1. HERREN HUSUMER SV 2018/19 en Archiv
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zuletzt aktualisiert am: Montag, 20.05.2019 0:30

Die Landesliga Schleswig-Mannschaft der Husumer SV 2018/19

hintere Reihe: Luca Steen · Marvin Matthiesen · Niklas Ludwig · Benjamin Gielow · Luca Sander · Chris Bielinski
mittlere Reihe: Momme Reinhold · Arne Strohscheer · Marc Koschenz · Bosse Wullenweber · Valentin Godt · Tarek Yassine · Marco Nagel · Fabian Wobig · Hendrik Fleige · Torsten Böker · Bernd Friedrichsen · Dieter Schleger
vordere Reihe: Tobias Wetzel · Henning Lorenzen · Finn Christiansen · Jan-Eric Lorenzen · Sascha Feller · Kevin Knitel · Fabian Arndt · Daniel Hornburg

Dieter Schleger mit unseren Neuzugängen Trainer Torsten Böker · Tarek Yassine · Jan-Eric Lorenzen · Marco Nagel · Kevin Knitel · Fabian Arndt

Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Fabian Arndt

geb. 1995 · bei der Husumer SV seit 2018

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Dennis Emken

geb. * · bei der Husumer SV seit 2018

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

Kevin Knitel

geb. 1998 · bei der Husumer SV seit 2018

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Marco Nagel

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2018

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2017

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

Tarek Yassine

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2018

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent / Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Torsten Böker

Momme Reinhold

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Handy: 0176 617 901 26

per E-Mail:

Kontakt

per Handy: 0170 77 53 456

per E-Mail:
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf
Bernd Friedrichsen

 

 

 

 

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann & Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

Dieter Schleger

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

 

 

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

20./21.06.2018 Fußball-Landesliga Schleswig bekommt "Zuwachs" aus dem Westen Schlei Bote, Flensburge Tageblatt, sh:z-Nordfriesland Sport
20.06.2018 Vorläufige Staffeleinteilung / Neuling Jevenstedt trifft auf den BTSV und OTSV Eckernförder Zeitung / Landeszeitung

Flensburg (usc) - Der Schleswig-Holsteinische Fußballverband (SHFV) hat die vorläufige Einteilung der Verbands-Spielklassen (Flens-Oberliga, Landes- und Verbandsligen) für die Spielzeit 2018/19 veröffentlicht. In der Flens-Oberliga ist der ehemalige Nord-Bezirk weiterhin mit vier Teams vertreten, Landesliga-Meister TSV Kropp ersetzt Absteiger TSV Friedrichsberg.

Neues gibt es in der Landesliga Schleswig: Die drei Vertreter des Kreises Westküste (Steinburg, Dithmarschen), in der vergangenen Saison noch der Landesliga-Holstein zugeordnet, sind jetzt vom Verband in der n?rdlichen Liga (Schleswig) eingruppiert worden. Dafür rutschen die Kieler Vertreter Heikendorfer SV, TSV Klausdorf und TSG Concordia Schönkirchen in die südlichere Staffel (Holstein).

Der Norden ist in der Serie 2018/19 mit sechs statt bislang fünf Teams vertreten. Der TSV Kropp ist auf-, Blau-Weiß Löwenstedt abgestiegen. Aus der Oberliga kommt der TSV Friedrichsberg dazu, aus den Verbandsligen der TSV Nordmark Satrup und Stern Flensburg.

Einen „Neuzugang“ - abseits von Auf- oder Abstieg - gibt es in der Verbandsliga Nord. Der Marner TV spielte in der vergangenen Saison noch in der Verbandsliga West (Neunter) und rutscht jetzt in den Norden.

Bis zum Sonnabend können sich Vereine, die mit der Staffel-Einteilung unzufrieden sind, beim SHFV melden und Alternativ-Vorschläge machen. Allerdings müssen sie gleichzeitig eine Mannschaft benennen, die bereit ist, die Spielklasse zu tauschen. Am Dienstag, 26. Juni, soll die Staffeleinteilung dann endgültig sein.

Flens-Oberliga
VfB Lübeck II
Inter Türkspor Kiel
TSV Schilksee
TSV Bordesholm (Aufsteiger=Auf)
SV Frisia 03 Risum-Lindholm
PSV Neumünster
VfR Neumünster
SV Eichede
NTSV Strand 08
Eutin 08 (Absteiger=Ab)
SV Todesfelde
SC Weiche Flensburg 08 II
TSV Kropp (Auf)
TSB Flensburg
Heider SV
TSV Lägerdorf

Landesliga Schleswig
TSV Altenholz
Husumer SV
TSV Rantrum
Gettorfer SC
Büdelsdorfer TSV
Eckernförder SV
Osterrönfelder TSV
MTSV Hohenwestedt (Auf)
TuS Jevenstedt (Auf)
TSV Friedrichsberg (Ab)
Schleswig 06
TSV Nordmark Satrup (Auf)
Stern Flensburg (Auf)
BSC Brunsbüttel (neu, LL Holstein)
FC Reher/Puls (neu, LL Holstein)
VfR Horst (neu, LL Holstein)

Verbandsliga Nord
TSV Rot-Weiß Niebüll
SG Langenhorn-Enge (Auf)
SV Blau-Weiß Löwenstedt (Ab)
SV Dörpum
SG Leck-Achtrup-Ladelund
TuS Rotenhof (Auf)
SV Grün-Weiß Tolk (Auf)
FC Wiesharde
TSV Süderbrarup
TuS Collegia Jübek
FC Tarp-Oeversee
TSV Nord Harrislee
Schleswig IF
Marner TV (neu aus VL West)
TSV Büsum
MTV Tellingstedt

27.06.2018 Finale Staffeleinteilung SHFV

Liebe Sportfreunde,
anbei übersenden wir allen jetzt die finale Staffeleinteilung der Verbandsspielklassen der Herren für die Spielserie 2018/2019.

Für weitere Rückfragen stehe ich gern zur Verfügung.

Mit sportlichen Grüßen
Klaus Schneider
(Vorsitzender SHFV-Herrenspielausschuss)
Tel.: 0451 / 8070399
Fax: 0451 / 8130871
Mobil: 0170 / 3012592

Postfach intern: Klaus.Schneider@shfv-kiel.evpost.de
Postfach extern: K.Schneider@shfv-kiel.de

26.07.2018 Gut gerüstet für den Titelkampf sh:z-Nordfriesland Sport

Gut gerüstet für den Titelkampf

Fußball-Landesliga vor der Saison: Neuer Trainer und interessante Neuzugänge bei der Husumer SV
Husumer SV in der Saison 18/19: hinten v. l. Luca Steen, Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig, Benjamin Gielow, Luca Sander, Chris Bielinski, Arne Strohscheer (Fußball-Obmann); mittlere Reihe: Momme Reinhold (Torwart-Trainer/Trainer Assistent), Marc Koschenz, Bosse Wullenweber, Valentin Godt, Tarek Yassine, Marco Nagel, Fabian Wobig, Hendrik Fleige, Torsten Böker (Trainer), Dieter Schleger (Sportlicher Leiter); vorne: Tobias Wetzel, Henning Lorenzen, Finn Christiansen, Jan-Eric Lorenzen, Sascha Feller, Kevin Knitel, Fabian Arndt, Daniel Hornburg. Es fehlen Mirko Krüger, Cyriak Albertsen, André Witthon. Foto: Brigitte Petersen

Der Kader der Husumer SV

Zugänge: Fabian Arndt (SC Weiche Flensburg 08), Kevin Knitel (SV Frisia 03 Risum-Lindholm), Mirko Krüger (SC Weiche Flensburg 08 A-Jugend), Jan-Eric Lorenzen (MTV Schwabstedt), Marco Nagel (SC Weiche Flensburg 08 II), Tarek Yassine (TSV Rantrum)

Abgänge: Florian Cornils (Karriereende), Marvin Hems (IF Stjernen Flensborg), Christian Herpel (Karriereende, Trainer zweite Mannschaft), Rene Hornburg (SV Dörpum), Nils Mühlenbrock (Slesvig IF), Christian Peters (SV Blau-Weiß Löwenstedt), Florian Plewka (Karriereende), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Gianluca Siefert (Ziel unbekannt)

Torhüter: Chris Bielinski (25), Jan-Eric Lorenzen (26)
Abwehr: Sascha Feller (20), Marco Nagel (24), Marvin Matthiesen (21), Luca Steen (22), Tobias Wetzel (25), Andre Witthohn (30), Fabian Wobig (31), Bosse Wullenweber (24)
Mittelfeld: Finn Christiansen (24), Benjamin Gielow (33), Valentin Godt (20), Daniel Hornburg (24), Kevin Knitel (20), Henning Lorenzen (26), Niklas Ludwig (23), Luca Sander (21), Tarek Yassine (21)
Sturm: Cyriac Albertsen (21), Fabian Arndt (22), Hendrik Fleige (20), Marc Koschenz (25), Mirko Krüger (19)
Trainer: Torsten Böker (38)
Co- und Torwart-Trainer: Momme Reinhold. - Physiotherapeuten: Bernd Friedrichsen, Eicke Ludorf. - Sportlicher Leiter: Dieter Schleger. - Fußball-Obmann: Arne Strohscheer(64.)

HUSUM (Björn Gutt) - Beim Fußball-Landesligisten Husumer SV hat sich das Personalkarussell wieder einmal ein wenig gedreht. Eine entscheidende Veränderung beim Vierten der Vorsaison in der zweithöchsten Liga Schleswig-Holsteins hat sich auf der Trainerbank ergeben, wo Torsten Böker zukünftig das Zepter schwingt.
Der Fachmann mit höherklassiger Erfahrung kam als als Nachfolger von Dennis Witt (jetzt SG Eiderstedt) mit der Empfehlung erfolgreicher Arbeit bei Flensburg 08 bzw. nachfolgend beim SC Weiche Flensburg 08 II, die er zu einer Spitzenmannschaft in der Oberliga Schleswig-Holstein formte. Böker steht für Offensiv-Fußball und hat bewiesen, dass er eine Mannschaft weiterentwickeln kann und passt damit in das Konzept der HSV, die auf eine junge Mannschaft mit Spielern aus der Region setzen will.
Der Top-Ttransfer ist sicherlich Fabian Arndt, der nach seiner Jugendzeit bei Holstein Kiel zuletzt fester Bestandteil des Regionalkaders des SC Weiche Flensburg 08 war. Nun zieht es den Horstedter aus beruflichen Gründen zurück in heimische Gefilde. Auch die weiteren Neuen wie Kevin Knitel, Jan-Eric Lorenzen oder die Rückkehrer Tarek Yassine und Marco Nagel verfügen trotz ihres jungen Alters über Oberliga-Erfahrung. Mit Mirko Krüger kommt zudem ein Talent aus der A-Jugend des SC Weiche 08.
"Uns war es bei der Auswahl der neuen Spieler auch wichtig, dass sie Lust auf Husum haben und dass es sportlich, für die Art, wie wir Fußball spielen wollen, und menschlich passt", sagt Torsten Böker. "Man darf aber nicht vergessen, dass uns beispielsweise mit Christian Peters und Christian Herpel auch wichtige und erfahrene Spieler verlassen haben, so dass es schon wieder ein kleiner Umbruch ist."
Insgesamt sieht Böker seinen im Durchschnitt 23,6 Jahre jungen Kader sehr gut aufgestellt. "Jeder hat die Chance sich zu zu empfehlen. Ich bin froh, dass wir über einen qualitativ und quantitativ guten Kader verfügen, den wir über eine gesamte Saison brauchen werden, auch um die Intensität im Training jederzeit hoch zu halten." Der neue Coach mahnt aber auch zur Geduld. Die Mannschaft brauche Zeit, sich zu entwickeln. Böker ist daher auch froh, über erfahrene Spieler wie Henning Lorenzen, Bosse Wullenweber oder Benjamin Gielow zu verfügen. "Das sind für uns Persönlichkeiten auf und neben dem Platz und daher für unsere junge Truppe eminent wichtig."
Das Saisonziel ist in Husum zunächst nicht direkt mit einer bestimmten Platzierung verbunden. Für den Trainer kommt es in erster Linie darauf an "fußballerisch noch besser zu werden". Dabei sollen eine gepflegte Technik und spielerische Lösungen unter höchstem Tempo betont werden. "Ich gehe davon aus, dass wir in vielen Spielen viel Ballbesitz haben werden. Daher ist es wichtig, dass wir einen klaren Plan haben, wie wir Fußball spielen wollen", nennt Böker seine Vorstellungen und zeigt sich mit den bisherigen Eindrücken zufrieden.
Dass Husum aufgrund der namhaften Neuzugänge auf Trainer- und Spielerseite von vielen Konkurrenten und Experten als Aufstiegsfavorit gehandelt werden wird, sieht Böker entspannt. "Es ist doch schön, wenn die anderen uns so sehen. Davon lassen wir uns jedoch nicht beeindrucken, weil wir wissen, dass sicherlich nichts von alleine gehen wird." Es kommt für den 38-Jährigen auch darauf an, dass Niederlagen und eventuelle Rückschläge konstruktiv aufgearbeitet werden. "Wir haben ein gutes Fundament im Verein und im Umfeld, mit dem wir zielstrebig mittelfristig eine gute Mannschaft aufbauen wollen."
Zu den Favoriten in der Landesliga zählt Böker zuerst den Gettorfer SC: "Eine eingespielte und ausgeglichene Mannschaft mit hoher individueller Klasse." Auch den Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg hat Husums Coach auf der Rechnung: "Eine junge Truppe, die nun ein Jahr Oberliga-Erfahrung hat." Dazu rechnet der Familienvater mit der einen oder anderen Überraschung und nennt beispielhaft Stern Flensburg.
19.09.2018 Emken ersetzt Lorenzen sh:z-Nordfriesland Sport

Emken ersetzt Lorenzen

Torwartwechsel bei Fußball-Landesligist Husumer SV


Jan-Eric Lorenzen

HUSUM (bjg) – Beim Fußball-Landesligisten Husumer SV gab es einen Wechsel auf der Torhüterposition. Jan-Eric Lorenzen wird zukünftig nicht mehr für den derzeitigen Tabellenführer auflaufen. Die Trennung vom 26-jährigen Schlussmann, der erst vor der Saison vom MTV Schwabstedt in die Kreisstadt gewechselt war, erfolgte einvernehmlich. Seine Nachfolge zwischen den Husumer Pfosten tritt Dennis Emken an.
Lorenzen kann den zeitlichen Aufwand beim ambitionierten Landesligisten nicht mehr betreiben und wird in Absprache mit Trainer Torsten Böker nicht mehr dem Husumer Ligakader angehören. Auch waren die Chancen auf regelmäßige Einsatzzeiten aus Sicht des jungen Familienvaters nicht gegeben. "Ich hatte mir das insgesamt etwas anders vorgestellt, mache aber niemandem einen Vorwurf. Diese Entscheidung habe ich für mich und im Sinne meiner Familie getroffen. Ich wünsche der Mannschaft und dem Verein alles erdenklich Gute und viel Erfolg. Den Jungs wünsche ich zudem eine verletzungsfreie Spielzeit", sagte Lorenzen zu seinem Abschied. HSV-Coach Böker akzeptierte den Entschluss Lorenzens. "Wir hatten ein sehr offenes und konstruktives Gespräch. Letztlich sind wir auf einen gemeinsamen Nenner gekommen und haben die Zusammenarbeit beendet. Wir wollen Jan-Eric auch keine Steine in den Weg legen", meinte Böker. Wie es fußballerisch für den Torhüter weitergeht, ist noch nicht bekannt. Lorenzen wolle sich mit seiner Entscheidung Zeit lassen und darüber reiflich nachdenken.
Husum hat inzwischen bereits in Dennis Emken einen Ersatz gefunden. Der 26-Jährige wird zukünftig das Duell um die Nummer Eins mit Stammkeeper Chris Bielinski aufnehmen. "Ich kenne Dennis aus unserer gemeinsamen Zeit bei Flensburg 08 und freue mich sehr, dass wir ihn für uns gewinnen konnten", sagte Böker über die Verpflichtung des hauptberuflichen Polizisten. Aufgrund seiner Ausbildung hatte Emken zuletzt keinen Verein. Somit ist der Torhüter sofort spielberechtigt.
Die letzte Station des 26-Jährigen war in der Saison 2016/2017 Flensburg 08 (jetzt SC Weiche Flensburg 08), wo er unter Böker als Stammtorwart in der damaligen Schleswig-Holstein-Liga zum Einsatz kam. Emken durchlief im Jugendbereich die Mannschaften des heutigen Zweitligisten Holstein Kiel, bei dessen Reserveteam Emken auch später unter Vertrag stand. Danach folgte ein Engagement beim ETSV Weiche Flensburg, wo der hauptberufliche Polizist sogar ein wenig Regionalliga-Erfahrung sammelte und drei Einsätze vorweisen kann.
"Dennis passt fußballerisch, aber vor allem menschlich sehr gut in unsere Mannschaft. Er hat nach seiner Fußballpause wieder richtig Lust zu kicken. Mit Chris Bielinski und ihm sind wir auf der Torhüterposition weiterhin richtig gut aufgestellt", sagte Böker über seinen Neuzugang
12.10.2018 Rantrum: Fußball-Talk geht in die zweite Runde sh:z-Nordfriesland Sport
Experten diskutieren im Stadiontreff über das Landesliga-Derby
RANTRUM (sh:z) – Sonntagvormittag um 11 Uhr – nahezu jeder Fan des großen Bundesliga-Fußballs weiß etwas mit diesem Termin anzufangen. Seit 1995 gibt es nun schon den Sport1-Doppelpass, der je nach Sponsorenvertrag bereits die unterschiedlichsten Bezeichnungen im Titel trug. Mit Rudi Brückner (1995 bis 2004), dem legendären Jörg Wontorra (2004 bis 2015) und Ex-Bayern-München-Profi Thomas Helmer (seit 2015) prägten erst drei verschiedene Moderatoren die Sendung.

Dass der Redebedarf zum Thema Fußball ziemlich groß sein muss, zeigt die Tatsache, dass seit kurzem Pay-TV-Sender Sky mit „Wontorra – Der Fußballtalk“ zeitgleich eine zweite Expertenrunde ausstrahlt. Während diese beiden Formate die große Welt rund um die Fußball-Bundesliga analysieren, bietet aber auch der regionale Fußball Woche für Woche reichlich Stoff für angeregte Diskussionen. Daher hat sich der Rantrumer Jürgen Schau im vergangenen Jahr gefragt, warum man diese beiden Dinge nicht zusammenbringen sollte – und veranstaltete anlässlich des Lokalderbys in der Fußball-Landesliga zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV den „Rantrumer-Doppelpass-Fußballtalk“.

Dieser geht nun in die zweite Runde. Am Sonnabend (15 Uhr) steht wieder das Derby zwischen den beiden Nachbarn und Erzrivalen auf dem Programm und daher geht auch die Gesprächsrunde wieder „auf Sendung“. Sie beginnt – natürlich – am Sonntagvormittag um 11 Uhr im Rantrumer Stadiontreff.

Auf der Themenliste steht dann das Derby vom Vortag, aber auch die laufende Landesliga-Saison soll aus Husumer und Rantrumer Sicht beleuchtet werden. Moderiert wird die Talkrunde auf den Spuren von Jörg Wontorra in gewohnter Weise vom Initiator Jürgen Schau selbst. Als Gäste haben diesmal Rantrums Liga-Coach Karl Müller, Husums Fußball-Obmann Arne Strohscheer und zum zweiten Mal Björn Gutt, freier Mitarbeiter und Landesliga-Beauftragter des Schleswig-Holsteinisches Zeitungsverlags, zugesagt. Erstmals sind mit Lev Meesenburg (Rantrum) und Henning Lorenzen (Husum) auch die Kapitäne der beiden Kontrahenten dabei und vervollständigen die Runde.

Eine schöne Idee von Jürgen Schau wird damit am Sonntag weitergeführt, wobei in lockerer Atmosphäre der höherklassige Fußball aus der Region eine Plattform bekommt. Eine solche Veranstaltung lebt natürlich auch von den Zuschauern. Daher sind alle Interessierten herzlich willkommen und dazu eingeladen, anders als bei den großen TV-Formaten mit der Runde zu diskutieren.

09.01.2019 Das ist die Top-Elf der Hinrunde 2018/19 in der Landesliga Schleswig www.sportbuzzer.de
von Sandrine Käthner

Wir haben Trainer der Landesliga Schleswig befragt, welche Spieler für sie die besten der Hinrunde waren. Nun steht die Top-Elf der Landesliga Schleswig fest.

Husumer SV ohne Niederlage

Zugegeben: Es könnte spannender zugehen in der Fußball-Landesliga Schleswig. Zumindest, was die Tabellenspitze angeht. Denn dort rangiert nach 19 Spielen beinahe einsam auf weiter Flur die Husumer SV mit satten elf Punkten Vorsprung auf den zweitplatzierten TSV Normark Satrup. Keine einzige Niederlage und lediglich vier Unentschieden stehen 15 Siegen gegenüber – eine bärenstarke Bilanz für die Husumer.

Spannung im Abstiegskampf?

Dahinter werden die Abstände allerdings wesentlich geringer. Den ersten Abstiegsplatz (14) und Rang acht trennen gerade einmal fünf Punkte. Ihr seht also: nach unten ist noch Einiges offen und auch der Kampf um den Relegationsplatz hinter der Husumer SV könnte in der Rückrunde noch einmal spannend werden, denn der FC Reher/Puls und Aufsteiger TuS Jevenstedt liegen mit jewels drei bzw. vier Punkten Rückstand in Lauerstellung.

Thies Kochanski erfolgreichster Torjäger

Insgesamt gab es in der Landesliga Schleswig bisher 554 Tore zu bejubeln. Im Schnitt sind das 3,7 Tore pro Spiel. Bester Torjäger ist mit 21 Buden Thies Kochanski, womit er sich natürlich einen Platz in der Top-Elf der Hinrunde verdient hat. Wer außerdem nominiert wurde, erfahrt ihr in unserer Bildergalerie!

Ein Trainer, vier Stimmen

Entschieden, wer zu den besten Kicker der Spielklasse zählt, haben die Landesliga-Trainer selbst. Jeder Coach hatte im Rahmen der Abstimmung vier Stimmen und durfte jeweils einen Spieler von Keeper bis Knipser nominieren. Einzige Bedingung: Die Trainer durften keine Akteure nominieren, die in ihrem eigenen Team spielen.


Tor: Rico Nommensen (IF Stjernen Flensborg). © Facebook/IF Stjernen Flensborg


Abwehr: Tim-Marten Wicke (links, Gettorfer SC) © Griese


Abwehr: Nick-Ole Lehmann (rechts, TuS Jevenstedt) © Sönke Ehlers


Abwehr: Tim-Marten Wicke (links, Gettorfer SC) © Griese


Abwehr: Bosse Wullenweber (re., Husumer SV) © Reinhard Gusner


Abwehr: Julian Büch (re., Reher/Puls) © Reinhard Gusner


Mittelfeld: Fabian Arndt (li., Husumer SV, hier noch f?r Weiche Flensburg) © Gusner


Mittelfeld: Lukas Gersteuer (li., TuS Jevenstedt) © Sönke Ehlers


Mittelfeld: Finn Christiansen (li., Husumer SV) © Husumer SV


Mittelfeld: Mirko Mrosek (Mitte, TuS Jevenstedt) © Sönke Ehlers


Sturm: Lucas Seefeldt (re., TuS Jevenstedt) © KN


Sturm: Thies Kochanski (li., MTSV Hohenwestedt) © KN

22.01.2019 Husumer SV: "Es wird niemals langweilig" www.fupa.net
von Julian Berger

Marvin Matthiesen, Innenverteidiger des Husumer SV, hat sich in unserem Teamcheck Gedanken über die hinter uns liegende Hinrunde und über die zukünftigen Spiele gemacht.

Wie zufrieden seid Ihr mit der Hinrunde?
Marvin Matthiesen: Wir sind derzeit auf einem sehr guten Weg in Richtung Aufstieg in die Oberliga. Uns ist es gelungen eine Hinrunde ohne Niederlage zu spielen und haben sehr gute Ergebnisse erzielt.

Gibt es Veränderungen im Team? Trainerwechsel, Neuzugänge?
Marvin Matthiesen: Während der Winterpause haben wir leider drei Abgänge zu beklagen. Uns verlassen drei gute, talentierte und zum Teil junge Spieler, die sich fußballerisch anders orientieren wollen.

Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die Du gezielt loben würdest?
Marvin Matthiesen: Bei so einer guten Hinrunde ist es immer besonders schwierig jemanden hervorzuheben. Ich denke alle sind an dem Erfolg beteiligt. Dennoch würde ich unseren Torwart Chris Bielinski und unseren Spielmacher Fabian Arndt ein großes Lob aussprechen. Beide machen ihre Sache besonders gut.

Wann startet Ihr in die Vorbereitung beziehungsweise wann habt Ihr angefangen? Steht/Stand ein besonderes Testspiel an?
Marvin Matthiesen: Wir starten mit der Vorbereitung für die Rückrunde Ende Januar. Unser Trainer hat uns bereits den Plan vorgestellt. Es wird anstrengend, allerdings mit so einem klasse Team meistens auch lustig und niemals langweilig.

Wie lautet die Zielsetzung für die laufende Saison?
Marvin Matthiesen: Unserer klares Ziel ist der Aufstieg in die Oberliga und das Gewinnen des Kreispokals.

Gegen welchen Gegner wollt ihr unbedingt gewinnen und wieso?
Marvin Matthiesen: Gegen Rantrum (nordfriesiches Derby) ist es besonders wichtig zu gewinnen, denn bei diesem Spiel stehen sich viele Freunde und Bekannte gegenüber und es sind immer viele Zuschauer mit dabei, die sich dieses Spektakel angucken wollen.

Welche Veränderung wünschst Du Dir für den Amateurfußball? 
Marvin Matthiesen: Ich wünsche mir, dass mehr Spiele aus dem Amateurbereich übertragen/aufgenommen werden. Für jeden Fußballer ist es denke ich schön sich nochmals die einzelnen Highlights aus dem eigenen Spiel anzugucken.

Prognosen:

Meisterschaftsfavorit: Wir (Husumer SV)

Abstiegskandidat(en): Keine Angaben. Ich wünsche mir, dass der Nachbar aus Rantrum die Abstiegsplätze vor Saisonende verlässt.

Saisonziel(e): Aufstieg, Pokalsieg, weiterhin ungeschlagen bleiben

22.02.2019 Im Westen was Neues: Torsten Böker hat beim Husumer SV eine neue ambitionierte Heimat gefunden www.fl-arena.de
Torsten Böker hat an der Westküste beim Husumer SV eine neue und spannende Trainer-Herausforderung angenommen. Foto: Martin Ziemer

Flensburg. Die Himmelsrichtung hat sich für Torsten Böker auf dem Weg zum Training geändert, der Sport und die Ambitionen sicherlich nicht. Der ehemalige Trainer und Spieler der Fußballer von Flensburg 08 und späterer Trainer der zweiten Mannschaft des SC Weiche Flensburg 08 hat seine neue sportliche Heimat an der Westküste in Husum gefunden und pendelt vom Wohnort Schleswig nicht mehr nur zur Arbeit nach Husum.

Die Husumer SV ist in der Landesliga beheimatet, aber die Nordfriesen befinden sich nach einer sportlichen Durststrecke gemeinsam mit Trainer Böker wieder auf dem aufsteigenden Ast. So hat die Husumer SV in der Landesliga das Verlieren verlernt und grüßt mit vier Unentschieden und 15 Siegen nach 19 Spielen von der Tabellenspitze. Die Oberliga ist dabei bereits in Sichtweite, da ändert auch die 0:9-Testspielniederlage gegen den Oberligisten TSB Flensburg zuletzt nichts.

»Solche Tests wie gegen den TSB tun uns gut. Wir konnten merken, woher der Wind weht, und dass wir noch etwas tun müssen und nicht nur von der Oberliga reden. Wir sind jetzt zur Winterpause mit elf Punkten vorne und das wollen wir am Ende natürlich gerne sein«, so Torsten Böker keinen Hehl aus den Ambitionen machend.

Dass der Wechsel als Trainer aus Flensburg in Richtung Westen für den 39-Jährigen der Richtige war, steht dabei außer Frage. Das sieht auch Böker so, der von der Aufnahme bei der Husumer SV schwärmt.

»Mir geht es super in Husum. Das ist ein sehr herzlicher Verein und dort sind wir neuen alle sehr gut aufgenommen worden. Wir geben alles dafür weiter für positive Schlagzeilen zu sorgen und guten Fußball zu zeigen. Da sind wir einfach auf einem guten Weg. In Husum wird der Fußball wirklich gelebt und das merkt man auch wie sie uns Unterstützen und begleiten auch bei Auswärtsspielen«, so der Husumer-Trainer vom Enthusiasmus der Storm-Stadt begeistert.

Alles optimal in Nordfriesland für Böker sollte man meinen, aber in einem Punkt war dem 39-Jährigen doch zu entlocken, dass noch etwas zur gänzlichen Glückseligkeit fehlt. 

»Was ich am Flensburger Fußball tatsächlich vermisse sind die Trainingsbedingungen. Da sind wir auch einfach weit weg von Oberliga-Bedingungen. Da würden wir uns sicherlich mehr wünschen, aber auch daran wird im Hintergrund schon gewerkelt«, so Torsten Böker doch zufrieden lächelnd. 

Elf Spiele in der Landesliga bleiben dem Husumer SV und Torsten Böker in der Landesliga noch, um die Rückkehr in das eigentlich angestammte Revier, die Oberliga, perfekt zu machen. Den Anfang der Mission Aufstieg macht dabei die Partie am 9. März gegen den TSV Altenholz.

Timo Fleth & Jonas Løytved

09./10.04.2019 Ballgeflüster: Kiesbye zurück zur Husumer SV sh:z-Nordfriesland Sport / Schlei Bote

FLENSBURG/HUSUM (sh:z) - Nach fünf Jahren bei Flensburg 08 und beim SC Weiche Flensburg 08 II wechselt Sebastian Kiesbye (Foto) im Sommer zurück zur Husumer SV. Der Tabellenführer der Landesliga, der kurz vor dem Aufstieg in die Oberliga steht, stellt seine Offensive mit dem 28-jährigen Stürmer breiter auf. „Wir sind immer in Kontakt geblieben, nun wollte er zurück zu seinem alten Verein“, sagte Husums Sportlicher Leiter Dieter Schleger . Kiesbye soll nicht der einzige Neuzugang bleiben, in Abwehr und Mittelfeld wolle sich die HSV noch verstärken, so Schleger. Husum verlassen wird dagegen aus beruflichen Gründen Daniel Hornburg.

29.04.2019 Husumer SV vorzeitig Meister Flensburger Tageblatt

HUSUM (sh:z) - Die Husumer SV ist nach dem 6:0 gegen den FC Reher/Puls bereits vier Spieltage vor Saisonende Meister der Fußball-Landesliga und krönte damit eine fast makellose Spielzeit mit nur einer Niederlage in 26 Spielen und bislang 65 von 78 möglichen Punkten. „Wir freuen uns , dass wir unser Ziel erreicht haben“, sagte Trainer Torsten Böker.

30.04.2019 "Ein geiles Gefühl" sh:z-Nordfriesland Sport / Schlei Bote
Fußballer der Husumer SV bejubeln den frühzeitigen Aufstieg in die Oberliga
Gut gemacht, Marvin! Die Spieler der Husumer SV herzen Marvin Matthiesen nach seinem Treffer gegen Reher/Puls. Petersen

HUSUM (Björn Gutt) -  Henning Lorenzen standen Stolz und Freude ins Gesicht geschrieben, nachdem die Fußballer der Husumer SV mit dem 6:0 gegen den FC Reher/Puls den Oberliga-Aufstieg perfekt gemacht hatten. „Auch wenn wir uns darauf einstellen konnten, ist es ein geiles Gefühl, das große Ziel erreicht zu haben“, sagte der HSV-Kapitän. Er freut sich nun auf die ausstehenden Spiele ohne Druck, „die wir natürlich auch noch erfolgreich bestreiten wollen“, und auf den letzten Spieltag am 26. Mai gegen den VfR Horst. „Dann bekommen wir die Meisterschale überreicht und feiern ausgiebig mit unseren Fans und Freunden.“

Auch Hendrik Fleige war überglücklich. „ Es ist überragend, mit dem Heimatverein, bei dem man seine gesamte Jugendzeit verbracht hat, in die höchste Spielklasse Schleswig-Holsteins aufzusteigen“, meinte Husums Top-Torjäger. Trotz seiner herausragenden 19 Saisontreffer (Platz zwei in der Torjägerliste) sieht Fleige sich nur als Teil eines gewachsenen Kollektivs. „Klar wird derjenige, der die Tore macht, öfter erwähnt. Allerdings ist unser Erfolg eine Teamleistung, zu der jeder seinen Teil beigetragen hat. Wenn wir verletzungsfrei und weiterhin so konstant bleiben, können wir in der Oberliga bestehen“, blickt der 21-Jährige optimistisch in die Zukunft.

Defensivkante Marvin Matthiesen bejubelte seine erste Meisterschaft im Herrenbereich: „Es gibt im Moment nichts Geileres. Bislang bin ich erst einmal mit der JSG Hattstedt/Arlewatt in der A-Jugend Meister geworden. Nun gleich den Oberliga-Aufstieg perfekt zu machen, macht mich glücklich und stolz. Besonders freut mich, dass es ein Erfolg der ganzen Mannschaft war. Auf den Teamgedanken wird es nämlich auch in der Oberliga ankommen.“

Der regional- und oberligaerfahrene Mittelfeld-Regisseur Fabian Arndt, der eine starke erste Saison in der Kreisstadt spielte, zeigte sich mit dem Verlauf der Spielzeit zufrieden. „Wir sind mit einer gewissen Erwartungshaltung gestartet, haben aber nicht damit gerechnet, dass wir so früh am Ziel sind. Viel verdienter geht es allerdings auch nicht, muss ich zugeben. Wir haben eine tolle Truppe mit 20 Spielern, die alle das entsprechende Niveau nachgewiesen haben. Daher traue ich uns auch in der Oberliga einiges zu. Wenn wir weiterhin so akribisch und gut trainieren und uns auf unsere spielerischen Qualitäten besinnen, werden wir an der Stärke der Gegner wachsen, und die Klasse halten. Nur darum wird es gehen.“

Ger FreislerSpielplan 2018/19 - LandesLiga Schleswig
Staffelleiter: Gerd Freisler · Brachenfelderstr. 84c · 24536 Neumünster · Tel.: 04321 / 21464 · Mobil: 01511 / 7051684 · E-Mail: g.freisler@shfv-kiel.de
Test 03.07.18 TSV Hattstedt Husumer SV 1:3
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Husumer SV gewinnt in Hattstedt

Hattstedt (bjg) - Wenige Tage nach dem Trainingsauftakt absolvierte Fußball-Landesligist Husumer SV beim Nachbarn aus der Kreisliga TSV Hattstedt sein erstes Testspiel und gewann standesgemäß mit 3:1 (2:1). Dabei setzte der neue HSV-Trainer Torsten Böker alle 21 Spieler seines Kaders ein und zeigte sich insgesamt zufrieden mit dem Auftritt seiner Mannschaft. „Es war ein guter Test gegen einen guten Gegner, der uns viele Dinge aufgezeigt hat, an denen wir noch arbeiten müssen. Mir war es wichtig, dass alle Spieler zum Einsatz kommen, weil bislang alle auch im Training gut mit ziehen. Auch wenn auf dem Platz noch nicht alles rund laufen kann, geht das Ergebnis in Ordnung.“

Der TSV Hattstedt, der nicht mit kompletten Kader antreten konnte, zeigte eine couragierte Leistung und hielt lange Zeit gut mit. Daher war Hattstedts Trainer Axel Thomas auch angetan von der Leistung seines Teams. „Wir haben in der Defensive gut verschoben und auch unsere Offensivspieler haben gut gegen den Ball gearbeitet. Damit haben wir den Husumern das Leben schwer gemacht.“ Bis zum Strafraum hatten die Gäste deutliche Feldvorteile und viel Ballbesitz, mussten jedoch aufgrund der engagierten TSV-Abwehrleistung immer wieder das Spiel verlagern. So war ein Foulelfmeter von Nöten, mit dem Fabian Arndt die Führung besorgte. Die glich Jan Ali mit einem sehenswerten Alleingang aus. Noch vor der Pause war wieder Arndt zur Stelle, um den 2:1-Halbzeitstand zu erzielen. Erst Mitte der zweiten Hälfte wurde die Husumer überlegenheit richtig drückend. Mit Kevin Knitel markierte ein weiterer Neuzugang den dritten Treffer.
Tore: 0:1 Fabian Arndt (FE), 1:1 Jan Ali, 1:2 Fabian Arndt, 1:3 Kevin Knitel

07.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
Test 07.07.18 FC Wiesharde Husumer SV 0:6
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Rantrum und Husum gewinnen Tests

HUSUM (bjg) - Die Fußball-Landesligisten Husumer SV und TSV Rantrum haben ihre ersten Testspiele gewonnen.

FC Wiesharde - Husumer SV 0:6 (0:1): Husum deklassierte den Verbandsligisten FC Wiesharde. Die Gäste dominierten über 90 Minuten. Der FC versuchte über Konter gefährlich zu werden, konnte sich jedoch kaum einmal aus der Umklammerung befreien. Trotz hochkarätiger Gelegenheiten gelang Husum bis zur Pause lediglich ein Treffer durch den überragenden Hendrik Fleige. Nach dem Wechsel war dem FC jedoch der Kräfteverschleiß mehr und mehr anzumerken, so dass die HSV ihre überlegenheit nun auch in Tore ummünzte. Drei weitere Treffer von Fleige sowie Rückkehrer Tarek Yassine und Neuzugang Kevin Knitel sorgten für ein eindeutiges Endergebnis. Daher fiel das Fazit von Torsten Böker auch überaus positiv aus: „Wir haben nach einer guten Trainingswoche einen weiteren Schritt nach vorne gemacht.“

SG Nordau - TSV Rantrum 0:2 (0:1): Nach ein knallharten Einheiten in der ersten Trainingswoche war den Rantrumern die fehlende Spritzigkeit in den ersten 20 Minuten anzumerken. Zudem spielte die SG, die sich zur neuen Saison mit einigen namhaften Neuzugängen verstärkt hat, frech auf und hatte bei einigen guten Gelegenheiten die Führung auf dem Fuß. In der Folge spielten sich jedoch die Nordfriesen mehr und mehr frei und gingen noch vor der Pause durch einen verwandelten Foulelfmeter von Danny Jessen in Führung. In der zweiten Hälfte kontrollierte Rantrum weitgehend das Geschehen und sorgte durch Marvin Theede für einen zweiten Treffer. „Ein guter Aufgalopp nach einem kräftezehrenden Vorbereitungsauftakt“, bilanzierte Rantrums neuer Coach Karl Müller.

10.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP 1 09.07.18 SZ Arlewatt Husumer SV 0:5
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Husumer SV siegt standesgemäß

Frei vor dem Tor: Der Husumer Marc Koschenz (Nr. 20) scheitert jedoch am Arlewatter Keeper Pascal Arndt. Foto: Petersen
Arlewatt (bjg) - Als letzter Club hat die Husumer SV das Achtelfinale im Fußball-Kreispokal erreicht. Der Landesligist feierte am Montag Abend einen standesgemäßen 5:0 (2:0)-Sieg beim SZ Kreisligisten Arlewatt. Dass das Ergebnis trotz drückender überlegenheit der Kreisstädter im Rahmen blieb, war den kampfstarken Gastgebern zu verdanken, die sich zu keiner Zeit aufgaben und eine gute Defensivleistung boten.

Der Landesligist übernahm gleich das Heft des Handels. Für die frühe Husumer Führung war allerdings ein Foulelfmeter von Nöten, den Hendrik Fleige sicher verwandelte (4.). Nach einer guten Viertelstunde sorgte Marc Koschenz (16.) mit dem 0:2 bereits für eine kleine Vorentscheidung. Bis zur Pause hatten die Gäste weitere Gelegenheiten, die allerdings nichts einbrachten.

Auch nach dem Wechsel gab es Einbahnstraßen-Fußballs in Richtung Arlewatter Gehäuse, auch wenn der Gastgeber versuchte nach Ballgewinn schnell zu kontern. Das 0:3 markierte wiederum Fleige, diesmal per Kopf nach Freistoßflanke von Marco Nagel (55.). Das 0:4 war sehenswert, Tarek Yassine schoss aus dem Fußgelenk punktgenau unter die Latte(76.). Den Schlusspunkt setzte der eingewechselte Niclas Ludwig, der sich nach Pass von Daniel Hornburg vor dem Tor eiskalt zeigte (81.).

HSV-Coach Torsten Böker war zufrieden. „Wir haben gegen einen tief stehenden und stark verteidigenden Gegner viele Chancen herausgespielt. Ich denke, dass das Ergebnis in Ordnung geht.“ Nun müssen die Husumer im Achtelfinale am Sonnabend (14.15 Uhr) zum SC Norddörfer.?

11.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Familien-Duell im Kreispokal

Arlewatt (bjg) - Wenn sich heute (19.30 Uhr) das SZ Arlewatt und die Husumer SV in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals gegenüberstehen, ist es für einige kein Spiel wie jedes andere. Es ist nicht nur ein Nachbarschaftsderby, sondern auch ein Familienduell. Zum einen trifft Vater und SZ-Trainer Hannes Matthiesen und seinen Sohn Marvin, der das Husumer Trikot trägt. Zum anderen stehen sich erstmals im Männerbereich die Brüder Arndt gegenüber: Pascal als Keeper des SZ und Fabian, der vom Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 nach Husum gewechselt ist. Die Husumer sind klarer Favorit, dessen ist sich der neue HSV-Coach Trainer Torsten Böker bewusst. „Wir wollen in der Vorbereitung jedes Spiel angehen, als ob es ein Pflichtspiel wäre. Spiele mit einem besonderen Wettkampfcharakter sind sogar noch besser“, sagt Böker. Trotz der harten Trainingsbelastung erwartet der Coach von seiner neuen Mannschaft einen Sieg: „Die letzten Einheiten werden sicher ihre Spuren hinterlassen haben. Trotzdem ist es unser Anspruch, die zweite Runde zu erreichen.“ Sein Gegenüber Hannes Matthiesen rechnet sich höchstens Außenseiterchancen gegen den Landesligisten aus: „Wir wollen Schadensbegrenzung betreiben und einen ordentlichen Fight mit fairen Mitteln abliefern. Zuversichtlich stimmt mich, dass wir eine Woche sehr gut trainiert haben.“
09.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport

Erste Pokalrunde ausgelost

Husum (sh:z) - Das Los will es so: Bereits in der ersten Runde des Fußball-Kreispokals 2018/19 treffen RW Niebüll und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm im ewig jungen Nachbarschaftsduell aufeinander. Cup-Verteidiger Husumer SV, der den SV Frisia 03 mit 4:1 bezwungen hatte, bekam mit dem SZ Arlewatt eine erheblich leichtere Aufgabe zugelost. Eine Tagestour hat der TSV Rantrum vor sich. Der Landesligist mit seinem neuen Trainer Karl Müller gastiert beim TSV Amrum, der am Punktspielbetrieb nicht teilnimmt, sondern nur im Pokal startet.
23.06.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LP 12.07.18 Husumer SV SV Todesfelde 3:4
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Husums Pokaltraum geplatzt

3:4 im Achtelfinale gegen den SV Todesfelde / Entscheidung in der sechsten Minute der Nachspielzeit
Der Husumer Tarek Yassine (r.) wird von Henrik Sirmais vom SV Todesfelde gestoppt. Brigitte Petersen
Husum (Björn Gutt) - Einen Pokalfight allererster Güte lieferten sich die Husumer SV und der SV Todesfelde im Achtelfinale des Fußball-Landespokals im Friesenstadion, was der Oberligist am Ende glücklich, wenn auch nicht unverdient mit 4:3 (1:0) für sich entschied. In buchstäblich letzter Sekunde, als alle sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt hatten, war es Gäste-Akteur Emanuel Bento, der das „Golden Goal“ mit einem Traumtor für seine Todesfelder erzielte und somit eine beeindruckende Aufholjagd der Husumer am Ende nicht belohnt wurde. Die Kreisstädter bewiesen starke Nehmerqualitäten, als sie ein zwischenzeitliches 1:3 innerhalb von acht Minuten egalisierten.

Trotz des unglücklichen Spielverlaufs zog Husums Coach Torsten Böker ein positives Fazit und gratulierte dem Gegner. „Wir sind mit dem Ergebnis nicht zufrieden, haben aber ein gutes Spiel gemacht, in dem Todesfelde letztendlich die glücklichere Mannschaft war. Glückwunsch an den SVT.“

Ein Klassenunterschied zwischen dem Landes- und Oberligisten war über die gesamten 90 Minuten nicht erkennbar, denn es begegneten sich zwei Gegner auf Augenhöhe. Allerdings neutralisierten sich beide Mannschaften vor der Pause trotz hohem Tempo und Intensität weitestgehend. Dann kam die 45. Minute, als Christian Jaacks aus zentraler Position zum Freistoß anlief und HSV-Keeper Jan-Eric Lorenzen, der zusätzlich noch leicht wegrutschte, mit einem Schuss ins Torwarteck überraschte, so dass die Kugel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt zum 0:1 einschlug.

Nach dem Wechsel nahm die Partie sofort richtig Fahrt auf und der SVT erwischte diesmal den weitaus besseren Start. Die Gäste führten wiederum einen Freistoß schnell aus, so dass Morten Liebert die anschließende Flanke in Torjäger-Manier an langem Pfosten verwertete (52.). Ein weiterer Tiefschlag für die Hausherren, die durch einen verwandelten Foulelfmeter (Marc Koschenz wurde von Kai-Fabian Schulz zu Fall gebracht) von Fabian Arndt kurze Zeit später zum verdienten Anschlusstreffer und damit zurück in die Partie kam (59.). Das Spiel wurde nun mehr und mehr zu einem offenen Schlagabtausch und wiederum war es Liebert mit seiner individuellen Klasse, der nach einer missglückten Husumer Rettungsaktion, frei vor dem Tor Lorenzen keine Chance ließ. (68.).

Vielen gingen nun beim Stand vom 1:3 für den klassenhöheren Favoriten bereits von einer kleinen Vorentscheidung aus, hatten die Rechnung allerdings ohne die Husumer gemacht. Zunächst war Marco Nagel nach einer Ecke im zweiten Versuch zur Stelle (73.), bevor Tobias Wetzel aus halbrechter Position SVT-Schlussmann Fabian Oeser düpierte (81.). Damit war die Partie wieder offen - bis in der 6. Minute der Nachspielzeit.

Nun geht es für die Husumer SV am Sonnabend (Anstoß: 14.15 Uhr) auf der Insel Sylt beim SC Norddörfer nur im Kreispokal Nordfriesland weiter.

Husumer SV: Jan-Eric Lorenzen - Nagel, Wullenweber, Steen (72. Matthiesen) - Wetzel, Yassine, Daniel Hornburg (72. Henning Lorenzen), Finn Christiansen - Fabian Arndt, Fleige (9. Ludwig), Koschenz SV Todesfelde: Oeser - Jaacks, Beyer, Kai-Fabian Schulz, Petzold, Szymczak - Sirmais, Sixtus, Krause (86. Kukanda), Bento - Liebert (77. Sebastian Bruhn) Schiedsrichter: Schulze (Schuby). - Zuschauer: 194. - Tore: 0:1 Christian Jaacks (45.), 0:2 Morten Liebert (52.), 1:2 Fabian Arndt (59., FE), 1:3 Morten Liebert (68.), 2:3 Marco Nagel (73.), 3:3 Tobias Wetzel (81.), 3:4 Emanuel Bento (90.+6).

14.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport

Husum hofft wieder auf einen Lauf im Pokal

Torsten Böker, staudt
Husum (bjg) - Landesligist Husumer SV hatte im Fußball-Landespokal der vergangenen Saison sensationell das Finale gegen SC Weiche Flensburg 08 erreicht. Auch wenn sich der Regionalligist mit einem 3:0 als übermächtig erwies, sind die Erlebnisse und Eindrücke noch allgegenwärtig. Am liebsten würden die Husumer dies wiederholen, dazu müssten sie aber im Achtelfinale heute (19.30 Uhr) im Husumer Friesenstadion den Oberligisten SV Todesfelde schlagen.

Die Mannschaft aus dem Kreis Segeberg ist seit neun Jahren fester Bestandteil der höchsten Landes-Spielklasse. Auch in der kommenden Saison ist die Mannschaft von Trainer Sven Tramm wieder ein Kandidat für das obere Tabellendrittel. Mit Torwart Lukas Benner (Eutin 08) und Hendrik Sirmais (VfB Lübeck) kamen zwei Spieler, die zuvor in der Regionalliga aktiv waren. Prunkstück der Todesfelder ist die Offensive mit Torjäger Morten Liebert und Sirmais.

Husum hat sich als Kreispokalsieger (4:1 im Endspiel gegen den Oberligisten SV Frisia Risum-Lindholm) für den Landespokal qualifiziert. Der neue HSV-Trainer Torsten Böker (Foto) kennt den SVT gut aus seiner Zeit als Trainer beim SC Weiche Flensburg 08 II und sieht sein Team in der Außenseiterrolle. „Todesfelde verfügt über eine seit Jahre gewachsene Truppe, die sich jetzt noch zusätzlich verstärkt hat. Die spielen nicht umsonst jedes Jahr um die Hallenmasters-Qualifikation mit.“ Böker bedauert die Ansetzung des Spiels zu so einem frühen Zeitpunkt der Saison mitten in der Vorbereitung. Trotzdem freut er sich auf die Partie: „Nun wird unsere neu formierte Abwehr das erste Mal richtig gefordert. In den letzten Partien waren wir meist das spielbestimmende Team mit viel Ballbesitz und Spielkontrolle. Das wird sich sicherlich ändern.“

Fehlen wird den Husumern auf unbestimmte Zeit Keeper Chris Bielinski, der sich eine Kapselverletzung zugezogen hat. Eventuell springt Florian Cornils ein, der seine Karriere eigentlich zum Ende der letzten Saison beendet hatte. Ansonsten stehen alle Akteure bis auf den langzeitverletzten Sascha Feller zur Verf?gung. Dank namhafter Verstärkungen zählt Husum zu den Topteams in der Landesliga. Dennoch wäre ein Sieg gegen Todesfelde eine kleine Überraschung.?

12.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Pokal: Husum gegen Todesfelde

Kiel (sh:z) - Schwere Aufgabe für die Husumer SV im Achtelfinale des SHFV-Lotto-Pokal: Der Kreispokalsieger aus Nordfriesland erwartet am Donnerstag, 12. Juli, um 19.30 Uhr den Fußball-Oberligisten SV Todesfelde. Das ergab die Auslosung gestern in Kiel. Die Husumer hatten in der abgelaufenen Saison sensationell das Finale erreicht und wollen auch in der neuen Spielzeit für Furore sorgen.
28.06.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-AF 14.07.18 SC Norddörfer Husumer SV 1:8
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Kantersiege für Husum und Hattstedt

Achtelfinale im Kreispokal: Landesligist und Kreisligist gewinnen jeweils 8:1 / Langenhorn-Enge unterliegt der SG LAL mit 0:2
Die Entscheidung in Langenhorn: Steffen Petersen (l.) von der SG LAL schlie?t einen Konter im Pokalderby gegen Langenhorns Keeper Simon Sievertsen (r,) in der Nachspielzeit zum 0:2 ab. pustal

Husum (pu/bjg) - Im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals blieben überraschungen aus, die klassenhöheren Teams setzten sich durch. Die Husumer SV gewann beim SC Norddörfer mit 8:1, der TSV Hattstedt siegte ebenfalls mit 8:1 gegen die SG Eiderstedt, die SG Leck-Achtrup-Ladelund behauptete sich mit 2:0 bei der SG Langenhorn-Enge, und im Kreisklassen-Duell siegte der FSV Wyk mit 4:0 beim TSV Stedesand. Wyk darf sich damit schon im dritten Jahr in Folge auf ein Viertelfinale gegen die Husumer SV freuen. „Da wird die Hütte wieder voll. Vielleicht gelingt uns ja diesmal eine überraschung“, freut sich FSV-Trainer Simon Scharfenstein.

Langenhorn-Enge - SG LAL 0:2 (0:0): Das Derby der beiden Verbandsligisten war im ersten Durchgang von der Taktik geprägt. Die starken Abwehrreihen ließen jeweils nur eine Chance zu. Gästestürmer Thore Feddersen (10.) scheiterte frei vor Simon Sievertsen, auf der Gegenseite parierte LAL-Torhüter Florian Thode (36.) einen Kopfball von Jonas Jensen glänzend. Nach der Pause wurde es hektischer, die Zweikämpfe härter. Beide Teams investierten nun deutlich mehr in die Offensive. Nach ein Freistoß der Gäste konnte Sievertsen den Ball - gestört von Jannik Prahl - nicht richtig klären, der fiel vor die Füße von Steffen Petersen, der aus sechs Metern zum 0:1 (69.) traf. Die Gastgeber warfen alles nach vorn, konnten den Lecker Abwehrriegel aber nicht knacken. Den Gästen boten sich so gute Konterchancen, die sie aber erst in der Nachspielzeit erneut durch Steffen Petersen zum 0:2 (90.+3) und zur Entscheidung nutzten. „Wir waren von der Spielanlage reifer, haben aber keine Tore gemacht. Und wenn man dann Fehler macht, verliert man“, war Langenhorns Trainer Bernd Boiesen gar nicht mal unzufrieden mit der Leistung seiner Jungs. Sven Johannsen freute sich, dass seine defensive Taktik erfolgreich war, räumte aber ein: „Das war ein glücklicher Sieg.“

SC Norddörfer - Husumer SV 1:8 (0:4): Sechs Tore zum standesgemäßem Erfolg des Landesligisten beim Kreisklassen-Vertreter steuerte allein Neuzugang Fabian Arndt vom Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 bei. Er war in der 3., 33. 44. 54., 73. und 84. Minute erfolgreich. Die übrigen Husumer Treffer erzielten Niklas Ludwig (39.) und Mohamed Sadeg Tajik (64.). Den Ehrentreffer der Insulaner markierte Friedjoff Spiegel in der 57. Minute.

TSV Stedesand - FSV Wyk 0:4 (0:2): Im Duell der Kreisklassen-Vertreter zeigten sich die Gäste effizient. Vor der Pause nutzte Wyk eiskalt seine beiden Chancen zur Führung: Kenneth Jordt (20.) und Szent Nedzhib (38.) trafen zum 0:2. Stedesand drängte nach der Pause auf den Anschluss, scheiterte aber mehrfach am guten Gästetorhüter Jörn-Iwer Majchzcack. In der Nachspielzeit nutzten die Insulaner ihre Konter, Tarek Bender (90.+3) und Mats Diedrichsen (90.+4) erhöhten noch auf 0:4. „Wyk hat seine Chancen einfach besser genutzt - das war heute der Unterschied“, gratulierte TSV-Coach J?rg Friedrichsen den Gästen zum Sieg.

SG Mitte NF - SV D?rpum 1:2 (1:2): An alter Wirkungsstätte sorgte Marc Schollek mit seinem Team bereits in der ersten Halbzeit für die Entscheidung. Kevin Storm traf zum 0:1 (19.), Momme Petersen vollendete einen schönen Konter zum 0:2 (35.). Wenig später kam die SG durch einen Strafstoß des Ex-Dörpumers Gerrit Carstensen noch auf 1:2 (38.) heran, aber der Sieg der favorisierten Gäste geriet danach nie in Gefahr. Nach der Pause zollten beide Teams den Sommertemperaturen Tribut, schalteten mehrere Gänge zurück. Dörpum hatte das Derby jederzeit unter Kontrolle. Das Viertelfinale gegen die SG LAL wird vermutlich erst am Dienstag, 24. Juli, um 19.30 Uhr stattfinden, denn am Nächsten Sonntag um 14 Uhr spielt Dörpum zu Hause gegen den SC Weiche Flensburg 08 III.

TSV Hattstedt - SG Eiderstedt 8:1 (5:1): Im Duell der beiden Kreisligisten brannte der TSV ein wahres Tor-Feuerwerk ab, obwohl sich Eiderstedt optisch gar nicht derart unterlegen präsentierte, sondern auch die ein oder andere gute Offensivkombination zu verzeichnen hatte. Die Hattstedter legten nur eine brutale Effektivität und Zielstrebigkeit vor dem Tor an den Tag und zeigten sich insbesondere bei Standardsituationen dem Gegner haushoch überlegen. Die Partie war spätestens zehn Minuten vor der Pause entschieden. Zu diesem Zeitpunkt führten die Hausherren nach Toren von Christopher Erb (9.), Routinier und Abwehrchef Dennis Schulte (11.), einem Doppelpack von Marten Haferkamp (24., 30.) sowie Jan Ali (36.) schon mit 5:0. Das letzte Tor einer sehenswerten ersten Halbzeit war dem Eiderstedter Louis Petersen vorbehalten, der den Ehrentreffer für die Gäste markierte (41.). Auch im zweiten Durchgang war der TSV überlegen und kaltschnäuzig vor dem Tor. Weitere Treffer von Kevin Christiansen (50.), dem überragenden Haferkamp (65.) sowie Ali (90.) machten das Schützenfest für den TSV und das gleichzeitige Debakel für die SG perfekt.

TSV St. Peter-Ording - SG Wiedingharde - E. 2:0 (0:0): Zwei späte Tore des Gastgebers entschieden dieses Duell der Kreisklassen-Vertreter. Lars Oliver Hald erzielte in der 78. Minute die Führung für den TSV St. Peter. Als die SG danach alles nach vorn warf, sorgte Mahmud Ali Jaber (83.) für den K.o. der Gäste.

Heute um 19.30 Uhr erwartet BW Löwenstedt den TSV Rantrum zum Nachbarschaftsduell. Und am am Mittwoch um 19.30 Uhr erwartet der TSV Süderlügum den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zum letzten Achtelfinalspiel.

16.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-VF 22.07.18 FSV Wyk Husumer SV 1:3
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Husum müht sich auf Föhr

Viertelfinale im Fußball-Kreispokal: 3:1-Sieg beim FSV Wyk / TSV Hattstedt gewinnt mit 8:0 beim TSV St. Peter-Ording
Husums Neuzugang Fabian Arndt erzielte beim Pokalsieg auf F?hr zwei Treffer. GIT/Archiv

HUSUM (Björn Gutt) -IMit einem 3:1 (1:0) beim FSV Wyk auf Föhr ist die Husumer SV in das Halbfinale des Fußball-Kreispokals eingezogen. Allerdings versäumte es der favorisierte Landesligist beim A-Klassen-Vertreter trotz hochkarätiger Chancen den Sack vorzeitig zuzumachen. Die Böker-Schützlinge mussten sogar den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen (64.), bevor ein verwandelter Foulelfmeter (68.) von Neuzugang und Offensiv-Rakete Fabian Arndt die Gäste wieder auf die Siegerstraße brachte. Arndt sorgte in der 85. Minute auch für die endgültige Entscheidung.

„Wir wollten eine Runde weiter kommen und das haben wir geschafft. Kompliment an die Wyker, die es vor allem in der Defensive gut gemacht haben. Wir haben es speziell in der ersten Halbzeit versäumt, komfortabler in Führung zu gehen. Nach dem Ausgleich haben wir dann aber die Ruhe bewahrt, letztendlich souverän gewonnen und unser Ziel erreicht“, sagte Torsten Böker.

Bei hochsommerlichen Temperaturen agierte der Gastgeber extrem defensiv, machte dort aber mit viel Laufbereitschaft und Geschick die Räume eng. Die Kreisstädter brauchten zu Beginn ein wenig, um eine Lösung für den Wyker Abwehrriegel zu finden.

Nachdem die Reisestrapazen dann endgültig aus den Kleidern geschüttelt waren, gingen die überlegenen Gäste dann doch noch vor der Pause in Führung. Der formstarke Marc Koschenz schickte Valentin Godt durch die Schnittstelle auf die Reise, so dass dieser im zweiten Versuch freistehend zum 1:0 (38.) einschieben konnte. Die Führung schien eine kleine Befreiung für die Stormstädter, die fortan einige große Gelegenheiten kreierten, gewesen zu sein. Jedoch betrieben Godt, Niklas Ludwig, Arndt und Koschenz Chancenwucher. Dieser wurde nach einer guten Stunde bestraft, als ein weiterer Befreiungsschlag eine kollektive Konfusion in der Husumer Hintermannschaft auslöste, so dass Steve Kurowski der lachende Dritte war und zum Ausgleich (64.) traf.

Das setzte noch einmal Kräfte bei den Insulanern frei, denen vorher der enorme Laufaufwand und dadurch schwindende Kräfte anzumerken war. Trotzdem hatte das 1:1 keine fünf Minuten Bestand. Husum bekam einen Handelfmeter zugesprochen, den Arndt sicher verwandelte (68.). Der Ex-Regionalliga-Kicker war es auch, der in der Schlussphase für die endgültige Entscheidung sorgte und von der Strafraumkante unhaltbar ins lange Eck zum 3:1 (84.) einschoss.

Im Halbfinale am kommenden Wochenende wartet die erste richtige Bewährungsprobe auf die Husumer SV. Denn der Gegner wird im Duell zwischen dem Landesligisten und Gastgeber TSV Rantrum und dem Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (Dienstag, 19.30 Uhr) ermittelt.

Der Fußball-Kreisligist TSV Hattstedt zeigte beim 8:0-Kantersieg beim TSV St. Peter-Ording zum wiederholten Mal seine beachtliche Frühform und zog mit einem weiteren Schützenfest in das Kreispokal-Halbfinale ein. Nachdem im Achtelfinale bereits die SG Eiderstedt mit 8:1 klar geschlagen wurde, mussten nun die St. Peteraner dran glauben. Das Spiel war bereits zur Halbzeit beim Stand von 5:0 entschieden.

Ein Eigentor des Vertreters aus der Kreisklasse B eröffnete den Torreigen. Dierk Krebs war der Unglückrabe, der den Ball ins eigene Tor lenkte (24.). Fortan war „Tag der offenen Tür“. Jeweils Zwei Treffer von Marten Haferkamp (30., 34.) und Torjäger Meinert Horstmann (36. 41.) schraubten das Ergebnis bis zur Pause in die Höhe. Einzig die Halbzeit verhinderte einen „echten“ Hattrick von Horstmann, der kurz nach dem Wechsel mit seinem dritten Treffer in Reihe auf 6:0 (47.) erhöhte. Danach schalteten die Gäste einen Gang zurück und schonten sich für das Halbfinale am kommenden Wochenende. Alexander Biehn (76.) und Youngster Mattes Radrisch (90.) sorgten für den Endstand.

Der nächste Gegner des Kreisligisten wird am Dienstag ermittelt. Dann treffen die Verbandsligisten SV Dörpum und SG Leck-Ladelund-Achtrup aufeinander.

23.07.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 28.07.18 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm Abbr.
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Gewitter beendet Pokal-Halbfinale

Partie zwischen Husumer SV und Frisia 03 Risum-Lindholm beim Stand von 2:1 für die Gastgeber in der 82. Minute abgebrochen
Auf der Flucht: Knapp eine halbe Stunde warteten die Spieler des SV Frisia 03 auf die Fortsetzung des Kreispokalspiels, ehe sie sich - wie zuvor schon die Husumer - vor dem Gewitter in die Kabine retteten. Pustal
Zweikampf auf der Außenbahn: Der Husumer Stürmer Finn Christiansen (l.) gegen Frisias Carsten Andresen (mit Schutzmaske)

HUSUM (Björn Gutt) - 82 Minuten lang erlebten die Zuschauer im Husumer Friesenstadion ein packendes Fußball-Kreispokal-Halbfinale bei bestem Sommerwetter zwischen dem Landesligisten Husumer SV und dem klassenhöheren SV Frisia 03 Risum-Lindholm. Der Gastgeber führte zu diesem Zeitpunkt mit 2:1, dann kamen Blitz und Donner sowie der große Regen, was Schiedsrichter Andreas Esch dazu veranlasste, zunächst das Spiel zu unterbrechen und als nach 30 Minuten keine Verbesserung der Wetterlage eintrat, das Spiel für beendet zu erklären.

Diese regelkonforme Entscheidung löste auf Husumer Seite einigen Unmut aus, weil gerade der Gastgeber nicht nur aufgrund des Ergebnisses und des Spielverlaufs gerne zu Ende gespielt hätte. Die Lindholmer hingegen akzeptierten das Votum der Unparteiischen ohne Protest und richteten den Blick bereits in Richtung einer wahrscheinlichen Neuansetzung. „Leider haben sich die Wetterprognosen bestätigt, so dass ein Weiterspielen einfach nicht möglich war. Wir nehmen es nun so, wie es ist und es wird wohl eine spannende Neuauflage geben“, meinte Lindholms sportlicher Leiter Olaf Petersen.

Bis zum Zeitpunkt des Abbruchs war in keiner Phase des Spiels ein Klassenunterschied erkennbar. Viel mehr waren die Husumer bis auf den Beginn der zweiten Halbzeit bis zur Trinkpause das dominante Team und hatten sich die Führung mit viel Ballbesitz redlich verdient.

Trainer Torsten Böker war zufrieden: „Gerade in der ersten Halbzeit haben wir ein richtiges gutes Spiel gemacht. Bis zur Trinkpause im zweiten Abschnitt haben wir gegen einen immer stärker werdenden Gegner ein wenig die Ordnung verloren, haben diese aber zum Ende hin wiedergefunden.“ Den Abbruch fand er daher „sehr schade“. Er hoffe nun auf eine „sportlich faire Entscheidung“ des Verbandes. „Die kann eigentlich nur lauten, dass wir die letzt acht Minuten plus Nachspielzeit zu Ende spielen“, meinte Böker. Olaf Petersen sah seine Mannschaft erst in der zweiten Halbzeit so richtig in der Partie angekommen. „Wir waren vor der Pause viel zu passiv, so dass Husum die klar bessere Mannschaft war. Durch klare Vorgaben in der Halbzeitpause - aggressiver sein und höher pressen -, haben wir die Husumer vor Probleme gestellt und Fehler erzwungen. Das war besser.“

Der Gastgeber hatte auch die erste Torchance, als Marvin Matthiesen einen Kopfball (4.) auf die Latte setzte. Husum versuchte variabel zu spielen und probierte es in der Offensive mal durchs Zentrum und mal über die Flügel. Ein Treffer (10.) von Marc Koschenz wurde wegen Abseits nicht gegeben. Das Führungstor (26.) resultierte aus einer herrlichen Kombination über Fabian Arndt, der Koschenz im Zentrum bediente, so dass dieser frei vor dem Tor sich eine Ecke aussuchen konnte.

Die Gäste hatten bis dahin nur defensiv am Spiel teilgenommen. Der Ausgleich fiel wie aus dem Nichts. Nach einem langen Befreiungsschlag waren sich Tobias Wetzel und HSV-Keeper Jan-Erich Lorenzen nicht einig, so dass Sturmspitze Finn Kalisch für sein energisches Nachsetzen belohnt wurde und den Ball zum Leidwesen der verdutzten Husumer zum 1:1 (34.) ins Netz stocherte.

Im direkten Gegenzug hätte bereits Finn Christiansen per Kopf für die abermalige Führung sorgen können, zielte jedoch zu hoch. Wenig später machte es der spielfreudige Fabian Arndt besser, in dem er aus 25 Metern abzog und unten links zum 2:1 (37.) traf. Nach der Pause hatten die Gäste ihre Lethargie abgelegt. Erste Chancen durch Lasse Paulsen (54.) und Bartelfsen (56.) waren die Folge von präzise getretenen Standardsituationen, bevor Stüwe freistehend zum Abschluss kam, jedoch verzog (57.). Leif Carstensen hatte die beste Gelegenheit (61.) zum abermaligen Ausgleich, die jedoch Lorenzen mit einem starken Reflex vereitelte. Ein sehenswerter Freistoß (73.) des Husumers Marco Nagel, der an die Latte klatschte, war der letzte fußballerische Höhepunkt, bevor Gewitter und Starkregen einsetzten. Man darf nun gespannt sein, wie der Verband entscheidet, ob und inwiefern es zu einer Wiederholung oder Fortsetzung des Spiels kommt.

Husumer SV: Jan-Eric Lorenzen - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen (36. Knitel), Christiansen (76. Henning Lorenzen) - Yassine, Arndt, Daniel Hornburg - Koschenz, Ludwig Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler - Carsten Andresen, Lasse Paulsen, Bartlefsen, Böckenholt - Hennig - Kevin Jacobsen, Leif Carstensen, Stüwe, Fust - Finn Kalisch. Schiedsrichter: Andreas Esch (TSV Amrum). - Tore: 1:0 Marc Koschenz (26.), 1:1 Finn Kalisch (34.), 2:1 Fabian Arndt (37.). - Zuschauer: 178.

30.07.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL01 04.08.18 VfR Horst Husumer SV 0:3
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Husumer SV beeindruckt in Horst

Fußball-Landesliga Schleswig: VfR unterliegt am Ende deutlich mit 0:3 gegen nordfriesischen Aufstiegs-Aspirant
Immer einen Tick schneller: Husums Luca Steen hängt die Horster Bastian Clasen (l.) und Tim Eymers (r.) ab. GS

HORST (Gunther Schöniger) - „Die Husumer werden am Ende der Saison mit Sicherheit mit oben in der Tabelle stehen“, war Florian Rammer, Trainer des VfR Horst, nach dem 0:3 (0:0) gegen die Sportvereinigung aus Nordfriesland im ersten Saisonspiel der Fußball-Landesliga Schleswig überzeugt. Die Husumer hinterließen auf dem Sportplatz an der Heisterender Chaussee den fitteren Eindruck und entschieden die Partie nach einem relativ späten Traumtor per Freistoß unhaltbar in den Winkel von Marco Nagel (65.) zum 0:1 am Ende noch deutlich für sich. Bis dahin hatte der VfR gut gegengehalten und hätte selbst in Führung gehen müssen.

Nach gut einer Stunde scheiterte Nils Niendorf mit einer hundertprozentigen Gelegenheit fünf Meter vor dem Tor. Rammer: „Den muss er einfach machen, dann gehen wir 1:0 in Führung und die Situation sieht ganz anders aus.“ So machten die Horster nach dem 0:1 auf und rannten prompt in einen Konter, den Luca Sander (72.) mit dem 0:2 abschloss. Die Kräfte beim Gastgeber ließen jetzt nach, die Abstände wurden immer größer. Und so schickte erneut Luca Sander (76.) auch noch das 0:3 hinterher.

Einigen starken Paraden von Keeper Rene Lemke und einmal mehr die Aufmerksamkeit von Abwehrchef Tobias Petersen war es zu verdanken, dass die Niederlage am Ende nicht höher ausfiel. „Wir müssen noch besser verschieben und in die Zweikämpfe kommen. Ich hoffe, dass meine Mannschaft am Mittwoch in Hohenwestedt eine positive Reaktion zeigt“, sagte Florian Rammer.

06.08.18 - Glückstädter Fortuna

TSV Rantrum startet mit Nullnummer

Achtung, Hintermann! Der Rantrumer Marten Matzen (l.) behauptet den Ball gegen zwei Altenholzer Gegenspieler. Jebsen

HUSUM (bjg) - Mit einem torlosen Unentschieden ist der TSV Rantrum im ersten Heimspiel des neuen Trainers Karl Müller gegen den TSV Altenholz in die neue Fußball-Landesliga-Saison gestartet. Besser lief es für die Husumer SV, die zu einem 3:0 beim VfR Horst gelangte.

VfR Horst - Husumer SV 0:3 (0:0) Husums Coach Torsten Böker freute sich: „Wir haben es geschafft, auf einem engen Platz gegen einen tiefstehenden Gegner das Tempo permanent hochzuhalten. So haben wir auch in der Offensive immer wieder Lösungen gefunden, die dann auch mit Toren belohnt wurden.“ Die Husumer zeigten sich in Steinburg vom Start weg äußerst dominant und hatten die Spielkontrolle inne. Anfangs fehlte allerdings die Zielstrebigkeit und Präzision im letzten Drittel. Um das überfällige 0:1 zu erzielen, brauchte es eine Standardsituation. Spezialist und Abwehrchef Marco Nagel zirkelte einen Freistoß direkt in den oberen Torwinkel und brachte damit die erlösende Führung (65.). „Das war sicherlich eine Art Dosenöffner für uns, auch wenn wir vorher bereits eine Menge investiert hatten“, war Böker erleichtert. Zudem bewies er ein glückliches Händchen mit der Einwechslung von Luca Sander, der noch keine zehn Minuten auf dem Platz, als er in die Tiefe geschickt wurde und freistehend zum 0:2 einschob (72.). Wenig später schnürte er nach einer Ecke im Nachschuss sogar einen Doppelpack (76.).

TSV Rantrum - TSV Altenholz 0:0 Das Ergebnis war hinsichtlich der Spielanteile leistungsgerecht, auch wenn die Hausherren von der Vielzahl und Qualität die besseren Torchancen auf ihrer Seite hatten. Die Rantrumer hatten anfangs etwas Schwierigkeiten in die Partie zu kommen, die um Ballsicherheit bemühten Gäste waren zunächst optisch überlegen. Nach einer Viertelstunde hatten sich die Lagedeich-Kicker freigeschwommen und wurden ihrerseits offensiv aktiv. Ein Freistoß von Arne Harring (15.) verfehlte allerdings sein Ziel und der Abschluss von Danny Jeßen landete in den Armen vom Torwart (28.). Für die besten Gelegenheiten der ersten Hälfte zeigte sich jeweils der enorm lauffreudige Jakob Spreckelsen verantwortlich. Eine abgefälschte Flanke wurde sehenswert von TSVA-Keeper Jan Dethlefsen entschärft (31.) und ein Schuss aus halbrechter Position landete am Außenpfosten (42.).

Nach dem Wechsel plätscherte die Partie so dahin, ohne dass sich eine Mannschaft entscheidend durchsetzen konnte. Erst bei einem Schuss von Helge Flatterich, der nach einer Jeßen-Flanke von Marvin Theede bedient wurde, hatten die Rantrumer Fans den Torschrei auf den Lippen. Jedoch konnte Dethlefsen mit einem überragenden Reflex den Ball noch über die Latte lenken (56.). Ansonsten verlief das Spielgeschehen ereignisarm, so dass die Kontrahenten sich im Mittelfeld weitestgehend neutralisierten. Erst in der Schlussphase kam der Gastgeber noch einmal auf, jedoch waren die Abschlüsse von Patrick Schaller (81.) und Thies Clausen (89.) zu unpräzise, so dass es beim 0:0 blieb.

Am Ende konnten beide Trainer mit dem Unentschieden leben. Karl Müller hätte seine Heimpremiere gerne mit einem Sieg veredelt, war aber nicht unzufrieden. „Ich muss den Jungs eine gute Mannschaftsleistung attestieren. Und ich denke, dass wir auch einen Sieg verdient gehabt hätten“, meinte der TSV-Coach. „Wir haben defensiv gut gestanden und einige gute Aktionen im Umschaltsspiel kreiert. Daher können wir erhobenen Hauptes und mit Selbstvertrauen am Mittwoch zu Schleswig 06 fahren.“

Ein Wermutstropfen war auf Rantrumer Seite die Verletzung von Regisseur Danny Jeßen, der mit einer Knöchelblessur wahrscheinlich erst einmal ausfallen wird.

06.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

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Horst erwartet mit Husum einen Titelaspiranten

Reher/Puls muss kurzfristig Heimrecht mit Satrup tauschen und bereits heute antreten / Brunsbüttel in Gettorf
Hofft heute auf einen positiven Saisonauftakt mit dem VfR Horst gegen Husum: Dominik Bubat. Foto: rst

ITZEHOE (schön) - Das Fußball-Landesliga-Trio aus unserem Verbreitungsgebiet, FC Reher/Puls, VfR Horst und BSC Brunsbüttel betritt nach der Zuordnung zur Landesliga Schleswig in der neuen Saison nördliches Terrain in Schleswig-Holstein. Statt wie in der Vorsaison aus Segeberg und Lübeck kommen die Gegner jetzt aus Nordfriesland, Rendsburg/Eckernfürde und Angeln. Während die Horster (gegen Husum) mit einem Heimspiel beginnen, muss der FC Reher/Puls zum TSV Nordmark Satrup. Auch dem BSC Brunsbüttel steht eine lange Auswärtsfahrt nach Gettorf bevor.

TSV Nordmark Satrup - FC Reher/Puls (heute 17 Uhr): Gleich eine schwierige Aufgabe hat das Hinrichsen-Team zum Start in die neue Saison zu lösen. Und dies nicht nur, weil der FC kurzfristig sein Heimrecht tauschen und nun in Satrup spielen muss. Die Plätze in Reher und Puls sind gestern wegen technischer Probleme gesperrt worden. „Wir haben heute größte Schwierigkeiten eine Mannschaft voll zu bekommen“, blickt FC-Sprecher Bernd Lintelow sorgenvoll voraus. Die „Nordlichter“ aus Mittelangeln werden zudem mit der Euphorie eines Aufsteigers und jede Menge Selbstbewusstsein ins Spiel gehen. Souverän marschierte Nordmark Satrup durch die Spielzeit 2017/18 in der Verbandsliga, sicherte sich ungeschlagen den Titel. Kein Wunder, dass die TSV-er in der Landesliga das obere Drittel anstreben. „Ich habe eine tolle, mental gefestigte Mannschaft“, sagt Satrups Trainer Detlev Hinrichs. Unter der Woche testete Reher/Puls noch einmal gegen den Kreisligisten TuS Krempe und schoss sich mit einem 7:1-Sieg nach Toren von Torsten Alter (3), Christian Sievers, Joshua Seider, Mirko Göttsche und Andre Albers gut ein. Doch ob Trainer Carsten Hinrichsen sein Stammpersonal heute komplett am Start hat, bleibt abzuwarten.

Gettorfer SC - BSC Brunsbüttel (heute 15 Uhr): Einmal quer durchs Land - diese Art von Auswärtsfahrten sind den Brunsbüttelern aus der vergangenen Saison in Richtung Großraum Lübeck ja noch bestens bekannt. Auch in der Landesliga Schleswig ist für die Schleusenstädter, was die Streckenlänge anbetrifft, da noch keine Änderung in Sicht. Rund 125 Kilometer müssen die Süd-Dithmarscher bewältigen, um das landschaftlich und kulturell reizvolle Gettorf mit dem 64 Meter hohen Kirchturm der St. Jürgen-Kirche als Wahrzeichen zu erreichen. Sportlich erwartet den BSC beim Vorjahresdritten und Mitfavoriten eine harte Nuss. Dort nicht als Verlierer vom Platz zu gehen und zumindest einen Zähler zu erreichen wäre sicher schon ein Erfolg.

VfR Horst - Husumer SV (heute 16 Uhr): Training und Analyse stand für die Horster in dieser Woche auf dem Plan. Trainer Florian Rammer arbeitete mit seiner Mannschaft das Pokalspiel gegen den TSV Lägerdorf (1:2) auf, um jetzt gegen die Husumer insbesondere das Zweikampfverhalten zu optimieren und gerüstet in ein erstes, schweres Punktspiel zu gehen. Die Nordfriesen, die in der vergangenen Saison den vierten Tabellenplatz erreichten, zählen zum Kreis der Mitfavoriten.
04.08.18 - Glückstädter Fortuna

"Nordfriesen-Treffen" am Lagedeich

Zuversichtlich: Rantrums Trainer Karl Müller. Foto: bjg

HUSUM (Björn Gutt) - In der Fußball-Landesliga Schleswig sind nach dem Abstieg des SV Blau-Weiß Löwenstedt nur noch zwei Teams aus Nordfriesland. Die Husumer SV geht als einer der Aufstiegsfavoriten ins Rennen und startet am Sonnabend (16 Uhr) beim Neuling VfR Horst in den Kampf um die oberen Tabellenregionen. Aber auch der TSV Rantrum geht ambitioniert in die Saison und will Lagedeich seine Heimstärke unter Beweis stellen. Gegner ist am Sonntag (15 Uhr) der TSV Altenholz.

VfR Horst - Husumer SV (Sonnabend 16 Uhr). „Für mich ist Horst ein komplett neuer Gegner und daher die große Unbekannte in der Liga. Daher gehen wir das Spiel mit dem nötigen Respekt an“, sagt Trainer Torsten Böker, der allerdings auch klarstellt, dass seine Mannschaft „auf jeden Fall gerne etwas mitnehmen will“. Die personell enorm verstärkten Husumer sind gegen den letztjährigen Tabellen-13. der Landesliga Holstein trotz des Auswärtsspiels favorisiert. Die Husumer zeigten in ihrer Vorbereitung starke Frühform und zogen ins Pokal-Halbfinale ein. „Wir freuen uns auf den Auftakt, sind bereit für die Saison und sehen uns gut gerüstet. Die Mannschaft hat sich in Test- und Pokalspielen auch in unterschiedlichen Konstellation positiv präsentiert und daher können wir auch optimistisch sein“, so der neue Husumer Coach, obwohl einige Leistungsträger in Horst noch fehlen werden.

Marc Koschenz plagt sich seit dem Lindholm-Spiel mit Knieproblemen herum und absolviert derzeit, genauso wie Torjäger Hendrik Fleige, der seine Blessur weitgehend auskuriert hat, nur Lauftraining. Bosse Wullenweber fehlte zuletzt urlaubsbedingt, stieg aber in dieser Woche wieder ins Training ein.

Der Bus zur Fahrt nach Horst startet heute um 12.30 Uhr am Husumer Friesenstadion.

TSV Rantrum - TSV Altenholz (Sonntag 15 Uhr). „Nordfriesen-Treffen“ am Lagedeich: Max-Peter Andersen und Malte Clausen, die beide von der Reserve der Husumer SV ins Kieler Randgebiet wechselten, sowie Paul Kropp, der seine ersten Herrenjahre beim Rödemisser SV verbrachte, spielen jetzt beim TSV Altenholz. Rantrums Trainer Karl Müller, der den Kontrahenten beim Testspielsieg gegen Concordia Schönkirchen (3:1) beobachtete, hält die Altenholzer „nach wie vor für eine sehr spielstarke Mannschaft mit technisch gut ausgebildeten Einzelspielern.“ Trotzdem sieht er auch seine Mannschaft, gerade am heimischen Lagedeich, nicht chancenlos und hat sich für sein erstes Ligaspiel mit dem TSV einiges vorgenommen.

Sorgen machen dem TSV-Coach die Ausfälle, insbesondere im Offensivbereich, wo neben Ron Reichardt (Knöchelbruch) und Lars Michalski (Muskelfaserriss), die länger ausfallen, nun auch Damian Krause verletzungsbedingt nicht dabei sein kann. Zudem weilen Bastian Meier und Oke Flatterich im Urlaub. Optimistisch stimmt ihn dagegen der positive Verlauf der Vorbereitung, wo Rantrum vor allem defensiv gegen Gegner wie zuletzt Oberligist SC Weiche 08 II (1:1) zu gefallen wusste. „Trotz unserer Verletztenmisere haben wir uns in jedem Spiel Torchancen erarbeitet.“, bleibt Müller zuversichtlich, „Einstellung und Physis stimmen.“
04.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

Ballgeflüster: Professionelle Spielanalyse

HORST (schö) - Neue Wege in der Spielanalyse geht der VfR Horst: Das Pokalspiel gegen den TSV Lägerdorf wurde und das erste Punktspiel am kommenden Sonnabend gegen die Husumer SV wird video-aufgezeichnet. Trainer Florian Rammer hat einen Kontakt zu einem professionellen Anbieter (Kickers eleven VideoanalysePro) hergestellt. Voraussichtlich am Mittwochabend wird das Datenmaterial vom Pokalspiel mit der Mannschaft analysiert und ausgewertet. „Das ist bislang einzigartig im Amateursport auf unserer Ebene und wurde bislang nur im Profifußball bis zur Regionalliga durchgeführt“, sagt Florian Rammer.

30.07.18 - Glückstädter Fortuna
LL02 08.08.18 Husumer SV TSV Friedrichsberg-Busdorf 2:1
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Friedrichsberg verliert mit viel Pech

Spätes Gegentor besiegelt die 1:2-Niederlage des Fußball-Landesligisten in Husum / Derbe 06-Pleite gegen den TSV Rantrum
Duell der Kapitäne: Henning Lorenzen (li.) gegen Friedrichsbergs Mats-Oke Callsen. Foto: petersen

Statistik Landesliga

Husumer SV ? TSV Friedrichsberg-Busdorf 2:1 (1:1)

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Wetzel - Steen (68. Knitel), Finn Christiansen - Daniel Hornburg, Henning Lorenzen (90. Krüger), Yassine - Ludwig (53. Sander), Arndt.

TSV Friedrichsberg-Busdorf: Sascha Petersen - Lars Thomsen, Callsen, Ohm, Hagge - Harutjunjan - Tim Christoph Schubert, Dobberphul, Patrick Nielsen (82. Niels Spitzka), Thies Brodersen - Wasielewski (68. Pagel).

Schiedsrichter: Dominik Martens (SV Hemmingstedt). - Zuschauer: 112.

Tore: 1:0 Fabian Arndt (9.), 1:1 Mats-Oke Callsen (44., FE), 2:1 Daniel Hornburg (89.).

Schleswig 06 ? TSV Rantrum 0:5 (0:2)

Schleswig 06: Horn - Hoomann (75. Sica), Petersen, Flor, Mackowiak - Christiansen, Schulz, Kersten, G?ttel - Gaschka, Liers (75. Stockfleth).

TSV Rantrum: Schuldt - Grabowski, Lorenzen, H. Flatterich (46. Matzen), Pahnke (64. Gahrens) - Harring, Bruhn, Spreckelsen (43. O. Flatterich), Schaller - Clausen, Thede.

Schiedsrichter: Lisiak (Friedrichsort).

Zuschauer: 70.

Tore: 0:1 Clausen (20.), 0:2, 0:3 Theede (29., 71.), 0:4 O. Flatterich (77.), 0:5 Clausen (87.).

Bes. Vork.: Horn h?lt Elfmeter von Theede (90.).

HUSUM (B. Gutt und U. Mehrens) - Die Null steht bei den Fußball-Landesligisten TSV Friedrichsberg und Schleswig 06. Oberliga-Absteiger Friedrichsberg unterlag bei der Husumer SV 1:2, Schleswig 06 kam gegen den TSV Rantrum mit 0:5 unter die Räder.

