1. HERREN HUSUMER SV 2018/19 en Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Freitag, 09.11.2018 15:44

Die Landesliga Schleswig-Mannschaft der Husumer SV 2018/19

hintere Reihe: Luca Steen · Marvin Matthiesen · Niklas Ludwig · Benjamin Gielow · Luca Sander · Chris Bielinski
mittlere Reihe: Momme Reinhold · Arne Strohscheer · Marc Koschenz · Bosse Wullenweber · Valentin Godt · Tarek Yassine · Marco Nagel · Fabian Wobig · Hendrik Fleige · Torsten Böker · Bernd Friedrichsen · Dieter Schleger
vordere Reihe: Tobias Wetzel · Henning Lorenzen · Finn Christiansen · Jan-Eric Lorenzen · Sascha Feller · Kevin Knitel · Fabian Arndt · Daniel Hornburg

Dieter Schleger mit unseren Neuzugängen Trainer Torsten Böker · Tarek Yassine · Jan-Eric Lorenzen · Marco Nagel · Kevin Knitel · Fabian Arndt

Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Fabian Arndt

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2018

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Dennis Emken

geb. * · bei der Husumer SV seit 2018

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Valentin Godt

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

Kevin Knitel

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Mirko Krüger

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Marco Nagel

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2018

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

André Witthohn

geb. 1987 · bei der Husumer SV seit 2014

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2017

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

Tarek Yassine

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2018

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent / Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Torsten Böker

Momme Reinhold

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Handy: 0176 617 901 26

per E-Mail:

Kontakt

per Handy: 0170 77 53 456

per E-Mail:
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf
Bernd Friedrichsen

 

 

 

 

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann & Betreuer Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer
Karola Laß
Dieter Schleger

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail: karolalass@web.de

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

20./21.06.2018 Fußball-Landesliga Schleswig bekommt "Zuwachs" aus dem Westen Schlei Bote, Flensburge Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport
20.06.2018 Vorläufige Staffeleinteilung / Neuling Jevenstedt trifft auf den BTSV und OTSV Eckernförder Zeitung / Landeszeitung

Flensburg (usc) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat die vorläufige Einteilung der Verbands-Spielklassen (Flens-Oberliga, Landes- und Verbandsligen) für die Spielzeit 2018/19 veröffentlicht. In der Flens-Oberliga ist der ehemalige Nord-Bezirk weiterhin mit vier Teams vertreten, Landesliga-Meister TSV Kropp ersetzt Absteiger TSV Friedrichsberg.

Neues gibt es in der Landesliga Schleswig: Die drei Vertreter des Kreises Westküste (Steinburg, Dithmarschen), in der vergangenen Saison noch der Landesliga-Holstein zugeordnet, sind jetzt vom Verband in der n?rdlichen Liga (Schleswig) eingruppiert worden. Dafür rutschen die Kieler Vertreter Heikendorfer SV, TSV Klausdorf und TSG Concordia Schönkirchen in die südlichere Staffel (Holstein).

Der Norden ist in der Serie 2018/19 mit sechs statt bislang fünf Teams vertreten. Der TSV Kropp ist auf-, Blau-Weiß Löwenstedt abgestiegen. Aus der Oberliga kommt der TSV Friedrichsberg dazu, aus den Verbandsligen der TSV Nordmark Satrup und Stern Flensburg.

Einen „Neuzugang“ - abseits von Auf- oder Abstieg - gibt es in der Verbandsliga Nord. Der Marner TV spielte in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga West (Neunter) und rutscht jetzt in den Norden.

Bis zum Sonnabend können sich Vereine, die mit der Staffel-Einteilung unzufrieden sind, beim SHFV melden und Alternativ-Vorschläge machen. Allerdings müssen sie gleichzeitig eine Mannschaft benennen, die bereit ist, die Spielklasse zu tauschen. Am Dienstag, 26. Juni, soll die Staffeleinteilung dann endgültig sein.

Flens-Oberliga
VfB Lübeck II
Inter Türkspor Kiel
TSV Schilksee
TSV Bordesholm (Aufsteiger=Auf)
SV Frisia 03 Risum-Lindholm
PSV Neumünster
VfR Neumünster
SV Eichede
NTSV Strand 08
Eutin 08 (Absteiger=Ab)
SV Todesfelde
SC Weiche Flensburg 08 II
TSV Kropp (Auf)
TSB Flensburg
Heider SV
TSV Lägerdorf

Landesliga Schleswig
TSV Altenholz
Husumer SV
TSV Rantrum
Gettorfer SC
Büdelsdorfer TSV
Eckernförder SV
Osterrönfelder TSV
MTSV Hohenwestedt (Auf)
TuS Jevenstedt (Auf)
TSV Friedrichsberg (Ab)
Schleswig 06
TSV Nordmark Satrup (Auf)
Stern Flensburg (Auf)
BSC Brunsbüttel (neu, LL Holstein)
FC Reher/Puls (neu, LL Holstein)
VfR Horst (neu, LL Holstein)

Verbandsliga Nord
TSV Rot-Weiß Niebüll
SG Langenhorn-Enge (Auf)
SV Blau-Weiß Löwenstedt (Ab)
SV Dörpum
SG Leck-Achtrup-Ladelund
TuS Rotenhof (Auf)
SV Grün-Weiß Tolk (Auf)
FC Wiesharde
TSV Süderbrarup
TuS Collegia Jübek
FC Tarp-Oeversee
TSV Nord Harrislee
Schleswig IF
Marner TV (neu aus VL West)
TSV Büsum
MTV Tellingstedt

27.06.2018 Finale Staffeleinteilung SHFV

Liebe Sportfreunde,
anbei übersenden wir allen jetzt die finale Staffeleinteilung der Verbandsspielklassen der Herren für die Spielserie 2018/2019.

Für weitere Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Klaus Schneider
(Vorsitzender SHFV-Herrenspielausschuss)
Tel.: 0451 / 8070399
Fax: 0451 / 8130871
Mobil: 0170 / 3012592

Postfach intern: Klaus.Schneider@shfv-kiel.evpost.de
Postfach extern: K.Schneider@shfv-kiel.de

26.07.2018 Gut gerüstet für den Titelkampf sh:z-Nordfriesland Sport

Gut gerüstet für den Titelkampf

Fußball-Landesliga vor der Saison: Neuer Trainer und interessante Neuzugänge bei der Husumer SV
Husumer SV in der Saison 18/19: hinten v. l. Luca Steen, Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig, Benjamin Gielow, Luca Sander, Chris Bielinski, Arne Strohscheer (Fußball-Obmann); mittlere Reihe: Momme Reinhold (Torwart-Trainer/Trainer Assistent), Marc Koschenz, Bosse Wullenweber, Valentin Godt, Tarek Yassine, Marco Nagel, Fabian Wobig, Hendrik Fleige, Torsten Böker (Trainer), Dieter Schleger (Sportlicher Leiter); vorne: Tobias Wetzel, Henning Lorenzen, Finn Christiansen, Jan-Eric Lorenzen, Sascha Feller, Kevin Knitel, Fabian Arndt, Daniel Hornburg. Es fehlen Mirko Krüger, Cyriak Albertsen, André Witthon. Foto: Brigitte Petersen

Der Kader der Husumer SV

Zugänge: Fabian Arndt (SC Weiche Flensburg 08), Kevin Knitel (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Mirko Krüger (SC Weiche Flensburg 08 A-Jugend), Jan-Eric Lorenzen (MTV Schwabstedt), Marco Nagel (SC Weiche Flensburg 08 II), Tarek Yassine (TSV Rantrum)

Abgänge: Florian Cornils (Karriereende), Marvin Hems (IF Stjernen Flensborg), Christian Herpel (Karriereende, Trainer zweite Mannschaft), Rene Hornburg (SV Dörpum), Nils Mühlenbrock (Slesvig IF), Christian Peters (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Florian Plewka (Karriereende), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Gianluca Siefert (Ziel unbekannt)

Torhüter: Chris Bielinski (25), Jan-Eric Lorenzen (26)
Abwehr: Sascha Feller (20), Marco Nagel (24), Marvin Matthiesen (21), Luca Steen (22), Tobias Wetzel (25), Andre Witthohn (30), Fabian Wobig (31), Bosse Wullenweber (24)
Mittelfeld: Finn Christiansen (24), Benjamin Gielow (33), Valentin Godt (20), Daniel Hornburg (24), Kevin Knitel (20), Henning Lorenzen (26), Niklas Ludwig (23), Luca Sander (21), Tarek Yassine (21)
Sturm: Cyriac Albertsen (21), Fabian Arndt (22), Hendrik Fleige (20), Marc Koschenz (25), Mirko Krüger (19)
Trainer: Torsten Böker (38)
Co- und Torwart-Trainer: Momme Reinhold. - Physiotherapeuten: Bernd Friedrichsen, Eicke Ludorf. - Sportlicher Leiter: Dieter Schleger. - Fußball-Obmann: Arne Strohscheer(64.)

HUSUM (Björn Gutt) - Beim Fußball-Landesligisten Husumer SV hat sich das Personalkarussell wieder einmal ein wenig gedreht. Eine entscheidende Veränderung beim Vierten der Vorsaison in der zweithöchsten Liga Schleswig-Holsteins hat sich auf der Trainerbank ergeben, wo Torsten Böker zukünftig das Zepter schwingt.
Der Fachmann mit höherklassiger Erfahrung kam als als Nachfolger von Dennis Witt (jetzt SG Eiderstedt) mit der Empfehlung erfolgreicher Arbeit bei Flensburg 08 bzw. nachfolgend beim SC Weiche Flensburg 08 II, die er zu einer Spitzenmannschaft in der Oberliga Schleswig-Holstein formte. Böker steht für Offensiv-Fußball und hat bewiesen, dass er eine Mannschaft weiterentwickeln kann und passt damit in das Konzept der HSV, die auf eine junge Mannschaft mit Spielern aus der Region setzen will.
Der Top-Ttransfer ist sicherlich Fabian Arndt, der nach seiner Jugendzeit bei Holstein Kiel zuletzt fester Bestandteil des Regionalkaders des SC Weiche Flensburg 08 war. Nun zieht es den Horstedter aus beruflichen Gründen zurück in heimische Gefilde. Auch die weiteren Neuen wie Kevin Knitel, Jan-Eric Lorenzen oder die Rückkehrer Tarek Yassine und Marco Nagel verfügen trotz ihres jungen Alters über Oberliga-Erfahrung. Mit Mirko Krüger kommt zudem ein Talent aus der A-Jugend des SC Weiche 08.
"Uns war es bei der Auswahl der neuen Spieler auch wichtig, dass sie Lust auf Husum haben und dass es sportlich, für die Art, wie wir Fußball spielen wollen, und menschlich passt", sagt Torsten Böker. "Man darf aber nicht vergessen, dass uns beispielsweise mit Christian Peters und Christian Herpel auch wichtige und erfahrene Spieler verlassen haben, so dass es schon wieder ein kleiner Umbruch ist."
Insgesamt sieht Böker seinen im Durchschnitt 23,6 Jahre jungen Kader sehr gut aufgestellt. "Jeder hat die Chance sich zu zu empfehlen. Ich bin froh, dass wir über einen qualitativ und quantitativ guten Kader verfügen, den wir über eine gesamte Saison brauchen werden, auch um die Intensität im Training jederzeit hoch zu halten." Der neue Coach mahnt aber auch zur Geduld. Die Mannschaft brauche Zeit, sich zu entwickeln. Böker ist daher auch froh, über erfahrene Spieler wie Henning Lorenzen, Bosse Wullenweber oder Benjamin Gielow zu verfügen. "Das sind für uns Persönlichkeiten auf und neben dem Platz und daher für unsere junge Truppe eminent wichtig."
Das Saisonziel ist in Husum zunächst nicht direkt mit einer bestimmten Platzierung verbunden. Für den Trainer kommt es in erster Linie darauf an "fußballerisch noch besser zu werden". Dabei sollen eine gepflegte Technik und spielerische Lösungen unter höchstem Tempo betont werden. "Ich gehe davon aus, dass wir in vielen Spielen viel Ballbesitz haben werden. Daher ist es wichtig, dass wir einen klaren Plan haben, wie wir Fußball spielen wollen", nennt Böker seine Vorstellungen und zeigt sich mit den bisherigen Eindrücken zufrieden.
Dass Husum aufgrund der namhaften Neuzugänge auf Trainer- und Spielerseite von vielen Konkurrenten und Experten als Aufstiegsfavorit gehandelt werden wird, sieht Böker entspannt. "Es ist doch schön, wenn die anderen uns so sehen. Davon lassen wir uns jedoch nicht beeindrucken, weil wir wissen, dass sicherlich nichts von alleine gehen wird." Es kommt für den 38-Jährigen auch darauf an, dass Niederlagen und eventuelle Rückschläge konstruktiv aufgearbeitet werden. "Wir haben ein gutes Fundament im Verein und im Umfeld, mit dem wir zielstrebig mittelfristig eine gute Mannschaft aufbauen wollen."
Zu den Favoriten in der Landesliga zählt Böker zuerst den Gettorfer SC: "Eine eingespielte und ausgeglichene Mannschaft mit hoher individueller Klasse." Auch den Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg hat Husums Coach auf der Rechnung: "Eine junge Truppe, die nun ein Jahr Oberliga-Erfahrung hat." Dazu rechnet der Familienvater mit der einen oder anderen Überraschung und nennt beispielhaft Stern Flensburg.
19.09.2018 Emken ersetzt Lorenzen sh:z-Nordfriesland Sport

Emken ersetzt Lorenzen

Torwartwechsel bei Fußball-Landesligist Husumer SV


Jan-Eric Lorenzen

HUSUM (bjg) – Beim Fußball-Landesligisten Husumer SV gab es einen Wechsel auf der Torhüterposition. Jan-Eric Lorenzen wird zukünftig nicht mehr für den derzeitigen Tabellenführer auflaufen. Die Trennung vom 26-jährigen Schlussmann, der erst vor der Saison vom MTV Schwabstedt in die Kreisstadt gewechselt war, erfolgte einvernehmlich. Seine Nachfolge zwischen den Husumer Pfosten tritt Dennis Emken an.
Lorenzen kann den zeitlichen Aufwand beim ambitionierten Landesligisten nicht mehr betreiben und wird in Absprache mit Trainer Torsten Böker nicht mehr dem Husumer Ligakader angehören. Auch waren die Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten aus Sicht des jungen Familienvaters nicht gegeben. "Ich hatte mir das insgesamt etwas anders vorgestellt, mache aber niemandem einen Vorwurf. Diese Entscheidung habe ich für mich und im Sinne meiner Familie getroffen. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Den Jungs wünsche ich zudem eine verletzungsfreie Spielzeit", sagte Lorenzen zu seinem Abschied. HSV-Coach Böker akzeptierte den Entschluss Lorenzens. "Wir hatten ein sehr offenes und konstruktives Gespräch. Letztlich sind wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen und haben die Zusammenarbeit beendet. Wir wollen Jan-Eric auch keine Steine in den Weg legen", meinte Böker. Wie es fußballerisch für den Torhüter weitergeht, ist noch nicht bekannt. Lorenzen wolle sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen und darüber reiflich nachdenken.
Husum hat inzwischen bereits in Dennis Emken einen Ersatz gefunden. Der 26-Jährige wird zukünftig das Duell um die Nummer Eins mit Stammkeeper Chris Bielinski aufnehmen. "Ich kenne Dennis aus unserer gemeinsamen Zeit bei Flensburg 08 und freue mich sehr, dass wir ihn für uns gewinnen konnten", sagte Böker über die Verpflichtung des hauptberuflichen Polizisten. Aufgrund seiner Ausbildung hatte Emken zuletzt keinen Verein. Somit ist der Torhüter sofort spielberechtigt.
Die letzte Station des 26-Jährigen war in der Saison 2016/2017 Flensburg 08 (jetzt SC Weiche Flensburg 08), wo er unter Böker als Stammtorwart in der damaligen Schleswig-Holstein-Liga zum Einsatz kam. Emken durchlief im Jugendbereich die Mannschaften des heutigen Zweitligisten Holstein Kiel, bei dessen Reserveteam Emken auch später unter Vertrag stand. Danach folgte ein Engagement beim ETSV Weiche Flensburg, wo der hauptberufliche Polizist sogar ein wenig Regionalliga-Erfahrung sammelte und drei Einsätze vorweisen kann.
"Dennis passt fußballerisch, aber vor allem menschlich sehr gut in unsere Mannschaft. Er hat nach seiner Fußballpause wieder richtig Lust zu kicken. Mit Chris Bielinski und ihm sind wir auf der Torhüterposition weiterhin richtig gut aufgestellt", sagte Böker über seinen Neuzugang
12.10.2018 Rantrum: Fußball-Talk geht in die zweite Runde sh:z-Nordfriesland Sport
Experten diskutieren im Stadiontreff über das Landesliga-Derby
RANTRUM (sh:z) – Sonntagvormittag um 11 Uhr – nahezu jeder Fan des großen Bundesliga-Fußballs weiß etwas mit diesem Termin anzufangen. Seit 1995 gibt es nun schon den Sport1-Doppelpass, der je nach Sponsorenvertrag bereits die unterschiedlichsten Bezeichnungen im Titel trug. Mit Rudi Brückner (1995 bis 2004), dem legendären Jörg Wontorra (2004 bis 2015) und Ex-Bayern-München-Profi Thomas Helmer (seit 2015) prägten erst drei verschiedene Moderatoren die Sendung.

Dass der Redebedarf zum Thema Fußball ziemlich groß sein muss, zeigt die Tatsache, dass seit kurzem Pay-TV-Sender Sky mit „Wontorra – Der Fußballtalk“ zeitgleich eine zweite Expertenrunde ausstrahlt. Während diese beiden Formate die große Welt rund um die Fußball-Bundesliga analysieren, bietet aber auch der regionale Fußball Woche für Woche reichlich Stoff für angeregte Diskussionen. Daher hat sich der Rantrumer Jürgen Schau im vergangenen Jahr gefragt, warum man diese beiden Dinge nicht zusammenbringen sollte – und veranstaltete anlässlich des Lokalderbys in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV den „Rantrumer-Doppelpass-Fußballtalk“.

Dieser geht nun in die zweite Runde. Am Sonnabend (15 Uhr) steht wieder das Derby zwischen den beiden Nachbarn und Erzrivalen auf dem Programm und daher geht auch die Gesprächsrunde wieder „auf Sendung“. Sie beginnt – natürlich – am Sonntagvormittag um 11 Uhr im Rantrumer Stadiontreff.

Auf der Themenliste steht dann das Derby vom Vortag, aber auch die laufende Landesliga-Saison soll aus Husumer und Rantrumer Sicht beleuchtet werden. Moderiert wird die Talkrunde auf den Spuren von Jörg Wontorra in gewohnter Weise vom Initiator Jürgen Schau selbst. Als Gäste haben diesmal Rantrums Liga-Coach Karl Müller, Husums Fußball-Obmann Arne Strohscheer und zum zweiten Mal Björn Gutt, freier Mitarbeiter und Landesliga-Beauftragter des Schleswig-Holsteinisches Zeitungsverlags, zugesagt. Erstmals sind mit Lev Meesenburg (Rantrum) und Henning Lorenzen (Husum) auch die Kapitäne der beiden Kontrahenten dabei und vervollständigen die Runde.

Eine schöne Idee von Jürgen Schau wird damit am Sonntag weitergeführt, wobei in lockerer Atmosphäre der höherklassige Fußball aus der Region eine Plattform bekommt. Eine solche Veranstaltung lebt natürlich auch von den Zuschauern. Daher sind alle Interessierten herzlich willkommen und dazu eingeladen, anders als bei den großen TV-Formaten mit der Runde zu diskutieren.

Ger FreislerSpielplan 2018/19 - LandesLiga Schleswig
Staffelleiter: Gerd Freisler · Brachenfelderstr. 84c · 24536 Neumünster · Tel.: 04321 / 21464 · Mobil: 01511 / 7051684 · E-Mail: g.freisler@shfv-kiel.de
Test 03.07.18 TSV Hattstedt Husumer SV 1:3
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Husumer SV gewinnt in Hattstedt

Hattstedt (bjg) - Wenige Tage nach dem Trainingsauftakt absolvierte Fußball-Landesligist Husumer SV beim Nachbarn aus der Kreisliga TSV Hattstedt sein erstes Testspiel und gewann standesgemäß mit 3:1 (2:1). Dabei setzte der neue HSV-Trainer Torsten Böker alle 21 Spieler seines Kaders ein und zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es war ein guter Test gegen einen guten Gegner, der uns viele Dinge aufgezeigt hat, an denen wir noch arbeiten müssen. Mir war es wichtig, dass alle Spieler zum Einsatz kommen, weil bislang alle auch im Training gut mit ziehen. Auch wenn auf dem Platz noch nicht alles rund laufen kann, geht das Ergebnis in Ordnung.“

Der TSV Hattstedt, der nicht mit kompletten Kader antreten konnte, zeigte eine couragierte Leistung und hielt lange Zeit gut mit. Daher war Hattstedts Trainer Axel Thomas auch angetan von der Leistung seines Teams. „Wir haben in der Defensive gut verschoben und auch unsere Offensivspieler haben gut gegen den Ball gearbeitet. Damit haben wir den Husumern das Leben schwer gemacht.“ Bis zum Strafraum hatten die Gäste deutliche Feldvorteile und viel Ballbesitz, mussten jedoch aufgrund der engagierten TSV-Abwehrleistung immer wieder das Spiel verlagern. So war ein Foulelfmeter von Nöten, mit dem Fabian Arndt die Führung besorgte. Die glich Jan Ali mit einem sehenswerten Alleingang aus. Noch vor der Pause war wieder Arndt zur Stelle, um den 2:1-Halbzeitstand zu erzielen. Erst Mitte der zweiten Hälfte wurde die Husumer überlegenheit richtig drückend. Mit Kevin Knitel markierte ein weiterer Neuzugang den dritten Treffer.
Tore: 0:1 Fabian Arndt (FE), 1:1 Jan Ali, 1:2 Fabian Arndt, 1:3 Kevin Knitel

07.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
Test 07.07.18 FC Wiesharde Husumer SV 0:6
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Rantrum und Husum gewinnen Tests

HUSUM (bjg) - Die Fußball-Landesligisten Husumer SV und TSV Rantrum haben ihre ersten Testspiele gewonnen.

FC Wiesharde - Husumer SV 0:6 (0:1): Husum deklassierte den Verbandsligisten FC Wiesharde. Die Gäste dominierten über 90 Minuten. Der FC versuchte über Konter gefährlich zu werden, konnte sich jedoch kaum einmal aus der Umklammerung befreien. Trotz hochkarätiger Gelegenheiten gelang Husum bis zur Pause lediglich ein Treffer durch den überragenden Hendrik Fleige. Nach dem Wechsel war dem FC jedoch der Kräfteverschleiß mehr und mehr anzumerken, so dass die HSV ihre überlegenheit nun auch in Tore ummünzte. Drei weitere Treffer von Fleige sowie Rückkehrer Tarek Yassine und Neuzugang Kevin Knitel sorgten für ein eindeutiges Endergebnis. Daher fiel das Fazit von Torsten Böker auch überaus positiv aus: „Wir haben nach einer guten Trainingswoche einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.“

SG Nordau - TSV Rantrum 0:2 (0:1): Nach ein knallharten Einheiten in der ersten Trainingswoche war den Rantrumern die fehlende Spritzigkeit in den ersten 20 Minuten anzumerken. Zudem spielte die SG, die sich zur neuen Saison mit einigen namhaften Neuzugängen verstärkt hat, frech auf und hatte bei einigen guten Gelegenheiten die Führung auf dem Fuß. In der Folge spielten sich jedoch die Nordfriesen mehr und mehr frei und gingen noch vor der Pause durch einen verwandelten Foulelfmeter von Danny Jessen in Führung. In der zweiten Hälfte kontrollierte Rantrum weitgehend das Geschehen und sorgte durch Marvin Theede für einen zweiten Treffer. „Ein guter Aufgalopp nach einem kräftezehrenden Vorbereitungsauftakt“, bilanzierte Rantrums neuer Coach Karl Müller.

10.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP 1 09.07.18 SZ Arlewatt Husumer SV 0:5
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Husumer SV siegt standesgemäß

Frei vor dem Tor: Der Husumer Marc Koschenz (Nr. 20) scheitert jedoch am Arlewatter Keeper Pascal Arndt. Foto: Petersen
Arlewatt (bjg) - Als letzter Club hat die Husumer SV das Achtelfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Der Landesligist feierte am Montag Abend einen standesgemäßen 5:0 (2:0)-Sieg beim SZ Kreisligisten Arlewatt. Dass das Ergebnis trotz drückender überlegenheit der Kreisstädter im Rahmen blieb, war den kampfstarken Gastgebern zu verdanken, die sich zu keiner Zeit aufgaben und eine gute Defensivleistung boten.

Der Landesligist übernahm gleich das Heft des Handels. Für die frühe Husumer Führung war allerdings ein Foulelfmeter von Nöten, den Hendrik Fleige sicher verwandelte (4.). Nach einer guten Viertelstunde sorgte Marc Koschenz (16.) mit dem 0:2 bereits für eine kleine Vorentscheidung. Bis zur Pause hatten die Gäste weitere Gelegenheiten, die allerdings nichts einbrachten.

Auch nach dem Wechsel gab es Einbahnstraßen-Fußballs in Richtung Arlewatter Gehäuse, auch wenn der Gastgeber versuchte nach Ballgewinn schnell zu kontern. Das 0:3 markierte wiederum Fleige, diesmal per Kopf nach Freistoßflanke von Marco Nagel (55.). Das 0:4 war sehenswert, Tarek Yassine schoss aus dem Fußgelenk punktgenau unter die Latte(76.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Niclas Ludwig, der sich nach Pass von Daniel Hornburg vor dem Tor eiskalt zeigte (81.).

HSV-Coach Torsten Böker war zufrieden. „Wir haben gegen einen tief stehenden und stark verteidigenden Gegner viele Chancen herausgespielt. Ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung geht.“ Nun müssen die Husumer im Achtelfinale am Sonnabend (14.15 Uhr) zum SC Norddörfer.?

11.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Familien-Duell im Kreispokal

Arlewatt (bjg) - Wenn sich heute (19.30 Uhr) das SZ Arlewatt und die Husumer SV in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals gegenüberstehen, ist es für einige kein Spiel wie jedes andere. Es ist nicht nur ein Nachbarschaftsderby, sondern auch ein Familienduell. Zum einen trifft Vater und SZ-Trainer Hannes Matthiesen und seinen Sohn Marvin, der das Husumer Trikot trägt. Zum anderen stehen sich erstmals im Männerbereich die Brüder Arndt gegenüber: Pascal als Keeper des SZ und Fabian, der vom Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 nach Husum gewechselt ist. Die Husumer sind klarer Favorit, dessen ist sich der neue HSV-Coach Trainer Torsten Böker bewusst. „Wir wollen in der Vorbereitung jedes Spiel angehen, als ob es ein Pflichtspiel wäre. Spiele mit einem besonderen Wettkampfcharakter sind sogar noch besser“, sagt Böker. Trotz der harten Trainingsbelastung erwartet der Coach von seiner neuen Mannschaft einen Sieg: „Die letzten Einheiten werden sicher ihre Spuren hinterlassen haben. Trotzdem ist es unser Anspruch, die zweite Runde zu erreichen.“ Sein Gegenüber Hannes Matthiesen rechnet sich höchstens Außenseiterchancen gegen den Landesligisten aus: „Wir wollen Schadensbegrenzung betreiben und einen ordentlichen Fight mit fairen Mitteln abliefern. Zuversichtlich stimmt mich, dass wir eine Woche sehr gut trainiert haben.“
09.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport

Erste Pokalrunde ausgelost

Husum (sh:z) - Das Los will es so: Bereits in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals 2018/19 treffen RW Niebüll und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm im ewig jungen Nachbarschaftsduell aufeinander. Cup-Verteidiger Husumer SV, der den SV Frisia 03 mit 4:1 bezwungen hatte, bekam mit dem SZ Arlewatt eine erheblich leichtere Aufgabe zugelost. Eine Tagestour hat der TSV Rantrum vor sich. Der Landesligist mit seinem neuen Trainer Karl Müller gastiert beim TSV Amrum, der am Punktspielbetrieb nicht teilnimmt, sondern nur im Pokal startet.
23.06.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LP 12.07.18 Husumer SV SV Todesfelde 3:4
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Husums Pokaltraum geplatzt

3:4 im Achtelfinale gegen den SV Todesfelde / Entscheidung in der sechsten Minute der Nachspielzeit
Der Husumer Tarek Yassine (r.) wird von Henrik Sirmais vom SV Todesfelde gestoppt. Brigitte Petersen
Husum (Björn Gutt) - Einen Pokalfight allererster Güte lieferten sich die Husumer SV und der SV Todesfelde im Achtelfinale des Fußball-Landespokals im Friesenstadion, was der Oberligist am Ende glücklich, wenn auch nicht unverdient mit 4:3 (1:0) für sich entschied. In buchstäblich letzter Sekunde, als alle sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, war es Gäste-Akteur Emanuel Bento, der das „Golden Goal“ mit einem Traumtor für seine Todesfelder erzielte und somit eine beeindruckende Aufholjagd der Husumer am Ende nicht belohnt wurde. Die Kreisstädter bewiesen starke Nehmerqualitäten, als sie ein zwischenzeitliches 1:3 innerhalb von acht Minuten egalisierten.

Trotz des unglücklichen Spielverlaufs zog Husums Coach Torsten Böker ein positives Fazit und gratulierte dem Gegner. „Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, haben aber ein gutes Spiel gemacht, in dem Todesfelde letztendlich die glücklichere Mannschaft war. Glückwunsch an den SVT.“

Ein Klassenunterschied zwischen dem Landes- und Oberligisten war über die gesamten 90 Minuten nicht erkennbar, denn es begegneten sich zwei Gegner auf Augenhöhe. Allerdings neutralisierten sich beide Mannschaften vor der Pause trotz hohem Tempo und Intensität weitestgehend. Dann kam die 45. Minute, als Christian Jaacks aus zentraler Position zum Freistoß anlief und HSV-Keeper Jan-Eric Lorenzen, der zusätzlich noch leicht wegrutschte, mit einem Schuss ins Torwarteck überraschte, so dass die Kugel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zum 0:1 einschlug.

Nach dem Wechsel nahm die Partie sofort richtig Fahrt auf und der SVT erwischte diesmal den weitaus besseren Start. Die Gäste führten wiederum einen Freistoß schnell aus, so dass Morten Liebert die anschließende Flanke in Torjäger-Manier an langem Pfosten verwertete (52.). Ein weiterer Tiefschlag für die Hausherren, die durch einen verwandelten Foulelfmeter (Marc Koschenz wurde von Kai-Fabian Schulz zu Fall gebracht) von Fabian Arndt kurze Zeit später zum verdienten Anschlusstreffer und damit zurück in die Partie kam (59.). Das Spiel wurde nun mehr und mehr zu einem offenen Schlagabtausch und wiederum war es Liebert mit seiner individuellen Klasse, der nach einer missglückten Husumer Rettungsaktion, frei vor dem Tor Lorenzen keine Chance ließ. (68.).

Vielen gingen nun beim Stand vom 1:3 für den klassenhöheren Favoriten bereits von einer kleinen Vorentscheidung aus, hatten die Rechnung allerdings ohne die Husumer gemacht. Zunächst war Marco Nagel nach einer Ecke im zweiten Versuch zur Stelle (73.), bevor Tobias Wetzel aus halbrechter Position SVT-Schlussmann Fabian Oeser düpierte (81.). Damit war die Partie wieder offen - bis in der 6. Minute der Nachspielzeit.

Nun geht es für die Husumer SV am Sonnabend (Anstoß: 14.15 Uhr) auf der Insel Sylt beim SC Norddörfer nur im Kreispokal Nordfriesland weiter.

Husumer SV: Jan-Eric Lorenzen - Nagel, Wullenweber, Steen (72. Matthiesen) - Wetzel, Yassine, Daniel Hornburg (72. Henning Lorenzen), Finn Christiansen - Fabian Arndt, Fleige (9. Ludwig), Koschenz SV Todesfelde: Oeser - Jaacks, Beyer, Kai-Fabian Schulz, Petzold, Szymczak - Sirmais, Sixtus, Krause (86. Kukanda), Bento - Liebert (77. Sebastian Bruhn) Schiedsrichter: Schulze (Schuby). - Zuschauer: 194. - Tore: 0:1 Christian Jaacks (45.), 0:2 Morten Liebert (52.), 1:2 Fabian Arndt (59., FE), 1:3 Morten Liebert (68.), 2:3 Marco Nagel (73.), 3:3 Tobias Wetzel (81.), 3:4 Emanuel Bento (90.+6).

14.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport

Husum hofft wieder auf einen Lauf im Pokal

Torsten Böker, staudt
Husum (bjg) - Landesligist Husumer SV hatte im Fußball-Landespokal der vergangenen Saison sensationell das Finale gegen SC Weiche Flensburg 08 erreicht. Auch wenn sich der Regionalligist mit einem 3:0 als übermächtig erwies, sind die Erlebnisse und Eindrücke noch allgegenwärtig. Am liebsten würden die Husumer dies wiederholen, dazu müssten sie aber im Achtelfinale heute (19.30 Uhr) im Husumer Friesenstadion den Oberligisten SV Todesfelde schlagen.

Die Mannschaft aus dem Kreis Segeberg ist seit neun Jahren fester Bestandteil der höchsten Landes-Spielklasse. Auch in der kommenden Saison ist die Mannschaft von Trainer Sven Tramm wieder ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. Mit Torwart Lukas Benner (Eutin 08) und Hendrik Sirmais (VfB Lübeck) kamen zwei Spieler, die zuvor in der Regionalliga aktiv waren. Prunkstück der Todesfelder ist die Offensive mit Torjäger Morten Liebert und Sirmais.

Husum hat sich als Kreispokalsieger (4:1 im Endspiel gegen den Oberligisten SV Frisia Risum-Lindholm) für den Landespokal qualifiziert. Der neue HSV-Trainer Torsten Böker (Foto) kennt den SVT gut aus seiner Zeit als Trainer beim SC Weiche Flensburg 08 II und sieht sein Team in der Außenseiterrolle. „Todesfelde verfügt über eine seit Jahre gewachsene Truppe, die sich jetzt noch zusätzlich verstärkt hat. Die spielen nicht umsonst jedes Jahr um die Hallenmasters-Qualifikation mit.“ Böker bedauert die Ansetzung des Spiels zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison mitten in der Vorbereitung. Trotzdem freut er sich auf die Partie: „Nun wird unsere neu formierte Abwehr das erste Mal richtig gefordert. In den letzten Partien waren wir meist das spielbestimmende Team mit viel Ballbesitz und Spielkontrolle. Das wird sich sicherlich ändern.“

Fehlen wird den Husumern auf unbestimmte Zeit Keeper Chris Bielinski, der sich eine Kapselverletzung zugezogen hat. Eventuell springt Florian Cornils ein, der seine Karriere eigentlich zum Ende der letzten Saison beendet hatte. Ansonsten stehen alle Akteure bis auf den langzeitverletzten Sascha Feller zur Verf?gung. Dank namhafter Verstärkungen zählt Husum zu den Topteams in der Landesliga. Dennoch wäre ein Sieg gegen Todesfelde eine kleine Überraschung.?

12.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Pokal: Husum gegen Todesfelde

Kiel (sh:z) - Schwere Aufgabe für die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokal: Der Kreispokalsieger aus Nordfriesland erwartet am Donnerstag, 12. Juli, um 19.30 Uhr den Fußball-Oberligisten SV Todesfelde. Das ergab die Auslosung gestern in Kiel. Die Husumer hatten in der abgelaufenen Saison sensationell das Finale erreicht und wollen auch in der neuen Spielzeit für Furore sorgen.
28.06.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 14.07.18 SC Norddörfer Husumer SV 1:8
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Kantersiege für Husum und Hattstedt

Achtelfinale im Kreispokal: Landesligist und Kreisligist gewinnen jeweils 8:1 / Langenhorn-Enge unterliegt der SG LAL mit 0:2
Die Entscheidung in Langenhorn: Steffen Petersen (l.) von der SG LAL schlie?t einen Konter im Pokalderby gegen Langenhorns Keeper Simon Sievertsen (r,) in der Nachspielzeit zum 0:2 ab. pustal

Husum (pu/bjg) - Im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals blieben überraschungen aus, die klassenhöheren Teams setzten sich durch. Die Husumer SV gewann beim SC Norddörfer mit 8:1, der TSV Hattstedt siegte ebenfalls mit 8:1 gegen die SG Eiderstedt, die SG Leck-Achtrup-Ladelund behauptete sich mit 2:0 bei der SG Langenhorn-Enge, und im Kreisklassen-Duell siegte der FSV Wyk mit 4:0 beim TSV Stedesand. Wyk darf sich damit schon im dritten Jahr in Folge auf ein Viertelfinale gegen die Husumer SV freuen. „Da wird die Hütte wieder voll. Vielleicht gelingt uns ja diesmal eine überraschung“, freut sich FSV-Trainer Simon Scharfenstein.

Langenhorn-Enge - SG LAL 0:2 (0:0): Das Derby der beiden Verbandsligisten war im ersten Durchgang von der Taktik geprägt. Die starken Abwehrreihen ließen jeweils nur eine Chance zu. Gästestürmer Thore Feddersen (10.) scheiterte frei vor Simon Sievertsen, auf der Gegenseite parierte LAL-Torhüter Florian Thode (36.) einen Kopfball von Jonas Jensen glänzend. Nach der Pause wurde es hektischer, die Zweikämpfe härter. Beide Teams investierten nun deutlich mehr in die Offensive. Nach ein Freistoß der Gäste konnte Sievertsen den Ball - gestört von Jannik Prahl - nicht richtig klären, der fiel vor die Füße von Steffen Petersen, der aus sechs Metern zum 0:1 (69.) traf. Die Gastgeber warfen alles nach vorn, konnten den Lecker Abwehrriegel aber nicht knacken. Den Gästen boten sich so gute Konterchancen, die sie aber erst in der Nachspielzeit erneut durch Steffen Petersen zum 0:2 (90.+3) und zur Entscheidung nutzten. „Wir waren von der Spielanlage reifer, haben aber keine Tore gemacht. Und wenn man dann Fehler macht, verliert man“, war Langenhorns Trainer Bernd Boiesen gar nicht mal unzufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Sven Johannsen freute sich, dass seine defensive Taktik erfolgreich war, räumte aber ein: „Das war ein glücklicher Sieg.“

SC Norddörfer - Husumer SV 1:8 (0:4): Sechs Tore zum standesgemäßem Erfolg des Landesligisten beim Kreisklassen-Vertreter steuerte allein Neuzugang Fabian Arndt vom Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 bei. Er war in der 3., 33. 44. 54., 73. und 84. Minute erfolgreich. Die übrigen Husumer Treffer erzielten Niklas Ludwig (39.) und Mohamed Sadeg Tajik (64.). Den Ehrentreffer der Insulaner markierte Friedjoff Spiegel in der 57. Minute.

TSV Stedesand - FSV Wyk 0:4 (0:2): Im Duell der Kreisklassen-Vertreter zeigten sich die Gäste effizient. Vor der Pause nutzte Wyk eiskalt seine beiden Chancen zur Führung: Kenneth Jordt (20.) und Szent Nedzhib (38.) trafen zum 0:2. Stedesand drängte nach der Pause auf den Anschluss, scheiterte aber mehrfach am guten Gästetorhüter Jörn-Iwer Majchzcack. In der Nachspielzeit nutzten die Insulaner ihre Konter, Tarek Bender (90.+3) und Mats Diedrichsen (90.+4) erhöhten noch auf 0:4. „Wyk hat seine Chancen einfach besser genutzt - das war heute der Unterschied“, gratulierte TSV-Coach J?rg Friedrichsen den Gästen zum Sieg.

SG Mitte NF - SV D?rpum 1:2 (1:2): An alter Wirkungsstätte sorgte Marc Schollek mit seinem Team bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung. Kevin Storm traf zum 0:1 (19.), Momme Petersen vollendete einen schönen Konter zum 0:2 (35.). Wenig später kam die SG durch einen Strafstoß des Ex-Dörpumers Gerrit Carstensen noch auf 1:2 (38.) heran, aber der Sieg der favorisierten Gäste geriet danach nie in Gefahr. Nach der Pause zollten beide Teams den Sommertemperaturen Tribut, schalteten mehrere Gänge zurück. Dörpum hatte das Derby jederzeit unter Kontrolle. Das Viertelfinale gegen die SG LAL wird vermutlich erst am Dienstag, 24. Juli, um 19.30 Uhr stattfinden, denn am Nächsten Sonntag um 14 Uhr spielt Dörpum zu Hause gegen den SC Weiche Flensburg 08 III.

