1. HERREN HUSUMER SV 2021/22 en Durchführungsbestimmungen Archiv
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  Allgemeine Durchführungsbestimmung für die Herrenspielklassen 2021/2022 Medien Ergebnisdienst

zuletzt aktualisiert am: Samstag, 16.10.2021 9:24
20.08.2021 Ein großer Umbruch sh:z-Nordfriesland Sport

Spielplan 2021/22 - Landesliga Nord Schleswig-Holstein
Staffelleiter: Gerd Freisler · 0151 1705 1684 · g.freisler@shfv-kiel.de

Test 26.06.2021 VfR Horst (VL) Husumer SV 2:10
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Nur zweiter Sieger war Sascha Petersen (VfR Horst, vorne links) im Duell mit Marvin Matthiesen, der die Husumer SV früh in Führung brachte. Johannes Speckner

2:10 - VfR Horst verliert zweistellig gegen die Husumer SV

Die Verbandsliga-Kicker von Trainer Florian Rammer mussten sich in ihrer ersten Partie nach der Corona-Zwangspause klar geschlagen geben.

HORST (Johannes Speckner) -  „Graue Stadt am Meer“ nannte Schriftsteller Theodor Storm seine Geburtsstadt Husum gerne. Bei bestem Sommerwetter strahlte am Sonnabend, 26. Juni, die Sonne über Nordfriesland und ganz besonders auch über den Oberliga-Fußballern der Husumer SV, die ihr Testspiel beim VfR Horst mit 10:2 gewannen. „Ich hätte nicht gedacht, dass es so deutlich wird - aber ich finde dieses Ergebnis sogar besser als etwa ein knappes 4:5“, erklärte Florian Rammer. Diese Sichtweise begründete der VfR-Trainer damit, dass nun „jedem Spieler klar sein sollte, dass er noch hart an sich arbeiten muss“.

Kein Zielwasser bei den Kopfbällen

Vor rund hundert Zuschauern auf dem C-Platz an der Heisterender Chaussee brachte Marvin Matthiesen die Gäste früh in Führung (10. Minute). Die Heim-Elf glich aber zügig aus: Nach einem Fehlpass der Husumer köpfte Adem Aydogan eine Flanke zum 1:1 ein (18.). In der Folge verteilten auch die Rasensportler Geschenke: „Vier, fünf Tore haben wir unserem Gegner mustergültig aufgelegt“, befand Rammer, der neben den Abwehrfehlern noch einen zweiten Kritikpunkt fand: „Wir haben vorne aus unseren guten Chancen viel zu wenig gemacht.“ So setzte Aydogan nach seinem Treffer einen weiteren Kopfball über die Latte, ehe auch Rene Schröder, Tim Eymers und Sascha Petersen bei ihren Kopfbällen, die sie jeweils nach Standardsituationen abgaben, nicht genau genug zielten.

In der über dreimal 40 Minuten ausgetragenen Partie lagen die Horster zur ersten Drittelpause mit 1:3 zurück. Im zweiten Durchgang kassierte Patrick Welack, der die komplette Spielzeit das VfR-Tor hütete, weil Yannis Horvath ebenso wie Stürmer Marvin Meißner nach seiner Corona-Impfung geschont wurde, drei weitere Gegentreffer. Bei Stand von 1:7 wurde Sascha Petersen im Gäste-Strafraum hart attackiert; den fälligen Elfmeter verwandelte Eymers (106.). In der letzten Viertelstunde trafen die Gäste noch drei weitere Male, wobei der 2:10-Endstand aus einem Seitfallzieher resultierte (116.) und Welack genervt auf einige Sprüche aus dem Zuschauer-Bereich reagierte.

„Alle Spieler sollten zum Einsatz kommen und sich zeigen können“, erklärte Rammer, weshalb er munter durchwechselte. Die Husumer, mit deren neuem Coach Mamadou Sabaly er gut befreundet ist, seien „in der Vorbereitung schon ein gutes Stück weiter“, stellte Rammer zudem fest, während es für seine Schützlinge der erste Test-Kick nach einer mehr als achtmonatigen Corona-Zwangspause war. Die letzte Horster Niederlage liegt sogar noch länger zurück (2:4 im Kreispokal-Halbfinale am 12. September 2020 gegen den FC Reher-Puls). Und noch höher als nun verloren die Steinburger letztmals am 24. Mai 2019 - mit einem 0:9 in der grauen Stadt am Meer ...

Bild mit Symbolcharakter: Die Horster, hier in Person von Roy Liedtke (links) und Kevin Halliste (3. von links), standen gegen die Husumer SV unter Dauerbeschuss. Hier zieht Damian Krause (2. von rechts), der den dritten Gäste-Treffer erzielte, ab.
Elmshorner Nachrichten- 28.06.2021

KP HF 03.07.2021 SG Langenhorn/Enge Husumer SV 0:6
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Der Husumer Stürmer Mats Timm Kosuck (li.) setzt sich gegen den SG-Abwehrspieler Dennis Petersen durch und trifft hier aus spitzem Winkel zum 0:3. Wolfgang Pustal

SV Frisia 03 und Husum wieder im Finale

Halbfinale im Kreispokal: Oberligist Risum-Lindholm siegt in Hattstedt 4:0 / Stormstädter gewinnen 6:0 in Langenhorn

HUSUM (Wolfgang Pustal / Björn Gutt) -  Der Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm wurde im Halbfinale des Fußball-Kreispokals am Freitagabend seiner Favoritenrolle mit einem 4:0 beim TSV Hattstedt gerecht. Am Sonnabend zog der Landesligist Husumer SV souverän nach und besiegte die SG Langenhorn-Enge mit 6:0 (4:0). So kommt es am Sonntag (15 Uhr) wie im Vorjahr zum Endspiel zwischen Husum und dem Titelverteidiger SV Frisia 03.
TSV Hattstedt - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:4 (0:2). Der Gastgeber verkaufte sich vor 300 Zuschauern teuer, aber es fehlte die Durchschlagskraft vor dem Frisia-Tor. Effektiv und kaltschnäuzig nutzten hingegen die Risum-Lindholmer ihre Möglichkeiten. „Zwischen Mitte der ersten und Mitte der zweiten Halbzeit konnten wir das Spiel durchaus offen gestalten. Letztendlich haben die individuelle Klasse und der bessere Fitnessstand das Spiel entschieden“, stellte Hattstedts Trainer Joachim Press fest. Frisias neuer Coach Dennis Peper, der gemeinsam mit Bernd Ingwersen das Training leitet, sah noch Luft nach oben: „Nach acht Monaten ohne Pflichtspiel hat man den Jungs angemerkt, dass das Gefühl für den Raum und den Ball noch an einigen Stellen fehlte. Trotzdem ging es um ein Finale, das wir verdient erreicht haben, weil wir in der Defensive nichts zugelassen haben.“
Ein Freistoß von Jannik Drews aus dem Halbfeld wurde immer länger und senkte sich über Hattstedts neuen Keeper Janis Hinz zum 0:1 (19.) ins lange Eck. Hinz parierte noch gegen den quirligen Momme Sönnichsen (34.), war aber beim 0:2 (38.) machtlos, als Yago Heider stramm flankte und Malte Stephan Uebler den Ball unglücklich ins eigene Netz lenkte. Nach der Pause wurde Hattstedt offensiver. Die beste Chance vergab der emsige Tarek Yassine (55.) nach einem Solo. Die größer werdenden Räume nutzte Frisia mit schnellen Angreifern aus. Sönnichsen (80., 85.) besorgte den Endstand.
SG Langenhorn-Enge - Husumer SV 0:6 (0:4). Beide Teams gingen gleich in die Vollen, spielten schnell durch das Mittelfeld und kamen zu Chancen. Der agile Gästespieler Daouda Soumah war kaum zu halten und traf im dritten Anlauf zum frühen 0:1 (10.). Zuvor hatte der SG-Torhüter Thorsten Hinrichsen, der mit seinen 49 Jahren als Ersatz antrat, zwei Mal gut pariert. Auf der Gegenseite scheiterte Brar Momme Lucht zunächst am starken Dennis Emken (15.) im HSV-Tor und traf dann (17.) aus 25 Metern die Latte. Dann forcierte Husum das Pressing. Nach einem Pass in die Spitze lief Soumah alleine auf Hinrichsen zu, wurde aber von Steffen Petersen im Strafraum umgeschubst. Den Strafstoß verwandelte Pascal Gettu Ayene zum 0:2 (19.). Noch einmal drängte die SG mit Macht auf den Anschluss, vergab aber gleich drei hochkarätige Möglichkeiten (26.) im Sekundentakt. Danach wurde Husum immer überlegener, ließ den Ball präzise durch die eigenen Reihen laufen. Der wuchtige Stürmer Mats Timm Kosuck nutzte eiskalt seine Chancen und sorgte mit seinem Doppelpack (36./37.) zum 0:4 für die Entscheidung.
Nach der Pause gab sich Husum mit Ball- und Spielkontrolle zufrieden. Die SG kämpfte, blieb aber fast chancenlos. Kosuck (61.) krönte mit seinem dritten Treffer zum 0:5 (61.) seine starke Leistung, Damian Krause (67.) erzielte den Endstand. SG-Spieler Phil Jensen (88.) traf noch den Pfosten.
„Das war ein völlig verdienter Sieg für Husum - auch in der Höhe“, befand SG-Trainer Bernd Boiesen. „Das war unser erstes Pflichtspiel, und unsere Neuzugänge waren erst ab Donnerstag spielberechtigt. Da wussten wir überhaupt nicht, wo wir stehen. Dafür lief es schon sehr gut“, freute sich Husums sportlicher Leiter Torsten Böker. „Wichtig war uns heute, dass die Null steht und wir unsere offensiven Stärken voll ausspielen können“, meinte Co-Trainer Sebastian Kiesbye.

shz-Nordfriesland-Sport - 05.07.2021

Titelverteidiger: Frisia-Kapitän Jannik Heider nahm im Vorjahr den Pott vom KFV-Vorsitzenden Thomas Kaiser entgegen

Interessantes Pokal-Halbfinale

Hattstedt heute gegen SV Frisia / Langenhorn empfängt Husum

HATTSTEDT (Wolfgang Pustal / Björn Gutt) -  Lange mussten die Mannschaften und die Fußballfans auf das Halbfinale im Kreispokal 2020/21 warten. Jetzt können zwei hoch interessante Partien endlich steigen. Heute um 19.30 Uhr hat der ambitionierte Kreisligist TSV Hattstedt den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu Gast. Morgen um 17 Uhr empfängt der Verbandsligist SG Langenhorn-Enge und die Husumer SV, die freiwillig aus der Oberliga in die Landesliga zurückgegangen ist. Das Finale ist für Sonntag, 11. Juli, um 15 Uhr angesetzt.
TSV Hattstedt - SV Frisia 03 Risum-Lindholm. „Wir haben uns durch gute und menschlich zu uns passende Spieler verstärkt“, sagt Frisias Sportlicher Leiter Sönke Lorenz. Seit drei Wochen trainiert die Mannschaft, eine Grundfitness ist bereits erreicht. Dennoch hat Lorenz Respekt vor dem ungewöhnlichen Kreisligisten. „Hattstedt hat sich gut verstärkt und noch viel vor. Da müssen wir mit der richtigen Einstellung auftreten. Wir wollen den Kreispokal unbedingt wieder gewinnen, um wieder im Landespokal spielen zu können“, sagt Sönke Lorenz. Im vorherigen Wettbewerb war Frisia nach einem dramatischen Viertelfinale erst im Elfmeterschießen gegen den Regionalligisten Phönix Lübeck ausgeschieden.
Dennis Schulte, der gemeinsam mit Joachim Press den TSV Hattstedt trainiert, findet die kurzfristige Ansetzung der Pokalhalbfinals 2020/2021 unglücklich. „Wir spielen jetzt ohne große Vorbereitung das Halbfinale gegen Lindholm und dann in zwei Wochen wieder gegen denselben Gegner im Kreispokal für die kommende Saison. Das hätte man sicher anders lösen können.“ Dennoch freuen sich die Gastgeber nach über acht Monaten ohne Wettkampf auf einen rauschenden Fußballabend. „Es ist alles angerichtet für ein großartiges Fußballfest und wir sind definitiv bereit“, so Schulte. „Die Erfahrung aus den letzten Jahren hat gezeigt, dass man uns im Pokal erst einmal schlagen muss.“ Dabei hofft der ehemalige Oberliga-Kicker auf starken Rückhalt durch die Fans. Bereits zum Testspiel gegen die SG Langenhorn/Enge, das die Hattstedter mit 4:3 gewannen, waren 150 Zuschauer gekommen. Der Kreisligist hat sich noch einmal verstärkt. So werden die Neuzugänge Andre Witthohn (TSV Rantrum), Marco Nagel (Husumer SV), Tarek Yassine (nach Pause) und Daniel Dau (SG Oldenswort/Witzwort) mit von der Partie sein. Mit Janis Hinz (Husumer SV U19) hat der TSV einen weiteren talentierten Keeper verpflichtet.
SG Langenhorn-Enge - Husumer SV. Eigentlich passt SG-Coach Bernd Boiesen der frühe Pokaltermin nicht so richtig ins Konzept: „Wir machen eigentlich Sommerpause, da die Saison erst am 22. August für uns startet.“ Zudem muss er auf einige Urlauber verzichten. Dennoch freut sich Boiesen auf die Partie und will unbedingt auch in das Endspiel. „Die jungen Neuzugänge machen einen guten Eindruck, alle sind heiß auf Fußball. Aber natürlich weiß keiner so richtig, wo man wirklich steht. Husum ist nach dem großen Aderlass eine Wundertüte für mich. Wir müssen einfach alles auf den Platz bringen, dann wird es schon klappen“, hofft Bernd Boiesen. Im Waldstadion in Langenhorn sind am Sonnabend 250 Zuschauer zugelassen.
Seit dem 1. Juli ist Mamadou Sabaly auch offiziell neuer Trainer der Husumer SV und übernimmt somit die Verantwortung von Torsten Böker, der nun als sportlicher Leiter für den Bereich Leistungsfußball zuständig ist. Die Stormstädter haben im Zuge eines strukturellen und personellen großen Umbruchs auf die Meldung zur Oberliga verzichtet. „Ich bin im Verein und von der Mannschaft großartig aufgenommen worden. Nun geht es darum, weiter an unserer taktischen und spielerischen Idee zu arbeiten“, meint der 48-jährige frühere senegalesische Nationalspieler. In Langenhorn erwartet Sabaly trotz des Klassenunterschieds einen echten Pokalfight gegen motivierte Gastgeber. „Wir müssen in erster Linie auf uns schauen“, sagt Sabaly, der aus vielen jungen und einigen erfahrenen Spielern eine Einheit formen will. „Ich brauche ein Team für meine Art Fußball zu spielen“, sagt er. Ein erstes Testspiel über dreimal 40 Minuten beim VfR Horst gewannen die Husumer mit 10:2.

shz-Nordfriesland-Sport - 02.07.2021
KP F 11.07.2021 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 4:2
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Verdienter Jubel: Husum feiert sich und den verdienten 4:2-Sieg im Kreispokalfinale gegen den SV Frisia 0 3 Risum-Lindholm. Foto: Pustal

Husum jubelt mit dem Kreispokal

Kreispokalfinale: Husumer SV besiegt den SV Frisia 03 Risum-Lindholm

HUSUM (Wolfgang Pustal) - Mit einer tollen kämpferischen und spielerischen Vorstellung am Sonntag im Finale des Fußball-Kreispokals im heimischen Stadion holte die Husumer SV den Pott zurück in die Stormstadt. Mit 4 :2 (3:1) hatte der Landesligist bei sommerlichen Temperaturen in einem hitzigen Pokalfight den Oberligisten und Dauerrivalen SV Frisia 03 Risum-Lindholm besiegt. Dabei mussten die Gäste nach einer Roten Karte für Jannik Drews fast eine halbe Stunde in Unterzahl spielen.
"Es war das erwartet schwere Spiel. In der ersten Halbzeit waren wir nicht präsent, die haben wir verpennt. Wir waren zu zögerlich, das war zu wenig. Erst nach der Pause war unsere Körpersprache besser. Nach dem schnellen 2:3 hatten wir dann durchaus unsere Chancen zum
Ausgleich. Am Ende ist der Sieg für Husum verdient, die waren heute spielerisch besser", gratulierte Dennis Peper den Gastgebern sportlich fair zum Erfolg.
Das nahmen Torsten Böker und Mamadou Sabaly gerne an. "Wir hatten viel Respekt vor dem Gegner und extra unsere Taktik auf Frisia abgestellt. Wir haben hinten sicher gestanden, auf Fehler gelauert und diese eiskalt genutzt. Nach dem 3:2 haben wir etwas geschwommen, dann aber umgestellt und mit dem 4:2 alles klar gemacht", freute sich der Husumer Trainer über den verdienten Erfolg.
Husum riss das Spiel schnell an sich, war aktiver und wurde dafür belohnt. Nach einem Konter spielte der schnelle Mats Timm Kosuck Frisia-Torhüter Mats Hinrichs aus und traf zum 1:0 (16.). Nach einem weiteren Fehler in der Frisia-Abwehr reagierte erneut Kosuck am schnellsten und bediente seinen Sturmpartner Daouda Soumah, der zum 2:0 (23.) einschob.Per Strafstoß kamen die Gäste aber wieder heran. Marvin Bruhn traf sicher vom Punkt zum 2:1 (37.). Jetzt wurde die Partie hitziger. Nach Foul von Hinrichs an Finn Christiansen verwandelte Pascal Gettu Ayene den Strafstoß zum 3:1 (45.+1).
Kurz nach Wiederanpfiff schlug MarvinMatthiesen am Ball vorbei, Momme Sönnichsen nutzte das zum 3:2 (50.). Jetzt war alles wieder offen, Frisia machte viel Druck. Jannik Drews ließ sich zu einer Tätlichkeit an Kosuck hinreißen und sah dafür die Rote Karte (64.). In Unzerzahl hatten die Gäste noch einige Chancen zum Ausgleich, ehe Soumah einen Konter von Hennig Lorenzen mit dem 4:2 (85.) abschloss. Das war die Entscheidung.
Im Landespokal wartet nun im Achtelfinale Anfang August mit dem TSV Lägerdorf ein Landesligist.

WochenSchau Nordfriesland - 18.07.2021

Da ist das Ding! Spieler, Trainer, Betreuer und Offizielle der Husumer SV freuen sich über den 4:2-Erfolg gegen den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Wolfgang Pustal

Husumer SV feiert Sieg im Kreispokal

Fußball-Landesligist bezwingt den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm im heimischen Friesenstadion mit 4:2

 

"Insgesamt haben die Jungs die Vorgaben gut umgesetzt."

Mamadou Sabaly
Trainer Husumer SV

HUSUM (Björn Gutt) -  Der verdiente Sieger des Fußball-Kreispokals Nordfriesland 2020/2021 heißt Husumer SV. Im Endspiel schlugen die Stormstädter den Oberligisten und Dauerrivalen SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 4:2 (3:1). Die Gäste mussten fast eine halbe Stunde in Unterzahl agieren, nachdem sich Jannik Drews gegen Mats Kosuck zu einer Tätlichkeit hatte hinreißen lassen (64. Minute).
Husums neuer Coach Mamadou „Bernd“ Sabaly feierte seinen ersten Titel und attestierte seinen Schützlingen eine gute Leistung. „Das war ein Sieg der ganzen Mannschaft, die gegen einen ebenfalls spielerisch starken Gegner zeigen konnte, was sie draufhat, auch wenn noch nicht alles perfekt war. Insgesamt haben die Jungs die Vorgaben gut umgesetzt. Wir waren vor allem in der ersten Halbzeit präsenter als der Gegner, haben auf Fehler gelauert und die Chancen konsequent genutzt.“

 

"Wir haben leider von Beginn an nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten."

Dennis Peper
Trainer SV Frisia 03

Frisias Coach Dennis Peper war insbesondere mit dem Auftritt vor der Pause nicht einverstanden: „Wir haben leider von Beginn an nicht das gemacht, was wir uns vorgenommen hatten. Zudem haben individuelle Fehler zu den Gegentoren geführt. In der zweiten Hälfte waren wir deutlich aktiver. Am Ende war es trotzdem verdient.“
Die Partie nahm erst nach der Husumer Führung richtig Fahrt auf. Ein Pass von Christiansen in die Schnittstelle erreichte den im ersten Abschnitt sehr aktiven Mats Kosuck, der Mats Hinrichs im Lindholmer Tor, der einen unglücklichen Tag erwischte, narrte und einnetzte (16.). Auch an der Entstehung des 2:0 waren Hinrichs und Kosuck beteiligt, als der Lindholmer Keeper den Ball gegen den HSV-Angreifer vertändelte und Daouda Soumah nur noch einschieben musste (23.). Die Gegentreffer zeigten beim Oberligisten Wirkung. Da bedurfte es schon Husumer Mithilfe. HSV-Abwehrmann Lothar Giesen schubste Momme Sönnichsen vor den Augen von Schiedsrichter Jacobs. Marvin Bruhn zeigte sich vom Punkt sicher (36.). Die Strafstoß-Bilanz glich sich nach einem Foul von Hinrichs an Finn Christiansen wieder aus. Pascal Ayene traf zum 3:1 her (45.).
Mit gehörig Wut im Bauch kamen die Frisianer aus der Kabine und schnell zum Anschlusstreffer. Husums Marvin Matthiesen schlug ein Luftloch, so dass Momme Sönnichsen sich frei vor Dennis Emken im HSV-Kasten die Ecke aussuchen konnte (50.). Als der Kräfteverschleiß sich auf beiden Seiten bemerkbar machte, scheiterte der beste Mann auf dem Platz, Husums Kapitän Henning Lorenzen, zwar beim Abschluss an Hinrichs, den Abpraller verwertete aber Soumah (85.). Im Landespokal, für den sich die HSV qualifiziert hat, wartet im Achtelfinale Anfang August mit dem TSV Lägerdorf ein Landesligist.
Husumer SV: Emken - Guth, Matthiesen, Giesen (46. Kock), Wetzel - Henning Lorenzen - Ayene (57. Boseck), Krause (53. Westensee), Finn Christiansen (77. Krause), Soumah - Kosuck.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Hinrichs - Böckenholt (83. Yago Heider), Dethlefsen (46. Jonas Heider), Paulsen (20. Lorenz), Klemmer - Bruhn - Stephan, Schmalfeld, Ljaskaj (46. Feddersen) Drews - Sönnichsen (83. Janne Petersen).
Tore: 1:0 Mats Timm Kosuck (16.), 2:0 Daouda Soumah (23.), 2:1 Marvin Bruhn (37., Foulelfmeter), 3:1 Pascal Gettu Ayene (45., Foulelfmeter), 3:2 Momme Sönnichsen (50.), 4:2 Daouda Soumah (85.).
Rote Karte: Jannik Drews (Frisia/64., Tätlichkeit).
Schiedsrichter: Jacobs (Tönninger SV).
Zuschauer: 250 (ausverkauft).
Beste Spieler: Emken, Lorenzen, Soumah / Klemmer, Stephan.

sh:z-NordfrieslandSport - 12.07.2021

Kreispokalsieger in Nordfriesland: die Husumer SV. (Sven Geissler)

Nordfriesland: Husum ist Kreispokalsieger

HSV mit 4:2-Sieg im rassigen Finale gegen Frisia Lindholm.

HUSUM (Jörn Saemann) - Die Husumer Sportvereinigung ist Nordfrieslands Kreispokalsieger 2021. Im Friesenstadion besiegte das Team von Trainer Mamadou Sabaly den SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 4:2 (3:1) Toren. Dabei boten beide Mannschaften den 250 zugelassenen Zuschauern ein rassiges Finale und spielten vom Anpfiff an mit offenem Visier.
Die Gastgeber nutzten direkt die erste große Chance zur Führung. Mit schnellem Umschaltspiel wurde Mats Kosuck in der 16. Minute in Szene gesetzt, umspielte Frisia-Keeper Mats Hinrichs und schoss zum 1:0 ein. Sieben Minuten später bediente Kosuck nach einem zu kurzen Einwurf auf Hinrichs seinen Sturmpartner Daouda Soumah, der zum 2:0 erhöhte. Doch die Gäste kamen durch einen Elfmeter, den Husums Keeper Dennis Emken überflüssig verschuldete, zum 2:1-Anschlusstreffer durch Marvin Bruhn (36.). Kurz vor dem Pausenpfiff bediente dann Soumah nach einem Konter den mitgelaufenen Kosuck, der aus der Nahdistanz an Hinrichs scheiterte, der aber den Husumer Angreifer dabei auch zu Fall brachte. Den gepfiffenen Elfmeter, verwandelte Pascal Ayene zum 3:1-Halbzeitvorsprung zugunsten der Husumer.
Nach dem Wechsel, war Frisia gewillt, die Partie zu drehen. Und schon vier Minuten nach Wiederanpfiff nutzte Momme Sönnichsen einen Abstimmungsfehler in der Husumer Defensive zum 3:2-Anschlusstreffer. Die Partie wogte danach hin und her. Nach einer Tätlichkeit sah Lindholms Jannik Drews die Rote Karte (63.). Doch in Unterzahl zeigte das Team von Bernd Ingwersen eine Trotzreaktion und hatte nur wenig später durch Lennart Lorenz und Momme Sönnichsen die Chance zum Ausgleich. Dass 3:3 lag genauso in der Luft wie das 4:2 Für dieses sorgte schließlich Soumah, der nach einer Parade von Hinrichs gegen Henning Lorenezen, den Abpraller zum Husumer Pokalsieg ins leere Tor schob.
"Wir hatten am Ende den größeren Willen und haben so verdient gewonnen", freute sich Husums Abwehrchef Marvin Matthiesen über den Pokalsieg. Damit steht Husum auch in der 1. Runde des SHFV-Landespokals 2021/22 und trifft dort laut bisherigem Plan am 7. August auf den TSV Lägerdorf.
Husumer SV: Emken - Guth, Matthiesen, Giesen (46. Kock), Wetzel - Christiansen (77. Niclas Kruse), Ayene (57. Boseck), Damian Krause (53. Westensee), Lorenzen - Soumah, Kosuck.
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Hinrichs - Klemmer, Paulsen (20. Lorenz), Dethlefsen (46. Jonas Heider), Böckenholt (82. Yago Heider) - Bruhn, Sönnichsen (82. Petersen), Schmalfeld, Stephan - Ljaskai (46. Feddersen), Drews.
Schiedsrichter: Yannick Jacobs
Zuschauer: 250

Flensborg Avis - 11.07.2021

Spieler des Tages: Der Husumer Stürmer Mats Timm Kosuck kam hier gegen die SG-Spieler Dennis Petersen(li.), Steffen Petersen (re.) und Torhüter Thorsten Hinrichsen noch einen Tick zu spät, traf aber insgesamt drei Mal. Foto: Pustal

Frisia und Husum im Finale

"Härtetest" am Sonntag um 15 Uhr im Friesenstadion in Husum

HATTSTEDT/LANGENHORN (Wolfgang Pustal) -  Der Oberligist SV Frisia 03 Risum-
Lindholm wurde seiner Favoritenrolle beim TSV Hattstedt gerecht und gewann nach teilweise hitzigem Pokalkampf mit 4:0 (2:0). Damit erreichte Frisia als erstes Team das Endspiel am Sonntag im Friesenstadion.

