1. HERREN HUSUMER SV 2017/18
Durchführungsbestimmung 2017/18 Archiv
Die Mannschaft Die Spieler Trainer / Kontakt / Trainingszeiten, -orte Der Spielbetrieb / Die Spielberichte Ergebnisdienst

zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 21.11.2017 19:35

Die Landesliga Schleswig-Mannschaft der Husumer SV 2017/18

 

hinten v.l.n.r.: Tobias Wetzel · Christian Peters · André Witthohn · Fabian Wobig · Luca Sander · Luca Steen
Mitte v.l.n.r.: Arne Strohscheer · Bernd Friedrichsen · Valentin Godt · Marvin Matthiesen · Hendrik Fleige · Cyriac Albertsen · Bosse Wullenweber · Niklas Ludwig · Dennis Witt · Momme Reinhold
vorne v.l.nr.: Gianluca Siefert · Florian Cornils · Finn Christiansen · Benjamin Gielow · Marvin Hems · Sascha Feller · Henning Lorenzen · Christian Herpel

Unsere Neuzugänge mit Trainer Dennis Witt (2.v.l..): Marvin Matthiesen · Marvin Hems · Valentin Godt · Niklas Ludwig · Finn Christiansen


Die Spieler im Einzelnen:

Cyriac Albertsen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2009

Chris Bielinski

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 1998

Finn Christiansen

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Malte Clausen

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2014

Florian Cornils

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2016

Sascha Feller

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Hendrik Fleige

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2003

Benjamin Gielow

geb. 1984 · bei der Husumer SV seit 2014

Valentin Godt

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Hems

geb. 1997 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Herpel

geb. 1983 · bei der Husumer SV seit 2012

Daniel Hornburg

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2013

René Hornburg

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Marc Koschenz

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2017

Henning Lorenzen

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

Niklas Ludwig

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Marvin Matthiesen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2017

Nils Möhlenbrock

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Christian Peters

geb. 1990 · bei der Husumer SV seit 2016

Florian Plewka

geb. 1991 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Sander

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2005

Roman Schmakov

geb. 1994 · bei der Husumer SV seit 2017

Gianluca Siefert

geb. 1989 · bei der Husumer SV seit 2016

Luca Steen

geb. 1996 · bei der Husumer SV seit 2016

Tobias Wetzel

geb. 1992 · bei der Husumer SV seit 2012

André Witthohn

geb. 1987 · bei der Husumer SV seit 2014

 
 

Fabian Wobig

geb. 1986 · bei der Husumer SV seit 2017

Bosse Wullenweber

geb. 1993 · bei der Husumer SV seit 2012

 

Trainer, Betreuer & Trainingszeiten
Trainer Trainer-Assistent Torwart-Trainer Training (Laufschuhe mitnehmen!)
Dennis Witt

*

Christian Herpel

*25.06.1983

Momme Reinhold

*

 

dienstags & donnerstags


jeweils von 18:30 bis 20:00 Uhr


Friesenstadion
C-Platz



 

Im Winter:

mittwochs
von 18 bis 20 Uhr
in der Sporthalle
der Theodor Storm Schule

Kontakt

per Telefon:

per Handy: 0176 84526618

per E-Mail: witt-familie@t-online.de
   
Physiotherapeutische Abteilung
Eicke Ludorf

*

Bernd Friedrichsen

*20.02.1964

Julia Bruhn

*

 

 

· seit 1995 Physiotherapeut bei der Husumer SV
· aktiver Spieler beim TSV Nordstrand, TSV Rantrum, Husum 18 und bei der Husumer SV
· als Physiotherapeut zuvor aktiv beim TSV Rantrum und für die Handballer beim TSV Nordstrand

 

Fußball-Obmann Betreuer Sportlicher Leiter
Arne Strohscheer

*11.06.1969

Karola Laß

*22.08.1993

Dieter Schleger

*23.04.1944

Kontakt

per Telefon: 04841 7767662

per Handy: 0160 9945 9907

per E-Mail: c.strohscheer@t-online.de

Kontakt

per Telefon:

Handy:

per E-Mail: karolalass@web.de

Kontakt

per Festnetz: 04841 73437

per Handy:  0160 94444686

per E-Mail: dieterschleger@web.de

23.06.2017 Staffeleinteilung mit Routenplaner Stormarner Tageblatt 

Staffeleinteilung mit Routenplaner

Ligenreform im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband: Bislang steht nur die neue Oberliga / Vereine erhalten ersten Entwurf
Voraussichtliche Staffeleinteilung
Oberliga
Heider SV (HEI)
FC Dornbreite Lübeck (HL)
TSV Lägerdorf (IZ)
Holstein Kiel II (KI)
TSV Schilksee (KI)
Inter Türkspor Kiel (KI)
SV Frisia Lindholm (NF)
TSV Wankendorf (NMS)
VfR Neumünster (NMS)
PSV Neumünster (NMS)
SV Eichede (OD)
NTSV Strand 08 (OH) 
SV Todesfelde (SE)
SC Weiche Flensburg II (SL/F)
TSB Flensburg (SL/F)
TSV Friedrichsberg (SL/F)

Landesliga Schleswig
BSC Brunsbüttel (HEI)
SG Geest 05 (HEI)
FC Reher/Puls (IZ)
VfL Kellinghusen (IZ)
VfR Horst (IZ)
FC Kilia Kiel (KI)
TSV Altenholz (KI)
Blau-Weiß Löwenstedt (NF)
Husumer SV (NF)
TSV Rantum (NF)
Büdelsdorfer TSV (RD)
Eckernförder SV (RD)
Gettorfer SC (RD)
Osterrönfelder TSV (RD)
Schleswig 06 (SL/F)
TSV Kropp (SL/F)

Landesliga Holstein
1. FC Phönix Lübeck (HL)
TSV Travemünde (HL)
VfB Lübeck II (HL)
TSV Bordesholm (KI)
Heikendorfer SV (KI)
TSV Klausdorf (KI)
TSG Concordia Schönkirchen (KI)
SV Eichede II (OD)
SV Preußen Reinfeld (OD)
TSV Pansdorf (OH)
Oldenburger SV (OH)
GW Siebenbäumen (RZ)
TuS Hartenholm (SE)
SSC Phönix Kisdorf (SE)
SV Todesfelde II (SE)
SV Schackendorf (SE)

Verbandsliga Nord
MTV Tellingstedt (HEI)
Heider SV II (HEI)
TSV Büsum (HEI)
TSV Rot-Weiß Niebüll (NF)
SG Leck-Achtrup-Ladelund (NF)
SG Oldenwort-Witzwort (NF)
SV Dörpum (NF)
TSV Nord Harrislee (SL/F)
TSV Süderbrarup (SL/F)
IF Stjernen Flensborg (SL/F)
TSV Nordmark Satrup (SL/F)
FC Tarp-Oeversee (SL/F)
SC Weiche Flensburg III (SL/F)
FC Wiesharde (SL/F)
TuS Collegia Jübek (SL/F)
Slesvig IF (SL/F)

Verbandsliga Ost
MTV Dänischenhagen (KI)
Wiker SV (KI)
SpVg Eidertal Molfsee (KI)
SSG Rot-Schwarz Kiel (KI)
TSV Kronshagen (KI)
SVE Comet Kiel (KI)
TSV Malente (OH)
Eutin 08 II (OH)
SG Insel Fehmarn (OH)
TSV Wentorf (PLÖ)
Preetzer TSV (PLÖ)
Dobersdorfer SV (PLÖ)
TSV Plön (PLÖ)
TSV Stein (PLÖ)
VfL Schwartbuck (PLÖ)
1. FC Schinkel (RD)

Verbandsliga West
Marner TV (HEI)
MTSV Hohenwestedt (IZ)
Itzehoer SV (IZ)
PSV Neumünster II (NMS)
SV Tungendorf (NMS)
VfR Neumünster II (NMS)
SG Padenstedt (NMS)
TuS Nortorf (NMS)
TuS Bargstedt (RD)
Rendsburger TSV (RD)
TuS Jevenstedt (RD)
Kaltenkirchener TS (SE)
SV Henstedt-Ulzburg (SE)
Fetihspor Kaltenkirchen (SE)
SV Rickling (SE)
SG Rönnau-Segeberg (SE)

Verbandsliga Süd
TSV Schlutup (HL)
SC Rapid Lübeck (HL)
Eichholzer SV (HL)
Eintracht Groß Grönau (HL)
Rot-Weiß Moisling (HL)
Lübecker SC (HL)
SSV Pölitz (OD)
VfL Oldesloe (OD)
WSV Tangstedt (OD)
SSC Hagen Ahrensburg (OD)
Büchen-Siebeneichener SV (RZ)
Breitenfelder SV (RZ)
SSV Güster (RZ)
Ratzeburger SV (RZ)
FFC Nordlichter Norderstedt (SE)
TSV Nahe (SE)
Tauschkandidaten der Staffeln kursiv.

Bad Oldesloe (cje/ssi) - Der Meldestichtag für die Herren-Spielklassen ist seit der vergangenen Woche vorüber. Doch noch stehen die Spielklassen für die neue Fußballsaison nicht endgültig fest. Das liegt an der Spielklassen- und Strukturreform, nach der die Mannschaften künftig nicht mehr nach Kreisgrenzen, sondern nach geographischen und verkehrstechnischen Gegebenheiten sortiert werden. Beim Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) hat man eine neue Software entwickelt, mit der die Einteilung der Spielklassen so gerecht wie möglich erfolgen soll. Das Programm arbeitet nicht auf Basis der reinen Entfernungen, sondern mit Unterstützung eines Routenplaners, der die schnellsten Verkehrswege berücksichtigt. So ist beispielsweise die Entfernung von Itzehoe nach Lübeck kürzer als die nach Tarp – doch dank direkter Autobahnanbindung ist man auf der längeren Strecke 20 Minuten schneller unterwegs.

Klaus Schneider, Vorsitzender des SHFV-Herrenspielausschusses, nutzt dieses Programm bereits für die Staffeleinteilung – aber auch „den gesunden Menschenverstand“, wie er betont. Für die Spielklassen oberhalb der Kreisliga hat Schneider eine vorläufige Klasseneinteilung erarbeitet. Auf Kreisligaebene und darunter wird es in der kommenden Woche noch eine Tagung des Verbandsspielausschusses mit den Kreisspielausschussvorsitzenden geben, auf denen auch vorläufige Kreisliga- und Kreisklassen-Staffeln beschlossen werden sollen. In allen Fällen haben die Vereine noch Gelegenheit, Stellung zu beziehen und Veränderungen anzuregen. „Es wird nur in wenigen Fällen Überraschungen geben“, sagt Schneider und kündigt an: „Sollte es den Fall geben, dass zwei Vereine ihre Staffel tauschen wollen, können wir das auf jeden Fall unbürokratisch lösen.“

Keine Diskussionen gibt es in jedem Fall um die Oberliga. Als einzige Staffel auf Landesebene steht die höchste Klasse – künftig wie die Landes-, Verbands- und Kreisligen nur noch mit 16 Mannschaften besetzt – bereits unumstößlich fest.

Demnach duelliert sich Regionalliga-Absteiger SV Eichede in der kommenden Saison mit Holstein Kiel II, VfR Neumünster, TSB Flensburg, SC Weiche Flensburg 08 II, NTSV Strand 08, Heider SV TSV Schilksee, SV Todesfelde TSV Lägerdorf, SV Frisia 03 Risum-Lindholm, Polizei-SV Union Neumünster sowie den Aufsteigern Inter Türkspor Kiel, TSV Friedrichsberg, FC Dornbreite Lübeck und TSV Wankendorf

Für die anderen Spielklassenebenen stehen zwar die qualifizierten Mannschaften fest, nicht aber die genauen Staffeln. Wir betrachten im folgenden die sechste und siebte sowie in Auszügen (aus Stormarner Sicht) die achte Spielklassenebene im SHFV. Aufgeführt sind neben den qualifizierten Teams, für einen etwas besseren Überblick sortiert nach Kreisen, auch die möglichen Nachrücker für den Fall eines Rückzugs. „Bis zum 30. Juni kann noch einiges passieren“, weiß Schneider aus Erfahrung.

Landesligen (32 Teams in zwei Staffeln)
Der SHFV bietet den Vereinen zwei Vorschläge für die neu geschaffenen Landesligen Schleswig und Holstein, bevorzugt aber die Trennung durch die blaue Linie. Entschieden ist die Klasseneinteilung noch nicht, Vereine könnten gegebenenfalls ihre Plätze noch tauschen.

Aus den 32 Teams lassen sich zwei verschiedene Varianten „schneiden“. Auch Schneider will sich da noch nicht festlegen. „Es geht um die Vereine im Südwesten und in Kiel“, erklärt er. Eine Option ist deshalb in diesem Fall, den Vereinen zunächst zwei Varianten der Staffeln, die „Landesliga Schleswig“ und „Landesliga Holstein“ heißen sollen, zur Auswahl anzubieten. In einem Fall würde die nördliche Staffel alle Kieler Mannschaften umfassen und die Teams aus Steinburg und dem Süden Dithmarschens – so wie in der nach Kreisgrenzen erstellten früheren Landesliga Süd – der Holstein-Staffel zugeschlagen. Das genannte Beispiel der Fahrtwege zeigt aber, dass dies nicht die einzige Variante sein muss. Die Kieler Mannschaften des Stadtgebiets und des Ostufers der Holstein-Staffel zuzuordnen und die Steinburger und Dithmarscher Vertreter dem Norden und damit entlang der Verkehrsachsen A7 und B5, würde ebenfalls Sinn ergeben.

Für die qualifizierten Mannschaften aus Stormarn, SV Preußen Reinfeld und SV Eichede II, dürfte sich derweil im Wesentlichen nicht viel im Vergleich zur Vergangenheit in der Verbandsliga Süd-Ost ändern. Grün-Weiß Siebenbäumen, VfB Lübeck II, Phönix Lübeck, TSV Travemünde, Oldenburger SV und TSV Pansdorf passen geographisch und waren in der Vergangenheit bereits Gegner. Der TuS Hartenholm, SSC Phönix Kisdorf, SV Schackendorf und der SV Todesfelde II aus dem Kreis Segeberg kommen dazu. Unklar ist somit, welche Teams die noch vier freien Plätze einnehmen. Teams aus den angrenzenden Kreisen Plön (an Ostholstein) und Neumünster (an Segeberg) haben sich nicht qualifiziert, sodass Schneider zunächst Mannschaften aus dem Kieler Raum dieser Staffel zugeordnet hat: TSV Bordesholm, Heikendorfer SV, TSV Klausdorf und Concordia Schönkirchen. Die Rand-Kieler dürften darüber allerdings wenig erfreut sein, fallen doch Derbys gegen Teams wie den TSV Altenholz und FC Kilia Kiel weg. Denkbar wäre aber auch, dass der VfR Horst oder der VfL Kellinghusen sich eher in Richtung dieser Staffel orientieren, um nicht nach Kropp, Husum oder Eckernförde zu müssen.

Verbandsligen(64 Teams in vier Staffeln)

In den Verbandsligen verzichtete der FC Angeln 02 im Vorwege auf den sportlich erreichten Qualifikationsplatz. Der FCA tritt der FSG Ostseeküste bei und steigt somit freiwillig in die Kreisliga ab. Deshalb rückt Rot-Weiß Niebüll nach. Bei der Einteilung der 64 Mannschaften in vier Staffeln wird es vermutlich weiterhin die räumlichen Zuordnungen Nord (Flensburg, Nordfriesland), Ost (Kiel), West (ehemalige Süd-West-Staffel, ggf. mit Rendsburg) und Süd (Großraum Lübeck) geben. In den Grenzbereichen wird es einige Härtefälle geben müssen – so sind beispielsweise 17 Teams aus dem Bereich der bisherigen Süd-Ost-Staffel qualifiziert – zumindest ein Verein aus Stormarn oder Ostholstein wird also neue Gegner bekommen, vielleicht sogar zwei, wenn die SG Rönnau-Segeberg als einziger Segeberger Vertreter des nordöstlichen Kreisgebiets dieser Staffel zugeschlagen wird. Auch in Rendsburg oder Dithmarschen droht eine neue Trennlinie.

Kreisligen(128 Teams in acht Staffeln)

Auf Kreisliga-Ebene wird es für die Stormarner Teams voraussichtlich nur unwesentliche Veränderungen geben, da es bereits mit dem KFV Lauenburg eine gemeinsame Staffel gab. Die neun Stormarner Teams, VfL Tremsbüttel, TSV Bargteheide, SC Elmenhorst, Bargfelder SV, SG Union Grabau, TuS Hoisdorf, TSV Trittau, SG Großensee/Brunsbek und JuS Fischbek sowie die vier Lauenburger Mannschaften SV Borussia Möhnsen, TSV Gudow, SG Wentorf-Sandesneben/Schönberg, Ratzeburger SV II reichen für eine 16er-Staffel noch nicht aus, sodass aus Segeberg und/oder Lübeck noch drei geographisch passende Teams das Feld komplettieren dürften.

In diesen acht Staffeln, die eher den bis in die 1990er-Jahre bestehenden Bezirksklassen ähneln, wird es einige Härtefälle bei den Staffeleinteilungen geben. Auch deshalb werden neben der Routenplaner-Software vor allem die Vertreter der Kreise bei den Entscheidungen an vorderster Front mit einbezogen. Die Leitung der jeweiligen Staffeln soll künftig dem Kreisfußballverband obliegen, der die meisten Mannschaften in der Klasse stellt.
23.06.2017 Husum rüstet für die Landesliga auf sh:z-Nordfriesland Sport

Husum rüstet für die Landesliga auf

Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Neuzugang: Marvin Matthiesen (l.) wechselt vom Ligarivalen BW Löwenstedt in die Kreisstadt. Foto: oj

Husum (bjg) - Die Fußballer der Husumer SV blicken auf eine erfolgreiche Spielzeit 2016/17 zurück. Als Vizemeister der Fußball-Verbandsliga Nord-West schafften die Nordfriesen den Aufstieg in die neue Landesliga Schleswig. Zudem wurde der nordfriesische Kreispokal nach langer Abstinenz wieder in die Kreisstadt geholt. Grund genug für Dieter Schleger, sportlicher Leiter und Macher bei der „HSV“, ein rundum positives Fazit zu ziehen. „Wir sind sehr zufrieden mit der vergangenen Saison. Normalerweise wird man mit 80 Punkten sogar Meister.“

Eigentlich wären diese Erfolge Grund genug, für eine Weile inne zu halten und die Erfolge in der fußballfreien Zeit zu genießen. Schleger und die Verantwortlichen der Husumer gönnen sich aber keine Verschnaufpause. Sie sind dabei, die Weichen für ein erfolgreiches Abschneiden in der neuen Spielklasse zu stellt und haben sich nach Ergänzungen und Verstärkungen umgeschaut. Mit Marvin Matthiesen und Finn Christiansen kommen vom langjährigen und auch zukünftigen nordfriesischen Liga-Konkurrenten SV Blau-Weiß Löwenstedt zwei absolute Leistungsträger. Von einer weiteren Spitzenmannschaft des vergangenen Jahres, Schleswig 06, wechselt Mittelfeldakteur Nils Möhlenbrock an die Au. Mit den Offensivspielern Niklas Ludwig und Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Standard-Spezialist Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Youngster Marvin Hems (SG Eiderstedt) haben sich zudem hoffnungsvolle Talente aus der Kreisliga den Husumern angeschlossen. Komplettiert wird der Kader mit Florian Plewka aus der eigenen Zweiten, der es nach vielen Verletzungen und beruflichen Verpflichtungen noch einmal wissen will.

Den Husumern kam es bei der Auswahl der Neuen nicht ausschließlich auf die sportliche Qualität an. „Wir wollen den langfristigen Aufbau, den wir im vergangenen Jahr mit einem jungen Trainer und einer jungen Mannschaft begonnen haben, weiter forcieren“, unterstreicht Schleger. Zudem verfügen bis auf Hems und Möhlenbrock alle Neuzugänge über Husumer „Stallgeruch“ und haben die Jugendabteilung der HSV durchlaufen. Angesprochen auf den großen Kader und eine damit verbundene mögliche Unzufriedenheit bei denjenigen, die nicht regelmäßig in der Liga-Mannschaft zum Einsatz kommen, reagiert Schleger gelassen: „Wir sind von allen Spielern charakterlich überzeugt. Das sind allesamt Talente, von denen wir hoffen, dass sie die gleiche Geduld aufbringen wie wir mit ihnen.“

Darüber hinaus sieht der sportliche Leiter den neuerlichen personellen Schnitt als weiteren Schritt einer langfristigen Planung. „Die erste und zweite Mannschaft sollen weiter zu einer Einheit werden. Mit Dennis Witt und seinem Co Christian Herpel sowie Reserve-Trainer Martin Herpel sind wir auf einem guten Weg, was Zusammenhalt und Entwicklung angeht.“

Dafür wird auch das Umfeld weiter professionalisiert. „Husumer soll für Trainer und Spieler zu einer Wohlfühl-Oase“ werden“, sagt Schleger. Den Vorwurf, andere Vereine durch seine aggressive Personalpolitik bewusst zu schwächen, weist der Husumer „Macher“ entschieden zurück: „Unsere Vision ist es, Husum als Kreisstadt wieder zu einem Mittelpunkt des nordfriesischen Fußballs zu machen, ähnlich wie es der SV Frisia 03 Risum-Lindholm für den Bereich Südtondern ist. Daher versuchen wir, Talenten aus der Region eine Perspektive zu geben, um dieses Ziel Schritt für Schritt voran zu treiben.“ Da die Mannschaft lediglich die Abgänge von Tim Meyer (DGF Flensburg), der den Aufwand beruflich nicht mehr leisten kann, sowie des Betreuers Ron Petersen kompensieren muss, traut Schleger der HSV einen Platz im oberen Drittel der Landesliga zu.

Insgesamt ist Dieter Schleger vom „Husumer Weg“ überzeugt: „Es tut sich etwas bei uns. Dank der hervorragenden Arbeit von Dennis Witt und allen anderen Verantwortlichen ist auch endlich wieder die nötige Ruhe eingekehrt, um eine langfristige Planung voran zu treiben.“

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Florian Plewka (eigene Reserve).
Abgänge: Tim Meyer (DGF Flensburg), Ron Petersen (hört als Betreuer auf).

25.06.2017 Team-Check: Hervorragende Saison für die Husumer SV www.fupa.net
1. Herren wollen auch in der Landesliga um die Meisterschaft mitspielen

Sommerpause in Schleswig-Holstein. Auch in diesem Jahr bei FuPa die Zeit, um Bilanz zu ziehen und einen Blick in die Zukunft zu werfen. In unserer Kategorie Team-Check berichten die FuPa-Vereinsverwalter über die abgelaufene Saison und geben einen Ausblick auf die kommende Spielzeit. In dieser Ausgabe nimmt der Fußball-Obmann der Husumer SV, Arne Strohscheer, Stellung zu unseren Fragen. 

Name: Arne Strohscheer
Verein: Husumer SV
Mannschaft: Husumer SV
Liga: Verbandsliga Nord West, zukünftig: Landesliga
Posten innerhalb der Mannschaft: Fußball Obmann, Betreuer

Wie zufrieden  seid ihr mit der abgelaufenen Saison?
Sehr zufrieden, 80 Punkte sprechen für sich. Normalerweise kann man mit so einer Punktzahl schon Meister werden, aber der 2. Platz ist auch ok. Wir sind Kreispokalsieger geworden, unsere 2. Herren Meister der Kreisklasse A (Aufstieg in die Kreisliga), Kreiscup-Gewinner und unsere Frauen-Mannschaft souveräner Meister in der Kreisliga 7er/9er Staffel. Daher ist es für Husum eine hervorragende Saison geworden.

Entspricht der Tabellenplatz tatsächlich Euren Leistungen oder wäre Deiner Meinung ein besseres/schlechteres Abschneiden gerechtfertigt?
Wir sind definitiv da, wo wir hin wollten. Es war bis zum Schluss sehr spannend. In der Hinrunde haben wir leichtfertig einige Punkte liegen gelassen.

Gibt es einen Spieler oder eine generelle Entwicklung, den/die du loben würdest?
Einzelne Spieler möchte ich nicht loben, da es ein Mannschaftssport ist. Die Stürmer können nur Tore schießen, wenn sie die nötigen Bälle bekommen. Hinten können wir nur die 0 halten, wenn alle mit hinter den Ball arbeiten. Die spielerische Entwicklung macht mich sehr zufrieden. Es herrscht eine tolle Kameradschaft, was auch wichtig ist, um Erfolg zu haben.

Größte Überraschung der Liga?
SG Geest, haben uns zweimal besiegt.

Stoßen neue Spieler zum Kader dazu oder verlässt jemand das Team?
Die neuen Spieler stehen bei FuPa schon im Transfer Ticker. Nur Tim Meyer verlässt uns Richtung DGF Flensborg.

Ab wann geht die Vorbereitung los? Gibt es ein besonderes Higlight?
Am 28.6. fangen wir wieder an. Gegen den Heider SV ist immer was besonderes zu spielen, aber auch der SHFV-Pokal ist auch immer ein besonderer Anreiz für die Jungs.

Wie bewertest du die Ligareform in Schleswig-Holstein?
Sehr interessant, neue Spielstätten, andere Mannschaften. Für mich persönlich ist es ein besonderer Anreiz, wieder auf die Plätze im Kreis Steinburg zurückzukehren. Ich bin bei Itzehoe aufgewachsen. Wehmut kommt bei mir immer noch etwas auf.

Wie lauten die Ziele für die neue Saison?
Das Ziel ist ganz klar um die Meisterschaft mitspielen, aber das werden wir nur wieder, wie in der letzten Saison, über die mannschaftliche Geschlossenheit schaffen.

28.06.2017 Staffeleinteilung Spielklassen Herren 2017/18 SHFV

06.07.2017 Trainer Witt plant nächsten Schritt sh:z-Nordfriesland Sport
Verbandsliga-Vizemeister holt acht Neue und will die Kreisstadt langfristig zum Mittelpunkt des Fußballs in Nordfriesland machen
Husumer Erfolgsgarant: Hendrik Fleige (l.) erzielte 30 Saisontore. GIT

Husum (bjg) - 80 Punkte – und doch „nur“ Vizemeister in der Fußball-Verbandsliga Nord-West. Auch in nahezu allen Statistiken war die Husumer SV auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden – hinter Meister TSV Friedrichsberg. Dennoch sind die Husumer mit dem Erreichten zufrieden. „Die Saison hätte fast nicht besser laufen können. Wir haben mit diesem Ergebnis die Weichen gestellt, um unsere Entwicklung weiter voran zu treiben“, sagt Coach Dennis Witt.

Die Husumer SV war von vielen vor der Saison als der Top-Favorit für Titel und Aufstieg gehandelt worden. Die Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle an, auch wenn Vieles neu war: Mit Dennis Witt ein neuer, weitgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter und eine runderneuerte Mannschaft mit vielen talentierten Akteuren.

Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in Puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit der Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung. „Anfangs hatte ich schon etwas Respekt davor, was mich erwartet, weil ich wusste, dass der Fokus auf mich gerichtet sein würde. Es war aber von Anfang an eine Entwicklung zu sehen, so dass ich mehr und mehr in die Aufgabe hineingewachsen bin“, so Witt.

Nur der Anfang war etwas holprig. Vier sieglose Spiele im September riefen erste Kritiker auf den Plan. Witt: „Wir waren aber von unserem Weg überzeugt und sind ihn konsequent weiter gegangen. Sicher gab es zwischenzeitlich Selbstzweifel, aber diese haben wir in Selbstvertrauen verwandelt.“ Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der endgültige Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg beim Titel-Konkurrenten Schleswig 06. Und eine Woche darauf wurde der TSV Friedrichsberg im Friesenstadion mit 5:0 deklassiert. In den letzten 24 Saisonspielen gab es nur zwei Niederlagen. „2017 haben wir noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber der TSV hat sich die Meisterschaft einfach verdient“, stellt Witt klar.

In einer homogenen Husumer Truppe fällt es schwer, herausragende Spieler auszumachen. Auf jeden Fall hat Torjäger Hendrik Fleige in seinem ersten Männerjahr mit 30 Toren eine außergewöhnliche Entwicklung genommen. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor. Witt: „Ich bin stolz auf das Kollektiv. Jeder war sofort da, wenn er gebraucht wurde.“

Für die junge Husumer Mannschaft wäre der Sprung in die Flens-Oberliga trotz Vizemeisterschaft und Kreispokalsieg vielleicht noch früh gekommen, obwohl die Witt-Schützlinge im spielerisch-taktischen Bereich zum Besten gehörten, was die Verbandsliga Nord-West zu bieten hatte. Der Trainer möchte mit den Kreisstädtern nun den nächsten Schritt in der Entwicklung machen. Er freut sich auf talentierte und hungrige Neuzugänge (wir berichteten). Die werden den Konkurrenzkampf leben. So hofft man in Husum, auch in der Landesliga Schleswig eine gute Rolle spielen zu können. 

07.07.2017 Staffeleinteilung Landesliga Schleswig SHFV
10.07.2017 Neue Besen kehren beim Vizemeister gut NordSport
Sehr starke Bilanz: Husums junger Angreifer Hendrik Fleige traf 30 Mal ins gegnerische Tornetz. Foto: git

Husum (Björn Gutt) - Seit der Einführung der Drei-Punkte-Regel wäre man in der Bundesliga in knapp dreiviertel der Fälle mit 80 Punkten souverän Deutscher Meister geworden. Der Husumer SV reichte diese Ausbeute in der Verbandsliga Nord-West in der vergangenen Spielzeit nicht aus, um Meisterschaft und Aufstieg in die Flens-Oberliga Schleswig-Holstein zu realisieren. In nahezu allen Statistiken waren die Kreisstädter auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden, stets hinter dem in dieser Saison übermächtigen TSV Friedrichsberg, der eine makellose Runde hinlegte.
Am Ende fehlten den Husumern vier Punkte für den ganz großen Coup. "Die Saison hätte fast nicht besser laufen können", resümiert HSV-Coach Dennis Witt. Bei der Konkurrenz wurde die Husumer SV von vielen als der Top-Favorit auf Meisterschaft und Aufstieg gehandelt. Die Husumer Verantwortlichen um Macher Dieter Schleger nahmen die Favoritenrolle selbstbewusst an, auch wenn vor der Saison vieles neu war. Mit Dennis Witt kam ein im Herrenbereich weitestgehend unbekannter 25-jähriger Übungsleiter, und ein runderneuerte Mannschaft wurde zusammengestellte.
Trainer-Novize Witt hatte jedoch von Beginn an klare Vorstellungen in puncto Taktik und Spielsystem. Diese mit seinen Spielern und der gehobenen Husumer Erwartungshaltung zu vereinen, war die Herausforderung für den ursprünglichen Eiderstedter. "Ich muss zugeben, dass ich schon etwas Respekt davor hatte, was mich erwartet."
Trotz einiger Skepsis im Umfeld der Kreisstädter erlebte er mit seiner Mannschaft fast durchweg positive Momente. "Wir hatten stets ein Verhältnis auf Augenhöhe. Zudem haben die Jungs die Spannung immer hoch gehalten und überragend mitgezogen."
Dabei war der Anfang etwas holprig. Eine Heimniederlage am dritten Spieltag gegen Aufsteiger SG Geest 05 und einige nicht überzeugende Auftritte riefen die erste Kritiker auf den Plan. Vier sieglose Spiele im September verschärften die Situation. "Wir waren von unserem Weg überzeugt und sind daher konsequent weitergegangen." Nach zwei Kantersiegen in Harrislee (4:0) und gegen ETSV Weiche II (7:0) gelang der Befreiungsschlag mit dem 4:1-Auswärtssieg bei Konkurrent Schleswig 06. In der Woche darauf wurde zusätzlich der TSV Friedrichsberg deklassiert (5:0). In den letzten 24 Spielen gab es dann nur noch zwei Niederlagen in Tellingstedt (0:1) und beim Angstgegner SG Geest 05 (0:1) zu verzeichnen. "Im Jahr 2017 haben wir sogar noch drei Punkte auf Friedrichsberg aufgeholt, aber letztendlich haben sie sich die Meisterschaft nach einer überragenden Saison einfach verdient", stellt Dennis Witt fest.
Torjäger Hendrik Fleige entwickelte sich als Teil einer homogenen Mannschaft mit 30 Saisontoren außergewöhnlich gut. Ebenso sind Routinier Christian Herpel und Bosse Wullenweber aus der Abwehrreihe nicht wegzudenken. Im Mittelfeld gaben Henning Lorenzen und Daniel Hornburg Takt und Tempo vor und haben in nahezu jedem Spiel überzeugt. Dennis Witt, der neben der Vizemeisterschaft auch den Kreispokal holte, ist insgesamt froh, den Sprung ins kalte Wasser der "Husumer Au" gewagt zu haben: "Positive Erfahrungen haben schnell die anfängliche beiderseitige Skepsis besiegt."
Durch den Konkurrenzkampf im punktuell verstärkten Kader hofft man in Husum, auch in der neuen Spielklasse eine gute Rolle spielen zu können. Wenn die Entwicklung in der Kreisstadt so weiter verläuft und das Umfeld die neuerliche Ruhe bewahrt, wird die Husumer SV sicherlich auch in der neuen Landesliga zum Kreis der Spitzenmannschaften gehören.

01.08.2017 Mit großem Kader in die Landesliga sh:z-Nordfriesland Sport
Trainer Dennis Witt sieht die Husumer SV qualitativ und quantitativ gut aufgestellt / Ziel ist ein Platz im oberen Tabellendrittel
ZUVERSICHTLICH VOR DEM START: DIE HUSUMER SV MÖCHTE IN DER NEUEN LANDESLIGA SCHNELL FUSS FASSEN UND OBEN MITSPIELEN.PETERSEN

HUSUM (Björn Gutt) - Wenn am Sonntag die Husumer SV in die Fußball-Landesliga startet, hält der Spielplan gleich ein Derby bei Blau-Weiß Löwenstedt (14.30 Uhr) bereit. Damit starten die Kreisstädter in eine Saison, die ähnlich erfolgreich sein soll wie die vergangene Spielzeit, auch wenn eine Einschätzung aufgrund der neuen Spielklasse mit vielen unbekannten Gegnern vorab schwer fällt.

Trainer Dennis Witt konnte bereits zum ersten Training 26 Spieler begrüßen, was andeutet, welches Luxusproblem auf ihn zukommt. „Alle haben vom Start weg super mitgezogen, der Kampf um die Plätze hat sofort begonnen“, berichtet der junge Husumer Coach, was seine abschließende Kader-Nominierung zusätzlich erschweren wird. Für Witt war die Vorbereitung, gerade wegen der vielen Neuzugänge, auch eminent wichtig, um die Saison erfolgreich zu gestalten. „Ich habe im Training viel vorausgesetzt, weil wir die Entwicklung, die wir in meinem ersten Jahr begonnen haben, fortsetzen wollen.“

Die Vorbereitung der Husumer war neben den Trainingseinheiten geprägt von vielen Test- und Pokalspielen. „Die waren gut, um unsere Spielidee zu verinnerlichen. Zudem wollte ich möglichst viele Spieler auf möglichst vielen Positionen sehen, damit wir auf Situationen personell und taktisch reagieren können“, verrät Witt.

Den Kader haben die Husumer Verantwortlichen um „Macher“ Dieter Schleger sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe nochmals verstärkt. Dabei wurde bei den Neuzugängen darauf geachtet, junge Spieler aus der Region zu holen. Die meisten haben bereits die Jugendabteilung bei der HSV durchlaufen und sind damit keine Unbekannten. Marvin Matthiesen (21) und Finn Christiansen (23), die vom Ligarivalen Löwenstedt an die Au wechselten, waren trotz ihres jungen Alters absolute Leistungsträger in Verbandsliga und dürften damit auf Anhieb Kandidaten für die Stammformation sein. Auch Nils Möhlenbrock (Schleswig 06) verfügt über Verbandsliga-Erfahrung, verpasste aber urlaubsbedingt große Teile der Vorbereitung. Mit Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Marvin Hems (SG Eiderstedt) kommen talentierte Spieler dazu, die in der Kreisliga zu den überragenden Spielern zählten, sich aber noch an das Tempo in der Landesliga gewöhnen müssen. Gleiches gilt für Florian Plewka (eigene Zweite), der nach langer Verletzung noch einmal angreifen will. „Ich bin mit dem Kader vollauf zufrieden und sehe uns qualitativ und quantitativ sehr gut aufgestellt“, sagt Witt.

Die Husumer verfügen wieder über ein junges Team. Daher erwartet Witt von seinen etablierten Kräften und Führungsspielern, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. „Wir haben viele hochveranlagte Youngster im Team. Um erfolgreich zu sein, gehört aber auch die nötige Cleverness und Entschlossenheit im Spiel und Zweikampfverhalten dazu.“

Die Frage, ob aufgrund der vielen Spieler, die nicht alle zum Einsatz kommen können, Konfliktpotenzial bestehe, verneint der Coach. „Meine Aufgabe als Trainer ist es, die Mannschaft auf ein gewisses Niveau zu bringen und entsprechend aufzustellen. Aber ich werde alles dafür tun, dass sich jeder in seiner Rolle für das Team wohlfühlt.“

Spielerisch und taktisch wünscht sich Witt, dass seine Mannschaft an das erfolgreiche Vorjahr, insbesondere die überaus überzeugende Rückrunde, anknüpft. „Wir wollen weiter ein gepflegtes Aufbauspiel betreiben und am liebsten immer den Ball haben, um dominant auftreten zu können.“

Wie für die meisten seiner Trainerkollegen ist auch für den Husumer Coach die neue Liga eine kleine Wundertüte. Als Meisterschaftsfavoriten hat er neben den SH-Liga-Absteigern den Gettorfer SC ausgemacht. Für seine Husumer wünscht sich Witt in erster Linie, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt. „In der letzten Saison hat uns stark gemacht, dass wir auch nach Misserfolgen an unserem Konzept festgehalten haben.“ Tabellarisch hofft man in Husum, im oberen Drittel dabei zu sein.

Ob das gelingt, um vielleicht sogar um den Aufstieg mit zu kämpfen, wird auf die direkten Duelle mit den Hauptkonkurrenten ankommen.

01.08.2017 Husumer SV: Fehler auch als Chance begreifen www.fupa.net
Hoffnung auf das obere Tabellendrittel
Trainer Dennis Witt mit seinen Neuzugängen Marvin Matthiesen, Niklas Ludwig, Valentin Godt (obere Reihe von links); Roman Schmakov, Finn Christiansen, Marvin Hems (untere Reihe von links). Es fehlen: Nils Möhlenbrock, Florian Plewka. Foto: bjg

HUSUM (bjg) - Trainer Dennis Witt konnte beim ersten Training 26 Spieler begrüßen, was andeutet, welches Luxusproblem auf ihn in neuer Umgebung zukommt. „Alle haben vom Start weg super mit gezogen und der Kampf um die Plätze hat sofort begonnen“, meint der junge Husumer Coach. Den Kader haben die Husumer Verantwortlichen um „Macher“ Dieter Schleger sowohl in der Breite, als auch in der Tiefe nochmals verstärkt. 


Marvin Matthiesen (21) und Finn Christiansen (23), die beide vom Ligarivalen SV Blau-Weiß Löwenstedt an die Au gewechselt sind, waren trotz ihres jungen Alters absolute Leistungsträger in der Verbandsliga und dürften damit auf Anhieb Kandidaten für die Stammformation sein. Auch Nils Möhlenbrock (Schleswig 06) verfügt über Verbandsliga-Erfahrung, verpasste aber urlaubsbedingt große Teile der Vorbereitung.

Mit Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV) und Marvin Hems (SG Eiderstedt) komme junge und talentierte Spieler dazu, die in der Kreisliga und in ihren Mannschaft zu den überragenden Spielern zählten, sich aber sicherlich noch an das Tempo in der neuen Landesliga Schleswig gewöhnen müssen. Gleiches gilt für Florian Plewka (eigene Zweite), der nach einer langen verletzungsbedingten Leidenszeit in dieser Spielzeit noch einmal angreifen will.

Für seine Husumer wünscht sich Witt in erster Linie, dass sich die Mannschaft weiter entwickelt. „In der letzten Saison hat uns stark gemacht, dass wir auch nach Misserfolgen, wie in der Hinrunde, an unserem gemeinsamen Konzept festgehalten haben. Daher dürfen auch mal Fehler passieren, wenn man diese als Chance begreift, um stärker daraus hervorzugehen.“ Tabellarisch hofft man in Husum sich schnell in der neuen Spielklasse zu etablieren und im oberen Drittel zu landen.

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV Blau-Weiß Löwenstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser SV), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Florian Plewka (eigene Zweite).
Abgänge: Tim Meyer (DGF Flensburg), Ove Feddersen (TSV Rantrum).

Tor: Chris Bielinski, Florian Cornils.
Abwehr: Malte Clausen, Sascha Feller, Christian Herpel, Rene Hornburg, Florian Plewka, Luca Steen, Tobias Wetzel, Andre Witthohn, Bosse Wullenweber.
Mittelfeld: Finn Christiansen, Marvin Hems, Benjamin Gielow, Daniel Hornburg, Marc Koschenz, Henning Lorenzen, Nils Möhlenbrock, Christian Peters, Luca Sander, Roman Schmakov, Gianluca Siefert, Fabian Wobig.
Angriff: Cyriac Albertsen, Hendrik Fleige, Valentin Godt, Niklas Ludwig, Marvin Matthiesen.
Trainer: Dennis Witt.Co-Trainer: Christian Herpel.
03.08.2017 Husumer SV will ins obere Drittel www.fl-arena.de
Landesliga/Vorschau
Das Team der Husumer mit Cheftrainer Dennis Witt (mittlere Reihe, ganz rechts). (Foto: Husumer SV, Heike Klein)

Husum. Direkt nach dem letzten Spieltag ging es für Dennis Witt ab in den Urlaub. Mit seiner Freundin fuhr er unter anderem nach Leipzig, Dresden, Weimar und Erfurt - wandern und Sehenswürdigkeiten anschauen war angesagt in seinem dreiwöchigen Urlaub. Und auftanken. 

»Das war ein guter Ausgleich, einmal den Kopf freizubekommen. Mit Kreispokal und Englischen Wochen gehst du irgendwann auf dem Zahnfleisch und bist mit Fußball durch«, sagt Witt. Seit Ende Juni lässt der 25 Jahre junge Coach der Husumer SV inzwischen wieder den Ball rollen beim ambitionierten Landesligisten, den Witt in seiner allerersten Saison bei den Husumern in der Vorsaison auf Anhieb auf Platz zwei der Verbandsliga führte.

An den Druck gewöhnen

»Ich bin sehr zufrieden. Wir haben in der Hinrunde allerdings einige Punkte liegen gelassen. Das ist schade, weil wir das nicht mehr aufholen konnten. Aber der TSV Friedrichsberg ganz oben war enorm stark - ich kann damit gut leben«, sagt Dennis Witt im Rückblick. »Ich musste mich auch erst an den Druck gewöhnen. In Husum ist eine hohe Erwartungshaltung. Neue Ideen einbringen war nicht immer leicht. Aber ich fühle mich richtig wohl. Für mich war es der richtige Schritt, zur Husumer SV zu gehen«, sagt Witt. Nun werde man sehen, wie weit es in der neuen Saison 2017/2018 geht. »Wir wollen ins obere Tabellendrittel. Ich habe großen Respekt vor den Mannschaften von der Ostküste«, sagt Dennis Witt, der den Gettorfer SC, den TSV Kropp und den TSV Altenholz als »dicke Brocken« und auf den Plätzen ganz vorne sieht. 

Der Coach sagt weiter: »Ich will die Mannschaft weiterentwickeln, die Neuzugänge sind allesamt unter 23 Jahre alt. Es wäre vermessen zu sagen, dass wir ganz nach oben schielen.« Mittelfeldmann Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Finn Christiansen und Marvin Matthiesen (beide von BW Löwenstedt), Marvin Hems (Eiderstedt) oder Stürmer Valentin Goth aus Hattstedt sind einige derer, die helfen sollen, dass Team den nächsten Schritt nach vorn zu bringen.

»Alle sind heiß«

»Wir haben mehr Breite im Team. Alle kommen aus der Umgebung, alle sind heiß. Das wird ein Kampf um die Stammplätze«, prophezeit der Cheftrainer, der seine Schützlinge dreimal wöchentlich trainieren lässt. Los geht es für die Husumer SV am Sonntag, 6. August, um 14.30 Uhr mit einem Auswärtsspiel bei BW Löwenstedt. 

Marc Reese mr@fla.de

Zugänge: Marvin Matthiesen, Finn Christiansen (beide SV BW Löwenstedt), Nils Möhlenbrock (Schleswig 06), Niklas Ludwig, Valentin Godt (beide TSV Hattstedt), Roman Schmakov (Rödemisser Sportverein), Marvin Hems (SG Eiderstedt), Florian Plewka (eigene Zweite).

Abgänge: Ove Feddersen (TSV Rantrum), Tim Meyer (DGF Flensborg)

Kaderliste Husumer SV

Tor: Chris Belinski, Florian Cornils

Abwehr: Malte Clausen, Sascha Feller, Christian Herpel, Rene Hornburg, Florian Plewka, Luca Steen, Tobias Wetzel, Andre Witthohn, Bosse Wullenweber

Mittelfeld: Finn Christiansen, Marvin Hems, Benjamin Gielow, Daniel Hornburg, Marc Koschenz, Henning Lorenzen, Nils Möhlenbrock, Christian Peters, Luca Sander, Roman Schmakov, Gianluca Siefert, Fabian Wobig

Angriff : Cyriac Albertsen, Hendrik Fleige, Valentin Godt, Niklas Ludwig, Marvin Matthiesen

Trainer: Dennis Witt · Co-Trainer: Christian Herpel · Torwart-Trainer: Momme Reinhold

Physiotherapeut: Bernd Friedrichsen

Betreuerin: Karola Lass

Sportlicher Leiter: Dieter Schleger

Ligaobmann: Arne Strohscheer

26.10.2017 Torjäger auch mit dem Adler auf der Brust www.fupa.net
Fußball-Nationalmannschaft der Bundeswehr bestreitet ein Testspiel gegen den SV Meppen / Wir haben Mittelstürmer Florian Stahl ins Emsland begleitet
Hohe Sprünge beim Warm Up: Florian Stahl. Fotos: Klipp

„Wahrscheinlich ist das fußballerische Niveau in Schleswig-Holstein so hoch“, sagt Sven Steingräber und muss grinsen. Fußballer aus Schleswig-Holstein in der Fußball-Nationalmannschaft? Wo gibt’s denn so was? Bei der Bundeswehr, genauer gesagt bei der Bundeswehr-Nationalmannschaft, in deren Kader Bundestrainer Oberstabsfeldwebel Olaf Bahne mit Torwart Steingräber vom TSV Schilksee, Torjäger Florian Stahl vom Regionalligisten Eutin 08, Patrick Piesker vom TSV Travemünde, Christer Reiser vom TSV Klausdorf und Niklas Ludwig von der Husumer Sportvereinigung fünf Spieler aus dem nördlichsten Bundesland berufen hat.

Cheftrainer Olaf Bahne verfolgt das Spiel aufmerksam vom Spielfeldrand aus.Fotos: Klipp

Der Dienst in der Einheit geht vor. Der Fußball-Lehrgang in Rheine dauert zwar von Montag bis Donnerstag, aber Florian Stahl darf mit einem Tag Verspätung an- und am selben Tag auch wieder abreisen. Das bot eine sehr gute Gelegenheit, ihn auf seiner Tour zum Lehrgang zu begleiten und einen Tag mit den besten Fußballern der Bundeswehr zu verbringen. Als Abfahrtszeit haben wir 4.30 Uhr abgemacht. „Fünf Minuten vor der Zeit ist des Soldaten Pünktlichkeit“, lautet ein früher oft zitierter Spruch – den der 31-Jährige befolgt. Vor dem Morgengrauen geht es los. „Bis 9 Uhr muss ich in der Kaserne sein“, gibt Stahl vor. Wir sind um 7.30 Uhr rechtzeitig zum gemeinsamen Frühstück da: Brötchen, Marmelade, Wurst, Käse, Müsli und Kakao. „Ich bin kein Kaffeetrinker, aber der Tag sollte mit einem heißen Kakao beginnen, kalt geht auch, aber Kakao muss sein“, verrät der Hauptfeldwebel der Luftwaffe.
Das Training beginnt um 9.30 Uhr. Bei den Profis heißt das am Morgen vor einem Spiel „Anschwitzen“. Aufwärmen ohne Ball, dann mit Ball, dann 5 gegen 2, eine Ballberührung, direktes Spiel – die Jungen müssen in die Mitte – „Stahler“ ist der Routinier in der Runde. Als es ihn erwischt, drücken die Jungen richtig auf die Tube, hetzen den einzigen Stürmer im 20-köpfigen Aufgebot von links nach rechts, von rechts nach links. Stahl nimmt es gelassen hin, lacht mit, als er den Ball um Millimeter verpasst. Spaß im Dienst? Ist ausdrücklich erlaubt.Nach dem Training Duschen, und Zeit für ein Nickerchen. Ausruhen, seit dem Aufstehen sind fast acht Stunden vergangen. Um 11.30 Uhr folgt die Theorie, Videoanalyse des SV Meppen. „Marius Kleinsorge ist ein kleiner, schneller Stürmer, der immer nachsetzt“, fasst Bahne seine erste Personalie zusammen.

Der zweite Spieler, den er genauer analysiert, ist Nico Granatowski: „Der Name ist Programm, der schießt aus allen Rohren und hat ein richtiges Pfund.“ Natürlich hat der Cheftrainer auch Schwächen beim Drittligisten aus Meppen ausgemacht: „Wenn wir es schaffen, den Ball hinter ihre Abwehrkette zu spielen, bekommen sie Riesenprobleme.“ Diesen Rat konnte seine Mannschaft nur selten beherzigen, zu überlegen waren die Profis, die den Amateurfußballern die Grenzen aufzeigten – aber dazu später.Zu Mittag gibt es in der Kantine der Theodor-Blank-Kaserne Fisch, Fleisch oder vegetarische Kost – Fisch ist aber aus. Das ist kein großes Problem, die sportlichen Soldaten bevorzugen mehrheitlich den Braten. Am Tisch blüht der Flachs, die Männer nehmen sich gegenseitig auf die Schippe, ein Thema ist natürlich Florian Stahls Club, Eutin 08 ist Schlusslicht der Regionalliga. „Hoffentlich kommt ihr da unten raus“, sagt ein Mitspieler. „Stahli“, so heißt er hier, steht im Blickpunkt, er ist der erfahrenste Spieler in der Mannschaft, hat die meisten Länderspiele auf dem Buckel, war schon Torschützenkönig bei einer Militär-Europameisterschaft. „Ich bin hier das Urgestein“, stellt er sich vor. Er war auch schon Kapitän der Nationalmannschaft, „aber als Stürmer bist du weit weg vom Geschehen und vom Schiedsrichter“, so bestimmte Olaf Bahne einen neuen Mannschaftsführer.

Mit seinem Biss und seiner Erfahrung ist Florian Stahl kaum zu ersetzen. Nach Regenerationsschlaf und Busfahrt von Rheine nach Hemsen wird es ernst, das Freundschaftsspiel rückt näher, bei Dauerregen auf tiefem Boden. Auf der Anlage des SV Hemsen lassen sich gut 100 Zuschauer auch vom trüben Wetter nicht schrecken, die meisten sind Fans des SV Meppen, Weiß und Blau bestimmen die Kulisse. Auch gegen den Drittligisten zeigt der einzige Stürmer im Aufgebot seine Klasse, ein Tor und eine Vorlage stehen für Florian Stahl zu Buche – doch die Niederlage nervt ihn, 2:8. „Ich haben gehofft, hier ein besseres Ergebnis erzielen zu können“, sagt auch der Cheftrainer. Im Emsland fällt ein Auto mit OH-Kennzeichen auf. „Das ist ja ein Zufall, dass wir uns hier wieder sehen“, stellt ein stattlicher Mann mit einer Sporttasche in der Hand fest. Er gehört nicht zur Bundeswehrdelegation. „Ich bin doch der Schiedsrichter, der am Wochenende Eutin 08 gegen Blau-Weiß Rehden gepfiffen hat“, sagt Franz Bokop, der das Spiel zusammen mit seinen Assistenten Lukas Benen und Stefan Zielsdorf leitet. Das Trio ist eingespielt, kommuniziert – wie in höheren Ligen üblich – übers Headset miteinander. „Vorsicht, Rückpass“, spricht Zielsdorf ins Mikrofon. Doch es ist alles ok, der Meppener Torwart Jeroen Gies befördert den Ball mit einem genauen Pass aus der Gefahrenzone und leitet so einen Spielzug ein.

Das Spiel in Hemsen ist für die Bundeswehrmannschaft der Abschluss für das Jahr 2017. „Die Weltmeisterschaften in Baku 2013 und jetzt dieses Jahr die WM in Oman waren zwei absolute Highlights, die man nicht wieder vergisst“, berichtet Patrick Piesker. Olaf Bahne hat nach der WM im Sultanat Oman noch ein weiteres Ereignis im Blick. Beim Tag der Bundeswehr in Augustdorf interessierten sich die Besucher nicht nur für Technik und Ausrüstung der Truppe, auch der Fußball war ein Anziehungspunkt. Deutschland gegen England ist auch im Militärfußball ein Klassiker: „Gegen England macht es immer Spaß Fußball zu spielen. Wir haben ein hervorragendes Spiel gemacht, das wir 3:0 gewonnen haben.“ Für die Mannschaft eine hervorragende Gelegenheit, innerhalb der Bundeswehr und nach außen Imagepflege zu betreiben. „Der stellvertretende Inspekteur der Streitkräfte war als Repräsentant unter den Zuschauern, der höchste englische Militär in Deutschland war auch vor Ort“, betont Bahne. Christer Reiser lobt das hohe Niveau, das die Soldaten mit Fußballschuhen im Training und im Spiel zeigen: „Die Professionalität ist besser als im Verein. Die Qualität der einzelnen Spieler ist enorm, da merkt man einfach, dass hier die Creme de la Creme der Bundeswehr Fußball spielt.“

29.10.2017 Böker coacht ab Sommer die Husumer SV www.fl-arena.de
Verpflichtung
Torsten Böker steht künftig bei den Fußballern der Husumer SV an der Seitenlinie. (Archivfoto: Tim Riediger)

Flensburg/Husum (Marc Reese) - Fußball-Landesligist Husumer SV bekommt im Sommer einen neuen Cheftrainer. Wie Flensborg Avis erfuhr, wird der 37 Jahre alte Torsten Böker künftig mit Björn Fleige als Co-Trainer bei den Storm-Städtern an der Seitenlinie stehen. Das bestätigte der Sportliche Leiter der Husumer SV, Dieter Schleger, Flensborg Avis am Sonntag auf Anfrage.
Dennis Witt, der die Husumer seit anderthalb Jahren sehr erfolgreich coacht, wird das Traineramt aus beruflichen Gründen abgeben. Torsten Böker war bis zum 24. August noch Cheftrainer des Oberligisten SC Weiche Flensburg 08 II. Nach Unstimmigkeiten musste er gehen (wir berichteten exklusiv hier auf FL-ARENA.de). Die »Zweite« des SC holte Thomas Seeliger als Böker-Nachfolger und spielt weiterhin sehr erfolgreich Fußball. Torsten Böker war in den letzten Tagen und Wochen auch beim Landesligisten Schleswig 06 im Gespräch, wo der aktuelle Cheftrainer Benjamin »Tönni« Pohlmann (wie berichtet) spätestens zum Saisonende die Trainerbank verlassen will.  Zu einer Zusammenarbeit kam es jedoch nicht.  Böker zieht es nach Husum.

Mehr am Montag in der gedruckten Flensborg Avis.
30.10.2017 Schleger: »Die beiden passen zu uns« Flensborg Avis
Husumer SV
»Ein Fußballverrückter«, sagt Husums Macher Dieter Schleger über Torsten Böker (Foto), den er als ideale Lösung für die Witt-Nachfolge ansieht. (Archivfoto: Martina Metzger)

Husum. Ziemlich genau zwei Monate nach seinem Aus beim Oberligisten SC Weiche Flensburg 08 steht fest, wie es sportlich weitergeht für Fußball-Trainer Torsten Böker. Zur neuen Saison übernimmt der 37-Jährige - wie FL.Arena.de am Sonntag exklusiv berichtete - den aktuellen Landesliga-Dritten Husumer SV und bekommt Björn Fleige als Co-Trainer an seine Seite. »Das ist ideal für uns. Björn ist hier gut vernetzt und Torsten ist ein Fußballverrückter, die passen zu uns«, sagte der Sportliche Leiter der Husumer SV, Dieter Schleger, zu Flensborg Avis.

Erfolgstrainer Dennis Witt geht

Böker kommt, weil Dennis Witt geht. Der junge Noch-Cheftrainer, der die Storm-Städter in der Vorsaison auf Anhieb auf Platz zwei der Verbandsliga führte, habe Schleger und seinen Husumern bereits vor Wochen mitgeteilt, dass er aufgrund von beruflichen Veränderungen aufhören möchte, verriet der Sportliche Leiter. »Das ist für uns nicht leicht gewesen«, so Schleger, der sehr zufrieden ist mit der Arbeit von Dennis Witt. Und Böker? Der ist weiterhin heiß auf Fußball und immer wieder auf den lokalen Fußballplätzen anzutreffen.

Böker: »Es juckt wieder«

»Es juckt wieder«, sagt Böker, der sich sehr auf sein Engagement in Husum freut. »Das ist eine reizvolle Aufgabe. Eine tolle Mannschaft, tolles Stadion mit tollem Umfeld. Ich hatte sehr gute Gespräche mit Dieter Schleger«, sagt Torsten Böker im Gespräch mit unserer Redaktion. Zuletzt wurde Torsten Böker immer wieder auch mit Schleswig 06 (spielt wie die Husumer SV in der Landesliga) in Verbindung gebracht. Es hat nach Informationen von Flensborg Avis auch Gespräche gegeben. Zu einer Zusammenarbeit Böker/06 kommt es jedoch nicht. Böker zieht es stattdessen nach Nordfriesland.

02.11.2017 Witt zufrieden mit den Nachfolgern Nordfriesland Sport
Trainer der Husumer SV hört am Saisonende aus beruflichen Gründen auf / Torsten Böker und Björn Fleige übernehmen im Sommer 2018
TORSTEN BÖKER WAR VON 2013 BIS 2017 TRAINER BEI FLENSBURG 08 UND BEIM SC WEICHE FLENSBURG 08 II. STAUDT
DENNIS WITT.GUTT

Husum (Björn Gutt) - Im Rahmen des Spiels gegen den Gettorfer SC am vergangenen Sonnabend ließ Dieter Schleger, „Macher“ beim Fußball-Landesligisten Husumer SV, die Bombe platzen. Nachdem Dennis Witt bereits am Mittwoch seine Mannschaft informiert hatte, seinen Trainerposten am Saisonende zur Verfügung zu stellen, präsentierte Schleger einen Nachfolger. In der kommenden Saison wird Torsten Böker, der bis Ende August 2017 die Regionalliga-Reserve des SC Weiche Flensburg 08 betreut hatte, auf der Husumer Bank Platz nehmen. Zudem ist es den Husumer Verantwortlichen gelungen, mit Björn Fleige einen Co-Trainer zu gewinnen, der bei der HSV als Spieler Legenden-Status genießt und in der Jugendabteilung als Trainer beachtliche Erfolge feierte.

Die Ankündigung von Dennis Witt, nicht mehr Coach sein zu wollen, war für Außenstehende durchaus überraschend. Jedoch verschieben sich bei dem erst 25-Jährigen in der nächsten Zeit beruflich und privat die Prioritäten. Der hauptberufliche Physiotherapeut wird zukünftig zusätzlich eine Dozentenstelle wahrnehmen und plant zudem ein Eigenheim gemeinsam mit seiner Lebensgefährtin Gesche. Das geht wahrscheinlich mit einem Ortswechsel einher. „Wenn ich eine Mannschaft wie Husum betreue, dann geht das nur zu 100 Prozent – und das kann ich dann nicht mehr gewährleisten“, sagt er.

„Dass Dennis aufhören will, kam für uns im ersten Moment überraschend und war anfangs schon ein schwerer Schlag, weil wir mit ihm voll zufrieden sind und langfristig geplant hatten. Seine beruflichen und persönlichen Beweggründe sind jedoch überaus nachvollziehbar. Es zeigt seine Charakterstärke, dass er uns so rechtzeitig in Kenntnis gesetzt hat“, meinte Dieter Schleger, der nach der Kenntnis vom Rücktritt umgehend die Suche nach einem geeigneten Nachfolger aufnahm. Das war erfolgreich. Nach der aktiven Karriere mit Stationen beim FC Kilia Kiel, Schleswig 06, Flensburg 08, FC Angeln 02, VfR Schleswig, TSV Kropp und dem Eckernförder SV heuerte Torsten Böker 2013 als Co-Trainer bei Flensburg 08 an, 2014 übernahm er die erste Mannschaft, die nach der Fusion mit dem ETSV Weiche als SC Weiche Flensburg 08 II in der Oberliga spielt.

Wegen unterschiedlicher Auffassungen über die sportliche Perspektive der Regionalliga-Reserve-Mannschaft kam es Ende August 2017 zur Trennung. Der B-Lizenz-Inhaber gilt als Kenner der schleswig-holsteinischen Fußball-Szene und hatte bei der Wahl zum Trainer des Jahres im nördlichsten Bundesland Rang sechs belegt. Dieter Schleger ist glücklich über die Zusage des 38-Jährigen, der dem Vernehmen nach schon beim Husumer Liga-Rivalen Schleswig zugesagt hatte: „Torsten Böker und Björn Fleige sind super vernetzt und haben bewiesen, dass sie Mannschaften weiter entwickeln und nach vorne bringen können. Ich denke, dass für beide Seiten durchaus eine Perspektive vorhanden ist.“

Die Zeit bis zum Saisonende wollen die Husumer in ihrer „alten“ Besetzung noch für den maximalen sportlichen Erfolg nutzen. „Torsten schätze ich sehr und weiß, welche hohe Kompetenz er aufweist. Björn hat gerade im Verein ein extrem hohes Ansehen. Ich bin von meinen Nachfolgern begeistert. Mein Ziel ist es jetzt, den beiden eine starke Mannschaft zu übergeben“, sagt der scheidende Witt. Über seine künftigen sportlichen Pläne hat er sich noch keine konkreten Gedanken gemacht. „Ich kann nicht ohne Fußball und werde dem Sport sicherlich in irgendeiner Form verbunden bleiben. Wie das dann konkret aussieht, wird die Zeit zeigen.“

13.11.2017 Hinrunden-Fazit: Das sind die Top-Torjäger der Region www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Der absolute Bestwert kommt mit 28 Toren vom MTSV Hohenwestedt.
In unserer Galerie findet ihr die 13 größten Keeper-Alpträume von Ober- bis Kreisliga © hfr

Schleswig-Holstein (Sandrine Käthner · 16:50 Uhr) Es sind nur noch wenige Spieltage zu absolvieren, bis es für die Fußballer aus der Region in die wohlverdiente Winterpause geht. Grund genug, einmal ein kleines Hinrunden-Fazit zu ziehen. Wer sind die erfolgreichsten Torschützen in Kiel und Umgebung? Wir haben uns für euch von der Ober- bis zur Kreisliga umgesehen und euch eine kleine Bildergalerie zusammengestellt. So viel sei gesagt: Alle 13 Schützen zusammen kommen auf 266 Treffer.

Wer sind die erfolgreichsten Torschützen in Kiel und Umgebung?