TSV Hattstedt - SG Eiderstedt 8:1 (5:1): Im Duell der beiden Kreisligisten brannte der TSV ein wahres Tor-Feuerwerk ab, obwohl sich Eiderstedt optisch gar nicht derart unterlegen präsentierte, sondern auch die ein oder andere gute Offensivkombination zu verzeichnen hatte. Die Hattstedter legten nur eine brutale Effektivität und Zielstrebigkeit vor dem Tor an den Tag und zeigten sich insbesondere bei Standardsituationen dem Gegner haushoch überlegen. Die Partie war spätestens zehn Minuten vor der Pause entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren nach Toren von Christopher Erb (9.), Routinier und Abwehrchef Dennis Schulte (11.), einem Doppelpack von Marten Haferkamp (24., 30.) sowie Jan Ali (36.) schon mit 5:0. Das letzte Tor einer sehenswerten ersten Halbzeit war dem Eiderstedter Louis Petersen vorbehalten, der den Ehrentreffer für die Gäste markierte (41.). Auch im zweiten Durchgang war der TSV überlegen und kaltschnäuzig vor dem Tor. Weitere Treffer von Kevin Christiansen (50.), dem überragenden Haferkamp (65.) sowie Ali (90.) machten das Schützenfest für den TSV und das gleichzeitige Debakel für die SG perfekt.

TSV St. Peter-Ording - SG Wiedingharde - E. 2:0 (0:0): Zwei späte Tore des Gastgebers entschieden dieses Duell der Kreisklassen-Vertreter. Lars Oliver Hald erzielte in der 78. Minute die Führung für den TSV St. Peter. Als die SG danach alles nach vorn warf, sorgte Mahmud Ali Jaber (83.) für den K.o. der Gäste.

Heute um 19.30 Uhr erwartet BW Löwenstedt den TSV Rantrum zum Nachbarschaftsduell. Und am am Mittwoch um 19.30 Uhr erwartet der TSV Süderlügum den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum letzten Achtelfinalspiel.

16.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 22.07.18 FSV Wyk Husumer SV 1:3
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Husum müht sich auf Föhr

Viertelfinale im Fußball-Kreispokal: 3:1-Sieg beim FSV Wyk / TSV Hattstedt gewinnt mit 8:0 beim TSV St. Peter-Ording
Husums Neuzugang Fabian Arndt erzielte beim Pokalsieg auf F?hr zwei Treffer. GIT/Archiv

HUSUM (Björn Gutt) -IMit einem 3:1 (1:0) beim FSV Wyk auf Föhr ist die Husumer SV in das Halbfinale des Fußball-Kreispokals eingezogen. Allerdings versäumte es der favorisierte Landesligist beim A-Klassen-Vertreter trotz hochkarätiger Chancen den Sack vorzeitig zuzumachen. Die Böker-Schützlinge mussten sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen (64.), bevor ein verwandelter Foulelfmeter (68.) von Neuzugang und Offensiv-Rakete Fabian Arndt die Gäste wieder auf die Siegerstraße brachte. Arndt sorgte in der 85. Minute auch für die endgültige Entscheidung.

„Wir wollten eine Runde weiter kommen und das haben wir geschafft. Kompliment an die Wyker, die es vor allem in der Defensive gut gemacht haben. Wir haben es speziell in der ersten Halbzeit versäumt, komfortabler in Führung zu gehen. Nach dem Ausgleich haben wir dann aber die Ruhe bewahrt, letztendlich souverän gewonnen und unser Ziel erreicht“, sagte Torsten Böker.

Bei hochsommerlichen Temperaturen agierte der Gastgeber extrem defensiv, machte dort aber mit viel Laufbereitschaft und Geschick die Räume eng. Die Kreisstädter brauchten zu Beginn ein wenig, um eine Lösung für den Wyker Abwehrriegel zu finden.

Nachdem die Reisestrapazen dann endgültig aus den Kleidern geschüttelt waren, gingen die überlegenen Gäste dann doch noch vor der Pause in Führung. Der formstarke Marc Koschenz schickte Valentin Godt durch die Schnittstelle auf die Reise, so dass dieser im zweiten Versuch freistehend zum 1:0 (38.) einschieben konnte. Die Führung schien eine kleine Befreiung für die Stormstädter, die fortan einige große Gelegenheiten kreierten, gewesen zu sein. Jedoch betrieben Godt, Niklas Ludwig, Arndt und Koschenz Chancenwucher. Dieser wurde nach einer guten Stunde bestraft, als ein weiterer Befreiungsschlag eine kollektive Konfusion in der Husumer Hintermannschaft auslöste, so dass Steve Kurowski der lachende Dritte war und zum Ausgleich (64.) traf.

Das setzte noch einmal Kräfte bei den Insulanern frei, denen vorher der enorme Laufaufwand und dadurch schwindende Kräfte anzumerken war. Trotzdem hatte das 1:1 keine fünf Minuten Bestand. Husum bekam einen Handelfmeter zugesprochen, den Arndt sicher verwandelte (68.). Der Ex-Regionalliga-Kicker war es auch, der in der Schlussphase für die endgültige Entscheidung sorgte und von der Strafraumkante unhaltbar ins lange Eck zum 3:1 (84.) einschoss.

Im Halbfinale am kommenden Wochenende wartet die erste richtige Bewährungsprobe auf die Husumer SV. Denn der Gegner wird im Duell zwischen dem Landesligisten und Gastgeber TSV Rantrum und dem Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Dienstag, 19.30 Uhr) ermittelt.

Der Fußball-Kreisligist TSV Hattstedt zeigte beim 8:0-Kantersieg beim TSV St. Peter-Ording zum wiederholten Mal seine beachtliche Frühform und zog mit einem weiteren Schützenfest in das Kreispokal-Halbfinale ein. Nachdem im Achtelfinale bereits die SG Eiderstedt mit 8:1 klar geschlagen wurde, mussten nun die St. Peteraner dran glauben. Das Spiel war bereits zur Halbzeit beim Stand von 5:0 entschieden.

Ein Eigentor des Vertreters aus der Kreisklasse B eröffnete den Torreigen. Dierk Krebs war der Unglückrabe, der den Ball ins eigene Tor lenkte (24.). Fortan war „Tag der offenen Tür“. Jeweils Zwei Treffer von Marten Haferkamp (30., 34.) und Torjäger Meinert Horstmann (36. 41.) schraubten das Ergebnis bis zur Pause in die Höhe. Einzig die Halbzeit verhinderte einen „echten“ Hattrick von Horstmann, der kurz nach dem Wechsel mit seinem dritten Treffer in Reihe auf 6:0 (47.) erhöhte. Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück und schonten sich für das Halbfinale am kommenden Wochenende. Alexander Biehn (76.) und Youngster Mattes Radrisch (90.) sorgten für den Endstand.

Der nächste Gegner des Kreisligisten wird am Dienstag ermittelt. Dann treffen die Verbandsligisten SV Dörpum und SG Leck-Ladelund-Achtrup aufeinander.

23.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 28.07.18 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm Abbr.
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Gewitter beendet Pokal-Halbfinale

Partie zwischen Husumer SV und Frisia 03 Risum-Lindholm beim Stand von 2:1 für die Gastgeber in der 82. Minute abgebrochen
Auf der Flucht: Knapp eine halbe Stunde warteten die Spieler des SV Frisia 03 auf die Fortsetzung des Kreispokalspiels, ehe sie sich - wie zuvor schon die Husumer - vor dem Gewitter in die Kabine retteten. Pustal
Zweikampf auf der Außenbahn: Der Husumer Stürmer Finn Christiansen (l.) gegen Frisias Carsten Andresen (mit Schutzmaske)

HUSUM (Björn Gutt) - 82 Minuten lang erlebten die Zuschauer im Husumer Friesenstadion ein packendes Fußball-Kreispokal-Halbfinale bei bestem Sommerwetter zwischen dem Landesligisten Husumer SV und dem klassenhöheren SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Der Gastgeber führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:1, dann kamen Blitz und Donner sowie der große Regen, was Schiedsrichter Andreas Esch dazu veranlasste, zunächst das Spiel zu unterbrechen und als nach 30 Minuten keine Verbesserung der Wetterlage eintrat, das Spiel für beendet zu erklären.

Diese regelkonforme Entscheidung löste auf Husumer Seite einigen Unmut aus, weil gerade der Gastgeber nicht nur aufgrund des Ergebnisses und des Spielverlaufs gerne zu Ende gespielt hätte. Die Lindholmer hingegen akzeptierten das Votum der Unparteiischen ohne Protest und richteten den Blick bereits in Richtung einer wahrscheinlichen Neuansetzung. „Leider haben sich die Wetterprognosen bestätigt, so dass ein Weiterspielen einfach nicht möglich war. Wir nehmen es nun so, wie es ist und es wird wohl eine spannende Neuauflage geben“, meinte Lindholms sportlicher Leiter Olaf Petersen.

Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs war in keiner Phase des Spiels ein Klassenunterschied erkennbar. Viel mehr waren die Husumer bis auf den Beginn der zweiten Halbzeit bis zur Trinkpause das dominante Team und hatten sich die Führung mit viel Ballbesitz redlich verdient.

Trainer Torsten Böker war zufrieden: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein richtiges gutes Spiel gemacht. Bis zur Trinkpause im zweiten Abschnitt haben wir gegen einen immer stärker werdenden Gegner ein wenig die Ordnung verloren, haben diese aber zum Ende hin wiedergefunden.“ Den Abbruch fand er daher „sehr schade“. Er hoffe nun auf eine „sportlich faire Entscheidung“ des Verbandes. „Die kann eigentlich nur lauten, dass wir die letzt acht Minuten plus Nachspielzeit zu Ende spielen“, meinte Böker. Olaf Petersen sah seine Mannschaft erst in der zweiten Halbzeit so richtig in der Partie angekommen. „Wir waren vor der Pause viel zu passiv, so dass Husum die klar bessere Mannschaft war. Durch klare Vorgaben in der Halbzeitpause - aggressiver sein und höher pressen -, haben wir die Husumer vor Probleme gestellt und Fehler erzwungen. Das war besser.“

Der Gastgeber hatte auch die erste Torchance, als Marvin Matthiesen einen Kopfball (4.) auf die Latte setzte. Husum versuchte variabel zu spielen und probierte es in der Offensive mal durchs Zentrum und mal über die Flügel. Ein Treffer (10.) von Marc Koschenz wurde wegen Abseits nicht gegeben. Das Führungstor (26.) resultierte aus einer herrlichen Kombination über Fabian Arndt, der Koschenz im Zentrum bediente, so dass dieser frei vor dem Tor sich eine Ecke aussuchen konnte.

Die Gäste hatten bis dahin nur defensiv am Spiel teilgenommen. Der Ausgleich fiel wie aus dem Nichts. Nach einem langen Befreiungsschlag waren sich Tobias Wetzel und HSV-Keeper Jan-Erich Lorenzen nicht einig, so dass Sturmspitze Finn Kalisch für sein energisches Nachsetzen belohnt wurde und den Ball zum Leidwesen der verdutzten Husumer zum 1:1 (34.) ins Netz stocherte.

Im direkten Gegenzug hätte bereits Finn Christiansen per Kopf für die abermalige Führung sorgen können, zielte jedoch zu hoch. Wenig später machte es der spielfreudige Fabian Arndt besser, in dem er aus 25 Metern abzog und unten links zum 2:1 (37.) traf. Nach der Pause hatten die Gäste ihre Lethargie abgelegt. Erste Chancen durch Lasse Paulsen (54.) und Bartelfsen (56.) waren die Folge von präzise getretenen Standardsituationen, bevor Stüwe freistehend zum Abschluss kam, jedoch verzog (57.). Leif Carstensen hatte die beste Gelegenheit (61.) zum abermaligen Ausgleich, die jedoch Lorenzen mit einem starken Reflex vereitelte. Ein sehenswerter Freistoß (73.) des Husumers Marco Nagel, der an die Latte klatschte, war der letzte fußballerische Höhepunkt, bevor Gewitter und Starkregen einsetzten. Man darf nun gespannt sein, wie der Verband entscheidet, ob und inwiefern es zu einer Wiederholung oder Fortsetzung des Spiels kommt.

Husumer SV: Jan-Eric Lorenzen - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen (36. Knitel), Christiansen (76. Henning Lorenzen) - Yassine, Arndt, Daniel Hornburg - Koschenz, Ludwig Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler - Carsten Andresen, Lasse Paulsen, Bartlefsen, Böckenholt - Hennig - Kevin Jacobsen, Leif Carstensen, Stüwe, Fust - Finn Kalisch. Schiedsrichter: Andreas Esch (TSV Amrum). - Tore: 1:0 Marc Koschenz (26.), 1:1 Finn Kalisch (34.), 2:1 Fabian Arndt (37.). - Zuschauer: 178.

30.07.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL01 04.08.18 VfR Horst Husumer SV 0:3
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Husumer SV beeindruckt in Horst

Fußball-Landesliga Schleswig: VfR unterliegt am Ende deutlich mit 0:3 gegen nordfriesischen Aufstiegs-Aspirant
Immer einen Tick schneller: Husums Luca Steen hängt die Horster Bastian Clasen (l.) und Tim Eymers (r.) ab. GS

HORST (Gunther Schöniger) - „Die Husumer werden am Ende der Saison mit Sicherheit mit oben in der Tabelle stehen“, war Florian Rammer, Trainer des VfR Horst, nach dem 0:3 (0:0) gegen die Sportvereinigung aus Nordfriesland im ersten Saisonspiel der Fußball-Landesliga Schleswig überzeugt. Die Husumer hinterließen auf dem Sportplatz an der Heisterender Chaussee den fitteren Eindruck und entschieden die Partie nach einem relativ späten Traumtor per Freistoß unhaltbar in den Winkel von Marco Nagel (65.) zum 0:1 am Ende noch deutlich für sich. Bis dahin hatte der VfR gut gegengehalten und hätte selbst in Führung gehen müssen.

Nach gut einer Stunde scheiterte Nils Niendorf mit einer hundertprozentigen Gelegenheit fünf Meter vor dem Tor. Rammer: „Den muss er einfach machen, dann gehen wir 1:0 in Führung und die Situation sieht ganz anders aus.“ So machten die Horster nach dem 0:1 auf und rannten prompt in einen Konter, den Luca Sander (72.) mit dem 0:2 abschloss. Die Kräfte beim Gastgeber ließen jetzt nach, die Abstände wurden immer größer. Und so schickte erneut Luca Sander (76.) auch noch das 0:3 hinterher.

Einigen starken Paraden von Keeper Rene Lemke und einmal mehr die Aufmerksamkeit von Abwehrchef Tobias Petersen war es zu verdanken, dass die Niederlage am Ende nicht höher ausfiel. „Wir müssen noch besser verschieben und in die Zweikämpfe kommen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft am Mittwoch in Hohenwestedt eine positive Reaktion zeigt“, sagte Florian Rammer.

06.08.18 - Glückstädter Fortuna

TSV Rantrum startet mit Nullnummer

Achtung, Hintermann! Der Rantrumer Marten Matzen (l.) behauptet den Ball gegen zwei Altenholzer Gegenspieler. Jebsen

HUSUM (bjg) - Mit einem torlosen Unentschieden ist der TSV Rantrum im ersten Heimspiel des neuen Trainers Karl Müller gegen den TSV Altenholz in die neue Fußball-Landesliga-Saison gestartet. Besser lief es für die Husumer SV, die zu einem 3:0 beim VfR Horst gelangte.

VfR Horst - Husumer SV 0:3 (0:0) Husums Coach Torsten Böker freute sich: „Wir haben es geschafft, auf einem engen Platz gegen einen tiefstehenden Gegner das Tempo permanent hochzuhalten. So haben wir auch in der Offensive immer wieder Lösungen gefunden, die dann auch mit Toren belohnt wurden.“ Die Husumer zeigten sich in Steinburg vom Start weg äußerst dominant und hatten die Spielkontrolle inne. Anfangs fehlte allerdings die Zielstrebigkeit und Präzision im letzten Drittel. Um das überfällige 0:1 zu erzielen, brauchte es eine Standardsituation. Spezialist und Abwehrchef Marco Nagel zirkelte einen Freistoß direkt in den oberen Torwinkel und brachte damit die erlösende Führung (65.). „Das war sicherlich eine Art Dosenöffner für uns, auch wenn wir vorher bereits eine Menge investiert hatten“, war Böker erleichtert. Zudem bewies er ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Luca Sander, der noch keine zehn Minuten auf dem Platz, als er in die Tiefe geschickt wurde und freistehend zum 0:2 einschob (72.). Wenig später schnürte er nach einer Ecke im Nachschuss sogar einen Doppelpack (76.).

TSV Rantrum - TSV Altenholz 0:0 Das Ergebnis war hinsichtlich der Spielanteile leistungsgerecht, auch wenn die Hausherren von der Vielzahl und Qualität die besseren Torchancen auf ihrer Seite hatten. Die Rantrumer hatten anfangs etwas Schwierigkeiten in die Partie zu kommen, die um Ballsicherheit bemühten Gäste waren zunächst optisch überlegen. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Lagedeich-Kicker freigeschwommen und wurden ihrerseits offensiv aktiv. Ein Freistoß von Arne Harring (15.) verfehlte allerdings sein Ziel und der Abschluss von Danny Jeßen landete in den Armen vom Torwart (28.). Für die besten Gelegenheiten der ersten Hälfte zeigte sich jeweils der enorm lauffreudige Jakob Spreckelsen verantwortlich. Eine abgefälschte Flanke wurde sehenswert von TSVA-Keeper Jan Dethlefsen entschärft (31.) und ein Schuss aus halbrechter Position landete am Außenpfosten (42.).

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie so dahin, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend durchsetzen konnte. Erst bei einem Schuss von Helge Flatterich, der nach einer Jeßen-Flanke von Marvin Theede bedient wurde, hatten die Rantrumer Fans den Torschrei auf den Lippen. Jedoch konnte Dethlefsen mit einem überragenden Reflex den Ball noch über die Latte lenken (56.). Ansonsten verlief das Spielgeschehen ereignisarm, so dass die Kontrahenten sich im Mittelfeld weitestgehend neutralisierten. Erst in der Schlussphase kam der Gastgeber noch einmal auf, jedoch waren die Abschlüsse von Patrick Schaller (81.) und Thies Clausen (89.) zu unpräzise, so dass es beim 0:0 blieb.

Am Ende konnten beide Trainer mit dem Unentschieden leben. Karl Müller hätte seine Heimpremiere gerne mit einem Sieg veredelt, war aber nicht unzufrieden. „Ich muss den Jungs eine gute Mannschaftsleistung attestieren. Und ich denke, dass wir auch einen Sieg verdient gehabt hätten“, meinte der TSV-Coach. „Wir haben defensiv gut gestanden und einige gute Aktionen im Umschaltsspiel kreiert. Daher können wir erhobenen Hauptes und mit Selbstvertrauen am Mittwoch zu Schleswig 06 fahren.“

Ein Wermutstropfen war auf Rantrumer Seite die Verletzung von Regisseur Danny Jeßen, der mit einer Knöchelblessur wahrscheinlich erst einmal ausfallen wird.

06.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Horst erwartet mit Husum einen Titelaspiranten

Reher/Puls muss kurzfristig Heimrecht mit Satrup tauschen und bereits heute antreten / Brunsbüttel in Gettorf
Hofft heute auf einen positiven Saisonauftakt mit dem VfR Horst gegen Husum: Dominik Bubat. Foto: rst

ITZEHOE (schön) - Das Fußball-Landesliga-Trio aus unserem Verbreitungsgebiet, FC Reher/Puls, VfR Horst und BSC Brunsbüttel betritt nach der Zuordnung zur Landesliga Schleswig in der neuen Saison nördliches Terrain in Schleswig-Holstein. Statt wie in der Vorsaison aus Segeberg und Lübeck kommen die Gegner jetzt aus Nordfriesland, Rendsburg/Eckernfürde und Angeln. Während die Horster (gegen Husum) mit einem Heimspiel beginnen, muss der FC Reher/Puls zum TSV Nordmark Satrup. Auch dem BSC Brunsbüttel steht eine lange Auswärtsfahrt nach Gettorf bevor.

TSV Nordmark Satrup - FC Reher/Puls (heute 17 Uhr): Gleich eine schwierige Aufgabe hat das Hinrichsen-Team zum Start in die neue Saison zu lösen. Und dies nicht nur, weil der FC kurzfristig sein Heimrecht tauschen und nun in Satrup spielen muss. Die Plätze in Reher und Puls sind gestern wegen technischer Probleme gesperrt worden. „Wir haben heute größte Schwierigkeiten eine Mannschaft voll zu bekommen“, blickt FC-Sprecher Bernd Lintelow sorgenvoll voraus. Die „Nordlichter“ aus Mittelangeln werden zudem mit der Euphorie eines Aufsteigers und jede Menge Selbstbewusstsein ins Spiel gehen. Souverän marschierte Nordmark Satrup durch die Spielzeit 2017/18 in der Verbandsliga, sicherte sich ungeschlagen den Titel. Kein Wunder, dass die TSV-er in der Landesliga das obere Drittel anstreben. „Ich habe eine tolle, mental gefestigte Mannschaft“, sagt Satrups Trainer Detlev Hinrichs. Unter der Woche testete Reher/Puls noch einmal gegen den Kreisligisten TuS Krempe und schoss sich mit einem 7:1-Sieg nach Toren von Torsten Alter (3), Christian Sievers, Joshua Seider, Mirko Göttsche und Andre Albers gut ein. Doch ob Trainer Carsten Hinrichsen sein Stammpersonal heute komplett am Start hat, bleibt abzuwarten.

Gettorfer SC - BSC Brunsbüttel (heute 15 Uhr): Einmal quer durchs Land - diese Art von Auswärtsfahrten sind den Brunsbüttelern aus der vergangenen Saison in Richtung Großraum Lübeck ja noch bestens bekannt. Auch in der Landesliga Schleswig ist für die Schleusenstädter, was die Streckenlänge anbetrifft, da noch keine Änderung in Sicht. Rund 125 Kilometer müssen die Süd-Dithmarscher bewältigen, um das landschaftlich und kulturell reizvolle Gettorf mit dem 64 Meter hohen Kirchturm der St. Jürgen-Kirche als Wahrzeichen zu erreichen. Sportlich erwartet den BSC beim Vorjahresdritten und Mitfavoriten eine harte Nuss. Dort nicht als Verlierer vom Platz zu gehen und zumindest einen Zähler zu erreichen wäre sicher schon ein Erfolg.

VfR Horst - Husumer SV (heute 16 Uhr): Training und Analyse stand für die Horster in dieser Woche auf dem Plan. Trainer Florian Rammer arbeitete mit seiner Mannschaft das Pokalspiel gegen den TSV Lägerdorf (1:2) auf, um jetzt gegen die Husumer insbesondere das Zweikampfverhalten zu optimieren und gerüstet in ein erstes, schweres Punktspiel zu gehen. Die Nordfriesen, die in der vergangenen Saison den vierten Tabellenplatz erreichten, zählen zum Kreis der Mitfavoriten.
04.08.18 - Glückstädter Fortuna

"Nordfriesen-Treffen" am Lagedeich

Zuversichtlich: Rantrums Trainer Karl Müller. Foto: bjg

HUSUM (Björn Gutt) - In der Fußball-Landesliga Schleswig sind nach dem Abstieg des SV Blau-Weiß Löwenstedt nur noch zwei Teams aus Nordfriesland. Die Husumer SV geht als einer der Aufstiegsfavoriten ins Rennen und startet am Sonnabend (16 Uhr) beim Neuling VfR Horst in den Kampf um die oberen Tabellenregionen. Aber auch der TSV Rantrum geht ambitioniert in die Saison und will Lagedeich seine Heimstärke unter Beweis stellen. Gegner ist am Sonntag (15 Uhr) der TSV Altenholz.

VfR Horst - Husumer SV (Sonnabend 16 Uhr). „Für mich ist Horst ein komplett neuer Gegner und daher die große Unbekannte in der Liga. Daher gehen wir das Spiel mit dem nötigen Respekt an“, sagt Trainer Torsten Böker, der allerdings auch klarstellt, dass seine Mannschaft „auf jeden Fall gerne etwas mitnehmen will“. Die personell enorm verstärkten Husumer sind gegen den letztjährigen Tabellen-13. der Landesliga Holstein trotz des Auswärtsspiels favorisiert. Die Husumer zeigten in ihrer Vorbereitung starke Frühform und zogen ins Pokal-Halbfinale ein. „Wir freuen uns auf den Auftakt, sind bereit für die Saison und sehen uns gut gerüstet. Die Mannschaft hat sich in Test- und Pokalspielen auch in unterschiedlichen Konstellation positiv präsentiert und daher können wir auch optimistisch sein“, so der neue Husumer Coach, obwohl einige Leistungsträger in Horst noch fehlen werden.

Marc Koschenz plagt sich seit dem Lindholm-Spiel mit Knieproblemen herum und absolviert derzeit, genauso wie Torjäger Hendrik Fleige, der seine Blessur weitgehend auskuriert hat, nur Lauftraining. Bosse Wullenweber fehlte zuletzt urlaubsbedingt, stieg aber in dieser Woche wieder ins Training ein.

Der Bus zur Fahrt nach Horst startet heute um 12.30 Uhr am Husumer Friesenstadion.

TSV Rantrum - TSV Altenholz (Sonntag 15 Uhr). „Nordfriesen-Treffen“ am Lagedeich: Max-Peter Andersen und Malte Clausen, die beide von der Reserve der Husumer SV ins Kieler Randgebiet wechselten, sowie Paul Kropp, der seine ersten Herrenjahre beim Rödemisser SV verbrachte, spielen jetzt beim TSV Altenholz. Rantrums Trainer Karl Müller, der den Kontrahenten beim Testspielsieg gegen Concordia Schönkirchen (3:1) beobachtete, hält die Altenholzer „nach wie vor für eine sehr spielstarke Mannschaft mit technisch gut ausgebildeten Einzelspielern.“ Trotzdem sieht er auch seine Mannschaft, gerade am heimischen Lagedeich, nicht chancenlos und hat sich für sein erstes Ligaspiel mit dem TSV einiges vorgenommen.

Sorgen machen dem TSV-Coach die Ausfälle, insbesondere im Offensivbereich, wo neben Ron Reichardt (Knöchelbruch) und Lars Michalski (Muskelfaserriss), die länger ausfallen, nun auch Damian Krause verletzungsbedingt nicht dabei sein kann. Zudem weilen Bastian Meier und Oke Flatterich im Urlaub. Optimistisch stimmt ihn dagegen der positive Verlauf der Vorbereitung, wo Rantrum vor allem defensiv gegen Gegner wie zuletzt Oberligist SC Weiche 08 II (1:1) zu gefallen wusste. „Trotz unserer Verletztenmisere haben wir uns in jedem Spiel Torchancen erarbeitet.“, bleibt Müller zuversichtlich, „Einstellung und Physis stimmen.“
04.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

Ballgeflüster: Professionelle Spielanalyse

HORST (schö) - Neue Wege in der Spielanalyse geht der VfR Horst: Das Pokalspiel gegen den TSV Lägerdorf wurde und das erste Punktspiel am kommenden Sonnabend gegen die Husumer SV wird video-aufgezeichnet. Trainer Florian Rammer hat einen Kontakt zu einem professionellen Anbieter (Kickers eleven VideoanalysePro) hergestellt. Voraussichtlich am Mittwochabend wird das Datenmaterial vom Pokalspiel mit der Mannschaft analysiert und ausgewertet. „Das ist bislang einzigartig im Amateursport auf unserer Ebene und wurde bislang nur im Profifußball bis zur Regionalliga durchgeführt“, sagt Florian Rammer.

30.07.18 - Glückstädter Fortuna
LL02 08.08.18 Husumer SV TSV Friedrichsberg-Busdorf 2:1
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Friedrichsberg verliert mit viel Pech

Spätes Gegentor besiegelt die 1:2-Niederlage des Fußball-Landesligisten in Husum / Derbe 06-Pleite gegen den TSV Rantrum
Duell der Kapitäne: Henning Lorenzen (li.) gegen Friedrichsbergs Mats-Oke Callsen. Foto: petersen

Statistik Landesliga

Husumer SV ? TSV Friedrichsberg-Busdorf 2:1 (1:1)

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen (68. Knitel), Finn Christiansen - Daniel Hornburg, Henning Lorenzen (90. Krüger), Yassine - Ludwig (53. Sander), Arndt.

TSV Friedrichsberg-Busdorf: Sascha Petersen - Lars Thomsen, Callsen, Ohm, Hagge - Harutjunjan - Tim Christoph Schubert, Dobberphul, Patrick Nielsen (82. Niels Spitzka), Thies Brodersen - Wasielewski (68. Pagel).

Schiedsrichter: Dominik Martens (SV Hemmingstedt). - Zuschauer: 112.

Tore: 1:0 Fabian Arndt (9.), 1:1 Mats-Oke Callsen (44., FE), 2:1 Daniel Hornburg (89.).

Schleswig 06 ? TSV Rantrum 0:5 (0:2)

Schleswig 06: Horn - Hoomann (75. Sica), Petersen, Flor, Mackowiak - Christiansen, Schulz, Kersten, G?ttel - Gaschka, Liers (75. Stockfleth).

TSV Rantrum: Schuldt - Grabowski, Lorenzen, H. Flatterich (46. Matzen), Pahnke (64. Gahrens) - Harring, Bruhn, Spreckelsen (43. O. Flatterich), Schaller - Clausen, Thede.

Schiedsrichter: Lisiak (Friedrichsort).

Zuschauer: 70.

Tore: 0:1 Clausen (20.), 0:2, 0:3 Theede (29., 71.), 0:4 O. Flatterich (77.), 0:5 Clausen (87.).

Bes. Vork.: Horn h?lt Elfmeter von Theede (90.).

HUSUM (B. Gutt und U. Mehrens) - Die Null steht bei den Fußball-Landesligisten TSV Friedrichsberg und Schleswig 06. Oberliga-Absteiger Friedrichsberg unterlag bei der Husumer SV 1:2, Schleswig 06 kam gegen den TSV Rantrum mit 0:5 unter die Räder.

Husumer SV - TSV Friedrichsberg 2:1 (1:1) TSV-Coach Michael Schröder befand: „Trotz unserer Verletztenmisere haben wir super dagegengehalten. Schade, dass wir nicht in Führung gegangen sind. Am Ende fehlten uns dann die Kraft und die Mittel. Insgesamt war es aber eine gute Leistung mit einem ärgerlichen Ergebnis.“ Anfangs lief für die Hausherren zunächst alles nach Plan. Nach einem Ballgewinn war Fabian Arndt frei durch und schob zur frühen Husumer Führung ein (9.). Der nie zu stoppende Daniel Wasilewski scheiterte am guten HSV-Keeper Chris Bielinski (11.). Die Gastgeber hatten Chancen, der TSV setzte auf schnelles Umschaltspiel. Nachdem wiederum Wasielewski freistehend in Bielinski seinen Meister fand (37.), machte es Kapitän und Abwehrchef Mats-Oke Callsen vom Punkt besser. Er verwandelte gleich zweimal souverän einen Foulelfmeter, nachdem der erste Versuch wiederholt werden musste, zum Ausgleich (44.).

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Friedrichsberg besser im Spiel und provozierte immer wieder Husumer Ballverluste. In dieser Phase tat sich neben Wasielewski auch immer wieder Tim Christoph Schubert hervor, dessen Abschlüsse aber allesamt zu unpräzise waren (54., 56., 61.). Mit zunehmender Spieldauer mussten die Gäste allerdings ihrer kräftezehrenden Spielweise Tribut zollen. Daniel Hornburg traf in der 89. Minute für die Nordfriesen.

Am Sonnabend (14.30 Uhr) geht’s zum TSV Nordmark Satrup. Der Aufsteiger ist noch ohne Gegentor und hat aus zwei Spielen vier Punkte gesammelt.

Schleswig 06 - TSV Rantrum 0:5 (0:2) Christian Raun, der Sportliche Leiter von 06, kommentierte die herbe Klatsche so: „Das müssen wir erst einmal sacken lassen. Bis auf die ersten zehn Minuten, in denen wir recht schwungvoll agierten und Tim Kersten und Maxi Petersen zwei gute Chancen zur Führung hatten, war unser Auftritt sehr enttäuschend. Der TSV Rantrum war kein übermächtiger Gegner, sondern hat mit einfachem Fußball unsere vielen Fehler bestraft.“

Die Gastgeber wurden schon in der ersten Hälfte zwei Mal ausgekontert und lagen nach den Treffern von Thies Clausen (20.) und Marvin Theede (29.) bereits beim Pausenpfiff mit 0:2 zurück. Die Schwarz-Weißen operierten nach wie vor zu umständlich. In der 71. Minute traf Marvin Theede zum 0:3, sechs Minuten später markierte Oke Flatterich den vierten Gästetreffer und in der 87. Minute erzielte Thies Clausen den Endstand. Dass es beim 0:5 blieb, verdanken die Gastgeber ihrem Torhüter Bjarne Horn, der in der Schlussminute noch einen Foulelfmeter von Marvin Theede parierte.

Für 06 geht es am Sonntag um 14 Uhr mit einem erneuten Heimspiel weiter. Der Gegner heißt dann FC Reher/Puls. Die Gäste aus dem Kreis Steinburg trugen in der vergangenen Spielzeit ihre Punktspiele noch in der Landesliga Holstein aus und wurden dort Tabellenachte. In der Landesliga Schleswig spielte die Mannschaft von Coach Carsten Hinrichsen bisher mit dem 0:0 in Satrup und dem jüngsten 1:0-Erfolg beim BSC Brunsbüttel zwei Mal auswärts.

Schleswig 06 steht angesichts des missglückten Auftakts schon unter Zugzwang. Erstmals auf der Trainerbank sitzt Torben Schulz, der sich zum Einstand natürlich einen Sieg erhofft.

10.08.18 ? Schlei Bote

Hornburg erlöst Husum

Fußball-Landesliga: Nordfriesische Clubs punkten dreifach und grüßen von der Tabellenspitze
Tor für Husum: Fabian Arndt (li.) l?sst Friedrichsbergs Torhüter Sascha Petersen keine Abwehrchance und trifft zum 1:0. git

HUSUM (B. Gutt und U. Mehrens) - Durch den späten 2:1-Siegtreffer von Daniel Hornburg gegen TSV Friedrichsberg-Busdorf hat die Husumer SV bei ihrer Saisonpremiere im Friesenstadion die Tabellenspitze in der Fußball-Landesliga erobert. Direkt dahinter rangiert der TSV Rantrum nach einem 5:0 bei Schleswig 06.

Husumer SV - TSV Friedrichsberg 2:1 (1:1) Es war ein hartes Stück Arbeit von Nöten, bis Husum den ersatzgeschwächten und aufopferungsvoll kämpfenden Oberliga-Absteiger niedergerungen hatte. HSV-Trainer Torsten Böker war zwar mit dem Resultat, mit der Leistung jedoch nur bedingt einverstanden: „Der Sieg war verdient, weil wir über 90 Minuten mehr investiert und immer an den Erfolg geglaubt haben. Jedoch fehlte uns heute die gewohnte Sicherheit, so dass wir nur schwer Tempo aufnehmen konnten, auch weil der Gegner gut verteidigt hat und immer wieder über Konter gefährlich war.“

Anfangs lief für die Hausherren alles nach Plan. Nach einem Ballgewinn durch energisches Nachsetzen von Niklas Ludwig war Fabian Arndt frei durch und schob eiskalt zur frühen Husumer Führung ein (9.). Basierend auf einer starken Laufbereitschaft zeigten sich die Gäste zunächst unbeeindruckt und hätten beinahe postwendend durch nie wirklich zu stoppenden Daniel Wasilewski den Ausgleich erzielt. HSV-Keeper Chris Bielinski hielt jedoch überragend (11.). In der Folge versäumten es die Husumer, ihre Führung auszubauen. Vor allem Niklas Ludwig (23., 25.), aber auch der aufgerückte Marvin Matthiesen (28.) vergaben beste Chancen auf das 2:0. Kurz vor der Pause dann der Ausgleich. Kapitän Mats-Oke Callsen (44.) verwandelte gleich zweimal souverän einen Foulelfmeter, nachdem der erste Versuch wiederholt werden musste.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Friedrichsberg besser im Spiel und provozierte immer wieder Husumer Ballverluste. Mit zunehmender Spieldauer mussten die Gäste allerdings ihrer kräftezehrenden Spielweise Tribut zollen, so dass sich für den Gastgeber mehr und mehr Räume ergaben. Chancen von Finn Christiansen (65.) und Marco Nagel (73., 75.) fanden jedoch noch nicht ihr Ziel. Erst als Hornburg im Rücken der Abwehr herrlich von Luca Sander bedient wurde und zum 2:1 (89.) einschob, war der Bann gebrochen und der Husumer Heimsieg perfekt.

Mit diesem Erfolg können die Kreisstädter nunmehr mit breiter Brust das nächste Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Eckernförder SV angehen. „Das wird ein ähnliches schweres Spiel. Der ESV verfügt über eine junge und ehrgeizige Mannschaft. Für uns wird es jetzt erst einmal darum gehen, so gut und so schnell wie möglich zu regenerieren“, meinte Torsten Böker.

Schleswig 06 - TSV Rantrum 0:5 (0:2) Christian Raun, der sportliche Leiter von 06, fand kaum Worte für diese herbe Klatsche vor eigenem Publikum: „Das müssen wir erst einmal sacken lassen. Bis auf die ersten zehn Minuten mit zwei Chancen war unser Auftritt sehr enttäuschend.“ In der restlichen 80 Minuten kamen die Gastgeber zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit und luden durch desolates Verhalten in der Rückwärtsbewegung den Gegner zum Toreschießen ein. Diese Geschenke nahmen die Rantrumer dankend an, die schon in der ersten Hälfte die Nullsechser zwei Mal auskonterten und durch Treffer von Thies Clausen (20.) und Marvin Theede (29.) beim Pausenpfiff mit 2:0 vorn lagen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Schwarz-Weißen im Angriff harmlos. Stattdessen klingelte es noch drei Mal im eigene Kasten. In der 71. Minute traf Marvin Theede zum 0:3, sechs Minuten später markierte Oke Flatterich den vierten Gästetreffer und in der 87. Minute erzielte Thies Clausen den Endstand. In der Schlussminute parierte 06-Keeper Bjarne Horn einen Foulelfmeter von Marvin Theede.

Karl Müller war mit der Leistung seines Teams und dem Resultat äußerst zufrieden: „Wir haben in der Defensive gut gestanden und unsere Tormöglichkeiten gegen einen immer mehr nachlassenden Gegner konsequent genutzt“, sagte der Rantrumer Coach. „Vier Punkte nach zwei Spielen sind keine schlechte Ausbeute.“ Für seine Mannschaft geht es am Sonnabend um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den punktgleichen Tabellenvierten Osterrönfelder TSV weiter.

10.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

Husum Tabellenführer vor dem TSV Rantrum

HUSUM (bjg) - Nach zwei Spieltagen führt die Husumer SV die Tabelle der Fußball-Landesliga vor dem TSV Rantrum an. Gestern Abend besiegten die Stormstädter Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg mit 2:1 (1:1), Rantrum gewann bei Schleswig 06 mit 5:0 (2:0).

Fabian Arndt brachte Husum bereits nach neun Minuten in Führung, Mats-Oke Callsen glich per Foulelfmeter aus (42.). Der Siegtreffer gelang Daniel Hornburg zwei Minuten vor Schluss.

Doppelter Torschütze beim glatten Rantrumer Erfolg waren Thies Clausen (20. und 87. Minute) sowie Marvin Theede (29., 71.). Zudem war Oke Flatterich (77.) erfolgreich. Die Schützlinge von Karl Müller lie?en noch einen Foulelfmeter aus.

09.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL03 11.08.18 Husumer SV Eckernförder SV 4:0
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Nordfriesisches Duo führt die Landesliga an

Fußballer der Husumer SV bleiben nach 4:0-Erfolg gegen Eckernförde Tabellenführer / TSV Rantrum ist erster Verfolger
Kaum zu halten: Der Husumer Niklas Ludwig (re.) zeigte gegen Eckernförde eine starke Leistung. petersen
Sturz in den Strafraum: Rantrums Thies Clausen (li.) wird gefoult, den folgenden Elfmeter verwandelt er selbst zum 1:0. jebsen

HUSUM/RANTRUM (bjg) - Zwei Spiele, 7:0 Tore - die Wochenendbilanz der nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig kann sich sehen lassen. Die Husumer SV behielt mit einem 4:0-Erfolg gegen den Eckernförder SV ihre weiße Weste und behauptete zugleich die Tabellenführung vor dem TSV Rantrum. Das Team von Karl Müller bleibt nach dem 3:0 gegen Osterrönfeld erster Verfolger der Husumer.

Husumer SV - Eckernförder SV 4:0 (0:0) Auch im Heimspiel gegen den Eckernförder SV gab sich der Tabellenführer keine Blöße. Die Husumer SV war über 90 Minuten spielbestimmend und siegte hochverdient. Husum musste urlaubs- und berufsbedingt einige Umstellungen vornehmen. „Zu Beginn haben wir ein wenig gebraucht, um richtig auf Touren zu kommen, auch weil der ESV es uns schwer gemacht hat“, meinte HSV-Coach Torsten Böker. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit wurde der Spitzenreiter sicherer in seinen Aktionen und erarbeite sich Möglichkeiten, die Niklas Ludwig und Kevin Knitel vergaben.

