Achtelfinale Flens-Cup Meister der Meister bei TuS Rotenhof II (Kreisklasse A).
Sonnabend, 27. Juli, 15 Uhr: Testspiel bei Landesligist TSV Lägerdorf.
27./28. Juli: mögliches Kreispokal-Viertelfinale.
Freitag, 2. August, 19.30 Uhr: Oberliga-Auftakt gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion.

HUSUM – Beste Heim- und Auswärtsmannschaft, erster der Hin- und Rückrundentabelle, bester Sturm und beste Abwehr – in der abgelaufenen Saison der Fußball-Landesliga führte die Husumer SV nahezu jede Statistik an. So auch die Abschlusstabelle, was den Nordfriesen die Meisterschaft und den Oberliga-Aufstieg bescherte. Als i-Tüpfelchen holten die Stormstädter auch noch den Kreispokal. Diese Erfolge erreichte die Mannschaft gleich im ersten Jahr unter der Regie von Trainer Torsten Böker, der im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Björn Gutt eine Woche nach dem Trainingsauftakt zurück- und schon einmal auf die Herausforderungen der Oberliga vorausblickte.

Gute Quote: Husums Torjäger Hendrik Fleige wurde mit 21 Treffern Dritter in der Torschützenliste. Dabei war Fleige nur in 1716 Minuten auf dem Feld. Foto: Hobke

Gleich im ersten Jahr haben Sie das Double aus Meisterschaft und Kreispokal gewonnen. Was bedeutet Ihnen das?
Torsten Böker: In erster Linie können wir stolz sein auf diesen tollen Erfolg, der aufgrund vieler personeller Veränderungen in der Mannschaft und auch mit mir als neuem Trainer so nicht zu erwarten war. Wir hatten uns von Beginn an vorgenommen, alles dafür zu tun, am Ende oben zu stehen. Umso schöner, dass es geklappt hat. Für den gesamten Verein ist es etwas Besonderes, nach fünf Jahren Abstinenz wieder in der Oberliga dabei zu sein.

Durch Ihre Verpflichtung und die von etablierten Spielern wie Fabian Arndt wurde die Husumer SV als Favorit gehandelt. Haben Sie über den Saisonverlauf Druck verspürt?
Wir wussten, dass wir eine gute und vor allem entwicklungsfähige Mannschaft beisammen hatten. Trotzdem ging auch ein Umbruch vonstatten und wir konnten nicht prophezeien, wie schnell sich Team und Trainer aneinander gewöhnen würden. Aber wir sind schnell zu einer Einheit geworden, weil alle von Anfang an ein hohes Engagement gezeigt haben. Das und die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, machten uns schnell zu einer der spielstärksten Mannschaften.

Was gibt es nach der fast perfekten Saison mit nur drei Pflichtspielniederlagen aus 36 Spielen noch zu verbessern?
Beispielsweise haben wir noch eine Menge klarer Chancen liegen lassen. Zudem können wir noch souveräner und besser verteidigen. In der Oberliga werden wir vor neue und noch größere Herausforderungen gestellt. Sicherlich wird auch die eine oder andere Niederlage dabei sein, aus der wir dann aber lernen. Die stärkeren Gegner bieten neue Reize, sodass wir die individuelle und kollektive Weiterentwicklung vorantreiben werden.

Sie kennen die Oberliga aus Ihrer Zeit beim SC Weiche Flensburg 08 II. Wo sind die entscheidenden Unterschiede zur Landesliga?
Die Mannschaften sind breiter besetzt. Während viele Landesligisten oftmals über drei oder vier herausragende Akteure verfügen, bringen die Oberligisten zumeist elf gute Spieler auf den Platz. Zudem sind die taktischen und körperlichen Voraussetzungen höher zu bewerten. Fehler werden schneller und eiskalt bestraft, daher müssen wir mit einer hohen Intensität und Konzentration spielen, um erfolgreich zu sein. Wir freuen uns auf diese Herausforderung, weil wir den nächsten Schritt machen wollen.

Was verändert sich bei der Husumer SV mit dem Aufstieg?
Die Husumer SV hat eine große Tradition und ein funktionierendes Umfeld, sodass die Voraussetzungen gegeben sind. Das Stadion als solches ist bereits oberligareif. Trotzdem gibt es in Bezug auf Trainingsbedingungen und Platzsituation Optimierungsbedarf. Erste Schritte sind mit einer neuen Flutlichtanlage und ersten Überlegungen für einen Kunstrasenplatz in Planung. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Strukturen zu schaffen, um uns langfristig in der Oberliga zu etablieren.

10.07.2019 Rückkehrer mit Tor-Garantie sh:z-Nordfriesland Sport
Stürmer Sebastian Kiesbye spielt nach fünf Jahren in Flensburg wieder bei der Husumer SV
Fundstück aus dem Jahr 2014: Sebastian Kiesbye (li.) kommt akrobatisch vor seinem Kropper Gegenspieler Thomas Vogt an den Ball. Foto: Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) – Eher zurückhaltend zeigte sich Fußball-Oberliga-Aufsteiger Husumer SV bislang auf dem Transfermarkt. Lediglich zwei externe Neuzugänge leisteten sich die Kreisstädter, wobei einer gar kein waschechter Neuer, sondern ein Rückkehrer ist. Neben Maximilian Waskow (SC Weiche Flensburg 08 II) schnürt auch Sebastian Kiesbye nach fünf Jahren in Flensburg wieder die Schuhe für den Verein, in dem er große Teile seiner Jugendzeit und auch die ersten Jahre im Seniorenfußball verbracht hat.

Bemerkenswert: Der 28-jährige Lehrer stand auch im letzten Oberliga-Spiel der Husumer SV im Mai 2014 auf dem Platz, bevor es ihn sowohl für sein Studium als auch fußballerisch an die dänische Grenze verschlug. Bei Flensburg 08 wurde der schnelle und abschlussstarke Stürmer schnell zum Leistungsträger und Top-Torjäger.

Auch nach der Fusion von Flensburg 08 mit dem ETSV Weiche blieb Kiesbye in der Reserve-Mannschaft in der Oberliga eine feste Größe. 95 Tore in 132 Spielen – ein beeindruckender Wert, der ihn trotzdem nicht nachhaltig ins Regionalliga-Team katapultierte. Lediglich bei einem Auswärtsspiel in Jeddeloh gehörte Kiesbye zum Kader, ein Einsatz blieb ihm jedoch verwehrt. "Ich durfte hin und wieder beim Regionalliga-Training dabei sein und habe auch die komplette Wintervorbereitung der vergangenen Saison mitgemacht. Klar ist es schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat, aber ich habe trotzdem eine Menge Eindrücke mitgenommen und hatte insgesamt eine tolle Zeit in Flensburg", sagt der 28-Jährige.

Nach Abschluss des Referendariats hat Kiesbye nun eine feste Stelle an der Gemeinschaftsschule in Tönning – und seinen Lebensmittelpunkt daher wieder von Flensburg nach Nordfriesland (Mildstedt) verlegt. So war ein Wechsel zu seinem ehemaligen Verein naheliegend. "Ich habe hier die Möglichkeit, direkt vor der eigenen Haustür bei einem ambitionierten Verein in der Oberliga zu spielen. Zudem ist der Kontakt nach Husum und insbesondere zu Dieter Schleger nie abgerissen. Auch meine Mutter freut sich, dass sie nun nicht mehr so weit fahren muss, um mich Fußball spielen zu sehen", sagt der gebürtige Koldenbütteler mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Rückholaktion initiiert hat der Sportliche Leiter Dieter Schleger. "Ich habe Sebastians Weg immer verfolgt und wir standen regelmäßig im freundschaftlichen Austausch. Auch zu seiner Familie habe ich nach wie vor ein sehr herzliches Verhältnis. Nun bin ich umso glücklicher, dass er im besten Fußballeralter wieder bei uns ist."

Von seiner neuen Mannschaft ist Kiesbye sehr gut aufgenommen worden – "als wäre ich nie weg gewesen". Von der sportlichen Qualität ist der Angreifer überzeugt: "Die Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern passt." Zu erwartende Niederlagen werden Husum aus seiner Sicht nicht vom Weg abbringen. Kiesbye: "Ich denke, dass wir genug Erfahrung und Gelassenheit im Kader haben, um Niederlagen zu kompensieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen."

Den großen Unterschied zur Landesliga sieht der erfahrene Oberliga-Spieler in Schnelligkeit und Intensität des Spiels. "Du musst individuell und als Mannschaft permanent konzentriert und wachsam sein. Fehler werden viel schneller und konsequenter bestraft", erklärt der Stürmer. Hinsichtlich eines Saisonziels gibt sich der Torjäger daher zurückhaltend: "Ich bin im Herrenbereich bereits drei Mal mit Husum abgestiegen. Daher wäre ich zunächst einmal froh, wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

Mit der Verpflichtung von Kiesbye ist der Husumer SV ein Transfercoup gelungen, der die offensive Qualität weiter erhöht. In Flensburg avancierte der Nordfriese zu einem der Top-Angreifer der Oberliga und bringt nun das Potenzial mit, in Husum ein Leistungsträger und Leitwolf zu werden.

24.07.2019 Werbeträger für Husum sh:z-Nordfriesland Sport
Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Husumer SV, wünscht sich mehr Unterstützung und sieht den Aufsteiger auf einem guten Weg
"Macher" Dieter Schleger (re.) mit Trainer Torsten Böker (li.) und den Neuzugängen: v.li. Araz Algin, Daouda Soumah, Maximilian Waskow, Sebastian Kiesbye, Louis Boseck und Alexander Schmakow. Petersen

HUSUM – Der Start in der Fußball-Oberliga rückt immer näher. Am Freitag, 2. August, beginnt die Saison für den Aufsteiger Husumer SV mit dem Nordfriesland-Kracher gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Einer der Väter des Erfolges in Husum ist „Macher“ und Sportlicher Leiter Dieter Schleger. Bereits seit Jahrzehnten begleitet er in verantwortlicher Position die Geschicke der HSV und hat in dieser Zeit eine erfolgreiche Ära geprägt. Nun ist sein Team nach fünf Jahren zurück in der fünften Liga – für Björn Gutt der Anlass, sich mal mit Schleger zu unterhalten.

Was bedeutet es für die Husumer SV, wieder in der höchsten Spielklasse des Landes dabei zu sein?
Dieter Schleger:
 Wir sind glücklich, wieder in der Oberliga angekommen zu sein und haben uns das auch verdient. Mir persönlich geht es aber auch immer um die Reputation der Stadt Husum als Kreisstadt Nordfrieslands. Wir vertreten die Stormstadt zum wiederholten Male auf höchster sportlicher Landesebene, dadurch findet sie in ganz Schleswig-Holstein Erwähnung, was gleichzeitig Werbung ist. Daher würde ich mir manchmal von der Husumer Wirtschaft und Politik etwas mehr Unterstützung wünschen. Denn so ein Erfolg ist ohne ein solides finanzielles Fundament nicht möglich.

Im letzten Sommer waren Sie auf dem Transfermarkt sehr aktiv, vor dieser Saison war es relativ ruhig.
Was wirtschaftlich nicht darstellbar ist, machen wir auch nicht. Mit Sebastian Kiesbye und Maximilian Waskow (beide vom SC Weiche Flensburg 08 II; Anm. d. Red.) haben wir uns punktuell verstärkt. Zudem rücken mit Louis Boseck aus der zweiten Mannschaft sowie Alexander Schmakow und Daouda Soumah Talente aus dem eigenen Nachwuchs auf und werden langsam herangeführt. Das freut mich besonders, weil es zeigt, dass wir auch im Jugendbereich Fortschritte machen. Wir konnten bis auf Daniel Hornburg, der beruflich nach Hamburg gegangen ist, alle Leistungsträger halten. Es war unser primäres Ziel, unsere über Jahre eingeschworene Gemeinschaft beisammen zu halten.

Welche Rolle kann die Husumer SV in der Oberliga spielen?
Ich denke, dass wir auch in dieser Spielklasse mithalten können, wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Jeder einzelne Spieler ist heiß und ehrgeizig. Zudem haben wir einen Trainer, der weiß, wie er seine Mannschaft anzupacken hat und weiterentwickeln kann. Auch der gesamte Stab und der Vorstand arbeiten Hand in Hand.

Die offizielle Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinisches Fußballverbandes findet am 2. August in Husum statt. Im Rahmen dieses großen Events kommt es am 1. Spieltag gleich zum Nordfriesland-Derby gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Wie ist es dazu gekommen?
Wir haben uns beim Landesverband schriftlich beworben und unser Konzept vorgestellt. Am Ende haben wir den Zuschlag erhalten, sodass diese Veranstaltung erstmals in Nordfriesland stattfindet – wovon die gesamte Region profitiert. Das ist sozusagen unser nachträgliches Jubiläumsgeschenk zum hundertjährigen Bestehen im vergangenen Jahr. Wir hoffen auf eine große Zuschauerkulisse, auch weil an diesem Tag kein anderes Spiel auf Verbandsebene angesetzt ist. Ein besonderer Dank geht auch an die Verantwortlichen aus Risum-Lindholm, die sofort zugesagt haben, dabei sein zu wollen. So bekommen wir gleich und endlich mal wieder ein Nordfriesland-Derby in der Oberliga zu sehen.

Am Donnerstag um 19.30 Uhr gastiert die Husumer SV im Flens-Cup „Meister der Meister“ beim TuS Rotenhof II (Kreisklasse A).

29.07.2019 Husum kehrt mit starker Offensive zurück NordSport
30.07.2019 Ein eingespieltes Team sh:z-Nordfriesland Sport

 
Spielplan 2019/20 - Flens Oberliga Schleswig-Holstein
Staffelleiter: Dirk Schröder · Twischlag 1a · 24327 Blekendorf · mobil: 0172 4375530 · E-Mail: d.schroeder@shfv-kiel.de
Test 06.07.19 FC Tarp-Oeversee Husumer SV 2:5
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Oberliga-Derby im Landespokal

Husum (sh:z) - Die Vorbereitung auf die neue Saison hat kaum begonnen, da wartet auf die Fußballer der Husumer SV gleich eine echte Standortbestimmung. Heute empfängt der Oberliga-Aufsteiger im Achtelfinale des Landespokals den TSB Flensburg. Anpfiff im Friesenstadion ist um 15 Uhr. Die Gäste, die ohne ihren Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) auskommen müssen, sind sicherlich Favorit. Sie waren in der zurückliegenden Saison in Schleswig-Holsteins höchster Spielklasse Vizemeister hinter Stand 08. Dennoch wird sich die Husumer SV nicht verstecken. Das Team von Torsten Böker strotzt nach der Landesliga-Meisterschaft und dem Kreispokal-Sieg vor Selbstvertrauen, am vergangenen Wochenende zeigten die Nordfriesen im bisher einzigen Test beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee zudem Comeback-Qualitäten. Sie drehten einen frühen 0:2-Rückstand noch in einen 5:2-Erfolg. Die Tore für Husum erzielten Marco Nagel, Kevin Knitel, Marc Koschenz und Daouda Soumah (2).

13.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
LP-AF 13.07.19 Husumer SV TSB Flensburg 1:4
Link zum Spiel auf fussball.de  
21.07.2019 · WochenSchau Nordfriesland

TSB nutzt Überzahl im Stil eines Spitzenteams

Mit vereinten Kräften: Torwart Dennis Emken und Henning Lorenzen versuchen, den Flensburger Tarik Pannholzer (rechts) am Torschuss zu hindern. Foto: Petersen

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen)
TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
SR: Olimsky (MTV Tellingstedt)
Zuschauer: 268
Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
Gelb-Rote Karte: Nagel (68., wiederholtes Foulspiel)

Die spielentscheidende Szene in Husum ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte Husumer Abwehrspieler Marco Nagel eine gute Torchance der für den TSB Flensburg mit einem Foulspiel verhinderte und folgerichtig mit der Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde. Mit einem Spieler weniger kippte die bis dahin ausgeglichene Partie, in der Oberliga-Neuling Husumer SV sogar zeitweise der Führung näher war als der Vizemeister, klar zugunsten der Gäste, die ihre Überzahl spielerisch und taktisch gekonnt ausnutzten und fortan das Spiel in die Husumer Hälfte verlagerten. Die Stormstädter schafften es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr, für Entlastung zu sorgen, so dass der Treffer zum 1:2 durch den überragenden Tarik Panholzer (84.) einer Vorentscheidung gleichkam. Denn danach war die Luft im wahrsten Sinne des Wortes bei den Husumern raus, wobei die weiteren Treffer der Flensburger das Ergebnis mindestens um ein Tor zu hoch werden ließen.

Auch HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. "Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker und haben am Ende verdient gewonnen", meinte Sörensen, wobei er vom Auftritt seiner Mannschaft insgesamt nicht sehr angetan war. "Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, mit der Leistung allerdings nicht. Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir uns gefunden hatten. Nach zwei Wochen Vorbereitung kann man aber wohl noch nicht mehr erwarten."

Bei Böker gestaltete sich die Gefühlslage andersherum. "Eine 1:4-Niederlage fühlt sich natürlich erst einmal nicht gut an. Aber ich denke, dass wir bis zur Gelb-Roten Karte ein richtig gutes Fußballspiel gesehen haben. In Überzahl ist der spielstarke Gegner dann natürlich in der Lage, das für sich auszunutzen. Aber wir hatten uns vorgenommen, dominant zu sein und unseren Fußball zu spielen. Das haben wir in vielen Phasen geschafft, auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung dieses Tempo noch nicht über 90 Minuten durchzuhalten ist. Wir haben auch gesehen, dass auf diesem Niveau nahezu jeder Fehler konsequent bestraft wird. Trotzdem macht unsere Leistung Mut."

Wie sich der Spielverlauf gestaltet hätte, wenn HSV-Neuzugang Sebastian Kiesbye nach drei Minuten seine Großchance auf Flanke von Fabian Arndt genutzt hätte, ist im Nachhinein Spekulation. Auch die Gäste hatten früh einen Hochkaräter, wobei Björn Lass frei im Strafraum am glänzend reagierenden Dennis Emken scheiterte (7.). In der Folge war der TSB besser im Spiel. Nach einem herrlichen Pannholzer-Solo klärten die Husumer erst zweimal auf der Linie, bevor Tom Warncke die zu kurz abgewehrte Kugel zum 0:1 in den Giebel zirkelte (10.). Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, jedoch traf Niklas Ludwig im Gegenzug auf Pass von Kiesbye die falsche Entscheidung und wurde noch abgeblockt (12.). In der Folge waren Torszenen rar gesät. Erst in der Endphase der ersten Hälfte schoss Timo Carstensen für die Flensburger freistehend drüber (39.) und Bosse Wullenweber köpfte nach einem Konter für die HSV auf die Oberkante der Latte (43.).

Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen. Eine Direktabnahme von Arndt flog übers Tor (49.) und Pannholzer scheiterte am starken Emken (52.), bevor die Husumer zum Ausgleich kamen. Kiesbye hatte sich mit einer schönen Einzelleistung durchgesetzt. Seinen Schuss konnte TSB-Keeper Andre Hagge allerdings nur vor die Füße von Mark Koschenz abwehren, der keine Mühe hatte, einzuschieben (54.). Danach waren die Nordfriesen kurzzeitig am Drücker und hätten bei einer weiteren Kiesbye-Chance (63.) sowie einer scharfen Hereingabe von Ludwig, die Freund und Feind knapp verpassten (67.), mit ein wenig Glück in Führung gehen können.

Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel (68.), weil fortan die Flensburger das Heft in die Hand nahmen. Ein Freistoß-Hammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfball-Verlängerung von Sandro Holland nach einer Ecke (72.). Erst als Nicholas Holtze per Querpass Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt aus zentraler Position das 1:2 (84.). Husum versuchte mit letzter Kraft noch einmal alles nach vorne zu werfen. Doch der TSB bestrafte zwei individuelle Fehler im Aufbauspiel mit zwei schnellen Umschaltensituationen und Treffern von Joker Jannik Feilner (88.) und Björn Lass (90.) im Stile einer Spitzenmannschaft. Björn Gutt

15.07.2019 · NordSport

4:1 in Husum – aber TSB Flensburg erst in Überzahl dominant

Husums Torwart Dennis Emken (Nummer 25) und Henning Lorenzen (Mitte) verhindern mit vollem Körpereinsatz einen Treffer von Tarik Pannholzer. Der Flensburger traf später aber doch noch - zum wichtigen 2:1 für TSB. Petersen

Husum (bjg) - Die spielentscheidende Szene im Achtelfinale des Fußball-Landespokals zwischen den Oberliga-Konkurrenten Husumer SV und TSB Flensburg ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte HSV-Abwehrspieler Marco Nagel beim Stand von 1:1 nach einem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz flog. In der Folge wurde die bis dahin vor 268 Zuschauern im Friesenstadion sehr ausgeglichene Partie einseitig zu Gunsten der Flensburger, die noch mit 4:1 (1:0) gewannen.

HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. „Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker“, meinte Sörensen, der Jan Hellström (Urlaub) als Chefcoach vertrat und kritische Worte fand: „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, aber nicht mit der Leistung.“

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Sebastian Kiesbye für Husum (3. Minute) und Björn Lass für Flensburg (7.) vergaben Großchancen. Nach einem herrlichen Solo des überragenden Tarik Pannholzer klärte Husum zwei Mal auf der Linie, bevor Tom Warncke die Kugel in den Giebel zirkelte (10.). Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, beide Teams bekämpften sich mit hoher Intensität und Spielwitz. Bosse Wullenweber (43.) köpfte auf die Oberkante der Latte. Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen, Marc Koschenz (54.) staubte nach Kiesbye-Schuss zum 1:1 ab. Danach waren die Kreisstädter kurzzeitig am Drücker. Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel. Ein Freistoßhammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfballverlängerung von Sandro Holland (72.). Erst als Nicholas Holtze (84.) Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt das richtungweisende 1:2. Joker Jannik Feilner (88.) und Lass (90.) erhöhten nach Kontern.

Auf den TSB wartet nun im Viertelfinale ein Auswärtsspiel bei einem weiteren Oberliga-Aufsteiger, dem Oldenburger SV, der überraschend den Geheimfavoriten 1. FC Phönix Lübeck mit 1:0 aus dem Rennen warf. 

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen)
TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
SR: Olimsky (MTV Tellingstedt)
Zuschauer: 268
Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
Gelb-Rote Karte: Nagel (Husum/68., wiederholtes Foulspiel)

15.07.2019 · Flensburger Tageblatt

Platzverweis als Genickbrecher

Husumer SV hält bei 1:4-Niederlage im Fußball-Landespokal gegen TSB Flensburg bis zur Gelb-Roten Karte für Marco Nagel mit
Husums Torwart Dennis Emken (Nummer 25) und Henning Lorenzen (Mitte) verhindern mit vollem Körpereinsatz einen Treffer von Tarik Pannholzer. Dieser traf später aber doch noch. Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Die spielentscheidende Szene im Achtelfinale des Fußball-Landespokals zwischen den Oberliga-Konkurrenten Husumer SV und TSB Flensburg ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte HSV-Abwehrspieler Marco Nagel beim Stand von 1:1 nach einem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz flog. In der Folge wurde die bis dahin vor 268 Zuschauern im Friesenstadion sehr ausgeglichene Partie einseitig zu Gunsten der Flensburger, die noch mit 4:1 (1:0) gewannen.

HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. „Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker“, meinte Sörensen.

Böker sagte: „Eine 1:4-Niederlage fühlt sich erst einmal nicht gut an. Aber ich denke, dass wir gerade in der ersten Halbzeit und bis zur Gelb-Roten Karte ein richtig gutes Fußballspiel gesehen haben. Die Überzahl konnte der spielstarke Gegner dann natürlich ausnutzen. Trotzdem macht unsere Leistung Mut.“

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Wie sich der Spielverlauf gestaltet hätte, wenn HSV-Neuzugang Sebastian Kiesbye nach drei Minuten seine Großchance nach Flanke von Fabian Arndt genutzt hätte, ist Spekulation. Auf der Gegenseite hatten auch die Gäste früh einen Hochkaräter (7.), als Björn Lass am glänzend reagierenden Dennis Emken scheiterte. In der Folge war der TSB besser und ging in Führung. Nach einem herrlichen Solo des überragenden Tarik Pannholzer klärte Husum zwei Mal auf der Linie, bevor Tom Warncke die Kugel aus der Distanz in den Giebel zirkelte (10.).

Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, beide Teams bekämpften sich mit hoher Intensität und Spielwitz. Bosse Wullenweber (43.) köpfte nach einem Husumer Konter auf die Oberkante der Latte.

Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen. Eine Direktabnahme von Arndt flog über die Kiste (49.), Pannholzer scheiterte am starken Emken (52.), dann staubte Marc Koschenz (54.) nach Kiesbye-Schuss zum 1:1 ab. Danach waren die Kreisstädter kurzzeitig am Drücker und hätten bei einer weiteren Kiesbye-Chance (63.) sowie einer scharfen Hereingabe von Niklas Ludwig (67.) mit ein wenig Glück in Führung gehen können.

Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel. Ein Freistoßhammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfballverlängerung von Sandro Holland (72.). Erst als Nicholas Holtze (84.) per Querpass Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt aus zentraler Position das richtungweisende 1:2. Husum versuchte mit letzter Kraft, noch einmal alles nach vorne zu werfen, aber der TSB nutzte zwei Fehler im Aufbauspiel zu Kontertoren von Joker Jannik Feilner (88.) und Björn Lass (90.).

Auf die Flensburger wartet nun im Viertelfinale ein Auswärtsspiel bei einem weiteren Oberliga-Aufsteiger, dem Oldenburger SV.

Das Schlusswort hatte TSB-Vorstandsmitglied Holger Sohrweide: „Ich finde es gut, dass Husum wieder in der Oberliga dabei ist. Man trifft hier immer bekannte Gesichter. Dass die Mannschaft mithalten kann, haben wir heute gesehen.“

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen) TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.) Gelb-Rote Karte: Nagel (68., wiederholtes Foulspiel, Husumer SV)

15.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

TSB Flensburg zum Derby nach Husum

Achtelfinale im Fußball-Landespokal

Flensburg (usc) - Ein Oberliga-Derby in der ersten Pokalrunde – das wird ein hartes Stück Arbeit für die Fußballer des TSB Flensburg, die heute um 15 Uhr im Friesenstadion bei Aufsteiger Husumer SV gastieren. „Vielleicht sind wir leicht favorisiert, weil wir eine eingespielte Mannschaft haben“, sagt Co-Trainer Hoymar Sörensen, der Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) vertritt.

Der erste Schock über den Kreuzbandriss von Abwehrspieler Marcel Hill ist halbwegs verdaut – Team und Trainer freuen sich um so mehr, dass „Sally“ heute beim Pokalspiel mit von der Partie sein wird. „Er möchte gerne bei der Mannschaft sein. Das spricht für den Zusammenhalt im Team“, so Sörensen. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung. „Wir werden mit einer Top-Truppe auflaufen und wollen eine Runde weiterkommen“, unterstreicht Sörensen.

Mit Zweikampfstärke und Laufbereitschaft will der TSB die hohe Hürde Husum nehmen. „Dann kommt das Spielerische von allein “, sagt der Co-Trainer, der keine Wunderdinge erwartet – schließlich lag der Trainings-Schwerpunkt in den ersten zweieinhalb Wochen auf Kraft und Ausdauer.
13.07.2019 · Flensburger Tageblatt

Oberliga-Derby im Landespokal

Husum (sh:z) - Die Vorbereitung auf die neue Saison hat kaum begonnen, da wartet auf die Fußballer der Husumer SV gleich eine echte Standortbestimmung. Heute empfängt der Oberliga-Aufsteiger im Achtelfinale des Landespokals den TSB Flensburg. Anpfiff im Friesenstadion ist um 15 Uhr. Die Gäste, die ohne ihren Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) auskommen müssen, sind sicherlich Favorit. Sie waren in der zurückliegenden Saison in Schleswig-Holsteins höchster Spielklasse Vizemeister hinter Stand 08. Dennoch wird sich die Husumer SV nicht verstecken. Das Team von Torsten Böker strotzt nach der Landesliga-Meisterschaft und dem Kreispokal-Sieg vor Selbstvertrauen, am vergangenen Wochenende zeigten die Nordfriesen im bisher einzigen Test beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee zudem Comeback-Qualitäten. Sie drehten einen frühen 0:2-Rückstand noch in einen 5:2-Erfolg. Die Tore für Husum erzielten Marco Nagel, Kevin Knitel, Marc Koschenz und Daouda Soumah (2).

13.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Ein Spiel, viele Gesichter

Der Ball rollt am Wochenende im SHFV-Pokal. Foto: Lars Salomonsen

Flensburg (Ruwen Möller) - Es ist schon ein paar Tage her, dass sich die Husumer SV und der TSB Flensburg in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Zuletzt geschehen in der Verbandsliga-Saison 2014/15. Der TSB gewann beide Partien und wurde am Ende Meister. In der Saison 2019/2020 wird es das Duell nun gleich dreimal geben. Nach dem Aufstieg der Nordfriesen treffen sich beide Teams in der Oberliga Schleswig-Holstein wieder. Und bereits am Sonnabend (15 Uhr) geht es in der 1. Runde des SHFV-Landespokals gegeneinander.

Es ist ein Spiel mit vielen Geschichten. Da wäre zunächst die rein sportliche Herausforderung für den TSB. Als zweifacher Vizemeister der SH-Liga sind die Gäste auf dem Papier sicherlich der Favorit, aber Hoymar Sörensen warnt. »Husum ist kein leichter Gegner und ich schätze sie stärker ein als in der Vorsaison«, so der TSB-Co-Trainer, der am Sonnabend Jan Hellström (Urlaub) an der Seitenlinie als Chefcoach vertreten wird. Sörensen macht seine Einschätzung vor allem an einer Personalie fest. Unter der Woche gab Landesliga-Meister Husum bekannt, dass Sebastian Kiesbye in die Stormstadt zurückkehrt.

Purer Zufall

Der gefährliche Offensivspieler war in den letzten fünf Jahren für Flensburg 08 und nach der Fusion den SC Weiche Flensburg 08 II aktiv. Dank seiner 95 Treffer in 132 Oberliga-Spielen gehörte er zuletzt auch zum erweiterten Kader des Regionalliga-Teams, konnte sich dort aber nicht ernsthaft durchsetzen. Beruflich hat es ihn jetzt in seine Heimat zurückgeführt, und so kam der Wechsel zu seinem Jugendverein zustande. Besonders spannend dürfte das Aufeinandertreffen mit Nicholas Holtze werden. Gemeinsam mit dem TSB-Offensivmann bildete Kiesbye vor allem in der Saison 2016/17 das beste Angriffsduo in der Schleswig-Holstein-Liga. Beide erzielten seinerzeit über 20 Treffer. Doch Kiesbye ist nicht der einzige Ex-Flensburger in den Reihen der Hausherren. Mit Maximilian Waskow gibt es einen weiteren Neuzugang vom SC II und auch Fabian Arndt (SC-Regionalligateam), Dennis Emken sowie Marco Nagel haben einst in der Fördestadt gespielt. Nicht zu vergessen HSV-Trainer Torsten Böker, der von 2014 bis 2018 Cheftrainer von 08 bzw. der Zweiten des SC war.

»Das hat sich so ergeben. Die Jungs kommen entweder von hier oder arbeiten jetzt in der Gegend. Es ist aber bestimmt kein Nachteil, dass wir uns aus früheren gemeinsamen Tagen kennen«, so Böker. Neben Kiesbye und Waskow haben die Husumer mit Alexander Schmakow und Daouda Souma zwei junge Leute aus der eigenen Zweiten in den Oberliga-Kader geholt. Verlassen haben den Verein Luca Sander, Daniel Hornburg (beruflich), Fabian Wobig und Benjamin Gielow (eigene Zweite). Wobig, auch Spieler der SdU-Auswahl versucht nach anderthalb Jahren Verletzung bei seinem früheren Verein IF Tønning einen Neuanfang.

Erneuter Kreuzbandriss

Beim TSB stehen die bekannten fünf Neuzugänge für das Pokalspiel allesamt zur Verfügung. Mit Steffen Eglseder (Auslands-Aufenthalt) und Marcel Hill fehlen überhaupt nur zwei Spieler aus dem 26er-Kader der Gäste. Vor allem der Ausfall von Hill ist »bitter« wie Sörensen sagte. Hill hatte sich am vergangenen Wochenende bei einem Vorbereitungsturnier verletzt. Zwei Tage später stand die Diagnose fest: Kreuzbandriss. Es ist bereits der dritte in der Karriere des Kraftpakets, der dem TSB nun auf unbestimmte Zeit fehlen wird. Auch ohne den erfahrenen Hill ist für Sörensen am Sonnabend der Weg zum Erfolg klar. »Wir müssen zunächst läuferisch und in den Zweikämpfen das Spiel annehmen. Wenn wir im Laufe der Partie auch noch ein paar spielerische Elemente durchbringen können, hoffe ich, dass wir eine Runde weiterkommen.« Diese Hoffnung haben auch die Hausherren, die sich laut Böker »freuen«, dass es gegen den TSB geht. »Sie haben ein eingespieltes, routiniertes und erfahrenes Team. Das Spiel kommt für beide zu einem frühen Zeitpunkt und ist für beide ein erster Gradmesser, aber ich freue mich besonders für die Spieler, die schon lange bei uns sind, dass es nun regelmäßig solche Gegner gibt«.

12.07.2019 · www.fl-arena.de
10.07.2019 · RegionalSport

Husum trifft auf TSB Flensburg

Malente (sh:z) - Im Rahmen des "Flens-Cup"-Endturniers in Malente (Sieger: TSV Nordmark Satrup bei den M?nnern, SV Wahlstedt bei den Frauen) wurde die 1. Runde des Landespokals der Saison 2019/20 ausgelost. Die Fu?baller der Husumer SV, Oberliga-Aufsteiger und frisch gebackener Kreispokalsieger, erwarten mit dem TSB Flensburg einen attraktiven Gegner im Friesenstadion. Die Flensburger wurden in der zur?ckliegenden Spielzeit Oberliga-Vizemeister. Die Fu?ballerinnen des SV Frisia 03 Risum-Lindholm m?ssen bei Landesligist TSV Pansdorf ran.
03.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
KP-AF 17.07.19 SG Wiedingharde-Emmelsbüll Husumer SV 0:15
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Husumer Schützenfest im Kreispokal

Neukirchen (bjg) - Ein wahres Scheibenschießen veranstaltete Oberligist Husumer SV im Achtelfinale des Fußball-Kreispokal bei einer aufopferungsvoll kämpfenden, aber in allen Belangen unterlegenen SG Wiedingharde/Emmelsbüll. Gleich mit 15:0 (6:0) wurden die Hausherren aus der Kreisklasse B vom Titelverteidiger förmlich abgeschossen.

Die Stormstädter zeigten sich von Beginn in höchster Spiellaune und dabei gnadenlos. Der Klassenunterschied von fünf Spielklassen wurde daher in jeder Phase des Spiels deutlich sichtbar. Neuzugang Sebastian Kiesbye, der sich mit insgesamt acht (!) Treffern und einem lupenreinen Hattrick innerhalb von zehn Minuten am Torreigen beteiligte, eröffnete das Schützenfest bereits nach drei Minuten.

Der Gastgeber, der versuchte nach Kräften mit Mann und Maus Schadensbegrenzung zu betreiben, hielt das Ergebnis bis zur Pause mit 0:6 noch einigermaßen im Rahmen. Als Kiesbye dann aber nach einer guten Stunde das Resultat bereits zweistellig werden ließ, war bereits schlimmeres aus SG-Sicht zu vermuten. Bis zum Ende rollten die Husumer Angriffe quasi im Minutentakt in Richtung Heim-Tor, so dass Kiesbye erst zwei Minuten vor Schluss mit dem 15. Tor der Kreisstädter den Schlusspunkt markierte.

Trotz des klaren Ergebnisses zollte der Husumer Trainer Torsten Böker auch dem Gegner Respekt. "Wiedingharde hat sich über 90 Minuten gut gewehrt und versucht, bestmöglich zu verteidigen." Hinsichtlich der Leistung seiner eigenen Mannschaft zeigte sich Böker ebenfalls angetan. "Wir haben heute eine gute und reife Leistung gezeigt und auf einem guten Platz den Ball laufen lassen. Zudem konnten wir wieder einige Spieler schonen und Anderen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen."

Tore: 0:1 Sebastian Kiesbye (3.), 0:2 Tobias Wetzel (18.), 0:3 Sebastian Kiesbye (26.), 0:4 Daouda Soumah (26.), 0:5 Patrick Kehl (28., Eigentor), 0:6 Kevin Knitel (38.), 0:7 Marvin Matthiesen (49.), 0:8 Sebastian Kiesbye (51.), 0:9 Marvin Matthiesen (54.), 0:10, 0:11, 0:12 Sebastian Kiesbye (62./69./72.), 0:13 Marco Nagel (72.), 0:14, 0:15 Sebastian Kiesbye (86./88.).

19.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Freilos für die Husumer SV

Husum (sh:z) - Der Kreisfußballverband (KFV) Nordfriesland hat die 1. Runde im Kreispokal ausgelost, die mit einigen interessanten Paarungen Spannung verspricht. Zwei Favoriten bekommen es zunächst mit Kreisligisten zu tun: Landesligist TSV Rantrum muss zur SG Oldenswort-Witzwort, Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum TSV Goldebek. Titelverteidiger und Oberliga-Aufsteiger Husumer SV erhielt ein Freilos und steigt erst im Achtelfinale (20./21. Juli) gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll in den Wettbewerb ein. Das Finale steigt am 21. Mai 2020 im Waldstadion in Langenhorn.
Paarungen der 1. Runde SG Oldenswort-Witzwort – TSV Rantrum (10. Juli), SG Mitte NF – SG Eiderstedt, SG Rödemis-Schobüll – FSV Wyk-Föhr, SC Norddörfer – TSV Hattstedt, TSV Goldebek – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, SV Blau-Weiß Löwenstedt – SZ Arlewatt, TSV Süderlügum – TSV Rot-Weiß Niebüll, TSV Viöl – SG Langenhorn-Enge, TSV Amrum – SV Dörpum, SG Friedrichstadt-Seeth-Drage – SG Leck-Achtrup-Ladelund (alle Wochenende 13./14. Juli); Freilose: Husumer SV, TSV St. Peter-Ording, Team Sylt, 1. FC Wittbek, SG Wiedingharde-Emmelsbüll, TSV Stedesand.
sh:z-NordfrieslandSport · 26.06.2019
Test 20.07.19 Husumer SV TSV Rantrum ./.
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Test-Derby abgesagt

Husum (sh:z) - Das für heute geplante Fußball-Testspiel zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum wurde aufgrund von Personalproblemen bei den Husumern abgesagt.

20.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Husumer SV trifft auf Rantrum

Husum (bjg) - Am Sonnabend steigt ein Testspiel-Derby im Husumer Friesenstadion. Um 13 Uhr treffen im Fußball-Klassiker der vergangenen Jahre Oberliga-Aufsteiger Husumer SV und Landesligist TSV Rantrum aufeinander. "Wir freuen uns, dass es so kurzfristig geklappt hat. Beide Teams würden sich über viele Zuschauer freuen", meint HSV-Coach Torsten Böker.

19.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
MM 25.07.19 TuS Rotenhof II Husumer SV 3:9
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Anschreiben vom 3. Juli an Teilnehmer
Durchführungsbestimmungen Wettbewerb "Meister der Meister" Spielserie 2019 / 2020
Spielplan 1. Runde

Hammerlos für Rotenhof II

Kiel (lz) - Im Fußball-Landespokal "Meister der Meister" hat der TuS Rotenhof II einen ebenso attraktiven wie auch sportlich schwierigen Gegner zugelost bekommen. In der 1. Runde empfängt der Meister der Kreisklasse B N2 den Meister der Landesliga Schleswig und Oberliga-Aufsteiger Husumer SV. Kreisligameister TSV Vineta Audorf muss zum Edendorfer SV (Meister der KK C SW2). Der TuS Nortorf II ist bei TuRa Meldorf zu Gast, der MTSV Hohenwestedt III hat Heimrecht gegen die Bramstedter TS.

Landeszeitung · 05.07.2019

Collegia Jübek trifft auf Erfde

Flensburg (sh:z) - In Flensburg wurden die ersten Spielrunden im "Flens-Cup", dem Meister der Meister-Pokal des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes ausgelost. In der ersten Runde der Männer (Spieltermine stehen noch nicht fest) haben die TSG Scheersberg (Meister Kreisklasse B Nord 1) und BW Löwenstedt III ein Freilos. Der FC Tarp-Oeversee III (Meister Kreisklasse C Nord 1) trifft auf Kreisliga-Meister SG Nordau, der TSV Erfde (KKC Nord 3) bekommt es mit Verbandsliga-Champion TuS Collegia Jübek zu tun. Und es gibt noch ein weiteres Derby: Die SG Nordau III (Kreisklasse B Nordwest I) empfängt den FC Sörup-Sterup, den Meister der Kreisklasse A Nord und Kreisliga-Aufsteiger. Die ersten beiden Runden sind nach Regionen aufgeteilt, um den Amateurteams weite Reisen zu ersparen. Weitere Partien mit Nord-Beteiligung: TuS Rotenhof II – Husumer SV, FSV Wyk – SG Eckernförde/Fleckeby.

Schlei Bote · 05.07.2019

Achtelfinale im Flens-Cup steht

Flensburg (sh:z) - Gestern wurde das Achtelfinale des Fußball-Pokals "Flens-Cup Meister der Meister" ausgelost. Bei den Frauen muss die SG Mitte NF beim TSV Rundhof-Esgrus antreten. Die Männer der Husumer SV müssen zu TuS Rotenhof II, der FSV Wyk-Föhr erwartet die SG Eckernförde-Fleckeby. Ein Freilos gab es für den SV Blau-Weiß Löwenstedt III.

sh:z-Nordfriesland Sport · 03.07.2019

Flens-Cup: Tarp-Oeversee III gegen SG Nordau

Flensburg (sh:z) - Gestern wurden in Flensburg die ersten Spielrunden im "Flens-Cup", dem Meister der Meister-Pokal des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) ausgelost. Bei den Frauen zog Landesliga-Aufsteiger Stern Flensburg ein Freilos, der TSV Rundhof-Esgrus empfängt die SG Mitte NF.

In der ersten Runde der Männer (Spieltermine stehen noch nicht fest) haben die TSG Scheersberg (Meister Kreisklasse B Nord 1) und der SV Blau-Weiß Löwenstedt III ein Freilos. Der FC Tarp-Oeversee III (Meister Kreisklasse C Nord 1) trifft auf Kreisliga-Meister SG Nordau, der TSV Erfde (KKC Nord 3) bekommt es mit Verbandsliga-Champion TuS Collegia Jübek zu tun. Und es gibt noch ein weiteres Derby: Die SG Nordau III (Kreisklasse B Nordwest I) empfängt den FC Sörup-Sterup, den Meister der Kreisklasse A Nord und Kreisliga-Aufsteiger. Die ersten beiden Runden sind nach Regionen aufgeteilt, um den Amateurteams weite Reisen zu ersparen. Weitere Partien mit Nord-Beteiligung: TuS Rotenhof II – Husumer SV, FSV Wyk – SG Eckernförde/Fleckeby.

Flensburger Tageblatt · 03.07.2019
Test 27.07.19 Lägerdorf Husumer SV ./.
KP-VF 28.07.19 SG Eiderstedt Husumer SV 2:8
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Niebüll freut sich auf das Halbfinale

Fußball-Kreispokal: Verbandsligist besiegt Rantrum und trifft jetzt auf Oberligist SV Frisia 03 / Hattstedt empfängt die Husumer SV
Niebüller Jubel-Traube - und irgendwo mittendrin ist Jannick Bahnsen, der vier Minuten vor Schluss den Siegtreffer für den Verbandsligisten erzielte. Wolfgang Pustal

Husum (B. Gutt und W. Pustal) - Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals machten es die unterklassigen Mannschaften den Favoriten nicht einfach. Einzig der Oberligist Husumer SV kam bei der SG Eiderstedt zu einem standesgemäßen 8:2-Sieg. Der SV Dörpum hielt eine Halbzeit gut mit dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit, musste sich dem Oberligisten aber 0:2 geschlagen geben. Und dem TSV Rotweiß Niebüll gelang mit einem Doppelschlag in der Schlussphase sogar noch der 2:1-Erfolg gegen den klassenhöheren TSV Rantrum – Rot-Weiß darf sich jetzt auf ein Halbfinale gegen Frisia freuen.

SV Dörpum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:2 (0:0). Frisia war von Beginn an spielerisch überlegen, konnte daraus aber zunächst keinen Vorteil ziehen. Dörpum machte die Räume für den Oberligisten auf dem kleinen Platz sehr eng, ließ kaum wirkliche Chancen zu. Und vorne bot sich mit langen Bällen sogar dann und wann so etwas wie eine Chance für Malte Johannsen.
Aber Johnny Nestler war ebenso auf der Hut wie seine Vorderleute. Glück hatte der Frisia-Torhüter, als der Kopfball von Christopher Brühl (36.) knapp am Winkel vorbeistrich. Nach der Pause war die Partie dann aber blitzschnell entschieden. Finn Kalisch, gerade erst eingewechselt, bereitete die Führung vor. Jannik Drews flankte auf den zweiten Pfosten und Marvin Bruhn köpfte zum 0:1 (49.) ein. Nur drei Minuten später stand Kalisch dann selbst frei vor dem Tor und verwandelte einen Querpass zum 0:2 (52.).
Danach brachte es Frisia souverän über die Runden. Bei Dörpum ließen jetzt die Kräfte nach und die Hitze forderte ihren Tribut. Nur einmal ging noch ein Raunen durch die 240 Zuschauer, als Christoph Volquardsen (87.) seinen Kopfball knapp neben das Tor setzte. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Wir wollten uns hier nicht abschießen lassen und haben fast das Gegenteil erreicht. Wir haben es Frisia richtig schwer gemacht“, freute sich Marc Schollek.
Dem konnte sich Bernd Ingwersen nur anschließen. „Dörpum hat es wirklich toll gemacht. Das ist eine gute Mannschaft für die Verbandsliga“, lobte der Frisia-Trainer die Gastgeber.
Tore: 0:1 (49.) Marvin Bruhn, 0:2 (52.) Finn Kalisch.

TSV RW Niebüll – TSV Rantrum 2:1 (0:0) . Niebüll begann mit viel Druck und Selbstvertrauen und kam schnell zu Chancen. Die Partie bewegte sich jetzt auf Augenhöhe, die Gäste wurden in der Abwehr sicherer. Mit langen Bällen auf Jannik Reichenberg und Jan Lorenzen sorgte Rantrum für Gefahr. Reichenberg (38.) lief alleine auf Torhüter Finn Konrad Kubowicz zu und schoss, aber der parierte glänzend.
Nach der Pause schienen die Gäste immer mehr Oberwasser zu bekommen, spielten jetzt flüssiger. Und nach einer Ecke köpfte Thies Clausen zum 0:1 (56.) ein. Danach tat Rantrum nicht mehr viel, verwaltete die knappe Führung. Das rächte sich schnell. Niebüll warf noch einmal alles nach vorn. Bo Carstensen traf nach schönem Rückpass von Dawid Pieczonka mit leicht abgefälschtem Schuss zum 1:1 (82.). Damit gaben sich die Rotweißen aber nicht zufrieden. Nach einem Konter kam Jannick Bahnsen im Strafraum zum Schuss und traf aus der Drehung zum 2:1 (86.) ins lange Eck. „Das war eine Superleistung von uns, ein gutes Testspiel und jetzt sind wir im Halbfinale gegen Frisia", fasste Bodo Schmidt die heißen 90 Minuten zusammen. Hans-Jürgen Sievers ärgerte sich über das Ausscheiden: „Wir wären gerne weitergekommen, haben dafür aber nach der Führung einfach zu wenig gemacht".
Tore: 0:1 (56.) Thies Clausen, 1:1 (82.) Bo Carstensen, 2:1 (86.) Jannick Bahnsen.

SG Eiderstedt – Husumer SV 2:8 (1:3) . In der Anfangsphase konnte der Gastgeber noch ansatzweise mithalten. Als dann aber Fabian Arndt nach gut 20 Minuten das 1:0 per Standard erzielte (21.), bog der HSV-Express auf die Siegerstraße ein. Die Doppelspitze mit Sebastian Kiesbye (28.) und Hendrik Fleige (37.) zeigte sich ebenfalls in Torlaune und legte noch vor der Pause zwei weitere Treffer nach. Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte auch ein Husumer, allerdings für den Gegner. Marvin Matthiesen lenkte das Spielgerät ins eigene Tor (43.).
Spätestens nach dem zweiten Kiesbye-Streich, der gleichzeitig seinen zehnten Treffer im zweiten Spiel des laufenden Wettbewerbs bedeutete, war die Messe gelesen. Die SG hatte fortan nichts mehr zuzusetzen, so dass der Klassenunterschied mehr als deutlich wurde und sich auch im Ergebnis niederschlug. Marc Koschenz (65.) und Fleige erhöhten zwischenzeitlich auf 6:1. Louis Petersen (79.) verkürzte, den Schlusspunkt setzte jedoch die HSV in Person von Joker Kevin Knitel, der mit einem Doppelschlag (81., 82.) den 2:8-Endstand herstellte.
„Wir sind souverän weiter gekommen und konnten nach der Pause sogar noch einige Dinge ausprobieren“, sagte Trainer Torsten Böker.
Tore: 0:1 Fabian Arndt (21.), 0:2 Sebastian Kiesbye (28.), 0:3 Hendrik Fleige (37.), 1:3 Marvin Matthiesen (43., Eigentor), 1:4 Sebastian Kiesbye (51.), 1:5 Marc Koschenz (65.), 1:6 Hendrik Fleige (74.), 2:6 Louis Petersen (79.), 2:7 Kevin Knitel (81.), 2:8 Kevin Knitel (82.).

TSV Hattstedt – SG Leck-Achtrup-Ladelund n.V. 3:1 (1:1, 0:1). Der Verbandsligist war vom Start weg spielbestimmend, setzte dem Gegner mit aggressivem Pressing ordentlich zu, und ging folgerichtig nach einem Fehler im Hattstedter Aufbauspiel in Führung. Bis zur Pause bewahrte Keeper Jannes Hansen den Gastgeber mit mehreren guten Paraden vor einem höheren Rückstand.
Nach dem Wechsel drehte sich der Spielverlauf, weil bei den Gästen, die noch ein Vorbereitungsturnier vom Vortag in den Knochen hatten, die Kräfte nachließen. Nun waren die Hausherren federführend und kamen mehr und mehr zu Gelegenheiten. Das änderte sich auch nicht nach der Roten Karte für TSV-Abwehrmann Jannik Holsteiner nach Foulspiel.
Es dauerte jedoch bis zur vierten Minute der Nachspielzeit, bis der Ausgleich fiel. Der eingewechselte Tom Heldt hatte sich durchgesetzt und Valentin Godt bedient, der traf. In der Verlängerung ging die Tendenz nun klar Richtung Hattstedt, auch weil die SG sich gleich doppelt mit Ampelkarten dezimierte. Timo Engel traf per Freistoß zum 2:1. In doppelter Überzahl spielte Hattstedt seine Überlegenheit gut aus und kam durch ein Eigentor zum 3:1. „Ein grandioser Kampf von beiden Mannschaften. Nun freuen wir uns auf die Husumer SV“, kommentierte TSV-Coach Axel Thomas.
Tore: 0:1, 1:1 Valentin Godt, 2:1 Timo Engel, 3:1 Eigentor.

29.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
OL 001 02.08.19 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:2
link zum Spielbericht auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
2 Ugur Dagli (SV Eichede
2 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
1 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
1 Jasper Bandholt (TSV Bordesholm)
1 Timo Barendt (PSV Neumünster)
1 Marvin Bruhn (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Christoph Böckelmann (SV Preußen 09 Reinfeld)
1 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
1 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
1 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
1 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
1 Peter Lennard Koth (SV Todesfelde)
1 Teyi Lawson-Body (Inter Türkspor Kiel)
1 Kyrylo Matvyeyev (1.FC Phönix Lübeck)
1 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
1 Jannes Mohr (Eckernförder SV)
1 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
1 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
1 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
1 Ken-Marvin Smit (TSV Kropp)
1 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
1 Lucas Will (VfB Lübeck II)
1 Patrick Claus Witten (SV Preußen 09 Reinfeld)

KIEL (CJE) - Der Favorit liegt gieich vom. Am Sonntag feierte Neuling 1. FC Phönix Lübeck einen 4:1-Sieg im Aufsteigerduell beim Eckernförder SV - und das obwotrl die Lübecker beim Stand von 1:1 in Unterzahl gerieten. So steht die Salomon-Elf nun punkt- und torgleich mit dem TSV Bordesholm an der Spitze, der tags zuvor einen 4: 1-Erfolg beim Aufsteiger Oldenburger SV gefeiert hatte.

Überraschungen blieben insgesamt am ersten Spieltag aus. Zur Eröffnung hatten sich die beiden Nordfriesland-Vertreter Husumer SV und SV Frisia 03 am Freitag in einem interessanten, aber nicht hochklassigen Spiel mit 2:2 getrennt. In den Nachbarschaftsduellen im Süden des Landes behielt am Sonnabend der SV Eichede gegen denVfB Lübeck II durch zwei Treffer des Ex-VfBers Ugur Dagli die Nase vorn. Am
Sonntag behielt der SV Todesfelde mit mehr Mühe als erwartet gegen den Neuling Preußen
Reinfeld. Das 4:2 ging in erster Linie auf das Konto des amtierenden Torschützenkönigs Morten Liebert, der am Rande der Partie die Trophäe der Vorsaison erhielt und sich mit seinen drei Treffem auch sogleich wieder an die Spitze der Oberliga-Schützenliste katapultierte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Verteidiger Wullenweber sorgt für verdientes 2:2

Husumer SV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:2 (0:2)

Der entscheidende Moment: Durch zwei Lindholmer "hindurch" erzielt Bosse Wullenweber hier den Husumer 2:2-Ausgleich. Foto: Pustal

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen (46. Koschenz), Wullenweber, Nagel - Ludwig (80. Knitel), Christiansen, Lorenzen (55. Yassine), Steen - Arndt - Kiesbye, Fleige.
SV Frisia 03: Nestler - Heider, Paulsen, Andresen, Brix - Lorenz, Klemmer (46. Lehtovuori) - Marvin Bruhn, Zuth (78. Kalisch), Drews - Fust.
SR: Nesch (TSV Drelsdorf).
Zuschauer: 713 zahlende.
Tore: 0:1 Drews (35.), 0:2 Marvin Bruhn (38,), 1 :2 Wullenweber (51 .), 2:2 Wullenweber (72.).

Zwei verschiedene Halbzeiten, zwei zufriedene Trainer - das Eröffnungsspiel am Freitag in Husum bot keine hochklassige, aber durchaus ansprechende Oberliga-Unterhaltung. Am Ende war es der Aufsteiger Husumer SV, der trotz eines 0:2-Pausenrückstands dem Sieg ein wenig näher war. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der phasenweise vor der Pause mit geradlinigem und wuchtigem Umschaltspiel beeindruckt hatte, war letztlich mit dem einen Zähler gut bedient.

Die Husumer stellten fußballerisch schon von Beginn an die etwas bessere Mannschaft. Allerdings fehlte oftmals der letzte Tick Präzision oder Abgebrühtheit, um sich gegen die von Lasse Paulsen gut organisierte Frisia-Deckung durchzusetzen. Schon in der ersten Minute gab Fabian Arndt den ersten Schuss ab. Der ehemalige Drittliga-Spieler leitete auch die größte Chance mit einem starken Zuspiel ein, als Hendrik Fleige sich im Strafraum gegen Carsten Andersen behauptete, aus halbrechter Position aber nur Aluminium traf (28.). "Wenn wir da in Rückstand geraten, kann es auch anders laufen", wusste Frisia-Trainer Bernd Ingwersen. Sein Gegenüber Torsten Böker stellte durchaus mit Recht fest: ,,Wir haben auch in der ersten Halbzeit teilweise schon guten Fußball gespielt." Die Gäste hatten in der ersten halben Stunde nur nach einem Freistoß von Jannik Drews ein Torchance, als Jannik Heider per Kopf an Husums Keeper Chris Bielinski scheiterte (18.).

Dann jedoch wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste, die nur phasenweise die Forderung ihres Trainers nach mehr spielerischer Linie und weniger langen Bällen umsetzten. Verantwortlich dafür waren auch Fehler der Husumer. Zunächst ging der Ball im Aufbau auf der rechten Seite verloren, nach einem Seitenwechsel zog der vom SC Weiche 08 zurückgekehrte Jannik Drews mit viel Zug von Rechtsaußen in die Mitte und traf mit einem strammen, aber nicht komplett unhaltbaren Linksschuss zurn 0:1 (35.). Zwei Minuten später hätte Drews fast erneut in klassischer Robben-Manier getroffen - diesmal jedoch scheiterte mit seinem Schuss aus 16 Metern am gut reagirenden Bielinski. "Wenn der ein paar Zentimeter weiter in die Ecke geht, können wir zur Pause auch 3:0 führen - auch wenn das dem Spielverlauf nicht entsprochen hätte." Gemessen daran war eigentlich auch Tor Nummer zwei schon zu viel. Doch das hatten sich die Husurner selbst zuzuschreiben. Marvin Matthiesen leistete sich im eigenen Strafraum einen groben Schnitzer, der enorm fleißige Jannik Fust ging dazwischen und legte mit Auge zurück auf den agilen Marvin Bruhn, der ohne Mühe in die freie Ecke des Husumer Tores zielte - 0:2 (38.).

Die Pausenführung der Gelb- Schwarzen war vor allem der schwer zu kontrollierenden Frisia- Offensive zu verdanken, die es mit permanenten Positionswechseln der vier Offensivspieler den Husumern schwer machte, klare Zuordnungen zu finden.

Nach der Pause wurde das aus Husumer Sicht besser. Böker nahm den schwachen Matthiesen heraus, zog Luca Steenin die Dreierkette zurück, der mit Ruhe und Abgeklärtheit hier eine bessere Partie spielte als zuvor auf dem Flügel. Und auch vorne entwickelten die Husumer plötzlich mehr Zug. Schon in den ersten Minuten der zweiten Hdlfte drängten sie auf den Ausgleich. Rückkehrer Sebastian Kiesbye scheiterte aus 18 Metern ebenso an Johnny Nestler (46.) wie Fleige per Kopf nach einem Freistoß (48.), ein (eigentlich harmloser) Kopfball von Bosse Wullenweber senkte sich auf die Latte (50.). Der Husumer Abwehrchef, auch defensiv mit einer Ausnahme ein Stabilisator, wurde zum entscheidenden Mann. Erst stieg er nach einer Steen-Ecke höher als zwei Gegenspieler und köpfte zum 1:2 ein (51.). Nach 72 Minuten bekam er einen flachen und ungefährlichen 30-Meter-Freistoß von Arndt an der Strafraumgrenze vor die Füße, drehte sich und traf mit einem Flachschuss ins rechte Eck - 2:2. "Er ist für uns bei Standards eine Waffe, vorne wie auch hinten", meinte Böker. ,,Wchtig ist, dass er richtig fit wird. Aber auch da ist er auf einem guten Weg." Ingwersen hingegen haderte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit die Zuordnung bei Standards nicht mehr gut hinbekommen."

Von Frisia war in der zweiten Halbzeit kaum noch etwas zu sehen. Die beste Chance resultierte ebenfalls aus einer Standardsituation. Nach einer Drews-Ecke köpfte Abwehrchef Paulsen nur knapp vorbei (68.). "Am Ende hätten wir das Spiel aber auch noch verlieren können", wusste Ingwersen, der damit haderte, dass seine Mannschaft nun endgüütig "in alte Muster zurückfiel" und fast nur noch lange Bälle spielte, mit denen die Husumer Deckung nur selten Probleme hatte. Auf der anderen Seite hatte Arndt mit einem herrlichen Dribbling im Frisia-Strafraum kein Glück. Nachdem er mehrere Gegner stehen gelassen hatte, spritzte Paulsen gerade noch dazwischen, um den Schuss zur Ecke zu lenken (78.). Im Anschluss an die übernächste Ecke wurde zudem ein strammer Wullenweber-Schuss gerade noch abgefälscht (79.).

Böker war dennoch auch mit dem Remis zufrieden. "Wenn man zur Pause 0:2 zurückliegt gegen eine Mannschaft wie Frisia, deren Umschaltspiel enorm gefährlich ist, bin ich mit der Energieleistung der Mannschaft zufrieden", sagte der Husumer Trainer. "Am Ende ist es ein gerechtes Ergebnis."

CHRISTIAN JESSEN

NordSport / www.fussball.de · 05.08.2019

Ein Remis - viele Gewinner

Fußball-Oberliga: Saisoneröffnung ein großer Erfolg / Husumer SV und SV Frisia 03 bieten beste sportliche Unterhaltung
Ausgleich: Torschütze Bosse Wullenweber (re.) und Hendrik Fleige bejubeln den Husumer Treffer zum 2:2. Petersen

Husum (Björn Gutt) - „Das war Werbung für den Fußball in Nordfriesland“, zog der Sportliche Leiter der Husumer SV, Dieter Schleger, ein positives Fazit nach der offiziellen Saisoneröffnung der Fußball-Oberliga. Diese fand am Freitagabend – die HSV trennte sich 2:2 (0:2) vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm – in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) erstmals in Husum statt.

Nicht nur die 713 zahlenden Zuschauer sondern auch die vielen Gäste um SHFV-Präsident Uwe Döring erlebten bei bestem Wetter ein Fußball-Fest. „Hier wurden super Rahmenbedingungen für ein tolles Event geschaffen. Besser wäre es kaum möglich gewesen“, meinte Frisias Sportlicher Leiter Olaf Petersen.

Neben dem bunten Rahmenprogramm, zu dem auch die Fairplay- und Torschützenkönig-Ehrungen der vergangenen Saison sowie eine abschließenden Pressekonferenz mit beiden Trainern auf dem Platz gehörten, ließen die beiden nordfriesischen Kontrahenten keine Wünsche offen. Das umkämpfte und zu jeder Zeit spannende Derby hatte daher am Ende auch keinen Sieger verdient. „Es wäre schade gewesen, wenn einer mit leeren Händen dagestanden hätte“, sagte Husums Trainer Torsten Böker.

Auch sein Trainerkollege vom SV Frisia 03, Bernd Ingwersen, sah das so – auch wenn seine Mannschaft mit einer 2:0-Führung in die Pause gegangen war. „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Mit der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Nach dem Wechsel stimmte dann die Zuordnung bei den Standards nicht mehr. Zudem sind wir in der Schlussphase wieder in das alte Muster mit langen Bällen verfallen, wovon wir eigentlich weg wollen. Wir hätten sogar noch verlieren können.“

Obwohl „nur“ ein Unentschieden heraussprang, war Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber mit zwei Toren der Matchwinner für die Gastgeber. „Bosse ist bei Standards eine Waffe und zudem als Abwehrorganisator extrem wichtig“, lobte Böker.

Die Hausherren, die insgesamt die bessere Spielanlage boten, bewiesen Nehmerqualitäten und waren in der Schlussphase dem Sieg näher. „Es war eine Energieleistung. Wir haben bereits vor der Pause ein gutes Spiel gemacht, verschenken dann aber zwei Tore durch individuelle Fehler. Wir haben aber trotzdem weiter an uns geglaubt“, so Böker. HSV-Kapitän Henning Lorenzen konnte aufgrund des Spielverlaufs mit dem Punktgewinn leben. „Das Spiel kann sicherlich in beide Richtungen ausgehen, aber spielerisch waren wir meiner Meinung nach besser.“ Einer der besten Spieler des Abends, Risum-Lindholms Lasse Paulsen, brachte es mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: „Das Ergebnis ist leider gerecht.“

Der Schlusssatz zu einem guten Oberliga-Spiel und einem rundum gelungenen Abend war wiederum Dieter Schleger vorbehalten. „Wir Nordfriesen unterstützen uns immer gegenseitig. Daher hoffe ich sehr, dass beide Mannschaften die Klasse halten werden“, sagte Schleger.

sh:z-NordfrieslandSport · 05.08.2019

Starkes Husumer Comeback

Auftakt in der Fußball-Oberliga: Der Aufsteiger schafft vor 713 Zuschauern gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm noch ein 2:2
Das 2:0 für Frisia: Marvin Bruhn zieht ab, Husums Keeper Chris Bielinski und Abwehrspieler Marvin Matthiesen auf der Linie können den Treffer nicht mehr verhindern. Foto: pustal
Husum (B. Gutt / J. Schappert) - In einem intensiven Nordfriesland-Derby haben Aufsteiger Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gestern Abend die Punkte geteilt. 713 Zuschauer im Friesenstadion sahen bei der offiziellen Saisoneröffnung der Fußball-Oberliga ein starkes Comeback der Gastgeber, die nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch ein 2:2-Unentschieden schafften. „Leider gerecht“, kommentierte Frisias Lasse Paulsen. Rund um das Spiel gab es ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein.

Der Aufsteiger aus Husum war zu Beginn klar spielbestimmend, die Gäste lauerten auf Konter und suchten mit langen Bällen den Weg nach vorne. Obwohl das zunächst nicht gut klappte, hatte der neue Frisia-Kapitän Jannik Heider die erste große Chance des Spiels (18.), als er nach einem Freistoß mit einem Kopfball an HSV-Keeper Chris Bielinski scheiterte. Auch die bissigen Husumer schnupperten an der Führung, Hendrik Fleige (28.) knallte das Leder an den Pfosten.

Das 0:1 fiel aus dem Nichts. Marvin Matthiesens Fehler im Aufbau nutzte Frisias Rückkehrer Jannik Drews (35.) humorlos aus. Der erste Treffer der neuen Oberliga-Saison war gefallen – und der zweite folgte nur drei Minuten später. Jannik Fust bediente Marvin Bruhn, der aus zentraler Position mühelos zum 0:2 einschoss.

Das war ein Wirkungstreffer. Mit hängenden Köpfen schlich die Mannschaft von Torsten Böker in die Kabine, wo der Coach seinen Spielern aber wieder Leben einhauchte.

Der Aufsteiger kam druckvoll aus der Pause. Halbchancen von Sebastian Kiesbye, Fleige und Bosse Wullenweber deuteten an, dass das Derby noch nicht gegessen war. Dann begann der heiße Tanz: Eine Ecke von Luca Steen köpfte Wullenweber (51.) zum Anschluss ein. Risum-Lindholm sorgte in der Folge für etwas Entlastung, dabei sprang eine Großchance für Lasse Paulsen (64.) heraus. Der starke Innenverteidiger köpfte freistehend neben das HusumerTor. In noch größerer Bedrängnis war aber das Gehäuse von Frisia-Torwart Johnny Nestler.

Der Aufsteiger wollte unbedingt den Ausgleich – und belohnte sich nach 68 Minuten . Ein eigentlich verzogener 35-Meter-Freistoß von Arndt landete in den Füßen von Wullenweber, der den Ball aus der Drehung ins rechte untere Eck jagte. Da hatte Nestler keine Chance. Fast hätte Husum das Spiel endgültig gedreht, doch Paulsen klärte eine Viertelstunde vor Schluss mit einer Grätsche in höchster Not gegen den überragenden Arndt.

Husumer SV: Bielinski – Matthiesen (46. Koschenz), Wullenweber, Nagel – Steen, Ludwig (80. Knitel) – Lorenzen (55. Yassine), Arndt, Christiansen – Kiesbye, Fleige
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler – Heider, Paulsen, Andresen, Brix – Bruhn, Klemmer (46. Lehtovuori), Lorenz, Drews – Fust, Zuth (77. Kalisch)
Schiedsrichter: Nesch (TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt)
Zuschauer: 713
Tore: 0:1 Drews (35.), 0:2 Bruhn (38.), 1:2 Wullenweber (51.), 2:2 Wullenweber (68.)
Beste Spieler: Wullenweber, Arndt – Paulsen, Bruhn

sh:z-NordfrieslandSport · 03.08.2019

Saisoneröffnung: Remis in Husum

Husum (sh:z) - Kein Sieger im Nordfriesland-Derby: Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm haben sich gestern Abend im Saisoneröffnungsspiel der Fußball-Oberliga 2:2-Unentschieden getrennt. Vor 713 Zuschauern im heimischen Friesenstadion, darunter SHFV-Präsident Uwe Döring, bewies Aufsteiger Husum dabei große Moral und holte einen 0:2-Halbzeitrückstand auf.

Holsteinischer Courier · 03.08.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Nordfriesenduell zum Auftakt

Fußball Oberliga
Der Husumer SV geht mit breiter Brust in die neue Saison und hofft zum Nordfrieslandderby beim Saisonauftakt auf großes Zuschauerinteresse. Foto: Brigitte Petersen, Heike Klein
Husum (Grit Jurack) - Endlich geht es wieder los. Der Fußball rollt wieder in der Oberliga Schleswig-Holstein. Viele Trainer und Spieler erwarten eine noch engere Saison als im vergangenen Jahr, da starke Aufsteiger die Liga bereichern und sich viele gestandene Vereine verstärkt haben. 

Bereits am Freitag, ab 19 Uhr kommt es zum Nordfriesenduell zwischen dem Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Zudem wurde der Partie auch die Ehre zuteil das Eröffnungsspiel der neuen Oberliga-Saison zu sein. Frisias neuer Trainer, Bernd Ingwersen, will mit seinem Team am Ende unter den ersten zehn Mannschaften liegen, freut sich nun auf den Saisonstart und sieht die Partie als erstes Highlight. Auch der Husumer SV sehnt das erste Punktspiel herbei. Trainer Torsten Böker stehen alle Spieler außer Tobias Wetzel und Max Waskow zur Verfügung. Die Mannschaft ist laut Böker heiß und geht mit Selbstbewußtsein in die Partie. »Wir freuen uns sehr, die Saison gegen Frisia bei uns zuhause eröffnen zu können. Die letzten Duelle waren immer eng und spannend. Deswegen erwarte ich ein spannendes Spiel vor hoffentlich vielen Zuschauern«, so der Trainer. 

Kader SV Frisia 03 Risum-Lindholm:
Tor: Lars Christiansen, Johnny Nestler, Oke Nicolaisen
Abwehr: Carsten Andresen, Lasse Böckenholt, Rouven Böckenholt, Jannik Heider, Lasse Paulsen, Bjarne Wiebe, Momme Wüstenberg
Mittelfeld: Pascal Brix, Marvin Bruhn, Mathias Bruhn, Tjorben Hennig, Kevin Jacobsen, Eduard Klemmer, Leevi Lehtovuori, Lennart Mads Lorenz , Tjade Nissen, Janne Petersen (20), Momme Sönnichsen
Angriff: Jannik Drews, Jannik Oliver Fust, Finn Kalisch, Tim-Niklas Wendt, Tobias Zuth

Trainer: Bernd Ingwersen im ersten Jahr – Co-Trainer: Torge Hannemann – Sportlicher Leiter: Olaf Petersen im fünften Jahr – Stellvertretender Sportlicher Leiter: Sönke Lorenz – Torwarttrainer: Frank Hansen – Liga-Obmann: Stefan Osbahr – Teamkoordinator: Steffen Thun – Betreuer: Siegfried Martensen, Torsten Bulgrin und Harald Werner – Physiotherapeut: Jakob Lassen

Neuzugänge: Jannik Drews, Tobias Zuth (beide SC Weiche Flensburg 08), Rouven Böckenholt (TSV Süderlügum), Eduard Klemmer, Oke Nicolaisen (SG Leck-Achtrup-Ladelund), Pascal Brix (TSB Flensburg), Leevi Lehtovuori (HJK Helsinki)
Abgänge: Christian Block (TSV Süderlügum), Felix Stüwe (FC Wiesharde), Daniel Johannsen, Leif Johannsen, Bende Bartlefsen (alle eigene Zweite), Trainer Uwe Petersen (A-Jugend des JFV Nordfriesland).

