1. HERREN HUSUMER SV 2017/18
Durchführungsbestimmung 2017/18 Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Montag, 18.09.2017 12:16

Die Landesliga Schleswig-Mannschaft der Husumer SV 2017/18

 

hinten v.l.n.r.: Tobias Wetzel · Christian Peters · André Witthohn · Fabian Wobig · Luca Sander · Luca Steen
Mitte v.l.n.r.: Arne Strohscheer · Bernd Friedrichsen · Valentin Godt · Marvin Matthiesen · Hendrik Fleige · Cyriac Albertsen · Bosse Wullenweber · Niklas Ludwig · Dennis Witt · Momme Reinhold
vorne v.l.nr.: Gianluca Siefert · Florian Cornils · Finn Christiansen · Benjamin Gielow · Marvin Hems · Sascha Feller · Henning Lorenzen · Christian Herpel

Unsere Neuzugänge mit Trainer Dennis Witt (2.v.l..): Marvin Matthiesen · Marvin Hems · Valentin Godt · Niklas Ludwig · Finn Christiansen


Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Malte Clausen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2014

Florian Cornils

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2016

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Valentin Godt

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Hems

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Herpel

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2012

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

René Hornburg

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Nils Möhlenbrock

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Peters

geb. 1990 · bei der Husumer SV seit 2016

Florian Plewka

geb. 1991 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Roman Schmakov

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Gianluca Siefert

geb. 1989 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

André Witthohn

geb. 1987 · bei der Husumer SV seit 2014

 
 

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2017

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

 

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Dennis Witt

*

Christian Herpel

*25.06.1983

Momme Reinhold

*

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0176 84526618

per E-Mail: witt-familie@t-online.de
   
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf

*

Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

Julia Bruhn

*

 

 

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

*11.06.1969

Karola Laß

*22.08.1993

Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail: karolalass@web.de

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

23.06.2017 Staffeleinteilung mit Routenplaner Stormarner Tageblatt 

Staffeleinteilung mit Routenplaner

Ligenreform im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband: Bislang steht nur die neue Oberliga / Vereine erhalten ersten Entwurf
Voraussichtliche Staffeleinteilung
Oberliga
Heider SV (HEI)
FC Dornbreite Lübeck (HL)
TSV Lägerdorf (IZ)
Holstein Kiel II (KI)
TSV Schilksee (KI)
Inter Türkspor Kiel (KI)
SV Frisia Lindholm (NF)
TSV Wankendorf (NMS)
VfR Neumünster (NMS)
PSV Neumünster (NMS)
SV Eichede (OD)
NTSV Strand 08 (OH) 
SV Todesfelde (SE)
SC Weiche Flensburg II (SL/F)
TSB Flensburg (SL/F)
TSV Friedrichsberg (SL/F)

Landesliga Schleswig
BSC Brunsbüttel (HEI)
SG Geest 05 (HEI)
FC Reher/Puls (IZ)
VfL Kellinghusen (IZ)
VfR Horst (IZ)
FC Kilia Kiel (KI)
TSV Altenholz (KI)
Blau-Weiß Löwenstedt (NF)
Husumer SV (NF)
TSV Rantum (NF)
Büdelsdorfer TSV (RD)
Eckernförder SV (RD)
Gettorfer SC (RD)
Osterrönfelder TSV (RD)
Schleswig 06 (SL/F)
TSV Kropp (SL/F)

Landesliga Holstein
1. FC Phönix Lübeck (HL)
TSV Travemünde (HL)
VfB Lübeck II (HL)
TSV Bordesholm (KI)
Heikendorfer SV (KI)
TSV Klausdorf (KI)
TSG Concordia Schönkirchen (KI)
SV Eichede II (OD)
SV Preußen Reinfeld (OD)
TSV Pansdorf (OH)
Oldenburger SV (OH)
GW Siebenbäumen (RZ)
TuS Hartenholm (SE)
SSC Phönix Kisdorf (SE)
SV Todesfelde II (SE)
SV Schackendorf (SE)

Verbandsliga Nord
MTV Tellingstedt (HEI)
Heider SV II (HEI)
TSV Büsum (HEI)
TSV Rot-Weiß Niebüll (NF)
SG Leck-Achtrup-Ladelund (NF)
SG Oldenwort-Witzwort (NF)
SV Dörpum (NF)
TSV Nord Harrislee (SL/F)
TSV Süderbrarup (SL/F)
IF Stjernen Flensborg (SL/F)
TSV Nordmark Satrup (SL/F)
FC Tarp-Oeversee (SL/F)
SC Weiche Flensburg III (SL/F)
FC Wiesharde (SL/F)
TuS Collegia Jübek (SL/F)
Slesvig IF (SL/F)

Verbandsliga Ost
MTV Dänischenhagen (KI)
Wiker SV (KI)
SpVg Eidertal Molfsee (KI)
SSG Rot-Schwarz Kiel (KI)
TSV Kronshagen (KI)
SVE Comet Kiel (KI)
TSV Malente (OH)
Eutin 08 II (OH)
SG Insel Fehmarn (OH)
TSV Wentorf (PLÖ)
Preetzer TSV (PLÖ)
Dobersdorfer SV (PLÖ)
TSV Plön (PLÖ)
TSV Stein (PLÖ)
VfL Schwartbuck (PLÖ)
1. FC Schinkel (RD)

Verbandsliga West
Marner TV (HEI)
MTSV Hohenwestedt (IZ)
Itzehoer SV (IZ)
PSV Neumünster II (NMS)
SV Tungendorf (NMS)
VfR Neumünster II (NMS)
SG Padenstedt (NMS)
TuS Nortorf (NMS)
TuS Bargstedt (RD)
Rendsburger TSV (RD)
TuS Jevenstedt (RD)
Kaltenkirchener TS (SE)
SV Henstedt-Ulzburg (SE)
Fetihspor Kaltenkirchen (SE)
SV Rickling (SE)
SG Rönnau-Segeberg (SE)

Verbandsliga Süd
TSV Schlutup (HL)
SC Rapid Lübeck (HL)
Eichholzer SV (HL)
Eintracht Groß Grönau (HL)
Rot-Weiß Moisling (HL)
Lübecker SC (HL)
SSV Pölitz (OD)
VfL Oldesloe (OD)
WSV Tangstedt (OD)
SSC Hagen Ahrensburg (OD)
Büchen-Siebeneichener SV (RZ)
Breitenfelder SV (RZ)
SSV Güster (RZ)
Ratzeburger SV (RZ)
FFC Nordlichter Norderstedt (SE)
TSV Nahe (SE)
Tauschkandidaten der Staffeln kursiv.

Bad Oldesloe (cje/ssi) - Der Meldestichtag für die Herren-Spielklassen ist seit der vergangenen Woche vorüber. Doch noch stehen die Spielklassen für die neue Fußballsaison nicht endgültig fest. Das liegt an der Spielklassen- und Strukturreform, nach der die Mannschaften künftig nicht mehr nach Kreisgrenzen, sondern nach geographischen und verkehrstechnischen Gegebenheiten sortiert werden. Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) hat man eine neue Software entwickelt, mit der die Einteilung der Spielklassen so gerecht wie möglich erfolgen soll. Das Programm arbeitet nicht auf Basis der reinen Entfernungen, sondern mit Unterstützung eines Routenplaners, der die schnellsten Verkehrswege berücksichtigt. So ist beispielsweise die Entfernung von Itzehoe nach Lübeck kürzer als die nach Tarp – doch dank direkter Autobahnanbindung ist man auf der längeren Strecke 20 Minuten schneller unterwegs.

Klaus Schneider, Vorsitzender des SHFV-Herrenspielausschusses, nutzt dieses Programm bereits für die Staffeleinteilung – aber auch „den gesunden Menschenverstand“, wie er betont. Für die Spielklassen oberhalb der Kreisliga hat Schneider eine vorläufige Klasseneinteilung erarbeitet. Auf Kreisligaebene und darunter wird es in der kommenden Woche noch eine Tagung des Verbandsspielausschusses mit den Kreisspielausschussvorsitzenden geben, auf denen auch vorläufige Kreisliga- und Kreisklassen-Staffeln beschlossen werden sollen. In allen Fällen haben die Vereine noch Gelegenheit, Stellung zu beziehen und Veränderungen anzuregen. „Es wird nur in wenigen Fällen Überraschungen geben“, sagt Schneider und kündigt an: „Sollte es den Fall geben, dass zwei Vereine ihre Staffel tauschen wollen, können wir das auf jeden Fall unbürokratisch lösen.“

Keine Diskussionen gibt es in jedem Fall um die Oberliga. Als einzige Staffel auf Landesebene steht die höchste Klasse – künftig wie die Landes-, Verbands- und Kreisligen nur noch mit 16 Mannschaften besetzt – bereits unumstößlich fest.

Demnach duelliert sich Regionalliga-Absteiger SV Eichede in der kommenden Saison mit Holstein Kiel II, VfR Neumünster, TSB Flensburg, SC Weiche Flensburg 08 II, NTSV Strand 08, Heider SV TSV Schilksee, SV Todesfelde TSV Lägerdorf, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Polizei-SV Union Neumünster sowie den Aufsteigern Inter Türkspor Kiel, TSV Friedrichsberg, FC Dornbreite Lübeck und TSV Wankendorf

Für die anderen Spielklassenebenen stehen zwar die qualifizierten Mannschaften fest, nicht aber die genauen Staffeln. Wir betrachten im folgenden die sechste und siebte sowie in Auszügen (aus Stormarner Sicht) die achte Spielklassenebene im SHFV. Aufgeführt sind neben den qualifizierten Teams, für einen etwas besseren Überblick sortiert nach Kreisen, auch die möglichen Nachrücker für den Fall eines Rückzugs. „Bis zum 30. Juni kann noch einiges passieren“, weiß Schneider aus Erfahrung.

Landesligen (32 Teams in zwei Staffeln)
Der SHFV bietet den Vereinen zwei Vorschläge für die neu geschaffenen Landesligen Schleswig und Holstein, bevorzugt aber die Trennung durch die blaue Linie. Entschieden ist die Klasseneinteilung noch nicht, Vereine könnten gegebenenfalls ihre Plätze noch tauschen.

Aus den 32 Teams lassen sich zwei verschiedene Varianten „schneiden“. Auch Schneider will sich da noch nicht festlegen. „Es geht um die Vereine im Südwesten und in Kiel“, erklärt er. Eine Option ist deshalb in diesem Fall, den Vereinen zunächst zwei Varianten der Staffeln, die „Landesliga Schleswig“ und „Landesliga Holstein“ heißen sollen, zur Auswahl anzubieten. In einem Fall würde die nördliche Staffel alle Kieler Mannschaften umfassen und die Teams aus Steinburg und dem Süden Dithmarschens – so wie in der nach Kreisgrenzen erstellten früheren Landesliga Süd – der Holstein-Staffel zugeschlagen. Das genannte Beispiel der Fahrtwege zeigt aber, dass dies nicht die einzige Variante sein muss. Die Kieler Mannschaften des Stadtgebiets und des Ostufers der Holstein-Staffel zuzuordnen und die Steinburger und Dithmarscher Vertreter dem Norden und damit entlang der Verkehrsachsen A7 und B5, würde ebenfalls Sinn ergeben.

Für die qualifizierten Mannschaften aus Stormarn, SV Preußen Reinfeld und SV Eichede II, dürfte sich derweil im Wesentlichen nicht viel im Vergleich zur Vergangenheit in der Verbandsliga Süd-Ost ändern. Grün-Weiß Siebenbäumen, VfB Lübeck II, Phönix Lübeck, TSV Travemünde, Oldenburger SV und TSV Pansdorf passen geographisch und waren in der Vergangenheit bereits Gegner. Der TuS Hartenholm, SSC Phönix Kisdorf, SV Schackendorf und der SV Todesfelde II aus dem Kreis Segeberg kommen dazu. Unklar ist somit, welche Teams die noch vier freien Plätze einnehmen. Teams aus den angrenzenden Kreisen Plön (an Ostholstein) und Neumünster (an Segeberg) haben sich nicht qualifiziert, sodass Schneider zunächst Mannschaften aus dem Kieler Raum dieser Staffel zugeordnet hat: TSV Bordesholm, Heikendorfer SV, TSV Klausdorf und Concordia Schönkirchen. Die Rand-Kieler dürften darüber allerdings wenig erfreut sein, fallen doch Derbys gegen Teams wie den TSV Altenholz und FC Kilia Kiel weg. Denkbar wäre aber auch, dass der VfR Horst oder der VfL Kellinghusen sich eher in Richtung dieser Staffel orientieren, um nicht nach Kropp, Husum oder Eckernförde zu müssen.

Verbandsligen(64 Teams in vier Staffeln)

In den Verbandsligen verzichtete der FC Angeln 02 im Vorwege auf den sportlich erreichten Qualifikationsplatz. Der FCA tritt der FSG Ostseeküste bei und steigt somit freiwillig in die Kreisliga ab. Deshalb rückt Rot-Weiß Niebüll nach. Bei der Einteilung der 64 Mannschaften in vier Staffeln wird es vermutlich weiterhin die räumlichen Zuordnungen Nord (Flensburg, Nordfriesland), Ost (Kiel), West (ehemalige Süd-West-Staffel, ggf. mit Rendsburg) und Süd (Großraum Lübeck) geben. In den Grenzbereichen wird es einige Härtefälle geben müssen – so sind beispielsweise 17 Teams aus dem Bereich der bisherigen Süd-Ost-Staffel qualifiziert – zumindest ein Verein aus Stormarn oder Ostholstein wird also neue Gegner bekommen, vielleicht sogar zwei, wenn die SG Rönnau-Segeberg als einziger Segeberger Vertreter des nordöstlichen Kreisgebiets dieser Staffel zugeschlagen wird. Auch in Rendsburg oder Dithmarschen droht eine neue Trennlinie.

Kreisligen(128 Teams in acht Staffeln)

Auf Kreisliga-Ebene wird es für die Stormarner Teams voraussichtlich nur unwesentliche Veränderungen geben, da es bereits mit dem KFV Lauenburg eine gemeinsame Staffel gab. Die neun Stormarner Teams, VfL Tremsbüttel, TSV Bargteheide, SC Elmenhorst, Bargfelder SV, SG Union Grabau, TuS Hoisdorf, TSV Trittau, SG Großensee/Brunsbek und JuS Fischbek sowie die vier Lauenburger Mannschaften SV Borussia Möhnsen, TSV Gudow, SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg, Ratzeburger SV II reichen für eine 16er-Staffel noch nicht aus, sodass aus Segeberg und/oder Lübeck noch drei geographisch passende Teams das Feld komplettieren dürften.

In diesen acht Staffeln, die eher den bis in die 1990er-Jahre bestehenden Bezirksklassen ähneln, wird es einige Härtefälle bei den Staffeleinteilungen geben. Auch deshalb werden neben der Routenplaner-Software vor allem die Vertreter der Kreise bei den Entscheidungen an vorderster Front mit einbezogen. Die Leitung der jeweiligen Staffeln soll künftig dem Kreisfußballverband obliegen, der die meisten Mannschaften in der Klasse stellt.
23.06.2017 Husum rüstet für die Landesliga auf sh:z-Nordfriesland Sport

Husum rüstet für die Landesliga auf

Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Neuzugang: Marvin Matthiesen (l.) wechselt vom Ligarivalen BW Löwenstedt in die Kreisstadt. Foto: oj

Husum (bjg) - Die Fußballer der Husumer SV blicken auf eine erfolgreiche Spielzeit 2016/17 zurück. Als Vizemeister der Fußball-Verbandsliga Nord-West schafften die Nordfriesen den Aufstieg in die neue Landesliga Schleswig. Zudem wurde der nordfriesische Kreispokal nach langer Abstinenz wieder in die Kreisstadt geholt. Grund genug für Dieter Schleger, sportlicher Leiter und Macher bei der „HSV“, ein rundum positives Fazit zu ziehen. „Wir sind sehr zufrieden mit der vergangenen Saison. Normalerweise wird man mit 80 Punkten sogar Meister.“

Eigentlich wären diese Erfolge Grund genug, für eine Weile inne zu halten und die Erfolge in der fußballfreien Zeit zu genießen. Schleger und die Verantwortlichen der Husumer gönnen sich aber keine Verschnaufpause. Sie sind dabei, die Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden in der neuen Spielklasse zu stellt und haben sich nach Ergänzungen und Verstärkungen umgeschaut. Mit Marvin Matthiesen und Finn Christiansen kommen vom langjährigen und auch zukünftigen nordfriesischen Liga-Konkurrenten SV Blau-Weiß Löwenstedt zwei absolute Leistungsträger. Von einer weiteren Spitzenmannschaft des vergangenen Jahres, Schleswig 06, wechselt Mittelfeldakteur Nils Möhlenbrock an die Au. Mit den Offensivspielern Niklas Ludwig und Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Standard-Spezialist Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Youngster Marvin Hems (SG Eiderstedt) haben sich zudem hoffnungsvolle Talente aus der Kreisliga den Husumern angeschlossen. Komplettiert wird der Kader mit Florian Plewka aus der eigenen Zweiten, der es nach vielen Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen noch einmal wissen will.

Den Husumern kam es bei der Auswahl der Neuen nicht ausschließlich auf die sportliche Qualität an. „Wir wollen den langfristigen Aufbau, den wir im vergangenen Jahr mit einem jungen Trainer und einer jungen Mannschaft begonnen haben, weiter forcieren“, unterstreicht Schleger. Zudem verfügen bis auf Hems und Möhlenbrock alle Neuzugänge über Husumer „Stallgeruch“ und haben die Jugendabteilung der HSV durchlaufen. Angesprochen auf den großen Kader und eine damit verbundene mögliche Unzufriedenheit bei denjenigen, die nicht regelmäßig in der Liga-Mannschaft zum Einsatz kommen, reagiert Schleger gelassen: „Wir sind von allen Spielern charakterlich überzeugt. Das sind allesamt Talente, von denen wir hoffen, dass sie die gleiche Geduld aufbringen wie wir mit ihnen.“

Darüber hinaus sieht der sportliche Leiter den neuerlichen personellen Schnitt als weiteren Schritt einer langfristigen Planung. „Die erste und zweite Mannschaft sollen weiter zu einer Einheit werden. Mit Dennis Witt und seinem Co Christian Herpel sowie Reserve-Trainer Martin Herpel sind wir auf einem guten Weg, was Zusammenhalt und Entwicklung angeht.“

Dafür wird auch das Umfeld weiter professionalisiert. „Husumer soll für Trainer und Spieler zu einer Wohlfühl-Oase“ werden“, sagt Schleger. Den Vorwurf, andere Vereine durch seine aggressive Personalpolitik bewusst zu schwächen, weist der Husumer „Macher“ entschieden zurück: „Unsere Vision ist es, Husum als Kreisstadt wieder zu einem Mittelpunkt des nordfriesischen Fußballs zu machen, ähnlich wie es der SV Frisia 03 Risum-Lindholm für den Bereich Südtondern ist. Daher versuchen wir, Talenten aus der Region eine Perspektive zu geben, um dieses Ziel Schritt für Schritt voran zu treiben.“ Da die Mannschaft lediglich die Abgänge von Tim Meyer (DGF Flensburg), der den Aufwand beruflich nicht mehr leisten kann, sowie des Betreuers Ron Petersen kompensieren muss, traut Schleger der HSV einen Platz im oberen Drittel der Landesliga zu.

Insgesamt ist Dieter Schleger vom „Husumer Weg“ überzeugt: „Es tut sich etwas bei uns. Dank der hervorragenden Arbeit von Dennis Witt und allen anderen Verantwortlichen ist auch endlich wieder die nötige Ruhe eingekehrt, um eine langfristige Planung voran zu treiben.“

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Florian Plewka (eigene Reserve).
Abgänge: Tim Meyer (DGF Flensburg), Ron Petersen (hört als Betreuer auf).

25.06.2017 Team-Check: Hervorragende Saison für die Husumer SV www.fupa.net
1. Herren wollen auch in der Landesliga um die Meisterschaft mitspielen

Sommerpause in Schleswig-Holstein. Auch in diesem Jahr bei FuPa die Zeit, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. In unserer Kategorie Team-Check berichten die FuPa-Vereinsverwalter über die abgelaufene Saison und geben einen Ausblick auf die kommende Spielzeit. In dieser Ausgabe nimmt der Fußball-Obmann der Husumer SV, Arne Strohscheer, Stellung zu unseren Fragen. 

Name: Arne Strohscheer
Verein: Husumer SV
Mannschaft: Husumer SV
Liga: Verbandsliga Nord West, zukünftig: Landesliga
Posten innerhalb der Mannschaft: Fußball Obmann, Betreuer

Wie zufrieden  seid ihr mit der abgelaufenen Saison?
Sehr zufrieden, 80 Punkte sprechen für sich. Normalerweise kann man mit so einer Punktzahl schon Meister werden, aber der 2. Platz ist auch ok. Wir sind Kreispokalsieger geworden, unsere 2. Herren Meister der Kreisklasse A (Aufstieg in die Kreisliga), Kreiscup-Gewinner und unsere Frauen-Mannschaft souveräner Meister in der Kreisliga 7er/9er Staffel. Daher ist es für Husum eine hervorragende Saison geworden.

Entspricht der Tabellenplatz tatsächlich Euren Leistungen oder wäre Deiner Meinung ein besseres/schlechteres Abschneiden gerechtfertigt?
Wir sind definitiv da, wo wir hin wollten. Es war bis zum Schluss sehr spannend. In der Hinrunde haben wir leichtfertig einige Punkte liegen gelassen.

Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die du loben würdest?
Einzelne Spieler möchte ich nicht loben, da es ein Mannschaftssport ist. Die Stürmer können nur Tore schießen, wenn sie die nötigen Bälle bekommen. Hinten können wir nur die 0 halten, wenn alle mit hinter den Ball arbeiten. Die spielerische Entwicklung macht mich sehr zufrieden. Es herrscht eine tolle Kameradschaft, was auch wichtig ist, um Erfolg zu haben.

Größte Überraschung der Liga?
SG Geest, haben uns zweimal besiegt.

Stoßen neue Spieler zum Kader dazu oder verlässt jemand das Team?
Die neuen Spieler stehen bei FuPa schon im Transfer Ticker. Nur Tim Meyer verlässt uns Richtung DGF Flensborg.

Ab wann geht die Vorbereitung los? Gibt es ein besonderes Higlight?
Am 28.6. fangen wir wieder an. Gegen den Heider SV ist immer was besonderes zu spielen, aber auch der SHFV-Pokal ist auch immer ein besonderer Anreiz für die Jungs.

Wie bewertest du die Ligareform in Schleswig-Holstein?
Sehr interessant, neue Spielstätten, andere Mannschaften. Für mich persönlich ist es ein besonderer Anreiz, wieder auf die Plätze im Kreis Steinburg zurückzukehren. Ich bin bei Itzehoe aufgewachsen. Wehmut kommt bei mir immer noch etwas auf.

Wie lauten die Ziele für die neue Saison?
Das Ziel ist ganz klar um die Meisterschaft mitspielen, aber das werden wir nur wieder, wie in der letzten Saison, über die mannschaftliche Geschlossenheit schaffen.

28.06.2017 Staffeleinteilung Spielklassen Herren 2017/18 SHFV

06.07.2017 Trainer Witt plant nächsten Schritt sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Husumer Erfolgsgarant: Hendrik Fleige (l.) erzielte 30 Saisontore. GIT

Husum (bjg) - 80 Punkte – und doch „nur“ Vizemeister in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Auch in nahezu allen Statistiken war die Husumer SV auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden – hinter Meister TSV Friedrichsberg. Dennoch sind die Husumer mit dem Erreichten zufrieden. „Die Saison hätte fast nicht besser laufen können. Wir haben mit diesem Ergebnis die Weichen gestellt, um unsere Entwicklung weiter voran zu treiben“, sagt Coach Dennis Witt.

Die Husumer SV war von vielen vor der Saison als der Top-Favorit für Titel und Aufstieg gehandelt worden. Die Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle an, auch wenn Vieles neu war: Mit Dennis Witt ein neuer, weitgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter und eine runderneuerte Mannschaft mit vielen talentierten Akteuren.

Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in Puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit der Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung. „Anfangs hatte ich schon etwas Respekt davor, was mich erwartet, weil ich wusste, dass der Fokus auf mich gerichtet sein würde. Es war aber von Anfang an eine Entwicklung zu sehen, so dass ich mehr und mehr in die Aufgabe hineingewachsen bin“, so Witt.

Nur der Anfang war etwas holprig. Vier sieglose Spiele im September riefen erste Kritiker auf den Plan. Witt: „Wir waren aber von unserem Weg überzeugt und sind ihn konsequent weiter gegangen. Sicher gab es zwischenzeitlich Selbstzweifel, aber diese haben wir in Selbstvertrauen verwandelt.“ Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der endgültige Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg beim Titel-Konkurrenten Schleswig 06. Und eine Woche darauf wurde der TSV Friedrichsberg im Friesenstadion mit 5:0 deklassiert. In den letzten 24 Saisonspielen gab es nur zwei Niederlagen. „2017 haben wir noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber der TSV hat sich die Meisterschaft einfach verdient“, stellt Witt klar.

In einer homogenen Husumer Truppe fällt es schwer, herausragende Spieler auszumachen. Auf jeden Fall hat Torjäger Hendrik Fleige in seinem ersten Männerjahr mit 30 Toren eine außergewöhnliche Entwicklung genommen. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor. Witt: „Ich bin stolz auf das Kollektiv. Jeder war sofort da, wenn er gebraucht wurde.“

Für die junge Husumer Mannschaft wäre der Sprung in die Flens-Oberliga trotz Vizemeisterschaft und Kreispokalsieg vielleicht noch früh gekommen, obwohl die Witt-Schützlinge im spielerisch-taktischen Bereich zum Besten gehörten, was die Verbandsliga Nord-West zu bieten hatte. Der Trainer möchte mit den Kreisstädtern nun den nächsten Schritt in der Entwicklung machen. Er freut sich auf talentierte und hungrige Neuzugänge (wir berichteten). Die werden den Konkurrenzkampf leben. So hofft man in Husum, auch in der Landesliga Schleswig eine gute Rolle spielen zu können. 

07.07.2017 Staffeleinteilung Landesliga Schleswig SHFV
10.07.2017 Neue Besen kehren beim Vizemeister gut NordSport
Sehr starke Bilanz: Husums junger Angreifer Hendrik Fleige traf 30 Mal ins gegnerische Tornetz. Foto: git

Husum (Björn Gutt) - Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in der Bundesliga in knapp dreiviertel der Fälle mit 80 Punkten souverän Deutscher Meister geworden. Der Husumer SV reichte diese Ausbeute in der Verbandsliga Nord-West in der vergangenen Spielzeit nicht aus, um Meisterschaft und Aufstieg in die Flens-Oberliga Schleswig-Holstein zu realisieren. In nahezu allen Statistiken waren die Kreisstädter auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden, stets hinter dem in dieser Saison übermächtigen TSV Friedrichsberg, der eine makellose Runde hinlegte.
Am Ende fehlten den Husumern vier Punkte für den ganz großen Coup. "Die Saison hätte fast nicht besser laufen können", resümiert HSV-Coach Dennis Witt. Bei der Konkurrenz wurde die Husumer SV von vielen als der Top-Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg gehandelt. Die Husumer Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle selbstbewusst an, auch wenn vor der Saison vieles neu war. Mit Dennis Witt kam ein im Herrenbereich weitestgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter, und ein runderneuerte Mannschaft wurde zusammengestellte.
Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit seinen Spielern und der gehobenen Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung für den ursprünglichen Eiderstedter. "Ich muss zugeben, dass ich schon etwas Respekt davor hatte, was mich erwartet."
Trotz einiger Skepsis im Umfeld der Kreisstädter erlebte er mit seiner Mannschaft fast durchweg positive Momente. "Wir hatten stets ein Verhältnis auf Augenhöhe. Zudem haben die Jungs die Spannung immer hoch gehalten und überragend mitgezogen."
Dabei war der Anfang etwas holprig. Eine Heimniederlage am dritten Spieltag gegen Aufsteiger SG Geest 05 und einige nicht überzeugende Auftritte riefen die erste Kritiker auf den Plan. Vier sieglose Spiele im September verschärften die Situation. "Wir waren von unserem Weg überzeugt und sind daher konsequent weitergegangen." Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg bei Konkurrent Schleswig 06. In der Woche darauf wurde zusätzlich der TSV Friedrichsberg deklassiert (5:0). In den letzten 24 Spielen gab es dann nur noch zwei Niederlagen in Tellingstedt (0:1) und beim Angstgegner SG Geest 05 (0:1) zu verzeichnen. "Im Jahr 2017 haben wir sogar noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber letztendlich haben sie sich die Meisterschaft nach einer überragenden Saison einfach verdient", stellt Dennis Witt fest.
Torjäger Hendrik Fleige entwickelte sich als Teil einer homogenen Mannschaft mit 30 Saisontoren außergewöhnlich gut. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor und haben in nahezu jedem Spiel überzeugt. Dennis Witt, der neben der Vizemeisterschaft auch den Kreispokal holte, ist insgesamt froh, den Sprung ins kalte Wasser der "Husumer Au" gewagt zu haben: "Positive Erfahrungen haben schnell die anfängliche beiderseitige Skepsis besiegt."
Durch den Konkurrenzkampf im punktuell verstärkten Kader hofft man in Husum, auch in der neuen Spielklasse eine gute Rolle spielen zu können. Wenn die Entwicklung in der Kreisstadt so weiter verläuft und das Umfeld die neuerliche Ruhe bewahrt, wird die Husumer SV sicherlich auch in der neuen Landesliga zum Kreis der Spitzenmannschaften gehören.

01.08.2017 Mit großem Kader in die Landesliga sh:z-Nordfriesland Sport
Trainer Dennis Witt sieht die Husumer SV qualitativ und quantitativ gut aufgestellt / Ziel ist ein Platz im oberen Tabellendrittel
ZUVERSICHTLICH VOR DEM START: DIE HUSUMER SV MÖCHTE IN DER NEUEN LANDESLIGA SCHNELL FUSS FASSEN UND OBEN MITSPIELEN.PETERSEN

HUSUM (Björn Gutt) - Wenn am Sonntag die Husumer SV in die Fußball-Landesliga startet, hält der Spielplan gleich ein Derby bei Blau-Weiß Löwenstedt (14.30 Uhr) bereit. Damit starten die Kreisstädter in eine Saison, die ähnlich erfolgreich sein soll wie die vergangene Spielzeit, auch wenn eine Einschätzung aufgrund der neuen Spielklasse mit vielen unbekannten Gegnern vorab schwer fällt.

Trainer Dennis Witt konnte bereits zum ersten Training 26 Spieler begrüßen, was andeutet, welches Luxusproblem auf ihn zukommt. „Alle haben vom Start weg super mitgezogen, der Kampf um die Plätze hat sofort begonnen“, berichtet der junge Husumer Coach, was seine abschließende Kader-Nominierung zusätzlich erschweren wird. Für Witt war die Vorbereitung, gerade wegen der vielen Neuzugänge, auch eminent wichtig, um die Saison erfolgreich zu gestalten. „Ich habe im Training viel vorausgesetzt, weil wir die Entwicklung, die wir in meinem ersten Jahr begonnen haben, fortsetzen wollen.“

Die Vorbereitung der Husumer war neben den Trainingseinheiten geprägt von vielen Test- und Pokalspielen. „Die waren gut, um unsere Spielidee zu verinnerlichen. Zudem wollte ich möglichst viele Spieler auf möglichst vielen Positionen sehen, damit wir auf Situationen personell und taktisch reagieren können“, verrät Witt.

Den Kader haben die Husumer Verantwortlichen um „Macher“ Dieter Schleger sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe nochmals verstärkt. Dabei wurde bei den Neuzugängen darauf geachtet, junge Spieler aus der Region zu holen. Die meisten haben bereits die Jugendabteilung bei der HSV durchlaufen und sind damit keine Unbekannten. Marvin Matthiesen (21) und Finn Christiansen (23), die vom Ligarivalen Löwenstedt an die Au wechselten, waren trotz ihres jungen Alters absolute Leistungsträger in Verbandsliga und dürften damit auf Anhieb Kandidaten für die Stammformation sein. Auch Nils Möhlenbrock (Schleswig 06) verfügt über Verbandsliga-Erfahrung, verpasste aber urlaubsbedingt große Teile der Vorbereitung. Mit Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Marvin Hems (SG Eiderstedt) kommen talentierte Spieler dazu, die in der Kreisliga zu den überragenden Spielern zählten, sich aber noch an das Tempo in der Landesliga gewöhnen müssen. Gleiches gilt für Florian Plewka (eigene Zweite), der nach langer Verletzung noch einmal angreifen will. „Ich bin mit dem Kader vollauf zufrieden und sehe uns qualitativ und quantitativ sehr gut aufgestellt“, sagt Witt.

Die Husumer verfügen wieder über ein junges Team. Daher erwartet Witt von seinen etablierten Kräften und Führungsspielern, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. „Wir haben viele hochveranlagte Youngster im Team. Um erfolgreich zu sein, gehört aber auch die nötige Cleverness und Entschlossenheit im Spiel und Zweikampfverhalten dazu.“

Die Frage, ob aufgrund der vielen Spieler, die nicht alle zum Einsatz kommen können, Konfliktpotenzial bestehe, verneint der Coach. „Meine Aufgabe als Trainer ist es, die Mannschaft auf ein gewisses Niveau zu bringen und entsprechend aufzustellen. Aber ich werde alles dafür tun, dass sich jeder in seiner Rolle für das Team wohlfühlt.“

Spielerisch und taktisch wünscht sich Witt, dass seine Mannschaft an das erfolgreiche Vorjahr, insbesondere die überaus überzeugende Rückrunde, anknüpft. „Wir wollen weiter ein gepflegtes Aufbauspiel betreiben und am liebsten immer den Ball haben, um dominant auftreten zu können.“

Wie für die meisten seiner Trainerkollegen ist auch für den Husumer Coach die neue Liga eine kleine Wundertüte. Als Meisterschaftsfavoriten hat er neben den SH-Liga-Absteigern den Gettorfer SC ausgemacht. Für seine Husumer wünscht sich Witt in erster Linie, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt. „In der letzten Saison hat uns stark gemacht, dass wir auch nach Misserfolgen an unserem Konzept festgehalten haben.“ Tabellarisch hofft man in Husum, im oberen Drittel dabei zu sein.

Ob das gelingt, um vielleicht sogar um den Aufstieg mit zu kämpfen, wird auf die direkten Duelle mit den Hauptkonkurrenten ankommen.