Nach dem Seitenwechsel schnürten die Hausherren die Eckernförder in deren eigener Hälfte ein, die Führung ließ folgerichtig nicht lange auf sich warten. Der spielfreudige Niklas Ludwig wurde im Strafraum von den Beinen geholt (47. Minute), den fälligen Elfmeter verwandelte Fabian Arndt zum 1:0. Auch danach war es ein Spiel auf ein Tor, das 2:0 ließ dennoch auf sich warten. Wieder war Ludwig beteiligt (70.), als er frei vor dem Tor uneigennützig auf Mirko Krüger querlegte. Mit dem 3:0 (75.) wurde es dann standesgemäß, diesmal war Ludwig selbst der Torschütze. Die Gäste waren nun ein Stück weit überfordert und fingen sich zudem noch das unglückliche 0:4 (79.), als Lars Puphal einen Klärungsversuch ins eigene Tor bugsierte. „Mit dem Saisonstart können wir absolut zufrieden sein. Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, meinte Torsten Böker.

TSV Rantrum - Osterrönfelder TSV 3:0 (1:0) Was für ein gelungener Saisonstart des TSV Rantrum. Die Mannschaft von Neu-Coach Karl Müller begeisterte mit dem zweiten Heimsieg, obwohl mit Ron Reichardt, Lars Michalski und Danny Jeßen drei Leistungsträger fehlten. Die Vertreter wie Youngster Jan-Ole Bruhn machten ihre Sache jedoch sehr gut. „Mit sieben Punkten aus drei Spielen sind wir sehr gut gestartet. Darauf können und wollen wir für den weiteren Saisonverlauf aufbauen“, so Müller.

Nach einer zähen Anfangsphase führte in der 19. Minute gleich die erste brenzlige Situation vor dem Osterrönfelder Gehäuse zur Führung für den TSV. Der fleißige Thies Clausen wurde im Strafraum mit einem Foul gestoppt, den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst. In der Folge versäumte Rantrum es, bei guten Gelegenheiten von Marvin Theede oder Clausen nachzulegen.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: Dominante Nordfriesen und einfallslose Gäste. Eine Art Vorentscheidung war das 2:0 (66.), als die beiden Flatterich-Brüder sich herrlich über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch kombinierten und Theede die Hereingabe mustergültig verwertete. Den Schlusspunkt setzte Clausen in der Nachspielzeit nach einem Konter, als der OTSV bereits aufgemacht hatte. „Das war ein kleines Ausrufezeichen. Wir haben mit einer tollen Mannschaftsleistung den Sieg souverän herausgespielt. Daher freue ich mich insbesondere für die Jungs“, sagte Karl Müller.

13.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

0:4 - Husum für den ESV eine Nummer zu groß

HUSUM (bjg/sg) - Auch der Eckernförder SV schaffte es nicht, den Tabellenführer der Fußball-Landesliga Schleswig, die Husumer SV, ernsthaft vor Probleme zu stellen. Der ESV stand defensiv die erste Hälfte ordentlich und hielt die Null, doch insgesamt war Husum über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und siegte am Ende mit 4:0 (0:0).

Die Husumer und Eckernförder mussten aufgrund von urlaubs- und berufsbedingten Ausfällen einige Umstellungen vornehmen. Anfangs merkte man daher, dass die HSV-Mannschaft sich, trotz totaler Dominanz und einem Gros an Ballbesitz, im letzten Drittel noch ein wenig finden musste. „Zu Beginn haben wir ein wenig gebraucht, um richtig auf Touren zu kommen, auch weil der ESV es uns schwer gemacht hat, Lücken zu finden“, sagt Husums Trainer Torsten Böker. Die Gäste hatten aber auch eine gute Phase Mitte der ersten Hälfte und kamen durch Jannis Mohr sogar zu einem Pfostentreffer. Dazu konterte die Haberlag-Elf ein ums andere mal zügig und spielerisch ansprechend. „Wenn wir es ein bisschen konsequenter spielen, können wir ein Tor machen. Trotzdem war ich zur Pause nicht zufrieden, denn ich fand uns ein bisschen ängstlich, was gar nicht notwendig war“, sagt der ESV-Coach.

Nach dem Wechsel gingen die Hausherren mit der gleichen Bestimmtheit, aber einer noch klareren Struktur vor, sodass der ESV sich kaum noch befreien konnte. Die Führung ließ daher nicht lange auf sich warten. Der enorm spielfreudige Niklas Ludwig wurde im Strafraum von den Beinen geholt und den fälligen Foulelfmeter verwandelte Fabian Arndt gewohnt sicher zum 1:0 (47.). „Wir sind aber danach nicht eingebrochen“, sagt Haberlag, und so ließ das 2:0 lange auf sich warten. „Da standen wir nicht kompakt, die Abstände waren zu groß, was Husum sofort ausgenutzt hat“, sagt der Eckernförder Trainer und fügt hinzu: „Danach waren wir vom Kopf her gebrochen. Die letzten Gegentore werde ich daher nicht überbewerten.“ Haberlag glaubt nicht, dass Husum an diesem Tag schon sein ganzes Können abrufen konnte. „Wir hatten aber auch keinen guten Tag. Mit etwas mehr Mut wäre daher vielleicht etwas möglich gewesen.“

Bereits am Mittwochabend (19 Uhr) empfängt der ESV den Büdelsdorfer TSV zum nächsten Kreisderby.

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Steen - Knitel, Finn Christiansen - Yassine (76. Gielow), Daniel Hornburg, Luca Sander (46. Mirko Krüger) - Ludwig (77. Godt), Arndt. Eckernförder SV: Weynell - Medler, Puphal, Jan-Ole Jürgensen, Lietz - Tuchen (49. Kumstel) - Altendorf, Horstmann, Mohr (36. Nic Behrens), Stöterau ? Tjark Carstensen (73. Witte). SR: Schneider (Eintr. Eggebek). - Z.: 110. Tore: 1:0 Arndt (47, FE), 2:0 Mirko Krüger (70.), 3:0 Ludwig (75.), 4:0 Puphal (79., ET).

13.08.18 - Eckernförder Zeitung

FuPa-Elf der Woche

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ESV reist zum Tabellenführer

Fußball-Landesliga Schleswig: Haberlag-Elf in Husum gefordert / Gettorf und Altenholz mit Heimspielen
Gegen Jevenstedt traf Jan-Ole Jürgensen (li.) zum 1:0 für den ESV und zeigte seinen berüchtigten "Haifischmann"-Jubel. Zusammen mit Lars Puphal (re.) wird er heute in Husum aber vor allem viel Arbeit in der ESV-Abwehr verrichten müssen. Foto: DVE

ECKERNFÖRDE (Stefan Gerken) - Am 3. Spieltag der Fußball-Landesliga führt der Weg des Eckernförder SV in den Norden. Die mit einem Sieg gestartete Elf vom neuen Trainer Maik Haberlag ist bei der Husumer SV zu Gast, die nach zwei Siegen das Klassement anführt. Heimspiele haben der TSV Altenholz und der Gettorfer SC vor sich.

Husumer SV - Eckernf. SV Sbd., 14 Uhr Als den aktuellen „Kracher“ der Liga bezeichnet ESV-Trainer Maik Haberlag den heutigen Gegner aus Husum. Und das wohl zurecht. Die Husumer SV hat bisher beide Spiele überzeugend gewonnen und sich vor der Saison personell noch einmal verstärkt. Vor allem im vorderen Bereich. „Meine Spieler sind sich bewusst, dass es schwer wird“, sagt Haberlag, der aber keineswegs in Ehrfurcht erstarrt. „Auch wir haben einen Plan, und der sieht vor, dass auch wir mit dem Ball etwas machen wollen.“ Das klappte gegen Jevenstedt schon teilweise ganz gut. In einigen Phasen überließ der ESV auch dem Gegner den Ball, was auch in Husum wieder passieren dürfte. „Allerdings nur in Räumen, die für uns nicht gefährlich sind“, sagt Haberlag. Klingt erst einmal einfach, doch der Tabellenführer wird natürlich probieren, das Leder auch in die gefährlichen Bereiche zu bringen. Personell wird sich im Vergleich zum Sieg gegen Jevenstedt wohl nicht viel ändern: Leon Apitz und Julian Zülsdorff fehlen weiterhin verletzt, Lukas Witte ist als Alternative im Sturmzentrum dabei und auch Luca Engelbrecht aus der Zweiten wird im Kader stehen.

So könnte der ESV spielen: Weynell - Medler, Puphal, Jürgensen, Lietz - Knittel - Altendorf, Horstmann, Dietrich, Stöterau - Carstensen.
EZ-Tipp: 2:1.

TSV Altenholz - IF St. Flensb. Sbd., 14 Uhr Auch wenn spielerisch noch Luft nach oben war, freut man sich im Altenholzer Lager natürlich über 2:1-Erfolg am Mittwochabend gegen Gettorf. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet. In der Offensive fehlt uns aber noch die Durchschlagskraft“, sagt TSV-Trainer Kristian Hamm. Er kann gegen die Flensburger, die unter der Woche mit 0:3 bei Nordmark Satrup unterlagen, wieder auf Tim Netzel und Julian Langnau setzen. Besonders Letztgenannter ist eine Alternative, weil er flexibel einsetzbar ist. Da die Altenholzer den Gegner nicht besonders gut kennen, erwartet Hamm von seinem Team ein schnelles erkennen der Schwachpunkte. „Wir müssen handlungsfähig sein.“ Die nötige Spielintelligenz traut er seinem Team natürlich zu, sodass drei weitere Punkte das Ziel sind.

EZ-Tipp: 2:1.

Gettorfer SC - Jevenstedt Sbd., 15 Uhr Die Jevenstedter sind zumindest aus Sicht des Kassierers angenehme Gäste, da sie viele Fans mitbringen. Gettorfs Trainer Christian Schössler macht sich andere Gedanken: „Sie haben besonders vorne eine große Qualität.“ Und die Mannschaft von Trainer Michael Rohwedder wird alles daran setzen, nach dem 1:3 beim ESV und dem 1:1 im Derby gegen den OTSV nun endlich den ersten Sieg einzufahren. Denn mit einer weiteren Niederlage könnte die beflügelnde Aufstiegseuphorie dahin sein. Der GSC dagegen muss erst einmal die Derby-Niederlage beim TSV Altenholz verdauen. Schössler: „Wir haben überhaupt keinen vernünftigen Spielaufbau hinbekommen. Gegen Jevenstedt werden wir etwas ändern und versuchen, wieder mehr Torgefahr auszustrahlen.“ Neben Klaas Weber, Constantin Westphal, Tim-Marten Wick und Finn Lühr fehlt an diesem Spieltag auch Lennart Gravert (Urlaub).

EZ-Tipp: 3:1.

11.08.18 - Eckernförder Zeitung
LL04 22.08.18 Büdelsdorfer TSV Husumer SV 0:0
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BTSV erkämpft sich Punktgewinn

Fußball-Landesliga Schleswig: Hardt-Elf trotzt dem neuen Spitzenreiter Husumer SV ein 0:0 ab / Keeper Wulff hält Elfmeter
Büdelsdorfs Justus Jeß (rechts) stört hier den Offensivdrang von Husums Fabian Arndt. Foto: Meyer

BÜDELSDORF (Torge Meyer) - Fußball-Landesligist Büdelsdorfer TSV hat gestern Abend bei seiner Heimspielpremiere vor 300 Zuschauern dem Titelfavoriten Husumer SV ein torloses Remis abgetrotzt. Mit dem 0:0 kletterte die Elf von Trainer Henning Hardt auf Rang 4, die Nordfriesen eroberten aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar die Tabellenspitze.

Den Punkt sicherte letztlich Christian Wulff. Büdelsdorfs Schlussmann entschärfte einen Strafstoß des zuvor überzeugenden Fabian Arndt (82.). Dem Strafstoßpfiff ging ein Zweikampf zwischen Wulff mit dem eingewechselten Husumer Hendrik Fleige voraus. „Das war nie Elfer“, betonte der BTSV-Schlussmann. Zum Zeitpunkt der größten Gästechance war der neue Spitzenreiter in Unterzahl. In der 71. Minute sah Daniel Hornburg wegen Notbremse die Rote Karte, nachdem er im Laufduell den Büdelsdorfer Niklas-Kenneth Neumann 40 Meter vor dem Tor klammerte - eine harte Entscheidung. Den Torschrei hatten die Büdelsdorfer Fans vier Minuten vor Ultimo auf den Lippen, als der Ball nach einer verunglückten Flanke von Marco Müller an die HSV-Querlatte klatschte. Ansonsten war die auf eine sattelfeste Defensivleistung bedachte Heimelf in der Offensive kaum in Erscheinung getreten. Lediglich Jan-Ole Bruhns hatte am Ende der ersten Halbzeit drei Halbchancen. Meistens wurde es nach Standardsituationen von Mats Henke gefährlich. In der ersten halben Stunde demonstrierte der Gast Ballbesitzfußball ohne Tordrang.

„Das war ein gutes Landesligaspiel mit viel Tempo und Intensität“, war Husums Trainer Torsten Böker ebenso zufrieden mit dem Punkt wie sein Gegenüber Henning Hardt: „Mit dem Punkt kann ich gut leben. Nach vier Spielen wollte ich eigentlich zehn Punkte haben, jetzt haben wir sieben. Die Leistungen waren aber alle aller Ehren wert. Jetzt freuen wir uns mit Satrup am Sonnabend auf das nächste Spitzenspiel.“

Büdelsdorfer TSV: Wulff - Müller, R. Hardt, Jeß, M. Hardt - Roller - Neumann, Ermeling (53. Schröder), Henke (90. Goos), Bruhns (76. Jessen) - Münz.
Schiedsrichter: Yilmaz (FC Torpedo 76).
Zuschauer: 300.
Tore: Fehlanzeige.

23.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Landesliga: Husumer SV ohne Tore zurück auf Platz eins

Der Offensivdrang von Husums Fabian Arndt (l.) wird hier vom Büdelsdorfer Justus Jeß gestört. Meyer

BÜDELSDORF (bjg) - Mit dem torlosen Remis im Nachholspiel zwischen dem Büdelsdorfer TSV und der Husumer SV ist der vierte Spieltag in der Fußball-Landesliga komplett. Der Punktgewinn in Büdelsdorf brachte die Stormstädter zurück an die Tabellenspitze in der zweithöchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse, auch wenn es erstmals in dieser Saison nicht für einen Dreier gereicht hat.

Die Husumer zeigten zwar über die gesamte Spielzeit die reifere Spielanlage und hatten klare Vorteile in Punkto Ballbesitz, jedoch mussten die Böker-Schützlinge die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, da Daniel Hornburg bei einem BTSV-Konter die Notbremse zog und Rot sah. „Eine harte Entscheidung“, kommentierte Torsten Böker die Szene. Trotzdem hatten die Gäste danach noch die größte Möglichkeit auf den Sieg, als der eingewechselte Hendrik Fleige bei seinem Comeback im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den folgenden Strafstoß konnte Fabian Arndt aber nicht im Tor unterbringen.

„Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Büdelsdorfer haben uns das Leben mit Aggressivität und hohem Aufwand schwer gemacht und zudem leidenschaftlich und gut verteidigt. Wir waren trotz einer kontrollierten Leistung am Ende nicht zwingend genug“, lauete Bökers Fazit. Bereits in der ersten Hälfte war Husum spielbestimmend, kam aber kaum zu echten Tormöglichkeiten. Der BTSV praktizierte schnelles Umschaltspiel, war insbesondere bei Standards gefährlich und hätte mit etwas Glück sogar in Führung gehen können. Später war den Gastgebern eine gewisse Müdigkeit aufgrund des kräftezehrenden Spiels anzumerken. Vor der turbulenten Schlussphase mit dem Platzverweis und vergebenen Foulelfmeter hatten Marco Nagel, der auffällige Tobias Wetzel und Henning Lorenzen vielversprechende Gelegenheiten für Husum ausgelassen.

Böker erwartet auch im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen Aufsteiger MTSV Hohenwestedt, der mit zwei Siegen aus den ersten vier Spielen zufriedenstellend aus den Startlöchern gekommen ist, ein schweres Spiel: „Der MTSV kann ähnlich gut verteidigen wie Büdelsdorf und verfügt über zwei sehr schnelle Spitzen, die stets für Torgefahr sorgen können.“ Neben dem gesperrten Daniel Hornburg wird weiterhin Tarek Yassine fehlen. Dafür hat Sturmspitze Hendrik Fleige den Härtetest in Büdelsdorf gut überstanden und sollte sicherlich wieder eine Alternative für die Startelf darstellen. Hinter dem Einsatz von Luca Sander steht aufgrund seiner Sprunggelenksprobleme dagegen noch ein Fragezeichen.

Husumer SV in Büdelsdorf: Bielinski - Matthiesen, Wullenweber, Nagel - Steen (46. Knitel), Wetzel - Finn Christiansen, Hennig Lorenzen, Daniel Hornburg - Ludwig (79. Fleige), Arndt

Auch der der TSV Rantrum will am Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim Eckernförder SV wieder zurück in die Erfolgsspur. Die unglückliche Niederlage in letzter Minute gegen TuS Jevenstedt (0:1) haben die Lagedeich-Kicker gut verdaut. Zuversichtlich stimmt, dass sich das Krankenlager der Rantrumer etwas lichtet. Die schmerzlich vermissten Rekonvaleszenten Keeper Lev Meesenburg und Spielgestalter Danny Jeßen sind bereits wieder ins Training eingestiegen und stehen wohl am Wochenende im Kader. Zudem ist auch Abwehrchef Kim Lorenzen wieder dabei, so dass der formstarke Thies Clausen eine Alternative für das ihm angestammte Sturmzentrum werden wird. „Wir wollen anders als zuletzt, aufgrund unser Personalprobleme, auf dem Platz wieder mehr agieren und unser Spiel durchsetzen“, sagt Rantrums Coach Karl Müller optimistisch.

24.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

BTSV empfängt die Husumer SV

Fußball-Landesliga: Husum will Serie ausbauen
BTSV-Trainer Henning Hardt steht gegen Husum vor schwerer Aufgabe. - Wolfgang Mahnkopf

HUSUM (Andre Haase) - Einen schweren Brocken hat die Elf von BTSV-Coach Henning Hardt im Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig mit der Husumer SV vor der Brust (Mittwoch, 19 Uhr). Die Gäste belegen mit der makellosen Bilanz von neun Punkten aus drei Spielen hinter Nordmark Satrup den zweiten Tabellenplatz. Zudem verfügt die HSV mit Fabian Arndt über einen Angreifer der „Extraklasse“. In der Vita des 22-jährigen Mittelstürmers stehen bereits 45 Regionalliga- und 54 Oberligaspiele, die er für Holstein Kiel und dem SC Weiche Flensburg 08 absolvierte.

22.08.18 ? 11:55 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spitzenspiel bei der Heimpremiere

Fußball-Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV empfängt heute Abend den Tabellenzweiten Husumer SV
Zweikampfstärke will Büdelsdorfs Marco Müller (rechts, hier gegen den Eckernförder Marek Kumstel) heute Abend auch gegen die Husumer SV demonstrieren. Foto: Vetter

BÜDELSDORF (nki) - Der Büdelsdorfer TSV feiert nach zwei Auswärtspartien heute Abend um 19 Uhr seine Heimspielpremiere in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen die Husumer SV.

Eine durchaus reizvolle Aufgabe für die Elf von Henning Hardt, denn das Team von der Westküste hat als einzige Mannschaft nach drei Siegen aus drei Spielen gegen den Eckernförder SV (4:0), TSV Friedrichsberg-Busdorf (2:1) und VfR Horst (3:0) noch eine blitzsaubere Weste vorzuweisen. „Allerdings“, schränkt Büdelsdorfs Coach ein, „ist unter den bisherigen Husumer Gegnern auch kein Hochkaräter gewesen“.

Mit der eigenen, bisherigen Ausbeute von sechs Punkten aus drei Begegnungen ist Hardt nur bedingt zufrieden: „Gewinnen wir in Hohenwestedt (0:2-Niederlage, Anm. d. Red.), was ja absolut im Bereich des Möglichen lag, hätten wir mit einem Sieg heute den Platz an der Sonne erobern können“, bedauert Hardt auch die in der letzten Woche gegen den Eckernförder SV (2:0) zutage getretenen Schwächen im Abschluss. Ob es gegen die Truppe von Torsten Böker, der beim Spiel in Eckernfürde als Beobachter zu Gast war und sich von der BTSV-Leistung dennoch beeindruckt zeigte, viele klare Chancen geben wird, bleibt abzuwarten. „Es werden letztlich Kleinigkeiten entscheiden, denn ich sehe den kommenden Gegner keinesfalls als klaren Favoriten an“, glaubt Hardt, der personell heute die Qual der Wahl hat, an eine Begegnung auf Augenhöhe. Bereits mit einem Unentschieden könnte der BTSV auf Platz 4 vorrücken, bei einem Sieg würde man fortan wohl selbst zu den Hochkarätern der Liga gezählt werden.
22.08.18 - Landeszeitung

Husumer SV will zurück an die Spitze

Fußball-Landesliga: Heute Nachholspiel beim Büdelsdorfer TSV
Husums Torjäger Hendrik Fleige (r.) ist wieder fit. GIT

HUSUM (bjg) - Bislang hat die Husumer SV in der Fußball-Landesliga mit drei Siegen in drei Spielen eine blitzsaubere Weste. Ohne eigenes Zutun verloren die Kreisstädter jedoch die Tabellenspitze an Aufsteiger TSV Nordmark Satrup, während sie aufgrund der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum spielfrei waren.

In der Nachholpartie heute (19 Uhr) beim Büdelsdorfer TSV wollen die Husumer die Führung zurückholen. Was nicht leicht wird: Die Truppe von Neu-Coach Henning Hardt, der als Spieler lange Jahre eine Defensivsäule beim damaligen Regionalligisten Holstein Kiel war, hat mit zwei Siegen aus drei Spielen einen passablen Saisonstart hingelegt. Insbesondere der 5:1-Auswärtssieg beim Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf zum Auftakt war ein Ausrufezeichen. Die Niederlage bei Aufsteiger MTSV Hohenwestedt (0:2) zeigte aber auch, dass die Mannschaft noch ein wenig nach der Konstanz sucht.

Husums Coach Torsten Böker hat vor dem Gegner Respekt. „Der BTSV hat eine sehr junge Mannschaft, die sich zudem vor der Saison gut verstärkt hat. Sie haben die Möglichkeit jeder Mannschaft in dieser Spielklasse weh zu tun. Sie werden versuchen uns zu Fehlern zu zwingen. Darauf müssen und werden wir vorbereitet sein.“

Die Husumer haben bisher kräftig Selbstvertrauen getankt. „Wir wollen nach unserer kleinen Pause schnell in unseren Rhythmus kommen und möglichst rasch Zugriff auf Ball und Gegner gewinnen“, sagt Böker, der auf Mittelfeldregisseur Tarek Yassine (Mittelfußprellung) verzichten muss. Auch für Marc Koschenz (Lauftraining nach Knieproblemen) kommt die Partie am Kanal zu früh. Dazun fehlen die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Dafür kann Goalgetter Hendrik Fleige nach seiner Verletzung endlich wieder mitwirken.

22.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL05 25.08.18 Husumer SV MTSV Hohenwestedt 3:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Husum bleibt vorn - Rantrum punktet in Eckernfürde

Husums Youngster Mirko Krüger (r.), der hier den Ball vor Thies Breiholz abschirmt, glänzte gegen Hohenwestedt. GIT

HUSUM (bjg) - Mit einem 3:1-Heimsieg gegenden MTSV Hohenwestedt ist die Husumer SV nach dem 0:0 in Büdelsdorf in die Erfolgsspur zurückgekehrt und hat damit die Tabellenspitze in der Fußball-Landesliga verteidigt. Gleichauf liegt der punkt- und torgleiche TSV Nordmark Satrup, der die Husumer am Sonnabend zum absoluten Spitzenspiel empfängt.

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt 3:1 (3:0) Die Entscheidung führten die Husumer bereits in einer starken ersten Halbzeit herbei. Das 3:0 zu diesem Zeitpunkt drückte die überlegenheit der Kreisstädter auch in Zahlen aus. Husum ließ bis auf den einen oder anderen Standard keine Offensiv-Aktion des Gastes zu. Zusätzliche Sicherheit gab den Hausherren die frühe Führung. Der überragende Youngster Mirko Krüger kam nach einer herrlichen Kombination und Pass des wiedergenesenen Hendrik Fleige aus spitzem Winkel zum Abschluss und erzielte das 1:0 (8.). Auch in der Folge blieben die Husumer spielbestimmend. Vor dem 2:0 (29.) wurde Krüger mustergültig freigespielt und traf unten links. Auch am dritten Treffer (36.) war der 19-j?hrige, der sein Startelf-Debüt gab, beteiligt, als ein einfacher Doppelpass mit dem Torschützen Fabian Arndt die Gästeabwehr aushebelte. Bei weiteren guten Gelegenheiten von Arndt, Fleige, Tobias Wetzel und Luca Steen hätte das Ergebnis bereits zur Pause schon deutlich höher ausfallen können. Zu Beginn des zweiten Abschnitts ließ Husum etwas nach, die Gäste kamen zu ersten Torchancen. Eine davon nutzte Tjark Sievers 1:3-Anschlusstreffer (50.). Es war das erste Husumer Gegentor der Saison, das aus dem Spiel heraus resultierte. Danach hatten die Husumer Ball und Gegner wieder im Griff. Allerdings fehlten das hohe Tempo und die konsequente Zweikampfführung der ersten Halbzeit, so dass die überlegenheit nicht mehr so drückend ausfiel. Arndt und der eingewechselte Valentin Godt schafften es nicht, aus kurzer Distanz den Ball über die Linie zu drücken und auch Marco Nagel sowie Wetzel zeigten nicht die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So blieb es beim hochverdienten 3:1. „Es war ein guter Abschluss einer intensiven Woche. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung der ersten Halbzeit. Zudem haben wir defensiv während der gesamten Partie nicht viel anbrennen lassen. Nach der Pause waren wir nicht mehr so zielstrebig und klar in unseren Aktionen. Daran müssen wir arbeiten“, resümierte HSV-Coach Torsten Böker.

Eckernförder SV - TSV Rantrum 4:4 (3:2) Das war nichts für schwache Nerven. Ein Fußball-Spektakel endete in Eckernfürde mit einem verdienten Remis. Ärgerlich für die Rantrum war der Ausgleich in allerletzter Minute. TSV-Trainer Karl Müller, der auf mehrere Stammspieler verzichten musste, war trotzdem mit dem Punkt einverstanden und würdigte auch die Leistung des Gegners: „Eckernförde ist hier nicht wahrlich nicht als Kellerkind aufgetreten. Daher können wir mit dem Unentschieden leben.“ Nicht zufrieden war Müller allerdings mit dem Auftritt seiner Mannen in der ersten Halbzeit: „Da hatten wir durchgängig keinen richtigen Zugriff und kamen zu keinem Zeitpunkt in die Zweikämpfe.“ Auch die frühe Führung, die Abwehrchef Kim Lorenzen nach einer Ecke von Bruhn mit einem sehenswerten Kopfball markierte (7.), brachte keine Sicherheit. Vielmehr gelang dem Eckernförder Franz-Philip Tuchen der schnelle Ausgleich (10.). Der ESV deckte Schwachstellen im Rantrumer Defensivverbund, in dem Reservekeeper Oke Flatterich diesmal nicht die nötige Sicherheit ausstrahlte, auf. Immer wieder kamen die Hausherren über außen mit schnörkellosem Spiel durch und gingen nach Treffern von Tuchen (15.) und Julian Zülsdorff (34.) verdient mit 3:1 in Führung. Der Anschlusstreffer des spielfreudigen Damian Krause hielt die Rantrumer jedoch am Leben (36.). Nach dem Wechsel wurden die Gäste stärker und provozierten mit Pressing Fehler in der Eckernförder Abwehr. Krause, der von Sebastian Meier freigespielt wurde, glich per Lupfer zum 3:3 (49.) aus und Meier (61.) brachte Rantrum wieder in Führung. Jakob Spreckelsen per Kopf und Jan Ole Bruhn, der an ESV-Keeper Marcel Weynell scheiterte, verpassten weitere Tore für Rantrum. Und so belohnte der überragende Tuchen mit dem 4:4 (90.) die Eckernförder Mühen.

27.08.18 - sh:z-Nordfriesland Sport

Ein Nachmittag zum Vergessen

Fußball-Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV verliert 0:3 gegen Satrup und Henke mit Roter Karte / Jevenstedt punktet in Reher
Büdelsdorfs Niels Schröder (links) zog zu Hause gegen Nordmark Satrup den Kürzeren. PLOOG

RENDSBURG (Gunther Schöniger, Mario Ploog und Fabian Scholz) - Der Büdelsdorfer TSV muss sich in der Fußball-Landesliga Schleswig erst einmal von höheren Zielen verabschieden. Dem 0:0 unter der Woche gegen die Husumer SV folgte am Wochenende eine 0:3-Niederlage gegen den TSV Nordmark Satrup. Der Osterrönfelder TSV hat sich hingegen mit dem 2:0-Erfolg beim Gettorfer SC am Freitag im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Auch der TuS Jevenstedt darf den Blick nach dem 2:2 beim FC Reher/Puls weiter nach oben richten. Der MTSV Hohenwestedt ist nach dem 1:3 in Husum in bedrohliche Nähe der Abstiegsplätze abgerutscht.

FC Reher/Puls - TuS Jevenstedt 2:2 (0:1) Nach 16 Minuten verhinderte FC-Keeper Christoph Rohweder mit einer Glanztat gegen Lukas Seefeldt die Jevenstedter Führung. Nur eine Minute später klingelte es dann doch im Tor der Gastgeber. Erik Lindenlaub stocherte den Ball nach einem Eckball von Johannes Kaak über die Linie. Kurz vor der Pause verpasste Andre Albers nach einer Seider-Ecke ganz knapp den Ausgleich (42.). In der Pause wechselte FC-Trainer Carsten Hinrichsen Andreas Tank für Lasse Dau ein - eine Maßnahme mit durchschlagendem Erfolg. Kaum auf dem Feld traf Tank zum 1:1 (46.). In der 53. Minute schickte wiederum Tank die Kugel auf Pass von Seider zum 2:1 in die Maschen. Der überzeugende Jevenstedter Johannes Kaak (58.) glich schnell aus. Dennoch hätten Thies Göttsche (60./Pfosten) und Andreas Tank (61./Kopfball) Reher/Puls noch einmal auf die Siegerstraße bringen können. „Wir haben eine vernünftige, nicht überragende Leistung abgerufen. Reher/Puls hatte eine starke Offensivkraft, die Standards waren schwer zu verteidigen“, konnte TuS-Trainer Michael Rohwedder mit dem Punkt gut leben.

TuS Jevenstedt: Tischer - Lehmann, Lindenlaub, Mirko Mrosek, Seefeldt (82. Hüttmann), Klug, Johannes Kaak, Mathis Mrosek, Gersteuer (88. Janik Kaak), Lühder, Szalies. Schiedsrichter: Fischer (Kaltenkirchen) - Zuschauer: 200. Tore: 0:1 Lindenlaub (17.), 1:1 Tank (46.), 2:1 Tank (53.), 2:2 J. Kaak (58.).

Büdelsdorfer TSV - TSV Nordmark Satrup 0:3 (0:1) Der BTSV besaß in Halbzeit 1 mehr Ballbesitz, Satrup wurde aber über Konter gefährlich. „Wenn wir Fußball gespielt haben, sah es phasenweise ganz gut aus und wir konnten uns auch die eine oder andere Chance herausspielen“, sagte BTSV-Coach Henning Hardt. In der Nachspielzeit kassierten die Büdelsdorfer per Foulelfmeter, verwandelt von Satrups Timo Andresen , das 0:1. Und es kam noch bitterer. In der 54. Minute gelang Ken Dikun das 2:0. Doppelt unglücklich für den BTSV, denn Torhüter Christian Wulff verletzte sich auch noch bei seinem Abwehrversuch und musste durch Paul Schlotfeldt ersetzt werden. Der nächste Rückschlag folgte in der 71. Minute, als Mats Henke nach einer Tätlichkeit „Rot“ sah. Trotzdem gaben sich die Blau-Weißen nicht geschlagen und erarbeiteten sich mehrere Großchancen. Bei der besten überwand Justus Jeß zwar Satrups Keeper Mathiesen, allerdings passte ein Verteidiger auf und kratzte den Ball von der Linie. Die Offensivbemühungen des Gastgebers öffneten Räume für die Gäste, die die Situation gekonnt ausspielten und durch Danny Goos (84.) den Sack zumachten. „Satrup hat letztendlich verdient gewonnen, es ist einfach schade, dass wir uns mit der Roten Karte und unnötigen Diskussionen auf dem Platz am Ende das kaputt machen, was wir uns in den letzten sechs Wochen hart erarbeitet haben“, sagte Hardt.

Büdelsdorfer TSV: Wulff (56. Schlotfeldt) - Reiser (68. Neumann), M. Hardt, Jeß, Bruhns - Roller (46. Goos), R. Hardt - Schröder, Orlowski, Henke - Münz. Schiedsrichter: Rabe (Pönitz). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Andresen (45.+2, FE), 0:2 Dikun (54.), 0:3 Goos (84.). Rote Karte: Henke (BTSV) wegen einer Tätlichkeit (71.).

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt 3:1 (3:0) Aufgrund der Personalsituation und in dem Wissen, gegen eines der Topteams antreten zu müssen, ließ Hohenwestedts Coach Udo Kochanski in einem sehr defensiven 5-4-1-System agieren. Doch Unkonzentriertheiten und viele unnötige Ballverluste führten zu einem frühen Rückstand durch Mirko Krüger (8.). „Da war der Plan schnell über den Haufen geworfen“, sagte MTSV-Sprecher Thomas Ohrt. Der Gast agierte daraufhin wie geschockt, zudem fehlte auch der Kampf. Ohrt: „Husum war deutlich ballsicherer, hatte einen guten Spielaufbau, doch etwas mehr Gegenwehr hätte uns nicht geschadet.“ Ein erneuter Ballverlust im Mittelfeld führte zum Husumer 2:0 (29.), Fabian Arndt erhöhte für die HSV auf 3:0 (36.). Die Pausenansprache von Kochanski schien bei seinen Mannen angekommen zu sein, kam der Gast doch wie verwandelt aus der Kabine. Tjark Sievers verkürzte (50.). Der Aufsteiger verzeichnete nunmehr zwar mehr Ballbesitz, doch Zwingendes sprang nicht heraus. „Wir haben aufgrund der ersten Hälfte verdient verloren. Husum war aber nicht die übermannschaft, so dass in Bestbesetzung durchaus etwas Zählbares drin gewesen wäre“, sagte Ohrt.

MTSV Hohenwestedt: Blaas - Taedcke (19. Matthis), Cordes (75. Krause), Scherbarth, Clas Sievers, Breiholz, Landt, Fatah, Tjark Sievers, Schnoor, Rathje. Schiedsrichter: Freitag (Kisdorf). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Krüger (8.), 2:0 Krüger (29.), 3:0 Arndt (36.), 3:1 Tjark Sievers (50.).

Gettorfer SC - Osterrönfelder TSV 0:2 (0:1) Visvaldis Ignatans, OTSV-Spielmacher und ehemaliger lettischer Nationalspieler, setzte mit einem Freistoß aus gut 25 Metern die erste Duftmarke. Doch trotz feiner Schusstechnik war GSC-Keeper Robin Biss zur Stelle. Als nach 20 Minuten Felix Struck von der rechten Seite vor das Tor flankte, blockte Gettorfs Kapitän Tim-Marten Wick den Ball mit dem ausgestreckten Arm ab. Handelfmeter war die richtige Entscheidung, und Ignatans verwandelte humorlos. Mustafa Korkmaz hatte fünf Minuten später das 2:0 nach einem feinen Steilpass auf dem Fuß, spitzelte den Ball jedoch knapp vorbei. Nach einer halben Stunde wachte dann auch der GSC aus seiner Lethargie auf und in zwei brenzligen Situationen forderte der GSC Foulelfmeter nach einer Attacke an Torben Dahsel. Zumindest die Aktion von Vitalijs Stols im Laufduell fiel wohl in die Kategorie „Kann-Elfmeter“ (31.). Insgesamt agierte Dahsel bei seinen Ballaktionen aber glücklos, so auch nach einem perfekten Diagonalpass von Kevin Link, als er das Leder bei guter Schussposition nicht unter Kontrolle brachte (44.). Der Schwung ging nach der Pause - nun bei strömenden Regen - wieder etwas verloren. Der OTSV machte es clever und Korkmaz sorgte nach 63 Minuten mit dem 2:0 für die Entscheidung. Kevin Link traf in der Schlussphase nur noch die Latte. „Wir waren einen Tick aggressiver als Gettorf. Die erste Halbzeit ging klar an uns“, sagte Osterrönfelds Co-Trainer Tim Fuhrmann, der trotz des Sprungs auf Tabellenplatz 3 auf dem Boden bleibt: „Gut, dass wir zehn Punkte haben. Aber wir werden jetzt nicht größenwahnsinnig und sagen, dass wir ganz oben angreifen wollen. Dennoch freuen wir uns, dass wir demnächst unsere Urlauber und Langzeitverletzten wieder bei uns haben.“

OTSV: Dembowski - A. Müller (77. Mosebach), Stols, Sopha, Cavdar - S. Müller, Lehmann - Struck, Ignatans (89. Dogan), Wagner - Korkmaz. SR: Pabla (Jevenstedt). - Z.: 100. Tore: 0:1 Ignatans (17., HE), 0:2 Korkmaz (63.).

27.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Hardt kündigt offensiveren BTSV an

Fußball-Landesliga: Büdelsdorf empfängt Nordmark Satrup / Osterrönfelder TSV will heute etwas Zählbares aus Gettorf mitnehmen
Im Gegensatz zum Spiel am Mittwoch gegen die Husumer SV sollen die Büdelsdorfer um Tim M?nz (blaues Trikot) gegen Nordmark Satrup vermehrt den Vorw?rtsgang einlegen. meyer

RENDSBURG (Joachim Hobke, Sönke Smit und Thorben Schulz) - Der Gettorfer SC und der Osterrönfelder TSV eröffnen heute Abend den 5. Spieltag in der Fußball-Landesliga Schleswig. Anpfiff zum Derby ist um 19 Uhr auf dem Sportplatz in Gettorf. Am Sonnabend empfängt der Büdelsdorfer TSV den TSV Nordmark Satrup. Der MTSV Hohenwestedt ist bei der Husumer SV zu Gast, der TuS Jevenstedt muss zum FC Reher/Puls.

Gettorfer SC - Osterrönfelder TSV (Heute, 19 Uhr) Wenn man auf die Statistik der jüngeren Vergangenheit schaut, dann gibt es unangenehmere Aufgaben für die Osterrönfelder, der Gettorfer Sportplatz erwies sich zuletzt als gutes Pflaster für das Team von Trainer Olaf Lehmann. Die letzte Punktspielniederlage datiert vom 13. August 2014. Danach folgten zwei Siege (2:1, 1:0) und ein Unentschieden (1:1). Auch die Kreispokalpartie in der vergangenen Saison brachte nach 90 Minuten keinen Sieger hervor, erst nach Verlängerung musste sich der OTSV mit 2:3 geschlagen geben. „Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir aus Gettorf etwas mitnehmen können“, klingt Lehmann vor dem Gang zum Tabellenneunten vorsichtig optimistisch. Auch der durchaus gelungene Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen macht Lehmann Mut. „Damit sind wir absolut zufrieden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich im Training bisher oft nur mit einer kleinen Gruppe arbeiten konnte und wir nach Rantrum (0:3, Anm. d. Red.) mit einem Mini-Kader fahren mussten.“ Auch heute drohen mit Harald Giese, Mustafa Korkmaz und Özgür Cavdar erneut drei wichtige Akteure auszufallen. Lehmann: „Die Jungs müssen arbeiten und werden es wahrscheinlich nicht rechtzeitig schaffen. Aber so oder so wird es eine ganz schwere Aufgabe. Gettorf zähle ich trotz des durchwachsenen Starts (zwei Siege, zwei Niederlagen; Anm. d. Red.) zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Die werden noch in die Hufe kommen.“

Büdelsdorfer TSV - TSV Nordmark Satrup (Sbd., 14 Uhr) Auf den Büdelsdorfer TSV wartet mit dem TSV Nordmark Satrup ein völlig unbeschriebenes Blatt. „Ich kenne die Mannschaft überhaupt nicht, aber scheinbar haben sie ihre Aufstiegseuphorie mit in die neue Saison nehmen können“, meint BTSV-Coach Henning Hardt angesichts der Tatsache, dass die Elf von Trainer Detlev Hinrichs nach vier Partien ungeschlagen auf Platz 2 rangiert. Die Büdelsdorfer wollen das zweite Heimspiel in Folge ein wenig anders angehen als beim torlosen Remis gegen den Tabellenführer Husumer SV. „Wir haben zwar mit viel Intensität hervorragend verteidigt und kaum etwas zugelassen, doch das ging eindeutig zu Lasten einer Offensive, der es viel zu selten gelang, Durchschlagskraft zu entwickeln“, fordert Hardt gegen Satrup mehr Ballbesitz und will deshalb, im Vergleich zum Mittwochspiel, taktisch an einigen Stellschrauben drehen. Dass seine Mannschaft diese Veränderungen dann auf dem Platz wird umsetzen können, davon ist er überzeugt: „Die Jungs machen einen aufnahmefähigen, stabilen Eindruck, sind heiß und bieten sich in jedem Training an. Mehr kann man als Trainer nicht erwarten“, lobt Hardt. Verzichten muss der Coach auf die privat verhinderten Marco Müller und Marvin Jessen.