Kader Husumer SV
Tor: Chris Bielinski (26), Dennis Emken (27)
Abwehr: Marvin Matthiesen (22), Marco Nagel (25), Luca Steen (23), Tobias Wetzel (26), Bosse Wullenweber (26) 
Mittelfeld: Fabian Arndt (23), Louis Boseck (20), Finn Christiansen (25), Marc Koschenz (27), Henning Lorenzen (27), Niklas Ludwig (24), Alexander Schmakov (18), Maximilian Waskow (24), Tarek Yassine (22)
Sturm: Araz Algin (20), Hendrik Fleige (21), Sebastian Kiesbye (28), Kevin Knitel (21), Daouda Soumah (18)

Trainer- und Betreuerstab: Torsten Böker (39) – Co- und Torwarttrainer: Momme Reinhold – Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen – Sportlicher Leiter: Dieter Schleger – Fußball-Obmann und Betreuer: Arne Strohscheer

Abgänge: Sascha Feller, Luca Sander (TSV Hattstedt), Daniel Hornburg (beruflich nach Hamburg)
Zugänge: Sebastian Kiesbye, Maximilian Waskow (beide SC Weiche Flensburg 08 II), Alexander Schmakov, Daouda Soumah (beide eigene Jugend), Araz Algin, Louis Boseck (eigene Zweite)

www.fl-arena.de · 02.08.2019

Pokalauslosung heute in Husum

Holsteinischer Courier Tipp für die
Abschlusstabelle Oberliga 2019/20
1. 1. FC Phönix Lübeck
2. SV Todesfelde
3. PSV Neumünster
4. TSB Flensburg
5. SC Weiche Flensburg 08 II
6. SV Eichede
7. Eutin 08
8. VfB Lübeck II
9. SV Frisia 03 Risum-Lindholm
10. Inter Türkspor Kiel
11. Oldenburger SV
12. Husumer SV
13. TSV Bordesholm
14. TSV Kropp
15. Eckernförder SV
16. Preußen Reinfeld
Holsteinischer Courier · 02.08.2019
Husum (sh:z) - Heute endet die fußballfreie Zeit in Schleswig-Holstein mit der Saison-Eröffnung der Flens-Oberliga-Saison 2019/20. Im Nordfrieslandderby zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm geht es um die ersten drei Punkte der Saison. Anstoß ist um 19 Uhr im Friesenstadion in Husum. Um 17.30 Uhr beginnt das vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) und Gastgeber Husumer SV organisierte Rahmenprogramm. Um 18.45 Uhr wird es spannend für Fußballfreunde aus Flensburg und Umgebung – die Halbfinal-Begegnungen im Lotto-Pokal werden ausgelost. Bislang qualifiziert sind die beiden Oberligisten TSB Flensburg und SV Todesfelde. Die Partie zwischen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 und Heider SV ist noch nicht terminiert. Das Viertelfinale zwischen dem Oberligisten PSV Neumünster und Titelverteidiger VfB Lübeck (Regionalliga) findet am Mittwoch, 21. August, statt. Zudem zeichnen SHFV und Provinzial die fairsten Mannschaften aller Ligen und Altersklassen aus.
Flensburger Tageblatt · 02.08.2019

Nordfriesischer Leckerbissen

Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm eröffnen die Oberliga-Saison / Buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein
Beide Teams werden sich wie schon beim letzten Duell im vergangenen Oktober im Kreispokal nichts schenken. Hier versucht Frisias Lasse Paulsen (li.) den Husumer Kevin Knitel zu stoppen. Foto: git
Husum (Björn Gutt) - Traditionell startet die Fußball-Oberliga mit einem großen Opening-Event in die neue Saison. Dieses findet heute erstmals in Nordfriesland statt – und hält gleich einen sportlichen Leckerbissen für alle Fußball-Fans an der Westküste bereit. Aufsteiger Husumer SV empfängt den SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum Derby-Knaller im heimischen Friesenstadion. Anpfiff ist um 19 Uhr.

„Wir sind überglücklich, dass wir den Zuschlag für dieses tolle Event erhalten haben. Es ist wirklich ein super Rahmen für ein Nordfriesland-Derby, welches es in der Oberliga schon seit längerem nicht mehr gegeben hat“, freut sich Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger.

Schon ab 17.30 Uhr wird den Zuschauern ein großes Spektakel geboten. Dafür haben die Husumer SV und der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein auf die Beine gestellt. Neben einer Torschussgeschwindigkeitsmessanlage gibt es allerhand zu essen und zu trinken sowie einige Ehrungen. So erhalten in der Halbzeit die Fairplay-Sieger und der Torschützenkönig der vergangenen Saison ihre Auszeichnungen von SHFV-Präsident Uwe Döring. Im Vorwege werden zudem die Halbfinals des Landespokals ausgelost. „Abrunden werden das Programm der Auftritt einer Cheerleader-Gruppe, außerdem kommen die Mannschaften mit Einlaufkindern aufs Feld“, sagt Schleger.

Sportlich verspricht die Partie der beiden besten nordfriesischen Mannschaften Hochspannung. Vergangene Saison trafen die Rivalen im Kreispokal-Halbfinale aufeinander, das die Husumer SV im Wiederholungsspiel mit 3:1 gewann. „Es wird sicherlich wieder eine enge und intensive Partie. Risum-Lindholm hat eine eingespielte Mannschaft und sich gerade in der Offensive verstärkt. Frisia wird besser sein als in der Vorsaison“, meint Husums Coach Torsten Böker.

Saisoneröffnung in Husum

Verkehrs- und Parkhinweise
Die Verantwortlichen der Husumer SV weisen darauf hin, dass die Zufahrt zum Friesenstadion in der Straße Am Hasselberg aus logistischen Gründen für alle PKW gesperrt sein wird. Es wird darum gebeten, die Parkplätze an der Iven-Agßen-Schule in unmittelbarer Nähe des C-Platzes zu nutzen (Abfahrt von der B5 Husum-Rödemis) oder auf Parkmöglichkeiten im Schockedahler Weg auszuweichen. Besucher, die aus Husum und unmittelbarer Umgebung kommen, wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen.

Gleich in seinem ersten Jahr auf der Trainerbank der Stormstädter hat er die Mannschaft in beeindruckender Art und Weise nach fünfjähriger Abstinenz zurück in der Oberliga geführt. Um die Weiterentwicklung voranzutreiben, wünschen sich die Husumer eine sorgenfreie Saison. Ein erfolgreicher Auftakt würde sich da gut machen – und erscheint mit Blick auf die gelungene Vorbereitung realistisch. Bei den klaren Siegen in fünf Test- und Pokalspielen machte gerade die Husumer Offensive mit 38 Toren auf sich aufmerksam. Die Standortbestimmung im Landespokal-Achtelfinale gegen TSB Flensburg ging jedoch mit 1:4 verloren. Dennoch meint Böker: „Wir sind in einer guten Verfassung und fühlen uns bereit.“

Eine ähnlich erfolgreiche Vorbereitung erlebte der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der mit einem neuen Trainer in die Saison geht. DFB-Elite-Lizenz-Inhaber Bernd Ingwersen ist zwar im Herrenbereich ein relativer Trainer-Novize, kennt allerdings viele seiner jetzigen Spieler durch seine langjährige Tätigkeit als DFB-Stützpunkt-Trainer. Die Rückkehrer Jannik Drews und Tobias Zuth sowie Neuzugang Pascal Brix geben Frisia enorme zusätzliche Qualität. In der Vorbereitung blieb das Ingwersen-Team ohne Niederlage in den Test- und Pokalspielen. Dabei beeindruckte insbesondere die Defensive, die ohnehin seit Jahren das Prunkstück ist. „Das ist gleich ein gutes Ziel, im Derby vor sicherlich großer Kulisse zu bestehen – ein absoluter Höhepunkt“, freut sich Ingwersen.

sh:z-NordfrieslandSport · 02.08.2019

RegionalSport · 31.07.2019

NordSport 30/2019 · 29.07.2019

Husum vs. SV Frisia 03

Husum (pu) - Die ganze Fußballwelt in Nordfriesland fiebert dem nächsten Freitag, 2. August, entgegen. Um 19 Uhr werden dann die beiden Oberligisten im ersten NFOberliga- Derby seit gut 20 Jahren im Husumer Stadion aufeinandertreffen. Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm werden dann zum offiziellen Eröffnungsspiel der Flens-Oberliga gegeneinander antreten. Erwartet werden zu diesem Derby 1000 Zuschauer oder mehr, da die gesamte Liga sich die beiden nordfriesischen Konkurrenten anschauen will. Der Aufsteiger Husum wird dabei keineswegs als Außenseiter in die Partie gehen, rechnet sich im Nordduell gegen den SV Frisia 03 sicherlich etwas aus. Und die Gäste werden mit ihrem neuen Trainer Bernd Ingwersen nach dem Umbruch zeigen wollen, wie weit sie schon sind.

Die WochenSchau Nordfriesland · 28.07.2019

NordSport 29/2019 · 22.07.2019

Fußball-Oberliga: TSV Kropp startet in Neumünster

Kropp (sh:z) - Die Saison in der Fußball-Oberliga wird am 2. August mit dem Nordfriesland-Derby zwischen Aufsteiger Husumer SV und dem SV Frisia 03 eröffnet. Einen Tag später wird der TSV Kropp beim PSV Neumünster, der in einem Testspiel am Wochenende Regionalliga-Aufsteiger Heider SV mit 4:1 besiegte, gastieren. Das erste Heimspiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen am Mittwoch (7. August) gegen die Husumer SV. Die Rot-Schwarzen empfangen am 3. Spieltag (10. August) den Oldenburger SV.

1. Spieltag:
2. August: Husumer SV – SV Frisia 03; 3. August: PSV Neumünster – TSV Kropp; TSB Flensburg – Türkspor Kiel, Oldenburger SV – TSV Bordesholm, 4. August: SV Todesfelde – SV Preußen Reinfeld, SV Eichede – VfB Lübeck II, Eckernförder SV – 1. FC Phönix Lübeck.

In der Landesliga Schleswig wartet ein "knackiges" Auftaktprogramm auf den TSV Friedrichsberg-Busdorf. Es beginnt mit einem Heimspiel am 3. August gegen den hocheingeschätzten Gettorfer SC. Danach warten auswärts der TuS Jevenstedt und zuhause die SpVg Eidertal-Molfsee. Aufsteiger TuS Collegia Jübek startet mit einem Derby gegen den TSV Nordmark Satrup und trifft anschließend auswärts auf den TSV Rantrum und den Gettorfer SC.

Schlei Bote · 09.07.2019

Spielplan der Flens-Oberliga

Flensburg (sh:z) - Die Vereine haben ihn schon, aber endgültig fixiert wird der Spielplan für die Fußball-Oberligasaison 2019/20 erst am kommenden Montag in Kiel. Mit Änderungen, was Spieltage und Anstoßzeiten, ist noch zu rechnen. Auch ein eventueller Tausch des Heimrechts ist möglich. Die Saison eröffnen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Freitag, 2. August. Der TSB Flensburg hat einen Tag später Inter Türkspor Kiel zu Gast, der SC Weiche Flensburg 08 II reist zu Eutin 08. Am Mittwoch, 7. August, trifft Weiche 08 II auf den Eckernförder SV, der TSB reist zum Derby zum SV Frisia 03. Und am dritten Spieltag gastiert Weiche 08 II in Bordesholm und der TSB beim VfB Lübeck II. Laut vorläufiger Planung findet das erste Stadtduell am Sonnabend, 19. Oktober, statt, Heimrecht hat die "Zweite" des SC Weiche 08. Das Rückspiel auf dem Eckener soll am Sonnabend, 18. April 2020, über die Bühne gehen.
Flensburger Tageblatt · 09.07.2019

Husumer SV eröffnet Saison

Bad Oldesloe (st) - Aufsteiger Husumer SV darf sich freuen: Am Freitag, den 2. August, empfängt der Meister der Landesliga Schleswig den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion zum Auftaktspiel der neuen Saison in der Fußball-Oberliga. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Nordfriesland-Derby findet im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes statt.
Stormarner Tageblatt · 01.07.2019

Saisonauftakt in Husum

Husum (sh:z) - Die neue Saison in der Fußball-Oberliga beginnt mit einem Nordfriesland-Derby: Am Freitag, 2. August, empfängt Aufsteiger Husumer SV den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Spiel findet im Rahmen der Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes statt.
Flensburger Tageblatt · 26.06.2019

Oberliga-Saison beginnt mit Nordfriesland-Kracher

Husum (sh:z) - Die neue Saison in der Fußball-Oberliga beginnt mit einem Kracher: Am Freitag, 2. August, empfängt Aufsteiger Husumer SV den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Nordfriesland-Derby findet im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) statt, um deren Ausrichtung sich die Husumer SV beworben hatte. Bis zum 1. Spieltag in fünf Wochen haben sich die beiden nordfriesischen Oberligisten ein strammes Vorbereitungsprogramm auferlegt. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der gestern Abend in die Vorbereitung gestartet ist, hat nach derzeitigem Stand fünf Testspiele geplant, dazu kommen bis zu drei Partien im Kreispokal. Die Husumer SV beginnt heute mit der Vorbereitung, die bisher nur zwei Tests vorsieht – der Kalender des Aufsteigers ist ohnehin mit einigen Pflichtspielen im Landespokal und im Kreispokal gefüllt.
sh:z-NordfrieslandSport · 26.06.2019
OL 002 07.08.19 TSV Kropp Husumer SV 1:3
Link zum Spielbericht auf fussball.de

Arndt macht alles klar

TSV Kropp - Husumer SV
1:3 (0:1)

TSV Kropp: Jeromin - Kahlcke, Brand (46. Schomaker), Bendel, Eggers - Clausen - Kuhn (82, Matiya-Mayuma), Lehmann, Smit, Wiese - Langkowski (46. Stollberg).
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Steen - Ludwig (75. Soumah), Lorenzen, Christiansen (70. Yassine), Matthiesen - Arndt - Fleige, Kiesbye,
SR: Rieve (Wiemersdorf).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Fleige (8. Foulelfmeter), 0:2 Arndt (55.), 0:3 Arndt (67.), 1 :3 Stollberg (78.).

Jubel bei der Husumer SV: Der Aufsteiger hat in der Fußball- Oberliga im zweiten Spiel seinen ersten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Torsten Böker setzte sich Mittwochabend mit 3:1 (1:0) beimTSV Kropp durch. Hendrik Fleige brachte die überlegenen Gäste mit einem Foulelfmeter bereits nach acht Minuten in Führung. Zuvor war der Torschütze von Jonas Bendel gefoult worden. Trotz weiterer guter Chancen für überlegene Husumer blieb es bis zur Pause bei dem knappen Vorsprung. Pech hatte Fabian Amdt mit einem Lattentreffer (15.). Nach dem Wiederanpfiff machte es Arndt dann besser. Mit einem Doppelschlag erhöhte der frühere Holstein- Profi in der zweiten Halbzeit auf 3:0 (55., 67.). Der eingewechselte Nick Stollberg erzielte nur noch den Ehrenuefler für die Kropper.

HOB

NordSport / www.fussball.de · 12.08.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Zweite Pleite im zweiten Spiel für TSV Kropp


Foto: Hobke

Kropp (hob) - Fehlstart für den TSV Kropp in der Fußball-Oberliga: Nach dem 2:4 beim PSV Neumünster kassierten die Kropper mit dem 1:3 (0:1) gegen Aufsteiger Husumer SV auf eigenem Platz gestern Abend die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste durch einen von Hendrik Fleige (Foto, links) verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Kropps Jonas Balthasar Bendel (Foto, rechts) hatte den Torschützen im Kropper Strafraum zu Ball gebracht. Trotz weiterer guter Chancen für überlegene Husumer blieb es bis zur Pause bei dem knappen Vorsprung. Pech hatte Fabian Arndt mit einem Lattentreffer (15.). Nach dem Wiederanpfiff machte es Arndt dann besser. Mit einem Doppelschlag erhöhte Husums Nummer 5 auf 3:0 (55., 67.). Nick Stollberg erzielte elf Minuten vor dem Abpfiff den Ehrentreffer für Kropp.

08.08.2019 · Schlei Bote / Landeszeitung

Auswärtssieg: Husumer SV 3:1 in Kropp

Kropp (hob) - Jubel bei der Husumer SV: Der Aufsteiger hat in der Fußball-Oberliga im zweiten Spiel seinen ersten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Torsten Böker setzte sich gestern Abend mit 3:1 (1:0) beim TSV Kropp durch. Hendrik Fleige (Foto, links) brachte die überlegenen Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter bereits nach Minuten in Führung. Mit einem Doppelschlag erhöhte Fabian Arndt in der zweiten Halbzeit auf 3:0 (55., 67.). Nick Stollberg erzielte elf Minuten vor dem Abpfiff den Ehrentreffer für Kropp.

08.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Heimpremiere gegen Husum / Kropp will Lücken nutzen

Kropp (usc) - Die Fußballer des TSV Kropp stehen vor ihrer Heimspielpremiere in der noch jungen Oberligasaison. Heute (19 Uhr) erwartet die Elf von Trainer Dirk Asmussen den Aufsteiger Husumer SV im Stadion an der Norderstraße. Der Saisonstart ging für die Kropper daneben – erwartungsgemäß. Co-Trainer Tore Wächter war trotz des 1:3 beim personell stark aufgerüsteten PSV Neumünster durchaus zufrieden. „Die Jungs haben das richtig anständig gemacht. Mit ein bisschen Spielglück gehen wir in Führung und haben einen Mann mehr“, sagt der Ex-Keeper und spielt auf den nicht gegebenen glasklaren Elfmeter in der 10. Minute an – da hatte es noch 0:0 gestanden und die Rot-Schwarzen waren am Drücker. Die junge Kropper Mannschaft mit einigen A-Jugendlichen im ersten Herrenjahr verkaufte sich gut – und will den Trend aus der Vorbereitung nun auch im Punktspiel bestätigen. „Husum hat eine tolle Offensive und sich super verstärkt. Aber wenn man so nach vorne spielt wie sie, gibt es auch Lücken in der Defensive“, weiß Wächter. Beleg: Zwei Gegentore in der ersten Halbzeit gegen Risum-Lindholm (2:2). Personell ist die Lage beim Team von Trainer Dirk Asmussen unverändert.

07.08.2019 · Schlei Bote / Landeszeitung

Husumer SV vor nächster Standortbestimmung

"Sicherlich gibt es auch noch das eine oder andere zu verbessern, aber das passiert nach und nach."

Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Husum (Björn Gutt) - Torsten Böker war nach dem 2:2-Remis seiner Husumer SV gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Oberliga-Fußballer. „Über 90 Minuten gesehen, haben wir ein gutes Spiel gemacht und waren von der Spielanlage her sogar die bessere Mannschaft. Sicherlich gibt es auch noch das eine oder andere zu verbessern, aber das passiert nach und nach.“

Böker freut sich, dass die Saison endlich begonnen hat und seine Mannschaft nun auf Oberliga-Niveau in den Rhythmus kommt. „Nur so können wir kontinuierlich lernen und Dinge verbessern“, sagt er. Da die Liga gleich mit einer englischen Woche startet, stehen nun innerhalb von fünf Tagen zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm.

Heute (19.15 Uhr) müssen die Stormstädter beim TSV Kropp antreten. Die Schützlinge von Trainer-Ikone Dirk Asmussen, der in seine 13. und letzte Saison an der Kropper Seitenlinie geht, sind mit einer Niederlage beim Geheimfavoriten PSV Neumünster (1:3) in die Saison gestartet.

Die Mannschaft des TSV befindet sich in einem Umbruch. Viele arrivierte Kräfte der letzten Jahre wie Daniel Schwennsen (MTV Dänischenhagen), Anton Merz (TuS Collegia Jübek) oder Lukas Henke (Karriereende) haben den Verein verlassen und sind durch überwiegend junge und entwicklungsfähige Spieler ersetzt worden.

Entsprechend verlief die Vorbereitung im Hinblick auf die Testspiel-Ergebnisse mit jeweils einer Niederlage, einem Unentschieden und einem Sieg gegen klassentiefere Mannschaften mit Aufs und Abs. Daher wissen die Kropper ähnlich wie die Husumer SV so kurz nach dem Saisonstart noch nicht abschließend, wo sie stehen. „Kropp verfügt ähnlich wie Risum-Lindholm über eine Mannschaft, die vor allem robust und gut verteidigen kann“, weiß Böker um die Stärken des Gegners. Trotzdem will er mit seinem Team in erster Linie auf sich schauen. „Wir wollen auch in schwierigen Situationen nicht hektisch werden und konzentriert bei uns bleiben. Zudem ist es unser Anspruch, wieder selbstbewusst und dominant aufzutreten und die Umschaltmomente konsequent zu nutzen.“

Personell steht Böker auf jeden Fall wieder Tobias Wetzel (nach Urlaub) zur Verfügung. Ob es für Neuzugang Maximilian Waskow indes reicht, der nach seiner Innenbanddehnung wieder im Training ist, wird sich kurzfristig entscheiden.

07.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
OL 003 10.08.19 1.FC Phönix Lübeck Husumer SV 2:4
Link zum Spielbericht auf fussball.de    
14.08.2019 · RegionalSport

Erste Phönix-Pleite: Wird das Starensemble sich quälen können?

Die Oberliga-Saison hat ihre erste große Überraschung. Titelfavorit 1. FC Phönix Lübeck hat verloren. Dass das mal passieren würde, ist noch keine Sensation. Dass aber die Husumer SV schon am dritten Spieltag an der Travemünder Allee siegt, ist sicher nicht alltäglich. Nun sind die Nordfriesen sicher keine "Gurkentruppe" und verfügen auch insbesondere offensiv über hohe individuelle Klasse. Doch wenn die höher eingeschätzten Adlerträger so früh in der Saison einen eher pomadigen Auftritt hinlegen, wirft das erste Fragen auf. Wie groß ist bei den vielen etablierten Akteuren - viele von denen auch mit Regionalliga-Erfahrung - die Bereitschaft, um für die Regionalliga-Träume des Traditionsvereins dauerhaft an Leistungsgrenzen zu gehen? Ein Spiel reicht nicht, um den Akteuren diese Bereitschaft abzusprechen. Aber genau hinschauen wird man in den kommenden Wochen.

Die Lage der Liga

TORJÄGER

5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Barendt (PSV Neumünster)
2 Ugur Dagli (SV Eichede)
3 Daniel Junge (Oldenburger SV)
3 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
3 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
3 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
2 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
2 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
2 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
2 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Als einzige Mannschaft ist nach dem dritten Spieltag der Oberliga-Saison überraschend der SC
Weiche Flensburg 08 II noch ohne jeden Punktverlust. Die
Seeliger-Elf führt nach dem 2:1-Auswärtserfolg beim TSV Bordesholm
das Klassement an.
Top-Favorit 1. FC Phönix Lübeck hingegen kassierte am Sonnabend seine erste Niederlage - Mitaufsteiger Husumer SV triumphierte
überraschend an der
Travemünder Allee und zog auch in der Tabelle vorbei. Das galt auch fur Lokalrivale VfB Lübeck II, der beim 5:3 gegen den TSB Flensburg zum zweiten Mal binnen
drei Tagen gegen ein höher eingeschätztes Team fünf Treffer erzielte.

Am Tabellenende haben sich bereits drei Teams "festgesetzt", die in den ersten drei Spielen noch keinen einzigen Punkt gesammelt haben. Der Eckemförder SV ist nach dem 0:1 bei Mitaufsteiger Preußen Reinfeld weiterhin Schlusslicht. Auch Inter Türkspor Kiel (0:3 gegen Eutin) und der TSV Kropp (1:4 gegen den Oldenburger SV) sind weiterhin ohne Sieg. Alle anderen Teams haben zumindest einen Sieg auf dem Konto, nachdem Frisia Lindholm am Sonntag 3:1 gegen Todesfelde siegte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Phönix fehlt die Einstellung gegen gute Husumer

1. FC Phönix Lübeck -
Husumer SV
2:4 (0:1)

Die Überraschung ist perfekt: Die Spieler der Husumer SV jubeln über den Auswärtssieg. Dustin Thiel (Phönix ) sitzt enttäuscht am Boden. Foto: Jürgensen

Phönix Lübeck: Caglar - Sievers, Thiel, Blazheski (46. Steinwarth), Hammerschmidt - Saar [0. Hadj) - Al Tamemy, Sohrweide, Matvyeyev, Kalbau (46 Marcello Meyer)- Pajonk.
Husumer SV: Emken - Matthiesen, Wutlenweber, Nagel, Steen -Yassine, Christiansen, Lorenzen (90./+1 Waskow), Ludwig - Kiesbye (89. Soumah), Fleige (79. Knitel).
SR: Meyer (GW Todenbüttel),
Zuschauer: 320
Tore: 0:1 Kiesbye (22.), 0:2 Kiesbye (54.), 1:2 Marcello Meyer (57., Foulelfmeter), 1 :3 Fleige (66.), 1:4 Knitel (86.), 2:4 Thiel (87.)

Die Bäume wachsen auch für die Adlerträger nicht in den Himmel. Die gut 300 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen - hatten sie doch vom 3:0 gegen Eichede eire andere \lannschaft in Erinnerung. Diesmal gab es ein peinliches 2:4 gegen den starken Mitaufsteiger Husum. "Es isr eigentlich schwer zu erklären, was da heute abging. Das war schon Angsthasenfußball. Bei uns hat die Leidenschaft gefetrlt. Wir haben wohl gedacht, das geht von selbst. Da fehlten schon einige Körner", war Phönix-Kapitän Jan-Andre Sievers selbstkritisch.

Aber nicht nur die falsche Einstellung war für die Niederlage verantwortlich, der Gegner spielte eine überragende Rolle. Und das mit einfachsten Fußballwerkzeugen. Mut, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke wa.ren die positiven Merkmale der Nordfriesen. Es wurde offensiv verteidigt, die Hausherren früh angelaufen. "Soviel wie heute bin ich selten gerannt. Heute war ich froh über meine Auswechslung, denn ich war platt. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir haben auch gezeigt, dass wir in dieser Liga gut mitspielen können", freute sich Husums Doppeltorschütze Sebastian Kiesbye.

Nach einer verhaltenen Startphase gab es die ersre Chance für die Platzherren. Nach schöner Vorarbeit von Noor Al Tamemy und Lasse Sohrweide verzog Marco Pajonk knapp (16.). Auf der Gegenseite gab es in der Folgezeit gravierende Abwehrfehler, dazu gab es schlampige Zuspiele im Aufbau. "Es war teilweise ein wahres Fehlpassfestival von uns", moserte Phönix' Sportlicher Leiter Frank Salomon. Einen Fauxpas nutzte Hendrik Fleige, er war auf und davon und konnte gerade noch von Phönix-Keeper Yilmaz Caglar gebremst werden (18.). Die zweite gefährliche Offensivaktion der Gäste führte zum Führungstor. Nach Zuspiel von Tarek Yassine narrte Kiesbye die gesamte Phönix-Defensivabteilung und vollendete. Und diese Führung hätte durchaus ausgebaut werden können, denn Bosse Wullenweber war per Kopfball nach Eckstoß von Luca Steen gefährlich (42.). Ein Abseitstor von Pajonk (45.) wurde zurecht vom guten Spielleiter Jan-Christian Meyer bei seiner Oberligapremiere nicht gegeben.

Die Verantwortlichen der Gastgeber um Coach Daniel Safadi reagierten in der Halbzeit auf die schwache Vorstellung ihrer Elf und brachten mit Marcello Meyer und Marcus Steinwarth zwei frische Kräfte. Kurzzeitig nähmen die Adlerträger etwas mehr Fahrt auf. Eine Flanke von Al Tamemy verpassten mit Pajonk, Sohrweide und Kyrylo Matvyeyev gleich drei Lübecker (47.). Nach emeuten Fehlern im Aufbauspiel (Thiel, Steinwarth) erlief sich Kiesbye das Leder und hämmerte das Spielgerät aus knapp 25 Metem in die Maschen - 0:2 (54.). Dieser Ball schien nicht unhaltbar. Kurz gab es Hoffnung fiir die Heimelf. Nach Foulspiel von Henning l,orenzen an Pajonk gab es Elfmeter, den Meyer sicher verwandelte. Aber die Fehlerquote war an diesem Tage weit höher als die positiven Szenen im Angriffsspiel. Und das nutzten die Gäste erbarmungslos aus. Kiesbye vergab knapp seinen dritten Tleffer (62.). Das 1:3 markierte Fleige, der ein Geschenk gerne annahm. "Nun reißt euch einmal zusammen", kam aus dem Fan-Block der Phönixer. Diese Aufforderung erhörte der eingewechselte Fares Hadj, der aus 25 Metem volley abzog (73.). Sohrweides Schuss wurde von Marvin Matthiesen von der Torlinie gekratzt (74.). Matvyeyev scheiterte am guten Husumer Keeper Dennis Emken (76.). Der Rest gehörte den Gästen mit weiteren Chancen von Kiesbye (85.), Daouda Soumah (90.) und einem weiteren Tor durch Kevin Knitel, der einen Alleingang erfolgreich abschloss (86.). Das 2:4 durch Dustin Thiel war nur noch Ergebniskosmetik. "Wir wollen immer fußballerisch dagegenhalten, das ist uns gelungen. Wir wollten uns auch beim Favoriten nicht verstecken, früh anlaufen und schnell umschalten. Wir hätten schon zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen können", war Gäste-Trainer Torsten Böker hochzufrieden. Salomon war dagegen tief enttäuscht. "Eine Erklärung ist so kurz nach Spielschluss nicht einfach. Drei Spiele in sechs Tager zehren an der Substanz. Trotzdem habe ich selten so eine schlechte Leistung in der Abwehr von uns gesehen. Auch nach dem Wechsel hatten wir nur wenige gute Momente. Insgesamt ist es nicht ausreichend für unsere eigenen Ansprüche. Das war viel zuwenig."

Eventuell gibt es weitere Verstärkung. Seit einigen Wocher trainiert Abdullah Abou Rashed (zuletzt Strand 08) nach seinem Kreuzbandriss mit. "Eine finale Entscheidung wird es in den nächsten Tagen geben, ob wir ihn unter Vertrag nehmen", so Salomon.

HARALD NONNEWITZ

Energisch zugepackt: Husums Henning Lorenzen (re.) bremst den Vorstoß des Lübecker Noor Al Tamemy. Foto: Jürgensen
NordSport / www.fussball.de · 12.08.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Husumer 4:2-Coup beim Titelanwärter

Die Überraschung ist perfekt: Die Spieler der Husumer SV jubeln über den Auswärtssieg. Dustin Thiel (Phönix Lübeck) sitzt enttäuscht am Boden. Jürgensen

Lübeck (Björn Gutt) - Mit einem Ausrufezeichen hat die Husumer SV beim 1. FC Phönix Lübeck den zweiten Auswärtssieg innerhalb von nicht einmal 72 Stunden eingefahren und bleibt damit auch nach dem dritten Spieltag in der Fußball-Oberliga ungeschlagen. Anders als der Erfolg beim TSV Kropp am Mittwoch (3:1) war das 4:2 (1:0) beim Titelfavoriten aus der Hansestadt als Überraschung einzustufen.

"Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber ein breites Grinsen im Gesicht."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Die Lübecker waren aufgrund namhafter Neuzugänge auf Spieler- und Funktionärsseite als heißer Titelanwärter gehandelt worden und diesem Ruf bis Sonnabend mit zwei souveränen Siegen auch gerecht geworden. Der Husumer Erfolg im Duell der Liga-Neulinge war mit Blick auf den Spielverlauf durchaus verdient, weil die Stormstädter sowohl in der kompakten Defensive als auch durch ihr schnelles Umschaltspiel schlicht und ergreifend besser als der Gegner waren.

„Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber auch alle ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtete Torsten Böker direkt nach dem Spiel aus der Kabine. „Wir wussten, dass Phönix ein richtig starker Gegner mit hoher individueller Qualität sein wird, der extrem geschlossen und reif auftritt. Aber auch wir haben unsere Stärken und jeder weiß, was er auf dem Platz zu tun und zu lassen hat. Das haben wir heute eindrucksvoll umgesetzt und haben als Mannschaft geschlossen ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte der Husumer Coach.

Die Gäste verstanden es von Beginn an, Lübeck mit hohem Anlaufen und Spieltempo weit weg vom eigenen Tor zu halten. So hatten die Husumer auch die erste Riesenchance auf die Führung, als Hendrik Fleige alleine vor dem Tor scheiterte (19. Minute).

Wenig später (21.) ließ Neuzugang Sebastian Kiesbye im Fünfmeterraum Gegenspieler Dustin Thiel aussteigen und vollendete überlegt. Auch nach dem Rückstand wurden die Gastgeber nur durch Standards gefährlich, ohne jedoch Husums Keeper Dennis Emken vor ernsthafte Probleme zu stellen. Dichter vor einem weiteren Treffer war Husum, Abwehrchef Bosse Wullenweber verfehlte aber zwei Mal (31. und 42.) nach Ecken per Kopf knapp sein Ziel .

Mit zwei Wechseln zur Pause versuchten die Adler-Träger, doch noch auf die Erfolgsspur zu kommen. Sie starteten auch verbessert, weil die Gäste in dieser Phase zu tief standen. Der Ex-Flensburger Lasse Sohrweide (48.) vergab einen Hochkaräter. Die Nordfriesen fingen sich wieder, Fleige und Tarek Yassine brachten Kiesbye nach einer Überzahlsituation in Position (54.), sodass dieser einen Doppelpack schnüren konnte. Das 0:2 hatte nicht lange Bestand, weil Henning Lorenzen Marco Pajonk im Strafraum zu Fall brachte und der eingewechselte Marcello Meyer den fälligen Elfmeter (57.) verwandelte.

Der Gegentreffer schockte die Böker-Schützlinge nicht. Sie lauerten weiter auf Fehler im Lübecker Spielaufbau und bestraften einen solchen durch Fleige (66.). Das Bemühen war den feldüberlegenen Hausherren nicht abzusprechen, aber bis auf einen Versuch von Sohrweide (75.), der auf der Linie geklärt wurde, erspielten sie nichts Nennenswertes. Joker Kevin Knitel (86.) sorgte für die endgültige Entscheidung, das 2:4 im direkten Gegenzug von Dustin Thiel war nur Ergebniskosmetik.

„Da war heute sicherlich viel Gutes drin und wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner ärgern können. Es gibt aber keinen Grund, abzuheben. Wir wollen uns weiter verbessern und weiter in der Oberliga ankommen. Super waren zum wiederholten Male die Husumer Fans, die zahlreich den weiten Weg auf sich genommen und uns toll unterstützt haben“, lobte Böker.

1. FC Phönix Lübeck: Caglar – Sievers, Thiel, Hammerschmidt, Matvyeyev – Al Tamemy, Kalbau (46. Meyer), Blezheski (46. Steinwarth), Saar (70. Hadj) – Sohrweide, Pajonk
Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Matthiesen – Steen, Ludwig – Henning Lorenzen (90.+1 Waskow), Yassine, Christiansen – Fleige (79. Knitel), Kiesbye (89. Soumah)
Schiedsrichter: Meyer (SV Grün-Weiß Todenbüttel )
Zuschauer: 143 Tore: 0:1 Kiesbye (22.), 0:2 Kiesbye (54.), 1:2 Meyer (57.), 1:3 Fleige (66.), 1:4 Knitel (86.), 2:4 Thiel (87.)
Beste Spieler: Sievers, Al Tamemy – überragende Mannschaftsleistung

12.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Husumer Coup in Lübeck

Zwei Kiesbye-Tore beim 4:2 des Neulings bei Mitaufsteiger Phönix

Lübeck (bjg) - Mit dem 4:2 (1:0) beim 1. FC Phönix Lübeckeinem Ausrufezeichen hat die Husumer SV in der Fußball-Oberliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der Erfolg im Duell der Liga-Neulinge war durchaus verdient, weil die Stormstädter sowohl in der kompakten Defensive als auch durch ihr schnelles Umschaltspiel schlicht und ergreifend besser waren.

„Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber auch alle ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtete Trainer Torsten Böker aus der Kabine. Die Gäste verstanden es von Beginn an, Lübeck mit hohem Anlaufen und Tempo weit weg vom eigenen Tor zu halten. So hatten die Husumer auch die erste Chance auf die Führung, als Hendrik Fleige alleine vor dem Tor scheiterte (19. Minute).

Wenig später (21.) ließ Neuzugang Sebastian Kiesbye im Fünfmeterraum Gegenspieler Dustin Thiel aussteigen und vollendete überlegt. Auch nach dem Rückstand wurden die Gastgeber nur durch Standards gefährlich, ohne jedoch Husums Keeper Dennis Emken vor ernsthafte Probleme zu stellen. Der Ex-Flensburger Lasse Sohrweide (48.) vergab einen Hochkaräter. Die Nordfriesen fingen sich wieder, Fleige und Tarek Yassine brachten Kiesbye nach einer Überzahlsituation in Position (54.), so dass dieser einen Doppelpack schnüren konnte. Das 0:2 hatte nicht lange Bestand, weil Henning Lorenzen Marco Pajonk zu Fall brachte und Marcello Meyer den fälligen Elfmeter (57.) verwandelte.

Der Gegentreffer schockte die Böker-Schützlinge nicht. Sie lauerten weiter auf Fehler im Lübecker Spielaufbau, Fleige (66.) nutzte einen. Joker Kevin Knitel (86.) sorgte für die Entscheidung, das 2:4 im direkten Gegenzug von Dustin Thiel war nur Ergebniskosmetik.
12.08.2019 · Flensburger Tageblatt

Phönix-Bezwinger Husumer SV verrät sein Erfolgsrezept

Die Phönix-Kicker nach der Niederlage gegen den Husumer SV. © Agentur 54°

Lübeck (Volker A. Giering) - Auf die "Adlerträger" dürfte nun eine intensive Trainingswoche warten.

Es war ein gebrauchter Nachmittag für den 1. FC Phönix Lübeck. Erst verlor das Oberliga-Team mit 2:4 gegen die Husumer SV, ehe auch die Verbandsliga-Reserve das anschließende Stadtduell gegen den Eichholzer SV (2:3) verlor.

Phönix stehen harte Trainingseinheiten bevor

Die Eichholzer Spieler saßen zuvor auf der Tribüne am Flugplatz und waren Augenzeuge der überraschend deutlichen Pleite der ersten Mannschaft der "Adlerträger". Phönix´ Sportlicher Leiter Frank Salomon war sauer und teilte seine Enttäuschung seinen Spieler noch auf dem Platz im Kreis mit. Die nächsten Trainingseinheiten dürften kein Kuschelkurs werden. "Das schlimme ist, dass ich fast keinen Spieler rausnehmen kann", sagte der 55-Jährige. "Wir waren das ganze Spiel unkonzentriert. Es gibt Tage, wo nichts geht."

Erster Dämpfer beim Landespokal-Aus gegen Oldenburg

Auf der Tribüne meinte ein treuer Fan: "Vielleicht ist das ein Dämpfer zur richtigen Zeit." Salomon sah das anders. Den ersten Dämpfer habe es schon im Landespokal gegeben. Mit einem nicht einkalkulierten 0:1 war seine Elf bereits in der ersten Runde beim Ligakonkurrenten und ebenfalls Mitaufsteiger Oldenburger SV ausgeschieden. Kapitän Jan-André Sievers sprach nach dem Husum-Spiel von einer verdienten Niederlage. "Das ist schon komisch. Wenn wir verlieren, dann deutlich. Das ist eine Krankheit von uns", meinte der Routinier. Überall hätten ein paar Prozente gefehlt. "Ich habe die Hoffnung, dass wir schon nächste Woche wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Danach ist meistens eine lange Erfolgsphase gekommen."

Bei Familie Fleige liegt der Torinstinkt in den Genen

Das war schon frech, wie selbstbewusst die Husumer beim Favoriten aufgetreten sind. "Wir wissen schon, was unsere Stärke ist", grinste Torschütze Hendrik Fleige. Der 21-Jährige ist der Sohn von der Husumer Torjäger-Legende Björn Fleige (1994 bis 2009). Der heute 47-Jährige erzielte in seiner aktiven Laufbahn 42 Oberliga-Tore in 99 Spielen für die Friesen. "Durch die vier Punkte aus den ersten beiden Spielen haben wir Selbstvertrauen gesammelt. Vier Tore in Lübeck ist überragend", betonte Fleige-Junior. Die Gäste seien geschlossen aufgetreten. In dieser Form werden die Husumer noch manch einem Gegner wehtun. Am kommenden Sonnabend empfangen sie den VfB Lübeck II, ehe der SV Eichede an der Westküste zu Gast ist.

"Bei uns weiß jeder, was zu tun ist"

Auf der Tribüne an der Travemünder Allee saß auch gefühlt die halbe Mannschaft vom SV Preußen Reinfeld um Co-Trainer Pascal Lorenz. Auch die Stormarner zeigten sich beeindruckt vom Auftritt des Mitaufsteigers. Fleige verriet indes das Erfolgsrezept: "Wir haben Phönix gut zugestellt, waren eng an den Leuten dran. Gerade im Zentrum", meinte er. Sein Trainer Torsten Böker resümierte: "Bei uns weiß jeder, was zu tun ist. Wir setzen auf unsere eigene Stärke. Ich habe Phönix in Eckernförde beobachtet. Das ist eine spielstarke Mannschaft mit reifen Spielern. Man muss sie ärgern. Wir haben von ihren Fehlern profitiert."

11.08.2019 / 17:03 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

2:4 gegen Husum: Phönix Lübeck mit Dämpfer im Aufstiegsrennen

Eine unkonzentrierte Leistung beschert den "Adlerträgern" gegen den Husumer SV die erste Saisonpleite

Enttäuschung nach der Niederlage: Marco Pajonk (l.) und Lasse Sohrweide lassen das Spiel Revue passieren.  © 54°/Garve

Lübeck (Volker A. Giering) - Lange Gesichter gab es am Samstag am Flugplatz. Mit der auch in der Höhe verdienten Heimpleite gegen einen frech und mutig aufspielenden Mitaufsteiger haben die Aufstiegsambitionen der Lübecker "Adlerträger" einen ersten herben Dämpfer erhalten.

Lübecker "Fehlpass-Festival"

Die 302 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen und sahen ein Fehlpass-Festival der Hausherren, die nach zwei Auftaktsiegen mit 7:1 Toren nicht wiederzuerkennen waren. Unkonzentriert, ideenlos, ohne Körperspannung und ohne Laufbereitschaft präsentierte sich der Titelkandidat. "Ich habe selten eine so schlechte Leistung in der Abwehr gerade in der ersten Halbzeit gesehen. Das ist enttäuschend und nicht ausreichend für unsere eigenen Ansprüche. Das war mehr als zu wenig", kritisierte Phönix´ Sportlicher Leiter Frank Salomon.

Fleige und Kiesbye vor Phönix-Tor eiskalt

Ein Schuss von Torjäger Marco Pajonk über das Tor (16.). Das war es vom Favoriten in Durchgang eins. Ganz anders die Gäste, die früh störten und die Gastgeber so zu Fehlern im Spielaufbau zwangen. Einen ganz schwarzen Tag erwischte Verteidiger Dustin Thiel. Seinen ersten Fauxpas konnte Torwart Yilmaz Caglar gegen Hendrik Fleige (20.) noch ausbügeln. Nur drei Minuten später ließ sich der frühere VfBer von Husums Neuzugang Sebastian Kiesbye vernaschen, der schließlich auch Caglar keine Chance zum 0:1 (23.) ließ. Dabei hatte Salomon vor dem HSV-Duo noch gewarnt. "Wir wollten uns nicht verstecken, sondern früh anlaufen und schnell umschalten. Das ist aufgegangen", freute sich Gästetrainer Torsten Böker. "Die Tore sprechen Bände. Zur Pause können wir auch 2:0, 3:0 führen."

Doppelwechsel schon zur Pause

Nach einer halben Stunde wurde der Ton unter den Phönix-Spielern rauer, weil einfach nichts funktionierte. An der Seitenlinie diskutierte Salomon intensiv mit Trainerkollege Daniel Safadi. "Jungs konzentriert euch", rief ein Fans auf der Tribüne. Doch er wurde nicht erhört. In der 42. Minute vergab Bosse Wullenweber per Kopfball das 2:0 nach einer Ecke von Luca Steen. Ein Abseitstor von Pajonk auf der anderen Seite zählte nicht (45.). Salomon reagierte und brachte mit Marcello Meyer und Marcus Steinwarth zur zweiten Halbzeit zwei neue Leute. Doch es blieb bei einem kurzen Aufflackern. Lediglich Pajonk (47.) und Lasse Sohrweide (74.) kamen zu zwei Chancen.

"Eine genaue Erklärung ist nicht einfach"

"Das war heute kein schönes Spiel von uns. Eine genaue Erklärung ist nicht einfach. Drei Spiele in sechs Tagen zerren an der Substanz", konstatierte Salomon. Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel erhöhte erneut Kiesbye (54.) auf 2:0. Zwar konnte "Cello" Meyer per Strafstoß (56.) verkürzen. Doch die Gäste blieben das spielbestimmende Team. Erst traf Fleige (66.) nach einem Fehlpass von Sohrweide, ehe Kevin Knitel (86.) sogar das 1:4 erzielte. Ausgerechnet der indisponierte Thiel (87.) sorgte für Ergebniskosmetik. Der Titelkandidat war noch gut bedient. Kiesbye (62., 83.), Fleige (68.), Matthiesen (84.) und Soumah (90.) hätten für ein echtes Debakel sorgen können. "Das war Angsthasenfußball von uns", meinte Phönix´ Kapitän Jan-André Sievers. "Es gehört mehr dazu als Können. Die Leidenschaft hat gefehlt."

Abou Rashed vor Wechsel an den Flugplatz

Unter den Zuschauern weilte erneut Abdullah Abou Rashed. Der Ex-Offensivspieler von Oberliga-Meister NTSV Strand 08 steht vor einem Wechsel zu den Adlerträgern. "Er hat mehrmals mittrainiert. Eine finale Entscheidung wird in den nächsten Tagen fallen", sagte Salomon auf LN-Nachfrage.

1. FC Phönix Lübeck: Caglar – Sievers, Blazheski (46. Steinwarth), Thiel, Hammerschmidt – Saar (69. Hadj) – Al-Tamemy, Matvieiev, Sohrweide, Kalbau (46. Marcello Meyer) – Pajonk.

zum Video

10.08.2019 / 19:46 · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

📷 Fotoagentur 54°

10.08.2019 · facebook Phönix Lübeck

Selbstbewusster Außenseiter

Husum (Björn Gutt) - Im Lager von Aufsteiger Husumer SV herrscht nach dem souveränen 3:1-Sieg beim TSVKropp und dem Remis zum Auftakt der Fußball-Oberliga gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm (2:2) Zufriedenheit. „Für mich befinden wir uns immer noch in der Vorbereitung, auch wenn die Ergebnisse bereits stimmen. Wir brauchen nun die Spiele auf diesem Niveau, um in unseren Rhythmus zu kommen. Die Jungs sind langsam alle auf einem guten Stand. Schön ist natürlich, dass die Ergebnisse und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, bereits positiv sind“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

Heute (14 Uhr) steht für die Stormstädter ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm. Jedoch wird die Anreise schwieriger und die sportliche Herausforderung größer als noch in Kropp. Der Gegner, 1. FC Phönix Lübeck, ist zwar ebenfalls ein Aufsteiger, jedoch auch einer der heißesten Aufstiegskandidaten. Die ohnehin schon stark besetzte Mannschaft von Trainer Daniel Safadi hat im Sommer noch einmal aufgerüstet und sich insbesondere beim letztjährigen Oberliga-Meister Strand 08 bedient. Spieler wie Marco Pajonk, Jan-Andre Sievers, Marcello Meyer oder auch Lasse Sohrweide, der vom TSB Flensburg an die Lübecker Förde wechselte, gehören zum Besten, was die höchste Spielklasse des Landes zu bieten hat. Mit zwei souveränen Siegen zum Auftakt hat Phönix sich auch gleich an der Tabellenspitze angesiedelt.

Für Böker und sein Team kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren. Stattdessen reisen die Husumer selbstbewusst an die Ostküste. „Phönix gehört zu den Topmannschaften und verfügt über ein routiniertes, spielerisch reifes und technisch starkes Team. Trotzdem haben auch wir uns zuletzt von Spiel zu Spiel gesteigert und wir werden sehen, ob wir dem Favoriten Paroli bieten können“, so Böker.

Fabian Arndt (Urlaub), der sich zuletzt in bestechender Form präsentierte, wird in Lübeck nicht dabei sein. Ansonsten kann Böker aus dem Vollen schöpfen, um vielleicht beim großen Favoriten eine Überraschung zu schaffen.
10.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

1. FC Phönix Lübeck empfängt den Husumer SV und will für die Fans nachlegen

Der Führungstreffer im Spiel gegen den SV Eichede - Trifft Marco Pajonk (Nr. 9) auch gegen den Husumer SV? © Agentur

Nach einem erfolgreichen Auftakt in die neue Oberliga-Saison hofft man nun auf die nächsten drei Punkte in der englischen Woche vor heimischen Publikum

Lübeck (Volker A, Giering) - 4:1 beim Eckernförder SV und 3:0 gegen den SV Eichede: Der Aufsteiger und Topfavorit ist perfekt in die neue Saison gestartet. Der jüngste Sieg wurde erst mit den treuen Fans gefeiert, ehe die Party in der Kabine bei lauter Musik und kühlen Getränken weiterging. "Es hat alles gepasst. Wir haben gleich gesehen, welche Atmosphäre am Flugplatz herrschen kann", sagte der Sportliche Leiter Frank Salomon den LN. Über 400 Zuschauer waren am Mittwochabend erwartungsfroh gekommen und gingen zufrieden nach Hause. "Es war vielleicht noch kein Zauberfussball, aber eine sichere Sache", meinte Salomon. Am kommenden Samstag empfangen die Adlerträger den Husumer SV um 14 Uhr.

"Phönix ist halt immer in der Lage, ein Tor zu machen"

Fest steht, dass die erfahrenen Lübecker das clevere Team waren. "Phönix ist halt immer in der Lage, ein Tor zu machen", meinte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. Da mit dem Aufsteiger das dritte Spiel in einer Woche ansteht, wurde Marcus Steinwarth frühzeitig ausgewechselt. "Steini" ist neben Tomislav Blazheski eine von zwei Alternativen für den ehemaligen VfBer Marc Lindenberg, der gegen die "Bravehearts" die Gelb-Rote Karte sah und somit gesperrt ist. Bei Dustin Thiel, der nach dem Spiel über Leistenprobleme klagte, hofft der Sportliche Leiter auf einen Einsatz.

"Wir wollen und dürfen den Gegner nicht unterschätzen."

Vom Mitaufsteiger wissen die Lübecker nicht allzu viel. "Zumindest, dass sie mit Hendrik Fleige und Sebastian Kisbye über zwei Stürmer verfügen, die eine tragende Rolle spielen", sagt Salomon und ergänzt: "Wir wollen und dürfen den Gegner nicht unterschätzen." Dabei setzt der 55-Jährige wieder auf die tolle Unterstützung der Fans. "Wir wollen für unsere Fans nachlegen." Nach einem 2:0 beim Saison-Opener gegen Frisia 03 Risum-Lindholm konnten die Nordfriesen am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte beim 3:1 in Kropp einfahren – Fleige traf zur Führung.

08.08.2019 / 18:38 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
OL 004 17.08.19 Husumer SV VfB Lübeck II 2:2
Link zum Spiel auf fussball.de
21.08.2019 · www.regionalsport.net

Die Lage der Liga

TORJÄGER

6 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
5 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
4 Daniel Junge (Oldenburger SV)
3 Timo Barendt (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Ugur Dagli (SV Eichede)
3 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
3 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
3 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
3 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
2 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Klare Ergebnisse prägten den vierten Spieltag der Oberliga-Saison. Beide Flensburger Mannschaften feierten daheim Kantersiege gegen als Abstiegskandidaten gestartete Mannschaften - der TSB feierte ein 7:0 gegen Kropp, der weiterhin die Tabelle anführende SC Weiche 08 II ein 6:0 gegen Reinfeld. Deutlich überraschender waren die beiden klaren Resultate am Sonntag. Aufsteiger Oldenburger SV feierte mit dem 6:1 gegen Frisia 03 Risum-Lindholm einen überraschenden Kantersieg und schob sich auf Platz drei vor. Einen Rang davor steht mit Phönix Lübeck ein Aufsteiger, der dort auch erwartet worden war. Das 5:0 beim als ebenfalls Mitfavorit gestarteten PSV Neumünster kam allerdings überraschend - für die Möller-Elf war es schon die zweite Klatsche gegen eine Lübecker Mannschaft.

Am Tabellenende stehen weiterhin drei Mannschaften ohne jeden Punkt da. Neben dem TSV Kropp sind das der Eckernförder SV, der auch am Sonntag mit 2:3 gegen Eichede verlor, und Inter Türkspor Kiel, der beim SV Todesfelde in einem ebenfalls lange Zeit engen Spiel mit 0:2 unterlag. Die Lücke bis zu Rang 13 beträgt schon vier Punkte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Später Elfmeter sorgt für gerechtes Remis

Husumer SV -
VfB Lübeck II
2:2 (2:0)

Augen zu und ran an den Ball: Der Lübecker David Bany grätscht das Spielgerät mit vollem Risiko vor dem Husumer Tarek Yassine weg. Foto: Petersen

Husumer SV: Emken - Nagel, Wullenweber, Matthiesen - Steen, Ludwig (83. Waskow) - Lorenzen, Yassine (90. Koschenz), Christiansen - Fleige (77. Wetzel), Kiesbye.
VfB Lübeck II: Neumeister- Lahu, Gürsoy (46 Teik), Korup - Kalfa, Akcasu, Bany (81. Tarim), Dombrowski - Bock - Kara (67 Acer), Weidemann
SR: Gerhardt (Kieler MTV)
Zuschauer: 306
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Kara (51.), 2:2 Korup (90., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75., wiederholtes Foulspiel)

Die 306 zahlenden Zuschauer im Husumer Friesenstadion kamen beim Spitzenspiel zwischen der Husumer SV und dem VfB Lübeck II voll auf ihre Kosten. Die Partie hatte wirklich alles zu bieten. In erster Linie waren das zwei gute Mannschaften, die leidenschaftlichen Einsatz und Kampfgeist zeigten, aber vor allem Fußball im wahrsten Sinne des Wortes spielen wollten. Daher war das Remis am Ende auch mehr als leistungsgerecht, nachdem die Husumer SV die erste Halbzeit dominiert hatte, jedoch in der zweitenHäIfte spätestens nach dem Anschlusstreffer (51.) fast nur noch die Lübecker Regionalliga-Reserve €un Drücker war und daher hochverdient zum Ausgleich kam.

Auch die Trainer beider Teams sprachen aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten einhellig von einer gerechten Punkteteilung. "Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn aufgrund der zweiten Halbzeit sicherlich ein wenig mehr drin war. Trotz guter Chancen fehlten die Tore. Vor der Pause waren wir desolat und nicht wieder zu erkennen. Aber die fehlende Konstanz ist für eine junge Mannschaft ganz normal und wir werden daraus lernen", resümierte VfB-Trainer Serkan Rinal. Auch Torsten Böker war mit dem Unentschieden gegen eine "Top- Mannschaft" zufrieden. "Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen und brauchten Glück, Geschick und einen starken Dennis Emken im Tor, um den verdienten Punkt zu verteidigen."

Die Partie war vom Start weg temporeich und intensiv, wobei die Hausherren das spielbestimmende Team waren und ihren Gegner mit aggressiven Pressing behagten. Bereits in der Anfangsphase gab der vor der Pause bärenstarke Hendrik Fleige aus spitzem \\'inkel einen Wamschuss ab, der aber über das Gehäuse flog (6.). Nach einem Freistoß von Finn Christiansen, der wieder einmal ein enormes Pensum abspulte, wurde Fleiges Kopfball erst auf der Linie geklärt (15.). Die Husumer hatten ohnehin in beiden Strafräumen die Lufthoheit. So auch beim 1:0, als Abwehrchef Bosse \Vullenweber nach einem Christiansen-Freistoß unwiderstehlich einköpfte (28.). Wenig später hatten die Gäste ihre einzige nennenswerte Offensivaktion in der ersten Hälfte. Der starke Corvin Bock kam im Zentrurn zum Schuss, verzog aber knapp (30.). Im direkten Gegenzug erhöhte die HSV auf 2:0. Tarek Yassine nutzte eine Uneinigkeit von Alper Gürsoy und Hayri Akcasu und versenkte alleine vor dem Kasten eiskalt (31.). "Werdet mal wach!", versuchte Gäste-Coach Rinal sein Team lautstark zu animieren. Trotzdem hätte Husum sogar durch Sebastian Kiesbye, der von Yassine in die Tiefe geschickt wurde, jedoch an Jonas Neumeister im VfB-Tor scheiterte, noch erhöhen können (40.).

Nach dem Wechsel zeigten die Lübecker dann aber ihr gänzlich anderes Gesicht. Spätestens nach dem 2:1-Anschlusstreffer, den Veysel Kara auf Vorlage von Bock erzielte (51.), bekamen die Gäste richtig Oberwasser, so dass sich das Spielgeschehen nahezu gäinzlich in die Husumer Hälfte verlagerte. lmmer wieder rollte fortan der Lübecker Angritrs- Express auf das Husumer Tor zu. Jedoch hatte HSV-Keeper Dennis Emken einen Sahnetag erwischt und entschärfte Chance um Chance durch starke Reaktionen, wie erstrnals bei einem Querschläger von Niklas Ludwig auf das eigene Tor (56.). Auch der eingewechselte Burhan Tetik (63.), Til Weidemann (69., 71.) und Bock (79.) fanden in Emken ihren Meister. Husum schaffte nahezu keine Entlastung, außer als Kiesbye Fleige zwischenzeitlich in den Lauf spielte, dieser aber frei vor Neumeister das 3:1 verpasste (60.).

In der Schlussphase wurde die Partie etwas hitzig und die Gangart wurde härter, ohne dass es jedoch richtig unfair wurde. Folgerichtig wurde Wullenweber nach einem zweiten gelbwürdigen Foul mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt (75.). Trotzdem dauerte es nach weiteren Gelegenheiten von Sergen Tarim (87.) und Furkan Kalfa (89.) bis in die Nachspielzeit, ehe Tarim im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Kenny Korup nagelte den fälligen Strafstoß unter die Latte und sorgte somit für den zu diesem Zeitpunkt überfälligen und hochverdienten 2:2-Endstand (90.).

BJÖRN GUTT

NordSport / www.fussball.de · 19.08.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Husum kassiert späten Ausgleich

Fußball-Oberliga: Aufsteiger ist nach dem 2:2 im Spitzenspiel gegen VfB Lübeck II weiter unbesiegt
Ereignisreiches Spiel für Bosse Wullenweber (l.): Erst traf Husums Abwehrchef per Kopf zum 1:0, später sah er die gelb-rote Karte. Foto: Brigitte Petersen
"Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Husum (Björn Gutt) - Die 306 zahlenden Zuschauer im Husumer Friesenstadion kamen beim 2:2 (2:0) im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga voll auf ihre Kosten. Die Husumer SV und der VfB Lübeck II zeigten leidenschaftlichen Einsatz und gutes spielerisches Niveau.

Die Trainer Torsten Böker (Husum) und Serkan Rinal (Lübeck) sprachen aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten von einem gerechten Remis. „Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn aufgrund der zweiten Halbzeit sicherlich ein wenig mehr drin war. Trotz guter Chancen fehlten die Tore. Vor der Pause waren wir desolat und nicht wieder zu erkennen. Aber die fehlende Konstanz ist für eine junge Mannschaft ganz normal“, sagte Rinal. Böker war mit dem Unentschieden gegen eine „Top-Mannschaft“ zufrieden. „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr geschafft für Entlastung zu sorgen und brauchten Glück, Geschick und einen starken Dennis Emken im Tor, um den verdienten Punkt zu verteidigen.“

Die Partie war vom Start weg temporeich und intensiv, wobei die Hausherren ihren Gegner mit aggressiven Pressing beharkten. Bereits in der Anfangsphase gab der vor der Pause bärenstarke Hendrik Fleige aus spitzem Winkel einen Warnschuss (6.) ab, der aber über das Gehäuse flog. Nach einem Freistoß von Finn Christiansen, der wieder einmal ein enormes Pensum abspulte, wurde Fleiges Kopfball (15.) erst auf der Linie geklärt.

Die Husumer hatten ohnehin in beiden Strafräumen die Lufthoheit. So auch beim 1:0, als Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einem Christiansen-Freistoß einköpfte (28.). Wenig später hatten die Gäste ihre einzige nennenswerte Offensivaktion in der ersten Hälfte. Der starke Corvin Bock kam im Zentrum zum Schuss (30.), verzog aber knapp. Im direkten Gegenzug erhöhte die HSV auf 2:0. Tarek Yassine nutzte eine Uneinigkeit von Alper Gürsoy und Hayri Akcasu und versenkte alleine vor dem Kasten eiskalt. „Werdet mal wach!“, versuchte Gäste-Coach Rinal sein Team lautstark zu animieren.

Trotzdem hätte Husum sogar durch Sebastian Kiesbye, der von Yassine in die Tiefe geschickt wurde, jedoch an Jonas Neumeister im VfB-Tor scheiterte (40.), noch erhöhen können.

Nach dem Wechsel zeigte die Lübecker Regionalliga-Reserve ihr anderes Gesicht. Nach dem 1:2 (51.) von Veysel Kara auf Vorlage von Bock bekamen die Gäste richtig Oberwasser, so dass sich das Spielgeschehen nahezu gänzlich in die Husumer Hälfte verlagerte. Immer wieder rollte der Lübecker Angriffs-Express auf das Husumer Tor zu.

Jedoch hatte HSV-Keeper Dennis Emken einen Sahnetag erwischt und entschärfte Chance um Chance, wie erstmals bei einem Querschläger von Niklas Ludwig (56.) auf das eigene Tor. Auch der eingewechselte Burhan Tetik (63.), Til Weidemann (69., 71.) und Bock (79.) fanden in Emken ihren Meister. Husum schaffte nahezu keine Entlastung, außer als Kiesbye Fleige zwischenzeitlich in den Lauf spielte (60.), dieser aber frei vor Neumeister das 3:1 verpasste.

In der Schlussphase wurde die Partie etwas hitzig und die Gangart wurde härter. Wullenweber sah nach einem zweiten gelbwürdigen Foul (75.) gelb-rot. Trotzdem dauerte es nach weiteren Gelegenheiten von Sergen Tarim (87.) und Furkan Kalfa (89.) bis in die Nachspielzeit, ehe Tarim im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Kenny Korup nagelte den fälligen Strafstoß (90.) unter die Latte und sorgte somit für den verdienten 2:2-Endstand.

Husumer SV – VfB Lübeck II 2:2 (2:0)

Husum: Emken – Nagel, Wullenweber, Matthiesen – Steen, Ludwig (83. Waskow) – Henning Lorenzen, Yassine (90. Koschenz), Finn Christiansen – Fleige (77. Wetzel), Kiesbye.
Lübeck II
: Neumeister – Lahu, Gürsoy (46. Tetik), Korup – Kalfa, Akcasu, Bany (81. Tarim), Dombrowski – Kara (67. Acer), Bock, Weidemann
Schiedsrichter: Malte Gerhardt (Kieler MTV).
Zuschauer: 306.
Tore: 1:0 Bosse Wullenweber (28.), 2:0 Tarek Yassine (31.), 2:1 Veysel Kara (51.), 2:2 Kenny Korup (90., Foulelfmeter)
Gelb/Rote Karte: Wullenweber (75., wiederholtes Foulspiel).

19.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

U 23 entführt Punkt aus Husum

Unserer U23 ist eine erfolgreiche Aufholjagd in Husum gelungen. Die Mannschaft von Trainer Serkan Rinal nahm nach einem 0:2-Pausenrückstand noch ein 2:2-Unentschieden mit zurück in die Hansestadt.

Der VfB musste auf seinen Torjäger Lucas Will (fünf Tore in den ersten drei Spielen) verzichten, der heute im Regionalligakader stand. Im ersten Durchgang fanden die Grün-Weißen kaum einmal statt und gerieten folgerichtig durch einen Doppelschlag von Bosse Wullenweber (28.) und Tarek Yassine (31.) nach einer halben Stunde ins Hintertreffen.

Erst nach dem Seitenwechsel zeigte der VfB das Gesicht, das zuletzt auch 10:3 Tore und sechs Punkte in zwei Spielen gegen Neumünster und Flensburg einbrachte.Veysel Kara (90.) und Kenny Korup per verwandeltem Strafstoß in der Schlussminute sorgten dann noch für einen Punkt auf der Lübecker Habenseite. Die Hausherren bestritten die Schlussviertelstunde in Unterzahl, neben sieben gelben Karten wurde Torschütze Bosse Wullenweber in der 75. Minute per Ampelkarte vom Platz gestellt.

"Wir haben leider aufgrund der ersten Halbzeit nur einen Punkt mitnehmen können", resümierte Trainer Serkan Rinal mächtig angefressen. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht stattgefunden. Der Rückstand zur Pause war völlig gerechtfertigt. Die Halbzeitansprache war dementsprechend laut und kurz, so dass ich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit wiedererkennen konnte. Wir haben bis auf ein oder zwei harmlose Konter Einbahnstraßen-Fußball gespielt und hatten neben den beiden Toren noch mindestens drei bis vier hundertprozentige Torchancen, die wir leider nicht genutzt haben. Am Ende des Tages geht das Unentschieden aufgrund zweier verschiedener Halbzeiten in Ordnung."

Das Spiel im Stenogramm:
Husumer SV: Emken – Matthiesen, Kiesbye, Lorenzen, Fleige (77. Wetzel), Steen, Yassine (90. Koschenz), Chrstiansen, Ludwig (8. Waskow), Wullenweber, Nagel.
VfB Lübeck U23: Neumeister – Korup, Gürsoy (46. Tetik), Akcasu, Kalfa, Weidemann, Dombrowski, Bany (81. Tarim), Kara (67. Acer), Bock, Lahu.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt
Gelbe Karten: Matthiesen, Lorenzen, Steen, Christiansen, Ludwig, Nagel – Korup, Dombrowski
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75.)
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Kara (51.), 2:2 Korup (90./FE).

17.08.2019 / Hansekicker · www.vfb-luebeck.de

VfB Lübeck II spielt in Husum starke zweite Halbzeit

Die Mannschaft von Serkan Rinal nimmt einen Punkt aus Nordfriesland mit
Veysel Kara traf nach einer knappen Stunde zum Anschlusstreffer für den VfB II. © 54°/Garve

Husum (Finn Hofmann) - Nach zuletzt zwei Siegen in Serie muss sich der VfB Lübeck II in Husum mit einem Unentschieden begnügen. Die Husumer SV bleibt damit auch am vierten Spieltag ungeschlagen und konnte nach dem fulminanten 4:2-Sieg bei Phönix Lübeck ein weiteres Ausrufezeichen gegen eine Lübecker Mannschaft setzen. Die Nordfriesen erwischten dabei den wesentlichen besseren Start und erzielten nach einer knappen halben Stunde die Führung durch einen Kopfball von Bosse Wullenweber (28.), ehe Tarek Yassine kurz darauf sogar erhöhte (31.).

Mit Wiederbeginn wurden die Grün-Weißen jedoch gefährlicher und konnten schon wenige Minuten später auf 2:1 verkürzen, als Veysel Kara vollstreckte (51.). Der VfB nahm im weiteren Verlauf Fahrt auf und konnte von den Gastgebern ein ums andere Mal nur mit einem Foul gestoppt werden. Husums Tobias Wetzel sah nach einem wiederholten Foulspiel in der 75. die gelb-rote Karte. Die Bemühungen der Gäste wurden schließlich belohnt, als kurz vor Ultimo der Ausgleich gelang. Nach Foul an Corvin Bock bekam die Rinal-Elf einen Strafstoß zugesprochen, den Kenny Korup sicher verwandelte (90.).

"Wir haben leider aufgrund der ersten Halbzeit nur einen Punkt mitnehmen können. Erste Halbzeit haben wir leider nicht stattgefunden, so dass wir auch zurecht mit 0:2 in die Kabinen gegangen sind. Die Halbzeitansprache war dementsprechend laut und kurz, so dass ich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit wiedererkennen konnte. Am Ende des Tages geht aufgrund zwei verschiedener Halbzeiten ein unentschieden in Ordnung", resümierte VfB-Trainer Serkan Rinal die Partie.

VfB: Neumeister – Lahu, Korup, Gürsoy (46. Tetik) – Bock, Akcasu, Kalfa– (67. Acer), Bany (81. Tarim), Dombrowski, - Kara - Weidemann.

17.08.2019 / 19:08 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Husum verliert zwei Punkte durch Elfmeter

Weiche II fertigt Reinfeld ab

Oberligist Husumer SV hielt nach dem überraschenden Coup beim 1. FC Phönix Lübeck zunächst auch die VfB-Reserve auf Distanz. Doch in der letzten Minute verloren die Friesen zwei Punkte durch einen Elfmeter.
Der SC Weiche Flensburg 08 II ließ Preußen Reinfeld in einem weiteren Sonnabend-Spiel keine Chance.

SC Weiche Flensburg 08 II - Preußen Reinfeld 6:0 (4:0)
Früh war die Partie im Volkspark entschieden. Bs zur 20. Minute waren bereits drei Flensburger Treffer gegen den überforderten Aufsteiger gefallen.
Schiedsrichter: Andre Röpke.
Tore: 1:0 Barth (6.), 2:0 Cornilsw (11.), 3:0 Cornils (19.), 4:0 Pitter (42.), 5:0 Barth (49.), 6:0 Kamuhanga (88.).

Husumer SV - VfB Lübeck II 2:2 (2:0)
Obwohl die HSV mit zwei Toren vorn lag, sprachen die Husumer von einem verdienten Unentschieden. Allerdings entzündeten sich einige Gemüter an der letzten Aktion, die von Schiedsrichter Gerhardt als elfmeterwürdig erachtet wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Gastgeber in Unterzahl, weil Wullenweber - Schütze des ersten Tores - berechtigt die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt.
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Korup (50.), 2:2 Korup (90., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75.).

17.08.2019 / 15:33 Uhr / Wolfgang Ehlers · www.sportplatz.sh

Spitzenspiel mit Torgarantie

Fußball-Oberliga: In der Partie Husumer SV – VfB Lübeck II messen sich zwei der besten Offensivreihen / SV Frisia 03 beim Oldenburger SV
Der Husumer Sebastian Kiesbye (r., gegen Jannik Heider/SV Frisia) zeigte zuletzt mit zwei Toren beim spektakulären 4:2-Sieg bei Phönix Lübeck gute Form. Foto: Brigitte Petersen

Husum/Risum-Lindholm (B.Gutt/W. Pustal) - Auch wenn erst drei Spiele in der Fußball-Oberliga absolviert sind, kann man bei der Husumer SV von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Gegen den Vorjahressechsten VfB Lübeck II will der noch unbesiegte Neuling im Friesenstadion den ersten Heimsieg schaffen. Auch beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm läuft es rund. Nach den schweren Auftaktpartien in Husum (2:2) sowie gegen TSB Flensburg (2:2) und SV Todefelde (3:1) sind die Nordfriesen als eine von drei Mannschaften der Liga noch ungeschlagen und wollen dies in beim Aufsteiger Oldenburger SV auch bleiben.

Husumer SV –  VfB Lübeck II (Sbd. 14 Uhr) 
Die Lage: Nach dem Remis gegen den SV Frisia 03 und zwei Auswärtssiegen sind die Husumer sogar Tabellen-Zweiter hinter dem SC Weiche Flensburg 08 II. Besonders der 4:2-Erfolg beim großen Titelfavoriten 1. FC Phönix Lübeck hat aufhorchen lassen. Die Husumer Offensive hat sich mit neun Toren schon Respekt erworben.
Der Gegner: Die Mannschaft von Ex-Zweitligaprofi Serkan Rinal zeigt sich mit bisher elf Toren ebenfalls treffsicher, fünf davon erzielte Lucas Will. Die Regionalliga-Reserve beeindruckte mit Siegen gegen PSV Neumünster (5:0) und TSB Flensburg (5:3). Ziel des Tabellendritten bleibt aber vor allem die Ausbildung der vielen Talente.
Das sagt der Trainer: Für HSV-Coach Torsten Böker sieht in Platz zwei und im Auswärts-Coup in Lübeck nur eine schöne Momentaufnahme. „Sicherlich sind wir nach so einem Sieg stolz und freuen uns darüber, wie wir Fußball gespielt haben. Wir wissen aber genau, wofür die gesammelten Punkte gut sind und gehen weiter unseren Weg des Lernens.“ Böker erwartet erneut ein schweres Spiel. „Lübeck hat technisch starke und top ausgebildete Spieler, die enorm lauffreudig sind. Wenn wir nur einen Schritt weniger machen, werden wir nicht bestehen können.“
Sorgen: Mittelfeld-Motor Fabian Arndt und Louis Boseck fehlen urlaubsbedingt. Dafür sind die zuletzt verhinderten Marc Koschenz und Tobias Wetzel wieder dabei.
Besonderheit: Erstmals wird es direkt nach dem Spiel eine kleine Pressekonferenz im Clubheim geben.