01.08.2017 Husumer SV: Fehler auch als Chance begreifen www.fupa.net
Hoffnung auf das obere Tabellendrittel
Trainer Dennis Witt mit seinen Neuzugängen Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig, Valentin Godt (obere Reihe von links); Roman Schmakov, Finn Christiansen, Marvin Hems (untere Reihe von links). Es fehlen: Nils Möhlenbrock, Florian Plewka. Foto: bjg

HUSUM (bjg) - Trainer Dennis Witt konnte beim ersten Training 26 Spieler begrüßen, was andeutet, welches Luxusproblem auf ihn in neuer Umgebung zukommt. „Alle haben vom Start weg super mit gezogen und der Kampf um die Plätze hat sofort begonnen“, meint der junge Husumer Coach. Den Kader haben die Husumer Verantwortlichen um „Macher“ Dieter Schleger sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe nochmals verstärkt. 


Marvin Matthiesen (21) und Finn Christiansen (23), die beide vom Ligarivalen SV Blau-Weiß Löwenstedt an die Au gewechselt sind, waren trotz ihres jungen Alters absolute Leistungsträger in der Verbandsliga und dürften damit auf Anhieb Kandidaten für die Stammformation sein. Auch Nils Möhlenbrock (Schleswig 06) verfügt über Verbandsliga-Erfahrung, verpasste aber urlaubsbedingt große Teile der Vorbereitung.

Mit Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Marvin Hems (SG Eiderstedt) komme junge und talentierte Spieler dazu, die in der Kreisliga und in ihren Mannschaft zu den überragenden Spielern zählten, sich aber sicherlich noch an das Tempo in der neuen Landesliga Schleswig gewöhnen müssen. Gleiches gilt für Florian Plewka (eigene Zweite), der nach einer langen verletzungsbedingten Leidenszeit in dieser Spielzeit noch einmal angreifen will.

Für seine Husumer wünscht sich Witt in erster Linie, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt. „In der letzten Saison hat uns stark gemacht, dass wir auch nach Misserfolgen, wie in der Hinrunde, an unserem gemeinsamen Konzept festgehalten haben. Daher dürfen auch mal Fehler passieren, wenn man diese als Chance begreift, um stärker daraus hervorzugehen.“ Tabellarisch hofft man in Husum sich schnell in der neuen Spielklasse zu etablieren und im oberen Drittel zu landen.

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Florian Plewka (eigene Zweite).
Abgänge: Tim Meyer (DGF Flensburg), Ove Feddersen (TSV Rantrum).

Tor: Chris Bielinski, Florian Cornils.
Abwehr: Malte Clausen, Sascha Feller, Christian Herpel, Rene Hornburg, Florian Plewka, Luca Steen, Tobias Wetzel, Andre Witthohn, Bosse Wullenweber.
Mittelfeld: Finn Christiansen, Marvin Hems, Benjamin Gielow, Daniel Hornburg, Marc Koschenz, Henning Lorenzen, Nils Möhlenbrock, Christian Peters, Luca Sander, Roman Schmakov, Gianluca Siefert, Fabian Wobig.
Angriff: Cyriac Albertsen, Hendrik Fleige, Valentin Godt, Niklas Ludwig, Marvin Matthiesen.
Trainer: Dennis Witt.Co-Trainer: Christian Herpel.
03.08.2017 Husumer SV will ins obere Drittel www.fl-arena.de
Landesliga/Vorschau
Das Team der Husumer mit Cheftrainer Dennis Witt (mittlere Reihe, ganz rechts). (Foto: Husumer SV, Heike Klein)

Husum. Direkt nach dem letzten Spieltag ging es für Dennis Witt ab in den Urlaub. Mit seiner Freundin fuhr er unter anderem nach Leipzig, Dresden, Weimar und Erfurt - wandern und Sehenswürdigkeiten anschauen war angesagt in seinem dreiwöchigen Urlaub. Und auftanken. 

»Das war ein guter Ausgleich, einmal den Kopf freizubekommen. Mit Kreispokal und Englischen Wochen gehst du irgendwann auf dem Zahnfleisch und bist mit Fußball durch«, sagt Witt. Seit Ende Juni lässt der 25 Jahre junge Coach der Husumer SV inzwischen wieder den Ball rollen beim ambitionierten Landesligisten, den Witt in seiner allerersten Saison bei den Husumern in der Vorsaison auf Anhieb auf Platz zwei der Verbandsliga führte.

An den Druck gewöhnen

»Ich bin sehr zufrieden. Wir haben in der Hinrunde allerdings einige Punkte liegen gelassen. Das ist schade, weil wir das nicht mehr aufholen konnten. Aber der TSV Friedrichsberg ganz oben war enorm stark - ich kann damit gut leben«, sagt Dennis Witt im Rückblick. »Ich musste mich auch erst an den Druck gewöhnen. In Husum ist eine hohe Erwartungshaltung. Neue Ideen einbringen war nicht immer leicht. Aber ich fühle mich richtig wohl. Für mich war es der richtige Schritt, zur Husumer SV zu gehen«, sagt Witt. Nun werde man sehen, wie weit es in der neuen Saison 2017/2018 geht. »Wir wollen ins obere Tabellendrittel. Ich habe großen Respekt vor den Mannschaften von der Ostküste«, sagt Dennis Witt, der den Gettorfer SC, den TSV Kropp und den TSV Altenholz als »dicke Brocken« und auf den Plätzen ganz vorne sieht. 

Der Coach sagt weiter: »Ich will die Mannschaft weiterentwickeln, die Neuzugänge sind allesamt unter 23 Jahre alt. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir ganz nach oben schielen.« Mittelfeldmann Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Finn Christiansen und Marvin Matthiesen (beide von BW Löwenstedt), Marvin Hems (Eiderstedt) oder Stürmer Valentin Goth aus Hattstedt sind einige derer, die helfen sollen, dass Team den nächsten Schritt nach vorn zu bringen.

»Alle sind heiß«

»Wir haben mehr Breite im Team. Alle kommen aus der Umgebung, alle sind heiß. Das wird ein Kampf um die Stammplätze«, prophezeit der Cheftrainer, der seine Schützlinge dreimal wöchentlich trainieren lässt. Los geht es für die Husumer SV am Sonntag, 6. August, um 14.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei BW Löwenstedt. 

Marc Reese mr@fla.de

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV BW Löwenstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser Sportverein), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Florian Plewka (eigene Zweite).

Abgänge: Ove Feddersen (TSV Rantrum), Tim Meyer (DGF Flensborg)

Kaderliste Husumer SV

Tor: Chris Belinski, Florian Cornils

Abwehr: Malte Clausen, Sascha Feller, Christian Herpel, Rene Hornburg, Florian Plewka, Luca Steen, Tobias Wetzel, Andre Witthohn, Bosse Wullenweber

Mittelfeld: Finn Christiansen, Marvin Hems, Benjamin Gielow, Daniel Hornburg, Marc Koschenz, Henning Lorenzen, Nils Möhlenbrock, Christian Peters, Luca Sander, Roman Schmakov, Gianluca Siefert, Fabian Wobig

Angriff : Cyriac Albertsen, Hendrik Fleige, Valentin Godt, Niklas Ludwig, Marvin Matthiesen

Trainer: Dennis Witt · Co-Trainer: Christian Herpel · Torwart-Trainer: Momme Reinhold

Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen

Betreuerin: Karola Lass

Sportlicher Leiter: Dieter Schleger

Ligaobmann: Arne Strohscheer

 

Die derzeitige Staffeleinteilung für die Landesligen Schleswig-Holstein. Quelle: Kieler Nachrichten

Ger FreislerSpielplan 2017/18 - LandesLiga Schleswig
Staffelleiter: Gerd Freisler · Brachenfelderstr. 84c · 24536 Neumünster · Tel.: 04321 / 21464 · Mobil: 01511 / 7051684 · E-Mail: g.freisler@shfv-kiel.de
KP 02..07.17 TSV Amrum Husumer SV 0:4
02.07.17 TSV Amrum - Husumer SV 0:4 (0:1)

Start in die neue Fußball-Saison am 7. Juli mit Kreispokal und Kreiscup

TSV Stedesand freut sich auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm +++ Löwenstedt mit Freilos

Die Fußballer in Nordfriesland starten bereits am zweiten Juli-Wochenende in die neue Saison. Dann finden die ersten Runden im Kreispokal und im Kreiscup statt. Pokalverteidiger Husumer SV steht dabei vor einer strapaziösen Auswärtstour. Das Team von Trainer Dennis Witt muss beim TSV Amrum antreten, der nur im Pokalwettbewerb startet, am Punktspielbetrieb aber nicht teilnimmt.
Ein „Traumlos“ erwischte der TSV Stedesand. Er bekam den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zugelost. Die Gäste sind froh über dieses Los. Stedesand liegt gerade einmal fünf Autominuten von Lindholm entfernt, zudem ist die Aufgabe beim Tabellenneunten der Kreisklasse A lösbar. Vor dem Einzug in die zweite Runde steht auch Landesligist TSV Rantrum beim Kreisligisten TSV Goldebek. Die hat Blau-Weiß Löwenstedt dank eines Freiloses bereits erreicht.
Kreispokal, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Goldebek – TSV Rantrum, Team Sylt – SV Dörpum, TSV Amrum – Husumer SV, TSV Stedesand – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, FSV Wyk – TSV Hattstedt, TSV Süderlügum – RW Niebüll, TSV Drelsdorf – SG Leck-Achtrup-Ladelnud, SV Schobüll – SG Wiedingharde-Emmelsbüll, SG Langenhorn/Enge – SG Eiderstedt, TSV Viöl – SG Oldenswort-Witzwort. Freilose: BW Löwenstedt, SZ Arlewatt, SC Norddörfer, SG Mitte NF, TSV St. Peter-Ording und Rödemisser SV.
Kreiscup, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Rantrum III – SZ Arlewatt II, TSV Rantrum IV – TSV Drelsdorf II, SV Dörpum II – SG Langenhorn/Enge II, Rödemisser SV – BW Löwenstedt III, TSV Viöl II – TSV Goldebek II, TSV Süderlügum II – TSV Hattstedt II, SG Langenhorn/Enge III – SV Frisia 03 II, FSV Wyk II – TSV Rantrum II. Freilose: Löwenstedt II, Stedesand II, SG Mitte NF II, SG Eiderstedt II, SV Frisia 03 III, Niebüll II, Husumer SV II; Leck-Achtrup-Ladelund II.

27.06.17 · 19:00 Uhr ·sh:z | www.fupa.net

 

Test 05.07.17 Husumer SV Heider SV (OL) 0:4
05.07.17 Husumer SV - Heider SV 0:4 (0:0)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Test 06.07.17 SG Oldenswort/Witzwort (VL) Husumer SV 2:5
06.07.17 SG Oldenwort/Witzwort - Husumer SV 2:5 (1:2)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

 

LP-AF 08.07.17 Preetzer TSV Husumer SV 2:4 nV
08.07.17 LandesPokal Achtelfinale: Preetzer SV - Husumer SV 2:4 (2:1) nV
Pokalfight: Der Preetzer Jan Krause (re.) und Husums André Witthorn kämpfen um jeden Millimeter Rasen. © jpw

Preetzer TSV vergibt das 3:0 und scheidet aus

Große Chance vertan! Der PTSV verspielte gegen den HSV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Die Möller-Elf begann zielstrebig. Christopher Boldt (2.) und Jan Krause (3.) gaben erste Warnschüsse ab, ehe Boldt nach feinem Maaß-Pass Husums Torhüter Momme Reinhold umkurvte und zum 1:0 einschob. Nur fünf Minuten stoppte HSV-Verteidiger Marvin Matthiesen den Preetzer Menrik Maaß elfmeterwürdig. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nils Kretschmer sicher zur schnellen 2:0-Führung. Die Vorentscheidung verpasste Krause, als er mit seinem energischen Sololauf Christian Herpel und HSV-Keeper Reinhold düpierte, den Ball jedoch über das Tor setzte. „Machen wir das 3:0, sind wir durch“, sagte PTSV-Kapitän Thorge Beuck später. Die Strafe folgte postwendend, als Christian Peters für die Gäste nach einem Eckball auf 1:2 verkürzte (39.). Die zweite Hälfte gehörte den Nordfriesen, die durch Hendrik Fleige ausglichen (56.). Die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen. Beide Teams mussten nun der Hitze Tribut zollen. Zusätzlich wurde das letzte Risiko gescheut. Ein Ballverlust im PTSV-Spielaufbau offerierte den Gästen den vorentscheidenden Konter, den Peters mit einem Kopfball zum 2:3 (100.) abschloss. „Dieses Spiel wird uns weiterbringen. Über das Ergebnis können wir uns ärgern, über unsere Leistung nicht“, bilanzierte PTSV-Coach Andreas Möller, der noch Terrence Dorrings Eigentor zum 2:4 (117.) notieren musste

Preetzer TSV – Husum 2:4 n. V.

Preetzer TSV: Beuck – Busse (50. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (106. Kisogo), Kretschmer (56. Prost), Kolbe – Boldt, Krause.Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Sander (76. Godt), Lorenzen, Christiansen, Koschenz (46. Hems) – Fleige, Peters.

Schiedsrichter: Hahn (TSV Altenholz) – Tore: 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15./FE), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (56.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117./Eigentor) – Gelb-Rote Karte: Lorenzen (119./Handspiel) – Zuschauer: 100.

10.07.17 · 15:55 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de
TRAF DOPPELT FÜR HUSUM: CHRISTIAN PETERS (RECHTS), HIER IM DUELL MIT DEM PREETZER JESSE SCHLÜTER.STARK

Husums Fußballer hoffen jetzt auf Eutin 08

PREETZ Mit einem hart erkämpften 4:2 nach Verlängerung im Achtelfinale des Fußball-Landespokals beim Preetzer TSV hat sich die Husumer SV am kommenden Sonnabend (15 Uhr) ein „Bonusspiel“ im Friesenstadion beschert. Der Gegner wird dann entweder Neu-Oberligist Inter Türkspor Kiel oder gar Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 sein. Diese beiden Teams spielen am Mittwoch.

Trainer Dennis Witt war erleichtert und attestierte seiner Mannschaft eine insgesamt gute Leistung. „Wir haben echte Nehmerqualitäten gezeigt und sind nach der schwachen Anfangsphase gut zurück gekommen. Als es in die Verlängerung ging, hatte ich ein gutes Gefühl, dass wir uns durchsetzen würden. Nun haben wir ein Heimspiel, eventuell gegen einen Regionalligisten. Das wäre für die Fans, die uns in der letzten Saison super unterstützt haben, nochmal ein verdientes Highlight.“

Zunächst schienen die Nordfriesen gar nicht auf dem Platz zu sein. Nach einer Kette von Fehlern in der HSV-Defensive mit abschließendem Luftloch von Marvin Matthiesen, tauchte der agile Christopher Boldt alleine vor Momme Reinhold auf, umkurvte diesen und schob zum 1:0 ein (11.). Nur kurze Zeit gab es Strafstoß für den PTSV. Bei der Entstehung war wieder Matthiesen, der in der Folge seine Fehler mehrfach wieder wett machte, beteiligt, als er bei einem Zweikampf zunächst den Ball und dann den Gegner traf, der daraufhin schreiend zu Boden ging, so dass der Unparteiische auf Foulelfmeter entschied. Nils Kretschmer verwandelte sicher zum 2:0 (15.). Dieser Gegentreffer hatte die Gäste wachgerüttelt, sie hatten allerdings Glück, als Boldt frei über das leere Tor schoss (35.).

Der Anschlusstreffer gelang dem starken Christian Peters, der eine Ecke von Henning Lorenzen verwertete (39.). Auch in der zweiten Hälfte blieb die HSV dominant und kam nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde nicht konsequent genug geklärt, so dass der eingewechselte Youngster Marvin Hems Fleige bediente und dieser zum 2:2 einschob (60.).

In der Verlängerung holten die Gäste zum „Lucky Punch“ aus. Tobias Wetzel flankte präzise in die Mitte, wo Peters per Kopf zur Stelle war und das 2:3 markierte (100). Den Platz zum Kontern nutzten die beiden eingewechselten Ex-Hattstedter Valentin Godt, der Niklas Ludwig bediente und dieser Terrence Dorring zum Eigentor zwang (117.). 

Preetzer TSV: Beuck – Schlüter, Brand, Busse (51. Ginossa), Doring – Petersen, Kolbe, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (60. Prost) – Boldt, Krause.

Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, C. Herpel, Wetzel – Lorenzen – Koschenz (56. Hems), Christiansen, Sander (76. Godt), Peters – Fleige (91. Ludwig).

Schiedsrichter: Hahn (Altenholz).

Tore: 1:0 Christopher Boldt (11.), 2:0 Nils Kretschmer (15.), 2:1 Christian Peters (39.), 2:2 Hendrik Fleige (60.), 2:3 Christian Peters (100.), 2:4 Terrence Dailly Dorring (117., Eigentor).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Henning Lorenzen (Husum/120., wiederholtes absichtliches Handspiel).

Zuschauer: 100.

Beste Spieler: Thorge Beuck, Christopher Boldt – Christian Peters, Hendrik Fleige

10.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV ringt den Preetzer TSV verdient nieder

Sinnbildlich: Der Preetzer Jesse Schlüter kommt gegen Husums Doppeltorschützen Christian Peters (rechts) einen Schritt zu spät. Foto: Stark
2:0-Führung reicht dem Preetzer TSV nicht / Husumer SV siegt nach Verlängerung

16 Tage lagen für den Preetzer TSV zwischen dem letzten Pflichtspiel der vergangenen Saison, in dem er den Verbandsligaverbleib realisierte, und dem ersten Pflichttermin der frisch angebrochenen Spielzeit. Das Team von Trainer Andreas Möller startete euphorisch, lag nach einer Viertelstunde 2:0 in Front, baute dann aber zusehends ab, um am Ende dem Landesligisten von der Westküste verdientermaßen den Vortritt ins Viertelfinale des Landespokals überlassen zu müssen.

Die laut Husums Coach Dennis Witt „verschlafenen“ ersten 15 Minuten nutzte der Gastgeber kalt aus und ging durch Treffer von Christopher Boldt (10.) und Neuzugang Nils Kretschmer, der Momme Reinhold vom Punkt verlud (15.), in Front. Doch nach dem Blitzstart überließen die Hausherren den Nordfriesen den Taktstock und kassierten durch Christian Peters nach einem Eckstoß den Anschlusstreffer (39.). 

Auch nach der Pause blieben die Gäste das konstruktivere Team und glichen aus: Der eingewechselte Marvin Hems spitzelte die Kugel im Gewühl zu Angreifer Hendrik Fleige, der sie aus kurzer Distanz über die Linie brachte (59.). 

In der Folgezeit war die Sportvereinigung der Entscheidung näher als die Plöner, doch die letzte Präzision fehlte zumeist, so dass sich Preetz in die Verlängerung rettete, dann seinem Schicksal jedoch nicht mehr entrinnen konnte und in Minute 100 den Rückstand kassierte.

Menrik Torben Maaß vertändelte die Kugel gegen Finn Christiansen, der links Tobias Wetzel mitnahm, dessen Flanke Peters im Zentrum per Kopf verwertete. Der TSV stemmte sich gegen das Aus, musste aber durch ein unglückliches Eigentor von Terrence Dorring den K.o. hinnehmen (117.).

„Wir wollten nach sechsjähriger Abstinenz im Landespokal unbedingt die zweite Runde erreichen“, deutete der zufriedene Witt auf die große Motivation in seinen Reihen hin. „Wir mussten uns einem technisch starken Gegner geschlagen geben“, räumte Möller ein, dass das Ausscheiden verdient war, trauerte aber einer großen Chance hinterher: „Wenn wir das 3:0 machen, als Krause schon den Torwart ausgespielt hat, dann aber in Rücklage gerät und den Ball drüber setzt (35., d. Red.), ist das vielleicht der Todesstoß.“ 

Preetzer TSV:
 Beuck – Busse (51. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (59. Prost), Kolbe – Krause, Boldt.

Husumer SV:
 Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Christiansen – Sander (76. Godt), Peters, Lorenzen, Koschenz (55. Hems) – Fleige (91. Ludwig).

SR:
 Hahn (Altenholz).
Zuschauer:
 100.
Tore:
 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15., Foulelfmeter), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (59.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117., Eigentor). 
Gelb-Rote Karte:
 Lorenzen (120., wdh. abs. Handspiel).
09.07.17 · 16:50 Uhr · wti | www.fupa.net
Die frühe Führung: Der Preetzer Christopher Boldt (links) lässt den Husumern André Witthorn (Mitte) und Keeper Momme Reinhold (rechts) keine Abwehrchance, © Wottge

Preetzer TSV verspielt 2:0 Führung

Husumer SV gewinnt in der Verlängerung
Chance vertan! Der Verbandsligist Preetzer TSV verspielte gegen den Husumer SV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Christopher Boldt (10.) und Nils Kretschmer (15./Foulelfmeter) hatten die Schusterstädter vor 100 Zuschauern mit 2:0 in Führung geschossen. Anschließend verpasste der PTSV jedoch die Vorentscheidung, so dass der Landesligist durch Christian Peters (39.) und Hendrik Fleige (56.) ausglich. Die Verlängerung musste entscheiden. In der Overtime erwiesen sich die Gäste abgeklärter. Erneut Peters (100.) und ein Eigentor von Terrence Dorring ließen die Westküstenkicker jubeln. Der HSV erwartet im Viertelfinale entweder Inter Türkspor Kiel oder Eutin 08. "Dieses Spiel wird uns in unserer Entwicklung weiter bringen", resümierte PTSV-Coach Andreas Möller.
09.07.17 · 08:38 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de

Husumer SV siegt nach 0:2 gegen Preetzer TSV

SHFV-Pokal: Nordfriesischer Landesligist steht nach 4:2 im Viertelfinale
So wie der TSV Travemünde gab auch der Preetzer TSV eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit, entschied die Husumer SV das Achtelfinale im Landespokal am Ende mit 4:2 nach Verlängerung für sich. 

Der PTSV erwischte einen perfekten Start. Gegen die favorisierten Husumer hatten Christopher Boldt und Nils Kretschmar ihre Farben bereits nach 15 Minuten mit 2:0 in Front gebracht. Noch vor der Pause gelang jedoch Christian Peters der wichtige Anschlusstreffer aus Sicht der Gäste. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

In der 60. Minute hatte die HSV das Ergebnis schließlich ausgeglichen. Hendrik Fleige zeichnete sich verantwortlich für das 2:2 - und die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden. Christian Peters drehte das Spiel mit seinem Treffer zum 2:3 in der 100. Spielminute. 

Ein Eigentor in der 117. Minute von Terrence Dorring brachte letztlich die endgültige Entscheidung und die Husumer damit ins Viertelfinale, wo es voraussichtlich am 15. Juli gegen den Sieger der Partie Inter Türkspor und Eutin 08 geht.
09.07.17 · 10:35 Uhr · dru | www.fupa.net
KP-AF 12.07.17 SV Schobüll Husumer SV 1:5
12.07.17 KreisPokal Achtelfinale: SV Schobüll - Husumer SV 1:5 (1:2)
SG-TORWART PATRICK HANISCH STRECKT SICH VERGEBLICH: DER SCHUSS DES RÖDEMISSERS AHMED MAHMOUD ZUM ZWISCHENZEITLICHEN 1:1 IST NICHT ZU HALTEN.KLEIN

Kreispokal: BW Löwenstedt scheitert beim SZ Arlewatt

HUSUM Für eine faustdicke Überraschung hat das SZ Arlewatt im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals gesorgt. Mit dem 3:2 gegen den Landesligisten BW Löwenstedt verdarb der Kreisligist dem neuen Löwen-Coach Gunnar Clausen sein Pflichtspiel-Debüt. Die zweite Überraschung lieferte der FSV Wyk-Föhr mit dem 1:0 über die SG Leck-Achtrup-Ladelund.

SZ Arlewatt – BW Löwenstedt 3:2 (2:0) Der Gastgeber stand tief und setzte auf Konter. Das klappte: Ein Doppelpack von Melf Christiansen (15., 18.) sorgte für eine komfortable 2:0-Pausenführung, weil die Gäste Chancen durch Jannik Reichenberg und Torge Brodersen liegen ließen. Nach dem Wechsel agierten die Löwen zielstrebiger, was mit dem Anschlusstreffer von Mirko Sachwitz belohnt wurde (56.). Als Jannik Reichenberg ausglich, drohte die Partie zu kippen. Doch kurz vor Schluss traf Peter Markus Hansen zum umjubelten Siegtreffer(89.).

Rödemis – Oldenswort/ Witzwort 1:2 (0:0) Das war ein hartes Stück Arbeit für den Verbandsligisten. Rödemis gestaltete die Partie ausgeglichen und beschäftigte die SG über die gesamte Spielzeit. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Das änderte sich nach der Pause, als sich der SGer Torge Kühn mit zwei Foulspielen innerhalb von fünf Minuten die gelb-rote Karte abholte (54.). Dennoch gingen die Gäste durch einen Freistoß von Daniel Dau in Führung (60.). Nachdem der starke Lennardt Thomsen im ersten Versuch noch gescheitert war (66.), bediente er wenig später Ahmed Mahmoud mustergültig, so dass dieser zum 1:1 einschießen konnte (72.). Die neuerliche Gäste-Führung besorgte Neuzugang Maurice Reiners, der an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler auswackelte und traf. Da die letzte RSV-Chance durch Thomsen (90.+1) nichts einbrachte, war der SG-Sieg perfekt.

SV Schobüll – Husumer SV 1:5 (1:2) Der Favorit aus Husum tat sich lange Zeit schwer beim aufopferungsvoll kämpfenden SV Schobüll. Das Spiel begann mit einem Schock für den Landesligisten, Malte Nymand schoss die Kugel aus 25 Metern zur frühen SV-Führung in den Winkel (4.). Die Kreisstädter kamen danach besser in die Partie und durch einen Freistoß von Christian Herpel zum Ausgleich (21.). Als es kurz darauf endlich einmal schnell ging, nutzte Niklas Ludwig einen Querschläger zum 1:2 (24.). Erst nach Pause schienen die Gäste die Handbremse vollends gelöst zu haben. Sascha Feller sorgte mit einem Fernschuss für die Vorentscheidung (47.). In der nun einem Handballspiel ähnelnden Partie warf Schobüll weiter alles in die Waagschale, konnte aber weitere Gegentreffer des eingewechselten Valentin Godt (73.) und Niklas Ludwig (83.) nicht verhindern.

Norddörfer – Langenhorn/Enge 0:6 (0:3) Die Gäste hatten zunächst einige Probleme mit dem defensiven Gegner. Nach 20 Minuten mit dem 0:1 (20.) durch Mohammed Abdurabu wurde es einfacher. Jetzt liefen die Kombinationen. Abdurabu erhöhte kurz darauf auf 0:2 (29.), und Malte Carstensen traf noch vor der Pause zum 0:3 (41.). Danach kam Norddörfer zu ein, zwei guten Möglichkeiten. Erst nach dem 0:4 (59.) durch Jonas Jensen war die Partie entscheiden. Jetzt hatte die SG viel Platz, Neuzugang Volker Hansen (71.) und Steffen Petersen (80.) per Strafstoß sorgten für den 0:6-Endstand.

FSV Wyk – Leck-Achtrup- Ladelund 1:0 (1:0) Der Gast kam vor der Pause kaum zu zwingenden Chancen. Nur zwei Mal ging der Ball auf das Tor der Gastgeber, aber Finn Tarke Nissen parierte jeweils zur Ecke. Im zweiten Durchgang überraschte Wyk dann die SG, Sezent Nedzhib köpfte zum 1:0 (67.) ein. Danach verstärkte die SG den Druck, aber ein Schuss von Jonas Mallasch (70.) ins lange Eck wurde genauso vor der Linie geklärt wie der Kopfball von Andre Nicolaisen (81.). Wyk verteidigte die knappe Führung mit viel Kampf und Einsatz bis zum Schlusspfiff.

Team Sylt – TSV Rantrum 2:7 (0:4) Zu Beginn hielten die Insulaner vor über 100 Zuschauern noch mit. Den Torreigen eröffnete Rantrum. Kim Drewing traf im Nachschuss zum 0:1 (25.). Per Strafstoß erhöht Marvin Theede (30.) auf 0:2. Danach war die Partie wieder ausgeglichen. In der Nachspielzeit schienen die Sylter schon in der Kabine. so trafen Theede (45-+1) und Drewing (45.+3) noch zum 0:4. Nach der Pause kamen die Gastgeber durch Valon Beka auf 1:4 (49.) heran, aber spätestens mit dem 1:5 (56.) durch den dritten Treffer von Theede war die Partie entscheiden. Sven Meyer verkürzte auf 2:5 (75.), aber danach spielte nur noch Rantrum. Kim Lorenzen (80.), und Drewing mit seinem dritten To (89.) sorgten für den Endstand. 

17.07.17 · bjg/pu | Husumer Nachrichten
LP-VF 15.07.17 Husumer SV Eutiner SV 08 3:2
15.07.17 LandesPokal Viertelfinale Husumer SV - Eutiner SV 08 3:2 (2:1)

Sensation im LOTTO Pokal

Husumer SV gewinnt gegen Eutin 08 und steht im Halbfinale

Die erste Pokalsensation ist perfekt: In der Viertelfinalbegegnung zwischen der Husumer SV und Eutin 08 schaffte der Landesligist die Überraschung und bezwang den Regionalliga-Aufsteiger aus Eutin mit 3:2 (2:1). Die weiteren Viertelfinals sind nun auch komplett. Am kommenden Wochenende treffen im Viertelfinale SV Preußen Reinfeld - Heider SV und TSB Flensburg - SV Todesfelde aufeinander. Das Regionalliga-Duell zwischen dem VfB Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 steigt am 16. August unter Flutlicht auf der Lübecker Lohmühle.

Unter den letzten vier Teams im LOTTO Pokal haben es die Husumer geschafft. Im Achtelfinale setzte man sich zunächst beim Preetzer TSV mit 4:2 n.V. durch. Im Viertelfinale schaffte man gegen den amtierenden Landesmeister Eutin 08 die Sensation und kegelte einen Favoriten auf den Pokalsieg aus dem Wettbewerb. Die Ostholsteiner hatten im Achtelfinale zuvor beim Aufsteiger in die Flens-Oberliga Inter Türkspor Kiel (3:1) souverän durchgesetzt.

Eines von zwei Viertelfinalspielen am kommenden Wochenende findet in Stomarn (Hamberge) statt. Hier empfängt Landesligist SV Preußen Reinfeld einen Halbfinalisten der Vorsaison. Die Stormarner konnten sich in der ersten Runde deutlich mit 5:0 beim Liga-Konkurrenten VfR Horst das Ticket für die nächste Runde sichern. Nun geht es gegen den Heider SV, die etwas mehr Mühe hatten, das Viertelfinale zu erreichen. In einem echten Pokalfight setzten sich die Dithmarscher Kreisstädter gegen den TSV Lägerdorf mit 3:2 durch.

Das zweite Viertelfinale steigt am Samstag in Flensburg am Eckener Platz. In einem Flens-Oberliga-Duell bekommt es der TSB Flensburg mit dem SV Todesfelde zu tun. Der Flensburger Kreispokalsieger bekam es im Achtelfinale mit dem Kreispokalsieger aus dem Herzogtum Lauenburg zu tun. TSB Flensburg behielt hierbei mit 5:2 deutlich die Oberhand. Todesfelde musste nachsitzen, um den Sprung in die Runde der letzten Acht zu schaffen. Während der regulären Spielzeit schafften es weder der SV Todesfelde noch der PSV Neumünster einen Treffer zu erzielen. In der Nachspielzeit dauerte es dann hingegen nur drei Minuten bis Yannick Chaumont den Treffer des Tages für den SV Todesfelde erzielte.

Die vierte Viertelfinalbegegnung bestreiten zwei Regionalligisten. Bereits vor einer Woche erfüllte der VfB Lübeck seine Pflichtaufgabe beim TuS Jevenstedt standesgemäß mit 8:0. Die Lübecker empfangen nun auf der heimischen Lohmühle den SC Weiche Flensburg 08. Die Flensburger setzten sich mit der nötigen Portion Glück im Elfmeterschießen gegen den letztjährigen Pokalfinalisten SV Eichede mit 4:1 durch. Während auf Seiten des SV Eichede Torge Maltzahn und Noor Al Tameny entweder am Aluminium oder an Weiche-Torwart Florian Kirschke scheiterten, trafen alle Schützen vom SC Weiche 08 und sicherten den Einzug ins Viertelfinale.

Termin für die Auslosung der Halbfinalbegegnung ist wie in den vergangenen Jahren beim Saison-Opening der Flens-Oberliga in Lägerdorf geplant. 

17.07.17 | SHFV
HUSUMER JUBELTRAUBE: MITSPIELER UND BETREUER HABEN SICH AUF DEN SIEGTORSCHÜTZEN HENDRIK FLEIGE GESTÜRZT.PETERSEN

Husumer SV gelingt Pokal-Sensation

Landesligist wirft Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 mit 3:2 aus dem Wettbewerb / Siegtreffer durch Hendrik Fleige in der 87. Minute

HUSUM „Einfach geil!“ So kurz und bündig, aber doch passend beschrieb Dennis Witt, Trainer der Husumer SV, die Geschehnisse der vorangegangenen 90 Minuten. Seine Landesliga-Kicker hatten in einem berauschenden Spiel den haushohen Favoriten und Regionallisten Eutin 08 im Viertelfinale des Fußball-Landespokals sensationell mit 3:2 (2:1) aus dem Wettbewerb gekegelt.

Vor der etwas enttäuschenden Kulisse von nur 253 zahlenden Zuschauern war der Sieg nicht unverdient, weil der Gastgeber mit Glück und Geschick clever verteidigte und immer wieder mit schnell vorgetragenen Kontern Nadelstiche setzte. Eutin agierte zwar feldüberlegen und mit einem hohen Ballbesitz-Anteil, wirkte in Tornähe aber ziemlich pomadig und fahrlässig. Entsprechend bedient war daher auch Gäste-Coach Hans-Jürgen „Mecki“ Brunner. „Natürlich sind wir alle riesig enttäuscht, vor allem aufgrund der gezeigten Leistung. Es war überhaupt nicht das, was wir spielen können und auch wollten.“ Komplett anders war verständlicherweise die Gefühlslage bei Dennis Witt, der den Spielverlauf und das Endergebnis noch gar nicht richtig fassen konnte. „Es war unglaublich. Wir haben uns für unser taktisch diszipliniertes Verhalten und die harte Arbeit belohnt. Die Mannschaft hat nie aufgehört, an sich zu glauben – auch nicht nach der einen oder andere kritischen Phase, wie beispielsweise nach dem Ausgleich.“

Das Spiel begann, wie man es erwartet hatte. Eutin machte von Beginn an Druck und versuchte es gegen tief stehende Husumer mit einem geordneten Aufbauspiel. So mussten die Kreisstädter bereits in den ersten 20 Minuten zwei Schrecksekunden überstehen. Ein Tor von Florian Stahl wurde wegen Abseits nicht gegeben, und einmal trat Benjamin Petrick über den Ball. Mit dem ersten guten Konter gingen die Gastgeber in Führung. Der starke Gianluca Siefert nahm sich aus 25 Metern ein Herz und traf mit einem harten Schuss unten rechts (26.). Die Antwort der wütenden Eutiner ließ nicht lange auf sich warten, Petrick köpfte nur wenige Minuten später den Ausgleich nach einem Freistoß (29.). In der Folge drängten die Gäste auf den Führungstreffer, doch Florian Cornils parierte einen abgefälschten Schuss von Sebastian Witt in überragender Manier (36.). Kurz vor der Pause verlor 08 den Ball im Mittelfeld, Husum schaltete schnell über Feller und Fleige um, in der Mittel stand Siefert mutterseelenallein und netzte zur Pausenführung ein (42.).