OBERLIGA – Seit Jahren ist er ein absoluter Erfolgsgarant für den NTSV Strand 08: Marco Pajonk (li.). Und auch in dieser Saison ist er mit 18 Treffern bisher bester Torschütze der Liga. © Jan-Phillip Wottge
LANDESLIGA SCHLESWIG – Den unangefochtenen Spitzenwert seiner Liga liefert mit 21 Treffern aktuell Lars Horstinger vom TSV Kropp. © TSV Kropp
Hendrik Fleige vom Husumer SV traf bereits 15 Mal in dieser Saison und ist damit hinter Horstinger zweitbester Torschütze in seiner Liga. © Brigitte Petersen
VERBANDSLIGA OST – Kein Wunder, dass die SpVg Eidertal Molfsee an der Tabellenspitze steht: Nicht nur Louis Schütt (blaues Trikot), der mit 25 Toren die Torjägerliste anführt, lässt die SpVg regelmäßig jubeln... © Gusner
...auch er gehört zur Eidertaler Torfabrik: Marvin Blümke erzielte bisher 18 Treffer. © Gusner
Florian Schumacher von Eutin 08 II ist mit 17 Treffern der drittbeste Torschütze hinter dem Eidertaler Duo. © Gusner
VERBANDSLIGA WEST – Nicht nur in seiner Liga ist er der erfolgreichste Torschütze. Mit 28 Treffern gibt es in unserer kompletten Auflistung keinen erfolgreicheren Torschützen, als Thies Kochanski (li.) vom MTSV Hohenwestedt. © Weber
Auch Routinier Marinko Ruzic (l.) weist einen Spitzenwert auf: Er traf in der laufenden Saison gleich 24 Mal für den PSV Neumünster II. © Haase
KREISLIGA MITTE-Ost – Der VfR Laboe grüßt von der Tabellenspitze. Großen Anteil daran hat Top-Torjäger Jan-Patrick Wemmer, der 22 Treffer für seinen VfR markierte.
Zweitbester Torschütze der Kreisliga Mitte ist Christopher Wurr (re.) vom VfB Kiel mit 17 Treffern. © Paar
KREISLIGA NORD-OST – Er ist das Maß aller Dinge, was die Tore betrifft: Tim Kluck von Vineta Audorf hat bereits 24 Treffer auf dem Tore-Konto. © Molter
Der 19-jährige Moritz Gersteuer hat mit 17 Treffern in dieser Saison einen großen Anteil an der Spitzenreiter-Position seines TuS Rotenhof in der Kreisliga Nord-Ost. © Mahnkopf
KREISLIGA OST – Er ist die unangefochtene Nummer Eins der Torjäger in seiner Liga: Sascha Meyer von der SG Sarau/Bosau traf bereits 20 Mal für den Tabellenführer. © TSV Sarau

Die derzeitige Staffeleinteilung für die Landesligen Schleswig-Holstein. Quelle: Kieler Nachrichten

Ger FreislerSpielplan 2017/18 - LandesLiga Schleswig
Staffelleiter: Gerd Freisler · Brachenfelderstr. 84c · 24536 Neumünster · Tel.: 04321 / 21464 · Mobil: 01511 / 7051684 · E-Mail: g.freisler@shfv-kiel.de
KP 02..07.17 TSV Amrum Husumer SV 0:4
02.07.17 TSV Amrum - Husumer SV 0:4 (0:1)

Start in die neue Fußball-Saison am 7. Juli mit Kreispokal und Kreiscup

TSV Stedesand freut sich auf den SV Frisia 03 Risum-Lindholm +++ Löwenstedt mit Freilos

Die Fußballer in Nordfriesland starten bereits am zweiten Juli-Wochenende in die neue Saison. Dann finden die ersten Runden im Kreispokal und im Kreiscup statt. Pokalverteidiger Husumer SV steht dabei vor einer strapaziösen Auswärtstour. Das Team von Trainer Dennis Witt muss beim TSV Amrum antreten, der nur im Pokalwettbewerb startet, am Punktspielbetrieb aber nicht teilnimmt.
Ein „Traumlos“ erwischte der TSV Stedesand. Er bekam den Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm zugelost. Die Gäste sind froh über dieses Los. Stedesand liegt gerade einmal fünf Autominuten von Lindholm entfernt, zudem ist die Aufgabe beim Tabellenneunten der Kreisklasse A lösbar. Vor dem Einzug in die zweite Runde steht auch Landesligist TSV Rantrum beim Kreisligisten TSV Goldebek. Die hat Blau-Weiß Löwenstedt dank eines Freiloses bereits erreicht.
Kreispokal, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Goldebek – TSV Rantrum, Team Sylt – SV Dörpum, TSV Amrum – Husumer SV, TSV Stedesand – SV Frisia 03 Risum-Lindholm, FSV Wyk – TSV Hattstedt, TSV Süderlügum – RW Niebüll, TSV Drelsdorf – SG Leck-Achtrup-Ladelnud, SV Schobüll – SG Wiedingharde-Emmelsbüll, SG Langenhorn/Enge – SG Eiderstedt, TSV Viöl – SG Oldenswort-Witzwort. Freilose: BW Löwenstedt, SZ Arlewatt, SC Norddörfer, SG Mitte NF, TSV St. Peter-Ording und Rödemisser SV.
Kreiscup, 1. Runde (7.-9. Juli): TSV Rantrum III – SZ Arlewatt II, TSV Rantrum IV – TSV Drelsdorf II, SV Dörpum II – SG Langenhorn/Enge II, Rödemisser SV – BW Löwenstedt III, TSV Viöl II – TSV Goldebek II, TSV Süderlügum II – TSV Hattstedt II, SG Langenhorn/Enge III – SV Frisia 03 II, FSV Wyk II – TSV Rantrum II. Freilose: Löwenstedt II, Stedesand II, SG Mitte NF II, SG Eiderstedt II, SV Frisia 03 III, Niebüll II, Husumer SV II; Leck-Achtrup-Ladelund II.

27.06.17 · 19:00 Uhr ·sh:z | www.fupa.net

 

Test 05.07.17 Husumer SV Heider SV (OL) 0:4
05.07.17 Husumer SV - Heider SV 0:4 (0:0)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Test 06.07.17 SG Oldenswort/Witzwort (VL) Husumer SV 2:5
06.07.17 SG Oldenwort/Witzwort - Husumer SV 2:5 (1:2)

Fußball-Testspiele

Sieg und Niederlage für die Husumer SV

HUSUM Fußball-Landesligist Husumer SV hat nach einer ersten intensiven Vorbereitungswoche die ersten Testspiele bestritten. Gegen den klassenhöheren Heider SV gab es eine 0:4-Niederlage, beim Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort gewannen die Husumer 5:2.

Im Spiel gegen den Oberligisten Heide hatten die Gastgeber bei einem Kopfball von Christian Peters die erste Chance. Dann kamen aber die Dithmarscher besser in die Partie, weil das Husumer Passspiel an Präzision verlor. Tore fielen erst nach der Pause. Das 0:1 war umstritten, denn weder Heides Torschütze Yannic Peters noch die Husumer Defensive hatten den Kopfball hinter der Linie gesehen. Husum verpasste durch Fabian Wobig und Florian Plewka Gelegenheiten zum Ausgleich. Der klare Heider Sieg kam erst in den letzten vier Minuten zustande, als dem bis dahin gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils gleich drei grobe Schnitzer unterliefen, die zu den Gegentreffern von Valentin Stinzel, Jonah Gieseler und Alex Hardock führten.

In Oldenswort tat sich die junge HSV-Mannschaft anfangs schwer und geriet mit 0:1 durch einen Kopfball des Ex-Husumer Tim Ruland (19.) in Rückstand. Noch vor der Pause drehten Marvin Hems (25.) und Christian Peters (43.) die Partie zum 2:1 für die Gäste, danach trafen noch Cyriac Albertsen (49./54) und Niklas Ludwig (80.) für Husum. Jan-Niklas Holste (67.) erzielte das zweite Tor für Oldenswort. 

12.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

 

LP-AF 08.07.17 Preetzer TSV Husumer SV 2:4 nV
08.07.17 LandesPokal Achtelfinale: Preetzer SV - Husumer SV 2:4 (2:1) nV
Pokalfight: Der Preetzer Jan Krause (re.) und Husums André Witthorn kämpfen um jeden Millimeter Rasen. © jpw

Preetzer TSV vergibt das 3:0 und scheidet aus

Große Chance vertan! Der PTSV verspielte gegen den HSV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Die Möller-Elf begann zielstrebig. Christopher Boldt (2.) und Jan Krause (3.) gaben erste Warnschüsse ab, ehe Boldt nach feinem Maaß-Pass Husums Torhüter Momme Reinhold umkurvte und zum 1:0 einschob. Nur fünf Minuten stoppte HSV-Verteidiger Marvin Matthiesen den Preetzer Menrik Maaß elfmeterwürdig. Den fälligen Strafstoß verwandelte Nils Kretschmer sicher zur schnellen 2:0-Führung. Die Vorentscheidung verpasste Krause, als er mit seinem energischen Sololauf Christian Herpel und HSV-Keeper Reinhold düpierte, den Ball jedoch über das Tor setzte. „Machen wir das 3:0, sind wir durch“, sagte PTSV-Kapitän Thorge Beuck später. Die Strafe folgte postwendend, als Christian Peters für die Gäste nach einem Eckball auf 1:2 verkürzte (39.). Die zweite Hälfte gehörte den Nordfriesen, die durch Hendrik Fleige ausglichen (56.). Die Verlängerung sollte die Entscheidung bringen. Beide Teams mussten nun der Hitze Tribut zollen. Zusätzlich wurde das letzte Risiko gescheut. Ein Ballverlust im PTSV-Spielaufbau offerierte den Gästen den vorentscheidenden Konter, den Peters mit einem Kopfball zum 2:3 (100.) abschloss. „Dieses Spiel wird uns weiterbringen. Über das Ergebnis können wir uns ärgern, über unsere Leistung nicht“, bilanzierte PTSV-Coach Andreas Möller, der noch Terrence Dorrings Eigentor zum 2:4 (117.) notieren musste

Preetzer TSV – Husum 2:4 n. V.

Preetzer TSV: Beuck – Busse (50. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (106. Kisogo), Kretschmer (56. Prost), Kolbe – Boldt, Krause.Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Sander (76. Godt), Lorenzen, Christiansen, Koschenz (46. Hems) – Fleige, Peters.

Schiedsrichter: Hahn (TSV Altenholz) – Tore: 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15./FE), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (56.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117./Eigentor) – Gelb-Rote Karte: Lorenzen (119./Handspiel) – Zuschauer: 100.

10.07.17 · 15:55 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de
TRAF DOPPELT FÜR HUSUM: CHRISTIAN PETERS (RECHTS), HIER IM DUELL MIT DEM PREETZER JESSE SCHLÜTER.STARK

Husums Fußballer hoffen jetzt auf Eutin 08

PREETZ Mit einem hart erkämpften 4:2 nach Verlängerung im Achtelfinale des Fußball-Landespokals beim Preetzer TSV hat sich die Husumer SV am kommenden Sonnabend (15 Uhr) ein „Bonusspiel“ im Friesenstadion beschert. Der Gegner wird dann entweder Neu-Oberligist Inter Türkspor Kiel oder gar Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 sein. Diese beiden Teams spielen am Mittwoch.

Trainer Dennis Witt war erleichtert und attestierte seiner Mannschaft eine insgesamt gute Leistung. „Wir haben echte Nehmerqualitäten gezeigt und sind nach der schwachen Anfangsphase gut zurück gekommen. Als es in die Verlängerung ging, hatte ich ein gutes Gefühl, dass wir uns durchsetzen würden. Nun haben wir ein Heimspiel, eventuell gegen einen Regionalligisten. Das wäre für die Fans, die uns in der letzten Saison super unterstützt haben, nochmal ein verdientes Highlight.“

Zunächst schienen die Nordfriesen gar nicht auf dem Platz zu sein. Nach einer Kette von Fehlern in der HSV-Defensive mit abschließendem Luftloch von Marvin Matthiesen, tauchte der agile Christopher Boldt alleine vor Momme Reinhold auf, umkurvte diesen und schob zum 1:0 ein (11.). Nur kurze Zeit gab es Strafstoß für den PTSV. Bei der Entstehung war wieder Matthiesen, der in der Folge seine Fehler mehrfach wieder wett machte, beteiligt, als er bei einem Zweikampf zunächst den Ball und dann den Gegner traf, der daraufhin schreiend zu Boden ging, so dass der Unparteiische auf Foulelfmeter entschied. Nils Kretschmer verwandelte sicher zum 2:0 (15.). Dieser Gegentreffer hatte die Gäste wachgerüttelt, sie hatten allerdings Glück, als Boldt frei über das leere Tor schoss (35.).

Der Anschlusstreffer gelang dem starken Christian Peters, der eine Ecke von Henning Lorenzen verwertete (39.). Auch in der zweiten Hälfte blieb die HSV dominant und kam nach einer Stunde zum verdienten Ausgleich. Ein Freistoß aus dem Halbfeld wurde nicht konsequent genug geklärt, so dass der eingewechselte Youngster Marvin Hems Fleige bediente und dieser zum 2:2 einschob (60.).

In der Verlängerung holten die Gäste zum „Lucky Punch“ aus. Tobias Wetzel flankte präzise in die Mitte, wo Peters per Kopf zur Stelle war und das 2:3 markierte (100). Den Platz zum Kontern nutzten die beiden eingewechselten Ex-Hattstedter Valentin Godt, der Niklas Ludwig bediente und dieser Terrence Dorring zum Eigentor zwang (117.). 

Preetzer TSV: Beuck – Schlüter, Brand, Busse (51. Ginossa), Doring – Petersen, Kolbe, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (60. Prost) – Boldt, Krause.

Husumer SV: Reinhold – Witthohn, Matthiesen, C. Herpel, Wetzel – Lorenzen – Koschenz (56. Hems), Christiansen, Sander (76. Godt), Peters – Fleige (91. Ludwig).

Schiedsrichter: Hahn (Altenholz).

Tore: 1:0 Christopher Boldt (11.), 2:0 Nils Kretschmer (15.), 2:1 Christian Peters (39.), 2:2 Hendrik Fleige (60.), 2:3 Christian Peters (100.), 2:4 Terrence Dailly Dorring (117., Eigentor).

Besondere Vorkommnisse: Gelb-Rot Henning Lorenzen (Husum/120., wiederholtes absichtliches Handspiel).

Zuschauer: 100.

Beste Spieler: Thorge Beuck, Christopher Boldt – Christian Peters, Hendrik Fleige

10.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV ringt den Preetzer TSV verdient nieder

Sinnbildlich: Der Preetzer Jesse Schlüter kommt gegen Husums Doppeltorschützen Christian Peters (rechts) einen Schritt zu spät. Foto: Stark
2:0-Führung reicht dem Preetzer TSV nicht / Husumer SV siegt nach Verlängerung

16 Tage lagen für den Preetzer TSV zwischen dem letzten Pflichtspiel der vergangenen Saison, in dem er den Verbandsligaverbleib realisierte, und dem ersten Pflichttermin der frisch angebrochenen Spielzeit. Das Team von Trainer Andreas Möller startete euphorisch, lag nach einer Viertelstunde 2:0 in Front, baute dann aber zusehends ab, um am Ende dem Landesligisten von der Westküste verdientermaßen den Vortritt ins Viertelfinale des Landespokals überlassen zu müssen.

Die laut Husums Coach Dennis Witt „verschlafenen“ ersten 15 Minuten nutzte der Gastgeber kalt aus und ging durch Treffer von Christopher Boldt (10.) und Neuzugang Nils Kretschmer, der Momme Reinhold vom Punkt verlud (15.), in Front. Doch nach dem Blitzstart überließen die Hausherren den Nordfriesen den Taktstock und kassierten durch Christian Peters nach einem Eckstoß den Anschlusstreffer (39.). 

Auch nach der Pause blieben die Gäste das konstruktivere Team und glichen aus: Der eingewechselte Marvin Hems spitzelte die Kugel im Gewühl zu Angreifer Hendrik Fleige, der sie aus kurzer Distanz über die Linie brachte (59.). 

In der Folgezeit war die Sportvereinigung der Entscheidung näher als die Plöner, doch die letzte Präzision fehlte zumeist, so dass sich Preetz in die Verlängerung rettete, dann seinem Schicksal jedoch nicht mehr entrinnen konnte und in Minute 100 den Rückstand kassierte.

Menrik Torben Maaß vertändelte die Kugel gegen Finn Christiansen, der links Tobias Wetzel mitnahm, dessen Flanke Peters im Zentrum per Kopf verwertete. Der TSV stemmte sich gegen das Aus, musste aber durch ein unglückliches Eigentor von Terrence Dorring den K.o. hinnehmen (117.).

„Wir wollten nach sechsjähriger Abstinenz im Landespokal unbedingt die zweite Runde erreichen“, deutete der zufriedene Witt auf die große Motivation in seinen Reihen hin. „Wir mussten uns einem technisch starken Gegner geschlagen geben“, räumte Möller ein, dass das Ausscheiden verdient war, trauerte aber einer großen Chance hinterher: „Wenn wir das 3:0 machen, als Krause schon den Torwart ausgespielt hat, dann aber in Rücklage gerät und den Ball drüber setzt (35., d. Red.), ist das vielleicht der Todesstoß.“ 

Preetzer TSV:
 Beuck – Busse (51. Ginosa), Brand, Schlüter, Dorring – Petersen, Maaß (105. Kisogo), Kretschmer (59. Prost), Kolbe – Krause, Boldt.

Husumer SV:
 Reinhold – Witthohn, Matthiesen, Herpel, Wetzel – Christiansen – Sander (76. Godt), Peters, Lorenzen, Koschenz (55. Hems) – Fleige (91. Ludwig).

SR:
 Hahn (Altenholz).
Zuschauer:
 100.
Tore:
 1:0 Boldt (10.), 2:0 Kretschmer (15., Foulelfmeter), 2:1 Peters (39.), 2:2 Fleige (59.), 2:3 Peters (100.), 2:4 Dorring (117., Eigentor). 
Gelb-Rote Karte:
 Lorenzen (120., wdh. abs. Handspiel).
09.07.17 · 16:50 Uhr · wti | www.fupa.net
Die frühe Führung: Der Preetzer Christopher Boldt (links) lässt den Husumern André Witthorn (Mitte) und Keeper Momme Reinhold (rechts) keine Abwehrchance, © Wottge

Preetzer TSV verspielt 2:0 Führung

Husumer SV gewinnt in der Verlängerung
Chance vertan! Der Verbandsligist Preetzer TSV verspielte gegen den Husumer SV eine 2:0-Führung und musste sich schlussendlich nach 120 Pokalminuten geschlagen geben. Christopher Boldt (10.) und Nils Kretschmer (15./Foulelfmeter) hatten die Schusterstädter vor 100 Zuschauern mit 2:0 in Führung geschossen. Anschließend verpasste der PTSV jedoch die Vorentscheidung, so dass der Landesligist durch Christian Peters (39.) und Hendrik Fleige (56.) ausglich. Die Verlängerung musste entscheiden. In der Overtime erwiesen sich die Gäste abgeklärter. Erneut Peters (100.) und ein Eigentor von Terrence Dorring ließen die Westküstenkicker jubeln. Der HSV erwartet im Viertelfinale entweder Inter Türkspor Kiel oder Eutin 08. "Dieses Spiel wird uns in unserer Entwicklung weiter bringen", resümierte PTSV-Coach Andreas Möller.
09.07.17 · 08:38 Uhr · Jan-Philipp Wottge · Kieler Nachrichten | www.sportbuzzer.de

Husumer SV siegt nach 0:2 gegen Preetzer TSV

SHFV-Pokal: Nordfriesischer Landesligist steht nach 4:2 im Viertelfinale
So wie der TSV Travemünde gab auch der Preetzer TSV eine 2:0-Führung noch aus der Hand. Nach einem 2:2 in der regulären Spielzeit, entschied die Husumer SV das Achtelfinale im Landespokal am Ende mit 4:2 nach Verlängerung für sich. 

Der PTSV erwischte einen perfekten Start. Gegen die favorisierten Husumer hatten Christopher Boldt und Nils Kretschmar ihre Farben bereits nach 15 Minuten mit 2:0 in Front gebracht. Noch vor der Pause gelang jedoch Christian Peters der wichtige Anschlusstreffer aus Sicht der Gäste. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause.

In der 60. Minute hatte die HSV das Ergebnis schließlich ausgeglichen. Hendrik Fleige zeichnete sich verantwortlich für das 2:2 - und die Partie musste in der Verlängerung entschieden werden. Christian Peters drehte das Spiel mit seinem Treffer zum 2:3 in der 100. Spielminute. 

Ein Eigentor in der 117. Minute von Terrence Dorring brachte letztlich die endgültige Entscheidung und die Husumer damit ins Viertelfinale, wo es voraussichtlich am 15. Juli gegen den Sieger der Partie Inter Türkspor und Eutin 08 geht.
09.07.17 · 10:35 Uhr · dru | www.fupa.net

LOTTO-Pokal: Spannende Spiele in der 1. Runde

Holstein Kiel kann den Pokal als Zweitligist nicht mehr verteidigen

Der Pokaltriumph der Kieler Störche am 25. Mai als krönender Abschluss einer beeindruckenen Aufstiegssaison war der vorerste letzte Auftritt im LOTTO-Pokal. Als Zweitligist ist Holstein Kiel zukünftig direkt qualifiziert und im Landespokal nicht mehr teilnahmeberechtigt. So gibt es im Rennen um den Titel in der kommenden Saison einen großen Favoriten weniger. Umso gespannter darf man auf die neue Pokalsaison blicken. Im Uwe Seeler Fußball Park wurden am vergangenen Pfingstmontag während des Final Four im FLENS CUP "Meister der Meister" die Achtel- und Viertelfinalbegegnungen ausgelost.

Als Favoriten zählen in dieser Saison die beiden Spitzenteams der Regionalliga Nord. Für Vizemeister ETSV Weiche Flensburg ist es zudem die Premiere unter dem neuen Vereinsnamen. Nach der Fusion mit Flensburg 08 bestreitet man als SC Weiche Flensburg 08 das erste Pflichtspiel im LOTTO-Pokal gegen den Gewinner des Vorrundenspiels zwischen dem TSV Travemünde und Regionalliga-Absteiger SV Eichede. Der zweite Favorit im Wettbewerb VfB Lübeck gastiert in Runde 1 zunächst beim Kreispokalsieger aus Rendsburg-Eckernförde TuS Jevenstedt. Der dritte Regionalligist im Bunde Eutin 08 bekommt es im Achtelfinale mit dem Kieler Kreispokalsieger und Oberliga-Aufsteiger Inter Türkspor Kiel zu tun.

Das letzte Ticket für den LOTTO-Pokal sicherte sich der TSV Lägerdorf durch den Finaleinzug im FLENS CUP, da der SV Eichede bereits für den Pokal qualifiziert ist. Durch die Fusion der Kreisfußballverbände Steinburg und Dithmarschen zum KFV Westküste kommt es für den TSV Lägerdorf direkt zum Kreisduell gegen den Heider SV. Ein weiteres Flens-Oberliga-Duell im Achtelfinale gibt es zwischen dem PSV Neumünster und dem SV Todesfelde. Zudem empfängt Landesligist SV Grün-Weiß Siebenbäumen den TSB Flensburg und Landesligist SV Preußen Reinfeld gastiert beim VfR Horst. Komplettiert wird das Achtelfinale mit der Begegnung zwichen dem Preetzer TSV und der Husumer SV.

Im Viertelfinale kann es dann bereits zu einem gefühlten Endspiel kommen, denn bereits in der Runde der letzten Acht könnten der VfB Lübeck und der SC Weiche Flensburg 08 aufeinander treffen. Eutin 08 bekäme es bei einem Erstrundenerfolg gegen Flens-Oberliga-Aufsteiger Inter Türkspor Kiel im Viertelfinale mit dem Gewinner der Partie Preetzer TSV-Husumer SV zu tun. Die beiden weiteren Viertelfinalbegegnungen bestreiteten Ober- und Landesligisten, die sich bereits heute Hoffnungen auf eine Pokalsensation machen dürfen.

06.06.17 | SHFV
KP-AF 12.07.17 SV Schobüll Husumer SV 1:5
12.07.17 KreisPokal Achtelfinale: SV Schobüll - Husumer SV 1:5 (1:2)
SG-TORWART PATRICK HANISCH STRECKT SICH VERGEBLICH: DER SCHUSS DES RÖDEMISSERS AHMED MAHMOUD ZUM ZWISCHENZEITLICHEN 1:1 IST NICHT ZU HALTEN.KLEIN

Kreispokal: BW Löwenstedt scheitert beim SZ Arlewatt

HUSUM Für eine faustdicke Überraschung hat das SZ Arlewatt im Achtelfinale des Fußball-Kreispokals gesorgt. Mit dem 3:2 gegen den Landesligisten BW Löwenstedt verdarb der Kreisligist dem neuen Löwen-Coach Gunnar Clausen sein Pflichtspiel-Debüt. Die zweite Überraschung lieferte der FSV Wyk-Föhr mit dem 1:0 über die SG Leck-Achtrup-Ladelund.

SZ Arlewatt – BW Löwenstedt 3:2 (2:0) Der Gastgeber stand tief und setzte auf Konter. Das klappte: Ein Doppelpack von Melf Christiansen (15., 18.) sorgte für eine komfortable 2:0-Pausenführung, weil die Gäste Chancen durch Jannik Reichenberg und Torge Brodersen liegen ließen. Nach dem Wechsel agierten die Löwen zielstrebiger, was mit dem Anschlusstreffer von Mirko Sachwitz belohnt wurde (56.). Als Jannik Reichenberg ausglich, drohte die Partie zu kippen. Doch kurz vor Schluss traf Peter Markus Hansen zum umjubelten Siegtreffer(89.).

Rödemis – Oldenswort/ Witzwort 1:2 (0:0) Das war ein hartes Stück Arbeit für den Verbandsligisten. Rödemis gestaltete die Partie ausgeglichen und beschäftigte die SG über die gesamte Spielzeit. In der ersten Halbzeit neutralisierten sich beide Mannschaften im Mittelfeld. Das änderte sich nach der Pause, als sich der SGer Torge Kühn mit zwei Foulspielen innerhalb von fünf Minuten die gelb-rote Karte abholte (54.). Dennoch gingen die Gäste durch einen Freistoß von Daniel Dau in Führung (60.). Nachdem der starke Lennardt Thomsen im ersten Versuch noch gescheitert war (66.), bediente er wenig später Ahmed Mahmoud mustergültig, so dass dieser zum 1:1 einschießen konnte (72.). Die neuerliche Gäste-Führung besorgte Neuzugang Maurice Reiners, der an der Strafraumgrenze einen Gegenspieler auswackelte und traf. Da die letzte RSV-Chance durch Thomsen (90.+1) nichts einbrachte, war der SG-Sieg perfekt.

SV Schobüll – Husumer SV 1:5 (1:2) Der Favorit aus Husum tat sich lange Zeit schwer beim aufopferungsvoll kämpfenden SV Schobüll. Das Spiel begann mit einem Schock für den Landesligisten, Malte Nymand schoss die Kugel aus 25 Metern zur frühen SV-Führung in den Winkel (4.). Die Kreisstädter kamen danach besser in die Partie und durch einen Freistoß von Christian Herpel zum Ausgleich (21.). Als es kurz darauf endlich einmal schnell ging, nutzte Niklas Ludwig einen Querschläger zum 1:2 (24.). Erst nach Pause schienen die Gäste die Handbremse vollends gelöst zu haben. Sascha Feller sorgte mit einem Fernschuss für die Vorentscheidung (47.). In der nun einem Handballspiel ähnelnden Partie warf Schobüll weiter alles in die Waagschale, konnte aber weitere Gegentreffer des eingewechselten Valentin Godt (73.) und Niklas Ludwig (83.) nicht verhindern.

Norddörfer – Langenhorn/Enge 0:6 (0:3) Die Gäste hatten zunächst einige Probleme mit dem defensiven Gegner. Nach 20 Minuten mit dem 0:1 (20.) durch Mohammed Abdurabu wurde es einfacher. Jetzt liefen die Kombinationen. Abdurabu erhöhte kurz darauf auf 0:2 (29.), und Malte Carstensen traf noch vor der Pause zum 0:3 (41.). Danach kam Norddörfer zu ein, zwei guten Möglichkeiten. Erst nach dem 0:4 (59.) durch Jonas Jensen war die Partie entscheiden. Jetzt hatte die SG viel Platz, Neuzugang Volker Hansen (71.) und Steffen Petersen (80.) per Strafstoß sorgten für den 0:6-Endstand.

FSV Wyk – Leck-Achtrup- Ladelund 1:0 (1:0) Der Gast kam vor der Pause kaum zu zwingenden Chancen. Nur zwei Mal ging der Ball auf das Tor der Gastgeber, aber Finn Tarke Nissen parierte jeweils zur Ecke. Im zweiten Durchgang überraschte Wyk dann die SG, Sezent Nedzhib köpfte zum 1:0 (67.) ein. Danach verstärkte die SG den Druck, aber ein Schuss von Jonas Mallasch (70.) ins lange Eck wurde genauso vor der Linie geklärt wie der Kopfball von Andre Nicolaisen (81.). Wyk verteidigte die knappe Führung mit viel Kampf und Einsatz bis zum Schlusspfiff.

Team Sylt – TSV Rantrum 2:7 (0:4) Zu Beginn hielten die Insulaner vor über 100 Zuschauern noch mit. Den Torreigen eröffnete Rantrum. Kim Drewing traf im Nachschuss zum 0:1 (25.). Per Strafstoß erhöht Marvin Theede (30.) auf 0:2. Danach war die Partie wieder ausgeglichen. In der Nachspielzeit schienen die Sylter schon in der Kabine. so trafen Theede (45-+1) und Drewing (45.+3) noch zum 0:4. Nach der Pause kamen die Gastgeber durch Valon Beka auf 1:4 (49.) heran, aber spätestens mit dem 1:5 (56.) durch den dritten Treffer von Theede war die Partie entscheiden. Sven Meyer verkürzte auf 2:5 (75.), aber danach spielte nur noch Rantrum. Kim Lorenzen (80.), und Drewing mit seinem dritten To (89.) sorgten für den Endstand. 

17.07.17 · bjg/pu | Husumer Nachrichten
LP-VF 15.07.17 Husumer SV Eutiner SV 08 3:2
15.07.17 LandesPokal Viertelfinale Husumer SV - Eutiner SV 08 3:2 (2:1)

Sensation im LOTTO Pokal

Husumer SV gewinnt gegen Eutin 08 und steht im Halbfinale

Die erste Pokalsensation ist perfekt: In der Viertelfinalbegegnung zwischen der Husumer SV und Eutin 08 schaffte der Landesligist die Überraschung und bezwang den Regionalliga-Aufsteiger aus Eutin mit 3:2 (2:1). Die weiteren Viertelfinals sind nun auch komplett. Am kommenden Wochenende treffen im Viertelfinale SV Preußen Reinfeld - Heider SV und TSB Flensburg - SV Todesfelde aufeinander. Das Regionalliga-Duell zwischen dem VfB Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 steigt am 16. August unter Flutlicht auf der Lübecker Lohmühle.

Unter den letzten vier Teams im LOTTO Pokal haben es die Husumer geschafft. Im Achtelfinale setzte man sich zunächst beim Preetzer TSV mit 4:2 n.V. durch. Im Viertelfinale schaffte man gegen den amtierenden Landesmeister Eutin 08 die Sensation und kegelte einen Favoriten auf den Pokalsieg aus dem Wettbewerb. Die Ostholsteiner hatten im Achtelfinale zuvor beim Aufsteiger in die Flens-Oberliga Inter Türkspor Kiel (3:1) souverän durchgesetzt.

Eines von zwei Viertelfinalspielen am kommenden Wochenende findet in Stomarn (Hamberge) statt. Hier empfängt Landesligist SV Preußen Reinfeld einen Halbfinalisten der Vorsaison. Die Stormarner konnten sich in der ersten Runde deutlich mit 5:0 beim Liga-Konkurrenten VfR Horst das Ticket für die nächste Runde sichern. Nun geht es gegen den Heider SV, die etwas mehr Mühe hatten, das Viertelfinale zu erreichen. In einem echten Pokalfight setzten sich die Dithmarscher Kreisstädter gegen den TSV Lägerdorf mit 3:2 durch.

Das zweite Viertelfinale steigt am Samstag in Flensburg am Eckener Platz. In einem Flens-Oberliga-Duell bekommt es der TSB Flensburg mit dem SV Todesfelde zu tun. Der Flensburger Kreispokalsieger bekam es im Achtelfinale mit dem Kreispokalsieger aus dem Herzogtum Lauenburg zu tun. TSB Flensburg behielt hierbei mit 5:2 deutlich die Oberhand. Todesfelde musste nachsitzen, um den Sprung in die Runde der letzten Acht zu schaffen. Während der regulären Spielzeit schafften es weder der SV Todesfelde noch der PSV Neumünster einen Treffer zu erzielen. In der Nachspielzeit dauerte es dann hingegen nur drei Minuten bis Yannick Chaumont den Treffer des Tages für den SV Todesfelde erzielte.

Die vierte Viertelfinalbegegnung bestreiten zwei Regionalligisten. Bereits vor einer Woche erfüllte der VfB Lübeck seine Pflichtaufgabe beim TuS Jevenstedt standesgemäß mit 8:0. Die Lübecker empfangen nun auf der heimischen Lohmühle den SC Weiche Flensburg 08. Die Flensburger setzten sich mit der nötigen Portion Glück im Elfmeterschießen gegen den letztjährigen Pokalfinalisten SV Eichede mit 4:1 durch. Während auf Seiten des SV Eichede Torge Maltzahn und Noor Al Tameny entweder am Aluminium oder an Weiche-Torwart Florian Kirschke scheiterten, trafen alle Schützen vom SC Weiche 08 und sicherten den Einzug ins Viertelfinale.

Termin für die Auslosung der Halbfinalbegegnung ist wie in den vergangenen Jahren beim Saison-Opening der Flens-Oberliga in Lägerdorf geplant. 

17.07.17 | SHFV
HUSUMER JUBELTRAUBE: MITSPIELER UND BETREUER HABEN SICH AUF DEN SIEGTORSCHÜTZEN HENDRIK FLEIGE GESTÜRZT.PETERSEN

Husumer SV gelingt Pokal-Sensation

Landesligist wirft Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 mit 3:2 aus dem Wettbewerb / Siegtreffer durch Hendrik Fleige in der 87. Minute

HUSUM „Einfach geil!“ So kurz und bündig, aber doch passend beschrieb Dennis Witt, Trainer der Husumer SV, die Geschehnisse der vorangegangenen 90 Minuten. Seine Landesliga-Kicker hatten in einem berauschenden Spiel den haushohen Favoriten und Regionallisten Eutin 08 im Viertelfinale des Fußball-Landespokals sensationell mit 3:2 (2:1) aus dem Wettbewerb gekegelt.

Vor der etwas enttäuschenden Kulisse von nur 253 zahlenden Zuschauern war der Sieg nicht unverdient, weil der Gastgeber mit Glück und Geschick clever verteidigte und immer wieder mit schnell vorgetragenen Kontern Nadelstiche setzte. Eutin agierte zwar feldüberlegen und mit einem hohen Ballbesitz-Anteil, wirkte in Tornähe aber ziemlich pomadig und fahrlässig. Entsprechend bedient war daher auch Gäste-Coach Hans-Jürgen „Mecki“ Brunner. „Natürlich sind wir alle riesig enttäuscht, vor allem aufgrund der gezeigten Leistung. Es war überhaupt nicht das, was wir spielen können und auch wollten.“ Komplett anders war verständlicherweise die Gefühlslage bei Dennis Witt, der den Spielverlauf und das Endergebnis noch gar nicht richtig fassen konnte. „Es war unglaublich. Wir haben uns für unser taktisch diszipliniertes Verhalten und die harte Arbeit belohnt. Die Mannschaft hat nie aufgehört, an sich zu glauben – auch nicht nach der einen oder andere kritischen Phase, wie beispielsweise nach dem Ausgleich.“

Das Spiel begann, wie man es erwartet hatte. Eutin machte von Beginn an Druck und versuchte es gegen tief stehende Husumer mit einem geordneten Aufbauspiel. So mussten die Kreisstädter bereits in den ersten 20 Minuten zwei Schrecksekunden überstehen. Ein Tor von Florian Stahl wurde wegen Abseits nicht gegeben, und einmal trat Benjamin Petrick über den Ball. Mit dem ersten guten Konter gingen die Gastgeber in Führung. Der starke Gianluca Siefert nahm sich aus 25 Metern ein Herz und traf mit einem harten Schuss unten rechts (26.). Die Antwort der wütenden Eutiner ließ nicht lange auf sich warten, Petrick köpfte nur wenige Minuten später den Ausgleich nach einem Freistoß (29.). In der Folge drängten die Gäste auf den Führungstreffer, doch Florian Cornils parierte einen abgefälschten Schuss von Sebastian Witt in überragender Manier (36.). Kurz vor der Pause verlor 08 den Ball im Mittelfeld, Husum schaltete schnell über Feller und Fleige um, in der Mittel stand Siefert mutterseelenallein und netzte zur Pausenführung ein (42.).

„In der Halbzeit hab ich den Jungs gesagt, dass hier heute was geht, wenn wir bis zum Schluss konzentriert bleiben“, meinte Dennis Witt. Seine Spieler kamen hellwach aus der Kabine und überstanden die ersten 20 Minuten nach der Pause. Doch dann kombinierten sich die Gäste einmal gut durch das Zentrum, so dass Stahl freistehend zum 2:2 erneut ausgleichen konnte (65.).

Der Gegentreffer zeigte bei der jungen Husumer Mannschaft Wirkung, die Defensive fing ein wenig an zu schwimmen. In dieser Phase tauchte wiederum Stahl völlig freistehend in Tornähe auf, jagte den Ball aber aus wenigen Metern über den Husumer Kasten (72.). In der Schlussphase berappelten sich die Witt-Schützlinge wieder und setzten zum finalen Schlag an. Nachdem Cornils nochmals sein ganzes Können gegen einen Schuss von Patrick Bohnsack hatte aufwenden müssen (87.), „klingelte“ es wenig später auf der Gegenseite. Der eingewechselte Niklas Ludwig wurde in Strafraumnähe gelegt. Den anschließenden Freistoß brachte Siefert hoch in den Strafraum, wo „Kopfball-Ungeheuer“ Hendrik Fleige wartete und den Ball im Netz versenkte (89.). Die Nachspielzeit war eine reine Husumer Abwehrschlacht, und nach dem erlösenden Schlusspfiff kannte der Jubel keine Grenzen.

„Das ist der größte Erfolg meiner Trainerlaufbahn“, stellte ein überglücklicher Dennis Witt fest, um im nächsten Moment aber auch gleich wieder den Fokus auf das Wesentliche zu lenken. „Die Jungs sollen das in vollen Zügen genießen. Das haben sie sich verdient. Ab Montag geht dann der Alltag aber wieder los, und die Vorbereitung auf die Saison steht im Fokus.“ Nicht erst seit den Geschehnissen dieses Tages wird auch in der Landesliga mit den Husumern zu rechnen sein.

 Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow). Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Voß, Witt, Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack). Schiedsrichter: Dajinder Pabla (TuS Jevenstedt). Tore: 1:0 Gianluca Siefert (26.), 1:1 Benjamin Petrick (29.), 2:1 Gianluca Siefert (42.), 2:2 Florian Stahl (65.), 3:2 Hendrik Fleige (87.). Zuschauer: 253.

17.07.17 · Björn Gutt | Husumer Nachrichten

Eutin 08 mit Pokal-Blamage bei der Husumer SV

Regionalligist scheidet im Achtelfinale des Landespokals nach 2:3-Niederlage aus

Gianluca Siefert wurde zum Schrecken der Fußballer von Eutin 08. Der kleine quirlige Angreifer erzielte beim überraschenden 3:2(2:1)-Sieg des Husumer SV im Viertelfinale des Landespokals die beiden ersten Treffer für die Gastgeber und gab zwei Minuten vor Schluss mit einem Freistoß von halbrechts die Vorlage zum Siegtreffer, den Hendrik Fleige mit einem Kopfball erzielte.

„Wir sind riesig enttäuscht, vor allem von der gezeigten Leistung“, stellte der Eutiner Trainer Hans-Friedrich „Mecki“ Brunner fest. Sein Gegenüber Dennis Witt strahlte: „Ich bin überglücklich!“

Die Eutiner hatten personelle Sorgen, Kevin Hübner und Kevin Wölk fehlten, Sönke Meyer fällt wegen eines Bandscheibenvorfalls aus, Philip Nielsen war, ebenfalls verletzt, nur mitgereist. Sönke Meyer hat noch starke Schmerzen, er bekommt morgen einen Therapieplan. So stand Christian Rave, der kurz zuvor von seiner Hochzeitsreise zurückgekehrt war, in der Startelf und übernahm die Kapitänsbinde.

Eutin 08 nahm die Favoritenrolle an, die Gastgeber verteidigten tief und hatten doch die erste Möglichkeit des Spiels, doch Hendrik Fleige traf nur das Außennetz (14.). Der Regionalligaaufsteiger kam zur ersten Chance, doch der Treffer von Florian Stahl nach Vorarbeit von Sebastian Witt wurde von Schiedsrichter Dajinder Pabla wegen Abseitsposition nicht anerkannt (16.).

Nach 25 Minuten fischte Torwart Florian Vornil einen 16-Meter-Schuss von Marvin Obenaus aus dem linken Winkel. Nach einem Freistoß von Rico Bork klärte Tobias Wetzel auf der Linie (26.). Mit dem zweiten konsequent vorgetragenen Angriff gelang den Husumern das Tor zum 1:0, als Gianluca Sievert den Ball flach im rechten Eck versenkte (27.).

Eutin 08 war nur kurz geschockt. Nach einem Freistoß, den Christian Rave von halbrechts servierte, glich Benjamin Petrick per Kopf zum 1:1 aus (29.), die Eutiner Welt schien wieder in Ordnung, zumal Thies Borchardt mit einem Schuss aus 22 Metern Florian Cornils zu einer weiteren Glanzparade zwang (41.).

Kurz vor der Pause jubelten die Husumer Fans unter den 255 Zuschauern erneut, Gianluca Siefert schlug zum 2:1 zu, profitierte dabei von einem Ausrutscher im Eutiner Abwehrzentrum (42.). Jetzt wurden die Gastgeber immer mutiger, die Gäste hingegen immer fahriger. Fabian Wobig probierte sein Glück mit einem 25-Meter-Schuss, der aber knapp am linken Pfosten vorbeirauschte (44.).

„Normalerweise ist unser Spiel in den letzten Jahren gewesen, dass wir viel den Ball hatten. Wir haben da oft vor demselben Problem gestanden, wie Eutin heute. Heute konnten wir als klassenniedrigere Mannschaft sagen, ok, wir stehen jetzt mal tief, wir stehen jetzt erst einmal sicher“, sagte Dennis Witt in seiner Nachbetrachtung.

Eutin 08 kam mit mehr Schwung aus der Kabine, baute noch mehr Druck auf. Ein Stahl-Kopfball nach Flanke von Rave ging übers Tor (55.). Bei einem Konter verschätzte sich der Eutiner Torhüter Lennart Weidner beim Herauslaufen, wurde vor dem Strafraum überlupft, doch der eingewechselte Patrick Bohnsack bereinigte die Situation mit einem kontrollierten Kopfball zu seinem Schlussmann (61.).

Freddy Kaps wurde nach einer Stunde für Rico Bork eingewechselt, der seinen Wochenenddienst als Polizist antreten musste. Kaps hatte den Überraschungseffekt auf seiner Seite, passte auf Florian Stahl, der aus der Drehung zum 2:2 vollendete (65.).

Jetzt investierte Husum noch weniger in Entlastungsangriffe, beschränkte sich auf die Abwehrarbeit und hatte Glück, dass der Unparteiische nach einem Zweikampf zwischen Christian Rave und Bosse Wullenweber auf Stürmerfoul und Freistoß für den Husumer SV und nicht auf Handspiel und Elfmeter für Eutin 08 entschied (67.). Dennis Voß fand mit seinem 18-Meter-Schuss ins linke untere Ecke in Florian Cornils seinen Meister (78.).

Die Riesenchance zum Eutiner Führungstreffer vergab Florian Stahl, der den Ball aus fünf Metern über das Tor jagte (81.).Für das Happyend der Gastgeber sorgte Hendrik Fleige mit seinem Kopfball. „Ich muss mich bei einem Spielstand von 2:2 auch einmal zurücknehmen und nicht bedingungslos auf das 3:2 gehen, sondern ich sollte versuchen, in die Verlängerung zu kommen“, sagte Mecki Brunner.

Es sei von außen angesagt gewesen, dass seine Mannschaft stabil stehen sollte. Das Konzept ging nicht auf: „Wir haben immer wieder Nadelstiche gekriegt.“ Ihm gefiel das taktische Verhalten seiner Mannschaft nicht, sie habe die Räume nicht eng gemacht, die Abstände hätten zu oft nicht gestimmt.

Er sagte, dass die Niederlage nichts mit den personellen Schwierigkeiten zu tun gehabt habe, sondern Husum habe alles in die Waagschale geworfen und sei mit dem Sieg belohnt worden. „Es gibt viel Arbeit, wir hoffen, dass wir aus dieser Niederlage lernen!“

„Ich bin superstolz auf meine Mannschaft und einfach glücklich, dass wir das heute irgendwie gepackt haben“, sagt Dennis Witt nach dem Abpfiff. Sein Wunsch fürs Halbfinale: „Bitte bloß nicht wieder einen Regionalligisten!“

Husumer SV: Cornils – Wetzel, Matthiesen, Wullenweber, Witthohn – Wobig, Christiansen – Koschenz (81. Godt), Siefert, Feller (75. Ludwig) – Fleige (88. Gielow)

Eutin 08: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß,  Obenaus – Petrick, Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

SR: Pabla (TuS Jevenstedt)
Zuschauer: 253.
Tore: 1:0 Siefert (26.), 1:1 Petrick (29.), 2:1 Siefert (42.), 2:2 Stahl (65.), 3:2 Fleige (87.).

16.07.17 · 17:20 Uhr · Harald Klipp | www.fupa.net

Eutin 08 mit Bauchlandung

Niederlage im SHFV Lotto-Pokal beim Husumer SV
Eutin 08 hat im Viertelfinale des SHFV Lotto-Pokal für eine faustdicke Überraschung gesorgt. Der Regionalligaaufsteiger unterlag beim Landesligisten Husumer SV vor 253 Zuschauern mit 3:2. Der Ex-Flensburger Gianluca Siefert (26./42.) hatte die Hausherren zweimal in Führung geschossen. Benjamin Petrick (29.) und Florian Stahl (65.) glichen jeweils für die Rosenstädter aus. Als Husums Hendrik Fleige drei Minuten vor dem Abpfiff zum 3:2-Siegtreffer einköpfte, war der Favorit geschlagen. "Bei uns fehlte heute alles. Wir haben eine große Chance liegengelassen. Husum hat das clever gemacht", resümierte 08-Coach Mecki Brunner konsterniert.
16.07.17 · 07:37 Uhr · Jan-Philipp Wottge | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Eutins Coach Mecki Brunner kann es kaum fassen © 54°

Landespokal: Eutin blamiert sich in Husum

Völlig überraschend stand man gestern nach 90 Minuten mit leeren Händen da

Husum/Fischbek. Der SHFV-Lotto-Landespokal hat seine erste Überraschung. Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 blamierte sich bei der 2:3 (2:2)-Niederlage beim Verbandsligisten Husumer SV und schied somit schon im Viertelfinale aus. Vorjahresfinalist SV Eichede stand dagegen kurz vor einer Sensation. Der Oberligist lieferte Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 in Fischbek einen tollen Pokalfight und verlor erst im Elfmeterschießen unglücklich mit 1:4. In den 120 Minuten zuvor waren keine Tore gefallen.

Ratlosigkeit machte sich bei den Spielern von Eutin 08 nach dem Abpfiff breit. Auch Mäzen und Macher Arend Knoop konnte es nicht fassen. „Das war eine katastrophale Leistung. Normalerweise muss man hier gewinnen. Doch hat keiner für den anderen gekämpft“, sagte er, „wir waren unkonzentriert und sind nicht als geschlossene Mannschaft aufgetreten. Das war die schlechteste Leistung, die ich von uns seit langem gesehen habe. Die Husumer waren viel bissiger und gewinnen verdient.“ Die Husumer spielten vor 245 Zuschauern frech auf und gingen in der 26. Minute durch Gianluca Seifert in Führung. „Schon da war das Problem, dass wir in den Mannschaftsteilen zu weit auseinander standen und gegen eine konterstarke Mannschaft nicht nachgerückt sind“, monierte Gästetrainer „Mecki“ Brunner. Dadurch hätten sich Lennart Weidner & Co. immer wieder in Schwierigkeiten gebracht.

Immerhin gelang Benjamin Petrick nur zwei Minuten später der Ausgleich nach Vorlage von Rückkehrer Christian Rave. Doch noch vor der Pause gingen die Hausherren erneut durch Seifert (42.) in Front. Die Brunner-Elf schaffte nach dem Seitenwechsel dann den abermaligen Ausgleich. Diesmal schloss Torjäger Florian Stahl (65.) eine Rave-Vorlage ab. Als alle schon mit einer Verlängerung gerechnet hatten, ließ Hendrik Fleige (87.) die Gastgeber jubeln. „Wir haben als Mannschaft völlig versagt“, sagte Brunner, „wir haben überhaupt nicht zu unserem Spiel gefunden. Das hat auch nichts damit zu tun, dass bei uns einige Leute gefehlt haben."

Eutin: Weidner – Glosch, Rave, Steinwarth, Bork (58. Kaps) – Witt, Voß, Petrick, Obenaus – Stahl, Borchardt (46. Bohnsack).

15.07.17 · 21:47 Uhr · Volker A. Gierung | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Überraschung: Husumer SV kegelt Eutin 08 aus dem Pokal

Regionalligist verliert Viertelfinalspiel mit 3:2
Der SHFV-Lotto-Pokal hat seine erste Überraschung: Mit 3:2 (2:1) hat der Verbandsligist Husumer SV den Regionalligisten Eutin 08 geschlagen.

Vor dem Spiel gegen den Regionallisten hatte HSV-Coach Dennis Witt ein wenig mit der Rolle des Undedog kokettiert: „Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“ Und das sollte den Husumern gelingen – zur Halbzeit führten die Stormstädter durch Tore von Gianluca Siefert mit 2:1. Für den zwischenzeitlichen Ausgleich hatte Benjamin Petrick nach einer halben Stunde gesorgt. Eutin war zwar das optisch überlegene Team, die HSV nutzte ihre wenigen Chancen allerdings effektiv. 

Nach dem Seitenwechsel dauerte es zwanzig Minuten, bis der frisch eingewechselte Freddy Kaps auf Florian Stahl durchsteckte. Der Torjäger vollendete gekonnt zum 2:2. Eutin blieb in der Folge gefährlich, doch auch die Husumer versteckten sich nicht. Nach 82 Minuten hatte dann wieder Stahl die Entscheidung auf dem Fuß, legte den Ball allerdings aus kürzester Distanz über das Tor. In der 88. Minute dann nochmal einmal ein Freistoß für die Husumer. Siefert brachte den Ball in den Strafraum, wo Hendrik Fleige unbedrängt zum 3:2 einköpfen konnte. Die Schlussoffensive der Gäste blieb ohne Erfolg.

Tore: 1:0 Siefert (27.), 1:1 Petrick (30.) 2:1 Siefert (43.), 2:2 Stahl (65.), 3:2  Fleige (88.)

15.07.17 · 16:55 Uhr · Hermann | www.fupa.net

Husumer SV trifft im Landespokal auf Eutin 08

„Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren."

HUSUM (bjg) - Heute (15 Uhr) trifft die Husumer SV im Viertelfinale des Fußball-Landespokals auf den Regionalliga-Aufsteiger und letztjährigen SH-Liga-Meister Eutin 08. Das Spiel gegen den Viertligisten haben sich die Husumer mit dem hart erkämpften Sieg beim Preetzer TSV (4:2 n.V.) am vergangenen Wochenende im wahrsten Sinne des Wortes verdient. „Dieses Spiel ist für uns in der Vorbereitung ein absolutes Highlight, das wir uns als Mannschaft erarbeitet haben“, blickt HSV-Coach Dennis Witt voller Vorfreude auf das Duell. Für die Kreisstädter ist die Partie mit den vermeintlich übermächtigen Ostholsteinern der krönende Abschluss einer „Pokalwoche“ mit Siegen in Preetz und unter Woche im Kreispokal beim Nachbarn SV Schobüll (5:1).

Die Gäste bezwangen am Mittwoch den ambitionierten Oberliga-Aufsteiger Inter Türkspor Kiel nach emotionalen 90 Minuten mit 3:1 (2:0). Mit dem Auftritt in Husum beginnt für die Truppe von Trainer „Mecki“ Brunner zudem die Endphase der Vorbereitung. Schon am 30. Juli ist man zum Regionalliga-Auftakt beim 1. FC Germania Egestorf-Langreder zu Gast.

Die Rollen vor der Begegnung sind klar verteilt. Das ist auch Dennis Witt bewusst. „Interessant wird sein, wie meine Mannschaft auf die spielerische und athletische Übermacht reagiert. Ich bin aber überzeugt, dass wir alles dafür tun werden, Eutin zu ärgern.“

Witt hat sich bereits einen Match-Plan zurechtgelegt. „Wir sind der Underdog und haben nichts zu verlieren. Sicherlich werden wir tief stehen, wollen aber auch den einen oder anderen Nadelstich in der Offensive setzen.“

Mit Neuzugang Marvin Hems, der bereits in einigen Tests seinen Können aufblitzen ließ, sowie Christian Peters und Luca Sander (alle privat verhindert) fehlen allerdings einige Alternativen auf den offensiven Außenpositionen. Trotzdem hat Witt mit Spielern wie Marc Koschenz, Gianluca Siefert, den Ex-Hattstedtern Valentin Godt und Niklas Ludwig sowie Youngster Cyriac Albertsen im vor allem in der Breite verstärkten Kader immer noch die Qual der Wahl.

Für das Publikum erhofft sich der junge Husumer Übungsleiter ein Fußball-Fest, um auch den Zuschauern in der Stormstadt, die zwar kritisch, aber trotzdem bedingungslos hinter ihrem Team stehen, etwas zurück zu geben. „Ich hoffe für die Jungs auf ein volles Haus. Denn auch die Husumer Fans haben sich ein Spiel gegen solch einen tollen Gegner mit ihrer super Unterstützung einfach verdient. Der Support in Preetz war wieder überragend.“ 

15.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
15.07.17 · 9:45 Uhr · bjg | www.fupa.net

Landespokal: Eutin 08 will ins Halbfinale - Eichede will Sensation schaffen

Derweil: Schock für Eutin! Kapitän Sönke Meyer fällt länger aus!

Husumer SV – Eutin 08 (morgen, 15 Uhr). Die Rollen vor dem ersten Viertelfinale im SHFV-Lotto-Landespokal sind klar verteilt: Eutin kickt in der neuen Saison in der Regionalliga und die Nordfriesen in der Verbandsliga. „Wir haben uns über den Gegner informiert. Die Husumer verfügen über einige routinierte Spieler und sind gerade vorne gut besetzt“, sagt 08-Coach „Mecki“ Brunner, „wir müssen kompakt spielen und dürfen uns keine Ballverluste leisten, weil Husum schnell umschaltet. Nichtsdestotrotz wollen wir ins Halbfinale einziehen.“ Derweil erreicht die Eutiner vom personellen her heute eine denkbar schlechte Nachricht. Kapitän Sönke Meyer wird aufgrund eines Bandscheibenvorfalls bis auf weiteres ausfallen und der Mannschaft somit nicht nur im morgigen Spiel fehlen. Auf die Frage, ob bereits absehbar ist, wie lange Meyer nicht für die Eutiner auf dem Rasen stehen wird, antwortete Coach Brunner: "Das hängt ganz davon ab, wie die Therapie verläuft. Im ersten Angriff muss nichts operiert werden, aber da eine Prognose abzugeben ist schwer. Ich hoffe für den Jungen einfach, dass wir das schnell in den Griff kriegen, denn der ist jetzt natürlich richtig geknickt."

Wieder dabei ist indes Christian Rave, der nach seiner Hochzeitsreise direkt in die Startelf zurückkehrt. Der Grund ist, dass der Einsatz von Patrick Bohnsack (Oberschenkelzerrung) offen ist. Auch hinter Sebastian Witt, der nach dem 3:1 bei Inter Türkspor Kiel ebenfalls über Rückenbeschwerden klagte und vorsorglich im Krankenhaus geröntgt wurde, steht ein Fragezeichen. Dafür hofft Brunner auf eine Rückkehr der zuletzt erkrankten Freddy Kaps und Kevin Wölk. Die Eutiner fahren um 11 Uhr mit dem Mannschaftsbus gen Westküste los.

SV Eichede – SC Weiche Flensburg 08 (morgen, 16 Uhr). Da der Rasen im Ernst-Wagener-Stadion gesperrt ist, weichen die Eicheder nach Fischbek (Sportanlage Lohe) aus. Mit dem Regionalligisten treffen sie auf den diesjährigen Pokalfavoriten. „Wir sind krasser Außenseiter“, sagt Trainer Dennis Jaacks, Sein Co-Trainer Marcel Müller hat die Flensburger im Test bei Oberligist Heider SV (5:1) beobachtet. „Wir haben einen Plan und wollen Paroli bieten“, meint Jaacks. „Unsere Chance liegt im Ballgewinn, wenn wir schnell umschalten müssen“, so der SVE-Coach, der weiter ohne Christian Peters, Mats Facklam und Thorben Wurr (alle verletzt) auskommen muss. Während Evgenij Bieche im Test bei Henstedt-Ulzburg (7:0) einen Schlag aufs Knie bekommen hat, ist Petrik Krajinvoc ab sofort weg. Den Verteidiger zieht es wie berichtet berufsbedingt nach Süddeutschland und kickt künftig bei der SVG Freiberg (Oberliga). Auch Weiche-Trainer Daniel Jurgeleit überlässt nichts dem Zufall und hat Eichede im Quali-Spiel beim TSV Travemünde (5.2 nach Verlängerung) unter die Lupe genommen.

14.07.17 · 18:43 Uhr · Volker A. Giering | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)
Test 18.07.17 Husumer SV SC Weiche Flensburg 08 II (OL) 1:4
18.07.17 Husumer SV - SC Weiche Flensburg 1:4 (0:2)

Husumer SV unterliegt Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Knappe drei Tage war der berauschende Sieg im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 erst her, da bat Trainer Dennis Witt die Husumer SV zum Testspiel gegen den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des SC Weiche Flensburg 08 stellte sich einer der Favoriten in der neuen Oberliga in Husum vor und wurde dieser Rolle gerecht. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Böker siegte 4:1 über die im Vergleich zum Sonntag stark veränderte Husumer Formation.

Dennis Witt war nicht zufrieden: „Insgesamt war das keine gute Leistung von uns. Wir haben die Gegentore durch viele einfache Fehler begünstigt. Trotzdem gab es in einigen Bereichen Spielaufbau und Pressing auch einige gute Phasen.“ Die Gäste kamen mit einfachen Mitteln zur Führung. Ein langer Ball über die Abwehr erreichte den Ex-Husumer Marcel Cornils, der aus spitzem Winkel zum 1:0 (15.) vollendete. Bei seinem zweiten Tor (23.) nutzte Cornils ebenfalls Husumer Konzentrationsschwächen. Bis zur Pause kamen die Gastgeber aber noch zu guten Gelegenheiten durch Cyriac Albertsen (26.) und Hems (37.). Nach vielen Wechseln verflachte die Partie nach der Pause ein wenig. Weiche 08 behielt mit Passschärfe und Zweikampfstärke die Kontrolle und erzielte durch Fleming Barth (57.) und Jonas Heider (76.) weitere Treffer. In der Schlussphase drängte dann doch nochmal die HSV auf den Ehrentreffer und wurde durch Hendrik Fleige (85.) belohnt, der einen Abpraller verwertete. Fazit von Dennis Witt: „Einige der Jungs sind noch nicht am Limit ihrer Leistungsfähigkeit angelangt.“ 

Husumer SV: Cornils – R. Hornburg, C. Herpel, Wullenweber (59. Matthiesen), Steen – Gielow (56. Wobig) – Sander (59. Ludwig), Lorenzen, Peters, Hems (46. Koschenz)- Albertsen (56. Fleige) Weiche Flensburg 08 II: Benzin – Waskow (68. Johannsen), Nagel, Heider – Thomsen, Melfsen (66. Hylla), Jury (73. Attisso), Carstensen – Holtze, Barth, Cornils (56. Nitschke) Schiedsrichter: Daniel Hansen (Löwenstedt). - Tore: 0:1 Marcel Cornils (15.), 0:2 Marcel Cornils (23.), 0:3 Fleming Barth (57.), 0:4 Jonas Heider (76.), 1:4 Hendrik Fleige (85.). - Zuschauer: 100. - Beste Spieler: Wullenweber – Holtze, Cornils

20.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten

Husumer SV testet heute Weiche Flensburg 08 II

HUSUM Der Jubel nach dem Triumph im Fußball-Landespokal gegen Eutin 08 (3:2) ist noch nicht verhallt, da steht wieder der Vorbereitungsalltag bei der Husumer SV an. Heute (19.30 Uhr, Friesenstadion) trifft der Fußball-Landesligist in einem Testspiel auf den nächsten Hochkaräter. Mit der Regionalliga-Reserve des neuen ETSV Weiche Flensburg 08 stellt sich eine spielstarke Mannschaft, die in der Oberliga zum erweiterten Favoritenkreis zu zählen ist, vor. Für HSV-Trainer Dennis Witt rückt dabei wieder das Vorbereitungsziel in den Fokus: „Wir wollen in dieser Partie weiter an unserer Spielidee arbeiten. Unsere defensive Spielweise war gegen Eutin rein dem Gegner geschuldet und daher eine einmalige Sache.“ Personell lässt Witt wieder ein wenig rotieren. So rücken unter anderem Henning Lorenzen, Luca Sander und Christian Herpel in die Mannschaft, so dass einige müde Pokalhelden eine wohl verdiente Pause erhalten. 
18.07.17 · bjg | Husumer Nachrichten
Test 22.07.17 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV Ausfall
Testspiel 4
KP-VF 23.07.17 FSV Wyk-Föhr Husumer SV 0:5
23.07.17 FSV Wyk-Föhr - Husumer SV 0:5

Favoriten erreichen das Halbfinale

Kreispokal: SV Frisia 03 siegt 7:1 in Langenhorn und Husum 5:0 in Wyk / Auch Oldenswort/Witzwort und Rantrum feiern Auswärtserfolge
EINEN TICK ZU SPÄT: FRISIAS KEVIN KNITEL KANN DIESES ZUSPIEL NICHT VERWERTEN, SG-KEEPER FRANK SCHAARSCHMIDT (LI.) IST SCHNELLER.PU

HUSUM (pu/bjg) - Im Viertelfinale des Fußball-Kreispokals gaben sich die Favoriten keine Blöße. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm erreichte mit einem 7:1 bei der SG Langenhorn/Enge souverän das Halbfinale, ebenso die Husumer SV mit dem 5:0 beim FSV Wyk. Der TSV Rantrum setzte sich mit 2:0 bei der SG Mitte NF durch und die SG Oldenswort/Witzwort mit 1:0 beim SZ Arlewatt. Damit kommt es am kommenden Wochenende zu folgenden Halbfinalspielen: SV Frisia 03 Risum-Lindholm – SG Oldenswort/Witzwort und TSV Rantrum – Husumer SV.

SG Mitte NF – TSV Rantrum 0:2 (0:1) In diesem mäßigen Spiel wurde Rantrum seiner Favoritenrolle nicht ganz gerecht. Der Landesligist kontrollierte über weite Teile die Partie, enttäuschte aber in der Offensive. Herausgespielte Chancen blieben vor gut 80 Zuschauern in Breklum bei den Gästen ebenso Mangelware wie bei der SG. Erst nach einem Abwehrfehler traf Ron Reichardt aus elf Metern zum 0:1 (19.). Danach bemühte sich die SG, aus ihrer Defensive selbst zu Chancen zu erarbeiten. Aber das Spiel konzentrierte sich auf das Mittelfeld. Nach der Pause sorgte Damian Krause für das 0:2 (53.) und die frühe Entscheidung. Rantrum reichte dieser Vorsprung, den Gastgebern fehlten sichtlich die Kräfte, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. „Wir haben eigentlich in der Abwehr gut gespielt, uns aber leider zwei dumme Fehler erlaubt, die Rantrum eiskalt bestraft. Aber der TSV war besser, hat verdient gewonnen“, sagte SG-Trainer Helge Pauls.

SG Langenhorn-Enge-Sande – SV Frisia 03 1:7 (1:3) Die SG ging vor der großen Kulisse von über 250 Zuschauern in Enge durch Neuzugang Volker Hansen überraschend mit 1:0 (13.) in Führung. Aber die hatte nicht lange Bestand. Der Oberligist machte Druck, und Kapitän Leif Johannsen glich aus (17.). Gegen den Tempofußball der Gäste hatte die SG in der Abwehr kaum etwas entgegenzusetzen. Nach präziser Flanke von Andreas Lovrec köpfte Tobias Zuth zum 1:2 (23.) ein, und kurz vor der Pause erhöhte Kevin Knitel auf 1:3 (44.). Danach baute die SG zunächst wieder ihr Bollwerk auf, an dem die Frisia-Angriffe abprallten. Den Rest parierte ein starker Frank Schaarschmidt. Vorn zwang Jannik Prahl (58.) auch Jascha Nommensen zu einer Parade. Aufregung gab es nach einem Foul von Nommensen (67.) an Prahl, das der Schiedsrichter aber als Stürmerfoul wertete. Im Gegenzug sorgte Marvin Bruhn für das 1:4 (69.) und die Entscheidung. Jetzt wurde die SG mutiger – und eiskalt ausgekontert. Lovrec und Tim Wendt fütterten Stürmer Zuth mit guten Zuspielen, die dieser zu einem Hattrick (80., 86., 88.) und dem 1:7-Endstand nutzte. „Ich bin nicht unzufrieden. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider und ist deutlich zu hoch“, meinte SG-Trainer Karl Müller. Zufrieden war Frisia-Coach Uwe Petersen. „Wir haben uns beim 0:1 überraschen lassen, dann aber das Spiel dominiert.“

FSV Wyk/Föhr – Husumer SV 0:5 (0:3) Dank einer überragenden ersten Halbzeit feierte Husum einen nie gefährdeten Sieg. Die Gäste erspielten sich frühzeitig beste Torchancen. Nachdem Sascha Feller (2.) und gleich drei Mal Hendrik Fleige aus aussichtsreicher Position vergeben hatten, nutzte Rene Hornburg einen herrlichen Diagonalball von Christian Peters zum 0:1 (13.). Auch der zweite Außenverteidiger zeigte, dass er Tore schießen kann. Nach Doppelpass mit Fleige erhöhte Luca Steen (18.). Für klare Verhältnisse sorgte Niklas Ludwig, der Nutznießer einen Missverständnisses zwischen FSV-Keeper Finn Nissen und seiner Abwehr wurde (32.). Kurz nach der Pause war es wieder Ludwig, der nach Pass von Steen das 0:4 besorgte (50.). Danach schaltete die HSV zwei Gänge zurück, so dass der FSV Chancen zum Ehrentreffer bekam. Doch Tarek Bender (64.) und Simon Christiansen (72.) vergaben aus aussichtsreicher Position. So setzte Marvin Matthiesen mit seinem ersten Treffer im HSV-Trikot den Schlusspunkt (84.)

SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort 0:1 (0:0) Der Auswärtserfolg des Verbandsliga-Aufsteiger in Arlewatt war verdient. Die Entstehung zum Tor des Tages war allerdings äußerst unglücklich. Gleich mehrere Arlewatter Defensivspieler hatten die Möglichkeit die Szene zu klären, trafen den Ball aber nicht richtig bzw. verfehlten das Spielgerät, so dass Torben Peters die Einladung entschlossen annahm (71.). Bis dahin hatten die Gäste die spielerische Überlegenheit, konnten ihre wenigen Chancen jedoch nicht nutzen. So zielte Maurice Reiners kurz vor der Pause am Tor vorbei. Das SZ, dem vor der Pause ein Tor wegen Abseits aberkannt worden war, hielt auch im zweiten Abschnitt mit viel Kampf dagegen. SZ-Keeper Leon Walden parierte einen Kopfball nach einer Ecke bravourös (56.). Wenige Minuten vor dem Gegentor hatten die Gastgeber auf der Gegenseite ihre beste Gelegenheit, als Oke Johannsen per Kopf den Pfosten traf. Die große Möglichkeit die Partie vorzeitig zu entscheiden, vergab die SG, in dem sie eine Überzahlsituation schlampig ausspielte und damit herschenkte (85.). Trotzdem reichte es zum Einzug ins Halbfinale.