Husumer SV - TSV Friedrichsberg 2:1 (1:1) TSV-Coach Michael Schröder befand: „Trotz unserer Verletztenmisere haben wir super dagegengehalten. Schade, dass wir nicht in Führung gegangen sind. Am Ende fehlten uns dann die Kraft und die Mittel. Insgesamt war es aber eine gute Leistung mit einem ärgerlichen Ergebnis.“ Anfangs lief für die Hausherren zunächst alles nach Plan. Nach einem Ballgewinn war Fabian Arndt frei durch und schob zur frühen Husumer Führung ein (9.). Der nie zu stoppende Daniel Wasilewski scheiterte am guten HSV-Keeper Chris Bielinski (11.). Die Gastgeber hatten Chancen, der TSV setzte auf schnelles Umschaltspiel. Nachdem wiederum Wasielewski freistehend in Bielinski seinen Meister fand (37.), machte es Kapitän und Abwehrchef Mats-Oke Callsen vom Punkt besser. Er verwandelte gleich zweimal souverän einen Foulelfmeter, nachdem der erste Versuch wiederholt werden musste, zum Ausgleich (44.).

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte war Friedrichsberg besser im Spiel und provozierte immer wieder Husumer Ballverluste. In dieser Phase tat sich neben Wasielewski auch immer wieder Tim Christoph Schubert hervor, dessen Abschlüsse aber allesamt zu unpräzise waren (54., 56., 61.). Mit zunehmender Spieldauer mussten die Gäste allerdings ihrer kräftezehrenden Spielweise Tribut zollen. Daniel Hornburg traf in der 89. Minute für die Nordfriesen.

Am Sonnabend (14.30 Uhr) geht’s zum TSV Nordmark Satrup. Der Aufsteiger ist noch ohne Gegentor und hat aus zwei Spielen vier Punkte gesammelt.

Schleswig 06 - TSV Rantrum 0:5 (0:2) Christian Raun, der Sportliche Leiter von 06, kommentierte die herbe Klatsche so: „Das müssen wir erst einmal sacken lassen. Bis auf die ersten zehn Minuten, in denen wir recht schwungvoll agierten und Tim Kersten und Maxi Petersen zwei gute Chancen zur Führung hatten, war unser Auftritt sehr enttäuschend. Der TSV Rantrum war kein übermächtiger Gegner, sondern hat mit einfachem Fußball unsere vielen Fehler bestraft.“

Die Gastgeber wurden schon in der ersten Hälfte zwei Mal ausgekontert und lagen nach den Treffern von Thies Clausen (20.) und Marvin Theede (29.) bereits beim Pausenpfiff mit 0:2 zurück. Die Schwarz-Weißen operierten nach wie vor zu umständlich. In der 71. Minute traf Marvin Theede zum 0:3, sechs Minuten später markierte Oke Flatterich den vierten Gästetreffer und in der 87. Minute erzielte Thies Clausen den Endstand. Dass es beim 0:5 blieb, verdanken die Gastgeber ihrem Torhüter Bjarne Horn, der in der Schlussminute noch einen Foulelfmeter von Marvin Theede parierte.

Für 06 geht es am Sonntag um 14 Uhr mit einem erneuten Heimspiel weiter. Der Gegner heißt dann FC Reher/Puls. Die Gäste aus dem Kreis Steinburg trugen in der vergangenen Spielzeit ihre Punktspiele noch in der Landesliga Holstein aus und wurden dort Tabellenachte. In der Landesliga Schleswig spielte die Mannschaft von Coach Carsten Hinrichsen bisher mit dem 0:0 in Satrup und dem jüngsten 1:0-Erfolg beim BSC Brunsbüttel zwei Mal auswärts.

Schleswig 06 steht angesichts des missglückten Auftakts schon unter Zugzwang. Erstmals auf der Trainerbank sitzt Torben Schulz, der sich zum Einstand natürlich einen Sieg erhofft.

10.08.18 ? Schlei Bote

Hornburg erlöst Husum

Fußball-Landesliga: Nordfriesische Clubs punkten dreifach und grüßen von der Tabellenspitze
Tor für Husum: Fabian Arndt (li.) l?sst Friedrichsbergs Torhüter Sascha Petersen keine Abwehrchance und trifft zum 1:0. git

HUSUM (B. Gutt und U. Mehrens) - Durch den späten 2:1-Siegtreffer von Daniel Hornburg gegen TSV Friedrichsberg-Busdorf hat die Husumer SV bei ihrer Saisonpremiere im Friesenstadion die Tabellenspitze in der Fußball-Landesliga erobert. Direkt dahinter rangiert der TSV Rantrum nach einem 5:0 bei Schleswig 06.

Husumer SV - TSV Friedrichsberg 2:1 (1:1) Es war ein hartes Stück Arbeit von Nöten, bis Husum den ersatzgeschwächten und aufopferungsvoll kämpfenden Oberliga-Absteiger niedergerungen hatte. HSV-Trainer Torsten Böker war zwar mit dem Resultat, mit der Leistung jedoch nur bedingt einverstanden: „Der Sieg war verdient, weil wir über 90 Minuten mehr investiert und immer an den Erfolg geglaubt haben. Jedoch fehlte uns heute die gewohnte Sicherheit, so dass wir nur schwer Tempo aufnehmen konnten, auch weil der Gegner gut verteidigt hat und immer wieder über Konter gefährlich war.“

Anfangs lief für die Hausherren alles nach Plan. Nach einem Ballgewinn durch energisches Nachsetzen von Niklas Ludwig war Fabian Arndt frei durch und schob eiskalt zur frühen Husumer Führung ein (9.). Basierend auf einer starken Laufbereitschaft zeigten sich die Gäste zunächst unbeeindruckt und hätten beinahe postwendend durch nie wirklich zu stoppenden Daniel Wasilewski den Ausgleich erzielt. HSV-Keeper Chris Bielinski hielt jedoch überragend (11.). In der Folge versäumten es die Husumer, ihre Führung auszubauen. Vor allem Niklas Ludwig (23., 25.), aber auch der aufgerückte Marvin Matthiesen (28.) vergaben beste Chancen auf das 2:0. Kurz vor der Pause dann der Ausgleich. Kapitän Mats-Oke Callsen (44.) verwandelte gleich zweimal souverän einen Foulelfmeter, nachdem der erste Versuch wiederholt werden musste.

Zu Beginn der zweiten Hälfte war Friedrichsberg besser im Spiel und provozierte immer wieder Husumer Ballverluste. Mit zunehmender Spieldauer mussten die Gäste allerdings ihrer kräftezehrenden Spielweise Tribut zollen, so dass sich für den Gastgeber mehr und mehr Räume ergaben. Chancen von Finn Christiansen (65.) und Marco Nagel (73., 75.) fanden jedoch noch nicht ihr Ziel. Erst als Hornburg im Rücken der Abwehr herrlich von Luca Sander bedient wurde und zum 2:1 (89.) einschob, war der Bann gebrochen und der Husumer Heimsieg perfekt.

Mit diesem Erfolg können die Kreisstädter nunmehr mit breiter Brust das nächste Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Eckernförder SV angehen. „Das wird ein ähnliches schweres Spiel. Der ESV verfügt über eine junge und ehrgeizige Mannschaft. Für uns wird es jetzt erst einmal darum gehen, so gut und so schnell wie möglich zu regenerieren“, meinte Torsten Böker.

Schleswig 06 - TSV Rantrum 0:5 (0:2) Christian Raun, der sportliche Leiter von 06, fand kaum Worte für diese herbe Klatsche vor eigenem Publikum: „Das müssen wir erst einmal sacken lassen. Bis auf die ersten zehn Minuten mit zwei Chancen war unser Auftritt sehr enttäuschend.“ In der restlichen 80 Minuten kamen die Gastgeber zu keiner nennenswerten Tormöglichkeit und luden durch desolates Verhalten in der Rückwärtsbewegung den Gegner zum Toreschießen ein. Diese Geschenke nahmen die Rantrumer dankend an, die schon in der ersten Hälfte die Nullsechser zwei Mal auskonterten und durch Treffer von Thies Clausen (20.) und Marvin Theede (29.) beim Pausenpfiff mit 2:0 vorn lagen.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Schwarz-Weißen im Angriff harmlos. Stattdessen klingelte es noch drei Mal im eigene Kasten. In der 71. Minute traf Marvin Theede zum 0:3, sechs Minuten später markierte Oke Flatterich den vierten Gästetreffer und in der 87. Minute erzielte Thies Clausen den Endstand. In der Schlussminute parierte 06-Keeper Bjarne Horn einen Foulelfmeter von Marvin Theede.

Karl Müller war mit der Leistung seines Teams und dem Resultat äußerst zufrieden: „Wir haben in der Defensive gut gestanden und unsere Tormöglichkeiten gegen einen immer mehr nachlassenden Gegner konsequent genutzt“, sagte der Rantrumer Coach. „Vier Punkte nach zwei Spielen sind keine schlechte Ausbeute.“ Für seine Mannschaft geht es am Sonnabend um 15 Uhr mit einem Heimspiel gegen den punktgleichen Tabellenvierten Osterrönfelder TSV weiter.

10.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

Husum Tabellenführer vor dem TSV Rantrum

HUSUM (bjg) - Nach zwei Spieltagen führt die Husumer SV die Tabelle der Fußball-Landesliga vor dem TSV Rantrum an. Gestern Abend besiegten die Stormstädter Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg mit 2:1 (1:1), Rantrum gewann bei Schleswig 06 mit 5:0 (2:0).

Fabian Arndt brachte Husum bereits nach neun Minuten in Führung, Mats-Oke Callsen glich per Foulelfmeter aus (42.). Der Siegtreffer gelang Daniel Hornburg zwei Minuten vor Schluss.

Doppelter Torschütze beim glatten Rantrumer Erfolg waren Thies Clausen (20. und 87. Minute) sowie Marvin Theede (29., 71.). Zudem war Oke Flatterich (77.) erfolgreich. Die Schützlinge von Karl Müller lie?en noch einen Foulelfmeter aus.

09.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

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LL03 11.08.18 Husumer SV Eckernförder SV 4:0
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Nordfriesisches Duo führt die Landesliga an

Fußballer der Husumer SV bleiben nach 4:0-Erfolg gegen Eckernförde Tabellenführer / TSV Rantrum ist erster Verfolger
Kaum zu halten: Der Husumer Niklas Ludwig (re.) zeigte gegen Eckernförde eine starke Leistung. petersen
Sturz in den Strafraum: Rantrums Thies Clausen (li.) wird gefoult, den folgenden Elfmeter verwandelt er selbst zum 1:0. jebsen

HUSUM/RANTRUM (bjg) - Zwei Spiele, 7:0 Tore - die Wochenendbilanz der nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig kann sich sehen lassen. Die Husumer SV behielt mit einem 4:0-Erfolg gegen den Eckernförder SV ihre weiße Weste und behauptete zugleich die Tabellenführung vor dem TSV Rantrum. Das Team von Karl Müller bleibt nach dem 3:0 gegen Osterrönfeld erster Verfolger der Husumer.

Husumer SV - Eckernförder SV 4:0 (0:0) Auch im Heimspiel gegen den Eckernförder SV gab sich der Tabellenführer keine Blöße. Die Husumer SV war über 90 Minuten spielbestimmend und siegte hochverdient. Husum musste urlaubs- und berufsbedingt einige Umstellungen vornehmen. „Zu Beginn haben wir ein wenig gebraucht, um richtig auf Touren zu kommen, auch weil der ESV es uns schwer gemacht hat“, meinte HSV-Coach Torsten Böker. Erst ab Mitte der ersten Halbzeit wurde der Spitzenreiter sicherer in seinen Aktionen und erarbeite sich Möglichkeiten, die Niklas Ludwig und Kevin Knitel vergaben.

Nach dem Seitenwechsel schnürten die Hausherren die Eckernförder in deren eigener Hälfte ein, die Führung ließ folgerichtig nicht lange auf sich warten. Der spielfreudige Niklas Ludwig wurde im Strafraum von den Beinen geholt (47. Minute), den fälligen Elfmeter verwandelte Fabian Arndt zum 1:0. Auch danach war es ein Spiel auf ein Tor, das 2:0 ließ dennoch auf sich warten. Wieder war Ludwig beteiligt (70.), als er frei vor dem Tor uneigennützig auf Mirko Krüger querlegte. Mit dem 3:0 (75.) wurde es dann standesgemäß, diesmal war Ludwig selbst der Torschütze. Die Gäste waren nun ein Stück weit überfordert und fingen sich zudem noch das unglückliche 0:4 (79.), als Lars Puphal einen Klärungsversuch ins eigene Tor bugsierte. „Mit dem Saisonstart können wir absolut zufrieden sein. Die Ergebnisse und auch die Art und Weise, wie wir Fußball spielen, zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind“, meinte Torsten Böker.

TSV Rantrum - Osterrönfelder TSV 3:0 (1:0) Was für ein gelungener Saisonstart des TSV Rantrum. Die Mannschaft von Neu-Coach Karl Müller begeisterte mit dem zweiten Heimsieg, obwohl mit Ron Reichardt, Lars Michalski und Danny Jeßen drei Leistungsträger fehlten. Die Vertreter wie Youngster Jan-Ole Bruhn machten ihre Sache jedoch sehr gut. „Mit sieben Punkten aus drei Spielen sind wir sehr gut gestartet. Darauf können und wollen wir für den weiteren Saisonverlauf aufbauen“, so Müller.

Nach einer zähen Anfangsphase führte in der 19. Minute gleich die erste brenzlige Situation vor dem Osterrönfelder Gehäuse zur Führung für den TSV. Der fleißige Thies Clausen wurde im Strafraum mit einem Foul gestoppt, den fälligen Strafstoß verwandelte er selbst. In der Folge versäumte Rantrum es, bei guten Gelegenheiten von Marvin Theede oder Clausen nachzulegen.

Im zweiten Durchgang das gleiche Bild: Dominante Nordfriesen und einfallslose Gäste. Eine Art Vorentscheidung war das 2:0 (66.), als die beiden Flatterich-Brüder sich herrlich über die rechte Seite bis zur Grundlinie durch kombinierten und Theede die Hereingabe mustergültig verwertete. Den Schlusspunkt setzte Clausen in der Nachspielzeit nach einem Konter, als der OTSV bereits aufgemacht hatte. „Das war ein kleines Ausrufezeichen. Wir haben mit einer tollen Mannschaftsleistung den Sieg souverän herausgespielt. Daher freue ich mich insbesondere für die Jungs“, sagte Karl Müller.

13.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

0:4 - Husum für den ESV eine Nummer zu groß

HUSUM (bjg/sg) - Auch der Eckernförder SV schaffte es nicht, den Tabellenführer der Fußball-Landesliga Schleswig, die Husumer SV, ernsthaft vor Probleme zu stellen. Der ESV stand defensiv die erste Hälfte ordentlich und hielt die Null, doch insgesamt war Husum über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft und siegte am Ende mit 4:0 (0:0).

Die Husumer und Eckernförder mussten aufgrund von urlaubs- und berufsbedingten Ausfällen einige Umstellungen vornehmen. Anfangs merkte man daher, dass die HSV-Mannschaft sich, trotz totaler Dominanz und einem Gros an Ballbesitz, im letzten Drittel noch ein wenig finden musste. „Zu Beginn haben wir ein wenig gebraucht, um richtig auf Touren zu kommen, auch weil der ESV es uns schwer gemacht hat, Lücken zu finden“, sagt Husums Trainer Torsten Böker. Die Gäste hatten aber auch eine gute Phase Mitte der ersten Hälfte und kamen durch Jannis Mohr sogar zu einem Pfostentreffer. Dazu konterte die Haberlag-Elf ein ums andere mal zügig und spielerisch ansprechend. „Wenn wir es ein bisschen konsequenter spielen, können wir ein Tor machen. Trotzdem war ich zur Pause nicht zufrieden, denn ich fand uns ein bisschen ängstlich, was gar nicht notwendig war“, sagt der ESV-Coach.

Nach dem Wechsel gingen die Hausherren mit der gleichen Bestimmtheit, aber einer noch klareren Struktur vor, sodass der ESV sich kaum noch befreien konnte. Die Führung ließ daher nicht lange auf sich warten. Der enorm spielfreudige Niklas Ludwig wurde im Strafraum von den Beinen geholt und den fälligen Foulelfmeter verwandelte Fabian Arndt gewohnt sicher zum 1:0 (47.). „Wir sind aber danach nicht eingebrochen“, sagt Haberlag, und so ließ das 2:0 lange auf sich warten. „Da standen wir nicht kompakt, die Abstände waren zu groß, was Husum sofort ausgenutzt hat“, sagt der Eckernförder Trainer und fügt hinzu: „Danach waren wir vom Kopf her gebrochen. Die letzten Gegentore werde ich daher nicht überbewerten.“ Haberlag glaubt nicht, dass Husum an diesem Tag schon sein ganzes Können abrufen konnte. „Wir hatten aber auch keinen guten Tag. Mit etwas mehr Mut wäre daher vielleicht etwas möglich gewesen.“

Bereits am Mittwochabend (19 Uhr) empfängt der ESV den Büdelsdorfer TSV zum nächsten Kreisderby.

Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Nagel, Steen - Knitel, Finn Christiansen - Yassine (76. Gielow), Daniel Hornburg, Luca Sander (46. Mirko Krüger) - Ludwig (77. Godt), Arndt. Eckernförder SV: Weynell - Medler, Puphal, Jan-Ole Jürgensen, Lietz - Tuchen (49. Kumstel) - Altendorf, Horstmann, Mohr (36. Nic Behrens), Stöterau ? Tjark Carstensen (73. Witte). SR: Schneider (Eintr. Eggebek). - Z.: 110. Tore: 1:0 Arndt (47, FE), 2:0 Mirko Krüger (70.), 3:0 Ludwig (75.), 4:0 Puphal (79., ET).

13.08.18 - Eckernförder Zeitung

FuPa-Elf der Woche

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ESV reist zum Tabellenführer

Fußball-Landesliga Schleswig: Haberlag-Elf in Husum gefordert / Gettorf und Altenholz mit Heimspielen
Gegen Jevenstedt traf Jan-Ole Jürgensen (li.) zum 1:0 für den ESV und zeigte seinen berüchtigten "Haifischmann"-Jubel. Zusammen mit Lars Puphal (re.) wird er heute in Husum aber vor allem viel Arbeit in der ESV-Abwehr verrichten müssen. Foto: DVE

ECKERNFÖRDE (Stefan Gerken) - Am 3. Spieltag der Fußball-Landesliga führt der Weg des Eckernförder SV in den Norden. Die mit einem Sieg gestartete Elf vom neuen Trainer Maik Haberlag ist bei der Husumer SV zu Gast, die nach zwei Siegen das Klassement anführt. Heimspiele haben der TSV Altenholz und der Gettorfer SC vor sich.

Husumer SV - Eckernf. SV Sbd., 14 Uhr Als den aktuellen „Kracher“ der Liga bezeichnet ESV-Trainer Maik Haberlag den heutigen Gegner aus Husum. Und das wohl zurecht. Die Husumer SV hat bisher beide Spiele überzeugend gewonnen und sich vor der Saison personell noch einmal verstärkt. Vor allem im vorderen Bereich. „Meine Spieler sind sich bewusst, dass es schwer wird“, sagt Haberlag, der aber keineswegs in Ehrfurcht erstarrt. „Auch wir haben einen Plan, und der sieht vor, dass auch wir mit dem Ball etwas machen wollen.“ Das klappte gegen Jevenstedt schon teilweise ganz gut. In einigen Phasen überließ der ESV auch dem Gegner den Ball, was auch in Husum wieder passieren dürfte. „Allerdings nur in Räumen, die für uns nicht gefährlich sind“, sagt Haberlag. Klingt erst einmal einfach, doch der Tabellenführer wird natürlich probieren, das Leder auch in die gefährlichen Bereiche zu bringen. Personell wird sich im Vergleich zum Sieg gegen Jevenstedt wohl nicht viel ändern: Leon Apitz und Julian Zülsdorff fehlen weiterhin verletzt, Lukas Witte ist als Alternative im Sturmzentrum dabei und auch Luca Engelbrecht aus der Zweiten wird im Kader stehen.

So könnte der ESV spielen: Weynell - Medler, Puphal, Jürgensen, Lietz - Knittel - Altendorf, Horstmann, Dietrich, Stöterau - Carstensen.
EZ-Tipp: 2:1.

TSV Altenholz - IF St. Flensb. Sbd., 14 Uhr Auch wenn spielerisch noch Luft nach oben war, freut man sich im Altenholzer Lager natürlich über 2:1-Erfolg am Mittwochabend gegen Gettorf. „Unsere Defensive hat sehr gut gearbeitet. In der Offensive fehlt uns aber noch die Durchschlagskraft“, sagt TSV-Trainer Kristian Hamm. Er kann gegen die Flensburger, die unter der Woche mit 0:3 bei Nordmark Satrup unterlagen, wieder auf Tim Netzel und Julian Langnau setzen. Besonders Letztgenannter ist eine Alternative, weil er flexibel einsetzbar ist. Da die Altenholzer den Gegner nicht besonders gut kennen, erwartet Hamm von seinem Team ein schnelles erkennen der Schwachpunkte. „Wir müssen handlungsfähig sein.“ Die nötige Spielintelligenz traut er seinem Team natürlich zu, sodass drei weitere Punkte das Ziel sind.

EZ-Tipp: 2:1.

Gettorfer SC - Jevenstedt Sbd., 15 Uhr Die Jevenstedter sind zumindest aus Sicht des Kassierers angenehme Gäste, da sie viele Fans mitbringen. Gettorfs Trainer Christian Schössler macht sich andere Gedanken: „Sie haben besonders vorne eine große Qualität.“ Und die Mannschaft von Trainer Michael Rohwedder wird alles daran setzen, nach dem 1:3 beim ESV und dem 1:1 im Derby gegen den OTSV nun endlich den ersten Sieg einzufahren. Denn mit einer weiteren Niederlage könnte die beflügelnde Aufstiegseuphorie dahin sein. Der GSC dagegen muss erst einmal die Derby-Niederlage beim TSV Altenholz verdauen. Schössler: „Wir haben überhaupt keinen vernünftigen Spielaufbau hinbekommen. Gegen Jevenstedt werden wir etwas ändern und versuchen, wieder mehr Torgefahr auszustrahlen.“ Neben Klaas Weber, Constantin Westphal, Tim-Marten Wick und Finn Lühr fehlt an diesem Spieltag auch Lennart Gravert (Urlaub).

EZ-Tipp: 3:1.

11.08.18 - Eckernförder Zeitung
LL04 22.08.18 Büdelsdorfer TSV Husumer SV 0:0
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BTSV erkämpft sich Punktgewinn

Fußball-Landesliga Schleswig: Hardt-Elf trotzt dem neuen Spitzenreiter Husumer SV ein 0:0 ab / Keeper Wulff hält Elfmeter
Büdelsdorfs Justus Jeß (rechts) stört hier den Offensivdrang von Husums Fabian Arndt. Foto: Meyer

BÜDELSDORF (Torge Meyer) - Fußball-Landesligist Büdelsdorfer TSV hat gestern Abend bei seiner Heimspielpremiere vor 300 Zuschauern dem Titelfavoriten Husumer SV ein torloses Remis abgetrotzt. Mit dem 0:0 kletterte die Elf von Trainer Henning Hardt auf Rang 4, die Nordfriesen eroberten aufgrund des besseren Torverhältnisses sogar die Tabellenspitze.

Den Punkt sicherte letztlich Christian Wulff. Büdelsdorfs Schlussmann entschärfte einen Strafstoß des zuvor überzeugenden Fabian Arndt (82.). Dem Strafstoßpfiff ging ein Zweikampf zwischen Wulff mit dem eingewechselten Husumer Hendrik Fleige voraus. „Das war nie Elfer“, betonte der BTSV-Schlussmann. Zum Zeitpunkt der größten Gästechance war der neue Spitzenreiter in Unterzahl. In der 71. Minute sah Daniel Hornburg wegen Notbremse die Rote Karte, nachdem er im Laufduell den Büdelsdorfer Niklas-Kenneth Neumann 40 Meter vor dem Tor klammerte - eine harte Entscheidung. Den Torschrei hatten die Büdelsdorfer Fans vier Minuten vor Ultimo auf den Lippen, als der Ball nach einer verunglückten Flanke von Marco Müller an die HSV-Querlatte klatschte. Ansonsten war die auf eine sattelfeste Defensivleistung bedachte Heimelf in der Offensive kaum in Erscheinung getreten. Lediglich Jan-Ole Bruhns hatte am Ende der ersten Halbzeit drei Halbchancen. Meistens wurde es nach Standardsituationen von Mats Henke gefährlich. In der ersten halben Stunde demonstrierte der Gast Ballbesitzfußball ohne Tordrang.

„Das war ein gutes Landesligaspiel mit viel Tempo und Intensität“, war Husums Trainer Torsten Böker ebenso zufrieden mit dem Punkt wie sein Gegenüber Henning Hardt: „Mit dem Punkt kann ich gut leben. Nach vier Spielen wollte ich eigentlich zehn Punkte haben, jetzt haben wir sieben. Die Leistungen waren aber alle aller Ehren wert. Jetzt freuen wir uns mit Satrup am Sonnabend auf das nächste Spitzenspiel.“

Büdelsdorfer TSV: Wulff - Müller, R. Hardt, Jeß, M. Hardt - Roller - Neumann, Ermeling (53. Schröder), Henke (90. Goos), Bruhns (76. Jessen) - Münz.
Schiedsrichter: Yilmaz (FC Torpedo 76).
Zuschauer: 300.
Tore: Fehlanzeige.

23.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Landesliga: Husumer SV ohne Tore zurück auf Platz eins

Der Offensivdrang von Husums Fabian Arndt (l.) wird hier vom Büdelsdorfer Justus Jeß gestört. Meyer

BÜDELSDORF (bjg) - Mit dem torlosen Remis im Nachholspiel zwischen dem Büdelsdorfer TSV und der Husumer SV ist der vierte Spieltag in der Fußball-Landesliga komplett. Der Punktgewinn in Büdelsdorf brachte die Stormstädter zurück an die Tabellenspitze in der zweithöchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse, auch wenn es erstmals in dieser Saison nicht für einen Dreier gereicht hat.

Die Husumer zeigten zwar über die gesamte Spielzeit die reifere Spielanlage und hatten klare Vorteile in Punkto Ballbesitz, jedoch mussten die Böker-Schützlinge die letzten 20 Minuten in Unterzahl auskommen, da Daniel Hornburg bei einem BTSV-Konter die Notbremse zog und Rot sah. „Eine harte Entscheidung“, kommentierte Torsten Böker die Szene. Trotzdem hatten die Gäste danach noch die größte Möglichkeit auf den Sieg, als der eingewechselte Hendrik Fleige bei seinem Comeback im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den folgenden Strafstoß konnte Fabian Arndt aber nicht im Tor unterbringen.

„Das Ergebnis geht in Ordnung. Die Büdelsdorfer haben uns das Leben mit Aggressivität und hohem Aufwand schwer gemacht und zudem leidenschaftlich und gut verteidigt. Wir waren trotz einer kontrollierten Leistung am Ende nicht zwingend genug“, lauete Bökers Fazit. Bereits in der ersten Hälfte war Husum spielbestimmend, kam aber kaum zu echten Tormöglichkeiten. Der BTSV praktizierte schnelles Umschaltspiel, war insbesondere bei Standards gefährlich und hätte mit etwas Glück sogar in Führung gehen können. Später war den Gastgebern eine gewisse Müdigkeit aufgrund des kräftezehrenden Spiels anzumerken. Vor der turbulenten Schlussphase mit dem Platzverweis und vergebenen Foulelfmeter hatten Marco Nagel, der auffällige Tobias Wetzel und Henning Lorenzen vielversprechende Gelegenheiten für Husum ausgelassen.

Böker erwartet auch im Heimspiel am Sonnabend (14 Uhr) gegen Aufsteiger MTSV Hohenwestedt, der mit zwei Siegen aus den ersten vier Spielen zufriedenstellend aus den Startlöchern gekommen ist, ein schweres Spiel: „Der MTSV kann ähnlich gut verteidigen wie Büdelsdorf und verfügt über zwei sehr schnelle Spitzen, die stets für Torgefahr sorgen können.“ Neben dem gesperrten Daniel Hornburg wird weiterhin Tarek Yassine fehlen. Dafür hat Sturmspitze Hendrik Fleige den Härtetest in Büdelsdorf gut überstanden und sollte sicherlich wieder eine Alternative für die Startelf darstellen. Hinter dem Einsatz von Luca Sander steht aufgrund seiner Sprunggelenksprobleme dagegen noch ein Fragezeichen.

Husumer SV in Büdelsdorf: Bielinski - Matthiesen, Wullenweber, Nagel - Steen (46. Knitel), Wetzel - Finn Christiansen, Hennig Lorenzen, Daniel Hornburg - Ludwig (79. Fleige), Arndt

Auch der der TSV Rantrum will am Sonntag (15 Uhr) im Auswärtsspiel beim Eckernförder SV wieder zurück in die Erfolgsspur. Die unglückliche Niederlage in letzter Minute gegen TuS Jevenstedt (0:1) haben die Lagedeich-Kicker gut verdaut. Zuversichtlich stimmt, dass sich das Krankenlager der Rantrumer etwas lichtet. Die schmerzlich vermissten Rekonvaleszenten Keeper Lev Meesenburg und Spielgestalter Danny Jeßen sind bereits wieder ins Training eingestiegen und stehen wohl am Wochenende im Kader. Zudem ist auch Abwehrchef Kim Lorenzen wieder dabei, so dass der formstarke Thies Clausen eine Alternative für das ihm angestammte Sturmzentrum werden wird. „Wir wollen anders als zuletzt, aufgrund unser Personalprobleme, auf dem Platz wieder mehr agieren und unser Spiel durchsetzen“, sagt Rantrums Coach Karl Müller optimistisch.

24.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport

BTSV empfängt die Husumer SV

Fußball-Landesliga: Husum will Serie ausbauen
BTSV-Trainer Henning Hardt steht gegen Husum vor schwerer Aufgabe. - Wolfgang Mahnkopf

HUSUM (Andre Haase) - Einen schweren Brocken hat die Elf von BTSV-Coach Henning Hardt im Heimspiel der Fußball-Landesliga Schleswig mit der Husumer SV vor der Brust (Mittwoch, 19 Uhr). Die Gäste belegen mit der makellosen Bilanz von neun Punkten aus drei Spielen hinter Nordmark Satrup den zweiten Tabellenplatz. Zudem verfügt die HSV mit Fabian Arndt über einen Angreifer der „Extraklasse“. In der Vita des 22-jährigen Mittelstürmers stehen bereits 45 Regionalliga- und 54 Oberligaspiele, die er für Holstein Kiel und dem SC Weiche Flensburg 08 absolvierte.

22.08.18 ? 11:55 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spitzenspiel bei der Heimpremiere

Fußball-Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV empfängt heute Abend den Tabellenzweiten Husumer SV
Zweikampfstärke will Büdelsdorfs Marco Müller (rechts, hier gegen den Eckernförder Marek Kumstel) heute Abend auch gegen die Husumer SV demonstrieren. Foto: Vetter

BÜDELSDORF (nki) - Der Büdelsdorfer TSV feiert nach zwei Auswärtspartien heute Abend um 19 Uhr seine Heimspielpremiere in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen die Husumer SV.

Eine durchaus reizvolle Aufgabe für die Elf von Henning Hardt, denn das Team von der Westküste hat als einzige Mannschaft nach drei Siegen aus drei Spielen gegen den Eckernförder SV (4:0), TSV Friedrichsberg-Busdorf (2:1) und VfR Horst (3:0) noch eine blitzsaubere Weste vorzuweisen. „Allerdings“, schränkt Büdelsdorfs Coach ein, „ist unter den bisherigen Husumer Gegnern auch kein Hochkaräter gewesen“.

Mit der eigenen, bisherigen Ausbeute von sechs Punkten aus drei Begegnungen ist Hardt nur bedingt zufrieden: „Gewinnen wir in Hohenwestedt (0:2-Niederlage, Anm. d. Red.), was ja absolut im Bereich des Möglichen lag, hätten wir mit einem Sieg heute den Platz an der Sonne erobern können“, bedauert Hardt auch die in der letzten Woche gegen den Eckernförder SV (2:0) zutage getretenen Schwächen im Abschluss. Ob es gegen die Truppe von Torsten Böker, der beim Spiel in Eckernfürde als Beobachter zu Gast war und sich von der BTSV-Leistung dennoch beeindruckt zeigte, viele klare Chancen geben wird, bleibt abzuwarten. „Es werden letztlich Kleinigkeiten entscheiden, denn ich sehe den kommenden Gegner keinesfalls als klaren Favoriten an“, glaubt Hardt, der personell heute die Qual der Wahl hat, an eine Begegnung auf Augenhöhe. Bereits mit einem Unentschieden könnte der BTSV auf Platz 4 vorrücken, bei einem Sieg würde man fortan wohl selbst zu den Hochkarätern der Liga gezählt werden.
22.08.18 - Landeszeitung

Husumer SV will zurück an die Spitze

Fußball-Landesliga: Heute Nachholspiel beim Büdelsdorfer TSV
Husums Torjäger Hendrik Fleige (r.) ist wieder fit. GIT

HUSUM (bjg) - Bislang hat die Husumer SV in der Fußball-Landesliga mit drei Siegen in drei Spielen eine blitzsaubere Weste. Ohne eigenes Zutun verloren die Kreisstädter jedoch die Tabellenspitze an Aufsteiger TSV Nordmark Satrup, während sie aufgrund der Feierlichkeiten zum 100-jährigen Vereinsjubiläum spielfrei waren.

In der Nachholpartie heute (19 Uhr) beim Büdelsdorfer TSV wollen die Husumer die Führung zurückholen. Was nicht leicht wird: Die Truppe von Neu-Coach Henning Hardt, der als Spieler lange Jahre eine Defensivsäule beim damaligen Regionalligisten Holstein Kiel war, hat mit zwei Siegen aus drei Spielen einen passablen Saisonstart hingelegt. Insbesondere der 5:1-Auswärtssieg beim Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf zum Auftakt war ein Ausrufezeichen. Die Niederlage bei Aufsteiger MTSV Hohenwestedt (0:2) zeigte aber auch, dass die Mannschaft noch ein wenig nach der Konstanz sucht.

Husums Coach Torsten Böker hat vor dem Gegner Respekt. „Der BTSV hat eine sehr junge Mannschaft, die sich zudem vor der Saison gut verstärkt hat. Sie haben die Möglichkeit jeder Mannschaft in dieser Spielklasse weh zu tun. Sie werden versuchen uns zu Fehlern zu zwingen. Darauf müssen und werden wir vorbereitet sein.“

Die Husumer haben bisher kräftig Selbstvertrauen getankt. „Wir wollen nach unserer kleinen Pause schnell in unseren Rhythmus kommen und möglichst rasch Zugriff auf Ball und Gegner gewinnen“, sagt Böker, der auf Mittelfeldregisseur Tarek Yassine (Mittelfußprellung) verzichten muss. Auch für Marc Koschenz (Lauftraining nach Knieproblemen) kommt die Partie am Kanal zu früh. Dazun fehlen die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Dafür kann Goalgetter Hendrik Fleige nach seiner Verletzung endlich wieder mitwirken.

22.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL05 25.08.18 Husumer SV MTSV Hohenwestedt 3:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Husum bleibt vorn - Rantrum punktet in Eckernfürde

Husums Youngster Mirko Krüger (r.), der hier den Ball vor Thies Breiholz abschirmt, glänzte gegen Hohenwestedt. GIT

HUSUM (bjg) - Mit einem 3:1-Heimsieg gegenden MTSV Hohenwestedt ist die Husumer SV nach dem 0:0 in Büdelsdorf in die Erfolgsspur zurückgekehrt und hat damit die Tabellenspitze in der Fußball-Landesliga verteidigt. Gleichauf liegt der punkt- und torgleiche TSV Nordmark Satrup, der die Husumer am Sonnabend zum absoluten Spitzenspiel empfängt.

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt 3:1 (3:0) Die Entscheidung führten die Husumer bereits in einer starken ersten Halbzeit herbei. Das 3:0 zu diesem Zeitpunkt drückte die überlegenheit der Kreisstädter auch in Zahlen aus. Husum ließ bis auf den einen oder anderen Standard keine Offensiv-Aktion des Gastes zu. Zusätzliche Sicherheit gab den Hausherren die frühe Führung. Der überragende Youngster Mirko Krüger kam nach einer herrlichen Kombination und Pass des wiedergenesenen Hendrik Fleige aus spitzem Winkel zum Abschluss und erzielte das 1:0 (8.). Auch in der Folge blieben die Husumer spielbestimmend. Vor dem 2:0 (29.) wurde Krüger mustergültig freigespielt und traf unten links. Auch am dritten Treffer (36.) war der 19-j?hrige, der sein Startelf-Debüt gab, beteiligt, als ein einfacher Doppelpass mit dem Torschützen Fabian Arndt die Gästeabwehr aushebelte. Bei weiteren guten Gelegenheiten von Arndt, Fleige, Tobias Wetzel und Luca Steen hätte das Ergebnis bereits zur Pause schon deutlich höher ausfallen können. Zu Beginn des zweiten Abschnitts ließ Husum etwas nach, die Gäste kamen zu ersten Torchancen. Eine davon nutzte Tjark Sievers 1:3-Anschlusstreffer (50.). Es war das erste Husumer Gegentor der Saison, das aus dem Spiel heraus resultierte. Danach hatten die Husumer Ball und Gegner wieder im Griff. Allerdings fehlten das hohe Tempo und die konsequente Zweikampfführung der ersten Halbzeit, so dass die überlegenheit nicht mehr so drückend ausfiel. Arndt und der eingewechselte Valentin Godt schafften es nicht, aus kurzer Distanz den Ball über die Linie zu drücken und auch Marco Nagel sowie Wetzel zeigten nicht die nötige Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. So blieb es beim hochverdienten 3:1. „Es war ein guter Abschluss einer intensiven Woche. Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis und der Leistung der ersten Halbzeit. Zudem haben wir defensiv während der gesamten Partie nicht viel anbrennen lassen. Nach der Pause waren wir nicht mehr so zielstrebig und klar in unseren Aktionen. Daran müssen wir arbeiten“, resümierte HSV-Coach Torsten Böker.

Eckernförder SV - TSV Rantrum 4:4 (3:2) Das war nichts für schwache Nerven. Ein Fußball-Spektakel endete in Eckernfürde mit einem verdienten Remis. Ärgerlich für die Rantrum war der Ausgleich in allerletzter Minute. TSV-Trainer Karl Müller, der auf mehrere Stammspieler verzichten musste, war trotzdem mit dem Punkt einverstanden und würdigte auch die Leistung des Gegners: „Eckernförde ist hier nicht wahrlich nicht als Kellerkind aufgetreten. Daher können wir mit dem Unentschieden leben.“ Nicht zufrieden war Müller allerdings mit dem Auftritt seiner Mannen in der ersten Halbzeit: „Da hatten wir durchgängig keinen richtigen Zugriff und kamen zu keinem Zeitpunkt in die Zweikämpfe.“ Auch die frühe Führung, die Abwehrchef Kim Lorenzen nach einer Ecke von Bruhn mit einem sehenswerten Kopfball markierte (7.), brachte keine Sicherheit. Vielmehr gelang dem Eckernförder Franz-Philip Tuchen der schnelle Ausgleich (10.). Der ESV deckte Schwachstellen im Rantrumer Defensivverbund, in dem Reservekeeper Oke Flatterich diesmal nicht die nötige Sicherheit ausstrahlte, auf. Immer wieder kamen die Hausherren über außen mit schnörkellosem Spiel durch und gingen nach Treffern von Tuchen (15.) und Julian Zülsdorff (34.) verdient mit 3:1 in Führung. Der Anschlusstreffer des spielfreudigen Damian Krause hielt die Rantrumer jedoch am Leben (36.). Nach dem Wechsel wurden die Gäste stärker und provozierten mit Pressing Fehler in der Eckernförder Abwehr. Krause, der von Sebastian Meier freigespielt wurde, glich per Lupfer zum 3:3 (49.) aus und Meier (61.) brachte Rantrum wieder in Führung. Jakob Spreckelsen per Kopf und Jan Ole Bruhn, der an ESV-Keeper Marcel Weynell scheiterte, verpassten weitere Tore für Rantrum. Und so belohnte der überragende Tuchen mit dem 4:4 (90.) die Eckernförder Mühen.

27.08.18 - sh:z-Nordfriesland Sport

Ein Nachmittag zum Vergessen

Fußball-Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV verliert 0:3 gegen Satrup und Henke mit Roter Karte / Jevenstedt punktet in Reher
Büdelsdorfs Niels Schröder (links) zog zu Hause gegen Nordmark Satrup den Kürzeren. PLOOG

RENDSBURG (Gunther Schöniger, Mario Ploog und Fabian Scholz) - Der Büdelsdorfer TSV muss sich in der Fußball-Landesliga Schleswig erst einmal von höheren Zielen verabschieden. Dem 0:0 unter der Woche gegen die Husumer SV folgte am Wochenende eine 0:3-Niederlage gegen den TSV Nordmark Satrup. Der Osterrönfelder TSV hat sich hingegen mit dem 2:0-Erfolg beim Gettorfer SC am Freitag im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Auch der TuS Jevenstedt darf den Blick nach dem 2:2 beim FC Reher/Puls weiter nach oben richten. Der MTSV Hohenwestedt ist nach dem 1:3 in Husum in bedrohliche Nähe der Abstiegsplätze abgerutscht.

FC Reher/Puls - TuS Jevenstedt 2:2 (0:1) Nach 16 Minuten verhinderte FC-Keeper Christoph Rohweder mit einer Glanztat gegen Lukas Seefeldt die Jevenstedter Führung. Nur eine Minute später klingelte es dann doch im Tor der Gastgeber. Erik Lindenlaub stocherte den Ball nach einem Eckball von Johannes Kaak über die Linie. Kurz vor der Pause verpasste Andre Albers nach einer Seider-Ecke ganz knapp den Ausgleich (42.). In der Pause wechselte FC-Trainer Carsten Hinrichsen Andreas Tank für Lasse Dau ein - eine Maßnahme mit durchschlagendem Erfolg. Kaum auf dem Feld traf Tank zum 1:1 (46.). In der 53. Minute schickte wiederum Tank die Kugel auf Pass von Seider zum 2:1 in die Maschen. Der überzeugende Jevenstedter Johannes Kaak (58.) glich schnell aus. Dennoch hätten Thies Göttsche (60./Pfosten) und Andreas Tank (61./Kopfball) Reher/Puls noch einmal auf die Siegerstraße bringen können. „Wir haben eine vernünftige, nicht überragende Leistung abgerufen. Reher/Puls hatte eine starke Offensivkraft, die Standards waren schwer zu verteidigen“, konnte TuS-Trainer Michael Rohwedder mit dem Punkt gut leben.

TuS Jevenstedt: Tischer - Lehmann, Lindenlaub, Mirko Mrosek, Seefeldt (82. Hüttmann), Klug, Johannes Kaak, Mathis Mrosek, Gersteuer (88. Janik Kaak), Lühder, Szalies. Schiedsrichter: Fischer (Kaltenkirchen) - Zuschauer: 200. Tore: 0:1 Lindenlaub (17.), 1:1 Tank (46.), 2:1 Tank (53.), 2:2 J. Kaak (58.).

Büdelsdorfer TSV - TSV Nordmark Satrup 0:3 (0:1) Der BTSV besaß in Halbzeit 1 mehr Ballbesitz, Satrup wurde aber über Konter gefährlich. „Wenn wir Fußball gespielt haben, sah es phasenweise ganz gut aus und wir konnten uns auch die eine oder andere Chance herausspielen“, sagte BTSV-Coach Henning Hardt. In der Nachspielzeit kassierten die Büdelsdorfer per Foulelfmeter, verwandelt von Satrups Timo Andresen , das 0:1. Und es kam noch bitterer. In der 54. Minute gelang Ken Dikun das 2:0. Doppelt unglücklich für den BTSV, denn Torhüter Christian Wulff verletzte sich auch noch bei seinem Abwehrversuch und musste durch Paul Schlotfeldt ersetzt werden. Der nächste Rückschlag folgte in der 71. Minute, als Mats Henke nach einer Tätlichkeit „Rot“ sah. Trotzdem gaben sich die Blau-Weißen nicht geschlagen und erarbeiteten sich mehrere Großchancen. Bei der besten überwand Justus Jeß zwar Satrups Keeper Mathiesen, allerdings passte ein Verteidiger auf und kratzte den Ball von der Linie. Die Offensivbemühungen des Gastgebers öffneten Räume für die Gäste, die die Situation gekonnt ausspielten und durch Danny Goos (84.) den Sack zumachten. „Satrup hat letztendlich verdient gewonnen, es ist einfach schade, dass wir uns mit der Roten Karte und unnötigen Diskussionen auf dem Platz am Ende das kaputt machen, was wir uns in den letzten sechs Wochen hart erarbeitet haben“, sagte Hardt.

Büdelsdorfer TSV: Wulff (56. Schlotfeldt) - Reiser (68. Neumann), M. Hardt, Jeß, Bruhns - Roller (46. Goos), R. Hardt - Schröder, Orlowski, Henke - Münz. Schiedsrichter: Rabe (Pönitz). Zuschauer: 150. Tore: 0:1 Andresen (45.+2, FE), 0:2 Dikun (54.), 0:3 Goos (84.). Rote Karte: Henke (BTSV) wegen einer Tätlichkeit (71.).

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt 3:1 (3:0) Aufgrund der Personalsituation und in dem Wissen, gegen eines der Topteams antreten zu müssen, ließ Hohenwestedts Coach Udo Kochanski in einem sehr defensiven 5-4-1-System agieren. Doch Unkonzentriertheiten und viele unnötige Ballverluste führten zu einem frühen Rückstand durch Mirko Krüger (8.). „Da war der Plan schnell über den Haufen geworfen“, sagte MTSV-Sprecher Thomas Ohrt. Der Gast agierte daraufhin wie geschockt, zudem fehlte auch der Kampf. Ohrt: „Husum war deutlich ballsicherer, hatte einen guten Spielaufbau, doch etwas mehr Gegenwehr hätte uns nicht geschadet.“ Ein erneuter Ballverlust im Mittelfeld führte zum Husumer 2:0 (29.), Fabian Arndt erhöhte für die HSV auf 3:0 (36.). Die Pausenansprache von Kochanski schien bei seinen Mannen angekommen zu sein, kam der Gast doch wie verwandelt aus der Kabine. Tjark Sievers verkürzte (50.). Der Aufsteiger verzeichnete nunmehr zwar mehr Ballbesitz, doch Zwingendes sprang nicht heraus. „Wir haben aufgrund der ersten Hälfte verdient verloren. Husum war aber nicht die übermannschaft, so dass in Bestbesetzung durchaus etwas Zählbares drin gewesen wäre“, sagte Ohrt.

MTSV Hohenwestedt: Blaas - Taedcke (19. Matthis), Cordes (75. Krause), Scherbarth, Clas Sievers, Breiholz, Landt, Fatah, Tjark Sievers, Schnoor, Rathje. Schiedsrichter: Freitag (Kisdorf). Zuschauer: 200. Tore: 1:0 Krüger (8.), 2:0 Krüger (29.), 3:0 Arndt (36.), 3:1 Tjark Sievers (50.).

Gettorfer SC - Osterrönfelder TSV 0:2 (0:1) Visvaldis Ignatans, OTSV-Spielmacher und ehemaliger lettischer Nationalspieler, setzte mit einem Freistoß aus gut 25 Metern die erste Duftmarke. Doch trotz feiner Schusstechnik war GSC-Keeper Robin Biss zur Stelle. Als nach 20 Minuten Felix Struck von der rechten Seite vor das Tor flankte, blockte Gettorfs Kapitän Tim-Marten Wick den Ball mit dem ausgestreckten Arm ab. Handelfmeter war die richtige Entscheidung, und Ignatans verwandelte humorlos. Mustafa Korkmaz hatte fünf Minuten später das 2:0 nach einem feinen Steilpass auf dem Fuß, spitzelte den Ball jedoch knapp vorbei. Nach einer halben Stunde wachte dann auch der GSC aus seiner Lethargie auf und in zwei brenzligen Situationen forderte der GSC Foulelfmeter nach einer Attacke an Torben Dahsel. Zumindest die Aktion von Vitalijs Stols im Laufduell fiel wohl in die Kategorie „Kann-Elfmeter“ (31.). Insgesamt agierte Dahsel bei seinen Ballaktionen aber glücklos, so auch nach einem perfekten Diagonalpass von Kevin Link, als er das Leder bei guter Schussposition nicht unter Kontrolle brachte (44.). Der Schwung ging nach der Pause - nun bei strömenden Regen - wieder etwas verloren. Der OTSV machte es clever und Korkmaz sorgte nach 63 Minuten mit dem 2:0 für die Entscheidung. Kevin Link traf in der Schlussphase nur noch die Latte. „Wir waren einen Tick aggressiver als Gettorf. Die erste Halbzeit ging klar an uns“, sagte Osterrönfelds Co-Trainer Tim Fuhrmann, der trotz des Sprungs auf Tabellenplatz 3 auf dem Boden bleibt: „Gut, dass wir zehn Punkte haben. Aber wir werden jetzt nicht größenwahnsinnig und sagen, dass wir ganz oben angreifen wollen. Dennoch freuen wir uns, dass wir demnächst unsere Urlauber und Langzeitverletzten wieder bei uns haben.“

OTSV: Dembowski - A. Müller (77. Mosebach), Stols, Sopha, Cavdar - S. Müller, Lehmann - Struck, Ignatans (89. Dogan), Wagner - Korkmaz. SR: Pabla (Jevenstedt). - Z.: 100. Tore: 0:1 Ignatans (17., HE), 0:2 Korkmaz (63.).

27.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Hardt kündigt offensiveren BTSV an

Fußball-Landesliga: Büdelsdorf empfängt Nordmark Satrup / Osterrönfelder TSV will heute etwas Zählbares aus Gettorf mitnehmen
Im Gegensatz zum Spiel am Mittwoch gegen die Husumer SV sollen die Büdelsdorfer um Tim M?nz (blaues Trikot) gegen Nordmark Satrup vermehrt den Vorw?rtsgang einlegen. meyer

RENDSBURG (Joachim Hobke, Sönke Smit und Thorben Schulz) - Der Gettorfer SC und der Osterrönfelder TSV eröffnen heute Abend den 5. Spieltag in der Fußball-Landesliga Schleswig. Anpfiff zum Derby ist um 19 Uhr auf dem Sportplatz in Gettorf. Am Sonnabend empfängt der Büdelsdorfer TSV den TSV Nordmark Satrup. Der MTSV Hohenwestedt ist bei der Husumer SV zu Gast, der TuS Jevenstedt muss zum FC Reher/Puls.

Gettorfer SC - Osterrönfelder TSV (Heute, 19 Uhr) Wenn man auf die Statistik der jüngeren Vergangenheit schaut, dann gibt es unangenehmere Aufgaben für die Osterrönfelder, der Gettorfer Sportplatz erwies sich zuletzt als gutes Pflaster für das Team von Trainer Olaf Lehmann. Die letzte Punktspielniederlage datiert vom 13. August 2014. Danach folgten zwei Siege (2:1, 1:0) und ein Unentschieden (1:1). Auch die Kreispokalpartie in der vergangenen Saison brachte nach 90 Minuten keinen Sieger hervor, erst nach Verlängerung musste sich der OTSV mit 2:3 geschlagen geben. „Wir sind uns durchaus bewusst, dass wir aus Gettorf etwas mitnehmen können“, klingt Lehmann vor dem Gang zum Tabellenneunten vorsichtig optimistisch. Auch der durchaus gelungene Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten vier Spielen macht Lehmann Mut. „Damit sind wir absolut zufrieden. Vor allem, wenn man bedenkt, dass ich im Training bisher oft nur mit einer kleinen Gruppe arbeiten konnte und wir nach Rantrum (0:3, Anm. d. Red.) mit einem Mini-Kader fahren mussten.“ Auch heute drohen mit Harald Giese, Mustafa Korkmaz und Özgür Cavdar erneut drei wichtige Akteure auszufallen. Lehmann: „Die Jungs müssen arbeiten und werden es wahrscheinlich nicht rechtzeitig schaffen. Aber so oder so wird es eine ganz schwere Aufgabe. Gettorf zähle ich trotz des durchwachsenen Starts (zwei Siege, zwei Niederlagen; Anm. d. Red.) zu den Favoriten auf die Meisterschaft. Die werden noch in die Hufe kommen.“

Büdelsdorfer TSV - TSV Nordmark Satrup (Sbd., 14 Uhr) Auf den Büdelsdorfer TSV wartet mit dem TSV Nordmark Satrup ein völlig unbeschriebenes Blatt. „Ich kenne die Mannschaft überhaupt nicht, aber scheinbar haben sie ihre Aufstiegseuphorie mit in die neue Saison nehmen können“, meint BTSV-Coach Henning Hardt angesichts der Tatsache, dass die Elf von Trainer Detlev Hinrichs nach vier Partien ungeschlagen auf Platz 2 rangiert. Die Büdelsdorfer wollen das zweite Heimspiel in Folge ein wenig anders angehen als beim torlosen Remis gegen den Tabellenführer Husumer SV. „Wir haben zwar mit viel Intensität hervorragend verteidigt und kaum etwas zugelassen, doch das ging eindeutig zu Lasten einer Offensive, der es viel zu selten gelang, Durchschlagskraft zu entwickeln“, fordert Hardt gegen Satrup mehr Ballbesitz und will deshalb, im Vergleich zum Mittwochspiel, taktisch an einigen Stellschrauben drehen. Dass seine Mannschaft diese Veränderungen dann auf dem Platz wird umsetzen können, davon ist er überzeugt: „Die Jungs machen einen aufnahmefähigen, stabilen Eindruck, sind heiß und bieten sich in jedem Training an. Mehr kann man als Trainer nicht erwarten“, lobt Hardt. Verzichten muss der Coach auf die privat verhinderten Marco Müller und Marvin Jessen.

Husumer SV - MTSV Hohenwestedt (Sbd., 14 Uhr ) Nach dem 0:4 am vergangenen Wochenende beim TSV Friedrichsberg-Busdorf wartet mit der Husumer SV nun der Tabellenführer auf den MTSV. Unter der Woche setzten sich die Nordfriesen mit einem 0:0 beim Büdelsdorfer TSV an die Spitze. „Das wird ein ganz schweres Spiel, Husum war schon vergangene Saison oben dabei, zudem im Finale des Landespokals. Die stehen zurecht wieder oben und werden ein gewichtiges Wörtchen um den Aufstieg mitreden“, sagt MTSV-Coach Udo Kochanski mit Blick auf den Gegner. Für die Hohenwestedter wird es darum gehen, schnell die Zweikämpfe anzunehmen, sicher in der Defensive zu stehen und dann darauf zu hoffen, die Umschaltsituationen zu nutzen. „Dafür muss aber unser Passspiel im Vergleich zu letzter Woche besser werden, da haben wir zu viele leichte Ballverluste produziert und den Gegner zu den Toren eingeladen“, hofft Kochanski, dass eine Elf konzentrierter zu Werke gehen wird. Erschwerend für den MTSV kommt die angespannte Personalsituation hinzu. Neben den länger fehlenden Ferdinand Hummel, sowie Christian und Henning Gieseler fallen mit Kapitän Pinkert und Torjäger Thies Kochanski zwei weitere Stützen aus. Udo Kochanski: „Nützt nichts, da müssen wir durch. Glücklicherweise fällt keiner der Spieler verletzungsbedingt länger aus, so dass wir mit einigen schon nächste Woche wieder rechnen können.“

FC Reher/Puls - TuS Jevenstedt (Sbd., 15 uhr) Zum dritten Mal in Folge müssen die Jevenstedter in der Liga auswärts antreten. Nach dem Gettorf SC und dem TSV Rantrum wartet mit dem FC Reher/Puls ein weiteres Schwergewicht auf den Aufsteiger. „Härter hätte es uns kaum treffen können. Reher zähle ich zu den absoluten Topteams der Liga. Da wird seit Jahren hervorragend gearbeitet“, sagt TuS-Coach Michael Rohwedder voller Respekt. Aber nach den Erfolgen in Gettorf (3:2) und Rantrum (1:0) wollen sich die Jevenstedter auch nicht kleiner machen als sie sind. „Wir wachsen mit unseren Aufgaben. Auch Reher ist schlagbar. Allerdings müssen wir von Beginn an hellwach sein und gegen einen körperlich robusten Gegner gegenhalten, sonst kann es auch schnell eine Reise geben.“ Mit dem 2:0 am Mittwoch im Viertelfinale des Kreispokals bei Verbandsligist SV Grün-Weiß Todenbüttel unterstrich der TuS seine aufstrebende Form. „Wir haben gegen einen starken Gegner guten Fußball gespielt. In der Offensive fehlte allerdings oft die Genauigkeit beim letzten Pass. Das müssen wir gegen Reher besser machen“, fordert Rohwedder, der am Sonnabend auf Sebastian Hehnke (beruflich verhindert), Timo Ruge (privat verhindert), Jonas Richter (Urlaub) und Thore Neben (verletzt) verzichten muss.

24.08.18 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung
LL06 01.09.18 TSV Nordmark Satrup Husumer SV 1:3
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Satrup verliert das Spitzenspiel

Fußball-Landesliga: Hinrichs-Team unterliegt der Husumer SV 1:3 / Glücklicher Punkt für Stern Flensburg in Jevenstedt
Ab durch die Mitte: Husums Kevin Knitel (Mitte) rennt sich zwischen den Satrupern Leif Peters (links) und Malte Fritz fest. Foto: Marcus Dewanger

FLENSBURG (Wilfried Simon/hob) - Jetzt hat es auch den starken Aufsteiger erwischt. Fußball-Landesligist TSV Nordmark Satrup kassierte im Spitzenspiel eine 1:3-Niederlage gegen die Husumer SV. Stern Flensburg holte glücklich einen Punkt in Jevenstedt.

TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 1:3 (1:1) Im Topspiel der Fußball-Landesliga wurde die Husumer SV ihrer Favoritenrolle gerecht, gewann beim bis dato punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup verdient mit 3:1 (1:1). Husums Coach Torsten Böker befand: „Der Sieg ist gerecht, aber wir können durchaus besser spielen.“

Die Gastgeber begannen schwungvoll und setzten die gegnerische Abwehr unter Druck. Schon in der 4. Minute hatte Satrups Torjäger Ken Dikun die Großchance zur Führung, scheiterte aber an Gäste-Keeper Chris Bielinski. Nur vier Minuten später war Dikun zu eigensinnig. Anstatt zu den besser postierten Clemens Nielsen oder Danny Goos abzuspielen, schloss er selbst ab, aber der starke Bielinski klärte zur Ecke. Die führte dann zur 1:0-Führung der Angeliter, weil Dikun frei stand und traf (8. Minute).

Damit war das Offensivpotenzial der Hausherren erschöpft, wie auch Trainer Detlev Hinrichs feststellte: „Wir haben zwar gut angefangen, standen dann jedoch zu tief und waren nicht aggressiv genug.“ Für die stärker werdenden Nordfriesen hatte der bewegliche Kevin Knitel in der 13. Minute den Ausgleich auf dem Fuß, aber TSV-Torhüter Jan Mathiesen klärte reaktionsschnell. Trotz der Feldüberlegenheit der Gäste dauerte es bis zur 39. Minute, ehe sie ausglichen. Timo Andresen brachte HSV-Kapitän Fabian Arndt im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bosse Wullenweber sicher.

Nach dem Wechsel war von der Spielfreude der Platzherren dahin. Aus dem Mittelfeld kamen keine Impulse mehr, Angreifer Ken Dikun hing in der Luft. Anders die Husumer, die nicht brillierten, aber den Gegner nun voll im Griff hatten. Angetrieben von „Sechser“ Finn Christiansen belagerten sie die TSV-Hälfte. Der kurz zuvor eingewechselte Niklas Ludwig tanzte auf der Torauslinie zwei Satruper aus, passte in die Mitte und Knitel hatte keine Mühe, zum 1:2 einzuschieben (57.). Wenig später spitzelte Dikun das Leder am Tor vorbeivorbei. Nach der völlig überzogenen zweiten Gelben Karte für Andresen, der mit Marco Nagel zusammengeprallt war (66.), war das Spiel vorzeitig entschieden, denn die dezimierten Gastgeber kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Das 1:3 von Luca Steen (69.) war folgerichtig. Marvin Matthiesen per Kopfball (82.) und Witthohn freistehend (87.) hätten die Führung noch ausbauen können. Böker: „Zwar haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, aber dann hatten wir die Kontrolle.“ Hinrichs: „Das Spiel hat heute gezeigt, dass einige Spieler noch Luft nach oben haben.“

TuS Jevenstedt - Stern Flensburg 1:1 (1:0) Mit seinem Treffer in der Nachspielzeit sorgte Flensburgs Julian Bahr für Riesenjubel bei den Gästen und für späten Frust im Jevenstedter Lager. Denn nach einem Teilerfolg für Stern hatte es 91 Minuten lang nicht ausgesehen, zu dominant waren die Hausherren - ohne sich allerdings dafür zu belohnen. Es reichte nur zu einem Tor, der aus einem von Sebastian Hehnke verwandelten Elfmeter resultierte. Zuvor hatte Jonathan Siebenschuh Mrosek im Strafraum zu Fall gebracht (33.). „Ohne Worte. Wenn wir hier mit 6:0 oder 7:0 vom Platz gehen, darf sich der Gegner nicht beschweren. über den Punkt können wir uns wirklich nicht freuen“, resümierte TuS-Coach Michael Rohwedder, der mit ansehen musste, wie Flensburgs Keeper Rico Nommensen alleine fünf Mal als Sieger aus dem Duell mit Mirko Mrosek hervorging (39., 51., 60., 66., 72.). Johannes Kaak traf die Latte (76.).
03.09.18 - Flensburger Tageblatt

Landesliga: Husum schüttelt Verfolger Satrup ab

Ab durch die Mitte: Husums Kevin Knitel bleibt an den Satrupern Leif Peters (l.) und Malte Fritz hängen. Foto: Marcus Dewanger

HUSUM (wsi/bjg) - Im Topspiel der Fußball-Landesliga wurde die Husumer SV ihrer Favoritenrolle gerecht. Beim bis dato punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup gewannen die Nordfriesen verdient mit 3:1 (1:1). Der TSV Rantrum musste hingegen eine unglückliche 2:3 (0:0)-Niederlage am heimischen Lagedeich gegen den Gettorfer SC hinnehmen.

TSV Nordmark Satrup - Husumer SV 1:3 (1:1) Die Gastgeber begannen schwungvoll und setzten Husum unter Druck. Schon in der 4. Minute hatte Satrups Torjäger Ken Dikun die Großchance zur Führung, aber er scheiterte an Gäste-Keeper Chris Bielinski. Ebenso vier Minuten später, als Bielinski den nächsten Dikun-Schuss zur Ecke klärte. Diese führte dann aber zur 1:0-Führung für Satrup durch den freistehenden Dikun (8.). Damit war das Offensivpotenzial der Hausherren erschöpft, wie auch Trainer Detlev Hinrichs feststellte: „Wir fingen zwar gut an, standen dann jedoch zu tief und waren nicht aggressiv genug.“ Husum hatte in der 13. Minute durch den beweglichen Kevin Knitel den Ausgleich auf dem Fuß, aber TSV-Torhüter Jan Mathiesen klärte. Trotz der Feldüberlegenheit der Gäste dauerte es bis zur 39. Minute ehe sie ausglichen. Timo Andresen brachte HSV-Kapitän Fabian Arndt im Strafraum zu Fall. Den fälligen Elfmeter verwandelte Bosse Wullenweber sicher.

Nach dem Wechsel erlahmte Satrup Spielfreude, Sturmführer Dikun hing in der Luft. Anders die Husumer, die nicht brillierten, aber den Gegner nun voll im Griff hatten. Angetrieben von ihrem Sechser Finn Christiansen belagerten sie die TSV-Hälfte. Der kurz zuvor eingewechselte Niklas Ludwig tanzte auf der Torauslinie zwei Satruper aus, passte in die Mitte, wo Knitel zum 1:2 einschob (57.). Wenig später verpasste Dikun den Ausgleich. Nach der sehr harten zweiten Gelben Karte für Andresen, der mit Marco Nagel zusammenprallte (66.), war das Spiel vorzeitig entschieden. Die dezimierten Gastgeber kamen kaum noch aus ihrer Hälfte. Das 3:1 durch Luca Steen (69.) war folgerichtig. Marvin Matthiesen per Kopfball (82.) und Witthohn freistehend (87.) hätten die Führung noch ausbauen können. Husums Trainer Torsten Böker: „Ich bin sehr zufrieden. Zwar haben wir zehn Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden, aber dann hatten wir die Spielkontrolle.“

TSV Rantrum - Gettorfer SC 2:3 (0:0) Bis auf eine verschlafene Viertelstunde waren die Gastgeber den Gettorfern ebenbürtig. Rantrums Co-Trainer Kay Steingrüber, der den in Prag weilenden Chefcoach Karl Müller vertrat, war mit der Leistung seiner Mannen zwar nicht unzufrieden, haderte aber mit dem Spielverlauf. „Wir haben natürlich gegen eine gute Mannschaft verloren, die noch nicht da steht, wo sie eigentlich hingehört. Leider haben wir es versäumt, in der ersten Halbzeit in Führung zu gehen und dann den Start in die zweite Hälfte verpennt. Das konnten wir nicht mehr kompensieren, obwohl ich meiner Mannschaft in Punkto Kampf, Moral und auch spielerisch keinen Vorwurf machen kann.“

Im ersten Durchgang war das Spielgeschehen ausgeglichen. Während den Gästen allerdings zunächst die Durchschlagskraft fehlte, hatte der Gastgeber durchaus gute Gelegenheiten in Führung zu gehen - wie durch Jan Ole Bruhn, der im Fünfmeterraum auf Vorlage von Damian Krause an den Ball kam, diesen allerdings nicht richtig traf. Auch Marvin Theede hätte für die Führung sorgen können, wurde jedoch im letzten Augenblick in aussichtreicher Position geblockt.

Zu Beginn der zweiten Hälfte waren die Rantrumer dann wohl noch mit den Gedanken beim Pausentee, so dass die Gäste, die taktisch etwas umgestellt hatten und mit neuem Personal gleich hellwach waren, die Gunst der Stunde nutzten. Das erste Gettorfer Tor resultierte aus einem Eckball, den die Hausherren nur halbherzig verteidigten und der eingewechselte Klaas Weber mit dem 0:1 zur Stelle war (56.). Kurz darauf fand sich der Ex-Husumer Manuel Lorenzen nach einem Stellungsfehler von Jakob Spreckelsen mutterseelenallein vor Lev Meesenburg im TSV-Tor wieder und hatte keine Mühe auf 0:2 zu stellen (59.). In der Folge erwachten die Rantrumer aus ihrer Lethargie. Oke Flatterich stand nach einer Bruhn-Ecke goldrichtig und nickte per Kopf zum Anschlusstreffer ein (70.). Weil die Hausherren nun noch offensiver wurden, bekamen die Gettorfer Platz zum Kontern, den Yannick Wolf mit seiner individuellen Klasse zum 1:3 nutzen konnte (75.). Trotzdem schlug der TSV noch einmal zurück. Danny Jeßen hatte Krause mustergültig bedient und dieser aus spitzem Winkel zum 2:3 getroffen (79.). Am Ende fehlte dem Gastgeber die Kraft, um den Gettorfer Sieg noch einmal in Gefahr zu bringen.
03.09.18 - sh:z-NordfrieslandSport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Duell der beiden Tabellenführer: Satrup empfängt Husumer SV

Satrups Danny Goos (li,) gegen Büdelsdorfs Justus Jeß.

SATRUP (wsi) - Topspiel der Fußball-Landesliga: Aufsteiger TSV Nordmark Satrup erwartet morgen (14.30 Uhr) Titelfavorit Husumer SV. Kurios - es treffen die beiden punkt- und torgleichen (13 Z?hler; 12:2 Treffer) Tabellenführer aufeinander. Eine Konstellation, die Satrups Trainer Detlev Hinrichs so nicht erwartet hätte: "Dass Husum da oben steht, war zu erwarten, aber dass wir auch so gut in die neue Liga gestartet sind, ist schon überraschend."

Um beim Büdelsdorfer TSV zu gewinnen (3:0), mussten die Angeliter am vergangenen Wochenende kämpferisch an ihre Grenzen gehen. Hinrichs: "Den haben wir den Schneid abgekauft und letztlich verdient gewonnen." So einfach wird es gegen die Husumer SV nicht, zumal durch die Vielzahl der Punkt- und Pokalspiele (unter der Woche verlor Satrup 7:8 n. E. bei Stern Flensburg) nicht die regelmäßigen wöchentlichen Trainingseinheiten absolviert werden konnten. "Schön wäre es schon, wenn wir uns mal wieder in ruhiger Atmosphäre auf die Spiele vorbereiten könnten", so Hinrichs. Um gegen Husum erfolgreich zu sein, muss laut des TSV-Coaches alles zusammen passen: "Aber die Husumer haben den Druck, wir sind als Aufsteiger nicht die Gejagten."

Wichtig ist, dass die Satruper die Kreise von Spielmacher Fabian Arndt, der vom SC Weiche 08 wechselte, stören können. Allerdings kann Nordmark nicht in Bestbesetzung antreten. Die Einsätze der angeschlagenen Leif Peters, Lasse Petersen und Danny Goos sind fraglich. Daniel Matthiesen fällt definitiv aus.

Stern Flensburg tritt am Sonntag (15 Uhr) auswärts bei TuS Jevenstedt an.

31.08.18 - Flensburger Tageblatt

Satrup empfängt Husumer SV

SATRUP - Topspiel der Fußball-Landesliga: Aufsteiger TSV Nordmark Satrup erwartet morgen (14.30 Uhr) Titelfavorit Husumer SV. Kurios - es treffen die beiden punkt- und torgleichen (13 Z?hler; 12:2 Treffer) Tabellenführer aufeinander. Eine Konstellation, die Satrups Trainer Detlev Hinrichs so nicht erwartet hätte: "Dass Husum da oben steht, war zu erwarten, aber dass wir auch so gut in die neue Liga gestartet sind, ist schon überraschend. Aber die Husumer haben den Druck, wir sind als Aufsteiger nicht die Gejagten."

31.08.18 - Schlei Bote

Landesliga: Spitzenspiele für Husum und Rantrum

Rantrums Torhüter Lev Meesenburg (l.) ist wieder einsatzbereit.

HUSUM (bjg) - Beide Nordfrieslanvertreter in der Fußball-Landesliga stehen vor Spitzenspielen. Tabellenführer Husumer SV tritt am Sonnabend (14.30 Uhr) beim punkt- und torgleichen TSV Nordmark Satrup an, der Vierplatzierte TSV Rantrum spielt am Sonntag (15 Uhr) beim Gettorfer SC, der als einer der Top-Favoriten auf den Aufstieg gehandelt wird.

TSV Nordmark Satrup ? Husumer SV: HSV-Coach Torsten Böker sagt: „Wir fahren mit breiter Brust nach Satrup. Alle sind mega heiß und haben richtig Bock auf die Partie.“ Auch wenn man den Aufsteiger vor der Saison nicht unbedingt ganz vorne vermutet hätte, kommt der Erfolg des Gegners für Böker nicht von ungefähr. „Satrup hat eine gute Mischung aus routinierten Spielern und einigen sehr gut ausgebildeten Talenten. Damit ist ein qualitativ hochwertiges Gesamtgebilde entstanden.“ Ein Prunkstück der Satruper Mannschaft ist die Offensive um Torjäger Ken Dikun (5 Tore), der mit Spielern wie Daniel Matthiesen und Youngster Clemens Nielsen kongeniale Partner hat. Trainer Detlev Hinrichs hat die Mannschaft stetig weiter entwickelt. Nach sieben Pflichtspielsiegen in Liga und Pokal gab es für Satrup in dieser Woche im Kreispokal mit einer 7:8-Niederlage nach Elfmeterschießen bei Stern Flensburg einen kleinen Dämpfer.

Bei Husum fehlt Daniel Hornburg (Rotsperre) und Marc Koschenz, Tarek Yassine, Sascha Feller sowie Fabian Wobig haben Verletzungen noch nicht vollends auskuriert und stoßen erst in den kommenden Wochen zur Mannschaft. Aus beruflichen und privaten Gründen sind die Einsätze von Henning Lorenzen und Hendrik Fleige noch fraglich. Böker bleibt trotz der Personalprobleme zuversichtlich: „Wir hatten bislang in allen Spielen mit Ausfällen zu kämpfen und haben das sehr gut kompensiert.“

Gettorfer SC - TSV Rantrum: Last-Minute-Gegentreffer kosteten Rantrum zuletzt Punkte, doch der neue Coach Karl Müller ist nicht unzufrieden mit dem Saisonstart, zumal mit Blick auf einige verletzungsbedingte Ausfälle: „Wir haben uns trotzdem bislang sicherlich ganz gut geschlagen.“ Nach zwei Spielen ohne Sieg würde dem Tabellenvierten ein Erfolgserlebnis gut tun, um weiter dranzubleiben. Allerdings haben die Lagedeich-Kicker beim Gettorfer SC ein dickes Brett zu bohren. Vor der Saison war das Team von der Ostsee als einer der Favoriten auf den Aufstieg genannt worden. überraschend musste die individuelle stark besetzte Mannschaft von Trainer Christian Schössler aber bereits drei Niederlagen einstecken. „Gettorf hat sich bisher zwar unter Wert verkauft, jedoch ist ein angeschlagener Gegner gefährlich“, meint Müller, der daher zunächst auf eine geordnete Defensive setzt. Die angeschlagenen Marten Matzen (Adduktoren) und Thommy Pahnke (Oberschenkel) fehlen ebenso wie Kim Lorenzen und Helge Flatterich (privat- bzw. berufsbedingt). Dafür ist endlich Stammkeeper Lev Meesenburg wieder dabei, so dass Aushilfstorwart Oke Flatterich wieder auf seine angestammte Außenbahn rücken könnte. Auch Danny Jeßen ist nach seiner auskurierten Knöchelverletzung eine Alternative für die Startelf. Trainer Müller wird wegen eines Betriebsausflugs nach Prag am Sonntag von Kay Steingrüber vertreten.
31.08.18 - sh:z-NordfrieslandSport
LL07 08.09.18 Husumer SV BSC Brunsbüttel 1:0
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BSC hält sich trotz 0:1 wacker in Husum

HUSUM (laa) - Fußball-Landesligist BSC Brunsbüttel hat sich beim 0:1 (0:0) beim ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV teuer verkauft.

Der Gastgeber wurde seiner Favoritenrolle in der Anfangsphase gerecht und setzte durch mit Niklas Ludwigs Torschuss in der zehnten Minute eine erste Duftmarke. Die Heimmannschaft setzte ihre Angriffsbemühungen darauf hin fort, die Gäste aus Brunsbüttel agierten meist nur in der Defensive. Der BSC verteidigte konzentriert, hatte bei Luca Sanders Abseitstor (22.) jedoch Glück. Im restlichen Verlauf der ersten Hälfte ließen die Schleusenstädter mit Ausnahme weniger Standards nichts mehr zu, sodass es torlos in die Pause ging.

Zur zweiten Hälfte versuchte HSV-Trainer Torsten Böker, durch einen Doppelwechsel für mehr Angriffsdruck zu sorgen. Doch die Elf von Trainer Axel Rohwedder machte ihre defensiven Hausaufgaben weiterhin fehlerfrei. Erst der eingewechselte Hendrik Fleige brachte nach gut einer Stunde Spielzeit Gefahr vor das BSC-Gehäuse, scheiterte jedoch knapp. Zehn Minuten später agierte der HSV-Reservist geschickter und verwandelte zur mühsamem 1:0-Führung für seine Mannschaft.

In der Schlussphase versuchte BSC-Coach Rohwedder mit frischen Kräften den Ausgleich zu erzwingen. Den BSC-Akteuren fehlte jedoch nach der kraftraubenden Defensivarbeit über die gesamte Partie die letzte Durchschlagskraft. Husum gelang es ebenso wenig trotz guter Torgelegenheit von Kevin Knitel kurz vor dem Ende noch einen weiteren Treffer zu erzielen. So blieb es trotz achtbarer Gästeleistung beim Arbeitssieg für den Spitzenreiter

10.09.2018 - Glückstädter Fortuna

Landesliga: Fleiges Tor sichert Husum Tabellenspitze

Das Tor des Tages: Per Kopf trifft Hendrik Fleige zum 1:0. GIT

HUSUM (bjg) - Ein Tor von Goalgetter Hendrik Fleige, der als Joker eingewechselt worden war, hat der Husumer SV den 1:0 (0:0)-Sieg in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den BSC Brunsbüttel beschert. Damit bleibt Husum souveräner Tabellenführer. Für den TSV Rantrum hingegen bedeutete die 0:3 (0:1)-Auswärtsniederlage beim Tabellendritten FC Reher/Puls das vierte Spiel in Folge ohne Sieg.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel 1:0 (0:0) Husum musste hart für den Sieg arbeiten, weil sich die Gäste nie aufgaben und insbesondere sehr gut verteidigten. Dennoch blieben die Gastgeber jederzeit Herr der Lage und ließen defensiv nichts anbrennen. HSV-Coach Torsten Böker hatte zwei unterschiedliche Halbzeiten seiner Mannschaft gesehen: „In der ersten Hälfte hatten wir zwar die Spielkontrolle, allerdings haben wir damit wenig Torgefahr ausgelöst, was mit mangelnder Bewegung und einem verbesserungswürdigen Positionspiel zu tun hatte. Nach der Pause haben wir mit einer großen Intensität das Tempo hochgehalten, so dass man schlussendlich von einer guten Leistung sprechen kann.“ Erste Gelegenheiten von Niklas Ludwig (10.) und Kevin Knitel brachten nicht den gewünschten Erfolg. Ein Abstaubertreffer von Luca Sander (22.) wurde wegen Abseits nicht anerkannt. In der Folge verschleppte der Gast das Tempo ein wenig, die Hausherren ließen sich anstecken. Mit dem Pausenpfiff hätte Brunsbüttel sogar in Führung gehen können, jedoch parierte Chris Bielinski einen direkten Freistoß sicher (45.).

Im zweiten Abschnitt setzten die Husumer auf aggressives Pressing, bei den Gästen schwanden allmählich die Kräfte. Hendrik Fleige, der nach auskurierter Verletzung zunächst auf der Bank gesessen hatte, belebte nach seiner Einwechslung das Husumer Angriffsspiel. Seine erste Chance (63.) verpasste der Torjäger noch. Nach einer Wetzel-Ecke machte er es jedoch besser und köpfte zum 1:0 ein (71.). Es folgten noch einige hochkarätige Chancen durch Finn Christiansen, Knitel und Fleige, der sich ein kleines Privatduell mit dem nun überragenden Suhn im Tor lieferte, doch weitere Treffer blieben aus. „Wir sind als Mannschaft schon gut zusammengewachsen. Das zeigt auch die Tatsache, dass wir auch innerhalb des Spiels nachjustieren können. Allerdings gibt es auch genügend Punkte, die wir noch verbessern können“, bilanzierte HSV-Trainer Torsten Böker.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum 3:0 (1:0) Ein Knackpunkt der Partie war das 0:1 noch vor der Pause (40.), das die bis dahin beste Phase der Rantrumer im gesamten Spiel beendete. TSV-Coach Karl Müller war enttäuscht: „Heute hat uns der Gegner den Schneid abgekauft. Schade war, dass wir trotz großer Chancen nicht in Führung gegangen sind. Nach dem 0:1 haben wir nach der Pause nicht mehr viel zustande bekommen.“ Die Hausherren waren von Beginn an konsequenter in den Zweikämpfen. So wurde es schon in der Anfangsviertelstunde das eine oder andere Mal brenzlig für die Rantrumer, ohne dass jedoch großer Schaden entstand. In der Folge konnten sich die Gäste mehr und mehr freischwimmen. Allerdings versäumten es die Müller-Schützlinge wieder einmal, ihre klaren Gelegenheiten zu verwerten. So hatte sich Damian Krause über rechts durchgesetzt und auf den zweiten Pfosten geflankt, wo Marvin Theede den Ball aus kurzer Distanz nur noch über die Linie drücken musste, jedoch genau in die Arme von FC-Keeper Christoph Rohwedder köpfte. Wiederum Theede war es, der eine Michalski-Hereingabe nicht direkt abschloss, sondern annahm, so dass sein Versuch im letzten Moment geklärt werden konnte. Dieser Chancenwucher wurde bestraft, als in Folge einer Standardsituation Gerryt Rathke für Reher/Puls das 1:0 markierte (40.).

Die Verunsicherung bei den Gästen war fortan spürbar, so dass auch zur Halbzeit vorgenommene taktische und personelle Umstellungen nicht halfen, um das Ruder herumzureißen. Sebastian Meier konnte lediglich noch einmal die ansonsten bombensichere FC-Defensive durchbrechen, legte sich die Kugel jedoch zu weit vor. Das 0:2 besorgte Andreas Tank mittels „Ping-Pong“-Tor, als er zunächst an Lev Meesenburg gescheitert war, der Abpraller aber von Tanks Körper ins Tor trudelte. Damit war der Rantrumer Widerstand gebrochen, so dass auch der letzte Zugriff und die Zielstrebigkeit verloren gingen (65.). Die Hausherren verteidigten das Ergebnis fortan souverän und bekamen in der Schlussphase noch einen Handelfmeter (Jakob Spreckelsen sprang der Ball an den Oberarm), den Kapitän Andre Albers sicher zum Endstand verwandelte (78.).

10.09.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Fleiges Tor schlägt Brunsbüttel

Auflauf: Der BSC Brunsbüttel und der VfR Horst sind von der Landesliga Holstein in die Landesliga Schleswig gewechselt. Archivfoto: Jensen

Zum Auftakt des Spieltags in der Landesliga-Schleswig behielten die Husumer SV und der Büdelsdorfer TSV die Punkte gegentorfrei am Ort. Die Situation verschärft sich für den VfR Horst und auch für den MTSV Hohenwestedt nach Heimniederlagen.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel 1:0 (0:0)

Husum tat sich schwer, die beiden Viererketten der Gäste zu überwinden. Ein Abseitstor und ein Lattenknaller sprangen vor der Pause heraus, aber nichts Zählbares. Die Nordfriesen beanspruchten ein Chancenübergewicht und fanden den Sieg nach Fleiges Treffer verdient.

Schiedsrichter: Müller (Kellinghusen).

Tor: 1:0 Fleige (70.)

Büdelsdorfer TSV - TSV Altenholz 3:0 (2:0)

Zwei Auswechslungen zur Pause sollten das Blatt für Altenholz wenden, doch auch die erneuerten Gäste blieben hinter den Erwartungen zurück.

Schiedsrichter: Schmeling (Heide).

Tore: 1:0 Münz (29.), 2:0 Orlowski (32.), 3:0 Neumann (73.).

IF Stjernen Flensborg - Osterrönfelder TSV 1:0 (1:0)

Wiederholte Anrufe im IF-Clubheim brachten stets die gleiche Auskunft, nachdem Arnold in der 22. Minute getroffen hatte. „Stjernen hält das 1:0.“ Das blieb so bis zum Schluss.

Schiedsrichter: Hahn (Kellenhusen).

Tor: 1:0 Arnold (22.).

VfR Horst - TuS Jevenstedt 0:3 (0:3)

160 Zuschauer erlebten im zweiten Durchgang manche Enttäuschung. Seefeldt und Mrosek brachten Jevenstedt binnen 60 Sekunden ins Rennen.

Schiedsrichter: Yilmaz (Neumünster).

Tore: 0:1 Seefeldt (50.), 0:2 Mrosek (51.), 0:1 (90.) Seeck.

MTSV Hohenwestedt - TSV Nordmark Satrup 1:3 (1:1)

Einmal mehr zeigten die Satruper ihre Qualitäten und ließen sich vom Gegentor nicht stören.

Schiedsrichter: Vogt (Reinfeld).

Tore: 0:1 Sievers (27.), 1:1 B?hm (54.), 1:2 Dikun (76.(, 1:3 Petersen (85.).

08.09.2018 ? 15:20 Uhr - Wolfgang Ehlers - www.sportplatz.sh

VfR Horst und FC Reher/Puls peilen Heimsiege an

Voll fixiert: Maximilian Konetzny will mit dem VfR Horst die Mini-Serie ausbauen. Foto: gs

ITZEHOE (schö) - Vor lösbar erscheinenden Heimaufgaben stehen in der Fußball-Landesliga Schleswig an diesem Wochenende der VfR Horst (gegen Aufsteiger TuS Jevenstedt) und der FC Reher/Puls (gegen den TSV?Rantrum). Eine schwere Auswärtshürde steht dagegen dem BSC Brunsbüttel bevor, der bei der Husumer SV, dem aktuellen Tabellenführer, antritt.

Husumer SV - BSC Brunsbüttel (Sonnabend 14 Uhr). „Wir wollen dem Favoriten ein Bein stellen“, gibt Brunsbüttels Teamchef Axel Rohwedder für die Partie beim ungeschlagenen Tabellenführer (16 Punkte) die Devise aus. Viermal in Folge unbesiegt blieb auch der BSC, der nun auch den Husumern den Kampf ansagt. Rohwedder: „Wir werden alles reinwerfen, was uns zur Verfügung steht, um Zählbares mitzunehmen.“ Ausfallen werden bei den Schleusenstädtern Yannik Schultz und Bennett Rohwedder.