Oldenburger SV – Risum-Lindholm (So. 15 Uhr)
Die Lage: „Noch sind wir ungeschlagen!", lautet der der Tenor von Trainer, Sportlichem Leiter und Mannschaft. Mit fünf Punkten hat sich der SV Frisia 03 auf den achten Platz vorgearbeitet und ist voll im Soll. Die Nordfriesen scheinen zu alter Heimstärke zurückgefunden zu haben, nun ist in den nächsten beiden Spielen die Auswärtsstärke gefragt.
Der Gegner: Der vor zwei Jahren abgestiegene Oldenburger SV kehrte als souveräner Meister der Landesliga Holstein zurück in die höchste Landesklasse. Gegen den TSV Bordesholm gab es noch eine 1:4-Auftaktniederlage, aber dann bewies der OSV Auswärtsstärke und Torriecher, gewann mit 6:3 bei Inter Türkspor Kiel und mit 4:1 beim TSV Kropp.
Das sagt Olaf Petersen: „Wir wollen unsere positive Serie unbedingt fortsetzen“, so der Sportliche Leiter. „Die letzten Ergebnisse und Spiele geben uns Selbstvertrauen und einen großen Schub, den wir nach Oldenburg mitnehmen. Der OSV kommt wie wir über den Teamgeist und durch seinen kämpferischen Einsatz. Das wird mit Sicherheit ein heiß umkämpftes Spiel.“
Sorgen: Jannik Drews (Familienfeier) und Pascal Brix (Verletzung) fallen aus. Hinter dem Einsatz von Finn Kalisch (Knieprobleme) steht ein Fragezeichen. „Aber Finn hat so große Qualitäten, da würde es reichen, wenn er zu 70-80 Prozent fit und dabei ist“, hofft Olaf Petersen auf den Einsatz des gefährlichsten Stürmers.
Besonderheit: Erst drei Mal trafen SV Frisia 03 und Oldenburger SV aufeinander, dabei gab es nur Auswärtssiege. In der Saison 2016/17 gewann Frisia als Neuling beim OSV mit 2:0, verlor das Rückspiel im Niko-Nissen-Stadion mit 3:4. Am Ende zählte Oldenburg als 15. zu den sechs Absteigern, Risum-Lindholm hielt als Elfter die Liga. Voriges Jahr spielte Frisia in der Winterpause zur Vorbereitung in Oldenburg und gewann erneut mit 2:0.

17.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Favoriten-Treffen ist nicht das Top-Spiel der Woche

Christoph Pfützenreuter (rechts) vom PSV Neumünster hatte viel zu tun im Stadtderby
Foto: Lobeca/Klebenow

Das Treffen zwischen dem PSV Union Neumünster und dem 1. FC Phönix Lübeck hätte vor der Saison als Top-Spiel durchgehen können. Phönix kassierte am vergangenen Wochenende eine überraschende Niederlage gegen Husum und die Neumünsteraner schraubten ihre Ziele innerhalb dieser Woche etwas zurück. Platz sieben gegen vier ist somit eine gewöhnliche Oberliga-Begegnung für den 4. Spieltag. Die Gastgeber setzten sich am vergangenen Mittwoch im Kreispokal beim Stadt-Rivalen VfR mit 3:2 durch. Barendt erzielte alle drei Treffer, drei seiner Mitspieler flogen vom Platz und beim Gegner ebenfalls einer. „Wir hatten sehr viel Glück und einen richtig guten Torjäger mit Timo Barendt, der drei Treffer erzielte. Das Ergebnis zählt, Mund abputzen und weiter. Gegen Phönix sind wir Außenseiter und müssen wieder umstellen. Marvin Kehl wird am Montag an der Hand operiert und das ist nur einer von der langen Liste der Verletzten. Wir versuchen trotzdem mit Geschlossenheit auf dem Platz die Jungs von Phönix in ihrem Spiel einzugrenzen.“

Wie man Phönix besiegt, weiß nun Torsten Böker. Der Trainer der Husumer SV darf sich zum Heimspiel auf die Top-Partie des Spieltages freuen. „In der Tat haben wir mit dem Lübeck II die nächste Top-Mannschaft bei uns zu Gast. Jeder Spieler ist individuell sehr gut ausgebildet, als Mannschaft sind sie sehr lauf- und spielfreudig. Sie gehören zu den spielstärksten Teams der Liga. Aber auch wir haben unsere Stärken, die wir wieder bestmöglich zeigen müssen. Wir werden das Spiel mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen angehen und versuchen erneut zu punkten“, sagt er zu OBERLIGA.info.

Der Spieltag startet dieses Mal bereits am Freitagabend. Der TSB Flensburg empfängt den TSV Kropp. Nach nur vier Punkten zu Saisonbeginn sollte ein Heimsieg gegen den Tabellen-14. Pflicht sein. Für die Kropper wird es richtungsweisend, denn null Punkte stehen auf ihrem Konto. Der Abstiegskampf scheint für sie begonnen zu haben. Auch Eutin 08 und der TSV Bordesholm sind schon vor dem Wochenende gefragt. Wie viel der 3:0-Erfolg der Ostholsteiner bei Türkspor Wert ist, wird sich zeigen. Bordesholm dürfte die knappe Niederlage beim Spitzenreiter Weiche II sicherlich inzwischen verdaut haben.

Der Tabellenführer will dagegen weiter ganz oben bleiben und hat Aufsteiger Preußen Reinfeld zu Gast. Die Stormarner siegten zuletzt zwei Mal, haben Blut geleckt und wollen an der Förde „etwas mitnehmen“, wie Trainer Michael Clausen sagt.

Freischießen möchte sich endlich der SV Todesfelde. Da kommt Türkspor Kiel genau richtig. Mit zwölf Gegentoren stellen sie aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Wie es ihnen ergehen könnte, weiß Frisia Risum-Lindholm, die vergangenes Wochenende gegen „Tofe“ verlor. Die müssen zum Aufsteiger nach Oldenburg, während der SV Eichede zu Gast in Eckernförde ist.

4.Spieltag (16.-18.8.)
TSB Flensburg – TSV Kropp (Fr., 18.30 Uhr)
Eutin 08 – TSV Bordesholm (19 Uhr)
Weiche Flensburg II – Preußen Reinfeld (Sa., 13.30 Uhr)
Husumer SV – VfB Lübeck II (14 Uhr)
SV Todesfelde – Inter Türkspor Kiel (So., 14 Uhr)
Eckernförder SV – SV Eichede (15 Uhr)
Oldenburger SV – Frisia 03
PSV Neumünster – Phönix Lübeck

15.08.2019 · www.oberliga.info

Unerwartetes Topspiel: VfB Lübeck II zu Gast bei der Husumer SV

Der Aufsteiger aus Husum hat einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. VfB-Coach Serkan Rinal ist gewarnt...
Am Samstag empfängt die Husumer SV (l.) den VfB Lübeck II (r.). © Agentur 54°

Lübeck (Finn Hofmann) - Wer hätte das vor der Saison gedacht: Das Topspiel des 4. Spieltags in der Flens-Oberliga steigt am Samstag (17.08., 14.00 Uhr) bei der Husumer SV, wenn die zweite Mannschaft des VfB Lübeck zu Gast ist. Der Zweitplatzierte empfängt den Tabellendritten – die Husumer sind mit sieben Punkten aus drei Spielen sogar noch ungeschlagen und ließen beim 4:2-Auswärtssieg gegen Topfavorit 1. FC Phönix Lübeck vergangene Woche aufhorchen. "Damit habe ich definitiv nicht gerechnet, aber das zeigt, dass es egal ist, ob man nun gegen einen Aufsteiger oder gegen einen gestandenen Oberligisten spielt. Husum kommt über den Teamgeist und verfügt über mannschaftliche Power", warnt VfB-Coach Serkan Rinal, der zeitgleich mit Husum-Trainer Torsten Böker die B-Lizenz erwarb. "Ich kenne ihn sehr gut und weiß, dass er ein sehr guter Trainer ist. Vor allem auch, was Fleiß angeht", erinnert sich der 41-Jährige und erwartet ein "heißes Spiel".

Zehn Tore sorgen für perfekte Lübecker Woche

Dass sich die VfB-Reserve derzeit jedoch vor niemandem verstecken muss, bewies die Mannschaft in der vergangenen Woche, als man am Mittwoch erst den PSV Neumünster daheim mit 5:0 abschoss, am Wochenende den hochgehandelten TSB Flensburg ebenfalls fünf Tore einschenkte und mit dem 5:3-Erfolg für eine perfekte englische Woche sorgte. Nach drei Spielen stehen sechs Zähler, ein Torverhältnis von 11:5 und der dritte Platz zu Buche.

"Wir werden uns auf Husum, genau wie auf jeden Gegner, optimal vorbereiten und wollen wieder was draufpacken. Wir analysieren unsere Spiele und gucken, was wir besser machen können. Wenn wir das umsetzen, werden wir ein gutes Spiel machen", betont Rinal selbstbewusst. Nach der 1:2-Auftaktpleite gegen Eichede monierte er noch fehlende Kampfbereitschaft. Gegen Neumünster (5:0) steigerte sich das Team und legte gegen den TSB (5:3) sogar nochmal nach. Dennoch sieht Rinal noch immer Steigerungspotenzial: "Das wollen wir natürlich versuchen beizubehalten. Aber für unsere jungen Spieler ist es jetzt wichtig zu sehen, wo es im Männersport lang geht. Zuletzt haben wir das gut gemacht, dürfen jetzt aber kein bisschen nachlassen", mahnt er.

Bis auf Hunu Jeong reist die VfB-Reserve mit voller Mannschaftsstärke nach Husum. Ob gegebenenfalls mit Corvin Bock, Hendrik Bombek oder Lucas Will wieder Leihspieler der parallel angesetzten Regionalliga-Mannschaft dazustoßen, entscheidet sich im Laufe der Woche.

15.08.2019 / 19:45 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
OL 005 24.08.19 Husumer SV SV Eichede 1:3
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Weiße Weste für Weiche - starker OSV bereichert die Liga

Wie vor dem Start in die Spielzeit schon von vielen gemutmaßt, scheint sich eines klar zu bestätigen: Die Oberliga ist noch schwerer auszurechnen, noch ausgeglichener geworden im Vergleich zu den Vorjahren. Das liegt auch an einigen Aufsteigern. Vom 1. FC Phönix Lübeck wurde so eine Rolle erwartet. Die Husumer SV, ebenso wie der Oldenburger SV hingegen überraschten. Letztgenanntem Club gelang am 5. Spieltag sogar der Sprung auf den 2. Rang im Klassement.

28.08.2019 · RegionalSport

Die Lage der Liga

TORJÄGER

7 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
7 Daniel Junge (Oldenburger SV)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Timo Barendt (PSV Neumünster)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Ugur Dagli (SV Eichede)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
4 Morten Liebert (SV Todesfelde)
4 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Kevin Ferchen (Eutin 08)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
2 Christoph Kahlcke (TSV Kropp)
2 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Veysel Kara (VfB Lübeck II)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Florian Petzold (SV Todesfelde)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SC Weiche 08 II bleibt auch nach funf Spielen Spitzenreiter der Oberliga. Am Sonnabend taten sich die Seeliger-Schützlinge zwar schwerer als erwartet mit den noch punktlosen Gästen von Inter Türkspor Kiel, siegten aber mit 3:2. Auf Platz zwei rückte Neuling Oldenburger SV mit dem vierten Sieg in Folge, einem spektakulären und etwas glücklichen 4:3 über denVfB Lübeck II. Das eigentliche Spitzenspiel zwischen dem TSB Flensburg und Phönix Lübeck wude überschattet von einer höchst umstrittenen Roten Karte für den Phönix-Spielmacher Marcello Meyer - im Anschluss daran wurde aus einer 1:0-Führung der Lübecker ein 5:1 für denTSB. BeideTeams mischen aber weiter im Vorderfeld mit. Allerdings ist es in der Liga bereits jetzt eng - bis zum 13. Platz, auf den Aufsteiger Preußen Reinfeld nach der 2:3-Heimniederlage gegen Bordesholm zurückfiel. Dahinter sind gleich drei Teams noch ohne jeden Punkt. Neben Inter Türkspor sind das Aufsteiger Eckernförder SV, der daheim gegen den PSV Neumünster mit 0:5- unterlag, und der TSV Kropp, der beim SV Todesfelde nach der Pause mit 1 :5 ähnlich deutlich unter die Räder kam.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Erste Pleite für Aufsteiger Husumer SV

Husumer SV -
SV Eichede
1:3 (1:1)

Auch fußballerisch gut: Eichedes Torhüter Marcel Gevert lässt sich auch von Husum Offensivkraft Fabian Arndt , der ihn beherzt attakiert, nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Petersen

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen, Ludwig (41. , Knitel) - Finn Christiansen, Arndt, Yassine - Fleige (19. Soumah, 73. Henning Lorenzen), Kiesbye.
SV Eichede: Gevert - Schubring, Steinfeldt, Newrzella - Wittig (63. Heskamp), Bieche , Pichelmann, Rathjen (57. Peters), Zaske - Slöver, Hasselbusch (76. Dagli).
SR: Pabla (TuS Jevenstedt).
Zuschauer:
316.
Tore: 0:1 Hasselbusch (5.), 1:1 Fleige (7.),1:2 Peters (60.), 1:3 Dagli (87.).
Gelb-Rote Karle: Arndt (69,, wiederholtes Foulspiel).

Jetzt hat es auch die Husumer SV erwischt. Nach vier Partien ohne Niederlage musste sich der Aufsteiger im heimischen Friesenstadion dem SV Eichede mit 1:3 (1:1) geschlagen geben und damit die erste Niederlage der Saison einstecken.

Der Erfolg der Gäste war letztendlich verdient, weil die Eicheder über die insgesamt reifere Spielanlage verfügten und in weiten Teilen die spielbestimmende Mannschaft waren. Ein negativer Knackpunkt für die Hausherren waren dabei sicherlich auch die beiden frühen verletzungsbedingten Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige, der bis dahin gut im Spiel war, sorgte für einen kleinen Bruch im Husumer Angriffsspiel, so dass in der Folge die Ballsicherheit und Torgefahr in vorderster Front ein wenig fehlte. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt wegen wiederholtem Foulspiel folgerichtig die Gelb-Rote Karte sah.

SVE-Coach Denny Skwierczynski war mit dem Ergebnis zufrieden, sah bei seiner Mannschaft aber auch noch Luft nach oben. "Unterm Strich geht der Erfolg in Ordnung. Trotzdem hätte ich mir nach der Führung und später in Überzahl einen souveränen Auftritt gewünscht, so dass wir uns selbst noch in eine Drucksituation gebracht haben. Auch wenn wir es definitiv besser können, nehmen wir die Punkte gegen einen guten Gegner gerne mit." Auch Husums Trainer Torsten Böker sprach von einem gerechten Ergebnis, das dem Spielverlauf entsprechend zustande kam. "Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben. Da passte es ins Bild, dass wir früh zu Umstellungen gezwungen wurden. Das konnten wir letztendlich nicht vollständig kompensieren, und uns fehlte die Entlastung, auch weil der Gegner uns gut angelaufen und zugestellt hat."

Beide lvlannschaften brauchten nur wenig Anlaufzeit. Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Wamschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug zur Kiesbye- Chance fand Jonathan Stöver die Schnittstelle und Sturmkollegen Niko Hasselbusch, der ohne Mühe zum 0:1 vollendete (5.). Der Gegentreffer rief nur zwei Minuten später eine entsprechende Husumer Reaktion hervor. Fleige hatte sich an der Grundlinie durchgesetzt und konnte von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Husums GoaIgetter selbst gewohnt sicher zum Ausgleich (7.). Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo und spielten munter nach vorne. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf ebenfalls haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Häilfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter- Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter und vor guter Kulisse umgehend auf Betriebstemperatur. Eine verunglückte Flanke des für Fleige eingewechselten Youngsters Daouda Soumah senkte sich knapp am Winkel vorbei (56.), bevor Bielinski per Fußabwehr stark gegen Bieche rettete (59.). Dass Skwierczynski an diesem Tage ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen hatte, zeigte sich kurz darauf. Joker Christian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als sich dieser nach einem langen Ball gegen den unglücklichen Marvin Matthiesen resolut durchsetzte und überlegt zum 1:2 frei vor dem Tor einschob (60.). In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion (68.). Kurz danach sah Fabian Amdt die Ampelkarte, so dass seine Husumer nun auch noch mit zehn Mann auskommen mussten (69.). Das erschwerte eine mögliche Aufholjagd erheblich. Als Kiesbye im Strafraum zwischen zwei Gegenspielern zu Fall kam, forderte das Husumer Lager vehement einen weiteren Elfmeter (81.). Dieser wurde jedoch verwehrt, so dass der ebenfalls eingewechselte Ugur Dagli nach einem Fehler im Husumer Aufbauspiel kurz vor Schluss schlitzohrig und überlegt mit dem 1:3 die endgültige Entscheidung besorgte (87.).

"Durch den heutigen Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann. Hier in Husum werden sicherlich noch einige Mannschaften Punkte lassen", resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. "In einer guten Verfassung können wir jeden Gegner in dieser Klasse ärgem, aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht alles geben. Wichtig wird sein, dass wir mit unserem kleinen Kader vor Verletzungen verschont bleiben", entgegnete Böker.

BJG

NordSport / www.fussball.de · 26.08.2019

SV Eichede bringt Aufsteiger erste Niederlage bei

Fußball-Oberliga: Steinburger setzen sich mit 3:1 bei der Husumer SV durch / SVE-Coach Skwierczynski wechselt entscheidende Torschützen ein
Husums Sebastian Kiesbye muss Eichedes Sascha Steinfeldt ziehen lassen. FOTO: GIT

Husum (st) - Der SV Eichede hat der Husumer SV die erste Saisonniederlage in der Fußball-Oberliga beigebracht und den Aufsteiger im Friesenstadion mit 3:1 (1:1) bezwungen. Der Auswärtssieg war verdient, weil die Eicheder über die reifere Spielanlage verfügten und in weiten Teilen die spielbestimmende Mannschaft waren. Die Gastgeber haderten derweil mit zwei frühen verletzungsbedingten Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige sorgte für einen Bruch im Husumer Angriffsspiel. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt sich die Ampelkarte eingehandelt hatte. SVE-Coach Denny Skwierczynski war entsprechend mit dem Ergebnis zufrieden, sah bei seiner Mannschaft aber auch noch Luft nach oben. „Unterm Strich geht der Erfolg in Ordnung. Trotzdem hätte ich mir nach der Führung und später in Überzahl einen souveräneren Auftritt gewünscht. Wir haben uns selber noch in eine Drucksituation gebracht.“

Beide Mannschaften brauchten wenig Anlaufzeit. Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Warnschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug fand Jonathan Stöver die Schnittstelle und Sturmkollege Niko Hasselbusch, der mühelos zum 0:1 vollendete (5.). Zwei Minuten später konnte Fleige an der Grundlinie von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Husums Goalgetter zum Ausgleich (7.).

Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Hälfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter-Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter umgehend auf Betriebstemperatur. Skwierczynski hatte an diesem Tage ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen: Joker Christian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als er überlegt zum 1:2 einschob (60.). In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion (68.), ehe der ebenfalls eingewechselte Ugur Dagli kurz vor Schluss mit dem 1:3 die Entscheidung besorgte (87.). „Durch den Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann“, resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski.

Statistik

Husumer SV – SV Eichede 1:3 (1:1)

Husumer SV: Bielinski – Matthiesen, Nagel, Wetzel – Steen, Ludwig (41. Knitel) – Finn Christiansen, Arndt, Yassine – Fleige (19. Soumah, 73. Henning Lorenzen), Kiesbye. S
SV Eichede: Gevert – Schubring, Steinfeldt, Newrzella – Wittig (63. Heskamp), Bieche – Pichelmann, Rathjen (57. Peters), Zaske – Stöver, Hasselbusch (76. Dagli).
SR: Pabla (TuS Jevenstedt).
Zuschauer: 316.
Tore
: 0:1 Hasselbusch (5.), 1:1 Fleige (7.), 1:2 Peters (60.), 1:3 Dagli (87.).
Gelb-Rote Karte: Arndt (69., wdh. Foulspiel).

 

26.08.2019 · Stormarner Tageblatt

Husumer Serie gerissen

Fußball-Oberliga: Erste Niederlage der Saison für den Aufsteiger mit 1:3 im Heimspiel gegen Eichede
Husums Abwehr unter Druck: Finn Christiansen (M.) klärt vor dem Eicheder Niko Hasselbusch. Rechts Luca Steen und dahinter Tarek Yassine. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Jetzt hat es auch die Husumer SV erwischt. Nach vier ungeschlagenen Spielen zum Auftakt in der Fußball-Oberliga Schleswig-Holstein mussten sich die Stormstädter im heimischen Friesenstadion dem SV Eichede mit 1:3 (1:1) geschlagen geben.

"Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Ein negativer Knackpunkt für die Hausherren waren zwei frühe verletzungsbedingte Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige, der bis dahin gut im Spiel war, sorgte für einen im Husumer Angriffsspiel. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb/Rote Karte gesehen hatte.

„Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben. Da passte es ins Bild, dass wir früh zu Umstellungen gezwungen wurden. Das konnten wir nicht vollständig kompensieren und uns fehlte die Entlastung, auch weil der Gegner uns gut angelaufen und zugestellt hat“, Husums Trainer Torsten Böker.

Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Warnschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug zur Kiesbye-Chance bediente Jonathan Stöver den Sturmkollegen Niko Hasselbusch, der ohne Mühe zum 0:1 (5.) vollendete. Der Gegentreffer rief nur zwei Minuten später eine entsprechende Husumer Reaktion hervor. Fleige konnte im Strafraum von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter (7.) verwandelte Husums Goalgetter selbst zum Ausgleich.

Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf ebenfalls haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Hälfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter-Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter und vor guter Kulisse umgehend auf Betriebstemperatur. Eine verunglückte Flanke des für Fleige eingewechselten Youngsters Daouda Soumah senkte sich knapp am Winkel vorbei (56.), bevor Bielinski per Fußabwehr stark gegen Bieche rettete (59.).

Dann bewies Eichedes Trainer Denny Skwierczynski ein glückliches Händchen. Joker Cristian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als er sich nach einem langen Ball gegen den unglücklichen Marvin Matthiesen resolut durchsetzte und frei vor dem Tor zum 1:2 (60.) einschob. In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp (68.) über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion.

Kurz danach sah Fabian Arndt die Ampelkarte (69.). Das erschwerte eine Husumer Aufholjagd erheblich. Als Kiesbye im Strafraum zwischen zwei Gegenspielern zu Fall kam, forderte das Husumer Lager vehement einen weiteren Elfmeter (81.). Dieser wurde jedoch verwehrt, so dass der ebenfalls eigenwechselte Ugur Dagli nach einem Fehler im Husumer Aufbauspiel kurz vor Schluss schlitzohrig und überlegt mit dem 1:3 (87.) die endgültige Entscheidung besorgte.

„Durch den heutigen Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann. Hier in Husum werden sicherlich noch einige Mannschaften Punkte lassen.“, resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. „In einer guten Verfassung können wir jeden Gegner in dieser Klasse ärgern, aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht alles geben. Wichtig wird sein, dass wir mit unserem kleinen Kader von Verletzungen verschont bleiben“, war die Einschätzung von Torsten Böker.

26.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

SV Eichede: Trainer Denny Skwierczynski beweist beim 3:1-Sieg in Husum glückliches Händchen

Christian Peters und Ugur Dagli treffen jeweils kurz nach der Einwechslung
Denny Skwierczynskis Wechsel zeigten prompt Wirkung. © 54°/Koenig

Husum (Volker A. Giering) - Den Sieg vor 316 Zuschauern beim Überraschungsaufsteiger bezeichnete Eichedes Trainer Denny Skwierczynski als nicht unverdient. "Das war ein wichtiger Sieg. Vielleicht waren die Husumer heute mal dran", sagte der 45-Jährige.

Schon nach fünf Minuten hatte Niko Hasselbusch die Gäste aus zehn Metern nach Vorlage von Sturmpartrner Jonathan Stöver in Führung gebracht. Diese hielt aber nicht lange. Im Gegenzug gab es Strafstoß für die Hausherren. Verteidiger und Routinier Gerrit Schubring foulte HSV-Stürmer Hendrik Fleige, der selbst antrat und das 1:1 (7.) markierte. Fleige musste dann später – schon nach 19 Spielminuten – aus Verletzungsgründen ausgewechselt werden. Nach der Pause bewies Skwierczynski mit seinen Einwechselungen ein doppelt glückliches Händchen. Ausgerechnet der wechselwillige Stürmer Christian Peters traf nur drei Minuten nach seiner Hereinnahme zum 1:2 (60.).

Wie berichtet liegt dem 22-Jährigen ein Angebot von Ligakonkurrent 1. FC Phönix Lübeck vor. "Christian hat gut trainiert, verdient gespielt und sich belohnt. Ansonsten ist das Thema für uns schon lange vom Tisch, bevor es überhaupt öffentlich wurde", erklärte der SVE-Coach. Wie der Vereinsvorsitzende Olaf Gehrken den LN mitteilte, bekommt Peters keine vorzeitige Freigabe aus seinem noch bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag.

Sei es drum. Auch der zweite eingewechselte Angreifer Ugur Dagli war sofort auf Betriebstemperatur. In Überzahl (Husums Fabian Arndt sah in der 70. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel) machte der Joker (87.) aus 20 Metern nach Vorlage von Stöver alles klar. "Wir waren in einigen Phase noch nicht souverän genug und haben manche Situationen nicht gut ausgespielt. Wir müssen weiter arbeiten", bilanzierte Skwierczynski.

SV Eichede: Gevert – Steinfeldt, Schubring, Newrzella – Bieche, Zaske, Pichelmann, Wittig (63. Heskamp), Rathjen (57. Peters) – Hasselbusch (76. Dagli), Stöver.

24.08.2019 / 19:40 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Rathjens Torpremiere

Fußball: Mittelfeldspieler des SV Eichede reist nach erstem Oberliga-Tor selbstbewusst zum Spiel in Husum
Schoss sein erstes Oberliga-Tor, muss aber noch konstanter in seinen Leistungen werden: Eichedes Fynn Rathjen. Foto: lobeca*

Eichede (Felix Buske) - Am vergangenen Sonntag kam ein Akteur des SV Eichede zu einer persönlichen Premiere: Fynn Rathjen erzielte beim 3:2-Erfolg über den Eckernförder SV den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 – und damit seinen ersten Treffer in der Fußball-Oberliga . „Der Torabschluss war bislang nicht meine größte Stärke. Jetzt kann es gern so weitergehen“, sagt der 22-Jährige, euphorisiert von seiner Torpremiere, vor dem heutigen Auswärtsspiel (14 Uhr) bei der Husumer SV.

Für Rathjen ist es die zweite Saison im rotweißen Trikot – und er steht geradezu sinnbildlich für die gesamte Eicheder Mannschaft. Der Mittelfeldspieler hatte im vergangenen Jahr mit einigen Widrigkeiten wie Verletzungen und Formschwächen zu kämpfen; und möchte es in dieser Saison wie das gesamte Team besser machen.

„Es wurde schon zum Ende der vergangenen Saison besser und daran möchte ich jetzt anknüpfen. Unser Trainer Denny Skwierczynski, gibt mir dabei ein gutes Gefühl, zeigt mir aber auch immer wieder meine Schwächen auf“, erklärt Rathjen: „Neben dem Torabschluss gehört dazu, dass ich mental manchmal nicht so auf der Höhe bin und dadurch nicht konstant gute Leistungen bringen kann.“

Auch mit dieser Eigenschaft ist Rathjen ein Abziehbild der gesamten Eicheder Truppe. Bestes Beispiel dafür war die vorangegangene 2:3-Pleite gegen den PSV Neumünster, bei der kein Eicheder Akteur, auch Rathjen nicht, Normalform erreichte.

Dennoch lässt die Sommervorbereitung, in der der Blondschopf zu den Gewinnern gehörte, hoffen. In den Testspielen, sowie auch zuletzt in der Liga kam der 22-Jährige vermehrt auf der „Zehn“ zum Einsatz, während er in der vergangenen Spielzeit noch vorwiegend die Sechserposition bekleidet hatte. „Ich spiele auf beiden Positionen gern, auch wenn man auf der Zehn vielleicht etwas mehr Freiheiten hat. Aber so oder so muss man auch in der Defensive mithelfen und Torgefahr ist sowieso nie verkehrt.“

"Fynn muss noch konstanter bei Tempo, Umschaltspiel und Torgefahr werden."
Denny Skwierczysnki
Trainer des SV Eichede

Skwierczynski sieht beim 1,85 Meter großen Blondschopf gleichermaßen Potenzial, aber auch noch Luft nach oben: „Fynn hat Anlagen, mit denen er ein sehr guter Oberliga-Spieler werden kann. Aber das muss er noch besser und vor allem konstanter abrufen, gerade wenn es um sein Tempo, Umschaltspiel und die Torgefahr geht. Daran arbeiten wir.“

INFOS ZUM SPIEL

Husumer SV - SV Eichede

Anpfiff: heute, 14 Uhr, Friesenstadion, Husum. – SR: Dajinder Daniel Pabla (TuS Jevenstedt). – Fraglich: Günther (Aufbautraining nach Knie-OP), Steinfeldt (muskuläre Probleme).

Voraussichtliche Aufstellung: Gevert – Newrzella, Schubring, Steinfeldt – Zaske, Brügmann – Heskamp, Rathjen, Bieche – Stöver, Hasselbusch.

In puncto Torgefahr hat Rathjen mit seinem Premierentreffer am vergangenen Wochenende den Grundstein gelegt. Die nächste Bewährungsprobe folgt heute bei der Husumer SV. Erneut also ein Aufsteiger, allerdings mit völlig anderen Vorzeichen. Denn während Eckernförde punktlos ist, haben die Husumer noch kein Spiel verloren und beim Meisterfavoriten Phönix Lübeck mit 4:2 gewonnen. Rathjen ist sich der Schwere der Aufgabe daher bewusst: „Husum hat Beachtliches geleistet und ist ein schwerer Brocken für uns. Aber wir wollen dort etwas mitnehmen.“

24.08.2019 · Stormarner Tageblatt

Husum plant nächste Überraschung

Fußball-Oberliga: Aufsteiger empfängt heute den SV Eichede / SV Frisia 03 Risum-Lindholm will in Eutin Wiedergutmachung betreiben
Husums Kapitän Henning Lorenzen (re.) bekam im Spiel gegen den VfL Lübeck II einen Schlag auf den Fuß und ist für das heutige Eichede-Heimspiel zumindest fraglich. Foto: petersen

Husum/Eutin (B. Gutt/W. Pustal) - Die Aufsteiger rocken die Fußball-Oberliga. Hinter dem nach vier Spieltagen verlustpunktfreien Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II rangieren mit dem 1. FC Phönix Lübeck, dem Oldenburger SV und der Husumer SV drei Neulinge. Die Nordfriesen gehören somit zu den positiven Überraschungen. Gegen den SV Eichede sind sie heute um 14 Uhr im Friesenstadion trotzdem Außenseiter.

Für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm geht es bei Eutin 08 eine Woche nach der 1:6-Klatsche beim Oldenburger SV um Wiedergutmachung. Anpfiff ist ebenfalls heute um 14 Uhr.

Husumer SV – SV Eichede (heute, 14 Uhr)
Die Lage: Husum ist als Aufsteiger noch ungeschlagen. Heute wollen die Kreisstädter nach Möglichkeit den ersten Oberliga-Heimsieg nach über fünf Jahren feiern. Die höchste Spielklasse des Landes präsentiert sich nach wenigen Spieltagen ausgeglichen. So trennen Husum und Eichede zwar fünf Tabellenplätze, aber lediglich zwei Punkte.
Der Gegner: Der SV Eichede gehört zu den erfolgreichsten Oberligisten der letzten zehn Jahre. Bis auf vergangene Saison (7. Platz) war der Meister von 2013 und 2016 stets im oberen Tabellendrittel zu finden. Zwei Mal versuchten sich die Steinburger sogar in der Regionalliga, aber erfolglos.
Seitdem Trainer Denny Skwierczynski das talentierte Team im Frühjahr übernahm, herrscht wieder Aufbruchstimmung bei den „Bravehearts“. Der mäßige Saisonauftakt ist auf das harte Auftaktprogramm zurückzuführen. Die letzten Duelle auf höchster Landesebene (Saison 2011/12) endeten mit klaren Siegen für Eichede (5:1, 4:0).
Das sagt der Trainer: „Ich halte Eichede für äußerst lauf- und spielstark sowie mit einer guten Struktur und Ordnung ausgestattet. Das Team verfügt über eine gute und vor allem schnelle Offensive, verteidigt auch gut“, meint Torsten Böker, der Parallelen zum VfB Lübeck II sieht. Gegen die VfB-Reserve erkämpfte Husum vergangenes Wochenende einen Punkt (2:2).
Sorgen: Mit Bosse Wullenweber fehlt gelb-rot-gesperrt der Abwehrchef. Henning Lorenzen (Schlag auf den Fuß), Sebastian Kiesbye (Sprunggelenk) sowie Niklas Ludwig (Leiste) trugen aus dem Lübeck-Spiel Blessuren davon und konnten nur eingeschränkt trainieren. „Bei allen hoffe ich, dass es reicht“, sagt Böker. Zum Kader stößt nach seinem Urlaub wieder Fabian Arndt.
Besonderheit: Torsten Böker erwartet wieder ein Spektakel, da der SV Eichede eine ähnliche Strategie wie Husum verfolge. Bei mehr als vier Toren im Schnitt in Partien mit Husumer oder Eicheder Beteiligung sind Tore wohl auch heute garantiert.

Eutin 08 – SV Frisia 03 (heute, 14 Uhr)
Die Lage: Bei Frisia war unter der Woche Wundenlecken angesagt. Nach dem tollen Start mit zwei Remis und einem Sieg wurden die Nordfriesen von Aufsteiger Oldenburger SV unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die 1:6-Niederlage ließ Risum-Lindholm auf Platz zwölf abrutschen.
Der Gegner: Eutin 08 hat mit sechs Punkten zwar nur einen Zähler mehr auf der Habenseite als Frisia, ist aber vier Plätze besser in der Tabelle. Nach Auftaktniederlagen gegen Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II und beim SV Preußen Reinfeld (jeweils 0:2) steigerte sich die Truppe von Trainer Dennis Jaacks, gewann 3:0 bei Türkspor Kiel und 2:0 gegen den TSV Bordesholm. Eutin scheint langsam in der Spur.
Das sagt der Sportliche Leiter: „Wir stellen nach der ersten Niederlage nicht alles in Frage, wenngleich die Klatsche etwas überraschend kam. Wir haben alle kleine Fehler gemacht und wollen jetzt deutlich mehr zeigen. Wir müssen wieder den Willen zeigen und es über den Kampf versuchen, wenn es spielerisch nicht so läuft“, sagt Olaf Petersen.
Sorgen: Die personelle Situation hat sich entspannt. Frisia kann mit 18 Spielern nach Eutin fahren. Bei Finn Kalisch ist noch unklar, ob er schon in der Startelf auflaufen kann.
Besonderheiten: Co-Trainer Torge Hannemann vertritt heute Bernd Ingwersen, der auf dem Weg nach Norwegen zum Angeln ist.
Erst vier Mal trafen Frisia und Eutin 08 aufeinander. 2016/17 gewann der spätere Meister aus der Rosenstadt mit 2:0 und 7:1. Im Jahr nach dem Eutiner Regionalliga-Abstieg schafften die Nordfriesen zu Hause mit 2:1 den bislang einzigen Sieg, verloren aber auswärts mit 1:6. Mit Kevin Ferchen spielt ein ehemaliger Frisia-Stürmer in der Eutiner Offensive.

24.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

SV Eichede erwartet schwieriges Spiel beim starken Aufsteiger Husumer SV

Der Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt gegen den Husumer SV ist offen. © Agentur 54°

Eichede (Volker A. Giering) - Die "Bravehearts" stehen am Samstag (24.08., 14.00 Uhr) vor einer "schwierigen Aufgabe", auch weil ein Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt auf der Kippe steht...

Das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs liegt lange zurück. Am 7. April 2012 gewannen die Eicheder mit 5:1, nachdem sie zuvor schon einen 4:0-Sieg in der Fremde gefeiert haben. Der noch unbesiegte Aufsteiger aus Husum ist eine der Überraschungen der noch jungen Saison. Mit acht Punkten aus vier Spielen belegt die Böker-Elf einen vierten Platz, siegte sogar mit 4:1 beim 1. FC Phönix Lübeck. Den VfB Lübeck II hatten sie zuletzt am Rande einer Niederlage. Nach einer 2:0-Führung konnten die Grün-Weißen noch ausgleichen.

Aufpassen müssen die Stormarner auf den oberligaerfahrenen Sebastian Kiesbye (Neuzugang vom SC Weiche Flensburg 08) und Stürmer Hendrik Fleige (beide zwei Saisontreffer). "Das wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns. Husum verfügt über eine gute Mannschaft mit Qualität. Einige Spieler haben schon vorher in der Oberliga gespielt", weiß Trainer Denny Skwierczynski, der den Gegner beim 2:2 beim Saison-Opener gegen Frisia 03 Risum-Lindholm gesehen hat. "Daher sind wir froh, dass wir am vergangenen Wochenende die drei Punkte in Eckernförde geholt haben." Offen ist der Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt, der nach dem Eckernförde-Spiel über muskuläre Probleme klagte. Man werde kein Risiko eingehen", so Skwierczynski, der ansonsten keine Personalsorgen hat.

22.08.2019 / 17:03 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
MM 28.08.19 SpVgg Holstein-West 19 Husumer SV 13:14 n.E.
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Durchführungsbestimmungen Wettbewerb "Meister der Meister" Spielserie 2019 / 2020
Spielplan 2. Runde

Husum wendet Blamage ab

Nach einem Krimi ist die Husumer SV ins Achtelfinale des Meister der Meister-Pokals eingezogen. Die dezimierten Stormstädter entgingen beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West, einem Zusammenschluss von Neuenkirchener SC und ABC Wesseln, nur knapp einer Blamage. Sie setzten sich 14:13 nach Elfmeterschießen (2:2, 1:1) durch. Entsprechend erleichtert war Obmann Arne Strohscheer: „Nachdem wir einmal kräftig durchgepustet haben, sind wir froh, dass wir ins Achtelfinale eingezogen sind.“ Die Gäste waren spielbestimmend, hatten aber Probleme, Lösungen zu finden – und mussten nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit ins Elfmeterschießen. Finn Christiansen scheiterte im ersten Versuch, aber Chris Bielinski parierte den vierten Schuss der Gastgeber. So entwickelte sich ein echtes Drama. Erst nach 32 Schützen war die Partie entschieden.

BJG

02.09.2019 · NordSport

Husum siegt im Elfer-Drama

Wesseln (bjg) - Nach einem Krimi sind die Oberliga-Fußballer der Husumer SV ins Achtelfinale des Flens-Cups „Meister der Meister“ eingezogen. Die stark dezimierten Stormstädter entgingen beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West 19, einem Zusammenschluss von Neuenkirchener SC und ABC Wesseln, nur knapp einer Blamage. Sie setzten sich 14:13 nach Elfmeterschießen (2:2, 1:1) durch. Entsprechend erleichtert war Obmann Arne Strohscheer: „Nachdem wir einmal kräftig durchgepustet haben, sind wir froh, dass wir ins Achtelfinale eingezogen sind.“ Die Gäste waren zwar während der gesamten Partie spielbestimmend, hatten aber Probleme, Lösungen zu finden – und mussten nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit (Tore für Husum: Daouda Soumah, Tobias Wetzel) ins Elfmeterschießen. Finn Christiansen scheiterte im ersten Versuch, aber Chris Bielinski parierte den vierten Schuss der Gastgeber. So entwickelte sich ein echtes Drama. Erst nach 32 Schützen war die Partie entschieden, als Bielinski den Krimi mit einer Parade beendete. 

30.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

TSG Scheersberg erwartet Collegia Jübeck

Flensburg (sh:z) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat die zweite Runde im „Flens-Cup“, dem Meister der Meister-Pokal, ausgelost. Um den Vereinen weite Fahrten zu ersparen, wurden die Teams – wie schon in Runde eins – in vier Regionen eingeteilt. Zum spannenden Duell Kreisliga gegen Verbandsliga kommt es in der Partie des FC Sörup-Sterup gegen die SG Nordau. In Runde eins hatte der FC die „Dritte“ der SG Nordau mit 6:0 aus dem Rennen geworfen. Die SG hatte sich 9:2 beim FC Tarp-Oeversee III durchgesetzt.

Die TSG Scheersberg aus der Kreisklasse B Nord 1 (in der ersten Runde spielfrei) bekommt es mit Landesliga-Aufsteiger TuS Collegia Jübek zu tun. Jübek hatte in der ersten Runde 8:0 beim TSV Erfde gewonnen.

Oberligist Husumer SV gastiert bei der Spielvereinigung Holstein-West 19, einer Spielgemeinschaft aus dem ABC Wesseln und dem Neuenkirchener SC aus dem Kreis Dithmarschen, die in der Kreisliga West spielt. Und der SV BW Löwenstedt III (Kreisklasse A) trifft auf den Kreisligisten SG Eckernförde/Fleckeby.
17.08.2019 · Flensburger Tageblatt
OL 006 01.09.19 PSV Neumünster Husumer SV 3:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Comeback von Fyn Claasen beim PSV Neumünster

"Wir haben uns die Aufgabe schwerer vorgestellt", bekannte Thomas Möller, Coach des PSV Neumünster, nach dem 3:1-Heimsieg gegen den Aufsteiger Husumer SV, der zuvor einen 4:2-Achtungserfolg gegen den 1. FC Phönix Lübeck gefeiert hatte.
PSV-Coach Thomas Möller hat personell zukünftig wieder mehr Alternativen. © Sönke Ehlers

Und dennoch war der 52-Jährige alles andere als zufrieden mit der Darbietung seiner Elf: "Uns fehlte bisweilen die letzte Konzentration, Ernsthaftigkeit und Anspannung im Abschluss. Andere Gegner bestrafen solchen Chancenwucher noch konsequenter." Möller zeichnete graue Wolken an den Siegerhimmel. Frei nach dem Motto: Bei Misserfolgen streicheln, im Erfolgsfall mahnen. Mit zwölf Punkten aus sechs Spielen haben die Polizisten als Oberliga-Sechster wieder Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Auch das durch die zwei 0:5-Klatschen gegen den VfB Lübeck II und den 1. FC Phönix Lübeck arg strapazierte Torverhältnis konnte wieder ausgeglichen werden.

Und letztlich gab es auch für Möller noch etwas Positives abseits der drei Punkte gegen die Husumer SV: Fyn Claasen, Neuzugang vom SV Eichede, feierte nach einem Muskelfaserriss ein 30-minütiges Comeback. "Langsam entspannt sich die Personallage und eröffnet uns mehr Möglichkeiten", sagte Möller auch mit Blick auf Maurice Knutzen, der gegen die HSV letztmals rotgesperrt pausieren musste.

03.09.2019 / 15:39 Uhr / Jan-Philipp Wottge · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Die Lage der Liga

TORJÄGER

10 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
7 Daniel Junge (Oldenburger SV)
6 Timo Barendt (PSV Neumünster)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
6 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
5 Ugur Dagli (SV Eichede)
5 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
4 Morten Liebert (SV Todesfelde)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Emanuel-Fernando Bento (SV Todesfelde)
2 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Kevin Ferchen (Eutin 08)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Christoph Kahlcke (TSV Kropp)
2 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Veysel Kara (VfB Lübeck II)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
2 Karl-Christian Melfsen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Ilyass Mirroche (1.FC Phönix Lübeck)
2 Jannes Mohr (Eckernförder SV)
2 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
2 Florian Petzold (SV Todesfelde)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Patrick Claus Witten (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Florian Patrick Ziehmer (Eutin 08)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SC Weiche Flensburg 08 II zieht an der Tabellenspitze der Oberliga weiter überraschend souverän seine Bahnen. Auch das Nordderby in Lindholm entschieden die Seeliger-Schützlinge souverän für sich. Fünf Punkte trennen die - nicht aufstiegs-berechtigten - Weicher schon vom Lokalrivalen TSB auf Platz zwei. Die Hellström-Elf nahm die hohe Auswärtshürde beim SV Eichede mit 2:1. Punktgleich folgt der SV Todesfelde, der in Lübeck ebenfalls ein schwieriges Auswärtsspiel gewann. Phönix Lübeck hat die deutliche Niederlage beim TSB gut weggesteckt und mit Aufsteiger Oldenburg durch das 3:0 in der Tabelle überholt. Zum Spitzenfeld gehört nach mäßigem Start und zwei Siegen in Folge nun auch wie erwartet der PSV Neumünster nach dem 3:1 über die Husumer SV.

Am Tabellenende sind drei Mannschaften weiterhin ohne Sieg - immerhin schaften es der Eckemförder SV (2:2 in Bordesholm) und der TSV Kropp (1:1 gegen Eutin), ihre ersten Punkte auf die Habenseite zu bringen, während Inter Türkspor Kiel auch gegen Reinfeld nichts zu holen hatte - der Stormamer Aufsteiger gewinnt bislang seine wichtigen Spiele durchweg.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

PSV macht sich das Leben unnötig schwer

Polizei-SV Union Neumünster - Husumer SV
3:1 (1:0)

Eingehakt: Lasse Blöcker (PSV, weißes Trikot) und Husums Tarek Yassine liefern sich ein verbissenes Duell. Finn Christiansen schaut zu. Foto: Sell

PSV Neumünster: P.. Reinhotd - P. Lorenzen, Foit, Bruns - Zinkondo, Blöcker (61. Claasen) - Braun, Falk, Fürst (85, Rantzsch) - Barendt, Barck (46. Baese).
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Wetzel - Yassine, H. Lorenzen - Christiansen, Waskow, Steen - Koschenz, Kiesbye (46. Ludwig, 72. Soumah).
SR: Heidenreich (VfB Lübeck).
Zuschauer: 178 zahlende.
Tore: 1:0 Barendt (11., FE), 1:1 Ludwig (60.), 2:1 Fürst (68.), 3:1 Barendt (83.).

An seiner allerersten Teilnahme beim lukrativen Masters in der Kieler Ostseehalle darf allmählich der PSV basteln. Die „Ordnungshüter“ landeten mit einem hochverdienten 3:1 (1:0) über die Husumer SV den vierten Sieg im sechsten Spiel und verbesserten sich auf den sechsten Platz.

Die Grün-Weißen betrieben in einer über weite Strecken unsauber geführten Partie mit vielen Fouls Chancenwucher „vom Feinsten“. Marc Barck stand zwei Mal völlig frei vor Chris Bielinski, brachte den Ball aber nicht am Gästekeeper vorbei (8., 22.). Ferner hatte der Blondschopf zwei Mal echtes Pech: Ein Treffer von ihm fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung (2.), ehe die Kugel nach einem spektakulären Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen Bielinski und Barck an den Querbalken klatschte (20.). Auch Paul Falk hätte zwei Aktionen ohne weiteres mit einem Torerfolg abschließen können (13., 24.). Und so reichte es durch einen von Timo Barendt verwandelten Strafstoß (11.) nach einem Foul von Bielinski an Patrick Fürst (11.) nur zu einer knappen 1:0-Pausenführung. Als dann auch noch Fürst völlig frei vor Bielinski am Torwart scheiterte (57.), war die Kuhhaut voll. Zumal sich die Sorglosigkeit in der PSV-Offensive rächen sollte. Denn wie aus heiterem Himmel glich Husum durch Niklas Ludwig per 14-Meter-Flachschuss nach einem Doppelpass mit Luca Steen aus. Die Hereinnahme Ludwigs sorgte spürbar für frischen Wind im HSV-Auftritt. Allerdings musste der ohnehin angeschlagene 26-Jährige in der 72. Minute wegen einer Leistenverletzung den Platz auch schon wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt führten die „Polizisten“ bereits wieder. Einmal mehr wurde die Husumer Deckung aufgerissen, Fürst war auf Querpass von Barendt an die Fünfmeterraumgrenze zum 2:1 erfolgreich (68.). Pech hatten die Nordfriesen, als Maximilian Waskow mit einem herrlichen Schlenzer nur den Innenpfosten der Platzherren traf (73.). Glück hatten sie, dass das bisweilen fahrige Schiedsrichtergespann um Anna-Lena Heidenreich eine völlig überflüssige Aktion von Daouda Soumah gegen PSV-Torhüter Philipp Reinhold, die man als Tätlichkeit hätte werten können, nicht gesehen hatte (78.). Weitere fünf Minuten später machte Timo Barendt mit dem 3:1 auf Zuspiel von Fürts - quasi eine Kopie des zweiten Treffers - alles klar.

Deutliche Worte fand PSV-Coach Thomas Möller. „Fußballerisch war das von uns grottenschlecht, dazu war die Chancenverwertung katastrophal. So darfst du nicht mit diesen guten Möglichkeiten umgehen. Das war pomadig, und darauf habe ich gar keinen Bock“, polterte der 52-Jährige. Auf die Palme brachte Möller insbesondere eine Szene in der ersten Minute der Nachspielzeit. Grady Zinkondo lief ganz alleine aufs Gästetor zu, die auf Abseits reklamierenden Husumer blieben im Kollektiv stehen. Doch weder Zinkondo noch der mitgelaufene Falk im zweiten Versuch brachten das Leder in den Maschen unter. Das war in der Tat unfassbar.

Gästetrainer Torsten Böker konstatierte: „Ich kann meiner Elf keinen Vorwurf machen, auch wenn wir zur Pause deutlicher hätten zurückliegen können. Wir hatten viele Ausfälle, im Rahmen der verbliebenen Möglichkeiten haben wir es ordentlich gemacht. Vor allem die zweite Halbzeit war in Ordnung, weil wir dort auch in der Offensive einiges bewegt haben. In der Schlussphase hätten wir nach einem Foul an Soumah einen Elfmeter bekommen müssen.“

ARNE SCHMUCK

Frei vor Husums Torwart Chris Bielinski vergibt Patrick Fürst hier eine der vielen PSV-Chancen.
Foto: Sell
NordSport / www.fussball.de · 02.09.2019

PSV vergibt einen Kantersieg

Fußball-Oberliga: Mangelhafte Chancenverwertung beim 3:1 gegen die Husumer SV bringt Trainer Thomas Möller auf die Palme
Wegweiser für den siegreichen PSV: Patrick Fürst (weißes Trikot) trifft in dieser Szene zum 2:1. Husums Verteidiger Marco Nagel kommt zu spät, Torwart Chris Bielinski ist völlig machtlos. Foto: Sell

Neumünster (Arne Schmuck) - An seiner allerersten Teilnahme beim lukrativen Masters in der Kieler Ostseehalle darf allmählich Fußball-Oberligist PSV basteln. Die „Ordnungshüter“ landeten mit einem hochverdienten 3:1 (1:0) über die Husumer SV den vierten Sieg im sechsten Spiel und verbesserten sich auf den sechsten Platz.

Die Grün-Weißen betrieben in einer über weite Strecken unsauber geführten Partie mit vielen Fouls Chancenwucher „vom Feinsten“. Marc Barck stand zwei Mal völlig frei vor Chris Bielinski, brachte den Ball aber nicht am Gästekeeper vorbei (8., 22.). Ferner hatte der Blondschopf zwei Mal echtes Pech: Ein Treffer von ihm fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung (2.), ehe die Kugel nach einem spektakulären Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen Bielinski und Barck an den Querbalken klatschte (20.). Auch Paul Falk hätte zwei Aktionen ohne weiteres mit einem Torerfolg abschließen können (13., 24.). Und so reichte es durch einen von Timo Barendt verwandelten Strafstoß (11.) nur zu einer knappen 1:0-Pausenführung. Als dann auch noch Patrick Fürst völlig frei vor Bielinski am Torwart scheiterte (57.), war die Kuhhaut voll. Zumal sich die Sorglosigkeit in der PSV-Offensive rächen sollte. Denn wie aus heiterem Himmel glich Husum durch Niklas Ludwig aus. Die Hereinnahme des 26-Jährigen sorgte spürbar für frischen Wind im HSV-Auftritt. Allerdings musste der ohnehin angeschlagene Ludwig in der 72. Minute wegen einer Leistenverletzung den Platz auch schon wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt führten die „Polizisten“ bereits wieder. Einmal mehr wurde die Husumer Deckung aufgerissen, Fürst war zum 2:1 erfolgreich (68.). Pech hatten die Nordfriesen, als Maximilian Waskow mit einem herrlichen Schlenzer nur den Innenpfosten der Platzherren traf (73.). Glück hatten sie, dass das bisweilen fahrige Schiedsrichtergespann um Anna-Lena Heidenreich eine völlig überflüssige Aktion von Daouda Soumah gegen PSV-Torhüter Philipp Reinhold, die man als Tätlichkeit hätte werten können, nicht gesehen hatte (78.). Weitere fünf Minuten später machte Timo Barendt mit dem 3:1 alles klar.

Deutliche Worte fand PSV-Coach Thomas Möller. „Fußballerisch war das von uns grottenschlecht, dazu war die Chancenverwertung katastrophal. So darfst du nicht mit diesen guten Möglichkeiten umgehen. Das war pomadig, und darauf habe ich gar keinen Bock“, polterte der 52-Jährige. Auf die Palme brachte Möller insbesondere eine Szene in der ersten Minute der Nachspielzeit. Grady Zinkondo lief ganz alleine aufs Gästetor zu, die auf Abseits reklamierenden Husumer blieben im Kollektiv stehen. Doch weder Zinkondo noch der mitgelaufene Falk im zweiten Versuch brachten das Leder in den Maschen unter. Das war in der Tat unfassbar.

Gästetrainer Torsten Böker konstatierte: „Ich kann meiner Elf keinen Vorwurf machen, auch wenn wir zur Pause deutlicher hätten zurückliegen können. Wir hatten viele Ausfälle, im Rahmen der verbliebenen Möglichkeiten haben wir es ordentlich gemacht. Vor allem die zweite Halbzeit war in Ordnung, weil wir dort auch in der Offensive einiges bewegt haben. In der Schlussphase hätten wir nach einem Foul an Soumah einen Elfmeter bekommen müssen.“

PSV-Einzelkritik

P. Reinhold: Lange Zeit nicht geprüft, in der letzten halben Stunde hielt er zwei, drei Mal gut; beim Gegentor schuldlos.

P. Lorenzen: Gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe, bot eine ordentliche Leistung.

Foit: Über weite Strecken sehr souverän, sorgte des Öfteren für eine sinnvolle Spieleröffnung; klärte einige Male in brenzligen Situationen.

Bruns: Hatte seine linke Seite auf unspektakuläre Art und Weise fast durchweg im Griff.

Zinkondo: Einiges hatte Hand und Fuß, doch streute er auch immer mal wieder unnötige Fehler ein; vor dem Tor einmal viel zu inkonsequent (90./+1).

Blöcker: Kompromisslos in den meisten Zweikämpfen, dazu auch der eine oder andere gute Pass; seine Auswechslung kam eher überraschend.

ab 61. Claasen: Feierte nach Verletzungspause sein Comeback und tat dem PSV-Spiel mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit gut; leitete das wegweisende 2:1 ein.

Braun: Stieg in der Endphase mit unbändigem Einsatz zum wertvollen Mosaikstein auf, nachdem er zuvor die Highlights anderen überlassen hatte; verstolperte im Duett mit Barck, als sich beide gegenseitig störten, einen Torerfolg (22.).

Falk: Forderte immer wieder den Ball, agierte in einigen Szenen aber unglücklich; vergab zudem drei dicke Chancen.

Fürst: An allen drei Toren beteiligt und damit Mann des Tages; holte sich bei seiner Auswechslung den verdienten Applaus ab; nur seine vielen Abseitsstellungen störten.

ab 85. Rantzsch: Nicht mehr im Brennpunkt.

Barendt: Auch er war an allen drei Treffern beteiligt; weil er phasenweise gar nicht zu sehen war, unterstrich er damit die Klasse eines Angreifers, der in erster Linie an seinem individuellen Zahlenwerk gemessen wird.

Barck: Versiebte zwei todsichere Gelegenheiten, hatte mit einem Lattentreffer Pech; weil er wegen Lamentierens am Rande eines Platzverweises stand, musste er raus.

ab 46. Baese: Spielte zwei Mal klug in die Spitze, blieb ansonsten als Offensivmann weitestgehend wirkungslos.

 

Oberliga-Statistik

Vierter Sieg Grady Zinkondo (Foto, rechts) und der PSV haben sich mit dem vierten Saisonerfolg auf den sechsten Platz der Fußball-Oberliga verbessert. Gegen den Aufsteiger Husumer SV gab es einen absolut verdienten 3:1 (1:0)-Sieg.

PSV Neumünster: P. Reinhold – P. Lorenzen, Foit, Bruns – Zinkondo, Blöcker (61. Claasen) – Braun, Falk, Fürst (85. Rantzsch) – Barendt, Barck (46. Baese).

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Yassine, H. Lorenzen – Christiansen, Waskow, Steen – Koschenz, Kiesbye (46. Ludwig, 72. Soumah).

SR: Heidenreich (VfB Lübeck). Im Zusammenspiel mit ihren Assistenten alles andere als überzeugend.
Zuschauer
: 178 zahlende.
Tore: 1:0 Barendt (11.) per Foulelfmeter (Bielinski an Fürst) flach ins linke Eck; 1:1 Ludwig (60.) per Flachschuss aus 14 Metern ins linke Eck nach Doppelpass mit Steen; 2:1 Fürst (68.) aus kurzer Distanz ins leere Tor nach Querpass von Barendt; 3:1 Barendt (83.) aus fünf Metern überlegt ins lange Eck nach klugem Zuspiel von Fürst auf den zweiten Pfosten.
Auf der Bank: 
Heuer (Tor), Steinmetz – M. Reinhold (Tor), Boseck, Knitel.
Beste Spieler
: Foit, Fürst, Barendt – Ludwig, Waskow.
Nächster PSV-Gegner: TSB Flensburg (A/Sonnabend, 7. September, 14 Uhr).

02.09.2019 · Holsteinischer Courier

Husum verliert ersatzgeschwächt

Patrick Fürst trifft zum 2:1 für den PSV. Husums Verteidiger Marco Nagel kommt zu spät, Torwart Chris Bielinski ist machtlos. Foto: Sell

Neumünster (Björn Gutt) - Die zweite Niederlage in Folge musste die ersatzgeschwächte Husumer SV in der Fußball-Oberliga mit dem 1:3 (0:1) beim PSV Neumünster hinnehmen. HSV-Coach Torsten Böker sprach von einer verdienten Niederlage: „In der ersten Hälfte können wir definitiv besser spielen. Nach dem Wechsel haben wir es im Rahmen unseren Möglichkeiten gut gemacht. Nachdem Sebastian Kiesbye und Niklas Ludwig, der nach seiner Einwechslung gut im Spiel war, verletzungsbedingt raus mussten, fehlte uns die Entlastung.“

Den Husumern fehlten unter anderem mit Hendrik Fleige und dem gesperrten Fabian Arndt zwei wichtige Akteure in vorderster Front. Das war zu spüren. Neumünster war vom Start weg spielbestimmend und ging früh in Führung. HSV-Keeper Chris Bielinski, sonst starker Rückhalt seines Teams, foulte im Strafraum, den fälligen Elfmeter zum 1:0 (10.) verwandelte Neumünsters Top-Torjäger Timo Barendt. Danach ließ der Gastgeber durch Marc Christopher Barck und Patrick Fürst gute Möglichkeiten zu einer höheren Führung ungenutzt, auch weil Bielinski stark parierte.

Der zur Halbzeit für den verletzten Kiesbye eingewechselte Ludwig brachte frischen Wind in das Angriffsspiel der Stormstädter. Der PSV hatte fortan sichtlich Probleme mit der Geschwindigkeit des 26-Jährigen sowie seines Sturmpartner Marc Koschenz.

Dadurch konnten die Husumer das Spiel weiter vom eigenen Tor weghalten und kamen ihrerseits zu Gelegenheiten. Eine davon nutzte Ludwig zum 1:1 (60.). Allerdings währte die Freude über den Ausgleich nicht allzu lange, weil auch der Gastgeber nun seine Konterstärke unter Beweis stellte. In der 68. Minute nutzte Fürst endlich eine seiner hochkarätigen Möglichkeiten zur abermaligen Führung und ließ auch dem starken Bielinski keine Chance.

Husums Maxmilian Waskow, der seine Startelf-Premiere mit einer guten Leistung rechtfertigte, hatte das 2:2 auf dem Fuß. Sein Schuss von der Strafraumgrenze traf jedoch nur den Innenpfosten. Ein Bemühen war den Gästen ohnehin nicht abzusprechen, jedoch zeigte sich Neumünster einfach besser an diesem Tage. Weitere Chancen von Marvin Baese und Fürst konnte Bielinski zwar noch vereiteln, gegen das 3:1 von Barendt war jedoch auch er machtlos.

„Wenn nahezu die komplette Offensive ausfällt, wird es natürlich schwer für uns. Nun ist es wichtig, dass wir in der Woche unser Kräfte wieder sammeln und möglichst viele Spieler in die Mannschaft zurückkommen, damit wir nächsten Sonntag beim Eckernförder SV wieder voll angreifen können.“, hakte Böker die Niederlage schnell ab und richtete sogleich den Fokus auf die kommende Aufgabe.
02.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Özcan Atasoy enttäuscht von Inter Türkspor Kiel: "Das Spiel war den Eintritt nicht wert"

Inter Türkspor Kiel blickt nach dem blutleeren 1:5-Debakel gegen den SV Preußen 09 Reinfeld in den Abgrund. Nachdem sowohl der Eckernförder SV (2:2 gegen den TSV Bordesholm) als auch der TSV Kropp (1:1 gegen Eutin 08) ihren jeweils ersten Zähler eingesammelt haben, ist Inter nun das einzige punktlose Team der Fußball-Oberliga. Derweil hält der PSV Neumünster nach dem 3:1-Heimsieg gegen die Husumer SV weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze.
Ratlos: Den Spielern von Inter Türkspor Kiel um Alban Jasari (Mitte) steht die Enttäuschung nach der 1:5-Klatsche gegen den SV Preußen 09 Reinfeld in die Gesichter geschrieben. © Wottge

TSV Bordesholm – Eckernförder SV 2:2

Bordesholm (Reinhard Gusner) - Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe die zuvor auf Sicherheit bedachten Aktionen richtig Fahrt aufnahmen und das dann auch mit einem Paukenschlag. Aus mehr als 20 Metern knallte Jannes Mohr den Ball zur überraschenden Führung für den ESV (29.) ins Netz des verdutzten Bordesholmer Keepers Felix Rathjen. Der lenkte noch vor der Halbzeit (38.) einen Mohr-Freistoß gerade noch um den Pfosten. Mit Beginn des zweiten Durchgangs drängten die Gastgeber und hatten schnell Erfolg. Mit einem Doppelschlag von Marvin Mohr (49.) und Luca Groth (54.) zur 2:1-Führung schienen sie auf Erfolgskurs zu gehen. "Da haben wir die uns vom Gegner angebotenen Räume gut genutzt, waren aber im weiteren Verlauf des Spiels nicht konsequent genug", ärgerte sich der Bordesholmer Coach Björn Sörensen am Ende "über zwei verlorene Punkte." Die Eckernförder berappelten sich wieder und gingen in die Offensive. "Wir haben auf Bordesholmer Fehler gelauert und einen genutzt. Ich freue mich für meine Jungs, dass das Warten auf den ersten Punktgewinn nun beendet ist", war ESV-Coach Maik Haberlag stolz auf sein Team, das durch Tim Schikorrs Kopfball zum späten 2:2 (89.) eine Unachtsamkeit im Defensivverhalten der Heimelf nutzte.

TSV Kropp – Eutin 08 1:1

"Ohne unser Zutun hätten die kein Tor erzielt", sagte der kreuzbandverletzte Sebastian Witt, der das auf einer Hochzeit weilende 08-Trainerduo Dennis Jaacks und Hendrik Block an der Seitenlinie vertrat. Der ansonsten souveräne Innenverteidiger Jesse Schlüter leitete mit einem Ballverlust kurz vor der Strafraumgrenze den 1:1-Ausgleichstreffer durch Kropps Malte Clausen (75.) ein. Es blieb die einzige Torchance des bis dato punktlosen TSV Kropp. Eutin 08 scheiterte wie schon in den vergangenen Wochen am eigenen Chancenwucher. Sören Lepin (50.), Egzon Lahi (60.) und Kevin Ferchen (85.) vergaben drei Hochkaräter. "Aus diesen Chancen muss man bei der Qualität der Spieler mehr machen", monierte Witt. Nur Florian Ziehmer traf nach beherztem 30-Meter-Solo zur Eutiner Führung (38.). "Wir verschenken hier zwei Punkte", folgerte Witt.

PSV Neumünster – Husumer SV 3:1

PSV-Coach Thomas Möller war trotz des Heimsieges "not amused": "Wir sind schludrig mit unseren Chancen umgegangen. Das kann sich böse rächen." Timo Barendt verwandelte einen Strafstoß nach Foul an Patrick Fürst zum 1:0 (11.). Fortan ließen aber Fürst, Marc Barck und Kollegen bis zur Halbzeit Chancen am Fließband aus. "Das ging auf keine Kuhhaut. Beim Mitschreiben wäre ich nicht mitgekommen", ärgerte sich Möller. Und es kam wie so oft: Die Husumer trafen den PSV in Person von Niklas Ludwig ins Mark, als der zum 1:1 (60.) ausglich. Immerhin erholte sich der Gastgeber schnell. Fürst (68.) und Barendt (83.) ließen die 178 PSV-Fans jubeln, nicht aber ihren Trainer: "Die drei Punkte sind gut. Über die Konsequenz vor dem Tor müssen wir reden. Es fehlt an der nötigen Konzentration."

Inter Türkspor Kiel – SV Preußen 09 Reinfeld 1:5

Kiel (Michael Felke) - Ein Debakel erlebten die Kieler, die sich wie ein Absteiger präsentierten und vom Neuling aus Reinfeld vorgeführt wurden. Inter-Trainer Özcan Atasoy nahm kein Blatt vor den Mund: "Ich bin enttäuscht, sprachlos und deprimiert. Von Anfang an hat nichts funktioniert. Schon nach dem ersten Gegentor gab es Auflösungserscheinungen." Nach einem Gäste-Einwurf kam Benedict Schröder frei zum Schuss und traf zum 0:1 (26.). "Einmal kann das passieren. Das ist aber jetzt im dritten Spiel das dritte Gegentor nach einem Einwurf. So etwas kann man nicht trainieren. Das sind Grundlagen", schimpfte Atasoy, dessen Team sich bereits zu diesem Zeitpunkt aufgegeben zu haben schien. Inter ließ jeglichen Biss vermissen, war schlafmützig und bekam die Quittung. Reinfeld überbrückte mit langen Bällen das Mittelfeld und konnte nach zwei Konter-Angriffen noch vor der Pause auf 3:0 erhöhen. Erst hatte der freigespielte Phillip Bosbach aus stark abseitsverdächtiger Position keine Mühe mehr einzudrücken (36.). Dann eine Szene, die symptomatisch für die derzeitige Verfassung von Türkspor ist: Inter vergab erst seine beste Chance des Spiels, als eine Hereingabe von Rezan Acer parallel zur Torlinie keinen Abnehmer fand, Reinfeld den Ball aufnahm und nach zwei Zügen Vjekoslav Taritas bedienen konnte (45.+1). Nachdem die Gäste zwei weitere Tore erzielt hatten (57., 61.), brannten bei zwei Inter-Spielern die Sicherungen durch. Chris Schimming (68., grobes Foulspiel) und Ali Kalma (71., Tätlichkeit) sahen die Rote Karte. "Diese Frustfouls sind nicht zu entschuldigen. Unser Auftritt war nicht oberligareif. Dafür möchte ich mich bei unseren Fans entschuldigen. Das Spiel war den Eintritt nicht wert. Die hätten das Geld zurückbekommen müssen", sagte Atasoy. Der Ehrentreffer durch Alban Jasari (83.) war für den Coach keine Erwähnung wert.

02.09.2019 / 11:12 Uhr / Jan-Philipp Wottge · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

PSV: Werden uns strecken müssen

Fußball-Oberliga: Morgen kommt Aufsteiger Husum an die Stettiner Straße
Auf dem Sprung zurück: der wieder genesene Fyn Claasen (PSV, rechts), hier im SHFV-Pokalspiel gegen Preußen Reinfeld mit Dennis Schecke (links) und Tim Vogel. Foto: Holsteinoffice/Sell

Neumünster (Jörg Lühn) - Eine der wichtigsten Weisheiten an der Börse lautet: „The trend is your friend.“ Danach ist es statistisch wahrscheinlicher, dass ein Trend länger bestehen bleibt, als dass er sofort ein Ende findet. Beim Polizei-SV Union wechselten sich in der Fußball-Oberliga bisher Sieg und Niederlage ab. Genau diesen Trend wollen die Schützlinge von Trainer Thomas Möller (52) am morgigen Sonntag (14 Uhr) aber durchbrechen. Der Tabellensiebte PSV (9 Punkte/11:13 Tore) empfängt den einen Rang schlechter eingestuften Aufsteiger Husumer SV (8/12:10).

„Wir werden den Erfolg in Eckernförde (5:0, Anm. d. Red.) sicher nicht zu hoch bewerten. Es kam uns entgegen, dass wir nicht richtig gefordert wurden“, analysiert Möller das Duell am Bystedtredder. Wichtiger sei, dass sein Kader hauchzart an Breite gewinnt. Grady Zinkondo (19) hat seine Rotsperre (drei Spiele) abgesessen, könnte in die Startelf rutschen. Eventuell bliebe Marvin Baese (27) dafür draußen. Über die Ausrichtung möchte Möller nicht allzu viel verraten. Der Coach will sich mit Kapitän Philipp Reinhold (32) und Innenverteidiger Florian Foit (24) besprechen. „Wenn du weniger Soldaten zur Verfügung hast, musst du sie so stellen, dass du weniger Schüsse abbekommst“, wählt Möller die martialische Form. Ein positives Signal kam in der Trainingswoche von Fyn Claasen (22), der nach seiner Muskelverletzung in der Kniekehle störungsfrei das Mannschaftstraining absolvierte. Der Ex-Eicheder könnte auf der Bank, wo zuletzt mehr Betreuer und Trainer als Spieler saßen, Platz nehmen.

Husum, das im Spielklassensystem den Fahrstuhlknopf nach oben wiederfand, wird hinter Phönix Lübeck als zweitstärkster Aufsteiger gehandelt. „Das Spiel wird eine ganz andere Qualität als die Partie in Eckernförde bekommen. Wir werden uns erheblich strecken müssen“, weiß Möller. Vor allem Husums Königstransfer Sebastian Kiesbye (28) – bisher 130 Oberligatore in 220 Spielen – wird die PSV-Abwehr fordern. Bester Torschütze ist jedoch Hendrik Fleige (21), Sohn der Husumer Legende Björn Fleige (47), mit drei Treffern. Die Kombination sorgte kürzlich für einen 4:2-Erfolg gegen Phönix, das eine Woche später den PSV mit 5:0 „wegfiedelte“.

Am Mittwoch absolvierten die Husumer im Cup „Meister der Meister“ eine denkwürdige Partie beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West. 2:2 hieß es nach 90 Minuten, dann erreichte die Mannschaft von Trainer Torsten Böker (39) mit einem 12:11 im Elfmeterschießen (bei 16 Schützen pro Team) die nächste Runde. Allerdings hatten Fleige und Kiesbye Pause.