24.07.17 | sh:z-Nordfriesland Sport
Test 29.07.17 IF Stjernen Flensborg Husumer SV Ausfall
Testspiel 5
KP-HF 30.07.17 TSV Rantrum Husumer SV 1:2
30.07.17 TSV Rantrum - Husumer SV 1:2 (0.0)

Frisia und Husumer SV im Finale

Kreispokal: Oberligist siegt bei der SG Oldenswort/Witzwort standesgemäß mit 6:2 / Titelverteidiger setzt sich mit 2:1 gegen Rantrum durch
ZWEI GEGEN EINEN: DIE RANTRUMER THIES CLAUSEN (L.) UND JACOB SPRECKELSEN (R.) VERSUCHEN, NIKLAS LUDWIG (M.) ZU STOPPEN.PETERSEN

HUSUM Bereits neuneinhalb Monate vor dem Finale (18. Mai 2018) stehen die Endspielteilnehmer des Kreispokals fest. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV werden sich dann im Husumer Friesenstadion gegenüber stehen. Der SV Frisia 03 setzte sich mit 6:2 bei der SG Oldenswort/Witzwort durch, Titelverteidiger Husum gewann beim TSV Rantrum mit 2:1.

SG Oldenswort/Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm 2:6 (1:3) Über 200 Zuschauer sahen ein munteres und gutklassiges Fußballspiel. Dabei zeigten sich die Gäste über 90 Minuten als das bessere Team, das schnell und geradlinig nach vorn spielte und stets den Abschluss suchte. Trotz des eindeutigen Ergebnisses war SG-Trainer Rolf Flatterich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden. „Wir haben uns als Einheit präsentiert und es dem Gegner über das gesamte Spiel schwer gemacht. Hut ab vor meinen Jungs, die sich auch von den Gegentoren nicht aus der Ruhe bringen ließen.“

Die ersten Gelegenheiten der Partie hatte der Gastgeber, ein Schuss von Marten Dierks strich jedoch ebenso am Tor vorbei (8.) wie ein Kopfball von Henrik Jessen (9.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite und wurde hervorragend herausgespielt. Nach einem Pass in die Schnittstelle wurde der Ball von der Grundlinie auf Rückkehrer Lars Albertsen zurück gelegt, der keine Mühe hatte, zu vollenden (16.). Kurze Zeit später gab es Foulelfmeter für die Gäste, den der überragende Tobias Zuth verwandelte (22.). Die SG zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher Konter brachte auch den Anschlusstreffer, als Matthias Schmitz trocken aus 20 Metern abzog und der Ball ins lange Eck einschlug (29.). Die Antwort kam postwendend. Zuth stellte nach Pass von Mathias Bruhn den alten Abstand wieder her (31.).

Auch nach der Pause steckte der Gastgeber nicht auf und versuchte gegen den übermächtigen Gegner weiter nach vorne zu spielen. Die Tore fielen aber wieder auf der anderen Seite. Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war der Ausgangspunkt für den dritten Treffer von Zuth zum 1:4 (61.). Weiter Tore durch einen Sonntagsschuss von Leif Johannsen (66.) und Thore Feddersen (72.) ließen das Ergebnis zwischenzeitlich etwas zu hoch ausfallen. Die SG belohnte sich in der Schlussminute für eine insgesamt couragierte Leistung, in dem Daniel Dau einen Strafstoß zum Endstand verwertete (90.).

TSV Rantrum – Husumer SV 1:2 (0:0) Das Derby zwischen den beiden Landesliga-Konkurrenten fand in der Husumer SV einen knappen, aber insgesamt verdienten Sieger. Die Gäste hatten über die 90 Minuten die besseren Gelegenheiten und konnten am Ende mit den Einwechslungen von Henning Lorenzen und des Siegtorschützen Marvin Matthiesen auch nochmal zulegen.

Die Kreisstädter agierten zunächst abwartend und überließen dem TSV in der ersten halben Stunde leichte Feldvorteile. Erste Gelegenheiten von Marvin Theede waren in der Anfangsphase die Folge. Die beste Chance hatte jedoch Thies Clausen, der mit einem Kopfball an der Latte scheiterte. Auf der Gegenseite hatte zwei Mal Hendrik Fleige die Führung auf dem Fuß, vergab aber seine Möglichkeiten ähnlich wie Christian Peters aus aussichtsreicher Position.

Nach der Pause kam der große Regen, und trotzdem nahm das Halbfinale nochmals zusätzlich an Fahrt auf. Die ersatzgeschwächten Rantrumer agierten weiter auf Augenhöhe. Zudem brachte die Einwechslung von Damian Krause zusätzlichen Schwung. Nach einer knappen Stunde gingen die Gastgeber zu diesem Zeitpunkt nicht unverdient in Führung. Oke Flatterich erzielte das 1:0 (57.). Die Gäste ließen sich von dem Rückstand jedoch nicht beirren und blieben gefährlich. Nachdem Arne Harring Hendrik Fleige im Strafraum zu Fall gebracht hatte, gab es folgerichtig Strafstoß, den der Gefoulte selber zum Ausgleich verwandelte (72.). In der Folge verlor der TSV ein wenig die Ordnung, was die Husumer in Person des eingewechselten Marvin Matthiesen zu nutzen wussten. Der Neuzugang aus Löwenstedt drosch den Ball aus 20 Metern mit einem Aufsetzer unhaltbar in die Maschen und sicherte damit seinen Farben den Final-Einzug.

Rantrums Trainer Olli Hansen war trotz des Ergebnisses mit der Vorstellung seines Teams zufrieden. „Wir haben gesehen, dass wir mit einer Spitzenmannschaft wie Husum mithalten können. Das ist durchaus positiv und lässt darauf hoffen, dass wir für den Start kommenden Sonntag gegen den TSV Altenholz gut gerüstet sind.“ 

31.07.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

SV Frisia 03 Risum-Lindholm und Husumer SV im Endspiel

Favoriten-Siege im Halbfinale

Bereits neuneinhalb Monate vor dem Finale (18. Mai 2018) stehen die Endspielteilnehmer des Kreispokals fest. Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm und die Husumer SV werden sich dann im Husumer Friesenstadion gegenüber stehen. Der SV Frisia 03 setzte sich mit 6:2 bei der SG Oldenswort/Witzwort durch, Titelverteidiger Husum siegte beim TSV Rantrum mit 2:1.

SG Oldenswort/Witzwort – Frisia Risum-Lindholm 2:6 (1:3)
Über 200 Zuschauer sahen ein munteres und gutklassiges Fußballspiel. Dabei zeigten sich die Gäste über 90 Minuten als das bessere Team, das schnell und geradlinig nach vorn spielte und stets den Abschluss suchte. Trotz des eindeutigen Ergebnisses war SG-Trainer Rolf Flatterich mit der Darbietung seiner Schützlinge zufrieden.

„Wir haben uns als Einheit präsentiert und es dem Gegner über das gesamte Spiel schwer gemacht. Hut ab vor meinen Jungs, die sich auch von den Gegentoren nicht aus der Ruhe bringen ließen.“

Die ersten Gelegenheiten der Partie hatte der Gastgeber, ein Schuss von Marten Dierks strich jedoch ebenso am Tor vorbei (8.) wie ein Kopfball von Henrik Jessen (9.). Das erste Tor fiel auf der anderen Seite und wurde hervorragend herausgespielt. Nach einem Pass in die Schnittstelle wurde der Ball von der Grundlinie auf Rückkehrer Lars Albertsen zurück gelegt, der keine Mühe hatte, zu vollenden (16.).

Kurze Zeit später gab es Foulelfmeter für die Gäste, den der überragende Tobias Zuth verwandelte (22.). Die SG zeigte sich von dem Rückstand unbeeindruckt und setzte immer wieder Nadelstiche. Ein solcher Konter brachte auch den Anschlusstreffer, als Matthias Schmitz trocken aus 20 Metern abzog und der Ball ins lange Eck einschlug (29.).

Die Antwort kam postwendend. Zuth stellte nach Pass von Mathias Bruhn den alten Abstand wieder her (31.). Auch nach der Pause steckte der Gastgeber nicht auf und versuchte gegen den übermächtigen Gegner weiter nach vorne zu spielen. Die Tore fielen aber wieder auf der anderen Seite.

Ein Ballverlust in der Vorwärtsbewegung war der Ausgangspunkt für den dritten Treffer von Zuth zum 1:4 (61.). Weiter Tore durch einen Sonntagsschuss von Leif Johannsen (66.) und Thore Feddersen (72.) ließen das Ergebnis zwischenzeitlich etwas zu hoch ausfallen. Die SG belohnte sich in der Schlussminute für eine insgesamt couragierte Leistung, in dem Daniel Dau einen Strafstoß zum Endstand verwertete (90./+1).

Tore: 0:1 Albertsen (16.), 0:2 Zuth (22., Foulelfmeter), 1:2 Schmitz (29.), 1:3 Zuth (31.), 1:4 Zuth (61.), 1:5 Johannsen (66.), 1:6 Feddersen (72.), 2:6 Dau (90./+1, Foulelfmeter).


TSV Rantrum – Husumer SV 1:2 (0:0)
Das Derby zwischen den Landesliga-Konkurrenten fand in der Husumer SV einen knappen aber durchaus verdienten Sieger. Die Gäste hattennämlich schlichtweg die besseren Gelegenheiten und konnten am Ende mit den Einwechslungen von Henning Lorenzen und dem Siegtorschützen Marvin Matthiesen auch nochmal zulegen. Die Kreisstädter agierten zunächst abwartend und überließen dem TSV das Feld. Die beste Chance hatte Thies Clausen, der mit einem Kopfball allerdings an der Latte scheiterte.

Tore: 1:0 Flatterich (57.), 1:1 Fleige (72., Foulelfmeter), 1:2 Matthiesen.

30.07.17 · 20:30 Uhr · sh:z | www.fupa.net

Eine vermeintlich klare Angelegenheit und ein Derby

Halbfinale im Fußball-Kreispokal in Oldenswort und Koldenbüttel

HUSUM/OLDENSWORT Auch an diesem Wochenende, mitten in der heißen Phase der Saisonvorbereitung, wird wieder im Fußball-Kreispokal gespielt. Nach drei Runden steht jetzt schon das Halbfinale an. Mit Titelverteidiger Husumer SV und der SG Oldenswort-Witzwort stehen die beiden Finalisten der vergangenen Spielzeit erneut in der Vorschlussrunde. Und bei entsprechend positivem Verlauf winkt ihnen auch 2018 die Endspielteilnahme am Himmelfahrtstag (10. Mai in Husum). Allerdings werden ihre Gegner TSV Rantrum und vor allem Oberligist SV Frisia 03 Risum-Lindholm etwas dagegen haben.

SG Oldenswort-Witzwort – SV Frisia 03 Risum-Lindholm (SBd., 15 Uhr in Oldenswort) In dieser Partie sind die Kräfteverhältnisse klar verteilt. Der Oberligist aus dem Norden des Kreises ist auf dem Papier der klare Favorit. Die bisherige Vorbereitung inklusive der gezeigten Pokal-Auftritte verlief mehr als positiv für die Mannschaft von Trainer Uwe Petersen. Die ersten drei Pokalrunden hielten für Frisia Derbys gegen TSV Stedesand (5:0), TSV Rot-Weiß Niebüll (4:0) und SG Langenhorn/Enge (7:1) bereit, die allesamt standesgemäß und souverän gestaltet wurden.

Trainer Rolf Flatterich vom Verbandsliga-Aufsteiger SG Oldenswort/Witzwort sieht die Partie gegen den Oberligisten als ein absolutes Highlight für den gesamten Verein an und will den vermeintlich übermächtigen Gegner so gut es geht Paroli bieten. „Die Möglichkeit sich mit so einem Gegner in einem Pflichtspiel messen zu können, ist für uns überragend. Wir wollen versuchen Lindholm die Stirn zu bieten und so lange wie möglich die Null zu halten.“ Dabei verfahren die Oldensworter frei nach dem Motto „Wir haben keine Chance, und die wollen wir nutzen.“

TSV Rantrum – Husumer SV (So., 15 Uhr in Koldenbüttel) Kurz vor dem Saisonstart kommt es bereits zu einem vorgezogenen Derby der beiden benachbarten Landesliga-Rivalen. Für Rantrums Trainer Olli Hansen kommt die Partie allerdings zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt. „Aufgrund unserer personellen Situation und weil wir aufgrund der Sperrung der Rantrumer Plätze nach Koldenbüttel ausweichen müssen, hätte ich, auch für die Rantrumer Fans, gerne einen anderen Zeitpunkt für dieses Halbfinale gehabt. Aber wir nehmen es jetzt, wie es kommt“, gibt Hansen sich trotzdem kämpferisch. Mit Patrick Schaller, Thommy Pahnke, Nomme Carstens und Ron Reichardt müssen die Rantrumer auf wichtige Stammspieler verzichten. So schiebt Hansen den Husumern die Favoritenrolle zu, „aber wir werden alles reinlegen, um für eine Überraschung zu sorgen.“

Für die Husumer hat der mögliche Finaleinzug einen besonderen Anreiz. Das Endspiel 2018 findet anlässlich des 100. Vereinsjubiläums im Husumer Friesenstadion statt. Mit Finn Christiansen (Urlaub) und Daniel Hornburg (verletzt) fehlen der HSV zwei wichtige Mittelfeldakteure. Zudem weiß Trainer Dennis Witt, dass der Pokal und ein Derby immer eigene Gesetze haben. „Wir wollen unbedingt wieder ins Finale, wissen aber auch, dass dafür eine gute Leistung erforderlich ist. Denn der TSV ist mit seinem schnellen Umschaltspiel immer ein gefährlicher Gegner.“ bjg

29. Juli 2017 · sh:z-Nordfriesland Sport
Fußball-Kreispokal

SG Langenhorn/Enge fordert SV Frisia 03

RISUM-LINDHOLM Es sollte einer der Höhepunkte werden in der Vorbereitung auf die bevorstehende Fußball-Saison. Doch der für heute geplante Test des Oberligisten SV Frisia 03 Risum-Lindholm gegen die Husumer SV fällt nach einer kurzfristigen Absage der Stormstädter ins Wasser. Stattdessen erwartet das Team von Trainer Uwe Petersen um 16 Uhr den Verbandsliga-Aufsteiger TSV Süderbrarup.

Keine 24 Stunden später müssen die Frisia-Kicker bereits wieder ran: Im Viertelfinale des Kreispokal steht am Sonntag (14.30 Uhr) das Auswärtsspiel beim Verbandsliga-Absteiger SG Langenhorn/Enge auf dem Terminplan. Die Partie findet übrigens im Arne-Ohlsen-Stadion in Enge statt. Mit einem Sieg bei der Mannschaft von Karl Müller will Frisia den Halbfinaleinzug klar machen. In der Vorschlussrunde hätte der Oberligist dann Heimrecht gegen den Sieger aus der Partie SZ Arlewatt – SG Oldenswort/Witzwort, die am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen wird.

Im zweiten Halbfinale könnte es zum Duell der Landesligisten TSV Rantrum und Husumer SV kommen, wenn sie am Wochenende ihre Viertelfinalbegegnungen gewinnen. Die Rantrumer gastieren am Sonntag um 15 Uhr bei der SG Mitte NF und die Husumer SV zur gleichen Zeit beim Pokalschreck FSV Wyk-Föhr. Der Kreisklassen-Vertreter hat in der ersten Runde den TSV Hattstedt (2:1) und im Achtelfinale den Verbandsliga-Aufsteiger SG Leck-Achtrup-Ladelund (1:0) ausgeschaltet. sh:z

22. Juli 2017 · sh:z-Nordfriesland Sport
LL 1 06.08.17 SV Blau-Weiß Löwenstedt Husumer SV 1:3

3:1 – Husumer SV hat den längeren Atem

DUELL ZWEIER EHEMALIGER MANNSCHAFTSKAMERADEN: DER "LÖWE" STEFAN LORENZEN (M.) GEGEN DEN HUSUMER MARVIN MATTHIESEN (L.).SVJ

LÖWENSTEDT Wer erwartet hatte, dass die Husumer SV die Punkte beim SV Blau-Weiß Löwenstedt in der Fußball-Landesliga Schleswig im Spaziergang mitnimmt, musste sich eines Besseren belehren lassen. Die Gastgeber machten ihrem Namen alle Ehre, kämpften „wie die Löwen“. Die Husumer hatten den längeren Atem und gewannen mit 3:1 (0:0).

Löwen-Coach Gunnar Clausen sah seine Premiere mit einem weinenden und einem lachenden Auge. „Ich bin stolz auf meine Mannschaft, sie hat unseren Matchplan super umgesetzt. Schade, dass wir uns nicht belohnt und etwas Zählbares mitgenommen haben.“ Auch Husums Coach Dennis Witt erkannte die Leistung des Gegners an, war mit der Vorstellung seines Teams aber nicht einverstanden. „Löwenstedt hatte gute taktische Lösungen und hat toll gekämpft. Trotzdem haben wir zu wenig Präsenz gezeigt und in vielen Situationen die falsche Entscheidung getroffen. Mit dem Ergebnis bin ich zufrieden, mit der Leistung nicht.“

Husum war von Beginn an feldüberlegen, konnte aber nicht das bewährte Kombinationsspiel aufziehen, weil der Gastgeber die Räume eng machte. Es dauerte daher 20 Minuten, ehe Hendrik Fleige den ersten Torschuss für seine Farben verzeichnete, der aber über das Tor flog. Auf der Gegenseite tauchte Reichenberg urplötzlich alleine vor dem Husumer Tor auf, scheiterte aber an HSV-Schlussmann Chris Bielinski (23.). Wenig später waren die Husumer wieder dran, aber Christian Peters konnte eine Flanke von Niklas Ludwig nicht verwerten (26.). Die besseren Chancen hatten weiter die Löwen. Wieder wurde Reichenberg auf die Reise geschickt. Sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (34.). Husum fand auch in der Folge wenig spielerische Lösungen. Einzig ein Volleyschuss aus der Distanz von Peters sorgte noch für ein wenig Gefahr (39.). Der Gastgeber hingegen stellte die HSV-Defensive mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor ungeahnte Probleme. In einer weiteren Szene wurde Kevin Zimmermann im letzten Moment geblockt (42.).

Kalt erwischt wurden die Löwen nach der Pause. Nach einem Ballverlust steckte Tobias Wetzel durch auf Fleige, der in der Mitte Peters bediente, der keine Mühe hatte zum 0:1 zu vollenden (49.). Der Gastgeber zeigte sich keinesfalls geschockt und wurde belohnt. Nachdem Reichenberg vorher noch eine Flanke knapp verpasst hatte (54.), wurde er von Thore Fürst herrlich frei gespielt und schob gegen den zögerlich wirkenden Bielinski zum 1:1 ein (66.). Der Jubel war noch nicht verhallt, da hatten die Husumer bereits die passende Antwort gegeben. Mit einem Pass aus dem Fußgelenk hebelte Henning Lorenzen die gesamte Blau-Weiß-Abwehr aus, so dass der eingewechselte Marvin Hems nur noch quer zu legen brauchte und Niklas Ludwig keine Mühe hatte das 1:2 zu erzielen (68.). Dieser Treffer schien Wirkung zu zeigen, die Löwen sorgten kaum noch für Entlastung. Die Gäste wollten die Entscheidung, aber Fleige schoss überweg (72.) und dann ans Lattenkreuz (77.). Nachdem seine Husumer noch zwei Chancen durch Stefan Lorenzen (79.) und Torge Brodersen (83.) vergeben hatten, war es dann doch der Torjäger vom Dienst, der sein Team mit dem 3:1-Endstand erlöste (87.).

„Zum Schluss haben die Körner gefehlt.“, meinte Clausen. Witt hingegen sieht noch deutliches Verbesserungspotential. „Wir brauchen noch die eine oder andere Trainingseinheit, um die Abläufe zu automatisieren.“ 

 BW Löwenstedt: Arndt – Andresen, Dohle, Albertsen, Pletsch – Gahrens, Zimmermann (46. C. Hansen), Fürst, Siemen (62. S. Lorenzen) – Carstensen (62. Brodersen), Reichenberg. Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen, Witthohn – Wobig, H. Lorenzen – Koschenz (55. Hems), Peters (80. Feller), Ludwig (80. Godt) – Fleige. Schiedsrichter: Werner (Flensburg). – Zuschauer: 533. Tore: 0:1 Christian Peters (49.), 1:1 Jannik Reichenberg (66.), 1:2 Niklas Ludwig (68.), 1:3 Hendrik Fleige (87.). Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Wetzel, Wobig.

06.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeit: „Löwe“ Stefan Lorenzen (vorne) wird vom Husumer Marvin Matthiesen unter Druck gesetzt.

Husumer SV schafft den Sieg beim SV Blau-Weiß Löwenstedt

Gäste hatten am Ende einfach den nötigen Punch

Wer erwartet hatte, dass die favorisierte Husumer SV die Punkte beim SV Blau-Weiß Löwenstedt zum Auftakt im Spaziergang mitnimmt, musste sich an diesem Tag eines Besseren belehren lassen. Denn die Gastgeber machten ihrem Namen alle Ehre und kämpften über 90 Minuten aufopferungsvoll „wie die Löwen“. Mehr noch: Wer weiß, wie das Spiel ausgegangen wäre, wenn Jannik Reichenberg, der wie viele seiner Mitspieler eine starke Partie ablieferte, eine seiner hochkarätigen Chancen in der ersten Halbzeit genutzt hätte.

Tat er aber nicht und so hatten die Husumer schlussendlich den längeren Atem und zeigten sich am Ende ein Stück weit kaltschnäuziger vor dem Tor. Dementsprechend sah Löwen-Coach Gunnar Clausen den Spielverlauf bei seiner Premiere auf der Trainerbank mit einem weinenden und einem lachenden Auge.

„Ich bin stolz auf meine Mannschaft, denn die Jungs haben unseren Matchplan super umgesetzt. Schade, dass wir uns nicht belohnt und etwas Zählbares mitgenommen haben.“

Husum war von Beginn an feldüberlegen, konnte aber nicht ihr bewährtes Kombinationsspiel aufziehen, weil der Gastgeber die Räume eng machte und gut verschob. Es dauerte daher 20 Minuten, ehe Hendrik Fleige den ersten Torschuss für seine Farben verzeichnete, dieser aber über das Tor flog.

Auf der Gegenseite tauchte Reichenberg erstmals nach schönem Pass in die Tiefe von Aaron Pletsch urplötzlich alleine vor dem Husumer Tor auf, scheiterte aber an HSV-Schlussmann Chris Bielinski (23.). Wenig später waren die Husumer wieder dran, aber Christian Peters konnte eine Flanke von Niklas Ludwig nicht verwerten (26.).

Die größeren Chancen hatten weiter die Löwen. Wieder wurde Reichenberg, diesmal von Tom Gahrens, auf die Reise geschickt. Sein Schuss strich jedoch knapp am langen Pfosten vorbei (34.). Husum fand auch in der Folge wenig spielerische Lösungen. Einzig ein Volleyschuss aus der Distanz von Peters sorgte noch für ein wenig Gefahr (39.).

Der Gastgeber hingegen stellte die HSV-Defensive mit ihrem schnellen Umschaltspiel vor ungeahnte Probleme. In einer weiteren Szene wurde Kevin Zimmermann im letzten Moment geblockt (42.).Die kalte Dusche erwischte die Löwen kurz nach der Pause. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung steckte Tobias Wetzel durch auf Fleige, der in der Mitte Peters bediente, so dass dieser keine Mühe hatte zum 0:1 zu vollenden (49.).

Löwenstedt zeigte sich keinesfalls geschockt und wurde belohnt. Nachdem Reichenberg vorher noch eine Flanke knapp verpasst hatte (54.), wurde er von Thore Fürst herrlich frei gespielt und schob gegen den etwas zögerlich wirkenden Bielinski zum 1:1 ein (66.).

Der Jubel war noch nicht verhallt, da hatten die Husumer bereits die passende Antwort gegeben. Mit einem Pass aus dem Fußgelenk hebelte Henning Lorenzen die gesamte Blau-Weiß-Abwehr aus, sodass der eingewechselte Marvin Hems nur noch quer zu legen brauchte und Niklas Ludwig keine Mühe hatte, das 1:2 zu erzielen (68.).

Die Gäste wollten die Entscheidung, aber Fleige schoss erst überweg (72.) und dann ans Lattenkreuz (77.). Nachdem seine Husumer noch zwei brenzlige Situationen durch Stefan Lorenzen (79.) und Torge Brodersen (83.), war es dann aber doch der Torjäger vom Dienst, der nach Vorarbeit von Sascha Feller, sein Team mit dem 3:1-Endstand erlöste (87.).

SV Blau-Weiß Löwenstedt: Arndt – Andresen, Dohle, Albertsen, Pletsch – Gahrens, Zimmermann (46. C. Hansen), Fürst, Siemen (62. S. Lorenzen) – Carstensen (62. Brodersen), Reichenberg.

Husumer SV: Bielinski – Wetzel, Wullenweber, Matthiesen, Witthohn – Wobig, H. Lorenzen – Koschenz (55. Hems), Peters (80. Feller), Ludwig (80. Godt) – Fleige.

SR: Werner (Flenburg).
Zuschauer: 533.
Tore: 0:1 Peters (49.), 1:1 Reichenberg (66.), 1:2 Ludwig (68.), 1:3 Fleige (87.).
06.08.17 · bjg | www.fupa.net

Ein Kreisderby zum Saisonauftakt

Fußball-Landesliga Schleswig: BW Löwenstedt empfängt die Husumer SV / TSV Rantrum gegen SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz
IN NEUEN FARBEN: IN DER VERGANGENEN SAISON SPIELTE MARVIN MATTHIESEN (L.) NOCH IM LÖWENSTEDTER BLAU GEGEN HUSUM (HIER MIT TOBIAS WETZEL). JETZT TRIFFT ER IM WEISSEN TRIKOT IM DERBY GLEICH AUF SEINEN ALTEN CLUB.PETERSEN

HUSUM Während die meisten Schleswig-Holsteiner in den Ferien die Beine baumeln lassen und sich erholen, legen die Fußballer nach zwei Monaten Sommerpause bereits wieder los. An diesem Wochenende fällt der Startschuss in der neuen Fußball-Landesliga Schleswig und hält für die drei Clubs aus Nordfriesland gleich ein Derby bereit. BW Löwenstedt empfängt im ersten Pflichtspiel ohne „Tormaschine“ Sven Nielsen (zum TSV Schilksee) die Husumer SV. Auf eine unbekannte Größe trifft der TSV Rantrum im Heimspiel gegen den SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz.

TSV Rantrum – TSV Altenholz (Sbd., 15 Uhr) Mit dem SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz stellt sich gleich ein echtes Landesliga-Schwergewicht am Lagedeich vor. „Ich sehe das durchaus positiv. So wissen wir gleich, wo wir stehen“, sagt Rantrums Trainer Olli Hansen zum Auftaktgegner. Seine Mannschaft sei sicherlich der Außenseiter in dieser Partie, habe aber nichts zu verlieren und kann somit befreit aufspielen, meint er weiter. Die Gäste verfügen über einen äußerst großen (32 Akteure) und mit einem Durchschnittsalter von 23,6 Jahren jungen Kader, der vor der Saison durch den Abstieg eine hohe Fluktuation erfahren hat. Trotzdem will Trainer Kristian Hamm in der neuen Liga eine gute Rolle spielen und nach Möglichkeit ganz oben dabei sein.

„Wir haben vor dem Gegner natürlich Respekt, aber bestimmt keine Angst“, sagt Olli Hansen. Personell muss seine Mannschaft berufsbedingt auf Neuzugang Jakob Spreckelsen und Helge Flatterich sowie Routinier Thomas Grabowski (Aufbautraining) verzichten. Ungeachtet dessen freut man sich in Rantrum gleich auf einen richtiger „Kracher“ zum Start, damit auch die starke Fangemeinde endlich wieder auf ihre Kosten kommt. Aufgrund der unsicheren Wetterlage kann es allerdings noch kurzfristig zu einer Verlegung der Begegnung nach Koldenbüttel kommen, falls die Gemeinde den in der Sommerpause grundüberholten A-Platz sperren sollte. Hinweise dazu auf der TSV-Homepage oder bei fussball.de

SV Blau-Weiß Löwenstedt – Husumer SV (So., 14.30 Uhr) Gleich zum Auftakt der neuen Fußball-Landesliga Schleswig hält der Spielplan ein nordfriesisches Derby bereit. In den vergangenen Jahren lieferten sich beide Kontrahenten meist packende Duelle auf Augenhöhe mit Torgarantie. Für Sonntag scheint die Favoritenrolle allerdings klar zu Gunsten der Husumer verteilt. Denn die „Löwen“ mussten den Abgang zahlreicher Leistungsträger verkraften, während die HSV ihre ohnehin schon spielerisch starke Truppe noch einmal verstärken konnte.

Dennoch freut sich der neue „Löwen“-Coach Gunnar Clausen auf sein Debüt auf der Trainerbank. „Auch wenn wir der Underdog sind, kann es für uns keinen schöneren Saisonstart geben. Ein Derby vor heimischer Kulisse, dazu ein Doppelspieltag. So etwas wird in Löwenstedt zelebriert, und die Fans werden sicher wieder ein ganz besonderer Rückhalt sein.“ Auch sportlich gesehen will sich der Gastgeber keinesfalls kampflos geschlagen geben. „Wir wissen, dass die Husumer individuell sicherlich besser besetzt sind. Wir sind aber gut vorbereitet und versuchen als Kollektiv dagegen zu halten.“

Die Husumer haben sich für ihren Saisonbeginn ebenfalls viel vorgenommen. HSV-Coach Dennis Witt ist sich der Favoritenrolle seines Teams bewusst. „Ich denke, dass wir mit dem Druck ganz gut umgehen werden. Wir haben uns die Favoritenrolle ja auch erarbeitet und wollen sie bestätigen.“ Personell kann er nahezu aus dem Vollen schöpfen. Jedoch muss ausgerechnet mit Finn Christiansen ein Ex-„Löwe“ urlaubsbedingt passen. Mit Marvin Matthiesen wird jedoch der zweite im Kader stehen und sicherlich besonders motiviert sein. In einem Punkt sind sich beide Trainer auf jeden Fall einig: Nach der langen und intensiven Vorbereitung kann es endlich losgehen. 

04.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 2 09.08.17 Husumer SV Heikendorfer SV 2:1

Fußball-Landesliga: Husum macht es beim 2:1 gegen Heikendorf spannend

LAUFDUELL: HUSUMS CHRISTIAN PETERS GEGEN JAN WIELAND.GIT

Husumer SV – Heikendorfer SV 2:1 (2:1) „Wir haben in einem überlegen geführten Spiel vergessen, den Deckel drauf zu machen, und sind mit einem blauen Auge davon gekommen.“ Damit beschrieb Husums Trainer Dennis Witt ziemlich genau den Spielverlauf seiner Husumer in der Fußball-Landesliga Schleswig gegen den Heikendorfer SV. Die Kreisstädter konnten sich in der Schlussphase mehrfach bei ihrem Abwehrchef Christian Herpel bedanken, der einige Male in höchster Not klärte. Zudem hielt Keeper Chris Bielinski den Sieg fest, als er mit einer überragenden Parade in letzter Sekunde einen Schuss von Mahsun Dogan aus dem Winkel fischte (90.+3). Dass der Gastgeber überhaupt noch in Bredouille kam, war der mangelnden Chancenverwertung und der enormen Leistungssteigerung der Heikendorfer in der zweiten Halbzeit geschuldet.

In den ersten 45 Minuten waren fast nur die Witt-Schützlinge am Drücker und gingen auch früh in Führung. Nach einer Flanke von Sascha Feller versenkte Hendrik Fleige den Ball im Zentrum direkt (6.). Ärgerlich war die Entstehung des Ausgleichs, als Bosse Wullenweber bei einem Klärungsversuch den Torschützen Jan Wieland traf, so dass dieser frei zum Schuss kam (8.). Die Stormstädter ließen sich von dem Gegentreffer jedoch nicht beirren und spielten weiter nach vorne. Belohnt wurde die mutige Spielweise, als Christian Peters nach einem doppelten Doppelpass mit Feller und Henning Lorenzen frei vor dem Tor ins lange Eck zum 2:1 vollendete (17.). Husum hätte noch vor der Pause alles klar machen können. Peters scheiterte nach einer Wetzel-Ecke per Kopf (28.) ebenso wie Fabian Wobig, der aus kurzer Distanz zu genau zielte (36.) und Thomas Bohrmann im Tor scheiterte (40.).

Nach der Pause ergab sich ganz anderes Bild. Die Gäste schienen nun an ihre Chance zu glauben, setzten die Husumer früh unter Druck und gingen in den Zweikämpfen entschiedener zu Werke. Tormöglichkeiten hatten aber zunächst nur die Husumer, jedoch konnten Fleige (54., 57.) und Tobias Wetzel (61.) diese nicht nutzen. Auf der Gegenseite vergab Tim Mordhorst Eine erste Riesenchance, als er frei vor dem Tor zum im Abseits stehenden Oliver Schmeling quer legte (64.). In der Schlussphase war die Husumer Defensive fast permanent gefordert, hielt aber bis auf wenige Ausnahmen stand. Einzig Dogan (72.), der nach seiner Einwechslung mächtig Schwung brachte, und Johannes Goeser (78.) kamen durch, fanden in Bielinski aber ihren Meister. Der Husumer Schlussmann war es auch, der gegen Dogan den Dreier festhielt.

Dennis Witt schaute nach dem Spiel bereits nach vorne. „Auf die erste Halbzeit können wir aufbauen, aber auch wir müssen erstmal weiter in die Saison rein arbeiten.“

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt 3:3 (3:1) Die Löwenstedter feierten den Punktgewinn beim TSV Bordesholm zu Recht wie einen Sieg. Kaum jemand hätte nach den 0:2- und 1:3-Rückständen noch einen Pfifferling auf die Löwen gesetzt, weil sich der Gastgeber extrem spielstark und ballsicher zeigte. Löwen-Coach Gunnar Clausen war überglücklich. „Wir haben uns ein richtig tolles Erfolgserlebnis erarbeitet. Ich bin stolz auf die ganze Truppe.“

Die Anfangsphase ließ allerdings Böses erahnen. Bordesholm ließ die Gäste nicht ins Spiel kommen. So stand es Toren von Pascal Entinger (3.) und Sebastian Klimmek bereits nach einer Viertelstunde 2:0. Doch die Löwen holten sich über gewonnene Zweikämpfe das verloren gegangene Selbstvertrauen zurück. Zudem war die erste richtige Torchance gleich drin. Jannik Reichenberg brachte seine Farben zurück ins Spiel (24.). Bei den Löwen griff nun der Matchplan, aus einer kompakten Defensive heraus, schnelle Konter zu setzen. Noch vor der Pause tauchte Reichenberg zwei Mal aussichtsreich vor dem Tor auf, vergab aber den Ausgleich.

Nach dem Wechsel übernahm Bordesholm wieder das Kommando. Die Angriffsbemühungen in Tornähe waren oftmals aber zu kompliziert. Erst der zweite Treffer von Klimmek (78.) zum 3:1 den Gastgeber zu erlösen und die Vorentscheidung zu bringen. Aber anstatt den Sieg zu verwalten, wolltn der TSV mehr. Das brachte Räume für Gäste-Konter. Christian Hansen kam nach einer Ecke an den Ball und versenkte zum Anschlusstreffer (80.). Aber damit nicht genug. Die Gäste versuchten mit aggressivem Pressing den Ball zu erobern. Mit Erfolg: Kurz vor Schluss führte das Forechecking dazu, dass ein Ball von Marius Kaak zum Ausgleich im eigenen Netz landete (87.). Alles weitere war grenzenloser Löwenstedter Jubel. „Das kleine gallische Dorf ist angekommen auf der Landesliga-Landkarte. Diese Erfahrung macht Hunger auf mehr“, freute sich Gunnar Clausen diebisch.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 0:0 Defensiv starke Rantrumer erkämpften sich bei ihrer Landesliga-Premiere mit dem 0:0 einen Punkt. 250 Zuschauer sahen eine umkämpfte Partie mit leichten Vorteilen für die Gastgeber. Die Rantrumer beschränkten sich zunächst darauf, in der Defensive sicher zu stehen, und brachten in der Vorwärtsbewegung nur wenig zustande. Im Defensiv-Verbund ging die Taktik der Gäste allerdings voll auf. Der OTSV tat sich schwer, zu guten Möglichkeiten zu kommen. „Rantrum hat hinten gut gestanden“, lobte OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Seine Mannschaft kam vor dem Seitenwechsel nur ein Mal gefährlich vor das gegnerische Tor, als Lasse Reimer aus spitzem Winkel am Rantrumer Schlussmann Lev Meesenburg scheiterte.

Der zweite Durchgang begann für die Gastgeber vielversprechend. Dennis Schnepel hätte für das 1:0 (50.) sorgen können, zog aber knapp am Rantrumer Tor vorbei. Wenige Minuten später war es Mustafa Korkmaz, der aus elf Metern über das Tor zielte. Im Gegenzug kamen auch die Rantrumer zu Möglichkeit, als der agile Danny Jessen nach einer Ecke aus spitzem Winkel nur knapp das Tor verfehlte. Auf der anderen Seite war es wieder Schnepel, der mit einer Direktabnahme nur knapp den erlösenden Treffer zum 1:0 verpasste. In der Schlussphase kamen beide Mannschaften nur noch selten zum Abschluss. „Alles in allem haben wir bei diesem bissigen Gegner gemerkt, worauf wir uns in dieser Klasse einstellen können“, fasste Lehmann zusammen. 

Die Statistik

Husumer SV – Heikendorfer SV 2:1 (2:1)

Husumer SV: Bielinski – R. Hornburg (46. Ludwig), C. Herpel, Wullenweber, Wetzel – Wobig – Feller (90. Witthohn), Peters, Lorenzen, Siefert (72. Matthiesen) – Fleige.

Heikendorfer SV: Bohrmann – von Kulaschewitz (80. Rex), Johannsen, Schechten, Kuß – Süß, Wieland – Goeser, Martens (56. Dogan), Mordhorst – Stoermer (56. Schmeling).

Schiedsrichter: Möller (VfL Kellinghusen).

Zuschauer: 150.

Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.), 1:1 Jan Wieland (8.), 2:1 Christian Peters (17.).

Beste Spieler: Chris Bielinski, Christian Herpel, Fabian Wobig – Mahsun Dogan, Jan Wieland, Dennis Stoermer.

 

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt 3:3 (2:1 )

TSV Bordesholm: Dahmen – Alexander Meyerfeldt, Hummel, Kaak – Jöhnk, Michaelis, Vicariesmann, Bräunling (89. Römpke), Entinger (72. Kalina) – Klimmek, Lemke (61. Aaron Meyerfeldt).

Blau-Weiß Löwenstedt: Arndt – Andresen (64. Brodersen), Albertsen, Dohle, Pletsch – Siemen, Fürst, Zimmermann (61. C. Hansen), Gahrens – Reichenberg, Carstensen (69. Lorenzen)

Schiedsrichter: Hogrefe (VfR Horst).

Zuschauer: 100.

Tore: 1:0 Pascal Entinger (3.), 2:0 Sebastian Klimmek (15.), 2:1 Jannik Reichenberg (24.), 3:1 Sebastian Klimmek (78.), 3:2 Christian Hansen (80.), 3:3 Marius Kaak (87., ET).

Gelb-rote Karte: Thore Fürst (Löwenstedt) 90.+3)

Beste Spieler: Lukas Michaelis, Jan-Niclas Bräunling, Aaron Meyerfeldt – geschlossene Mannschaftsleistung.

 

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum 0:0

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, Sopha, Giese, Reimer – Stols, Schröder, Sierks (78. Neumann), Schnepel (86. Szalies), Knuth (68. Dollnick) – Korkmaz.

TSV Rantrum: Meesenburg – H. Flatterich, Clausen, Harring, Spreckelsen (76. O. Flatterich) – Schaller, Carstens, Reichhardt, Jessen, Yassine – Thede (80 Feddersen).

Schiedsrichter: Rieve (TSV Wiemersdorf).

Zuschauer: 250.

Beste Spieler: Harald Giese, Mustafa Korkmaz – Arne Harring, Danny Jessen.

11.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Altenholz und TSV Kropp mit Kantersiegen

Büdelsdorfer TSV bezwingt den Gettorfer SC / Schleswig 06 mit Heimerfolg über den Eckernförder SV
Am zweiten Spieltag der Landesliga Schleswig setzten der TSV Altenholz sowie der TSV Kropp kräftige Duftmarken. Beide Teams konnten Kantersiege einfahren. Während der TSV Kropp auswärts beim FC Kilia Kiel mit 7:0 gewinnen konnte, demontierte der TSV Altenholz daheim die SG Geest 05 und fuhr ebenfalls einen 7:0-Erfolg ein. Der Gettorfer SC verlor auch die zweite Partie der Saison und unterlag dem Büdelsdorfer TSV mit 1:2. Schleswig 06 feierte einen 1:0-Heimerfolg über den Eckernförder SV. 

Osterrönfelder TSV - TSV Rantrum 0:0
Die Partie zwischen dem Osterrönfelder TSV und dem TSV Rantrum endete torlos, so dass sich beide Lager am Ende die Punkte teilen mussten. Nach dem Spielausfall am verganenen Wochenende war es das erste Spiel für die Gäste in der neuen Landesliga Schleswig. Der OTSV hatte zuvor im Derby den Gettorfer SC niedergerungen.
Schiedsrichter: Malte Rieve (Wiemersdorf) - Zuschauer: 250
Tore: Fehlanzeige.


TSV Altenholz - SG Geest 05 7:0
Die SG Geest 05 war im Auswärtsspiel beim TSV Altenholz chancenlos. Letztlich konnten sich die Gäste noch bedanken, dass es am Ende nur 0:7 hieß. Die Hausherren vom TSV Altenholz hatten gerade in Durchgang eins noch die ein oder andere Tormöglichkeit ausgelassen. Nach 26 Spielminuten erzielte Maxim Fröhlich die 1:0-Führung für die Hausherren. Lars Bellmann erhöhte zehn Minuten später mit einem sehenswerten Freistoßtreffer auf 2:0 (36.). Kurz vor der Pause markierte Neuzugang Cedric Lühmann das 3:0 (40.). In Durchgang zwei ging das muntere Toreschießen weiter. Julian Langnau (49.) sowie Tim Netzel (57.) schraubten das Ergebnis auf 5:0 hoch. Zuvor scheiterte der stark aufspielende Netzel noch am Aluminium. Sein Distanzschuss landete nur am Querbalken (55.). Der eingewechselte Björn Kastner schnürte in der Schlussphase dieser Begegnung noch einen Doppelpack (79., 86.), so dass am Ende ein deutlicher 7:0-Heimerfolg für die Altenholzer heraussprang.
Schiedsrichter: Lukas Koch (SV Golkrath) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Maxim Fröhlich (26.), 2:0 Lars Bellmann (36.), 3:0 Cedric Lühmann (40.), 4:0 Julian Langnau (49.), 5:0 Tim Netzel (57.), 6:0 Björn Kastner (79.), 7:0 Björn Kastner (86.)

FC Kilia Kiel - TSV Kropp 0:7
Auch im zweiten Spiel in dieser Spielzeit blieb der FC Kilia Kiel ohne eigenen Treffer. Dafür klingelte es im eigenen Gehäuse gewaltig. Mit 0:7 ging der FC auf heimischen Gläuf gegen den TSV Kropp unter. Zur Halbzeit führten die Gäste durch Tore von Daniel Schwennsen (35.) sowie Jörn Vogt (38.). In Durchgang zwei glänzte Kropps Lars Horstinger mit drei Treffern (51., 63., 88.). Fynn Gerlach (67.) und Jörn Vogt (74.) markierten die beiden weiteren Tore für den TSV Kropp und machten somit den 7:0-Kantersieg der Gäste perfekt.

Schiedsrichter: Paul Sommer (Jevenstedt ) - Zuschauer: 67
Tore: 0:1 Daniel Schwennsen (35.), 0:2 Jörn Vogt (38.), 0:3 Lars Horstinger (51.), 0:4 Lars Horstinger (63.), 0:5 Fynn Gerlach (67.), 0:6 Jörn Vogt (74.), 0:7 Lars Horstinger (88.)


Schleswiger SV 06 - Eckernförder SV 1:0
Die Heimpremiere glückte Schleswig 06! Daheim durfte man sich über einen 1:0-Erfolg über den Eckernförder SV freuen. Den Sieg tüteten die Hausherren allerdings mit dem Schlusspfiff ein. Erst in der zweiten Minute der Nachspielzeit glückte  Malte Steffensen eben jener Treffer, der den 06ern letztlich den ersten Sieg der neuen Saison bescheren sollte.

Schiedsrichter: Joshua Amponsah (Haching) 
Tore: 1:0 Malte Steffensen (92.)


TSV Bordesholm - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:3
Torfestival in Bordesholm! Sechs Tore fielen in der Partie zwischen dem TSV Bordesholm und BW Löwenstedt. Letztlich konnten sich beide Teams nicht auf einen Sieger einigen. Dabei führten die Gastgeber bereits nach 15 Spielminuten durch Tore von Pascal Entinger (3.) sowie Sebastian Klimmek (15.) mit 2:0. Jannik Reichenberg besorgte in der 24. Spielminute den Anschluss für die Gäste. In der Schlussphasse stellte Sebastian Klimmek mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung den alten Abstand zunächst erneut her (78.). Doch Christian Hansen hatte nur 120 Sekunden später die passende Antwort parat (80.). Letztlich kamen die Blau-Weißen unter Mithilfe der Gastgeber doch noch zu einem Punktgewinn (87.). Marius Kaak bugsierte das Spielgerät ins eigene Tor. 

Schiedsrichter: Marco Hogrefe (Horst) - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Pascal Entinger (3.), 2:0 Sebastian Klimmek (15.), 2:1 Jannik Reichenberg (24.), 3:1 Sebastian Klimmek (78.), 3:2 Christian Hansen (80.), 3:3 (87. Eigentor)


Büdelsdorfer TSV - Gettorfer SC 2:1
Auch im zweiten Spiel der Saison gab es keine Punkte für den Gettorfer SC. Dabei eriwschten die Gäste einen guten Start. Kevin Link hatte den GSC nach 16 gespielten Minuten mit 1:0 in Führung geschossen. Doch der BTSV konnte durch ein Eigentor von Finn Lühr nur zwei Minuten später ausgleichen. Rune Hardt gelang in der 26. Spielminute das 2:1 für die Gastgeber. Bei diesem Spielstand blieb es letztlich auch. In der Nachspielzeit gab es sogar noch einen Platzverweis für die Gäste (90.+1).

Schiedsrichter: Philipp Ruback - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Kevin Link (16.), 1:1 Finn Lühr (18., Eigentor), 2:1 Rune Hardt (26.)


Husumer SV - Heikendorfer SV 2:1
Auch der Heikendorfer SV verbleibt zunächst ohne Punktgewinn. Bei der Husumer SV setzte es eine knappe 1:2-Niederlage. Hendrik Fleige hatte die Gastgeber schon früh in der Begegnung in Führung geracht (6.). Jan Wieland egalisierte diese Führung nur zwei Minuten später. René Hornburg erzielte dann den 2:1-Siegtreffer bereits in der 17. Spielminute. Die Gäste kamen nicht mehr zum Ausgleich, so dass die Husumer SV den zweiten Sieg im zweiten Spiel feiern durfte.

Schiedsrichter: Thorsten Möller (Kellinghusen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Hendrik Fleige (6.), 1:1 Jan Wieland (8.), 2:1 René Hornburg (17.)

Verlegte Spiele außerhalb desSpieltags:

TSV Klausdorf - TSG Concordia Schönkirchen (Mi 19:00)

10.08.17 · 00:0 Uhr · dred | www.fupa.net
Der Heikendorfer SV steht vor einer großen Auswärts-Hürde.

Der Heikendorfer SV reist zum Husumer SV

Landesliga Schleswig: HSV will optimale Leistung abrufen

„Wunden lecken“ hieß es beim Heikendorfer SV nach der Saisonauftakt-Niederlage gegen den TSV Klausdorf. „Viel Zeit zum Verarbeiten hat man in den englischen Wochen aber nicht, denn die Trainingseinheit haben wir genutzt, uns auf die nächste schwierige Aufgabe vorzubereiten. Wir müssen halt in den entscheidenden Momenten hellwach sein und unsere Leistung abrufen, dann werden wir auch belohnt“, weiß HSV-Coach David Lehwald. Personell sieht es etwas düster im Kader des HSV aus. Max Buhse hat im Spiel gegen den TSV Klausdorf einen Kapselanriss davongetragen, während die Platzwunden bei Philip Süß und Timo Martens im Krankenhaus behandelt wurden. „Über ihre Einsätze entscheiden wir kurzfristig. Hinzu kommt, dass Robert Fischer von Treuenfeld, Malik Ferhat, Jona Triesch und Jonas Weiden noch im Urlaub weilen“, verrät Lehwald.

09.08.17 · 11:04 Uhr · Andre Haase | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Husumer Heimpremiere gegen Heikendorf

HUSUM Die Fußball-Landesliga Schleswig startet gleich mit einer englischen Woche in die neue Saison. Heute bekommen es die nordfriesischen Clubs allesamt mit Mannschaften aus dem Kieler Umland zu tun. Für den TSV Rantrum ist das Spiel beim Osterrönfelder TSV sogar die Saison-Premiere, nachdem die Partie gegen den TSV Altenholz ausgefallen war und am 3. Oktober nachgeholt wird.

Husumer SV – Heikendorf (19.30 Uhr) Für Husums Trainer Dennis Witt ist der heutige Gegner weitgehend unbekannt und somit schwer einzuschätzen. „Wir wollen uns voll auf uns konzentrieren, um mehr Selbstbewusstsein auf dem Platz auszustrahlen“, sagt er. Nach dem Derby in Löwenstedt (3:1) sieht Witt noch Luft nach oben, auch wenn das Ergebnis bereits stimmte. „Wir haben das Spiel gemeinsam aufgearbeitet und uns selbstkritisch hinterfragt. Ich denke, dass diese offene Kommunikation durchaus konstruktiv war.“ Auch die Gäste sind mit einem Derby gegen TSV Klausdorf in die Saison gestartet. Allerdings unterlag die Mannschaft von Trainer Daniel Lehwald unglücklich 1:2. Aber die junge Heikendorfer Mannschaft zeigte in dieser Partie, dass sie bis zum Schluss kämpft. Dennis Witt möchte nach Möglichkeit bei der Heimpremiere auch den ersten „Dreier“ einfahren. Personell kann er auf nahezu den gleichen Kader wie am Sonntag zurückgreifen. Für den verletzten Marc Koschenz rückt Rene Hornburg auf. „Wir werden sicher ein wenig rotieren, damit jeder über die Kraft und Einstellung verfügt, um ans Limit zu gehen“, meint Witt auch im Hinblick auf das nächste Spiel am Sonnabend.

TSV Bordesholm – BW Löwenstedt (19 Uhr) „Bordesholm ist ähnlich stark wie Husum und zudem ein Mitfavorit auf die Meisterschaft.“ Löwen-Coach Gunnar Clausen erwartet eine ähnlich schwere Aufgabe wie zum Saisonauftakt. Die Mannschaft von Trainer Olaf Lehman hat sich gut verstärkt. Dennoch gibt sich Clausen kämpferisch. „Wir werden wie gegen Husum unseren Matchplan verfolgen und versuchen, ihn diesmal bis zum Schluss durchzuziehen“, sagt der Trainer, der bei der Chancenverwertung Verbesserungspotenzial sieht. „Schön wäre es, wenn eine Führung länger halten könnten.“ Ungeachtet dessen sieht er sein Team in Bordesholm als Underdog. Der Kader bleibt im Vergleich zum Wochenende unverändert. Kevin Schilling (Urlaub) und Dennis Sönnichsen (verletzt) fehlen weiterhin.

Osterrönfelder TSV – TSV Rantrum (19 Uhr) Der TSV Rantrum hat den Osterrönfelder TSV nicht in guter Erinnerung. Das Team von Trainer Olli Hansen verlor im Frühjahr im „Flens-Cup“ gegen die mit etlichen Liga-Spielern verstärkte Dritte des OTSV. Jetzt geht es gegen die Erstvertretung, und die ließ zum Saisonauftakt mit einem Auswärtssieg beim Gettorfer SC aufhorchen. Olli Hansen sieht sein Team an einem Mittwochabend wegen der langen Anreise ein Stück weit im Nachteil. Darüber hinaus ist es für den TSV das erste Saisonspiel. „Wir haben noch keinen Rhythmus, müssen als Außenseiter kleinere Brötchen backen.“ Bis auf Marten Matzen (Urlaub), Thomas Grabowski (verletzt) und Thomas Pahnke (privat) sind alle Mann an Deck. „Wir werden auf Sieg spielen“, sagt Olli Hansen.

09.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 3 12.08.17 Husumer SV Eckernförder SV 4:0

Husumer SV schießt sich an die Tabellenspitze

Fußball-Landesliga Schleswig: 4:0 gegen Eckernförde / Rantrum siegt 3:1 bei der SG Geest / 1:7-Klatsche für Löwenstedt
NIKLAS LUDWIG (M.) TRIFFT MIT SEINEM ERSTEN BALLKONTAKT ZUM HUSUMER 3:0. KEVIN VOLLMER (L.) UND OLE ALTENDORF (R.) KÖNNEN ES NICHT VERHINDERN.GIT

Husumer SV – Eckernförder SV 4:0 (1:0) Nach drei Spielen in der neuen Fußball-Landesliga Schleswig grüßt die Husumer SV von der Tabellenspitze. Mit dem 4:0 (1:0) gegen Eckernförde feierte das Team von Dennis Witt den dritten Sieg im dritten Spiel. „Bei uns war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen erkennbar. Vor allem von der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, war ich angetan“, lobte Husums Coach die Vorstellung seiner Mannschaft.

Der Gastgeber versuchte von Beginn an mit viel Tempo Druck aufzubauen, was um ein Haar gleich belohnt worden wäre. Aber nachdem eine Wetzel-Flanke vom Kopf eines Eckernförder Spielers am Pfosten gelandet war, drosch Fabian Wobig den Nachschuss nochmals ans Gebälk (3.). In der Folge entwickelte sich ein ansehnliches Spiel, das die Gäste durchaus offen gestalteten. Sie hatten durch Ole Altendorf sogar ein gute Konterchance, die der Stürmer jedoch vergab (17.). Der Strafstoß, aus dem die Husumer Führung resultierte, war berechtigt. Hendrik Fleige wurde bei einem Abwehrversuch von den Beinen geholt. Gianluca Siefert verwandelte sicher zum 1:0 (28.). Die Gäste wollten den Ausgleich. Eckernfördes Bester, Wladislaw Dietrich, zielte jedoch nach einem Konter neben das Tor (33.). Kurz vor der Pause verhinderte auf der anderen Seite der Pfosten das zweite Tor durch Fleige (42.).

In der zweiten Halbzeit erwischte Husum den besseren Start. Siefert wurde durch die Schnittstelle im Zentrum auf die Reise geschickt und verwandelte im zweiten Versuch gegen ESV-Keeper Tim Steingräber (55.). Endgültig geschlagen waren die Gäste, als wenig später Niklas Ludwig nach einem Konter über Fleige und Christian Peters das 3:0 markierte (61.). Jetzt spielte nur noch Husum. Fleige nickte nach einem scharf hineingebrachten Freistoß am zweiten Pfosten zum 4:0 ein (76.). Weitere Gelegenheiten in der Schlussphase von Andre Witthohn, dem eingewechselten Marvin Hems, Fleige und Ludwig blieben ungenutzt, so dass es beim 4:0-Endstand blieb.

„Wir haben defensiv sehr stabil gestanden und konnten dadurch auch unsere Qualität in der Offensive besser ausspielen.“, resümierte Dennis Witt, der schon voller Vorfreude auf das Spitzenspiel am Freitag (19 Uhr) beim TSV Kropp vorausblickt. „Seit langem sind wir mal wieder Außenseiter. Trotzdem wollen wir uns gerne auch mal mit so einer Hausnummer messen.“

SG Geest 05 – TSV Rantrum 1:3 (0:3) „Ich bin froh und zufrieden, dass wir bereits vier Punkte auf dem Habenkonto verzeichnen können“, freute sich Rantrums Trainer Olli Hansen über den ersten Dreier der Saison. Dabei hatte seine Mannschaft den Gegner das gesamte Spiel im Griff und ließ über 90 Minuten lediglich zwei Torchancen der Heimelf zu. Gerade in der ersten Halbzeit rissen die Rantrumer nach einer kurzen Phase des Abtastens das Geschehen mehr und mehr an sich. Der Ball lief vorzüglich durch die eigenen Reihen. Bei den ersten Tormöglichkeiten agierten Thies Clausen und Marvin Theede allerdings noch zu zögerlich. Das änderte sich kurz vor der Halbzeit, als der TSV zehn Minuten langen Fußball vom Feinsten zelebrierte und ein Tor schöner als das andere erzielte. Den Anfang machte Danny Jessen, der an der Strafraumgrenze an den Ball kam und unhaltbar unten rechts einschoss (37.). Keine zwei Minuten später „wackelte“ Ron Reichardt zwei Gegenspieler aus, zog nach innen und schoss den Ball in den Winkel (38.). Den perfekten Abschluss lieferte Spielmacher Tarek Yassine, der von Reichardt bedient wurde und den Ball unter die Latte zur 3:0-Pausenführung drosch (45.). Die SG fand in der Offensive lediglich in einer Szene statt, als Daniel Köller nach einem Freistoß an Lev Meesenburg im TSV-Tor scheiterte.

Im Gefühl des sicheren Sieges zogen sich die Gäste in den zweiten 45 Minuten etwas zurück und lauerten auf Konter. Geest hatte an diesem Nachmittag jedoch keine Mittel, um aus den größeren Spielanteilen Kapital schlagen zu können. Die Gäste hatten bei Chancen der eingewechselten Kim Drewing, Jasper Carstens und Ove Feddersen sogar Chancen auf ein höheres Ergebnis. Darüber hinaus wurden einige Kontersituationen nicht richtig zu Ende gespielt, weil es oftmals am letzten Pass haperte. So kam die SG durch Dennis Papenfuß in der Nachspielzeit zum Ehrentreffer.

TSV Klausdorf – BW Löwenstedt 7:1 (2:0) Blau-Weiß Löwenstedt hatte in Klausdorf nicht den Hauch einer Chance. Dabei hatten die Nordfriesen die erste Halbzeit noch einigermaßen offen gestalten können. Löwen-Coach Gunnar Clausen war bedient: „Wir sind in vielen Situationen einfach noch zu grün. Zudem haben wir uns nach dem 0:3 aufgegeben, und dann wirst du in dieser Liga auch mit sieben Stück nach Hause geschickt.“

Clausen und seine Mannen hatten sich viel vorgenommen für die Partie beim TSV. „Klausdorf war der erste Gegner, wo wir den Anspruch hatten mitzuspielen“, meint der BW-Trainer. Diesem Anspruch schien seine Mannschaft auch zu Beginn gerecht werden zu können. Den ersten Dämpfer mussten die Löwen jedoch nach einer guten Viertelstunde hinnehmen, als der überragende Timo Rosenberg das erste Mal zuschlug. Dieser Gegentreffer warf die Gäste noch nicht aus der Bahn. Ärgerlich war jedoch, dass kurz vor der Pause der zweite Gegentreffer durch Daoud folgte (43.).

Nach dem Wechsel erlebten die Löwen ein richtiges Waterloo. Klausdorf spielte jetzt wie aus einem Guss und drückte auf die Entscheidung. Die Mannschaft von Trainer Dennis Trociewicz war nicht mehr zu stoppen und erzielte vier Treffer binnen zehn Minuten. Ein Doppelschlag von Rosenfeld (53., 54.) sowie weitere Tore von Daoud (58.) und Hime Hakaj (63.) ebneten den Weg für das Löwenstedter Debakel. „Dadurch dass wir etwas offensiver ausgerichtet waren, entstehen für den Gegner mehr Räume. Wir hatten darüber gesprochen, dass der Rückwärtsgang umso wichtiger wird. Leider haben wir das nach dem 0:3 nicht mehr beherzigt“, analysierte Clausen. Nach dem 6:0 schalteten die Gastgeber einen Gang zurück, so dass nur noch ein weiteres Gegentor von Bennet Vetter (79), der sich vorher als kluger Vorbereiter gezeigt hatte, folgte. Positiv für die Löwen-Moral war das Ehrentor des eingewechselten Routiniers Christian Carstensen (80.) zum 1:7-Endstand.

14.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Eckernförder SV unterliegt bei der Husumer SV

ESV geht auch im dritten Saisonspiel leer aus

Der Eckernförder SV wartet auch nach dem 3. Spieltag in der Fußball-Landesliga Schleswig auf seinen ersten Punkt. Nach dem 2:4 gegen Bordesholm und dem 0:1 bei Schleswig 06 kassierte die Mannschaft von Trainer Töns Dohrn diesmal eine deutliche 0:4-Niederlage bei der Husumer SV, die als einzige Mannschaft mit drei Siegen aus drei Spielen alleine an der Tabellenspitze steht.
Den ersten Rückschlag für die Gäste gab es bereits vor dem Anpfiff, denn Stammtorwart Tim Steingräber zog sich beim Aufwärmen eine Wadenverletzung zu, die einen Einsatz unmöglich machte. Ob er im nächsten Spiel wieder zwischen den Pfosten stehen wird, stand gestern noch nicht fest. Für ihn rückte Yannick Lowaßer ins ESV-Tor.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnten die Eckernförder die Partie vor der Pause annähernd ausgeglichen gestalten, ohne dabei allerdings selbst Torgefahr zu entwickeln. Nach einem Halten von Franz Tuchen am starken Hendrik Fleige im Strafraum, ging der Husumer sofort zu Boden, und Gianluca Siefert verwandelte den Strafstoß zur HSV-Führung. In der Pause hatten sich die Eckernförder, die das Gegentor gut verdaut hatten, vorgenommen, die Partie noch zu biegen.

Doch beim 0:2 von Siefert und dem 0:3 durch Ludwig erlaubten sich die Gäste innerhalb von nur sechs Minuten zwei Konzentrationsschwächen, die von den Husumern sofort bestraft wurden. „Dieser Doppelschlag hat uns letztlich das Genick gebrochen. Das haben meine Spieler nicht verkraftet und sich danach ergeben“, sagt Dohrn zur entscheidenden Phase der Partie.

Das 4:0 durch Fleige war dann nur noch Nebensache. „Alles in allem geht der Husumer Sieg völlig in Ordnung. Das war der erste Gegner, der uns gezeigt hat, dass wir in einer anderen Klasse spielen“, sagt Dohrn, der nun hofft, „dass das nun auch der Letzte begriffen haben sollte. Ich habe den Jungs auch gesagt, dass Charakter zeigen im Erfolg leicht ist. Ich werde nun in nächster Zeit ganz genau darauf schauen, wie jeder mit unserer momentanen Situation umgehen wird.“

Husums Trainer Dennis Witt bilanziert: „Bei uns war eine deutliche Steigerung zu den letzten Spielen erkennbar. Vor allem von der Art und Weise, wie wir Fußball gespielt haben, war ich angetan.“

Husumer SV: Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Matthiesen, Wetzel – Wobig (56. Wullenweber) – Feller (60. Ludwig), Peters (74. Hems), Lorenzen, Siefert – Fleige.

Eckernförder SV: Lowaßer – Medler (60. Grobe), Tuchen (60. Jürgensen), Vollmer, Mohr – Horstmann, Dietrich – Altendorf (76. Puphal), Gülzner, Nommels – Apitz.

SR: Martens (Hemmingstedt).
Zuschauer: 125.
Tore: 1:0, 2:0 Siefert (28., 55.), 3:0 Ludwig (61.), 4:0 Fleige (76.).

13.08.17 · 20:30 Uhr · tp | www.fupa.net

TSV Altenholz seziert den Gettorfer SC im Derby

TSV Kropp gibt Partie gegen den TSV Bordesholm fast noch aus der Hand / Husumer SV hält sich auch gegen den Eckernförder SV schadlos
Auch der dritte Spieltag in der Landesliga Schleswig hatte wieder einiges zu bieten. So glänzte der TSV Altenholz auch in seinem zweiten Heimspiel der noch jungen Saison und fegte den Gettorfer SC im Derby gleich mit 6:1 von der Platte. Überragender Akteur war dabei TSV-Angreifer Jonas Schäfer, der nach seiner Einwechslung innerhalb von nur 20 Minuten gleich vier Treffer erzielte. Die Husumer SV löste die Heimaufgabe gegen den Eckernförder SV ebenfalls souverän und gewann deutlich mit 4:0. Dagegen verspielte der TSV Kropp in der Partie gegen den TSV Bordesholm zunächst eine 2:0-Führung, konnte letztlich den Platz dennoch als Sieger verlassen. 

Husumer SV - Eckernförder SV 4:0
Die Husumer SV hält sich in der Landesliga Schleswig weiterhin schadlos. Auch für den Eckernförder SV gab es gegen die Nordfriesen nichts zu holen. Die Hausherren setzten sich am Ende deutlich mit 4:0 durch und konnten somit auch das dritte Spiel in dieser noch jungen Spielzeit für sich entscheiden. In Durchgang eins brachte Gianluca Seifert die Husumer SV per Foulelfmeter in Führung (28.). Nach der Pause legte Seifert nach und erhöhte in der 55. Spielminute mit seinem zweiten Treffer in dieser Begegnung auf 2:0. Nach etwas mehr als einer Stunde Spielzeit sorgte Niklas Ludwig für die Vorentscheidung (61.). Den Schlusspunkt setzte Hendrik Fleige mit seinem Treffer zum 4:0-Endstand (76.)
Schiedsrichter: Dominik Martens - Zuschauer: 125
Tore: 1:0 Gianluca Siefert (28. Foulelfmeter), 2:0 Gianluca Siefert (55.), 3:0 Niklas Ludwig (61.), 4:0 Hendrik Fleige (76.)