VfR Horst - TuS Jevenstedt (Sonnabend 16 Uhr). Die Mission „Raus aus dem Ligakeller“ will der VfR gegen Aufsteiger Jevenstedt unbedingt fortsetzen. „Wir wollen an unsere Mini-Serie von zwei ungeschlagenen Spielen anknüpfen“, sagt Horsts Trainer Florian Rammer, der fest davon überzeugt ist, dass er mit seiner Mannschaft die Abstiegszone bald verlassen kann. Allerdings erwartet er mit dem Team aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförder einen mit jungen Spielern besetzten, dynamischen Gegner, der sich bisher mit neun Punkten auf Rang sieben der Tabelle gut „verkauft“ hat. Rammer: „Dennoch muss es unser Anspruch sein, auf unserem Platz gegen den TuS zu gewinnen“. Personell fehlen die beruflich verhinderten Rene Lemke und Florian Rossow sowie aus privaten Gründen Simeon Duwensee. Außerdem ist nicht dabei der am Sprunggelenk verletzte Dominik Bubat.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum (Sonntag 14 Uhr/in Reher). Rund neun Kilometer südöstlich von Husum liegt die 1800-Seelen-Gemeinde Rantrum, die Heimat des nächsten Heimspielgegners von Reher/Puls am Sonntag. Die TSV-er starteten mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen sehr erfolgreich in die Saison, doch in den drei Partien danach gab es keinen Sieg mehr. Die Aufgabe erscheint für den FC lösbar. Mit einem Dreier will die Hinrichsen-Elf den dritten Platz untermauern; vielleicht kann der FC sogar auf die zweite Position vorrücken.
08.09.2018 - Glückstädter Fortuna

Allen Personalsorgen zum Trotz

Fußball-Landesliga: Tabellenführer Husumer SV will ungeschlagen bleiben / TSV Rantrum peilt beim direkten Konkurrenten Sieg an
Fraglich: Husums Fabian Arndt bangt um seinen Einsatz gegen Brunsbüttel. Foto: Petersen

HUSUM (BJÖRN GUTT) - Gegensätzliche Vorzeichen für die beiden nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV ist nach dem Sieg im Spitzenspiel beim TSV Nordmark Satrup (3:1) weiter ungeschlagen ist und hat die alleinige Tabellenführung übernommen. Der TSV Rantrum hingegen will nach drei sieglosen Spielen hintereinander beim FC Reher/Puls in die Erfolgsspur zurückfinden.

Husumer SV - BSC Brunsbütte ?Nach fünf Siegen aus sechs Spielen werden die Husumer ihrer Favoritenrolle absolut gerecht. Am Sonntag (14 Uhr) empfängt der ungeschlagene Tabellenführer nun den BSC Brunsbüttel.

Für HSV-Coach Torsten Böker ist die komfortable Tabellensituation keineswegs ein Grund, um sich zurückzulehnen. „Wir sind weiterhin gut beraten, nur auf uns zu schauen. In dieser ausgeglichenen Liga kommt es vor allem auf Konstanz an. Diese wollen wir weiterhin an den Tag legen“, sagt der Trainer. Den kommenden Gegner wird Böker daher nicht unterschätzen. Brunsbüttel spielte in der vergangenen Saison in der Landesliga Holstein (Zwölfter) und verfügt über eine eingespielte Mannschaft. Das Prunkstück des derzeit Tabellenneunten ist die Offensive mit den beiden schnellen Stürmern Rouven Drzimkowski und Yannik Schultz. Beide haben bereits vier Tore auf dem Konto. Zuletzt blieb der BSC vier Mal in Folge ungeschlagen. „Ich erwarte einen ähnlich starken Gegner wie Satrup. Dennoch wollen wir zu Hause unser Spiel durchsetzen und sauberen Fußball präsentieren“, so Coach Böker.

Die Kreisstädtern plagen allerdings einige Personalsorgen. Mittelfeldstratege Tarek Yassine fällt ebenso aus wie die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Zudem haben sich Benjamin Gielow (verletzt), Valentin Godt und Cyriac Albertsen (beide beruflich verhindert) für das Heimspiel abgemeldet. Große Fragezeichen stehen hinter dem angeschlagenen Kapitän Fabian Arndt und Angreifer Hendrik Fleige.

FC Reher/Puls - TSV Rantrum Mit einem Sieg könnte Rantrum in der Tabelle am Gastgeber vorbeiziehen. Am Sonntag (14 Uhr) reist die Mannschaft von Trainer Karl Müller zum FC Reher/Puls, der mit elf Punkten derzeit auf dem dritten Platz rangiert.

Der TSV (acht Zähler) steckt ein wenig in der Ergebniskrise. Coach Müller ist sich aber sicher, dass der Tabellenachte schnell wieder Erfolge feiern wird. „Die Moral und Stimmung innerhalb der Truppe ist intakt. Auch die Trainingsbeteiligung und die Qualität der Einheiten sind super“, sagt Müller anerkennend. Das Ruder soll bereits in Reher mit einem Sieg herumgerissen werden.

Den Gastgeber, der aus der Landesliga Holstein in die Schleswig-Staffel gekommen ist, zeichnet viel Erfahrung und Routine aus. In der laufenden Saison hat der FC erst eine Niederlage kassiert. „Ich erwarte ein enges Spiel, in dem alles möglich sein wird“, so Müllers Einschätzung zur anstehenden Partie. Optimistisch stimmt den Trainer, dass sich die personelle Situation stetig entspannt. So hat sich Lars Michalski nach seinem Muskelfaserriss fit gemeldet. Damit stellt der Offensivmann wieder eine dringend benötigte Alternative dar. Auch der zuletzt schmerzlich vermisste Abwehrchef Kim Lorenzen ist mit an Bord. Ausfallen werden hingegen Tom Gahrens (Fuß) und weiter Ron Reichardt (Knöchelbruch). Ob die angeschlagenen Marten Matzen und Thomas Pahnke zum Einsatz kommen, steht noch nicht fest.

07.09.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport
LL08 15.09.18 TSV Altenholz Husumer SV 1:4
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1:4 trotz großer Gegenwehr

Altenholz' Trainer Kristian Hamm (hi. re.) beobachtet das Duell zwischen Husums Marvin Matthiesen (li.) und Tim Netzel. Foto: Schinke

ALTENHOLZ (hlu) -Trotz großer Gegenwehr musste sich der TSV Altenholz im Heimspiel dem Landesliga-Tabellenführer Husumer SV am Ende doch klar mit 1:4 (1:1) geschlagen geben. Die Gastgeber hatten dem Favoriten bis zum 1:2 (51.) einen offenen Schlagabtausch geliefert. Das 1:2 aber, das wie schon das 0:1 nach einem individuellen Fehler fiel, war zu viel für die Hausherren, die nur fünf Minuten nach dem 1:2 das 1:3 kassierten und in der Folge dem Spiel keine Wende mehr geben konnten.

Husums Kevin Knitel setzte den Gastgebern von Anfang an zu und markierte auch das frühe 0:1 (6.). Die Heimelf glich jedoch kurz darauf durch Niko Domnick aus (13.). Nach der Pause geriet der TSV durch den überragenden Knitel mit 1:3 in Rückstand. "Danach hat Husum in den Verwaltungsmodus umgeschaltet", sagt TSV-Coach Kristian Hamm. Bosse Wullenweber legte auch noch das 4:1 nach.

17.09.2018 · Eckernförder Zeitung

Husumer SV: Kevin Knitel schnürt den Dreierpack

Marvin Matthiesen (li.) behauptet sich gegen Tim Netzel vom TSV Altenholz. schinke

ALTENHOLZ/RANTRUM (bjg) - Es war ein Festtag für Kevin Knitel. Der 20-jährige Neuzugang der Husumer SV schoss seine Mannschaft in der Fußball-Landesliga fast im Alleingang zu einem 4:1 (1:1)-Erfolg beim heimstarken TSV Altenholz. Mit dem siebten Saisonsieg behauptete die HSV ihre Tabellenführung vor dem TSV Nordmark Satrup. Der TSV Rantrum holte gegen Stern Flensburg ein 2:2.

TSV Altenholz – Husumer SV 1:4 (1:1) Nachdem Altenholz die erste Hälfte noch offen gestalten konnte, war die Husumer Leistungssteigerung nach dem Seitenwechsel einfach zu groß. Entsprechend zufrieden, gerade mit dem zweiten Abschnitt, war auch HSV-Coach Torsten Böker. „Wir haben in der zweiten Halbzeit Kleinigkeiten besser gemacht und wurden dominant und souverän. Insgesamt haben wir heute gegen einen sehr starken Gegner verdient gewonnen.“

Die Husumer hätten nach starkem Beginn bereits früh in der ersten Halbzeit alles klar machen und einen ruhigen Nachmittag verleben können. Der erste Teil der Knitel-Show brachte den Gästen die frühe Führung, nachdem der Youngster eine schöne Einzelleistung herrlich vollendete (6. Minute). Hendrik Fleige hätte das 2:0 nachlegen können, scheiterte jedoch an der Latte (8.). Ein Ausrutscher von Bosse Wullenweber begünstige den Altenholzer Ausgleich durch Niko Dominick (13.). Das Spiel blieb in der Folge wild, auch weil die HSV ungewohnte Nachlässigkeiten zeigte. „Da waren wir nicht so konzentriert, hatten zu große Abstände und Schwächen im Positionsspiel“, analysierte Böker. Trotzdem blieb die ganz große Torgefahr auf beiden Seiten aus. Einzig Fleige vergab wiederum freistehend eine hochkarätige Möglichkeit (27.).

Nach dem Wechsel war Husum von Beginn an hellwach und hatte einen überragenden Kevin Knitel in den eigenen Reihen, der innerhalb von fünf Minuten für die Vorentscheidung sorgte. Zunächst war er zur Stelle, als sich die Gäste herrlich über außen durchkombinierten (51.). Wenig später (57.) vollendete er eine wunderschöne Vorarbeit von Henning Lorenzen, der in der Zentrale ein weiterer Sieggarant war. Altenholz hatte nun nichts mehr zuzusetzen, so dass der Klassenprimus Ball und Gegner vollends kontrollierte und auch weiterhin Chancen kreierte. Bosse Wullenweber machte seine unglückliche Aktion vor dem Gegentreffer wieder gut, indem er einen Eckball vom ebenfalls starken Tobias Wetzel zum Endstand verwertete (70.).

TSV Rantrum – Stern Flensburg 2:2 (0:1) Erst ein verwandelter Foulelfmeter von Jannik Arnold in der Nachspielzeit sicherte den Gästen das verdiente Unentschieden (90.+3). Beide Trainer konnten und mussten am Ende mit der Punkteteilung leben. Flensburgs Lars Meyer sah seine Mannschaft zwar berechtigterweise über 90 Minuten als die Bessere an, war aber nach dem Last-Minute-Ausgleich dennoch erleichtert. „Meine Mannschaft hat bis zum Schluss alles versucht und hat sich verdientermaßen dafür belohnt.“ Auch für TSV-Coach Karl Müller war das Remis schlussendlich gerecht, auch wenn er nach der jüngsten Negativserie gerne einen Sieg gefeiert hätte. „Wichtig war für uns, dass wir etwas mitgenommen und damit ein kleines Erfolgserlebnis gefeiert haben. Für uns war es ein Schritt in die richtige Richtung, auch wenn wir gerade spielerisch noch nicht da sind, wo wir hin wollen.“

Stern ging mit der ersten richtigen Möglichkeit auch gleich in Führung. Dabei wurde der quirlige Daniel Sekowski im Zentrum angespielt, vernaschte Arne Harring und Keeper Lev Meesenburg und bediente dann mustergültig den mitgelaufenen Marvin Treitz, der nur noch ins leere Tor einschieben musste (26.). Nach dem Wechsel erwachten langsam auch die Hausherren aus ihrer Lethargie. Damian Krauses punktgenaue Flanke verwertete Lars Michalski in der Mitte zum Ausgleich (55.). In seiner besten Aktion besorgte Marvin Theede die TSV-Führung, indem er herrlich aus der Drehung ins lange Eck vollendete (87.). Rantrum wollte den Sieg nun mit Mann und Maus am eigenen Strafraum ermauern. Die Gäste spielten Power-Play und wurden dafür belohnt. Sebastian Wirth kam im Strafraum zu Fall, Schiedsrichter Dominik Martens entschied auf Strafstoß. Jannik Arnold verwandelte in die Mitte (90.+3).

17.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

TSV Altenholz erwartet Titel-Favoriten Husumer SV

Im Derby ging es zwischen dem Gettorfer Constantin Westphal (vorn) und dem Eckernförder Jannes Mohr munter zur Sache. Nun stehen beiden Teams mächtige Brocken im Weg. © Reinhard Gusner

Recht knackige Aufgaben stehen vor den drei Altkreis-Teams, die auf das komplette Führungstrio der Fußball-Landesliga Schleswig treffen. Der Gettorfer SC ist Gastgeber für den Tabellendritten FC Reher/Puls, der Eckernförder SV läuft beim Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup auf. Besuch von der Westküste hat der TSV Altenholz, der den abwehrstarken Spitzenreiter Husumer SV (nur drei Gegentore in sieben Spielen) empfängt.

Gettorfer SC – FC Reher/Puls (Sbd., 15 Uhr)

Mit dem 3:2-Sieg im Kreispokal-Viertelfinale am Dienstagabend beim Ligarivalen Osterrönfelder TSV (Tore: Yannik Herzig, Daniel Hansen und Klaas Weber) haben die Gettorfer nicht nur Revanche für die 0:2-Punktspielniederlage vor drei Wochen genommen, sondern wieder für ein Erfolgserlebnis gesorgt. „Wichtig, um das Spiel in Eckernförde aus den Köpfen zu bekommen“, sagte GSC-Coach Christian Schössler nach der guten Vorstellung seiner Mannschaft. Während das Pokal-Halbfinale erst für das nächste Jahr terminiert ist (22. April gegen Titelverteidiger TuS Jevenstedt), wartet nun mit dem FC Reher/Puls der nächste Brocken auf die Gettorfer. Vor zwei Jahren kickten die Gäste noch in der SH-Liga, in der vergangenen Saison in der Holstein-Staffel, aus der sie nun mit ihrem routinierten Kader in die Landesliga Schleswig versetzt wurden und in der Tabelle oben dabei sind. „Wir kennen den Gegner nicht und konzentrieren uns auf die eigenen Stärken“, sagte Schössler. Personelle Umstellungen gibt es zwangsläufig, da Torben Dahsel und Constantin Westphal ausfallen.

TSV Nordmark Satrup – Eckernförder SV (Sbd., 14.30 Uhr)

Nicht nur in der Tabelle führt die Reise der Eckernförder nach oben, auch geografisch geht’s gen Norden. „Ein Hammergegner“, ist ESV-Coach Maik Haberlag beeindruckt von den Qualitäten der Gastgeber. Die haben in sieben Spielen 16 Tore erzielt und erst sechsmal den Ball aus dem eigenen Netz holen müssen. Der Höhenflug der Satruper führte als ungeschlagener Nord-Verbandsligameister in die Landesliga, wo das Team von Trainerfuchs Detlev Hinrichs mit dem Top-Torjäger Ken Dikun (sechs Treffer) schon wieder oben mitmischt. „Wir wollen die Stärken der Satruper nicht zur Geltung kommen lassen“, fährt Haberlag „mit breiter Brust“ zum Neuling. Das Eckernförder Selbstbewusstsein hat einen guten Grund: sieben Punkte aus den letzten drei Spielen. „Gegen die Gettorfer haben wir mit dem Derby-Sieg den nächsten Entwicklungsschritt getan, da kommt so ein Spiel wie gegen Nordmark Satrup jetzt gerade recht“, sagt Haberlag, der den Luxus hat, aus 21 Spielern seine Anfangsformation aussuchen zu können.

TSV Altenholz – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)

Lediglich ein Sieg aus den letzten vier Spielen lässt die Altenholzer im grauen Tabellenmittelfeld verharren. Sowohl zum Tabellendritten als auch zum ersten Abstiegsplatz beträgt der Abstand vier Punkte. TSVA-Coach Kristian Hamm warnt bereits: „Die nächsten zwei Spiele geben die Ausrichtung für den weiteren Saisonverlauf vor.“ Jetzt kommt mit der Husumer SV der Meisterschaftsfavorit Nummer eins, dann folgt das Duell mit Aufsteiger Hohenwestedt. „Gegen Husum ist es das einfachste Spiel der Saison. Man weiß, man muss an die Leistungsgrenze gehen, um überhaupt eine Chance auf Punkte zu haben. Husum hat eine hohe Durchschlagskraft in der Offensive.“ Zeugnis dafür sind die 16 Saisontreffer. Vor der Saison wurde der HSV-Kader mit den Einnahmen aus dem Landespokal-Finale (0:3 gegen den SC Weiche Flensburg 08) nochmals verstärkt. Fabian Arndt (einst Holstein Kiel) und Marco Nagel wechselten vom Finalgegner zur Böker-Elf, dem letztjährigen Landesliga-Vierten. „Wir müssen die einfachen Fehler abstellen. Die macht Husum nicht, zudem sind sie eiskalt in der Chancenverwertung.“ Hamm muss nur auf die beruflich verhinderten Cedric Dammann und Nico Haberl verzichten.

14.09.2018 · 9:21 · www.sportbuzzer.de

Hohe Auswärtshürde für Husum

Fußball-Landesliga: Der Tabellenführer muss zum heimstarken TSV Altenholz / TSV Rantrum will Negativlauf beenden
Zusätzliche Alternative für die Husumer SV? Zumindest ist Fabian Arndt (li.) ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Während die Husumer SV in der Fußball-Landesliga Schleswig von Sieg zu Sieg eilt und als souveräner Tabellenführer in den achten Spieltag geht, will der TSV Rantrum nach zuletzt nur einem Punkt aus vier Spielen das Ruder herumreißen. Wenngleich die Vorzeichen unterschiedlich sind, warten auf beide Teams gleichermaßen knifflige Aufgaben. Husum tritt auswärts beim heimstarken TSV Altenholz an (Sonnabend, 14 Uhr), am Sonntag (15 Uhr) empfängt der TSV Rantrum den bisher überzeugenden Aufsteiger Stern Flensburg am heimischen Lagedeich.

TSV Altenholz - Husumer SV (SBD. 14 Uhr) Die Husumer SV ist derzeit mit sechs Siegen aus sieben Spielen das Maß der Dinge, was sich nach dem Spiel in Altenholz nicht ändern soll. HSV-Coach Torsten Böker weiß aber um die Schwere der Aufgabe bei der Mannschaft seines alten Weggeführten aus Spielertagen beim TSV Kropp, Kristian Hamm. „Altenholz verfügt über eine starke Achse mit oberligaerfahrenen Spielern wie Lasse Jensen, Malte Ceynowa, Julian Langnau oder Didier Webessie, dazu haben sie viele talentierte Akteure dabei. Wenn man sie ins Spiel kommen lässt, wird es schwer. Daher geht es für uns darum, von Beginn an gut zu stehen und unser Spiel aufzuziehen“, meint Böker.

In Altenholz konnte in dieser Spielzeit bisher noch keine Mannschaft punkten, die Leistungen des im Vergleich zur Vorsaison stark veränderten Hamm-Teams sind lediglich auswärts noch äußerst schwankend. Für zwei TSV-Neuzugänge hat das Spiel gegen Husum einen besonderen Charakter. Max Peter Andersen und Malte Clausen wechselten vor der Saison von der HSV-Reserve nach Altenholz, sie sind im Duell mit den Nordfriesen sicherlich besonders motiviert.

Beim Tabellenführer hat sich die personelle Lage wieder etwas entspannt. Tarek Yassine und Fabian Arndt sind ins Mannschaftstraining zurückgekehrt. „Wir werden abwarten müssen, ob es bereits für das Wochenende oder gar die Startelf reicht“, sagt Böker. Nicht dabei sind neben den Langzeitverletzten Fabian Wobig, Marc Koschenz und Sascha Feller auch weiterhin Benjamin Gielow (Rücken) sowie der beruflich verhinderte, zuletzt äußerst formstarke Finn Christiansen.

TSV Rantrum - Stern Flensb. (So. 15 Uhr) Vier Spiele in Folge ohne Sieg - von einer Krise will der TSV Rantrum aber noch nicht sprechen. „Natürlich haben wir uns zuletzt andere Ergebnisse gewünscht und in Reher haben wir auch keine gute Leistung gezeigt. Jedoch bin ich weiterhin von der Mentalität meiner Mannschaft überzeugt und glaube daran, dass wir uns da wieder rausziehen“, meint TSV-Coach Karl Müller. Er verweist auf die personellen Probleme und einige späte Gegentore, die in den vergangenen Wochen Punkte kosteten. „So ist Fußball und ich bin mir sicher, dass es mit einem Erfolgserlebnis auch wieder in die andere Richtung gehen wird“, so Müller.

Seine Spieler seien weiterhin motiviert, zudem könne er personell endlich nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der angeschlagene Damian Krause ist wieder voll belastbar und auch die zuletzt fehlenden Marten Matzen und Thomas Pahnke könnten am Sonntag bereits eine Alternative darstellen. „Dadurch haben wir ganz andere taktische Möglichkeiten“, freut sich Müller.

Der Gegner ist keinesfalls zu unterschätzen. „Ich kenne Stern aus meiner Flensburger und Langenhorner Zeit noch ganz gut. Sie haben sich nach dem Aufstieg nochmals äußerst adäquat verstärkt und verfügen gerade im spielerischen und technischen Bereich über Stärken.“ Die ambitionierte Mannschaft vom Trainerduo Lars Meyer und Ingo Lüthje ist gut in die Saison gestartet und wettbewerbsübergreifend seit sieben Spielen ungeschlagen. Mit einem Sieg könnte Rantrum in der Tabelle an den Flensburgern vorbeiziehen.

14.09.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL09 22.09.18 Husumer SV Schleswig 06 10:0
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Zweites Debakel – 06-Trainer Schulz bleibt motiviert

Mit vier Toren innerhalb der ersten 32 Minuten war Kevin Knitel der Mann des Tages in Husum. Foto: Klein

HUSUM (bjg/mb) - Zu einem wahren Schützenfest lud Landesligist Schleswig 06 die Husumer SV ein und der Tabellenführer bedankte sich mit zehn Volltreffern. Zur Pause stand es bereits 0:6 gegen ein bemitleidenswertes Schlusslicht. Nach dem letzten 0:9-Auswärtsdebakel im Derby beim TSV Friedrichsberg-Busdorf war es die nächste Demontage der Schleswiger. Dabei waren die Gäste, denen ein gewisses Wollen noch nicht einmal abzusprechen war, mit dem Ergebnis sogar noch gut bedient. Die Erklärung für die Packung ist simpel. „Wenn man mit zwölf Spielern anreist, wovon einer mit grippalem Effekt auf den Bank sitzt, drei Spieler plus Trainer aus der zweiten Mannschaft im Kader stehen und einer quasi direkt von einer Hochzeitsfeier kommt, kann man beim Landesliga-Tabellenführer nicht bestehen“, sagte Trainer Torben Schulz zur prekären Situation bei Schleswig 06. „Theoretische hätte man das Spiel absagen müssen. Doch das wäre unsportlich gewesen. Insofern finde ich das Engagement, derjenigen die ihre Aushilfe angeboten haben, bemerkenswert.“ Das unterstreicht auch der sportliche Leiter. „Die Spieler, die sich der Aufgabe gestellt haben, verdienen meinen vollen Respekt“, sagt Christian Raun.

Die derzeitige Misere sei laut Schulz auch dadurch bedingt, dass viele Ankündigungen und Zusagen im Vorfeld von früheren Verantwortlichen derzeit nicht umgesetzt werden könnten. „Das sei nicht motivierend für eine Mannschaft.“ Der Schleswiger Trainer hatte in der vergangen Woche aus zwei Mannschaften acht Spieler auf dem Platz. Die Lösung ? „Schwierig“, sagt der Coach. „An den Sportsgeist der Spieler appellieren, schließlich arbeitet das Umfeld intensiv an den Problemen“, so Schulz und unterstreicht, dass er selbst weiterhin motiviert bleibe. „Unser Ziel ist immer noch der Klassenhalt. Wenn die Verletzten und Gesperrten wieder dabei sind und alle an einem Strang ziehen, ist das auch durchaus machbar.“

In Husum war unter den beschriebenen Voraussetzungen nichts zu machen. Besonders in Erscheinung trat eine Woche nach seinem Dreierpack beim 4:1 (1:1)-Sieg in Altenholz Husums Neuzugang und Youngster Kevin Knitel, der gegen Schleswig sogar das Kunststück fertig brachte, einen Viererpack in 17 Minuten zu schnüren und damit für seine Farben die ersten vier Treffer des Spiels im Alleingang besorgte. Fortan rollte der Husumer Express.
24.09.2018 · Schlei Bote

Landesliga: Husum fegt Schleswig vom Platz

Vier Tore in den ersten 32 Minuten: Kevin Knitel (vorne) war der Mann des Tages im Husumer Friesenstadion. Heike Klein

HUSUM (bjg) - Ein Schützenfest veranstaltete Tabellenführer Husumer SV in der Fußball-Landesliga Schleswig und gewann zweistellig mit 10:0 (6:0) gegen ein bemitleidenswertes Schlusslicht Schleswig 06. Der TSV Rantrum in des ist nach dem 1:2 beim VfR Horst im Abstiegskampf angekommen.

Husumer SV – Schleswig 06 10:0 (6:0) Besonders in Erscheinung trat eine Woche nach seinem Dreierpack beim 4:1 in Altenholz erneut Husums Neuzugang Kevin Knitel. Der Youngster besorgte bis zur 32. Minute die ersten vier Treffer des Spiels im Alleingang. HSV-Coach Torsten Böker war allerdings mit der Leistung der gesamten Mannschaft zufrieden: „Wir haben das gesamte Spiel mit der nötigen Ernsthaftigkeit und Konzentration agiert, haben trotz des klaren Ergebnisses Druck und Tempo hochgehalten und damit auch dem Gegner den nötigen Respekt erwiesen.“ Die zu allem Überfluss auch noch ersatzgeschwächten Schleswiger versuchten zu verteidigen, die Mittel erschienen an diesem Tag jedoch mehr als begrenzt. Der Husumer Angriffsexpress rollte gleich zu Beginn fast im Minutentakt Richtung 06-Tor. Trotzdem dauerte es eine Viertelstunde ehe Knitel das erste Mal zuschlug (15.). Danach war der der Bann gebrochen und drei weitere Knitel-Treffer bis zur 32. Minute ließen bereits das Schleswiger Debakel erahnen. Alle Treffer waren hübsch herausgespielt und begünstigt durch ein flüssiges Husumer Kombinationsspiel, das sowohl über die Flügel als auch durch das Zentrum vollzogen wurde, was der 06er vor für sie unlösbare Probleme stellte. Nun trug sich auch Goalgetter Hendrik Fleige sich in die Torschützenliste ein (34.), bevor der aufgerückte und hinter beschäftigungslose Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einer Ecke den 6:0-Pausenstand besorgte (39.).

Nach dem Wechsel blieben die Gäste wegen eines übermäßigen Husumer Chancenwuchers fast eine halbe Stunde lang schadlos. Auch in dieser Phase war HSV-Schlussmann Chris Bielinski quasi arbeitslos. Als die Kräfte bei den Gästen jedoch schwanden, schmissen die Kreisstädter ihre Tormaschinerie nochmals an und der eingewechselte Mirko Krüger stellte auf 7:0 (71.). Nun traten auch die weiteren HSV-Defensivspieler in der Offensive in Erscheinung. Das 8:0 bereitete Marvin Matthiesen zunächst mustergültig für den ebenfalls starken Luca Steen vor (78.), bevor er dann selber einnetzte (84.). Das Ergebnis zweistellig werden zu lassen, war wiederum Krüger vorbehalten, der mit seinem zweiten Joker-Tor auf 10:0 erhöhte und auch den Schlusspunkt setzte (86.).

VfR Horst – TSV Rantrum 2:1 (1:1) Beim sechsten Spiel in Folge ohne Sieg präsentierten sich die verunsicherten Rantrumer deutlich unter Form. Einige gute Gelegenheiten auf den durchaus möglichen Ausgleich wurden vergeben. „Die Niederlage war verdient, weil der Gegner mehr aus seinen Möglichkeiten gemacht hat. Wir sind nicht geschlossen genug aufgetreten. Eine starke Viertelstunde reicht in dieser Liga einfach nicht“, meinte Trainer Karl Müller. Mit dem Wind im Rücken war der VfR Horst zu Beginn die feldüberlegene Mannschaft. Rantrum hatte Probleme im Spielaufbau und geriet in der Defensive zunehmend unter Druck, wobei Keeper Lev Meesenburg seine Mannschaft zunächst vor einem Rückstand bewahren konnte. Als dann jedoch eine scharfe Hereingabe in der Rantrumer Strafraum flog und der Ball dem unglücklichen Jakob Spreckelsen an die Hand sprang, entschied der Unparteiische auf Strafstoß, den Simeon Duwensee verwandelte (21.). Der Gegentreffer ließ die Rantrumer ein wenig aus ihrer Lethargie erwachen und Marvin Theede hatte mit der Fußspitze nach einer Hereingabe von Damian Krause die erste gute Abschlussszene. Krause bereitete dann den Ausgleich vor, den Jan Ole Bruhn aus dem Gewühl erzielte (28.). Bis zur Pause kamen die Lagedeich-Kicker zu weiteren guten Einschussmöglichkeiten, die aber der emsige Patrick Schaller und Theede ungenutzt ließen. „Das passte zu unserer derzeitigen Situation.“, trauerte Müller der möglichen Führung nach. Die Verunsicherung war nun wieder spürbar und drückte sich in vielen Fehlpässen aus. So geschehen auch vor dem 1:2, als VfR-Angreifer Michel Andre Gorny den Ball bekam, sich gegen nahezu die gesamte TSV-Abwehr durchsetzte und gekonnt abschloss (61.). In der Folge wurde das Spiel zerfahrener, weil sich zwei ungeordnete Mannschaften einen offenen Schlagabtausch lieferten. Der einwechselte Lars Michalski vergab Rantrums Riesenchance zum Ausgleich, als er aus kurzer Distanz nach Krause-Vorarbeit kläglich am Tor vorbeischoss. Zudem verärgerte Schiedsrichter Dwinger die Rantrumer, als Marvin Theede von VfR-Keeper Rene Lemke im Strafraum zu Fall gebracht wurde (88.), der Pfiff jedoch ausblieb. „Durch die unglücklichen Spielverläufe und späten Gegentore der letzten Wochen sind wir in eine Ergebniskrise geraten. Es liegt nun an uns, uns da gemeinsam herauszuziehen“, meinte Karl Müller. 

24.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

06 Außenseiter bei Husumer SV

SCHLESWIG (um) - Als krasser Aussenseiter mit wenig Aussicht auf Erfolg fährt Schleswig 06 am Sonnabend an die Westküste, um als Tabellen-Schlusslicht beim Spitzenreiter Husumer SV anzutreten. Anstoß ist um 14 Uhr. Der sportliche Leiter der 06er, Christian Raun, meint zu den Ambitionen seiner Mannschaft: „Wir alle sind keine Träumer und wissen, dass Husum haushoher Favorit ist. Doch jedes Spiel fängt bei 0:0 an und wir wollen uns so teuer wie möglich verkaufen. Wir müssen wieder als Mannschaft funktionieren, Zweikampfstärke zeigen und um jeden Ball kämpfen.“ Zuletzt beim 0:2 gegen den Büdelsdorfer TSV zeigte 06 eine solide Leistung, war aber in der Offensive zu harmlos. Nun fehlt Schleswigs Coach Torben Schulz mit Georg Gaschka, nach seiner Roten Karte gegen den BTSV, ein weiterer Angreifer. Zudem fehlt Abwehrspieler Kamil Mackowiak (Urlaub). Die Husumer SV ist bislang die dominierende Mannschaft in der Liga. Von acht Begegnungen gewannen die Schützlinge von Trainer Torsten Böker sieben und kassierten erst vier Gegentreffer. Lediglich dem Büdelsdorfer TSV gelang es auf eigenem Platz der HSV ein 0:0 abzuknöpfen.

21.09.2018 · Schlei Bote

Landesliga: Husum und Rantrum in der Favoritenrolle

HUSUM/HORST (bjg) - Vermeintlich leichte Aufgaben warten am 9. Spieltag der Fußball-Landesliga auf die Husumer SV und den TSV Rantrum . Die Stormstädter erwarten am Sonnabend (14 Uhr) als Tabellenführer das aktuelle Schlusslicht Schleswig 06, der zuletzt fünf Mal sieglose TSV Rantrum muss ebenfalls Sonnabend (16 Uhr) zum punktgleichen Vorletzten VfR Horst.


"Wir sind auf einem
guten Weg,
aber es läuft
auch noch nicht
alles optimal."
Torsten Böker
Trainer Husumer SV

Husumer SV – Schleswig 06 Selten waren die Rollen klarer verteilt als vor dem Duell der beiden Traditionsmannschaften. Husum hat die meisten Tore geschossen, die wenigsten Gegentore kassiert und belegt nicht nur im Gesamtklassement, sondern auch in der Heim- und Auswärtstabelle den ersten Platz. Komplett anders sieht es bei den Gästen aus Schleswig aus. 06 befindet sich wie schon in der Vorsaison im Abstiegssumpf, zudem kommt der Verein im Umfeld einfach nicht zur Ruhe. Kurz vor dem Start trennte Schleswig sich von dem erst vor der Saison verpflichteten Trainer Sascha Möller und seinem Co Mamadou Sabaly, die eigentlich einen Umbruch einleiten sollten. „Über den Weg, wie die sportlichen Ziele erreicht werden sollten, gab es unterschiedliche Vorstellungen“, gab Liga-Manager Benjamin Pohlmann bei der vorzeitigen Trennung zu Protokoll.

Er kehrte zum Saisonstart selbst auf die Trainerbank zurück, am dritten Spieltag übernahm der amtierende Übungsleiter Torben Schulz und holte bei seiner Premiere gleich den ersten Saisonsieg (2:1 gegen Reher/Puls). In den letzten fünf Spielen kam aber lediglich ein weiterer Zähler für die auswärts sogar noch punktlosen Schleswiger dazu. Mit fast vier Gegentoren im Schnitt und der harmlosesten Offensive der Liga (acht Treffer) ist die derzeitige Platzierung folgerichtig.

Husums Coach Torsten Böker nimmt die Favoritenrolle zwar an, lässt sich aber von den bisherigen Ergebnissen nicht beeindrucken. „Jedes Spiel geht bei 0:0 los. Wir werden weiterhin jedem Gegner mit Respekt begegnen, auch wenn die Vorzeichen noch so klar sind. 06 ist zudem eine kleine Wundertüte – man weiß nie, wer aufläuft. Wenn alle da sind, verfügt Schleswig über eine gute erste Elf“, mahnt Böker. Ihm fehlen die Langzeitverletzten, dafür ist Finn Christiansen zurück. „Wir wollen an die guten Leistungen anknüpfen. Wir sind auf einem guten Weg, aber es läuft auch noch nicht alles optimal.“

VfR Horst – TSV Rantrum Auf den ersten Blick hat der TSV Rantrum beim VfR Horst gute Chancen, seine Negativserie von lediglich zwei Punkten aus den letzten fünf Spielen zu beenden. Horst ist bislang des schwächste Heimteam der Liga und hat den Anschluss an die Nichtabstiegsplätze etwas verloren. Zudem klappte es bei Rantrum auswärts – das schwache Gastspiel beim FC Reher/Puls (0:3) ausgeklammert – bislang besser als am heimischen Lagedeich. „Das wird trotzdem kein Selbstläufer. Die Horster Niederlagen waren immer knapp. Ohnehin ist in dieser ausgeglichenen Liga kein Gegner zu unterschätzen“, mahnt TSV-Coach Karl Müller.

Er stellt aber auch klar: „Aus den nächsten beiden Spielen (nach Horst folgt ein Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg, Anm. d. Red.) wollen wir idealerweise sechs Punkte holen, um den Anschluss an das Mittelfeld wieder herzustellen.“ Dafür wollen die Lagedeich-Kicker in Horst an die zumindest kämpferisch gute zweite Halbzeit gegen Stern Flensborg (2:2) anknüpfen und am besten nicht wieder durch späte Gegentore um bereits sicher geglaubte Punkte gebracht werden. „Trotz des ärgerlichen Spielverlaufs war das ein Schritt in die richtige Richtung. Daher bin ich optimistisch“, meint Müller.

Die Basis für den Erfolg soll laut dem erfahrenen Trainer eine kompakte Defensive darstellen. Horst verfüge mit Michel Andre Gorny und Maximilian Konetzny, die bisher sieben der acht Tore erzielten, über gute individuelle Qualität. Hinter dem Einsatz von Abwehrchef Kim Lorenzen (beruflich) steht allerdings ein dickes Fragezeichen. Definitiv ausfallen wird „Sturmkante“ Thies Clausen (Zerrung), der normalerweise auch Lorenzen-Backup im Abwehrzentrum ist. 

21.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport
LL10 30.09.18 TuS Jevenstedt Husumer SV 0:2
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Spottplatz

Ticket-Wucher

Solange der Kunde zahlt, lebt der Ticket-Wucher. Für Eric Clapton muss der Musikfan für einen Sitzplatz der Premium-Preiskategorie in der Berliner Mercedes-Benz-Arena 217,20 Euro hinblättern. Für einen sichtbehinderten Platz noch stolze 90,70 Euro. Na ja, immerhin hört man den 73-Jährigen noch. Da war das Hamburger Fußballderby zwischen dem Hamburger SV und dem FC St. Pauli mit maximal 85 Euro ja noch ein Schnäppchen. Okay, statt erstklassiger Musik zu hören, hat man zweitklassiges Gekicke gesehen. Aber interessiert das überhaupt noch einen Fan? Immerhin bekamen die Rothosen einen Punkt und die Kiezkicker auch. Für das einmalige Eintrittsgeld im Volkspark kann sich der Fan des regionalen Landesligisten TuS Jevenstedt eine Saison-Dauerkarte gönnen. Die Stadionwurst ist auch noch inklusive. Und als Sahnehäubchen haben die Zuschauer an der Jevenau jüngst mit der Husumer SV sogar noch eine(n) starke(n) HSV gesehen.

04.10.2018 · Landeszeitung

Büdelsdorf tanzt nach Derbysieg

Fußball-Landesliga Schleswig: Hardt-Elf siegt mit 2:1 in Osterrönfeld / Jevenstedt unterliegt Husum / Hohenwestedt im Torrausch
Ausgelassen feierten die Büdelsdorfer ihren Derby-Auswärtssieg in Osterrönfeld. Foto: Ploog

RENDSBURG (Torge Meyer, Thorben Schulz und Marcel Nass ) - Acht Spiele war der TuS Jevenstedt unbesiegt in der Fußball-Landesliga Schleswig. Jetzt stoppte Tabellenführer Husumer SV mit 2:0 vor 402 Zuschauern die Erfolgsserie des Aufsteigers. Beim Osterrönfelder TSV ging der Büdelsdorfer TSV wie in der Vorsaison als Sieger vom Feld – dieses Mal mit 2:1. In Torlaune präsentierte sich indes der MTSVHohenwestedt, der beim Schlusslicht Schleswig 06 einen 10:0-Kantersieg feierte.

Osterrönfelder TSV – Büdelsdorfer TSV 1:2 (1:0) Fünf hektische und aufreibende Minuten direkt nach dem Seitenwechsel sollten das Derby zugunsten des Büdelsdorfer TSV entscheiden. Nach einer 1:0-Pausenführung für den OTSV sorgten zwei schnelle Treffer und zwei Platzverweise für die Osterrönfelder am Ende für die Entscheidung. „Dieser Doppelschlag nach der Pause tat uns sehr weh. Im Anschluss haben wir zu lange gebraucht, um uns davon zu erholen“, ärgerte sich OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Beiden Teams war die Anspannung vor gut 300 Zuschauern anzumerken. Chancen waren in einem umkämpften Derby daher Mangelware. Nachdem die Büdelsdorfer innerhalb von wenigen Sekunden nach zwei Ecken zu guten Kopfballchancen kamen, stand es nach der dritten BTSV-Ecke in Folge plötzlich 1:0 für die Gastgeber. Mit einem beherzten Antritt über den Platz trug Mustafa Korkmaz im Alleingang einen Konter vor und vollendete zur Führung (20.). Die Gäste suchten in der Folgezeit nach einer Lücke im gut stehenden Defensivverbund der Osterrönfelder, konnten sich aber bis auf einen Distanzschuss von Mats Henke kaum Möglichkeiten erarbeiten. Direkt nach dem Seitenwechsel bekam das Derby eine unvorhersehbare Wendung, da die Büdelsdorfer einen Abstimmungsfehler in der OTSV-Defensive mit dem ersten Angriff im zweiten Durchgang zum 1:1 ausnutzten. „Es ist ärgerlich, dass wir uns nach einer guten ersten Halbzeit durch so ein Gegentor selbst ins Hintertreffen bringen“, monierte Lehmann. Nachdem Vitaljis Stols für ein Foul an der Strafraumgrenze mit „Gelb-Rot“ vom Platz musste, kippte das Duell in Richtung der Gäste. Aus dem Gewühl heraus traf Büdelsdorfs Phillip Orlowski nach dem anschließenden Freistoß zum 2:1. „Da haben wir eine ganz starke Reaktion gezeigt und sind nach der Pause hellwach gewesen“, freute sich BTSV-Trainer Henning Hardt. Die Offensivbemühungen des Hausherren blieben fortan erfolglos. Der Weg zum Ausgleich wurde erschwert, als Korkmaz vom nicht immer sicher wirkenden Schiedsrichter Marvin Vogt mit einer zweifelhaften Ampelkarte wegen Meckerns vom Platz flog. „Da hat der Schiedsrichter nicht alles richtig gesehen“, sagte auch Hardt: „Am Ende freuen wir uns über den Sieg und nehmen die Punkte gerne mit. Osterrönfelder TSV: Dembowski – A. Müller, Stols, Sopha, Rathjen – M. Lehmann, S. Müller, Dogan, Schnepel (72. Mosebach), Ignatans (67. Wagner) – Korkmaz.
Büdelsdorfer TSV: Wulff – Jeß, R. Hardt, M. Hardt, M. Müller – Ermeling (66. Roller), Tischer, Bruhns (26. Schröder), Münz, Henke – Orlowski (72. Voigt). Schiedsrichter: Vogt (SVPreußen Reinfeld). Zuschauer: 300.
Tore: 1:0 Korkmaz (20.), 1:1 Henke (46.), 1:2 Orlowski (52.).
Gelb-Rote Karten: Stols (50., Zeitspiel und Foulspiel), Korkmaz (81., Reklamieren).

Schleswig 06– MTSV Hohenwestedt 0:10 (0:4) Trotz der hohen Pausenführung überzeugte der MTSV in Halbzeit 1 nur bedingt. Zwar gelangen Thies Kochanski (2), Tjark Sievers und Hassan Fatah vier Treffer, doch MTSV-Sprecher Thomas Ohrt hatte Grund zur Kritik: „Unser Spiel war sehr zerfahren und unkonzentriert. Gegen einen stärkeren Gegner hätte das anders ausgesehen.“ Das Trainergespann Sebastian Barth und Udo Kochanski fanden wohl die richtigen Worte, gingen die Gäste in den zweiten 45 Minuten deutlich konzentrierter zu Werke und konnten ohne große Gegenwehr der Gastgeber sechs weitere Treffer nachlegen. „Die zweite Hälfte war gut, da haben wir unsere spielerischen Vorteile ausgenutzt und schön herausgespielte Tore erzielt“, war Ohrt am Ende dann doch zufrieden. Hohenwestedt: Mollenhauer – Breiholz, Schnoor, H.Gieseler (59. Zauter), C. Sievers – Landt, Cordes, Scherbarth (46. Taedcke), T. Sievers – Kochanski, Fatah (46. Rathje). Schiedsrichter: Babel ( Bargteheide) – Zuschauer: 75.
Tore: 0:1, 0:2, 0:5, 0:10 Kochanski (1., 12., 52., 89.), 0:2, 0:8 T. Sievers (17., 71.), 0:4 Fatah (27.), 0:6 Cordes (57.), 0:7 Landt (67.), 0:9 Breiholz (76.).

 TuS Jevenstedt – Husumer SV 0:2 (0:1) „Husum hat super flexibel gespielt, ein tolles Umschaltspiel gehabt und hinten nichts anbrennen lassen“, schwärmte Jevenstedts Trainer vom bislang „stärksten Gegner der Liga“. Ärgerlich sei gewesen, so Rohwedder, dass beide Tore anfangs der jeweiligen Halbzeiten fielen. Dem Strafstoßtor des überzeugenden Hendrik Fleige war ein unglückliches Foulspiel von Timo Klug vorausgegangen (8.). Der TuS-Trainer hatte auf der Position des Innenverteidigers überraschend mit Klug und Lukas Gersteuer zwei Ungelernte aufgeboten: „Timo Ruge hatte noch Trainingsrückstand und Nick-Ole Lehmann fehlte aus privaten Gründen.“ Der TuS versuchte über Geschwindigkeit und Kombinationen ins Spiel zu kommen, doch mehr als zwei Torchancen von Lucas Seefeldt (15.) und Sebastian Hehnke (88.) sprangen nicht heraus. Marvin Matthießen traf indes zum verdienten 0:2 (52.). Jevenstedt: Tischer – Ma. Mrosek, Hüttmann (62. Ruge), Lindenlaub – Gersteuer, Klug, Szalies, Richter, Jo. Kaak (46. Hehnke) – Mi. Mrosek (77. Ja. Kaak), Seefeldt. Schiedsrichter: Martens (SV Hemmingstedt) – Zuschauer: 402.
Tore: 0:1 Fleige (8., FE), 0:2 Matthiesen (52.).

01.10.2018 · Landeszeitung

Rantrums Sieglos-Serie hält an – Husum weiter souverän

Hier kommst du nicht vorbei: Der Rantrumer Jan Ole Bruhn (in blau) wird von Christoph Hagge festgehalten. jebsen

RANTRUM (bjg) - Diese Niederlage gegen einen direkten Konkurrenten im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga schmerzt. Der TSV Rantrum verlor 2:3 gegen den TSV Friedrichsberg. Wieder einmal nichts anbrennen ließ Spitzenreiter Husumer SV, das Team von Torsten Böker gewann 2:0 beim Tabellendritten TuS Jevenstedt.

TSV Rantrum – TSV Friedrichsberg 2:3 (1:1). „Erst hat man kein Glück, dann kommt auch noch Pech dazu.“ Diese Phrase beschreibt gut die Lage des TSV Rantrum. Der TSV wurde nicht dafür belohnt, im Spielverlauf eine starke Moral gezeigt und einen zweimaligen Rückstand wettgemacht zu haben. Co-Trainer Kay Steingrüber, der den im Urlaub weilenden Chefcoach Karl Müller an der Seitenlinie vertrat, haderte ein wenig mit dem Schicksal, suchte die Gründe für die erneute Niederlage aber auch bei seiner Mannschaft. „Einsatz, Moral und Kampfgeist kann man den Jungs auf keinen Fall absprechen. Jedoch belohnen wir uns derzeit für den Aufwand leider nicht, wobei wir uns durch einfache Fehler in Defensive und Offensive das Leben schwer machen.“

Bei den Hausherren war in der Anfangsphase eine gewisse Verunsicherung spürbar. Daher war die Führung der Gäste auch nicht verwunderlich, als der starke Rasmus Pagel (14. Minute) einen Angriff über die rechte Seite mustergültig abschloss. Der Gegentreffer schien den Gastgeber ein wenig aufzuwecken, sodass die Rantrumer Aktionen fortan konsequenter wurden. Im letzten Drittel war aber nur wenig Torgefahr zu verzeichnen. Kurz vor der Pause kamen die Rantrumer doch noch zum Ausgleich, als Spezialist Arne Harring einen direkten Freistoß auf das Tor brachte und der Ball von Marvin Theedes Kopf ins Tor ging (45.).

Auch nach dem Wechsel waren zunächst die Gäste am Drücker. Als Patrick Schaller bei einem Klärungsversuch seinen Gegenspieler leicht berührte, bekam Friedrichsberg einen zumindest zweifelhaften Strafstoß zugesprochen, den Mats-Oke Callsen gewohnt souverän verwandelte (59.). Von diesem Schock erholten sich die Rantrumer, die nun mit zwei Spitzen agierten, ziemlich schnell. Thies Clausen steckte durch auf Theede, der den Ball zum erneuten Ausgleich ins Tor spitzelte (66.). Dieser Treffer läutete die beste Rantrumer Phase mit einigen guten Möglichkeiten ein, die beste Chance vergab Damian Krause (73.) – Pfosten.

Es kam, wie es kommen musste: Im Gegenzug klingelte es auf der anderen Seite durch den eingewechselten Jonas Goos (75.). In der Schlussphase fehlte Lars Michalski und Theede die nötige Präzision, so stand die bittere Niederlage.

TuS Jevenstedt – Husumer SV 0:2 (0:1). Im Spitzenspiel konnte auch der vor der Partie wettbewerbsübergreifend seit zehn Spielen ungeschlagene TuS Jevenstedt den Siegeszug der Husumer SV nicht stoppen. Diese feierte den sechsten Liga-Sieg in Folge und haben weiterhin ein Fünf-Punkte-Polster auf den ersten Verfolger TSV Nordmark Satrup.

Bis der verdiente Auswärtssieg vor einer tollen Kulisse von über 400 Zuschauern unter Dach und Fach war, war jedoch ein hartes Stück Arbeit vonnöten. Die Partie war geprägt von rassigen Zweikämpfen, sehenswerten Ball-Stafetten und war zu jeder Zeit äußerst intensiv geführt. Die reifere Spielanlage und die besseren Tormöglichkeiten hatten aber die Husumer.

„Der Gegner hat uns alles abverlangt. Wir haben das heute jedoch wieder sehr gut gemacht, waren gerade in der Defensive immer präsent und haben uns daher zu Recht den Sieg erarbeitet. Insgesamt war das ein Spiel auf hohem Landesliga-Niveau – was auch an Jevenstedt lag“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

Für die Husumer lief das Spiel von Beginn an nach Plan. Nach einem tollen Pass hinter die Kette von Marvin Matthiesen konnte der emsige Niklas Ludwig, der insgesamt ein starkes Pensum abspulte, im Strafraum nur noch regelwidrig am Torschuss gehindert werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Hendrik Fleige sicher (8.). Mit der Führung im Rücken hatten die Kreisstädter die Spielkontrolle inne. Die Hausherren wollten Husum phasenweise mit hohem Pressing und phasenweise mit einer tiefstehenden Defensive nicht in ihren Rhythmus kommen lassen. Davon zeigten sich die Böker-Schützlinge unbeeindruckt, verpassten jedoch bei guten Gelegenheiten von Fleige, Luca Steen und Kevin Knitel eine komfortablere Führung zur Pause.

Nach dem Wechsel legten die Stormstädter fußballerisch noch eine Schippe drauf und konnten wiederum ein frühes Tor erzielen. Nach einem Nagel-Freistoß wurde der Abschluss von Fleige noch geklärt, bevor der aufgerückte Matthiesen den Ball zum 0:2 über die Linie drückte und damit seine gute Leistung krönte. Die weiterhin aufopferungsvollen Jevenstedter zeigten Moral.

Vielleicht wäre es sogar noch einmal spannend geworden, wenn der gut getretene Freistoß des Jevenstedters Jonas Richter im Tor gelandet wäre. So blieb es jedoch beim verdienten 2:0 für den souveränen Tabellenführer. 

01.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Topspiele im Doppelpack

Fußball-Landesliga: OTSV bittet Büdelsdorf zum Derbytanz / Jevenstedt erwartet Spitzenreiter Husum
Haben Topspiele vor der Brust: Husums Niklas Ludwig (links) gastiert beim TuS Jevenstedt, Justus Jeß läuft mit seinem Büdelsdorfer TSV beim Osterrönfelder TSV auf. Foto: Meyer

RENDSBURG (Torge Meyer, Marcel Nass und Thorben Schulz) - Heute ist wieder Derbyzeit. Am Bahndamm kreuzen ab 15.30 Uhr der Osterrönfelder TSV und der Büdelsdorfer TSV die Klingen. Das traditionsreiche Duell ist dabei nicht nur lokal, sondern auch tabellarisch gesehen ein Nachbarschaftsderby. Der Tabellensiebte empfängt den Sechsten. Einen Tag später steigt das Topspiel des Dritten TuS Jevenstedt gegen die bisher unbesiegte Husumer SV.

Osterrönfelder TSV – Büdelsdorfer TSV (Heute, 15.30 Uhr) Beide Teams sind auf Wiedergutmachung aus. Der OTSV verlor beim TSV Friedrichsberg-Busdorf verdient mit 0:2, der BTSV bekam eine 0:5-Rutsche gegen Jevenstedt. „Wir wollen vor allem die schwache erste Halbzeit aus dem Friedrichsberg-Spiel vergessen machen“, sagt OTSV-Coach Olaf Lehmann: „Dafür müssen wir unsere Grundtugenden erfüllen und schnell in die Begegnung kommen.“ Immerhin kehrt Mustafa Korkmaz zurück. Der Einsatz von Jean-Philipp Wagner ist hingegen noch fraglich. Nachdem die drei Spiele umfassende Siegesserie gegen Jevenstedt ein jähes Ende nahm, wollen die Blauen mit einem Erfolgserlebnis am Bahndamm eine neue Serie starten. „Oben dranbleiben und in Osterrönfeld irgendwie die Punkte holen“, gibt BTSV-Coach Henning Hardt aus: „Dafür müssen wir aber besonders vor dem Tor wieder konsequenter werden und unsere Chancen sofort nutzen. Was anderes können wir uns gegen so eine erfahrene Truppe nicht erlauben.“ Fehlen wird allerdings der ehemalige Osterrönfelder Niklas-Kenneth Neumann. In den Vorsaison entführte der BTSV mit 2:0 alle drei Punkte aus Osterrönfeld. Zuvor hatten der OTSV im Büdelsdorfer Eiderstadion gewonnen (3:1).

 Schleswig 06– MTSV Hohenwestedt (So., 14 Uhr) Kann der Gast aus Hohenwestedt den Schwung der vergangenen Spiele auch ins Duell beim Tabellenschlusslicht von der Schlei mitnehmen? „Wir sind gut drauf, die Siege gegen Eckernförde im Pokal und zuletzt gegen Altenholz taten gut. Zudem haben wir unter der Woche ein Testspiel gegen den Verbandsligisten aus Kellinghusen ebenfalls erfolgreich bestritten“, fährt Coach Udo Kochanski „sehr optimistisch“ nach Schleswig: „Mit einem Sieg können wir erst einmal durchatmen und haben wieder Kontakt zum gesicherten Mittelfeld.“ Aber auch für den Traditionsverein aus Schleswig hat das Spiel äußerste Priorität, säße man doch bei einer Niederlage auf Wochen im Tabellenkeller fest. „Wir müssen konzentriert zu Werke gehen und dürfen Schleswig trotz der jüngsten 0:10-Packung in Husum nicht unterschätzen“, warnt Kochanski. Verzichten müssen die Hohenwestedter auf ihren Kaptitän Marcel Pinkert, der sich im Urlaub befindet.

TuS Jevenstedt – Husumer SV (So., 15 Uhr) „Es ist schön, dass wir eine Klasse höher am neunten Spieltag ein Spitzenspiel spielen dürfen“, freut sich Michael Rohwedder auf den Vergleich mit dem „heißesten Anwärter auf die Oberliga“. Mit dem 5:0-Auswärtssieg beim Büdelsdorfer TSV habe sein Team Selbstvertrauen getankt, sagt der Jevenstedter Trainer, der eine Menge Respekt den Nordfriesen entgegenbringt: „Wenn wir Husum spielen lassen, wird es für uns ein langer, qualvoller Nachmittag.“

Die Husumer Sportvereinigung ist derzeit in der Liga das Nonplusultra, ist noch ungeschlagen und hat acht ihrer neun Partien für sich entschieden. Lediglich beim torlosen Remis im Eiderstadion gegen den BTSV lief die Tormaschinerie (30:4) nicht auf Hochtouren. Zwar wird es zwischen Jevenstedts Lucas Seefeldt (9 Tore) und Kevin Knitel (8) ein Duell der gefährlichsten Angreifer werden, doch Rohwedder sieht die HSV „im Kollektiv stark“. Allerdings sind die Jevenstedter seit acht Partien (fünf Siege, drei Unentschieden) unbesiegt, kassierten zu Hause erst zwei Tore. Zudem lichtet sich das Lazarett. Mit Malte Tischer, Sebastian Hehnke, Timo Ruge, Mathis Mrosek, Timo Klug und Erik Lindenlaub kommen nach Aussage Rohwedders „gute Jungs“ zurück. Der eine oder andere habe aber noch Trainingsrückstand. Fehlen wird der privat verhinderte Nick-Ole Lehmann, Thore Neben und Thore Lühder. Husum sei der klare Favorit, weiß der Jevenstedter Coach, doch chancenlos sieht er seine Elf nicht: „Wir müssen eigene Duftmarken setzen.“

29.09.2018 ·Landeszeitung 

TSV Rantrum will die Wende

Fußball-Landesliga: Lagedeich-Kicker hoffen gegen Friedrichsberg auf Befreiungsschlag / Schwere Auswärtsaufgabe für Husum
Zwei unterschiedliche Aufgaben haben Husums Hendrik Fleige (li.) und Rantrums Patrick Schaller am Wochenende vor sich. Der eine bestreitet ein Spitzenspiel, der andere ein Kellerduell. GIT

HUSUM (bjg) - Bei den beiden nordfriesischen Vertretern in der Fußball-Landesliga könnte die Ausgangslage vor dem 10. Spieltag kaum unterschiedlicher sein. Während die Husumer SV die Liga im Moment als souveräner Tabellenführer nach Belieben beherrscht, steht der TSV Rantrum auf einem Abstiegsplatz. Am Sonntag soll aber am heimischen Lagedeich die Wende geschafft und im Kellerduell der punktgleiche TSV Friedrichsberg niedergerungen werden. Husum gastiert ebenfalls Sonntag bei TuS Jevenstedt.

TSV Rantrum – Friedrichsb. (So. 15 Uhr) Beim TSV Rantrum steckt der Wurm drin. Zunächst mangelndes Glück und zuletzt schwache Leistungen haben zu einer Serie von sechs sieglosen Spielen geführt – erstmals in ihrer Landesliga-Zugehörigkeit stehen die Lagedeich-Kicker auf einem direkten Abstiegsplatz. Beim Blick auf das Klassement ist zwar der Tabellenplatz besorgniserregend, jedoch ist der Abstand zum gesicherten Mittelfeld gering. Daher sind sich die TSV-Verantwortlichen zwar der schwierigen Situation bewusst, versuchen aber die Ruhe zu bewahren und sich auf das Sportliche zu konzentrieren. „Die Konstellation ist natürlich alles andere als angenehm. Die Jungs zeigen sich aber sehr selbstkritisch und sind gewillt, die Situation gemeinsam wieder ins Positive umzukehren“, beobachtet TSV-Coach Karl Müller im Training.

Aufgrund einer bereits weit vor seiner Verpflichtung feststehenden Europa-Reise wird Müller allerdings am Wochenende fehlen und von seinem Co-Trainer Kay Steingrüber vertreten. Trotzdem soll die Wende mit einem Sieg gegen den bislang ebenso enttäuschenden Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg gelingen. Die Rantrumer wollen sich auf die Tugenden Kampf und Leidenschaft zurückbesinnen und aus einer stabilen Defensive heraus in die Erfolgsspur zurückfinden. „Das ist für uns alle ein Lernprozess, nachdem es in den letzten Jahren stets bergauf ging. Wir brauchen einfach ein Erfolgserlebnis und daher ist es auch wichtig, dass wir wieder ein Stück weit Fußball arbeiten und über Zweikämpfe ins Spiel kommen. Das hat uns immer stark gemacht“, meint Co-Trainer Kay Steingrüber. Gegen die auswärts noch punktlosen Friedrichsberger steht bis auf den Langzeitverletzten Ron Reichardt der komplette Kader zur Verfügung. Einzig hinter dem Einsatz von „aggressive Leader“ Thomas Grabowski steht ein kleines Fragezeichen.

TuS Jevenstedt – Husumer SV (So. 15 Uhr) Mit dem eindrucksvollen 10:0-Sieg gegen ein nicht konkurrenzfähiges Schleswig 06 hat die HSV ihre Vormachtstellung in der Liga untermauert. Für Husums Coach Torsten Böker ist das allerdings nur eine Momentaufnahme und kein Grund abzuheben – auch wenn er bislang mit dem Auftreten und der Entwicklung zufrieden ist. „Im Hinblick auf die Spielkontrolle sind wir im Saisonverlauf wesentlich stabiler geworden. Dabei spielen eine kompakte Defensive und das Unterbinden von gegnerischen Umschaltsituationen eine wichtige Rolle. Wir wollen auch weiterhin gegen jeden Gegner diese Dominanz ausstrahlen“, sagt Böker.

Die Partie gegen den Tabellendritten TuS Jevenstedt kann durchaus als Spitzenspiel bezeichnet werden. Die Mannschaft von Erfolgstrainer Michael Rohwedder rockt derzeit als Aufsteiger die Liga und hat mit wettbewerbsübergreifend zehn ungeschlagenen Pflichtspielen am Stück eine beeindruckende Serie hingelegt. In der Liga glänzte der TuS zuletzt mit drei Siegen und 10:0-Toren und hat mit Lucas Seefeldt (neun Treffer) einen Torjäger in Topform in seinen Reihen. „Jevenstedt verfügt über eine gewachsene Einheit und hat eine durchdachte und konstruktive Spielidee. Bei Heimspielen kommt zudem eine besondere Stimmung hinzu. Daher gehen wir die Aufgabe mit Respekt an und freuen uns drauf“, meint Böker.

Ihn plagen einige Personalsorgen. Der Einsatz von Tarek Yassine, der im Training einen Schlag auf den Knöchel bekommen hat, ist ebenso fraglich wie der von Hendrik Fleige (Achillessehne). Definitiv ausfallen werden aus beruflichen Gründen Luca Sander, Valentin Godt sowie der zuletzt formstarke Tobias Wetzel.

28.09.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL11 06.10.18 Husumer SV Osterrönfelder TSV 7:1
Link zum Spiel auf fussball.de

Jevenstedt mit dem Glück im Bunde

Fußball-Landesliga Schleswig: TuS ringt Hohenwestedt im Derby nieder / OTSV in Husum chancenlos / BTSV patzt gegen Rantrum
Dynamischer Vorstoß: Der Hohenwestedter Kjell Scherbarth setzt sich energische gegen zwei Jevenstedter Gegenspieler durch. ploog
Kaum zu bremsen: Die Osterrönfelder Max Lehmann (Mitte) und Sören Müller versuchen den dreifachen Husumer Torschützen Fabian Arndt zu stoppen. petersen

RENDSBURG (Marcel Nass, Thorben Schulz und Sönke Smit) - Der TuS Jevenstedt ist wieder in der Erfolgsspur. Am Wochenende gewannen die Blau-Gelben das Aufsteiger-Derby beim MTSV Hohenwestedt mit 3:2. Unter die Räder kam der Osterrönfelder TSV beim Tabellenführer. Bei der Husumer SV unterlag die Lehmann-Elf mit 1:7. Ebenfalls eine Niederlage musste der Büdelsdorfer TSV einstecken. Daheim unterlag der BTSV dem TSV Rantrum überraschend mit 0:2.

MTSV Hohenwestedt – TuS Jevenstedt 2:3 (1:2) Die Anfangsviertelstunde eines packenden Derbys gehörte eindeutig den Gastgebern, die früh attackierten und sich ein Chancenplus erarbeiteten – die Führung indes erzielten die Gäste durch Lucas Seefeldt (25.). Davon ließ sich der MTSV aber nicht aus dem Konzept bringen. Erst vergab Tjark Sievers kurz nach dem Rückstand eine gute Chance, erzielte dann aber doch den hochverdienten Ausgleich (36.). Wenig später bot sich Thies Kochanski die Chance zur Führung für die Platzherren, er scheiterte aber am besten Mann auf dem Platz, Gästekeeper Malte Tischer. Das sollte sich rächen. Im Stile eines Spitzenteams nutzte der TuS seine zweite Chance zur erneuten Führung, als Seefeldt seinen Sturmpartner Mirko Mrosek mustergültig bediente (39.).

Die zweite Hälfte begann mit einem Aufreger. Clas Sievers brachte Seefeldt im Strafraum zu Fall – die Konsequenz: Elfmeter und Rot. Marten Schlüter ließ sich die Chance nicht nehmen und traf zum 1:3 (50.). Der MTSV gab sich nicht geschlagen, auch mit einem Mann weniger ging es nur nach vorn. Die Belohnung war der schnelle Anschlusstreffer durch Hassan Fatah nach Flanke von Tjark Sievers (64.). Anschließend drängte der MTSV vehement auf den mehr als verdienten Ausgleich, ließ aber einige Möglichkeiten ungenutzt, sodass der TuS am Ende jubelte. Jevenstedts Coach Michael Rohwedder war erleichtert: „Das war definitiv unser schwächstes Saisonspiel. Hohenwestedt war engagierter und hätte mindestens ein Remis verdient gehabt.“ Ähnlich sah es MTSV-Pressesprecher Thomas Ohrt: „Jevenstedt hatte wohl das Glück, das man hat, wenn man oben steht.“

MTSV Hohenwestedt: Mollenhauer – C. Sievers, Schnoor, H. Gieseler, Breiholz – Landt, Scherbarth, Rathje (69. Cordes), T. Sievers – Kochanski, Fatah (77. Barth). TuS Jevenstedt: Tischer – Hüttmann (60.Szalies), Lehmann (42.Lühder), Schlüter – Richter, Kaak, Wicker, Gersteuer, Lindenlaub – Mrosek (80. Altin), Seefeldt. SR: Fischer (Kaltenkirchen). Zuschauer: 350. Tore: 0:1 Seefeldt (25.), 1:1 T. Sievers (36.), 1:2 Mrosek (39.), 1:3 Schlüter (50., Foulelfmeter), 2:3 Fatah (64.). Rote Karte: C. Sievers (MTSV/49.).

Husumer SV – Osterrönfeld 7:1 (4:1) In der ersten halben Stunde hielt das Team von Trainer Olaf Lehmann beim Spitzenreiter noch mit und glich sogar die frühe Husumer Führung noch. Auch nach dem 2:1 für die HSV (31.) blieben die Köpfe bei den Gästen oben. Allerdings verpasste Jan Philipp Dose, der nur den Pfosten traf, den erneuten Ausgleich – und das Schicksal nahm seinen Lauf. Die Husumer nutzten in der Schlussphase der ersten Hälfte die sich ihnen bietenden Räume immer besser aus und sorgten mit zwei weiteren Treffern für klare Verhältnisse. Aufgeben kam für die Gäste aber nicht in Frage. Mit viel Moral und Kampfgeist stemmten sie sich gegen die drohende Niederlage, gegen die stets schnellen Angriffe der Husumer war aber speziell in den letzten 20 Minuten kein Kraut mehr gewachsen, sodass die Gastgeber das Resultat in die Höhe schraubten. „Nahezu jeder Husumer Angriff war brandgefährlich. Da kamen wir einfach nicht gegen an“, sagte Lehmann.

Osterrönfelder TSV: Dembowski – A. Müller (69. Büser), Sopha, Cavdar, Rathjen – M. Lehmann, S. Müller, Dogan, Schnepel, Doose (59. Landtreter) – Ignatans (23. Brutt). Schiedsrichter: Jansen (Altenholz). Zuschauer: 190. Tore: 1:0 Arndt (8.), 1:1 Ignatans (15.), 2:1 Knitel (31.), 3:1 Arndt (38.), 4:1 Ludwig (42.), 5:1 Arndt (71.), 6:1 Rathjen (77., ET), 7:1 Knitel (83.).

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 0:2 (0:1) „Es ist genau das eingetreten, was wir im Vorfeld befürchtet hatten, nämlich einem Rückstand gegen einen sehr defensiv eingestellten Gegner hinterherlaufen zu müssen“, ärgerte sich BTSV-Coach Henning Hardt. Die Hausherren begannen zwar druckvoll und erarbeiteten sich zwei Chancen, doch weder Mats Henke (2.) noch Lasse Tischer (3.) brachten den Ball im Tor unter. Der BTSV probierte es in der Folge aber zu häufig mit langen Diagonalbällen, die sichere Beute der Rantrumer Abwehr wurden. Auf der anderen Seite bestrafte Danny Jessen eine unsaubere Büdelsdorfer Abwehraktion mit dem 0:1 (25.). Trotz 70 Prozent Ballbesitz kamen die Aktionen der Heimelf nach dem Rückstand immer ideenloser daher. Einzige Ausnahme: Rune Hardt bot sich kurz vor der Pause die Chance zum Ausgleich (43.), er vergab aber. Fast im Gegenzug verhinderte BTSV-Schlussmann Paul Schlotfeldt gegen Thies Clausen das 0:2 (45.). Im zweiten Durchgang tat sich vor beiden Toren zunächst wenig, ehe sich die Büdelsdorfer eine Ecke nach der anderen erarbeiteten, die aber ohne Ertrag blieben. Sebastian Meier sorgte mit dem 0:2 für den Knockout (83.). „Meine Jungs haben so gut wie alles vermissen lassen und sind dafür zurecht bestraft worden“, resümierte Hardt enttäuscht.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Müller, M. Hardt, Jeß (38. Milanovic), Schröder – Henke, Tischer, Münz, Roller (46. Voigt), R. Hardt – Orlowski (61. M. Jessen). Schiedsrichter: Böck (Rethwisch). Zuschauer: 100. Tore: 0:1 D. Jessen (25.), 0:2 Meier (83.).

08.10.2018 · Landeszeitung

Demonstration der Stärke

Fußball-Landesliga: Husumer SV lässt Osterrönfeld bei 7:1-Erfolg keine Chance / Rantrumer Befreiungsschlag in Büdelsdorf
Nur mit einem Foul zu stoppen: Der dreifache Husumer Torschütze Fabian Arndt (re.) wird von den Gäste-Spielern Max Lehmann (Mitte) und Sören Müller attackiert. petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Mit einer 7:1-Gala gegen den Osterrönfelder TSV haben die Landesliga-Fußballer der Husumer SV abermals ihre Stärke demonstriert. Für den Spitzenreiter, dem nur der ebenfalls siegreiche TSV Nordmark Satrup (2:1 gegen Schleswig 06) halbwegs folgen kann, war es der siebte Sieg in Serie. Endlich wieder jubeln konnte der TSV Rantrum, der nach sieben Spielen ohne Sieg 2:0 in Büdelsdorf gewann.

Husumer SV – Osterrönfeld 7:1 (4:1) Gäste-Trainer Olaf Lehmann wusste die hohe Niederlage einzuordnen: „Husum ist eine Klasse für sich. Positiv war, dass wir uns bis zum Schluss zusammengerissen und es ordentlich zu Ende gespielt haben.“ Husums Coach Torsten Böker sah sogar noch Verbesserungspotenzial bei seiner Mannschaft. „Auch im Gefühl des sicheren Sieges können wir es gegen den Ball mit mehr Zugriff noch besser spielen. Trotzdem war es natürlich insgesamt wieder eine gute Leistung.“

Das Spiel begann wie gewohnt mit dominanten Husumern, die viel Ballbesitz hatten und zudem einen Start nach Maß erwischten. Eine scharfe Hereingabe von Finn Christiansen landete bei Fabian Arndt, der keine Mühe hatte, einzuschieben (8. Minute). Die Gäste reagierten keinesfalls geschockt und wurden ihrerseits in der Offensive aktiv. Nach einer Reihe von gefährlichen Standards traf der auffällige Visvaldis Ignatans (15.) zum etwas überraschenden Ausgleich. Nachdem der Torschütze wenig später verletzt ausgewechselt werden musste, traten die Gäste im Angriff kaum noch in Erscheinung. Vielmehr erhöhten die Hausherren sukzessive den Druck und gingen abermals in Führung. Diesmal bediente der überragende Fabian Arndt Kevin Knitel, der den Ball technisch hochwertig verarbeitete und eiskalt zum 2:1 (31.) abschloss.

Fünf Minuten später lenkte HSV-Schlussmann Chris Bielinkski ein Geschoss von Dennis Schnepel an den Außenpfosten. Als im Gegenzug Arndt das 3:1 besorgte, war die Messe vorzeitig gelesen. Der OTSV konnte sich nun nicht mehr aus der Husumer Umklammerung befreien. Niklas Ludwig erzielte noch vor der Pause (42.) nach Zuckerpass von Arndt das 4:1. Einige hundertprozentige Gelegenheiten von Ludwig, Knitel, Arndt und Wetzel später krönte Arndt seine Leistung in der 71. Minute mit einer sehenswerten Bogenlampe aus knapp 30 Metern. Für den Endstand sorgten ein Eigentor von Rathjen und Knitel.

Einziger Wermutstropfen: Henning Lorenzen sah beim Stand von 7:1 eine völlig überflüssige Gelb-Rote Karte und ist damit im Derby beim TSV Rantrum gesperrt.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum 0:2 (0:1) Nach dem Schlusspfiff fiel allen Rantrumern eine Zentnerlast von den Schultern. Mit dem Sieg haben die Lagedeich-Kicker die Abstiegsränge wieder verlassen. „Der Jubel nach dem 2:0 hat gezeigt, welche Befreiung das für uns war. Auch wenn es spielerisch nicht so schön anzusehen war, haben die Jungs sich in die Partie rein gearbeitet, bis zum Ende gekämpft und daher den Sieg auch verdient“, meinte TSV-Coach Karl Müller.

Rantrum überließ in der Anfangsphase dem zuletzt formstarken Gastgeber die Spielkontrolle, ging aber in der Defensive kompromisslos zu Werke. Der BTSV suchte sein Heil vorwiegend in langen Bällen, welche meist eine sichere Beute für das aufmerksame Abwehrzentrum um Kim Lorenzen und Arne Harring waren. Mit zunehmender Spieldauer wurden die Gäste mutiger und hatten das Glück des Tüchtigen, als eine verunglückte Flanke von Damian Krause bei Danny Jeßen landete, der überlegt einschob (25.). Der Gastgeber antwortete mit wütenden Gegenangriffen, aber Mats Henke fand mehrfach seinen Meister in TSV-Keeper Lev Meesenburg. Kurz vor der Pause hatte Rantrum Gelegenheiten zu erhöhen, aber ein Schuss von Thies Clausen wurde auf der Linie geklärt und auch Marvin Theede scheiterte.

Die Lagedeich-Kicker erwischten auch nach der Pause den besseren Start, vergaben aber hochkarätige Gelegenheiten durch Thomas Grabowski, Krause, Theede und Jeßen. „Da können wir schon mit 3:0 führen“, ärgerte sich Müller. Denn danach begann das große Zittern. Die Hausherren intensivierten ihre Angriffsbemühungen, ohne aber die nötige Durchschlagskraft zu zeigen. Dann bewies Müller ein goldenes Händchen, als er Sebastian Meier in der 83. Minute einwechselte. Dieser traf mit seinem ersten Ballkontakt zum viel umjubelten 2:0.

08.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Herkulesaufgabe in Husum

Fußball-Landesliga Schleswig: Osterrönfeld muss zum Spitzenreiter / Aufsteiger-Derby in Hohenwestedt / BTSV empfängt Rantrum
Auf sie warten nordfriesische Gegner: Mats Henke (li.) und der Büdelsdorfer TSV empfangen heute den TSV Rantrum, Jean-Philipp Wagner und der Osterrönfelder TSV müssen nach Husum. Ploog

RENDSBURG (Marcel Nass, Sönke Smit und Thorben Schulz) - Das wird kein lockerer Ausflug für den Osterrönfelder TSV. Das Team von Trainer Olaf Lehmann ist heute beim souveränen Tabellenführer der Fußball-Landesliga Schleswig gefordert. Anstoß bei der Husumer SV ist um 14 Uhr. Zur selben Zeit geht es für den Büdelsdorfer TSV daheim ebenfalls gegen einen Kontrahenten aus Nordfriesland. Zu Gast ist der TSV Rantrum. Zwei Stunden später, also um 16 Uhr, wird das Aufsteiger-Derby zwischen dem MTSV Hohenwestedt und dem TuS Jevenstedt angepfiffen.

Husumer SV – Osterrönfelder TSV (Heute, 14 Uhr) Nach der unglücklichen Derbyniederlage gegen den Büdelsdorfer TSV reist der OTSV wohl zur unangenehmsten Auswärtspartie der Saison. Gegner für die Mannschaft vom Bahndamm ist der unangefochtene Ligaprimus. Die Husumer SV musste sich in zehn Spielen erst einmal mit einem Remis begnügen (0:0 gegen Büdelsdorf). Die Vorzeichen für die Osterrönfelder sehen auch auf Grund der Personallage nicht sonderlich rosig aus. Nach ihren Platzverweisen in der Vorwoche fehlen Vitaljis Stols und Mustafa Korkmaz gesperrt. Die Liste bei den verletzten Spielern ist um einiges länger. Zudem fällt jetzt auch noch Felix Mosebach aus, dafür steht Özgur Cavdar wieder zur Verfügung. Trotz der klar verteilten Rollen geben sich die Blau-Gelben kämpferisch und haben besonders in der vergangenen Saison beim 2:1-Auswärtssieg gezeigt, wie man in Husum punkten kann. „Natürlich sind es nun aber ganz andere Vorzeichen. Husum ist auf allen Positionen sehr gut besetzt und besitzt ein starkes Aufbauspiel. Da hängen die Trauben sehr hoch“, betont OTSV-Trainer Lehmann. Ein Remis in Husum brächte einen Bonuspunkt, mit dem man nicht planen kann – und dennoch: In dieser engen Liga tut auch ein solcher Zähler den Osterrönfeldern gut, um den Abstand zu den unteren Plätzen zu vergrößern. „Es muss erstmal darum gehen, das Spiel so lange wie möglich offen zu halten und vor allem bei dem großen Platz in Husum eine hohe Laufbereitschaft an den Tag zu legen. Und dann müssen wir sehen, welche Chancen sich uns bieten“, sagt Lehmann, der die Husumer jüngst bei deren 2:0-Auswärtssieg in Jevenstedt unter die Lupe genommen hat.

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum (Heute, 14 Uhr) Nach dem 2:1-Derbysieg in Osterrönfeld erwarten Fans und Spieler des Büdelsdorfer TSV gegen Rantrum einen weiteren Erfolg. Auch BTSV-Trainer Henning Hardt schlägt angesichts der Konstellation in die gleiche Kerbe: „Wenn der Drittletzte bei uns gastiert, kann es keine andere Zielsetzung geben.“ Dass der kommende Gegner mittlerweile seit sieben Spielen auf einen dreifachen Punktgewinn wartet, zwingt den BTSV noch klarer in die Favoritenrolle. „Sollte es uns gelingen, frühzeitig einen Treffer zu erzielen, habe ich für den weiteren Spielverlauf kaum Bedenken. Anders sieht es aus, wenn wir – wie so häufig – einem Rückstand hinterherlaufen müssen“, warnt Hardt vor der Truppe von der Westküste, die eher über die Kampfkraft und körperliche Robustheit kommt, – und bei einer eigenen Führung möglicherweise den Mannschaftsbus vor das Gehäuse karrt. Diese taktische Möglichkeit für die Gäste von Trainer Karl Müller gilt es für die Hardt-Schützlinge unbedingt zu vermeiden. Dafür sind aufmerksame Abwehrarbeit und clevere Lösungen im Angriff erforderlich. „Die Jungs müssen allerdings noch lernen, im entscheidenden Moment den richtigen Pass zu spielen“, sieht Hardt noch Luft nach oben.

MTSV Hohenwestedt– TuS Jevenstedt (Heute, 16 Uhr) Der Anfahrtsweg für die Gäste ist extrem kurz, nur knapp 20 Kilometer liegen zwischen den Plätzen der beiden Kontrahenten, die sich beide im Vorjahr noch in der Verbandsliga über den Weg liefen. Jetzt treffen sich der gastgebende MTSV Hohenwestedt und der TuS Jevenstedt nach dem gemeinsamen Sprung in die Landesliga also eine Klasse höher wieder. Doch während sich die blau-gelben Gäste bereits hervorragend in der neuen Umgebung akklimatisiert haben und derzeit einen starken dritten Platz belegen, benötigte Hohenwestedt schon zwei Siege gegen aktuellen Kellerkinder, um sich aus der Gefahrenzone zumindest tabellarisch ein wenig zu entfernen. Dem 3:2 gegen den TSV Altenholz folgte ein 10:0 beim designierten Absteiger Schleswig 06, insgesamt ist der MTSV nun seit drei Spielen ohne Niederlage. Zurücklehnen können sich die Mannen von Coach Udo Kochanski deshalb aber noch lange nicht. „Das ist eine ganz enge Kiste, ab Platz sieben spielen derzeit alle Teams eher gegen den Abstieg“, betont der MTSV-Trainer.

Trotz der unterschiedlichen Ausgangslagen: Wer heute Favorit und wer Außenseiter ist, ist schwer auszumachen – zumal es sich um ein Nachbarschaftsderby handelt, die ja bekanntlich bisweilen ihre eigenen Gesetze haben. „Wichtig wird sein, dass wir dem MTSV keine Möglichkeiten für sein schnelles Kombinationsspiel geben“, will Jevenstedts Coach Michael Rohwedder einen Spielfluss der Gastgeber möglichst gar nicht erst aufkommen lassen. Kochanski hat unterdessen großen Respekt vor dem Gegner: „Der TuS ist durch die Bank breit und stark besetzt und steht auch zurecht so weit oben in der Tabelle. Wir sind aber wieder besser drauf, konnten viel Selbstvertrauen tanken und sind sicherer im Kombinationsspiel geworden, sodass wir uns natürlich etwas ausrechnen.“

06.10.2018 · Landeszeitung

TSV Rantrum sucht das Glück

Fußball-Landesligist hofft beim Büdelsdorfer TSV auf Befreiungsschlag / Husumer SV will Siegeszug gegen Osterrönfeld fortsetzen
Startet der Weg aus der Krise für Damian Krause und den TSV Rantrum in Büdelsdorf? jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Beide nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga bekommen es am Sonnabend mit Mannschaften aus der Nähe des Nord-Ostsee-Kanals zu tun. Die Husumer SV will gegen den Osterrönfelder TSV im heimischen Friesenstadion (14 Uhr) ihren beeindruckenden Siegeszug fortsetzen. Für den TSV Rantrum geht es beim Büdelsdorfer TSV (14 Uhr) einzig und allein darum, endlich den Weg aus der Krise zu finden.

Husumer SV – Osterrönfelder TSV (Sbd. 14 Uhr) Mit einem weinenden und einem lachenden Auge hat die Husumer SV den Ausfall des Kreispokal-Halbfinals gegen Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm (wir berichteten) aufgenommen. Auf der einen Seite hätten die formstarken Husumer gerne gespielt, auf der anderen Seite haben die Stormstädter Körner gespart und gehen ausgeruht in das Heimspiel gegen den Osterrönfelder TSV.

Da die Stadt Husum als Eigentümer des Vereinsgeländes rund um das Friesenstadion die Plätze bis einschließlich Freitag gesperrt hat, ist allerdings auch der Trainingsbetrieb lahmt gelegt. Doch Trainer Torsten Böker will keine Unruhe aufkommen lassen und legt den Fokus einzig und allein auf die Partie gegen den OTSV, der als Tabellenachter Mittelmaß darstellt und seine größten Stärken in einer geordneten Defensiv-Struktur aufweist. „Osterrönfeld verfügt über eine gewachsene Einheit aus vielen talentierten, gut ausgebildeten und einigen auch höherklassig erfahrenen Spielern. Trainer Olaf Lehmann hat daraus eine Mannschaft geformt, die nie aufgibt und eine gute Spielanlage hat“, erklärt Böker.

Der HSV-Coach lässt sich von den zuletzt schwachen Ergebnissen des OTSV mit fünf Niederlagen aus den letzten sechs Pflichtspielen nicht täuschen. „So eine Mannschaft ist stets für eine Trotzreaktion gut. Daher wollen wir wieder von Beginn an Zugriff auf Ball und Gegner entwickeln, das Spiel kontrollieren und Chancen kreieren. Bei der Chancenverwertung können wir uns weiter verbessern“, findet Böker.

Zweifelsohne ist es ein Vorteil für Husum, dass mit Vitalis Stols und Offensiv-Akteur Mustafa Korkmaz zwei Leistungsträger der Osterrönfelder eine Gelb-Rot-Sperre aus dem Derby gegen den Büdelsdorfer TSV (1:2) absitzen müssen. Bei der HSV sieht es personell hingegen sehr gut aus. Tarek Yassine hat seine Knöchelprobleme ebenso auskuriert wie Fabian Arndt und Finn Christiansen ihre jüngsten Blessuren. Auch das Knie von Marc Koschenz hat das Mannschaftstraining gut überstanden. Die zuletzt beruflich verhinderten Luca Sander und Tobias Wetzel stoßen ebenfalls wieder zum Kader. Neben den Langzeitverletzten fehlt nur Valentin Godt (Arbeit).

Büdelsdorfer TSV – TSV Rantrum (Sbd. 14 Uhr) Nach der jüngsten 2:3-Heimniederlage gegen den bis dato auswärts noch punktlosen Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg läuten die Alarmglocken beim TSV Rantrum noch etwas lauter. Noch ist der Anschluss an das Tabellenmittelfeld nicht gänzlich außer Reichweite, allerdings müssen die Lagedeich-Kicker dringend punkten, um diesen nicht zu verlieren. Co-Trainer Kay Steingrüber, der in dieser Woche noch für Chefcoach Karl Müller (Urlaub) das Training leitet, ist sich der Schwere der Situation bewusst, vermeidet aber Hysterie. „Das ist reine Kopfsache. Für die Jungs ist so eine Situation ungewohnt. Aber da müssen wir alle gemeinsam durch. Einstellung und Moral stimmen und alle ziehen im Training nach wie vor gut mit. Was uns fehlt, ist das nötige Glück, auch mal in Führung zu gehen.“

Jedoch gibt es sicherlich leichtere Aufgaben als auswärts beim zuletzt formstarken Büdelsdorfer TSV. Während Rantrum seit sieben Spielen auf einen Sieg wartet, hat die Mannschaft von Ex-Holstein-Kiel-Profi Henning Hardt vier der letzten fünf Spiele gewonnen und sich nach mittelmäßigem Saisonstart im oberen Tabellendrittel festgesetzt. Zu Hause läuft es allerdings für den BTSV mit lediglich vier Punkten aus vier Spielen noch nicht so rund.

Daraus wollen die Rantrumer Kapital schlagen und können dabei bis auf Ron Reichardt (Aufbautraining nach Knöchelbruch) sowie Danny Jeßen und Patrick Schaller, hinter deren Einsätzen berufsbedingt ein Fragezeichen steht, auf den gesamten Kader zurückgreifen. Sie wollen den Bock umstoßen und den ersten Schritt auf dem Weg aus der Krise gemeinsam gehen.