PSV: Reinhold – Braun, Foit, Lorenzen, Bruns – Fürst, Blöcker, Falk, Zinkondo – Barendt, Barck. – Auf der Bank: Heuer – Baese, Claasen, Igbokwe, Rantzsch, Steinmetz. – Es fehlen: Czekay (im Aufbautraining), Gülbay (Sprunggelenk weiter geschwollen, MRT soll folgen), Kehl (wurde am Donnerstag nach Daumenbruch-OP geröntgt), Knutzen (noch ein Spiel rotgesperrt), Maliszewski (Dienst), Pfützenreuter (Infektion), Rohgalf (wurde am Mittwoch an der Leiste operiert), Sachse (Muskelfaserriss). – SR: Heidenreich (VfB Lübeck). – Letzte Duelle: Der PSV siegte zu Hause mit 5:1 und gewann in Husum mit 4:2 (SH-Liga 2013/14). – Courier-Tipp: Der PSV gewinnt gegen Husum mit 2:1.

31.08.2019 · Holsteinischer Courier

Der Tabellenführer kommt

Fußball-Oberliga: SV Frisia 03 Risum-Lindholm empfängt am Sonntag den SC Weiche Flensburg 08 II / Husumer SV in Neumünster
Mit beherzter Abwehrarbeit, wie sie hier Eduard Klemmer (re.) gegen Morten Liebert vom SV Todesfelde beim 3:1-Erfolg zeigt, will Frisia auch gegen Flensburg eine Überraschung schaffen. Foto: pu

Risum-Lindholm (W. Pustal / B. Gutt) - Fünf Spiele, 15 Punkte, 19:3 Tore – die Bilanz des SC Weiche Flensburg 08 II in der Fußball-Oberliga kann sich sehen lassen. Morgen (15 Uhr) gibt der Tabellenführer im Niko-Nissen-Stadion beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm seine Visitenkarte ab. „Mal wieder ein Derby vor hoffentlich guter Kulisse“, freut sich der Sportliche Leiter Olaf Petersen.

Die Husumer SV spielt ebenfalls morgen, und zwar um 14 Uhr beim Tabellennachbarn PSV Neumünster.

SV Frisia 03 – SC Weiche 08 II (So. 15 Uhr)
Die Lage:
 In fünf Spielen mussten die Risum-Lindholmer erst eine Niederlage beim Oldenburger SV hinnehmen, die mit 1:6 gleich happig ausfiel. Dazu spielten die Nordfriesen schon drei Mal 2:2, zuletzt am vergangenen Wochenende bei Eutin 08. Damit hakte der Tabellenzwölfte den Oldenburg-Schock ab, jetzt ist er heiß auf die Herausforderung gegen den Tabellenführer. Auf der Bank sitzt wieder Trainer Bernd Ingwersen, der aus seinem Angelurlaub in Norwegen zurück ist.
Der Gegner: Der SC Weiche Flensburg 08 II ist als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Beeindruckend ist die Torquote von 19:3. Trainer Thomas Seeliger hat ein junges, hungriges Team geformt, aus dem Torjäger Marcel Cornils (sieben Treffer) zuletzt herausragte.
Das sagt Olaf Petersen: „Ich denke gerne an die letzte Saison zurück, als wir Weiche zwei Mal mit 1:0 schlagen konnten und auch in der Wintervorbereitung mit 2:0 gewannen. Da haben wir nicht ein Gegentor kassiert. Wir müssen diese starke Flensburger Offensive bekämpfen und stoppen. Unser kompaktes Spiel mögen die gar nicht.“
Sorgen: Torhüter Johnny Nestler fehlt berufsbedingt, dafür wird Oke Nicolaisen zu seinem ersten Oberliga-Einsatz kommen. Fehlen wird auch Lennart Lorenz nach einer Hand-Operation. Zudem steht ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torjäger Finn Kalisch. Wegen starker Kniebeschwerden musste er in der Woche das Training abbrechen. „Er wird definitiv nicht von Beginn an spielen“, sagt Petersen.
Besonderheit: Gegen kaum einen Oberliga-Gegner hat Frisia so einen gute Bilanz wie gegen den SC Weiche Flensburg 08 II. In elf Duellen war Frisia sieben Mal erfolgreich, hat nur drei Mal verloren, ein Spiel endete Remis. 

PSV Neumünster – Husumer SV (So. 14 Uhr)
Die Lage: Die Husumer, die ein kniffliges Auftaktprogramm zu bewältigen hatten, sind mit acht Punkten aus fünf Spielen im Soll. Auswärts haben die Schützlinge von Torsten Böker bislang sogar eine makellose Bilanz. Dennoch sind sie in Neumünster nur Außenseiter.
Der Gegner: Die „Polizisten“ wurden vor der Saison als Geheimfavorit genannt. Alleine fünf Akteure kamen von Regionalligist Holstein Kiel II und brachten geballte Viertliga-Erfahrung in den ohnehin gut besetzten Kader. Bislang zeigte der PSV, der erstmals seit 68 Jahren durch den Abstieg des großen VfR die Nummer eins in Neumünster ist, aber eher schwankende Leistungen. Allerdings gab es beim überzeugenden 5:0-Auswärtserfolg beim Eckernförder SV vergangene Woche einen klaren Aufwärtstrend.
Das sagt der Trainer: „Wir haben bislang viele Dinge richtig gemacht. Auch beim 1:3 gegen Eichede haben die Jungs alles versucht und werden aus solchen Spielen, gerade was Tempo und Intensität betrifft, lernen“, meint Böker. Und weiter: „Beim PSV erwartet uns ein richtig schweres Spiel. Ich denke, dass er in der Top drei landen kann.“
Sorgen: Die zurückliegenden Liga-Heimspiele haben im Husumer Kader Spuren hinterlassen. Hinzu kam unter der Woche die Partie im Flens-Cup (14:13 nach Elfmeterschießen) bei der SpVgg Holstein-West. Sebastian Kiesbye, Niklas Ludwig, Hendrik Fleige, Marc Koschenz, Luca Steen, Henning Lorenzen und Marco Nagel plagen sich allesamt mit kleineren Blessuren herum. Fabian Arndt fehlt gesperrt.
Besonderheit: Die Erinnerungen an die letzten Aufeinandertreffen mit dem PSV Neumünster sind nicht allzu positiv. In der Abstiegssaison 2013/14 setzte es deftige 1:5- und 0:4-Niederlagen gegen den PSV. Den einzigen Treffer erzielte damals Sebastian Kiesbye in seiner ersten Zeit bei den Stormstädtern.

31.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 007 08.09.19 Eckernförder SV Husumer SV 1:4
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Emotionen bremsten den Eckernförder SV aus

Ratlos: ESV-Coach Maik Haberlag (li.) und sein Co-Trainer André Witte beobachten das Geschehen. © Reinhard Gusner

Eckernförde (Max Brosta) - Hängende Köpfe, Ernüchterung. Das war nichts – wieder einmal. Der Eckernförder SV musste am vergangenen Sonntag am siebten Spieltag der Fußball-Oberliga bereits die sechste Niederlage schlucken. Gegen Mitaufsteiger Husumer SV setzte es vor heimischem Publikum die nächste Schlappe.

1:4 hieß es aus Sicht der Schwarz-Weißen. Damit hat der ESV nun in vier von sieben Spielen vier oder mehr Gegentore kassiert. Insgesamt 25-mal musste die Mannschaft von Trainer Maik Haberlag den Ball schon aus dem eigenen Tornetz fischen. Es ist nur einer von mehrere Gründen, warum der ESV mit nur einem Zähler auf den Abstiegsplätzen festhängt und bereits fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat.

Dabei wurde gegen die Husumer SV deutlich, dass sich der Eckernförder SV im Vergleich zu den vergangenen zwei HSV-Spielen in der Landesliga, die der ESV mit 0:4 und mit 2:4 verlor, weiterentwickelt hat. "Das Ergebnis fiel dieses Mal aber deutlich zu hoch aus", wusste Haberlag. Doch davon können er und seine Mannschaft sich nichts kaufen. "Wir haben uns weiterentwickelt, ja. Aber das Ergebnis spricht leider nicht dafür. Fußball ist immer noch ein Ergebnissport", betonte der ESV-Trainer, der auch in diesem Spiel gesehen hat, dass phasenweise mehr drin gewesen wäre. Trotzdem lagen die Schwarz-Weißen zur Pause mal wieder zurück. Mit einem 0:2 ging es in die Kabine. "Aber gerade nach dem 0:1 waren wir besser in der Partie, sind auch immer besser reingekommen", so Haberlag, der seiner Mannschaft in der Pause neuen Mut verlieh.

Haberlag: "Wir schießen einfach keine Tore und machen nichts aus unserer Überlegenheit."

"Da geht noch was." Mit diesem Gefühl kamen die Hausherren wieder auf den Platz und zeigten gerade in der Anfangsphase, was in ihnen steckt. Mutig, druckvoll und mit voller Leidenschaft erspielte sie sich zahlreiche Torchancen, vergab aber zwei Hundertprozentige. "Wir haben so viel Druck gemacht, dass die Husumer am Ende sogar das Tor für uns schießen", erklärte Haberlag zum zwischenzeitlichen 1:2. Es lief, der ESV war dran. Und es kam aus ESV-Sicht sogar noch besser: Husum-Akteur Luca Steen sah nach einem groben Foulspiel an Leon Knittel die Rote Karte. Auch HSV-Trainer Torsten Böker wurde aufgrund von verbalen Entgleisungen mit "Rot" des Platzes verwiesen.

Ein Momentum, das dem ESV hätte Auftrieb verleihen sollen – eigentlich. Aber die Eckernförder konnten solche Momente wieder einmal nicht für sich nutzen, keine Kraft aus ihnen ziehen. "Wir haben durch die Emotionen, die nach den Roten Karten ins Spiel kamen, völlig unsere Marschroute verloren", analysierte Haberlag. Doch die Erklärung dafür ist noch ist viel einfacher. "Wir schießen einfach keine Tore und machen nichts aus unserer Überlegenheit. Das ist zu wenig", ärgerte sich der ESV-Coach. Stattdessen kam die Husumer SV noch zweimal vors Tor und traf zweimal eiskalt. Der Eckernförde SV kämpfte und zeigte gerade in Halbzeit phasenweise eine überaus gute Leistung. Doch am Ende reichte es nicht – mal wieder.

10.09.2019 / 12:37 Uhr · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Inter Türkspor Kiel: Pechvogel Hüsnü Özdemir patzt doppelt gegen TSV Bordesholm

Hüsnü Özdemir, der Keeper von Inter Türkspor Kiel, avancierte gegen den TSV Bordesholm nach zwei unglücklichen Gegentreffern zum Pechvogel des Spiels. © Reinhard Gusner

Kiel (Jan-Philipp Wottge) - Sind die noch zu retten? Inter Türkspor Kiel kassierte in der Fußball-Oberliga beim TSV Bordesholm mit 1:2 die siebte Niederlage im siebten Spiel. Mit null Punkten ziert das Ostuferteam weiterhin das Tabellenende. Nur einen Punkt besser steht der Eckernförder SV nach der 1:4-Heimpleite gegen den Mitaufsteiger Husumer SV da. Eutin 08 verschaffte sich indes mit einem 3:1-Sieg gegen den VfB Lübeck Luft zur Abstiegszone. Trotz einer 0:5-Pleite beim TSB Flensburg ist der PSV Neumünster als Achter davon weit entfernt.

TSV Bordesholm – Inter Türkspor Kiel 2:1

Die Kieler begannen zwar mit einer Fünferkette in der Abwehr, vernachlässigten ihren Offensivdrang dennoch nicht und brachten die Bordesholmer Defensive in Verlegenheit. Ein Schuss von Alban Jasari wurde von TSV-Keeper Felix Rathjen gehalten (13.). Rathjen wurde später (31.) von Alban Jasari umspielt, doch Alexander Meyerfeldt verhinderte kurz vor der Torlinie einen Rückstand. "Wir hatten in der ersten Halbzeit kein Tempo drin", bemängelte TSV-Coach Björn Sörensen, der nur eine klare Torchance für sein Team durch Malte Petersens Kopfball (28.) registrieren konnte. Inters Coach Özcan Atasoy war bis auf die fehlende Torausbeute zufriedener: "Die gefährlicheren Aktionen hatten wir." Aber letztlich auch das größere Pech. Zunächst ließ Inters Keeper Hüsnü Özdemir einen haltbaren Distanzknaller von Marvin Mohr zum Bordesholmer 1:0 (54.) unter seinem Körper durchrutschen. Als sein Team sich wieder gefangen und durch Kenan Hasicic ausgeglichen hatte (66.), patzte Pechvogel Özdemir erneut, als er einen Kopfball aus zwei Metern des gerade eingewechselten Malte Lucht zum 2:1 (75.) passieren ließ. "Es ist schon ärgerlich, dass uns das Spielglück fehlte", resümierte Özcan Atasoy und ergänzte: "Wir haben ansonsten gut gestanden, und ich kann keinem einen Vorwurf machen." Sein Pendant Björn Sörensen bilanzierte: "Unsere Systemumstellung in der Halbzeit auf mehr Stabilität im Zentrum hat sich ausgezahlt."

Eutin 08 – VfB Lübeck II 3:1

"Unsere Defensive hat einen großen Job gemacht", zog 08-Coach Dennis Jaacks den Hut vor seiner Abwehr, die den spielstarken Lübeckern über 90 Minuten nur zwei Torchancen genehmigte. Doch auch die Rosenstädter brannten zunächst kein offensives Feuerwerk ab. Ein katastrophaler Fehlpass des Lübeckers Burhan Tetik auf Eutins Sören Lepin, der zwei VfB-Verteidiger aussteigen ließ und schließlich Lübecks Keepers Nico Heyden zum 1:0 (28.) tunnelte, leitete den 08-Sieg ein. Nach der Halbzeit verliehen die Gastgeber ihren Angriffsbemühungen mehr Nachdruck. Fatlind Zymberi kreuzte nach Ziehmer-Zuckerpass vor Heyden auf und markierte das 2:0 (54.). Kevin Hübner legte im Arjen-Robben-Stil nach, als er von rechts in den Strafraum zog und mit dem linken Fuß ins lange Eck zum 3:0 (58.) abzog. Alper Gürsoy konnte mit der zweiten VfB-Chance des Spiels den Lübecker Ehrentreffer erzielen (75.).

TSB Flensburg – PSV Neumünster 5:0

"Wenn wir verlieren, dann immer richtig", kommentierte PSV-Coach Thomas Möller die dritte 0:5-Klatsche dieser Saison. Nach einem langen Einwurf markierte Tarik Pannholzer bereits nach vier Minuten die Flensburger Führung, weil in der PSV-Defensive die Zuordnung fehlte. "Es sind immer wieder individuelle Fehler, die uns den Kopf kosten. Nach fünf Minuten sollte man noch nicht unkonzentriert sein", monierte der 52-jährige PSV-Coach. Als Timo Barendt, der Torgarant der Polizisten, nach 20 Minuten aus der Nahdistanz knapp den Ausgleich verpasste, schwante Möller Böses: "Solche Dinger macht er eigentlich im Schlaf. Da merkte man, es könnte ein gebrauchter Tag sein." Nach einer Ecke köpfte Pannholzer schließlich zum 2:0 (37.) ein. Nicholas Holtze mit einen Doppelpack (54./63.) und Tom Warncke (70.) erhöhten nach der Halbzeit ohne größere Gegenwehr auf 5:0. "Das geht auch in der Höhe in Ordnung", bestätigte Möller.

Eckernförder SV – Husumer SV 1:4

Eckernförde (Max Brosta) - Der Eckernförder SV konnte auch im vierten Oberliga-Heimspiel nicht punkten. Gegen die Husumer SV verloren die Schwarz-Weißen mit 1:4. "Das Ergebnis fällt aber deutlich zu hoch aus", erklärte ESV-Trainer Maik Haberlag, dessen Mannschaft jedoch fahrig in die Partie kam. Die Konsequenz: der Führungstreffer der Gäste durch Luca Steen (11.). "Danach sind wir aber immer besser ins Spiel gekommen", so Haberlag. Dennoch konnte sein Team die teils ansprechende Leistung nicht in Zählbares ummünzen – ganz im Gegenteil. Bosse Wullenweber (42.) schockte den ESV noch vor der Pause mit dem zweiten HSV-Tor. Mit der vollen Überzeugung, das Spiel noch drehen zu können, kamen die Hausherren aus der Pause. Durch das Eigentor von Finn Christiansen (50.) waren die Schwarz-Weißen zurück. Doch dann wurde es wild: Sowohl Torschütze Steen als auch HSV-Coach Torsten Böker sahen die Rote Karte. "Durch die Emotionen haben wir unseren Matchplan komplett aus den Augen verloren", ärgerte sich Haberlag. Die Überzahl konnte der ESV nicht nutzen: Stattdessen machte HSV-Doppelpacker Fabian Arndt (73., 90.) den Deckel drauf.

09.09.2019 / 8:17 Uhr · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Die Lage der Liga

TORJÄGER

11 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
8 Daniel Junge (Oldenburger SV)
8 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
7 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
6 Timo Barendt (PSV Neumünster)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
5 Morten Liebert (SV Todesfelde)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
3 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Eine Vier-Klassen-Gesellschaft bildet sich nach sieben Spieltagen in der Oberliga heraus. Ganz oben steht der SC Weiche 08 II, der auch sein siebtes Spiel gegen Kropp für sich entschied. Punktgleich in der Verfolgerrolle sind der TSB Flensburg und der SV Todesfelde, die jeweils Spitzenspiele für sich entschieden. Die Flensburger siegten gleich mit 5:0 gegen den PSV Neumünster, Todesfelde drehte in der Partie gegen Top-Favorit Phönix einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg um. Die "Adlerträger" führen damit schon das breite Mittelfeld an, in das der SV Eichede durch seinen 4:2-Auswäirtssieg auch den Oldenburger SV zurückholte. Am Schluss dieses Mittelfelds liegen mit Lübeck II (1:3 in Eutin) und Frisia 03 (1:3 in Reinfeld) zwei Mannschaften, deren Formkrisen eigentlich Anlass zur Sorge gäben. In der Oberliga ist das derzeit unnötig. Denn auch nach sieben Spielen verharrt ein Trio sieglos am Tabellenende. Inter Türkspor bleibt nach der Niederlage in Bordesholm als einzige Mannschaft ganz ohne Punkt. Eckernförde gewann auch gegen dezimierte Husumer nicht, die Kropper rückten mit dem 1:2 in Flensburg sogar noch einen Platz vor.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Rote Karten stoppen Eckernförder Drangphase

Eckernförder SV
- Husumer SV
1:4 (0:2)

Husums Trainer Torsten Böker (li.) guckt ungläubig auf Schiedsrichter Marcus Colmorgen (re.), nachdem dieser ihm die Rote Karte gezeigt hatte.

Eckernförder SV: Christensen - Lorenz (74. Medler), Knittel, Zülsdorff, Lietz- Engelbrecht (46. Stöterau) - Apitz, Nommels, Mohr, Altendorf (75. Mahrt) - Schikorr.
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Wetzel - Yassine, Lorenzen - Christiansen, Waskow, Steen - Arndt, Koschenz (74. Knitel).
SR: Colmorgen (Eintr. Groß Grönau).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Steen (11.), 0:2 Wullenweber (45.), 1 :2 Christiansen (50., Eigentor), 1 :3 Arndt (73.), 1;4 Knitel (89.)
Rote Karte: Steen (63,, grobes Foulspiel)
Bes. Vork.: Husums Trainer Torsten Böker sieht wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte (63.).

Der souveräne Meister der vergangenen Saison in der Landesliga Schleswig aus Husum musste in Eckernförde ohne wichtige Leistungsträger wie Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig und die beiden Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye auskommen. ,,Solche Ausfälle stecken wir auch nicht mal eben so weg", sagte Husums Trainer Torsten Böker. Beim ESV veränderte Trainer Maik Haberlag nach dem ersten Punktgewinn in der Vorwoche wenig - lediglich Leon Engelbrecht rückte ins Team.

Der ESV musste von Beginn an wieder intensiv verteidigen und bekam von den Gästen keine Sekunde ohne Druck auf die Abwehr geschenkt, Elf Minuten konnten sich die Eckernförder wehren, dann traf Luca Steen zum 1:0 fur die Nordfriesen. Nur vier Minuten später zog Tobias Wetzel ab und streifte mit seinern Schuss das ESV-Gehäuse. Die Gastgeber dagegen deuteten an, dass die Husumer Abwehr an diesem Tag durchaus zu knacken ist - Tim Schikorr gewann sehr viele Duelle gegen Bosse Wullenweber, aber im Umschaltmoment der Haberlag- Elf fehlte es am letzten Pass. "Es war für uns aber auch nicht einfach, denn die Husumer haben schon Klasse. Dennoch fand ich, dass wir im Vergleich zur Vorsaison wieder ein Stück näher an sie herangekornmen sind", sagte Haberlag.

Bis zur Pause hatte die HSV aber noch drei Großchancen. Einmal klärte Leon Engelbrecht Maximilian Waskows Abschluss kurz vor der Linie (23.), dann parierte Torben Christensen stark gegen Waskow und Julian Zülsdorff grätschte das Leder in der 35. Minute dann noch vor der Linie aus der Gefahrenzone. Kurz vor dem Ende Halbzeit war es dann aber doch soweit. Ein Standard der Husumer wurde von Finn Christiansen auf den langen Pfosten geschlagen, wo Wullenweber sich im Kopfballduell gegen Schikorr durchsetzte und einnickte.

Jedoch änderte sich das Bild nach dem Seitenwechsel komplett. Gleich der erste Angriff der Hausherren war brandgefährlich. als Christopher Nommels Schikorr bediente, dieser aber etwas umständlich abschloss und das Tor knapp verfehlte. Nur eine Minute später brannte es wieder lichterloh im HSV-Strafraum, dieses Mal verpasste Nommels eine Stöterau-Hereingabe um Zentimeter. Die Eckernförder setzen die plötzlich verunsichert wirkenden Husumer unter Dauerdruck und erzwangen so den Ausgleich, als Christiansen eine Flanke ins eigene Tor köpfte. "Aus dieser Phase, auch wenn sie vielleicht nur 15 Minuten dauert, müssen wir mehr machen", sagte Haberlag.

Der Spielfluss der nun ansehnlich kombinierenden Eckernförder wurde nämlich durch aufkommende Hektik unterbrochen. Böker reklamierte nach 60 Minuten, dass der ESV den Ball nach einem Pass ins Seitenaus nicht an seinTeam zurückgab und bezeichnete den Gegner mehrlach lautstark als "Dreckstruppe". Die Eckernförder behaarten jedoch darauf, dass Husum einfach einen Fehlpass ins Aus gespielt hatte und gaben daher den Ball nicht zurück. Die verbale Entgleisung Bökers könnte auch dafür gesorgt haben, dass er wenig später die Rote Karte sah. Vorher hatte Luca Steen ein hartes Foul an der Seitenlinie begangen und es kam zu einer kleinen Rudelbildung. Schiedsrichter Colmorgen griff nach kurzer Absprache mit seinem Assistenten an die Gesäßtasche und zückte Rot gegen Steen, was Böker noch mehr in Rage brachte. "Ich weiß nicht, wofür es die Roten Karten gab. Alles geht damit los, dass der ESV den Ball nicht an uns zurückgibt. Bei Steens Foul war gar nichts los. Das war Gelb und damit ist es gut!", ärgerte sich Böker.

Nachdem sich die Gemüter beruhight hatten, schaffte es der ESV in der verbleibenden Zeit nicht mehr, erneut Druck aufzubauen. Husum wurde das Verteidigen des Vorsprungs leicht gemacht und nachdem Fabian Arndt per Lupfer das 3:1 erzielt hatte (74.), war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Kevin Knittel (90.).

STEFAN GERKEN

Eckernfördes Christopher Nommels (re.) geht hier an Tobias Wetzel vorbei. Nommels vergab eine der Großchancen für den ESV in dessen Drangphase nach der Pause.
NordSport / www.fussball.de · 09.09.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Hektik schadet dem ESV-Spiel

Fußball-Oberliga: Eckernförder unterliegen Husum mit 1:4 / Gäste sehen zwei Rote Karten
Leon Apitz (li.) kommt zu Fall, bekam nach der Aktion von Marco Nagel aber keinen Freistoß.
Platzverweise
Fußball-Oberligist Eckernförder SV hat gegen die Husumer SV die nächste Niederlage einstecken müssen, auch wenn die Gäste zwei Rote Karten sahen, eine davon Trainer Torsten Böker (Foto).

Eckernförde (Stefan Gerken) - Im Duell der beiden Aufsteiger aus der Fußball-Landesliga Schleswig setzte sich erneut die Husumer SV gegen den Eckernförder SV durch. Der am Ende deutliche 4:1 (2:0)-Erfolg für die Gäste stand jedoch direkt nach der Pause auf der Kippe. Der ESV drängte auf das Anschlusstor und war erfolgreich. Doch die starke Drangphase der Eckernförder wurde unterbrochen. Zwei Platzverweise gegen die HSV und eine kurzzeitig giftige Atmosphäre auf und neben dem Platz spielten den Gästen am Ende sogar in die Karten.

Husum musste in Eckernförde ohne wichtige Leistungsträger wie Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig und die beiden Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye auskommen. „Solche Ausfälle stecken wir auch nicht mal eben so weg“, sagte Husums Trainer Torsten Böker. Dennoch musste der ESV wieder von Beginn an intensiv verteidigen und bekam von den Gästen keine Sekunde ohne Druck auf die Abwehr geschenkt. Elf Minuten konnten sich die Eckernförder wehren, dann traf Luca Steen zum 1:0 für die Nordfriesen. Nur vier Minuten später zog Tobias Wetzel ab und streifte mit seinem Schuss das ESV-Gehäuse. Die Gastgeber dagegen deuteten an, dass die Husumer Abwehr an diesem Tag durchaus zu knacken ist – Tim Schikorr gewann sehr viele Duelle gegen Bosse Wullenweber, aber in den Umschaltmomenten der Haberlag-Elf fehlte es am letzten Pass. „Es war für uns aber auch nicht einfach, denn Husum hat schon Klasse. Dennoch fand ich, dass wir im Vergleich zur Vorsaison wieder ein Stück näher an sie herangekommen sind“, sagte Haberlag.

Bis zur Pause hätte Husum jedoch noch höher führen können, denn zweimal wurden Maximilian Waskows Abschlüsse knapp vor der Linie in höchster Not geklärt (23., 35.). Kurz vor dem Ende der Halbzeit war es dann aber doch soweit. Ein Standard der Husumer wurde von Finn Christiansen auf den langen Pfosten geschlagen, wo Wullenweber sich im Kopfballduell gegen Schikorr durchsetzte und einnickte.

Jedoch änderte sich das Bild nach dem Seitenwechsel komplett. Gleich der erste Angriff der Hausherren war brandgefährlich, als Christopher Nommels Schikorr bediente, dieser aber etwas umständlich abschloss und das Tor knapp verfehlte. Nur eine Minute später brannte es wieder lichterloh im HSV-Strafraum, dieses Mal verpasste Nommels eine Stöterau-Hereingabe um Zentimeter. Die Eckernförder setzen die plötzlich verunsichert wirkenden Husumer unter Dauerdruck und erzwangen so den Ausgleich, als Christiansen eine Flanke ins eigene Tor köpfte. „Aus dieser Phase, auch wenn sie vielleicht nur 15 Minuten dauert, müssen wir mehr machen“, sagte Haberlag.

Der Spielfluss der nun ansehnlich kombinierenden Eckernförder wurde nämlich durch aufkommende Hektik jäh unterbrochen. Böker reklamierte nach 60 Minuten, dass der ESV den Ball nach einem Pass ins Seitenaus nicht an sein Team zurückgab und bezeichnete den Gegner mehrfach lautstark als „Dreckstruppe“. Die Eckernförder beharrten jedoch darauf, dass Husum einfach einen Fehlpass ins Aus gespielt hatte und gaben daher den Ball nicht zurück. Wer nun recht hatte, war schwer aufzulösen, aber die verbale Entgleisung Bökers könnte auch dafür gesorgt haben, dass er wenig später die Rote Karte sah. Vorher hatte Luca Steen ein hartes Foul an der Seitenlinie begangen und es kam zu einer kleinen Rudelbildung. Schiedsrichter Colmorgen griff nach kurzer Absprache mit seinem Assistenten an die Gesäßtasche und zückte Rot gegen Steen, was Böker noch mehr in Rage brachte. „Ich weiß nicht, wofür es die Roten Karten gab. Alles geht damit los, dass der ESV den Ball nicht an uns zurückgibt. Bei Steens Foul war gar nichts los. Das war Gelb und damit ist es gut!“, ärgerte sich Böker, der weiter auf das Gespann einredete und dann ebenfalls die Rote Karte sah.

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, schaffte es der ESV in der verbleibenden Zeit nicht mehr, erneut Druck aufzubauen. Husum wurde das Verteidigen des Vorsprungs leicht gemacht und nachdem Fabian Arndt per Lupfer das 3:1 erzielt hatte (74.), war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Kevin Knitel (89.).

Eckernförder SV: Christensen – Lorenz (74. Medler), Knittel, Zülsdorff, Lietz – Engelbrecht (46. Stöterau) – Apitz, Nommels, Mohr, Altendorf (75. Mahrt) – Schikorr.
Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Yassine, Lorenzen – Christiansen, Waskow, Steen – Arndt, Koschenz (74. Knitel).
SR: Colmorgen (Eintr. Groß Grönau).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Steen (11.), 0:2 Wullenweber (45.), 1:2 Christiansen (50., Eigentor), 1:3 Arndt (73.), 1:4 Knitel (89.).
Rote Karten: Steen (63., grobes Foulspiel).
Bes. Vork.: Rote Karte gegen HSV-Trainer Böker (63., Unsportlichkeit).

Nach dem Foul von Luca Steen (knieend) muss Schiedsrichter Colmorgen eingreifen.
09.09.2019 · Eckernförder Zeitung

"Ein extrem wichtiger Sieg"

Fußball-Oberliga: Husum freut sich über 4:1 in Eckernförde und ärgert sich über rote Karten
Husums Marco Nagel (Mitte) im Zweikampf mit dem Eckernförder Leon Apitz. Rechts Tarek Yassine.

Eckernförde (Björn Gutt) - Die Husumer SV hat die jüngste Durststrecke in der Fußball-Oberliga überwunden und das Duell der Aufsteiger beim Eckernförder SV mit 4:1 gewonnen. Bis auf eine Phase kurz nach der Halbzeit, als der Gastgeber kurzzeitig Oberwasser hatte und auch zum Anschlusstreffer kam, hatten die Stormstädter das Geschehen im Griff.

Die letzte gute halbe Stunde mussten die Husumer sogar nur mit zehn Spielern auskommen. Luca Steen hatte nach einem Foulspiel die rote Karte gesehen. Es kam zur Rudelbildung und HSV-Coach Torsten Böker wurde auf die Tribüne geschickt, weil er nach Meinung des Unparteiischen seinen Unmut über Platzverweis und provokantes Verhalten des Gegners zu vehement kundgetan hatte. „Die rote Karte und mein Platzverweis nerven uns total, weil wir beide Aktionen absolut überzogen und unnötig waren“, kommentierte Böker die besagten Szenen, die allerdings seinen positiven Gesamteindruck des Spiels und insbesondere der Leistung seiner Mannschaft nicht schmälern konnte. „Wir haben hochverdient gewonnen, weil wir die ganz klar bessere Mannschaft waren. Angesichts der angespannten Personallage war es ein extrem wichtiger Sieg.“

Die Kreisstädter traten von Beginn an dominant auf und hatten klare Vorteile in der Spielanlage. Zudem wurde der Gastgeber durch das frühe Pressing bereits im Spielaufbau gestört und zu Fehlern gezwungen. Der ESV versuchte mit einer harten Gangart dagegenzuhalten. Trotzdem ging die HSV bereits in der Anfangsphase durch Luca Steen in Führung (11.). Der agile Fabian Arndt, der nur den Außenpfosten traf (17.), sowie Marc Koschenz frei vor Eckernfördes Keeper Torben Christensen (28.) hatten bereits ein zweites Tor auf dem Fuß. Auch als Maximilian Waskow nach einem Freistoß den Ball am Torwart vorbei gespitzelt hatte (36.), rettete ein Eckernförder noch auf der Linie. Erst als Bosse Wullenweber nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle war, hieß es 0:2 (41.).

Nach dem Wechsel kamen zunächst die Hausherren mit viel Schwung aus der Kabine, Leon Apitz (46.) und Tim Schikorr (48.) verpassten aber den Anschlusstreffer. Der fiel nach einem missglückten Klärungsversuch von Finn Christiansen, der den Ball ins eigene Netz lenkte (50.) und noch einmal kurz für Spannung sorgte. „In dieser Phase haben wir Glück, dass es nicht sogar schon 2:2 steht“, gestand Böker. Jedoch bewiesen seine Husumer in der Folge kühlen Kopf, ließen sich auch von den Vorkommnissen rund um die rote Karte nicht aus der Ruhe bringen und waren gefühlt mit einem Mann weniger noch überlegener als vorher. Wiederum traf Arndt nur den Pfosten (69.), bevor er sich für seine starke Leistung belohnte und mit dem Tor zum 1:3 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte (74.). Die Angriffsbemühungen des Gastgebers blieben weiterhin ziemlich uninspiriert und ungefährlich. So setzten wiederum die Nordfriesen den Schlusspunkt, in dem Joker Kevin Knitel den 4:1-Endstand markierte (89.).

„Ich bin stolz auf die Mannschaft und wie sie auf den Ausfall einiger Leistungsträger reagiert hat. Nun hoffe ich, dass sich einige Spieler für die kommenden Aufgaben wieder gesund melden“, sagte Böker zufrieden, den Blick auf das künftige Programm gerichtet, das mit dem TSB Flensburg (H), Oldenburger SV (A) sowie dem SV Todesfelde (H) einige knifflige Herausforderungen bereit hält.

09.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Deathfield: Adler verlieren weiter an Höhe – HSV trifft alles

Reinfelds Hackbarth freut sich über sein Tor Foto: Lobeca/Raasch

Reinfeld, Husum und Todesfelde waren die Gewinner des Sonntags am 7. Spieltag. Gerade in Todesfelde waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit klar überlegen, verpassten nur gegen Phönix die Tore zu machen. Da war der Meister-Favorit nicht auf der Höhe. Dafür gingen die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss in Führung, doch "Deathfield" legte zu und erzielte noch drei Treffer zum verdienten Erfolg. Zehn Minuten reichten am Ende für den SVT gegen Phönix. Siegertrainer Sven Tramm: "Die erste Hälfte war schon überragend, da hätten wir führen müssen. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt schon darüber geärgert, dass sich die Jungs nicht belohnt haben. Im zweiten Abschnitt und nach dem Rückstand hat meine Mannschaft Moral bewiesen, hat man gesehen, dass wir nicht nur 11 Spieler haben, sondern 25 da sind, die man alle bringen kann." Damit setzten sich die Segeberger von den Adlern ab, hat auf Rang drei vier Zähler Vorsprung auf die Lübecker und ist punktgleich mit Weiche-Verfolger TSB.

Auch Preußen Reinfeld musste einem Rückstand von Kalisch (27.) gegen Frisia lange einem Rückstand hinterherlaufen, war aber nach einer knappen Stunde warmgelaufen, so dass Lie (59.), Rönnau (84.) und Hackbarth (90.) für einen 3:1-Heimsieg sorgten.

Die Husumer SV erzielte beim 4:1-Sieg in Eckernförde alle Tore selbst. Christiansen brachte mit seinem Eigentor die Hausherren kurz nach dem Seitenwechsel auf 1:2 heran. Nach einer Gelb-Roten Karte für die Gäste trafen sie allerdings noch zweimal. Der ESV bleibt zusammen mit Kropp und Türkspor auf den Abstiegsrängen.

7. Spieltag (7./8.9)
Weiche Flensburg II – TSV Kropp 2:1
Eutin 08 – VfB Lübeck II 3:1
TSB Flensburg – PSV Neumünster 5:0
TSV Bordesholm – Inter Türkspor Kiel 2:1
Oldenburger SV – SV Eichede 2:4
SV Todesfelde – 1. FC Phönix Lübeck 3:1
Eckernförder SV – Husumer SV 1:4
Preußen Reinfeld – Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1

08.09.2019 · www.oberliga.info

Rückenwind aus erstem Punktgewinn mitnehmen

Fußball-Oberliga: Eckernförder SV will nach dem 2:2 in Bordesholm gegen Husum nachlegen
Henrik Stöterau (re.) und den ESV erwartet Sonntag das Aufsteigerduell gegen Husum. Foto: dve

Eckernförde (Stefan Gerken) - Dem Eckernförder Trainer Maik Haberlag blies in dieser Woche ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Jedoch nicht aufgrund der sportlichen Situation seiner Oberliga-Aufsteiger, sondern auf einem Segeltörn, den der Lehrer mit seinen Schülern auf der Ostsee unternahm. „Ich bin zum Glück nicht seekrank geworden“, sagt der Coach, der am Freitag wieder von Bord ging und Abends auch das Abschlusstraining vor dem nächsten Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die Husumer SV leitete.

Um beim Stichwort Wind zu bleiben – genau diesen, und zwar genauer gesagt den Rückenwind aus dem ersten Punktgewinn vergangene Woche in Bordesholm (2:2), will der ESV-Coach gerne mitnehmen. „Das war ganz wichtig für die Psyche“, ist sich Haberlag sicher. Nicht nur bei ihm, sondern auch bei den Spielern, sollten jetzt nervige Nachfragen, wann endlich der erste Punkt geholt wird, aufhören. Natürlich wiegt der eine Zähler in der Tabelle noch nicht besonders viel, daher will der ESV nur zu gerne endlich auch im Heimspiel erfolgreich sein. Mit der Husumer SV, die als Mitaufsteiger und Meister in der vergangenen Saison die Landesliga Schleswig dominierte, kommt ein eingespieltes Team an den Bystedtredder. „Sie hatten kaum Veränderungen“, weiß Haberlag, der sich an die Duelle in der Vorsaison noch gut erinnert. „Einmal waren wir ziemlich chancenlos, aber beim zweiten Spiel schon näher dran. Ich hoffe, dass unsere Entwicklung soweit ist, dass wir jetzt noch ein Stück weiter herangekommen sind.“ Husum mag es, den Ball flach und sauber hinten herauszutragen. „Das sollten wir versuchen, zu unterbinden. Aber das geht nicht über 90 Minuten“, sagt Haberlag.

Mut macht, dass sein Team zuletzt gegen Bordesholm über 80 Minuten stark verteidigte und kaum Chancen zuließ. Es wird auch gegen Husum wieder darauf ankommen, den Gegner schon deutlich vor der eigenen Viererkette zu stören und anzulaufen. Jedoch haben Spieler wie Fabian Arndt, Tarek Yassine oder auch die Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye so viel individuelle Klasse, dass jeder Fehler schnell hart bestraft wird.

Personell steht der Kader der Vorwoche zur Verfügung, besonders großen Anlass zum wechseln hat Haberlag nicht.

So könnte der ESV spielen: Christensen – Lorenz, Knittel, Zülsdorff, Lietz – Mohr – Bamler, Nommels, Stöterau, Apitz – Schikorr.

07.09.2019 · Eckernförder Zeitung

Zurück in die Erfolgsspur

Fußball-Oberliga: Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm wollen wieder punkten
Bei der Husumer SV ist Fabian Arndt (l.) nach einer Sperre wieder dabei und kann auch in Eckernförde solchen Einsatz zeigen. Foto: Brigitte Petersen

Husum/Risum-Lindholm (B. Gutt/W. Pustal) - Bereits vier Wochen liegen die letzten Siege der nordfriesischen Fußball-Oberligisten zurück. Am Sonntag (jeweils 15 Uhr) hoffen Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm wieder auf drei Punkte, obwohl beide auswärts antreten: Die Stormstädter im Aufsteiger-Duell beim bislang noch sieglosen Eckernförder SV, die Risum-Lindholmer beim SV Preußen 09 Reinfeld. 

Eckernförder SV – Husumer SV (Sonntag 15 Uhr)

Die Lage: Die Defensive ist bisher die Husumer Schwachstelle. 13 Gegentore in sechs Spielen erscheinen viel. In der gesamten Hinrunde des Vorjahres waren es nur acht Gegentreffer in 17 Spielen. Positiv ist die Auswärtsbilanz in der Oberliga mit zwei Siegen in drei Spielen. Zudem ist der Eckernförder SV mit fünf Siegen aus den letzten sechs Aufeinandertreffen und zwei souveränen Erfolgen in der vergangenen Saison eine Art Lieblingsgegner.
Der Gegner: Eckernförde hat mit Anlaufschwierigkeiten in der Oberliga zu kämpfen. Mit dem 2:2 beim TSV Bordesholm gelang erst am vergangenen Wochenende der erste Punktgewinn. Bis dahin mussten die Schützlinge von Trainer Maik Haberlag viel Lehrgeld bezahlen, was bereits 21 Gegentore belegen. Auf der Habenseite stehen auch erst fünf eigene Treffer – die wenigsten in der Oberliga. Der Aufsteiger setzt in erster Linie auf mannschaftliche Geschlossenheit. Viele Spieler kommen ais der eigenen Jugend und spielen bereits seit Jahren zusammen.
Das sagt der Trainer: „Wir sind nach dem guten Saisonstart nicht durchgedreht und werden das nach dieser kleinen Delle auch nicht tun“, bleibt HSV-Coach Torsten Böker nach den beiden Niederlagen gelassen. „Wir fahren mit einem guten Gefühl und Selbstvertrauen nach Eckernförde.“ Beim Gegner sieht er eine positive Entwicklung: „Eckernförde agiert aus einer guten Grundordnung heraus, verfügt über laufstarke Spieler und ist im schnellen Umschaltspiel stets gefährlich. Das wissen wir auch noch aus dem letzten Jahr. Für uns geht es darum mit Ruhe, Geduld und am besten viel Ballbesitz, Chancen herauszuspielen und diese zu verwerten.“
Sorgen: Die Offensive ist nach wie vor geschwächt. Fabian Arndt ist nach einer Sperre wieder dabei, aber in Niklas Ludwig (Leiste), Marvin Matthiesen (Knie) sowie Hendrik Fleige (Muskelprobleme) fehlen wichtige Kräfte. Sebastian Kiesbye konnte nur Lauftraining absolvieren.
Besonderheit: Erstmals in Ära Torsten Böker musste die HSV zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge hinnehmen. In der vergangenen Saison gab es lediglich im Oktober 2018 einmal zwei Unentschieden (jeweils 1:1 gegen den Gettorfer SC und FC Reher/Puls) hintereinander. Ansonsten hatten die Husumer unter Böker mindestens jedes zweite Spiel gewonnen.

SV Preußen 09 Reinfeld – SV Frisia 03 (Sonntag 15 Uhr)

Die Lage: Tabellenplatz zwölf ist nicht gerade dass, was sich der SV Frisia 03 vorstellt. Durch den Punktabzug für Eutin 08 wegen fehlender Schiedsrichter liegen die Rosenstädter mit vier Zählern noch hinter den Nordfriesen mit sechs Punkten auf der Habenseite. Frisia wurde nach der 0:4-Niederlage im letzten Heimspiel gegen Spitzenreiter SC Weiche Flensburg 08 II von den Reinfeldern überholt, die sich mit einem 5:1-Sieg beim Inter Türkspor Kiel vom zwölften auf den achten Platz verbesserten. Jetzt will Frisia punktemäßig unbedingt wieder mit Reinfeld gleichziehen und so den Anschluss an das Mittelfeld schaffen.
Der Gegner: Für Reinfeld ist die Oberliga ein Abenteuer. Als Tabellendritter der Landesliga rückten die Stormarner noch etwas überraschend in die höchste Landesklasse auf und sehen sich selbst als Außenseiter. Das scheint ihnen aber zu behagen. In sechs Spielen gelangen dem Neuling drei wichtige Siege gegen die direkten Konkurrenten Eutin (2:0), Eckernförde (1:0) und Türkspor Kiel.
Das sagt Olaf Petersen: „Wir waren mit unser Leistung beim 0:4 gegen Weiche II absolut nicht zufrieden. Das haben wir in der Woche aufgearbeitet“, so der Sportliche Leiter. „Die Jungs zeigen Reaktion, sie sind heiß und wissen, dass sie jetzt beim Aufsteiger in der Pflicht sind. Wir spielen dort klar auf Sieg. Wir können es deutlich besser und wollen dies jetzt auch zeigen. Die Trainer sind mit dem Engagement der Jungs in der Woche sehr zufrieden.
Sorgen: Die werden kleiner. Stammtorhüter Johnny Nestler ist zurück, Torjäger Finn Kalisch konnte problemlos trainieren und wird in Reinfeld wohl wieder einen kompletten Einsatz absolvieren. Allerdings fehlen Jannik Oliver Fust und Leevi Lehtovuori.
Besonderheit: Frisia hat noch nie gegen Reinfeld gespielt. „Das ist eine absolute Unbekannte für uns“, sagt Olaf Petersen. Aber die derzeitige Oberliga-Bilanz weist Gemeinsamkeiten auf. Beide Mannschaften haben sechs gelbe Karten, die Torjäger Vjekoslav Taritas (Reinfeld) und Finn Kalisch (Frisia) waren je vier Mal erfolgreich.

07.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 008 14.09.19 Husumer SV TSB Flensburg 1:8
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

11 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Daniel Junge (Oldenburger SV)
8 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
8 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
6 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
6 Morten Liebert (SV Todesfelde)
5 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
3 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
3 Kristof Rönnau (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Jonathan Stoever (SV Eichede)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Erste Niederlage für den Spizenreiter: Am achten Spieltag erwischte es auch den SC Weiche 08 II, der beimVfB Lübeck II mit 1:4 verlor. Die schlecht gestarteten Grün-Weißen hatten zuvor auch schon die Mitfavoriten TSB Flensburg und PSV Neumünster daheim besiegt. Der TSB kam nicht nur punktemäßig näher heran, sondem überholte den Lokalrivalen zumindest schon nach dem Torverhältrris durch das in der Schlussphase herausge-schossene 8:1 bei Aufsteiger Husumer SV. Der SV Todesfelde verpasste es durch ein spätes Gegentor beim SV Eichede, ebenfalls auf 19 Zähler zu kommen. Anschluss nach oben hielten auch die drei Süd-Aufsteiger Phönix Lübeck (1:0 gegen Eutin), Oldenburger SV (3:1 beim PSV Neumünster) und überraschend Preußen Reinfeld (2:1 in Kropp). Am Tabellenende feierte Inter Türkspor im Kellerduell gegen Eckernförde den ersten Sieg, so dass nun kein Team mehr punktlos ist. Schlusslicht ist nun der TSV Kropp, der auch gegen Reinfeld keine Wende schaffte und im letzten Jahr von Trainer Dirk Asmussen dem Abstieg entgegen strebt. Vor der Abstiegszone setzte, sich Lindholm durch das 1:0 gegen Bordesholm ab.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Husum fällt nach gut einer Stunde auseinander

Husumer SV -
TSB Flensburg
1:8 (0:1)

Liefen am Ende zu oft hinterher: Husums Marco Nagel verfolgt den TSB-Angreifer Nicholas Holtze. Foto: speedphotos.de

Husumer SV: Bielinski - C. Herpel, Wullenweber, Wetzel - Nagel (87. Knitel), Waskow - Arndt, Yassine, Henning Lorenzen - Koschenz, Kiesbye.
TSB Flensburg: Hagge - Spoth, Nissen (46. Lass), Vosgerau - Carstensen, Puttins - lngwersen, Warncke, Pannholzer - Butzek (72. Treitz), Holtze (76. Fakhoury).
SR: Deeg (TuS Hartenholm).
Zuschauer: 320.
Tore: 0:1 Carstensen (31 .), 0:2 Vosgerau (49.),1:2 Koschenz (58,), 1:3 Pannholzer (62,), 1:4 Pannholzer (67.), 1:5 Holtze (75.), 1:6 Carstensen (80.), 1:7 Fakhoury (83.), 1:8 Puttins (89.).
Bes. Vork.: Wullenweber scheitert mit Foulelfmeter an Hagge (64.).

1:8 ist ein Ergebnis, das wenig Interpretationsspielraum zulässt und einzig und allein auf ein Debakel für die unterlegene Mannschaft schließen lässt. Dass die Husumer SV im Derby gegen den TSB Flensburg ein solches erlebte, war nach 90 Minuten zwar unbestritten, jedoch hätte nach einer Stunde noch keiner im Friesenstadion mit derart klaren Verhältnissen gerechnet. In der 58. Minute hatte Marc Koschenz die bis dato nahezu ebenbürtigen Husumer mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 zurück ins Spiel gebracht und Anlass zur Hoffnung gegeben, vielleicht sogar noch etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem 1:3 für den TSB und einem verschossenen Elfmeter von HSV-Abwehrchef Bosse Wullenweber im direkten Gegenzug (64.) fiel das Husumer Kartenhaus völlig in sich zusammen und die Flensburger veranstalteten in der Folge ein munteres Scheibenschießen gegen wehrlose Stormstädter.

Entsprechend geteilt fiel daher auch das Urteil von HSV-Coach Torsten Böker aus. "In der ersten Halbzeit müssen wir in Führung gehen, nutzen aber unsere guten Gelegenheiten mal wieder nicht. Der Gegner zeigte sich dagegen vor der Pause gnadenlos effektiv. Beim 0:2 verteidigen wir die Ecke nicht gut, kommen dann aber noch einmal zurück." Für die letzte halbe Stunde und die Ereignisse nach dem verschossenen Elfmeter mit dem kurz darauf folgenden 1:4 hatte Böker kein Verständnis. "Wir lassen es danach nur noch über uns ergehen und das tut zusammen mit dem schlussendlichen Ergebnis extrem weh."

TSB-Co-Trainer Hoymar Sörensen schätzte den Spielverlauf auch realistisch ein. "Im Moment haben wir einfach zum richtigen Zeitpunkt auch mal das nötige Glück, denn wenn die Husumer eine ihrer Chancen nutzen, kann so ein Spiel auch mal anders laufen. Insgesamt haben wir uns vor der Pause schwer getan und spielerisch sicher keine Glanzleistung abgeliefert, waren jedoch in dieser Phase gnadenlos effektiv. Nach dem Elfrneter, den Andre Hagge weltklasse hält, hatten wir dann die Leichtigkeit im Gefühl des sicheren Sieges."

Die stark ersatzgeschwächten Hausherren, bei denen sogar Routinier Christian Herpel nach fast eineinhalb Jahren sein Comöback mit 36 ]ahren in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Grundordnung mit einer Fünferkette in der Abwehr und machten damit die Räume in der eigenen Hälfte extrem eng. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte so ihre Probleme und konnte ihre offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen. Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und bereits früh bei einer Doppelchance von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor stark entschärfte, die Führung auf dem Fuß (6.). Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt, der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde (27.), kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler von Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge, aber auch am Tor vorbei (29.).We aus dem Nichts gingen dann aber die Gäste in Führung. Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den BalI nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen keine Mühe hatte, einzunetzen (31.).

Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumer etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen und auf 0:2 zu erhöhen. Eine Ecke wurde am kurzen Pfosten verlängert, so dass der aufgerückte Abwehrhüne Nicolai Vosgerau im Zentrum einnickte (49.). Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die Kreisstädter noch nicht geschlagen und kamen durch Koschenz zum 1:2-Anschlusstreffer (58.). Danach war "Crunch-Time" angesagt. Zunächst erhöhte Top- Torjäger Pannholzer auf Pass von Holtze auf 1:3 (62.), bevor im direkten Gegenzug Fabian Amdt im Strafraum von Vosgerau zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß schoss Wullenweber zwar stramm und platziert, jedoch hatte Hagge die Ecke geahnt und hielt das Geschoss sehenswert (64.). Das war der Knackpunkt im Husumer Spiel, so dass nach Pannholzers 1:4 die Messe endgültig gelesen war (67.). Was folgte war allerdings eine Husumer Bankrotterklärung. Die Böker-Schützlinge ergaben sich nun in ihr Schicksal und zeigten nahezu keinerlei Gegenwehr mehr. Das nutzte der Tabellenzweite im Stile einer Spizenmannschaft clever und eiskalt aus und feierte durch weitere Treffer von Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) ein wahres Schüzenfest.

"Ich erwarte von den ]ungs, dass man sich als Mannschaft, auch wenn man nach dem 1:4 nicht mehr gewinnen kann, gegen ein höheres Ergebnis wehrt. Das haben wir heute nicht geschafft und daran werden wir uns zukünftig erinnern müssen. Aber auch das ist Teil unseres Lernprozesses", bewertete Torsten Böker. Der TSB hat mit dem Kantersieg weiteren Boden auf die Tabellenspitze gut gemacht. Trainer Jan Hellström will die Situation trotzdem nicht überbewerten. "Die Tabelle hat noch nicht viel zu sagen. Wir schauen ohnehin nur auf uns und wollen unsere Spiele gewinnen. In dieser ausgeglichenen Klasse denken wir zudem nur von Spiel zu Spiel."

BJÖRN GUTT

NordSport / www.fussball.de · 16.09.2019

TSB Flensburg dreht im Nordderby auf

Flensburger Fußballer gewinnen 8:1 bei der Husumer SV / Keeper André Hagge pariert Elfmeter von Bosse Wullenweber
Und wieder hat's "geklingelt": Die TSB-Fußballer bejubeln einen weiteren Treffer. speedphotos.de

Husum (Björn Gutt) - Das 8:1 (1:0) bei der Husumer SV wollte Jan Hellström, Trainer der Oberliga-Fußballer des TSB Flensburg, nicht überbewerten: "Die Tabelle hat noch nicht viel zu sagen. Wir schauen nur auf uns, denken von Spiel zu Spiel und müssen auch kommende Woche beim Eckernförder SV wieder einen Hebel finden."

Sein Co-Trainer Hoymar Sörensen analysierte das Spielgeschehen. "Im Moment haben wir einfach zum richtigen Zeitpunkt auch mal das nötige Glück, denn wenn Husum eine seiner Chancen nutzt, kann so ein Spiel auch mal anders laufen. Insgesamt haben wir uns vor der Pause schwer getan und spielerisch sicher keine Glanzleistung abgeliefert, waren jedoch in dieser Phase gnadenlos effektiv. Nach dem Elfmeter, den Andre Hagge klasse hält, hatten wir dann die Leichtigkeit im Gefühl des sicheren Sieges", sagte er.

Die stark ersatzgeschwächten Hausherren, bei denen Routinier Christian Herpel (36) nach fast anderthalb Jahren sein Comeback in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Grundordnung mit einer Fünferkette in der Abwehr und machten damit die Räume eng. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte ihre Probleme, konnte die offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen.

Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und bereits früh bei einer Doppelchance von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor stark entschärfte, die Führung auf dem Fuß hatte (6.). Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt (27.), der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde, kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler des Flensburger Abwehrmanns Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge, aber auch am Tor vorbei (29.).

Wie aus dem Nichts gingen dann aber die Gäste in Führung. Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den Ball nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen keine Mühe hatte, zu treffen (31.). Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumern etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen – und zu erhöhen.

Eine Ecke wurde am kurzen Pfosten verlängert, der aufgerückte Abwehrhüne Nicolai Vosgerau köpfte ein (49.). Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die Kreisstädter noch nicht geschlagen, Marc Koschenz traf zum 1:2 (58.). Danach war "Crunch-Time" angesagt. Zunächst erhöhte Top-Torjäger Pannholzer auf Pass von Holtze auf 1:3 (62.), bevor im direkten Gegenzug Fabian Arndt im Strafraum von Vosgerau zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß schoss Wullenweber zwar stramm und platziert, jedoch hatte André Hagge die Ecke geahnt und hielt sehenswert (64.).

Das war der Knackpunkt, nach Pannholzers 1:4 (67.) war alles klar. Was folgte, war eine Husumer Bankrott-Erklärung. Die Böker-Schützlinge ergaben sich nun in ihr Schicksal und zeigten nahezu keinerlei Gegenwehr mehr. Das nutzte der Tabellenzweite im Stile einer Spitzenmannschaft aus – Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) vollendeten das Schützenfest.

16.09.2019 · Flensburger Tageblatt

Am Ende keine Gegenwehr

Fußball-Oberliga: Husumer SV geht im Heimspiel gegen TSB Flensburg mit 1:8 unter
Wieder entwischt: Nicholas Holtze (TSB) läuft dem Husumer Marco Nagel davon. KOB

Husum (Björn Gutt) - Mit 1:8 ging die Husumer SV im Derby der Fußball-Oberliga gegen den TSB Flensburg unter. Eine Stunde lang hatte noch Hoffnung für den Aufsteiger bestanden. Marc Koschenz hatte die bis dahin nahezu ebenbürtigen Husumer mit seinem Tor 1:2 (58.) zurück ins Spiel gebracht. Doch dann begann im Friesenstadion ein munteres Scheibenschießen gegen wehrlose Stormstädter.

HSV-Coach Torsten Böker hatte für die letzte halbe Stunde kein Verständnis: „Wir lassen es nur noch über uns ergehen und das tut zusammen mit dem schlussendlichen Ergebnis extrem weh.“ Die stark ersatzgeschwächten Husumer, bei denen sogar der 36-jährige Christian Herpel nach fast eineinhalb Jahren sein Comeback in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Abwehr in Fünferkette. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte so ihre Probleme und konnte ihre offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen.

Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und eine Doppelchance (6. ) von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye hatte, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor entschärfte. Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt (27.), der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde, kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler vom Flensburger Abwehrmann Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge aber auch am Tor vorbei (29.).

Wie aus dem Nichts gingen die Gäste in Führung (31.). Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den Ball nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen bereit stand. Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumer etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen und auf 2:0 (49.) zu erhöhen. Nicolai Vosgerau verwertete eine Ecke. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Koschenz folgte bald das 1:3 (62.) durch TSB-Torjäger Pannholzer. Nach einem vom Husumer Bosse Wullenweber verschossenen Strafstoß (Foul an Arndt) ging es mit den Gastgebern endgültig bergab. Pannholzer traf zum 1:4 (67.), Husum zeigten fast keinerlei Gegenwehr mehr. Der Tabellenzweite feierten mit weiteren Treffer von Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) ein Schützenfest.

„Ich erwarte von den Jungs, dass man sich als Mannschaft, auch wenn man nach dem 1:4 nicht mehr gewinnen kann, gegen ein höheres Ergebnis wehrt. Das haben wir heute nicht geschafft und daran werden wir uns zukünftig erinnern müssen. Aber auch das ist Teil unseres Lernprozesses“, sagte Torsten Böker.

 

16.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Gnadenloser TSB zeigte seine Klasse

Husums Marc Koschanz (r.) versetzt TSB Flensburgs Hauke Spoth.Der Ertrag der Husumer blieb aber gering. Fotos: Jörn Saemann

Husum (Jörn Saemann/Timo Fleth) - Der TSB Flensburg hat im Spitzenkampf der Flens-Oberliga Schleswig-Holstein ein weiteres Ausrufzeichen gesetzt. Nach dem 5:0 Heimsieg im Verfolgerduell gegen den PSV Neumünster, gewann die Mannschaft von Jan Hellström klar mit 8:1 (1:0) das Nordderby beim Aufsteiger Husumer SV.

»Husum hat uns über weite Strecken des Spiels das Leben schwer gemacht. Wir hatten in einigen Momenten das Glück auf unserer Seite. Entscheidend war heute, das wir körperlich topfit waren«, so der TSB-Trainer, dessen Team zunächst froh sein konnte, nicht in Rückstand zu geraten. Denn Torhüter Andre Hagge, verhinderte in überragender Manier per Doppelparade gegen Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye das 1:0 der Nordfriesen (11.). 

Kiesbye schlenzte den Ball nach einer halben Stunde zudem knapp am rechten Pfosten vorbei. Dies rächte sich praktisch im Gegenzug, als Timo Carstensen zum 0:1 Pausenstand abstaubte. Gleich nach Wiederbeginn legten die Gäste nach. Nach einer Ecke köpfte Nicolai Vosgerau die anschließende Kopfballverlängerung von Nicholas Holtze zum 0:2 ein (49.). Doch die Husumer SV zeigte Nehmerqualitäten und verkürzte nach einer knappen Stunde durch Marc Koschenz zum 1:2. 

Auch nach dem 1:3 durch Tarik Pannholzer (62.), hatte das Böker-Team zwei Minuten später die große Chance ins Spiel zurückzukommen. Doch Bosse Wullenweber scheiterte mit einem Foulelfmeter am erneut überragend parierenden Hagge, der sich lang machte und den Ball aus dem unteren linken Eck kratzte. 

Dies bestrafte der TSB wieder nur kurze Zeit später mit dem 1:4 durch Pannholzer (67). Danach erlahmte die Gegenwehr der Husumer SV völlig, während die Flensburger ihre ganze Klasse ausspielten. Sie nutzten ihre Chancen eiskalt und feierten so einen 8:1 Kantersieg im Friesenstadion. 

»Bis vor dem 1:4 war alles gut. Das 1:8 fühlt sich so bitter an, wie es auf der Anzeigentafel aussieht«, so der völlig konsternierte HSV-Trainer Torsten Böker nach der Partie.

Statistik
Husumer SV: Bielinski – Nagel (87. Knitel), Herpel, Wullenweber, Waskow – Arndt, Wetzel, Yassine, Lorenzen – Koschenz, Kiesbye.
TSB Flensburg: Hagge – Nissen (46. Lass), Vosgerau, Ingwersen, Spoth – Warncke, Puttins, Pannholzer, Holtze (76. Fakhoury) – Carstensen, Butzek (72. Treitz).
Schiedsrichter:Henning Deeg (TuS Hartenholm)
Zuschauer:320

VfB Lübeck II – SC Weiche Flensburg 08 II 4:1 (2:0)

Nun hat es auch den SC Weiche Flensburg 08 II erwischt. Im Duell der Regionalligareserven, unterlag das Seeliger-Team beim VfB Lübeck. Schon nach zwei Minuten mussten die Fördestädter dem frühen 0:1 Rückstand durch Vico Dombrowski hinterherlaufen. Zu psychologisch ungünstigen Zeitpunkten, kassierte der Oberligaprimus seine weiteren Gegentreffer. Eine Minute vor der Pause fiel das 0:2 durch Furkan Kalfa, der vier Minuten nach Wiederbeginn das 0:3 nachlegte. Nach dem 0:4 durch Corvin Bock (54.) war die Partie gelaufen. Alexandr Miske konnte fünf Minuten vor dem Abpfiff mit dem 1:4 nur noch Ergebniskosmetik betreiben.

TSV Kropp – SV Preußen Reinfeld 1:2 (0:2)

Der TSV Kropp befindet sich in der Oberliga weiter im freien Fall. Durch die 1:2 (0:2) Heimpleite gegen Aufsteiger SV  Preußen Reinfeld, stützte das Asmussen-Team mit nur einem Zähler auf den letzten Tabellenplatz ab. Kristof Rönnau (26.) und Dennis Lie (37.) sorgten für den 0:2 Pausenstand zugunsten der Gäste. Nach dem Wechsel konnte der eingewechselte Routinier Finn Langkowski nur den 1:2 Anschlusstreffer erzielen. Für mehr sollte es nicht reichen. Nach der siebenten Saisonniederlage ist das rettende Ufer für den TSV Kropp nun schon fünf Punkte entfernt.

SV Frisia 03 - TSV Bordesholm 1:0 (1:0)

Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat sich Luft nach unten verschafft. Gegen den TSV Bordesholm setzten sich die Nordfriesen nach kämpferischer Leistung am Ende mit 1:0 durch.
Frisia-Torjäger Finn Kalisch (37.)hatte noch im ersten Durchgang seinen Torriecher unter Beweis gestellt und den entscheidenden Treffer erzielt. In der zweiten Halbzeit verteidigten die Gastgeber verbissen ihren Vorsprung.

16.09.2019 · www.fl-arena.de

Kantersieg für den TSB Flensburg / Erste Saisonniederlage für den SC Weiche Flensburg 08

In der Flens-Oberliga feierte der TSB Flensburg einen 8:1 Sieg beim Husumer SV. Der SC Weiche Flensburg 08 musste hingegen die erste Saisonniederlage hinnehmen. Sie verloren mit 1:4 gegen den VfB Lübeck II.
Jubel beim TSB Flensburg. Foto: SPEEDPhotos.de

Erste Saisonniederlage für den SC Weiche Flensburg 08

In der Flens-Oberliga hat der SC Weiche Flensburg 08 die erste Saison Niederlage kassiert. Gegen den VfB Lübeck II unterlag die Mannschaft von Trainer Thomas Seeliger mit 1:4. Bereits in der zweiten Spielminute geriet der SC in Rückstand, für den VfB Lübeck erzielte Vico Dombrowski den Führungstreffer. Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Furkan Kalfa auf 2:0. In der zweiten Halbzeit waren gerade mal fünf Minuten gespielt, da erzielte Furkan Kalfa auch das 3:0 und das Spiel war quasi entschieden. In der 54. Spielminute erhöhte Corvin Bock auf 4:0. Kurz vor dem Ende der regulären Spielzeit traf Alexander Miske zum 1:4 und betrieb noch Ergebniskosmetik für den SC.

Kantersieg für den TSB Flensburg

Der TSB Flensburg hingegen feierte einen Kantersieg. Gegen den Husumer SV gab es einen 8:1 Auswärtssieg. Mitte der ersten Halbzeit brachte Timo Carstensen den TSB in Führung. Nach der Halbzeitpause erhöhte Nicolai Vosgerau auf 2:0. Durch Marc Koschenz gelang dem Husumer SV der Anschlusstreffer. Danach folgte aber eine Machtdemonstration des TSB. Tarik Pannholzer schraubte das Ergebnis mit zwei Toren auf 4:1 hoch. Dann traf Nicholas Holtze zum 5:1. Timo Carstensen erhöhte auf 6:1 und der eingewechselte Malek Fakhoury auf 7:1. Den Schlusspunkt setzte Lars-Ole Puttins, der zum 8:1 Endstand traf. Der TSB ist damit auf zwei Punkte an den SC Weiche Flensburg 08 herangekommen. Beide Flensburger Teams führen die Tabelle der Oberliga Schleswig-Holstein an.

15.09.2019 · TNS Sports

Flensburg schießt scharf

Strapaziert: Gerade in Husum hatte das Spielgerät viel zu tun. Foto. Seehausen

Fußball-Oberliga:

1. FC Phönix Lübeck - Eutin 08 1:0 (0:0)
Knappe Angelegenheit in Lübeck. Und dennoch setzte sich letztlich der Favorit durch.
Schiedsrichter: Paltchikov (Lübeck).
Tor: 1:0 Dagli (72.).

VfB Lübeck II - SC Weiche Flensburg II 4:1 (2:0)
Überraschende Niederlage des Tabellenführers, der nie in die Partie fand.
Schiedsrichter: Pabla (Jevenstedt).
Tore:
1:0 Dombrowski (2.), 2:0 Kalfa (44.), 3:0 Kalfa (50.), 4:0 Bock (54.), 4:1 Miske (85.).

TSV Kropp - SV Preussen 09 Reinfeld 1:2 (0:2)
Das Schlusslicht der Liga schnupperte am ersten Saisonsieg, gelingen aber wollte dieser dann doch nicht.
Schiedsrichter:
Bendowski (Lübeck).
Tore: 0:1 Rönnau (27.), 0:2 Grimm (38.), 1:2 Langkowski (65.).

Husumer SV - TSB Flensburg 1:8 (0:1)
Lohnender Spieltag für die zweitplatzierten Flensburger, die sich durch die parallele Niederlage des SC Weiche II für die Tabellenspitze in Stellung bringen.
Schiedsrichter
: Deeg (Hartenholm).
Tore: 0:1 Carstensen (32.), 0:2 Vosgerau (50.), 1:2 Koschenz (58.), 1:3 Pannholzer (67.), 1:4 Pannholzer (72.), 1:5 Holtze (75.), 1:6 Carstensen (80.), 1:7 Fakhoury (84.), 1:8 Puttins (89.).

PSV Neumünster - Oldenburger SV 1:3 (0:2)
Rückschlag für den SV, der nach oben abreißen lassen muss.
Schiedsrichter: Ruback (Wiesharde);
Zuschauer: 149.
Tore: 0:1 Junge (9.), 0:2 Klüver (12.), 1:2 Barendt (48.), 1:3 Klüver (79.).
Gelb-Rote Karte
: Für Oldenburgs Freund (46.).
Rote Karte: Für den Neumünsteraner Blöcker (44.).

14.09.2019 / 16:42 Uhr / Philip Hentschel· www.sportplatz.sh

Nordderby in der Oberliga

Flensburg (tif) - Nordfriesland gegen Flensburg steht auf dem Menü des Oberligafußballs, wenn der TSB Flensburg und die Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr ) in Husum aufeinandertreffen. Dabei sind die Gäste von der Flensburger Förde gegen die Aufsteiger von der Nordsee klarer Favorit. Der TSB, als Tabellenzweiter, hat nach holprigem Beginn in die Spur gefunden, doch unterschätzen dürfen die Flensburger die Husumer nicht. Der Aufsteiger hat bereits elf Punkte gesammelt und seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt.

Den ungeschlagenen Spitzenreiter der Oberliga vom SC Weiche Flensburg 08 II zieht es am Sonnabend (14 Uhr) zur zweiten Mannschaft des VfB Lübeck. Die Flensburger fahren mit breiter Brust in die Hansestadt und können die Siegesserie auch in Lübeck noch fortsetzen.

Fast schon ums Überleben kämpfen die Fußballer des TSV Kropp. Gegen den gut gestarteten Aufsteiger von Preußen Reinfeld stehen die Kropper am Sonnabend (14 Uhr) bei einem Punkt nach sieben Spielen schon gehörig unter Zugzwang.

Nach dem guten Saisonstart fehlten dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm zuletzt aber die Punkte. Vor dem Spiel gegen TSV Bordesholm am Sonnabend (15 Uhr) hängen die Nordfriesen direkt vor den Abstiegsplätzen fest. Ein Erfolg würde dem SV Frisia 03 wieder mehr Luft verschaffen.

14.09.2019 · www.fl-arena.de

TSB mit großem Respekt zum Derby nach Husum

Absicherung: Tom Warncke (Mitte) und Torge Nissen (hinten) gegen Neumünsters Grady Zinkondo. Foto: Michael Staudt

Flensburg (wsi) - „Wir sind heiß auf den nächsten Dreier“, so die kämpferische Ansage von Jan Hellström. Der Trainer des Fußball-Oberligisten TSB Flensburg will nach dem überzeugenden Auftritt gegen den PSV Neumünster (5:0) den zweiten Tabellenplatz festigen. Allerdings stehen die Fördestädter heute (14 Uhr) bei Aufsteiger Husumer SV vor einer denkbar schweren Aufgabe. Im Pokal standen sich beide Teams bereits im Juli gegenüber, sa siegten die Flensburger 4:1. „Aber so klar war es nicht“, so TSB-Co-Trainer Hoymar Sörensen, „denn beide Mannschaften waren lange auf Augenhöhe. Erst nach der Roten Karte für Marco Nagel wurden wir in der Endphase stärker und kamen zu den Toren.“ Für Sörensen muss deshalb die Defensive besser als im Pokalspiel stehen.

Die Nordfriesen hatten einen verheißungsvollen Saisonstart. Dann folgte mit drei sieglosen Spielen ein Leistungsknick, ehe man am vergangenen Wochenende 4:1 bei Mitaufsteiger Eckernförder SV gewann. „Wir gehen die Aufgabe respektvoll an “, sagt Sörensen und Hellström ergänzt: „Schließlich haben die Husumer mit Fabian Arndt einen genialen Spielmacher. Abwehrchef Bosse Wullenweber ist gefährlich bei Standards und die drei Ex-SC-Spieler Marco Nagel, Maximilian Waskow und Sebastian Kiesbye sind auch eine Klasse für sich.“

Mats Möller fällt wegen Kniebeschwerden aus, Davin Thomsen und Niklas Müller sind dagegen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
14.09.2019 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV erwartet "Mannschaft der Stunde"

Bosse Wullenweber (li.) ist mit vier Toren erfolgreichster Husumer Schütze. Foto: GIT/Archiv

Husum (bjg) - Ein Duell mit viel Tradition: Heute um 14 Uhr treffen im Freisenstadion die Husumer SV und der TSB Flensburg in der Fußball-Oberliga aufeinander.

Die Lage: Trotz der mageren Heimbilanz (zwei Remis, eine Niederlage) liegen die Kreisstädter auf Tabellenplatz neun mit elf Punkten aus sieben Spielen und einem gehörigen Polster zu den Abstiegsplätzen voll im Soll.