TSV Altenholz - Gettorfer SC 6:1
Trotz des miserablen Wetters bereuten die Zuschauer ihr Kommen nicht. Auch in seinem zweiten Heimspiel glänzte der TSV Altenholz und ließ dem 7:0-Erfolg über die SG Geest 05 einen 6:1-Derbysieg gegen den Gettorfer SC folgen. Rene Joswig brachte die Hausherren nach 16 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Die Gäste aus dem Dänischen Wohld hatten dabei noch Glück, dass es zu diesem Zeitpunkt erst 1:0 hieß. Zuvor scheiterten die Gastgeber nämlich gleich zwei Mal am Aluminium. Mitte der ersten Halbzeit nahm die Intensität in den Zweikämpfen zu. So fiel auch der Ausgleichstreffer für den GSC aus einem Freistoß. Yannick Wolf zirkelte das Spielgerät sehenswert in den linken Torwinkel (33.). Nach der Pause spielte dann nur noch der TSV Altenholz. Neuzugang Tim Netztel erzielte kurz nach Wiederanpfiff die 2:1-Führung (51.). Danach folgte der große Auftritt des Altenholzers Jonas Schäfer. Innerhalb von nur 20 Minuten erzielte der aus der eigenen Jugend stammende Schäfer gleich vier Treffer für die Altenholzer (70., 82., 84., 90.) und schraubte das Endresultat auf 6:1 hoch.
Schiedsrichter: Hakan Yilmaz - Zuschauer: 130
Tore: 1:0 Rene Joswig (16.), 1:1 Yannick Wolf (33.), 2:1 Tim Netzel (51.), 3:1 Jonas Schäfer (70.), 4:1 Jonas Schäfer (82.), 5:1 Jonas Schäfer (84.), 6:1 Jonas Schäfer (90.)


Schleswiger SV 06 - FC Kilia Kiel 2:0
Auch im dritten Spiel gab es keine Punkte für den FC Kilia Kiel. Die Landeshauptstädter unterlagen Schleswig 06 mit 0:2. Adrian Hendryk Swatlek hatte die Gastgeber noch vor dem Pausentee mit 1:0 in Führung geschossen. Vlad-Gabriel Sica erhöhte in der 70. Spielminute auf 2:0. Damit bleibt der FC Kilia Kiel auch im dritten Spiel dieser Saison ohne einen eigenen Treffer und ziert das Tabellenende der Landesliga Schleswig. Zudem schwächten sich die Gäste in der Schlussminute durch einen Platzverweis selber. 
Schiedsrichter: Simon Schmeling (Heide) - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Adrian Hendryk Swiatek (36.), 2:0 Vlad-Gabriel Sica (70.)


SG Geest 05 - TSV Rantrum 1:3
Dem TSV Rantrum gelang in der Auswärtspartie bei der SG Geest 05 der erste Saisonsieg. Danny Jeßen (37.) sowie Ron Reichardt (38.) hatten innerhalb von nur 60 Sekunden eine 2:0-Führung für die Gäste herausgeschossen. Tarek Yassine erhöhte in der ersten Spielhälfte sogar noch auf 3:0 (45.). Zur Pause war diese Partie entschieden. Die Hausherren kamen in persona von Dennis Papenfuß lediglich noch zum Ehrentreffer (90.).
Tore: 0:1 Danny Jeßen (37.), 0:2 Ron Reichardt (38.), 0:3 Tarek Yassine (45.), 1:3 Dennis Papenfuß (90.)


TSV Bordesholm - TSV Kropp 2:3
Der TSV Kropp kam zu einem 3:2-Auswärtserfolg beim TSV Bordesholm. Dabei gaben die Kropper zunächst eine 2:0-Führung aus der Hand, um letztlich den Platz dennoch als Sieger zu verlassen. Zum Matchwinner mutierte dabei Neuzugang Robin Grell, der alle drei Treffer für die Gäste erzielte. Zur Pause führte die Elf von Trainer Dirk Asmussen durch Grells ersten Treffer mit 1:0 (13.). In der 56. Spielminute legte Grell nach und erhöhte auf 2:0. Trotz des deutlichen Rückstandes kämpften sich die Hausherren zurück in die Partie. Ein Eigentor von Niklas Lott sorgte für den Anschlusstreffer (60.). In der 82. Spielminute konnte Mika Jöhnck dann den Ausgleich für die Bordesholmer erzielen. Zu einem Punkte reichte es dennoch nicht, da Robin Grell in der 86. Spielminute die Nerven behielt und einen Fooulelfmeter zum 3:2 für den TSV Kropp verwandelte.
Tore: 0:1 Robin Grell (13.), 0:2 Robin Grell (56.), 1:2 (60. Eigentor), 2:2 Mika Jöhnck (82.), 2:3 Robin Grell (86. Foulelfmeter)


Heikendorfer SV - Büdelsdorfer TSV 4:2
Obwohl der Heikendorfer SV fast die gesamte zweite Spielhälfte in Unterzahl agierte, konnten die Hausherren dennoch einen 4:2-Erfolg gegen den Büdelsdorfer TSV einfahren und somit die ersten Zähler der neuen Spielzeit sammeln. Oliver Schmeling traf bereits nach drei Spielminuten zur Führung für die Gastgeber. Doch Tim Münz konnte in der 25. Minute für die Gäste ausgleichen. Kurze Zeit später gingen die Büdelsdorfer durch einen Treffer von Runbe Hardt sogar in Führung (30.). Doch noch vor der Halbzeitpause hatten die Heikendorfer die passende Antwort parat. Jan Wieland konnte den Spielstand erneut ausgeglichen gestalten und traf zum 2:2-Halbzeitstand (41.). Direkt nach Wiederanpfiff mussten die Gastgeber dann einen Platzverweis hinnehmen (47.). Trotz Unterzahl kam der Heikendorfer SV durch Oliver Schmeling (70.) sowie Mahsun Dogan (90.) zu zwei weiteren Toren und konnten sich letztlich mit 4:2 durchsetzen.
Tore: 1:0 Oliver Schmeling (3.), 1:1 Tim Münz (25.), 1:2 Rune Hardt (30.), 2:2 Jan Wieland (41.), 3:2 Oliver Schmeling (70.), 4:2 Mahsun Dogan (90.)


Osterrönfelder TSV - TSG Concordia Schönkirchen 2:1
Die TSG Concordia Schönkirchen kann auch im dritten Spiel keine Punkte einfahren. Auswärts unterlag die Elf von Trainer Stefan Köpke dem Osterrönfelder TSV mit 1:2. Mustafa Korkmaz hatte für die Gastgeber in Durchgang eins eine 2:0-Führung herausgeschossen (17., 21.). Marius Reese konnte in der zweiten Spielhälfte lediglich den Anschlusstreffer erzielen (77.). Zuvor wurde Schönkirchens Okan Erkocu des Feldes verwiesen (76.).
Schiedsrichter: Philip Guhl 
Tore: 1:0 Mustafa Korkmaz (17.), 2:0 Mustafa Korkmaz (21.), 2:1 Marius Reese (77.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Okan Erkocu (76./TSG Concordia Schönkirchen)

TSV Klausdorf - SV Blau-Weiß Löwenstedt 7:1
Der TSV Klausdorf konnte auch seine zweite Partie in dieser Spielzeit gewinnen und kam zu einem 7:1-Heimerfolg über Blau-Weiß Löwenstedt. Zur Pause führten die Gastgeber durch Tore von Timo Rosenfeld (16.) sowie Daoud Daoud (43.) mit 2:0. Nach der Pause konnte Rosenfeld zwei weitere Treffer erzielen (53., 54.). Auch Daoud Daoud traf erneut und schraubte das Ergebnis auf 5:0 hoch (58.). Hime Hakaj (63.) sowie Bennet Vetter (79.) trugen sich ebenfalls in die Torschützenliste ein. Christian Carstensen markierte den Ehrentreffer für die Nordfriesen (80.).
Tore: 1:0 Timo Rosenfeld (16.), 2:0 Daoud Daoud (43.), 3:0 Timo Rosenfeld (53.), 4:0 Timo Rosenfeld (54.), 5:0 Daoud Daoud (58.), 6:0 Hime Hakaj (63.), 7:0 Bennet Vetter (79.), 7:1 Christian Carstensen (80.)

12.08.17 · 19:05 Uhr · Redmann | www.fupa.net

Husumer SV möchte Platz im Spitzenfeld festigen

HUSUM Keine 72 Stunden sind seit dem Abpfiff vergangen, da sind die drei nordfriesischen Fußball-Landesligisten zum dritten Mal innerhalb einer Woche gefordert. Die Husumer SV will dabei ihren Platz im Spitzenfeld der Tabelle festigen.

Husumer SV – Eckernförde (SBd., 14 Uhr) Husum hat nach zwei Spielen eine makellose Bilanz. „Auf die Tabelle schaue ich gar nicht. Diese hat erst ab dem zehnten Spieltag Aussagekraft“, sagt Trainer Dennis Witt. Trotz zweier Siege sieht er leistungsmäßig noch viel Luft nach oben. Eckernförde dagegen steht noch mit leeren Händen da und steht in Husum schon ein wenig unter Zugzwang. Dennis Witt hofft auf eine weitere Leistungssteigerung seiner Mannen, ist sich aber auch der Schwere der Aufgabe bewusst. „In dieser Liga kann jeder jeden schlagen. Daher müssen wir wieder eine entsprechende Einstellung an den Tag legen, um Eckernförde zu schlagen.“

SG Geest 05 – TSV Rantrum (SBd., 15 Uhr in Krumstedt) Der TSV Rantrum hat gute Erinnerungen an die SG Geest 05. Beide Partien in der vergangenen Saison wurden gewonnen. Trotzdem erwartet TSV-Coach Olli Hansen eine knifflige Aufgabe. „Ich sehe Geest als unmittelbaren Konkurrenten um den Klassenerhalt. Deshalb wollen wir von dort etwas mitnehmen, am liebsten einen Dreier.“ In der Defensive muss der TSV gleich auf vier Spieler verzichten. Thomas Pahnke, Thomas Grabowski, Marten Matzen und Helge Flatterich fallen aus. Dafür ist Abwehrchef Kim Lorenzen wieder dabei. Um 12.15 Uhr fährt vom Stadion ein Fan-Bus.

TSV Klausdorf – BW Löwenstedt (SBd., 15.30 Uhr) „Die Ergebnisse zeigen, dass man in dieser Liga nichts vorhersagen kann“, meint Löwen-Coach Gunnar Clausen. Den Beweis dafür erbrachte seine Mannschaft unter der Woche mit dem Punktgewinn beim TSV Bordesholm. Klausdorf geht hingegen ausgeruht in die Partie. Nicht nur deshalb gilt der TSV als Favorit. Trotzdem hat Clausen wieder einen Matchplan vorbereitet und sich mit seiner Mannschaft einiges vorgenommen. „Wir wollen mehr Zutrauen in unsere spielerischen Fähigkeiten entwickeln.“ Das Saisonziel beider Mannschaften heißt Klassenerhalt und die Kontrahenten dürften wenig übereinander wissen. Daher wird einiges an Spannung geboten sein. 

12.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
TSVA-Kapitän Lasse Jensen und sein Team hatten die Geester um Dennis Dethlefsen (vorn) fest im Griff. Nun treffen die Altenholzer auf den Gettorfer SC. © Griese

Nur der TSV Altenholz ist auf Kurs

TSVA trifft jetzt im Derby auf Gettorf – Keine Panik beim Eckernförder SV

Der Fehlstart ist perfekt: Nach ihren Heimniederlagen zum Auftakt ließen die Fußball-Landesligisten Gettorfer SC und Eckernförder SV Auswärtspleiten folgen. Die Gettorfer unterlagen dem Büdelsdorfer TSV mit 1:2, während sich der ESV das 0:1 bei Schleswig 06 in der Nachspielzeit einfing. Vielversprechend verlief hingegen der Start des TSV Altenholz, der die SG Geest 05 mit 7:0 überrannte. Im direkten Vergleich stehen sich am Sonnabend der TSV Altenholz und der Gettorfer SC gegenüber, während der Eckernförder SV Gast der Husumer SV ist.

TSV Altenholz – Gettorfer SC (Sbd., 14 Uhr)

Der Altenholzer 7:0-Erfolg über die SG Geest muss dem Gettorfer SC Respekt einflößen: Vor zwei Wochen im Finale des 19. Gettorfer Sommerturniers noch souveräner 3:1-Sieger über ihren morgigen Gastgeber, will es bei der Elf von Christian Schössler nämlich noch nicht recht laufen. Dagegen schlug der TSV Altenholz am Mittwoch gleich richtig zu: Beim Kantersieg über die SG Geest trug sich mit Maxim Fröhlich (26.), Lars Bellmann (36.), Cedric Lühmann (40.), Julian Langnau (49.), Tim Netzel (57.) und Björn Kastner (79., 86.) gleich die halbe Mannschaft in die Torschützenliste ein und machte deutlich, dass die Altenholzer Stärken in dieser Saison in der Ausgeglichenheit liegen könnte.„Das war ein guter Auftritt, bei dem wir uns gut bewegt und dem Gegner nichts gestattet haben“, freute sich TSVA-Trainer Kristian Hamm über den ersten „Dreier“, während GSC-Coach Christian Schössler beim 1:2 gegen den Büdelsdorfer TSV ein „Quäntchen Glück“ vermisste und über dumme Gegentore klagte. Zu allem Überfluss sah Klaas Weber in der Nachspielzeit nach einem taktischen Foul auch noch die Rote Karte und wird in Altenholz ebenso fehlen wie Lars und Erik Empen (Urlaub), der weiterhin verletzte Tim-Marten Wick sowie der Ex-Altenholzer Kevin Link, in Büdelsdorf Schütze des ersten Gettorfer Saisontores. Auf Seiten der Gastgeber fallen jeweils mit Muskelfaserriss Jannis Sändker und Mehmet Kaya aus.

Husumer SV – Eckernförder SV (Sbd., 14 Uhr)

Nach der erst in letzter Sekunde besiegelten 0:1-Niederlage bei Schleswig 06 war ESV-Trainer Töns Dohrn ziemlich bedient: „Unfassbar, dass wir dieses Spiel verloren haben. Anhand der Chancen hätten wir und nicht Schleswig den Platz als Sieger verlassen müssen“, ärgerte er sich wieder einmal über die eklatante Abschlussschwäche seiner Elf. Die hatte bis in die Nachspielzeit hinein zumindest einen Punkt vor Augen gehabt, stand nach einem Treffer von Malte Steffensen (90.+2) dann aber doch noch mit völlig leeren Händen da. „Panik bricht nach zwei Niederlagen aber dennoch nicht aus“, sagt Dohrn, dem es lieb wäre, wenn seine Elf morgen in Husum vielleicht die schlechtere wäre, dafür aber punkten würde. „Denn im umgekehrten Fall hatten wir in Schleswig nichts davon.“ Zurück im Kader ist Kurzurlauber Wladislaw Dietrich. Zudem überlegt Dohrn, mit Nic Behrens und Tjark Carstensen eventuell auf zwei Angreifer aus der zweiten Mannschaft zurückzugreifen.

11.08.17 · 14:39 Uhr · Jürgen Griese | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
LL 4 18.08.17 TSV Kropp Husumer SV 3:2

Landesliga: Rantrum souverän –Husum verliert verdient

HUSUMS GIANLUCA SIEFERT WIRD VON HANNES LEHMANN FAIR VOM BALL GETRENNT.SIEG

TSV Rantrum – FC Kilia Kiel 5:1 (3:2) Nach einem etwas holpriger Beginn schlug der TSV Rantrum den FC Kilia Kiel letztendlich souverän und auch in der Höhe verdient mit 5:1 (1:1). Dabei verschliefen die Gastgeber die Anfangsphase bekamen jedoch mit fortlaufender Spieldauer immer mehr Zugriff und konterten die Gäste in der zweiten Halbzeit nach allen Regeln der Kunst aus.

Der FC Kilia hatte nach einer ansprechenden ersten Halbzeit je länger die Partie dauerte mit Auflösungserscheinungen zu kämpfen und zeigte sich zu allem Überfluss in zwei Szenen in einem ansonsten fairen Spiel auch noch von ihrer schlechtesten Seite. Janosch Barho und Kapitän Kevin Pank sahen jeweils nach Beleidigungen von Schiedsrichter Lukas Koch die Rote Karte. Zu diesem Zeitpunkt war die Partie aber bereits längst entschieden, auch weil die Kilianer nach dem Rückstand unverständlicher Weise ihre Defensive völlig preis gaben und im Angriff meist zu schnell den Ball verloren.

Trotzdem gehörte die Anfangsviertelstunde den Gästen, die den Ball gut zirkulieren ließen und im Zweikampf zunächst griffiger agierten. Folgerichtig erzielte Marcel Schwantes mit einem von Oke Flatterich abgefälschten Schuss das frühe 0:1. Das Gegentor war der Weckruf für die bis dahin schläfrigen Rantrumer, die fortan energischer zu Werke gingen. Trotzdem dauerte es fast eine halbe Stunde, ehe Ron Reichardt den ersten Torschuss abgab, jedoch an Justin Rohde im FC-Kasten scheiterte (27.). Der TSV kam nun immer besser hinter die Kieler Abwehrkette und vergab durch Marvin Theede eine weitere gute Gelegenheit (31.). Wenig später konnten die Gäste dem nun währenden Dauerdruck nicht mehr standhalten, sodass Reichardt frei vor Rohde die Nerven behielt und zum 1:1 traf.

Auch nach dem Wechsel brauchten die Rantrumer eine gewisse Zeit, um den Hebel umzulegen. Diesmal nutzten sie jedoch sofort ihre erste Möglichkeit. Theede setzte gegen den besten Kilianer, Abwehrchef Patrick Amponsah, energisch nach und legte alleine vor dem Tor uneigennützig auf Thies Clausen quer, sodass dieser die Rantrumer Führung besorgte. Nun war der Knoten geplatzt.

Der überzeugende Marten Matzen hebelte mit einem Pass die komplette FC-Abwehr aus, so dass Reichardt unbedrängt zum Schuss kam und Theede den Abpraller nur einzuschieben brauchte. Der Gastgeber agierte nun mit einer gewissen Leichtigkeit und nachdem Clausen und Reichardt noch freistehend vergaben, machte der überragende Spielgestalter Tarek Yassine es besser, in dem er aus dem Fußgelenk von der Strafraumgrenze zum 4:1 einnetzte. In der Schlussphase hatten die Hansen-Schützlinge gegen nur noch neun Kilianer leichtes Spiel. Der eingewechselte Damian Krause setzte den Schlusspunkt. TSV-Coach Olli Hansen war hochzufrieden: „Wir sind anfangs schwer in die Partie gekommen. Über unsere starke Defensive haben wir uns dann aber in das Spiel hinein gearbeitet und verdient gewonnen. Wir bleiben damit weiter ungeschlagen und das ist einfach eine geile Sache.“ 

 TSV Kropp – Husumer SV 3:2 (1:0). Durchschnaufen bei Dirk Asmussen und Co.: Die letzten Minuten der Fußball-Landesligapartie zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV hatten es in sich. Die Nordfriesen mobilisierten in der Schlussphase die letzten Kräfte und hatten die große Chance, einen Punkt mitzunehmen, doch Christian Peters vergab (90.) Der TSV Kropp gewann mit 3:2. „Natürlich ist es bitter, aber es ist ein wenig dunkel geworden“, versuchte Husums Trainer Dennis Witt die ausgelassene Chance mit Humor zu nehmen. „Es lag nicht an dieser Situation, dass wir verloren haben. Es war eine verdiente Niederlage, auch wenn sie unnötig ist.“

In den 90 Minuten zuvor dominierte Kropp weitestgehend die Partie – nur in der Anfangsphase der Begegnung ließen die Husumer ihre Offensivstärke aufblitzen. Doch wirklich gefährlich wurde es für TSV-Torhüter Daniel Jeromin nicht. Auf Kropper Seite verpassten Robin Grell (11.) und Jörn Vogt (27./31.) aus ihren Torchancen Kapital zu schlagen. 120 Sekunden später die Führung für die Gastgeber durch Lars Horstinger. Der bislang erfolgreichste Kropper ließ Husums-Keeper Florian Cornils aus der Drehung keine Chance – 1:0 (33.). Mit der Führung im Rücken erspielte sich der TSV weitere Chancen: Grell (40.), Kommorovski (41.) und Lukas Henke (43.) verpassten es, den Vorsprung auszubauen.

In Durchgang zwei dann der Kropper Blitzstart: Smit bedient nach einem 25 Meter-Solo Horstinger, der sehenswert ins lange Eck schlenzte. In der turbulente Schlussviertelstunde sorgte Fabian Wobig sorgte für den Anschlusstreffer (78.), drei Minuten später stellte Lukas Henke per Foulelfmeter den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Mit seinem zweiten Treffer ließ Wobig noch einmal Hoffnung auf einen Punkt aufkommen (83.), mehr nicht. „Wir sind erst spät ins Spiel gekommen. Wir hätten es in zwei bis drei Situationen besser machen müssen“, lautete das Fazit von Husums Coach Dennis Witt. „Wir spielen zuschauerfreundlich. Ich glaube, dass sich noch keiner beschwert hat, dass wir langweiligen Fußball bieten“, schmunzelte Asmussen, ehe er in die Kritik ging. „Wir hatten Chancen für fünf bis sechs Tore und das gegen einen Top-Favoriten der Liga. Allerdings hatten wir auch viele Ballverluste.“ 

21.08.17 · bjg/jrb | sh:z-Nordfriesland Sport

TSV Kropp siegt im rassigen Spitzenspiel gegen Husumer SV

3:2-Heimsieg gegen die Nordfriesen
Umkämpft: Husums Doppeltorschütze Fabian Wobig versucht, mit dem langen Bein den Kropper Hannes Lehmann auszubremsen. Foto:Sieg

Durchschnaufen bei Dirk Asmussen und Co. – die letzten Minuten zwischen dem TSV Kropp und der Husumer SV hatten es in sich. Die Nordfriesen mobilisierten in den Schlussminuten die letzten Kräfte und hatten die große Chance, einen Punkt mitzunehmen, doch Christian Peters vergab (90.) Der TSV Kropp gewann mit 3:2 (1:0).

„Natürlich ist es bitter, aber es ist ein wenig dunkel geworden“, versuchte Husums Trainer Dennis Witt die ausgelassene Chance mit Humor zu nehmen. „Es lag nicht an dieser Situation, dass wir verloren haben. Es war eine verdiente Niederlage, auch wenn sie unnötig war.“

In den vorherigen 90 Minuten dominierte Kropp weitestgehend die Partie – nur in der Anfangsphase der Begegnung ließen die Husumer ihre Offensivstärke aufblitzen. Henning Lorenzen (16./29.), Bosse Wullenweber (24.) und Christian Peters (25.) hatten Möglichkeiten auf dem Fuß und Kopf, doch wirklich gefährlich wurde es für TSV-Torhüter Daniel Jeromin nicht. Auch, weil die Dreier-Abwehrkette mit Niklas Lott, Lukas Kommorvoski und Kim Bornholdt den sonst treffsicheren Hendrik Fleige (drei Saisontore) gut unter Kontrolle hatten.

Auf der gegenüberliegenden Seite verpassten die Offensivakteure Robin Grell (11.) und Jörn Vogt (27./31.) aus ihren Torchancen, Kapital zu schlagen. 120 Sekunden später die Führung für die Gastgeber: Nach einem Ballverlust in der Husumer Vorwärtsbewegung gelangte der Ball über Ken-Marvin Smit zu Jörn Vogt, der Lars Horstinger in Szene setzte. Der bislang erfolgreichste Kropper ließ Husums-Keeper Florian Cornils aus der Drehung keine Chance – 1:0 (33.).

Mit der Führung im Rücken erspielte sich der TSV weitere Chancen: Grell (40.), Kommorovski (41.) und Lukas Henke (43.) verpassten es, den Vorsprung auszubauen. In Durchgang folgte der der Kropper Blitzstart: Smit startete ein 25 Meter-Solo, bediente Horstinger, der sehenswert ins lange Eck schlenzte und Cornils zum zweiten Mal überwand. Mit der 2:0-Führung kehrte mehr Ruhe bei der Asmussen-Elf ein, Husum dagegen mit wenig Präsenz, keine Offensivakzente und Glück, dass Grells Schlenzer (64.) nur um Haaresbreite den rechten Torwinkel verfehlte sowie Henke, der einen Vogt-Eckball an die Latte köpfte (69.).

Erst in den verbleibenden 15 Minuten setzte das Team von Trainer Dennis Witt ein Ausrufezeichen: Henning Lorenzens Schuss wurde zur Ecke abgeblockt (76.). Es sollte der Startschuss sein für eine turbulente Schlussviertelstunde. Fabian Wobig sorgte per Kopf für den Anschlusstreffer (78.), drei Minuten später stellte Lukas Henke den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her.

Der Kapitän verwandeltete einen Foulelfmeter – zuvor war Malte Eggers von Daniel Hornburg gefoult worden. Mit seinem zweiten Treffer in der Partie ließ Wobig noch einmal Hoffnung auf einen Punktgewinn aufkommen. Peters hatte in der Schlussminute die große Möglichkeit – und vergab. „Wir hatten Chancen für fünf bis sechs Tore und das gegen einen Top-Favoriten der Liga. Allerdings haben wir auch die freien Räume, die sich uns boten, nicht genutzt und hatten schmerzhafte Ballverluste“, befand Kropps Coach Dirk Asmussen.

TSV Kropp: Jeromin – Kommorovski, Bornholdt, Lott – Merz, Henke – Smit, Lehmann, Horstinger, Vogt – Grell (75. Eggers).

Husumer SV: Cornils – Feller (74. Hems), Witthohn, Wullenweber (55. Matthiesen), Herpel, Wetzel – Peters, Wobig, Siefert – Lorenzen – Fleige.

SR: Kück (TSV Altenholz).
Zuschauer: 350.
Tore: 1:0 Horstinger (33.), 2:0 Horstinger (48.), 2:1 Wobig (78.), 3:1 Henke (81., Foulelfmeter), 3:2 Wobig (83.).

20.08.17 · 17.10 Uhr · jrb | www.fupa.net

Spitzenspiel in der LL Schleswig: Sieg für den TSV Kropp

Asmussen-Elf schlägt die Husumer SV im Verfolgerduell
Spitzenspiel am Freitagabend an der Norderstraße. Zu Gast beim Tabellendritten (zwei Siege, ein Unentschieden) war die Husumer SV, die einen optimalen Saisonstart erwischt hatte (neun Punkte aus drei Spielen).

Die Hausherren konnten durch einen Treffer von Horstinger eine 1:0-Halbzeitführung verbuchen. Wieder Horstinger legte nach dem Seitenwechsel das 2:0 nach. Nach dem Anschlusstreffer für die Gäste konnte Henke per Strafstoß den alten Abstand wieder herstellen. Auch wenn es am Ende mit 3:2 noch einmal knapp wurde, blieben die drei Punkte am Ende in Kropp. Die Elf von Trainer Asmussen springt damit (vorerst) auf den Spitzenplatz in der Tabelle.
18.08.17 · 21.11 Uhr | www.fupa.net
Fußball

Zu wenig Schiris: Drei Punkte Abzug für Kropp

KROPP Sieben Punkte hat der TSV Kropp nach drei Spielen in der Landesliga Schleswig auf dem Konto. Das werden bald drei Zähler weniger werden, gestrichen vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband (SHFV) wegen nicht ausreichend gemeldeter Schiedsrichter.
"Das ist korrekt", bestätigt Ligamanager Jörg Förster aus seinem Urlaubsort in Norwegen.

Einen Tag vor dem Spitzenspiel gegen die Husumer SV (heute 19 Uhr) zitieren die Lübecker Nachrichten aus einem nicht veröffentlichten internen Papier des SHFV, dass mindestens 34 Vereine im Land mit Punktabzügen und Geldstrafen belegt würden. Besonders hart hat es den Oldenburger SV (Landesliga Holstein) getroffen, der als "Wiederholungstäter" sechs Punkte abgezogen bekommen soll.

Bei den Kroppern sind es zwar nur drei Zähler, aber die könnten in der Endabrechnung bitter vermisst werden und das Saisonziel Wiederaufstieg sogar verhindern. "Für die Mannschaft war das keine schöne Nachricht", sagt Förster. Hat der Verein seine Hausaufgaben nicht gemacht? "Schiedsrichter sind in der heutigen Zeit ein heiß begehrtes Gut. Es wird immer schwieriger, junge Leute zu motivieren. Wir müssen sehen, wie es weitergeht", sagt Förster etwas ratlos.

Nicht nur der TSV Kropp kann nicht genügend Referees stellen. Aus dem KFV-Schleswig-Flensburg sind noch die Kreisliga-Frauen des TSV Rundhof-Esgruß, die Männer des TSV Böklund sowie die Männer der SG Nordangeln (beide Kreisklasse B) von jeweils drei Punkten Abzug betroffen. Alle Vereine hatten in der vergangenen Saison ihre Quote nicht erfüllt und waren mit einem Ordnungsgeld verwarnt worden. Im zweiten Fehljahr werden vom SHFV drei Punkte abgezogen, im dritten sechs, im vierten gar neun. Zudem steigen jährlich die Bußgelder bis zu 500 Euro je fehlendem Schiri. Letztendlich kann der SHFV die Teilnahme am Spielbetrieb verweigern. Diese Regelung gilt seit der Saison 2012/13.

18.08.17 · mb | Schlei Bote
18.08.17 · mb | Schleswiger Nachrichten
Torge Brodersen (li.) und Blau-Weiß Löwenstedt hoffen auf den ersten Sieg der noch jungen Landesliga-Saison.tis

TSV Rantrum: Heim-Premiere und Top-Spiel in Kropp

Landesliga: Husum trifft auf Kropp / Rantrum muss gegen Kilia Kiel ran / Löwenstedt empfängt Büdelsdorf

Am 4. Spieltag der Landesliga Schleswig warten auf die nordfriesischen Vertreter wiederum harte Brocken. Dabei treffen die Husumer SV (in Kropp) und der TSV Rantrum (gegen Kilia Kiel) auf Absteiger aus der SH-Liga, wobei der TSV Kropp einen guten Saisonstart hingelegt hat, während die Kieler noch tor- und punktlos am Tabellenende zu finden sind. Der SV Blau-Weiß Löwenstedt wird alles daran setzen, die Schmach von Klausdorf (1:7) aus der Vorwoche gegen den Büdelsdorfer TSV wett zu machen.

TSV Kropp – Husumer SV(Freitag, 19 Uhr)
Die Husumer müssen bei einem der Top-Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg zum ersten Spitzenspiel der noch jungen Saison antreten. Dementsprechend blickt Dennis Witt schon voller Vorfreude auf das Duell: „Seit langem sind wir mal wieder Außenseiter. Trotzdem wollen wir uns gerne auch mal mit solch einer Hausnummer messen.“

Der TSV, bei dem Trainer Dirk Asmussen bereits seit zehn Jahren die Geschicke leitet, hat in den ersten drei Saisonspielen mit 13 Toren vor allem in der Offensive überzeugt und ist als Tabellen-Dritten unmittelbarer Verfolger der bislang verlustpunktfreien Husumer. Für Dennis Witt ist der Zeitpunkt des Aufeinandertreffens ideal. „Kropp ist sicherlich ein Gegner, der uns unsere Fehler aufzeigen kann, damit wir wissen, wo wir stehen. Wir werden uns aber sicherlich nicht verstecken und mit Selbstvertrauen in unsere eigenen Fähigkeiten agieren.“ Dabei kann der Husumer Coach wieder auf Daniel Hornburg und Nils Möhlenbrock zurückgreifen, dafür fehlt Flügelflitzer Marc Koschenz weiterhin verletzt.


SV BW Löwenstedt – Büdelsdorfer TSV (So., 14.30 Uhr)
Für Löwen-Trainer Gunnar Clausen und sein Team ging es in der Woche darum, die herbe 1:7-Niederlage und insbesondere indiskutable zweite Halbzeit beim TSV Klausdorf aus den Köpfen zu kriegen. Daher hat Clausen viele Einzelgespräche geführt und im Training weiter an der taktischen Marschrichtung gefeilt: „Wir wollen auch die nächsten Spiele offen gestalten, möglichst viel Ballbesitz haben und nach Ballverlust schnell hinter der Ball kommen, um griffig zu sein. Dadurch müssen wir uns aber sowohl auf die Defensive als auch auf die Offensive konzentrieren und das birgt auch Gefahren.“

Nach den Trainingseindrücken haben die Löwen die Pleite gut verarbeitet.Gerade in der Defensive fallen jedoch urlaubsbedingt Stammspieler aus. Auch Clausen selber ist im Urlaub und wird von seinem Co-Trainer Wolfgang Sauer an der Seitenlinie vertreten. Der Gegner vom Büdelsdorfer TSV hat einen durchaus gelungenen Saisonstart hingelegt und belegt mit sechs Punkten aus drei Spielen bislang den siebten Tabellenplatz, den Trainer Rainer Menzel auch am Saisonende anvisiert hat.


TSV Rantrum – FC Kilia Kiel (Sonntag, 15 Uhr)
„Wir wollen mit den anstehenden beiden Heimspielen den Saisonstart veredeln und weiter so viele Punkte, wie möglich sammeln, damit wir den weiteren Verlauf der Spielzeit beruhigt angehen können“, sagt Rantrums Trainer Oliver Hansen. Kilia hat nichts mehr mit dem Team der Vorsaison zu tun, nahezu alle Spieler verließen den Verein. Auch daher ist der Gegner aus der Landeshauptstadt für die Rantrumer eine Art „Wundertüte“.

Hansen warnt: „Die können sicherlich alle Fußball spielen und wir dürfen nicht blauäugig an die Sache heran gehen. Wir werden aber in erster Linie nur auf uns gucken und natürlich auf Sieg spielen. Sicherlich wird auch das Rantrumer Publikum, das schon sehnlichst dem ersten Heimspiel entgegenfiebert, wieder ein positiver Faktor werden.“ Neben den beiden längerfristigen Ausfällen von Thomas Grabowski (Aufbautraining) und Thomas Pahnke (Hausbau) fehlen am Sonntag auch noch Patrick Schaller (berufsbedingt) und Danny Jessen (schwere Prellung). Dafür sind aber Damian Krause und Marten Matzen wieder mit von der Partie.

18.08.17 · 09.00 Uhr · bjg | www.fupa.net
18.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Soll wieder Torgefahr versprühen: Kropps Torjäger Robin Grell (links).Sieg

TSV Kropp bittet die Husumer SV im Topspiel zum Tanz

Landesliga Schleswig: Büdelsdorfer TSV gastiert bei Blau-Weiß Löwenstedt / OTSV beim Heikendorfer SV gefordert

Spitzenspiel an der Norderstraße: In der Fußball-Landesliga Schleswig empfängt der Tabellendritte TSV Kropp heute die bis dato ausnahmslos siegreiche Husumer SV. Der Büdelsdorfer TSV (beim SV Blau-Weiß Löwenstedt) und der Osterrönfelder TSV (beim Heikendorfer SV) wollen mit sonntägigen Erfolgserlebnissen die Heimreise antreten.

TSV Kropp – Husumer SV (Freitag 19 Uhr)
Genau 364 Tage ist es her, dass der TSV Kropp zuletzt an einem Freitagabend eine Ligapartie ausgetragen hat. Das SH-Liga-Duell gegen TSB Flensburg endete damals vor mehr als 200 Zuschauern torlos. Fast ein Jahr später kämpft der Landesliga-Zweite um die Rückkehr in Schleswig-Holsteins höchste Spielklasse. Im Topspiel gegen die Husumer SV hofft Trainer Dirk Asmussen auf seine erfolgreiche Offensive. Immerhin trafen seine Schützlinge in drei Meisterschaftsspielen 13 Mal. Gemeinsam mit dem TSV Altenholz ist das Liga-Bestwert. Lars Horstinger (vier Treffer) führt sogar die Torschützenliste der Landesliga an. „Es wird eine interessante Partie. Beide Mannschaften wurden im Vorwege der Saison unter den vorderen Teams gehandelt“, erklärt Asmussen. Nicht mit auf dem Feld stehen werden Fynn Gerlach und Niklas Zöchling (beide Schambeinentzündung).

„Für Fynn als Sportstudent ist es besonders ärgerlich. Er hat einen guten Eindruck gemacht, auch als Führungsspieler. Bei Niklas wurde zudem eine Beckenschiefstellung diagnostiziert. Die Verletzungen kann man nicht einfach wegmachen. Wir müssen geduldig sein“, sagt Asmussen. Geduldig sein müssen auch die verbleibenden fitten Spieler des TSV. In der abgelaufenen Saison kassierten die Nordfriesen nur 30 Gegentore und bildeten mit Meister TSV Friedrichsberg die beste Abwehr der Liga – und auch in dieser Spielzeit zappelte der Ball erst zweimal im Husumer Gehäuse.

Zum Vergleich: Kropp hat bereits fünf Gegentreffer. Die Husumer Defensivstärke will Kropps Angreifer Robin Grell aus den Angeln heben. Der Neuzugang des Rendsburger TSV hofft, nach seinem Dreierpack am vergangenen Wochenende beim TSV Bordesholm (3:2) nachlegen zu können und trifft im Duell der treffsicheren Akteure auf den Husumer Hendrik Fleige.


Heikendorfer SV – Osterrönfelder TSV (So., 15 Uhr)
Nach dem guten Saisonstart mit sieben Punkten aus den ersten drei Spielen reist der OTSV guter Dinge zum Heikendorfer SV. Im Gegensatz zu vielen anderen Gegnern sind die Heikendorfer für die Truppe vom Bahndamm kein unbeschriebenes Blatt, was die Aufgabe aus Sicht von Trainer Olaf Lehmann allerdings nicht leichter macht: „Man muss wissen, dass Heikendorf eine Mannschaft ist, die ähnlich agiert wie wir und nie aufsteckt. Das ist eine eingespielte Truppe, die besonders vor dem Tor immer schnell zur Stelle ist.“

Der HSV ist im Gegensatz zu den Osterrönfeldern eher mäßig in die neue Saison gestartet, konnte am vergangenen Wochenende im Spiel gegen den Büdelsdorfer TSV allerdings die ersten Punkte einsammeln. „Heikendorf ist auch in der Vorsaison nicht gut gestartet und hat erst spät die nötigen Punkte gesammelt. Das macht sie aus, dass sie immer zurückkommen können“, weiß der OTSV-Trainer, der mit Mustafa Korkmaz auf die zentrale Anspielstation im Angriff verzichten muss. Die Breite des Kaders ist an dieser Stelle allerdings groß genug, um den Ausfall des Doppeltorschützen aus der Vorwoche auffangen zu können. Für die Partie in Heikendorf scheint der Matchplan für den OTSV klar:

„Es wird erst einmal darum gehen, in der Defensive sicher zu stehen und hinten so lange wie möglich die Null zu halten. Das wird gerade in Heikendorf natürlich keine leichte Aufgabe. Wir fahren allerdings nach unserem guten Saisonstart zufrieden zum Spiel und wissen, was wir leisten können“, gibt Lehmann die Richtung vor. Statistisch gesehen haben die Osterrönfelder mit vier Siegen in den vergangenen fünf Begegnungen gegen den HSV die Nase vorn. So wird es für die Blau-Gelben darum gehen, diesen Trend zu bestätigen und den ohnehin schon gelungenen Saisonstart weiter zu veredeln.


SV BW Löwenstedt – Büdelsdorfer TSV (So., 14.30 Uhr)
Der BTSV kassierte am vergangenen Wochenende beim bis dato punktlosen Heikendorfer SV seine erste Saisonniederlage (2:4) und musste dabei feststellen, dass man mit der fehlenden Einstellung gegen jede Mannschaft verlieren kann. „Darauf habe ich in dieser Woche noch einmal mit aller Deutlichkeit hingewiesen“, sagt BTSV-Coach Rainer Menzel. Die Schwere der kommenden Aufgabe ist für Menzel nicht nur deshalb schwer einschätzbar, weil die Blau-Weißen eine völlig unbekannte Größe darstellen, gegen die man noch nie gespielt hat, sondern auch aufgrund ihrer bisherigen Ergebnisse. Ein 1:3 gegen den Tabellenzweiten Husumer SV zum Auftakt ließ Löwenstedt ein achtbares 3:3 gegen den TSV Bordesholm folgen.

„Doch da ist eben auch die jüngste 1:7-Klatsche gegen den Spitzenreiter aus Klausdorf, für die sie sich mit Sicherheit rehabilitieren wollen“, fürchtet Menzel. Doch auch für seine Truppe ist nach dem Dämpfer gegen Heikendorf Wiedergutmachung angesagt. Nimmt man die aktuelle Platzierung geht der BTSV als Favorit in die Partie, doch davon will Menzel nichts wissen: „Letztlich wird es von den eingangs erwähnten Tugenden abhängen, ob wir von der Westküste etwas mit nach Hause nehmen werden.“ Ein kleines Fragezeichen steht lediglich hinter dem Einsatz von Jan-Ole Bruhns, der in dieser Woche bisher nur Lauftraining absolvieren konnte.

18.08.17 · 08:00 Uhr · jrb/mna/nki | www.fupa.net
18.08.17 · jrb/mna/nki | Landeszeitung
LL 5 26.08.17 Husumer SV Schleswig 06 8:2

Landesliga: Husumer Torejagd – Rantrum und Löwen verlieren

FINN CHRISTIANSEN (L.), HIER ATTACKIERT VOM SCHLESWIGER MALTE STEFFENSEN, GEHÖRTE ZU DEN BESTEN AKTEUREN BEI DER HUSUMER SV.GIT

Husumer SV – Schleswig 06 8:2 (3:2) Nach nur 17 Minuten führte Schleswig 06 in der Fußball-Landesliga verdient mit 2:0 in Husum. Und doch gerieten die Gäste noch schwer unter die Räder. Der Ex-06er Nils Möhlenbrock leitete die Torejagd der Husumer SV ein, in dem er aus abseitsverdächtiger Position den Anschlusstreffer (19.) markierte. Bis zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel endgültig gedreht und auf 3:2 gestellt. In der zweiten Halbzeit spielten sich die Schützlinge von Dennis Witt dann in einen Rausch und legten fünf weitere Treffer nach. Der Husumer Coach war daher, trotz des katastrophalen Beginns, hoch zufrieden. „Durch die Gegentreffer waren wir verunsichert, haben dann aber Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt. Nachher klappte einfach alles. Trotzdem ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen.“

Zu Beginn hatten die Husumer insbesondere große Schwierigkeiten mit dem Schleswiger Sturmduo, das aus dem bulligen Jan Niklas Erichsen und dem quirligen Adrain Swiatek bestand und anfangs nach Belieben kombinieren durfte. Möhlenbrocks Tor weckte die Stromstädter aus ihrer Lethargie und bis zur Pause hatte HSV-Torjäger Hendrik Fleige auf Vorlagen von Gianluca Siefert und Finn Christiansen, der ein tolles Spiel machte, seine Mannschaft mit zwei Treffern (29., 37.) auf die Siegerstraße gebracht. Nach der Pause spielten beide Mannschaften quasi ohne Mittelfeld und mit offenem Visier, allerdings fielen nur noch Tore für Husum. Den Anfang machte der Valentin Godt (54.) nach einem Bilderbuchkonter. Ein Eigentor von Kamil Mackowiak nach Hereingabe von Tobias Wetzel brachte die Vorentscheidung (58.). Danach brachen bei den Gästen alle Dämme. HSV-Chancen im Fünf-Minuten-Takt und weitere Tore von Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.), und erneut Godt per Kopf (85.) waren die Konsequenz. bjg 

TSV Rantrum – Gettorfer SC 0:5 (0:1) Neun Minuten zum Vergessen erlebte der TSV Rantrum gegen den Gettorfer SC. Dabei entschieden die Gäste zwischen der 68. und 77. Minute mit vier Treffern die Partie für sich und brachten den Rantrumern die erste Niederlage der Saison bei. Dabei versäumten es die Gastgeber, trotz einer Vielzahl guter Chancen in Führung zu gehen. Danny Jessen, Ron Reichardt, Tarek Yassine und Marvin Theede agierten aus aussichtsreicher Position im Abschluss viel zu fahrlässig. Das bestrafte Gettorf und nutzte quasi jeden individuellen Fehler umgehend aus. „Der Spielverlauf war schon etwas kurios. Eigentlich haben wir das Spiel im Griff, bringen uns aber durch haarsträubende Fehler selber um den Ertrag. Viele Vorwürfe kann ich meiner Mannschaft daher nicht machen. Wir hatten einfach in den entscheidenden Situationen einen rabenschwarzen Tag erwischt“, meinte Rantrums Trainer Olli Hansen. Wie man effektiv seine Chancen nutzt, zeigten hingegen die Gäste. Kevin Link nutze schlampiges Abwehrverhalten (31.) zum Führungstreffer. TSV-Schlussmann Lev Meesenburg hatte einen ganz schwachen Tag erwischt und begünstigte mit seinen Patzern die nächsten drei Gegentore durch Torben Dahsel (68., 70.) und Finn Lühr (72.). Mit seinem dritten Streich (77.) machte Dahsel das Rantrumer Debakel perfekt. bjg

Osterrönfelder TSV – SV BW Löwenstedt 3:1 (1:1) Die personell geschwächten Löwenstedter hielten die Partie lange offen. Nach einer Unachtsamkeit in der Osterrönfelder Defensive gingen die Gäste durch Tom Gahrens überraschend in Führung (36.). Die Gastgeber taten sich auch in der Folgezeit in der Offensive schwer und konnten nicht den entscheidenden Druck auf die gegnerische Abwehr aufbauen. Kurz vor der Pause führte der beste Angriff der Hausherren aber doch noch zum Ausgleich, als Henning Knuth nach Zuspiel von Niklas-Kenneth Neumann das 1:1 erzielte. „Am Anfang war ich vom Spiel meiner Mannschaft wirklich begeistert. Ärgerlich war für uns dann natürlich der Ausgleich vor der Pause, der wohl der Knackpunkt im Spiel war. Nach der Pause konnten wir dann leider nicht mehr ganz mithalten“, resümierte Löwenstedts Trainer Gunnar Clausen. Nach dem Seitenwechsel schwanden bei den Gästen so merklich die Kräfte, auch weil die Osterrönfelder nun vor allem läuferisch einen besseren Einsatz zeigten als noch im ersten Durchgang. Nach zunächst guten Gelegenheiten von Neumann und Dennis Schnepel, die SV-Torwart Jorge Petersen glänzend parieren konnte, musste nach etwas mehr als einer Stunde dann eine Standardsituation für den verdienten Führungstreffer für die Blau-Gelben herhalten. Nach einem Freistoß von Jannik Sierks war Niels Schröder per Kopfball erfolgreich. Knuth (68.) erneut auf Vorlage von Neumann sorgte für die endgültige Entscheidung. Insgesamt zeigte sich Löwenstedt kämpferisch auf Augenhöhe, war aber zu harmlos, um den OTSV noch einmal ernsthaft in Verlegenheit bringen zu können. sh:z

28.08.17 | sh:z-Nordfriesland Sport
Schleswigs Jesper Lausen versucht, den Husumer Christian Peters vom Ball zu trennen. git*

Husumer SV nach der Pause wie im Rausch

Witt: "Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt"

HUSUM  Wenn jemand nur die ersten 17 Minuten zwischen den alten Rivalen Husumer SV und Schleswig 06 gesehen hätte, der würde nicht glauben, dass die Hausherren am Ende mit 8:2 den Platz als Sieger verlassen haben. Denn man konnte in der Anfangsphase den Anschein haben, dass das Spiel für die Husumer genau die 17 Minuten zu früh angefangen hat.

 Zu diesem Zeitpunkt stand es nämlich verdientermaßen 2:0 für die Gäste, die sogar noch Chancen auf ein drittes und viertes Tor liegen ließen. Bis zur Pause hatten die Gastgeber das Spiel gedreht, auf 3:2 gestellt, um sich dann nach der Pause in einen Rausch zu spielen. Husums Coach Dennis Witt war glücklich: „Durch die Gegentreffer waren wir verunsichert, haben dann aber Charakterstärke bewiesen und weiter an uns und unseren Matchplan geglaubt. Nachher klappte einfach alles. Trotzdem ist das Ergebnis zu hoch ausgefallen.“

Zu Beginn hatten die Husumer insbesondere große Schwierigkeiten mit dem Schleswiger Sturmduo, das aus dem bulligen Jan Niklas Erichsen und dem quirligen Adrain Swiatek bestand und anfangs nach Belieben kombinieren durfte. Zudem kam ein schwaches Zweikampfverhalten dazu, welches sowohl das 0:1 (8.) als auch das 0:2 (17.) begünstigte. Zweimal war Swiatek der Nutznießer und schloss in beiden Fällen eiskalt ab. Man kann nur mutmaßen, wie sich der Spielverlauf dargestellt hätte, wenn nicht eine gute Minute nach dem 0:2 Möhlenbrock mit einem strammen Schuss auf 1:2 verkürzt hätte (19.). Aber dieser Treffer erweckte die Stormstädter aus ihrer Lethargie und bis zur Pause hatte der HSV-Torjäger vom Dienst Hendrik Fleige auf Vorlagen von Gianluca Siefert und Finn Christiansen, der ein tolles Spiel machte, seine Mannschaft mit zwei Treffern (29., 37.) auf die Siegerstraße gebracht.

Nach der Pause drehten die Husumer auf. Den Anfang machte der auffällige Valentin Godt, der nach seiner Einwechslung mächtig Betrieb auf dem linken Flügel machte. Er schloss einen Bilderbuchkonter zum 4:2 ab (54.). Ein Eigentor von Kamil Mackowiak nach strammer Hereingabe von Tobias Wetzel brachte die Vorentscheidung (58.). Danach brachen bei den Gästen alle Dämme, so dass Angriff um Angriff auf das 06-Tor zu rollte. Chancen im Fünf-Minuten-Takt waren die Folge und weitere Tore von Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.), der seine starke Leistung damit krönte, und wiederum Godt per Kopf (85.) die logische Konsequenz. Am Ende war das Schützenfest und gleichzeitige Schleswiger 2:8-Debakel perfekt. Das stets kritische Husumer Publikum rieb sich verwundert die Augen. Denn nach der schwachen Anfangsphase hatten viele eher mit einem umgekehrten Spielverlauf gerechnet.

Husumer SV: Bielinski – Feller (61. Steen), Matthiesen, Wullenweber, Wetzel – D. Hornburg – Peters (46. Godt), Siefert (79. Ludwig), Christiansen, Möhlenbrock – Fleige

Schleswig 06: Heppner – Lausen, Petersen, Fritz, Mackowiak – Sica (65. Saber), Nissen, Steffensen (65. Pawlowski), Sekowski – Erichsen, Swiatek (80. Ikirrou).

SR: Schmeling (Heider SV). Zuschauer: 175. Tore: 0:1 Swiatek (8.), 0:2 Swiatek (17.), 1:2 Möhlenbrock (19.), 2:2 Fleige (29.), 3:2 Fleige (37.), 4:2 Godt (54.), 5:2 Mackowiak (58., Eigentor), 6:2 Fleige (70.), 7:2 Matthiesen (79.), 8:2 Godt (85.) Gelb-Rote Karte: Sekowski (60., Meckern).

27.08.17 · 19:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

Husumer SV demontiert Schleswig 06

Schwacher TSV Altenholz unterliegt dem Heikendorfer SV / Büdelsdorfer TSV mit Derbysieg über den Eckernförder SV

HUSUM In der Landesliga Schleswig setzte es für Schleswig 06 eine derbe Klatsche. Trotz einer 2:0-Führung kamen die Schleswiger bei der Hsumer SV noch mit 2:8 unter die Räder. Der TSV Altenholz  kassierte nach einem schwachen Auftritt die erste Saisonniederlage. Dem Heikendorfer SV unterlagen die Randkieler mit 0:1. Der Büdelsdorfer TSV feiert einen 2:0-Heimerfolg im Derby über den Eckernförder SV.

TSV Altenholz - Heikendorfer SV 0:1
Der schwächste Auftritt der noch jungen Spielzeit war für den TSV Altenholz gleichbedeutend mit der ersten Saisonniederlage. Die Gäste vom Heikendorfer SV kamen besser in die Partie. Folgerichtig konnte Tim Mordhorst auch die 1:0-Führung in der 13. Spielminute erzielen. Bis zur Halbzeit hätten die Gäste das Resultat ausbauen können, ließen weitere gute Tormöglichkeiten jedoch ungenutzt. In Durchgang zwei kontrollierten die Hausherren zwar das Spielgeschehen, es mangelte jedoch an der nötigen Durchschlagskraft. So blieb es letztlich beim 1:0-Auswärtserfolg der Heikendorfer. 
Tore: 0:1 Tim Mordhorst (13.)

Husumer SV - Schleswiger SV 06 8:2
Die Gäste aus Schleswig legten einen Start nach Maß hin und führten nach 17 gespielten Minuten durch einen Doppelpack von Adrian Hendryk Swiatek (8., 17.) bereits mit 2:0. Doch die Husumer SV drehte das Spielgeschehen noch vor dem Gang in die Kabinen. Nils Möhlenbeck verkürzte zunächst auf 1:2 (19.). Hendrik Fleige ließ die Gastgeber durch seinen Doppelpack (29., 37.) dann mit einer 3:2-Fühung im Rücken in die Halbzeitpause gehen. Kurz nach Wiederanpfiff baute Valentin Godt die Führung der Heimelf auf 4:2 aus (54.). Wenig später traf Gästeakteur Kamil Mackowiak auch noch ins eigene Tor (58.). Die Partie war entschieden. Doch für die Gäste aus Schleswig kam es noch dicker. So musste 06 in der 60. Spielminute noch einen Platzverwweis hinnehmen. In der Folgezeit schraubten Hendrik Fleige (70.), Marvin Matthiesen (79.) sowie Valentin Godt (85.) das Ergebnis auf 8:2 hoch. 
Tore: 0:1 Adrian Hendryk Swiatek (8.), 0:2 Adrian Hendryk Swiatek (17.), 1:2 Nils Möhlenbrock (19.), 2:2 Hendrik Fleige (29.), 3:2 Hendrik Fleige (37.), 4:2 Valentin Godt (54.), 5:2 (58. Eigentor), 6:2 Hendrik Fleige (70.), 7:2 Marvin Matthiesen (79.), 8:2 Valentin Godt (85.)

Büdelsdorfer TSV - Eckernförder SV 2:0
Für personell gebutelte Gäste vom Eckernförder SV gab es im Derby beim Büdelsdorfer TSV nichts zu holen. Die Führung der Gastgeber ließ lange auf sich warten. Erst in der 72. Spielminute konnte Marvin Jessen das 1:0 für den BTSV markieren. In der Schlussminute erhöhte Mats Henke dann auf 2:0 und machte den Sack somit gänzlich zu.
Schiedsrichter: Falko Möller (Kellinghusen) - Zuschauer: 150
Tore: 1:0 Marvin Jessen (72.), 2:0 Mats Henke (90.)

Osterrönfelder TSV - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:1
Der Osterrönfelder TSV setzt sich durch den 3:1-Heimerfolg über Blau-Weiß Löwenstedt zunächst in der Spitzengruppe der Landesliga Schleswig fest. Dabei gingen die Gäste durch einen Treffer von Tom Gahrens (36.) in Führung. Direkt vor der Halbzeitpause konnte Henning Knuth den Ausgleich für die Heimelf erzielen (45.). In Durchgang zwei sorgte ein Doppelschlag der Gastgeber innerhalb von nur vier Minuten für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Niels Schröder (64.) sowie Henning Knuth mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie (68.) ließen die Osterrönfelder auf die Siegerstraße einbiegen.
Tore: 0:1 Tom Gahrens (36.), 1:1 Henning Knuth (45.), 2:1 Niels Schröder (64.), 3:1 Henning Knuth (68.)

TSV Klausdorf - TSV Kropp 2:5
Nach dem Aus im Pokal unter der Woche unterlag der TSV Klausdorf daheim dem TSV Kropp mit 2:5. Jörn Vogt (12.) sowie Robin Grell (21.) brachten die Gäste mit 2:0 in Front. Bennet Vetter konnte nach etwas mehr als einer halbe Stunde Spielzeit auf 1:2 für die Gastgeber verkürzen (31.). In Durchgang zwei stellte Robin Grell den alten Abstand erneut her (58.). Doch Vetter schlug in der 71. Spielminute abermals zu und brachte die Heimelf zurück in die Partie. Dennoch reichte es für die Klausdorf nicht zu einem Punktgewinn. Daniel Schwennsen (82.) sowie Fabian Schelper (88.) machten den 5:2-Auswärtserfolg der Kropper perfekt.
 Tore: 0:1 Jörn Vogt (12.), 0:2 Robin Grell (21.), 1:2 Bennet Vetter (31.), 1:3 Robin Grell (58.), 2:3 Bennet Vetter (71.), 2:4 Daniel Schwennsen (82.), 2:5 Fabian Schelper (88.)

Folgende Paarung findet am Sonntag statt:

TSV Rantrum - Gettorfer SC (So 15:00)

26.08.17 · 18:30 Uhr · Redmann | www.fupa.net

TSV Kropp in Klausdorf

Landesliga-Fahrplan: Schleswig 06 in Husum

Das Wichtigste zuerst: Personell hat Landesligist Schleswig 06 keine größeren Probleme vor der Partie bei der Husumer SV (Sbd., 14 Uhr). Lediglich Rafal Klonowski steht nicht zur Verfügung.

Nach der jüngsten Heimniederlage gegen den TSV Bordesholm (1:3) waren Trainer und Management bei den Schleswigern keinesfalls enttäuscht. „Die Niederlage wirft uns nicht um. Meine Spieler waren einfach müde, was nach der fehlenden Vorbereitung mehr als verständlich ist. Ich bin mir aber sicher, dass wir in Husum deutlich frischer agieren werden“, meint 06-Coach Benjamin Pohlmann.

Allerdings erwartet der 06er beim Tabellenvierten und Meisterschaftsfavoriten ein schweres Stück Fußball-Arbeit. Nach der verdienten Niederlage in Kropp sind Heimpunkte für die Gastgeber wichtiger denn je. Die beiden Spiele in der vergangenen Saison gewannen die Nordfriesen. Dennoch geht Pohlmann mit Zuversicht in die Partie. „Wir freuen uns auf das Spiel. Es wird zwar eine schwere Aufgabe, aber wir brauchen uns nicht zu verstecken. Husum wird vor uns auch Respekt haben. Dennis Witt lässt ähnlichen Fußball spielen, wie ich ihn von meiner Mannschaft fordere. Mit Hendrik Fleige verfügt Husum über eines der größten Stümertalente im Umkreis.“

Das Spiel des TSV Kropp beim TSV Klausdorf ist das Duell der Torfabriken – 32 Treffer nach vier Spielen, so oft trafen die beiden Landesligisten in der laufenden Saison ins gegnerische Tor. Mit je 16 Toren stellen Kropp und Klausdorf den Liga-Bestwert. Am Sonnabend(15.30 Uhr) gastiert das Team von Coach Dirk Asmussen im nächsten Spitzenspiel bei den Kickern aus dem Schwentinetal.

„Für uns Trainer darf es gerne etwas langweiliger werden. Wir arbeiten intensiv und wollen weniger Gegentore bekommen“, sagt der Kropper Coach. Sieben Stück kassierten die Kropper bislang, der 48-Jährige nennt die Ursachen: „Wir machen einiges anders, als in der vergangenen Saison. Fünf bis sechs Wochen Vorbereitung reichen manchmal nicht, damit jedes Detail passt. Wenn die Balance nicht stimmt, ergeben sich die Chancen für den Gegner“, erklärt der Trainer. Das Gleichgewicht zwischen Offensive und Defensive soll so schnell wie möglich gefunden werden, auch weil die Klausdorfer ihre Treffsicherheit bereits unter Beweis gestellt haben. „Nach vorne spielen sie blitzschnell und haben deswegen teilweise einen oder zwei Fehler in der Rückwärtsbewegung“, analysierte Asmussen.

Einen Vorgeschmack auf diese Begegnung gab es bereits im Februar dieses Jahres. Der SH-Liga-Absteiger gewann mit 5:2. Lennard Plaga und Daniel Becker trafen damals doppelt. Nach dem 11:1-Kantersieg im Kreispokal bei DGF Flensburg werden die Kropper wohl wieder die Breite ihres Kaders nutzen und die Rotationsmaschine anwerfen. Lob für die Leistung gegen den Kreisligisten gab es dennoch. „Gegen Flensburg haben fünf, sechs Spieler auf dem Feld gestanden, die momentan weniger Einsatzzeiten haben, aber sie machen viel Druck auf die anderen Spieler und mich“, erklärte Dirk Asmussen.
26.08.17 · 7.00 Uhr · um/jrb | www.fupa.net
LANGES BEIN: HUSUMS FABIAN WOBIG (MITTE) KOMMT VOR DEM KROPPER HANNES LEHMANN AN DEN BALL. TOBIAS WETZEL (RE.) BEOBACHTET DIE SZENE. SIEG

Das Treffen alter Bekannter

Fußball-Landesliga: Husumer SV empfängt Schleswig 06 / BW Löwenstedt und TSV Rantrum gehen als Außenseiter ins Wochenende

HUSUM Ein „kleines Derby“ sowie zwei starke Konkurrenten aus dem Kreis Rendsburg-Eckernförde, die zudem noch schwer einzuschätzen sind, warten auf die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV trifft dabei im Friesenstadion auf den guten alten Bekannten Schleswig 06. Dieses Duell hat bereits eine jahrzehntelange Tradition in den höchsten Spielklassen Schleswig-Holsteins.

Der SV Blau-Weiß Löwenstedt geht beim überraschenden Tabellenzweiten Osterrönfelder TSV wiederum als Außenseiter ins Rennen, während der TSV Rantrum im Heimspiel gegen den Gettorfer SC nach zuletzt überzeugenden Auftritten und guten Ergebnissen mit breiter Brust auftreten kann.

Husumer SV – Schleswig 06 (Sbd., 14 Uhr): Die Husumer SV hat am vergangenen Freitag beim TSV Kropp (2:3) die erste Pflichtspielniederlage seit über fünf Monaten erlitten. Dabei zeigten die Kropper den Schützlingen von Coach Dennis Witt in vielen Phasen des Spiels ihre Grenzen auf. Trotzdem kam seine Mannschaft in der Schlussphase nochmal zurück und hatte sogar Chancen auf den Ausgleich. Daran wollen die Husumer im Heimspiel gegen den alten Rivalen Schleswig 06 wieder anknüpfen. „Wir haben in Kropp gegen einen richtig starken Gegner verloren. Daraus werden wir unsere Lehren ziehen, uns aber sicher nicht verrückt machen lassen“, meint Witt, der mit seiner Mannschaft trotz der Niederlage immer noch in Schlagdistanz zur Tabellenspitze ist. Vergangene Saison konnten die Kreisstädter beide Vergleiche mit 06 gewinnen und landeten in der Tabelle am Schluss weit vor der Mannschaft von Benjamin Pohlmann. Auch dieser Umstand stimmt den jungen Husumer Trainer positiv. „Wir wollen selbstbewusst auftreten und dem Gegner unser Spiel aufzwingen.“ Dabei kann er Witt wieder auf Finn Christiansen zurückgreifen. Andre Witthohn fällt dagegen urlaubsbedingt aus, der Einsatz von Fabian Wobig ist zumindest fraglich.

Osterrönfelder TSV – Löwenstedt (SbD., 15 Uhr) Nachdem das Spiel gegen den Büdelsdorfer TSV den Witterungsverhältnissen zum Opfer gefallen war, gehen die Löwen ausgeruht in die Partie beim Osterrönfelder TSV. Zudem hatten die Nordfriesen zwei Wochen Zeit, das 1:7-Debakel beim TSV Klausdorf ausreichend aufzuarbeiten. Co-Trainer Wolfgang Sauer, der den im Urlaub weilenden Gunnar Clausen an der Seitenlinie vertritt, ist daher für die anstehende Aufgabe guten Mutes. „Wir haben wirklich sehr gut trainiert. Das Erlebnis in Klausdorf ist abgehakt. Wir sind uns aber durchaus der Stärke des OTSV bewusst, haben uns aber auf den Gegner optimal vorbereit.“

Osterrönfeld ist quasi die „Mannschaft der Stunde“ in der Landesliga Schleswig, obwohl viele Experten die Kicker vom Bahndamm nicht für ganz vorne auf dem Zettel hatten. Die Mannschaft vom erfahrenen Coach Olaf Lehmann hat bereits zehn Punkte nach vier Spielen ergattert und ist Tabellenzweiter. Prunkstück des OTSV ist bislang die starke Defensive, die erst einen Gegentreffer zugelassen hat. Eine starke Vorbereitung hatte bereits angedeutet, dass die Osterrönfelder die Überraschungsmannschaft der Liga werden könnten.

TSV Rantrum – Gettorfer SC (So., 15 Uhr) Der TSV Rantrum hat einen überzeugenden Saisonstart hingelegt und ist mit sieben Punkten aus drei Spielen noch ungeschlagen. Nun stellt sich mit dem Gettorfer SC eine vor der Saison für die vorderen Plätze hoch gehandelte Mannschaft am Lagedeich vor. Trainer Oliver Hansen erwartet daher ein anderes Kaliber als den FC Kilia Kiel, der am vergangenen Sonntag souverän mit 5:1 besiegt wurde. „Gettorf gehört sicherlich zu den stärkeren Mannschaften in der Landesliga. Für uns wird es in erster Linie darauf ankommen, ihre Offensive in der Griff zu bekommen.“

Der GSC hat mit drei Niederlagen zu Beginn überraschenderweise einen Stotterstart in die neue Spielzeit hingelegt, konnte jedoch gerade mit einem 9:2-Kantersieg gegen die SG Geest 05 einen Befreiungsschlag landen. Trotzdem will sich der TSV gegen die Ostsee-Kicker nicht verstecken. „Wir können befreit aufspielen und wollen nach Möglichkeit wieder etwas Zählbares mitnehmen“, meint Hansen. Neben den Rekonvaleszenten Thomas Grabowski und Thomas Pahnke sind die Einsätze der Defensivstrategen Kim Lorenzen (angeschlagen) und Arne Harring (privat verhindert) fraglich. 