05.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL12 13.10.18 TSV Rantrum Husumer SV 0:1
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Husumer SV siegt vor toller Kulisse

Fußball-Landesliga: Über 600 Zuschauer sehen den 1:0-Erfolg des Tabellenführers im taktisch geprägten Derby beim TSV Rantrum
Goldener Torschütze: Hendrik Fleige (li.) brachte Husum früh in Führung, in dieser Szene kann er Rantrums Torwart Lev Meesenburg und Thomas Grabowski aber nicht überwinden. Wolfgang Jebsen
Tolle Kulisse: Über 600 Zuschauer verfolgten das Landesliga-Derby in Rantrum

RANTRUM (Björn Gutt) - Die Rahmenbedingungen für ein rassiges Derby in der Fußball-Verbandsliga stimmten: Sonnenschein, dazu eine tolle Kulisse von 602 Zuschauern am Lagedeich. Leider wurden die Erwartungen an den Nordfriesland-Klassiker zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV nur bedingt erfüllt, weil der Spielverlauf wenig Derby-Stimmung aufkommen ließ. Obwohl Hendrik Fleige schon in der 5. Minute das Tor des Tages erzielte, nahm die Partie kaum Fahrt auf und war geprägt von vielen Zweikämpfen.

Die Rantrumer standen nach dem Rückstand bis zum Schluss tief in der eigenen Hälfte und ließen in der Offensive bei ihren wenigen Umschaltsituationen Präzision und Durchschlagskraft vermissen. Husum verwaltete die Führung im weiteren Spielverlauf und ging kein Risiko ein. Ein Zuschauer fasste das Geschehen mit „kann nicht gegen will nicht“ zusammen.

Die Kreisstädter waren von Beginn an mit viel Ballbesitz ausgestattet. Die Lagedeich-Kicker schienen dagegen anfangs etwas nervös und hatten ihre Zuordnung noch nicht gefunden, als ein langer Ball von HSV-Abwehrchef Bosse Wullenweber im Zentrum Fabian Arndt fand, der urplötzlich allein gelassen zum Abschluss kam. Diesen wehrte TSV-Keeper Lev Meesenburg noch ab, den Abpraller verwertete Hendrik Fleige ohne Mühe.

Der Gegentreffer weckte die Hausherren aus ihrer anfänglichen Lethargie. Allerdings verhinderte die permanente Konzentration auf die eigene Abwehr ein gefährliches Offensivspiel des Gastgebers. Weil sich auch die Gäste schwer taten, auf dem engen Platz ihr variables Kombinationsspiel aufzuziehen, kamen lange Zeit nur Taktik-Freunde auf ihre Kosten. Zwei Schüsse des anfangs sehr agilen Arndt (14. und 19. Minute), die beide am Tor vorbeigingen, waren lange Zeit die besten Gelegenheiten. Gegen Ende der ersten Hälfte erhöhte sich der Puls der Zuschauer ein wenig, als Fleige einmal artistisch mit dem Rücken zum Tor (37.) und einmal per Kopf nach einer Ecke (39.) zum Abschluss kam, jedoch beide Male scheiterte. Zwischenzeitlich hatte der früh eingewechselte Jan Ole Bruhn den ersten Torschuss des Gastgebers abgegeben (38.).

Auch nach dem Wechsel verlief die Partie ereignisarm. Erst nach einer knappen Stunde hatten die Husumer eine kleine Drangperiode und standen dicht vor der Vorentscheidung, aber Meesenburg parierte stark gegen Arndt (57.) und wenig später traf Fleige mit einem herrlichen Schuss aus 18 Metern nur die Latte (59.). Die beste Chance für die Hausherren zum schmeichelhaften Ausgleich vereitelte im letzten Moment HSV-Abwehrmann Marco Nagel, als er eine scharfe Hereingabe von Oke Flatterich kurz vor Marvin Theede zur Ecke klärte – und damit den Husumer Derby-Sieg absicherte.

Rantrums Trainer Karl Müller war mit der kämpferischen Vorstellung seines Teams einverstanden, ärgerte sich jedoch über die Entstehung des 0:1. „Das Gegentor war ein Geschenk und darf so nicht passieren. Danach hat Husum das Ergebnis verwaltet, auch weil wir den frühen Rückschlag gut weggesteckt haben. Jedoch haben wir es nicht geschafft, die Kugel vernünftig nach vorne zu bringen. Die Leistung ist für uns aber keine Schande.“

Torsten Böker, Coach des souveränen Tabellenführers, hätte sich für ein Derby mehr Spektakel gewünscht. „Es war für die tolle Kulisse sicherlich kein schönes Spiel. Zu einem richtig guten Derby gehören aber immer zwei Mannschaften. Weil Rantrum sich über 90 Minuten nahezu ausschließlich auf die Defensive beschränkt hat, haben wir mit dem 1:0 im Rücken Ball und Gegner laufen lassen.“

15.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

,,Das frühe Tor war ein Brustlöser für uns!"

RANTRUM (OO) - Die Husumer SV bleibt das Maß der Dinge in der Landesliga Schleswig. Die Jungs von Torsten Böker gewannen am Wochenende das Derby in Rantrum mit 1:0 und holten damit den 11. Sieg im 12. Spiel. Lediglich beim 0:0 gegen den Büdelsdorfer TSV ließen die Husumer in dieser Saison Punkte liegen. Das Tor des Tages in Rantrum in erzielte Hendrik Fleige bereits nach sechs Minuten. "Das frühe Tor war schon Brustlöser fur uns", sagte Husums Fußballobmann Arne Strohscheer nach dem Spiel. Nach einem langen Ball auf Fabian Arndt kam dieser noch mit der Fußspitze an den Ball. Diesen konnte Rantrums Keeper Meesenburg noch klären - gegen den Abstauber von Fleige war er allerdings chancenlos.

Nach dem Tor hatten die Gäste die Partie auf dem kleinen und engen Platz in Rantrum im Griff. "Nach einer halben Stunde haben wir das Fußballspielen allerdings etwas eingestellt", so Strohscheer. Die Partie wurde zerfahrener, und es gab viele Abspielfehler auf beiden Seiten. "Es war am Ende ein zäher Sieg, der dennoch hochverdient war", so der Husumer Fußballobmann. Die Hausherren hatten das ganze Spiel über keine richtig gefährliche Chance. Die Gäste hingegen hatten durch Arndt, Fleige und Wullenweber durchaus Möglichkeiten das zweite Tor zu erzielen.

HSV-Fußballobmann Arne Strohscheer: "Wir wollen nicht abheben!"

Der Husumer SV ist Titelkandidat Nummer 1 in der Landesliga Schleswig. Mit 34 Punkten nach 12 Spielen steht die Mannschaft von Torsten Böker an der Spitze. Über den erfreulichen Saisonstart sprachen wir mit Fußballobmann Arne Strohscheer.
Moin Arne. Der Saisonstart verlief überragend, oder?
Arne Strohscheer: Ja, klar. Es sieht alles sehr gut aus. 34 Punkte nach 12 Spielen sprechen für sich. Wir stehen da, wo wir auch hinwollten. Wichtig ist, dass wir jetzt nicht abheben, sondern konzentriert weiterarbeiten. Wir sind in dieser Saison auf vielen Positionen doppelt besetzt und können damit Ausfälle gut kompensieren. Du hast die Verletzungsproblematik angesprochen. Wie sieht es denn diese Saison bei Euch aus?
Arne Strohscheer: Wir haben immer mal kleine Blessuren. Auch nach diesen fallen einige Jungs mal drei bis sechs Wochen aus. Fabian Wobig mit einer Verletzung an der Hüfte und auch Sascha Feller mit Fußproblemen fallen derzeit länger aus. Aber wie gesagt, haben wir diese Saison auf jeder Position adäquaten Ersatz.
Am kommenden Wochenende spielt ihr gegen Gettorf. Was für eine Partie erwartest Du?
Arne Strohscheer: Gettorf kommt diese Saison nicht so richtig in Fahrt. Dies wundert mich ein bisschen, da der Kader eigentlich zusammengeblieben ist. Letzte Saison haben wir beide Spiele gegen Gettorf verloren. Da haben wir also noch eine Rechnung offen.

15.10.2018 - Regionalsport

Husumer SV klarer Derby-Favorit

Der souveräne Tabellenführer gastiert in der Fußball-Landesliga beim TSV Rantrum / Hausherren hoffen auf Überraschung
Der Husumer Fabian Arndt (re.) zeigte zuletzt eine überragende Leistung beim 7:1-Erfolg gegen Osterrönfeld. Morgen erwartet den Tabellenführer im Derby gegen Rantrum mehr Gegenwehr. GIT

RANTRUM (Björn Gutt) - Nach dem Abstieg des SV Blau-Weiß Löwenstedt gibt es in der Fußball-Landesliga nur noch zwei nordfriesische Vertreter und demnach pro Halbserie nur noch ein richtiges Derby. Am Sonnabend ist es endlich wieder soweit, wenn um 15 Uhr am Lagedeich der TSV Rantrum den Nachbarn Husumer SV empfängt. Sportlich und tabellarisch haben sich die beiden Erzrivalen in dieser Saison etwas voneinander entfernt. Während die Kreisstädter das Nonplusultra in der Landesliga darstellen, findet sich der TSV Rantrum derzeit etwas überraschend im Tabellenkeller wieder. Aber: Derbys haben bekanntlich ihre eigenen Gesetze.

Der letzte Rantrumer Pflichtspielsieg gegen die HSV liegt allerdings schon neun Jahre zurück. Am 22. August 2009 gewannen die Lagedeich-Kicker in der damaligen Verbandsliga Nord-West mit 1:0 im Husumer Friesenstadion. Torschütze war damals Timo Hansen, auf den Trainerbänken saßen Christian Heider (Husum) und Volker Schallhorn (Rantrum). Seitdem gab es bei elf weiteren Aufeinandertreffen ausschließlich Husumer Siege. Das soll sich aus Rantrumer Sicht morgen ändern.

Wie sich ein Sieg gegen Husum anfühlt, können zumindest drei TSV-Akteure ihren Mitspielern berichten. Thomas Grabowski, Kim Lorenzen und Marten Matzen gehörten schon 2009 als Youngster zum Personal der Rantrumer und können sich auch jetzt Hoffnungen auf einen Einsatz machen. Allerdings wäre ein Rantrumer Erfolg als Überraschung anzusehen. Während die Husumer mit zehn Siegen aus elf Spielen noch ungeschlagen die Tabelle anführen, verlief das erste Saisondrittel der Gastgeber mit zwischenzeitlich sieben Spielen in Folge ohne Sieg nicht nach Plan. Vergangenes Wochenende schaffte Rantrum jedoch in Büdelsdorf (2:0) den Befreiungsschlag.

„Das war für das Selbstvertrauen der Jungs extrem wichtig. So ein Sieg setzt Energie frei“, meint TSV-Coach Karl Müller. Für ihn und auch für seinen Gegenüber Torsten Böker ist es das erste Derby. Trotz der Rivalität: „Am Ende des Tages ist es ein Spiel unter Freunden, weil viele Spieler sich untereinander kennen und ein gutes Verhältnis haben“, sagt Böker. Er warnt vor den Rantrumern: „Wir sind uns der Schwere der Aufgabe bewusst.“ Böker erwartet einen kompakt stehenden Gegner, der mit seinen schnellen Spielern über ein gutes Umschaltspiel verfügt. „Für uns wird es darum gehen, Lösungen zu finden und Kontersituationen so schnell es geht zu unterbinden.“

Karl Müller schwärmt von den Husumer Qualitäten: „Der Kader genügt Oberliga-Ansprüchen.“ Trotzdem will Rantrum sich nicht vorzeitig geschlagen geben. „Zuletzt war bei uns eine Tendenz nach oben erkennbar und ein so starker Gegner liegt uns vielleicht sogar etwas besser. Wir müssen taktisch diszipliniert auftreten, ein Gegentor so lange wie möglich vermeiden und nach vorne den einen oder anderen Nadelstich setzen“, fordert Müller. Zur Motivation seiner Spieler muss er nicht beitragen. „Ich denke, dass ich eher in die andere Richtung einwirken muss, damit die Jungs vor einer sicherlich richtig großen Kulisse nicht überpacen.“

Personell kommen beim TSV Jakob Spreckelsen und Thomas Pahnke zurück, sodass nur Ron Reichardt (Aufbautraining nach Knöchelbruch) ausfällt. Beim Klassenprimus ist Henning Lorenzen nach einer Gelb-Roten Karte zum Zuschauen verdammt und fehlt ebenso wie die Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Mit einer Erkältung angeschlagen sind zudem die zuletzt formstarken Marvin Matthiesen und der beste Liga-Torjäger Kevin Knitel (zehn Treffer). Auch hinter Niklas Ludwig (Schienbeinprellung) steht ein kleines Fragezeichen.

Kein Fragezeichen steht hinter der Tatsache, dass Spieler und Zuschauer sich auf zwei der besten nordfriesischen Teams freuen.

12.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net
LL13 20.10.18 Husumer SV Gettorfer SC 1:1
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Gettorfer SC knöpft Spitzenreiter Husumer SV einen Punkt ab

Gettorfs Torben Dahsel (l.) hatte Pech mit einem Pfostenschuss.

GETTORF(bjg/tp) - Bis zum 12. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig konnte nur der Büdelsdorfer TSV dem unangefochtenen Spitzenreiter Husumer SV beim 0:0 einen Punkt abnehmen. Mit dem Gettorfer SC ist nun ein zweites Team hinzugekommen. Die Mannschaft von Trainer Christian Schössler holte ein 1:1 (1:0) und sorgte so für die ersten Punktverluste der Husumer im eigenen Stadion.

Den ersten Aufreger gab es als die Gastgeber vehement einen Strafstoß forderten, weil der Weg von Fabian Arndt von GSC-Keeper Robin Biss gekreuzt wurde, so dass beide zu Fall kamen (7.). Schiedsrichter Tom-Lennart Maschmann entschied allerdings auf Freistoß für die Gäste und zog damit den Husumer Unmut auf sich. Die Stormstädter schienen noch mit dieser Szene beschäftigt, als die Gäste das erste und einzige Mal vor der Pause vorne gefährlich wurden. Nach einem schnellen Konter traf Torben Dahsel nur den Pfosten (10.). Ansonsten suchten die Hausherren die Lücke im Gettorfer Abwehrverbund – und fanden diese Mitte der ersten Hälfte. Niklas Ludwig hatte sich durchgesetzt und Fabian Arndt bedient, der überlegt die Husumer Führung besorgte (28.). Ansonsten passierte vor der Pause vor beiden Toren nicht mehr viel. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gettorfer ihre beste Phase und belohnten sich folgerichtig mit dem Ausgleich durch Kevin Link.

„Wir können mit dem Punkt leben. Wir hatten heute eine kurze Schwächephase und haben sonst unsere Möglichkeiten gegen einen defensiv guten Gegner leider nicht genutzt. Es war eine ordentliche Leistung, weil wir die meiste Zeit Ball und Gegner kontrolliert haben“, bilanziert HSV-Coach Torsten Böker. Sein Trainerkollege Christian Schössler meint: „Wir freuen uns über den Punkt gegen eine Mannschaft mit außergewöhnlich guten Offensivspielern. Deshalb haben wir uns bewusst etwas defensiver aufgestellt. Das hat gut funktioniert. Die Jungs haben alles gegeben. Am Ende geht das Remis, denke ich, in Ordnung.“ 

Husumer SV: Bielinski – Nagel, Wullenweber, Wetzel – F. Christiansen, Knitel – H. Lorenzen, Arndt, Yassine – Ludwig (79. Koschenz), Fleige. Gettorfer SC: Biss – Wick, Y. Wolf, Herzig, N. Wolf – Kühl (79. Behrendt), L. Empen – Weber, Dahsel, Hansen – Link (87. Lange). SR: Maschmann (Eidertal Molfsee). Zuschauer: 235 Tore: 1:0 Arndt (28.), 1:1 Link (58.).

22.10.2018 · Eckernförder Zeitung

Landesliga: Husum und Rantrum spielen jeweils remis

Der Husumer Henning Lorenzen (l.) zieht am Gettorfer Christian Behrendt vorbei. Petersen

HUSUM (bjg) - Eine kleine Schwächephase und mangelnde Chancenverwertung kosteten die Husumer SV in der Fußball-Landesliga den Sieg über den Gettorfer SC. Der Spitzenreiter musste nach acht Heimsiegen in Folge mit einem 1:1 zufrieden sein. Änhlich erging es dem TSV Rantrum beim 2:2 in Hohenwestedt.

Husumer SV – Gettorfer SC 1:1 (1:0)?Einen ersten Aufreger gab es in der 7. Minute, als die Husumer einen Strafsto? forderten, weil der Weg des ballf?hrenden Fabian Arndt von Gettorfs Keeper Robin Biss gekreuzt wurde, so dass beide zu Fall kamen. Schiedsrichter Tom-Lennart Maschmann gab einen Freisto? f?r die G?ste, bei denen kurz darauf Torben Dahsel nach einem Konter den Pfosten traf (10.). Danach suchte Husum geduldig die L?cke in der Gettorfer Abwehr. Niklas Ludwig legte f?r Fabian Arndt vor, der ?berlegt zur F?hrung (28.) f?r den Spitzenreiter traf. Ludwig, Arndt und Bosse Wullenweber verpassten weitere Treffer.

Auch nach dem Wechsel ließen die Husumer zunächst Ball und Gegner laufen. Gettorf verteidigte aber geschicht und suchte sein Heil in langen Bällen. Als der Tabellenführer kurzzeitig den Faden verlor und nachlässig wirkte, schlugen die Gäste zu. Nach einem Husumer Ballverlust schaltete Gettorf blitzschnell um und Kevin Link war zum 1:1 (58.) zur Stelle. Husum spielte danach wieder dominant, doch Chancen für Hendrik Fleige, der mustergültig von Finn Christiansen bedient wurde, für Kevin Knitel auf Pass von Arndt verpufften ebenso wie ein Freistoß von Marco Nagel (78.).

„Wir können mit dem Punkt leben. Wir hatten heute eine kurze Schwächephase und haben in der verbleibenden Zeit unsere guten Möglichkeiten, die wir uns gegen defensiv guten Gegner erarbeitet haben, leider nicht genutzt. Ansonsten war es eine ordentliche Leistung“, meinte HSV-Coach Torsten Böker.

MTSV Hohenwestedt – TSV Rantrum 2:2 (1:0)?Wieder einmal hat ein sp?tes Gegentor den TSV Rantrum Punkte gekostet. Beim MTSV Hohenwestedt f?hrten die Lagedeichkicker mit 2:1 als der ?berragende Thies Kochanski in der 85. Minute doch noch den Ausgleich besorgte. Rantrums Coach Karl M?ller ?rgerte sich ?ber den ungl?cklichen Spielverlauf, sprach aber von einem leistungsgerechten Unentschieden. „Wir nehmen den Ausw?rtspunkt gerne mit, auch wenn sich das in der Tabelle noch nicht auszahlt.“

Beide Teams gingen mit hoher Intensität und Bereitschaft zu Werke. Die Hausherren erwischten jedoch den besseren Start: Henrik Schnoor hatte nach einer schönen Einzelaktion scharf in die Mitte gespielt, wo Kochanski den Ball nur noch über die Linie zu drücken brauchte (8.). Mit fortlaufender Spieldauer kamen die Gäste besser ins Spiel und vermeintlich zum Ausgleich. Jedoch wurde das Tor von Marvin Theede wegen einer zumindest zweifelhaften Abseitsstellung nicht anerkannt (28.). Auch ein Kopfball von Arne Harring (31.) sowie eine dicke Gelegenheit von Damian Krause, der freistehend den Ball nicht richtig traf (41.), führten nicht zum Erfolg. Kurz vor der Pause verhinderte Thomas Pahnke auf der Linie für seinen geschlagenen Keeper gar noch das mögliche 2:0 (43.).

In der zweiten Halbzeit hielten beide Mannschaften das Tempo hoch. Nun legte einen Blitzstart hin. Krause setzte im Strafraum energisch nach und spitzelte den Ball zum Ausgleich ins Netz (47.). Kurz traf Krause aus kurzer Distanz den Torwart. Der beste Rantrumer, Danny Jeßen, war es, der einen Abpraller aus der Distanz ins lange Eck zum 1:2 schoss (74.). Dass Müller wegen dreier verletzungsbedingter Wechsel früh sein Kontingent ausschöpfen musste, machte sich kräftemäßig in der Schlussphase bemerkbar. Trotzdem hatten die Rantrumer einige Konterchancen. Bei der besten wurde Theede zu weit abgedrängt und verzog (83.). So kamen die Hausherren doch noch zum Ausgleich. Kochanski war zur Stelle, als der Rantrumer Abwehr ein Ball in die Tiefe durchrutschte (85.).

Auch wenn die Rantrumer weiterhin im Tabellenkeller festhängen, blickt Müller den nächsten Spielen optimistisch entgegen. „Wir sind insgesamt stabiler geworden und ich bin mir sicher, dass wir kurzfristig wieder Erfolge einfahren werden.“

22.10.2018 · sh:z-NordfrieslandSport

Quintett fällt aus – Quartett kehrt zurück

Yannick Wolf (li.) und Torben Dahsel kehren in den Gettorfer Kader zurück und sollen in Husum für Torgefahr sorgen. Peters

GETTORF(tp) - Vor der Saison wurden die Husumer SV und der Gettorfer SC als die Top-Kandidaten auf die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Schleswig gehandelt. Wenn die beiden Teams heute um 14 Uhr in Husum aufeinander treffen, empfängt der Spitzenreiter den Tabellensechsten, der bereits 16 Punkte hinter den Gastgebern liegt. Hauptgründe für den bereits großen Abstand sind der schwache Saisonstart und die vielen Ausfälle der Gettorfer, die das Team nicht auffangen konnte. Aus diesem Grund werden die Verantwortlichen auch in der Winterpause die Augen offen halten. „Auf der anderen Seite hoffe ich aber auch, dass uns nach der Pause mit Sebastian Möhl, David Wagner und Constantin Westphal drei verletzte Spieler wieder zur Verfügung stehen werden“, sagt GSC-Coach Christian Schössler.

Auch an der Nordsee werden mit den verletzten Sebastian Möhl, Hannes Schmidt (wird in dieser Saison wohl kein Spiel mehr bestreiten), Lennart Gravert (Schultereckgelenksprengung) dem gesperrten Erik Empen sowie dem beruflich verhinderten Mario Lorenzen wieder fünf Akteure passen müssen. Dafür kehren auf der anderen Seite allerdings mit Yannick Wolf, Torben Dahsel, Tim Marten Wick und Lars Empen vier wichtige Spieler wieder zurück. Durch die Ausfälle von Lorenzen und Gravert gibt es allerdings eine Vakanz auf der rechten Verteidigerposition, die mit großer Wahrscheinlichkeit Klaas Weber schließen wird.

„Die Husumer verfügen für die Landesliga über ein außergewöhnlich starkes Team. Dabei haben sie sich auch noch gut verstärkt und sind für mich schon jetzt der kommende Meister“, sagt Christian Schössler, der trotz aller widrigen Umstände „ein gutes Gefühl“ hat, um in Husum gut abzuschneiden. Falls Fans die Mannschaft begleiten wollen: Es sind noch Plätze frei. Abfahrt ist um 11.45 Uhr am Sportpark.

EZ-Tipp: 2:2 

20.10.2018 · Eckernförder Zeitung

Der TSV Altenholz will seine Talfahrt gegen Schleswig 06 beenden

Sturmhoffnung: Der Altenholzer Jannis Sändker (re.) feierte gegen den Eckernförder SV sein Comeback. Hier wird er hauteng bewacht vom ESV-Verteidiger Jan-Ole Jürgensen. © Jan-Phillip Wottge

Der seit vier Spielen unbesiegte Eckernförder SV will seine Erfolgsbilanz in der Fußball-Landesliga Schleswig mit einem Sieg gegen den Tabellenvorletzten VfR Horst fortsetzen. Auf einen Heimdreier hofft auch der TSV Altenholz im Kellerduell gegen Schlusslicht Schleswig 06, das mit 60 Gegentoren zur Schießbude der Liga geworden ist. Der Gettorfer SC hat mit dem ungeschlagenen Spitzenreiter Husumer SV den größten Brocken vor sich.

Husumer SV – Gettorfer SC (Sbd., 14 Uhr)

Auf die Gettorfer dürfte an der Nordseeküste Schwerstarbeit zukommen. Die Husumer gewannen elf ihrer zwölf Spiele und ließen nur beim 0:0 in Büdelsdorf Punkte liegen. Ihre letzten beiden Heimspiele gewannen sie 10:0 gegen Schleswig 06 und 7:1 gegen den Osterrönfelder TSV. Nicht nur deshalb sieht GSC-Coach Christian Schössler Handlungsbedarf: "Acht Gegentore in den beiden letzten Spielen sind zu viel. Wir müssen hinten wieder mehr Sicherheit reinbekommen und werden in der Abwehr umstellen. Immerhin treffen wir auf die mit Abstand beste Mannschaft der Liga." Die Gettorfer fahren zwar ohne Erik Empen (zwei Spiele Rotsperre), Manuel Lorenzen (Dienst) und Lennart Gravert (fällt bis Saisonende mit seiner Schulterverletzung aus), dafür aber mit Tim Marten Wick, Torben Dahsel, Lars Empen und Yannick Wolf in die "graue Stadt", wollen sich dort aber kein solches Ergebnis abholen. "Wir möchten schon gerne etwas aus Husum mitnehmen" , betont Schössler. Im Mannschaftsbus sind für Fans noch Plätze frei. Abfahrt am Sonnabend ist um 11.45 Uhr im Sportpark..

Eckernförder SV – VfR Horst (So., 15 Uhr)

In Altenholz schienen die Eckernförder bei ihrer 2:0-Führung auf der Siegerstraße zu sein, mussten sich am Ende aber mit einem 2:2 zufrieden geben. "Leider lief es nur eine Halbzeit sehr gut. An diese Phase wollen wir auf eigenem Platz gegen die uns unbekannten Horster anknüpfen", sagt ESV-Coach Maik Haberlag, der eine klare Zielsetzung vorgibt: "Wir wollen das Spiel so angehen, dass wir diesmal alle drei Punkte holen. Dazu brauchen wir auch viel Laufarbeit." Obwohl die Gäste in sechs Auswärtsspielen nur einen Punkt (2:2 bei Schleswig 06) holten, werden sie nicht unterschätzt. "Unser Spiel wollen wir auf jeden Fall durchziehen", so Haberlag. Trotz der Ausfälle von Julian Zülsdorff (verletzt) und Wladislaw Dietrich (Dienst) hat der ESV-Coach keine personellen Sorgen.

TSV Altenholz – Schleswig 06 (Sbd., 14 Uhr)

Der TSV Altenholz ist zum Siegen verdammt. Die 06er sind seit sieben Spielen sieglos. Dabei hagelte es neben einer 0:9-Schlappe auch zwei 0:10-Packungen. "In erster Linie zählt nur das Ergebnis. Wenn am Ende des Tages ein dreckiger 1:0-Sieg steht, kann ich damit auch sehr gut leben. Die Chance, sich zu blamieren, wächst von Woche zu Woche", sagt der Altenholzer Co-Trainer Marco Schnoor-Sahlmann, der den urlaubenden Kristian Hamm an der Seitenlinie in der Verantwortung vertritt, dennoch warnt er: "Wir dürfen nicht verkrampfen." Bis auf Rene Joswig und Tim Netzel (beide Bänderverletzungen) sowie den rotgesperrten Keeper Jan Detlefsen kann Schnoor-Sahlmann auf sein gesamtes Personal zurückgreifen. Hoffnungen schöpfen die Altenholzer aus der guten Performance gegen den Eckernförder SV, als sie einen 0:2-Rückstand aufholten und am Dreier schnupperten. "Da haben wir uns hoffentlich neues Selbstvertrauen erarbeitet. Wir sehen, dass wir es können. Jetzt müssen wir uns belohnen", fordert Schnoor-Sahlmann das Ende der Altenholzer Talfahrt von sechs sieglosen Spielen

19.10.2018 · 5:34 · www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Auf das Derby folgt der Alltag

Fußball-Landesliga: Husumer SV trifft auf den Gettorfer SC / TSV Rantrum hofft in Hohenwestedt auf Anschluss ans Tabellenmittelfeld
Der Husumer Linksaußen Luca Steen (re.), hier im Duell gegen Schleswigs Ahmed Ikirrou, gehört gegen Gettorf zu den ersten Optionen von Trainer Torsten Böker. Foto: Klein

HUSUM (Björn Gutt) - Nach dem Landesliga-Derby vor über 600 Zuschauern kehren die Fußballer der Husumer SV und des TSV Rantrum in den Alltag zurück. Tabellenführer Husum hat nach der Niederlage des ersten Verfolgers TSV Nordmark Satrup bereits einen komfortablen Acht-Punkte-Vorsprung und will am Sonnabend (14 Uhr) gegen den Gettorfer SC nachlegen. Rantrum konnte die 0:1-Niederlage im Derby trotz einer ansprechenden Defensivleistung nicht verhindern, bei Aufsteiger MTSV Hohenwestedt (Sonnabend, 16 Uhr) soll nach Möglichkeit wieder ein Sieg her.

Husumer SV – Gettorfer SC

Die Husumer SV spielt derzeit in ihrer eigenen Liga, das 1:0 in Rantrum war der achte Sieg in Folge. Trotzdem übt sich HSV-Coach Torsten Böker weiterhin in Demut. Das klare Tabellenbild ist für ihn nur eine Momentaufnahme und "kein Grund abzuheben". Daher halten die Husumer die Intensität und Konzentration auch im Training hoch. "Wir geben weiterhin Gas. Jeder will sich im Training zeigen und sich aufdrängen für die erste Elf", berichtet Böker.

Am Sonnabend ist mit dem Gettorfer SC eine Mannschaft im Friesenstadion zu Gast, die vor der Saison ähnlich hoch eingeschätzt wurde wie Husum. Während die HSV die Erwartungen bislang mehr als erfüllte, ist der GSC eine der Enttäuschungen der Saison. Nach einem allenfalls durchschnittlichen Start hatte Gettorf im September ein kleines Zwischenhoch mit vier Siegen in Folge, zuletzt setzte es allerdings wieder zwei Niederlagen hintereinander. Vorläufiger Tiefpunkt war eine 1:5-Heimpleite am vergangenen Freitag gegen den Büdelsdorfer TSV.

Böker warnt dennoch: "Wir werden nicht den Fehler machen und Gettorf unterschätzen. Sie verfügen über einen starken und eingespielten Kader." Der Trainer kann personell nahezu aus dem Vollen schöpfen, weil mit Henning Lorenzen (nach Sperre), Marc Koschenz, Marvin Matthiesen und Kevin Knitel einige potenzielle Stammspieler wieder voll belastbar sind. "Ich habe quasi die Qual der Wahl", so Böker.

MTSV Hohenwestedt – TSV Rantrum

Trotz der Niederlage im Derby gegen Husum zeigt die Formkurve beim TSV Rantrum nach oben. Vor allem die defensive Stabilität war gegen den Klassenprimus, aber auch beim vorherigen 2:0-Auswärtssieg beim Büdelsdorfer TSV, endlich wieder gegeben. "Dafür waren wir in der Offensive gegen Husum zu harmlos, weil uns in einigen Situationen der Mut gefehlt hat", blickt TSV-Coach Karl Müller zurück.

Allerdings ist das Spiel mittlerweile raus aus den Köpfen, jetzt wollen die Rantrumer nach dem Abrutschen auf Relegationsplatz 13 bei Aufsteiger und Tabellennachbar MTSV Hohenwestedt zurück in die Erfolgsspur. Nur mit einem Sieg können die Lagedeich-Kicker den Anschluss an das gesicherte Tabellenmittelfeld halten. "Hohenwestedt sollte wieder eher unsere Kragenweite sein. Ich denke, wir haben gute Möglichkeiten, zu punkten", meint Müller.

Der Gegner ist durchaus als Wundertüte zu bezeichnen. Ähnlich wie die Rantrumer hat auch der abstiegsgefährdete MTSV ein positives Torverhältnis. Dabei profitieren die Schützlinge von Trainer Sebastian Barth vor allem von ihrer starken Offensiv-Abteilung, die die zweitbeste Trefferquote der gesamten Liga aufweist. Dafür hauptverantwortlich sind Torjäger Thies Kochanski (zehn Treffer) sowie Tjark Sievers (sechs) und Mathias Landt (fünf). Zuletzt zeigte sich Hohenwestedt formstark und verlor nur eines der letzten sechs Spiele. Der MTSV steht für Spektakel – mehr als vier Treffer fallen im Schnitt.

Rantrums zuletzt überzeugende Defensive sollte also gewarnt sein. Allerdings weilt Abwehrchef Kim Lorenzen heute auf einer Hochzeit in Bielefeld. Ob er rechtzeitig zum Anpfiff morgen um 16 Uhr zurück ist, steht nicht fest. Ansonsten kann Karl Müller nahezu auf alle Akteure zurückgreifen.

19.10.2018 · sh:z-NordfrieslandSport
LL14 27.10.18 FC Reher/Puls Husumer SV 1:1
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Remis im Gipfeltreffen

Fußball-Landesliga: FC Reher/Puls und Husum trennen sich 1:1
Angriff abgewehrt: Rehers Gerrit Ratjen bleibt Sieger gegen die Husumer Finn Christiansen (r.) und Niklas Ludwig (l.). rst

PLUS (schö) - Der FC Reher/Puls hatte im Top-Spiel der Fußball-Landesliga Schleswig die Husumer SV am Rande einer Niederlage, als Christian Sievers in der 86. Spielminute unter dem Jubel der 200 Zuschauer zum 1:0 einköpfte. Letztlich glich aber Valentin Godt (89.) noch zum 1:1 aus. Unter dem Strich war das ein gerechtes Ergebnis, wobei Reher/Puls den Punktgewinn gegen den Tabellenführer durchaus als Erfolg feierte.

Die 90 Minuten plus Nachspielzeit in Puls boten über weite Strecken viel Mittelfeldspiel zwischen den beiden Strafräumen und nur wenige torreife Situationen. Nur kurz jubelten die Fans der Hausherren, als Joshua Seider in der 13. Minute per Kopf nach Freistoß von Thies Göttsche einnetzte. Mit unfairen Mitteln hatte er sich im Husumer Strafraum durchgesetzt und wurde folgerichtig zurückgepfiffen. Insgesamt hatten die Husumer vor der Pause ein leichtes spielerisches Übergewicht. Allerdings hielt der FC dagegen, wobei Timo Kasch und Gerrit Ratjen die Husumer Angriffsspitzen nicht zur Entfaltung kommen ließen.

Im zweiten Durchgang verzeichneten Joshua Seider (63.) nach Pass von Timo Albers und Timo Albers (70.) auf Zuspiel von Thies Michaelis die besten Möglichkeiten für Reher/Puls, während Fabian Arndt auf der anderen Seite Hendrik Fleige (71.) in Szene setzte, dieser aber auch das Tor verfehlte.

Bis in die Schlussphase hinein waren zählbare Erfolge hüben wie drüben nicht zu registrieren. Bezeichnenderweise trafen dann zwei eingewechselte Spieler. Der in der 70. Minute für Thies Michaelis in die Partie gekommene Christian Sievers brachte die Gastgeber nach einem Eckball von Gerryt Rathke in Führung, und Valentin Godt, der sogar erst zwei Minuten zuvor für Daniel Hornburg eingewechselt worden war, sorgte für den Husumer Ausgleich.

29.10.2018 - Glückstädter Fortuna

Husum bleibt unbesiegt – Rantrum überrascht

Abwehrchef Kim Lorenzen (l.) ging mit nach vorn und erzielte den Ausgleich für den TSV Rantrum. Wolfgang Jebsen

RANTRUM (bjg) - Beim kriselnden Fußball-Landesligisten TSV Rantrum folgte auf die überraschenden Trennung von Trainer Karl Müller ein ebenso unerwartetes Erfolgserlebnis mit einem 1:1 gegen den Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup. Auch Spitzenreiter Husumer SV spielte 1:1 beim FC Reher/Puls und bleibt damit in dieser Saison noch unbesiegt.

TSV RAntrum – Nordm. Satrup 1:1 (0:0) Der bisherige Co-Trainer Kay Steingrüber, der zunächst für Karl Müller eingesprungen ist, hatte eine gelungene Premiere als Chef. Seine Rantrumer agierten auf Augenhöhe mit dem Favoriten Satrup. Vorteile der Gäste im Ballbesitz glich der Tabellen-14. mit Willenskraft und Kampf aus und hatte sogar noch die größeren Chancen. Zudem verkrafteten die Hausherren in der zweiten Halbzeit gleich zwei Tiefschläge: Erst sah Marten Matzen nach einem vermeintlichen Foulspiel die gelb-rote Karte, bevor der daraus resultierende Freistoß zu allem Überfluss auch noch das 0:1 durch Goalgetter Ken Dikun brachte (70.). Dann aber krönte Abwehrchef Kim Lorenzen seine starke Leistung, als er im Stile eines Torjägers den verdienten Ausgleich (82.) erzielte . „Kim Lo ist ein absolutes Phänomen. Für ihn freut es mich besonders, weil er eine echte Führungspersönlichkeit ist und sich immer in den Dienst der Mannschaft stellt“, lobte Steingrüber. „Wir haben heute eine starke geschlossene Mannschaftsleistung gegen einen guten Gegner gezeigt. Man hat gesehen, dass der Teamgeist intakt ist. Darauf können wir aufbauen.“

Über weite Strecken neutralisierten sich beide Teams im Mittelfeld. Eine erste Torchance für den Rantrumer Damian Krause (20.) entschärfte der starke Jan Mathiesen im Nordmark-Kasten, der 30. Minute traf Krause aus spitzem Winkel das Außennetz.

Im zweiten Durchgang schien Rantrum nach der Ampelkarte für Matzen und dem Rückstand durch Dikun (70.) auf der Verliererstraße. Doch die Hausherren schafften einen Kraftakt. Marvin Theede verpasste noch frei vor Mathiesen den Ausgleich, aber wenig später war Aushilfs-Mittelstürmer Lorenzen zur Stelle und traf nach toller Vorarbeit des eingewechselten Jakob Spreckelsen (82.). In der Schlussphase hielt Rantrums Torwart Lev Meesenburg gegen Satrups Besten, Timo Andresen, den verdienten Punkt fest.

Wie es auf der Rantrumer Trainerbank weitergeht, ist noch nicht entschieden. „Der Verein sucht nach einer Lösung. Solange betreue ich die Mannschaft, auch wenn ich lieber wieder ins zweite Glied zurückrücken würde“, sagte Kay Steingrüber.

FC Reher/Puls – Husumer SV 1:1 (0:0) Durch ein Tor des gerade eingewechselten Valentin Godt (89.) wendete der Tabellenführer die erste Niederlage der Saison gerade noch ab. Dabei bewiesen die Husumer starke Nerven, nachdem das 0:1 auch erst durch ein Joker-Tor von Christian Sievers in der Schlussphase (85.) gefallen war. Am Ende konnte Husums Coach mit dem Remis leben. „Hier werden sicherlich auch noch andere Mannschaften ihre Schwierigkeiten bekommen. Der Gegner hat defensiv eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir haben es leider verpasst, unsere Überlegenheit auch in Tore umzumünzen. Nach dem Spielverlauf geht das Remis dann am Ende in Ordnung.“

Die Partie entwickelte sich zum Spiegelbild der allermeisten Husumer Auftritte in dieser Saison. Der Spitzenreiter war vom Start weg dominant und spielbestimmend, wobei die Hausherren mit einer hohen Intensität und Bereitschaft dagegenhielten. Den Unmut der Stormstädter zog Schiedsrichter Hakan Yilmaz auf sich, weil seine Pfeife stumm blieb, als Hendrik Fleige Strafraum zu Fall (12.)kam. „Das war ein klarer Elfmeter und ich denke, dass das Spiel ganz anders verläuft, wenn wir dadurch in Führung gegangen wären“, ärgerte sich Böker ein wenig. Im weiteren Verlauf der ersten Hälfte hatten Fabian Arndt und Fleige noch gute Einschussmöglickeiten scheiterte aber an der vielbeinigen FC-Abwehr oder Schlussmann Christoph Rohweder. Der Gastgeber suchte wenn überhaupt in der Offensive sein Heil durch lange Bälle, um dadurch auch seine Standardstärke zur Entfaltung kommen zu lassen. Die Husumer erstickten aber die allermeisten Bemühungen im Keim.

Der Spielfilm änderte sich auch nach dem Wechsel nur wenig, wenn gleich die Hauherren nun etwas mutiger wurden und die eine oder andere Kontersituation meist über ihren starken Kapitän Timo Albers zu verzeichnen hatten. Die Husumer hatten aber weiterhin die besseren Chancen, insbesondere als Fleige aus kurzer Distanz vorbei köpfte. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal richtig turbulent. Christian Sievers köpfte nach einer dieser gefährlichen Ecken relativ aus dem Nichts das 1:0 für den Gastgeber (85.).

Der Ausgleich gelang Valentin Godt mit seiner ersten Aktion: Hendrik Fleige spielte schön durch die Schnittstelle, Godt verwandelte eiskalt und sicherte den verdienten Punkt.

29.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

"Mit dem Thema Aufstieg befassen wir uns nicht"

Rehers Linksverteidiger Julian Büch wagt einen Blick auf das Landesliga-Gipfeltreffen des FC gegen Spitzenreiter Husum
Guter Lauf: Sowohl bei Julian Büch als auch bei seinem Verein FC Reher/Puls läuft es derzeit richtig rund. Stöter

PLUS (bjg) - In der Fußball-Landesliga Schleswig kommt es am heutigen Sonnabend ab 15 Uhr in Puls zum Top-Spiel zwischen dem auf Position vier derzeit bestplatzierten Steinburger Vertreter FC Reher/Puls und dem noch ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV.

Während die Nordfriesen mit einer starken Offensive und überzeugenden spielerischen Leistungen Titelambitionen unterstrichen haben und bislang nur zwei Unentschieden zuließen, könnten die Hinrichsen-Schützlinge vielleicht zum ersten Stolperstein für die Sportvereinigung werden. FC-Linksverteidiger Julian Büch (27) wagt eine Einschätzung im Interview mit unserem Mitarbeiter Gunther Schöniger.

Herr Büch, beim FC läuft es momentan sehr gut. Wie ist Ihre Bewertung?

Julian Büch: Ja, wir haben uns momentan in einen kleinen Lauf gespielt. Alles geht bei uns sozusagen „Hand in Hand“.

Auch persönlich dürfen Sie strahlen: Mit zuletzt zwei Kopfballtoren haben Sie maßgeblich zum Erfolg beitragen. Und das als Abwehrspieler.

Wenn man mal in die Statistik schaut, habe ich in den letzten fünf Jahren kein einziges Tor erzielt und jetzt gleich zwei Tore in drei Spielen. Diese Momentaufnahme nehme ich natürlich gerne mit. Aber ich glaube, das bleibt erst einmal ein Einzelfall. Ich freue mich aber schon darüber. Das ist mal ein ganz anderes Gefühl als Verteidiger.

Beschreiben Sie bitte Ihre genaue Rolle im Team?

Wir spielen defensiv mit einer Dreierkette. Timo Kasch und ich spielen meistens gegen die gegnerischen Stürmer. Dies ist noch ein altes Modell. Andere Mannschaften spielen mit einer Viererkette. Das können wir mit unserem Personal nicht. Wir haben daher aus der Not eine Tugend gemacht in den letzten Jahren. Und dies war eigentlich immer recht erfolgreich. Ich spiele auf der linken Seite.

Personell hat der FC gute Leute dazu bekommen. Die Ex-Kellinghusener Joshua Seider und Mirco Göttsche, aber auch Thies Michaelis passen ins Team.

Das stimmt. Joshua Seider und Mirco Göttsche kennen wir ja schon länger. Da sie öfter bei uns waren, ist schnell eine Freundschaft entstanden. Mit Thies Michaelis habe ich schon in der Jugend in Hohenwestedt zusammengespielt. Was er fußballerisch drauf hat, war für mich daher keine Überraschung. Personell haben wir in den Vorjahren ja immer unsere Probleme gehabt. Daher waren diese drei Wechsel für uns Gold wert.

Jetzt gilt es dem Tabellenführer Paroli zu bieten. Was erwarten Sie für einen Gegner, wie schätzen Sie die Aufgabe ein?

Ich denke, Husum hat ganz andere Ambitionen als wir. Die werden spielerisch schon ganz gut was abliefern. Über die Saison gesehen werden wir da nicht groß mithalten können, aber in einem Spiel so wie in diesem – gegen starke Gegner sahen wir zu Hause schon immer gut aus – könnten wir schon etwas holen. Wenn wir defensiv gut stehen und auf Konter lauern, darf man schon auf eine Überraschung hoffen. Dies ist ein Bonus-Spiel für uns. Wir können ganz befreit in die Partie rein gehen, wir haben dabei überhaupt nichts zu verlieren.

Der neue Trainer bei der Husumer Spielvereinigung steht für schnellen Offensivfußball und kann auf starke Führungsspieler bauen. Ein echter Meisterschaftsfavorit – oder?

Ja, das würde ich auch so unterschreiben. Die Husumer werden nach meiner Einschätzung definitiv aufsteigen. Die sind schon eine andere Hausnummer.

Ist der zweite Platz für den FC Reher/Puls eine Option?

Es wäre eine schöne Sache, aber ich sage mal anders: Wir haben jetzt 27 Punkte gegen den Abstieg eingefahren. Alles andere ist On-Top. Wir nehmen zwar alles mit, was wir bekommen können, aber mit dem Aufstieg befassen wir uns eigentlich nicht.

Was meinen Sie, wie geht das Top-Spiel heute aus?

Wenn wir defensiv kompakt stehen, gut arbeiten, vorne ein wenig Abschlussglück haben, gelingt vielleicht ein knappes 2:1; aber ich tippe eher auf ein Unentschieden.

27.10.2018 - Glückstädter Fortuna

Ein routinierter Gegner für Husums junge Überflieger

HUSUM (bjg) - Tabellenführer Husumer SV hat heute (15 Uhr) in der Fußball-Landesliga die Partie beim heimstarken FC Reher/Puls auf dem Programm. „Das wird ein richtig schweres Spiel für uns“, sagt Husums Coach Torsten Böker, der aus seiner Flensburger Zeit nur zu gut noch weiß, dass „sich der FC gerade durch die besondere Stimmung immer noch einmal zusätzlich pushen kann“.

Böker erwartet zudem einen eingespielten Gegner, der aus einer soliden Grundordnung heraus agiert, mannschaftlich enorm geschlossen auftritt und über viele Routiniers verfügt, die es insbesondere jungen Mannschaften wie dem Husumer Team mit ihrer Erfahrung enorm schwer machen können.

Die meisten Leistungsträger des FC Reher/Puls wie die Albers-Brüder, Goalgetter Andreas Tank oder Torsten Alter spielen seit Jahren zusammen und die Mannschaft von Trainer Carsten Hinrichsen wurde dazu immer wieder punktuell mit talentierten Akteuren wie dem zuletzt formstarken Joshua Seider verstärkt.

„Zudem konnte man schon den letzten Spielen feststellen, dass alle Gegner gegen uns extrem und zusätzlich motiviert scheinen, weil sie die Ersten sein wollen, die uns schlagen“, hat Böker beobachtet. Mit 35 Punkten aus 13 spielen wahrten seine jungen Überflieger bislang den Nimbus der Unbesiegbarkeit. Personell kann der Trainer der Husumer SV nahezu aus dem Vollen schöpfen. Lediglich Luca Sander musste zuletzt angeschlagen mit dem Training pausieren, wird aber heute wohl im Kader stehen, wenn die Stormstädter sich daran machen, ihre beeindruckende Serie weiter auszubauen.

27.10.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
KP-HF 31.10.18 Husumer SV SV Frisia 03 Risum-Lindholm 3:1
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Final-Einzug begeistert Husum

Felix Stuewe (am Ball) ging mit Frisia in Husum leer aus. Fotos: Sven Geißler

HUSUM (Marc Reese) - Diese Saison läuft bislang so richtig rund für die Husumer SV. Die Mannschaft des neuen Cheftrainers Torsten Böker führt nicht nur die Landesliga-Tabelle souverän an, sondern steht seit Mittwoch auch im Finale des Kreispokals Nordfriesland. Im heimischen Stadion gelang nämlich ein verdienter 3:1 (1:1)-Sieg gegen den Oberliga-Achten SV Frisia 03 Risum Lindholm. Finalgegner am 30. Mai 2019 ist der Kreisligist TSV Hattstedt, der sich bereits Anfang August mit einem 4:0-Sieg gegen die SG Ladelund-Leck-Achtrup das Final-Ticket sicherte.

»Wir freuen uns riesig, dass wir im Finale stehen«, jubelte Husums Cheftrainer Torsten Böker, der eine starke Leistung seiner Mannschaft sah.

Ganz anders die Laune bei seinem Trainerkollegen Uwe Petersen von Frisia 03. »Wir haben in der zweiten Halbzeit dilettantisch gespielt«, ärgerte sich der Coach, der den letztlich schwachen Auftritt seiner Mannschaft auch mit fehlendem Selbstvertrauen begründete (Frisia verlor zuvor bereits fünf Mal in Folge in der Liga).

Dabei hatte Frisia Oberwasser. Den 0:1-Rückstand durch Husums Hendrik Fleige (24.) glich Frisia-Stürmer Finn Kalisch knapp eine Viertelstunde später mit einer fulminanten Einzelleistung aus (1:1/38.). Zudem sah Husums Kapitän Henning Lorenzen wenig später die Gelb-Rote Karte (40.), nachdem er einem taktischen Foul (25. gelbe Karte) eine weitere Foulaktion folgen ließ.

Aus diesem Vorteil zog der Favorit aber keinen Nutzen. Nach einer Standardsituation traf Marvin Matthiesen per Abstauber zur 2:1-Führung für die Hausherren (59.), spätestens mit dem 3:1 in der Nachspielzeit durch Husums Marco Nagel war es aus und vorbei für Frisia.

»Dass wir in der zweiten Halbzeit in Unterzahl gespielt haben, hat man kaum gemerkt. Ganz im Gegenteil. Wir haben es trotz dreier Chancen sogar verpasst, früher das 3:1 zu machen«, sagte Torsten Böker.

Der Coach, der zu dieser Saison die Nachfolge des jungen Dennis Witt übernommen hatte, ist in Husum schnell und vorzüglich angekommen. »Ich fühle mich extrem wohl. Alle im Verein sind sehr warm und offenherzig. Man hat mich und die anderen Neuen sehr gut aufgenommen«, lobt Böker.

Trotz des starken Saisonstarts bleibt der Coach, der mit Husum am Sonnabend in der Landesliga den SdU-Klub IF Stjernen empfängt, auf dem Boden. »Wir haben eine sehr junge Mannschaft und mit mir einen neuen Trainer. Das muss sich erst finden. Wir haben sehr schnell gut zueinander gefunden. Aber die Landesliga ist unheimlich eng, jeder kann jeden schlagen - ein Unentschieden gegen Reher/Puls wissen wir richtig einzuschätzen. Hier hebt keiner ab«, sagt Böker gegenüber Flensborg Avis.

Statistik: Husumer SV: Bielinski - Matthiesen, Arndt, Lorenzen, Fleige (89. Godt), Knitel (84. Ludwig), Steen, Yassine, Christiansen, Wullenweber, Wetzel. SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler - Paulsen, Bruhn, Fust, Kalisch, Stuewe, Lorenz (34. Sönnichsen), Heider, Storm (61. Petersen), Andresen, Bartlefsen. Gelb-Rote Karte: Lorenzen (Husumer SV/40.) Schiedsrichter: Yannick Jacobs

01.11.2018 - www.fl-arena.de

Husumer SV steht im Finale

Kreispokal: Spitzenreiter der Landesliga schlägt SV Frisia 03 Risum-Lindholm mit 3:1 / Gastgeber ab der 40. Minute in Unterzahl
Die Vorentscheidung: Marvin Matthiesen trifft aus kurzer Distanz für die Husumer SV zum 2:1, der Risum-Lindholmer Torhüter Johnny Nestler ist machtlos. Brigitte Peteren

HUSUM (Björn Gutt) - In einem mitreißendem und über weite Strecken hochklassigen Fußballspiel vor über 500 Zuschauern hat Landesligist Husumer SV das Finale im Fußball-Kreispokal erreicht. Im heimischen Friesenstadion gelang trotz 50-minütiger Unterzahl gegen den klassenhöheren SV Frisia 03 Risum-Lindholm ein 3:1 (1:1)-Sieg. Die Husumer treffen bei ihrer dritten Endspielteilnahme am 30. Mai 2019 (Himmelsfahrt) im Lecker Nordfrieslandstadion auf den Kreisligisten TSV Hattstedt, der bereits im August sein Halbfinale mit 4:0 gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund gewonnen hatte.

Den Sieg gegen den Oberligisten aus Lindholm haben die Stormstädter erst im dritten Anlauf unter Dach und Fach bringen können, nachdem der erste Versuch bei einer 2:1-Fühung für Husum wegen Gewitters abgebrochen wurde und die Neuansetzung wegen eines unbespielbaren Platzes abgesagt wurde.

Husum machte die gelbrote Karte für Kapitän Henning Lorenzen (40.) durch hohen läuferischen Aufwand wett. HSV-Coach Torsten Böker war stolz auf seine Mannschaft. „Ich denke, dass alle Zuschauer heute freudig nach Hause gehen, weil sie ein geiles Fußballspiel gesehen haben. Wir haben das als Mannschaft beeindruckend gelöst und trotz der Unterzahl das Tempo stets hochgehalten.“

Sein Gegenüber Uwe Petersen stellt enttäuscht fest: „Anscheinend haben wir gedacht, dass es nach dem Platzverweis leichter werden würde. Das Gegenteil war der Fall und das habe ich den Jungs auch gesagt. Leider haben wir es trotzdem nicht geschafft die Überzahl für uns zu nutzen. Wie schon in den letzten Spielen hatten wir Probleme, das Spiel zu machen. Die Niederlage gegen zehn Mann ist bitter, passt aber in unsere jüngste Negativserie.“ Frisia hatte zuletzt fünf Oberligaspiele in Folge verloren.

Dabei begannen die Gäste mit viel Elan. Früh musste HSV-Keeper Chris Bielinski, der einen Sahnetag erwischt hatte, in höchster Not gegen Finn Kalisch (5.) und gegen den agilen Jannik Oliver Fust (9.) parieren. Johny Nestler im Frisia-Tor war dann bei einem abgefälschten Schuss von Fabian Arndt, der mit Bende Bartlefsen einen Sonderbewacher hatte, gefordert (17.). Als Finn Christiansen in der 24. Minute Hendrik Fleige den Ball schön in den Lauf spielte, hatte Nestler keine Chance das 1:0 (24.) zu verhindern. Nur zwei Minuten später hatte Frisia eine Dreifach-Chance: Fust scheiterte zunächst an Bielinski, Lennart Mads Lorenz traf im Nachschuss den Pfosten und Kalisch verzog im dritten Anlauf.

Ein Konter brachte dann aber den Ausgleich (37.) durch Kalisch, der unwiderstehlich an Husums Abwehrchef Bossen Wullenweber vorbeizog und auch Bielinski keine Chance ließ.

Im zweiten Durchgang sorgte der starke Felix Stüwe in einigen Szenen für gewisse Gefahr vor dem Husumer Tor, doch insgesamt hatten im offenen Schlagabtausch die Gastgeber die besseren Chancen. Der aufgerückte Defensivmann Marvin Matthiesen stand goldrichtig und staubte einen abgewehrten Fleige-Kopfball nach Wetzel-Freistoß zum 2:1 ab (52.), Marco Nagel (90.+2) stellte den verdienten Endstand her.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen – Finn Christiansen, Steen (85. Nagel) – Henning Lorenzen, Arndt, Yassine – Knitel (83. Ludwig), Fleige (88. Godt) SV Frisia 03 Risum-Lindholm: Nestler – Storm (59. Janne Petersen), Lasse Paulsen, Carsten Andresen, Jannik Heider – Bartlefsen (77. Leif Johannsen) – Fust, Marvin Bruhn, Stüwe, Lorenz (32. Sönnichsen) – Finn Kalisch. Schiedsrichter: Yannick Jacobs (Tönning). - Tore: 1:0 Hendrik Fleige (24.), 1:1 Finn Kalisch (37.), 2:1 Marvin Matthiesen (52.), 3:1 Marco Nagel (90.+2). - Zuschauer: 502.

01.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Halbfinale im Fußball-Kreispokal – der dritte Anlauf

HUSUM (pu/bjg) - Dritter Versuch: Am Mittwoch um 14 Uhr soll das Halbfinale im Fußball-Kreispokal zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm endlich über die Bühne gehen. Die erste Partie war in einem Juli -Gewitter beim Stand von 2:1 für Husum abgebrochen worden, die zweite scheiterte im Oktober an einer Platzsperre durch die Stadt. Sollte es in Husum erneut Probleme geben, wird das Pokalderby nach Lindholm oder auf den Kunstrasen in Risum verlegt. Die aktuelle Wetterprognose sieht aber gut aus, was die reguläre Ansetzung im Friesenstadion angeht.

Das Duell birgt Brisanz: Beide Teams wollen in das Pokalfinale, beide wollen die Frage nach der besten Mannschaft im Kreis in ihrem Sinne beantworten. „Das ist ein Prestigeduell auf Augenhöhe. Husum hat nach den Verstärkungen absolut Oberligaformat. Aber auch wir wissen, was wir können und haben das in Todesfelde gezeigt. Da stimmte bis auf das Ergebnis fast alles. Jetzt erhoffen wir uns den Befreiungsschlag“, sagt Olaf Petersen, Sportlicher Leiter des SV Frisia. Während er keinen Favoriten ausgemacht hat („die bessere Tagesform und die bessere Einstellung werden entscheiden“), sieht Husums Coach Torsten Böker die Gäste erst einmal im Vorteil: „Es wird ein interessantes und schweres Spiel für uns. Frisia ist eine feste Größe in der Oberliga, auch wenn die letzten Ergebnisse nicht wie gewünscht ausgefallen sind.“ Als Stärken der Risum-Lindholmer nennt Böker „gute Physis, schnelles Umschaltspiel, schnelle Angreifer“. Bei Husum sind Luca Sander und Marc Koschenz angeschlagen, Cyriac Albertsen gesellt sich mit Rückenproblemen zu den Langzeitverletzten Fabian Wobig und Sascha Feller. Bei Frisia sind alle Akteure fit.

30.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Kreispokal-Halbfinale: Auch der zweite Versuch geht schief

HUSUM (bjg/jas) - Der TSV Hattstedt wartet weiter auf seinen Gegner im Finale um den Fußball-Kreispokal, das am 30. Mai in Leck stattfindet. Eigentlich sollte gestern im Husumer Friesenstadion das zweite Halbfinale zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum-Lindholm stattfinden. Souveräner Tabellenführer der Landesliga-Schleswig gegen den Überraschungsvierten der Oberliga – Mannschaften und Fans freuten sich auf das Duell der derzeit besten Fußball-Mannschaften des Kreises.

Doch das Wetter machte den Teams erneut einen Strich durch die Rechnung. Weil es im Laufe des Dienstags immer wieder regnete, entschied die Stadt am Abend, die Plätze im Stadion bis einschließlich Freitag zu sperren. Bei den Husumern stieß die Maßnahme auf wenig Gegenliebe. „Es ist unverständlich, dass das Spiel zu so einem frühen Zeitpunkt abgesagt wurde“, meinte HSV-Fußballobmann Arne Strohscheer – gestern sei bestes Fußballwetter gewesen. Gemeinsam mit den Verantwortlichen des SV Frisia wurde immerhin schnell ein neuer Termin gefunden, nun soll am Reformationstag (31. Oktober) um 14 Uhr gespielt werden. Es ist bereits das zweite Mal, dass der Pokal-Knaller dem Wetter zum Opfer fiel. Ende Juli brach der Schiedsrichter den ersten Versuch in der 82. Minute beim Stand von 2:1 für Husum wegen eines einsetzenden Gewitters ab. 

04.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Wer schafft es im zweiten Versuch ins Finale?

Auf der Flucht: Knapp eine halbe Stunde warteten die Spieler Ende Juli auf die Fortsetzung des Kreispokalspiels, ehe sie sich in die Kabine retteten. Foto: Pustal/Archiv

HUSUM (pu/bjg) - Pokal-Knüller, zweiter Versuch: Am Mittwoch spielen die Husumer SV und der SV Frisia 03 Risum-Lindholm um den Einzug ins Kreispokal-Finale. Anpfiff ist um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion. Gesucht wird der Gegner des TSV Hattstedt, der sein Halbfinale schon im August mit 4:0 gegen die SG Leck-Achtrup-Ladelund gewonnen hatte. Da wäre der Sieger zwischen Husum und Frisia eigentlich schon ermittelt gewesen, doch das Wetter machte beiden Mannschaften am 28. Juli einen Strich durch die Rechnung – insbesondere den Husumern.

Der souveräne Landesliga-Tabellenführer führte in der 82. Minute 2:1, als starker Regen und ein Gewitter einsetzten, was Schiedsrichter Andreas Esch dazu veranlasste, zunächst das Spiel zu unterbrechen. Als nach 30 Minuten keine Verbesserung der Wetterlage eintrat, erklärte er das Spiel für beendet. Das stieß auf Husumer Seite auf Unmut, war die Überraschung gegen den favorisierten Oberligisten doch zum Greifen nah.

Für die nordfriesischen Fußball-Fans bedeutet das Wiederholungsspiel die erneute Chance, die derzeit besten Teams des Kreises unter die Lupe nehmen zu können. Husum hat von zehn Landesliga-Spielen neun gewonnen, zuletzt feierte die Mannschaft von Torsten Böker sechs Dreier in Folge. Und Frisia kommt mit der Empfehlung eines überraschend starken Saisonstarts. Das Team von Uwe Petersen liegt nach zehn Oberliga-Spieltagen völlig überraschend auf Platz vier, musste am Sonntag bei Inter Türkspor Kiel (1:2) aber einen Dämpfer hinnehmen.

„Jetzt haben wir wieder 90 Minuten, um in Husum zu zeigen, dass wir die Nummer eins in Nordfriesland sind. Wir haben uns in den letzten drei Monaten sehr gut entwickelt“, findet der Sportliche Leiter Olaf Petersen „Bei der Vorgeschichte wird es mit Sicherheit ein Spiel vor großer Kulisse werden. Diesmal zählt auch für uns nur ein Weiterkommen. Wir wollen unbedingt das Pokalfinale in Leck erreichen, aber das gilt sicherlich auch für Husum“, sieht Petersen alle Zutaten für einen großen Pokalkampf gegeben.

02.10.2018 · sh:z-Nordfriesland Sport

Neuauflage im Friesenstadion

Kreispokal-Halbfinale wird wiederholt
Zweikampf auf der Außenbahn: Frisia-Abwehrspieler Carsten Andresen (re.), mit schwarzer Schutzmaske, und der Husumer Stürmer Finn Christiansen kämpfen um den Ball. Foto: Pustal

HUSUM (pu) - Das Kreispokal-Halbfinale zwischen der Husumer SV und dem SV Frisia 03 Risum- Lindholm am Sonnabendnachmittag in Husum findet am Mittwoch, 3. Oktober, um 14 Uhr eine Neuauflage im Friesenstadion. Ganze acht Minuten fehlten dem gastgebenden Landesligisten zum Sieg und damit zum Einzug in das Endspiel im Lecker Nordfrieslandstadion. Beim Stand von 2:1 (2:1) unterbrach der Schiedsrichter Andreas Esch aus Sicherheitsgründen die Partie. Starker Regen und vor allem das über der Stormstadt kreisende Gewitter mach ten eine Fortsetzung unmöglich. Nach einer halben Stunde erbat sich Esch weitere zehn Minuten, um zu schauen, ob eine Besserung eintreten könnte. Dem war nicht so und so brach er die Partie nach 82 gespielten Minuten ganz ab.
Sehr zum verständlichen Unwillen der Gastgeber, die natürlich gerne ihre Führung in einen Sieg umgemünzt hätten. Die Lindholmer hingegen akzeptierten das Votum der Unparteiischen ohne Protest und richteten den Blick bereits in Richtung einer wahrscheinlichen Neuansetzung.

29.09.2018 · Die WochenSchau Nordfriesland

Pokal-Halbfinale in Husum am 3. Oktober

HUSUM (usc) - Entscheidung gefallen: Das am Sonnabend wegen eines Gewitterregens abgebrochene Halbfinale im Fußball-Kreispokal (wir berichteten) zwischen Titelverteidiger Husumer SV und dem Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm wird neu angesetzt. Neuer Termin ist Mittwoch, 3. Oktober (Tag der Deutschen Einheit) um 14 Uhr im Husumer Friesenstadion.

Gastgeber Husum hatte zum Zeitpunkt des Abbruchs 2:1 gef?hrt und gehofft, dass nur noch acht Minuten nachgespielt w?rden. Dazu kommt es jetzt nicht.

Der erste Finalist wird nun am Donnerstag (19.30 Uhr) im Hattstedter Waldstadion ermittelt. Gastgeber TSV (Kreisliga) trifft im Halbfinale auf den Verbandsligisten SG Leck-Achtrup-Ladelund (SG LAL).?

31.07.2018 ? sh:z-Nordfriesland Sport
LL15 03.11.18 Husumer SV IF Stjernen Flensborg 4:1
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Die Elf des Tages

06.11.2018 - Regionalsport

Stern Flensburg chancenlos beim Herbstmeister

HUSUM (bjg) - Beim souveränen Tabellenführer Husumer SV war für die Fußballer von Stern Flensburg in der Landesliga nichts zu holen. Die 1:4 (0:3)-Auswärtsniederlage war auch in der Höhe verdient. Die Partie war im Grunde genommen bereits nach 24 Minuten entschieden, da die Stormstädter zu diesem Zeitpunk dank der Tore von Bosse Wullenweber (8.), Hendrik Fleige (11.) und Marvin Matthiesen (24.) mit 3:0 führten. Nochmal Wullenweber (60.) erhöhte in der zweiten Halbzeit sogar noch. Dass es am Ende nicht noch mehr Gegentreffer für die Flensburger gab, lag daran, dass Husum nach dem kräftezehrenden Kreispokal-Halbfinale unter der Woche in den Verwaltungsmodus schaltete. Zum anderen war Stern um Schadensbegrenzung bemüht. Jannik Arnold erzielte den Ehrentreffer für die Gäste (71.). Das Fazit von Stern-Coach Lars Meyer fiel zweigeteilt aus: „Die erste Hälfte war grausam. Nach der Pause haben wir die Partie einigermaßen positiv gestaltet. Insgesamt verlief die Hinrunde nicht nach unseren Ansprüchen.“

05.11.2018 - Flensburger Tageblatt

Husum souveräner Herbstmeister

Fußball-Landesliga: 4:1 gegen Stern Flensburg / Für den TSV Rantrum geht es weiter aufwärts: 2:1 in Brunsbüttel
Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber (l.) tat sich diesmal auch mit zwei Treffern hervor: Hier hält er sich den Flensburger Daniel Sekowski vom Leib. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Auch das letzte Spiel der Hinrunde in der Fußball-Landesliga gestaltete die Husumer SV mit einem 4:1 (3:0) gegen Stern Flensburg souverän und geht nun als unbesiegter Herbstmeister in die Rückrückrunde. Der TSV Rantrum hat mit einem 2:1-Auswärtssieg beim BSC Brunsbüttel die Abstiegsränge verlassen.

Husumer SV – Stern Flensburg 4:1 (3:0) Bereits nach 24 Minuten führte der Spitzenreiter mit 3:0 und ein Debakel für die Gäste schien sich anzubahnen. Doch nach der kräftezehrenden englischen Woche mit dem Sieg im Kreispokal gegen Risum-Lindholm schaltete Husum zurück, zudem war Stern redlich um Schadensbegrenzung bemüht. HSV-Trainer Torsten Böker war zufrieden: „Insgesamt war es eine gute Leistung zum Abschluss einer tollen Hinrunde. Die Mannschaft befindet sich weiterhin auf einem sehr guten Weg.“ Husum begann in gleicher Aufstellung wie am Mittwoch dominant. Nachdem erste Abschlüsse des emsigen Fabian Arndt noch von der Stern-Defensive abgeblockt werden konnten, erzielte Abwehrchef Bosse Wullenweber nach einem Yassine-Freistoß per Kopfball das 1:0 (8.). Kurze Zeit später erreichte ein langer Ball Hendrik Fleige im Sturmzentrum, der eiskalt zum 2:0 (11.) einschob. Damit war der Flensburger Matchplan endgültig und vollends über den Haufen geworfen. Husum nahm nun etwas den Fuß vom Gas. Trotzdem hatten Kevin Knitel (21.) und Fleige (22.) weitere Möglichkeiten, bevor sich Marvin Matthiesen den Ball am gegnerischen Strafraum erkämpfte und trocken ins lange Eck zum 3:0 (24.) einschoss. Der Gastgeber hatte auch in der Folge Ball und Gegner unter Kontrolle, auch weil das Aufbauspiel der Gäste viel zu fehlerhaft war. Zwei weitere Treffer von Fleige (41., 43.) wurde wegen Abseitsstellung nicht gegeben.

Nach dem Wechsel verlief die Partie ereignisarm, auch weil die Hausherren mit fortlaufender Spieldauer nur noch das Nötigste taten. Das 4:0 (60.) resultierte aus einer Wetzel-Ecke, die Wullenweber im zweiten Versuch mit einem abgefälschten Schuss verwertete. Dann kamen die Gäste sogar noch zum Ehrentreffer (71.), als der eingewechselte Jannik Arnold nach zwei Paraden von Husums Torhüter Bielinski im dritten Versuch einschob. Einen höheren Sieg vergaben am Ende noch Wullenweber (80.) und Arndt (85.) auf Seiten der Kreisstädter.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum 1:2 (1:2) Kay Steingrüber, der künftig wieder als Co-Trainer fungiert, übergibt dem neuen Rantrumer Chefoach Hansi Sievers eine seit drei Spielen unbesiegte Mannschaft. Steingrüber, der nach dem Abschied von Karl Müller, zwei Partien verantwortete, sah den Schlüssel des Erfolges auch im gestiegenen Selbstbewusstsein der Lagedeich-Kicker nach dem Achtungserfolg gegen den Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup (1:1). „Wenn man unsere Personallage vor dem Spiel berücksichtigt, wären wir bereits mit einem Punkt zufrieden gewesen. Dass es nun drei geworden sind, hat sich die Mannschaft durch ihre kämpferische Leistung redlich verdient“, meinte Steingrüber, räumte aber ein, dass die Rantrumer auch das Glück auf ihrer Seite hatten.

Auch Innenverteidiger Arne Harring hatte sich krankheitsbedingt noch abgemeldet, so dass Steingrüber sogar sich selbst „für den absoluten Notfall“ als Auswechselspieler einplante. Außerdem waren Mats Ole Mommsen und Jordan Afriyie Christiansen aus der zweiten Mannschaft dabei. Trotz allem zeigten die Gäste einen couragierten Beginn. Damian Krause spielte Sturmspitze Marvin Theede frei und der Rantrumer Goalgetter – zuvor 390 Minuten torlos – tunnelte mit der Fußspitze den BSC-Keeper Merlic Suhn zum 0:1 (12.). Vier Minuten später legte die Gäste nach. Wieder war es der starke Theede, der aus spitzem Winkel einfach mal abzog: Der Ball prallte vom Innenpfostens ins. Früh fiel auch das Tor für Brunsbüttel. Der quirlige Rouven Drzimkowski (20.) nutzte eine Unachtsamkeit der Rantrumer Abwehr. Bis zur Pause stützte sich Rantrum auf einen überragenden Torhüter Lev Meesenburg, der hochkarätige Gelegenheiten für die Hausherren durch Yannick Schultz, Gilian Jebens und Drzimkowski vereitelte. Nach dem Wechsel entwickelte sich ein Kampfspiel mit leichten optischen Vorteilen für den Gastgeber. Die Lagedeich-Kicker hielten mit allem, was sie hatten, dagegen und konnten sich dabei auf ihre von Thies Clausen und Sebastian Meier gut organisierte Defensive verlassen.

05.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

IF Stjernen Flensborg rutscht auf einen Abstiegsplatz

Nach einer deutlichen Niederlage beim Tabellenführer Husumer SV rutscht IF Stjernen Flensborg erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz. Positiv betrachtet liegt das obere Mittelfeld weiterhin nur sechs Punkte entfernt.

Beim Tabellenführer Husumer SV gab es für IF Stjernen nichts zu holen. Nach einer schwachen ersten Halbzeit unterlag die SdU-Elf schlussendlich mit 1:4.

Kurious – IF Schlusmann Rico Nommensen sah schon vor Anpfiff den gelben Karton. Aber auch nach Anpfiff lief es nicht wirklich für die Flensburger, schon in der 9. Spielminute traf Bosse Wullenweber zum 1:0 für die Hausherren. Nur wenige Augenblicke später zappelte der Ball erneut im IF-Netz, Torschütze war Top-Torjäger Hendrik Fleige.

Der Tabellenführer dominierte das Spielgeschehen, Stjernen fand überhaupt nicht in die Partie. So musste die Mannschaft von Meyer/Lüthje in der 25. Spielminute den nächsten Gegentreffer hinnehmen, Marvin Matthiesen war erfolgreich und Stjernen drohte zunehmend ein Debakel.

In der Folgezeit stabilisierten sich die jungen SdU-Kicker jedoch und bis zur Halbzeitpause fiel kein weiterer Treffer.

Stjernen rutscht erstmals auf einen Abstiegsplatz

In der zweiten Halbzeit schaltete der Husumer SV 2-3 Gänge zurück und verwaltete die Führung, Stjernen hingegen fand dadurch bedingt etwas besser ins Spiel. In der 72. Spielminute gelang dem eingewechselten Sebastian Wirth der Ehrentreffer zum 1:4. Danach passierte nicht mehr viel und der Husumer SV gewann schlussendlich völlig verdient mit 4:1. Durch die Niederlage ist Stjernen erstmals auf einen direkten Abstiegsplatz gerutscht.

04.11.2018 - www.tnssports.de

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Derby und Abstiegskampf

FLENSBURG (Timo Fleth) - Die Fußball-Oberliga hat einen echten Kracher für den Flensburger Fußball-Fan am 15. Spieltag parat, wenn die Stadtrivalen des SC Weiche Flensburg 08 II und dem TSB Flensburg am Sonnabend ab 13.30 Uhr im Manfred-Werner-Stadion aufeinandertreffen. In einem Derby kann immer alles passieren und gerade zwischen diesen beiden Teams ist Unterhaltung garantiert. Da dürfte der Tabellenstand, der TSB ist Tabellenfünfter während der SCII auf Rang neun rangiert, nur geringe Aussagekraft haben. Der SV Frisia 03 Risum-Lindholm greift erst am Sonntag ab 14 Uhr ins Geschehen ein. Gegen den PSV Neumünster soll der Negativtrend mit fünf Niederlagen in Folge endlich gebrochen werden. Die Neumünsteraner befanden sich zuletzt allerdings im Aufwind.

Landesliga

Die Trauben für die Fußballer des IF Stjernen dürften am Sonnabend ab 14 Uhr hoch hängen. Die SdU-Fußballer reisen zum Tabellenführer nach Husum. Die junge Mannschaft von Trainer Torsten Böker hat bisher eine starke Saison gespielt und wird sich auch gegen IF Stjernen keine Blöße geben wollen. Die IF-Kicker brauchen aber Punkte, um nicht tiefer in den Abstiegsstrudel zu geraten.

Verbandsliga

Ein echtes Mittelfeldduell wartet auf die SdU-Kicker von Slesvig IF in der Verbandsliga. Am Sonnabend ab 14 Uhr müssen die Schleswiger beim Tabellennachbarn der SG Leck/Achtrup/Ladelund um den Anschluss an die oberen Tabellenregionen kämpfen.

03.11.2018 - www.fl-arena.de

Etappenziele im Visier

Fußball-Landesliga: Husumer SV und TSV Rantrum wollen die Hinrunde erfolgreich abschließen
Angreifer Hendrik Fleige (l.) und die Husumer SV wollen gegen Stern Flensburg den Schwung vom Pokalsieg gegen Risum-Lindholm mitnehmen. Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Am 15. und letzten Spieltag der Hinrunde in der Fußball-Landesliga wollen die beiden nordfriesischen Vertreter Etappenziele erreichen. Die Husumer SV die Hinrunde ohne Niederlage beenden und am Sonnabend (14 Uhr) im Friesenstadion den Aufsteiger Stern Flensburg schlagen. Der TSV Rantrum will beim BSC Brunsbüttel (Sbd. 16 Uhr) punkten, um die Abstiegsränge endlich wieder zu verlassen.

Husumer SV – Stern Flensburg - Der Husumer Sieg gegen den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm (3:1) im Kreispokal-Halbfinale am Mittwoch war ein zusätzliches i-Tüpfelchen auf eine nahezu perfekte Hinrunde, die gegen Stern Flensburg makellos abgeschlossen weden soll. Dem Vizemeister der Verbandsliga war aufgrund der Verstärkungen, auch in der Landesliga einiges zugetraut worden. Doch nach gutem Beginn setzte es für den Aufsteiger zuletzt fünf Niederlagen in sechs Spielen, so dass die Sterne sich nunmehr auf dem Relegationsplatz (13.) in akuter Abstiegsgefahr wiederfinden. Für Husums Trainer Torsten Böker ist das kein Grund, den Gegner zu unterschätzen, auch weil sich zeigen muss, wie seine Mannschaft die intensive Partie am Mittwoch verarbeitet hat. „Es wird ein schweres Spiel für uns, weil wir die 90 Pokalminuten in den Beinen haben. Zudem verfügt der Gegner über eine individuell starke Mannschaft und kann insbesondere in der Offensive über ihre Variabilität immer gefährlich werden. Auch wenn die Saison für Stern bislang ein Stück weit enttäuschend verlaufen ist, werden wir eine gute fußballerische Leistung abrufen müssen, um die Flensburger zu schlagen“, sagt Böker. Wer ihm dafür zur Verfügung steht, wird das Abschlusstraining vor dem Spiel zeigen.

Obwohl die Husumer in den zwei vorangegangenen Punktspielen jeweils nicht über ein Remis hinauskamen, ist die Favoritenrolle klar verteilt. Die Stormstädter führen weiterhin sämtliche Liga-Statistiken an und haben ein komfortables Sechs-Punkte-Polster auf den TSV Nordmark Satrup.

BSC Brunsbüttel – TSV Rantrum - Nach der Trennung von Coach Karl Müller hat der TSV Rantrum mit dem 1:1 am Lagedeich gegen Satrup einen Achtungserfolg erreicht. Da die Trainerfrage bislang noch nicht abschließend geklärt ist, wird auch beim BSC Brunsbüttel noch Co-Trainer Kay Steingrüber die Verantwortung tragen. „Wir haben durch das Remis in Unterzahl Selbstvertrauen getankt und wollen das nutzen, um auch aus Brunsbüttel etwas mitzunehmen“, gibt sich Steingrüber kämpferisch. Ein Auswärtssieg würde Balsam auf die im Saisonverlauf leicht geschundene Seele der Lagedeich-Kicker sein und könnte bei entsprechenden Ergebnisse der Konkurrenz dafür sorgen, dass die Rantrumer die Abstiegsränge verlassen. „Einstellung und Moral stimmen bei den Jungs. Wenn wir nun noch etwas abgeklärter werden und mutig auftreten, haben wir eine Chance, etwas mitzunehmen“, meint Steingrüber. Brunsbüttel steht als Neunter im Niemandsland des ausgeglichenen Klassements mit einem Abstand von lediglich fünf Punkten zwischen Platz sieben und 14. Die Schützlinge von Trainer Axel Rohwedder sind die „Remiskönige“ der Liga, haben aber auch nur eines der letzten sieben Spiele verloren. Das Prunkstück der jungen Mannschaft vom Kanal ist der Angriff mit Top-Torjäger Rouven Drzimkowski (elf Treffer). Rantrums Defensive ist personell dezimiert, da Marten Matzen (Sperre), Abwehrchef Kim Lorenzen (Urlaub), Thomas Grabowski und Thomas Pahnke (beide verletzt) fehlen werden. Trotzdem lief es beim TSV zuletzt auswärts besser als zu Hause, so dass es mit einem positiven Gefühl auf die Auswärtstour geht.

02.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL16 10.11.18 Husumer SV Büdelsdorfer TSV 3:0
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Elf des Tages

13.11.2018 - Regionalsport
13.11.2018 - www.fupa.net

Der TuS Jevenstedt klettert nach oben

Landesliga Schleswig: Osterrönfeld gewinnt wieder - Büdelsdorf verliert auswärts
Jevenstedts Torhüter Yannick Lowaßer sicherte seinem TuS mit einer tollen Rettungstat in der Schlussphase den 2:1-Erfolg gegen Rantrum. © Sönke Ehlers

Mit einem knappen 2:1-Sieg gegen Rantrum verbesserte sich Aufsteiger TuS Jevenstedt in der Fußball-Landesliga Schleswig auf Tabellenplatz zwei. Während der Osterrönfelder TSV gegen Eckernförde mit 2:0 gewann, gab es für den Büdelsdorfer TSV in Husum trotz guter Einstellung nichts zu bestellen.

TSV Altenholz – FC Reher/Puls 2:0
ALTENHOLZ (jpw) - „Die haben von Anfang an nur auf den Lucky Punch gelauert“, konstatierte TSVA-Coach Kristian Hamm nach 90 einseitigen Minuten, in denen seine Elf es lediglich verpasste, frühzeitig für die endgültige Entscheidung zu sorgen. Erst Julian Langnau gelang zwei Minuten vor dem Schlusspfiff nach Zuspiel von Fabian Hunze der erlösende Treffer zum 2:0. Jannis Sändker hatte ebenfalls nach Hunze-Vorarbeit die Altenholzer Führung (66.) markiert. Zuvor überboten sich Didier Webessie (6.) und Sändker (35./54.) im Auslassen bester Torchancen. „Trotzdem war der Sieg nicht nur ungefährdet, sondern souverän“, freute sich Hamm über den vierten Zu-Null-Sieg in Serie, der die Altenholzer ins erste Tabellendrittel klettern ließ.

Schleswig 06 – Gettorfer SC 1:4
SCHLESWIG (gu) - „Wir haben es anfangs verpasst, unsere Torchancen zu nutzen und früher für klare Verhältnisse zu sorgen“, sagte GSC-Coach Christian Schössler zum aus seiner Sicht „absolut verdienten Sieg“. Die Schleswiger verloren früh Maximilian Petersen durch Rote Karte (23./grobes Foulspiel) und gerieten durch Daniel Hansen (35.) in Rückstand. „Trotz Unterzahl haben wir nicht aufgegeben und den Ausgleich geschafft. In der zweiten Halbzeit ließen bei uns aber die Kräfte nach“, resümierte der neue 06-Coach Nicklas Loose nach seinem Einstand. Benjamin Hillers hatte noch vor der Pause für das postwendende 1:1 (36.) gesorgt. Nach einer kurzen Anlaufzeit zu Beginn des zweiten Durchgangs machten Klaas Weber (58.), Kevin Link (66.) und Yannik Wolf (69.), der erst Freitagnacht von seinem Einsatz in der Bundeswehr-Nationalmannschaft in Nottingham zurückgekehrt war, den Gettorfer Sieg perfekt.

Osterrönfelder TSV – Eckernförder SV 2:0
OSTERRÖNFELD (sk) - „Heute lief alles so, wie wir es uns vorgenommen hatten“, freute sich Osterrönfelds Co-Trainer Tim Fuhrmann. Die Platzherren liefen ihre Gäste aus Eckernförde früh und zielgerichtet an und warteten geduldig auf ihre Möglichkeiten. Doch erst zu Beginn der zweiten Hälfte wurde der Aufwand des OTSV belohnt: Nachdem Mustafa Korkmaz im Strafraum der Eckernförder zu Fall gebracht wurde, verwandelte sein Teamkollege Visvaldis Ignatans den anschließenden Foulelfmeter sicher zum 1:0 (50.). In der zweiten Minute der Nachspielzeit schlug dann die Stunde von Innenverteidiger Dominik Sopha. Über die linke Seite startete er einen Sololauf und bediente schließlich Florian Kuklinski, der mit seinem Treffer den 2:0-Endstand markierte. „Sophas Soli sind ein Running Gag bei uns“, schmunzelte Fuhrmann nach der Partie und erklärt: „Uns erinnert er immer sehr an FC Bayerns Lúcio.“

Husumer SV - Büdelsdorfer TSV 3:0
HUSUM (sk) - Obwohl B?delsdorf-Trainer Henning Hardt die Niederlage seiner Elf gegen den Tabellenf?hrer aus Husum als "v?llig verdient" abhakte, trat er die Heimreise nicht v?llig unzufrieden an: "Den heutigen Charaktertest haben meine Jungs definitiv bestanden." Die G?ste, die auf sechs Stammspieler verzichten mussten, erk?mpften sich trotz hochkar?tiger Chancen der Husumer einen etwas gl?cklichen 0:0-Pausenstand. Im zweiten Durchgang erh?hte der Meisterschaftsanw?rter dann das Tempo und stellte binnen vier Minuten auf 2:0. Erst profitierte Hendrik Fleige von einem Abstimmungsfehler der B?delsdorfer Defensive (70.), anschlie?end bewarb sich Marco Nagel f?r das Tor des Monats: Sein Fallr?ckzieher aus elf Metern landete unhaltbar f?r BTSV-Schlussmann Schlotfeldt in der langen Ecke (74.), ehe er in der 87. Minute mit seinem zweiten Treffer f?r den 3:0-Endstand sorgte.

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum 2:1
JEVENSTEDT - Einen gl?cklichen Sieg ?ber den erwartet schweren Gegner durfte Aufsteiger TuS Jevenstedt bejubeln. "Unterm Strich h?tte Rantrum sicher einen Punkt verdient gehabt", gab TuS-Trainer Michael Rohwedder nach der umk?mpften Partie zu. Sein Team verpasste es, rechtzeitig f?r klare Verh?ltnisse zu sorgen. Dabei brachten Jan-Mattes Szalies (5.) und Mirko Mrosek (55.) die Platzherren sogar mit 2:0 in F?hrung. Die G?ste aus Rantrum aber lie?en sich nicht absch?tteln und erk?mpften sich den 1:2-Anschlusstreffer durch Damian Krause (78.). TuS-Keeper Yannick Lowa?er und sein Teamkollege Jonas Richter bewahrten ihre Elf in der Folge mit Rettungstaten auf der Linie vor dem Ausgleich. Ein Sonderlob vergab Rohwedder au?erdem an Schiedrichter Patrick Hahn: "Seine ruhige Spielf?hrung hat diesem intensiven Spiel mit vielen Zweik?mpfen sehr gut getan."

