1. HERREN HUSUMER SV 2019/20 en Durchführungsbestimmungen Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Montag, 16.09.2019 10:37

Die Flens Oberliga-Mannschaft der Husumer SV 2019/20

hintere Reihe: Luca Steen · Fabian Arndt · Maximilian Waskow · Louis Stanley Ragnar Boseck · Sebastian Kiesbye · Niklas Ludwig
mittlere Reihe: Bernd Friedrichsen · Arne Strohscheer · Marco Nagel · Marvin Matthiesen · Bosse Wullenweber · Hendrik Fleige · Tarek Yassine · Tobias Wetzel · Marc Koschenz · Momme Reinhold · Dieter Schleger · Torsten Böker
vordere Reihe: Daouda Souma · Araz Algin · Finn Christiansen · Dennis Emken · Kevin Knitel · Henning Lorenzen · Alexander Schmakow

Torsten Böker (l.) und Dieter Schleger (r.) mit unseren Neuzugängen Araz Algin, Daouda Souma, Maximilian Waskow, Sebastian Kiesbye, Louis Boseck und Alexander Schmakow (v.l.).

Die Spieler im Einzelnen:

Araz Algin

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Fabian Arndt

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2018

Edem Attisso

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2019

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Louis Stanley Ragnar Boseck

geb. 1999 · bei der Husumer SV seit 2016

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Dennis Emken

geb. * · bei der Husumer SV seit 2018

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Sebastian Kiesbye

geb. 19* · bei der Husumer SV seit 2019

Kevin Knitel

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Julian Köhler

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2019

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Marco Nagel

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2018

Momme Reinhold

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2014

Alexander Schmakow

geb. 2001 · bei der Husumer SV seit 2009

Daouda Souma

geb. 2000 · bei der Husumer SV seit 2018

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Maximilian Simon Waskow

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2019

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

Tarek Yassine

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2018

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent / Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Torsten Böker

Momme Reinhold

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Handy: 0176 617 901 26

per E-Mail:

Kontakt

per Handy: 0170 77 53 456

per E-Mail:
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf
Bernd Friedrichsen

 

 

 

 

· seit 2006 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann & Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

Dieter Schleger

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

 

 

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

11.06.2019 Fünf Aufsteiger in die Oberliga Ostholsteiner Anzeiger

Kiel (pp) - Viel Bewegung ist in die "Flens-Oberliga" gekommen. Der Heider SV steigt in die Regionalliga Nord auf, Meister Strand 08 zieht sich zurück und steht als SG Neustrand vor einem Neuanfang. So steigen fünf Mannschaften aus den Landesligen auf, der Husumer SV und Eckernförder SV aus der Staffel Schleswig sowie der Oldenburger SV, Phönix Lübeck und Preußen Reinfeld aus der Staffel Holstein.

03.07.2019 Husumer SV: Verstärkung kommt aus der Flensburger Regionalliga-Reserve RegiobalSport
Nach fünf Jahren ist die Husumer Sportvereinigung wieder im Oberhaus der Landes angekommen.

HUSUM (rk) – "Wir sind am vergangenen Mittwoch gestartet, hatten gute Einheiten. Verletzungssorgen haben wir, bis auf leichte Rückenprobleme bei Tarek Yassine, nicht. Hendrik Fleige ist noch im Aufbautraining. Beide werden aber jetzt wieder voll einsteigen. Dass Spieler urlaubsbedingt fehlen, ist leider so. Wir haben aber den entsprechenden Kader, und mit Blick auf das TSB-Spiel sind wir guter Dinge. Mit Sebastian Kiesbye und Maximilian Waskow kommen zwei richtig gute Jungs mit Oberliga-Erfahrung dazu, die uns sicherlich weiterhelfen. Darüber hinaus haben wir noch drei junge Spieler dazubekommen, die richtig Ehrgeiz haben", sagt Trainer Torsten Böker.

Bevor es den ersten Test am 13. juli gegen den TSB Flensburg gibt, darf der Liga-Neuling sich schon einmal beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee (6.7.) zeigen.

03.07.2019 Husum wieder dabei: Neue Liga – neue Reize sh:z-Nordfriesland Sport
08.07.2019 NordSport
Torsten Böker blickt nach dem Aufstieg mit der Husumer SV in die Fußball-Oberliga zurück und voraus
Die Husumer SV mit Trainer Torsten Böker (rechts) kam vergangene Saison aus dem Feiern gar nicht mehr heraus. Pustal/Archiv

Testspiele, Pokalhürden, Liga-Auftakt

Sonnabend, 6. Juli, 14 Uhr: Testspiel bei Verbandsligist FC Tarp-Oeversee.
Sonnabend, 13. Juli, 15 Uhr: Landespokal-Achtelfinale gegen Oberligist TSB Flensburg im Friesenstadion.
Mittwoch, 17. Juli, 19.30 Uhr: Kreispokal-Achtelfinale bei der SG Wiedingharde-Emmelsbüll in Neukirchen.
24. Juli oder 31. Juli: Achtelfinale Flens-Cup Meister der Meister bei TuS Rotenhof II (Kreisklasse A).
Sonnabend, 27. Juli, 15 Uhr: Testspiel bei Landesligist TSV Lägerdorf.
27./28. Juli: mögliches Kreispokal-Viertelfinale.
Freitag, 2. August, 19.30 Uhr: Oberliga-Auftakt gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion.

HUSUM – Beste Heim- und Auswärtsmannschaft, erster der Hin- und Rückrundentabelle, bester Sturm und beste Abwehr – in der abgelaufenen Saison der Fußball-Landesliga führte die Husumer SV nahezu jede Statistik an. So auch die Abschlusstabelle, was den Nordfriesen die Meisterschaft und den Oberliga-Aufstieg bescherte. Als i-Tüpfelchen holten die Stormstädter auch noch den Kreispokal. Diese Erfolge erreichte die Mannschaft gleich im ersten Jahr unter der Regie von Trainer Torsten Böker, der im Gespräch mit unserem Mitarbeiter Björn Gutt eine Woche nach dem Trainingsauftakt zurück- und schon einmal auf die Herausforderungen der Oberliga vorausblickte.

Gute Quote: Husums Torjäger Hendrik Fleige wurde mit 21 Treffern Dritter in der Torschützenliste. Dabei war Fleige nur in 1716 Minuten auf dem Feld. Foto: Hobke

Gleich im ersten Jahr haben Sie das Double aus Meisterschaft und Kreispokal gewonnen. Was bedeutet Ihnen das?
Torsten Böker: In erster Linie können wir stolz sein auf diesen tollen Erfolg, der aufgrund vieler personeller Veränderungen in der Mannschaft und auch mit mir als neuem Trainer so nicht zu erwarten war. Wir hatten uns von Beginn an vorgenommen, alles dafür zu tun, am Ende oben zu stehen. Umso schöner, dass es geklappt hat. Für den gesamten Verein ist es etwas Besonderes, nach fünf Jahren Abstinenz wieder in der Oberliga dabei zu sein.

Durch Ihre Verpflichtung und die von etablierten Spielern wie Fabian Arndt wurde die Husumer SV als Favorit gehandelt. Haben Sie über den Saisonverlauf Druck verspürt?
Wir wussten, dass wir eine gute und vor allem entwicklungsfähige Mannschaft beisammen hatten. Trotzdem ging auch ein Umbruch vonstatten und wir konnten nicht prophezeien, wie schnell sich Team und Trainer aneinander gewöhnen würden. Aber wir sind schnell zu einer Einheit geworden, weil alle von Anfang an ein hohes Engagement gezeigt haben. Das und die Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, machten uns schnell zu einer der spielstärksten Mannschaften.

Was gibt es nach der fast perfekten Saison mit nur drei Pflichtspielniederlagen aus 36 Spielen noch zu verbessern?
Beispielsweise haben wir noch eine Menge klarer Chancen liegen lassen. Zudem können wir noch souveräner und besser verteidigen. In der Oberliga werden wir vor neue und noch größere Herausforderungen gestellt. Sicherlich wird auch die eine oder andere Niederlage dabei sein, aus der wir dann aber lernen. Die stärkeren Gegner bieten neue Reize, sodass wir die individuelle und kollektive Weiterentwicklung vorantreiben werden.

Sie kennen die Oberliga aus Ihrer Zeit beim SC Weiche Flensburg 08 II. Wo sind die entscheidenden Unterschiede zur Landesliga?
Die Mannschaften sind breiter besetzt. Während viele Landesligisten oftmals über drei oder vier herausragende Akteure verfügen, bringen die Oberligisten zumeist elf gute Spieler auf den Platz. Zudem sind die taktischen und körperlichen Voraussetzungen höher zu bewerten. Fehler werden schneller und eiskalt bestraft, daher müssen wir mit einer hohen Intensität und Konzentration spielen, um erfolgreich zu sein. Wir freuen uns auf diese Herausforderung, weil wir den nächsten Schritt machen wollen.

Was verändert sich bei der Husumer SV mit dem Aufstieg?
Die Husumer SV hat eine große Tradition und ein funktionierendes Umfeld, sodass die Voraussetzungen gegeben sind. Das Stadion als solches ist bereits oberligareif. Trotzdem gibt es in Bezug auf Trainingsbedingungen und Platzsituation Optimierungsbedarf. Erste Schritte sind mit einer neuen Flutlichtanlage und ersten Überlegungen für einen Kunstrasenplatz in Planung. Unser gemeinsames Ziel ist es, die Strukturen zu schaffen, um uns langfristig in der Oberliga zu etablieren.

10.07.2019 Rückkehrer mit Tor-Garantie sh:z-Nordfriesland Sport
Stürmer Sebastian Kiesbye spielt nach fünf Jahren in Flensburg wieder bei der Husumer SV
Fundstück aus dem Jahr 2014: Sebastian Kiesbye (li.) kommt akrobatisch vor seinem Kropper Gegenspieler Thomas Vogt an den Ball. Foto: Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) – Eher zurückhaltend zeigte sich Fußball-Oberliga-Aufsteiger Husumer SV bislang auf dem Transfermarkt. Lediglich zwei externe Neuzugänge leisteten sich die Kreisstädter, wobei einer gar kein waschechter Neuer, sondern ein Rückkehrer ist. Neben Maximilian Waskow (SC Weiche Flensburg 08 II) schnürt auch Sebastian Kiesbye nach fünf Jahren in Flensburg wieder die Schuhe für den Verein, in dem er große Teile seiner Jugendzeit und auch die ersten Jahre im Seniorenfußball verbracht hat.

Bemerkenswert: Der 28-jährige Lehrer stand auch im letzten Oberliga-Spiel der Husumer SV im Mai 2014 auf dem Platz, bevor es ihn sowohl für sein Studium als auch fußballerisch an die dänische Grenze verschlug. Bei Flensburg 08 wurde der schnelle und abschlussstarke Stürmer schnell zum Leistungsträger und Top-Torjäger.

Auch nach der Fusion von Flensburg 08 mit dem ETSV Weiche blieb Kiesbye in der Reserve-Mannschaft in der Oberliga eine feste Größe. 95 Tore in 132 Spielen – ein beeindruckender Wert, der ihn trotzdem nicht nachhaltig ins Regionalliga-Team katapultierte. Lediglich bei einem Auswärtsspiel in Jeddeloh gehörte Kiesbye zum Kader, ein Einsatz blieb ihm jedoch verwehrt. "Ich durfte hin und wieder beim Regionalliga-Training dabei sein und habe auch die komplette Wintervorbereitung der vergangenen Saison mitgemacht. Klar ist es schade, dass es nicht zu mehr gereicht hat, aber ich habe trotzdem eine Menge Eindrücke mitgenommen und hatte insgesamt eine tolle Zeit in Flensburg", sagt der 28-Jährige.

Nach Abschluss des Referendariats hat Kiesbye nun eine feste Stelle an der Gemeinschaftsschule in Tönning – und seinen Lebensmittelpunkt daher wieder von Flensburg nach Nordfriesland (Mildstedt) verlegt. So war ein Wechsel zu seinem ehemaligen Verein naheliegend. "Ich habe hier die Möglichkeit, direkt vor der eigenen Haustür bei einem ambitionierten Verein in der Oberliga zu spielen. Zudem ist der Kontakt nach Husum und insbesondere zu Dieter Schleger nie abgerissen. Auch meine Mutter freut sich, dass sie nun nicht mehr so weit fahren muss, um mich Fußball spielen zu sehen", sagt der gebürtige Koldenbütteler mit einem Lächeln im Gesicht.

Die Rückholaktion initiiert hat der Sportliche Leiter Dieter Schleger. "Ich habe Sebastians Weg immer verfolgt und wir standen regelmäßig im freundschaftlichen Austausch. Auch zu seiner Familie habe ich nach wie vor ein sehr herzliches Verhältnis. Nun bin ich umso glücklicher, dass er im besten Fußballeralter wieder bei uns ist."

Von seiner neuen Mannschaft ist Kiesbye sehr gut aufgenommen worden – "als wäre ich nie weg gewesen". Von der sportlichen Qualität ist der Angreifer überzeugt: "Die Mischung aus jungen und erfahreneren Spielern passt." Zu erwartende Niederlagen werden Husum aus seiner Sicht nicht vom Weg abbringen. Kiesbye: "Ich denke, dass wir genug Erfahrung und Gelassenheit im Kader haben, um Niederlagen zu kompensieren und die richtigen Schlüsse daraus zu ziehen."

Den großen Unterschied zur Landesliga sieht der erfahrene Oberliga-Spieler in Schnelligkeit und Intensität des Spiels. "Du musst individuell und als Mannschaft permanent konzentriert und wachsam sein. Fehler werden viel schneller und konsequenter bestraft", erklärt der Stürmer. Hinsichtlich eines Saisonziels gibt sich der Torjäger daher zurückhaltend: "Ich bin im Herrenbereich bereits drei Mal mit Husum abgestiegen. Daher wäre ich zunächst einmal froh, wenn wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben."

Mit der Verpflichtung von Kiesbye ist der Husumer SV ein Transfercoup gelungen, der die offensive Qualität weiter erhöht. In Flensburg avancierte der Nordfriese zu einem der Top-Angreifer der Oberliga und bringt nun das Potenzial mit, in Husum ein Leistungsträger und Leitwolf zu werden.

24.07.2019 Werbeträger für Husum sh:z-Nordfriesland Sport
Dieter Schleger, Sportlicher Leiter der Husumer SV, wünscht sich mehr Unterstützung und sieht den Aufsteiger auf einem guten Weg
"Macher" Dieter Schleger (re.) mit Trainer Torsten Böker (li.) und den Neuzugängen: v.li. Araz Algin, Daouda Soumah, Maximilian Waskow, Sebastian Kiesbye, Louis Boseck und Alexander Schmakow. Petersen

HUSUM – Der Start in der Fußball-Oberliga rückt immer näher. Am Freitag, 2. August, beginnt die Saison für den Aufsteiger Husumer SV mit dem Nordfriesland-Kracher gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Einer der Väter des Erfolges in Husum ist „Macher“ und Sportlicher Leiter Dieter Schleger. Bereits seit Jahrzehnten begleitet er in verantwortlicher Position die Geschicke der HSV und hat in dieser Zeit eine erfolgreiche Ära geprägt. Nun ist sein Team nach fünf Jahren zurück in der fünften Liga – für Björn Gutt der Anlass, sich mal mit Schleger zu unterhalten.

Was bedeutet es für die Husumer SV, wieder in der höchsten Spielklasse des Landes dabei zu sein?
Dieter Schleger:
 Wir sind glücklich, wieder in der Oberliga angekommen zu sein und haben uns das auch verdient. Mir persönlich geht es aber auch immer um die Reputation der Stadt Husum als Kreisstadt Nordfrieslands. Wir vertreten die Stormstadt zum wiederholten Male auf höchster sportlicher Landesebene, dadurch findet sie in ganz Schleswig-Holstein Erwähnung, was gleichzeitig Werbung ist. Daher würde ich mir manchmal von der Husumer Wirtschaft und Politik etwas mehr Unterstützung wünschen. Denn so ein Erfolg ist ohne ein solides finanzielles Fundament nicht möglich.

Im letzten Sommer waren Sie auf dem Transfermarkt sehr aktiv, vor dieser Saison war es relativ ruhig.
Was wirtschaftlich nicht darstellbar ist, machen wir auch nicht. Mit Sebastian Kiesbye und Maximilian Waskow (beide vom SC Weiche Flensburg 08 II; Anm. d. Red.) haben wir uns punktuell verstärkt. Zudem rücken mit Louis Boseck aus der zweiten Mannschaft sowie Alexander Schmakow und Daouda Soumah Talente aus dem eigenen Nachwuchs auf und werden langsam herangeführt. Das freut mich besonders, weil es zeigt, dass wir auch im Jugendbereich Fortschritte machen. Wir konnten bis auf Daniel Hornburg, der beruflich nach Hamburg gegangen ist, alle Leistungsträger halten. Es war unser primäres Ziel, unsere über Jahre eingeschworene Gemeinschaft beisammen zu halten.

Welche Rolle kann die Husumer SV in der Oberliga spielen?
Ich denke, dass wir auch in dieser Spielklasse mithalten können, wenn wir vom Verletzungspech verschont bleiben. Jeder einzelne Spieler ist heiß und ehrgeizig. Zudem haben wir einen Trainer, der weiß, wie er seine Mannschaft anzupacken hat und weiterentwickeln kann. Auch der gesamte Stab und der Vorstand arbeiten Hand in Hand.

Die offizielle Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinisches Fußballverbandes findet am 2. August in Husum statt. Im Rahmen dieses großen Events kommt es am 1. Spieltag gleich zum Nordfriesland-Derby gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Wie ist es dazu gekommen?
Wir haben uns beim Landesverband schriftlich beworben und unser Konzept vorgestellt. Am Ende haben wir den Zuschlag erhalten, sodass diese Veranstaltung erstmals in Nordfriesland stattfindet – wovon die gesamte Region profitiert. Das ist sozusagen unser nachträgliches Jubiläumsgeschenk zum hundertjährigen Bestehen im vergangenen Jahr. Wir hoffen auf eine große Zuschauerkulisse, auch weil an diesem Tag kein anderes Spiel auf Verbandsebene angesetzt ist. Ein besonderer Dank geht auch an die Verantwortlichen aus Risum-Lindholm, die sofort zugesagt haben, dabei sein zu wollen. So bekommen wir gleich und endlich mal wieder ein Nordfriesland-Derby in der Oberliga zu sehen.

Am Donnerstag um 19.30 Uhr gastiert die Husumer SV im Flens-Cup „Meister der Meister“ beim TuS Rotenhof II (Kreisklasse A).

29.07.2019 Husum kehrt mit starker Offensive zurück NordSport
30.07.2019 Ein eingespieltes Team sh:z-Nordfriesland Sport

 
Spielplan 2019/20 - Flens Oberliga Schleswig-Holstein
Staffelleiter: Dirk Schröder · Twischlag 1a · 24327 Blekendorf · mobil: 0172 4375530 · E-Mail: d.schroeder@shfv-kiel.de
Test 06.07.19 FC Tarp-Oeversee Husumer SV 2:5
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Oberliga-Derby im Landespokal

Husum (sh:z) - Die Vorbereitung auf die neue Saison hat kaum begonnen, da wartet auf die Fußballer der Husumer SV gleich eine echte Standortbestimmung. Heute empfängt der Oberliga-Aufsteiger im Achtelfinale des Landespokals den TSB Flensburg. Anpfiff im Friesenstadion ist um 15 Uhr. Die Gäste, die ohne ihren Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) auskommen müssen, sind sicherlich Favorit. Sie waren in der zurückliegenden Saison in Schleswig-Holsteins höchster Spielklasse Vizemeister hinter Stand 08. Dennoch wird sich die Husumer SV nicht verstecken. Das Team von Torsten Böker strotzt nach der Landesliga-Meisterschaft und dem Kreispokal-Sieg vor Selbstvertrauen, am vergangenen Wochenende zeigten die Nordfriesen im bisher einzigen Test beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee zudem Comeback-Qualitäten. Sie drehten einen frühen 0:2-Rückstand noch in einen 5:2-Erfolg. Die Tore für Husum erzielten Marco Nagel, Kevin Knitel, Marc Koschenz und Daouda Soumah (2).

13.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
LP-AF 13.07.19 Husumer SV TSB Flensburg 1:4
Link zum Spiel auf fussball.de  
21.07.2019 · WochenSchau Nordfriesland

TSB nutzt Überzahl im Stil eines Spitzenteams

Mit vereinten Kräften: Torwart Dennis Emken und Henning Lorenzen versuchen, den Flensburger Tarik Pannholzer (rechts) am Torschuss zu hindern. Foto: Petersen

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen)
TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
SR: Olimsky (MTV Tellingstedt)
Zuschauer: 268
Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
Gelb-Rote Karte: Nagel (68., wiederholtes Foulspiel)

Die spielentscheidende Szene in Husum ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte Husumer Abwehrspieler Marco Nagel eine gute Torchance der für den TSB Flensburg mit einem Foulspiel verhinderte und folgerichtig mit der Ampelkarte des Platzes verwiesen wurde. Mit einem Spieler weniger kippte die bis dahin ausgeglichene Partie, in der Oberliga-Neuling Husumer SV sogar zeitweise der Führung näher war als der Vizemeister, klar zugunsten der Gäste, die ihre Überzahl spielerisch und taktisch gekonnt ausnutzten und fortan das Spiel in die Husumer Hälfte verlagerten. Die Stormstädter schafften es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr, für Entlastung zu sorgen, so dass der Treffer zum 1:2 durch den überragenden Tarik Panholzer (84.) einer Vorentscheidung gleichkam. Denn danach war die Luft im wahrsten Sinne des Wortes bei den Husumern raus, wobei die weiteren Treffer der Flensburger das Ergebnis mindestens um ein Tor zu hoch werden ließen.

Auch HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. "Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker und haben am Ende verdient gewonnen", meinte Sörensen, wobei er vom Auftritt seiner Mannschaft insgesamt nicht sehr angetan war. "Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, mit der Leistung allerdings nicht. Wir haben einige Zeit gebraucht, bis wir uns gefunden hatten. Nach zwei Wochen Vorbereitung kann man aber wohl noch nicht mehr erwarten."

Bei Böker gestaltete sich die Gefühlslage andersherum. "Eine 1:4-Niederlage fühlt sich natürlich erst einmal nicht gut an. Aber ich denke, dass wir bis zur Gelb-Roten Karte ein richtig gutes Fußballspiel gesehen haben. In Überzahl ist der spielstarke Gegner dann natürlich in der Lage, das für sich auszunutzen. Aber wir hatten uns vorgenommen, dominant zu sein und unseren Fußball zu spielen. Das haben wir in vielen Phasen geschafft, auch wenn zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung dieses Tempo noch nicht über 90 Minuten durchzuhalten ist. Wir haben auch gesehen, dass auf diesem Niveau nahezu jeder Fehler konsequent bestraft wird. Trotzdem macht unsere Leistung Mut."

Wie sich der Spielverlauf gestaltet hätte, wenn HSV-Neuzugang Sebastian Kiesbye nach drei Minuten seine Großchance auf Flanke von Fabian Arndt genutzt hätte, ist im Nachhinein Spekulation. Auch die Gäste hatten früh einen Hochkaräter, wobei Björn Lass frei im Strafraum am glänzend reagierenden Dennis Emken scheiterte (7.). In der Folge war der TSB besser im Spiel. Nach einem herrlichen Pannholzer-Solo klärten die Husumer erst zweimal auf der Linie, bevor Tom Warncke die zu kurz abgewehrte Kugel zum 0:1 in den Giebel zirkelte (10.). Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, jedoch traf Niklas Ludwig im Gegenzug auf Pass von Kiesbye die falsche Entscheidung und wurde noch abgeblockt (12.). In der Folge waren Torszenen rar gesät. Erst in der Endphase der ersten Hälfte schoss Timo Carstensen für die Flensburger freistehend drüber (39.) und Bosse Wullenweber köpfte nach einem Konter für die HSV auf die Oberkante der Latte (43.).

Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen. Eine Direktabnahme von Arndt flog übers Tor (49.) und Pannholzer scheiterte am starken Emken (52.), bevor die Husumer zum Ausgleich kamen. Kiesbye hatte sich mit einer schönen Einzelleistung durchgesetzt. Seinen Schuss konnte TSB-Keeper Andre Hagge allerdings nur vor die Füße von Mark Koschenz abwehren, der keine Mühe hatte, einzuschieben (54.). Danach waren die Nordfriesen kurzzeitig am Drücker und hätten bei einer weiteren Kiesbye-Chance (63.) sowie einer scharfen Hereingabe von Ludwig, die Freund und Feind knapp verpassten (67.), mit ein wenig Glück in Führung gehen können.

Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel (68.), weil fortan die Flensburger das Heft in die Hand nahmen. Ein Freistoß-Hammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfball-Verlängerung von Sandro Holland nach einer Ecke (72.). Erst als Nicholas Holtze per Querpass Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt aus zentraler Position das 1:2 (84.). Husum versuchte mit letzter Kraft noch einmal alles nach vorne zu werfen. Doch der TSB bestrafte zwei individuelle Fehler im Aufbauspiel mit zwei schnellen Umschaltensituationen und Treffern von Joker Jannik Feilner (88.) und Björn Lass (90.) im Stile einer Spitzenmannschaft. Björn Gutt

15.07.2019 · NordSport

4:1 in Husum – aber TSB Flensburg erst in Überzahl dominant

Husums Torwart Dennis Emken (Nummer 25) und Henning Lorenzen (Mitte) verhindern mit vollem Körpereinsatz einen Treffer von Tarik Pannholzer. Der Flensburger traf später aber doch noch - zum wichtigen 2:1 für TSB. Petersen

Husum (bjg) - Die spielentscheidende Szene im Achtelfinale des Fußball-Landespokals zwischen den Oberliga-Konkurrenten Husumer SV und TSB Flensburg ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte HSV-Abwehrspieler Marco Nagel beim Stand von 1:1 nach einem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz flog. In der Folge wurde die bis dahin vor 268 Zuschauern im Friesenstadion sehr ausgeglichene Partie einseitig zu Gunsten der Flensburger, die noch mit 4:1 (1:0) gewannen.

HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. „Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker“, meinte Sörensen, der Jan Hellström (Urlaub) als Chefcoach vertrat und kritische Worte fand: „Wir können mit dem Ergebnis zufrieden sein, aber nicht mit der Leistung.“

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Sebastian Kiesbye für Husum (3. Minute) und Björn Lass für Flensburg (7.) vergaben Großchancen. Nach einem herrlichen Solo des überragenden Tarik Pannholzer klärte Husum zwei Mal auf der Linie, bevor Tom Warncke die Kugel in den Giebel zirkelte (10.). Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, beide Teams bekämpften sich mit hoher Intensität und Spielwitz. Bosse Wullenweber (43.) köpfte auf die Oberkante der Latte. Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen, Marc Koschenz (54.) staubte nach Kiesbye-Schuss zum 1:1 ab. Danach waren die Kreisstädter kurzzeitig am Drücker. Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel. Ein Freistoßhammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfballverlängerung von Sandro Holland (72.). Erst als Nicholas Holtze (84.) Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt das richtungweisende 1:2. Joker Jannik Feilner (88.) und Lass (90.) erhöhten nach Kontern.

Auf den TSB wartet nun im Viertelfinale ein Auswärtsspiel bei einem weiteren Oberliga-Aufsteiger, dem Oldenburger SV, der überraschend den Geheimfavoriten 1. FC Phönix Lübeck mit 1:0 aus dem Rennen warf. 

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen)
TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
SR: Olimsky (MTV Tellingstedt)
Zuschauer: 268
Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.)
Gelb-Rote Karte: Nagel (Husum/68., wiederholtes Foulspiel)

15.07.2019 · Flensburger Tageblatt

Platzverweis als Genickbrecher

Husumer SV hält bei 1:4-Niederlage im Fußball-Landespokal gegen TSB Flensburg bis zur Gelb-Roten Karte für Marco Nagel mit
Husums Torwart Dennis Emken (Nummer 25) und Henning Lorenzen (Mitte) verhindern mit vollem Körpereinsatz einen Treffer von Tarik Pannholzer. Dieser traf später aber doch noch. Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Die spielentscheidende Szene im Achtelfinale des Fußball-Landespokals zwischen den Oberliga-Konkurrenten Husumer SV und TSB Flensburg ereignete sich in der 68. Minute, als der bereits verwarnte HSV-Abwehrspieler Marco Nagel beim Stand von 1:1 nach einem Foulspiel mit der Ampelkarte vom Platz flog. In der Folge wurde die bis dahin vor 268 Zuschauern im Friesenstadion sehr ausgeglichene Partie einseitig zu Gunsten der Flensburger, die noch mit 4:1 (1:0) gewannen.

HSV-Coach Torsten Böker sowie der neue Co-Trainer des TSB, Hoymar Sörensen, sahen in der Gelb-Roten Karte den Wendepunkt. „Der Platzverweis hat uns natürlich in die Karten gespielt. Danach waren wir am Drücker“, meinte Sörensen.

Böker sagte: „Eine 1:4-Niederlage fühlt sich erst einmal nicht gut an. Aber ich denke, dass wir gerade in der ersten Halbzeit und bis zur Gelb-Roten Karte ein richtig gutes Fußballspiel gesehen haben. Die Überzahl konnte der spielstarke Gegner dann natürlich ausnutzen. Trotzdem macht unsere Leistung Mut.“

Die Partie nahm von Beginn an Fahrt auf. Wie sich der Spielverlauf gestaltet hätte, wenn HSV-Neuzugang Sebastian Kiesbye nach drei Minuten seine Großchance nach Flanke von Fabian Arndt genutzt hätte, ist Spekulation. Auf der Gegenseite hatten auch die Gäste früh einen Hochkaräter (7.), als Björn Lass am glänzend reagierenden Dennis Emken scheiterte. In der Folge war der TSB besser und ging in Führung. Nach einem herrlichen Solo des überragenden Tarik Pannholzer klärte Husum zwei Mal auf der Linie, bevor Tom Warncke die Kugel aus der Distanz in den Giebel zirkelte (10.).

Die Hausherren zeigten sich keinesfalls geschockt, beide Teams bekämpften sich mit hoher Intensität und Spielwitz. Bosse Wullenweber (43.) köpfte nach einem Husumer Konter auf die Oberkante der Latte.

Auch nach dem Wechsel ging es gleich in die Vollen. Eine Direktabnahme von Arndt flog über die Kiste (49.), Pannholzer scheiterte am starken Emken (52.), dann staubte Marc Koschenz (54.) nach Kiesbye-Schuss zum 1:1 ab. Danach waren die Kreisstädter kurzzeitig am Drücker und hätten bei einer weiteren Kiesbye-Chance (63.) sowie einer scharfen Hereingabe von Niklas Ludwig (67.) mit ein wenig Glück in Führung gehen können.

Das Blatt wendete sich nach dem Platzverweis für Nagel. Ein Freistoßhammer von Arne Ingwersen strich knapp am Tor vorbei (70.) und ebenso knapp verpasste Ingwersen eine Kopfballverlängerung von Sandro Holland (72.). Erst als Nicholas Holtze (84.) per Querpass Pannholzer bediente, erzielte dieser eiskalt aus zentraler Position das richtungweisende 1:2. Husum versuchte mit letzter Kraft, noch einmal alles nach vorne zu werfen, aber der TSB nutzte zwei Fehler im Aufbauspiel zu Kontertoren von Joker Jannik Feilner (88.) und Björn Lass (90.).

Auf die Flensburger wartet nun im Viertelfinale ein Auswärtsspiel bei einem weiteren Oberliga-Aufsteiger, dem Oldenburger SV.

Das Schlusswort hatte TSB-Vorstandsmitglied Holger Sohrweide: „Ich finde es gut, dass Husum wieder in der Oberliga dabei ist. Man trifft hier immer bekannte Gesichter. Dass die Mannschaft mithalten kann, haben wir heute gesehen.“

Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Ludwig (87. Soumah), Steen – Christiansen, Arndt, Lorenzen (87. Yassine) – Kiesbye, Koschenz (70. Matthiesen) TSB Flensburg: Hagge – Möller, Ingwersen, Holland, Davin Thomsen (66. Treitz) – Warncke, Lass – Butzek (81. Feilner), Pannholzer (88. Spoth), Carstensen - Holtze SR: Olimsky (MTV Tellingstedt) Zuschauer: 268 Tore: 0:1 Warncke (10.), 1:1 Koschenz (54.), 1:2 Pannholzer (84.), 1:3 Feilner (88.), 1:4 Lass (90.) Gelb-Rote Karte: Nagel (68., wiederholtes Foulspiel, Husumer SV)

15.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

TSB Flensburg zum Derby nach Husum

Achtelfinale im Fußball-Landespokal

Flensburg (usc) - Ein Oberliga-Derby in der ersten Pokalrunde – das wird ein hartes Stück Arbeit für die Fußballer des TSB Flensburg, die heute um 15 Uhr im Friesenstadion bei Aufsteiger Husumer SV gastieren. „Vielleicht sind wir leicht favorisiert, weil wir eine eingespielte Mannschaft haben“, sagt Co-Trainer Hoymar Sörensen, der Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) vertritt.

Der erste Schock über den Kreuzbandriss von Abwehrspieler Marcel Hill ist halbwegs verdaut – Team und Trainer freuen sich um so mehr, dass „Sally“ heute beim Pokalspiel mit von der Partie sein wird. „Er möchte gerne bei der Mannschaft sein. Das spricht für den Zusammenhalt im Team“, so Sörensen. Ansonsten stehen alle Spieler zur Verfügung. „Wir werden mit einer Top-Truppe auflaufen und wollen eine Runde weiterkommen“, unterstreicht Sörensen.

Mit Zweikampfstärke und Laufbereitschaft will der TSB die hohe Hürde Husum nehmen. „Dann kommt das Spielerische von allein “, sagt der Co-Trainer, der keine Wunderdinge erwartet – schließlich lag der Trainings-Schwerpunkt in den ersten zweieinhalb Wochen auf Kraft und Ausdauer.
13.07.2019 · Flensburger Tageblatt

Oberliga-Derby im Landespokal

Husum (sh:z) - Die Vorbereitung auf die neue Saison hat kaum begonnen, da wartet auf die Fußballer der Husumer SV gleich eine echte Standortbestimmung. Heute empfängt der Oberliga-Aufsteiger im Achtelfinale des Landespokals den TSB Flensburg. Anpfiff im Friesenstadion ist um 15 Uhr. Die Gäste, die ohne ihren Chefcoach Jan Hellström (Urlaub) auskommen müssen, sind sicherlich Favorit. Sie waren in der zurückliegenden Saison in Schleswig-Holsteins höchster Spielklasse Vizemeister hinter Stand 08. Dennoch wird sich die Husumer SV nicht verstecken. Das Team von Torsten Böker strotzt nach der Landesliga-Meisterschaft und dem Kreispokal-Sieg vor Selbstvertrauen, am vergangenen Wochenende zeigten die Nordfriesen im bisher einzigen Test beim Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee zudem Comeback-Qualitäten. Sie drehten einen frühen 0:2-Rückstand noch in einen 5:2-Erfolg. Die Tore für Husum erzielten Marco Nagel, Kevin Knitel, Marc Koschenz und Daouda Soumah (2).

13.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Ein Spiel, viele Gesichter

Der Ball rollt am Wochenende im SHFV-Pokal. Foto: Lars Salomonsen

Flensburg (Ruwen Möller) - Es ist schon ein paar Tage her, dass sich die Husumer SV und der TSB Flensburg in einem Pflichtspiel gegenüberstanden. Zuletzt geschehen in der Verbandsliga-Saison 2014/15. Der TSB gewann beide Partien und wurde am Ende Meister. In der Saison 2019/2020 wird es das Duell nun gleich dreimal geben. Nach dem Aufstieg der Nordfriesen treffen sich beide Teams in der Oberliga Schleswig-Holstein wieder. Und bereits am Sonnabend (15 Uhr) geht es in der 1. Runde des SHFV-Landespokals gegeneinander.

Es ist ein Spiel mit vielen Geschichten. Da wäre zunächst die rein sportliche Herausforderung für den TSB. Als zweifacher Vizemeister der SH-Liga sind die Gäste auf dem Papier sicherlich der Favorit, aber Hoymar Sörensen warnt. »Husum ist kein leichter Gegner und ich schätze sie stärker ein als in der Vorsaison«, so der TSB-Co-Trainer, der am Sonnabend Jan Hellström (Urlaub) an der Seitenlinie als Chefcoach vertreten wird. Sörensen macht seine Einschätzung vor allem an einer Personalie fest. Unter der Woche gab Landesliga-Meister Husum bekannt, dass Sebastian Kiesbye in die Stormstadt zurückkehrt.

Purer Zufall

Der gefährliche Offensivspieler war in den letzten fünf Jahren für Flensburg 08 und nach der Fusion den SC Weiche Flensburg 08 II aktiv. Dank seiner 95 Treffer in 132 Oberliga-Spielen gehörte er zuletzt auch zum erweiterten Kader des Regionalliga-Teams, konnte sich dort aber nicht ernsthaft durchsetzen. Beruflich hat es ihn jetzt in seine Heimat zurückgeführt, und so kam der Wechsel zu seinem Jugendverein zustande. Besonders spannend dürfte das Aufeinandertreffen mit Nicholas Holtze werden. Gemeinsam mit dem TSB-Offensivmann bildete Kiesbye vor allem in der Saison 2016/17 das beste Angriffsduo in der Schleswig-Holstein-Liga. Beide erzielten seinerzeit über 20 Treffer. Doch Kiesbye ist nicht der einzige Ex-Flensburger in den Reihen der Hausherren. Mit Maximilian Waskow gibt es einen weiteren Neuzugang vom SC II und auch Fabian Arndt (SC-Regionalligateam), Dennis Emken sowie Marco Nagel haben einst in der Fördestadt gespielt. Nicht zu vergessen HSV-Trainer Torsten Böker, der von 2014 bis 2018 Cheftrainer von 08 bzw. der Zweiten des SC war.