Am Sonnabend zog der Landesligist Husumer SV souverän nach, besiegte die SG Langenhorn-Enge klar mit 6:0 (4:0). So kommt es am Sonntag, 11. Juli, um 15 Uhr
in Husum - wie schon im Vorjahr- zum Endspiel zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

"Das war ein völlig verdienter Sieg für Husum - auch in der Höhe", erkannte SG-Trainer Bernd Boiesen die deutliche �£berlegenheit der Husumer an und gratulierte sportlich fair zum Erfolg. Das nahmen die Gäste gerne an.

Nun kommt es für den den neuformierten Landesligisten in der Neuauflage des letztjährigen Endspiels gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm zu einem echten
Härtetest.

WochenSchau Nordfriesland - 10.07.2021

Husums Stürmer Mats Timm Kosuck (M.) traf im Halbfinale in Langenhorn drei Mal. Hier kam er gegen Dennis Petersen (li.) und Torhüter Thorsten Hinrichsen noch einen Tick zu spät. Wolfgang Pustal

Pokal-Klassiker in Husum

Kreis-Finale am Sonntag um 15 Uhr zwischen HSV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm

HUSUM (Wolfgang Pustal / Björn Gutt) -  Schneller als erwartet sind Fußballspiele wieder möglich geworden. Das nutzt der Kreisfußballverband, um noch eilig den Kreispokal der Saison 2020/21 zu Ende zu bringen, bevor bereits in einer Woche der neue Wettbewerb startet. Am Sonntag um 15 Uhr steigt im Husumer Stadion das Endspiel zwischen der Husumer SV und Titelverteidiger SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Ein Pokal-Klassiker, bei dem die HSV 2018 und 2019 (Halbfinale) erfolgreich war und Frisia 2009, 2016 und 2020 nach Siegen über Husum die Trophäe holte.
Von der Papierform dürften nach dem Rückzug der Stormstädter aus der Oberliga in die Landesliga diesmal die Gäste leicht favorisiert sein, aber die Husumer zeigten bei ihrem 6:0-Halbfinalsieg vor einer Woche bei der SG Langenhorn-Enge schon eine beachtliche Frühform.
Das ist Sönke Lorenz nicht verborgen geblieben. „Wir haben Respekt vor Husum, die haben einen enorm starken Sturm“, weiß der Sportliche Leiter des SV Frisia 03. So sieht er seine Truppe denn auch keineswegs als Favoriten. „Es liegt schon bei 50:50, denn Husum wird gerade zu Hause hoch motiviert sein. Das wird ein schwerer Gang.“
Frisia hat dort in den letzten Jahren immer einen schweren Stand gehabt. Aber die letzten beiden Begegnungen in Lindholm hat Frisia für sich entscheiden, holte sich vor knapp einem Jahr mit einem 3:0-Sieg den begehrten Pokal.
Das soll auch diesmal wieder so sein, wünscht sich Lorenz. „Es ist schon unser Ziel und Anspruch, damit wir wieder im Landespokal spielen und uns dort präsentieren können.“ Denn auch seine Jungs sind heiß nach der langen Pause. Davon konnte sich Sönke Lorenz in der Woche beim Training überzeugen.
„Bis auf Jannik Oliver Fust sind alle an Bord, die Konkurrenz ist groß. Die Trainer haben also die Qual der Wahl, denn alle wollen dabei sein. Wir haben noch nie einen so breiten Kader gehabt. Die Neuzugänge passen perfekt zu uns, spielerisch wie auch menschlich. Das ist ein toller Haufen, eine Einheit, die auch Spaß hat“, meint Frisias Sportlicher Leiter. Das sollen die Spieler am Sonntag auf dem Platz zeigen. „Wir haben Respekt, aber wir sind uns unserer Geschlossenheit und Stärke bewusst“, lautet die Ansage von Sönke Lorenz an die Husumer SV.
Trotz des Kantersieges in Langenhorn sah der neue Husumer Trainer Mamadou „Bernd“ Sabaly noch Verbesserungspotential bei seiner Mannschaft. „Mit dem Ergebnis und dem Spielverlauf waren wir sehr zufrieden. Allerdings hat die Partie in einigen Phasen auch klar aufgezeigt, dass es auch noch etwas zu optimieren gibt“, meint Sabaly, der über den Pokal hinaus ein weiteres Ziel hat: „Wir wollen die Integration der neuen Spieler möglichst schnell und reibungslos voranbringen.“
Die vermeintliche Außenseiterrolle stört Sabaly nicht. „Ich mag es, gegen höherklassige Mannschaften zu spielen, da diese Teams meistens auch Fußball wirklich spielen und nicht nur auf eine kompakte Defensive setzen. In allererster Linie hoffe ich jedoch, dass alles fair abläuft und die Zuschauer fußballerisch auf ihre Kosten kommen.“ Für die erfahrenen Neuzugänge Nils Schröder und Georg Gaschka kommt die Partie nach ihren Verletzungen und damit verbundenem Trainingsrückstand noch zu früh.
Sabaly freut sich auf sein erstes Pflichtspiel im Friesenstadion. „Sicherlich ist es ein kleiner Vorteil, dass wir in Husum vor eigenem Publikum spielen. Das ist für die Jungs und für uns alle eine zusätzliche Motivation.“ Aufgrund der Baumaßnahmen an Vereinsheim und Stadion wird die Partie auf dem B-Platz ausgetragen. Zugelassen sind nach Rücksprache zwischen Verein und Ordnungsamt 250 Zuschauer. Vorreservierungen werden nicht angenommen und der Eintritt beträgt fünf Euro. „Wir freuen uns als Gastgeber, gegen einen Oberligisten in einem Nordfriesland-Derby spielen zu dürfen. Damit holen wir ein Stück weit nach, was uns im letzten Jahr pandemiebedingt entgangen ist“, freut sich Husums Vereinsvorsitzender Fabio De Nicolo auf das Pokalfinale.

Im Halbfinale blieb Frisia ohne Gegentor. Hier stoppen Tobias Zuth (l.) und Nico Hirsch Hattstedts Tarke Yassine. Björn Gutt
shz-Nordfriesland-Sport - 10.07.2021

Test 17.07.2021 VfR Neumünster Husumer SV 1:3
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Pech gehabt: VfR-Verteidiger Geart Latifi (rechts) zieht gegen Husums Mats Kosuck den Kürzeren. Foto: Arne Schmuck

Fünf Verletzte überschatten VfR-Spiel

NEUM�£NSTER (sas) -  Die Vorbereitung des Fußball-Landesligisten VfR entpuppt sich als gnadenlos. Beim 1:3 (1:1) im Test gegen die gleichklassige Husumer SV schieden fünf der sechs ausgewechselten Feldspieler verletzt aus. Nur Christoph Kahlcke tanzte aus der Reihe. Er wurde wegen eines menschlichen Bedürfnisses vom Platz geholt und sprintete flugs auf die Toilette (68.). Niko Brüll, Ihab Hathat (beide Oberschenkel), Jonas Schomaker (Leiste), Vuk Vukelic (Wade) und der für Brüll eingewechselte Frider Blunck (Augenverletzung) dagegen verließen allesamt lädiert das Geläuf.
„Das sind alles Wehwehchen und keine großartigen Verletzungen“, wollte Rasensport-Coach Abdul Yilmaz die Herausnahmen nicht dramatisieren und ergänzte: „Das ist ein Zeichen von mangelnder Fitness. Die Jungs bekommen jetzt zu spüren, dass wir eineinhalb Jahre quasi nichts gemacht haben. Wir haben zum Glück die Qualität, dass wir immer 17, 18 Mann aufbieten können. Diesen Stiefel werden wir durchziehen, bis alle fit sind.“ Den Vergleich mit Husum bezeichnete der 34-Jährige als „erkenntnisreich“, wobei er seiner Truppe eine gewisse Müdigkeit attestierte: „Der eine oder andere war stehend k. o. Trotz allem haben die Jungs alles versucht. Es ist halt Vorbereitung.“

VfR - Husumer SV 1:3 (1:1)
VfR Neumünster: Berger (46. Sparfeld) - Kahlcke (68. Gashi), Latifi, Schomaker (48. Gehrke), Vollstedt - Brüll (28. Blunck, 45./+2 Quraeschi), Busali - Nasri, Hathat (58. Hochberg), Hirsch - Vukelic (68. Rantzsch).
SR: H. Yilmaz (FC Torpedo 76). - Zuschauer: 70 zahlende. - Tore: 1:0 Vukelic (13.), 1:1 F. Christiansen (18.), 1:2 Sinzel (80.), 1:3 Kosuck (87., FE). - Nächster VfR-Gegner: TuS Nortorf oder PSV Neumünster (A oder H/Sonntag, 25. Juli, 15 Uhr/Kreispokalfinale 2020/21).

Holsteinischer Courier - 19.07.2021

Rassiger Zweikampf: Der Husumer Hannes Guth (Mitte) gegen Bilal Quraeschi vom VfR Neumünster. Arne Schmuck

Husum gewinnt Test in Neumünster

NEUM�£NSTER (sas) -  Er wollte den Erfolg nicht überbewerten, aber zufrieden war Mamadou Sabaly doch mit seinen Schützlingen. Die Landesliga-Fußballer der Husumer SV, ohne sechs Leistungsträger angetreten, gewannen das Testspiel beim VfR Neumünster verdient mit 3:1 (1:1). Mats Kosuck traf nach 13 Minuten den Pfosten, im Gegenzug brachte Vuk Vucelic die Lila-Weißen in Führung. Fünf Minuten später gelang HSV-Kapitän Finn Christiansen mit einem klugen Heber der Ausgleich. „In der ersten halben Stunde hatten wir etwas Probleme, aber dann habe ich umgestellt und wir hatten mehr Ruhe im Zentrum“, analysierte Sabaly.
Sein Team gab in den zweiten 45 Minuten den Ton an, musste aber bis zur Schlussphase warten, ehe Tore fielen. Valentin Sinzel traf genau in den Torwinkel (80.), Mats Kosuck verwandelte drei Minuten vor dem Abpfiff einen Foulelfmeter zum Endstand. „Das war gut von den Jungs“, lobte Husums Coach.

sh:z-NordfrieslandSport - 19.07.2021

Test 22.07.2021 Eckernförder SV Husumer SV 2:3
KP AF 24.07.2021 SC Norddörfer Husumer SV N.Antr. Heim
KP-VF 31.07.2021 SG Eiderstedt Husumer SV 2:7
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Der Rantrumer Abwehrspieler Thies Clausen (li.) kommt etwas zu spät, der SG-Spielmacher Lasse Körting scheitert mit seinem Schuss aber am Gästetorhüter. Foto: Pustal

Frisia 03 und Husumer SV ganz souverän

Fußball-Kreispokal: Topmannschaften wie erwartet im Halbfinale / Auch Rantrum und Dörpum landen Favoritensiege

HUSUM/NF (Björn Gutt / Wolfgang Pustal) -  Das Viertelfinale im Fußball-Kreispokal hatte zwei völlig verschiedene Spieltage, auch wenn sich am Ende die favorisierten Gäste durchsetzten. Am Sonnabend zogen der Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit einem 7:0-Sieg in Arlewatt und der Landesligist Husumer SV mit einem 7:2-Erfolg gegen die SG Eiderstedt in das Halbfinale ein. Am Sonntag taten sich die Favoriten deutlich schwerer. Der Landesligist TSV Rantrum schaffte in Langenhorn erst spät die Wende und siegte gegen die SG nach 0:1 noch mit 2:1. Der Verbandsligist SV Dörpum kam ebenfalls nur schwer ins Rollen, siegte beim Kreisklassenvertreter SG Mitte NF erst in der Verlängerung mit 4:0.

SG Langenhorn/Enge-Sande - TSV Rantrum 1:2 (0:0).
Bis zur 75. Minute sah die SG Langenhorn/Enge-Sande wie der klare Sieger aus. Die klassentieferen Gastgeber waren die bessere Mannschaft, die vor allem in der Offensive große Vorteile hatte. Die Chancen nutzten die Langenhorner aber zunächst nicht. Rantrum kam hingegen kaum zu zählbaren Möglichkeiten. Völlig verdient gingen die Platzherren durch den quirligen Henner Martensen mit 1:0 (60.) in Führung. Danach versäumte es der Verbandsligist jedoch, diese auszubauen. Das rächte sich schnell. Wie aus dem Nichts kamen die Gäste durch Marvin Theede nach einem Konter zum 1:1 (75.) und schafften kurz darauf durch Justin-Jason Pein sogar das 1:2 (81.). Jetzt darf sich Rantrum bereits am Mittwochabend auf das Halbfinale gegen den Landesliga-Konkurrenten aus Husum freuen. „Mit der Leistung bis zur 75. Minute bin ich sehr zufrieden, aber wir müssen eben das 2:0 machen. Denn entscheidend ist am Ende das Ergebnis“, ärgerte sich SG-Trainer Bernd Boiesen doch ein wenig über die verpasste Chance. „Wir haben nach dem 0:1 noch eine tolle Moral beweisen“, freute sich hingegen Rantrums Trainer Andreas Paltian.
Tore: 1:0 (60.) Henner Martensen, 1:1 (75.) Marvin Theede, 1:2 (81.) Justin-Jason Pein.

SG Mitte NF - SV Dörpum 0:4 (0:0) nach Verlängerung.
Dörpum kam früh zu guten Möglichkeiten, versäumte es aber, die schnelle Führung. Danach entwickelte sich ein richtiges Kampfspiel auf Augenhöhe um jeden Ball und jeden Meter. Die SG Mitte NF rettete sich nicht unverdient in die Verlängerung. Da aber zeigten die klassenhöheren Gäste ihre spielerische und konditionelle �£berlegenheit. „Da konnten wir endlich unsere schnelles Spiel nach vorn durchziehen“, freute sich Dörpums Trainer Uwe Petersen. Malte Johannsen eröffnete mit dem 0:1 (96.) den späten Torreigen, Christoph Volquarden erhöhte auf 0:2 (101.). Nach einer scharfen Hereingabe trafen die Gastgeber zum 0:3 (110.) ins eigene Tor. Für den Schlusspunkt sorgte Hannes Wolf, der einen Handelfmeter zum 0:4 (116.) verwandelte. Jetzt trifft Uwe Petersen im Halbfinale wahrscheinlich am Freitag mit seinem SV auf seinen ehemaligen Verein SV Frisia 03 Risum-Lindholm.
Tore: 0:1 (96.) Malte Johannsen, 0:2 (101.) Christoph Volquardsen, 0:3 (110.) Eigentor; 0:4 (116., Handelfmeter) Hannes Wolf.

SG Eiderstedt - Husumer SV 2:7 (0:3) .
250 Zuschauer erlebten im Tönninger Ede-Lehmbeck-Stadion ein sehenswertes Pokalspiel. Denn der Kreisligist von der Halbinsel Eiderstedt begnügte sich nicht nur mit Schadensbegrenzung. Mit zunehmender Spieldauer setzte sich aber die reifere Spielanlage und insbesondere über die höhere individuelle Qualität der Husumer durch. Die Offensive um die agilen Daouda Soumah, Max Kosuck und Finn Christiansen sowie Regisseur Pascal Gettu Ayene war von der Eiderstedter Abwehr nie wirklich in den Griff zu bekommen. Trotzdem brauchte die HSV bis Mitte der ersten Hälfte zum erlösenden 0:1 (23.) durch Soumah. Nach dem 0:3-Pausenstand nahm das muntere Scheibenschießen erst richtig Fahrt auf. Der Eiderstedter Neuzugang Babucarr Kugabi sorgte mit seinen zwei Treffern (48./65.) für den verdienten Lohn der couragiert auftretenden Hausherren.
Die Stormstädter legten jedoch zu jeder Zeit bei Bedarf eine Schippe drauf und bis zur 69. Minute ihrerseits weitere vier Treffer nach. „Insgesamt haben wir uns gut verkauft, auch wenn die ersten Gegentore in ihrer Entstehung zu leicht gefallen sind. Das brutal hohe Tempo der Husumer hat es uns aber auch schwer gemacht, zu verteidigen.“, resümierte Eiderstedts Coach Dennis Witt.
Tore: 0:1 Daouda Soumah (23.), 0:2 Nils Michalski (27., Eigentor), 0:3 Finn Christiansen (45.+1), 1:3 Babucarr Kugabi (48.), 1:4 Finn Christiansen (50.), 1:5 Daouda Soumah (61.), 2:5 Babucarr Kugabi (65.), 2:6 Uwe Marin (66., Eigentor), 2:7 Georg Gaschka (69.)

SZ Arlewatt - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:7 (0:3).
Gut eine Stunde lang leistete Außenseiter Arlewatt viel Widerstand, bevor die Kräfte in der Schlussphase merklich schwanden. Mit ein bisschen Glück hätten die Hausherren sogar in der Anfangsphase bei vielversprechenden Versuchen von Justin Iwohn und Heiko Sönksen in Führung gehen können. Zwei Standardsituationen, die von Eduard Klemmer (15.) und Yago Heider (28.) veredelt wurden, ließen jedoch das Pendel in Richtung des Favoriten ausschlagen. Janik Schmalfeld sorgte bereits vor der Pause für klare Verhältnisse (30.). Trotz des klaren Rückstandes steckten die Arlewatter nicht auf, konnten sich jedoch der �£bermacht mit zunehmender Spielzeit nicht mehr erwehren, so dass weitere Treffer des Oberligisten das Ergebnis trotzdem etwas zu hoch ausfallen ließen. Ein Ehrentreffer durch Leo-Lukas Thiel blieb dem wackeren Gastgeber zudem noch verwehrt.
„Wir waren uns nach dem Spiel alle einig, dass wir nicht unzufrieden sein müssen. Es war für uns eine großartige Erfahrung und wir haben kämpferisch alles reingehauen und dagegengehalten“, meinte SZ-Coach Dirk Ladwig.
Tore: 0:1 Eduard Klemmer (15.), 0:2 Yago Heider (28.), 0:3 Janik Schmalfeld (30.), 0:4 Tobias Zuth (65.), 0:5 Marvin Bruhn (77.), 0:6 Yago Heider (80.), 0:7 Eduard Klemmer (87.)

sh:z-NordfrieslandSport - 02.08.2021

KP-HF 04.08.2021 TSV Rantrum Husumer SV 1:2 n.V.
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Der Husumer Siegtorschütze Pascal Ayene im Luftkampf mit dem Rantrumer Brian Kliese. Foto: Björn Gutt

Husumer SV schlägt TSV Rantrum im Halbfinale

Die Husumer SV hat erneut das Finale im Fußball-Kreispokal erreicht. Der Titelverteidiger gewann am Mittwoch vor 250 Zuschauern das Duell der Landesligisten beim TSV Rantrum mit 2:1 (1:1/1:0) nach Verlängerung.

RANTRUM (Björn Gutt) - RANTRUM (Björn Gutt) -  Die Husumer SV ist nach einem packenden Derby erneut in das Finale des Fußball-Kreispokals eingezogen. Die Stormstädter gewannen am Mittwoch das Duell der Landesligisten beim TSV Rantrum mit 2:1 (1:1/0:0) nach Verlängerung. Mats Timm Kosuck (39.) hatte die Gäste in Führung gebracht, Marvin Theede (54.) für die Gastgeber ausgeglichen. Den Husumer Siegtreffer erzielte Pascal Gettu Ayene in der 108. Minute. Der Gegner für die Husumer wird am Sonntag im zweiten Halbfinale zwischen dem SV Dörpum und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm ermittelt.

„Das war bitter!“, lautete das kurze aber aus Rantrumer Sicht passende Fazit von Trainer Andreas Paltian, der stolz auf seine Mannschaft sein konnte, aber nach 120 packenden Pokalminuten trotzdem mit leeren Händen dastand. Obwohl seine Mannschaft die gesamte Spielzeit mit dem Favoriten aus der Kreisstadt auf Augenhöhe agiert hatte und in der zweiten Halbzeit aufgrund der weitaus besseren Chancen sogar dem Sieg deutlich näher war, zog am Ende die Husumer SV dank einer starken Einzelaktion von Pascal Gettu Ayene glücklich ins Finale des Fußball-Kreispokals ein.

In der Analyse war Paltian dann aber hin und her gerissen zwischen Ärger über die vergebenen Chancen und Anerkennung für den tollen Pokal-Fight, den seine Mannen gezeigt hatten. „Enttäuscht bin ich in erster Linie darüber, dass sich die Mannschaft am Ende nicht belohnt hat. Wir waren leider in den entscheidenden Momenten nicht kaltschnäuzig und durchdacht genug, um dann als verdienter Sieger vom Platz zu gehen. Wir haben aber einen großartigen Kampf abgeliefert und gemeinsam mit dem tollen Rantrumer Publikum Derbystimmung erzeugt. Darauf können und sollten wir stolz sein.“

So nah wie selten zuvor in den letzten Jahren waren die Lagedeich-Kicker dem Sieg gegen den großen Rivalen und mussten sich letztendlich doch mit 1:2 nach Verlängerung geschlagen geben. Da half auch nicht das Lob vom Husumer Trainer Mamadou „Bernd“ Sabaly für die couragierte Leistung. „Für uns war es der erwartet schwere Brocken, auch weil wir wussten, dass der Pokal seine eigenen Gesetze hat und es zusätzlich ein Derby ist. Die Rantrumer haben gut und hart gearbeitet und uns alles abverlangt.“ Entsprechend erleichtert war der Senegalese über den Einzug in das Finale. „Meine Mannschaft hat am Ende Charakter gezeigt und immer weiter an sich geglaubt. Wir haben Geduld bewiesen. Das gab letztendlich den Ausschlag in der Verlängerung.“

Die Hausherren waren von Start hellwach und gut in den Zweikämpfen. Damit beraubte sie die so spielstarken Husumer ihrer besten Waffe. Die Gäste hatten auch Probleme, auf dem schmalen und stumpfen Platz Breite und Tiefe in ihrem Spiel zu erlangen. So neutralisierten sich beide Mannschaften lange Zeit im Mittelfeld und rieben sich in intensiven Duellen auf. Die erste echte Gelegenheit hatte der Gastgeber, als Jannik Reichenberg aus spitzem Winkel an Christopher Thomsen im HSV-Tor scheiterte und der starke Jan Ole Bruhn den Abpraller per Kopf nicht aufs Tor bringen konnte (27.).

In der Schlussphase der ersten Hälfte wurde es dann noch einmal turbulent. Rantrums Schlussmann Jan-Eric Lorenzen kam gegen Mats Kosuck im Strafraum zu spät und sorgte somit für einen folgerichtigen Strafstoß. Dass der Gefoulte nicht selbst zum Elfmeter antreten sollte, bewies Kosuck, der das Leder am Tor vorbei schlenzte (36.). Wenig später machte es der schnelle Husumer Angreifer jedoch besser, als er aus abseitsverdächtiger Position Lorenzen umkurvte und zum 0:1- Halbzeitstand einschob (39.).

Auf der Gegenseite forderten die Rantrumer nahezu im direkten Gegenzug ihrerseits einen Strafstoß, als Nils Schröder gegen Tom Gahrens rustikal zu Werke ging. Der Pfiff blieb jedoch aus (42.). Wer nun dachte, dass die Rantrumer nach dem Wechsel durch den Rückstand aufsteckten, sah sich getäuscht. Vielmehr waren die Lagedeich-Kicker sofort wieder präsent und kamen durch Marvin Theede zum Ausgleich. Dieser bestrafte einen Fehler im Spielaufbau von Husums Abwehrchef Marvin Matthiesen, zeigte sich frei vor dem Tor eiskalt und schob zum 1:1 ein (54.).

Das setzte bei den Hausherren weitere Kräfte frei. Der TSV wurde immer wieder gefährlich durch Balleroberungen im Mittelfeld und schnelle Umschaltmomente. So scheiterte Theede grenzwertig bedrängt von Matthiesen frei vor dem Tor an Thomsen (70.). Zudem trafen der eingewechselte Justin Jason Pein (80.) und Jannik Reichenberg (86.) aus aussichtsreicher Position jeweils die falsche Entscheidung.

„In dieser Phase können wir die Partie entscheiden. Ich glaube nicht, dass Husum noch einmal zurückkommt, wenn wir eine unserer guten Gelegenheit zur Führung nutzen“, ärgerte sich Andreas Paltian über die vergebenen Möglichkeiten.

Nachdem Lorenzen in der regulären Spielzeit zunächst noch stark gegen Jaspar-Leon Peters geklärt hatte (88.) und einen Freistoß von Finn Christiansen entschärft hatte (90.), ging es in die Verlängerung. Auch weiterhin schenkten sich beide Mannschaften nichts und so war es letztendlich ein Einzelaktion von Husums Besten Pascal Gettu Ayene, die die Partie entschied. Der Mittelfeld-Regisseur setzte sich gegen gleich mehrere Gegenspieler durch und ließ dem machtlosen Lorenzen aus 18 Metern keine Abwehrmöglichkeit (108.). Auch wenn der Gastgeber noch einmal alles versuchte, war damit das unglückliche Rantrumer Pokal-Aus besiegelt.

TSV Rantrum: Jan-Eric Lorenzen – Oke Flatterich, Clausen, Carstens, Kniese (64. Hahnke/109. Matzen) – Gahrens, Kliese, Bruhn, Jeßen – Theede (73. Pein), Reichenberg

Husumer SV: Thomsen – Schröder (96. Giesen), Matthiesen, Wetzel – Guth (58. Kock), Henning Lorenzen – Krause (64. Peters), Ayene, Christiansen (106. Boseck) – Kosuck, Soumah (81. Westensee)

Tore: 0:1 Mats Kosuck (39.), 1:1 Marvin Theede (54.), 1:2 Pascal Gettu Ayene (108.)