„In der Halbzeit hab ich den Jungs gesagt, dass hier heute was geht, wenn wir bis zum Schluss konzentriert bleiben“, meinte Dennis Witt. Seine Spieler kamen hellwach aus der Kabine und überstanden die ersten 20 Minuten nach der Pause. Doch dann kombinierten sich die Gäste einmal gut durch das Zentrum, so dass Stahl freistehend zum 2:2 erneut ausgleichen konnte (65.).

Der Gegentreffer zeigte bei der jungen Husumer Mannschaft Wirkung, die Defensive fing ein wenig an zu schwimmen. In dieser Phase tauchte wiederum Stahl völlig freistehend in Tornähe auf, jagte den Ball aber aus wenigen Metern über den Husumer Kasten (72.). In der Schlussphase berappelten sich die Witt-Schützlinge wieder und setzten zum finalen Schlag an. Nachdem Cornils nochmals sein ganzes Können gegen einen Schuss von Patrick Bohnsack hatte aufwenden müssen (87.), „klingelte“ es wenig später auf der Gegenseite. Der eingewechselte Niklas Ludwig wurde in Strafraumnähe gelegt. Den anschließenden Freistoß brachte Siefert hoch in den Strafraum, wo „Kopfball-Ungeheuer“ Hendrik Fleige wartete und den Ball im Netz versenkte (89.). Die Nachspielzeit war eine reine Husumer Abwehrschlacht, und nach dem erlösenden Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen.

„Das ist der größte Erfolg meiner Trainerlaufbahn“, stellte ein überglücklicher Dennis Witt fest, um im nächsten Moment aber auch gleich wieder den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. „Die Jungs sollen das in vollen Zügen genießen. Das haben sie sich verdient. Ab Montag geht dann der Alltag aber wieder los, und die Vorbereitung auf die Saison steht im Fokus.“ Nicht erst seit den Geschehnissen dieses Tages wird auch in der Landesliga mit den Husumern zu rechnen sein.

 Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow). Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Voß, Witt, Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack). Schiedsrichter: Dajinder Pabla (TuS Jevenstedt). Tore: 1:0 Gianluca Siefert (26.), 1:1 Benjamin Petrick (29.), 2:1 Gianluca Siefert (42.), 2:2 Florian Stahl (65.), 3:2 Hendrik Fleige (87.). Zuschauer: 253.

17.07.17 · Björn Gutt | Husumer Nachrichten

Eutin 08 mit Pokal-Blamage bei der Husumer SV

Regionalligist scheidet im Achtelfinale des Landespokals nach 2:3-Niederlage aus

Gianluca Siefert wurde zum Schrecken der Fußballer von Eutin 08. Der kleine quirlige Angreifer erzielte beim überraschenden 3:2(2:1)-Sieg des Husumer SV im Viertelfinale des Landespokals die beiden ersten Treffer für die Gastgeber und gab zwei Minuten vor Schluss mit einem Freistoß von halbrechts die Vorlage zum Siegtreffer, den Hendrik Fleige mit einem Kopfball erzielte.

„Wir sind riesig enttäuscht, vor allem von der gezeigten Leistung“, stellte der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner fest. Sein Gegenüber Dennis Witt strahlte: „Ich bin überglücklich!“

Die Eutiner hatten personelle Sorgen, Kevin Hübner und Kevin Wölk fehlten, Sönke Meyer fällt wegen eines Bandscheibenvorfalls aus, Philip Nielsen war, ebenfalls verletzt, nur mitgereist. Sönke Meyer hat noch starke Schmerzen, er bekommt morgen einen Therapieplan. So stand Christian Rave, der kurz zuvor von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, in der Startelf und übernahm die Kapitänsbinde.

Eutin 08 nahm die Favoritenrolle an, die Gastgeber verteidigten tief und hatten doch die erste Möglichkeit des Spiels, doch Hendrik Fleige traf nur das Außennetz (14.). Der Regionalligaaufsteiger kam zur ersten Chance, doch der Treffer von Florian Stahl nach Vorarbeit von Sebastian Witt wurde von Schiedsrichter Dajinder Pabla wegen Abseitsposition nicht anerkannt (16.).

Nach 25 Minuten fischte Torwart Florian Vornil einen 16-Meter-Schuss von Marvin Obenaus aus dem linken Winkel. Nach einem Freistoß von Rico Bork klärte Tobias Wetzel auf der Linie (26.). Mit dem zweiten konsequent vorgetragenen Angriff gelang den Husumern das Tor zum 1:0, als Gianluca Sievert den Ball flach im rechten Eck versenkte (27.).

Eutin 08 war nur kurz geschockt. Nach einem Freistoß, den Christian Rave von halbrechts servierte, glich Benjamin Petrick per Kopf zum 1:1 aus (29.), die Eutiner Welt schien wieder in Ordnung, zumal Thies Borchardt mit einem Schuss aus 22 Metern Florian Cornils zu einer weiteren Glanzparade zwang (41.).

Kurz vor der Pause jubelten die Husumer Fans unter den 255 Zuschauern erneut, Gianluca Siefert schlug zum 2:1 zu, profitierte dabei von einem Ausrutscher im Eutiner Abwehrzentrum (42.). Jetzt wurden die Gastgeber immer mutiger, die Gäste hingegen immer fahriger. Fabian Wobig probierte sein Glück mit einem 25-Meter-Schuss, der aber knapp am linken Pfosten vorbeirauschte (44.).

„Normalerweise ist unser Spiel in den letzten Jahren gewesen, dass wir viel den Ball hatten. Wir haben da oft vor demselben Problem gestanden, wie Eutin heute. Heute konnten wir als klassenniedrigere Mannschaft sagen, ok, wir stehen jetzt mal tief, wir stehen jetzt erst einmal sicher“, sagte Dennis Witt in seiner Nachbetrachtung.

Eutin 08 kam mit mehr Schwung aus der Kabine, baute noch mehr Druck auf. Ein Stahl-Kopfball nach Flanke von Rave ging übers Tor (55.). Bei einem Konter verschätzte sich der Eutiner Torhüter Lennart Weidner beim Herauslaufen, wurde vor dem Strafraum überlupft, doch der eingewechselte Patrick Bohnsack bereinigte die Situation mit einem kontrollierten Kopfball zu seinem Schlussmann (61.).

Freddy Kaps wurde nach einer Stunde für Rico Bork eingewechselt, der seinen Wochenenddienst als Polizist antreten musste. Kaps hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite, passte auf Florian Stahl, der aus der Drehung zum 2:2 vollendete (65.).

Jetzt investierte Husum noch weniger in Entlastungsangriffe, beschränkte sich auf die Abwehrarbeit und hatte Glück, dass der Unparteiische nach einem Zweikampf zwischen Christian Rave und Bosse Wullenweber auf Stürmerfoul und Freistoß für den Husumer SV und nicht auf Handspiel und Elfmeter für Eutin 08 entschied (67.). Dennis Voß fand mit seinem 18-Meter-Schuss ins linke untere Ecke in Florian Cornils seinen Meister (78.).

Die Riesenchance zum Eutiner Führungstreffer vergab Florian Stahl, der den Ball aus fünf Metern über das Tor jagte (81.).Für das Happyend der Gastgeber sorgte Hendrik Fleige mit seinem Kopfball. „Ich muss mich bei einem Spielstand von 2:2 auch einmal zurücknehmen und nicht bedingungslos auf das 3:2 gehen, sondern ich sollte versuchen, in die Verlängerung zu kommen“, sagte Mecki Brunner.

Es sei von außen angesagt gewesen, dass seine Mannschaft stabil stehen sollte. Das Konzept ging nicht auf: „Wir haben immer wieder Nadelstiche gekriegt.“ Ihm gefiel das taktische Verhalten seiner Mannschaft nicht, sie habe die Räume nicht eng gemacht, die Abstände hätten zu oft nicht gestimmt.

Er sagte, dass die Niederlage nichts mit den personellen Schwierigkeiten zu tun gehabt habe, sondern Husum habe alles in die Waagschale geworfen und sei mit dem Sieg belohnt worden. „Es gibt viel Arbeit, wir hoffen, dass wir aus dieser Niederlage lernen!“

„Ich bin superstolz auf meine Mannschaft und einfach glücklich, dass wir das heute irgendwie gepackt haben“, sagt Dennis Witt nach dem Abpfiff. Sein Wunsch fürs Halbfinale: „Bitte bloß nicht wieder einen Regionalligisten!“

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow)

Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß,  Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

SR: Pabla (TuS Jevenstedt)
Zuschauer: 253.
Tore: 1:0 Siefert (26.), 1:1 Petrick (29.), 2:1 Siefert (42.), 2:2 Stahl (65.), 3:2 Fleige (87.).

16.07.17 · 17:20 Uhr · Harald Klipp | www.fupa.net

Eutin 08 mit Bauchlandung

Niederlage im SHFV Lotto-Pokal beim Husumer SV
Eutin 08 hat im Viertelfinale des SHFV Lotto-Pokal für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Regionalligaaufsteiger unterlag beim Landesligisten Husumer SV vor 253 Zuschauern mit 3:2. Der Ex-Flensburger Gianluca Siefert (26./42.) hatte die Hausherren zweimal in Führung geschossen. Benjamin Petrick (29.) und Florian Stahl (65.) glichen jeweils für die Rosenstädter aus. Als Husums Hendrik Fleige drei Minuten vor dem Abpfiff zum 3:2-Siegtreffer einköpfte, war der Favorit geschlagen. "Bei uns fehlte heute alles. Wir haben eine große Chance liegengelassen. Husum hat das clever gemacht", resümierte 08-Coach Mecki Brunner konsterniert.
16.07.17 · 07:37 Uhr · Jan-Philipp Wottge | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Eutins Coach Mecki Brunner kann es kaum fassen © 54°

Landespokal: Eutin blamiert sich in Husum

Völlig überraschend stand man gestern nach 90 Minuten mit leeren Händen da

Husum/Fischbek. Der SHFV-Lotto-Landespokal hat seine erste Überraschung. Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 blamierte sich bei der 2:3 (2:2)-Niederlage beim Verbandsligisten Husumer SV und schied somit schon im Viertelfinale aus. Vorjahresfinalist SV Eichede stand dagegen kurz vor einer Sensation. Der Oberligist lieferte Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 in Fischbek einen tollen Pokalfight und verlor erst im Elfmeterschießen unglücklich mit 1:4. In den 120 Minuten zuvor waren keine Tore gefallen.

Ratlosigkeit machte sich bei den Spielern von Eutin 08 nach dem Abpfiff breit. Auch Mäzen und Macher Arend Knoop konnte es nicht fassen. „Das war eine katastrophale Leistung. Normalerweise muss man hier gewinnen. Doch hat keiner für den anderen gekämpft“, sagte er, „wir waren unkonzentriert und sind nicht als geschlossene Mannschaft aufgetreten. Das war die schlechteste Leistung, die ich von uns seit langem gesehen habe. Die Husumer waren viel bissiger und gewinnen verdient.“ Die Husumer spielten vor 245 Zuschauern frech auf und gingen in der 26. Minute durch Gianluca Seifert in Führung. „Schon da war das Problem, dass wir in den Mannschaftsteilen zu weit auseinander standen und gegen eine konterstarke Mannschaft nicht nachgerückt sind“, monierte Gästetrainer „Mecki“ Brunner. Dadurch hätten sich Lennart Weidner & Co. immer wieder in Schwierigkeiten gebracht.

Immerhin gelang Benjamin Petrick nur zwei Minuten später der Ausgleich nach Vorlage von Rückkehrer Christian Rave. Doch noch vor der Pause gingen die Hausherren erneut durch Seifert (42.) in Front. Die Brunner-Elf schaffte nach dem Seitenwechsel dann den abermaligen Ausgleich. Diesmal schloss Torjäger Florian Stahl (65.) eine Rave-Vorlage ab. Als alle schon mit einer Verlängerung gerechnet hatten, ließ Hendrik Fleige (87.) die Gastgeber jubeln. „Wir haben als Mannschaft völlig versagt“, sagte Brunner, „wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Das hat auch nichts damit zu tun, dass bei uns einige Leute gefehlt haben."

Eutin: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß, Petrick, Obenaus – Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

15.07.17 · 21:47 Uhr · Volker A. Gierung | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Überraschung: Husumer SV kegelt Eutin 08 aus dem Pokal

Regionalligist verliert Viertelfinalspiel mit 3:2
Der SHFV-Lotto-Pokal hat seine erste Überraschung: Mit 3:2 (2:1) hat der Verbandsligist Husumer SV den Regionalligisten Eutin 08 geschlagen.

Vor dem Spiel gegen den Regionallisten hatte HSV-Coach Dennis Witt ein wenig mit der Rolle des Undedog kokettiert: „Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“ Und das sollte den Husumern gelingen – zur Halbzeit führten die Stormstädter durch Tore von Gianluca Siefert mit 2:1. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Benjamin Petrick nach einer halben Stunde gesorgt. Eutin war zwar das optisch überlegene Team, die HSV nutzte ihre wenigen Chancen allerdings effektiv. 

Nach dem Seitenwechsel dauerte es zwanzig Minuten, bis der frisch eingewechselte Freddy Kaps auf Florian Stahl durchsteckte. Der Torjäger vollendete gekonnt zum 2:2. Eutin blieb in der Folge gefährlich, doch auch die Husumer versteckten sich nicht. Nach 82 Minuten hatte dann wieder Stahl die Entscheidung auf dem Fuß, legte den Ball allerdings aus kürzester Distanz über das Tor. In der 88. Minute dann nochmal einmal ein Freistoß für die Husumer. Siefert brachte den Ball in den Strafraum, wo Hendrik Fleige unbedrängt zum 3:2 einköpfen konnte. Die Schlussoffensive der Gäste blieb ohne Erfolg.

Tore: 1:0 Siefert (27.), 1:1 Petrick (30.) 2:1 Siefert (43.), 2:2 Stahl (65.), 3:2  Fleige (88.)

15.07.17 · 16:55 Uhr · Hermann | www.fupa.net

Husumer SV trifft im Landespokal auf Eutin 08

„Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren."

HUSUM (bjg) - Heute (15 Uhr) trifft die Husumer SV im Viertelfinale des Fußball-Landespokals auf den Regionalliga-Aufsteiger und letztjährigen SH-Liga-Meister Eutin 08. Das Spiel gegen den Viertligisten haben sich die Husumer mit dem hart erkämpften Sieg beim Preetzer TSV (4:2 n.V.) am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes verdient. „Dieses Spiel ist für uns in der Vorbereitung ein absolutes Highlight, das wir uns als Mannschaft erarbeitet haben“, blickt HSV-Coach Dennis Witt voller Vorfreude auf das Duell. Für die Kreisstädter ist die Partie mit den vermeintlich übermächtigen Ostholsteinern der krönende Abschluss einer „Pokalwoche“ mit Siegen in Preetz und unter Woche im Kreispokal beim Nachbarn SV Schobüll (5:1).

Die Gäste bezwangen am Mittwoch den ambitionierten Oberliga-Aufsteiger Inter Türkspor Kiel nach emotionalen 90 Minuten mit 3:1 (2:0). Mit dem Auftritt in Husum beginnt für die Truppe von Trainer „Mecki“ Brunner zudem die Endphase der Vorbereitung. Schon am 30. Juli ist man zum Regionalliga-Auftakt beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder zu Gast.

Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt. Das ist auch Dennis Witt bewusst. „Interessant wird sein, wie meine Mannschaft auf die spielerische und athletische Übermacht reagiert. Ich bin aber überzeugt, dass wir alles dafür tun werden, Eutin zu ärgern.“

Witt hat sich bereits einen Match-Plan zurechtgelegt. „Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren. Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“

Mit Neuzugang Marvin Hems, der bereits in einigen Tests seinen Können aufblitzen ließ, sowie Christian Peters und Luca Sander (alle privat verhindert) fehlen allerdings einige Alternativen auf den offensiven Außenpositionen. Trotzdem hat Witt mit Spielern wie Marc Koschenz, Gianluca Siefert, den Ex-Hattstedtern Valentin Godt und Niklas Ludwig sowie Youngster Cyriac Albertsen im vor allem in der Breite verstärkten Kader immer noch die Qual der Wahl.

Für das Publikum erhofft sich der junge Husumer Übungsleiter ein Fußball-Fest, um auch den Zuschauern in der Stormstadt, die zwar kritisch, aber trotzdem bedingungslos hinter ihrem Team stehen, etwas zurück zu geben. „Ich hoffe für die Jungs auf ein volles Haus. Denn auch die Husumer Fans haben sich ein Spiel gegen solch einen tollen Gegner mit ihrer super Unterstützung einfach verdient. Der Support in Preetz war wieder überragend.“ 

15.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
15.07.17 · 9:45 Uhr · bjg | www.fupa.net

Landespokal: Eutin 08 will ins Halbfinale - Eichede will Sensation schaffen

Derweil: Schock für Eutin! Kapitän Sönke Meyer fällt länger aus!

Husumer SV – Eutin 08 (morgen, 15 Uhr). Die Rollen vor dem ersten Viertelfinale im SHFV-Lotto-Landespokal sind klar verteilt: Eutin kickt in der neuen Saison in der Regionalliga und die Nordfriesen in der Verbandsliga. „Wir haben uns über den Gegner informiert. Die Husumer verfügen über einige routinierte Spieler und sind gerade vorne gut besetzt“, sagt 08-Coach „Mecki“ Brunner, „wir müssen kompakt spielen und dürfen uns keine Ballverluste leisten, weil Husum schnell umschaltet. Nichtsdestotrotz wollen wir ins Halbfinale einziehen.“ Derweil erreicht die Eutiner vom personellen her heute eine denkbar schlechte Nachricht. Kapitän Sönke Meyer wird aufgrund eines Bandscheibenvorfalls bis auf weiteres ausfallen und der Mannschaft somit nicht nur im morgigen Spiel fehlen. Auf die Frage, ob bereits absehbar ist, wie lange Meyer nicht für die Eutiner auf dem Rasen stehen wird, antwortete Coach Brunner: "Das hängt ganz davon ab, wie die Therapie verläuft. Im ersten Angriff muss nichts operiert werden, aber da eine Prognose abzugeben ist schwer. Ich hoffe für den Jungen einfach, dass wir das schnell in den Griff kriegen, denn der ist jetzt natürlich richtig geknickt."

Wieder dabei ist indes Christian Rave, der nach seiner Hochzeitsreise direkt in die Startelf zurückkehrt. Der Grund ist, dass der Einsatz von Patrick Bohnsack (Oberschenkelzerrung) offen ist. Auch hinter Sebastian Witt, der nach dem 3:1 bei Inter Türkspor Kiel ebenfalls über Rückenbeschwerden klagte und vorsorglich im Krankenhaus geröntgt wurde, steht ein Fragezeichen. Dafür hofft Brunner auf eine Rückkehr der zuletzt erkrankten Freddy Kaps und Kevin Wölk. Die Eutiner fahren um 11 Uhr mit dem Mannschaftsbus gen Westküste los.

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 (morgen, 16 Uhr). Da der Rasen im Ernst-Wagener-Stadion gesperrt ist, weichen die Eicheder nach Fischbek (Sportanlage Lohe) aus. Mit dem Regionalligisten treffen sie auf den diesjährigen Pokalfavoriten. „Wir sind krasser Außenseiter“, sagt Trainer Dennis Jaacks, Sein Co-Trainer Marcel Müller hat die Flensburger im Test bei Oberligist Heider SV (5:1) beobachtet. „Wir haben einen Plan und wollen Paroli bieten“, meint Jaacks. „Unsere Chance liegt im Ballgewinn, wenn wir schnell umschalten müssen“, so der SVE-Coach, der weiter ohne Christian Peters, Mats Facklam und Thorben Wurr (alle verletzt) auskommen muss. Während Evgenij Bieche im Test bei Henstedt-Ulzburg (7:0) einen Schlag aufs Knie bekommen hat, ist Petrik Krajinvoc ab sofort weg. Den Verteidiger zieht es wie berichtet berufsbedingt nach Süddeutschland und kickt künftig bei der SVG Freiberg (Oberliga). Auch Weiche-Trainer Daniel Jurgeleit überlässt nichts dem Zufall und hat Eichede im Quali-Spiel beim TSV Travemünde (5.2 nach Verlängerung) unter die Lupe genommen.

14.07.17 · 18:43 Uhr · Volker A. Giering | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
Test 18.07.17 Husumer SV SC Weiche Flensburg 08 II (OL) 1:4
18.07.17 Husumer SV - SC Weiche Flensburg 1:4 (0:2)

Husumer SV unterliegt Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Knappe drei Tage war der berauschende Sieg im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 erst her, da bat Trainer Dennis Witt die Husumer SV zum Testspiel gegen den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des SC Weiche Flensburg 08 stellte sich einer der Favoriten in der neuen Oberliga in Husum vor und wurde dieser Rolle gerecht. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Böker siegte 4:1 über die im Vergleich zum Sonntag stark veränderte Husumer Formation.

Dennis Witt war nicht zufrieden: „Insgesamt war das keine gute Leistung von uns. Wir haben die Gegentore durch viele einfache Fehler begünstigt. Trotzdem gab es in einigen Bereichen Spielaufbau und Pressing auch einige gute Phasen.“ Die Gäste kamen mit einfachen Mitteln zur Führung. Ein langer Ball über die Abwehr erreichte den Ex-Husumer Marcel Cornils, der aus spitzem Winkel zum 1:0 (15.) vollendete. Bei seinem zweiten Tor (23.) nutzte Cornils ebenfalls Husumer Konzentrationsschwächen. Bis zur Pause kamen die Gastgeber aber noch zu guten Gelegenheiten durch Cyriac Albertsen (26.) und Hems (37.). Nach vielen Wechseln verflachte die Partie nach der Pause ein wenig. Weiche 08 behielt mit Passschärfe und Zweikampfstärke die Kontrolle und erzielte durch Fleming Barth (57.) und Jonas Heider (76.) weitere Treffer. In der Schlussphase drängte dann doch nochmal die HSV auf den Ehrentreffer und wurde durch Hendrik Fleige (85.) belohnt, der einen Abpraller verwertete. Fazit von Dennis Witt: „Einige der Jungs sind noch nicht am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angelangt.“ 

Husumer SV: Cornils – R. Hornburg, C. Herpel, Wullenweber (59. Matthiesen), Steen – Gielow (56. Wobig) – Sander (59. Ludwig), Lorenzen, Peters, Hems (46. Koschenz)- Albertsen (56. Fleige) Weiche Flensburg 08 II: Benzin – Waskow (68. Johannsen), Nagel, Heider – Thomsen, Melfsen (66. Hylla), Jury (73. Attisso), Carstensen – Holtze, Barth, Cornils (56. Nitschke) Schiedsrichter: Daniel Hansen (Löwenstedt). - Tore: 0:1 Marcel Cornils (15.), 0:2 Marcel Cornils (23.), 0:3 Fleming Barth (57.), 0:4 Jonas Heider (76.), 1:4 Hendrik Fleige (85.). - Zuschauer: 100. - Beste Spieler: Wullenweber – Holtze, Cornils

20.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten

Husumer SV testet heute Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Der Jubel nach dem Triumph im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 (3:2) ist noch nicht verhallt, da steht wieder der Vorbereitungsalltag bei der Husumer SV an. Heute (19.30 Uhr, Friesenstadion) trifft der Fußball-Landesligist in einem Testspiel auf den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des neuen ETSV Weiche Flensburg 08 stellt sich eine spielstarke Mannschaft, die in der Oberliga zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist, vor. Für HSV-Trainer Dennis Witt rückt dabei wieder das Vorbereitungsziel in den Fokus: „Wir wollen in dieser Partie weiter an unserer Spielidee arbeiten. Unsere defensive Spielweise war gegen Eutin rein dem Gegner geschuldet und daher eine einmalige Sache.“ Personell lässt Witt wieder ein wenig rotieren. So rücken unter anderem Henning Lorenzen, Luca Sander und Christian Herpel in die Mannschaft, so dass einige müde Pokalhelden eine wohl verdiente Pause erhalten. 
18.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
Test 22.07.17 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV Ausfall
Testspiel 4
KP-VF 23.07.17 FSV Wyk-Föhr Husumer SV 0:5
23.07.17 FSV Wyk-Föhr - Husumer SV 0:5

Favoriten erreichen das Halbfinale

Kreispokal: SV Frisia 03 siegt 7:1 in Langenhorn und Husum 5:0 in Wyk / Auch Oldenswort/Witzwort und Rantrum feiern Auswärtserfolge
EINEN TICK ZU SPÄT: FRISIAS KEVIN KNITEL KANN DIESES ZUSPIEL NICHT VERWERTEN, SG-KEEPER FRANK SCHAARSCHMIDT (LI.) IST SCHNELLER.PU

HUSUM (pu/bjg) - Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gaben sich die Favoriten keine Blöße. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm erreichte mit einem 7:1 bei der SG Langenhorn/Enge souverän das Halbfinale, ebenso die Husumer SV mit dem 5:0 beim FSV Wyk. Der TSV Rantrum setzte sich mit 2:0 bei der SG Mitte NF durch und die SG Oldenswort/Witzwort mit 1:0 beim SZ Arlewatt. Damit kommt es am kommenden Wochenende zu folgenden Halbfinalspielen: SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Oldenswort/Witzwort und TSV Rantrum – Husumer SV.

SG Mitte NF – TSV Rantrum 0:2 (0:1) In diesem mäßigen Spiel wurde Rantrum seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Der Landesligist kontrollierte über weite Teile die Partie, enttäuschte aber in der Offensive. Herausgespielte Chancen blieben vor gut 80 Zuschauern in Breklum bei den Gästen ebenso Mangelware wie bei der SG. Erst nach einem Abwehrfehler traf Ron Reichardt aus elf Metern zum 0:1 (19.). Danach bemühte sich die SG, aus ihrer Defensive selbst zu Chancen zu erarbeiten. Aber das Spiel konzentrierte sich auf das Mittelfeld. Nach der Pause sorgte Damian Krause für das 0:2 (53.) und die frühe Entscheidung. Rantrum reichte dieser Vorsprung, den Gastgebern fehlten sichtlich die Kräfte, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir haben eigentlich in der Abwehr gut gespielt, uns aber leider zwei dumme Fehler erlaubt, die Rantrum eiskalt bestraft. Aber der TSV war besser, hat verdient gewonnen“, sagte SG-Trainer Helge Pauls.

SG Langenhorn-Enge-Sande – SV Frisia 03 1:7 (1:3) Die SG ging vor der großen Kulisse von über 250 Zuschauern in Enge durch Neuzugang Volker Hansen überraschend mit 1:0 (13.) in Führung. Aber die hatte nicht lange Bestand. Der Oberligist machte Druck, und Kapitän Leif Johannsen glich aus (17.). Gegen den Tempofußball der Gäste hatte die SG in der Abwehr kaum etwas entgegenzusetzen. Nach präziser Flanke von Andreas Lovrec köpfte Tobias Zuth zum 1:2 (23.) ein, und kurz vor der Pause erhöhte Kevin Knitel auf 1:3 (44.). Danach baute die SG zunächst wieder ihr Bollwerk auf, an dem die Frisia-Angriffe abprallten. Den Rest parierte ein starker Frank Schaarschmidt. Vorn zwang Jannik Prahl (58.) auch Jascha Nommensen zu einer Parade. Aufregung gab es nach einem Foul von Nommensen (67.) an Prahl, das der Schiedsrichter aber als Stürmerfoul wertete. Im Gegenzug sorgte Marvin Bruhn für das 1:4 (69.) und die Entscheidung. Jetzt wurde die SG mutiger – und eiskalt ausgekontert. Lovrec und Tim Wendt fütterten Stürmer Zuth mit guten Zuspielen, die dieser zu einem Hattrick (80., 86., 88.) und dem 1:7-Endstand nutzte. „Ich bin nicht unzufrieden. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider und ist deutlich zu hoch“, meinte SG-Trainer Karl Müller. Zufrieden war Frisia-Coach Uwe Petersen. „Wir haben uns beim 0:1 überraschen lassen, dann aber das Spiel dominiert.“

FSV Wyk/Föhr – Husumer SV 0:5 (0:3) Dank einer überragenden ersten Halbzeit feierte Husum einen nie gefährdeten Sieg. Die Gäste erspielten sich frühzeitig beste Torchancen. Nachdem Sascha Feller (2.) und gleich drei Mal Hendrik Fleige aus aussichtsreicher Position vergeben hatten, nutzte Rene Hornburg einen herrlichen Diagonalball von Christian Peters zum 0:1 (13.). Auch der zweite Außenverteidiger zeigte, dass er Tore schießen kann. Nach Doppelpass mit Fleige erhöhte Luca Steen (18.). Für klare Verhältnisse sorgte Niklas Ludwig, der Nutznießer einen Missverständnisses zwischen FSV-Keeper Finn Nissen und seiner Abwehr wurde (32.). Kurz nach der Pause war es wieder Ludwig, der nach Pass von Steen das 0:4 besorgte (50.). Danach schaltete die HSV zwei Gänge zurück, so dass der FSV Chancen zum Ehrentreffer bekam. Doch Tarek Bender (64.) und Simon Christiansen (72.) vergaben aus aussichtsreicher Position. So setzte Marvin Matthiesen mit seinem ersten Treffer im HSV-Trikot den Schlusspunkt (84.)

SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort 0:1 (0:0) Der Auswärtserfolg des Verbandsliga-Aufsteiger in Arlewatt war verdient. Die Entstehung zum Tor des Tages war allerdings äußerst unglücklich. Gleich mehrere Arlewatter Defensivspieler hatten die Möglichkeit die Szene zu klären, trafen den Ball aber nicht richtig bzw. verfehlten das Spielgerät, so dass Torben Peters die Einladung entschlossen annahm (71.). Bis dahin hatten die Gäste die spielerische Überlegenheit, konnten ihre wenigen Chancen jedoch nicht nutzen. So zielte Maurice Reiners kurz vor der Pause am Tor vorbei. Das SZ, dem vor der Pause ein Tor wegen Abseits aberkannt worden war, hielt auch im zweiten Abschnitt mit viel Kampf dagegen. SZ-Keeper Leon Walden parierte einen Kopfball nach einer Ecke bravourös (56.). Wenige Minuten vor dem Gegentor hatten die Gastgeber auf der Gegenseite ihre beste Gelegenheit, als Oke Johannsen per Kopf den Pfosten traf. Die große Möglichkeit die Partie vorzeitig zu entscheiden, vergab die SG, in dem sie eine Überzahlsituation schlampig ausspielte und damit herschenkte (85.). Trotzdem reichte es zum Einzug ins Halbfinale.

24.07.17 | sh:z-Nordfriesland Sport
Test 29.07.17 IF Stjernen Flensborg Husumer SV Ausfall
Testspiel 5
KP-HF 30.07.17 TSV Rantrum Husumer SV 1:2
30.07.17 TSV Rantrum - Husumer SV 1:2 (0.0)

Frisia und Husumer SV im Finale

Kreispokal: Oberligist siegt bei der SG Oldenswort/Witzwort standesgemäß mit 6:2 / Titelverteidiger setzt sich mit 2:1 gegen Rantrum durch
ZWEI GEGEN EINEN: DIE RANTRUMER THIES CLAUSEN (L.) UND JACOB SPRECKELSEN (R.) VERSUCHEN, NIKLAS LUDWIG (M.) ZU STOPPEN.PETERSEN

HUSUM Bereits neuneinhalb Monate vor dem Finale (18. Mai 2018) stehen die Endspielteilnehmer des Kreispokals fest. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV werden sich dann im Husumer Friesenstadion gegenüber stehen. Der SV Frisia 03 setzte sich mit 6:2 bei der SG Oldenswort/Witzwort durch, Titelverteidiger Husum gewann beim TSV Rantrum mit 2:1.

SG Oldenswort/Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:6 (1:3) Über 200 Zuschauer sahen ein munteres und gutklassiges Fußballspiel. Dabei zeigten sich die Gäste über 90 Minuten als das bessere Team, das schnell und geradlinig nach vorn spielte und stets den Abschluss suchte. Trotz des eindeutigen Ergebnisses war SG-Trainer Rolf Flatterich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden. „Wir haben uns als Einheit präsentiert und es dem Gegner über das gesamte Spiel schwer gemacht. Hut ab vor meinen Jungs, die sich auch von den Gegentoren nicht aus der Ruhe bringen ließen.“

Die ersten Gelegenheiten der Partie hatte der Gastgeber, ein Schuss von Marten Dierks strich jedoch ebenso am Tor vorbei (8.) wie ein Kopfball von Henrik Jessen (9.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite und wurde hervorragend herausgespielt. Nach einem Pass in die Schnittstelle wurde der Ball von der Grundlinie auf Rückkehrer Lars Albertsen zurück gelegt, der keine Mühe hatte, zu vollenden (16.). Kurze Zeit später gab es Foulelfmeter für die Gäste, den der überragende Tobias Zuth verwandelte (22.). Die SG zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher Konter brachte auch den Anschlusstreffer, als Matthias Schmitz trocken aus 20 Metern abzog und der Ball ins lange Eck einschlug (29.). Die Antwort kam postwendend. Zuth stellte nach Pass von Mathias Bruhn den alten Abstand wieder her (31.).

Auch nach der Pause steckte der Gastgeber nicht auf und versuchte gegen den übermächtigen Gegner weiter nach vorne zu spielen. Die Tore fielen aber wieder auf der anderen Seite. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war der Ausgangspunkt für den dritten Treffer von Zuth zum 1:4 (61.). Weiter Tore durch einen Sonntagsschuss von Leif Johannsen (66.) und Thore Feddersen (72.) ließen das Ergebnis zwischenzeitlich etwas zu hoch ausfallen. Die SG belohnte sich in der Schlussminute für eine insgesamt couragierte Leistung, in dem Daniel Dau einen Strafstoß zum Endstand verwertete (90.).