»Das hat sich so ergeben. Die Jungs kommen entweder von hier oder arbeiten jetzt in der Gegend. Es ist aber bestimmt kein Nachteil, dass wir uns aus früheren gemeinsamen Tagen kennen«, so Böker. Neben Kiesbye und Waskow haben die Husumer mit Alexander Schmakow und Daouda Souma zwei junge Leute aus der eigenen Zweiten in den Oberliga-Kader geholt. Verlassen haben den Verein Luca Sander, Daniel Hornburg (beruflich), Fabian Wobig und Benjamin Gielow (eigene Zweite). Wobig, auch Spieler der SdU-Auswahl versucht nach anderthalb Jahren Verletzung bei seinem früheren Verein IF Tønning einen Neuanfang.

Erneuter Kreuzbandriss

Beim TSB stehen die bekannten fünf Neuzugänge für das Pokalspiel allesamt zur Verfügung. Mit Steffen Eglseder (Auslands-Aufenthalt) und Marcel Hill fehlen überhaupt nur zwei Spieler aus dem 26er-Kader der Gäste. Vor allem der Ausfall von Hill ist »bitter« wie Sörensen sagte. Hill hatte sich am vergangenen Wochenende bei einem Vorbereitungsturnier verletzt. Zwei Tage später stand die Diagnose fest: Kreuzbandriss. Es ist bereits der dritte in der Karriere des Kraftpakets, der dem TSB nun auf unbestimmte Zeit fehlen wird. Auch ohne den erfahrenen Hill ist für Sörensen am Sonnabend der Weg zum Erfolg klar. »Wir müssen zunächst läuferisch und in den Zweikämpfen das Spiel annehmen. Wenn wir im Laufe der Partie auch noch ein paar spielerische Elemente durchbringen können, hoffe ich, dass wir eine Runde weiterkommen.« Diese Hoffnung haben auch die Hausherren, die sich laut Böker »freuen«, dass es gegen den TSB geht. »Sie haben ein eingespieltes, routiniertes und erfahrenes Team. Das Spiel kommt für beide zu einem frühen Zeitpunkt und ist für beide ein erster Gradmesser, aber ich freue mich besonders für die Spieler, die schon lange bei uns sind, dass es nun regelmäßig solche Gegner gibt«.

12.07.2019 · www.fl-arena.de
10.07.2019 · RegionalSport

Husum trifft auf TSB Flensburg

Malente (sh:z) - Im Rahmen des "Flens-Cup"-Endturniers in Malente (Sieger: TSV Nordmark Satrup bei den M?nnern, SV Wahlstedt bei den Frauen) wurde die 1. Runde des Landespokals der Saison 2019/20 ausgelost. Die Fu?baller der Husumer SV, Oberliga-Aufsteiger und frisch gebackener Kreispokalsieger, erwarten mit dem TSB Flensburg einen attraktiven Gegner im Friesenstadion. Die Flensburger wurden in der zur?ckliegenden Spielzeit Oberliga-Vizemeister. Die Fu?ballerinnen des SV Frisia 03 Risum-Lindholm m?ssen bei Landesligist TSV Pansdorf ran.
03.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
KP-AF 17.07.19 SG Wiedingharde-Emmelsbüll Husumer SV 0:15
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Husumer Schützenfest im Kreispokal

Neukirchen (bjg) - Ein wahres Scheibenschießen veranstaltete Oberligist Husumer SV im Achtelfinale des Fußball-Kreispokal bei einer aufopferungsvoll kämpfenden, aber in allen Belangen unterlegenen SG Wiedingharde/Emmelsbüll. Gleich mit 15:0 (6:0) wurden die Hausherren aus der Kreisklasse B vom Titelverteidiger förmlich abgeschossen.

Die Stormstädter zeigten sich von Beginn in höchster Spiellaune und dabei gnadenlos. Der Klassenunterschied von fünf Spielklassen wurde daher in jeder Phase des Spiels deutlich sichtbar. Neuzugang Sebastian Kiesbye, der sich mit insgesamt acht (!) Treffern und einem lupenreinen Hattrick innerhalb von zehn Minuten am Torreigen beteiligte, eröffnete das Schützenfest bereits nach drei Minuten.

Der Gastgeber, der versuchte nach Kräften mit Mann und Maus Schadensbegrenzung zu betreiben, hielt das Ergebnis bis zur Pause mit 0:6 noch einigermaßen im Rahmen. Als Kiesbye dann aber nach einer guten Stunde das Resultat bereits zweistellig werden ließ, war bereits schlimmeres aus SG-Sicht zu vermuten. Bis zum Ende rollten die Husumer Angriffe quasi im Minutentakt in Richtung Heim-Tor, so dass Kiesbye erst zwei Minuten vor Schluss mit dem 15. Tor der Kreisstädter den Schlusspunkt markierte.

Trotz des klaren Ergebnisses zollte der Husumer Trainer Torsten Böker auch dem Gegner Respekt. "Wiedingharde hat sich über 90 Minuten gut gewehrt und versucht, bestmöglich zu verteidigen." Hinsichtlich der Leistung seiner eigenen Mannschaft zeigte sich Böker ebenfalls angetan. "Wir haben heute eine gute und reife Leistung gezeigt und auf einem guten Platz den Ball laufen lassen. Zudem konnten wir wieder einige Spieler schonen und Anderen die Möglichkeit geben, sich zu zeigen."

Tore: 0:1 Sebastian Kiesbye (3.), 0:2 Tobias Wetzel (18.), 0:3 Sebastian Kiesbye (26.), 0:4 Daouda Soumah (26.), 0:5 Patrick Kehl (28., Eigentor), 0:6 Kevin Knitel (38.), 0:7 Marvin Matthiesen (49.), 0:8 Sebastian Kiesbye (51.), 0:9 Marvin Matthiesen (54.), 0:10, 0:11, 0:12 Sebastian Kiesbye (62./69./72.), 0:13 Marco Nagel (72.), 0:14, 0:15 Sebastian Kiesbye (86./88.).

19.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Freilos für die Husumer SV

Husum (sh:z) - Der Kreisfußballverband (KFV) Nordfriesland hat die 1. Runde im Kreispokal ausgelost, die mit einigen interessanten Paarungen Spannung verspricht. Zwei Favoriten bekommen es zunächst mit Kreisligisten zu tun: Landesligist TSV Rantrum muss zur SG Oldenswort-Witzwort, Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum TSV Goldebek. Titelverteidiger und Oberliga-Aufsteiger Husumer SV erhielt ein Freilos und steigt erst im Achtelfinale (20./21. Juli) gegen die SG Wiedingharde-Emmelsbüll in den Wettbewerb ein. Das Finale steigt am 21. Mai 2020 im Waldstadion in Langenhorn.
Paarungen der 1. Runde SG Oldenswort-Witzwort – TSV Rantrum (10. Juli), SG Mitte NF – SG Eiderstedt, SG Rödemis-Schobüll – FSV Wyk-Föhr, SC Norddörfer – TSV Hattstedt, TSV Goldebek – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, SV Blau-Weiß Löwenstedt – SZ Arlewatt, TSV Süderlügum – TSV Rot-Weiß Niebüll, TSV Viöl – SG Langenhorn-Enge, TSV Amrum – SV Dörpum, SG Friedrichstadt-Seeth-Drage – SG Leck-Achtrup-Ladelund (alle Wochenende 13./14. Juli); Freilose: Husumer SV, TSV St. Peter-Ording, Team Sylt, 1. FC Wittbek, SG Wiedingharde-Emmelsbüll, TSV Stedesand.
sh:z-NordfrieslandSport · 26.06.2019
Test 20.07.19 Husumer SV TSV Rantrum ./.
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Test-Derby abgesagt

Husum (sh:z) - Das für heute geplante Fußball-Testspiel zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum wurde aufgrund von Personalproblemen bei den Husumern abgesagt.

20.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Husumer SV trifft auf Rantrum

Husum (bjg) - Am Sonnabend steigt ein Testspiel-Derby im Husumer Friesenstadion. Um 13 Uhr treffen im Fußball-Klassiker der vergangenen Jahre Oberliga-Aufsteiger Husumer SV und Landesligist TSV Rantrum aufeinander. "Wir freuen uns, dass es so kurzfristig geklappt hat. Beide Teams würden sich über viele Zuschauer freuen", meint HSV-Coach Torsten Böker.

19.06.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
MM 25.07.19 TuS Rotenhof II Husumer SV 3:9
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Anschreiben vom 3. Juli an Teilnehmer
Durchführungsbestimmungen Wettbewerb "Meister der Meister" Spielserie 2019 / 2020
Spielplan 1. Runde

Hammerlos für Rotenhof II

Kiel (lz) - Im Fußball-Landespokal "Meister der Meister" hat der TuS Rotenhof II einen ebenso attraktiven wie auch sportlich schwierigen Gegner zugelost bekommen. In der 1. Runde empfängt der Meister der Kreisklasse B N2 den Meister der Landesliga Schleswig und Oberliga-Aufsteiger Husumer SV. Kreisligameister TSV Vineta Audorf muss zum Edendorfer SV (Meister der KK C SW2). Der TuS Nortorf II ist bei TuRa Meldorf zu Gast, der MTSV Hohenwestedt III hat Heimrecht gegen die Bramstedter TS.

Landeszeitung · 05.07.2019

Collegia Jübek trifft auf Erfde

Flensburg (sh:z) - In Flensburg wurden die ersten Spielrunden im "Flens-Cup", dem Meister der Meister-Pokal des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes ausgelost. In der ersten Runde der Männer (Spieltermine stehen noch nicht fest) haben die TSG Scheersberg (Meister Kreisklasse B Nord 1) und BW Löwenstedt III ein Freilos. Der FC Tarp-Oeversee III (Meister Kreisklasse C Nord 1) trifft auf Kreisliga-Meister SG Nordau, der TSV Erfde (KKC Nord 3) bekommt es mit Verbandsliga-Champion TuS Collegia Jübek zu tun. Und es gibt noch ein weiteres Derby: Die SG Nordau III (Kreisklasse B Nordwest I) empfängt den FC Sörup-Sterup, den Meister der Kreisklasse A Nord und Kreisliga-Aufsteiger. Die ersten beiden Runden sind nach Regionen aufgeteilt, um den Amateurteams weite Reisen zu ersparen. Weitere Partien mit Nord-Beteiligung: TuS Rotenhof II – Husumer SV, FSV Wyk – SG Eckernförde/Fleckeby.

Schlei Bote · 05.07.2019

Achtelfinale im Flens-Cup steht

Flensburg (sh:z) - Gestern wurde das Achtelfinale des Fußball-Pokals "Flens-Cup Meister der Meister" ausgelost. Bei den Frauen muss die SG Mitte NF beim TSV Rundhof-Esgrus antreten. Die Männer der Husumer SV müssen zu TuS Rotenhof II, der FSV Wyk-Föhr erwartet die SG Eckernförde-Fleckeby. Ein Freilos gab es für den SV Blau-Weiß Löwenstedt III.

sh:z-Nordfriesland Sport · 03.07.2019

Flens-Cup: Tarp-Oeversee III gegen SG Nordau

Flensburg (sh:z) - Gestern wurden in Flensburg die ersten Spielrunden im "Flens-Cup", dem Meister der Meister-Pokal des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) ausgelost. Bei den Frauen zog Landesliga-Aufsteiger Stern Flensburg ein Freilos, der TSV Rundhof-Esgrus empfängt die SG Mitte NF.

In der ersten Runde der Männer (Spieltermine stehen noch nicht fest) haben die TSG Scheersberg (Meister Kreisklasse B Nord 1) und der SV Blau-Weiß Löwenstedt III ein Freilos. Der FC Tarp-Oeversee III (Meister Kreisklasse C Nord 1) trifft auf Kreisliga-Meister SG Nordau, der TSV Erfde (KKC Nord 3) bekommt es mit Verbandsliga-Champion TuS Collegia Jübek zu tun. Und es gibt noch ein weiteres Derby: Die SG Nordau III (Kreisklasse B Nordwest I) empfängt den FC Sörup-Sterup, den Meister der Kreisklasse A Nord und Kreisliga-Aufsteiger. Die ersten beiden Runden sind nach Regionen aufgeteilt, um den Amateurteams weite Reisen zu ersparen. Weitere Partien mit Nord-Beteiligung: TuS Rotenhof II – Husumer SV, FSV Wyk – SG Eckernförde/Fleckeby.

Flensburger Tageblatt · 03.07.2019
Test 27.07.19 Lägerdorf Husumer SV ./.
KP-VF 28.07.19 SG Eiderstedt Husumer SV 2:8
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Niebüll freut sich auf das Halbfinale

Fußball-Kreispokal: Verbandsligist besiegt Rantrum und trifft jetzt auf Oberligist SV Frisia 03 / Hattstedt empfängt die Husumer SV
Niebüller Jubel-Traube - und irgendwo mittendrin ist Jannick Bahnsen, der vier Minuten vor Schluss den Siegtreffer für den Verbandsligisten erzielte. Wolfgang Pustal

Husum (B. Gutt und W. Pustal) - Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals machten es die unterklassigen Mannschaften den Favoriten nicht einfach. Einzig der Oberligist Husumer SV kam bei der SG Eiderstedt zu einem standesgemäßen 8:2-Sieg. Der SV Dörpum hielt eine Halbzeit gut mit dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit, musste sich dem Oberligisten aber 0:2 geschlagen geben. Und dem TSV Rotweiß Niebüll gelang mit einem Doppelschlag in der Schlussphase sogar noch der 2:1-Erfolg gegen den klassenhöheren TSV Rantrum – Rot-Weiß darf sich jetzt auf ein Halbfinale gegen Frisia freuen.

SV Dörpum – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 0:2 (0:0). Frisia war von Beginn an spielerisch überlegen, konnte daraus aber zunächst keinen Vorteil ziehen. Dörpum machte die Räume für den Oberligisten auf dem kleinen Platz sehr eng, ließ kaum wirkliche Chancen zu. Und vorne bot sich mit langen Bällen sogar dann und wann so etwas wie eine Chance für Malte Johannsen.
Aber Johnny Nestler war ebenso auf der Hut wie seine Vorderleute. Glück hatte der Frisia-Torhüter, als der Kopfball von Christopher Brühl (36.) knapp am Winkel vorbeistrich. Nach der Pause war die Partie dann aber blitzschnell entschieden. Finn Kalisch, gerade erst eingewechselt, bereitete die Führung vor. Jannik Drews flankte auf den zweiten Pfosten und Marvin Bruhn köpfte zum 0:1 (49.) ein. Nur drei Minuten später stand Kalisch dann selbst frei vor dem Tor und verwandelte einen Querpass zum 0:2 (52.).
Danach brachte es Frisia souverän über die Runden. Bei Dörpum ließen jetzt die Kräfte nach und die Hitze forderte ihren Tribut. Nur einmal ging noch ein Raunen durch die 240 Zuschauer, als Christoph Volquardsen (87.) seinen Kopfball knapp neben das Tor setzte. „Hut ab vor meiner Mannschaft. Wir wollten uns hier nicht abschießen lassen und haben fast das Gegenteil erreicht. Wir haben es Frisia richtig schwer gemacht“, freute sich Marc Schollek.
Dem konnte sich Bernd Ingwersen nur anschließen. „Dörpum hat es wirklich toll gemacht. Das ist eine gute Mannschaft für die Verbandsliga“, lobte der Frisia-Trainer die Gastgeber.
Tore: 0:1 (49.) Marvin Bruhn, 0:2 (52.) Finn Kalisch.

TSV RW Niebüll – TSV Rantrum 2:1 (0:0) . Niebüll begann mit viel Druck und Selbstvertrauen und kam schnell zu Chancen. Die Partie bewegte sich jetzt auf Augenhöhe, die Gäste wurden in der Abwehr sicherer. Mit langen Bällen auf Jannik Reichenberg und Jan Lorenzen sorgte Rantrum für Gefahr. Reichenberg (38.) lief alleine auf Torhüter Finn Konrad Kubowicz zu und schoss, aber der parierte glänzend.
Nach der Pause schienen die Gäste immer mehr Oberwasser zu bekommen, spielten jetzt flüssiger. Und nach einer Ecke köpfte Thies Clausen zum 0:1 (56.) ein. Danach tat Rantrum nicht mehr viel, verwaltete die knappe Führung. Das rächte sich schnell. Niebüll warf noch einmal alles nach vorn. Bo Carstensen traf nach schönem Rückpass von Dawid Pieczonka mit leicht abgefälschtem Schuss zum 1:1 (82.). Damit gaben sich die Rotweißen aber nicht zufrieden. Nach einem Konter kam Jannick Bahnsen im Strafraum zum Schuss und traf aus der Drehung zum 2:1 (86.) ins lange Eck. „Das war eine Superleistung von uns, ein gutes Testspiel und jetzt sind wir im Halbfinale gegen Frisia", fasste Bodo Schmidt die heißen 90 Minuten zusammen. Hans-Jürgen Sievers ärgerte sich über das Ausscheiden: „Wir wären gerne weitergekommen, haben dafür aber nach der Führung einfach zu wenig gemacht".
Tore: 0:1 (56.) Thies Clausen, 1:1 (82.) Bo Carstensen, 2:1 (86.) Jannick Bahnsen.

SG Eiderstedt – Husumer SV 2:8 (1:3) . In der Anfangsphase konnte der Gastgeber noch ansatzweise mithalten. Als dann aber Fabian Arndt nach gut 20 Minuten das 1:0 per Standard erzielte (21.), bog der HSV-Express auf die Siegerstraße ein. Die Doppelspitze mit Sebastian Kiesbye (28.) und Hendrik Fleige (37.) zeigte sich ebenfalls in Torlaune und legte noch vor der Pause zwei weitere Treffer nach. Den letzten Treffer der ersten Halbzeit erzielte auch ein Husumer, allerdings für den Gegner. Marvin Matthiesen lenkte das Spielgerät ins eigene Tor (43.).
Spätestens nach dem zweiten Kiesbye-Streich, der gleichzeitig seinen zehnten Treffer im zweiten Spiel des laufenden Wettbewerbs bedeutete, war die Messe gelesen. Die SG hatte fortan nichts mehr zuzusetzen, so dass der Klassenunterschied mehr als deutlich wurde und sich auch im Ergebnis niederschlug. Marc Koschenz (65.) und Fleige erhöhten zwischenzeitlich auf 6:1. Louis Petersen (79.) verkürzte, den Schlusspunkt setzte jedoch die HSV in Person von Joker Kevin Knitel, der mit einem Doppelschlag (81., 82.) den 2:8-Endstand herstellte.
„Wir sind souverän weiter gekommen und konnten nach der Pause sogar noch einige Dinge ausprobieren“, sagte Trainer Torsten Böker.
Tore: 0:1 Fabian Arndt (21.), 0:2 Sebastian Kiesbye (28.), 0:3 Hendrik Fleige (37.), 1:3 Marvin Matthiesen (43., Eigentor), 1:4 Sebastian Kiesbye (51.), 1:5 Marc Koschenz (65.), 1:6 Hendrik Fleige (74.), 2:6 Louis Petersen (79.), 2:7 Kevin Knitel (81.), 2:8 Kevin Knitel (82.).

TSV Hattstedt – SG Leck-Achtrup-Ladelund n.V. 3:1 (1:1, 0:1). Der Verbandsligist war vom Start weg spielbestimmend, setzte dem Gegner mit aggressivem Pressing ordentlich zu, und ging folgerichtig nach einem Fehler im Hattstedter Aufbauspiel in Führung. Bis zur Pause bewahrte Keeper Jannes Hansen den Gastgeber mit mehreren guten Paraden vor einem höheren Rückstand.
Nach dem Wechsel drehte sich der Spielverlauf, weil bei den Gästen, die noch ein Vorbereitungsturnier vom Vortag in den Knochen hatten, die Kräfte nachließen. Nun waren die Hausherren federführend und kamen mehr und mehr zu Gelegenheiten. Das änderte sich auch nicht nach der Roten Karte für TSV-Abwehrmann Jannik Holsteiner nach Foulspiel.
Es dauerte jedoch bis zur vierten Minute der Nachspielzeit, bis der Ausgleich fiel. Der eingewechselte Tom Heldt hatte sich durchgesetzt und Valentin Godt bedient, der traf. In der Verlängerung ging die Tendenz nun klar Richtung Hattstedt, auch weil die SG sich gleich doppelt mit Ampelkarten dezimierte. Timo Engel traf per Freistoß zum 2:1. In doppelter Überzahl spielte Hattstedt seine Überlegenheit gut aus und kam durch ein Eigentor zum 3:1. „Ein grandioser Kampf von beiden Mannschaften. Nun freuen wir uns auf die Husumer SV“, kommentierte TSV-Coach Axel Thomas.
Tore: 0:1, 1:1 Valentin Godt, 2:1 Timo Engel, 3:1 Eigentor.

29.07.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
OL 001 02.08.19 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:2
link zum Spielbericht auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
2 Ugur Dagli (SV Eichede
2 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
1 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
1 Jasper Bandholt (TSV Bordesholm)
1 Timo Barendt (PSV Neumünster)
1 Marvin Bruhn (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Christoph Böckelmann (SV Preußen 09 Reinfeld)
1 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
1 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
1 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
1 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
1 Peter Lennard Koth (SV Todesfelde)
1 Teyi Lawson-Body (Inter Türkspor Kiel)
1 Kyrylo Matvyeyev (1.FC Phönix Lübeck)
1 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
1 Jannes Mohr (Eckernförder SV)
1 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
1 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
1 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
1 Ken-Marvin Smit (TSV Kropp)
1 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
1 Lucas Will (VfB Lübeck II)
1 Patrick Claus Witten (SV Preußen 09 Reinfeld)

KIEL (CJE) - Der Favorit liegt gieich vom. Am Sonntag feierte Neuling 1. FC Phönix Lübeck einen 4:1-Sieg im Aufsteigerduell beim Eckernförder SV - und das obwotrl die Lübecker beim Stand von 1:1 in Unterzahl gerieten. So steht die Salomon-Elf nun punkt- und torgleich mit dem TSV Bordesholm an der Spitze, der tags zuvor einen 4: 1-Erfolg beim Aufsteiger Oldenburger SV gefeiert hatte.

Überraschungen blieben insgesamt am ersten Spieltag aus. Zur Eröffnung hatten sich die beiden Nordfriesland-Vertreter Husumer SV und SV Frisia 03 am Freitag in einem interessanten, aber nicht hochklassigen Spiel mit 2:2 getrennt. In den Nachbarschaftsduellen im Süden des Landes behielt am Sonnabend der SV Eichede gegen denVfB Lübeck II durch zwei Treffer des Ex-VfBers Ugur Dagli die Nase vorn. Am
Sonntag behielt der SV Todesfelde mit mehr Mühe als erwartet gegen den Neuling Preußen
Reinfeld. Das 4:2 ging in erster Linie auf das Konto des amtierenden Torschützenkönigs Morten Liebert, der am Rande der Partie die Trophäe der Vorsaison erhielt und sich mit seinen drei Treffem auch sogleich wieder an die Spitze der Oberliga-Schützenliste katapultierte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Verteidiger Wullenweber sorgt für verdientes 2:2

Husumer SV - SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:2 (0:2)

Der entscheidende Moment: Durch zwei Lindholmer "hindurch" erzielt Bosse Wullenweber hier den Husumer 2:2-Ausgleich. Foto: Pustal

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen (46. Koschenz), Wullenweber, Nagel - Ludwig (80. Knitel), Christiansen, Lorenzen (55. Yassine), Steen - Arndt - Kiesbye, Fleige.
SV Frisia 03: Nestler - Heider, Paulsen, Andresen, Brix - Lorenz, Klemmer (46. Lehtovuori) - Marvin Bruhn, Zuth (78. Kalisch), Drews - Fust.
SR: Nesch (TSV Drelsdorf).
Zuschauer: 713 zahlende.
Tore: 0:1 Drews (35.), 0:2 Marvin Bruhn (38,), 1 :2 Wullenweber (51 .), 2:2 Wullenweber (72.).

Zwei verschiedene Halbzeiten, zwei zufriedene Trainer - das Eröffnungsspiel am Freitag in Husum bot keine hochklassige, aber durchaus ansprechende Oberliga-Unterhaltung. Am Ende war es der Aufsteiger Husumer SV, der trotz eines 0:2-Pausenrückstands dem Sieg ein wenig näher war. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der phasenweise vor der Pause mit geradlinigem und wuchtigem Umschaltspiel beeindruckt hatte, war letztlich mit dem einen Zähler gut bedient.

Die Husumer stellten fußballerisch schon von Beginn an die etwas bessere Mannschaft. Allerdings fehlte oftmals der letzte Tick Präzision oder Abgebrühtheit, um sich gegen die von Lasse Paulsen gut organisierte Frisia-Deckung durchzusetzen. Schon in der ersten Minute gab Fabian Arndt den ersten Schuss ab. Der ehemalige Drittliga-Spieler leitete auch die größte Chance mit einem starken Zuspiel ein, als Hendrik Fleige sich im Strafraum gegen Carsten Andersen behauptete, aus halbrechter Position aber nur Aluminium traf (28.). "Wenn wir da in Rückstand geraten, kann es auch anders laufen", wusste Frisia-Trainer Bernd Ingwersen. Sein Gegenüber Torsten Böker stellte durchaus mit Recht fest: ,,Wir haben auch in der ersten Halbzeit teilweise schon guten Fußball gespielt." Die Gäste hatten in der ersten halben Stunde nur nach einem Freistoß von Jannik Drews ein Torchance, als Jannik Heider per Kopf an Husums Keeper Chris Bielinski scheiterte (18.).

Dann jedoch wendete sich das Blatt zugunsten der Gäste, die nur phasenweise die Forderung ihres Trainers nach mehr spielerischer Linie und weniger langen Bällen umsetzten. Verantwortlich dafür waren auch Fehler der Husumer. Zunächst ging der Ball im Aufbau auf der rechten Seite verloren, nach einem Seitenwechsel zog der vom SC Weiche 08 zurückgekehrte Jannik Drews mit viel Zug von Rechtsaußen in die Mitte und traf mit einem strammen, aber nicht komplett unhaltbaren Linksschuss zurn 0:1 (35.). Zwei Minuten später hätte Drews fast erneut in klassischer Robben-Manier getroffen - diesmal jedoch scheiterte mit seinem Schuss aus 16 Metern am gut reagirenden Bielinski. "Wenn der ein paar Zentimeter weiter in die Ecke geht, können wir zur Pause auch 3:0 führen - auch wenn das dem Spielverlauf nicht entsprochen hätte." Gemessen daran war eigentlich auch Tor Nummer zwei schon zu viel. Doch das hatten sich die Husurner selbst zuzuschreiben. Marvin Matthiesen leistete sich im eigenen Strafraum einen groben Schnitzer, der enorm fleißige Jannik Fust ging dazwischen und legte mit Auge zurück auf den agilen Marvin Bruhn, der ohne Mühe in die freie Ecke des Husumer Tores zielte - 0:2 (38.).

Die Pausenführung der Gelb- Schwarzen war vor allem der schwer zu kontrollierenden Frisia- Offensive zu verdanken, die es mit permanenten Positionswechseln der vier Offensivspieler den Husumern schwer machte, klare Zuordnungen zu finden.

Nach der Pause wurde das aus Husumer Sicht besser. Böker nahm den schwachen Matthiesen heraus, zog Luca Steenin die Dreierkette zurück, der mit Ruhe und Abgeklärtheit hier eine bessere Partie spielte als zuvor auf dem Flügel. Und auch vorne entwickelten die Husumer plötzlich mehr Zug. Schon in den ersten Minuten der zweiten Hdlfte drängten sie auf den Ausgleich. Rückkehrer Sebastian Kiesbye scheiterte aus 18 Metern ebenso an Johnny Nestler (46.) wie Fleige per Kopf nach einem Freistoß (48.), ein (eigentlich harmloser) Kopfball von Bosse Wullenweber senkte sich auf die Latte (50.). Der Husumer Abwehrchef, auch defensiv mit einer Ausnahme ein Stabilisator, wurde zum entscheidenden Mann. Erst stieg er nach einer Steen-Ecke höher als zwei Gegenspieler und köpfte zum 1:2 ein (51.). Nach 72 Minuten bekam er einen flachen und ungefährlichen 30-Meter-Freistoß von Arndt an der Strafraumgrenze vor die Füße, drehte sich und traf mit einem Flachschuss ins rechte Eck - 2:2. "Er ist für uns bei Standards eine Waffe, vorne wie auch hinten", meinte Böker. ,,Wchtig ist, dass er richtig fit wird. Aber auch da ist er auf einem guten Weg." Ingwersen hingegen haderte: "Wir haben in der zweiten Halbzeit die Zuordnung bei Standards nicht mehr gut hinbekommen."

Von Frisia war in der zweiten Halbzeit kaum noch etwas zu sehen. Die beste Chance resultierte ebenfalls aus einer Standardsituation. Nach einer Drews-Ecke köpfte Abwehrchef Paulsen nur knapp vorbei (68.). "Am Ende hätten wir das Spiel aber auch noch verlieren können", wusste Ingwersen, der damit haderte, dass seine Mannschaft nun endgüütig "in alte Muster zurückfiel" und fast nur noch lange Bälle spielte, mit denen die Husumer Deckung nur selten Probleme hatte. Auf der anderen Seite hatte Arndt mit einem herrlichen Dribbling im Frisia-Strafraum kein Glück. Nachdem er mehrere Gegner stehen gelassen hatte, spritzte Paulsen gerade noch dazwischen, um den Schuss zur Ecke zu lenken (78.). Im Anschluss an die übernächste Ecke wurde zudem ein strammer Wullenweber-Schuss gerade noch abgefälscht (79.).

Böker war dennoch auch mit dem Remis zufrieden. "Wenn man zur Pause 0:2 zurückliegt gegen eine Mannschaft wie Frisia, deren Umschaltspiel enorm gefährlich ist, bin ich mit der Energieleistung der Mannschaft zufrieden", sagte der Husumer Trainer. "Am Ende ist es ein gerechtes Ergebnis."

CHRISTIAN JESSEN

NordSport / www.fussball.de · 05.08.2019

Ein Remis - viele Gewinner

Fußball-Oberliga: Saisoneröffnung ein großer Erfolg / Husumer SV und SV Frisia 03 bieten beste sportliche Unterhaltung
Ausgleich: Torschütze Bosse Wullenweber (re.) und Hendrik Fleige bejubeln den Husumer Treffer zum 2:2. Petersen

Husum (Björn Gutt) - „Das war Werbung für den Fußball in Nordfriesland“, zog der Sportliche Leiter der Husumer SV, Dieter Schleger, ein positives Fazit nach der offiziellen Saisoneröffnung der Fußball-Oberliga. Diese fand am Freitagabend – die HSV trennte sich 2:2 (0:2) vom SV Frisia 03 Risum-Lindholm – in Zusammenarbeit mit dem Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) erstmals in Husum statt.

Nicht nur die 713 zahlenden Zuschauer sondern auch die vielen Gäste um SHFV-Präsident Uwe Döring erlebten bei bestem Wetter ein Fußball-Fest. „Hier wurden super Rahmenbedingungen für ein tolles Event geschaffen. Besser wäre es kaum möglich gewesen“, meinte Frisias Sportlicher Leiter Olaf Petersen.

Neben dem bunten Rahmenprogramm, zu dem auch die Fairplay- und Torschützenkönig-Ehrungen der vergangenen Saison sowie eine abschließenden Pressekonferenz mit beiden Trainern auf dem Platz gehörten, ließen die beiden nordfriesischen Kontrahenten keine Wünsche offen. Das umkämpfte und zu jeder Zeit spannende Derby hatte daher am Ende auch keinen Sieger verdient. „Es wäre schade gewesen, wenn einer mit leeren Händen dagestanden hätte“, sagte Husums Trainer Torsten Böker.

Auch sein Trainerkollege vom SV Frisia 03, Bernd Ingwersen, sah das so – auch wenn seine Mannschaft mit einer 2:0-Führung in die Pause gegangen war. „Wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Mit der ersten Hälfte bin ich zufrieden. Nach dem Wechsel stimmte dann die Zuordnung bei den Standards nicht mehr. Zudem sind wir in der Schlussphase wieder in das alte Muster mit langen Bällen verfallen, wovon wir eigentlich weg wollen. Wir hätten sogar noch verlieren können.“

Obwohl „nur“ ein Unentschieden heraussprang, war Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber mit zwei Toren der Matchwinner für die Gastgeber. „Bosse ist bei Standards eine Waffe und zudem als Abwehrorganisator extrem wichtig“, lobte Böker.

Die Hausherren, die insgesamt die bessere Spielanlage boten, bewiesen Nehmerqualitäten und waren in der Schlussphase dem Sieg näher. „Es war eine Energieleistung. Wir haben bereits vor der Pause ein gutes Spiel gemacht, verschenken dann aber zwei Tore durch individuelle Fehler. Wir haben aber trotzdem weiter an uns geglaubt“, so Böker. HSV-Kapitän Henning Lorenzen konnte aufgrund des Spielverlaufs mit dem Punktgewinn leben. „Das Spiel kann sicherlich in beide Richtungen ausgehen, aber spielerisch waren wir meiner Meinung nach besser.“ Einer der besten Spieler des Abends, Risum-Lindholms Lasse Paulsen, brachte es mit einem Augenzwinkern auf den Punkt: „Das Ergebnis ist leider gerecht.“

Der Schlusssatz zu einem guten Oberliga-Spiel und einem rundum gelungenen Abend war wiederum Dieter Schleger vorbehalten. „Wir Nordfriesen unterstützen uns immer gegenseitig. Daher hoffe ich sehr, dass beide Mannschaften die Klasse halten werden“, sagte Schleger.

sh:z-NordfrieslandSport · 05.08.2019

Starkes Husumer Comeback

Auftakt in der Fußball-Oberliga: Der Aufsteiger schafft vor 713 Zuschauern gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm noch ein 2:2
Das 2:0 für Frisia: Marvin Bruhn zieht ab, Husums Keeper Chris Bielinski und Abwehrspieler Marvin Matthiesen auf der Linie können den Treffer nicht mehr verhindern. Foto: pustal
Husum (B. Gutt / J. Schappert) - In einem intensiven Nordfriesland-Derby haben Aufsteiger Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm gestern Abend die Punkte geteilt. 713 Zuschauer im Friesenstadion sahen bei der offiziellen Saisoneröffnung der Fußball-Oberliga ein starkes Comeback der Gastgeber, die nach einem 0:2-Rückstand zur Pause noch ein 2:2-Unentschieden schafften. „Leider gerecht“, kommentierte Frisias Lasse Paulsen. Rund um das Spiel gab es ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein.

Der Aufsteiger aus Husum war zu Beginn klar spielbestimmend, die Gäste lauerten auf Konter und suchten mit langen Bällen den Weg nach vorne. Obwohl das zunächst nicht gut klappte, hatte der neue Frisia-Kapitän Jannik Heider die erste große Chance des Spiels (18.), als er nach einem Freistoß mit einem Kopfball an HSV-Keeper Chris Bielinski scheiterte. Auch die bissigen Husumer schnupperten an der Führung, Hendrik Fleige (28.) knallte das Leder an den Pfosten.

Das 0:1 fiel aus dem Nichts. Marvin Matthiesens Fehler im Aufbau nutzte Frisias Rückkehrer Jannik Drews (35.) humorlos aus. Der erste Treffer der neuen Oberliga-Saison war gefallen – und der zweite folgte nur drei Minuten später. Jannik Fust bediente Marvin Bruhn, der aus zentraler Position mühelos zum 0:2 einschoss.

Das war ein Wirkungstreffer. Mit hängenden Köpfen schlich die Mannschaft von Torsten Böker in die Kabine, wo der Coach seinen Spielern aber wieder Leben einhauchte.

Der Aufsteiger kam druckvoll aus der Pause. Halbchancen von Sebastian Kiesbye, Fleige und Bosse Wullenweber deuteten an, dass das Derby noch nicht gegessen war. Dann begann der heiße Tanz: Eine Ecke von Luca Steen köpfte Wullenweber (51.) zum Anschluss ein. Risum-Lindholm sorgte in der Folge für etwas Entlastung, dabei sprang eine Großchance für Lasse Paulsen (64.) heraus. Der starke Innenverteidiger köpfte freistehend neben das HusumerTor. In noch größerer Bedrängnis war aber das Gehäuse von Frisia-Torwart Johnny Nestler.

Der Aufsteiger wollte unbedingt den Ausgleich – und belohnte sich nach 68 Minuten . Ein eigentlich verzogener 35-Meter-Freistoß von Arndt landete in den Füßen von Wullenweber, der den Ball aus der Drehung ins rechte untere Eck jagte. Da hatte Nestler keine Chance. Fast hätte Husum das Spiel endgültig gedreht, doch Paulsen klärte eine Viertelstunde vor Schluss mit einer Grätsche in höchster Not gegen den überragenden Arndt.

Husumer SV: Bielinski – Matthiesen (46. Koschenz), Wullenweber, Nagel – Steen, Ludwig (80. Knitel) – Lorenzen (55. Yassine), Arndt, Christiansen – Kiesbye, Fleige
SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler – Heider, Paulsen, Andresen, Brix – Bruhn, Klemmer (46. Lehtovuori), Lorenz, Drews – Fust, Zuth (77. Kalisch)
Schiedsrichter: Nesch (TSV Drelsdorf-Ahrenshöft-Bohmstedt)
Zuschauer: 713
Tore: 0:1 Drews (35.), 0:2 Bruhn (38.), 1:2 Wullenweber (51.), 2:2 Wullenweber (68.)
Beste Spieler: Wullenweber, Arndt – Paulsen, Bruhn

sh:z-NordfrieslandSport · 03.08.2019

Saisoneröffnung: Remis in Husum

Husum (sh:z) - Kein Sieger im Nordfriesland-Derby: Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm haben sich gestern Abend im Saisoneröffnungsspiel der Fußball-Oberliga 2:2-Unentschieden getrennt. Vor 713 Zuschauern im heimischen Friesenstadion, darunter SHFV-Präsident Uwe Döring, bewies Aufsteiger Husum dabei große Moral und holte einen 0:2-Halbzeitrückstand auf.