Besondere Vorkommnisse: Mats Kosuck (Husumer SV) schießt Foulelfmeter am Tor vorbei (36.)

Schiedsrichter: Thomas Knaup (SG Langenhorn/Enge)

Zuschauer: 250

Beste Spieler: Nils Schröder, Pascal Ayene, Martin Kock – Thies Clausen, Jasper Carstens, Jan Ole Bruhn

sh:z-NordfrieslandSport - 05.08.2021

Daouda Soumah eröffnete im Viertelfinale gegen Eiderstedt den Husumer Torreigen und will auch heute gegen Rantrum auf Torjagd gehen. Foto: Brigitte Petersen

Prestigeduell im Fußball-Kreispokal

Landesligisten TSV Rantrum und Husumer SV treffen heute Abend im Halbfinale aufeinander

RANTRUM (Björn Gutt) - Beim Blick auf die Statistik gibt es einen klaren Favoriten, wenn heute (19.30 Uhr) der TSV Rantrum und die Husumer SV im Halbfinale des Fußball-Kreispokals am Lagedeich aufeinandertreffen. Von 18 Duellen in den letzten zwölf Jahren gewannen die Stormstädter gleich 15. Die Rantrumer siegten zuletzt im August 2009 in einem Verbandsligaspiel mit 1:0.
Es gibt aber auch Hinweise, die ein Pokalmatch auf Augenhöhe zwischen den beiden Landesligisten erwarten lassen. Beide haben sich bislang im Pokal-Wettbewerb formstark präsentiert und stehen verdient in der Vorschlussrunde.
Beeindruckt haben die Ergebnisse der Husumer in Vorbereitung und Pokal, wo die Truppe von Neu-Coach Mamadou „Bernd“ Sabaly bislang ausschließlich Siege einfuhr, was nach einem großen personellen Umbruch nicht zu erwarten war. Keine vier Wochen ist es her, dass die HSV den Kreispokalsieg der Saison 2020/21 mit einem 4:2 gegen den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm gefeiert hat. Trotzdem erwartet Sabaly kein einfaches Spiel. „Ich selber kenne die Rantrumer nicht so gut, weiß aber durch Erzählungen meiner Jungs, dass uns sicherlich ein echter Pokal-Fight und eine besondere Derby-Stimmung erwarten wird.“ Seine Mannschaft sieht der 48-jährige Senegalese gut gerüstet. „Das Spiel gegen Eiderstedt war trotz des klaren Ergebnisses nicht leicht. Wir haben aber Geduld bewiesen und konnten zum Ende hin noch einmal zulegen.“
Bei Husum fehlt heute Keeper Dennis Emken berufsbedingt. Dafür wird sicherlich wieder der erst kürzlich verpflichtete Christopher Thomsen (Heider SV II) nach seiner Pflichtspiel-Premiere gegen Eiderstedt zwischen den Pfosten stehen. Eventuell wird Sabaly im Hinblick auf das Landespokal-Achtelfinale am Sonnabend beim TSV Lägerdorf (15 Uhr) einige Akteure schonen.
Beim TSV Rantrum ist nach dem 2:1-Erfolg bei der SG Langenhorn/Enge am Sonntag die Vorfreude auf das Derby riesig. Für Rantrums Trainer Andreas Paltian ist besondere Motivation bei seiner Mannschaft spürbar. „Für mich als Trainer sind solche Spiele einfach. Ich brauche niemanden mehr besonders motivieren. Die Aussicht auf dieses Spiel war sicherlich auch bereits am Sonntag in Langenhorn zumindest im Hinterkopf dabei, wobei die Mannschaft nach dem Rückstand souverän reagiert hat. Nun fiebern wir Mittwoch entgegen und werden alles reinhauen.“
Rein sportlich weiß Paltian aber auch wie schwer die Aufgabe gegen die HSV werden wird. „Ich kenne die Husumer Stärken und ihr Tempo in der Offensive. Daher werden wir permanent gefordert sein, dagegenzuhalten.“ Mit Kim Lorenzen und Arne Harring sind jedoch zwei wichtige Defensivstrategen weiterhin nicht dabei, wobei die Lagedeich-Kicker jüngst gezeigt haben, diese Ausfälle kompensieren zu können.
Im zweiten Halbfinale am Sonntag um 15 Uhr empfängt der SV Dörpum den SV Frisia 03 Risum-Lindholm.

sh:z-NordfrieslandSport - 02.08.2021

LP-AF 07.08.2021 TSV Lägerdorf Husumer SV 4:1
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Mit dem 2:1 kurz vor der Pause brachte Yanneck Kuhr (r.) den TSV Lägerdorf auf die Siegerstraße. Fotos: Michael Lemm

TSV Lägerdorf nach 4:1 gegen Husum im Viertelfinale

Nun trifft das Skottke-Team auf den Sieger der Partie SV Todesfelde vs. VfB Lübeck

LÄGERDORF (Michael Lemm) - Gut erholt zeigten sich die Landesliga-Fußballer des TSV Lägerdorf: Drei Tage nach der 0:1-Blamage beim Kreisligisten TSV Büsum im Kreispokal zeigte das Team von Trainer Jörn Skottke auf eigenem Platz ein gänzlich anderes Gesicht.

Nächstes Highlight im Landespokal

Auch in der Höhe verdient gelang im Achtelfinale des Landespokals ein deutliches 4:1 (2:1) gegen die Husumer SV. „Ich bin total stolz auf meine Mannschaft, dass sie sich nach dem Tiefschlag in Büsum und dem frühen Rückstand heute wieder aufgerappelt hat“, lobte Skottke nach dem Abpfiff. „Damit haben wir uns für das nächste Wochenende noch mal ein tolles Highlight verschafft.“ In der Tat: Am kommenden Sonnabend trifft sein Team auf den Sieger der Partie SV Todesfelde vs. VfB Lübeck vom Sonntag.

Frühe Husumer Führung

Zunächst kamen allerdings die Husumer besser in die Partie und verzeichneten durch einen Abschluss von Kapitän Henning Lorenzen die erste Torannäherung. Aus der nächsten resultierte dann schon die Gästeführung: Mats Kosuck traf in der 13. Minute im Nachsetzen zum 1:0, nachdem Lägerdorf Merten Kunter Kosucks ersten Versuch noch von der Linie gekratzt hatte.

Peters und Kuhr drehen die Partie

Es schien, als hätten die Lägerdorfer diesen Weckruf gebraucht. Denn in der Folge kamen sie nun besser in die Partie. Nachdem Youngster Pascal Ritter (16.) zunächst noch nicht genug Druck in seinen Abschluss bekam, sorgte der in die Gasse geschickte Routinier Bastian Peters (23.) in bewährter Manier für den Ausgleich.

Auf und davon: Bastian Peters ist seinem Gegenspieler entwischt und trifft zum 1:1-Ausgleich.

Lägerdorf blieb nun am Drücker: Torge Kunter (26.) traf nur den Pfosten und der eingewechselte Kevin Krause (43.) setzte seinen Kopfball zu hoch an. Doch noch vor der Pause brachte Yanneck Kuhr (45.) nach ganz feinem Zusammenspiel mit Bastian Peters den TSV mit 2:1 erstmals in dieser Partie in Führung.

Schnelles 3:1 nach Wiederbeginn

Den nächsten Rückschlag bekamen die Nordfriesen kurz nach Wiederbeginn. Bastian Peters setzte sich auf der rechten Seite durch, und seine scharfe Hereingabe musste Torge Kunter nur noch zum 3:1 (49.) eindrücken. In der Folge waren die Lägerdorfer durch Behrens (53., 58., 67.) dem 4:1 näher als die Gäste dem Anschluss. Pech hatte allerdings der aufgerückte Husumer Innenverteidiger Marvin Matthiesen (69.) mit einem Pfostenschuss im Anschluss an einen Eckstoß.

Jauk macht den Deckel drauf

Auf der Gegenseite entschärfte HSV-Torhüter Christoph Asmus vielversprechende Abschlüsse von Yanneck Kuhr (77.) und Bastian Peters (78., 80.). Keine Chance hatte Asmus allerdings beim 4:1 (82.) durch einen souverän verwandelten Foulelfmeter (Matthiesen an Peters) von Edwart Jauk. Damit war die Entscheidung gefallen; in der Nachspielzeit durfte sich dann Lägerdorfs Torhüter Matteo Chionidis noch bei zwei Husumer Gelegenheiten gegen Niclas und Damian Krause auszeichnen.

 

"Ich bin sicher, dass wir bereit sind, wenn es dann beim Eichholzer SV erstmals um Punkte geht."

  Jörn Skottke, Trainer TSV Lägerdorf

Für den Start in die Saison der Landesliga Holstein am vorletzten August-Wochenende versprüht Skottke Optimismus. „Ich bin sicher, dass wir bereit sind, wenn es dann beim Eichholzer SV erstmals um Punkte geht.“ Allerdings bekam das Lazarett beim TSV schon wieder Zuwachs. So mussten Pascal Ritter und Torben Behrens im Laufe der Partie verletzt ausgewechselt werden. Am schlimmsten jedoch erwischte es Verteidiger Marco Bolik: Bei einem offensiven Vorstoß fiel er unglücklich auf die linke Schulter und kugelte sie sich aus. Gut, dass Husums Coach Mamadou Sabaly, der als Physiotherpaut vom Fach ist, gleich zur Stelle war und dem Lägerdorfer erste Hilfe leistete. „Dafür gebührt ihm von uns ganz großer Dank“, sagte Jörn Skottke. „Das ist wirklich nicht selbstverständlich.“

Statistik

TSV Lägerdorf – Husumer SV 4:1 (2:1)

TSV Lägerdorf: Chionidis – M. Kunter, E. Jauk, Brendemühl, Bolik (38. Hellmann) – Willmann, Behrens (78. Matz), Kuhr, T. Kunter – Peters, Ritter (20. Krause). Husumer SV: Asmus – Giesen (52. Schröder), Kock, Matthiesen, Wetzel – Christiansen (52. Guth), Lorenzen, Kosuck (46. D. Krause), Peters (75. N. Krause) – Soumah, Ayene (70. Kiesbye). Tore: 0:1 Kosuck (13.), 1:1 Peters (23.), 2:1 Kuhr (45.), 3:1 T. Kunter (49.), 4:1 E. Jauk (82./FE) SR: Göttsch (Hartenholm) Zuschauer: 100.
Norddeutsche Rundschau - 08.08.2021

Auch von einer Husumer Überzahl in dieser Szene lässt sich Lägerdorfs Yanneck Kuhr (r.) nicht beeindrucken und trifft zum 2:1 für sein Team. Michael Lemm

Frühes Aus für Husumer SV im Landespokal

Landesligist aus Nordfriesland chancenlos beim 1:4 im Achtelfinale beim TSV Lägerdorf

LÄGERDORF / HUSUM (Björn Gutt) - Im Achtelfinale des Fußball-Landespokal endete die Siegesserie der Husumer SV. Nach sieben Erfolgen in Kreispokal und Testspielen hatten die Stormstädter beim TSV Lägerdorf keine Chance und verloren mit 1:4 (1:2).

Den Gästen waren die Strapazen des 120-Minuten-Pokal-Krimis am Mittwoch beim TSV Rantrum (2:1 n.V.) deutlich anzumerken. Die Hausherren steckten die englische Woche nach der Pokal-Blamage beim Kreisligisten TSV Büsum (0:1 n.V.) deutlich besser weg.

HSV-Fußball-Obmann Arne Strohscheer sagte: „Das Spiel lief heute komplett an uns vorbei. Wir wissen die Niederlage aber einzuordnen und verbreiten keine Weltuntergangsstimmung.“ Die Nordfriesen waren mit einem Pfostenschuss von Finn Christiansen aus 35 Metern (9.) und dem Führungstreffer von Mats Kosuck (13.) nach Vorlage von Henning Lorenzen furios gestartet. Danach nahm aber Lägerdorf das Heft in die Hand. Yannic Peters tauchte frei vor dem HSV-Tor auf. Christoph Asmus, der die im Urlaub weilenden Stammkeeper Dennis Emken und Christopher Thomsen vertrat, hatte keine Chance, den Ausgleich (23.) zu verhindern. Ebenso beim Führungstreffer der Lägerdorfer kurz vor der Pause durch Yanneck Kuhr. „Das war für uns ein kleiner Genickbruch, den wir erst einmal verdauen mussten“, gab Strohscheer kleine Einblicke in das Husumer Gefühlsleben während des Pausentees.

Nach Wiederbeginn mussten die Gäste den nächsten Tiefschlaf einstecken, als wiederum Peters scharf in die Mitte flankte, wo sein Sturmpartner Torge Kunter zum 3:1 (49.) vollendete.

Husum hatte nach einer Ecke noch die Chance zum Anschluss, doch Marvin Matthiesen scheiterte an Lägerdorfs Torhüter Matteo Chionidis und dem Pfosten (69.). Viel mehr Möglichkeiten gab es jedoch nicht auf Seiten der Husumer, die in der Schlussphase auch noch das 4:1 hinnehmen mussten, als Matthiesen etwas unglücklich im eigenen Sechszehner zu Werke ging und Edwart Jauk den fälligen Strafstoß zum Endstand verwandelte (82.).

Pech hatte Lägerdorfs Verteidiger Marco Bolik: Bei einem offensiven Vorstoß fiel er unglücklich auf die linke  Schulter und kugelte sie sich aus.  Gut, dass Husums Coach Mamadou Sabaly, der als Physiotherpaut  vom Fach ist, gleich zur Stelle war und dem  Lägerdorfer Erste Hilfe leistete. „Dafür gebührt ihm von uns ganz großer Dank“, sagte Jörn Skottke. „Das ist wirklich nicht selbstverständlich.“

Husumer SV: Asmus – Giesen (53. Schröder), Matthiesen, Kock, Wetzel – Soumah, Lorenzen, Christiansen (52. Guth), Jaspar-Leon Peters (70. Niclas Krause) – Ayene (70. Kiesbye), Kosuck (46. Damian Krause).

Schiedsrichter: Malte Göttsch (TuS Hartenholm)
Zuschauer: 100

sh:z-NordfrieslandSport - 08.08.2021

Landespokal: TSV Lägerdorf empfängt Husumer SV

Lägerdorf (ml) -  Einmal kurz geschüttelt und weiter gehts: Die Landesliga-Fußballer des TSV Lägerdorf trauern ihrem überraschend frühen Ausscheiden aus dem Kreispokal (0:1 n.V. in Büsum) nicht lange nach, sondern freuen sich auf ein Highlight in der Saisonvorbereitung.

Heute empfangen die Schützlinge von Trainer Jörn Skottke ab 15 Uhr die Husumer SV und damit einen Oberligisten der vergangenen Spielzeit. Nur wegen seines freiwilligen Rückzugs aus der höchsten Verbandsspielklasse nimmt das Team aus der nordfriesischen Kreisstadt wie die Lägerdorfer in zwei Wochen den Spielbetrieb in der Landesliga auf – allerdings in der Schleswig-Staffel. „Endlich mal wieder ein Heimspiel“, freut sich TSV-Coach Jörn Skottke. „Aber es wird natürlich eine schwere Aufgabe. Die Husumer haben sich gut verstärkt, vor allem mit Talenten vom Heider SV. Sie haben aber auch noch eine ganze Reihe von erfahrenen Akteuren dabei und verfügen so über eine gute Mischung.“

Personell ist Skottke nicht gänzlich ohne Sorgen. Denn nach der Mittwoch-Partie in Büsum fehlt verletzungsbedingt nun auch das bisher so vielversprechende Talent Marvin Peter, und hinter dem Einsatz von Tobias Granert steht ein Fragezeichen. Ebenfalls noch nicht wieder einsatzbereit sind Lasse Engel, Dennis Staade und Torben Matz. Wieder im Kader nach überstandener Adduktorenverletzung ist Edwart Jauk und erstmals auch wieder Jan Hellmann.

Glückstädter Fortuna - 07.08.2021

Von Pokal zu Pokal

Husumer SV heute beim TSV Lägerdorf

HUSUM (Björn Gutt) - Die Fußballer der Husumer SV befinden sich derzeit im Pokal-Modus. Auf den Last-Minute-Sieg nach Verlängerung (2:1/1:1/1:0) im Kreispokal-Halbfinale vor drei Tagen beim TSV Rantrum folgt für die Mannschaft von Trainer Mamadou Sabaly heute (15 Uhr) das Landespokal-Achtelfinale beim TSV Lägerdorf. Für diese Partie hatte sich die HSV mit dem 4:2-Sieg gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Endspiel des Kreispokals 2020/21 vor vier Wochen qualifiziert.

Pascal Gettu Ayene entschied am Mittwoch in der 108. Minute das hart umkämpfte Match in Rantrum. Zuvor hatte Mats Timm Kosuck (39.) die Gäste in Führung gebracht, Marvin Theede (54.) für die Gastgeber ausgeglichen.

Husum tat sich schwer beim benachbarten Landesliga-Rivalen, aber in Lägerdorf (Landesliga Holstein ) erwartet Trainer Sabaly heute ein anderes Spiel als gegen die sehr defensiv eingestellten Rantrumer: „Ich denke, dass Lägerdorf zu Hause den Anspruch hat, auch spielerische Akzente zu setzen. Das wird uns sicherlich ein wenig mehr entgegenkommen.“

Auch die Steinburger mussten am Mittwoch im Kreispokal Westküste beim Kreisligisten TSV Büsum in die Verlängerung – und blamierten sich beim vermeintlichen Underdog mit 0:1 (0:0).

Für extra Motivation sorgt heute die Aussicht auf den Viertelfinal-Gegner. Das ist der Sieger des Spiels zwischen dem Oberliga-Spitzenteam SV Todesfelde und dem Drittliga-Absteiger VfB Lübeck. Die Husumer SV hätte als klassentiefere Mannschaft in jedem Falle das Heimrecht und könnte auf ein attraktives Spiel vor großer Kulisse im Friesenstadion hoffen.
sh:z-NordfrieslandSport - 07.08.2021

"Wir freuen uns auf einen richtigen Pokalfight"

Am Samstag trifft der TSV Lägerdorf im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokals auf die Husumer SV. Beide Teams haben bisher eine gute Vorbereitung gespielt, so dass sich die Zuschauer auf ein tolles Pokalspiel freuen können. So sieht es auch Husums Obmann Arne Strohscheer: "Wir freuen uns auf einen richtigen Pokalfight auf Augenhöhe. Unsere Vorbereitung lief trotz des Umbruches sehr gut. Wir haben eine Truppe mit jungen talentierten und erfahrenen Spielern. Die Mannschaft ist sehr gut zusammengewachsen."

Beim Gegner aus Lägerdorf war der Umbruch nicht ganz so groß. Aber auch vier Spieler haben den TSV verlassen. Jonas Bischoff (TuS Krempe), Boris Krause (TS Schenefeld), Jonah Baum und Christian Lipinski (beide ETSV Fortuna Glückstadt) spielen nicht mehr für den TSV. Alle wechseln zurück zu ihren Heimatvereinen.

RegionalSport - 04.08.2021

Test 14.08.2021 SG Leck/Achtrup/Ladelund (VL) Husumer SV abgesetzt
KP - F 14.08.2021 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1
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Vorentscheidung: Husums zweifacher Torschütze Mats Timm Kosuck (re.) lässt Frisia-Torhüter Mats Hinrichs keine Abwehrchance und schließt einen Konter mit dem 3:0 ab. Eduard Klemmer (li.) kann nur noch zuschauen.Foto: Pustal

Der Pokal bleibt in Husum

Zum zweiten Mal binnen fünf Wochen gewinnen die Gastgeber das Kreisfinale gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm

HUSUM (Björn Gutt) - Zum fünften Mal binnen sechs Jahren haben die Fußballer der Husumer SV den Kreispokal gewonnen. Nur fünf Wochen nach dem 4:2-Sieg im Finale der Saison 2020/21 wiederholten die Stormstädter den Triumph über den Dauerrivalen SV Frisia 03 Risum-Lindholm und sicherten sich mit einem 3:1 (2:0) auch die Trophäe für die Spielzeit 2021/22.
Basis für den Erfolg vor 293 Zuschauern im Friesenstadion war die bessere Chancenverwertung des Landesligisten. Ein Quäntchen Glück kam dazu: Frisia scheiterte allein in der zweiten Halbzeit viermal an Latte oder Pfosten – der Oberligist war teilweise der Verzweiflung nahe.
Frisia-Coach Dennis Peper fiel es schwer, die passenden Worte zu finden, da seine Mannschaft nicht um zwei Tore schlechter war als der Gegner. „Wenn man 1:3 verliert, kann man sicherlich nicht von einem unverdienten Husumer Sieg sprechen. Jedoch hat uns heute einfach auch das Spielglück gefehlt und in Summe haben viele kleine Details den Ausschlag zugunsten der Husumer gegeben“, meinte Peper, der bemängelte, dass seine Mannschaft im ersten Durchgang zu abwartend agiert habe. „In der zweiten Halbzeit waren wir deutlich präsenter und hätten trotz des 0:3-Rückstandes nicht verlieren müssen, wenn wir unsere Chancen konsequenter genutzt hätten.“
Husums Trainer Mamadou Sabaly war glücklich über den Erfolg, erkannte aber die Leistung des Gegners an: „Wir haben heute ein gutes Spiel zweier offensiv ausgerichteter Mannschaften gesehen.“ Es habe sich bereits im Training abgezeichnet, dass seine Mannschaft sich nach der Pleite am vergangenen Wochenende im Landespokal in Lägerdorf einiges vorgenommen hatte. „Entsprechend fokussiert und konzentriert haben meine Jungs in der ersten Halbzeit agiert und ihre Chancen genutzt. Nach der Pause waren wir in der Defensive mehr gefordert und mussten uns erst auf die offensivere Ausrichtung des Gegners einstellen“, sagte Sabaly.
Die Partie brauchte keine lange Anlaufphase. Jaspar-Leon Peters verfehlte jedoch ebenso aus aussichtsreicher Position sein Ziel (6.) wie auf der Gegenseite der spielfreudige Yago Heider (10.). Mit dem einsetzenden Starkregen verflachte die Partie kurzzeitig, bevor es in der 32. Minute turbulent wurde. Der Frisianer Jannik Schmalfeld kam im Husumer Strafraum bei einem Zweikampf mit Finn Christiansen zu Fall. Daraufhin forderten die Gäste vergeblich einen Strafstoß.
Doppelt bitter wurde es, weil die Husumer den folgenden Konter zur Führung nutzten, als der wieselflinke Mats Kosuck Frisia-Keeper Mats Hinrichs umkurvte und aus spitzem Winkel einschob (32.). Dennis Peper sah seine Mannschaft benachteiligt. „Sicherlich hat die Schiedsrichterleistung neben vielen anderen Kleinigkeiten mit dazu beigetragen, dass wir unterlegen waren. Daran wollen wir uns aber nicht aufhängen.“
Der Gegentreffer zeigte Wirkung. Kosuck traf völlig frei vor dem Tor nur den Außenpfosten (38.). Mit dem Pausenpfiff bekamen die Lindholmer den nächsten Tiefschlag. Marvin Matthiesen schraubte sich nach einem Freistoß von Pascal Gettu Ayene in die Luft und nickte zum 2:0 ein (45.+1).
Kosuck verpasste kurz nach dem Wechsel gleich zweimal die Vorentscheidung (50., 51.) und hielt damit die nun mit drei Spitzen agierenden Gäste im Spiel. HSV-Schlussmann Christopher Thomsen klärte wenig später sehenswert gegen Momme Sönnichsen (54.). Dann war es wieder Kosuck, der nach herrlicher Kombination über Dauerläufer Daouda Soumah und Ayene mit dem 3:0 (64.) scheinbar endgültig den Deckel draufmachte. Jedoch war nach der Auswechselung von Kosuck und Mittelfeldmotor Henning Lorenzen ein kleiner Bruch im Husumer Spiel erkennbar, was die Gäste für eine Drangphase nutzten. Zunächst scheiterte Yago Heider am Pfosten (66.), bevor er im Strafraum von Giesen gelegt wurde. Den fälligen Strafstoß (70.) verwandelte Tobias Zuth.
Es folgten Chancen im Minutentakt hüben wie drüben. Sönnichsen traf nach einer Ecke freistehend im Fünfmeterraum ebenso nur die Latte (75.) wie Jannik Heider per Freistoß (86.). Auch in der Nachspielzeit verhinderte der Pfosten den Anschlusstreffer von Yago Heider (90.+2). Auf der Gegenseite hatten Soumah (79.), Finn Christiansen (87.) und Schröder (90.) gute Möglichkeiten.
Husumer SV: Thomsen – Matthiesen, Kock, Schröder – Lorenzen, Guth – Peters (64. Giesen), Christiansen, Soumah (85. Sinzel) – Ayene (80. Boseck), Kosuck (64. Kiesbye)
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Hinrichs – Stephan (64. Dethlefsen), Klemmer, Hirsch, Jannik Heider – Ljaskaj, Zuth, Schmalfeld, Yago Heider – Sönnichsen (80. Feddersen), Jonas Heider (71. Diallo)
Schiedsrichter: Nicolas Köcher (FC Langenhorn). - Tore: 1:0 Mats Kosuck (32.), 2:0 Marvin Matthiesen (45.+1), 3:0 Kosuck (64.), 3:1 Tobias Zuth (70., Foulelfmeter). - Gelb-rote Karte: Jannik Schmalfeld (Frisia, wiederholtes Foulspiel/88.). - Zuschauer: 293. - Beste Spieler: Martin Kock, Nils Schröder, Henning Lorenzen, Mats Kosuck – Jannik Heider, Yago Heider, Patrik Ljaskaj.

HSV-Kapitän Finn Christiansen bekommt den Pokal vom KFV-Vorsitzenden Michael Pien. Foto: Pustal
sh:z-NordfrieslandSport - 16.08.2021

Husums Stürmer Mats Timm Kosuck (M.) und Daouda Soumah, hier mit Frisia-Torhüter Mats Hinrichs, waren vor fünf Wochen die Matchwinner. Foto: Wolfgang Pustal

Revanche im Kreispokal

HUSUM (jw/bjg/pu) - Erst vor fünf Wochen standen sich die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Finale des Fußball-Kreispokals 2020/21 gegenüber. Bereits heute um 15 Uhr kommt es im Husumer Friesenstadion zur Neuauflage, bei der es um den Pokal für die Spielzeit 2021/22 geht. Bei den Gästen ist die schmerzliche Erinnerung an den 11. Juli frisch: Da schnappten sich die Stormstädter, die freiwillig in die Landesliga abgestiegen sind, mit einem 4:2 gegen den Oberligisten die Trophäe.