25.08.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 6 02.09.17 TSV Bordesholm Husumer SV 4:1

TSV Bordesholm siegt verdient gegen die Husumer SV

Heimsieg der Bordesholmer fällt zu hoch aus
Luftkampf: Bordesholms Sebastian Peter Klimmek (links) springt höher als der Husumer Fabian Wobig. Foto: ow

Björn Sörensen war nach dem 4:1 (1:1)-Sieg gegen die Husumer SV glücklich. Bordesholms Trainer freute sich über die drei Punkte und die Leistungssteigerung gegenüber dem müden 0:0-Remis gegen Kilia Kiel. Sörensen wusste den Erfolg aber auch sogleich realistisch einzuschätzen: „Wir müssen zugeben, dass der Sieg gegen einen starken Gegner, der insbesondere nach Standardsituationen sehr gefährlich war, zu hoch ausgefallen ist.“

Die Gäste, die mit der Empfehlung eines 8:2-Kantersieges gegen Schleswig 06 an den Bordesholmer Möhlenkamp gereist waren, demonstrierten ihre Stärke insbesondere im ersten Abschnitt. „Da hat Husum ein richtig gutes Spiel gemacht“, gab Sörensen zu, dass die 1:0-Führung der Nordfriesen verdient war.

Nachdem Gianluca Siefert den Ball noch auf die Latte gesetzt hatte (22.), bewies Valentin Godt, der einen feinen über die rechte Seite vorgetragenen Angriff abschloss, in der 31. Minute mehr Zielgenauigkeit. Doch der 0:1-Rückstand schockte die Hausherren keineswegs.

Nur rund 100 Sekunden später durfte auch der Bordesholmer Anhang jubeln. Tim Vicariesmann wurde im Strafraum gelegt, Jan-Niclas Bräunling verwandelte den fälligen Strafstoß sicher zum 1:1. „Das war natürlich sehr wichtig für uns, weil wir dadurch nicht lange anrennen mussten“, sagte Bohos Coach.

Der hatte in der Pause die Anweisung erteilt, die Husumer Zentrumsspieler früher anzulaufen. Ein Vorhaben, das umgehend fruchtete. Nach Pass von Lukas Michaelis gelang Vicariesmann prompt die 2:1-Führung (47.), die, abermals nach Michaelis-Assist, Sebastian Klimmek in der 65. Minute ausbaute. Wütende Angriffe der Gäste folgten.

Doch den Standards und auch den Abschlüssen, die sich insbesondere Husums Torjäger Hendrik Fleige offenbarten, fehlte die Präzision. Besser machte es der eingewechselte Malte Lucht in der Nachspielzeit. Nach Klimmeks Pass lief Bordesholms Nummer zwölf alleine auf Husums Keeper Chris Bielinski zu und ließ diesem keine Abwehrchance.

TSV Bordesholm: Dahmen – Morschheuser, Ruhberg, Alexander Meyerfeldt, Bräunling – Jöhnck (87. T. Stegner), Vicariesmann, Römpke, Michaelis (70. Entinger) – Lemke (78. Lucht), Klimmek.

Husumer SV: Bielinski – Feller, Matthiesen, Wullenweber, Wetzel, Wobig, D. Hornburg, Peters (65. Ludwig), Siefert, Godt (85. Hems), Fleige.

SR: Boye (Eintracht Groß Grönau)
Zuschauer: 220.
Tore: 0:1 Godt (31.), 1:1 Bräunling (33., Foulelfmeter), 2:1 Vicariesmann (47.), 3:1 Klimmek (65.), 4:1 Lucht (90.+3).

03.09.17 · 17:55 Uhr · hlu | www.fupa.net

FC Kilia Kiel überrascht gegen den Gettorfer SC

Husumer SV unterliegt dem TSV Bordesholm deutlich / TSV Klausdorf siegt bei Schleswig 06

Für eine kleine Überraschung sorgte an diesem Spieltag der FC Kilia Kiel in der Landesliga Schleswig. Die Landeshauptstädter konnten in der Auswärtspartie beim Gettorfer SC ihren ersten Saisonsieg einfahren und setzten sich mit 2:0 durch. Drei Punkte nahm auch der TSV Klausdorf mit auf die Heimreise. Bei Schleswig 06 siegten die Klausdorfer mit 3:0. Nichts zu holen gab es dagegen für die Husumer SV. Der TSV Bordesholm kam zu einem deutlichen 4:1-Heimerfolg über die Nordfriesen.

Schleswiger SV 06 - TSV Klausdorf 0:3
Der TSV Klausdorf feierte gegen Schleswig 06 den vierten Saisonsieg. Mit 3:0 setzten sich die Gäste letztlich durch. Kurz vor dem Pausentee hatte Hime Hakaj den TSV mit 1:0 in Führung gebracht (43.). Nach Wiederbeginn machten die Gäste früh alles klar. Karsten Andre Jordan entschied diese Begegnung mit einem Doppelpack innerhalb von nur fünf Minuten (55., 60.). Durch diesen Erfolg rücken die Klausdorfer auf den vierten Tabellenplatz vor. 
Tore: 0:1 Hime Hakaj (43.), 0:2 Karsten Andre Jordan (55.), 0:3 Karsten Andre Jordan (60.)

TSV Bordesholm - Husumer SV 4:1
Das war deutlich. Mit 1:4 unterlag die Husumer SV dem TSV Bordesholm. Dabei führten die Nordfriesen durch einen Treffer von Valentin Godt nach 30 gespielten Minuten bereits mit 1:0. Doch nur 120 Sekunden nach dem Führungstreffer konnte Jan-Niclas Bräunling durch einen verwandelten Strafstoß ausgleichen. In Durchgang zwei drehten die Gastgeber dann auf. Unmittelbar nach Wiederbeginn besorgte Tim Vicariesmann die 2:1-Führung für die Hausherren. Sebastian Klimmek erhöhte auf 3:1 (64.). Der letzte Treffer dieser Partie fiel erst in der fünften Minute der Nachspielzeit. Malte Lucht stellte den 4:1-Endstand her (90.+5).
Tore: 0:1 Valentin Godt (30.), 1:1 Jan-Niclas Bräunling (32. Foulelfmeter), 2:1 Tim Vicariesmann (46.), 3:2 Sebastian Klimmek (64.), 4:1 Malte Lucht (95.)

Gettorfer SC - FC Kilia Kiel 0:2
Der FC Kilia Kiel überraschte beim Gettorfer SC und konnte den ersten Saisonsieg eintüten. Marcel Schwantes brachte die Landeshauptstädter nach 26 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Mit diesem Spielstand traten beide Teams auch den Gang in die Kabinen an. In der 75. Spielminute erhöhte Tarik Alioua schließlich auf 2:0 und sorgte somit für eine Vorentscheidung in dieser Begegnung. Beide Teams mussten in der Schlussphase noch jeweils einen Platverweis hinnehmen. Am Endergebnis änderte dieser Umstand jedoch nichts mehr. 
Tore: 0:1 Marcel Schwantes (26.), 0:2 Tarik Alioua (75.)

TSG Concordia Schönkirchen - TSV Rantrum 1:3
Die TSG Concordia Schönkirchen kommt in dieser Saison einfach noch nicht in Tritt. Gegen den TSV Rantrum setzte es eine 1:3-Heimniederlage. Dabei lief es zunächst vielversprechend für die Gastgeber. Thorge Jess markierte die 1:0-Führung für die TSG (29.). Doch der zweite Durchgang ging dann an die Gäste. Kurz nach der Halbzeitpause konnte Kim Lorenzen die Führung der Heimelf egalisieren (48.). In der Schlussphase besiegelte Marvin Theede mit einem Doppelschlag die Niederlage der Concorden (84., 88.). 
Tore: 1:0 Thorge Jess (29.), 1:1 Kim Lorenzen (48.), 1:2 Marvin Theede (84.), 1:3 Marvin Theede (88.)

Am Sonntag finden folgende Paarungen statt:
SV Blau-Weiß Löwenstedt - TSV Altenholz (So 14:30)
Eckernförder SV - Osterrönfelder TSV (So 15:00)
H
eikendorfer SV - SG Geest 05 (So 15:00)

02.09.17 · 17:29 Uhr · Redmann | www.fupa.net

TSV Rantrum bleibt optimistisch

Fußball-Landesliga: Nordfriesische Mannschaften mit kniffligen Aufgaben / Nur Löwenstedt tritt auf eigenem Platz an
RANTRUMS RON REICHARDT (VORN, IM ZWEIKAMPF MIT DANIEL HANSEN) HATTE BEIM 0:5 GEGEN DEN GETTORFER SC EINEN SCHWEREN STAND. IN SCHÖNKIRCHEN WILL ER MIT SEINEM TEAM IN DIE ERFOLGSSPUR ZURÜCKKEHREN.GIT

HUSUM Die Husumer SV will sich weiter in der Spitzengruppe der Fußball-Landesliga Schleswig etablieren, wird aber beim stark besetzten TSV Bordesholm besonders gefordert werden. Knifflig wird es wohl auch für den TSV Rantrum (in Schönkirchen) und den SV Blau-Weiß Löwenstedt (Heimspiel gegen Altenholz) gegen Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga. Während die Rantrumer nach sieben Punkten aus vier Spielen befreit aufspielen können, warten die Löwen als Tabellenvorletzter immer noch auf ihren ersten Sieg.

TSG Concordia Schönkirchen – TSV Rantrum (SBD, 15 Uhr) Die Mannschaft von Trainer Olli Hansen ist mit der 0:5-Heimniederlage gegen den Gettorfer SC auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt worden. Jedoch spiegelte das Ergebnis nicht den Spielverlauf wieder. Denn die Rantrumer boten über weite Strecken des Spiels eine ansprechende Leistung. Darum fährt Hansen mit seinen Schützlingen positiv und selbstbewusst nach Schönkirchen. „Wir wollen die Niederlage möglichst schnell aus den Kleidern schütteln und aus einer sicheren Defensive unser Offensivspiel aufzuziehen. Wir wollen gerne etwas mit nehmen, am liebsten natürlich einen Dreier entführen.“ Optimistisch stimmt den Rantrumer Trainer, dass bis auf die Langzeitverletzten Thomas Grabowski (Aufbautraining) und Kim Drewing (Schien- und Wadenbeinbruch) sowie Ove Feddersen (berufsbedingt) alle Mann an Bord sind. Auch Thomas Pahnke befindet sich wieder im Mannschaftstraining, wird aber wahrscheinlich noch keine Alternative für den Kader sein. Concordia Schönkirchen musste sich nach dem Abstieg aus der SH-Liga und nach hohen Fluktuation im Kader erst einmal finden, feierte jedoch am vergangenen Wochenende bei der SG Geest 05 (4:1) den ersten Saisonsieg.

TSV Bordesholm - Husumer SV (Sbd., 15 Uhr) Die Husumer SV hat sich am vergangenen Woche beim eindrucksvollen 8:2-Sieg gegen Schleswig 06 für die erste Saisonniederlage beim TSV Kropp (2:3) rehabilitiert und muss nunmehr beim starken TSV Bordesholm antreten. Die Mannschaft des jungen Trainers Björn Sörensen (31) liegt auf dem sechsten Tabellenplatz in Lauerstellung zur Spitzengruppe und verfügt über eine enorme Qualität im Kader. Spieler wie Patrik Dahmen, Felix Schlagelambers oder Sebastian Klimmek können sogar mit Regionalliga-Erfahrung aufwarten. Davon lässt sich HSV-Coach Dennis Witt jedoch nicht beeindrucken und geht durchweg positiv in die Partie. „Ich habe ein gutes Gefühl, weil wir gut trainiert und uns durch den bisherigen Saisonverlauf eine super Ausgangslage geschaffen haben. Daher können wir befreit aufspielen.“ Er wünscht sich daher von seiner Mannschaft wiederum einen selbstbewussten Auftritt. „Wir wollen auch in Bordesholm unser Spiel durchziehen und uns auf unsere Stärken besinnen. Dann werden wir sehen, was am Ende dabei herauskommt.“ Mit Spielern wie Kapitän Henning Lorenzen (Urlaub), Finn Christiansen (Zerrung) und Marc Koschenz (Oberschenkel) fallen jedoch wichtige Kräfte aus. Zudem ist der Einsatz von Christian Peters fraglich. „Auch wenn ich die Jungs lieber dabei gehabt hätte, können wir die Ausfälle durch unsere qualitative Breite kompensieren“, ist Witt von seinem Kader überzeugt.

SV BW Löwenstedt – TSV Altenholz (So., 14.30 Uhr) Für die Löwen liefen die bisherigen Spiele stets nach dem gleichen Strickmuster ab. Meist konnten die Schützlinge von Trainer Gunnar Clausen die Partien lange Zeit offen gestalten und sogar zweimal in Führung gehen. Am Ende führten aber zu oft leichte Fehler zu vermeidbaren Gegentoren, die die Mannschaft um den Lohn ihrer Mühen brachten. „Wir wollen gegen Altenholz von Beginn hellwach sein und versuchen bestenfalls über 90 Minuten sicher zu stehen“, sagt Clausen, der weiter eine geordnete Defensive als Schlüssel des Erfolges ausgemacht hat. Natürlich ist ihm aber auch die Qualität des Gegners bewusst. Denn der Schleswig-Holstein-Liga-Absteiger hat mit zwei Kantersiegen einen fulminanten Start in die Saison hingelegt. Zuletzt ist bei den Altenholzer jedoch nach zwei Spielen ohne Sieg die ganz große Anfangseuphorie verflogen. „Das wird für uns sicherlich wieder eine knallharte Aufgabe. Daher kommt es in erster Linie auf unsere Defensive an. Trotzdem wollen wir mutig sein und den einen oder anderen Nadelstich setzen“, weiß Gunnar Clausen, der zwar personell aus dem vollen schöpfen kann, jedoch plagten sich zuletzt einige Spieler mit mit einem grippalen Infekt. 

01.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
01.09.17 · 14:00 Uhr · bjg | www.fupa.net
LL 7 09.09.17 FC Kilia Kiel Husumer SV 0:5

Mit letztem Einsatz klärt TSVB-Abwehrchef Marian Mauritius Ruhberg (re.) gegen Klausdorfs Torjäger Bennet Vetter. Alex Meyerfeldt (re.) beobachtet die Szene.

Osterrönfelder SV mit Remis im Topspiel gegen den TSV Kropp

Büdelsdorf punktet gegen Schleswig - Kilia ohne Chance gegen Husum

Nach einem knappen 3:2-Erfolg über Bordesholm, den Torjäger Bennet Vetter Elf durch einen Hattrick sicherte, ist der TSV Klausdorf härtester Widersacher des Landesliga-Spitzenreiters Husumer SV. Beide sind punktgleich mit dem OTSV auf Rang drei. Der TSV Kropp hatte die Führungsrolle nicht beim 1:1 in Osterrönfeld verloren, sondern einen Drei-Punkte-Abzug wegen Nichterfüllens des Schiedsrichtersolls kassiert.

Osterrönfelder TSV – TSV Kropp 1:1
In der intensiv und fair geführten Partie entsprach das Unentschieden dem Spielverlauf. Beide Tore waren Geschenke an den Gegner. Vor dem Osterrönfelder 1:0 (31.) durch Mustafa Korkmaz verschätzte sich Anton Merz bei einem weiten Abschlag von Anton Dembowski, und vor dem Ausgleich (60.) von Robin Grell ließ der OTSV-Torwart einen Eckstoß von Lars Horstinger durch die Hände gleiten. Die Kontrahenten boten eine abwechslungsreiche und ansprechende Partie, in der die Osterrönfelder mit ihrer robusten und zweikampfstarken Abwehr sowie durch spielerische Elemente bis zur 60. Minute gefielen. „Bis dahin war ich mit meiner Mannschaft sehr zufrieden“, sagte OTSV-Trainer Olaf Lehmann. Anschließend dominierte Kropp, ohne zu Torchancen zu kommen. „Die kompakte OTSV-Abwehr hat es uns sehr schwer gemacht, wir hätten noch mehr Tempo machen müssen“, meinte Gäste-Coach Dirk Asmussen.

FC Kilia Kiel – Husumer SV 0:5
Bis zur Pause deutete überhaupt nichts auf eine so deutliche Niederlage der Kilianer hin. Sie standen gut in der Defensive und lieferten den Husumern ein Spiel auf Augenhöhe. Nachdem ihre Innenverteidiger Patrick Amponsah und Mehrez Laacoubi verletzungsbedingt in der Halbzeit ausgewechselt werden mussten, begann Kilias Abwehr zu wackeln. Das 1:0 durch Bosse Wullenweber (58.) war auch schon der Anfang vom Ende. „Wir waren geschockt, und nach dem 0:2 zerfielen wir in unsere Einzelteile“, sah FC-Coach Matthias Hartwig nach dem Treffer von Hendrik Fleige (66.) die Ordnung in seinen Reihen total verloren gehen. Da die Platzherren ihre Positionen nicht mehr hielten, hatten die Nordfriesen leichtes Spiel, innerhalb von nur acht Minuten drei Tore durch die eingewechselten Luca Sander (80., 88.) und Valentin Godt (86.) zu bejubeln. Tief saß der Frust bei Hartwig: „So darf man sich nicht aufgeben“, fand er kritische Worte für sein Team, das auch im dritten Heimspiel torlos blieb.

TSV Klausdorf – TSV Bordesholm 3:2
Ein Spektakel bot der TSVK, der in den letzten 19 Spielminuten einen 0:2-Rückstand in einen Sieg verwandelte. „Wir hatten 70 Minuten lang nicht den Hauch einer Chance. Wir wurden vorgeführt“, hatte sich Klausdorfs Trainer Dennis Trociewicz fast schon mit der Niederlage abgefunden. Bordesholm trat wie ein Top-Team auf und hätte die 2:0-Führung durch Mika Jöhnk ausbauen können (50., 60.). Doch nach dem Anschlusstreffer wie aus dem Nichts durch Bennet Vetter (71.) ging ein Ruck durch die Gastgeber. „Es war eine Energieleistung, die das Spiel auf den Kopf gestellt hat“, so Trociewicz, der noch zwei weitere Treffer von Vetter bejubeln durfte (86., 88.). Der Klausdorfer Torjäger erzielte nicht nur einen Hattrick, sondern führt die Torjägerliste mit elf Treffern an.

Büdelsdorfer TSV – Schleswig 06 4:2
Bis zum 1:1 (27.) durch Jan Goos sah es nicht nach einem Sieg der Gastgeber aus. Schleswig besaß klare spielerische Vorteile, Büdelsdorf stand in der Abwehr kompakt bis auf einen Patzer von Dennis Rechner und Tim Peters, der durch Adrian Swiatek zum 1:0 (17.) führte. Im ersten Durchgang fehlte dem BTSV durch zu viele Einzelaktionen die Wirkung. Ein Wechsel zu Beginn der zweiten Halbzeit führte zur Dominanz des Siegers. Für Tim Peters kam Tim Münz ins Spiel, der zusammen mit Jan-Ole Bruhns das Spiel belebte. „Wir wollten das Tempo erhöhen und Druck auf die Schleswiger Abwehr ausüben. Das ist uns bestens gelungen“, sagte Co-Trainer Norbert Schink. Eine Glanzparade von Christian Wulff (78.) nach einem Schuss von Swiatek bewahrte den BTSV vor dem 3:2.

11.09.2017 · 14:15 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Klarer Rantrumer Sieg im Verfolgerduell

Fußball-Landesliga: 4:1 gegen den Heikendorfer SV / Husumer SV übernimmt nach 5:0 be Kilia Kiel die Tabellenspitze
DAS 3:1 FÜR DEN TSV RANTRUM: MARVIN THEEDE (NR. 11) SETZT SICH ALEXANDER REX (16) UND TORHÜTER THOMAS BOHRMANN (R). DURCH. LINKS JAN WIELAND.PETERSEN

HUSUM Die Husumer SV und der TSV Rantrum mischen in der Fußball-Landesliga Schleswig weiter vorne mit. Husum übernahm mit dem 5:0 beim FC Kilia Kiel die Tabellenführung, der TSV Rantrum verbesserte sich mit dem 4:1 über den Heikendorf auf Rang fünf, hat aber noch ein Spiel Rückstand.

TSV Rantrum – Heikendorfer SV 4:1 (2:0) Das Verfolgerduell war eine klare Angelegenheit für Rantrum. „Mit diesem Sieg kann man endgültig von einem optimalen Saisonstart sprechen.“, meinte TSV-Co-Trainer Kay Steingrüber. Nicht zuletzt der überzeugende Auftritt gegen den „HSV“, der trotz des klaren Ergebnisses nicht enttäuschte und sich als ebenbürtiger Gegner erwies, zeigt, dass der TSV in der zweihöchsten Spielklasse des Landes nicht nur mithalten, sondern auch für Furore sorgen kann.

Entscheidend für den Rantrumer Sieg war an diesem Tage die Effektivität vor dem Tor. Insbesondere Marvin Theede, der drei Tore zum Erfolg beisteuerte, hatte einen Sahne-Tag erwischt und zeigte sich vor der „Kiste“ wieder einmal eiskalt. Aber auch Stürmer Thies Clausen verdiente sich Bestnoten, in dem er drei Treffer vorbereitete und somit ebenfalls maßgeblichen Anteil am tollen Ergebnis aus TSV-Sicht hatte. Den Sieg ebnete aber auch der Umstand, dass Theede gleich die erste richtige Torchancen der Partie nutzte, als er nach Vorarbeit von Clausen HSV-Keeper Thomas Bohrmann gekonnt überlupfte (29.). Vorher spielten beide Kontrahenten eher abwartend, wobei die Gäste Ballbesitzvorteile hatten und die Kugel gut in den eigenen Reihen zirkulierten. Die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite. Kurz vor der Pause wurde Ron Reichardt herrlich von Clausen freigespielt, so dass er in seiner unnachahmlichen Art in den Strafraum zog und den Ball flach versenkte (45.).

Die „kalte Dusche“ für den TSV folgte kurz nach dem Wechsel. Dennis Störmer verwertete im Anschluss an eine Rantrumer Ecke einen schnellen Konter zum Anschlusstreffer (49.). Richtig Spannung kam jedoch nicht auf. Denn nur kurze Zeit später war wieder Theede zur Stelle. Diesmal brauchte er einen Yassine-Pass nur noch über die Linie bringen (53.). „Das schnelle 3:1 war der Schlüssel zum Sieg.“, meinte Kay Steingrüber.

Zu allem Überfluss dezimierten sich die Gäste auch noch selber. Der bis dahin bärenstarke Störmer ließ sich nach einem Zweikampf mit Arne Harring zum Nachtreten hinreißen und sah folgerichtig die Rote Karte (65.). Gegen nur noch zehn Heikendorfer hatten die Lagedeich-Kicker keine Probleme mehr und spielten die Partie souverän runter. Theede konnte seine überragende Leistung noch mit seinem dritten Treffer zum 4:1-Endstand krönen. Wieder hatte sein kongenialer Sturmpartner Clausen aufgelegt (70.).

„Wir waren vor dem Tor super effektiv, und das hat den Unterschied gemacht. Heikendorf hat uns trotzdem alles abverlangt, aber die Jungs haben, insbesondere nach der 0:5-Heimpleite gegen den Gettorfer SC, mittlerweile verstanden, dass wir alle Vollgas geben müssen, um in dieser Liga bestehen zu können. Die Umsetzung war heute herausragend.“, resümierte Kay Steingrüber.

Kilia Kiel - Husumer SV (0:0) In einer überragenden zweiten Halbzeit tat die Husumer SV viel für ihr Torverhältnis und übernahm die Tabellenspitze. Allerdings ließ der Führungstreffer fast ein Stunde auf sich warten, ehe Bosse Wullenweber nach Vorarbeit von Gianluca Siefert zum erlösenden 1:0 einnetzte (58.). Erst danach der FC Kilia, der sich zuvor auf Augenhöhe präsentiert hatte, in sich zusammen. „Gerade in der ersten Halbzeit waren wir etwas verunsichert, weil wir einen neuen Matchplan hatten, der vorsah erstmal defensiv sicher zu stehen. Das war ein Stück weit neu für die Jungs.“, erläuterte HSV-Trainer Dennis Witt. So waren beide Mannschaften vor der Pause zunächst mal auf Torverhinderung aus und agierten abwartend. Die Gäste hatten schon in dieser Phase klare Vorteile in Punkto Ballbesitz, konnten diesen aber nicht in die ganz große Torgefahr ummünzen. Lediglich ein Distanzschuss von Torjäger Hendrik Fleige klatschte an die Latte (27.). Nach dem Führungstreffer waren die Husumer nun in allen Belangen überlegen und nutzten die vorhandenen Räume, die Kilia nun preisgab. So ließ das 2:0 nicht lange auf sich warten. Fleige war per Kopf zur Stelle (66.). Und in der Schlussphase stachen die Husumer Joker. Luca Sander brachte wenige Minuten nach seiner Einwechslung mit dem 3:0 die endgültige Entscheidung (80.). Valentin Godt traf nach noch kürzerer Zeit auf dem Platz ins leere Tor (86.). Den Schlusspunkt setzte wieder Sander zum 5:0-Endstand (88.). Witt wusste, bei welchem Mannschaftsteil er sich besonders zu bedanken hatte. „Wir haben über 90 Minuten keine Torchance der Gastgeber zugelassen und in der Defensive die Stabilität und Konsequenz an den Tag gelegt, die wir in den letzten Wochen nicht immer hatten.“ 

11.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Überzeugte als Abräumer: Husums Fabian Wobig (Nummer sechs), der sich hier gleich dem ballführenden Kieler Mohammad Kasim widmet. Foto: tis

FC Kilia Kiel bricht am Ende gegen die Husumer SV ein

Husumer SV bestraft Kilia Kiel gnadenlos

Der FC Kilia Kiel ist nach dem kurzen Zwischenhoch mit Punktgewinnen gegen den TSV Bordesholm (0:0) und den Gettorfer SC (2:0) wieder auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Gegen die favorisierte Husumer SV brach die Mannschaft von Trainer Matthias Hartwig nach dem 0:1 von Bosse Wullenweber aus der 58. Minute regelrecht ein und kassierte noch eine klare 0:5-Pleite.

Dabei hatten die Gastgeber in den ersten 45 Minuten durchaus an die zuletzt guten Leistungen anknüpfen können. Tief stehend ließen die Kieler, wenngleich offensiv auch kaum in Erscheinung tretend, nicht viel anbrennen. Lediglich Husums Torjäger Hendrik Fleige setzte aus der Distanz einen Ball auf die Lattenoberkante (40.).

In der Halbzeitpause sah sich Hartwig jedoch gezwungen, beide Innenverteidiger auszutauschen. Patrick Amposah (Leiste) und Mehrez Laacoubi (Wade) mussten raus. Die Stabilität war dahin, zumal auch Timur Yilmaz, der jetzt in der Innenverteidigung aushalf, als Abräumer vor der Viererkette fehlte. „Das war der Knackpunkt“, sagte Hartwig, der anfügte: „Wir dürfen dann aber in der Schlussphase nicht so einbrechen.“

Die Gäste wussten dies gnadenlos zu bestrafen. Fleige (66.) und die „Joker“ Luca Sander (80./88.) und Valentin Godt (86.) schossen noch ein zu hohes 5:0 für den nordfriesischen Tabellenführer heraus.

Kilia Kiel:
Rohde – Rodrigues, Laacoubi (46. Dragusha), Amponsah (46. Barho), Irmak – Poppe, Osaro, Yilmaz – Schultz (59. Coskun), Kasim – Weishaupt.

Husumer SV:
Cornils – Feller, Wullenweber, Herpel, Wobig, Steen, Möhlenbrock (74. Sander), Christiansen (77. D. Hornburg), Siefert (82. Godt), Lorenzen, Fleige.

SR:
Neumeier (Eutin 08).
Zuschauer:
50.
Tore:
0:1 Wullenweber (58.), 0:2 Fleige (66.), 0:3 Sander (80.), 0:4 Godt (86.), 0:5 Sander (88.).


10.09.2017 · 16:35 Uhr · hlu | www.fupa.net

Bennet Vetter schießt TSV Klausdorf zum Last-Minute-Sieg

3:2-Erfolg gegen Bordesholm / Remis zwischen Osterrönfeld und Kropp / Husum springt auf Platz 1 / ESV feiert den ersten Auswärtssieg
Die Husumer SV setzt sich dank eines 5:0-Erfolgs gegen Kilia Kiel an die Spitze der Tabelle und profitiert dabei vom 1:1-Remis zwischen dem bisherigen Spitzenreiter aus Osterrönfeld und dem TSV Kropp. Der TSV Klausdorf klettert nach dem Heimsieg gegen Bordesholm auf Platz 2. Mann des Spiels war dabei Bennet Vetter, der alle drei Tore erzielte. Auch der Büdelsdorfer TSV behält alle Punkte zu Hause und Eckernförde schießt gleich vier Auswärtstore und feiert damit den zweiten Saisonsieg. 

TSV Altenholz - Eckernförder SV 1:4
In drei Auswärtsspielen zuvor war dem ESV kein einziges Tor gelungen. Im Derby gegen Altenholz trafen die Eckernförder nun gleich viermal ins Schwarze und feiern damit den zweiten Saisonsieg. Und die Gäste hatten es mächtig eilig, die kleine Negativserie zu stoppen. Schon nach einer Minute war Kevin Vollmer erfolgreich. Die Anfangsphase blieb schwungvoll. Nach sechs Minuten hatte Lars Bellmann die Partie für den TSV bereits ausgeglichen. Tim Schikorr brachte seine Farben dann jedoch nach 21 Minuten wieder in Front. Mit dieser knappen Führung ging es in die Pause. Leon Apitz stellte die Weichen mit einem Doppelpack in der 50. und 65. Minute dann aber endgültig auf Sieg. Der ESV verbessert sich damit auf Rang 11. 

Schiedsrichter: Mirco Böck - Zuschauer: 60
Tore: 0:1 Kevin Vollmer (1.), 1:1 Lars Bellmann (6.), 1:2 Tim Schikorr (21.), 1:3 Leon Apitz (50.), 1:4 Leon Apitz (65.)


Büdelsdorfer TSV - Schleswiger SV 06 4:2
Nach der Pleite gegen den TSV Kropp aus der Vorwoche meldete sich der BTSV am Sonnabend mit einem Sieg gegen Schleswig zurück. Adrian Swiatek und Jan Goos sorgten für den 1:1-Pausenstand. Im zweiten Durchgang machten Mats Henke, Tim Münz und Niklas Knutzen für die Büdelsdorfer alles klar. Und so konnte auch Maximilian Petersens Treffer zum 4:2-Endstand in der 87. Minute nichts mehr am dritten Heimsieg des BTSV ändern. 

Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Adrian Hendryk Swiatek (16.), 1:1 Jan Goos (27.), 2:1 Mats Henke (55.), 3:1 Tim Münz (74.), 4:1 Niklas Knutzen (82.), 4:2 Maximilian Petersen (87.)


FC Kilia Kiel - Husumer SV 0:5
Husum feierte am Sonnabend einen am Ende deutlichen 5:0-Auswärtssieg bei Kilia Kiel und springt damit an die Spitze der Tabelle.

Dabei fielen alle Treffer erst im zweiten Durchgang. Bosse Wullenweber brach in der 58. Minute den Bann. Hendrik Fleige erhöhte nach 66 Minuten. In den Schlussminuten legten die Nordfriesen dann noch drei Tore nach. Der SH-Liga-Absteiger aus Kiel bleibt damit mit nur vier Punkten auf Rang 14 hängen. 

Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Bosse Wullenweber (58.), 0:2 Hendrik Fleige (66.), 0:3 Luca Sander (80.), 0:4 Valentin Godt (86.), 0:5 Luca Sander (88.)


Gettorfer SC - TSG Concordia Schönkirchen 2:1
Trotz Verletzungssorgen konnte sich der GSC am Sonnabend knapp mit 2:1 gegen Schönkirchen durchsetzen. Für die frühe Führung sorgte Niklas Wolf nach nur fünf Minuten. 

In der zweiten Hälfte traf Marius Reese vom Punkt aus zum 1:1. Acht Minuten später konnte Kevin Link die Gettorfer jedoch wieder in Front bringen. Die knappe Führung hatte bis zum Schlusspfiff Bestand.

Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Niklas Wolf (5.), 1:1 Marius Reese (65. Foulelfmeter), 2:1 Kevin Link (73.)


Osterrönfelder TSV - TSV Kropp 1:1
Punkteteilung im Topspiel der Landesliga Schleswig. Mustafa Korkmaz brachte die Heimmannschaft nach einer halben Stunde in Führung, aber Torjäger Robin Grell konnte mit seinem bereits achten Saisontor nach 60 Minuten für die Kropper ausgleichen. Dabei blieb es dann auch, so dass Husum und auch Klausdorf an den beiden in der Tabelle vorbeizogen. 

Tore: 1:0 Mustafa Korkmaz (31.), 1:1 Robin Grell (60.)


TSV Klausdorf - TSV Bordesholm 3:2
Durch das Remis zwischen Kropp und Osterrönfeld machen auch die Klausdorfer nach dem Sieg gegen Bordesholm einen Sprung nach vorne in der Tabelle. Dabei sah zunächst alles nach einer Heimniederlage aus. Tim Vicariesmann (20.) und Nick Lemke (45.) sorgten für die 2:0-Pausenführung der Bordesholmer. 

Im zweiten Durchgang aber sollte Bennet Vetter die Partie fast im Alleingang drehen. Nach 72. Minuten traf er zunächst zum Anschluss. In den Schlussminuten schlug Vetter dann noch einmal doppelt zu und sorgte somit noch für den 3:2-Sieg der Heimmannschaft. 


Am Sonntag spielen noch:

TSV Rantrum - Heikendorfer SV (So 15:00)

SG Geest 05 - SV Blau-Weiß Löwenstedt (So 14:30)

09.09.2017 · 20:00 Uhr · dru | www.fupa.net

Husum obenauf

Das Spitzenspiel der Fußball-Landesliga Schleswig hatte keinen Sieger. Das nutzte die Husumer SV, um am Osterrönfelder TSV und dem TSV Kropp vorbei auf Platz eins der Tabelle zu springen. Am Sonntag steht nur noch die Partie des TSV Rantrum gegen den Heikendorfer SV an. Die SG Geest 05 und Blau-Weiß Löwenstedt haben sich auf den 10. Dezember vertagt.

TSV Altenholz – Eckernförder SV 1:4 (1:2)
Die Gastgeber waren scheinbar nicht richtig bei der Sache, gerieten praktisch mit dem ersten Angriff ins Hintertreffen und kamen über den Ausgleich nicht hinaus.
Schiedsrichter:
Mirco Böck(Rethwisch); Zuschauer: 60.
Tore:
0:1 Vollmer (1), 1:1 Bellmann (6.), 1:2 Schikorr (21.), 1:3 Apitz (50.), 1:4 Apitz (65.).

Büdelsdorfer TSV – Schleswig 06 4:2 (1:1)
Die Führung war trügerisch für die Gäste, die sich wie erwartet nach dem Umbruch etwas schwerer tun in der neuen Umgebung.
Schiedsrichter:
Anton Mathea (Altenholz); Zuschauer: 150.
Tore:
0:1 Swiatek (16.), 1:1 Goos (27.), 2:1 Henke (55.), 3:1 Münz (74.), 4:1 Knutzen (82.), 4:2 Petersen (87.).

Kilia Kiel – Husumer SV 0:5 (0:0)
Eine gute Stunde lang konnten die Kieler ihrem Gast die Stirn boten, dann stürmten die Nordfriesen auf den ersten Platz. Kilia wurde aber unter Wert geschlagen.
Schiedsrichter:
Marvin Neumeier (Eutin); Zuschauer: 50.
Tore:
0:1 Wullenweber (58.), 0:2 Fleige (66.), 0:3 Sander (80.), 0:3 Godt (86.), 0:5 Sander (88.).

Gettorfer SC – Concordia Schönkirchen 2:1 (1:0)
Obwohl personell gebeutelt rehabilitierten sich die Gastgeber  für die Heimschlappe gegen Kilia und feierten ihren dritten Saisonerfolg.
Schiedsrichter:
Steffen Brandt (Wasbek); Zuschauer: 80.
Tore:
1:0 Wolf (5.), 1:1 Reese (65., Elfmeter), 2:1 Link (73.).

Osterrönfelder TSV – TSV Kropp 1:1 (1:0)
Schiedsrichter
: Hakan Yilmaz (Neumünster); Zuschauer: x.
Tore
: 1:0 Korkmat (31.), 1:1 (62.).

TSV Klausdorf – TSV Bordesholm 3:2
Im Verfolgerduell verbesserten sich die Gastgeber zu Lasten des alten Rivalen, der nur noch Sechster ist.
Schiedsrichter:
Fabian Alexander (Schleswig); Zuschauer: x.
Tore:
 3:2

09.09.2017 · 17:41 Uhr · Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh

Duell der Tabellennachbarn

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum empfängt Heikendorf / Husumer SV zum FC Kilia Kiel / Löwenstedter Spiel bei der SG Geest 05 verlegt
TORJÄGER RON REICHARDT (ZWEITER VON LINKS) WILL SICH MIT RANTRUM IN DER OBEREN TABELLENHÄLFTE FESTSETZEN.PETERSEN

HUSUM Die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig stehen vor einem Richtung weisenden Wochenende. Dabei geht es für die Husumer SV darum, beim Kellerkind FC Kilia Kiel zurück in die Erfolgsspur zu finden und nach zuletzt zwei Auswärtsniederlagen mal wieder auf fremden Platz zu punkten, um die Tabellenspitze weiter im Blick zu haben. Der TSV Rantrum erwartet den Tabellennachbarn vom Heikendorfer SV am Lagedeich. Beide Mannschaften haben einen guten Saisonstart hingelegt und wollen in der oberen Tabellenhälfte bleiben. Das Spiel des SV Blau-Weiß Löwenstedt bei der SG Geest 05 wurde kurzfristig auf den 10. Dezember verlegt, weil die Dithmarscher mit diversen Verletzungen zu kämpfen haben.

TSV Rantrum – Heikendorfer SV (Sonntag, 15 Uhr) „Es ist einfach geil, dass wir so ein Spiel auf Messers Schneide für uns entschieden haben“, frohlockte der Rantrumer Trainer Olli Hansen nach dem Auswärtscoup beim SH-Liga-Absteiger TSG Concordia Schönkirchen (3:1) in der Vorwoche. Dieser Sieg sorgte dafür, dass sich sein TSV langsam, aber sicher in der oberen Tabellenhälfte festgesetzt hat. Trotzdem tritt Hansen an dieser Stelle bewusst ein wenig auf die Euphoriebremse. „Was passieren kann, wenn wir uns in Sicherheit wiegen und nicht mit letzter Konsequenz agieren, haben wir im letzten Heimspiel gegen Gettorf (0:5) gesehen. Daher liegt es jetzt an uns, die Leistung aus Schönkirchen zu bestätigen. Das schaffen wir nur, wenn wir wieder an unsere Grenzen gehen.“

Bei der Mannschaft vom Lagedeich fallen Thomas Pahnke (krank), Nomme Carstens (angeschlagen) und Thomas Grabowski (Zweite) aus. Hinter dem Einsatz von Danny Jessen steht zudem ein dickes Fragezeichen.

Der Heikendorfer SV ist ein direkter Tabellennachbar mit nur einem Punkt Rückstand in Schlagdistanz zu den Rantrumern. Die Mannschaft des jungen Trainers David Lehwald hat ein knüppelhartes Auftaktprogramm mit einem ausgeglichenen Verhältnis von Siegen und Niederlagen gestaltet und befindet sich daher in Lauerstellung. Zuletzt fuhren die Heikendorfer einen Auswärtssieg beim starken TSV Altenholz (1:0) einfahren.

FC Kilia Kiel – Husumer SV (Sonnabend, 14.30 Uhr) Die Husumer SV will FC Kilia Kiel den Auswärtsfluch mit jüngst zwei Niederlagen in Folge besiegen. Trotz der Negativerlebnisse lässt sich HSV-Coach Dennis Witt nicht verrückt machen, auch wenn er das derzeitige Problem erkannt hat: „Mich hat in den vergangenen Spielen ein bisschen geärgert, dass wir so viele einfache Gegentore kassieren. Das müssen wir schleunigst abstellen. Daher werden wir versuchen noch kontrollierter aus einer sicheren Defensive heraus zu agieren und unser Spiel mit Bedacht aufzubauen.“

Insgesamt kann der Husumer Saisonstart mit dem augenblicklichen dritten Tabellenplatz als gelungen bezeichnet werden. Deshalb ist Witt vom „Husumer Weg“ nach wie vor überzeugt: „Wenn wir weiter gemeinsam an einem Strang ziehen, bleiben wir auch im Fahrwasser. Was wir bislang in der Offensive gezeigt haben, war nämlich schon stark.“

Der Gegner aus der Landeshauptstadt verfügt über einige spielerisch und taktisch gut ausgebildete Spieler, hatte vor der Saison allerdings mit einer enormen Fluktuation zu kämpfen. Diese Akteure zu einem Kollektiv zu formen, war zu Beginn der Spielzeit die Schwierigkeit. Allerdings scheint Kilia mehr und mehr zu einer Einheit zusammen zu wachsen, was die jüngsten Ergebnisse zeigten. Insbesondere mit dem Auswärtssieg beim hoch eingeschätzten Gettorfer SC (2:0) am vergangenen Wochenende ließen die Schützlinge von Matthias Hartwig aufhorchen.

SG Geest 05 – BW Löwenstedt (verlegt auf 10. Dezember) Der SV Blau-Weiß Löwenstedt hätte bereits ein erstes Endspiel um den Klassenerhalt vor der Brust gehabt. Allerdings nahmen die Dithmarscher Anfang der Woche mit den Verantwortlichen aus Löwenstedt Kontakt auf und baten um Spielverlegung, aufgrund zahlreicher Verletzungen. Die SG hätte keine wettbewerbsfähige Truppe aufbieten können. Die Löwen stimmten deshalb einer Verlegung auf den 10. Dezember zu. Eine faire Geste, wenn man bedenkt, welche sportliche Bedeutung ein Sieg gegen die angeschlagenen Dithmarscher, die unlängst einen Wechsel auf der Trainerbank zu verzeichnen hatten, gehabt hätte. 

08.09.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 9 23.09.17 Büdelsdorfer TSV Husumer SV 2:3
Der Kilianer Patrick Amponsah (re.) und der Klausdorfer Daoud Daoud (2. von re.) beobachten, wie Kilias Keeper Ahmad Abu Gharbieh (li.) den Ball vor dem Klausdorfer Christer Reiser (Nr. 14) abfängt. © Reinhard Gusner

TSV Klausdorf hält Kontakt zur Spitze - Osterrönfelder TSV mit erster Saisonniederlage

An der Spitze der Liga steht nach wie vor der TSV Kropp

Ein deutlicher 5:2-Erfolg über den Eckernförder SV ließ den TSV Rantrum Platz zwei der Fußball-Landesliga Schleswig verteidigen, die weiterhin vom nur knapp mit 1:0 bei der SG Geest 05 siegreichen TSV Kropp angeführt wird. Schritt mit dem Führungsduo hielt der TSV Klausdorf als 3:1-Sieger beim FC Kilia Kiel. Seine erste Saisonniederlage kassierte der Osterrönfelder TSV beim 0:2 gegen den TSV Bordesholm, während der Heikendorfer SV durch einen 2:0-Erfolg in Schönkirchen seinen vierten Saisonsieg einfuhr.

Anzeige

Gettorfer SC – BW Löwenstedt 3:1 In einem reinen Geduldsspiel behielt der Gettorfer SC am Ende sicher die Oberhand, weil er eben jene Geduld aufbrachte. Die Gäste hingegen verkauften sich eindeutig besser, als es ihr Tabellenstand hatte vermuten lassen. Nachdem Finn Lühr und Hannes Schmidt (2) im ersten Abschnitt noch drei richtig gute GSC-Möglichkeiten ausgelassen hatten, traf Lühr kurz nach dem Wiederanpfiff (52.). Wie schon im ersten Durchgang setzte das noch sieglose Schlusslicht einige gefährliche Konterattacken, die von Schlussmann Robin Biss allesamt entschärft wurden. Ein Freistoß des erst mit dem Wiederanpfiff eingewechselten Yannick Wolf (77.) brachte den GSC dann endgültig auf die Siegerstraße. Nachdem Lennart Feddersen auf 3:0 erhöht hatte (84.) unterlief Erik Empen kurz vor dem Ende noch ein Eigentor (88.).

TSG Concordia Schönkirchen – Heikendorfer SV 0:2
Concordia begann schwungvoll und hatte früh durch Jakob Urabt, dessen abgefälschter Schuss das Tor verfehlte (3.), die erste Möglichkeit. „Wir hatten das Spiel im Griff und haben bis auf eine Chance nichts zugelassen“, erklärte TSG-Coach Tim Sell, dessen Team gegen die konsequent verteidigenden Gäste im ersten Abschnitt zu keiner weiteren Chance kam. Nach dem Wechsel wurden die Hausherren, die in David Wagner einen unermüdlichen Antreiber hatten, zwar gefährlicher, doch Urbat, der aus vier Meter über das Tor schoss (55.) und Thorge Jess, der nur die Latte traf (60.), vergaben die besten Gelegenheiten und eine TSG-Führung. Heikendorf hingegen nutzte seine beiden einzigen weiteren Möglichkeiten eiskalt. Erst schob Mahsun Dogan nach feiner Einzelleistung ein (63.), ehe Oliver Schmeling den 2:0-Endstand herstellte (79.). „Effektivität schlägt Chancenwucher“, resümierte Sell, der sich noch über einen nicht gegebenen Strafstoß nach Foul an Egzon Lahi beklagte (74.).

TSV Altenholz – Schleswig 06 2:0
Es war ein dickes Brett, das der TSV Altenholz bohren musste: Erst der von TSV-Trainer Kristian Hamm nach mehr als einer Stunde ins Spiel gebrachte Jannis Sändker entschied die Begegnung zugunsten der Platzherren, als er in der Schlussphase per Doppelschlag traf (80., 83.). „Heute haben wieder jene Trümpfe gestochen, die zuletzt gefehlt haben“, freute sich Hamm über gestiegenen Einsatzwillen und deutlich mehr Kampfkraft als jüngst beim 2:7 in Kropp. Während die Gäste im Grunde nur eine Chance verzeichneten und es ansonsten aus der Distanz versuchten, erspielten sich die Einheimischen ein klares Chancenplus und siegten verdient. Erst hatte Sändker nach einem Pass in die Tiefe aus halblinker Position getroffen (80.), um drei Minuten später nach mustergültiger Vorarbeit seines Kapitäns Lasse Jensen zu vollstrecken.

FC Kilia Kiel – TSV Klausdorf 1:3
Es bleibt dabei: Die Kilianer kommen auf eigenem Platz nicht erfolgreich in Gange und sind somit weiterhin sieglos vor eigenem Anhang. Damit kam am Ende nach dem ersten Tor im vierten Heimspiel (Ismail Dogan zum 1:3/60.) auch keine Freude auf. Gegen die konzentriert auftretenden Klausdorfer taten sich die Gastgeber im ersten Durchgang schwer und wackelten immer wieder bedenklich in der Abwehr. So war es für die Klausdorfer recht leicht, durch Daoud Daoud (16.) und Christer Reiser (24.) locker eine 2:0-Pausenführung vorzulegen. „Erst in der zweiten Halbzeit haben meine Spieler gekämpft und mehr Willen gezeigt“, registrierte FC-Coach Matthias Hartwig eine Steigerung. Die reichte allerdings nicht, um die Gäste in große Verlegenheit zu bringen nach deren 3:0 (54.) durch Kevin Woehlk. „Danach haben wir trotz des Gegentores das Ergebnis nur noch verwaltet“, sah TSVK-Coach Dennis Trociewicz sein Team nie ernsthaft in Gefahr geraten und seine Beobachtung der Kilianer eine Woche zuvor in Schönkirchen belohnt: „Das war Gold wert.“ Der Frust bei der Heimelf fand in der Roten Karte gegen Tarik Alioua wegen Nachschlagens (75.) einen unrühmlichen Höhepunkt.

So wie in dieser Szene konnte sich Osterrönfelds Florian Kuklinski (gelbes Trikot) kaum einmal gegen Jonas Roempke behaupten. © Wolfgang Mahnkopf

Osterrönfelder TSV – TSV Bordesholm 0:2
Die Gastgeber haben wieder einmal bewiesen: Wenn sie sich nicht auf ihre kämpferischen und läuferischen Tugenden besinnen, dann sind sie weit entfernt von einem Erfolg. Mit seinem intensiven und aggressiven Einsatz war Bordesholm weit überlegen. Ob Osterrönfelds Florian Kuklinski, Mustafa Korkmaz, Dennis Schnepel (Kopfball/36. auf den Querbalken) oder Jannik Sierks – sie konnten sich in Zweikämpfen kaum durchsetzen. Zu Recht stellte OTSV-Trainer Olaf Lehmann fest: „Unser Spiel nach vorne hat kaum funktioniert. Bordesholm hat uns unsere Grenzen aufgezeigt.“ Auch der Defensive mangelte es in entscheidenden Momenten am konsequenten Einsatz, sonst wären Malte Lucht (31.) und Nick Lemke (45.) nicht zu Torerfolgen gekommen. OTSV-Keeper Anton Dembowski zeichnete sich durch zwei Glanzparaden gegen Sebastian Klimmek (23./54.) aus. Michael Nordheim sah ein recht ordentliches Spiel seines Teams. „Wir haben wirkungsvoll gegen den Ball gearbeitet“, sagte der siegreiche Co-Trainer.

TSV Rantrum – Eckernförder SV 5:2 Ein im ersten Abschnitt desolat spielender Eckernförder SV lud den Gastgeber förmlich zum Tore schießen ein und raubte seinem Trainer Töns Dohrn die Worte. „Ich weiß gar nicht, was ich dazu sagen soll. Das war katastrophal. Der Sieg des TSV geht auch in dieser Höhe in Ordnung.“ Den Grundstein für seinen vierten Sieg in Folge legte der Tabellenzweite binnen 25 Minuten, als Marvin Theede (11.), Ron Reichardt (22., 36.) und Tarek Yassine (29.) zum 4:0-Pausenstand trafen. Klare Worte von Dohrn in der Halbzeit erzielten die gewünschte Wirkung, denn zurück kam ein nun verbesserter ESV, der durch Tim Schikorr (51.) auch verkürzte, sich nach Reichardts drittem Treffer dann aber endgültig auf der Verliererstraße befand. Daran änderte auch Schikorrs zweites Tor (80.) nichts mehr.

Büdelsdorfer TSV – Husumer SV 2:3
Mit der Leistung seines Teams konnte sich Rainer Menzel überhaupt nicht anfreunden. „Wir wollten an unseren Auftritt in Bordesholm anknüpfen, doch das ist nicht annähernd gelungen. Es war unser schwächstes Saisonspiel“, reagierte der BTSV -Trainer enttäuscht auf die Vorstellung und das Ergebnis. Auch wenn ihren Aktionen Dynamik fehlte, so besaßen die Gäste dank ihrer Laufarbeit und Zweikampfstärke viel mehr Ballkontakte. 75 Minuten lang kam Büdeldorf kaum gefährlich in den Strafraum, bevor Mats Henke mit zwei Freistößen (75., 77.) zum 2:3 für einen Hoffnungsschimmer sorgte. Kopfbälle von Dennis Bienwald (79.) und von Marvin Jessen (81.) verfehlten ihr Ziel genauso wie anschließend zwei Husumer Konter, die Torwart Christian Wulff glänzend abwehrte.

25.09.2017 · 11:45 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
UNWIDERSTEHLICH: TAREK YASSINE (VORN) TRIFFT ZUM 3:0.PETERSEN

5:2 – Rantrums Höhenflug geht weiter

Fußball-Landesliga: Husumer SV siegt beim Büdelsdorfer TSV mit 3:2 / BW Löwenstedt unterliegt 1:3 in Gettorf

HUSUM Zwei Clubs aus Nordfriesland sitzen in der Fußball-Landesliga Schleswig dem Spitzenreiter TSV Kropp im Nacken. Der TSV Rantrum bezwang den Eckernförder SV mit 5:2, die Husumer SV gewann beim Büdelsdorfer TSV mit 3:2. BW Löwenstedt bliebt dagegen nach dem 1:3 in Gettorf am Tabellenende.

TSV Rantrum – Eckernförder SV 5:2 (4:0) Geradezu märchenhaft war der Rantrumer Auftritt gegen den ESV in der ersten Halbzeit. Der TSV spielte wie aus einem Guss und brannte in der Offensive ein Feuerwerk ab, was mit einer 4:0-Pausenführung belohnt wurde. Dabei ließen die ersten zehn Minuten einen solchen Spielverlauf nicht unbedingt vermuten. Der Gastgeber hatte sogar Glück, dass Eckernförders Bester, Eduard Moor, in der 6. Minute nur die Latte traf. Allerdings änderte sich das Geschehen nach dem Führungstreffer von Marvin Theede, der den Ball nach einem Pressschlag im Strafraum gekonnt herunter pflückte und einschob (11.). Dieser Treffer schien die Gäste-Defensive in Schockstarre versetzt zu haben, die bis zur Pause anhielt. Rantrum konnte nahezu ungehindert in der gegnerischen Hälfte kombinieren, das aggressive Pressing schmeckte dem ESV gar nicht. Beim 2:0 wurde Ron Reichardt herrlich von Thies Clausen freigespielt und jagte den Ball in den Winkel (22.). Der TSV spielte sich danach in einen Rausch, so dass Tarek Yassine aus spitzem Winkel auf 3:0 erhöhte (29.). Den Schlusspunkt unter eine grandiose erste Halbzeit setzte wiederum Reichardt, der zwei Gegenspieler ausspielte und zum Halbzeitstand abschloss (37.).

Gäste-Trainer Töns Dohrn war schon zur Halbzeit restlos bedient. „Die Leistung vor der Pause macht mich sprachlos. Keine Körpersprache gepaart mit einem Fehlpass-Festival. Das war absolut enttäuschend.“ Nach einer Gardinen-Predigt in der Kabine und zwei Wechseln ging seine Mannschaft in der zweiten Hälfte etwas couragierter zu Werke. Nach dem Reichardt die Chance zum 5:0 vergeben hatte (48.), keimte durch das 1:4 von Tim Schikorr sogar ein kleines Fünkchen Hoffnung auf (51.). Ein weiterer Treffer hätte vielleicht noch für etwas Spannung gesorgt, allerdings wurden die Möglichkeiten nicht genutzt, so dass wiederum der überragende Reichardt mit seinem dritten Treffer endgültig für klare Verhältnisse sorgte (72.). Ein weiterer Kopfball-Treffer von Schikorr mit Hilfe des Innenpfostens war nur noch Ergebniskosmetik, mehr aber auch nicht (80.). Schlussendlich war der Rantrumer Sieg mehr als verdient, auch wenn man den Gästen eine gewisse Moral nicht absprechen konnte und in der Offensive einige gute Ansätze erkennbar waren.

Entsprechend zufrieden war TSV-Co-Trainer Kay Steingrüber. „Was wir in der ersten Halbzeit gezeigt haben, war grandios. Wir waren präsent in den Zweikämpfen und haben das Aufbauspiel konsequent unterbunden. Nach der Pause haben wir aufgrund des Spielstandes etwas die Spannung verloren. Trotzdem war das eine super Leistung.“ Mit diesem weiteren Sieg im Gepäck kann der TSV-Tross nun ohne Druck nach Kropp fahren.

Büdelsdorfer TSV – Husumer SV 2:3 (0:2) „Das war mit Ausnahme der Schlussoffensive einfach viel zu wenig“, zeigte sich Büdelsdorfs Trainer Rainer Menzel enttäuscht vom Auftritt seiner Jungs. Husum bestimmte von Beginn an die Partie und hatte bereits nach sechs Minuten die Führung auf dem Fuß. Symptomatisch für das Büdelsdorfer Spiel war der Rückstand durch Ludwig (23.), als die Situation eigentlich schon bereinigt schien, die Gäste aber energisch nachsetzten. Mit dem 0:2 durch Christiansen (45.) unmittelbar vor dem Pausenpfiff glaubte aufgrund der BTSV-Leistung schon niemand mehr an eine Wende. Auch nach Wiederbeginn diktierte der Tabellenzweite das Geschehen und legte relativ schnell das vorentscheidende 3:0 wiederum durch Ludwig (56.) nach. Mit drei Einwechselungen Mitte der zweiten Halbzeit versuchte BTSV-Coach Menzel seinem Team noch einmal Leben einzuhauchen. Torgefahr ging jedoch nur von Standardsituationen aus. So sorgte Mats Henke mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“ (75.), und einem direkt verwandelten Freistoß (76.) innerhalb von zwei Minuten unerwartet für Spannung. Büdelsdorf setzte alles auf eine Karte, war aber anfällig für Konter, die die Gäste dank Christian Wulffs derzeit starker Form im BTSV-Tor nicht zu verwerten wussten. „Völlig verdient gehen die Punkte nach Husum“, resümierte Menzel.

Gettorfer SC – BW Löwenstedt 3:1 (0:0) Die Blau-Weißen müssen weiter auf das erste Erfolgserlebnis warten. Gettorf überraschte zunächst damit, dass Torschützenkönig Yannick Wolf (Trainingsrückstand) die erste Hälfte nur auf der Bank verbrachte. Die Gettorfer stellten im ersten Abschnitt dennoch das tonangebende Team und besaßen durch Finn Lühr und zwei Mal Hannes Schmidt auch gute Chancen zur Führung, ließen diese allerdings liegen. Aber auch das Schlusslicht stellte sich nicht nur hinten rein. Durch Thore Fürst (16.), Jannik Reichenberg (17.) und Torge Brodersen (27.) besaßen auch die Löwenstedter ihre Chancen.

Die GSC-Führung resultierte aus einer Ecke von Kevin Link, die Finn Lühr mit einem wuchtigen Kopfball abschloss (52.). Danach versäumten es die Gastgeber, schnell das 2:0 nachzulegen. Aber nur eine Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Löwenstedts Torge Brodersen erhöhte Yannick Wolf mit einem sehenswerten Freistoß-Schlenzer doch auf 2:0 (77.). Die Löwenstedter riskierten danach alles und stellten die Abwehr auf Dreierkette um – allerdings ohne Erfolg. Nur zwei Minuten nach seiner Einwechslung sorgte Lennart Feddersen, nach guter Vorarbeit von Lennart Gravert, per Kopf mit dem 3:0 für die Entscheidung. Auch das verdiente Ehrentor der Gäste fiel durch einen Gettorfer: Erik Empen grätschte den Ball ins eigene Tor.

 

25.09.2017 · bjg/nki/tp | sh:z-Nordfriesland Sport
Matchwinner: Mit zwei Toren schoss Niklas Ludwig die Husumer SV an die Tabellenspitze. Hier setzt sich der Doppeltorschütze gegen den Büdelsdorfer Alexander Ermeling durch.

Büdelsdorfer TSV investiert gegen Husumer SV zu wenig

2:3-Heimniederlage für die Menzel-Elf

Zum Leidwesen des Büdelsdorfer TSV ist der bisher makellose Heimnimbus dahin. Nach einer enttäuschenden Leistung gegen die Husumer SV ist zudem vorläufig die Frage beantwortet, ob der BTSV ganz vorne mitspielen kann. „Dafür war das, was wir geboten haben, mit Ausnahme der Schlussoffensive nach unserem 2:3-Anschlusstreffer, einfach viel zu wenig“, zeigte sich Büdelsdorfs Trainer Rainer Menzel enttäuscht vom Auftritt seiner Jungs.

Die Gäste bestimmten von Beginn an die Partie und hatten bereits nach sechs Minuten die Führung auf dem Fuß. Die Heimelf ließ den Gegner auch weiter unfreiwillig das Spiel machen, weil die Abstände zwischen den Mannschaftsteilen zu groß waren und die Angriffsreihe so in der Luft hing. Als ein „Riesenloch im Mittelfeld“, beschrieb Menzel das Problem. Symptomatisch für das Büdelsdorfer Spiel war dann der Rückstand, als die Situation eigentlich schon bereinigt schien, die Gäste aber energisch nachsetzten.

Mit dem 0:2 unmittelbar vor dem Pausenpfiff glaubte aufgrund der bisherigen BTSV-Leistung schon niemand mehr so recht an eine Wende. Auch nach Wiederbeginn diktierte der Tabellenzweite weiter das Geschehen und legte relativ schnell das vorentscheidende 3:0 nach. Mit drei Einwechslungen Mitte der zweiten Halbzeit versuchte Menzel seinem Team noch einmal Leben einzuhauchen.

Torgefahr ging jedoch auch weiterhin nur von Standardsituationen aus. So sorgte Mats Henke mit einem Treffer Marke „Tor des Monats“, und einem weiteren, direkt verwandelten Freistoß innerhalb von zwei Minuten unerwartet für Spannung. Die Hausherren setzten alles auf eine Karte, waren so aber anfällig für Konter, die die Gäste dank Christian Wulffs derzeit bärenstarker Form im BTSV-Tor allerdings nicht zu verwerten wussten.

Als auf der anderen Seite die Kopfbälle von Dennis Bienwald (85.) und Marvin Jessen (87.) in der einzigen Büdelsdorfer Drangphase im gesamten Spiel das Husumer Gehäuse knapp verfehlten, war die zweite Niederlage in Folge besiegelt. „Völlig verdient gehen die Punkte nach Husum“, resümierte Menzel.

Büdelsdorfer TSV: Wulff – Müller, Bienwald, Goos, Peters – Ermeling (59. Lipka), Hardt, Knutzen (61. Jessen), Henke, Reiser (68. Voigt) – Münz.

Husumer SV: Cornils – Witthohn, Wobig, Wullenweber, Herpel, Sander, Steen, Christiansen, Hornburg (65. Lorenzen), Ludwig (74. Godt), Fleige (83. Matthiesen).

SR: Hassanzadeh (Wesseln).
Zuschauer: 100.
Tore: 0:1 Ludwig (23.), 0:2 Christiansen (45.), 0:3 Ludwig (56.), 1:3 Henke (75.), 2:3 Henke (76.).

24.09.2017 · 17:30 · nki | www.fupa.de

Osterrönfelder TSV mit erster Saisonniederlage

TSV Altenholz zurück in der Erfolgsspur / Blau-Weiß Löwenstedt wartet weiterhin auf ersten Saisonsieg
Die Serie des Osterrönfelder TSV in der Landesliga Schleswig ist gerissen. Am neunten Spieltag setzte es die erste Saisonniederlage im Duell mit dem TSV Bordesholm. Der TSV Altenholz ist durch einen 2:0-Heimerfolg über Schleswig 06 in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Währenddessen wartet Blau-Weiß Löwenstedt weiterhin auf den ersten Sieg in dieser Spielzeit. Beim Gettorfer SC setzte es eine 1:3-Pleite.

TSV Altenholz - Schleswiger SV 06 2:0
Die Gastgeber kontrollierten über weite Strecken diese Begegnung, ohne jedoch die nötige Durchschlagskraft im letzten Spielfelddrittel zu entwickeln. Oft kombinierten die Altenholzer bis zur Strafraumgrenze gefällig, ließen dann jedoch die letzte Entschlossenheit vermissen. So mutierte der eingewechselte Jannis Sändker in Durchgang zwei zum Matchwinner. Sein Doppelschlag innerhalb von nur 180 Sekunden (80., 83.) ließ den TSV Altenholz nach zwei Niederlagen in Folge mal wieder jubeln.
Schiedsrichter: Sascha Blohm (Bujendorf) - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Jannis Sändker (80.), 2:0 Jannis Sändker (83.)

Büdelsdorfer TSV - Husumer SV 2:3
Nach 55 absolvierten Spielminuten schien diese Begegnung entschieden zu sein. Die Husumer SV führte zu diesem Zeitpunkt bereits mit 3:0. In der ersten Spielhälfte trafen Niklas Ludwig (23.) sowie Finn Christiansen (45.) für die Nordfriesen und bescherten den Gästen eine beruhigende 2:0-Halbzeitführung. Zehn Minuten nach Wiederanpfiff erhöhte Niklas Ludwig mit seinem zweiten Treffer in dieser Partie auf 3:0 (55.). Doch die Gastgeber vom Büdelsdorfer TSV wehrten sich und fanden durch einen Doppelschlag von Mats Henke innerhalb von nur zwei Minuten zurück in diese Partie (75., 77.). Letztlich brachten die Nordfriesen ihren Vorsprung jedoch über die Zeit und sollten die Tabellenführung bejubeln dürfen.
Tore: 0:1 Niklas Ludwig (23.), 0:2 Finn Christiansen (45.), 0:3 Niklas Ludwig (55.), 1:3 Mats Henke (75.), 2:3 Mats Henke (77.)

FC Kilia Kiel - TSV Klausdorf 1:3
Der TSV Klausdorf spingt durch einen 3:1-Auswärtserfolg beim FC Kilia Kiel auf den zweiten Tabellenplatz. Daoud Daoud brachte die Gäste nach 17 Spielminuten mit 1:0 in Führung. Kurz darauf erhöhte Christen Reiser auf 2:0 (25.). Der Treffer von Kevin Wöhlk in der 54. Spielminute sorgte dann für die Vorentscheidung in dieser Begegnung. Ismael Dogan markierte noch den Ehrentreffer für den gastgebenden FC (60.). Kilia musste in der 75. Spielminute sogar noch einen Platzverweis hinnehmen. 
Tore: 0:1 Daoud Daoud (17.), 0:2 Christer Reiser (25.), 0:3 Kevin Wöhlk (54.), 1:3 Ismael Dogan (60.)

Gettorfer SC - SV Blau-Weiß Löwenstedt 3:1
Auch in Gettorf sollte es für die Blau-Weißen aus Löwenstedt nichts zu holen geben. Die Nordfriesen unterlagen mit 1:3 und warten damit weiterhin auf den ersten Sieg der Saison. Der erste Durchgang endete torlos. Erst die zweite Spielhälfte sollte Tore zu bieten haben. So brachte Finn Lühr den GSC in der 52. Minute mit 1:0 in Führung. Yannick Wolf erhöhte mit seinem Treffer auf 2:0 (77.). Lennart Feddersen gelang in der Schlussphase noch das 3:0 für die Gastgeber (84.). Das Spiel war entschieden. Doch auch das vierte Tor in dieser Begegnung sollten die Gastgeber erzielen. GSC-Akteur Erik Empen traf ins eigene Netz (88.). 
Tore: 1:0 Finn Lühr (52.), 2:0 Yannick Wolf (77.), 3:0 Lennart Feddersen (84.), 3:1 (88. Eigentor)

TSG Concordia Schönkirchen - Heikendorfer SV 0:2
Während sich der Heikendorfer SV von der unteren Tabellenregion absetzen konnte, bleibt die TSG Concordia Schönkirchen im Keller der Tabelle stecken. Die Entscheidung in dieser Partie fiel in der zweiten Spielhälfte. Mahsun Dogan markierte das 1:0 für die Gäste aus Heikendorf (63.). Oliver Schmeling stellte mit seinem Tor zum 2:0 die Weichen endgültig auf Sieg für die Heikendorfer (79.).
Tore: 0:1 Mahsun Dogan (63.), 0:2 Oliver Schmeling (79.)