Holsteinischer Courier · 03.08.2019

Nordfriesenduell zum Auftakt

Fußball Oberliga
Der Husumer SV geht mit breiter Brust in die neue Saison und hofft zum Nordfrieslandderby beim Saisonauftakt auf großes Zuschauerinteresse. Foto: Brigitte Petersen, Heike Klein
Husum (Grit Jurack) - Endlich geht es wieder los. Der Fußball rollt wieder in der Oberliga Schleswig-Holstein. Viele Trainer und Spieler erwarten eine noch engere Saison als im vergangenen Jahr, da starke Aufsteiger die Liga bereichern und sich viele gestandene Vereine verstärkt haben. 

Bereits am Freitag, ab 19 Uhr kommt es zum Nordfriesenduell zwischen dem Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Zudem wurde der Partie auch die Ehre zuteil das Eröffnungsspiel der neuen Oberliga-Saison zu sein. Frisias neuer Trainer, Bernd Ingwersen, will mit seinem Team am Ende unter den ersten zehn Mannschaften liegen, freut sich nun auf den Saisonstart und sieht die Partie als erstes Highlight. Auch der Husumer SV sehnt das erste Punktspiel herbei. Trainer Torsten Böker stehen alle Spieler außer Tobias Wetzel und Max Waskow zur Verfügung. Die Mannschaft ist laut Böker heiß und geht mit Selbstbewußtsein in die Partie. »Wir freuen uns sehr, die Saison gegen Frisia bei uns zuhause eröffnen zu können. Die letzten Duelle waren immer eng und spannend. Deswegen erwarte ich ein spannendes Spiel vor hoffentlich vielen Zuschauern«, so der Trainer. 

Kader SV Frisia 03 Risum-Lindholm:
Tor: Lars Christiansen, Johnny Nestler, Oke Nicolaisen
Abwehr: Carsten Andresen, Lasse Böckenholt, Rouven Böckenholt, Jannik Heider, Lasse Paulsen, Bjarne Wiebe, Momme Wüstenberg
Mittelfeld: Pascal Brix, Marvin Bruhn, Mathias Bruhn, Tjorben Hennig, Kevin Jacobsen, Eduard Klemmer, Leevi Lehtovuori, Lennart Mads Lorenz , Tjade Nissen, Janne Petersen (20), Momme Sönnichsen
Angriff: Jannik Drews, Jannik Oliver Fust, Finn Kalisch, Tim-Niklas Wendt, Tobias Zuth

Trainer: Bernd Ingwersen im ersten Jahr – Co-Trainer: Torge Hannemann – Sportlicher Leiter: Olaf Petersen im fünften Jahr – Stellvertretender Sportlicher Leiter: Sönke Lorenz – Torwarttrainer: Frank Hansen – Liga-Obmann: Stefan Osbahr – Teamkoordinator: Steffen Thun – Betreuer: Siegfried Martensen, Torsten Bulgrin und Harald Werner – Physiotherapeut: Jakob Lassen

Neuzugänge: Jannik Drews, Tobias Zuth (beide SC Weiche Flensburg 08), Rouven Böckenholt (TSV Süderlügum), Eduard Klemmer, Oke Nicolaisen (SG Leck-Achtrup-Ladelund), Pascal Brix (TSB Flensburg), Leevi Lehtovuori (HJK Helsinki)
Abgänge: Christian Block (TSV Süderlügum), Felix Stüwe (FC Wiesharde), Daniel Johannsen, Leif Johannsen, Bende Bartlefsen (alle eigene Zweite), Trainer Uwe Petersen (A-Jugend des JFV Nordfriesland).

Kader Husumer SV
Tor: Chris Bielinski (26), Dennis Emken (27)
Abwehr: Marvin Matthiesen (22), Marco Nagel (25), Luca Steen (23), Tobias Wetzel (26), Bosse Wullenweber (26) 
Mittelfeld: Fabian Arndt (23), Louis Boseck (20), Finn Christiansen (25), Marc Koschenz (27), Henning Lorenzen (27), Niklas Ludwig (24), Alexander Schmakov (18), Maximilian Waskow (24), Tarek Yassine (22)
Sturm: Araz Algin (20), Hendrik Fleige (21), Sebastian Kiesbye (28), Kevin Knitel (21), Daouda Soumah (18)

Trainer- und Betreuerstab: Torsten Böker (39) – Co- und Torwarttrainer: Momme Reinhold – Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen – Sportlicher Leiter: Dieter Schleger – Fußball-Obmann und Betreuer: Arne Strohscheer

Abgänge: Sascha Feller, Luca Sander (TSV Hattstedt), Daniel Hornburg (beruflich nach Hamburg)
Zugänge: Sebastian Kiesbye, Maximilian Waskow (beide SC Weiche Flensburg 08 II), Alexander Schmakov, Daouda Soumah (beide eigene Jugend), Araz Algin, Louis Boseck (eigene Zweite)

www.fl-arena.de · 02.08.2019

Pokalauslosung heute in Husum

Holsteinischer Courier Tipp für die
Abschlusstabelle Oberliga 2019/20
1. 1. FC Phönix Lübeck
2. SV Todesfelde
3. PSV Neumünster
4. TSB Flensburg
5. SC Weiche Flensburg 08 II
6. SV Eichede
7. Eutin 08
8. VfB Lübeck II
9. SV Frisia 03 Risum-Lindholm
10. Inter Türkspor Kiel
11. Oldenburger SV
12. Husumer SV
13. TSV Bordesholm
14. TSV Kropp
15. Eckernförder SV
16. Preußen Reinfeld
Holsteinischer Courier · 02.08.2019
Husum (sh:z) - Heute endet die fußballfreie Zeit in Schleswig-Holstein mit der Saison-Eröffnung der Flens-Oberliga-Saison 2019/20. Im Nordfrieslandderby zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm geht es um die ersten drei Punkte der Saison. Anstoß ist um 19 Uhr im Friesenstadion in Husum. Um 17.30 Uhr beginnt das vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) und Gastgeber Husumer SV organisierte Rahmenprogramm. Um 18.45 Uhr wird es spannend für Fußballfreunde aus Flensburg und Umgebung – die Halbfinal-Begegnungen im Lotto-Pokal werden ausgelost. Bislang qualifiziert sind die beiden Oberligisten TSB Flensburg und SV Todesfelde. Die Partie zwischen den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 und Heider SV ist noch nicht terminiert. Das Viertelfinale zwischen dem Oberligisten PSV Neumünster und Titelverteidiger VfB Lübeck (Regionalliga) findet am Mittwoch, 21. August, statt. Zudem zeichnen SHFV und Provinzial die fairsten Mannschaften aller Ligen und Altersklassen aus.
Flensburger Tageblatt · 02.08.2019

Nordfriesischer Leckerbissen

Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm eröffnen die Oberliga-Saison / Buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein
Beide Teams werden sich wie schon beim letzten Duell im vergangenen Oktober im Kreispokal nichts schenken. Hier versucht Frisias Lasse Paulsen (li.) den Husumer Kevin Knitel zu stoppen. Foto: git
Husum (Björn Gutt) - Traditionell startet die Fußball-Oberliga mit einem großen Opening-Event in die neue Saison. Dieses findet heute erstmals in Nordfriesland statt – und hält gleich einen sportlichen Leckerbissen für alle Fußball-Fans an der Westküste bereit. Aufsteiger Husumer SV empfängt den SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum Derby-Knaller im heimischen Friesenstadion. Anpfiff ist um 19 Uhr.

„Wir sind überglücklich, dass wir den Zuschlag für dieses tolle Event erhalten haben. Es ist wirklich ein super Rahmen für ein Nordfriesland-Derby, welches es in der Oberliga schon seit längerem nicht mehr gegeben hat“, freut sich Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger.

Schon ab 17.30 Uhr wird den Zuschauern ein großes Spektakel geboten. Dafür haben die Husumer SV und der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) ein buntes Rahmenprogramm für Groß und Klein auf die Beine gestellt. Neben einer Torschussgeschwindigkeitsmessanlage gibt es allerhand zu essen und zu trinken sowie einige Ehrungen. So erhalten in der Halbzeit die Fairplay-Sieger und der Torschützenkönig der vergangenen Saison ihre Auszeichnungen von SHFV-Präsident Uwe Döring. Im Vorwege werden zudem die Halbfinals des Landespokals ausgelost. „Abrunden werden das Programm der Auftritt einer Cheerleader-Gruppe, außerdem kommen die Mannschaften mit Einlaufkindern aufs Feld“, sagt Schleger.

Sportlich verspricht die Partie der beiden besten nordfriesischen Mannschaften Hochspannung. Vergangene Saison trafen die Rivalen im Kreispokal-Halbfinale aufeinander, das die Husumer SV im Wiederholungsspiel mit 3:1 gewann. „Es wird sicherlich wieder eine enge und intensive Partie. Risum-Lindholm hat eine eingespielte Mannschaft und sich gerade in der Offensive verstärkt. Frisia wird besser sein als in der Vorsaison“, meint Husums Coach Torsten Böker.

Saisoneröffnung in Husum

Verkehrs- und Parkhinweise
Die Verantwortlichen der Husumer SV weisen darauf hin, dass die Zufahrt zum Friesenstadion in der Straße Am Hasselberg aus logistischen Gründen für alle PKW gesperrt sein wird. Es wird darum gebeten, die Parkplätze an der Iven-Agßen-Schule in unmittelbarer Nähe des C-Platzes zu nutzen (Abfahrt von der B5 Husum-Rödemis) oder auf Parkmöglichkeiten im Schockedahler Weg auszuweichen. Besucher, die aus Husum und unmittelbarer Umgebung kommen, wird die Anreise mit dem Fahrrad empfohlen.

Gleich in seinem ersten Jahr auf der Trainerbank der Stormstädter hat er die Mannschaft in beeindruckender Art und Weise nach fünfjähriger Abstinenz zurück in der Oberliga geführt. Um die Weiterentwicklung voranzutreiben, wünschen sich die Husumer eine sorgenfreie Saison. Ein erfolgreicher Auftakt würde sich da gut machen – und erscheint mit Blick auf die gelungene Vorbereitung realistisch. Bei den klaren Siegen in fünf Test- und Pokalspielen machte gerade die Husumer Offensive mit 38 Toren auf sich aufmerksam. Die Standortbestimmung im Landespokal-Achtelfinale gegen TSB Flensburg ging jedoch mit 1:4 verloren. Dennoch meint Böker: „Wir sind in einer guten Verfassung und fühlen uns bereit.“

Eine ähnlich erfolgreiche Vorbereitung erlebte der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der mit einem neuen Trainer in die Saison geht. DFB-Elite-Lizenz-Inhaber Bernd Ingwersen ist zwar im Herrenbereich ein relativer Trainer-Novize, kennt allerdings viele seiner jetzigen Spieler durch seine langjährige Tätigkeit als DFB-Stützpunkt-Trainer. Die Rückkehrer Jannik Drews und Tobias Zuth sowie Neuzugang Pascal Brix geben Frisia enorme zusätzliche Qualität. In der Vorbereitung blieb das Ingwersen-Team ohne Niederlage in den Test- und Pokalspielen. Dabei beeindruckte insbesondere die Defensive, die ohnehin seit Jahren das Prunkstück ist. „Das ist gleich ein gutes Ziel, im Derby vor sicherlich großer Kulisse zu bestehen – ein absoluter Höhepunkt“, freut sich Ingwersen.

sh:z-NordfrieslandSport · 02.08.2019

RegionalSport · 31.07.2019

NordSport 30/2019 · 29.07.2019

Husum vs. SV Frisia 03

Husum (pu) - Die ganze Fußballwelt in Nordfriesland fiebert dem nächsten Freitag, 2. August, entgegen. Um 19 Uhr werden dann die beiden Oberligisten im ersten NFOberliga- Derby seit gut 20 Jahren im Husumer Stadion aufeinandertreffen. Die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm werden dann zum offiziellen Eröffnungsspiel der Flens-Oberliga gegeneinander antreten. Erwartet werden zu diesem Derby 1000 Zuschauer oder mehr, da die gesamte Liga sich die beiden nordfriesischen Konkurrenten anschauen will. Der Aufsteiger Husum wird dabei keineswegs als Außenseiter in die Partie gehen, rechnet sich im Nordduell gegen den SV Frisia 03 sicherlich etwas aus. Und die Gäste werden mit ihrem neuen Trainer Bernd Ingwersen nach dem Umbruch zeigen wollen, wie weit sie schon sind.

Die WochenSchau Nordfriesland · 28.07.2019

NordSport 29/2019 · 22.07.2019

Fußball-Oberliga: TSV Kropp startet in Neumünster

Kropp (sh:z) - Die Saison in der Fußball-Oberliga wird am 2. August mit dem Nordfriesland-Derby zwischen Aufsteiger Husumer SV und dem SV Frisia 03 eröffnet. Einen Tag später wird der TSV Kropp beim PSV Neumünster, der in einem Testspiel am Wochenende Regionalliga-Aufsteiger Heider SV mit 4:1 besiegte, gastieren. Das erste Heimspiel bestreitet die Mannschaft von Trainer Dirk Asmussen am Mittwoch (7. August) gegen die Husumer SV. Die Rot-Schwarzen empfangen am 3. Spieltag (10. August) den Oldenburger SV.

1. Spieltag:
2. August: Husumer SV – SV Frisia 03; 3. August: PSV Neumünster – TSV Kropp; TSB Flensburg – Türkspor Kiel, Oldenburger SV – TSV Bordesholm, 4. August: SV Todesfelde – SV Preußen Reinfeld, SV Eichede – VfB Lübeck II, Eckernförder SV – 1. FC Phönix Lübeck.

In der Landesliga Schleswig wartet ein "knackiges" Auftaktprogramm auf den TSV Friedrichsberg-Busdorf. Es beginnt mit einem Heimspiel am 3. August gegen den hocheingeschätzten Gettorfer SC. Danach warten auswärts der TuS Jevenstedt und zuhause die SpVg Eidertal-Molfsee. Aufsteiger TuS Collegia Jübek startet mit einem Derby gegen den TSV Nordmark Satrup und trifft anschließend auswärts auf den TSV Rantrum und den Gettorfer SC.

Schlei Bote · 09.07.2019

Spielplan der Flens-Oberliga

Flensburg (sh:z) - Die Vereine haben ihn schon, aber endgültig fixiert wird der Spielplan für die Fußball-Oberligasaison 2019/20 erst am kommenden Montag in Kiel. Mit Änderungen, was Spieltage und Anstoßzeiten, ist noch zu rechnen. Auch ein eventueller Tausch des Heimrechts ist möglich. Die Saison eröffnen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm am Freitag, 2. August. Der TSB Flensburg hat einen Tag später Inter Türkspor Kiel zu Gast, der SC Weiche Flensburg 08 II reist zu Eutin 08. Am Mittwoch, 7. August, trifft Weiche 08 II auf den Eckernförder SV, der TSB reist zum Derby zum SV Frisia 03. Und am dritten Spieltag gastiert Weiche 08 II in Bordesholm und der TSB beim VfB Lübeck II. Laut vorläufiger Planung findet das erste Stadtduell am Sonnabend, 19. Oktober, statt, Heimrecht hat die "Zweite" des SC Weiche 08. Das Rückspiel auf dem Eckener soll am Sonnabend, 18. April 2020, über die Bühne gehen.
Flensburger Tageblatt · 09.07.2019

Husumer SV eröffnet Saison

Bad Oldesloe (st) - Aufsteiger Husumer SV darf sich freuen: Am Freitag, den 2. August, empfängt der Meister der Landesliga Schleswig den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion zum Auftaktspiel der neuen Saison in der Fußball-Oberliga. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Nordfriesland-Derby findet im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes statt.
Stormarner Tageblatt · 01.07.2019

Saisonauftakt in Husum

Husum (sh:z) - Die neue Saison in der Fußball-Oberliga beginnt mit einem Nordfriesland-Derby: Am Freitag, 2. August, empfängt Aufsteiger Husumer SV den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Spiel findet im Rahmen der Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes statt.
Flensburger Tageblatt · 26.06.2019

Oberliga-Saison beginnt mit Nordfriesland-Kracher

Husum (sh:z) - Die neue Saison in der Fußball-Oberliga beginnt mit einem Kracher: Am Freitag, 2. August, empfängt Aufsteiger Husumer SV den SV Frisia 03 Risum-Lindholm im Friesenstadion. Die Anstoßzeit steht noch nicht fest. Das Nordfriesland-Derby findet im Rahmen der offiziellen Saisoneröffnung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes (SHFV) statt, um deren Ausrichtung sich die Husumer SV beworben hatte. Bis zum 1. Spieltag in fünf Wochen haben sich die beiden nordfriesischen Oberligisten ein strammes Vorbereitungsprogramm auferlegt. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm, der gestern Abend in die Vorbereitung gestartet ist, hat nach derzeitigem Stand fünf Testspiele geplant, dazu kommen bis zu drei Partien im Kreispokal. Die Husumer SV beginnt heute mit der Vorbereitung, die bisher nur zwei Tests vorsieht – der Kalender des Aufsteigers ist ohnehin mit einigen Pflichtspielen im Landespokal und im Kreispokal gefüllt.
sh:z-NordfrieslandSport · 26.06.2019
OL 002 07.08.19 TSV Kropp Husumer SV 1:3
Link zum Spielbericht auf fussball.de

Arndt macht alles klar

TSV Kropp - Husumer SV
1:3 (0:1)

TSV Kropp: Jeromin - Kahlcke, Brand (46. Schomaker), Bendel, Eggers - Clausen - Kuhn (82, Matiya-Mayuma), Lehmann, Smit, Wiese - Langkowski (46. Stollberg).
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Steen - Ludwig (75. Soumah), Lorenzen, Christiansen (70. Yassine), Matthiesen - Arndt - Fleige, Kiesbye,
SR: Rieve (Wiemersdorf).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Fleige (8. Foulelfmeter), 0:2 Arndt (55.), 0:3 Arndt (67.), 1 :3 Stollberg (78.).

Jubel bei der Husumer SV: Der Aufsteiger hat in der Fußball- Oberliga im zweiten Spiel seinen ersten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Torsten Böker setzte sich Mittwochabend mit 3:1 (1:0) beimTSV Kropp durch. Hendrik Fleige brachte die überlegenen Gäste mit einem Foulelfmeter bereits nach acht Minuten in Führung. Zuvor war der Torschütze von Jonas Bendel gefoult worden. Trotz weiterer guter Chancen für überlegene Husumer blieb es bis zur Pause bei dem knappen Vorsprung. Pech hatte Fabian Amdt mit einem Lattentreffer (15.). Nach dem Wiederanpfiff machte es Arndt dann besser. Mit einem Doppelschlag erhöhte der frühere Holstein- Profi in der zweiten Halbzeit auf 3:0 (55., 67.). Der eingewechselte Nick Stollberg erzielte nur noch den Ehrenuefler für die Kropper.

HOB

NordSport / www.fussball.de · 12.08.2019

Zweite Pleite im zweiten Spiel für TSV Kropp


Foto: Hobke

Kropp (hob) - Fehlstart für den TSV Kropp in der Fußball-Oberliga: Nach dem 2:4 beim PSV Neumünster kassierten die Kropper mit dem 1:3 (0:1) gegen Aufsteiger Husumer SV auf eigenem Platz gestern Abend die zweite Niederlage im zweiten Spiel. Bereits nach fünf Minuten gingen die Gäste durch einen von Hendrik Fleige (Foto, links) verwandelten Foulelfmeter mit 1:0 in Führung. Kropps Jonas Balthasar Bendel (Foto, rechts) hatte den Torschützen im Kropper Strafraum zu Ball gebracht. Trotz weiterer guter Chancen für überlegene Husumer blieb es bis zur Pause bei dem knappen Vorsprung. Pech hatte Fabian Arndt mit einem Lattentreffer (15.). Nach dem Wiederanpfiff machte es Arndt dann besser. Mit einem Doppelschlag erhöhte Husums Nummer 5 auf 3:0 (55., 67.). Nick Stollberg erzielte elf Minuten vor dem Abpfiff den Ehrentreffer für Kropp.

08.08.2019 · Schlei Bote / Landeszeitung

Auswärtssieg: Husumer SV 3:1 in Kropp

Kropp (hob) - Jubel bei der Husumer SV: Der Aufsteiger hat in der Fußball-Oberliga im zweiten Spiel seinen ersten Sieg gefeiert. Das Team von Trainer Torsten Böker setzte sich gestern Abend mit 3:1 (1:0) beim TSV Kropp durch. Hendrik Fleige (Foto, links) brachte die überlegenen Gäste mit einem verwandelten Foulelfmeter bereits nach Minuten in Führung. Mit einem Doppelschlag erhöhte Fabian Arndt in der zweiten Halbzeit auf 3:0 (55., 67.). Nick Stollberg erzielte elf Minuten vor dem Abpfiff den Ehrentreffer für Kropp.

08.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Heimpremiere gegen Husum / Kropp will Lücken nutzen

Kropp (usc) - Die Fußballer des TSV Kropp stehen vor ihrer Heimspielpremiere in der noch jungen Oberligasaison. Heute (19 Uhr) erwartet die Elf von Trainer Dirk Asmussen den Aufsteiger Husumer SV im Stadion an der Norderstraße. Der Saisonstart ging für die Kropper daneben – erwartungsgemäß. Co-Trainer Tore Wächter war trotz des 1:3 beim personell stark aufgerüsteten PSV Neumünster durchaus zufrieden. „Die Jungs haben das richtig anständig gemacht. Mit ein bisschen Spielglück gehen wir in Führung und haben einen Mann mehr“, sagt der Ex-Keeper und spielt auf den nicht gegebenen glasklaren Elfmeter in der 10. Minute an – da hatte es noch 0:0 gestanden und die Rot-Schwarzen waren am Drücker. Die junge Kropper Mannschaft mit einigen A-Jugendlichen im ersten Herrenjahr verkaufte sich gut – und will den Trend aus der Vorbereitung nun auch im Punktspiel bestätigen. „Husum hat eine tolle Offensive und sich super verstärkt. Aber wenn man so nach vorne spielt wie sie, gibt es auch Lücken in der Defensive“, weiß Wächter. Beleg: Zwei Gegentore in der ersten Halbzeit gegen Risum-Lindholm (2:2). Personell ist die Lage beim Team von Trainer Dirk Asmussen unverändert.

07.08.2019 · Schlei Bote / Landeszeitung

Husumer SV vor nächster Standortbestimmung

"Sicherlich gibt es auch noch das eine oder andere zu verbessern, aber das passiert nach und nach."

Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Husum (Björn Gutt) - Torsten Böker war nach dem 2:2-Remis seiner Husumer SV gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm nicht unzufrieden mit dem Auftritt seiner Oberliga-Fußballer. „Über 90 Minuten gesehen, haben wir ein gutes Spiel gemacht und waren von der Spielanlage her sogar die bessere Mannschaft. Sicherlich gibt es auch noch das eine oder andere zu verbessern, aber das passiert nach und nach.“

Böker freut sich, dass die Saison endlich begonnen hat und seine Mannschaft nun auf Oberliga-Niveau in den Rhythmus kommt. „Nur so können wir kontinuierlich lernen und Dinge verbessern“, sagt er. Da die Liga gleich mit einer englischen Woche startet, stehen nun innerhalb von fünf Tagen zwei schwere Auswärtsspiele auf dem Programm.

Heute (19.15 Uhr) müssen die Stormstädter beim TSV Kropp antreten. Die Schützlinge von Trainer-Ikone Dirk Asmussen, der in seine 13. und letzte Saison an der Kropper Seitenlinie geht, sind mit einer Niederlage beim Geheimfavoriten PSV Neumünster (1:3) in die Saison gestartet.

Die Mannschaft des TSV befindet sich in einem Umbruch. Viele arrivierte Kräfte der letzten Jahre wie Daniel Schwennsen (MTV Dänischenhagen), Anton Merz (TuS Collegia Jübek) oder Lukas Henke (Karriereende) haben den Verein verlassen und sind durch überwiegend junge und entwicklungsfähige Spieler ersetzt worden.

Entsprechend verlief die Vorbereitung im Hinblick auf die Testspiel-Ergebnisse mit jeweils einer Niederlage, einem Unentschieden und einem Sieg gegen klassentiefere Mannschaften mit Aufs und Abs. Daher wissen die Kropper ähnlich wie die Husumer SV so kurz nach dem Saisonstart noch nicht abschließend, wo sie stehen. „Kropp verfügt ähnlich wie Risum-Lindholm über eine Mannschaft, die vor allem robust und gut verteidigen kann“, weiß Böker um die Stärken des Gegners. Trotzdem will er mit seinem Team in erster Linie auf sich schauen. „Wir wollen auch in schwierigen Situationen nicht hektisch werden und konzentriert bei uns bleiben. Zudem ist es unser Anspruch, wieder selbstbewusst und dominant aufzutreten und die Umschaltmomente konsequent zu nutzen.“

Personell steht Böker auf jeden Fall wieder Tobias Wetzel (nach Urlaub) zur Verfügung. Ob es für Neuzugang Maximilian Waskow indes reicht, der nach seiner Innenbanddehnung wieder im Training ist, wird sich kurzfristig entscheiden.

07.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport
OL 003 10.08.19 1.FC Phönix Lübeck Husumer SV 2:4
Link zum Spielbericht auf fussball.de    
14.08.2019 · RegionalSport

Erste Phönix-Pleite: Wird das Starensemble sich quälen können?

Die Oberliga-Saison hat ihre erste große Überraschung. Titelfavorit 1. FC Phönix Lübeck hat verloren. Dass das mal passieren würde, ist noch keine Sensation. Dass aber die Husumer SV schon am dritten Spieltag an der Travemünder Allee siegt, ist sicher nicht alltäglich. Nun sind die Nordfriesen sicher keine "Gurkentruppe" und verfügen auch insbesondere offensiv über hohe individuelle Klasse. Doch wenn die höher eingeschätzten Adlerträger so früh in der Saison einen eher pomadigen Auftritt hinlegen, wirft das erste Fragen auf. Wie groß ist bei den vielen etablierten Akteuren - viele von denen auch mit Regionalliga-Erfahrung - die Bereitschaft, um für die Regionalliga-Träume des Traditionsvereins dauerhaft an Leistungsgrenzen zu gehen? Ein Spiel reicht nicht, um den Akteuren diese Bereitschaft abzusprechen. Aber genau hinschauen wird man in den kommenden Wochen.

Die Lage der Liga

TORJÄGER

5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Barendt (PSV Neumünster)
2 Ugur Dagli (SV Eichede)
3 Daniel Junge (Oldenburger SV)
3 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
3 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
3 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
2 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
2 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
2 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
2 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Als einzige Mannschaft ist nach dem dritten Spieltag der Oberliga-Saison überraschend der SC
Weiche Flensburg 08 II noch ohne jeden Punktverlust. Die
Seeliger-Elf führt nach dem 2:1-Auswärtserfolg beim TSV Bordesholm
das Klassement an.
Top-Favorit 1. FC Phönix Lübeck hingegen kassierte am Sonnabend seine erste Niederlage - Mitaufsteiger Husumer SV triumphierte
überraschend an der
Travemünder Allee und zog auch in der Tabelle vorbei. Das galt auch fur Lokalrivale VfB Lübeck II, der beim 5:3 gegen den TSB Flensburg zum zweiten Mal binnen
drei Tagen gegen ein höher eingeschätztes Team fünf Treffer erzielte.

Am Tabellenende haben sich bereits drei Teams "festgesetzt", die in den ersten drei Spielen noch keinen einzigen Punkt gesammelt haben. Der Eckemförder SV ist nach dem 0:1 bei Mitaufsteiger Preußen Reinfeld weiterhin Schlusslicht. Auch Inter Türkspor Kiel (0:3 gegen Eutin) und der TSV Kropp (1:4 gegen den Oldenburger SV) sind weiterhin ohne Sieg. Alle anderen Teams haben zumindest einen Sieg auf dem Konto, nachdem Frisia Lindholm am Sonntag 3:1 gegen Todesfelde siegte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Phönix fehlt die Einstellung gegen gute Husumer

1. FC Phönix Lübeck -
Husumer SV
2:4 (0:1)

Die Überraschung ist perfekt: Die Spieler der Husumer SV jubeln über den Auswärtssieg. Dustin Thiel (Phönix ) sitzt enttäuscht am Boden. Foto: Jürgensen

Phönix Lübeck: Caglar - Sievers, Thiel, Blazheski (46. Steinwarth), Hammerschmidt - Saar [0. Hadj) - Al Tamemy, Sohrweide, Matvyeyev, Kalbau (46 Marcello Meyer)- Pajonk.
Husumer SV: Emken - Matthiesen, Wutlenweber, Nagel, Steen -Yassine, Christiansen, Lorenzen (90./+1 Waskow), Ludwig - Kiesbye (89. Soumah), Fleige (79. Knitel).
SR: Meyer (GW Todenbüttel),
Zuschauer: 320
Tore: 0:1 Kiesbye (22.), 0:2 Kiesbye (54.), 1:2 Marcello Meyer (57., Foulelfmeter), 1 :3 Fleige (66.), 1:4 Knitel (86.), 2:4 Thiel (87.)

Die Bäume wachsen auch für die Adlerträger nicht in den Himmel. Die gut 300 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen - hatten sie doch vom 3:0 gegen Eichede eire andere \lannschaft in Erinnerung. Diesmal gab es ein peinliches 2:4 gegen den starken Mitaufsteiger Husum. "Es isr eigentlich schwer zu erklären, was da heute abging. Das war schon Angsthasenfußball. Bei uns hat die Leidenschaft gefetrlt. Wir haben wohl gedacht, das geht von selbst. Da fehlten schon einige Körner", war Phönix-Kapitän Jan-Andre Sievers selbstkritisch.

Aber nicht nur die falsche Einstellung war für die Niederlage verantwortlich, der Gegner spielte eine überragende Rolle. Und das mit einfachsten Fußballwerkzeugen. Mut, Laufbereitschaft und Zweikampfstärke wa.ren die positiven Merkmale der Nordfriesen. Es wurde offensiv verteidigt, die Hausherren früh angelaufen. "Soviel wie heute bin ich selten gerannt. Heute war ich froh über meine Auswechslung, denn ich war platt. Aber die Anstrengungen haben sich gelohnt. Wir haben auch gezeigt, dass wir in dieser Liga gut mitspielen können", freute sich Husums Doppeltorschütze Sebastian Kiesbye.

Nach einer verhaltenen Startphase gab es die ersre Chance für die Platzherren. Nach schöner Vorarbeit von Noor Al Tamemy und Lasse Sohrweide verzog Marco Pajonk knapp (16.). Auf der Gegenseite gab es in der Folgezeit gravierende Abwehrfehler, dazu gab es schlampige Zuspiele im Aufbau. "Es war teilweise ein wahres Fehlpassfestival von uns", moserte Phönix' Sportlicher Leiter Frank Salomon. Einen Fauxpas nutzte Hendrik Fleige, er war auf und davon und konnte gerade noch von Phönix-Keeper Yilmaz Caglar gebremst werden (18.). Die zweite gefährliche Offensivaktion der Gäste führte zum Führungstor. Nach Zuspiel von Tarek Yassine narrte Kiesbye die gesamte Phönix-Defensivabteilung und vollendete. Und diese Führung hätte durchaus ausgebaut werden können, denn Bosse Wullenweber war per Kopfball nach Eckstoß von Luca Steen gefährlich (42.). Ein Abseitstor von Pajonk (45.) wurde zurecht vom guten Spielleiter Jan-Christian Meyer bei seiner Oberligapremiere nicht gegeben.

Die Verantwortlichen der Gastgeber um Coach Daniel Safadi reagierten in der Halbzeit auf die schwache Vorstellung ihrer Elf und brachten mit Marcello Meyer und Marcus Steinwarth zwei frische Kräfte. Kurzzeitig nähmen die Adlerträger etwas mehr Fahrt auf. Eine Flanke von Al Tamemy verpassten mit Pajonk, Sohrweide und Kyrylo Matvyeyev gleich drei Lübecker (47.). Nach emeuten Fehlern im Aufbauspiel (Thiel, Steinwarth) erlief sich Kiesbye das Leder und hämmerte das Spielgerät aus knapp 25 Metem in die Maschen - 0:2 (54.). Dieser Ball schien nicht unhaltbar. Kurz gab es Hoffnung fiir die Heimelf. Nach Foulspiel von Henning l,orenzen an Pajonk gab es Elfmeter, den Meyer sicher verwandelte. Aber die Fehlerquote war an diesem Tage weit höher als die positiven Szenen im Angriffsspiel. Und das nutzten die Gäste erbarmungslos aus. Kiesbye vergab knapp seinen dritten Tleffer (62.). Das 1:3 markierte Fleige, der ein Geschenk gerne annahm. "Nun reißt euch einmal zusammen", kam aus dem Fan-Block der Phönixer. Diese Aufforderung erhörte der eingewechselte Fares Hadj, der aus 25 Metem volley abzog (73.). Sohrweides Schuss wurde von Marvin Matthiesen von der Torlinie gekratzt (74.). Matvyeyev scheiterte am guten Husumer Keeper Dennis Emken (76.). Der Rest gehörte den Gästen mit weiteren Chancen von Kiesbye (85.), Daouda Soumah (90.) und einem weiteren Tor durch Kevin Knitel, der einen Alleingang erfolgreich abschloss (86.). Das 2:4 durch Dustin Thiel war nur noch Ergebniskosmetik. "Wir wollen immer fußballerisch dagegenhalten, das ist uns gelungen. Wir wollten uns auch beim Favoriten nicht verstecken, früh anlaufen und schnell umschalten. Wir hätten schon zur Halbzeit 2:0 oder 3:0 führen können", war Gäste-Trainer Torsten Böker hochzufrieden. Salomon war dagegen tief enttäuscht. "Eine Erklärung ist so kurz nach Spielschluss nicht einfach. Drei Spiele in sechs Tager zehren an der Substanz. Trotzdem habe ich selten so eine schlechte Leistung in der Abwehr von uns gesehen. Auch nach dem Wechsel hatten wir nur wenige gute Momente. Insgesamt ist es nicht ausreichend für unsere eigenen Ansprüche. Das war viel zuwenig."

Eventuell gibt es weitere Verstärkung. Seit einigen Wocher trainiert Abdullah Abou Rashed (zuletzt Strand 08) nach seinem Kreuzbandriss mit. "Eine finale Entscheidung wird es in den nächsten Tagen geben, ob wir ihn unter Vertrag nehmen", so Salomon.

HARALD NONNEWITZ

Energisch zugepackt: Husums Henning Lorenzen (re.) bremst den Vorstoß des Lübecker Noor Al Tamemy. Foto: Jürgensen
NordSport / www.fussball.de · 12.08.2019

Husumer 4:2-Coup beim Titelanwärter

Die Überraschung ist perfekt: Die Spieler der Husumer SV jubeln über den Auswärtssieg. Dustin Thiel (Phönix Lübeck) sitzt enttäuscht am Boden. Jürgensen

Lübeck (Björn Gutt) - Mit einem Ausrufezeichen hat die Husumer SV beim 1. FC Phönix Lübeck den zweiten Auswärtssieg innerhalb von nicht einmal 72 Stunden eingefahren und bleibt damit auch nach dem dritten Spieltag in der Fußball-Oberliga ungeschlagen. Anders als der Erfolg beim TSV Kropp am Mittwoch (3:1) war das 4:2 (1:0) beim Titelfavoriten aus der Hansestadt als Überraschung einzustufen.

"Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber ein breites Grinsen im Gesicht."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Die Lübecker waren aufgrund namhafter Neuzugänge auf Spieler- und Funktionärsseite als heißer Titelanwärter gehandelt worden und diesem Ruf bis Sonnabend mit zwei souveränen Siegen auch gerecht geworden. Der Husumer Erfolg im Duell der Liga-Neulinge war mit Blick auf den Spielverlauf durchaus verdient, weil die Stormstädter sowohl in der kompakten Defensive als auch durch ihr schnelles Umschaltspiel schlicht und ergreifend besser als der Gegner waren.

„Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber auch alle ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtete Torsten Böker direkt nach dem Spiel aus der Kabine. „Wir wussten, dass Phönix ein richtig starker Gegner mit hoher individueller Qualität sein wird, der extrem geschlossen und reif auftritt. Aber auch wir haben unsere Stärken und jeder weiß, was er auf dem Platz zu tun und zu lassen hat. Das haben wir heute eindrucksvoll umgesetzt und haben als Mannschaft geschlossen ein richtig gutes Spiel gemacht“, sagte der Husumer Coach.

Die Gäste verstanden es von Beginn an, Lübeck mit hohem Anlaufen und Spieltempo weit weg vom eigenen Tor zu halten. So hatten die Husumer auch die erste Riesenchance auf die Führung, als Hendrik Fleige alleine vor dem Tor scheiterte (19. Minute).

Wenig später (21.) ließ Neuzugang Sebastian Kiesbye im Fünfmeterraum Gegenspieler Dustin Thiel aussteigen und vollendete überlegt. Auch nach dem Rückstand wurden die Gastgeber nur durch Standards gefährlich, ohne jedoch Husums Keeper Dennis Emken vor ernsthafte Probleme zu stellen. Dichter vor einem weiteren Treffer war Husum, Abwehrchef Bosse Wullenweber verfehlte aber zwei Mal (31. und 42.) nach Ecken per Kopf knapp sein Ziel .

Mit zwei Wechseln zur Pause versuchten die Adler-Träger, doch noch auf die Erfolgsspur zu kommen. Sie starteten auch verbessert, weil die Gäste in dieser Phase zu tief standen. Der Ex-Flensburger Lasse Sohrweide (48.) vergab einen Hochkaräter. Die Nordfriesen fingen sich wieder, Fleige und Tarek Yassine brachten Kiesbye nach einer Überzahlsituation in Position (54.), sodass dieser einen Doppelpack schnüren konnte. Das 0:2 hatte nicht lange Bestand, weil Henning Lorenzen Marco Pajonk im Strafraum zu Fall brachte und der eingewechselte Marcello Meyer den fälligen Elfmeter (57.) verwandelte.