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt (Sbd., 14 Uhr ) Nach dem 0:4 am vergangenen Wochenende beim TSV Friedrichsberg-Busdorf wartet mit der Husumer SV nun der Tabellenführer auf den MTSV. Unter der Woche setzten sich die Nordfriesen mit einem 0:0 beim Büdelsdorfer TSV an die Spitze. „Das wird ein ganz schweres Spiel, Husum war schon vergangene Saison oben dabei, zudem im Finale des Landespokals. Die stehen zurecht wieder oben und werden ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitreden“, sagt MTSV-Coach Udo Kochanski mit Blick auf den Gegner. Für die Hohenwestedter wird es darum gehen, schnell die Zweikämpfe anzunehmen, sicher in der Defensive zu stehen und dann darauf zu hoffen, die Umschaltsituationen zu nutzen. „Dafür muss aber unser Passspiel im Vergleich zu letzter Woche besser werden, da haben wir zu viele leichte Ballverluste produziert und den Gegner zu den Toren eingeladen“, hofft Kochanski, dass eine Elf konzentrierter zu Werke gehen wird. Erschwerend für den MTSV kommt die angespannte Personalsituation hinzu. Neben den länger fehlenden Ferdinand Hummel, sowie Christian und Henning Gieseler fallen mit Kapitän Pinkert und Torjäger Thies Kochanski zwei weitere Stützen aus. Udo Kochanski: „Nützt nichts, da müssen wir durch. Glücklicherweise fällt keiner der Spieler verletzungsbedingt länger aus, so dass wir mit einigen schon nächste Woche wieder rechnen können.“

FC Reher/Puls - TuS Jevenstedt (Sbd., 15 uhr) Zum dritten Mal in Folge müssen die Jevenstedter in der Liga auswärts antreten. Nach dem Gettorf SC und dem TSV Rantrum wartet mit dem FC Reher/Puls ein weiteres Schwergewicht auf den Aufsteiger. „Härter hätte es uns kaum treffen können. Reher zähle ich zu den absoluten Topteams der Liga. Da wird seit Jahren hervorragend gearbeitet“, sagt TuS-Coach Michael Rohwedder voller Respekt. Aber nach den Erfolgen in Gettorf (3:2) und Rantrum (1:0) wollen sich die Jevenstedter auch nicht kleiner machen als sie sind. „Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Auch Reher ist schlagbar. Allerdings müssen wir von Beginn an hellwach sein und gegen einen körperlich robusten Gegner gegenhalten, sonst kann es auch schnell eine Reise geben.“ Mit dem 2:0 am Mittwoch im Viertelfinale des Kreispokals bei Verbandsligist SV Grün-Weiß Todenbüttel unterstrich der TuS seine aufstrebende Form. „Wir haben gegen einen starken Gegner guten Fußball gespielt. In der Offensive fehlte allerdings oft die Genauigkeit beim letzten Pass. Das müssen wir gegen Reher besser machen“, fordert Rohwedder, der am Sonnabend auf Sebastian Hehnke (beruflich verhindert), Timo Ruge (privat verhindert), Jonas Richter (Urlaub) und Thore Neben (verletzt) verzichten muss.

24.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung
LL06 01.09.18 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:3
Link zum Spiel auf fussball.de    

Satrup verliert das Spitzenspiel

Fußball-Landesliga: Hinrichs-Team unterliegt der Husumer SV 1:3 / Glücklicher Punkt für Stern Flensburg in Jevenstedt
Ab durch die Mitte: Husums Kevin Knitel (Mitte) rennt sich zwischen den Satrupern Leif Peters (links) und Malte Fritz fest. Foto: Marcus Dewanger

FLENSBURG (Wilfried Simon/hob) - Jetzt hat es auch den starken Aufsteiger erwischt. Fußball-Landesligist TSV Nordmark Satrup kassierte im Spitzenspiel eine 1:3-Niederlage gegen die Husumer SV. Stern Flensburg holte glücklich einen Punkt in Jevenstedt.

TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 1:3 (1:1) Im Topspiel der Fußball-Landesliga wurde die Husumer SV ihrer Favoritenrolle gerecht, gewann beim bis dato punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup verdient mit 3:1 (1:1). Husums Coach Torsten Böker befand: „Der Sieg ist gerecht, aber wir können durchaus besser spielen.“

Die Gastgeber begannen schwungvoll und setzten die gegnerische Abwehr unter Druck. Schon in der 4. Minute hatte Satrups Torjäger Ken Dikun die Großchance zur Führung, scheiterte aber an Gäste-Keeper Chris Bielinski. Nur vier Minuten später war Dikun zu eigensinnig. Anstatt zu den besser postierten Clemens Nielsen oder Danny Goos abzuspielen, schloss er selbst ab, aber der starke Bielinski klärte zur Ecke. Die führte dann zur 1:0-Führung der Angeliter, weil Dikun frei stand und traf (8. Minute).

Damit war das Offensivpotenzial der Hausherren erschöpft, wie auch Trainer Detlev Hinrichs feststellte: „Wir haben zwar gut angefangen, standen dann jedoch zu tief und waren nicht aggressiv genug.“ Für die stärker werdenden Nordfriesen hatte der bewegliche Kevin Knitel in der 13. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, aber TSV-Torhüter Jan Mathiesen klärte reaktionsschnell. Trotz der Feldüberlegenheit der Gäste dauerte es bis zur 39. Minute, ehe sie ausglichen. Timo Andresen brachte HSV-Kapitän Fabian Arndt im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bosse Wullenweber sicher.

Nach dem Wechsel war von der Spielfreude der Platzherren dahin. Aus dem Mittelfeld kamen keine Impulse mehr, Angreifer Ken Dikun hing in der Luft. Anders die Husumer, die nicht brillierten, aber den Gegner nun voll im Griff hatten. Angetrieben von „Sechser“ Finn Christiansen belagerten sie die TSV-Hälfte. Der kurz zuvor eingewechselte Niklas Ludwig tanzte auf der Torauslinie zwei Satruper aus, passte in die Mitte und Knitel hatte keine Mühe, zum 1:2 einzuschieben (57.). Wenig später spitzelte Dikun das Leder am Tor vorbeivorbei. Nach der völlig überzogenen zweiten Gelben Karte für Andresen, der mit Marco Nagel zusammengeprallt war (66.), war das Spiel vorzeitig entschieden, denn die dezimierten Gastgeber kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Das 1:3 von Luca Steen (69.) war folgerichtig. Marvin Matthiesen per Kopfball (82.) und Witthohn freistehend (87.) hätten die Führung noch ausbauen können. Böker: „Zwar haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, aber dann hatten wir die Kontrolle.“ Hinrichs: „Das Spiel hat heute gezeigt, dass einige Spieler noch Luft nach oben haben.“

TuS Jevenstedt - Stern Flensburg 1:1 (1:0) Mit seinem Treffer in der Nachspielzeit sorgte Flensburgs Julian Bahr für Riesenjubel bei den Gästen und für späten Frust im Jevenstedter Lager. Denn nach einem Teilerfolg für Stern hatte es 91 Minuten lang nicht ausgesehen, zu dominant waren die Hausherren - ohne sich allerdings dafür zu belohnen. Es reichte nur zu einem Tor, der aus einem von Sebastian Hehnke verwandelten Elfmeter resultierte. Zuvor hatte Jonathan Siebenschuh Mrosek im Strafraum zu Fall gebracht (33.). „Ohne Worte. Wenn wir hier mit 6:0 oder 7:0 vom Platz gehen, darf sich der Gegner nicht beschweren. über den Punkt können wir uns wirklich nicht freuen“, resümierte TuS-Coach Michael Rohwedder, der mit ansehen musste, wie Flensburgs Keeper Rico Nommensen alleine fünf Mal als Sieger aus dem Duell mit Mirko Mrosek hervorging (39., 51., 60., 66., 72.). Johannes Kaak traf die Latte (76.).
03.09.18 - Flensburger Tageblatt

Landesliga: Husum schüttelt Verfolger Satrup ab

Ab durch die Mitte: Husums Kevin Knitel bleibt an den Satrupern Leif Peters (l.) und Malte Fritz hängen. Foto: Marcus Dewanger

HUSUM (wsi/bjg) - Im Topspiel der Fußball-Landesliga wurde die Husumer SV ihrer Favoritenrolle gerecht. Beim bis dato punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup gewannen die Nordfriesen verdient mit 3:1 (1:1). Der TSV Rantrum musste hingegen eine unglückliche 2:3 (0:0)-Niederlage am heimischen Lagedeich gegen den Gettorfer SC hinnehmen.

TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 1:3 (1:1) Die Gastgeber begannen schwungvoll und setzten Husum unter Druck. Schon in der 4. Minute hatte Satrups Torjäger Ken Dikun die Großchance zur Führung, aber er scheiterte an Gäste-Keeper Chris Bielinski. Ebenso vier Minuten später, als Bielinski den nächsten Dikun-Schuss zur Ecke klärte. Diese führte dann aber zur 1:0-Führung für Satrup durch den freistehenden Dikun (8.). Damit war das Offensivpotenzial der Hausherren erschöpft, wie auch Trainer Detlev Hinrichs feststellte: „Wir fingen zwar gut an, standen dann jedoch zu tief und waren nicht aggressiv genug.“ Husum hatte in der 13. Minute durch den beweglichen Kevin Knitel den Ausgleich auf dem Fuß, aber TSV-Torhüter Jan Mathiesen klärte. Trotz der Feldüberlegenheit der Gäste dauerte es bis zur 39. Minute ehe sie ausglichen. Timo Andresen brachte HSV-Kapitän Fabian Arndt im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bosse Wullenweber sicher.

Nach dem Wechsel erlahmte Satrup Spielfreude, Sturmführer Dikun hing in der Luft. Anders die Husumer, die nicht brillierten, aber den Gegner nun voll im Griff hatten. Angetrieben von ihrem Sechser Finn Christiansen belagerten sie die TSV-Hälfte. Der kurz zuvor eingewechselte Niklas Ludwig tanzte auf der Torauslinie zwei Satruper aus, passte in die Mitte, wo Knitel zum 1:2 einschob (57.). Wenig später verpasste Dikun den Ausgleich. Nach der sehr harten zweiten Gelben Karte für Andresen, der mit Marco Nagel zusammenprallte (66.), war das Spiel vorzeitig entschieden. Die dezimierten Gastgeber kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Das 3:1 durch Luca Steen (69.) war folgerichtig. Marvin Matthiesen per Kopfball (82.) und Witthohn freistehend (87.) hätten die Führung noch ausbauen können. Husums Trainer Torsten Böker: „Ich bin sehr zufrieden. Zwar haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, aber dann hatten wir die Spielkontrolle.“

TSV Rantrum - Gettorfer SC 2:3 (0:0) Bis auf eine verschlafene Viertelstunde waren die Gastgeber den Gettorfern ebenbürtig. Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber, der den in Prag weilenden Chefcoach Karl Müller vertrat, war mit der Leistung seiner Mannen zwar nicht unzufrieden, haderte aber mit dem Spielverlauf. „Wir haben natürlich gegen eine gute Mannschaft verloren, die noch nicht da steht, wo sie eigentlich hingehört. Leider haben wir es versäumt, in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen und dann den Start in die zweite Hälfte verpennt. Das konnten wir nicht mehr kompensieren, obwohl ich meiner Mannschaft in Punkto Kampf, Moral und auch spielerisch keinen Vorwurf machen kann.“

Im ersten Durchgang war das Spielgeschehen ausgeglichen. Während den Gästen allerdings zunächst die Durchschlagskraft fehlte, hatte der Gastgeber durchaus gute Gelegenheiten in Führung zu gehen - wie durch Jan Ole Bruhn, der im Fünfmeterraum auf Vorlage von Damian Krause an den Ball kam, diesen allerdings nicht richtig traf. Auch Marvin Theede hätte für die Führung sorgen können, wurde jedoch im letzten Augenblick in aussichtreicher Position geblockt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Rantrumer dann wohl noch mit den Gedanken beim Pausentee, so dass die Gäste, die taktisch etwas umgestellt hatten und mit neuem Personal gleich hellwach waren, die Gunst der Stunde nutzten. Das erste Gettorfer Tor resultierte aus einem Eckball, den die Hausherren nur halbherzig verteidigten und der eingewechselte Klaas Weber mit dem 0:1 zur Stelle war (56.). Kurz darauf fand sich der Ex-Husumer Manuel Lorenzen nach einem Stellungsfehler von Jakob Spreckelsen mutterseelenallein vor Lev Meesenburg im TSV-Tor wieder und hatte keine Mühe auf 0:2 zu stellen (59.). In der Folge erwachten die Rantrumer aus ihrer Lethargie. Oke Flatterich stand nach einer Bruhn-Ecke goldrichtig und nickte per Kopf zum Anschlusstreffer ein (70.). Weil die Hausherren nun noch offensiver wurden, bekamen die Gettorfer Platz zum Kontern, den Yannick Wolf mit seiner individuellen Klasse zum 1:3 nutzen konnte (75.). Trotzdem schlug der TSV noch einmal zurück. Danny Jeßen hatte Krause mustergültig bedient und dieser aus spitzem Winkel zum 2:3 getroffen (79.). Am Ende fehlte dem Gastgeber die Kraft, um den Gettorfer Sieg noch einmal in Gefahr zu bringen.
03.09.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Duell der beiden Tabellenführer: Satrup empfängt Husumer SV

Satrups Danny Goos (li,) gegen Büdelsdorfs Justus Jeß.

SATRUP (wsi) - Topspiel der Fußball-Landesliga: Aufsteiger TSV Nordmark Satrup erwartet morgen (14.30 Uhr) Titelfavorit Husumer SV. Kurios - es treffen die beiden punkt- und torgleichen (13 Z?hler; 12:2 Treffer) Tabellenführer aufeinander. Eine Konstellation, die Satrups Trainer Detlev Hinrichs so nicht erwartet hätte: "Dass Husum da oben steht, war zu erwarten, aber dass wir auch so gut in die neue Liga gestartet sind, ist schon überraschend."

Um beim Büdelsdorfer TSV zu gewinnen (3:0), mussten die Angeliter am vergangenen Wochenende kämpferisch an ihre Grenzen gehen. Hinrichs: "Den haben wir den Schneid abgekauft und letztlich verdient gewonnen." So einfach wird es gegen die Husumer SV nicht, zumal durch die Vielzahl der Punkt- und Pokalspiele (unter der Woche verlor Satrup 7:8 n. E. bei Stern Flensburg) nicht die regelmäßigen wöchentlichen Trainingseinheiten absolviert werden konnten. "Schön wäre es schon, wenn wir uns mal wieder in ruhiger Atmosphäre auf die Spiele vorbereiten könnten", so Hinrichs. Um gegen Husum erfolgreich zu sein, muss laut des TSV-Coaches alles zusammen passen: "Aber die Husumer haben den Druck, wir sind als Aufsteiger nicht die Gejagten."

Wichtig ist, dass die Satruper die Kreise von Spielmacher Fabian Arndt, der vom SC Weiche 08 wechselte, stören können. Allerdings kann Nordmark nicht in Bestbesetzung antreten. Die Einsätze der angeschlagenen Leif Peters, Lasse Petersen und Danny Goos sind fraglich. Daniel Matthiesen fällt definitiv aus.

Stern Flensburg tritt am Sonntag (15 Uhr) auswärts bei TuS Jevenstedt an.

31.08.18 - Flensburger Tageblatt

Satrup empfängt Husumer SV

SATRUP - Topspiel der Fußball-Landesliga: Aufsteiger TSV Nordmark Satrup erwartet morgen (14.30 Uhr) Titelfavorit Husumer SV. Kurios - es treffen die beiden punkt- und torgleichen (13 Z?hler; 12:2 Treffer) Tabellenführer aufeinander. Eine Konstellation, die Satrups Trainer Detlev Hinrichs so nicht erwartet hätte: "Dass Husum da oben steht, war zu erwarten, aber dass wir auch so gut in die neue Liga gestartet sind, ist schon überraschend. Aber die Husumer haben den Druck, wir sind als Aufsteiger nicht die Gejagten."

31.08.18 - Schlei Bote

Landesliga: Spitzenspiele für Husum und Rantrum

Rantrums Torhüter Lev Meesenburg (l.) ist wieder einsatzbereit.

HUSUM (bjg) - Beide Nordfrieslanvertreter in der Fußball-Landesliga stehen vor Spitzenspielen. Tabellenführer Husumer SV tritt am Sonnabend (14.30 Uhr) beim punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup an, der Vierplatzierte TSV Rantrum spielt am Sonntag (15 Uhr) beim Gettorfer SC, der als einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg gehandelt wird.

TSV Nordmark Satrup ? Husumer SV: HSV-Coach Torsten Böker sagt: „Wir fahren mit breiter Brust nach Satrup. Alle sind mega heiß und haben richtig Bock auf die Partie.“ Auch wenn man den Aufsteiger vor der Saison nicht unbedingt ganz vorne vermutet hätte, kommt der Erfolg des Gegners für Böker nicht von ungefähr. „Satrup hat eine gute Mischung aus routinierten Spielern und einigen sehr gut ausgebildeten Talenten. Damit ist ein qualitativ hochwertiges Gesamtgebilde entstanden.“ Ein Prunkstück der Satruper Mannschaft ist die Offensive um Torjäger Ken Dikun (5 Tore), der mit Spielern wie Daniel Matthiesen und Youngster Clemens Nielsen kongeniale Partner hat. Trainer Detlev Hinrichs hat die Mannschaft stetig weiter entwickelt. Nach sieben Pflichtspielsiegen in Liga und Pokal gab es für Satrup in dieser Woche im Kreispokal mit einer 7:8-Niederlage nach Elfmeterschießen bei Stern Flensburg einen kleinen Dämpfer.

Bei Husum fehlt Daniel Hornburg (Rotsperre) und Marc Koschenz, Tarek Yassine, Sascha Feller sowie Fabian Wobig haben Verletzungen noch nicht vollends auskuriert und stoßen erst in den kommenden Wochen zur Mannschaft. Aus beruflichen und privaten Gründen sind die Einsätze von Henning Lorenzen und Hendrik Fleige noch fraglich. Böker bleibt trotz der Personalprobleme zuversichtlich: „Wir hatten bislang in allen Spielen mit Ausfällen zu kämpfen und haben das sehr gut kompensiert.“

Gettorfer SC - TSV Rantrum: Last-Minute-Gegentreffer kosteten Rantrum zuletzt Punkte, doch der neue Coach Karl Müller ist nicht unzufrieden mit dem Saisonstart, zumal mit Blick auf einige verletzungsbedingte Ausfälle: „Wir haben uns trotzdem bislang sicherlich ganz gut geschlagen.“ Nach zwei Spielen ohne Sieg würde dem Tabellenvierten ein Erfolgserlebnis gut tun, um weiter dranzubleiben. Allerdings haben die Lagedeich-Kicker beim Gettorfer SC ein dickes Brett zu bohren. Vor der Saison war das Team von der Ostsee als einer der Favoriten auf den Aufstieg genannt worden. überraschend musste die individuelle stark besetzte Mannschaft von Trainer Christian Schössler aber bereits drei Niederlagen einstecken. „Gettorf hat sich bisher zwar unter Wert verkauft, jedoch ist ein angeschlagener Gegner gefährlich“, meint Müller, der daher zunächst auf eine geordnete Defensive setzt. Die angeschlagenen Marten Matzen (Adduktoren) und Thommy Pahnke (Oberschenkel) fehlen ebenso wie Kim Lorenzen und Helge Flatterich (privat- bzw. berufsbedingt). Dafür ist endlich Stammkeeper Lev Meesenburg wieder dabei, so dass Aushilfstorwart Oke Flatterich wieder auf seine angestammte Außenbahn rücken könnte. Auch Danny Jeßen ist nach seiner auskurierten Knöchelverletzung eine Alternative für die Startelf. Trainer Müller wird wegen eines Betriebsausflugs nach Prag am Sonntag von Kay Steingrüber vertreten.
31.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL07 08.09.18 Husumer SV BSC Brunsbüttel 1:0
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BSC hält sich trotz 0:1 wacker in Husum

HUSUM (laa) - Fußball-Landesligist BSC Brunsbüttel hat sich beim 0:1 (0:0) beim ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV teuer verkauft.

Der Gastgeber wurde seiner Favoritenrolle in der Anfangsphase gerecht und setzte durch mit Niklas Ludwigs Torschuss in der zehnten Minute eine erste Duftmarke. Die Heimmannschaft setzte ihre Angriffsbemühungen darauf hin fort, die Gäste aus Brunsbüttel agierten meist nur in der Defensive. Der BSC verteidigte konzentriert, hatte bei Luca Sanders Abseitstor (22.) jedoch Glück. Im restlichen Verlauf der ersten Hälfte ließen die Schleusenstädter mit Ausnahme weniger Standards nichts mehr zu, sodass es torlos in die Pause ging.

Zur zweiten Hälfte versuchte HSV-Trainer Torsten Böker, durch einen Doppelwechsel für mehr Angriffsdruck zu sorgen. Doch die Elf von Trainer Axel Rohwedder machte ihre defensiven Hausaufgaben weiterhin fehlerfrei. Erst der eingewechselte Hendrik Fleige brachte nach gut einer Stunde Spielzeit Gefahr vor das BSC-Gehäuse, scheiterte jedoch knapp. Zehn Minuten später agierte der HSV-Reservist geschickter und verwandelte zur mühsamem 1:0-Führung für seine Mannschaft.

In der Schlussphase versuchte BSC-Coach Rohwedder mit frischen Kräften den Ausgleich zu erzwingen. Den BSC-Akteuren fehlte jedoch nach der kraftraubenden Defensivarbeit über die gesamte Partie die letzte Durchschlagskraft. Husum gelang es ebenso wenig trotz guter Torgelegenheit von Kevin Knitel kurz vor dem Ende noch einen weiteren Treffer zu erzielen. So blieb es trotz achtbarer Gästeleistung beim Arbeitssieg für den Spitzenreiter

10.09.2018 - Glückstädter Fortuna

Landesliga: Fleiges Tor sichert Husum Tabellenspitze

Das Tor des Tages: Per Kopf trifft Hendrik Fleige zum 1:0. GIT

HUSUM (bjg) - Ein Tor von Goalgetter Hendrik Fleige, der als Joker eingewechselt worden war, hat der Husumer SV den 1:0 (0:0)-Sieg in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den BSC Brunsbüttel beschert. Damit bleibt Husum souveräner Tabellenführer. Für den TSV Rantrum hingegen bedeutete die 0:3 (0:1)-Auswärtsniederlage beim Tabellendritten FC Reher/Puls das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel 1:0 (0:0) Husum musste hart für den Sieg arbeiten, weil sich die Gäste nie aufgaben und insbesondere sehr gut verteidigten. Dennoch blieben die Gastgeber jederzeit Herr der Lage und ließen defensiv nichts anbrennen. HSV-Coach Torsten Böker hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft gesehen: „In der ersten Hälfte hatten wir zwar die Spielkontrolle, allerdings haben wir damit wenig Torgefahr ausgelöst, was mit mangelnder Bewegung und einem verbesserungswürdigen Positionspiel zu tun hatte. Nach der Pause haben wir mit einer großen Intensität das Tempo hochgehalten, so dass man schlussendlich von einer guten Leistung sprechen kann.“ Erste Gelegenheiten von Niklas Ludwig (10.) und Kevin Knitel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ein Abstaubertreffer von Luca Sander (22.) wurde wegen Abseits nicht anerkannt. In der Folge verschleppte der Gast das Tempo ein wenig, die Hausherren ließen sich anstecken. Mit dem Pausenpfiff hätte Brunsbüttel sogar in Führung gehen können, jedoch parierte Chris Bielinski einen direkten Freistoß sicher (45.).

Im zweiten Abschnitt setzten die Husumer auf aggressives Pressing, bei den Gästen schwanden allmählich die Kräfte. Hendrik Fleige, der nach auskurierter Verletzung zunächst auf der Bank gesessen hatte, belebte nach seiner Einwechslung das Husumer Angriffsspiel. Seine erste Chance (63.) verpasste der Torjäger noch. Nach einer Wetzel-Ecke machte er es jedoch besser und köpfte zum 1:0 ein (71.). Es folgten noch einige hochkarätige Chancen durch Finn Christiansen, Knitel und Fleige, der sich ein kleines Privatduell mit dem nun überragenden Suhn im Tor lieferte, doch weitere Treffer blieben aus. „Wir sind als Mannschaft schon gut zusammengewachsen. Das zeigt auch die Tatsache, dass wir auch innerhalb des Spiels nachjustieren können. Allerdings gibt es auch genügend Punkte, die wir noch verbessern können“, bilanzierte HSV-Trainer Torsten Böker.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum 3:0 (1:0) Ein Knackpunkt der Partie war das 0:1 noch vor der Pause (40.), das die bis dahin beste Phase der Rantrumer im gesamten Spiel beendete. TSV-Coach Karl Müller war enttäuscht: „Heute hat uns der Gegner den Schneid abgekauft. Schade war, dass wir trotz großer Chancen nicht in Führung gegangen sind. Nach dem 0:1 haben wir nach der Pause nicht mehr viel zustande bekommen.“ Die Hausherren waren von Beginn an konsequenter in den Zweikämpfen. So wurde es schon in der Anfangsviertelstunde das eine oder andere Mal brenzlig für die Rantrumer, ohne dass jedoch großer Schaden entstand. In der Folge konnten sich die Gäste mehr und mehr freischwimmen. Allerdings versäumten es die Müller-Schützlinge wieder einmal, ihre klaren Gelegenheiten zu verwerten. So hatte sich Damian Krause über rechts durchgesetzt und auf den zweiten Pfosten geflankt, wo Marvin Theede den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken musste, jedoch genau in die Arme von FC-Keeper Christoph Rohwedder köpfte. Wiederum Theede war es, der eine Michalski-Hereingabe nicht direkt abschloss, sondern annahm, so dass sein Versuch im letzten Moment geklärt werden konnte. Dieser Chancenwucher wurde bestraft, als in Folge einer Standardsituation Gerryt Rathke für Reher/Puls das 1:0 markierte (40.).

Die Verunsicherung bei den Gästen war fortan spürbar, so dass auch zur Halbzeit vorgenommene taktische und personelle Umstellungen nicht halfen, um das Ruder herumzureißen. Sebastian Meier konnte lediglich noch einmal die ansonsten bombensichere FC-Defensive durchbrechen, legte sich die Kugel jedoch zu weit vor. Das 0:2 besorgte Andreas Tank mittels „Ping-Pong“-Tor, als er zunächst an Lev Meesenburg gescheitert war, der Abpraller aber von Tanks Körper ins Tor trudelte. Damit war der Rantrumer Widerstand gebrochen, so dass auch der letzte Zugriff und die Zielstrebigkeit verloren gingen (65.). Die Hausherren verteidigten das Ergebnis fortan souverän und bekamen in der Schlussphase noch einen Handelfmeter (Jakob Spreckelsen sprang der Ball an den Oberarm), den Kapitän Andre Albers sicher zum Endstand verwandelte (78.).

10.09.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Fleiges Tor schlägt Brunsbüttel

Auflauf: Der BSC Brunsbüttel und der VfR Horst sind von der Landesliga Holstein in die Landesliga Schleswig gewechselt. Archivfoto: Jensen

Zum Auftakt des Spieltags in der Landesliga-Schleswig behielten die Husumer SV und der Büdelsdorfer TSV die Punkte gegentorfrei am Ort. Die Situation verschärft sich für den VfR Horst und auch für den MTSV Hohenwestedt nach Heimniederlagen.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel 1:0 (0:0)

Husum tat sich schwer, die beiden Viererketten der Gäste zu überwinden. Ein Abseitstor und ein Lattenknaller sprangen vor der Pause heraus, aber nichts Zählbares. Die Nordfriesen beanspruchten ein Chancenübergewicht und fanden den Sieg nach Fleiges Treffer verdient.

Schiedsrichter: Müller (Kellinghusen).

Tor: 1:0 Fleige (70.)

Büdelsdorfer TSV - TSV Altenholz 3:0 (2:0)

Zwei Auswechslungen zur Pause sollten das Blatt für Altenholz wenden, doch auch die erneuerten Gäste blieben hinter den Erwartungen zurück.

Schiedsrichter: Schmeling (Heide).

Tore: 1:0 Münz (29.), 2:0 Orlowski (32.), 3:0 Neumann (73.).

IF Stjernen Flensborg - Osterrönfelder TSV 1:0 (1:0)

Wiederholte Anrufe im IF-Clubheim brachten stets die gleiche Auskunft, nachdem Arnold in der 22. Minute getroffen hatte. „Stjernen hält das 1:0.“ Das blieb so bis zum Schluss.

Schiedsrichter: Hahn (Kellenhusen).

Tor: 1:0 Arnold (22.).

VfR Horst - TuS Jevenstedt 0:3 (0:3)

160 Zuschauer erlebten im zweiten Durchgang manche Enttäuschung. Seefeldt und Mrosek brachten Jevenstedt binnen 60 Sekunden ins Rennen.

Schiedsrichter: Yilmaz (Neumünster).

Tore: 0:1 Seefeldt (50.), 0:2 Mrosek (51.), 0:1 (90.) Seeck.

MTSV Hohenwestedt - TSV Nordmark Satrup 1:3 (1:1)

Einmal mehr zeigten die Satruper ihre Qualitäten und ließen sich vom Gegentor nicht stören.

Schiedsrichter: Vogt (Reinfeld).

Tore: 0:1 Sievers (27.), 1:1 B?hm (54.), 1:2 Dikun (76.(, 1:3 Petersen (85.).

08.09.2018 ? 15:20 Uhr - Wolfgang Ehlers - www.sportplatz.sh

VfR Horst und FC Reher/Puls peilen Heimsiege an

Voll fixiert: Maximilian Konetzny will mit dem VfR Horst die Mini-Serie ausbauen. Foto: gs

ITZEHOE (schö) - Vor lösbar erscheinenden Heimaufgaben stehen in der Fußball-Landesliga Schleswig an diesem Wochenende der VfR Horst (gegen Aufsteiger TuS Jevenstedt) und der FC Reher/Puls (gegen den TSV?Rantrum). Eine schwere Auswärtshürde steht dagegen dem BSC Brunsbüttel bevor, der bei der Husumer SV, dem aktuellen Tabellenführer, antritt.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel (Sonnabend 14 Uhr). „Wir wollen dem Favoriten ein Bein stellen“, gibt Brunsbüttels Teamchef Axel Rohwedder für die Partie beim ungeschlagenen Tabellenführer (16 Punkte) die Devise aus. Viermal in Folge unbesiegt blieb auch der BSC, der nun auch den Husumern den Kampf ansagt. Rohwedder: „Wir werden alles reinwerfen, was uns zur Verfügung steht, um Zählbares mitzunehmen.“ Ausfallen werden bei den Schleusenstädtern Yannik Schultz und Bennett Rohwedder.

VfR Horst - TuS Jevenstedt (Sonnabend 16 Uhr). Die Mission „Raus aus dem Ligakeller“ will der VfR gegen Aufsteiger Jevenstedt unbedingt fortsetzen. „Wir wollen an unsere Mini-Serie von zwei ungeschlagenen Spielen anknüpfen“, sagt Horsts Trainer Florian Rammer, der fest davon überzeugt ist, dass er mit seiner Mannschaft die Abstiegszone bald verlassen kann. Allerdings erwartet er mit dem Team aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförder einen mit jungen Spielern besetzten, dynamischen Gegner, der sich bisher mit neun Punkten auf Rang sieben der Tabelle gut „verkauft“ hat. Rammer: „Dennoch muss es unser Anspruch sein, auf unserem Platz gegen den TuS zu gewinnen“. Personell fehlen die beruflich verhinderten Rene Lemke und Florian Rossow sowie aus privaten Gründen Simeon Duwensee. Außerdem ist nicht dabei der am Sprunggelenk verletzte Dominik Bubat.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum (Sonntag 14 Uhr/in Reher). Rund neun Kilometer südöstlich von Husum liegt die 1800-Seelen-Gemeinde Rantrum, die Heimat des nächsten Heimspielgegners von Reher/Puls am Sonntag. Die TSV-er starteten mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sehr erfolgreich in die Saison, doch in den drei Partien danach gab es keinen Sieg mehr. Die Aufgabe erscheint für den FC lösbar. Mit einem Dreier will die Hinrichsen-Elf den dritten Platz untermauern; vielleicht kann der FC sogar auf die zweite Position vorrücken.
08.09.2018 - Glückstädter Fortuna

Allen Personalsorgen zum Trotz

Fußball-Landesliga: Tabellenführer Husumer SV will ungeschlagen bleiben / TSV Rantrum peilt beim direkten Konkurrenten Sieg an
Fraglich: Husums Fabian Arndt bangt um seinen Einsatz gegen Brunsbüttel. Foto: Petersen

HUSUM (BJÖRN GUTT) - Gegensätzliche Vorzeichen für die beiden nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV ist nach dem Sieg im Spitzenspiel beim TSV Nordmark Satrup (3:1) weiter ungeschlagen ist und hat die alleinige Tabellenführung übernommen. Der TSV Rantrum hingegen will nach drei sieglosen Spielen hintereinander beim FC Reher/Puls in die Erfolgsspur zurückfinden.

Husumer SV - BSC Brunsbütte ?Nach fünf Siegen aus sechs Spielen werden die Husumer ihrer Favoritenrolle absolut gerecht. Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der ungeschlagene Tabellenführer nun den BSC Brunsbüttel.

Für HSV-Coach Torsten Böker ist die komfortable Tabellensituation keineswegs ein Grund, um sich zurückzulehnen. „Wir sind weiterhin gut beraten, nur auf uns zu schauen. In dieser ausgeglichenen Liga kommt es vor allem auf Konstanz an. Diese wollen wir weiterhin an den Tag legen“, sagt der Trainer. Den kommenden Gegner wird Böker daher nicht unterschätzen. Brunsbüttel spielte in der vergangenen Saison in der Landesliga Holstein (Zwölfter) und verfügt über eine eingespielte Mannschaft. Das Prunkstück des derzeit Tabellenneunten ist die Offensive mit den beiden schnellen Stürmern Rouven Drzimkowski und Yannik Schultz. Beide haben bereits vier Tore auf dem Konto. Zuletzt blieb der BSC vier Mal in Folge ungeschlagen. „Ich erwarte einen ähnlich starken Gegner wie Satrup. Dennoch wollen wir zu Hause unser Spiel durchsetzen und sauberen Fußball präsentieren“, so Coach Böker.

Die Kreisstädtern plagen allerdings einige Personalsorgen. Mittelfeldstratege Tarek Yassine fällt ebenso aus wie die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Zudem haben sich Benjamin Gielow (verletzt), Valentin Godt und Cyriac Albertsen (beide beruflich verhindert) für das Heimspiel abgemeldet. Große Fragezeichen stehen hinter dem angeschlagenen Kapitän Fabian Arndt und Angreifer Hendrik Fleige.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum Mit einem Sieg könnte Rantrum in der Tabelle am Gastgeber vorbeiziehen. Am Sonntag (14 Uhr) reist die Mannschaft von Trainer Karl Müller zum FC Reher/Puls, der mit elf Punkten derzeit auf dem dritten Platz rangiert.

Der TSV (acht Zähler) steckt ein wenig in der Ergebniskrise. Coach Müller ist sich aber sicher, dass der Tabellenachte schnell wieder Erfolge feiern wird. „Die Moral und Stimmung innerhalb der Truppe ist intakt. Auch die Trainingsbeteiligung und die Qualität der Einheiten sind super“, sagt Müller anerkennend. Das Ruder soll bereits in Reher mit einem Sieg herumgerissen werden.

Den Gastgeber, der aus der Landesliga Holstein in die Schleswig-Staffel gekommen ist, zeichnet viel Erfahrung und Routine aus. In der laufenden Saison hat der FC erst eine Niederlage kassiert. „Ich erwarte ein enges Spiel, in dem alles möglich sein wird“, so Müllers Einschätzung zur anstehenden Partie. Optimistisch stimmt den Trainer, dass sich die personelle Situation stetig entspannt. So hat sich Lars Michalski nach seinem Muskelfaserriss fit gemeldet. Damit stellt der Offensivmann wieder eine dringend benötigte Alternative dar. Auch der zuletzt schmerzlich vermisste Abwehrchef Kim Lorenzen ist mit an Bord. Ausfallen werden hingegen Tom Gahrens (Fuß) und weiter Ron Reichardt (Knöchelbruch). Ob die angeschlagenen Marten Matzen und Thomas Pahnke zum Einsatz kommen, steht noch nicht fest.

07.09.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport
LL08 15.09.18 TSV Altenholz Husumer SV 1:4
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1:4 trotz großer Gegenwehr

Altenholz' Trainer Kristian Hamm (hi. re.) beobachtet das Duell zwischen Husums Marvin Matthiesen (li.) und Tim Netzel. Foto: Schinke

ALTENHOLZ (hlu) -Trotz großer Gegenwehr musste sich der TSV Altenholz im Heimspiel dem Landesliga-Tabellenführer Husumer SV am Ende doch klar mit 1:4 (1:1) geschlagen geben. Die Gastgeber hatten dem Favoriten bis zum 1:2 (51.) einen offenen Schlagabtausch geliefert. Das 1:2 aber, das wie schon das 0:1 nach einem individuellen Fehler fiel, war zu viel für die Hausherren, die nur fünf Minuten nach dem 1:2 das 1:3 kassierten und in der Folge dem Spiel keine Wende mehr geben konnten.

Husums Kevin Knitel setzte den Gastgebern von Anfang an zu und markierte auch das frühe 0:1 (6.). Die Heimelf glich jedoch kurz darauf durch Niko Domnick aus (13.). Nach der Pause geriet der TSV durch den überragenden Knitel mit 1:3 in Rückstand. "Danach hat Husum in den Verwaltungsmodus umgeschaltet", sagt TSV-Coach Kristian Hamm. Bosse Wullenweber legte auch noch das 4:1 nach.

17.09.2018 · Eckernförder Zeitung

Husumer SV: Kevin Knitel schnürt den Dreierpack

Marvin Matthiesen (li.) behauptet sich gegen Tim Netzel vom TSV Altenholz. schinke

ALTENHOLZ/RANTRUM (bjg) - Es war ein Festtag für Kevin Knitel. Der 20-jährige Neuzugang der Husumer SV schoss seine Mannschaft in der Fußball-Landesliga fast im Alleingang zu einem 4:1 (1:1)-Erfolg beim heimstarken TSV Altenholz. Mit dem siebten Saisonsieg behauptete die HSV ihre Tabellenführung vor dem TSV Nordmark Satrup. Der TSV Rantrum holte gegen Stern Flensburg ein 2:2.

TSV Altenholz – Husumer SV 1:4 (1:1) Nachdem Altenholz die erste Hälfte noch offen gestalten konnte, war die Husumer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel einfach zu groß. Entsprechend zufrieden, gerade mit dem zweiten Abschnitt, war auch HSV-Coach Torsten Böker. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Kleinigkeiten besser gemacht und wurden dominant und souverän. Insgesamt haben wir heute gegen einen sehr starken Gegner verdient gewonnen.“

Die Husumer hätten nach starkem Beginn bereits früh in der ersten Halbzeit alles klar machen und einen ruhigen Nachmittag verleben können. Der erste Teil der Knitel-Show brachte den Gästen die frühe Führung, nachdem der Youngster eine schöne Einzelleistung herrlich vollendete (6. Minute). Hendrik Fleige hätte das 2:0 nachlegen können, scheiterte jedoch an der Latte (8.). Ein Ausrutscher von Bosse Wullenweber begünstige den Altenholzer Ausgleich durch Niko Dominick (13.). Das Spiel blieb in der Folge wild, auch weil die HSV ungewohnte Nachlässigkeiten zeigte. „Da waren wir nicht so konzentriert, hatten zu große Abstände und Schwächen im Positionsspiel“, analysierte Böker. Trotzdem blieb die ganz große Torgefahr auf beiden Seiten aus. Einzig Fleige vergab wiederum freistehend eine hochkarätige Möglichkeit (27.).