Osterrönfelder TSV - TSV Bordesholm 0:2
Die Serie des Osterrönfelder TSV ist gerissen. Gegen den TSV Bordesholm setzte es die erste Saisonniederlage. Daheim unterlag der OTSV mit 0:2. Dieses 2:0 hatten die Gäste bereits zur Halbzeitpause herausgeschossen. Die Treffer von Malte Lucht (31.) sowie Nick Lemke (45.) ließen de Bordesholmer in Osterrönfeld jubeln.
Tore: 0:1 Malte Lucht (31.), 0:2 Nick Lemke (45.)

Folgende Paarungen finden am Sonntag statt: 

SG Geest 05 - TSV Kropp (So 15:00)

TSV Rantrum - Eckernförder SV (So 15:00)

23.09.2017 · 18:40 · Redmann | www.fupa.de
OTSV-Coach Olaf Lehmann warnt sein Team vor dem TSV Bordesholm. © Molter

Osterrönfelder TSV will ungeschlagen bleiben

Lehmann-Elf erwartet den TSV Bordesholm – Schwere Aufgabe für den Büdelsdorfer TSV

Der Osterrönfelder TSV ist neben Spitzenreiter TSV Kropp als einziger Verein der Fußball-Landesliga Schleswig noch unbesiegt. Die Gastgeber wollen im Duell gegen den TSV Bordesholm alles daran setzen, dass es so bleibt. Eine hohe Hürde bekommt der Büdelsdorfer TSV mit dem Tabellenvierten Husumer SV vorgesetzt.

Osterrönfelder TSV – Bordesholm (Sbd., 15.30 Uhr)

Auch wenn die Gäste nach Ansicht von Olaf Lehmann noch nicht so richtig in Fahrt gekommen sind, so hat er gehörigen Respekt vor dem Tabellensechsten. „Der Gegner ist ein Anwärter für ganz oben in der Tabelle“, lautet die Einschätzung des OTSV-Trainers. Er erwartet von seinem Team mehr körperliche Präsenz als zuletzt gegen Schleswig und beim 2:0 über Fockbek im Pokalspiel am Dienstag. „Wir haben gesehen, dass es nicht reicht, wenn wir uns mit spielerischen Lösungen zufriedengeben. Meine Spieler müssen an ihre kämpferischen Grenzen gehen.“ Besonderes Ansehen genießen Malte Lucht und Tim Vicariesmann bei Lehmann. Bis auf Niklas-Kenneth Neumann kann der OTSV voraussichtlich in Bestformation antreten.

Dass die Gastgeber als Tabellendritter in der Offensive erst zwölf Treffer erzielt haben, könnte den Bordesholmer Coach Björn Sörensen vielleicht noch etwas beruhigen. Eine andere Tatsache dagegen nicht: „Uns erwartet ein defensiv ganz starker Gegner, der sich für diese Saison ohenhin extrem verstärkt hat“, verweist er darauf, dass es sehr schwer wird, die mit erst sechs Gegentoren beste Abwehr der Liga zu knacken. Grobe individuelle Abwehrschnitzer dürfen sich die Bordesholmer wohl ebenso wenig erlauben, wie die in den letzten Wochen desöfteren immer wieder mal auftretenden Konzentrationsaussetzer. „Wir liegen in Lauerstellung“, hält Björn Sörensen seinem Team die Tabellensituation vor Augen, nach der man mit einem Dreier weit in die Spitzengruppe vorstoßen würde. Das erklärte Ziel: „Wir wollen erstmals in dieser Saison zwei Siege in Folge feiern und dafür in Osterrönfeld Gas geben“, lautet die Devise des Bordesholmer Trainers, der auf Pascal Entinger und Luca Groth (beide krank) verzichten muss.

Büdelsdorfer TSV – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)

Rainer Menzel will mindestens an die Leistung vor einer Woche in Bordesholm anknüpfen. „Wir haben zwar verloren, aber ein gutes Spiel gezeigt. Wir hätten auch gewinnen können“, meint der BTSV-Coach. Gegen Husum müsse sein Team noch eine Schippe drauflegen. „Das Zweikampfverhalten war in Ordnung, es gab jedoch noch die eine oder andere Schwachstelle.“ Teilweise hätten seien Spieler zu weit vom Gegner gestanden. Mehr Durchschlagskraft im Angriff erhofft sich Menzel von dem wiedergenesenen Marvin Jessen. Erstmals in dieser Saison wird Dennis Rechner (Oberschenkelzerrung) fehlen. Jan Goos wird erneut Max Lipka ersetzen, der sich aus Studiengründen verabschiedet hat. „Jan hat in Bordesholm ein gutes Zweikampfverhalten gezeigt.“

 

22.09.2017 · 14:39 | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

TSV Rantrum empfängt den Eckernförder SV

Duell der »Mannschaften der Stunde« / Husumer SV und BW Löwenstedt mit schweren Auswärtsaufgaben

Am Sonnabend müssen die Husumer SV (beim Büdelsdorfer TSV) und der SV Blau-Weiß Löwenstedt (beim Gettorfer SC) bei Mannschaften antreten, die im oberen Tabellenmittelfeld der Fußball-Landesliga Schleswig angesiedelt sind und in Lauerstellung Richtung Tabellenspitze schielen. In Rantrum treffen am Sonntag mit dem heimischen TSV und dem Eckernförder SV zwei „Mannschaften der Stunde“ aufeinander, die ihre derzeitigen Erfolgsserien ausbauen wollen. Alle drei Partien versprechen also eine besondere Spannung.

TSV Rantrum – Eckernförder SV (Sonntag, 15 Uhr)
Klammheimlich hat sich der TSV Rantrum mit einem kleinen Zwischenspurt von drei Siegen am Stück in der Tabelle auf den zweiten Platz vorgeschoben und ist damit derzeit bester Nordfriesland-Club der Landesliga. Diese Momentaufnahme wird am Lagedeich jedoch nicht überbewertet. Insbesondere TSV-Trainer Olli Hansen mahnt weiter demütig zur Bescheidenheit. „Natürlich freuen wir uns über die derzeitige Entwicklung. Allerdings können wir uns selber ganz gut einschätzen und wissen, wo wir stehen. Wir sind sicher noch keine Spitzenmannschaft, zudem ist die Tabelle auch noch nicht aussagekräftig.“

Auch der Gegner von der Ostseeküste schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle und ließ zuletzt mit zwei deutlichen Siegen aufhorchen. Mit dem Klassenerhalt als Saisonziel gab man sich beim ESV durchaus bescheiden, liegt man doch bislang eher im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Die Truppe von Trainer Töns Dohrn verfügt über viele Talente, die von dem einen oder anderen erfahreneren Spieler geführt werden. „Wir freuen uns auf ein flottes Spiel auf Augenhöhe gegen eine körperlich und spielerisch starke Mannschaft. Trotzdem wollen wir unsere Erfolgsserie zu Hause fortsetzen“, ist Olli Hansen erwartungsvoll und will mit seinem TSV endgültig zur „Heim-Macht“ werden.

Büdelsdorfer TSV – Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr)
Mit dem Büdelsdorfer TSV erwartet die Husumer SV eine Mannschaft, für die es ein Richtung weisendes Spiel sein könnte. Bei einer Niederlage würde die Mannschaft von Trainer Rainer Menzel den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren, mit einem Sieg jedoch punktgleich zu den Husumern aufschließen. Zudem kann die besondere Heimstärke mit drei Siegen aus drei Spielen ein Faktor für den BTSV werden. Insgesamt ist die junge Truppe aus dem Rendsburger Vorort jedoch noch auf der Suche nach der nötigen Konstanz.

Nach überzeugenden Auftritten zu Hause folgten auswärts meist herbe Niederlagen. HSV-Coach Dennis Witt geht von einem Duell erwartet einen äußerst starken Gegner. „Wir sind froh, dass wir uns nach der Zwangspause gleich wieder mit einem starken Gegner messen können. Für solche Spiele schlägt unser Fußball-Herz.“ Dabei will Witt mit seiner Truppe an die gute Defensivleistung des letzten Auswärtsspiels bei Kilia Kiel (5:0) anknüpfen, zunächst abwartend agieren und nicht ins offene Messer laufen. Personell sind bis auf Christian Peters (berufsbedingt) und Marc Koschenz (Aufbautraining) alle Mann an Bord. Hinter dem Einsatz von Nils Möhlenbrock (Knieprobleme) steht noch ein kleines Fragezeichen.

Gettorfer SC – BW Löwenstedt (Sonnabend, 15 Uhr)
Im Moment ist es sicherlich nicht leicht, Fußballer beim SV Blau-Weiß Löwenstedt zu sein. Viele Neuerungen in personeller und taktischer Hinsicht, gepaart mit einem missglückten Saisonstart, muss Trainer Gunnar Clausen mit seiner Truppe verarbeiten und umsetzen. Umso imponierender ist die weiterhin positive Einstellung, die der Löwen-Coach ausstrahlt und auch bei seinen Spielern festgestellt hat. „Für uns ist derzeit quasi jedes Spiel ein Neuanfang. Auch wenn es schwer ist, sich nach den Niederlagen immer wieder aufs Neue zu motivieren, muss ich meiner Mannschaft ein Riesenlob aussprechen.

Die Jungs bringen sich im Training und Spiel Woche für Woche voll ein und daher bin ich guter Hoffnung, dass sich auch bald die entsprechenden Ergebnisse einstellen.“ Clausen ist sich bewusst, dass die Nordfriesen auch in Gettorf Außenseiter sind. Denn der GSC befindet sich auf dem Vormarsch. Nach verpatztem Saisonstart mit drei Niederlagen zum Auftakt rollt die vielerorts als Meisterschaftsfavorit gehandelte Truppe von Trainer Christian Schlösser nach vier Siegen in den letzten fünf Spielen das Feld von hinten auf.
22.09.2017 · bjg | www.fupa.de

Rantrums Thies Clausen (l.) traf am vergangenen Wochenende in Löwenstedt drei Mail "Knipst" er auch am Sonntag zu Hause gegen Eckenförde? GIT

Duell der "Mannschaften der Stunde"

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum empfängt den Eckernförder SV / Husumer SV und BW Löwenstedt mit schweren Auswärtsaufgaben

HUSUM Am Sonnabend müssen die Husumer SV (beim Büdelsdorfer TSV) und der SV Blau-Weiß Löwenstedt (beim Gettorfer SC) bei Mannschaften antreten, die im oberen Tabellenmittelfeld der Fußball-Landesliga Schleswig angesiedelt sind und in Lauerstellung Richtung Tabellenspitze schielen. In Rantrum treffen am Sonntag mit dem heimischen TSV und dem Eckernförder SV zwei „Mannschaften der Stunde“ aufeinander, die ihre derzeitigen Erfolgsserien ausbauen wollen. Alle drei Partien versprechen also eine besondere Spannung.

TSV Rantrum – Eckernförder SV (Sonntag, 15 Uhr) Klammheimlich hat sich der TSV Rantrum mit einem kleinen Zwischenspurt von drei Siegen am Stück in der Tabelle auf den zweiten Platz vorgeschoben und ist damit derzeit bester Nordfriesland-Club der Landesliga. Diese Momentaufnahme wird am Lagedeich jedoch nicht überbewertet. Insbesondere TSV-Trainer Olli Hansen mahnt weiter demütig zur Bescheidenheit. „Natürlich freuen wir uns über die derzeitige Entwicklung. Allerdings können wir uns selber ganz gut einschätzen und wissen, wo wir stehen. Wir sind sicher noch keine Spitzenmannschaft, zudem ist die Tabelle auch noch nicht aussagekräftig.“

Auch der Gegner von der Ostseeküste schwimmt derzeit auf einer Erfolgswelle und ließ zuletzt mit zwei deutlichen Siegen aufhorchen. Mit dem Klassenerhalt als Saisonziel gab man sich beim ESV durchaus bescheiden, liegt man doch bislang eher im gesicherten Mittelfeld der Tabelle. Die Truppe von Trainer Töns Dohrn verfügt über viele Talente, die von dem einen oder anderen erfahreneren Spieler geführt werden.

„Wir freuen uns auf ein flottes Spiel auf Augenhöhe gegen eine körperlich und spielerisch starke Mannschaft. Trotzdem wollen wir unsere Erfolgsserie zu Hause fortsetzen“, ist Olli Hansen erwartungsvoll und will mit seinem TSV endgültig zur „Heim-Macht“ werden.

Büdelsdorfer TSV – Husumer SV (Sonnabend, 14 Uhr) Mit dem Büdelsdorfer TSV erwartet die Husumer SV eine Mannschaft, für die es ein Richtung weisendes Spiel sein könnte. Bei einer Niederlage würde die Mannschaft von Trainer Rainer Menzel den Anschluss an die Tabellenspitze verlieren, mit einem Sieg jedoch punktgleich zu den Husumern aufschließen. Zudem kann die besondere Heimstärke mit drei Siegen aus drei Spielen ein Faktor für den BTSV werden. Insgesamt ist die junge Truppe aus dem Rendsburger Vorort jedoch noch auf der Suche nach der nötigen Konstanz. Nach überzeugenden Auftritten zu Hause folgten auswärts meist herbe Niederlagen.

HSV-Coach Dennis Witt geht von einem Duell erwartet einen äußerst starken Gegner. „Wir sind froh, dass wir uns nach der Zwangspause gleich wieder mit einem starken Gegner messen können. Für solche Spiele schlägt unser Fußball-Herz.“ Dabei will Witt mit seiner Truppe an die gute Defensivleistung des letzten Auswärtsspiels bei Kilia Kiel (5:0) anknüpfen, zunächst abwartend agieren und nicht ins offene Messer laufen. Personell sind bis auf Christian Peters (berufsbedingt) und Marc Koschenz (Aufbautraining) alle Mann an Bord. Hinter dem Einsatz von Nils Möhlenbrock (Knieprobleme) steht noch ein kleines Fragezeichen.

Gettorfer SC – BW Löwenstedt (Sonnabend, 15 Uhr) Im Moment ist es sicherlich nicht leicht, Fußballer beim SV Blau-Weiß Löwenstedt zu sein. Viele Neuerungen in personeller und taktischer Hinsicht, gepaart mit einem missglückten Saisonstart, muss Trainer Gunnar Clausen mit seiner Truppe verarbeiten und umsetzen. Umso imponierender ist die weiterhin positive Einstellung, die der Löwen-Coach ausstrahlt und auch bei seinen Spielern festgestellt hat. „Für uns ist derzeit quasi jedes Spiel ein Neuanfang. Auch wenn es schwer ist, sich nach den Niederlagen immer wieder aufs Neue zu motivieren, muss ich meiner Mannschaft ein Riesenlob aussprechen. Die Jungs bringen sich im Training und Spiel Woche für Woche voll ein und daher bin ich guter Hoffnung, dass sich auch bald die entsprechenden Ergebnisse einstellen.“

Clausen ist sich bewusst, dass die Nordfriesen auch in Gettorf Außenseiter sind. Denn der GSC befindet sich auf dem Vormarsch. Nach verpatztem Saisonstart mit drei Niederlagen zum Auftakt rollt die vielerorts als Meisterschaftsfavorit gehandelte Truppe von Trainer Christian Schlösser nach vier Siegen in den letzten fünf Spielen das Feld von hinten auf. 

22.09.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 10 30.09.17 Husumer SV Osterrönfelder TSV 1:2

Keine Punkte für die Clubs aus Nordfriesland

MIT EINER GRÄTSCHE KLÄRT LUCA STEEN (15) VOR M. KORKMAZ. PETERSEN

HUSUM Ohne Punkte blieben die Clubs aus Nordfriesland in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV verlor das Duell der Verfolger gegen den Osterrönfelder TSV mit 1:2, der TSV Rantrum das Spitzenspiel beim TSV Kropp mit dem gleichen Ergebnis und BW Löwenstedt gegen die TSG Schönkirchen mit 0:4.

Husumer SV – Osterrönfeld 1:2 (0:1) Das war eine vermeidbare Niederlage. Die Mannschaft von Trainer Dennis Witt enttäuschte insbesondere in der ersten Halbzeit, in der nahezu nichts zusammen lief. „Der OTSV hat uns mit seiner Zweikampfstärke ein wenig den Schneid abgekauft. Hinzu kam, dass wir zu viele Fehlpässe hatten“, konstatierte HSV-Fußballobmann Arne Strohscheer. Den Vorwurf, dass die Spieler mit dem Kopf vielleicht schon beim Pokal-Halbfinale am Dienstag (15 Uhr) gegen SV Preußen Reinfeld waren, konnten die Husumer nicht gänzlich von der Hand weisen. Das 0:1 durch Florian Kuklinski (32.), war nicht unverdient, weil die HSV im ersten Durchgang nicht einen vernünftigen Torschuss zu verzeichnen hatte. Die Halbzeitansprache von Dennis Witt schien Husum aus der Lethargie gerissen zu haben. Fortan agierten die Stormstädter präziser und sorgten nun auch für Torgefahr. Husums Bester, Mittelfeldmotor Finn Christiansen, scheiterte zunächst am Lattenkreuz und wenig später am stark reagierenden Anton Dembowski. Der OTSV-Keeper war es auch, der in einer weiteren Szene gegen Niklas Ludwig in höchster Not auf dem Posten war. Erst der eingewechselte Hendrik Fleige überwand Dembowski zum mittlerweile verdienten Ausgleich (76.). Die Husumer agierten in der Folge noch offensiver, um eventuell doch noch den „Lucky Punch“ zu setzen. Die größer werdenden Räume zum Kontern nutzten jedoch die cleveren Gäste, als wiederum Kuklinski freigespielt wurde und sein Schuss unhaltbar für Chris Bielinski ins Tor trudelte (85.). Und zu allem Überfluss sah Gianluca Siefert auch noch die gelb-rote Karte.

BW Löwenstedt – TSG Schönkirchen 0:4 (0:1) „Im Moment kommt bei uns wirklich alles zusammen. Die schlechten Ergebnisse sind das eine, aber unser Verletzungspech ist auch wirklich bitter.“, meinte ein niedergeschlagener BW-Coach Gunnar Clausen. Das Spiel gegen die TSG musste seine Mannschaft mit lediglich zehn Mann beenden. Die Löwen hatten beim Stand von 0:2 eine gute Viertelstunde vor Schluss bereits drei Mal gewechselt, als es für den angeschlagenen Tom Gahrens auch nicht mehr weiter ging. Die Folge waren zwei weitere Gegentore in der Schlussphase. Schon vor dem Anpfiff hatten sich Felix Andresen und Stefan Lorenzen verletzt passen müssen-. Das schien die Löwen anfangs nicht sonderlich zu stören. Bereits in der 4. Minute klatschte ein abgefälschter Schuss von Kevin Schilling an die Latte. Die Gäste nutzten ihre erste Torannäherung wenig später gleich zur Führung. Ezgon Lahi verwandelte im dritten Versuch (6.). In Folge kontrollierten die TSG die Partie. Dennoch hatte Gahrens die Chance zum Ausgleich, zielte aber zu genau (39.). Nach der Pause war Clausen schnell zum Wechseln gezwungen. Spätestens nach dem 0:2 durch Jonas Fieseler war die Verunsicherung spürbar (60.). Nachdem der zur Pause eingewechselte Oke Albertsen wieder runter musste und es auch für Gahrens nicht mehr weiter ging, wurde die Unterzahl auch noch mit einem Sonntagsschuss von Jakob Urbat zum 0:3 bestraft (78.). Das 0:4 des starken Okan Erkocu passte zu der derzeitigen Situation der Löwen. „In der Offensive waren ja Ansätze erkennbar, aber im letzten Drittel werden wir zu umständlich“, sagte Clausen. Vielmehr schmerzen ihn aber die Ausfälle im Hinblick auf das Spiel am Dienstag (14.30 Uhr) gegen den Büdelsdorfer TSV. „Ich muss jetzt erstmal zählen, wer nicht verletzt ist“, meinte der Löwen-Coach sarkastisch.

TSV Kropp – TSV Rantrum 2:1 (1:1) Es war die Schlüsselszene. Kropps Offensiv-Akteur Torben Hindersmann schoss dem Rantrumer Verteidiger Arne Harring den Ball aus kürzester Distanz an die Hand. Schiedsrichter Falk Schmidt (Gadeland) zögerte keine Sekunde und zeigte auf den Elfmeterpunkt. Der eingewechselte Robin Grell traf (67.) und machte den 2:1-Heimsieg perfekt. „Die Entscheidung hat einen faden Beigeschmack. Die Hand lag am Körper“, ärgerte sich Rantrums Trainer Oliver Hansen. „Kropp hat verdient gewonnen, aber wir haben gegen eine Spitzenmannschaft gut dagegen gehalten.“ Viele Zweikämpfe, kleine Fouls und Unterbrechungen kennzeichneten die ersten Minuten der Partie. Die Nordfriesen versuchten aus einer kompakten Defensive heraus zu agieren, verschoben intelligent und waren bei Fehlern sofort zur Stelle, unter anderem als Patrick Schaller nach einem Fehlpass im Kropper Spielaufbau zum Abschluss kam und Lennard Plaga den Versuch zur Ecke abfälschte. Arne Harring traf aus kürzester Distanz zum 1:0 (20.). Trotz Rückstand verfiel die Asmussen-Elf nicht in Hektik, aber bis kurz vor dem Halbzeitpfiff sollte die Gäste-Führung Bestand haben, ehe Lukas Henke per Freistoß Horstinger bediente. Mit seinem elften Saisontreffer brachte der erfolgreichste Kropper Torschütze sein Team zurück in die Partie (45.).

Auch im zweiten Durchgang war der SH-Liga-Absteiger tonangebend, verpasste aber, in Führung zu gehen. Erst der verwandelte Handelfmeter des eingewechselten Robin Grell brachte Kropp auf die Siegerstraße (67.) und damit den achten Saisonsieg im zehnten Spiel. Dabei hatte der Tabellenführer Glück: Kurz vor Schluss legte sich Rantrums Angreifer Marvin Theede den Ball völlig freistehend zu weit vor und verpasste damit die große Möglichkeit zum Unentschieden.

Rantrum erwartet am Dienstag zum Nachholspiel mit Altenholz einen weiteren SH-Liga-Absteiger (15 Uhr). 

01.10.2017 · bjg/jrb | sh:z-Nordfriesland Sport

Husumer SV verliert gegen Osterrönfelder TSV

OTSV überholt Husum dank Kuklinski

Eine vermeidbare Niederlage im Kampf um die vorderen Plätze musste die Husumer SV daheim gegen den gerade defensiv sehr diszipliniert auftretenden Osterrönfelder TSV einstecken. Damit zogen die Gäste in der Tabelle an den Husumern sogar vorbei. Dabei enttäuschte die Mannschaft von Trainer Dennis Witt insbesondere in der ersten Halbzeit, in der, trotz einem optischen Übergewicht, nahezu nichts zusammen lief.

„Der OTSV hat uns mit seiner Zweikampfstärke ein wenig den Schneid abgekauft. Hinzu kam, dass wir viel zu viele Fehlpässe hatten, um Torgefahr zu erzeugen“, konstatierte HSV-Fußball-Obmann Arne Strohscheer. Das 0:1, das der starke Florian Kuklinski mit einem trockenen Flachschuss, nachdem er einen Abpraller direkt nahm, erzielte (32.), war daher nicht einmal gänzlich unverdient.

Nach der Pause und einer deftigeren Halbzeitansprache wurde die Heimelf besser. Aber erst die eingewechselte personifizierte Torgarantie, Hendrik Fleige, konnte Dembowski zum mittlerweile verdienten Ausgleich überwinden (76.). Die Husumer wollten nun mehr und agierten in der Folge noch offensiver, um eventuell doch noch den „Lucky Punch“ zu setzen.

Die größer werdenden Räume zum Kontern nutzten jedoch die cleveren Gäste, als wiederum Kuklinski freigespielt wurde und sein Schuss unhaltbar für Chris Bielinski ins Tor trudelte (85.).

Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Wullenweber, Steen – Lorenzen – Sander (63. Fleige), Siefert, Christiansen, Ludwig (73. Koschenz) – Matthiesen (75. Godt).

Osterrönfelder TSV: Dembowski – Rathjen, Sopha, Giese, Szalies – Schröder, M. Lehmann, Sierks (87. Knuth), Schnepel (75. Potschko), Kuklinski – Korkmaz (83. Hüttmann).

SR: Dwinger (SV Todesfelde).
Zuschauer: 150.
Tore: 0:1 Kuklinski (32.), 1:1 Fleige (76.), 1:2 Kuklinski (85.).
Gelb-Rote Karte: Siefert (89.).

01.10.2017 · 20:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

TSV Kropp entscheidet das Spitzenspiel für sich

2:1-Sieg gegen den TSV Rantrum / Klausdorf springt auf Platz 2 / OTSV gewinnt in Husum

Zwei Topspiele standen am Sonnabend auf dem Programm der Landesliga Schleswig. Der Tabellenführer vom TSV Kropp setzte sich dabei mit 2:1 gegen den bisherigen Zweiten aus Rantrum durch. Im Duell der Verfolger hatte der Osterrönfelder TSV das bessere Ende für sich und zieht nach dem 2:1-Sieg an der Husumer SV vorbei auf Rang 4. Schleswig 06 kann wieder gewinnen, Altenholz jubelt in Bordesholm und der Heikendorfer SV fährt dank einer starken zweiten Hälfte einen 5:0-Sieg gegen Kilia Kiel ein.

TSV Kropp - TSV Rantrum 2:1
Der TSV Kropp hat das Spitzenspiel der Landesliga Schleswig für sich entschieden und konnte den Vorsprung auf Rantrum somit auf vier Punkte ausbauen (bei einem Spiel weniger). Zunächst lief für die Gäste alles nach Plan. Nach 20 Minuten hatte Arne Harring seine Farben in Führung gebracht. Doch kurz vor der Pause gelang dem Tabellenführer der Ausgleich durch Lars Horstinger.

Kropps Toptorjäger Robin Grell kam in der 53. Minute für Ken-Marvin Smit und sorgte eine Viertelstunde später für die Führung und damit die Entscheidung, als er vom Elfmeterpunkt zum 2:1 einschoss. Bei diesem Ergebnis blieb es letztlich auch nach 90 Minuten. 

Schiedsrichter: Falk Schmidt 
Tore: 0:1 Arne Harring (20.), 1:1 Lars Horstinger (45.), 2:1 Robin Grell (68. Foulelfmeter)

Schleswiger SV 06 - SG Geest 05 3:1
Einen wichtigen Sieg fuhr Schleswig 06 am Sonnabend ein. Nach sechs sieglosen Partien in Folge durften sich die Schleswiger nach dem 3:1 gegen die SG Geest 05 wieder einmal über drei Punkte freuen. Die Heimmannschaft erwischte einen guten Start. Nach 16 Minuten erzielte Kamil Mackowiak das 1:0, Vlad-Gabriel Sica erhöhte in der 35. Minute, ehe Andre Köller kurz vor der Pause noch einmal für die Gäste verkürzen konnte. Er verwandelte einen Strafstoß für die SG. Erst in der Nachspielzeit der Partie machte 06 schließlich durch Adrian Swiatek den Deckel drauf. 

Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 40
Tore: 1:0 Kamil Mackowiak (16.), 2:0 Vlad-Gabriel Sicá (35.), 2:1 Andre Köller (44. Foulelfmeter), 3:1 Adrian Hendryk Swiatek (90.)

Husumer SV - Osterrönfelder TSV 1:2
Im Duell der Verfolger setzte sich der Osterrönfelder TSV ebenfalls knapp mit 2:1 bei der Husumer SV durch. Matchwinner war dabei Florian Kuklinski, dem beide Treffer für den OTSV gelangen. Nach knapp 30 Minuten war er zum ersten Mal zur Stelle, um die Führung für die Gäste zu erzielen. Den Nordfriesen gelang nach 76 Minuten der Ausgleich durch Hendrik Fleige, doch der OTSV konnte noch einmal zurückschlagen. Fünf Minuten vor Ende der Begegnung traf Kuklinski zum 2:1-Endstand.

Schiedsrichter: Torben Dwinger (Todesfelde) - Zuschauer: 150
Tore: 0:1 Florian Kuklinski (32.), 1:1 Hendrik Fleige (76.), 1:2 Florian Kuklinski (85.)

TSV Bordesholm - TSV Altenholz 0:2
Altenholz legte nach dem Sieg gegen Schleswig in dieser Woche nach und feiert auch gegen den TSV Bordesholm einen 2:0-Erfolg. Nach einer torlosen ersten Hälfte gelang René Joswig nach 53 Minuten der umjubelte Führungstreffer. Die Entscheidung fiel schließlich auch in dieser Partie erst in der Nachspielzeit. Björn Kastner sorgte in der 92. Minute für den 2:0-Endstand aus Sicht der Altenholzer

Zuschauer: 46
Tore: 0:1 Rene Joswig (53.), 0:2 Björn Kastner (90.)

Heikendorfer SV - FC Kilia Kiel 5:0
Tim Mordhorst und Timo Martens erzielten jeweils einen Doppelpack und sorgten somit für einen Kantersieg des Heikendorfer SV gegen Kilia Kiel. Die Gastgeber erwischten einen Blitzstart. Schon nach drei Minuten brachte Mahsun Dogan den HSV in Front. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Pause. Es dauerte bis zur 71. Minute, ehe die Heimmannschaft mit vier späten Toren alles klar machte. 

Schiedsrichter: Keine Angabe 
Tore: 1:0 Mahsun Dogan (3.), 2:0 Tim Mordhorst (71.), 3:0 Tim Mordhorst (77.), 4:0 Timo Martens (85.), 5:0 Timo Martens (87.)

TSV Klausdorf - Büdelsdorfer TSV 6:2
Klausdorf feiert einen deutlichen 6:2-Sieg gegen den BTSV und setzt sich damit wieder auf Platz 2 der Tabelle. Bereits nach einer halben Stunde führten die Gastgeber mit 3:0 durch Tore von Karsten Jordan, Christ Wippich und Christer Reiser. Quasi mit dem Pausenpfiff brachte Tim Münz seine Farben zunächst wieder ein wenig zurück in die Partie und sorgte so für Hoffnung bei den Büdelsdorfern. 

Diese Hoffnung währte jedoch nicht lange. In der 50. Minute stellte Tobias Skoruppa bereits den alten Torabstand wieder her. Eine Viertelstunde später legte abermals Reiser noch einen Treffer nach. Das halbe Dutzend machte schließlich Finn Schlie in der 86. Minute voll. Da war der Treffer zum zwischenzeitlichen 5:2 durch Ragheb Barakat am Ende nicht mehr als Ergebniskosmetik für den BTSV. 

Am Sonntag spielen noch:

SV Blau-Weiß Löwenstedt - TSG Concordia Schönkirchen (So 14:30)

Eckernförder SV - Gettorfer SC (So 15:00)

30.09.2017 · 18:30 Uhr | www.fupa.net

WOLLEN AUCH GEGEN OSTERRÖNFELD JUBELN: DIE SPIELER DER HUSUMER SV. PETERSEN

Liga-Alltag vor dem "Spiel des Jahres"

Fußball-Landesliga: Husumer SV empfängt Osterrönfelder TSV / Abstiegskampf in Löwenstedt / Rantrum zum Spitzenspiel nach Kropp

HUSUM Bei der Husumer SV denken fast alle schon ans Halbfinale im Fußball-Landespokal gegen den SV Preußen Reinfeld am Dienstag (15 Uhr). Drei Tage zuvor, am Sonnabend (14 Uhr), steht jedoch ein wichtiges Spiel im Kampf um die Tabellenspitze in der Landesliga Schleswig gegen Verfolger Osterrönfelder TSV im Friesenstadion an. Zur gleichen Zeit gastiert der Tabellenzweite TSV Rantrum im Spitzenspiel beim Klassenprimus TSV Kropp. Nicht minder wichtig ist die Partie von Schlusslicht Blau-Weiß Löwenstedt gegen die TSG Schönkirchen (So. 14.30 Uhr). Bei einem Sieg können die "Löwen" nicht nur die rote Laterne abgeben, sondern zum Kontrahenten aufschließen.

Husumer SV – Osterrönfelder TSV (SbD. 14 Uhr) Die Husumer SV ist innerhalb von 72 Stunden gleich zweimal gefordert. Dabei überstrahlt die historische Chance am kommenden Dienstag im Heimspiel gegen Preußen Reinfeld ins Finale des SHFV-Lotto-Pokals einzuziehen natürlich alles. Dennoch ist das Heimspiel gegen den Osterrönfelder TSV für HSV-Trainer Dennis Witt ebenso wichtig: „Mit diesen beiden Spielen innerhalb von drei Tagen haben wir ein knackiges Programm vor der Brust. Daher werden wir rotieren, um möglichst eine frische Truppe auf den Platz bringen zu können und über 90 Minuten Vollgas zu geben.“ Der Husumer Coach hat Respekt vor den Gästen vom Kanal. Der erfahrene Trainerfuchs Olaf Lehmann hat eine junge und talentierte Mannschaft zur Verfügung, die bislang die beste Defensive der Liga stellt. Zudem erwartet er, dass die Gäste mit einem klaren Plan in die Partie gehen. Den Gegenentwurf dazu hofft Witt für seine Schützlinge parat zu haben. „Wir wollen wieder aus einer stabilen Defensive heraus agieren und den Gegner kontrollieren. Wichtig wird sicher sein, in Führung zu gehen.“ Fehlen werden neben Tobias Wetzel auch Rene Hornburg und Sascha Feller. Dafür ist Marc Koschenz wieder dabei.

Blau-Weiß Löwenstedt – TSG Schönkirchen (So. 14.30 Uhr) Für Blau-Weiß Löwenstedt heißt es die bisherigen Ergebnisse der Saison hinter sich zu lassen und die volle Konzentration auf Schönkirchen zu richten. Die Gäste befinden sich ebenso wie die Löwen im Tabellenkeller, sind mit lediglich vier Punkten auf der Habenseite in Schlagdistanz. Dabei wurde der Absteiger aus der SH-Liga von vielen weitaus stärker eingeschätzt, aber offenbar war die personelle Fluktuation zu groß. Zuletzt setzte es vier Niederlagen in Folge. BW-Trainer Gunnar Clausen hat sich mit seinem Team eine Menge vorgenommen und ist vom Eifer sowie der weiterhin positiven Einstellung seiner Mannen begeistert. „Die Jungs sind extrem heiß, trainieren super und geben im Spiel alles. Daher macht es mir weiterhin viel Freude, weil eine Entwicklung zu sehen ist“, berichtet Clausen, der trotz der jüngsten Niederlage beim Gettorfer SC (1:3) gemerkt hat, dass seine Mannschaft sich langsam an die Liga und das neue Spielsystem gewöhnt hat. Daher gibt er sich weiter kämpferisch. „Wir sind einfach mal dran, uns für den Aufwand und die teilweise guten Leistungen zu belohnen. Zudem wollen wir dem Publikum, das uns trotz allem so toll unterstützt, etwas zurückzahlen.“

TSV Kropp – TSV Rantrum (SbD. 14 Uhr) Nicht mal die kühnsten Experten hätten vor der Saison vermutet, dass der TSV Rantrum am 10. Spieltag als Tabellenzweiter zum Spitzenspiel beim TSV Kropp antritt. Für Rantrums Trainer ist das eine schöne Momentaufnahme, die sich seine Mannschaft durch besonderen Einsatz im Training und starke Leistungen verdient hat. „Die Jungs setzen die Inhalte, die wir ihnen vorgeben, bravourös um. Wir können in dieser Liga mithalten“, sagt Hansen, der aber mit beiden Beinen auf dem Boden bleibt. „Wir müssen uns in dieser Phase an der Konstanz messen lassen. Wir tun daher gut daran, bescheiden zu bleiben.“ Die Vorfreude auf den Top-Favoriten ist überall spürbar. „Wir können befreit aufspielen. Es muss einiges zusammenpassen, um etwas mitzunehmen, aber wir fahren nicht nach Kropp, um uns kampflos zu ergeben“, gibt sich Hansen kämpferisch. Verzichten muss er auf Abwehrchef Kim Lorenzen, Danny Jessen (privat verhindert) sowie Nomme Carstens (verletzt). Dafür sind Thomas Grabowski, Thomas Pahnke und Helge Flatterich wieder dabei. 

29.09.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
29.09.2017 · 7:15 Uhr · bjg | www.fupa.net

LP-HF 03.10.17 Husumer SV SV Preußen 09 Reinfeld 1:0
03.10.17 LandesPokal Halbfinale
Husumer SV - SV Preußen 09 Reinfeld
1:0 (0:0)
HUSUMER FREUDENTAUMEL: KAPITÄN BOSSE WULLENWEBER (L.) FEIERT MIT DEM TORSCHÜTZEN HENDRIK FLEIGE DEN SIEGTREFFER.PETERSEN

Fleige sorgt für kollektive Ekstase

SHFV-Lotto-Pokal: Husumer SV bezwingt den Landesliga-Konkurrenten SV Preußen Reinfeld vor 462 Zuschauern mit 1:0

HUSUM Sie haben es tatsächlich geschafft – die Husumer SV steht nach einem 1:0 (0:0) gegen den SV Preußen Reinfeld im Finale Fußball-Landespokals. Schütze des goldenen Tores in der 89. Minute war, wie sollte es anders sein, Torjäger Hendrik Fleige, der sein Team in kollektive Ekstase versetzte. Denn nach dem kurz darauf folgenden Schlusspfiff kannte der Husumer Jubel keine Grenzen mehr. Neben dem Finaleinzug, wo im Frühjahr 2018 Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 oder der SV Todesfelde aus der Oberliga warten, können sich die Kreisstädter über eine Prämie von 18 000 Euro freuen.

Der Sieg war am Ende glücklich. Denn die meisten auf und außerhalb des Platzes hatten sich bereits auf eine Verlängerung eingestellt, auch weil beide Mannschaften in der Schlussphase nicht mehr allzu viel Torgefahr versprühten. Dann war aber doch noch Fleige, der ganz nebenbei auch noch das Torjäger-Duell gegen Reinfelds Ausnahmestürmer Kristof Rönnau für sich entschied, nach einer Ecke per Kopf zur Stelle und sorgte für den Siegtreffer. Entsprechend enttäuscht war Gäste-Trainer Michael Clausen, der den vergebenen Chancen der ersten Halbzeit nachtrauerte. „Aufgrund der ersten Hälfte hätten wir den Sieg verdient gehabt. Wir haben es versäumt, uns mit einem Tor zu belohnen. Nach der Pause haben wir mehr zugelassen, aber das Tor kommt aus dem Nichts.“ Trotzdem sah der Preußen-Coach auch etwas Positives. „Das Halbfinale ist der größte Erfolg der Vereinsgeschichte und unsere Fans haben uns eine überwältigende Atmosphäre bereitet. Das war trotz der Niederlage schon herausragend.“

Was Clausen meinte, waren die mehr als 200 mitgereisten Reinfelder Anhänger, die ihre Mannschaft über 90 Minuten lautstark, aber nie unfair unterstützen und auch nach dem Spiel die niedergeschlagenen Preußen-Spieler mit einer überragenden Vorstellung feierten. Auch HSV-Trainer Dennis Witt war von der Kulisse beeindruckt. „Das war eine geile Atmosphäre und ein würdiger Rahmen für ein Halbfinale, auch und insbesondere wegen der Fans der Gäste.“ Letztendlich war für Witt das Ergebnis viel wichtiger. „Ich kann es noch gar nicht glauben, bin aber natürlich begeistert. Wir waren von zwei gleichwertigen Mannschaften letztendlich die glücklichere.“ Dabei konnte seine Mannschaft zwar spielerisch über weite Strecken nicht überzeugen, hielt jedoch zu jeder Zeit kämpferisch dagegen und hatte zum Schluss ein wenig mehr Körner.

Die Gäste hatten gegen untypisch nervös wirkende Husumer vor der Pause die weitaus besseren Chancen. So hätte Simon Kunert bereits in der 5. Minute seine Farben in Führung bringen müssen, er schoss jedoch vorbei. Weitere Schrecksekunden musste der Gastgeber bei einem Kopfball von Christoph Böckelmann (20.) und einem Versuch von Dennis Lie, den Chris Bielinski im HSV-Tor bravourös hielt (28.), überstehen. SV-Torjäger Kristof Rönnau, der ansonsten abgemeldet war, scheiterte ebenfalls am gut reagierenden Bielinski (36.) Die HSV hatte vor allem im Zweikampfverhalten und Passspiel klare Defizite gegenüber den Preußen.

Das änderte sich nach der Pause. Die Stormstädter gewannen mehr und mehr Zugriff, mussten aber nach einem abgefälschten Eckball, der auf der Linie geklärt wurde, doch nochmal zittern (51.). Nach einer guten Stunde nahmen die Hausherren endgültig das Heft des Handelns in die Hand und erarbeiten sich nun auch einige Gelegenheiten. Dann war Fleige bei der besten HSV-Chance zur Stelle, schraubte sich im Fünfmeterraum hoch und nickte unhaltbar ein (89.). Fleiges Treffer bringt der Husumer SV damit nicht nur finanzielle Meriten, sondern beschert dem Verein auch überregionale Medienpräsenz, die beim Finale im Rahmen des „Tags der Amateure“ mit einer Live-Übertragung im TV gekrönt wird. Björn Gutt

 Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Wullenweber, Steen – Wobig – Sander, Christiansen, D. Hornburg, Siefert - Fleige.

SV Preußen 09 Reinfeld: Simmich – Pirch, Schwartz, Böckelmann, Grimm – Vogel – Kunert (73. Rapp), Schröder (90. Treichel), Lie, Schecke (87. Heinze) - Rönnau.

Schiedsrichter: Schneider (Eggebek). Tor: 1:0 Hendrik Fleige (89.). Zuschauer: 462. Beste Spieler: Bielinski, Wullenweber, Herpel, Fleige/Böckelmann, Schecke, Vogel.

04.10.17 · Björn Gutt | sh:z-Nordfriesland Sport
04.10.17 · 11:00 h · Björn Gutt | www.fupa.de
Alles gegeben - und doch geschlagen, Reinfeld ist raus

Kein Finale - Reinfeld scheitert im Landespokal-Halbfinale an Husum

In einem engen und intensiven Spiel gab es den Lucky Puch am Ende nicht für die Reinfelder

Die Enttäuschung war groß bei Reinfelds Landesliga-Fußballern: Obwohl schon das Erreichen des Landespokal-Halbfinals der größte Erfolg der Vereinsgeschichte war, wollten sie ihn mit dem Finaleinzug „gern nochmal toppen. Kein Aufstieg und keine Meisterschaft käme da ’ran“, hatte SVP-Coach Michael Clausen vor der Partie gesagt. Doch beim Husumer SV aus der Landesliga Schleswig sahen 250 Preußen-Fans, die in drei Reisebussen mit nach Nordfriesland angereist waren, eine unglückliche 0:1-Niederlage.

„Die Unterstützung war vor, während und nach dem Spiel gigantisch“

„Die Unterstützung war vor, während und nach dem Spiel gigantisch“, war Clausen begeistert von dem, was die Vereinsführung im Vorfeld organisatorisch geleistet hatte. Zugleich tat er sich schwer, das späte Tor des Tages durch HSV-Torjäger Hendrik Fleige (89.) per Kopfball nach einem Freistoß zu verdauen. „Es war klar, dass eine Mannschaft den Lucky Punch setzen würde“, resümierte Clausen nach einem „Spiel auf Augenhöhe“ und trauerte den besseren Chancen seines Teams durch Kuhnert, Böckelmann und Rönnau nach. „Aufgrund der ersten Halbzeit hätten wir den Sieg verdient gehabt. Dennoch bin ich stolz auf die große Leistung der Mannschaft.“

Nach den jüngsten Punktspiel- Niederlagen (zuletzt 1:5 bei Todesfelde II, davor 0:5 gegen Pansdorf und 0:2 beim VfR Horst) hatte er im Training an der „Stabilität“ seines Teams gearbeitet und war diesbezüglich zufrieden: „Das Spiel war ein erster Schritt in die richtige Richtung. Auch in Husum haben wir – wie in den Spielen zuvor – viele spielerisch gute Passagen gehabt, diesmal aber bei Fehlern, die aus unserer Spielanlage resultieren können, besser reagiert.“

Reinfeld: Simmich - Pirch, Schwartz, Rönnau, Vogel, Schröder (90. Treichel), Schecke (87. Heinze), Böckelmann, Grimm, Lie, Kunert (73. Rapp).
Tor: Fleige (89.).

03.10.17 · 18:56 Uhr | www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Preußen Reinfeld und seine Fans kurz vor der Abfahrt nach Husum. Agentur 54°

Das Team begrüßt beim Einlaufen die mitgereisten Fans. Agentur 54°

Die Reinfeldfans haben sogar für das Halbfinalspiel eine Choreographie vorbereitet. Agentur 54°

Dennis Lie treibt den Ball nach vorne und läuft Husums Hendrik Fleige davon. Agentur 54°

Tim Vogel kommt zur Flanke bevor Finn Christiansen zur Stelle ist. Agentur 54°

Keeper Sebastian Simmich ist vor Husums Daniel Hornburg am Ball. © Agentur 54°

Simon Kunert setzt sich im Eins-Gegen-Eins gegen Luca Sander durch. © Agentur 54°

Reinfelds mitgereisten Fans feuern ihr Team lautstark an. © Agentur 54°

Maximillian Grimm kommt gegen Gianluca Siefert zu spät. © Agentur 54°

Patrick Schröder kommt gegen Daniel Hornburg zum Schuss. © Agentur 54°

Die Enttäuschung nach dem Spiel war groß. Leider unterlag man gegen Husum mit 0:1. © Agentur 54°

Husumer SV gegen Preußen Reinfeld: Wer kommt ins Finale?

Pokal: Das Spiel des Jahres für zwei Außenseiter

In Sachen Fußball gibt es in Husum derzeit nur ein Gesprächsthema: Pokal. Die Husumer SV hat am Dienstag (15 Uhr) die wohl einmalige Chance, ins Endspiel dieses Wettbewerbs einzuziehen. Zum Halbfinale im Friesen-Stadion erwartet das Team von Trainer Dennis Witt den Landesliga-Konkurrenten SV Preußen Reinfeld aus der Staffel Holstein. Und auch bei den Stormarnern fiebert alles auf diesen Höhepunkt hin.

Frisia Husum (1960), zwei Mal der TSV Westerland (1970 und 1973) und zuletzt Blau-Weiß Friedrichstadt (1986) in seiner glorreichen Ära – lang, lang ist es her, dass eine Mannschaft aus Nordfriesland den Landespokal gewonnen hat. Und in diesem Jahrtausend hat der Kreis von der Westküste noch nicht einmal eine Final-Teilnahme zustande gebracht. Daher ist die Chance, die sich die Husumer durch ihre Halbfinale-Teilnahme erarbeitet haben, nahezu historisch. Garant für den Einzug in die Vorschlussrunde war der Viertelfinalsieg gegen den Regionalligisten Eutin 08 (3:2). Die Vorfreude bei den Husumer Verantwortlichen ist riesengroß. Bei einem Sieg winkt das Finale, wahrscheinlich auf der Lübecker Lohmühle. Das Spiel wird im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ live in der ARD bundesweit im TV übertragen. „Die Endspielteilnahme wäre eine Sensation für die ganze Region. Dann wäre Träumen erlaubt“, sagt Husums „Macher“ Dieter Schleger.

Sollten die Nordfriesen ins Endspiel einziehen, würden sie aller Voraussicht nach auf den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 treffen. Das Team von Daniel Jurgeleit muss am 31. Oktober (13 Uhr) zum Oberligisten SV Todesfelde und ist klarer Favorit. So weit denkt HSV-Trainer Dennis Witt aber noch nicht. Er freut sich auf Reinfeld: „Dieses Spiel haben sich die Jungs einfach verdient. Wir konzentrieren uns nur auf uns und freuen uns auf eine geile Kulisse im Friesenstadion.“

Auf der anderen Seite ist Michael Clausen froh, wenn der Dienstag vorbei ist. Das bisher größte Spiel in der Vereinshistorie des SV Preußen Reinfeld ist dann Geschichte, eventuell steht zwar ein weiteres bevor – allerdings erst im kommenden Jahr. Denn der Einzug in das Halbfinale des Landespokals ist Fluch und Segen zugleich. „Natürlich freuen sich alle auf das Spiel, aber im Punktspielbetrieb ist uns dadurch Konzentration verloren gegangen“, glaubt der Coach und liefert einen Grund, warum seine Elf bis zuletzt drei Niederlagen ohne eigenen Treffer kassierte (0:2 gegen den VfR Horst, 0:5 gegen den TSV Pansdorf, 1:5 beim SV Todesfelde II).

„Im Umfeld wird eine Menge für das Spiel am 3. Oktober in Husum organisiert – das bekommt auch die Mannschaft mit“, so Clausen, dessen Elf sich erstmals für das Finale qualifizieren will. Die Chancen stehen nicht schlecht. „Die Euphorie ist groß, aber sie darf uns nicht vom Ligaalltag ablenken. Ich habe jedoch das Gefühl, dass dies bei uns der Fall ist“, sagt Clausen.Gewonnen haben übrigens beide Vereine schon. Die neue Prämienregelung, die der Verband in der vergangenen Woche veröffentlichte, macht’s möglich. Der vergrößerte Solidartopf, aus den DFB-Pokal-Einnahmen der Pokalsieger gespeist, sieht schon für die Viertelfinalteilnahme 2250 Euro Prämie vor. Halbfinalisten bekommen 9000 Euro – der Sieger vom Dienstag hat schon 18
03.10.17 · 10:00 Uhr · bjg/ssi | www.fupa.net

Husumer SV noch einen Schritt vom »Spiel des Jahres« entfernt

"Die Endspielteilnahme wäre eine Sensation für die ganze Region."

In Sachen Fußball gibt es in Husum derzeit nur ein Gesprächsthema: Den SHFV-Lotto-Pokal. Die Fußballer der Husumer SV haben am Dienstag (15 Uhr) die wohl einmalige Chance, ins Endspiel dieses Wettbewerbs einzuziehen. Zum Halbfinale im Friesen-Stadion erwartet das Team von Trainer Dennis Witt den Landesliga-Konkurrenten SV Preußen Reinfeld aus der Staffel Holstein.

Erstmals Frisia Husum (1960), sogar zwei Mal der TSV Westerland (1970 und 1973) und zuletzt der FC Blau-Weiß Friedrichstadt (1986) in seiner glorreichen Ära – lang, lang ist es her, dass eine Mannschaft aus Nordfriesland den Fußball-Landespokal gewonnen hat. Und in diesem Jahrtausend hat der Kreis von der Westküste noch nicht einmal eine Final-Teilnahme zustande gebracht. Daher ist die Chance, die sich die Husumer durch ihre Halbfinale-Teilnahme erarbeitet haben, nahezu historisch. Garant für den Einzug in die Vorschlussrunde war nach dem Erfolg im Kreispokal der sensationelle Viertelfinalsieg gegen den Regionalligisten Eutin 08 (3:2).

Nun bekommen es die Husumer am Tag der deutschen Einheit mit dem Holsteiner Landesligisten SV Preußen 09 Reinfeld zu tun – eine machbare, aber ebenso gefährliche Aufgabe. Denn die Preußen haben unter Trainer Michael Clausen, der das Team im Frühjahr 2017 übernommen hat, eine tolle Entwicklung genommen und verfügen mit Kristof Rönnau über einen herausragenden „Knipser“.Dennoch ist die Vorfreude bei den Husumer Verantwortlichen riesengroß. Bei einem Sieg winkt das Finale, wahrscheinlich auf der Lübecker Lohmühle. Das Spiel wird im Rahmen des „Finaltag der Amateure“ live in der ARD bundesweit im TV übertragen. „Die Endspielteilnahme wäre eine Sensation für die ganze Region. Dann wäre Träumen erlaubt“, sagt Husums „Macher“ Dieter Schleger.

Sollten die Nordfriesen ins Endspiel einziehen, würden sie aller Voraussicht nach auf den Regionalligisten SC Weiche Flensburg 08 treffen. Das Team von Daniel Jurgeleit muss zum Oberligisten SV Todesfelde und ist klarer Favorit. Ein Termin für dieses Spiel steht allerdings noch nicht fest. So weit denkt HSV-Trainer Dennis Witt aber noch nicht. Er freut sich auf Reinfeld: „Dieses Spiel haben sich die Jungs einfach verdient. Wir konzentrieren uns nur auf uns und freuen uns auf eine geile Kulisse im Friesenstadion.“
30.09.17 · 11:00 Uhr · bjg | www.fupa.net

SHFV-Pokal: Für den "Vize" gibt es 18.000 Euro

Auch Halb- und Viertelfinalisten gehen nicht leer aus
Am Dienstag steht bereits das erste Halbfinalspiel im SHFV-Pokal zwischen der Husumer SV und Preußen Reinfeld an. Auch wenn es für die Teams in erster Linie um den Finaleinzug und die mögliche Qualifikation für die 1. Hauptrunde des DFB-Pokals geht, darf bei beiden Vereinen bereits jetzt ein wenig gefeiert werden. Denn nur durch das Erreichen des Semifinales ist ihnen bereits eine Summe von 9.000 Euro sicher.

Die Prämienregelung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht eine Ausschüttung von 159.000 Euro für jeden Teilnehmer an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde vor. Die Klubs, die sich über die Wettbewerbe ihres Landesverbandes für den DFB-Pokal qualifiziert haben, erhalten davon 115.000 Euro. Die gerundete Differenz von 45.000 Euro fließt an den jeweiligen Landesverband, der die komplette Summe direkt an die Teilnehmer seines Landespokalwettbewerbs ausschüttet.

Im SHFV-LOTTO-Pokal der Herren hat dies folgende Prämienregelung für die im Laufe des Wettbewerbs ausgeschiedenen Vereine zur Folge:

Unterlegener Finalist: 18.000,- €
Unterlegene Halbfinalisten: 9.000,- €
Unterlegene Viertelfinalisten: 2.250,- €

„Allen Halbfinalisten ist damit eine Prämie in Höhe von 9.000 Euro bereits sicher. Durch die Regelung geht die Schere zwischen dem Landespokalsieger und den kurz vor dem Ziel ausgeschiedenen Vereinen nicht allzu weit auseinander. Im aktuellen Fall bedeutet das, dass mit Husum und Reinfeld auch zwei Landesligisten für ihre herausragenden Leistungen belohnt werden – selbst wenn es am Ende nicht zum Pokalsieg reichen sollte“, sagt SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer. Die Prämien werden jeweils nach der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde der Folgesaison ausgezahlt. So dürfen sich der TSV Altenholz, der SV Todesfelde, der TSV Travemünde, der (ehemalige) ETSV Weiche Flensburg (alle im Viertelfinale ausgeschieden), der Heider SV, der VfB Lübeck (Halbfinale) und der SV Eichede als unterlegener Finalist über Prämien für die Pokal-Saison 2016/17 freuen.

In der Runde der letzten Vier in der laufenden Spielzeit empfängt die Husumer SV am kommenden Dienstag, dem 3. Oktober 2017, um 15:00 Uhr den SV Preußen 09 Reinfeld zum Landesliga-Duell. Im zweiten Halbfinale reist das Regionalliga-Team des SC Weiche Flensburg 08 am Dienstag, dem 31. Oktober, zum Flens-Oberligisten SV Todesfelde, Anstoß ist um 13:00 Uhr. Titelverteidiger Holstein Kiel war nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga im SHFV-LOTTO-Pokal nicht startberechtigt.

29.09.17 · 13:30 Uhr · Hermann | www.fupa.net
Die beiden letzten im Wettbewerb verbliebenen Landesligisten Husumer SV und SV Preußen Reinfeld treffen im Halbfinale aufeinander, der SV Todesfelde empfängt den VfB Lübeck oder den SC Weiche Flensburg 08.

LOTTO-Pokal: Landesliga-Duell im Halbfinale

Husumer SV trifft auf den SV Preußen Reinfeld / Todesfelde bekommt es mit dem VfB Lübeck oder Weiche zu tun

Ein Viertelfinale im LOTTO-Pokal mit der Partie zwischen VfB Lübeck und dem SC Weiche Flensburg 08 (16. August 2017) steht zwar noch aus, doch traditionell werden die Halbfinalbegegnungen seit vielen Jahren im Rahmen des Saison-Openings der Flens-Oberliga ausgelost. Mit dem SV Preußen Reinfeld (Landesliga Holstein) und der Husumer SV (Landesliga Schleswig) haben es in dieser Saison zwei Überraschungsteams aus der sechsten Liga in die Runde der letzten Vier geschafft. Der dritte bereits feststehende Halbfinalist ist der SV Todesfelde.

SHFV-Präsident Hans-Ludwig Meyer und Dirk Schröder, Spielleiter des Pokalwettbewerbs, sorgten direkt mit der Ziehung der ersten beiden Loskugeln für ein Landesliga-Duell zwischen der Husumer SV und dem SV Preußen Reinfeld, so dass bereits heute feststeht, dass ein Landesligist im kommenden Frühjahr im Endspiel um den LOTTO-Pokal steht.

Die Husumer hatten im Viertelfinale für eine große Überraschung gesorgt und mit Regionalliga-Aufsteiger Eutin 08 einen Favoriten aus dem Weg geräumt. Reinfeld setzte sich seinerseits im Elfmeterschießen gegen Oberligist Heide durch.

Mit der Auslosung der ersten Partie wurde die weitere Auslosung nur noch zur Formalie. Als Oberligist genießt der SV Todesfelde in jedem Fall Heimrecht und muss nur noch abwarten, ob es im Halbfinale gegen den VfB Lübeck oder den SC Weiche Flensburg 08 geht. Die beiden Spitzenmannschaften der Regionalliga absolvieren ihre Viertelfinalbegegnung am 16. August.

Terminiert sind beide Halbfinals auf den 3. Oktober. Einvernehmliche Spielverlegungen sind möglich, wobei der späteste Termin für die Austragung der Halbfinals der 31. Oktober 2017 ist.
11.08.17 · 16:55 Uhr · jmk | www.fupa.net
06.08.17 | SHFV

SV Preußen Reinfeld kämpft Heider SV nieder

5:3 n.E. - Landesligist sorgt für eine Pokalüberraschung
Im zweiten Viertelfinale des SHFV-Pokals am Sonnabend hat der Landesligist von Preußen Reinfeld für eine Überraschung gesorgt. Nach einem 5:3-Sieg im Elfmeterschießen haben die Stormarner den SH-Ligisten aus Heide aus dem Wettbewerb geschmissen. 

Torjäger Kristof Rönnau erzielte nach 17 Minuten die Führung für die Preußen. Dieser Spielstand hatte bis zur Pause Bestand, allerdings mussten die Stormarner ab der 31. Minute in Unterzahl agieren, nachdem Patrick Witten nach einer Notbremse die Rote Karte gesehen hatte. 

Nach Wiederanpfiff drückte Heide zunächst. In der 53. Minute hatten die Dithmarscher noch Pech, als ein Schussversuch am Pfosten landete. Knapp 20 Minuten später sorgte schließlich Samir Heissenberg für den verdienten Ausgleich. Ein weiterer Treffer gelang beiden Teams nicht. Die Reinfelder kämpften sich in Unterzahl bis in die 120. Minute.

Dann musste das Elfmeterschießen entscheiden, in dem Keeper Sebastian Simmich zum Helden avancierte und gleich zwei Strafstöße entschärfte. David Quade und Fynn Buggenthien brachten den Ball nicht im Netz unter, so dass sich der Underdog letztlich mit 5:3 durchsetzte. 
22.07.17 · 20:20 Uhr · | www.fupa.net
LL 11 07.10.17 TSV Altenholz Husumer SV 0:1
Torjäger Yannick Wolf vom Gettorfer SC kam mit seinem GSC mächtig unter die Räder. © Andrè Haase

TSV Altenholz verliert in letzter Sekunde

Fußball-Landesliga: Auch beim Gettorfer SC und Eckernförder SV war Frust angesagt

Welch ein schwarzes Wochenende: Statt in der Tabelle der Fußball-Landesliga Schleswig den nächsten Schritt nach vorn zu machen, erlitten der Gettorfer SC sowie der TSV Altenholz derbe Rückschläge. Und auch für den Eckernförder SV lief es nicht: Er kassierte in Schönkirchen seine dritte Niederlage in Folge.

Gettorfer SC – TSV Kropp 1:7 (1:2)

Es sollte das Spiel der Spiele werden für den Gettorfer SC, der ganz große Wurf sollte gelingen und dem unbesiegten Tabellenführer die erste Niederlage zugefügt werden – und am Ende kam alles ganz anders. „Jetzt weiß ich, wie sich Töns am vergangenen Wochenende gefühlt hat“, dachte GSC-Trainer Christian Schössler in der wohl schwärzesten Stunde der bisherigen Saison. Der ESV hatte am vergangenen Sonntag 0:5 gegen eben jenen Gettorfer SC verloren, der nun selbst vor eigenem Publikum so unter die Räder gekommen ist wie schon lange nicht mehr. „Der Kropper Sieg geht absolut in Ordnung. Die haben eine enorm hohe Qualität, Aber 7:1? Das ist dann doch ein wenig zu happig“, meinte Schössler, der seine Elf nicht so schlecht gesehen hat, wie es das Ergebnis vorgaukelt.

„In der Pause habe ich noch fest an zumindest einen Teilerfolg geglaubt“, gestand der GSC-Trainer freimütig. Zu diesem Zeitpunkt hatte es nach Toren der Kropper Niklas Lott (9.) und Robin Grell (32., FE) bei einem Gegentor von Daniel Hansen (36.) auch nur 1:2 gestanden. Dann aber brach das Unheil über den Tabellensechsten herein: Ein erneutes frühes Gegentor durch den Ex-ESVler Torben Hindersmann (50.), ein zweiter von Robin Grell verwandelter Foulelfmeter (73.) und ein Eigentor von Erik Empen (78.) schockten die Platzherren. Und als hätte dies alles noch nicht genug geschmerzt, sollte auch Lars Horstinger (80., 90.) noch zweimal treffen.

TSV Altenholz – Husumer SV 0:1 (0:1)

„Ich bin einigermaßen bedient.“ Niedergeschlagen wie lange nicht nach einer Niederlage zeigte sich nach dem Schlusspfiff TSV-Trainer Kristian Hamm. „Wir haben das Spiel 89 Minuten und 50 Sekunden dominiert, um es dann binnen zehn Sekunden herzuschenken.“ In der Tat hatte rein gar nichts darauf hingedeutet, das die Husumer an diesem Tag ihren vierten Auswärtssieg einfahren würden – das 1:0 hatte jedenfalls deutlich häufiger als das 0:1 in der Luft gelegen.

Am Ende war es ein Chancenverhältnis von 6:2 für den TSV Altenholz, der den eigenen Kunstrasen aber dennoch zum dritten Mal in dieser Saison als Verlierer verlassen sollte. HSV-Torjäger Hendrik Fleige sollte mit einem strammen Freistoß ins Torwarteck just in diesem Moment Erfolg haben (80.), als Hamm nur Sekunden zuvor mit Björn Kastner und Jonas Schäfer zwei frische Offensivkräfte gebracht hatte, um endlich das mehrfach in der Luft liegende Führungstor zu erzielen.

Concordia Schönkirchen – Eckernförder SV 2:1 (0:1)

„Wir haben im Moment einfach die Seuche“, ärgerte sich ESV-Trainer Töns Dohrn nach der dritten Niederlage in Folge, die sein Team auch noch bei einem Mitabstiegskonkurrenten bezogen hatte. Obwohl Franz Philip Tuchen (5.) das frühe 1:0 markiert und Tim Steingräber einen Elfmeter pariert hatte, standen die Eckernförder am Ende mit leeren Händen da. „Selbst solche Dinge helfen uns nicht weiter“, stöhnte Dohrn.

Stattdessen trafen die Concorden Jakob Urbat (40.) und Jonas Fieseler (52.) zu denkbar ungünstigen Zeitpunkten, während der ESV mehrfach die Chance zum 2:2 ausließ. Zum einen erwies sich Schönkirchens Schlussmann Lukas Losch als ein Guter, zum anderen zielten die Eckernförder zu schlecht.

10.10.17 · 13:28 · Jürgen Griese | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
HENDRIK FLEIGE – HIER IM ZWEIKAMPF MIT DEM ALTENHOLZER MALTE CEYNOVA (MITTE) – ERZIELTE DAS TOR DES TAGES FÜR HUSUM.SCHINKE

Wieder macht Fleige den Unterschied

Fußball-Landesliga Schleswig: Husumer SV gewinnt beim TSV Altenholz mit 1:0 und hält Anschluss zur Tabellenspitze

ALTENHOLZ Nach dem sensationellen Einzug ins Finale des SHFV-Lotto-Pokals am Dienstag ist die Husumer SV auch in der Fußball-Landesliga Schleswig in die Erfolgsspur zurückgekehrt und hat für einen versöhnlichen Abschluss der „englischen Woche“ gesorgt. Wie schon gegen Preußen Reinfeld reichte den Husumern ein Treffer ihrer personifizierten Torgarantie Hendrik Fleige (80.), um den 1:0-Auswärtssieg beim TSV Altenholz unter Dach und Fach zu bringen.

Der Erfolg ist unterm Strich in die Kategorie Arbeitssieg einzuordnen. Die Kreisstädter hatten zudem in einigen brenzligen Situationen im eigenen Strafraum auch das nötige Glück auf ihrer Seite. Erschwerend kam hinzu, dass HSV-Coach Dennis Witt taktisch und personell zum Improvisieren gezwungen war, weil die Husumer eine Reihe von verletzungs- und krankheitsbedingten Ausfällen zu beklagen hatten. Dem breit aufgestellten Kader war es jedoch zu verdanken, dass sich der Qualitätsverlust in Grenzen hielt.