TSV Rantrum – Husumer SV 1:2 (0:0) Das Derby zwischen den beiden Landesliga-Konkurrenten fand in der Husumer SV einen knappen, aber insgesamt verdienten Sieger. Die Gäste hatten über die 90 Minuten die besseren Gelegenheiten und konnten am Ende mit den Einwechslungen von Henning Lorenzen und des Siegtorschützen Marvin Matthiesen auch nochmal zulegen.

Die Kreisstädter agierten zunächst abwartend und überließen dem TSV in der ersten halben Stunde leichte Feldvorteile. Erste Gelegenheiten von Marvin Theede waren in der Anfangsphase die Folge. Die beste Chance hatte jedoch Thies Clausen, der mit einem Kopfball an der Latte scheiterte. Auf der Gegenseite hatte zwei Mal Hendrik Fleige die Führung auf dem Fuß, vergab aber seine Möglichkeiten ähnlich wie Christian Peters aus aussichtsreicher Position.

Nach der Pause kam der große Regen, und trotzdem nahm das Halbfinale nochmals zusätzlich an Fahrt auf. Die ersatzgeschwächten Rantrumer agierten weiter auf Augenhöhe. Zudem brachte die Einwechslung von Damian Krause zusätzlichen Schwung. Nach einer knappen Stunde gingen die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung. Oke Flatterich erzielte das 1:0 (57.). Die Gäste ließen sich von dem Rückstand jedoch nicht beirren und blieben gefährlich. Nachdem Arne Harring Hendrik Fleige im Strafraum zu Fall gebracht hatte, gab es folgerichtig Strafstoß, den der Gefoulte selber zum Ausgleich verwandelte (72.). In der Folge verlor der TSV ein wenig die Ordnung, was die Husumer in Person des eingewechselten Marvin Matthiesen zu nutzen wussten. Der Neuzugang aus Löwenstedt drosch den Ball aus 20 Metern mit einem Aufsetzer unhaltbar in die Maschen und sicherte damit seinen Farben den Final-Einzug.

Rantrums Trainer Olli Hansen war trotz des Ergebnisses mit der Vorstellung seines Teams zufrieden. „Wir haben gesehen, dass wir mit einer Spitzenmannschaft wie Husum mithalten können. Das ist durchaus positiv und lässt darauf hoffen, dass wir für den Start kommenden Sonntag gegen den TSV Altenholz gut gerüstet sind.“ 

31.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SV im Endspiel

Favoriten-Siege im Halbfinale

Bereits neuneinhalb Monate vor dem Finale (18. Mai 2018) stehen die Endspielteilnehmer des Kreispokals fest. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV werden sich dann im Husumer Friesenstadion gegenüber stehen. Der SV Frisia 03 setzte sich mit 6:2 bei der SG Oldenswort/Witzwort durch, Titelverteidiger Husum siegte beim TSV Rantrum mit 2:1.

SG Oldenswort/Witzwort – Frisia Risum-Lindholm 2:6 (1:3)
Über 200 Zuschauer sahen ein munteres und gutklassiges Fußballspiel. Dabei zeigten sich die Gäste über 90 Minuten als das bessere Team, das schnell und geradlinig nach vorn spielte und stets den Abschluss suchte. Trotz des eindeutigen Ergebnisses war SG-Trainer Rolf Flatterich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden.

„Wir haben uns als Einheit präsentiert und es dem Gegner über das gesamte Spiel schwer gemacht. Hut ab vor meinen Jungs, die sich auch von den Gegentoren nicht aus der Ruhe bringen ließen.“

Die ersten Gelegenheiten der Partie hatte der Gastgeber, ein Schuss von Marten Dierks strich jedoch ebenso am Tor vorbei (8.) wie ein Kopfball von Henrik Jessen (9.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite und wurde hervorragend herausgespielt. Nach einem Pass in die Schnittstelle wurde der Ball von der Grundlinie auf Rückkehrer Lars Albertsen zurück gelegt, der keine Mühe hatte, zu vollenden (16.).

Kurze Zeit später gab es Foulelfmeter für die Gäste, den der überragende Tobias Zuth verwandelte (22.). Die SG zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher Konter brachte auch den Anschlusstreffer, als Matthias Schmitz trocken aus 20 Metern abzog und der Ball ins lange Eck einschlug (29.).

Die Antwort kam postwendend. Zuth stellte nach Pass von Mathias Bruhn den alten Abstand wieder her (31.). Auch nach der Pause steckte der Gastgeber nicht auf und versuchte gegen den übermächtigen Gegner weiter nach vorne zu spielen. Die Tore fielen aber wieder auf der anderen Seite.

Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war der Ausgangspunkt für den dritten Treffer von Zuth zum 1:4 (61.). Weiter Tore durch einen Sonntagsschuss von Leif Johannsen (66.) und Thore Feddersen (72.) ließen das Ergebnis zwischenzeitlich etwas zu hoch ausfallen. Die SG belohnte sich in der Schlussminute für eine insgesamt couragierte Leistung, in dem Daniel Dau einen Strafstoß zum Endstand verwertete (90./+1).

Tore: 0:1 Albertsen (16.), 0:2 Zuth (22., Foulelfmeter), 1:2 Schmitz (29.), 1:3 Zuth (31.), 1:4 Zuth (61.), 1:5 Johannsen (66.), 1:6 Feddersen (72.), 2:6 Dau (90./+1, Foulelfmeter).


TSV Rantrum – Husumer SV 1:2 (0:0)
Das Derby zwischen den Landesliga-Konkurrenten fand in der Husumer SV einen knappen aber durchaus verdienten Sieger. Die Gäste hattennämlich schlichtweg die besseren Gelegenheiten und konnten am Ende mit den Einwechslungen von Henning Lorenzen und dem Siegtorschützen Marvin Matthiesen auch nochmal zulegen. Die Kreisstädter agierten zunächst abwartend und überließen dem TSV das Feld. Die beste Chance hatte Thies Clausen, der mit einem Kopfball allerdings an der Latte scheiterte.

Tore: 1:0 Flatterich (57.), 1:1 Fleige (72., Foulelfmeter), 1:2 Matthiesen.

30.07.17 · 20:30 Uhr · sh:z | www.fupa.net

Eine vermeintlich klare Angelegenheit und ein Derby

Halbfinale im Fußball-Kreispokal in Oldenswort und Koldenbüttel

HUSUM/OLDENSWORT Auch an diesem Wochenende, mitten in der heißen Phase der Saisonvorbereitung, wird wieder im Fußball-Kreispokal gespielt. Nach drei Runden steht jetzt schon das Halbfinale an. Mit Titelverteidiger Husumer SV und der SG Oldenswort-Witzwort stehen die beiden Finalisten der vergangenen Spielzeit erneut in der Vorschlussrunde. Und bei entsprechend positivem Verlauf winkt ihnen auch 2018 die Endspielteilnahme am Himmelfahrtstag (10. Mai in Husum). Allerdings werden ihre Gegner TSV Rantrum und vor allem Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm etwas dagegen haben.

SG Oldenswort-Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (SBd., 15 Uhr in Oldenswort) In dieser Partie sind die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Der Oberligist aus dem Norden des Kreises ist auf dem Papier der klare Favorit. Die bisherige Vorbereitung inklusive der gezeigten Pokal-Auftritte verlief mehr als positiv für die Mannschaft von Trainer Uwe Petersen. Die ersten drei Pokalrunden hielten für Frisia Derbys gegen TSV Stedesand (5:0), TSV Rot-Weiß Niebüll (4:0) und SG Langenhorn/Enge (7:1) bereit, die allesamt standesgemäß und souverän gestaltet wurden.

Trainer Rolf Flatterich vom Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort sieht die Partie gegen den Oberligisten als ein absolutes Highlight für den gesamten Verein an und will den vermeintlich übermächtigen Gegner so gut es geht Paroli bieten. „Die Möglichkeit sich mit so einem Gegner in einem Pflichtspiel messen zu können, ist für uns überragend. Wir wollen versuchen Lindholm die Stirn zu bieten und so lange wie möglich die Null zu halten.“ Dabei verfahren die Oldensworter frei nach dem Motto „Wir haben keine Chance, und die wollen wir nutzen.“

TSV Rantrum – Husumer SV (So., 15 Uhr in Koldenbüttel) Kurz vor dem Saisonstart kommt es bereits zu einem vorgezogenen Derby der beiden benachbarten Landesliga-Rivalen. Für Rantrums Trainer Olli Hansen kommt die Partie allerdings zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. „Aufgrund unserer personellen Situation und weil wir aufgrund der Sperrung der Rantrumer Plätze nach Koldenbüttel ausweichen müssen, hätte ich, auch für die Rantrumer Fans, gerne einen anderen Zeitpunkt für dieses Halbfinale gehabt. Aber wir nehmen es jetzt, wie es kommt“, gibt Hansen sich trotzdem kämpferisch. Mit Patrick Schaller, Thommy Pahnke, Nomme Carstens und Ron Reichardt müssen die Rantrumer auf wichtige Stammspieler verzichten. So schiebt Hansen den Husumern die Favoritenrolle zu, „aber wir werden alles reinlegen, um für eine Überraschung zu sorgen.“

Für die Husumer hat der mögliche Finaleinzug einen besonderen Anreiz. Das Endspiel 2018 findet anlässlich des 100. Vereinsjubiläums im Husumer Friesenstadion statt. Mit Finn Christiansen (Urlaub) und Daniel Hornburg (verletzt) fehlen der HSV zwei wichtige Mittelfeldakteure. Zudem weiß Trainer Dennis Witt, dass der Pokal und ein Derby immer eigene Gesetze haben. „Wir wollen unbedingt wieder ins Finale, wissen aber auch, dass dafür eine gute Leistung erforderlich ist. Denn der TSV ist mit seinem schnellen Umschaltspiel immer ein gefährlicher Gegner.“ bjg

29. Juli 2017 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

SG Langenhorn/Enge fordert SV Frisia 03

RISUM-LINDHOLM Es sollte einer der Höhepunkte werden in der Vorbereitung auf die bevorstehende Fußball-Saison. Doch der für heute geplante Test des Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen die Husumer SV fällt nach einer kurzfristigen Absage der Stormstädter ins Wasser. Stattdessen erwartet das Team von Trainer Uwe Petersen um 16 Uhr den Verbandsliga-Aufsteiger TSV Süderbrarup.

Keine 24 Stunden später müssen die Frisia-Kicker bereits wieder ran: Im Viertelfinale des Kreispokal steht am Sonntag (14.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim Verbandsliga-Absteiger SG Langenhorn/Enge auf dem Terminplan. Die Partie findet übrigens im Arne-Ohlsen-Stadion in Enge statt. Mit einem Sieg bei der Mannschaft von Karl Müller will Frisia den Halbfinaleinzug klar machen. In der Vorschlussrunde hätte der Oberligist dann Heimrecht gegen den Sieger aus der Partie SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort, die am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird.

Im zweiten Halbfinale könnte es zum Duell der Landesligisten TSV Rantrum und Husumer SV kommen, wenn sie am Wochenende ihre Viertelfinalbegegnungen gewinnen. Die Rantrumer gastieren am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Mitte NF und die Husumer SV zur gleichen Zeit beim Pokalschreck FSV Wyk-Föhr. Der Kreisklassen-Vertreter hat in der ersten Runde den TSV Hattstedt (2:1) und im Achtelfinale den Verbandsliga-Aufsteiger SG Leck-Achtrup-Ladelund (1:0) ausgeschaltet. sh:z

22. Juli 2017 · sh:z-Nordfriesland Sport
LL 1 06.08.17 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 1:3

3:1 – Husumer SV hat den längeren Atem

DUELL ZWEIER EHEMALIGER MANNSCHAFTSKAMERADEN: DER "LÖWE" STEFAN LORENZEN (M.) GEGEN DEN HUSUMER MARVIN MATTHIESEN (L.).SVJ

LÖWENSTEDT Wer erwartet hatte, dass die Husumer SV die Punkte beim SV Blau-Weiß Löwenstedt in der Fußball-Landesliga Schleswig im Spaziergang mitnimmt, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die Gastgeber machten ihrem Namen alle Ehre, kämpften „wie die Löwen“. Die Husumer hatten den längeren Atem und gewannen mit 3:1 (0:0).

Löwen-Coach Gunnar Clausen sah seine Premiere mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat unseren Matchplan super umgesetzt. Schade, dass wir uns nicht belohnt und etwas Zählbares mitgenommen haben.“ Auch Husums Coach Dennis Witt erkannte die Leistung des Gegners an, war mit der Vorstellung seines Teams aber nicht einverstanden. „Löwenstedt hatte gute taktische Lösungen und hat toll gekämpft. Trotzdem haben wir zu wenig Präsenz gezeigt und in vielen Situationen die falsche Entscheidung getroffen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht.“

Husum war von Beginn an feldüberlegen, konnte aber nicht das bewährte Kombinationsspiel aufziehen, weil der Gastgeber die Räume eng machte. Es dauerte daher 20 Minuten, ehe Hendrik Fleige den ersten Torschuss für seine Farben verzeichnete, der aber über das Tor flog. Auf der Gegenseite tauchte Reichenberg urplötzlich alleine vor dem Husumer Tor auf, scheiterte aber an HSV-Schlussmann Chris Bielinski (23.). Wenig später waren die Husumer wieder dran, aber Christian Peters konnte eine Flanke von Niklas Ludwig nicht verwerten (26.). Die besseren Chancen hatten weiter die Löwen. Wieder wurde Reichenberg auf die Reise geschickt. Sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (34.). Husum fand auch in der Folge wenig spielerische Lösungen. Einzig ein Volleyschuss aus der Distanz von Peters sorgte noch für ein wenig Gefahr (39.). Der Gastgeber hingegen stellte die HSV-Defensive mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor ungeahnte Probleme. In einer weiteren Szene wurde Kevin Zimmermann im letzten Moment geblockt (42.).

Kalt erwischt wurden die Löwen nach der Pause. Nach einem Ballverlust steckte Tobias Wetzel durch auf Fleige, der in der Mitte Peters bediente, der keine Mühe hatte zum 0:1 zu vollenden (49.). Der Gastgeber zeigte sich keinesfalls geschockt und wurde belohnt. Nachdem Reichenberg vorher noch eine Flanke knapp verpasst hatte (54.), wurde er von Thore Fürst herrlich frei gespielt und schob gegen den zögerlich wirkenden Bielinski zum 1:1 ein (66.). Der Jubel war noch nicht verhallt, da hatten die Husumer bereits die passende Antwort gegeben. Mit einem Pass aus dem Fußgelenk hebelte Henning Lorenzen die gesamte Blau-Weiß-Abwehr aus, so dass der eingewechselte Marvin Hems nur noch quer zu legen brauchte und Niklas Ludwig keine Mühe hatte das 1:2 zu erzielen (68.). Dieser Treffer schien Wirkung zu zeigen, die Löwen sorgten kaum noch für Entlastung. Die Gäste wollten die Entscheidung, aber Fleige schoss überweg (72.) und dann ans Lattenkreuz (77.). Nachdem seine Husumer noch zwei Chancen durch Stefan Lorenzen (79.) und Torge Brodersen (83.) vergeben hatten, war es dann doch der Torjäger vom Dienst, der sein Team mit dem 3:1-Endstand erlöste (87.).

„Zum Schluss haben die Körner gefehlt.“, meinte Clausen. Witt hingegen sieht noch deutliches Verbesserungspotential. „Wir brauchen noch die eine oder andere Trainingseinheit, um die Abläufe zu automatisieren.“ 

 BW Löwenstedt: Arndt – Andresen, Dohle, Albertsen, Pletsch – Gahrens, Zimmermann (46. C. Hansen), Fürst, Siemen (62. S. Lorenzen) – Carstensen (62. Brodersen), Reichenberg. Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen, Witthohn – Wobig, H. Lorenzen – Koschenz (55. Hems), Peters (80. Feller), Ludwig (80. Godt) – Fleige. Schiedsrichter: Werner (Flensburg). – Zuschauer: 533. Tore: 0:1 Christian Peters (49.), 1:1 Jannik Reichenberg (66.), 1:2 Niklas Ludwig (68.), 1:3 Hendrik Fleige (87.). Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Wetzel, Wobig.

06.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeit: „Löwe“ Stefan Lorenzen (vorne) wird vom Husumer Marvin Matthiesen unter Druck gesetzt.

Husumer SV schafft den Sieg beim SV Blau-Weiß Löwenstedt

Gäste hatten am Ende einfach den nötigen Punch

Wer erwartet hatte, dass die favorisierte Husumer SV die Punkte beim SV Blau-Weiß Löwenstedt zum Auftakt im Spaziergang mitnimmt, musste sich an diesem Tag eines Besseren belehren lassen. Denn die Gastgeber machten ihrem Namen alle Ehre und kämpften über 90 Minuten aufopferungsvoll „wie die Löwen“. Mehr noch: Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Jannik Reichenberg, der wie viele seiner Mitspieler eine starke Partie ablieferte, eine seiner hochkarätigen Chancen in der ersten Halbzeit genutzt hätte.

Tat er aber nicht und so hatten die Husumer schlussendlich den längeren Atem und zeigten sich am Ende ein Stück weit kaltschnäuziger vor dem Tor. Dementsprechend sah Löwen-Coach Gunnar Clausen den Spielverlauf bei seiner Premiere auf der Trainerbank mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, denn die Jungs haben unseren Matchplan super umgesetzt. Schade, dass wir uns nicht belohnt und etwas Zählbares mitgenommen haben.“

Husum war von Beginn an feldüberlegen, konnte aber nicht ihr bewährtes Kombinationsspiel aufziehen, weil der Gastgeber die Räume eng machte und gut verschob. Es dauerte daher 20 Minuten, ehe Hendrik Fleige den ersten Torschuss für seine Farben verzeichnete, dieser aber über das Tor flog.

Auf der Gegenseite tauchte Reichenberg erstmals nach schönem Pass in die Tiefe von Aaron Pletsch urplötzlich alleine vor dem Husumer Tor auf, scheiterte aber an HSV-Schlussmann Chris Bielinski (23.). Wenig später waren die Husumer wieder dran, aber Christian Peters konnte eine Flanke von Niklas Ludwig nicht verwerten (26.).

Die größeren Chancen hatten weiter die Löwen. Wieder wurde Reichenberg, diesmal von Tom Gahrens, auf die Reise geschickt. Sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (34.). Husum fand auch in der Folge wenig spielerische Lösungen. Einzig ein Volleyschuss aus der Distanz von Peters sorgte noch für ein wenig Gefahr (39.).

Der Gastgeber hingegen stellte die HSV-Defensive mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor ungeahnte Probleme. In einer weiteren Szene wurde Kevin Zimmermann im letzten Moment geblockt (42.).Die kalte Dusche erwischte die Löwen kurz nach der Pause. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung steckte Tobias Wetzel durch auf Fleige, der in der Mitte Peters bediente, so dass dieser keine Mühe hatte zum 0:1 zu vollenden (49.).

Löwenstedt zeigte sich keinesfalls geschockt und wurde belohnt. Nachdem Reichenberg vorher noch eine Flanke knapp verpasst hatte (54.), wurde er von Thore Fürst herrlich frei gespielt und schob gegen den etwas zögerlich wirkenden Bielinski zum 1:1 ein (66.).

Der Jubel war noch nicht verhallt, da hatten die Husumer bereits die passende Antwort gegeben. Mit einem Pass aus dem Fußgelenk hebelte Henning Lorenzen die gesamte Blau-Weiß-Abwehr aus, sodass der eingewechselte Marvin Hems nur noch quer zu legen brauchte und Niklas Ludwig keine Mühe hatte, das 1:2 zu erzielen (68.).

Die Gäste wollten die Entscheidung, aber Fleige schoss erst überweg (72.) und dann ans Lattenkreuz (77.). Nachdem seine Husumer noch zwei brenzlige Situationen durch Stefan Lorenzen (79.) und Torge Brodersen (83.), war es dann aber doch der Torjäger vom Dienst, der nach Vorarbeit von Sascha Feller, sein Team mit dem 3:1-Endstand erlöste (87.).

SV Blau-Weiß Löwenstedt: Arndt – Andresen, Dohle, Albertsen, Pletsch – Gahrens, Zimmermann (46. C. Hansen), Fürst, Siemen (62. S. Lorenzen) – Carstensen (62. Brodersen), Reichenberg.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen, Witthohn – Wobig, H. Lorenzen – Koschenz (55. Hems), Peters (80. Feller), Ludwig (80. Godt) – Fleige.

SR: Werner (Flenburg).
Zuschauer: 533.
Tore: 0:1 Peters (49.), 1:1 Reichenberg (66.), 1:2 Ludwig (68.), 1:3 Fleige (87.).
06.08.17 · bjg | www.fupa.net

Ein Kreisderby zum Saisonauftakt

Fußball-Landesliga Schleswig: BW Löwenstedt empfängt die Husumer SV / TSV Rantrum gegen SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz
IN NEUEN FARBEN: IN DER VERGANGENEN SAISON SPIELTE MARVIN MATTHIESEN (L.) NOCH IM LÖWENSTEDTER BLAU GEGEN HUSUM (HIER MIT TOBIAS WETZEL). JETZT TRIFFT ER IM WEISSEN TRIKOT IM DERBY GLEICH AUF SEINEN ALTEN CLUB.PETERSEN

HUSUM Während die meisten Schleswig-Holsteiner in den Ferien die Beine baumeln lassen und sich erholen, legen die Fußballer nach zwei Monaten Sommerpause bereits wieder los. An diesem Wochenende fällt der Startschuss in der neuen Fußball-Landesliga Schleswig und hält für die drei Clubs aus Nordfriesland gleich ein Derby bereit. BW Löwenstedt empfängt im ersten Pflichtspiel ohne „Tormaschine“ Sven Nielsen (zum TSV Schilksee) die Husumer SV. Auf eine unbekannte Größe trifft der TSV Rantrum im Heimspiel gegen den SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz.

TSV Rantrum – TSV Altenholz (Sbd., 15 Uhr) Mit dem SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz stellt sich gleich ein echtes Landesliga-Schwergewicht am Lagedeich vor. „Ich sehe das durchaus positiv. So wissen wir gleich, wo wir stehen“, sagt Rantrums Trainer Olli Hansen zum Auftaktgegner. Seine Mannschaft sei sicherlich der Außenseiter in dieser Partie, habe aber nichts zu verlieren und kann somit befreit aufspielen, meint er weiter. Die Gäste verfügen über einen äußerst großen (32 Akteure) und mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren jungen Kader, der vor der Saison durch den Abstieg eine hohe Fluktuation erfahren hat. Trotzdem will Trainer Kristian Hamm in der neuen Liga eine gute Rolle spielen und nach Möglichkeit ganz oben dabei sein.

„Wir haben vor dem Gegner natürlich Respekt, aber bestimmt keine Angst“, sagt Olli Hansen. Personell muss seine Mannschaft berufsbedingt auf Neuzugang Jakob Spreckelsen und Helge Flatterich sowie Routinier Thomas Grabowski (Aufbautraining) verzichten. Ungeachtet dessen freut man sich in Rantrum gleich auf einen richtiger „Kracher“ zum Start, damit auch die starke Fangemeinde endlich wieder auf ihre Kosten kommt. Aufgrund der unsicheren Wetterlage kann es allerdings noch kurzfristig zu einer Verlegung der Begegnung nach Koldenbüttel kommen, falls die Gemeinde den in der Sommerpause grundüberholten A-Platz sperren sollte. Hinweise dazu auf der TSV-Homepage oder bei fussball.de

SV Blau-Weiß Löwenstedt – Husumer SV (So., 14.30 Uhr) Gleich zum Auftakt der neuen Fußball-Landesliga Schleswig hält der Spielplan ein nordfriesisches Derby bereit. In den vergangenen Jahren lieferten sich beide Kontrahenten meist packende Duelle auf Augenhöhe mit Torgarantie. Für Sonntag scheint die Favoritenrolle allerdings klar zu Gunsten der Husumer verteilt. Denn die „Löwen“ mussten den Abgang zahlreicher Leistungsträger verkraften, während die HSV ihre ohnehin schon spielerisch starke Truppe noch einmal verstärken konnte.

Dennoch freut sich der neue „Löwen“-Coach Gunnar Clausen auf sein Debüt auf der Trainerbank. „Auch wenn wir der Underdog sind, kann es für uns keinen schöneren Saisonstart geben. Ein Derby vor heimischer Kulisse, dazu ein Doppelspieltag. So etwas wird in Löwenstedt zelebriert, und die Fans werden sicher wieder ein ganz besonderer Rückhalt sein.“ Auch sportlich gesehen will sich der Gastgeber keinesfalls kampflos geschlagen geben. „Wir wissen, dass die Husumer individuell sicherlich besser besetzt sind. Wir sind aber gut vorbereitet und versuchen als Kollektiv dagegen zu halten.“

Die Husumer haben sich für ihren Saisonbeginn ebenfalls viel vorgenommen. HSV-Coach Dennis Witt ist sich der Favoritenrolle seines Teams bewusst. „Ich denke, dass wir mit dem Druck ganz gut umgehen werden. Wir haben uns die Favoritenrolle ja auch erarbeitet und wollen sie bestätigen.“ Personell kann er nahezu aus dem Vollen schöpfen. Jedoch muss ausgerechnet mit Finn Christiansen ein Ex-„Löwe“ urlaubsbedingt passen. Mit Marvin Matthiesen wird jedoch der zweite im Kader stehen und sicherlich besonders motiviert sein. In einem Punkt sind sich beide Trainer auf jeden Fall einig: Nach der langen und intensiven Vorbereitung kann es endlich losgehen. 

04.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 2 09.08.17 Husumer SV Heikendorfer SV 2:1

Fußball-Landesliga: Husum macht es beim 2:1 gegen Heikendorf spannend

LAUFDUELL: HUSUMS CHRISTIAN PETERS GEGEN JAN WIELAND.GIT

Husumer SV – Heikendorfer SV 2:1 (2:1) „Wir haben in einem überlegen geführten Spiel vergessen, den Deckel drauf zu machen, und sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Damit beschrieb Husums Trainer Dennis Witt ziemlich genau den Spielverlauf seiner Husumer in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den Heikendorfer SV. Die Kreisstädter konnten sich in der Schlussphase mehrfach bei ihrem Abwehrchef Christian Herpel bedanken, der einige Male in höchster Not klärte. Zudem hielt Keeper Chris Bielinski den Sieg fest, als er mit einer überragenden Parade in letzter Sekunde einen Schuss von Mahsun Dogan aus dem Winkel fischte (90.+3). Dass der Gastgeber überhaupt noch in Bredouille kam, war der mangelnden Chancenverwertung und der enormen Leistungssteigerung der Heikendorfer in der zweiten Halbzeit geschuldet.

In den ersten 45 Minuten waren fast nur die Witt-Schützlinge am Drücker und gingen auch früh in Führung. Nach einer Flanke von Sascha Feller versenkte Hendrik Fleige den Ball im Zentrum direkt (6.). Ärgerlich war die Entstehung des Ausgleichs, als Bosse Wullenweber bei einem Klärungsversuch den Torschützen Jan Wieland traf, so dass dieser frei zum Schuss kam (8.). Die Stormstädter ließen sich von dem Gegentreffer jedoch nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Belohnt wurde die mutige Spielweise, als Christian Peters nach einem doppelten Doppelpass mit Feller und Henning Lorenzen frei vor dem Tor ins lange Eck zum 2:1 vollendete (17.). Husum hätte noch vor der Pause alles klar machen können. Peters scheiterte nach einer Wetzel-Ecke per Kopf (28.) ebenso wie Fabian Wobig, der aus kurzer Distanz zu genau zielte (36.) und Thomas Bohrmann im Tor scheiterte (40.).

Nach der Pause ergab sich ganz anderes Bild. Die Gäste schienen nun an ihre Chance zu glauben, setzten die Husumer früh unter Druck und gingen in den Zweikämpfen entschiedener zu Werke. Tormöglichkeiten hatten aber zunächst nur die Husumer, jedoch konnten Fleige (54., 57.) und Tobias Wetzel (61.) diese nicht nutzen. Auf der Gegenseite vergab Tim Mordhorst Eine erste Riesenchance, als er frei vor dem Tor zum im Abseits stehenden Oliver Schmeling quer legte (64.). In der Schlussphase war die Husumer Defensive fast permanent gefordert, hielt aber bis auf wenige Ausnahmen stand. Einzig Dogan (72.), der nach seiner Einwechslung mächtig Schwung brachte, und Johannes Goeser (78.) kamen durch, fanden in Bielinski aber ihren Meister. Der Husumer Schlussmann war es auch, der gegen Dogan den Dreier festhielt.

Dennis Witt schaute nach dem Spiel bereits nach vorne. „Auf die erste Halbzeit können wir aufbauen, aber auch wir müssen erstmal weiter in die Saison rein arbeiten.“

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt 3:3 (3:1) Die Löwenstedter feierten den Punktgewinn beim TSV Bordesholm zu Recht wie einen Sieg. Kaum jemand hätte nach den 0:2- und 1:3-Rückständen noch einen Pfifferling auf die Löwen gesetzt, weil sich der Gastgeber extrem spielstark und ballsicher zeigte. Löwen-Coach Gunnar Clausen war überglücklich. „Wir haben uns ein richtig tolles Erfolgserlebnis erarbeitet. Ich bin stolz auf die ganze Truppe.“

Die Anfangsphase ließ allerdings Böses erahnen. Bordesholm ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen. So stand es Toren von Pascal Entinger (3.) und Sebastian Klimmek bereits nach einer Viertelstunde 2:0. Doch die Löwen holten sich über gewonnene Zweikämpfe das verloren gegangene Selbstvertrauen zurück. Zudem war die erste richtige Torchance gleich drin. Jannik Reichenberg brachte seine Farben zurück ins Spiel (24.). Bei den Löwen griff nun der Matchplan, aus einer kompakten Defensive heraus, schnelle Konter zu setzen. Noch vor der Pause tauchte Reichenberg zwei Mal aussichtsreich vor dem Tor auf, vergab aber den Ausgleich.

Nach dem Wechsel übernahm Bordesholm wieder das Kommando. Die Angriffsbemühungen in Tornähe waren oftmals aber zu kompliziert. Erst der zweite Treffer von Klimmek (78.) zum 3:1 den Gastgeber zu erlösen und die Vorentscheidung zu bringen. Aber anstatt den Sieg zu verwalten, wolltn der TSV mehr. Das brachte Räume für Gäste-Konter. Christian Hansen kam nach einer Ecke an den Ball und versenkte zum Anschlusstreffer (80.). Aber damit nicht genug. Die Gäste versuchten mit aggressivem Pressing den Ball zu erobern. Mit Erfolg: Kurz vor Schluss führte das Forechecking dazu, dass ein Ball von Marius Kaak zum Ausgleich im eigenen Netz landete (87.). Alles weitere war grenzenloser Löwenstedter Jubel. „Das kleine gallische Dorf ist angekommen auf der Landesliga-Landkarte. Diese Erfahrung macht Hunger auf mehr“, freute sich Gunnar Clausen diebisch.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 0:0 Defensiv starke Rantrumer erkämpften sich bei ihrer Landesliga-Premiere mit dem 0:0 einen Punkt. 250 Zuschauer sahen eine umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Die Rantrumer beschränkten sich zunächst darauf, in der Defensive sicher zu stehen, und brachten in der Vorwärtsbewegung nur wenig zustande. Im Defensiv-Verbund ging die Taktik der Gäste allerdings voll auf. Der OTSV tat sich schwer, zu guten Möglichkeiten zu kommen. „Rantrum hat hinten gut gestanden“, lobte OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Seine Mannschaft kam vor dem Seitenwechsel nur ein Mal gefährlich vor das gegnerische Tor, als Lasse Reimer aus spitzem Winkel am Rantrumer Schlussmann Lev Meesenburg scheiterte.

Der zweite Durchgang begann für die Gastgeber vielversprechend. Dennis Schnepel hätte für das 1:0 (50.) sorgen können, zog aber knapp am Rantrumer Tor vorbei. Wenige Minuten später war es Mustafa Korkmaz, der aus elf Metern über das Tor zielte. Im Gegenzug kamen auch die Rantrumer zu Möglichkeit, als der agile Danny Jessen nach einer Ecke aus spitzem Winkel nur knapp das Tor verfehlte. Auf der anderen Seite war es wieder Schnepel, der mit einer Direktabnahme nur knapp den erlösenden Treffer zum 1:0 verpasste. In der Schlussphase kamen beide Mannschaften nur noch selten zum Abschluss. „Alles in allem haben wir bei diesem bissigen Gegner gemerkt, worauf wir uns in dieser Klasse einstellen können“, fasste Lehmann zusammen. 

Die Statistik

Husumer SV – Heikendorfer SV 2:1 (2:1)

Husumer SV: Bielinski – R. Hornburg (46. Ludwig), C. Herpel, Wullenweber, Wetzel – Wobig – Feller (90. Witthohn), Peters, Lorenzen, Siefert (72. Matthiesen) – Fleige.

Heikendorfer SV: Bohrmann – von Kulaschewitz (80. Rex), Johannsen, Schechten, Kuß – Süß, Wieland – Goeser, Martens (56. Dogan), Mordhorst – Stoermer (56. Schmeling).

Schiedsrichter: Möller (VfL Kellinghusen).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.), 1:1 Jan Wieland (8.), 2:1 Christian Peters (17.).

Beste Spieler: Chris Bielinski, Christian Herpel, Fabian Wobig – Mahsun Dogan, Jan Wieland, Dennis Stoermer.

 

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt 3:3 (2:1 )

TSV Bordesholm: Dahmen – Alexander Meyerfeldt, Hummel, Kaak – Jöhnk, Michaelis, Vicariesmann, Bräunling (89. Römpke), Entinger (72. Kalina) – Klimmek, Lemke (61. Aaron Meyerfeldt).

Blau-Weiß Löwenstedt: Arndt – Andresen (64. Brodersen), Albertsen, Dohle, Pletsch – Siemen, Fürst, Zimmermann (61. C. Hansen), Gahrens – Reichenberg, Carstensen (69. Lorenzen)

Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst).

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Pascal Entinger (3.), 2:0 Sebastian Klimmek (15.), 2:1 Jannik Reichenberg (24.), 3:1 Sebastian Klimmek (78.), 3:2 Christian Hansen (80.), 3:3 Marius Kaak (87., ET).

Gelb-rote Karte: Thore Fürst (Löwenstedt) 90.+3)

Beste Spieler: Lukas Michaelis, Jan-Niclas Bräunling, Aaron Meyerfeldt – geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 0:0

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, Sopha, Giese, Reimer – Stols, Schröder, Sierks (78. Neumann), Schnepel (86. Szalies), Knuth (68. Dollnick) – Korkmaz.

TSV Rantrum: Meesenburg – H. Flatterich, Clausen, Harring, Spreckelsen (76. O. Flatterich) – Schaller, Carstens, Reichhardt, Jessen, Yassine – Thede (80 Feddersen).