  "Wir fahren nach Husum und wollen die weghauen."
  Sönke Lorenz
Sportlicher Leiter Frisia 03
   

Das lassen die Risum-Lindholmer nicht auf sich sitzen. „Wir wollen zeigen, dass wir im Kreis die Nummer eins sind. Wir fahren nach Husum und wollen die weghauen. Das ist unser Anspruch“, sagt Sönke Lorenz, der Sportliche Leiter des SV Frisia 03.
Die Kampfansage bedeutet indes nicht, dass die Risum-Lindholmer keinen Respekt vor dem Titelverteidiger haben. „Wir sind total gewarnt, Husum hat sehr gut gespielt und uns ganz schön die Grenzen gezeigt“, so Lorenz. Das und auch weitere mäßige Ergebnisse des Oberligisten führen die Verantwortlichen auch auf eine spielerische Neuausrichtung zurück. Die Trainer Dennis Peper und Bernd Ingwersen wagen mehr Offensive. Dies mit gewohnter Stabilität in der Abwehr zu verbinden, gelingt noch nicht immer. Im Halbfinale in Dörpum geriet Frisia mit 0:2 in Rückstand, drehte das Spiel aber noch zum 4:2-Sieg. In einem Testspiel am Dienstag gegen die SG Langenhorn/Enge-Sande wurde jedoch aus einer 3:1-Führung noch ein 3:3. „Manchmal fehlt noch die letzte Konsequenz, aber daran arbeiten wir“, sagt Lorenz.
Dennis Peper sieht Frisia auf einem guten Weg: „Wir haben in Husum etwas gutzumachen. Wir sind noch nicht da, wo wir hin wollen, aber jetzt müssen wir den letzten Schritt machen. Wir sind gut gerüstet.“ Jannik Drews und Lasse Paulsen kehren zurück in den Kader, so dass nur noch Lennart Lorenz (beruflich verhindert) fehlt.
Die Husumer waren von der bemerkenswerten Frühform der völlig neu aufgestellten Mannschaft selbst überrascht. Nun gilt es, den aktuellen Status als beste Mannschaft im Kreis gegen den Dauerrivalen zu verteidigen. Die in diesem Sommer lange Zeit weiße Husumer Weste hat vor einer Woche einen ersten kleinen Fleck erhalten. Das Team des neuen Trainers Mamadou „Bernd“ Sabaly schied im Landespokal-Achtelfinale beim Steinburger Landesligisten TSV Lägerdorf mit 1:4 aus. Laut Sabaly war die Müdigkeit nach dem Kreispokal-Halbfinale in Rantrum zu spüren: „Wir hatten sehr gut begonnen. Nach der Führung sind wir jedoch nachlässig geworden.“ Nun hofft der Senegalese auf eine neue Erfolgsgeschichte. „Frisia ist noch einmal ein ganz anderes Kaliber. Die Mannschaft ist sehr aggressiv und athletisch sowie spielerisch stark. Daher wird es wieder richtig zur Sache gehen.“ Da sich beide Mannschaften sehr gut kennen, erwartet Sabaly einen spannenden und aufreibenden Abnutzungskampf: „Für uns geht es darum, kompakt zu bleiben und als Mannschaft zu agieren, beispielsweise im Pressing. Wenn sich die Chance ergibt, müssen wir da sein.“

sh:z-NordfrieslandSport - 14.08.2021

LL 1 21.08.2021 Husumer SV TuS Collegia Jübek 6:0
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Nicht zu stoppen: Husums Daouda Soumah (l.) nimmt es mit den Jübekern Boyke Gnutzmann (M.) und Vegard Niemann auf. Foto: Brigitte Petersen

Jübek kassiert "Klatsche"

Fußball-Landesliga: TuS Collegia geht 0:6 in Husum unter

HUSUM (bjg) -  Der Start in die Punktrunde ist dem Fußball-Landesligisten TuS Collegia Jübek misslungen. Beim deutlichen 0:6 (0:2) bei der stark aufspielenden Husumer SV hatte die Mannschaft von Trainer Guido Gehrke letzlich keine Chance. Nach dem Wechsel sahen die 253 Zuschauer ein munteres Scheibenschießen, auch weil die Gäste mit fortlaufender Spieldauer immer mehr abbauten.
Jübeks Coach ärgerte sich ein wenig über eine verpasste Chance zur Führung, sprach zugleich aber von einem hochverdienten Husumer Sieg. „Bis zum 0:1 haben wir so agiert, wie wir es uns vorgenommen hatten. Leider machen wir nicht das 0:1 und schenken die ersten beiden Tore her“, sagte Guido Gehrke.
Gegen die kompakte Jübeker Defensive, die taktisch geschickt die Räume in der eigenen Hälfte dicht machte, agierte Husum anfangs planlos. Mit etwas Glück hätten die Gäste sogar in Führung gehen können, als TuS-Kapitän Marcel Gimm in der 25. Minute frei an Christopher Thomsen im Husumer Tor scheiterte.
Wenig später traf der Husumer Nils Schröder per Direktabnahme aus 22 Metern (31.) den Pfosten. Nach dem 1:0 von Daouda Soumah (33.) legte der pfeilschnelle Angreifer wenig später das 2:0 nach. Dabei verletzte sich TuS-Keeper Lukas Pakebusch in einer missglückten Abwehraktion und musste in der zweiten Halbzeit durch Feldspieler Peer Jürgensen ersetzt werden.
Die Husumer dominierten auch nach der Pause. Martin Kock sorgte mit einem Aufsetzer zum 3:0 (64.) schon für die Entscheidung. Joker Damian Krause erhöhte mit zwei Treffern (75., 79.) auf 5:0 und verpasste mit einem Kopfball gegen die Latte (77.) knapp den Hattrick. Den Schlusspunkt setzte der starke Daouda Soumah mit seinem dritten Tor (88.).
„In der zweiten Halbzeit haben wir uns unter Wert verkauft“, meinte Gehrke und sprach von einer Niederlage, die „vielleicht um das eine oder andere Tor zu hoch ausgefallen ist“. Man habe, so der TuS-Coach, im Moment personell keine Möglichkeiten, um die vielen Rückschläge wegzustecken.

Husumer SV: Thomsen – Wetzel, Schröder (46. Damian Krause), Kock, Matthiesen – Issifou (46. Gaschka), Christiansen – Ayene (59. Knoll), Guth (64. Boseck) – Soumah, Kosuck (73. Thees)
TuS Collegia Jübek: Pakebusch (46. Jürgensen) – Kaczmaryk (46. Köhler), Joost Hinnerk Gnutzmann, Boyke Gnutzmann, Niemann – Meier (70. Messerschmidt), Denz (64. Horn), Burau, Seel – Gimm, Zeh
Schiedsrichter: Jannik Rohmahn (SV Hemmingstedt)
Zuschauer: 253
Tore: 1:0 Daouda Soumah (33.), 2:0 Daouda Soumah (37.), 3:0 Martin Kock (64.), 4:0 Damian Krause (75.), 5:0 Damian Krause (79.), 6:0 Daouda Soumah (88.)

Schlei Bote - 23.08.2021

Kaum zu bremsen: Husums Angreifer Daouda Soumah (r.) erzielte drei Tore. Foto: Brigitte Petersen

Husumer überrollen Jübek mit 6:0

Daouda Soumah überragender Akteur beim optimalen Start in die Fußball-Landesliga

HUSUM (Björn Gutt) -  Mit einer Demonstration ihrer Stärke ist die Husumer SV in die Saison der Fußball-Landesliga gestartet. Beim 6:0-Auftakterfolg ließen die Stormstädter ihrem Gegner vom TuS Collegia Jübek keine Chance. Nach anfänglichen Schwierigkeiten platzte durch den Führungstreffer (34.) des überragenden Daouda Soumah der Knoten.
„Man hat gemerkt, dass die Jungs diesen Sieg unbedingt wollten“, sagte HSV-Coach Mamadou Sabaly. „Für mich war wichtig, dass wir den Druck bis zum Schluss hochgehalten haben. Das hat auch mit Respekt dem Gegner gegenüber zu tun.“
Gegen die kompakte Jübeker Defensive agierte Husum anfang planlos. Mit etwas Glück hätten die Gäste sogar in Führung gehen können, als TuS-Kapitän Marcel Gimm in der 25. Minute frei an Christopher Thomsen im Husumer Tor scheiterte. Sabaly reagierte und schickte seinen Spielgestalter Pascal Gettu Ayene auf die linke Außenbahn, um Räume zu öffnen. Wenig später traf Nils Schröder nach einer abgewehrten Flanke von Ayene per Direktabnahme aus 22 Metern (31.) den Pfosten. Nach dem 1:0 von Soumah (33.) auf Flanke von Tobias Wetzel legte der pfeilschnelle Angreifer wenig später das 2:0 nach. Dabei verletzte sich TuS-Keeper Lukas Pakebusch in einer missglückten Abwehraktion und musste in der zweiten Halbzeit durch Feldspieler Peer Jürgensen ersetzt werden.
Die Husumer dominierten auch nach der Pause. Abwehrchef Martin Kock sorgte mit einem Aufsetzer zum 3:0 (64.) schon für die Entscheidung. Joker Damian Krause erhöhte mit zwei Treffern (75., 79.) auf 5:0 und verpasste mit einem Kopfball gegen die Latte (77.) knapp den Hattrick.
Den Schlusspunkt setzte Soumah mit seinem dritten Tor (88.). Jübeks Coach Guido Gehrke, einst Spielertrainer in Husum (2006-08), ärgerte die verpasste Chance zur Führung, erkannte aber den verdienten Husumer Sieg an. „Anfangs haben wir so agiert, wie wir es uns vorgenommen hatten. Leider machen wir nicht das 0:1 und schenken die ersten beiden Tore etwas her. In der zweiten Halbzeit haben wir uns unter Wert verkauft.“
Gestern machte es der TSV Rantrum den Stormstädtern nach und erzielte mit 6:1 gegen den TSV Kropp ebenfalls einen Kantersieg.

Husumer SV: Thomsen – Wetzel, Schröder (46. Krause ), Kock , Matthiesen – Issifou (46. Gaschka), Christiansen – Ayene (59. Knoll), Guth (64. Boseck) – Soumah , Kosuck (73. Thees)
TuS Collegia Jübek: Pakebusch (46. Jürgensen) – Kaczmaryk (46. Köhler), Joost Hinnerk Gnutzmann, Boyke Gnutzmann, Niemann – Meier (70. Messerschmidt), Denz (64. Horn), Burau, Seel – Gimm, Zeh
Tore: 1:0 Daouda Soumah (33.), 2:0 Daouda Soumah (37.), 3:0 Martin Kock (64.), 4:0 Damian Krause (75.), 5:0 Damian Krause (79.), 6:0 Daouda Soumah (88.). - SR: Rohmahn (Hemmingstedt). - Zuschauer: 253

sh:z-NordfrieslandSport - 23.08.2021

Die Husumer SV mit Hannes Guth (re.) und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit Lennart Mads Lorenz treffen im Ligabetrieb nach dem Husumer Rückzug in die Landesliga nicht mehr aufeinander. Foto: Wolfgang Pustal

Die Hoffnung auf eine normale Saison

In vier Wochen starten die Fußballer der Ober-, Landes- und Verbandsliga in die neue Saison

HUSUM/NF (Ulrich Schröder) -  Momentan fiebern die Fußballfreunde in Nordfriesland noch mit ihren Teams im laufenden Kreispokal-Wettbewerb mit, doch die neue Spielzeit wirft ihre Schatten voraus. Am Wochenende 20. bis 22. August rollt in den höheren Herrenklassen wieder der Ball - Trainer, Spieler und Fans wünschen sich nichts sehnlicher als eine "normale" Spielzeit ohne Unterbrechung oder gar Abbruch.

OBERLIGA
Die Oberliga geht mit 17 Mannschaften ins Rennen und ist erneut in eine Nord- und Südstaffel aufgeteilt. Im Norden spielen acht, im Süden neun Teams. Nach dem freiwilligen Rückzug der Husumer SV in die Landesliga hält der SV Frisia 03 Risum-Lindholm die Fahne Nordfrieslands hoch. Am ersten Spieltag kämpfen die Nord-Rivalen SC Weiche Flensburg 08 II und TSB Flensburg gegeneinander um Punkte, Frisia sieht noch zu.
An jedem Spieltag haben zwei Mannschaften spielfrei, zum Auftakt sind das Frisia und der Eckernförder SV, die am zweiten Spieltag aufeinander treffen. Es folgt ein weiteres Heimspiel gegen den TSV Bordesholm (Sonntag, 5. September). Am 11. September geht's zum SC Weiche 08 II, eine gute Woche später kommt der TSB zum nächsten Nord-Duell.

LANDESLIGA SL
Mit der Husumer SV und dem TSV Rantrum sind zwei nordfriesische Mannschaften in der Landesliga Schleswig vertreten. Beide beginnen die Spielzeit vor den eigenen Fans: Husum empfängt den TuS Collegia Jübek mit dem ehemaligen Husumer Guido Gehrke im Friesenstadion am Sonnabend, 21. August, um 14 Uhr. Tags darauf (ebenfalls um 14 Uhr) stellt sich der TSV Kropp am Rantrumer Lagedeich vor. Das Derby ist für Sonnabend, 2. Oktober (14 Uhr) im Friesenstadion vorgesehen.

VERBANDSLIGA NORD
Auch die Verbandsliga Nord umfasst zwölf Mannschaften, fein säuberlich aufgeteilt in sechs Teams aus der Region Flensburg und sechs aus Nordfriesland. Da hagelt es Nachbarschaftsduelle, zwei davon gleich am ersten Spieltag: Die SG Leck-Achtrup-Ladelund trifft auf die SG Langenhorn/Enge, der TSV Rot-Weiß Niebüll auf den SV Blau-Weiß Löwenstedt. Jeweils auswärts ran müssen die SG Oldenswort-Witzwort (in Harrislee) und der SV Dörpum, der beim TSV Großsolt-Freienwill antritt.
Noch nicht veröffentlicht sind die Spielpläne der Frauen-Oberliga (mit dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm) und den Kreisligen Nord-West und West (mit SG Eiderstedt).

1. Spieltag: Sbd. 21. August: SC Weiche 08 Flensburg II - TSB Flensburg, TSV Bordesholm - Inter Türkspor Kiel, TSV Kronshagen - TSV Altenholz; spielfrei: SV Frisia Risum-Lindholm 03, Eckernförder SV

1. Spieltag: Sbd. 21. August: TSV Friedrichsberg-Busdorf - TSV Nord. Satrup, Husumer SV - TuS Collegia Jübek, Büdelsdorfer TSV - MTV Tellingstedt, Stern Flensburg - SG Geest 05, TuS Rotenhof - BSC Brunsbüttel; So. 22. August: TSV Rantrum - TSV Kropp

1. Spieltag: Sbd. 21. August: SG Leck-Achtrup-Ladelund - SG Langenhorn/Enge, TSV Nord Harrislee - SG Oldenswort/Witzwort, DGF Flensburg - SG Nordau, TSV Großsolt/Freienwill - SV Dörpum, FC Wiesharde - FC Tarp/Oeversee; So. 22. August: TSV RW Niebüll - SV BW Löwenstedt

sh:z-NordfrieslandSport - 24.07.2021

LL 2 28.08.2021 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:3
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Damian Krause erzielt das 1:0 für Husum. Brunsbüttels Dustin Döhren (r.) kommt zu spät.
Foto: Ove Jensen

Der nächste Streich der Husumer SV

3:1-Erfolg beim BSC Brunsbüttel auch ohne sechs Stammkräfte

HUSUM / BRUNSBÜTTEL (Björn Gutt) - Der Husumer SV genügten 60 starke Minuten, um beim BSC Brunsbüttel mit 3:1 (1:0) den zweiten Sieg im zweiten Spiel in der Fußball-Landesliga einzufahren. Damit fährt das Team von HSV-Coach Mamadou Sabaly mit der Optimalausbeute zum Spitzenspiel am kommenden Sonntag zum TSV Nordmark Satrup, der am zweiten Spieltag den Büdelsdorfer TSV mit 9:0 deklassiert hat.

Der Erfolg der Stormstädter war trotz einer zähen Anfangs- und Schlussphase verdient, weil die Gäste insgesamt über die größeren spielerischen Möglichkeiten sowie individuelle Klasse verfügten. In Anbetracht der etwas angespannten personellen Lage war Mamadou Sabaly mit der Leistung und vor allem dem Ergebnis einverstanden. „Uns haben heute sechs Stammkräfte gefehlt. Trotzdem haben die Jungs, die auf dem Platz gestanden haben, es sehr gut gemacht. Jeder hat sich reingehauen.“

Beide Teams gingen ersatzgeschwächt ins Spiel, wobei man den Husumern die personell und taktisch bedingten Umstellungen zunächst deutlich mehr anmerkte. Ungewohnt viele Ballverluste der Gäste und lange Bälle in die Spitze, die schnell abgefangen wurden, ließen die Hausherren aktiver wirken. Durchschlagskraft in der Offensive fehlte jedoch hüben wie drüben. Mit zunehmender Spieldauer kam Husum besser ins Spiel und hatte durch den starken Damian Krause die erste gute Möglichkeit, die jedoch BSC-Schlussmann Jesse Melzer im letzten Moment vereitelte.

Kurz vor der Pause schlug die HSV dann zu. Flemming Westensee steckte auf Krause durch, der es dieses Mal besser machte und zum 0:1 (44.) einschob. „Das war für uns der Befreiungsschlag“, freute sich Sabaly über die Führung.

Nach dem Wechsel waren die Husumer schnell auf Betriebstemperatur. Brunsbüttel überzeugte in dieser Phase wie auch im gesamten Spiel vor allem kämpferisch, versäumte es aber im letzten Drittel zwingend zu werden. Effizienter zeigten sich die Sabaly-Schützlinge. Beim 0:2 (55.) bediente wieder Flemming Westensee mit einer punktgenauen Flanke Daouda Soumah, der mit einem Fallrückzieher Marke „Tor des Monats“ seine Mannschaft jubeln ließ.

Mit der sicheren Zwei-Tore-Führung im Rücken verlegte sich die HSV fortan fast ausschließlich aufs Kontern und führte nach 66 Minuten die endgültige Entscheidung herbei. Der nach vorne beorderte Innenverteidiger Marvin Matthiesen zeigte seine Torjäger-Qualitäten und markierte mit Hilfe des Innenpfostens sein zweites Tor (66.) in dieser Saison. In der Schlussphase verursachten einige Wechsel einen kleinen Bruch im Husumer Spiel, ohne dass noch etwas anbrannte. Trotzdem kam der Gastgeber noch zum verdienten Ehrentreffer (85.), als die Husumer Hintermannschaft Brunsbüttels Besten Gillian Jebens ohne Gegenwehr gewähren ließ und dieser die Einladung zum 1:3-Endstand dankend annahm.

„Den Sieg nehmen wir gerne mit, auch wenn wir spielerisch sicherlich noch Luft nach oben haben“, bilanzierte auch Husums Fußballobmann Arne Strohscheer zufrieden, aber nicht überschwänglich.

BSC Brunsbüttel: Melzer – Schmidt, Butzek, Döhren, Möller – Jebens, Iskenderyan (77. Kellner) – Feldmann, Tiedje (46. Max Eckhardt), Wolter (54. Bargmann) - Plötz
Husumer SV: Emken – Matthiesen, Kock, Wetzel – Giesen, Westensee (77. Peters) - Guth, Lorenzen, Christiansen (74. Knoll) – Soumah (77. Yiadom), Krause (67. Sinzel)
Tore: 0:1 Damian Krause (44.), 0:2 Daouda Soumah (55.), 0:3 Marvin Matthiesen (66.), 1:3 Gillian Jebens (85.). - Schiedsrichter: Marcel Görlitz (TSG Nordholz). - Zuschauer: 70.
sh:z-Nordfriesland Sport - 31.08.2021

Auch Brunsbüttels Max Eckhardt hätte die Partie in der Schlussphase noch mal spannend machen können. Foto: Archiv Reiner Stöter

BSC Brunsbüttel wacht zu spät auf

Die Schleusenstädter verlieren gegen die Husumer SV verdient mit 1:3.

  "Der Treffer wirkte wie ein Wachrüttler, kam dann letztlich aber für uns zu spät."
  Benjamin Hübner, Sportlicher Leiter BSC Brunsbüttel

BRUNSBÜTTEL (Gunther Schöniger) - Der BSC Brunsbüttel hat auch sein zweites Spiel der neuen Saison in der Fußball-Landesliga Schleswig nicht ganz unerwartet verloren. Mit 1:3 (0:1) Toren unterlagen die Schleusenstädter der Husumer Sportvereinigung. „Die Stormstädter haben gezeigt, dass sie ganz nach oben in der Tabelle gehören, sind allerdings mit ihren Chancen bisweilen recht fahrlässig umgegangen“, resümierte nach dem Abpfiff der Sportliche Leiter des BSC, Benjamin Hübner.

Allein Daouda Soumah hätte für die Husumer noch zwei weitere Tore machen können. So kamen die Brunsbütteler nach dem Gegentor zum 1:3 durch Gillian Jebens in der 85. Spielminute mit einem sehenswerten 25-Meter-Distanzschuss in den Winkel noch einmal auf. „Der Treffer wirkte wie ein Wachrüttler, kam dann letztlich aber für uns zu spät“, schilderte Hübner. Janis Plötz und Max Eckhardt verzeichneten in der Endphase aber noch gute Chancen und hätten die Partie noch einmal spannend machen können.

Missverständnis führt zum 0:1

 
  Jesse Melzer

Der BSC hatte sich zunächst auf die Defensive konzentriert und die Nordfriesen kommen lassen. Fast wäre der Gastgeber mit einem 0:0 in die Pause gegangen, doch nach einem Missverständnis zwischen Keeper Jesse Melzer und seinen Vorderleuten war in der 44. Minute Husums Damian Krause frei vor dem Tor und vollstreckte zum 0:1.

Viele Chancen auf beiden Seiten

Im zweiten Durchgang legten Daouda Soumah (55.) nach einer Rechtsflanke, bei der die Zuordnung in der BSC-Defensive nicht stimmte, und Marvin Matthiesen (66) nach einem langen Ball in die Spitze zum 0:2 und 0:3 nach. Gillian Jebens (85.) erzielte dann nur noch den 1:3-Gegentreffer. Hübner: „Insgesamt haben wir ein ansehnliches Spiel mit vielen Torchancen auf beiden Seiten gesehen, wobei die Husumer unter dem Strich die effektivere Mannschaft war.“

BSC Brunsbüttel - Husumer SV 1:3 (0:1)

BSC Brunsbüttel: Melzer – Döhren, Möller, Feldmann, Plötz, Jebens, Tiedje (46. M. Eckhardt), Schmidt, Wolter (54. Bargmann), Butzek, Iskandaryan (77. Kellner).

Husumer SV: Emken - Mattthiesen, Westensee (77. Peters), Lorenzen, Christiansen (74. Knoll), Guth, Soumah (77. Boakye Yiadom), Wetzel, Krause (67. Sinuzel), Kock, Giesen.

Schiedsrichter: Marcel Görlitz (Alveslohe)

Zuschauer: 140

Tore: 0:1 Krause (44.), 0:2 Soumah (55.), 0:3 Matthiesen (66.), 1:3 Jebens (85.).

Norddeutsche Rundschau - 31.08.2021

Auch Kapitän Rouven Drzimkowski fällt beim BSC Brunsbüttel aus. Foto: Reiner Stöter

Nächster Top-Gegner für BSC Brunsbüttel

Nach dem TuS Rotenhof haben die Schleusenstädter mit der Husumer SV einen weiteren Titelkandidaten vor der Nase.

BRUNSBÜTTEL (Gunther Schöniger) - Der Saisonbeginn in der Fußball-Landesliga Schleswig fordert den BSC Brunsbüttel deutlich mehr, als den Schleusenstädtern lieb sein kann. Eine Woche nach dem Auswärtsspiel beim TuS Rotenhof (1:5) hat das Team von Trainer Axel Rohwedder heute um 16 Uhr mit der Husumer Sportvereinigung den nächsten „Knaller“ vor der Brust. „Eine absolute Top-Mannschaft und Meisterschaftsfavorit. Für uns gehören die Husumer nicht in die Landesliga, sondern in die Oberliga“, sagt der Sportliche Leiter des BSC, Benjamin Hübner.

Platz freiwillig geräumt

Ihren Platz in der Oberliga haben die Husumer aber freiwillig geräumt und eine sogenannte Mission „Umbruch 2.0“ eingeleitet. Mit einem mit 16 Neuzugängen und zehn Abgängen runderneuerten Kader sowie mit dem Ex-Heider Mamadou Sabaly als neuem Trainer, der gleich elf Spieler vom Heider SV mit in die Stormstadt gebracht hat, soll das Projekt entwickelt werden.

Husumer 6:0-Sieg zum Start

Der Senegalese Sabaly, der lange Jahre erfolgreich im Trainerteam der Liga-Mannschaft des Heider SV gearbeitet und zuletzt die U23 betreut hatte, startete mit den Husumern am vergangenen Sonnabend gleich mit einem 6:0-Sieg gegen TuS Collegia Jübek in die neue Saison.

BSC mit Personalnot

Da muss den Brunsbüttelern natürlich angst und bange werden, zumal die personelle Situation nicht rosig ist. Andreas Köhler, Rouven Drzimkowski, Kim Ole Ploog (alle verletzt) Nils Klaassen (beruflich verhindert), Max Eckhardt und Johannes Niebuhr (beide privat verhindert) stehen nicht zur Verfügung.

Aus beruflichen Gründen wird Johannes Niebuhr (Bildmitte) dem BSC Brunsbüttel gegen die Husumer SV fehlen. Foto: Reiner Stöter
Norddeutsche Rundschau - 28.08.2021

LL 3 05.09.2021 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:2
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Fassungslos in der Schlussphase. Foto: TNS Sports

Schiedsrichter entscheiden das Spiel

Geschenkter Elfmeter kostet Satrup wichtigen Punkt im Topspiel

Der Husumer SV konnte das Topspiel beim TSV Nordmark Satrup mit 2:1 für sich entscheiden. Im Mittelpunkt des bis dahin tollen Spiels stand am Ende das eigenwillige Schiedsrichtergespann.

SATRUP (msc) - 85 Minuten bekamen 380 Zuschauer ein tolles Landesliga-Topspiel zwischen dem TSV Nordmark Satrup und dem Husumer SV geboten. Mit einem leistungsgerechten 1:1 wäre an diesem Nachmittag jeder zufrieden nach Hause gefahren, doch am Ende wurde ein schönes Spiel kaputt gepfiffen, als das Schiedsrichtergespann den Gästen einen zweifelhaften Elfmeter schenkte.