Der Gegner: Der TSB Flensburg ist derzeit so etwas wieder Mannschaft der Stunde. in der Oberliga. Zuletzt gab es vier Siege und 18:2 Tore. Der Vizemeister der vergangenen beiden Jahre hat sich an der Tabellenspitze etabliert und klar formuliert, um die Meisterschaft mitspielen zu wollen. Dazu wurde die ohnehin stark besetzte und eingespielte Mannschaft punktuell verstärkt. Königstransfer ist Tarik Pannholzer aus der Jugend des FC St. Pauli, der mit acht Treffern gleich zum Top-Torjäger der derzeit besten Offensive der Liga avancierte. 

Das sagt der Trainer: „Die Flensburger verfügen über eine abgezockte und routinierte Truppe, die mit ihrer Effektivität Fehler sofort bestraft, und zusätzlich auch noch gut und robust verteidigt.“ Trotzdem hofft Böker, dass sein Matchplan greift. „Wir wollen und können mit einer Top-Leistung gerade zu Hause den TSB ärgern.“

Sorgen: Hendrik Fleige und Niklas Ludwig werden ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Sebastian Kiesbye steht ein Fragezeichen, so dass nahezu der gesamte Angriff nicht zur Verfügung steht. Zudem werden Luca Steen nach der Roten Karte in Eckernförde (drei Spiele Sperre) und weiterhin der verletzte Marvin Matthiesen nicht dabei sein.

Besonderheit: Auch wenn das letzte Duell in einem Liga-Spiel bereits fast viereinhalb Jahre zurückliegt, trafen beide Mannschaften in dieser Saison bereits in einem Pflichtspiel aufeinander. Im Landespokal triumphierten die Flensburger 4:1 (1:0) in Husum, wobei das Spiel bis zur Gelb-Roten Karte für den Husumer Marco Nagel (68.) beim Stand vom 1:1 auf Augenhöhe verlief und die Siegtreffer erst in der Schlussphase fielen.
14.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 009 21.09.19 Oldenburger SV Husumer SV 3:5
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

12 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
9 Daniel Junge (Oldenburger SV)
9 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
6 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
6 Morten Liebert (SV Todesfelde)
6 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
6 Lucas Will (VfB Lübeck II)
5 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Kristof Rönnau (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Finn Christiansen (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Wechsel an der Tabellenspitze der Oberliga: Der TSB Flensburg löste nach einem überraschend knappen 3:2-Erfolg beim noch sieglosen Aufsteiger Eckernförder SV den Lokalrivalen SC Weiche 08 II an der Spitze ab. Die Weicher kassierten nach der Niederlage beim VfB Lübeck II eine zweite Pleite gegen ein Team aus der Hansestadt. Gegen den 1. FC Phönix gab es ein 1:3, und die Adlerträger stellten damit erwartungsgemäß wieder Kontakt zur Tabellenspitze her. Da mischt auch weiterhin der SV Todesfelde mit, der gegen den PSV Neumünster einen 3:1-Sieg feierte. Die größte Überraschung bleibt aber Preußen Reinfeld - der Aufsteiger aus Stormarn feierte auch gegen den VfB Lübeck II mit 3:2 einen Sieg und hat mit nun 18 Zählern auf dem Konto sogar den Kampf um die Hallenmasters-Plätze im Visier.

Am Tabellenende änderte sich nichts. Inter Türkspor Kiel blieb mit dem 1:1 gegen den SV Frisia 03 zwar zum zweiten Mal in Folge unbesiegt, jedoch noch immer vier Punkte hinter dem (möglicherweise) rettenden 13. Platz, den aufgrund des bekannten Punktabzugs und einer 1:3-Niederlage in Eichede weiter Eutin 08 einnimmt.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

OSV kann Ausfälle nicht kompensieren

Oldenburger -
Husumer SV
3:5 (1:2)

Freute sich über eine gute Reaktion auf das 1:8: Husums Trainer Torsten Böker. Foto: Archiv

0ldenburg: Prokoph - Brauer Severin, Wölk, lrmler - Janner - Kränzke (72. Görtz), Klüver, Petersen (68. Müller), Cornelius (82. Haye) - Kaps.
Husum: Emken - Nagel, Wetzel, Wullenweber, Waskow - Arndt (85. Köhler), Lorenzen, Christiansen, Yassine - Koschenz (87. Knitel), Kiesbye (82. Soumah).
SR: Kunde (Alstertal/Langenhorn).
Zuschauer: 163.1
Tore: 0:1 Kiesbye (12.), 1:1 lrmler (24.), 1:2 Christiansen (28.), 1:3 Irmler (54., Eigentor), 2:3 Klüver (56.), 3:3 Kaps (77.), 3:4 Koschenz (79.), 3:5 Kiesbye (81.)

Aufsteiger Oldenburger SV blickt nach dem überraschenden Kreispokal-Aus sowie der unterm Strich verdienten Oberliga- Pleite gegen die Husumer SV auf eine schwarzeWoche zurück. Geschuldet sein dürfte dieser Umstand einmal mehr der schmalen Kadersituation der Ostholsteiner. "Sobald sich mal zwei Spieler verletzen oder gesperrt sind, wird es schon eng bei uns, weil wir von außen eben nicht dieselbe Qua[tat nachlegen können", ordnet Trainer Florian Albrecht die aktuelle Situation ein - wohlwissend, dass diese Problematik im Verlauf der Saison einzukalkulieren war. Gegen die HSV fehlten die gesperrten Marvin Freund (Rote Karte), sowie Goalgetter Daniel Junge (Gelb -Rote Karte). Das Innenverteidiger-Duo um Kevin Wölk (musste für die Partie fitgespritzt werden) und Finn Severin (wurden die Weisheitszähne entfernt) liefen unter Schmerzen auf.

Bereits nach zvvölf Minuten gelang den Gästen die frühe Führung, die durch Linksverteidiger Lucas Irmler jedoch egalisiert werden konnte (24.). Allerdings sorgte Finn Christiansen nur vier Minuten später für den 1:2-Halbzeitstand. Die Hausherren kamen nun wacher aus der Kabine und übernahmen im zweiten Durchgang weitestgehend das Spielgeschehen - dennoch trafen zunächst emeut die Nordfriesen, als Irmler seinen eigenen Schlussmann Felix Prokoph überwand (54.). "Danach folgte eine richtig starke Phase von uns, in der wir Husum niedergerungen haben", erklärte "Ebbe" Albrecht. Erst verkürzte Mats Klüver sehenswert per direktem Freistoß auf 2:3 (56.), dann gelang Freddy Kaps schließlich der mittlerweile hochverdiente Ausgleichstreffer (77.). "Bei Husum gingen die Köpfe jetzt runter und wir waren eigentlich richtig gut drin, waren lautstark, präsent und guter Stimmung. Unerklärlich, warum wir quasi im direkten Gegenzug wieder ein Tor kassieren", war Albrecht enttäuscht über den Ausgang der Partie. Denn die Husumer sorgten per Doppelschlag durch Marc Koscherz (79.) und Kiesbye (81.) für einen 5:3-Auswärserfolg am Schauenburger Platz, nachdem man in der Vorwoche noch mit 1:8 gegen den TSB Flensburg baden ging. "Auf Grund beider Halbzeiten geht die Niederlage unterm Strich in Ordnung. Wir haben heute wieder aufgezeigt bekommen, dass eine starke Phase nicht reicht. Man muss einhundertprozentig da sein", so Albrecht.

Haderte mit einigen Ausfällen: OSV-Trainer Florian Albrecht

Trotz der zwei Niederlagen bewertet der 35-Jährige die bisherige Saisonausbeute als durchweg positiv. "Wenn uns vorher jemand gesagt hätte, dass wir nach neun Spielen mit 15 Punkten dastehen, hätten wir das so angenommen. Wir sind gut davor und das ist absolut okay. Natürlich werden hier die Ansprüche mit jedem Sieg größer, aber es bleibt dabei, dass mit diesem Kader nur der Klassenerhalt zählen kann Wir sind jetzt froh, dass die englischen Wochen vorerst vorbei sind und wir wieder zum alten Trainingsrhythmus zurückkehren können."

Torsten Böker, Trainer der Husumer SV resümierte das Geschehen wie folgt: "Wir haben das Spiel verdient gewonnen und freuen uns nach dem 1:8, das sehr wehgetan hat, wieder gut Fußball gespielt zu haben. Wir haben alles gut im Griff gehabt und den Ball auf engem Raum laufen lassen und Lösungen gefunden. Drei Gegentore sind zwar etwas viel, aber wenn man sieht, wie sie fielen, relativiert sich das. Denn es war nur ein Oldenburger Tieffer herausgespielt."

FHO

NordSport / www.fussball.de · 23.09.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Schwarze Woche für den OSV

Nach Pokal-Blamage verlieren die Oldenburger auch in der Oberliga mit 3:5 gegen Mitaufsteiger Husum
Pascale Janner (r.) und der Oldenburger SV mussten den Gästen aus Husum die drei Punkte überlassen. © FEHMARN24/BRAESCH

Oldenburg (ra) - Der Oldenburger SV hat es in der Oberliga verpasst, der peinlichen Blamage im Kreispokal (2:3-Pleite beim A-Klassen-Vertreter TSV Schönwalde) ein Erfolgserlebnis folgen zu lassen. Gegen Mitaufsteiger Husumer SV gab es am Sonnabendnachmittag eine 3:5 (1:2)-Niederlage.

Noch vor Anpfiff waren die Einsätze von Finn Severin (Weisheitszahn-Operation), Kevin Wölk (ließ sich vor der Partie fit spritzen) und Pascale Janner (Schulterprobleme) fraglich, aber alle bissen auf die Zähne, um Wiedergutmachung zu betreiben. Doch es ging alles andere als gut los: Ein Fehlpass reihte sich an den nächsten, die Konzentration ließ bei den Hausherren zu wünschen übrig. Folgerichtig belohnten sich die Gäste, die ebenfalls auf Wiedergutmachung aus waren, schließlich hatten sie in der Vorwoche eine empfindliche 1:8-Niederlage gegen TSB Flensburg kassiert.

Gegen den OSV erzielte Sebastian Kiesbye in der zwölften Minute die 0:1-Führung, die Lucas Irmler mit einem abgefälschten Schuss aber ausgleichen konnte (24.). Doch die nötige Sicherheit brachte der Ausgleich nicht mit sich. Die Husumer zogen nach einem Treffer von Finn Christiansen (28.) und einem Irmler-Eigentor (54.) auf 1:3 davon. "Das Defensivverhalten der gesamten Mannschaft stimmt derzeit nicht, was nicht zuletzt auch unsere 25 Gegentore beweisen", sagte Liga-Obmann Andi Brunner.

Doch die Oldenburger bäumten sich noch einmal auf und glichen durch Mats Klüver mit einem Freistoß in den Winkel (54.) und Freddy Kaps (77.) aus. "Das 3:3 hätten wir mitnehmen sollen, stattdessen leisten wir uns haarsträubende Fehler und unterstützen den Gegner beim Toreschießen", so Brunner.

Die Entscheidung zugunsten der Gäste fiel dann innerhalb von wenigen Minuten. Marc Koschenz (79.) und erneut Kiesbye (81.) ließen die Gäste aus Husum jubeln. Schmerzlich vermisst wurde besonders das Tempo von Daniel Junge in der Offensive, der bekanntlich eine Gelbsperre absitzen musste.

Am kommenden Wochenende wartet auf den OSV eine echte Herkulesaufgabe: Die Ostholsteiner müssen bei Oberliga-Spitzenreiter TSB Flensburg antreten. "Wir haben in den kommenden Wochen ein straffes Programm mit harten Brocken vor der Brust. Wir müssen die einfachen Fehler unbedingt abstellen", blickte Brunner voraus.

Oldenburg: Prokoph - Brauer, Severin, Wölk, Irmler – Janner, Klüver, Kränzke (72. Görtz), Petersen (68. Müller), Cornelius (82. Haye) – Kaps.
Beste Spieler: keiner.
Schiedsrichter: Kunde (Alstertal/Langenhorn), hatte die Partie im Griff.
Tore: 0:1 (12.) Kiesbye, 1:1 (24.) Irmler, 1:2 (28.) Christiansen, 1:3 (54./Eigentor) Irmler, 2:3 (56.) Klüver, 3:3 (77.) Kaps, 3:4 (79.) Koschenz, 3:5 (81.) Kiesbye.

23.09.2019 · www.fehmarn24.de

Husum jetzt bestes Auswärtsteam

Fußball-Oberliga: Nordfriesen gewinnen Aufsteigerduell beim Oldenburger SV mit 5:3
Angreifer Sebastian Kiesbye eröffnete die Husumer Torejagd in Oldenburg.
Brigitte Petersen/Archiv

Oldenburg (Björn Gutt) - Die Husumer SV zeigte sich eine Woche nach dem 1:8-Heimdebakel gegen TSB Flensburg gut erholt und torhungrig. Die Nordfriesen gewannen das Aufsteigerduell in der Fußball-Oberliga beim Oldenburger SV mit 5:3 (2:1). Die Freude bei HSV-Coach Torsten Böker war groß. „Die Mannschaft hat eine starke Reaktion auf letzte Woche gezeigt und hat sich auch von Rückschlägen nicht beeindrucken lassen. Wir haben heute unsere Stärken mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung ausgespielt und dafür einen verdienten Sieg eingefahren.“

Es trafen sich an diesem Nachmittag in Ostholstein die beiden besten Auswärtsmannschaften der Oberliga. Dieser Statistik wurden die Stormstädter am Ende gerecht und übernahmen durch den Erfolg sogar Platz eins in der Auswärtstabelle.

Die Gäste hatten keine Anpassungsschwierigkeiten auf Kunstrasen, waren von Beginn an die aktivere Mannschaft. Das gefürchtete Offensivspiel der Oldenburger, bei denen allerdings Top-Torjäger Daniel Junge gelbgesperrt fehlte, kam kaum zur Entfaltung und die meist lang geschlagenen Bälle wurden leichte Beute für die Husumer Abwehrreihe. Daher war die Husumer Führung (12.), bei der Sebastian Kiesbye der Nutznießer einer sehenswerten Kombination wurde, auch zu diesem Zeitpunkt folgerichtig.

Mit der ersten Torannäherung kam die Heimelf trotzdem zum Ausgleich. Nach einer Standardsituation kam Lucas Irmler aus 25 Metern zum Schuss und der Ball wurde unhaltbar zum 1:1 (24.) abgefälscht. „Bis dahin hatten wir alles im Griff und dann bekommen wir wieder so ein unglückliches Gegentor“, kommentierte Böker.

Seine Mannschaft zeigte sich dieses Mal allerdings unbeeindruckt und ging kurze Zeit später (28.) wieder in Führung. Über Fabian Arndt, Marc Koschenz und Max Waskow landete die Kugel bei Finn Christiansen, der OSV-Keeper Felix Wenzel Prokoph verlud.

Husum blieb weiter am Drücker, hatte aber Pech, dass ein 18-Meter-Schuss von Arndt nur am Innenpfosten landete und Kiesbyes Lupfer auch nicht ins Tor fand.

In der zweiten Halbzeit stand Irmler erneut im Blickpunkt, diesmal traf der Oldenburger allerdings nach Querpass von Koschenz vor dem einschussbereiten Kiesbye ins eigene Netz zum 1:3 (54.). Mit einem Traumtor durch einen direkt verwandelten Freistoß ihres Besten, Mats Jonathan Klüver, schafften die Oldenburger den Anschluss und dann durch Kaps sogar den Ausgleich (77.), was zu diesem Zeitpunkt nicht den Spielverlauf widerspiegelte.

Die Nordfriesen haderten anders als in der Vorwoche nicht und spielten cool und selbstsicher weiter ihren Stiefel runter – und wurden für ihre Nervenstärke belohnt. Waskow bediente auf der linken Seite Koschenz, der nach innen zog, sich gegen drei Gegenspieler durchsetzte und zum 3:4 verwandelte. Keine zwei Minuten später markierte aus einer schnellen Umschaltsituation heraus Kiesbye seinen zweiten Streich (81.) zum 3:5-Endergebnis.

„Mit diesem tollen Erfolg haben wir weiterhin eine positive Bilanz in der Oberliga. Ein Dank gilt auch den mitgereisten Fans, die zahlreich den weiten Weg auf sich genommen und uns toll unterstützt haben. Ich hoffe, dass wir diesen Schwung in das Heimspiel kommenden Sonnabend gegen den SV Todesfelde mitnehmen, um dann vor einer hoffentlich wieder tollen Kulisse den ersten Heimsieg einfahren.“, meinte Trainer Böker.

23.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Oldenburger SV bestraft sich gegen Husumer SV selbst

Es war eine rabenschwarze Woche für die Mannschaft vom Schauenburger Platz. Nach dem Pokalaus, sahen die Oldenburger auch gegen Husum nicht gut aus.
OSV-Trainer Florian Albrecht ist mit der Leistung seiner Mannschaft nicht zufrieden.
© Agentur 54°

Oldenburg (Lisa Wittmaier) - Das war definitiv nicht die Woche des Oldenburger SV. Vier Tage nach der Kreispokal-Blamage beim TSV Schönwalde (Kreisklasse A) verloren die Ostholsteiner auch das torreiche Heimspiel gegen den Mitaufsteiger aus Husum.

Irmler erst mit dem Ausgleich, dann mit einem Eigentor

Schon vor dem Spiel klagte Trainer Florian "Ebbe" Albrecht über drei angeschlagene Spieler. So bissen Finn Severin (Weisheitszahn-OP), Kapitän Kevin Wölk (ließ sich von Mannschaftsarzt Jürgen Kaps fit spritzen) und Pascale Janner (Schulterprobleme) auf die Zähne. Vielleicht ein Grund, warum die 163 Zuschauer am Schauenburger Platz ein Fehlpass-Festival auf Seiten der Hausherren sahen. "Wenn man solch ein schlechtes Defensiverhalten zeigt, kann man kein Spiel gewinnen", sagte ein geknickter Albrecht später. Trotzdem konnten die Ostholsteiner auf einen Punkt hoffen. Das 0:1 durch Sebastian Kiesbye (12.) konnte Lucas Irmler (24.) mit einem abgefälschten Schuss ausgleichen. Danach zogen die Husumer dank Finn Christiansen (28.) und eines Eigentors von Irmler (54.) auf 1:3 davon. "Das war eine kalte Dusche. Das Spiel war gefühlt gelaufen", meinte der OSV-Coach.

Albrecht hadert mit dem schlechten Defensivverhalten

Doch Wölk & Co. zeigten Moral und glichen in der Folge durch Mats Klüver (56.) mit einem Freistoß in den Winkel und Stürmer Freddy Kaps (77.), der Daniel Junge (fünfte Gelbe Karte) ersetzte, aus. Die Entscheidung zu Gunsten der Gäste fiel dann innerhalb von nur zwei Minuten. Marc Koschenz (79.) und erneut Kiesbye (81.) ließen die Gäste jubeln, die in der Vorwoche noch mit 1:8 beim TSB Flensburg unter die Räder gekommen waren. "Da haben wir abermals schlecht verteidigt, standen ungeordnet und bestrafen uns selbst", haderte Albrecht. "Wir standen völlig blank und hätten mit dem 3:3 zufrieden sein sollen..."

Oldenburger SV: Prokoph – Brauer, Severin, Wölk, Irmler – Janner – Kränzke (72. Görtz), Klüver, Petersen (68. Müller), Cornelius (82. Haye) – Kaps.

 

21.09.2019 / 19:51 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Schlüter ist der Pechvogel des Tages

Torschütze: Sebastian Kiesbye, hier noch im Flensburger Dress vor dem Meldorfer Lasse Kock, trifft jetzt für die Husumer SV. Archivfoto: Jensen

Schleswig-Holstein (Wilfried Skowasch) - Es scheint so, als würde in der Fußball-Oberliga früh ein Trio zurückfallen. Nach dem neunten Spieltag haben Inter Türkspor Kiel (4 Punkte), der Eckernförder SV (1) und der TSV Kropp (1) schon einen kleinen Abstand zum rettenden Ufer. Vorne ist es spannender, wobei Spitzenreiter SC Weiche Flensburg 08 II (21), der Phönix Lübeck (18) unterlag, momentan ja gar nicht aufsteigen dürfte. Ihm im Nacken sitzt mit einem Spiel Rückstand der TSB Flensburg (19).

SV Eichede – Eutin 08 3:1 (1:0)
Wegen der Deutschen Meisterschaft der Mehrkämpfer hatte 08, das gegen die Wertung des 0:1 gegen Phönix Lübeck Protest eingelegt hat, das Heimrecht tauschen müssen. Pechvogel des Tages war Jesse Schlüter, dem binnen zwölf Minuten zwei Eigentore zum 0:3 unterliefen.
Schiedsrichter: Sven Erik Asmussen (Flintbek).
Tore: 1:0 Stöver (44.), 2:0 Schlüter (50., Eigentor), 3:0 Schlüter (62.), 3:1 Ferchen (67.).

TSV Bordesholm – TSV Kropp 2:1 (1:0)
Mit den Kellerkindern hatten es die Bordesholmer nicht, holte aus den drei vorherigen Spielen gegen abstiegsbedrohte Mannschaften nur vier Punkte, so dass Trainer Björn Sörensen schon an den Charakter seiner Spieler appellieren musste. Die Worte des Trainers aus Dithmarschen fruchteten, denn die Gastgeber hatten im ersten Abschnitt schon Vorteile, benötigten aber ein Eigentor zur Pausenführung. Spannend wurde es aber noch einmal in der Schlussphase, als Lars Horstinger vom Elfmeterpunkt aus für Kropp verkürzte.
Schiedsrichter: Torben Nesch (Bordelum).
Tore: 1:0 Dubau (35., Eigentor), 2:0 Musci (69.), 2:1 Horstinger (85., Strafstoß).

Oldenburger SV – Husumer SV 3:5 (1:2)
Wenn man vor eigenem Publikum schon drei Tore schießt, sollte das eigentlich zum Sieg reichen - es sei denn, der Gegner kann die auswärtsstärkste Mannschaft der Liga werden. Die HSV verbuchte im fünften Gastspiel schon den vierten Sieg und verdrängte Oldenburg vom ersten Platz in dieser Statistik. Das war die richtige Antwort auf das 1:8-Debakel gegen den TSB Flensburg.
Schiedsrichter: Torben Kunde (Hamburg).
Tore: 0:1 Kiesbye (12.), 1:1 Irmler (24.), 1:2 Christiansen (28.), 1:3 Irmler (54., Eigentor), 2:3 Klüver (56.), 3:3 Kaps (77.), 3:4 Koschenz (79.), 3:5 Kiesbye (81.).

Inter Türksport Kiel – Frisia Risum-Lindholm 1:1 (1:0)
Dem ersten Saisonsieg wollte Inter Türkspor gleich den nächsten Schritt folgen lassen. "Wir haben neuen Mut und Sicherheit bekommen", hatte Trainer Özcan Atasoy den Kieler Nachrichten gesagt und seine Spieler ließen zunächst auch Taten folgen. Rezan Acer brachte die Kieler in Führung, die Jannik Heider nach 55 wettmachte. Damit mussten beide zufrieden sein. Frisia schickte trotzdem über seine App nur einen trauriges Smiley, obwohl auch Türkspor gute Chancen zu einem weiteren Treffer hatte. Doch in Erinnerung blieb wohl nur der Strafstoß, den Inter-Schlussmann Nico Ganzel parierte (63.).
Schiedsrichterin: Anna-Lena Heidenreich (Dahme);
Zuschauer: 120.
Tore
: 1:0 Acer (34.), 1:1 Heider (55.).

SC Weiche Flensburg 08 II – 1. FC Phönix Lübeck 1:3 (1:1)
Es war fürwahr ein Spitzenspiel mit Chancen auf beiden Seiten. Bis zuletzt kämpfte Weiche um eine Resultatsverbesserung, aber insgesamt feierten die Hansestädter einen verdienten Sieg.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt (Kiel);
Zuschauer
: 100.
Tore: 0:1 Thiel (23.), 1:1 Cornils (43.), 1:2 Pajonk (53.), 1:3 Pajonk (64.).

21.09.2019 / 19:28 Uhr · www.sportplatz.sh

Oberliga: SVE auf dem Weg nach oben, 08 nach unten, Adler siegreich

Lobeca/Felix Schlikis

Lübeck (sr) - Gemischte Gefühle! Am Sonnabend trafen in der Oberliga der SV Eichede und Eutin 08 aufeinander. Die "Bravehearts" setzten sich mit 3:1 durch. Die Ostholsteiner ihrerseits gingen erneut leer aus. Das Spitzenspiel zwischen dem SC Weiche Flensburg 08 II und Phönix Lübeck hingegen gestalteten die Lübecker mit 3:1 siegreich. Keinen Jubel gab es in Oldenburg, wo der OSV gegen Husum mit 3:5 das Nachsehen hatte.

Die Stimmen:

SV Eichede - Eutin 08 3:1 (1:0)
Denny Skwierczynski (SVE): Heute war das insgesamt kein gutes Spiel. Ich beurteile nur unsere Leistung, die war sicherlich ausbaufähig. Wir haben teilweise fahrig gespielt, haben uns zu wenig bewegt. Wir haben so Eutin noch das eine oder andere Mal stark gemacht. Das war heute auf vielen Positionen nicht zufriedenstellend.

Oldenburger SV – Husumer SV 3:5 (1:2)
Florian Albrecht (OSV): "Wir haben heute reihenweise Geschenke verteilt. So auch bei den Gegentoren, die gefallen sind. Das war defensiv keine gute Leistung von uns, wir sind früh in Rückstand geraten und gehen mit einem 1:2 in die Halbzeit. In der Kabine haben wir uns viel vorgenommen, sind dann auch besser, kommen beim 3:3 zurück. Im Gegenzug verteidigen wir aber desolat, kriegen das 3:4. Mit dem 3:5 war der Deckel drauf. Unter dem Strich holt man so keine Punkte. Nun gilt es den Mund abzuwischen und weiter zu machen."

Die bisherigen Ergebnisse des 9. Spieltags:
SV Eichede - Eutin 08 3:1
TSV Bordesholm - TSV Kropp 2:1
Oldenburger SV - Husum 3:5
Inter Türkspor Kiel - SV Frisia 03 1:1
SC Weiche Flensburg 08 II - 1. FC Phönix Lübeck 1:3
SV Todesfelde - PSV Neumünster (So., 14 Uhr)
Eckernförder SV - TSB Flensburg (So., 15 Uhr)
Pr. Reinfeld - VfB Lübeck II

21.09.2019 / 18:38 Uhr · www.hlsports.de

Frisia will ersten Auswärtssieg

Fußball-Oberliga: Risum-Lindholmer ohne Stürmer Finn Kalisch bei Inter Türkspor Kiel / Husumer SV spielt in Oldenburg
Wieder zurück aus Finnland: Frisias Mittelfeldspieler Leevi Lehtovuori (M.) ist aus dem Urlaub zurück und wird in Kiel auflaufen. Foto: Pustal

Risum-Lindholm/Husum (W. Pustal / B. Gutt) - Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm hat sich in der Fußball-Oberliga mit dem 1:0-Heimsieg gegen Bordesholm etwas Luft verschafft und Selbstvertrauen gewonnen. Das soll heute um 16 Uhr im Auswärtsspiel bei Inter Türkspor Kiel in Punkte umgemünzt werden. Auch die Husumer SV möchte auf fremdem Rasen punkten, wird es aber im Duell der Landesligameister beim Oldenburger SV noch schwerer haben als Frisia.

Inter Türkspor Kiel – SV Frisia 03, Sbd. 16 Uhr

Die Lage: Frisia hat sich auf Platz zwölf verbessert, liegt aber nur einen Punkt vor Eutin 08 auf dem gefährdeten Platz 13. Jetzt kommen für die Nordfriesen aber drei Spiele hintereinander gegen Mannschaften auf den Abstiegsplätzen, nach Türkspor folgen die Heimspiele gegen Eckernförde und Kropp. Da sind Siege schon fast Pflicht.
Der Gegner: Inter Türkspor Kiel tut sich in seiner dritten Oberligasaison sehr schwer. Nach sieben Niederlagen in Folge gelang der Mannschaft von Özcan Atasoy gegen Aufsteiger Eckernförder SV im Heimspiel am letzten Sonnabend ein 3:2-Sieg. Jetzt hoffen die Kieler auf die Trendwende.
Das sagt Olaf Petersen: „Mit dem Heimsieg im Rücken fühlt es sich deutlich besser an nach unserer kleinen Negativserie. Das war ein wichtiger Schritt, zumal wir endlich einmal zu Null zu Hause gewonnen haben“, meint der sportliche Leiter. „Jetzt müssen wir in Kiel unbedingt nachlegen. Bei Türkspor ist der Druck aber schon ungleich größer, die müssen unbedingt drei Punkte holen. Wir wollen jetzt eine Serie starten gegen die Mannschaften, die unter uns stehen. Das wird kein Selbstgänger, ist aber machbar. In Kiel erwartet uns ein leidenschaftlicher und emotionaler Gegner auf Kunstrasen, aber das ist für uns ja nichts Neues.“
Sorgen: In der Defensive fehlen Carsten Andresen (Urlaub) und Rouven Böckenholt (privater Termin). Sorgen macht sich Frisia erneut um Torjäger Finn Kalisch, der mit Knieproblemen ausfallen wird, was die Offensive erheblich schwächt. Mittelfeldspieler Leevi Lehtovuori kehrt aus dem Urlaub in den Kader zurück.
Besonderheit: Wie schon gegen Bordesholm trifft Frisia erneut auf einen Gegner, gegen den die Nordfriesen in den letzten zwei Jahren vier Mal verloren haben und noch kein einziger Punktgewinn gelang. „Auch das ist jetzt mehr als überfällig“, will Olaf Petersen diese Serie unbedingt stoppen.

Oldenburger SV – Husumer SV, Sbd. 16 Uhr

Die Lage: Die Husumer mussten beim 1:8 gegen den TSB Flensburg erstmals seit mehr als fünfeinhalb Jahren wieder acht Gegentore in einem Pflichtspiel hinnehmen. Als Zehnter liegen die Nordfriesen acht Punkte vor den Abstiegsplätzen, doch einem starken Saisonstart folgte nur ein Sieg aus fünf Spielen – geschuldet einer langen Ausfallliste und anhaltender Abwehrschwäche.
Der Gegner: Aufsteiger Oldenburg überrascht mit dem bisher zweitbesten Sturm (26 Tore). Youngster Mats Jonathan Klüver (8 Spiele/8 Tore) und die OSV-Tormaschine der vergangenen Jahre, Daniel Junge (8/9), weisen überragende Quoten auf. Hinzu kommt der regionalligaerfahrene Freddy Kaps. Die Abwehr stützt sich auf die Ex-Profis Kevin Wölk und Denny Cornelius, beide mit jeweils über 300 Spielen in dritter und vierter Liga.
Das sagt der Trainer: „Die Oldenburger verfügen über enorme individuelle Qualität, gerade im Angriff, der viel Geschwindigkeit hat. Außerdem sind sie routiniert, eingespielt und extrem geordnet“, meint HSV-Coach Torsten Böker, der zudem die Austragung der Partie auf Kunstrasen als weiteren Heimvorteil sieht.
Sorgen: Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig und Hendrik Fleige fallen verletzt aus. Sebastian Kiesbye, der seit Wochen angeschlagen in die Spiele geht, musste beim Training wieder kürzer treten. Kevin Knitel war auf einer beruflichen Fortbildung. Chris Bielinski fehlt aus beruflichen Gründen. „Wir werden nicht jammern und die Ausfälle gemeinsam kompensieren. Es wird wieder eine gute Mannschaft auf dem Platz stehen“, gibt sich Böker kämpferisch.
Besonderheit: Auswärts klappt es bei Husum bislang weitaus besser als im heimischen Friesenstadion. Die Kreisstädter sind derzeit sogar die zweitbeste Auswärtsmannschaft der gesamten Liga, punktgleich (9) mit dem Tabellenführer dieser Wertung – dem Oldenburger SV.

21.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Flens-Oberliga: Oldenburger SV erwartet den zuletzt schwächelnden Husumer SV

Oldenburg muss auf einzelne Spieler verzichten, rechnet sich aber etwas aus...
Die Oldenburger wollen am Wochenendehe Wiedergutmachung betreiben. © Agentur 54°

Oldenburg (Volker A. Giering) - Bei den Oldenburgern hieß es Wunden lecken nach der Kreispokal-Blamage beim TSV Schönwalde (Kreisklasse A). Die Kicker um Kevin Wölk präsentierten sich in Harmsdorf lustlos und pokalmüde. Nun heiß es den Schalter vor dem Aufsteigerduell gegen den Husumer SV (Samstag 16 Uhr) am Schauenburger Platz umzulegen.

Freddy soll es richten

Nicht zuletzt, weil die Husumer, die zu Saisonbeginn mit einem 4:2 beim Topfavoriten 1. FC Phönix Lübeck für reichlich Aufsehen gesorgt haben, nach drei Niederlagen in vier Spielen (darunter das jüngste 1:8 beim TSB Flensburg) als angeschlagener Boxer anreisen werden. "Wir müssen schauen, welche Mannschaft wir auf den Platz schicken können", meint indes Co-Trainer Björn Koch. Fest steht, dass Marvin Freund (Gelb-Rote Karte) und Torjäger Daniel Junge (fünfte Gelbe Karte) fehlen. Für Junge sei Freddy Kaps die erste Alternative, so Koch. "Freddy war zuletzt gut drauf und muss es richten."

"Wir rechnen uns etwas aus"

Fraglich ist der Einsatz von Wölk (Kapitän) und Marcel Schröder (Vizekapitän), die sich beide im Kreispokal verletzt haben. Für Schröder besonders bitter, weil er nach auskurierter Knieverletzung sein Comeback gefeiert hat. "Er sollte Spielpraxis nach seiner langen Verletzungspause sammeln und ist kurz vor Schluss unglücklich umgeknickt. Das ist ein herber Rückschlag. Die Bänder taten weh. Wir müssen abwarten", meinte Koch. Jan-Eric Kränzke (musste am Mittwochabend arbeiten) ist wieder im Kader. Zu den Gästen aus Husum sagt Koch: "Sie sind furios in die Saison gestartet. Die letzten Ergebnisse waren aber eher durchwachsen. Wir erwarten einen Gegner, der Wiedergutmachung betreiben will. Wir spielen aber zu Hause und rechnen uns etwas aus", betont der Co-Trainer.

19.09.2019 / 17:45 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)
OL 010 28.09.19 Husumer SV SV Todesfelde 0:2
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

12 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
11 Daniel Junge (Oldenburger SV)
10 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
7 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
6 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
6 Morten Liebert (SV Todesfelde)
6 Jonathan Stoever (SV Eichede)
6 Lucas Will (VfB Lübeck II)
5 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
5 Kristof Rönnau (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Finn Christiansen (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Nur eine Woche lang durfte sich der TSB Flensburg als Nummer eins der Oberliga und im Kampf mit dem Stadtrivalen SC Weiche 08 II fühlen. Am Wochenende zog die Seeliger-EH wieder vorbei. Nach zuvor zwei Niederlagen in Folge gewann Weiche 08 II in Eichede mit 4:2 und ist dank des 3:3, das Aufsteiger Oldenburger SV beim TSB holte, zurück an der Täbellenspitze. Die beiden direkten Verfolger des Spitzenduos feierten Erfolge gegen zuvor stark gestartete Aufsteiger: Todesfelde setzte sich in Husum ebenso 2:0 durch wie Phönix gegen Reinfeld. Die Reinfelder führen aber weiterhin das Mittelfeld an, das nahtlos in die gefährdete Zone übergeht - schließIich kann auch der Tabellen-13. im Fall eines Heider Regionalliga- Abstiegs absteigen. Hier befreite sich der SV Frisia 03 durch einen 4:1-Erfolg gegen Eckemförde von ein paar Sorgen. Mit Eutin 08 (wegen des Punktabzugs) und dem PSV Neumünster liegen zwei ambitioniertere Teams nun vor der Abstiegszone, wo Inter Türkspor Kiel durch das 1:0 in Kropp wieder etwas Anschluss fand. Kropp und Eckemförde hingegen müssen wohl schon nach einem Drittel der Saison für die Landesliga planen.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Husums Heimmisere setzt sich fort

Husumer SV -
SV Todesfelde
0:2 (0:1)

Husumer SV: Emken - Nagel, Wullenweber, Wetzel - Waskow, Christiansen - Yassine, Arndt, Lorenzen - Koschenz (81. Soumah), Kiesbye (72. Köhler)
SV Todesfelde: Landvoigt - Petzold, Schulz, Stehnck - Bento, Sixtus (36. Gelbrecht), Rave, Szymczak - S. Klimmek (73. Studt), Liebert (84. Krause), Sirmais.
SR: Ruback (FC Wiesharde).
Zuschauer: 203.
Tore:0:1 Rave (27.), 0:2 Studt (87.).

Auch im fünften Anlauf in dieser Saison ist es für die Husumer SV nichts geworden mit einem Erfolg im heimischen Friesenstadion. Die Stormstädter verloren trotz einer couragierten und defensiv stark verbesserten Leistung gegen den SVTodesfelde letztendlich verdient mit 0:2 (0:1). Dabei konnten die Hausherren die Partie gegen eine der Top-Mannschaften der Liga zwar lange Zeit ergebnistechnisch offen gestalten, jedoch fehlten bei der HSV in der Offensive während der gesamten Partie die Mittel. Die Gäste wurden vor allem ihrem Ruf als beste Defensive der Liga gerecht und ließen kaum eine gegnerische Torchance zu, investierten auf der anderen Seite insbesondere nach der Fütrung (27.) im Spiel nach vorne jedoch auch nicht mehr als nötig, um den Platz als Sieger zu verlassen.

Todesfeldes Coach Sven Tramm war vor allem mit dem Ergebnis zufrieden, zollte aber auch dem Gegner Respekt. "Wir wussten, dass es ein schwieriges Auswärtsspiel werden würde. Nach der Führung haben wir noch einige richtig gute Gelegenheiten liegen gelassen und damit die Husumer im Spiel gehalten. Am Ende geht das 2:0 in Ordnung, auch wenn wir uns das Leben sicherlich leichter machen können." Sein Gegenüber Torsten Böker fehlte bei seinem Team lediglich die Durchsctrlagskraft in vorderster Front. "Nach wildem Beginn hatte Todesfelde nach dem 0:1 die Kontrolle inne. Bis auf ein paar Konter zum Schluss, was ein Stück weit normal ist, haben wir defensiv nicht allzu viel zugelassen. Leider haben wir uns zu wenig klare Chancen herausgespielt, um eine Spitzenmannschaft der Oberliga ins Wanken zu bringen."

Nach einer kurzen Phase des Abtastens hatten die Husumer die erste richtige Gelegenheit der Partie. Einen Schuss von Maximilian Waskow, der von Sebastian Kiesbye bedient wurde, von der Strafraumgrenze konnte SVT-Keeper Fabian Landvoigt nicht festhalten. Der Nachschuss von Fabian Arndt im Fallen und unter Bedrängnis flog jedoch über das Tor (13.). Auf der anderen Seite konnte sich Sebastian Klimmek nach einer sehenswerten Kombination über die linke Seite bis zur Grundlinie durchtanken und Torjäger Morten Liebert bedienen, der jedoch aus zentraler Position knapp verzog (15.). Wiederum nur kurze Zeit später wurden die Husumer gefährlich, als Amdt aus spitzem Winkel an Landvoigt scheiterte (17.). Etwas zwingender waren die Gäste, wobei die Hausherren zunächst noch einmal Glück hatten, dass Marco Nagel auf der Linie gegen Henrik Sirmais und Husums Schlussmann Dennis Emken kurz danach gegen Liebert klären konnten (26.). Kurz danach dann aber doch die Führung des Favoriten. Christian Rave hatte im Sechzehner zu viel Platz und verwertete eine Flanke von Florian Petzold mustergültig zum 0:1 (27.). In der Folge verlor die Partie etwas an Tempo, wobei die Gäste weiter mehr vom Spiel hatten und über Klimmek einen weiteren Abschluss verzeichneten, der allerdings nichts einbrachte (43.). Beim Gastgeber fielen die Distanzschüsse von Arndt (32.) und Kiesbye (35., 44.) bis zur Pause eher in die Kategorie harmlos.

Nachdem Dennis Emken Anfang der zweiten Halbzeit einen Versuch von Klimmek sicher parieren konnte (49.), neutralisierten sich fortan beide Mannschaften weitestgehend im Mittelfeld. Torraumszenen blieben lange Zeit Mangelware, weil Todesfelde im letzten Drittel zu ungenau und zuweilen etvvas fahrlässig agierte und die Husumer bei einer Reihe von Standards und weiteren Offensivbemühungen keine Lösungen gegen die vom umsichtigen Kai- Fabian Schulz organisierten SVT-Defensive fand. Erst in der Schlussphase, als die HSV zunehmend offensiver auf den Ausgleich ging, nutzten die Gäste die Räume zum Kontern. In einer Überzahlsituation klärte Henning Lorenzen in höchster Not gegen Emanuel Bento, der sich falsch entschied, in dem er abspielte, anstatt selbst den Abschluss zu suchen (80.). Besser machte es der eingewechselte Dennis Studt, der seine Joker-Qualitäten unter Beweis stellte, indem er einen Konter frei vor Emken eiskalt zum 0:2 abschloss (87.). Husum versuchte zwar noch den Ehrentreffer zu erzielen, aber weder Waskow noch Arndt und Wullenweber konnten das gegnerische Tor emsthaft in Gefahr bringen.

BJÖRN GUTT

Der schwere Weg durch die Mitte: Husums Marc Koschenz versucht sich gegen die Todesfelder Henrik Sirmais (links) und Kai-Fabian Schulz zu behaupten. Foto: Petersen
NordSport / www.fussball.de · 30.09.2019

Husumer SV findet keine Lösungen

Die couragierten Nordfriesen unterliegen der Spitzenmannschaft SV Todesfelde 0:2 und warten weiter auf einen Heimsieg
Intensiver Luftkampf: Husums Fabian Arndt (li.) beobachtet gespannt das Kopfballduell zwischen Daouda Soumah (Mitte) und Niklas Stehnck. Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Auch im fünften Anlauf ist es für die Husumer SV nichts geworden mit einem Erfolg im heimischen Friesenstadion. Die Stormstädter verloren in der Fußball-Oberliga trotz einer couragierten und defensiv stark verbesserten Leistung gegen den SV Todesfelde verdient mit 0:2 (0:1).

Dabei konnten die Hausherren die Partie gegen eine der Top-Mannschaften der Liga lange Zeit offen gestalten, jedoch fehlten der HSV in der Offensive während der gesamten Partie die Mittel. Die Gäste wurden ihrem Status als beste Defensive der Liga gerecht und ließen kaum eine Torchance zu, taten auf der anderen Seite insbesondere nach der Führung in der 27. Minute im Spiel nach vorne jedoch auch nicht mehr als nötig.

Fehlende Husumer Offensivpower

Todesfeldes Coach Sven Tramm war vor allem mit dem Ergebnis zufrieden, zollte aber auch dem Gegner Respekt. "Wir wussten, dass es ein schwieriges Auswärtsspiel werden würde. Nach der Führung haben wir noch einige richtige gute Gelegenheiten liegen lassen und damit die Husumer im Spiel gehalten. Am Ende geht das 2:0 in Ordnung."

Seinem Gegenüber Torsten Böker fehlte bei seinem Team lediglich die Durchschlagskraft. "Nach wildem Beginn hatte Todesfelde nach dem 0:1 die Kontrolle. Bis auf ein paar Konter zum Schluss, was ein Stück weit normal ist, haben wir defensiv nicht allzu viel zugelassen. Leider haben wir uns zu wenige klare Chancen heraus gespielt", sagte der HSV-Trainer.

Rave verwertet Flanke

Nach einer kurzen Phase des Abtastens hatte Husum die erste richtige Gelegenheit der Partie. Einen Schuss von Maximilian Waskow von der Strafraumgrenze konnte SVT-Keeper Fabian Landvoigt nicht festhalten. Der Nachschuss von Fabian Arndt im Fallen und unter Bedrängnis flog jedoch drüber (13. Minute).

Auf der anderen Seite konnte sich Sebastian Klimmek nach einer sehenswerten Kombination über die linke Seite bis zur Grundlinie durchtanken und Torjäger Morten Liebert bedienen, der jedoch aus zentraler Position knapp verzog (15.).

Wiederum nur kurze Zeit später wurden die Husumer gefährlich, als Arndt aus spitzem Winkel an Landvoigt scheiterte (17.). Etwas zwingender waren die Gäste. Die Hausherren hatten Glück, dass Marco Nagel auf der Linie gegen Henrik Sirmais und Husums Schlussmann Dennis Emken kurz danach gegen Liebert klärten (26.).

Dann aber doch die Führung des Favoriten: Christian Rave hatte im Strafraum zu viel Platz und verwertete eine Flanke von Florian Petzold mustergültig (27.). In der Folge verlor die Partie etwas an Tempo, Herr der Lage blieb Todesfelde.

Todesfelde kontert

Nachdem Dennis Emken Anfang der zweiten Halbzeit einen Versuch von Klimmek sicher parierte, neutralisierten sich beide Mannschaften weitgehend im Mittelfeld. Torraumszenen blieben lange Zeit Mangelware, weil Todesfelde im letzten Drittel zu ungenau und zuweilen etwas fahrlässig agierte. Die Husumer fanden keine Lösungen gegen die vom umsichtigen Kai-Fabian Schulz organisierte SVT-Defensive.

Erst in der Schlussphase, als die HSV zunehmend auf den Ausgleich ging, nutzten die Gäste die Räume zum Kontern. In einer Überzahlsituation klärte Henning Lorenzen in höchster Not gegen Emanuel Bento (80.), der sich falsch entschied, indem er abspielte, anstatt selber den Abschluss zu suchen.

Besser machte es der eingewechselte Dennis Studt, der seine Joker-Qualitäten unter Beweis stellte und einen Konter frei vor Emken eiskalt zum 0:2 abschloss (87.).

Husum versuchte zwar noch, den Ehrentreffer zu erzielen, aber weder Waskow noch Arndt und Wullenweber brachten das gegnerische Tor in Gefahr.

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Waskow, Finn Christiansen – Yassine, Arndt, Lorenzen – Koschenz (81. Soumah), Kiesbye (72. Köhler)
SV Todesfelde: Landvoigt – Petzold, Schulz, Stehnck – Bento, Sixtus (36. Gelbrecht), Rave, Szymczak – Sebastian Klimmek (73. Studt), Liebert (84. Krause), Sirmais
Schiedsrichter: Philipp Ruback (FC Wiesharde)
Zuschauer: 203
Tore: 0:1 Rave (27.), 0:2 Studt (87.)

30.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Heimspielfluch bei den Nord-Teams

Tom Warncke und der TSB Flensburg mussten die Tabellenführung in der Oberliga nach dem 3:3-Remis gegen den Oldenburger SV wieder abgeben. Foto: Lars Salomonsen

Flensburg (Andreas Haumann/tif) - Ohne Sieg blieben die Oberliga-Teams aus dem Norden bei ihren Heimspielen. Während TSB Flensburg nach einem glücklichen 3:3 gegen den Oldenburger SV die Tabellenspitze einbüßte, verloren der TSV Kropp (0:1 gegen Inter Türkspor Kiel) und die Husumer SV (0:2 gegen den SV Todesfelde) ihre Heimpartien. Als einziges Team aus dem Norden, das auswärts antreten musste, verbuchte die Zweite des SC Weiche Flensburg 08 einen 4:2-Erfolg. Der SV Frisia 03 behielt Nerven und Punkte gegen den Eckernförder SV beim 4:1-Sieg.

TSB Flensburg – Oldenburger SV 3:3 (1:0)

Durch den 3:2-Erfolg gegen Eckernförde kletterte der TSB am letzten Spieltag an die Tabellenspitze. Den Platz an der Sonne konnte das Team von Trainer Jan Hellström aber nur eine Woche genießen. Trotz zweimaliger Führung reichte es am Ende gegen den starken Aufsteiger Oldenburger SV nur zu einem 3:3 (1:0).

Der TSB blieb einiges schuldig und wirkte bei seinen Offensivaktionen zu umständlich und fehlerhaft. Der OSV stellte insgesamt das offensiv gefährlichere und spielerisch bessere Team.

»Wir haben uns heute in etlichen Situationen nicht clever genug angestellt«, sagte TSB-Co-Trainer Hoymar Sörensen.

Er vermisste vor allem die Leichtigkeit im Spiel seines Teams, lobte aber auch die Qualität der Gäste. Schon die 1:0-Pausenführung für den TSB war schmeichelhaft. Dem TSB reichte der einzige gut vorgetragene Angriff vor der Pause zum 1:0 durch Björn Lass (32.).

Der Ausgleichstreffer fiel dann durch einen Konter von Junge kurz nach der Pause (49.). Der TSB erwies sich aber weiter hocheffizient. Während Torhüter Andre Hagge gegen Junge (53.) und Lucas Irmler (60.) retten konnte, sorgte ein Kopfballtreffer von Holtze für das 2:1 (66.).

Der Jubel hielt aber nicht lange. Beim ersten Angriff der Gäste nach dem Wiederanpfiff erzielte Junge aus spitzem Winkel das 2:2 (67.). Besagter Junge entwischte dann in der 78. Minute bei einem Konter seinen Gegenspielern und kam im Strafraum zu Fall. Der Elfmeterpfiff war vertretbar und führte zum 3:2 der Gäste durch Kapitän Kevin Wölk.

Der TSB warf nun noch mal alles nach vorne. Letztlich profitierten die Gastgeber aber auch noch von einem Elfmeter nach Foul an Lass. Kapitän Arne Ingwersen setze den Ball humorlos zum 3:3 (89.) in die Maschen und rettete so seinem Team einen Punkt.

Statistik
TSB Flensburg:Hagge – Brieskorn, Vosgerau (46. Butzek), Nissen (80. Fakhoury), Spoth (56. Puttins) – Warncke, Ingwersen, Lass, Carstensen – Pannholzer, Holtze.
Oldenburger SV:Prokoph – Freund, Severin, Brauer, Irmler – Wölk, Janner, Haye, Petersen (83. Goertz) - Junge, Klüver.

Husumer SV – SV Todesfelde 0:2 (0:1)

Nichts wurde es mit der Überraschung. Gegen die Spitzenmannschaft des SV Todesfelde musste sich Husum mit 0:2 (0:1) geschlagen geben. Das Team von Trainer Torsten Böker verpasste einen besseren Start in die Partie, denn Fabian Arndt besaß die Chance zur Führung, scheiterte aber am Gästekeeper (18.). Aber auch Todesfelde zeigte gute Offensivaktionen und ging durch eine sehenswerte Direktabnahme von Christian Rave mit 1:0 (29.) in Führung. Alle Versuche der Husumer, bis zur Pause und nach dem Wechsel den Rückstand wett zu machen, scheiterten. Letztlich entschied ein Konter in der Schlussphase die Partie endgültig zugunsten der Gäste. In der 88. Minute war Dennis Studt zur Stelle und sorgte für den 0:2- Endstand aus Sicht der Gastgeber.

TSV Kropp – Inter Türkspor Kiel 0:1 (0:1)

Schlusslicht TSV Kropp wartet weiter auf den ersten dreifachen Punktgewinn der Saison. Ausgerechnet gegen den Tabellenvierzehnten, das Team von Inter Türkspor Kiel, setzte es eine weitere Heimniederlage. »Ausgerechnet« vor allem deshalb, weil die Kieler in ihren vier Auswärtspartien zuvor immer als Verlierer vom Platz schlichen. Im 5. Spiel auf fremden Platz sorgte ein Treffer von Steve Sam in der 23. Minute für die spielentscheidende Szene. Das Team von Trainer Dirk Asmussen verliert bei nur einem Punkt allmählich den Anschluss ans rettende Ufer. Durch den Auswärtserfolg hat Inter Türkspor zwar keinen Platz in der Tabelle gut gemacht. Mit 7 Punkten ist aber wieder der Kontakt zum unteren Mittelfeld hergestellt.

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 II 2:4 (1:0)

Die Regionalligareserve des SC Weiche Flensburg 08 hat das Sieger-Gen wiedergefunden. Gegen den SV Eichede setzte sich die Mannschaft von Thomas Seeliger mit 4:2 durch. Dabei reagierte der SC II nach dem 0:1-Rückstand durch Jonathan Stoever (31.) gut und lies sich auch durch die Rote-Karte gegen Finn Lorenzen (48.) nicht aus der Bahn werfen. Marvin Ibekwe (50.+72.), Bjarne Schleemann (66.) und Marcel Cornils (83.) stellten die Weichen auf Sieg. Eichedes Jonathan Stoever (90.) gelang nur noch der Treffer zum 2:4-Endstand.

SV Frisia 03 - Eckernförder SV 3:1 (2:1)

Der SV Frisia 03 hat sich im Duell gegen den Tabellenletzten vom Eckernförder SV einen verdienten 3:1-Erfolg gesichert. nach dem Führungstreffer von Lasse Pauslen (37.) wehrte die Freude bei den Nordfriesen nur kurz. Christopher-Dirk Nommels (41.) glich aus. Doch Paulsen (43.) stellte mit seinem zweiten Treffer noch vor der Pause die Zeichen wieder auf Sieg. Frisias Marvin Bruhn (68.) erhöhte im zweiten Durchgang noch auf 3:1. Den Schlusspunkt im souveränen 4:1-Sieg des SV Frisia 03 setzte Jannik Oliver Fust (81.)

30.09.2019 · www.fl-arena.de

SV Todesfelde springt nach Sieg in Husum auf Platz zwei

Christian Rave und Dennis Studt schießen den SVT in Nordfriesland auf die Siegerstraße
Dennis Studt erzielte in Nordfriesland das vorentscheidende 2:0 für den SVT. © 54°/Garve

Husum (Andreas Oelker) - Der kollektive "Tofe-Trip" mitsamt Team- und Fanbus an die Westküste hat sich gelohnt. Mit Treffern von Christian Rave (29.) und dem erst 13 Minuten zuvor für Sebastian Klimmek eingewechselten Dennis Studt (86.) fuhr die Elf von Sven Tramm den siebten Saisonsieg ein und kletterte zumindest für 24 Stunden auf den zweiten Tabellenplatz.

Coach "Trammer" Tramm räumte allerdings ein: "Es war nach unserem guten Start noch recht lange ein offenes Duell, da wir es versäumt haben, das 2:0 früher nachzulegen. Aber am Ende war es ein verdienter Auswärtssieg, auch wenn Husum ein fairer, spielfreudiger Gegner war." Luca Sixtus wurde zwar vorsorglich bereits in der ersten Hälfte ausgewechselt, weil sein Tape-Verband am lädierten Knie seinen Geist aufgegeben hatte. Aber dafür freute sich der SVT-Käptn, dass sein Ergebnis-Tipp aufging. Auch darauf wurde nach der Rückkehr beim Segeberger Oktoberfest mit Teamkollegen und Fans angestoßen.

SVT: Landvoigt – Rave, Szymczak, Petzold, Schulz, Bento, Stehnck, Sixtus (36. Gelbrecht), Sirmais, Liebert (84. Krause), S. Klimmek (73. Studt).

28.09.2019 / 20:05 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)

Oberliga: mutlos - Erfolgsserie gerissen, OSV war einem Sieg näher

Lobeca/Röder

Lübeck (sr) – Am Flugplatz kam es heute Nachmittag zum "Gipfeltreffen" zwischen dem 1. FC Phönix und Preußen Reinfeld. Der Gastgeber behielt dabei mit 2:0 die Oberhand, fügte den Karpfenstädtern nach deren imposanter Serie von vier Siegen in Folge eine Niederlage zu.
Für den Oldenburger SV gab es parallel beim TSB Flensburg Zählbares. An der Eckenerstraße endete das Match remis.
Ebenfalls auswärts gefordert war der SV Todesfelde. Die Segeberger reisten nach Husum und gewannen verdient mit 2:0 beim Aufsteiger.
Und auch Eutin 08 war im Einsatz. Das erfolgreich, Beim PSV Neumünster hieß es 3:1 für den Gast aus Ostholstein

Die Stimmen:

Phönix Lübeck - Preußen Reinfeld 2:0 (2:0)
Michael Clausen (Preußen): Ein verdienter Sieg für Phönix, weil wir in der ersten Halbzeit mutlos gespielt haben. In der 2. Hälfte haben wir es besser gemacht, gestalteten das Spiel offener, ohne allerdings eine echte Torchance herausspielen zu können.

TSB Flensburg - Oldenburger SV 3:3 (1:0)
Florian Albrecht (OSV): Zunächst überwiegt erst einmal die Enttäuschung, da wir in Flensburg dem Sieg näher waren wie der TSB. Wir haben ein gutes Spiel gemacht. Die erste Chancen von denen führt zum 0:1. Nach dem 1:1 von Daniel Junge war es ein offenes Spiel. Durch einen Elfmeter gelangen wir zum 3:2. Dann bekommen wir in der 90. Minute einen Elfer gegen uns und das 3:3. Insgesamt hatten wir aber die besseren Torchancen. Den Punktgewinn haben wir mehr als verdient nach einer guten Mannschaftsleistung, die wir abgerufen haben.

Husumer SV – SV Todesfelde 0:2 (0:1)
Sven Tramm (SVT): Wir sind nach einer zehnminütigen Findungsphase gut rein gekommen, haben auch das 1:0 gemacht. Wir haben dann versäumt das zweite und dritte Tor zu machen. Studt machte letztlich das 2:0, ist da wenn er gebraucht wird. Wir sind froh, dass wir ihn haben. Das war insgesamt ein rundes Spiel von uns, dass wir verdient gewonnen haben.

PSV Neumünster – Eutin 08 1:3 (0:2)
Dennis Jaacks (Eutin 08): Insgesamt ein völlig verdienter Sieg, auch wenn es im Rahmen der zweiten Halbzeit noch einmal auf Augenhöhe war. Aufgrund der ersten Halbzeit, wo wir den Gegner abgeholt, ganz starke Mentalität an den Tag gelegt haben, geht das in Ordnung. Insgesamt war es toll wie die Jungs improvisiert haben, ein Sören Leppin aus der vordersten Spitze in die Verteidigung gegangen ist, einen stabilen Eindruck gemacht hat. Über ein starkes Kollektiv sind wir so zu einem verdienten Sieg in Neumünster gekommen.

Die bisherigen Ergebnisse des 10. Spieltags:

1. FC Phönix Lübeck - Pr. Reinfeld 2:0
TSV Kropp - Inter Türkspor Kiel 0:1
TSB Flensburg - Oldenburger SV 3:3
Husum – SV Todesfelde 0:2
PSV Neumünster – Eutin 08 1:3
VfB Lübeck II – TSV Bordesholm (So. 14 Uhr)
SV Eichede - SC Weiche Flensburg 08 II
SV Frisia 03 - Eckernförder SV (So. 15 Uhr)

28.09.2019 / 17:20 Uhr · www.hlsports.de

Neumünster bremst sich aus

Späte Entscheidung: In Flensburg passierte das Leder die Torlinie letztmals in der Schlussminute. Foto: Seehausen

Schleswig-Holstein (Philipp Hentschel) - Fußball-Oberliga

FC Phönix Lübeck – Preußen Reinfeld 2:0 (2:0)
Die Gastgeber entscheiden das Verfolgerduell für sich und halten mit der Spitze Schritt.
Schiedsrichter: Steffen Brandt (Wasbek);
Zuschauer: 314.
Tore: 1:0 Al Tamemy (18.), 2:0 Pajonk (37.).

TSV Kropp – Inter Türkspor Kiel 0:1 (0:1)
Kropp war dich dran am zweiten Zähler der Saison. Am Ende aber freute sich der Gast über seinen ersten Dreier.
Schiedsrichter: Henning Deeg (Hartenholm).
Tor: 0:1 Sam (23.),

TSB Flensburg – Oldenburger SV 3:3 (1:1)
Kurzweiliger Kick in Flensburg, bei dem beide Teams zwischenzeitlich in Führung lagen. Das 3:3 gelang den Gastgeber schließlich mit dem Schlusspfiff.
Schiedsrichter: Bela Bendowski (Lübeck).
Tore: 1:0 Lass (33.), 1:1 Junge (49.), 2:1 Holtze (67.), 2:2 Junge 67.), 2:3 Wölk (80., Foulelfmeter), 3:3 Ingwersen 90.).

Husumer SV – SV Todesfelde 0:2 (0:1)
Todesfelde bestimmte das Geschehen und hätte durchaus höher gewinnen können.
Schiedsrichter: Philipp Ruback (Wiesharde).
Tore: 0:1 Rave (29.), 0:2 Studt (88.).

Polizei SV Neumünster – Eutin 08 1:3 (0:2)
Bitter für Neumünster. Nachdem die Mannschaft durch den Anschlusstreffer gerade in die Partie gefunden hatte, kassierte man einen Platzverweis.
Schiedsrichter: Steffen Schulze (Schuby);
Zuschauer: 196.
Tore: 0:1 Röben-Müller (26.), 0:2 Wichelmann (33.), 1:2 Zinkondo (56.), 1:3 Wichelmann (88.).
Gelb-Rote Karte: Für Neumünster (66.).

28.09.2019 / 16:18 Uhr · www.sportplatz.de

Pressegespräch im Friesenstadion

28.09.2019 · Fabio de Nicolo/Husumer SV

Schleswiger Stadtderby

Slesvig IF. Foto: Sven Geißler

Flensburg (tif) - Wenn die SdU-Kicker von Slesvig IF am Sonntag ab 14 Uhr für ihr Auswärtsspiel wieder die Schuhe schnüren, dann steht ein lange vermisster Leckerbissen auf dem Programm. Die Reisestrapazen halten sich für SIF allerdings in Grenzen, denn man bleibt in der Stadt. Schleswig 06 lädt zum Nachbarschaftsduell auf den Dr. Alslev-Platz. Sind die Schleswiger Vereine örtlich Nachbarn, zeigt sich in der Verbandsligatabelle ein ganz anderes Bild. Dort liegen Welten zwischen den SdU-Kickern auf Platz sieben und den mit einem Punkt abgeschlagenen Tabellenletzten von 06. Alles andere als ein sicherer Erfolg für die Mannschaft von SIF-Trainer Finn Petersen käme einer echten Überraschung gleich. Derbys allerdings schreiben bekanntlich ihre eigenen Gesetze. Der zweite SdU-Vertreter in der Verbandsliga vom DGF Flensborg muss erst am Donnerstag beim FC Tarp-Oeversee wieder ran.

Oberliga

In der Oberliga thront mit dem TSB erneut eine Flensburger Mannschaft an der Tabellenspitze. Der TSB empfängt am Sonnabend (14 Uhr) allerdings den überraschend gut gestarteten Aufsteiger vom Oldenburger SV und wird sich anstrengen müssen, die gerade erst vom Stadtrivalen SC Weiche Flensburg 08 II geholte Tabellenführung nicht wieder abzugeben.

Auf die Regionalligareserve des SC wartet allerdings kein kleinerer Brocken. Am Sonntag (14 Uhr) muss die Mannschaft von Trainer Thomas Seeliger zum SV Eichede, der sich auf Platz sechs liegend im Windschatten der Spitzenmannschaften gesetzt hat.

Aufsteiger Husumer SV braucht eine faustdicke Überraschung, wenn gegen den Tabellendritten vom SV Todesfelde am Sonnabend (14 Uhr) die mickrige Punkteausbeute von zwei Zählern zu Hause aufpoliert werden soll.

Der TSV Kropp steht vor dem Heimspiel am Sonnabend gegen Inter Türkspor Kiel schon unter erheblichen Druck. Bei einer Niederlage gegen den Tabellenvierzehnten gerät der Anschluss an die Nichtabstiegsplätze schon in Weite Ferne.

Landesliga

Der Kampf im Keller der Landesliga geht für die SdU-Kicker von IF Stjernen Flensborg am Sonntag (11 Uhr) beim starken Aufsteiger TuS Collegie Jübek weiter. Mit einem Erfolg würde die Mannschaft von Trainer Lars Meyer den Sprung ins Mittelfeld der Tabelle schaffen, aber bei einer Niederlage droht das Abrutschen auf einen Abstiegsplatz.

28.09.2019 · www.fl-arena.de

Torsten Böker: "Wollen den Gegner beschäftigen"

Fußball-Oberliga: Heimschwache Husumer SV und Trainer Torsten Böker gehen mutig in das Spiel gegen den SV Todesfelde
Alternative: Abwehrspieler Marvin Matthiesen (li.), der hier den Eicheder Jonathan Stoever und Fabian Arndt /re.) beobachtet, steht der Husumer SV gegen Todesfelde zur Verfügung. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - So langsam trennt sich die Spreu vom Weizen in der Fußball-Oberliga. Die ersten vier Tabellenplätze sind mittlerweile von Mannschaften besetzt, die vor der Saison in den Favoritenkreis gehoben wurden. Dazu gehört auch der Tabellenvierte SV Todesfelde, der sich am Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion die Ehre gibt und als Favorit in das Duell mit der Husumer SV geht.

Vielleicht sollten sich die Nordfriesen an das letzte Aufeinandertreffen in einem Liga-Heimspiel erinnern. Im März 2014 gewann Husum mit 2:1 durch Tore von Sebastian Kiesbye und Marco Nagel, die auch morgen zum Kader zählen.

Die Lage: Nach der 1:8-Klatsche im letzten Heimspiel gegen den TSB Flensburg haben sich die Husumer am vergangenen Wochenende mit dem starken 5:3-Auswärtssieg beim Oldenburger SV rehabilitiert. Tabellarisch befinden sich die Kreisstädter als Neunter im Soll mit einem komfortablen Vorsprung auf die Abstiegsregion. Auch wenn sich die Defensive in Oldenburg verbessert zeigte, sind 25 Gegentore zu viel. Dagegen zeigte sich die Abteilung Attacke bislang mit mehr als zwei Toren im Schnitt treffsicher.

Der Gegner: Der Dritte der Vorsaison zählt zu den ernsthaften Anwärtern auf Meisterschaft und Aufstieg. Diesen Ambitionen konnte der selbst ernannte Dorfclub zuletzt mit fünf Siegen aus den sechs Spielen gerecht werden. Die beste Defensive der Liga (elf Gegentore) verfügt mit Spielern wie Ex-Profi Kai-Fabian Schulz, Henrik Sirmais, Christian Rave oder den Gebrüdern Klimmek über enorme Qualität. Dazu kommt mit Morten Liebert einer der besten Oberliga-Stürmer der vergangenen Jahre.

Das sagt der Trainer: Für Husums Coach Torsten Böker ist der SV Todesfelde eine „absolute Top-Mannschaft“. „Todesfelde hat sich in den letzten Jahren gerade spielerisch und im Tempo enorm weiterentwickelt. Da sind richtig gute Fußballer dabei, die eingespielt und körperlich robust sind.“

Trotzdem sieht Böker seine Mannschaft nicht chancenlos. „Wir wollen vor einer hoffentlich wieder tollen Kulisse alles raushauen. Wir haben zuletzt gezeigt, dass wir Rückschläge verarbeiten können, das war wichtig für unsere Entwicklung. Wir wollen uns treu bleiben, den Gegner beschäftigen und sehen, was dabei herauskommt.“

Sorgen: Die personelle Situation bleibt angespannt. Sebastian Kiesbye beißt seit Wochen auf die Zähne, kann aber aufgrund seiner Fuß-Probleme genau wie Abwehrchef Bosse Wullenweber (Zeh) nur eingeschränkt trainieren. Niklas Ludwig und Hendrik Fleige üben zwar seit dieser Woche mit dem Ball, ein Einsatz kommt aber für beide wahrscheinlich zu früh. Dafür wird der wiedergenesene Marvin Matthiesen zu einer defensiven Alternative.

Besonderheit: Am Sonnabend treffen die beste Auswärts- (Husum) und die beste Heim-Mannschaft (Todesfelde) aufeinander. Allerdings: Auswärts holte der SV Todesfelde nur vier Punkte aus fünf Spielen, Husum sammelte in vier Heimspielen sogar erst zwei Zähler.

27.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Oberliga-Spitzenspiele: Adler vs. Preußen und SVE gegen SC Weiche 08

sr

Lübeck (sr) – Mit dem am Sonnabend startenden 10. Spieltag wird das erste Drittel in der Spielzeit 2019/2020 in der Oberliga abgehakt. Am Flugplatz kommt es dabei zum "Gipfeltreffen" der punktgleichen Teams (je 18) vom 1. FC Phönix und Preußen Reinfeld. Auswärts gefordert sind am Samstag zudem der Oldenburger SV (beim TSB Flensburg), der SV Todesfelde bei der "Wundertüte" Husum, so wie Eutin 08, die es zum PSV Neumünster führt. Am Sonntag empfängt Verfolger SV Eichede (6. Platz), den Tabellenzweiten SC Weiche Flensburg 08. Und auch an der Lohmühle wird gekickt, wenn die U 23 des VfB Lübeck (11.) auf den TSV Bordesholm (8.) trifft.

Phönix Lübeck - Preußen Reinfeld (Sa., 14 Uhr/Flugplatz)
Michael Clausen (Preußen): Wir freuen uns auf das Aufsteiger-Duell gegen den Topfavoriten der Liga und wollen dort unsere Erfolgsserie fortsetzen. Fehlen werden Treichel, Decker, Schecke. Fraglich sind Heinze und Dankert.

TSB Flensburg - Oldenburger SV (Sa., 14 Uhr/Eckenerstraße)
Florian Albrecht (OSV): Nicht dabei sind Kaps, Kränzke, Cornelius, Müller, Görtz, Lippmann. Es sieht personell nicht so rosig aus. Der TSB ist klar in der Favoritenrolle. Für uns ist es wichtig, dass wir insgesamt wieder aus einer gesunden Grundordnung starten, defensiv gut stehen und versuchen wenige Chancen zuzulassen.

Husumer SV – SV Todesfelde (Sa., 14 Uhr/Am Hasselberg)
Sven Tramm (SVT): Alle sind fit. Einzig Benni Klimmek ist angeschlagen, hat leichte Probleme im Schienbeinbereich. Husum ist ein richtig guter Aufsteiger, mit einer richtig guten Offensive. Da müssen wir defensiv gut stehen, dürfen die auch nicht zur Entfaltung kommen lassen. Ich denke, dass wird ein rassiges Spiel. Im letzten Jahr im Landespokal konnten wir dort knapp mit 4:3 gewinnen. Da war schon zu sehen, dass das eine starke Mannschaft ist. Mit den Neuzugängen die sie geholt haben ist der Kader noch besser geworden. Trotzdem wollen wir unser Spiel durchbringen, anknüpfen an die zweite Halbzeit gegen den PSV Neumünster.

PSV Neumünster – Eutin 08 (Sa., 14 Uhr/Stettiner Straße)
Hendrik Block (Eutin 08): Nach einem unglücklichen Spielverlauf am letzten Wochenende gegen Eichede wollen wir es gegen Neumünster besser machen. Mit Neumünster erwartet uns ein Gegner, der ebenfalls zuletzt nicht Punkten konnte und sicherlich alles daran setzen wird, dies im eigenen Stadion zu ändern. Wir sind also gewarnt und werden wieder eine konzentrierte Leistung abrufen müssen, um am Ende die 3 Punkte mit nach Eutin zu nehmen.

VfB Lübeck II – TSV Bordesholm (So., 14 Uhr/Lohmühle)
Serkan Rinal (VfB II): Wir haben das nächste, schwere Spiel vor der Brust. In der Vergangenheit haben wir uns gegen Bordesholm schon schwer getan, gegen eine robuste Truppe verloren. Vielleicht wiederhole ich mich auch, aber uns muss es einfach gelingen so wie gegen Flensburg aufzutreten, gerade hinten sicherer zu stehen. Hayry Akcasu ist inzwischen wieder ins Training eingestiegen. Es wäre wichtig für die Mannschaft, wenn er am Sonntag wieder dabei sein könnte.

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 (So., 14 Uhr/Ernst-Wagener-Stadion)
Denny Skwierczynski (SVE): Uns erwartet am Sonntag eine schwierige Aufgabe gegen eine der spielstärksten Mannschaften der Oberliga, die bislang eine tolle Saison gespielt haben. Dazu ist davon auszugehen, dass die ohnehin schon gute Mannschaft durch Leihgaben aus der Regionalliga-Mannschaft noch weiter verstärkt wird. Um hier zu bestehen, müssen wir eine überdurchschnittliche Leistung abliefern.