Schiedsrichter: Rieve (TSV Wiemersdorf).

Zuschauer: 250.

Beste Spieler: Harald Giese, Mustafa Korkmaz – Arne Harring, Danny Jessen.

11.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Altenholz und TSV Kropp mit Kantersiegen

Büdelsdorfer TSV bezwingt den Gettorfer SC / Schleswig 06 mit Heimerfolg über den Eckernförder SV
Am zweiten Spieltag der Landesliga Schleswig setzten der TSV Altenholz sowie der TSV Kropp kräftige Duftmarken. Beide Teams konnten Kantersiege einfahren. Während der TSV Kropp auswärts beim FC Kilia Kiel mit 7:0 gewinnen konnte, demontierte der TSV Altenholz daheim die SG Geest 05 und fuhr ebenfalls einen 7:0-Erfolg ein. Der Gettorfer SC verlor auch die zweite Partie der Saison und unterlag dem Büdelsdorfer TSV mit 1:2. Schleswig 06 feierte einen 1:0-Heimerfolg über den Eckernförder SV. 

Osterrönfelder TSV - TSV Rantrum 0:0
Die Partie zwischen dem Osterrönfelder TSV und dem TSV Rantrum endete torlos, so dass sich beide Lager am Ende die Punkte teilen mussten. Nach dem Spielausfall am verganenen Wochenende war es das erste Spiel für die Gäste in der neuen Landesliga Schleswig. Der OTSV hatte zuvor im Derby den Gettorfer SC niedergerungen.
Schiedsrichter: Malte Rieve (Wiemersdorf) - Zuschauer: 250
Tore: Fehlanzeige.


TSV Altenholz - SG Geest 05 7:0
Die SG Geest 05 war im Auswärtsspiel beim TSV Altenholz chancenlos. Letztlich konnten sich die Gäste noch bedanken, dass es am Ende nur 0:7 hieß. Die Hausherren vom TSV Altenholz hatten gerade in Durchgang eins noch die ein oder andere Tormöglichkeit ausgelassen. Nach 26 Spielminuten erzielte Maxim Fröhlich die 1:0-Führung für die Hausherren. Lars Bellmann erhöhte zehn Minuten später mit einem sehenswerten Freistoßtreffer auf 2:0 (36.). Kurz vor der Pause markierte Neuzugang Cedric Lühmann das 3:0 (40.). In Durchgang zwei ging das muntere Toreschießen weiter. Julian Langnau (49.) sowie Tim Netzel (57.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 hoch. Zuvor scheiterte der stark aufspielende Netzel noch am Aluminium. Sein Distanzschuss landete nur am Querbalken (55.). Der eingewechselte Björn Kastner schnürte in der Schlussphase dieser Begegnung noch einen Doppelpack (79., 86.), so dass am Ende ein deutlicher 7:0-Heimerfolg für die Altenholzer heraussprang.
Schiedsrichter: Lukas Koch (SV Golkrath) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Maxim Fröhlich (26.), 2:0 Lars Bellmann (36.), 3:0 Cedric Lühmann (40.), 4:0 Julian Langnau (49.), 5:0 Tim Netzel (57.), 6:0 Björn Kastner (79.), 7:0 Björn Kastner (86.)

FC Kilia Kiel - TSV Kropp 0:7
Auch im zweiten Spiel in dieser Spielzeit blieb der FC Kilia Kiel ohne eigenen Treffer. Dafür klingelte es im eigenen Gehäuse gewaltig. Mit 0:7 ging der FC auf heimischen Gläuf gegen den TSV Kropp unter. Zur Halbzeit führten die Gäste durch Tore von Daniel Schwennsen (35.) sowie Jörn Vogt (38.). In Durchgang zwei glänzte Kropps Lars Horstinger mit drei Treffern (51., 63., 88.). Fynn Gerlach (67.) und Jörn Vogt (74.) markierten die beiden weiteren Tore für den TSV Kropp und machten somit den 7:0-Kantersieg der Gäste perfekt.

Schiedsrichter: Paul Sommer (Jevenstedt ) - Zuschauer: 67
Tore: 0:1 Daniel Schwennsen (35.), 0:2 Jörn Vogt (38.), 0:3 Lars Horstinger (51.), 0:4 Lars Horstinger (63.), 0:5 Fynn Gerlach (67.), 0:6 Jörn Vogt (74.), 0:7 Lars Horstinger (88.)


Schleswiger SV 06 - Eckernförder SV 1:0
Die Heimpremiere glückte Schleswig 06! Daheim durfte man sich über einen 1:0-Erfolg über den Eckernförder SV freuen. Den Sieg tüteten die Hausherren allerdings mit dem Schlusspfiff ein. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit glückte  Malte Steffensen eben jener Treffer, der den 06ern letztlich den ersten Sieg der neuen Saison bescheren sollte.

Schiedsrichter: Joshua Amponsah (Haching) 
Tore: 1:0 Malte Steffensen (92.)


TSV Bordesholm - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:3
Torfestival in Bordesholm! Sechs Tore fielen in der Partie zwischen dem TSV Bordesholm und BW Löwenstedt. Letztlich konnten sich beide Teams nicht auf einen Sieger einigen. Dabei führten die Gastgeber bereits nach 15 Spielminuten durch Tore von Pascal Entinger (3.) sowie Sebastian Klimmek (15.) mit 2:0. Jannik Reichenberg besorgte in der 24. Spielminute den Anschluss für die Gäste. In der Schlussphasse stellte Sebastian Klimmek mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung den alten Abstand zunächst erneut her (78.). Doch Christian Hansen hatte nur 120 Sekunden später die passende Antwort parat (80.). Letztlich kamen die Blau-Weißen unter Mithilfe der Gastgeber doch noch zu einem Punktgewinn (87.). Marius Kaak bugsierte das Spielgerät ins eigene Tor. 

Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst) - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Pascal Entinger (3.), 2:0 Sebastian Klimmek (15.), 2:1 Jannik Reichenberg (24.), 3:1 Sebastian Klimmek (78.), 3:2 Christian Hansen (80.), 3:3 (87. Eigentor)


Büdelsdorfer TSV - Gettorfer SC 2:1
Auch im zweiten Spiel der Saison gab es keine Punkte für den Gettorfer SC. Dabei eriwschten die Gäste einen guten Start. Kevin Link hatte den GSC nach 16 gespielten Minuten mit 1:0 in Führung geschossen. Doch der BTSV konnte durch ein Eigentor von Finn Lühr nur zwei Minuten später ausgleichen. Rune Hardt gelang in der 26. Spielminute das 2:1 für die Gastgeber. Bei diesem Spielstand blieb es letztlich auch. In der Nachspielzeit gab es sogar noch einen Platzverweis für die Gäste (90.+1).

Schiedsrichter: Philipp Ruback - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Kevin Link (16.), 1:1 Finn Lühr (18., Eigentor), 2:1 Rune Hardt (26.)


Husumer SV - Heikendorfer SV 2:1
Auch der Heikendorfer SV verbleibt zunächst ohne Punktgewinn. Bei der Husumer SV setzte es eine knappe 1:2-Niederlage. Hendrik Fleige hatte die Gastgeber schon früh in der Begegnung in Führung geracht (6.). Jan Wieland egalisierte diese Führung nur zwei Minuten später. René Hornburg erzielte dann den 2:1-Siegtreffer bereits in der 17. Spielminute. Die Gäste kamen nicht mehr zum Ausgleich, so dass die Husumer SV den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern durfte.

Schiedsrichter: Thorsten Möller (Kellinghusen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.), 1:1 Jan Wieland (8.), 2:1 René Hornburg (17.)

Verlegte Spiele außerhalb desSpieltags:

TSV Klausdorf - TSG Concordia Schönkirchen (Mi 19:00)

10.08.17 · 00:0 Uhr · dred | www.fupa.net
Der Heikendorfer SV steht vor einer großen Auswärts-Hürde.

Der Heikendorfer SV reist zum Husumer SV

Landesliga Schleswig: HSV will optimale Leistung abrufen

„Wunden lecken“ hieß es beim Heikendorfer SV nach der Saisonauftakt-Niederlage gegen den TSV Klausdorf. „Viel Zeit zum Verarbeiten hat man in den englischen Wochen aber nicht, denn die Trainingseinheit haben wir genutzt, uns auf die nächste schwierige Aufgabe vorzubereiten. Wir müssen halt in den entscheidenden Momenten hellwach sein und unsere Leistung abrufen, dann werden wir auch belohnt“, weiß HSV-Coach David Lehwald. Personell sieht es etwas düster im Kader des HSV aus. Max Buhse hat im Spiel gegen den TSV Klausdorf einen Kapselanriss davongetragen, während die Platzwunden bei Philip Süß und Timo Martens im Krankenhaus behandelt wurden. „Über ihre Einsätze entscheiden wir kurzfristig. Hinzu kommt, dass Robert Fischer von Treuenfeld, Malik Ferhat, Jona Triesch und Jonas Weiden noch im Urlaub weilen“, verrät Lehwald.

09.08.17 · 11:04 Uhr · Andre Haase | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Husumer Heimpremiere gegen Heikendorf

HUSUM Die Fußball-Landesliga Schleswig startet gleich mit einer englischen Woche in die neue Saison. Heute bekommen es die nordfriesischen Clubs allesamt mit Mannschaften aus dem Kieler Umland zu tun. Für den TSV Rantrum ist das Spiel beim Osterrönfelder TSV sogar die Saison-Premiere, nachdem die Partie gegen den TSV Altenholz ausgefallen war und am 3. Oktober nachgeholt wird.

Husumer SV – Heikendorf (19.30 Uhr) Für Husums Trainer Dennis Witt ist der heutige Gegner weitgehend unbekannt und somit schwer einzuschätzen. „Wir wollen uns voll auf uns konzentrieren, um mehr Selbstbewusstsein auf dem Platz auszustrahlen“, sagt er. Nach dem Derby in Löwenstedt (3:1) sieht Witt noch Luft nach oben, auch wenn das Ergebnis bereits stimmte. „Wir haben das Spiel gemeinsam aufgearbeitet und uns selbstkritisch hinterfragt. Ich denke, dass diese offene Kommunikation durchaus konstruktiv war.“ Auch die Gäste sind mit einem Derby gegen TSV Klausdorf in die Saison gestartet. Allerdings unterlag die Mannschaft von Trainer Daniel Lehwald unglücklich 1:2. Aber die junge Heikendorfer Mannschaft zeigte in dieser Partie, dass sie bis zum Schluss kämpft. Dennis Witt möchte nach Möglichkeit bei der Heimpremiere auch den ersten „Dreier“ einfahren. Personell kann er auf nahezu den gleichen Kader wie am Sonntag zurückgreifen. Für den verletzten Marc Koschenz rückt Rene Hornburg auf. „Wir werden sicher ein wenig rotieren, damit jeder über die Kraft und Einstellung verfügt, um ans Limit zu gehen“, meint Witt auch im Hinblick auf das nächste Spiel am Sonnabend.

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt (19 Uhr) „Bordesholm ist ähnlich stark wie Husum und zudem ein Mitfavorit auf die Meisterschaft.“ Löwen-Coach Gunnar Clausen erwartet eine ähnlich schwere Aufgabe wie zum Saisonauftakt. Die Mannschaft von Trainer Olaf Lehman hat sich gut verstärkt. Dennoch gibt sich Clausen kämpferisch. „Wir werden wie gegen Husum unseren Matchplan verfolgen und versuchen, ihn diesmal bis zum Schluss durchzuziehen“, sagt der Trainer, der bei der Chancenverwertung Verbesserungspotenzial sieht. „Schön wäre es, wenn eine Führung länger halten könnten.“ Ungeachtet dessen sieht er sein Team in Bordesholm als Underdog. Der Kader bleibt im Vergleich zum Wochenende unverändert. Kevin Schilling (Urlaub) und Dennis Sönnichsen (verletzt) fehlen weiterhin.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum (19 Uhr) Der TSV Rantrum hat den Osterrönfelder TSV nicht in guter Erinnerung. Das Team von Trainer Olli Hansen verlor im Frühjahr im „Flens-Cup“ gegen die mit etlichen Liga-Spielern verstärkte Dritte des OTSV. Jetzt geht es gegen die Erstvertretung, und die ließ zum Saisonauftakt mit einem Auswärtssieg beim Gettorfer SC aufhorchen. Olli Hansen sieht sein Team an einem Mittwochabend wegen der langen Anreise ein Stück weit im Nachteil. Darüber hinaus ist es für den TSV das erste Saisonspiel. „Wir haben noch keinen Rhythmus, müssen als Außenseiter kleinere Brötchen backen.“ Bis auf Marten Matzen (Urlaub), Thomas Grabowski (verletzt) und Thomas Pahnke (privat) sind alle Mann an Deck. „Wir werden auf Sieg spielen“, sagt Olli Hansen.

09.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 3 12.08.17 Husumer SV Eckernförder SV 4:0

Husumer SV schießt sich an die Tabellenspitze

Fußball-Landesliga Schleswig: 4:0 gegen Eckernförde / Rantrum siegt 3:1 bei der SG Geest / 1:7-Klatsche für Löwenstedt
NIKLAS LUDWIG (M.) TRIFFT MIT SEINEM ERSTEN BALLKONTAKT ZUM HUSUMER 3:0. KEVIN VOLLMER (L.) UND OLE ALTENDORF (R.) KÖNNEN ES NICHT VERHINDERN.GIT

Husumer SV – Eckernförder SV 4:0 (1:0) Nach drei Spielen in der neuen Fußball-Landesliga Schleswig grüßt die Husumer SV von der Tabellenspitze. Mit dem 4:0 (1:0) gegen Eckernförde feierte das Team von Dennis Witt den dritten Sieg im dritten Spiel. „Bei uns war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen erkennbar. Vor allem von der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, war ich angetan“, lobte Husums Coach die Vorstellung seiner Mannschaft.

Der Gastgeber versuchte von Beginn an mit viel Tempo Druck aufzubauen, was um ein Haar gleich belohnt worden wäre. Aber nachdem eine Wetzel-Flanke vom Kopf eines Eckernförder Spielers am Pfosten gelandet war, drosch Fabian Wobig den Nachschuss nochmals ans Gebälk (3.). In der Folge entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, das die Gäste durchaus offen gestalteten. Sie hatten durch Ole Altendorf sogar ein gute Konterchance, die der Stürmer jedoch vergab (17.). Der Strafstoß, aus dem die Husumer Führung resultierte, war berechtigt. Hendrik Fleige wurde bei einem Abwehrversuch von den Beinen geholt. Gianluca Siefert verwandelte sicher zum 1:0 (28.). Die Gäste wollten den Ausgleich. Eckernfördes Bester, Wladislaw Dietrich, zielte jedoch nach einem Konter neben das Tor (33.). Kurz vor der Pause verhinderte auf der anderen Seite der Pfosten das zweite Tor durch Fleige (42.).

In der zweiten Halbzeit erwischte Husum den besseren Start. Siefert wurde durch die Schnittstelle im Zentrum auf die Reise geschickt und verwandelte im zweiten Versuch gegen ESV-Keeper Tim Steingräber (55.). Endgültig geschlagen waren die Gäste, als wenig später Niklas Ludwig nach einem Konter über Fleige und Christian Peters das 3:0 markierte (61.). Jetzt spielte nur noch Husum. Fleige nickte nach einem scharf hineingebrachten Freistoß am zweiten Pfosten zum 4:0 ein (76.). Weitere Gelegenheiten in der Schlussphase von Andre Witthohn, dem eingewechselten Marvin Hems, Fleige und Ludwig blieben ungenutzt, so dass es beim 4:0-Endstand blieb.

„Wir haben defensiv sehr stabil gestanden und konnten dadurch auch unsere Qualität in der Offensive besser ausspielen.“, resümierte Dennis Witt, der schon voller Vorfreude auf das Spitzenspiel am Freitag (19 Uhr) beim TSV Kropp vorausblickt. „Seit langem sind wir mal wieder Außenseiter. Trotzdem wollen wir uns gerne auch mal mit so einer Hausnummer messen.“

SG Geest 05 – TSV Rantrum 1:3 (0:3) „Ich bin froh und zufrieden, dass wir bereits vier Punkte auf dem Habenkonto verzeichnen können“, freute sich Rantrums Trainer Olli Hansen über den ersten Dreier der Saison. Dabei hatte seine Mannschaft den Gegner das gesamte Spiel im Griff und ließ über 90 Minuten lediglich zwei Torchancen der Heimelf zu. Gerade in der ersten Halbzeit rissen die Rantrumer nach einer kurzen Phase des Abtastens das Geschehen mehr und mehr an sich. Der Ball lief vorzüglich durch die eigenen Reihen. Bei den ersten Tormöglichkeiten agierten Thies Clausen und Marvin Theede allerdings noch zu zögerlich. Das änderte sich kurz vor der Halbzeit, als der TSV zehn Minuten langen Fußball vom Feinsten zelebrierte und ein Tor schöner als das andere erzielte. Den Anfang machte Danny Jessen, der an der Strafraumgrenze an den Ball kam und unhaltbar unten rechts einschoss (37.). Keine zwei Minuten später „wackelte“ Ron Reichardt zwei Gegenspieler aus, zog nach innen und schoss den Ball in den Winkel (38.). Den perfekten Abschluss lieferte Spielmacher Tarek Yassine, der von Reichardt bedient wurde und den Ball unter die Latte zur 3:0-Pausenführung drosch (45.). Die SG fand in der Offensive lediglich in einer Szene statt, als Daniel Köller nach einem Freistoß an Lev Meesenburg im TSV-Tor scheiterte.

Im Gefühl des sicheren Sieges zogen sich die Gäste in den zweiten 45 Minuten etwas zurück und lauerten auf Konter. Geest hatte an diesem Nachmittag jedoch keine Mittel, um aus den größeren Spielanteilen Kapital schlagen zu können. Die Gäste hatten bei Chancen der eingewechselten Kim Drewing, Jasper Carstens und Ove Feddersen sogar Chancen auf ein höheres Ergebnis. Darüber hinaus wurden einige Kontersituationen nicht richtig zu Ende gespielt, weil es oftmals am letzten Pass haperte. So kam die SG durch Dennis Papenfuß in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer.

TSV Klausdorf – BW Löwenstedt 7:1 (2:0) Blau-Weiß Löwenstedt hatte in Klausdorf nicht den Hauch einer Chance. Dabei hatten die Nordfriesen die erste Halbzeit noch einigermaßen offen gestalten können. Löwen-Coach Gunnar Clausen war bedient: „Wir sind in vielen Situationen einfach noch zu grün. Zudem haben wir uns nach dem 0:3 aufgegeben, und dann wirst du in dieser Liga auch mit sieben Stück nach Hause geschickt.“

Clausen und seine Mannen hatten sich viel vorgenommen für die Partie beim TSV. „Klausdorf war der erste Gegner, wo wir den Anspruch hatten mitzuspielen“, meint der BW-Trainer. Diesem Anspruch schien seine Mannschaft auch zu Beginn gerecht werden zu können. Den ersten Dämpfer mussten die Löwen jedoch nach einer guten Viertelstunde hinnehmen, als der überragende Timo Rosenberg das erste Mal zuschlug. Dieser Gegentreffer warf die Gäste noch nicht aus der Bahn. Ärgerlich war jedoch, dass kurz vor der Pause der zweite Gegentreffer durch Daoud folgte (43.).

Nach dem Wechsel erlebten die Löwen ein richtiges Waterloo. Klausdorf spielte jetzt wie aus einem Guss und drückte auf die Entscheidung. Die Mannschaft von Trainer Dennis Trociewicz war nicht mehr zu stoppen und erzielte vier Treffer binnen zehn Minuten. Ein Doppelschlag von Rosenfeld (53., 54.) sowie weitere Tore von Daoud (58.) und Hime Hakaj (63.) ebneten den Weg für das Löwenstedter Debakel. „Dadurch dass wir etwas offensiver ausgerichtet waren, entstehen für den Gegner mehr Räume. Wir hatten darüber gesprochen, dass der Rückwärtsgang umso wichtiger wird. Leider haben wir das nach dem 0:3 nicht mehr beherzigt“, analysierte Clausen. Nach dem 6:0 schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, so dass nur noch ein weiteres Gegentor von Bennet Vetter (79), der sich vorher als kluger Vorbereiter gezeigt hatte, folgte. Positiv für die Löwen-Moral war das Ehrentor des eingewechselten Routiniers Christian Carstensen (80.) zum 1:7-Endstand.

14.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Eckernförder SV unterliegt bei der Husumer SV

ESV geht auch im dritten Saisonspiel leer aus

Der Eckernförder SV wartet auch nach dem 3. Spieltag in der Fußball-Landesliga Schleswig auf seinen ersten Punkt. Nach dem 2:4 gegen Bordesholm und dem 0:1 bei Schleswig 06 kassierte die Mannschaft von Trainer Töns Dohrn diesmal eine deutliche 0:4-Niederlage bei der Husumer SV, die als einzige Mannschaft mit drei Siegen aus drei Spielen alleine an der Tabellenspitze steht.
Den ersten Rückschlag für die Gäste gab es bereits vor dem Anpfiff, denn Stammtorwart Tim Steingräber zog sich beim Aufwärmen eine Wadenverletzung zu, die einen Einsatz unmöglich machte. Ob er im nächsten Spiel wieder zwischen den Pfosten stehen wird, stand gestern noch nicht fest. Für ihn rückte Yannick Lowaßer ins ESV-Tor.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Eckernförder die Partie vor der Pause annähernd ausgeglichen gestalten, ohne dabei allerdings selbst Torgefahr zu entwickeln. Nach einem Halten von Franz Tuchen am starken Hendrik Fleige im Strafraum, ging der Husumer sofort zu Boden, und Gianluca Siefert verwandelte den Strafstoß zur HSV-Führung. In der Pause hatten sich die Eckernförder, die das Gegentor gut verdaut hatten, vorgenommen, die Partie noch zu biegen.

Doch beim 0:2 von Siefert und dem 0:3 durch Ludwig erlaubten sich die Gäste innerhalb von nur sechs Minuten zwei Konzentrationsschwächen, die von den Husumern sofort bestraft wurden. „Dieser Doppelschlag hat uns letztlich das Genick gebrochen. Das haben meine Spieler nicht verkraftet und sich danach ergeben“, sagt Dohrn zur entscheidenden Phase der Partie.

Das 4:0 durch Fleige war dann nur noch Nebensache. „Alles in allem geht der Husumer Sieg völlig in Ordnung. Das war der erste Gegner, der uns gezeigt hat, dass wir in einer anderen Klasse spielen“, sagt Dohrn, der nun hofft, „dass das nun auch der Letzte begriffen haben sollte. Ich habe den Jungs auch gesagt, dass Charakter zeigen im Erfolg leicht ist. Ich werde nun in nächster Zeit ganz genau darauf schauen, wie jeder mit unserer momentanen Situation umgehen wird.“

Husums Trainer Dennis Witt bilanziert: „Bei uns war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen erkennbar. Vor allem von der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, war ich angetan.“

Husumer SV: Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Matthiesen, Wetzel – Wobig (56. Wullenweber) – Feller (60. Ludwig), Peters (74. Hems), Lorenzen, Siefert – Fleige.

Eckernförder SV: Lowaßer – Medler (60. Grobe), Tuchen (60. Jürgensen), Vollmer, Mohr – Horstmann, Dietrich – Altendorf (76. Puphal), Gülzner, Nommels – Apitz.

SR: Martens (Hemmingstedt).
Zuschauer: 125.
Tore: 1:0, 2:0 Siefert (28., 55.), 3:0 Ludwig (61.), 4:0 Fleige (76.).

13.08.17 · 20:30 Uhr · tp | www.fupa.net

TSV Altenholz seziert den Gettorfer SC im Derby

TSV Kropp gibt Partie gegen den TSV Bordesholm fast noch aus der Hand / Husumer SV hält sich auch gegen den Eckernförder SV schadlos
Auch der dritte Spieltag in der Landesliga Schleswig hatte wieder einiges zu bieten. So glänzte der TSV Altenholz auch in seinem zweiten Heimspiel der noch jungen Saison und fegte den Gettorfer SC im Derby gleich mit 6:1 von der Platte. Überragender Akteur war dabei TSV-Angreifer Jonas Schäfer, der nach seiner Einwechslung innerhalb von nur 20 Minuten gleich vier Treffer erzielte. Die Husumer SV löste die Heimaufgabe gegen den Eckernförder SV ebenfalls souverän und gewann deutlich mit 4:0. Dagegen verspielte der TSV Kropp in der Partie gegen den TSV Bordesholm zunächst eine 2:0-Führung, konnte letztlich den Platz dennoch als Sieger verlassen. 

Husumer SV - Eckernförder SV 4:0
Die Husumer SV hält sich in der Landesliga Schleswig weiterhin schadlos. Auch für den Eckernförder SV gab es gegen die Nordfriesen nichts zu holen. Die Hausherren setzten sich am Ende deutlich mit 4:0 durch und konnten somit auch das dritte Spiel in dieser noch jungen Spielzeit für sich entscheiden. In Durchgang eins brachte Gianluca Seifert die Husumer SV per Foulelfmeter in Führung (28.). Nach der Pause legte Seifert nach und erhöhte in der 55. Spielminute mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung auf 2:0. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit sorgte Niklas Ludwig für die Vorentscheidung (61.). Den Schlusspunkt setzte Hendrik Fleige mit seinem Treffer zum 4:0-Endstand (76.)
Schiedsrichter: Dominik Martens - Zuschauer: 125
Tore: 1:0 Gianluca Siefert (28. Foulelfmeter), 2:0 Gianluca Siefert (55.), 3:0 Niklas Ludwig (61.), 4:0 Hendrik Fleige (76.)

TSV Altenholz - Gettorfer SC 6:1
Trotz des miserablen Wetters bereuten die Zuschauer ihr Kommen nicht. Auch in seinem zweiten Heimspiel glänzte der TSV Altenholz und ließ dem 7:0-Erfolg über die SG Geest 05 einen 6:1-Derbysieg gegen den Gettorfer SC folgen. Rene Joswig brachte die Hausherren nach 16 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Dänischen Wohld hatten dabei noch Glück, dass es zu diesem Zeitpunkt erst 1:0 hieß. Zuvor scheiterten die Gastgeber nämlich gleich zwei Mal am Aluminium. Mitte der ersten Halbzeit nahm die Intensität in den Zweikämpfen zu. So fiel auch der Ausgleichstreffer für den GSC aus einem Freistoß. Yannick Wolf zirkelte das Spielgerät sehenswert in den linken Torwinkel (33.). Nach der Pause spielte dann nur noch der TSV Altenholz. Neuzugang Tim Netztel erzielte kurz nach Wiederanpfiff die 2:1-Führung (51.). Danach folgte der große Auftritt des Altenholzers Jonas Schäfer. Innerhalb von nur 20 Minuten erzielte der aus der eigenen Jugend stammende Schäfer gleich vier Treffer für die Altenholzer (70., 82., 84., 90.) und schraubte das Endresultat auf 6:1 hoch.
Schiedsrichter: Hakan Yilmaz - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Rene Joswig (16.), 1:1 Yannick Wolf (33.), 2:1 Tim Netzel (51.), 3:1 Jonas Schäfer (70.), 4:1 Jonas Schäfer (82.), 5:1 Jonas Schäfer (84.), 6:1 Jonas Schäfer (90.)


Schleswiger SV 06 - FC Kilia Kiel 2:0
Auch im dritten Spiel gab es keine Punkte für den FC Kilia Kiel. Die Landeshauptstädter unterlagen Schleswig 06 mit 0:2. Adrian Hendryk Swatlek hatte die Gastgeber noch vor dem Pausentee mit 1:0 in Führung geschossen. Vlad-Gabriel Sica erhöhte in der 70. Spielminute auf 2:0. Damit bleibt der FC Kilia Kiel auch im dritten Spiel dieser Saison ohne einen eigenen Treffer und ziert das Tabellenende der Landesliga Schleswig. Zudem schwächten sich die Gäste in der Schlussminute durch einen Platzverweis selber. 
Schiedsrichter: Simon Schmeling (Heide) - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Adrian Hendryk Swiatek (36.), 2:0 Vlad-Gabriel Sica (70.)


SG Geest 05 - TSV Rantrum 1:3
Dem TSV Rantrum gelang in der Auswärtspartie bei der SG Geest 05 der erste Saisonsieg. Danny Jeßen (37.) sowie Ron Reichardt (38.) hatten innerhalb von nur 60 Sekunden eine 2:0-Führung für die Gäste herausgeschossen. Tarek Yassine erhöhte in der ersten Spielhälfte sogar noch auf 3:0 (45.). Zur Pause war diese Partie entschieden. Die Hausherren kamen in persona von Dennis Papenfuß lediglich noch zum Ehrentreffer (90.).
Tore: 0:1 Danny Jeßen (37.), 0:2 Ron Reichardt (38.), 0:3 Tarek Yassine (45.), 1:3 Dennis Papenfuß (90.)


TSV Bordesholm - TSV Kropp 2:3
Der TSV Kropp kam zu einem 3:2-Auswärtserfolg beim TSV Bordesholm. Dabei gaben die Kropper zunächst eine 2:0-Führung aus der Hand, um letztlich den Platz dennoch als Sieger zu verlassen. Zum Matchwinner mutierte dabei Neuzugang Robin Grell, der alle drei Treffer für die Gäste erzielte. Zur Pause führte die Elf von Trainer Dirk Asmussen durch Grells ersten Treffer mit 1:0 (13.). In der 56. Spielminute legte Grell nach und erhöhte auf 2:0. Trotz des deutlichen Rückstandes kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie. Ein Eigentor von Niklas Lott sorgte für den Anschlusstreffer (60.). In der 82. Spielminute konnte Mika Jöhnck dann den Ausgleich für die Bordesholmer erzielen. Zu einem Punkte reichte es dennoch nicht, da Robin Grell in der 86. Spielminute die Nerven behielt und einen Fooulelfmeter zum 3:2 für den TSV Kropp verwandelte.
Tore: 0:1 Robin Grell (13.), 0:2 Robin Grell (56.), 1:2 (60. Eigentor), 2:2 Mika Jöhnck (82.), 2:3 Robin Grell (86. Foulelfmeter)


Heikendorfer SV - Büdelsdorfer TSV 4:2
Obwohl der Heikendorfer SV fast die gesamte zweite Spielhälfte in Unterzahl agierte, konnten die Hausherren dennoch einen 4:2-Erfolg gegen den Büdelsdorfer TSV einfahren und somit die ersten Zähler der neuen Spielzeit sammeln. Oliver Schmeling traf bereits nach drei Spielminuten zur Führung für die Gastgeber. Doch Tim Münz konnte in der 25. Minute für die Gäste ausgleichen. Kurze Zeit später gingen die Büdelsdorfer durch einen Treffer von Runbe Hardt sogar in Führung (30.). Doch noch vor der Halbzeitpause hatten die Heikendorfer die passende Antwort parat. Jan Wieland konnte den Spielstand erneut ausgeglichen gestalten und traf zum 2:2-Halbzeitstand (41.). Direkt nach Wiederanpfiff mussten die Gastgeber dann einen Platzverweis hinnehmen (47.). Trotz Unterzahl kam der Heikendorfer SV durch Oliver Schmeling (70.) sowie Mahsun Dogan (90.) zu zwei weiteren Toren und konnten sich letztlich mit 4:2 durchsetzen.
Tore: 1:0 Oliver Schmeling (3.), 1:1 Tim Münz (25.), 1:2 Rune Hardt (30.), 2:2 Jan Wieland (41.), 3:2 Oliver Schmeling (70.), 4:2 Mahsun Dogan (90.)


Osterrönfelder TSV - TSG Concordia Schönkirchen 2:1
Die TSG Concordia Schönkirchen kann auch im dritten Spiel keine Punkte einfahren. Auswärts unterlag die Elf von Trainer Stefan Köpke dem Osterrönfelder TSV mit 1:2. Mustafa Korkmaz hatte für die Gastgeber in Durchgang eins eine 2:0-Führung herausgeschossen (17., 21.). Marius Reese konnte in der zweiten Spielhälfte lediglich den Anschlusstreffer erzielen (77.). Zuvor wurde Schönkirchens Okan Erkocu des Feldes verwiesen (76.).
Schiedsrichter: Philip Guhl 
Tore: 1:0 Mustafa Korkmaz (17.), 2:0 Mustafa Korkmaz (21.), 2:1 Marius Reese (77.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Okan Erkocu (76./TSG Concordia Schönkirchen)

TSV Klausdorf - SV Blau-Weiß Löwenstedt 7:1
Der TSV Klausdorf konnte auch seine zweite Partie in dieser Spielzeit gewinnen und kam zu einem 7:1-Heimerfolg über Blau-Weiß Löwenstedt. Zur Pause führten die Gastgeber durch Tore von Timo Rosenfeld (16.) sowie Daoud Daoud (43.) mit 2:0. Nach der Pause konnte Rosenfeld zwei weitere Treffer erzielen (53., 54.). Auch Daoud Daoud traf erneut und schraubte das Ergebnis auf 5:0 hoch (58.). Hime Hakaj (63.) sowie Bennet Vetter (79.) trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Christian Carstensen markierte den Ehrentreffer für die Nordfriesen (80.).
Tore: 1:0 Timo Rosenfeld (16.), 2:0 Daoud Daoud (43.), 3:0 Timo Rosenfeld (53.), 4:0 Timo Rosenfeld (54.), 5:0 Daoud Daoud (58.), 6:0 Hime Hakaj (63.), 7:0 Bennet Vetter (79.), 7:1 Christian Carstensen (80.)

12.08.17 · 19:05 Uhr · Redmann | www.fupa.net

Husumer SV möchte Platz im Spitzenfeld festigen

HUSUM Keine 72 Stunden sind seit dem Abpfiff vergangen, da sind die drei nordfriesischen Fußball-Landesligisten zum dritten Mal innerhalb einer Woche gefordert. Die Husumer SV will dabei ihren Platz im Spitzenfeld der Tabelle festigen.

Husumer SV – Eckernförde (SBd., 14 Uhr) Husum hat nach zwei Spielen eine makellose Bilanz. „Auf die Tabelle schaue ich gar nicht. Diese hat erst ab dem zehnten Spieltag Aussagekraft“, sagt Trainer Dennis Witt. Trotz zweier Siege sieht er leistungsmäßig noch viel Luft nach oben. Eckernförde dagegen steht noch mit leeren Händen da und steht in Husum schon ein wenig unter Zugzwang. Dennis Witt hofft auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannen, ist sich aber auch der Schwere der Aufgabe bewusst. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Daher müssen wir wieder eine entsprechende Einstellung an den Tag legen, um Eckernförde zu schlagen.“

SG Geest 05 – TSV Rantrum (SBd., 15 Uhr in Krumstedt) Der TSV Rantrum hat gute Erinnerungen an die SG Geest 05. Beide Partien in der vergangenen Saison wurden gewonnen. Trotzdem erwartet TSV-Coach Olli Hansen eine knifflige Aufgabe. „Ich sehe Geest als unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt. Deshalb wollen wir von dort etwas mitnehmen, am liebsten einen Dreier.“ In der Defensive muss der TSV gleich auf vier Spieler verzichten. Thomas Pahnke, Thomas Grabowski, Marten Matzen und Helge Flatterich fallen aus. Dafür ist Abwehrchef Kim Lorenzen wieder dabei. Um 12.15 Uhr fährt vom Stadion ein Fan-Bus.