Nach dem Wechsel war Husum von Beginn an hellwach und hatte einen überragenden Kevin Knitel in den eigenen Reihen, der innerhalb von fünf Minuten für die Vorentscheidung sorgte. Zunächst war er zur Stelle, als sich die Gäste herrlich über außen durchkombinierten (51.). Wenig später (57.) vollendete er eine wunderschöne Vorarbeit von Henning Lorenzen, der in der Zentrale ein weiterer Sieggarant war. Altenholz hatte nun nichts mehr zuzusetzen, so dass der Klassenprimus Ball und Gegner vollends kontrollierte und auch weiterhin Chancen kreierte. Bosse Wullenweber machte seine unglückliche Aktion vor dem Gegentreffer wieder gut, indem er einen Eckball vom ebenfalls starken Tobias Wetzel zum Endstand verwertete (70.).

TSV Rantrum – Stern Flensburg 2:2 (0:1) Erst ein verwandelter Foulelfmeter von Jannik Arnold in der Nachspielzeit sicherte den Gästen das verdiente Unentschieden (90.+3). Beide Trainer konnten und mussten am Ende mit der Punkteteilung leben. Flensburgs Lars Meyer sah seine Mannschaft zwar berechtigterweise über 90 Minuten als die Bessere an, war aber nach dem Last-Minute-Ausgleich dennoch erleichtert. „Meine Mannschaft hat bis zum Schluss alles versucht und hat sich verdientermaßen dafür belohnt.“ Auch für TSV-Coach Karl Müller war das Remis schlussendlich gerecht, auch wenn er nach der jüngsten Negativserie gerne einen Sieg gefeiert hätte. „Wichtig war für uns, dass wir etwas mitgenommen und damit ein kleines Erfolgserlebnis gefeiert haben. Für uns war es ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn wir gerade spielerisch noch nicht da sind, wo wir hin wollen.“

Stern ging mit der ersten richtigen Möglichkeit auch gleich in Führung. Dabei wurde der quirlige Daniel Sekowski im Zentrum angespielt, vernaschte Arne Harring und Keeper Lev Meesenburg und bediente dann mustergültig den mitgelaufenen Marvin Treitz, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (26.). Nach dem Wechsel erwachten langsam auch die Hausherren aus ihrer Lethargie. Damian Krauses punktgenaue Flanke verwertete Lars Michalski in der Mitte zum Ausgleich (55.). In seiner besten Aktion besorgte Marvin Theede die TSV-Führung, indem er herrlich aus der Drehung ins lange Eck vollendete (87.). Rantrum wollte den Sieg nun mit Mann und Maus am eigenen Strafraum ermauern. Die Gäste spielten Power-Play und wurden dafür belohnt. Sebastian Wirth kam im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Dominik Martens entschied auf Strafstoß. Jannik Arnold verwandelte in die Mitte (90.+3).

17.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

TSV Altenholz erwartet Titel-Favoriten Husumer SV

Im Derby ging es zwischen dem Gettorfer Constantin Westphal (vorn) und dem Eckernförder Jannes Mohr munter zur Sache. Nun stehen beiden Teams mächtige Brocken im Weg. © Reinhard Gusner

Recht knackige Aufgaben stehen vor den drei Altkreis-Teams, die auf das komplette Führungstrio der Fußball-Landesliga Schleswig treffen. Der Gettorfer SC ist Gastgeber für den Tabellendritten FC Reher/Puls, der Eckernförder SV läuft beim Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup auf. Besuch von der Westküste hat der TSV Altenholz, der den abwehrstarken Spitzenreiter Husumer SV (nur drei Gegentore in sieben Spielen) empfängt.

Gettorfer SC – FC Reher/Puls (Sbd., 15 Uhr)

Mit dem 3:2-Sieg im Kreispokal-Viertelfinale am Dienstagabend beim Ligarivalen Osterrönfelder TSV (Tore: Yannik Herzig, Daniel Hansen und Klaas Weber) haben die Gettorfer nicht nur Revanche für die 0:2-Punktspielniederlage vor drei Wochen genommen, sondern wieder für ein Erfolgserlebnis gesorgt. „Wichtig, um das Spiel in Eckernförde aus den Köpfen zu bekommen“, sagte GSC-Coach Christian Schössler nach der guten Vorstellung seiner Mannschaft. Während das Pokal-Halbfinale erst für das nächste Jahr terminiert ist (22. April gegen Titelverteidiger TuS Jevenstedt), wartet nun mit dem FC Reher/Puls der nächste Brocken auf die Gettorfer. Vor zwei Jahren kickten die Gäste noch in der SH-Liga, in der vergangenen Saison in der Holstein-Staffel, aus der sie nun mit ihrem routinierten Kader in die Landesliga Schleswig versetzt wurden und in der Tabelle oben dabei sind. „Wir kennen den Gegner nicht und konzentrieren uns auf die eigenen Stärken“, sagte Schössler. Personelle Umstellungen gibt es zwangsläufig, da Torben Dahsel und Constantin Westphal ausfallen.

TSV Nordmark Satrup – Eckernförder SV (Sbd., 14.30 Uhr)

Nicht nur in der Tabelle führt die Reise der Eckernförder nach oben, auch geografisch geht’s gen Norden. „Ein Hammergegner“, ist ESV-Coach Maik Haberlag beeindruckt von den Qualitäten der Gastgeber. Die haben in sieben Spielen 16 Tore erzielt und erst sechsmal den Ball aus dem eigenen Netz holen müssen. Der Höhenflug der Satruper führte als ungeschlagener Nord-Verbandsligameister in die Landesliga, wo das Team von Trainerfuchs Detlev Hinrichs mit dem Top-Torjäger Ken Dikun (sechs Treffer) schon wieder oben mitmischt. „Wir wollen die Stärken der Satruper nicht zur Geltung kommen lassen“, fährt Haberlag „mit breiter Brust“ zum Neuling. Das Eckernförder Selbstbewusstsein hat einen guten Grund: sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. „Gegen die Gettorfer haben wir mit dem Derby-Sieg den nächsten Entwicklungsschritt getan, da kommt so ein Spiel wie gegen Nordmark Satrup jetzt gerade recht“, sagt Haberlag, der den Luxus hat, aus 21 Spielern seine Anfangsformation aussuchen zu können.

TSV Altenholz – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)

Lediglich ein Sieg aus den letzten vier Spielen lässt die Altenholzer im grauen Tabellenmittelfeld verharren. Sowohl zum Tabellendritten als auch zum ersten Abstiegsplatz beträgt der Abstand vier Punkte. TSVA-Coach Kristian Hamm warnt bereits: „Die nächsten zwei Spiele geben die Ausrichtung für den weiteren Saisonverlauf vor.“ Jetzt kommt mit der Husumer SV der Meisterschaftsfavorit Nummer eins, dann folgt das Duell mit Aufsteiger Hohenwestedt. „Gegen Husum ist es das einfachste Spiel der Saison. Man weiß, man muss an die Leistungsgrenze gehen, um überhaupt eine Chance auf Punkte zu haben. Husum hat eine hohe Durchschlagskraft in der Offensive.“ Zeugnis dafür sind die 16 Saisontreffer. Vor der Saison wurde der HSV-Kader mit den Einnahmen aus dem Landespokal-Finale (0:3 gegen den SC Weiche Flensburg 08) nochmals verstärkt. Fabian Arndt (einst Holstein Kiel) und Marco Nagel wechselten vom Finalgegner zur Böker-Elf, dem letztjährigen Landesliga-Vierten. „Wir müssen die einfachen Fehler abstellen. Die macht Husum nicht, zudem sind sie eiskalt in der Chancenverwertung.“ Hamm muss nur auf die beruflich verhinderten Cedric Dammann und Nico Haberl verzichten.

14.09.2018 · 9:21 · www.sportbuzzer.de

Hohe Auswärtshürde für Husum

Fußball-Landesliga: Der Tabellenführer muss zum heimstarken TSV Altenholz / TSV Rantrum will Negativlauf beenden
Zusätzliche Alternative für die Husumer SV? Zumindest ist Fabian Arndt (li.) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Während die Husumer SV in der Fußball-Landesliga Schleswig von Sieg zu Sieg eilt und als souveräner Tabellenführer in den achten Spieltag geht, will der TSV Rantrum nach zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen das Ruder herumreißen. Wenngleich die Vorzeichen unterschiedlich sind, warten auf beide Teams gleichermaßen knifflige Aufgaben. Husum tritt auswärts beim heimstarken TSV Altenholz an (Sonnabend, 14 Uhr), am Sonntag (15 Uhr) empfängt der TSV Rantrum den bisher überzeugenden Aufsteiger Stern Flensburg am heimischen Lagedeich.

TSV Altenholz - Husumer SV (SBD. 14 Uhr) Die Husumer SV ist derzeit mit sechs Siegen aus sieben Spielen das Maß der Dinge, was sich nach dem Spiel in Altenholz nicht ändern soll. HSV-Coach Torsten Böker weiß aber um die Schwere der Aufgabe bei der Mannschaft seines alten Weggeführten aus Spielertagen beim TSV Kropp, Kristian Hamm. „Altenholz verfügt über eine starke Achse mit oberligaerfahrenen Spielern wie Lasse Jensen, Malte Ceynowa, Julian Langnau oder Didier Webessie, dazu haben sie viele talentierte Akteure dabei. Wenn man sie ins Spiel kommen lässt, wird es schwer. Daher geht es für uns darum, von Beginn an gut zu stehen und unser Spiel aufzuziehen“, meint Böker.

In Altenholz konnte in dieser Spielzeit bisher noch keine Mannschaft punkten, die Leistungen des im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Hamm-Teams sind lediglich auswärts noch äußerst schwankend. Für zwei TSV-Neuzugänge hat das Spiel gegen Husum einen besonderen Charakter. Max Peter Andersen und Malte Clausen wechselten vor der Saison von der HSV-Reserve nach Altenholz, sie sind im Duell mit den Nordfriesen sicherlich besonders motiviert.

Beim Tabellenführer hat sich die personelle Lage wieder etwas entspannt. Tarek Yassine und Fabian Arndt sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Wir werden abwarten müssen, ob es bereits für das Wochenende oder gar die Startelf reicht“, sagt Böker. Nicht dabei sind neben den Langzeitverletzten Fabian Wobig, Marc Koschenz und Sascha Feller auch weiterhin Benjamin Gielow (Rücken) sowie der beruflich verhinderte, zuletzt äußerst formstarke Finn Christiansen.

TSV Rantrum - Stern Flensb. (So. 15 Uhr) Vier Spiele in Folge ohne Sieg - von einer Krise will der TSV Rantrum aber noch nicht sprechen. „Natürlich haben wir uns zuletzt andere Ergebnisse gewünscht und in Reher haben wir auch keine gute Leistung gezeigt. Jedoch bin ich weiterhin von der Mentalität meiner Mannschaft überzeugt und glaube daran, dass wir uns da wieder rausziehen“, meint TSV-Coach Karl Müller. Er verweist auf die personellen Probleme und einige späte Gegentore, die in den vergangenen Wochen Punkte kosteten. „So ist Fußball und ich bin mir sicher, dass es mit einem Erfolgserlebnis auch wieder in die andere Richtung gehen wird“, so Müller.

Seine Spieler seien weiterhin motiviert, zudem könne er personell endlich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der angeschlagene Damian Krause ist wieder voll belastbar und auch die zuletzt fehlenden Marten Matzen und Thomas Pahnke könnten am Sonntag bereits eine Alternative darstellen. „Dadurch haben wir ganz andere taktische Möglichkeiten“, freut sich Müller.

Der Gegner ist keinesfalls zu unterschätzen. „Ich kenne Stern aus meiner Flensburger und Langenhorner Zeit noch ganz gut. Sie haben sich nach dem Aufstieg nochmals äußerst adäquat verstärkt und verfügen gerade im spielerischen und technischen Bereich über Stärken.“ Die ambitionierte Mannschaft vom Trainerduo Lars Meyer und Ingo Lüthje ist gut in die Saison gestartet und wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen. Mit einem Sieg könnte Rantrum in der Tabelle an den Flensburgern vorbeiziehen.

14.09.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL09 22.09.18 Husumer SV Schleswig 06 10:0
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Zweites Debakel – 06-Trainer Schulz bleibt motiviert

Mit vier Toren innerhalb der ersten 32 Minuten war Kevin Knitel der Mann des Tages in Husum. Foto: Klein

HUSUM (bjg/mb) - Zu einem wahren Schützenfest lud Landesligist Schleswig 06 die Husumer SV ein und der Tabellenführer bedankte sich mit zehn Volltreffern. Zur Pause stand es bereits 0:6 gegen ein bemitleidenswertes Schlusslicht. Nach dem letzten 0:9-Auswärtsdebakel im Derby beim TSV Friedrichsberg-Busdorf war es die nächste Demontage der Schleswiger. Dabei waren die Gäste, denen ein gewisses Wollen noch nicht einmal abzusprechen war, mit dem Ergebnis sogar noch gut bedient. Die Erklärung für die Packung ist simpel. „Wenn man mit zwölf Spielern anreist, wovon einer mit grippalem Effekt auf den Bank sitzt, drei Spieler plus Trainer aus der zweiten Mannschaft im Kader stehen und einer quasi direkt von einer Hochzeitsfeier kommt, kann man beim Landesliga-Tabellenführer nicht bestehen“, sagte Trainer Torben Schulz zur prekären Situation bei Schleswig 06. „Theoretische hätte man das Spiel absagen müssen. Doch das wäre unsportlich gewesen. Insofern finde ich das Engagement, derjenigen die ihre Aushilfe angeboten haben, bemerkenswert.“ Das unterstreicht auch der sportliche Leiter. „Die Spieler, die sich der Aufgabe gestellt haben, verdienen meinen vollen Respekt“, sagt Christian Raun.

Die derzeitige Misere sei laut Schulz auch dadurch bedingt, dass viele Ankündigungen und Zusagen im Vorfeld von früheren Verantwortlichen derzeit nicht umgesetzt werden könnten. „Das sei nicht motivierend für eine Mannschaft.“ Der Schleswiger Trainer hatte in der vergangen Woche aus zwei Mannschaften acht Spieler auf dem Platz. Die Lösung ? „Schwierig“, sagt der Coach. „An den Sportsgeist der Spieler appellieren, schließlich arbeitet das Umfeld intensiv an den Problemen“, so Schulz und unterstreicht, dass er selbst weiterhin motiviert bleibe. „Unser Ziel ist immer noch der Klassenhalt. Wenn die Verletzten und Gesperrten wieder dabei sind und alle an einem Strang ziehen, ist das auch durchaus machbar.“

In Husum war unter den beschriebenen Voraussetzungen nichts zu machen. Besonders in Erscheinung trat eine Woche nach seinem Dreierpack beim 4:1 (1:1)-Sieg in Altenholz Husums Neuzugang und Youngster Kevin Knitel, der gegen Schleswig sogar das Kunststück fertig brachte, einen Viererpack in 17 Minuten zu schnüren und damit für seine Farben die ersten vier Treffer des Spiels im Alleingang besorgte. Fortan rollte der Husumer Express.
24.09.2018 · Schlei Bote

Landesliga: Husum fegt Schleswig vom Platz

Vier Tore in den ersten 32 Minuten: Kevin Knitel (vorne) war der Mann des Tages im Husumer Friesenstadion. Heike Klein

HUSUM (bjg) - Ein Schützenfest veranstaltete Tabellenführer Husumer SV in der Fußball-Landesliga Schleswig und gewann zweistellig mit 10:0 (6:0) gegen ein bemitleidenswertes Schlusslicht Schleswig 06. Der TSV Rantrum in des ist nach dem 1:2 beim VfR Horst im Abstiegskampf angekommen.

Husumer SV – Schleswig 06 10:0 (6:0) Besonders in Erscheinung trat eine Woche nach seinem Dreierpack beim 4:1 in Altenholz erneut Husums Neuzugang Kevin Knitel. Der Youngster besorgte bis zur 32. Minute die ersten vier Treffer des Spiels im Alleingang. HSV-Coach Torsten Böker war allerdings mit der Leistung der gesamten Mannschaft zufrieden: „Wir haben das gesamte Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konzentration agiert, haben trotz des klaren Ergebnisses Druck und Tempo hochgehalten und damit auch dem Gegner den nötigen Respekt erwiesen.“ Die zu allem Überfluss auch noch ersatzgeschwächten Schleswiger versuchten zu verteidigen, die Mittel erschienen an diesem Tag jedoch mehr als begrenzt. Der Husumer Angriffsexpress rollte gleich zu Beginn fast im Minutentakt Richtung 06-Tor. Trotzdem dauerte es eine Viertelstunde ehe Knitel das erste Mal zuschlug (15.). Danach war der der Bann gebrochen und drei weitere Knitel-Treffer bis zur 32. Minute ließen bereits das Schleswiger Debakel erahnen. Alle Treffer waren hübsch herausgespielt und begünstigt durch ein flüssiges Husumer Kombinationsspiel, das sowohl über die Flügel als auch durch das Zentrum vollzogen wurde, was der 06er vor für sie unlösbare Probleme stellte. Nun trug sich auch Goalgetter Hendrik Fleige sich in die Torschützenliste ein (34.), bevor der aufgerückte und hinter beschäftigungslose Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einer Ecke den 6:0-Pausenstand besorgte (39.).

Nach dem Wechsel blieben die Gäste wegen eines übermäßigen Husumer Chancenwuchers fast eine halbe Stunde lang schadlos. Auch in dieser Phase war HSV-Schlussmann Chris Bielinski quasi arbeitslos. Als die Kräfte bei den Gästen jedoch schwanden, schmissen die Kreisstädter ihre Tormaschinerie nochmals an und der eingewechselte Mirko Krüger stellte auf 7:0 (71.). Nun traten auch die weiteren HSV-Defensivspieler in der Offensive in Erscheinung. Das 8:0 bereitete Marvin Matthiesen zunächst mustergültig für den ebenfalls starken Luca Steen vor (78.), bevor er dann selber einnetzte (84.). Das Ergebnis zweistellig werden zu lassen, war wiederum Krüger vorbehalten, der mit seinem zweiten Joker-Tor auf 10:0 erhöhte und auch den Schlusspunkt setzte (86.).

VfR Horst – TSV Rantrum 2:1 (1:1) Beim sechsten Spiel in Folge ohne Sieg präsentierten sich die verunsicherten Rantrumer deutlich unter Form. Einige gute Gelegenheiten auf den durchaus möglichen Ausgleich wurden vergeben. „Die Niederlage war verdient, weil der Gegner mehr aus seinen Möglichkeiten gemacht hat. Wir sind nicht geschlossen genug aufgetreten. Eine starke Viertelstunde reicht in dieser Liga einfach nicht“, meinte Trainer Karl Müller. Mit dem Wind im Rücken war der VfR Horst zu Beginn die feldüberlegene Mannschaft. Rantrum hatte Probleme im Spielaufbau und geriet in der Defensive zunehmend unter Druck, wobei Keeper Lev Meesenburg seine Mannschaft zunächst vor einem Rückstand bewahren konnte. Als dann jedoch eine scharfe Hereingabe in der Rantrumer Strafraum flog und der Ball dem unglücklichen Jakob Spreckelsen an die Hand sprang, entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Simeon Duwensee verwandelte (21.). Der Gegentreffer ließ die Rantrumer ein wenig aus ihrer Lethargie erwachen und Marvin Theede hatte mit der Fußspitze nach einer Hereingabe von Damian Krause die erste gute Abschlussszene. Krause bereitete dann den Ausgleich vor, den Jan Ole Bruhn aus dem Gewühl erzielte (28.). Bis zur Pause kamen die Lagedeich-Kicker zu weiteren guten Einschussmöglichkeiten, die aber der emsige Patrick Schaller und Theede ungenutzt ließen. „Das passte zu unserer derzeitigen Situation.“, trauerte Müller der möglichen Führung nach. Die Verunsicherung war nun wieder spürbar und drückte sich in vielen Fehlpässen aus. So geschehen auch vor dem 1:2, als VfR-Angreifer Michel Andre Gorny den Ball bekam, sich gegen nahezu die gesamte TSV-Abwehr durchsetzte und gekonnt abschloss (61.). In der Folge wurde das Spiel zerfahrener, weil sich zwei ungeordnete Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten. Der einwechselte Lars Michalski vergab Rantrums Riesenchance zum Ausgleich, als er aus kurzer Distanz nach Krause-Vorarbeit kläglich am Tor vorbeischoss. Zudem verärgerte Schiedsrichter Dwinger die Rantrumer, als Marvin Theede von VfR-Keeper Rene Lemke im Strafraum zu Fall gebracht wurde (88.), der Pfiff jedoch ausblieb. „Durch die unglücklichen Spielverläufe und späten Gegentore der letzten Wochen sind wir in eine Ergebniskrise geraten. Es liegt nun an uns, uns da gemeinsam herauszuziehen“, meinte Karl Müller. 

24.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

06 Außenseiter bei Husumer SV

SCHLESWIG (um) - Als krasser Aussenseiter mit wenig Aussicht auf Erfolg fährt Schleswig 06 am Sonnabend an die Westküste, um als Tabellen-Schlusslicht beim Spitzenreiter Husumer SV anzutreten. Anstoß ist um 14 Uhr. Der sportliche Leiter der 06er, Christian Raun, meint zu den Ambitionen seiner Mannschaft: „Wir alle sind keine Träumer und wissen, dass Husum haushoher Favorit ist. Doch jedes Spiel fängt bei 0:0 an und wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Wir müssen wieder als Mannschaft funktionieren, Zweikampfstärke zeigen und um jeden Ball kämpfen.“ Zuletzt beim 0:2 gegen den Büdelsdorfer TSV zeigte 06 eine solide Leistung, war aber in der Offensive zu harmlos. Nun fehlt Schleswigs Coach Torben Schulz mit Georg Gaschka, nach seiner Roten Karte gegen den BTSV, ein weiterer Angreifer. Zudem fehlt Abwehrspieler Kamil Mackowiak (Urlaub). Die Husumer SV ist bislang die dominierende Mannschaft in der Liga. Von acht Begegnungen gewannen die Schützlinge von Trainer Torsten Böker sieben und kassierten erst vier Gegentreffer. Lediglich dem Büdelsdorfer TSV gelang es auf eigenem Platz der HSV ein 0:0 abzuknöpfen.

21.09.2018 · Schlei Bote

Landesliga: Husum und Rantrum in der Favoritenrolle

HUSUM/HORST (bjg) - Vermeintlich leichte Aufgaben warten am 9. Spieltag der Fußball-Landesliga auf die Husumer SV und den TSV Rantrum . Die Stormstädter erwarten am Sonnabend (14 Uhr) als Tabellenführer das aktuelle Schlusslicht Schleswig 06, der zuletzt fünf Mal sieglose TSV Rantrum muss ebenfalls Sonnabend (16 Uhr) zum punktgleichen Vorletzten VfR Horst.


"Wir sind auf einem
guten Weg,
aber es läuft
auch noch nicht
alles optimal."
Torsten Böker
Trainer Husumer SV

Husumer SV – Schleswig 06 Selten waren die Rollen klarer verteilt als vor dem Duell der beiden Traditionsmannschaften. Husum hat die meisten Tore geschossen, die wenigsten Gegentore kassiert und belegt nicht nur im Gesamtklassement, sondern auch in der Heim- und Auswärtstabelle den ersten Platz. Komplett anders sieht es bei den Gästen aus Schleswig aus. 06 befindet sich wie schon in der Vorsaison im Abstiegssumpf, zudem kommt der Verein im Umfeld einfach nicht zur Ruhe. Kurz vor dem Start trennte Schleswig sich von dem erst vor der Saison verpflichteten Trainer Sascha Möller und seinem Co Mamadou Sabaly, die eigentlich einen Umbruch einleiten sollten. „Über den Weg, wie die sportlichen Ziele erreicht werden sollten, gab es unterschiedliche Vorstellungen“, gab Liga-Manager Benjamin Pohlmann bei der vorzeitigen Trennung zu Protokoll.

Er kehrte zum Saisonstart selbst auf die Trainerbank zurück, am dritten Spieltag übernahm der amtierende Übungsleiter Torben Schulz und holte bei seiner Premiere gleich den ersten Saisonsieg (2:1 gegen Reher/Puls). In den letzten fünf Spielen kam aber lediglich ein weiterer Zähler für die auswärts sogar noch punktlosen Schleswiger dazu. Mit fast vier Gegentoren im Schnitt und der harmlosesten Offensive der Liga (acht Treffer) ist die derzeitige Platzierung folgerichtig.

Husums Coach Torsten Böker nimmt die Favoritenrolle zwar an, lässt sich aber von den bisherigen Ergebnissen nicht beeindrucken. „Jedes Spiel geht bei 0:0 los. Wir werden weiterhin jedem Gegner mit Respekt begegnen, auch wenn die Vorzeichen noch so klar sind. 06 ist zudem eine kleine Wundertüte – man weiß nie, wer aufläuft. Wenn alle da sind, verfügt Schleswig über eine gute erste Elf“, mahnt Böker. Ihm fehlen die Langzeitverletzten, dafür ist Finn Christiansen zurück. „Wir wollen an die guten Leistungen anknüpfen. Wir sind auf einem guten Weg, aber es läuft auch noch nicht alles optimal.“

VfR Horst – TSV Rantrum Auf den ersten Blick hat der TSV Rantrum beim VfR Horst gute Chancen, seine Negativserie von lediglich zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen zu beenden. Horst ist bislang des schwächste Heimteam der Liga und hat den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze etwas verloren. Zudem klappte es bei Rantrum auswärts – das schwache Gastspiel beim FC Reher/Puls (0:3) ausgeklammert – bislang besser als am heimischen Lagedeich. „Das wird trotzdem kein Selbstläufer. Die Horster Niederlagen waren immer knapp. Ohnehin ist in dieser ausgeglichenen Liga kein Gegner zu unterschätzen“, mahnt TSV-Coach Karl Müller.

Er stellt aber auch klar: „Aus den nächsten beiden Spielen (nach Horst folgt ein Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg, Anm. d. Red.) wollen wir idealerweise sechs Punkte holen, um den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen.“ Dafür wollen die Lagedeich-Kicker in Horst an die zumindest kämpferisch gute zweite Halbzeit gegen Stern Flensborg (2:2) anknüpfen und am besten nicht wieder durch späte Gegentore um bereits sicher geglaubte Punkte gebracht werden. „Trotz des ärgerlichen Spielverlaufs war das ein Schritt in die richtige Richtung. Daher bin ich optimistisch“, meint Müller.

Die Basis für den Erfolg soll laut dem erfahrenen Trainer eine kompakte Defensive darstellen. Horst verfüge mit Michel Andre Gorny und Maximilian Konetzny, die bisher sieben der acht Tore erzielten, über gute individuelle Qualität. Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Kim Lorenzen (beruflich) steht allerdings ein dickes Fragezeichen. Definitiv ausfallen wird „Sturmkante“ Thies Clausen (Zerrung), der normalerweise auch Lorenzen-Backup im Abwehrzentrum ist. 

21.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport
LL10 30.09.18 TuS Jevenstedt Husumer SV 0:2
Link zum Spiel auf fussball.de    

Spottplatz

Ticket-Wucher

Solange der Kunde zahlt, lebt der Ticket-Wucher. Für Eric Clapton muss der Musikfan für einen Sitzplatz der Premium-Preiskategorie in der Berliner Mercedes-Benz-Arena 217,20 Euro hinblättern. Für einen sichtbehinderten Platz noch stolze 90,70 Euro. Na ja, immerhin hört man den 73-Jährigen noch. Da war das Hamburger Fußballderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli mit maximal 85 Euro ja noch ein Schnäppchen. Okay, statt erstklassiger Musik zu hören, hat man zweitklassiges Gekicke gesehen. Aber interessiert das überhaupt noch einen Fan? Immerhin bekamen die Rothosen einen Punkt und die Kiezkicker auch. Für das einmalige Eintrittsgeld im Volkspark kann sich der Fan des regionalen Landesligisten TuS Jevenstedt eine Saison-Dauerkarte gönnen. Die Stadionwurst ist auch noch inklusive. Und als Sahnehäubchen haben die Zuschauer an der Jevenau jüngst mit der Husumer SV sogar noch eine(n) starke(n) HSV gesehen.

04.10.2018 · Landeszeitung

Büdelsdorf tanzt nach Derbysieg

Fußball-Landesliga Schleswig: Hardt-Elf siegt mit 2:1 in Osterrönfeld / Jevenstedt unterliegt Husum / Hohenwestedt im Torrausch
Ausgelassen feierten die Büdelsdorfer ihren Derby-Auswärtssieg in Osterrönfeld. Foto: Ploog

RENDSBURG (Torge Meyer, Thorben Schulz und Marcel Nass ) - Acht Spiele war der TuS Jevenstedt unbesiegt in der Fußball-Landesliga Schleswig. Jetzt stoppte Tabellenführer Husumer SV mit 2:0 vor 402 Zuschauern die Erfolgsserie des Aufsteigers. Beim Osterrönfelder TSV ging der Büdelsdorfer TSV wie in der Vorsaison als Sieger vom Feld – dieses Mal mit 2:1. In Torlaune präsentierte sich indes der MTSVHohenwestedt, der beim Schlusslicht Schleswig 06 einen 10:0-Kantersieg feierte.

Osterrönfelder TSV – Büdelsdorfer TSV 1:2 (1:0) Fünf hektische und aufreibende Minuten direkt nach dem Seitenwechsel sollten das Derby zugunsten des Büdelsdorfer TSV entscheiden. Nach einer 1:0-Pausenführung für den OTSV sorgten zwei schnelle Treffer und zwei Platzverweise für die Osterrönfelder am Ende für die Entscheidung. „Dieser Doppelschlag nach der Pause tat uns sehr weh. Im Anschluss haben wir zu lange gebraucht, um uns davon zu erholen“, ärgerte sich OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Beiden Teams war die Anspannung vor gut 300 Zuschauern anzumerken. Chancen waren in einem umkämpften Derby daher Mangelware. Nachdem die Büdelsdorfer innerhalb von wenigen Sekunden nach zwei Ecken zu guten Kopfballchancen kamen, stand es nach der dritten BTSV-Ecke in Folge plötzlich 1:0 für die Gastgeber. Mit einem beherzten Antritt über den Platz trug Mustafa Korkmaz im Alleingang einen Konter vor und vollendete zur Führung (20.). Die Gäste suchten in der Folgezeit nach einer Lücke im gut stehenden Defensivverbund der Osterrönfelder, konnten sich aber bis auf einen Distanzschuss von Mats Henke kaum Möglichkeiten erarbeiten. Direkt nach dem Seitenwechsel bekam das Derby eine unvorhersehbare Wendung, da die Büdelsdorfer einen Abstimmungsfehler in der OTSV-Defensive mit dem ersten Angriff im zweiten Durchgang zum 1:1 ausnutzten. „Es ist ärgerlich, dass wir uns nach einer guten ersten Halbzeit durch so ein Gegentor selbst ins Hintertreffen bringen“, monierte Lehmann. Nachdem Vitaljis Stols für ein Foul an der Strafraumgrenze mit „Gelb-Rot“ vom Platz musste, kippte das Duell in Richtung der Gäste. Aus dem Gewühl heraus traf Büdelsdorfs Phillip Orlowski nach dem anschließenden Freistoß zum 2:1. „Da haben wir eine ganz starke Reaktion gezeigt und sind nach der Pause hellwach gewesen“, freute sich BTSV-Trainer Henning Hardt. Die Offensivbemühungen des Hausherren blieben fortan erfolglos. Der Weg zum Ausgleich wurde erschwert, als Korkmaz vom nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichter Marvin Vogt mit einer zweifelhaften Ampelkarte wegen Meckerns vom Platz flog. „Da hat der Schiedsrichter nicht alles richtig gesehen“, sagte auch Hardt: „Am Ende freuen wir uns über den Sieg und nehmen die Punkte gerne mit. Osterrönfelder TSV: Dembowski – A. Müller, Stols, Sopha, Rathjen – M. Lehmann, S. Müller, Dogan, Schnepel (72. Mosebach), Ignatans (67. Wagner) – Korkmaz.
Büdelsdorfer TSV: Wulff – Jeß, R. Hardt, M. Hardt, M. Müller – Ermeling (66. Roller), Tischer, Bruhns (26. Schröder), Münz, Henke – Orlowski (72. Voigt). Schiedsrichter: Vogt (SVPreußen Reinfeld). Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Korkmaz (20.), 1:1 Henke (46.), 1:2 Orlowski (52.).
Gelb-Rote Karten: Stols (50., Zeitspiel und Foulspiel), Korkmaz (81., Reklamieren).

Schleswig 06– MTSV Hohenwestedt 0:10 (0:4) Trotz der hohen Pausenführung überzeugte der MTSV in Halbzeit 1 nur bedingt. Zwar gelangen Thies Kochanski (2), Tjark Sievers und Hassan Fatah vier Treffer, doch MTSV-Sprecher Thomas Ohrt hatte Grund zur Kritik: „Unser Spiel war sehr zerfahren und unkonzentriert. Gegen einen stärkeren Gegner hätte das anders ausgesehen.“ Das Trainergespann Sebastian Barth und Udo Kochanski fanden wohl die richtigen Worte, gingen die Gäste in den zweiten 45 Minuten deutlich konzentrierter zu Werke und konnten ohne große Gegenwehr der Gastgeber sechs weitere Treffer nachlegen. „Die zweite Hälfte war gut, da haben wir unsere spielerischen Vorteile ausgenutzt und schön herausgespielte Tore erzielt“, war Ohrt am Ende dann doch zufrieden. Hohenwestedt: Mollenhauer – Breiholz, Schnoor, H.Gieseler (59. Zauter), C. Sievers – Landt, Cordes, Scherbarth (46. Taedcke), T. Sievers – Kochanski, Fatah (46. Rathje). Schiedsrichter: Babel ( Bargteheide) – Zuschauer: 75.
Tore: 0:1, 0:2, 0:5, 0:10 Kochanski (1., 12., 52., 89.), 0:2, 0:8 T. Sievers (17., 71.), 0:4 Fatah (27.), 0:6 Cordes (57.), 0:7 Landt (67.), 0:9 Breiholz (76.).

 TuS Jevenstedt – Husumer SV 0:2 (0:1) „Husum hat super flexibel gespielt, ein tolles Umschaltspiel gehabt und hinten nichts anbrennen lassen“, schwärmte Jevenstedts Trainer vom bislang „stärksten Gegner der Liga“. Ärgerlich sei gewesen, so Rohwedder, dass beide Tore anfangs der jeweiligen Halbzeiten fielen. Dem Strafstoßtor des überzeugenden Hendrik Fleige war ein unglückliches Foulspiel von Timo Klug vorausgegangen (8.). Der TuS-Trainer hatte auf der Position des Innenverteidigers überraschend mit Klug und Lukas Gersteuer zwei Ungelernte aufgeboten: „Timo Ruge hatte noch Trainingsrückstand und Nick-Ole Lehmann fehlte aus privaten Gründen.“ Der TuS versuchte über Geschwindigkeit und Kombinationen ins Spiel zu kommen, doch mehr als zwei Torchancen von Lucas Seefeldt (15.) und Sebastian Hehnke (88.) sprangen nicht heraus. Marvin Matthießen traf indes zum verdienten 0:2 (52.). Jevenstedt: Tischer – Ma. Mrosek, Hüttmann (62. Ruge), Lindenlaub – Gersteuer, Klug, Szalies, Richter, Jo. Kaak (46. Hehnke) – Mi. Mrosek (77. Ja. Kaak), Seefeldt. Schiedsrichter: Martens (SV Hemmingstedt) – Zuschauer: 402.
Tore: 0:1 Fleige (8., FE), 0:2 Matthiesen (52.).

01.10.2018 · Landeszeitung

Rantrums Sieglos-Serie hält an – Husum weiter souverän

Hier kommst du nicht vorbei: Der Rantrumer Jan Ole Bruhn (in blau) wird von Christoph Hagge festgehalten. jebsen

RANTRUM (bjg) - Diese Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga schmerzt. Der TSV Rantrum verlor 2:3 gegen den TSV Friedrichsberg. Wieder einmal nichts anbrennen ließ Spitzenreiter Husumer SV, das Team von Torsten Böker gewann 2:0 beim Tabellendritten TuS Jevenstedt.

TSV Rantrum – TSV Friedrichsberg 2:3 (1:1). „Erst hat man kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu.“ Diese Phrase beschreibt gut die Lage des TSV Rantrum. Der TSV wurde nicht dafür belohnt, im Spielverlauf eine starke Moral gezeigt und einen zweimaligen Rückstand wettgemacht zu haben. Co-Trainer Kay Steingrüber, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Karl Müller an der Seitenlinie vertrat, haderte ein wenig mit dem Schicksal, suchte die Gründe für die erneute Niederlage aber auch bei seiner Mannschaft. „Einsatz, Moral und Kampfgeist kann man den Jungs auf keinen Fall absprechen. Jedoch belohnen wir uns derzeit für den Aufwand leider nicht, wobei wir uns durch einfache Fehler in Defensive und Offensive das Leben schwer machen.“

Bei den Hausherren war in der Anfangsphase eine gewisse Verunsicherung spürbar. Daher war die Führung der Gäste auch nicht verwunderlich, als der starke Rasmus Pagel (14. Minute) einen Angriff über die rechte Seite mustergültig abschloss. Der Gegentreffer schien den Gastgeber ein wenig aufzuwecken, sodass die Rantrumer Aktionen fortan konsequenter wurden. Im letzten Drittel war aber nur wenig Torgefahr zu verzeichnen. Kurz vor der Pause kamen die Rantrumer doch noch zum Ausgleich, als Spezialist Arne Harring einen direkten Freistoß auf das Tor brachte und der Ball von Marvin Theedes Kopf ins Tor ging (45.).

Auch nach dem Wechsel waren zunächst die Gäste am Drücker. Als Patrick Schaller bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler leicht berührte, bekam Friedrichsberg einen zumindest zweifelhaften Strafstoß zugesprochen, den Mats-Oke Callsen gewohnt souverän verwandelte (59.). Von diesem Schock erholten sich die Rantrumer, die nun mit zwei Spitzen agierten, ziemlich schnell. Thies Clausen steckte durch auf Theede, der den Ball zum erneuten Ausgleich ins Tor spitzelte (66.). Dieser Treffer läutete die beste Rantrumer Phase mit einigen guten Möglichkeiten ein, die beste Chance vergab Damian Krause (73.) – Pfosten.

Es kam, wie es kommen musste: Im Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite durch den eingewechselten Jonas Goos (75.). In der Schlussphase fehlte Lars Michalski und Theede die nötige Präzision, so stand die bittere Niederlage.

TuS Jevenstedt – Husumer SV 0:2 (0:1). Im Spitzenspiel konnte auch der vor der Partie wettbewerbsübergreifend seit zehn Spielen ungeschlagene TuS Jevenstedt den Siegeszug der Husumer SV nicht stoppen. Diese feierte den sechsten Liga-Sieg in Folge und haben weiterhin ein Fünf-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger TSV Nordmark Satrup.

Bis der verdiente Auswärtssieg vor einer tollen Kulisse von über 400 Zuschauern unter Dach und Fach war, war jedoch ein hartes Stück Arbeit vonnöten. Die Partie war geprägt von rassigen Zweikämpfen, sehenswerten Ball-Stafetten und war zu jeder Zeit äußerst intensiv geführt. Die reifere Spielanlage und die besseren Tormöglichkeiten hatten aber die Husumer.

„Der Gegner hat uns alles abverlangt. Wir haben das heute jedoch wieder sehr gut gemacht, waren gerade in der Defensive immer präsent und haben uns daher zu Recht den Sieg erarbeitet. Insgesamt war das ein Spiel auf hohem Landesliga-Niveau – was auch an Jevenstedt lag“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

Für die Husumer lief das Spiel von Beginn an nach Plan. Nach einem tollen Pass hinter die Kette von Marvin Matthiesen konnte der emsige Niklas Ludwig, der insgesamt ein starkes Pensum abspulte, im Strafraum nur noch regelwidrig am Torschuss gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hendrik Fleige sicher (8.). Mit der Führung im Rücken hatten die Kreisstädter die Spielkontrolle inne. Die Hausherren wollten Husum phasenweise mit hohem Pressing und phasenweise mit einer tiefstehenden Defensive nicht in ihren Rhythmus kommen lassen. Davon zeigten sich die Böker-Schützlinge unbeeindruckt, verpassten jedoch bei guten Gelegenheiten von Fleige, Luca Steen und Kevin Knitel eine komfortablere Führung zur Pause.

Nach dem Wechsel legten die Stormstädter fußballerisch noch eine Schippe drauf und konnten wiederum ein frühes Tor erzielen. Nach einem Nagel-Freistoß wurde der Abschluss von Fleige noch geklärt, bevor der aufgerückte Matthiesen den Ball zum 0:2 über die Linie drückte und damit seine gute Leistung krönte. Die weiterhin aufopferungsvollen Jevenstedter zeigten Moral.

Vielleicht wäre es sogar noch einmal spannend geworden, wenn der gut getretene Freistoß des Jevenstedters Jonas Richter im Tor gelandet wäre. So blieb es jedoch beim verdienten 2:0 für den souveränen Tabellenführer. 