Der 10. Spieltag (28. bis 29. September) in der Übersicht:
1. FC Phönix Lübeck - Pr. Reinfeld (Sa. 14 Uhr)
TSV Kropp - Inter Türkspor Kiel
TSB Flensburg - Oldenburger SV
Husum – SV Todesfelde
PSV Neumünster – Eutin 08
VfB Lübeck II – TSV Bordesholm (So. 14 Uhr)
SV Eichede - SC Weiche Flensburg 08 II
SV Frisia 03 - Eckernförder SV (So. 15 Uhr)

26.09.2019 / 18:03 Uhr · www.hlsports.de

SV Todesfelde will in Husum Anschluss an Tabellenspitze halten

Mit lautstarker Unterstützung will "Tofe" am Samstag drei Zähler aus Nordfriesland entführen.
Emanuel Bento erzielte beim letzten Aufeinandertreffen zwischen Todesfelde und Husum den späten Siegtreffer für die Tramm-Elf. © 54°/Garve

Husum (Finn Hofmann) - Vergangene Woche gewann der SV Todesfelde sein Heimspiel gegen den PSV Neumünster verdient mit 3:1 – erneut bewies Trainer Sven Tramm ein glückliches Händchen, als er mit Dennis Studt einen dritten Stürmer brachte und den späteren Torschützen zum 1:1 einwechselte. Todesfeldes Top-Torjäger - sowohl der letzten Jahre, als auch der laufenden Saison - Morten Liebert saß hierbei 90 Minuten auf der Bank. "Wir wollten mit zwei quirligen Stürmern beginnen und haben uns letztlich dann für Studt entschieden, weil er momentan als Joker immer sofort funktioniert. Und nachdem Cedric Szymczak mit Problemen ausgewechselt werden musste, brauchte es mit Luca Reimers einen positionsgetreuen Wechsel", begründet "Trammer" diese Maßnahme.

Die Aufsteiger von der Husumer SV gestalteten ihre letztes Spiel beim Oldenburger SV gleichfalls erfolgreich, gewann dort verdient mit 5:3. Gemeinsam mit den Fans reist die Mannschaft des SV Todesfelde am Samstag via Reisebussen nach Husum, wo um 14 Uhr angepfiffen wird. Das letzte Aufeinandertreffen im Juli 2018 hat Trainer Sven Tramm noch in guter Erinnerung. Im SHFV-Pokal gewann der SV Todesfelde beim damaligen Landesligisten denkbar knapp mit 4:3, wobei der Siegtreffer von Emanuel Bento erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit fiel. "Ich halte viel von deren Mannschaft. Sie waren letzte Saison schon stark und haben sich durch ihre Neuverpflichtungen vor allem offensiv nochmals verstärkt. Zudem agieren sie in einer guten taktischen Formation, haben mit Torsten Böker einen guten Trainer, der in der Oberliga schon viel mitgemacht hat. Die werden gegen uns gut gerüstet sein", warnt er.

Husumer SV – SV Todesfelde (Sa., 14 Uhr). Luca Sixtus tippt 0:2, Marc Jürgensen tippt 1:2. ©
26.09.2019 / 17.10 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)
KP-HF 03.10.19 TSV Hattstedt Husumer SV 1:2
Link zum Spiel auf fussball.de

Favoritensiege im Pokal

(Foto: Lars Salomonsen)

Flensburg (tif) - Die Halbfinales im Kreispokal Nordfriesland haben die erwartete Spannung geboten. Die Oberliga-Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm mussten sich gegen Verbandsligist TSV RW Niebüll erheblich strecken, ehe der Einzug ins Finale geglückt war. Eduard Klemmer (61.) gelang der goldene Treffer für die Gäste. Im Finale kommt es dann zu einem reinen Oberliga-Duell, denn die Husumer SV hat sich, zwar ebenfalls mit Mühe, am Ende knapp mit 2:1 gegen den Kreisligisten TSV Hattstedt durchgesetzt. Kevin Knitel (44.) und Niklas Ludwig (82.) erzielten die HSV-Treffer, ehe Jannik Gudat (90.) noch verkürzte.

05.10.2019 · www.fl-arena.de

Favoriten mit Mühe ins Finale

Kreispokal-Halbfinale: SV Frisia 03 Risum-Lindholm siegt 1:0 in Niebüll, die Husumer SV 2:1 in Hattstedt
Mit großem Einsatz, wie hier Luca Sander (re.) gegen Husums 1:0-Schützen Kevin Knitel, wehrte sich Hattstedt gegen den Favoriten. Brigitte Petersen

Niebüll / Hattstedt (W. Pustal / B. Gutt) -  Die Finalpaarung im Fußball-Kreispokal steht: Am 21. Mai 2020 treffen im Waldstadion Langenhorn die Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SV aufeinander. Frisia gewann sein Halbfinale Mittwochabend unter Flutlicht mit Mühe 1:0 (0:0) beim Verbandsligisten TSV Rot-Weiß Niebüll, Husum hatte gestern Nachmittag ebenfalls Probleme beim Kreisligisten TSV Hattstedt – 2:1 (1:0).

TSV Rot-Weiss Niebüll – SV Frisia 03 0:1 (0:0) Niebüll begann vor rund 200 Zuschauern mutig, aber zu den ersten Chancen kamen die Gäste. Leevi Lehtovuori (5. Minute) und Jannik Drews (10.) scheiterten am starken Finn Konrad Kubowicz im TSV-Tor. Auf der Gegenseite kam auch der Verbandsligist immer wieder gefährlich in denn gegnerischen Strafraum. Insgesamt fehlten aber beiden Teams die Ideen, der finale Pass in die Spitze wollte nicht gelingen.

Erst im zweiten Durchgang bekamen die Gäste mehr Zugriff auf das Spiel. Eine Flanke von Rouven Böckenholt (54.) unterschätzte Kubowicz, der Aufsetzer sprang gegen den Innenpfosten und wieder raus. Damit war das Niebüller Glück aufgebraucht. Einen Freistoß von der Auslinie brachte Drews genau auf den langen Pfosten, Eduard Klemmer köpfte den Ball aus einem halben Meter zum 0:1 (61.) unter die Latte. Frisia gab kaum noch den Ball her und brachte die knappe Führung sicher über die Zeit.

„Ein großes Kompliment an meine Jungs, sie haben ein starkes Spiel gemacht, sich als tolles Team präsentiert und dem Favoriten einen großen Kampf geliefert. Schade, dass das Pokalderby durch eine einzige Standardsituation entschieden wurde“, sagte TSV-Coach Bodo Schmidt nach dem Halbfinal-Aus seiner Mannschaft. Nicht nur er sah im ersten Durchgang Vorteile für Niebüll. „Wir haben die erste Hälfte klar verschlafen. Niebüll hat es super eng gemacht für uns“, meinte Frisias Trainer Bernd Ingwersen. „Wir sind verdient im Finale, nur das zählt. Jetzt müssen wir erst einmal den Schock über die Verletzung von Marvin Bruhn verdauen.“

Risum-Lindholms Spielmacher hatte sich beim Aufwärmen einen Bänderriss im linken Sprunggelenk zugezogen und wohl bis zur Winterpause ausfallen.

TSV Hattstedt – Husumer SV 1:2 (0:1) Hattstedt wusste in der ersten halben Stunde gegen teilweise lethargisch wirkende Husumer mit hoher Intensität zu gefallen. Was fehlte, war ein Treffer für den krassen Außenseiter, obwohl durchaus Chancen da waren. Der Ex-Husumer Mirko Krüger hatte gleich zwei Mal die Führung auf dem Fuß.

Nachdem sich die Stormstädter nach etwa 20 Minuten gefunden hatten, verlagerte sich das Spiel mehr und mehr in Hattstedts Hälfte. Allerdings verhinderten Abspielfehler und mangelnde Präzision im letzten Drittel große Tormöglichkeiten der Husumer. Mit dem Halbzeitpfiff dann doch noch die Gäste-Führung: Araz Algin hatte flach und scharf in die Mitte geflankt, wo Kevin Knitel (44.) vollendete. „Da musste ich die Jungs erst einmal wieder aufbauen“, sagte Hattstedts neuer Coach Dennis Schulte.

Nach dem Wechsel machte sich die Einwechslung von Fabian Arndt bei den Kreisstädtern positiv bemerkbar. Allerdings verpasste eben dieser mehrfach das 2:0, weil TSV-Keeper Jannes Hansen einen ganz starken Tag erwischt hatte. Den aufopferungsvoll kämpfenden Hausherren schwanden ein wenig die Kräfte, was sich vor allem in der Offensive bemerkbar machte. Ein Ex-Hattstedter sorgte für die Entscheidung. In seinem ersten Spiel nach einer Verletzungspause zeigte sich Joker Niklas Ludwig vor dem Tor eiskalt (82.). Der Ehrentreffer gelang Youngster Jannik Gudat (90.).

Schulte war zufrieden: „Wir hatten die Husumer phasenweise da, wo wir sie haben wollten. Leider kam der Anschlusstreffer zu spät.“ Für seinen Gegenüber Torsten Böker zählte das Weiterkommen: „Ich denke, dass wir verdient eine Runde weiter sind, darüber sind wir froh. Hattstedt hat es gut gemacht.“

04.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

02.10.2019 · RegionalSport

Kreispokal: Husum ist klarer Favorit

Im Finale der Vorsaison traf Luca Sander (li.) zwei Mal für Husum, nun will er mit Hattstedt überraschen. Pustal/Archiv

Hattstedt (Björn Gutt) -  In einer Neuauflage des Endspiels der vergangenen Saison kommt es morgen am Tag der Deutschen Einheit um 15 Uhr im Halbfinale des Fußball-Kreispokals zum Derby zwischen dem TSV Hattstedt und der Husumer SV im Hattstedter Sportpark. Nicht nur der 8:1-Erfolg am Himmelfahrtstag dieses Jahres macht Husum zum klaren Favoriten, der Oberligist spielt auch gleich drei Klassen höher als der Kreisligist.

Der Favoritenrolle ist sich Torsten Böker bewusst. „Wir freuen uns auf dieses Spiel und haben das Ziel, wieder das Finale zu erreichen. Dementsprechend werden wir den Gegner ernst nehmen – auch weil wir wissen, dass Hattstedt Fußball spielen kann und will“, sagt der Husumer Coach. Gleich mehrere Hattstedter – wie etwa Valentin Godt, Mirko Krüger, Luca Sander, Sascha Feller oder Kristian Gasko – haben in der jüngeren Vergangenheit für die Husumer SV ihre Stiefel geschnürt. „Das sind alles gute Jungs mit Qualität“, meint Böker.

Auch der neue Hattstedter Coach Dennis Schulte hat eine Vergangenheit als Spieler in der Kreisstadt, wo er im Jugend- und Herrenbereich viele Jahre verbracht und einige Erfolge gefeiert hat. Für seine Mannschaft sei das Pokalspiel eine Abwechslung vom Alltag. „Auf so eine Partie freut man sich bereits lange im Voraus. Gerade weil wir zu Hause spielen und dort in dieser Saison noch ungeschlagen sind, wollen wir versuchen, für eine Überraschung zu sorgen. Wir können nur gewinnen, notfalls an Erfahrung“, meint Schulte.

02.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 011 05.10.19 Eutin 08 Husumer SV 2:2
Link zum Spiel auf fussball.de

Eutin 08 hat einen heißen Herbst vor sich

Eutins Youngster Tim Röben (rechts, gegen die Neumünsteraner Philipp Lorenzen, links, und Philipp Reinhold, Mitte) vergab gegen die Husumer SV zwei Hochkaräter.
© Jan-Phillip Wottge

Eutin (Jan-Philipp Wottge) - Eutin 08 hängt weiter im Tabellenkeller der Fußball-Oberliga fest. Zwei Mal gingen die Rosenstädter gegen die Husumer SV in Führung, doch am Ende reichte es nur zu einem 2:2-Unentschieden. Und jetzt wartet auf die Nullachter mit TSB Flensburg, dem Oldenburger SV und dem SV Todesfelde ein heißer Herbst.

Fehler im Spielaufbau verhinderten ein konstruktives Offensivspiel

Dennis Jaacks suchte nicht nach Alibis. Dabei hätte der 08-Coach problemlos die Personalmisere für das schmucklose und wenig hilfreiche Remis gegen die Westküstenkicker verantwortlich machen können. Tat der 35-Jährige aber nicht. Vielmehr redete er Klartext: "Bei uns hat kaum einer Normalform abgerufen. Hätten wir eine Performance wie in Neumünster an den Tag gelegt, stünden jetzt drei Punkte mehr auf dem Konto und nicht nur einer." Was den Ostholsteinern fehlte, war die Sicherheit im Spiel mit dem Ball. Die Fehler im Spielaufbau verhinderten ein konstruktives Offensivspiel und luden die Gäste immer wieder zu Torchancen ein. So halfen die Eutiner bei beiden Husumer Treffern tatkräftig mit. Vor dem 1:1 kam ein Pass von Moritz Achtenberg nicht bei Tim Gürntke an. Und vor dem zweiten HSV-Tor misslang Lion Glosch der Befreiungsschlag. Nutznießer der 08-Fehler war jeweils Luca Steen, der einen Doppelpack (34./68.) bejubeln durfte. "Das waren Ballverluste ohne Gegnerdruck. Das darf uns einfach in der Häufigkeit wie gegen Husum nicht passieren. Wir machen den Gegner selbst stark", monierte der 08-Coach das aufflammende Laissez-faire.

Jaacks: "Es war ein komplett gebrauchter Tag."

"Es war deutlich mehr drin. Trotzdem muss man am Ende froh sein, dass das Spiel nicht komplett kippt. Es war ein komplett gebrauchter Tag", bekannte Jaacks. Hoffnung verbreiteten indes die Einwechselspieler Kevin Hübner (Leberfleck-OP) und 2:1-Torschütze Kevin Ferchen (fehlte unter der Woche krank), die für Belebung sorgten. Beim TSB Flensburg müssen die Eutiner allerdings wieder an die leidenschaftliche Leistung aus Neumünster anknüpfen, sonst gibt es beim Tabellenvierten nichts zu ernten. Allerdings kehren auch Thies Borchardt und Florian Ziehmer, die beide privat verhindert waren, in den 08-Kader zurück.

08.10.2019 / 12.45 Uhr · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
11 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
11 Daniel Junge (Oldenburger SV)
10 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
8 Ugur Dagli (SV Eichede)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
4 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Finn Christiansen (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Das Spitzenquartett in der Oberliga Schleswig-Holstein setzt sich ein wenig ab. Der SC Weiche 08 II verteidigte die Spitze durch ein klares 4:1 über den PSV Neumünster - die zwei Niederlagen vor einigen Wochen scheinen keine Spuren hinterlassen zu haben. Das Spitzenspiel des Wochenendes verlor der bisherige Tabellenzweite TSB Flensburg in Todesfelde mit 1:2 und rutschte damit nicht nur hinter die Segeberger zurück, sondem wurde auch von Phönix Lübeck überholt. Der eigentliche Top-Favorit siegte souverän mit 3:0 in Bordesholm. Hinter dem Spitzenquartett geht es noch um voraussichtlich einen Platz für das Hallenmasters - so denn keines der Top-Teams, von denen Weiche 08 II nicht startberechtigt ist, noch schwächelt. Hier hat am Sonntag der SV Eichede seine Ausgangsposition durch einen Derbysieg bei bislang starken Reinfeldem verbessert. Neben den Reinfeldem ist vor allem noch der Oldenburger SV mit im Rennen um die Platzierung, die nach dem 15. Spieltag über die Mastersqualifikation entscheidet. Die Oldenburger gewannen das Aufsteigerduell in Eckemförde - der ESV ist nun alleiniges Schlusslicht der Liga.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Zwei Führungen reichen Eutin nicht zum Sieg

Eutin 08 -
Husumer SV
2:2 (1:1)

Brachte schnell Schwung ins Spiel: Vom rechten Flügel aus nimmt Kevin Ferchen (links, gegen Marco Nagel) Anlauf und leitet das 2:1 für Eutin ein.

Eulin 08: Wulf - Glosch, Achtenberg, Schlüter, Gürntke - Spohn - Lahi (71. Hübner), Sankowski - Lepin, Röben-Müller, Wichelmann (63. Ferchen).
Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Waskow, Steen - Finn Christiansen, Yassine, Henning Lorenzen (82. Köhler) - Koschenz (64.Ludwig), Arndt.
SR: Rosenthal (VfL Bad Schwartau).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Lepin (30.), 1:1 Steen (34 ) 2:1 Matthiesen (65., Eigentor), 2:2 Steen (68.).

Oberligist Eutin 08 konnte am Sonnabend froh sein, dass er gegen Aufsteiger Husum einen Punkt daheim behielt. Die Eutiner hatten zwar vor allem in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, die Gäste jedoch die besseren Möglichkeiten, verpassten es aber mit einer Großchance von Marc Koschenz, der vollkommen freistehend über das Tor schoss (36.), und einem überhasteten Schuss von Koschenz aus kurzer Entfernung, den Nikolas Wulf glänzend parierte, in Führung zu gehen.

Die Eutiner griffen die Gäste früh an, stellten Passwege zu und eroberten oft den Ball. Die Husumer kamen kaum in der ersten Viertelstunde kaum aus der eigenen Hälfte. Ein Kopfball von Sören Lepin nach einer Freistoß-Hereingabe von Christian Sankowski erwies sich als harmlos (2.). Und eine Kombination des jungen Eutiner Angriffs, als Lepin zu Max Wichelmann passte, der den Ball zu Tim Röben-Müller schob, der wiederum knapp links vorbeischoss, brachte auch keinen Erfolg. ,,Wir haben heute mit einer extrem jungen Offensive gespielt. Alle drei Offensivspieler sind Jahrgang 2000. Da muss man dann auch Nachsicht haben, dass vielleicht die Chancenverwertung nicht immer auf den Punkt klappt", sagte der Eutiner Trainer Dennis Jaacks beinahe entschuldigend.

In die Eutiner Drangzeit hinein kam Luca Steen aus 16 Metern frei zum Abschluss, der Ball flog jedoch knapp über das Tor (13.). Danach beherrschte aber wieder der Gastgeber das Geschehen. Auf dem nach dem Dauerregen vor dem Anpfiff glatten Rasen probierte es Sankowski aus gut 20 Metern, doch Gäste-Torwart Chris Bielenski wehrte den gefährlichen,Aufsetzer zur Ecke ab (19.).

Die Husumer probierten es erneut mit einem überfallartigen Konter über links, der Ball kam von dort in die Mitte zu Maximilian Waskow, der sofort abzog, Wulf im Eutiner Tor riss die Fäuste hoch und wehrte den Ball ab (22.). Sechs Minuten später kam Fabian Arndt völlig frei zum Kopfball, hatte jedoch zu viel Rücklage, so dass der BaIl weit über das Tor ging.

Als die Gäste eine AbseitsstelIung reklamierten, setzte Sören Lepin vor dem 16-Meter-Raum zu seinem Dribbling an, hebelte die Husumer Deckung aus und schob den Ball mit viel Übersicht zum 1:0 ins Netz (30.). Dies hätte die Grundlage für einen Eutiner Sieg sein können. Doch beim nächsten Angriff brachte Wichelmann nach einer Flanke von Egzon Lahi zu wenig Druck hinter den Kopfball, der das 2:0 hätte bedeuten können (31.).

Stattdessen stellte die Husumer SV ihre Gefährlichkeit bei schnellen Angriffen unter Beweis. Der erste Schuss von Koschenz klatschte noch an die Unterkante der Latte, doch die Eutiner Abwehr war nicht im Bilde, Steen kam an den Ball und versenkte ihn zum Ausgleich im linken Winkel (34.). Fazit der ersten Halbzeit: Eutin 08 war optisch überlegen, Husum wirkte gefährlicher.

Der Frust darüber, dass er über eine Stunde auf der Bank schmoren musste, war Kevin Ferchen anzusehen. Er war kaum zwei Minuten auf dem Plalz, da wurde er rechts angespielt, lief entschlossen in den Strafraum und zog mit links ab, der Husumer Marvin Matthiesen versuchte den Schuss zu blocken, fälschte fün aber nur ab, so dass der Ball zum 2:1 ins Netz rauschte (65.). Die Freude bei den Gastgebern währte nicht lange, drei Minuten später wurde Luca Steen im Eutiner Strafraum angespielt, fackelte nicht lange und hämmerte den Ball mit links ins linke Eck.

08-Trainer Jaacks beklagte, dass einige Spieler nicht zu ihr Normalform gefunden hätten: "Wir haben uns gerade in der ersten Halbzeit in vielen Situationen nicht an den Plan gehalten und haben dann die Quittung bekommen." Dennoch hätte seinTeam gewinnen müssen: "Wir waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft, auch mit den besseren Möglichkeiten." Dagegen war Husums Trainer Torsten Böker zufrieden. "Wir sind zwei Mal nach einem Rückstand zurückgekommen und haben uns den Punkt hier auch hoch verdient."

HARALD KLIPP

Führung für Eutin 08: Unbeirrbar hat sich Sönke Lepin durchgesetzt und schiebt den Ball eiskalt durch die Beinze von Torwart Chris Bielinski zum 1:0 ins Tor. Fotos: Harald Klipp
NordSport / www.fussball.de · 07.10.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

TSV Bordesholm "nicht präzise genug" gegen 1. FC Phoenix Lübeck

Der zweifache Lübecker Torschütze Marco Pajonk (li.) hatte zu viele Freiheiten und kommt auch in dieser Szene vor dem Bordesholmer Malte Petersen (re.) ungehindert zum Schuss.
© Reinhard Gusner

Kiel (Jan-Philipp Wottge) - Die Pleitenserie des PSV Neumünster in der Fußball-Oberliga geht weiter. Beim Spitzenreiter SC Weiche Flensburg II mussten die Polizisten die fünfte Niederlage in Folge einstecken. Dennoch beträgt der Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz weiterhin fünf Punkte, weil Inter Türkspor Kiel mit 2:3 gegen den VfB Lübeck II verlor. Weiterhin sieglos bleibt der Eckernförder SV, der am elften Spieltag die zehnte Saisonniederlage kassierte. Derweil rutscht auch der TSV Bordesholm nach der 0:3-Heimniederlage gegen den 1. FC Phönix Lübeck Richtung Abstiegszone.

TSV Bordesholm – 1. FC Phönix Lübeck 0:3

Marc Lindenberg (5.) köpfte noch knapp am Bordesholmer Gehäuse vorbei, ehe Phönix-Torjäger Marco Pajonk fast ungehindert durch die Abwehr spazierte und die Gästeführung (6.) erzielte. Bis kurz vor der Halbzeit diktiertrn die Lübecker das Geschehen und erhöhten durch den sträflich ungedeckten Pajonk (37.). Erst nach dem 0:2 startete die Heimelf Offensivbemühungen. Die wurden ab Wiederanpfiff zwar forciert, stellten den im ersten Durchgang nur durch Rückgaben eigener Mitspieler beschäftigten Phönix-Keeper Yilmaz Caglar aber vor keine ernsthaften Probleme. "Wir hatten eben keinen Spieler, der unsere Angriffe erfolgreich vollenden konnte", sah der Bordesholmer Coach Björn Sörensen sein Team "nicht präzise genug agieren". Wie es geht, zeigten die Gäste: Der Ex-Eidertaler Luca Aouci traf zum 3:0-Endstand (89.). "Eine klare Sache für uns, obwohl wir in der zweiten Halbzeit kein Feuerwerk abgebrannt haben. Das mussten wir auch nicht gegen die Bordesholmer, die sich Mühe gegeben haben", resümierte Phönix-Sportchef Frank Salomon.

(Reinhard Gusner)

Eutin 08 – Husumer SV 2:2

"Es ist nur ein Punkt geworden, weil zu wenig Spieler ihre Normalform erreicht haben. Dann fehlen halt ein paar Prozent", konstatierte 08-Coach Dennis Jaacks enttäuscht und ergänzte: "Die vielen Fehler im Spiel mit dem Ball haben uns das Leben unnötig schwer gemacht." Zunächst war es jedoch die Chancenverwertung, an der die Nullachter verzweifelten. Tim Röben scheiterte zweimal frei vor HSV-Keeper Chris Bielinski (8./14.). Besser machte es Sören Lepin , als er nach Röben- Absatzkick zum 1:0 (30.) traf. Max Wichelmann (32.) hätte freistehend aus drei Metern per Kopf das 2:0 nachlegen müssen, scheiterte aber ebenfalls an Bielinski. Auf der Gegenseite markierte Luca Steen nach einem Achtenberg-Fehlpass (34.) den Ausgleich. Fortan lieferten sich beide Mannschaften ein fehlerbehaftetes Spiel mit offenem Visier. Joker Kevin Ferchen erzielte mit einem abgefälschten Schuss die erneute 08-Führung (65.), die wiederum Steen nur drei Minuten später egalisierte.

07.10.2019 / 08.51 Uhr · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Luca Steen sichert Husumer SV einen Punkt bei Eutin 08

1:0 für Eutin 08: Sönke Lepin (2.v.l.) schiebt den Ball am Husumer Torwart Chris Bielinski vorbei. Luca Steen (l.) kommt hier zu spät, trifft aber wenig später zum Ausgleich.
Harald Klipp

Eutin (Björn Gutt) -  Mit dem zweiten Unentschieden dieser Saison hat die Husumer SV in der Fußball-Oberliga ihre starke Auswärtsbilanz bestätigt. Nach dem 2:2 (1:1) bei Eutin 08 steht der Aufsteiger weiter im gesicherten Mittelfeld. Garant für den Punktgewinn war Luca Steen, der nach seiner dreiwöchigen Rot-Sperre gerade erst in den Husumer Kader zurückgekehrt war und gleich zweimal einen Rückstand schnell wieder ausglich.
HSV-Coach Torsten Böker war besonders von den Nehmerqualitäten seiner Mannschaft begeistert. „Wir haben heute gegen einen guten Gegner mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung hochverdient ein Unentschieden erzielt. Sicherlich hätten wir gerne gewonnen, weil die klareren Gelegenheiten auf unserer Seite waren. Aber wenn man zweimal nach einem Rückstand zurückkommt, können wir mit dem einen Zähler gut leben.“
Die Partie wurde von beiden Mannschaften intensiv geführt. Daher neutralisierten sich die Kontrahenten anfangs im Mittelfeld. Wenn der Gastgeber mal gefährlich wurde, dann über Standards, die meist von dem auffälligen Egzon Lahi gefühlvoll getreten wurden und für Alarmbereitschaft im Husumer Strafraum sorgten. Vor allem die aufgerückten 08-Inneverteidiger Moritz Achtenberg und Jesse Schlüter setzten sich dann wiederholt in Szene und waren schwer zu verteidigen. Aber auch die mindestens auf Augenhöhe agierenden Kreisstädter hatten ihre Möglichkeiten. Der in der Offensive enorm emsige und zuletzt sehr formstarke Maximilian Waskow hatte gleich zweimal relativ unbedrängt gute Schusschancen, verfehlte jedoch sein Ziel. In Rückstand gerieten die Husumer äußerst unglücklich als ein langer Ball von Marco Nagel im Zweikampf mit Max-Mathis Wichelmann abgefälscht wurde und direkt im Lauf von Sören Lepin landete, der keine Mühe hatte zu vollenden (30.).
Davon unbeeindruckt schlugen die Husumer schnell zurück. Nach einer tollen Kombination über Finn Christiansen und den enorm fleißigen Fabian Arndt kam der starke Steen aus halblinker Position zum Schuss und erzielte mit einem Traumtor in den Winkel den Ausgleich (34.). In der Folge blieben die Gäste weiter am Drücker und waren der Führung sehr nahe. Jedoch traf Waskow aus kurzer Distanz nur die Latte. In einer weiteren Szene scheiterte der Ex-Flensburger an Eutins Keeper Nikolas Wulf und auch Marc Koschenz brachte den Ball im Nachschuss nicht im quasi leeren Tor unter.
Auch nach der Pause konnte sich keine der beiden Mannschaften wirkliche Feldvorteile erspielen, so dass sich das Geschehen meist zwischen den beiden Strafräumen abspielte. Daher kam die abermalige Führung des Gastgebers wie aus dem Nichts. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Nagel den Ball eigentlich schon sicher, als der just eingewechselte ehemalige Lindholmer Kevin Ferchen das Spielgerät doch noch eroberte und scharf ins Zentrum flankte, wo Unglücksrabe Marvin Matthiesen die Kugel ins eigene Netz zum 1:2 abfälschte (65.). Aber auch diese Freude währte bei den Eutinern nicht allzu lange, weil nur drei Minuten später wiederum Luca Steen zur Stelle war und zum Ausgleich traf (68.).

„Luca war nach seiner Rückkehr eine absolut positive Belebung für unser Spiel, nicht nur wegen seiner beiden Tore“, verteilte Böker ein Sonderlob für den Husumer Mann des Tages. „Mit diesem Unentschieden haben den Gegner weiter auf Distanz gehalten. Wenn man bedenkt, dass wir auf wichtige Akteure wie Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye verzichten mussten und kurzfristig auch noch Kevin Knitel und Araz Algin krankheitsbedingt ausfielen, haben wir das als Mannschaft sehr gut weggesteckt und kompensiert“, befanden der Husumer Trainer.
07.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Glückliches Unentschieden

Oberliga: Eutin 08 hat gegen Aufsteiger Husum mehr Ballbesitz, offenbart aber Schwächen in der Defensive

Unbeirrbar hat sich Sönke Lepin durchgesetzt und schiebt den Ball eiskalt durch die Beine von Torwart Chris Bielinski zum 1:0 für Eutin 08 ins Tor. Harald Klipp

Eutin (Harald Klipp) - Fußball-Oberligist Eutin 08 konnte am Sonnabend froh sein, dass er gegen Aufsteiger Husum einen Punkt behalten hatte. Die Eutiner hatten zwar vor allem in der ersten Halbzeit mehr Ballbesitz, die Gäste jedoch die besseren Möglichkeiten, verpassten es aber mit einer Großchance von Marc Koschenz in Führung zu gehen, der vollkommen freistehend über das Tor schoss (36.) und einem überhasteten Schuss aus kurzer Entfernung, den Nicolas Wulf glänzend parierte.

Die Eutiner griffen die Gäste früh an, stellten Passwege zu und eroberten oft den Ball. Die Husumer kamen in der ersten Viertelstunde kaum aus der eigenen Hälfte. Ein Kopfball von Sören Lepin nach einer Freistoß-Hereingabe von Christian Sankowski erwies sich als harmlos (2.). Und eine Kombination des jungen Eutiner Angriffs, als Lepin zu Wichelmann passte, der den Ball zu Tim Röben-Müller schob, der wiederum knapp links vorbeischoss, brachte auch keinen Erfolg. "Wir haben heute mit einer extrem jungen Offensive, alle Drei sind Jahrgang 2000. Da muss man dann auch Nachsicht haben, dass vielleicht die Chancenverwertung nicht immer auf den Punkt klappt", sagte der Eutiner Trainer Dennis Jaacks nach dem Schlusspfiff beinahe entschuldigend.

In die Eutiner Drangzeit hinein kam Luca Steen aus 16 Metern frei zum Abschluss, der Ball flog jedoch knapp über das Tor (13.). Danach beherrschte aber wieder der Gastgeber das Geschehen. Auf dem nach dem Dauerregen vor dem Anpfiff glatten Rasen probierte es Sankowski aus gut 20 Metern, doch Gäste-Torwart Chris Bielenski wehrte den gefährlichen Aufsetzer zur Ecke ab (19.).

Die Husumer probierten es erneut mit einem überfallartigen Konter über links, der Ball kam von dort in die Mitte zu Maximilian Waskow, der sofort abzog, Nicolas Wulf im Eutiner Tor riss die Fäuste hoch und wehrte den Ball ab (22.). Sechs Minuten später kam Fabian Arndt völlig frei zum Kopfball, hatte jedoch zu viel Rücklage, so dass der Ball weit über das Tor ging.

Mehr Einsatz geht nicht: Christian Sankowski passt den Ball im Fallen in den Strafraum. Harald Klipp

Als die Gäste "abseits" reklamierten, Sören Lepin vor dem 16-Meter-Raum zu seinem Dribbling ansetzte, die Husumer Deckung aushebelte und dann den Ball mit viel Übersicht zum 1:0 ins Netz schob (30.), hätte das die Grundlage für einen Eutiner Sieg sein können. Doch beim nächsten Angriff brachte Wichelmann nach einer Flanke von Egzon Lahi zu wenig Druck hinter den Kopfball, das hätte das 2:0 sein können (31.).

Stattdessen stellte der Husumer SV seine Gefährlichkeit bei schnellen Angriffen unter Beweis. Der erste Schuss von Kolenz klatschte noch an die Unterkante der Latte, doch die Eutiner Abwehr war nicht im Bilde, Luca Steen kam an den Ball und versenkte ihn zum Ausgleich im linken Winkel (34.).

Fazit der ersten Halbzeit: Eutin 08 war optisch überlegen, der Husumer SV wirkte gefährlicher.

Vom rechten Flügel nimmt Kevin Ferchen (links) Anlauf zu seinem Tor zum 2:1.
Harald Klipp

Der Frust darüber, dass er über eine Stunde auf der Bank schmoren musste, war Kevin Ferchen anzusehen. Er war kaum zwei Minuten auf dem Platz, da wurde er rechts angespielt, lief entschlossen in den Strafraum und zog mit links ab, der Husumer Marvin Matthiesen versuchte den Schuss zu blocken, fälschte ihn aber nur ab, so dass der Ball zum 2:1 ins Netz rauschte (65.). Die Freude bei den Gastgebern währte nicht lange, drei Minuten später wurde Luca Steen im Strafraum angespielt, als der Eutiner Abwehr erneut der Durchblick fehlte, der Husumer Angreifer fackelte nicht lange und hämmerte den Ball mit links ins linke Eck.

Dennis Jaacks beklagte, dass einige Spieler nicht zu ihrer Normalform gefunden hätten: "Wir haben uns gerade in der ersten Halbzeit in vielen Situationen nicht an den Plan gehalten und haben dann die Quittung bekommen." Dennoch hätte sein Team gewinnen müssen: "Wir waren in der ersten Halbzeit klar die bessere Mannschaft, auch mit den besseren Möglichkeiten."

"Wir sind zwei Mal nach einem Rückstand zurückgekommen und haben uns den Punkt hier auch hoch verdient", meinte der Husumer Trainer Torsten Böker zufrieden.

07.10.2019 · Ostholsteiner Anzeiger 

Eutin 08 kann zweimalige Führung nicht nutzen

Rosenstädter am Ende nur 2:2 gegen die Husumer SV. Trainer Dennis Jaacks klagt: "Wir haben nicht an die Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen können."
Sören Lepin (r.) hatte Eutin 08 mit 1:0 in Führung geschossen. © Agentur 54°

Eutin (Volker A. Giering) - Nach dem 3:1 beim PSV Neumünster wollten die Eutiner unbedingt nachlegen, kamen aber nicht über ein 2:2-Remis am Waldeck gegen den Aufsteiger Husumer SV hinaus. Damit hängen die Ostholsteiner weiter im Tabellenkeller fest.

"Zu viele der Jungs haben nicht ihr Normalniveau erreicht"

Die Punkteteilung bezeichnete Trainer Dennis Jaacks nachher als zu wenig. "Wir haben nicht an die Leistung aus dem letzten Spiel anknüpfen können. Die personellen Ausfälle spielen da eine zweitrangige Rolle", resümierte er. Als Hauptgrund für das enttäuschende Resultat nannte Jaacks die Tatsache, "dass zu viele der Jungs nicht ihr Normalniveau erreicht haben. Das waren bestimmt fünf bis sechs Spieler. Da haben paar Prozente gefehlt. In Neumünster haben wir ein ganz anderes Gesicht gezeigt."

Nach Führung nicht nachgelegt

Dabei hatten die Hausherren in der ersten halben Stunde durchaus mehr vom Spiel und gingen verdient 1:0 durch eine Einzelaktion von Sören Lepin (30.) nach Hakenvorlage von Tim Röben-Müller in Führung. Jaacks ärgerte sich, dass seine Elf in der Folge nicht nachlegen konnte. Während Lepin den Ball verstolperte, scheiterte Max-Matthis Wichelmann per Kopfball. Nach einem Fehlpass von Moritz Achtenberg zu Mitspieler Tim Gürntke konnte die 08-Abwehr zwar zunächst klären, doch im Nachsetzen war der Husumer Lasse Stein (34.) zum 1:1-Ausgleich erfolgreich. "So macht man einen Gegner stark", monierte Jaacks. Glück hatten die Gastgeber in der 65. Minute, als Marvin Matthiesen einen Linksschuss vom Eutiner Kevin Ferchen unglücklich ins eigene Tor abfälschte. Doch auch die erneute Führung sollte nicht lange halten. Abermals spielte Steen (68.) den Spielverderber zum 2:2-Endstand.

"Wir waren zu passiv und setzen in dieser Szene gar nicht nach. Es fehlte die Frische im Kopf. Wir gehen zweimal in Führung, da darfst du gerade zu Hause nicht gleich wieder den Ausgleich bekommen", haderte der 08-Coach. In Schutz nahm er seine "extrem junge Offensive: Lepin, Röben-Müller und Wichelmann sind alle Jahrgang 2000. Da muss man nachsichtig sein", betonte er. Husums Trainer Torsten Böker freute sich über "ein richtig gutes Spiel seiner Elf. Wir sind zweimal zurückgekommen und haben einen hochverdienten Punkt bei einem heimstarken Gegner geholt", sagte er.

Eutin 08: Wulf – Glosch, Achtenberg, Schlüter, Gürntke – Spohn, Lahi (71. Hübner), Sankowski – Lepin, Röben-Müller, Wichelmann (63. Ferchen).

05.10.2019 / 19.02 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)

Oberliga: VfB dreht 0:2 in 3:2, Adler fliegen zum 3:0-Sieg

Lobeca

Lübeck (sr) – Eutin 08 ist es nach dem Auswärtserfolg in Neumünster nicht gelungen nachzulegen. Am heutigen Nachmittag musste sich die Jaacks-Elf am Waldeck mit einem 2:2 gegen die Husumer SV zufrieden geben.
Wichtige Zähler hatte auch die Reservemannschaft des VfB im Visier – und die wurden auch eingefahren. Bei Inter Türkspor gewann die U 23 der Lübecker, setzte sich nach zwischenzeitlichem 0:2-Rückstand noch 3:2 (Tore: Korup, Bock, Dombrowski) in Kiel durch.
Der 1. FC Phönix kam zudem zu einem 3:0 beim TSV Bordesholm, löste erwartungsgemäß die Pflichtaufgabe.

Die Stimmen:

Eutin 08 – Husumer SV 2:2 (1:1)
Hendrik Block (Eutin 08): Leider konnten wir nicht an die gute Leistung von letzter Woche anknüpfen. Zwar gehen wir zweimal in Führung, allerdings ist es uns nicht gelungen diese Führung dann auch zu halten und auszubauen. Chancen waren gerade in der ersten Halbzeit genug da. So müssen wir uns am Ende mit dem 2:2 zufriedengeben.

Inter Türkspor - VfB Lübeck II 2:3 (0:0)
Serkan Rinal (VfB II): Wir sind sehr glücklich über unsere ersten drei gewonnenen Punkte aus einem Auswärtsspiel. Wenn man dann noch aus einem 0:2 so wieder zurückkommt, spricht das für unsere Mannschaft, auch wenn es am Ende durch einen Handelfmeter glücklich war. Inter Türkspor hat von Beginn an sehr aufopferungsvoll gespielt, gefightet und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Aber auch wir haben nicht aufgegeben und bis zum Schluss an unsere Tore und an den Sieg geglaubt. Am Ende des Tages sind wir sehr happy und genießen diesen tollen Sieg. Ich wünsche Özcan und seiner Mannschaft weiterhin viel Erfolg.

Die bisherigen Ergebnisse vom 11. Spieltag in der Übersicht:
SC Weiche Flensburg 08 II - PSV Neumünster 4:1
Eutin 08 – Husum 2:2
TSV Bordesholm - 1. FC Phönix Lübeck 0:3
Inter Türkspor Kiel – VfB Lübeck 2:3
SV Todesfelde - TSB Flensburg (So. 14 Uhr)
Eckernförder SV - Oldenburger SV (So. 15 Uhr)
SV Frisia 03 - TSV Kropp
Pr. Reinfeld - SV Eichede

05.10.2019 / 17:58 Uhr · www.hlsports.de

Husum klettert auf Platz acht

Doppelpack in Bordesholm: Marco Pajonk, hier noch im Trikot von Strand 08. Foto: Seehausen

Schleswig-Holstein (Wilfried Skowaschl) - Angesichts des Verfolgerduells zwischen dem SV Todesfelde und dem TSB Flensburg taten die anderen Mannschaften aus der Spitzengruppe ihre Pflicht: Der SC Weiche Flensburg 08 II gewann sein Heimspiel ebenso wie Phönix Lübeck beim TSV Bordesholm. Die Husumer SV brachte einen Punkt aus Eutin mit und kletterte in die obere Tabellenhälfte.

SC Weiche Flensburg 08 II – PSV Neumünster 4:1 (0:0)
Ausgerechnet in schweren Zeiten mussten die als Titelaspirant in die Saison gestarteten Polizisten zum Vizemeister. Nach vier Niederlagen in Folge war die Abstiegszone nicht mehr weit, so dass Trainer Thomas Möller sogar aus dem Kurzurlaub in Kopenhagen anreiste, um seinem Team zu helfen. "In Flensburg erwartet wirklich keiner etwas von uns. Vielleicht entwickeln wir deswegen die nötige Lockerheit", hatte er der Holsteiner Zeitung erzählt.
So begannen die Gäste auch, hatten selbst gute Möglichkeiten für einen Führungstreffer, doch mit zunehmender Spieldauer setzte sich die Qualität des Tabellenführers durch, der allerdings Glück hatte, dass Marvon Kehl Sekunden vor dem Seitenwechsel nur den Pfosten traf. Doch nach dem Seitenwechsel fuhr Weiche die harte Tour. Fleming Barth, der ein Zuspiel von Marcel Cornils nur zwei Minuten später in die Maschen spitzelte. Gleich darauf war Cornils selbst nach einem verlängerten Einwurf zur Stelle und stellte das Ergebnis auf 2:0. Zwar verkürzte Kehl zehn Minuten später, aber postwendend markierte Cornils das 3:1 und setzte in den Schlussminuten auch noch den Treffer zum Endstand.
Schiedsrichter: Eike-Robert Kawen (Bad Schwartau).
Tore: 1:0 Barth (47.), 2:0 Cornils (49.), 2:1 Kehl (59.), 3:1 Cornils (62.), 4:1 Cornils (84.).

Eutin 08 – Husumer SV 2:2 (1:1)
Ohne ihre privat verhinderten Mittelfeldstrategen Thies Borchardt und Florian Ziehmer wollten die Rosenstädter dem zuletzt schwächelnden Aufsteiger nicht wieder in den Steigbügel helfen. Jedoch: Die HSV stellt die beste Auswärtsmannschaft der Liga und Eutin den viertschlechtesten Angriff. Es sprach also einiges für die Nordfriesen, obschon die auf ihre Torjäger Henrik Fleige und Sebastian Kiesbye verzichten mussten. Aber sie hatten einen Luca Steen, der jede Führung der Eutiner postwendend kassierte.
Schiedsrichter: Max Rosenthal (Lübeck).
Tore: 1:0 Lepin (30.), 1:1 Steen (34.), 2:1 Matthiesen (65., Eigentor), 2:2 Steen (68.).

TSV Bordesholm – 1. FC Phönix Lübeck 0:3 (0:2)
Ein Torjäger wie Marco Pajonk stünde jeder Mannschaft gut zu Gesicht. Mit seinen beiden Treffer stellte der Stürmer schon im ersten Abschnitt für Lübeck die Weichen auf Sieg.
Schiedsrichterin: Susann Kunkel (Eichede).
Tore: 0:1 Pajonk (6.), 0:2 Pajonk (36.), 0:3 Aouci (89.).

Inter Türkspor Kiel – VfB Lübeck II 2:3 (0:0)
Als Inter eine halbe Stunde vor dem Abpfiff mit zwei Toren führte, da keimten am Erich-Kästner-Weg schon Hoffnungen, den Abstand zum rettenden Ufer verkürzen zu können. Doch die Gäste glichen nicht nur in der Schlussphase aus, sondern nutzten in der dritten Minute der Nachspielzeit einen Strafstoß, um zu gewinnen.
Schiedsrichter: Jan-Christian Meyer (Todenbüttel).
Tore: 1:0 Sam (54.), 2:0 Kalma (59.), 2:1 Dombrowski (65.), 2:2 Bock (82.), 2:3 Korup (90., Strafstoß).

05.10.2019 / 17:53 Uhr · www.sportplatz.de

Cornils Hattrick, Türkspors ärgerliche Verlängerung und Marschner mit Sonnengruß

Reinfelds Jonathan Marschner (rechts) Foto: Lobeca/XXX

An der Tabellenspitze hat sich Weiche Flensburg II behauptet, gewann gegen PSV Union Neumünster klar mit 4:1 (0:0) und feierte dabei Cornils, der nach der Pause einen Hattrick erzielte. Bis zum Sonntag ist Phönix Lübeck erster Verfolger der Flensburger, denn die Adler siegten 3:0 (2:0) in Bordesholm. In Eutin sorgte die Husumer SV beim 2:2 (1:1) für drei der vier Treffer. Matthiesen traf für die Ostholsteiner ins eigene Netz und Steen war auf der richtigen Seite zwei Mal erfolgreich. Die Eutiner Führung besorgte Lepin in der 30. Minute.

Dramatik pur gab es auf dem Hans-Mohr-Sportplatz in Kiel. Inter Türkspor empfing mit zwei Siegen und einem Unentschieden in Folge den VfB Lübeck II. Die Gastgeber gingen per Doppelschlag von Sam (54.) und Kalma (59.) in Front. Lübeck steckte nicht auf, kam durch Dombrowski (65.) heran und glich in der 83. Minute über Bock aus. Ein verwandelter Handelfmeter von Korup (93.) sorgte letztlich für Freude bei den grün-weißen Gästen und Enttäuschung auf Türkspor-Seite. VfB-Coach Serkan Rinal: "Wir sind sehr glücklich über unsere ersten drei gewonnenen Punkte aus einem Auswärtsspiel. Wenn man dann noch aus einem 0:2 so wieder zurückkommt, spricht das für unsere Mannschaft, auch wenn es am Ende durch einen Handelfmeter glücklich war. Inter Türkspor hat von Beginn an sehr aufopferungsvoll gespielt, gefightet und hätte mindestens einen Punkt verdient gehabt. Aber auch wir haben nicht aufgegeben und bis zum Schluss an unsere Tore und an den Sieg geglaubt. Am Ende des Tages sind wir sehr happy und genießen diesen tollen Sieg. Ich wünsche Özcan und seiner Mannschaft weiterhin viel Erfolg."

Am Sonntag schielt man mit dem einen Auge auf das Top-Spiel zwischen SV Todesfelde und TSB Flensburg und mit dem anderen zum Stormarn-Derby Reinfeld gegen Eichede. Auf Seiten des Aufsteigers sind

Reinfelds Cheftrainer Michael Clausen sagte zu OBERLIGA.info vor dem Spiel: "Wir freuen uns über das erste Stormarn-Derby gegen Eichede nach mehr als zehn Jahren. Eichede hat eine junge, entwicklungsfähige Mannschaft, gegen die wir an unsere bisherigen Heimspiele anknüpfen und drei Punkte holen wollen." Denny Skwierczynski (SVE): "Preußen Reinfeld verfügt über eine gute und eingespielte Mannschaft, die bislang eine sehr gute Oberliga-Saison spielt. Das Spiel am Sonntag hat Derby-Chararkter und stellt deswegen eine besondere Herausforderung dar. Wir arbeiten in dieser Woche die Niederlage gegen den SC Weiche auf und wollen eine bessere Leistung abrufen, als es uns in der zweiten Halbzeit gegen Flensburg gelungen ist."

Neben Jonas Marschner, Phillip Hackbarth und Benedict Schroeder hat auch Jonathan Marschner für die "Bravehearts" gespielt und sind nun in Reihen der Preußen. Der Innenverteidiger fehlt aber und genießt stattdessen Urlaubssonne auf einer griechischen Insel. OBERLIGA.info fragte nach, ob und wie er das Spiel verfolgt. "Leider ließ sich der Urlaub nicht anders organisieren, sodass ich nicht dabei sein kann. Ich werde das Spiel höchstwahrscheinlich auf Sporttotal schauen und parallel über WhatsApp einen Live-Ticker verfolgen. Ich denke, dass mit Eichede eine der spielstärksten Mannschaften auf uns wartet, weshalb es für in aller erster Linie um mannschaftliche Geschlossenheit und Kompaktheit gehen wird. Wenn es uns dann gelingt aus einer guten defensiven Struktur heraus Nadelstiche nach vorne zu setzen, können wir Eichede vielleicht etwas ärgern", hofft er von Kreta aus.

11.Spieltag (5./6.10.)
Weiche Flensburg II – PSV Neumünster 4:1
Eutin 08 – Husumer SV 2:2
TSV Bordesholm – Phönix Lübeck 0:3
Inter Türkspor Kiel – VfB Lübeck II 2:3
SV Todesfelde – TSB Flensburg (So., 14 Uhr)
Eckernförder SV – Oldenburger SV (15 Uhr)
Frisia Risum-Lindholm – TSV Kropp
Preußen Reinfeld – SV Eichede

05.10.2019 · www.oberliga.info)

Platz zwei verteidigen

Weiter Grund zum Jubeln haben, wollen die SdU-Kicker von Slesvig IF im Kampf um Platz zwei der Verbandsliga. Foto: Sven Geißler

Flensburg (tif) - Mit zwei starken Erfolgen am Tag der Deutschen Einheit haben die SdU-Kicker von Slesvig IF und DGF Flensborg in der Verbandsliga das lange Wochenende eingeläutet. So gehen die Flensburger an der heimischen Marienhölzung am Sonnabend ab 13 Uhr nach dem 6:2-Erfolg gegen den FC Tarp-Oeversee gestärkt in das Duell mit dem TSV Vineta Audorf. Mit einem Sieg könnte die Mannschaft von DGF-Trainer Peter Feies mit dem Kontrahenten gleichziehen und sich weitere Luft zu den Abstiegsplätzen verschaffen.

Als klarer Favorit geht ebenfalls am Sonnabend ab 14 Uhr auf eigenem Platz Slesvig IF an den Start. Gegen den von den SdU-Kollegen aus Flensburg arg gebeutelten FC Tarp-Oeversee ist ein Sieg Pflicht für SIF. Die Gäste hängen mit lediglich fünf Punkten aus zehn Spielen auf den Abstiegsplätzen fest. »Tarp wird aber sicherlich mit dem Messer zwischen den Zähnen kommen nach der Abreibung gegen DGF. Das wird nicht einfach«, mahnt SIF-Trainer Finn Petersen zur Besonnenheit. Immerhin haben sich die SdU-Kicker bis auf Platz zwei vorgearbeitet und der will voraussichtlich nur mit einem Sieg verteidigt werden.

Oberliga

Die Oberliga hat für die Fußball-Fans der Region erneut ein Derby bereit. Am Sonntag (15 Uhr) kreuzen der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und der TSV Kropp die Klingen in Nordfriesland. Während der TSV aus Kropp mit bisher nur einem Punkt aus zehn Spielen zu Erfolgen verdammt ist, würde ein Erfolg die Nordfriesen weitere Luft zu den Abstiegsplätzen und den Anschluss zu den Plätzen im Mittelfeld bekommen lassen. Es steht also viel mehr als nur die Ehre auf dem Spiel.

Ein Topspiel hat der TSB Flensburg vor der Brust. Die Flensburger, die am vergangenen Spieltag die Tabellenführung eingebüßt haben, müssen am Sonntag (14 Uhr) zum punktgleichen Tabellendritten und Dauerrivalen der vergangenen Jahre SV Todesfelde. Ein Sieg käme in dem Duell um die erweiterte Tabellenspitze einem wahren Big-Point gleich.

Als klarer Favorit geht der Regionalligaunterbau und derzeitige Tabellenführer vom SC Weiche Flensburg 08 II am Sonnabend (13.30 Uhr) gegen den PSV Neumünster im Stadion in Flensburg an den Start. Die Flensburger stehen nach dem kleinen Hänger mit nur zwei Niederlagen wieder an der Tabellenspitze, soll das so bleiben, darf sich gegen den PSV kein Ausrutscher erlaubt werden.

. Die Husumer SV gastiert als Aufsteiger am Sonnabend (14 Uhr) bei Eutin 08. Ein Sieg würde den Abstand zur Abstiegszone vergrößern und den Platz im Tabellenmittelfeld sichern.

Landesliga

Die Landesliga-Fußballer von IF Stjernen Flensborg müssen am Sonntag (14 Uhr) zum Tabellenvierten TSV Lägerdorf. Ein schweres Unterfangen für den Tabellenelften von der Förde, der aber mit einem weiteren Erfolg den Abstand zur Abstiegszone vergrößern kann. Die Frage bleibt allerdings welches Gesicht die SdU-Kicker, nach zuletzt schwankenden Leistungen, zeigen werden.

05.10.2019 · www.fl-arena.de

Frisia strebt ins Mittelfeld

Risum-Lindholmer Oberliga-Fußballer gehen morgen als Favorit ins Duell mit dem TSV Kropp / Husumer SV heute in Eutin
Bitterer Ausfall: Frisia-Spielmacher Marvin Bruhn (li.), der zuletzt auch als Torschütze immer mehr in den Vordergrund trat, fällt wohl bis zur Winterpause aus. Foto: pustal

Risum-Lindholm (B. Gutt / W. Pustal) -  Kaum Zeit zum Luftholen: Unter der Woche spielten der SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV noch Kreispokal-Halbfinale, nun müssen sie schon wieder in der Fußball-Oberliga ran. Husum spielt heute (14 Uhr) nur zwei Tage nach dem 2:1-Erfolg beim TSV Hattstedt bei Eutin 08, Frisia empfängt Sonntag (15 Uhr) den Tabellenvorletzten TSV Kropp.

Eutin 08 – Husumer SV (heute, 14 Uhr)

Die Lage: Zu Hause pfui, auswärts hui – das beschreibt die Ausbeute der Husumer in dieser Spielzeit bislang ganz gut. Die HSV ist die beste Auswärtsmannschaft der gesamten Liga und holte zwölf ihrer 14 Punkte in der Fremde. Auch der Sieg im Kreispokal-Halbfinale beim Kreisligisten TSV Hattstedt (2:1) nährt diese Statistik, bescherte den Husumern auf der anderen Seite allerdings auch eine kraftraubende englische Woche.
Der Gegner: Dass die Mannschaft von Trainer Dennis Jaacks lediglich auf Tabellenplatz 13 rangiert, überrascht angesichts der individuellen Qualität von Spielern wie Moritz Achtenberg, Thies Borchardt, Christian Sankowski oder Florian Ziehmer.
Doch es gibt Gründe: Eutin ging mit der Hypothek von drei Minuspunkten wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls in die Saison, dazu zündet die Offensive bislang nicht. Nur die drei Mannschaften auf den Abstiegsplätzen haben weniger Tore als der ehemalige Regionalligist erzielt.
Das sagt der Trainer: „Mich überrascht es, dass Eutin 08 im Moment da steht, wo es steht. Im Kader haben gleich eine ganze Reihe von Akteuren Regionalliga-Erfahrung, die Bedingungen in Eutin sind fabelhaft und insgesamt ist die junge Mannschaft trotzdem eingespielt und reif von der Spielanlage“, meint Torsten Böker.
Sorgen: Nach dem kräftezehrenden Spiel gegen Todesfelde (0:2) war auch der 2:1-Sieg in Hattstedt kein Spaziergang. Dort rotierte Böker allerdings. Personell hat er inzwischen mehr Alternativen. Niklas Ludwig gab ein vielversprechendes Comeback und erzielte sogar das zwischenzeitliche 2:0. „Das hat mich für Nicki sehr gefreut“, sagt Böker, der nach Ablauf der Rot-Sperre wieder auf Luca Steen zurückgreifen kann. Für Hendrik Fleige kommt die Partie indes noch zu früh. Auch Sebastian Kiesbye (Fußgelenk) wird höchstwahrscheinlich passen müssen.
Besonderheit: Gute Erinnerungen haben alle Husumer an das letzte Aufeinandertreffen mit Eutin. Im Landespokal-Viertelfinale der Saison 2017/18 war der damalige Regionalligist als Favorit in der Kreisstadt zu Gast. In einem nervenaufreibenden Spiel schaffte Husum die Sensation und zog mit einem 3:2-Sieg ins Halbfinale und später gar ins Finale ein. Dort hatte die HSV gegen Weiche Flensburg 08 das Nachsehen, war aber angesichts von einem vollen Stadion und einer bundesweiten TV-Übertragung um eine tolle Erfahrung reicher. 

SV Frisia 03 Risum-Lindh. – TSV Kropp (So. 15 Uhr)

Die Lage: Der 4:1-Sieg am vergangenen Sonntag gegen Eckernförde tat nicht nur Frisias Tabellensituation gut, sondern auch der Psyche und dem Selbstvertrauen der Spieler. Nun wollen Bernd Ingwersen und seine Jungs den positiven Trend fortsetzen. Allerdings war im Kreispokal-Halbfinale am Mittwochabend beim 1:0-Sieg beim Verbandsligisten TSV Rot-Weiß Niebüll gerade in der ersten Halbzeit Sand im Getriebe.
Der Gegner: Für Kropp geht es fast schon um alles. Sollte in Risum-Lindholm nicht der erste Sieg gelingen, gehen beim TSV wohl so langsam die Oberliga-Lichter aus. Bislang hat der TSV nur beim 1:1 im Heimspiel gegen Eutin 08 einen mageren Zähler verbuchen können.
Das sagt der Trainer: „Durch das 4:1 gegen Eckernförde stehen wir nicht mehr so unter Zugzwang, aber natürlich wollen wir gewinnen. Mit einem weiteren Heimsieg können wir uns ins Mittelfeld absetzen – und da wollen wir hin. Nach dem Ausfall von Marvin Bruhn müssen wir umstellen, aber das ist auch eine Chance für andere Spieler. So ein Derby ist gerade für die favorisierte Mannschaft immer schwer, denn da kannst du eigentlich nur verlieren“, meint Bernd Ingwersen.
Sorgen: Die sind nach dem Ausfall von Marvin Bruhn wieder größer. Der Spielmacher wird mit seinem Bänderriss im linken Sprunggelenk wohl bis zur Winterpause fehlen. Hinter dem Einsatz von Torjäger Finn Kalisch steht ein großes Fragezeichen, er konnte in der Woche nicht trainieren und fehlte auch im Pokalspiel. Außerdem ist Torhüter Johnny Nestler im Urlaub.
Besonderheit: Gegen den TSV Kropp hat Frisia in den letzten vier Oberligaspielen nicht verloren. Bei 6:3 Toren gab es zwei Siege und zwei Unentschieden.

05.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Schon wieder eine neue Startaufstellung

Fußball-Oberliga: Eutin 08 erwartet am Sonnabend ohne Florian Ziehmer den Aufsteiger Husumer SV

Mit seiner Erfahrung und spielerischen Klasse ist Christian Sankowski – wie er am vergangenen Wochenende in Neumünster gezeigt hat – ein stabilisierender Faktor im Mannschaftsgefüge der Oberligamannnschaft von Eutin 08 geworden. Foto: Harald Klipp

Aus privaten Gründen wird Florian Ziehmer (rechts) morgen gegen Husum fehlen. Foto: Hartmann

Eutin (Harald Klipp) - Während in Kiel und andernorts die Menschen den Tag der Deutschen Einheit gefeiert haben, ist bei den Fußballern von Eutin 08 am Donnerstagnachmittag der Trainingsschweiß geflossen. Mit dem 3:1(2:0)-Erfolg beim PSV Union Neumünster im Rücken wollen die Spieler um Trainer Dennis Jaacks am morgigen Sonnabend die Abstiegszone ein gutes Stück hinter sich lassen. Das wird kein Selbstgänger, denn ab 14 Uhr stellt sich mit dem Husumer SV ein spiel- und offensivstarker Aufsteiger vor.

Trainer der Gäste ist Torsten Böker, der mit Flensburg 08 Oberligaerfahrung gesammelt hat. Auffälligster Spieler des Husumer SV ist Sebastian Kiesbye, der ebenfalls aus Flensburg zum Aufsteiger gekommen ist.

Die Eutiner haben drei Auswärtsspiele in Serie hinter sich. Sie haben vor zwei Wochen das Heimrecht gegen den SV Eichede getauscht und so für die Mehrkämpfer Platz gemacht, die in Eutin um deutsche Meistertitel gekämpft haben.

Personell kommt das Trainertrio Dennis Jaacks, Hendrik Block und Thomas Hartz nicht aus den Sorgen heraus. Die Langzeitverletzten Sebastian Witt, Florian Härter sowie Lenn und Bennet Isenberg sind nach ihren Kreuzbandverletzungen noch kein Thema. Hinzu kommt der an der Schulter verletzte Torhüter Moritz Mecker. Aus privaten Gründen haben sich Florian Ziehmer und Thies Borchardt abgemeldet, dafür sind Jesse Schlüter und Kevin Hübner wieder dabei. „Wir müssen schon wieder unsere Startformation umbauen. Vor allem müssen wir den Ausfall von Ziehmer im Zentrum kompensieren“, stellt Jaacks fest. Auf der Hand liegt, dass Sönke Lepin für Rückkehrer Jesse Schlüter wieder aus der Innenverteidigung in den Angriff vorrückt.

Eutin 08 weist als 14. der Tabelle bei elf Punkten 15:13 Tore auf, erfolgreichster Torschütze ist Kevin Ferchen mit vier Treffern, die Husumer haben 14 Zähler und 23:27 Tore auf dem Konto, treffsicherster Angreifer ist hier Bosse Wullenweber, der ebenfalls vier Mal getroffen hat. Zum Vergleich: Die Torschützenliste führt Marcel Cornils vom SC Weiche Flensburg 08 II mit 13 Erfolgen an.

„Wir haben uns in Neumünster mit Leidenschaft und Laufbereitschaft durchgesetzt. Mit diesen Eigenschaften wollen wir auch gegen Husum punkten“, hat sich Jaacks vorgenommen.

04.10.2019 · Ostholsteiner Anzeiger 

Eutin 08 muss gegen Liganeuling Husumer SV auf gleich zwei Stammkräfte verzichten

Nach dem 3:1-Erfolg beim PSV Neumünster kann Trainer Jaacks indes wieder auf Jesse Schlüter und Kevin Hübner zurückgreifen
08-Trainer Dennis Jaacks ist trotz der Leistungssteigerung seiner Jungs "not amused". © 54°/Koenig

Eutin (Volker A. Giering) - Die Eutiner müssen weiter personell improvisieren. So fehlen mit Thies Borchardt und Ersatzkapitän Florian Ziehmer zwei Stammspieler aus privaten Gründen. "Das ist mega ärgerlich, einfach bitter", ist Trainer Dennis Jaacks über diese Tatsache wenig erfreut.

"Das nimmt uns Qualität gerade im zentralen Bereich. Mit beiden fehlen uns zwei wichtige Leute", ergänzt Jaacks und will das Thema intern ansprechen. "Der Zeitpunkt passt überhaupt nicht. Die Oberliga ist schließlich eine anspruchsvolle Liga." Borchardt hatte schon in der Vorwoche beim PSV Neumünster (3:1) wegen eines Kurztrips nach New York gefehlt. "Den Ausfall müssen wir als Mannschaft beziehungsweise als Kollektiv auffangen", appelliert der Trainer. In Neumünster habe seine Elf das super gemacht. "Es hat Spaß gemacht. Ich hoffe, dass wir das bestätigen können."

Der Liganeuling aus Husum war fulminant in die Start gestartet und schlug unter anderem Topfavorit 1. FC Phönix Lübeck (4:2). Aktuell stehen die Gäste auf dem neunten Tabellenplatz (14 Punkte), aber immer noch vor den Eutinern (elf Punkte). "Das Team hat am Anfang von der Euphorie gelebt. Mittlerweile ist der Ligaalltag angekommen", glaubt Jaacks. "Sie hatten zuletzt Personalprobleme, was zeigt, dass sie wie andere Klubs von einzelnen Spielern wie Stürmer Hendrik Fleige (sieben Saisontreffer, die Red.) abhängig sind.

Wichtig ist, dass wir uns auf uns konzentrieren. In Neumünster haben wir gesehen, dass wenn wir an die Leistungsgrenze gehen, wir punkten können. Uns würden Punkte gut tun, bevor die schweren Spiele gegen TSB Flensburg, Oldenburger SV und SV Todesfelde kommen." Wieder zur Verfügung stehen Innenverteidiger Jesse Schlüter (fehlte letzte Woche ebenfalls aus privaten Gründen) und Linksaußen Kevin Hübner nach einer Leberfleck-OP.

Eutin 08 - Husumer SV (Sa., 14 Uhr). Kevin Wölk tippt 2:2, Bastian Henning tiptt 1:1.
© Agentur 54°
03.10.2019 / 13.10 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)
OL 013 20.10.19 SV Preußen 09 Reinfeld Husumer SV 2:5
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
14 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
12 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
11 Daniel Junge (Oldenburger SV)
11 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Ugur Dagli (SV Eichede)
9 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
8 Morten Liebert (SV Todesfelde)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
7 Vico Jones Dombrowski (VfB Lübeck II)
7 Dennis Studt (SV Todesfelde)
5 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Kevin Knitel (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Finn Christiansen (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Maximilian Simon Waskow (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der 1. FC Phönix ist an der Tabellenspitze der Oberliga angekommen. Die "Adlerträger" profitierten dabei vom erneuten Spielausfall des bisherigen Tabellenführers SC Weiche 08 II - Das Derby gegen den TSB fiel überraschend der Witterung zum Opfer. Neben den Lübeckern, die deutlich mit 5:1 in Lindholm siegten, zog auch der SV Todesfelde durch den 8:3-Kantersieg in Eckemförde vorbei. Die beiden Erstplatzierten haben ebenso wie der TSB Flensburg als Tabellenvierter die Qualifikation für das Hallenmasters bereits in der Tasche (siehe Seite 23). Hinter dem Spitzenquartett hat der Oldenburger SV trotz des späten 1:1 in Eutin weiterhin gute Karten, weil Reinfeld (2:5 gegen Husum) und Eichede (0:2 bei Inter Türkspor)
ihre Spiele verloren. Die Husumer gehören auch zu den Masters-Aspiranten. Im Tabellenkeller erzielten die sieglosen Schlusslichter Kropp und Eckernförde zwar je drei Heimtore, verbuchten aber keinen weiteren Punkt auf der Habenseite. Dagegen hat Inter Türkspor Kiel nach schwachem Start den Anschluss geschafft und in der kommenden Woche beim PSV Neumünster die Chance, erstmals auf Rang 13 zu springen.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Reinfeld hilft beim Husumer Arbeitssieg kräftig mit

SV Preußen Reinfeld -
Husumer SV
2:5 (1:1)

SV Preußen Reinleld: Jonas Marschner - Decker, Grimm, Böckelmann, Vogel - Jonaihan Marschner (69. Witten), Hackbarth -Taritas (46. Rönnau) Bosbach, Lie - Treichel (72 Wurst)
Husumer SV: Emken - Nagel, Wullenweber, Wetzel -Yassine, Amdt - Chtistiansen, Waskow, Steen (53. Knitel) - Fleige (46. Soumah) Koschenz (84.Kiesbye).
SR: Kawen (Bad Schwartau).
Z: 70.
Tore: 0:1 Christiansen (14.), 1 :1 Hackbarth (30., Foulelfmeter), 1:2 Vogel (65., Eigentor), 1:3 Böckelmann (80., Eigentor), 1:4 Knitel(90.), 2:4 Bosbach (90./+1),2:5 Kiesbye (90 /+2).

"Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben", sagte Michael Clausen. Und der Trainer des SV Preußen Reinfeld traf damit den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Denn mit zwei Eigentoren zum zwischerzeitlichen 1:2 und 1:3 brachte sich der Aufsteiger gegen die Husumer SV selbst in eine missliche Situation, die nicht mehr gerade zu biegen war. Doch nicht alleine die Eigentore fuchsten Clausen gewaltig."Wir haben Husum völlig unnötig ins Spiel kommen lassen", sagte der Preußen-Coach nach dem 2:5 (1:1).

Die Gastgeber waren zunächst das dominierende Team, störten füih den Spielaufbau des Gegner, ohne sich Chancen zu erarbeiten. Die Gäste traten anfangs nur sporadisch in Erscheimrng. Die erste gefährliche Szene allerdings brachte gleich den gewünschten Erfolg: In der 14. Minute setzte sich Luca Steen über den linken Flügel durch. Seinen Flachpass konnte Finn Christiansen im Zentrum unbedrängt kontrollieren und das Leder zum 0: 1 versenken. Nicht nur in dieser Szene wirkte die SVP-Defensive nicht gut sortiert. Auch in der Folge schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten und unnötige Ballverluste bei den Gastgebern ein. Das 0:1 hinterließ hüben wie drüben Spuren. Fortan fanden die Husumer besser ins Spiel - und hatten sich spätestens nach einer hnappen halben Stunde die Führung verdient. Marc Koschenz setzte sich mit einem energischen Antritt im Zentrum durch und kam zum Abschluss - das 0:2 aber verhinderte der Pfosten des Preußen-Tores. Kurz darauf klingelte es auf der Gegenseite. Nach einer Rechtsflanke von Vjekoslav Taritas ging Husums Routinier Marco Nagel gegen Paul Treichel zu ungestürn zu Werke und schubste den Preußen-Angreifer zu Boden. Trotz lautstarker Husumer Proteste entschied Schiedsrichter Eike-Robert Kawen sofort auf Strafstoß, den Philipp Hackbarth zum Ausgleich oben links unter die Latte knallte (30.). Es folgte eine Schlussviertelstunde bis zur Pause, die arm an Höhepunkten und von vielen Nicklichkeiten geprägt war. Spielfluss kam aufgrund etlicher Unterbrechungen nicht mehr auf.

lm zweiten Durchgalg änderte sich an diesem Bild kaum etwas - die Partie blieb trist wie das Herbstwetter. Spielerisch lief bei beiden Teams kaum etwas zusammen. Chancen ergaben sich nur wenige. Die erste des zweiten Abschnitts besaßen die Gastgeber. Jonathan Marschner leitete einen Reinfelder Angriff mit einem gezielten Pass in die Tiefe auf Taritas ein, der im Zentrum Denrris Lie fand. Dessen ersten Versuch konnte HSV-Keeper Dennis Emken nicht gänzlich klären, den Abpraller aber setzte Lie neben den Kasten (59.). Sechs Minuten später tauchten die Gäste das erste Mal nach dem Wiederanpfiff am SVP-Strafraum auf und hatten mehr Glück Eine flache Hereingabe von Maximilian Waskow stocherte Tim Vogel unglücklich zum 1:2 ins eigene Netz. Wenig später waren die Gastgeber mit Fortuna derweil im Bunde, als ein Heber von Kevin Knitel aus 25 Metern auf die Oberkante der Latte klatschte.

Weniger gefäihrlich war der Distanzschuss von Christiansen (77.), der aber nur drei Minuten später die Entscheidung einleitete. Beim Versuch, die scharfe Hereingabe des Husumers aus der Gefahrenzone zu befördern, knallte Reinfelds Christoph Böckelmann das Leder zum 1:3 die eigenen Maschen. Die Partie war damit entschieden. In der Schlussphase aber ging es noch einmal drunter und drüber. Knitel baute Husums Vorspmng aus (90.), ehe im Gegenzug Philipp Bosbach verkürzte und der eingewechselte Sebastian Kiesbye per sehenswertem Freistoßtreffer den 2:5-Endstand besorgte (90.1+2). "Machen wir das 2:1, läuft das Spiel in eine andere Richtung", haderte Clausen, gestand aber auch: "Wir haben heute eine schlechte Leistung gezeigt, damit aber müssen wir immer mal wieder rechnen. Es ist als Aufsteiger ganz sich nicht unser Anspruch, jedes Spiel zu gewinnen."

Sein Gegenüber Torsten Böker war derweil sichtlich erleichtet. "Das war sicherlich kein gutes Fußballspiel, aber bei diesen Platzverhältnissen war das auch nicht zu erwarten. In erster Linie ging es darum, richtig dagegen zu halten. lm zweiten Durchgar haben wir uns dann Chancen erarbeitet und die Gegentore erzwungen", bilanzierte HSV-Coach Torsten Böker nach dem ,Arbeitssieg".