TSV Klausdorf – BW Löwenstedt (SBd., 15.30 Uhr) „Die Ergebnisse zeigen, dass man in dieser Liga nichts vorhersagen kann“, meint Löwen-Coach Gunnar Clausen. Den Beweis dafür erbrachte seine Mannschaft unter der Woche mit dem Punktgewinn beim TSV Bordesholm. Klausdorf geht hingegen ausgeruht in die Partie. Nicht nur deshalb gilt der TSV als Favorit. Trotzdem hat Clausen wieder einen Matchplan vorbereitet und sich mit seiner Mannschaft einiges vorgenommen. „Wir wollen mehr Zutrauen in unsere spielerischen Fähigkeiten entwickeln.“ Das Saisonziel beider Mannschaften heißt Klassenerhalt und die Kontrahenten dürften wenig übereinander wissen. Daher wird einiges an Spannung geboten sein. 

12.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
TSVA-Kapitän Lasse Jensen und sein Team hatten die Geester um Dennis Dethlefsen (vorn) fest im Griff. Nun treffen die Altenholzer auf den Gettorfer SC. © Griese

Nur der TSV Altenholz ist auf Kurs

TSVA trifft jetzt im Derby auf Gettorf – Keine Panik beim Eckernförder SV

Der Fehlstart ist perfekt: Nach ihren Heimniederlagen zum Auftakt ließen die Fußball-Landesligisten Gettorfer SC und Eckernförder SV Auswärtspleiten folgen. Die Gettorfer unterlagen dem Büdelsdorfer TSV mit 1:2, während sich der ESV das 0:1 bei Schleswig 06 in der Nachspielzeit einfing. Vielversprechend verlief hingegen der Start des TSV Altenholz, der die SG Geest 05 mit 7:0 überrannte. Im direkten Vergleich stehen sich am Sonnabend der TSV Altenholz und der Gettorfer SC gegenüber, während der Eckernförder SV Gast der Husumer SV ist.

TSV Altenholz – Gettorfer SC (Sbd., 14 Uhr)

Der Altenholzer 7:0-Erfolg über die SG Geest muss dem Gettorfer SC Respekt einflößen: Vor zwei Wochen im Finale des 19. Gettorfer Sommerturniers noch souveräner 3:1-Sieger über ihren morgigen Gastgeber, will es bei der Elf von Christian Schössler nämlich noch nicht recht laufen. Dagegen schlug der TSV Altenholz am Mittwoch gleich richtig zu: Beim Kantersieg über die SG Geest trug sich mit Maxim Fröhlich (26.), Lars Bellmann (36.), Cedric Lühmann (40.), Julian Langnau (49.), Tim Netzel (57.) und Björn Kastner (79., 86.) gleich die halbe Mannschaft in die Torschützenliste ein und machte deutlich, dass die Altenholzer Stärken in dieser Saison in der Ausgeglichenheit liegen könnte.„Das war ein guter Auftritt, bei dem wir uns gut bewegt und dem Gegner nichts gestattet haben“, freute sich TSVA-Trainer Kristian Hamm über den ersten „Dreier“, während GSC-Coach Christian Schössler beim 1:2 gegen den Büdelsdorfer TSV ein „Quäntchen Glück“ vermisste und über dumme Gegentore klagte. Zu allem Überfluss sah Klaas Weber in der Nachspielzeit nach einem taktischen Foul auch noch die Rote Karte und wird in Altenholz ebenso fehlen wie Lars und Erik Empen (Urlaub), der weiterhin verletzte Tim-Marten Wick sowie der Ex-Altenholzer Kevin Link, in Büdelsdorf Schütze des ersten Gettorfer Saisontores. Auf Seiten der Gastgeber fallen jeweils mit Muskelfaserriss Jannis Sändker und Mehmet Kaya aus.

Husumer SV – Eckernförder SV (Sbd., 14 Uhr)

Nach der erst in letzter Sekunde besiegelten 0:1-Niederlage bei Schleswig 06 war ESV-Trainer Töns Dohrn ziemlich bedient: „Unfassbar, dass wir dieses Spiel verloren haben. Anhand der Chancen hätten wir und nicht Schleswig den Platz als Sieger verlassen müssen“, ärgerte er sich wieder einmal über die eklatante Abschlussschwäche seiner Elf. Die hatte bis in die Nachspielzeit hinein zumindest einen Punkt vor Augen gehabt, stand nach einem Treffer von Malte Steffensen (90.+2) dann aber doch noch mit völlig leeren Händen da. „Panik bricht nach zwei Niederlagen aber dennoch nicht aus“, sagt Dohrn, dem es lieb wäre, wenn seine Elf morgen in Husum vielleicht die schlechtere wäre, dafür aber punkten würde. „Denn im umgekehrten Fall hatten wir in Schleswig nichts davon.“ Zurück im Kader ist Kurzurlauber Wladislaw Dietrich. Zudem überlegt Dohrn, mit Nic Behrens und Tjark Carstensen eventuell auf zwei Angreifer aus der zweiten Mannschaft zurückzugreifen.

11.08.17 · 14:39 Uhr · Jürgen Griese | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
LL 4 18.08.17 TSV Kropp Husumer SV 3:2

Landesliga: Rantrum souverän –Husum verliert verdient

HUSUMS GIANLUCA SIEFERT WIRD VON HANNES LEHMANN FAIR VOM BALL GETRENNT.SIEG

TSV Rantrum – FC Kilia Kiel 5:1 (3:2) Nach einem etwas holpriger Beginn schlug der TSV Rantrum den FC Kilia Kiel letztendlich souverän und auch in der Höhe verdient mit 5:1 (1:1). Dabei verschliefen die Gastgeber die Anfangsphase bekamen jedoch mit fortlaufender Spieldauer immer mehr Zugriff und konterten die Gäste in der zweiten Halbzeit nach allen Regeln der Kunst aus.

Der FC Kilia hatte nach einer ansprechenden ersten Halbzeit je länger die Partie dauerte mit Auflösungserscheinungen zu kämpfen und zeigte sich zu allem Überfluss in zwei Szenen in einem ansonsten fairen Spiel auch noch von ihrer schlechtesten Seite. Janosch Barho und Kapitän Kevin Pank sahen jeweils nach Beleidigungen von Schiedsrichter Lukas Koch die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber bereits längst entschieden, auch weil die Kilianer nach dem Rückstand unverständlicher Weise ihre Defensive völlig preis gaben und im Angriff meist zu schnell den Ball verloren.

Trotzdem gehörte die Anfangsviertelstunde den Gästen, die den Ball gut zirkulieren ließen und im Zweikampf zunächst griffiger agierten. Folgerichtig erzielte Marcel Schwantes mit einem von Oke Flatterich abgefälschten Schuss das frühe 0:1. Das Gegentor war der Weckruf für die bis dahin schläfrigen Rantrumer, die fortan energischer zu Werke gingen. Trotzdem dauerte es fast eine halbe Stunde, ehe Ron Reichardt den ersten Torschuss abgab, jedoch an Justin Rohde im FC-Kasten scheiterte (27.). Der TSV kam nun immer besser hinter die Kieler Abwehrkette und vergab durch Marvin Theede eine weitere gute Gelegenheit (31.). Wenig später konnten die Gäste dem nun währenden Dauerdruck nicht mehr standhalten, sodass Reichardt frei vor Rohde die Nerven behielt und zum 1:1 traf.

Auch nach dem Wechsel brauchten die Rantrumer eine gewisse Zeit, um den Hebel umzulegen. Diesmal nutzten sie jedoch sofort ihre erste Möglichkeit. Theede setzte gegen den besten Kilianer, Abwehrchef Patrick Amponsah, energisch nach und legte alleine vor dem Tor uneigennützig auf Thies Clausen quer, sodass dieser die Rantrumer Führung besorgte. Nun war der Knoten geplatzt.

Der überzeugende Marten Matzen hebelte mit einem Pass die komplette FC-Abwehr aus, so dass Reichardt unbedrängt zum Schuss kam und Theede den Abpraller nur einzuschieben brauchte. Der Gastgeber agierte nun mit einer gewissen Leichtigkeit und nachdem Clausen und Reichardt noch freistehend vergaben, machte der überragende Spielgestalter Tarek Yassine es besser, in dem er aus dem Fußgelenk von der Strafraumgrenze zum 4:1 einnetzte. In der Schlussphase hatten die Hansen-Schützlinge gegen nur noch neun Kilianer leichtes Spiel. Der eingewechselte Damian Krause setzte den Schlusspunkt. TSV-Coach Olli Hansen war hochzufrieden: „Wir sind anfangs schwer in die Partie gekommen. Über unsere starke Defensive haben wir uns dann aber in das Spiel hinein gearbeitet und verdient gewonnen. Wir bleiben damit weiter ungeschlagen und das ist einfach eine geile Sache.“ 

 TSV Kropp – Husumer SV 3:2 (1:0). Durchschnaufen bei Dirk Asmussen und Co.: Die letzten Minuten der Fußball-Landesligapartie zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV hatten es in sich. Die Nordfriesen mobilisierten in der Schlussphase die letzten Kräfte und hatten die große Chance, einen Punkt mitzunehmen, doch Christian Peters vergab (90.) Der TSV Kropp gewann mit 3:2. „Natürlich ist es bitter, aber es ist ein wenig dunkel geworden“, versuchte Husums Trainer Dennis Witt die ausgelassene Chance mit Humor zu nehmen. „Es lag nicht an dieser Situation, dass wir verloren haben. Es war eine verdiente Niederlage, auch wenn sie unnötig ist.“

In den 90 Minuten zuvor dominierte Kropp weitestgehend die Partie – nur in der Anfangsphase der Begegnung ließen die Husumer ihre Offensivstärke aufblitzen. Doch wirklich gefährlich wurde es für TSV-Torhüter Daniel Jeromin nicht. Auf Kropper Seite verpassten Robin Grell (11.) und Jörn Vogt (27./31.) aus ihren Torchancen Kapital zu schlagen. 120 Sekunden später die Führung für die Gastgeber durch Lars Horstinger. Der bislang erfolgreichste Kropper ließ Husums-Keeper Florian Cornils aus der Drehung keine Chance – 1:0 (33.). Mit der Führung im Rücken erspielte sich der TSV weitere Chancen: Grell (40.), Kommorovski (41.) und Lukas Henke (43.) verpassten es, den Vorsprung auszubauen.

In Durchgang zwei dann der Kropper Blitzstart: Smit bedient nach einem 25 Meter-Solo Horstinger, der sehenswert ins lange Eck schlenzte. In der turbulente Schlussviertelstunde sorgte Fabian Wobig sorgte für den Anschlusstreffer (78.), drei Minuten später stellte Lukas Henke per Foulelfmeter den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit seinem zweiten Treffer ließ Wobig noch einmal Hoffnung auf einen Punkt aufkommen (83.), mehr nicht. „Wir sind erst spät ins Spiel gekommen. Wir hätten es in zwei bis drei Situationen besser machen müssen“, lautete das Fazit von Husums Coach Dennis Witt. „Wir spielen zuschauerfreundlich. Ich glaube, dass sich noch keiner beschwert hat, dass wir langweiligen Fußball bieten“, schmunzelte Asmussen, ehe er in die Kritik ging. „Wir hatten Chancen für fünf bis sechs Tore und das gegen einen Top-Favoriten der Liga. Allerdings hatten wir auch viele Ballverluste.“ 

21.08.17 · bjg/jrb | sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Kropp siegt im rassigen Spitzenspiel gegen Husumer SV

3:2-Heimsieg gegen die Nordfriesen
Umkämpft: Husums Doppeltorschütze Fabian Wobig versucht, mit dem langen Bein den Kropper Hannes Lehmann auszubremsen. Foto:Sieg

Durchschnaufen bei Dirk Asmussen und Co. – die letzten Minuten zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV hatten es in sich. Die Nordfriesen mobilisierten in den Schlussminuten die letzten Kräfte und hatten die große Chance, einen Punkt mitzunehmen, doch Christian Peters vergab (90.) Der TSV Kropp gewann mit 3:2 (1:0).

„Natürlich ist es bitter, aber es ist ein wenig dunkel geworden“, versuchte Husums Trainer Dennis Witt die ausgelassene Chance mit Humor zu nehmen. „Es lag nicht an dieser Situation, dass wir verloren haben. Es war eine verdiente Niederlage, auch wenn sie unnötig war.“

In den vorherigen 90 Minuten dominierte Kropp weitestgehend die Partie – nur in der Anfangsphase der Begegnung ließen die Husumer ihre Offensivstärke aufblitzen. Henning Lorenzen (16./29.), Bosse Wullenweber (24.) und Christian Peters (25.) hatten Möglichkeiten auf dem Fuß und Kopf, doch wirklich gefährlich wurde es für TSV-Torhüter Daniel Jeromin nicht. Auch, weil die Dreier-Abwehrkette mit Niklas Lott, Lukas Kommorvoski und Kim Bornholdt den sonst treffsicheren Hendrik Fleige (drei Saisontore) gut unter Kontrolle hatten.

Auf der gegenüberliegenden Seite verpassten die Offensivakteure Robin Grell (11.) und Jörn Vogt (27./31.) aus ihren Torchancen, Kapital zu schlagen. 120 Sekunden später die Führung für die Gastgeber: Nach einem Ballverlust in der Husumer Vorwärtsbewegung gelangte der Ball über Ken-Marvin Smit zu Jörn Vogt, der Lars Horstinger in Szene setzte. Der bislang erfolgreichste Kropper ließ Husums-Keeper Florian Cornils aus der Drehung keine Chance – 1:0 (33.).

Mit der Führung im Rücken erspielte sich der TSV weitere Chancen: Grell (40.), Kommorovski (41.) und Lukas Henke (43.) verpassten es, den Vorsprung auszubauen. In Durchgang folgte der der Kropper Blitzstart: Smit startete ein 25 Meter-Solo, bediente Horstinger, der sehenswert ins lange Eck schlenzte und Cornils zum zweiten Mal überwand. Mit der 2:0-Führung kehrte mehr Ruhe bei der Asmussen-Elf ein, Husum dagegen mit wenig Präsenz, keine Offensivakzente und Glück, dass Grells Schlenzer (64.) nur um Haaresbreite den rechten Torwinkel verfehlte sowie Henke, der einen Vogt-Eckball an die Latte köpfte (69.).

Erst in den verbleibenden 15 Minuten setzte das Team von Trainer Dennis Witt ein Ausrufezeichen: Henning Lorenzens Schuss wurde zur Ecke abgeblockt (76.). Es sollte der Startschuss sein für eine turbulente Schlussviertelstunde. Fabian Wobig sorgte per Kopf für den Anschlusstreffer (78.), drei Minuten später stellte Lukas Henke den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Der Kapitän verwandeltete einen Foulelfmeter – zuvor war Malte Eggers von Daniel Hornburg gefoult worden. Mit seinem zweiten Treffer in der Partie ließ Wobig noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn aufkommen. Peters hatte in der Schlussminute die große Möglichkeit – und vergab. „Wir hatten Chancen für fünf bis sechs Tore und das gegen einen Top-Favoriten der Liga. Allerdings haben wir auch die freien Räume, die sich uns boten, nicht genutzt und hatten schmerzhafte Ballverluste“, befand Kropps Coach Dirk Asmussen.

TSV Kropp: Jeromin – Kommorovski, Bornholdt, Lott – Merz, Henke – Smit, Lehmann, Horstinger, Vogt – Grell (75. Eggers).

Husumer SV: Cornils – Feller (74. Hems), Witthohn, Wullenweber (55. Matthiesen), Herpel, Wetzel – Peters, Wobig, Siefert – Lorenzen – Fleige.

SR: Kück (TSV Altenholz).
Zuschauer: 350.
Tore: 1:0 Horstinger (33.), 2:0 Horstinger (48.), 2:1 Wobig (78.), 3:1 Henke (81., Foulelfmeter), 3:2 Wobig (83.).

20.08.17 · 17.10 Uhr · jrb | www.fupa.net

Spitzenspiel in der LL Schleswig: Sieg für den TSV Kropp

Asmussen-Elf schlägt die Husumer SV im Verfolgerduell
Spitzenspiel am Freitagabend an der Norderstraße. Zu Gast beim Tabellendritten (zwei Siege, ein Unentschieden) war die Husumer SV, die einen optimalen Saisonstart erwischt hatte (neun Punkte aus drei Spielen).

Die Hausherren konnten durch einen Treffer von Horstinger eine 1:0-Halbzeitführung verbuchen. Wieder Horstinger legte nach dem Seitenwechsel das 2:0 nach. Nach dem Anschlusstreffer für die Gäste konnte Henke per Strafstoß den alten Abstand wieder herstellen. Auch wenn es am Ende mit 3:2 noch einmal knapp wurde, blieben die drei Punkte am Ende in Kropp. Die Elf von Trainer Asmussen springt damit (vorerst) auf den Spitzenplatz in der Tabelle.
18.08.17 · 21.11 Uhr | www.fupa.net
Fußball

Zu wenig Schiris: Drei Punkte Abzug für Kropp

KROPP Sieben Punkte hat der TSV Kropp nach drei Spielen in der Landesliga Schleswig auf dem Konto. Das werden bald drei Zähler weniger werden, gestrichen vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) wegen nicht ausreichend gemeldeter Schiedsrichter.
"Das ist korrekt", bestätigt Ligamanager Jörg Förster aus seinem Urlaubsort in Norwegen.

Einen Tag vor dem Spitzenspiel gegen die Husumer SV (heute 19 Uhr) zitieren die Lübecker Nachrichten aus einem nicht veröffentlichten internen Papier des SHFV, dass mindestens 34 Vereine im Land mit Punktabzügen und Geldstrafen belegt würden. Besonders hart hat es den Oldenburger SV (Landesliga Holstein) getroffen, der als "Wiederholungstäter" sechs Punkte abgezogen bekommen soll.

Bei den Kroppern sind es zwar nur drei Zähler, aber die könnten in der Endabrechnung bitter vermisst werden und das Saisonziel Wiederaufstieg sogar verhindern. "Für die Mannschaft war das keine schöne Nachricht", sagt Förster. Hat der Verein seine Hausaufgaben nicht gemacht? "Schiedsrichter sind in der heutigen Zeit ein heiß begehrtes Gut. Es wird immer schwieriger, junge Leute zu motivieren. Wir müssen sehen, wie es weitergeht", sagt Förster etwas ratlos.

Nicht nur der TSV Kropp kann nicht genügend Referees stellen. Aus dem KFV-Schleswig-Flensburg sind noch die Kreisliga-Frauen des TSV Rundhof-Esgruß, die Männer des TSV Böklund sowie die Männer der SG Nordangeln (beide Kreisklasse B) von jeweils drei Punkten Abzug betroffen. Alle Vereine hatten in der vergangenen Saison ihre Quote nicht erfüllt und waren mit einem Ordnungsgeld verwarnt worden. Im zweiten Fehljahr werden vom SHFV drei Punkte abgezogen, im dritten sechs, im vierten gar neun. Zudem steigen jährlich die Bußgelder bis zu 500 Euro je fehlendem Schiri. Letztendlich kann der SHFV die Teilnahme am Spielbetrieb verweigern. Diese Regelung gilt seit der Saison 2012/13.

18.08.17 · mb | Schlei Bote
18.08.17 · mb | Schleswiger Nachrichten
Torge Brodersen (li.) und Blau-Weiß Löwenstedt hoffen auf den ersten Sieg der noch jungen Landesliga-Saison.tis

TSV Rantrum: Heim-Premiere und Top-Spiel in Kropp

Landesliga: Husum trifft auf Kropp / Rantrum muss gegen Kilia Kiel ran / Löwenstedt empfängt Büdelsdorf

Am 4. Spieltag der Landesliga Schleswig warten auf die nordfriesischen Vertreter wiederum harte Brocken. Dabei treffen die Husumer SV (in Kropp) und der TSV Rantrum (gegen Kilia Kiel) auf Absteiger aus der SH-Liga, wobei der TSV Kropp einen guten Saisonstart hingelegt hat, während die Kieler noch tor- und punktlos am Tabellenende zu finden sind. Der SV Blau-Weiß Löwenstedt wird alles daran setzen, die Schmach von Klausdorf (1:7) aus der Vorwoche gegen den Büdelsdorfer TSV wett zu machen.

TSV Kropp – Husumer SV(Freitag, 19 Uhr)
Die Husumer müssen bei einem der Top-Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg zum ersten Spitzenspiel der noch jungen Saison antreten. Dementsprechend blickt Dennis Witt schon voller Vorfreude auf das Duell: „Seit langem sind wir mal wieder Außenseiter. Trotzdem wollen wir uns gerne auch mal mit solch einer Hausnummer messen.“

Der TSV, bei dem Trainer Dirk Asmussen bereits seit zehn Jahren die Geschicke leitet, hat in den ersten drei Saisonspielen mit 13 Toren vor allem in der Offensive überzeugt und ist als Tabellen-Dritten unmittelbarer Verfolger der bislang verlustpunktfreien Husumer. Für Dennis Witt ist der Zeitpunkt des Aufeinandertreffens ideal. „Kropp ist sicherlich ein Gegner, der uns unsere Fehler aufzeigen kann, damit wir wissen, wo wir stehen. Wir werden uns aber sicherlich nicht verstecken und mit Selbstvertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten agieren.“ Dabei kann der Husumer Coach wieder auf Daniel Hornburg und Nils Möhlenbrock zurückgreifen, dafür fehlt Flügelflitzer Marc Koschenz weiterhin verletzt.


SV BW Löwenstedt – Büdelsdorfer TSV (So., 14.30 Uhr)
Für Löwen-Trainer Gunnar Clausen und sein Team ging es in der Woche darum, die herbe 1:7-Niederlage und insbesondere indiskutable zweite Halbzeit beim TSV Klausdorf aus den Köpfen zu kriegen. Daher hat Clausen viele Einzelgespräche geführt und im Training weiter an der taktischen Marschrichtung gefeilt: „Wir wollen auch die nächsten Spiele offen gestalten, möglichst viel Ballbesitz haben und nach Ballverlust schnell hinter der Ball kommen, um griffig zu sein. Dadurch müssen wir uns aber sowohl auf die Defensive als auch auf die Offensive konzentrieren und das birgt auch Gefahren.“

Nach den Trainingseindrücken haben die Löwen die Pleite gut verarbeitet.Gerade in der Defensive fallen jedoch urlaubsbedingt Stammspieler aus. Auch Clausen selber ist im Urlaub und wird von seinem Co-Trainer Wolfgang Sauer an der Seitenlinie vertreten. Der Gegner vom Büdelsdorfer TSV hat einen durchaus gelungenen Saisonstart hingelegt und belegt mit sechs Punkten aus drei Spielen bislang den siebten Tabellenplatz, den Trainer Rainer Menzel auch am Saisonende anvisiert hat.


TSV Rantrum – FC Kilia Kiel (Sonntag, 15 Uhr)
„Wir wollen mit den anstehenden beiden Heimspielen den Saisonstart veredeln und weiter so viele Punkte, wie möglich sammeln, damit wir den weiteren Verlauf der Spielzeit beruhigt angehen können“, sagt Rantrums Trainer Oliver Hansen. Kilia hat nichts mehr mit dem Team der Vorsaison zu tun, nahezu alle Spieler verließen den Verein. Auch daher ist der Gegner aus der Landeshauptstadt für die Rantrumer eine Art „Wundertüte“.

Hansen warnt: „Die können sicherlich alle Fußball spielen und wir dürfen nicht blauäugig an die Sache heran gehen. Wir werden aber in erster Linie nur auf uns gucken und natürlich auf Sieg spielen. Sicherlich wird auch das Rantrumer Publikum, das schon sehnlichst dem ersten Heimspiel entgegenfiebert, wieder ein positiver Faktor werden.“ Neben den beiden längerfristigen Ausfällen von Thomas Grabowski (Aufbautraining) und Thomas Pahnke (Hausbau) fehlen am Sonntag auch noch Patrick Schaller (berufsbedingt) und Danny Jessen (schwere Prellung). Dafür sind aber Damian Krause und Marten Matzen wieder mit von der Partie.

18.08.17 · 09.00 Uhr · bjg | www.fupa.net
18.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Soll wieder Torgefahr versprühen: Kropps Torjäger Robin Grell (links).Sieg

TSV Kropp bittet die Husumer SV im Topspiel zum Tanz

Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV gastiert bei Blau-Weiß Löwenstedt / OTSV beim Heikendorfer SV gefordert

Spitzenspiel an der Norderstraße: In der Fußball-Landesliga Schleswig empfängt der Tabellendritte TSV Kropp heute die bis dato ausnahmslos siegreiche Husumer SV. Der Büdelsdorfer TSV (beim SV Blau-Weiß Löwenstedt) und der Osterrönfelder TSV (beim Heikendorfer SV) wollen mit sonntägigen Erfolgserlebnissen die Heimreise antreten.

TSV Kropp – Husumer SV (Freitag 19 Uhr)
Genau 364 Tage ist es her, dass der TSV Kropp zuletzt an einem Freitagabend eine Ligapartie ausgetragen hat. Das SH-Liga-Duell gegen TSB Flensburg endete damals vor mehr als 200 Zuschauern torlos. Fast ein Jahr später kämpft der Landesliga-Zweite um die Rückkehr in Schleswig-Holsteins höchste Spielklasse. Im Topspiel gegen die Husumer SV hofft Trainer Dirk Asmussen auf seine erfolgreiche Offensive. Immerhin trafen seine Schützlinge in drei Meisterschaftsspielen 13 Mal. Gemeinsam mit dem TSV Altenholz ist das Liga-Bestwert. Lars Horstinger (vier Treffer) führt sogar die Torschützenliste der Landesliga an. „Es wird eine interessante Partie. Beide Mannschaften wurden im Vorwege der Saison unter den vorderen Teams gehandelt“, erklärt Asmussen. Nicht mit auf dem Feld stehen werden Fynn Gerlach und Niklas Zöchling (beide Schambeinentzündung).

„Für Fynn als Sportstudent ist es besonders ärgerlich. Er hat einen guten Eindruck gemacht, auch als Führungsspieler. Bei Niklas wurde zudem eine Beckenschiefstellung diagnostiziert. Die Verletzungen kann man nicht einfach wegmachen. Wir müssen geduldig sein“, sagt Asmussen. Geduldig sein müssen auch die verbleibenden fitten Spieler des TSV. In der abgelaufenen Saison kassierten die Nordfriesen nur 30 Gegentore und bildeten mit Meister TSV Friedrichsberg die beste Abwehr der Liga – und auch in dieser Spielzeit zappelte der Ball erst zweimal im Husumer Gehäuse.

Zum Vergleich: Kropp hat bereits fünf Gegentreffer. Die Husumer Defensivstärke will Kropps Angreifer Robin Grell aus den Angeln heben. Der Neuzugang des Rendsburger TSV hofft, nach seinem Dreierpack am vergangenen Wochenende beim TSV Bordesholm (3:2) nachlegen zu können und trifft im Duell der treffsicheren Akteure auf den Husumer Hendrik Fleige.


Heikendorfer SV – Osterrönfelder TSV (So., 15 Uhr)
Nach dem guten Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen reist der OTSV guter Dinge zum Heikendorfer SV. Im Gegensatz zu vielen anderen Gegnern sind die Heikendorfer für die Truppe vom Bahndamm kein unbeschriebenes Blatt, was die Aufgabe aus Sicht von Trainer Olaf Lehmann allerdings nicht leichter macht: „Man muss wissen, dass Heikendorf eine Mannschaft ist, die ähnlich agiert wie wir und nie aufsteckt. Das ist eine eingespielte Truppe, die besonders vor dem Tor immer schnell zur Stelle ist.“

Der HSV ist im Gegensatz zu den Osterrönfeldern eher mäßig in die neue Saison gestartet, konnte am vergangenen Wochenende im Spiel gegen den Büdelsdorfer TSV allerdings die ersten Punkte einsammeln. „Heikendorf ist auch in der Vorsaison nicht gut gestartet und hat erst spät die nötigen Punkte gesammelt. Das macht sie aus, dass sie immer zurückkommen können“, weiß der OTSV-Trainer, der mit Mustafa Korkmaz auf die zentrale Anspielstation im Angriff verzichten muss. Die Breite des Kaders ist an dieser Stelle allerdings groß genug, um den Ausfall des Doppeltorschützen aus der Vorwoche auffangen zu können. Für die Partie in Heikendorf scheint der Matchplan für den OTSV klar:

„Es wird erst einmal darum gehen, in der Defensive sicher zu stehen und hinten so lange wie möglich die Null zu halten. Das wird gerade in Heikendorf natürlich keine leichte Aufgabe. Wir fahren allerdings nach unserem guten Saisonstart zufrieden zum Spiel und wissen, was wir leisten können“, gibt Lehmann die Richtung vor. Statistisch gesehen haben die Osterrönfelder mit vier Siegen in den vergangenen fünf Begegnungen gegen den HSV die Nase vorn. So wird es für die Blau-Gelben darum gehen, diesen Trend zu bestätigen und den ohnehin schon gelungenen Saisonstart weiter zu veredeln.


SV BW Löwenstedt – Büdelsdorfer TSV (So., 14.30 Uhr)
Der BTSV kassierte am vergangenen Wochenende beim bis dato punktlosen Heikendorfer SV seine erste Saisonniederlage (2:4) und musste dabei feststellen, dass man mit der fehlenden Einstellung gegen jede Mannschaft verlieren kann. „Darauf habe ich in dieser Woche noch einmal mit aller Deutlichkeit hingewiesen“, sagt BTSV-Coach Rainer Menzel. Die Schwere der kommenden Aufgabe ist für Menzel nicht nur deshalb schwer einschätzbar, weil die Blau-Weißen eine völlig unbekannte Größe darstellen, gegen die man noch nie gespielt hat, sondern auch aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse. Ein 1:3 gegen den Tabellenzweiten Husumer SV zum Auftakt ließ Löwenstedt ein achtbares 3:3 gegen den TSV Bordesholm folgen.

„Doch da ist eben auch die jüngste 1:7-Klatsche gegen den Spitzenreiter aus Klausdorf, für die sie sich mit Sicherheit rehabilitieren wollen“, fürchtet Menzel. Doch auch für seine Truppe ist nach dem Dämpfer gegen Heikendorf Wiedergutmachung angesagt. Nimmt man die aktuelle Platzierung geht der BTSV als Favorit in die Partie, doch davon will Menzel nichts wissen: „Letztlich wird es von den eingangs erwähnten Tugenden abhängen, ob wir von der Westküste etwas mit nach Hause nehmen werden.“ Ein kleines Fragezeichen steht lediglich hinter dem Einsatz von Jan-Ole Bruhns, der in dieser Woche bisher nur Lauftraining absolvieren konnte.

18.08.17 · 08:00 Uhr · jrb/mna/nki | www.fupa.net
18.08.17 · jrb/mna/nki | Landeszeitung
LL 5 26.08.17 Husumer SV Schleswig 06 8:2

Landesliga: Husumer Torejagd – Rantrum und Löwen verlieren

FINN CHRISTIANSEN (L.), HIER ATTACKIERT VOM SCHLESWIGER MALTE STEFFENSEN, GEHÖRTE ZU DEN BESTEN AKTEUREN BEI DER HUSUMER SV.GIT

Husumer SV – Schleswig 06 8:2 (3:2) Nach nur 17 Minuten führte Schleswig 06 in der Fußball-Landesliga verdient mit 2:0 in Husum. Und doch gerieten die Gäste noch schwer unter die Räder. Der Ex-06er Nils Möhlenbrock leitete die Torejagd der Husumer SV ein, in dem er aus abseitsverdächtiger Position den Anschlusstreffer (19.) markierte. Bis zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel endgültig gedreht und auf 3:2 gestellt. In der zweiten Halbzeit spielten sich die Schützlinge von Dennis Witt dann in einen Rausch und legten fünf weitere Treffer nach. Der Husumer Coach war daher, trotz des katastrophalen Beginns, hoch zufrieden. „Durch die Gegentreffer waren wir verunsichert, haben dann aber Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt. Nachher klappte einfach alles. Trotzdem ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen.“

Zu Beginn hatten die Husumer insbesondere große Schwierigkeiten mit dem Schleswiger Sturmduo, das aus dem bulligen Jan Niklas Erichsen und dem quirligen Adrain Swiatek bestand und anfangs nach Belieben kombinieren durfte. Möhlenbrocks Tor weckte die Stromstädter aus ihrer Lethargie und bis zur Pause hatte HSV-Torjäger Hendrik Fleige auf Vorlagen von Gianluca Siefert und Finn Christiansen, der ein tolles Spiel machte, seine Mannschaft mit zwei Treffern (29., 37.) auf die Siegerstraße gebracht. Nach der Pause spielten beide Mannschaften quasi ohne Mittelfeld und mit offenem Visier, allerdings fielen nur noch Tore für Husum. Den Anfang machte der Valentin Godt (54.) nach einem Bilderbuchkonter. Ein Eigentor von Kamil Mackowiak nach Hereingabe von Tobias Wetzel brachte die Vorentscheidung (58.). Danach brachen bei den Gästen alle Dämme. HSV-Chancen im Fünf-Minuten-Takt und weitere Tore von Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.), und erneut Godt per Kopf (85.) waren die Konsequenz. bjg 

TSV Rantrum – Gettorfer SC 0:5 (0:1) Neun Minuten zum Vergessen erlebte der TSV Rantrum gegen den Gettorfer SC. Dabei entschieden die Gäste zwischen der 68. und 77. Minute mit vier Treffern die Partie für sich und brachten den Rantrumern die erste Niederlage der Saison bei. Dabei versäumten es die Gastgeber, trotz einer Vielzahl guter Chancen in Führung zu gehen. Danny Jessen, Ron Reichardt, Tarek Yassine und Marvin Theede agierten aus aussichtsreicher Position im Abschluss viel zu fahrlässig. Das bestrafte Gettorf und nutzte quasi jeden individuellen Fehler umgehend aus. „Der Spielverlauf war schon etwas kurios. Eigentlich haben wir das Spiel im Griff, bringen uns aber durch haarsträubende Fehler selber um den Ertrag. Viele Vorwürfe kann ich meiner Mannschaft daher nicht machen. Wir hatten einfach in den entscheidenden Situationen einen rabenschwarzen Tag erwischt“, meinte Rantrums Trainer Olli Hansen. Wie man effektiv seine Chancen nutzt, zeigten hingegen die Gäste. Kevin Link nutze schlampiges Abwehrverhalten (31.) zum Führungstreffer. TSV-Schlussmann Lev Meesenburg hatte einen ganz schwachen Tag erwischt und begünstigte mit seinen Patzern die nächsten drei Gegentore durch Torben Dahsel (68., 70.) und Finn Lühr (72.). Mit seinem dritten Streich (77.) machte Dahsel das Rantrumer Debakel perfekt. bjg

Osterrönfelder TSV – SV BW Löwenstedt 3:1 (1:1) Die personell geschwächten Löwenstedter hielten die Partie lange offen. Nach einer Unachtsamkeit in der Osterrönfelder Defensive gingen die Gäste durch Tom Gahrens überraschend in Führung (36.). Die Gastgeber taten sich auch in der Folgezeit in der Offensive schwer und konnten nicht den entscheidenden Druck auf die gegnerische Abwehr aufbauen. Kurz vor der Pause führte der beste Angriff der Hausherren aber doch noch zum Ausgleich, als Henning Knuth nach Zuspiel von Niklas-Kenneth Neumann das 1:1 erzielte. „Am Anfang war ich vom Spiel meiner Mannschaft wirklich begeistert. Ärgerlich war für uns dann natürlich der Ausgleich vor der Pause, der wohl der Knackpunkt im Spiel war. Nach der Pause konnten wir dann leider nicht mehr ganz mithalten“, resümierte Löwenstedts Trainer Gunnar Clausen. Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Gästen so merklich die Kräfte, auch weil die Osterrönfelder nun vor allem läuferisch einen besseren Einsatz zeigten als noch im ersten Durchgang. Nach zunächst guten Gelegenheiten von Neumann und Dennis Schnepel, die SV-Torwart Jorge Petersen glänzend parieren konnte, musste nach etwas mehr als einer Stunde dann eine Standardsituation für den verdienten Führungstreffer für die Blau-Gelben herhalten. Nach einem Freistoß von Jannik Sierks war Niels Schröder per Kopfball erfolgreich. Knuth (68.) erneut auf Vorlage von Neumann sorgte für die endgültige Entscheidung. Insgesamt zeigte sich Löwenstedt kämpferisch auf Augenhöhe, war aber zu harmlos, um den OTSV noch einmal ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. sh:z

28.08.17 | sh:z-Nordfriesland Sport
Schleswigs Jesper Lausen versucht, den Husumer Christian Peters vom Ball zu trennen. git*

Husumer SV nach der Pause wie im Rausch

Witt: "Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt"

HUSUM  Wenn jemand nur die ersten 17 Minuten zwischen den alten Rivalen Husumer SV und Schleswig 06 gesehen hätte, der würde nicht glauben, dass die Hausherren am Ende mit 8:2 den Platz als Sieger verlassen haben. Denn man konnte in der Anfangsphase den Anschein haben, dass das Spiel für die Husumer genau die 17 Minuten zu früh angefangen hat.