Witt imponierte insbesondere das kämpferische Engagement seiner ersatzgeschwächten Mannschaft, die trotz der harten Belastung von drei Spielen in sieben Tagen gegen durchaus starke Gegner alles in die Waagschale warf und sogar zum Ende noch zulegen konnte, so dass Fleige den „Lucky Punch“ setzte. „Ich bin zufrieden, weil wir als Team auch mal Fußball gearbeitet und die Ausfälle so adäquat kompensiert haben. Man muss auch mal dreckig gewinnen.“

Dabei entwickelte Husum von Beginn an nicht die typische Dominanz mit einem hohen Ballbesitzanteil. Altenholz machte das Spiel und hatte deutliche Feldvorteile. Allerdings spielte der TSV seine Überlegenheit meist nur bis zur Strafraumgrenze aus und agierte in der „Box“ oftmals fahrlässig. Trotzdem hatten die Hamm-Schützlinge die einzigen beiden Gelegenheiten der ersten Hälfte, und die waren durchaus vielversprechend. Nach einem langen Ball kam der agile Tim Netzel im Strafraum freistehend an den Ball, zielte jedoch knapp links vorbei (26.). Netzel war es auch, der nach einem Husumer Ballverlust im Aufbauspiel zum Schuss kam, aber wiederum verzog (41.). Die HSV konzentrierte sich vor der Pause primär auf die Abwehrarbeit, jedoch auf Kosten jeglicher Offensivbemühungen.

Das änderte sich nach einer guten Stunde. Vorher zog das Schiedsrichtergespann in einer Szene noch den Unmut der Altenholzer auf sich, als es Netzel, der alleine auf das Husumer Tor zulief, im Abseits sah (50.). Ansonsten plätscherte die Partie dahin, auch weil Gäste jetzt noch sicherer standen und der TSV weiter viel zu umständlich in Strafraumnähe agierte. Die erste Husumer Chance des Spiels resultierte aus einem Freistoß von Bosse Wullenweber, der den Ball in den Strafraum brachte, wo sich TSV-Keeper Jan Detlefsen und seine Abwehr gegenseitig behinderten, der überraschte Niklas Ludwig die Kugel aber aus wenigen Metern am Tor vorbeischoss (62.). Nach einer Ecke kam Wullenweber danach am Sechszehner zum Abschluss, der jedoch auf der Linie geklärt wurde (73.). Die nächste Gelegenheit führte dann aber doch zum Tor. Diesmal trat Fleige aus 20 Metern zum Freistoß an und versenkte die Kugel direkt (80.).

Altenholz versuchte in der Folge mit der Brechstange zum Ausgleich zu kommen und hatte durch den eingewechselten Jonas Schäfer auch kurz vor Schluss die Riesenmöglichkeit. Schäfer lief alleine auf Chris Bielsinki im Husumer Tor zu, hatte ihn auch schon fast umkurvt, kam dann jedoch in Straucheln und fiel abschließend über seine eigenen Füße (89.). „Diese Szene war schon ein bisschen kurios, aber Altenholz hat sich das Leben auch selber schwer gemacht. Die hohen und langen Bälle zum Schluss haben wir wieder gut verteidigt“, war der abschließende Kommentar von Dennis Witt, der wusste, dass der Sieg in zweierlei Hinsicht wichtig war. Zum einen haben sich die Husumer den TSV, der vor dem Spiel lediglich einen Punkt hinter den Stormstädtern lag, in Tabelle vom Leib gehalten, zum anderen hat man durch den Erfolg weiter Tuchfühlung zur Tabellenspitze.

Basis für den jüngsten Aufwärtstrend der HSV ist die starke Defensivleistung der letzten Wochen, frei nach dem Motto „Die Offensive gewinnt Spiele, die Defensive Meisterschaften“. Über die Meisterschaft will man in Husum jedoch noch nicht sprechen, sondern weiterhin von Spiel zu Spiel denken. 

09.10.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Gedoppelt: Der Altenholzer Jan Patzel muss sich mit Luca Steen (rechts) und auch noch mit Niklas Ludwig auseinandersetzen.

TSV Altenholz verliert knapp gegen die Husumer SV

Schmerzhafte 0:1-Pleite

Auch 24 Stunden nach der 0:1 (0:0)-Niederlage gegen die Husumer SV war Kristian Hamm noch bedient. „Die Niederlage tut schon noch weh“, sagte der Altenholzer Coach, der konkretisierte: „Wir haben das Spiel bis zur 80. Minute eigentlich dominiert, verlieren so ein Spiel dann aber wegen einer einzigen Aktion.“

In der 80. Minute hatte Husums Torjäger Hendrik Fleige einen Freistoß im Torwarteck versenkt und die Nordfriesen jubeln lassen. Für Fleige, der mit seinem bereits neunten Saisontreffer zum Matchwinner avancierte, war es ein Gefühl, das nach vier Tagen noch immer kaum abgeklungen war.

Bereits am Dienstag hatte Fleige die Husumer mit einem späten Siegtor beim 1:0-Sieg über Preußen Reinfeld ins Finale des Landespokals geschossen. Auch gegen den TSV Altenholz deutete Fleige seine Klasse an, wenngleich die Gäste offensiv nur selten in Erscheinung traten.

Die Heimelf bestimmte über weite Strecken gegen den tief stehenden und auf Konter lauernden Kontrahenten das Geschehen. „Wir haben hinten aber bis zur 80. Minute fast gar nichts zugelassen“, war Hamm mit der Defensivleistung seiner Elf zufrieden.

„Ein Distanzschuss und eine verunglückte Flanke – mehr war da eigentlich nicht.“ Fokussierter präsentierten sich die Hausherren, die sich auf dem kleinen Kunstrasenplatz auch einige gute Tormöglichkeiten erspielten. Die beiden größten ließen Tim Netzel und René Joswig vor der Pause aber aus.

Auch nach Wiederanpfiff änderte sich an der Spielausrichtung nur wenig. Die Altenholzer investierten mehr, blieben im Abschluss aber weiter glücklos. „Nach dem 0:1 haben wir dann aber auch ein wenig die gute Spielstruktur aus den ersten 80 Minuten verloren und etwas kopflos agiert“, gab Hamm zu. Die Altenholzer kamen durch die eingewechselten Julian Langnau und Jonas Schäfer trotzdem noch zu Ausgleichschancen.

TSV Altenholz:
Detlefsen – Bodendorf, T. Ceynowa, Bellmann (87. Langnau) – Patzel, Lühmann, M. Ceynowa, Volkers – Joswig (79. Schäfer), Jensen, Netzel (79. Kastner).

Husumer SV: Bielinski – Witthohn, Wullenweber, Wobig, D. Hornburg (46. Gielow), Koschenz (76. Hems), Steen, Christiansen, Ludwig, Godt, Fleige (88. Schmakov).

SR: A. Hahn (SC Kellenhusen).
Zuschauer: 70.
Tor: 0:1 Fleige (80.).

08.10.17 · 17:20 Uhr · hlu | www.fupa.net

Gettorfer SC kommt gegen den TSV Kropp unter die Räder

TSV Altenholz ohne Durchschlagskraft / TSG Concordia Schönkirchen mit Heimerfolg

In der Landesliga Schleswig erlebte der Gettorfer SC ein wahres Debakel. Daheim unterlag der GSC dem TSV Kropp mit 1:7. Der TSV Altenholz vergaß gegen die Husumer SV das Toreschießen und so setzten sich die Nordfriesen letztlich mit 1:0 durch. Die TSG Concordia Schönkirchen durfte einen Heimerfolg über den Eckernförder SV bejubeln.

TSV Altenholz - Husumer SV 0:1
Dem TSV Altenholz fehlte die Durchschlagskraft im letzten Spielfelddrittel. Trotz spielerischer Dominanz im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber nicht zum Torerfolg auf dem heimischen Kunstrasenplatz. Der Husumer SV reichte ein direkt verwandelter Freistoß von Hendrik Fleige in der Schlussphase dieser Begegnung zum Auswärtserfolg (80.).
Tore: 0:1 Hendrik Fleige (80.)

FC Kilia Kiel - Büdelsdorfer TSV 2:4
Der FC Kilia Kiel kam gegen den Büdelsdorfer TSV zu keinem Punktgewinn. Zwar führten die Hausherren durch einen Treffer von Marcel Schwantes nach einer halben Stunde mit 1:0, doch Tim Münz konnte nur vier Minuten später für den BTSV ausgleichen (34.). Alexander Ermeling konnte sogar in der Nachspielzeit der ersten Hälfte die Führung für die Gäste erzielen (45.+2.). Die Schlussphase dieser Partie hatte es dann in sich. Erst baute Ermeling die Führung des BTSV aus (82.). Nur 180 Sekunden später verkürzte Viktor Dragusha auf 2:3 (85.) Zuvor gab es einen Platzverweis für Büdelsdorfs Mats Henke (84.). Doch kurz vor Ultimo konnte Niklas Knutzen den Sack für die Gäste zumachen und traf zum 4:2 (90.+3).
Tore: 1:0 Marcel Schwantes (30.), 1:1 Tim Münz (34.), 1:2 Alexander Ermeling (45.), 1:3 Alexander Ermeling (82.), 2:3 Viktor Dragusha (85.), 2:4 Niklas Knutzen (90.+3)
Platzverweise: Rot gegen Mats Henke (84./Büdelsdorfer TSV)

Gettorfer SC - TSV Kropp 1:7
Das war deutlich! Mit 1:7 unterlag der Gettorfer SC im Heimspiel gegen den TSV Kropp. Niklas Lott (9.) sowie Robin Grell (32.) schossen eine 2:0-Führung für die Gäste heraus. Daniel Hansen konnte vor dem Pausentee noch verkürzen (36.). Kurz nach Wiederbeginn stellte Torben Hindersmann den alten Abstand erneut her (50.). In der Schlussphase dieser Partie brachen dann alle Dämme. Innerhalb von nur einer Viertelstunde schraubten Robin Grell (78.) sowie Lars Horstinger (80., 90.) das Ergebnis auf 7:1 hoch. Die Hausherren trafen sogar noch ins eigene Netz (73.).
Tore: 0:1 Niklas Lott (9.), 0:2 Robin Grell (32. Foulelfmeter), 1:2 Daniel Hansen (36.), 1:3 Torben Hindersmann (50.), 1:4 (73. Eigentor), 1:5 Robin Grell (78. Foulelfmeter), 1:6 Lars Horstinger (80.), 1:7 Lars Horstinger (90.)

TSG Concordia Schönkirchen - Eckernförder SV 2:1
Die Concordia aus Schönkirchen darf einen 2:1-Heimerfolg über den Eckernförder SV bejubeln. Dabei mussten die Hausherren zunächst einen Rückstand hinnehmen. Franz Philip Tuchen erzielte in der 5. Spielminute die Führung für die Gäste aus dem Ostseebad. In der Folgezeit scheiterte TSG-Akteur Marius Reese mit einem Strafstoß an Tim Steingräber (9.). Doch Jakob Urbat konnte noch im ersten Durchgang ausgleichen (40.). Nach der Pause ließ Jonas Fieseler die Gastgeber auf die Siegerstraße einbiegen (50.).
Tore: 0:1 Franz Philip Tuchen (5.), 1:1 Jakob Urbat (40.), 2:1 Jonas Fieseler (53.)
Besondere Vorkommnisse: Marius Reese (TSG Concordia Schönkirchen) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Tim Steingräber (9.)

Osterrönfelder TSV - TSV Klausdorf 0:0
Der Osterrönfelder TSV und der TSV Klausdorf konnten sich auf keinen Sieger einigen. Tore gab es in dieser Partie auch nicht zu sehen. Am Ende trennten sich beide Lager mit einem torlosen Remis. Für den OTSV war es bereits die fünfte Punkteteilung der laufenden Spielzeit. Tore: -

07.10.17 · 18:03 Uhr · Redmann | www.fupa.net
Der Gettorfer Yannik Herzig (re.) fällt mit einem Innenbandriss mehrere Wochen aus. © Griese

Topspiel beim Gettorfer SC

Mit TSV Kropp kommt der Tabellenführer – Altenholz erwartet die Husumer SV

Es wird ein packender elfter Spieltag der Fußball-Landesliga Schleswig, wenn am Sonnabend der noch ungeschlagene Tabellenführer TSV Kropp beim seit vier Spielen siegreichen Gettorfer SC antritt, der TSV Altenholz gegen die Husumer SV den Anschluss an die Tabellenspitze herstellen will und der Eckernförder in Schönkirchen nicht noch tiefer in den Abstiegssog geraten möchte.

Gettorfer SC – TSV Kropp (Sbd., 15 Uhr)

Es ist das Topspiel des Wochenendes, denn mit dem TSV Kropp gastiert der "Überflieger" des ersten Saisondrittels beim GSC, der im Falle eines Sieges auf Platz drei klettern könnte und bis auf zwei Punkte am Tabellenführer dran wäre. Der reist mit dem derzeit gefährlichsten Angriffsduo der Liga an: Robin Grell und Lars Horstinger belegen mit jeweils zehn Treffern gemeinsam Rang zwei der Torjägerliste – viel Arbeit also unter anderem für Erik Empen, der seine Verletzung auskuriert hat und für den angeschlagenen Yannik Herzig in die Innenverteidigung rückt. GSC-Trainer Christian Schössler sieht der Partie gespannt, aber keineswegs nervös entgegen: "Wir spielen auf Sieg", verspricht er und bezieht sein Selbstvertrauen vielleicht auch aus dem Umstand, dass sein Team in der vergangenen Saison das erste war, das dem seinerzeitigen Klassenprimus Inter Türkspor Kiel die erste Niederlage zugefügt hatte.

TSV Altenholz – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)

Wenn die Tage zwischen dem vergangenen und dem kommenden Sonnabend so etwas wie die "Woche der Bewährung" für den TSV Altenholz sein sollen, dann hat sich die Elf von Trainer Kristian Hamm bis dato gut geschlagen: Einem 2:0 über Schleswig 06 und dem 1:1 beim bis jetzt starken TSV Rantrum soll nun zum Abschluss dieser "englischen Woche" ein Erfolg über die Husumer SV folgen, dritter hochkarätiger TSV-Gegner in diesen Tagen. Die Husumer spielten bisher eine gute Rolle, auch wenn sie sich am vergangenen Wochenende ein 1:2 gegen den Osterrönfelder TSV einfingen und auf Platz fünf zurückfielen. Mit Spitzenteams haben die Nordfriesen offenbar ohnehin Probleme, denn auch gegen den TSV Bordesholm und den TSV Kropp setzte es Niederlagen. "Wir würden gern der Vierte im Bunde sein, der die HSV bezwingt", sagt Hamm.

Conc. Schönkirchen – Eckernförder SV (Sbd., 15 Uhr) Zehn Gegentore in den beiden letzten Begegnungen hinterließen ihre Spuren beim Eckernförder SV, der nun in Schönkirchen mächtig unter Druck steht – eine Partie, die für die Schwarz-Weißen wichtiger ist als die beiden letzten. "Das ist definitiv ein Sechs-Punkte-Spiel, und jeder von uns sollte erkannt haben, dass in dieser Liga nichts automatisch läuft", verlangt ESV-Coach Töns Dohrn von seinen Jungs, dass sie "alles reinhauen und 110 Prozent geben". Die Concorden verließen am vergangenen Wochenende die Abstiegsränge, befinden sich also im Aufwind. "Da müssen wir schon entsprechend gegenhalten", sagt der ESV-Trainer, der bis auf Chris Nommels keine weiteren Ausfälle beklagt.

06.10.17 · 15:20 Uhr · Jürgen Griese | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Wollen nach zwei sieglosen Spielen endlich wieder jubeln: Die Rantrumer Spieler um Arne Harring (Zweiter von links). SIEG

Husum wieder zurück im Liga-Alltag

Landespokal-Finalist am Sonnabend beim TSV Altenholz gefordert / Rantrumer Zuversicht vor dem Duell mit Schleswig 06

HUSUM Die nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga wollen die englische Woche mit einem Erfolgserlebnis beenden. Für die Husumer SV geht es beim TSV Altenholz darum den Anschluss an die Spitzengruppe nicht zu verlieren. Zu dieser Spitzengruppe gehört etwas überraschend nach zehn Spieltagen der aktuelle Tabellendritte TSV Rantrum, der den allenfalls durchschnittlich gestarteten Schleswig 06 empfängt. Der SV Blau-Weiß Löwenstedt hat endlich den Bann gebrochen und will nach dem Auswärtssieg in Büdelsdorf (1:0) beim Heikendorfer SV nachlegen, auch wenn die Clausen-Schützlinge sicherlich wiederum als Underdog in die Partie gehen.

TSV Rantrum – Schleswig 06 (Sonntag 15 Uhr)

Dass zwischen den beiden Kontrahenten nach zehn Spieltagen neun Punkte und acht Tabellenplätze liegen, hätten wahrscheinlich nicht viele Experten vermutet. Während der TSV Rantrum bislang eine bemerkenswert starke Runde spielt, läuft es für Schleswig 06 mit elf Punkten aus 10 Spielen eher durchwachsen. Wenn man jedoch auf die bisherigen Begegnungen der Schleswiger schaut, trügt der Schein jedoch. Nach gutem Auftakt, wo sogar ein Remis beim Klassenprimus TSV Kropp (3:3) erreicht wurde, mussten die Pohlmann-Schützlingen zwischenzeitlich eine schwarze Serie von sechs Spielen ohne Sieg über sich ergehen lassen, allerdings ausschließlich gegen Mannschaften aus der oberen Tabellenregion. Mit dem Sieg gegen die SG Geest 05 am vergangenen Wochenende (3:1) gelang die Wende.

Daher warnt Rantrums Trainer Oliver Hansen auch davor, den Gegner in irgendeiner Form zu unterschätzen, da auch bei seiner Mannschaft die Strapazen der englischen Woche mit zwei schweren Spielen zu spüren sind. Trotzdem will Hansen mit seinen Mannen am Lagedeich natürlich etwas mitnehmen: „Auch wenn wir die letzten beiden Spiele nicht gewinnen konnten, wollen wir unseren weiterhin positiven Lauf fortsetzen und drei Punkte holen.“

TSV Altenholz – Husumer SV (Sonnabend 14 Uhr)

Der Jubel nach einem der größten Erfolge der Vereinsgeschichte ist gerade verhallt, da geht es für die Husumer SV bereits schon wieder um wichtige Punkte im Kampf um die Spitzenplätze in der Landesliga. Nach dem Einzug in das Landespokal-Finale gilt es für die Kreisstädter, die Spannung hoch zu halten. „Die Kunst besteht darin, reibungslos in den Alltag zurückzukehren und wieder unsere Leistung abzurufen“, weiß auch HSV-Coach Dennis Witt, der vom Charakter seiner Mannschaft überzeugt ist. „Wir haben uns auf die kommenden Aufgaben eingeschworen. Ich habe volles Vertrauen in meine Jungs.“

Gegen einen Gegner wie den TSV Altenholz dürfen sich die Witt-Schützlinge jedoch auch keinen Spannungsverlust erlauben. Denn die Mannschaft von Trainer Kristian Hamm gehört zum Besten, was die Landesliga zu bieten hat und befindet sich zudem mit lediglich einem Punkt Rückstand auf die HSV auf Schlagdistanz. Der TSV ist nach furiosem Saisonstart mit einer folgenden kleinen Schwächeperiode nunmehr seit drei Spielen ungeschlagen und entführte beim heimstarken TSV Rantrum gerade einen Punkt (1:1). Tobias Wetzel wird für längere Zeit nicht dabei sein. Er muss sich einer Knie-OP unterziehen. Auch hinter den Einsätzen von Christian Herpel und Christian Peters steht ein Fragezeichen. Nils Möhlenbrock ist hingegen wieder dabei.

Heikendorfer SV – SV Blau-Weiß Löwenstedt (Sonntag 15 Uhr)

Endlich ist beim SV Blau-Weiß Löwenstedt der Knoten geplatzt. Nach acht Spielen ohne Sieg zum Auftakt fuhren die Schützlinge von Gunnar Clausen beim Büdelsdorfer TSV einen Dreier ein (1:0) und verließen den letzten Tabellenplatz. „Gewinnen ist schon eine schöne Geschichte, die Appetit auf mehr macht. Ich bin einfach stolz auf die Truppe, aber das war ich vorher auch schon“, meint Clausen in seiner erfrischenden und positiven Art.

Gerade der kommende Gegner ist beileibe nicht zu unterschätzen. Der Heikendorfer SV verfügt über eine junge talentierte Mannschaft und mit David Lehwald über einen jungen und gleichzeitig bereits erfahrenen Trainer. Der HSV ist eine typische Mannschaft aus dem gesicherten Mittelfeld, die im Verlauf der Saison gegen die Mannschaften, die in der Tabelle schlechter platziert sind, stets als Sieger den Platz verließ. Trotzdem ist Gunnar Clausen guter Dinge. „Wir haben einen klaren Matchplan, den wir verfolgen wollen. Nach dem Sieg können wir nun wieder etwas befreiter aufspielen.“

Schlüssel zum Erfolg soll wiederum die mannschaftliche Geschlossenheit sein. „Wir wollen jede Situation im Spiel als Mannschaft lösen und uns auch trauen Fußball zu spielen, weil das einfach mehr Spaß macht.“ 

06.10.17 · Björn Gutt | sh:z-Nordfriesland Sport
06.10.17 · 10:00 Uhr · Björn Gutt | www.fupa.de
LL 12 14.10.17 Husumer SV SG Geest 05 2:1

Husum besiegt den "Geest-Fluch"

Fußball-Landesliga: Bittere 1:3-Niederlage für BW Löwenstedt im Abstiegsduell gegen Kilia Kiel / Rantrum unterliegt in Bordesholm mit 1:2
Laufduell: Husums Luca Steen (r.) gegen Dennis Dethlefsen von der SG Geest 05. Foto: petersen

Husumer SV –  SG Geest 05 2:1 (2:0)

„Das Spiel war eine Katastrophe“, bilanzierte Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger. Damit beschrieb er treffend den Spielverlauf. Das Ergebnis war aus Husumer Sicht nahezu das einzig Positive – neben der Tatsache, dass die Negativserie gegen die Dithmarschen nun beendet ist. Auch Trainer Dennis Witt war nicht zufrieden und ordnete das Ergebnis in der Kategorie Arbeitssieg ein. „Uns fehlte in allen Belangen eine gewisse Spannung, was dazu geführt hat, dass wir im Aufbauspiel und vor dem Tor untypisch viele Fehler gemacht haben. Das werden wir im Training ansprechen.“

Das Spiel begann wie erwartet. Husum dominierte, die Gäste beschränkten sich ausschließlich auf die Defensive und suchten ihr Heil nach vorne nahezu ohne Ausnahme mit langen Bällen auf Marko Karstens. Die Stormstädter brauchten lange Zeit, um den Schlüssel für den Geester Abwehrriegel zu finden. Einer Einzelaktion von Ludwig, der im Strafraum nur mit einem Foul zu stoppen war, war es zu verdanken, dass es zum Strafstoß kam. Diesen verwandelte Fleige gewohnt sicher (36.). Eine weitere Standardsituation brachte noch vor dem Wechsel das 2:0. Wieder waren Ludwig und Fleige beteiligt. Erstgenannter kam nach einer Steen-Ecke zum Schuss, traf den Ball aber nicht voll, so dass die Kugel bei Fleige landete, der keine Mühe hatte aus wenigen Metern zu vollenden (41.).

Im zweiten Abschnitt drängte der Gastgeber auf die Entscheidung, ließ aber in Strafraumnähe meist die nötige Präzision vermissen. Nach dem 1:2 des eingewechselten Sturmtanks Daniel Köller (69.) waren die Gäste endgültig im Spiel (69.). Die ganz große Torgefahr konnten sie jedoch nicht entwickeln. Vielmehr hatte die HSV noch gute Konter-Gelegenheiten über den eingewechselten Marvin Hems (81.) und Fleige, der völlig freistehend nicht richtig hinter den Ball kam (86.).

SV BW Löwenstedt –  FC Kilia Kiel 1:3 (1:1) Dass Fußball ein Ergebnissport ist, erfuhr Löwenstedt im Abstiegsduell gegen den direkten Konkurrenten Kilia Kiel mehr als leidvoll. Die Löwen zeigten sich in vielen Phasen als feldüberlegene und bessere Mannschaft, erarbeiteten sich mehr als ein halbes Dutzend bester Torchancen. Die Tore fielen jedoch auf der anderen Seite und waren in ihrer Entstehung äußerst schmerzvoll. Entsprechend und niedergeschlagen reagierte auch Löwen-Coach Gunnar Clausen auf die Niederlage. „Bei den Gegentoren sind wir einfach noch zu grün und nicht clever genug.“ Trotzdem sparte Clausen nicht mit Lob für sein Team. „Meine Jungs haben ein riesen Kämpferherz gezeigt. Daher ist es schade, dass wir uns dafür nicht belohnt haben.“

Vor dem Spiel war der Löwenstedter Trainer wieder einmal zum kurzfristigen Wechseln gezwungen. Tom Gahrens verletzte sich beim Aufwärmen. Das merkte man seiner Truppe jedoch nicht an. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten. Zudem hatte der Gastgeber durch Marco Otto die erste Torannäherung zu verzeichnen (24.). Bezeichnenderweise war die erste Chance der Kilianer gleich drin. Während Löwen noch über einen Freistoß in zentraler Position diskutierten, führten die Gäste diesen schnell aus, Viktor Dragusha kam völlig frei zum Schuss (27.). Blau-Weiß brauchte ein wenig, um sich von diesem Schock zu erholen, hatte sich in der Schlussphase der ersten Halbzeit aber berappelt. Wieder war es Otto, der zunächst wieder verzog (38.), bevor er es wenig später besser machte und Mittelstürmer-Position eine Flanke von Torge Brodersen zum 1:1 verwertete (39.). Kevin Herrmann hatte vor der Pause sogar noch die Führung auf dem Fuß (42.). Nach dem Wechsel ging es nahezu ausschließlich in Richtung Tor der Gäste. Chancen im Fünf-Minuten-Takt für die Löwen waren die Folge. Otto tauchte zweimal völlig frei vor dem FC-Gehäuse auf, schaffte es aber ebenso wenig wie Thore Fürst, Jannik Reichenberg oder der eingewechselte Christian Carstensen den Ball über die Linie zu bugsieren. Das sollte sich rächen. Denn als viele schon mit einem Unentschieden rechneten, bekamen die Gäste einen Freistoß zugesprochen. Die Löwen hatten aus dem 0:1 scheinbar nichts gelernt, so dass Timur Yilmaz aus kurzer Distanz das 1:2 markierte (87.). Kurz vor Schluss schoss Jannik Reichenberg einen Freistoß an den Pfosten, und Carstensen konnte seinen Nachschuss nicht kontrollieren. So setzte Kilia mit dem Schlusspfiff einen letzten Konter, den Marcel Schwantes zum Endstand vollendete (90.).

TSV Bordesholm –  TSV Rantrum 2:1 (2:1) Ohne Trainer Olli Hansen gab es nichts zu holen für den TSV Rantrum in Bordesholm. Die Gäste erwischten einen gebrauchten Tag und waren mit dem 1:2 am Ende gut bedient. Hansen, der während des gesamten Spiels per Telefon live zugeschaltet war, redete die Niederlage auch nicht schön. „Gegen so einen abgezockten Gegner kannst du nichts holen, wenn du keine Normalform erreichst.“

Bordesholm hatte sofort die Hoheit im Mittelfeld und kam gleich zu Chancen. Nachdem Thies Kalina einen ersten Hochkaräter hatte liegen lassen, machte es Aaron Meyerfeldt wenig später besser. Er brauchte nach Vorlage von Nick Lemke nur noch einzuschieben (12.). Der fast unmittelbar folgende Ausgleich war ebenso schmeichelhaft wie glücklich. Unter Mithilfe der Abwehr tauchte Thies Clausen urplötzlich frei vor dem Tor auf und behielt die Nerven (15.). Die Freude über den Ausgleich wehrte nicht lange. Sebastian Klimmek legte in der Mitte auf Jonas Römpke ab, so dass dieser sich die Ecke zum 2:1 aussuchen konnte (18.). Auch in der Folge waren die Gäste gefühlt immer einen Schritt zu spät, kamen überhaupt nicht in die Zweikämpfe. Weitere große Chancen für den Gastgeber durch Spielgestalter Tim Vicariesmann, Kalina und vor allem Klimmek waren die Folge und hätten die Partie vorzeitig entscheiden können.

Auch nach der Pause durften sich die Rantrumer oftmals bei ihrem Keeper Lev Meesenburg bedanken, der sie im Spiel hielt. Insbesondere bei einer Klimmek-Chance zeichnete er sich aus. In der Schlussphase hätte der eingewechselte Damian Krause fast den Spielverlauf auf den Kopf gestellt, als er nach einer herrlichen Einzelaktion nur den Innenpfosten traf. Die Niederlage war für Coach Olli Hansen aber kein Beinbruch. „Gegen die Spitzenteams der Liga müssen wir noch cleverer werden. Aber wir lernen aus solchen Spielen.“
16.10.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport

Spitzenreiter mit Ladehemmung

Fußball Landesliga
Trainer Dirk Asmussen und sein TSV Kropp gingen diesmal nicht als Sieger vom Platz. Trotz des 0:0-Heimremis gegen Schönkirchen bleiben die Kropper aber Tabellenführer. (Archivfoto: Tim Riediger)

Kropp. Von der Papierform schien alles eindeutig. Am Ende schaffte es Landesliga-Tabellenführer TSV Kropp gegen die TSG Concordia Schönkirchen aber nur zu einem 0:0-Unentschieden.

TSV-Coach Dirk Asmussen machte seinem Team aber keinen Vorwurf, denn es lag nicht an der Einstellung. »Alle Spieler haben sich voll reingehängt. Bei unseren hochkarätigen Chancen fehlte manchmal das Quäntchen Glück oder die letzte Genauigkeit.« Der TSV war auch in dieser Partie einem Heimsieg sehr nahe, auch wenn Asmussen um ein Lob für die Gäste nicht herumkam. »Schönkirchen hat sich nicht nur hinten reingestellt, sondern mitgespielt und uns gefordert.« Dennoch: nur zwei, drei Konterchancen besaß die TSG. Eine andere Qualität hatten die Tormöglichkeiten, die sich Kropp erspielte. Vor der Pause scheiterte allein Torben-Christopher Hindersmann zweimal frei vor dem Gäste-Torhüter. Dann köpfte Lars Horstinger den Gäste-Keeper aus einem Meter Entfernung an. Direkt nach der Pause schaffte Malte Eggers das Kunststück, aus drei Metern vor dem Tor daneben zu köpfen (46.). Ein aus Sicht des TSV Kropp nicht gegebener Elfmeter und eine eigentlich überfällige Rote Karte für ein Revanchefoul an TSV-Kapitän Lukas Henke passten zu diesem gebrauchten Tag. »Aber am Schiedsrichter lag es nicht«, räumte Asmussen ein und musste in der Schlussminute noch mitansehen, wie Horstinger und Hannes Lehmann aus rund zehn Metern noch dreimal erfolglos aufs Tor schossen.

Husum bleibt oben dran / 06 rutscht ab

Besser machte es Verfolger Husumer SV. Die Spielvereinigung setzte sich in ihrem Heimspiel gegen die Mannschaft vom SC Geest 05 mit 2:1 (2:0) durch, wobei Torjäger Hendrik Fleige vor der Pause beide Treffer der Gastgeber erzielte. Damit bleibt Husum gemeinsam mit dem TSV Klausdorf aussichtsreichster Verfolger von Spitzenreiter Kropp.

Etwas sorgenvoller sind derzeit die Blicke bei den Verantwortlichen von Schleswig 06. Trotz eines schnellen Führungstreffers durch Vlad-Gabriel Sica (2.) gab es am Ende eine 1:3 (1:1)- Heimniederlage gegen den Gettorfer SC. Andreas Haumann

TSV Kropp: Jeromin – Bornholdt, Henke, Kommorovski – Hindersmann, Eggers (73. Gerlach), Lott, Lehmann, Smit - Horstinger, Schelper (51. Grell).

16.10.2017 | www.fl-arena.de

Husumer SV bezwingt SG Geest 05

2:1 - Husum nur mit Mühe

"Das Spiel war eine Katastrophe", bilanzierte Husums sportlicher Leiter Dieter Schleger die Geschehnisse der vorangegangenen 90 Minuten und nahm wie gewohnt kein Blatt vor den Mund. Damit beschrieb er relativ treffend den Spielverlauf, der wahrlich nichts für große Fußball-Ästheten gewesen war. Das Spiel begann indes wie erwartet. Husum dominierte die Partie und hatte klare Vorteile in Punkto Ballbesitz.

Die Stromstädter brauchten aber lange Zeit, um den Schlüssel für den Geester Abwehrriegel zu finden. Die ersten Torannäherungen hatten die Husumer über Hendrik Fleige (24. 27.), dem starken Niklas Ludwig (28.) und einem Scherenschlag von Henning Lorenzen (32.) zu verzeichnen. Einer Einzelaktion von Ludwig, der mit einer schönen Bewegung in den Strafraum eindrang und nur mit einem Foul zu stoppen war, war es zu verdanken, dass es zum Strafstoß kam.

Diesen verwandelte Fleige gewohnt sicher (36.). Eine weitere Standardsituation brachte noch vor dem Wechsel das 2:0. Wieder waren Ludwig und Fleige beteiligt. Erstgenannter kam nach einer Steen-Ecke zum Schuss, traf den Ball aber nicht voll, sodass die Kugel bei Fleige landete, der keine Mühe hatte aus wenigen Metern zu vollenden (41.).

Im zweiten Abschnitt drängte der Gastgeber auf die Entscheidung, ließ aber in Strafraumnähe meist die nötige Präzision vermissen. So witterte die SG Morgenluft und hatte durch einen Distanzschuss vom fleißigen Daniel Thiel (59.) und einen Versuch von Dennis Dethlefsen (63.) erste Chancen zu verzeichnen. Nach dem 1:2 des eingewechselten Sturmtanks Daniel Köller (69.), dem ein schwaches Husumer Abwehrverhalten voraus ging, waren die Gäste endgültig zurück im Spiel (69.).

Die ganz große Torgefahr konnten sie jedoch trotz einer Reihe von Standards nicht mehr entwickeln. Vielmehr hatte die HSV noch guten Kontergelegenheiten über den eingewechselten Marvin Hems (81.) und Fleige, der völlig freistehend nicht mehr richtig hinter den Ball kam (86.). Für Husums Coach Dennis Witt waren am Ende die drei Punkte entscheidend. „Letztes Jahr haben wir definitiv bessere Spiele gegen Geest gemacht, aber dann verloren. Heute war es halt anders herum.“

Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Matthiesen, Steen – D. Hornburg – Koschenz (60. Hems), Lorenzen (89. Schmakov), Christiansen, Ludwig (84. Godt) – Fleige.

SG Geest 05: Wiechert – Kirstein, Neelsen, Schmidt, Rohwedder, Löber – Thiel, Kuhrt – Dethlefsen, Rohwedder, Bockhorn (80. Splinter) – Karstens (46. Köller).

SR: Michaelis (FC Kilia Kiel).
Zuschauer: 148.
Tore: 1:0 Fleige (36., Foulelfmeter), 2:0 Fleige (41.), 2:1 Köller (69.).

15.10.2017 · 18:30 · bjg | www.fupa.net

TSV Kropp nur mit Remis gegen TSG Concordia Schönkirchen

Köpke-Elf erkämpft sich einen Punkt beim Tabellenführer / TSV Klausdorf gewinnt gegen TSV Altenholz / SG Geest 05 bleibt Schlusslicht

Nach einem starken Auftriit in Kropp klettert Schönkirchen weiter in der Tabelle in Richtung gesichertes Mittelfeld. Dagegen verkleinert sich der Vorsprung des Tabellenführers auf Verfolger TSV Klausdorf, der sein Heimspiel gegen Altenholz gewinnen konnte. Auch Husum, Bodesholm und Osterrönfeld bleiben nach ihren Siegen oben dran.

TSV Kropp - TSG Concordia Schönkirchen 0:0 Überraschung in Kropp. Die Gäste standen gegen den Tabellenführer gut geordnet, sodass sich für die Hausherren kaum Räume in der Offensive auftaten. Nach einem holprigen Saisonstart setzt sich der Aufwärtstrend der Schönkirchener somit weiter fort.
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 100 Tore: Fehlanzeige

Schleswiger SV 06 - Gettorfer SC 1:3 Vlad-Gabriel Sicá konnte den Gastgeber bereits in der 2. Minute per Strafstosstor in Front schießen, doch nur fünf Minuten später sorgte der Gettorfer Kevin Link für den Ausgleich (7.). Nach Wiederbeginn drängten die Gäste dann auf den Führungstreffer. Ein Doppelschlag von Boy Bröckler und Daniel Hansen sorgte schließlich für den verdienten Auswärtssieg des GSC (69.,70.)
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 45 Tore: 1:0 Vlad-Gabriel Sicá (2. Foulelfmeter), 1:1 Kevin Link (7.), 1:2 Boy Bröckler (69.), 1:3 Daniel Hansen (70.)

Husumer SV - SG Geest 05 2:1 Auf Hendrik Fleige ist Verlass. Der Husumer Offensivmann stellte mit seinem Doppelpack vor der Halbzeitpause die Weichen auf Sieg für die Nordfriesen, für die SG reichte es im zweiten Durchgang nur noch zum Anschlusstreffer durch Mittelstürmer Andre Köller (69.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 180 Tore: 1:0 Hendrik Fleige (36. Foulelfmeter), 2:0 Hendrik Fleige (41.), 2:1 Andre Köller (69.)

Büdelsdorfer TSV - Osterrönfelder TSV 1:3 Die ohne ihren rotgesperrten Goalgetter Mats Henke angetretenen Gastgeber schossen zwar durch den Treffer von Florian Voigt eine 1:0-Halbzeitführung heraus, nach dem Ausgleichstreffer durch Jannik Siers (48.) kurz nach der Pause ging der Menzel-Elf aber zum Ende des zweiten Durchgangs die Luft aus. Niklas Neumann und Max Lehmann sorgten mit ihren Treffern dann für den OTSV-Auswärtsdreier (83.,90.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A. Tore: 1:0 Florian Voigt (13.), 1:1 Jannik Sierks (48.), 1:2 Niklas-Kenneth Neumann (83.), 1:3 Max Lehmann (90.)

TSV Bordesholm - TSV Rantrum 2:1 Bereits nach 18 Minuten stand das Endergebnis fest. Held des Tages war Bordesholms Jonas Römpke. Seinem Tor zur 1:0-Führung (12.) ließ er nach dem zwischenzeitlichen Ausgleichstreffer durch Thies Clausen (15.) auch noch den 2:1-Siegtreffer folgen (18.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 60 Tore: 1:0 Jonas Roempke (12.), 1:1 Thies Clausen (15.), 2:1 Jonas Roempke (18.)

TSV Klausdorf - TSV Altenholz 2:0 Der TSV Klausdorf bleibt oben dran. Die Trociewicz-Elf ging kurz nach der Halbzeitpause durch Verteidiger Chris Wippich in Führung (50.). Torjäger Bennet Vetter machte mit seinem 12. Saisontreffer den Sieg schließlich perfekt (71.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 50 Tore: 1:0 Chris Wippich (50.), 2:0 Bennet Vetter (71.) Rote Karte: TSV Klausdorf (85.), TSV Altenholz (85.)

Am Sonntag spielen noch:

SV Blau-Weiß Löwenstedt - FC Kilia Kiel (So 14:30) Schiedsrichter: Keine Angabe

Eckernförder SV - Heikendorfer SV (So 15:00) Schiedsrichter: Keine Angabe

14.10.2017 · 19:00 | www.fupa.net

Kropps Tabellenführung wackelt

Björn Sörensen, Trainer des TSV Bordesholm. Foto: Jensen

Zum dritten Mal in dieser Saison ging der TSV Kropp nicht als Sieger vom Platz der Fußball-Landesliga Schleswig, sondern musste sich mit einem Teilerfolg begnügen. So kann die Husumer SV theoretisch nach Punkten gleichziehen, die sich gegen Schlusslicht SG Geest 05 aber schwer tat. Der TSV Klausdorf hat ebenfalls ein Spiel weniger absolviert als Kropp und liegt sogar nur zwei Zähler zurück.

TSV Kropp – Concordia Schönkirchen 0:0

Im Spiel zweier Absteiger aus der Schleswig-Holstein-Liga boten die Concorden dem Favoriten die Stirn.

Schiedsrichter: Marc Schenke (Ahrensbök); Zuschauer: 100.

Büdelsdorfer TSV – Osterrönfelder TSV 1:3 (1:0)

Der schnelle Ausgleich nach dem Seitenwechsel war Gift für die Gastgeber, die in der Schlussphase einen zweiten Treffer fingen und dann alles riskieren mussten.

Schiedsrichter: Anton Mathea (Altenholz).

Tore: 1:0 Voigt (13.), 1:1 Sierks (48.), 1:2 Neumann (83.), 1:3  Lehmann (90.).

Husumer SV – SG Geest 05 2:1 (2:0)

Es dauerte relativ lange, bis die Gastgeber ihrer Überlegenheit auch zahlenmäßigen Ausdruck verliehen: Hendrik Fleige brach mit einem Foulelfmeter den Bann und legte fünf Minuten später das zweite Tor nach. „Der Junge ist schon klasse“, schmunzelte Stadionsprecher Klaus Holm. Die gute Laune aber könnte ihm im zweiten Abschnitt noch abhanden gekommen sein, als Andre Köller verkürzte und die drei Punkte auf der Kippe standen.

Schiedsrichter: Pierre Michaelis (Kiel); Zuschauer: 180.

Tore: 1:0 Fleige (36., Foulelfmeter), 2:0 Fleige (41.), 2:1 Köller (69.).

Schleswig 06 – Gettorfer SC 1:3 (1:1)

Die frühe Führung gab den Gastgebern keine Sicherheit, da Kevin Link bald ausglich. Hatte Gettorf in einem Duell auf Augenhöhe im ersten Abschnitt ein leichtes Plus, übernahmen die Schleswiger scheinbar die Initiative, brachten sich aber binnen 30 Sekunden durch zwei krasser Abwehrfehler ins Hintertreffen. Der Doppelschlag lenkte die Partie 20 Minuten vor Schluss in die erwartete Bahn.

Schiedsrichter: Dominik Hassan Zadeh (Heide); Zuschauer: 45.

Tore: 1:0 Sica (2., Foulelfmeter), 1:1 Link (7.), 1:2 Brökler (69.), 1:3 Hansen (70.).

TSV Bordesholm – TSV Rantrum 2:1 (2:1)

Nach rund 20 Minuten hatte das Endergebnis im Spitzenspiel schon Bestand.

Schiedsrichterin: Mirka Derlin  (Dahme); Zuschauer: 60.

Tore: 1:0 Römpke (12.), 1:1 Clausen (15.), 2:1 Römpke (18.).

TSV Klausdorf – TSV Altenholz 2:0 (0:0)

Das torlose Remis zur Pause ging in Ordnung, doch entwickelte Klausdorf mit der Hereinnahme von Torjäger Bennett Vetter mehr Druck nach vorne. Bald traf Chris Sebastian Wippich zur Führung, dann machte auch Vetter seine Bude. Altenholz hatte in der Schlussphase Pech mit einem Pfostenschuss, denn ein Anschlusstreffer hätte für mehr Spannung sorgen können. „Aus meiner Sicht war es aber ein verdienter Sieg“, sagte TSV-Pressesprecher Klaus Schnoor, „wenn auch vielleicht um ein Tor zu hoch.“

Schiedsrichter: Steffen Schulze (Schuby); Zuschauer: 50.

Tore: 1:0 Wippich (50.), 2:0 Vetter (71.).

Rote Karten:  Malte Ceynowa (Altenholz, 85., Foulspiel), Daoud (Klausdorf,  85., Tätlichkeit).

14.10.2017 · 17:30 Uhr · Wilfried Skowasch | www.sportplatz.sh
Verletzung auskuriert: Der Löwenstedter Felix Andresen (rechts) könnte gegen Kilia Kiel zum Einsatz kommen.shz

Schlüsselspiel im Abstiegskampf

Fußball-Landesliga: BW Löwenstedt empfängt Kilia Kiel / Husumer SV gegen Angstgegner SG Geest 05 / Rantrum nach Bordesholm

HUSUM Die starken Regenfälle, die bereits über Wochen andauern, machen Fußball spielen auf vielen Plätzen in Schleswig-Holstein derzeit unmöglich. Insofern steht hinter den Begegnungen der nordfriesischen Vertreter in der Fußball-Landesliga Schleswig am Wochenende wieder ein Fragezeichen. Sollte es denn losgehen, trifft das Spitzenteam der Husumer SV auf den Tabellenletzten SG Geest 05. Am gleichen Tag muss der TSV Rantrum beim punktgleichen Tabellenvierten TSV Bordesholm zum Spitzenspiel des 12. Spieltags ran. Ein Schlüsselspiel ist für den SV Blau-Weiß Löwenstedt (15.) das Heimspiel gegen den Tabellennachbarn FC Kilia Kiel (14.).

Husumer SV – SG Geest 05 (Sonnabend 14 Uhr) „Wir sind optimistisch, dass das Spiel stattfinden kann“, sagt HSV-Coach Dennis Witt im Hinblick auf die Wetterprognosen für die Westküste in den kommenden Tagen. Seine Mannschaft brennt auf die Begegnung mit dem aktuellen Tabellenletzten SG Geest 05. Der Grund dafür liegt in der vergangenen Saison, als die Stormstädter beide Spieler gegen die Überraschungsmannschaft aus Dithmarschen verloren und so auch entscheidende Punkte im Kampf um die Meisterschaft liegen ließen. Mit diesen Ergebnissen erarbeitete sich die SG den Status als Husumer Angstgegner. Von den Erfolgen und dem Selbstbewusstsein der vergangenen Saison ist bei den Geestern allerdings nicht mehr viel übrig geblieben. Nach dem Sieg zum Auftakt der Saison gegen Kilia Kiel hagelte es neun Niederlagen am Stück mit einem Horror-Torverhältnis von 8:42. Zudem mussten die Dithmarscher den gesundheitsbedingten Rücktritt von Trainer-Legende Uwe Hintz hinnehmen, der seit 2012 die Geschicke leitete und die Mannschaft bis in die Landesliga führte. Die Statistiken und der Negativlauf spielen für Dennis Witt jedoch keine Rolle. „Wir haben gegen Geest einiges gut zu machen. Die SG lag uns in der vergangenen Saison gar nicht. Es ist jetzt an uns, das zu ändern und zu zeigen, dass wir uns entwickelt haben.“ Die personelle Lage hat sich bei der HSV entspannt. Lediglich Timo Wetzel (Knie) und Christian Peters (beruflich) fallen aus. Gute Voraussetzungen also und den „Geester Fluch“ zu besiegen.

SV Blau-Weiß Löwenstedt – FC Kilia Kiel (Sonntag 14.30 Uhr) Auch in Löwenstedt hofft man, dass das Spiel gegen den Nachbarn aus dem Tabellenkeller stattfinden kann. Die Mannschaft von Löwen-Trainer Gunnar Clausen brennt auf die nächste Partie, da die aktuelle Entwicklung durchaus positiv einzuschätzen ist und sich auch das Lazarett, das in den vergangenen Wochen fast überfüllt war und Clausen oftmals zum Improvisieren zwang, sich langsam lichtet. Stefan Lorenzen, Felix Andresen, Christian Carstensen, Thorsten Bluhme und auch Kevin Zimmermann sind nach teilweise längeren Ausfallzeiten wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen, so dass nur Pascal Arndt und Kevin Schilling für Sonntag urlaubsbedingt fehlen werden. „Wir wollen weiter jedes Spiel für uns positiv gestalten, dabei unsere Lehren aus den vorangegangenen Partien ziehen und einen weiteren Schritt nach vorne machen. Vollgas geben wir sowieso“, sagt der stets Optimismus versprühende BW-Coach, der nach wie vor von seinen Mannen und dem eingeschlagenen Weg überzeugt ist. Dabei bleibt für ihn weiterhin die mannschaftliche Geschlossenheit der Löwenstedter Schlüssel zum Erfolg. „Auch Kilia ist individuell eine stark besetzte Truppe. Diese Überlegenheit wollen wir jedoch als Team wettmachen und über 90 Minuten konzentriert bleiben. Dann können wir auch punkten.“ Bei den ambitionierten Kilianern ist bereits mächtig Unruhe im Saisonverlauf spürbar gewesen. Nach der Trennung von Matthias Hartwig ist mit Thomas Schwantes bereits der zweite Trainer am Werk, bislang allerdings mit mäßigem Erfolg bei zuletzt drei Niederlagen am Stück. Für Gunnar Clausen zählt das alles nicht. „Egal wie der Gegner heißt, müssen wir unseren Matchplan und unser Spielsystem verfolgen.“ Mit einem Sieg können die „Löwen“ die Kilianer in der Tabelle überholen und den Anschluss zur Nichtabstiegszone herstellen.

TSV Bordesholm – TSV Rantrum (Sonnabend 15 Uhr) Mit dem Spiel beim Tabellennachbarn TSV Bordesholm beginnen für den TSV Rantrum die „Wochen der Wahrheit“. Nach dem Spiel in Bordesholm müssen die Lagedeich-Kicker im Derby gegen die Husumer SV und beim TSV Klausdorf gegen Spitzenmannschaften der Liga antreten. „Nach den nächsten drei Spielen wissen wir, wo wie stehen“, sagt Rantrums Trainer Olli Hansen. Sein Team hat aufgrund der Wetterlage unfreiwillig eine einwöchige Pause eingelegt. Diese tat der Mannschaft laut Hansen gut, um mal durchzuschnaufen. „Im Training hat man schon gemerkt, dass die Jungs wieder heiß sind auf die kommenden Aufgaben.“ Der TSV Bordesholm scheint nicht nur aufgrund des Tabellenstandes ein Gegner auf Augenhöhe zu sein. Dabei zeichnet sich das Team von Coach Björn Sörensen insbesondere durch eine starke Offensive aus. Spieler wie Malte Lucht, Tim Vicariesmann und Sebastian Klimmek gehören sicher zur „Crème de la Crème“ der Landesliga. Dafür hat der TSV in Defensive bislang einige Probleme. Das wollen die Rantrumer ausnutzen. „Es wird gewiss ein Spiel, in dem auch die Tagesform eine entscheidende Rolle spielt. Wir werden uns aber nicht verstecken und selbstbewusst auftreten, damit wir auch aus Bordesholm etwas mitnehmen können“, gibt sich Hansen gewohnt motiviert. Personell muss er lediglich auf Marvin Theede (urlaubsbedingt)verzichten, kann ansonsten aus dem Vollen schöpfen. 

13.10.17 · Björn Gutt | sh:z-Nordfriesland Sport
13.10.17 · 13:00 Uhr · Björn Gutt | www.fupa.de
LL 13 21.10.17 TSV Rantrum Husumer SV 0:3

TSV Rantrum scheitert auch im fünften Anlauf

 
Fußball-Landesliga: Husumer SV gewinnt vor 461 Zuschauern mit 3:0 / BW Löwenstedt unterliegt Eckernförde mit 0:4
ENTWISCHT: RANTRUMS TAREK YASSINE (RECHTS) KOMMT GEGEN DEN HUSUMER HENNING LORENZEN DIESMAL ZU SPÄT.PETERSEN

HUSUM Es hat wieder einmal nicht sollen sein. Auch im fünften Anlauf hat es der TSV Rantrum nicht geschafft, den Rivalen von der Husumer SV zu schlagen. Am Ende gewann mit den Kreisstädtern die etwas cleverere und einen Tick bessere Mannschaft das Derby der Fußball-Landesliga Schleswig. Allerdings fiel das Ergebnis mit 0:3 (0:1) mindestens um ein Tor zu hoch aus. BW Löwenstedt kassierte dagegen im Kellerduell gegen den Eckernförder SV eine 0:4-Niederlage.

TSV Rantrum – Husumer SV 0:3 (0:1) Rantrums Coach Olli Hansen haderte mit der Chancenauswertung seines Teams. „Wenn wir bei unseren Chancen kaltschnäuziger sind, gehen wir mit einer Führung in die Pause. Zudem sind die Entstehungen der Gegentore mehr als unglücklich gelaufen. Ärgerlich, weil wir keine drei Tore schlechter waren.“ Auch HSV-Trainer Dennis Witt, wusste, dass das Spiel auch anders hätte laufen können, wenn seine Mannschaft in Rückstand gerät. „Nach gutem Beginn hatten wir Mitte der ersten Hälfte das Spiel nicht mehr im Griff. Diese Phase haben wir glücklich ohne Gegentor überstanden. Nach dem 0:1 haben wir dann wieder mehr Zugriff gehabt.“

Witt beschrieb damit ziemlich präzise den Spielverlauf der ersten Halbzeit. Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die eine reifere Spielanlage zeigten und über viel Ballbesitz das Geschehen kontrollierten. Erste Chancen von Hendrik Fleige (5.) und Valentin Godt (13.) waren die Folge. Bei einer Bogenlampe des überragenden Henning Lorenzen (15.) und einem Fleige-Kopfball (17.) war Lev Meesenburg im TSV-Tor zur Stelle.

Nach 20 Minuten hatte der Gastgeber dann den Respekt abgelegt, ging in den Zweikämpfen entschiedener zu Werke. Jessen prüfte bei einer ersten Gelegenheit den gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils und eröffnete damit die Rantrumer Drangperiode, die nach Chancen von Ron Reichardt, Danny Jessen und Patrick Schaller allerdings ohne Torerfolg durch Husumer Führung abrupt durch Lorenzen (35.) beendet wurde. Die Führung hatte bis zur Pause Bestand, weil Tarek Yassine (43.) und Jessen (45.) zwei direkte Freistöße aus aussichtsreicher Position nicht verwerten konnten.

Im zweiten Abschnitt fanden die Gastgeber nicht mehr wirklich ins Spiel zurück. Einzig ein abgeblockter Schuss von Reichardt sorgte für etwas Gefahr (54.). Der doppelte Tiefschlag durch die Ampelkarte für Pahnke und das 0:2, das Bosse Wullenweber per Kopf nach einer Christiansen-Ecke erzielte (67.), brachte letztendlich die Entscheidung. Die Stormstädter taten in der Folge nicht mehr als nötig, bauten die Führung sogar noch durch einen verwandelten Foulelfmeter von Fleige aus (75.). Den verdienten Ehrentreffer verpasste in der Schlussminute der starke Arne Harring, der sich viele erbitterte Duelle mit Fleige lieferte und oftmals als Sieger hervorging, in dem er mit einem Freistoß an Cornils und der Latte scheiterte (90.).

„Wir haben uns sehr gut verkauft, uns aber für den Aufwand nicht belohnt. Gerade defensiv muss ich meinen Jungs ein Kompliment machen. Fehlende Cleverness und das fehlende Glück gaben am Ende den Ausschlag.“, meinte Olli Hansen. „Die zweite Halbzeit haben wir weitestgehend kontrolliert. Der Platzverweis und das 2:0 kamen zudem zum richtigen Zeitpunkt. Danach ist für uns nichts mehr angebrannt“, lautete das Fazit von Dennis witt.

Blau-Weiß Löwenstedt – Eckernförder SV 0:4 (0:2) Dass man mit einer guten Halbzeit in der Fußball-Landesliga Schleswig in den allermeisten Fällen keine Spiele gewinnen kann, musste Löwenstedt zum wiederholten Male leidvoll erfahren. So stand unter dem Dtrich eine weitere Heimniederlage gegen einen direkten Mitkonkurrenten, der die Situation nicht leichter macht. Trotzdem wollte BW-Coach Gunnar Clausen, gerade aufgrund der couragierter Vorstellung in der zweiten Halbzeit, nicht alles negativ bewerten. „Die erste Hälfte haben wir völlig verpennt. Wir haben zu keinem Zeitpunkt ins Spiel gefunden und den Matchplan einfach nicht umgesetzt. Wir sind nicht als Mannschaft aufgetreten und können daher von Glück reden, nicht noch höher zurück gelegen zu haben.“ Dass in der Truppe doch noch Leben steckt, zeigte sich dann nach der Pause. „Da haben wir viel mehr investiert und Vollgas gegeben. Daher konnten wir die Partie dann auch offen gestalten.“

Allerdings war zu diesem Zeitpunkt die Messe bereits gelesen. Denn zu Beginn schienen die Löwen nicht im Spiel. Das nutzten die Gäste eiskalt und provozierten einfache Ballverluste, die meist in überfallartigen Angriffen des ESV endeten. So entstanden auch die beiden Treffer durch Eduard Moor (13.) und Ole Altendorf (24.). Über einen noch höheren Rückstand hätte sich der Gastgeber nicht beschweren dürfen.

Nach der Pause ein ganz anderes Bild: Blau-Weiß war nun präsenter und hielt mit Enthusiasmus dagegen. Nach einer guten Stunde hatten die Löwen ihre stärkste Phase und erarbeiteten sich neben dem Tor von Christian Carstensen nach genau deiner Stunde, das nicht anerkannt wurde, eine Reihe von guten Möglichkeiten. Jedoch fanden weder die Versuche von Carstensen (65.) und Torge Brodersen (67.), noch ein Freistoß von Reichenberg oder ein Schuss von Marco Otto den Weg ins Tor. Am Schluss wurde es dann durch zwei weitere Gegentreffer von Altendorf (82.) und einem unglücklichen Eigentor von Mirco Dohle (84.) zum 0:4 richtig bitter. 

20.10.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
"Zehner" unter sich: Husums 1:0-Torschütze Henning Lorenzen (links) und der Rantrumer Tarek Yassine, beide mit der Nummer zehn auf dem Rücken für die Ideen im Spiel ihrer Teams verantwortlich, können auch Zweikampf.

Husumer SV etwas reifer als der TSV Rantrum

TSV Rantrum fehlt noch die Cleverness

Die Anfangsphase gehörte klar den Gästen, die eine reifere Spielanlage zeigten und über viel Ballbesitz das Geschehen kontrollierten. Erste Chancen von Hendrik Fleige (5.) und Valentin Godt (13.) waren die Folge. Bei einer Bogenlampe des überragenden Henning Lorenzen (15.) und einem Fleige-Kopfball (17.) war Lev Meesenburg im TSV-Tor zur Stelle.

Nach 20 Minuten hatte der Gastgeber dann den Respekt abgelegt, ging in den Zweikämpfen entschiedener zu Werke und kaufte der HSV so mehr und mehr den Schneid ab. Jessen prüfte bei einer ersten Gelegenheit den gut aufgelegten Husumer Keeper Florian Cornils und eröffnete damit die Rantrumer Drangperiode (22.), die dann allerdings ohne einen verdienten Torerfolg durch die Husumer Führung abrupt beendet wurde.

Lorenzen schaltete nach einem haarsträubenden Fehler im Aufbauspiel des TSV am schnellsten, schickte Fleige auf die Reise, der vor dem Tor wiederum auf Lorenzen quer legte, so dass dieser nur noch einzuschieben brauchte (35.).

Die Führung hatte bis zur Pause bestand, auch weil Tarek Yassine (43.) und Jessen (45.) zwei direkte Freistöße nicht verwerten konnten. Im zweiten Abschnitt fanden die Gastgeber dann nicht mehr wirklich ins Spiel zurück. Einzig ein abgeblockter Schuss von Reichardt sorgte mal für etwas Gefahr (54.). Der doppelte Tiefschlag durch die Ampelkarte für Thomas Pahnke und das 2:0, welches Bosse Wullenweber per Kopf nach einer Christiansen-Ecke erzielte (67.), brachte letztendlich die Entscheidung.

Die Stormstädter taten in der Folge nicht mehr als nötig, konnten die Führung aber sogar noch durch einen verwandelten Foulelfmeter von Fleige ausbauen (75.). Den verdienten Ehrentreffer verpasste in der Schlussminute der starke Arne Harring, der nur die Latte traf (90.).

„Wenn wir bei unseren Chancen kaltschnäuziger sind, gehen wir mit einer Führung in die Pause. Zudem sind die Entstehungen der Gegentore mehr als unglücklich für uns gelaufen. Ärgerlich, weil wir keine drei Tore schlechter waren“, sagte Rantrums Coach Olli Hansen.

TSV Rantrum: Meesenburg – O. Flatterich, K. Lorenzen, Harring, Pahnke – Schaller, Matzen (65. Spreckelsen) – Jessen (69. Krause), Yassine, Reichardt – Clausen.

Husumer SV: Cornils – Witthohn, Wullenweber, Matthiesen, Steen – Wobig (76. C. Herpel) – Godt (82. Hems), H. Lorenzen (67. D. Hornburg), Christiansen, Ludwig – Fleige

SR: Hansen (SV Germania Breklum).
Zuschauer: 461.
Tore: 0:1 Lorenzen (35.), 0:2 Wullenweber (67.), 0:3 Fleige (75., Foulelfmeter)
Gelb-Rote Karte: Pahnke (62., wdh. Foulspiel).

22.10.2017 · 17:26 Uhr · bjg | www.fupa.net

Nullnummer zwischen dem Gettorfer SC und TSV Bordesholm

TSG Concordia Schönkirchen weiter auf Erfolgskurs / FC Kilia Kiel unterliegt dem Osterrönfelder TSV
Die TSG Concordia Schönkirchen reitet weiter auf der Erfolgswelle. Diesmal musste sich Schleswig 06 der Köpke-Elf geschlagen geben. Keinen Sieger dagegen gab es in der Partie zwischen Gettorf und Bordesholm. Der TSV Altenholz gewinnt gegen den Büdelsdorfer TSV. Husum setzt sich in Rantrum durch und klettert auf Platz zwei.

TSV Altenholz - Büdelsdorfer TSV 1:0
In einer ereignisarmen Begegnung setzte sich der TSV Altenholz im Duell der beiden Tabellennachbarn am Ende glücklich durch. Das Tor des Tages erzielte Emre Ünal nach einer knappen Stunde (59.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 50
Tore: 1:0 Emre Ünal (59.)

FC Kilia Kiel - Osterrönfelder TSV 1:5
Deutliche Niederlage für die Kilianer. Zwar konnte Tarik Alioua die Hausherren zu Beginn des zweiten Durchgangs nach dem 0:2-Halbzeitrückstand noch einmal heranführen (53.), doch Niklas-Kenneth Neumann stellte in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer den Zwei-Tore-Vorsprung wieder her. Jannik Siers und Henning Knuth machten den Sack dann in der Schlussminute endgültig zu (90.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 0:1 Dennis Schnepel (20.), 0:2 Niklas-Kenneth Neumann (33.), 1:2 Tarik Alioua (53.), 1:3 Niklas-Kenneth Neumann (73.), 1:4 Jannik Sierks (90.), 1:5 Henning Knuth (90.)

TSV Rantrum - Husumer SV 0:3
Wie erwartet konnte sich die Husumer SV im Nordfriesen-Derby durchsetzen. Henning Lorenzen sorgte nach einer guten halben Stunde für die Gäste-Führung (35.), Bosse Wullenweber und Goalgetter Hendrik Fleige, der vom Elfmeterpunkt traf, machten im zweiten Durchgang dann alles klar (67.,75.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 461
Tore: 0:1 Henning Lorenzen (35.), 0:2 Bosse Wullenweber (67.), 0:3 Hendrik Fleige (75. Foulelfmeter)

Gettorfer SC - TSV Bordesholm 0:0
Nullnummer im Sportpark Gettorf. Im Duell der Tabellennachbarn neutralisierten sich beide Teams über weite Strecken der Begegnung. Selbst aus der Überzahl in den letzten zwanzig Minuten konnte der Gast aus Bordesholm kein Kapital schlagen. 
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: 150
Tore: Fehlanzeige
Rote Karte: Gettorfer SC (69.)

TSG Concordia Schönkirchen - Schleswiger SV 06 3:2
Es läuft zur Zeit bei der Köpke-Elf. Allerdings musste sich die TSG bis zur zweiten Hälfte gedulden, ehe Marius Reese vom Elfmeterpunkt die Führung besorgen konnte (59.). Nachdem Dannie Schindler kurze Zeit später auf 2:0 erhöhen konnte, schien alles klar (71.). Doch der Schleswiger Denny Pawlowski brachte die Gäste zurück ins Spiel (84.), Concorde David Wagner machte dann aber den Sieg in der Schlussminute perfekt (90.).
Schiedsrichter: Keine Angabe - Zuschauer: k.A.
Tore: 1:0 Marius Reese (59. Foulelfmeter), 2:0 Dannie Schindler (71.), 2:1 Denny Pawlowski (84.), 3:1 David Wagner (90.), 3:2 Maximilian Petersen (90.)

Am Sonntag spielen noch:

SV Blau-Weiß Löwenstedt - Eckernförder SV (So 14:30)

SG Geest 05 - TSV Klausdorf (So 15:00)

Heikendorfer SV - TSV Kropp (So 15:00)

21.10.2017 · 18:30 | www.fupa.net
RANTRUMS KEEPER LEV MEESENBURG WILL IM DERBY SEINEN KASTEN GEGEN HUSUMS GOALGETTER HENDRIK FLEIGE SAUBER HALTEN.PETERSEN

Heißes Derby am Lagedeich

Fußball-Landesliga: TSV Rantrum empfängt die Husumer SV / Nächstes Endspiel für BW Löwenstedt gegen Eckernförder SV

HUSUM Am Sonnabend steigt in der Fußball-Landesliga Schleswig das mit Spannung erwartete Derby zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV. Für die Rantrumer gilt es nach einigen Misserfolgen zurück in die Erfolgsspur zu finden, während die HSV am Lagedeich siegen will, um weiter im Kampf um die vorderen Plätze dabei zu sein. In Löwenstedt steht ein weiteres „Endspiel“ auf dem Plan. Mit dem Eckernförder SV treffen die Löwen auf dem Au-Wiesen-Platz erneut auf eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller.