01.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Topspiele im Doppelpack

Fußball-Landesliga: OTSV bittet Büdelsdorf zum Derbytanz / Jevenstedt erwartet Spitzenreiter Husum
Haben Topspiele vor der Brust: Husums Niklas Ludwig (links) gastiert beim TuS Jevenstedt, Justus Jeß läuft mit seinem Büdelsdorfer TSV beim Osterrönfelder TSV auf. Foto: Meyer

RENDSBURG (Torge Meyer, Marcel Nass und Thorben Schulz) - Heute ist wieder Derbyzeit. Am Bahndamm kreuzen ab 15.30 Uhr der Osterrönfelder TSV und der Büdelsdorfer TSV die Klingen. Das traditionsreiche Duell ist dabei nicht nur lokal, sondern auch tabellarisch gesehen ein Nachbarschaftsderby. Der Tabellensiebte empfängt den Sechsten. Einen Tag später steigt das Topspiel des Dritten TuS Jevenstedt gegen die bisher unbesiegte Husumer SV.

Osterrönfelder TSV – Büdelsdorfer TSV (Heute, 15.30 Uhr) Beide Teams sind auf Wiedergutmachung aus. Der OTSV verlor beim TSV Friedrichsberg-Busdorf verdient mit 0:2, der BTSV bekam eine 0:5-Rutsche gegen Jevenstedt. „Wir wollen vor allem die schwache erste Halbzeit aus dem Friedrichsberg-Spiel vergessen machen“, sagt OTSV-Coach Olaf Lehmann: „Dafür müssen wir unsere Grundtugenden erfüllen und schnell in die Begegnung kommen.“ Immerhin kehrt Mustafa Korkmaz zurück. Der Einsatz von Jean-Philipp Wagner ist hingegen noch fraglich. Nachdem die drei Spiele umfassende Siegesserie gegen Jevenstedt ein jähes Ende nahm, wollen die Blauen mit einem Erfolgserlebnis am Bahndamm eine neue Serie starten. „Oben dranbleiben und in Osterrönfeld irgendwie die Punkte holen“, gibt BTSV-Coach Henning Hardt aus: „Dafür müssen wir aber besonders vor dem Tor wieder konsequenter werden und unsere Chancen sofort nutzen. Was anderes können wir uns gegen so eine erfahrene Truppe nicht erlauben.“ Fehlen wird allerdings der ehemalige Osterrönfelder Niklas-Kenneth Neumann. In den Vorsaison entführte der BTSV mit 2:0 alle drei Punkte aus Osterrönfeld. Zuvor hatten der OTSV im Büdelsdorfer Eiderstadion gewonnen (3:1).

 Schleswig 06– MTSV Hohenwestedt (So., 14 Uhr) Kann der Gast aus Hohenwestedt den Schwung der vergangenen Spiele auch ins Duell beim Tabellenschlusslicht von der Schlei mitnehmen? „Wir sind gut drauf, die Siege gegen Eckernförde im Pokal und zuletzt gegen Altenholz taten gut. Zudem haben wir unter der Woche ein Testspiel gegen den Verbandsligisten aus Kellinghusen ebenfalls erfolgreich bestritten“, fährt Coach Udo Kochanski „sehr optimistisch“ nach Schleswig: „Mit einem Sieg können wir erst einmal durchatmen und haben wieder Kontakt zum gesicherten Mittelfeld.“ Aber auch für den Traditionsverein aus Schleswig hat das Spiel äußerste Priorität, säße man doch bei einer Niederlage auf Wochen im Tabellenkeller fest. „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen und dürfen Schleswig trotz der jüngsten 0:10-Packung in Husum nicht unterschätzen“, warnt Kochanski. Verzichten müssen die Hohenwestedter auf ihren Kaptitän Marcel Pinkert, der sich im Urlaub befindet.

TuS Jevenstedt – Husumer SV (So., 15 Uhr) „Es ist schön, dass wir eine Klasse höher am neunten Spieltag ein Spitzenspiel spielen dürfen“, freut sich Michael Rohwedder auf den Vergleich mit dem „heißesten Anwärter auf die Oberliga“. Mit dem 5:0-Auswärtssieg beim Büdelsdorfer TSV habe sein Team Selbstvertrauen getankt, sagt der Jevenstedter Trainer, der eine Menge Respekt den Nordfriesen entgegenbringt: „Wenn wir Husum spielen lassen, wird es für uns ein langer, qualvoller Nachmittag.“

Die Husumer Sportvereinigung ist derzeit in der Liga das Nonplusultra, ist noch ungeschlagen und hat acht ihrer neun Partien für sich entschieden. Lediglich beim torlosen Remis im Eiderstadion gegen den BTSV lief die Tormaschinerie (30:4) nicht auf Hochtouren. Zwar wird es zwischen Jevenstedts Lucas Seefeldt (9 Tore) und Kevin Knitel (8) ein Duell der gefährlichsten Angreifer werden, doch Rohwedder sieht die HSV „im Kollektiv stark“. Allerdings sind die Jevenstedter seit acht Partien (fünf Siege, drei Unentschieden) unbesiegt, kassierten zu Hause erst zwei Tore. Zudem lichtet sich das Lazarett. Mit Malte Tischer, Sebastian Hehnke, Timo Ruge, Mathis Mrosek, Timo Klug und Erik Lindenlaub kommen nach Aussage Rohwedders „gute Jungs“ zurück. Der eine oder andere habe aber noch Trainingsrückstand. Fehlen wird der privat verhinderte Nick-Ole Lehmann, Thore Neben und Thore Lühder. Husum sei der klare Favorit, weiß der Jevenstedter Coach, doch chancenlos sieht er seine Elf nicht: „Wir müssen eigene Duftmarken setzen.“

29.09.2018 ·Landeszeitung 

TSV Rantrum will die Wende

Fußball-Landesliga: Lagedeich-Kicker hoffen gegen Friedrichsberg auf Befreiungsschlag / Schwere Auswärtsaufgabe für Husum
Zwei unterschiedliche Aufgaben haben Husums Hendrik Fleige (li.) und Rantrums Patrick Schaller am Wochenende vor sich. Der eine bestreitet ein Spitzenspiel, der andere ein Kellerduell. GIT

HUSUM (bjg) - Bei den beiden nordfriesischen Vertretern in der Fußball-Landesliga könnte die Ausgangslage vor dem 10. Spieltag kaum unterschiedlicher sein. Während die Husumer SV die Liga im Moment als souveräner Tabellenführer nach Belieben beherrscht, steht der TSV Rantrum auf einem Abstiegsplatz. Am Sonntag soll aber am heimischen Lagedeich die Wende geschafft und im Kellerduell der punktgleiche TSV Friedrichsberg niedergerungen werden. Husum gastiert ebenfalls Sonntag bei TuS Jevenstedt.

TSV Rantrum – Friedrichsb. (So. 15 Uhr) Beim TSV Rantrum steckt der Wurm drin. Zunächst mangelndes Glück und zuletzt schwache Leistungen haben zu einer Serie von sechs sieglosen Spielen geführt – erstmals in ihrer Landesliga-Zugehörigkeit stehen die Lagedeich-Kicker auf einem direkten Abstiegsplatz. Beim Blick auf das Klassement ist zwar der Tabellenplatz besorgniserregend, jedoch ist der Abstand zum gesicherten Mittelfeld gering. Daher sind sich die TSV-Verantwortlichen zwar der schwierigen Situation bewusst, versuchen aber die Ruhe zu bewahren und sich auf das Sportliche zu konzentrieren. „Die Konstellation ist natürlich alles andere als angenehm. Die Jungs zeigen sich aber sehr selbstkritisch und sind gewillt, die Situation gemeinsam wieder ins Positive umzukehren“, beobachtet TSV-Coach Karl Müller im Training.

Aufgrund einer bereits weit vor seiner Verpflichtung feststehenden Europa-Reise wird Müller allerdings am Wochenende fehlen und von seinem Co-Trainer Kay Steingrüber vertreten. Trotzdem soll die Wende mit einem Sieg gegen den bislang ebenso enttäuschenden Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg gelingen. Die Rantrumer wollen sich auf die Tugenden Kampf und Leidenschaft zurückbesinnen und aus einer stabilen Defensive heraus in die Erfolgsspur zurückfinden. „Das ist für uns alle ein Lernprozess, nachdem es in den letzten Jahren stets bergauf ging. Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis und daher ist es auch wichtig, dass wir wieder ein Stück weit Fußball arbeiten und über Zweikämpfe ins Spiel kommen. Das hat uns immer stark gemacht“, meint Co-Trainer Kay Steingrüber. Gegen die auswärts noch punktlosen Friedrichsberger steht bis auf den Langzeitverletzten Ron Reichardt der komplette Kader zur Verfügung. Einzig hinter dem Einsatz von „aggressive Leader“ Thomas Grabowski steht ein kleines Fragezeichen.

TuS Jevenstedt – Husumer SV (So. 15 Uhr) Mit dem eindrucksvollen 10:0-Sieg gegen ein nicht konkurrenzfähiges Schleswig 06 hat die HSV ihre Vormachtstellung in der Liga untermauert. Für Husums Coach Torsten Böker ist das allerdings nur eine Momentaufnahme und kein Grund abzuheben – auch wenn er bislang mit dem Auftreten und der Entwicklung zufrieden ist. „Im Hinblick auf die Spielkontrolle sind wir im Saisonverlauf wesentlich stabiler geworden. Dabei spielen eine kompakte Defensive und das Unterbinden von gegnerischen Umschaltsituationen eine wichtige Rolle. Wir wollen auch weiterhin gegen jeden Gegner diese Dominanz ausstrahlen“, sagt Böker.

Die Partie gegen den Tabellendritten TuS Jevenstedt kann durchaus als Spitzenspiel bezeichnet werden. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Michael Rohwedder rockt derzeit als Aufsteiger die Liga und hat mit wettbewerbsübergreifend zehn ungeschlagenen Pflichtspielen am Stück eine beeindruckende Serie hingelegt. In der Liga glänzte der TuS zuletzt mit drei Siegen und 10:0-Toren und hat mit Lucas Seefeldt (neun Treffer) einen Torjäger in Topform in seinen Reihen. „Jevenstedt verfügt über eine gewachsene Einheit und hat eine durchdachte und konstruktive Spielidee. Bei Heimspielen kommt zudem eine besondere Stimmung hinzu. Daher gehen wir die Aufgabe mit Respekt an und freuen uns drauf“, meint Böker.

Ihn plagen einige Personalsorgen. Der Einsatz von Tarek Yassine, der im Training einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat, ist ebenso fraglich wie der von Hendrik Fleige (Achillessehne). Definitiv ausfallen werden aus beruflichen Gründen Luca Sander, Valentin Godt sowie der zuletzt formstarke Tobias Wetzel.

28.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL11 06.10.18 Husumer SV Osterrönfelder TSV 7:1
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Jevenstedt mit dem Glück im Bunde

Fußball-Landesliga Schleswig: TuS ringt Hohenwestedt im Derby nieder / OTSV in Husum chancenlos / BTSV patzt gegen Rantrum
Dynamischer Vorstoß: Der Hohenwestedter Kjell Scherbarth setzt sich energische gegen zwei Jevenstedter Gegenspieler durch. ploog
Kaum zu bremsen: Die Osterrönfelder Max Lehmann (Mitte) und Sören Müller versuchen den dreifachen Husumer Torschützen Fabian Arndt zu stoppen. petersen

RENDSBURG (Marcel Nass, Thorben Schulz und Sönke Smit) - Der TuS Jevenstedt ist wieder in der Erfolgsspur. Am Wochenende gewannen die Blau-Gelben das Aufsteiger-Derby beim MTSV Hohenwestedt mit 3:2. Unter die Räder kam der Osterrönfelder TSV beim Tabellenführer. Bei der Husumer SV unterlag die Lehmann-Elf mit 1:7. Ebenfalls eine Niederlage musste der Büdelsdorfer TSV einstecken. Daheim unterlag der BTSV dem TSV Rantrum überraschend mit 0:2.

MTSV Hohenwestedt – TuS Jevenstedt 2:3 (1:2) Die Anfangsviertelstunde eines packenden Derbys gehörte eindeutig den Gastgebern, die früh attackierten und sich ein Chancenplus erarbeiteten – die Führung indes erzielten die Gäste durch Lucas Seefeldt (25.). Davon ließ sich der MTSV aber nicht aus dem Konzept bringen. Erst vergab Tjark Sievers kurz nach dem Rückstand eine gute Chance, erzielte dann aber doch den hochverdienten Ausgleich (36.). Wenig später bot sich Thies Kochanski die Chance zur Führung für die Platzherren, er scheiterte aber am besten Mann auf dem Platz, Gästekeeper Malte Tischer. Das sollte sich rächen. Im Stile eines Spitzenteams nutzte der TuS seine zweite Chance zur erneuten Führung, als Seefeldt seinen Sturmpartner Mirko Mrosek mustergültig bediente (39.).

Die zweite Hälfte begann mit einem Aufreger. Clas Sievers brachte Seefeldt im Strafraum zu Fall – die Konsequenz: Elfmeter und Rot. Marten Schlüter ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:3 (50.). Der MTSV gab sich nicht geschlagen, auch mit einem Mann weniger ging es nur nach vorn. Die Belohnung war der schnelle Anschlusstreffer durch Hassan Fatah nach Flanke von Tjark Sievers (64.). Anschließend drängte der MTSV vehement auf den mehr als verdienten Ausgleich, ließ aber einige Möglichkeiten ungenutzt, sodass der TuS am Ende jubelte. Jevenstedts Coach Michael Rohwedder war erleichtert: „Das war definitiv unser schwächstes Saisonspiel. Hohenwestedt war engagierter und hätte mindestens ein Remis verdient gehabt.“ Ähnlich sah es MTSV-Pressesprecher Thomas Ohrt: „Jevenstedt hatte wohl das Glück, das man hat, wenn man oben steht.“

MTSV Hohenwestedt: Mollenhauer – C. Sievers, Schnoor, H. Gieseler, Breiholz – Landt, Scherbarth, Rathje (69. Cordes), T. Sievers – Kochanski, Fatah (77. Barth). TuS Jevenstedt: Tischer – Hüttmann (60.Szalies), Lehmann (42.Lühder), Schlüter – Richter, Kaak, Wicker, Gersteuer, Lindenlaub – Mrosek (80. Altin), Seefeldt. SR: Fischer (Kaltenkirchen). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Seefeldt (25.), 1:1 T. Sievers (36.), 1:2 Mrosek (39.), 1:3 Schlüter (50., Foulelfmeter), 2:3 Fatah (64.). Rote Karte: C. Sievers (MTSV/49.).

Husumer SV – Osterrönfeld 7:1 (4:1) In der ersten halben Stunde hielt das Team von Trainer Olaf Lehmann beim Spitzenreiter noch mit und glich sogar die frühe Husumer Führung noch. Auch nach dem 2:1 für die HSV (31.) blieben die Köpfe bei den Gästen oben. Allerdings verpasste Jan Philipp Dose, der nur den Pfosten traf, den erneuten Ausgleich – und das Schicksal nahm seinen Lauf. Die Husumer nutzten in der Schlussphase der ersten Hälfte die sich ihnen bietenden Räume immer besser aus und sorgten mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse. Aufgeben kam für die Gäste aber nicht in Frage. Mit viel Moral und Kampfgeist stemmten sie sich gegen die drohende Niederlage, gegen die stets schnellen Angriffe der Husumer war aber speziell in den letzten 20 Minuten kein Kraut mehr gewachsen, sodass die Gastgeber das Resultat in die Höhe schraubten. „Nahezu jeder Husumer Angriff war brandgefährlich. Da kamen wir einfach nicht gegen an“, sagte Lehmann.

Osterrönfelder TSV: Dembowski – A. Müller (69. Büser), Sopha, Cavdar, Rathjen – M. Lehmann, S. Müller, Dogan, Schnepel, Doose (59. Landtreter) – Ignatans (23. Brutt). Schiedsrichter: Jansen (Altenholz). Zuschauer: 190. Tore: 1:0 Arndt (8.), 1:1 Ignatans (15.), 2:1 Knitel (31.), 3:1 Arndt (38.), 4:1 Ludwig (42.), 5:1 Arndt (71.), 6:1 Rathjen (77., ET), 7:1 Knitel (83.).

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 0:2 (0:1) „Es ist genau das eingetreten, was wir im Vorfeld befürchtet hatten, nämlich einem Rückstand gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner hinterherlaufen zu müssen“, ärgerte sich BTSV-Coach Henning Hardt. Die Hausherren begannen zwar druckvoll und erarbeiteten sich zwei Chancen, doch weder Mats Henke (2.) noch Lasse Tischer (3.) brachten den Ball im Tor unter. Der BTSV probierte es in der Folge aber zu häufig mit langen Diagonalbällen, die sichere Beute der Rantrumer Abwehr wurden. Auf der anderen Seite bestrafte Danny Jessen eine unsaubere Büdelsdorfer Abwehraktion mit dem 0:1 (25.). Trotz 70 Prozent Ballbesitz kamen die Aktionen der Heimelf nach dem Rückstand immer ideenloser daher. Einzige Ausnahme: Rune Hardt bot sich kurz vor der Pause die Chance zum Ausgleich (43.), er vergab aber. Fast im Gegenzug verhinderte BTSV-Schlussmann Paul Schlotfeldt gegen Thies Clausen das 0:2 (45.). Im zweiten Durchgang tat sich vor beiden Toren zunächst wenig, ehe sich die Büdelsdorfer eine Ecke nach der anderen erarbeiteten, die aber ohne Ertrag blieben. Sebastian Meier sorgte mit dem 0:2 für den Knockout (83.). „Meine Jungs haben so gut wie alles vermissen lassen und sind dafür zurecht bestraft worden“, resümierte Hardt enttäuscht.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Müller, M. Hardt, Jeß (38. Milanovic), Schröder – Henke, Tischer, Münz, Roller (46. Voigt), R. Hardt – Orlowski (61. M. Jessen). Schiedsrichter: Böck (Rethwisch). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 D. Jessen (25.), 0:2 Meier (83.).

08.10.2018 · Landeszeitung

Demonstration der Stärke

Fußball-Landesliga: Husumer SV lässt Osterrönfeld bei 7:1-Erfolg keine Chance / Rantrumer Befreiungsschlag in Büdelsdorf
Nur mit einem Foul zu stoppen: Der dreifache Husumer Torschütze Fabian Arndt (re.) wird von den Gäste-Spielern Max Lehmann (Mitte) und Sören Müller attackiert. petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Mit einer 7:1-Gala gegen den Osterrönfelder TSV haben die Landesliga-Fußballer der Husumer SV abermals ihre Stärke demonstriert. Für den Spitzenreiter, dem nur der ebenfalls siegreiche TSV Nordmark Satrup (2:1 gegen Schleswig 06) halbwegs folgen kann, war es der siebte Sieg in Serie. Endlich wieder jubeln konnte der TSV Rantrum, der nach sieben Spielen ohne Sieg 2:0 in Büdelsdorf gewann.

Husumer SV – Osterrönfeld 7:1 (4:1) Gäste-Trainer Olaf Lehmann wusste die hohe Niederlage einzuordnen: „Husum ist eine Klasse für sich. Positiv war, dass wir uns bis zum Schluss zusammengerissen und es ordentlich zu Ende gespielt haben.“ Husums Coach Torsten Böker sah sogar noch Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft. „Auch im Gefühl des sicheren Sieges können wir es gegen den Ball mit mehr Zugriff noch besser spielen. Trotzdem war es natürlich insgesamt wieder eine gute Leistung.“

Das Spiel begann wie gewohnt mit dominanten Husumern, die viel Ballbesitz hatten und zudem einen Start nach Maß erwischten. Eine scharfe Hereingabe von Finn Christiansen landete bei Fabian Arndt, der keine Mühe hatte, einzuschieben (8. Minute). Die Gäste reagierten keinesfalls geschockt und wurden ihrerseits in der Offensive aktiv. Nach einer Reihe von gefährlichen Standards traf der auffällige Visvaldis Ignatans (15.) zum etwas überraschenden Ausgleich. Nachdem der Torschütze wenig später verletzt ausgewechselt werden musste, traten die Gäste im Angriff kaum noch in Erscheinung. Vielmehr erhöhten die Hausherren sukzessive den Druck und gingen abermals in Führung. Diesmal bediente der überragende Fabian Arndt Kevin Knitel, der den Ball technisch hochwertig verarbeitete und eiskalt zum 2:1 (31.) abschloss.

Fünf Minuten später lenkte HSV-Schlussmann Chris Bielinkski ein Geschoss von Dennis Schnepel an den Außenpfosten. Als im Gegenzug Arndt das 3:1 besorgte, war die Messe vorzeitig gelesen. Der OTSV konnte sich nun nicht mehr aus der Husumer Umklammerung befreien. Niklas Ludwig erzielte noch vor der Pause (42.) nach Zuckerpass von Arndt das 4:1. Einige hundertprozentige Gelegenheiten von Ludwig, Knitel, Arndt und Wetzel später krönte Arndt seine Leistung in der 71. Minute mit einer sehenswerten Bogenlampe aus knapp 30 Metern. Für den Endstand sorgten ein Eigentor von Rathjen und Knitel.

Einziger Wermutstropfen: Henning Lorenzen sah beim Stand von 7:1 eine völlig überflüssige Gelb-Rote Karte und ist damit im Derby beim TSV Rantrum gesperrt.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 0:2 (0:1) Nach dem Schlusspfiff fiel allen Rantrumern eine Zentnerlast von den Schultern. Mit dem Sieg haben die Lagedeich-Kicker die Abstiegsränge wieder verlassen. „Der Jubel nach dem 2:0 hat gezeigt, welche Befreiung das für uns war. Auch wenn es spielerisch nicht so schön anzusehen war, haben die Jungs sich in die Partie rein gearbeitet, bis zum Ende gekämpft und daher den Sieg auch verdient“, meinte TSV-Coach Karl Müller.

Rantrum überließ in der Anfangsphase dem zuletzt formstarken Gastgeber die Spielkontrolle, ging aber in der Defensive kompromisslos zu Werke. Der BTSV suchte sein Heil vorwiegend in langen Bällen, welche meist eine sichere Beute für das aufmerksame Abwehrzentrum um Kim Lorenzen und Arne Harring waren. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste mutiger und hatten das Glück des Tüchtigen, als eine verunglückte Flanke von Damian Krause bei Danny Jeßen landete, der überlegt einschob (25.). Der Gastgeber antwortete mit wütenden Gegenangriffen, aber Mats Henke fand mehrfach seinen Meister in TSV-Keeper Lev Meesenburg. Kurz vor der Pause hatte Rantrum Gelegenheiten zu erhöhen, aber ein Schuss von Thies Clausen wurde auf der Linie geklärt und auch Marvin Theede scheiterte.

Die Lagedeich-Kicker erwischten auch nach der Pause den besseren Start, vergaben aber hochkarätige Gelegenheiten durch Thomas Grabowski, Krause, Theede und Jeßen. „Da können wir schon mit 3:0 führen“, ärgerte sich Müller. Denn danach begann das große Zittern. Die Hausherren intensivierten ihre Angriffsbemühungen, ohne aber die nötige Durchschlagskraft zu zeigen. Dann bewies Müller ein goldenes Händchen, als er Sebastian Meier in der 83. Minute einwechselte. Dieser traf mit seinem ersten Ballkontakt zum viel umjubelten 2:0.

08.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Herkulesaufgabe in Husum

Fußball-Landesliga Schleswig: Osterrönfeld muss zum Spitzenreiter / Aufsteiger-Derby in Hohenwestedt / BTSV empfängt Rantrum
Auf sie warten nordfriesische Gegner: Mats Henke (li.) und der Büdelsdorfer TSV empfangen heute den TSV Rantrum, Jean-Philipp Wagner und der Osterrönfelder TSV müssen nach Husum. Ploog

RENDSBURG (Marcel Nass, Sönke Smit und Thorben Schulz) - Das wird kein lockerer Ausflug für den Osterrönfelder TSV. Das Team von Trainer Olaf Lehmann ist heute beim souveränen Tabellenführer der Fußball-Landesliga Schleswig gefordert. Anstoß bei der Husumer SV ist um 14 Uhr. Zur selben Zeit geht es für den Büdelsdorfer TSV daheim ebenfalls gegen einen Kontrahenten aus Nordfriesland. Zu Gast ist der TSV Rantrum. Zwei Stunden später, also um 16 Uhr, wird das Aufsteiger-Derby zwischen dem MTSV Hohenwestedt und dem TuS Jevenstedt angepfiffen.

Husumer SV – Osterrönfelder TSV (Heute, 14 Uhr) Nach der unglücklichen Derbyniederlage gegen den Büdelsdorfer TSV reist der OTSV wohl zur unangenehmsten Auswärtspartie der Saison. Gegner für die Mannschaft vom Bahndamm ist der unangefochtene Ligaprimus. Die Husumer SV musste sich in zehn Spielen erst einmal mit einem Remis begnügen (0:0 gegen Büdelsdorf). Die Vorzeichen für die Osterrönfelder sehen auch auf Grund der Personallage nicht sonderlich rosig aus. Nach ihren Platzverweisen in der Vorwoche fehlen Vitaljis Stols und Mustafa Korkmaz gesperrt. Die Liste bei den verletzten Spielern ist um einiges länger. Zudem fällt jetzt auch noch Felix Mosebach aus, dafür steht Özgur Cavdar wieder zur Verfügung. Trotz der klar verteilten Rollen geben sich die Blau-Gelben kämpferisch und haben besonders in der vergangenen Saison beim 2:1-Auswärtssieg gezeigt, wie man in Husum punkten kann. „Natürlich sind es nun aber ganz andere Vorzeichen. Husum ist auf allen Positionen sehr gut besetzt und besitzt ein starkes Aufbauspiel. Da hängen die Trauben sehr hoch“, betont OTSV-Trainer Lehmann. Ein Remis in Husum brächte einen Bonuspunkt, mit dem man nicht planen kann – und dennoch: In dieser engen Liga tut auch ein solcher Zähler den Osterrönfeldern gut, um den Abstand zu den unteren Plätzen zu vergrößern. „Es muss erstmal darum gehen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und vor allem bei dem großen Platz in Husum eine hohe Laufbereitschaft an den Tag zu legen. Und dann müssen wir sehen, welche Chancen sich uns bieten“, sagt Lehmann, der die Husumer jüngst bei deren 2:0-Auswärtssieg in Jevenstedt unter die Lupe genommen hat.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum (Heute, 14 Uhr) Nach dem 2:1-Derbysieg in Osterrönfeld erwarten Fans und Spieler des Büdelsdorfer TSV gegen Rantrum einen weiteren Erfolg. Auch BTSV-Trainer Henning Hardt schlägt angesichts der Konstellation in die gleiche Kerbe: „Wenn der Drittletzte bei uns gastiert, kann es keine andere Zielsetzung geben.“ Dass der kommende Gegner mittlerweile seit sieben Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wartet, zwingt den BTSV noch klarer in die Favoritenrolle. „Sollte es uns gelingen, frühzeitig einen Treffer zu erzielen, habe ich für den weiteren Spielverlauf kaum Bedenken. Anders sieht es aus, wenn wir – wie so häufig – einem Rückstand hinterherlaufen müssen“, warnt Hardt vor der Truppe von der Westküste, die eher über die Kampfkraft und körperliche Robustheit kommt, – und bei einer eigenen Führung möglicherweise den Mannschaftsbus vor das Gehäuse karrt. Diese taktische Möglichkeit für die Gäste von Trainer Karl Müller gilt es für die Hardt-Schützlinge unbedingt zu vermeiden. Dafür sind aufmerksame Abwehrarbeit und clevere Lösungen im Angriff erforderlich. „Die Jungs müssen allerdings noch lernen, im entscheidenden Moment den richtigen Pass zu spielen“, sieht Hardt noch Luft nach oben.

MTSV Hohenwestedt– TuS Jevenstedt (Heute, 16 Uhr) Der Anfahrtsweg für die Gäste ist extrem kurz, nur knapp 20 Kilometer liegen zwischen den Plätzen der beiden Kontrahenten, die sich beide im Vorjahr noch in der Verbandsliga über den Weg liefen. Jetzt treffen sich der gastgebende MTSV Hohenwestedt und der TuS Jevenstedt nach dem gemeinsamen Sprung in die Landesliga also eine Klasse höher wieder. Doch während sich die blau-gelben Gäste bereits hervorragend in der neuen Umgebung akklimatisiert haben und derzeit einen starken dritten Platz belegen, benötigte Hohenwestedt schon zwei Siege gegen aktuellen Kellerkinder, um sich aus der Gefahrenzone zumindest tabellarisch ein wenig zu entfernen. Dem 3:2 gegen den TSV Altenholz folgte ein 10:0 beim designierten Absteiger Schleswig 06, insgesamt ist der MTSV nun seit drei Spielen ohne Niederlage. Zurücklehnen können sich die Mannen von Coach Udo Kochanski deshalb aber noch lange nicht. „Das ist eine ganz enge Kiste, ab Platz sieben spielen derzeit alle Teams eher gegen den Abstieg“, betont der MTSV-Trainer.

Trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen: Wer heute Favorit und wer Außenseiter ist, ist schwer auszumachen – zumal es sich um ein Nachbarschaftsderby handelt, die ja bekanntlich bisweilen ihre eigenen Gesetze haben. „Wichtig wird sein, dass wir dem MTSV keine Möglichkeiten für sein schnelles Kombinationsspiel geben“, will Jevenstedts Coach Michael Rohwedder einen Spielfluss der Gastgeber möglichst gar nicht erst aufkommen lassen. Kochanski hat unterdessen großen Respekt vor dem Gegner: „Der TuS ist durch die Bank breit und stark besetzt und steht auch zurecht so weit oben in der Tabelle. Wir sind aber wieder besser drauf, konnten viel Selbstvertrauen tanken und sind sicherer im Kombinationsspiel geworden, sodass wir uns natürlich etwas ausrechnen.“

06.10.2018 · Landeszeitung

TSV Rantrum sucht das Glück

Fußball-Landesligist hofft beim Büdelsdorfer TSV auf Befreiungsschlag / Husumer SV will Siegeszug gegen Osterrönfeld fortsetzen
Startet der Weg aus der Krise für Damian Krause und den TSV Rantrum in Büdelsdorf? jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Beide nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga bekommen es am Sonnabend mit Mannschaften aus der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals zu tun. Die Husumer SV will gegen den Osterrönfelder TSV im heimischen Friesenstadion (14 Uhr) ihren beeindruckenden Siegeszug fortsetzen. Für den TSV Rantrum geht es beim Büdelsdorfer TSV (14 Uhr) einzig und allein darum, endlich den Weg aus der Krise zu finden.

Husumer SV – Osterrönfelder TSV (Sbd. 14 Uhr) Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat die Husumer SV den Ausfall des Kreispokal-Halbfinals gegen Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm (wir berichteten) aufgenommen. Auf der einen Seite hätten die formstarken Husumer gerne gespielt, auf der anderen Seite haben die Stormstädter Körner gespart und gehen ausgeruht in das Heimspiel gegen den Osterrönfelder TSV.

Da die Stadt Husum als Eigentümer des Vereinsgeländes rund um das Friesenstadion die Plätze bis einschließlich Freitag gesperrt hat, ist allerdings auch der Trainingsbetrieb lahmt gelegt. Doch Trainer Torsten Böker will keine Unruhe aufkommen lassen und legt den Fokus einzig und allein auf die Partie gegen den OTSV, der als Tabellenachter Mittelmaß darstellt und seine größten Stärken in einer geordneten Defensiv-Struktur aufweist. „Osterrönfeld verfügt über eine gewachsene Einheit aus vielen talentierten, gut ausgebildeten und einigen auch höherklassig erfahrenen Spielern. Trainer Olaf Lehmann hat daraus eine Mannschaft geformt, die nie aufgibt und eine gute Spielanlage hat“, erklärt Böker.

Der HSV-Coach lässt sich von den zuletzt schwachen Ergebnissen des OTSV mit fünf Niederlagen aus den letzten sechs Pflichtspielen nicht täuschen. „So eine Mannschaft ist stets für eine Trotzreaktion gut. Daher wollen wir wieder von Beginn an Zugriff auf Ball und Gegner entwickeln, das Spiel kontrollieren und Chancen kreieren. Bei der Chancenverwertung können wir uns weiter verbessern“, findet Böker.

Zweifelsohne ist es ein Vorteil für Husum, dass mit Vitalis Stols und Offensiv-Akteur Mustafa Korkmaz zwei Leistungsträger der Osterrönfelder eine Gelb-Rot-Sperre aus dem Derby gegen den Büdelsdorfer TSV (1:2) absitzen müssen. Bei der HSV sieht es personell hingegen sehr gut aus. Tarek Yassine hat seine Knöchelprobleme ebenso auskuriert wie Fabian Arndt und Finn Christiansen ihre jüngsten Blessuren. Auch das Knie von Marc Koschenz hat das Mannschaftstraining gut überstanden. Die zuletzt beruflich verhinderten Luca Sander und Tobias Wetzel stoßen ebenfalls wieder zum Kader. Neben den Langzeitverletzten fehlt nur Valentin Godt (Arbeit).

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum (Sbd. 14 Uhr) Nach der jüngsten 2:3-Heimniederlage gegen den bis dato auswärts noch punktlosen Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg läuten die Alarmglocken beim TSV Rantrum noch etwas lauter. Noch ist der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht gänzlich außer Reichweite, allerdings müssen die Lagedeich-Kicker dringend punkten, um diesen nicht zu verlieren. Co-Trainer Kay Steingrüber, der in dieser Woche noch für Chefcoach Karl Müller (Urlaub) das Training leitet, ist sich der Schwere der Situation bewusst, vermeidet aber Hysterie. „Das ist reine Kopfsache. Für die Jungs ist so eine Situation ungewohnt. Aber da müssen wir alle gemeinsam durch. Einstellung und Moral stimmen und alle ziehen im Training nach wie vor gut mit. Was uns fehlt, ist das nötige Glück, auch mal in Führung zu gehen.“

Jedoch gibt es sicherlich leichtere Aufgaben als auswärts beim zuletzt formstarken Büdelsdorfer TSV. Während Rantrum seit sieben Spielen auf einen Sieg wartet, hat die Mannschaft von Ex-Holstein-Kiel-Profi Henning Hardt vier der letzten fünf Spiele gewonnen und sich nach mittelmäßigem Saisonstart im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Zu Hause läuft es allerdings für den BTSV mit lediglich vier Punkten aus vier Spielen noch nicht so rund.

Daraus wollen die Rantrumer Kapital schlagen und können dabei bis auf Ron Reichardt (Aufbautraining nach Knöchelbruch) sowie Danny Jeßen und Patrick Schaller, hinter deren Einsätzen berufsbedingt ein Fragezeichen steht, auf den gesamten Kader zurückgreifen. Sie wollen den Bock umstoßen und den ersten Schritt auf dem Weg aus der Krise gemeinsam gehen.

05.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL12 13.10.18 TSV Rantrum Husumer SV 0:1
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Husumer SV siegt vor toller Kulisse

Fußball-Landesliga: Über 600 Zuschauer sehen den 1:0-Erfolg des Tabellenführers im taktisch geprägten Derby beim TSV Rantrum
Goldener Torschütze: Hendrik Fleige (li.) brachte Husum früh in Führung, in dieser Szene kann er Rantrums Torwart Lev Meesenburg und Thomas Grabowski aber nicht überwinden. Wolfgang Jebsen
Tolle Kulisse: Über 600 Zuschauer verfolgten das Landesliga-Derby in Rantrum

RANTRUM (Björn Gutt) - Die Rahmenbedingungen für ein rassiges Derby in der Fußball-Verbandsliga stimmten: Sonnenschein, dazu eine tolle Kulisse von 602 Zuschauern am Lagedeich. Leider wurden die Erwartungen an den Nordfriesland-Klassiker zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV nur bedingt erfüllt, weil der Spielverlauf wenig Derby-Stimmung aufkommen ließ. Obwohl Hendrik Fleige schon in der 5. Minute das Tor des Tages erzielte, nahm die Partie kaum Fahrt auf und war geprägt von vielen Zweikämpfen.

Die Rantrumer standen nach dem Rückstand bis zum Schluss tief in der eigenen Hälfte und ließen in der Offensive bei ihren wenigen Umschaltsituationen Präzision und Durchschlagskraft vermissen. Husum verwaltete die Führung im weiteren Spielverlauf und ging kein Risiko ein. Ein Zuschauer fasste das Geschehen mit „kann nicht gegen will nicht“ zusammen.

Die Kreisstädter waren von Beginn an mit viel Ballbesitz ausgestattet. Die Lagedeich-Kicker schienen dagegen anfangs etwas nervös und hatten ihre Zuordnung noch nicht gefunden, als ein langer Ball von HSV-Abwehrchef Bosse Wullenweber im Zentrum Fabian Arndt fand, der urplötzlich allein gelassen zum Abschluss kam. Diesen wehrte TSV-Keeper Lev Meesenburg noch ab, den Abpraller verwertete Hendrik Fleige ohne Mühe.

Der Gegentreffer weckte die Hausherren aus ihrer anfänglichen Lethargie. Allerdings verhinderte die permanente Konzentration auf die eigene Abwehr ein gefährliches Offensivspiel des Gastgebers. Weil sich auch die Gäste schwer taten, auf dem engen Platz ihr variables Kombinationsspiel aufzuziehen, kamen lange Zeit nur Taktik-Freunde auf ihre Kosten. Zwei Schüsse des anfangs sehr agilen Arndt (14. und 19. Minute), die beide am Tor vorbeigingen, waren lange Zeit die besten Gelegenheiten. Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte sich der Puls der Zuschauer ein wenig, als Fleige einmal artistisch mit dem Rücken zum Tor (37.) und einmal per Kopf nach einer Ecke (39.) zum Abschluss kam, jedoch beide Male scheiterte. Zwischenzeitlich hatte der früh eingewechselte Jan Ole Bruhn den ersten Torschuss des Gastgebers abgegeben (38.).

Auch nach dem Wechsel verlief die Partie ereignisarm. Erst nach einer knappen Stunde hatten die Husumer eine kleine Drangperiode und standen dicht vor der Vorentscheidung, aber Meesenburg parierte stark gegen Arndt (57.) und wenig später traf Fleige mit einem herrlichen Schuss aus 18 Metern nur die Latte (59.). Die beste Chance für die Hausherren zum schmeichelhaften Ausgleich vereitelte im letzten Moment HSV-Abwehrmann Marco Nagel, als er eine scharfe Hereingabe von Oke Flatterich kurz vor Marvin Theede zur Ecke klärte – und damit den Husumer Derby-Sieg absicherte.

Rantrums Trainer Karl Müller war mit der kämpferischen Vorstellung seines Teams einverstanden, ärgerte sich jedoch über die Entstehung des 0:1. „Das Gegentor war ein Geschenk und darf so nicht passieren. Danach hat Husum das Ergebnis verwaltet, auch weil wir den frühen Rückschlag gut weggesteckt haben. Jedoch haben wir es nicht geschafft, die Kugel vernünftig nach vorne zu bringen. Die Leistung ist für uns aber keine Schande.“

Torsten Böker, Coach des souveränen Tabellenführers, hätte sich für ein Derby mehr Spektakel gewünscht. „Es war für die tolle Kulisse sicherlich kein schönes Spiel. Zu einem richtig guten Derby gehören aber immer zwei Mannschaften. Weil Rantrum sich über 90 Minuten nahezu ausschließlich auf die Defensive beschränkt hat, haben wir mit dem 1:0 im Rücken Ball und Gegner laufen lassen.“

15.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

,,Das fr?he Tor war ein Brustl?ser f?r uns!"

RANTRUM (OO) - Die Husumer SV bleibt das Ma? der Dinge in der Landesliga Schleswig. Die Jungs von Torsten B?ker gewannen am Wochenende das Derby in Rantrum mit 1:0 und holten damit den 11. Sieg im 12. Spiel. Lediglich beim 0:0 gegen den B?delsdorfer TSV lie?en die Husumer in dieser Saison Punkte liegen. Das Tor des Tages in Rantrum in erzielte Hendrik Fleige bereits nach sechs Minuten. "Das fr?he Tor war schon Brustl?ser fur uns", sagte Husums Fu?ballobmann Arne Strohscheer nach dem Spiel. Nach einem langen Ball auf Fabian Arndt kam dieser noch mit der Fu?spitze an den Ball. Diesen konnte Rantrums Keeper Meesenburg noch kl?ren - gegen den Abstauber von Fleige war er allerdings chancenlos.

Nach dem Tor hatten die G?ste die Partie auf dem kleinen und engen Platz in Rantrum im Griff. "Nach einer halben Stunde haben wir das Fu?ballspielen allerdings etwas eingestellt", so Strohscheer. Die Partie wurde zerfahrener, und es gab viele Abspielfehler auf beiden Seiten. "Es war am Ende ein z?her Sieg, der dennoch hochverdient war", so der Husumer Fu?ballobmann. Die Hausherren hatten das ganze Spiel ?ber keine richtig gef?hrliche Chance. Die G?ste hingegen hatten durch Arndt, Fleige und Wullenweber durchaus M?glichkeiten das zweite Tor zu erzielen.

HSV-Fußballobmann Arne Strohscheer: "Wir wollen nicht abheben!"