Der Gegentreffer schockte die Böker-Schützlinge nicht. Sie lauerten weiter auf Fehler im Lübecker Spielaufbau und bestraften einen solchen durch Fleige (66.). Das Bemühen war den feldüberlegenen Hausherren nicht abzusprechen, aber bis auf einen Versuch von Sohrweide (75.), der auf der Linie geklärt wurde, erspielten sie nichts Nennenswertes. Joker Kevin Knitel (86.) sorgte für die endgültige Entscheidung, das 2:4 im direkten Gegenzug von Dustin Thiel war nur Ergebniskosmetik.

„Da war heute sicherlich viel Gutes drin und wir haben gezeigt, dass wir jeden Gegner ärgern können. Es gibt aber keinen Grund, abzuheben. Wir wollen uns weiter verbessern und weiter in der Oberliga ankommen. Super waren zum wiederholten Male die Husumer Fans, die zahlreich den weiten Weg auf sich genommen und uns toll unterstützt haben“, lobte Böker.

1. FC Phönix Lübeck: Caglar – Sievers, Thiel, Hammerschmidt, Matvyeyev – Al Tamemy, Kalbau (46. Meyer), Blezheski (46. Steinwarth), Saar (70. Hadj) – Sohrweide, Pajonk
Husumer SV: Emken – Nagel, Wullenweber, Matthiesen – Steen, Ludwig – Henning Lorenzen (90.+1 Waskow), Yassine, Christiansen – Fleige (79. Knitel), Kiesbye (89. Soumah)
Schiedsrichter: Meyer (SV Grün-Weiß Todenbüttel )
Zuschauer: 143 Tore: 0:1 Kiesbye (22.), 0:2 Kiesbye (54.), 1:2 Meyer (57.), 1:3 Fleige (66.), 1:4 Knitel (86.), 2:4 Thiel (87.)
Beste Spieler: Sievers, Al Tamemy – überragende Mannschaftsleistung

12.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Husumer Coup in Lübeck

Zwei Kiesbye-Tore beim 4:2 des Neulings bei Mitaufsteiger Phönix

Lübeck (bjg) - Mit dem 4:2 (1:0) beim 1. FC Phönix Lübeckeinem Ausrufezeichen hat die Husumer SV in der Fußball-Oberliga ein dickes Ausrufezeichen gesetzt. Der Erfolg im Duell der Liga-Neulinge war durchaus verdient, weil die Stormstädter sowohl in der kompakten Defensive als auch durch ihr schnelles Umschaltspiel schlicht und ergreifend besser waren.

„Die Jungs sind richtig kaputt, haben aber auch alle ein breites Grinsen im Gesicht“, berichtete Trainer Torsten Böker aus der Kabine. Die Gäste verstanden es von Beginn an, Lübeck mit hohem Anlaufen und Tempo weit weg vom eigenen Tor zu halten. So hatten die Husumer auch die erste Chance auf die Führung, als Hendrik Fleige alleine vor dem Tor scheiterte (19. Minute).

Wenig später (21.) ließ Neuzugang Sebastian Kiesbye im Fünfmeterraum Gegenspieler Dustin Thiel aussteigen und vollendete überlegt. Auch nach dem Rückstand wurden die Gastgeber nur durch Standards gefährlich, ohne jedoch Husums Keeper Dennis Emken vor ernsthafte Probleme zu stellen. Der Ex-Flensburger Lasse Sohrweide (48.) vergab einen Hochkaräter. Die Nordfriesen fingen sich wieder, Fleige und Tarek Yassine brachten Kiesbye nach einer Überzahlsituation in Position (54.), so dass dieser einen Doppelpack schnüren konnte. Das 0:2 hatte nicht lange Bestand, weil Henning Lorenzen Marco Pajonk zu Fall brachte und Marcello Meyer den fälligen Elfmeter (57.) verwandelte.

Der Gegentreffer schockte die Böker-Schützlinge nicht. Sie lauerten weiter auf Fehler im Lübecker Spielaufbau, Fleige (66.) nutzte einen. Joker Kevin Knitel (86.) sorgte für die Entscheidung, das 2:4 im direkten Gegenzug von Dustin Thiel war nur Ergebniskosmetik.
12.08.2019 · Flensburger Tageblatt

Phönix-Bezwinger Husumer SV verrät sein Erfolgsrezept

Die Phönix-Kicker nach der Niederlage gegen den Husumer SV. © Agentur 54°

Lübeck (Volker A. Giering) - Auf die "Adlerträger" dürfte nun eine intensive Trainingswoche warten.

Es war ein gebrauchter Nachmittag für den 1. FC Phönix Lübeck. Erst verlor das Oberliga-Team mit 2:4 gegen die Husumer SV, ehe auch die Verbandsliga-Reserve das anschließende Stadtduell gegen den Eichholzer SV (2:3) verlor.

Phönix stehen harte Trainingseinheiten bevor

Die Eichholzer Spieler saßen zuvor auf der Tribüne am Flugplatz und waren Augenzeuge der überraschend deutlichen Pleite der ersten Mannschaft der "Adlerträger". Phönix´ Sportlicher Leiter Frank Salomon war sauer und teilte seine Enttäuschung seinen Spieler noch auf dem Platz im Kreis mit. Die nächsten Trainingseinheiten dürften kein Kuschelkurs werden. "Das schlimme ist, dass ich fast keinen Spieler rausnehmen kann", sagte der 55-Jährige. "Wir waren das ganze Spiel unkonzentriert. Es gibt Tage, wo nichts geht."

Erster Dämpfer beim Landespokal-Aus gegen Oldenburg

Auf der Tribüne meinte ein treuer Fan: "Vielleicht ist das ein Dämpfer zur richtigen Zeit." Salomon sah das anders. Den ersten Dämpfer habe es schon im Landespokal gegeben. Mit einem nicht einkalkulierten 0:1 war seine Elf bereits in der ersten Runde beim Ligakonkurrenten und ebenfalls Mitaufsteiger Oldenburger SV ausgeschieden. Kapitän Jan-André Sievers sprach nach dem Husum-Spiel von einer verdienten Niederlage. "Das ist schon komisch. Wenn wir verlieren, dann deutlich. Das ist eine Krankheit von uns", meinte der Routinier. Überall hätten ein paar Prozente gefehlt. "Ich habe die Hoffnung, dass wir schon nächste Woche wieder in die Erfolgsspur zurückkehren. Danach ist meistens eine lange Erfolgsphase gekommen."

Bei Familie Fleige liegt der Torinstinkt in den Genen

Das war schon frech, wie selbstbewusst die Husumer beim Favoriten aufgetreten sind. "Wir wissen schon, was unsere Stärke ist", grinste Torschütze Hendrik Fleige. Der 21-Jährige ist der Sohn von der Husumer Torjäger-Legende Björn Fleige (1994 bis 2009). Der heute 47-Jährige erzielte in seiner aktiven Laufbahn 42 Oberliga-Tore in 99 Spielen für die Friesen. "Durch die vier Punkte aus den ersten beiden Spielen haben wir Selbstvertrauen gesammelt. Vier Tore in Lübeck ist überragend", betonte Fleige-Junior. Die Gäste seien geschlossen aufgetreten. In dieser Form werden die Husumer noch manch einem Gegner wehtun. Am kommenden Sonnabend empfangen sie den VfB Lübeck II, ehe der SV Eichede an der Westküste zu Gast ist.

"Bei uns weiß jeder, was zu tun ist"

Auf der Tribüne an der Travemünder Allee saß auch gefühlt die halbe Mannschaft vom SV Preußen Reinfeld um Co-Trainer Pascal Lorenz. Auch die Stormarner zeigten sich beeindruckt vom Auftritt des Mitaufsteigers. Fleige verriet indes das Erfolgsrezept: "Wir haben Phönix gut zugestellt, waren eng an den Leuten dran. Gerade im Zentrum", meinte er. Sein Trainer Torsten Böker resümierte: "Bei uns weiß jeder, was zu tun ist. Wir setzen auf unsere eigene Stärke. Ich habe Phönix in Eckernförde beobachtet. Das ist eine spielstarke Mannschaft mit reifen Spielern. Man muss sie ärgern. Wir haben von ihren Fehlern profitiert."

11.08.2019 / 17:03 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

2:4 gegen Husum: Phönix Lübeck mit Dämpfer im Aufstiegsrennen

Eine unkonzentrierte Leistung beschert den "Adlerträgern" gegen den Husumer SV die erste Saisonpleite

Enttäuschung nach der Niederlage: Marco Pajonk (l.) und Lasse Sohrweide lassen das Spiel Revue passieren.  © 54°/Garve

Lübeck (Volker A. Giering) - Lange Gesichter gab es am Samstag am Flugplatz. Mit der auch in der Höhe verdienten Heimpleite gegen einen frech und mutig aufspielenden Mitaufsteiger haben die Aufstiegsambitionen der Lübecker "Adlerträger" einen ersten herben Dämpfer erhalten.

Lübecker "Fehlpass-Festival"

Die 302 Zuschauer rieben sich verwundert die Augen und sahen ein Fehlpass-Festival der Hausherren, die nach zwei Auftaktsiegen mit 7:1 Toren nicht wiederzuerkennen waren. Unkonzentriert, ideenlos, ohne Körperspannung und ohne Laufbereitschaft präsentierte sich der Titelkandidat. "Ich habe selten eine so schlechte Leistung in der Abwehr gerade in der ersten Halbzeit gesehen. Das ist enttäuschend und nicht ausreichend für unsere eigenen Ansprüche. Das war mehr als zu wenig", kritisierte Phönix´ Sportlicher Leiter Frank Salomon.

Fleige und Kiesbye vor Phönix-Tor eiskalt

Ein Schuss von Torjäger Marco Pajonk über das Tor (16.). Das war es vom Favoriten in Durchgang eins. Ganz anders die Gäste, die früh störten und die Gastgeber so zu Fehlern im Spielaufbau zwangen. Einen ganz schwarzen Tag erwischte Verteidiger Dustin Thiel. Seinen ersten Fauxpas konnte Torwart Yilmaz Caglar gegen Hendrik Fleige (20.) noch ausbügeln. Nur drei Minuten später ließ sich der frühere VfBer von Husums Neuzugang Sebastian Kiesbye vernaschen, der schließlich auch Caglar keine Chance zum 0:1 (23.) ließ. Dabei hatte Salomon vor dem HSV-Duo noch gewarnt. "Wir wollten uns nicht verstecken, sondern früh anlaufen und schnell umschalten. Das ist aufgegangen", freute sich Gästetrainer Torsten Böker. "Die Tore sprechen Bände. Zur Pause können wir auch 2:0, 3:0 führen."

Doppelwechsel schon zur Pause

Nach einer halben Stunde wurde der Ton unter den Phönix-Spielern rauer, weil einfach nichts funktionierte. An der Seitenlinie diskutierte Salomon intensiv mit Trainerkollege Daniel Safadi. "Jungs konzentriert euch", rief ein Fans auf der Tribüne. Doch er wurde nicht erhört. In der 42. Minute vergab Bosse Wullenweber per Kopfball das 2:0 nach einer Ecke von Luca Steen. Ein Abseitstor von Pajonk auf der anderen Seite zählte nicht (45.). Salomon reagierte und brachte mit Marcello Meyer und Marcus Steinwarth zur zweiten Halbzeit zwei neue Leute. Doch es blieb bei einem kurzen Aufflackern. Lediglich Pajonk (47.) und Lasse Sohrweide (74.) kamen zu zwei Chancen.

"Eine genaue Erklärung ist nicht einfach"

"Das war heute kein schönes Spiel von uns. Eine genaue Erklärung ist nicht einfach. Drei Spiele in sechs Tagen zerren an der Substanz", konstatierte Salomon. Mit einem Sonntagsschuss in den Winkel erhöhte erneut Kiesbye (54.) auf 2:0. Zwar konnte "Cello" Meyer per Strafstoß (56.) verkürzen. Doch die Gäste blieben das spielbestimmende Team. Erst traf Fleige (66.) nach einem Fehlpass von Sohrweide, ehe Kevin Knitel (86.) sogar das 1:4 erzielte. Ausgerechnet der indisponierte Thiel (87.) sorgte für Ergebniskosmetik. Der Titelkandidat war noch gut bedient. Kiesbye (62., 83.), Fleige (68.), Matthiesen (84.) und Soumah (90.) hätten für ein echtes Debakel sorgen können. "Das war Angsthasenfußball von uns", meinte Phönix´ Kapitän Jan-André Sievers. "Es gehört mehr dazu als Können. Die Leidenschaft hat gefehlt."

Abou Rashed vor Wechsel an den Flugplatz

Unter den Zuschauern weilte erneut Abdullah Abou Rashed. Der Ex-Offensivspieler von Oberliga-Meister NTSV Strand 08 steht vor einem Wechsel zu den Adlerträgern. "Er hat mehrmals mittrainiert. Eine finale Entscheidung wird in den nächsten Tagen fallen", sagte Salomon auf LN-Nachfrage.

1. FC Phönix Lübeck: Caglar – Sievers, Blazheski (46. Steinwarth), Thiel, Hammerschmidt – Saar (69. Hadj) – Al-Tamemy, Matvieiev, Sohrweide, Kalbau (46. Marcello Meyer) – Pajonk.

zum Video

10.08.2019 / 19:46 · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

📷 Fotoagentur 54°

10.08.2019 · facebook Phönix Lübeck

Selbstbewusster Außenseiter

Husum (Björn Gutt) - Im Lager von Aufsteiger Husumer SV herrscht nach dem souveränen 3:1-Sieg beim TSVKropp und dem Remis zum Auftakt der Fußball-Oberliga gegen den SV Frisia 03 Risum-Lindholm (2:2) Zufriedenheit. „Für mich befinden wir uns immer noch in der Vorbereitung, auch wenn die Ergebnisse bereits stimmen. Wir brauchen nun die Spiele auf diesem Niveau, um in unseren Rhythmus zu kommen. Die Jungs sind langsam alle auf einem guten Stand. Schön ist natürlich, dass die Ergebnisse und die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, bereits positiv sind“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

Heute (14 Uhr) steht für die Stormstädter ein weiteres Auswärtsspiel auf dem Programm. Jedoch wird die Anreise schwieriger und die sportliche Herausforderung größer als noch in Kropp. Der Gegner, 1. FC Phönix Lübeck, ist zwar ebenfalls ein Aufsteiger, jedoch auch einer der heißesten Aufstiegskandidaten. Die ohnehin schon stark besetzte Mannschaft von Trainer Daniel Safadi hat im Sommer noch einmal aufgerüstet und sich insbesondere beim letztjährigen Oberliga-Meister Strand 08 bedient. Spieler wie Marco Pajonk, Jan-Andre Sievers, Marcello Meyer oder auch Lasse Sohrweide, der vom TSB Flensburg an die Lübecker Förde wechselte, gehören zum Besten, was die höchste Spielklasse des Landes zu bieten hat. Mit zwei souveränen Siegen zum Auftakt hat Phönix sich auch gleich an der Tabellenspitze angesiedelt.

Für Böker und sein Team kein Grund, in Ehrfurcht zu erstarren. Stattdessen reisen die Husumer selbstbewusst an die Ostküste. „Phönix gehört zu den Topmannschaften und verfügt über ein routiniertes, spielerisch reifes und technisch starkes Team. Trotzdem haben auch wir uns zuletzt von Spiel zu Spiel gesteigert und wir werden sehen, ob wir dem Favoriten Paroli bieten können“, so Böker.

Fabian Arndt (Urlaub), der sich zuletzt in bestechender Form präsentierte, wird in Lübeck nicht dabei sein. Ansonsten kann Böker aus dem Vollen schöpfen, um vielleicht beim großen Favoriten eine Überraschung zu schaffen.
10.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

1. FC Phönix Lübeck empfängt den Husumer SV und will für die Fans nachlegen

Der Führungstreffer im Spiel gegen den SV Eichede - Trifft Marco Pajonk (Nr. 9) auch gegen den Husumer SV? © Agentur

Nach einem erfolgreichen Auftakt in die neue Oberliga-Saison hofft man nun auf die nächsten drei Punkte in der englischen Woche vor heimischen Publikum

Lübeck (Volker A, Giering) - 4:1 beim Eckernförder SV und 3:0 gegen den SV Eichede: Der Aufsteiger und Topfavorit ist perfekt in die neue Saison gestartet. Der jüngste Sieg wurde erst mit den treuen Fans gefeiert, ehe die Party in der Kabine bei lauter Musik und kühlen Getränken weiterging. "Es hat alles gepasst. Wir haben gleich gesehen, welche Atmosphäre am Flugplatz herrschen kann", sagte der Sportliche Leiter Frank Salomon den LN. Über 400 Zuschauer waren am Mittwochabend erwartungsfroh gekommen und gingen zufrieden nach Hause. "Es war vielleicht noch kein Zauberfussball, aber eine sichere Sache", meinte Salomon. Am kommenden Samstag empfangen die Adlerträger den Husumer SV um 14 Uhr.

"Phönix ist halt immer in der Lage, ein Tor zu machen"

Fest steht, dass die erfahrenen Lübecker das clevere Team waren. "Phönix ist halt immer in der Lage, ein Tor zu machen", meinte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. Da mit dem Aufsteiger das dritte Spiel in einer Woche ansteht, wurde Marcus Steinwarth frühzeitig ausgewechselt. "Steini" ist neben Tomislav Blazheski eine von zwei Alternativen für den ehemaligen VfBer Marc Lindenberg, der gegen die "Bravehearts" die Gelb-Rote Karte sah und somit gesperrt ist. Bei Dustin Thiel, der nach dem Spiel über Leistenprobleme klagte, hofft der Sportliche Leiter auf einen Einsatz.

"Wir wollen und dürfen den Gegner nicht unterschätzen."

Vom Mitaufsteiger wissen die Lübecker nicht allzu viel. "Zumindest, dass sie mit Hendrik Fleige und Sebastian Kisbye über zwei Stürmer verfügen, die eine tragende Rolle spielen", sagt Salomon und ergänzt: "Wir wollen und dürfen den Gegner nicht unterschätzen." Dabei setzt der 55-Jährige wieder auf die tolle Unterstützung der Fans. "Wir wollen für unsere Fans nachlegen." Nach einem 2:0 beim Saison-Opener gegen Frisia 03 Risum-Lindholm konnten die Nordfriesen am zweiten Spieltag die ersten drei Punkte beim 3:1 in Kropp einfahren – Fleige traf zur Führung.

08.08.2019 / 18:38 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
OL 004 17.08.19 Husumer SV VfB Lübeck II 2:2
Link zum Spiel auf fussball.de
21.08.2019 · www.regionalsport.net

Die Lage der Liga

TORJÄGER

6 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
5 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
4 Daniel Junge (Oldenburger SV)
3 Timo Barendt (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Ugur Dagli (SV Eichede)
3 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
3 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
3 Morten Liebert (SV Todesfelde)
3 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
3 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
2 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Hendrik Fleige (Husumer SV)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Klare Ergebnisse prägten den vierten Spieltag der Oberliga-Saison. Beide Flensburger Mannschaften feierten daheim Kantersiege gegen als Abstiegskandidaten gestartete Mannschaften - der TSB feierte ein 7:0 gegen Kropp, der weiterhin die Tabelle anführende SC Weiche 08 II ein 6:0 gegen Reinfeld. Deutlich überraschender waren die beiden klaren Resultate am Sonntag. Aufsteiger Oldenburger SV feierte mit dem 6:1 gegen Frisia 03 Risum-Lindholm einen überraschenden Kantersieg und schob sich auf Platz drei vor. Einen Rang davor steht mit Phönix Lübeck ein Aufsteiger, der dort auch erwartet worden war. Das 5:0 beim als ebenfalls Mitfavorit gestarteten PSV Neumünster kam allerdings überraschend - für die Möller-Elf war es schon die zweite Klatsche gegen eine Lübecker Mannschaft.

Am Tabellenende stehen weiterhin drei Mannschaften ohne jeden Punkt da. Neben dem TSV Kropp sind das der Eckernförder SV, der auch am Sonntag mit 2:3 gegen Eichede verlor, und Inter Türkspor Kiel, der beim SV Todesfelde in einem ebenfalls lange Zeit engen Spiel mit 0:2 unterlag. Die Lücke bis zu Rang 13 beträgt schon vier Punkte.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Später Elfmeter sorgt für gerechtes Remis

Husumer SV -
VfB Lübeck II
2:2 (2:0)

Augen zu und ran an den Ball: Der Lübecker David Bany grätscht das Spielgerät mit vollem Risiko vor dem Husumer Tarek Yassine weg. Foto: Petersen

Husumer SV: Emken - Nagel, Wullenweber, Matthiesen - Steen, Ludwig (83. Waskow) - Lorenzen, Yassine (90. Koschenz), Christiansen - Fleige (77. Wetzel), Kiesbye.
VfB Lübeck II: Neumeister- Lahu, Gürsoy (46 Teik), Korup - Kalfa, Akcasu, Bany (81. Tarim), Dombrowski - Bock - Kara (67 Acer), Weidemann
SR: Gerhardt (Kieler MTV)
Zuschauer: 306
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Kara (51.), 2:2 Korup (90., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75., wiederholtes Foulspiel)

Die 306 zahlenden Zuschauer im Husumer Friesenstadion kamen beim Spitzenspiel zwischen der Husumer SV und dem VfB Lübeck II voll auf ihre Kosten. Die Partie hatte wirklich alles zu bieten. In erster Linie waren das zwei gute Mannschaften, die leidenschaftlichen Einsatz und Kampfgeist zeigten, aber vor allem Fußball im wahrsten Sinne des Wortes spielen wollten. Daher war das Remis am Ende auch mehr als leistungsgerecht, nachdem die Husumer SV die erste Halbzeit dominiert hatte, jedoch in der zweitenHäIfte spätestens nach dem Anschlusstreffer (51.) fast nur noch die Lübecker Regionalliga-Reserve €un Drücker war und daher hochverdient zum Ausgleich kam.

Auch die Trainer beider Teams sprachen aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten einhellig von einer gerechten Punkteteilung. "Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn aufgrund der zweiten Halbzeit sicherlich ein wenig mehr drin war. Trotz guter Chancen fehlten die Tore. Vor der Pause waren wir desolat und nicht wieder zu erkennen. Aber die fehlende Konstanz ist für eine junge Mannschaft ganz normal und wir werden daraus lernen", resümierte VfB-Trainer Serkan Rinal. Auch Torsten Böker war mit dem Unentschieden gegen eine "Top- Mannschaft" zufrieden. "Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr geschafft, für Entlastung zu sorgen und brauchten Glück, Geschick und einen starken Dennis Emken im Tor, um den verdienten Punkt zu verteidigen."

Die Partie war vom Start weg temporeich und intensiv, wobei die Hausherren das spielbestimmende Team waren und ihren Gegner mit aggressiven Pressing behagten. Bereits in der Anfangsphase gab der vor der Pause bärenstarke Hendrik Fleige aus spitzem \\'inkel einen Wamschuss ab, der aber über das Gehäuse flog (6.). Nach einem Freistoß von Finn Christiansen, der wieder einmal ein enormes Pensum abspulte, wurde Fleiges Kopfball erst auf der Linie geklärt (15.). Die Husumer hatten ohnehin in beiden Strafräumen die Lufthoheit. So auch beim 1:0, als Abwehrchef Bosse \Vullenweber nach einem Christiansen-Freistoß unwiderstehlich einköpfte (28.). Wenig später hatten die Gäste ihre einzige nennenswerte Offensivaktion in der ersten Hälfte. Der starke Corvin Bock kam im Zentrurn zum Schuss, verzog aber knapp (30.). Im direkten Gegenzug erhöhte die HSV auf 2:0. Tarek Yassine nutzte eine Uneinigkeit von Alper Gürsoy und Hayri Akcasu und versenkte alleine vor dem Kasten eiskalt (31.). "Werdet mal wach!", versuchte Gäste-Coach Rinal sein Team lautstark zu animieren. Trotzdem hätte Husum sogar durch Sebastian Kiesbye, der von Yassine in die Tiefe geschickt wurde, jedoch an Jonas Neumeister im VfB-Tor scheiterte, noch erhöhen können (40.).

Nach dem Wechsel zeigten die Lübecker dann aber ihr gänzlich anderes Gesicht. Spätestens nach dem 2:1-Anschlusstreffer, den Veysel Kara auf Vorlage von Bock erzielte (51.), bekamen die Gäste richtig Oberwasser, so dass sich das Spielgeschehen nahezu gäinzlich in die Husumer Hälfte verlagerte. lmmer wieder rollte fortan der Lübecker Angritrs- Express auf das Husumer Tor zu. Jedoch hatte HSV-Keeper Dennis Emken einen Sahnetag erwischt und entschärfte Chance um Chance durch starke Reaktionen, wie erstrnals bei einem Querschläger von Niklas Ludwig auf das eigene Tor (56.). Auch der eingewechselte Burhan Tetik (63.), Til Weidemann (69., 71.) und Bock (79.) fanden in Emken ihren Meister. Husum schaffte nahezu keine Entlastung, außer als Kiesbye Fleige zwischenzeitlich in den Lauf spielte, dieser aber frei vor Neumeister das 3:1 verpasste (60.).

In der Schlussphase wurde die Partie etwas hitzig und die Gangart wurde härter, ohne dass es jedoch richtig unfair wurde. Folgerichtig wurde Wullenweber nach einem zweiten gelbwürdigen Foul mit der Ampelkarte vorzeitig zum Duschen geschickt (75.). Trotzdem dauerte es nach weiteren Gelegenheiten von Sergen Tarim (87.) und Furkan Kalfa (89.) bis in die Nachspielzeit, ehe Tarim im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Kenny Korup nagelte den fälligen Strafstoß unter die Latte und sorgte somit für den zu diesem Zeitpunkt überfälligen und hochverdienten 2:2-Endstand (90.).

BJÖRN GUTT

NordSport / www.fussball.de · 19.08.2019

Husum kassiert späten Ausgleich

Fußball-Oberliga: Aufsteiger ist nach dem 2:2 im Spitzenspiel gegen VfB Lübeck II weiter unbesiegt
Ereignisreiches Spiel für Bosse Wullenweber (l.): Erst traf Husums Abwehrchef per Kopf zum 1:0, später sah er die gelb-rote Karte. Foto: Brigitte Petersen
"Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Husum (Björn Gutt) - Die 306 zahlenden Zuschauer im Husumer Friesenstadion kamen beim 2:2 (2:0) im Spitzenspiel der Fußball-Oberliga voll auf ihre Kosten. Die Husumer SV und der VfB Lübeck II zeigten leidenschaftlichen Einsatz und gutes spielerisches Niveau.

Die Trainer Torsten Böker (Husum) und Serkan Rinal (Lübeck) sprachen aufgrund der unterschiedlichen Halbzeiten von einem gerechten Remis. „Wir können mit dem Punkt leben, auch wenn aufgrund der zweiten Halbzeit sicherlich ein wenig mehr drin war. Trotz guter Chancen fehlten die Tore. Vor der Pause waren wir desolat und nicht wieder zu erkennen. Aber die fehlende Konstanz ist für eine junge Mannschaft ganz normal“, sagte Rinal. Böker war mit dem Unentschieden gegen eine „Top-Mannschaft“ zufrieden. „Wir haben eine richtig gute erste Halbzeit gespielt. Im zweiten Abschnitt haben wir es mit zunehmender Spieldauer nicht mehr geschafft für Entlastung zu sorgen und brauchten Glück, Geschick und einen starken Dennis Emken im Tor, um den verdienten Punkt zu verteidigen.“

Die Partie war vom Start weg temporeich und intensiv, wobei die Hausherren ihren Gegner mit aggressiven Pressing beharkten. Bereits in der Anfangsphase gab der vor der Pause bärenstarke Hendrik Fleige aus spitzem Winkel einen Warnschuss (6.) ab, der aber über das Gehäuse flog. Nach einem Freistoß von Finn Christiansen, der wieder einmal ein enormes Pensum abspulte, wurde Fleiges Kopfball (15.) erst auf der Linie geklärt.

Die Husumer hatten ohnehin in beiden Strafräumen die Lufthoheit. So auch beim 1:0, als Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einem Christiansen-Freistoß einköpfte (28.). Wenig später hatten die Gäste ihre einzige nennenswerte Offensivaktion in der ersten Hälfte. Der starke Corvin Bock kam im Zentrum zum Schuss (30.), verzog aber knapp. Im direkten Gegenzug erhöhte die HSV auf 2:0. Tarek Yassine nutzte eine Uneinigkeit von Alper Gürsoy und Hayri Akcasu und versenkte alleine vor dem Kasten eiskalt. „Werdet mal wach!“, versuchte Gäste-Coach Rinal sein Team lautstark zu animieren.

Trotzdem hätte Husum sogar durch Sebastian Kiesbye, der von Yassine in die Tiefe geschickt wurde, jedoch an Jonas Neumeister im VfB-Tor scheiterte (40.), noch erhöhen können.

Nach dem Wechsel zeigte die Lübecker Regionalliga-Reserve ihr anderes Gesicht. Nach dem 1:2 (51.) von Veysel Kara auf Vorlage von Bock bekamen die Gäste richtig Oberwasser, so dass sich das Spielgeschehen nahezu gänzlich in die Husumer Hälfte verlagerte. Immer wieder rollte der Lübecker Angriffs-Express auf das Husumer Tor zu.

Jedoch hatte HSV-Keeper Dennis Emken einen Sahnetag erwischt und entschärfte Chance um Chance, wie erstmals bei einem Querschläger von Niklas Ludwig (56.) auf das eigene Tor. Auch der eingewechselte Burhan Tetik (63.), Til Weidemann (69., 71.) und Bock (79.) fanden in Emken ihren Meister. Husum schaffte nahezu keine Entlastung, außer als Kiesbye Fleige zwischenzeitlich in den Lauf spielte (60.), dieser aber frei vor Neumeister das 3:1 verpasste.

In der Schlussphase wurde die Partie etwas hitzig und die Gangart wurde härter. Wullenweber sah nach einem zweiten gelbwürdigen Foul (75.) gelb-rot. Trotzdem dauerte es nach weiteren Gelegenheiten von Sergen Tarim (87.) und Furkan Kalfa (89.) bis in die Nachspielzeit, ehe Tarim im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Kenny Korup nagelte den fälligen Strafstoß (90.) unter die Latte und sorgte somit für den verdienten 2:2-Endstand.

Husumer SV – VfB Lübeck II 2:2 (2:0)

Husum: Emken – Nagel, Wullenweber, Matthiesen – Steen, Ludwig (83. Waskow) – Henning Lorenzen, Yassine (90. Koschenz), Finn Christiansen – Fleige (77. Wetzel), Kiesbye.
Lübeck II
: Neumeister – Lahu, Gürsoy (46. Tetik), Korup – Kalfa, Akcasu, Bany (81. Tarim), Dombrowski – Kara (67. Acer), Bock, Weidemann
Schiedsrichter: Malte Gerhardt (Kieler MTV).
Zuschauer: 306.
Tore: 1:0 Bosse Wullenweber (28.), 2:0 Tarek Yassine (31.), 2:1 Veysel Kara (51.), 2:2 Kenny Korup (90., Foulelfmeter)
Gelb/Rote Karte: Wullenweber (75., wiederholtes Foulspiel).

19.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

U 23 entführt Punkt aus Husum

Unserer U23 ist eine erfolgreiche Aufholjagd in Husum gelungen. Die Mannschaft von Trainer Serkan Rinal nahm nach einem 0:2-Pausenrückstand noch ein 2:2-Unentschieden mit zurück in die Hansestadt.

Der VfB musste auf seinen Torjäger Lucas Will (fünf Tore in den ersten drei Spielen) verzichten, der heute im Regionalligakader stand. Im ersten Durchgang fanden die Grün-Weißen kaum einmal statt und gerieten folgerichtig durch einen Doppelschlag von Bosse Wullenweber (28.) und Tarek Yassine (31.) nach einer halben Stunde ins Hintertreffen.

Erst nach dem Seitenwechsel zeigte der VfB das Gesicht, das zuletzt auch 10:3 Tore und sechs Punkte in zwei Spielen gegen Neumünster und Flensburg einbrachte.Veysel Kara (90.) und Kenny Korup per verwandeltem Strafstoß in der Schlussminute sorgten dann noch für einen Punkt auf der Lübecker Habenseite. Die Hausherren bestritten die Schlussviertelstunde in Unterzahl, neben sieben gelben Karten wurde Torschütze Bosse Wullenweber in der 75. Minute per Ampelkarte vom Platz gestellt.

"Wir haben leider aufgrund der ersten Halbzeit nur einen Punkt mitnehmen können", resümierte Trainer Serkan Rinal mächtig angefressen. "In der ersten Halbzeit haben wir nicht stattgefunden. Der Rückstand zur Pause war völlig gerechtfertigt. Die Halbzeitansprache war dementsprechend laut und kurz, so dass ich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit wiedererkennen konnte. Wir haben bis auf ein oder zwei harmlose Konter Einbahnstraßen-Fußball gespielt und hatten neben den beiden Toren noch mindestens drei bis vier hundertprozentige Torchancen, die wir leider nicht genutzt haben. Am Ende des Tages geht das Unentschieden aufgrund zweier verschiedener Halbzeiten in Ordnung."

Das Spiel im Stenogramm:
Husumer SV: Emken – Matthiesen, Kiesbye, Lorenzen, Fleige (77. Wetzel), Steen, Yassine (90. Koschenz), Chrstiansen, Ludwig (8. Waskow), Wullenweber, Nagel.
VfB Lübeck U23: Neumeister – Korup, Gürsoy (46. Tetik), Akcasu, Kalfa, Weidemann, Dombrowski, Bany (81. Tarim), Kara (67. Acer), Bock, Lahu.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt
Gelbe Karten: Matthiesen, Lorenzen, Steen, Christiansen, Ludwig, Nagel – Korup, Dombrowski
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75.)
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Kara (51.), 2:2 Korup (90./FE).

17.08.2019 / Hansekicker · www.vfb-luebeck.de

VfB Lübeck II spielt in Husum starke zweite Halbzeit

Die Mannschaft von Serkan Rinal nimmt einen Punkt aus Nordfriesland mit
Veysel Kara traf nach einer knappen Stunde zum Anschlusstreffer für den VfB II. © 54°/Garve

Husum (Finn Hofmann) - Nach zuletzt zwei Siegen in Serie muss sich der VfB Lübeck II in Husum mit einem Unentschieden begnügen. Die Husumer SV bleibt damit auch am vierten Spieltag ungeschlagen und konnte nach dem fulminanten 4:2-Sieg bei Phönix Lübeck ein weiteres Ausrufezeichen gegen eine Lübecker Mannschaft setzen. Die Nordfriesen erwischten dabei den wesentlichen besseren Start und erzielten nach einer knappen halben Stunde die Führung durch einen Kopfball von Bosse Wullenweber (28.), ehe Tarek Yassine kurz darauf sogar erhöhte (31.).

Mit Wiederbeginn wurden die Grün-Weißen jedoch gefährlicher und konnten schon wenige Minuten später auf 2:1 verkürzen, als Veysel Kara vollstreckte (51.). Der VfB nahm im weiteren Verlauf Fahrt auf und konnte von den Gastgebern ein ums andere Mal nur mit einem Foul gestoppt werden. Husums Tobias Wetzel sah nach einem wiederholten Foulspiel in der 75. die gelb-rote Karte. Die Bemühungen der Gäste wurden schließlich belohnt, als kurz vor Ultimo der Ausgleich gelang. Nach Foul an Corvin Bock bekam die Rinal-Elf einen Strafstoß zugesprochen, den Kenny Korup sicher verwandelte (90.).

"Wir haben leider aufgrund der ersten Halbzeit nur einen Punkt mitnehmen können. Erste Halbzeit haben wir leider nicht stattgefunden, so dass wir auch zurecht mit 0:2 in die Kabinen gegangen sind. Die Halbzeitansprache war dementsprechend laut und kurz, so dass ich meine Mannschaft in der zweiten Halbzeit wiedererkennen konnte. Am Ende des Tages geht aufgrund zwei verschiedener Halbzeiten ein unentschieden in Ordnung", resümierte VfB-Trainer Serkan Rinal die Partie.

VfB: Neumeister – Lahu, Korup, Gürsoy (46. Tetik) – Bock, Akcasu, Kalfa– (67. Acer), Bany (81. Tarim), Dombrowski, - Kara - Weidemann.

17.08.2019 / 19:08 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Husum verliert zwei Punkte durch Elfmeter

Weiche II fertigt Reinfeld ab

Oberligist Husumer SV hielt nach dem überraschenden Coup beim 1. FC Phönix Lübeck zunächst auch die VfB-Reserve auf Distanz. Doch in der letzten Minute verloren die Friesen zwei Punkte durch einen Elfmeter.
Der SC Weiche Flensburg 08 II ließ Preußen Reinfeld in einem weiteren Sonnabend-Spiel keine Chance.

SC Weiche Flensburg 08 II - Preußen Reinfeld 6:0 (4:0)
Früh war die Partie im Volkspark entschieden. Bs zur 20. Minute waren bereits drei Flensburger Treffer gegen den überforderten Aufsteiger gefallen.
Schiedsrichter: Andre Röpke.
Tore: 1:0 Barth (6.), 2:0 Cornilsw (11.), 3:0 Cornils (19.), 4:0 Pitter (42.), 5:0 Barth (49.), 6:0 Kamuhanga (88.).

Husumer SV - VfB Lübeck II 2:2 (2:0)
Obwohl die HSV mit zwei Toren vorn lag, sprachen die Husumer von einem verdienten Unentschieden. Allerdings entzündeten sich einige Gemüter an der letzten Aktion, die von Schiedsrichter Gerhardt als elfmeterwürdig erachtet wurde. Zu diesem Zeitpunkt befand sich der Gastgeber in Unterzahl, weil Wullenweber - Schütze des ersten Tores - berechtigt die Gelb-Rote Karte gesehen hatte.
Schiedsrichter: Malte Gerhardt.
Tore: 1:0 Wullenweber (28.), 2:0 Yassine (31.), 2:1 Korup (50.), 2:2 Korup (90., Foulelfmeter).
Gelb-Rote Karte: Wullenweber (75.).