FEB/SSI

Chance verpasst: Reinfelds Dennis Lie (li.) bringt das Leder nicht an Keeper Dennis Emken vorbei zum möglichen 2:1 im Kasten der Husumer unter. Am Ende gingen die Stormarner verdientermaßen gänzlich leer aus. Foto: Lobeca
NordSport / www.fussball.de · 22.10.2019

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Zwei Eigentore leiten Pleite ein

Fußball-Oberliga: Preußen Reinfeld muss sich Husum mit 2:5 (1:1) geschlagen geben / Vogel und Böckelmann treffen ins eigene Netz
Zu harmlos agierte die Preußen-Offensive um Kristof Rönnau (li.) gegen Husum. Zudem leisteten sich die Reinfelder in der Defensive einige Schnitzer, die zu einer verdienten 2:5-Pleite führten. Lobeca

STATISTIK

Pr. Reinfeld – Husumer SV 2:5 (1:1)

SV Preußen Reinfeld: Jonas Marschner – Decker, Grimm, Böckelmann, Vogel – Jonathan Marschner (69. Witten), Hackbarth – Taritas (46. Rönnau), Bosbach, Lie – Treichel (72. Wurst).
Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Yassine, Arndt – Christiansen, Waskow, Steen (53. Knitel) – Fleige (46. Soumah), Koschenz (84.Kiesbye).
SR: Kawen (Bad Schwartau).
Zuschauer: 70.
Tore:
0:1 Christiansen (14.), 1:1 Hackbarth (30., Foulelfmeter), 1:2 Vogel (65., Eigentor), 1:3 Böckelmann (80., Eigentor), 1:4 Knitel (90.), 2:4 Bosbach (90.+1), 2:5 Kiesbye (90.+2).

Reinfeld (feb/ssi) - „Diese Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben“, sagte Michael Clausen. Und der Trainer der Oberliga-Fußballer des SV Preußen Reinfeld traf damit den Nagel ziemlich genau auf den Kopf. Denn mit zwei Eigentoren brachte sich der Aufsteiger gegen die Husumer SV selbst in eine missliche Situation, die nicht mehr gerade zu biegen war. Doch nicht alleine die Eigentore fuchsten Clausen gewaltig. „Wir haben Husum völlig unnötig ins Spiel kommen lassen“, sagte der Preußen-Coach nach der 2:5 (1:1)-Heimpleite.

Die Gastgeber waren zunächst das dominierende Team, störten früh den Spielaufbau des Gegner, ohne sich Chancen zu erarbeiten. Die Gäste traten anfangs nur sporadisch in Erscheinung. Die erste gefährliche Szene allerdings brachte gleich den gewünschten Erfolg: In der 14. Minute setzte sich Luca Steen über den linken Flügel durch. Seinen Flachpass konnte Finn Christiansen im Zentrum unbedrängt kontrollieren und das Leder zum 0:1 versenken. Nicht nur in dieser Szene wirkte die SVP-Defensive nicht gut sortiert. Auch in der Folge schlichen sich immer wieder Unkonzentriertheiten und unnötige Ballverluste bei den Gastgebern ein. Das 0:1 hinterließ hüben wie drüben Spuren. Fortan fanden die Husumer besser ins Spiel – und hatten sich spätestens nach einer knappen halben Stunde die Führung verdient. Marc Koschenz setzte sich mit einem energischen Antritt im Zentrum durch und kam zum Abschluss – das 0:2 aber verhinderte der Pfosten des Preußen-Tores. Kurz darauf klingelte es auf der Gegenseite. Nach einer Rechtsflanke von Vjekoslav Taritas ging Husums Routinier Marco Nagel gegen Paul Treichel zu ungestüm zu Werke und schubste den Preußen-Angreifer zu Boden. Trotz lautstarker Husumer Proteste entschied Schiedsrichter Eike-Robert Kawen sofort auf Strafstoß, den Philipp Hackbarth zum Ausgleich oben links unter die Latte knallte (30.). Es folgte eine Schlussviertelstunde bis zur Pause, die arm an Höhepunkten und von vielen Nicklichkeiten geprägt war. Spielfluss kam aufgrund etlicher Unterbrechungen nicht mehr auf.

Im zweiten Durchgang änderte sich an diesem Bild kaum etwas – die Partie blieb trist wie das Herbstwetter. Spielerisch lief bei beiden Teams kaum etwas zusammen. Chancen ergaben sich nur wenige. Die erste des zweiten Abschnitts besaßen die Gastgeber. Jonathan Marschner leitete einen Reinfelder Angriff mit einem gezielten Pass in die Tiefe auf Taritas ein, der im Zentrum Dennis Lie fand. Dessen ersten Versuch konnte HSV-Keeper Dennis Emken nicht gänzlich klären, den Abpraller aber setzte Lie neben den Kasten (59.). Sechs Minuten später tauchten die Gäste das erste Mal nach dem Wiederanpfiff am SVP-Strafraum auf und hatten mehr Glück: Eine flache Hereingabe von Maximilian Waskow stocherte Tim Vogel unglücklich zum 1:2 ins eigene Netz. Wenig später waren die Gastgeber mit Fortuna derweil im Bunde, als ein Heber von Kevin Knitel aus 25 Metern auf die Oberkante der Latte klatschte.

Weniger gefährlich war der Distanzschuss von Christiansen (77.), der aber nur drei Minuten später die Entscheidung einleitete. Beim Versuch die scharfe Hereingabe des Husumers aus der Gefahrenzone zu befördern, knallte Reinfelds Christoph Böckelmann das Leder zum 1:3 in die eigenen Maschen. Die Partie war damit entschieden. In der Schlussphase aber ging es noch einmal drunter und drüber. Knitel (90.) baute Husums Vorsprung aus, ehe im Gegenzug Philipp Bosbach verkürzte und der eingewechselte Sebastian Kiesbye (90.+2) per sehenswertem Freistoßtreffer den 2:5-Endstand besorgte. „Machen wir das 2:1, läuft das Spiel in eine andere Richtung“, haderte Clausen, gestand aber auch: „Wir haben heute eine schlechte Leistung gezeigt, damit aber müssen wir immer mal wieder rechnen. Es ist als Aufsteiger ganz sicher nicht unser Anspruch jedes Spiel zu gewinnen.“ 

21.10.2019 · Stormarner Tageblatt

Husum bestätigt Auswärtsstärke

Chance verpasst: Reinfelds Dennis Lie (li.) bringt das Leder nicht an Keeper Dennis Emken vorbei zum möglichen 2:1. Am Ende gingen die Stormarner verdientermaßen leer aus. Lobeca

Reinfeld (Björn Gutt) -  Die Husumer SV hat in der Fußball-Oberliga einmal mehr ihre Auswärtsstärke unter Beweis gestellt und im Aufsteigerduell einen Sieg beim bislang überraschend starken SV Preußen 09 Reinfeld eingefahren. Dank eines überzeugenden 5:2 (1:1)-Erfolgs haben die Husumer den Abstand auf das untere Tabellendrittel wieder vergrößert, bleiben als Neunter einstellig im Gesamtklassement und sind zudem wieder die beste Auswärtsmannschaft der Oberliga.

Trotz des klaren Ergebnisses musste Husum einige brenzlige Situationen überstehen, bis der Erfolg eingefahren war. Gerade zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten die Gäste bei zwei hochkarätigen Reinfelder Chancen Glück – und einen starken Keeper Dennis Emken.

Für Torsten Böker zählten die drei Punkte. „Es war das erwartet schwere Spiel auf schwierigen Bodenverhältnissen. Wir haben mit einer guten, mannschaftlich geschlossenen Leistung ein Stück weit Fußball gearbeitet, und können stolz auf den Sieg sein“, sagte Böker.

Die Partie war von Beginn an intensiv und kampfbetont. Das ging allerdings auf Kosten des Spielflusses. Auch Torgelegenheiten blieben Mangelware, wobei die mutigen Nordfriesen noch gefährlichere Szenen hatten und folgerichtig in Führung gingen, als Luca Steen noch einmal energisch nachsetzte und im Strafraum Finn Christiansen bediente, der gekonnt abschloss (14. Minute). Einen weiteren Treffer verpasste Marc Koschenz, der am Außenpfosten scheiterte. Die bis dato harmlosen Hausherren brauchten einen Strafstoß, den Marco Nagel etwas ungeschickt verursacht hatte, um zum Ausgleich zu kommen. Philipp Hackbarth verwandelte sicher zum 1:1 (30.).

Nach der Pause versuchten die Husumer, eine spielerische Note ins Geschehen zu bringen. Insbesondere die starke linke Seite mit Tobias Wetzel und Luca Steen – später Maximilian Waskow und Marc Koschenz – tat sich hervor. Auf der anderen Seite hatte auch Preußen Gelegenheiten, insbesondere durch Philipp Bosbach.

Zwei Eigentore brachten die Husumer auf die Gewinnerstraße. Auch wenn der Treffer letztlich Waskow zugeschrieben wurde, fälschte SV-Kapitän Tim Vogel seine Hereingabe unhaltbar ab (65.). Eine weitere Gelegenheit des agilen Koschenz auf Vorlage des eingewechselten Daouda Soumah brachte noch nicht den gewünschten Ertrag. Erst ein weiteres Eigentor von Christoph Böckelmann ebnete den Weg (80.). Die endgültige Entscheidung besorgte dann kurz vor Schluss Joker Kevin Knitel nach einem Konter (89.). In der Nachspielzeit stellten Bosbach und Sebastian Kiesbye den Endstand her.

21.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Reinfeld unterlaufen bei 2:5 zwei Eigentore

Oberligafußball schlagen sich bei 2:5 gegen die Husumer SV selbst. Nun ist die Hallenmasters-Qualifikation in Gefahr.
Husums Marco Nagel (l.) klärt den Ball vor Reinfelds Offensivspieler Dennis Lie. Foto: Thomas Jaklitsch

Reinfeld (tj) - Rückschlag für die Oberligafußballer des SV Preußen Reinfeld im Kampf um die Qualifikation für das Hallenmasters. Der Klassenneuling unterlag der Husumer SV nach schwacher Leistung mit 2:5 (1:1) und rutschte damit auf den siebten Tabellenrang ab. Wollen die Stormarner trotzdem Anfang Januar erstmals in der Vereinsgeschichte in der Kieler Sparkassen-Arena dabeisein, müssen sie an den kommenden beiden Spieltagen noch mindestens einen Platz gut machen. Um sich gegen die Tabellennachbarn TSB Flensburg und Oldenburger SV zu behaupten, ist aber eine deutliche Leistungssteigerung in allen Bereichen notwendig.

Trainer Clausen: "Enttäuschende Vorstellung."

"Als Aufsteiger haben wir nicht den Anspruch, jeden Gegner zum dominieren und jedes Spiel zu gewinnen und wissen, dass wir immer mal wieder Rückschläge erleben werden", sagte Trainer Michael Clausen. "Trotzdem war das eine absolut enttäuschende Vorstellung. Die Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben."

Die Reinfelder haben nahezu alles vermissen lassen, was sie bislang ausgezeichnet hat und sich mit zwei Eigentoren zum 1:2 von Tim Vogel (65. Minute) und zum 1:3 von Christoph Böckelmann (80.) zudem auch noch selbst geschlagen.

Vogel und Böckelmann treffen ins eigene Netz

Beide Treffer fielen nach scharfen Hereingaben beim Rettungsversuch. Das war Pech, passte aber ins Bild an einem verregneten Tag, an dem den Stormarnern bei miserablen Platzverhältnissen außer einem verwandelten Elfmeter von Philipp Hackbarth zum 1:1 (30.) und einer unbedeutenden Ergebniskorrektur von Philipp Bosbach zum zwischenzeitlichen 2:4 (90.) nahezu nichts gelingen wollte. Für den Gegner trafen neben Vogel und Böckelmann auch noch Finn Christiansen (15.), Kevin Knitel (89.) und Sebastian Kiesbye (90+1).

Preußen Reinfeld: Jonas Marschner – Vogel, Grimm, Böckelmann, Decker – Hackbarth, Jonathan Marschner (69. Witten) – Lie, Bosbach, Taritas (46. Rönnau) – Treichel (72. Wurst)

Torjäger Kristof Rönnau wird dem SVP nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung stehen. „Bis auf Luca Rhein und Timo Schwartz sind alle Mann an Bord“, erklärt Co-Trainer Pascal Lorenz. „Husum kann einem guten Tag sicherlich jeden Gegner schlagen. Wenn wir uns aber auf unsere Stärken besinnen, ist mir vor der Aufgabe nicht Bange“, so Lorenz.
20.10.2019 · Hamburger Abendblatt

Preußen Reinfeld 2:5 gegen Mitaufsteiger

"Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider", betont SVP-Trainer Michael Clausen.
Reinfelds Paul Treichel gegen Husums Bosse Wullenweber. © Agentur 54°

Reinfeld (Finn Hofmann) - Der SV Preußen Reinfeld hatte nach dem 1:1 des Oldenburger SV die Chance, mit einem Sieg gegen Mitaufsteiger Husumer SV auf Rang vier der Oberliga-Tabelle zu klettern. Am Ende mussten sich die Stormarner jedoch mit 2:5 geschlagen geben. "Das Ergebnis spiegelt nicht den Spielverlauf wider", betont SVP-Trainer Michael Clausen.

Begonnen haben die Preußen heute überraschend ohne Kapitän Patrick Witten. "Wir wollten heute nur mit einem tiefstehenden Sechser spielen und das ist eher Jonathan Marschner", begründet Clausen diese taktische Maßnahme und stellt klar: "Wir haben eben viele Alternativen und da kann es dann auch mal einen Witten oder Rönnau treffen". Auch Torjäger Kristof Rönnau musste zunächst mit einem Platz auf der Bank Vorlieb nehmen, weil er zuvor zwei Wochen im Urlaub war. Phillip Hackbarth und Philipp Bosbach komplettierten die Reinfelder Zentrale, Dennis Lie und Vjekoslav Taritas kamen über die Flügel und Paul Treichel agierte im Sturmzentrum. Die Viererkette bestand aus dem gewohnten Innenverteidiger-Duo Grimm und Böckelmann, während Decker und Vogel die Außenverteidigerpositionen besetzten.

Reinfeld übernahm von Beginn an das Kommando, geriet nach einem Konter der Gäste jedoch nach einer knappen Viertelstunde ins Hintertreffen, als Finn Christiansen zur Husumer Führung traf (14.). Nach einer halben Stunde gelang den Hausherren der Ausgleich, als Schiedsrichter Eike-Robert Kawen nach einem Foul an Treichel auf Strafstoß entschied. Phillip Hackbarth verwandelte den fälligen Elfmeter (30.). In der Folge verpassten die Preußen die Führung durch Dennis Lie, der am gut aufgelegten HSV-Keeper Dennis Emken scheiterte. Stattdessen brachte ein Eigentor von Tim Vogel die Husumer wieder in Front (65.). Die große Chance aufs 2:2 vergab erneut Lie nach herrlicher Vorarbeit des eingewechselten Rönnau, ehe Husum wieder auf Schützenhilfe der Gastgeber angewiesen war und Christoph Böckelmann eine Flanke unglücklich ins eigene Netz zum 1:3 verlängerte (80.). Das entscheidende 1:4 durch Husums Kevin Knitel fiel wieder nach einem Konter (90.). Zwar gelang Bosbach kurz darauf noch das 2:4 (90.+1). Ein Freistoß von Sebastian Kiesbye sorgte schließlich für den 2:5-Endstand (90.+2).

"Wir haben heute zu viel zugelassen und haben letztlich kein gutes Spiel gemacht. Wir hatten zwar die Möglichkeiten, ein anderes Ergebnis zu erzielen, aber solche Spiele muss man einfach einkalkulieren.", so Michael Clausen, dessen Team kommende Woche beim TSB Flensburg antritt.

SVP: Jonas Marschner – Decker, Böckelmann, Grimm, Vogel – Marschner (69. Witten), Hackbarth, Bosbach – Taritas (46. Rönnau), Treichel (72. Wurst), Lie.

20.10.2019 / 20.20 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)

Oberliga: 24 Tore in drei Partien

Lübeck (sr) – Die drei Sonntagsspiele brachten drei deutliche Auswärtssiege. Phönix Lübeck und der SV Todesfelde zogen durch die Erfolge an der Reserve von Weiche Flensburg vorbei, deren Spiel gestern abgesagt wurde. Reinfeld zog gegen Husum klar den Kürzeren. Die Ergebnisse im Einzelnen: Eckernförder SV - SV Todesfelde 3:8, Frisia Risum-Lindholm - 1. FC Phönix Lübeck 1:5 und Preußen Reinfeld - Husumer SV 2:5.

20.10.2019 / 17:17 Uhr · www.hlsports.de

"Jeder Punkt ist wichtig für den Klassenerhalt"

Reinfeld (aah) - Aufsteiger SV Preußen Reinfeld bleibt das Überraschungsteam in der Fußball-Oberliga. Nach dem siebten Saisonsieg zuletzt beim kriselnden PSV Neumünster (3:1) belegt das Team um SVP-Keeper Jonas Marschner (Foto) den sechsten Tabellenplatz. „Wenn mir vor der Saison jemand gesagt hätte, dass wir nach zwölf Spieltagen 21 Punkte auf dem Konto haben, Sechster sind und dabei die U23 des VfB Lübeck und den PSV Neumünster schlagen, hätte ich ihn wohl für verrückt erklärt.

INFOS ZUM SPIEL

Preußen Reinfeld – Husumer SV

Anpfiff: Sonntag, 15 Uhr, Sportplatz Bischofsteicher Weg 35a, Reinfeld. – SR: Eike-Robert Kawen (VfL Bad Schwartau). – Es fehlen: Luca Rhein, Timo Schwartz (beide verletzt). – Voraussichtliche Aufstellung: Jonas Marschner – Pirch, Grimm, Böckelmann, Vogel – Witten, Hackbarth – Taritas, Schröder, Lie – Treichel.

Die Saison läuft deutlich besser, als wir es uns vorgestellt haben“, sagt Marschner, der aber auch warnt: „Noch haben wir nichts erreicht. Jeder weitere Punkt ist nicht für die Masters-Qualifikation wichtig, sondern in erster Linie nur für den Klassenerhalt“, unterstreicht der Keeper.

Drei Spieltage vor Hinrunde-Ende aber stehen die Chancen der Preußen im Rennen um das Ticket für das Hallenspektakel in der Kieler Ostseehalle nicht schlecht. Auf den Oldenburger SV, der Platz fünf belegt (reicht zur Qualifikation), haben die Karpfenstädter nur einen Punkt Rückstand. Die nächsten Aufgaben des SVP aber haben es in sich: Auf das Heimspiel am Sonntag gegen den Tabellenzehnten Husumer SV folgen die Duelle mit dem TSB Flensburg (3.) und dem Mitaufsteiger aus Oldenburg.

Marschner stellt sich am Sonntag auf eine unbequeme Aufgabe ein. „Ich habe Husum beim 4:1-Erfolg gegen Phönix Lübeck gesehen. Sie standen hinten sehr kompakt, haben leidenschaftlich verteidigt und nach vorne haben sie mit Fleige und Kisbye zwei Stürmer, die auf jeden Fall zu den Besten der Oberliga gehören“, erklärt der 20-Jährige, sagt aber auch: „Husums Leistungen waren bislang allerdings sehr schwankend.“

Torjäger Kristof Rönnau wird dem SVP nach seinem Urlaub wieder zur Verfügung stehen. „Bis auf Luca Rhein und Timo Schwartz sind alle Mann an Bord“, erklärt Co-Trainer Pascal Lorenz. „Husum kann einem guten Tag sicherlich jeden Gegner schlagen. Wenn wir uns aber auf unsere Stärken besinnen, ist mir vor der Aufgabe nicht Bange“, so Lorenz.
19.10.2019 · Stormarner Tageblatt

Frisia hat personelle Probleme

Fußball-Oberliga: Risum-Lindholm fehlen gegen Phönix Lübeck mehrere Stammspieler / Husumer SV zu Gast in Reinfeld
Wieder fit: Frisias Angreifer Tobias Zuth (li.) ist morgen nach einer Grippe einsatzbereit. Foto: pustal

Risum-Lindholm (W. Pustal / B. Gutt) -  Sonntagsdienst für Nordfrieslands Oberliga-Fußballer. Sowohl der SV Frisia 03 Risum-Lindholm als auch die Husumer SV müssen morgen um 15 Uhr ran. Ein Unterschied: Frisia spielt zu Hause im Niko-Nissen-Stadion und empfängt dort den Tabellenzweiten 1. FC Phönix Lübeck, Husum tritt die Auswärtsfahrt zum SV Preußen Reinfeld an, der ebenfalls Aufsteiger ist.

SV Frisia 03 – Phönix Lübeck (So. 15 Uhr)
Die Lage: Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm tritt nach der 2:4-Niederlage beim VfB Lübeck II weiter auf der Stelle. 14 Punkte bedeuten Platz elf der Tabelle. Das ist noch nicht bedrohlich, aber auch kein Anlass zum Ausruhen. Die derzeitige Verletzungsmisere macht der Elf von Bernd Ingwersen sehr zu schaffen.
Der Gegner: Phönix Lübeck ist zwar ein Aufsteiger, aber einer mit großen Ambitionen, dem die gesamte Liga die Meisterschaft zutraut. Allerdings verlief der Start nicht ganz nach dem Geschmack des Machers und Trainers Frank Salomon. Mittlerweile hat sich Phönix jedoch gefunden und sich nach einer 1:3-Pleite in Todesfelde mit fünf Siegen in Folge an den Konkurrenten vorbei hinter dem SC Weiche Flensburg 08 II auf Platz zwei geschoben.
Das sagt der Trainer: „Endlich sind wir mal wieder nicht der Favorit. Gegen Phönix können wir nur gewinnen, denn alle rechnen mit einer Niederlage von uns. Trotz aller Ausfälle freuen wir uns auf das Heimspiel. Wir haben zu Hause nur ein Spiel verloren und wollen auch Phönix das Leben schwer machen. Der Platz sieht gut aus, es sind beste Bedingungen. Ich glaube, wir werden über Konter zu unseren Chancen kommen“, meint Ingwersen.
Sorgen: Nach der Verletzung von Marvin Bruhn fehlen jetzt auch Carsten Andresen, Lasse Paulsen und Finn Kalisch. „Wir spielen jedes Mal mit einer anderen Formation. Das ist es, was es so momentan anstrengend macht“, sagt Ingwersen. Positiv ist hingegen, dass Tobias Zuth seine Grippe überwunden hat und spielen kann.
Besonderheit: Bislang haben beide Teams noch nicht gegeneinander gespielt. Bei der Premiere sitzt Ingwersen nicht auf der Bank, er wird bei der Taufe seines Enkelkindes sein. Dafür übernimmt Co-Trainer Torge Hannemann das Kommando.

SV Preußen Reinfeld – Husumer SV (So. 15 Uhr)
Die Lage: Das Husumer Heimspiel am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II fiel dem Wetter zum Opfer. Somit war Zeit für eine kurze Zwischenbilanz: Als Aufsteiger belegt Husum einen ordentlichen zehnten Platz im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Herausragend ist die zweitbeste Auswärtsbilanz der Liga mit 13 von 18 möglichen Punkten. Mit einem Sieg in Reinfeld können die Kreisstädter einen einstelligen Tabellenplatz erreichen.
Der Gegner: Vermutlich hatte auch der erfahrene Preußen-Coach Michael Clausen vor der Saison nicht damit gerechnet, dass seine Mannschaft vor dem 13. Spieltag auf Tabellenplatz sechs mit Chancen auf das Erreichen des Hallenmasters stehen würde. Als Dritter der Landesliga waren die Stormarner erst im letzten Moment auf den Oberliga-Zug aufgesprungen. Daher war als Saisonziel der Klassenerhalt ausgegeben worden. Dank einer starken Defensive und einem überragenden Teamgeist hat Reinfeld nun aber mit dem Abstieg erst einmal nichts zu tun.
Das sagt der Trainer: „Preußen Reinfeld ist überaus schwer zu schlagen. Es ist eine absolut eingespielte, körperlich robuste und gut verteidigende Truppe, die mit einem verschworenen Mannschaftsgeist eine gute Ordnung und Disziplin auf dem Platz verkörpert. Mit ihrem Umschaltspiel können die Reinfelder immer gefährlich werden“, meint HSV-Coach Torsten Böker. Für seine Mannschaft werde es darum gehen, nach der Zwangspause schnell in den gewohnten Rhythmus zu kommen.
Sorgen: Mit Niklas Ludwig und Sebastian Kiesbye fehlen zwei Offensiv-Stammkräfte. Zudem fällt Marvin Matthiesen weiter aus, sodass auch in der Abwehr eine Alternative weniger vorhanden ist. Dafür konnte der so schmerzlich vermisste Hendrik Fleige wieder voll mittrainieren und wird am Sonntag im Kader stehen. Die Platz- und Trainingsbedingungen rund um das Friesenstadion erschwerten die Vorbereitung. „Wir stehen als Mannschaft jedoch extrem eng zusammen und nehmen die erschwerten Gegebenheiten gemeinsam an“, sagt Böker.
Besonderheit: An das letzte und bislang einzige Aufeinandertreffen mit dem SV Preußen Reinfeld haben die Stormstädter gute Erinnerungen. Im Halbfinale des Landespokals 2017/18 gewann Husum durch ein spätes Tor von Hendrik Fleige mit 1:0 und zog als damaliger Landesligist sensationell in das Finale ein.


19.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Flens-Oberliga: Preußen Reinfeld hat nach dem Pokalaus 2017 gegen Husum eine Rechnung offen

Trainer Michael Clausen kann aus dem Vollen Schöpfen und sogar Spieler an die Reservemannschaft abgeben.
Preußen Reinfeld empfängt am Wochenende den Husumer SV. © Agentur 54°

Reinfeld (Finn Hofmann) - Nach zwei Niederlagen gegen Phönix (0:3) und Eichede (0:1) konnte Aufsteiger Preußen Reinfeld beim 3:1 beim PSV Neumünster vergangene Woche wieder einen Sieg feiern und auf Rang sechs der Tabelle klettern. Dass die Stormarner zu diesem Zeitpunkt so gut dastehen würden, hätte selbst der erfahrene Trainer Michael Clausen nicht für möglich gehalten. "Nein, das hätte ich mit Sicherheit nicht erwartet und damit war auch nicht zu rechnen", sagt Clausen vor allem mit Blick auf die vielen urlaubsbedingten Ausfälle von Stammspielern wie Kristof Rönnau, Benedikt Decker oder Philipp Bosbach. "Wir haben eben keine Möglichkeit, unseren Spielern ihren Urlaub zu verwehren, weil sie bei uns keine Verträge haben. Das haben wir in dieser Zeit immer sehr gut kompensieren können", freut sich der 61-Jährige.

Clausen hat die Qual der Wahl - Verstärkung für die Zweite

Zum Spiel gegen Mitaufsteiger Husumer SV sind nunmehr so gut wie alle Akteure fit. Lediglich Dennis Schecke und Luca Rhein sind noch nicht wieder so weit. "Am Sonntag haben wir zum ersten Mal in dieser Saison einen Überhang an Spielern. Das ist zwar ein Luxusproblem, aber eines, was nicht so häufig vorkommt bei uns. Das schürt nun aber auch natürlich den Konkurrenzkampf und auch die zweite Mannschaft freut sich dann mal über Abstellungen", so Clausen.

Reinfeld verlor letztes Duell gegen Husum

Die Gäste aus Husum rangieren mit 15 Punkten auf dem zehnten Platz. Das letzte Aufeinandertreffen der beiden Vereine datiert aus dem Jahr 2017 – damals kegelte die HSV den SV Preußen durch ein spätes Tor aus dem SHFV-Pokal heraus. Schon damals stand Clausen an der Seitenlinie. Er betont: "Husum ist ein starker Aufsteiger, der sich mit Kiesbye und Arndt punktuell verstärkt hat. Sie sind eine gute Mannschaft, die nichts mit dem Abstieg zu tun haben wird. Das wird ein ganz schweres Spiel!"

Tipp-Duell, 13. Woche

Tim Gürntke tippt 2:1, Nils Lindemann tippt 2:0.

18.10.2019 / 18.47 Uhr · www.sportbuzzer (Lübecker Nachrichten)
OL 014 26.10.19 Husumer SV TSV Bordesholm 4:5
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
14 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
13 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
11 Daniel Junge (Oldenburger SV)
11 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
11 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
10 Ugur Dagli (SV Eichede)
9 Timo Barendt (PSV Neumünster)
9 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
9 Morten Liebert (SV Todesfelde)
8 Vico Jones Dombrowski (VfB Lübeck II)
8 Jonathan Stoever (SV Eichede)
8 Dennis Studt (SV Todesfelde)
7 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
7 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
5 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Finn Christiansen (Husumer SV)
4 Hendrik Fleige (Husumer SV)
4 Kevin Knitel (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Maximilian Simon Waskow (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Phönix Lübeck hat souverän durch einen 6:0- Erfolg gegen den noch sieglosen TSV Kropp die Täbellenspitze verteidigt. Allerdings feierten auch die anderen vier Teams aus dem Spitzenquartett sichere Siege. Der TSB Flensburg fertigte das Überraschungsteam Reinfeld souverän 5:1 ab, Todesfelde gewann daheim gegen Eutin und auch der SC Weiche 08 II (mit zwei Spielen Rückstand "heimlicher" Spitzenreiter) nahm die Hürde in Oldenburg. Der OSV verpasste es damit, sich vorzeitig das letzte Ticket für das Hallenmasters zu sichem. Die Ostholsteiner müssen nun am letzten Spieltag vor dem Stichtag am Sonntag in Reinfeld gewinnen. Verpasst die Albrecht-Elf diesen Sieg könnte der SV Eichede profitieren, so er denn am Sonnabend in Kropp gewinnt. Sollte Eichede Fedem lassen, könnten auch Bordesholm und Reinfeld theoretisch noch das Masters-Ticket in die Hände bekommen. In Neumünster atrnete am Sonntag der PSV durch - im ersten Spiel unter Trainer Sven Boy wurde die sechs Spiele anhaltende Niederlagenserie beendet (3:1 gegen Inter) - und statt des Falls auf einen Abstiegsplatz legte der PSV fünf Punkte zwischen sich und Inter Türkspor.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Bordesholm dreht Torspektakel in kurzer Zeit

Husumer SV -
TSV Bordesholm
4:5 (3:1)

Husumer SV: Emken - Nagel, Yassine, Wetzel - Christiansen, Steen - Waskow (75. Matthiesen), Knitel, Arndt - Fleige (75. Soumah), Koschenz.
TSV Bordesholm: Schütt - Groth, Alexander Meyerfeldt, Petersen (77. Sievers), Musci (85. Stegner) - Jöhnck, Halili - Aaron Meyerfeldt (61. Mohr), Schlagelambers, Bandholt - Lucht.
SR: Rieve (TSV Wiemersdorf).
Zuschauer: 280.
Tore: 0:1 Petersen (4.), 1:1 Knitel (23.), 2:1 Fleige (40.), 3:1 Christiansen (44.), 3:2 Jöhnck (47.), 4:2 Christiansen (52.), 4:3 Lucht (56), 4:4 Lucht (57.), 4:5 Bandholt (62.).

Es bleibt weiter wie verhext. Auch im sechsten Anlauf schaffte es die Husumer SV in der Oberliga nicht, einen Sieg im heimischen Friesenstadion einzufahren. Trotz einer 3:l-Halbzeitführung und eines zwischenzeitlichen 4:2 mussten sich die Stormstädter dem TSV Bordesholm, der beeindruckende Nehmerqualitäten bewies, am Ende noch mit 4:5 geschlagen geben.

Den Zuschauern bot sich ein wahres Torspektakel, weil beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier kämpften, aber im Defensivverhalten einige Schwächen aufwiesen. Daher waren beide Tlainer auch nicht vollends zufrieden, wobei Gäste-Coach Bjöm Sörensen zumindest dank des Ergebnisses schlussendlich doch glücklich war. "Obwohl unser Auftreten nach der füihen Führung teilweise katastrophal und ohne Präsenz war, haben wir trotz des Pausenrückstands weiter dran geglaubt. Nach dem 4:2 hatte ich diesen Glauben kurzzeitig verloren, aber meine Mannschaft hat mich Lügen gestraft und daher gilt ihr mein voller Respekt." Sein Gegenüber Torsten Böker haderte vor allem mit dem zu sorglosen Auftreten seines Teams nach einer zweimaligen Zwei-Tore-Führung. "Nach dem Rückstand haben wir es besser gemacht und die Tore erzwungen. Danach schaffen wir es aber nicht aktiv zu verteidigen und gerade bei den Gegentoren weiter Druck auf den Ball zu entwickeln. Da fehlte uns einfach die Körpersprache und daher fühlt es sich gerade nicht gut an."

Bei schwierigen Bodenverhältnissen begann die Partie für den Gastgeber mit einer kalten Dusche. Kevin Knitel leistete sich im Aufbauspiel einen unnötigen Ballverlust, den Torschüze und Innenverteidiger Malte Petersen mit einer Einzelaktion bestrafte (4.). "Das war natürlich ein denkbar schlechter Start für uns", kommentierte Böker. Die Stormstädter brauchten ein wenig, um sich vom Schock zu erholen. Wie aus dem Nichts machte Knitel seinen Fehler wieder gut, als sein 22-Meter-Geschoss sich über den verdutzten TSV-Keeper Thorsten Schütt unter die Latte zum 1:1 senkte (23.). Das war der endgültige Weckruf für die Hausherren, die fortan das Heft des Handelns in beiden Händen hielten. Wiederum ließ Knitel zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen, jedoch landete sein Abschluss auf der Latte (30.). Die Gäste hatten in dieser Phase Probleme im Spielaufbau und schafften es nur gelegentlich mit Kontern für Entlastung zu sorgen. Die zu diesem Zeitpunkt verdiente Führung erzielte Torjäger Hendrik Fleige auf Pass von Yassine aus der eigenen Hälfte, als er das Leder über den zögemden Schütt lupfte (40.). Kurz vor der Pause erhöhte Finn Christiansen per Kopf nach toller Vorarbeitvon Luca Steen und Maximilian Waskow auf 3:1 (44.).

Auch nach der Pause nahm das Spiel umgehend Fahrt auf, wobei die Gäste wiederum einen Blitzstart erwischten. Die Husumer Hintermannschaft reagierte zu zaghaft gegen Mika Jöhnck, der im Strafraum zum 3:2 vollendete (47.). Dieses Mal folgte jedoch schnell eine angemessene Husumer Reaktion. Wiederum Steen setzte Fleige in Szene, dessen scharfe Hereingabe Christiansen in der Mitte in Torjägermanier verwertete (52.) Obwohl das Momentum dadurch auf Husumer Seite schien, schaffte es Bordesholm dank einer großen Willensleistung und begünstigt durch ein schwaches Husumer Defensivverhalten doch noch, die Partie zu drehen und brauchte dafür lediglich sieben Minuten. Bei einem langen Ball von Maximilian Musci verschätzte sich Abwehrchef Yassine, so dass Malte Lucht keine Mühe hatte, auf 4:3 zu verkürzen (56.). Keine zwei Minuten später wurde wiederum Lucht von Bandholt auf die Reise geschickt und schob eiskalt zum Ausgleich ein (57.) Doch damit nicht genug. Bandholt krönte seine Leistung und stellte den Spielverlauf mit seinem Treffer nach Ballgewinn des just zuvor eingewechselten Marvin Mohr auf den Kopf (62 ).

"Wir wussten, dass gegen die Husumer Dreierkette immer etwas möglich ist. Bedingt durch die Platzverhältnisse waren wir auch gezwungen Karo-Einfach zu spielen", kommentierte TSV-Coach Sörensen. In der Folge zogen sich seine Mannen in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. Dadurch verlor die Partie etwas an Tempo, auch weil die Hausherren keine Durchschlagskraft im letzten Drittel mehr entwickeln konnten und am Ende eine weitere Heimniederöage einstecken mussten.

BJÖRN GUTT

Schwer zu stoppen: Der starke Bordesholmer Jasper Bandholt zieht das Laufduell gegen den Husumer Marco Nagel. Foto: Petersen
Bordesholmer Freude: Nach dem Treffer zum 4:5-Endstand feiern die Gäste den Torschützen Jasper Bandholt (Mitte). Foto: Petersen
NordSport / www.fussball.de · 28.10.2019

Fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen im Abstiegskracher: PSV Neumünster schlägt Inter Türkspor Kiel

Hitze im Dauerregen: Inters Keeper Hüsnü Özdemir (li.) und Neumünsters Florian Foit (2.v.li.) geigen sich die Meinung und lösen eine Rudelbildung aus. Schiedsrichter Dajinder Pabla (re.), der keine gute Leistung zeigte, eilt herbei. © Wottge

Kiel (Jan-Philipp Wottge / Reinhard Gusner / Max Brosta) - Unter dem neuen Coach Sven Boy landete der PSV Neumünster den Befreiungsschlag im Abstiegskracher der Fußball-Oberliga gegen Inter Türkspor Kiel. Nach turbulenten 90 Minuten mit fragwürdigen Schiedsrichterentscheidungen gewann der PSV mit 3:1. Niederlagen mussten Eutin 08 (0:2 in Todesfelde) und der Eckernförder SV (1:2 beim VfB Lübeck II) hinnehmen. Derweil machte der TSV Bordesholm in Husum aus einem 2:4 ein 5:4.

PSV Neumünster – Inter Türkspor Kiel 3:1

Der PSV beendete nach sechs Niederlagen in Serie seinen Negativlauf und verschaffte sich Luft im Abstiegskampf. "Das kann aber nur der erste Schritt von vielen gewesen sein", sagte PSV-Coach Sven Boy nach dem Premierensieg. Dieser wurde von einer ganz schwachen Schiedsrichterleistung begleitet. Der Unparteiische Pabla lag in vielen Szenen komplett daneben. Die Notbremse von Inters Wahel Amadi an Grady Zinkondo ahndete er lediglich mit einer Gelben Karte. Unstrittig war anschließend Inters Führungstor durch Kastriot Alija (24.). Doch der Neumünsteraner Ausgleich sorgte für Diskussionen. Pabla fiel auf eine Schwalbe von Patrick Fürst herein und pfiff Elfmeter. Den verwandelte Timo Barendt zum 1:1 (44.). "Das war die Schlüsselszene. Der Schiedsrichter hat heute viele komische Entscheidungen getroffen. Teilweise gleiche Vergehen unterschiedlich geahndet", haderte Inter-Coach Özcan Atasoy mit Pabla. Dafür übersah dieser nur zwei Minuten nach der Halbzeit ein Handspiel von Inters Amadi im Strafraum. Fünf Minuten später netzte Fyn Claasen nach einer Ecke zum 2:1 für die Polizisten ein, ehe wieder Pabla im Mittelpunkt stand. Er pfiff Elfmeter nach Foul von Inters Özdemir an Marvin Kehl, verzichtete aber auf die Gelbe Karte für den Inter-Keeper, der kurz zuvor bereits verwarnt worden war. Bei seiner letzten Entscheidung des Tages lag Pabla richtig: Er zeigte Inters Dritin Gashi nach rüdem Foul an Nico Bruns die Rote Karte.

Husumer SV – TSV Bordesholm 4:5

Spannender hätte ein Krimi-Autor das Drehbuch für dieses Spiel nicht schreiben können. Die Bordesholmer gingen früh (4.) durch Malte Petersen in Führung, fingen sich aber noch vor der Pause durch Kevin Knitel (23.), Hendrik Fleige (40.) und Finn Christiansen (44.) einen 1:3-Rückstand ein. Das schnelle 2:3 der Gäste durch Mika Jöhnck (47.) kurz nach Wiederanpfiff konterten die Husumer fast umgehend durch Finn Christiansen zum 4:2 (52.). Den offenen Schlagabtausch mit vielen Torchancen entschieden die Bordesholmer dann innerhalb von sechs Minuten für sich. Mit einem Doppelschlag egalisierte Malte Lucht zum 4:4 (56., 57.), und Jasper Bandholt brachte die Gäste mit 5:4 (62.) wieder nach vorne. "Ein wilder Ritt mit anfälligen Abwehrreihen", atmete der Bordesholmer Coach Björn Sörensen beim Abpfiff tief durch. Seine Elf hatte nach der frühen Führung ihre Aktivitäten eingestellt und kaum noch einen Zweikampf gewonnen. "Erst nach der Halbzeit haben wir auf schwerem Geläuf eine deutlich bessere Präsenz gezeigt und am Ende glücklich gewonnen", freute sich Björn Sörensen über den vierten Auswärtssieg, während die Husumer weiterhin auf ihren ersten Heimsieg warten müssen.

VfB Lübeck II — Eckernförder SV 2:1

Der ESV fuhr erhobenen Hauptes nach Hause. Trotz der zwölften Saisonniederlage zeigten die Schwarz-Weißen eine couragierte Leistung. Doch auffällig waren die altbekannten Schwächen: In der Defensive machte der ESV entscheidende Fehler, in der Offensive fehlte die Präzision. Die beiden Gegentreffer fielen in der ersten Halbzeit nach individuellen ESV-Patzern, die Dombrowski (38.) und Tarim (44.) eiskalt ausnutzten. "Das ist sehr ärgerlich, gerade weil wir ein gutes Spiel gemacht haben", erklärte ESV-Coach Maik Haberlag, dessen Team auch im zweiten Durchgang alles reinwarf. Lübeck verlor den Spielfluss. Doch gute Torchancen ließen die Eckernförder abermals ungenutzt. "Wir belohnen uns wieder nicht, weil wir aus aussichtsreichen Positionen das Tor nicht treffen", haderte Haberlag. Der Anschlusstreffer von Christopher-Dirk Nommels (90.+2) kam zu spät.

28.10.2019 / 8.44 Uhr · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Husumer Heim-Fluch hält an

Fußball-Oberliga: Aufsteiger gibt gegen den TSV Bordesholm eine 4:2-Führung noch aus der Hand und verliert 4:5
Husums Angreifer Daouda Soumah taucht in der Schlussphase frei vor Bordesholm-Keeper Thorsten Schütt auf, kann die Chance aber nicht zum Ausgleich nutzen. Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Es ist wie verhext. Auch im sechsten Anlauf schaffte es die Husumer SV in der Fußball-Oberliga nicht, einen Sieg im heimischen Friesenstadion einzufahren. Trotz einer zwischenzeitlichen 4:2-Führung (52. Minute) musste sich das beste Auswärtsteam der Liga dem TSV Bordesholm mit 4:5 (3:1) geschlagen geben.

Die Zuschauer erlebten ein Spektakel, weil beide Mannschaften von Beginn an mit offenem Visier kämpften – und im Defensivverhalten einige Schwächen aufwiesen. Daher waren beide Trainer auch nicht vollends zufrieden. „Obwohl unser Auftreten nach der frühen Führung teilweise katastrophal war, haben wir weiter dran geglaubt. Nach dem 2:4 hatte ich diesen Glauben kurzzeitig verloren, aber meine Mannschaft hat mich Lügen gestraft und daher gilt ihr mein voller Respekt“, sagte Gäste-Coach Björn Sörensen.

Sein Gegenüber Torsten Böker haderte vor allem mit dem zu sorglosen Auftreten seines Teams nach einer abermaligen Zwei-Tore-Führung: „Wir haben es nicht geschafft, aktiv zu verteidigen und gerade bei den Gegentoren Druck auf den Ball zu entwickeln. Da fehlte uns einfach die Körpersprache und daher fühlt es sich gerade nicht gut an.“

Bei schwierigen Bodenverhältnissen begann die Partie für den Gastgeber mit einer kalten Dusche. Kevin Knitel leistete sich im Aufbauspiel einen Ballverlust, den Malte Petersen bestrafte (4. Minute). „Ein denkbar schlechter Start für uns“, kommentierte Böker. Husum brauchte ein wenig, um sich vom Schock zu erholen. Dann machte Knitel wie aus dem Nichts seinen Fehler wieder gut, sein 22-Meter-Geschoss senkte sich über den verdutzten TSV-Keeper Thorsten Schütt ins Tor (23.) – der Weckruf für die Hausherren. Knitel ließ zwei Gegenspieler im Strafraum aussteigen (30.), jedoch landete sein Abschluss auf der Latte. Die Gäste hatten in dieser Phase Probleme im Spielaufbau und schafften es nur gelegentlich, mit Kontern für Entlastung zu sorgen. Die verdiente HSV-Führung erzielte Torjäger Hendrik Fleige auf Pass von Tarek Yassine aus der eigenen Hälfte, als er das Leder über den zögernden Schütt lupfte (40.). Kurz vor der Pause erhöhte Finn Christiansen per Kopf auf 3:1, nach toller Vorarbeit von Luca Steen und Maximilian Waskow.

Nach der Pause erwischten die Gäste wieder einen Blitzstart – Mika Jöhnck (47.) traf –, diesmal folgte jedoch eine schnelle Reaktion. Wiederum setzte Steen Fleige in Szene, dessen scharfe Hereingabe Christiansen in der Mitte verwertete (52.). Das Momentum schien auf Husumer Seite, aber Bordesholm drehte die Partie in gerade einmal sechs Minuten.

Bei einem langen Ball von Maximilian Musci verschätzte sich Yassine, Malte Lucht hatte keine Mühe, zu verkürzen (56.). Keine zwei Minuten später wurde wiederum Lucht von Bandholt auf die Reise geschickt und schob eiskalt zum Ausgleich ein. Damit nicht genug: Bandholt krönte seine starke Leistung und stellte den Spielverlauf mit seinem Treffer nach Ballgewinn des just eingewechselten Marvin Mohr auf den Kopf (62.). „Wir wussten, dass gegen die Husumer Dreierkette immer etwas möglich ist“, sagte TSV-Coach Sörensen.

In der Folge zogen sich seine Mannen in die eigene Hälfte zurück und lauerten auf Konter. Dadurch verlor die Partie etwas an Tempo, auch weil die Hausherren keine Durchschlagskraft im letzten Drittel mehr entwickeln konnten und so eine weitere Heimniederlage einstecken mussten.

28.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Kantersieg für SVE – Boy mit Debüt-Erfolg – Neun Tore in Husum

Türkspors Torwart Özdemir foult Neumünsters Kehl im Strafraum Foto: Lobeca/Lüneburg

Neun Tore in Husum, acht in Eichede und ein glücklicher Sven Boy beim PSV Union Neumünster. Die Ausbeute des 14. Spieltags lässt sich gut überblicken. 40 Tore sahen die Fans dabei.

Die meisten davon gab es zwischen Husumer SV und TSV Bordesholm. 5:4 gewannen die Gäste beim Aufsteiger, lagen dabei zur Pause mit 1:3 zurück. Petersen (4.) brachte den TSV zur Führung. Dann rollte die Husumer Maschinerie los und drehte das Spiel vor dem Seitenwechsel nach Treffern von Knittel (23.), Fleige (40.) und Christiansen (44.). Kurz nach Wiederanpfiff kamen die Bordesholmer zurück: Jöhnck (47.) stellte den 2:3-Anschluss her. Doch nur fünf Minuten später stellte Christiansen mit seinem zweiten Treffer des Tages auf 4:2 für die Hausherren. Das störte Lucht (56./57) und glich per Doppelschlag zum 4:4 aus. Den Schlusspunkt setzte Bandhold (62.) schon früh mit dem 5:4, was gleichzeitig den Endstand bedeutete. Bordesholm kletterte auf Rag neun und tauschte mit Husum die Plätze.

Beim PSV Union Neumünster gab es den erhofften Debüt-Sieg für Trainer Boy. Weil Barendt (45./69.) wieder zur alten Stärke fand und Claasen (52.) ebenfalls traf, war der Rückstand gegen Türkspor Kiel aus der 24. Minute durch Alija mehr als wettgemacht. Der Abstand zu den Abstiegsrängen beträgt für die Neumünsteraner nun fünf Punkte.

Nach zwei Liga-Niederlagen in Folge setzte der SV Eichede ein Zeichen und schoss Frisia Risum-Lindholm am Sonntag mit 7:1 ab. Peters (13./70.), Stoever (24./29.), Dagli (74.), Wittig (80.) und Kathmann (81.) bescherten Coach Denny Skwierczynski ein Lächeln ins Gesicht. Der Ehrentreffer der Friesen kam von Drews (53.). Eichede rückte auf Rang sieben vor. Für die Gäste ging es auf die Zwölf runter.

Tabelle: 1. Phönix (33 Punkte), 2. Todesfelde (32), 3. Weiche II (30), 4. TSB (29) … 13. Eutin (13), 14. Türkspor (10), 15. Kropp (2), 16. Eckernförde (1)

14.Spieltag (26./27.10.)
Phönix Lübeck – TSV Kropp 6:0
TSB Flensburg – Preußen Reinfeld 5:1
Husumer SV – TSV Bordesholm 4:5
VfB Lübeck II – Eckernförder SV 2:1
SV Todesfelde – Eutin 08 2:0
Oldenburger SV – Weiche Flensburg II 0:2
PSV Neumünster – Türkspor Kiel 3:1
SV Eichede – Frisia Risum-Lindholm 7:1

27.10.2019 · www.oberliga.info

Oberliga: Ingwersen trifft aus 60 Metern

Kam in der Schlussviertelstunde: Marvin Matthiesen (rechts), hier im Landespokalfinale gegen Junior Ebot-Etchi (Weiche), konnte der Husumer SV aber auch nicht mehr helfen. Foto: Lühn

Schleswig-Holstein (Wilfried Skowasch) -  Auch nach dem sechsten Heimspiel muss die Husumer SV in der Fußball-Oberliga auf den ersten Sieg warten. Dabei hatte sie gegen den TSV Bordesholm diesmal sogar vier Tore geschossen.

1. FC Phönix Lübeck  - TSV Kropp 6:0 (3:0)
An der Travemünder Allee entwickelte sich die erwartet einseitige Partie, auch wenn der Titelaspirant dem zunächst keinen zahlenmäßigen Ausdruck verlieh. Insgesamt war Kropp mit dem Ergebnis beim Tabellenführer noch gut bedient.
 Schiedsrichter: Andre Röpke; Zuschauer: 182.
Tore: 1:0  Pajonk (8.), 2:0  Saar (34.), 3:0  Saar (45.), 4:0  Lindenberg (64.), 5:0  Aouci (78.), 6:0  Mirroche (79.)

TSB Flensburg - Preußen Reinfeld 5:1 (2:0)
Am Eckener Platz läuft es rund für den Tabellenzweiten, der den Klassenunterschied schon mit seiner ersten Aktion untermauerte. Als Preußens Anstoß abgefangen, traf Ingwersen nach 28 Sekunden aus gut und gerne 60 Metern traumhaft über den an der Strafraumgrenze dilettierenden Daniel Marco zum 1:0 ins Tor. Der Stadionsprecher sprach gerade den Namen des Schützen aus, als Tarik Pannholzer nach 96 Sekunden auf 2:0 stellte. Spätestens mit dem 3:0 durch Nicholas Holtze, das auch nicht unhaltbar schien, war den Gästen der Zahn gezogen, die angesichts von 21 Punkten aber mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen werden.
Schiedsrichter: Henning Deeg; Zuschauer: 69.
Tore: 1:0  Ingwersen (1.), 2:0  Pannholzer (2.), 3:0  Holtze (59.), 4:0  Carstensen (61.), 5:0  Carstensen (67.), 5:1  Heinze (87.).

Husumer SV - TSV Bordesholm 4:5 (3:1)
Zur Pause hatte es noch so ausgesehen, als würde der Landesliga-Meister endlich auch einmal ein Heimspiel gewinnen können. Das 0:1 durch  Malte Christoph Petersen hatten Kevin Knitel, Hendrik Fleige und Finn Christiansen in ein 3:1 verwandelt, auch auf den Anschluss gleich nach dem Seitenwechsel wusste Christiansen eine Antwort. Dann aber wurde es vogelwild: Binnen sieben Minuten wurde aus dem 4:2 der Rückstand, dem die beste Auswärtsmannschaft der Saison vergeblich hinterherlief.
Schiedsrichter: Malte Rieve; Zuschauer: 280.
Tore: 0:1   Petersen (19.), 1:1  Knitel (32.), 2:1  Fleige (43.), 3:1  Christiansen (45.), 3:2 Jöhnck (47.), 4:2  Christiansen (52.), 4:3 Lucht (56.), 4:4 Lucht (57.), 4:5  Bandholt (62.).

26.10.2019 / 18:59 · www.sportplatz.sh

Sehnsucht nach erstem Heimsieg

Fußball-Oberliga: Aufsteiger Husumer SV unternimmt am Sonnabend gegen den TSV Bordesholm den nächsten Anlauf
Marvin Matthiesen (M.) ist bei der Husumer SV wieder einsatzbereit, womit Trainer Torsten Böker wieder eine Option in der Abwehr mehr hat. Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Am 14. Spieltag der Fußball-Oberliga empfängt die Husumer SV am Sonnabend den TSV Bordesholm. Für beide Mannschaften geht es in der ziemlich ausgeglichenen höchsten Spielklasse Schleswig-Holsteins darum, sich im gesicherten Mittelfeld etablieren und bestenfalls mit einem Erfolg den Anschluss an die obere Hälfte zu behalten.

Husumer SV – TSV Bordesholm (Sbd. 14 Uhr)

Die Lage: Es ist schon bemerkenswert, dass die Husumer als Aufsteiger nach zwölf Spielen die beste Auswärtsmannschaft der Liga stellen und gleichzeitig immer noch auf den ersten Heimsieg warten – zumal die Stormstädter in der Aufstiegssaison keine Niederlage auf eigenem Platz kassierten und nur zwei Remis im Friesenstadion zuließen. Auf fremden Plätzen läuft es hingegen vorzüglich, zuletzt mit einem 5:2 beim starken Aufsteiger SV Preußen Reinfeld. Das dort erworbene Selbstvertrauen will der Tabellen-Neunte nutzen, um sich mit einem Sieg vom direkten Verfolger Bordesholm abzusetzen.

Der Gegner: Der TSV Bordesholm hält sich nach dem Oberliga-Aufstieg 2018 und dem starken achten Platz in der Abschlusstabelle auch in dieser Saison bislang aus dem Tabellenkeller fern. Fünf Siege, ebenso viele Niederlagen und zwei Unentschieden stehen in der Bilanz, was angesichts der Bordesholmer Möglichkeiten nur positiv zu bewerten ist. Der erst 33 Jahre alte Coach Björn Sörensen hat in drei Jahren seit Amtsantgritt die Mannschaft kontinuierlich weiterentwickelt. Der Kader ist breit besetzt, lebt aber nicht von herausragenden Einzelkönnern. Akteure wie Marcel Vones, die Meyerfeldt-Brüder, Malte Lucht oder auch Felix Schlagelambers haben aber ihre Qualität auch schon langjährig höherklassig unter Beweis gestellt.

Das sagt der Trainer: Torsten Böker ist nicht glücklich darüber, zu Hause noch sieglos zu sein, empfindet diese Situation jedoch nicht in erster Linie als Druck, sondern vielmehr als Motivation. „Nach den wiederholt starken Auswärtsauftritten ist es natürlich unser Ziel, auch vor heimischem Publikum einen Dreier einzufahren. Primär geht es darum, weiterhin konstant zu punkten und den Anschluss an das obere Mittelfeld zu halten. Bordesholm hat eine etablierte, eingespielte und miteinander gewachsene Mannschaft, die aus einer guten Ordnung heraus diszipliniert und routiniert auftritt und gerade bei Standards immer wieder gefährlich wird.“

Sorgen: Auch in dieser Woche konnten einige Leistungsträger nur eingeschränkt trainieren. Sebastian Kiesbye schlägt sich weiterhin mit Problemen am lädierten Fuß herum, während bei Henning Lorenzen die Leiste zwickt. Auch der gerade erst wieder genesene Hendrik Fleige musste mit muskulären Problemen kürzer treten. Definitiv fehlen werden Bosse Wullenweber (gelbgesperrt) und Niklas Ludwig. Dafür ist Marvin Matthiesen wieder dabei.

Besonderheit: Ab sofort trainieren die Husumer zweimal in der Woche auf dem Kunstrasen in Viöl, um einen geregelten Trainingsbetrieb aufrecht erhalten zu können. Böker: „Unser Dank geht nach Viöl, wo uns optimale Trainingsbedingungen ermöglicht werden.“ Solche sind auf dem Vereinsgelände am Friesenstadion nicht gegeben, so dass sich die sportliche Leitung der Husumer mittlerweile zu diesem Schritt gezwungen sah. Einzig das Abschlusstraining findet bis auf weiteres noch im Stadion statt.

25.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
MM-AF 31.10.19 SV Friedrichsort III Husumer SV 1:3
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Husum kurz vor der Blamage

Kiel (hlu) - Die ersten beiden Teilnehmer des Viertelfinals im Pokalwettbewerb "Meister der Meister" stehen fest. Mit dem TSV Kronshagen und der Husumer SV setzten sich die beiden Favoriten durch, doch Letztgenannter überzeugte keineswegs.

SV Friedrichsort lll - Husumer SV 1:3 (0:1)

Tore: 0:1 Knitel (22.), 1:1 Alsoeleh (59.), 1:2 Fleige (75.), 1:3 Soumah (85.).

Das war dürftig. Der Oberligist aus der Stormstadt mühte sich beim Underdog zum 3:1-Zittersieg. Nour Aldeen Alsoeleh hatte für den B-Klassisten den zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich markiert, der die Elf vonTorsten Böker um den Einzug in die Runde der letzten Acht zittem ließ. Am Ende setzte sich aber doch die höhere individuelle Qualität durch.

04.11.2019 ·NordSport

Husumer quälen sich in Kiel

Kiel (sh:z) - Der „Meister der Meister“-Pokal (Flens-Cup) bleibt für die Oberliga-Fußballer der Husumer SV ein hartes Pflaster. Beim krassen Außenseiter SV Friedrichsort III aus der Kreisklasse B (!) setzten sich die Nordfriesen gestern erst im Endspurt mit 3:1 (1:0) durch. Schon die erste Runde hatte der Landesliga-Meister beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West 19 nur mit einem 14:13 nach Elfmeterschießen überstanden. Nach zwei Eigentoren durch den Kieler Kamiran Daman (24.) und den Husumer Tobias Wetzel (64.) stand es noch bis zur 79. Minute 1:1. Erst da gelang den Gästen durch Hendrik Fleige ein „normales“ Tor zum 2:1. Und erst in der 89. Minute war die Zitterpartie mit dem 3:1 von Daouda Soumah entschieden. 

01.11.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Leichtes Los im Achtelfinale für die Husumer SV

(Foto: Lars Salomonsen)

Flensburg (tif) - Das Achtelfinale im Flens Cup Meister der Meister ist ausgelost worden. In diesem Pokalturnier duellieren sich die Meister in Schleswig-Holstein von der Oberliga bis in die Kreisklasse um Geld- und Sachpreise im Wert von insgesamt 25.000 Euro.

Die Husumer SV als Oberligist geht dabei als klarer Favorit in die Partie beim SV Friedrichsort III; ein gleiches Bild erwartet man bei dem Duell zwischen Landesligist TuS Collegia Jübek gegen den zwei Klassen tieferen SG Eckernförde/Fleckeby. Schwerer dürfte es da die SG Nordau haben, die den ebenfalls in die Verbandsliga aufgestiegenen TSV Vineta Audorf empfängt.

Dem Sieger steht neben den Preisen in der kommenden Saison ebenfalls ein Platz im Landespokal zu. Die Partien des Achtelfinales im Flens Cup Meister der Meister sollen bis zum Jahreswechsel gespielt sein.

Die weiteren Partien: SV Hansühn - TSV Kronshagen, TuRa Meldorf - TSV Heiligenstedten, SV Azadi Lübeck - Oldenburger SV, TSV Schlutup - Leezener SC, SC Rönnau 74 - Büchen-Siebeneichener SV.

16.10.2019 · www.fl-arena.de

Husum spielt in Friedrichsort

Husum (sh:z) -  Das erscheint machbar: Die Oberliga-Fußballer der Husumer SV treten im Achtelfinale des "Meister der Meister"-Pokals (Flens-Cup) beim SV Friedrichsort III (Kreisklasse B Kiel) an. Die erste Runde hatte der Landesliga-Meister im August mit einem 14:13 nach Elfmeterschießen beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West 19 überstanden. Gespielt werden soll am Donnerstag, 31. Oktober (Reformationstag) um 14 Uhr in Kiel.

Weitere Partien mit Teams aus der Region: SG Eckernförde/Fleckeby (Kreisliga Nord-Ost) – TuS Collegia Jübek (Landesliga Schleswig), SG Nordau – TSV Vineta Audorf (beide Verbandsliga Nord).

16.10.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 015 02.11.19 Inter Türkspor Kiel Husumer SV 2:1
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Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
14 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
14 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
11 Daniel Junge (Oldenburger SV)
11 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
11 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
10 Timo Barendt (PSV Neumünster)
10 Ugur Dagli (SV Eichede)
10 Morten Liebert (SV Todesfelde)
9 Vico Jones Dombrowski (VfB Lübeck II)
9 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
8 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
8 Jonathan Stoever (SV Eichede)
8 Dennis Studt (SV Todesfelde)
7 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Hendrik Fleige (Husumer SV)
5 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Finn Christiansen (Husumer SV)
4 Kevin Knitel (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Maximilian Simon Waskow (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SV Todesfelde hat zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung übernommen. Die Segeberger haben nach dem Einzug ins Pokalfinale auch bei der zweiten Mannschaft des SC Weiche 08 gewonnen. Herbstmeister ist die Tramm-Elf allerdings nach dem letzten Vorrundenspieltag noch nicht - Weiche 08 II könnte mit zwei Nachholspielsiegen vorbeiziehen. Die Spitze verloren hat der 1. FC Phönix, der in einem spannenden Stadtderby beim VfB II erst in der Schlussphase aufwachte. Den Kampf um den letzten Platz beim Hallenmasters entschied am Ende doch noch der SV Eichede für sich. Die Skwiercynski-EH gewann beim designierten Absteiger TSV Kropp mit 1:0 und freute sich am Sonntag, dass Kreisrivale Preußen Reinfeld kurz vor Schluss noch das 3:3 gegen den Oldenburger SV erzielte - mit einem Sieg wäre der OSV nach Kiel gefahren. Am Tabellenende setzte Inter Türkspor den nur in der Vorwoche unterbrochenen Aufwärtstrend fort und ist nach dem 2:1 gegen Husum bis auf einen Zähler an den SV Frisia 03 herangerückt, der dem PSV Neumünster mit 1:2 unterlag. Die "Polizisten" sind unter Trainer Sven Boy zurück in der Spur.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Türkspor kämpft sich ans rettende Ufer heran

Inter Türkspor Kiel -
Husumer SV
2:1 (1:1)

Inter Türkspor Kiel: Özdemir- Lawson-Body (65. Wzesinski), Wendt, Yamak, Warhell Amadi, Arian Jashari (78. Schimming) - Meshekrani, Kern - Acer, Kalma (88. Schewior)- Alija.
Husumer SV:
Emken - Christiansen, Nagel (88. Matthiesen), Wullenweber, Wetzel - Yassine, Arndt - Koschenz (82. Kiesbye), Waskow (59. Knitel), Steen - Fleige.
SR: Heidenreich (VfB Lübeck).
Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Kalma (4.), 1 :1 Fleige (38., Handelfmeter), 2:1 Alija (78.).

Am letzten Hinrundenspieltag in der Flens-Oberliga hat Inter Türkspor Kiel seine Chancen auf einen Verbleib in der höchsten Landesklasse stark verbessert. Die Mannschaft von Trainer Özcan Atasoy siegte 2:1 gegen den Aufsteiger Husumer SV. Mit der Niederlage rutscht die Elf von Torsten Böker in den Kreis der abstiegsgefährdeten Teams. Ali Kalma - mit einem frühen Kopfballtreffer - und Kastriot Alija erzielten die Tore für die Kieler. Einen Handelfmeter verwandelte Husums Hendrik Fleige vor der Halbzeit sicher zum zwischenzeitlichen 1:1. "Es war nicht nur ein wichtiger Sieg. In meinenAugen war es auch ein verdienter, hochverdienter Sieg. Wir haben im Spiel auch Phasen gehabt, wo wir wirklich ein bisschen die Ordnung und den Faden verloren haben, aber insgesamt hatten wir die Mehrzahl an klaren Torchancen", erzählte Atasoy kurz nach dem Abpfiff. Husums Coach Böker analysierte wie folgt: "Wir haben ein Stück weit schläfrig angefangen und Inter Türkspor hat uns eiskalt erwischt. Dann sind wir aber im Laufe der ersten Halbzeit immer besser ins Spiel gekommen, hatten immer mehr Kontrolle und Ballbesitz. Zwingende Torchancen hatten wir da noch nicht, die kamen aber mit Beginn der zweiten Hälfte, als wir in Führung hätten gehen müssen. Letztendlich wurde einfach diese Fahrlässigkeit, wie wir die Chancen nicht verwertet haben, bestraft. Für uns ist das ein unglückliche Niederlage."

Die Kieler starteten schon wie in den Vorwochen mit einer defensiven Grundordnung, die auf einer Fünfer-Abwehrkette basiert. Die Heimelf überließ der Husumer SV das Mittelfeld und suchte mit schnellem Umschaltspiel den Erfolg. "In der ersten Halbzeit haben wir den Ball öfter mal einfach lang nach vorne gespielt und sind dann nicht so weit nachgerückt. Dadurch mussten wir häufig verteidigen. Das ist dann anstrengend, weil man gerade im Mittelfeld viele Wege gehen muss", sagte Tino Kern, dessen Team aber keine konditionellen Probleme hatte. Der kampfstarke Sechser von Inter Türkspor war zusammen mit Inter-Angreifer Kastriot Alija, der mit seinen weiten Wegen und seiner Torgefahr ein großer Pluspunkt für die Kieler ist, der Topspieler in der Partie. Die schnelle Führung durch Ali Kalma, der sich wie Rezan Acer im Mittelfeld gute Noten verdiente, bestärkte die Kieler Intention, defensiv solide zu agieren. So entwickelte sich im ersten Abschnitt eine Begegnung mit wenigen Torchancen. Die nächste gab es für die Platzherren. Nach einem Zuspiel von Acer war Torwart Dennis Emken bei einem Flachschuss im Strafraum von Teyi Lawson-Body schnell unten (12.). Kurz darauf schoss Alija knapp vorbei. Erst das unglückIiche Handspiel von Lawson-Body etwas mehr als 20 Minuten später stellte den nächsten Höhepunkt dar. Eine Minute vor der Pause rettete Fabian Arndt die Böker-Truppe vor einem erneuten Rückstand, als er Kalmas Schuss auf das leere Gehäuse einen halben Meter vor der Torlinie in höchster Not ins Toraus bugsierte.

Nach dem Seitenwechsel nahm das Match mehr Fahrt auf und blieb bis zum Schlusspfiff äußerst spannend. "Wir haben ein, zwei Sachen umgestellt aufgrund der Grundordnung von Inter. Die Stürmer ein Stück weit verschoben und den Zehner halt ein bisschen weiter vorne in die Kette gezogen. Dadurch hatten wir einfach mehr Anspielstationen in der Tiefe und konnten so Chancen herausspielen", erklärte Husums Übungsleiter seine Maßnahmen nach der Pause. Husums guten Start nach Wiederanpfiff unterstrichen sehr gute Möglichkeiten. So vereitelte Inter-Keeper Hüsnü Özdemir per Fußabwehr gegen Maximilian Waskow das 1:2 (48.). Auch Luca Steens Möglichkeit und eine Dreifach-Chance der Husumer ergaben keinen Treffer (62., 64., 69.). Auf der anderen Seite rettete Marco Nagel auf der Torlinie, nachdem Alija Schlussmann Emken umkurvt hatte (51.). "Ja, ich muss auch sagen, dass wir uns eigentlich etwas ganz anderes vorgenommen hatten in der zweiten Halbzeit. Wir wollten ein bisschen mutiger spielen und giftiger sein. Das haben wir aber nicht so gut hinbekommen, weil wir zu schnelle Ballverluste hatten. Was auch in der ersten Halbzeit - insbesondere in den letzten zehn bis fünfzehn Minuten - bereits der Fall war. Und somit kam Husum ein bisschen mehr auf. Doch wir haben rechtzeitig die Kurve bekommen", kommentierte Atasoy diesen Abschnitt. Mit einem starken kämpferischen Auftritt und zügiger Ballzirkulation von der Defensive in die Offensive kämpfte sich Inter Türkspor in den letzten 20 Minuten zum Erfolg. Nach einem Zuspiel von Chris Schimming steckte Acer durch auf Alija, der dann vor Emken ruhig blieb und rechts einschob zum 2:1 (78.). Zuvor gab ein Fast-Eigentor von Bosse Wullenweber und ein Abseitstor von AIija (72.,76.) sowie danach fast das 3:1 durch den Torschützen (86.). Doch anstatt aus spitzem Winkel - nachdem Emken bereits umspielt war - selbst das leere Tor anzuvisieren, gab es eine nicht erfolgreiche Flanke.

"Es kam schon öfter vor, dass wir ein bisschen schläfrig aus der Halbzeitpause kommen, aber wir haben uns zusammmen daraus gezogen", fasste Kern zufrieden zusammen und lacht ,,Ich hatte heute echt Power. lch arbeite aber auch dafür, hatte deshalb viel Luft und hätte gefühlt noch ein Spiel machen können. Wir haben heute als Mannschaft zusammengespielt und sind gerade in der zweiten Halbzeit geschlossen nach vorne vorgerückt. Jeder einzelne Spiel war eng an seinem Mann dran und hat immer gebissen. Das war der Schlüssel zum Sieg."

ISMAIL YESILYURT

Mittelfeldmotor: Inters Tino Kern war mit seiner Lauf- und Zweikampffreude, die er hier gegen den Husumer Finn Christiansen (links) demonstriert, ein wichtiger Faktor für den Erfolg der Kieler. Foto: Yesilyurt
NordSport / www.fussball.de · 04.11.2019

Gleichschritt im Tabellenkeller: Inter Türkspor Kiel legt vor, PSV Neumünster und Eutin 08 ziehen nach

Rezan Acer schaff Raum im Mittelfeld und Finn Christiansen steht Kopf. © Uwe Paesler

Kiel (Michael Felke / Reinhard Gusner / Max Brosta) - Im Abstiegskampf der Fußball-Oberliga ist richtig Musik drin: Am letzten Spieltag der Hinrunde legte Inter Türkspor Kiel mit einem 2:1-Heimsieg vor. Am Sonntag zogen der PSV Neumünster mit einem 2:1-Auswärtssieg beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm sowie Eutin 08 mit einem 3:1-Erfolg im Abstiegskracher beim Eckernförder SV nach. Herbstmeister ist der SV Todesfelde nach dem in der Schlussminute besiegelten 2:1-Sieg beim SC Weiche Flensburg 08 II. Das letzte Hallenmasters-Ticket sicherte sich der SV Eichede.

Inter Türkspor Kiel – Husumer SV 2:1

Der Plan der Kieler, aus einer sehr defensiven Grundordnung Nadelstiche zu setzen, hatte gegen die überraschten Gäste bereits nach vier Minuten Erfolg. Nach einem Diagonalpass auf Arian Jasari, der sofort in den Strafraum flankte, nickte der aufgerückte Shpend Meshekrani zum 1:0 ein. "Das hat gerade in der ersten Halbzeit sehr gut geklappt", erklärte Inter-Coach Özcan Atasoy, dessen Team noch weitere hochkarätige Chancen hatte, diese allerdings durch Kastriot Alija (12.), Ali Kalma (14.) und Rezan Acer (45.) vergab. Dreifaches Pech kam hinzu. Auf der einen Seite retteten die Gäste gleich zweimal für ihren geschlagenen Schlussmann auf der Linie (44., 53.), auf der anderen bekamen die Husumer einen Handelfmeter zugesprochen, nachdem Kevin Wendt im Fallen angeschossen worden war. Hendrik Fleige glich aus (33.). Es war die bis dahin einzige Chance der Gäste, die nach dem Wechsel jedoch aufkamen. "Wir wollten mutiger sein, haben aber die Bälle zu schnell verloren", schilderte Atasoy, dessen Team zunächst brenzlige Situationen zu überstehen hatte (47., 62., 64., 71.), ehe Türkspor wieder die Akzente setzte. Auffälligster Spieler war dabei Tino Kern. Der kraftvolle Defensivakteur, der beinahe jeden Zweikampf gewann, hatte in den Schlussminuten auch mit Ball starke Szenen und schaltete sich immer wieder ins Angriffsspiel ein. Türkspor war am Drücker und erntete den verdienten Lohn. Auf Pass von Acer hatte Alija freie Schussbahn und vollendete zum umjubelten 2:1 (80.). "Es war aufgrund der besseren Chancen ein hochverdienter Sieg. 13 Punkte zum Abschluss der Hinserie sind zu wenig, aber wir haben jetzt den Anschluss gefunden", resümierte Atasoy.