 Zu diesem Zeitpunkt stand es nämlich verdientermaßen 2:0 für die Gäste, die sogar noch Chancen auf ein drittes und viertes Tor liegen ließen. Bis zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel gedreht, auf 3:2 gestellt, um sich dann nach der Pause in einen Rausch zu spielen. Husums Coach Dennis Witt war glücklich: „Durch die Gegentreffer waren wir verunsichert, haben dann aber Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt. Nachher klappte einfach alles. Trotzdem ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen.“

Zu Beginn hatten die Husumer insbesondere große Schwierigkeiten mit dem Schleswiger Sturmduo, das aus dem bulligen Jan Niklas Erichsen und dem quirligen Adrain Swiatek bestand und anfangs nach Belieben kombinieren durfte. Zudem kam ein schwaches Zweikampfverhalten dazu, welches sowohl das 0:1 (8.) als auch das 0:2 (17.) begünstigte. Zweimal war Swiatek der Nutznießer und schloss in beiden Fällen eiskalt ab. Man kann nur mutmaßen, wie sich der Spielverlauf dargestellt hätte, wenn nicht eine gute Minute nach dem 0:2 Möhlenbrock mit einem strammen Schuss auf 1:2 verkürzt hätte (19.). Aber dieser Treffer erweckte die Stormstädter aus ihrer Lethargie und bis zur Pause hatte der HSV-Torjäger vom Dienst Hendrik Fleige auf Vorlagen von Gianluca Siefert und Finn Christiansen, der ein tolles Spiel machte, seine Mannschaft mit zwei Treffern (29., 37.) auf die Siegerstraße gebracht.

Nach der Pause drehten die Husumer auf. Den Anfang machte der auffällige Valentin Godt, der nach seiner Einwechslung mächtig Betrieb auf dem linken Flügel machte. Er schloss einen Bilderbuchkonter zum 4:2 ab (54.). Ein Eigentor von Kamil Mackowiak nach strammer Hereingabe von Tobias Wetzel brachte die Vorentscheidung (58.). Danach brachen bei den Gästen alle Dämme, so dass Angriff um Angriff auf das 06-Tor zu rollte. Chancen im Fünf-Minuten-Takt waren die Folge und weitere Tore von Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.), der seine starke Leistung damit krönte, und wiederum Godt per Kopf (85.) die logische Konsequenz. Am Ende war das Schützenfest und gleichzeitige Schleswiger 2:8-Debakel perfekt. Das stets kritische Husumer Publikum rieb sich verwundert die Augen. Denn nach der schwachen Anfangsphase hatten viele eher mit einem umgekehrten Spielverlauf gerechnet.

Husumer SV: Bielinski – Feller (61. Steen), Matthiesen, Wullenweber, Wetzel – D. Hornburg – Peters (46. Godt), Siefert (79. Ludwig), Christiansen, Möhlenbrock – Fleige

Schleswig 06: Heppner – Lausen, Petersen, Fritz, Mackowiak – Sica (65. Saber), Nissen, Steffensen (65. Pawlowski), Sekowski – Erichsen, Swiatek (80. Ikirrou).

SR: Schmeling (Heider SV). Zuschauer: 175. Tore: 0:1 Swiatek (8.), 0:2 Swiatek (17.), 1:2 Möhlenbrock (19.), 2:2 Fleige (29.), 3:2 Fleige (37.), 4:2 Godt (54.), 5:2 Mackowiak (58., Eigentor), 6:2 Fleige (70.), 7:2 Matthiesen (79.), 8:2 Godt (85.) Gelb-Rote Karte: Sekowski (60., Meckern).

27.08.17 · 19:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husumer SV demontiert Schleswig 06

Schwacher TSV Altenholz unterliegt dem Heikendorfer SV / Büdelsdorfer TSV mit Derbysieg über den Eckernförder SV

HUSUM In der Landesliga Schleswig setzte es für Schleswig 06 eine derbe Klatsche. Trotz einer 2:0-Führung kamen die Schleswiger bei der Hsumer SV noch mit 2:8 unter die Räder. Der TSV Altenholz  kassierte nach einem schwachen Auftritt die erste Saisonniederlage. Dem Heikendorfer SV unterlagen die Randkieler mit 0:1. Der Büdelsdorfer TSV feiert einen 2:0-Heimerfolg im Derby über den Eckernförder SV.

TSV Altenholz - Heikendorfer SV 0:1
Der schwächste Auftritt der noch jungen Spielzeit war für den TSV Altenholz gleichbedeutend mit der ersten Saisonniederlage. Die Gäste vom Heikendorfer SV kamen besser in die Partie. Folgerichtig konnte Tim Mordhorst auch die 1:0-Führung in der 13. Spielminute erzielen. Bis zur Halbzeit hätten die Gäste das Resultat ausbauen können, ließen weitere gute Tormöglichkeiten jedoch ungenutzt. In Durchgang zwei kontrollierten die Hausherren zwar das Spielgeschehen, es mangelte jedoch an der nötigen Durchschlagskraft. So blieb es letztlich beim 1:0-Auswärtserfolg der Heikendorfer. 
Tore: 0:1 Tim Mordhorst (13.)

Husumer SV - Schleswiger SV 06 8:2
Die Gäste aus Schleswig legten einen Start nach Maß hin und führten nach 17 gespielten Minuten durch einen Doppelpack von Adrian Hendryk Swiatek (8., 17.) bereits mit 2:0. Doch die Husumer SV drehte das Spielgeschehen noch vor dem Gang in die Kabinen. Nils Möhlenbeck verkürzte zunächst auf 1:2 (19.). Hendrik Fleige ließ die Gastgeber durch seinen Doppelpack (29., 37.) dann mit einer 3:2-Fühung im Rücken in die Halbzeitpause gehen. Kurz nach Wiederanpfiff baute Valentin Godt die Führung der Heimelf auf 4:2 aus (54.). Wenig später traf Gästeakteur Kamil Mackowiak auch noch ins eigene Tor (58.). Die Partie war entschieden. Doch für die Gäste aus Schleswig kam es noch dicker. So musste 06 in der 60. Spielminute noch einen Platzverwweis hinnehmen. In der Folgezeit schraubten Hendrik Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.) sowie Valentin Godt (85.) das Ergebnis auf 8:2 hoch. 
Tore: 0:1 Adrian Hendryk Swiatek (8.), 0:2 Adrian Hendryk Swiatek (17.), 1:2 Nils Möhlenbrock (19.), 2:2 Hendrik Fleige (29.), 3:2 Hendrik Fleige (37.), 4:2 Valentin Godt (54.), 5:2 (58. Eigentor), 6:2 Hendrik Fleige (70.), 7:2 Marvin Matthiesen (79.), 8:2 Valentin Godt (85.)

Büdelsdorfer TSV - Eckernförder SV 2:0
Für personell gebutelte Gäste vom Eckernförder SV gab es im Derby beim Büdelsdorfer TSV nichts zu holen. Die Führung der Gastgeber ließ lange auf sich warten. Erst in der 72. Spielminute konnte Marvin Jessen das 1:0 für den BTSV markieren. In der Schlussminute erhöhte Mats Henke dann auf 2:0 und machte den Sack somit gänzlich zu.
Schiedsrichter: Falko Möller (Kellinghusen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Marvin Jessen (72.), 2:0 Mats Henke (90.)

Osterrönfelder TSV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:1
Der Osterrönfelder TSV setzt sich durch den 3:1-Heimerfolg über Blau-Weiß Löwenstedt zunächst in der Spitzengruppe der Landesliga Schleswig fest. Dabei gingen die Gäste durch einen Treffer von Tom Gahrens (36.) in Führung. Direkt vor der Halbzeitpause konnte Henning Knuth den Ausgleich für die Heimelf erzielen (45.). In Durchgang zwei sorgte ein Doppelschlag der Gastgeber innerhalb von nur vier Minuten für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Niels Schröder (64.) sowie Henning Knuth mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie (68.) ließen die Osterrönfelder auf die Siegerstraße einbiegen.
Tore: 0:1 Tom Gahrens (36.), 1:1 Henning Knuth (45.), 2:1 Niels Schröder (64.), 3:1 Henning Knuth (68.)

TSV Klausdorf - TSV Kropp 2:5
Nach dem Aus im Pokal unter der Woche unterlag der TSV Klausdorf daheim dem TSV Kropp mit 2:5. Jörn Vogt (12.) sowie Robin Grell (21.) brachten die Gäste mit 2:0 in Front. Bennet Vetter konnte nach etwas mehr als einer halbe Stunde Spielzeit auf 1:2 für die Gastgeber verkürzen (31.). In Durchgang zwei stellte Robin Grell den alten Abstand erneut her (58.). Doch Vetter schlug in der 71. Spielminute abermals zu und brachte die Heimelf zurück in die Partie. Dennoch reichte es für die Klausdorf nicht zu einem Punktgewinn. Daniel Schwennsen (82.) sowie Fabian Schelper (88.) machten den 5:2-Auswärtserfolg der Kropper perfekt.
 Tore: 0:1 Jörn Vogt (12.), 0:2 Robin Grell (21.), 1:2 Bennet Vetter (31.), 1:3 Robin Grell (58.), 2:3 Bennet Vetter (71.), 2:4 Daniel Schwennsen (82.), 2:5 Fabian Schelper (88.)

Folgende Paarung findet am Sonntag statt:

TSV Rantrum - Gettorfer SC (So 15:00)

26.08.17 · 18:30 Uhr · Redmann | www.fupa.net

TSV Kropp in Klausdorf

Landesliga-Fahrplan: Schleswig 06 in Husum

Das Wichtigste zuerst: Personell hat Landesligist Schleswig 06 keine größeren Probleme vor der Partie bei der Husumer SV (Sbd., 14 Uhr). Lediglich Rafal Klonowski steht nicht zur Verfügung.

Nach der jüngsten Heimniederlage gegen den TSV Bordesholm (1:3) waren Trainer und Management bei den Schleswigern keinesfalls enttäuscht. „Die Niederlage wirft uns nicht um. Meine Spieler waren einfach müde, was nach der fehlenden Vorbereitung mehr als verständlich ist. Ich bin mir aber sicher, dass wir in Husum deutlich frischer agieren werden“, meint 06-Coach Benjamin Pohlmann.

Allerdings erwartet der 06er beim Tabellenvierten und Meisterschaftsfavoriten ein schweres Stück Fußball-Arbeit. Nach der verdienten Niederlage in Kropp sind Heimpunkte für die Gastgeber wichtiger denn je. Die beiden Spiele in der vergangenen Saison gewannen die Nordfriesen. Dennoch geht Pohlmann mit Zuversicht in die Partie. „Wir freuen uns auf das Spiel. Es wird zwar eine schwere Aufgabe, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Husum wird vor uns auch Respekt haben. Dennis Witt lässt ähnlichen Fußball spielen, wie ich ihn von meiner Mannschaft fordere. Mit Hendrik Fleige verfügt Husum über eines der größten Stümertalente im Umkreis.“

Das Spiel des TSV Kropp beim TSV Klausdorf ist das Duell der Torfabriken – 32 Treffer nach vier Spielen, so oft trafen die beiden Landesligisten in der laufenden Saison ins gegnerische Tor. Mit je 16 Toren stellen Kropp und Klausdorf den Liga-Bestwert. Am Sonnabend(15.30 Uhr) gastiert das Team von Coach Dirk Asmussen im nächsten Spitzenspiel bei den Kickern aus dem Schwentinetal.

„Für uns Trainer darf es gerne etwas langweiliger werden. Wir arbeiten intensiv und wollen weniger Gegentore bekommen“, sagt der Kropper Coach. Sieben Stück kassierten die Kropper bislang, der 48-Jährige nennt die Ursachen: „Wir machen einiges anders, als in der vergangenen Saison. Fünf bis sechs Wochen Vorbereitung reichen manchmal nicht, damit jedes Detail passt. Wenn die Balance nicht stimmt, ergeben sich die Chancen für den Gegner“, erklärt der Trainer. Das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive soll so schnell wie möglich gefunden werden, auch weil die Klausdorfer ihre Treffsicherheit bereits unter Beweis gestellt haben. „Nach vorne spielen sie blitzschnell und haben deswegen teilweise einen oder zwei Fehler in der Rückwärtsbewegung“, analysierte Asmussen.

Einen Vorgeschmack auf diese Begegnung gab es bereits im Februar dieses Jahres. Der SH-Liga-Absteiger gewann mit 5:2. Lennard Plaga und Daniel Becker trafen damals doppelt. Nach dem 11:1-Kantersieg im Kreispokal bei DGF Flensburg werden die Kropper wohl wieder die Breite ihres Kaders nutzen und die Rotationsmaschine anwerfen. Lob für die Leistung gegen den Kreisligisten gab es dennoch. „Gegen Flensburg haben fünf, sechs Spieler auf dem Feld gestanden, die momentan weniger Einsatzzeiten haben, aber sie machen viel Druck auf die anderen Spieler und mich“, erklärte Dirk Asmussen.
26.08.17 · 7.00 Uhr · um/jrb | www.fupa.net
LANGES BEIN: HUSUMS FABIAN WOBIG (MITTE) KOMMT VOR DEM KROPPER HANNES LEHMANN AN DEN BALL. TOBIAS WETZEL (RE.) BEOBACHTET DIE SZENE. SIEG

Das Treffen alter Bekannter

Fußball-Landesliga: Husumer SV empfängt Schleswig 06 / BW Löwenstedt und TSV Rantrum gehen als Außenseiter ins Wochenende

HUSUM Ein „kleines Derby“ sowie zwei starke Konkurrenten aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die zudem noch schwer einzuschätzen sind, warten auf die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV trifft dabei im Friesenstadion auf den guten alten Bekannten Schleswig 06. Dieses Duell hat bereits eine jahrzehntelange Tradition in den höchsten Spielklassen Schleswig-Holsteins.

Der SV Blau-Weiß Löwenstedt geht beim überraschenden Tabellenzweiten Osterrönfelder TSV wiederum als Außenseiter ins Rennen, während der TSV Rantrum im Heimspiel gegen den Gettorfer SC nach zuletzt überzeugenden Auftritten und guten Ergebnissen mit breiter Brust auftreten kann.

Husumer SV – Schleswig 06 (Sbd., 14 Uhr): Die Husumer SV hat am vergangenen Freitag beim TSV Kropp (2:3) die erste Pflichtspielniederlage seit über fünf Monaten erlitten. Dabei zeigten die Kropper den Schützlingen von Coach Dennis Witt in vielen Phasen des Spiels ihre Grenzen auf. Trotzdem kam seine Mannschaft in der Schlussphase nochmal zurück und hatte sogar Chancen auf den Ausgleich. Daran wollen die Husumer im Heimspiel gegen den alten Rivalen Schleswig 06 wieder anknüpfen. „Wir haben in Kropp gegen einen richtig starken Gegner verloren. Daraus werden wir unsere Lehren ziehen, uns aber sicher nicht verrückt machen lassen“, meint Witt, der mit seiner Mannschaft trotz der Niederlage immer noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze ist. Vergangene Saison konnten die Kreisstädter beide Vergleiche mit 06 gewinnen und landeten in der Tabelle am Schluss weit vor der Mannschaft von Benjamin Pohlmann. Auch dieser Umstand stimmt den jungen Husumer Trainer positiv. „Wir wollen selbstbewusst auftreten und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“ Dabei kann er Witt wieder auf Finn Christiansen zurückgreifen. Andre Witthohn fällt dagegen urlaubsbedingt aus, der Einsatz von Fabian Wobig ist zumindest fraglich.

Osterrönfelder TSV – Löwenstedt (SbD., 15 Uhr) Nachdem das Spiel gegen den Büdelsdorfer TSV den Witterungsverhältnissen zum Opfer gefallen war, gehen die Löwen ausgeruht in die Partie beim Osterrönfelder TSV. Zudem hatten die Nordfriesen zwei Wochen Zeit, das 1:7-Debakel beim TSV Klausdorf ausreichend aufzuarbeiten. Co-Trainer Wolfgang Sauer, der den im Urlaub weilenden Gunnar Clausen an der Seitenlinie vertritt, ist daher für die anstehende Aufgabe guten Mutes. „Wir haben wirklich sehr gut trainiert. Das Erlebnis in Klausdorf ist abgehakt. Wir sind uns aber durchaus der Stärke des OTSV bewusst, haben uns aber auf den Gegner optimal vorbereit.“

Osterrönfeld ist quasi die „Mannschaft der Stunde“ in der Landesliga Schleswig, obwohl viele Experten die Kicker vom Bahndamm nicht für ganz vorne auf dem Zettel hatten. Die Mannschaft vom erfahrenen Coach Olaf Lehmann hat bereits zehn Punkte nach vier Spielen ergattert und ist Tabellenzweiter. Prunkstück des OTSV ist bislang die starke Defensive, die erst einen Gegentreffer zugelassen hat. Eine starke Vorbereitung hatte bereits angedeutet, dass die Osterrönfelder die Überraschungsmannschaft der Liga werden könnten.

TSV Rantrum – Gettorfer SC (So., 15 Uhr) Der TSV Rantrum hat einen überzeugenden Saisonstart hingelegt und ist mit sieben Punkten aus drei Spielen noch ungeschlagen. Nun stellt sich mit dem Gettorfer SC eine vor der Saison für die vorderen Plätze hoch gehandelte Mannschaft am Lagedeich vor. Trainer Oliver Hansen erwartet daher ein anderes Kaliber als den FC Kilia Kiel, der am vergangenen Sonntag souverän mit 5:1 besiegt wurde. „Gettorf gehört sicherlich zu den stärkeren Mannschaften in der Landesliga. Für uns wird es in erster Linie darauf ankommen, ihre Offensive in der Griff zu bekommen.“

Der GSC hat mit drei Niederlagen zu Beginn überraschenderweise einen Stotterstart in die neue Spielzeit hingelegt, konnte jedoch gerade mit einem 9:2-Kantersieg gegen die SG Geest 05 einen Befreiungsschlag landen. Trotzdem will sich der TSV gegen die Ostsee-Kicker nicht verstecken. „Wir können befreit aufspielen und wollen nach Möglichkeit wieder etwas Zählbares mitnehmen“, meint Hansen. Neben den Rekonvaleszenten Thomas Grabowski und Thomas Pahnke sind die Einsätze der Defensivstrategen Kim Lorenzen (angeschlagen) und Arne Harring (privat verhindert) fraglich. 

25.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 6 02.09.17 TSV Bordesholm Husumer SV 4:1

TSV Bordesholm siegt verdient gegen die Husumer SV

Heimsieg der Bordesholmer fällt zu hoch aus
Luftkampf: Bordesholms Sebastian Peter Klimmek (links) springt höher als der Husumer Fabian Wobig. Foto: ow

Björn Sörensen war nach dem 4:1 (1:1)-Sieg gegen die Husumer SV glücklich. Bordesholms Trainer freute sich über die drei Punkte und die Leistungssteigerung gegenüber dem müden 0:0-Remis gegen Kilia Kiel. Sörensen wusste den Erfolg aber auch sogleich realistisch einzuschätzen: „Wir müssen zugeben, dass der Sieg gegen einen starken Gegner, der insbesondere nach Standardsituationen sehr gefährlich war, zu hoch ausgefallen ist.“

Die Gäste, die mit der Empfehlung eines 8:2-Kantersieges gegen Schleswig 06 an den Bordesholmer Möhlenkamp gereist waren, demonstrierten ihre Stärke insbesondere im ersten Abschnitt. „Da hat Husum ein richtig gutes Spiel gemacht“, gab Sörensen zu, dass die 1:0-Führung der Nordfriesen verdient war.

Nachdem Gianluca Siefert den Ball noch auf die Latte gesetzt hatte (22.), bewies Valentin Godt, der einen feinen über die rechte Seite vorgetragenen Angriff abschloss, in der 31. Minute mehr Zielgenauigkeit. Doch der 0:1-Rückstand schockte die Hausherren keineswegs.

Nur rund 100 Sekunden später durfte auch der Bordesholmer Anhang jubeln. Tim Vicariesmann wurde im Strafraum gelegt, Jan-Niclas Bräunling verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1. „Das war natürlich sehr wichtig für uns, weil wir dadurch nicht lange anrennen mussten“, sagte Bohos Coach.

Der hatte in der Pause die Anweisung erteilt, die Husumer Zentrumsspieler früher anzulaufen. Ein Vorhaben, das umgehend fruchtete. Nach Pass von Lukas Michaelis gelang Vicariesmann prompt die 2:1-Führung (47.), die, abermals nach Michaelis-Assist, Sebastian Klimmek in der 65. Minute ausbaute. Wütende Angriffe der Gäste folgten.

Doch den Standards und auch den Abschlüssen, die sich insbesondere Husums Torjäger Hendrik Fleige offenbarten, fehlte die Präzision. Besser machte es der eingewechselte Malte Lucht in der Nachspielzeit. Nach Klimmeks Pass lief Bordesholms Nummer zwölf alleine auf Husums Keeper Chris Bielinski zu und ließ diesem keine Abwehrchance.

TSV Bordesholm: Dahmen – Morschheuser, Ruhberg, Alexander Meyerfeldt, Bräunling – Jöhnck (87. T. Stegner), Vicariesmann, Römpke, Michaelis (70. Entinger) – Lemke (78. Lucht), Klimmek.

Husumer SV: Bielinski – Feller, Matthiesen, Wullenweber, Wetzel, Wobig, D. Hornburg, Peters (65. Ludwig), Siefert, Godt (85. Hems), Fleige.

SR: Boye (Eintracht Groß Grönau)
Zuschauer: 220.
Tore: 0:1 Godt (31.), 1:1 Bräunling (33., Foulelfmeter), 2:1 Vicariesmann (47.), 3:1 Klimmek (65.), 4:1 Lucht (90.+3).

03.09.17 · 17:55 Uhr · hlu | www.fupa.net

FC Kilia Kiel überrascht gegen den Gettorfer SC

Husumer SV unterliegt dem TSV Bordesholm deutlich / TSV Klausdorf siegt bei Schleswig 06

Für eine kleine Überraschung sorgte an diesem Spieltag der FC Kilia Kiel in der Landesliga Schleswig. Die Landeshauptstädter konnten in der Auswärtspartie beim Gettorfer SC ihren ersten Saisonsieg einfahren und setzten sich mit 2:0 durch. Drei Punkte nahm auch der TSV Klausdorf mit auf die Heimreise. Bei Schleswig 06 siegten die Klausdorfer mit 3:0. Nichts zu holen gab es dagegen für die Husumer SV. Der TSV Bordesholm kam zu einem deutlichen 4:1-Heimerfolg über die Nordfriesen.

Schleswiger SV 06 - TSV Klausdorf 0:3
Der TSV Klausdorf feierte gegen Schleswig 06 den vierten Saisonsieg. Mit 3:0 setzten sich die Gäste letztlich durch. Kurz vor dem Pausentee hatte Hime Hakaj den TSV mit 1:0 in Führung gebracht (43.). Nach Wiederbeginn machten die Gäste früh alles klar. Karsten Andre Jordan entschied diese Begegnung mit einem Doppelpack innerhalb von nur fünf Minuten (55., 60.). Durch diesen Erfolg rücken die Klausdorfer auf den vierten Tabellenplatz vor. 
Tore: 0:1 Hime Hakaj (43.), 0:2 Karsten Andre Jordan (55.), 0:3 Karsten Andre Jordan (60.)

TSV Bordesholm - Husumer SV 4:1
Das war deutlich. Mit 1:4 unterlag die Husumer SV dem TSV Bordesholm. Dabei führten die Nordfriesen durch einen Treffer von Valentin Godt nach 30 gespielten Minuten bereits mit 1:0. Doch nur 120 Sekunden nach dem Führungstreffer konnte Jan-Niclas Bräunling durch einen verwandelten Strafstoß ausgleichen. In Durchgang zwei drehten die Gastgeber dann auf. Unmittelbar nach Wiederbeginn besorgte Tim Vicariesmann die 2:1-Führung für die Hausherren. Sebastian Klimmek erhöhte auf 3:1 (64.). Der letzte Treffer dieser Partie fiel erst in der fünften Minute der Nachspielzeit. Malte Lucht stellte den 4:1-Endstand her (90.+5).
Tore: 0:1 Valentin Godt (30.), 1:1 Jan-Niclas Bräunling (32. Foulelfmeter), 2:1 Tim Vicariesmann (46.), 3:2 Sebastian Klimmek (64.), 4:1 Malte Lucht (95.)

Gettorfer SC - FC Kilia Kiel 0:2
Der FC Kilia Kiel überraschte beim Gettorfer SC und konnte den ersten Saisonsieg eintüten. Marcel Schwantes brachte die Landeshauptstädter nach 26 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand traten beide Teams auch den Gang in die Kabinen an. In der 75. Spielminute erhöhte Tarik Alioua schließlich auf 2:0 und sorgte somit für eine Vorentscheidung in dieser Begegnung. Beide Teams mussten in der Schlussphase noch jeweils einen Platverweis hinnehmen. Am Endergebnis änderte dieser Umstand jedoch nichts mehr. 
Tore: 0:1 Marcel Schwantes (26.), 0:2 Tarik Alioua (75.)

TSG Concordia Schönkirchen - TSV Rantrum 1:3
Die TSG Concordia Schönkirchen kommt in dieser Saison einfach noch nicht in Tritt. Gegen den TSV Rantrum setzte es eine 1:3-Heimniederlage. Dabei lief es zunächst vielversprechend für die Gastgeber. Thorge Jess markierte die 1:0-Führung für die TSG (29.). Doch der zweite Durchgang ging dann an die Gäste. Kurz nach der Halbzeitpause konnte Kim Lorenzen die Führung der Heimelf egalisieren (48.). In der Schlussphase besiegelte Marvin Theede mit einem Doppelschlag die Niederlage der Concorden (84., 88.). 
Tore: 1:0 Thorge Jess (29.), 1:1 Kim Lorenzen (48.), 1:2 Marvin Theede (84.), 1:3 Marvin Theede (88.)

Am Sonntag finden folgende Paarungen statt:
SV Blau-Weiß Löwenstedt - TSV Altenholz (So 14:30)
Eckernförder SV - Osterrönfelder TSV (So 15:00)
H
eikendorfer SV - SG Geest 05 (So 15:00)

02.09.17 · 17:29 Uhr · Redmann | www.fupa.net

TSV Rantrum bleibt optimistisch

Fußball-Landesliga: Nordfriesische Mannschaften mit kniffligen Aufgaben / Nur Löwenstedt tritt auf eigenem Platz an
RANTRUMS RON REICHARDT (VORN, IM ZWEIKAMPF MIT DANIEL HANSEN) HATTE BEIM 0:5 GEGEN DEN GETTORFER SC EINEN SCHWEREN STAND. IN SCHÖNKIRCHEN WILL ER MIT SEINEM TEAM IN DIE ERFOLGSSPUR ZURÜCKKEHREN.GIT

HUSUM Die Husumer SV will sich weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Landesliga Schleswig etablieren, wird aber beim stark besetzten TSV Bordesholm besonders gefordert werden. Knifflig wird es wohl auch für den TSV Rantrum (in Schönkirchen) und den SV Blau-Weiß Löwenstedt (Heimspiel gegen Altenholz) gegen Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga. Während die Rantrumer nach sieben Punkten aus vier Spielen befreit aufspielen können, warten die Löwen als Tabellenvorletzter immer noch auf ihren ersten Sieg.

TSG Concordia Schönkirchen – TSV Rantrum (SBD, 15 Uhr) Die Mannschaft von Trainer Olli Hansen ist mit der 0:5-Heimniederlage gegen den Gettorfer SC auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Jedoch spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder. Denn die Rantrumer boten über weite Strecken des Spiels eine ansprechende Leistung. Darum fährt Hansen mit seinen Schützlingen positiv und selbstbewusst nach Schönkirchen. „Wir wollen die Niederlage möglichst schnell aus den Kleidern schütteln und aus einer sicheren Defensive unser Offensivspiel aufzuziehen. Wir wollen gerne etwas mit nehmen, am liebsten natürlich einen Dreier entführen.“ Optimistisch stimmt den Rantrumer Trainer, dass bis auf die Langzeitverletzten Thomas Grabowski (Aufbautraining) und Kim Drewing (Schien- und Wadenbeinbruch) sowie Ove Feddersen (berufsbedingt) alle Mann an Bord sind. Auch Thomas Pahnke befindet sich wieder im Mannschaftstraining, wird aber wahrscheinlich noch keine Alternative für den Kader sein. Concordia Schönkirchen musste sich nach dem Abstieg aus der SH-Liga und nach hohen Fluktuation im Kader erst einmal finden, feierte jedoch am vergangenen Wochenende bei der SG Geest 05 (4:1) den ersten Saisonsieg.

TSV Bordesholm - Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) Die Husumer SV hat sich am vergangenen Woche beim eindrucksvollen 8:2-Sieg gegen Schleswig 06 für die erste Saisonniederlage beim TSV Kropp (2:3) rehabilitiert und muss nunmehr beim starken TSV Bordesholm antreten. Die Mannschaft des jungen Trainers Björn Sörensen (31) liegt auf dem sechsten Tabellenplatz in Lauerstellung zur Spitzengruppe und verfügt über eine enorme Qualität im Kader. Spieler wie Patrik Dahmen, Felix Schlagelambers oder Sebastian Klimmek können sogar mit Regionalliga-Erfahrung aufwarten. Davon lässt sich HSV-Coach Dennis Witt jedoch nicht beeindrucken und geht durchweg positiv in die Partie. „Ich habe ein gutes Gefühl, weil wir gut trainiert und uns durch den bisherigen Saisonverlauf eine super Ausgangslage geschaffen haben. Daher können wir befreit aufspielen.“ Er wünscht sich daher von seiner Mannschaft wiederum einen selbstbewussten Auftritt. „Wir wollen auch in Bordesholm unser Spiel durchziehen und uns auf unsere Stärken besinnen. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt.“ Mit Spielern wie Kapitän Henning Lorenzen (Urlaub), Finn Christiansen (Zerrung) und Marc Koschenz (Oberschenkel) fallen jedoch wichtige Kräfte aus. Zudem ist der Einsatz von Christian Peters fraglich. „Auch wenn ich die Jungs lieber dabei gehabt hätte, können wir die Ausfälle durch unsere qualitative Breite kompensieren“, ist Witt von seinem Kader überzeugt.

SV BW Löwenstedt – TSV Altenholz (So., 14.30 Uhr) Für die Löwen liefen die bisherigen Spiele stets nach dem gleichen Strickmuster ab. Meist konnten die Schützlinge von Trainer Gunnar Clausen die Partien lange Zeit offen gestalten und sogar zweimal in Führung gehen. Am Ende führten aber zu oft leichte Fehler zu vermeidbaren Gegentoren, die die Mannschaft um den Lohn ihrer Mühen brachten. „Wir wollen gegen Altenholz von Beginn hellwach sein und versuchen bestenfalls über 90 Minuten sicher zu stehen“, sagt Clausen, der weiter eine geordnete Defensive als Schlüssel des Erfolges ausgemacht hat. Natürlich ist ihm aber auch die Qualität des Gegners bewusst. Denn der Schleswig-Holstein-Liga-Absteiger hat mit zwei Kantersiegen einen fulminanten Start in die Saison hingelegt. Zuletzt ist bei den Altenholzer jedoch nach zwei Spielen ohne Sieg die ganz große Anfangseuphorie verflogen. „Das wird für uns sicherlich wieder eine knallharte Aufgabe. Daher kommt es in erster Linie auf unsere Defensive an. Trotzdem wollen wir mutig sein und den einen oder anderen Nadelstich setzen“, weiß Gunnar Clausen, der zwar personell aus dem vollen schöpfen kann, jedoch plagten sich zuletzt einige Spieler mit mit einem grippalen Infekt. 