17.08.2019 / 15:33 Uhr / Wolfgang Ehlers · www.sportplatz.sh

Spitzenspiel mit Torgarantie

Fußball-Oberliga: In der Partie Husumer SV – VfB Lübeck II messen sich zwei der besten Offensivreihen / SV Frisia 03 beim Oldenburger SV
Der Husumer Sebastian Kiesbye (r., gegen Jannik Heider/SV Frisia) zeigte zuletzt mit zwei Toren beim spektakulären 4:2-Sieg bei Phönix Lübeck gute Form. Foto: Brigitte Petersen

Husum/Risum-Lindholm (B.Gutt/W. Pustal) - Auch wenn erst drei Spiele in der Fußball-Oberliga absolviert sind, kann man bei der Husumer SV von einem gelungenen Saisonstart sprechen. Gegen den Vorjahressechsten VfB Lübeck II will der noch unbesiegte Neuling im Friesenstadion den ersten Heimsieg schaffen. Auch beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm läuft es rund. Nach den schweren Auftaktpartien in Husum (2:2) sowie gegen TSB Flensburg (2:2) und SV Todefelde (3:1) sind die Nordfriesen als eine von drei Mannschaften der Liga noch ungeschlagen und wollen dies in beim Aufsteiger Oldenburger SV auch bleiben.

Husumer SV –  VfB Lübeck II (Sbd. 14 Uhr) 
Die Lage: Nach dem Remis gegen den SV Frisia 03 und zwei Auswärtssiegen sind die Husumer sogar Tabellen-Zweiter hinter dem SC Weiche Flensburg 08 II. Besonders der 4:2-Erfolg beim großen Titelfavoriten 1. FC Phönix Lübeck hat aufhorchen lassen. Die Husumer Offensive hat sich mit neun Toren schon Respekt erworben.
Der Gegner: Die Mannschaft von Ex-Zweitligaprofi Serkan Rinal zeigt sich mit bisher elf Toren ebenfalls treffsicher, fünf davon erzielte Lucas Will. Die Regionalliga-Reserve beeindruckte mit Siegen gegen PSV Neumünster (5:0) und TSB Flensburg (5:3). Ziel des Tabellendritten bleibt aber vor allem die Ausbildung der vielen Talente.
Das sagt der Trainer: Für HSV-Coach Torsten Böker sieht in Platz zwei und im Auswärts-Coup in Lübeck nur eine schöne Momentaufnahme. „Sicherlich sind wir nach so einem Sieg stolz und freuen uns darüber, wie wir Fußball gespielt haben. Wir wissen aber genau, wofür die gesammelten Punkte gut sind und gehen weiter unseren Weg des Lernens.“ Böker erwartet erneut ein schweres Spiel. „Lübeck hat technisch starke und top ausgebildete Spieler, die enorm lauffreudig sind. Wenn wir nur einen Schritt weniger machen, werden wir nicht bestehen können.“
Sorgen: Mittelfeld-Motor Fabian Arndt und Louis Boseck fehlen urlaubsbedingt. Dafür sind die zuletzt verhinderten Marc Koschenz und Tobias Wetzel wieder dabei.
Besonderheit: Erstmals wird es direkt nach dem Spiel eine kleine Pressekonferenz im Clubheim geben.

Oldenburger SV – Risum-Lindholm (So. 15 Uhr)
Die Lage: „Noch sind wir ungeschlagen!", lautet der der Tenor von Trainer, Sportlichem Leiter und Mannschaft. Mit fünf Punkten hat sich der SV Frisia 03 auf den achten Platz vorgearbeitet und ist voll im Soll. Die Nordfriesen scheinen zu alter Heimstärke zurückgefunden zu haben, nun ist in den nächsten beiden Spielen die Auswärtsstärke gefragt.
Der Gegner: Der vor zwei Jahren abgestiegene Oldenburger SV kehrte als souveräner Meister der Landesliga Holstein zurück in die höchste Landesklasse. Gegen den TSV Bordesholm gab es noch eine 1:4-Auftaktniederlage, aber dann bewies der OSV Auswärtsstärke und Torriecher, gewann mit 6:3 bei Inter Türkspor Kiel und mit 4:1 beim TSV Kropp.
Das sagt Olaf Petersen: „Wir wollen unsere positive Serie unbedingt fortsetzen“, so der Sportliche Leiter. „Die letzten Ergebnisse und Spiele geben uns Selbstvertrauen und einen großen Schub, den wir nach Oldenburg mitnehmen. Der OSV kommt wie wir über den Teamgeist und durch seinen kämpferischen Einsatz. Das wird mit Sicherheit ein heiß umkämpftes Spiel.“
Sorgen: Jannik Drews (Familienfeier) und Pascal Brix (Verletzung) fallen aus. Hinter dem Einsatz von Finn Kalisch (Knieprobleme) steht ein Fragezeichen. „Aber Finn hat so große Qualitäten, da würde es reichen, wenn er zu 70-80 Prozent fit und dabei ist“, hofft Olaf Petersen auf den Einsatz des gefährlichsten Stürmers.
Besonderheit: Erst drei Mal trafen SV Frisia 03 und Oldenburger SV aufeinander, dabei gab es nur Auswärtssiege. In der Saison 2016/17 gewann Frisia als Neuling beim OSV mit 2:0, verlor das Rückspiel im Niko-Nissen-Stadion mit 3:4. Am Ende zählte Oldenburg als 15. zu den sechs Absteigern, Risum-Lindholm hielt als Elfter die Liga. Voriges Jahr spielte Frisia in der Winterpause zur Vorbereitung in Oldenburg und gewann erneut mit 2:0.

17.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

Favoriten-Treffen ist nicht das Top-Spiel der Woche

Christoph Pfützenreuter (rechts) vom PSV Neumünster hatte viel zu tun im Stadtderby
Foto: Lobeca/Klebenow

Das Treffen zwischen dem PSV Union Neumünster und dem 1. FC Phönix Lübeck hätte vor der Saison als Top-Spiel durchgehen können. Phönix kassierte am vergangenen Wochenende eine überraschende Niederlage gegen Husum und die Neumünsteraner schraubten ihre Ziele innerhalb dieser Woche etwas zurück. Platz sieben gegen vier ist somit eine gewöhnliche Oberliga-Begegnung für den 4. Spieltag. Die Gastgeber setzten sich am vergangenen Mittwoch im Kreispokal beim Stadt-Rivalen VfR mit 3:2 durch. Barendt erzielte alle drei Treffer, drei seiner Mitspieler flogen vom Platz und beim Gegner ebenfalls einer. „Wir hatten sehr viel Glück und einen richtig guten Torjäger mit Timo Barendt, der drei Treffer erzielte. Das Ergebnis zählt, Mund abputzen und weiter. Gegen Phönix sind wir Außenseiter und müssen wieder umstellen. Marvin Kehl wird am Montag an der Hand operiert und das ist nur einer von der langen Liste der Verletzten. Wir versuchen trotzdem mit Geschlossenheit auf dem Platz die Jungs von Phönix in ihrem Spiel einzugrenzen.“

Wie man Phönix besiegt, weiß nun Torsten Böker. Der Trainer der Husumer SV darf sich zum Heimspiel auf die Top-Partie des Spieltages freuen. „In der Tat haben wir mit dem Lübeck II die nächste Top-Mannschaft bei uns zu Gast. Jeder Spieler ist individuell sehr gut ausgebildet, als Mannschaft sind sie sehr lauf- und spielfreudig. Sie gehören zu den spielstärksten Teams der Liga. Aber auch wir haben unsere Stärken, die wir wieder bestmöglich zeigen müssen. Wir werden das Spiel mit Respekt, aber auch mit Selbstvertrauen angehen und versuchen erneut zu punkten“, sagt er zu OBERLIGA.info.

Der Spieltag startet dieses Mal bereits am Freitagabend. Der TSB Flensburg empfängt den TSV Kropp. Nach nur vier Punkten zu Saisonbeginn sollte ein Heimsieg gegen den Tabellen-14. Pflicht sein. Für die Kropper wird es richtungsweisend, denn null Punkte stehen auf ihrem Konto. Der Abstiegskampf scheint für sie begonnen zu haben. Auch Eutin 08 und der TSV Bordesholm sind schon vor dem Wochenende gefragt. Wie viel der 3:0-Erfolg der Ostholsteiner bei Türkspor Wert ist, wird sich zeigen. Bordesholm dürfte die knappe Niederlage beim Spitzenreiter Weiche II sicherlich inzwischen verdaut haben.

Der Tabellenführer will dagegen weiter ganz oben bleiben und hat Aufsteiger Preußen Reinfeld zu Gast. Die Stormarner siegten zuletzt zwei Mal, haben Blut geleckt und wollen an der Förde „etwas mitnehmen“, wie Trainer Michael Clausen sagt.

Freischießen möchte sich endlich der SV Todesfelde. Da kommt Türkspor Kiel genau richtig. Mit zwölf Gegentoren stellen sie aktuell die schlechteste Defensive der Liga. Wie es ihnen ergehen könnte, weiß Frisia Risum-Lindholm, die vergangenes Wochenende gegen „Tofe“ verlor. Die müssen zum Aufsteiger nach Oldenburg, während der SV Eichede zu Gast in Eckernförde ist.

4.Spieltag (16.-18.8.)
TSB Flensburg – TSV Kropp (Fr., 18.30 Uhr)
Eutin 08 – TSV Bordesholm (19 Uhr)
Weiche Flensburg II – Preußen Reinfeld (Sa., 13.30 Uhr)
Husumer SV – VfB Lübeck II (14 Uhr)
SV Todesfelde – Inter Türkspor Kiel (So., 14 Uhr)
Eckernförder SV – SV Eichede (15 Uhr)
Oldenburger SV – Frisia 03
PSV Neumünster – Phönix Lübeck

15.08.2019 · www.oberliga.info

Unerwartetes Topspiel: VfB Lübeck II zu Gast bei der Husumer SV

Der Aufsteiger aus Husum hat einen beeindruckenden Saisonstart hingelegt. VfB-Coach Serkan Rinal ist gewarnt...
Am Samstag empfängt die Husumer SV (l.) den VfB Lübeck II (r.). © Agentur 54°

Lübeck (Finn Hofmann) - Wer hätte das vor der Saison gedacht: Das Topspiel des 4. Spieltags in der Flens-Oberliga steigt am Samstag (17.08., 14.00 Uhr) bei der Husumer SV, wenn die zweite Mannschaft des VfB Lübeck zu Gast ist. Der Zweitplatzierte empfängt den Tabellendritten – die Husumer sind mit sieben Punkten aus drei Spielen sogar noch ungeschlagen und ließen beim 4:2-Auswärtssieg gegen Topfavorit 1. FC Phönix Lübeck vergangene Woche aufhorchen. "Damit habe ich definitiv nicht gerechnet, aber das zeigt, dass es egal ist, ob man nun gegen einen Aufsteiger oder gegen einen gestandenen Oberligisten spielt. Husum kommt über den Teamgeist und verfügt über mannschaftliche Power", warnt VfB-Coach Serkan Rinal, der zeitgleich mit Husum-Trainer Torsten Böker die B-Lizenz erwarb. "Ich kenne ihn sehr gut und weiß, dass er ein sehr guter Trainer ist. Vor allem auch, was Fleiß angeht", erinnert sich der 41-Jährige und erwartet ein "heißes Spiel".

Zehn Tore sorgen für perfekte Lübecker Woche

Dass sich die VfB-Reserve derzeit jedoch vor niemandem verstecken muss, bewies die Mannschaft in der vergangenen Woche, als man am Mittwoch erst den PSV Neumünster daheim mit 5:0 abschoss, am Wochenende den hochgehandelten TSB Flensburg ebenfalls fünf Tore einschenkte und mit dem 5:3-Erfolg für eine perfekte englische Woche sorgte. Nach drei Spielen stehen sechs Zähler, ein Torverhältnis von 11:5 und der dritte Platz zu Buche.

"Wir werden uns auf Husum, genau wie auf jeden Gegner, optimal vorbereiten und wollen wieder was draufpacken. Wir analysieren unsere Spiele und gucken, was wir besser machen können. Wenn wir das umsetzen, werden wir ein gutes Spiel machen", betont Rinal selbstbewusst. Nach der 1:2-Auftaktpleite gegen Eichede monierte er noch fehlende Kampfbereitschaft. Gegen Neumünster (5:0) steigerte sich das Team und legte gegen den TSB (5:3) sogar nochmal nach. Dennoch sieht Rinal noch immer Steigerungspotenzial: "Das wollen wir natürlich versuchen beizubehalten. Aber für unsere jungen Spieler ist es jetzt wichtig zu sehen, wo es im Männersport lang geht. Zuletzt haben wir das gut gemacht, dürfen jetzt aber kein bisschen nachlassen", mahnt er.

Bis auf Hunu Jeong reist die VfB-Reserve mit voller Mannschaftsstärke nach Husum. Ob gegebenenfalls mit Corvin Bock, Hendrik Bombek oder Lucas Will wieder Leihspieler der parallel angesetzten Regionalliga-Mannschaft dazustoßen, entscheidet sich im Laufe der Woche.

15.08.2019 / 19:45 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
OL 005 24.08.19 Husumer SV SV Eichede 1:3
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Weiße Weste für Weiche - starker OSV bereichert die Liga

Wie vor dem Start in die Spielzeit schon von vielen gemutmaßt, scheint sich eines klar zu bestätigen: Die Oberliga ist noch schwerer auszurechnen, noch ausgeglichener geworden im Vergleich zu den Vorjahren. Das liegt auch an einigen Aufsteigern. Vom 1. FC Phönix Lübeck wurde so eine Rolle erwartet. Die Husumer SV, ebenso wie der Oldenburger SV hingegen überraschten. Letztgenanntem Club gelang am 5. Spieltag sogar der Sprung auf den 2. Rang im Klassement.

28.08.2019 · RegionalSport

Die Lage der Liga

TORJÄGER

7 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
7 Daniel Junge (Oldenburger SV)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Timo Barendt (PSV Neumünster)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Ugur Dagli (SV Eichede)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
4 Morten Liebert (SV Todesfelde)
4 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Kevin Ferchen (Eutin 08)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
2 Christoph Kahlcke (TSV Kropp)
2 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Veysel Kara (VfB Lübeck II)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Florian Petzold (SV Todesfelde)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SC Weiche 08 II bleibt auch nach funf Spielen Spitzenreiter der Oberliga. Am Sonnabend taten sich die Seeliger-Schützlinge zwar schwerer als erwartet mit den noch punktlosen Gästen von Inter Türkspor Kiel, siegten aber mit 3:2. Auf Platz zwei rückte Neuling Oldenburger SV mit dem vierten Sieg in Folge, einem spektakulären und etwas glücklichen 4:3 über denVfB Lübeck II. Das eigentliche Spitzenspiel zwischen dem TSB Flensburg und Phönix Lübeck wude überschattet von einer höchst umstrittenen Roten Karte für den Phönix-Spielmacher Marcello Meyer - im Anschluss daran wurde aus einer 1:0-Führung der Lübecker ein 5:1 für denTSB. BeideTeams mischen aber weiter im Vorderfeld mit. Allerdings ist es in der Liga bereits jetzt eng - bis zum 13. Platz, auf den Aufsteiger Preußen Reinfeld nach der 2:3-Heimniederlage gegen Bordesholm zurückfiel. Dahinter sind gleich drei Teams noch ohne jeden Punkt. Neben Inter Türkspor sind das Aufsteiger Eckernförder SV, der daheim gegen den PSV Neumünster mit 0:5- unterlag, und der TSV Kropp, der beim SV Todesfelde nach der Pause mit 1 :5 ähnlich deutlich unter die Räder kam.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Erste Pleite für Aufsteiger Husumer SV

Husumer SV -
SV Eichede
1:3 (1:1)

Auch fußballerisch gut: Eichedes Torhüter Marcel Gevert lässt sich auch von Husum Offensivkraft Fabian Arndt , der ihn beherzt attakiert, nicht aus der Ruhe bringen. Foto: Petersen

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen, Ludwig (41. , Knitel) - Finn Christiansen, Arndt, Yassine - Fleige (19. Soumah, 73. Henning Lorenzen), Kiesbye.
SV Eichede: Gevert - Schubring, Steinfeldt, Newrzella - Wittig (63. Heskamp), Bieche , Pichelmann, Rathjen (57. Peters), Zaske - Slöver, Hasselbusch (76. Dagli).
SR: Pabla (TuS Jevenstedt).
Zuschauer:
316.
Tore: 0:1 Hasselbusch (5.), 1:1 Fleige (7.),1:2 Peters (60.), 1:3 Dagli (87.).
Gelb-Rote Karle: Arndt (69,, wiederholtes Foulspiel).

Jetzt hat es auch die Husumer SV erwischt. Nach vier Partien ohne Niederlage musste sich der Aufsteiger im heimischen Friesenstadion dem SV Eichede mit 1:3 (1:1) geschlagen geben und damit die erste Niederlage der Saison einstecken.

Der Erfolg der Gäste war letztendlich verdient, weil die Eicheder über die insgesamt reifere Spielanlage verfügten und in weiten Teilen die spielbestimmende Mannschaft waren. Ein negativer Knackpunkt für die Hausherren waren dabei sicherlich auch die beiden frühen verletzungsbedingten Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige, der bis dahin gut im Spiel war, sorgte für einen kleinen Bruch im Husumer Angriffsspiel, so dass in der Folge die Ballsicherheit und Torgefahr in vorderster Front ein wenig fehlte. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt wegen wiederholtem Foulspiel folgerichtig die Gelb-Rote Karte sah.

SVE-Coach Denny Skwierczynski war mit dem Ergebnis zufrieden, sah bei seiner Mannschaft aber auch noch Luft nach oben. "Unterm Strich geht der Erfolg in Ordnung. Trotzdem hätte ich mir nach der Führung und später in Überzahl einen souveränen Auftritt gewünscht, so dass wir uns selbst noch in eine Drucksituation gebracht haben. Auch wenn wir es definitiv besser können, nehmen wir die Punkte gegen einen guten Gegner gerne mit." Auch Husums Trainer Torsten Böker sprach von einem gerechten Ergebnis, das dem Spielverlauf entsprechend zustande kam. "Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben. Da passte es ins Bild, dass wir früh zu Umstellungen gezwungen wurden. Das konnten wir letztendlich nicht vollständig kompensieren, und uns fehlte die Entlastung, auch weil der Gegner uns gut angelaufen und zugestellt hat."

Beide lvlannschaften brauchten nur wenig Anlaufzeit. Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Wamschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug zur Kiesbye- Chance fand Jonathan Stöver die Schnittstelle und Sturmkollegen Niko Hasselbusch, der ohne Mühe zum 0:1 vollendete (5.). Der Gegentreffer rief nur zwei Minuten später eine entsprechende Husumer Reaktion hervor. Fleige hatte sich an der Grundlinie durchgesetzt und konnte von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Husums GoaIgetter selbst gewohnt sicher zum Ausgleich (7.). Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo und spielten munter nach vorne. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf ebenfalls haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Häilfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter- Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter und vor guter Kulisse umgehend auf Betriebstemperatur. Eine verunglückte Flanke des für Fleige eingewechselten Youngsters Daouda Soumah senkte sich knapp am Winkel vorbei (56.), bevor Bielinski per Fußabwehr stark gegen Bieche rettete (59.). Dass Skwierczynski an diesem Tage ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen hatte, zeigte sich kurz darauf. Joker Christian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als sich dieser nach einem langen Ball gegen den unglücklichen Marvin Matthiesen resolut durchsetzte und überlegt zum 1:2 frei vor dem Tor einschob (60.). In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion (68.). Kurz danach sah Fabian Amdt die Ampelkarte, so dass seine Husumer nun auch noch mit zehn Mann auskommen mussten (69.). Das erschwerte eine mögliche Aufholjagd erheblich. Als Kiesbye im Strafraum zwischen zwei Gegenspielern zu Fall kam, forderte das Husumer Lager vehement einen weiteren Elfmeter (81.). Dieser wurde jedoch verwehrt, so dass der ebenfalls eingewechselte Ugur Dagli nach einem Fehler im Husumer Aufbauspiel kurz vor Schluss schlitzohrig und überlegt mit dem 1:3 die endgültige Entscheidung besorgte (87.).

"Durch den heutigen Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann. Hier in Husum werden sicherlich noch einige Mannschaften Punkte lassen", resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. "In einer guten Verfassung können wir jeden Gegner in dieser Klasse ärgem, aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht alles geben. Wichtig wird sein, dass wir mit unserem kleinen Kader vor Verletzungen verschont bleiben", entgegnete Böker.

BJG

NordSport / www.fussball.de · 26.08.2019

SV Eichede bringt Aufsteiger erste Niederlage bei

Fußball-Oberliga: Steinburger setzen sich mit 3:1 bei der Husumer SV durch / SVE-Coach Skwierczynski wechselt entscheidende Torschützen ein
Husums Sebastian Kiesbye muss Eichedes Sascha Steinfeldt ziehen lassen. FOTO: GIT

Husum (st) - Der SV Eichede hat der Husumer SV die erste Saisonniederlage in der Fußball-Oberliga beigebracht und den Aufsteiger im Friesenstadion mit 3:1 (1:1) bezwungen. Der Auswärtssieg war verdient, weil die Eicheder über die reifere Spielanlage verfügten und in weiten Teilen die spielbestimmende Mannschaft waren. Die Gastgeber haderten derweil mit zwei frühen verletzungsbedingten Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige sorgte für einen Bruch im Husumer Angriffsspiel. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt sich die Ampelkarte eingehandelt hatte. SVE-Coach Denny Skwierczynski war entsprechend mit dem Ergebnis zufrieden, sah bei seiner Mannschaft aber auch noch Luft nach oben. „Unterm Strich geht der Erfolg in Ordnung. Trotzdem hätte ich mir nach der Führung und später in Überzahl einen souveräneren Auftritt gewünscht. Wir haben uns selber noch in eine Drucksituation gebracht.“

Beide Mannschaften brauchten wenig Anlaufzeit. Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Warnschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug fand Jonathan Stöver die Schnittstelle und Sturmkollege Niko Hasselbusch, der mühelos zum 0:1 vollendete (5.). Zwei Minuten später konnte Fleige an der Grundlinie von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Husums Goalgetter zum Ausgleich (7.).

Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Hälfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter-Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter umgehend auf Betriebstemperatur. Skwierczynski hatte an diesem Tage ein glückliches Händchen mit seinen Einwechslungen: Joker Christian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als er überlegt zum 1:2 einschob (60.). In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion (68.), ehe der ebenfalls eingewechselte Ugur Dagli kurz vor Schluss mit dem 1:3 die Entscheidung besorgte (87.). „Durch den Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann“, resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski.

Statistik

Husumer SV – SV Eichede 1:3 (1:1)

Husumer SV: Bielinski – Matthiesen, Nagel, Wetzel – Steen, Ludwig (41. Knitel) – Finn Christiansen, Arndt, Yassine – Fleige (19. Soumah, 73. Henning Lorenzen), Kiesbye. S
SV Eichede: Gevert – Schubring, Steinfeldt, Newrzella – Wittig (63. Heskamp), Bieche – Pichelmann, Rathjen (57. Peters), Zaske – Stöver, Hasselbusch (76. Dagli).
SR: Pabla (TuS Jevenstedt).
Zuschauer: 316.
Tore
: 0:1 Hasselbusch (5.), 1:1 Fleige (7.), 1:2 Peters (60.), 1:3 Dagli (87.).
Gelb-Rote Karte: Arndt (69., wdh. Foulspiel).

 

26.08.2019 · Stormarner Tageblatt

Husumer Serie gerissen

Fußball-Oberliga: Erste Niederlage der Saison für den Aufsteiger mit 1:3 im Heimspiel gegen Eichede
Husums Abwehr unter Druck: Finn Christiansen (M.) klärt vor dem Eicheder Niko Hasselbusch. Rechts Luca Steen und dahinter Tarek Yassine. Foto: Brigitte Petersen

Husum (Björn Gutt) - Jetzt hat es auch die Husumer SV erwischt. Nach vier ungeschlagenen Spielen zum Auftakt in der Fußball-Oberliga Schleswig-Holstein mussten sich die Stormstädter im heimischen Friesenstadion dem SV Eichede mit 1:3 (1:1) geschlagen geben.

"Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben."
Torsten Böker
Trainer der Husumer SV

Ein negativer Knackpunkt für die Hausherren waren zwei frühe verletzungsbedingte Auswechslungen. Insbesondere der Verlust von Torjäger Hendrik Fleige, der bis dahin gut im Spiel war, sorgte für einen im Husumer Angriffsspiel. Zudem mussten die Kreisstädter die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, nachdem Fabian Arndt wegen wiederholtem Foulspiel die Gelb/Rote Karte gesehen hatte.

„Wir sind insgesamt unter unseren Möglichkeiten geblieben. Da passte es ins Bild, dass wir früh zu Umstellungen gezwungen wurden. Das konnten wir nicht vollständig kompensieren und uns fehlte die Entlastung, auch weil der Gegner uns gut angelaufen und zugestellt hat“, Husums Trainer Torsten Böker.

Bereits nach vier Minuten gab Sebastian Kiesbye einen ersten Warnschuss ab, welcher jedoch sichere Beute für Marcel Gevert im Eicheder Tor war. Kurz darauf ging es Schlag auf Schlag. Im direkten Gegenzug zur Kiesbye-Chance bediente Jonathan Stöver den Sturmkollegen Niko Hasselbusch, der ohne Mühe zum 0:1 (5.) vollendete. Der Gegentreffer rief nur zwei Minuten später eine entsprechende Husumer Reaktion hervor. Fleige konnte im Strafraum von Gerrit Schubring nur durch ein Foul gestoppt werden. Den fälligen Elfmeter (7.) verwandelte Husums Goalgetter selbst zum Ausgleich.

Beide Teams drückten nach dem ereignisreichen Beginn weiter auf das Tempo. Eine Hereingabe des auffälligen Stöver verpasste Hasselbusch nur um Zentimeter (18.), während auf der anderen Seite Marvin Matthiesen eine Steen-Ecke per Kopf ebenfalls haarscharf am rechten Torpfosten vorbeisetzte (23.). Zum Ende der ersten Hälfte drängten die Gäste noch einmal auf eine etwaige Halbzeitführung. Einen Schuss des agilen Evgenij Bieche blockte Marco Nagel im letzten Moment (38.), bevor wiederum Hasselbusch im Fünf-Meter-Raum eine Flanke von Tom Wittig nicht abschließend verarbeiten konnte (44.).

Auch nach dem Wechsel waren beide Mannschaften bei sommerlichem Wetter und vor guter Kulisse umgehend auf Betriebstemperatur. Eine verunglückte Flanke des für Fleige eingewechselten Youngsters Daouda Soumah senkte sich knapp am Winkel vorbei (56.), bevor Bielinski per Fußabwehr stark gegen Bieche rettete (59.).

Dann bewies Eichedes Trainer Denny Skwierczynski ein glückliches Händchen. Joker Cristian Peters war gerade zwei Minuten auf dem Feld, als er sich nach einem langen Ball gegen den unglücklichen Marvin Matthiesen resolut durchsetzte und frei vor dem Tor zum 1:2 (60.) einschob. In der Folge verwalteten die Gäste ihre Führung. Ein Schuss von Marco Heskamp (68.) über den Querbalken nach Flanke von Bieche war lange Zeit die einzige zwingende Offensiv-Aktion.

Kurz danach sah Fabian Arndt die Ampelkarte (69.). Das erschwerte eine Husumer Aufholjagd erheblich. Als Kiesbye im Strafraum zwischen zwei Gegenspielern zu Fall kam, forderte das Husumer Lager vehement einen weiteren Elfmeter (81.). Dieser wurde jedoch verwehrt, so dass der ebenfalls eigenwechselte Ugur Dagli nach einem Fehler im Husumer Aufbauspiel kurz vor Schluss schlitzohrig und überlegt mit dem 1:3 (87.) die endgültige Entscheidung besorgte.

„Durch den heutigen Sieg haben wir einen ordentlichen Saisonstart hingelegt. Wir haben aber auch gesehen, dass es in jedem Spiel eng werden kann. Hier in Husum werden sicherlich noch einige Mannschaften Punkte lassen.“, resümierte Eichedes Trainer Denny Skwierczynski. „In einer guten Verfassung können wir jeden Gegner in dieser Klasse ärgern, aber auch gegen jeden verlieren, wenn wir nicht alles geben. Wichtig wird sein, dass wir mit unserem kleinen Kader von Verletzungen verschont bleiben“, war die Einschätzung von Torsten Böker.

26.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

SV Eichede: Trainer Denny Skwierczynski beweist beim 3:1-Sieg in Husum glückliches Händchen

Christian Peters und Ugur Dagli treffen jeweils kurz nach der Einwechslung
Denny Skwierczynskis Wechsel zeigten prompt Wirkung. © 54°/Koenig

Husum (Volker A. Giering) - Den Sieg vor 316 Zuschauern beim Überraschungsaufsteiger bezeichnete Eichedes Trainer Denny Skwierczynski als nicht unverdient. "Das war ein wichtiger Sieg. Vielleicht waren die Husumer heute mal dran", sagte der 45-Jährige.

Schon nach fünf Minuten hatte Niko Hasselbusch die Gäste aus zehn Metern nach Vorlage von Sturmpartrner Jonathan Stöver in Führung gebracht. Diese hielt aber nicht lange. Im Gegenzug gab es Strafstoß für die Hausherren. Verteidiger und Routinier Gerrit Schubring foulte HSV-Stürmer Hendrik Fleige, der selbst antrat und das 1:1 (7.) markierte. Fleige musste dann später – schon nach 19 Spielminuten – aus Verletzungsgründen ausgewechselt werden. Nach der Pause bewies Skwierczynski mit seinen Einwechselungen ein doppelt glückliches Händchen. Ausgerechnet der wechselwillige Stürmer Christian Peters traf nur drei Minuten nach seiner Hereinnahme zum 1:2 (60.).

Wie berichtet liegt dem 22-Jährigen ein Angebot von Ligakonkurrent 1. FC Phönix Lübeck vor. "Christian hat gut trainiert, verdient gespielt und sich belohnt. Ansonsten ist das Thema für uns schon lange vom Tisch, bevor es überhaupt öffentlich wurde", erklärte der SVE-Coach. Wie der Vereinsvorsitzende Olaf Gehrken den LN mitteilte, bekommt Peters keine vorzeitige Freigabe aus seinem noch bis 30. Juni 2020 laufenden Vertrag.

Sei es drum. Auch der zweite eingewechselte Angreifer Ugur Dagli war sofort auf Betriebstemperatur. In Überzahl (Husums Fabian Arndt sah in der 70. Minute die Gelb-Rote Karte wegen wiederholtem Foulspiel) machte der Joker (87.) aus 20 Metern nach Vorlage von Stöver alles klar. "Wir waren in einigen Phase noch nicht souverän genug und haben manche Situationen nicht gut ausgespielt. Wir müssen weiter arbeiten", bilanzierte Skwierczynski.

SV Eichede: Gevert – Steinfeldt, Schubring, Newrzella – Bieche, Zaske, Pichelmann, Wittig (63. Heskamp), Rathjen (57. Peters) – Hasselbusch (76. Dagli), Stöver.

24.08.2019 / 19:40 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Rathjens Torpremiere

Fußball: Mittelfeldspieler des SV Eichede reist nach erstem Oberliga-Tor selbstbewusst zum Spiel in Husum
Schoss sein erstes Oberliga-Tor, muss aber noch konstanter in seinen Leistungen werden: Eichedes Fynn Rathjen. Foto: lobeca*

Eichede (Felix Buske) - Am vergangenen Sonntag kam ein Akteur des SV Eichede zu einer persönlichen Premiere: Fynn Rathjen erzielte beim 3:2-Erfolg über den Eckernförder SV den zwischenzeitlichen Ausgleich zum 2:2 – und damit seinen ersten Treffer in der Fußball-Oberliga . „Der Torabschluss war bislang nicht meine größte Stärke. Jetzt kann es gern so weitergehen“, sagt der 22-Jährige, euphorisiert von seiner Torpremiere, vor dem heutigen Auswärtsspiel (14 Uhr) bei der Husumer SV.

Für Rathjen ist es die zweite Saison im rotweißen Trikot – und er steht geradezu sinnbildlich für die gesamte Eicheder Mannschaft. Der Mittelfeldspieler hatte im vergangenen Jahr mit einigen Widrigkeiten wie Verletzungen und Formschwächen zu kämpfen; und möchte es in dieser Saison wie das gesamte Team besser machen.

„Es wurde schon zum Ende der vergangenen Saison besser und daran möchte ich jetzt anknüpfen. Unser Trainer Denny Skwierczynski, gibt mir dabei ein gutes Gefühl, zeigt mir aber auch immer wieder meine Schwächen auf“, erklärt Rathjen: „Neben dem Torabschluss gehört dazu, dass ich mental manchmal nicht so auf der Höhe bin und dadurch nicht konstant gute Leistungen bringen kann.“

Auch mit dieser Eigenschaft ist Rathjen ein Abziehbild der gesamten Eicheder Truppe. Bestes Beispiel dafür war die vorangegangene 2:3-Pleite gegen den PSV Neumünster, bei der kein Eicheder Akteur, auch Rathjen nicht, Normalform erreichte.

Dennoch lässt die Sommervorbereitung, in der der Blondschopf zu den Gewinnern gehörte, hoffen. In den Testspielen, sowie auch zuletzt in der Liga kam der 22-Jährige vermehrt auf der „Zehn“ zum Einsatz, während er in der vergangenen Spielzeit noch vorwiegend die Sechserposition bekleidet hatte. „Ich spiele auf beiden Positionen gern, auch wenn man auf der Zehn vielleicht etwas mehr Freiheiten hat. Aber so oder so muss man auch in der Defensive mithelfen und Torgefahr ist sowieso nie verkehrt.“

"Fynn muss noch konstanter bei Tempo, Umschaltspiel und Torgefahr werden."
Denny Skwierczysnki
Trainer des SV Eichede

Skwierczynski sieht beim 1,85 Meter großen Blondschopf gleichermaßen Potenzial, aber auch noch Luft nach oben: „Fynn hat Anlagen, mit denen er ein sehr guter Oberliga-Spieler werden kann. Aber das muss er noch besser und vor allem konstanter abrufen, gerade wenn es um sein Tempo, Umschaltspiel und die Torgefahr geht. Daran arbeiten wir.“

INFOS ZUM SPIEL

Husumer SV - SV Eichede

Anpfiff: heute, 14 Uhr, Friesenstadion, Husum. – SR: Dajinder Daniel Pabla (TuS Jevenstedt). – Fraglich: Günther (Aufbautraining nach Knie-OP), Steinfeldt (muskuläre Probleme).

Voraussichtliche Aufstellung: Gevert – Newrzella, Schubring, Steinfeldt – Zaske, Brügmann – Heskamp, Rathjen, Bieche – Stöver, Hasselbusch.

In puncto Torgefahr hat Rathjen mit seinem Premierentreffer am vergangenen Wochenende den Grundstein gelegt. Die nächste Bewährungsprobe folgt heute bei der Husumer SV. Erneut also ein Aufsteiger, allerdings mit völlig anderen Vorzeichen. Denn während Eckernförde punktlos ist, haben die Husumer noch kein Spiel verloren und beim Meisterfavoriten Phönix Lübeck mit 4:2 gewonnen. Rathjen ist sich der Schwere der Aufgabe daher bewusst: „Husum hat Beachtliches geleistet und ist ein schwerer Brocken für uns. Aber wir wollen dort etwas mitnehmen.“

24.08.2019 · Stormarner Tageblatt

Husum plant nächste Überraschung

Fußball-Oberliga: Aufsteiger empfängt heute den SV Eichede / SV Frisia 03 Risum-Lindholm will in Eutin Wiedergutmachung betreiben
Husums Kapitän Henning Lorenzen (re.) bekam im Spiel gegen den VfL Lübeck II einen Schlag auf den Fuß und ist für das heutige Eichede-Heimspiel zumindest fraglich. Foto: petersen

Husum/Eutin (B. Gutt/W. Pustal) - Die Aufsteiger rocken die Fußball-Oberliga. Hinter dem nach vier Spieltagen verlustpunktfreien Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II rangieren mit dem 1. FC Phönix Lübeck, dem Oldenburger SV und der Husumer SV drei Neulinge. Die Nordfriesen gehören somit zu den positiven Überraschungen. Gegen den SV Eichede sind sie heute um 14 Uhr im Friesenstadion trotzdem Außenseiter.

Für den SV Frisia 03 Risum-Lindholm geht es bei Eutin 08 eine Woche nach der 1:6-Klatsche beim Oldenburger SV um Wiedergutmachung. Anpfiff ist ebenfalls heute um 14 Uhr.