Die beiden Mannschaften begegneten sich auf Augenhöhe. In der 32. Minute provozierte Björn Laß mit einer großen Portion Glück ein Eigentor durch Henning Lorenzen. Auf Grund der besseren Chancen ging es mit einer verdienten 1:0-Führung, die durchaus hätte höher ausfallen können, dann auch in die Pause.

In ihrer Druckphase: Husumer SV gelingt der Ausgleich

Im zweiten Durchgang ging es mit Chancen auf beiden Seiten weiter. Die beste hatte Björn Laß kurz nach Wideranpfiff. Die Gäste von Trainer Mamadou Sabaly erhöhten nun zunehmend den Druck, der Ausgleich in der 81. Minute durch Marvin Matthiesen war dementsprechend verdient. Eine Punkteteilung wäre vermutlich das gerechteste Ergebnis gewesen, doch es kam anders. Und nur zwei Personen wissen warum. Die Gäste flanken in den Strafraum, doch der Assistent hebt seine Fahne: Abseits. Doch gleichzeitig will der Assistent an der Linie ein Satruper-Foul gesehen haben. Im Strafraum wurde ein Satruper Spieler in den Gegner geschubst, kein Foul sagen auch die Husumer, verlassen eigentlich schon die Szene.

"Es bleibt ein Foul"

Der Assistent beharrt allerdings auf seine Meinung. "Es bleibt ein Foul", verteidigt er sich, auf ruhige und sachliche Nachfrage kann er sich nicht erklären und versucht die Situation wegzulächeln. Schiedsrichter Kjell-Oke Schneider verbietet weitere Nachfragen, folgt seinem Assistenten und entscheidet auf Elfmeter – trotz Abseits und fehlenden Foulspiel. Die überraschten Gäste verwandelten diesen in der 88. Minute durch Pascal Gettu Ayene und treten mit einem geschenkten Sieg als Tabellenführer die Heimreise an.

"Niederlage haben wir uns selbst zuzuschreiben"

"Wir haben uns die Niederlage aber selbst zuzuschreiben", weiß Trainer Bernd Hansen, der vom Assistenten nach dem Spiel auch keine Antwort zur fragwürdigen Entscheidung bekam. "Die letzten 20 Minuten waren katastrophal von uns gespielt. Wir waren platt, haben nur noch Fehler produziert." Auch er hätte eine Punkteteilung als gerecht empfunden, kann der Niederlage aber auch noch etwas "positives" abgewinnen. "Hätten wir den Punkt gewonnen, hätten wir uns das Spiel vielleicht noch schön geredet", so der Trainer. "Vielleicht war das ganz gut so." Gespannt ist er jetzt auf die Reaktion seiner Mannschaft in dieser Woche und im Spiel gegen Rantrum.


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TNS Sports - 06.09.2021

Der Satruper Lasse Petersen (li.) wird von Husums Hannes Guth attackiert. Foto: Michael Staudt

Husumer SV gewinnt Spitzenspiel in Satrup 2:1

Nordfriesen drehen Rückstand


Husums Triumph im Top-Spiel

Fussball-Landesliga Nordfriesen nach 2:1 bei Nordmark Satrup Spitzenreiter

SATRUP (Wilfried Simon) - Würdiger Rahmen für das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Schleswig: 350 Zuschauer sahen das auf technisch gutem Niveau stehende Duell zwischen Nordmark Satrup und der Husumer SV, das die Nordfriesen etwas glücklich mit 2:1 (0:1) gewannen. HSV-Coach Mamadou Sabaly sagte: „Wir haben in der zweiten Hälfte taktische Veränderungen vorgenommen und haben die Zweikämpfe besser angenommen.“
Die Umstellungen waren auch erforderlich, weil die Hausherren im ersten Abschnitt die besseren Chancen hatten. HSV-Keeper Dennis Emken lenkte einen Heber von Timo Andresen zur Ecke. Mit einem Ballgewinn von Lasse Petersen im Mittelfeld wurde das 1:0 eingeleitet. Den Querpass von Björn Laß spitzelte Husums Kapitän Henning Lorenzen ins eigene Tor (32.). Die beste Chance der Gäste vereitelte Danny Goos, der einen Schuss von Mats Kosuck von der Torlinie kratzte (43.).
„Nach der Pause haben wir uns den Schneid abkaufen lassen“, stellte Laß fest. Trotzdem hatte Satrup Möglichkeiten, die Führung auszubauen. Luca Petersen verzog (51.), Arne Ingwersens Freistoß wurde ans Aluminium verlängert (56.). „Wir hatten genug Chancen zum 2:0“, ärgerte sich Danny Goos.
Die Gäste wurden stärker, Marvin Matthiesen köpfte nach einem zunächst abgewehrten Freistoß das 1:1 (81.). Der Torschütze: „Wir haben alles in die Waagschale geworden und sind mit einem umstrittenen Strafstoß belohnt worden.“ Lasse Petersen soll gefoult haben, jedenfalls sah es der Schiedsrichter so. Für Petersen eine Fehlentscheidung: „Ich bin von hinten geschubst worden und habe meinen Gegenspieler umgestoßen.“ Den Strafstoß verwandelte Pascal Ayene sicher (88.).
TSV-Trainer Bernd Hansen: „Wir haben viel liegen lassen und im Mittelfeld gegen Ende keinen Zugriff mehr bekommen.“ Das Fehlen der Leistungsträger Mats Petersen und Jascha Malz ließ er nicht gelten.


Dieses Topspiel der Fußball-Landesliga wurde seinem Anspruch gerecht. Vor 350 Zuschauen boten der TSV Nordmark Satrup und der Husumer SV einen auch auf technisch hohen Niveau stehenden Kampf. Am Ende drehten die Nordfriesen noch die Partie und siegten letztlich etwas glücklich mit 2:1 (0:1).
Für HSV-Coach Mamadou Sabaly waren am Ende mehrere Faktoren entscheidend: „Wir haben in der zweiten Hälfte taktische Veränderungen vorgebommen und haben besser die Zweikämpfe angenommen.“ Die taktische Umstellung war auch erforderlich, weil die Satruper zunächst die besseren Chancen hatten. HSV-Keeper Dennis Emken lenkte einen Heber von Timo Andresen zur Ecke. Mit einem Ballgewinn von Lasse Petersen im Mittelfeld wurde das 1:0 eingeleitet. Er spielte auf Clemens Nielsen, der weiter auf Björn Laß und dessen Querpass lenkte der HSV-Kapitän Henning Lorenzen ins eigene Tor (32.).
Die beste Chance der Gäste vereitelte Danny Goos, der einen Schuss von Mats Kosuck von der Torlinie kratzte (43.).
Satrup hätte zu Beginn der zweiten Hälfte die Führung hätten ausbauen müssen. Die besten Möglichkeiten vergaben Luca Petersen, der verzog (51.) und Arne Ingwersens, dessen Freistoß ans Aluminium verlängert wurde (56.).
Mit zunehmender Spielzeit wurden die Gäste immer stärker. Der Ausgleich war eine logische Folge. Marvin Matthiesen köpfte nach einem zunächst abgewehrten Freistoß das 1:1 (81.). Der Torschütze: „Wir haben am Ende alles in die Waagschale geworden und sind letztlich noch durch einen leicht umstrittenen Strafstoß belohnt worden.“ Undurchsichtig war die Aktion, die nach einer Ecke zum Elfmeter führte. Lasse Petersen soll gefoult haben, jedenfalls sah es der Schiedsrichter so. Für Petersen eine Fehlentscheidung: „Ich bin von hinten geschubst worden und so stieß ich meinen Gegenspieler um.“ Den Strafstoß verwandelte Pascal Gettu Ayene sicher (88.).
TSV-Trainer Bernd Hansen: „Wir haben viel liegen lassen und im Mittelfeld gegen Ende keinen Zugriff mehr bekommen.“ Das Fehlen der Leistungsträger Mats Petersen und Jascha Malz ließ Hansen nicht gelten.

TSV Nordmark Satrup: Mathiesen – Waterhues, Hansen (46. Luca Petersen), Ingwersen, Falke – Andresen, Lasse Petersen – Nielsen (67. Kponou), Laß, Goos – Ottsen.
Husumer SV: Emken – Giesen (61. Westensee), Kock, Schröder, Wetzel – Lorenzen, ChristiansenMatthiesen (90.+1 Gaschka), Guth (46. Ayene), Soumah (90.+3 Krause) - Kosuck.
Tore: 1:0 Lorenzen (32., Eigentor), 1:1 Matthiesen (81.), 1:2 Ayene (88., Foulelfmeter).
SR: Schneider (Bad Schwartau). Zuschauer: 350.

Flensburger Tageblatt / sh:z-NordfrieslandSport - 06.09.2021

Satrup für das Spitzenspiel gerüstet

SATRUP (wsi) - Schon am dritten Spieltag kommt es in der Fußball-Landesliga Schleswig zu einem Aufeinandertreffen zweier Titelaspiranten. Am Sonntag (15 Uhr) erwartet der TSV Nordmark Satrup die Husumer SV. Beide Teams hatten einen optimalen Start und führen mit jeweils zwei Siegen die Tabelle an.
TSV-Coach Bernd Hansen ist nicht unglücklich darüber, dass beide Top-Mannschaften schon so früh in der Saison gegeneinander spielen: „Ich freue mich darüber, weil wir, wenn es nicht ganz so gut läuft, in Laufe der Saison das Ergebnis noch korrigieren können.“
Satrup „zerlegte“ zuletzt Büdelsdorf mit 9:0, doch Hansen warnt: „Wir dürfen das nicht überbewerten, wir sind keine Übermannschaft. Aber im Training hat sich schon gezeigt, dass meine Jungs das verstanden haben und nicht abheben.“
Die junge nordfriesische Mannschaft kommt mit einer fast makellosen Bilanz nach Angeln. Neben den beiden Punktspiel-Erfolgen (6:0 gegen Jübek, 3:1 in Brunsbüttel) hat der Tabellenzweite in der Vorbereitung bis auf das Landespokalspiel beim TSV Lägerdorf (1:4) alle Partien gewonnen. Zwei Erfolge gegen den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (4:2 und 3:1 in den Kreispokal-Endspielen der Spielzeiten 2020 und 2021) springen dabei besonders ins Auge.
Hansen hat die Stormstädter nicht persönlich sehen können, sagt aber: „Spielbeobachtungen im Amateurbereich sind nicht immer aufschlussreich. Häufig fehlt den Mannschaften die Konstanz.“ Husums Sportlicher Leiter Torsten Böker sieht das offensichtlich anders, war beim Kantersieg gegen Büdelsdorf vor Ort.
Hansen, der für den Sonntag alle Spieler zur Verfügung hat, ist zuversichtlich: „Mir ist die Schwere der Aufgabe bewusst, aber ich vertraue auf die Klasse meiner Mannschaft.“
Liga-Rivale IF Stern Flensburg gastiert am Sonnabend (16 Uhr) beim noch punktlosen Tabellenvorletzten BSC Brunsbüttel.

Flensburger Tageblatt - 04.09.2021

Landesliga: Husum zum Gipfeltreffen nach Satrup

HUSUM (Björn Gutt) - Das erste Spitzenspiel der Fußball-Landesliga steht am Sonntag (15 Uhr) zwischen Tabellenführer TSV Nordmark Satrup und der Husumer SV an. Beide Mannschaften haben ihre ersten beiden Saisonspiele souverän gewonnen, beide zählen zum engsten Favoritenkreis für Meisterschaft und Aufstieg.

Während die Husumer einen riesigen personellen Umbruch stemmen mussten, haben die Satruper ihre stark besetzte und eingespielte Mannschaft noch einmal punktuell verstärkt. Mit Arne Ingwersen, Björn Laß und Noah Brieskorn (alle TSB Flensburg) sowie Til Müller (Weiche II) schlossen sich der Mannschaft von Ex-Profi Bernd Hansen gestandene Oberliga-Spieler an. Zudem erhielt der Coach mit Top-Talent Christoph Ottsen seinen absoluten „Wunschspieler“, der sich mit zwei Toren in zwei Spielen eingeführt hat.

Nach dem gelungenen Saisonstart ist HSV-Trainer Mamadou Sabaly voller Vorfreude: „Es wird sicherlich ein tolles Spiel, weil beide Mannschaften Fußball spielen wollen und können. Wir müssen die gesamten 90 Minuten konzentriert bleiben. Denn Fehler und Unzulänglichkeiten werden von diesemGegner sofort ausgenutzt.“ Personell kann Sabaly wieder aus dem Vollen schöpfen.

Auch der TSV Rantrum ist auswärts gefordert. Am Sonnabend (16 Uhr) will der zweite nordfriesische Landesligist bei der ungeschlagenen Überraschungsmannschaft MTV Tellingstedt (Tabellen-3.) nach der unglücklichen 0:2-Niederlage bei Collegia Jübek zurück in die Erfolgsspur.

sh:z-Nordfriesland Sport - 04.09.2021

 

LL 4 11.09.2021 Husumer SV Büdelsdorfer TSV 7:2
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Freude in blau-weiß: Die Rotenhofer bejubeln den Führungstreffer von Moritz Gersteuer. Jürgen Sieg

Rotenhof beendet seine "Mini-Krise"

Fußball-Landesliga Schleswig 3:0 bei Friedrichsberg-Busdorf / BTSV und Kropp verlieren

RENDSBURG (Joachim Hobke, Sönke Smit und Udo Mehrens) - Der TuS Rotenhof ist in der Fußball-Landesliga Schleswig in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Nach zwei sieglosen Spielen gewann das Team von Trainer „Hermi“ Lausen 3:0 beim TSV Friedrichsberg-Busdorf. Niederlagen gab es indes für den TSV Kropp (1:2 gegen Collegia Jübek) und den Büdelsdorfer TSV (2:7 bei der Husumer SV).

TSV Friedrichsberg-Bu. – TuS Rotenhof 0:3 (0:1)

Mit einer souveränen Vorstellung haben die Rotenhöfer ihre „Mini-Krise“ beendet und sich das nötige Selbstvertrauen für das Duell mit Spitzenreiter Husumer SV am kommenden Sonnabend geholt. „Der Sieg war in der Höhe verdient, hätte am Ende vielleicht sogar noch deutlicher ausfallen können“, bilanzierte „Hermi“ Lausen. Der Rotenhöfer Coach freute sich vor allem, dass sein Team ohne Gegentor blieb. „Das war zuletzt ja nicht immer der Fall. Dieses Mal haben wir bis zum Abpfiff die Konzentration hochgehalten und kaum eine Chance des Gegners zugelassen.“ Lediglich bei einem Kopfball von Clemens Goos (60.) ging der Puls von Lausen etwas in die Höhe, doch das Leder flog über das Tor von Keeper Christian Wulff. Die Gäste, die zu diesem Zeitpunkt durch ein sehenswertes Freistoßtor von Moritz Gersteuer mit 1:0 führten (43.), beseitigten kurz darauf mit einem Doppelschlag letzte Zweifel am Sieg. Zunächst erzielte Dennis Bienwald im Anschluss an eine Ecke das 2:0 (62.), nur vier Minuten später erhöhte Felix Knuth per Foulelfmeter (an Niklas Knutzen) auf 3:0. Lausen: „Hätten wir in der Schlussphase unsere Konter noch etwas sauberer ausgespielt, hätte es am Ende auch gut und gerne vier, fünf oder sechs zu null stehen können.“

TuS Rotenhof: Wulff – Lehmann, Bienwald, Rathmann (86. Schewe) – Kaak (78. Möller), Schulz, Knuth, Pioch – K. Traulsen (78. Tiemann), Knutzen, Gersteuer (78. Hansen).
Schiedsrichter: Simon (Heidendorfer SV). – Z: 100.
Tore: 0:1 Gersteuer (39.), 0:2 Bienwald (62.) 0:3 Knuth (66., FE).

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV 7:2 (4:1)

„Da war schon ein Klassenunterschied zu erkennen, auch wenn zwei Treffer der Husumer definitiv irregulär gegeben wurden“, fasste BTSV-Coach Frank Weschke die einseitigen 90 Minuten zusammen. Zwar erzielte Jonas Meyert früh das überraschende 1:0 für die Gäste, doch die Führung währte nicht lange. „Das Tor zum 1:1 schien leider nicht unhaltbar“, räumte Weschke einen Fehler seines Schlussmanns Paul Schlotfeldt nach einer Viertelstunde ein. Die Heimelf erhöhte im Anschluss den Druck und stellte innerhalb von zwei Minuten auf 3:1. Kurz vor der Pause sorgte Husums Pascal Gettu Ayene für das 4:1 – nach Weschkes Auffassung allerdings „aus klarer Abseitsposition“. Im zweiten Durchgang agierte der Spitzenreiter weiter zielstrebig und durfte drei weitere Treffer bejubeln, Philipp Orlowski betrieb noch Ergebniskosmetik für den BTSV. „Es ging hier für uns in erster Linie um ein gutes Resultat. Leider wurde uns dieses durch die Fehlentscheidungen zum 4:1 und 7:2 verwehrt“, zeigte sich Weschke am Ende enttäuscht.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Bender, Peters (79. Barakat), Schröder, Siekmann – Decker (75. Jensen), Dundov, Jeß (76. Arndt), – Reinecke (75. Rausch), Jo. Meyert, Müller. Schiedsrichter: Bäthge (SSV Hennstedt). – Z: 200.
Tore: 0:1 Meyert (13.), 1:1 Krause (16.), 2:1 Soumah (25.), 3:1 4:1 Ayene (27., 38.), 5:1 Matthiesen (57.), 6:1 Ayene (72.), 6:2 Orlowski (78.), 7:2 Christiansen (90.).

TSV Kropp – TuS Collegia Jübek 1:2 (1:0)

Kropps Coach Dennis Usadel sprach von einer „unverdienten Niederlage“. Ihn wurmte der Auftritt von Schiedsrichter Tim Jeschkeit (Gettorf) – besonders bei der Strafstoß-Entscheidung nach gut einer Stunde: „Beide Spieler, unser Verteidiger Niklas Raith und Jübeks Alexander Zeh, rangelten bei einem Laufduell, als der Unparteiische plötzlich auf den Punkt zeigte. Meiner Meinung nach hatten die Gäste überhaupt keine Regelwidrigkeit reklamiert.“ Nils Meier ließ sich die Gelegenheit nicht entgehen und glich die Kropp-Führung durch Thies Bütow (29.) aus. Für das entscheidende 2:1 sorgte Alexander Zeh in der 83. Minute.
TSV Kropp: Krackert - Abild, Favier, Fildebrandt, Raith (72. Schröder) – Berg, Flor (80. Schneider), Krämer (72. Korkmaz), Bütow – Kuhn (69. Wolff), Müller. Schiedsrichter: Jeschkeit (Gettorf). – Z: 111.
Tore: 1:0 Bütow (29.), 1:1 Meier (63., FE), 1:2 Zeh (83.).

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - 13.09.2021

Frühe Entscheidung: Husums Pascal Gettu Ayene trifft gegen den Büdelsdorfer Torhüter Paul Schlotfeld in der 37. Minute zum 4:1. Foto: Brigitte Petersen

Der nächste Kantersieg

Spitzenreiter Husumer SV schlägt Büdelsdorf in der Fußball-Landesliga mit 7:2

HUSUM (Björn Gutt) - Die Husumer SV hat die Tabellenführung in der Fußball-Landesliga mit einem 7:2-Sieg über den Büdelsdorfer TSV verteidigt. Das Schlusslicht ging zwar in Führung (12.), danach aber dominierten die Husumer. „Man muss leider sagen, dass der Rückstand uns gutgetan hat, weil die Jungs ab diesem Zeitpunkt die Aufgabe erst richtig ernst genommen haben“, meinte Trainer Mamadou Sabaly.

Bis zum 0:1, das Jonas Meyert bei einem Konter erzielte, agierten die Hausherren gehemmt und fehlerhaft. Spätestens nach dem 1:1 verlagerte sich das Spielgeschehen nur noch eine Richtung. Beim Ausgleich (16.) schickte der überragende Pascal Gettu Ayene den flinken Damian Krause in die Tiefe, der aus spitzem Winkel den BTSV-Keeper Paul Schlotfeldt im kurzen Eck überraschte (16.). „Eigentlich wollte ich flanken“, gab der Torschütze nach dem Spiel verschmitzt zu. Daouda Soumah (25.) auf Vorlage des ebenfalls überzeugenden Finn Christiansen und Ayene per Einzelaktion (27.) und per Kopf nach Flanke von Marvin Matthiesen (37.) schraubten das Ergebnis auf 4:1 zu Pause.

Im Gefühl des sicheren Sieges ließen es die Husumer etwas ruhiger angehen. Matthiesen (57.) und Ayene mit seinem dritten Streich (71.) erhöhten auf 6:1, bevor die Husumer nach mehreren Wechsel in der Schlussphase ein wenig die Ordnung v erloren. Philipp Orlowski erzielte das zweite Tür für Büdelsdorf (78.) – zum Ärger von HSV-Abwehrchef Nils Schröder, der in dieser Phase alle Hände voll zu tun hatte und „viel zu weite Abstände“ monierte. Den Schlusspunkt setzte dann aber der Spitzenreiter durch Christiansen (90.).

Husumer SV: Emken – Wetzel (64. Boseck), Nils Schröder, Jaspar-Leon Peters (64. Sinzel) – Matthiesen, Westensee (55. Knoll) – Gaschka (42. Kock), Christiansen, Ayene – Soumah (64. Kosuck), Damian Krause Büdelsdorfer TSV: Schlotfeld – Decker (74. Jensen), Tim Peters (77. Barakat), Niels Schröder, Siegmann – Dundov, Jeß – Meyert (46. Orlowski), Bender, Müller (74. Arndt) – Reinicke (74. Rausch). SR: Bäthge (Hennstedt). - Zuschauer: 122. - Tore: 0:1 Meyert (12.), 1:1 Krause (16.), 2:1 Soumah (25.), 3:1, 4:1 Pascal Gettu Ayene (27.,37.), 5:1 Matthiesen (57.), 6:1 Ayene (71.), 6:2 Orlowski (78.), 7:2 Christiansen (90.)

sh:z-NordfrieslandSport - 13.09.2021

Dicke Backen wollen die Büdelsdorfer um Niklas Siekmann (blaues Trikot) heute in Husum nicht machen. Joachim Hobke

Selbstbewusst zum Spitzenreiter

Fußball-Landesliga Schleswig Schlusslicht Büdelsdorfer TSV will auch bei der Husumer SV bestehen

BÜDELSDORF (Joachim Hobke, Torge Meyer und Udo Mehrens) - Was ist nur los mit dem TuS Rotenhof? Erst eine 0:1-Niederlage in Tellingstedt, dann das 3:3 im Derby der Fußball-Landesliga Schleswig beim Büdelsdorfer TSV nach einer 3:1-Führung – zwei sieglose Spiele in Folge hat es für das Team von Trainer „Hermi“ Lausen zuletzt vor gut zwei Jahren zu Verbandsliga-Zeiten gegeben. Damals verlor man auch erst mit 0:1 (gegen den FC Langenhorn), und anschließend gab es – eine weitere Parallele zur Spielzeit 21/22 – ein Remis beim BTSV (1:1). Mit einem 3:1 gegen DGF Flensborg im darauf folgenden Spiel kämpften sich die Rotenhöfer aus ihrer „Mini-Krise“. Und heute? Das Spiel beim TSV Friedrichsberg-Busdorf wird die Antwort liefern. Derweil fährt der Büdelsdorfer TSV nach dem unerwarteten Unentschieden im Derby mit breiter Brust zum Tabellenführer Husumer SV. Für den TSV Kropp steht indes das nächste Derby auf dem Programm. Nach dem TSV Friedrichsberg-Busdorf gastiert nun der TuS Collegia Jübek an der Norderstraße.

Friedrichsberg-Busdorf – TuS Rotenhof (Heute, 14 Uhr)
Am Dienstag ruhte der Ball im Training über weite Strecken, stattdessen wurde in einem „konstruktiven Austausch“, wie es TuS-Coach „Hermi“ Lausen nannte, das enttäuschende Unentschieden in Büdelsdorf aufgearbeitet. „Natürlich ist die Situation mit nur vier Punkten aus drei Spielen nicht zufriedenstellend. Viele von den jungen Spielern sind im Herrenbereich sehr verwöhnt und kennen das gar nicht, dass man zweimal nicht gewinnt. Aber daran müssen sie jetzt wachsen.“ Auch die Gastgeber hinken derzeit ihren eigenen Ansprüchen hinterher. Die Friedrichsberger, die Lausen als „sehr stark“ einschätzt, konnten bislang noch kein Spiel in dieser Saison gewinnen. Der Auftaktniederlage gegen Satrup folgten zwei Unentschieden bei der SG Geest 05 und dem TSV Kropp. „Der Druck ist bei Friedrichsberg sicherlich etwas größer. Für uns sollte die Tabelle ohnehin erst einmal uninteressant sein. Primär geht es darum, dass wir wieder den Fußball zeigen, den wir in der Lage sind zu spielen. Dann kommen auch wieder die Ergebnisse, die wir uns wünschen.“

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Heute, 14 Uhr)
„Wenn der Tabellenletzte zum Spitzenreiter fährt, braucht er keine Angst haben“, nimmt Frank Weschke jeglichen Druck von seiner Mannschaft. Die Erwartungen im Umfeld seien nicht groß, so der Büdelsdorfer Trainer. Das 3:3 gegen den TuS Rotenhof mit zwei späten Treffern nach 1:3-Rückstand hat aber für Selbstvertrauen gesorgt. „Wir haben einen Weg gefunden, wie wir gegen ein Topteam bestehen können. Husum ist aber ein Brett“, so Weschke. Die HSV aalt sich nach drei Siegen in Folge an der Pole Position, zwang im Topspiel zuletzt mit zwei späten Toren Nordmark Satrup in die Knie (2:1). Dass der BTSV wie in Satrup (0:9) untergehen könnte, kann Weschke zwar „nicht ausschließen“, glaubt aber nicht dran: „Wir haben gegen Rotenhof schon eine gute Moral bewiesen und hatten auch noch Kraftreserven. Zudem will keiner von uns ein 0:9 noch einmal erleben.“ Personell melden sich Kapitän Tim Peters und Routinier Marco Müller pünktlich zum Duell David gegen Goliath zurück. Dafür fallen allerdings Marius Augustyniak und Sven Berndt aus.