12.11.2018 · 12:33 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

OTSV gelingt Befreiungsschlag

Fußball-Landesliga: Nach sieben sieglosen Spielen gewinnt Lehmann-Elf 2:0 gegen ESV / 6:5 – Torfestival in Hohenwestedt
Freude pur: Max Lehmann (links) feiert OTSV-Führungstorschützen Visvaldis Ignatans. Foto: Ploog

RENDSBURG (M. Nass, T. Schulz, S. Smit und T. Meyer) - Nach zwei Punkten aus den vergangenen sieben Partien sandte der Fußball-Landesligist Osterrönfelder TSV ausgerechnet im Kreisderby gegen den Eckernförder SV mit dem 2:0 ein Lebenszeichen. Schier aus dem Häuschen waren die 250 Fans des MTSV Hohenwestedt, die beim 6:5 gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf ein Torspektakel der Extraklasse beklatschten. Das 2:1 gegen den TSV Rantrum bescherte dem TuS Jevenstedt den Sprung auf Rang 2.

Osterrönfelder TSV – Eckernförder SV 2:0 (0:0)
Groß war die Freude bei den gut 130 Zuschauern, als der eingewechselte Florian Kuklinksi mit seinem Treffer zum 2:0 in der Nachspielzeit alle Restzweifel am erst fünften Saisonsieg beseitigte. „Das hat uns allen natürlich sehr gut getan. Dieser Sieg ist für mich auch nicht ganz unverdient, weil sich die Jungs richtig reingehauen haben“, freute sich OTSV-Trainer Olaf Lehmann. In Durchgang 1 ärgerten sich die Osterrönfelder über einen Schiedsrichterpfiff. Visvaldis Ignatans hatte aus Sicht von Marcel Colmorgen einen indirekten Freistoß direkt verwandelt, obwohl ESV-Keeper Marcel Weynell nach Meinung der Gastgeber mit den Fingern noch am Ball gewesen sein soll. Sieben Minuten nach dem Wechsel traf Ignatans vom Elfmeterpunkt, nachdem Mustafa Korkmaz regelwidrig gelegt worden war. Die Führung verteidigte der OTSV gegen immer wieder anrennende Eckernförder, ehe Kuklinski für die Entscheidung sorgte. „Wir haben das Spiel durch eine sehr gute läuferische und kämpferische Präsenz gewonnen“, lobte Lehmann.

Osterrönfelder TSV: Dembowski - Rathjen, A. Müller, Sopha, Doose - M. Lehmann, S. Müller, Dogan (66. Kuklinski), Struck (88. Stanojevic), Ignatans (80. Brocks) - Korkmaz. 
Schiedsrichter: Colmorgen (Eintracht Groß Grönau). – Zuschauer: 130. 
Tore: 1:0 Ignatans (52., FE), 2:0 Kuklinski (90.+2).

MTSV Hohenwestedt – Friedrichsberg-B. 6:5 (2:2)
Der Gastgeber verspielte in dem packenden Duell zweimal eine Zwei-Tore-Führung, kassierte jeweils per Doppelschlag kurz vor dem Pausentee sowie knapp 15 Minuten vor dem Abpfiff den jeweiligen Ausgleich. Beide Mannschaften suchten weiter den Weg nach vorne und Hendrik Schnoor avancierte sieben Minuten vor Ultimo zum Matchwinner. Mann des Tages war allerdings MTSV-Torjäger Thies Kochanski, der mit einem Viererpack seine Saisonausbeute auf mittlerweile 20 Saisontore ausbauen konnte. Nach dem denkwürdigen Erfolg sprach Hohenwestedts Sprecher Thomas Ohrt von einer „wilden Fahrt. Der Sieg ist nach so einem Spiel natürlich glücklich. Wir müssen erstmal durchschnaufen.“

Hohenwestedt: Mollenhauer – Breiholz (47. C. Sievers), Taedcke (78. Pinkert), H. Gieseler, Schnoor – Landt, T. Sievers, Cordes, Scherbarth – Kochanski (90.+3 Fatah), Rathje.
Schiedsrichter: Olimsky (Ostroher SC) – Zuschauer: 250.
Rote Karte: Cordes (92., MTSV).
Tore: 1:0 Kochanski (10.), 2:0 Schnoor (17.), 2:1 Schubert (41.), 2:2 Brodersen (43.), 3:2 Kochanski (49.), 3:3 Stegemann (56.), 4:3 Kochanski (58.), 5:3 Kochanski (66.), 5:4 Stegemann (75.), 5:5 Goos (77.), 6:5 Schnoor (83.).

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV 3:0 (0:0)
Die starke Auswärtsserie des BTSV mit vier Siegen in Folge riss nicht unerwartet beim Tabellenführer, obwohl sich die Blauen mit einer kämpferisch überzeugenden Leistung teuer verkauften. „Es war klar, dass wir es gegen eine solche Mannschaft nicht schaffen würden, über 90 Minuten erfolgreich zu verteidigen. Dennoch haben meine Jungs den Charaktertest bestanden“, lobte Trainer Henning Hardt. Sein Team überstand die erste Halbzeit schadlos, weil die dominant auftretenden Hausherren fahrlässig mit ihren Möglichkeiten umgingen und BTSV-Schlussmann Paul Schlotfeldt einen Sahnetag erwischte. Nach vorne ging für die Gäste hingegen nur wenig. Einen Freistoß von Mattes Hardt, den Husums Keeper Chris Bielinski nur nach vorne abwehren konnte, fand keinen Abnehmer, weil in vorderster Front die Gedankenschnelligkeit fehlte (45.). Im zweiten Durchgang war der BTSV weiterhin mit Abwehraufgaben beschäftigt. Nach dem 1:0 von Hendrik Fleige (70.) entschied Marco Nagel vier Minuten später mit einem traumhaften Fallrückzieher die Partie. „Wir müssen das Ergebnis bei dieser Übermannschaft so hinnehmen und nach vorne schauen“, sagte Hardt.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Reiser, Müller, M. Hardt, Schröder – Jessen, Ermeling, Orlowski, Henke, Milanovic - Voigt.
Schiedsrichter: Bela Bendowski (SVE Lübeck) – Zuschauer: 150.
Tore: 1:0 Fleige (70.), 2:0, 3:0 Nagel (74., 87.).

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum 2:1 (1:0)
Der dritte Heimsieg hing am seidenen Faden. Zwar brachten Jan-Mattes Szalies (5.) und Mirko Mrosek (55., Foulelfmeter) die Hausherren mit 2:0 in Führung, vergaben aber anschließend gute Torchancen zur Vorentscheidung. Stattdessen musste der TuS, der in Person von Mathis Mrosek die Querlatte traf (45.), nach dem Anschlusstreffer des auffälligen Damian Krause (79.) noch um den Sieg zittern. Doch zwei Glanztaten von Torhüter Yannick Lowaßer und eine Rettungstat von Jonas Richter auf der eigenen Torlinie verhinderten das mögliche 2:2. „Rantrum war der erwartet schwere Gegner – griffig, zweikampf- und laufstark. In der ersten Halbzeit hatten sie sogar ein leichtes Chancenplus. Am Ende hätten wir uns nicht beschweren dürfen, wenn es 2:2 ausgegangen wäre“, sagte Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder, der nicht nur seine Akteure Lowaßer und Jonas Richter ein Sonderlob attestierte, sondern auch Schiedsrichter Patrick Hahn: „Er hat eine tadellose Leistung gezeigt.“

TuS Jevenstedt: Lowaßer – T. Wicker (46. Gömpel), Gersteuer, Lehmann, Richter – Szalies, Ma. Mrosek (46. Neben) – Ja. Kaak (66. Klug), Mi. Mrosek, Jo. Kaak – Seefeldt.
Schiedsrichter: Hahn (TSV Altenholz) – Zuschauer: 275.
Tore: 1:0 Szalies (5.), 2:0 Mi. Mrosek (55., FE), 2:1 Krause (79.).

12.11.2018 - Landeszeitung

Husum marschiert – Rantrums Aufschwung gestoppt

Marco Nagel (l.) ist nach einem Fallrückzieher gelandet und sieht seinen Ball zum 2:0 für Husum im Tor einschlagen. Foto: GIT

HUSUM (bjg) - Herbstmeister Husumer SV hat auch im ersten Spiel der Rückrunde in der Fußball-Landesliga Schleswig da weiter gemacht, wo er in der Hinrunde aufgehört hat und ließ dem Büdelsdorfer TSV, immerhin bis dato zweitbeste Auswärtsmannschaft der Liga, beim 3:0 (0:0) keine Chance. Der Rantrummer Aufwärtstrend dagegen wurde vorerst durch ein 1:2 in Jevenstedt unterbrochen.

Husumer SV – Büdelsdorf 3:0 (0:0)
„Das war eine unserer besten Saisonleistungen, da wir gegen einen guten Gegner über 90 Minuten mannschaftlich geschlossen und konzentriert das Tempo hochgehalten haben“, sagte Husums Coach Torsten Böker. Früh wurden die Gäste durch konsequentes Pressing unter Stress gesetzt. Damit provozierte die Böker-Elf Büdelsdorfer Ballverluste und erarbeitete sich eine Reihe hochkarätiger Tormöglichkeiten. Wenn man den Husumern einen Vorwurf machen wollte, dann dass sie ihre Chancen zunächst nicht nutzen. Dies lag allerdings auch an zwei Pfostentreffern des spielfreudigen Hendrik Fleige sowie des ebenfalls überzeugenden Niklas Ludwig. Zudem wurden zwei Versuche von Kevin Knitel auf der Linie geklärt und einen Schuss von Fabian Arndt hielt der beste BTSVer an diesem Nachmittag, Keeper Paul Schlotfeldt, überragend. So ging es torlos in die Pause, aber auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Und nachdem Knitel das dritte Mal nur Aluminium getroffen hatte, war es letztlich Fleige, der mit einer feinen Einzelleistung nahezu die gesamte Büdelsdorfer Hintermannschaft düpierte und zum 1:0 (70.) einschoss. Dann erzielte Marco Nagel, der mit seinem Pendant Niklas Ludwig auf der anderen Seite eine starke Flügelzange bildete, erzielte einen Treffer Marke „Tor des Jahres“. Nach einer Standardsituation nahm der etatmäßige Innenverteidiger den Ball mit der Brust an, um diesen dann per Fallrückzieher im Netz unter zu bringen (74.). Auch den letzten Treffer der Partie erzielte Nagel (87.) auf Vorlage von Marvin Matthiesen.

„ Wir schaffen es immer besser, die Balance zwischen Offensive und Absicherung herzustellen. Wir werden aber auch weiterhin nicht locker lassen, um die schon gute Entwicklung weiter voranzutreiben“, sagte Böker nach dem positiven Abschluss des Fußballjahres im heimischen Friesenstadion. Die letzten drei Partien vor der Winterpause bestreitet die Husumer SV auswärts.

TuS Jevenstedt –  TSV Rantrum 2:1 (1:0)
Trotz einer ansprechenden Leistung beim Debüt ihres neuen Trainers Hans-Jürgen „Hansi“ Sievers musste sich der TSV Rantrum beim neuen Tabellenzweiten geschlagen geben. Dabei konnten die Gäste eine Reihe von hochkarätigen Gelegenheiten nicht im Tor unterbringen. Sievers war grundsätzlich mit der Leistung seiner Mannen einverstanden, haderte jedoch mit dem Chancenwucher. „Für den Aufwand, den wir betrieben haben, hätten wir mindestens einen Punkt verdient gehabt, haben uns aber leider am Ende nicht belohnt. Wir haben in diesem Spiel sehr viel richtig gemacht, stehen aber trotzdem mit leeren Händen da und das ist bitter.“

Rantrum hätte gleich mit der ersten Chance in Führung gehen müssen, jedoch vergab Sturmtank Thies Clausen seinen ersten Hochkaräter. Die Hausherren zeigten sich effektiver und nutzten einen Stellungsfehler in der Rantrumer Hintermannschaft durch Jan-Mattes Szalies zum 1:0 (5.). Trotz des frühen Rückschlags zeigten sich die Lagedeich-Kicker unbeeindruckt. Durch Pressing kamen sie immer wieder Ballgewinnen und spielten dann schnell in Spitze. Die besten Gelegenheiten vergaben Marvin Theede, der auffällige Damian Krause und Spielmacher Danny Jeßen. Glück hatte Rantrum, als ein Schuss von Mathis Mrosek auf der anderen Seite nur an die Latte klatschte (41.). Auch nach dem Wechsel waren die Gäste sofort präsent. Das Tor erzielte dann aber doch wieder der Gastgeber. Rantrums Keeper Lev Meesenburg hatte einen Jevenstedter im Strafraum von den Beinen geholt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Mirko Mrosek sicher (55.). Die Gastgeber verlegten sich nun auf Konter, spielte diese jedoch oftmals nicht konsequent zu Ende, so dass die Rantrumer Defensive meist rechtzeitig klären konnte. Erst in der Schlussphase fiel der längst fällige Anschlusstreffer durch Krause (79.). Danach waren Chancen auf den Ausgleich vorhanden. Jakob Spreckelsen scheiterte am stark reagierenden TuS-Torwart Yannick Lowaßer (83.). Kurz vor Schluss kam Abwehrchef Kim Lorenzen nach einer Ecke aus kurzer Distanz zum Abschluss, traf den Ball aber nur am Schienbein, so dass das Spielgerät sein Ziel verfehlte.
12.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

FuPa-Elf der Woche

www.fupa.net

Die Heimbilanz aufhübschen

Fußball-Landesliga Schleswig: TuS Jevenstedt empfängt den TSV Rantrum / Büdelsdorfer TSV vor hoher Hürde in Husum
Nach abgelaufener Sperre kann Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder gegen Rantrum wieder auf Johannes Kaak (links, im Duell mit dem Friedrichsberger Harm Ohm) zurückgreifen. Foto: hobke

RENDSBURG (M. Nass, S. Smit, T. Schulz und J. Hobke) - Zum Rückrundenauftakt in der Fußball-Landesliga Schleswig steht der Büdelsdorfer TSV vor einer hohen Hürde. Das Team von Trainer Henning Hardt muss beim ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV antreten. Der Osterrönfelder TSV hat im Kreisderby gegen den Eckernförder SV ebenso Heimrecht wie der MTSV Hohenwestedt gegen den TSV Friedrichsberg-Busdorf und der TuS Jevenstedt gegen den TSV Rantrum.

Osterrönfelder TSV - Eckernförder SV (Heute 14 Uhr)
Nach Abschluss der Hinrunde trennt die Osterrönfelder nur das bessere Torverhältnis von einem direkten Abstiegsplatz. „Wir wussten von Anfang an, dass wir da unten reinrutschen können, wenn sich unsere Personalsituation nicht bessert. Jetzt müssen wir den Abstiegskampf einfach annehmen und uns in jeder Partie am Riemen reißen“, fordert OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Personell gibt es für die Blau-Gelben auch im Derby gegen den Tabellensechsten aus Eckernförde wieder zahlreiche Baustellen, da zusätzlich zum Ausfall von Vitaljis Stols (Prellung) mit Özgur Cavdar und Dennis Schnepel gleich zwei Spieler grippegeschwächt auf der Kippe stehen. Dafür kehrt Torwart Anton Dembowski nach seiner Sperre zurück und auch Finn-Jerrit Brocks ist wieder eine Alternative. Unabhängig von den anhaltenden Personalproblemen wollen die Männer vom Bahndamm nun aber vor allem einen guten Start in die Rückrunde hinlegen. Beim 2:0-Hinspielsieg an der Ostsee haben die Osterrönfelder bereits bewiesen, wie man gegen den ESV gewinnen kann. „Wir haben es in diesem Spiel ganz gut gemacht, jedoch sind das jetzt natürlich andere Vorzeichen. Dennoch wollen wir uns nun das Selbstvertrauen zurückholen und Punkte aus diesem Spiel mitnehmen“, so Lehmann. Die Statistik sollte dem OTSV Mut machen. In den letzten fünf Duellen mit dem ESV verloren die Blau-Gelben nur ein Mal. 

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Heute, 14 Uhr)
„Wenn wir so auftreten wie am letzten Wochenende gegen den VfR Horst (0:2, d. Red.), brauchen wir die Reise an die Westküste gar nicht erst auf uns zu nehmen“, geht Büdelsdorfs Trainer Henning Hardt mit einem mulmigen Gefühl in den heutigen Rückrundenauftakt beim Tabellenführer Husumer SV. Der kommende Gegner ist die einzige Ausnahmemannschaft der Liga. Sie ist der Konkurrenz mittlerweile schon um acht Punkte enteilt und noch ungeschlagen. „Wir werden läuferisch voll gefordert werden. Und sollten wir nicht voll bei der Sache sein und keine andere Einstellung an den Tag legen als zuletzt, könnten die uns auch ganz schnell mal zwei oder drei Tore innerhalb kürzester Zeit einschenken“, warnt Hardt seine Jungs. Ausgerechnet beim Spitzenreiter plagen den Coach erstmals in dieser Saison deutlich spürbare personelle Sorgen. So wird es im Defensivbereich zu einigen Umstellungen kommen müssen, denn Rune und Mattes Hardt werden verletzungs- beziehungsweise krankheitsbedingt wohl nicht zur Verfügung stehen. Auch auf die Dienste von Arthur Roller, Tim Münz und Philipp Orlowski wird Hardt vermutlich nicht bauen können. „Jetzt muss sich der große Kader eben mal bezahlt machen“, meint Hardt und hofft dabei insgeheim auf eine Wiederholung des Achtungserfolges im Hinspiel (0:0). Der BTSV ist immerhin eines von drei Teams, gegen den der Spitzenreiter Federn ließ.

MTSV Hohenwestedt – TSV Friedrichsberg-Bu. (Heute, 16 Uhr)
Mit dem Oberliga-Absteiger aus Schleswig kommt ein Gegner, mit dem der MTSV noch eine Rechnung offen hat, verlor man das Hinspiel nach der bisher schwächsten Saisonleistung doch sang- und klanglos mit 0:4. „Da waren wir überhaupt nicht auf dem Platz. Die Niederlage war auch in der Höhe vollauf verdient“, erinnert sich MTSV-Coach Udo Kochanski nur ungerne an das erste Aufeinandertreffen. Für den Gastgeber zählt derzeit jeder Punkt aufgrund der großen Dichte Richtung Abstiegszone. Von daher gilt die Devise „verlieren verboten“. Dazu muss der MTSV aber wieder eine ansprechendere Leistung liefern als am vergangenen Wochenende beim letztlich schmeichelhaften Punktgewinn gegen den FC Reher/Puls (1:1). Personell dürfte dem Vorhaben nichts im Wege stehen, alle Mann sind an Deck.

Tus Jevenstedt – TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
Nach der Hinrunde grüßt Aufsteiger TuS Jevenstedt von Platz 3 der Tabelle und ist somit inoffizieller „Rendsburger Herbstmeister“. „Wir sind sehr froh über die Platzierung. Die Jungs haben bislang eine grandiose Leistung gezeigt. Hinter allem steckt aber sehr viel Arbeit“, sagt TuS-Coach Michael Rohwedder und fügt an: „Wir haben noch Luft nach oben.“ Vor allem vor eigenem Publikum. Zwar ist die Ausbeute mit zwei Siegen, zwei Unentschieden und zwei Niederlagen nicht sonderlich schlecht, gleichwohl räumt Rohwedder ein, dass seine Mannschaft daheim etwas verkrampfter auftrete als in der Fremde. „Ich weiß nicht, ob es an der hohen Erwartungshaltung der Fans liegt, aber es fehlt in den Heimspielen die Lockerheit, weil die Jungs es vielleicht zu gut machen wollen.“ Zum Rückrundenauftakt haben die Jevenstedter die Chance, ihre Heimbilanz etwas aufzuhübschen, Rohwedder erwartet mit dem Tabellenzwölften aus Rantrum jedoch einen sehr wehrhaften Gegner. „Rantrum ist besser, als es die Tabelle aussagt. Eine richtig unangenehme Mannschaft. Das wird keine einfache Aufgabe.“ Zumal die personelle Situation nicht die beste ist. „Am Dienstag waren aufgrund von Verletzungen, Krankheiten und anderen Sachen nur sechs Mann beim Training“, berichtet Rohwedder, der aber trotzig nach vorne blickt: „Wir werden zum Spiel schon irgendwie eine schlagkräftige Mannschaft aufbieten. Schließlich wollen wir diese gute Platzierung so schnell nicht wieder hergeben.“

10.11.2018 - Landeszeitung

Viele Verletzte beim Osterrönfelder TSV vor dem Heimspiel gegen den Eckernförder SV

Der Osterrönfelder TSV kann im Heimspiel gegen den Eckernförder SV personell nicht aus dem Vollen schöpfen. © Andre Haase

Am 16. Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig erwartet der Osterrönfelder TSV mit dem Eckernförder SV einen schweren Brocken. Der Büdelsdorfer TSV läuft bei der ungeschlagenen Husumer SV auf, während der starke Aufsteiger vom TuS Jevenstedt den TSV Rantrum empfängt.

Osterrönfelder TSV –Eckernförder SV (Sbd., 14 Uhr)
"In diesem Derby ist immer alles möglich. Wir haben schon im Hinspiel gezeigt, dass es geht und wollen natürlich mit einem Sieg den Tabellenkeller verlassen, damit wir den Anschluss nicht verlieren", orakelt OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann. Hinter den Einsätzen einiger angeschlagener Akteure stehen zwar Fragezeichen, doch Fuhrmann ist optimistisch. "Fast alle Teams haben momentan mit Verletzten zu kämpfen, deshalb jammern wir nicht, sondern stellen uns der Aufgabe. Wir werden schon eine schlagkräftige Truppe ins Rennen schicken, denn Heimspielmodus ist angesagt", so Fuhrmann.

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Sbd., 14 Uhr)
"Augen zu und durch", sagte BTSV-Coach Henning Hardt vor dem Duell bei der Übermannschaft der Liga. "Ich kann mir unsere Heimschwäche absolut nicht erklären. Dafür läuft es auswärts ja umso besser. Darauf baue ich auch in Husum. Wir sind das einzige Team, gegen das sie keinen Treffer erzielen konnten beim 0:0 im Hinspiel", sagte Hardt. Verzichten muss der ehemalige Profi auf Tim Münz (Hand), Rune Hardt (Fuß) und Arthur Roller (privat), während hinter dem Einsatz von Mattes Hardt (krank) ein Fragezeichen steht. "Trotzdem werden wir eine schlagkräftige Truppe aufbieten, um lange Paroli bieten zu können", so der BTSV-Coach.

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum (So., 14 Uhr)
"Das habe ich in meiner bisherigen Trainerlaufbahn noch nicht erlebt", sagte TuS-Coach Michael Rohwedder angesichts der personellen Notsituation seines Teams. "Wir haben so viele angeschlagene und erkrankte Spieler, dass wir unter der Woche nur mit sieben Feldspielern trainieren konnten. Das ist krass. Aber wir werden wohl 14 einsatzfähige Spieler zusammenbekommen, ansonsten muss ich mit Spielern aus der Zweiten auffüllen", so Rohwedder, der auf Jan Lindenlaub (Schlüsselbein), Nils Hüttmann (Knie) und Timo Ruge (Augenverletzung) verzichten muss. "Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, denn die Rantrumer haben gute Individualisten in ihren Reihen", so Rohwedder.

09.11.2018 · 13:41 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

So kann es weitergehen

Fußball-Landesliga: Rückrundenstart hält schwere Aufgaben für Husumer SV und TSV Rantrum bereit
Nach dem Jubel über die Herbstmeisterschaft konzentrieren sich die Husumer auf die Rückrunde. Brigitte Petersen

HUSUM/RANTRUM (Björn Gutt) - Nach der Vorrunde in der Fußball-Landesliga zeigt die Tabelle in diesem November ein repräsentatives Bild – anders als in verregneten Vorjahren mit vielen Spielausfällen. Souveräner Herbstmeister ist die Husumer SV mit sieben Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger und der TSV Rantrum als zweiter nordfriesischer Vertreter in der zweithöchsten Spielklasse des Landes hat sich offenbar nach schwierigen Wochen wieder gefangen. So kann es in der Rückrunde gern weitergehen. Allerdings warten an diesem Wochenende schwierige Aufgaben.

Husumer SV – Büdelsdorfer TSV (Sonnabend 14 Uhr) -Der Büdelsdorfer TSV war eine der wenigen und sogar die erste Mannschaft, die dem Ligaprimus im Hinspiel (0:0) einen Punktverlust beigebracht hat. Nicht nur deshalb hat Husums Coach Torsten Böker großen Respekt vor den Gästen: „Der BTSV verfügt über eine junge, spielstarke und individuell stark besetzte Mannschaft, die mit einem guten Trainer von den Voraussetzungen her zur Spitze der Liga gehören sollte. Das Potenzial ist auf jeden Fall vorhanden, die Konstanz unerklärlicherweise bislang noch nicht.“ Die Mannschaft von Trainer Henning Hardt legt bis eine erstaunliche Achterbahnfahrt hin. Es folgte an den letzten acht Spieltagen auf einen Auswärtssieg, wie beispielsweise das bemerkenswert 5:1 beim Gettorfer SC, stets eine Heimniederlage, wie das blamable 0:2 gegen den VfR Horst am vergangenen Wochenende. In der Auswärtstabelle der Landesliga stehen die Büdelsdorfer an zweiter Stelle hinter dem ebenfalls seltsam heimschwachen TuS Jevenstedt an zweiter Stelle noch vor Husum, in der Heimtabelle belegen sie mit vier Punkten Rang 14. Nach dem Gesetz der Serie wäre für den BTSV ein Sieg in Husum fällig, was die HSV natürlich verhindern will.

Fehlen wird den Kreisstädtern neben den Langzeitverletzten wohl auch der zuletzt so formstarke Finn Christiansen (Adduktorenprobleme). „Auch wenn sein Ausfall aufgrund seiner sehr guten Leistungen äußerst schmerzlich ist, werden wir kein Risiko eingehen“, sagt Torsten Böker. Dem Rest der Mannschaft habe nach der anstrengenden englischen Woche zuvor „mal wieder eine Woche mit dem normalen Trainingsrhythmus gut getan.“ Für das bereits letzte Heimspiel vor der Winterpause wünscht sich Husums Trainer noch einmal eine tolle Kulisse im Friesenstadion. „Wir wollen uns bei unseren großartigen Fans nach dieser tollen Hinrunde gut verabschieden.“

TuS Jevenstedt – TSV Rantrum (Sonntag 14 Uhr) -Beim Auswärtsspiel des TSV Rantrum in Jevenstedt gibt der neue Trainer Hansi Sievers seinen Einstand und der mit vier Punkten aus zwei schweren Spielen erfolgreiche Interimscoach Kay Steingrüber fungiert wieder als Co-Trainer. Insgesamt ist beim TSV weiter ein Aufwärtstrend mit acht Punkten aus fünf Spielen erkennbar. Sievers ist nach seinem ersten Training begeistert von seiner Mannschaft. „Mein Eindruck, dass alle wollen und der Mannschaftsgeist intakt ist, hat sich mehr als bestätigt. Wir wollen jetzt da weiter machen, wo die Truppe mit starken Leistungen zuletzt aufgehört hat und den Abstand zu den Abstiegsplätzen weiter vergrößern.“ Allerdings ist die erste gemeinsame Aufgabe für Sievers und sein Team knifflig. Der TuS Jevenstedt ist als Aufsteiger und augenblicklich Tabellen-Dritter eine der positiven Überraschungen der bisherigen Saison. „Jevenstedt hat einen ähnlichen Lauf wie wir in der letzten Saison und wird von einer Euphoriewelle getragen. Wir haben im Hinspiel durch das späte Gegentor leidvoll erfahren müssen, dass in solchen Phase auch das Glück auf deiner Seite ist. Dieses Glück wollen auch wir uns nun wieder erarbeiten“, analysiert Sievers. Bislang hat Jevenstedt jedoch als beste Auswärtsmannschaft der Liga mit sieben Siegen überzeugt. Zu Hause wird der TuS im Schnitt von mehr als 300 Zuschauern unterstützt, hat aber erst zwei Mal gewonnen. Für die Rantrumer gilt es die starke Offensive des TuS mit Torjäger Lucas Seefeldt (15 Treffer) und dem oberligaerfahrenen Mirko Mrosek in den Griff zu bekommen.

Dazu melden sich im Team von Sievers einige Leistungsträger in der Defensive wie Abwehrchef Kim Lorenzen und sein kongenialer Partner Arne Harring wieder zurück. Ausfallen werden hingegen verletzungsbedingt Thomas Pahnke, Oke Flatterich und auch Lars Michalski. Für ausreichend Unterstützung der Rantrumer wird es am Sonntag die Mitfahrgelegenheit im Fan-Bus (fünf Euro pro Person) geben. Dieser startet um 12.30 Uhr am Rantrumer Stadion-Treff.

09.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL17 17.11.18 TSV Friedrichsberg-Busdorf Husumer SV 3:3
Link zum Spiel auf fussball.de

Irres Spiel in Friedrichsberg

TSV holt nach 0:3 noch einen Punkt gegen Husum!

Nach einer halben Stunde sah der Spitzenreiter aus Husum wie der sichere Sieger in Friedrichsberg aus. Marvin Matthiesen hatte gerade das 3:0 für die Gäste erzielt und nichts spach für den gastgebenden TSV. Die Friedrichsberger zeigten jedoch eine tolle Moral und kamen noch vor der Pause durch Treffer von Schubert und Brodersen zurück. Nach dem 3:3 von Rasmus Pagel in der 77. Minute war der Höhepunkt 90 irrer Minuten erreicht - zumindest aus Sicht der Gastgeber. "Wir haben heute nach starken 25 Minuten das Spiel aus der Hand gegeben. Im Gefühl der Sicherheit agierten wir unkonzentriert und haben Friedrichsberg zu zwei Treffern eingeladen. Bis dahin hatten sie nicht eine gefährliche Aktion. Wir hatten im Laufe des Spiels weitere Gelegenheiten, es zu entscheiden. Aber wir haben Entschlossenheit und Konzentration im Abschluss vermissen lassen. Friedrichsberg hat sich so den Punkt verdient", sagte Husums Coach Torsten Böker nach dem Spiel.

Arne Strohscheer: "Mit dem Platz an der Sonne sind wir zufriedsen!"

Wir sprachen mit Husums Obmann Arne Strohscheer über den bisherigen Saisonverlauf.

Moin Arne. Wie fällt Euer Fazit der bisherigen Saison aus?
Arne Strohscheer: Mit dem Platz an der Sonne sind wir natürlich zufrieden. Zudem haben wir ein Top-Torverhältnis, was auch noch einen Bonuspunkt bedeutet. Den Platz wollen wir natürlich behalten.

Ist die Meisterschaft jetzt auch Euer Ziel?
Arne Strohscheer: So langsam wird dies unser Ziel, ja.

Was sind die Gründe dafür, dass es diese Saison bei Euch läuft?
Arne Strohscheer: Wir haben einen guten Zusammenhalt und ein gutes Spielverständnis. Zudem hat unser Coach die Jungs noch einmal weiterentwickelt.

Was erwartet ihr von den nächsten zwei Spielen bis zur Pause?
Arne Strohscheer: In Hohenwestedt ist es absolutes Neuland für uns. Natürlich wollen wir dort drei Punkte holen, auch wenn es nicht einfach wird. Der MTSV ist so etwas wie eine launische Diva. Zudem spielen wir noch gegen Eckernförde, die ich auch sehr stark einschätze. (OO)

20.11.2018 - Regionalsport

Der Spitzenreiter wackelte

Fußball-Landesliga: Nach 0:3-Rückstand knüpft der TSV Friedrichsberg-Busdorf der Husumer SV noch einen Zähler ab
Einen Schritt schneller am Ball ist Harm Ohm (TSV Friedrichsberg-Busdorf, l.) beim Duell mit dem Husumer Marco Nagel. Foto: Sieg

SCHLESWIG (Udo Mehrens) - Erstmals in dieser Saison hat die Husumer SV in einem Punktspiel der Fußball-Landesliga mehr als einen Gegentreffer kassiert. Dafür verantwortlich war der TSV Friedrichsberg-Busdorf mit dem 3:3 (3:2). Dennoch bleiben die Stormstädter ungeschlagen und souveräner Tabellenführer.

Dabei sah es zunächst nach einem Spaziergang für den Spitzenreiter von der Westküste aus. In der ersten halben Stunde hatten die Gastgeber der spielerischen Dominanz Husums nichts entgegenzusetzen. „Wir haben überhaupt nicht ins Spiel gefunden und es dem Gegner mit Ballverlusten zu leicht gemacht“, meinte TSV-Trainer Michael Schröder zu der Phase, als die HSV beim 3:0 wie der sichere Sieger aussah. „Dann haben wir die Gäste mit unseren beiden Anschlusstreffern aus dem Konzept gebracht und unter dem Strich wieder ein spektakuläres Spiel abgeliefert.“

Bereits in der 10. Minute ging die Husumer SV in Führung. Torschütze war Ex-Regionalliga Fabian Arndt, der an der Strafraumgenze freigespielt wurde und überlegt vollendete. Nur vier Minuten später erzielte Hendrik Fleige mit einem sehenswerten Schuss aus 20 Metern das 0:2. Und als es nach einer halben Stunde das dritte Mal im TSV-Gehäuse einschlug, musste man Schlimmes für die Platzherren befürchten. Wieder war Hendrik Fleige beteiligt, dessen Kopfball Marvin Matthiesen mit der Fußspitze aus einem Gewühl heraus zum 0:3 verlängerte. Doch anstatt zu resignieren, bäumten sich die Friedrichsberger noch einmal auf. Nur 180 Sekunden später profitierten sie von einem Husumer Fehlpass, Tim Schubert verkürzte auf 1:3. Und Thies Brodersen legte nach, als er zwei Minuten später trotz energischer Husumer Störversuche zum 2:3 einschoss.

Diese beiden TSV-Treffer hinterließen bei der HSV nach dem Seitenwechsel Wirkung. Das Team von Trainer Torsten Böker ließ die gewohnte Souveränität vermissen und sah sich einer Friedrichsberger Mannschaft gegenüber, die nun ein gleichwertiger Gegner war. In der 74. Minute egalisierte die Heimelf das Resultat, als Rasmus Pagel nach Vorarbeit von Marc Stegemann per Drehschuss HSV-Keeper Dennis Emken überwand. In der Schlussviertelstunde gab es auf beiden Seiten noch je eine klare Tormöglichkeit, um das Spiel zu entscheiden. Für den TSV verfehlte Harm Ohm mit einem Kopfball knapp das Ziel, für die Husumer SV vergab Hendrik Fleige.

Nach dem Abpfiff war den Worten von Husums Co-Trainer Momme Reinhold die Enttäuschung zu entnehmen: „Wir haben stark begonnen und das Spiel dann aus der Hand gegeben. Somit können wir mit dem Endresultat natürlich nicht zufrieden sein. Nach dem 3:0-Vorsprung haben wir uns wohl zu sicher gefühlt. Reinhold lobte die Friedrichsberger: „Sie haben eine großartige Moral und uns mit ihren Möglichkeiten arg in Bedrängnis gebracht.“

19.11.2018 - Schlei Bote

Husumer SV verspielt 3:0 – Rantrum besiegt Schleswig

Ausgleich für Rantrum: Marvin Theede hat alle Schleswiger ausgespielt und trifft zum 1:1. Foto: wolfgang Jebsen

RANTRUM (um/bjg) - Nach 30 Minuten war noch alles normal. Die Husumer SV führte 3:0 beim TSV Friedrichsberg und steuerte auf den 14. Saisonsieg in der Fußball-Landesliga zu. Was dann passierte, hinterließ ratlose Gesichter. Husum gab das Spiel aus der Hand, der Tabellenelfte schaffte noch den 3:3-Ausgleich. Der TSV Rantrum tat sich beim 3:1-Erfolg gegen Schlusslicht Schleswig 06 lange schwer, feierte am Ende aber doch den Sprung auf Platz zwölf.

TSV Friedrichsberg – Husumer SV 3:3 (2:3)
Erstmals in dieser Saison kassierte Husum in einem Spiel mehr als einen Gegentreffer. Dabei sah es zun?chst nach einem Spaziergang f?r den souver?nen Spitzenreiter von der Westk?ste aus. In der ersten halben Stunde hatten die Gastgeber aus Schleswig der spielerischen Dominanz der Husumer nichts entgegenzusetzen. „Dann haben wir sie mit unseren Anschlusstreffern etwas aus dem Konzept gebracht“, meinte TSV-Trainer Michael Schr?der. Die Worte von Husums Co-Trainer Momme Reinhold zeigten Entt?uschung. „Wir haben stark begonnen und das Spiel dann aus der Hand gegeben. Wir haben uns wohl zu sicher gef?hlt. Der einzig positive Aspekt nach dieser Begegnung ist der, dass wir immer noch ohne Niederlage ganz vorn stehen."

Bereits in der 10. Minute ging die HSV in Führung. Torschütze war Fabian Arndt, der an der Strafraumgrenze freigespielt wurde und überlegt vollendete. Nur vier Minuten später erzielte Hendrik Fleige mit einem sehenswerten Schuss aus gut 20 Metern das 0:2. Als es nach einer halben Stunde das dritte Mal im TSV-Gehäuse einschlug – Marvin Matthiesen traf –, mussten die Platzherren Schlimmes befürchten. Doch anstatt völlig zu resignieren, bäumte sich Friedrichsberg auf. Nur 180 Sekunden nach dem 0:3 profitierten sie von einem Husumer Fehlpass und verkürzten durch Tim Schubert. Weitere zwei Minuten danach setzte sich Thies Brodersen durch und schoss zum 2:3 ein.

Diese beiden Treffer zeigten bei der HSV auch nach dem Seitenwechsel Wirkung. Das Team von Trainer Torsten Böker ließ die gewohnte Souveränität vermissen – und wurde dafür bestraft. In der 74. Minute glich die Heimelf aus, als Rasmus Pagel per Drehschuss HSV-Keeper Dennis Emken überwand. In der Schlussviertelstunde vergaben Harm Ohm für Friedrichsberg und Hendrik Fleige für Husum je eine klare Chance.

TSV Rantrum – Schleswig 06 3:1 (0:1) 
Bis der Erfolg gegen das abgeschlagene Schlusslicht unter Dach und Fach war, musste der TSV Rantrum bange Minuten überstehen. Am Ende war der Sieg aufgrund der größeren Spielanteile und besseren Chancen verdient. Für Rantrums neuen Coach Hans-Jürgen Sievers war es nach der unglücklichen 1:2-Niederlage in Jevenstedt der erste Sieg. „Wir sind froh, dass wir das Spiel noch gedreht und den Sieg eingefahren haben. Am Ende zählen für uns nur die drei Punkte. Die stärken Moral und Selbstvertrauen.“

Die erste Halbzeit ließ gerade in spielerischer Hinsicht zu wünschen übrig. Viele kleine Fouls störten den Spielfluss. Die defensiv eingestellten Gäste suchten ihr Heil über Konter. Ein solcher war dann auch von Erfolg gekrönt, als Cedric Flor in die Tiefe geschickt wurde und zum 0:1 einschob (20.). Das saß bei den Rantrumern, die fortan noch verunsicherter agierten. Thies Clausen und Marvin Theede vergaben beste Chancen fast schon kläglich.

Sievers: „In der Halbzeit habe ich die Jungs bei der Ehre gepackt.“ Anscheinend fand der TSV-Coach die richtigen Worte. Kurz nach Wiederanpfiff erzielte Theede den Ausgleich. Dieser Treffer befreite die Rantrumer, die jetzt aufs Gaspedal drückten. Ein Abseitstor von Oke Flatterich wurde noch aberkannt, jedoch war wenig später der starke Youngster Jan Ole Bruhn zur Stelle (65.) und markierte das verdiente 2:1. Schleswig reklamierte ein Handspiel des Torschützen, doch der Treffer zählte.

„In der Folge haben wir es versäumt, schnell nachzulegen. Dann wäre Ruhe gewesen“, meinte Sievers. Schleswig 06 gab nicht auf und setzte den einen oder anderen Nadelstich – aber vergeblich. Als Theede in der 83. Minute nach einem Fehler von 06-Keeper Helbig das 3:1 erzielte, war das Spiel entschieden. „Wir haben ein Etappenziel erreicht, sind aber noch lange nicht am Ziel“, sagte Sievers. Mit dem fünften Saisonsieg verließ der TSV Rantrum vorerst wieder die Abstiegsplätze.
19.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Friedrichsberg will den Tabellenführer ärgern

Fußball-Landesliga: Die noch unbesiegte Husumer SV kommt heute als Favorit
Jonas Goos (M.) und seine Mitspieler vom TSV Friedrichsberg-Busdorf wollen sich nach Kräften gegen den Spitzenreiter Husumer SV wehren. Foto: Sieg

SCHLESWIG (um) - Auswärts fünf Tore erzielt und trotzdem mit leeren Händen nach Hause gefahren – das war die bittere Erkenntnis beim Fußball-Landesligisten TSV Friedrichsberg-Busdorf nach der 5:6-Niederlage beim MTSV Hohenwestedt. Mindestens einen Zähler hatten sich die „Blauen“ erhofft, um einigermaßen gerüstet in das schwere Heimspiel gegen den Spitzenreiter Husumer SV am Sonnabend um 14 Uhr zu gehen. Daraus wurde nichts.

Allerdings hätte auch ein Punktgewinn nichts an der Favoritenrolle der Gäste von der Westküste geändert. TSV-Trainer Michael Schröder machte seinen Jungs hinsichtlich des Hohenwestedt-Spiels nicht die geringsten Vorwürfe: „Es war natürlich sehr ärgerlich, dass wir das meiner Meinung nach verdiente Remis verpasst haben. Wir konnten in dieser spektakulären Partie immerhin zwei Mal einen Zwei-Tore-Rückstand egalisieren.“

Die Husumer SV ist das dominierende Team in der Landesliga Schleswig. Die Mannschaft von Trainer Torsten Böker ist bei 13 Siegen und drei Unentschieden noch ungeschlagen und weist schon jetzt einen Vorsprung von neun und zehn Punkten auf die ärgsten Verfolger TuS Jevenstedt und Nordmark Satrup auf. Beeindruckend ist auch das Torverhältnis von 49:8. Bislang hat noch keine Mannschaft mehr als einen Treffer gegen die HSV erzielt. Der seit zwei Jahren geplante Aufstieg in die Oberliga scheint in dieser Saison endlich zu gelingen.

Trotz der fast makellosen Husumer Zwischenbilanz ist man im Friedrichsberger Lager optimistisch. Ein Grund dafür ist die zuletzt demonstrierte Heimstärke, und die will der TSV nun auch den Spitzenreiter spüren lassen. Michael Schröder fühlt sich in der Außenseiterrolle wohl: „Husum hebt sich durch viel Qualität und enorme Erfahrung von allen anderen Teams dieser Spielklasse deutlich ab und steht zu Recht an der Spitze. Wir aber wissen, was wir gerade auf eigenem Platz leisten können und werden den Gästen mit Respekt, aber auch mit viel Selbstvertrauen entgegentreten.“

Ganz dicht vor einer Überraschung stand der TSV bereits beim Hinspiel in Husum. Bis zur 89. Minute hielten die „Blauen“ ein 1:1, mussten dann aber doch noch den Siegtreffer der HSV hinnehmen.
17.11.2018 - Schlei Bote

Endspurt beginnt mit Nordderbys

Fußball-Landesliga: Husumer SV und TSV Rantrum treffen am Wochenende auf die Schleswiger Teams
Turm in der Abwehr: Auf die Qualitäten von Innenverteidiger Arne Harring (beim Kopfball) setzt der TSV Rantrum auch im Heimspiel gegen Schleswig 06. Foto: wolfgang jebsen

HUSUM / RANTRUM (Björn Gutt) - Wenn das Wetter es zulässt, stehen in der Fußball-Landesliga Schleswig noch drei Spieltage vor Weihnachten auf dem Programm – bei sehr unterschiedlichen Voraussetzungen für die beiden nordfriesischen Vertreter. Die Husumer SV ist mit zehn Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz weiter das Maß aller Dinge in der zweithöchsten schleswig-holsteinischen Spielklasse. Dennoch ist das Auswärtsspiel beim schwer ausrechenbaren Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf eine durchaus ernstzunehmende Aufgabe. Für den Tabellen-13. TSV Rantrum ist im Abstiegskampf ein Heimsieg gegen den Tabellenletzten Schleswig 06 Pflicht.

TSV Rantrum – Schleswig 06 (So. 14 Uhr) 
So richtig verdaut hat Hansi Sievers, die vermeidbare 1:2-Niederlage beim TuS Jevenstedt bei seinem Debüt noch nicht. „Eigentlich haben wir nicht viel falsch gemacht“, meint der neue Trainer des TSV Rantrum. „Die Niederlage war nicht nur unglücklich, sondern auch unnötig, weil wir eine Vielzahl bester Chancen nicht genutzt haben. Wir müssen die PS auf die Straße bringen.“ Das Gute sei, so Sievers, dass sich die Spieler des Ernstes der Lage bewusst seien und durch vollen Einsatz sowie Konzentration die Situation ändern und positiv gestalten wollten. Das Heimspiel gegen das desolate Schlusslicht Schleswig 06 sieht der Rantrumer Trainer aber keineswegs als Selbstgänger: „Das wird eine Kopfsache. Die Qualität ist bei uns vorhanden und wissen um unsere Stärken. Ich bin mir sicher, dass alle Spieler alles dafür tun werden, diese auch zu zeigen und Beginn an Vollgas geben.“

Der einst so ruhmreiche Gegner aus Schleswig schaut auf einen sportlich katastrophalen Saisonverlauf: lediglich ein Sieg und ein Unentschieden aus 16 Spielen, zuletzt zehn Niederlagen in Folge, davon zwei sogar zweistellig, schwächste Defensive und Offensive der Liga. Nach der Trainerposse um den bereits vor der Saison geschassten Sascha Möller (mittlerweise SC Weiche Flensburg 08 III) und dem Rücktritt des Managers Benjamin Pohlmann versucht sich mit dem 23-jährigen Nicklas Loose nun schon der fünfte Kandidat in dieser Saison auf der Trainerbank von 06.

Bei Rantrum fehlen die verletzten Thomas Grabowski und Lars Michalski. Dafür stehen Oke Flatterich und Jan Ole Bruhn voraussichtlich wieder im Kader.

TSV Friedrichsberg – Husumer SV (Sbd. 14 Uhr) 
Tabellenführer Husum sollte nach den Erfahrungen aus dem Hinspiel gewarnt sein. Erst durch ein spätes Tor von Daniel Hornburg (89.) wurde damals der ersatzgeschwächte Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 2:1 besiegt. Die Schleswiger stellten die Husumer mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor Probleme, beinahe wären die Stormstädter zur Pause in Rückstand geraten. HSV-Coach Torsten Böker sieht sein Team mittlerweile im Abwehrverhalten deutlich stabiler, hat aber Respekt vor den Stärken des Gegners. „Friedrichsberg gehört mit seiner Qualität sicherlich zu den besseren Mannschaften in der Landesliga, was sich nach schwachen Saisonstart mit immer konstanter werdenden Leistungen und Ergebnissen zuletzt auch gezeigt hat. Zu Hause ist der TSV noch stärker einzuschätzen. Wir werden aber gut vorbereitet sein und Lösungen parat haben“, sagt Böker.

Es könnte ein Spektakel mit vielen Tore geben. Bislang gab es bei Spielen mit Friedrichsberger Beteiligung 4,5 Treffer im Schnitt, zuletzt bestärkte die drittbeste Offensive der Liga diese Tendenz mit der 5:6-Niederlage beim MTSV Hohenwestedt. Die Verwundbarkeit in der Abwehr gleichen die Schleswiger oft durch Heimstärke aus. 15 der 21 Punkte holte der TSV am heimischen „Öhr“, die letzten vier Heimspiele wurden gewonnen.

Die Stormstädter müssen also auf der Hut sein, um die Serie von mittlerweile 20 Pflichtspielen ohne Niederlage auszubauen. Da trifft es sich gut, dass Böker personell nahezu aus dem Vollen schöpfen kann. Neben den Langzeitverletzten wird nur Finn Christiansen (Adduktoren-Probleme) ausfallen.

16.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL18 24.11.18 MTSV Hohenwestedt Husumer SV 1:6
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Elf des Tages

27.11.2018 - Regionalsport
27.11.2018 - www.fupa.net

Ein Gegentor aus dem Nichts

Fußball-Landesliga Schleswig: Osterrönfelder TSV unterliegt dem Gettorfer SC mit 0:1 / Hohenwestedt gegen Husum chancenlos
Viele Duelle im Mittelfeld prägten das Derby zwischen den Osterrönfeldern um Dennis Schnepel (gelbes Trikot) und dem Gettorfer SC um Constantin Westphal (am Ball). hobke

RENDSBURG (M. Nass, T. Schulz, S. Smit und T. Meyer ) - Ein Spieltag zum Vergessen: Der Osterrönfelder TSV (0:1 gegen Gettorf), der MTSV Hohenwestedt (1:6 gegen Spitzenreiter Husum), der TuS Jevenstedt (0:3 gegen Reher/Puls) und die Büdelsdorfer TSV (1:4 beim TSV Nordmark Satrup) kassierten in der Fußball-Landesliga Schleswig Niederlagen.

Osterrönfelder TSV – Gettorfer SC 0:1 (0:1) Mit einer Rudelbildung nach dem Schlusspfiff endete die umkämpfte Partie am Bahndamm, in dem die Gäste aus Gettorf das nötige Glück auf der Habenseite hatten, um die drei Punkte aus Osterrönfeld mitzunehmen. Neben der Partie verlor der OTSV auch noch Arend Müller, der nach Spielende aufgrund einer vermeintlichen Tätlichkeit die Rote Karte sah. Bei kalten Temperaturen sahen die gut 150 Zuschauer eine ausgeglichene und chancenarme Partie, in der die Gastgeber im ersten Durchgang noch den besseren Eindruck machten. In den meisten Aktionen fehlte aber auf beiden Seiten stets die nötige Präzision im Abschluss. Aus dem Nichts musste OTSV-Schlussmann Anton Dembowski dann aber hinter sich greifen, als GSC-Verteidiger Niklas Wolf aus kurzer Distanz traf (45.). „Wir sind heute nicht entschlossen genug in die Bälle gegangen und waren im Kopf irgendwie nicht frisch genug. Wenn nicht jeder versucht, an seine Grenzen zu gehen, können wir keine Punkte holen“, vermisste OTSV-Trainer Olaf Lehmann den nötigen Einsatzwillen bei seiner Elf. Nach dem Seitenwechsel besaßen die Osterrönfelder zwar mehr Spielanteile, waren in ihren Offensivaktionen allerdings nicht zwingend genug. „Einige Spieler haben sich zu sehr auf die anderen verlassen. Irgendwie hat auch zu oft die Ruhe gefehlt, um den entscheidenden Ball zu spielen“, fand Lehmann schnell einige Gründe für die Niederlage.

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Doose (54. Knuth), A.Müller, Sopha, Struck – S. Müller (60. Brocks), Ignatans (70. Brutt), Dogan, Kuklinski, Schnepel – Korkmaz. Schiedsrichter: Dwinger (SV Todesfelde) – Zuschauer: 150. Tore: 0:1 N. Wolf (45.) Rote Karte: A. Müller (OTSV) wegen Tätlichkeit nach Spielende.

MTSV Hohenwestedt – Husumer SV 1:6 (0:2) „Die Überlegenheit von Husum müssen wir neidlos anerkennen. Das ist die mit Abstand beste Mannschaft in der Liga“, lobte MTSV-Pressesprecher Thomas Ohrt den Spitzenreiter. Der Gastgeber der kurzfristig auf die erfahrenen Stammkräfte Marcel Pinkert und Henning Gieseler verzichten musste, lag nach 17 Minuten schon 0:2 zurück. „Unser Plan, so lange wie möglich die Null zu halten, war schnell über den Haufen geworfen. Husum hat das gut gemacht, früh attackiert und uns zu Fehlern gezwungen, die man dann eiskalt ausnutzte“, analysierte Ohrt. Auch in Durchgang 2 kam der Gast schnell auf Hochtouren und entschied mit zwei weiteren Toren frühzeitig die Partie.

MTSV Hohenwestedt: Blaas – Breiholz, Taedcke (75. Boye), Zauter (82. C. Gieseler), C. Sievers – Landt, Scherbarth, T. Sievers, Rathje (86. Feldmann) – Kochanski, Schnoor. Schiedsrichter: Hahn (SC Kellenhusen) – Zuschauer: 250. Tore: 0:1 Mattiesen (12.), 0:2 Fleige (17.), 0:3 Arndt (51.), 0:4 Fleige (61.), 1:4 Kochanski (76.), 1:5 Ludwig (81.), 1:6 Knitel (89.).

TSV Nordmark Satrup – Büdelsdorfer TSV 4:1 (3:1) Null Punkte und 1:10 Tore: So lautet die Rückrundenbilanz des BTSV nach der Niederlage beim Tabellenzweiten. Die Elf von Trainer Henning Hardt befindet sich weiter im freien Fall. „Das könnten ungemütliche Weihnachten werden, sollten wir das letzte Spiel vor der Winterpause gegen den MTSV Hohenwestedt auch noch in den Sand setzen“, befürchtet Hardt. Nach elf Minuten lagen die Blauen 0:2 zurück. „Beim 1:0 fliegt uns ein eigener Eckstoß um die Ohren und auch beim 2:0 stellen wir uns nicht gerade clever an“, monierte Hardt. Knapp eine Viertelstunde nach dem 0:3 sorgte Leif Peters mit einem Eigentor für Büdelsdorfer Jubel (39.). „Die zweite Halbzeit ging dann auch komplett an uns“, sagte Hardt, der bei den Chancen von Tim Münz, Philipp Orlowski und Marvin Jessen jedoch die Effektivität vermisste. Der endgültige Knockout folgte dann in der Nachspielzeit, als der gerade eingewechselte Jannik Sellmer eine von zwei Gelegenheiten nach der Pause zum 4:1-Endstand verwertete.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Reiser, Müller, H. Hardt (76. Knutzen), Jeß – Schröder, Tischer (66. Orlowski), Ermeling (46. Roller), Jessen, Münz – M. Hardt. Schiedsrichter: Deeg (VfL Bad Schwartau) – Zuschauer: 80. Tore: 1:0 L. Petersen (10.), 2:0, 3:0 Böhm (11., 25.), 3:1 Peters (39., ET), 4:1 Sellmer (90.+3).

TuS Jevenstedt – FC reher/Puls 0:3 (0:1) Die dritte Heimpleite bezeichnete Jevenstedts Trainer Michael Rohwedder als „verdient“. Obwohl zweimal Johannes Kaak und Mirko Mrosek zu guten Torchancen in Halbzeit 1 für den personell gebeutelten Aufsteiger kamen, verzeichneten die mit einem sehenswerten Umschaltspiel ausgestatteten Gäste noch zwei Chancen mehr. „Reher war zweikampfstärker, lauffreudiger und aggressiver in den Zweikämpfen. In der Luft haben sie zudem alles abgeräumt“, sagte Rohwedder. So verwunderte die Pausenführung der Gäste nicht. Als der TuS-Trainer vor 245 Zuschauern gerade auf Dreierkette umstellen und einen zweiten Stürmer bringen wollte, kassierte Torhüter Malte Tischer wegen Reklamierens die Gelb-Rote Karte (71.). Ein Eigentor des aus Hamburg „eingeflogenen“ Piet Gömpel (75.) und ein Treffer von Ole Dau (85.) machten den Auswärtssieg perfekt. „Wir hatten kein Zug im Spiel, hinten haben wir nicht richtig zugepackt. Heute hatten wir mehr Baustellen als der Berliner Flughafen.“

TuS Jevenstedt: Tischer – Ma. Mrosek, N.-O. Lehmann, Lühder (71. Lowaßer), Jo. Kaak, Ruge, Gömpel, Gersteuer, Klug, Neben, Mi. Mrosek. Schiedsrichter: Werner (DJK Flensburg). – Zuschauer: 245. Tore: 0:1 Seider (20.), 0:2 Gömpel (75., ET), 0:3 Dau (85.).

26.11.2018 - Landeszeitung

Chancenwucher wird Rantrum zum Verhängnis

Fußball-Landesliga: MTSV Hohenwestedt stellt nach dem Tabellenführer den zweitbesten Angriff / Rantrum empfängt Eckernförde
Kein Durchkommen: Rantrums Marvin Theede scheitert hier an der Eckernförder Abwehr mit Torhüter Marcel Weynell. Jebsen

HUSUM (bjg) - Der Fußball-Landesligist TSV Rantrum steckt nach der vermeidbaren 0:2-Niederlage gegen den Eckernförder SV weiterhin mitten im Abstiegskampf. Dabei muss sich der Tabellenzwölfte den Vorwurf gefallen lassen, seine Torchancen fahrlässig liegen gelassen zu haben. Die Husumer SV grüßt dank des deutlichen 6:1 über den MTSV Hohenwestedt immer noch von ganz oben. Coach Torsten Böker war besonders von der Art und Weise des HSV-Fußballs angetan.

TSV Rantrum – Eckernförder SV 0:2 (0:0) „Wir machen unsere Chancen nicht rein und werden dafür bestraft“, sagte Rantrums Coach Sievers sichtlich bedient. Denn seine Mannschaft hatte gerade in der ersten Halbzeit mehrfach die Chance, in Führung zu gehen. Es fehlte die letzte Konsequenz vor dem Tor. „Wir hatten in der ersten Halbzeit alles im Griff, allerdings wollte die Kugel einfach nicht über die Linie“, haderte Sievers auch mit dem Schicksal. Sein Gegenüber Maik Haberlag war hingegen glücklich und erleichtert. „Rantrum hat in der ersten Halbzeit viel investiert und wir hatten Glück, nicht in Rückstand geraten zu sein. Nach der Pause haben wir eine Schippe draufgelegt und am Ende die Tore gemacht. Der Sieg war verdient“, meinte Haberlag.

Beide Mannschaften wollten zunächst keine Fehler machen und begannen abwartend. Eckernförde verzeichnete zwar mehr Ballbesitz, die Lagedeich-Kicker sorgten aber für mehr Torgefahr. Dabei standen oftmals die Offensivkräfte Damian Krause und Marvin Theede im Fokus. Der ESV hatte besonders im Spielaufbau seine Probleme und kam erst gegen Ende der ersten Halbzeit beim Abseitstor von Christopher Nommels (37.) halbwegs gefährlich vors Tor.

Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste jedoch weitaus entschlossener zu Werke. Einen ersten Abschluss von Nommels parierte Rantrums Torwart Lev Meesenburg stark (58.). Auf der Gegenseite legte Krause einen unwiderstehlichen Alleingang hin, sein Schuss ging aber übers Tor (61.). Es folgte die turbulenteste Phase der Partie. Zunächst erzielte ESV-Stürmer Franz-Philip Tuchen die Gäste-Führung (62.). Nachdem Theede dann die Riesenchance zum schnellen Ausgleich vergab, flankte Eckernfördes Henrik Stöterau im direkten Gegenzug auf den zweiten Pfosten, wo Leon Knittel in die Mitte ablegte und Ole Altendorf zum 0:2 vollendete (63.). Von diesem Doppelschlag erholte sich Rantrum nicht. Stattdessen verloren die Hausherren noch ihren besten Mann. Krause, der bereits mit Gelb vorbelastet war, ging in der gegnerischen Hälfte überhart in den Zweikampf und sah die Ampelkarte (90.).

MTSV Hohenwestedt – Husumer SV 1:6 (0:2) Husum war dem teilweise überforderten Gegner über 90 Minuten in allen Belangen überlegen. Nachdem die HSV in der vergangenen Woche trotz einer 3:0-Führung nicht über ein Remis (3:3) beim TSV Friedrichsberg-Busdorf hinausgekommen war, ließen die Schützlinge von Torsten Böker diesmal keinen Zweifel an ihrer Stärke aufkommen. Böker war entsprechend angetan vom Auftritt seiner Mannschaft. „Wir können absolut zufrieden sein und haben mit der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, sogar ein kleines Ausrufezeichen setzen können.“

Die Husumer bestimmten das Spielgeschehen von Beginn an nach Belieben und setzten den Gegner immer wieder früh unter Druck. Daher ließ die Führung auch nicht allzu lange auf sich warten. Der aufgerückte Innenverteidiger Marvin Matthiesen war nach einer Ecke (11.) zur Stelle. Nach einem weiteren erzwungenen Ballgewinn steckte der starke HSV-Spielgestalter Fabian Arndt auf Torjäger Hendrik Fleige durch (16.), der ohne Mühe einschob. Arndt, der den Torwart schon ausgespielt hatte, und Marco Nagel ließen weitere große Möglichkeiten ungenutzt. In der Schlussphase der ersten Halbzeit hatte der Gastgeber seine stärkste Phase und sorgte mit einigen Standards für Torgefahr, jedoch ohne etwas Zählbares zu erreichen.

Nach der Pause das gewohnte Bild: Husum erdrückte Hohenwestedt nahezu. So erzielte Fabian Arndt (51.) mit einem indirekten Freistoß schnell das vorentscheidende 0:3. Damit war der Husumer Torhunger jedoch nicht gestillt. Im Minutentakt rollten die Angriffe auf das Gehäuse der Hausherren zu. Der zweite Streich von Fleige (61.) brachte im Zusammenspiel mit Arndt das 0:4. Zwar erzielte der beste Landesliga-Torjäger Thies Kochanski mit seinem 21. Saisontor (74.) den Ehrentreffer, doch der Tabellenführer konterte mit weiteren Treffern von Niklas Ludwig (81.) und Joker Kevin Knitel (88.).

26.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

Mit gutem Gefühl gegen Gettorf

Fußball-Landesliga Schleswig: Osterrönfelder TSV will auch im dritten Heimspiel in Folge punkten/ Hohe Hürde für Hohenwestedt
Zurück im Kader: Osterrönfelds Trainer Olaf Lehmann kann gegen den Gettorfer SC auf Visvaldis Ignatans (gelbes Trikot) zurückgreifen. Foto: gerken

RENDSBURG (M. Nass, T. Schulz, S. Smit und J. Hobke ) - Bereits zum dritten Mal in Folge darf der Osterrönfelder TSV in der Fußball-Landesliga Schleswig am heimischen Bahndamm antreten. Nach dem Sieg gegen den Eckernförder SV und dem Unentschieden gegen den TuS Jevenstedt will das Team von Trainer Olaf Lehmann auch gegen den Gettorfer SC das Punktekonto auffüllen. Vor einer hohen Hürde steht der MTSV Hohenwestedt. Der Aufsteiger empfängt den noch ungeschlagenen Spitzenreiter Husumer SV. Ebenfalls Heimrecht genießt der TuS Jevenstedt gegen den FC Reher/Puls. Nach der Niederlagen-Serie im Eiderstadion ist man im Lager des Büdelsdorfer TSV froh, endlich wieder in der Fremde spielen zu dürfen. Der BTSV ist beim TSV Nordmark Satrup zu Gast.

Osterrönfelder TSV – Gettorfer SC (Heute, 14 Uhr)
Die vergangenen Partien haben die Zuversicht an den Bahndamm zurückkehren lassen. Dennoch stehen die Osterrönfelder weiterhin auf dem möglichen Relegationsplatz, der nach der Saison zwei Endspiele um den Klassenerhalt gegen den Vertreter aus der Landesliga Holstein bedeuten könnte. Deshalb wollen die Blau-Gelben auch gegen den wiedererstarkten Gettorfer SC unbedingt punkten. „Wir haben in den letzten Wochen etwas Stabilität in unser Spiel bekommen und die Mannschaft hat den Abstiegskampf angenommen. Wir gehen daher mit einem guten Gefühl ins Spiel gegen Gettorf“, sagt OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Die Gäste starteten nicht gut in die Saison, haben sich aber nach einer zuletzt guten Serie mit sieben Punkten aus drei Spielen auf Platz 6 der Tabelle vorarbeiten können. Lehmann: „Gettorf ist eine Mannschaft, die mit vielen guten Einzelspielern gespickt ist. Jeder Spieler von uns muss nun wieder bereit sein, an seine Schmerzgrenze zu gehen. Dann ist auch gegen diesen Gegner wieder etwas möglich.“ Personell stehen dem Coach wieder mehr Optionen zur Verfügung, auch wenn Max Lehmann mit einer Zerrung wohl ausfallen dürfte. Während Visvaldis Ignatans nach auskurierter Grippe zurückkehrt, steht hinter dem Einsatz von Kevin Rathjen noch ein Fragezeichen.

TSV Nordmark Satrup – Büdelsdorfer TSV (Heute, 14 Uhr)
Als der Büdelsdorfer TSV im August 2018 zum ersten Mal auf den TSV Nordmark Satrup traf (0:3), gingen viele Experten noch davon aus, dass sich der Aufsteiger aus Angeln nicht lange auf Platz 2 würde halten können. Drei Monate später, und vor dem Auftritt des BTSV in Satrup, ist man allerdings schlauer: Die Elf von Detlev Hinrichs ist immer noch Zweiter. „Von Aufstiegseuphorie kann daher wohl kaum mehr die Rede sein“, zollt BTSV-Coach Henning Hardt dem heutigen Gegner, der zuletzt bei IF Stjernen Flensburg mit 5:1 gewann, Respekt. Mit Beginn der Rückrunde gab es für die Blauen hingegen rein gar nichts mehr zu holen, und so wäre Hardt bereits mit einer Punkteteilung einverstanden: „Wir müssen nach den jüngsten Negativerlebnissen ohne Torerfolg erstmal wieder Boden unter die Füße bekommen.“ Einen Grund, die momentan angespannte Situation angesichts von nur noch vier Punkten Vorsprung auf Platz 13 (derzeit OTSV) zu dramatisieren, sieht er allerdings nicht: „Wir stehen immer noch komfortabel überm Strich, und warum sollte uns die Revanche in Satrup nicht gelingen?“, fragt Hardt, der lediglich auf Mats Henke verzichten muss, dafür aber wieder auf Tim Münz, Lasse Tischer und Kim Reiser setzen kann.

MTSV Hohenwestedt – Husumer SV (Heute, 16 Uhr)
„Es gibt sicherlich einfachere Aufgaben in der Landesliga, als gegen den souveränen Spitzenreiter aus Husum antreten zu müssen“, sagt MTSV-Coach Udo Kochanski. Abschenken will er die Partie aber keinesfalls. „Natürlich ist Husum der Favorit, unser Ziel muss aber dennoch sein, hier zu punkten“, hofft der Coach, dass der Heimvorteil Früchte trägt. Das Hinspiel war eine klare Angelegenheit für die Nordfriesen, die mit 3:1 endete, wobei die Husumer in der erste Hälfte den Gegner aus Hohenwestedt quasi überrannten. „Da waren wir völlig chancenlos, haben erst in der zweiten Hälfte deutlich besseren Zugriff bekommen“, erinnert sich Kochanski. „Wenn wir das von Beginn an hinbekommen, traue ich uns zu, dass wir punkten können. Allerdings müssen wir schon einen Sahne-Tag erwischen.“ Fehlen wird der weiterhin rotgesperrte Thorge Cordes.

TuS Jevenstedt – FC Reher/Puls (So., 14 Uhr)
Angesichts der schweren Verletzung von Stürmer Lucas Seefeldt im Dienstag-Training (Schien- und Wadenbeinbruch, die LZ berichtete), geriet die Vorbereitung auf das Spiel gegen den Tabellennachbarn zur Nebensache. In der Einheit am Donnerstag ließ es TuS-Coach Michael Rohwedder locker angehen. „Die Jungs sollten nach dem Schock die Köpfe frei bekommen.“ Neben Seefeldt muss Rohwedder morgen auch auf die verletzten oder erkrankten Jonas Richter, Erik Lindenlaub, Nils Hüttmann, Marten Schlueter sowie den privat verhinderten Jannik Kaak verzichten. Zudem spielt die TuS-Reserve direkt vor dem Liga-Team, so dass vom Unterbau auch keine Unterstützung zu erwarten ist. „Gegen so einen starken Gegner wie Reher sind das nicht die besten Voraussetzungen“, sagt Rohwedder, der mit Blick auf die komfortable Tabellensituation aber jeglichen Druck von der Mannschaft nimmt. „Selbst wenn wir verlieren, bleiben wir Dritter. Ein Traum wäre es natürlich, wenn wir gewinnen und den Abstand auf acht Punkte ausbauen können.“

24.11.2018 - Landeszeitung

Husum muss zur Tormaschine

Fußball-Landesliga: MTSV Hohenwestedt stellt nach dem Tabellenführer den zweitbesten Angriff / Rantrum empfängt Eckernförde
Husums Angreifer Hendrik Fleige (li.) hat in dieser Saison bereits sieben Mal getroffen. Er will in Hohenwestedt nachlegen. Foto: petersen

HUSUM / RANTRUM (Björn Gutt) - In der Fußball-Landesliga steht der vorletzte Spieltag vor der Winterpause an. Die Weihnachtsstimmung hat aber noch keiner der beiden nordfriesischen Vertreter eingeläutet. Vielmehr wollen die Husumer SV und der TSV Rantrum auch die letzten beiden Partien des Jahres erfolgreich gestalten. Der Tabellenführer aus Husum gastiert am Sonnabend (16 Uhr) beim MTSV Hohenwestedt. Für Rantrum wäre am Sonntag (14 Uhr) ein zweiter Heimsieg in Folge gegen den Eckernförder SV ein weiterer „Big Point“ im Abstiegskampf. 

MTSV Hohenwestedt – Husumer SV (Sbd. 16 Uhr)
17 ungeschlagene Spiele in Folge – die Husumer SV zieht an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise. Die Suche nach einem Makel im bisherigen Saisonverlauf ist schwierig. Als solcher könnte einzig der Auftritt am vergangenen Wochenende beim TSV Friedrichsberg-Busdorf (3:3) dienen. Beim Oberliga-Absteiger verspielten die Schützlinge von Trainer Torsten Böker eine 3:0-Führung und kassierten erstmals drei Gegentore in einem Spiel.

Der Coach will die Partie aber nicht überbewerten. „Wir hatten uns das selbst zuzuschreiben, weil wir einen Gegner, der bereits mausetot war, durch unser Verhalten wieder ins Spiel gebracht haben. Dass Fehler passieren, ist menschlich. Zudem vergessen viele, dass wir eine äußerst junge Mannschaft sind. Daher ist auch so ein Spiel wichtig für unsere Weiterentwicklung. Es gehört dazu, Rückschläge wegzustecken und sich auf die nächste Aufgabe zu konzentrieren.“

Diese führt die HSV am Sonnabend zum Tabellenachten MTSV Hohenwestedt. Ein Spektakel scheint möglich, da bei Spielen mit Hohenwestedter Beteiligung mit fast fünf Toren im Schnitt immer was los ist. Gerade die Offensive um Top-Torjäger Thies Kochanski – mit 20 Toren ist er bester Schütze der Liga – gilt es in den Griff zu bekommen. „Beim 3:1 im Hinspiel ist uns das gut gelungen. Allerdings erwarten wir in Hohenwestedt vor einer sicherlich tollen Kulisse einen noch selbstbewussteren Gegner. Wir werden den MTSV nicht unterschätzen“, meint Böker. Das 3:3 in Friedrichsberg habe bei seiner Mannschaft die Sinne geschärft.

Personell kann Böker wieder auf Kevin Knitel und Finn Christiansen zurückgreifen. Dafür steht hinter Marvin Matthiesen (Schlag auf den Knöchel) ein Fragezeichen. 

TSV Rantrum – Eckernförde (So. 14 Uhr)?
Die Rantrumer wollen den Schwung vom vergangenen Wochenende, als sie dank einer Energieleistung in der zweiten Halbzeit noch 3:1 gegen Schlusslicht Schleswig 06 gewannen, mit in das Heimspiel gegen den Eckernförder SV nehmen. „Der Erfolg war ein Brustlöser. Wir haben mit dem Sieg Selbstvertrauen getankt, jetzt wollen wir uns fußballerisch weiter verbessern“, sagt TSV-Coach Hans Sievers, der gegen Schleswig seinen Premieren-Erfolg feierte.

Letztmals in diesem Jahr spielen die Rantrumer vor heimischer Kulisse. „Wir wollen weiter daran arbeiten, wieder die Macht vom Lagedeich zu werden“, verspricht Sievers. Die Leistungen und Ergebnisse der letzten Wochen mit nur einer Niederlage aus den letzten fünf Spielen geben Anlass zur Hoffnung, dass das gegen Eckernförde gelingen kann – auch wenn der ESV bislang eine starke Saison spielt und sich in Lauerstellung zur Tabellenspitze befinden. Die Mannschaft von Trainer Maik Haberlag, der den ESV vor der Saison übernommen hat und vorher im Jugendbereich von Holstein Kiel tätig war, verfügt über eine Mischung von jungen, talentierten Akteuren wie Ole Altendorf, Christopher Nommels und Leon Apitz, die unter dem neuen Coach einen Schritt nach vorne gemacht haben, aber auch Routiniers wie Jan-Ole Jürgensen, Marc Medler oder Franz Tuchen.

Sievers will sich aber nicht zu sehr auf den Gegner fokussieren. Vielmehr soll sich seine Mannschaft auf ihre eigenen Stärken besinnen. „Wir haben einen klaren Plan, wie wir Fußball spielen wollen. Daher wissen die Jungs, was ich sehen will und sind auch gewillt, das umzusetzen.“ Hinter den Einsätzen vom zuletzt formstarken Thomas Pahnke sowie den Offensivkräften Damian Krause und Thies Clausen stehen verletzungsbedingt Fragezeichen. Definitiv ausfallen wird weiterhin Thomas Grabowski.

23.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL19 02.12.18 Eckernförder SV Husumer SV 2:4
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Elf des Tages

03.12.2018 - Regionalsport
03.12.2018 - www.fupa.net

Die Husumer SV war für den Eckernförder SV eine Nummer zu groß

Die entscheidenden Duelle gewann am Bystedtredder der Gast von der Nordsee, wie hier HSV-Doppeltorschütze Hendrik Fleige (weiß) gegen den Eckernförder Franz-Philip Tuchen. © Reinhard Gusner

Es hat nicht sollen sein: Der Eckernförder SV hatte sich für das letzte Spiel vor der Winterpause viel vorgenommen – mit der Husumer SV war der ungeschlagene Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Schleswig aber doch eine Nummer zu groß. Mit einer 2:4-Niederlage geht der ESV in die spielfreie Zeit. Die begann für den Gettorfer SC bereits am Freitag, als einzige Partie des Wochenendes wurde das Spiel beim TuS Jevenstedt frühzeitig abgesagt. Das wäre für den TSV Altenholz wohl die bessere Option gewesen: Nach dem überraschend deutlichen 0:5 gegen IF Stjernen Flensborg steckt der TSVA voll im Abstiegsstrudel.

Eckernförder SV – Husumer SV 2:4
Als Marc Andre Medler vor Spielbeginn vom ESV-Vorsitzenden Jörg Meyer und dem Sportlichen Leiter Michael Hansen für seinen 300. Ligaeinsatz eine Woche zuvor in Rantrum geehrt wurde, ahnte noch niemand, dass nur wenige Augenblicke später die Husumer den ESV in eine Schockstarre versetzen würden. Eine der blitzschnellen Attacken schloss Niklas Ludwig früh (3.) zur Gästeführung ab. In seinem 301. Spiel erzielte Medler in der besten Phase seines Teams den Ausgleich (31.). "Die erste Halbzeit lief richtig gut. Wir hatten viel Ballbesitz und vielversprechende Aktionen", erklärte ESV-Coach Maik Haberlag. Doch dann folgte der Dämpfer. "Die Husumer kamen mit Dampf aus der Pause heraus und haben uns Keulen verpasst", musste er den Doppelschlag durch Hendrik Fleige (55., 60.) zum 3:1 erst mal verdauen, zumal Ole Altendorf vor dem 1:2 selbst die Chance hatte, den ESV nach vorne zu bringen. Die im Stile eines souveränen Spitzenreiters auftrumpfenden Gäste von der Nordsee legten in einer Phase zum 4:1 (Fabian Arndt/72.) nach, in der man um die sich zu selten befreienden Eckernförder bangen musste. Henrik Stöterau gestaltete nach einem schnellen Konter mit dem 2:4 (88.) das Ergebnis dann doch etwas freundlicher. "Die individuelle Klasse machte den Unterschied. Der Gegner bestrafte unsere Ballverluste prompt mit Gegentoren", analysierte Maik Haberlag und ergänzte: "Trotz der Niederlage konnten wir erhobenen Hauptes vom Platz gehen."

IF Stjernen Flensborg – TSV Altenholz 5:0
Der Altenholzer Aufwärtstrend, der kurzfristig auf dem fünften Tabellenplatz gipfelte, hat mit dem 0:5-Debakel bei Stjernen endgültig einen Dämpfer erhalten. Es war die dritte Niederlage in Serie. "Wir sind wieder mittendrin im Abstiegskampf. Die letzten Spiele taten weh. Mit diesen Punkten hätten wir die Rückserie entspannter angehen können", erklärt TSVA-Coach Kristian Hamm mit Blick auf die Pleiten gegen den VfR Horst (15.) und Stjernen (13.), die den TSVA zurück auf den elften Rang warfen. Den Flensburgern attestiert der Altenholzer Trainer einen "couragierten Auftritt mit dem nötigen Quäntchen Glück". Er spielte auf das Ungleichgewicht bei der Chancenverwertung an. Während seiner Elf das Pech an den Stiefeln klebte (3./37.), vollstreckten die Gastgeber jeweils im direkten Gegenzug zur 2:0-Führung. Als "Knackpunkt" machte Hamm aber den Elfmeter zum 3:0 (70.) aus. "Das war eine hanebüchene Entscheidung. Der Flensburger rutscht ohne Gegnereinwirkung aus und Pierre Didier Webessie tritt ihm beim Versuch auszuweichen auf die Hand. Damit war das Spiel entschieden." Stjernen machte in der Schlussphase noch die Handvoll Treffer perfekt (82./85.). "Wir haben es zugelassen. Das müssen wir uns ankreiden lassen. Wir können wohl nur Serien", sagte Hamm mit Blick auf fünf Siege und drei Pleiten in Folge.

Der Eckernförder Marc Andre Medler (Mi.) wurde vom ESV-Vorsitzenden Jörg Meyer (li.) und dem Sportlichen Leiter, Michael Hansen, vor dem Spiel für seinen 300. Ligaeinsatz geehrt. © Reinhard Gusner
04.12.2018 · 9:35 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Osterrönfelder TSV fährt gegen TSV Rantrum wichtigen Dreier ein

Landesliga Schleswig: Eckernförde gibt zuhause Punkte ab - Büdelsdorf scheidert an Chancenverwertung
Die Neuzugänge beim Osterrönfelder TSV schlugen noch nicht richtig ein. Ziel jetzt: Klassenerhalt! Untere Reihe von links: Visvaldis Ignatans, Felix Struck, Ali Dogan, Linus Jess, Jean Wagner, Rayk Johannsen, Arend Müller. Obere Reihe von links: Obmann Kai Nacken-Hoffmann, Betreuer Axel Metzdorf, Co-Trainer Tim Fuhrmann, Cheftrainer Olaf Lehmann. © KN

Eckernförder SV – Husumer SV 2:4
Die Husumer hebelten die schlecht sortierte Eckernförder Abwehr blitzschnell zum frühen 0:1 (3.) durch Niklas Ludwig aus, ehe sich die Gäste zurückzogen und die Heimelf besser ins Geschehen fand. Eine Woche nach seinem 300. Ligaeinsatz belohnte sich Marc Andre Medler, als er aus einem Gewühl heraus zum 1:1 (31.) traf. Halbzeit zwei begann Husum temporeich und hätte durch einen strammen Knaller von Fabian Arndt (52.) in Führung gehen können. Für die Gastgeber verzog Ole Altendorf einen Konter aus bester Schussposition (53.), ehe der Spitzenreiter seine Chancen nutzte. Hendrik Fleige stellte mit einem Doppelschlag zum 3:1 (55., 60.) die Weichen.
Im Stile eines ungeschlagenen Spitzenreiters dominierten die HSV und legte durch Fabian Arndt zum 4:1 (72.) nach. Henrik Stöterau schloss einen der wenigen zielstrebigen Konter zum späten 2:4 (88.) ab. "Wir waren die aktivere Mannschaft, haben nach unserem 1:0 aber etwas nachgelassen und praktisch um den Ausgleich gebettelt. Nach der Pause haben wir unsere Stärke gezeigt", so das Fazit des Husumer Trainers Torsten Böker. ESV-Kollege Maik Haberlag lobte die erste Halbzeit seiner Elf ("Da waren wir richtig gut") mit guten Aktionen, sah dann sein Team aber unter Druck geraten: "Husum kam mit Dampf aus der Pause und zeigte seine individuelle Klasse." gu

Büdelsdorfer TSV – MTSV Hohenwestedt 2:2
Die Einstellung stimmte, doch an der Chancenverwertung hapert es weiter beim BTSV. "Drei Punkte wären drin gewesen", befand deshalb Trainer Henning Hardt. Seine Elf habe von Beginn an tief gestanden und auf Kontermöglichkeiten gelauert. Der Erfolg dieser Taktik stellte sich schnell ein, als Lasse Tischer einen auf ihn durchgesteckten Ball zur 1:0-Führung verwerten konnte (7.).
Durch einen Sonntagsschuss aus gut 25 Metern von Mathias Landt gelang den Hohenwestedtern, die kaum zwingende Torchancen kreierten zwar der Ausgleich (20.), doch noch vor der Pause traf Mattes Hardt zur erneuten Führung für die Gastgeber (32.). In der zweiten Hälfte musste Hardt verletzungsbedingt schnell wechseln und umstellen. In der Folge fehlte seiner Hintermannschaft hin und wieder der Zugriff. Ein über die Abwehr gechipter Ball erreichte Tjark Sievers, der zum 2:2 einköpfte (67.). skae

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 2:1
"Das tut richtig gut jetzt zur Winterpause", freute sich OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann nach der von ihm als Sechs-Punkte-Spiel betitelten Partie. Die Rantrumer, die mit rund 70 Fans per Bus angereist waren, rutschten durch die Niederlage auf den ersten Abstiegsrang während der OTSV auf Rang zwölf überwintert – einen Punkt vor dem Relegationsplatz. Obwohl die Gastgeber durch einen Treffer von Danny Jessen in Rückstand gerieten (26.), ließen sie sich nicht aus der Ruhe bringen.
In der 36. Minute kreierte der OTSV eine Kombination über rechts, die Visvaldis Ignatans zum 1:1-Ausgleich vollstreckte (36.). In der zweiten Hälfte attackierte der OTSV noch früher und erzwang so auch den von Florian Kuklinski verwandelten 2:1-Siegtreffer (67.). „Wir hatten mehr vom Spiel und auch mehr Gelegenheiten, deshalb ist das Ergebnis in unseren Augen völlig verdient“, so Fuhrmann. skae

IF Stjernen Flensborg – TSV Altenholz 5:0
Es war wie verhext. Was auf der einen Seite misslang, sorgte auf der anderen Seite für Jubel: Der Altenholzer Pierre Webessie hatte nach 180 Sekunden aus dem Gewühl heraus die Gästeführung auf dem Fuß, doch Stjernen-Keeper Rico Nommensen parierte glänzend. Nur eine Minute später traf Ole Lund für die Flensburger aus ähnlicher Position zum 1:0. Gleiches wiederholte sich vor dem 2:0, das Flensborgs Marvin Hems nach einem langen Ball nur Sekunden nach einer Großchance von Max-Peter Andersen (38.) erzielte. "Die machen sie, wir nicht", haderte TSVA-Coach Kristian Hamm. Die Vorentscheidung markierte Lund nach einem umstrittenen Foulelfmeter zum 3:0 (70.). "Das war der Genickbruch", sagte Hamm nach dem 0:5-Debakel. jpw

03.12.2018 · 11:47 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Husums Weste bleibt unbefleckt

Fußball-Landesliga Schleswig: Eckernförder überwintern nach 2:4-Heimniederlage auf Platz 5 / Medler und Stöterau treffen
ESV-Joker Lukas Witte (li.) wird resolut von Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber auf Abstand gehalten. FOTOS: DVE

ECKERNFÖRDE (Stefan Gerken) - Mit einer Niederlage hat der Eckernförder SV das durchaus erfolgreiche Fußballjahr 2019 abgeschlossen. Im Heimspiel gab es gegen die Ausnahmemannschaft der Landesliga Schleswig, die nach 19 Partien weiterhin unbesiegte Husumer SV, eine 2:4 (1:1)-Niederlage. Dabei hielt der ESV im ersten Durchgang gut mit, bekam aber nach dem Wechsel die Grenzen aufgezeigt.

Vor der Begegnung wurde Eckernfördes Rechtsverteidiger Marc Medler vom Vorsitzenden Jörg Meyer und Ligaobmann Michael Hansen nachträglich für sein 300. Spiel mit der ESV-Ligamannschaft geehrt. Der 33-Jährige hatte diese stolze Zahl beim Auswärtsspiel in Rantrum erreicht.