Husumer SV – SV Eichede (heute, 14 Uhr)
Die Lage: Husum ist als Aufsteiger noch ungeschlagen. Heute wollen die Kreisstädter nach Möglichkeit den ersten Oberliga-Heimsieg nach über fünf Jahren feiern. Die höchste Spielklasse des Landes präsentiert sich nach wenigen Spieltagen ausgeglichen. So trennen Husum und Eichede zwar fünf Tabellenplätze, aber lediglich zwei Punkte.
Der Gegner: Der SV Eichede gehört zu den erfolgreichsten Oberligisten der letzten zehn Jahre. Bis auf vergangene Saison (7. Platz) war der Meister von 2013 und 2016 stets im oberen Tabellendrittel zu finden. Zwei Mal versuchten sich die Steinburger sogar in der Regionalliga, aber erfolglos.
Seitdem Trainer Denny Skwierczynski das talentierte Team im Frühjahr übernahm, herrscht wieder Aufbruchstimmung bei den „Bravehearts“. Der mäßige Saisonauftakt ist auf das harte Auftaktprogramm zurückzuführen. Die letzten Duelle auf höchster Landesebene (Saison 2011/12) endeten mit klaren Siegen für Eichede (5:1, 4:0).
Das sagt der Trainer: „Ich halte Eichede für äußerst lauf- und spielstark sowie mit einer guten Struktur und Ordnung ausgestattet. Das Team verfügt über eine gute und vor allem schnelle Offensive, verteidigt auch gut“, meint Torsten Böker, der Parallelen zum VfB Lübeck II sieht. Gegen die VfB-Reserve erkämpfte Husum vergangenes Wochenende einen Punkt (2:2).
Sorgen: Mit Bosse Wullenweber fehlt gelb-rot-gesperrt der Abwehrchef. Henning Lorenzen (Schlag auf den Fuß), Sebastian Kiesbye (Sprunggelenk) sowie Niklas Ludwig (Leiste) trugen aus dem Lübeck-Spiel Blessuren davon und konnten nur eingeschränkt trainieren. „Bei allen hoffe ich, dass es reicht“, sagt Böker. Zum Kader stößt nach seinem Urlaub wieder Fabian Arndt.
Besonderheit: Torsten Böker erwartet wieder ein Spektakel, da der SV Eichede eine ähnliche Strategie wie Husum verfolge. Bei mehr als vier Toren im Schnitt in Partien mit Husumer oder Eicheder Beteiligung sind Tore wohl auch heute garantiert.

Eutin 08 – SV Frisia 03 (heute, 14 Uhr)
Die Lage: Bei Frisia war unter der Woche Wundenlecken angesagt. Nach dem tollen Start mit zwei Remis und einem Sieg wurden die Nordfriesen von Aufsteiger Oldenburger SV unsanft auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt. Die 1:6-Niederlage ließ Risum-Lindholm auf Platz zwölf abrutschen.
Der Gegner: Eutin 08 hat mit sechs Punkten zwar nur einen Zähler mehr auf der Habenseite als Frisia, ist aber vier Plätze besser in der Tabelle. Nach Auftaktniederlagen gegen Tabellenführer SC Weiche Flensburg 08 II und beim SV Preußen Reinfeld (jeweils 0:2) steigerte sich die Truppe von Trainer Dennis Jaacks, gewann 3:0 bei Türkspor Kiel und 2:0 gegen den TSV Bordesholm. Eutin scheint langsam in der Spur.
Das sagt der Sportliche Leiter: „Wir stellen nach der ersten Niederlage nicht alles in Frage, wenngleich die Klatsche etwas überraschend kam. Wir haben alle kleine Fehler gemacht und wollen jetzt deutlich mehr zeigen. Wir müssen wieder den Willen zeigen und es über den Kampf versuchen, wenn es spielerisch nicht so läuft“, sagt Olaf Petersen.
Sorgen: Die personelle Situation hat sich entspannt. Frisia kann mit 18 Spielern nach Eutin fahren. Bei Finn Kalisch ist noch unklar, ob er schon in der Startelf auflaufen kann.
Besonderheiten: Co-Trainer Torge Hannemann vertritt heute Bernd Ingwersen, der auf dem Weg nach Norwegen zum Angeln ist.
Erst vier Mal trafen Frisia und Eutin 08 aufeinander. 2016/17 gewann der spätere Meister aus der Rosenstadt mit 2:0 und 7:1. Im Jahr nach dem Eutiner Regionalliga-Abstieg schafften die Nordfriesen zu Hause mit 2:1 den bislang einzigen Sieg, verloren aber auswärts mit 1:6. Mit Kevin Ferchen spielt ein ehemaliger Frisia-Stürmer in der Eutiner Offensive.

24.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

SV Eichede erwartet schwieriges Spiel beim starken Aufsteiger Husumer SV

Der Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt gegen den Husumer SV ist offen. © Agentur 54°

Eichede (Volker A. Giering) - Die "Bravehearts" stehen am Samstag (24.08., 14.00 Uhr) vor einer "schwierigen Aufgabe", auch weil ein Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt auf der Kippe steht...

Das letzte Aufeinandertreffen beider Klubs liegt lange zurück. Am 7. April 2012 gewannen die Eicheder mit 5:1, nachdem sie zuvor schon einen 4:0-Sieg in der Fremde gefeiert haben. Der noch unbesiegte Aufsteiger aus Husum ist eine der Überraschungen der noch jungen Saison. Mit acht Punkten aus vier Spielen belegt die Böker-Elf einen vierten Platz, siegte sogar mit 4:1 beim 1. FC Phönix Lübeck. Den VfB Lübeck II hatten sie zuletzt am Rande einer Niederlage. Nach einer 2:0-Führung konnten die Grün-Weißen noch ausgleichen.

Aufpassen müssen die Stormarner auf den oberligaerfahrenen Sebastian Kiesbye (Neuzugang vom SC Weiche Flensburg 08) und Stürmer Hendrik Fleige (beide zwei Saisontreffer). "Das wird eine sehr schwierige Aufgabe für uns. Husum verfügt über eine gute Mannschaft mit Qualität. Einige Spieler haben schon vorher in der Oberliga gespielt", weiß Trainer Denny Skwierczynski, der den Gegner beim 2:2 beim Saison-Opener gegen Frisia 03 Risum-Lindholm gesehen hat. "Daher sind wir froh, dass wir am vergangenen Wochenende die drei Punkte in Eckernförde geholt haben." Offen ist der Einsatz von Kapitän Sascha Steinfeldt, der nach dem Eckernförde-Spiel über muskuläre Probleme klagte. Man werde kein Risiko eingehen", so Skwierczynski, der ansonsten keine Personalsorgen hat.

22.08.2019 / 17:03 Uhr · www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
MM 28.08.19 SpVgg Holstein-West 19 Husumer SV 13:14 n.E.
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Durchführungsbestimmungen Wettbewerb "Meister der Meister" Spielserie 2019 / 2020
Spielplan 2. Runde

Husum wendet Blamage ab

Nach einem Krimi ist die Husumer SV ins Achtelfinale des Meister der Meister-Pokals eingezogen. Die dezimierten Stormstädter entgingen beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West, einem Zusammenschluss von Neuenkirchener SC und ABC Wesseln, nur knapp einer Blamage. Sie setzten sich 14:13 nach Elfmeterschießen (2:2, 1:1) durch. Entsprechend erleichtert war Obmann Arne Strohscheer: „Nachdem wir einmal kräftig durchgepustet haben, sind wir froh, dass wir ins Achtelfinale eingezogen sind.“ Die Gäste waren spielbestimmend, hatten aber Probleme, Lösungen zu finden – und mussten nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit ins Elfmeterschießen. Finn Christiansen scheiterte im ersten Versuch, aber Chris Bielinski parierte den vierten Schuss der Gastgeber. So entwickelte sich ein echtes Drama. Erst nach 32 Schützen war die Partie entschieden.

BJG

02.09.2019 · NordSport

Husum siegt im Elfer-Drama

Wesseln (bjg) - Nach einem Krimi sind die Oberliga-Fußballer der Husumer SV ins Achtelfinale des Flens-Cups „Meister der Meister“ eingezogen. Die stark dezimierten Stormstädter entgingen beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West 19, einem Zusammenschluss von Neuenkirchener SC und ABC Wesseln, nur knapp einer Blamage. Sie setzten sich 14:13 nach Elfmeterschießen (2:2, 1:1) durch. Entsprechend erleichtert war Obmann Arne Strohscheer: „Nachdem wir einmal kräftig durchgepustet haben, sind wir froh, dass wir ins Achtelfinale eingezogen sind.“ Die Gäste waren zwar während der gesamten Partie spielbestimmend, hatten aber Probleme, Lösungen zu finden – und mussten nach dem 2:2 in der regulären Spielzeit (Tore für Husum: Daouda Soumah, Tobias Wetzel) ins Elfmeterschießen. Finn Christiansen scheiterte im ersten Versuch, aber Chris Bielinski parierte den vierten Schuss der Gastgeber. So entwickelte sich ein echtes Drama. Erst nach 32 Schützen war die Partie entschieden, als Bielinski den Krimi mit einer Parade beendete. 

30.08.2019 · sh:z-Nordfriesland-Sport

TSG Scheersberg erwartet Collegia Jübeck

Flensburg (sh:z) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat die zweite Runde im „Flens-Cup“, dem Meister der Meister-Pokal, ausgelost. Um den Vereinen weite Fahrten zu ersparen, wurden die Teams – wie schon in Runde eins – in vier Regionen eingeteilt. Zum spannenden Duell Kreisliga gegen Verbandsliga kommt es in der Partie des FC Sörup-Sterup gegen die SG Nordau. In Runde eins hatte der FC die „Dritte“ der SG Nordau mit 6:0 aus dem Rennen geworfen. Die SG hatte sich 9:2 beim FC Tarp-Oeversee III durchgesetzt.

Die TSG Scheersberg aus der Kreisklasse B Nord 1 (in der ersten Runde spielfrei) bekommt es mit Landesliga-Aufsteiger TuS Collegia Jübek zu tun. Jübek hatte in der ersten Runde 8:0 beim TSV Erfde gewonnen.

Oberligist Husumer SV gastiert bei der Spielvereinigung Holstein-West 19, einer Spielgemeinschaft aus dem ABC Wesseln und dem Neuenkirchener SC aus dem Kreis Dithmarschen, die in der Kreisliga West spielt. Und der SV BW Löwenstedt III (Kreisklasse A) trifft auf den Kreisligisten SG Eckernförde/Fleckeby.
17.08.2019 · Flensburger Tageblatt
OL 006 01.09.19 PSV Neumünster Husumer SV 3:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Comeback von Fyn Claasen beim PSV Neumünster

"Wir haben uns die Aufgabe schwerer vorgestellt", bekannte Thomas Möller, Coach des PSV Neumünster, nach dem 3:1-Heimsieg gegen den Aufsteiger Husumer SV, der zuvor einen 4:2-Achtungserfolg gegen den 1. FC Phönix Lübeck gefeiert hatte.
PSV-Coach Thomas Möller hat personell zukünftig wieder mehr Alternativen. © Sönke Ehlers

Und dennoch war der 52-Jährige alles andere als zufrieden mit der Darbietung seiner Elf: "Uns fehlte bisweilen die letzte Konzentration, Ernsthaftigkeit und Anspannung im Abschluss. Andere Gegner bestrafen solchen Chancenwucher noch konsequenter." Möller zeichnete graue Wolken an den Siegerhimmel. Frei nach dem Motto: Bei Misserfolgen streicheln, im Erfolgsfall mahnen. Mit zwölf Punkten aus sechs Spielen haben die Polizisten als Oberliga-Sechster wieder Tuchfühlung zur Tabellenspitze. Auch das durch die zwei 0:5-Klatschen gegen den VfB Lübeck II und den 1. FC Phönix Lübeck arg strapazierte Torverhältnis konnte wieder ausgeglichen werden.

Und letztlich gab es auch für Möller noch etwas Positives abseits der drei Punkte gegen die Husumer SV: Fyn Claasen, Neuzugang vom SV Eichede, feierte nach einem Muskelfaserriss ein 30-minütiges Comeback. "Langsam entspannt sich die Personallage und eröffnet uns mehr Möglichkeiten", sagte Möller auch mit Blick auf Maurice Knutzen, der gegen die HSV letztmals rotgesperrt pausieren musste.

03.09.2019 / 15:39 Uhr / Jan-Philipp Wottge · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

Die Lage der Liga

TORJÄGER

10 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
7 Daniel Junge (Oldenburger SV)
6 Timo Barendt (PSV Neumünster)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
6 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
5 Ugur Dagli (SV Eichede)
5 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
4 Morten Liebert (SV Todesfelde)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
3 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
2 Fabian Arndt (Husumer SV)
2 Emanuel-Fernando Bento (SV Todesfelde)
2 Jannik Drews (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
2 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
2 Kevin Ferchen (Eutin 08)
2 Arne Ingwersen (TSB Flensburg)
2 Christoph Kahlcke (TSV Kropp)
2 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
2 Jan Frederik Kaps (Oldenburger SV)
2 Veysel Kara (VfB Lübeck II)
2 Marvin Kehl (PSV Neumünster)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
2 Karl-Christian Melfsen (SC Weiche Flensburg 08 II)
2 Marcello Meyer (1.FC Phönix Lübeck)
2 Ilyass Mirroche (1.FC Phönix Lübeck)
2 Jannes Mohr (Eckernförder SV)
2 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
2 Florian Petzold (SV Todesfelde)
2 Jonathan Stoever (SV Eichede)
2 Dustin Thiel (1.FC Phönix Lübeck)
2 Patrick Claus Witten (SV Preußen 09 Reinfeld)
2 Florian Patrick Ziehmer (Eutin 08)
2 Tobias Zuth (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
1 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Der SC Weiche Flensburg 08 II zieht an der Tabellenspitze der Oberliga weiter überraschend souverän seine Bahnen. Auch das Nordderby in Lindholm entschieden die Seeliger-Schützlinge souverän für sich. Fünf Punkte trennen die - nicht aufstiegs-berechtigten - Weicher schon vom Lokalrivalen TSB auf Platz zwei. Die Hellström-Elf nahm die hohe Auswärtshürde beim SV Eichede mit 2:1. Punktgleich folgt der SV Todesfelde, der in Lübeck ebenfalls ein schwieriges Auswärtsspiel gewann. Phönix Lübeck hat die deutliche Niederlage beim TSB gut weggesteckt und mit Aufsteiger Oldenburg durch das 3:0 in der Tabelle überholt. Zum Spitzenfeld gehört nach mäßigem Start und zwei Siegen in Folge nun auch wie erwartet der PSV Neumünster nach dem 3:1 über die Husumer SV.

Am Tabellenende sind drei Mannschaften weiterhin ohne Sieg - immerhin schaften es der Eckemförder SV (2:2 in Bordesholm) und der TSV Kropp (1:1 gegen Eutin), ihre ersten Punkte auf die Habenseite zu bringen, während Inter Türkspor Kiel auch gegen Reinfeld nichts zu holen hatte - der Stormamer Aufsteiger gewinnt bislang seine wichtigen Spiele durchweg.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

PSV macht sich das Leben unnötig schwer

Polizei-SV Union Neumünster - Husumer SV
3:1 (1:0)

Eingehakt: Lasse Blöcker (PSV, weißes Trikot) und Husums Tarek Yassine liefern sich ein verbissenes Duell. Finn Christiansen schaut zu. Foto: Sell

PSV Neumünster: P.. Reinhotd - P. Lorenzen, Foit, Bruns - Zinkondo, Blöcker (61. Claasen) - Braun, Falk, Fürst (85, Rantzsch) - Barendt, Barck (46. Baese).
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Wetzel - Yassine, H. Lorenzen - Christiansen, Waskow, Steen - Koschenz, Kiesbye (46. Ludwig, 72. Soumah).
SR: Heidenreich (VfB Lübeck).
Zuschauer: 178 zahlende.
Tore: 1:0 Barendt (11., FE), 1:1 Ludwig (60.), 2:1 Fürst (68.), 3:1 Barendt (83.).

An seiner allerersten Teilnahme beim lukrativen Masters in der Kieler Ostseehalle darf allmählich der PSV basteln. Die „Ordnungshüter“ landeten mit einem hochverdienten 3:1 (1:0) über die Husumer SV den vierten Sieg im sechsten Spiel und verbesserten sich auf den sechsten Platz.

Die Grün-Weißen betrieben in einer über weite Strecken unsauber geführten Partie mit vielen Fouls Chancenwucher „vom Feinsten“. Marc Barck stand zwei Mal völlig frei vor Chris Bielinski, brachte den Ball aber nicht am Gästekeeper vorbei (8., 22.). Ferner hatte der Blondschopf zwei Mal echtes Pech: Ein Treffer von ihm fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung (2.), ehe die Kugel nach einem spektakulären Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen Bielinski und Barck an den Querbalken klatschte (20.). Auch Paul Falk hätte zwei Aktionen ohne weiteres mit einem Torerfolg abschließen können (13., 24.). Und so reichte es durch einen von Timo Barendt verwandelten Strafstoß (11.) nach einem Foul von Bielinski an Patrick Fürst (11.) nur zu einer knappen 1:0-Pausenführung. Als dann auch noch Fürst völlig frei vor Bielinski am Torwart scheiterte (57.), war die Kuhhaut voll. Zumal sich die Sorglosigkeit in der PSV-Offensive rächen sollte. Denn wie aus heiterem Himmel glich Husum durch Niklas Ludwig per 14-Meter-Flachschuss nach einem Doppelpass mit Luca Steen aus. Die Hereinnahme Ludwigs sorgte spürbar für frischen Wind im HSV-Auftritt. Allerdings musste der ohnehin angeschlagene 26-Jährige in der 72. Minute wegen einer Leistenverletzung den Platz auch schon wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt führten die „Polizisten“ bereits wieder. Einmal mehr wurde die Husumer Deckung aufgerissen, Fürst war auf Querpass von Barendt an die Fünfmeterraumgrenze zum 2:1 erfolgreich (68.). Pech hatten die Nordfriesen, als Maximilian Waskow mit einem herrlichen Schlenzer nur den Innenpfosten der Platzherren traf (73.). Glück hatten sie, dass das bisweilen fahrige Schiedsrichtergespann um Anna-Lena Heidenreich eine völlig überflüssige Aktion von Daouda Soumah gegen PSV-Torhüter Philipp Reinhold, die man als Tätlichkeit hätte werten können, nicht gesehen hatte (78.). Weitere fünf Minuten später machte Timo Barendt mit dem 3:1 auf Zuspiel von Fürts - quasi eine Kopie des zweiten Treffers - alles klar.

Deutliche Worte fand PSV-Coach Thomas Möller. „Fußballerisch war das von uns grottenschlecht, dazu war die Chancenverwertung katastrophal. So darfst du nicht mit diesen guten Möglichkeiten umgehen. Das war pomadig, und darauf habe ich gar keinen Bock“, polterte der 52-Jährige. Auf die Palme brachte Möller insbesondere eine Szene in der ersten Minute der Nachspielzeit. Grady Zinkondo lief ganz alleine aufs Gästetor zu, die auf Abseits reklamierenden Husumer blieben im Kollektiv stehen. Doch weder Zinkondo noch der mitgelaufene Falk im zweiten Versuch brachten das Leder in den Maschen unter. Das war in der Tat unfassbar.

Gästetrainer Torsten Böker konstatierte: „Ich kann meiner Elf keinen Vorwurf machen, auch wenn wir zur Pause deutlicher hätten zurückliegen können. Wir hatten viele Ausfälle, im Rahmen der verbliebenen Möglichkeiten haben wir es ordentlich gemacht. Vor allem die zweite Halbzeit war in Ordnung, weil wir dort auch in der Offensive einiges bewegt haben. In der Schlussphase hätten wir nach einem Foul an Soumah einen Elfmeter bekommen müssen.“

ARNE SCHMUCK

Frei vor Husums Torwart Chris Bielinski vergibt Patrick Fürst hier eine der vielen PSV-Chancen.
Foto: Sell
NordSport / www.fussball.de · 02.09.2019

PSV vergibt einen Kantersieg

Fußball-Oberliga: Mangelhafte Chancenverwertung beim 3:1 gegen die Husumer SV bringt Trainer Thomas Möller auf die Palme
Wegweiser für den siegreichen PSV: Patrick Fürst (weißes Trikot) trifft in dieser Szene zum 2:1. Husums Verteidiger Marco Nagel kommt zu spät, Torwart Chris Bielinski ist völlig machtlos. Foto: Sell

Neumünster (Arne Schmuck) - An seiner allerersten Teilnahme beim lukrativen Masters in der Kieler Ostseehalle darf allmählich Fußball-Oberligist PSV basteln. Die „Ordnungshüter“ landeten mit einem hochverdienten 3:1 (1:0) über die Husumer SV den vierten Sieg im sechsten Spiel und verbesserten sich auf den sechsten Platz.

Die Grün-Weißen betrieben in einer über weite Strecken unsauber geführten Partie mit vielen Fouls Chancenwucher „vom Feinsten“. Marc Barck stand zwei Mal völlig frei vor Chris Bielinski, brachte den Ball aber nicht am Gästekeeper vorbei (8., 22.). Ferner hatte der Blondschopf zwei Mal echtes Pech: Ein Treffer von ihm fand wegen einer Abseitsposition keine Anerkennung (2.), ehe die Kugel nach einem spektakulären Pressschlag an der Strafraumgrenze zwischen Bielinski und Barck an den Querbalken klatschte (20.). Auch Paul Falk hätte zwei Aktionen ohne weiteres mit einem Torerfolg abschließen können (13., 24.). Und so reichte es durch einen von Timo Barendt verwandelten Strafstoß (11.) nur zu einer knappen 1:0-Pausenführung. Als dann auch noch Patrick Fürst völlig frei vor Bielinski am Torwart scheiterte (57.), war die Kuhhaut voll. Zumal sich die Sorglosigkeit in der PSV-Offensive rächen sollte. Denn wie aus heiterem Himmel glich Husum durch Niklas Ludwig aus. Die Hereinnahme des 26-Jährigen sorgte spürbar für frischen Wind im HSV-Auftritt. Allerdings musste der ohnehin angeschlagene Ludwig in der 72. Minute wegen einer Leistenverletzung den Platz auch schon wieder verlassen. Zu diesem Zeitpunkt führten die „Polizisten“ bereits wieder. Einmal mehr wurde die Husumer Deckung aufgerissen, Fürst war zum 2:1 erfolgreich (68.). Pech hatten die Nordfriesen, als Maximilian Waskow mit einem herrlichen Schlenzer nur den Innenpfosten der Platzherren traf (73.). Glück hatten sie, dass das bisweilen fahrige Schiedsrichtergespann um Anna-Lena Heidenreich eine völlig überflüssige Aktion von Daouda Soumah gegen PSV-Torhüter Philipp Reinhold, die man als Tätlichkeit hätte werten können, nicht gesehen hatte (78.). Weitere fünf Minuten später machte Timo Barendt mit dem 3:1 alles klar.

Deutliche Worte fand PSV-Coach Thomas Möller. „Fußballerisch war das von uns grottenschlecht, dazu war die Chancenverwertung katastrophal. So darfst du nicht mit diesen guten Möglichkeiten umgehen. Das war pomadig, und darauf habe ich gar keinen Bock“, polterte der 52-Jährige. Auf die Palme brachte Möller insbesondere eine Szene in der ersten Minute der Nachspielzeit. Grady Zinkondo lief ganz alleine aufs Gästetor zu, die auf Abseits reklamierenden Husumer blieben im Kollektiv stehen. Doch weder Zinkondo noch der mitgelaufene Falk im zweiten Versuch brachten das Leder in den Maschen unter. Das war in der Tat unfassbar.

Gästetrainer Torsten Böker konstatierte: „Ich kann meiner Elf keinen Vorwurf machen, auch wenn wir zur Pause deutlicher hätten zurückliegen können. Wir hatten viele Ausfälle, im Rahmen der verbliebenen Möglichkeiten haben wir es ordentlich gemacht. Vor allem die zweite Halbzeit war in Ordnung, weil wir dort auch in der Offensive einiges bewegt haben. In der Schlussphase hätten wir nach einem Foul an Soumah einen Elfmeter bekommen müssen.“

PSV-Einzelkritik

P. Reinhold: Lange Zeit nicht geprüft, in der letzten halben Stunde hielt er zwei, drei Mal gut; beim Gegentor schuldlos.

P. Lorenzen: Gewann die Mehrzahl seiner Zweikämpfe, bot eine ordentliche Leistung.

Foit: Über weite Strecken sehr souverän, sorgte des Öfteren für eine sinnvolle Spieleröffnung; klärte einige Male in brenzligen Situationen.

Bruns: Hatte seine linke Seite auf unspektakuläre Art und Weise fast durchweg im Griff.

Zinkondo: Einiges hatte Hand und Fuß, doch streute er auch immer mal wieder unnötige Fehler ein; vor dem Tor einmal viel zu inkonsequent (90./+1).

Blöcker: Kompromisslos in den meisten Zweikämpfen, dazu auch der eine oder andere gute Pass; seine Auswechslung kam eher überraschend.

ab 61. Claasen: Feierte nach Verletzungspause sein Comeback und tat dem PSV-Spiel mit seiner Ruhe und Abgeklärtheit gut; leitete das wegweisende 2:1 ein.

Braun: Stieg in der Endphase mit unbändigem Einsatz zum wertvollen Mosaikstein auf, nachdem er zuvor die Highlights anderen überlassen hatte; verstolperte im Duett mit Barck, als sich beide gegenseitig störten, einen Torerfolg (22.).

Falk: Forderte immer wieder den Ball, agierte in einigen Szenen aber unglücklich; vergab zudem drei dicke Chancen.

Fürst: An allen drei Toren beteiligt und damit Mann des Tages; holte sich bei seiner Auswechslung den verdienten Applaus ab; nur seine vielen Abseitsstellungen störten.

ab 85. Rantzsch: Nicht mehr im Brennpunkt.

Barendt: Auch er war an allen drei Treffern beteiligt; weil er phasenweise gar nicht zu sehen war, unterstrich er damit die Klasse eines Angreifers, der in erster Linie an seinem individuellen Zahlenwerk gemessen wird.

Barck: Versiebte zwei todsichere Gelegenheiten, hatte mit einem Lattentreffer Pech; weil er wegen Lamentierens am Rande eines Platzverweises stand, musste er raus.

ab 46. Baese: Spielte zwei Mal klug in die Spitze, blieb ansonsten als Offensivmann weitestgehend wirkungslos.

 

Oberliga-Statistik

Vierter Sieg Grady Zinkondo (Foto, rechts) und der PSV haben sich mit dem vierten Saisonerfolg auf den sechsten Platz der Fußball-Oberliga verbessert. Gegen den Aufsteiger Husumer SV gab es einen absolut verdienten 3:1 (1:0)-Sieg.

PSV Neumünster: P. Reinhold – P. Lorenzen, Foit, Bruns – Zinkondo, Blöcker (61. Claasen) – Braun, Falk, Fürst (85. Rantzsch) – Barendt, Barck (46. Baese).

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Yassine, H. Lorenzen – Christiansen, Waskow, Steen – Koschenz, Kiesbye (46. Ludwig, 72. Soumah).

SR: Heidenreich (VfB Lübeck). Im Zusammenspiel mit ihren Assistenten alles andere als überzeugend.
Zuschauer
: 178 zahlende.
Tore: 1:0 Barendt (11.) per Foulelfmeter (Bielinski an Fürst) flach ins linke Eck; 1:1 Ludwig (60.) per Flachschuss aus 14 Metern ins linke Eck nach Doppelpass mit Steen; 2:1 Fürst (68.) aus kurzer Distanz ins leere Tor nach Querpass von Barendt; 3:1 Barendt (83.) aus fünf Metern überlegt ins lange Eck nach klugem Zuspiel von Fürst auf den zweiten Pfosten.
Auf der Bank: 
Heuer (Tor), Steinmetz – M. Reinhold (Tor), Boseck, Knitel.
Beste Spieler
: Foit, Fürst, Barendt – Ludwig, Waskow.
Nächster PSV-Gegner: TSB Flensburg (A/Sonnabend, 7. September, 14 Uhr).

02.09.2019 · Holsteinischer Courier

Husum verliert ersatzgeschwächt

Patrick Fürst trifft zum 2:1 für den PSV. Husums Verteidiger Marco Nagel kommt zu spät, Torwart Chris Bielinski ist machtlos. Foto: Sell

Neumünster (Björn Gutt) - Die zweite Niederlage in Folge musste die ersatzgeschwächte Husumer SV in der Fußball-Oberliga mit dem 1:3 (0:1) beim PSV Neumünster hinnehmen. HSV-Coach Torsten Böker sprach von einer verdienten Niederlage: „In der ersten Hälfte können wir definitiv besser spielen. Nach dem Wechsel haben wir es im Rahmen unseren Möglichkeiten gut gemacht. Nachdem Sebastian Kiesbye und Niklas Ludwig, der nach seiner Einwechslung gut im Spiel war, verletzungsbedingt raus mussten, fehlte uns die Entlastung.“

Den Husumern fehlten unter anderem mit Hendrik Fleige und dem gesperrten Fabian Arndt zwei wichtige Akteure in vorderster Front. Das war zu spüren. Neumünster war vom Start weg spielbestimmend und ging früh in Führung. HSV-Keeper Chris Bielinski, sonst starker Rückhalt seines Teams, foulte im Strafraum, den fälligen Elfmeter zum 1:0 (10.) verwandelte Neumünsters Top-Torjäger Timo Barendt. Danach ließ der Gastgeber durch Marc Christopher Barck und Patrick Fürst gute Möglichkeiten zu einer höheren Führung ungenutzt, auch weil Bielinski stark parierte.

Der zur Halbzeit für den verletzten Kiesbye eingewechselte Ludwig brachte frischen Wind in das Angriffsspiel der Stormstädter. Der PSV hatte fortan sichtlich Probleme mit der Geschwindigkeit des 26-Jährigen sowie seines Sturmpartner Marc Koschenz.

Dadurch konnten die Husumer das Spiel weiter vom eigenen Tor weghalten und kamen ihrerseits zu Gelegenheiten. Eine davon nutzte Ludwig zum 1:1 (60.). Allerdings währte die Freude über den Ausgleich nicht allzu lange, weil auch der Gastgeber nun seine Konterstärke unter Beweis stellte. In der 68. Minute nutzte Fürst endlich eine seiner hochkarätigen Möglichkeiten zur abermaligen Führung und ließ auch dem starken Bielinski keine Chance.

Husums Maxmilian Waskow, der seine Startelf-Premiere mit einer guten Leistung rechtfertigte, hatte das 2:2 auf dem Fuß. Sein Schuss von der Strafraumgrenze traf jedoch nur den Innenpfosten. Ein Bemühen war den Gästen ohnehin nicht abzusprechen, jedoch zeigte sich Neumünster einfach besser an diesem Tage. Weitere Chancen von Marvin Baese und Fürst konnte Bielinski zwar noch vereiteln, gegen das 3:1 von Barendt war jedoch auch er machtlos.

„Wenn nahezu die komplette Offensive ausfällt, wird es natürlich schwer für uns. Nun ist es wichtig, dass wir in der Woche unser Kräfte wieder sammeln und möglichst viele Spieler in die Mannschaft zurückkommen, damit wir nächsten Sonntag beim Eckernförder SV wieder voll angreifen können.“, hakte Böker die Niederlage schnell ab und richtete sogleich den Fokus auf die kommende Aufgabe.
02.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Özcan Atasoy enttäuscht von Inter Türkspor Kiel: "Das Spiel war den Eintritt nicht wert"

Inter Türkspor Kiel blickt nach dem blutleeren 1:5-Debakel gegen den SV Preußen 09 Reinfeld in den Abgrund. Nachdem sowohl der Eckernförder SV (2:2 gegen den TSV Bordesholm) als auch der TSV Kropp (1:1 gegen Eutin 08) ihren jeweils ersten Zähler eingesammelt haben, ist Inter nun das einzige punktlose Team der Fußball-Oberliga. Derweil hält der PSV Neumünster nach dem 3:1-Heimsieg gegen die Husumer SV weiterhin Kontakt zur Tabellenspitze.
Ratlos: Den Spielern von Inter Türkspor Kiel um Alban Jasari (Mitte) steht die Enttäuschung nach der 1:5-Klatsche gegen den SV Preußen 09 Reinfeld in die Gesichter geschrieben. © Wottge

TSV Bordesholm – Eckernförder SV 2:2

Bordesholm (Reinhard Gusner) - Es dauerte fast eine halbe Stunde, ehe die zuvor auf Sicherheit bedachten Aktionen richtig Fahrt aufnahmen und das dann auch mit einem Paukenschlag. Aus mehr als 20 Metern knallte Jannes Mohr den Ball zur überraschenden Führung für den ESV (29.) ins Netz des verdutzten Bordesholmer Keepers Felix Rathjen. Der lenkte noch vor der Halbzeit (38.) einen Mohr-Freistoß gerade noch um den Pfosten. Mit Beginn des zweiten Durchgangs drängten die Gastgeber und hatten schnell Erfolg. Mit einem Doppelschlag von Marvin Mohr (49.) und Luca Groth (54.) zur 2:1-Führung schienen sie auf Erfolgskurs zu gehen. "Da haben wir die uns vom Gegner angebotenen Räume gut genutzt, waren aber im weiteren Verlauf des Spiels nicht konsequent genug", ärgerte sich der Bordesholmer Coach Björn Sörensen am Ende "über zwei verlorene Punkte." Die Eckernförder berappelten sich wieder und gingen in die Offensive. "Wir haben auf Bordesholmer Fehler gelauert und einen genutzt. Ich freue mich für meine Jungs, dass das Warten auf den ersten Punktgewinn nun beendet ist", war ESV-Coach Maik Haberlag stolz auf sein Team, das durch Tim Schikorrs Kopfball zum späten 2:2 (89.) eine Unachtsamkeit im Defensivverhalten der Heimelf nutzte.

TSV Kropp – Eutin 08 1:1

"Ohne unser Zutun hätten die kein Tor erzielt", sagte der kreuzbandverletzte Sebastian Witt, der das auf einer Hochzeit weilende 08-Trainerduo Dennis Jaacks und Hendrik Block an der Seitenlinie vertrat. Der ansonsten souveräne Innenverteidiger Jesse Schlüter leitete mit einem Ballverlust kurz vor der Strafraumgrenze den 1:1-Ausgleichstreffer durch Kropps Malte Clausen (75.) ein. Es blieb die einzige Torchance des bis dato punktlosen TSV Kropp. Eutin 08 scheiterte wie schon in den vergangenen Wochen am eigenen Chancenwucher. Sören Lepin (50.), Egzon Lahi (60.) und Kevin Ferchen (85.) vergaben drei Hochkaräter. "Aus diesen Chancen muss man bei der Qualität der Spieler mehr machen", monierte Witt. Nur Florian Ziehmer traf nach beherztem 30-Meter-Solo zur Eutiner Führung (38.). "Wir verschenken hier zwei Punkte", folgerte Witt.

PSV Neumünster – Husumer SV 3:1

PSV-Coach Thomas Möller war trotz des Heimsieges "not amused": "Wir sind schludrig mit unseren Chancen umgegangen. Das kann sich böse rächen." Timo Barendt verwandelte einen Strafstoß nach Foul an Patrick Fürst zum 1:0 (11.). Fortan ließen aber Fürst, Marc Barck und Kollegen bis zur Halbzeit Chancen am Fließband aus. "Das ging auf keine Kuhhaut. Beim Mitschreiben wäre ich nicht mitgekommen", ärgerte sich Möller. Und es kam wie so oft: Die Husumer trafen den PSV in Person von Niklas Ludwig ins Mark, als der zum 1:1 (60.) ausglich. Immerhin erholte sich der Gastgeber schnell. Fürst (68.) und Barendt (83.) ließen die 178 PSV-Fans jubeln, nicht aber ihren Trainer: "Die drei Punkte sind gut. Über die Konsequenz vor dem Tor müssen wir reden. Es fehlt an der nötigen Konzentration."

Inter Türkspor Kiel – SV Preußen 09 Reinfeld 1:5

Kiel (Michael Felke) - Ein Debakel erlebten die Kieler, die sich wie ein Absteiger präsentierten und vom Neuling aus Reinfeld vorgeführt wurden. Inter-Trainer Özcan Atasoy nahm kein Blatt vor den Mund: "Ich bin enttäuscht, sprachlos und deprimiert. Von Anfang an hat nichts funktioniert. Schon nach dem ersten Gegentor gab es Auflösungserscheinungen." Nach einem Gäste-Einwurf kam Benedict Schröder frei zum Schuss und traf zum 0:1 (26.). "Einmal kann das passieren. Das ist aber jetzt im dritten Spiel das dritte Gegentor nach einem Einwurf. So etwas kann man nicht trainieren. Das sind Grundlagen", schimpfte Atasoy, dessen Team sich bereits zu diesem Zeitpunkt aufgegeben zu haben schien. Inter ließ jeglichen Biss vermissen, war schlafmützig und bekam die Quittung. Reinfeld überbrückte mit langen Bällen das Mittelfeld und konnte nach zwei Konter-Angriffen noch vor der Pause auf 3:0 erhöhen. Erst hatte der freigespielte Phillip Bosbach aus stark abseitsverdächtiger Position keine Mühe mehr einzudrücken (36.). Dann eine Szene, die symptomatisch für die derzeitige Verfassung von Türkspor ist: Inter vergab erst seine beste Chance des Spiels, als eine Hereingabe von Rezan Acer parallel zur Torlinie keinen Abnehmer fand, Reinfeld den Ball aufnahm und nach zwei Zügen Vjekoslav Taritas bedienen konnte (45.+1). Nachdem die Gäste zwei weitere Tore erzielt hatten (57., 61.), brannten bei zwei Inter-Spielern die Sicherungen durch. Chris Schimming (68., grobes Foulspiel) und Ali Kalma (71., Tätlichkeit) sahen die Rote Karte. "Diese Frustfouls sind nicht zu entschuldigen. Unser Auftritt war nicht oberligareif. Dafür möchte ich mich bei unseren Fans entschuldigen. Das Spiel war den Eintritt nicht wert. Die hätten das Geld zurückbekommen müssen", sagte Atasoy. Der Ehrentreffer durch Alban Jasari (83.) war für den Coach keine Erwähnung wert.

02.09.2019 / 11:12 Uhr / Jan-Philipp Wottge · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)

PSV: Werden uns strecken müssen

Fußball-Oberliga: Morgen kommt Aufsteiger Husum an die Stettiner Straße
Auf dem Sprung zurück: der wieder genesene Fyn Claasen (PSV, rechts), hier im SHFV-Pokalspiel gegen Preußen Reinfeld mit Dennis Schecke (links) und Tim Vogel. Foto: Holsteinoffice/Sell

Neumünster (Jörg Lühn) - Eine der wichtigsten Weisheiten an der Börse lautet: „The trend is your friend.“ Danach ist es statistisch wahrscheinlicher, dass ein Trend länger bestehen bleibt, als dass er sofort ein Ende findet. Beim Polizei-SV Union wechselten sich in der Fußball-Oberliga bisher Sieg und Niederlage ab. Genau diesen Trend wollen die Schützlinge von Trainer Thomas Möller (52) am morgigen Sonntag (14 Uhr) aber durchbrechen. Der Tabellensiebte PSV (9 Punkte/11:13 Tore) empfängt den einen Rang schlechter eingestuften Aufsteiger Husumer SV (8/12:10).