TSV Kropp – TuS Collegia Jübek (Heute, 14 Uhr)
Mit vier Punkten aus den vergangenen zwei Partien konnte Kropps Trainer Dennis Usadel gut leben, auch wenn der Friedrichsberger 1:1-Ausgleich erst in der Nachspielzeit kassiert wurde. Jübek ist aus Usadels Sicht schwierig einzuschätzen: „Letzte Woche 1:3 gegen Geest 05, davor 2:0 gegen Rantrum, gegen die wir 1:6 verloren haben.“ Dennoch wolle er mit seiner jungen Truppe „punkten“, obwohl Jübek abgezockte Spieler in seinen Reihen wie Alexander Zeh habe, sagt Usadel, der auf die Urlauber Sven Thomsen und Lauritz Gersteuer verzichten muss. Dafür steht Urlaubsrückkehrer Kim Reiser wieder zur Verfügung. Als Punktelieferant will der TuS Collegia nicht anreisen. „Wir wollen etwas mitnehmen und uns rehabilitieren. Chancenlos sind wir auf keinen Fall“, sagt TuS-Trainer Guido Gehrke, der zusammen mit Usadel beim TSV Kropp gespielt hat. Gehrke muss in Kropp auf Torhüter Lukas Pakebusch und Abwehrspieler Joost Gnutzmann verzichten, die sich gegen Geest Platzwunden und leichte Gehirnerschütterungen zugezogen haben. Für Pakebusch wird Nils Petersen zwischen den Pfosten stehen.

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - 11.09.2021

Rantrum vor Top-Spiel gegen Satrup

Fussball-Landesliga Tabellenführer Husumer SV verteidigt gegen Büdelsdorf makellose Bilanz

HUSUM (Björn Gutt) - Interessante Heimspiele warten am vierten Spieltag auf die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig: Tabellenführer Husumer SV will seine weiße Weste gegen das Schlusslicht Büdelsdorfer TSV verteidigen und der TSV Rantrum hat das Topspiel gegen den TSV Nordmark Satrup vor der Brust.

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV, Sbd. 14 Uhr. Der neue Husumer Trainer Mamadou Sabaly bleibt trotz der beeindruckenden Erfolgsserie bescheiden und fordert auch von seiner Mannschaft Demut ein. „Wir haben in Satrup eine große Herausforderung dank einer guten Leistung gemeistert, wobei es ein sehr gutes Spiel beider Mannschaft gewesen ist. Allerdings haben wir auch dort nur ein Spiel gewonnen und haben daher keinen Grund jetzt nachzulassen.“ Der 47-jährige Senegalese möchte die gleiche Konzentration wie in Satrup auch im zweiten Heimspiel sehen, obwohl die Husumer nach den bisherigen Darbietungen haushoher Favorit sind.
Büdelsdorf hatte dagegen einen katastrophalen Saisonstart mit einer Heimpleite gegen den MTV Tellingstedt (0:1) und einer herben Klatsche in Satrup (0:9). Am vergangenen Wochenende hat die Mannschaft von Trainer Frank Weschke jedoch Moral beweisen und beim TuS Rotenhof in den letzten fünf Minuten einem 1:3-Rückstand wettgemacht. Nach dem ersten Punktgewinn kommen die Büdelsdorfer mit einem positiven Gefühl ins Friesenstadion. Husum tritt voraussichtlich in Bestbesetzung an – wenn Valentin Sinzel, den Knöchelprobleme plagen, einen Belastungstest besteht.

TSV Rantrum – TSV Nordmark Satrup, So. 14 Uhr. Andreas Paltian ist mit dem bisherigen Verlauf zufrieden. „Sehr positiv beeindruckt hat mich die Reaktion, die wir nach dem schwachen Auftritt in Jübek beim 5:1 in Tellingstedt gezeigt haben“, sagt der Rantrumer Trainer. Mit bereits elf Toren stellen die Lagedeich-Kicker derzeit den zweibesten Angriff der Liga – bemerkenswert, nachdem die Nordfriesen in den vergangenen Jahren nie als die Tor-Maschine in Erscheinung getreten waren, sondern eher mit Effizienz geglänzt hatten.
Damit hat sich der Tabellendritte das Spitzenspiel gegen den Zweiten redlich verdient. Die Satruper, die als Mitanwärter auf die Meisterschaft gelten, müssen den ersten Dämpfer durch die Schlappe gegen Husum verarbeiten. Ob das gut oder schlecht für die Rantrumer ist, wird sich am Sonntag zeigen. Auf jeden Fall können die Gastgeber befreit aufspielen, da die uneingeschränkte Favoritenrolle zum Abschluss ihrer „NF-Wochen“ bei der mit reichlich Oberliga-Erfahrung ausgestatteten Mannschaft von Trainer Bernd Hansen liegt.
„Trotzdem wollen wir uns gerade zu Hause nicht verstecken“, stellt Paltian angriffslustig klar, obwohl er mit Jasper Carstens (beruflich), Justin-Jason Pein, Kim Lorenzen (beide privat), Gonne Hahnke (Urlaub) und Jan Lorenzen (Rückenprobleme) auf wichtige Spieler verzichten muss. Dafür stehen die zuletzt verhinderten Defensivstrategen Thomas Kniese und Oke Flatterich wieder im Kader.

sh:z-Nordfriesland Sport - 10.09.2021

 

LL 5 18.09.2021 TuS Rotenhof Husumer SV 1:3
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Schiedsrichter Torge Feldt stand häufig im Mittelpunkt. Nach einem Rempler von Husums Torhüter Christopher Thomsen (rechts) an Rotenhofs Moritz Gerstauer (links) entschied der Unparteiische zum Ärger der Gastgeber nicht auf Elfmeter. Joachim Hobke

Schiri-Ärger in Rotenhof und Büdelsdorf

Fußball-Landesliga Schleswig Beide Vereine fühlen sich bei ihren Niederlagen von den Unparteiischen benachteiligt

RENDSBURG (Joachim Hobke, Sönke Smit und Udo Mehrens) - Den Tabellenführer kann der TuS Rotenhof erst einmal nur noch durchs Fernglas sehen. Die Elf von Trainer „Hermi“ Lausen verlor gegen den Klassenprimus Husumer SV mit 1:3 und hat nach fünf Spieltagen schon acht Punkte Rückstand. Der TSV Kropp feierte indes mit dem 3:1 beim BSC Brunsbüttel seinen zweiten Saisonsieg, während der Büdelsdorfer TSV nach dem 2:3 gegen den TSV Rantrum Tabellenschlusslicht bleibt.

TuS Rotenhof – Husumer SV 1:3 (1:2)
TuS-Trainer „Hermi“ Lausen sieht sein Team bei der Niederlage gegen den Spitzenreiter vom Unparteiischen benachteiligt. Allerdings vergeben die Gastgeber in der Schlussphase auch beste Chancen.
„Hermi“ Lausen hatte viele Gründe, um sich über das 1:3 zu ärgern. Da war zum Beispiel die Naivität, mit der sein Team gegen den weiterhin verlustpunktfreien Spitzenreiter teilweise zu Werke ging. Dem 1:2 in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit ging ein eigener Freistoß an der Grundlinie des gegnerischen Tores voraus. Doch aus dem vermeintlichen Vorteil wurde ein Nachteil. Nach einem Ballverlust hatte Husums Mats Kosuck keine Probleme, einen schulbuchmäßig vorgetragenen Konter der Gäste gegen eine völlig entblößte TuS-Abwehr mit dem Führungstreffer zu veredeln. „Da wollten wir zu viel“, sagte der TuS-Coach angesäuert.
Dennis Bienwald verpasst vom Elfmeterpunkt das 2:2
Und auch die fahrlässig vergebenen Chancen in der Schlussphase trieben Lausens Puls in den dreistelligen Bereich. Nachdem Husums Torwart Christopher Thomsen Mats Henke im Strafraum umgerissen hatte, scheiterte Dennis Bienwald mit einem schwach geschossenen Elfmeter an Thomsen (88.). Auch Lewin Traulsen konnte in der Nachspielzeit den HSV-Keeper mit einem Kopfball aus der Nahdistanz nicht überwinden. „Wenn uns da das 2:2 gelingt, geht das hier unentschieden aus“, mutmaßte Lausen.

 

"Wir sind starke benachteiligt worden. Aber wir dürfen die Schuld für die Niederlage nicht nur beim Schiedsrichter suchen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, und das hat Husum im Stile eines Spitzenteams bestraft."

Hermi Lausen, Trainer des TuS Rotenhof

   

Am meisten haderte der TuS-Coach aber mit den vielen strittigen Entscheidungen von Schiedsrichter Torge Feldt (Glückstadt) gegen sein Team. Gab es bei der Roten Karte (36.) von Husums Jasper-Leon Peters nach einer rüden Attacke gegen Dennis Bienwald keinerlei Grund für Diskussionen, so war Gelb-Rot gegen Rotenhofs Felix Knuth wegen wiederholten Foulspiels (74.) nach Lausens Meinung „völlig überzogen. Das zweite Foul war nicht gelbwürdig. Wenn man hier Gelb gibt, dann muss der Schiri auch Rot zücken, als Thomsen Mats Henke umreißt. Da stimmt die Verhältnismäßigkeit nicht.“
Zwei Elfmeter für Rotenhof nicht gegeben
Und auch zwei Aktionen gegen Moritz Gersteuer, der zunächst von Thomsen im Strafraum umgestoßen wurde (80.) und kurz darauf im Laufduell mit Lothar Giesen zu Fall kam (84.), bewerteten der Unparteiische und der TuS-Coach unterschiedlich. Während Lausen, der in der Schlussphase wegen zu heftigen Reklamierens von Feldt hinter die Bande geschickt wurde, „zwei klare Elfmeter“ gesehen hatte, ließ der Referee in beiden Situationen weiterspielen. „Wir sind benachteiligt worden. Aber wir dürfen die Schuld für die Niederlage nicht nur beim Schiedsrichter suchen. Wir haben unsere Chancen nicht genutzt, und das hat Husum im Stile eines Spitzenteams bestraft.“
TuS Rotenhof: Wulff – Rathmann, Bienwald, Lehmann (78. Hansen) – Pioch, Schulz (56. Kaak), Knuth, Schmid (72. L. Traulsen) – K. Traulsen (56. Knutzen) – Henke, Gersteuer. Schiedsrichter: Feldt (Fortuna Glückstadt). Zuschauer: 175. Tore: 1:0 Knuth (14.), 1:1 Christiansen (28.), 1:2 Kosuck (45.+2), 1:3 Soumah (90.+6). Gelb-Rote Karte: Knuth (72., wdh. Foulspiel). Rote Karte: Peters (36., grobes Foulspiel).

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 2:3 (1:1)
„So macht das einfach überhaupt keinen Spaß“, ärgerte sich BTSV-Trainer Frank Weschke beim Stand von 2:2 maßlos über eine Szene in der 80. Minute, in der der Unparteiische Sebastian Koch Frane Dundov mit Rot vom Platz stellte. Was war passiert? „Angeblich soll er einen Spieler beleidigt haben. Er hat in seiner Landessprache kroatisch lediglich zu sich selbst gesprochen und es stand auch kein einziger Akteur in unmittelbarer Nähe. Der Schiedsrichter meinte jedoch, irgendwas gehört zu haben“, echauffierte sich der sonst sehr besonnene Weschke über das ganze Gehabe, welches der 12. Mann nebst Schiedsrichterbeobachter auch nach Spielschluss an den Tag legte. Dabei ging es für den BTSV nach einer ersten Großchance für die Gäste (3.) gut los, als Louis Reinicke per Distanzschuss zum 1:0 traf. Im Anschluss zielte Anton Rausch aussichtsreich über den Kasten, und Reinicke scheiterte freistehend am Gäste-Keeper. „Mit einem 3:0 zur Pause wären wir wohl als Sieger vom Platz gegangen“, mutmaßt Weschke, der sich dann insbesondere über das überflüssige 1:1 (45.) ärgerte. In Durchgang 2 traf Niklas Siekmann zum 2:1 (71.). Die Führung hielt jedoch nur drei Minuten, ehe die Gäste in numerischer Überlegenheit per Freistoß von Arne Harring vollends für Frust auf Seiten der Blauen sorgten. Weschke: „Nicht nur, dass uns die Rote Karte als Verein viel Geld kostet, sondern auch die Tatsache, dass uns Unterschiedspieler Frane lange fehlen wird, macht die Enttäuschung komplett.“
Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Decker (83. Dampha), Jeß (39. Berndt), Schröder, Siekmann – Bender (76. Orlowski), Dundov, Peters – Reinicke, Meyert (83. Arndt), Rausch (46. Müller).
SR: Koch (PTSK/Holstein Kiel). – Z: 100.
Tore: 1:0 Reinicke (24.), 1:1 Theede (45.), 2:1 Siekmann (71.), 2:2 Pein (74.), 2:3 Harring (86.).

BSC Brunsbüttel – TSV Kropp 1:3 (0:2)
TSV Kropp: Krackert – Abild (82. Korkmaz), Favier, Fildebrandt, Raith – Berg, Legrum (60. Bruhns), Krämer (82. Reiser), Bütow – Schneider (60. Kuhn), Müller (71. Flor). Schiedsrichter: Löbel (Kaltenkirchen). – Zuschauer: 97. Tore: 0:1 Abild (2.), 0:2 Schneider (43.), 1:2 M. Eckardt (75.), 1:3 Flor (90.+6).

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - 20.09.2021

Husums Marvin Matthiesen (rotes Trikot) klärt vor Büdelsdorfs Niklas Knutzen. Joachim Hobke

Husumer SV erkämpft dritten Auswärtssieg

Fußball-Landesliga 3:1 für den Tabellenführer in Rotenhof / TSV Rantrum nach 3:2-Erfolg in Büdelsdorf auf Rang drei

HUSUM/RANTRUM (björn Gutt) - Es war ein hartes Stück Arbeit für die Husumer SV, doch am Ende verteidigte der Tabellenführer der Fußball-Landesliga mit einem 3:1-Erfolg beim TuS Rotenhof seine makellose Bilanz. Der TSV Rantrum musste lange zittern, liegt aber nach einem 3:2-Erfolg beim Schlusslicht Büdelsdorfer TSV als Dritter weiter gut im Rennen.

TuS Rotenhof – Husumer SV 1:3 (1:2)

In einer bisweilen hitzigen Partie mit sieben gelben Karten und zwei Platzverweisen erkämpfte sich Husum den dritten Auswärtssieg der Saison. Die Gäste mussten ab der 36. Minute in Unterzahl spielen, weil Jaspar-Leon Peters nach einem überharten Einsatz die rote Karte sah (36.), was die Stimmung zusätzlich auflud. Der Favorit hatte schwach begonnen, die spielstarken Hausherren waren durch einen Distanzschuss von Felix Knuth in Führung (14.) gegangen. Bei einem Pfostenschuss des Rotenhofers Mats Henke hatten die Stormstädter noch Glück. „In der Anfangsphase hatten wir zu große Abstände und viele leichte Ballverluste“, analysierte HSV-Fußball-Obmann Arne Strohscheer.
Eine Ayene-Ecke führte dann nach Kopfball-Verlängerung von Mats Timm Kosuck zum Ausgleich (28.) durch den überragende Finn Christiansen. „Finn hat sich heute eine eins mit Sternchen verdient“, lobte Strohscheer die Leistung des Mittelfeldmotors. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte kamen die Husumer mit einem Mann weniger besser zurecht als in voller Mannschaftsstärke. Tobias Wetzel vergab aussichtsreich aus spitzem Winkel, bevor ein Bilderbuch-Konter dann doch noch die Führung brachte. Eine Rotenhofer Ecke wurde von Martin Kock abgefangen, der schickte Christiansen und dessen scharfe Hereingabe nutzte Kosuck mustergültig zum 1:2 (45.+2). Auch nach dem Wechsel lieferten sich die Kontrahenten rassige Zweikämpfe und wussten auch spielerisch zu überzeugen.
Nachdem auch der TuS durch die Ampelkarte für Knuth dezimiert wurde (74.), hatte er trotzdem die große Chance auf den Ausgleich. Dennis Bienwald trat zu einem Strafstoß an, scheiterte aber an Christopher Thomsen im HSV-Tor, der den Elfmeter selbst verursacht hatte (88.). Als Rotenhof alles nach vorne warf, traf der eingewechselte Stürmer Daouda Soumah, wieder auf Vorarbeit von Christiansen, zum Endstand (90.+6) und ließ gut 50 Husumer Schlachtenbummler jubeln.
„Es war ein sehr gutes Spiel mit viel Kampf und wir können zufrieden sein, gegen so einen starken Gegner auswärts gewonnen zu haben. Nach einigen Umstellungen kamen wir nach der roten Karte immer besser zurecht“, sagte HSV-Coach Mamadou Sabaly.

TuS Rotenhof: Wulff – Lehmann (78. Hansen), Bienwald, Rathmann – Schmid (72. Lewin Traulsen), Schulz (56. Knutzen), Knuth , Pioch – Kenneth Traulsen (56. Kaak), Henke , Gersteuer.
Husumer SV: Thomsen – Schröder, Kock (56. Giesen), Wetzel – Issifou (46. Guth), Christiansen – Matthiesen, Ayene (90.+2 Thees), Peters – Krause (53. Sinzel), Kosuck (56. Soumah).
Schiedsrichter: Feldt (Glückstadt). - Tore: 1:0 Knuth (14.), 1:1 Christiansen (28.), 1:2 Kosuck (45.+2), 1:3 Soumah (90.+6). Gelb-Rote Karte: Knuth (Rotenhof, 74., wiederholtes Foulspiel). - Rote Karte: Peters (Husum, 36., grobes Foulspiel). - Zuschauer: 175.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 2:3 (1:1)

Erst in der Schlussphase drehten die Gäste durch Treffer von Joker Justin-Jason Pein (74.) und Abwehrkante Arne Harring (86.) die Partie endgültig zu ihren Gunsten. Co-Trainer Thomas Grabwoski, der seinen im Urlaub weilenden „Chef“ Andreas Paltian vertrat, pustete nach dem Abpfiff kräftig durch und war mit dem Ergebnis weitaus zufriedener als mit der Leistung seines Teams. „Wir haben ein Tor mehr geschossen als der Gegner und uns diesen Sieg erkämpft, nicht mehr und nicht weniger. Wir hatten heute sicherlich nicht unseren besten Tag. Zudem hat uns der Gegner alles abverlangt.“
Im Spiel überließen die Hausherren den Rantrumern ein Gros an Ballbesitz und Spielanteilen. Diese wussten zunächst bis auf einen Abschluss von Danny Jeßen (3.) wenig damit anzufangen. Vielmehr nutzte der BTSV Rantrumer Fehler im Spielaufbau. Ein Kopfball von Vincent Bender verfehlte noch sein Ziel (8.), bevor Louis Reinicke nahezu unbedrängt durchs Mittelfeld marschierte und sein Flachschuss aus 16 Metern zum 1:0 (24.) einschlug. Fortan lief der Ball besser bei den Nordfriesen. Tom Gahrens verpasste den Ausgleich noch, bevor quasi mit dem Pausenpfiff Torjäger Marvin Theede zum 1:1 (45.) traf.
Auch nach dem Wechsel wechselten sich viel Kampf und Krampf auf beiden Seiten ab. Eine turbulente Schlussphase wurde durch die abermalige Führung der Büdelsdorfer eingeleitet, als Rantrums Ersatzkeeper Gonne Hars einen Schuss nur nach vorne abwehren konnte und Niklas Siekmann gedankenschnell zum 2:1 abstaubte (71.).
Kurz danach bewies dann Grabowski ein goldenes Händchen, als er Justin-Jason Pein einwechselte und dieser mit seiner ersten Ballaktion und einem platzierten Schuss zum 2:2 traf (74.). Der neuerliche Ausgleich beflügelte die Gäste. Arne Harring nagelte einen Freistoß aus 20 Metern in den Giebel zum Siegtreffer (86.). Die letzten verzweifelten Angriffsbemühungen der frustrierten Hausherren wurden von der Rantrumer Defensive problemlos verteidigt. Zudem verlor der BTSV in der Nachspielzeit auch noch Frane Dundov durch eine rote Karte wegen einer Beleidigung (90.+1).

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeld – Decker (83. Dampha), Tim Peters , Niels Schröder, Siekmann – Dundov, Jeß (39. Berndt) – Meyert (83. Arndt), Bender (76. Orlowski), Rausch (46. Müller) – Reinicke.
TSV Rantrum: Hars – Kniese , Clausen, Harring – Kliese , Bruhn (90.+4 Meier) – Gahrens (73. Pein), Jeßen, Oke Flatterich – Theede (90.+4 Mühle), Carstens (90.+1 Kim Lorenzen).
Schiedsrichter: Sebastian Koch (Kiel).
Tore: 1:0 Reinicke (24.), 1:1 Theede (45.), 2:1 Siekmann (71.), 2:2 Pein (74.), 2:3 Harring (86.). - Rote Karte: Dundov (Büdelsdorf, 90.+1, Beleidigung). - Zuschauer: 121.

sh:z-NordfrieslandSport - 20.09.2021

Auf Rotenhofs Offensivspieler Moritz Gerstauer (links) wartet gegen Spitzenreiter Husum auch Defensivarbeit. Jürgen Sieg

Rotenhof will mit Heimsieg die Liga spannend machen

Fußball-Landesliga Schleswig Lausen-Elf empfängt Spitzenreiter Husumer SV / BTSV hofft auf ersten Saisonsieg

RENDSBURG (mey, nki) - Nach vier Siegen und 18:4 Toren aalt sich die Husumer SV an der Tabellenspitze der Fußball-Landesliga Schleswig. Fünf Punkte dahinter steht der TuS Rotenhof, der am Sonnabend den Rückstand im direkten Duell verkürzen will. Während der TSV Kropp zum BSC Brunsbüttel reist, genießt der Büdelsdorfer TSV gegen den TSV Rantrum Heimrecht.

TuS Rotenhof – Husumer SV ( Heute, 16 Uhr)
Für „Hermi“ Lausen ist die Partie „kein Spitzenspiel“, eher ein Spiel „Verfolger gegen Tabellenführer“. Rotenhofs Trainer schiebt die Begründung gleich hinterher: „Es reicht nicht für ein Spitzenspiel, weil wir zuletzt unsere Hausaufgaben nicht gemacht haben.“ Dabei spielt er auf die Punktverluste beim MTV Tellingstedt (0:1) und beim Büdelsdorfer TSV (3:3 nach 3:1-Führung) an. Dass es derzeit einfach nicht so rund läuft, beweist das mühevolle 1:0 in Runde 2 des SHFV-Pokals „Meister der Meister“ beim Kreisligisten Gettorfer SC II (Tor: Mats Henke, 90.+1). Zudem haben die Rotenhöfer derzeit Pech mit Entscheidungen der Unparteiischen, die hier und da den Elfmeterpfiff verweigerten. Dem stimmt Lausen zwar zu, sieht aber sein Team in der Pflicht: „Wir müssen unsere eigene Leistung reflektieren und nicht über Schiedsrichter diskutieren.“ Gegen den offensivstarken Klassenprimus erwartet Lausen „Kampf und Leidenschaft“ und nimmt trotz eines Fünf-Punkte-Rückstands jeglichen Druck von seiner Elf: „Wir haben nie das Ziel ausgerufen, aufsteigen zu müssen.“ Dennoch würden sich viele Teams in der Liga wünschen, dass der TuS als Sieger vom Platz geht, weiß Lausen, der bis auf Christoph Ohm personell aus dem Vollen schöpfen kann.

BSC Brunsbüttel – TSV Kropp (Heute, 16 Uhr)
Beide Teams erhielten am vergangenen Spieltag Nackenschläge. Die Kropper kassierten in der 83. Minute das 1:2 gegen Collegia Jübek. Noch bitterer erwischte es den BSC, der bei der SG Geest 05 mit 2:0 führte und dann in Überzahl noch drei Gegentore (81./87./90.+2) schlucken musste. Brunsbüttel sei schwer einzuordnen, sagt Kropp-Coach Dennis Usadel. Vor dem 2:3 in Geest gelang ein 1:0-Heimsieg gegen IF Stjernen Flensborg. Gestartet waren die Brunsbütteler mit Niederlagen gegen die Topklubs Husumer SV (1:3) und TuS Rotenhof (1:5). Usadel, der lediglich auf Urlauber Sven Thomsen verzichten muss, erwartet aber ein „schwieriges Spiel“ beim Tabellenzehnten: „Es werden wohl viele Zweikämpfe geführt. Da müssen sich meine jungen Burschen wieder beweisen.“ Der angepeilte zweite Saisonsieg könnten die Kropper optimal feiern, hat der TSV doch für die weite Auswärtsfahrt einen Reisebus gemietet. Usadel: „Fans können auch mitfahren.“ Und dann gegebenenfalls auch mitfeiern.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
Beim Blick auf die Tabelle wird deutlich, dass sich der BTSV noch keine Sorgen machen muss, ist der Drittletzte aus Brunsbüttel lediglich zwei Zähler entfernt. Doch irgendwann muss der erste Saisonsieg her, um den Punkteabstand nicht zu groß werden zu lassen. Den ersten Dreier wollen die Jungs von Trainer Frank Weschke gegen den Tabellenvierten aus Rantrum feiern, wohlwissend, dass da nach den drei Liga-Schwergewichten aus Satrup, Rotenhof und Husum ein weiteres großes Kaliber wartet. „Sie verkaufen sich derzeit richtig gut“, sagt Weschke. 13 Mal in vier Partien hat die Truppe von Andreas Paltian bereits ins Schwarze getroffen, und auf ihren Torjäger Marvin Theede (vier Tore) werden die Blauen besonders aufpassen müssen. Zuletzt bewiesen sie eine tolle Moral und egalisierten einen 0:2-Rückstand gegen den TSV Nordmark Satrup, gegen den der BTSV am zweiten Spieltag mit 0:9 verloren hatte. „Wenn diese beiden Begegnungen jedoch als Maßstab herhalten sollen, bräuchten wir ja gar nicht erst antreten. So einfach lässt sich Fußball aber zum Glück nicht vorhersehen“, glaubt Weschke an eine Siegchance seiner Elf. Voraussetzung ist allerdings eine gewisse Kompaktheit, damit man dem torgefährlichen Gegner nicht so viele Freiräume bietet. „Das wird letztlich der Schlüssel sein“, so Weschke, der dabei gerne an das bisher einzige Saisonspiel im Eiderstadion erinnert, als man im Derby dem TuS Rotenhof ein 3:3 abgetrotzt hat.
Personell sieht es gut aus, lediglich Marius Augustyniak fehlt dem BTSV.