Die Gäste aus Husum waren zum letzten Spiel des Jahres nicht angetreten, um sich ihre weiße Weste vom ESV doch noch beflecken zu lassen und legten dementsprechend druckvoll los. Nach einem Angriff über die rechte Außenbahn landete der Ball vor den Füßen von Niklas Ludwig, der keine Mühe hatte das frühe Tor für die Gäste zu erzielen (3.). Doch direkt nach der Führung zogen sich die Husumer weiter zurück und traten nicht mehr annährend so dominant auf, was auch HSV-Trainer Torsten Böker nicht gefiel: „Wir haben Eckernförde zu oft den Ball überlassen. Außerdem waren wir zu passiv.“ Das nutzte der ESV aus, der nun gut in der Partie war und sich auch selber in der Offensive einige gute Szenen erarbeitete. Nach einer halben Stunde war es letztlich Marc Medler, der eine unübersichtliche Szene im Husumer Strafraum zum 1:1 abschloss. Das war dann wiederum wie ein Weckruf für Husum, denn in den Minuten vor der Pause agierte der ESV hinten sehr unkonzentriert und konnte froh sein, das 1:1 in die Pause zu retten.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Husumer SV dann ihre Klasse. Der ESV konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Einmal gab es aber eine gute Umschaltsituation, die Ole Altendorf jedoch aus vielversprechender Position mit einem Schuss ans Außennetz abschloss. Im direkten Gegenzug machte es Husum besser, und Goalgetter Hendrik Fleige besorgte das 2:1 (57.). Mit seinem zweiten Treffer nur vier Minuten später war die Partie dann entschieden. Immerhin belohnten sich die Eckernförder für einen kämpferisch einwandfreien Auftritt mit dem 2:4 durch Henrik Stöterau kurz vor Schluss. „Ich bin froh, dass meine Mannschaft erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gehen kann. Wir haben viele Aktionen für und entschieden, aber Husum hat eine sehr große individuelle Klasse. Das haben wir bei den Gegentoren zu spüren bekommen“, so ESV-Trainer Maik Haberlag.

ESV: Weynell – Medler, Knittel, Jürgensen, Lietz – Mohr – Altendorf (76. Gülzner), Dietrich (58. Behrens), Stöterau, Apitz – Tuchen (73. Witte). Husumer SV: Bielinski – Matthiesen (46. Christiansen), Wullenweber, Wetzel – Yassine, Lorenzen (76. Hornburg) – Nagel, Arndt (81. Knitel), Ludwig – Sander, Fleige. SR: Roppelt (VfL Bad Schwartau). Zuschauer: 125. Tore: 0:1 Ludwig (3.), 1:1 Medler (30.), 1:2, 1:3 Fleige (57., 61.), 1:4 Arndt (76.), 2:4 Stöterau (89.).

Marc Medler (Mi.) wurde für sein 300. Ligaspiel nachträglich von Präsident Jörg Meyer und Sportvorstand Michael Hansen geehrt.
03.12.2018 - Eckernförder Zeitung

TSV Rantrum geht im Kellerduell leer aus

ESV-Joker Lukas Witte (li.) wird resolut von Husums Abwehrchef Bosse Wullenweber auf Abstand gehalten. FOTOS: DVE

HUSUM (bjg) - Lange Gesichter gab es im Lager des Fußball-Landesligisten TSV Rantrum nach der 1:2 (1:1)-Niederlage beim Osterrönfelder TSV. Damit überwintert die Mannschaft von Trainer Hans-Jürgen Sievers auf einem direkten Abstiegsplatz. Spitzenreiter Husumer SV fuhr beim Eckernförder SV den 15. Saisonsieg ein. Mit dem 4:2 (1:1) bleiben die Kreisstädter weiterhin ungeschlagen.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 2:1 (1:1) Über die gesamte Spielzeit wirkten die Gäste lethargisch und hatten gerade in puncto Einsatz und Kampf klare Defizite gegenüber dem Kontrahenten. Entsprechend bedient war Rantrums Coach Sievers: „Das war unter meiner Regie das wichtigste und gleichzeitig schwächste Spiel von uns.“

Osterrönfeld war von Beginn an die aktivere Mannschaft. Anfangs schlug sich die Überlegenheit nicht in Torchancen nieder. Rantrum wirkte aber verunsichert und hatte Schwierigkeiten im Pass- und Aufbauspiel. Trotzdem gingen die Gäste überraschend mit ihrer ersten Torchance in Führung. Oke Flatterich hatte sich über rechts durchgesetzt und von der Grundlinie auf Danny Jeßen zurückgelegt, der mühelos einschob (25.). Nach einem individuellen Fehler fiel wenig später der sofortige Ausgleich. Visvaldis Ignatans tauchte frei vor Rantrums Keeper Lev Meesenburg auf und markierte das 1:1 (33.).

Nach der Halbzeitpause dominierten die Gastgeber noch deutlicher die Partie. Rantrum nahm nun kaum noch am Spiel teil. Zudem häuften sich die Ballverluste der Sievers-Elf. Die Folge war das zweite Osterrönfelder Tor, welches Florian Kuklinski überlegt aus kurzer Distanz erzielte (67.). Auch danach ging kein Ruck durch die Rantrumer Mannschaft. Dennoch hätten die Gäste in der letzten Minute noch den Ausgleich machen können. Thies Clausen verlängerte einen Eckball per Kopf, doch Thomas Grabowski verpasste den Ball und traf nicht ins leere Tor (90.).

„Nach dieser für uns schwierigen Hinrunde sind wir froh, dass nun Winterpause ist. Wir werden einiges aufarbeiten und hart an uns arbeiten. Vielleicht ist es gar nicht so schlecht, dass wir jetzt da stehen, wo wir stehen. Dann gehen vielleicht bei einigen endlich die Alarmglocken an“, sagte Sievers mit forschem Ton. Ein weiterer Wermutstropfen ist die womöglich schwere Knieverletzung von Jakob Spreckelsen, der nach dem Spiel ins Krankenhaus gebracht wurde.

Eckernförder SV – Husumer SV 2:4 (1:1) Der Tabellenführer agierte sofort druckvoll. Nach einem Angriff über die rechte Außenbahn landete der Ball bei Niklas Ludwig, der die schnelle Führung erzielte (4.). Danach schalteten die Schützlinge von Trainer Böker ein paar Gänge zurück. „Wir haben in dieser Phase Eckernförde zu oft den Ball überlassen. Wir waren zu passiv“, bilanzierte Böker. Diese Husumer Lethargie nutzte Eckernförde und erarbeitete sich in der Offensive einige gute Szenen. Nach einer knappen halben Stunde war es letztlich Jubilar Marc Medler, der in seinem 301. Ligaspiel für den Gastgeber Nutznießer einer unübersichtlichen Szene im Husumer Strafraum war und zum 1:1 vollendete (28.). Der Gegentreffer war wiederum der Weckruf für die Husumer, die fortan wieder das Heft des Handelns in die Hand nahmen und die Angriffsmaschinerie neuerlich anwarfen. Das führte gerade in den Minuten vor der Pause zu einigen Konfusionen in der Hintermannschaft des ESV, der froh sein konnte, das Unentschieden in die Pause gerettet zu haben.

Nach dem Seitenwechsel zeigte die Husumer SV ihre ganze Klasse. Eckernförde konnte kaum noch für Entlastung sorgen. Einzig bei einer guten Umschaltsituation, bei der Ole Altendorf aus aussichtsreicher Position nur das Außennetz traf, trat der Gastgeber in der Offensive in Aktion (53.). Im direkten Gegenzug machte es Husum besser, und Goalgetter Hendrik Fleige besorgte das 2:1 (55.). Nur vier Minuten später hatte der Husumer Stürmer einen Doppelpack geschnürt und entschied damit die Partie endgültig (59.). Die Stormstädter agierten auch in der Folge offensiv kombinationssicher, sodass Spielmacher Fabian Arndt zum 4:1 aus Husumer Sicht traf (73.). Für einen kämpferisch ansprechenden auftritt belohnten sich die Eckernförder noch mit dem Treffer zum 2:4. Henrik Stöterau war der Torschütze kurz vor Schluss.

„Ich bin froh, dass meine Mannschaft erhobenen Hauptes aus diesem Spiel gegangen ist. Wir haben viele Aktionen für uns entschieden, aber Husum hat eine sehr große individuelle Klasse. Das haben wir bei den Gegentoren zu spüren bekommen“, gab sich ESV-Trainer Maik Haberlag als fairer Verlierer.

03.12.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport

"Topspiel haben wir uns verdient"

Fußball-Landesliga Schleswig: Eckernförder SV hofft im Heimspiel gegen Tabellenführer Husumer SV auf Zuschauerunterstützung
Marc Medler will mit dem Eckernförder SV versuchen, als erstes Team die Husumer SV in dieser Saison zu besiegen. Peters

ECKERNFÖRDE (Torsten Peters) - Das letzte Punktspiel des Jahres in der Fußball-Landesliga Schleswig ist für den Eckernförder SV ein ganz besonderes. Zu Gast am Bystedtredder ist am Sonntag, ab 14 Uhr, kein Geringerer als der unangefochtene und noch ungeschlagene Tabellenführer Husumer SV.

„Dass wir bei diesem Aufeinandertreffen ebenso von einem Topspiel sprechen können, wie etwa bei der (ausgefallenen) Partie des Gettorfer SC in Jevenstedt, haben wir uns mit großem Aufwand erarbeitet und ist eine schöne Auszeichnung“, findet ESV-Coach Maik Haberlag. Er hatte schon vor der Saison gesagt, dass es etwas Zeit dauern würde, bis seine Arbeit Früchte trägt. Mittlerweile greifen die Automatismen aber immer besser und der ESV hat deutliche Fortschritte in vielen Bereichen gemacht. „Mittlerweile machen wir das richtig gut“, findet auch Haberlag, der trotz der positiven Entwicklung immer noch in der Tabelle eher nach unten als nach oben schaut. „Da wir uns inzwischen aber ein gutes Punktepolster zugelegt haben, können wir jetzt auch befreit aufspielen.“

Dennoch, ein Fragezeichen bleibt noch die Winterpause. Haberlag: „In der Vorsaison hat diese dem ESV gar nicht gut getan. Da dauerte es ganze fünf Spiele bis der erste Sieg im neuen Jahr heraussprang. Von daher tun wir gut daran, nicht irgendwelche Parolen herauszuhauen. Das würde uns nicht helfen, sondern ablenken.“ Diese Gefahr besteht, dennoch stuft der ESV-Coach die Wahrscheinlichkeit, dass dies (wieder) eintreten könnte, als sehr gering ein.

Für das große Spiel am Sonntag wollen die Eckernförder ihren positiven Schwung, der sie in der Tabelle bis auf Platz fünf klettern ließ, mitnehmen. „Auch, wenn es etwas für das Phrasenschwein ist, steht es am Anfang noch 0:0. Da helfen die Ergebnisse zuvor, abgesehen vom mentalen Bereich, nicht viel weiter. Es ist für uns auch eine Extra-Motivation, vielleicht die erste Mannschaft zu sein, die den Husumern eine Niederlage zufügen kann“, sagt Haberlag, der seine Jungs für diese Partie nicht extra zu motivieren braucht.

Haberlag erwartet die Gäste offensiv. „Sie verfügen über eine große individuelle Klasse und sind gerade mit Ball stark. Entscheidend werden die direkten Duelle sein, aber auch die Prise Glück, die wir uns erarbeiten müssen. Ich hoffe da auch auf eine große Unterstützung durch die Zuschauer. Bekommen wir die, kann es ein richtig tolles Spiel werden.“ Lars Puphal und Christopher Nommels werden ausfallen.

„Nach dem Spiel gegen Husum treffen wir uns noch einmal am Dienstag, um die Kabine aufzuräumen und ein Trainingsspiel zu bestreiten“, sagt Haberlag. „Dann bereiten wir uns auf die Hallen-Kreismeisterschaft vor, ehe am 1. Februar die Vorbereitung auf die restlichen Ligaspiele beginnen wird.“

EZ-Tipp: 1:1

01.12.2018 - Eckernförder Zeitung

Eckernförder SV will sich gegen die Husumer SV fürs 0:4 im Hinspiel revanchieren

Die Eckernförder wollen auch gegen die Husumer SV so jubeln wie hier beim bislang höchsten Saisonsieg über den VfR Horst. © Reinhard Gusner

Größer hätte der letzte Brocken vor der Winterpause nicht sein können: Der Eckernförder SV erwartet mit der Husumer SV zum Topspiel den souveränen und immer noch ungeschlagenen Spitzenreiter der Fußball-Landesliga Schleswig zum letzten Spiel dieses Jahres. Auf eine Revanche für die Hinspielniederlage hofft der Gettorfer SC beim Tabellendritten TuS Jevenstedt. Und der TSV Altenholz will sich nach zuletzt zwei Niederlagen mit einem Sieg bei IF Stjernen Flensborg in die Winterpause verabschieden und damit den Abstand zur abstiegsgefährdeten Tabellenregion vergrößern.

Eckernförder SV – Husumer SV (So.14 Uhr) 
Mit der 0:4-Niederlage in Husum am 11. August begann für die Eckernförder eine torlose Negativserie von drei Schlappen in Folge. Können sich die Gastgeber nun für ihre höchste Saisonniederlage revanchieren? "Die Niederlage damals hat uns nicht umgehauen", so ESV-Coach Maik Haberlag, der die anschließende positive Entwicklung seiner Mannschaft lobt. Die hat auch dazu geführt, dass man im Gegensatz zum Hinspiel ("Da waren wir noch nicht so weit wie heute") nun mit gestärktem Selbstbewusstsein und dem Vertrauen auf eigene Stärken gegen den Spitzenreiter antritt. "Wir freuen uns darauf, vielleicht bekommen wir eine Begegnung auf Augenhöhe hin", weiß Haberlag seine Spieler hochmotiviert und sieht es als Vorteil an, "dass wir befreit aufspielen können". Freiheiten will man dem Husumer Torjäger-Trio Kevin Knitel (elf Tore), Fabian Arndt und Hendrik Fleige (je neun) allerdings nicht einräumen. "Ich hoffe auf viele Zuschauer und bin sicher, dass meine Mannschaft in das letzte Spiel dieses Jahres alles reinhauen wird", kündigt Haberlag an und ergänzt: "Wir werden nichts abschenken."

TuS Jevenstedt – Gettorfer SC (So., 14 Uhr) 
An den Verlauf des Hinspiels erinnert sich der GSC nur ungern. Gegen starke Jevenstedter lag man 0:2 zurück, glich zum 2:2 aus und kassierte im unmittelbaren Gegenzug noch das entscheidende 2:3. Inzwischen haben sich die Gettorfer stabilisiert und als einziges Team der Liga alle drei Spiele der Rückrunde gewonnen. „Unseren guten Lauf wollen wir vor der Winterpause natürlich gerne fortsetzen und versuchen, unsere Serie auszubauen“, sieht GSC-Coach Christian Schössler gute Gründe für eine Wiedergutmachung. Kevin Link ist aus dem Urlaub zurück. Auf Torejagd geht auch wieder Yannick Wolf, allerdings nicht für die Gettorfer, sondern für die Bundeswehr-Nationalmannschaft, die in den Niederlanden mit dem Gastgeber und Griechenland beim Qualifikations-Blitzturnier um die Tickets für die WM-Teilnahme in China spielt.

IF Stjernen Flensborg – TSV Altenholz (Sbd., 15.30 Uhr)
"Das ist gut so." TSVA-Coach Kristian Hamm freut sich darüber, dass das letzte Spiel vor der Winterpause beim Aufsteiger auf jeden Fall stattfinden soll. Gespielt wird auf Kunstrasen. Der TSV Altenholz will sich nach zwei Niederlagen beim Gettorfer SC (4:5) und gegen den VfR Horst (0:2) mit einem Erfolgserlebnis in die spielfreie Zeit verabschieden. "Wir werden nochmals alles in die Waagschale werfen, um unsere spielerische Weiterentwicklung zu dokumentieren. Zudem können wir den geschrumpften Abstand zu den Abstiegsplätzen wieder wachsen lassen", sagt Hamm, der allerdings auf Janosch Barho (Rotsperre), Eric Hansen (beruflich verhindert) und Routinier Lasse Jensen (Rippenprellung) verzichten muss. Vorsicht ist definitiv geboten: Die Flensburger schossen sich am vergangenen Wochenende mit einem 8:0-Kantersieg gegen Schlusslicht Schleswig 06 bis auf zwei Punkte an einen Nichtabstiegsplatz heran. "Die glauben an ihre Chance. 8:0 gewinnt man nicht eben so. Allerdings stehen sie auch in der Pflicht", konstatiert Hamm, der ein "intensives Duell" erwartet. Das Hinspiel gewannen die Altenholzer nach einer starken ersten Halbzeit souverän mit 3:1.

30.11.2018 · 10:30 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Mit einem guten Gefühl in die lange Pause

Fußball-Landesliga: Husumer SV und TSV Rantrum wollen das Jahr mit Erfolgen in Auswärtsspielen beschließen
Stürmer Thies Clausen (am Ball) und seine Mitspieler beim TSV Rantrum müssen im Auswärtsspiel beim Osterrönfelder TSV eine starke Abwehrreihe knacken. Foto: Wolfgang Jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Die Fußball-Landesliga steht vor dem 19. und letzten Spieltag des Jahres. Danach folgt eine ungewöhnlich lange mehr als dreimonatige fußballlose Zeit, bevor es erst im März 2019 wieder losgeht. Die beiden nordfriesischen Vertreter wollen mit einem guten Gefühl in die Winterpause zu gehen. Liga-Dominator Husumer SV will beim Eckernförder SV seine weiße Weste behalten. Für den TSV Rantrum steht beim Osterrönfelder TSV noch einmal ein Knaller im Abstiegskampf auf dem Programm.

Eckernförder SV – Husumer SV (So.14 Uhr) Wem nach dem 3:3-Remis beim TSV Friedrichsberg-Busdorf Zweifel an der Leistungsstärke der Husum gehegt hatte, wurde am vergangenen Wochenende eines Besseren belehrt. Mit einer eindrucksvollen Vorstellung wurde der MTSV Hohenwestedt beim 6:1-Schützenfest förmlich zerlegt. Es war die 18. Partie in Folge ohne Niederlage. „Natürlich wollen wir unsere Serie ausbauen und auch aus Eckernförde etwas mitnehmen“, sagt Husums Coach Torsten Böker, der allerdings einigen Widerstand erwartet. „Der ESV hat eine junge sehr spielstarke Mannschaft, die mit ihrem neuen Trainer nach anfänglichen Problemen immer besser ins Rollen gekommen ist und mittlerweile einen klaren Plan und Automatismen entwickelt hat.“ Böker freut sich auf das Spiel zweier Mannschaften, „die Fußball spielen können und wollen.“ Die Eckernförder haben gerade am Rantrumer Lagedeich einen 2:0-Auswärtssieg gefeiert, so dass die Mannschaft von Trainer-Youngster Maik Haberlag (32) auf Platz fünf sogar bereits in Lauerstellung zur Tabellenspitze steht. Der ESV musste nur eine Niederlage in den letzten zehn Spielen hinnehmen. „Eckernförde hat eine ähnliche Entwicklung wie wir mit neuem Trainer und junger Mannschaft vollzogen“, sieht Böker durchaus Parallelen zum Konkurrenten, der im Hinspiel mit 4:0 souverän geschlagen wurde.

Beim Jahresfinale wird Luca Steen (privat verhindert) nicht mit dabei sein können. Henning Lorenzen und Hendrik Fleige konnten aufgrund von leichten Blessuren nur eingeschränkt trainieren, werden aber wohl am Sonntag zur Verfügung stehen. „Wir wollen noch einmal alles raushauen, was wir drin haben und uns selber einen schönen Abschluss bescheren“, sagt Böker.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum (So.14 Uhr) Der TSV Rantrum wird sicherlich froh sein, wenn die Vorrunde endlich beendet ist und in der Winterpause etwas Ruhe in den Verein und die Mannschaft einkehren kann. Bis es soweit ist, haben die Lagedeich-Kicker jedoch noch ein ganz wichtiges Spiel im Abstiegskampf zu absolvieren. Im Rantrumer Lager ist sich daher laut Coach Hansi Sievers jeder der Wichtigkeit der Aufgabe bewusst. „Auch wenn es enorm schwer wird, wollen wir die liegengelassen Punkte aus den letzten Spielen wieder gutmachen.“ Woran es zuletzt und bereits die ganze Saison haperte, war vor allem die Chancenverwertung. „Das ist sicherlich unser größtes Manko. Daher versuchen wir im Training immer wieder Abschlusssituationen darzustellen. Aber was nützt es, wenn die Jungs die Bälle dann in den Knick hauen? Im Spiel ist die Drucksituation eine andere.“

Dass die Rantrumer mit den meisten Mannschaften in der Liga mithalten können, zeigt auch das immer noch positive Torverhältnis (+2). „Wir wissen, dass die Mannschaft hinsichtlich Qualität und Einstellung gut genug ist. Was wir brauchen, ist auch mal der entscheidende Punch.“

Vielleicht kommt der Osterrönfelder TSV als Gegner gerade zum richtigen Zeitpunkt. Die Mannschaft von Trainerlegende Olaf Lehmann scheint derzeit noch verunsicherter zu sein als die Rantrumer. Nach gutem Saisonstart wurde der Vorjahres-Achte mit zuletzt nur einem Sieg aus zehn Spielen bis auf den Relegationsplatz 13 durchgereicht und steht damit sogar noch einen Rang schlechter als Rantrum. Die Stärke der Gastgeber ist mit bislang erst 24 Gegentoren (viertbester Wert in der Liga)die Abwehr. Dagegen steht die zweitschwächste Offensive mit nur 16 Treffern in 18 Spielen. Rantrums Trainer will sich aber nicht allzu sehr am Gegner orientieren. „Wir konzentrieren uns in erster Linie auf uns und wollen unsere Spielphilosophie durchsetzen.“

Die Personallage sieht allerdings nicht rosig aus, nur 14 Spieler sind fit. Neben den Langzeitverletzten Ron Reichardt und Lars Michalski haben sich auch Helge Flatterich, Tom Gahrens und Jordan Christiansen für das Wochenende abgemeldet. Der zuletzt formstarke Damian Krause muss eine Gelb-rot-Sperre absitzen. Dafür ist Leader Thomas Grabowski wieder im Kader.

Zur Unterstützung von außen wird es wieder einen Fanbus geben. Dieser startet am Sonntag um 12.30 Uhr am Stadiontreff.

30.11.2018 - sh:z-Nordfriesland Sport
FS 06.01.19 team-Cup in Flensburg   2. Platz

Von Spiel zu Spiel gesteigert

Fußball-Oberligist TSB Flensburg gewinnt das Hallenturnier um den "team-Cup" / 3:1 im Finale gegen die Husumer SV

Da ist das Ding! TSB-Kapitän Lasse Sohrweide reckt den "team-Cup" in die Höhe. FOTOS: MARCUS DEWANGER
Teamarbeit: Keeper Marcel Carstensen (li.) und Simeon Leupelt von DGF bedrängen PSV-Akteur Björn Lassen (Mitte).
Dreikampf im Finale: Denny Pawlowski (TSB) gegen die Husumer Luca Steen (li.) und Marvin Matthiesen. Dewanger

FLENSBURG (Wilfried Simon) - Fußball-Oberligist TSB Flensburg sicherte sich vor knapp 500 Zuschauern in der Flensburger Fördehalle den „team-cup 2019“. Der Titelverteidiger gewann das Finale der 21. Auflage des Hallenturniers des Polizei SV Flensburg gegen Landesliga-Spitzenreiter Husumer SV mit 3:1. Trotz der Finalniederlage war Husums Coach Torsten Böker mit seinem Team zufrieden: „Wir haben eine souveräne Vorrunde gespielt, am Ende aber gegen einen cleveren TSB verloren.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei im Duell der beiden dänischen Vertreter entschied der FC Sydvest mit 2:0 gegen Kolding BK für sich.

In der Gruppe A ging es spannend zu. Mit dem TSB Flensburg, dem FC Sydvest und dem TSV Kropp stritten drei Team um den Einzug ins Halbfinale. Letztlich sicherte sich der TSB nach anfänglich wenig überzeugenden Leistungen den Gruppensieg. Sydvest und Kropp lagen mit sieben Punkten gleichauf. Mit der besseren Tordifferenz sicherten sich die Dänen den Semifinal-Einzug. TSB-Coach Jan Hellström: „Wir haben uns in den ersten Spielen schwer getan und keine tolle Vorrunde gespielt.“

Die Gruppe B wurde von zwei Teams beherrscht. Landesligist Husumer SV gewann alle vier Gruppenspiele, Kolding BK ließ nur im direkten Vergleich mit Husum beim 1:4 Federn. PSV-Fußball-Obmann Wolfgang Balke resümierte: „Das Niveau war bei einigen Spielen in der Vorrunde schon schwach.“ Das änderte sich aber in den Halbfinals. Zum Auftakt traf der TSB auf Kolding BK. Jan Ole Butzek (2. und 6. Minute) sowie Hauke Spoth (5.) schossen schnell eine 3:0-Führung heraus, Jan Lukas Schiebuhr legte nach (10.). Den Ehrentreffer erzielte Morten Jäger mit der Brust (12.), die Dänen trafen zwei Mal das Aluminium. Das zweite Semifinale entschied der Husumer SV gegen FC Sydvest 05 mit 4:3 für sich.

Torschützen: 1:0 Hendrik Fleige (2.), 1:1 Simon Engemann (5.), 2:1 Finn Christiansen (6.), 2:2 Anders Thomsen (9.), 3:2 Hendrik Fleige (9.), 3:3 Simon Engemann (10.), 4:3 Marco Nagel (11.).

Das Endspiel zwischen Husum und dem TSB war eine Demonstration der Stärke des Oberligisten, bei dem mit Lasse Sohrweide, Jan Ole Butzek, Nicholas Holtze und Torhüter Carl Niklas Müller vier Akteure mitwirkten, die am Vorabend beim Masters gespielt hatten. „Respekt, dass sie sich in den Dienst der Mannschaft gestellt haben“, lobte Trainer Hellström. Butzek (4.), Holtze (11.) und Pawlowski (12.) trafen für den TSB, Araz Algin (12.) für die Nordfriesen. Der TSB freute sich über 800 Euro Prämie, beim Blick auf den Pokal meinte TSB-Kapitän Lasse Sohrweide: „Den habe ich jetzt schon zum fünften Mal gewonnen.“ Martin Hedeager (Kolding) wurde zum besten Spieler und Patrick Ryfisch (Polizei SV) zum besten Torhüter gewählt. Die Torjägerkrone teilten sich mit je sechs Treffern Anders Thomsen (Sydvest) und Hedeager.

Mit-Organisator Andreas Bialluch: „Das war eine tolle Veranstaltung, aber wir litten schon unter den Absagen von Zugpferden wie Titelverteidiger Holstein Kiel II und einer Mannschaft von SC Weiche Flensburg 08. Insofern ist der Zuschauerrückgang auch zu erklären.“

07.01.2019 - Flensburger Tageblatt

Husumer SV erst im Endspiel gestoppt

Dreikampf im Finale: Denny Pawlowski (TSB) gegen die Husumer Luca Steen (li.) und Marvin Matthiesen. Dewanger

FLENSBURG (wsi) - Fußball-Oberligist TSB Flensburg sicherte sich vor knapp 500 Zuschauern in der Flensburger Fördehalle den „team-cup 2019“. Der Titelverteidiger gewann das Finale der 21. Auflage des Hallenturniers des Polizei SV Flensburg gegen Landesliga-Spitzenreiter Husumer SV mit 3:1. Trotz der Finalniederlage war Husums Coach Torsten Böker mit seinem Team zufrieden: „Wir haben eine souveräne Vorrunde gespielt, am Ende aber gegen einen cleveren TSB verloren.“ Das Neunmeter-Schießen um Platz drei im Duell der beiden dänischen Vertreter entschied der FC Sydvest mit 2:0 gegen Kolding BK für sich.

In der Gruppe A ging es spannend zu. Mit dem TSB Flensburg, dem FC Sydvest und dem TSV Kropp stritten drei Team um den Einzug ins Halbfinale. Letztlich sicherte sich der TSB den Gruppensieg. Sydvest und Kropp lagen mit sieben Punkten gleichauf. Mit der besseren Tordifferenz sicherten sich die Dänen den Semifinal-Einzug. TSB-Coach Jan Hellström: „Wir haben uns in den ersten Spielen schwer getan und keine tolle Vorrunde gespielt.“

Die Gruppe B wurde von zwei Teams beherrscht. Die Husumer SV gewann alle vier Gruppenspiele, Kolding BK ließ nur im direkten Vergleich mit Husum beim 1:4 Federn. PSV-Fußball-Obmann Wolfgang Balke resümierte: „Das Niveau war bei einigen Spielen in der Vorrunde schon schwach.“

Das änderte sich aber in den Halbfinals. Zum Auftakt traf der TSB auf Kolding BK. Jan Ole Butzek (2. und 6. Minute) sowie Hauke Spoth (5.) schossen schnell eine 3:0-Führung heraus, Jan Lukas Schiebuhr legte nach (10.). Den Ehrentreffer erzielte Morten Jäger mit der Brust (12.), die Dänen trafen zwei Mal das Aluminium. Das zweite Semifinale entschied der Husumer SV gegen FC Sydvest 05 mit 4:3 für sich.

Torschützen: 1:0 Hendrik Fleige (2.), 1:1 Simon Engemann (5.), 2:1 Finn Christiansen (6.), 2:2 Anders Thomsen (9.), 3:2 Hendrik Fleige (9.), 3:3 Simon Engemann (10.), 4:3 Marco Nagel (11.).

Das Endspiel zwischen Husum und dem TSB war eine Demonstration der Stärke des Oberligisten, bei dem mit Lasse Sohrweide, Jan Ole Butzek, Nicholas Holtze und Torhüter Carl Niklas Müller vier Akteure mitwirkten, die am Vorabend beim Masters gespielt hatten. Butzek (4.), Holtze (11.) und Pawlowski (12.) trafen für den TSB, Araz Algin (12.) für die Nordfriesen.

Der TSB freute sich über 800 Euro Prämie, beim Blick auf den Pokal meinte TSB-Kapitän Lasse Sohrweide: „Den habe ich jetzt schon zum fünften Mal gewonnen.“ Martin Hedeager (Kolding) wurde zum besten Spieler und Patrick Ryfisch (Polizei SV) zum besten Torhüter gewählt. Die Torjägerkrone teilten sich mit je sechs Treffern Anders Thomsen (Sydvest) und Hedeager.

07.01.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

TSB Flensburg holt sich auch den team-Cup

Souverän holte sich der TSB Flensburg den Turniersieg beim team-Cup 2019 in der Flensburger Fördehalle. Im Finale bezwang das Team von Jan Hellström den Husumer SV.

Der TSB Flensburg holte sich auch den team-Cup. Foto: SPEEDPhotos.de

FLENSBURG (tns) - Nur einen Tag nach dem enttäuschenden Vorrunden-Aus beim Lotto Hallenmasters zeigte der TSB Flensburg beim Team-Cup vom PSV Flensburg eine starke Leistung und gewann das erneut gut besetzte Turnier.

In der Gruppenphase zeigte die Mannschaft von Jan Hellström eine konzentrierte Vorstellung und schloss mit acht Punkten die Gruppe auf dem 1. Platz ab. Das zweite Ticket für das Halbfinale sicherte sich der dänische Vertreter FC Sydvest 05, welcher zwar punktgleich mit dem TSV Kropp war, aber das bessere Torverhältnis vorweisen konnte.
In der Gruppe B marschierte der Husumer SV durch die Gruppenphase und holte aus vier Spielen vier Siege. Den zweiten Platz und den damit verbundenen Einzug ins Halbfinale sicherte sich das zweite Team aus Dänemark, Kolding BK.

Souveräner Turniersieg für den TSB

Im Halbfinale traf der TSB auf Kolding BK und zeigte seine ganze Klasse: Mit 4:1 zog die Mannschaft vom Eckener Platz ins Finale ein.
Im zweiten Halbfinale ging es deutlicher spannender zu, Landesliga-Primus Husumer SV und der FC Sydvest 05 zeigten eine Partie auf Augenhöhe. Am Ende setzte sich der Husumer SV knapp mit 4:3 durch.

Der dritte Platz wurde nicht ausgespielt sondern ausgeschossen. Im Duell der dänischen Teams zeigte Sydvest 05 von der Neunmeter-Linie die besseren Nerven und bezwang Kolding BK mit 3:1.
Im Endspiel wurde der TSB seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte das Spielgeschehen nach Belieben. Angeführt von Lasse Sohrweide und Nicholas Holtze zeigte die gesamte Mannschaft eine starke Leistung und besiegte den Husumer SV völlig verdient mit 4:2.

Bester Spieler wurde Morten Jæger von Kolding BK, als bester Torhüter wurde Patrick Ryfisch von Gastgeber PSV Flensburg ausgezeichnet.

06.01.2019 - www.tnssports.de

Hallenfußball

Husumer SV beim team-cup

FLENSBURG (wsi) - Zehn Teams sind beim Fußball-Hallenturnier des Kreisligisten Polizei SV Flensburg um den „team-cup“ am Sonntag (11 Uhr) in der Flensburger Fördehalle mit von der Partie. Diesmal fehlt der Titelverteidiger – Regionalligist Holstein Kiel II spielt am Vortag beim Hallen-Masters in Kiel.

Die Gruppe A wird vom favorisierten Oberligisten TSB Flensburg angeführt. Von der Papierform her sind Ligakonkurrent TSV Kropp und der dänische Vertreter FC Sydvest 05 die heißesten Anwärter, um dem TSB (der am Vortag beim Masters in Kiel antritt) den Gruppensieg streitig zu machen. Die Landesligisten Stern Flensburg und Schleswig 06 wollen ihre Außenseiterchancen nutzen – in der Halle ist fast alles möglich.

Von der Besetzung her scheint die Gruppe B etwas leichter zu sein. Landesliga-Tabellenführer Husumer SV verfügt über gute Techniker und wird sicherlich ein ernsthaftes Wörtchen um den Gruppensieg mitsprechen. Die dänischen Gäste von Kolding BK verfügen erfahrungsgemäß über spielstarke Hallenkicker. Auch der TuS Collegia Jübek, der Verbandsliga-Zweite, ist nicht chancenlos. Wohl als Außenseiter gehen die Kreisligisten DGF Flensburg und Veranstalter Polizei SV Flensburg ins Rennen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 1400 Euro. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal einen Siegerscheck von 800 Euro. Alle Teams erhalten Geld- oder Sachpreise. Es werden bester Torwart und Spieler sowie der Torschützenkönig prämiert. 

04.01.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport / Schlei Bote

Turnier ohne Titelverteidiger

Zehn Fu�ball-Teams gehen am Sonntag beim "team-Cup" des PSV Flensburg in der F�rdehalle an den Start

FLENSBURG (Wilfried Simon) - Termin mit Tradition: Der „team-cup“ 2019 findet am Sonntag von 11 Uhr an in der Flensburger Fördehalle statt. Zum 9. Mal ist das „team baucenter“ Hauptsponsor bei der 21. Ausgabe des Fußball-Hallenturniers vom Polizei SV Flensburg. Diesmal fehlt der Titelverteidiger – Regionalligist Holstein Kiel II spielt am Vortag beim Hallen-Masters in Kiel mit, da die Spieler des Profi-Kaders im Trainingslager weilen.

Zehn Mannschaften spielen in der Vorschlussrunde in zwei Gruppen á fünf Teams um die Teilnahme an den Finals. Die Gruppe A wird vom favorisierten Oberligisten TSB Flensburg angeführt. Von der Papierform her sind Ligakonkurrent TSV Kropp und der dänische Vertreter FC Sydvest 05 die heißesten Anwärter, um dem TSB (der am Vortag beim Masters in Kiel antritt) den Gruppensieg streitig zu machen. Die Landesligisten Stern Flensburg und Schleswig 06 wollen ihre Außenseiterchancen nutzen – in der Halle ist fast alles möglich.

Von der Besetzung her scheint die Gruppe B etwas leichter zu sein. Landesliga-Tabellenführer Husumer SV verfügt über gute Techniker und wird sicherlich ein ernsthaftes Wörtchen um den Gruppensieg mitsprechen. Die dänischen Gäste von Kolding BK verfügen erfahrungsgemäß über spielstarke Hallenkicker. Auch der TuS Collegia Jübek, der Verbandsliga-Zweite, ist nicht chancenlos. Wohl als Außenseiter gehen die Kreisligisten DGF Flensburg und Veranstalter Polizei SV Flensburg ins Rennen.

Die beiden Gruppenersten qualifizieren sich für die Semifinals, die dann im Überkreuzvergleich die Finalisten ausspielen. Das Preisgeld beträgt insgesamt 1400 Euro. Der Sieger erhält neben dem Wanderpokal einen Siegerscheck von 800 Euro. Alle platzierten Teams erhalten Geld- oder Sachpreise. Zudem werden der beste Torwart und Spieler sowie der Torschützenkönig prämiert.

„Um neben der sportlichen Seite auch das Umfeld attraktiv zu gestalten, haben wir wieder einige Aktivitäten geplant. Deshalb hoffen wir erneut auf eine große Zuschauerresonanz“, sagt Mit-Organisator Wolfgang Balke. Die D-Junioren-Fußballer und die Cheerleader des PSV treten in den Pausen auf. Neben einer großen Tombola wird es wieder ein Torwandschießen geben. Balke: „Der Sieger bekommt ein von allen Spielern signiertes Trikot der SG Flensburg-Handewitt.“

Für Kinder und Frauen ist der Eintritt frei, erwachsene Männer bezahlen fünf Euro. Hallensprecher ist DJ Jens Walter.

04.01.2019 - Flensburger Tageblatt
Test 09.02.19 Blau Weiß Löwenstedt (VL) Husumer SV 0:4
link zum Spielbericht auf fussball.de

Husumer SV und TSV Rantrum im Test

Husum (sh:z) - Die Fußballer der Husumer SV, souveräner Tabellenführer der Landesliga Schleswig, haben ihr Testspiel beim Verbandsligisten SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 4:0 (1:0) gewonnen. Vor dem Seitenwechsel traf Marco Nagel (24. Minute) für die Mannschaft von Torsten Böker und Björn Fleige, in den zweiten 45 Minuten legten Hendrik Fleige (58.), Fabian Arndt (70.) und Kevin Knitel (80.) nach. Am Donnerstag (19 Uhr im Handewitter Ortsteil Jarplund) tritt die HSV beim vom ehemaligen Husumer Coach Malte Köster betreuten Verbandsligisten FC Wiesharde an. Gegner am Sonnabend (12 Uhr) auf eigenem Platz ist der FC Tarp-Oeversee.

Nicht viel Gl?ck mit dem Wetter hatte Liga-Rivale TSV?Rantrum, das Testspiel beim?SVFrisia 03 Risum-Lindholm musste nach nur 30 Minuten abgebrochen werden (wir berichteten). Heute um 19 Uhr gastiert das Team vom Lagedeich vbeim ambitionierten Verbandsligisten TuS Collegia J?bek. Am Sonnabend (18.30 Uhr) geht?s dann gegen den TSV?Hattstedt.
13.02.2019 - Husumer Nachrichten
Test 14.02.19 FC Wiesharde (VL) Husumer SV 0:1
link zum Spielbericht auf fussball.de

Husumer Sieg – heute nächster Test

HANDEWITT (bjg) - Auch das zweite Testspiel der Wintervorbereitung gewann die Husumer SV, der Klassenprimus der Fußball-Landesliga. Beim Verbandsligisten FC Wiesharde, bei dem mit Malte Köster seit Saisonbeginn ein Ex-Spieler und Trainer der Stormstädter auf der Trainerbank sitzt, gab es am Donnerstagabend einen 1:0-Erfolg.

Dabei gestaltete sich der Spielverlauf, wie es die Kreisstädter aus der nahezu makellosen Hinrunde in der Liga gewohnt waren. Husum dominierte mit einem hohen Ballbesitzanteil, während sich der Gastgeber aufs Kontern verlegte. Mit der ersten Chance des Spiels (5. Minutre) gingen die Gäste durch Hendrik Fleige in Führung und vergaben in der Folge weitere Chancen. „Nach der langen Winterpause ist es zu diesem Zeitpunkt der Vorbereitung wichtig, über viele Spiele schnell wieder unseren Rhythmus zu finden. Dafür waren die ersten beiden Tests schon ganz in Ordnung“, meinte Husums Trainer Torsten Böker.

Der nächste Test der Husumer steht bereits heute um 12 Uhr gegen den Verbandsligisten FC Tarp-Oeversee in Viöl auf dem Programm. 

Tor: 0:1 Hendrik Fleige (5.)

16.02.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Testspiele

FLENSBURG (sh:z) - Verbandsligist FC Wiesharde hat sich beim 0:1 (0:1) gegen Landesliga-Tabellenführer Husumer SV gut verkauft. Das Tor erzielte Hendrik Fleige in der 5. Minute. Kreisligist SG Nordau besiegte den Verbandsligisten SG Langenhorn-Enge (heute um 14 Uhr zu Gast beim TSB Flensburg) mit 2:0.

16.02.2019 - Flensburger Tageblatt
Test 16.02.19 Husumer SV FC Tarp Oversee 9:1
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Husumer SV mit 9:1-Kantersieg

VIÖL (bjg) - Mit einem wahren Schützenfest hat Fußball-Landesligist Husumer SV einen weiteren Testspielsieg eingefahren. Die Mannschaft von Trainer Torsten Böker gewann auf dem Kunstrasen in Viöl gegen den FC Tarp-Oeversee aus der Verbandsliga mit 9:1 (1:1). Zwar traten die Husumer in der ersten Halbzeit gewohnt ballsicher auf, doch es fehlte vor allem im Angriff die letzte Konsequenz. Dennoch kamen die Stormstädter zu guten Torchancen. Die HSV-Führung war folgerichtig. Vor der Pause besorgte allerdings Tarps Jannik Berndt noch den Ausgleich. In der zweiten Halbzeit demonstrierte die Böker-Elf schließlich ihre Qualität. Die Husumer brauchten nicht lange, um das Ergebnis auf 4:1 in die Höhe zu schrauben. Bei Tarp-Oeversee war die Gegenwehr nun gebrochen. Die HSV legte mühelos fünf weitere Tore nach. „Vor der Pause haben wir zu sehr in die Breite gespielt. In der zweiten Halbzeit sah das ganz gut aus. Es war ein weiterer Schritt in die richtige Richtung, um in den Rhythmus zu kommen“, sagte Coach Böker zufrieden. 

?Tore für Husum: Hendrik Fleige (4), Kevin Knitel (3), Luca Sander, Luca Steen. Tor für Tarp: Jannik Berndt.

18.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

FC Wiesharde in Torlaune

Fußball-Verbandsligist gewinnt Test in Goldebek mit 7:2 / Oberligist TSB besiegt Verbandsligist Langenhorn-Enge 4:1

TSB-Doppeltorschütze Hauke Spoth (rechts) lässt zwei Gegenspieler stehen, Mitspieler Marcel Hill (verdeckt) staunt nicht schlecht. Foto: Marcus Dewanger

FLENSBURG (sh:z/um/bjg) - Gutes Wetter, die Restrunde rückt näher – die Fußball-Teams aus der Region nutzten die Gelegenheit zum Formtest auf Kunst– und Naturrasen. Nicht aktiv waren die erste und zweite Mannschaft des SC Weiche Flensburg 08. Das Oberliga-Team hätte in Gettorf spielen sollen, die Partie musste aber abgesagt werden, weil die Gäste zu wenig Spieler zur Verfügung hatten.

TSB Flensburg – SG Langenhorn-Enge 4:1 (1:1). Hauke Spoth war mit zwei Treffern (14. und 56. Minute) der Matchwinner beim Oberligisten. Sein Führungstor glich Keeper Safwan Darwish mit einem Eigentor aus (33.), Spoth sorgte für die erneute Führung. In der Schlussphase legten Kapitän Lasse Sohrweide (76.) und Lars-Ole Puttins (83.) noch nach. Am Dienstag (19 Uhr) kommt Landesliga-Tabellenführer Husumer SV, gespielt wird auf dem Kunstrasen am Schützenhof.

TSV Süderbrarup – TSV Nordmark Satrup 0:2 (0:0). TSV-Keeper Christian Hansen parierte kurz vor der Pause einen Foulelfmeter von Timo Andresen, der er selbst an Jannik Sellmer verursacht hatte. Ken Dikun gelang in der 53. Minute die Führung, sein Sturmkollege Daniel Matthiesen (77.) stellte das Endergebnis her.

Stern Flensburg – SG Leck-Achtrup-Ladelund 3:1 (2:0). Lennart Steiner (17.) und Marvin Hems (22.) brachten den Landesligisten in Führung, Tim Ingwersen (61.) unterlief ein Eigentor zum 3:0 (61.). Den Schlusspunkt setzte der Nordfriese Dan Eskild Ingwersen (85.).

Husumer SV – FC Tarp-Oeversee 9:1 (1:1). Zur Pause sah es auf dem Kunstrasen in Viöl noch ganz gut aus für das Team von Trainer Jan Klimmeck – Jannik Berndt hatte die Husumer Führung ausgeglichen. Nach Wiederbeginn brach es jedoch über den Verbandsligisten herein – Hendrik Fleige (4), Kevin Knitel (3), Luca Sander und Luca Steen waren für die Mannschaft von Torsten Böker erfolgreich.

Schleswig 06 – DGF Flensburg 3:2 (1:1). Die 06-Führung von Kamil Mackowiak (36.) für den Landesligisten glich Sandi Duratovic (44.) aus, nach 68 Minuten besorgte Martin Spitzbarth das 2:1 für den Kreisligisten. Nick Stockfleth (72., 87.) drehte die Partie.

SV Blau-Weiß Löwenstedt – SG Nordau 0:3 (0:3). Lukas Hackbarth nutzte einen Fehlpass in der Löwen-Defensive zum 0:1 (12.), dann gelang dem Kreisligisten ein Doppelschlag kurz vor der Pause. Zunächst verwandelte Hackbarth einen umstrittenen Foulelfmeter (42.), bevor Kim Neumann nach einem weiteren Fehler im Aufbauspiel ohne Bedrängnis das Endresultat besorgte (45.).

Schleswig IF – TV Grundhof 5:2 (2:0). Mann des Tages bei SIF war Mittelstürmer Morten Wegner, der vier Mal traf. Mehr als eine halbe Stunde lang hatte der Kreisligist aus Streichmühle defensiv sehr kompakt gestanden. Beide Tore für den TVG gingen auf das Konto von Byron Freitag (50., 54.).

TSV Goldebek – FC Wiesharde 2:7. Nach der knappen Niederlage gegen Landesligist Husum ließ es das Köster-Team beim nordfriesischen Kreisligisten richtig „krachen“: Yannick Sörensen (3), Kevin Raabe (2) sowie Patrick Schneck und Marten Thordsen trafen auf dem Viöler Kunstrasen. Am Sonntag (14 Uhr) kommt Landesligist TSV Friedrichsberg zum Test nach Handewitt.

TuS Collegia Jübek – TSV Großsolt-Freienwill 3:2 (0:0). Die Partie kam erst nach einer guten Stunde auf Touren, dann aber richtig. Christoph Rösner (68.) und Steffen Johannsen (84.) glichen die Führungen des Verbandsligisten von Peer Jürgensen (67.) und Alexander Zeh (73.) jeweils aus, zum Jübeker 3:2 traf Marcel Gimm (85.).
18.02.2019 - Flensburger Tageblatt
Test 19.02.19 TSB Flensburg Husumer SV 9:0
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TSB sprudlede af spilleglæde mod Husumer SV. Foto: Martin Ziemer

Hvis bare det havde været lidt varmere ...

Wenn es nur ein bisschen wärmer gewesen wäre ...

Flensborg. Med et kvarter igen måtte den ene af kampens to linjedommere lige kigge på sit ur. Nu ville han også gerne snart hjem. Det var råkoldt og blæsende på kunstgræsbanen ved Schützenhof, og gennem anden halvleg måtte flere publikummer lige stå og trippe lidt for at holde varmen. En repræsentant fra TSB Flensburg satte vist ord på de flestes følelser, da han efter dommerens slutfløj udbrød: »Så kan vi komme hjem i varmen og se Bayern«. Men selvom træningskampen mellem TSB Flensburg og Husumer SV på de sene minutter blev en yderst kold fornøjelse, så var fodbolden faktisk en fornøjelse. TSB-spillerne var køligere end luften og vandt med hele 9-0. Noget af en forskel fra i lørdags, hvor 4-1-sejren over SG Langenhorn/Enge var en noget mere lunken forestilling.

- I dag spiller vi hurtig og god fodbold. Vi leverer en god fysisk indsats og viser, at vi er på rette vej, sagde en tilfreds TSB-træner Jan Hellström efter kampen. Oberliga-mandskabet fra TSB var på papiret favoritter mod Husumer SV, men gæsterne har i efteråret fejet al modstand af banen i Landesliga og ligger yderst lunt i svinget til oprykning til netop Oberliga. Derfor var det forventet, at TSB ville sætte sig på kampen, men at de ville blæse husumerne bagover, ikke. Hjemmeholdet pressede højt på banen, deres kontrastød var farlige, straks de erobrede bolden, og spillet over kanterne var skarpere end de otte projektører, der oplyste banen. Man blev ligeså forpustet som Husum-spillerne, når man forsøgte at holde styr på målene: To indlæg fra kanterne skabte målene til 1-0 og 2-0 ved Mats Moeller (20.) og Malek Fakhoury (25.), og det hurtige spil var også nøglen i 3-0- og 4-0-målet fra Lars-Ole Puttins (32., 36.). TSB sprudlede, og anfører Lasse Sohrweide ville lege med. To kølige afslutning sendte TSB på 5-0 før pausen (43.) og 6-0 kort efter pausen (51.), og Sandro Holland udnyttede et indlæg fra et frispark på sin 7-0-scoring (67.). Anfører Sohrweide lukkede målfesten med to skarpe afslutning til 8-0 og 9-0 (72., 86.). Tak for den kaffe, man godt kunne have brugt til at varme sig på. TSB lader til at have fundet forårsformen. - Vi mangler stadig lidt. I dag skifter vi syv spillere, men vi mærker, at spillerne kæmper hårdt om stampladserne, og for en træner er det selvfølgelig optimalt, lød reaktionen fra Jan Hellström. Han vil gerne have, at holdet arbejder med at udnytte deres målchancer bedre, inden de genstarter Oberliga søndag den 3. marts. Og det var altså efter en kamp, hvor TSB Flensburg scorede ni mål. Der var immervæk svært at finde noget at klage over - altså udover at det godt måtte have været lidt varmere.

Jonas Løytved

Resümee

Der TSB Flensburg zeigt sich für den Rückrundenauftakt gewappnet. Die Flensburger erteilten dem Landesliga-Spitzenreiter vom Husumer SV beim 9:0-Sieg eine echte Lektion.

21.02.2019 - 12:29 h · www.fl-arena.de

9:0 - TSB fertigt Husumer SV ab

FLENSBURG (vh/sh:z) - Fußball-Landesligist Husumer SV hat das Testspiel beim Oberligisten TSB Flensburg mit 0:9 (0:5) verloren. Der Gastgeber zeigte sich gegen den souveränen Landesliga-Spitzenreiter gnadenlos effektiv im Abschluss. Allein Kapitän Lasse Sohrweide traf viermal (43., 51., 72., 86.). Die weiteren Tore für die clevere Mannschaft von Trainer Jan Hellström erzielten Mats Möller (20.), Malek Fakhoury (35.), Lars-Ole Puttins (32., 36.) vor der Pause sowie Sandro Holland (67.) Die Nordfriesen hielten in der teils hart geführten Partie gut dagegen und kamen besonders im zweiten Abschnitt zu Möglichkeiten, doch vor allem Torjäger Hendrik Fleige ließ einige Chancen liegen. In der Abwehr agierte Husum teilweise naiv, so nutzen die Gastgeber in der ersten Halbzeit einen Konter im 5-gegen-1-Überzahlspiel zu einem Treffer. Am Sonnabend (14 Uhr) tritt das Team von Torsten Böker erneut bei einem Oberligisten an, es geht zum TSV Bordesholm.

Ebenfalls torreich ging es in Löwenstedt zu, wo Landesligist Stern Flensburg den Test beim Verbandsligisten SV Blau-Weiß 5:0 (0:0) gewann. Tore fielen erst von der 54. Minute an, dann aber reichlich: Ole Lund (54., 78.), Noah Pirk (59.), Marvin Hems (75.) und Julian Nehrenst (76.) trafen.
21.02.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

9:0 TSB fertigt Husumer SV ab

FLENSBURG (vh/sh:z) - Fußball-Oberligist TSB Flensburg hat das Testspiel gegen die Husumer SV auf dem Kunstrasen am Schützenhof 9:0 (5:0) gewonnen. Der Gastgeber zeigte sich gegen den souveränen Landesliga-Spitzenreiter gnadenlos effektiv im Abschluss. Allein Kapitän Lasse Sohrweide traf viermal (43., 51., 72., 86.). Die weiteren Tore für die clevere Mannschaft von Trainer Jan Hellström erzielten Mats Möller (20.), Malek Fakhoury (35.), Lars-Ole Puttins (32., 36.) vor der Pause sowie Sandro Holland (67.) Die Nordfriesen kamen im zweiten Abschnitt auch zu Möglichkeiten, doch vor allem Torjäger Hendrik Fleige ließ einige Chancen liegen. In der Abwehr war Husum teilweise naiv, so nutzen die Gastgeber in der ersten Halbzeit einen Konter im 5-gegen-1-Überzahlspiel zu einem Treffer.

Ebenfalls torreich ging es in Löwenstedt zu, wo Landesligist Stern Flensburg den Test beim Verbandsligisten SV Blau-Weiß 5:0 (0:0) gewann. Tore fielen erst von der 54. Minute an, dann aber reichlich: Ole Lund (54., 78.), Noah Pirk (59.), Marvin Hems (75.) und Julian Nehrenst (76.) waren erfolgreich.
21.02.2019 - Flensburger Tageblatt
Test 23.02.19 TSV Bordesholm Husumer SV 2:1
Test 02.03.19 Slesvig IF 1 Husumer SV 3:3
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Starker Auftritt von SIF gegen Husum – Schleswig 06 schlägt Wilster

SCHLESWIG (um) - Fußball-Verbandsligist Schleswig IF ist für den Punktspielstart am kommenden Wochenende gerüstet. Das Team von Trainer Finn Petersen zeigte im Test gegen die Husumer SV eine starke Leistung und trotzte dem Landesliga-Spitzenreiter ein 3:3 ab. Einen Testsieg gab es auch für Schleswig 06 gegen Alemannia Wilster (1:0), während der TSV Friedrichsberg-Busdorf mit 0:2 beim TuS Rotenhof verlor. TSV Süderbrarup und VfB Schuby spielten 1:1.

TuS Rotenhof – TSV F’berg-Busdorf 2:0 (2:0) Von Beginn an wirkten die Platzherren agiler und entwickelten wesentlich mehr Drang in Richtung gegnerischer Strafraum als die Schleswiger. Der verdiente Lohn waren zwei Treffer von TuS-Torjäger Moritz Gersteuer (19., 23.) zum 2:0-Vorsprung. Nach dem Rückstand kam die Mannschaft von Trainer Michael Schröder besser ins Spiel, konnte aber zwei Chancen von Lasse Kybelka und Gonde Henningsen nicht zum Anschlusstreffer nutzen. Im zweiten Durchgang war es eine ausgeglichene Partie mit einem leichten spielerischen Übergewicht für die Friedrichsberger. Der TSV-Coach sah noch viel Luft nach oben: „Insgesamt haben wir zu ideenlos gespielt. Am kommenden Sonnabend gegen Jevenstedt müssen wir uns noch gewaltig steigern.“

TSV Süderbrarup –  VfB Schuby 1:1 (1:1) Sowohl der abstiegsbedrohte Verbandsligist TSV Süderbrarup als auch der VfB Schuby, derzeit auf Rang zehn in der Kreisliga Nordost, boten insgesamt fußballerische Magerkost. Die Gäste agierten recht zurückgezogen und lauerten auf Konter. Diese Marschroute war nach einer halben Stunde erfolgreich: Sascha Pohlmann traf zum 0:1. Kurz darauf verschoss Andre Jasper für den TSV einen Foulelfmeter. Der Ausgleich Sekunden vor der Pausen resultierte aus einem Eigentor von VfB-Abwehrspieler Jasper Reiter. Nach dem Seitenwechsel kam Süderbrarup besser ins Spiel, zeigte aber bei der Chancenverwertung eklatante Schwächen. Es blieb beim Remis.

Schleswig IF –  Husumer SV 3:3 (1:2) Die Platzherren spielten vom Anpfiff an sehr diszipliniert, gewannen eine Reihe wichtiger Zweikämpfe und strahlten im Spiel nach vorn viel Gefährlichkeit aus. Diese demonstrierten aber auch die Gäste aus Husum, die nach gut einer halben Stunde durch einen Freistoß von Fabian Arndt (24.) und Hendrik Fleige (33.) mit 2:0 vorn lagen. Der Anschlusstreffer nur vier Minuten später durch Erick Ewers gab SIF wieder Auftrieb und nur zwei Minuten nach dem Seitenwechsel war es der selbe Akteur, der zum 2:2 ausglich. In der 70. Minute stand Erick Ewers noch einmal goldrichtig und brachte die Rot-Weißen erstmals in Führung. Den Sieg vor Augen verteidigte SIF den Vorsprung bis zur 89. Minute. Dann kam das Team von Trainer Torsten Böker durch den eingewechselten Kevin Knitel noch zum etwas glücklichen Ausgleich. SIF-Coach Finn Petersen stellte zufrieden fest: „Bis auf einige individuelle Abwehrfehler war das eine starke Vorstellung von uns. In dieser Form ist uns vor dem Punktspielstart nicht bange.“

Schleswig 06 – Alemania Wilster 1:0 (1:0) Im Duell von Landesligist 06 und dem Tabellenführer der Kreisliga West entwickelte sich eine Partie, die zum größten Teil durch Mittelfeld-Aktionen geprägt war. So ergaben sich für beide Teams im gesamten Spiel nur wenige Tormöglichkeiten. Eine davon nutzte Cedric Flor nach 25 Minuten zur 1:0-Führung für Schleswig 06. Weitere gut vorgetragene Angriffe der Gastgeber konnte die aufmerksame Hintermannschaft von Alemannia Wilster rechtzeitig unterbinden. Etwas Pech hatte 06 Mitte der zweiten Hälfte, als Nils Sörensen nur die Querlatte traf. Auch die Gäste unternahmen noch einige Offensiv-Aktionen, doch auch die Schleswiger Defensive funktionierte gut und ließ keinen Gegentreffer zu.
04.03.2019 - Schlei Bote

3:3-Remis im letzten Test

SCHLESWIG (bjg) - Die Fußballer der Husumer SV haben ihre Vorbereitungen auf die Restrunde in der Landesliga – am Sonnabend (14 Uhr) spielt die HSV gegen den TSV Altenholz – mit einem 3:3-Unentschieden beim Verbandsligisten Schleswig IF beendet. Ebenso holprig wie der Untergrund war auch das Spiel der Husumer, wobei die Anfangsphase den Gästen gehörte.

Hochkarätige Chancen von Fabian Arndt und Hendrik Fleige blieben jedoch zunächst ungenutzt. Erst als Arndt aus halblinker Position einen Freistoß direkt verwandelte (24. Minute), war die verdiente Führung amtlich. Nach einem Ballgewinn in der gegnerischen Hälfte traf Fleige zum 0:2 (33.). Danach verloren die Stormstädter jedoch den Faden. Erick Ewers, der einen Sahnetag erwischt hatte, erzielte vor der Pause (37.) den Anschluss und kurz danach (49.) den Ausgleich. Nach seinem dritten Streich (70.) war der Spielverlauf völlig auf den Kopf gestellt. Kevin Knitel sorgte mit dem 3:3 kurz vor Schluss (89.) aber doch noch für ein versöhnliches Ergebnis. „Der Spielverlauf hat gezeigt, was passiert, wenn wir nicht zu 100 Prozent fokussiert sind“, meinte Husums Trainer Torsten Böker – und fand klare Worte: „Ich hoffe, dass sich bis Samstag am desolaten Zustand unseres A-Platzes etwas ändert. Leider haben die für die Winterpause versprochenen Arbeiten bislang nicht stattgefunden. Das ist schade, weil es nicht zu unseren Ambitionen passt.“ 

Tore: 0:1 Fabian Arndt (24.), 0:2 Hendrik Fleige (33.), 1:2 Erick Ewers (37.), 2:2 Erick Ewers (49.), 3:2 Erick Ewers (70.), 3:3 Kevin Knitel (89.).

04.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL20 09.03.19 Husumer SV TSV Altenholz 4:4
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TSV Altenholz feiert die große Webessie-Show in Husum

Pierre Didier Webessie (li.) bot beim Spitzenreiter Husmer SV eine Tor-Gala in drei Akten. © Sonja Paar

Es hätte ein rabenschwarzer Tag für den TSV Altenholz werden können. 0:3 zurück, und das nach gerade einmal 14 gespielten Minuten im Duell mit der Husumer SV, dem Ligaprimus der Fußball-Landesliga-Schleswig. Der Matchplan von Trainer Kristian Hamm und seiner Mannschaft war offensichtlich dahin. Das Ding war durch, oder? Von wegen!

Zun?chst einmal ging es mit h?ngenden K?pfen in die Kabine. "Wir waren in allen Belangen unterlegen", monierte der TSV-Coach, dessen Pausenansprache dementsprechend deutlich ausfiel. "Wir mussten uns in H?lfte zwei am Riemen rei?en, und das haben wir getan", erkl?rte er. Und wie. Die Altenholzer kamen, warum auch immer, mit breiter Brust aus der Kabine. Die Einstellung, der Kampfgeist, der Mut, die Moral ? alles stimmte pl?tzlich. "In so einem Spiel brauchen wir einen guten Tag, und der Gegner muss uns Schwachstellen anbieten", so Hamm im Vorfeld ? als h?tte er es geahnt.

Der Tabellenzw?lfte drehte beim Spitzenreiter auf und kam dank einer grandiosen Webessie-Show zur?ck in die Partie. Die ersten beiden Treffer erzielte Webessie selbst, dann glich Max-Peter Andersen zum 3:3 aus ? der reine Wahnsinn. Auch vom erneuten R?ckstand lie? sich die Hamm-Elf nicht zur?ckwerfen, weil Pierre Didier Webessie einen perfekten Tag erwischte und in der 70. Minute mit seinem neunten Saisontreffer den Dreierpack zum 4:4-Endstand schn?rte. "Er hat seine Klasse unter Beweis gestellt", lobte Hamm seinen Neuner, der in den letzten Vorbereitungsspielen mit Ladehemmung zu k?mpfen hatte. "Die Tore hat er sich eben f?r den Pflichtspielstart aufgehoben", scherzte Hamm.

Hamm: "Ich will nicht wissen, was losgewesen w?re, wenn wir kurz vor Schluss noch die Riesenchance zum 5:4 machen."

Als klarer Au?enseiter, der sich mitten im Abstiegskampf befindet, holte der TSV Altenholz einen enorm wichtigen Punkt. "Ein Punktgewinn der Moral", so Hamm. Mit dem n?tigen Qu?ntchen Gl?ck w?re in Husum sogar noch mehr drin gewesen. "Ich will nicht wissen, was losgewesen w?re, wenn wir kurz vor Schluss noch die Riesenchance zum 5:4 machen", schmunzelte der TSV-Coach. So nehmen die Altenholzer den Punkt nach diesem Spektakel mit und wissen f?r die kommenden Aufgaben, worauf es ankommt: Kampfgeist, Einstellung, Mut und niemals aufgeben.

Letzteres galt auch f?r den Gettorfer SC. Die Rot-Wei?en wurden ebenfalls mit einer kalten Dusche aus der Winterpause geweckt. Schon nach drei Minuten lag der Landesligist beim FC Reher/Puls mit 0:1 zur?ck. GSC-Coach Christian Sch?ssler haderte: "Wir hatte Schwierigkeiten, ins Spiel zu kommen." Dank einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang erk?mpften sich die Gettorfer mit dem 1:1 noch einen Punkt. "Ein leistungsgerechtes Unentschieden", befand Sch?ssler, der mit seiner Mannschaft am Ende der Saison zu den vier besten Teams der Liga geh?ren will. "Wir wollen den Anschluss nicht gr??er werden lassen", lautete vor der Partie seine Marschroute. Viel gr??er ist die Distanz zu den Top-Vier nach dem Remis nicht geworden, deutlich kleiner aber auch nicht.

Was dem GSC für den restlichen Saisonverlauf jedoch Mut macht, ist vor allem das Traum-Comeback von David Wagner. Wie wichtig der 26-jährige Mittelfeldspieler fürs Team ist, stellte Schössler immer wieder heraus. Die komplette Hinrunde fehlte Wagner verletzungsbedingt. Nun ist er wieder da. Und sein Comeback hätte kaum besser laufen können: erstes Pflichtspiel, Startelf, Tor gemacht. Bravo!

12.03.2019 - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Punkt der Moral und des Willens

Fußball-Landesliga Schleswig: Irres 4:4 beim Primus / TSV Altenholz holt 0:3 in Husum noch auf

Der Altenholzer Didier Webessie (re.) bedrängt Husums Daniel Hornburg. Der TSV-Stürmer traf drei Mal. Foto: Petersen

HUSUM (hlu) - Den Ankündigungen folgten Taten. Die Fußballer des TSV Altenholz, die, wenngleich stark ersatzgeschwächt, auch in Husum mutig zu agieren beabsichtigten, waren beim ungeschlagenen Tabellenführer der Landesliga Schleswig angetreten, um etwas Zählbares zu ergattern. Dabei hatte es nach einer Viertelstunde noch nach einem Debakel für die Mannschaft von Trainer Kristian Hamm ausgesehen. Die Husumer SV führte mit 3:0, die Partie schien entschieden. Am Ende aber fühlte sich das Altenholzer 4:4 gegen den Primus, der zuvor nur beim 3:3 gegen Friedrichsberg mehr als zwei Gegentreffer kassiert hatte, wie ein Sieg an. „Der Punkt ist für unsere tabellarische Situation eminent wichtig, aber auch für unsere Moral“, freute sich Hamm.

Der Altenholzer Trainer war nach 20 Minuten aber bedient. Von den Vorgaben wurde auf dem schwer zu bespielenden Geläuf nichts, aber auch rein gar nichts umgesetzt. „Vor dem Spiel hatten wir angekündigt, dass wir unsere Leistung zu 100 Prozent abrufen und auf Lücken der Husumer hoffen müssen. Es war aber komplett anders herum. Husum war zu 100 Prozent da und hat unsere Fehler bestraft“, so der Altenholzer Coach. “

Die Heimelf nutzte die defensiven Indisponiertheiten durch Luca Sander (3.), Luca Steen (6.) und Fabian Arndt (14.) konsequent aus. 0:3 – die Begegnung schien für die Gäste verloren. „Wir hätten auch noch das 0:4 aus unserer Sicht kassieren können, dann wäre wohl gar nichts mehr gegangen“, gab Hamm zu, dessen Mannschaft aber durch Jannis Sändker oder Didier Webessie (Lattenkopfball) auch noch vor der Pause hätte verkürzen können.

Webessie, der in den Testspielen zuletzt noch zu viele Torchancen ausließ, war es, der sich zum entscheidenden Protagonisten auf dem sumpfigen Untergrund aufschwang. „Er hat es heute geschafft, seine Emotionalität in die richtige Richtung zu kanalisieren“, freute sich Hamm mit seinem Angreifer, der, im Offensivspiel von den schnellen Terrence Dorring und Sändker unterstützt, groß aufspielte und drei der vier Altenholzer Treffer markierte. „Das war schon stark. Er hat die Mannschaft nach seinen Toren regelrecht gepusht.“ Zweimal netzte Webessie ein (darunter ein Elfmeter), dann egalisierte Max-Peter Andersen per Freistoß (64.). 3:3 – den Gästen gelang es, innerhalb weniger Minuten die Begegnung wieder offen zu gestalten. Selbst das prompte 4:3, das Kevin Knitel gelang (66.), schockte Altenholz nicht. Wieder war es Webessie, der mit einem platzierten Flachschuss zum 4:4 traf und Altenholz einen verdienten Punkt bescherte (70.).

Husumer SV: Bielinski – Christiansen (87. Matthiesen), Wullenweber, Hornburg (79. Yassine), Wetzel, Nagel, Lorenzen, Steen, Sander (62. Knitel), Arndt, Fleige TSV Altenholz: Detlefsen – Hunze, Clausen (10. Andersen), Olsiewski, Barho (79. Sahin) – Ceynowa – Dorring, Schäfer, Joswig, Sändker (60. Langnau) – Webessie. SR: Heyn (Borgstedt). Zuschauer: 150. Tore: 1:0 Sander (3.), 2:0 Steen (6.), 3:0 Arndt (14.), 3:1 Webessie (58.), 3:2 Webessie (60., Handelfmeter), 3:3 Andersen (64.), 4:4 Webessie (70.).

11.03.2019 - Eckernförder Zeitung

Husum verschenkt zwei Punkte

Fußball-Landesliga: Tabellenführer gibt bei 4:4 gegen Altenholz 3:0-Führung aus der Hand / TSV Rantrum setzt Ausrufezeichen

Nur im ersten Durchgang waren Hendrik Fleige (li.) und die Husumer SV auf der Überholspur. Nach der Pause zog Altenholz um Jonas Schäfer (Mitte) und Janosch Barho gleich. Petersen

HUSUM / FLENSBURG (B. Gutt / W. Simon) - Gemischte nordfriesische Gefühle in der Fußball-Landesliga: Während Abstiegskandidat TSV Rantrum mit einem umjubelten 3:0-Erfolg bei Stern Flensburg aus der Winterpause zurückkehrte und in der Tabelle an dem Aufsteiger vorbeizog, sahen die Zuschauer in Husum ein spektakuläres Spiel. Der souveräne Spitzenreiter Husumer SV führte zur Pause schon 3:0 gegen den TSV Altenholz, gab diesen Vorsprung aber noch aus der Hand und spielte nur 4:4.

Husumer SV – TSV Altenholz 4:4 (3:0) Husums Trainer Torsten Böker sprach nach dem Abpfiff von einem verdienten Altenholzer Punktgewinn, kritisierte allerdings die Bedingungen im Husumer Friesenstadion. „Für die Zuschauer war es sicherlich ein spannendes und vor allem turbulentes Spiel, das auf einem nicht Landesliga tauglichen Platz aber leider wenig nach Fußball ausgesehen hat – obwohl zwei eigentlich spielstarke Mannschaften versucht haben, das Beste draus zu machen. Spielerische Lösungen waren jedoch unmöglich oder reine Glückssache.“

Eigentlich war die Partie bereits nach einer knappen Viertelstunde entschieden. Husum war von Beginn an hellwach, lief den Gegner früh an und provozierte in Kombination mit dem holprigen Geläuf Fehler im Aufbauspiel. Alle drei Treffer für die Stormstädter fielen in der Anfangsphase nach schnellen Umschaltaktionen. Luca Sander (3. Minute), Luca Steen (6.) und Fabian Arndt (14.) brachten ihre Farben komfortabel in Front. Arndt und Hendrik Fleige hätten die Führung noch höher ausfallen lassen können.

Nach dem Wechsel passten die Gäste ihre taktische und spielerische Ausrichtung den Bedingungen an und agierten nun vorwiegend mit langen Bällen – mit Erfolg. Bei einer Ecke schien die Husumer Hintermannschaft im Tiefschlaf, sodass Ex-Regionalliga-Stürmer Pierre Didier Webessie (58.) verkürzte. Nur zwei Minuten später sprang Marco Nagel der Ball aus kurzer Distanz im Sechszehner an die Hand. Den fälligen Strafstoß verwandelte Webessie.

Es blieb turbulent. Der ehemalige Husumer Max-Peter Andersen verwandelte einen Freistoß aus zentraler Position direkt (64.) und sorgte mit dem Ausgleich innerhalb von sechs Minuten für Husumer Frust. Die Hausherren steckten aber nicht auf und gingen weitere 120 Sekunden später durch Joker Kevin Knitel abermals in Führung. Wiederum ein langer Ball, der zunächst versprang, ermöglichte Webessie seinen dritten Streich zum 4:4 (70.).

„Wir haben es versäumt, in der ersten Hälfte noch klarer in Führung zu gehen. Bei diesen Bedingungen war selbst ein 3:0 nie sicher“, meinte der angefressene HSV-Trainer Torsten Böker.

Stern Flensburg – TSV Rantrum 0:3 (0:1) Besser hätte sich der TSV Rantrum den Start nach der Winterpause nicht vorstellen können. Im Duell der abstiegsbedrohten Teams setzten die kampfstarken Nordfriesen gleich ein Ausrufezeichen. Den ersten Abschnitt hatten die Flensburger ansprechend begonnen. Ole Lund und Lennart Steiner scheiterten mit einer Doppelchance (5.). Die Gäste beschränkten sich weitgehend auf die Defensive. Sie standen sicher und versuchten, Nadelstiche zu setzen. Ihre Führung wurde von einem Fehler begünstigt. Stern-Torhüter Rico Nommensen traf bei einem Abwehrversuch Sebastian Wirth im Gesicht, der abprallende Ball landete bei Jan Lorenzen, der mühelos einschoss (29.). Pech hatte Sterns Gian Luca Bracht, der mit einem Kopfball nur die Latte traf (44.).

Unmittelbar nach der Pause sorgten die Nordfriesen für die frühzeitige Entscheidung. Nach einer von Nommensen zu kurz abgewehrten Ecke war Danny Jessen zur Stelle und erhöhte mit einem trockenen Schuss von der Strafraumkante (49.). Zwei Minuten später machte Damian Krause den Sack frühzeitig zu. Der TSV schaukelte den Sieg locker nach Hause, zumal Flensburgs Jonas Heider (77.) mit Gelb-Rot vom Platz musste. Heimtrainer Lars Meyer meinte: „Rantrum hat gezeigt, was Abstiegskampf ist.“

11.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Altenholz mit Mammutaufgabe beim Primus

HUSUM (hlu) - Eine schwerere Aufgabe hätte es für die Landesliga-Fußballer des TSV Altenholz kaum geben können. Zum Auftakt der Restrunde reist die Elf von Trainer Kristian Hamm heute zum noch ungeschlagenen Tabellenführer Husumer SV. Der Anstoß in der Stormstadt ertönt um 14 Uhr.

Hamm und seine Schützlinge, die auf Rang elf überwinterten, sehen sich in der Partie beim Primus durchaus unter Zugzwang. „Wir haben nur noch elf Spiele und können nun nicht sagen, da muss man nichts holen.“ Gelegenheit, um zu überraschen. „Natürlich sind die Husumer, die ein tolles Team haben, ganz klar in der Favoritenrolle. In unserer Situation gibt es aber keine Bonusspiele.“

Personell sieht es für die Randkieler jedoch alles andere als gut aus. „Von 27 Spielern stehen mir nur 15 Akteure zur Verfügung“, räumt Hamm ein, dass die Konstellation nicht eben rosig erscheint. Mut macht Hamm jedoch auch der Testspielauftritt vom vergangenen Dienstag, als der Landesligist Verbandsligist Rot Schwarz Kiel mit 3:2 bezwang. Die Husumer sind aber ganz gewiss ein anderes Kaliber. Das weiß auch Hamm: „Wir werden dennoch mutig agieren. Das ist einfach unsere Art, Fußball zu spielen.“
09.03.2019 - Eckernförder Zeitung

Einer will hoch, der andere drinbleiben

Fußball: Husumer SV und TSV Rantrum im Landesliga-Endspurt mit unterschiedlichen Zielen / Interview mit den Kapitänen Henning Lorenzen und Lev Meesenburg

Anführer der Husumer SV: Henning Lorenzen. Foto: Petersen
Rückhalt des TSV Rantrum: Lev Meesenburg. Foto: Jebsen

HUSUM/RANTRUM (bjg) - Die fußballlose Zeit in der Landesliga Schleswig hat am Wochenende nach gut drei Monaten Pause ein Ende. Unter ganz unterschiedlichen Vorzeichen gehen die beiden nordfriesischen Vertreter TSV Husum und TSV Rantrum die Restrunde an. Während Husum als Tabellenführer mit elf Punkten Vorsprung fast schon für die Oberliga planen kann, ist für Rantrum wohl bis zum Schluss Abstiegskampf angesagt. Vor dem 20. Spieltag – Husum spielt am Sonnabend um 14 Uhr gegen den TSV Altenholz, Rantrum ebenfalls morgen um 16.30 Uhr bei Stern Flensburg – hat unser Mitarbeiter Björn Gutt mit den Kapitänen Henning Lorenzen (Husum) und Lev Meesenburg (Rantrum) über die derzeitige Situation der Teams und ihre Rivalität gesprochen. 

"Ich hoffe, dass Rantrum den Klassenerhalt schafft und sich in der Landesliga etabliert."
Henning Lorenzen
Kapitän der Husumer SV

Wie bewerten Sie die bisherige Saison? 
Henning Lorenzen:
 Für uns ist es bislang sicherlich optimal gelaufen. Wir hätten vor der Saison bestimmt nicht daran geglaubt, nach 19 Spieltagen noch ohne Niederlage dazustehen. Als Mannschaft zeichnet uns aus, dass wir immer an uns glauben und nie aufgeben, auch wenn wir wie beim FC Reher/Puls in der 88. Minute in Rückstand geraten. Wir haben uns am Ende fast immer für unseren Aufwand belohnt. 
Lev Meesenburg: 
Wir sind eigentlich ganz gut aus den Startlöchern gekommen. Dann hatten wir aber eine Ergebniskrise, die sich irgendwann auch auf unsere Leistungen niedergeschlagen hat. Damit, dass wir auf einem Abstiegsplatz überwintern mussten, können wir überhaupt nicht zufrieden sein. Die Leistung will ich allerdings nicht so kritisch bewerten, wie es der Tabellenplatz aussagt. Wir haben als einzige Mannschaft im unteren Drittel ein positives Torverhältnis. Die spielerischen Anlagen sind vorhanden und darauf müssen wir aufbauen, um gemeinsam da unten heraus zu kommen. Insgesamt waren unsere Leistungen aber zu schwankend. 

Freut sich die Husumer SV bereits auf die Oberliga? 
Henning Lorenzen (lacht):
Wir denken wie bisher von Spiel zu Spiel und bereiten uns gewissenhaft auf jede Aufgabe vor. Sicherlich haben wir eine komfortable Ausgangslage und können uns nur noch selbst schlagen. Die Oberliga ist das Ziel, auf das wir bereits seit Jahren kontinuierlich hinarbeiten. In den vergangenen Jahren fehlte uns allerdings das letzte Quäntchen Glück, aber auch Qualität, die wir in dieser Saison auf jeden Fall in unseren Reihen haben. Ich denke, dass wir jetzt das Potenzial haben, den nächsten Schritt zu gehen. Das war in der letzten oder vorletzten Saison noch anders. 

Wo liegen die Gründe für die Krise beim TSV Rantrum? 
Lev Meesenburg:
Im Nachgang betrachtet ist es uns bislang nicht gelungen, den Weggang von Tarek Yassine und die schwere Verletzung von Ron Reichardt zu kompensieren. Die beiden Trainerwechsel vor und während der Saison haben für zusätzliche Unruhe gesorgt. Zwischen Karl Müller und dem TSV hat es einfach nicht gepasst. Karl hat über Erfahrung, Fußballsachverstand und eine angenehme Art verfügt, er hat am Ende aber selbst gemerkt, nicht mehr das Feuer für den Abstiegskampf aufbringen zu können. Der Start von „Hansi“ Sievers mit nur einem Sieg aus vier Spielen war natürlich noch nicht das, was wir uns vorstellen. Allerdings konnte er uns ja auch erst in der Wintervorbereitung intensiv seine Art von Fußball vermitteln. Zudem waren unsere physischen Voraussetzungen nicht optimal, was mit den vielen Verletzungen zusammenhängt. Auch durch unsere physische Stärke konnten wir in den letzten Jahren die knappen Spiele meistens für uns entscheiden. 

"Für mich stellt sich nur die Frage, ob Husum die Saison ohne Niederlage übersteht."
Lev Meesenburg
Kapitän des TSV Rantrum

Was macht für Sie die Rivalität zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum als Nachbarvereine aus? 
Lev Meesenburg:
 Der Rivalitätsgedanke ist sicherlich größer, wenn der sportliche Unterschied nicht so groß ist wie in dieser Saison. Allerdings sind die Ambitionen und Möglichkeiten ziemlich unterschiedlich. Wir sind halt der klassische Dorfverein, der es tatsächlich geschafft hat, mal für kurze Zeit mit der Husumer SV auf Augenhöhe zu sein. Abseits des Platzes ist die Rivalität ohnehin nicht so sehr zu merken, weil man sich untereinander kennt und auch überwiegend sehr gut versteht. Wenn es auf den Platz geht, ist es natürlich anders, weil es alleine schon wegen der öffentlichen Wahrnehmung und der großen Zuschauerresonanz besondere Spiele gegen Husum sind und waren. Zudem will man diese Spiele keinesfalls verlieren, weil man sich das dann bis zum nächsten Duell pausenlos anhören darf. Leider mussten wir in den letzten Jahren in Pflichtspielen ausschließlich Niederlagen einstecken. 
Henning Lorenzen: Gerade für mich als gebürtigen Rantrumer ist es etwas Besonderes, gegen den TSV zu spielen. Ich kenne das Umfeld und den Verein sehr gut und wohne 100 Meter Luftlinie vom Sportplatz entfernt. Dadurch habe ich einen anderen Bezug zu Rantrum, als viele meiner Mannschaftskollegen, und gönne dem TSV den größtmöglichen Erfolg. Im Derby sieht es aber auch als Ur-Rantrumer anders aus, weil meine sportliche Heimat seit der C-Jugend in Husum liegt und mein Fußballerherz mittlerweile für die HSV schlägt. Gerade im letzten Derby (Husum gewann in Rantrum mit 1:0, Anm. d. Red.) war zu merken, dass die ganz große Derby-Stimmung nicht aufkam. Man hatte das Gefühl, dass es ein Kick unter Freunden war. Sicherlich gibt es aber in beiden Lagern und gerade im Umfeld richtige Hardliner, die erst einmal nur ihren Verein sehen. Aber soll es ja auch sein, weil das den regionalen Amateurfußball so interessant macht. Bei uns Spielern ist die Rivalität nicht so ausgeprägt, weil man mit vielen in der Jugend – so wie ich mit Lev bei der damaligen SG Husum/Rödemis – zusammengespielt hat und sich privat sehr gut kennt und schätzt. 

Was trauen Sie der jeweils anderen Mannschaft im weiteren Saisonverlauf zu? 
Lev Meesenburg
: Aufstieg und Meisterschaft sind für mich längst entschieden. Für mich stellt sich eigentlich nur die Frage, ob Husum die Saison ohne Niederlage übersteht. Aber ich denke, dass die HSV mindestens einmal verliert, und das sogar im heimischen Friesenstadion. Datum und Gegner kann ich auch schon nennen: Am 6. April gegen den TSV Rantrum (lacht).
 Henning Lorenzen: Wenn ein Rantrumer Sieg im Derby dazu führt, dass der TSV nicht absteigt, gäbe es schlimmere Niederlagen. Aber ich kann Lev versprechen, dass wir kein Spiel und besonders nicht das Derby kampflos abschenken (lacht). Insgesamt hoffe ich einfach, dass der TSV den Klassenerhalt schafft und sich langfristig in der Landesliga etablieren kann. Nicht nur wegen meiner persönlichen Beziehung zu Rantrum, sondern auch weil ich denke, dass es gut für die Region und den Sport ist, wenn weitere Vereine leistungsbezogenen Amateurfußball auf möglichst hohem Niveau anbieten können.

08.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Eckernförder SV setzt vor dem Heimspiel gegen Satrup auf den Aberglauben

Die Eckernförder wollen auch am Sonntag wieder so jubeln wie hier nach ihrem Heimsieg gegen den VfR Horst. © Reinhard Gusner

Das lange Warten hat ein Ende. Die Fußball-Landesliga Schleswig startet am Wochenende mit dem 20. Spieltag in die verbleibende Rückrunde. Vorfreude und Spannung steigen bei den Klubs aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde.

Endlich geht es wieder um Punkte, endlich wieder Wettkampfmodus. Langes Abtasten nach der Winterpause? Fehlanzeige. Es geht gleich in die Vollen. Punkte müssen her - sowohl im Rennen um die oberen Plätze als auch im Abstiegskampf.

Die Zeichen stehen voll auf Angriff beim Gettorfer SC, der nach über dreimonatiger Winterpause heiß auf den Punktspielstart ist. "Wir wollen angreifen und unsere Situation in der Tabelle verbessern", so GSC-Coach Christian Schössler, der zuvor das Ziel einer Top-Vier-Platzierung ausrief. Um oben dranzubleiben, muss beim Tabellendritten FC Reher/Puls am Sonntag (14 Uhr) dreifach gepunktet werden. Sechs Zähler trennen die Teams. Von einer Standortbestimmung will Schössler jedoch nichts wissen. "Wir haben bewiesen, dass wir oben mithalten können. Jetzt wollen wir den Anschluss nicht verlieren und die Distanz verringern", fordert er. Gegen eine sehr kampfbetonte Mannschaft aus Reher gilt es, dagegen zu halten. Schössler ist aufgrund einer positiven Vorbereitung optimistisch. "Alle haben sehr gut mitgezogen und haben Lust, die Saison erfolgreicher zu gestalten", erklärt der Gettorfer. Zudem hebt der GSC-Coach immer wieder die wichtige Bedeutung des nach langer Verletzung zurückgekehrten David Wagner hervor. Er und Neuzugang Kevin Perro sollen wichtige Stützen im Angriff auf vordere Plätze sein.

Haberlag: "In Sachen Mentalität, Cleverness und Geduld werden die Satruper uns alles abverlangen."

Einen Platz vor dem GSC auf Rang fünf liegt der Eckernförder SV. "Wir haben jetzt schon so viele Punkte wie am Ende der vergangenen Saison", freut sich ESV-Coach Maik Haberlag. In der ersten Partie nach der Winterpause gegen den TSV Nordmark Satrup am Sonntag (15 Uhr) setzen die Eckernförder vor heimischem Publikum auf den Aberglauben. "Wir werden vor dem Spiel gemeinsam frühstücken. Nach der Sommerpause hat das vor der ersten Partie, die wir gewonnen haben, auch sehr gut funktioniert", betont Haberlag. Doch allein ein gutes Frühstück wird gegen den Tabellenzweiten nicht reichen. "Satrup ist eine sehr clevere Mannschaft. In Sachen Mentalität, Cleverness und Geduld werden sie uns alles abverlangen", erwartet der ESV-Coach.