„Wir werden den Erfolg in Eckernförde (5:0, Anm. d. Red.) sicher nicht zu hoch bewerten. Es kam uns entgegen, dass wir nicht richtig gefordert wurden“, analysiert Möller das Duell am Bystedtredder. Wichtiger sei, dass sein Kader hauchzart an Breite gewinnt. Grady Zinkondo (19) hat seine Rotsperre (drei Spiele) abgesessen, könnte in die Startelf rutschen. Eventuell bliebe Marvin Baese (27) dafür draußen. Über die Ausrichtung möchte Möller nicht allzu viel verraten. Der Coach will sich mit Kapitän Philipp Reinhold (32) und Innenverteidiger Florian Foit (24) besprechen. „Wenn du weniger Soldaten zur Verfügung hast, musst du sie so stellen, dass du weniger Schüsse abbekommst“, wählt Möller die martialische Form. Ein positives Signal kam in der Trainingswoche von Fyn Claasen (22), der nach seiner Muskelverletzung in der Kniekehle störungsfrei das Mannschaftstraining absolvierte. Der Ex-Eicheder könnte auf der Bank, wo zuletzt mehr Betreuer und Trainer als Spieler saßen, Platz nehmen.

Husum, das im Spielklassensystem den Fahrstuhlknopf nach oben wiederfand, wird hinter Phönix Lübeck als zweitstärkster Aufsteiger gehandelt. „Das Spiel wird eine ganz andere Qualität als die Partie in Eckernförde bekommen. Wir werden uns erheblich strecken müssen“, weiß Möller. Vor allem Husums Königstransfer Sebastian Kiesbye (28) – bisher 130 Oberligatore in 220 Spielen – wird die PSV-Abwehr fordern. Bester Torschütze ist jedoch Hendrik Fleige (21), Sohn der Husumer Legende Björn Fleige (47), mit drei Treffern. Die Kombination sorgte kürzlich für einen 4:2-Erfolg gegen Phönix, das eine Woche später den PSV mit 5:0 „wegfiedelte“.

Am Mittwoch absolvierten die Husumer im Cup „Meister der Meister“ eine denkwürdige Partie beim Kreisligisten SpVgg Holstein-West. 2:2 hieß es nach 90 Minuten, dann erreichte die Mannschaft von Trainer Torsten Böker (39) mit einem 12:11 im Elfmeterschießen (bei 16 Schützen pro Team) die nächste Runde. Allerdings hatten Fleige und Kiesbye Pause.

PSV: Reinhold – Braun, Foit, Lorenzen, Bruns – Fürst, Blöcker, Falk, Zinkondo – Barendt, Barck. – Auf der Bank: Heuer – Baese, Claasen, Igbokwe, Rantzsch, Steinmetz. – Es fehlen: Czekay (im Aufbautraining), Gülbay (Sprunggelenk weiter geschwollen, MRT soll folgen), Kehl (wurde am Donnerstag nach Daumenbruch-OP geröntgt), Knutzen (noch ein Spiel rotgesperrt), Maliszewski (Dienst), Pfützenreuter (Infektion), Rohgalf (wurde am Mittwoch an der Leiste operiert), Sachse (Muskelfaserriss). – SR: Heidenreich (VfB Lübeck). – Letzte Duelle: Der PSV siegte zu Hause mit 5:1 und gewann in Husum mit 4:2 (SH-Liga 2013/14). – Courier-Tipp: Der PSV gewinnt gegen Husum mit 2:1.

31.08.2019 · Holsteinischer Courier

Der Tabellenführer kommt

Fußball-Oberliga: SV Frisia 03 Risum-Lindholm empfängt am Sonntag den SC Weiche Flensburg 08 II / Husumer SV in Neumünster
Mit beherzter Abwehrarbeit, wie sie hier Eduard Klemmer (re.) gegen Morten Liebert vom SV Todesfelde beim 3:1-Erfolg zeigt, will Frisia auch gegen Flensburg eine Überraschung schaffen. Foto: pu

Risum-Lindholm (W. Pustal / B. Gutt) - Fünf Spiele, 15 Punkte, 19:3 Tore – die Bilanz des SC Weiche Flensburg 08 II in der Fußball-Oberliga kann sich sehen lassen. Morgen (15 Uhr) gibt der Tabellenführer im Niko-Nissen-Stadion beim SV Frisia 03 Risum-Lindholm seine Visitenkarte ab. „Mal wieder ein Derby vor hoffentlich guter Kulisse“, freut sich der Sportliche Leiter Olaf Petersen.

Die Husumer SV spielt ebenfalls morgen, und zwar um 14 Uhr beim Tabellennachbarn PSV Neumünster.

SV Frisia 03 – SC Weiche 08 II (So. 15 Uhr)
Die Lage:
 In fünf Spielen mussten die Risum-Lindholmer erst eine Niederlage beim Oldenburger SV hinnehmen, die mit 1:6 gleich happig ausfiel. Dazu spielten die Nordfriesen schon drei Mal 2:2, zuletzt am vergangenen Wochenende bei Eutin 08. Damit hakte der Tabellenzwölfte den Oldenburg-Schock ab, jetzt ist er heiß auf die Herausforderung gegen den Tabellenführer. Auf der Bank sitzt wieder Trainer Bernd Ingwersen, der aus seinem Angelurlaub in Norwegen zurück ist.
Der Gegner: Der SC Weiche Flensburg 08 II ist als einziges Team der Liga noch ungeschlagen. Beeindruckend ist die Torquote von 19:3. Trainer Thomas Seeliger hat ein junges, hungriges Team geformt, aus dem Torjäger Marcel Cornils (sieben Treffer) zuletzt herausragte.
Das sagt Olaf Petersen: „Ich denke gerne an die letzte Saison zurück, als wir Weiche zwei Mal mit 1:0 schlagen konnten und auch in der Wintervorbereitung mit 2:0 gewannen. Da haben wir nicht ein Gegentor kassiert. Wir müssen diese starke Flensburger Offensive bekämpfen und stoppen. Unser kompaktes Spiel mögen die gar nicht.“
Sorgen: Torhüter Johnny Nestler fehlt berufsbedingt, dafür wird Oke Nicolaisen zu seinem ersten Oberliga-Einsatz kommen. Fehlen wird auch Lennart Lorenz nach einer Hand-Operation. Zudem steht ein großes Fragezeichen hinter dem Einsatz von Torjäger Finn Kalisch. Wegen starker Kniebeschwerden musste er in der Woche das Training abbrechen. „Er wird definitiv nicht von Beginn an spielen“, sagt Petersen.
Besonderheit: Gegen kaum einen Oberliga-Gegner hat Frisia so einen gute Bilanz wie gegen den SC Weiche Flensburg 08 II. In elf Duellen war Frisia sieben Mal erfolgreich, hat nur drei Mal verloren, ein Spiel endete Remis. 

PSV Neumünster – Husumer SV (So. 14 Uhr)
Die Lage: Die Husumer, die ein kniffliges Auftaktprogramm zu bewältigen hatten, sind mit acht Punkten aus fünf Spielen im Soll. Auswärts haben die Schützlinge von Torsten Böker bislang sogar eine makellose Bilanz. Dennoch sind sie in Neumünster nur Außenseiter.
Der Gegner: Die „Polizisten“ wurden vor der Saison als Geheimfavorit genannt. Alleine fünf Akteure kamen von Regionalligist Holstein Kiel II und brachten geballte Viertliga-Erfahrung in den ohnehin gut besetzten Kader. Bislang zeigte der PSV, der erstmals seit 68 Jahren durch den Abstieg des großen VfR die Nummer eins in Neumünster ist, aber eher schwankende Leistungen. Allerdings gab es beim überzeugenden 5:0-Auswärtserfolg beim Eckernförder SV vergangene Woche einen klaren Aufwärtstrend.
Das sagt der Trainer: „Wir haben bislang viele Dinge richtig gemacht. Auch beim 1:3 gegen Eichede haben die Jungs alles versucht und werden aus solchen Spielen, gerade was Tempo und Intensität betrifft, lernen“, meint Böker. Und weiter: „Beim PSV erwartet uns ein richtig schweres Spiel. Ich denke, dass er in der Top drei landen kann.“
Sorgen: Die zurückliegenden Liga-Heimspiele haben im Husumer Kader Spuren hinterlassen. Hinzu kam unter der Woche die Partie im Flens-Cup (14:13 nach Elfmeterschießen) bei der SpVgg Holstein-West. Sebastian Kiesbye, Niklas Ludwig, Hendrik Fleige, Marc Koschenz, Luca Steen, Henning Lorenzen und Marco Nagel plagen sich allesamt mit kleineren Blessuren herum. Fabian Arndt fehlt gesperrt.
Besonderheit: Die Erinnerungen an die letzten Aufeinandertreffen mit dem PSV Neumünster sind nicht allzu positiv. In der Abstiegssaison 2013/14 setzte es deftige 1:5- und 0:4-Niederlagen gegen den PSV. Den einzigen Treffer erzielte damals Sebastian Kiesbye in seiner ersten Zeit bei den Stormstädtern.

31.08.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 007 08.09.19 Eckernförder SV Husumer SV 1:4
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Emotionen bremsten den Eckernförder SV aus

Ratlos: ESV-Coach Maik Haberlag (li.) und sein Co-Trainer André Witte beobachten das Geschehen. © Reinhard Gusner

Eckernförde (Max Brosta) - Hängende Köpfe, Ernüchterung. Das war nichts – wieder einmal. Der Eckernförder SV musste am vergangenen Sonntag am siebten Spieltag der Fußball-Oberliga bereits die sechste Niederlage schlucken. Gegen Mitaufsteiger Husumer SV setzte es vor heimischem Publikum die nächste Schlappe.

1:4 hieß es aus Sicht der Schwarz-Weißen. Damit hat der ESV nun in vier von sieben Spielen vier oder mehr Gegentore kassiert. Insgesamt 25-mal musste die Mannschaft von Trainer Maik Haberlag den Ball schon aus dem eigenen Tornetz fischen. Es ist nur einer von mehrere Gründen, warum der ESV mit nur einem Zähler auf den Abstiegsplätzen festhängt und bereits fünf Punkte Rückstand auf das rettende Ufer hat.

Dabei wurde gegen die Husumer SV deutlich, dass sich der Eckernförder SV im Vergleich zu den vergangenen zwei HSV-Spielen in der Landesliga, die der ESV mit 0:4 und mit 2:4 verlor, weiterentwickelt hat. "Das Ergebnis fiel dieses Mal aber deutlich zu hoch aus", wusste Haberlag. Doch davon können er und seine Mannschaft sich nichts kaufen. "Wir haben uns weiterentwickelt, ja. Aber das Ergebnis spricht leider nicht dafür. Fußball ist immer noch ein Ergebnissport", betonte der ESV-Trainer, der auch in diesem Spiel gesehen hat, dass phasenweise mehr drin gewesen wäre. Trotzdem lagen die Schwarz-Weißen zur Pause mal wieder zurück. Mit einem 0:2 ging es in die Kabine. "Aber gerade nach dem 0:1 waren wir besser in der Partie, sind auch immer besser reingekommen", so Haberlag, der seiner Mannschaft in der Pause neuen Mut verlieh.

Haberlag: "Wir schießen einfach keine Tore und machen nichts aus unserer Überlegenheit."

"Da geht noch was." Mit diesem Gefühl kamen die Hausherren wieder auf den Platz und zeigten gerade in der Anfangsphase, was in ihnen steckt. Mutig, druckvoll und mit voller Leidenschaft erspielte sie sich zahlreiche Torchancen, vergab aber zwei Hundertprozentige. "Wir haben so viel Druck gemacht, dass die Husumer am Ende sogar das Tor für uns schießen", erklärte Haberlag zum zwischenzeitlichen 1:2. Es lief, der ESV war dran. Und es kam aus ESV-Sicht sogar noch besser: Husum-Akteur Luca Steen sah nach einem groben Foulspiel an Leon Knittel die Rote Karte. Auch HSV-Trainer Torsten Böker wurde aufgrund von verbalen Entgleisungen mit "Rot" des Platzes verwiesen.

Ein Momentum, das dem ESV hätte Auftrieb verleihen sollen – eigentlich. Aber die Eckernförder konnten solche Momente wieder einmal nicht für sich nutzen, keine Kraft aus ihnen ziehen. "Wir haben durch die Emotionen, die nach den Roten Karten ins Spiel kamen, völlig unsere Marschroute verloren", analysierte Haberlag. Doch die Erklärung dafür ist noch ist viel einfacher. "Wir schießen einfach keine Tore und machen nichts aus unserer Überlegenheit. Das ist zu wenig", ärgerte sich der ESV-Coach. Stattdessen kam die Husumer SV noch zweimal vors Tor und traf zweimal eiskalt. Der Eckernförde SV kämpfte und zeigte gerade in Halbzeit phasenweise eine überaus gute Leistung. Doch am Ende reichte es nicht – mal wieder.

10.09.2019 / 12:37 Uhr · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Inter Türkspor Kiel: Pechvogel Hüsnü Özdemir patzt doppelt gegen TSV Bordesholm

Hüsnü Özdemir, der Keeper von Inter Türkspor Kiel, avancierte gegen den TSV Bordesholm nach zwei unglücklichen Gegentreffern zum Pechvogel des Spiels. © Reinhard Gusner

Kiel (Jan-Philipp Wottge) - Sind die noch zu retten? Inter Türkspor Kiel kassierte in der Fußball-Oberliga beim TSV Bordesholm mit 1:2 die siebte Niederlage im siebten Spiel. Mit null Punkten ziert das Ostuferteam weiterhin das Tabellenende. Nur einen Punkt besser steht der Eckernförder SV nach der 1:4-Heimpleite gegen den Mitaufsteiger Husumer SV da. Eutin 08 verschaffte sich indes mit einem 3:1-Sieg gegen den VfB Lübeck Luft zur Abstiegszone. Trotz einer 0:5-Pleite beim TSB Flensburg ist der PSV Neumünster als Achter davon weit entfernt.

TSV Bordesholm – Inter Türkspor Kiel 2:1

Die Kieler begannen zwar mit einer Fünferkette in der Abwehr, vernachlässigten ihren Offensivdrang dennoch nicht und brachten die Bordesholmer Defensive in Verlegenheit. Ein Schuss von Alban Jasari wurde von TSV-Keeper Felix Rathjen gehalten (13.). Rathjen wurde später (31.) von Alban Jasari umspielt, doch Alexander Meyerfeldt verhinderte kurz vor der Torlinie einen Rückstand. "Wir hatten in der ersten Halbzeit kein Tempo drin", bemängelte TSV-Coach Björn Sörensen, der nur eine klare Torchance für sein Team durch Malte Petersens Kopfball (28.) registrieren konnte. Inters Coach Özcan Atasoy war bis auf die fehlende Torausbeute zufriedener: "Die gefährlicheren Aktionen hatten wir." Aber letztlich auch das größere Pech. Zunächst ließ Inters Keeper Hüsnü Özdemir einen haltbaren Distanzknaller von Marvin Mohr zum Bordesholmer 1:0 (54.) unter seinem Körper durchrutschen. Als sein Team sich wieder gefangen und durch Kenan Hasicic ausgeglichen hatte (66.), patzte Pechvogel Özdemir erneut, als er einen Kopfball aus zwei Metern des gerade eingewechselten Malte Lucht zum 2:1 (75.) passieren ließ. "Es ist schon ärgerlich, dass uns das Spielglück fehlte", resümierte Özcan Atasoy und ergänzte: "Wir haben ansonsten gut gestanden, und ich kann keinem einen Vorwurf machen." Sein Pendant Björn Sörensen bilanzierte: "Unsere Systemumstellung in der Halbzeit auf mehr Stabilität im Zentrum hat sich ausgezahlt."

Eutin 08 – VfB Lübeck II 3:1

"Unsere Defensive hat einen großen Job gemacht", zog 08-Coach Dennis Jaacks den Hut vor seiner Abwehr, die den spielstarken Lübeckern über 90 Minuten nur zwei Torchancen genehmigte. Doch auch die Rosenstädter brannten zunächst kein offensives Feuerwerk ab. Ein katastrophaler Fehlpass des Lübeckers Burhan Tetik auf Eutins Sören Lepin, der zwei VfB-Verteidiger aussteigen ließ und schließlich Lübecks Keepers Nico Heyden zum 1:0 (28.) tunnelte, leitete den 08-Sieg ein. Nach der Halbzeit verliehen die Gastgeber ihren Angriffsbemühungen mehr Nachdruck. Fatlind Zymberi kreuzte nach Ziehmer-Zuckerpass vor Heyden auf und markierte das 2:0 (54.). Kevin Hübner legte im Arjen-Robben-Stil nach, als er von rechts in den Strafraum zog und mit dem linken Fuß ins lange Eck zum 3:0 (58.) abzog. Alper Gürsoy konnte mit der zweiten VfB-Chance des Spiels den Lübecker Ehrentreffer erzielen (75.).

TSB Flensburg – PSV Neumünster 5:0

"Wenn wir verlieren, dann immer richtig", kommentierte PSV-Coach Thomas Möller die dritte 0:5-Klatsche dieser Saison. Nach einem langen Einwurf markierte Tarik Pannholzer bereits nach vier Minuten die Flensburger Führung, weil in der PSV-Defensive die Zuordnung fehlte. "Es sind immer wieder individuelle Fehler, die uns den Kopf kosten. Nach fünf Minuten sollte man noch nicht unkonzentriert sein", monierte der 52-jährige PSV-Coach. Als Timo Barendt, der Torgarant der Polizisten, nach 20 Minuten aus der Nahdistanz knapp den Ausgleich verpasste, schwante Möller Böses: "Solche Dinger macht er eigentlich im Schlaf. Da merkte man, es könnte ein gebrauchter Tag sein." Nach einer Ecke köpfte Pannholzer schließlich zum 2:0 (37.) ein. Nicholas Holtze mit einen Doppelpack (54./63.) und Tom Warncke (70.) erhöhten nach der Halbzeit ohne größere Gegenwehr auf 5:0. "Das geht auch in der Höhe in Ordnung", bestätigte Möller.

Eckernförder SV – Husumer SV 1:4

Eckernförde (Max Brosta) - Der Eckernförder SV konnte auch im vierten Oberliga-Heimspiel nicht punkten. Gegen die Husumer SV verloren die Schwarz-Weißen mit 1:4. "Das Ergebnis fällt aber deutlich zu hoch aus", erklärte ESV-Trainer Maik Haberlag, dessen Mannschaft jedoch fahrig in die Partie kam. Die Konsequenz: der Führungstreffer der Gäste durch Luca Steen (11.). "Danach sind wir aber immer besser ins Spiel gekommen", so Haberlag. Dennoch konnte sein Team die teils ansprechende Leistung nicht in Zählbares ummünzen – ganz im Gegenteil. Bosse Wullenweber (42.) schockte den ESV noch vor der Pause mit dem zweiten HSV-Tor. Mit der vollen Überzeugung, das Spiel noch drehen zu können, kamen die Hausherren aus der Pause. Durch das Eigentor von Finn Christiansen (50.) waren die Schwarz-Weißen zurück. Doch dann wurde es wild: Sowohl Torschütze Steen als auch HSV-Coach Torsten Böker sahen die Rote Karte. "Durch die Emotionen haben wir unseren Matchplan komplett aus den Augen verloren", ärgerte sich Haberlag. Die Überzahl konnte der ESV nicht nutzen: Stattdessen machte HSV-Doppelpacker Fabian Arndt (73., 90.) den Deckel drauf.

09.09.2019 / 8:17 Uhr · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Die Lage der Liga

TORJÄGER

11 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
8 Daniel Junge (Oldenburger SV)
8 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
7 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
6 Timo Barendt (PSV Neumünster)
6 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
5 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
5 Morten Liebert (SV Todesfelde)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
3 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Eine Vier-Klassen-Gesellschaft bildet sich nach sieben Spieltagen in der Oberliga heraus. Ganz oben steht der SC Weiche 08 II, der auch sein siebtes Spiel gegen Kropp für sich entschied. Punktgleich in der Verfolgerrolle sind der TSB Flensburg und der SV Todesfelde, die jeweils Spitzenspiele für sich entschieden. Die Flensburger siegten gleich mit 5:0 gegen den PSV Neumünster, Todesfelde drehte in der Partie gegen Top-Favorit Phönix einen 0:1-Rückstand noch in einen 3:1-Sieg um. Die "Adlerträger" führen damit schon das breite Mittelfeld an, in das der SV Eichede durch seinen 4:2-Auswäirtssieg auch den Oldenburger SV zurückholte. Am Schluss dieses Mittelfelds liegen mit Lübeck II (1:3 in Eutin) und Frisia 03 (1:3 in Reinfeld) zwei Mannschaften, deren Formkrisen eigentlich Anlass zur Sorge gäben. In der Oberliga ist das derzeit unnötig. Denn auch nach sieben Spielen verharrt ein Trio sieglos am Tabellenende. Inter Türkspor bleibt nach der Niederlage in Bordesholm als einzige Mannschaft ganz ohne Punkt. Eckernförde gewann auch gegen dezimierte Husumer nicht, die Kropper rückten mit dem 1:2 in Flensburg sogar noch einen Platz vor.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Rote Karten stoppen Eckernförder Drangphase

Eckernförder SV
- Husumer SV
1:4 (0:2)

Husums Trainer Torsten Böker (li.) guckt ungläubig auf Schiedsrichter Marcus Colmorgen (re.), nachdem dieser ihm die Rote Karte gezeigt hatte.

Eckernförder SV: Christensen - Lorenz (74. Medler), Knittel, Zülsdorff, Lietz- Engelbrecht (46. Stöterau) - Apitz, Nommels, Mohr, Altendorf (75. Mahrt) - Schikorr.
Husumer SV: Bielinski - Nagel, Wullenweber, Wetzel - Yassine, Lorenzen - Christiansen, Waskow, Steen - Arndt, Koschenz (74. Knitel).
SR: Colmorgen (Eintr. Groß Grönau).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Steen (11.), 0:2 Wullenweber (45.), 1 :2 Christiansen (50., Eigentor), 1 :3 Arndt (73.), 1;4 Knitel (89.)
Rote Karte: Steen (63,, grobes Foulspiel)
Bes. Vork.: Husums Trainer Torsten Böker sieht wegen einer Unsportlichkeit die Rote Karte (63.).

Der souveräne Meister der vergangenen Saison in der Landesliga Schleswig aus Husum musste in Eckernförde ohne wichtige Leistungsträger wie Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig und die beiden Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye auskommen. ,,Solche Ausfälle stecken wir auch nicht mal eben so weg", sagte Husums Trainer Torsten Böker. Beim ESV veränderte Trainer Maik Haberlag nach dem ersten Punktgewinn in der Vorwoche wenig - lediglich Leon Engelbrecht rückte ins Team.

Der ESV musste von Beginn an wieder intensiv verteidigen und bekam von den Gästen keine Sekunde ohne Druck auf die Abwehr geschenkt, Elf Minuten konnten sich die Eckernförder wehren, dann traf Luca Steen zum 1:0 fur die Nordfriesen. Nur vier Minuten später zog Tobias Wetzel ab und streifte mit seinern Schuss das ESV-Gehäuse. Die Gastgeber dagegen deuteten an, dass die Husumer Abwehr an diesem Tag durchaus zu knacken ist - Tim Schikorr gewann sehr viele Duelle gegen Bosse Wullenweber, aber im Umschaltmoment der Haberlag- Elf fehlte es am letzten Pass. "Es war für uns aber auch nicht einfach, denn die Husumer haben schon Klasse. Dennoch fand ich, dass wir im Vergleich zur Vorsaison wieder ein Stück näher an sie herangekornmen sind", sagte Haberlag.

Bis zur Pause hatte die HSV aber noch drei Großchancen. Einmal klärte Leon Engelbrecht Maximilian Waskows Abschluss kurz vor der Linie (23.), dann parierte Torben Christensen stark gegen Waskow und Julian Zülsdorff grätschte das Leder in der 35. Minute dann noch vor der Linie aus der Gefahrenzone. Kurz vor dem Ende Halbzeit war es dann aber doch soweit. Ein Standard der Husumer wurde von Finn Christiansen auf den langen Pfosten geschlagen, wo Wullenweber sich im Kopfballduell gegen Schikorr durchsetzte und einnickte.

Jedoch änderte sich das Bild nach dem Seitenwechsel komplett. Gleich der erste Angriff der Hausherren war brandgefährlich. als Christopher Nommels Schikorr bediente, dieser aber etwas umständlich abschloss und das Tor knapp verfehlte. Nur eine Minute später brannte es wieder lichterloh im HSV-Strafraum, dieses Mal verpasste Nommels eine Stöterau-Hereingabe um Zentimeter. Die Eckernförder setzen die plötzlich verunsichert wirkenden Husumer unter Dauerdruck und erzwangen so den Ausgleich, als Christiansen eine Flanke ins eigene Tor köpfte. "Aus dieser Phase, auch wenn sie vielleicht nur 15 Minuten dauert, müssen wir mehr machen", sagte Haberlag.

Der Spielfluss der nun ansehnlich kombinierenden Eckernförder wurde nämlich durch aufkommende Hektik unterbrochen. Böker reklamierte nach 60 Minuten, dass der ESV den Ball nach einem Pass ins Seitenaus nicht an seinTeam zurückgab und bezeichnete den Gegner mehrlach lautstark als "Dreckstruppe". Die Eckernförder behaarten jedoch darauf, dass Husum einfach einen Fehlpass ins Aus gespielt hatte und gaben daher den Ball nicht zurück. Die verbale Entgleisung Bökers könnte auch dafür gesorgt haben, dass er wenig später die Rote Karte sah. Vorher hatte Luca Steen ein hartes Foul an der Seitenlinie begangen und es kam zu einer kleinen Rudelbildung. Schiedsrichter Colmorgen griff nach kurzer Absprache mit seinem Assistenten an die Gesäßtasche und zückte Rot gegen Steen, was Böker noch mehr in Rage brachte. "Ich weiß nicht, wofür es die Roten Karten gab. Alles geht damit los, dass der ESV den Ball nicht an uns zurückgibt. Bei Steens Foul war gar nichts los. Das war Gelb und damit ist es gut!", ärgerte sich Böker.

Nachdem sich die Gemüter beruhight hatten, schaffte es der ESV in der verbleibenden Zeit nicht mehr, erneut Druck aufzubauen. Husum wurde das Verteidigen des Vorsprungs leicht gemacht und nachdem Fabian Arndt per Lupfer das 3:1 erzielt hatte (74.), war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Kevin Knittel (90.).

STEFAN GERKEN

Eckernfördes Christopher Nommels (re.) geht hier an Tobias Wetzel vorbei. Nommels vergab eine der Großchancen für den ESV in dessen Drangphase nach der Pause.
NordSport / www.fussball.de · 09.09.2019

Hektik schadet dem ESV-Spiel

Fußball-Oberliga: Eckernförder unterliegen Husum mit 1:4 / Gäste sehen zwei Rote Karten
Leon Apitz (li.) kommt zu Fall, bekam nach der Aktion von Marco Nagel aber keinen Freistoß.
Platzverweise
Fußball-Oberligist Eckernförder SV hat gegen die Husumer SV die nächste Niederlage einstecken müssen, auch wenn die Gäste zwei Rote Karten sahen, eine davon Trainer Torsten Böker (Foto).

Eckernförde (Stefan Gerken) - Im Duell der beiden Aufsteiger aus der Fußball-Landesliga Schleswig setzte sich erneut die Husumer SV gegen den Eckernförder SV durch. Der am Ende deutliche 4:1 (2:0)-Erfolg für die Gäste stand jedoch direkt nach der Pause auf der Kippe. Der ESV drängte auf das Anschlusstor und war erfolgreich. Doch die starke Drangphase der Eckernförder wurde unterbrochen. Zwei Platzverweise gegen die HSV und eine kurzzeitig giftige Atmosphäre auf und neben dem Platz spielten den Gästen am Ende sogar in die Karten.

Husum musste in Eckernförde ohne wichtige Leistungsträger wie Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig und die beiden Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye auskommen. „Solche Ausfälle stecken wir auch nicht mal eben so weg“, sagte Husums Trainer Torsten Böker. Dennoch musste der ESV wieder von Beginn an intensiv verteidigen und bekam von den Gästen keine Sekunde ohne Druck auf die Abwehr geschenkt. Elf Minuten konnten sich die Eckernförder wehren, dann traf Luca Steen zum 1:0 für die Nordfriesen. Nur vier Minuten später zog Tobias Wetzel ab und streifte mit seinem Schuss das ESV-Gehäuse. Die Gastgeber dagegen deuteten an, dass die Husumer Abwehr an diesem Tag durchaus zu knacken ist – Tim Schikorr gewann sehr viele Duelle gegen Bosse Wullenweber, aber in den Umschaltmomenten der Haberlag-Elf fehlte es am letzten Pass. „Es war für uns aber auch nicht einfach, denn Husum hat schon Klasse. Dennoch fand ich, dass wir im Vergleich zur Vorsaison wieder ein Stück näher an sie herangekommen sind“, sagte Haberlag.

Bis zur Pause hätte Husum jedoch noch höher führen können, denn zweimal wurden Maximilian Waskows Abschlüsse knapp vor der Linie in höchster Not geklärt (23., 35.). Kurz vor dem Ende der Halbzeit war es dann aber doch soweit. Ein Standard der Husumer wurde von Finn Christiansen auf den langen Pfosten geschlagen, wo Wullenweber sich im Kopfballduell gegen Schikorr durchsetzte und einnickte.

Jedoch änderte sich das Bild nach dem Seitenwechsel komplett. Gleich der erste Angriff der Hausherren war brandgefährlich, als Christopher Nommels Schikorr bediente, dieser aber etwas umständlich abschloss und das Tor knapp verfehlte. Nur eine Minute später brannte es wieder lichterloh im HSV-Strafraum, dieses Mal verpasste Nommels eine Stöterau-Hereingabe um Zentimeter. Die Eckernförder setzen die plötzlich verunsichert wirkenden Husumer unter Dauerdruck und erzwangen so den Ausgleich, als Christiansen eine Flanke ins eigene Tor köpfte. „Aus dieser Phase, auch wenn sie vielleicht nur 15 Minuten dauert, müssen wir mehr machen“, sagte Haberlag.

Der Spielfluss der nun ansehnlich kombinierenden Eckernförder wurde nämlich durch aufkommende Hektik jäh unterbrochen. Böker reklamierte nach 60 Minuten, dass der ESV den Ball nach einem Pass ins Seitenaus nicht an sein Team zurückgab und bezeichnete den Gegner mehrfach lautstark als „Dreckstruppe“. Die Eckernförder beharrten jedoch darauf, dass Husum einfach einen Fehlpass ins Aus gespielt hatte und gaben daher den Ball nicht zurück. Wer nun recht hatte, war schwer aufzulösen, aber die verbale Entgleisung Bökers könnte auch dafür gesorgt haben, dass er wenig später die Rote Karte sah. Vorher hatte Luca Steen ein hartes Foul an der Seitenlinie begangen und es kam zu einer kleinen Rudelbildung. Schiedsrichter Colmorgen griff nach kurzer Absprache mit seinem Assistenten an die Gesäßtasche und zückte Rot gegen Steen, was Böker noch mehr in Rage brachte. „Ich weiß nicht, wofür es die Roten Karten gab. Alles geht damit los, dass der ESV den Ball nicht an uns zurückgibt. Bei Steens Foul war gar nichts los. Das war Gelb und damit ist es gut!“, ärgerte sich Böker, der weiter auf das Gespann einredete und dann ebenfalls die Rote Karte sah.

Nachdem sich die Gemüter beruhigt hatten, schaffte es der ESV in der verbleibenden Zeit nicht mehr, erneut Druck aufzubauen. Husum wurde das Verteidigen des Vorsprungs leicht gemacht und nachdem Fabian Arndt per Lupfer das 3:1 erzielt hatte (74.), war die Partie entschieden. Den Schlusspunkt setzte Kevin Knitel (89.).

Eckernförder SV: Christensen – Lorenz (74. Medler), Knittel, Zülsdorff, Lietz – Engelbrecht (46. Stöterau) – Apitz, Nommels, Mohr, Altendorf (75. Mahrt) – Schikorr.
Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – Yassine, Lorenzen – Christiansen, Waskow, Steen – Arndt, Koschenz (74. Knitel).
SR: Colmorgen (Eintr. Groß Grönau).
Zuschauer: 200.
Tore: 0:1 Steen (11.), 0:2 Wullenweber (45.), 1:2 Christiansen (50., Eigentor), 1:3 Arndt (73.), 1:4 Knitel (89.).
Rote Karten: Steen (63., grobes Foulspiel).
Bes. Vork.: Rote Karte gegen HSV-Trainer Böker (63., Unsportlichkeit).

Nach dem Foul von Luca Steen (knieend) muss Schiedsrichter Colmorgen eingreifen.
09.09.2019 · Eckernförder Zeitung

"Ein extrem wichtiger Sieg"

Fußball-Oberliga: Husum freut sich über 4:1 in Eckernförde und ärgert sich über rote Karten
Husums Marco Nagel (Mitte) im Zweikampf mit dem Eckernförder Leon Apitz. Rechts Tarek Yassine.

Eckernförde (Björn Gutt) - Die Husumer SV hat die jüngste Durststrecke in der Fußball-Oberliga überwunden und das Duell der Aufsteiger beim Eckernförder SV mit 4:1 gewonnen. Bis auf eine Phase kurz nach der Halbzeit, als der Gastgeber kurzzeitig Oberwasser hatte und auch zum Anschlusstreffer kam, hatten die Stormstädter das Geschehen im Griff.

Die letzte gute halbe Stunde mussten die Husumer sogar nur mit zehn Spielern auskommen. Luca Steen hatte nach einem Foulspiel die rote Karte gesehen. Es kam zur Rudelbildung und HSV-Coach Torsten Böker wurde auf die Tribüne geschickt, weil er nach Meinung des Unparteiischen seinen Unmut über Platzverweis und provokantes Verhalten des Gegners zu vehement kundgetan hatte. „Die rote Karte und mein Platzverweis nerven uns total, weil wir beide Aktionen absolut überzogen und unnötig waren“, kommentierte Böker die besagten Szenen, die allerdings seinen positiven Gesamteindruck des Spiels und insbesondere der Leistung seiner Mannschaft nicht schmälern konnte. „Wir haben hochverdient gewonnen, weil wir die ganz klar bessere Mannschaft waren. Angesichts der angespannten Personallage war es ein extrem wichtiger Sieg.“

Die Kreisstädter traten von Beginn an dominant auf und hatten klare Vorteile in der Spielanlage. Zudem wurde der Gastgeber durch das frühe Pressing bereits im Spielaufbau gestört und zu Fehlern gezwungen. Der ESV versuchte mit einer harten Gangart dagegenzuhalten. Trotzdem ging die HSV bereits in der Anfangsphase durch Luca Steen in Führung (11.). Der agile Fabian Arndt, der nur den Außenpfosten traf (17.), sowie Marc Koschenz frei vor Eckernfördes Keeper Torben Christensen (28.) hatten bereits ein zweites Tor auf dem Fuß. Auch als Maximilian Waskow nach einem Freistoß den Ball am Torwart vorbei gespitzelt hatte (36.), rettete ein Eckernförder noch auf der Linie. Erst als Bosse Wullenweber nach einem Freistoß per Kopf zur Stelle war, hieß es 0:2 (41.).

Nach dem Wechsel kamen zunächst die Hausherren mit viel Schwung aus der Kabine, Leon Apitz (46.) und Tim Schikorr (48.) verpassten aber den Anschlusstreffer. Der fiel nach einem missglückten Klärungsversuch von Finn Christiansen, der den Ball ins eigene Netz lenkte (50.) und noch einmal kurz für Spannung sorgte. „In dieser Phase haben wir Glück, dass es nicht sogar schon 2:2 steht“, gestand Böker. Jedoch bewiesen seine Husumer in der Folge kühlen Kopf, ließen sich auch von den Vorkommnissen rund um die rote Karte nicht aus der Ruhe bringen und waren gefühlt mit einem Mann weniger noch überlegener als vorher. Wiederum traf Arndt nur den Pfosten (69.), bevor er sich für seine starke Leistung belohnte und mit dem Tor zum 1:3 den alten Zwei-Tore-Abstand wieder herstellte (74.). Die Angriffsbemühungen des Gastgebers blieben weiterhin ziemlich uninspiriert und ungefährlich. So setzten wiederum die Nordfriesen den Schlusspunkt, in dem Joker Kevin Knitel den 4:1-Endstand markierte (89.).

„Ich bin stolz auf die Mannschaft und wie sie auf den Ausfall einiger Leistungsträger reagiert hat. Nun hoffe ich, dass sich einige Spieler für die kommenden Aufgaben wieder gesund melden“, sagte Böker zufrieden, den Blick auf das künftige Programm gerichtet, das mit dem TSB Flensburg (H), Oldenburger SV (A) sowie dem SV Todesfelde (H) einige knifflige Herausforderungen bereit hält.

09.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Deathfield: Adler verlieren weiter an Höhe – HSV trifft alles

Reinfelds Hackbarth freut sich über sein Tor Foto: Lobeca/Raasch

Reinfeld, Husum und Todesfelde waren die Gewinner des Sonntags am 7. Spieltag. Gerade in Todesfelde waren die Gastgeber in der ersten Halbzeit klar überlegen, verpassten nur gegen Phönix die Tore zu machen. Da war der Meister-Favorit nicht auf der Höhe. Dafür gingen die Gäste eine Viertelstunde vor Schluss in Führung, doch "Deathfield" legte zu und erzielte noch drei Treffer zum verdienten Erfolg. Zehn Minuten reichten am Ende für den SVT gegen Phönix. Siegertrainer Sven Tramm: "Die erste Hälfte war schon überragend, da hätten wir führen müssen. Ich habe mich zu diesem Zeitpunkt schon darüber geärgert, dass sich die Jungs nicht belohnt haben. Im zweiten Abschnitt und nach dem Rückstand hat meine Mannschaft Moral bewiesen, hat man gesehen, dass wir nicht nur 11 Spieler haben, sondern 25 da sind, die man alle bringen kann." Damit setzten sich die Segeberger von den Adlern ab, hat auf Rang drei vier Zähler Vorsprung auf die Lübecker und ist punktgleich mit Weiche-Verfolger TSB.