Der Husumer SV ist Titelkandidat Nummer 1 in der Landesliga Schleswig. Mit 34 Punkten nach 12 Spielen steht die Mannschaft von Torsten Böker an der Spitze. Über den erfreulichen Saisonstart sprachen wir mit Fußballobmann Arne Strohscheer.
Moin Arne. Der Saisonstart verlief überragend, oder?
Arne Strohscheer: Ja, klar. Es sieht alles sehr gut aus. 34 Punkte nach 12 Spielen sprechen für sich. Wir stehen da, wo wir auch hinwollten. Wichtig ist, dass wir jetzt nicht abheben, sondern konzentriert weiterarbeiten. Wir sind in dieser Saison auf vielen Positionen doppelt besetzt und können damit Ausfälle gut kompensieren. Du hast die Verletzungsproblematik angesprochen. Wie sieht es denn diese Saison bei Euch aus?
Arne Strohscheer: Wir haben immer mal kleine Blessuren. Auch nach diesen fallen einige Jungs mal drei bis sechs Wochen aus. Fabian Wobig mit einer Verletzung an der Hüfte und auch Sascha Feller mit Fußproblemen fallen derzeit länger aus. Aber wie gesagt, haben wir diese Saison auf jeder Position adäquaten Ersatz.
Am kommenden Wochenende spielt ihr gegen Gettorf. Was für eine Partie erwartest Du?
Arne Strohscheer: Gettorf kommt diese Saison nicht so richtig in Fahrt. Dies wundert mich ein bisschen, da der Kader eigentlich zusammengeblieben ist. Letzte Saison haben wir beide Spiele gegen Gettorf verloren. Da haben wir also noch eine Rechnung offen.

15.10.2018 - Regionalsport

Husumer SV klarer Derby-Favorit

Der souveräne Tabellenführer gastiert in der Fußball-Landesliga beim TSV Rantrum / Hausherren hoffen auf Überraschung
Der Husumer Fabian Arndt (re.) zeigte zuletzt eine überragende Leistung beim 7:1-Erfolg gegen Osterrönfeld. Morgen erwartet den Tabellenführer im Derby gegen Rantrum mehr Gegenwehr. GIT

RANTRUM (Björn Gutt) - Nach dem Abstieg des SV Blau-Weiß Löwenstedt gibt es in der Fußball-Landesliga nur noch zwei nordfriesische Vertreter und demnach pro Halbserie nur noch ein richtiges Derby. Am Sonnabend ist es endlich wieder soweit, wenn um 15 Uhr am Lagedeich der TSV Rantrum den Nachbarn Husumer SV empfängt. Sportlich und tabellarisch haben sich die beiden Erzrivalen in dieser Saison etwas voneinander entfernt. Während die Kreisstädter das Nonplusultra in der Landesliga darstellen, findet sich der TSV Rantrum derzeit etwas überraschend im Tabellenkeller wieder. Aber: Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Der letzte Rantrumer Pflichtspielsieg gegen die HSV liegt allerdings schon neun Jahre zurück. Am 22. August 2009 gewannen die Lagedeich-Kicker in der damaligen Verbandsliga Nord-West mit 1:0 im Husumer Friesenstadion. Torschütze war damals Timo Hansen, auf den Trainerbänken saßen Christian Heider (Husum) und Volker Schallhorn (Rantrum). Seitdem gab es bei elf weiteren Aufeinandertreffen ausschließlich Husumer Siege. Das soll sich aus Rantrumer Sicht morgen ändern.

Wie sich ein Sieg gegen Husum anfühlt, können zumindest drei TSV-Akteure ihren Mitspielern berichten. Thomas Grabowski, Kim Lorenzen und Marten Matzen gehörten schon 2009 als Youngster zum Personal der Rantrumer und können sich auch jetzt Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Allerdings wäre ein Rantrumer Erfolg als Überraschung anzusehen. Während die Husumer mit zehn Siegen aus elf Spielen noch ungeschlagen die Tabelle anführen, verlief das erste Saisondrittel der Gastgeber mit zwischenzeitlich sieben Spielen in Folge ohne Sieg nicht nach Plan. Vergangenes Wochenende schaffte Rantrum jedoch in Büdelsdorf (2:0) den Befreiungsschlag.

„Das war für das Selbstvertrauen der Jungs extrem wichtig. So ein Sieg setzt Energie frei“, meint TSV-Coach Karl Müller. Für ihn und auch für seinen Gegenüber Torsten Böker ist es das erste Derby. Trotz der Rivalität: „Am Ende des Tages ist es ein Spiel unter Freunden, weil viele Spieler sich untereinander kennen und ein gutes Verhältnis haben“, sagt Böker. Er warnt vor den Rantrumern: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst.“ Böker erwartet einen kompakt stehenden Gegner, der mit seinen schnellen Spielern über ein gutes Umschaltspiel verfügt. „Für uns wird es darum gehen, Lösungen zu finden und Kontersituationen so schnell es geht zu unterbinden.“

Karl Müller schwärmt von den Husumer Qualitäten: „Der Kader genügt Oberliga-Ansprüchen.“ Trotzdem will Rantrum sich nicht vorzeitig geschlagen geben. „Zuletzt war bei uns eine Tendenz nach oben erkennbar und ein so starker Gegner liegt uns vielleicht sogar etwas besser. Wir müssen taktisch diszipliniert auftreten, ein Gegentor so lange wie möglich vermeiden und nach vorne den einen oder anderen Nadelstich setzen“, fordert Müller. Zur Motivation seiner Spieler muss er nicht beitragen. „Ich denke, dass ich eher in die andere Richtung einwirken muss, damit die Jungs vor einer sicherlich richtig großen Kulisse nicht überpacen.“

Personell kommen beim TSV Jakob Spreckelsen und Thomas Pahnke zurück, sodass nur Ron Reichardt (Aufbautraining nach Knöchelbruch) ausfällt. Beim Klassenprimus ist Henning Lorenzen nach einer Gelb-Roten Karte zum Zuschauen verdammt und fehlt ebenso wie die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Mit einer Erkältung angeschlagen sind zudem die zuletzt formstarken Marvin Matthiesen und der beste Liga-Torjäger Kevin Knitel (zehn Treffer). Auch hinter Niklas Ludwig (Schienbeinprellung) steht ein kleines Fragezeichen.

Kein Fragezeichen steht hinter der Tatsache, dass Spieler und Zuschauer sich auf zwei der besten nordfriesischen Teams freuen.

12.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL13 20.10.18 Husumer SV Gettorfer SC 1:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Gettorfer SC knöpft Spitzenreiter Husumer SV einen Punkt ab

Gettorfs Torben Dahsel (l.) hatte Pech mit einem Pfostenschuss.

GETTORF(bjg/tp) - Bis zum 12. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig konnte nur der Büdelsdorfer TSV dem unangefochtenen Spitzenreiter Husumer SV beim 0:0 einen Punkt abnehmen. Mit dem Gettorfer SC ist nun ein zweites Team hinzugekommen. Die Mannschaft von Trainer Christian Schössler holte ein 1:1 (1:0) und sorgte so für die ersten Punktverluste der Husumer im eigenen Stadion.

Den ersten Aufreger gab es als die Gastgeber vehement einen Strafstoß forderten, weil der Weg von Fabian Arndt von GSC-Keeper Robin Biss gekreuzt wurde, so dass beide zu Fall kamen (7.). Schiedsrichter Tom-Lennart Maschmann entschied allerdings auf Freistoß für die Gäste und zog damit den Husumer Unmut auf sich. Die Stormstädter schienen noch mit dieser Szene beschäftigt, als die Gäste das erste und einzige Mal vor der Pause vorne gefährlich wurden. Nach einem schnellen Konter traf Torben Dahsel nur den Pfosten (10.). Ansonsten suchten die Hausherren die Lücke im Gettorfer Abwehrverbund – und fanden diese Mitte der ersten Hälfte. Niklas Ludwig hatte sich durchgesetzt und Fabian Arndt bedient, der überlegt die Husumer Führung besorgte (28.). Ansonsten passierte vor der Pause vor beiden Toren nicht mehr viel. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gettorfer ihre beste Phase und belohnten sich folgerichtig mit dem Ausgleich durch Kevin Link.

„Wir können mit dem Punkt leben. Wir hatten heute eine kurze Schwächephase und haben sonst unsere Möglichkeiten gegen einen defensiv guten Gegner leider nicht genutzt. Es war eine ordentliche Leistung, weil wir die meiste Zeit Ball und Gegner kontrolliert haben“, bilanziert HSV-Coach Torsten Böker. Sein Trainerkollege Christian Schössler meint: „Wir freuen uns über den Punkt gegen eine Mannschaft mit außergewöhnlich guten Offensivspielern. Deshalb haben wir uns bewusst etwas defensiver aufgestellt. Das hat gut funktioniert. Die Jungs haben alles gegeben. Am Ende geht das Remis, denke ich, in Ordnung.“ 

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – F. Christiansen, Knitel – H. Lorenzen, Arndt, Yassine – Ludwig (79. Koschenz), Fleige. Gettorfer SC: Biss – Wick, Y. Wolf, Herzig, N. Wolf – Kühl (79. Behrendt), L. Empen – Weber, Dahsel, Hansen – Link (87. Lange). SR: Maschmann (Eidertal Molfsee). Zuschauer: 235 Tore: 1:0 Arndt (28.), 1:1 Link (58.).

22.10.2018 · Eckernförder Zeitung

Landesliga: Husum und Rantrum spielen jeweils remis

Der Husumer Henning Lorenzen (l.) zieht am Gettorfer Christian Behrendt vorbei. Petersen

HUSUM (bjg) - Eine kleine Schwächephase und mangelnde Chancenverwertung kosteten die Husumer SV in der Fußball-Landesliga den Sieg über den Gettorfer SC. Der Spitzenreiter musste nach acht Heimsiegen in Folge mit einem 1:1 zufrieden sein. Änhlich erging es dem TSV Rantrum beim 2:2 in Hohenwestedt.

Husumer SV – Gettorfer SC 1:1 (1:0)?Einen ersten Aufreger gab es in der 7. Minute, als die Husumer einen Strafsto? forderten, weil der Weg des ballf?hrenden Fabian Arndt von Gettorfs Keeper Robin Biss gekreuzt wurde, so dass beide zu Fall kamen. Schiedsrichter Tom-Lennart Maschmann gab einen Freisto? f?r die G?ste, bei denen kurz darauf Torben Dahsel nach einem Konter den Pfosten traf (10.). Danach suchte Husum geduldig die L?cke in der Gettorfer Abwehr. Niklas Ludwig legte f?r Fabian Arndt vor, der ?berlegt zur F?hrung (28.) f?r den Spitzenreiter traf. Ludwig, Arndt und Bosse Wullenweber verpassten weitere Treffer.

Auch nach dem Wechsel ließen die Husumer zunächst Ball und Gegner laufen. Gettorf verteidigte aber geschicht und suchte sein Heil in langen Bällen. Als der Tabellenführer kurzzeitig den Faden verlor und nachlässig wirkte, schlugen die Gäste zu. Nach einem Husumer Ballverlust schaltete Gettorf blitzschnell um und Kevin Link war zum 1:1 (58.) zur Stelle. Husum spielte danach wieder dominant, doch Chancen für Hendrik Fleige, der mustergültig von Finn Christiansen bedient wurde, für Kevin Knitel auf Pass von Arndt verpufften ebenso wie ein Freistoß von Marco Nagel (78.).

„Wir können mit dem Punkt leben. Wir hatten heute eine kurze Schwächephase und haben in der verbleibenden Zeit unsere guten Möglichkeiten, die wir uns gegen defensiv guten Gegner erarbeitet haben, leider nicht genutzt. Ansonsten war es eine ordentliche Leistung“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

MTSV Hohenwestedt – TSV Rantrum 2:2 (1:0)?Wieder einmal hat ein sp?tes Gegentor den TSV Rantrum Punkte gekostet. Beim MTSV Hohenwestedt f?hrten die Lagedeichkicker mit 2:1 als der ?berragende Thies Kochanski in der 85. Minute doch noch den Ausgleich besorgte. Rantrums Coach Karl M?ller ?rgerte sich ?ber den ungl?cklichen Spielverlauf, sprach aber von einem leistungsgerechten Unentschieden. „Wir nehmen den Ausw?rtspunkt gerne mit, auch wenn sich das in der Tabelle noch nicht auszahlt.“

Beide Teams gingen mit hoher Intensität und Bereitschaft zu Werke. Die Hausherren erwischten jedoch den besseren Start: Henrik Schnoor hatte nach einer schönen Einzelaktion scharf in die Mitte gespielt, wo Kochanski den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte (8.). Mit fortlaufender Spieldauer kamen die Gäste besser ins Spiel und vermeintlich zum Ausgleich. Jedoch wurde das Tor von Marvin Theede wegen einer zumindest zweifelhaften Abseitsstellung nicht anerkannt (28.). Auch ein Kopfball von Arne Harring (31.) sowie eine dicke Gelegenheit von Damian Krause, der freistehend den Ball nicht richtig traf (41.), führten nicht zum Erfolg. Kurz vor der Pause verhinderte Thomas Pahnke auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper gar noch das mögliche 2:0 (43.).

In der zweiten Halbzeit hielten beide Mannschaften das Tempo hoch. Nun legte einen Blitzstart hin. Krause setzte im Strafraum energisch nach und spitzelte den Ball zum Ausgleich ins Netz (47.). Kurz traf Krause aus kurzer Distanz den Torwart. Der beste Rantrumer, Danny Jeßen, war es, der einen Abpraller aus der Distanz ins lange Eck zum 1:2 schoss (74.). Dass Müller wegen dreier verletzungsbedingter Wechsel früh sein Kontingent ausschöpfen musste, machte sich kräftemäßig in der Schlussphase bemerkbar. Trotzdem hatten die Rantrumer einige Konterchancen. Bei der besten wurde Theede zu weit abgedrängt und verzog (83.). So kamen die Hausherren doch noch zum Ausgleich. Kochanski war zur Stelle, als der Rantrumer Abwehr ein Ball in die Tiefe durchrutschte (85.).

Auch wenn die Rantrumer weiterhin im Tabellenkeller festhängen, blickt Müller den nächsten Spielen optimistisch entgegen. „Wir sind insgesamt stabiler geworden und ich bin mir sicher, dass wir kurzfristig wieder Erfolge einfahren werden.“

22.10.2018 · sh:z-NordfrieslandSport

Quintett fällt aus – Quartett kehrt zurück

Yannick Wolf (li.) und Torben Dahsel kehren in den Gettorfer Kader zurück und sollen in Husum für Torgefahr sorgen. Peters

GETTORF(tp) - Vor der Saison wurden die Husumer SV und der Gettorfer SC als die Top-Kandidaten auf die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Schleswig gehandelt. Wenn die beiden Teams heute um 14 Uhr in Husum aufeinander treffen, empfängt der Spitzenreiter den Tabellensechsten, der bereits 16 Punkte hinter den Gastgebern liegt. Hauptgründe für den bereits großen Abstand sind der schwache Saisonstart und die vielen Ausfälle der Gettorfer, die das Team nicht auffangen konnte. Aus diesem Grund werden die Verantwortlichen auch in der Winterpause die Augen offen halten. „Auf der anderen Seite hoffe ich aber auch, dass uns nach der Pause mit Sebastian Möhl, David Wagner und Constantin Westphal drei verletzte Spieler wieder zur Verfügung stehen werden“, sagt GSC-Coach Christian Schössler.

Auch an der Nordsee werden mit den verletzten Sebastian Möhl, Hannes Schmidt (wird in dieser Saison wohl kein Spiel mehr bestreiten), Lennart Gravert (Schultereckgelenksprengung) dem gesperrten Erik Empen sowie dem beruflich verhinderten Mario Lorenzen wieder fünf Akteure passen müssen. Dafür kehren auf der anderen Seite allerdings mit Yannick Wolf, Torben Dahsel, Tim Marten Wick und Lars Empen vier wichtige Spieler wieder zurück. Durch die Ausfälle von Lorenzen und Gravert gibt es allerdings eine Vakanz auf der rechten Verteidigerposition, die mit großer Wahrscheinlichkeit Klaas Weber schließen wird.

„Die Husumer verfügen für die Landesliga über ein außergewöhnlich starkes Team. Dabei haben sie sich auch noch gut verstärkt und sind für mich schon jetzt der kommende Meister“, sagt Christian Schössler, der trotz aller widrigen Umstände „ein gutes Gefühl“ hat, um in Husum gut abzuschneiden. Falls Fans die Mannschaft begleiten wollen: Es sind noch Plätze frei. Abfahrt ist um 11.45 Uhr am Sportpark.

EZ-Tipp: 2:2 

20.10.2018 · Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz will seine Talfahrt gegen Schleswig 06 beenden

Sturmhoffnung: Der Altenholzer Jannis Sändker (re.) feierte gegen den Eckernförder SV sein Comeback. Hier wird er hauteng bewacht vom ESV-Verteidiger Jan-Ole Jürgensen. © Jan-Phillip Wottge

Der seit vier Spielen unbesiegte Eckernförder SV will seine Erfolgsbilanz in der Fußball-Landesliga Schleswig mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten VfR Horst fortsetzen. Auf einen Heimdreier hofft auch der TSV Altenholz im Kellerduell gegen Schlusslicht Schleswig 06, das mit 60 Gegentoren zur Schießbude der Liga geworden ist. Der Gettorfer SC hat mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter Husumer SV den größten Brocken vor sich.

Husumer SV – Gettorfer SC (Sbd., 14 Uhr)

Auf die Gettorfer dürfte an der Nordseeküste Schwerstarbeit zukommen. Die Husumer gewannen elf ihrer zwölf Spiele und ließen nur beim 0:0 in Büdelsdorf Punkte liegen. Ihre letzten beiden Heimspiele gewannen sie 10:0 gegen Schleswig 06 und 7:1 gegen den Osterrönfelder TSV. Nicht nur deshalb sieht GSC-Coach Christian Schössler Handlungsbedarf: "Acht Gegentore in den beiden letzten Spielen sind zu viel. Wir müssen hinten wieder mehr Sicherheit reinbekommen und werden in der Abwehr umstellen. Immerhin treffen wir auf die mit Abstand beste Mannschaft der Liga." Die Gettorfer fahren zwar ohne Erik Empen (zwei Spiele Rotsperre), Manuel Lorenzen (Dienst) und Lennart Gravert (fällt bis Saisonende mit seiner Schulterverletzung aus), dafür aber mit Tim Marten Wick, Torben Dahsel, Lars Empen und Yannick Wolf in die "graue Stadt", wollen sich dort aber kein solches Ergebnis abholen. "Wir möchten schon gerne etwas aus Husum mitnehmen" , betont Schössler. Im Mannschaftsbus sind für Fans noch Plätze frei. Abfahrt am Sonnabend ist um 11.45 Uhr im Sportpark..

Eckernförder SV – VfR Horst (So., 15 Uhr)

In Altenholz schienen die Eckernförder bei ihrer 2:0-Führung auf der Siegerstraße zu sein, mussten sich am Ende aber mit einem 2:2 zufrieden geben. "Leider lief es nur eine Halbzeit sehr gut. An diese Phase wollen wir auf eigenem Platz gegen die uns unbekannten Horster anknüpfen", sagt ESV-Coach Maik Haberlag, der eine klare Zielsetzung vorgibt: "Wir wollen das Spiel so angehen, dass wir diesmal alle drei Punkte holen. Dazu brauchen wir auch viel Laufarbeit." Obwohl die Gäste in sechs Auswärtsspielen nur einen Punkt (2:2 bei Schleswig 06) holten, werden sie nicht unterschätzt. "Unser Spiel wollen wir auf jeden Fall durchziehen", so Haberlag. Trotz der Ausfälle von Julian Zülsdorff (verletzt) und Wladislaw Dietrich (Dienst) hat der ESV-Coach keine personellen Sorgen.

TSV Altenholz – Schleswig 06 (Sbd., 14 Uhr)

Der TSV Altenholz ist zum Siegen verdammt. Die 06er sind seit sieben Spielen sieglos. Dabei hagelte es neben einer 0:9-Schlappe auch zwei 0:10-Packungen. "In erster Linie zählt nur das Ergebnis. Wenn am Ende des Tages ein dreckiger 1:0-Sieg steht, kann ich damit auch sehr gut leben. Die Chance, sich zu blamieren, wächst von Woche zu Woche", sagt der Altenholzer Co-Trainer Marco Schnoor-Sahlmann, der den urlaubenden Kristian Hamm an der Seitenlinie in der Verantwortung vertritt, dennoch warnt er: "Wir dürfen nicht verkrampfen." Bis auf Rene Joswig und Tim Netzel (beide Bänderverletzungen) sowie den rotgesperrten Keeper Jan Detlefsen kann Schnoor-Sahlmann auf sein gesamtes Personal zurückgreifen. Hoffnungen schöpfen die Altenholzer aus der guten Performance gegen den Eckernförder SV, als sie einen 0:2-Rückstand aufholten und am Dreier schnupperten. "Da haben wir uns hoffentlich neues Selbstvertrauen erarbeitet. Wir sehen, dass wir es können. Jetzt müssen wir uns belohnen", fordert Schnoor-Sahlmann das Ende der Altenholzer Talfahrt von sechs sieglosen Spielen

19.10.2018 · 5:34 · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Auf das Derby folgt der Alltag

Fußball-Landesliga: Husumer SV trifft auf den Gettorfer SC / TSV Rantrum hofft in Hohenwestedt auf Anschluss ans Tabellenmittelfeld
Der Husumer Linksaußen Luca Steen (re.), hier im Duell gegen Schleswigs Ahmed Ikirrou, gehört gegen Gettorf zu den ersten Optionen von Trainer Torsten Böker. Foto: Klein

HUSUM (Björn Gutt) - Nach dem Landesliga-Derby vor über 600 Zuschauern kehren die Fußballer der Husumer SV und des TSV Rantrum in den Alltag zurück. Tabellenführer Husum hat nach der Niederlage des ersten Verfolgers TSV Nordmark Satrup bereits einen komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung und will am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Gettorfer SC nachlegen. Rantrum konnte die 0:1-Niederlage im Derby trotz einer ansprechenden Defensivleistung nicht verhindern, bei Aufsteiger MTSV Hohenwestedt (Sonnabend, 16 Uhr) soll nach Möglichkeit wieder ein Sieg her.

Husumer SV – Gettorfer SC

Die Husumer SV spielt derzeit in ihrer eigenen Liga, das 1:0 in Rantrum war der achte Sieg in Folge. Trotzdem übt sich HSV-Coach Torsten Böker weiterhin in Demut. Das klare Tabellenbild ist für ihn nur eine Momentaufnahme und "kein Grund abzuheben". Daher halten die Husumer die Intensität und Konzentration auch im Training hoch. "Wir geben weiterhin Gas. Jeder will sich im Training zeigen und sich aufdrängen für die erste Elf", berichtet Böker.

Am Sonnabend ist mit dem Gettorfer SC eine Mannschaft im Friesenstadion zu Gast, die vor der Saison ähnlich hoch eingeschätzt wurde wie Husum. Während die HSV die Erwartungen bislang mehr als erfüllte, ist der GSC eine der Enttäuschungen der Saison. Nach einem allenfalls durchschnittlichen Start hatte Gettorf im September ein kleines Zwischenhoch mit vier Siegen in Folge, zuletzt setzte es allerdings wieder zwei Niederlagen hintereinander. Vorläufiger Tiefpunkt war eine 1:5-Heimpleite am vergangenen Freitag gegen den Büdelsdorfer TSV.

Böker warnt dennoch: "Wir werden nicht den Fehler machen und Gettorf unterschätzen. Sie verfügen über einen starken und eingespielten Kader." Der Trainer kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen, weil mit Henning Lorenzen (nach Sperre), Marc Koschenz, Marvin Matthiesen und Kevin Knitel einige potenzielle Stammspieler wieder voll belastbar sind. "Ich habe quasi die Qual der Wahl", so Böker.

MTSV Hohenwestedt – TSV Rantrum

Trotz der Niederlage im Derby gegen Husum zeigt die Formkurve beim TSV Rantrum nach oben. Vor allem die defensive Stabilität war gegen den Klassenprimus, aber auch beim vorherigen 2:0-Auswärtssieg beim Büdelsdorfer TSV, endlich wieder gegeben. "Dafür waren wir in der Offensive gegen Husum zu harmlos, weil uns in einigen Situationen der Mut gefehlt hat", blickt TSV-Coach Karl Müller zurück.

Allerdings ist das Spiel mittlerweile raus aus den Köpfen, jetzt wollen die Rantrumer nach dem Abrutschen auf Relegationsplatz 13 bei Aufsteiger und Tabellennachbar MTSV Hohenwestedt zurück in die Erfolgsspur. Nur mit einem Sieg können die Lagedeich-Kicker den Anschluss an das gesicherte Tabellenmittelfeld halten. "Hohenwestedt sollte wieder eher unsere Kragenweite sein. Ich denke, wir haben gute Möglichkeiten, zu punkten", meint Müller.

Der Gegner ist durchaus als Wundertüte zu bezeichnen. Ähnlich wie die Rantrumer hat auch der abstiegsgefährdete MTSV ein positives Torverhältnis. Dabei profitieren die Schützlinge von Trainer Sebastian Barth vor allem von ihrer starken Offensiv-Abteilung, die die zweitbeste Trefferquote der gesamten Liga aufweist. Dafür hauptverantwortlich sind Torjäger Thies Kochanski (zehn Treffer) sowie Tjark Sievers (sechs) und Mathias Landt (fünf). Zuletzt zeigte sich Hohenwestedt formstark und verlor nur eines der letzten sechs Spiele. Der MTSV steht für Spektakel – mehr als vier Treffer fallen im Schnitt.

Rantrums zuletzt überzeugende Defensive sollte also gewarnt sein. Allerdings weilt Abwehrchef Kim Lorenzen heute auf einer Hochzeit in Bielefeld. Ob er rechtzeitig zum Anpfiff morgen um 16 Uhr zurück ist, steht nicht fest. Ansonsten kann Karl Müller nahezu auf alle Akteure zurückgreifen.

19.10.2018 · sh:z-NordfrieslandSport
LL14 27.10.18 FC Reher/Puls Husumer SV 1:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Remis im Gipfeltreffen

Fußball-Landesliga: FC Reher/Puls und Husum trennen sich 1:1
Angriff abgewehrt: Rehers Gerrit Ratjen bleibt Sieger gegen die Husumer Finn Christiansen (r.) und Niklas Ludwig (l.). rst

PLUS (schö) - Der FC Reher/Puls hatte im Top-Spiel der Fußball-Landesliga Schleswig die Husumer SV am Rande einer Niederlage, als Christian Sievers in der 86. Spielminute unter dem Jubel der 200 Zuschauer zum 1:0 einköpfte. Letztlich glich aber Valentin Godt (89.) noch zum 1:1 aus. Unter dem Strich war das ein gerechtes Ergebnis, wobei Reher/Puls den Punktgewinn gegen den Tabellenführer durchaus als Erfolg feierte.

Die 90 Minuten plus Nachspielzeit in Puls boten über weite Strecken viel Mittelfeldspiel zwischen den beiden Strafräumen und nur wenige torreife Situationen. Nur kurz jubelten die Fans der Hausherren, als Joshua Seider in der 13. Minute per Kopf nach Freistoß von Thies Göttsche einnetzte. Mit unfairen Mitteln hatte er sich im Husumer Strafraum durchgesetzt und wurde folgerichtig zurückgepfiffen. Insgesamt hatten die Husumer vor der Pause ein leichtes spielerisches Übergewicht. Allerdings hielt der FC dagegen, wobei Timo Kasch und Gerrit Ratjen die Husumer Angriffsspitzen nicht zur Entfaltung kommen ließen.

Im zweiten Durchgang verzeichneten Joshua Seider (63.) nach Pass von Timo Albers und Timo Albers (70.) auf Zuspiel von Thies Michaelis die besten Möglichkeiten für Reher/Puls, während Fabian Arndt auf der anderen Seite Hendrik Fleige (71.) in Szene setzte, dieser aber auch das Tor verfehlte.

Bis in die Schlussphase hinein waren zählbare Erfolge hüben wie drüben nicht zu registrieren. Bezeichnenderweise trafen dann zwei eingewechselte Spieler. Der in der 70. Minute für Thies Michaelis in die Partie gekommene Christian Sievers brachte die Gastgeber nach einem Eckball von Gerryt Rathke in Führung, und Valentin Godt, der sogar erst zwei Minuten zuvor für Daniel Hornburg eingewechselt worden war, sorgte für den Husumer Ausgleich.

29.10.2018 - Glückstädter Fortuna

Husum bleibt unbesiegt – Rantrum überrascht

Abwehrchef Kim Lorenzen (l.) ging mit nach vorn und erzielte den Ausgleich für den TSV Rantrum. Wolfgang Jebsen

RANTRUM (bjg) - Beim kriselnden Fußball-Landesligisten TSV Rantrum folgte auf die überraschenden Trennung von Trainer Karl Müller ein ebenso unerwartetes Erfolgserlebnis mit einem 1:1 gegen den Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup. Auch Spitzenreiter Husumer SV spielte 1:1 beim FC Reher/Puls und bleibt damit in dieser Saison noch unbesiegt.

TSV RAntrum – Nordm. Satrup 1:1 (0:0) Der bisherige Co-Trainer Kay Steingrüber, der zunächst für Karl Müller eingesprungen ist, hatte eine gelungene Premiere als Chef. Seine Rantrumer agierten auf Augenhöhe mit dem Favoriten Satrup. Vorteile der Gäste im Ballbesitz glich der Tabellen-14. mit Willenskraft und Kampf aus und hatte sogar noch die größeren Chancen. Zudem verkrafteten die Hausherren in der zweiten Halbzeit gleich zwei Tiefschläge: Erst sah Marten Matzen nach einem vermeintlichen Foulspiel die gelb-rote Karte, bevor der daraus resultierende Freistoß zu allem Überfluss auch noch das 0:1 durch Goalgetter Ken Dikun brachte (70.). Dann aber krönte Abwehrchef Kim Lorenzen seine starke Leistung, als er im Stile eines Torjägers den verdienten Ausgleich (82.) erzielte . „Kim Lo ist ein absolutes Phänomen. Für ihn freut es mich besonders, weil er eine echte Führungspersönlichkeit ist und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt“, lobte Steingrüber. „Wir haben heute eine starke geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner gezeigt. Man hat gesehen, dass der Teamgeist intakt ist. Darauf können wir aufbauen.“

Über weite Strecken neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Eine erste Torchance für den Rantrumer Damian Krause (20.) entschärfte der starke Jan Mathiesen im Nordmark-Kasten, der 30. Minute traf Krause aus spitzem Winkel das Außennetz.

Im zweiten Durchgang schien Rantrum nach der Ampelkarte für Matzen und dem Rückstand durch Dikun (70.) auf der Verliererstraße. Doch die Hausherren schafften einen Kraftakt. Marvin Theede verpasste noch frei vor Mathiesen den Ausgleich, aber wenig später war Aushilfs-Mittelstürmer Lorenzen zur Stelle und traf nach toller Vorarbeit des eingewechselten Jakob Spreckelsen (82.). In der Schlussphase hielt Rantrums Torwart Lev Meesenburg gegen Satrups Besten, Timo Andresen, den verdienten Punkt fest.

Wie es auf der Rantrumer Trainerbank weitergeht, ist noch nicht entschieden. „Der Verein sucht nach einer Lösung. Solange betreue ich die Mannschaft, auch wenn ich lieber wieder ins zweite Glied zurückrücken würde“, sagte Kay Steingrüber.

FC Reher/Puls – Husumer SV 1:1 (0:0) Durch ein Tor des gerade eingewechselten Valentin Godt (89.) wendete der Tabellenführer die erste Niederlage der Saison gerade noch ab. Dabei bewiesen die Husumer starke Nerven, nachdem das 0:1 auch erst durch ein Joker-Tor von Christian Sievers in der Schlussphase (85.) gefallen war. Am Ende konnte Husums Coach mit dem Remis leben. „Hier werden sicherlich auch noch andere Mannschaften ihre Schwierigkeiten bekommen. Der Gegner hat defensiv eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir haben es leider verpasst, unsere Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Nach dem Spielverlauf geht das Remis dann am Ende in Ordnung.“

Die Partie entwickelte sich zum Spiegelbild der allermeisten Husumer Auftritte in dieser Saison. Der Spitzenreiter war vom Start weg dominant und spielbestimmend, wobei die Hausherren mit einer hohen Intensität und Bereitschaft dagegenhielten. Den Unmut der Stormstädter zog Schiedsrichter Hakan Yilmaz auf sich, weil seine Pfeife stumm blieb, als Hendrik Fleige Strafraum zu Fall (12.)kam. „Das war ein klarer Elfmeter und ich denke, dass das Spiel ganz anders verläuft, wenn wir dadurch in Führung gegangen wären“, ärgerte sich Böker ein wenig. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten Fabian Arndt und Fleige noch gute Einschussmöglickeiten scheiterte aber an der vielbeinigen FC-Abwehr oder Schlussmann Christoph Rohweder. Der Gastgeber suchte wenn überhaupt in der Offensive sein Heil durch lange Bälle, um dadurch auch seine Standardstärke zur Entfaltung kommen zu lassen. Die Husumer erstickten aber die allermeisten Bemühungen im Keim.

Der Spielfilm änderte sich auch nach dem Wechsel nur wenig, wenn gleich die Hauherren nun etwas mutiger wurden und die eine oder andere Kontersituation meist über ihren starken Kapitän Timo Albers zu verzeichnen hatten. Die Husumer hatten aber weiterhin die besseren Chancen, insbesondere als Fleige aus kurzer Distanz vorbei köpfte. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Christian Sievers köpfte nach einer dieser gefährlichen Ecken relativ aus dem Nichts das 1:0 für den Gastgeber (85.).

Der Ausgleich gelang Valentin Godt mit seiner ersten Aktion: Hendrik Fleige spielte schön durch die Schnittstelle, Godt verwandelte eiskalt und sicherte den verdienten Punkt.

29.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

"Mit dem Thema Aufstieg befassen wir uns nicht"

Rehers Linksverteidiger Julian Büch wagt einen Blick auf das Landesliga-Gipfeltreffen des FC gegen Spitzenreiter Husum
Guter Lauf: Sowohl bei Julian Büch als auch bei seinem Verein FC Reher/Puls läuft es derzeit richtig rund. Stöter

PLUS (bjg) - In der Fußball-Landesliga Schleswig kommt es am heutigen Sonnabend ab 15 Uhr in Puls zum Top-Spiel zwischen dem auf Position vier derzeit bestplatzierten Steinburger Vertreter FC Reher/Puls und dem noch ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV.

Während die Nordfriesen mit einer starken Offensive und überzeugenden spielerischen Leistungen Titelambitionen unterstrichen haben und bislang nur zwei Unentschieden zuließen, könnten die Hinrichsen-Schützlinge vielleicht zum ersten Stolperstein für die Sportvereinigung werden. FC-Linksverteidiger Julian Büch (27) wagt eine Einschätzung im Interview mit unserem Mitarbeiter Gunther Schöniger.

Herr Büch, beim FC läuft es momentan sehr gut. Wie ist Ihre Bewertung?

Julian Büch: Ja, wir haben uns momentan in einen kleinen Lauf gespielt. Alles geht bei uns sozusagen „Hand in Hand“.

Auch persönlich dürfen Sie strahlen: Mit zuletzt zwei Kopfballtoren haben Sie maßgeblich zum Erfolg beitragen. Und das als Abwehrspieler.

Wenn man mal in die Statistik schaut, habe ich in den letzten fünf Jahren kein einziges Tor erzielt und jetzt gleich zwei Tore in drei Spielen. Diese Momentaufnahme nehme ich natürlich gerne mit. Aber ich glaube, das bleibt erst einmal ein Einzelfall. Ich freue mich aber schon darüber. Das ist mal ein ganz anderes Gefühl als Verteidiger.

Beschreiben Sie bitte Ihre genaue Rolle im Team?

Wir spielen defensiv mit einer Dreierkette. Timo Kasch und ich spielen meistens gegen die gegnerischen Stürmer. Dies ist noch ein altes Modell. Andere Mannschaften spielen mit einer Viererkette. Das können wir mit unserem Personal nicht. Wir haben daher aus der Not eine Tugend gemacht in den letzten Jahren. Und dies war eigentlich immer recht erfolgreich. Ich spiele auf der linken Seite.

Personell hat der FC gute Leute dazu bekommen. Die Ex-Kellinghusener Joshua Seider und Mirco Göttsche, aber auch Thies Michaelis passen ins Team.

Das stimmt. Joshua Seider und Mirco Göttsche kennen wir ja schon länger. Da sie öfter bei uns waren, ist schnell eine Freundschaft entstanden. Mit Thies Michaelis habe ich schon in der Jugend in Hohenwestedt zusammengespielt. Was er fußballerisch drauf hat, war für mich daher keine Überraschung. Personell haben wir in den Vorjahren ja immer unsere Probleme gehabt. Daher waren diese drei Wechsel für uns Gold wert.

Jetzt gilt es dem Tabellenführer Paroli zu bieten. Was erwarten Sie für einen Gegner, wie schätzen Sie die Aufgabe ein?

Ich denke, Husum hat ganz andere Ambitionen als wir. Die werden spielerisch schon ganz gut was abliefern. Über die Saison gesehen werden wir da nicht groß mithalten können, aber in einem Spiel so wie in diesem – gegen starke Gegner sahen wir zu Hause schon immer gut aus – könnten wir schon etwas holen. Wenn wir defensiv gut stehen und auf Konter lauern, darf man schon auf eine Überraschung hoffen. Dies ist ein Bonus-Spiel für uns. Wir können ganz befreit in die Partie rein gehen, wir haben dabei überhaupt nichts zu verlieren.

Der neue Trainer bei der Husumer Spielvereinigung steht für schnellen Offensivfußball und kann auf starke Führungsspieler bauen. Ein echter Meisterschaftsfavorit – oder?

Ja, das würde ich auch so unterschreiben. Die Husumer werden nach meiner Einschätzung definitiv aufsteigen. Die sind schon eine andere Hausnummer.

Ist der zweite Platz für den FC Reher/Puls eine Option?

Es wäre eine schöne Sache, aber ich sage mal anders: Wir haben jetzt 27 Punkte gegen den Abstieg eingefahren. Alles andere ist On-Top. Wir nehmen zwar alles mit, was wir bekommen können, aber mit dem Aufstieg befassen wir uns eigentlich nicht.

Was meinen Sie, wie geht das Top-Spiel heute aus?

Wenn wir defensiv kompakt stehen, gut arbeiten, vorne ein wenig Abschlussglück haben, gelingt vielleicht ein knappes 2:1; aber ich tippe eher auf ein Unentschieden.

27.10.2018 - Glückstädter Fortuna

Ein routinierter Gegner für Husums junge Überflieger

HUSUM (bjg) - Tabellenführer Husumer SV hat heute (15 Uhr) in der Fußball-Landesliga die Partie beim heimstarken FC Reher/Puls auf dem Programm. „Das wird ein richtig schweres Spiel für uns“, sagt Husums Coach Torsten Böker, der aus seiner Flensburger Zeit nur zu gut noch weiß, dass „sich der FC gerade durch die besondere Stimmung immer noch einmal zusätzlich pushen kann“.

Böker erwartet zudem einen eingespielten Gegner, der aus einer soliden Grundordnung heraus agiert, mannschaftlich enorm geschlossen auftritt und über viele Routiniers verfügt, die es insbesondere jungen Mannschaften wie dem Husumer Team mit ihrer Erfahrung enorm schwer machen können.

Die meisten Leistungsträger des FC Reher/Puls wie die Albers-Brüder, Goalgetter Andreas Tank oder Torsten Alter spielen seit Jahren zusammen und die Mannschaft von Trainer Carsten Hinrichsen wurde dazu immer wieder punktuell mit talentierten Akteuren wie dem zuletzt formstarken Joshua Seider verstärkt.

„Zudem konnte man schon den letzten Spielen feststellen, dass alle Gegner gegen uns extrem und zusätzlich motiviert scheinen, weil sie die Ersten sein wollen, die uns schlagen“, hat Böker beobachtet. Mit 35 Punkten aus 13 spielen wahrten seine jungen Überflieger bislang den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Personell kann der Trainer der Husumer SV nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Luca Sander musste zuletzt angeschlagen mit dem Training pausieren, wird aber heute wohl im Kader stehen, wenn die Stormstädter sich daran machen, ihre beeindruckende Serie weiter auszubauen.

27.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 31.10.18 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1
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Final-Einzug begeistert Husum

Felix Stuewe (am Ball) ging mit Frisia in Husum leer aus. Fotos: Sven Geißler

HUSUM (Marc Reese) - Diese Saison läuft bislang so richtig rund für die Husumer SV. Die Mannschaft des neuen Cheftrainers Torsten Böker führt nicht nur die Landesliga-Tabelle souverän an, sondern steht seit Mittwoch auch im Finale des Kreispokals Nordfriesland. Im heimischen Stadion gelang nämlich ein verdienter 3:1 (1:1)-Sieg gegen den Oberliga-Achten SV Frisia 03 Risum Lindholm. Finalgegner am 30. Mai 2019 ist der Kreisligist TSV Hattstedt, der sich bereits Anfang August mit einem 4:0-Sieg gegen die SG Ladelund-Leck-Achtrup das Final-Ticket sicherte.