Eine enorm schwierige Aufgabe wartet auch auf den TSV Altenholz. Die Mannschaft von Trainer Kristian Hamm gastiert beim unangefochtenem Ligaprimus Husmer SV. "Wir sind ganz klar der Außenseiter. Um etwas mitzunehmen, brauchen wir einen guten Tag, und Husum muss uns Schwachstellen anbieten", erklärt Hamm, der verletzungsbedingt nicht aus den Vollen schöpfen kann. Doch das Spiel beim Tabellenführer abzuschenken, darf sich der TSV elf Spieltage vor Schluss nicht erlauben. "Wir stecken mitten im Abstiegskampf. Selbst nach diesem Spieltag könnte die Luft immer dünner werden", so der Altenholzer. Gegen solch einen Kracher wie Husum direkt nach der Winterpause ranzumüssen, sieht Hamm aber nicht als Nachteil. "Diese Spiele am Anfang sind häufig gut, da beide mit den gleichen Voraussetzungen starten", betont er.

08.03.2019 - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
LL21 16.03.19 Schleswig 06 Husumer SV 0:3
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Sehr achtbar aus der Affäre gezogen

Fußball-Landesliga: Schlusslicht Schleswig 06 verliert 0:3 gegen Tabellenführer Husumer SV

Tick schneller: Der Husumer Marvin Matthiesen (l.) spitzelt dem Schleswiger Balin Saber den Ball weg.

SCHLESWIG (Udo Mehrens) - Achtungserfolg ja, Punkte nein! Für Fußball-Landesligist Schleswig 06 hat es nicht zu einer Überraschung gereicht, doch der abgeschlagene Tabellenletzte bot bei der 0:3 (0:1)-Heimniederlage gegen den souveränen Spitzenreiter Husumer SV eine couragierte Leistung und schlug sich um Längen besser als beim 0:10-Debakel im Hinspiel.

Kein Wunder, dass 06-Coach Nicklas Loose sein Team anschließend lobte: „Wir wussten, dass uns die Husumer spielerisch deutlich überlegen sind. Deshalb haben wir dem Gegner von Beginn an das Spiel überlassen und mit unseren Möglichkeiten versucht, erfolgreich zu stören und zu kontern.“ Jeder einzelne Spieler habe sich kämpferisch stark präsentiert, viel Laufbereitschaft und eine gute Einstellung gezeigt.

Fast wäre es den aufopferungsvoll kämpfenden Gastgebern gelungen, mit einem torlosen Remis in die Pause zu gehen. Der Tabellenführer drückte zwar von Beginn an mächtig, fand aber in der kompakt stehenden Schleswiger Abwehr keine Lücke. Erst in der 41. Minute kamen die Gäste zum Führungstreffer. Der Torschütze per Strafstoß war Hendrik Fleige, der zuvor von Pascal Liers gefoult worden war.

Auch im zweiten Durchgang besaßen die Nordfriesen ein deutliches Übergewicht, doch Schleswig 06 präsentierte sich nach wie vor als eine geschlossene Einheit. Es gab zwar den einen oder anderen sporadischen Gegenangriff, aber so richtig gefährlich wurde es für das von Dennis Emken gehütete Husumer Gehäuse nicht. Als dann bei den Schwarz-Weißen allmählich die Kräfte nachließen, schlug der Spitzenreiter in der 71. Minute zum zweiten Mal zu. Wiederum war Torjäger Hendrik Fleige erfolgreich. Nachdem er mittig in Strafraumhöhe angespielt wurde, bezwang er 06-Keeper Jason Helbig mit einem unhaltbaren Flachschuss.

Auch nach diesem vorentscheidenden 0:2-Rückstand resignierte die Heimelf keineswegs. Sie bot weiterhin Gegenwehr, obwohl mit Balin Saber (Verdacht auf Nasenbeinbruch) und Cedric Flor zwei wichtige Akteure verletzungsbedingt ausgewechselt werden mussten. Allerdings konnte 06 dann Gegentreffer Nummer drei nicht verhindern. Einen Husumer Angriff über mehrere Stationen schloss Tarek Yassine in der 80. Minute überlegt zum 0:3 ab – das war dann auch der Endstand.

18.03.2019 - Schlei Bote

Husum verteidigt Erfolgsserie in Schleswig gegen viel Widerstand

Wer springt höher? Husums Kapitän Hennig Lorenzen (vorne) im Kopfballduell mit Georg Gaschka. Foto: jürgen sieg

SCHLESWIG (um) - Zu einer Überraschung hat es nicht gereicht, doch der abgeschlagene Tabellenletzte Schleswig 06 bot bei der 0:3 (0:1)-Heimniederlage in der Fußball-Landesliga gegen den Spitzenreiter Husumer SV eine couragierte Leistung und schlug sich um Längen besser als beim 0:10-Debakel im Hinspiel.

06-Coach Nicklas Loose lobte sein Team: „Wir wussten, dass uns Husum spielerisch deutlich überlegen ist. Deshalb haben wir dem Gegner von Beginn an das Spiel überlassen und mit unseren Möglichkeiten versucht, erfolgreich zu stören und selbst zu kontern. Jeder einzelne Spieler präsentierte sich kämpferisch stark und zeigte viel Laufbereitschaft.“

Fast wäre es dem Außenseiter gelungen, mit einem torlosen Spielstand in die Pause zu gehen. Der Tabellenführer hatte zwar von Beginn an mächtig gedrückt, fand aber in der kompakt stehenden Schleswiger Abwehr keine Lücke. Erst in der 41. Minute kamen die Gäste zum Führungstreffer. Der Torschütze per Strafstoß war Hendrik Fleige, der zuvor selbst von Pascal Liers gefoult worden war.

Auch im zweiten Durchgang hatten die Gäste von der Westküste ein deutliches Übergewicht, doch Schleswig 06 präsentierte sich nach wie vor als Einheit. Es gab sporadische Gegenangriffe, doch richtige Gefahr bestand für das von Dennis Emken gehütete Husumer Gehäuse nicht. Als dann bei den Schwarz-Weißen die Kräfte nachließen, nutzte dies der Spitzenreiter in der 71. Minute zum 2:0. Wiederum war Hendrik Fleige erfolgreich. Nachdem er mittig in Strafraumhöhe angespielt wurde, bezwang er 06-Keeper Jason Helbig mit einem unhaltbaren Flachschuss. Auch danach resignierte die Heimelf nicht und bot weiter Gegenwehr, auch als in Balin Saber (Verdacht auf Nasenbeinbruch) und Cedric Flor zwei wichtige Akteure verletzungsbedingt ausgeschieden waren.

Allerdings konnte 06 den dritten Gegentreffer in der 80. Minute nicht vermeiden. Einen Husumer Angriff über mehrere Stationen schloss Tarek Yassine überlegt zum 0:3-Endstand ab.
18.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Schleswig 06 hofft auf eine Überraschung

Georg Gaschka kehrt in den 06-Kader zurück. Foto: jsi

SCHLESWIG (um) - Abgeschlagenes Schlusslicht gegen souveränen Spitzenreiter. So liest sich die Partie der Fußball-Landesliga auf dem Papier, wenn Schleswig 06 die Husumer SV empfängt. Der TSV Friedrichsberg-Busdorf will nach dem 0:1 gegen Aufsteiger TuS Jevenstedt beim Osterrönfelder TSV am Sonnabend (15.30 Uhr) wieder in die Erfolgsspur finden.

Schleswig 06 –  Husumer SV, So.14 Uhr

Auf dem Kunstrasen am Schützenredder will es die Mannschaft von Trainer Nicklas Loose besser machen als beim 0:10 im Hinspiel. Auch dieses Mal sind die Schleswiger krasser Außenseiter, doch die personelle Aufrüstung in der Winterpause brachte mehr Stabilität im Kader. Bei der 0:1-Niederlage beim Büdelsdorfer TSV sah Coach Loose Anzeichen eines leichten Aufschwungs: „Einsatz und Laufbereitschaft haben gestimmt. Wir müssen aber in unseren Offensivaktionen noch zielstrebiger und im Abschluss konsequenter werden.“ Die Husumer SV ist in der laufenden Saison das Maß aller Dinge. In 20 Begegnungen kassierte das Team von Trainer Torsten Böker nicht eine Niederlage und führt mit zwölf Punkten Vorsprung auf Nordmark Satrup die Landesliga unangefochten an.

06-Trainer Loose sieht der Partie hoffnungsvoll entgegen. „Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren. Auch gegen Husum werden wir versuchen, etwas mitzunehmen“, so Loose. „Damit das klappt, muss bei uns aber wirklich alles passen und die HSV darf nicht ihren besten Tag erwischen.“

Bei den Schleswigern kehrt Georg Gaschka nach seiner Sperre in den Kader zurück. Felix Göttel fehlt verletzungsbedingt.

 

Osterrönfelder TSV – Friedrichsbrg. Sbd.15.30 Uhr

Das Hinspiel gegen Osterrönfeld hatte Friedrichsberg dank der beiden Elfmetertore von Kapitän Mats-Oke Callsen mit 2:0 gewonnen. Nun ist ein Remis das Minimalziel. Dann würde wenigstens der Vorsprung auf den OTSV bei drei Punkten bleiben. „Wir stehen immer noch auf Rang sieben. Wenn aber noch ein oder zwei sieglose Spiele hinzukommen und die Teams von unten punkten, steckt man schnell wieder im Abstiegskampf. Daswollen wir vermeiden“, sagt Co-Trainer „Icke“ Woting. Die personelle Situation bei Friedrichsberg bleibt angespannt. Neben Harm Ohm (Urlaub) fehlen Tim Schubert (krank) und Patrick Nielsen (verletzt).
16.03.2019 - Schlei Bote

Husumer SV in Schleswig klarer Favorit

Husums Stürmer Hendrik Fleige erzielte beim 10:0 im Hinspiel gegen Schleswig 06 einen Treffer. Foto: klein

HUSUM (bjg) - Gemischte Gefühle herrschen bei den nordfriesischen Vertretern in der Fußball-Landesliga nach dem Rückrundenauftakt. Für Klassenprimus Husumer SV bedeutete das spektakuläre 4:4 gegen den TSV Altenholz nach einer 3:0-Halbzeitführung eher zwei verlorene Punkte. Nun soll beim Schlusslicht Schleswig 06 (Sonntag, 14 Uhr) der erste Sieg des Jahres eingefahren werden.

Der TSV Rantrum war hingegen der Gewinner des vergangenen Spieltags. Mit dem 3:0-Erfolg beim direkten Mitkonkurrenten im Abstiegskampf, Stern Flensburg, gelang ein Start nach Maß in die Restrunde. Am Sonntag wollten die Lagedeich-Kicker im Heimspiel gegen den Tabellenvorletzten VfR Horst eigentlich weitere Punkte für den Klassenerhalt sammeln, doch das Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes frühzeitig abgesetzt. 

Schleswig 06 – Husumer SV (Sonntag 14 Uhr)

Die Lage: Trotz des Remis vor einer Woche ist der Husumer Vorsprung auf Verfolger Satrup (38 Punkte) auf komfortable zwölf Punkte angewachsen. Satrup hat allerdings ein Spiel weniger ausgetragen.

Der Gegner: Liga-Schlusslicht Schleswig 06 hat bislang eine katastrophale Saison hinter sich und erregte mehr Aufmerksamkeit mit internen Querelen und Personal-Rochaden als mit sportlichem Erfolg. Zwei Nicht-Antritte, der damit verbundene Abzug von sechs Punkten und 14 Niederlagen in Serie haben zur Folge, dass die Schleswiger mit einem negativen Punktestand (-2) am Tabellenende rangieren. Beim 0:1 in Büdelsdorf war zuletzt ein leichter Aufwärtstrend erkennbar.

Das sagt der Trainer: Torsten Böker will den Husumer 10:0-Sieg im Hinspiel nicht als Maßstab nehmen. „Schleswig hat sich über die Winterpause noch einmal zusammengerauft und mit dem neuen Trainer sowie den vielen Neuzugängen bereits den Neuanfang gestartet. Wir wissen noch nicht genau, was uns erwartet.“

Sorgen: Halten sich in Grenzen. Das 4:4 gegen Altenholz habe keine Auswirkung auf das Selbstvertrauen seines Teams, so Böker: „Wir wollen nach 20 ungeschlagenen Spielen unsere Serie ausbauen.“ Dafür stehen alle Spieler zur Verfügung.

Besonderheit: Wegen den Wetters wird auf Kunstrasen gespielt. „Kein Problem, weil wir auch Teile der Vorbereitung auf Kunstrasen absolviert haben“, so Böker.

16.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL22 23.03.19 Husumer SV TuS Jevenstedt 2:1
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26.03.2019 - RegionalSport

Landesliga: Husum und Rantrum auf Erfolgskurs

Der Husumer Marco Nagel (l.) stellt den Jevenstedter Erik Lindenlaub im Mittelfeld. Foto: brigitte Petersen
Ball fest im Blick: Jevenstedts Jonas Richter (l.) und der Husumer Niklas Ludwig wollen beide den Ball.

HUSUM / SCHLESWIG - Starker Auftritt der Nordfriesen in der Fußball-Landesliga: Tabellenführer Husumer SV schlug den TuS Jevenstedt im Spitzenspiel mit 2:1 (1:0) und der TSV Rantrum überraschte mit einem 2:0 (2:0)-Erfolg beim Oberligaabsteiger TSV Friedrichsberg.

Husumer SV – TuS Jevenstedt 2:1 (1:0)
87 Minuten war es ein sehr souveräner Husumer Auftritt, aber nach dem 1:2-Anschlusstreffer von Jevenstedt wurde es noch einmal spannend, bis der hochverdiente Sieg der Stormstädter unter Dach und Fach war. „Insgesamt war es eine gute Leistung von uns, weil wir nahezu über 90 Minuten die spielbestimmende Mannschaft waren. Man darf aber auch die Stärke des Gegners nicht vergessen, der zu Recht so weit oben in der Tabelle steht“, erkannte HSV-Coach Torsten Böker die kämpferisch gute Leistung der Gäste an.

Husum machte das Spiel, während Jevenstedt um eine stabile Defensive bemüht war und intensiv, aber nicht unfair in den Zweikämpfen zu Werke ging, um schnelle Konter zu setzen. Die schnelle Führung spielte daher dem Klassenprimus in die Karten. Tobias Wetzel hatte mustergültig Fabian Arndt in die Tiefe geschickt, der uneigennützig auf den Torjäger vom Dienst, Hendrik Fleige, quer legte und dieser sehenswert in den Winkel zum 1:0 (7.) abschloss. Weitere gute Gelegenheiten verpassten Kevin Knitel, Arndt und Fleige. „Leider haben wir es versäumt, höher in Führung zu gehen“, meinte Böker. Jevenstedt war vor der Pause nur einmal gefährlich, als der auffällige Jonas Richter einen Freistoß knapp neben das Husumer Tor setzte.

Die zweite Hälfte brachte wieder ein schnelles HSV-Tor (48.): Fleige traf die Latte, den Abpraller brachte Niklas Ludwig im zweiten Versuch per Kopf im Kasten unter. Im direkten Jevenstedter Gegenzug scheiterte Richter völlig freistehend am stark reagierenden HSV-Keeper Dennis Emken. Standardsituationen brachten Husum weitere Chancen, die Partie früh zu entscheiden, aber Fleige sowie die aufgerückten Innenverteidiger Marvin Matthiesen und Bosse Wullenweber hatten kein Glück. Ein vermeidbarer Ballverlust in der Vorwärtsbewegung brachte kurz vor Schluss den Anschlusstreffer von Timo Klug (87.), so dass die letzten Minuten hektisch wurden. „Ich denke, dass die zahlreichen Zuschauer eine faire und sportliche ansprechende Landesliga-Partie gesehen haben. Dafür waren auch die besseren Platz-Bedingungen verantwortlich, weil die Stadt hier in der vergangenen Woche gute Arbeit geleistet hat und hier vernünftig Fußball gespielt werden konnte“, zeigte sich Böker am Ende auch in dieser Hinsicht versöhnlich.

TSV Friedrichsberg –  TSV Rantrum 0:2 (0:2)
Für Rantrum geht es aufwärts: Vier Punkte beträgt nun der Abstand zu den direkten Abstiegsplätzen nach dem starken Auftritt beim TSV Friedrichsberg. die Gastgeber indes lief in dieser bedeutungsvollen Partie von Beginn an so ziemlich alles daneben. Durch die Ausfälle einiger Akteure ohnehin gebeutelt, hatte die Heimelf nach gut einer Viertelstunde die verletzungsbedingte Auswechslung von Lasse Kybelka zu verkraften. Nach 36 Minuten war auch für Mats-Oke Callsen Schluss. Nach einem unglücklichen Zusammenprall musste der Friedrichsberger Mannschaftskapitän passen. Zu diesem Zeitpunkt führten die Gäste schon. Bereits nach vier Minuten fingen die Rantrumer einen zu lässigen Pass im Aufbau ab, suchten und fanden den Weg zum Tor – Jan Lorenzen vollendete zum 0:1.

In der Folgezeit hatte die Heimelf mehr Ballbesitz, es fehlte aber an den zwingenden Angriffsaktionen. Wenn sich doch einmal eine Lücke in der kompakten Rantrumer Deckung bot, waren die Abschlüsse von Rasmus Pagel und Tim Schubert zu ungenau. Im Spiel nach vorn setzten die zweikampfstarken Gäste etliche Male Nadelstiche und durften wenige Sekunden vor der Pause ein zweites Mal jubeln, als der Friedrichsberger Harm Ohm bei einer missglückten Rückgabe zu seinem Keeper Michael Schmidt ins eigene Netz traf. Rantrum blieb bei seiner bewährten Marschroute, verteidigte den 2:0-Vorsprung vielbeinig und gewann am Ende verdient.

22.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport

Nullnummer im Derby

Fußball-Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV und Osterrönfelder TSV trennen sich 0:0 / Hohenwestedt feiert 6:2-Erfolg

Mit Niklas Knutzen (links, gegen Sören Müller) kam gegen Ende der Partie frischer Wind in die Aktionen des Büdelsdorfer TSV, doch auch Knutzen gelang kein Tor. Foto: Ploog

RENDSBURG (Mario Ploog, Torge Meyer und Thorben Schulz) - Keine Tore, kein Sieger – das mit Spannung erwartete Derby in der Fußball-Landesliga Schleswig zwischen dem Büdelsdorfer TSV und dem Osterrönfelder TSV endete mit einem torlosen Unentschieden. Torhungrig zeigte sich hingegen der MTSV Hohenwestedt bei seinem 6:2-Erfolg über Schlusslicht Schleswig 06. Der TuS Jevenstedt kehrte mit einer 1:2-Niederlage im Gepäck vom Spitzenreiter Husumer SV zurück.

Büdelsdorfer TSV – Osterrönfelder TSV 0:0
Es war eine Punkteteilung, mit der am Ende beide Seiten zufrieden waren – so harmonisch wirkte das Derby über die 90 Minuten jedoch lange nicht. Gnadenlose Zweikämpfe und viele Fouls bestimmten das erwartet kämpferisch geprägte Spiel, sodass die beiden Teams sich über weite Strecken gegenseitig egalisierten. Erst nach rund 25 Minuten gelang es dem OTSV, mit einigen Freistößen für Torgefahr zu sorgen. Dennis Schnepel, Visvaldis Ignatans und Henning Knuth scheiterten jedoch alle an einem überragenden Christian Wulff. Büdelsdorf konnte sich bei seinem Torhüter bedanken, dass es zur Halbzeit noch 0:0 stand. „Wir haben hier versucht, Fußball zu spielen und ich glaube, das hat man auch gesehen. Wir hatten sehr gute Ballpassagen und haben insgesamt eine ordentliche Leistung abgeliefert“, sagte OTSV-Coach Olaf Lehmann. Während den Büdelsdorfern im ersten Durchgang völlig die Kreativität im Angriff fehlte, machten sie in der zweiten Hälfte einen deutlich besseren Eindruck. Vor allem mit den Einwechslungen von Phillip Orlowski und Niklas Knutzen brachten die Platzherren frischen Wind in die Partie. „Die beiden sollten nochmal für Druck sorgen und beinahe hätte es ja auch geklappt, einen Lucky Punch zu landen. Ich denke aber, das Unentschieden ist insgesamt gerecht“, zeigte sich BTSV-Obmann Rolf Bannas zufrieden. Die Osterrönfelder versuchten, sich in der Schlussphase mit ihrem Passspiel nach vorne zu arbeiten, kamen aber auch nicht mehr entscheidend vor das gegnerische Tor. „Es war eine wirklich enge Partie. Ich habe vorher gesagt, ich wäre mit einem Punkt zufrieden und das sage ich auch jetzt nach dem Spiel,“ bilanzierte Lehmann.

Büdelsdorfer TSV: Wulff – Schröder, Müller, Ermeling (61. Tischer), M. Hardt – R. Hardt, Jeß, Münz, Henke – Milanovic (57. Orlowski), Jessen (80. Knutzen).
Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, A. Müller, Stols, Sopha – Lehmann, Struck, S. Müller, Schnepel – Korkmaz (69. Dogan), Ignatans (30. Knuth).
Schiedsrichter: Hahn (SC Kellenhusen).
Zuschauer: 220.
Tore: Fehlanzeige.

Husumer SV – TuS Jevenstedt 2:1 (1:0)
Der Spielverlauf ähnelt dem des Hinspiels. Hatten Hendrik Fleige (8.) und Marvin Matthiesen (52.) Ende September vergangenen Jahres für die Tore zum Husumer 2:0 gesorgt, kassierten die Jevenstedter im Friesenstadion erneut zu Beginn der jeweiligen Halbzeiten die entscheidenden Gegentreffer. Als die Innenverteidiger Thore Lühder und Nick-Ole Lehmann ein wichtiges Kopfballduell in der Gefahrenzone verloren hatten, nutzte der überragende Hendrik Fleige seinen Freiraum eiskalt zur HSV-Führung (7.). Verdient, weil in der Anfangsviertelstunde der Klassenprimus die Partie bestimmte und weitere Torchancen liegen ließ. „Danach hatten wir bis zur Pause mehr Ballbesitz und konnten die Partie offen halten“, sagte TuS-Coach Michael Rohwedder. Johannes Kaack feuerte einen gefährlichen 20-Meter-Schuss ab (35.). Kurz nach dem Wechsel stand Kaack dicht vor dem Ausgleich, schoss aber am langen Pfosten vorbei. Die Bestrafung folgte im Gegenzug in Person von Niklas Ludwig – 0:2 (47.). „Husum hatte dann die Spielkontrolle, hatte mehr Zug zum Tor“, sprach Rohwedder von einem „hochverdienten Sieg, der sich mit 2:1 knapper anhört, als es war“. Timo Klug traf noch zum Anschluss (87.), doch die Schlussoffensive des Aufsteigers blieb ohne eigene Torchance. 

TuS Jevenstedt: Lowaßer – Ma. Mrosek, Lehmann, Lühder (68. Ruge), Lindenlaub (59. Szalies) – Hüttmann, Gersteuer – Richter, Mi. Mrosek (78. Pukallus), Jo. Kaak – Klug.
Schiedsrichter: Lisiak (SV Friedrichsort).
Tore: 1:0 Fleige (7.), 2:0 Ludwig (47.), 2:1 Klug (87.).
Zuschauer: 238.

MTSV Hohenwestedt – Schleswig 06 6:2 (3:0)
Die Gastgeber konnten sich bei ihrem ungefährdeten Sieg über das Schlusslicht aus Schleswig wieder einmal bei Torjäger Thies Kochanski bedanken, der gleich vier Treffer zum 6:2 beisteuerte. Das Spiel auf holprigem Geläuf begann etwas fahrig. Der Gastgeber, der zwar sofort versuchte, die Kontrolle zu übernehmen, tat sich gegen tiefstehende Gäste schwer, in den Rhythmus zu kommen. Mit dem 1:0 in der elften Minute nach einer feinen Kombination über Tjark Sievers und Jorit Rathje brauchte Thies Kochanski nur noch einzuschieben. Danach waren die Gäste mit dem schwungvollen Angriffsspiel der Gastgeber völlig überfordert und Kochanski stellte mit zwei weiteren Treffern vor der Pause die Weichen auf Sieg. MTSV-Pressesprecher Thomas Ohrt war mit der Leistung der Mannschaft zufrieden: „Gegen Mannschaften, die so tief stehen, ist es nie einfach. Man bekommt kaum Platz und muss alles spielerisch lösen. Das haben wir gut gemacht.“ Die zweite Hälfte war noch keine 60 Sekunden alt, als erneut Kochanski zum Jubeln abdrehte und seine starke Leistung mit dem 4:0 krönte. Anschließend schalteten die Gastgeber aber unnötigerweise zwei Gänge zurück und ließen auch die nötige Konzentration vermissen, so dass die tapfer kämpfenden Gäste zwei Tore erzielen konnten. „Da waren dann 20 Minuten drin, die uns nicht gefallen haben. Zum Glück schaltete die Mannschaft danach nochmal den Motor an“, spielte Ohrt auf die abschließenden Treffer durch Ferdinand Hummel, der sein Comeback gab, sowie Hassan Fatah an. 

MTSV Hohenwestedt: Mollenhauer – Breiholz, H. Gieseler, Zauter, Schnoor – T. Sievers, C. Sievers, Landt, Scherbarth (56. Fatah) – Kochanski, Rathje (56. Hummel).
Schiedsrichter: Heidemann (TSV Kronshagen).
Zuschauer: 180.
Tore: 1:0, 2:0, 3:0, 4:0 Kochanski (11., 32., 35., 46.) 4:1 Gaschka (67. FE), 4:2 Kersten (81.), 5:2 Hummel (82.), 6:2 Fatah (90.).

25.03.2019 - Landeszeitung

Derby steigt in der "Kuhle"

Fußball-Landesliga: Büdelsdorf bittet Osterrönfeld am Heisterort zum Nachbarschaftstanz / Jevenstedt in Husum gefordert

Im Hinspiel feierten die Büdelsdorfer (rote Trikots) einen viel umjubelten 2:1-Erfolg in Osterrönfeld. Foto: Ploog

RENDSBURG (Torge Meyer, Sönke Smit und Thorben Schulz) - Nachdem am vergangenen Wochenende die Partie zwischen dem TuS Jevenstedt und dem Büdelsdorfer TSV wegen der widrigen Platzverhältnisse abgesagt werden musste, soll im zweiten Anlauf heute das erste Rendsburger Derby in diesem Jahr in der Fußball-Landesliga Schleswig angepfiffen werden. Um 16 Uhr empfängt der BTSV in der „Kuhle“ am Heisterort den Osterrönfelder TSV. Zeitgleich hat der MTSV Hohenwestedt Heimrecht gegen Schlusslicht Schleswig 06. Bereits um 14 Uhr steht der Tabellendritte aus Jevenstedt im Spitzenspiel beim Klassenprimus Husumer SV auf dem Prüfstand.

Husumer SV – TuS Jevenstedt (Heute, 14 Uhr)
„Wir müssen Mut und Verstand an den Tag legen“, sagt TuS-Trainer Michael Rohwedder, der nur zwei Möglichkeiten sieht, beim ungeschlagenen Spitzenreiter zu bestehen: „Mitspielen oder den Ball in die Nordsee jagen.“ Jevenstedts Coach sieht das Duell als „einfachste Aufgabe der Saison“, obwohl die HSV sowohl den besten Angriff als auch die beste Abwehr stellt: „Ich bin kein Freund, Spiele vorher abzuschenken. Ein bisschen Kicken können wir auch, obwohl Husum als turmhoher Favorit aufläuft.“ Dass die Nordfriesen auch zu Hause anfällig sind, haben zwei der vergangenen drei Partien im Friesenstadion bewiesen. Nach dem 1:1 gegen den Gettorfer SC verspielte der Klassenprimus beim 4:4 gegen Altenholz ein zwischenzeitliches 3:0. Dennoch weiß Rohwedder – rückblickend auf das 0:2 aus dem Hinspiel – um die Stärke der Husumer: „Sie haben ein tolles Umschaltspiel und hinten lassen sie kaum etwas anbrennen.“ Personell laufen die Jevenstedter – abgesehen des Rekonvaleszenten Lucas Seefeldt – in Bestbesetzung auf.

MTSV Hohenwestedt – Schleswig 06 (Heute, 16 Uhr)
MTSV-Coach Udo Kochanski will sich gar nicht gegen die Favoritenrolle gegen den sicheren Absteiger von der Schlei wehren, warnt aber eindringlich davor, den Gegner ausschließlich an seinem Tabellenstand zu messen. „Der neue Trainer (Niklas Loose, Anm, d, Red.) hat für neue Stimmung gesorgt. Die Mannschaft ist mit der aus der Vorrunde nicht zu vergleichen“, sagt Kochanski auch mit Blick auf das Hinspiel, in dem die Hohenwestedter mit dem 10:0 ihren höchsten Saisonsieg feierten. Gleichwohl fordert der MTSV-Coach einen Sieg. „Es muss jetzt ein Dreier her. Die Tabellenkonstellation lässt keine Ausrutscher zu.“ Mit 25 Punkten ist der MTSV als Tabellenelfter nicht weit von der Abstiegszone entfernt. Der Vorsprung auf den Tabellen-14. IF Stjernen Flensborg beträgt lediglich drei Zähler. Verzichten muss Hohenwestedts Coach auf Thorge Cordes, der sich einen Kreuzbandanriss zugezogen hat. Auch Marcel Pinkert und Christian Gieseler fehlen gegen das Schlusslicht. Kochanski: „Da müssen wir jetzt durch, auch wenn die Ausfälle an die Substanz gehen.“

Büdelsdorfer TSV– Osterrönfelder TSV (Heute, 16 Uhr)
Während Büdelsdorfs Obmann Rolf Bannas auf viele Zuschauer hofft und von einer besonderen Nachbarschaftsbegegnung spricht, will OTSV-Coach Olaf Lehmann, der als Spieler und Trainer selbst viele Derbys erlebt hat, die Bedeutung der Partie nicht zu hoch hängen: „Umso mehr man im Vorfeld aus so einem Spiel macht, desto weniger kommt am Ende dabei heraus.“ Schaut man auf die nackten Zahlen, könnte es in der Tat auf ein torloses Remis hinauslaufen. Der BTSV hat 28, der OTSV gar erst 23 Treffer erzielt. Werte, die im Vergleich zu anderen Teams in die Kategorie abstiegsverdächtig fallen. Für Bannas allerdings kein Thema: „Unsere Mannschaft ist stark genug und wird den Klassenerhalt ohne Umwege schaffen. Wir müssen auch nicht ständig auf die Tabelle und in den Rückspiegel schauen.“ Lehmann kennt das Problem der fehlenden Durchschlagskraft bei seiner Elf schon aus der Vergangenheit: „Trotzdem haben wir immer unsere Punkte geholt, weil wir uns auf eine starke Defensive verlassen konnten.“ Relegationsplatz 13, den derzeit der TSV Rantrum mit 23 Zählern belegt, will der OTSV noch nicht ganz aus den Augen lassen. „Es geht nur darum, so schnell wie möglich die nötigen Punkte für den Ligaverbleib zu sichern, weil das Feld sehr nahe beieinanderliegt“, warnt Lehmann, der sich daher mit einem Unentschieden durchaus anfreunden könnte. „In den letzten Spielzeiten holten wir gegen den OTSV immer einen Sieg und kassierten eine Niederlage. Das darf in dieser Saison gerne mal anders sein“, wünscht sich Bannas nach dem 2:1-Hinspielerfolg einen weiteren Dreier, mit dem man den Tabellennachbarn überholen würde. Während BTSV-Trainer Volker Truschkowski personell aus dem Vollen schöpfen kann und auch Niklas Knutzen wieder mit an Bord hat, muss Lehmann seine zuletzt erfolgreiche Anfangsformation womöglich umbauen. Dennis Schnepel und Visvaldis Ignatans sind angeschlagen. Fehlen werden in jedem Fall Felix Mosebach und Erdi Kaya.

23.03.2019 - Landeszeitung

BTSV und OTSV gehen mit breiter Brust ins Derby

Arend Müller (re., hier im Zweikampf mit dem Gettorfer Torben Dahsel) steht dem Osterrönfelder TSV wieder zur Verfügung. © Mario M. Koberg

KIEL (Max Brosta) - Die Fußball-Landesliga Schleswig zeichnet sich durch ihre enorme Ausgeglichenheit aus. Jeder kann jeden schlagen – keine Phrase, sondern die Realität. Das birgt auch an Spieltag 22 die Herausforderung für die Klubs aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die nahezu an jedem Wochenende "Sechs-Punkte-Spiele" vor der Brust haben. Die Big-Points gilt es im Saisonendspurt einzufahren, um sich Luft im Abstiegskampf zu verschaffen oder im Rennen um die Top-Platzierungen dabei zu bleiben.

Derby-Time in Büdelsdorf. Es ist das Duell mit der größten Brisanz und dem größten Zuschauerinteresse im Rendsburger Raum. Der BTSV empfängt am Sonnabend (16 Uhr) in der "Kuhle" im Heisterort den Osterrönfelder TSV. Ein letztes Mal Abstiegskampf? "Beide Mannschaften werden mit dem Abstieg in dieser Saison nichts zu tun haben", ist sich Rolf Bannas, Fußballleiter des Büdelsdorfer TSV, sicher und ergänzt: "Wir brauchen nur noch sechs bis neun Punkte, um komplett durch zu sein. Das werden wir schaffen." Dafür müssen die Blau-Weißen an den Sieg aus dem vergangenen Heimspiel, der in Büdelsdorf für Selbstvertrauen sorgte, anknüpfen und vor dem Tor noch effektiver werden. Interimscoach Volker Truschkowski hat deshalb unter der Woche großen Wert auf Abschlussaktionen gelegt. Zudem kehrt Niklas Knutzen nach Verletzungspause zurück in den Kader. "Das erweitert unsere Möglichkeiten im Angriff", freut sich Bannas.

Doch einfach wird es für den BTSV im Derby nicht werden. Die Osterrönfelder haben eine Siegesserie aus drei Spielen im Gepäck. „Wir fahren mit breiter Brust nach Büdelsdorf“, zeigt sich OTSV-Co-Trainer Tim Fuhrmann angriffslustig. Vor allem die zweiten 45 Minuten gegen Hohenwestedt, in dem sein Team einen Rückstand drehte, machen ihm Mut. „Jetzt müssen wir diese Leistung über 90 Minuten zeigen. Aber die Jungs haben begriffen, um was es im Abstiegskampf geht“, so Fuhrmann, dessen Personalsorgen sich entspannen. Stürmer Mustafa Talha Korkmaz und Arend Müller sind wieder fit und kehren in den Kader zurück.Doch ein hochklassiges Fußballspiel dürfen die Zuschauer wohl nicht erwarten. Die Rasenplätze sind witterungsbedingt in den letzten Wochen sehr in Mitleidenschaft gezogen worden. „Es geht nur über den Kampf. Die robustere und ehrgeizigere Mannschaft wird gewinnen“, ist sich Fuhrmann sicher und hofft, dass sein Team die Oberhand behalten wird.

Ein Blick in die obere Region der Tabelle. Dort trifft der TuS Jevenstedt im Spitzenspiel am Sonnabend (14 Uhr) auswärts auf die Husumer SV. Der Gastgeber und unangefochtene Tabellenführer der Landesliga ist glasklarer Favorit. „Für mich sind sie ein gefühlter Oberligist“, zeugt TuS-Trainer Michael Rohwedder dem Gegner Respekt. „Husum wird daher sehr dominant auftreten. Sie sind auf allen Positionen besser besetzt“, so der 44-Jährige. Verstecken muss sich sein Team dennoch nicht. Dass der Aufsteiger gegen die Top-Klubs mithalten kann, hat er schon mehrmals bewiesen. „Wir können immer für eine Überraschung sorgen“, weiß Rohwedder, der das Hauptaugenmerk erst einmal auf die Defensivaufgaben legt. „Unser Umschaltspiel und das Gegenpressing muss stimmen. Wir müssen uns taktisch sehr clever anstellen“, fordert der TuS-Coach.

22.03.2019 - 11:08 h / www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spitzentreffen in Husum

Fußball-Landesliga: Klassenprimus empfängt Tabellendritten TuS Jevenstedt / Rantrum will in Friedrichsberg nachlegen

Wer springt höher? Husums Kapitän Hennig Lorenzen (vorne) im Kopfballduell mit Georg Gaschka. Foto: jürgen sieg

HUSUM (Björn Gutt) - Nach den jüngsten Auswärtssiegen wollen die Husumer SV und der TSV Rantrum in der Fußball-Landesliga in der Erfolgsspur bleiben. Der souveräne Spitzenreiter trifft im Husumer Friesenstadion auf den Tabellendritten TuS Jevenstedt, Rantrum spielt erneut auswärts beim Oberliga-Absteiger TSV Friedsrichsberg.

Husumer SV – TuS Jevenstedt (Sbd. 14 Uhr)?
Die Lage: Husum ist nach 21 Spielen weiter unbesiegt und gab mit dem 3:0 bei Schleswig 06 „eine richtig gute und souveräne Vorstellung“ (HSV-Trainer Torsten Böker). Angesichts von 15 Punkten Vorsprung auf den ersten Verfolger ziehen die Stormstädter einsam ihre Kreise.

Der Gegner:?Jevenstedt ist als Tabellendritter die ?berraschungsmannschaft der Saison. Die Partie in Husum avanciert zum Spitzenspiel. Die G?ste liegen nur einen Punkt hinter Rang zwei, der zur Teilnahme an der Oberliga-Qualifikation berechtigt Prunkst?ck des Teams von Michael Rohwedder, das von der Kreis- in die Landesliga durchmarschierte, ist die zweitbeste Defensive der Liga (21 Gegentore). Die „Abteilung Attacke“ verf?gt mit Top-Torj?ger Lucas Seefeldt (15 Tore) und dem oberligaerfahrenen Mirko Mrosek ?ber Qualit?t. Achtung, Husum: 26 von 38 Punkten holte der TuS ausw?rts.

Das sagt der Trainer:?„Der TuS hat im Saisonverlauf gezeigt, dass er als starkes Kollektiv zu Recht so weit oben in der Tabelle steht. Jevenstedt geht in der Abwehr leidenschaftlich und aggressiv zu Werke, verf?gt ?ber ein schnelles Umschaltspiel und gute fu?ballerische F?higkeiten. Wir m?ssen richtig gut Fu?ball spielen, um weiter erfolgreich zu sein“, meint Torsten B?ker.

Sorgen: Stammkeeper Chris Bielinski (grippaler Infekt) muss passen. Für ihn spielt Dennis Emken, was Böker keine Kopfschmerzen bereitet. „Dennis ist im Training richtig gut drauf und strahlt Souveränität aus. Daher hat er unser absolutes Vertrauen.“

Besonderheit:?Der zuletzt katastrophale Zustand des Rasens im Friesenstadion stie? den Fu?ballern sauer auf. Die Stadt hat als Eigent?merin kurzfristige Sanierung zugesagt. „Wir hoffen auf bessere Bedingungen, um unsere Art von Fu?ball auch spielen zu k?nnen“, meinte B?ker.

TSV Friedrichsberg – TSV Rantrum (SBD. 14 Uhr)
Die Lage:?Der TSV Rantrum will endlich wieder spielen. Durch den 3:0-Sieg vor zwei Wochen bei Stern Flensburg hatten die Rantrumer die Abstiegszone verlassen, rutschten aber durch den Ausfall der Partie gegen Horst wieder auf den Relegationsplatz.?Der Gegner:?Nach einem verpatzten Saisonstart war Oberligaabsteiger Friedrichsberg sogar auf einem Abstiegsplatz zu finden, stabilisierte sich durch die R?ckkehr einiger Leistungstr?ger nach Verletzungen im weiteren Saisonverlauf. Der Start ins Jahr 2019 misslang allerdings mit zwei Niederlagen.

Das sagt der Trainer: Hansi Sievers baut auf top motivierte Spieler: „Es scheint in den Köpfen angekommen zu sein, worauf es im Moment ankommt. Das sieht man gerade in jedem Training, wo die Jungs quantitativ und qualitativ an ihre Grenzen gehen.“

Sorgen:?Friedrichsberg ist zu Hause eine Macht, holte dort 19 von 28 Punkten. „Das wird eine megaschwere Aufgabe. Aber wir sind gewappnet und wissen, was uns dort erwartet“, sagte Sievers, dem Patrick Schaller berufsbedingt fehlen wird.

Besonderheit:?Die Rantrumer freuen sich, dass es nach zwei Partien auf Kunstrasen endlich wieder auf den gr?nen Rasen geht.

22.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL23 30.03.19 Osterrönfelder TSV Husumer SV 2:1
Link zum Spiel auf fussball.de
02.04.2019 - RegionalSPORT

"Unschlagbare" erstmals besiegt

Fußball-Landesliga: Nach 22 Spielen ohne Niederlage verliert Husum in Osterrönfeld mit 1:2 / Rantrum schlägt Büdelsdorf 2:1

Der Büdelsdorfer Torwart Christian Wulf klärt hier mit letzter Not vor dem Rantrumer Kim Lorenzen. Links beobachtet Danny Jeßen die Szene. Foto: Wolfgang jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Nun hat es auch die Husumer SV erwischt. Im 23. Spiel dieser Saison in der Fußball-Landesliga Schleswig kassierte der Tabellenführer mit dem 1:2 beim Osterrönfelder TSV seine erste Niederlage. Der TSV Rantrum hat einem 2:1-Erfolg gegen den direkten Konkurrenten Büdelsdorfer TSV einen weiterer Big Point im Abstiegskampf eingefahren und fährt nun mit breiter Brust zum Derby in Husum am kommenden Sonnabend.

Osterrönfelder TSV – Husumer SV 2:1 (1:0)
Der in diesem Jahr noch unbesiegte Osterrönfelder TSV verdiente sich den Erfolg über Spitzenreiter Husum durch disziplinierte Defensivarbeit und effektive Chancenverwertung. Diese Kaltschnäuzigkeit ließen die Stormstädter vermissen, womit auch HSV-Coach Torsten Böker haderte: „Osterrönfeld hat sich den Sieg hart erkämpft. Ich kann den Gegner nur beglückwünschen. Wir sind unter unseren Möglichkeiten geblieben und waren fahrlässig in der Chancenverwertung.“

Die Osterrönfelder Führung (15.) durch Felix Peter Struck resultierte aus einem Abstimmungsfehler in der neuformierten Husumer Abwehr. Einen weiteren Schuss von Struck parierte HSV-Keeper Dennis Emken. Trotz vieler Ballverluste und mangelnder Geduld im Aufbauspiel war Husum spielbestimmend, jedoch schafften es Fabian Arndt, Kevin Knitel und Hendrik Fleige nicht, ihre großen Möglichkeiten zu nutzen. Nach dem Wechsel trat das Böker-Team noch dominanter auf, aber die Hausherren verteidigten weiter leidenschaftlich, ihr starker Keeper Anton Dembowski vereitelte zunächst weitere Chancen der Gäste. Dennoch fiel der Husumer Ausgleich (73.), als Fabian Arndt im dritten Versuch den Ball im Kasten unterbrachte. Das 1:1 führte nicht zur Wende. Vielmehr brachte der einzige brauchbare Torschuss des OTSV in der zweiten Halbzeit die Entscheidung für den Gastgeber. Joker Ignatans verwandelte einen Freistoß mit feiner Schusstechnik unhaltbar zum 2:1 (87.). Der Husumer Luca Steen sah nach dem Schlusspfiff noch die Rote Karte, weil er Schiedsrichter Marvin Vogt beleidigt haben sollte – was Steen bestritt.

TSV Rantrum – Büdelsdorfer 2:1 (0:1) 
Hansi Sievers war erleichtet, als ein intensives Spiel endlich vorbei war. „Vor der Pause fehlten mir Leidenschaft und Motivation. Das haben wir in der Halbzeit angesprochen und die Jungs haben es in der zweiten Hälfte gut umgesetzt, so dass wir den offenen Schlagabtausch glücklich, aber nicht unverdient gewonnen haben“, sagte der Rantrumer Trainer. Nach einem stürmischen Beginn der Gastgeber war das 0:1 wie aus dem Nichts gefallen. Ein Abwehrfehler begünstigte den Kopfballtreffer (8.) von Philipp Orlowski . Rantrum tat sich schwer, die Gäste ließen aber gute Gelegenheiten durch Orlowski (30.) und Justus Jeß (32.) aus. Aber auch Thomas Pahnke verpasste den möglichen Ausgleich (42.). Nach Sievers´ Gardinenpredigt kamen die Lagedeich-Kicker mit Elan aus der Kabine. Der beste Mann auf dem Platz, Damian Krause, der von der BTSV-Defensive kaum zu bremsen war, traf zum Ausgleich (52.) – mit etwas Glück, als ein als Flanke gedachter Ball über den Innenpfosten den Weg ins Netz fand. Turbulent ging es weiter. Büdelsdorfs Stürmer Marvin Jessen scheiterte mehrfach am stark reagierenden Lev Meesenburg, bei Rantrum ließen Michalski und Jeßen gute Chancen aus. Am Ende setzte der Gastgeber den „Lucky Punch“. Joker Ron Reichardt brachte einen Ball im zweiten Versuch in den Strafraum, wo Oke Flatterich überlegt zum umjubelten 2:1 einschob (86.). In der Nachspielzeit (90. + 1) vergab Michalski noch einen Strafstoß.

01.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

OTSV schlägt die Unschlagbaren

Fußball-Landesliga Schleswig: Lehmann-Elf bezwingt Spitzenreiter Husum mit 2:1 / Jevenstedt besiegt Hohenwestedt mit 3:2

Husums Torjäger an die Kette gelegt: Hendrik Fleige (links) hatte gegen die aufmerksame Defensive des OTSV um Arend Müller (Mitte) einen schweren Stand. Foto: Hobke

RENDSBURG (Joachim Hobke, Torge Meyer und Sönke Smit) - Der Osterrönfelder TSV hat am 23. Spieltag in der Fußball-Landesliga Schleswig für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Die Elf von Trainer Olaf Lehmann fügte Tabellenführer Husumer SV mit dem 2:1 die erste Saisonniederlage zu. Das Derby ging an TuS Jevenstedt nach einem 3:2 gegen den MTSV Hohenwestedt. Der Büdelsdorfer TSV kassierte eine bittere 1:2-Niederlage in Rantrum.

Osterrönfelder TSV – Husumer SV 2:1 (1:0)
Die drei Zähler gegen den bislang ungeschlagenen Spitzenreiter hatte im Osterrönfelder Lager niemand auf dem Zettel. „Umso schöner, dass wir sie geholt haben. Das gelingt nur den wenigsten Mannschaften. Das sind Bonuspunkte“, jubelte ein überglücklicher Coach Olaf Lehmann. Und ganz so unverdient war der Sieg letztlich nicht, wenngleich den Gastgebern das Glück in der einen oder anderen Situation zur Seite stand. Das erste Ausrufezeichen setzte allerdings der OTSV. Felix Peter Struck brachte die Blau-Gelben nach einer Viertelstunde mit 1:0 in Führung und nur fünf Minuten später hätte Kevin Rathjen auf 2:0 stellen können. Nach einem feinen Solo über das halbe Spielfeld scheiterte Rathjen in aussichtsreicher Position an Gäste-Keeper Dennis Emken. Erst danach wachte der Tabellenführer auf und erarbeitete sich ein Übergewicht. Mit viel Laufbereitschaft, ein wenig Fortune bei einem Kopfball der Gäste an den Innenpfosten und einem starken Anton Dembowski im Tor verteidigten die Osterrönfelder bis zur 74. Minute ihre Führung. Den einzigen kleinen Wackler Dembowskis nutzte Fabian Arndt zum 1:1. Mit der Einwechselung von Visvaldas Ignatans bewies Lehmann in der Schlussphase dann ein glückliches Händchen. Mit einem Freistoß in zentraler Position aus 20 Metern sorgte der Litauer für die Entscheidung, da die Schlussoffensive der Gäste nicht von Erfolg gekrönt war. Lehmann: „Ich habe meinen Jungs vor dem Anpfiff gesagt, dass auch Husum nicht ohne Niederlage aus der Saison geht und dass sie an sich glauben sollen. Das haben sie heute beherzigt.“

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, A. Müller, Sopha, Stols – Struck, Lehmann, Dogan (83. Ignatans), Schnepel (89. Doose) – Knuth, Korkmaz.
Zuschauer: 150.
Schiedsrichter: Vogt (SV Preußen 09 Reinfeld).
Tore: 1:0 Struck (15.), 1:1 Arndt (73.), 2:1 Ignatans (87.).
Rote Karte: Steen (Husum, 90.+5) wegen Schiedsrichterbeleidigung.

TuS Jevenstedt – MTSV Hohenwestedt 3:2 (2:0)
Als Jan-Mattes Szalies in der 51. Minute Nutznießer eines Boye-Fehlpasses wurde, den zur zweiten Halbzeit eingewechselten Wiegand Leskien enteilte und kalt wie eine Hundeschnauze auf 3:0 für die Jevenstedter stellte, schien die Partie gelaufen. Zu eindeutig hatte der TuS das Derby in Durchgang 1 bestimmt. Jonas Richter per 17-Meter-Freistoß (41.) und Szalies (43.), der nach einem MTSV-Ballverlust auf der Außenseite das letzte Glied in einer erfolgreich ausgespielten Überzahlsituation war, hatten für eine hochverdiente 2:0-Pausenführung gesorgt. Das sahen auch beide Trainer so. „Wir haben die erste Halbzeit komplett verschlafen, hatten eine schlechte Zweikampfführung und nicht einen vernünftigen Torabschluss“, kritisierte MTSV-Coach Udo Kochanski. Sein Pendant Michael Rohwedder ergänzte: „Wir haben in der ersten Halbzeit richtig gut gespielt, haben es aber versäumt, 3:0 oder gar 4:0 zu führen.“ Mirko Mrosek und Jannik Kaak ließen beste Chancen aus. Ab Mitte der zweiten Halbzeit übernahm der Gast das Kommando, kam durch Thies Kochanski (67., Kopfball) und Tjark Sievers (68., Fernschuss überweg) zu ersten Torannäherungen. „Viel zu vorsichtig“, haderte Rohwedder und monierte, dass seine Mannen viel zu tief standen und die Hohenwestedter nicht mehr unter Druck setzen konnten: „Damit haben wir dem MTSV in die Karten gespielt.“ Als Mirko Mrosek das 4:0 (80.) verpasst hatte, sollte es für die 411 Zuschauer noch eine spannungsvolle Schlussphase geben. Henrik Schnoor köpfte den Ball nach einem Freistoß des auffälligen Henning Gieseler (87.) und nach einem Eckstoß von Jorit Rathje (89.) in die TuS-Maschen. Die dreiminütige Nachspielzeit überstanden die Jevenstedter schadlos. „Verdienter Heimsieg“, gab Kochanski unumwunden zu.

TuS Jevenstedt: Tischer – Ma. Mrosek (66. Ruge), Lühder, Schlueter, Richter – Gersteuer, Klug – Jo. Kaak (72. Pukallus), Szalies, Ja. Kaak – Mi. Mrosek.MTSV Hohenwestedt: Mollenhauer – Boye (90.+1 Barth), Schnoor, Zauter (46. Leskien), C. Sievers – Rathje, Landt, H. Gieseler, Breiholz (46. Fatah), T. Sievers, Kochanski.
Schiedsrichter: Lisiak (SV Friedrichsort) – Zuschauer: 411.
Tore: 1:0 Richter (41.), 2:0, 3:0 Szalies (43., 51.), 3:1, 3:2 Schnoor (87., 89.).

TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV 2:1 (0:1)
Es sah beim Halbzeitpfiff alles so noch gut aus für den BTSV. „Ein ganz bitterer Nachmittag für uns“, haderte Obmann Rolf Bannas mit der mangelhaften Chancenverwertung seiner Elf, die nach den Siegen der übrigen Konkurrenz mehr denn je Relegationsrang 13 im Blick haben muss. Nach einem Einwurf auf Tim Münz, der an ganz vielen gefährlichen Offensivaktionen beteiligt war, und seiner sich anschließenden Flanke traf Philipp Orlowski völlig freistehend aus elf Metern per Kopf zum verdienten 1:0 (15.). Kurz darauf bewahrte Keeper Paul Schlotfeldt seine Mannen vor dem Ausgleich (18.). In der Folgezeit drängte der spielerisch wesentlich stärkere BTSV bei Chancen des agilen Orlowski auf das 2:0 (23., 30.). Doch mehr als die knappe Führung nahmen die Truschkowski-Schützlinge nicht mit in die Kabine. Ein Ballverlust von Justus Jeß leitete zu Beginn des zweiten Durchgangs den Ausgleich ein. Ein Flankenball von Damian Krause landete am langen Pfosten und prallte von dort in den BTSV-Kasten (52.). Das glückliche 1:1 sorgte zehn Minuten lang für große Verunsicherung auf Seiten der Gäste, die sich allerdings wieder freischwammen. „Doch insbesondere Marvin Jessen klebt das Pech dermaßen an den Stiefeln, dass wir nicht wieder in Führung gehen konnten und am Ende in einen Konter liefen“, ärgerte sich Bannas über die vermeidbare Niederlage.

Büdelsdorfer TSV: Schlotfeldt – Ermeling (88. Roller), M. Hardt, Schröder, Müller – Jeß, R. Hardt, Tischer (56. Henke), Münz – Jessen, Orlowski (82. Milanovic).
Tore: 0:1 Orlowski (15.), 1:1 Krause (52.), 2:1 Flatterich (86.).
Schiedsrichter: Sievers (TSV Russee) – Zuschauer: 100.
Bes. Vorkommnis: Michalski (TSVR) vergibt Foulelfmeter (90.+1).

01.04.2019 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Keine Geheimnisse im Derby

Fußball-Landesliga Schleswig: Duell der Dauerrivalen TuS Jevenstedt und MTSV Hohenwestedt / Spitzenreiter Husum beim OTSV

Auf packende Zweikämpfe wie hier im Hinspiel zwischen Jonas Richter (Jevenstedt/Links) und Tjark Sievers (Hohenwestedt) dürfen sich die Fans im Derby freuen. Foto: Ploog

RENDSBURG (Marcel Nass, Thorben Schulz und Sönke Smit) - Und wieder heißt es „Derbytime“ in der Fußball-Landesliga Schleswig: Am Sonntag stehen sich um 15 Uhr in Jevenstedt der gastgebende TuS und der MTSV Hohenwestedt gegenüber. Zeitgleich ist der Büdelsdorfer TSV beim TSV Rantrum zu Gast. Bereits heute empfängt der Osterrönfelder TSV um 15.30 Uhr den ungeschlagenen Spitzenreiter Husumer SV.

Osterrönfelder TSV – Husumer SV (Heute, 15.30 Uhr)
Nach zuletzt zehn Punkten aus den vergangenen vier Spielen hat sich der Osterrönfelder TSV mächtig Luft im Kampf um den Klassenerhalt verschafft. Trotz des Sprungs auf Tabellenplatz 7 beträgt der Abstand auf die gefährdeten Ränge jedoch lediglich vier Punkte, sodass sich der OTSV noch lange nicht auf dem bisher Erreichten ausruhen kann. Heute stehen die Osterrönfelder jedoch vor einer Mammutaufgabe. Mit der Husumer SV ist niemand Geringeres als der unangefochtene Spitzenreiter zu Gast am Bahndamm. „Wir wissen natürlich, was für eine schwere Aufgabe das gegen Husum wird. Die Husumer haben inzwischen eine echte Dominanz in der Liga entwickelt und sind schon mehrere Punkte von den Konkurrenten weg. Dennoch werden wir keineswegs chancenlos in die Partie gehen, wenn wir uns auf unsere Stärken besinnen“, will OTSV-Trainer Olaf Lehmann den Schwung aus den vergangenen Wochen mitnehmen. Im Hinspiel gab es zwar eine deutliche 1:7-Schlappe, doch die zuletzt knappen Ergebnisse der Husumer haben gezeigt, dass auch der Tabellenführer verwundbar sein kann. „Wir gehen mit einer gesunden Portion an Selbstbewusstsein ins Spiel. Grundsätzlich müssen wir zunächst einmal unsere Grundtugenden an den Tag legen und vor allem defensiv gut stehen. Dafür muss aber jeder Spieler läuferisch alles aus sich rausholen, damit wir Husum früh am Spielaufbau stören können“, verlangt Lehmann von seiner Mannschaft den größtmöglichen Einsatz. Fehlen wird jedoch Kapitän und Dauerbrenner Sören Müller (privat verhindert). Zudem steht hinter dem Einsatz von Visvaldis Ignatans (angeschlagen) ein großes Fragezeichen.

TuS Jevenstedt – MTSV Hohenwestedt (So., 15 Uhr)
Wenn am Sonntag die beiden Dauerrivalen der vergangenen Jahre aufeinandertreffen, ist mit einem umkämpften und engen Spiel zu rechnen. „Es gibt ja auch keine großen Geheimnisse voreinander“, sagt MTSV-Coach Udo Kochanski, der die Favoritenrolle aber gern dem TuS zuschiebt. „Es waren immer enge, knappe Spiele in letzter Zeit zwischen uns und jedesmal ging der TuS als Sieger vom Platz. Unser Ziel ist es ganz klar, den Spieß umzudrehen und zumindest einen Punkt mitzunehmen.“ Die personelle Situation macht das Unterfangen sicherlich nicht leichter, „gehen wir doch mittlerweile auf dem Zahnfleisch“, berichtet Kochanski, der die Langzeitausfälle von Marcel Pinkert, Christian Gieseler und Thorge Cordes zu beklagen hat. Daher wurde vergangene Woche Wiegand Leskien aus seinem „Stand-by-Modus“ reaktiviert, um die Defensivabteilung zu vergrößern. „Wiegand wird uns mit seiner Routine sicherlich weiterhelfen. Wir sind froh, so einen erfahrenen Mann in der Hinterhand zu haben.“

Für TuS-Coach Michael Rohwedder ist das Derby ebenfalls eine „tolle Sache, vor so vielen Zuschauern zu spielen. Wir kennen uns in-und auswendig. Geheimnisse gibt es nicht und da wir in der Tabelle super dastehen, können wir auch völlig befreit in die Partie gehen.“ Vor dem MTSV hat Rohwedder „den allergrößten Respekt. Hohenwestedt ist nicht nur Thies Kochanski. Die ganze Mannschaft spielt einen sehr feinen Ball, was wir nicht zulassen dürfen.“ Der TuS-Coach, der auf Erik Lindenlaub und eventuell Nils Hüttmann verzichten muss, geht ebenfalls von einem knappen Spiel aus. „Bis auf Husum oben und Schleswig unten kann in dieser Liga fast jeder jeden schlagen, daher gilt es immer einhundert Prozent an der Tag zu legen.“

TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV (So., 15 Uhr)
Den Büdelsdorfer TSV erwartet beim TSV Rantrum eine knifflige Aufgabe, denn die Elf von Trainer Volker Truschkowski ist in Sachen Klassenerhalt genauso wenig aus dem Schneider wie der morgige Gegner, der sich nach zwei Siegen in Folge im Aufwind befindet und erstmals nach langer Zeit wieder über dem Strich steht. Büdelsdorfs Obmann Rolf Bannas will den Druck auf die Mannschaft jedoch bewusst nicht erhöhen: „Natürlich ist das Feld jetzt noch enger zusammengerückt, aber es besteht angesichts unserer fast ausgeglichenen Saisonbilanz überhaupt kein Anlass, sich über Gebühr Sorgen zu machen.“ Ziel der Blauen ist es, punktemäßig etwas mitzunehmen, um den Tabellenzwölften nicht an sich vorbeiziehen zu lassen. „Holen wir in den verbliebenen neun Partien im Schnitt einen Zähler, sind wir in jedem Fall auf der sicheren Seite“, rechnet Bannas vor. Die Stimmung im Team ist nach wie vor gut. Truschkowski konnte im Training wieder 17 Mann, die morgen alle zur Verfügung stehen werden, um sich versammeln. „Ich hoffe sehr, dass die Hinspielniederlage (0:2, Anm. d. Red.)noch einen weiteren Motivationsschub bei den Jungs auslösen wird, um nach zwei Spielzeiten endlich den ersten Sieg gegen Rantrum einfahren zu können“, so Bannas.

30.03.2019 - Schleswig-Holsteinische Landeszeitung

Derby-Vorfreude beim TuS Jevenstedt

Freudentanz: Die letzten fünf Nachbarschaftsduelle mit Hohenwestedt hat der TuS Jevenstedt gewonnen. © Wolfgang Mahnkopf

KIEL (Max Brosta) - Ein Spiel auf Augenhöhe. So lautet die Überschrift eines fast jeden Spiels in der Fußball-Landesliga Schleswig. Mit dem VfR Horst und Schleswig 06, die sich abgeschlagen am Tabellenende wiederfinden, sowie dem Ligaprimus Husumer SV gibt es nur drei Vereine in der Staffel, bei denen diese Zuordnung nicht passt. Dazwischen bewegen sich die restlichen 13 Teams der Liga, und auch die Mannschaften aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die am 23. Spieltag um Zähler im Saisonendspurt kämpfen.

Derby-Zeit in Jevenstedt: Der TuS empfängt am Sonntag (15 Uhr) zum Nachbarschafts-Klassiker den MTSV Hohenweststedt. Eine Partie, die das besondere Interesse der Fußballfans aus der Region hervorruft. "Es wird stimmungsvoll mit einer Menge an Zuschauern", freut sich TuS-Trainer Michael Rohwedder auf eine spannende Begegnung, die es schon in der Vergangenheit immer wieder in sich hatte. "Das waren alles sehr knappe Spiele, die genauso gut auch gegen uns hätten laufen können", erinnert sich der Jevenstedter Coach. Doch sein Team konnte die letzten fünf Duelle allesamt für sich entscheiden. Da ist die Favoritenrolle doch klar, oder? "Die Tagesform wird entscheiden. Sie haben eine wirklich gute Truppe, die nicht nur aus ihrem 24-Tore-Stürmer Thies Kochanski besteht", erklärt Rohwedder und ergänzt: "Sie sind gefährlich und gut organisiert." Für seine Mannschaft gilt es, dagegen zu halten. "Wir müssen den Kampf annehmen und unsere spielerische Linie durchziehen", fordert Jevenstedts Übungsleiter von seinem Team, das krankheitsbedingt ohne Erik Lindenlaub und Nils Hüttmann auskommen muss.

OTSV-Coach Tim Fuhrmann: "Ich denke nicht, dass es ein Ergebnis wie im Hinspiel geben wird."

Während Jevenstedt ein Duell auf Augenhöhe erwartet, wird es für den Osterrönfelder TSV wohl ein ganzes Stück schwerer. Denn mit der Husumer SV kommt der unangefochtene Tabellenführer am Sonnabend (15.30 Uhr) zum OTSV. "Die Mannschaft gehört nicht in unsere Liga. Das muss man schon so neidlos anerkennen", betont Osterrönfelds Co-Trainer Tim Fuhrmann. Der HSV ist der Aufstieg jetzt schon kaum mehr zu nehmen. Sie sind die beste Mannschaft, schießen die meisten Tore und kassieren die wenigsten. Das bekam der OTSV bei der 1:7-Klatsche im Hinspiel deutlich zu spüren. "Wir wollen trotzdem punkten", zeigt sich Fuhrmann mutig. Das kann er auch sein. Schließlich ist sein Team seit vier Partien ungeschlagen und zeigt vor allem defensiv gute Leistungen. "Das gibt uns Rückenwind. Ich denke nicht, dass es ein Ergebnis wie im Hinspiel geben wird", ist sich der der OTSV-Co-Trainer sicher. Dabei kann er auf einen breiten Kader zurückgreifen. Lediglich hinter dem Einsatz von Visvaldis Ignatans, der im Derby gegen Büdelsdorf schon nach 30 Minuten verletzungsbedingt vom Platz musste, steht noch ein Fragezeichen.

Dagegen kann der BTSV aus den Vollen schöpfen. Mit voller Mannstärke machen sich die Blau-Weißen am Sonntag (15 Uhr) auf die Tour zum TSV Rantrum. Ein Team, das nur zwei Punkte hinter den Büdelsdorfer liegt. "Wenn wir gewinnen, sind wir ein ganzes Stück weg", so Rolf Bannas, Fußballleiter des BTSV. Das ist das Ziel der Mannschaft von Interimstrainer Volker Truschkowski, der vor allem die Defensive stabilisiert hat. "Unsere Abwehrleistung war in den letzten Spielen sehr überzeugend. Daher brauchen wir keine Angst zu haben", so Bannas selbstbewusst.

29.03.2019 - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Warmlaufen für das Derby

Fußball-Landesliga: Vor dem Top-Ereignis in einer Woche wollen Husumer SV und TSV Rantrum ihre Serien verteidigen

Rantrums Torjäger Ron Reichardt (vorn) hat nach langer Verletzungspause sein Comeback gefeiert und will nun schnell wieder zu gewohnter Gefährlichkeit zurückfinden. Foto: Wolfgang Jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Das Derby am 6. April zwischen der Husumer SV und dem TSV Rantrum wirft bereits seine Schatten voraus. Aber vorher wollen die beiden nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga ihre zuletzt gestarteten Serien ausbauen. Der ungeschlagene Tabellenführer Husumer SV muss dafür beim Osterrönfelder TSV punkten, während der TSV Rantrum zum ersten Pflichtheimspiel des Jahres den Büdelsdorfer TSV empfängt.

Osterrönfelder TSV – Husum (Sbd 15.30 Uhr)
Die Lage:?Der Tabellenf?hrer hat nach einem Remis zum Auftakt des Jahres zuletzt mit zwei Siegen in Folge in seinen gewohnten Rhythmus zur?ck gefunden und strebt den 21. Sieg im 27. Pflichtspiel an. Im Hinspiel deklassierten die Husumer den OTSV mit 7:1.

Der Gegner: Osterrönfeld zeigt ansteigende Form und ist in diesem Jahr noch ungeschlagen. Mit sieben Punkte aus drei Spielen ist die Mannschaft von Trainer-Routinier Olaf Lehmann sogar auf Platz drei der Rückrundentabelle. Insgesamt sind die Osterrönfelder bei sieben Punkten Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz noch nicht ganz sorgenfrei. Grund dafür war eine Schwächeperiode im Herbst, in die auch das 1:7-Debakel in Husum fiel.

Das sagt der Trainer:?„Ob wir zu Hause oder ausw?rts spielen, macht f?r uns keinen Unterschied. Wir wollen wieder dominant und selbstbewusst auftreten“, sagt HSV-Coach Torsten B?ker, der das Hinspiel nicht als Ma?stab sieht. „Wir werden uns davon nicht blenden lassen. Insgesamt verf?gt der Gegner ?ber eine auch h?herklassig erfahrene Mannschaft mit viel Qualit?t, die gut verteidigt und auch in der Offensive St?rken unter anderem bei Standardsituationen besitzt. Wenn wir einen Schritt weniger machen und nicht konzentriert sind, werden wir daf?r bestraft.“

Sorgen: Mit Bosse Wullenweber und Tobias Wetzel fallen zwei Leistungsträger berufsbedingt aus und zwingen die beste Defensive der Liga daher zum Umstellen.

Besonderheit:?Beide Mannschaften haben alle 22 angesetzten Spiele planm??ig absolviert ? ungew?hnlich zu diesem Zeitpunkt der Saison.

TSV Rantrum – Büdelsdorf (So. 15 Uhr)
Die Lage: Mit dem Auswärtssieg bei Oberliga-Absteiger TSV Friedrichsberg (2:0) haben die Lagedeich-Kicker ein Ausrufezeichen im Abstiegskampf gesetzt und vier Punkte Abstand auf die direkten Abstiegsränge erarbeitet. Zudem blieb die Mannschaft von Trainer Hansi Sievers 2019 noch ohne Gegentor. Mit einem Heimsieg am Sonntag könnte Rantrum an Büdelsdorf in der Tabelle vorbei ziehen.

Der Gegner:?Vor dem R?ckrundenstart hat der BTSV den Trainer gewechselt: Auf Ex-Holstein-Kiel-Profi Henning Hardt folgte Volker Truschkowski als Interimsl?sung bis zum Saisonende. Der Neue blieb in bisher zwei Spiele ungeschlagen (vier Punkte), zudem zeichnet sich der BTSV durch Ausw?rtsst?rke aus und holte 19 von 28 Punkten auf fremden Pl?tzen. Die St?rke dabei liegt klar in der Abwehr, vorn l?uft es f?r die drittschw?chste Offensive der Liga mit erst 28 erzielten Treffern noch nicht rund.?Das sagt der Trainer:?„Die Mannschaft setzt um, was wir uns als Marschroute vorgenommen haben. Defensiv stehen wir sehr stabil und vorne sind wir immer f?r ein Tor gut“, sagt Hansi Sievers, der in dieser Woche aufgrund einer Grippe das Bett h?ten musste. Rantrums Coach warnt jedoch vor Selbstzufriedenheit. „Wir m?ssen weiter in jedem Spiel an unsere Leistungsgrenze gehen.“

Sorgen:?Die Grippewelle hat auch einige Spieler erwischt, so dass noch nicht klar ist, wer am Sonntag spielen kann. Dazu kommen verletzungsbedingte Fragezeigezeichen hinter den Routiniers Kim Lorenzen (Schleudertrauma) und Thomas Grabowski (Wadenprobleme) aufgrund von Verletzungen. Helge Flatterich wird definitiv berufsbedingt fehlen.

Besonderheit: Nun soll auch zu Hause der Knoten beim TSV endlich platzen, nachdem am Lagedeich, in den letzten Jahren als „Festung“ berühmt und berüchtigt, angesichts von bislang lediglich neun Punkten (nur zwei Heimsiege) aus zehn Spielen noch ordentlich Sand im Getriebe war.

29.03.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL24 06.04.19 Husumer SV TSV Rantrum 3:1
Link zum Spiel auf fussball.de
08.04.2019 - RegionalSport

Die Elf des Tages

www.fupa.net

Fleiges großer Derbytag

Fußball-Landesliga: Stürmer der Husumer SV glänzt vor 535 Zuschauern beim 3:1-Erfolg gegen den TSV Rantrum
Kollektiver Jubel; Die Spieler der Husumer SV bejubeln mit dem schon vergrabenen Hendrik Fleige dessen Elfmetertor zum 2:1. Fotos: Ppetersen
Nicht zu halten: Husums Hendrik Fleige (l.), der sich hier gegen Jakob Spreckelsen durchsetzt.

HUSUM (Jannik Schappert) - „Derbysieger! Derbysieger!“ skandierten die Fußballer der Husumer SV, als sie nach dem Landesliga-Nachbarschaftsduell gegen den TSV Rantrum zusammen einen Kreis bildeten. Mit 3:1 (1:1) hatte der Spitzenreiter gewonnen, der Vorsprung auf den ersten Verfolger TSV Nordmark Satrup beträgt nach dessen 0:1-Pleite gegen TuS Jevenstedt nunmehr 15 Punkte. Die Tatsache allein, dass der Oberliga-Aufstieg nun zum Greifen nahe ist, hätte bei Husums Angreifer Hendrik Fleige wahrscheinlich schon für ein Strahlen im Gesicht gereicht. Doch dieses fiel umso breiter aus: Mit zwei Toren und einer Vorlage avancierte der 21-Jährige zum Mann des Tages – auch wenn er davon nichts wissen wollte.

„Der Matchwinner ist die Mannschaft, da will ich mich nicht drüber stellen“, sagte Fleige. HSV-Trainer Torsten Böker formulierte sein Lob für den Stürmer da schon etwas offensiver. „Hendrik war immer anspielbar, immer präsent, immer torgefährlich – er hat ein Riesenspiel gemacht und war ein Garant dafür, dass wir gewonnen haben“, meinte Böker, der eine Woche nach der ersten Saisonniederlage beim Osterrönfelder TSV (1:2) eine starke Reaktion seines Teams gegen zumindest eine Halbzeit lang aufmüpfige Rantrumer gesehen hatte. „Ich bin stolz auf uns“, so Böker.

Die Gäste, die ohne ihren Trainer Hans-Jürgen Sievers (Urlaub) auskommen mussten, gaben in Person von Damian Krause (3. Minute) den ersten Warnschuss ab und ließen mit viel Laufeinsatz zunächst keinen Husumer Spielfluss zu. Erst mit zunehmender Spielzeit befreite sich der Favorit vor 535 Zuschauern, Luca Sander (8.), Fleige (10.) und der starke Kapitän Henning Lorenzen (17.) strahlten bei ihren Abschlüssen erste Gefahr aus.

Lorenzen leitete in der 25. Minute mit einem Flachschuss auch die Husumer Führung ein. Lev Meesenburg parierte diesen stark, im Nachsetzen stocherte Fleige den Ball über die Linie. Der Ausgleich fiel zehn Minuten später wie aus dem Nichts. Krause eroberte an der Strafraumgrenze den Ball und wurde von HSV-Keeper Dennis Emken gelegt. Den fälligen Strafstoß verwandelte Danny Jessen – und hauchte seiner Mannschaft neuen Mut ein. Kurz darauf (38.) ließ der quirlige Krause drei Gegenspieler stehen und bediente Jessen, der knapp vorbeischoss. Auf der Gegenseite vergab Fleige (45.) eine Doppelchance.

Nach der Pause versuchten die Rantrumer bei weiterhin strahlendem Sonnenschein noch einmal, 45 Minuten alles zu investieren. Allerdings hatten sie den immer druckvolleren Husumern kaum noch etwas entgegenzusetzen. Einzig der nachlässigen Chancenverwertung des Tabellenführers war es geschuldet, dass das 2:1 bis zur 70. Minute auf sich warten ließ. Fleige verwandelte einen Elfmeter, nachdem ihm zwei Rantrumer in die Hacken gefahren waren. Foul ja – aber auch im Strafraum? „Ich glaube nicht“, sagte TSV-Co-Trainer Kay Steingrüber. Böker sah das naturgemäß anders, Fleige war es schlichtweg egal. Marc Koschenz (81.) entschied das jederzeit faire Derby nach einer grandiosen Vorarbeit von Fleige, der auf dem rechten Flügel drei Gegenspieler stehen gelassen hatte.

„Wir haben uns teuer verkauft, am Ende fehlten aber Kraft und Glaube. Husum ist spielerisch schon eine Macht“, meinte Steingrüber, der einen verdienten Husumer Derbysieg gesehen hatte. Für Fleige hatte dieser nicht nur sportlichen, sondern mit Blick auf die kommenden Monate auch psychologischen Wert: „Der Sieg war wichtig, um erstmal Ruhe vor den Rantrumern zu haben.“

08.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Rantrum "brennt" auf das Derby

Fußball-Landesliga: Der TSV will nach drei Siegen in Folge morgen (14 Uhr) auch beim Spitzenreiter Husumer SV punkten
Einsatz ungewiss: Husums Niklas Ludwig (li.) könnte im Derby ausfallen. Foto: petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Ein Spiel, in dem zwei rivalisierende Teams aus einer Region aufeinander treffen, mit hoher symbolischer Bedeutung – so definiert Wikipedia den Begriff „Derby“. Was in der Fußball-Bundesliga Duelle zwischen Borussia Dortmund und Schalke 04 sind, ist im beschaulichen Nordfriesland das Aufeinandertreffen von der Husumer SV und dem TSV Rantrum. Das ist zwar „nur“ Landesliga, dennoch ist die Anspannung vor dem nächsten Derby am Sonnabend (14 Uhr) im Husumer Friesenstadion groß.

Auch wenn Husum als souveräner Tabellenführer Favorit ist, liegt das berühmte Momentum nach drei Siegen in Folge auf Rantrumer Seite. Nachdem das Hinspiel 602 Zuschauer verfolgten, hoffen beide Teams wieder auf eine große Kulisse. 


Husumer SV

 Die Lage: Nach 22 Liga-Spielen in Folge ohne Niederlage hat es den Tabellenführer am vergangenen Wochenende beim Osterrönfelder TSV erwischt (1:2). Trotzdem bleiben die Husumer das Maß aller Dinge in der Landesliga. An das Derby gegen den TSV Rantrum haben die Stormstädter gute Erinnerungen. Nicht nur das Hinspiel konnte gewonnen werden (1:0), auch in den zehn vorherigen Duellen gingen die Husumer stets als Sieger vom Platz.
 Das sagt der Trainer: „Die Niederlage kam zum richtigen Zeitpunkt und hat die Sinne geschärft“, meint Torsten Böker. Zum Derby gegen Rantrum sagt der Trainer: „Die Rantrumer werden dank ihres starken Starts ins neue Jahr mit einem anderen Selbstvertrauen auflaufen als im Hinspiel, wo wir den Gegner komplett beherrscht haben. Wir wollen wieder dominant und druckvoll unseren Fußball spielen. Wenn uns das gelingt, haben wir eine gute Chance.“ 
Sorgen: Mit den beruflich verhinderten Bosse Wullenweber und Chris Bielinski sowie Luca Steen (Rotsperre) fehlen drei Akteure des Stammpersonals. Zudem konnten Fabian Arndt, Niklas Ludwig und Marvin Matthiesen in dieser Woche nur eingeschränkt trainieren, über ihren Einsatz wird kurzfristig entschieden.
Der Platz im Husumer Friesenstadion hat in den vergangenen Wochen ein wenig gelitten. Hier hofft Böker wieder auf das Engagement der Stadt Husum, die den Platz unter der Woche überarbeiten und pflegen wollte: „Solche Derbys sind schließlich Werbung für den Fußball in Nordfriesland.“
 Besonderheit: Trotz aller Rivalität freut sich Böker besonders über das Mitwirken des Rantrumers Ron Reichardt. „Es freut mich, dass ein solch toller Fußballer nach so einer schweren Verletzung wieder mitwirken kann.“ 


TSV Rantrum

Die Lage: Der TSV Rantrum bleibt die Mannschaft der Stunde. Mit dem Last-Minute-Sieg vergangene Woche gegen den Büdelsdorfer TSV (2:1) kletterten die Lagedeich-Kicker nicht nur in die erste Tabellenhälfte, sondern holten bislang auch die Maximalausbeute von drei Siegen in drei Spielen 2019 – und damit sogar zwei mehr als Husum. Belohnung: Vier Punkte Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. 
Das sagt der Trainer: „Wir fahren mit breiter Brust nach Husum. Zur Motivation brauchen wir wenig zu sagen, weil man bei den Jungs merkt, wie sehr sie auf das Derby brennen“, sagt Hans-Jürgen Sievers. Und weiter: „Wir hoffen auf mehr Derby-Stimmung als im Hinspiel, als Husum die frühe Führung locker runter spielte. Damals waren wir viel zu harm- und emotionslos. Das wird morgen anders.“
 Sorgen: Aus dem ohnehin dünn besetzten Kader werden mit Jan Lorenzen (Rücken), Thomas Pahnke (Knie) und Lars Michalski (Oberschenkel) drei weitere Spieler nicht zur Verfügung stehen. Darüber hinaus ist Coach Sievers (lange geplanter Urlaub) nicht dabei. „Hätte ich damals auch nur die leiseste Ahnung gehabt, heute Trainer des TSV Rantrum zu sein, hätte ich das ganz sicher anders geplant“, so Sievers. 
Besonderheit: Neben Sievers, der seine Jugendzeit und auch das erste Herrenjahr damals noch bei Frisia Husum verbrachte, hat ein weiterer Rantrumer Akteur eine Husumer Vergangenheit. Defensiv-Allrounder Andre Witthohn trug viereinhalb Jahre das Trikot der Husumer SV, bevor er nach über 100 Liga-Spielen im Winter zum TSV Rantrum wechselte. Kurios: Nach drei Pflichtspielen über die volle Distanz kommt er jetzt schon auf doppelt so viel Spielzeit wie in der gesamten Vorrunde bei der Husumer SV.

05.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL25 13.04.18 Gettorfer SC Husumer SV 1:2
Link zum Spiel auf fussball.de  

Gettorfer SC gegen die Husumer SV im Video

Wir waren live vor Ort beim Spitzenspiel in der Fußball-Landesliga Schleswig.

Amateurspiel der Woche: Gettorfer SC gegen die Husumer SV. © Carlos Viering

GETTORF (Jan Claas Harder) - Unser "Amateurspiel der Woche" fand diesmal in der Fußball-Landesliga Schleswig statt. Wir waren live vor Ort bei der Begegnung zwischen dem Gettorfer SC und der Husumer SV. Wie die Partie verlaufen ist, könnt ihr im Videoclip sehen.

13.04.2019 · 19:42 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Der Eckernförder SV will unter die Top Fünf

Schluss mit Verhinderungszielen, her mit Erreichungszielen. Nach dem verdienten 5:2-Auswärtssieg in der Fußball-Landesliga Schleswig beim VfR Horst setzt sich der Eckernförder SV neue Ziele.

Rutschpartie: Sowohl Gettorfs Yannick Wolf (re.) als auch Kevin Knitel (li.) kommt im Kampf um den Ball die Bodenhaftung abhanden. © Bobzin/Koberg (SPEEDphotos)
Husums Torjäger Hendrik Fleige (li.) setzt sich gegen Erik Empen (re., GSC) durch. © Koberg (SPEEDphotos)
Yannick Wolf (re.) nimmt Tempo auf, um Husums Kevin Knitel (li.) abzuhängen. © Mario M. Koberg
Gettorfs Niklas Wolf (re.) versucht, den Ball vor Finn Christiansen abzuschirmen. © Mario M. Koberg
Artistisch: Husums Henning Lorenzen (Mitte) macht sich lang und breit, um vor David Wagner (re.) am Ball zu sein. © Mario M. Koberg

KIEL (Max Brosta) - Mit nun 38 Punkten nach 23 Partien und noch zwei Nachholspielen in der Hinterhand haben die Schwarz-Weißen den Abstiegskampf abgehakt. Doch damit nicht genug: Auch mit dem derzeitigen sechsten Tabellenplatz gibt sich das Team von Trainer Maik Haberlag nicht zufrieden. "Wir wollen diesen Platz nicht nur halten, wir wollen die Top Fünf angreifen", sagt der ESV-Coach selbstbewusst. Diesen Mut hat sich seine Mannschaft nach der langen Winterpause hart erarbeitet. Nach dem eher wackligen Beginn mit einem Unentschieden vor heimischem Publikum gegen Brunsbüttel und der Auswärtsniederlage gegen Flensborg haben sich die Eckernförder gefestigt. "Wir scheinen die Durststrecke überwunden zu haben", erklärt Haberlag nach zwei Siegen in Folge.

Das Ziel einer Top-Fünf-Platzierung ist zwar ambitioniert, aber nicht unrealistisch. Denn in den kommenden zwei Nachholspielen am Osterwochenende trifft der ESV auf zwei Mannschaften aus eben jener Tabellenregion: TSV Nordmark Satrup und FC Reher/Puls. Zwei Teams, die die Schwarz-Weißen schlagen müssen, wenn sie oben dran bleiben wollen. Der Zeitpunkt kommt der Haberlag-Elf zudem nicht ungelegen. "Wir kommen genau in die Phase, in der wir gegen diese Mannschaften etwas holen können", betont der ESV-Coach und ergänzt: "Anfang 2019 war das dagegen noch nicht der Fall."

Während es punkte- und ergebnistechnisch wieder läuft, nervt Haberlag eine ganz andere Statistik: die Fairnesstabelle, auf die der ESV-Trainer großen Wert legt. Dass sein Team dort nur auf dem siebten Rang liegt, stößt ihm bitter auf. "Wir sind eine der fairsten Mannschaften der Liga, aber man sieht es nicht", ärgert sich der 32-Jährige. Die Bilanz: 43 Gelbe Karten, zweimal Gelb-Rot und eine Rote Karte. Vor allem für die Platzverweise findet Haberlag deutliche Worte und verzichtet bewusst auf eine harmlosere Formulierung: "Wir stehen nicht ganz oben, weil wir manchmal einfach dumm sind." So schmeckt dem ESV-Trainer auch Ole Altendorfs Rote Karte aus dem Horst-Spiel und die damit verbundene Sperre für die kommende Partie nicht. Denn der Angreifer befand sich mit seinen zehn Saisontoren im Aufwind.

Seit Oktober 2018 befand sich auch der Gettorfer SC im Aufwind. Aber alles hat mal ein Ende, auch die beeindruckende Ungeschlagen-Serie der Rot-Weißen. Diese fand bei der 1:2-Heimniederlage gegen die Husumer SV ihr Ende. Aber alles halb so wild. "Dann bauen wir halt eine neue Serie auf", erklärt GSC-Trainer Christian Schössler, dessen Team vor allem in der zweiten Halbzeit gegen den unangefochtenen Tabellenführer gut dagegen hielt. "Mit der ersten Halbzeit bin ich nicht zufrieden. Da hatte ich mir mehr gewünscht", so Schössler.

Die Kabinenansprache in der Pause fiel deshalb deutlich aus und zeigte Wirkung. In den zweiten 45 Minuten übernahmen die Rot-Weißen das Spielgeschehen, während sich die HSV aufs Kontern beschränkte. "Gegen solch einen Gegner musst du an die Grenzen gehen, das haben wir in der zweiten Halbzeit umgesetzt", lobte Schössler, der jedoch nur wenig herausgespielte Torchancen zu sehen bekam. So reichte es am Ende nicht, die Ungeschlagen-Serie auch gegen den Ligaprimus fortzusetzen.

16.04.2019 · 11:40 Uhr - www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Die Elf des Tages

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Fleige macht den Unterschied

Fußball-Landesliga Schleswig: Gettorfer SC unterliegt im Heimspiel Tabellenführer Husumer SV mit 1:2
Gettorfs Kevin Perro (li.) macht sich breit und schirmt den Ball gegen den Husumer Henning Lorenzen erfolgreich ab. FOTOs: VETTER
Gettorfs Lukas Nickel (li.) kann den Ball abspielen, bevor Husums Tobias Wetzel ihn dabei stören kann.

GETTORF (Claudio Hluscik) -  Die Erfolgsserie der Landesliga-Fußballer des Gettorfer SC ist gerissen. Die Mannschaft von Trainer Christian Schössler, die die letzten drei Spiele allesamt gewann und die seit Oktober keine Partie mehr verlor, unterlag daheim dem designierten Meister Husumer SV mit 1:2 (0:1). „Es war irgendwie mehr drin, wenngleich die Niederlage unterm Strich auch nicht unverdient ist“, sagte Schössler.

Die Gastgeber versuchten zu Beginn, aus einer stabilen Defensive heraus Nadelstiche zu setzen. „Da war die eine oder andere Aktion dabei. Es ist uns aber zu selten gelungen, zwingend zu werden“, räumte Gettorfs Übungsleiter ein. Da auch die Husumer nur selten offensiv in Erscheinung traten, spielte sich das Geschehen überwiegend im Mittelfeld ab. Wenn es einmal brenzlig wurde, hatte Husums Torjäger Hendrik Fleige zumeist seine Füße im Spiel. Seiner individuellen Klasse wegen erspielten sich die Stormstädter ein Chancenplus. Bei der Husumer Führung aber, die Luca Sander (35.) gelang, leistete der GSC ungewollt Schützenhilfe. David Wagner unterlief ein folgenschwerer Fehler im Spielaufbau, Nutznießer Fleige schnappte sich das Leder, um es Sander mustergültig vorzulegen.