Schleswig-Holsteinische Landeszeitung - 18.09.2021

Landesliga: NF-Teams wollen guten Lauf fortsetzen

HUSUM/RANTRUM (Björn Gutt) - Am fünften Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig wollen die beiden nordfriesischen Vertreter ihre guten Platzierungen verteidigen. Sowohl der unangefochtete Tabellenführer Husumer SV als auch der Vierte TSV Rantrum gehen als Favoriten in ihre Auswärtsspiele.

TuS Rotenhof – Husumer SV, Sonnabend 16 Uhr.

Mit bereits vier Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger SG Geest 05 ist die Husumer SV derzeit das Maß aller Dinge in der Landesliga. Unter dem neuen Coach Mamadou Sabaly zelebrieren die Stormstädter spielerische Leichtigkeit und begeisternden Offensivfußball. „Als Tabellenführer sind wir der Gejagte. Diese Rolle nehmen wir aber gerne an“, meint der Senegalese. In Rotenhof erwartet der 48-Jährige kein einfaches Spiel und einen fußballerisch starken Gegner: „Trotzdem wollen wir auch auswärts die Punkte mitnehmen. Die Jungs sind optimal vorbereitet und heiß.“

Der Gegner aus dem Rendsburger Vorort wurde vor der Saison ebenfalls hoch gehandelt, kommt bisher aber erst auf sieben Punkte aus einem allerdings anspruchsvollen Auftaktprogramm. Die Husumer müssen auf Kapitän Henning Lorenzen (privat verhindert), Keeper Dennis Emken (Urlaub) sowie Georg Gaschka (angeschlagen) verzichten.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum, Sonntag, 14 Uhr.

Am Lagedeich herrscht beste Laune, mit sieben Punkten aus vier Spielen ist der Start gelungen. Gegen einen der Top-Favoriten bewies Rantrum Moral und Nehmerqualitäten, als gegen Nordmark Satrup nach 0:2-Rückstand noch ein 2:2 erreicht wurde. Coach Andreas Paltian verabschiedete sich beruhigt in den Urlaub und wird bei den kommenden beiden Partien von seinem Co-Trainer Thomas Grabowski vertreten. Der warnt davor, den Tabellenletzten Büdelsdorf zu unterschätzen: „Beim 3:3 in Rotenhof hat der BTSV gezeigt, dass die Mannschaft mithalten kann.“ Trotzdem gehen seine Rantrumer als klarer Favorit in die Partie gegen die in der Abwehr sehr anfälligen Gastgeber (20 Gegentore). Beim 2:7 in Husum bekamen die Schützlinge von Trainer Frank Weschke die Grenzen aufgezeigt. Ob nun die Rantrumer als derzeit drittbestes Offensivteam (13 Treffer) der Landesliga leichtes Spiel haben werden, muss sich zeigen. Bei den Nordfriesen fehlen die verletzten Jan Lorenzen und Marten Matzen sowie der zuletzt so formstarke Jannik Reichenberg.

sh:z-Nordfriesland Sport - 18.09.2021

LL 6 25.09.2021 TSV Friedrichsberg-Busdorf Husumer SV 1:2
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Der Friedrichsberger Thies Brodersen (l.) attackiert den Husumer Hannes Guth. Jürgen Sieg

Chancen nicht genutzt

Fussball-Landesliga TSV Friedrichsberg-Busdorf unterliegt Husum mit 1:2

SCHLESWIG (Udo Mehrens) - Auch der TSV Friedrichsberg-Busdorf konnte die Husumer SV in der Fußball-Landesliga nicht stoppen. Im Heimspiel gegen den Spitzenreiter bot die Mannschaft von Trainer „Icke“ Woting zwar eine gute Leistung, hatte am Ende aber mit 1:2 (1:0) das Nachsehen und rutschte sogar auf den letzten Tabellenplatz ab.
Trotz des sechsten Husumer Saisonsiegs waren der sportliche Leiter Torsten Böker und Trainer „Bernd“ Sabaly nicht ganz zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir einfach zu wenig gemacht. Die Friedrichsberger, die ich nach wie vor für sehr spielstark halte, zeigten wesentlich mehr Biss. Nach der Hereinnahme von unserem Torjäger Daouda Soumah konnten wir mehr Druck aufbauen, aber ein glanzvoller Sieg war es nicht“, sagte Böker. TSV-Coach Woting beklagte verpasste Möglichkeiten. „Nimmt man die in der ersten Hälfte vergebenen Chancen unsererseits durch Tim Asmussen, Tim Schubert und Gonde Henningsen, sowie die klaren Husumer Gelegenheiten durch Finn Christiansen und Mats Kosuck, so hätte es mit einem 4:2 für uns in die Kabine gehen können. Im zweiten Durchgang waren wir nicht mehr in der Lage, das Tempo und die Intensität hochzuhalten.“
In der 36. Minute nutzten die Platzherren ihre optische Überlegenheit zur Führung. Nach einem langen Ball von Tjark von Lanken war Niklas Asmussen in den freien Raum gestartet und vollendete zum 1:0. Nach gut einer Stunde vergab der gerade eingewechselte Daniel Wasielewski den zweiten Treffer für die Gastgeber, doch wenig später brauchten die Gäste aus Husum nur fünf Minuten, um die Partie zu drehen. In der 71. Minute verwertete Mats Kosuck eine flache Hereingabe von Tobias Wetzel zum 1:1, fünf Minuten danach köpfte Marvin Matthiesen nach einem Freistoß von Finn Christiansen das Husumer Siegtor. Der Erfolg der Gäste kam nur noch einmal in Gefahr, doch ein Kopfball von Sönke Dobberphul (85.) war nicht platziert genug.

Schleswiger Nachrichten - 27.09.2021

Mit vereinten Kräften stemmen sich die Rantrumer Kim Lorenzen (li.) und Thies Clausen hier gegen einen Rotenhofer Angriff. Björn Gutt

Gelungene Generalproben für das NF-Derby

Fussball-Landesliga Spitzenreiter Husum siegt in Friedrichsberg mit 2:1 / Tabellendritter Rantrum schlägt Rotenhof 4:1

HUSUM/RANTRUM (Björn Gutt/Udo Mehrens) - Auch der TSV Friedrichsberg-Busdorf konnte die Husumer SV in der Fußball-Landesliga nicht stoppen. Allerdings fiel der Sieg des Spitzenreiters beim neuen Schlusslicht mit 2:1 knapper als erwartet aus. Der TSV Rantrum gewann dagegen am Lagedeich souverän mit 4:1 gegen den TuS Rotenhof und hat sich endgültig in der Spitzengruppe festgesetzt. Das verspricht ein spannendes NF-Derby am kommenden Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion.

TSV Rantrum – TuS Rotenhof 4:1 (1:1). 

Eine starke kämpferische Leistung sowie Effektivität vor dem Tor waren einmal mehr Erfolgsfaktoren für die seit vier Spielen unbesiegten Rantrumer. „In der ersten Halbzeit haben wir noch zu viele Bälle hergeschenkt und hatten Probleme gegen einen extrem beweglichen Gegner. Nach der Führung wurde die Brust dann etwas breiter und die Jungs haben trotz des unglücklichen Ausgleichs nicht die Köpfe hängen lassen. In der zweiten Halbzeit haben wir optimal umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten und den Rotenhofern immer mehr den Spaß am Spiel genommen“, bilanzierte Rantrums Co-Trainer Thomas Grabwoski, der noch einmal Chef-Coach Andreas Paltian (Urlaub) vertreten hat.
Rotenhof zeigte zunächst die reifere Spielanlage, Rantrum war aber immer wieder durch schnelles Umschalten gefährlich. So auch bereits in der 5. Minute, als Jannik Reichenberg am kurzen Pfosten zum Abschluss kam, aber knapp scheiterte. Auf der anderen Seite prüfte Rotenhofs Bester, Mats Henke, den TSV-Schlussmann Gonne Hars aus der Distanz (24.).
Kurz vor der Pause gab es dann doch noch etwas Zählbares. Die Rantrumer Führung (41.) besorgte Jan Ole Bruhn nach einem maßgeschneiderten Pass von Spielmacher Danny Jeßen. Quasi mit dem Pausenpfiff gelang den Gästen der Ausgleich, als Lennard Hansen nach einem scharf getretenen Freistoß von Jakob Holten nur noch den Schlappen hinhalten musste (45.+1).
Nach Wiederbeginn wurde der Gastgeber immer stärker und ging wiederum nach Jeßen-Vorarbeit durch Oke Flatterich per Kopf neuerlich in Führung (51.). Die Riesenchance zum erneuten Ausgleich vergab wenig später Johannes Kaak, dessen Kopfball aus völlig freistehender Position übers Tor flog (57.). Ein Bemühen war den Gästen auch in der Folge sicherlich nicht abzusprechen, jedoch gelang nicht mehr allzu viel. Dagegen zeigten sich die bissigen Lagedeich-Kicker als Herr der Lage und nutzten ihre Chancen kaltschnäuzig. Nach einem Fehler des eingewechselten Sören Schulz bediente Marvin Theede Tom Gahrens mustergültig, der die Kugel unter die Latte hämmerte (70.). Das war die Vorentscheidung. Den Schlusspunkt setzte der just eingewechselte Joker Justin-Jason Pein, der auf Flanke von Flatterich nur noch einschieben musste (89.).
„Jetzt dürfen wir den Sieg kurz genießen und fahren dann ohne Druck nächste Woche nach Husum.“, richtete Grabowski den Blick bereits voraus auf das Spitzenspiel .

TSV Rantrum: Hars – Kniese (75. Kim Lorenzen), Clausen, Harring – Kliese, Bruhn – Gahrens (82. Carstens), Jeßen, Oke Flatterich – Reichenberg (85. Pein), Theede TuS Rotenhof: Opallach – Pioch, Bienwald (46. Bahr), Hansen (69. Schmid) – Rathmann, Kenneth Traulsen (69. Knutzen), Holten, Lewin Traulsen (46. Schulz) – Gersteuer, Kaak, Henke. Schiedsrichter: Jungheinrich (TSV Schafstedt). - Zuschauer: 100. - Tore: 1:0 Jan Ole Bruhn (41.), 1:1 Lennard Hansen (45.+1), 2:1 Oke Flatterich (51.), 3:1 Tom Gahrens (70.), 4:1 Justin-Jason Pein (89.).

TSV Friedrichsberg-Busdorf – Husumer SV 1:2 (1:0). 

Trotz des sechsten Saisonsiegs war Husums Sportlicher Leiter Torsten Böker nicht ganz zufrieden. „In der ersten Halbzeit haben wir einfach zu wenig gemacht. Die Friedrichsberger, die ich nach wie vor für sehr spielstark halte, zeigten wesentlich mehr Biss. Nach der Hereinnahme von unserem Torjäger Daouda Soumah konnten wir mehr Druck aufbauen, aber ein glanzvoller Sieg war es nicht“, sagte Böker.
In der 36. Minute nutzten die Platzherren ihre optische Überlegenheit zur Führung. Nach einem langen Ball von Tjark von Lanken war Niklas Asmussen in den freien Raum gestartet und vollendete zum 1:0. Weitere Möglichkeiten für die Schleswiger verpassten Tim Asmussen, Tim Schubert und Gonde Henningsen. Bei Husum verpassten Finn Christiansen und Mats Kosuck zunächst noch den Ausgleich. Nach gut einer Stunde vergab der gerade eingewechselte Daniel Wasielewski den zweiten Treffer für die Gastgeber, doch wenig später brauchten die Gäste aus Husum nur fünf Minuten, um die Partie zu drehen. In der 71. Minute verwertete Mats Kosuck eine flache Hereingabe von Tobias Wetzel zum 1:1, fünf Minuten danach köpfte Marvin Matthiesen nach einem Freistoß von Finn Christiansen das Husumer Siegtor. Der Erfolg der Gäste kam nur noch einmal in Gefahr, doch ein Kopfball von Sönke Dobberphul (85.) war nicht platziert genug.

TSV Friedrichsberg: Freiberger - T. Brodersen, Callsen, C. Goos, Yildirim - von Lanken (63. Wasielewski), Kybelka, Henningsen (82. Petrowski), Schubert (82. Gorbatuk) - Ohlsen, Asmussen (69. Dobberphul). Husumer SV: Thomsen - Schröder, Matthiesen, Wetzel, Boseck (46. Krause) - F. Christiansen, Giesen (46. Kock), Sinzel (44. Soumah), Kosuck - Guth (61. Issifou), Ayene (46. Lorenzen). Schiedsrichter: Jeschkeit (Gettorf). - Zuschauer: 100. - Tore: 1:0 Asmussen (36.), 1:1 Kosuck (71.), 1:2 Matthiesen (76.).

sh:z-NordfrieslandSport - 27.09.2021

Kann Friedrichsberg Husum aufhalten?

Fußball-Landesligist ist gegen den Tabellenführer gefordert

SCHLESWIG (Udo Mehrens) -  Von der Papierform her nur geringe Aussichten, die seit fünf Spieltagen anhaltende Sieglos-Serie zu beenden, hat der TSV Friedrichsberg-Busdorf in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Mannschaft von Trainer „Icke“ Woting erwartet den souveränen Spitzenreiter Husumer SV. Ebenfalls am Sonnabend empfängt der TSV Kropp den MTV Tellingstedt. Das zweite Heimspiel in Folge bestreitet der TuS Collegia Jübek am Sonntag gegen den BSC Brunsbüttel.
In der Verbandsliga Nord-Ost genießt Schleswig 06 am Sonnabend Heimrecht gegen den MTV Dänischenhagen, während der Stadtrivale Schleswig IF zeitgleich bei der SG Eckernförde/Fleckeby gastiert.
Landesliga Schleswig Schon seit fünf Punktspielen rennt der TSV Friedrichsberg-Busdorf einem „Dreier“ hinterher, doch der Erfolg war bislang sehr überschaubar – es sprangen lediglich zwei Remis dabei heraus. Am Sonnabend um 14 Uhr gibt Tabellenführer Husumer SV seine Visitenkarte ab und will die makellose Serie von bisher fünf Siegen fortsetzen. Die vom ehemaligen senegalesischen Nationalspieler Mamadou Sabaly trainierten Stormstädter haben bereits 21 Tore erzielt.
Dagegen nimmt sich die Trefferquote der Friedrichsberger (vier) bescheiden aus. Aber TSV-Coach „Icke“ Woting ist trotz der Außenseiterrolle optimistisch: „Im Fußball gibt es immer wieder Überraschungen. Warum nicht auch diesmal? Die Jungs haben das Fußballspielen ja nicht verlernt und werden alles geben, damit Husum nicht das halbe Dutzend an Siegen vollmacht.“
Der TSV Kropp, aktuell mit sieben Punkten Achter, hat mit dem 3:1-Erfolg in Brunsbüttel Selbstvertrauen getankt und will nun in der Tabelle weiter vorwärts kommen. Dazu wäre am Sonnabend um 14 Uhr ein dreifacher Punktgewinn gegen den MTV Tellingstedt hilfreich. Die Dithmarscher gelten als unberechenbar.
Mit zwei Derbysiegen in Folge hat sich der TuS Collegia Jübek bis auf Rang fünf hochgearbeitet – und das soll noch nicht das Ende der Fahnenstange sein. Vor dem Heimspiel am Sonntag um 13 Uhr gegen den BSC Brunsbüttel erwartet Trainer Guido Gehrke, dass seine Schützlinge wieder mit so viel Leidenschaft und Kampfgeist agieren wie in der letzten halben Stunde beim Derby-Erfolg gegen den TSV Friedrichsberg. „Ich hoffe aber, dass die Mannschaft über die volle Distanz Gas gibt“, bemerkt Gehrke.

Verbandsliga Nord-Ost Zwei punktgleiche Teams treffen am Sonnabend um 14 Uhr mit Schleswig 06 und dem MTV Dänischenhagen aufeinander. Die Gäste haben erst drei Begegnungen ausgetragen und entführten zuletzt mit einem 2:2 einen Zähler bei Spitzenreiter Schleswig IF. 06 holte bei der SG Felde/Stampe drei wichtige Punkte und will nun nachlegen.
Am Sonnabend (14 Uhr) muss Schleswig IF die Tabellenführung bei der SG Eckernförde/Fleckeby verteidigen. Nach zuvor zwei Auswärtssiegen gelang der Spielgemeinschaft zuletzt ein 1:0 gegen den TuS Bargstedt – die SG zählt zu den Kandidaten für einen Platz in der Spitzengruppe.

Schlei Bote - 25.09.2021

Landesliga: Rantrum im Verfolgerduell

HUSUM/RANTRUM (Björn Gutt) -  Für die beiden NF-Teams kann es in der Fußball-Landesliga gern so weitergehen wie bisher. Der Tabellenführer Husumer SV fährt mit breiter Brust zum Vorletzten TSV Friedrichsberg-Busdorf, der überraschend starke Dritte TSV Rantrum empfängt den Tabellensiebten TuS Rotenhof.

TSV Rantrum – TuS Rotenhof (So. 14 Uhr). 

„Uns erwartet ein spielstarker Gegner und ein hartes Stück Arbeit“, sagt Rantrums Co-Trainer Thomas Grabowski, der noch einmal Andreas Paltian (Urlaub) vertritt, vor dem Duell in der Verfolger gruppe. Die Nordfriesen (zehn Punkte) könnten sich mit einem Sieg vom TuS Rotenhof (sieben Zähler) absetzen – oder müssten den Gegner bei einer Niederlage gleichziehen lassen. Rotenhof wurde hoch gehandelt, ließ aber einige Punkte durch späte Gegentore liegen. Prunkstück ist der Angriff mit Moritz Gersteuer, Niklas Knutzen und Mats Henke. Sonst gehört dazu auch Felix Knuth als bester Torschütze (vier Treffer), der aber in Rantrum wegen einer Sperre ausfällt. „Kampf und Einsatzwille, also die typischen Rantrumer Tugenden, sind gefragt“, gibt Grabowski als Maßgabe aus und wünscht sich die gleiche Einstellung wie in den so erfolgreichen vergangenen Wochen. Dabei kann er wieder auf den zuletzt fehlenden Sturmtank Jannik Reichenberg, der mit Top-Torjäger Marvin Theede (fünf Tore) zusammen die drittbeste Offensive der Liga anführt. Verzichten müssen die Lagedeich-Kicker dagegen auf Gonne Hahnke, Marten Matzen (beide urlaubsbedingt) und Jan Lorenzen (Rückenprobleme).

TSV Friedrichsberg – Husumer SV (Sbd.14 Uhr). 

Auch ohne Anführer Henning Lorenzen setzten die Husumer ihre Siegesserie fort. Nun ist der Kapitän wieder an Bord, mahnt aber, die Aufgabe in Schleswig nicht zu unterschätzen. „Wir kennen die Friedsrichsberger sehr gut und wissen, dass sie bisher unter Wert geschlagen wurden.“ Insbesondere in der Offensive drückt der Schuh bei den Gastgebern. Vier Tore in fünf Spielen sind die schlechteste Ausbeute aller Landesligisten. Dennoch wollen die Husumer Vollgas geben und erneut drei Punkte einfahren.

sh:z-Nordfriesland Sport - 25.09.2021

LL 7 02.10.2021 Husumer SV TSV Rantrum 0:0
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Der Kopfball des Husumers Marvin Matthiesen (M.) verfehlt das Tor von Rantrums Keeper Jan-Eric Lorenzen (r.). Brigitte Petersen

Rantrum knöpft Husum den ersten Punkt ab

Fussball-Landesliga 0:0 im Nordfriesland-Derby / Gäste-Torhüter Jan-Eric Lorenzen glänzt vor 473 Zuschauern

HUSUM (Björn Gutt) - Mit ein wenig Glück trotzte der TSV Rantrum in der Fußball-Landesliga dem bis dato verlustpunktfreien Klassenprimus Husumer SV ein torloses Unentschieden ab. Für die Gäste war es nach zuvor zehn Pflichtspielniederlagen in Folge mal wieder etwas Zählbares gegen den Nachbarn aus der Kreisstadt. 473 Zuschauer hatten sich mehr vom Derby und Spitzenspiel versprochen, doch die zuvor so starken Angreifer beider Teams kamen nicht zum Zug.
Dafür hatte der Rantrumer Keeper Jan-Eric Lorenzen einen Sahne-Tag. Er vereitelte die wenigen hochkarätigen Husumer Torchancen. Als Husums Top-Torjäger Daouda Soumah frei vor ihm auftauchte (63.), entschied er das Eins-Gegen-Eins-Duell für sich. „Wir hatten heute mit Jan-Eric den besten Mann auf dem Feld“, stellte TSV-Coach Andreas Paltian fest. Glück hatten die Rantrumer, als Husums Kapitän Henning Lorenzen mit einem Distanzschuss nur die Latte traf (70.). „Husum hat das Tempo hochgehalten und wir haben immer mehr Probleme bekommen, die Löcher zuzulaufen. Die Jungs haben aber enormen Willen und Laufbereitschaft an den Tag gelegt und durch viel Fleiß einen Punkt beim Tabellenführer erkämpft. Husum wird sich mehr über das Unentschieden ärgern als wir“, meinte Paltian.
Tatsächlich tat sich der Tabellenführer gerade in der ersten Hälfte ungewohnt schwer, klare Ballbesitz-Vorteile zu nutzen und Torgefahr zu entwickeln. Der emsige, aber meist glücklose Spielmacher Finn Christiansen hatte erst in der 28. Minute den ersten harmlosen Husumer Abschluss zu verzeichnen. Bis zur Pause kamen lediglich ein Kopfball des einmal mehr starken Marvin Matthiesen, der sein Ziel knapp verfehlte (30.), sowie ein Versuch von Soumah in Rücklage (45.) dazu.
Die Gäste gingen bissig in die Zweikämpfe und versteckten sich nicht. „Wir wollten gerade im Derby und vor so einer tollen Kulissen von Beginn an mutig spielen“, kommentierte Paltian, dessen Team durch einen Dropkick von Oke Flatterich, der über das Husumer Gehäuse flog (24.), die erste Torannäherung zu verzeichnen hatte. Ein Treffer von Marvin Theede (34.) fand wegen Abseitsstellung keine Anerkennung. Nach dem Wechsel stellten die Husumer taktisch um. Nun ging es meist nur noch in Richtung des Rantrumers Tors. Die Hereinnahme von Pascal Gettu Ayene (63.) verlieh dem Spiel der Hausherren zusätzlichen Schwung. Der 21-jährige Angreifer hatte neben den Großchancen von Soumah (63.) und Lorenzen (70.) selbst zweimal aus aussichtsreicher Position die Möglichkeit zur Führung, scheiterte aber an Lorenzen (71.) und traf nach einem Freistoß von Christiansen freistehend den Ball nur mit der Schulter, so dass dieser über den Kasten flog (81.).
„Wenn man in Husum zu Null spielt, kann man nicht so viel verkehrt gemacht haben. Darüber hinaus denke ich, dass das auch nicht so viele Mannschaften schaffen werden“, resümierte Paltian. Der bislang so erfolgsverwöhnte „Bernd“ Sabaly arrangierte sich mit dem Ergebnis. „Wir nehmen diesen einen Punkt mit, auch wenn sich das Remis für die Jungs wie eine Niederlage anfühlt. Leider haben wir gerade in der ersten Halbzeit nicht das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Erst nach der Umstellung auf 4–4-2 haben wir es etwas besser gemacht und auch die Chancen gehabt, das Spiel für uns zu entscheiden. Wir bleiben aber weiterhin ungeschlagen und nehmen die heutige Partie als zusätzliche Motivation für nächste Woche.“

Husumer SV: Emken – Wetzel, Kock , Schröder – Guth (63.Ayene ), Henning Lorenzen – Kosuck (86. Jensen), Christiansen, Matthiesen – Issifou (63. Damian Krause), Soumah (68. Westensee)
TSV Rantrum: J.-E. Lorenzen – Kniese, Clausen , Harring – Jeßen (83. Carstens), Kliese – O. Flatterich, Bruhn (90.+3 K. Lorenzen), Gahrens – Theede (70. Pein), Reichenberg
Schiedsrichter: Ole Andreas Schulz (Lübeck). - Zuschauer: 473.

sh:z-NordfrieslandSport - 04.10.2021

Husums Angreifer Daouda Soumah (r.) und seine Mitspieler wollen wieder auf Torejagd gehen. Rantrum will das Tempo des Spitzenreiters bremsen. Brigitte Petersen

Das Kracher-Derby in Husum

Spitzenreiter empfängt den Tabellendritten Rantrum

HUSUM (Björn Gutt) - Das nordfriesische Fußballerherz wird am Sonnabend (14 Uhr) sicherlich noch ein wenig höher schlagen, wenn sich die Husumer SV und der TSV Rantrum im Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Schleswig treffen. Die Vorfreude auf das Kracher-Derby im Friesenstadion ist spürbar. Zwei der drei besten Angriffsreihen der Liga treffen aufeinander, beide Mannschaften erzielten bislang im Schnitt mehr als drei Tore pro Spiel. Rantrum kommt trotz des starken dritten Tabellenplatzes als Außenseiter zum Klassenprimus. Jedoch hatte das jüngste Pokalspiel mit dem glücklichen 2:1 für Husum nach Verlängerung gezeigt, dass die Mannschaft vom Lagedeich mithalten kann.
Die Husumer SV ist mit sechs Siegen aus sechs Spielen derzeit das Maß der Dinge in der Landesliga. Vorige Woche hatten die Kreisstädter beim Schlusslicht TSV Friedrichsberg-Busdorf jedoch überraschend gewackelt und am Ende nur 2:1 gewonnen. „Da haben wir den Gegner auf die leichte Schulter genommen, und uns erst nach einigen Umstellungen haben wir uns auf unsere Stärken besonnen“, kritisierte Trainer Mamadou „Bernd“ Sabaly. Trotz des Derby-Charakters will Sabaly das Spiel gegen Rantrum nicht zu hoch hängen. „Für mich ist es ein normales Spiel, auch wenn ich weiß, dass sich beide Mannschaften untereinander sehr gut kennen.“
Die Statistik spricht klar für den Gastgeber, der die letzten zehn Pflichtspiele alle für sich entscheiden konnte. Dennoch erwartet Sabaly ein ausgeglichenes Spiel. „Rantrum wird top motiviert sein und verfügt über viele sehr gute Spieler. Hinzu kommt mit Andreas Paltian ein erfahrener und erfolgreicher Trainer.“ Bei Husum fehlen Jaspar-Leon Peters (Rotsperre) sowie Georg Gaschka (angeschlagen), Kevin Knoll (Schulter) und Valentin Sinzel (Fußgelenk).
Den letzten Sieg gegen Husum feierte Rantrum vor mehr als 12 Jahren – sogar im Friesenstadion. Vielleicht ein gutes Omen. Damals wie heute mit von der Partie waren die jetzigen Routiniers Kim Lorenzen und Marten Matzen. Sicherlich hätten beide nichts dagegen, den Bann mal wieder zu brechen. Rantrum blieb zuletzt vier Mal in Folge ungeschlagen. Pünktlich zum Derby ist Coach Andreas Paltian aus dem Urlaub zurück. „Ich stand mit meinem Co-Trainer Thomas Grabowski und der Mannschaft im permanenten Austausch. Es hat mich beeindruckt, wie das Team die letzten Wochen absolviert hat.“ Dank der guten Ausgangsposition als Dritter können die Rantrumer unbeschwert aufspielen. „Genau diese Konstellation vor dem Derby wollten wir haben.“, meint Paltian, der lediglich auf Jan Lorenzen (Rücken) verzichten muss. „Wir wollen genauso mutig und selbstbewusst auftreten wie im Pokalspiel. Dazu müssen wir das Husumer Tempo in den Griff bekommen“, sagt Paltian.