01.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
01.09.17 · 14:00 Uhr · bjg | www.fupa.net
LL 7 09.09.17 FC Kilia Kiel Husumer SV 0:5

Mit letztem Einsatz klärt TSVB-Abwehrchef Marian Mauritius Ruhberg (re.) gegen Klausdorfs Torjäger Bennet Vetter. Alex Meyerfeldt (re.) beobachtet die Szene.

Osterrönfelder SV mit Remis im Topspiel gegen den TSV Kropp

Büdelsdorf punktet gegen Schleswig - Kilia ohne Chance gegen Husum

Nach einem knappen 3:2-Erfolg über Bordesholm, den Torjäger Bennet Vetter Elf durch einen Hattrick sicherte, ist der TSV Klausdorf härtester Widersacher des Landesliga-Spitzenreiters Husumer SV. Beide sind punktgleich mit dem OTSV auf Rang drei. Der TSV Kropp hatte die Führungsrolle nicht beim 1:1 in Osterrönfeld verloren, sondern einen Drei-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllens des Schiedsrichtersolls kassiert.

Osterrönfelder TSV – TSV Kropp 1:1
In der intensiv und fair geführten Partie entsprach das Unentschieden dem Spielverlauf. Beide Tore waren Geschenke an den Gegner. Vor dem Osterrönfelder 1:0 (31.) durch Mustafa Korkmaz verschätzte sich Anton Merz bei einem weiten Abschlag von Anton Dembowski, und vor dem Ausgleich (60.) von Robin Grell ließ der OTSV-Torwart einen Eckstoß von Lars Horstinger durch die Hände gleiten. Die Kontrahenten boten eine abwechslungsreiche und ansprechende Partie, in der die Osterrönfelder mit ihrer robusten und zweikampfstarken Abwehr sowie durch spielerische Elemente bis zur 60. Minute gefielen. „Bis dahin war ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden“, sagte OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Anschließend dominierte Kropp, ohne zu Torchancen zu kommen. „Die kompakte OTSV-Abwehr hat es uns sehr schwer gemacht, wir hätten noch mehr Tempo machen müssen“, meinte Gäste-Coach Dirk Asmussen.

FC Kilia Kiel – Husumer SV 0:5
Bis zur Pause deutete überhaupt nichts auf eine so deutliche Niederlage der Kilianer hin. Sie standen gut in der Defensive und lieferten den Husumern ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem ihre Innenverteidiger Patrick Amponsah und Mehrez Laacoubi verletzungsbedingt in der Halbzeit ausgewechselt werden mussten, begann Kilias Abwehr zu wackeln. Das 1:0 durch Bosse Wullenweber (58.) war auch schon der Anfang vom Ende. „Wir waren geschockt, und nach dem 0:2 zerfielen wir in unsere Einzelteile“, sah FC-Coach Matthias Hartwig nach dem Treffer von Hendrik Fleige (66.) die Ordnung in seinen Reihen total verloren gehen. Da die Platzherren ihre Positionen nicht mehr hielten, hatten die Nordfriesen leichtes Spiel, innerhalb von nur acht Minuten drei Tore durch die eingewechselten Luca Sander (80., 88.) und Valentin Godt (86.) zu bejubeln. Tief saß der Frust bei Hartwig: „So darf man sich nicht aufgeben“, fand er kritische Worte für sein Team, das auch im dritten Heimspiel torlos blieb.

TSV Klausdorf – TSV Bordesholm 3:2
Ein Spektakel bot der TSVK, der in den letzten 19 Spielminuten einen 0:2-Rückstand in einen Sieg verwandelte. „Wir hatten 70 Minuten lang nicht den Hauch einer Chance. Wir wurden vorgeführt“, hatte sich Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz fast schon mit der Niederlage abgefunden. Bordesholm trat wie ein Top-Team auf und hätte die 2:0-Führung durch Mika Jöhnk ausbauen können (50., 60.). Doch nach dem Anschlusstreffer wie aus dem Nichts durch Bennet Vetter (71.) ging ein Ruck durch die Gastgeber. „Es war eine Energieleistung, die das Spiel auf den Kopf gestellt hat“, so Trociewicz, der noch zwei weitere Treffer von Vetter bejubeln durfte (86., 88.). Der Klausdorfer Torjäger erzielte nicht nur einen Hattrick, sondern führt die Torjägerliste mit elf Treffern an.

Büdelsdorfer TSV – Schleswig 06 4:2
Bis zum 1:1 (27.) durch Jan Goos sah es nicht nach einem Sieg der Gastgeber aus. Schleswig besaß klare spielerische Vorteile, Büdelsdorf stand in der Abwehr kompakt bis auf einen Patzer von Dennis Rechner und Tim Peters, der durch Adrian Swiatek zum 1:0 (17.) führte. Im ersten Durchgang fehlte dem BTSV durch zu viele Einzelaktionen die Wirkung. Ein Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit führte zur Dominanz des Siegers. Für Tim Peters kam Tim Münz ins Spiel, der zusammen mit Jan-Ole Bruhns das Spiel belebte. „Wir wollten das Tempo erhöhen und Druck auf die Schleswiger Abwehr ausüben. Das ist uns bestens gelungen“, sagte Co-Trainer Norbert Schink. Eine Glanzparade von Christian Wulff (78.) nach einem Schuss von Swiatek bewahrte den BTSV vor dem 3:2.

11.09.2017 · 14:15 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Klarer Rantrumer Sieg im Verfolgerduell

Fußball-Landesliga: 4:1 gegen den Heikendorfer SV / Husumer SV übernimmt nach 5:0 be Kilia Kiel die Tabellenspitze
DAS 3:1 FÜR DEN TSV RANTRUM: MARVIN THEEDE (NR. 11) SETZT SICH ALEXANDER REX (16) UND TORHÜTER THOMAS BOHRMANN (R). DURCH. LINKS JAN WIELAND.PETERSEN

HUSUM Die Husumer SV und der TSV Rantrum mischen in der Fußball-Landesliga Schleswig weiter vorne mit. Husum übernahm mit dem 5:0 beim FC Kilia Kiel die Tabellenführung, der TSV Rantrum verbesserte sich mit dem 4:1 über den Heikendorf auf Rang fünf, hat aber noch ein Spiel Rückstand.

TSV Rantrum – Heikendorfer SV 4:1 (2:0) Das Verfolgerduell war eine klare Angelegenheit für Rantrum. „Mit diesem Sieg kann man endgültig von einem optimalen Saisonstart sprechen.“, meinte TSV-Co-Trainer Kay Steingrüber. Nicht zuletzt der überzeugende Auftritt gegen den „HSV“, der trotz des klaren Ergebnisses nicht enttäuschte und sich als ebenbürtiger Gegner erwies, zeigt, dass der TSV in der zweihöchsten Spielklasse des Landes nicht nur mithalten, sondern auch für Furore sorgen kann.

Entscheidend für den Rantrumer Sieg war an diesem Tage die Effektivität vor dem Tor. Insbesondere Marvin Theede, der drei Tore zum Erfolg beisteuerte, hatte einen Sahne-Tag erwischt und zeigte sich vor der „Kiste“ wieder einmal eiskalt. Aber auch Stürmer Thies Clausen verdiente sich Bestnoten, in dem er drei Treffer vorbereitete und somit ebenfalls maßgeblichen Anteil am tollen Ergebnis aus TSV-Sicht hatte. Den Sieg ebnete aber auch der Umstand, dass Theede gleich die erste richtige Torchancen der Partie nutzte, als er nach Vorarbeit von Clausen HSV-Keeper Thomas Bohrmann gekonnt überlupfte (29.). Vorher spielten beide Kontrahenten eher abwartend, wobei die Gäste Ballbesitzvorteile hatten und die Kugel gut in den eigenen Reihen zirkulierten. Die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. Kurz vor der Pause wurde Ron Reichardt herrlich von Clausen freigespielt, so dass er in seiner unnachahmlichen Art in den Strafraum zog und den Ball flach versenkte (45.).

Die „kalte Dusche“ für den TSV folgte kurz nach dem Wechsel. Dennis Störmer verwertete im Anschluss an eine Rantrumer Ecke einen schnellen Konter zum Anschlusstreffer (49.). Richtig Spannung kam jedoch nicht auf. Denn nur kurze Zeit später war wieder Theede zur Stelle. Diesmal brauchte er einen Yassine-Pass nur noch über die Linie bringen (53.). „Das schnelle 3:1 war der Schlüssel zum Sieg.“, meinte Kay Steingrüber.

Zu allem Überfluss dezimierten sich die Gäste auch noch selber. Der bis dahin bärenstarke Störmer ließ sich nach einem Zweikampf mit Arne Harring zum Nachtreten hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte (65.). Gegen nur noch zehn Heikendorfer hatten die Lagedeich-Kicker keine Probleme mehr und spielten die Partie souverän runter. Theede konnte seine überragende Leistung noch mit seinem dritten Treffer zum 4:1-Endstand krönen. Wieder hatte sein kongenialer Sturmpartner Clausen aufgelegt (70.).

„Wir waren vor dem Tor super effektiv, und das hat den Unterschied gemacht. Heikendorf hat uns trotzdem alles abverlangt, aber die Jungs haben, insbesondere nach der 0:5-Heimpleite gegen den Gettorfer SC, mittlerweile verstanden, dass wir alle Vollgas geben müssen, um in dieser Liga bestehen zu können. Die Umsetzung war heute herausragend.“, resümierte Kay Steingrüber.

Kilia Kiel - Husumer SV (0:0) In einer überragenden zweiten Halbzeit tat die Husumer SV viel für ihr Torverhältnis und übernahm die Tabellenspitze. Allerdings ließ der Führungstreffer fast ein Stunde auf sich warten, ehe Bosse Wullenweber nach Vorarbeit von Gianluca Siefert zum erlösenden 1:0 einnetzte (58.). Erst danach der FC Kilia, der sich zuvor auf Augenhöhe präsentiert hatte, in sich zusammen. „Gerade in der ersten Halbzeit waren wir etwas verunsichert, weil wir einen neuen Matchplan hatten, der vorsah erstmal defensiv sicher zu stehen. Das war ein Stück weit neu für die Jungs.“, erläuterte HSV-Trainer Dennis Witt. So waren beide Mannschaften vor der Pause zunächst mal auf Torverhinderung aus und agierten abwartend. Die Gäste hatten schon in dieser Phase klare Vorteile in Punkto Ballbesitz, konnten diesen aber nicht in die ganz große Torgefahr ummünzen. Lediglich ein Distanzschuss von Torjäger Hendrik Fleige klatschte an die Latte (27.). Nach dem Führungstreffer waren die Husumer nun in allen Belangen überlegen und nutzten die vorhandenen Räume, die Kilia nun preisgab. So ließ das 2:0 nicht lange auf sich warten. Fleige war per Kopf zur Stelle (66.). Und in der Schlussphase stachen die Husumer Joker. Luca Sander brachte wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung (80.). Valentin Godt traf nach noch kürzerer Zeit auf dem Platz ins leere Tor (86.). Den Schlusspunkt setzte wieder Sander zum 5:0-Endstand (88.). Witt wusste, bei welchem Mannschaftsteil er sich besonders zu bedanken hatte. „Wir haben über 90 Minuten keine Torchance der Gastgeber zugelassen und in der Defensive die Stabilität und Konsequenz an den Tag gelegt, die wir in den letzten Wochen nicht immer hatten.“ 

11.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Überzeugte als Abräumer: Husums Fabian Wobig (Nummer sechs), der sich hier gleich dem ballführenden Kieler Mohammad Kasim widmet. Foto: tis

FC Kilia Kiel bricht am Ende gegen die Husumer SV ein

Husumer SV bestraft Kilia Kiel gnadenlos

Der FC Kilia Kiel ist nach dem kurzen Zwischenhoch mit Punktgewinnen gegen den TSV Bordesholm (0:0) und den Gettorfer SC (2:0) wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Gegen die favorisierte Husumer SV brach die Mannschaft von Trainer Matthias Hartwig nach dem 0:1 von Bosse Wullenweber aus der 58. Minute regelrecht ein und kassierte noch eine klare 0:5-Pleite.

Dabei hatten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten durchaus an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen können. Tief stehend ließen die Kieler, wenngleich offensiv auch kaum in Erscheinung tretend, nicht viel anbrennen. Lediglich Husums Torjäger Hendrik Fleige setzte aus der Distanz einen Ball auf die Lattenoberkante (40.).

In der Halbzeitpause sah sich Hartwig jedoch gezwungen, beide Innenverteidiger auszutauschen. Patrick Amposah (Leiste) und Mehrez Laacoubi (Wade) mussten raus. Die Stabilität war dahin, zumal auch Timur Yilmaz, der jetzt in der Innenverteidigung aushalf, als Abräumer vor der Viererkette fehlte. „Das war der Knackpunkt“, sagte Hartwig, der anfügte: „Wir dürfen dann aber in der Schlussphase nicht so einbrechen.“

Die Gäste wussten dies gnadenlos zu bestrafen. Fleige (66.) und die „Joker“ Luca Sander (80./88.) und Valentin Godt (86.) schossen noch ein zu hohes 5:0 für den nordfriesischen Tabellenführer heraus.

Kilia Kiel:
Rohde – Rodrigues, Laacoubi (46. Dragusha), Amponsah (46. Barho), Irmak – Poppe, Osaro, Yilmaz – Schultz (59. Coskun), Kasim – Weishaupt.

Husumer SV:
Cornils – Feller, Wullenweber, Herpel, Wobig, Steen, Möhlenbrock (74. Sander), Christiansen (77. D. Hornburg), Siefert (82. Godt), Lorenzen, Fleige.

SR:
Neumeier (Eutin 08).
Zuschauer:
50.
Tore:
0:1 Wullenweber (58.), 0:2 Fleige (66.), 0:3 Sander (80.), 0:4 Godt (86.), 0:5 Sander (88.).


10.09.2017 · 16:35 Uhr · hlu | www.fupa.net

Bennet Vetter schießt TSV Klausdorf zum Last-Minute-Sieg

3:2-Erfolg gegen Bordesholm / Remis zwischen Osterrönfeld und Kropp / Husum springt auf Platz 1 / ESV feiert den ersten Auswärtssieg
Die Husumer SV setzt sich dank eines 5:0-Erfolgs gegen Kilia Kiel an die Spitze der Tabelle und profitiert dabei vom 1:1-Remis zwischen dem bisherigen Spitzenreiter aus Osterrönfeld und dem TSV Kropp. Der TSV Klausdorf klettert nach dem Heimsieg gegen Bordesholm auf Platz 2. Mann des Spiels war dabei Bennet Vetter, der alle drei Tore erzielte. Auch der Büdelsdorfer TSV behält alle Punkte zu Hause und Eckernförde schießt gleich vier Auswärtstore und feiert damit den zweiten Saisonsieg. 

TSV Altenholz - Eckernförder SV 1:4
In drei Auswärtsspielen zuvor war dem ESV kein einziges Tor gelungen. Im Derby gegen Altenholz trafen die Eckernförder nun gleich viermal ins Schwarze und feiern damit den zweiten Saisonsieg. Und die Gäste hatten es mächtig eilig, die kleine Negativserie zu stoppen. Schon nach einer Minute war Kevin Vollmer erfolgreich. Die Anfangsphase blieb schwungvoll. Nach sechs Minuten hatte Lars Bellmann die Partie für den TSV bereits ausgeglichen. Tim Schikorr brachte seine Farben dann jedoch nach 21 Minuten wieder in Front. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause. Leon Apitz stellte die Weichen mit einem Doppelpack in der 50. und 65. Minute dann aber endgültig auf Sieg. Der ESV verbessert sich damit auf Rang 11. 

Schiedsrichter: Mirco Böck - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Kevin Vollmer (1.), 1:1 Lars Bellmann (6.), 1:2 Tim Schikorr (21.), 1:3 Leon Apitz (50.), 1:4 Leon Apitz (65.)


Büdelsdorfer TSV - Schleswiger SV 06 4:2
Nach der Pleite gegen den TSV Kropp aus der Vorwoche meldete sich der BTSV am Sonnabend mit einem Sieg gegen Schleswig zurück. Adrian Swiatek und Jan Goos sorgten für den 1:1-Pausenstand. Im zweiten Durchgang machten Mats Henke, Tim Münz und Niklas Knutzen für die Büdelsdorfer alles klar. Und so konnte auch Maximilian Petersens Treffer zum 4:2-Endstand in der 87. Minute nichts mehr am dritten Heimsieg des BTSV ändern. 

Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Adrian Hendryk Swiatek (16.), 1:1 Jan Goos (27.), 2:1 Mats Henke (55.), 3:1 Tim Münz (74.), 4:1 Niklas Knutzen (82.), 4:2 Maximilian Petersen (87.)


FC Kilia Kiel - Husumer SV 0:5
Husum feierte am Sonnabend einen am Ende deutlichen 5:0-Auswärtssieg bei Kilia Kiel und springt damit an die Spitze der Tabelle.

Dabei fielen alle Treffer erst im zweiten Durchgang. Bosse Wullenweber brach in der 58. Minute den Bann. Hendrik Fleige erhöhte nach 66 Minuten. In den Schlussminuten legten die Nordfriesen dann noch drei Tore nach. Der SH-Liga-Absteiger aus Kiel bleibt damit mit nur vier Punkten auf Rang 14 hängen. 

Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Bosse Wullenweber (58.), 0:2 Hendrik Fleige (66.), 0:3 Luca Sander (80.), 0:4 Valentin Godt (86.), 0:5 Luca Sander (88.)


Gettorfer SC - TSG Concordia Schönkirchen 2:1
Trotz Verletzungssorgen konnte sich der GSC am Sonnabend knapp mit 2:1 gegen Schönkirchen durchsetzen. Für die frühe Führung sorgte Niklas Wolf nach nur fünf Minuten. 

In der zweiten Hälfte traf Marius Reese vom Punkt aus zum 1:1. Acht Minuten später konnte Kevin Link die Gettorfer jedoch wieder in Front bringen. Die knappe Führung hatte bis zum Schlusspfiff Bestand.

Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Niklas Wolf (5.), 1:1 Marius Reese (65. Foulelfmeter), 2:1 Kevin Link (73.)


Osterrönfelder TSV - TSV Kropp 1:1
Punkteteilung im Topspiel der Landesliga Schleswig. Mustafa Korkmaz brachte die Heimmannschaft nach einer halben Stunde in Führung, aber Torjäger Robin Grell konnte mit seinem bereits achten Saisontor nach 60 Minuten für die Kropper ausgleichen. Dabei blieb es dann auch, so dass Husum und auch Klausdorf an den beiden in der Tabelle vorbeizogen. 

Tore: 1:0 Mustafa Korkmaz (31.), 1:1 Robin Grell (60.)


TSV Klausdorf - TSV Bordesholm 3:2
Durch das Remis zwischen Kropp und Osterrönfeld machen auch die Klausdorfer nach dem Sieg gegen Bordesholm einen Sprung nach vorne in der Tabelle. Dabei sah zunächst alles nach einer Heimniederlage aus. Tim Vicariesmann (20.) und Nick Lemke (45.) sorgten für die 2:0-Pausenführung der Bordesholmer. 

Im zweiten Durchgang aber sollte Bennet Vetter die Partie fast im Alleingang drehen. Nach 72. Minuten traf er zunächst zum Anschluss. In den Schlussminuten schlug Vetter dann noch einmal doppelt zu und sorgte somit noch für den 3:2-Sieg der Heimmannschaft. 


Am Sonntag spielen noch:

TSV Rantrum - Heikendorfer SV (So 15:00)

SG Geest 05 - SV Blau-Weiß Löwenstedt (So 14:30)

09.09.2017 · 20:00 Uhr · dru | www.fupa.net

Husum obenauf

Das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Schleswig hatte keinen Sieger. Das nutzte die Husumer SV, um am Osterrönfelder TSV und dem TSV Kropp vorbei auf Platz eins der Tabelle zu springen. Am Sonntag steht nur noch die Partie des TSV Rantrum gegen den Heikendorfer SV an. Die SG Geest 05 und Blau-Weiß Löwenstedt haben sich auf den 10. Dezember vertagt.

TSV Altenholz – Eckernförder SV 1:4 (1:2)
Die Gastgeber waren scheinbar nicht richtig bei der Sache, gerieten praktisch mit dem ersten Angriff ins Hintertreffen und kamen über den Ausgleich nicht hinaus.
Schiedsrichter:
Mirco Böck(Rethwisch); Zuschauer: 60.
Tore:
0:1 Vollmer (1), 1:1 Bellmann (6.), 1:2 Schikorr (21.), 1:3 Apitz (50.), 1:4 Apitz (65.).

Büdelsdorfer TSV – Schleswig 06 4:2 (1:1)
Die Führung war trügerisch für die Gäste, die sich wie erwartet nach dem Umbruch etwas schwerer tun in der neuen Umgebung.
Schiedsrichter:
Anton Mathea (Altenholz); Zuschauer: 150.
Tore:
0:1 Swiatek (16.), 1:1 Goos (27.), 2:1 Henke (55.), 3:1 Münz (74.), 4:1 Knutzen (82.), 4:2 Petersen (87.).

Kilia Kiel – Husumer SV 0:5 (0:0)
Eine gute Stunde lang konnten die Kieler ihrem Gast die Stirn boten, dann stürmten die Nordfriesen auf den ersten Platz. Kilia wurde aber unter Wert geschlagen.
Schiedsrichter:
Marvin Neumeier (Eutin); Zuschauer: 50.
Tore:
0:1 Wullenweber (58.), 0:2 Fleige (66.), 0:3 Sander (80.), 0:3 Godt (86.), 0:5 Sander (88.).

Gettorfer SC – Concordia Schönkirchen 2:1 (1:0)
Obwohl personell gebeutelt rehabilitierten sich die Gastgeber  für die Heimschlappe gegen Kilia und feierten ihren dritten Saisonerfolg.
Schiedsrichter:
Steffen Brandt (Wasbek); Zuschauer: 80.
Tore:
1:0 Wolf (5.), 1:1 Reese (65., Elfmeter), 2:1 Link (73.).

Osterrönfelder TSV – TSV Kropp 1:1 (1:0)
Schiedsrichter
: Hakan Yilmaz (Neumünster); Zuschauer: x.
Tore
: 1:0 Korkmat (31.), 1:1 (62.).

TSV Klausdorf – TSV Bordesholm 3:2
Im Verfolgerduell verbesserten sich die Gastgeber zu Lasten des alten Rivalen, der nur noch Sechster ist.
Schiedsrichter:
Fabian Alexander (Schleswig); Zuschauer: x.
Tore:
 3:2

09.09.2017 · 17:41 Uhr · Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Duell der Tabellennachbarn

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum empfängt Heikendorf / Husumer SV zum FC Kilia Kiel / Löwenstedter Spiel bei der SG Geest 05 verlegt
TORJÄGER RON REICHARDT (ZWEITER VON LINKS) WILL SICH MIT RANTRUM IN DER OBEREN TABELLENHÄLFTE FESTSETZEN.PETERSEN

HUSUM Die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig stehen vor einem Richtung weisenden Wochenende. Dabei geht es für die Husumer SV darum, beim Kellerkind FC Kilia Kiel zurück in die Erfolgsspur zu finden und nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen mal wieder auf fremden Platz zu punkten, um die Tabellenspitze weiter im Blick zu haben. Der TSV Rantrum erwartet den Tabellennachbarn vom Heikendorfer SV am Lagedeich. Beide Mannschaften haben einen guten Saisonstart hingelegt und wollen in der oberen Tabellenhälfte bleiben. Das Spiel des SV Blau-Weiß Löwenstedt bei der SG Geest 05 wurde kurzfristig auf den 10. Dezember verlegt, weil die Dithmarscher mit diversen Verletzungen zu kämpfen haben.

TSV Rantrum – Heikendorfer SV (Sonntag, 15 Uhr) „Es ist einfach geil, dass wir so ein Spiel auf Messers Schneide für uns entschieden haben“, frohlockte der Rantrumer Trainer Olli Hansen nach dem Auswärtscoup beim SH-Liga-Absteiger TSG Concordia Schönkirchen (3:1) in der Vorwoche. Dieser Sieg sorgte dafür, dass sich sein TSV langsam, aber sicher in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat. Trotzdem tritt Hansen an dieser Stelle bewusst ein wenig auf die Euphoriebremse. „Was passieren kann, wenn wir uns in Sicherheit wiegen und nicht mit letzter Konsequenz agieren, haben wir im letzten Heimspiel gegen Gettorf (0:5) gesehen. Daher liegt es jetzt an uns, die Leistung aus Schönkirchen zu bestätigen. Das schaffen wir nur, wenn wir wieder an unsere Grenzen gehen.“

Bei der Mannschaft vom Lagedeich fallen Thomas Pahnke (krank), Nomme Carstens (angeschlagen) und Thomas Grabowski (Zweite) aus. Hinter dem Einsatz von Danny Jessen steht zudem ein dickes Fragezeichen.

Der Heikendorfer SV ist ein direkter Tabellennachbar mit nur einem Punkt Rückstand in Schlagdistanz zu den Rantrumern. Die Mannschaft des jungen Trainers David Lehwald hat ein knüppelhartes Auftaktprogramm mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Siegen und Niederlagen gestaltet und befindet sich daher in Lauerstellung. Zuletzt fuhren die Heikendorfer einen Auswärtssieg beim starken TSV Altenholz (1:0) einfahren.

FC Kilia Kiel – Husumer SV (Sonnabend, 14.30 Uhr) Die Husumer SV will FC Kilia Kiel den Auswärtsfluch mit jüngst zwei Niederlagen in Folge besiegen. Trotz der Negativerlebnisse lässt sich HSV-Coach Dennis Witt nicht verrückt machen, auch wenn er das derzeitige Problem erkannt hat: „Mich hat in den vergangenen Spielen ein bisschen geärgert, dass wir so viele einfache Gegentore kassieren. Das müssen wir schleunigst abstellen. Daher werden wir versuchen noch kontrollierter aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren und unser Spiel mit Bedacht aufzubauen.“

Insgesamt kann der Husumer Saisonstart mit dem augenblicklichen dritten Tabellenplatz als gelungen bezeichnet werden. Deshalb ist Witt vom „Husumer Weg“ nach wie vor überzeugt: „Wenn wir weiter gemeinsam an einem Strang ziehen, bleiben wir auch im Fahrwasser. Was wir bislang in der Offensive gezeigt haben, war nämlich schon stark.“

Der Gegner aus der Landeshauptstadt verfügt über einige spielerisch und taktisch gut ausgebildete Spieler, hatte vor der Saison allerdings mit einer enormen Fluktuation zu kämpfen. Diese Akteure zu einem Kollektiv zu formen, war zu Beginn der Spielzeit die Schwierigkeit. Allerdings scheint Kilia mehr und mehr zu einer Einheit zusammen zu wachsen, was die jüngsten Ergebnisse zeigten. Insbesondere mit dem Auswärtssieg beim hoch eingeschätzten Gettorfer SC (2:0) am vergangenen Wochenende ließen die Schützlinge von Matthias Hartwig aufhorchen.

SG Geest 05 – BW Löwenstedt (verlegt auf 10. Dezember) Der SV Blau-Weiß Löwenstedt hätte bereits ein erstes Endspiel um den Klassenerhalt vor der Brust gehabt. Allerdings nahmen die Dithmarscher Anfang der Woche mit den Verantwortlichen aus Löwenstedt Kontakt auf und baten um Spielverlegung, aufgrund zahlreicher Verletzungen. Die SG hätte keine wettbewerbsfähige Truppe aufbieten können. Die Löwen stimmten deshalb einer Verlegung auf den 10. Dezember zu. Eine faire Geste, wenn man bedenkt, welche sportliche Bedeutung ein Sieg gegen die angeschlagenen Dithmarscher, die unlängst einen Wechsel auf der Trainerbank zu verzeichnen hatten, gehabt hätte. 

08.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 9 23.09.17 Büdelsdorfer TSV Husumer SV  
Spieltag 9
LL 10 30.09.17 Husumer SV Osterrönfelder TSV  
Spieltag 10
LP-HF 03.10.17 Husumer SV SV Preußen 09 Reinfeld  
03.10.17 LandesPokal Halbfinale Husumer SV - SV Preußen 09 Reinfeld  
Die beiden letzten im Wettbewerb verbliebenen Landesligisten Husumer SV und SV Preußen Reinfeld treffen im Halbfinale aufeinander, der SV Todesfelde empfängt den VfB Lübeck oder den SC Weiche Flensburg 08.

LOTTO-Pokal: Landesliga-Duell im Halbfinale

Husumer SV trifft auf den SV Preußen Reinfeld / Todesfelde bekommt es mit dem VfB Lübeck oder Weiche zu tun

Ein Viertelfinale im LOTTO-Pokal mit der Partie zwischen VfB Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 (16. August 2017) steht zwar noch aus, doch traditionell werden die Halbfinalbegegnungen seit vielen Jahren im Rahmen des Saison-Openings der Flens-Oberliga ausgelost. Mit dem SV Preußen Reinfeld (Landesliga Holstein) und der Husumer SV (Landesliga Schleswig) haben es in dieser Saison zwei Überraschungsteams aus der sechsten Liga in die Runde der letzten Vier geschafft. Der dritte bereits feststehende Halbfinalist ist der SV Todesfelde.

SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Dirk Schröder, Spielleiter des Pokalwettbewerbs, sorgten direkt mit der Ziehung der ersten beiden Loskugeln für ein Landesliga-Duell zwischen der Husumer SV und dem SV Preußen Reinfeld, so dass bereits heute feststeht, dass ein Landesligist im kommenden Frühjahr im Endspiel um den LOTTO-Pokal steht.

Die Husumer hatten im Viertelfinale für eine große Überraschung gesorgt und mit Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 einen Favoriten aus dem Weg geräumt. Reinfeld setzte sich seinerseits im Elfmeterschießen gegen Oberligist Heide durch.

Mit der Auslosung der ersten Partie wurde die weitere Auslosung nur noch zur Formalie. Als Oberligist genießt der SV Todesfelde in jedem Fall Heimrecht und muss nur noch abwarten, ob es im Halbfinale gegen den VfB Lübeck oder den SC Weiche Flensburg 08 geht. Die beiden Spitzenmannschaften der Regionalliga absolvieren ihre Viertelfinalbegegnung am 16. August.

Terminiert sind beide Halbfinals auf den 3. Oktober. Einvernehmliche Spielverlegungen sind möglich, wobei der späteste Termin für die Austragung der Halbfinals der 31. Oktober 2017 ist.
11.08.17 · 16:55 Uhr · jmk | www.fupa.net

SV Preußen Reinfeld kämpft Heider SV nieder

5:3 n.E. - Landesligist sorgt für eine Pokalüberraschung
Im zweiten Viertelfinale des SHFV-Pokals am Sonnabend hat der Landesligist von Preußen Reinfeld für eine Überraschung gesorgt. Nach einem 5:3-Sieg im Elfmeterschießen haben die Stormarner den SH-Ligisten aus Heide aus dem Wettbewerb geschmissen. 

Torjäger Kristof Rönnau erzielte nach 17 Minuten die Führung für die Preußen. Dieser Spielstand hatte bis zur Pause Bestand, allerdings mussten die Stormarner ab der 31. Minute in Unterzahl agieren, nachdem Patrick Witten nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. 

Nach Wiederanpfiff drückte Heide zunächst. In der 53. Minute hatten die Dithmarscher noch Pech, als ein Schussversuch am Pfosten landete. Knapp 20 Minuten später sorgte schließlich Samir Heissenberg für den verdienten Ausgleich. Ein weiterer Treffer gelang beiden Teams nicht. Die Reinfelder kämpften sich in Unterzahl bis in die 120. Minute.

Dann musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem Keeper Sebastian Simmich zum Helden avancierte und gleich zwei Strafstöße entschärfte. David Quade und Fynn Buggenthien brachten den Ball nicht im Netz unter, so dass sich der Underdog letztlich mit 5:3 durchsetzte. 
22.07.17 · 20:20 Uhr · | www.fupa.net
LL 11 07.10.17 TSV Altenholz Husumer SV  
Spieltag 11
LL 12 14.10.17 Husumer SV SG Geest 05  
Spieltag 12
LL 13 21.10.17 TSV Rantrum Husumer SV  
Spieltag 13
LL 14 28.10.17 Husumer SV Gettorfer SC  
Spieltag 14
LL 8 31.10.17 Husumer SV TSV Klausdorf  
Die Landesligapartie zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf fällt aus. © Herrmann

Husumer SV gegen TSV Klausdorf fällt aus

Voraussichtlicher Nachholtermin ist der 31. Oktober
Kiel (Michael Felke) - Die Spitzenbegegnung zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf wurde abgesagt. Aufgrund Sturmschäden und Überschwemmungen kann die für heute (Sonnabend) angesetzte Partie der Landesliga Schleswig nicht angepfiffen werden. Das Spiel wird voraussichtlich am 31. Oktober nachgeholt.
16.09.2017 · 13.04 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spielausfälle in Schleswig-Holstein am Wochenende

Husumer SV gegen TSV Klausdorf fällt aus
Das regnerische Wetter der vergangenen Woche führt zu Spielausfällen zwischen Nord- und Ostsee. So sperrte die Stadt Husum bereits die Rasenplätze.

Damit fällt die Landesligapartie zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf aus.
14.09.2017 · 20:45 Uhr | www.fupa.net
LL 15 04.11.17 TSG Concordia Schönkirchen Husumer SV  
Spieltag 15
LL 16 11.11.17 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt  
Spieltag 16
LL 17 19.11.17 Eckernförder SV Husumer SV  
Spieltag 17
LL 18 25.11.17 Husumer SV TSV Kropp  
Spieltag 18
LL 19 03.12.17 Schleswig 06 Husumer SV  
Spieltag 19
LL 20 04.03.18 Heikendorfer SV Husumer SV  
Spieltag 20
LL 21 10.03.18 TSV Klausdorf Husumer SV  
Spieltag 21
LL 22 17.03.18 Husumer SV Büdelsdorfer TSV  
Spieltag 22
LL 23 24.03.18 Osterrönfelder TSV Husumer SV  
Spieltag 23
LL 24 07.04.18 Husumer SV TSV Altenholz  
Spieltag 24
LL 25 15.04.18 SG Geest 05 Husumer SV  
Spieltag 25
LL 26 21.04.18 Husumer SV TSV Rantrum  
Spieltag 26
LL 27 28.04.18 Gettorfer SC Husumer SV  
Spieltag 27
LL 28 05.05.18 Husumer SV TSG Concordia Schönkirchen  
Spieltag 28
KP-F 10.05.18 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV  
10.05.2018 Kreispokal-Finale: SV Frisia 03 Risum-Lindholm - Husumer SV  
LL 29 12.05.18 Husumer SV FC Kilia Kiel  
Spieltag 29
LL 30 26.05.18 Husumer SV TSV Bordesholm  
Spieltag 30

 

 




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