Mit Wiederbeginn erhöhten die Hausherren vor 220 Zuschauern die Schlagzahl gegen den sich nun defensiver orientierenden Spitzenreiter. Der GSC hatte nun mehr Spielanteile, trat aber weiterhin offensiv zu selten gefährlich in Erscheinung. Die besten Gelegenheiten zum möglichen 1:1 ließen Niklas Wolf (aus rund 20 Metern) und Kevin Link (aus spitzem Winkel) aus. Husums Torhüter Chris Bielinski, der Stammkeeper Dennis Emken (berufliche Gründe) zwischen den Pfosten vertrat, parierte jeweils gut. Dem besten Spieler auf dem Feld war es schließlich vorbehalten, die Begegnung in der Schlussminute zu entscheiden. Fleige, ein ständiger Unruheherd, profitierte von einem zu kurzen Abschlag von GSC-Schlussmann Robin Biss. Zwar konnte der Gastgeber in der Nachspielzeit in Person von Yannick Wolf noch einmal verkürzen, das 1:2 kam aber zu spät.

Gettorfer SC: Biss – Perro, E. Empen, Nickel, N. Wolf – Wagner, Westphal – Weber (77. Feddersen), Y. Wolf, Hansen – Link. Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Nagel – Christiansen, Hornburg, Koschenz (88. Boseck), Lorenzen (83. Arndt)– Knitel, Fleige, Sander (75. Matthiesen). SR: Zesch (Ahrensburg). Zuschauer: 220. Tore: 0:1 Sander (35.), 0:2 Fleige (90.), 1:2 Y. Wolf (90.+2).

15.04.2019 - Eckernförder Zeitung / NordSport

Rantrum dreht nach der Pause auf

Fußball-Landesliga: 3:1 am Lagedeich gegen Hohenwestedt / Husumer SV steht kurz vor dem Meisterstück
Rantrums Jan Lorenzen wird von der Abwehr des MTSV Hohenwestedt erst im letzten Moment im Strafraum gestoppt. Hinten links Thies Clausen. Foto: Wolfgang Jebsen

RANTRUM (Björn Gutt) - Der TSV Rantrum hat in der Fußball-Landesliga Schleswig einen weiteren Befreiungsschlag gelandet und den MTSV Hohenwestedt, direkter Konkurrent im Kampf um den Klassenerhalt, mit 3:1 besiegt. Die Husumer SV steht nach einem 2:1-Erfolg in Gettorf dicht vor Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg.

TSV Rantrum – Hohenwestedt 3:1 (0:1)
 Die Lagedeich-Kicker haben jetzt ein Vier-Punkte-Polster auf den ersten direkten Abstiegsplatz, auf den Hohenwestedt durchgereicht wurde. Das etatmäßige Trainergespann Hansi Sievers (Urlaub) und Kay Steingrüber (beruflich verhindert) wurde von Liga-Obmann Olli Hansen vertreten. „Das waren super wichtige drei Punkte. Die Jungs haben eine tolle Moral gezeigt und haben es daher verdient, die Partie noch gedreht zu haben“, sagte Hansen.

Die Partie war von Zweikämpfen geprägt, wobei sich die Gäste durch hohes Tempo und Intensität optische Vorteile erarbeiteten und auch in Führung (22.) gingen. Nach einem zu kurz abgewehrten Freistoß ging TSV-Keeper Lev Meesenburg ungestüm an der Torauslinie zu Werke und verursachte einen Foulelfmeter, den der starke Mathias Landt verwandelte. Damian Krause hatte nach einem Pass von Ron Reichardt die Chance auf den Ausgleich, schoss aber aus kurzer Distanz drüber.

Rantrum legte nach dem Wechsel eine Schippe drauf und wurde belohnt. Rekonvaleszent Ron Reichardt, der nach seiner schweren Verletzung das erste Mal von Beginn an spielte, wurde herrlich von Jan Lorenzen freigespielt und zirkelte die Kugel zum 1:1 ins Netz (51.). Die Rantrumer Angriffsmaschinerie fing jetzt richtig an zu laufen. Nach einigen knappen Abseitssituationen und einer vergebenen Chance des eingewechselten Marvin Theede wuchtete Jakob Spreckelsen im Anschluss an eine Ecke, die Marten Matzen noch einmal scharf machte, den Ball per Kopf in die Maschen (75.). Jan Ole Bruhn vergab wenig später die Gelegenheit zur Vorentscheidung. Aber auch die Gäste hatten noch nicht aufgegeben. Henrik Schnoor scheiterte am Pfosten und einen weiteren Versuch entschärfte Meesenburg per Glanzparade. Die Entscheidung besorgte Krause, der eine Hereingabe des Landesliga-Debütanten Laurids Josten zum 3:1 (82.) verwertete.

„Es war auch für mich ein tolles Erlebnis mal wieder an der Kante zu stehen und ich bin stolz und glücklich, der Mannschaft geholfen zu haben. Ab nächster Woche kann dann Hansi wieder Vollgas geben“, frohlockte Hansen nach seinem Kurz-Comeback als Trainer.

Gettorfer SC – Husumer SV 1:2 (0:1) 
Am spielfreien Osterwochenende könnte Husum in Abhängigkeit der Ergebnisse der Verfolger TSV Nordmark Satrup und TuS Jevenstedt bereits Meister werden – oder im nächsten Heimspiel gegen den FC Reher/Puls (27. April) einen eigenen „Match-Ball“ haben. Für HSV-Coach Torsten Böker war zunächst viel wichtiger, dass sein Team eine starke Leistung gegen die vorher neun Spiele ungeschlagenen Gettorfer gezeigt hatte, zumal das Hinspiel noch 1:1 ausgegangen war. „Wir hatten uns vorgenommen, jede Mannschaft in dieser Liga zu schlagen. Gettorf fehlte uns noch auf der Liste. Wir haben heute über 90 Minuten gezeigt, wer die bessere Mannschaft war.“

Allerdings konnten die Kreisstädter ihre Überlegenheit zunächst nicht in Zählbares ummünzen. Der wiederum sehr spielfreudige Hendrik Fleige, Luca Sander und Bosse Wullenweber ließen erste Chancen aus. Fleige leistete dann aber schöne Vorarbeit, die Sander doch noch zum 1:0 (35.) nutzte.

Nach dem Wechsel versuchte sich auch Gettorf an offensiverem Spiel, was allerdings nur bedingt gelang. So verzeichnete der GSC durch einen Distanzschuss von Niklas Wolff den ersten und einzig halbwegs gefährlichen Torabschluss in der regulären Spielzeit. Vielmehr ergaben sich für die überlegenen Husumer größere Räume und einige vielversprechende Überzahlsituationen nach schnellem Umschaltspiel.

Trotzdem dauerte es sogar bis zur 90. Minute, ehe der Tabellenführer das überfällige zweite Tor erzielte. Hendrik Fleige setzte sich ein weiteres Mal sehenswert durch und schloss eiskalt zum 0:2 ab. Als die Gastgeber danach alles nach vorne warfen, erzielte ihr Bester, Yannick Wolf, mit einem abgefälschten Schuss quasi mit dem Schlusspfiff noch den schmeichelhaften Anschlusstreffer (90. +2), wobei der Husumer Sieg niemals in ernsthafte Gefahr geriet.

15.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Dem Primus trotzen

Fußball-Landesliga Schleswig: Gettorfer SC empfängt heute den designierten Meister Husumer SV
GSC-Trainer Christian Schössler will mit seiner Elf auch heute gegen Husum bestehen.
FOTO: VETTER

GETTORF (Claudio Hluscik) - Schwerer könnte die Hürde nicht sein. Die Fußballer des Gettorfer SC, die zuletzt in der Landesliga Schleswig von Sieg zu Sieg eilten, treffen heute, um 15 Uhr, auf den souveränen Tabellenführer Husumer SV. Die Mannschaft von Trainer Torsten Böker steht mit einem Bein bereits in der Oberliga. Der Titel dürfte den Nordfriesen, die nur noch zehn Punkte aus den insgesamt noch sechs ausstehenden Partien benötigen, nicht mehr zu nehmen sein. „Wir wollen unseren Lauf fortsetzen und auch in diesem Spiel etwas mitnehmen“, gibt sich Gettorfs Trainer Christian Schössler, dessen Schützlinge den Stormstädtern auch im Hinspiel beim 1:1 einen Zähler abtrotzten, optimistisch: „Wir wollen unsere Ziele nicht dadurch erreichen, dass wir uns hinten reinstellen, sondern auch in die Offensive investieren.“

Der Respekt ist aber auf beiden Seiten groß. „Es ist für mich nicht überraschend, dass die Gettorfer nun auch die Punkte einfahren, gerade weil sie richtig gute Fußballer in ihren Reihen haben“, sagt Böker. Gute Kicker stehen, so Schössler, aber auch in Husum reichlich auf der Platte. „Husum hat enorm viel individuelle Qualität. In der Offensive sind sie insbesondere mit Hendrik Fleige und auch Fabian Arndt toll besetzt“, sagt Schössler, der in einem Atemzug anfügt: „Husum steht aber auch defensiv äußerst stabil und macht mannschaftlich einen sehr geschlossenen Eindruck. Wirkliche Schwachstellen sind jedenfalls nicht auszumachen.“

Die Husumer, die von ihren 24 Saisonpartien beeindruckende 18 gewannen und nur eine Niederlage kassierten, demonstrierten auch im Hinspiel im Oktober ihre Klasse. „Unser Punktgewinn war schon ein wenig schmeichelhaft“, erinnert sich Schössler. „Insbesondere in der letzten Viertelstunde hat Husum viel Druck entfacht.“ Aber auch schon vor sechs Monaten, als der GSC sich noch nicht in der Form der Rückserie (sechs Siege, zwei Unentschieden, keine Niederlage) präsentierte, ärgerten die Rot-Weißen den Topfavoriten nach Kräften. „Wir waren sehr effektiv“, so Schössler, der heute aber auf den zuletzt im Sturm eingesetzten und dort effektiv zustechenden Yannik Herzig verzichten muss. Der Doppeltorschütze vom 3:0 gegen Büdelsdorf fehlt aus privaten Gründen. Nicht mit von der Partie – neben den Langzeitverletzten Torben Dahsel und Sebastian Möhl – ist auch Tim-Marten Wick, der aus beruflichen Gründen passen muss. Aber auch der Gegner kann nicht in Idealbesetzung antreten. Böker muss Keeper Dennis Emken (beruflich), Tarek Yassine und Niklas Ludwig (beide privat) sowie Luca Steen (Rot-Sperre) ersetzen. Auch Sascha Feller, der im Training umgeknickt ist, droht auszufallen.

13.04.2019 - Eckernförder Zeitung

Rantrum unter Zugzwang

Fußball-Landesliga: Der TSV empfängt im Abstiegskampf den MTSV Hohenwestedt / Husumer SV beim Gettorfer SC
Husums Kapitän Henning Lorenzen (li.) will in Gettorf an seine starke Leistung im Derby gegen Rantrum anknüpfen. Hier behauptet er sich gegen den Rantrumer Abwehrchef Kim Lorenzen, dessen Einsatz gegen Hohenwestedt fraglich ist. Foto: Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Das Derby, das die Husumer SV am vergangenen Wochenende gegen den TSV Rantrum mit 3:1 gewonnen hat, ist Geschichte. Nun stehen beide nordfriesische Vertreter in der Fußball-Landesliga vor den nächsten schweren Aufgaben. Der souveräne Klassenprimus Husumer SV muss auswärts beim formstarken Gettorfer SC antreten. Ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel bestreitet der TSV Rantrum am Lagedeich gegen einen direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt, den MTSV Hohenwestedt.

Gettorfer SC – Husumer SV (Sbd. 15 Uhr)
Die Lage: Es ist viel Fantasie notwendig, um bei 15 Punkten Vorsprung auf die Konkurrenz nicht an Meisterschaft und Aufstieg der Husumer SV zu glauben. Lediglich neun Punkte aus sechs Partien sind notwendig, um nicht auf Patzer der Kontrahenten angewiesen zu sein.
Der Gegner: Gettorf präsentiert sich seit geraumer Zeit formstark. Neun Spiele und damit die gesamte Rückrunde ist die Mannschaft von Trainer Christian Schössler als ligaweit einziges Team ungeschlagen. Nach einer enttäuschenden Hinrunde hat sich der vor der Saison als Aufstiegsfavorit gehandelte GSC mit dieser Serie klammheimlich an den zweiten Platz herangerobbt.
Das sagt der Trainer: "Es ist für mich nicht überraschend, dass die Gettorfer nun auch die Punkte einfahren, gerade weil sie richtig gute Fußballer in ihren Reihen haben", sagt Husums Coach Torsten Böker. "Wir wollen nach dem Sieg im Derby eine neue Serie starten und fahren als Tabellenführer mit Selbstbewusstsein nach Gettorf."
Sorgen: Die Husumer haben einige Ausfälle zu beklagen. Keeper Dennis Emken muss nach vier Spielen in Folge in der Startelf berufsbedingt passen. Zudem fehlen der zuletzt starke Tarek Yassine und Niklas Ludwig aufgrund von privaten Verpflichtungen sowie Luca Steen (Rot-Sperre). Auch Sascha Feller droht auszufallen, er ist im Training umgeknickt.
Besonderheit: Der Gettorfer SC war in dieser Saison die erste Mannschaft, die im Hinspiel am 11. Spieltag etwas Zählbares (1:1) aus dem Husumer Friesenstadion mitnehmen konnte. Das schaffte danach nur noch der TSV Altenholz beim 4:4.

TSV Rantrum – Hohenwestedt (So. 15 Uhr)
Die Lage: Ausgerechnet im Derby ist die Serie von drei Siegen in Folge gerissen. Durch die Ergebnisse der Konkurrenz ist der TSV Rantrum wieder mittendrin im Abstiegskampf. Allerdings trennen die sieben Mannschaften auf den Plätzen acht bis 14 lediglich drei Punkte – das Rennen um den Klassenerhalt ist hochspannend.
Der Gegner: Wenn der MTSV Hohenwestedt aufläuft, ist mit fast fünf Toren im Schnitt mächtig was los. Der zweitbesten Offensive (58 Tore) steht die zweitschwächste Defensive (55 Gegentore) der Liga gegenüber. Erst ein Sieg aus vier Spielen in 2019 brachte auch den Aufsteiger in Abstiegsgefahr. Mit Thies Kochanski (24 Treffer) verfügt das Team von Spielertrainer Sebastian Barth über einen echten Goalgetter.
Das sagt der Trainer: "Wir haben ein Heimspiel gegen einen gleichwertigen Gegner und direkten Konkurrenten. Daher wollen wir natürlich gewinnen", betont Co-Trainer Kay Steingrüber, der in Abwesenheit von Chefcoach Hans-Jürgen Sievers (Urlaub) das Training leitet.
Sorgen: Der Einsatz von Abwehrchef Kim Lorenzen (Knieprobleme) ist ebenso fraglich wie der von Routinier Thomas Grabowski. Definitiv nicht dabei sind Thomas Pahnke (Knie) und Lars Michalski (Oberschenkel). So wird sogar über ein Comeback des kürzer getretenen Thies Clausen spekuliert.
Besonderheit: Auch Co-Trainer Kay Steingrüber droht am Sonntag berufsbedingt auszufallen. Daher ist wohl Liga-Obmann Oliver Hansen, der bis zum Ende der vergangenen Saison erfolgreich als Trainer fungierte, gemeinsam mit Torwart-Trainer Christian Hansen verantwortlich. "Ich freue mich, dass ich der Mannschaft in dieser außergewöhnlichen Situation helfen kann", meint Oliver Hansen.

12.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Amateurspiel der Woche: Wir zeigen Gettorfer SC gegen Husumer SV

Ihr habt gewählt: Gettorfer SC gegen Husumer SV ist euer Amateurspiel der Woche! © Koberg

Landesliga Schleswig: 48,4% der User wollen das Landesliga-Topspiel zwischen dem Gettorfer SC und dem Husumer SV sehen

Die Sportbuzzer-User haben entschieden: Wir zeigen das Landesliga Schleswig-Duell zwischen dem Gettorfer SC und dem Husumer SV. Der Ligaprimus Husumer SV muss auswärts Liga-Vierten Gettorf sein Können unter Beweis stellen. Zwar trennen die Teams ganze 19 Punkte, doch auch Gettorf hat ein Ass im Ärmel.

Topspiel-Charakter

Yannik Wolf und sein GSC, 13 Tore, treffen auf ebenfalls geballte Offensivkraft in Person von Hendrik Fleige, 16 Treffer, und seinen HSV. Tore sind also garantiert. Können die im Aufwärtstrend befindlichen Gettorfer den unangefochtenen Spitzenreiter auf dem Weg zur Meisterschaft noch einmal ärgern? Das Spiel steigt um 15 Uhr am Samstag den 13. April.

Wir werden für euch am Samstag um 15 Uhr beim Spiel vor Ort sein und die Begegnung mit der Kamera (Sonntag 20 Uhr bei uns auf sportbuzzer.de/kiel) festhalten!

Das Abstimmungsergebnis:
Oberliga (13. April, 14 Uhr): TSV Schilksee - VfR Neumünster 12,3%
Landesliga Schleswig (13. April, 15 Uhr): Gettorfer SC - Husumer SV 48,4%
Verbandsliga Ost (13. April, 16 Uhr): SSG Rot-Schwarz Kiel - ASV Dersau 39,3%

Das sind die besten Torjäger in Schleswig-Holstein (Oberliga, Landesliga und Verbandsliga). Stand:8. April 2019.

33 Tore: Top-Torjäger Kristof Rönnau vom SV Preußen 09 Reinfeld, Landesliga Holstein, © Agentur 54° 28 Tore: Moritz Gersteuer (TuS Rotenhof, Verbandsliga Nord, © Mahnkopf
25 Tore: Bastian Henning (FC Dornbreite, Landesliga Holstein), © Agentur 54° 25 Tore: Marvin Oden (Breitenfelder SV, Verbandsliga Süd), © Jürgen Nuppenau
24 Tore: Thies Kochansik (MTSV Hohenwestedt, Landesliga Schleswig), © Weber 23 Tore: Roy Thom (FC Tarp-Oeversee, Verbandsliga Nord), © Facebook
22 Tore: Phil Ross (Büchen-Siebeneichener SV, Verbandsliga Süd), © Eric Lekien 21 Tore: Marinko Ruzic (PSV Neumünster II, Verbandsliga West), © Jörg Lühn
20 Tore: Morten Liebert (SV Todesfelde, Oberliga), © Agentur 54° 20 Tore: André Köller (SG Geest 05, Verbandsliga West), © HFR
19 Tore: Ulf Dennis Warnke (SV Grün-Weiß Tolk, Verbandsliga Nord)
18 Tore: Toni Rohrbach (Lübecker SC, Landesliga Holstein) · Louis Schütt (SpVg Eidertal Molfsee, Landesliga Holstein) · Tarek Thun (SSC Hagen Ahrensburg, Verbandsliga Süd)
17 Tore: Daniel Junge (Oldenburger SV, Landesliga Holstein) · Ken Dikun (TSV Nordmark Satrup, Landesliga Schleswig)
16 Tore: Alexander Bayer (Eintracht Groß Grönau, Verbandsliga Süd) · Malte Andres (TSV Kronshagen, Verbandsliga Ost) · Finn Kalisch (SV Frisia 03 Riusm-Lindholm, Oberliga) · Marcel Stellbrimck (SC Rapid Lübeck, Verbandsliga Süd) · Malte Pietsch (Kaltenkirchener TS, Verbandsliga Mitte) · Leon Reitz (MTV Tellingstedt, Verbandsliga Nord) · Rouven Drzimkowski (BSC Brunsbüttel, Landesliga Schleswig) · Hendrik Fleige (Husumer SV, Landesliga Schleswig), © Brigitte Petersen · Tim Christoph Schubert (TSV Friedrichsberg-Busdorf, Landesliga Schleswig) · Rene Behrens (TSV Kronshagen, Verbandsliga Ost) · Steffen Holm (MTV Tellingstedt, Verbandsliga Nord) · Jan-Phillip Meier (FFC Nordlichter Norderstedt, Verbandsliga West) ·
15 Tore: Tobias Hass (Heider SV, Oberliga) · Malte Vilbrandt (SG Sarau/Bosau, Verbandsliga Süd) · Lucas Seefeldt (TuS Jevenstedt, Landesliga Schleswig) · Marx Borwieck (Marner TV, Verbandsliga Nord) · Marcel Grimm (TuS Collegia Jübek, Verbandsliga Nord)
14 Tore: Janneck Rassmanns (SVE Comet Kiel, Verbandsliga Ost) · Fabian Makus (SG Bornhöved/Schmalensee, Verbandsliga Ost) · Cedric Nielsen (Slswig IF, Verbandsliga Nord) · Andre Engel (MTV Tellingstedt, Verbandsliga Nord)
13 Tore: Lars Horstinger (TSV Kropp. Oberliga) · Tino Arp (1. FC Phönix Lübeck, Landesliga Holstein) · Rasmus Tobinski (Eutin 08, Oberliga) · Lasse Sohrweide (TSB Flensburg, Oberliga) · Lars Mischak (TSV Dänischenhagen, Verbandsliga Ost) · Enis Hodaj (FC Kilia Kiel, VL Ost) · Jan-Patrick Wemmer (VfR Laboe, VL Ost) · Moritz Schomburg (MTV Dänischenhagen, VL Ost) · Yannick Wolf (Gettorfer SC, Landesliga Schleswig) · Del Rico Jemane Brown (VfL Kellinghusen, Verbandsliga Mitte) · Yannik Jakubowski (TSV Schilksee, Oberliga)
12 Tore: Sebastian Kiesbye (SC Weiche Flensburg 08 II, Oberliga) · Paul Treichel (SV Preußen 09 Reinfeld, Landesliga Holstein) · Nicholas Holtze (TSB Flensburg, Oberliga) · Fabian Arndt (Husumer SV, Landesliga Schleswig), © Wottge · Ommeed Sindi (Sereetzer SV, Verbandsliga Süd) · Sebastian Pott (SSC Hagen Ahrensburg, Verbandsliga Süd) · Oliver Blazevic (SVE Comet Kiel, Verbandsliga Ost) · Kevin Koitka (Büchen-Siebeneichener SV, Verbandsliga Süd) · Kamel Ejleh (Sereetzer SV, SL Süd) · Niklas Hamer (Eichholzer SV, Verbandsliga Süd) · Kevin Knitel (Husumer SV, Landesliga Schleswig), © jpw · Dennis Lühr (TSV Stein, Verbandsliga Ost)
11.04.2019 · 17:41 h · www.sportbuzzer (Kieler Nachrichten)
LL26 27.04.18 Husumer SV FC Reher/Puls 6:0
Link zum Spiel auf fussball.de

Die Elf des Tages

www.fupa.net
30.04.2019 - RegionalSport
29.04.2019 - NordSport

Der erste Matchball sitzt

Fußball-Landesliga: Husumer SV stürmt mit 6:0 gegen Reher/Puls zu Meisterschaft und Aufstieg / Rantrum überrascht: 0:0 in Satrup
Jubel in Husum: Die Meister-Shirts waren vorbereitet und die Mannschaft erfüllte ihre Pflicht souverän. Foto: Brigitte Petersen
Auch Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger (r.) musste die Meister-Dusche über sich ergehen lassen.
Ausgelassener Jubel: Die Spieler der Husumer SV feiern ihren vorzeitigen Meistertitel gebührend. Marvin Matthiesen (Nummer fünf) überzeugte auf dem Feld und auch beim Feiern.

HUSUM (Björn Gutt / wsi) - Die Husumer SV ist nach dem 6:0 gegen den FC Reher/Puls bereits vier Spieltage vor Saisonende Meister der Fußball-Landesliga und krönte damit eine fast makellose Spielzeit mit nur einer Niederlage in 26 Spielen und bislang 65 von 78 möglichen Punkten. Damit stehen die Husumer auch als Aufsteiger in die Oberliga fest.

Husumer SV – FC Reher/Puls 6:0 (3:0)?
Die Gastgeber fackelten nicht lange: Torjäger Hendrik Fleige (17./37.), Daniel Hornburg (31.) sowie Fleige (37.) stellten früh die 3:0-Führung her. Da schmerzte auch ein von Henning Lorenzen vergebener Foulelfmeter (40.) kaum. Die zweite Hälfte glich nur noch einem Husumer Schaulaufen, auch weil der stark ersatzgeschwächte FC Reher/Puls nur auf Schadensbegrenzung aus war. Den Ehrentreffer verpasste Lasse Dau für die Gäste, als er freistehend an Dennis Emken im HSV-Tor scheiterte (50.). Bosse Wullenweber (53.), Luca Sander (68.) und Marvin Matthiesen (86.), der einen tollen Sololauf über den halben Platz mit einem Tor veredelte (86.), bauten das Ergebnis standesgemäß aus.

Nach dem Schlusspfiff begannen die Feierlichkeiten mit der obligatorischen Bier- und Sektdusche am Mittelkreis. Erstes „Opfer“ war Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger, der innerhalb kurzer Zeit komplett nass war. „Das ist eine super Truppe, die mit tollem Fußball über die gesamte Saison diesen Erfolg mehr als verdient hat. Einen großen Anteil daran hat unser Trainer Torsten Böker, der mit seinen taktischen und spielerischen Vorgaben das Team zu dieser Leistung gebracht hat“, sagte Schleger.

Böker hat gleich im ersten Jahr als HSV-Trainer Meisterschaft und Aufstieg erreicht. „Ein solcher Erfolg war nicht planbar. Wir wollten in erster Linie die Mannschaft weiterentwickeln und tollen Fußball zeigen. Wir wussten, dass die Ergebnisse dann von ganz alleine kommen würden. Daher freuen wir uns jetzt umso mehr, dass wir unser Ziel erreicht haben“, sagte Böker, für den die Saison bei noch vier ausstehenden Spielen und dem Finale im Kreispokal (Himmelfahrt) gegen den TSV Hattstedt noch nicht abgeschlossen ist. „Wir werden weiterhin dreimal pro Woche trainieren und die Spannung hoch halten.“

Im Ausblick auf die kommende Saison bleibt Böker sich treu: „Wir wollen weiterhin mit viel Dominanz und Ballbesitz guten Fußball spielen, auch wenn es sicherlich auch mal darum gehen wird, Rückschläge wegzustecken.“

TSV Nordmark Satrup – TSV Rantrum 0:0?
Die Rantrumer haben die ärgerliche Heimniederlage gegen den VfR Horst gut verkraftet und überraschten nun mit dem Remis beim Tabellenzweiten. Mehrfach hielt Torhüter Lev Meesenburg den wertvollen Punkt fest. Damit ist die Mannschaft von Trainer Hansi Sievers dem Klassenerhalt wieder einen kleinen Schritt näher gekommen. Nach anfänglichem Geplänkel kamen die Satruper zu ersten Chancen. Ken Dikun nach Malz-Zuspiel (9.) und Timo Andresen per Kopfball nach einem Petersen-Freistoß (12.) zielten zu ungenau. Auf der anderen Seite waren die Offensivkräfte Ron Reichardt, Marvin Theede und Damian Krause stets gefährlich. Nach einem Konter über Krause wurde der Abschluss von Theede durch Andresen geblockt (36.). Praktisch im Gegenzug bediente der spielfreudige Sebastian Clausen Dikun, der jedoch an Rantrums Keeper Meesenburg scheiterte (37.). Nach dem Wechsel wurden die Rantrumer stärker, konnten sich dennoch keine nennenswerten Möglichkeiten erarbeiten. In der Schlussphase vergaben dann die Angeliter, die nun den Druck erhöhten, den Sieg. Zunächst scheiterte Jascha Malz an Meesenburg (72.). Dikun konnte eine von Christian Döhrwaldt verlängerte Clausen-Ecke nicht im Tor unterbringen (84.). 

29.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport / NordSport

Acht Ausfälle sind zu viel für FC Reher/Puls

Ballgeflüster

Besondere Maßnahmen: Personelle Engpässe erfordern manchmal besondere Maßnahmen. Und so mussten am vergangenen Wochenende in der Landesliga gleich drei etatmäßige Torhüter bei ihren Teams als Feldspieler auflaufen. Zum einen Christoph Rohweder beim FC Reher/Puls im Spiel seiner Mannschaft bei der Husumer SV (0:6) und Rene Lemke beim VfR Horst in der Partie beim TSV Friedrichsberg-Busdorf (0:7). Während Rohweder und Lemke in der Startelf standen, hatte außerdem Reher/Puls-Co- und Torwarttrainer Ingo Frees in den letzten Minuten in Husum noch einen Kurzeinsatz – ebenfalls als Feldspieler. Mit seinen 49 Jahren (im Juni wird er 50 Jahre) ein Einsatz mit Seltenheitswert auf diesem Niveau. (schö)
04.05.2019 - Glückstädter Fortuna
HUSUM (schö) - Rund 340 Zuschauer feierten in Husum den neuen Meister der Fußball-Landesliga Schleswig und künftigen Aufsteiger in die Oberliga. Die gastgebende Sportvereinigung fuhr am Sonnabend einen deutlichen 6:0 (3:0)-Erfolg über den FC Reher/Puls ein und ist nicht mehr vom ersten Rang zu verdrängen. Die Steinburger erlebten aufgrund zahlreicher Ausfälle von Stammkräften (zuletzt auch noch Kapitän Andre Albers mit Rippenbruch) das, was eigentlich verhindert werden sollte – ein Debakel.

Vielleicht wäre es anders gelaufen für die Hinrichsen-Elf, wenn in der zehnten Spielminute der aus der Not heraus im Feld spielende etatmäßige Torhüter Christoph Rohweder bei einer Flanke von Lasse Dau, die von Ole Dau per Kopf verlängert worden war, nicht völlig überrascht diese große Torchance versemmelt hätte. „Wenn wir hier mit voller Kapelle angetreten wären, hätten es die Husumer mit Sicherheit nicht so leicht gehabt“, sagte nach dem Abpfiff FC-Sprecher Bernd Lintelow.

Als die Heimelf jedoch durch Hendrik Fleige (17., 37.) und Daniel Hornburg (31.) auf 3:0 davon zog, war an ein gutes Ergebnis für Reher/Puls nicht mehr zu denken. Immerhin verhinderte Keeper Timm Niebuhr in der 38. Minute bei einem von Timo Kasch an Hendrik Fleige verursachten Elfmeter den vierten Husumer Treffer durch Henning Lorenzen noch vor der Pause mit einer Glanzparade. Auch den Nachschuss parierte der FC-Schlussmann.

Nach der Halbzeit hätte Timo Albers (50.) verkürzen können, doch auch dies war den Steinburgern in der Storm-Stadt nicht vergönnt. Stattdessen erhöhte Bosse Wullenweber (53.) auf 4:0 und Luca Sander (68.) sowie Marvin Matthiesen (86.) machten im weiteren Verlauf das halbe Dutzend voll.

Die extreme Personalsituation bei Reher/Puls wurde schließlich mit der Hereinnahme des kurz vor seinem 50. Lebensjahr stehenden Co-Trainers Ingo Frees für Timo Albers noch mal deutlich. Lintelow zählte acht Ausfälle und so war das Mitwirken des nominell dritten Torwarts des FC im Feld zum Schluss eine unvermeidliche Wechseloption, die gezogen wurde. 

29.04.2019 - Glückstädter Fortuna

Hohe Hürden für Horst und Reher

Fußball-Landesliga: Steinburger Duo auswärts / BSC erwartet Osterrönfeld
Viel Defensivarbeit könnte es für Rehers Timo Kasch geben. Foto: Reiner Stöter

ITZEHOE (schö) - Schwere Aufgaben warten auf die drei Fußball-Landesligisten aus unserem Verbreitungsgebiet am heutigen Sonnabend. Während der FC Reher/Puls zum Tabellenführer Husumer SV muss, beklagt Trainer Florian Rammer vor dem Spiel des VfR Horst beim TSV Friedrichsberg-Busdorf zahlreiche Ausfälle und setzt sich der BSC Brunsbüttel mit dem Osterrönfelder TSV auseinander, der seit November 2018 kein Punktspiel mehr verlor.

Husumer SV – FC Reher/Puls (Sonnabend 14 Uhr). Der FC muss zum Liga-Primus und dieser kann mit einem Sieg den Titelgewinn vier Spieltage vor dem Saisonende unumstößlich perfekt machen. „Hauptsache, wir erleben kein Debakel“, sieht Reher/Puls-Sprecher Bernd Lintelow der Partie in der Storm-Stadt nicht ohne Sorge entgegen. Die verletzten Andreas Tank und Mirco Göttsche sowie der erkrankte Gerryt Rathke fallen aus.

TSV Friedrichsberg-Busdorf – VfR Horst (Sonnabend 14 Uhr). Die Trainingswoche war für den VfR nicht optimal verlaufen und von zahlreichen Ausfällen geprägt. In Friedrichsberg steht Trainer Florian Rammer nur ein kleiner Liga-Kader zur Verfügung, der durch Spieler aus der Zweiten ergänzt werden muss. Mit den beruflich verhinderten Deniz Muja, Florian Sommer und Dragan Suta, dem erkrankten Maximilian Konetzny (liegt mit einem Bauchspeicheldrüsen- und Mageninfekt im Krankenhaus), Urlauber Dominik Bubat sowie dem am Fuß verletzten Rene Thies fallen gleich sechs Stammkräfte aus. Zudem stehen Fragezeichen stehen hinter den Einsätzen von Simeon Duwensee (Grippe) und Tobias Petersen (Trainingsverletzung). Rammer: „Wir wollen trotz der schlechten Grundvoraussetzungen für eine Überraschung sorgen. Uns ist aber bewusst, dass die Friedrichsberger höher einzuschätzen sind, als dies Rantrum am vergangenen Wochenende war.“ Dort gewann der VfR vor Wochenfrist mit 2:1.

BSC Brunsbüttel – Osterrönfelder TSV (Sonnabend 16 Uhr). „Wir werden alle Kräfte mobilisieren und versuchen, an die guten Leistungen von den Spielen gegen Jevenstedt und Satrup anzuknüpfen“, sagt BSC-Trainer Axel Rohwedder. Der Teamchef der Schleusenstädter erwartet allerdings einen starken, robusten Gegner, der nicht unterschätzt werden darf. „Uns sind die fünf Siege und zwei Unentschieden des OTSV aus den letzten sieben Partien natürlich nicht verborgen geblieben“, weist Rohwedder darauf hin, dass der Tabellensiebte seit dem 24. November 2018 kein Punktspiel mehr verloren hat. Diese Serie will der BSC durchbrechen.
27.04.2019 - Glückstädter Fortuna

Husumer SV vor dem Meisterstück

Fußball-Landesliga: Mit einem Sieg gegen FC Reher/Puls wären Aufstieg und Titel perfekt / Schwere Aufgabe für Rantrum in Satrup
Grund zur Freude hatten Marco Nagel (M.), Bosse Wullenweber (r.) und Hendrik Fleige (hinten) schon reichlich. Nun wollen sie mit der Husumer SV die Meisterschaft perfekt machen. Foto: Brigitte Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Längst gilt die Husumer SV als designierter Meister der Fußball-Landesliga. Am Sonnabend können Titel und Oberliga-Aufstieg mit einem Heimsieg gegen den FC Reher/Puls auch rechnerisch perfekt gemacht werden. Der TSV Rantrum kämpft weiter um den Klassenerhalt und hat beim Tabellenzweiten TSV Nordmark Satrup eine denkbar schwere Aufgabe.

Husumer SV –  FC Reher/Puls (Sbd. 14 Uhr)
Die Lage:?Die Vorzeichen f?r Husum, um den Sekt kalt zustellen, sind positiv. Das mit Abstand beste Heimteam der Liga geht nach zwei Wochen Pause ausgeruht in die Partie. Verdient w?re die Meisterschaft nach einer jetzt schon ?berragenden Saison ohnehin allemal.
Der Gegner:?Nach einer starken Hinrunde hatte Reher/Puls noch Hoffnung auf Platz zwei, doch in diesem Jahr hat die Mannschaft von Trainer Carsten Hinrichsen einen Einbruch erlebt. Zuletzt drei Niederlagen in Folge lassen darauf schlie?en, dass bei den Steinburgern ein wenig die Luft raus ist. Auch die starke Defensive, die den ehemaligen Oberligisten ausgezeichnet, br?ckelt. Ausw?rts spielt der FC aber oft st?rker als zu Hause.
Das sagt der Trainer:?„Wir haben am Sonnabend den ersten von f?nf Matchb?llen und wollen diesen nach M?glichkeit gleich nutzen. Was gibt es Sch?neres, als im Friesenstadion Meister zu werden?“, meint HSV-Coach Torsten B?ker, hat aber auch vor dem Gegner Respekt. „Der FC Reher/Puls kommt sicher nicht nach Husum, um bei Meister-Feierlichkeiten Spalier zu stehen. Reher hat viele routinierte und abgezockte Spieler in ihren Reihen. Sie verteidigen sehr robust.“ Das Husumer Ziel, jede Mannschaft in dieser Liga zu schlagen, ist nach dem Remis in Hinspiel noch nicht erf?llt. „Daf?r wird ein hohes Tempo ?ber 90 Minuten erforderlich sein. Das haben wir jetzt 25 Mal richtig gut gemacht und da wollen wir am Sonnabend weiter machen“, sagt B?ker.
Sorgen: Halten sich angesichts von lediglich zwei Ausfällen in Grenzen. Nur Niklas Ludwig und Finn Christiansen (beide privat verhindert) fehlen.
Besonderheit:?Meister-Feierlichkeiten im Falle eines Falles sind f?r B?ker absolut zweitrangig. „Ich wei? ehrlich gesagt nicht, ob irgendetwas geplant ist. F?r mich geht es zu allererst darum, dass wir gegen einen starken Gegner ?ber 90 Minuten konzentriert und dominant auftreten, um ein richtig gutes Spiel vor einer hoffentlich wieder tollen Kulisse zu zeigen. Alles weitere wird sich dann bestimmt sowieso von alleine ergeben.“

TSV Nordmark Satrup – Rantrum (Sbd. 14.30 Uhr)
Die Lage:?Die vermeidbare 1:2-Heimniederlage gegen den voraussichtlichen Absteiger VfR Horst zu Ostern war ein R?ckschlag f?r Rantrum im Abstiegskampf, an dem noch sieben Mannschaften beteiligt sind. Daher wollen die Lagedeich-Kicker den vorherigen klaren Aufw?rtstrend m?glichst schnell weiter fortsetzen. Denn das Restprogramm hat es, angesichts von drei Ausw?rts- und zwei Heimspielen in sich.
Der Gegner:?Satrups ?berraschungsteam hat sich Platz zwei vor allem dank Ausgeglichenheit in allen Mannschaftsteilen erk?mpft. Das Team von Detlev Hinrichs, der sich am Saisonende zur?ckzieht und von Bernd Hansen (L?wenstedt) abgel?st wird, hat die drittbeste Offensive und die f?nftbeste Abwehr der Liga.
Das sagt der Trainer:?Hansi Sievers will die Niederlage gegen Horst schnell aus den K?pfen zu kriegen. „Es war ein einfach ein gebrauchter Tag, obwohl wir das Spiel mit den hochkar?tigen Torchancen trotzdem h?tten gewinnen k?nnen. Wir m?ssen uns daran erinnern, was wir vorher geleistet haben.“ Satrup sieht er als spielstarke und k?rperlich robuste Einheit. Trotzdem ist es f?r uns nicht unm?glich, dort etwas zu holen“, sagt Sievers.
Sorgen:?Aus beruflichen Gr?nden werden Patrick Schaller und Ron Reichardt nicht zur Verf?gung stehen. Zudem wird Abwehrchef Kim Lorenzen (Knieprobleme) wohl noch l?nger ausfallen. Daf?r ist Thomas Grabowski wieder einsatzbereit.
Besonderheit:?Das Hinspiel war die erste Partie nach der Trennung von Coach Karl M?ller. Unter dem Interims- und jetzigen Co-Trainer Kay Steingr?ber gab es mit dem 1:1 einen Achtungserfolg. Sievers stand damals kurz vor der Zusage, das Traineramt zu ?bernehmen, und sah sich best?rkt: „Ich war von unserer Truppe beeindruckt, wie sie durch Mentalit?t und Einstellung damals den R?ckstand noch in der Schlussphase wett gemacht hat. Das hat mir imponiert.“

26.04.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL27 04.05.19 IF Stjernen Flensborg Husumer SV 1:0
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„Sterne“ schlagen Meister Husum

Noah Pirk (li.) schirmt den Ball gegen den Husumer Kevin Knitel ab. Michael Staudt

FLENSBURG (wsi) - Dem Klassenerhalt immer näher kommen die Landesliga-Fußballer von Stern Flensburg nach dem glücklichen 1:0 gegen Husum. Nordmark Satrup verteidigte trotz des 0:1 in Gettorf Platz zwei.

Stern Flensburg – Husumer SV 1:0 (1:0). Über die gesamte Spielzeit war der Meister das spielerisch klar bessere Team, ging jedoch mit seinen zahlreichen Möglichkeiten fahrlässig um. Die Leistung seiner Mannschaft in den ersten 20 Minuten war laut Stern-Coach Lars Meyer niederschmetternd: „Es war einfach nur grausam. Meine Spieler hatten keine Körpersprache.“ Nur gut, dass Torhüter Rico Nommensen einen Sahnetag erwischt hatte. Hendrik Fleige, Fabian Arndt und Bosse Wullenweber zielten zu ungenau oder Nommensen war auf dem Posten.

„Nach einer halben Stunde hätte es schon 0:6 stehen können“, so Meyer. Aber es kam anders. Jonathan Siebenschuhs Distanzschuss prallte vom Pfosten ab, Daniel Sekowski nahm das Leder auf und flankte auf den freistehenden Sebastian Wirth, der ins leere Tor köpfte (35.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Die Sterne zeigten Moral und der kämpferische Einsatz stimmte jetzt. Die Nordfriesen, die, wie Meyer es aufdrückte „mit voller Kapelle“ antraten, bestimmten auch nach dem Wechsel das Spielgeschehen. Ihre Chancenverwertung war aber unterirdisch. Auch die letzte gute Möglichkeit in der Nachspielzeit verpuffte. Stern-Keeper Nommensen rutschte bei einem Abschlag aus, foulte dann außerhalb des Strafraums den einschussbereiten Arndt und sah dafür die Rote Karte (90.+3). Den fälligen Freistoß setzte Arndt zu hoch an.

Gettorfer SC – TSV Nordmark Satrup 1:0 (0:0). Die Satruper traten mit dem letzten Aufgebot an. Es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie mit vielen Abschlüssen ohne etwas Zählbares. Die beste Möglichkeit der Gäste vergab nach Clausen-Flanke Danny Goos, der aus sechs Metern an GSC-Keeper Robin Biss scheiterte (6. Minute). Am gefährlichsten wurden die Platzherren bei Standards, aus dem Spiel heraus ließ die Satrup-Defensive keine Chancen zu. Nach zehnminütiger Gewitter-Unterbrechung fiel die Entscheidung in der 61. Minute – Yannick Wolf wurde in Szene gesetzt, spielte einige Gegenspieler aus, zog in die Mitte und traf zum 1:0. Wolf vergab das 2:0 ebenso wie Clemens Nielsen und Leif Peters mit Kopfbällen den möglichen Ausgleich. 

06.05.2019 - Flensburger Tagblatt

Fußball-Landesliga: Nackenschlag für den TSV Rantrum

Der Rantrumer Marvin Theede erzielte mit seinem 10. Saisontor das zwischenzeitliche 1:1. Jebsen

RANTRUM (bjg/wsi) - Das hatten sich alle Beteiligten anders vorgestellt. Mit einem Sieg gegen den BSC Brunsbüttel wollte sich der TSV Rantrum im Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Luft verschaffen. Stattdessen rutschten die Nordfriesen in der Tabelle ab, weil sie selbst 1:5 verloren und zudem keine Schützenhilfe aus Husum bekamen. Der Oberliga-Aufsteiger verlor 0:1 bei Stern Flensburg.

TSV Rantrum – BSC Brunsbüttel 1:5 (0:1).?Rantrum befindet sich wieder in einer ?u?erst brenzligen Situation im Tabellenkeller. Der vielleicht etwas zu hohe 5:1-Sieg f?r die Dithmarscher ging, aufgrund der Durchschlagskraft im letzten Drittel und der eiskalten Chancenverwertung, in Ordnung. Entsprechend zufrieden war Co-Trainer Frank Svendsen, dessen Team den Klassenerhalt so gut wie geschafft hat. „Wir haben auf dem engen und holprigen Platz etwas gebraucht, um ins Spiel zu finden, haben aber auch nicht allzu viel zugelassen. Wir wussten, dass wir gegen Rantrum nicht allzu viele Gelegenheiten bekommen und haben diese dann optimal genutzt.“ Rantrums Coach Hansi Sievers war bedient: „Ich bin ma?los entt?uscht, dass wir in dieser Phase eine der schw?chsten Saisonleistungen abgerufen haben. Alles, was wir uns vorgenommen hatten, haben wir nicht auf den Platz bekommen.“

Dabei zeigten die Hausherren in der ersten Halbzeit zunächst gute Ansätze. In Tornähe blieben sie aber, bis auf eine frühe Möglichkeit von Damian Krause, harmlos. Zudem wurden vermeidbare Fehler in der Defensive den Lagedeich-Kickern zum Verhängnis. Ein solcher begünstige auch das 0:1 (32.) von Benedikt Fischer.

Nach dem Wechsel kam der Gastgeber schwungvoll aus der Kabine. Die Rantrumer Fans hatten die Hoffnung, dass der Ausgleich, den Marvin Theede nach starker Vorarbeit von Ron Reichardt erzielte (54.), ein Wendepunkt darstellen könnte. Diese Hoffnung zerplatze jedoch im direkten Gegenzug, als der eingewechselte Torjäger Rouven Drzimkowski gedankenschnell einnetzte. In der Folge nahm das Rantrumer Unheil, trotz Chancen für Reichardt und Theede zum erneuten Ausgleich, seinen Lauf. Die Gäste bestraften jede Unachtsamkeit mit voller Härte. Ein Doppelpack des starken Yannik Schultz (78., 82.) sowie eine Direktabnahme von Lorenz Möller (86.) ließen die Niederlage zu einem kleinen Debakel werden. 

Stern Flensburg - Husumer SV 1:0 (1:0).??ber die gesamte Spielzeit war der bereits feststehende Meister aus Husum das spielerisch klar bessere Team. Er erarbeitete sich zahlreiche M?glichkeiten, ging jedoch viel zu fahrl?ssig damit um. Stern-Keeper Rico Nommensen hatte einen Sahnetag erwischt. Hendrik Fleige, Fabian Arndt und Bosse Wullenweber zielten zu ungenau oder Nommensen war auf dem Posten. „Nach einer halben Stunde h?tte es schon 0:6 stehen k?nnen“, so Flensburgs Trainer Lars Meyer. Aber es kam anders. Jonathan Siebenschuhs Distanzschuss prallte vom Pfosten ab, Daniel Sekowski nahm das Leder auf und flankte auf den v?llig freistehenden Sebastian Wirth, der ins leere Tor k?pfte (35.). Der Spielverlauf war auf den Kopf gestellt.

Die ehrgeizigen Nordfriesen dominierten auch nach dem Wechsel. Ihre Chancenverwertung war an diesem Tag aber unterirdisch. Auch die letzte gute Möglichkeit in der Nachspielzeit verpuffte. Stern-Keeper Nommensen rutschte bei einem Abschlag aus, foulte außerhalb des Strafraums den einschussbereiten Arndt und sah Rot (90.+3). Den fälligen Freistoß setzte Arndt zu hoch an. 

06.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

"Sterne" gegen den Meister

FLENSBURG (wsi) - Seit fünf Spieltagen ist Fußball-Landesligist Stern Flensburg ungeschlagen und liegt als Tabellenzwölfter nicht mehr auf einem Abstiegsplatz – der Vorsprung beträgt allerdings nur einen Punkt. Heute um 16.30 Uhr kommt Meister Husumer SV.

Husum ist klarer Favorit, Stern-Coach Lars Meyer sagt: „Es ist ein einfaches Spiel, weil wir nicht gewinnen müssen.“ Und er hofft insgeheim: „Weil sie durch sind, werden möglicherweise einige Leistungsträger geschont und es kommen Spieler zum Einsatz kommen, die bisher noch nicht so viel Spielzeit hatten.“ Für Meyer nicht möglich, da es personell zwickt: Die Einsätze von Marvin Treitz, Marvin Hems, Lennard Steiner (alle Muskelfaserriss), Marius Kaak (Leistenprobleme) sowie Noah Brieskorn und Rico Nommensen (beide krank) sind fraglich bis unmöglich. Normales Training ist kaum möglich. Meyer sarkastisch: „Ein Besuch im Kletterpark ist auch keine Alternative – da besteht die Gefahr, dass einer runterfällt.“ Der Fokus liegt klar auf den letzten drei Spielen gegen Osterrönfeld, Jevenstedt und Hohenwestedt.

Ligakonkurrent TSV Nordmark Satrup muss heute (15 Uhr) beim Gettorfer SC antreten.

04.05.2019 - Flensburger Tagblatt

Das erste von vier Endspielen

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum erwartet am Sonntag im Abstiegskampf den BSC Brunsbüttel / Husumer SV will Spannung halten
Torgefährlich: Rantrums Damian Krause (li:9 erzielte in dieser Saison schon acht Treffer. Jebsen

RANTRUM ( Björn Gutt) - Die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga wurde vom souveränen Titelträger Husumer SV vier Spieltage vor dem Saisonende entschieden, dafür ist der Abstiegskampf spannender denn je. Gleich acht Mannschaften (Plätze sieben bis 14) sind involviert und wollen den Gang in die Verbandsliga vermeiden. Direkte Duelle versprechen Dramatik bis zum Schluss. Eines davon bestreitet der TSV Rantrum am Sonntag (15 Uhr), dann können die Nordfriesen den BSC Brunsbüttel mit einem Sieg überholen. Husum spielt am Sonnabend (16.30 Uhr) bei Stern Flensburg.

Stern Flensburg – Husum (Sbd. 16.30 Uhr) 
Die Lage: Meisterschaft und Oberliga-Aufstieg sind klar. Nun geht es für die Kreisstädter darum, die Spannung bis zum Pokalfinal-Finale gegen den Kreisligisten TSV Hattstedt am Himmelfahrtstag hochzuhalten.
Der Gegner: Der Aufsteiger ist eine von acht Mannschaften, die noch um den Klassenerhalt bangen muss. Insgesamt spielen die „Sterne“ eine passable Saison mit einem Punkteschnitt (1,23), der normalerweise für den Klassenerhalt reichen sollte. Nach drei Siegen in Folge hat sich die Lage zuletzt verbessert.
Das sagt der Trainer: Nach den kurzen und intensiven Feierlichkeiten liegt der Fokus auf den letzten vier Spielen und dem Pokalfinale. „Wir streben den ersten Platz in der Rückrunden-Tabelle an“, sagt Coach Torsten Böker und stellt klar. „Es gibt auch keinen Grund, etwas zu verschenken.“
Sorgen: Bis auf Niklas Ludwig stehen nach der Rückkehr von Finn Christiansen alle Spieler zur Verfügung.
Besonderheit: Auch wenn die Stormstädter das größte Saisonziel erreicht haben, können sie mit Blick auf das Restprogramm das Zünglein an der Waage im Abstiegskampf werden – und dem TSV Rantrum mit Siegen gegen Stern Flensburg und Brunsbüttel Schützenhilfe leisten.

TSV Rantrum – BSC Brunsbüttel (So. 15 Uhr) 
Die Lage:
Für den TSV stehen noch vier Endspiele auf dem Programm. Dabei sind die Ergebnisse aus den Heimspielen gegen Brunsbüttel und eine Woche später gegen den FC Reher/Puls richtungweisend. Der Heimvorteil am Lagedeich hat sich in dieser Saison angesichts von nur 15 Punkten aus 13 Spielen noch nicht als Faustpfand entpuppt. Das sollte sich schleunigst ändern, damit die Rantrumer in den abschließenden Auswärtsaufgaben nicht zum Siegen verdammt sind.
Der Gegner: Die Bilanz von drei Siegen aus den letzten fünf Spielen liest sich positiv. Trotzdem sind die Schützlinge von Axel Rohwedder nicht frei von Abstiegssorgen, wozu die 1:3-Niederlage unter der Woche beim MTSV Hohenwestedt einen wesentlichen Teil beigetragen hat. Prunkstück ist die starke Offensive um Torjäger Rouven Drzimkowski (16 Treffer).
Das sagt der Trainer: „Das verdiente Remis in Satrup war ein Punkt für die Moral“, sah Coach Hansi Sievers am vergangenen Wochenende „einen Schritt in die richtige Richtung“. Mit Blick auf Brunsbüttel erwartet er „einen Kampf auf Augenhöhe“. „Der 2:1-Sieg im Hinspiel war damals unter Interimstrainer Kay Steingrüber ein kleiner Wendepunkt, obwohl wir große personelle Probleme hatten. Dieses positive Erlebnis haben wir noch vor Augen.“
Sorgen: Hinter den Defensiv-Strategen Kim Lorenzen und Thomas Pahnke stehen verletzungsbedingt große Fragenzeichen. Auch Danny Jeßen und Thomas Grabowski haben noch mit leichten Blessuren zu kämpfen.
Besonderheit: Sievers sieht den Lagedeich trotz der bislang ausbaufähigen Heimbilanz als klaren Vorteil an. „Wir sind in der Situation, unser Ziel aus eigener Kraft erreichen zu können. Dafür sollten wir unseren Heimvorteil mit unseren tollen Fans im Rücken nutzen.“

03.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL28 11.05.18 BSC Brunsbüttel Husumer SV 1:7
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BSC-Notelf ohne Chance

Fußball-Landesliga Schleswig: Böse Brunsbütteler 1:7-Heimschlappe gegen Meister Husum
Einen schweren Stand hat im Kampf um den Ball der Brunsbüttel Calvin Ehlert (l.) gegen Husums Finn Christiansen. Günther Schade

BRUNSBÜTTEL (Ulrich Seehausen) - Wie gut, dass sich der BSC Brunsbüttel in der vergangenen Woche bereits aus dem Abstiegskampf der Fußball-Landesliga Schleswig verabschiedet hat. Gegen Meister Husum gab es am Sonnabend eine böse 1:7 (1:5)-Heimschlappe. Das, was die BSC-Notelf dabei vor allem in der ersten Halbzeit zusammenspielte, hatte mit Landesliga-Niveau kaum etwas zu tun.

Axel Rohwedder, urlaubender Teamverantwortlicher des Ball Spiel Clubs (BSC) Brunsbüttel, wird dieses Ergebnis nicht gefallen haben. Dessen Co-Trainer Frank Svendsen ebenfalls nicht: „Das war das Gegenteil von Rantrum“, urteilte er nach dem Schlusspfiff. „Die erste Halbzeit war katastrophal, die zweite dagegen in Ordnung.“

Ausgerechnet gegen den Meister und Oberliga-Aufsteiger konnten die Schleusenstädter nur eine Rumpfmannschaft aufbieten. „Mir stand buchstäblich das letzte Aufgebot zur Verfügung“, berichtete Svendsen, der selbst als zweiter Torwart auf der Auswechselbank Platz nahm. In Rohwedder, Erichson und Wolter fehlten drei Akteure berufsbedingt, während Schmidt, Schulz, Butzek und Fischer grippegeschwächt flach lagen oder aber nur mit halber Kraft agierten.

„Bei so vielen Ausfällen, kannst Du einfach nicht spielen, was Du gerne möchtest“, hakte Svendsen den aus BSC-Sicht unerfreulichen Nachmittag ab, der nach nur 20 Minuten mit einem 0:4-Rückstand denkbar schlecht begann. Dabei wollten die Dithmarscher gegen das Top-Team der Liga eigentlich einen guten Auftritt hinlegen. Das Gegenteil war jedoch der Fall. Innerhalb von zehn Minuten hatten Tarek Yassine (12.), Fabian Arndt(15./22.) und Marco Nagel (19.) die Husumer auf Siegkurs geschossen. Luca Steen erhöhte wenig später sogar auf 0:5, ehe Yannik Schultz (36.) der Ehrentreffer gelang und der BSC endlich besser gegenhielt. Die Treffer von Finn Christiansen (72.) und Tarek Yassine (82.) zum 1:7-Endstand konnten die Schleusenstädter aber trotzdem nicht verhindern.

12.05.2019 - Fortuna Glückstadt

Nordfriesen auf Torejagd

Fußball-Landesliga: Husum siegt 7:1 beim BSC Brunsbüttel, TSV Rantrum schlägt Reher/Puls mit 6:4
Rantrums Jan Lorenzen (l.) setzt sich im Strafraum durch, kann die Chance aber noch nicht verwerten. Später traf er zum 4:3. Wolfgang Jebsen

HUSUM (Björn Gutt) - Toreflut in der Fußball-Landesliga: Beim 7:1 in Brunsbüttel zeigte Meister Husum wieder seine Klasse, während der TSV Rantrum mit dem 6:4 gegen Reher/Puls einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt tat.

TSV Rantrum – FC Reher/Puls 6:4 (2:2) Mit einer Energieleistung drehte Rantrum eine turbulente Partie zum Sieg, der zwei Spieltage vor Schluss ein Fünf-Punkte-Polster auf die direkten Abstiegsränge brachte. Entsprechend erleichtert war Trainer Hansi Sievers nach dem letzten Heimspiel des Jahres: „Die Jungs haben eine beeindruckende Moral bewiesen und sich nach all den Rückschlägen innerhalb des Spiels auch dank der tollen Kulisse immer wieder zurückgekämpft.“ Gegen stark ersatzgeschwächten FC Reher/Puls, der zu allem Überfluss nach acht Minuten auch noch den Torwart verletzungsbedingt wechseln musste, war Rantrum zunächst die bessere Mannschaft, wobei in der Offensive bei Chancen von Ron Reichardt und Marvin Theede die Durchschlagskraft fehlte. So gingen die Gäste aus dem Nichts mit einem Schuss von der Strafraumgrenze durch Ipke Merstens in Führung (14.). Auch der zweite Torschuss des FC war drin. Diesmal traf der beste Steinburger Joshua Seider mit sehenswertem Heber zum 0:2 (27.). Die Rantrumer waren etwas verunsichert, gaben aber noch mehr Gas. Danny Jeßen verwandelte einen Foulelfmeter zum 1:2 (37.) und Jan Ole Bruhn, seit Wochen einer der konstantesten Rantrumer, sorgte per Freistoß für den Ausgleich (45.+2). Nach dem Wechsel übernahmen die Hausherren vollends das Kommando. Das 3:2 von Marvin Theede war für alle Rantrumer eine Befreiung.

Allerdings wurde die Freude noch einmal kurzzeitig getrübt, als TSV-Keeper Lev Meesenburg einen Aufsetzer von Julian Buech prallen ließ und Thiess Michaelis per Kopf zum erneuten Ausgleich abstaubte (64.). Glücklicherweise wurde im direkten Gegenzug Jan Lorenzen von Krause freigespielt und vollendete im Stile eines Torjägers aus der Drehung (64.). Daraufhin verließen den Gast die Kräfte, so dass der wiederum starke Krause (70.) und Reichardt (80.) die Partie endgültig entschieden. Das 4:6 von Seider war mit dem Schlusspfiff nur noch für die Statistik (90.).

BSC Brunsbüttel – Husumer SV 1:7 (1:5) Anders als in der Vorwoche bei Stern Flensburg (0:1) zeigte die Husumer SV zur spielerischen Dominanz auch noch Effektivität im Abschluss. Auch wenn der Sieg noch höher hätte ausfallen können, war HSV-Coach Torsten Böker zufrieden mit dem Gala-Auftritt: „Wir haben das Tempo hoch gehalten und hatten viel Ballbesitz. Durch unser starkes Gegenpressing konnte der Gegner mit seinen schnellen Offensiv-Spielern nie richtig zur Entfaltung kommen. Zudem bringt es auf einer solch traumhaften Anlage auch Spaß, Fußball zu spielen und den Ball laufen zu lassen.“ Die Überlegenheit der Gäste schlug sich in beeindruckender Art und Weise von der zwölften bis zur 27. Minute in gleich fünf Toren nieder. Ein direkter Freistoß von Tarek Yassine, der wieder einmal Dreh- und Angelpunkt des Husumer Spiels war, eröffnete den Torreigen (12.), den Fabian Arndt (15., 22.), Marco Nagel (19.) und Luca Steen (27.) fortsetzen. Yannik Schultz erzielte nach einem indirekten Freistoß innerhalb des Strafraums den Ehrentreffer (36.).

Nach dem Wechsel änderten sich die Kräfteverhältnisse nicht. Auch die nun eingewechselten Benjamin Gielow und Sascha Feller, die in dieser Saison noch nicht allzu viele Einsatzzeiten hatten, fügten sich nahtlos ein, so dass Finn Christiansen (72.) und Yassine (82.) den Kantersieg perfekt machten. „Wir haben heute zusammen als Mannschaft einen guten Job gemacht und jeder Spieler hat gezeigt, dass er in diese Mannschaft gehört“, freute sich Böker über die starke Mannschaftsleistung.

12.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Brunsbüttel empfängt den Meister

Fußball-Fahrplan: BSC misst sich mit Husumer SV / TSV Lägerdorf, VfR Horst und FC Reher/Puls müssen reisen
Dem Spitzenreiter Husumer SV will BSC-Akteur Marvin Ehlert Paroli bieten. Reiner Stöter

ITZEHOE (Michael Lemm) - Lediglich der BSC Brunsbüttel hat von den höherklassigen Fußball-Teams aus unserem Verbreitungsgebiet Heimrecht. Reisen müssen jeweils Oberligist TSV Lägerdorf sowie die übrigen Landesligisten VfR Horst und der FC Reher/Puls.

Oberliga SH 

Eutin 08 – TSV Lägerdorf (Sbd., 14 Uhr) . Noch zwei Auswärtsspiele für die Lägerdorfer, dann endet die Saison für den TSV nach dreijähriger Zugehörigkeit zur obersten Liga des Landes mit dem Abstieg. „Wir sollten den Abschluss noch einmal genießen und Spaß haben“, sagt Torben Matz. Für den TSV-Mittelfeldspieler ist das aber auch gleichbedeutend mit einem etwas erfolgreicheren Auftreten als zuletzt. „Oberste Maßgabe muss es sein, wieder stabiler in der Abwehr zu stehen und Eutin den Spaß am Spiel zu verderben. Zehn Gegentore in zwei Partien sind definitiv zu viel“, spielt der 28-Jährige auf die Begegnungen gegen den Heider SV (2:5) und bei Strand 08 (0:5) an. Zudem braucht es auch im Spiel nach vorne wieder mehr Konsequenz, um dann auch die Angriffsaktionen erfolgreicher abzuschließen. Es fehlen weiter die verletzten Torge Kunter und Alexander Feist. Wieder fit sind Jan Hellmann, Andrej Jauk, Christian Lipinski und Marco Bolik.

Landesliga Schleswig

BSC Brunsbüttel – Husumer SV (Sbd., 16 Uhr) . Seit dem letzten Spieltag sollte dank des 5:1 des BSC beim TSV Rantrum der Klassenverbleib der Schleusenstädter nicht mehr in Frage stehen. Immerhin haben die Brunsbütteler sieben Zähler Vorsprung auf den noch gefährlichen 13. Rang – den werden sie in den drei Partien bis zum Saisonschluss nicht mehr verspielen. Das ist auch gut, denn mit dem Meister Husumer SV stellt sich das absolute Überfliegerteam der Liga auf der Anlage an der Olof-Palme-Allee vor. Eine gute Chance für Freunde des gepflegten Fußballs noch einmal vor dem Oberliga-Aufstieg zu betrachten (Hinspiel: 0:1).

TuS Jevenstedt – VfR Horst (So., 15 Uhr) . Das Auswärtsspiel beim Tabellenzweiten wird für den VfR Horst eine andere Nummer werden als der Heimsieg gegen Büdelsdorf. „Jevenstedt hat eine hohe Dynamik“, sagt VfR-Trainer Florian Rammer, der den TuS vor einer Woche bei dessen 6:0 über Schlusslicht Schleswig 08 beobachtet hat. Er will mit Veränderungen in der Startelf darauf reagieren. Die bereits abgestiegenen Horster haben aus dem Hinspiel nach der 0:3-Schlappe noch etwas gutzumachen.

TSV Rantrum – FC Reher/Puls (So., 15 Uhr) . Die personellen Voraussetzungen sind für den FC nach wie vor angespannt. Zu den weiterhin wegen Verletzung fehlenden Andreas Tank und Mirco Göttsche kommt nun auch noch der gelb-rot-gesperrte Gerrit Ratjen aus dem Derby gegen Hohenwestedt hinzu. Zudem sind die angeschlagenen Andre Albers (Rippenprellung), Timo Albers (Fuß) und Lasse Dau (Zerrung) fraglich. „Bei den Verletzten werden wir auf keinen Fall irgendein Risiko eingehen. Dann springen eben die Jüngeren in die Bresche“, sagt FC-Sprecher Bernd Lintelow. „Es stehen immer noch genug Spieler zur Verfügung, damit wir mit einer ordentlichen Truppe antreten können.“ Die nordfriesischen Gastgeber sind noch längst nicht aus dem Schneider, was den Abstieg betrifft, und brauchen deshalb jeden Punkt. Rehers Coach Carsten Hinrichsen will zwar einiges in taktischer Hinsicht ausprobieren, aber dennoch sind die gesichert platzierten Steinburger bestrebt, die Saison bestmöglich abzuschließen. Schließlich will man auch nach 30 Spielen in der Tabelle unbedingt vor den Nachbarn aus Hohenwestedt stehen. In der Hinrunde hatte Reher/Puls den TSV Rantrum mit 3:0 besiegt.

11.05.2019 - Fortuna Glückstadt

Besonderer „Spirit“ am Lagedeich

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum zuversichtlich gegen Reher/Puls / Husumer SV muss nach Dithmarschen
Immer den Ball im Blick: Rantrums Mittelfeldspieler Jakob Spreckelsen muss mit seiner Mannschaft punkten. Jebsen

RANTRUM (Björn Gutt) - Die Fußball-Landesliga biegt drei Spieltage vor Saisonende auf die Zielgerade ein. Die Konstellation im Auf- und Abstiegskampf könnte spannender nicht sein. Für nahezu alle 16 Mannschaften der zweithöchsten Spielklasse des Landes geht es noch um etwas. Vier Mannschaften kämpfen um Platz zwei, der durch die Zwangsabsteiger aus der Oberliga zum direkten Aufstieg berechtigt. Gleich neun (!) Teams können dagegen theoretisch noch direkt absteigen. Fest steht allerdings: Die Husumer SV ist Meister und Aufsteiger. Trotzdem wollen die Kreisstädter im Auswärtsspiel beim BSC Brunsbüttel die Spannung hochhalten. Für den TSV Rantrum hat sich nach den letzten Ergebnissen die Lage im Tabellenkeller zugespitzt. Gegen den FC Reher/Puls muss die bislang schwache Heimbilanz aufgebessert werden.

BSC Brunsbüttel – Husumer SV (Sbd. 16 Uhr)
?Die Lage:
Dass es beim Fußball auf das Toreschießen ankommt, musste die Husumer SV am vergangenen Wochenende bei Stern Flensburg leidvoll erfahren. Trotz einer Vielzahl bester Möglichkeiten mussten die Kreisstädter die zweite Saisonniederlage hinnehmen (0:1).
Der Gegner: Brunsbüttel geht mit dem Selbstbewusstsein des eindrucksvollen 5:1–Sieges beim TSV Rantrum den zweiten Teil der „Nordfriesland-Wochen“ an. Ein weiterer Sieg würde letzte Zweifel am Klassenerhalt beseitigen. Die Dithmarscher haben als Unentschieden-Könige der Liga (acht Remis) oft einen Dreier verpasst.
Das sagt der Trainer: HSV-Coach Torsten Böker weiß um die Stärken und Schwächen des Gegners: „Brunsbüttel ist eine der spielstärkeren Mannschaften der Liga. Insbesondere auf die Offensive muss man aufpassen. Aber wir wollen unser Spiel durchsetzen.“
Sorgen: Top-Stürmer Hendrik Fleige und Abwehrkante Marvin Matthiesen fallen mit leichten Oberschenkel-Problemen aus. Auch Niklas Ludwig (krank) und Keeper Dennis Emken (berufsbedingt) stehen nicht zur Verfügung.
Besonderheit: Die Husumer SV musste den ersten Platz in der Rückrundentabelle an den Gettorfer SC abgeben. Auch die Auswärtstabelle führt nicht Husum, sondern der TuS Jevenstedt an. Daher geht es noch um etwas.

TSV Rantrum – FC Reher/Puls (So. 15 Uhr)?
Die Lage: Das letzte Heimspiel der Saison ist eine Art Schlüsselspiel. Ein Rantrumer Sieg wäre ein großer Schritt Richtung Nicht-Abstieg, drei Punkte vor den schweren Auswärtsaufgaben beim Gettorfer SC und dem TSV Altenholz Balsam für die strapazierten Nerven am Lagedeich.
Der Gegner: Nach fünf Niederlagen am Stück und gar sechs sieglosen Spielen in Folge können die Steinburger, die nach einer starken Hinrunde zum Start 2019 sogar noch den zweiten Tabellenplatz in Reichweite hatten, rechnerisch sogar noch absteigen. Die Mannschaft von Coach Carsten Hinrichsen plagen seit geraumer Zeit enorme Personalsorgen.
Das sagt der Trainer: „Wir schauen nur noch nach vorne, weil wir die Partie unbedingt gewinnen wollen. Wir sind jetzt mehr denn je in der Pflicht“, so TSV-Coach Hansi Sievers. Dahingehend hat er bei seiner Mannschaft einen besonderen „Spirit“ ausgemacht, der auf eine Trotzreaktion hoffen lässt. „Die Jungs wissen, was die Stunde geschlagen hat.“
Sorgen: Lars Michalski fällt nach seiner Oberschenkelverletzung definitiv aus. Zudem steht hinter den Einsätzen der angeschlagenen Routiniers Kim Lorenzen, Marten Matzen, Thomas Pahnke und Thomas Grabowski ein großes Fragezeichen.
Besonderheit: Gerade die verletzten und angeschlagenen Spieler gehen in Bezug auf Einstellung und Moral voran, berichtet Sievers. „Die Jungs beißen auf die Zähne und haben trotz ihrer Blessuren für das Abschlusstraining und das Spiel zugesagt. Das war ein tolles Signal. Mannschaftsgeist und Wille sind vorhanden. Nun wollen wir unsere Zuschauer am Lagedeich versöhnen.“

10.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL29 18.05.19 Husumer SV TSV Nordmark Satrup 3:0
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Gerettet! TSV Rantrum jubelt

Fußball-Landesliga: 2:0-Erfolg in Gettorf beseitigt letzte Zweifel am Klassenerhalt / Husumer SV schlägt Satrup 3:0
2:0 für Husum: Finn Christiansen (li.) überwindet Satrups Keeper Jan Mathiesen. Petersen
Kollektiver Rantrumer Jubel: Thomas Pahnke (Mitte) hat gerade das 1:0 in Gettorf erzielt. Am Ende feierte Rantrum einen 2:0-Erfolg und damit den Klassenerhalt. Vetter

GETTORF/HUSUM (Björn Gutt) - Rechenspiele sind seit Sonnabend für den TSV Rantrum nur noch Makulatur. Mit einem überraschenden 2:0-Erfolg beim Gettorfer SC machten die Lagedeich-Kicker den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga perfekt. Die Husumer SV ließ gegen den TSV Nordmark Satrup nichts anbrennen. Der souveräne Spitzenreiter feierte einen 3:0-Sieg.

Gettorfer SC – TSV Rantrum 0:2 (0:1) Nach dem Abpfiff ließen die Rantrumer ihrem Jubel freien Lauf. „Das ist nach dieser Saison hochemotional für uns. Wir haben durch einen absolut verdienten Sieg den Klassenerhalt aus eigener Kraft geschafft. Ich denke, dass wir mit 39 Punkten, insbesondere nach Weihnachten und trotz einiger Rückschläge, Vieles richtig gemacht haben“, meinte Rantrums euphorisierter Trainer Hansi Sievers.

Dass der Tabellenfünfte und noch mit leisen Aufstiegshoffnungen in die Partie gegangene Gettorfer SC klarer Favorit war, war in keiner Phase des Spiels zu merken. Auch wenn die Gastgeber etwas mehr Ballbesitz und leichte optische Vorteile hatten, agierten sie in der Offensive äußerst einfallslos und meist mit langen Bällen, die der starken TSV-Defensive keinerlei Probleme bereiteten. Vielmehr hatten die Gäste bereits vor der Führung die weitaus besseren Gelegenheiten durch Ron Reichardt, Damian Krause und Marvin Theede. Es dauerte jedoch bis kurz vor der Pause, ehe Thomas Pahnke – eine Woche vor seiner Hochzeit – nach einem Standard sechs Meter vor dem Tor den Ball unter die Latte hämmerte (45. Minute).

„Wir hatten uns in der Halbzeit vorgenommen, die nächste Druckphase der Gettorfer zu überstehen“, berichtete Sievers aus der Kabine. Allerdings blieb ein Aufbäumen des GSC, der nach vorne weiter planlos agierte, aus. Als Reichardt nach einem Pass des wieder einmal enorm lauffreudigen Jan Ole Bruhn im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde (72.), verwandelte Danny Jeßen den folgerichtigen Strafstoß gewohnt sicher. In der Folge ließ die von Kim Lorenzen und Andre Witthohn hervorragend organisierte TSV-Abwehr nichts mehr anbrennen – und legte so den Grundstein für eine lange Party-Nacht in Rantrum.

Husumer SV – TSV Nordmark Satrup 3:0 (1:0) Noch Minuten nach dem Abpfiff saß Satrups Torjäger Ken Dikun am Mittelkreis. Wahrscheinlich gingen ihm einige Szenen aus der ersten Halbzeit durch den Kopf, als der 18-Tore-Mann gleich mehrfach hochkarätige Chancen ausgelassen hatte. „Wenn wir zur Halbzeit 3:0 führen, kann sich niemand beschweren“, war Gäste-Trainer Detlev Hinrichs – nach seinem seinem vorletzten Liga-Spiel als Coach nach 33-jähriger Trainer-Laufbahn und weit über 50 Jahren im Fußball-Geschäft – konsterniert. Auch wenn das Ergebnis am Ende deutlich ausfiel, wusste auch HSV-Trainer Torsten Böker: „Es war sicherlich eine der schwächsten ersten Halbzeiten von uns. Das haben wir in der Pause klar angesprochen und es dann nach dem Wechsel besser gemacht.“

Husums Aufbauspiel war von Beginn an fehlerbehaftet. Die Gäste waren offensichtlich gewillt, den letzten Strohhalm im Aufstiegsrennen mit einem Sieg ergreifen zu wollen, und legten weitaus mehr Engagement an den Tag. Immer wieder wurde Dikun mit langen Bällen gesucht und gefunden. Jedoch schien der Angreifer nicht ausreichend Zielwasser getrunken zu haben. Dikuns Chancenwucher wurde bestraft, als Marvin Matthiesen (36.) per Kopf zur 1:0-Pausenführung einnickte.

Nach der Pause wurde Husum stärker. Der agile Finn Christiansen setzte die Überlegenheit in etwas Zählbares um, als er nach einer herrlichen Einzelaktion trocken abschloss (64.). Damit war die Partie vorentschieden und Kevin Knitel sorgte für den Endstand (70.). Ein verdienter Ehrentreffer blieb den bemitleidenswerten Satrupern verwehrt.

Für einen auf dem Platz war es ein ganz besonderes Spiel: Der allseits beliebte Schiedsrichter Smajil Kurtovic, der regelwidrige Szenen anstatt mit Karten auch mal mit einem lockeren Spruch und einem Augenzwinkern beurteilt, leitete sein letztes Spiel. Das tat er nach einer langen Karriere an der Pfeife gewohnt souverän. „Es ist sehr schade, dass ich die Altersgrenze erreicht habe. Ich hätte gerne noch weitergemacht“, meinte der 55-Jährige etwas wehmütig – aber wie gewohnt mit einem schelmischen Lächeln im Gesicht.

20.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport

Stern Flensburg rettet sich

Fußball-Landesliga: Klassenerhalt nach 2:1 gegenJevenstedt sicher / Satrup verliert in Husum 0:3
Flensburgs Doppeltorschütze Ole Lund (l.) zieht an Jevenstedts Nick Lehmann vorbei. Staudt

FLENSBURG (W. Simon / B. Gutt) - Am vorletzten Spieltag sicherte sich Stern Flensburg durch einen 2:1-Erfolg gegen den Tabellenzweiten TuS Jevenstedt den Klassenerhalt in der Fußball-Landesliga. Nordmark Satrup musste sich bei Meister Husumer SV mit 0:3 geschlagen geben.

Stern Flensburg – TuS Jevenstedt 2:1 (0:0) Die Gäste waren ersatzgeschwächt angetreten, aber das war Stern-Coach Lars Meyer „völlig egal, wir wollten nur eines: das Spiel gewinnen“. So erspielte sich eine Truppe im ersten Abschnitt eine drückende Überlegenheit, jedoch ohne zwingende Tormöglichkeiten. Die einzige nennenswerte TuS-Chance von Johannes Kaak machte der gute Stern-Keeper Tim Spark zunichte (30.).

Kurz nach Wiederanpfiff wurde es turbulent. Nach einem langen Ball von Noah Brieskorn wurde der Schuss von Daniel Sekowski noch abgewehrt, im Nachschuss vollstreckte jedoch Ole Lund (52.). Aber nur zwei Minuten später der Rückschlag, als der Flensburger Marius Kaak einen Gäste-Freistoß zum 1:1 ins eigene Tor ablenkte. Die Sterne waren nun etwas verunsichert und entwickelten kaum Druck nach vorne. Dann bediente Luca Bracht Sebastian Wirth, der im Jeverstedter Strafraum zu Fall gebracht wurde. Den „zumindest zweifelhaften“ Strafstoß, so Meyer, verwandelte Lund sicher zum entscheidenden 2:1 (73.). Mit kämpferischem Einsatz brachten die Hausherren die Führung über die Runden. In der Nachspielzeit sah Benjamin Franz wegen Meckerns die Gelb-Rote Karte (90. +4). Meyer: „Aufgrund unserer sehr guten Rückrunde haben wir es verdient, in der Klasse zu bleiben.“

Husumer SV – Nordmark Satrup 3:0 (1:0) Noch minutenlang nach dem Abpfiff saß Satrups Top-Torjäger Ken Dikun am Mittelkreis. Wahrscheinlich gingen ihm Szenen aus der ersten Halbzeit durch den Kopf, als der 18-Tore-Mann mehrfach aus aussichtsreicher Position gescheitert war. „Wenn wir zur Halbzeit 3:0 führen, kann sich niemand beschweren. So gehen wir sogar mit einem Rückstand in die Pause, obwohl unsere Taktik super aufgegangen ist, und brechen nach dem 0:2 dann auseinander“, war auch Nordmark-Trainer Detlev Hinrichs konsterniert. HSV-Trainer Torsten Böker sprach von einem „Sommerkick mit einem guten Ende für uns.“

Die Gäste legten weitaus mehr Engagement an den Tag. Immer wieder wurde Sturmspitze und Goalgetter Dikun mit langen Bällen in vorderster Front gesucht und gefunden. In einer Szene hatte er den starken Emken im HSV-Tor, der ansonsten Dikun zur Verzweiflung brachte, bereits ausgespielt, schoss jedoch einen Husumer auf der Linie an. Dieser Chancenwucher wurde bestraft, als Marvin Matthiesen per Kopf zur 1:0-Pausenführung (36.) traf.

Nach der Pause wurden die Stormstädter zunehmend stärker und übernahmen das Heft des Handelns. Der agile Finn Christiansen setzte die Überlegenheit um, als er nach einer herrlichen Einzelaktion zum 2:0 abschloss (64.). Damit war die Partie vorentschieden und Kevin Knitel sorgte für den Endstand (70.).

Für den Schiedsrichter war es ein besonderes Spiel: Der allseits beliebte Smajil Kurtovic, der Vergehen statt mit Karten auch mal mit einem lockeren Spruch und einem Augenzwinkern begleitet, leitete sein letztes Spiel. Das tat er nach einer langen Referee-Karriere gewohnt souverän. „Es ist sehr schade, dass ich die Altersgrenze erreicht habe. Ich hätte gerne noch weitergemacht“, meinte der 55-Jährige etwas wehmütig.

20.05.2019 - Flensburger Tageblatt

Dicht dran am Klassenerhalt

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum kann direkten Abstieg mit Punktgewinn vermeiden / Husumer SV will Heimnimbus ausbauen
Husums Bosse Wullenweber (re.) will mit seiner Mannschaft im heimischen Friesenstadion ungeschlagen bleiben. Petersen

HUSUM (Björn Gutt) - Die Lage im Aufstiegsrennen und Abstiegskampf spitzt sich am vorletzten Spieltag der Fußball-Landesliga zu. Drei Teams wollen mit der Husumer SV in der kommenden Saison in der Oberliga an den Start gehen. Neben dem TSV Rantrum kämpfen noch drei weitere Teams darum, nicht auf dem letzten direkten Abstiegs- und nach Möglichkeit auch nicht auf dem Relegationsplatz zu landen.

Husumer SV – Satrup (Sbd. 14 Uhr) Die Lage: Das 7:1 in Brunsbüttel brachte vergangenes Wochenende die Husumer Dominanz zum Ausdruck. In den letzten beiden Spielen wird eine Saison der Superlative im heimischen Friesenstadion abgeschlossen. In erster Linie wird es in beiden Partien darum gehen, weiter die Spannung hochzuhalten, damit Himmelsfahrt im Kreispokal-Finale in Leck gegen den TSV Hattstedt das Double perfekt gemacht werden kann.
Der Gegner: Der TSV Nordmark Satrup war lange Zeit der ärgste Verfolger der Husumer. Der Aufsteiger ist nach wie vor eine der positiven Überraschungen der Liga, auch wenn den Schützlingen von der scheidenden Trainer-Legende Detlev Hinrichs zuletzt ein wenig die Luft auszugehen schien. Um weiter Aufstiegshoffnungen hegen zu können, muss schon fast beim Meister gewonnen werden. Trainer wird übrigens in der kommenden Saison mit Bernd Hansen (unter anderem Blau-Weiß Löwenstedt, TSV Goldebek) ein alter Bekannter aus Nordfriesland.
Das sagt der Trainer: HSV-Coach Torsten Böker erwartet eine schwere Aufgabe: „Satrup gehört weiterhin zur Spitzengruppe. Eine Stärke ist sicherlich die kompakte Defensive mit erfahrenen Spielern im Zentrum, aber auch das Umschaltspiel über die schnellen Außen gilt es zu beachten.“ Doch Böker weiß um die Stärke seines Teams. „Wir haben Selbstvertrauen ohne Ende.“
Sorgen: Tobias Wetzel und Henning Lorenzen fehlen aus privaten Gründen. Zudem kommt die Partie für Hendrik Fleige (im Lauftraining) zu früh. Ebenso fallen Marc Koschenz, Marvin Matthiesen (beide Oberschenkelprobleme) und Sascha Feller (Sprunggelenk) aus.
Besonderheit: Die Stormstädter sind als einziges Team der zweithöchsten Spielklasse Schleswig-Holsteins zu Hause ungeschlagen. Das soll so bleiben.

Gettorfer SC – TSV Rantrum (SBD. 15 Uhr) Die Lage: Nachdem es dank großer Moral mit dem Heimsieg gegen den FC Reher/Puls (6:4) geklappt hat, sind die Rantrumer nur noch einen Steinwurf vom Klassenerhalt entfernt. Wenn der Büdelsdorfer TSV nicht gegen Brunsbüttel gewinnt, haben die Lagedeich-Kicker auch bei einer Niederlage den direkten Abstieg vermieden.
Der Gegner: Der Gettorfer SC wurde vor der Saison als heißer Aufstiegsanwärter genannt. Allerdings konnten die Schützlinge von Trainer Christian Schössler diese Erwartungen nicht ganz erfüllen. Durch den Verzicht vom TuS Jevenstedt auf ein mögliches Aufstiegsrecht ist der Oberliga-Traum jedoch noch nicht ganz begraben.
Das sagt der Trainer: „Wir haben zum richtigen Zeitpunkt die richtige Moral an den Tag gelegt“, sagt TSV-Coach Hansi Sievers. „Wir wollen natürlich den fehlenden Punkt einfahren und nach Möglichkeit auch gewinnen. Die Jungs zeigen mit ihrem Engagement, dass sie wissen, worum es geht. Wenn wir den vorzeitigen Klassenerhalt schaffen, wäre es verdient.“
Sorgen: Das Krankenlager hat sich pünktlich gelichtet. Außer Lars Michalski (Oberschenkel) und Patrick Schaller (berufsbedingt) stehen alle Spieler zur Verfügung.
Besonderheit: Trotz eines Auswärtsspiels hofft Trainer Hansi Sievers auf Fan-Unterstützung. „Unsere Fans haben uns während der gesamten Saison stets super unterstützt. Gerade am Lagedeich war der Support immer einzigartig. Wir hoffen, einen Teil dieser Stimmung mit nach Gettorf nehmen zu können.“

17.05.2019 - sh:z-Nordfriesland Sport
LL30 24.05.19 Husumer SV VfR Horst  
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KP-F 30.05.19 Husumer SV TSV Hattstedt in Leck
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Spiel 29 = (Spiel 26 : Spiel 25)

Spiel 26 = (Spiel 22 : Spiel 17) Spiel 25 = (Spiel 18 : Spiel 19)
Spiel 22 = (Spiel 12 : Spiel 16) Spiel 17 = (Spiel 9 : Spiel 15) Spiel 18 = (Spiel 13 : Spiel 2) Spiel 19 = (Spiel 3 : Spiel 10)
12 Mitte NF - Drelsdf 16 FSD - D?rpum 9 Goldebeck - Lahorn 15 SG LAL 13 SPO

2 Wiedgharde

3 Hattstedt 10 Eiderstedt - Oldenswt/Ww

 

 


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