Auch Preußen Reinfeld musste einem Rückstand von Kalisch (27.) gegen Frisia lange einem Rückstand hinterherlaufen, war aber nach einer knappen Stunde warmgelaufen, so dass Lie (59.), Rönnau (84.) und Hackbarth (90.) für einen 3:1-Heimsieg sorgten.

Die Husumer SV erzielte beim 4:1-Sieg in Eckernförde alle Tore selbst. Christiansen brachte mit seinem Eigentor die Hausherren kurz nach dem Seitenwechsel auf 1:2 heran. Nach einer Gelb-Roten Karte für die Gäste trafen sie allerdings noch zweimal. Der ESV bleibt zusammen mit Kropp und Türkspor auf den Abstiegsrängen.

7. Spieltag (7./8.9)
Weiche Flensburg II – TSV Kropp 2:1
Eutin 08 – VfB Lübeck II 3:1
TSB Flensburg – PSV Neumünster 5:0
TSV Bordesholm – Inter Türkspor Kiel 2:1
Oldenburger SV – SV Eichede 2:4
SV Todesfelde – 1. FC Phönix Lübeck 3:1
Eckernförder SV – Husumer SV 1:4
Preußen Reinfeld – Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1

08.09.2019 · www.oberliga.info

Rückenwind aus erstem Punktgewinn mitnehmen

Fußball-Oberliga: Eckernförder SV will nach dem 2:2 in Bordesholm gegen Husum nachlegen
Henrik Stöterau (re.) und den ESV erwartet Sonntag das Aufsteigerduell gegen Husum. Foto: dve

Eckernförde (Stefan Gerken) - Dem Eckernförder Trainer Maik Haberlag blies in dieser Woche ein heftiger Gegenwind ins Gesicht. Jedoch nicht aufgrund der sportlichen Situation seiner Oberliga-Aufsteiger, sondern auf einem Segeltörn, den der Lehrer mit seinen Schülern auf der Ostsee unternahm. „Ich bin zum Glück nicht seekrank geworden“, sagt der Coach, der am Freitag wieder von Bord ging und Abends auch das Abschlusstraining vor dem nächsten Heimspiel am Sonntag (15 Uhr) gegen die Husumer SV leitete.

Um beim Stichwort Wind zu bleiben – genau diesen, und zwar genauer gesagt den Rückenwind aus dem ersten Punktgewinn vergangene Woche in Bordesholm (2:2), will der ESV-Coach gerne mitnehmen. „Das war ganz wichtig für die Psyche“, ist sich Haberlag sicher. Nicht nur bei ihm, sondern auch bei den Spielern, sollten jetzt nervige Nachfragen, wann endlich der erste Punkt geholt wird, aufhören. Natürlich wiegt der eine Zähler in der Tabelle noch nicht besonders viel, daher will der ESV nur zu gerne endlich auch im Heimspiel erfolgreich sein. Mit der Husumer SV, die als Mitaufsteiger und Meister in der vergangenen Saison die Landesliga Schleswig dominierte, kommt ein eingespieltes Team an den Bystedtredder. „Sie hatten kaum Veränderungen“, weiß Haberlag, der sich an die Duelle in der Vorsaison noch gut erinnert. „Einmal waren wir ziemlich chancenlos, aber beim zweiten Spiel schon näher dran. Ich hoffe, dass unsere Entwicklung soweit ist, dass wir jetzt noch ein Stück weiter herangekommen sind.“ Husum mag es, den Ball flach und sauber hinten herauszutragen. „Das sollten wir versuchen, zu unterbinden. Aber das geht nicht über 90 Minuten“, sagt Haberlag.

Mut macht, dass sein Team zuletzt gegen Bordesholm über 80 Minuten stark verteidigte und kaum Chancen zuließ. Es wird auch gegen Husum wieder darauf ankommen, den Gegner schon deutlich vor der eigenen Viererkette zu stören und anzulaufen. Jedoch haben Spieler wie Fabian Arndt, Tarek Yassine oder auch die Angreifer Hendrik Fleige und Sebastian Kiesbye so viel individuelle Klasse, dass jeder Fehler schnell hart bestraft wird.

Personell steht der Kader der Vorwoche zur Verfügung, besonders großen Anlass zum wechseln hat Haberlag nicht.

So könnte der ESV spielen: Christensen – Lorenz, Knittel, Zülsdorff, Lietz – Mohr – Bamler, Nommels, Stöterau, Apitz – Schikorr.

07.09.2019 · Eckernförder Zeitung

Zurück in die Erfolgsspur

Fußball-Oberliga: Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm wollen wieder punkten
Bei der Husumer SV ist Fabian Arndt (l.) nach einer Sperre wieder dabei und kann auch in Eckernförde solchen Einsatz zeigen. Foto: Brigitte Petersen

Husum/Risum-Lindholm (B. Gutt/W. Pustal) - Bereits vier Wochen liegen die letzten Siege der nordfriesischen Fußball-Oberligisten zurück. Am Sonntag (jeweils 15 Uhr) hoffen Husumer SV und SV Frisia 03 Risum-Lindholm wieder auf drei Punkte, obwohl beide auswärts antreten: Die Stormstädter im Aufsteiger-Duell beim bislang noch sieglosen Eckernförder SV, die Risum-Lindholmer beim SV Preußen 09 Reinfeld. 

Eckernförder SV – Husumer SV (Sonntag 15 Uhr)

Die Lage: Die Defensive ist bisher die Husumer Schwachstelle. 13 Gegentore in sechs Spielen erscheinen viel. In der gesamten Hinrunde des Vorjahres waren es nur acht Gegentreffer in 17 Spielen. Positiv ist die Auswärtsbilanz in der Oberliga mit zwei Siegen in drei Spielen. Zudem ist der Eckernförder SV mit fünf Siegen aus den letzten sechs Aufeinandertreffen und zwei souveränen Erfolgen in der vergangenen Saison eine Art Lieblingsgegner.
Der Gegner: Eckernförde hat mit Anlaufschwierigkeiten in der Oberliga zu kämpfen. Mit dem 2:2 beim TSV Bordesholm gelang erst am vergangenen Wochenende der erste Punktgewinn. Bis dahin mussten die Schützlinge von Trainer Maik Haberlag viel Lehrgeld bezahlen, was bereits 21 Gegentore belegen. Auf der Habenseite stehen auch erst fünf eigene Treffer – die wenigsten in der Oberliga. Der Aufsteiger setzt in erster Linie auf mannschaftliche Geschlossenheit. Viele Spieler kommen ais der eigenen Jugend und spielen bereits seit Jahren zusammen.
Das sagt der Trainer: „Wir sind nach dem guten Saisonstart nicht durchgedreht und werden das nach dieser kleinen Delle auch nicht tun“, bleibt HSV-Coach Torsten Böker nach den beiden Niederlagen gelassen. „Wir fahren mit einem guten Gefühl und Selbstvertrauen nach Eckernförde.“ Beim Gegner sieht er eine positive Entwicklung: „Eckernförde agiert aus einer guten Grundordnung heraus, verfügt über laufstarke Spieler und ist im schnellen Umschaltspiel stets gefährlich. Das wissen wir auch noch aus dem letzten Jahr. Für uns geht es darum mit Ruhe, Geduld und am besten viel Ballbesitz, Chancen herauszuspielen und diese zu verwerten.“
Sorgen: Die Offensive ist nach wie vor geschwächt. Fabian Arndt ist nach einer Sperre wieder dabei, aber in Niklas Ludwig (Leiste), Marvin Matthiesen (Knie) sowie Hendrik Fleige (Muskelprobleme) fehlen wichtige Kräfte. Sebastian Kiesbye konnte nur Lauftraining absolvieren.
Besonderheit: Erstmals in Ära Torsten Böker musste die HSV zwei Pflichtspiel-Niederlagen in Folge hinnehmen. In der vergangenen Saison gab es lediglich im Oktober 2018 einmal zwei Unentschieden (jeweils 1:1 gegen den Gettorfer SC und FC Reher/Puls) hintereinander. Ansonsten hatten die Husumer unter Böker mindestens jedes zweite Spiel gewonnen.

SV Preußen 09 Reinfeld – SV Frisia 03 (Sonntag 15 Uhr)

Die Lage: Tabellenplatz zwölf ist nicht gerade dass, was sich der SV Frisia 03 vorstellt. Durch den Punktabzug für Eutin 08 wegen fehlender Schiedsrichter liegen die Rosenstädter mit vier Zählern noch hinter den Nordfriesen mit sechs Punkten auf der Habenseite. Frisia wurde nach der 0:4-Niederlage im letzten Heimspiel gegen Spitzenreiter SC Weiche Flensburg 08 II von den Reinfeldern überholt, die sich mit einem 5:1-Sieg beim Inter Türkspor Kiel vom zwölften auf den achten Platz verbesserten. Jetzt will Frisia punktemäßig unbedingt wieder mit Reinfeld gleichziehen und so den Anschluss an das Mittelfeld schaffen.
Der Gegner: Für Reinfeld ist die Oberliga ein Abenteuer. Als Tabellendritter der Landesliga rückten die Stormarner noch etwas überraschend in die höchste Landesklasse auf und sehen sich selbst als Außenseiter. Das scheint ihnen aber zu behagen. In sechs Spielen gelangen dem Neuling drei wichtige Siege gegen die direkten Konkurrenten Eutin (2:0), Eckernförde (1:0) und Türkspor Kiel.
Das sagt Olaf Petersen: „Wir waren mit unser Leistung beim 0:4 gegen Weiche II absolut nicht zufrieden. Das haben wir in der Woche aufgearbeitet“, so der Sportliche Leiter. „Die Jungs zeigen Reaktion, sie sind heiß und wissen, dass sie jetzt beim Aufsteiger in der Pflicht sind. Wir spielen dort klar auf Sieg. Wir können es deutlich besser und wollen dies jetzt auch zeigen. Die Trainer sind mit dem Engagement der Jungs in der Woche sehr zufrieden.
Sorgen: Die werden kleiner. Stammtorhüter Johnny Nestler ist zurück, Torjäger Finn Kalisch konnte problemlos trainieren und wird in Reinfeld wohl wieder einen kompletten Einsatz absolvieren. Allerdings fehlen Jannik Oliver Fust und Leevi Lehtovuori.
Besonderheit: Frisia hat noch nie gegen Reinfeld gespielt. „Das ist eine absolute Unbekannte für uns“, sagt Olaf Petersen. Aber die derzeitige Oberliga-Bilanz weist Gemeinsamkeiten auf. Beide Mannschaften haben sechs gelbe Karten, die Torjäger Vjekoslav Taritas (Reinfeld) und Finn Kalisch (Frisia) waren je vier Mal erfolgreich.

07.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 008 14.09.19 Husumer SV TSB Flensburg 1:8
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Lage der Liga

TORJÄGER

11 Marcel Cornils (SC Weiche Flensburg 08 II)
10 Tarik Pannholzer (TSB Flensburg)
9 Daniel Junge (Oldenburger SV)
8 Nicholas Holtze (TSB Flensburg)
8 Mats Jonathan Klüver (Oldenburger SV)
7 Timo Barendt (PSV Neumünster)
7 Ugur Dagli (SV Eichede)
6 Finn Kalisch (SV Frisia 03 Risum-Lindholm)
6 Morten Liebert (SV Todesfelde)
5 Timo Carstensen (TSB Flensburg)
5 Lucas Will (VfB Lübeck II)
4 Jan Ole Butzek (TSB Flensburg)
4 Danny Cornelius (Oldenburger SV)
4 Mika Jöhnck (TSV Bordesholm)
4 Furkan Kalfa (VfB Lübeck II)
4 Marco Pajonk (1.FC Phönix Lübeck)
4 Vjekoslav Taritas (SV Preußen 09 Reinfeld)
4 Bosse Wullenweber (Husumer SV)
3 Mathias Maiboell Andersen (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Fabian Arndt (Husumer SV)
3 Marc Christopher Barck (PSV Neumünster)
3 Fleming Barth (SC Weiche Flensburg 08 II)
3 Malek Fakhoury (TSB Flensburg)
3 Hendrik Fleige (Husumer SV)
3 Alban Jasari (Inter Türkspor Kiel)
3 Rafael Krause (SV Todesfelde)
3 Malte Lucht (TSV Bordesholm)
3 Marvin Mohr (TSV Bordesholm)
3 Kristof Rönnau (SV Preußen 09 Reinfeld)
3 Michael Saar (1.FC Phönix Lübeck)
3 Lasse Sohrweide (1.FC Phönix Lübeck)
3 Jonathan Stoever (SV Eichede)
3 Til Martin Weidemann (VfB Lübeck II)
2 Sebastian Kiesbye (Husumer SV)
2 Kevin Knitel (Husumer SV)
1 Niklas Ludwig (Husumer SV)
1 Marc Koschenz (Husumer SV)
1 Luca Steen (Husumer SV)
1 Tarek Yassine (Husumer SV)

KIEL (CJE) - Erste Niederlage für den Spizenreiter: Am achten Spieltag erwischte es auch den SC Weiche 08 II, der beimVfB Lübeck II mit 1:4 verlor. Die schlecht gestarteten Grün-Weißen hatten zuvor auch schon die Mitfavoriten TSB Flensburg und PSV Neumünster daheim besiegt. Der TSB kam nicht nur punktemäßig näher heran, sondem überholte den Lokalrivalen zumindest schon nach dem Torverhältrris durch das in der Schlussphase herausge-schossene 8:1 bei Aufsteiger Husumer SV. Der SV Todesfelde verpasste es durch ein spätes Gegentor beim SV Eichede, ebenfalls auf 19 Zähler zu kommen. Anschluss nach oben hielten auch die drei Süd-Aufsteiger Phönix Lübeck (1:0 gegen Eutin), Oldenburger SV (3:1 beim PSV Neumünster) und überraschend Preußen Reinfeld (2:1 in Kropp). Am Tabellenende feierte Inter Türkspor im Kellerduell gegen Eckernförde den ersten Sieg, so dass nun kein Team mehr punktlos ist. Schlusslicht ist nun der TSV Kropp, der auch gegen Reinfeld keine Wende schaffte und im letzten Jahr von Trainer Dirk Asmussen dem Abstieg entgegen strebt. Vor der Abstiegszone setzte, sich Lindholm durch das 1:0 gegen Bordesholm ab.

DIE MANNSCHAFT DER WOCHE

Husum fällt nach gut einer Stunde auseinander

Husumer SV -
TSB Flensburg
1:8 (0:1)

Liefen am Ende zu oft hinterher: Husums Marco Nagel verfolgt den TSB-Angreifer Nicholas Holtze. Foto: speedphotos.de

Husumer SV: Bielinski - C. Herpel, Wullenweber, Wetzel - Nagel (87. Knitel), Waskow - Arndt, Yassine, Henning Lorenzen - Koschenz, Kiesbye.
TSB Flensburg: Hagge - Spoth, Nissen (46. Lass), Vosgerau - Carstensen, Puttins - lngwersen, Warncke, Pannholzer - Butzek (72. Treitz), Holtze (76. Fakhoury).
SR: Deeg (TuS Hartenholm).
Zuschauer: 320.
Tore: 0:1 Carstensen (31 .), 0:2 Vosgerau (49.),1:2 Koschenz (58,), 1:3 Pannholzer (62,), 1:4 Pannholzer (67.), 1:5 Holtze (75.), 1:6 Carstensen (80.), 1:7 Fakhoury (83.), 1:8 Puttins (89.).
Bes. Vork.: Wullenweber scheitert mit Foulelfmeter an Hagge (64.).

1:8 ist ein Ergebnis, das wenig Interpretationsspielraum zulässt und einzig und allein auf ein Debakel für die unterlegene Mannschaft schließen lässt. Dass die Husumer SV im Derby gegen den TSB Flensburg ein solches erlebte, war nach 90 Minuten zwar unbestritten, jedoch hätte nach einer Stunde noch keiner im Friesenstadion mit derart klaren Verhältnissen gerechnet. In der 58. Minute hatte Marc Koschenz die bis dato nahezu ebenbürtigen Husumer mit seinem Anschlusstreffer zum 1:2 zurück ins Spiel gebracht und Anlass zur Hoffnung gegeben, vielleicht sogar noch etwas Zählbares mitzunehmen. Nach dem 1:3 für den TSB und einem verschossenen Elfmeter von HSV-Abwehrchef Bosse Wullenweber im direkten Gegenzug (64.) fiel das Husumer Kartenhaus völlig in sich zusammen und die Flensburger veranstalteten in der Folge ein munteres Scheibenschießen gegen wehrlose Stormstädter.

Entsprechend geteilt fiel daher auch das Urteil von HSV-Coach Torsten Böker aus. "In der ersten Halbzeit müssen wir in Führung gehen, nutzen aber unsere guten Gelegenheiten mal wieder nicht. Der Gegner zeigte sich dagegen vor der Pause gnadenlos effektiv. Beim 0:2 verteidigen wir die Ecke nicht gut, kommen dann aber noch einmal zurück." Für die letzte halbe Stunde und die Ereignisse nach dem verschossenen Elfmeter mit dem kurz darauf folgenden 1:4 hatte Böker kein Verständnis. "Wir lassen es danach nur noch über uns ergehen und das tut zusammen mit dem schlussendlichen Ergebnis extrem weh."

TSB-Co-Trainer Hoymar Sörensen schätzte den Spielverlauf auch realistisch ein. "Im Moment haben wir einfach zum richtigen Zeitpunkt auch mal das nötige Glück, denn wenn die Husumer eine ihrer Chancen nutzen, kann so ein Spiel auch mal anders laufen. Insgesamt haben wir uns vor der Pause schwer getan und spielerisch sicher keine Glanzleistung abgeliefert, waren jedoch in dieser Phase gnadenlos effektiv. Nach dem Elfrneter, den Andre Hagge weltklasse hält, hatten wir dann die Leichtigkeit im Gefühl des sicheren Sieges."

Die stark ersatzgeschwächten Hausherren, bei denen sogar Routinier Christian Herpel nach fast eineinhalb Jahren sein Comöback mit 36 ]ahren in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Grundordnung mit einer Fünferkette in der Abwehr und machten damit die Räume in der eigenen Hälfte extrem eng. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte so ihre Probleme und konnte ihre offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen. Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und bereits früh bei einer Doppelchance von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor stark entschärfte, die Führung auf dem Fuß (6.). Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt, der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde (27.), kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler von Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge, aber auch am Tor vorbei (29.).We aus dem Nichts gingen dann aber die Gäste in Führung. Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den BalI nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen keine Mühe hatte, einzunetzen (31.).

Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumer etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen und auf 0:2 zu erhöhen. Eine Ecke wurde am kurzen Pfosten verlängert, so dass der aufgerückte Abwehrhüne Nicolai Vosgerau im Zentrum einnickte (49.). Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die Kreisstädter noch nicht geschlagen und kamen durch Koschenz zum 1:2-Anschlusstreffer (58.). Danach war "Crunch-Time" angesagt. Zunächst erhöhte Top- Torjäger Pannholzer auf Pass von Holtze auf 1:3 (62.), bevor im direkten Gegenzug Fabian Amdt im Strafraum von Vosgerau zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß schoss Wullenweber zwar stramm und platziert, jedoch hatte Hagge die Ecke geahnt und hielt das Geschoss sehenswert (64.). Das war der Knackpunkt im Husumer Spiel, so dass nach Pannholzers 1:4 die Messe endgültig gelesen war (67.). Was folgte war allerdings eine Husumer Bankrotterklärung. Die Böker-Schützlinge ergaben sich nun in ihr Schicksal und zeigten nahezu keinerlei Gegenwehr mehr. Das nutzte der Tabellenzweite im Stile einer Spizenmannschaft clever und eiskalt aus und feierte durch weitere Treffer von Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) ein wahres Schüzenfest.

"Ich erwarte von den ]ungs, dass man sich als Mannschaft, auch wenn man nach dem 1:4 nicht mehr gewinnen kann, gegen ein höheres Ergebnis wehrt. Das haben wir heute nicht geschafft und daran werden wir uns zukünftig erinnern müssen. Aber auch das ist Teil unseres Lernprozesses", bewertete Torsten Böker. Der TSB hat mit dem Kantersieg weiteren Boden auf die Tabellenspitze gut gemacht. Trainer Jan Hellström will die Situation trotzdem nicht überbewerten. "Die Tabelle hat noch nicht viel zu sagen. Wir schauen ohnehin nur auf uns und wollen unsere Spiele gewinnen. In dieser ausgeglichenen Klasse denken wir zudem nur von Spiel zu Spiel."

BJÖRN GUTT

NordSport / www.fussball.de · 16.09.2019

TSB Flensburg dreht im Nordderby auf

Flensburger Fußballer gewinnen 8:1 bei der Husumer SV / Keeper André Hagge pariert Elfmeter von Bosse Wullenweber
Und wieder hat's "geklingelt": Die TSB-Fußballer bejubeln einen weiteren Treffer. speedphotos.de

Husum (Björn Gutt) - Das 8:1 (1:0) bei der Husumer SV wollte Jan Hellström, Trainer der Oberliga-Fußballer des TSB Flensburg, nicht überbewerten: "Die Tabelle hat noch nicht viel zu sagen. Wir schauen nur auf uns, denken von Spiel zu Spiel und müssen auch kommende Woche beim Eckernförder SV wieder einen Hebel finden."

Sein Co-Trainer Hoymar Sörensen analysierte das Spielgeschehen. "Im Moment haben wir einfach zum richtigen Zeitpunkt auch mal das nötige Glück, denn wenn Husum eine seiner Chancen nutzt, kann so ein Spiel auch mal anders laufen. Insgesamt haben wir uns vor der Pause schwer getan und spielerisch sicher keine Glanzleistung abgeliefert, waren jedoch in dieser Phase gnadenlos effektiv. Nach dem Elfmeter, den Andre Hagge klasse hält, hatten wir dann die Leichtigkeit im Gefühl des sicheren Sieges", sagte er.

Die stark ersatzgeschwächten Hausherren, bei denen Routinier Christian Herpel (36) nach fast anderthalb Jahren sein Comeback in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Grundordnung mit einer Fünferkette in der Abwehr und machten damit die Räume eng. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte ihre Probleme, konnte die offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen.

Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und bereits früh bei einer Doppelchance von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor stark entschärfte, die Führung auf dem Fuß hatte (6.). Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt (27.), der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde, kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler des Flensburger Abwehrmanns Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge, aber auch am Tor vorbei (29.).

Wie aus dem Nichts gingen dann aber die Gäste in Führung. Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den Ball nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen keine Mühe hatte, zu treffen (31.). Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumern etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen – und zu erhöhen.

Eine Ecke wurde am kurzen Pfosten verlängert, der aufgerückte Abwehrhüne Nicolai Vosgerau köpfte ein (49.). Zu diesem Zeitpunkt gaben sich die Kreisstädter noch nicht geschlagen, Marc Koschenz traf zum 1:2 (58.). Danach war "Crunch-Time" angesagt. Zunächst erhöhte Top-Torjäger Pannholzer auf Pass von Holtze auf 1:3 (62.), bevor im direkten Gegenzug Fabian Arndt im Strafraum von Vosgerau zu Fall gebracht wurde. Den fälligen Strafstoß schoss Wullenweber zwar stramm und platziert, jedoch hatte André Hagge die Ecke geahnt und hielt sehenswert (64.).

Das war der Knackpunkt, nach Pannholzers 1:4 (67.) war alles klar. Was folgte, war eine Husumer Bankrott-Erklärung. Die Böker-Schützlinge ergaben sich nun in ihr Schicksal und zeigten nahezu keinerlei Gegenwehr mehr. Das nutzte der Tabellenzweite im Stile einer Spitzenmannschaft aus – Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) vollendeten das Schützenfest.

16.09.2019 · Flensburger Tageblatt

Am Ende keine Gegenwehr

Fußball-Oberliga: Husumer SV geht im Heimspiel gegen TSB Flensburg mit 1:8 unter
Wieder entwischt: Nicholas Holtze (TSB) läuft dem Husumer Marco Nagel davon. KOB

Husum (Björn Gutt) - Mit 1:8 ging die Husumer SV im Derby der Fußball-Oberliga gegen den TSB Flensburg unter. Eine Stunde lang hatte noch Hoffnung für den Aufsteiger bestanden. Marc Koschenz hatte die bis dahin nahezu ebenbürtigen Husumer mit seinem Tor 1:2 (58.) zurück ins Spiel gebracht. Doch dann begann im Friesenstadion ein munteres Scheibenschießen gegen wehrlose Stormstädter.

HSV-Coach Torsten Böker hatte für die letzte halbe Stunde kein Verständnis: „Wir lassen es nur noch über uns ergehen und das tut zusammen mit dem schlussendlichen Ergebnis extrem weh.“ Die stark ersatzgeschwächten Husumer, bei denen sogar der 36-jährige Christian Herpel nach fast eineinhalb Jahren sein Comeback in der Liga-Mannschaft gab, begannen in einer ungewohnt defensiven Abwehr in Fünferkette. Damit hatte die beste Offensive der Liga in der ersten Hälfte so ihre Probleme und konnte ihre offensichtlichen Feldvorteile nur selten zu Tormöglichkeiten nutzen.

Anders der Gastgeber, der nach Ballgewinn schnell umschaltete und eine Doppelchance (6. ) von Marc Koschenz und Sebastian Kiesbye hatte, die der gut aufgelegte Andre Hagge im TSB-Tor entschärfte. Maximilian Waskow (24.) sowie Fabian Arndt (27.), der erst im letzten Moment mit einem Rempler am Torschuss gehindert wurde, kamen gefährlich in Tornähe. Nach einem Fehler vom Flensburger Abwehrmann Torge Nissen spitzelte Kiesbye den Ball an Hagge aber auch am Tor vorbei (29.).

Wie aus dem Nichts gingen die Gäste in Führung (31.). Der starke Nicholas Holtze hatte aus halblinker Position abgezogen, so dass HSV-Keeper Chris Bielinski den Ball nur zur Mitte abwehren konnte, wo Timo Carstensen bereit stand. Bis zur Pause überließen die Flensburger den Husumer etwas mehr Spielanteile, um dann direkt nach dem Wechsel das Tempo wieder anzuziehen und auf 2:0 (49.) zu erhöhen. Nicolai Vosgerau verwertete eine Ecke. Nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Koschenz folgte bald das 1:3 (62.) durch TSB-Torjäger Pannholzer. Nach einem vom Husumer Bosse Wullenweber verschossenen Strafstoß (Foul an Arndt) ging es mit den Gastgebern endgültig bergab. Pannholzer traf zum 1:4 (67.), Husum zeigten fast keinerlei Gegenwehr mehr. Der Tabellenzweite feierten mit weiteren Treffer von Holtze (75.), Carstensen (80.), Joker Malek Fakhoury (83.) sowie Lars Ole Puttins (89.) ein Schützenfest.

„Ich erwarte von den Jungs, dass man sich als Mannschaft, auch wenn man nach dem 1:4 nicht mehr gewinnen kann, gegen ein höheres Ergebnis wehrt. Das haben wir heute nicht geschafft und daran werden wir uns zukünftig erinnern müssen. Aber auch das ist Teil unseres Lernprozesses“, sagte Torsten Böker.

 

16.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport

Flensburg schießt scharf

Strapaziert: Gerade in Husum hatte das Spielgerät viel zu tun. Foto. Seehausen

Fußball-Oberliga:

1. FC Phönix Lübeck - Eutin 08 1:0 (0:0)
Knappe Angelegenheit in Lübeck. Und dennoch setzte sich letztlich der Favorit durch.
Schiedsrichter: Paltchikov (Lübeck).
Tor: 1:0 Dagli (72.).

VfB Lübeck II - SC Weiche Flensburg II 4:1 (2:0)
Überraschende Niederlage des Tabellenführers, der nie in die Partie fand.
Schiedsrichter: Pabla (Jevenstedt).
Tore:
1:0 Dombrowski (2.), 2:0 Kalfa (44.), 3:0 Kalfa (50.), 4:0 Bock (54.), 4:1 Miske (85.).

TSV Kropp - SV Preussen 09 Reinfeld 1:2 (0:2)
Das Schlusslicht der Liga schnupperte am ersten Saisonsieg, gelingen aber wollte dieser dann doch nicht.
Schiedsrichter:
Bendowski (Lübeck).
Tore: 0:1 Rönnau (27.), 0:2 Grimm (38.), 1:2 Langkowski (65.).

Husumer SV - TSB Flensburg 1:8 (0:1)
Lohnender Spieltag für die zweitplatzierten Flensburger, die sich durch die parallele Niederlage des SC Weiche II für die Tabellenspitze in Stellung bringen.
Schiedsrichter
: Deeg (Hartenholm).
Tore: 0:1 Carstensen (32.), 0:2 Vosgerau (50.), 1:2 Koschenz (58.), 1:3 Pannholzer (67.), 1:4 Pannholzer (72.), 1:5 Holtze (75.), 1:6 Carstensen (80.), 1:7 Fakhoury (84.), 1:8 Puttins (89.).

PSV Neumünster - Oldenburger SV 1:3 (0:2)
Rückschlag für den SV, der nach oben abreißen lassen muss.
Schiedsrichter: Ruback (Wiesharde);
Zuschauer: 149.
Tore: 0:1 Junge (9.), 0:2 Klüver (12.), 1:2 Barendt (48.), 1:3 Klüver (79.).
Gelb-Rote Karte
: Für Oldenburgs Freund (46.).
Rote Karte: Für den Neumünsteraner Blöcker (44.).

14.09.2019 / 16:42 Uhr / Philip Hentschel· www.sportplatz.sh

Nordderby in der Oberliga

Flensburg (tif) - Nordfriesland gegen Flensburg steht auf dem Menü des Oberligafußballs, wenn der TSB Flensburg und die Husumer SV am Sonnabend (14 Uhr ) in Husum aufeinandertreffen. Dabei sind die Gäste von der Flensburger Förde gegen die Aufsteiger von der Nordsee klarer Favorit. Der TSB, als Tabellenzweiter, hat nach holprigem Beginn in die Spur gefunden, doch unterschätzen dürfen die Flensburger die Husumer nicht. Der Aufsteiger hat bereits elf Punkte gesammelt und seine Leistungsstärke unter Beweis gestellt.

Den ungeschlagenen Spitzenreiter der Oberliga vom SC Weiche Flensburg 08 II zieht es am Sonnabend (14 Uhr) zur zweiten Mannschaft des VfB Lübeck. Die Flensburger fahren mit breiter Brust in die Hansestadt und können die Siegesserie auch in Lübeck noch fortsetzen.

Fast schon ums Überleben kämpfen die Fußballer des TSV Kropp. Gegen den gut gestarteten Aufsteiger von Preußen Reinfeld stehen die Kropper am Sonnabend (14 Uhr) bei einem Punkt nach sieben Spielen schon gehörig unter Zugzwang.

Nach dem guten Saisonstart fehlten dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm zuletzt aber die Punkte. Vor dem Spiel gegen TSV Bordesholm am Sonnabend (15 Uhr) hängen die Nordfriesen direkt vor den Abstiegsplätzen fest. Ein Erfolg würde dem SV Frisia 03 wieder mehr Luft verschaffen.

14.09.2019 · www.fl-arena.de

TSB mit großem Respekt zum Derby nach Husum

Absicherung: Tom Warncke (Mitte) und Torge Nissen (hinten) gegen Neumünsters Grady Zinkondo. Foto: Michael Staudt

Flensburg (wsi) - „Wir sind heiß auf den nächsten Dreier“, so die kämpferische Ansage von Jan Hellström. Der Trainer des Fußball-Oberligisten TSB Flensburg will nach dem überzeugenden Auftritt gegen den PSV Neumünster (5:0) den zweiten Tabellenplatz festigen. Allerdings stehen die Fördestädter heute (14 Uhr) bei Aufsteiger Husumer SV vor einer denkbar schweren Aufgabe. Im Pokal standen sich beide Teams bereits im Juli gegenüber, sa siegten die Flensburger 4:1. „Aber so klar war es nicht“, so TSB-Co-Trainer Hoymar Sörensen, „denn beide Mannschaften waren lange auf Augenhöhe. Erst nach der Roten Karte für Marco Nagel wurden wir in der Endphase stärker und kamen zu den Toren.“ Für Sörensen muss deshalb die Defensive besser als im Pokalspiel stehen.

Die Nordfriesen hatten einen verheißungsvollen Saisonstart. Dann folgte mit drei sieglosen Spielen ein Leistungsknick, ehe man am vergangenen Wochenende 4:1 bei Mitaufsteiger Eckernförder SV gewann. „Wir gehen die Aufgabe respektvoll an “, sagt Sörensen und Hellström ergänzt: „Schließlich haben die Husumer mit Fabian Arndt einen genialen Spielmacher. Abwehrchef Bosse Wullenweber ist gefährlich bei Standards und die drei Ex-SC-Spieler Marco Nagel, Maximilian Waskow und Sebastian Kiesbye sind auch eine Klasse für sich.“

Mats Möller fällt wegen Kniebeschwerden aus, Davin Thomsen und Niklas Müller sind dagegen wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen.
14.09.2019 · Flensburger Tageblatt

Husumer SV erwartet "Mannschaft der Stunde"

Bosse Wullenweber (li.) ist mit vier Toren erfolgreichster Husumer Schütze. Foto: GIT/Archiv

Husum (bjg) - Ein Duell mit viel Tradition: Heute um 14 Uhr treffen im Freisenstadion die Husumer SV und der TSB Flensburg in der Fußball-Oberliga aufeinander.

Die Lage: Trotz der mageren Heimbilanz (zwei Remis, eine Niederlage) liegen die Kreisstädter auf Tabellenplatz neun mit elf Punkten aus sieben Spielen und einem gehörigen Polster zu den Abstiegsplätzen voll im Soll.

Der Gegner: Der TSB Flensburg ist derzeit so etwas wieder Mannschaft der Stunde. in der Oberliga. Zuletzt gab es vier Siege und 18:2 Tore. Der Vizemeister der vergangenen beiden Jahre hat sich an der Tabellenspitze etabliert und klar formuliert, um die Meisterschaft mitspielen zu wollen. Dazu wurde die ohnehin stark besetzte und eingespielte Mannschaft punktuell verstärkt. Königstransfer ist Tarik Pannholzer aus der Jugend des FC St. Pauli, der mit acht Treffern gleich zum Top-Torjäger der derzeit besten Offensive der Liga avancierte. 

Das sagt der Trainer: „Die Flensburger verfügen über eine abgezockte und routinierte Truppe, die mit ihrer Effektivität Fehler sofort bestraft, und zusätzlich auch noch gut und robust verteidigt.“ Trotzdem hofft Böker, dass sein Matchplan greift. „Wir wollen und können mit einer Top-Leistung gerade zu Hause den TSB ärgern.“

Sorgen: Hendrik Fleige und Niklas Ludwig werden ausfallen. Auch hinter dem Einsatz von Sebastian Kiesbye steht ein Fragezeichen, so dass nahezu der gesamte Angriff nicht zur Verfügung steht. Zudem werden Luca Steen nach der Roten Karte in Eckernförde (drei Spiele Sperre) und weiterhin der verletzte Marvin Matthiesen nicht dabei sein.

Besonderheit: Auch wenn das letzte Duell in einem Liga-Spiel bereits fast viereinhalb Jahre zurückliegt, trafen beide Mannschaften in dieser Saison bereits in einem Pflichtspiel aufeinander. Im Landespokal triumphierten die Flensburger 4:1 (1:0) in Husum, wobei das Spiel bis zur Gelb-Roten Karte für den Husumer Marco Nagel (68.) beim Stand vom 1:1 auf Augenhöhe verlief und die Siegtreffer erst in der Schlussphase fielen.
14.09.2019 · sh:z-NordfrieslandSport
OL 009 21.09.19 Oldenburger SV Husumer SV 15 h
OL 010 28.09.19 Husumer SV SV Todesfelde 14 h
KP-HF 03.10.19 TSV Hattstedt Husumer SV Spiel 29
OL 011 05.10.19 Eutin 08 Husumer SV 14 h
OL 012 12.10.19 Husumer SV SC Weiche Flensburg 08 II 14 h
OL 013 20.10.19 SV Preußen 09 Reinfeld Husumer SV 15 h
OL 014 26.10.19 Husumer SV TSV Bordesholm 14 h
OL 015 02.11.19 Inter Türkspor Kiel Husumer SV 16 h
OL 016 09.11.19 VfB Lübeck II Husumer SV 14 h
OL 017 16.11.19 Husumer SV TSV Kropp 14 h
OL 018 24.11.19 SV Eichede Husumer SV 14 h
OL 019 30.11.19 Husumer SV 1.FC Phönix Lübeck 14 h
OL 020 01.03.20 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV 15 h
OL 021 07.03.20 TSB Flensburg Husumer SV 14 h
OL 022 14.03.20 Husumer SV Oldenburger SV 14 h
OL 023 22.03.20 SV Todesfelde Husumer SV 14 h
OL 024 28.03.20 Husumer SV Eutin 08 14 h
OL 025 04.04.20 SC Weiche Flensburg 08 II Husumer SV 13.30 h
OL 026 18.04.20 Husumer SV SV Preußen 09 Reinfeld 14 h
OL 027 25.04.20 TSV Bordesholm Husumer SV 14 h
OL 028 02.05.20 Husumer SV Inter Türkspor Kiel 14 h
OL 029 09.05.20 Husumer SV Eckernförder SV 14 h
OL 030 16.05.20 Husumer SV PSV Neumünster 15 h
KP-F 21.05.20 Gewinner aus Spiel 30 Husumer SV Langenhorn
SpVgg Holstein-West 19

 

 


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