Ali Kalma (Mitte) setzt sich mit dem Ex-Holsteiner Fabian Arndt auseinander. © Uwe Paesler

Kiels Defensivakteur Tino Kern (re.) gewann beinahe jeden Zweikampf, auch hier kann Finn Christiansen (Mitte) nur zusehen. © Uwe Paesler

Kastriot Alija (li.) läuft Maximilian Waskow davon. © Uwe Paesler

Ali Kalma (Mitte) wird von Husums Tarek Yassine (re.) umgerissen. © Uwe Paesler

Rezan Acer verfolgt von Husums Marco Nagel (re.) © Uwe Paesler

TSV Bordesholm – TSB Flensburg 1:1

Zu Beginn beider Halbzeiten bekamen die Bordesholmer keinen Zugriff auf das Spiel. Nach dem frühen 0:1 (Nicholas Holtze/14.) dauerte es eine Weile, bis die Bordesholmer ins Spiel fanden und aggressiver agierten. Glück hatten die Platzherren Sekunden vor der Pause, dass der Ex-TSB-Keeper Thorsten Schütt einen Handelfmeter von Holtze parierte. In Halbzeit zwei schienen die Kräfte der Flensburger, die zwei Tage zuvor noch im Landespokal gegen den Regionalligisten VfB Lübeck gespielt (1:3) hatten, etwas zu schwinden. Die Gastgeber setzten nach, vergaben durch Felix Schlagelambers und Malte Lucht zwei Großchancen und kamen schließlich doch zum verdienten Ausgleich. Nach einem Foulspiel an Malte Petersen versenkte Lucht den fälligen Elfmeter (73.). "Wir haben gezeigt, dass wir auch gegen eine Topmannschaft mithalten können", lobte der Bordesholmer Coach Björn Sörensen.

Eckernförder SV – Eutin 08 1:3

Über die erste Halbzeit wollte Maik Haberlag, Trainer des Eckernförder SV, keine großen Worte verlieren. Schließlich lag sein Team nach 45 Minuten mit 0:3 in Rückstand. Eutin investierte deutlich mehr und ging hohes Tempo. "Das konnten wir leider nicht immer mitgehen", so der ESV-Coach. Die Folge waren die drei Eutiner Tore durch Spohn (16.), Borchardt (25.) per Strafstoß und Sankowski (38.). Aus der Pause kamen die Schwarz-Weißen dagegen deutlich formverbessert. "Auf der zweiten Halbzeit können wir aufbauen. Wir waren griffiger und haben die Bälle nicht mehr so leicht hergeschenkt", lobte Haberlag sein Team, das ab der 57. Minute in Unterzahl agierte. Ole Altendorf wurde im Strafraum der Gäste elfmeterreif zu Fall gebracht, sollte verletzt ausgewechselt werden, ließ sich aber zuvor zu einer Beleidigung des Schiedsrichters hinreißen. Dennoch hielt der ESV zumindest in Hälfte zwei die Null und konnte sogar noch durch Lars Puphal (88., FE) den Ehrentreffer erzielen.

04.11.2019 / 8.58 Uhr · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Husumer SV nutzt klares Chancenplus nicht

Kiel (Björn Gutt) - Ähnlich gemischte Gefühle wie in der Vorwoche die 4:5-Heimniederlage gegen den TSV Bordesholm rief bei den Fußballern der Husumer SV in der Oberliga die 1:2 (1:1)-Pleite bei Inter Türkspor Kiel hervor. Eine gute Leistung reichte nicht zu etwas Zählbarem. Das große Manko war die Chancenverwertung, gerade in der zweiten Halbzeit. Statt in Führung zu gehen, geriet der Aufsteiger in der Schlussphase noch in Rückstand.

„Um Spiele zu gewinnen, muss man seine Chancen nutzen. Das ist uns leider trotz einer Vielzahl bester Möglichkeiten nicht gelungen. Aber wir haben auch viel richtig gemacht und das Spiel mit viel Ballbesitz und Ordnung dominiert“, sagte HSV-Coach Torsten Böker.

Das Spiel begann mit einem Schock für die Gäste. Abdullah Ali Kalma besorgte in der 4. Minute die frühe Führung für die Hausherren. Die Husumer brauchten ein wenig, um das zu verarbeiten und hätten sich in dieser Phase auch nicht über einen zweiten Inter-Treffer beschweren können. Mit zunehmender Spieldauer kamen die Kreisstädter jedoch immer besser in die Partie und erlangten Sicherheit. Die wachsende Überlegenheit machte sich auch in der Offensive bemerkbar, wo die HSV den Druck erhöhte.

Der Ausgleich in der Schlussphase der ersten Hälfte war die logische Konsequenz. Ein Handspiel im Strafraum führte zum Elfmeter (38.), den Torjäger Hendrik Fleige mit seinem fünften Saisontor sicher zum verdienten 1:1 nutzte.

Auch nach der Pause war Husum sofort dominant. Das 1:2 lag mehrfach in der Luft. Jedoch schafften es weder Maximilian Waskow und Marc Koschenz noch Fleige per Kopf, aus aussichtsreichen Positionen den erlösenden Treffer zu erzielen. Die Hausherren waren in weiten Teilen der zweiten Halbzeit nur mit Verteidigen beschäftigt und beschränkten sich auf Konter. Diese wurden meist von Rezan Acer und den pfeilschnellen Angreifer Kastriot Alija initiiert, waren aber lange Zeit kein großes Problem für die Husumer Defensive, in der sich die Rückkehr von Abwehrchef Bosse Wullenweber positiv bemerkbar machte. Tarek Yassine konnte so als Ideengeber ins Mittelfeld rücken.

Erst in der 79. Minute konnte sich Inter Türkspor noch einmal durchsetzen. Acer bediente Alija in der Schnittstelle, der eiskalt zum 2:1 abschloss. Danach versuchten die Gäste von der Westküste alles, um zum erneuten Ausgleich zu kommen, hatten jedoch keine geeigneten Mittel mehr.

Durch den Misserfolg schmolz Husums Vorsprung auf den ersten Regelabstiegsplatz, den weiterhin die Kieler besetzen, auf fünf Punkte. „Wir sind bislang nicht durchgedreht und werden das jetzt auch nicht tun. Wir haben es versäumt, Tore zu schießen. Viel mehr beunruhigen würde es mich, wenn wir uns keine Chancen herausspielen würden. Auch wenn es nach einer Niederlage vielleicht blöd klingt, können wir auf diese Leistung aufbauen“, mahnte Böker zu Gelassenheit.

04.11.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Vertrauen in die Mannschaft

Oberliga-Fußballer des SV Frisia 03 Risum-Lindholm vor wichtigem Heimspiel gegen Neumünster / Husumer SV spielt in Kiel
Abwehrstark und torgefährlich: Frisias Innenverteidiger Lasse Paulsen (li.) wird am Sonntag gegen den PSV Neumünster wieder spielen können. FOTO: WOLFGANG PUSTAL

Risum-Lindholm (B. Gutt / W. Pustal) - Mit einem Heimspiel gegen den PSV Neumünster beschließt der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Sonntag (14 Uhr) die Hinrunde in der Fußball- Oberliga. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge steht das Team von Bernd Ingwersen unter Druck. Die Husumer SV, das beste Auswärtsteam der Liga, muss schon heute ran. Um 16 Uhr wird die Partie bei Inter Türkspor Kiel angepfiffen. Beide Mannschaften treffen erstmals in einem Pflichtspiel aufeinander.

Inter Türkspor Kiel - Husumer SV (heute 16 Uhr)

Auswärtstabelle
FLENS-OBERLIGA
1. Husumer SV
7 24:14 16
2. Phönix Lübeck 7 22:11 15
3. SC Weiche 08 II 6 15:7 15
4. Oldenburger SV 7 21:13 14
5. TSV Bordesholm 7 17:14 12
6. SV Eichede 6 11:10 12
7. SV Todesfelde 7 19:13 11

8.

TSB Flensburg

6

19:13

10

9.

Preußen Reinfeld

7

13:20

9

10.

VfB Lübeck II

7

16:19

7

11.

Eutin 08

8

10:13

7

12.

PSV Neumünster

6

10:19

6

13.

Inter Türkspor Kiel

7

6:18

3

14.

Risum-Lindholm

7

10:25

3

15.

Eckernförde

6

6:18

1

16.

TSV Kropp

7

7:28

1

Die Lage: Durch die vermeidbare Heimniederlage gegen den TSV Bordesholm (4:5) musste Husum die letzten Hoffnungen auf eine Teilnahme am Hallenmasters ad acta legen. Trotzdem ist die Partie in Kiel richtungweisend – die HSV kann mit einem Erfolg den Anschluss an das obere Tabellenmittelfeld wieder herstellen.
Der Gegner: Im dritten Oberliga-Jahr hintereinander hat die Mannschaft von Ex-Holstein-Kiel-Profi Özcan Atasoy bislang enttäuscht. Die ersten sieben (!) Saisonspiele gingen allesamt verloren, in den folgenden sieben Partien stabilisierte sich der Vorjahreszehnte und stellte mit zehn Punkten den Anschluss an die Nichtabstiegsränge her.
Das sagt der Trainer: "Trotz aller Probleme haben wir als Aufsteiger eine ausgeglichene Bilanz und können daher absolut zufrieden sein. Sicherlich waren einige Spiele dabei, in denen wir noch Luft nach oben hatten, aber daran werden wir arbeiten", zieht Torsten Böker vor dem Abschluss der Hinrunde ein positives Zwischenfazit. Inter Türkspor Kiel hält Böker für besser, als es der Tabellenplatz aussagt. "Ich erwarte eine intensive Partie mit vielen Zuschauern auf einem verhältnismäßig engen Platz. Inter verfügt über viele richtig gute Fußballer, die die Bedingungen kennen und damit gut umgehen."
Sorgen: Niklas Ludwig (Adduktoren) fällt weiter aus. Auch hinter den Einsätzen von Sebastian Kiesbye und Henning Lorenzen, die derzeit nur Lauftraining absolvieren können, stehen große Fragezeichen. Ebenfalls ist das Mitwirken von Marvin Matthiesen (Zahn- OP) nicht sicher. Wieder dabei ist dafür Abwehrchef Bosse Wullenweber. Auch Top- Stürmer Hendrik Fleige hat die Belastungen gut weggesteckt und ist einsatzfähig.
Besonderheit: Bei Inter Türkspor Kiel müssen die Husumer auf Kunstrasen antreten. Das sollte kein Nachteil sein, denn sie trainieren seit zwei Wochen aufgrund der schwierigen Platzbedingungen im Husumer Friesenstadion zwei Mal die Woche auf dem Viöler Kunstrasen.

SV Frisia 03 – PSV Neumünster (So. 14 Uhr)

Die Lage: Nach der bitteren 1:7-Niederlage in Eichede wurde Frisia in der Tabelle vom PSV Neumünster überholt und steht nun mit 14 Punkten auf Platz zwölf der Tabelle. "Wir spielen noch nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", sagt Frisias Sportlicher Leiter Olaf Petersen.
Der Gegner: Der PSV Neumünster galt zu Saisonbeginn noch als Geheimfavorit, enttäuschte aber bislang trotz zahlreicher Zugänge. Nach sechs Niederlagen in Folge übernahm Sven Boy den Trainerposten von Thomas Möller und beendete mit einem 3:1-Heimsieg gegen Inter Türkspor Kiel am vergangenen Sonntag die lange Durststrecke.
Das sagt der Sportliche Leiter: "Bei uns fehlen zwar nach wie vor einige Spieler, aber das ist kein Grund, zu klagen. Wir haben gegen den PSV eine komplette Mannschaft, der wir voll und ganz vertrauen. Das Spiel ist ganz wichtig, denn mit einem Heimsieg können wir uns in der Tabelle wieder vor Neumünster setzen. Vor allem in der Defensive müssen wir wieder stabiler werden", fordert Olaf Petersen.
Sorgen: Carsten Andresen, Jannik Drews, Finn Kalisch und Rouven Böckenholt werden definitiv nicht dabei sein, hinter dem Einsatz von Lasse Böckenholt steht noch ein Fragezeichen. Dafür gaben Lasse Paulsen, Pascal Brix, Bjarne Wiebe und Tjorven Hennig am Donnerstag nach dem Training grünes Licht für einen Einsatz.
Besonderheit: Das Spiel wird nach der Umstellung der Uhren von Sommer- auf Winterzeit bereits um 14 Uhr im Niko-Nissen-Stadion in Lindholm angepfiffen.

02.11.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Inter Türkspor Kiel muss im Heimspiel gegen Husum punkten

Türkspor-Angreifer Kastriot Alija (re.), der hier vom Eicheder Gerrit Schubring am Trikot gezogen wird, soll im Heimspiel gegen die Husumer SV für die Inter-Tore sorgen. © Pat Scheidemann

Kiel (Michael Felke) - Für Inter Türkspor Kiel geht mit dem Heimspiel gegen den Tabellenzehnten Husumer SV (Sbd., 16 Uhr) die Hinserie in der Fußball-Oberliga zu Ende. Bislang ist die Punktausbeute des Ostuferteams mager. Inter hat nach 14 Spielen nur zehn Punkte auf dem Konto und rangiert mit drei Punkten Abstand zum rettenden Ufer auf einem Abstiegsplatz.

Alles andere als ein Sieg wäre zu wenig für die Kieler, die bereits nach dem 1:3 gegen PSV Neumünster mit leeren Händen dastanden. "Wir gehen trotz der Niederlage mit einem guten Gefühl aus diesem Spiel. Wir haben gegen einen qualitativ hochwertigen Gegner ein starkes Spiel gemacht. Das weiß auch die Mannschaft. Gegen die ungleichen Entscheidungen des Schiedsrichters konnten wir aber nicht ankämpfen", sagt Inter-Trainer Özcan Atasoy, der nur noch nach vorne blicken will sein Team gegen Husum gut aufgestellt sieht. Die Defensivspieler Sphend Meshekrani sowie Mathias Wrzesinski und Coskun Yamak stehen wieder zur Verfügung. Dagegen schmerzt der Ausfall von Angreifer Driton Gashi, der nach einer Roten Karte gesperrt ist.

Ali Kalma und Rezan Acer sollen die nötigen Impulse geben

"Viele Alternativen haben wir für die Offensive nicht. Aber die Jungs machen ihre Sache ganz gut, auch wenn ich mir noch mehr Kaltschnäuzigkeit wünsche, und manchmal nicht die richtige Entscheidung getroffen wird", erklärt der Inter-Coach, der wieder mit Kastriot Alija als Sturmspitze auflaufen will. Ali Kalma und Rezan Acer, der als ideenreicher Spielgestalter kaum mehr aus dem Inter-Spiel wegzudenken ist, sollen die nötigen Impulse geben. Genau wie Inter setzt Husum auf Bälle in die Tiefe. Allerdings hat der HSV mit 34 Toren fast doppelt so viele Treffer erzielt wie das Ostuferteam (18). Auf die Kieler Abwehr um Innenverteidiger Warhell Amadi wird also Schwerstarbeit zukommen.

01.11.2019 / 14.38 Uhr · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)
OL 016 09.11.19 VfB Lübeck II Husumer SV 2:1
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Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
16 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
14 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
12 Daniel Junge (Oldenburger SV)
12 Morten Liebert (SV Todesfelde)
11 Ugur Dagli (SV Eichede)
11 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
11 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
10 Timo Barendt (PSV Neumünster)
10 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
9 Vico Jones Dombrowski (VfB Lübeck II)
8 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
8 Jonathan Stoever (SV Eichede)
8 Dennis Studt (SV Todesfelde)
7 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Hendrik Fleige (Husumer SV)
5 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
4 Finn Christiansen (Husumer SV)
4 Kevin Knitel (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Daouda Soumah (Husumer SV)
1 Maximilian Simon Waskow (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Zum Rückrundenauftakt setzte sich das Spitzenduo weiter ab. Der SV Todesfelde verteidigte durch einen 3:0-Erfolg bei Inter Türkspor Kiel die in der vergangenen Woche eroberte Spizenposition. Der Tabellenzweite Phönix Lübeck fertigte den PSV Neumünster glatt mit 6:1 ab. Der TSB Flensburg griff angesichts des Spielausfalls in Kropp nicht ein, dessen Lokalrivale SC Weiche 08 II kassierte mit dem 1:3 bei Preußen Reinfeld seine zweite Niederlage in Folge. Zumindest auf dem Papier stellten der VfB Lübeck II (2:1 gegen Husum) und der SV Eichede (3:0 gegen Eckernförde) durch glanzlose Heimsiege den Anschluss an das Top-Quartett her. Im Tabellenkeller feierte der SV Frisia 03 mit dem 2:1 gegen Oldenburg einen wichtigen Sieg und baute den Vorsprung auf die Abstiegsränge wieder auf vier Punkte aus. In der gefährdeten Zone bleibt aber auch Eutin 08 nach dem 0:0 in Bordesholm ebenso wie der PSV, der nach dem Trainerwechsel erstmals verlor und der Aufsteiger Husumer SV Inzwischen deutlich von unten abgesetzt haben sich die Reinfelder, die nun mit Weiche 08 II auch erstrnals ein Spizenteam bezwangen.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Trotz 0:2: Husum am Ende dem Ausgleich nah

VfB Lübeck II -
Husumer SV
2:1 (1:0)

VfB Lübeck II: Neumeister - Demircan, Korup, Jeong, Lahu - Vogt (46. Dombrowski), Akcasu, Tetik, Kara (63. Kalfa) - Tarim (61 , Acer), Weidemann.
Husumer SV: Emken - Matthiesen, Wullenweber, Wetzel - Waskow (85. Algin), Arndt, Knitel (63. Kiesbye), Steen
(85, Soumah), Christiansen - Fleige, Koschenz.
SH: Streich (Schwerin).
Zuschauer: 58.
Tore: 1:0 Weidemann (26.), 2:0 Kalfa (81.), 2:1 Soumah (88.).

Die etwas höhere spielerische Qualität setzte sich durch. Der VfB Lübeck II gewann auf dem Buniamshof knapp, aber nicht unverdient gegen Aufsteiger Husumer SV. "Ich bin froh, dass wir gewonnen haben. Unter dem Strich haben wir uns die drei Punkte auch erarbeitet, auch wenn nicht alles klappte", zeigte sich VfB-Coach Serkan Rinal durchaus angetan. Sein Team holte zuletzt 19 von 21 möglichen Punkten. Rinal fand aber trotzdem Kritikpunkte in
seiner Analyse."Das war wieder so eine Partie, wie die vor dem Derby gegen Phönix. Wir tun uns gegen tiefstehende Gegner immer noch zu schwer und haben das alles wieder einmal unnötig spannend gemacht", sagte
der Trainer an, um weiter ins Detail zu gehen: "Durch unsere Schwachstellen im eigenen Aufbau, teilweise auch in der Rückwärtsbewegung, laden wir den Gegner mit Fehlpassen ein und strapazieren so unser eigenes Nervenkostüm. Das muss nicht sein. Das gilt es zukünftig abzustellen."

Die Begegnung entwickelte sich von Anfang an zu einem Geduldsspiel. Auf der einen Seite waren da die Hausherren, die nach mehreren Personalwechseln erst in den Spielfluss kommen mussten. Auf der anderen Seite die Gäste, die verletzungsbedingt erneut auf zahlreiche Stammkräfte nicht zurückgreifen konnten und dementsprechend auf kompaktes Abwehrverhalten setzten. So bekamen die 58 Zuschauer, davon neun Unentwegte aus Husum, auch nur Fußball-Schmalkost zu sehen. Die Partie spielte sich überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Die erste zielstrebige Aktion der Gäste sorgte dann aber immerhin gleich einmal für Torgefahr. Luca Steen setzte sich auf der linken Angriffsseite gegen Lübecks Jona Vogt durch und brachte den BaIl flach in
den Strafraum, wo Kevin Knitel an VfB-Schlussmann Jonas Neumeister scheiterte. In einer Phase, als es mit drei gelben Karten härter geworden war, fiel eher zufällig das 1:0 für die Grün-Weißen, das aber schön anzusehen war. Til Weidemann traf völlig freistehend per Kopfballaufsetzer. Veysel Kara hatte zuvor mustergültig aus dem Halbfeld geflankt. Ein Gegentreffer, derTorsten Böker so gar nicht gefiel. "Da haben wir nur zugeschaut. Es hat sich der eine auf den anderen verlassen", haderte der Husumer Coach. Mit diesem Zwischenstand ging es auch in die Pause, weil neben verpassten VfB-Halb-Chancen (Sergen Tarim, Weidemann) vor allem Husums Bosse Wullenweber seinen Freiraum nach einem Standard nicht konsequent nutzte und an Neumeister scheiterte (44.).

Nach Wiederbeginn wurde es nicht ansehnlicher, allerdings wesenflich intensiver. Das lag vor allem an den Gästen, die nun mehr und mehr aufmachten und selbst versuchten, die Partie in die Hand zu nehmen. Klare Möglichkeiten blieben aber zunächst weiter Mangelware. Der Versuch von Fabian Arndt wurde abgeblockt (54.). Die Konter der Lübecker blieben auch eher Stückwerk. Sowohl Kara (60.) als auch der eingewechselte Vico Dombrowski (66.), brachten die besser postierten Tarim und Ramazan Acer nicht in Position. Mehr Gefährlichkeit versprühten danach die Aktionen von Marvin Matthiesen (72., vorbei) für Husum und Acer (75.) sowie Dombrowski
(77.) auf der Gegenseite. Dann war der Bann doch gebrochen: HSV-Torwart Dennis Emken war gegen den Schuss
von Furkan Kalfa machtlos - 2:0 (81.). Die Entscheidung war das aber noch nicht. Husum bündelte noch einmal die Kräfte und verkürzte durch Daouda Soumah auf 2:1. Und auch der Ausgleich lag in der fünften Minute der Nachspielzeit noch in der Luft. Doch Wullenweber bekam in der letzten Aktion der Partie den Ball im Torraum nicht
unter Kontrolle. Danach pfiff der Schiedsrichter ab und die Gäste-Kicker sanken zu Boden. "Es war mehr drin, am Ende fehlte uns auch ein bisschen Glück", befand Böker, der auch noch lobende Worte für sein Team anfügte: "Dafür, dass wir mit einem dezimierten Kader angereist sind, war das ein gutes Spiel. Die Mannschaft hat nie aufgegeben. Meiner Meinung nach hatten wir uns einen Punkt verdienst."

SRU

Unter Druck gesetzt: Der Husumer Luca Steen (rechts) attackiert den Lübecker Vico Dombrowski. Foto: Jürgensen
Die turnersiche Leistung begeisterte nicht jeden: Der Zuschauer im Hintergrund nimmt Furkan Kalfas Salto nach dem 2:0 nur beiläuf ig wahr. Foto: Jürgensen
NordSport / www.fussball.de · 04.11.2019

Husumer SV fehlt das Glück

Das Team von Torsten Böker kassiert beim 1:2 in Lübeck die dritte Niederlage hintereinander
Unter Druck gesetzt: Der Husumer Luca Steen (re.) attackiert den Lübecker Vico Vico Dombrowski. Foto: Jürgensen

Lübeck (Björn Gutt) - Dass der Bus, mit dem die Fußballer der Husumer SV zum Oberliga-Auswärtsspiel beim VfB Lübeck II reisten, bereits auf dem Hinweg mit Elektronikproblemen zu kämpfen hatte und nach missglückten Reparaturversuchen letztlich doch ausgetauscht werden musste, was den Husumer Aufenthalt in der Hansestadt erheblich in Länge zog, passte zum Tag der glücklosen Stormstädter.

Kleinigkeiten fehlten

Die HSV musste am ersten Spieltag der Rückrunde beim 1:2 (0:1) die dritte Niederlage in Folge verdauen. Wieder passten Leistung und Ergebnis nicht zusammen. "Wir haben uns nicht allzu viel vorzuwerfen, weil wir alles rausgehauen und eine richtig gute Oberliga-Mannschaft vor Probleme gestellt haben. Es fehlten Kleinigkeiten. Womit wir aber definitiv nicht zufrieden sein können, ist das Ergebnis", sagte HSV-Coach Torsten Böker.

In der Anfangsphase präsentierten sich die Hausherren feldüberlegen und verzeichneten gleich zu Beginn durch Hayri Akcasu, mit 28 Jahren der absolute Routinier in der ansonsten sehr jungen Lübecker Mannschaft, einen ersten Abschluss. Die Husumer brauchten ein wenig, um sich freizuschwimmen. Nach knapp 20 Minuten prüfte Fabian Arndt Jonas Neumeister im VfB-Tor.

Die Lübecker Führung resultierte aus einer Flanke von Veysel Kara, die so unglücklich abgefälscht wurde, dass kein Husumer Abwehrspieler diese erreichen konnte und Til Martin Weidemann am zweiten Pfosten freistehend keine Mühe beim Einschieben hatte (26. Minute). Gegen Ende der ersten Halbzeit waren Möglichkeiten zum Ausgleich da. Kevin Knitel traf den Ball mit seinem schwächeren rechten Fuß nicht richtig (38.), einen Freistoß von Arndt setzte Bosse Wullenweber im Nachschuss drüber (44.).

Spannendes Spiel

Nach dem Wechsel war das Niveau nicht hochklassig, das Spiel lebte von der Spannung. Husum presste mit zunehmender Spieldauer immer höher und provozierte Fehler. Allerdings fanden Versuche von Hendrik Fleige (54.) und Marvin Matthiesen (58.) nicht den Weg ins Tor. Ein von Furkan Kalfa vollendeter Konter (82.) brachte das 2:0 für Lübeck. Die Husumer gaben nicht auf. Ein langer Ball erreichte Joker Daouda Soumah, der die Kugel sehenswert an- und mitnahm und mit seinem ersten Oberliga-Tor verkürzte (88.). Allerdings kam der Anschlusstreffer zu spät.

"Diese Niederlage wirft uns nicht um. Wir sind körperlich auf einem guten Niveau angekommen und können 90 Minuten dagegenhalten. Mit dieser Erkenntnis werden wir im Training weiter an uns arbeiten", nahm Böker das Positive mit nach Hause.

VfB Lübeck II: Neumeister – Korup, Lahu, Jeong, Svirca – Kara (63. Kalfa), Akcasu, Tetik, Vogt (46. Dombrowski) – Weidemann, Tarim (62. Ramazan Acer)
Husumer SV: Emken – Matthiesen, Wullenweber, Wetzel – Waskow (85. Araz Algin), Steen (85. Soumah) – Finn Christiansen, Arndt – Knitel (63. Kiesbye) – Fleige, Koschenz
SR: Streich (Schwerin)
Zuschauer: 79
Tore: 1:0 Weidemann (26.), 2:0 Kalfa (82.), 2:1 Soumah (88.)

10.11.2019 / 15:33 Uhr · www.shz.de

Oberliga: SV Todesfelde kontert Adlerträger-Attacke auf Rang 1

Lobeca/Marcus Kaben

Lübeck (sr) - Der Sonnabend stand ganz im Zeichen der Tabellenführung. Im Fernduell kämpften der SV Todesfelde und der 1. FC Phönix um den Platz an der Sonne in der Oberliga. Das taten sportlich gesehen beide Clubs auch erfolgreich, gewannen ihre Matches. Der SVT hat aber trotzdem weiter die Nase vorn. Auch beim VfB Lübeck II hatte man Grund zur Freude. Das 2:1 gegen Husum ließ die Serie auf jetzt 19 von 21 möglichen Zählern in Folge anwachsen. Nicht zu vergessen wollen wir natürlich Eutin 08. Die Ostholsteiner reisten nach Bordesholm, konnten dort ein torloses Remis erkämpfen.

TSV Bordesholm - Eutin 08 0:0
Dennis Jaacks (Eutin 08): "Wir müssen und sind heute mit dem Punkt zufrieden. Kurz vor der Pause haben wir zwei Großchancen des Gegners überstanden und hatten selbst insgesamt zu wenig gefährliche Abschlusssituationen, um mehr als diesen Punkt zu entführen."

VfB Lübeck II – Husumer SV 2:1 (1:0)
Serkan Rinal (VfB II): "Der Sieg war verdient. Unter dem Strich zählen auch nur die Punkte. Die haben wir geholt. Trotzdem haben wir es uns wieder selbst zu schwer gemacht, den Gegner durch Fehlpässe eingeladen. So etwas darf uns nicht passieren."

Inter Türkspor - SV Todesfelde 0:3 (0:0)
Sven Tramm (SVT): "Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Insgesamt war das ein gutes Spiel. Wir waren von Anfang die bessere Mannschaft. Kiel hat aber auch Gas gegeben. Schon zur Pause hätten wir führen müssen. In der zweiten Hälfte wurde dann alles umgesetzt, mit der ersten Chance das 1:0 erzielt. Am Ende gewinnen wir zu Recht gegen einen engagierten Gegner."

Die bisherigen Ergebnisse des 16. Spieltags:
TSV Bordesholm - Eutin 08 0:0
VfB Lübeck II – Husum 2:1
TSV Kropp - TSB Flensburg (abgesagt)
1. FC Phönix Lübeck - PSV Neumünster 6:1
Inter Türkspor Kiel – SV Todesfelde 0:3
SV Eichede – Eckernförder SV (So. 14 Uhr)
SV Frisia 03 – Oldenburger SV
Pr. Reinfeld – SC Weiche Flensburg 08 II

09.11.2019 / 18:35 Uhr · www.hlsports.de

Husum muss sich beugen

Notierte einen Punkt: Björn Sörensen, aus Dithmarschen stammender Trainer des TSV Bordesholm. Foto: Jensen

Schleswig-Holstein (Wilfried Skowasch) - Die Flensburg Mannschaften in der Fußball-Oberliga werden eine kurze Winterpause haben. Erneut wurde eine Partie des Titelaspiranten TSB abgesagt, diesmal die beim TSV Kropp, der somit auf Rang drei mit 30 Punkten zwei Partien gegenüber Spitzenreiter SV Todesfelde (38 Punkte) und dem 1. FC Phönix Lübeck (37) im Rückstand ist. Sogar drei Partien weniger hat der SC Weiche Flensburg 08 II (30), der am Sonntag zu Preußen Reinfeld soll.

TSV Bordesholm – Eutin 08 0:0

Alle optischen Vorteile nutzten den Gastgebern nichts, die immerhin mit dem einen Punkt in die obere Tabellenhälfte kletterten - schwacher Trost.
Schiedsrichter: Christopher Horn (Krempel).

VfB Lübeck II – Husumer SV 2:1 (1:0)

Beste Heimmannschaft gegen die zweitbeste Auswärtsmannschaft - eine spannende Paarung war das am Buniamshof. Der Anschlusstreffer des soeben eingewechselten Daouda Soumah kam zu spät für die Nordfriesen, die mit leeren Händen heimfuhren.
Schiedsrichter: Andreas Streich (Schwerin);
Zuschauer: 79.
Tore: 1:0 Weidemann (26.), 2:0 Kalfa (82.), 2:1 Soumah (88.).

1. FC Phönix Lübeck – Polizei SV Neumünster 6:1 (3:0)

Drei Ersatzspieler plus zweiten Torwart hatten die Polizisten nur mit in die Hansestadt genommen und kamen ganz schön unter die Räder. Als der Ex-Heider Marvin Baese traf, war die Partie längst gelaufen.
Schiedsrichter: Malte Göttsch (Oering);
Zuschauer: 130.
Tore: 1:0 Meyer (8.), 2:0 Pajonk (13.), 3:0 Sievers (29.), 4:0 Rashed (55., Elfmeter), 5:0 Rashed (67.), 5:1 Baese (76.), 6:1 Pajonk (80.)

Inter Türkspor Kiel – SV Todesfelde 0:3 (0:0)

Erst nach dem Seitenwechsel gab der Tabellenführer seiner Überlegenheit auch zahlenmäßig Ausdruck. Verdient war der Sieg allemal.
Schiedsrichter: Steffen Brandt (Wasbek).
Tore: 0:1 Liebert (55.), 0:2 Liebert (60., Elfmeter), 0:3 Klimmek (86.).

09.11.2019 / 18:28 Uhr · www.sportplatz.sh

Flens-Oberliga: VfB Lübeck II übersteht spannende Schlussphase und setzt Serie gegen die Husumer SV fort

Til Weidemann und Furkan Kalfa verhalfen mit ihren Toren der Mannschaft zum sechsten Sieg in Folge.
Til Martin Weidemann sorgte für den Führungstreffer der Lübeck gegen Husum. © Agentur 54°

Lübeck (Finn Hofmann) - Die Serie des VfB Lübeck II geht dank eines 2:1-Sieges gegen die Husumer SV weiter. Auch im siebten Spiel in Folge bleiben die jungen Kicker von Trainer Serkan Rinal ungeschlagen, holten sogar den sechsten Sieg und festigten damit den fünften Platz in der Oberliga-Tabelle.

Die Grün-Weißen gingen nach einer knappen halben Stunde in Führung, nachdem Til Weidemann eine Flanke von Veysel Kara per Kopf ins Tor der Husumer Gäste unterbringen konnte (26.). Kurz vor dem Wechsel vergaben die HSVer eine gute Chance zum Ausgleich, Bosse Wullenweber fand in VfB-Torwart Jonas Neumeister jedoch seinen Meister. Das Spiel fand größtenteils zwischen den Sechzehnmeterräumen statt. Husum agierte viel mit langen Bällen und der VfB spielte seine Möglichkeiten am Ende oftmals nicht gut aus. Es dauerte bis zur Schlussphase, bis die Hausherren die Vorentscheidung erzwingen konnten. Der eingewechselte Ramazan Acer setzte Furkan Kalfa per Außenrist in Szene und Lübecks Nummer Sieben spitzelte das Leder an Husum-Keeper Dennis Emken vorbei ins Gehäuse (82.). Zwar gelang den Gästen durch Daouda Soumah kurz vor Schluss noch der Anschlusstreffer (88.), doch der VfB brachte den Sieg letztlich souverän ins Ziel. "Zum Ende haben wir es nochmal unnötig spannend gemacht. Letztlich ist der Sieg in einem mäßigen Oberliga-Spiel aber verdient.", so Rinal.

VfB Lübeck II: Neumeister – Demircan, Korup, Jeong, Lahu – Vogt (46. Dombrowski), Akcasu, Tetik, Kara (63. Kalfa) – Weidemann, Tarim (62. Acer).

09.11.2019 / 18:02 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Böker muss improvisieren

Dem Trainer des Fußball-Oberligisten Husumer SV fehlen am Sonnabend beim VfB Lübeck II mehrere Leistungsträger
Wird er rechtzeitig fit? Der Einsatz des Husumer Abwehrspielers Marco Nagel (li.) am Wochenende in Lübeck ist fraglich. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Am Sonnabend steht für Fußball-Oberligist Husumer SV der erste Rückrunden- Spieltag auf dem Programm. Das zweite Auswärtsspiel in Serie bestreiten die Stormstädter beim VfB Lübeck II. Mit Blick auf die letzten Ergebnisse beider Teams wäre eine Wiederholung des Hinspiel-Ergebnisses im Husumer Friesenstadion, als die HSV nach einer 2:0-Pausenführung am Ende gerade noch ein 2:2-Remis über die Zeit rettete, durchaus als Erfolg für die Nordfriesen zu werten.

VfB Lübeck II – Husumer SV (Sbd. 14 Uhr)

Die Lage: Obwohl die Leistungen weitgehend stimmten, blieben bei den Husumern zuletzt die Ergebnisse aus. Nur ein Sieg aus fünf Spielen und zwei Niederlagen führten dazu, dass die HSV in der Tabelle stagniert. Nach der 1:2-Pleite bei Inter Türkspor Kiel am vergangenen Wochenende ist Husum als Zehnter nur noch fünf Punkte von den Abstiegsplätzen entfernt. Viele Ausfälle gepaart mit einem kleinen Kader und zuletzt zu viele Gegentore sind die Gründe.
Der Gegner: Der VfB ist eine der Mannschaften der Stunde in der Oberliga. Fünf Siege aus den letzten sechs Spielen belegen die starke Form des Tabellensechsten. Zuletzt errang die Regionalliga- Reserve im Lübecker Derby gegen Meisterschaftsanwärter 1. FC Phönix nach starker Leistung ein 2:2. Bemerkenswert: Das Team des langjährigen Coaches und Ex-Profis Serkan Rinal erreichte dieses Ergebnis quasi ohne Unterstützung aus der ersten Mannschaft mit einer punktuell verstärkten U 21. Besonders die zweitbeste Offensive mit Furkan Kalfa und Sturm-Juwel Vico Jones Dombrowski ( jeweils neun Treffer) hat auf sich aufmerksam gemacht.
Das sagt der Trainer: "Wer sich noch an das Hinspiel erinnern kann, weiß, wie extrem spiel- und laufstark die top ausgebildeten Lübecker sind. Es wird ein schweres Spiel", meint Torsten Böker.
Sorgen: Die Personallage bleibt extrem angespannt. Kapitän Henning Lorenzen plagt sich weiter mit Leistenbeschwerden herum. Sein Einsatz ist ebenso fraglich wie die von Dauerbrenner Marco Nagel (Rücken) und Sebastian Kiesbye (Fuß). Definitiv ausfallen wird zudem mit Tarek Yassine der Taktgeber im Mittelfeld. Die Ausfälle diverser Leistungsträger zwingen Böker wie in den vergangenen Wochen zum Improvisieren. Der HSVCoach sagt: "Sicher ist es nicht optimal, jede Woche die Formation umstellen zu müssen. Aber mittlerweile haben wir leider Erfahrung damit. Daher jammern wir nicht und bereiten uns trotzdem so optimal wie möglich auf den Gegner und das Spiel vor."
Besonderheit: Die Husumer Auswärtsbilanz ist trotz der Niederlage in Kiel bemerkenswert gut für einen Aufsteiger. Die Stormstädter sind die zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, 16 ihrer 18 Punkte errangen sie auf fremden Plätzen. Die Bilanz zeigt das Potenzial des Böker-Teams. Nicht auszudenken, wo die Husumer in der Tabelle stehen würden, wenn sie im heimischen Friesenstadion nur halbwegs an die Auswärtsergebnisse angeknüpft hätten.

08.11.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 017 16.11.19 Husumer SV TSV Kropp 2:2
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

16 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
16 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
15 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
15 Daniel Junge (Oldenburger SV)
12 Morten Liebert (SV Todesfelde)
11 Ugur Dagli (SV Eichede)
11 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
11 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
10 Timo Barendt (PSV Neumünster)
10 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
9 Vico Jones Dombrowski (VfB Lübeck II)
9 Dennis Studt (SV Todesfelde)
8 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
8 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
8 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
8 Jonathan Stoever (SV Eichede)
6 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
6 Rafael Krause (SV Todesfelde)
6 Kristof Rönnau (SV Preußen 09 Reinfeld)
6 Lucas Will (VfB Lübeck II)
5 Hendrik Fleige (Husumer SV)
5 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
5 Kevin Knitel (Husumer SV)
4 Finn Christiansen (Husumer SV)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Luca Steen (Husumer SV)
2 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Marvin Matthiesen (Husumer SV)
1 Daouda Soumah (Husumer SV)
1 Maximilian Simon Waskow (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SV Todesfelde baut seine Tabellenführung in der Oberliga weiter aus. Die Segeberger siegten arn Sonntag mit etwas Mühe 2:1 gegen den TSV Bordesholm, während Verfolger Phönix Lübeck bei der schweren Auswärtsaufgabe in Eichede nicht über ein 1:1 hinauskam. Das Spitzenduo hat sich in erster Linie deshalb schon etwas abgesetzt, weil die beiden Flensburger Verfolger noch zwei bzw. drei Spiele in Rückstand liegen. Am Wochenende war immerhin der TSB im Einsatz, der gegen den SV Frisia 03 mühevoller gewann als es das Ergebnis von 3:0 aussagt.

Das turbulenteste Spiel des Wochenendes erlebten die Zuschauer wieder einmal in Oldenburg - in Hin- und Rückspiel gegen Inter Türkspor Kiel flelen insgesamt 20 Tore! Bemerkenswert zudem, dass die Husumer SV auch zu Beginn der Rückrunde weiterhin auf ihren ersten Heimsieg wartet. Selbst gegen den fast schon als Absteiger feststehenden TSV Kropp kamen die Nordfriesen nur zu einem 2:2. Aufwärtstendenz lässt sich hingegen aus dem Heimremis des PSV Neumünster ablesen: Erstmals in dieser Saison absolvierte die Boy-Elf ein Heimspiel ohne Gegentor - 0:0 gegen Lübeck II.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Trotz 2:0-Führung bleibt Husum daheim sieglos

Husumer SV -
TSV Kropp
2:2 (1:0)

Husumer SV: Emken - Matthiesen, Wullenweber, Wetzel - Nagel, Steen - Yassine, Christiansen - Arndt (84. Lorenzen) - Fleige, Knitel (76. Soumah).
TSV Kropp: Jeromin - Schelper, Dubau (46. 0yeniyi), Kahlcke, Brand -Schomaker (78. Smit), Stollberg (77. Langkowski) - Lehmann, Eggers, Clausen - Horstinger.
SR: Schmidt (TSV Gadeland)
Zuschauer: 2oo.
Tore: 1:0 Matthiesen (2.), 2:0 Knitel (62.), 2:1 Schomaker (73.), 2:2 Langkowski (88.).

Die Szenerie nach dem Schlusspfiff sprach Bände. Im strömenden Regen standen bedröppelte Husumer im Kreis und mussten mit ansehen, wie die Akteure des TSV Kropp das 2:2 euphorisch und tanzend wie einen Sieg feierten. Der Spielverlauf spiegelte genau diese Gemütslagen wider, weil die Husumer SV trotz einer 2:0-Führung nach einer guten Stunde auch im siebenten Anlauf den ersehnten ersten Heimsieg der Saison verpasste, während die Gäste eine tolle Moral zeigten und am Ende zwar ein wenig glücklich, aber auch nicht ganz unverdient ihren dritten Punkt der Saison ausgelassen bejubelten.

Daher fiel auch die Bewertung des Remis wie erwartet unterschiedlich aus. Kropps scheidender Coach Dirk Asmussen sprach von einem mehr als verdienten Punktgewinn und verlor auch nach dem zwischenzeitlichen Rückstand nicht den Glauben. "Wir glauben immer daran, weil wir dafür Woche für Woche arbeiten. Sicherlich ist die Saison nicht wie gewürrscht verlaufen. Aber in der Truppe ist nicht, wie oftmals behauptet wird, schlechte Stimmung, und wir wollen als Mannschaft auftreten und wahrgenommen werden. Es lag auch bisher nicht daran, dass wir nicht wollen. Heute war es ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung."

Husums Trainer Torsten Böker hatte verständlicherweise eher gemischte Gefühle, weil für ihn die Leistung seines Teams und das Ergebnis leztendlich nicht zusammen passten. "Wir haben die Bedingungen gut angenommen, es aber leider versäumt, unsere durchaus guten Gelegenheiten effektiver zu nutzen. Kropp ist unangenehm zu spielen, weil die Mannschaft nahezu ausschließlich mit langen Bällen operiert und bei Standards gefährlich ist. Mit dieser Art und Weise kamen den Gästen die Wetter- und Platzverhältnisse natürlich entgegen und wir hatten defensiv immer wieder Probleme damit. Das gilt es weiter zu verbessem. Trotzdem haben wir einen weiteren wichtigen Punkt geholt, um auch in der nächsten Saison in der Oberliga zu spielen."

Die Stormstädter erwischten einen Start nach Maß. Der aufgerückte Marvin Matthiesen traf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:0 (2.). Ein Brustlöser nach der kleinen Ergebniskrise der letzten Wochen. Die Stormstädter blieben auch danach spielbestimmend und hatten viel Ballbesitz gegen den tiefstehenden Tabellenvorletzten, der versuchte mit langen Bällen auf die schnellen und beweglichen Offensivkräfte durch Nadelstiche für Entlastung zu sorgen. Die HSV hatte im Verlauf der ersten Halbzeit ein großes Chancenplus. Jedoch schafften es weder Kevin Knitel und Hendrik Fleige im Strafraum noch Fabian Arndt mit einem Schuss aus der Distanz, den der starke Daniel Jeromin im Kropper Tor entschärfte, die Führung auszubauen. Die Gäste hatten ihre beste Chance durch Malte Eggers, der jedoch Dennis Emken im HSV-Kasten nicht überwand, so dass das 1:0 zu Halbzeit noch Bestand hatte.

Kurz nach dem Wechsel musste der Gastgeber umgehend eine Schrecksekunde überstehen, als Lars Horstinger völlig alleinstehend einen Kopfball nicht verwertete (46.). Daran konnte man jedoch schon merken, dass der TSV sich keinesfalls kampflos geschlagen geben würde. Durch die etwas offensiveren Kropper, ergaben sich jedoch auch etwas mehr Räume für die Kreisstädter, die auch ihre Möglichkeiten durch Knitel (51., 58.), Luca Steen (53.) und Fleige (56.) bekamen. Tabellenvorletzte blieb über Konter gefährlich, wobei Horstinger an Emken scheiterte (55.) und Nathaniel Oyeniyi vorbei schoss (57.). Nach herrlichem Zuspiel von Fleige erzielte Sturmpartner Knitel das scheinbar erlösende 2:0 (62.) . Es war jedoch noch nicht die Entscheidung. Nachdem Fleige diese verpasste (72.), sorgte ein Freistoß von Eggers, den Emken nach vorne abklatschte, so dass Schomaker abstaubte, für den Anschlusstreffer (73.). "Kein Vorwurf an Dennis, auch weil er vorher und nachher stark gehalten hat", zeigte sich Böker nachsichtig. So blieb das Spiel in einer spannenden Schlussphase auf Messers Schneide. Husum fehlte das Glück als eine Direktabnahme von Nagel am Pfosten landete (86.) und der eingewechselte Soumah per Lupfer aus spitzem Winkel an Jeromin scheiterte (87.). So kam es, wie es kommen musste. Der eingewechselte Ken-Marvin Smit hatte sich über außen durchgesetzt und den zweiten Joker Finn Langkowski in Mittelstürmerposition bedient, der keine Mühe hatte auszugleichen (88.). Letzte Husumer Angriffsversuche verpufften und beinahe hätte Horstinger aus großer Distanz den aus seinem Tor geeilten Emken noch überwunden, zielte allerdings zu hoch (90./+3).

"Wir sind heute trotz aller Umstände cool geblieben und es war am Ende wichtig, nicht noch zu verlieren. Als Aufsteiger spielen wie nach wie vor eine gute Runde, auch weil wir Fußball spielen und uns Chancen erarbeiten. Diese zukünftig besser zu nutzen, wird unsere Aufgabe sein", resümierte Böker.

BJÖRN GUTT

Noch nicht die Entscheidung: Husums Kevin Knitel (links) trifft in dieser Szene zum 2:0, Kropps Lars Brand kommt zu spät. Doch der Tabellenvorletzte kam in der Schlussphase noch zum Ausgleich. Foto: Petersen
NordSport / www.fussball.de · 18.11.2019

Joker Langkowski sticht

Fußball-Oberliga: Später 2:2-Ausgleich sichert dem TSV Kropp einen Punkt beim Aufsteiger Husumer SV
Die Husumer 2:0-Führung: Kevin Knitel (li.) zieht ab, der Kropper Lars Brand kommt zu spät. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Im strömenden Regen standen die bedröppelten Fußballer der Husumer SV nach dem Oberliga-Spiel gegen den TSV Kropp im Kreis und mussten mit ansehen, wie der Vorletzte das 2:2 (1:0)-Unentschieden euphorisch und tanzend wie einen Sieg feierte. Trotz einer 2:0-Führung nach einer guten Stunde verpasste die HSV auch im siebten Anlauf den ersehnten ersten Heimsieg der Saison.

„Sicherlich ist die Saison bisher nicht wie gewünscht verlaufen. Aber in der Truppe ist, wie oftmals behauptet wird, keine schlechte Stimmung“, sagte Kropps Trainer Dirk Asmussen nach dem dritten Punktgewinn seiner Mannschaft. „Wir wollen als Team auftreten und wahrgenommen werden. Heute war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung.“

Husums Trainer Torsten Böker hatte gemischte Gefühle, weil für ihn die Leistung seines Teams und das Ergebnis nicht zusammenpassten: „Wir haben die Bedingungen gut angenommen, es aber leider versäumt, unsere Gelegenheiten effektiver zu nutzen. Die Kropper operieren nahezu ausschließlich mit langen Bällen und sind bei Standards gefährlich. So kamen ihnen die Wetter- und Platzverhältnisse entgegen und wir hatten defensiv immer wieder Probleme damit. Das gilt es weiter zu verbessern. Trotzdem haben wir einen weiteren wichtigen Punkt geholt, um auch nächste Saison in der Oberliga zu spielen.“

Die Stormstädter erwischten einen Start nach Maß. Der aufgerückte Verteidiger Marvin Matthiesen traf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:0 (2. Minute). Husum blieb spielbestimmend, hatte viel Ballbesitz gegen den tiefstehenden Vorletzten und verzeichnete ein großes Chancenplus. Jedoch konnten weder Kevin Knitel und Hendrik Fleige im Strafraum noch Fabian Arndt mit einem Schuss aus der Distanz den starken Daniel Jeromin im Kropper Tor überwinden. Die Gäste hatten ihre beste Chance durch Malte Eggers.

Kurz nach dem Seitenwechsel musste Husum eine Schrecksekunde überstehen, als Lars Horstinger alleinstehend einen Kopfball nicht verwertete. Weil Kropp nun offensiver agierte, ergaben sich Räume für das Böker-Team, das durch Knitel (51., 58.), Luca Steen (53.) und Fleige (56.) Chancen hatte. Das 2:0 (62.) war folgerichtig. Nach Zuspiel von Fleige traf Sturmpartner Knitel.

Fleige (72.) verpasste die Entscheidung. Stattdessen leitete im Gegenzug ein Freistoß von Eggers, den HSV-Keeper Dennis Emken nach vorne abklatschen ließ, sodass Jonas Schomaker abstauben konnte, den Anschlusstreffer ein. „Kein Vorwurf an Dennis bei diesen Verhältnissen, auch weil er vorher und nachher stark gehalten hat“, sagte Böker.

In der spannenden Schlussphase fehlte Husum das Glück, als eine Direktabnahme von Nagel (86.) am Pfosten landete und der eingewechselte Daouda Soumah per Lupfer aus spitzem Winkel an Jeromin scheiterte (87.). So kam es, wie es kommen musste. Der eingewechselte Ken-Marvin Smit setzte sich über außen durch und bediente den zweiten Joker Finn Langkowski in Mittelstürmerposition. Dieser hatte keine Mühe, auszugleichen (88.). Letzte Husumer Angriffsversuche verpufften und beinahe hätte Horstinger in der Nachspielzeit aus großer Distanz den aus seinem Tor geeilten Emken überwunden, er zielte allerdings zu hoch.

18.11.2019 · Schlei Bote

Kropp freut sich über späten Punkt

Fußball-Oberliga: Asmussen holt einen 0:2-Rückstand auf und erkämpft sich ein 2:2 bei der Husumer SV
Die Husumer 2:0-Führung: Kevin Knitel (links) zieht ab, der Kropper Lars Brand kommt zu spät. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Die Szenerie nach dem Schlusspfiff im Nordderby der Fußball-Oberliga sprach Bände. Im strömenden Regen standen bedröppelte Husumer im Kreis und mussten mit ansehen wie die Akteure des TSV Kropp das 2:2 (2:0)-Unentschieden euphorisch und tanzend wie einen Sieg feierten. Während die Hausherren trotz einer 2:0-Führung nach einer guten Stunde auch im siebenten Anlauf den ersehnten ersten Heimsieg der Saison verpassten, zeigten die Gäste eine tolle Moral und bejubelten am Ende zwar ein wenig glücklich, aber auch nicht ganz unverdient ihren dritten Punkt der Saison.

Daher fiel auch die Bewertung des Remis’ wie erwartet zweigeteilt aus. Kropps scheidender Coach Dirk Asmussen sprach von einem mehr als verdienten Punktgewinn und verlor auch nach dem zwischenzeitlichen Rückstand nicht den Glauben. „Wir glauben immer daran, weil wir dafür Woche für Woche arbeiten. Sicherlich ist der Saison nicht wie gewünscht und geplant verlaufen. Aber heute war wieder ein weiterer kleiner Schritt in die richtige Richtung.“ Husums Trainer Torsten Böker hatte verständlicherweise eher gemischte Gefühle, weil für ihn die Leistung seines Teams und das Ergebnis letztendlich nicht zusammenpassten. „Wir haben die Bedingungen gut angenommen, es aber leider versäumt, unsere durchaus guten Gelegenheiten effektiver zu nutzen. Kropp ist unangenehm zu spielen, weil sie nahezu ausschließlich mit langen Bällen operieren und bei Standards gefährlich sind. Mit dieser Art und Weise kamen ihnen die Wetter- und Platzverhältnisse natürlich entgegen und wir hatten defensiv immer wieder Probleme damit.“

Die Stormstädter erwischten einen Start nach Maß. Marvin Matthiesen traf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:0 (2.). Nach herrlichem Zuspiel von Hendrik Fleige erhöhte Kevin Knitel nach rund einer Stunde auf 2:0 (62.). Nachdem Fleige die sichere Entscheidung verpasste (72.), sorgte ein Freistoß von Malte Eggers, den HSV-Keeper Dennis Emken nach vorne abklatschen ließ, so dass Jonas Schomaker abstauben konnte, für den Anschlusstreffer (73.). Husum fehlte auf der anderen Seite das Glück, als eine Direktabnahme von Marco Nagel am Pfosten landete (86.). Das rächte sich: Der eingewechselte Ken-Marvin Smit hatte sich über außen durchgesetzt und den zweiten Joker Finn Langkowski in Mittelstürmerposition bedient, der keine Mühe hatte auszugleichen (88.). Beinahe hätte Horstinger sogar noch den „Lucky Punch“ gesetzt, doch sein Schuss aus großer Distanz über den aus seinem Tor geeilten Emken geriet zu hoch (90.+3).

TSV Kropp: Jeromin – Schelper, Dubau (46. Oyeniyi), Kahlcke, Brand – Schomaker (78. Smit), Stollberg (77. Langkowski) – Lehmann, Eggers, Malte Clausen - Horstinger.
Schiedsrichter: Falk Schmidt (TSV Gadeland). – Zuschauer: 200.
Tore: 1:0 Matthiesen (2.), 2:0 Knitel (62.), 2:1 Schomaker (73.), 2:2 Langkowski (88.).

18.11.2019 · Landeszeitung

Schon wieder kein Heimsieg

Fußball-Oberliga: Husumer SV kann zu Hause trotz einer 2:0-Führung auch gegen den Vorletzten TSV Kropp nicht gewinnen
Der Husumer Marco Nagel (li.), hier im Laufduell mit Fabian Schelper, hatte kurz vor Schluss Pech mit einem Pfostentreffer. FOTO: BRIGITTE PETERSEN

Husum (Björn Gutt) - Im strömenden Regen standen die bedröppelten Fußballer der Husumer SV nach dem Oberliga-Spiel gegen den TSV Kropp im Kreis und mussten mit ansehen, wie der Vorletzte das 2:2 (1:0)-Unentschieden euphorisch und tanzend wie einen Sieg feierte. Trotz einer 2:0-Führung nach einer guten Stunde verpasste die HSV auch im siebten Anlauf den ersehnten ersten Heimsieg der Saison.

"Sicherlich ist die Saison bisher nicht wie gewünscht verlaufen. Aber heute war wieder ein kleiner Schritt in die richtige Richtung", sagte Kropps Trainer Dirk Asmussen nach dem dritten Punktgewinn seiner Mannschaft.

Husums Trainer Torsten Böker hatte gemischte Gefühle, weil für ihn die Leistung seines Teams und das Ergebnis nicht zusammenpassten: "Wir haben die Bedingungen gut angenommen, es aber leider versäumt, unsere Gelegenheiten effektiver zu nutzen. Die Kropper operieren nahezu ausschließlich mit langen Bällen und sind bei Standards gefährlich. So kamen ihnen die Wetter- und Platzverhältnisse entgegen und wir hatten defensiv immer wieder Probleme damit. Das gilt es weiter zu verbessern. Trotzdem haben wir einen weiteren wichtigen Punkt geholt, um auch nächste Saison in der Oberliga zu spielen."

Die Stormstädter erwischten einen Start nach Maß. Der aufgerückte Verteidiger Marvin Matthiesen traf nach einem Freistoß aus dem Halbfeld per Kopf zum 1:0 (2. Minute). Husum blieb spielbestimmend, hatte viel Ballbesitz gegen den tiefstehenden Vorletzten und verzeichnete ein großes Chancenplus. Jedoch konnten weder Kevin Knitel und Hendrik Fleige im Strafraum noch Fabian Arndt mit einem Schuss aus der Distanz den starken Daniel Jeromin im Kropper Tor überwinden. Die Gäste hatten ihre beste Chance durch Malte Eggers.

Kurz nach dem Seitenwechsel musste Husum eine Schrecksekunde überstehen, als Lars Horstinger alleinstehend einen Kopfball nicht verwertete. Weil Kropp nun etwas offensiver agierte, ergaben sich Räume für das Böker-Team, das durch Knitel (51., 58.), Luca Steen (53.) und Fleige (56.) Chancen hatte. Das 2:0 (62.) war folgerichtig. Nach herrlichem Zuspiel von Fleige traf Sturmpartner Knitel. Fleige (72.) verpasste die Entscheidung. Stattdessen leitete im Gegenzug ein Freistoß von Eggers, den HSV-Keeper Dennis Emken nach vorne abklatschen ließ, sodass Jonas Schomaker abstauben konnte, den Anschlusstreffer ein. "Kein Vorwurf an Dennis bei diesen Verhältnissen, auch weil er vorher und nachher stark gehalten hat", sagte Böker.

In der spannenden Schlussphase fehlte Husum das Glück, als eine Direktabnahme von Marco Nagel (86.) am Pfosten landete und der eingewechselte Daouda Soumah per Lupfer aus spitzem Winkel an Jeromin scheiterte (87.). So kam es, wie es kommen musste. Der eingewechselte Ken-Marvin Smit setzte sich über außen durch und bediente den zweiten Joker Finn Langkowski in Mittelstürmerposition. Dieser hatte keine Mühe, auszugleichen (88.). Letzte Husumer Angriffsversuche verpufften und beinahe hätte Horstinger in der Nachspielzeit aus großer Distanz den aus seinem Tor geeilten Emken überwunden, er zielte allerdings zu hoch.

Böker meinte zum Abschluss: "Als Aufsteiger spielen wir nach wie vor eine gute Runde, auch weil wir uns ausreichend Chancen erarbeiten. Diese zukünftig besser zu nutzen, wird unsere Aufgabe sein."

17.11.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Husum verspielt 2:0-Führung

Pfiff in Flensburg: Chris Olimsky

Schleswig-Holstein (Wilfried Skowasch) - In der Fußball-Oberliga fiel die Partie zwischen Eutin 08 und Preußen Reinfeld aus.

Polizei SV Union Neumünster – VfB Lübeck II 0:0

Im vierten Versuch verbuchte der PSV endlich einmal keine klare Niederlage gegen eine Lübecker Mannschaft.
Schiedsrichter: Jan-Christian Meyer (Todenbüttel).

Husumer SV – TSV Kropp 2:2 (1:0)

Es bleibt dabei: Die Husumer SV kann zuhause nicht gewinnen.  Selbst gegen den abgeschlagenen Vorletzten, der  am Hasselberg seinen dritten Saisonpunkt erkämpfte, reichte es nicht zu einem Dreier. Dabei hatte der Landesliga-Meister einen Auftakt nach Maß gehabt, war früh in Führung gegangen. Doch Kropp begegnete seinem Gastgeber auf Augenhöhe und verdiente sich durch späte Tore noch das Unentschieden.
Schiedsrichter: Falk Schmidt (Neumünster).
Tore: 1:0 Matthiesen (2.), 2:0 Knitel (62.), 2:1 Schomaker (73.), 2:2 Langkowski (88.).

TSB Flensburg – Frisia Risum-Lindholm 3:0 (1:0)

Zuversichtlich gingen die Gäste in den zweiten Abschnitt, denn bis auf das frühe Tor von Timo Carstensen war den Flensburgern im ersten Abschnitt nichts Zählbares gelungen. Doch für Frisia blieb es bei der Hoffnung.
Schiedsrichter: Chris Olimsky (Tellingstedt);
Zuschauer:
85.
Tore: 1:0 Carstensen (4.), 2:0 Holtze (79.), 3: Fakhoury (90.).

Oldenburger SV – Inter Türkspor Kiel 7:4 (4:0)

Nach der 30. Minute zogen die Gastgeber groß auf, doch ihr binnen neun Minuten erzielter 4:0-Pausenvorsprung stand am Ende noch einmal zur Disposition.
Schiedsrichter: Steffen Schulze (Schuby).
Tore: 1:0 Haye (30.), 2:0 Junge (32.), 3:0 Haye (36.), 4:0 Junge (39.), 4:1 Schimming (58.), 5:1 Kaps (69.), 6:1 Junge (69.), 6:2 Schewior (70.), 6:3 Cumur (77.), 6:4 Demirci (81.), 7:4 Kaps (89.).

16.11.2019 / 16:48 Uhr · www.sportplatz.sh

TSV Kropp brennt auf die Revanche

Szene aus dem Hinspiel: Kropps Jonas Bendel (re.) bringt den Husumer Angreifer Björn Fleige zu Fall. Foto: Hobke

Kropp (jrb) - Die Situation bei den Fußballern des TSV Kropp ist nach Ende der Oberliga-Hinrunde alles andere als zufriedenstellend. 15 Zähler Rückstand weist die Mannschaft von Coach Dirk Asmussen im Vergleich zum SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der derzeit den ersten Nicht-Abstiegsplatz bekleidet, auf. „Das Letzte, was wir aufgeben, ist die Hoffnung“, sagt Kropps Co-Trainer Tore Wächter, der das Amt des Cheftrainers nach der Saison übernehmen wird – auch im Falle eines wahrscheinlichen Abstieges.

Um die prekäre Situation ein wenig zu entschärfen, muss heute (14 Uhr) ein Sieg bei der Husumer SV her, die mit 18 Punkten auf Rang zehn steht. Mit dem Aufsteiger hat der TSV noch eine Rechnung zu begleichen. Im Hinspiel unterlag die Asmussen-Elf den Nordfriesen mit 1:3. „Es wäre sicherlich nicht unverdient gewesen, wenn wir das Spiel sogar noch mit drei oder vier Gegentoren mehr verloren hätten“, erinnert sich Wächter. Seine Rot-Schwarzen waren damals komplett überfordert gewesen. „Das werden wir am Wochenende nicht mehr sein. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht. Ich glaube, dass wir eine gute Partie spielen können.“

Mit Fabian Arndt, dem ehemaligen Offensiv-Kicker von Regionalligist SC Weiche Flensburg 08, Tarik Yassine, Sebastian Kiesbye und Hendrik Fleige verfügt die Spielvereinigung über hervorragende Angriffsspieler. „Sie haben viel Offensivqualität, aber Manndeckung werden wir nicht praktizieren. Wir haben uns so weiterentwickelt, dass wir es im Kollektiv lösen werden“, meint Wächter. Hoffnungsschimmer: Husum hat noch keines seiner bislang sechs Heimspiele gewonnen.

Der Einsatz von Finn Langkowski (Grippe) und Bjarne Kuhn (Schlag auf den Oberschenkel) ist fraglich.
16.11.2019 · Schlei Bote

Der siebte Versuch

Fußball-Oberliga: Husumer SV will am Sonnabend gegen den Vorletzten TSV Kropp endlich den ersten Heimsieg feiern
Nach abgelaufener Sperre wieder dabei: Tarek Yassine (re.) soll dem Husumer Mittelfeld Stabilität verleihen. FOTO: BRIGITTE PETERSEN

Husum (Björn Gutt) - Am Sonnabend kann Fußball-Oberligist Husumer SV im Friesenstadion gegen den TSV Kropp gleich zwei Negativserien beenden. Die Stormstädter warten nach sechs Spielen noch immer auf den ersten Heimsieg der Saison, zudem setzte es für Husum zuletzt drei Niederlagen in Folge.

Husumer SV – TSV Kropp (Sbd. 14 Uhr)

Die Lage: Ein Sieg aus den letzten sechs Spielen, elf Punkte aus den letzten zehn Spielen – Husum hat den Anschluss an die einstelligen Tabellenplätze vorerst verloren. Zwar beträgt der Vorsprung auf die Regelabstiegsränge weiterhin fünf Punkte, jedoch ist Platz 13, der bei ungünstigem Verlauf auch zu einem Abstiegsplatz werden könnte, nur ein Pünktchen entfernt. Daher sollte der vorletzte Versuch des Jahres, den ersehnten ersten Heimsieg zu schaffen, gelingen.
Der Gegner: Nur zwei Punkte aus 14 Spielen, die schwächste Offensive, bereits 44 Gegentore – auch wenn den Kroppern vor der Saison bewusst war, dass es aufgrund der Abgänge von zahlreichen Leistungsträgern eine schwere Spielzeit werden würde, hätten die Verantwortlichen sicherlich nicht mit so einer schlechten Bilanz gerechnet. Der Gang in die Landesliga ist wohl kaum noch zu verhindern. Bestimmt keine leichte Abschiedstournee für Trainer Dirk Asmussen, der am Saisonende nach zwölf Jahren das Zepter an seinen Co-Trainer Tore Wächter weiterreicht.
Das sagt der Trainer: "Für die Kropper ist es dringend an der Zeit, die Negativserie zu beenden. Daher werden wir sie nicht unterschätzen. Der TSV ist kampfstark, körperlich präsent und verteidigt als Mannschaft aus einer guten Grundordnung heraus", gibt Husums Coach Torsten Böker nicht viel auf Statistik. Die Marschroute für Sonnabend ist klar: "Trotz der ausbleibenden Ergebnisse waren unsere Leistungen gut. Wir wollen unbedingt unseren ersten Heimsieg einfahren."
Sorgen: Die Platz- und Trainingsbedingungen rund um das Friesenstadion bleiben schwierig, auch weil der Hauptplatz derzeit mangels Alternativen von sämtlichen Mannschaften genutzt wird. Personell sieht es besser aus. Marco Nagel ist wieder im Mannschaftstraining und auch Sebastian Kiesbye konnte zuletzt mehr machen. Tarek Yassine ist nach abgelaufener Sperre dabei. Hinter dem Einsatz von Kapitän Henning Lorenzen steht hingegen ein Fragezeichen.
Besonderheit: Die Husumer haben in dieser Saison nur in einem von 22 Pflichtspielen zu Null gespielt – im Achtelfinale des Kreispokals gegen die SG Wiedingharde- Emmelsbüll (Kreisklasse A/15:0). In der vergangenen Saison stand alleine in der Landesliga 13 Mal die Null.

15.11.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Klassenerhalt: Kropps Wächter hofft noch

Kropp (jrb) - Der TSV Kropp hat 15 Punkte Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz. Vor dem Auswärtsspiel bei der Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr) sagt Co-Trainer Tore Wächter: „Das Letzte, das wir aufgeben, ist die Hoffnung.“

Wächter erinnert an ein Stück Bundesliga-Geschichte: „Eintracht Frankfurt hat den Klassenerhalt in der Saison 1998/1999 auch mit einem Tor geschafft. Sensationen gibt es immer wieder. Wenn alles gut läuft, können wir ein Wörtchen mitreden.“ Dafür ist aber definitiv ein Sieg beim Liga-Neuling, der mit 18 Punkten auf Rang 10 steht, Pflicht, zumal der TSV noch eine Rechnung zu begleichen hat. Im Hinspiel unterlag die Asmussen-Elf den Nordfriesen mit 1:3. „Wir waren komplett überfordert. Das werden wir am Wochenende nicht mehr sein. Wir haben einen Schritt nach vorne gemacht“, sagt Wächter.

Mit Fabian Arndt, Tarik Yassine, Sebastian Kiesbye und Hendrik Fleige hat die Spielvereinigung hervorragende Angriffsspieler, auf die Kropp besonders achten muss. „Manndeckung werden wir nicht machen. Wir haben uns weiterentwickelt, dass ich der Meinung bin, dass wir es im Kollektiv lösen werden“, meint Wächter. Die Einsätze der Kropper Finn Langkowski und Bjarne Kuhn sind indes fraglich.
15.11.2019 · Landeszeitung
OL 018 24.11.19 SV Eichede Husumer SV 14 Uhr
OL 019 30.11.19 Husumer SV 1.FC Phönix Lübeck 14 Uhr
OL 012 22.02.20 Husumer SV SC Weiche Flensburg 08 II 14 Uhr
Link zum Spiel auf fussball.de

Regen sorgt für Spielausfälle im Fußball

Regen sorgt für Spielausfälle. Foto: Imago

Schleswig (sh:z) - Es regnet und regnet und regnet: In den vergangenen Tagen war die Niederschlagsmenge in der nördlichen Region enorm. Die Folge: Viele Sportplätze stehen unter Wasser. Das führte dazu, das bereits gestern einige Fußballspiele frühzeitig abgesagt wurden. In der Oberliga traf das auf das Nordderby zwischen der Husumer SV und dem SC Weiche Flensburg 08 II zu. Eine Klasse tiefer, in der Landesliga Schleswig, fällt die Partie TSV Friedrichsberg-Busdorf gegen FC Reher/Puls aus. Das gilt auch für die Verbandsligapartie SV GW Tolk gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund. In der Kreisliga Nord-Ost fallen die Begegnungen der FSG Ostseeküste gegen SG Eckernförde/Fleckeby und des TSV Friedrichsberg-Busdorf II gegen den FC Ellingstedt-Silberstedt-Eggebek dem Wetter zum Opfer.

12.10.2019 · Schlei Bote

Zahlreiche Ausfälle: Dauerregen bringt den Spielplan durcheinander

Regen sorgt für Spielausfälle. Foto: Imago

Flensburg (sh:z) - Es regnet und regnet und regnet: In den vergangenen Tagen war die Niederschlagsmenge im Norden enorm. Die Folge: Viele Sportplätze stehen unter Wasser. Das führte dazu, das bereits gestern einige Fußballspiele frühzeitig abgesagt wurden. In der Oberliga findet das Nordderby zwischen der Husumer SV und dem SC Weiche Flensburg 08 II nicht statt. In der Landesliga Schleswig fällt die Partie TSV Friedrichsberg-Busdorf gegen FC Reher/Puls aus. Das gilt auch für die Verbandsliga-Partie SV GW Tolk gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund. In der Kreisliga Nord-Ost fielen die Begegnungen FSG Ostseeküste – Eckernförde/Fleckeby und TSV Friedrichsberg II gegen die SG Ellingstedt-Silberstedt-Eggebek dem Wetter zum Opfer. Weitere Absagen sind zu befürchten.

12.10.2019 · Flensburger Tageblatt
OL 020 01.03.20 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 15 Uhr
OL 021 07.03.20 TSB Flensburg Husumer SV 14 Uhr
OL 022 14.03.20 Husumer SV Oldenburger SV 14 Uhr
OL 023 22.03.20 SV Todesfelde Husumer SV 14 Uhr
OL 024 28.03.20 Husumer SV Eutin 08 14 Uhr
OL 025 04.04.20 SC Weiche Flensburg 08 II Husumer SV 13.30 h
OL 026 18.04.20 Husumer SV SV Preußen 09 Reinfeld 14 Uhr
OL 027 25.04.20 TSV Bordesholm Husumer SV 14 Uhr
OL 028 02.05.20 Husumer SV Inter Türkspor Kiel 14 Uhr
OL 029 09.05.20 Husumer SV Eckernförder SV 14 Uhr
OL 030 16.05.20 Husumer SV PSV Neumünster 15 Uhr
KP-F 21.05.20 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV Langenhorn
SpVgg Holstein-West 19
 

 

 


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