sh:z-NordfrieslandSport - 02.10.2021

RegionalSport - 29.09.2021

LL 8 09.10.2021 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 2:4
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Der Flensburger Pascal Hylla (links) im Zweikampf mit dem Husumer Richard Boakye Yiadom. Michael Staudt

"Sterne" belohnen sich nicht

Flensburger Fußball-Landesligist unterliegt Husum 2:4

FLENSBURG (usc) - Treffender kann man es nicht zusammenfassen. „Bitter“, sagte Thomas Ziegenberg, Trainer der Landesliga-Fußballer von IF Stern Flensburg. Für die Leistung machte er seiner Mannschaft ein Kompliment, am Ende aber standen die „Sterne“ mit leeren Händen da und unterlagen der Husumer SV 2:4 (1:1).
Husum gab von Beginn an den Ton an, doch das erste Tor fiel auf der Gegenseite. Nach Vorarbeit von Marvin Treitz flankte Kim-Patrick Nitschke in den Strafraum. Rune Möller konnte den Ball in Ruhe annehmen und abschließen – 1:0 nach 16 Minuten aus heiterem Himmel. Zwei Minuten später krachte ein Schuss von Richard Boakye Yiadom an die Unterkante der Latte.
Der verdiente Ausgleich resultierte aus einem Standard. Der starke Pascal Ayene legte einen Freistoß über die Stern-Mauer in den Lauf von Mats Kosuck. Der Angreifer traf im ersten Versuch nicht richtig, bekam aber die zweite Chance und überwand Rico Nommensen. Nach Wiederbeginn legte der Tabellenführer eine Schippe drauf und hatte gute Gelegenheiten: Daouda Soumah scheiterte an Nommensen (46.), Kosuck fand zwei Minuten später im Torhüter seinen Meister, und blieb auch in der 55. Minute zweiter Sieger gegen den Keeper.
Die HSV traf nicht, das nährte die Hoffnung bei den Gastgebern. Sie trauten sich mehr zu und belohnten sich. Ecke Rune Möller, Schuss Nitschke, Kopfball von Schwarz – der Außenseiter führte wieder (58.)! Husum wankte. 60 Sekunden nach dem 2:1 klatschte ein Schuss von Schwarz an die Latte.
Fortan zeigten die Nordfriesen, warum sie an der Tabellenspitze stehen. Mats Kosuck staubte zum 2:2 ab (73.), in der 78. Minute forderten die Gäste zu Recht einen Handelfmeter. Den gab es dann vier Minuten später – Pascal Hylla war der Ball an die Hand gesprungen. Die Szene war nicht so klar wie die kurz zuvor, Pascal Ayene war es egal. Lässig schob er zur ersten Husumer Führung ein. In der 87. Minute machte Damian Krause den Deckel drauf. „Warum können wir nicht auch mal Glück haben?“, klang es klagend von der Flensburger Bank.

IF Stern: Nommensen - Spreckelsen (80. Grefe), Honnens, Treitz - Schwarz, Waskow (88. Lüthje), Lehmann, Nitschke, Hylla - Möller (88. Jannik Kaak), Knitel (72. Lorenz).
Husumer SV: Thomsen - Matthiesen, Kock, Wetzel - Christiansen, Issifou (75. Guth) - Yiadom (64. Krause), Ayene, Soumah - Kosuck (80. Boseck), Jensen (64. Kiesbye).
Tore: 1:0 Möller (16.), 1:1 Kosuck (32.), 2:1 Schwarz (58.), 2:2 Kosuck (73.), 2:3 Ayene (82., HE), 2:4 Krause (87.). SR: Schapals (Schönberg). Z.: 127.

Flensburger Tageblatt - 09.10.2021

Zwei der besten Husumer im Vorwärtsgang: Daouda Soumah (links) und Pascal Ayene (rechts), der eine ganz starke Leistung bot. Michael Staudt

Husumer Chancenwucher, Rantrumer Frust

Fussball-Landesliga Tabellenführer gewinnt 4:2 bei Stern Flensburg – Lagedeich-Kicker unterliegen Friedrichsberg

FLENSBURG / RANTRUM (Björn Gutt/Ulrich Schröder ) - Die Husumer SV hat mit einem 4:2 bei IF Stern Flensburg die Spitze in der Fußball-Landesliga verteidigt, der TSV Rantrum erlebte beim 1:2 gegen den TSV Friedrichsberg einen Rückschlag.

IF Stern Flensburg – Husumer SV 2:4 (1:1).

„Ich habe graue Haare bekommen“, sagte HSV-Trainer Mamadou Sabaly und grinste. Seine Mannschaft machte es beim Tabellenvorletzten unnötig spannend, nahm aber letztlich verdient die Punkte mit in die Stormstadt.
Husum gab von Beginn an den Ton an, doch das erste Tor fiel auf der Gegenseite. Nach Vorarbeit von Marvin Treitz flankte Kim-Patrick Nitschke in den Strafraum der Gäste, die gerade ein kollektives Sonnenbad nahmen. Rune Möller konnte den Ball in Ruhe annehmen und abschließen - 1:0 nach 16 Minuten aus heiterem Himmel. Zwei Minuten später krachte ein Schuss von Richard Boakye Yiadom an die Unterkante der Latte.
Der verdiente Ausgleich resultierte aus einem Standard. Der starke Pascal Ayene legte einen Freistoß über die Mauer in den Lauf von Mats Kosuck. Der Angreifer traf im ersten Versuch nicht richtig, bekam aber die zweite Chance und überwand Rico Nommensen.
Nach Wiederbeginn legte der Tabellenführer eine Schippe drauf und hatte gute Gelegenheiten: Daouda Soumah scheiterte an Nommensen (46.), Kosuck fand zwei Minuten später im Torhüter seinen Meister, und blieb auch in der 55. Minute zweiter Sieger gegen den Keeper.
Die HSV traf nicht, das nährte die Hoffnung bei den Gastgebern, für eine Überraschung sorgen zu können. Sie trauten sich jetzt mehr zu und belohnten sich. Ecke Möller, Schuss von Nitschke, Kopfball von Jasper Schwarz - der Außenseiter führte wieder (58.). Nur 60 Sekunden nach dem 2:1 klatschte ein Schuss von Schwarz an die Latte. „Wir hatten genug Chancen, haben aber den Gegner wieder stark gemacht“, ärgerte sich Sabaly.
Seine Mannschaft zeigte fortan, warum sie an der Tabellenspitze steht. Mats Kosuck staubte zum 2:2 ab (73.), in der 78. Minute forderten die Gäste zu Recht einen Handelfmeter. Den gab es dann vier Minuten später – Pascal Hylla war der Ball an die Hand gesprungen. Die Szene war nicht so klar wie die kurz zuvor, Pascal Ayene war es egal. Lässig schob er zur ersten Husumer Führung ein. In der 87. Minute machte der eingewechselte Damian Krause den Deckel drauf.
IF Stern: Nommensen - Spreckelsen (80. Grefe), Honnens, Treitz - Schwarz, Waskow (88. Lüthje), Lehmann, Nitschke, Hylla - Möller (88. Jannik Kaak), Knitel (72. Lorenz).
Husumer SV: Thomsen - Matthiesen, Kock, Wetzel - Christiansen, Issifou (75. Guth) - Yiadom (64. Krause), Ayene, Soumah - Kosuck (80. Boseck), Jensen (64. Kiesbye).
Tore: 1:0 Möller (16.), 1:1 Kosuck (32.), 2:1 Schwarz (58.), 2:2 Kosuck (73.), 2:3 Ayene (82., HE), 2:4 Krause (87.).
SR: Schapals (Schönberg).
Zuschauer: 127.

TSV Rantrum – TSV Friedrichsberg-Busdorf 1:2 (0:1).

Ein wenig überraschend, aber nicht unverdient hat der TSV Friedrichsberg-Busdorf den ersten Saisonsieg gefeiert – und das beim favorisierten TSV Rantrum. Die Lagedeich-Kicker erreichten niemals ihre Normalform. Entsprechend enttäuscht war Rantrums Coach Andreas Paltian, der seiner Mannschaft eine der schwächsten Darbietungen der Saison bescheinigte: „Wir haben vom Kopf her nicht da. Unsere vielen Unkonzentriertheiten haben dazu geführt, dass wir uns teilweise anfängerhaft und unclever angestellt haben. Zudem haben wir uns nicht gegenseitig geholfen und zu wenig miteinander kommuniziert, so dass auch kein Aufbäumen erkennbar war.“
Beide Teams kamen vom Start weg gut in die Partie, wobei die Gäste über die bessere Spielanlage verfügten und insbesondere im Zentrum mehr und mehr die Oberhand gewannen. Das 0:1 resultierte aus einem überflüssigen Ballverlust der Hausherren, den der starke Tim Niklas Asmussen zu einem mustergültigen Zuspiel auf Tim Christoph Schubert nutzte. Dieser ließ Keeper Jan-Eric Lorenzen keine Abwehrmöglichkeit.
Jannik Reichenberg hatte frei vor dem leeren Tor die große Möglichkeit zum Ausgleich, säbelte aber kläglich über den Ball (40.). Nach dem Wechsel verflachte die Partie zunehmend, weil die Friedrichsberger nun aus einer kompakten Defensive heraus agierten und nur noch das Nötigste taten. Aufregung gab es rund um die Entstehung des 0:2, als in einer etwas unübersichtlichen Situation David Harutjunjan kurz vor der Torauslinie Lorenzen umspielte und den Ball in die Mitte brachte, wo der eingewechselte Sönke Dobberphul das Spielgerät nur noch über die Linie bringen musste.
Auf den Treffer folgten Proteste der Rantrumer, die den Torschützen in einer Abseitsstellung wähnten, das Tor zählte jedoch (80.). In der Schlussphase verwalteten die Gäste das Ergebnis souverän. Der Anschlusstreffer von Thies Clausen nach einer Ecke war Ergebniskosmetik (90.+4).
TSV Rantrum: Jan-Eric Lorenzen – Kniese, Clausen, Harring – Matzen (68. Theede), Kliese – Gahrens (54. Bruhn), Jeßen, Oke Flatterich – Reichenberg, Pein.
TSV Friedrichsberg: Freiberger – Yildrim, Goos, von Lanken, Hagge (90.+3 Grimsmann) – Henningsen (67. Dobberphul), Ohlsen, Kybelka, HarutjunjanSchubert (82. Petrowski), Asmussen.
Tore: 0:1 Schubert (28.), 0:2 Dobberphul (80.), 1:2 Clausen (90.+4).
SR: Feldt (Glückstadt).
Zuschauer: 250.

sh:z-NordfrieslandSport - 09.10.2021

IF Stern Flensburg setzt auf Teamgeist. speedphotos.de

IF Stern hofft auf Glanztag gegen Husum

Flensburg gegen den Spitzenreiter

FLENSBURG (wsi) - Sieben Spiele, vier Punkte – die bisherige Bilanz der Landesliga-Fußballer von IF Stern Flensburg ist mager. Dennoch sieht Trainer Thomas Ziegenberg sein Team am Sonnabend (14 Uhr) gegen Spitzenreiter Husumer SV nicht chancenlos: „Wenn wir 90 Minuten defensiv stabil stehen und vorne effektiver sind, ist vielleicht etwas drin. Rantrum hat es ja am vergangenen Wochenende beim 0:0 gezeigt.“
Diese Einschätzung von Ziegenberg ist – bei aller Wertschätzung des Titelfavoriten von der Nordsee – nicht ganz unbegründet. Die bisherigen Auftritte haben gezeigt, dass sein Team insbesondere gegen Spitzenmannschaften wie Satrup (0:2), Tellingstedt (3:2) und Rotenhof (0:1) spielerisch überzeugt hat. „Die mannschaftliche Geschlossenheit und der unbedingte Wille, bei Rotenhof etwas zu holen, wurde leider nicht belohnt“, sagt Ziegenberg, „aber wenn Leidenschaft und Einsatzbereitschaft stimmen, und wir vielleicht auch das Quäntchen Glück haben, könnten wir überraschen.“
Ihm ist die Klasse der Nordfriesen bewusst: „Die Husumer sind natürlich der absolute Favorit. Bei uns muss schon alles zusammenkommen, um gegen sie zu punkten.“ Dennoch fordert er: „Es wird Zeit, dass wir was holen.“
Der Stern-Coach hat zwar einige Ausfälle zu verkraften, aber das ist für ihn kein Problem: „Wir haben einen ausgeglichenen Kader. Ich bin davon überzeugt, dass die Spieler, die sich im Training anbieten, im Spiel ihre Leistung bringen werden.“ Jacob Spreckelsen oder Jasper Schwarz werden Ron Hansen (Urlaub) ersetzen.
Liga-Konkurrent TSV Nordmark Satrup muss am Sonntag (12 Uhr) beim zuletzt strauchelnden TuS Collegia Jübek antreten.

Flensburger Tageblatt - 09.10.2021

Ohne Gegentor blieben die Rantrumer um Danny Jessen (r. mit Husums Marvin Matthiesen) im Derby. Das soll natürlich auch gegen das Schlusslicht gelingen. Brigitte Petersen

Husum und Rantrum sind gewarnt

Fussball-Landesliga Tabellenführer zu Gast in Flensburg – Paltian-Team empfängt Friedrichsberg

HUSUM (Björn Gutt) - Nachdem am vergangenen Wochenende mit dem NF-Derby zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum (0:0) eine besondere Partie auf dem Spielplan stand, geht es nunmehr für die beiden nordfriesischen Vertreter der Fußball-Landesliga Schleswig wieder in den „normalen“ Liga-Alltag. Tabellenführer Husumer SV spielt am Sonnabend (14 Uhr) bei IF Stern Flensburg, Rantrum empfängt am Sonntag (14 Uhr) den TSV Friedrichsberg-Busdorf.

IF Stern Flensburg – Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr).

Die Husumer haben den Punktverlust im Derby inzwischen verdaut, auch wenn man sich über die vergebenen Chancen geärgert hat. „Insgesamt waren wir in vielen Szenen nicht handlungsschnell genug und uns hat oftmals der letzte Pass gefehlt, obwohl wir über weite Strecken das Spiel bestimmt haben. Dennoch wollte der Ball nicht rein. Das ist aber abgehakt und wir lernen draus“, sagt Coach Mamadou Sabaly, der mit dem Saisonverlauf zufrieden ist: „Man darf nicht vergessen, dass wir erst seit drei Monaten gemeinsam mit einer runderneuerten Mannschaft arbeiten. Daher können wir positiv und stolz sein. Wir befinden uns auf einem guten Weg.“
Stern Flensburg ist eine Mannschaft, die den Klassenerhalt als Ziel formuliert hat. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge findet sich die Mannschaft von Trainer Thomas Ziegenberg im Tabellenkeller (Platz elf) wieder. Für die Ex-Husumer Maximilian Waskow, Marvin Hems und Kevin Knitel wird es ein Wiedersehen mit ihrem alten Verein. Auch wenn die Bilanz gegen die Flensburger mit zehn Siegen aus den letzten 14 Spielen überaus positiv ist, gingen die letzten beiden Auswärtsspiele verloren, so dass die HSV seit 2015 auf einen Erfolg bei Stern wartet. Es fehlen Nils Schröder (Urlaub), Kapitän Henning Lorenzen (Hausbau) und Kevin Knoll (Schulter-OP). Georg Gaschka ist wieder dabei.

TSV Rantrum – TSV Friedrichsberg (Sonntag, 14 Uhr).

Eine der positiven Überraschungen des ersten Saisondrittels ist das bisherige Abschneiden des TSV Rantrum. Die Lagedeich-Kicker stehen zu Recht auf dem dritten Tabellenplatz. „Im Moment passt es einfach bei uns und die gute Stimmung in und um die Mannschaft wird uns hoffentlich weitertragen“, nennt Trainer Andreas Paltian Zutaten des Rantrumer Erfolgsrezepts. Gegen den Tabellenletzten aus Schleswig liegt die Favoritenrolle bei den Nordfriesen. Friedrichsberg ist noch sieglos (drei Unentschieden, vier Niederlagen), verantwortlich dafür ist in erster Linie die harmlose Offensive mit erst sechs Saisontoren. Es fehlt ein echter Torjäger. Bislang hat kein TSV-Akteur mehr als einen Treffer erzielt. Zudem gab die Mannschaft von Trainer Marco „Icke“ Woting bereits dreimal eine Führung noch aus der Hand.
Das alles ist für Paltian trotzdem kein Grund den Gegner zu unterschätzen, weil er auch um die Stärken weiß. „Friedrichsberg zählt für mich zu den technisch stärksten Mannschaften und sie gehören ganz sicher nicht dahin, wo sie jetzt stehen. Daher werden wir auch diesen Gegner ernst nehmen und wollen die drei Punkte in Rantrum behalten.“
Geschwächt wurde der insgesamt schon kleine Kader in der Woche zusätzlich noch durch eine Grippewelle, so dass hinter dem Einsatz einiger Akteure noch ein kleines Fragezeichen steht. Sicher ausfallen werden Jan Lorenzen (Rücken), Gonne Hahnke und Jasper Carstens (aus beruflichen Gründen).

sh:z-NordfrieslandSport - 09.10.2021

LL 9 17.10.2021 SG Geest 05 Husumer SV 15.00 Uhr
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Fußball-Landesliga: Vorsicht vor dem Schlusslicht

TSV Rantrum tritt bei Stern Flensburg an / Husumer SV will bei der SG Geest 05 auf der Erfolgsspur bleiben

HUSUM / RANTRUM (Björn Gutt ) - Ausgerechnet eine 1:2-Heimniederlage gegen den Tabellenletzten TSV Friedrichsberg-Busdorf unterbrach den guten Lauf des TSV Rantrum in der Fußball-Landesliga. Nun geht es zum neuen Träger der roten Laterne, Stern Flensburg, wo es das Team von Trainer Andreas Paltian deutlich besser machen will. Tabellenführer Husumer SV zeigte mit einem 4:2-Erfolg bei Stern, wie es geht. Die Stormstädter treten morgen bei der SG Geest 05 an.

Stern Flensburg – TSV Rantrum, Sbd. 14 Uhr. Die Niederlage vom vorigen Sonntag nagte in Rantrum an allen Beteiligten. „Dass wir nicht ungeschlagen durch die Serie gehen würden,war klar. Wir können auch Spiele verlieren. Allerdings kommt es immer auf das wie an. Wir haben bei weitem nicht das gezeigt, was wir wollen und können“, sagte Andreas Paltian, der aber im Training dieser Woche Positives registrierte. „Die Jungs haben wirklich Vollgas gegeben. Für uns geht es nun darum, den Kopf oben zu behalten und weiter Ehrgeiz und Selbstvertrauen an den Tag zu legen. Das hat uns bislang so stark gemacht.“ Wieder geht es gegen den aktuellen Tabellenletzten, wieder gegen einen Gegner, der bisher deutlich unter Wert abgeschnitten hat. Daher ist Vorsicht vor der Mannschaft von Trainer Thomas Ziegenberg angesagt. Gegen Husum ging sie sogar zweimal in Führung, alle vier Punkte wurden zu Hause eingefahren.
„Wir müssen auf uns schauen und haben keinen Grund, irgendeinen Gegner zu unterschätzen.“, sagte Paltian, der personell wieder mehr Optionen hat, da sich die zuletzt grippegeschwächten Spieler fit zurückgemeldet haben. Einzig Kapitän Danny Jeßen fehlt wegen Gelbsperre.

SG Geest 05 – Husumer SV, Sonntag, 14 Uhr. Obwohl die Husumer als Tabellenführer mit sieben Siegen in acht Spielen das Maß aller Dinge darstellen, brauchen sie anscheinend stets ein „Hallo-Wach-Erlebnis“, so auch im Spiel bei Stern. „Wir haben uns bei den Gegentoren mal wieder unclever angestellt. So etwas darf uns nicht passieren, auch wenn danach die Post abgegangen ist“, missfällt Coach „Bernd“ Sabaly der Trend, in fünf Spielen zunächst zurückgelegen zu haben. Da Sabaly für zwei Wochen in der senegalischen Heimat weilt, übernimmt Co-Trainer Sebastian Kiesbye die Verantwortung. Die SG Geest 05 war in der Vergangenheit stets ein harter Brocken. Von den letzten vier Spielen gewann Husum nur eines, der letzte Sieg in Dithmarschen liegt sogar neun Jahre zurück. Die aktuelle Lage spricht aber klar für die Kreisstädter. Die SG musste vier Niederlagen in Folge mit 15 Gegentoren einstecken und ist nach starkem Beginn in den Abstiegskampf gerutscht, obwohl die Mannschaft von Trainer Andre Wiechmann über viele beim Heider SV oder Tura Meldorf gut ausgebildete Spieler verfügt. Sturmtank Andre Köller steht bereits wieder bei fünf Saisontoren. „Ich kenne die Geester aus meiner Heider Zeit und vielen Testspielen sehr gut und habe meinen Jungs mit auf den Weg gegeben, wie man ihnen beikommen kann“, meint Sabaly. Nils Schröder ist aus dem Urlaub zurück und sollte der Abwehr ebenso wieder mehr Stabilität geben wie Jaspar-Leon Peters nach abgelaufener Rotsperre. Auch Kapitän und Mittelfeldmotor Henning Lorenzen sowei Valentin Sinzel sind wieder dabei.

sh:z-NordfrieslandSport - 16.10.2021

LL 10 23.10.2021 Husumer SV TSV Kropp 14.00 Uhr
LL 11 31.10.2021 TuS Collegia Jübek Husumer SV 12.00 Uhr
LL 12 06.11.2021 Husumer SV BSC Brunsbüttel 14.00 Uhr
LL 13 13.11.2021 MTV Tellingstedt Husumer SV 14.00 Uhr
LL 14 20.11.2021 Husumer SV TSV Nordmark Satrup 14.00 Uhr
LL 15 26.03.2022 Husumer SV SG Geest 05 14.00 Uhr
LL 16 02.04.2022 TSV Kropp Husumer SV 14.00 Uhr
LL 17 09.04.2022 Husumer SV MTV Tellingstedt 14.00 Uhr
LL 18 23.04.2022 Büdelsdorfer TSV Husumer SV 14.00 Uhr
LL 19 30.04.2022 Husumer SV TuS Rotenhof 14.00 Uhr
LL 20 07.05.2022 Husumer SV TSV Friedrichsberg-Busdorf 14.00 Uhr
LL 21 14.05.2022 TSV Rantrum Husumer SV 15.30 Uhr
LL 22 21.05.2022 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 14.00 Uhr
im Rahmen der PROVINZIAL Fair Play Spieltage
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Die Landesliga-Mannschaft der Husumer SV 2021/22


                  Foto: Arne Strohscheer

        Foto: Arne Strohscheer

 

Die Spieler im Einzelnen:

Christoph Asmus (45)

geb. 1988 · bei der Husumer SV seit 2014

Pascal Gettu Ayene (21)

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2021

Richard Boakye Yiadom (22)

geb.1998 · bei der Husumer SV seit 2021

Louis Stanley Ragnar Boseck (24)

geb. 1999 · bei der Husumer SV seit 2016

Erk Christiansen (12)

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2021

Finn Christiansen (18)

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Dennis Emken (1)

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2018

Georg Gaschka (17)

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2021

Lothar Giesen (92)

geb. 2001 · bei der Husumer SV seit 2021

Hannes Guth (19)

geb. 2001 · bei der Husumer SV seit 2021

Zarifou Issifou (15)

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2021

Leven Meiko Jensen

geb. 2002 · bei der Husumer SV seit 2014

Hawas Kati (6)

geb. 2003 · bei der Husumer SV seit 2012

Sebastian Kiesbye

geb. 1990 · bei der Husumer SV seit 2019

Kevin Knoll (11)

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2021

Martin Kock (31)

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2021

Mats Kosuck (14)

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2021

Damian Krause (28)

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2020

Niklas Krause (7)

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2021

Henning Lorenzen (10)

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Marvin Matthiesen (5)

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Jaspar-Leon Peters (44)

geb. 1999 · bei der Husumer SV seit 2021

Nils Schröder (4)

geb. 1991 · bei der Husumer SV seit 2021

Valentin Sinzel (91)

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2021

Daouda Soumah (20)

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2018

Rasmus Thees (8)

geb. 2002 · bei der Husumer SV seit 2008

Christopher Thomsen (25)

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2020

Flemming Westensee (9)

geb. 2001 · bei der Husumer SV seit 2020

Tobias Wetzel (27)

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

 
Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Athletik-Trainer Torwart-Trainer
Mamdou Sabaly

Sebastian Kiesbye

Momme Reinhold

Kontakt

per Handy: 0176 - 32066848

per E-Mail: sabalymamadou56@yahoo.com

Kontakt

per Handy:

per E-Mail:

 

Kontakt

per Handy: 0170 77 53 456

per E-Mail:
Physiotherapeutische Abteilung Sportlicher Leiter Fußball-Obmann & Betreuer

Eicke Ludorf

Torsten Böker


Arne Strohscheer

 

Kontakt

per Handy: 0176 - 61790126

per E-Mail:

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de
07.07.2021 Finale Staffeleinteilung SHFV
 
 
 
 
 
 
 
 
     

 

 

zuletzt aktualisiert am: Samstag, 16.10.2021 9:24

seit 25. Mai 2018
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