»Wir freuen uns riesig, dass wir im Finale stehen«, jubelte Husums Cheftrainer Torsten Böker, der eine starke Leistung seiner Mannschaft sah.

Ganz anders die Laune bei seinem Trainerkollegen Uwe Petersen von Frisia 03. »Wir haben in der zweiten Halbzeit dilettantisch gespielt«, ärgerte sich der Coach, der den letztlich schwachen Auftritt seiner Mannschaft auch mit fehlendem Selbstvertrauen begründete (Frisia verlor zuvor bereits fünf Mal in Folge in der Liga).

Dabei hatte Frisia Oberwasser. Den 0:1-Rückstand durch Husums Hendrik Fleige (24.) glich Frisia-Stürmer Finn Kalisch knapp eine Viertelstunde später mit einer fulminanten Einzelleistung aus (1:1/38.). Zudem sah Husums Kapitän Henning Lorenzen wenig später die Gelb-Rote Karte (40.), nachdem er einem taktischen Foul (25. gelbe Karte) eine weitere Foulaktion folgen ließ.

Aus diesem Vorteil zog der Favorit aber keinen Nutzen. Nach einer Standardsituation traf Marvin Matthiesen per Abstauber zur 2:1-Führung für die Hausherren (59.), spätestens mit dem 3:1 in der Nachspielzeit durch Husums Marco Nagel war es aus und vorbei für Frisia.

»Dass wir in der zweiten Halbzeit in Unterzahl gespielt haben, hat man kaum gemerkt. Ganz im Gegenteil. Wir haben es trotz dreier Chancen sogar verpasst, früher das 3:1 zu machen«, sagte Torsten Böker.

Der Coach, der zu dieser Saison die Nachfolge des jungen Dennis Witt übernommen hatte, ist in Husum schnell und vorzüglich angekommen. »Ich fühle mich extrem wohl. Alle im Verein sind sehr warm und offenherzig. Man hat mich und die anderen Neuen sehr gut aufgenommen«, lobt Böker.

Trotz des starken Saisonstarts bleibt der Coach, der mit Husum am Sonnabend in der Landesliga den SdU-Klub IF Stjernen empfängt, auf dem Boden. »Wir haben eine sehr junge Mannschaft und mit mir einen neuen Trainer. Das muss sich erst finden. Wir haben sehr schnell gut zueinander gefunden. Aber die Landesliga ist unheimlich eng, jeder kann jeden schlagen - ein Unentschieden gegen Reher/Puls wissen wir richtig einzuschätzen. Hier hebt keiner ab«, sagt Böker gegenüber Flensborg Avis.

Statistik: Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Arndt, Lorenzen, Fleige (89. Godt), Knitel (84. Ludwig), Steen, Yassine, Christiansen, Wullenweber, Wetzel. SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler - Paulsen, Bruhn, Fust, Kalisch, Stuewe, Lorenz (34. Sönnichsen), Heider, Storm (61. Petersen), Andresen, Bartlefsen. Gelb-Rote Karte: Lorenzen (Husumer SV/40.) Schiedsrichter: Yannick Jacobs

01.11.2018 - www.fl-arena.de

Husumer SV steht im Finale

Kreispokal: Spitzenreiter der Landesliga schlägt SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 3:1 / Gastgeber ab der 40. Minute in Unterzahl
Die Vorentscheidung: Marvin Matthiesen trifft aus kurzer Distanz für die Husumer SV zum 2:1, der Risum-Lindholmer Torhüter Johnny Nestler ist machtlos. Brigitte Peteren

HUSUM (Björn Gutt) - In einem mitreißendem und über weite Strecken hochklassigen Fußballspiel vor über 500 Zuschauern hat Landesligist Husumer SV das Finale im Fußball-Kreispokal erreicht. Im heimischen Friesenstadion gelang trotz 50-minütiger Unterzahl gegen den klassenhöheren SV Frisia 03 Risum-Lindholm ein 3:1 (1:1)-Sieg. Die Husumer treffen bei ihrer dritten Endspielteilnahme am 30. Mai 2019 (Himmelsfahrt) im Lecker Nordfrieslandstadion auf den Kreisligisten TSV Hattstedt, der bereits im August sein Halbfinale mit 4:0 gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund gewonnen hatte.

Den Sieg gegen den Oberligisten aus Lindholm haben die Stormstädter erst im dritten Anlauf unter Dach und Fach bringen können, nachdem der erste Versuch bei einer 2:1-Fühung für Husum wegen Gewitters abgebrochen wurde und die Neuansetzung wegen eines unbespielbaren Platzes abgesagt wurde.

Husum machte die gelbrote Karte für Kapitän Henning Lorenzen (40.) durch hohen läuferischen Aufwand wett. HSV-Coach Torsten Böker war stolz auf seine Mannschaft. „Ich denke, dass alle Zuschauer heute freudig nach Hause gehen, weil sie ein geiles Fußballspiel gesehen haben. Wir haben das als Mannschaft beeindruckend gelöst und trotz der Unterzahl das Tempo stets hochgehalten.“

Sein Gegenüber Uwe Petersen stellt enttäuscht fest: „Anscheinend haben wir gedacht, dass es nach dem Platzverweis leichter werden würde. Das Gegenteil war der Fall und das habe ich den Jungs auch gesagt. Leider haben wir es trotzdem nicht geschafft die Überzahl für uns zu nutzen. Wie schon in den letzten Spielen hatten wir Probleme, das Spiel zu machen. Die Niederlage gegen zehn Mann ist bitter, passt aber in unsere jüngste Negativserie.“ Frisia hatte zuletzt fünf Oberligaspiele in Folge verloren.

Dabei begannen die Gäste mit viel Elan. Früh musste HSV-Keeper Chris Bielinski, der einen Sahnetag erwischt hatte, in höchster Not gegen Finn Kalisch (5.) und gegen den agilen Jannik Oliver Fust (9.) parieren. Johny Nestler im Frisia-Tor war dann bei einem abgefälschten Schuss von Fabian Arndt, der mit Bende Bartlefsen einen Sonderbewacher hatte, gefordert (17.). Als Finn Christiansen in der 24. Minute Hendrik Fleige den Ball schön in den Lauf spielte, hatte Nestler keine Chance das 1:0 (24.) zu verhindern. Nur zwei Minuten später hatte Frisia eine Dreifach-Chance: Fust scheiterte zunächst an Bielinski, Lennart Mads Lorenz traf im Nachschuss den Pfosten und Kalisch verzog im dritten Anlauf.

Ein Konter brachte dann aber den Ausgleich (37.) durch Kalisch, der unwiderstehlich an Husums Abwehrchef Bossen Wullenweber vorbeizog und auch Bielinski keine Chance ließ.

Im zweiten Durchgang sorgte der starke Felix Stüwe in einigen Szenen für gewisse Gefahr vor dem Husumer Tor, doch insgesamt hatten im offenen Schlagabtausch die Gastgeber die besseren Chancen. Der aufgerückte Defensivmann Marvin Matthiesen stand goldrichtig und staubte einen abgewehrten Fleige-Kopfball nach Wetzel-Freistoß zum 2:1 ab (52.), Marco Nagel (90.+2) stellte den verdienten Endstand her.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen – Finn Christiansen, Steen (85. Nagel) – Henning Lorenzen, Arndt, Yassine – Knitel (83. Ludwig), Fleige (88. Godt) SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler – Storm (59. Janne Petersen), Lasse Paulsen, Carsten Andresen, Jannik Heider – Bartlefsen (77. Leif Johannsen) – Fust, Marvin Bruhn, Stüwe, Lorenz (32. Sönnichsen) – Finn Kalisch. Schiedsrichter: Yannick Jacobs (Tönning). - Tore: 1:0 Hendrik Fleige (24.), 1:1 Finn Kalisch (37.), 2:1 Marvin Matthiesen (52.), 3:1 Marco Nagel (90.+2). - Zuschauer: 502.

01.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Halbfinale im Fußball-Kreispokal – der dritte Anlauf

HUSUM (pu/bjg) - Dritter Versuch: Am Mittwoch um 14 Uhr soll das Halbfinale im Fußball-Kreispokal zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm endlich über die Bühne gehen. Die erste Partie war in einem Juli -Gewitter beim Stand von 2:1 für Husum abgebrochen worden, die zweite scheiterte im Oktober an einer Platzsperre durch die Stadt. Sollte es in Husum erneut Probleme geben, wird das Pokalderby nach Lindholm oder auf den Kunstrasen in Risum verlegt. Die aktuelle Wetterprognose sieht aber gut aus, was die reguläre Ansetzung im Friesenstadion angeht.

Das Duell birgt Brisanz: Beide Teams wollen in das Pokalfinale, beide wollen die Frage nach der besten Mannschaft im Kreis in ihrem Sinne beantworten. „Das ist ein Prestigeduell auf Augenhöhe. Husum hat nach den Verstärkungen absolut Oberligaformat. Aber auch wir wissen, was wir können und haben das in Todesfelde gezeigt. Da stimmte bis auf das Ergebnis fast alles. Jetzt erhoffen wir uns den Befreiungsschlag“, sagt Olaf Petersen, Sportlicher Leiter des SV Frisia. Während er keinen Favoriten ausgemacht hat („die bessere Tagesform und die bessere Einstellung werden entscheiden“), sieht Husums Coach Torsten Böker die Gäste erst einmal im Vorteil: „Es wird ein interessantes und schweres Spiel für uns. Frisia ist eine feste Größe in der Oberliga, auch wenn die letzten Ergebnisse nicht wie gewünscht ausgefallen sind.“ Als Stärken der Risum-Lindholmer nennt Böker „gute Physis, schnelles Umschaltspiel, schnelle Angreifer“. Bei Husum sind Luca Sander und Marc Koschenz angeschlagen, Cyriac Albertsen gesellt sich mit Rückenproblemen zu den Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Bei Frisia sind alle Akteure fit.

30.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreispokal-Halbfinale: Auch der zweite Versuch geht schief

HUSUM (bjg/jas) - Der TSV Hattstedt wartet weiter auf seinen Gegner im Finale um den Fußball-Kreispokal, das am 30. Mai in Leck stattfindet. Eigentlich sollte gestern im Husumer Friesenstadion das zweite Halbfinale zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm stattfinden. Souveräner Tabellenführer der Landesliga-Schleswig gegen den Überraschungsvierten der Oberliga – Mannschaften und Fans freuten sich auf das Duell der derzeit besten Fußball-Mannschaften des Kreises.

Doch das Wetter machte den Teams erneut einen Strich durch die Rechnung. Weil es im Laufe des Dienstags immer wieder regnete, entschied die Stadt am Abend, die Plätze im Stadion bis einschließlich Freitag zu sperren. Bei den Husumern stieß die Maßnahme auf wenig Gegenliebe. „Es ist unverständlich, dass das Spiel zu so einem frühen Zeitpunkt abgesagt wurde“, meinte HSV-Fußballobmann Arne Strohscheer – gestern sei bestes Fußballwetter gewesen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des SV Frisia wurde immerhin schnell ein neuer Termin gefunden, nun soll am Reformationstag (31. Oktober) um 14 Uhr gespielt werden. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Pokal-Knaller dem Wetter zum Opfer fiel. Ende Juli brach der Schiedsrichter den ersten Versuch in der 82. Minute beim Stand von 2:1 für Husum wegen eines einsetzenden Gewitters ab. 

04.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Wer schafft es im zweiten Versuch ins Finale?

Auf der Flucht: Knapp eine halbe Stunde warteten die Spieler Ende Juli auf die Fortsetzung des Kreispokalspiels, ehe sie sich in die Kabine retteten. Foto: Pustal/Archiv

HUSUM (pu/bjg) - Pokal-Knüller, zweiter Versuch: Am Mittwoch spielen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm um den Einzug ins Kreispokal-Finale. Anpfiff ist um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion. Gesucht wird der Gegner des TSV Hattstedt, der sein Halbfinale schon im August mit 4:0 gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund gewonnen hatte. Da wäre der Sieger zwischen Husum und Frisia eigentlich schon ermittelt gewesen, doch das Wetter machte beiden Mannschaften am 28. Juli einen Strich durch die Rechnung – insbesondere den Husumern.

Der souveräne Landesliga-Tabellenführer führte in der 82. Minute 2:1, als starker Regen und ein Gewitter einsetzten, was Schiedsrichter Andreas Esch dazu veranlasste, zunächst das Spiel zu unterbrechen. Als nach 30 Minuten keine Verbesserung der Wetterlage eintrat, erklärte er das Spiel für beendet. Das stieß auf Husumer Seite auf Unmut, war die Überraschung gegen den favorisierten Oberligisten doch zum Greifen nah.

Für die nordfriesischen Fußball-Fans bedeutet das Wiederholungsspiel die erneute Chance, die derzeit besten Teams des Kreises unter die Lupe nehmen zu können. Husum hat von zehn Landesliga-Spielen neun gewonnen, zuletzt feierte die Mannschaft von Torsten Böker sechs Dreier in Folge. Und Frisia kommt mit der Empfehlung eines überraschend starken Saisonstarts. Das Team von Uwe Petersen liegt nach zehn Oberliga-Spieltagen völlig überraschend auf Platz vier, musste am Sonntag bei Inter Türkspor Kiel (1:2) aber einen Dämpfer hinnehmen.

„Jetzt haben wir wieder 90 Minuten, um in Husum zu zeigen, dass wir die Nummer eins in Nordfriesland sind. Wir haben uns in den letzten drei Monaten sehr gut entwickelt“, findet der Sportliche Leiter Olaf Petersen „Bei der Vorgeschichte wird es mit Sicherheit ein Spiel vor großer Kulisse werden. Diesmal zählt auch für uns nur ein Weiterkommen. Wir wollen unbedingt das Pokalfinale in Leck erreichen, aber das gilt sicherlich auch für Husum“, sieht Petersen alle Zutaten für einen großen Pokalkampf gegeben.

02.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Neuauflage im Friesenstadion

Kreispokal-Halbfinale wird wiederholt
Zweikampf auf der Außenbahn: Frisia-Abwehrspieler Carsten Andresen (re.), mit schwarzer Schutzmaske, und der Husumer Stürmer Finn Christiansen kämpfen um den Ball. Foto: Pustal

HUSUM (pu) - Das Kreispokal-Halbfinale zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum- Lindholm am Sonnabendnachmittag in Husum findet am Mittwoch, 3. Oktober, um 14 Uhr eine Neuauflage im Friesenstadion. Ganze acht Minuten fehlten dem gastgebenden Landesligisten zum Sieg und damit zum Einzug in das Endspiel im Lecker Nordfrieslandstadion. Beim Stand von 2:1 (2:1) unterbrach der Schiedsrichter Andreas Esch aus Sicherheitsgründen die Partie. Starker Regen und vor allem das über der Stormstadt kreisende Gewitter mach ten eine Fortsetzung unmöglich. Nach einer halben Stunde erbat sich Esch weitere zehn Minuten, um zu schauen, ob eine Besserung eintreten könnte. Dem war nicht so und so brach er die Partie nach 82 gespielten Minuten ganz ab.
Sehr zum verständlichen Unwillen der Gastgeber, die natürlich gerne ihre Führung in einen Sieg umgemünzt hätten. Die Lindholmer hingegen akzeptierten das Votum der Unparteiischen ohne Protest und richteten den Blick bereits in Richtung einer wahrscheinlichen Neuansetzung.

29.09.2018 · Die WochenSchau Nordfriesland

Pokal-Halbfinale in Husum am 3. Oktober

HUSUM (usc) - Entscheidung gefallen: Das am Sonnabend wegen eines Gewitterregens abgebrochene Halbfinale im Fußball-Kreispokal (wir berichteten) zwischen Titelverteidiger Husumer SV und dem Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm wird neu angesetzt. Neuer Termin ist Mittwoch, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion.

Gastgeber Husum hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs 2:1 gef?hrt und gehofft, dass nur noch acht Minuten nachgespielt w?rden. Dazu kommt es jetzt nicht.

Der erste Finalist wird nun am Donnerstag (19.30 Uhr) im Hattstedter Waldstadion ermittelt. Gastgeber TSV (Kreisliga) trifft im Halbfinale auf den Verbandsligisten SG Leck-Achtrup-Ladelund (SG LAL).?

31.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport
LL15 03.11.18 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 4:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Stern Flensburg chancenlos beim Herbstmeister

HUSUM (bjg) - Beim souveränen Tabellenführer Husumer SV war für die Fußballer von Stern Flensburg in der Landesliga nichts zu holen. Die 1:4 (0:3)-Auswärtsniederlage war auch in der Höhe verdient. Die Partie war im Grunde genommen bereits nach 24 Minuten entschieden, da die Stormstädter zu diesem Zeitpunk dank der Tore von Bosse Wullenweber (8.), Hendrik Fleige (11.) und Marvin Matthiesen (24.) mit 3:0 führten. Nochmal Wullenweber (60.) erhöhte in der zweiten Halbzeit sogar noch. Dass es am Ende nicht noch mehr Gegentreffer für die Flensburger gab, lag daran, dass Husum nach dem kräftezehrenden Kreispokal-Halbfinale unter der Woche in den Verwaltungsmodus schaltete. Zum anderen war Stern um Schadensbegrenzung bemüht. Jannik Arnold erzielte den Ehrentreffer für die Gäste (71.). Das Fazit von Stern-Coach Lars Meyer fiel zweigeteilt aus: „Die erste Hälfte war grausam. Nach der Pause haben wir die Partie einigermaßen positiv gestaltet. Insgesamt verlief die Hinrunde nicht nach unseren Ansprüchen.“

05.11.2018 - Flensburger Tageblatt

Husum souveräner Herbstmeister

Fußball-Landesliga: 4:1 gegen Stern Flensburg / Für den TSV Rantrum geht es weiter aufwärts: 2:1 in Brunsbüttel
Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber (l.) tat sich diesmal auch mit zwei Treffern hervor: Hier hält er sich den Flensburger Daniel Sekowski vom Leib. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Auch das letzte Spiel der Hinrunde in der Fußball-Landesliga gestaltete die Husumer SV mit einem 4:1 (3:0) gegen Stern Flensburg souverän und geht nun als unbesiegter Herbstmeister in die Rückrückrunde. Der TSV Rantrum hat mit einem 2:1-Auswärtssieg beim BSC Brunsbüttel die Abstiegsränge verlassen.

Husumer SV – Stern Flensburg 4:1 (3:0) Bereits nach 24 Minuten führte der Spitzenreiter mit 3:0 und ein Debakel für die Gäste schien sich anzubahnen. Doch nach der kräftezehrenden englischen Woche mit dem Sieg im Kreispokal gegen Risum-Lindholm schaltete Husum zurück, zudem war Stern redlich um Schadensbegrenzung bemüht. HSV-Trainer Torsten Böker war zufrieden: „Insgesamt war es eine gute Leistung zum Abschluss einer tollen Hinrunde. Die Mannschaft befindet sich weiterhin auf einem sehr guten Weg.“ Husum begann in gleicher Aufstellung wie am Mittwoch dominant. Nachdem erste Abschlüsse des emsigen Fabian Arndt noch von der Stern-Defensive abgeblockt werden konnten, erzielte Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einem Yassine-Freistoß per Kopfball das 1:0 (8.). Kurze Zeit später erreichte ein langer Ball Hendrik Fleige im Sturmzentrum, der eiskalt zum 2:0 (11.) einschob. Damit war der Flensburger Matchplan endgültig und vollends über den Haufen geworfen. Husum nahm nun etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem hatten Kevin Knitel (21.) und Fleige (22.) weitere Möglichkeiten, bevor sich Marvin Matthiesen den Ball am gegnerischen Strafraum erkämpfte und trocken ins lange Eck zum 3:0 (24.) einschoss. Der Gastgeber hatte auch in der Folge Ball und Gegner unter Kontrolle, auch weil das Aufbauspiel der Gäste viel zu fehlerhaft war. Zwei weitere Treffer von Fleige (41., 43.) wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben.

Nach dem Wechsel verlief die Partie ereignisarm, auch weil die Hausherren mit fortlaufender Spieldauer nur noch das Nötigste taten. Das 4:0 (60.) resultierte aus einer Wetzel-Ecke, die Wullenweber im zweiten Versuch mit einem abgefälschten Schuss verwertete. Dann kamen die Gäste sogar noch zum Ehrentreffer (71.), als der eingewechselte Jannik Arnold nach zwei Paraden von Husums Torhüter Bielinski im dritten Versuch einschob. Einen höheren Sieg vergaben am Ende noch Wullenweber (80.) und Arndt (85.) auf Seiten der Kreisstädter.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum 1:2 (1:2) Kay Steingrüber, der künftig wieder als Co-Trainer fungiert, übergibt dem neuen Rantrumer Chefoach Hansi Sievers eine seit drei Spielen unbesiegte Mannschaft. Steingrüber, der nach dem Abschied von Karl Müller, zwei Partien verantwortete, sah den Schlüssel des Erfolges auch im gestiegenen Selbstbewusstsein der Lagedeich-Kicker nach dem Achtungserfolg gegen den Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup (1:1). „Wenn man unsere Personallage vor dem Spiel berücksichtigt, wären wir bereits mit einem Punkt zufrieden gewesen. Dass es nun drei geworden sind, hat sich die Mannschaft durch ihre kämpferische Leistung redlich verdient“, meinte Steingrüber, räumte aber ein, dass die Rantrumer auch das Glück auf ihrer Seite hatten.

Auch Innenverteidiger Arne Harring hatte sich krankheitsbedingt noch abgemeldet, so dass Steingrüber sogar sich selbst „für den absoluten Notfall“ als Auswechselspieler einplante. Außerdem waren Mats Ole Mommsen und Jordan Afriyie Christiansen aus der zweiten Mannschaft dabei. Trotz allem zeigten die Gäste einen couragierten Beginn. Damian Krause spielte Sturmspitze Marvin Theede frei und der Rantrumer Goalgetter – zuvor 390 Minuten torlos – tunnelte mit der Fußspitze den BSC-Keeper Merlic Suhn zum 0:1 (12.). Vier Minuten später legte die Gäste nach. Wieder war es der starke Theede, der aus spitzem Winkel einfach mal abzog: Der Ball prallte vom Innenpfostens ins. Früh fiel auch das Tor für Brunsbüttel. Der quirlige Rouven Drzimkowski (20.) nutzte eine Unachtsamkeit der Rantrumer Abwehr. Bis zur Pause stützte sich Rantrum auf einen überragenden Torhüter Lev Meesenburg, der hochkarätige Gelegenheiten für die Hausherren durch Yannick Schultz, Gilian Jebens und Drzimkowski vereitelte. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Kampfspiel mit leichten optischen Vorteilen für den Gastgeber. Die Lagedeich-Kicker hielten mit allem, was sie hatten, dagegen und konnten sich dabei auf ihre von Thies Clausen und Sebastian Meier gut organisierte Defensive verlassen.

05.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

IF Stjernen Flensborg rutscht auf einen Abstiegsplatz

Nach einer deutlichen Niederlage beim Tabellenführer Husumer SV rutscht IF Stjernen Flensborg erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz. Positiv betrachtet liegt das obere Mittelfeld weiterhin nur sechs Punkte entfernt.

Beim Tabellenführer Husumer SV gab es für IF Stjernen nichts zu holen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit unterlag die SdU-Elf schlussendlich mit 1:4.

Kurious – IF Schlusmann Rico Nommensen sah schon vor Anpfiff den gelben Karton. Aber auch nach Anpfiff lief es nicht wirklich für die Flensburger, schon in der 9. Spielminute traf Bosse Wullenweber zum 1:0 für die Hausherren. Nur wenige Augenblicke später zappelte der Ball erneut im IF-Netz, Torschütze war Top-Torjäger Hendrik Fleige.

Der Tabellenführer dominierte das Spielgeschehen, Stjernen fand überhaupt nicht in die Partie. So musste die Mannschaft von Meyer/Lüthje in der 25. Spielminute den nächsten Gegentreffer hinnehmen, Marvin Matthiesen war erfolgreich und Stjernen drohte zunehmend ein Debakel.

In der Folgezeit stabilisierten sich die jungen SdU-Kicker jedoch und bis zur Halbzeitpause fiel kein weiterer Treffer.

Stjernen rutscht erstmals auf einen Abstiegsplatz

In der zweiten Halbzeit schaltete der Husumer SV 2-3 Gänge zurück und verwaltete die Führung, Stjernen hingegen fand dadurch bedingt etwas besser ins Spiel. In der 72. Spielminute gelang dem eingewechselten Sebastian Wirth der Ehrentreffer zum 1:4. Danach passierte nicht mehr viel und der Husumer SV gewann schlussendlich völlig verdient mit 4:1. Durch die Niederlage ist Stjernen erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht.

04.11.2018 - www.tnssports.de

Derby und Abstiegskampf

FLENSBURG (Timo Fleth) - Die Fußball-Oberliga hat einen echten Kracher für den Flensburger Fußball-Fan am 15. Spieltag parat, wenn die Stadtrivalen des SC Weiche Flensburg 08 II und dem TSB Flensburg am Sonnabend ab 13.30 Uhr im Manfred-Werner-Stadion aufeinandertreffen. In einem Derby kann immer alles passieren und gerade zwischen diesen beiden Teams ist Unterhaltung garantiert. Da dürfte der Tabellenstand, der TSB ist Tabellenfünfter während der SCII auf Rang neun rangiert, nur geringe Aussagekraft haben. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm greift erst am Sonntag ab 14 Uhr ins Geschehen ein. Gegen den PSV Neumünster soll der Negativtrend mit fünf Niederlagen in Folge endlich gebrochen werden. Die Neumünsteraner befanden sich zuletzt allerdings im Aufwind.

Landesliga

Die Trauben für die Fußballer des IF Stjernen dürften am Sonnabend ab 14 Uhr hoch hängen. Die SdU-Fußballer reisen zum Tabellenführer nach Husum. Die junge Mannschaft von Trainer Torsten Böker hat bisher eine starke Saison gespielt und wird sich auch gegen IF Stjernen keine Blöße geben wollen. Die IF-Kicker brauchen aber Punkte, um nicht tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Verbandsliga

Ein echtes Mittelfeldduell wartet auf die SdU-Kicker von Slesvig IF in der Verbandsliga. Am Sonnabend ab 14 Uhr müssen die Schleswiger beim Tabellennachbarn der SG Leck/Achtrup/Ladelund um den Anschluss an die oberen Tabellenregionen kämpfen.

03.11.2018 - www.fl-arena.de

Etappenziele im Visier

Fußball-Landesliga: Husumer SV und TSV Rantrum wollen die Hinrunde erfolgreich abschließen
Angreifer Hendrik Fleige (l.) und die Husumer SV wollen gegen Stern Flensburg den Schwung vom Pokalsieg gegen Risum-Lindholm mitnehmen. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Am 15. und letzten Spieltag der Hinrunde in der Fußball-Landesliga wollen die beiden nordfriesischen Vertreter Etappenziele erreichen. Die Husumer SV die Hinrunde ohne Niederlage beenden und am Sonnabend (14 Uhr) im Friesenstadion den Aufsteiger Stern Flensburg schlagen. Der TSV Rantrum will beim BSC Brunsbüttel (Sbd. 16 Uhr) punkten, um die Abstiegsränge endlich wieder zu verlassen.

Husumer SV – Stern Flensburg - Der Husumer Sieg gegen den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (3:1) im Kreispokal-Halbfinale am Mittwoch war ein zusätzliches i-Tüpfelchen auf eine nahezu perfekte Hinrunde, die gegen Stern Flensburg makellos abgeschlossen weden soll. Dem Vizemeister der Verbandsliga war aufgrund der Verstärkungen, auch in der Landesliga einiges zugetraut worden. Doch nach gutem Beginn setzte es für den Aufsteiger zuletzt fünf Niederlagen in sechs Spielen, so dass die Sterne sich nunmehr auf dem Relegationsplatz (13.) in akuter Abstiegsgefahr wiederfinden. Für Husums Trainer Torsten Böker ist das kein Grund, den Gegner zu unterschätzen, auch weil sich zeigen muss, wie seine Mannschaft die intensive Partie am Mittwoch verarbeitet hat. „Es wird ein schweres Spiel für uns, weil wir die 90 Pokalminuten in den Beinen haben. Zudem verfügt der Gegner über eine individuell starke Mannschaft und kann insbesondere in der Offensive über ihre Variabilität immer gefährlich werden. Auch wenn die Saison für Stern bislang ein Stück weit enttäuschend verlaufen ist, werden wir eine gute fußballerische Leistung abrufen müssen, um die Flensburger zu schlagen“, sagt Böker. Wer ihm dafür zur Verfügung steht, wird das Abschlusstraining vor dem Spiel zeigen.

Obwohl die Husumer in den zwei vorangegangenen Punktspielen jeweils nicht über ein Remis hinauskamen, ist die Favoritenrolle klar verteilt. Die Stormstädter führen weiterhin sämtliche Liga-Statistiken an und haben ein komfortables Sechs-Punkte-Polster auf den TSV Nordmark Satrup.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum - Nach der Trennung von Coach Karl Müller hat der TSV Rantrum mit dem 1:1 am Lagedeich gegen Satrup einen Achtungserfolg erreicht. Da die Trainerfrage bislang noch nicht abschließend geklärt ist, wird auch beim BSC Brunsbüttel noch Co-Trainer Kay Steingrüber die Verantwortung tragen. „Wir haben durch das Remis in Unterzahl Selbstvertrauen getankt und wollen das nutzen, um auch aus Brunsbüttel etwas mitzunehmen“, gibt sich Steingrüber kämpferisch. Ein Auswärtssieg würde Balsam auf die im Saisonverlauf leicht geschundene Seele der Lagedeich-Kicker sein und könnte bei entsprechenden Ergebnisse der Konkurrenz dafür sorgen, dass die Rantrumer die Abstiegsränge verlassen. „Einstellung und Moral stimmen bei den Jungs. Wenn wir nun noch etwas abgeklärter werden und mutig auftreten, haben wir eine Chance, etwas mitzunehmen“, meint Steingrüber. Brunsbüttel steht als Neunter im Niemandsland des ausgeglichenen Klassements mit einem Abstand von lediglich fünf Punkten zwischen Platz sieben und 14. Die Schützlinge von Trainer Axel Rohwedder sind die „Remiskönige“ der Liga, haben aber auch nur eines der letzten sieben Spiele verloren. Das Prunkstück der jungen Mannschaft vom Kanal ist der Angriff mit Top-Torjäger Rouven Drzimkowski (elf Treffer). Rantrums Defensive ist personell dezimiert, da Marten Matzen (Sperre), Abwehrchef Kim Lorenzen (Urlaub), Thomas Grabowski und Thomas Pahnke (beide verletzt) fehlen werden. Trotzdem lief es beim TSV zuletzt auswärts besser als zu Hause, so dass es mit einem positiven Gefühl auf die Auswärtstour geht.

02.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL16 10.11.18 Husumer SV Büdelsdorfer TSV  
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Viele Verletzte beim Osterrönfelder TSV vor dem Heimspiel gegen den Eckernförder SV

Der Osterrönfelder TSV kann im Heimspiel gegen den Eckernförder SV personell nicht aus dem Vollen schöpfen. © Andre Haase

Am 16. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig erwartet der Osterrönfelder TSV mit dem Eckernförder SV einen schweren Brocken. Der Büdelsdorfer TSV läuft bei der ungeschlagenen Husumer SV auf, während der starke Aufsteiger vom TuS Jevenstedt den TSV Rantrum empfängt.

Osterrönfelder TSV –Eckernförder SV (Sbd., 14 Uhr)
"In diesem Derby ist immer alles möglich. Wir haben schon im Hinspiel gezeigt, dass es geht und wollen natürlich mit einem Sieg den Tabellenkeller verlassen, damit wir den Anschluss nicht verlieren", orakelt OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. Hinter den Einsätzen einiger angeschlagener Akteure stehen zwar Fragezeichen, doch Fuhrmann ist optimistisch. "Fast alle Teams haben momentan mit Verletzten zu kämpfen, deshalb jammern wir nicht, sondern stellen uns der Aufgabe. Wir werden schon eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken, denn Heimspielmodus ist angesagt", so Fuhrmann.

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Sbd., 14 Uhr)
"Augen zu und durch", sagte BTSV-Coach Henning Hardt vor dem Duell bei der Übermannschaft der Liga. "Ich kann mir unsere Heimschwäche absolut nicht erklären. Dafür läuft es auswärts ja umso besser. Darauf baue ich auch in Husum. Wir sind das einzige Team, gegen das sie keinen Treffer erzielen konnten beim 0:0 im Hinspiel", sagte Hardt. Verzichten muss der ehemalige Profi auf Tim Münz (Hand), Rune Hardt (Fuß) und Arthur Roller (privat), während hinter dem Einsatz von Mattes Hardt (krank) ein Fragezeichen steht. "Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten, um lange Paroli bieten zu können", so der BTSV-Coach.

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
"Das habe ich in meiner bisherigen Trainerlaufbahn noch nicht erlebt", sagte TuS-Coach Michael Rohwedder angesichts der personellen Notsituation seines Teams. "Wir haben so viele angeschlagene und erkrankte Spieler, dass wir unter der Woche nur mit sieben Feldspielern trainieren konnten. Das ist krass. Aber wir werden wohl 14 einsatzfähige Spieler zusammenbekommen, ansonsten muss ich mit Spielern aus der Zweiten auffüllen", so Rohwedder, der auf Jan Lindenlaub (Schlüsselbein), Nils Hüttmann (Knie) und Timo Ruge (Augenverletzung) verzichten muss. "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, denn die Rantrumer haben gute Individualisten in ihren Reihen", so Rohwedder.

09.11.2018 · 13:41 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

So kann es weitergehen

Fußball-Landesliga: Rückrundenstart hält schwere Aufgaben für Husumer SV und TSV Rantrum bereit
Nach dem Jubel über die Herbstmeisterschaft konzentrieren sich die Husumer auf die Rückrunde. Brigitte Petersen

HUSUM/RANTRUM (Björn Gutt) - Nach der Vorrunde in der Fußball-Landesliga zeigt die Tabelle in diesem November ein repräsentatives Bild – anders als in verregneten Vorjahren mit vielen Spielausfällen. Souveräner Herbstmeister ist die Husumer SV mit sieben Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger und der TSV Rantrum als zweiter nordfriesischer Vertreter in der zweithöchsten Spielklasse des Landes hat sich offenbar nach schwierigen Wochen wieder gefangen. So kann es in der Rückrunde gern weitergehen. Allerdings warten an diesem Wochenende schwierige Aufgaben.

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Sonnabend 14 Uhr) Der Büdelsdorfer TSV war eine der wenigen und sogar die erste Mannschaft, die dem Ligaprimus im Hinspiel (0:0) einen Punktverlust beigebracht hat. Nicht nur deshalb hat Husums Coach Torsten Böker großen Respekt vor den Gästen: „Der BTSV verfügt über eine junge, spielstarke und individuell stark besetzte Mannschaft, die mit einem guten Trainer von den Voraussetzungen her zur Spitze der Liga gehören sollte. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, die Konstanz unerklärlicherweise bislang noch nicht.“ Die Mannschaft von Trainer Henning Hardt legt bis eine erstaunliche Achterbahnfahrt hin. Es folgte an den letzten acht Spieltagen auf einen Auswärtssieg, wie beispielsweise das bemerkenswert 5:1 beim Gettorfer SC, stets eine Heimniederlage, wie das blamable 0:2 gegen den VfR Horst am vergangenen Wochenende. In der Auswärtstabelle der Landesliga stehen die Büdelsdorfer an zweiter Stelle hinter dem ebenfalls seltsam heimschwachen TuS Jevenstedt an zweiter Stelle noch vor Husum, in der Heimtabelle belegen sie mit vier Punkten Rang 14. Nach dem Gesetz der Serie wäre für den BTSV ein Sieg in Husum fällig, was die HSV natürlich verhindern will.

Fehlen wird den Kreisstädtern neben den Langzeitverletzten wohl auch der zuletzt so formstarke Finn Christiansen (Adduktorenprobleme). „Auch wenn sein Ausfall aufgrund seiner sehr guten Leistungen äußerst schmerzlich ist, werden wir kein Risiko eingehen“, sagt Torsten Böker. Dem Rest der Mannschaft habe nach der anstrengenden englischen Woche zuvor „mal wieder eine Woche mit dem normalen Trainingsrhythmus gut getan.“ Für das bereits letzte Heimspiel vor der Winterpause wünscht sich Husums Trainer noch einmal eine tolle Kulisse im Friesenstadion. „Wir wollen uns bei unseren großartigen Fans nach dieser tollen Hinrunde gut verabschieden.“

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum (Sonntag 14 Uhr) Beim Auswärtsspiel des TSV Rantrum in Jevenstedt gibt der neue Trainer Hansi Sievers seinen Einstand und der mit vier Punkten aus zwei schweren Spielen erfolgreiche Interimscoach Kay Steingrüber fungiert wieder als Co-Trainer. Insgesamt ist beim TSV weiter ein Aufwärtstrend mit acht Punkten aus fünf Spielen erkennbar. Sievers ist nach seinem ersten Training begeistert von seiner Mannschaft. „Mein Eindruck, dass alle wollen und der Mannschaftsgeist intakt ist, hat sich mehr als bestätigt. Wir wollen jetzt da weiter machen, wo die Truppe mit starken Leistungen zuletzt aufgehört hat und den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern.“ Allerdings ist die erste gemeinsame Aufgabe für Sievers und sein Team knifflig. Der TuS Jevenstedt ist als Aufsteiger und augenblicklich Tabellen-Dritter eine der positiven Überraschungen der bisherigen Saison. „Jevenstedt hat einen ähnlichen Lauf wie wir in der letzten Saison und wird von einer Euphoriewelle getragen. Wir haben im Hinspiel durch das späte Gegentor leidvoll erfahren müssen, dass in solchen Phase auch das Glück auf deiner Seite ist. Dieses Glück wollen auch wir uns nun wieder erarbeiten“, analysiert Sievers. Bislang hat Jevenstedt jedoch als beste Auswärtsmannschaft der Liga mit sieben Siegen überzeugt. Zu Hause wird der TuS im Schnitt von mehr als 300 Zuschauern unterstützt, hat aber erst zwei Mal gewonnen. Für die Rantrumer gilt es die starke Offensive des TuS mit Torjäger Lucas Seefeldt (15 Treffer) und dem oberligaerfahrenen Mirko Mrosek in den Griff zu bekommen.

Dazu melden sich im Team von Sievers einige Leistungsträger in der Defensive wie Abwehrchef Kim Lorenzen und sein kongenialer Partner Arne Harring wieder zurück. Ausfallen werden hingegen verletzungsbedingt Thomas Pahnke, Oke Flatterich und auch Lars Michalski. Für ausreichend Unterstützung der Rantrumer wird es am Sonntag die Mitfahrgelegenheit im Fan-Bus (fünf Euro pro Person) geben. Dieser startet um 12.30 Uhr am Rantrumer Stadion-Treff.

09.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL17 17.11.18 TSV Friedrichsberg-Busdorf Husumer SV  
Inhalt 29
LL18 24.11.18 MTSV Hohenwestedt Husumer SV  
Inhalt 30
LL19 02.12.18 Eckernförder SV Husumer SV  
Inhalt 31
LL20 09.03.19 Husumer SV TSV Altenholz  
Inhalt 32
LL21 16.03.19 Schleswig 06 Husumer SV  
Inhalt 33
LL22 23.03.19 Husumer SV TuS Jevenstedt  
Inhalt 34
LL23 30.03.19 Osterrönfelder TSV Husumer SV  
Inhalt 35
LL24 06.04.19 Husumer SV TSV Rantrum  
Inhalt 36
LL25 13.04.18 Gettorfer SC Husumer SV  
Inhalt 37
LL26 27.04.18 Husumer SV FC Reher/Puls  
Inhalt 38
LL27 04.05.19 IF Stjernen Flensborg Husumer SV  
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LL28 11.05.18 BSC Brunsbüttel Husumer SV  
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LL29 18.05.19 Husumer SV TSV Nordmark Satrup  
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LL30 26.05.19 Husumer SV VfR Horst  
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KP-F 30.05.19 Husumer SV TSV Hattstedt in Leck
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Spiel 29 = (Spiel 26 : Spiel 25)

Spiel 26 = (Spiel 22 : Spiel 17) Spiel 25 = (Spiel 18 : Spiel 19)
Spiel 22 = (Spiel 12 : Spiel 16) Spiel 17 = (Spiel 9 : Spiel 15) Spiel 18 = (Spiel 13 : Spiel 2) Spiel 19 = (Spiel 3 : Spiel 10)
12 Mitte NF - Drelsdf 16 FSD - D?rpum 9 Goldebeck - Lahorn 15 SG LAL 13 SPO

2 Wiedgharde

3 Hattstedt 10 Eiderstedt - Oldenswt/Ww

 


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