TSV Rantrum – Husumer SV (Sonnabend 15 Uhr) Die Derbys zwischen dem TSV Rantrum und der Husumer SV haben bereits immer Brisanz. Diesmal kommt noch hinzu, dass das Spiel der beiden nordfriesischen Nachbarn auch noch als Spitzenspiel einzuordnen ist. Dass die Kreisstädter zum erweiterten Favoritenkreis gehören würden, hatten bereits vor der Saison viele Experten vermutet. Den TSV Rantrum, der als Saisonziel demütig den Klassenerhalt ausgegeben hatte, hatten sie für die vorderen Plätze sicher nicht auf dem Zettel. Denn die Lagedeich-Kicker spielten vor zwei Jahren noch in der Kreisliga kickten, und die Mannschaft von damals wurde lediglich punktuell verstärkt. Mit großem Kämpferherz und erfrischendem Offensivdrang sorgten die Schützlinge von Trainer Olli Hansen bislang aber für Furore und waren zwischenzeitlich sogar auf dem zweiten Tabellenplatz zu finden. Nach zuletzt drei sieglosen Spielen gegen Spitzenteams sind die Rantrumer wieder auf dem Boden der Tatsachen. Trotzdem boten sie auch den Gegnern „von oben“ Paroli, so dass Olli Hansen die Negativ-Serie nicht überbewerten will. „Gegen Spitzenteams der Liga müssen wir cleverer werden. Aber wir lernen aus solchen Spielen und werden auch mit diesen Misserfolgen umgehen. Und lassen wir mal die Kirche im Dorf: Wir orientieren uns immer noch eher nach hinten als nach vorne.“

Der Rantrumer Coach ist sich bewusst, dass sein Team als Außenseiter in die Partie geht, weil die Voraussetzungen auf beiden Seite einfach unterschiedlich sind. „Husum ist eine Spitzenmannschaft Liga und wir noch nicht.“ Aber Hansen will sich nicht kampflos ergeben. „In diesem besonderen Spiel müssen wir eine besondere Leistung abrufen und in den entscheidenden Situationen zur Stelle sein, um für eine Überraschung zu sorgen. Wir wollen Husum als geschlossene Einheit gegenübertreten und vor dem überragenden Rantrumer Publikum ein tolles Spiel abliefern.“ Der TSV muss auf Marvin Theede (Urlaub) und Helge Flatterich (verletzt) verzichten. Der Einsatz von Thomas Pahnke entscheidet sich berufsbedingt kurzfristig.

Auch Husums Trainer Dennis Witt freut sich auf das Derby. Eine leicht angespannte Personallage trübt seine Vorfreude jedoch ein wenig. Chris Bielinski, Christian Peters (beide berufsbedingt) sowie Tobias Wetzel, Rene Hornburg, Sascha Feller und Nils Möhlenbrock (alle verletzt) fallen aus. Hinter dem Einsatz von Fabian Wobig (krank) steht zumindest ein Fragezeichen. Dafür sind mit Gianluca Siefert und Bosse Wullenweber zwei Stammspieler wieder mit von der Partie. „Trotz der Ausfälle werden wird eine starke Truppe auf den Platz bringen, die top motiviert sein wird. Heiß sind wir sowieso alle – unabhängig davon, wer auf dem Platz steht“, weiß Witt. Er nimmt die Favoritenrolle an und weiß damit umzugehen. Ihm sind aber auch die Begegnungen aus der vergangenen Saison in Erinnerung, die stets auf Augenhöhe verliefen, obwohl die Husumer das Feld als Sieger verließen.

BW Löwenstedt – Eckernförder SV (Sonntag 14.30 Uhr) Große Ernüchterung machte sich am vergangenen Wochenende in Löwenstedt breit. Die Heimniederlage gegen einen der Hauptkonkurrenten im Abstiegskampf, FC Kilia Kiel, war genauso unnötig wie unglücklich. Von Katerstimmung oder gar Aufgabe will BW-Coach Gunnar Clausen aber nichts wissen, sondern blickt weiter optimistisch nach vorne. „Wir sehen von Woche zu Woche, dass wir in dieser Liga mithalten können und uns spielerisch entwickeln. Ich bin überzeugt, dass wir bald wieder punkten werden.“ Nährboden für Clausens Zuversicht ist die beeindruckende Moral seiner Mannschaft, die trotz der jüngsten Misserfolge immer wieder aufsteht und Vollgas gibt. „Wir werden aus den Fehlern des Kilia-Spiels lernen und wollen uns bei Standards cleverer anstellen sowie unsere Chancen nutzen.“

Mit dem Eckernförder SV stellt sich erneut eine Mannschaft vor, die nicht frei ist von jeglichen Abstiegssorgen. Das Team von Trainer Töns Dohrn kassierte zuletzt vier Niederlagen am Stück und ist damit im Abstiegskampf angekommen. Mit einem Sieg könnten die „Löwen“ den Anschluss an den ESV und damit die Nichtabstiegszone herstellen. Gunnar Clausen verfolgt mit seinen Mannen wie immer einen vorgegebenen Matchplan. Hoffnung macht dem jungen Löwen-Coach dabei, dass seine Spieler die taktischen Vorgaben mehr und mehr verinnerlichen. Automatismen greifen, so dass sich jeder auf sich konzentrieren kann. „Die anfänglichen Verkrampfungen nach den vielen Neuerungen lösen sich langsam, so dass im nächsten Schritt jeder seine individuellen Fähigkeiten einbringen kann und wir besser werden“, sagt Clausen. Am Sonntag muss er auf Kevin Schilling (Urlaub) und Tom Gahrens (Muskelriss) verzichten. bjg

20.10.17 · Björn Gutt | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 14 28.10.17 Husumer SV Gettorfer SC 0:2

Husumer SV verschläft erste Halbzeit

Fußball-Landesliga: 0:2 gegen Gettorf / Löwenstedt gerät in Kropp mit 0:9 unter die Räder / Rantrum unterliegt 0:2 in Klausdorf
NIKLAS LUDWIG (VORN R.) GEHÖRTE ZU DEN AGILSTEN HUSUMER AKTEUREN, WIRD HIER ABER VOM GETTORFER LENNART GRAVERT GESTOPPT.GIT

Husumer SV – Gettorfer SC 0:2 (0:2) Vor dem Spiel wurde bekannt, dass HSV-Coach Dennis Witt seinen Trainerposten in der Kreisstadt aus beruflichen und familiären Gründen zum Saisonende zur Verfügung stellt. Sein Nachfolger steht mit Torsten Böker (vorher SC Weiche Flensburg 08 II) schon fest. Zudem konnte die Husumer Sturm-Legende Björn Fleige als Co-Trainer gewonnen werden. Ob dieser personelle Paukenschlag Einfluss auf die Leistung der Stormstädter hatte, ist fraglich, jedoch agierten die HSV-Kicker vor der Pause indisponiert und ließen trotz optischer Überlegenheit konsequentes Zweikampfverhalten und spielerischen Esprit vermissen. Das besserte sich nach der Pause, doch die Husumer ließen viele gute Chancen liegen. „Im ersten Abschnitt waren wir überhaupt nicht gut. In Tornähe waren wir viel zu unpräzise und die wichtigen Zweikämpfe haben wir nahezu alle verloren. Mit der Leistung nach der Pause bin ich aber zufrieden. Das einzige Manko war, dass wir es versäumt haben, Tore zu schießen“, sagte Witt.

Gettorf spielte die frühe Führung (7.) in die Karten: Der agile Yannick Wolf drosch einen direkten Freistoß erst in die Mauer und im Nachschuss in den Winkel. Danach verlief die Partie lange Zeit ereignisarm. Daniel Hornburg hatte erst in der 37. Minute die erste Torchance für die Heimmannschaft. Sein Abschluss wurde auf der Linie geklärt. Die zweite gute Gettorfer Gelegenheit war gleich wieder drin. Diesmal bestrafte Kevin Link (43.) einen Fehler im Husumer Aufbauspiel.

Im zweiten Abschnitt agierte der Gastgeber aggressiver. Man merkte aber schon bei den ersten beiden Gelegenheiten von Topscorer Hendrik Fleige, dass es mit dem Tore schießen an diesem Tag nicht einfach werden würde. Beide Male kam er im Zentrum frei aus wenigen Metern zum Abschluss, zielte jedoch erst zu hoch (59.) und scheiterte dann an GSC-Keeper Robin Biss (71.). Fabian Wobig konnte sich nach einer Standardsituation im Fünfmeterraum die Ecke aussuchen, schoss aber rechts vorbei (79.). Zudem brachte Marvin Matthiesen das Kunststück fertig aus kurzer Distanz am leeren Tor vorbeizuschießen (89.).

Morgen (14 Uhr) kommt der Tabellenzweite Klausdorf zum nächsten Spitzenspiel ins Friesenstadion. bjg 

TSV Kropp – Blau-Weiß Löwenstedt 9:0 „Dass Kropp gut ist, haben wir gewusst. Mit ihren überfallartigen Angriffen haben sie uns ein wenig ängstlich gemacht. Aber wir hatten auch unsere Chancen“, kommentierte Löwenstedts Coach Gunnar Clausen die einseitige Begegnung. Lukas Henke brachte den Tabellenführer mit einer direkt verwandelten Ecke (1.) früh in Führung, Daniel Schwennsen erhöhte acht Minuten später per Abstauber zum 2:0. Noch vor der Pause stellte Horstinger mit seinem ersten Treffer die Weichen auf Sieg (17.) . Zu oft kam der TSV gefährlich vor das Löwenstedter Tor, doch Fabian Schelper (25.), Ken-Marvin Smit (27.), Horstinger (36.) und Schwennsen (40.) verpassten weitere Treffer – die wenigen Angriffe der Löwenstedter waren eher Schönheitsfehler im Kropper Auftritt. Auch im zweiten Durchgang kontrollierte das Team von Trainer Dirk Asmussen die Partie. Horstinger (65.) und Malte Eggers (68.) entschieden das Spiel für den Meisterschaftsanwärter. Horstinger mit seinen Toren drei und vier (76., FE/81.), sowie Schwennsen (81.) und der eingewechselte Hannes Lehmann (90.) schraubten das Ergebnis in die Höhe. jrb 

TSV Klausdorf – TSV Rantrum 2:0 (0:0) Die Rantrumer agierten auch in Klausdorf lange Zeit auf Augenhöhe und erarbeiten sich eine Reihe bester Torchancen. Diese wurden allerdings zum wiederholten Male fahrlässig liegen gelassen. Obwohl die Rantrumer ersatzgeschwächt in die Partie gingen, war ein Qualitätsunterschied nicht festzustellen. Zwar hatte der Gastgeber in der ersten Halbzeit, doch bei den Versuchen der Klausdorfer Marvin Schäfer und Christer Reiser zeigte Lev Meesenburg im Tor seine Klasse. Für die Schützlinge von Olli Hansen vergaben Ron Reichardt, Damian Krause und Arne Harring per Freistoß ebenfalls gute Einschussmöglichkeiten. Ein kurzzeitiger Rantrumer Kollektivschlaf entschied die Partie binnen zwei Minuten, als zwei Mal der Ball im Aufbau verloren wurde. Beim 0:1 bediente Finn Schlie in der Mitte mustergültig Karsten Jordan, der keine Mühe hatte zu vollenden (60.). Kurz darauf war es Jordan, der seinen Sturmpartner Christer Reiser in Szene setzte, so dass dieser das 0:2 markieren konnte. Positiv war die Moral der Gäste, die trotz der bitteren zwei Minuten weiter nach vorne spielten. Insbesondere Marvin Theede hätte zum Torerfolg kommen müssen, vergab seine hochkarätigen Chancen jedoch leichtfertig. Ein Tor von Reichardt wurde wegen einer Abseitsstellung nicht anerkannt. „Wir sehen, dass wir nahezu mit jedem Gegner offensiv und defensiv mithalten können. Dann versäumen wir es aber, uns mit Toren für unseren Aufwand zu belohnen. Das nervt mich“, sagt Trainer Olli Hansen. Morgen (14 Uhr) hat Hansens Truppe die Gelegenheit, es besser zu machen. Mit Schleswig 06 kommt ein Gegner aus der unteren Tabellenregion an den Lagedeich.

30.10.2017 | sh:z-Nordfriesland Sport
Klausdorfs Stürmer Karsten Andre Jordan (Nr. 12, am Boden) trifft zum 1:0, sein Teamkollege Jonas Hilmer läuft jubelnd auf ihn zu. © Sonja Paar

TSV Klausdorf bleibt an Spitzenreiter TSV Kropp dran

Trociewicz-Elf siegt 2:0 gegen TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV am Tiefpunkt angekommen

Landesteil Schleswig (kn) - Kurz vor Ablauf der Hinrunde landete Fußball-Landesliga-Spitzenreiter TSV Kropp den nächsten Kantersieg und deklassierte Schlusslicht Blau-Weiß Löwenstedt mit 9:0. Dagegen ließ die Konkurrenz fast ausnahmslos Federn: Die Husumer SV bezog eine 0:2-Niederlage gegen den Gettorfer SV und der Osterrönfelder TSV kam nicht über ein 1:1 gegen den TSV Altenholz hinaus. Von diesen Ergebnissen profitierte der TSV Klausdorf. Am unteren Ende verschaffte sich der Eckernförder SV weitere Luft durch ein 4:1 über den FC Kilia Kiel.

TSV Bordesholm – Concordia Schönkirchen 0:2 Nach einem guten Start mit zwei vergebenen Tormöglichkeiten hatten die Bordesholmer zunächst Glück, dass ihr Keeper einen Kopfball des Concorden David Wagner noch an die Latte lenken konnte (16.). Dann aber musste ihr Schlussmann Thorsten Schütt, der für den beim Aufwärmen verletzten Patrick Dahmen erstmalig in einem Punktspiel zwischen den Pfosten stand, hinter sich greifen, als Jakob Urbat zur Gästeführung traf (36.). „Damit hatten wir die Weichen für die zweite Halbzeit gestellt“, sah Concordias Co-Trainer Karsten Wagner gute Voraussetzungen für den zweiten Durchgang. „Wir hatten uns in der Pause neu eingestellt und wollten eine Antwort geben“, sagte TSVB-Coach Björn Sörensen. Nach einem groben Foulspiel im Mittelfeld fing sich der Bordesholmer Aaron Meyerfeldt die unnötige Rote Karte ein (53.). „Der Knackpunkt“ für Björn Sörensen, denn zunehmend fand seine Elf kein Mittel mehr, dem Spiel eine Wende zu geben. Mit dem 2:0 für Concordia (Jakob Urbat/70.) war die Begegnung praktisch entschieden. „Wir wollten auf keinen Fall verlieren“, sah Karsten Wagner das angepeilte Ziel mehr als erfüllt an.

Büdelsdorfer TSV – SG Geest 05 1:5 Das anschließende Essen im Büdelsdorfer Sportheim war für Norbert Schink kein Vergnügen. Aber auf der nachfolgenden Mannschaftsfeier in einer Kieler Brauerei dominierte trotzdem eine gute Stimmung, um die Schmerzen über die empfindliche Niederlage zu vergessen. „Es wurde noch ein schöner Abend“, berichtete der Co-Trainer. Dennoch: Mit diesem Spiel gegen den Vorletzten, der zuvor in 13 Spielen erst 14 Tore erzielt hatte, ist der BTSV nach der siebten Niederlage in acht aufeinanderfolgenden Duellen auf dem Tiefpunkt angekommen. „Wir sind weit unter unseren Möglichkeiten geblieben, gegen einen Gegner, der auch nicht viel zu bieten hatte.“ Einzig und allein Mats Henke habe wie ein Löwe bis zum Abpfiff gekämpft. Auch wenn er mit der Schiri-Leistung nicht einverstanden war, so schmeckten Schink die Platzverweise gegen Marvin Jessen (55.), Dennis Bienwald (75.) und Rene Hardt (81.) nicht. „Sie müssen vorsichtiger agieren.“

TSV Klausdorf – TSV Rantrum 2:0 Klausdorf hatte mehr Ballbesitz und war optisch überlegen. „Die Konter von Rantrum haben mir aber die ein oder andere Herzattacke beschert“, beschrieb TSVK-Trainer Dennis Trociewicz, dessen Abwehr jedoch stets auf der Hut war. Klausdorf hingegen agierte mit viel Tempo, verpasste aber durch Karsten Jordan (37.) und Dennis Kahlert (42.) die Halbzeitführung. „Wir haben es bis dahin nicht verstanden, mehr aus unserer Überlegenheit zu machen“, so Trociewicz, der dann aber gleich doppelt jubeln durfte. Erst köpfte Jordan auf Flanke von Finn Schlie zum 1:0 ein (60.). Dann legte Jordan per Hacke auf Christer Reiser ab, der überlegt zum 2:0 einschob (62.). Während Malte Möller die beiden einzigen Rantrumer Chancen entschärfte (69., 73.), scheiterte Reiser noch am Gäste-Torwart (74.).

Husumer SV – Gettorfer SC 0:2 (0:2) Nach diesem Spiel darf sich der Gettorfer SC endgültig zum Kreis der Kropp-Verfolger zählen. Die Art und Weise, wie die Schössler-Elf ihren fünften Auswärtssieg einfuhr, beeindruckte auch den Tabellendritten. Bereits nach sieben Minuten markierte Yannick Wolf das 0:1, als er einen zunächst in die gegnerische Mauer gesetzten Freistoß im zweiten Anlauf unhaltbar in den Winkel des Husumer Kastens feuerte. Obwohl Schössler nach einer halben Stunde aufgrund einer Verletzung von Tim-Marten Wick einige Umstellungen vornehmen musste, glückte Kevin Link kurz vor der Pause auf Zuspiel von Torben Dahsel das 0:2 (43.). „In der Pause haben wir uns dann vorgenommen, die Vorsprung nur noch zu schützen“, erklärte GSC-Coach Christian Schössler, warum sich sein Team nach Wiederbeginn überwiegend auf die Defensive beschränkt hatte.

Osterrönfelder TSV – TSV Altenholz 1:1 Nach dem intensiven Spiel gaben sich beide Trainer mit dem Unentschieden zufrieden. Im ersten Abschnitt besaßen die Gastgeber dank ihres hohen Einsatzes viel mehr Ballkontakte. Bis auf das 1:0 (41.) durch Florian Kuklinski mithilfe des Altenholzer Abwehrspielers Lars Bellmann brauchte Torwart Jan Detlefsen kaum eingreifen. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gäste energischer ein und kamen durch den quirligen Tim Netzel (64.) zum verdienten Ausgleich. Die Vorarbeit dazu leistete Cedric Lühmann, der fast an der Seitenlinie Harald Giese ausspielte. Mit dieser Szene und mit der Vorstellung seines Teams nach der Pause konnte sich OTSV-Trainer Olaf Lehmann nicht anfreunden. „Es fehlte der unbedingte Wille, das Spiel zu gewinnen.“ Kristian Hamm sah bis zur Pause zu viele Fehler. „Anschließend haben wir die Zweikämpfe hervorragend angenommen.“

Der Altenholzer Lasse Jensen (links) und Dennis Schnepel lieferten sich packende Zweikämpfe. © Wolfgang Mahnkopf
Eckernförder SV – FC Kilia Kiel 4:1 (1:1) Es war ein typisches Spiel zweier vom Abstieg bedrohter Mannschaften. Das Geschehen wogte hin und her, und beide Seiten hatten reichlich Chancen. „Am Ende hätte es auch 10:5 für uns heißen können“, resümierte ESV-Coach Töns Dohrn nach einer abwechslungsreichen Partie, die allerdings kein hohes Niveau erreichte. Die von Tim Schikorr erzielte ESV-Führung (13.) glich Tarik Alioula nach einer Eckernförder Unachtsamkeit aus. Nach dem Seitenwechsel setzte sich die bessere Fitness der Gastgeber durch, bei den Jan-Ole Jürgensen für Wladislaw Dietrich gekommen war. Und dieser Wechsel zahlte sich aus, denn der ESV-Angreifer traf zweimal (57., 86.), bevor Nicolas Lietz in der Nachspielzeit den Schlusspunkt setzte (90.+4). „Diese drei Punkte haben wir uns verdient und nehmen sie gerne mit“, so Dohrn.
30.10.2017 · 12.59 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Husumer SV verschläft erste Hälfte gegen den Gettorfer SC

 
Husumer SV mit unnötiger Niederlage
Ohne Erfolg: Husums Niklas Ludwig (rechts), hier im Kampf um den Ball mit Gettorfs Lennart Gravert, kommt wieder nicht zum Abschluss.

Eine unnötige, aber aufgrund der ersten Halbzeit nicht unverdiente 0:2-Heimniederlage musste die Husumer SV gegen den Gettorfer SC einstecken. Mit diesem Sieg sind die Gäste bis auf zwei Punkte an die Husumer in der Tabelle herangerückt und zählen nunmehr zur erweiterten Spitzengruppe der Liga.

Die HSV-Kicker agierten vor der Pause indisponiert und ließen, trotz optischer Überlegenheit, ein konsequentes Zweikampfverhalten und spielerischen Esprit vermissen. Die Kabinenansprache von Noch-Trainer Witt schien dann aber den richtigen Nerv getroffen zu haben, weil die Husumer nach der Pause eine ganz andere Körpersprache an den Tag legten, jedoch eine Fülle bester Chancen ausließen.

Daher herrschten bei Witt auch gemischte Gefühle wegen des Spielverlaufs vor. „Im ersten Abschnitt waren wir überhaupt nicht gut. In Tornähe waren wir viel zu unpräzise und die wichtigen Zweikämpfe haben wir nahezu alle verloren.“

Dem GSC, der sein Heil in der Offensive mit einem schnellen Umschaltspiel und meist lang geschlagenen Bällen suchte, spielte zudem die frühe Führung in die Karten. Yannick Wolf drosch einen direkten Freistoß erst in die Mauer und im Nachschuss in den Winkel (7.). Die zweite gute Gettorfer Gelegenheit war gleich wieder drin. Diesmal bestrafte Kevin Link einen Fehler im Husumer Aufbauspiel (43.).

Husumer SV:
Cornils – Koschenz (63. Witthohn), C. Herpel, Matthiesen, Steen – Wobig – Hems (75. Siefert), D. Hornburg, Christiansen, Ludwig (80. Gielow) – Fleige.

Gettorfer SC:
Biss – L. Gravert, Y. Wolf, Wick (33. Weber), N. Wolf – Hansen, Link, Lühr, L. Empen (46. Schmidt), Bröckler – Dahsel.

SR:
Olimsky (Ostroher SC).
Zuschauer:
142.
Tore:
0:1 Y. Wolf (7.), 0:2 Link (43.).


29.10.2017 · 16:39 Uhr · bjg | www.fupa.net

TSV Kropp lässt Blau-Weiß Löwenstedt keine Chance

 
Landesliga Schleswig: Schönkirchen gewinnt in Bordesholm
Spitzenreiter TSV Kroppp hat am Sonnabend den Tabellenletzten Blau-Weiß Löwenstedt mit 9:0 zerlegt, aber auch Verfolger TSV Klausdorf konnte sein Heimspiel, wenn auch etwas weniger spektakulär, gegen den TSV Rantrum gewinnen.

Osterrönfelder TSV - TSV Altenholz 1:1
Kein Sieger am Bahndamm: Der Ostterrönfelder TSV und der TSV Altenholz trennen sich 1:1 unentschieden. Kuklinski hatte die Hausherren in der 41. Minute in Front gebracht, Netzel konnte nach 64 Minuten ausgleichen. Bei dem Remis blieb es bis zum Schlusspfiff - Osterrönfeld steht auf dem vierte Platz, Altenholz ist Achter.
Schiedsrichter: Dominik Martens (Hemmingstedt) - Zuschauer: 200 
Tore: 1:0 Florian Kuklinski (41.), 1:1 Tim Netzel (64.)

TSV Kropp - SV Blau-Weiß Löwenstedt 9:0
Eine äußerst einseitige Partie bekamen die 150 Zuschauer an der Kropper Norderstraße zu sehen. Zu keinem Zeitpunkt hatte der Spitzenreiter Probleme mit dem Schlußlicht. Besonders auszeichnen konnte sich bei dem Torrreigen Lats Horstinger mit vier Treffern. Kropp bleibt gang oben in der Tabelle, Löwenstedt bleibt mit nur vier Punkten Tabellenletzter.
Schiedsrichter: Hakan Yilmaz (FC Torpedo) - Zuschauer: 150 
Tore: 1:0 Lukas Henke (2.), 2:0 Daniel Schwennsen (9.), 3:0 Lars Horstinger (18.), 4:0 Lars Horstinger (65.), 5:0 Malte Eggers (68.), 6:0 Lars Horstinger (76. Foulelfmeter), 7:0 Lars Horstinger (81.), 8:0 Daniel Schwennsen (87.), 9:0 Hannes Lehmann (90.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Torge Brodersen (86./SV Blau-Weiß Löwenstedt)

Schleswiger SV 06 - Heikendorfer SV 0:2
  Die Situation der Schleistädter verschärft sich immer mehr. Auch gegen den Heikendorfer SV klappte es am Sonnabend nicht mit einem Erfolg. 06 steht mit 11 Zählern noch knapp über dem Strich, kann aber noch von Kilia Kiel überholt werden. Heiekdorf steht mit 22 Punkten im gesciherten Mittelfeld. 


TSV Bordesholm - TSG Concordia Schönkirchen 2:0
Verdienter Dreier für Schönkirchen. Die Elf vom Kieler Ostufer war nach 36 Minuten durch Jakob Urbat in Führung geangen, Lahi hatte zuvor die halbe Abwehr der Hausherren ausgetanzt. In der 53. Minute hatte Meyerfeldt die Sense rausgeholt und war dafür vom Platz geflogen. Nach 70 Minuten konnten die Gäste dann nachlegen, wieder war es Urbat, der erfolgreich abgeschlossen hatte. Schönkirchen brachte den Vorsprung über die Zeit und fuhr drei weitere Zähler ein, durch die das Punktekonto auf 17 wächst.
Schiedsrichter: Malte Rodenberg (Stockelsdorf) - Zuschauer: k.A. 
Tore: 0:1 Jakob Urbat (36.), 0:2 Jakob Urbat (70.)
Platzverweise: Rot gegen Aaron Meyerfeldt (53./TSV Bordesholm/Grobes Foulspiel )

TSV Klausdorf - TSV Rantrum 2:0
Der TSV Klausdorf bleibt Spitzenreiter Kropp dicht auf den Fersen. Dank eines Doppleschlags von Jordan und Reiser entschied die Elf aus Schwentinental ihr Heimspiel für sich und kommt auf nunmehr 29 Zähler. Rantrum steht mit 20 Punkten auf dem neunten Rang.
Schiedsrichter: Torben Dwinger (Todesfelde) - Zuschauer: 70 
Tore: 1:0 Karsten Andre Jordan (60.), 2:0 Christer Reiser (62.) 

Büdelsdorfer TSV - SG Geest 05 1:5
Drei Platzverweise für Hausherren, einer für die Gäste und sechs Treffer. Das ist die Bilanz des Fußballnachmittags in Büdelsdorf. Nüchtern betrachtet bedeutet dies am Ende drei Punkte für Geest 05.
Ein ausführlicher Bericht folgt am Sonntag,
Schiedsrichter: Marc Werner (DJK Flensb.) - Zuschauer: 120 
Tore: 1:0 Marvin Jessen (42.), 1:1 Torben Rohwedder (52.), 1:2 Manuel Bockhorn (69.), 1:3 Andre Köller (72.), 1:4 Andre Köller (80.), 1:5 Torben Rohwedder (88.)
Platzverweise: Gelb-Rot gegen Rune Hardt (75./Büdelsdorfer TSV), Gelb-Rot gegen Dennis Bienwald (81./Büdelsdorfer TSV), Rot gegen Christian Braatz (31./SG Geest 05), Rot gegen Marvin Jessen (55./Büdelsdorfer TSV)

Husumer SV - Gettorfer SC 0:2

Außerdem an diesem Spieltag:

Eckernförder SV - FC Kilia Kiel (So 14:00)

28.10.2017 · 20:00 · Matthias Hermann | www.fupa.net
DER HUSUMER CHRISTIAN PETERS (R., IM DUELL GEGEN JAN WIELAND) WIRD GEGEN GETTORF WIEDER KÄMPFERISCH GEFORDERT.PETERSEN

Nordfriesen vor kniffligen Aufgaben

Husumer SV empfängt Gettorf / BW Löwenstedt muss zum Klassen-Primus Kropp und der TSV Rantrum zum Tabellendritten Klausdorf

HUSUM Alle drei nordfriesischen Vertreter haben in der Fußball-Landesliga Schleswig eine „englische“ Woche vor der Brust. Denn für den kommenden (Reformations-)Dienstag sind schon wieder Nachholspiele angesetzt. Dabei haben alle drei Teams am Wochenende durchaus knifflige Aufgaben zu lösen. Allen voran der Tabellenvorletzte SV Blau-Weiß Löwenstedt, der bei einem der heißesten Meisterschaftsanwärter, dem TSV Kropp, antreten muss. Die Husumer SV ist im Heimspiel gegen den Gettorfer SC zwar favorisiert, jedoch ist die Partie sicher kein Selbstgänger. Der TSV Rantrum muss zum Tabellendritten TSV Klausdorf und trifft damit wie zuletzt wieder auf eine Spitzenmannschaft der Liga.

Husumer SV – Gettorfer SC (Sonnabend 14 Uhr) Mit viel Rückenwind aus dem Derbysieg beim TSV Rantrum (3:0) und zuletzt vier Siegen in Folge inklusive dem Einzug ins Landespokal-Finale geht der Tabellenzweite Husumer SV ins Spitzenspiel gegen den Gettorfer SC (6.), der sich nach schwachem Saisonstart klammheimlich in Schlagweite zur Tabellenspitze vorgearbeitet hat. Husums Trainer Dennis Witt hatte den GSC bereits vor der Saison zu einem Mitfavoriten im Kampf um den Aufstieg erklärt und geht daher mit großem Respekt in die Partie: „Wir werden den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Es wird unsere beste Leistung von Nöten sein, um die Punkte in Husum zu behalten.“ Die Mannschaft von Trainer Christian Schlössler verfügt über gut ausgebildete Spieler. Der Gast ist für offensiv geprägten Vollgas-Fußball bekannt. Und gerade der Angriff ist mit Spielern wie Torben Dahsel oder Yannick Wolff durchaus adäquat besetzt, auch wenn die Mannschaft über viele gute Abschluss-Spieler verfügt. Dafür zeigte sich die Defensive im bisherigen Saisonverlauf nicht immer als ganz sattelfest, so dass für die HSV dort Ansatzpunkte zu finden sind. Trotzdem liegt der Schlüssel zum Erfolg für Dennis Witt wieder in einer kompakten Abwehrleistung seiner Mannen. „Wir müssen leichte Fehler vermeiden. Wir haben in den letzten Wochen gezeigt, dass wir uns vorne immer die eine oder andere Chance erarbeiten, die wir dann konsequent nutzen wollen.“ Verzichten muss er bei seinem Unterfangen weiterhin auf die langzeitverletzten Tobias Wetzel, Rene Hornburg und Sascha Feller. Zudem werden Gianluca Siefert (Zweite) und Bosse Wullenweber (berufsbedingt) nicht dabei sein.

TSV Kropp – BW Löwenstedt (Sonnabend 14 Uhr) Im Moment läuft es sportlich und insbesondere ergebnistechnisch alles andere als rund beim SV Blau-Weiß Löwenstedt. Als Tabellenvorletzter hat man den Anschluss an die Nicht-Abstiegsregion bereits ein wenig verpasst. Zu allem Überfluss müssen die Löwen am Sonnabend auch noch beim Klassenprimus TSV Kropp antreten. In der aktuellen Situation gibt es sicherlich dankbarere Aufgaben. BW-Coach Gunnar Clausen gibt sich aber keinesfalls entmutigt und appelliert weiter an den Kampfgeist und das Ehrgefühl seiner Schützlinge. „Der Name TSV Kropp sollte für jeden Löwenstedter Motivation genug sein. Das ist für jeden eine riesen Erfahrung, sich mit einem solchen Gegner zu messen. Deshalb sind wir entsprechend heiß. Wir wissen, dass wir mehr denn je der Underdog sind, aber wir nehmen die Herausforderung an.“ Die Kropper sind bislang ungeschlagener Tabellenführer trotz eines Drei-Punkte-Abzugs wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Solls und stellen daher in jeglicher Hinsicht das Maß aller Dinge in der Landesliga dar. Dabei verfügt Trainer-Urgestein Dirk Asmussen, der bereits seit 2006 das Zepter beim TSV schwingt, über einen Kader gespickt mit dem besten Spielermaterial, was die Liga zu bieten hat. Gerade die Offensivreihe mi den beiden Top-Scorern Robin Grell (12 Tore) und Lars Horstinger (13 Tore) sowie die erfahrenen Jörn Vogt und Daniel Schwennsen haben mindestens gehobenes Landesliga-Niveau. Auch deswegen legt Clausen, der bis auf Pascal Arndt (Urlaub) und Tom Gahrens (verletzt) personell aus dem Vollen schöpfen kann, in der Partie gegen den Tabellenführer einen klaren Fokus auf die Defensive. Zudem weiß er, dass auch ein klares Steigerungspotenzial zu den letzten Auftritten erforderlich ist. Offensiv wollen die Löwen Nadelstiche setzen und diese konsequent zu Ende spielen.

TSV Klausdorf – TSV Rantrum (Sonnabend 14 Uhr) Trotz zuletzt vier sieglosen Spielen herrscht beim TSV Rantrum keinerlei Tristesse. Vielmehr werden die Ergebnisse realistisch eingeordnet. „Wir haben in den letzten Partien gemerkt, wo wir stehen und dass wir mit den Spitzenmannschaften der Liga noch nicht mithalten können“, weiß Trainer Olli Hansen die Resultate gegen die Top-Teams der Landesliga richtig einzuschätzen. Oftmals entscheiden Kleinigkeiten. Grund zur Sorge sollte deshalb aber nicht bestehen. Denn die Rantrumer waren auch in diesen Spielen nicht gänzlich chancenlos, sieht man von dem Spiel beim TSV Bordesholm (1:2) ab, bei dem annähernd keiner der Lagedeich-Kicker Normalform erreichte. Daher gehen die Rantrumer auch in die Partie beim TSV Klausdorf, der als Tabellendritter ebenfalls zu den Klassenbesten zu zählen ist, keinesfalls mit übertriebener Demut. Trotz sieben Spielen ohne Niederlage mit 17 Punkten kamen die Schützlinge von Coach Dennis Trociewicz zuletzt nicht über ein 3:3 beim abgeschlagenen Tabellenletzten SG Geest 05 hinaus. In diesem Spiel traten die defensiven Schwächen der Klausdorfer zu Tage, die mit 23 Toren den mit Abstand schwächsten Wert der „Top Five“ aufweisen. Die bislang überragende Offensive der Kieler ist darüber hinaus eklatant geschwächt. Neben dem bislang herausragenden Sturmtank Bennet Vetter fehlt mit Daoud Daoud der zweite Klausdorfer Top-Scorer wegen einer Sperre.

„Es wird eine besondere Leistung erforderlich sein, um dort etwas mitzunehmen.“, ist sich Hansen zwar der Schwere der Aufgabe bewusst. „Trotzdem haben wir den Ehrgeiz und das Selbstbewusstsein, Klausdorf Paroli zu bieten und eventuell für eine Überraschung zu sorgen. Wir sind heiß“, so der Rantrumer Coach. Aufgrund der Ausfälle von Abwehrspieler Kim Lorenzen (privat), des gesperrten Thomas Pahnke sowie Marten Matzen und Helge Flatterich könnte die personelle Situation durchaus besser sein. Hansen will das aber nicht überbewerten. „Dadurch bekommen andere Spieler mal die Chance sich zu beweisen.“ 

27.10.17 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 8 31.10.17 Husumer SV TSV Klausdorf 1:2

Landesliga: Rantrum findet wieder in die Erfolgsspur

SV Rantrum – Schleswig 06 2:1 (0:0) Nach zuletzt fünf sieglosen Spielen holte Rantrum wieder drei Punkte. Etwas getrübt wurde die Freude allerdings durch die rote Karte für Arne Harring, der sich in der letzten Minute im Strafraum unclever anstellte, seinen Gegenspieler ungestüm umriss und somit den harmlosen Schleswigern den Ehrentreffer per Elfmeter ermöglichte (90.+4). Die Mannschaft von Trainer Olli Hansen ließ zunächst noch Zweikampfstärke und Ordnung vermissen. Marvin Theede verpasste die Führung, als er einen Schleswiger auf der Linie anschoss. Nach der Pause zeigte Rantrum ein ganz anderes Gesicht. Alleine Theede lief zweimal alleine auf das Schleswiger Tor, brachte jedoch den Ball nicht im Gehäuse unter. Nach Vorarbeit von Tarek Yassine und Ron Reichardt glückte Danny Jessen endlich das verdiente 1:0 (64.). Nach einer Aktion von TSV-Keeper Lev Meesenburg, der beim Herauslaufen rustikal zu Werke ging, fordert 06 Elfmeter. Der Pfiff blieb jedoch aus. So erzielte Yassine auf Vorlage von Jessen 2:0, auch weil den Gästen immer mehr die Kräfte schwanden. Trotz der unglücklichen finalen Aktion von Harring war Olli Hansen zufrieden. „Die erste Halbzeit war sicherlich eine der schlechtesten dieser Saison. Eine gewisse Verunsicherung aufgrund der jüngsten Misserfolge war schon spürbar. Dafür waren wir nach der Pause umso präsenter und haben über den Kampf ins Spiel gefunden.“ bjg 
TSV Rantrum: Meesenburg – O. Flatterich, K. Lorenzen, Harring, Spreckelsen – Schaller, Yassine – Krause (46. Grabowski), Theede (87. J. Carstens), Reichardt – Clausen (38. Jessen) Schleswig 06: Hansen (80. Ikirrou) – T. Thomsen, Fritz, Nissen (70. Hoomann), Lausen – Mackowiak, Göttel, Pawlowski, Kersten (61. Saber) – Sica, Swiatek
Schiedsrichter:
Fredrik Glowatzka (TSV Schilksee). - Rote Karte: Harring (Rantrum/90.+4, Notbremse). - Zuschauer: 123. - Tore: 1:0 Danny Jessen (64.), 2:0 Tarek Yassine (85.), 2:1 Adrian Swiatek (90.+4, FE). - Beste Spieler: geschlossene Mannschaftsleistung – Denny Pawlowski

Heikendorfer SV – SV Blau-Weiß Löwenstedt 2:0 (1:0) Trotz einer Leistungssteigerung gegenüber dem 0:9 in Kropp musste der Tabellenletzte eine erneute Niederlage einstecken. „Diese Niederlage tut mehr als das 0:9 in Kropp. Leider haben wir es wieder einmal nicht geschafft, uns trotz klarer Chancen mit einem Tor zu belohnen“, bilanzierte BW-Coach Gunnar Clausen, der aber auch Positives sah. „Ein Riesen-Lob an die Truppe, die es immer wieder schafft vor, während und nach den Spielen die vielen Rückschläge wegzustecken.“ Symptomatisch für die derzeitige Situation der Gäste war es allerdings, dass die Heikendorfer ihre erste Chance gleich durch Timo Martens nutzen (20.), während auf der Gegenseite gute Möglichkeiten von Jannik Reichenberg und Marco Otto ausgelassen wurden. Die Entstehung des 0:2 war ebenso kurios wie aus Löwenstedter Sicht unglücklich. Ein Pressschlag an der Mittellinie landete genau im Lauf von Martens, der Jorge Petersen im Kasten keine Chance ließ (49.). Löwenstedt gab nicht auf, nahezu jeder blau-weiße Feldspieler gab einen Schuss auf das HSV-Gehäuse ab – aber es fehlte Fortune. bjg 
Heikendorfer SV: Kramme – von Fischer-Treuenfeld (46. Göser), Schechten, Buhse, Weiden – Wieland – Schmeling, Johannsen, Mordhorst, Dogan - Martens
SV Blau-Weiß Löwenstedt:
J. Petersen – Andresen, Dohle, Albertsen, Pletsch – Bluhme (55. Schilling), C. Hansen, Fürst, Herrmann (70. Zimmermann) – Reichenberg, Otto (55. Carstensen) Schiedsrichter: Andreas Rabe (SVG Pönitz). - Tore: 1:0, 2:0 Timo Martens (20./49.). - Zuschauer: 115. - Beste Spieler: Wieland, Martens – Reichenberg, C. Hansen, Andresen

Husumer SV – TSV Klausdorf 1:2 (1:0) Die kampfstarken Gäste kamen mit schnörkelloser Spielweise deutlich besser auf dem tiefen Rasen im Friesenstadion zurecht. Für HSV-Coach Dennis Witt waren die schnell aufeinander folgenden Gegentore sowie die nicht genutzten Chancen zum Ausgleich (darunter ein von Gianluca Siefert verschossener Strafstoß) ausschlaggebend: „Uns war klar, dass wir gegen tiefstehende Klausdorfer wenige Chancen erhalten. In den wenigen Situationen waren wir nicht zwingend genug.“ Die Husumer hatten mehr Ballbesitz, leisteten sich im Aufbauspiel jedoch Fehler. Nach einem Ballverlust von Marvin Matthiesen musste HSV-Schlussmann Chris Bielinski viel riskieren, um gegen Bennet Vetter zu retten (31.). Husums Führung (33.) ging ein Freistoß voraus: Siefert passte kurz auf Henning Lorenzen, der Hendrik Fleige bediente, so dass dieser in Torjägermanier zum 1:0 vollendete. Kurz nach Wiederbeginn kam Klausdorf per Strafstoß von Dennis Kahlert zum Ausgleich (50.), der bullige Sturmtank Vetter drehte das Resultat zum 1:2 (54.). Klausdorf machte es den Husumern, die Probleme mit der körperlichen Präsenz der Gäste hatten, danach nicht einfacher. Dennoch ergab sich für die Gastgeber noch die große Gelegenheit zum Remis. Den schwach geschossenen Elfmeter (74.) von Siefert konnte Malte Möller nur nach vorne abwehren, so dass Andre Witthohn noch zum Nachschuss kam, diesen aber über das Tor setzte. Marc Koschenz (81.) und Valtentin Godt (86.) verpassten dann noch weitere HSV-Chancen. bjg 
Husumer SV: Bielinski – Witthohn, C. Herpel, Matthiesen (81. Godt), Steen – Wobig – Siefert, Lorenzen (69. Christiansen), Hornburg, Ludwig (81. Koschenz) – Fleige
TSV Klausdorf:
Möller – Rosenfeld, Wöhlk, Skoruppa, Schlie – Hakaj, Schäfer (79. Petersen) – Kahlert, Reiser (85. Beeck), Hillmer – Vetter (90. Eichenberger)
Schiedsrichter: Simon (Fort. Stampe). - Tore: 1:0 Hendrik Fleige (33.), 1:1 Dennis Kahlert (50. FE), 1:2 Bennet Vetter (54.). - Zuschauer: 199. - Beste Spieler: Steen, Hornburg - Möller, Hakaj, Hillmer

30.10.2017 | sh:z-Nordfriesland Sport
Am Wochenende konnte der TSV Klausdorf um Torschützen Christer Reiser bereits jubeln - erobert der TSV jetzt die Tabellenspitze? © Sonja Paar

Verfolgerduell in der Landesliga Schleswig: TSV Klausdorf gastiert beim Husumer SV

Mit einem Sieg könnte Klausdorf die Tabellenführung übernehmen

Kiel (Michael Felke) - Auf ein großes Erlebnis freut sich der TSV Klausdorf, der eine Position vor dem Husumer SV auf dem zweiten Platz der Landesliga-Tabelle rangiert und am Reformationstag um 14 Uhr an der Westküste beim Tabellendritten gastiert.

"Die Vorfreude ist groß. Wir haben uns dieses Spitzenspiel wirklich verdient und freuen uns auf eine große Kulisse. Allerdings würden wir lieber zu Hause spielen und dort mal vor vielen Zuschauern auflaufen", geht TSV-Trainer entspannt in die Spitzenpartie. Dabei würde Klausdorf mit einem Sieg die Tabellenführung vom TSV Kropp übernehmen. "Die Trauben in Husum hängen hoch. Da werden wir alle uns gewaltig strecken müssen".

Personell kann Trociewicz nach der Rückkehr von Bennet Vetter sowie Tobias Skoruppa und Jan Petersen fast aus dem Vollen schöpfen. Innenverteidiger und Abwehrchef Chris Wippich ist gesperrt. „Das ist ein Verlust. Die letzten acht Habzeiten haben wir jeweils zu Null gespielt. Ich verändere ungern die erfolgreiche Mannschaft, aber hier geht es nicht anders“, so der Coach, der voraussichtlich Tobias Skoruppa neben Kevin Wöhlk im Abwehrzentrum aufbieten wird.

30.10.2017 · 14.24 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Die Landesligapartie zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf fällt aus. © Herrmann

Husumer SV gegen TSV Klausdorf fällt aus

Voraussichtlicher Nachholtermin ist der 31. Oktober
Kiel (Michael Felke) - Die Spitzenbegegnung zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf wurde abgesagt. Aufgrund Sturmschäden und Überschwemmungen kann die für heute (Sonnabend) angesetzte Partie der Landesliga Schleswig nicht angepfiffen werden. Das Spiel wird voraussichtlich am 31. Oktober nachgeholt.
16.09.2017 · 13.04 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spielausfälle in Schleswig-Holstein am Wochenende

Husumer SV gegen TSV Klausdorf fällt aus
Das regnerische Wetter der vergangenen Woche führt zu Spielausfällen zwischen Nord- und Ostsee. So sperrte die Stadt Husum bereits die Rasenplätze.

Damit fällt die Landesligapartie zwischen der Husumer SV und dem TSV Klausdorf aus.
14.09.2017 · 20:45 Uhr | www.fupa.net
LL 15 04.11.17 TSG Concordia Schönkirchen Husumer SV 2:3
DER LÖWENTEDTER AARON PLETSCH (R.) KANN IN DIESER SZENE DEN SPÄTEREN TORSCHÜTZEN TJORVEN THOMSEN STOPPEN.SVEN JENSEN

Endlich der erste Heimsieg für BW Löwenstedt

Fußball-Landesliga: 2:1 im Nordderby gegen Schleswig 06 / Rantrum schlägt Büdelsdorf / Husum siegt in Schönkirchen

HUSUM Perfektes Wochenende für die Nordfriesland-Clubs in der Fußball-Landesliga Schleswig. Die Husumer SV gewann in Schönkirchen mit 3:2, der TSV Rantrum gegen den Büdelsdorfer TSV mit 1:0, und Schlusslicht BW Löwenstedt sendete mit dem 2:1 über Schleswig 06 ein Lebenszeichen.

BW Löwenstedt – Schleswig 06 2:1 (1:0) Im siebten Heimspiel hat Löwenstedt endlich den ersten Dreier eingefahren. Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit und auch eine gehörige Portion Glück von Nöten. Gerade nach der Pause machten die Gäste Druck und waren nach dem Ausgleich lange Zeit dem Sieg näher als der Gastgeber. Löwen-Coach Gunnar Clausen war verständlicherweise erleichtert: „Sicher haben wir spielerisch nicht geglänzt, aber als Mannschaft wieder viel investiert. Heute hatten wir das Glück hatten, das uns in den vergangenen Wochen gefehlt hat.“

Den Grundstein für den Sieg legten seine Schützlinge mit einer starken Anfangsphase. Ein Flanke von Thore Fürst senkte sich ins lange Eck und fand mit Hilfe des Innenpfosten den Weg ins Tor (8.). Die Schleswiger waren geschockt, so dass die Löwen zu weiteren Offensivaktionen kamen. Aaron Pletsch und Torge Brodersen legten sich im Zusammenspiel gleich drei gute Gelegenheiten auf (13., 18., 23.). Mit zunehmender Spieldauer erwachten die Gäste aus ihrer Lethargie, wurden aber durch leichte Ballverluste der Löwenstedter zum Mitspielen eingeladen. Trotz einiger brenzliger Situationen hielten sich die Löwen bis zur Pause schadlos. Das änderte sich nach dem Wechsel, als Schleswig endgültig das Heft in die Hand nahm und es fast ausschließlich in Richtung Löwen-Tor ging. Der verdiente Ausgleich resultierte aus einer Flanke mit abschließendem Kopfball von Tjorven Thomsen (58.). Danach drängten die Gäste auf das nächste Tor und kamen immer wieder zu guten Gelegenheiten, meist inszeniert über Felix Göttel, Denny Pawlowski und Vlad-Gabriel Sica im Sturmzentrum. Mit Glück überstanden die Löwen diese Phase und hatten in der Schlussphase den entscheidenden Moment auf ihrer Seite. Der eingewechselte Kevin Schilling bediente Mittelstürmer Carstensen. Dieser fackelte nicht lange und überlistete 06-Keeper Peter Feies mit einer Bogenlampe ins lange Eck (83.). In den letzten Minuten rührte der Gastgeber in der Defensive Beton an und brachte das Ergebnis über die Zeit. Der Rest war Jubel.

TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV 1:0 (0:0) Das Ergebnis war knapper, als der Spielverlauf sich darstellte. Der Rantrumer Sieg war im Grunde genommen nie gefährdet und souverän herausgespielt. Daher war TSV-Coach Olli Hansen im Großen und Ganzen zufrieden. „Das war ein Arbeitssieg gegen vor allem zweikampfstarke Büdelsdorfer. Imponiert hat mir, dass wir geduldig geblieben sind und uns aus einer stabilen Defensive gute Torchancen herausgespielt haben. Das einzige, was man uns vielleicht vorwerfen kann, ist, dass wir nicht früher den Deckel drauf gemacht haben.“

Dabei taten sich die Platzherren vor der Pause schwer gegen äußerst aggressive BTSVer. Trotzdem kam Rantrum zu Torchancen. Die erste hatte Danny Jessen, der aber verzog. Marvin Theede war es auch, der freistehend zu hoch zielte. Zudem scheiterte Oke Flatterich am überragenden Büdelsdorfer Schlussmann Timo Bienwald. Die tief stehenden Gäste traten nur über Konter offensiv in Erscheinung. Nach einem dieser Schnellangriffe rettete Lev Meesenburg im TSV-Tor gegen Tim Münz in höchster Not. In der zweiten Halbzeit hatten die Rantrumer dann alles im Griff. Das Tor des Tages resultierte aus einem Ballgewinn, der durch ein aggressives Gegenpressing von Tarek Yassine provoziert wurde. Dieser legte vor dem Tor uneigennützig quer, so dass Marvin Theede nur einzuschieben brauchte (67.). In der Folge waren die Rantrumer darum bemüht das zweite Tor nachzulegen. Jedoch brachte Bienwald im Tor die Rantrumer Offensivkräfte schier zur Verzweiflung. Dennoch geriet der Heimsieg nicht in Gefahr. Die Defensive um Abwehrchef Kim Lorenzen ließ nichts mehr zu. „Es ist schon schön zu sehen, dass wir uns stetig weiter entwickeln und aus unseren Fehlern lernen“, lobte Olli Hansen seine Mannschaft.

TSG Schönkirchen – Husumer SV 2:3 (1:0) In einem turbulenten Spiel waren die Kreisstädter am Ende der glückliche, aber nicht unverdiente Sieger. Denn nach der roten Karte für Marc Koschenz (60.) beim Stand von 1:1 mussten die Husumer die letzte halbe Stunde mit zehn Mann auskommen. „Das war ein Sieg des Willens. Wir haben besonders nach der roten Karte nochmal richtig gefightet. Ich bin stolz auf meine Jungs.“, meinte HSV-Trainer Dennis Witt.

Gerade zu Beginn merkte man den Husumern die Verunsicherung nach den jüngsten Misserfolgen an. Es fehlte die spielerische Leichtigkeit. Trotzdem gehörte die erste Torraumszene der HSV. Der Ball zappelte nach einem Abschluss von Hendrik Fleige im Netz. Der Treffer wurde aber wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (6.). Das 1:0 erzielte Dannie Schindler nach einer Ecke, als er den Ball in den Winkel hämmerte (25.). Dass es bis zur Pause bei der knappen Führung blieb, war insbesondere dem starken Husumer Keeper Chris Bielinski zu verdanken. Nach dem Wechsel zeigten die Stormstädter ein ganz anderes Gesicht, waren nun viel präsenter. Und das wurde belohnt. Nach einem langen Diagonalball bediente Koschenz Torjäger Hendrik Fleige, der nur noch einzuschieben brauchte (49.). Drei Minuten nach der Hinausstellung von Koschenz wurde Daniel Hornburg im Strafraum gefoult. Fleige trat zum Elfmeter an und verwandelte sicher (63.). Knapp zehn Minuten vor Schluss sorgte Niklas Ludwig gegen den herausstürzenden Losch für das 1:3 (81.). Schönkirchen warf alles nach vorn, an Bielinski war aus dem Spiel aber kein Vorbeikommen. Seine starke Leistung krönte der HSV-Schlussmann, als er einen Strafstoß von Schindler hielt (86.). Dieser trat kurz vor Schluss nochmals vom Punkt an. Diesmal bewies Schindler Nervenstärke und traf zum 2:3 (88.). Das war aber nur Ergebniskosmetik. 

06.11.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
Den Ball im Visier: Klausdorfs Christer Reiser (li.) versucht, Yannick Wolf am Torschuss zu hindern © Sonja Paar

Gettorfer SC jetzt im Kreis der Titelanwärter

Die Schössler-Elf gewinnt das Topspiel gegen Klausdorf mit 2:0

Das verspricht eine spannende Rückrunde zu werden: Durch Punkteinbußen des Führungsduos rückte die Spitzengruppe der Fußball-Landesliga Schleswig am Wochenende eng zusammen. So unterlag der bisherige Spitzenreiter TSV Klausdorf dem neuen Tabellenvierten Gettorfer SC mit 0:2 und verlor Platz eins. Denn Verfolger TSV Kropp schrammte nur haarscharf an seiner ersten Saisonniederlage vorbei und kam beim Eckernförder SV zu einem 2:2.

TSG Concordia Schönkirchen – Husumer SV 2:3 Concordia beherrschte eine Stunde die Partie, nutzte aber viele Chancen nicht. Egzon Lahi (16.), Arvid Christoph (28.), Daniel Grossmann (30.) und David Wagner (35.) vergaben leichtfertig. Allein Dannie Schindler traf mit einem satten 14-Meter-Schuss in den Winkel zum 1:0 (25.). „Wir hätten mit 3:0 in die Pause gehen müssen“, klagte TSG-Co-Trainer Karsten Wagner. Die Gäste hingegen nutzten jede Chance. Husum glich aus dem Nichts heraus aus (49.) und ließ sich selbst in Unterzahl (60.) nicht bremsen. „Die haben auf ihren Platzverweis großartig reagiert. Wir nicht“, so Wagner. Als Husum nach einem unnötigen Schönkirchener Foulspiel per Strafstoß überraschend die Führung gelang (63.), war es mit der Spielkultur der Hausherren dahin. Husum agierte zielstrebig und erhöhte auf 3:1 (81.). Für Concordia war immerhin noch der Ausgleich drin. Doch während Dannie Schindler einen Strafstoß verwandelte (88.), scheiterte Marius Reese zwei Minuten vorher vom Punkt an Torwart Chris Bielinski.

Gettorfer SC – TSV Klausdorf 2:0 Pünktlich zum Abschluss der Hinrunde mischte sich der Gettorfer SC endgültig unter die Titelanwärter. Das erhoffte Topspiel war es nicht, denn zum einen gingen beide Teams mit personellen Sorgen in die Partie – beim Tabellenführer fehlte unter anderem Torjäger Bennet Vetter –, zum anderen spielte sich die Partie überwiegend zwischen den Strafräumen ab. Als die Gäste noch in der Findungsphase steckten, schlug Boy Bröckler zu und markierte nach Vorarbeit von Torben Dahsel das 1:0 (20.), dem Klaas Weber 14 Minuten später, ebenfalls nach Vorarbeit von Dahsel, das 2:0 folgen ließ. „Da haben wir zwei richtig dicke Geschenke verteilt“, ärgerte sich Gästetrainer Dennis Trociewicz über seine schläfrige Abwehr. Im zweiten Abschnitt tat der nun auf allerdings ausbleibende Konterchancen lauernde GSC nur noch das Nötigste, um dem zweiten 2:0-Sieg in Folge über die Zeit zu bringen. „Ein absolut verdienter Sieg“, befand Gettorfs Coach Christian Schössler.

Klaas Weber jubelt über das 2:0 © Sonja Paar

SG Geest 05 – Osterrönfelder TSV 2:2 Für Olaf Lehmann war der Punkt beim Vorletzten einerseits enttäuschend, andererseits war der OTSV-Coach froh, in Unterzahl das 2:2 (73.) durch den zweifachen Torschützen Dennis Schnepel geschafft zu haben. Nachdem Vitalijs Stols aus unerklärlichen Gründen für die Gäste die Gelb-Rote Karte (65.) zu sehen bekommen hatte, spielten sie den Zweckfußball, den Lehmann schon zuvor gefordert hatte. „Auf dem schwer bespielbaren Boden waren nicht spielerische Lösungen gefragt, sondern einfache, lange Bälle.“ Auch die Hereinnahme von Mustafa Korkmaz (55.) für Sören Müller habe sich als richtig erwiesen. „Wir waren im Zentrum wesentlich präsenter als zuvor.“ Beinahe hätte es durch Korkmaz in der 87. Minute noch den Siegtreffer gegeben. Die Sturmspitze schoss jedoch aus zehn Metern unbedrängt vorbei.

TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV 1:0 Ein Aufwärtstrend war beim BTSV unverkennbar. Der reichte jedoch nicht, die Serie von acht Niederlagen in neun aufeinanderfolgenden Spielen zu verhindern. „Die Leistung war in Ordnung. Die Mannschaft, allen voran Mats Henke, hat gut gekämpft“, stellte Trainer Rainer Menzel fest. Die Spieler hätten wieder als Team funktioniert und sich auch nach dem 0:1 (67.) durch Marvin Theede nicht hängen lassen. Der Siegtreffer ging auf das Konto von BTSV-Keeper Timo Bienwald, dem zuvor mehrere Glanzparaden gelangen, und der die Mannschaft damit im Spiel hielt. Der Patzer war allerdings unnötig: Er forderte von Jan-Ole Schmidt eine Rückgabe. Der Verteidiger war jedoch in Bedrängnis und spielte einen Fehlpass. Anschließend setzte Büdelsdorf alles auf eine Karte, lief sich jedoch an der robusten Rantrumer Abwehr fest.

06.11.2017 · 13.02 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Wo ist der Ball? Husums Daniel Hornburg (links) und der Schönkirchener Marcel Stoltenberg wirken im Kampf um den Ball beide etwas desorientiert.

TSG Concordia Schönkirchen unterliegt der Husumer SV

TSG-Niederlage überflüssig und hausgemacht

Die Serie der TSG Concordia Schönkirchen ist gerissen. Nach fünf Spielen ohne Niederlage mit vier Siegen verloren die Concorden am Sonnabend gegen die Husumer SV mit 2:3 (1:0). Dabei war die Pleite überflüssig, aber dennoch nicht gänzlich unverdient. Denn die Heimelf verpasste es, in den überlegen geführten ersten 45 Minuten höher als nur mit 1:0 in Führung zu gehen. Jakob Urbat, David Wagner und Daniel Grossmann ließen ihre "Hundertprozenter" nämlich liegen.

Lediglich Dannie Schindler nach Querpass von Urbat nach vorangegangener Ecke sendete den Ball in die Maschen (25.). „Wir hätten höher führen müssen “, sagte Schönkirchens Co-Trainer Tim Sell.Von den Gästen war in Durchgang eins nicht viel zu sehen.

Doch nach Wiederanpfiff kämpften sich die Stormstädter zusehends in die Partie. Husums Tormaschine Hendrik Fleige nutzte die Schwächen, die sich nach dem Wechsel in das Spiel der TSG einschlichen, gnadenlos aus. Beim 1:1 narrte Husums Nummer 13 zuvor mehrere Gegenspieler (49.). Fleiges 14. Saisontor sollte schnell Treffer Nummer 15 folgen.

Fleige zeigte auch seine Nervenstärke vom Punkt und verwandelte einen Strafstoß sicher zum 1:2 (63.). Die Gäste agierten zu diesem Zeitpunkt bereits in Unterzahl, da Marc Koschenz drei Minuten zuvor des Feldes verwiesen wurde. „Der Platzverweis war für uns ein Knackpunkt negativer Art. Wir haben danach viel verkehrt gemacht, sind in Überzahl spielend immer wieder durch die Mitte angerannt“, schimpfte Sell.

Die Nordfriesen verdichteten das Zentrum und bewiesen Moral. Dank ihrer kämpferisch starken Leistung verdienten sie sich den Dreier nun redlich. Beim 1:3 durch Niklas Ludwig profitierten die Gäste aber auch von einer Indisponiertheit von TSG-Keeper Lukas Losch.

Den Schönkirchenern war auch in der Schlussphase das Bemühen nicht abzusprechen, doch ohne Ideengeber Fabian Pauls, der nach 45 Minuten verletzungsbedingt passen musste, blieben die Aktionen zu undurchdacht.

Zu einem Remis hätte es dennoch noch reichen können, doch scheiterte Marius Reese in der 86. Minute mit einem Strafstoß an Husums Torhüter Chris Bielinski. Besser machte es zwei Minuten später Schindler, der seinen Elfmeter in der 88. Minute zum 2:3 verwandelte. Doch zu mehr reichte es nicht mehr.

Schönkirchen:
Losch – Grossmann, Reese, Schindler, Christoph – Pauls (46. Erkocu), D. Wagner, Stoltenberg, K. Wagner (83. Fieseler) – Lahi (75. Jeß), Urbat.

Husum: Bielinski – Koschenz, C. Herpel, Steen (57. Matthiesen), Wullenweber, Wobig, D. Hornburg, Christiansen, Ludwig, Siefert (80. Hems), Fleige (68. Ludwig).

SR: Pfau (Lübeck).
Zuschauer: 120.
Tore: 1:0 Schindler (25.), 1:1 Fleige (49.), 1:2 Fleige (63., Foulelfmeter), 1:3 Ludwig (81.), 2:3 Schindler (88., Foulelfmeter).
Rote Karte: Koschenz (60., Nachtreten).
Bes. Vork.: Bielinski hält Foulelfmeter von Reese (86.).

05.11.2017 · 20.00 Uhr · hlu | www.fupa.net
Die Treffer von Schönkirchens Dannie Schindler sollten gegen die Husumer SV nicht zum Punktgewinn reichen. © Paar

Concordia Schönkirchen unterliegt der Husumer SV

Köpke- Elf lässt unzählige Chancen ungenutzt

Verschenkten Punkten trauert die TSG Concordia Schönkirchen hinterher. Trotz verdienter Führung und 30-minütiger Überzahl gelang es Concordia im Heimspiel gegen die Husumer SV nicht, einen Sieg einzufahren. Am Ende unterlag die TSG mit 2:3.

„Wir haben den Sieg verschenkt. Zumindest dürfen wir heute nicht verlieren“, war TSG-Co-Trainer Karsten Wagner bedient. Sein Team gab klar den Ton an, ging durch Dannie Schindler mit 1:0 in Führung (25.), versäumte es aber, den Sack zuzumachen. Gleich ein halbes Dutzend bester Einschussmöglichkeiten konnte Schönkirchen nicht nutzen. Husum glich aus dem Nichts aus (49.). „Da haben wir uns zu sicher gefühlt. So etwas wird bestraft“, meinte Wagner, für den es noch schlimmer kommen sollte. Nach dem Feldverweis für Husums Marc Koschenz wegen Nachschlagens (60./Rot) ging durch die Gäste ein Ruck. Husum trat nun energisch auf, spielte einfach und suchte den direkten Weg zum Tor. Der Lohn: Zwei weitere Treffer zum 3:1. Schönkirchen hingegen nutzte kaum einmal die Räume, hätte aber immer noch ausgleichen können. Während Dannie Schindler einen Strafstoß verwandelte (88.), scheiterte Marius Reese am HSV-Torwart Chris Bielinski mit einem Foulelfmeter (86.).

Tore: 1:0 Schindler (25.), 1:1, 1:2 Fleige (49., 63./FE), 1.3 Ludwig (81.), 2:3 Schindler (88./FE) – Zuschauer: 120.

04.11.2017 · 19.27 Uhr · Michael Felke | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)

Spitzenreiter TSV Klausdorf verliert beim Gettorfer SC

Serie der TSG Concordia Schönkirchen reißt gegen die Husumer SV / FC Kilia Kiel entscheidet Derby gegen TSV Altenholz für sich

Nach neun Spielen ohne Niederlage hat es den TSV Klausdorf erwischt. Beim Gettorfer SC gab es für die Trociewicz-Elf nichts zu bestellen. Auch die seit dem zehnten Spieltag unbesiegten Schönkirchener kassierten gegen die Husumer SV nach langer Zeit wieder eine Niederlage. Jubel dagegen beim FC Kilia Kiel. Die Männer von Thomas Schwantes konnten das Derby gegen Altenholz für sich entscheiden.

FC Kilia Kiel - TSV Altenholz 1:0
Endlich wieder ein Dreier für den FC Kilia. Im Derby gegen Altenholz platzte der Knoten dank des Treffers von Viktor Dragusha (54.). Thomas Schwantes durfte damit seinen zweiten Dreier als Kilia-Coach feiern.
Schiedsrichter: Henning Deeg (Hartenholm) - Zuschauer: 80
Tore: 1:0 Viktor Dragusha (54.)

Gettorfer SC - TSV Klausdorf 2:0
Überrschung in Gettorf. Der Gettorfer SC bezwang den Spitzenreiter durch die Treffer von Boy Bröckler und Klaas Weber mit 2:0 (20.,34.). Damit riss die beeindruckende Serie des TSV Klausdorf, der seit dem fünften Spieltg nicht mehr verloren hatte. 
Schiedsrichter: Tobias Drever - Zuschauer: 170
Tore: 1:0 Boy Bröckler (20.), 2:0 Klaas Weber (34.)

TSG Concordia Schönkirchen - Husumer SV 2:3
Nach dem Fehlstart zu Saisonbeginn legte die TSG in den letzten Wochen eine beeindruckende Serie hin und war gerade dabei, das Feld von Unten aufzurollen. Gegen starke Husumer zog die Köpke-Elf jetzt allerdings den Kürzeren. Zwar konnte Dannie Schindler die Hausherren in Führung bringen (25.), doch HSV-Goalgetter Hendrik Fleige glich kurz nach der Halbzeitpause aus (49.). Nach der Roten Karte für den Husumer Marc Koschenz lief eigentlich alles für die Platzherren, doch erneut Fleige brachte die Gäste in Führung (63.). Niklas Ludwig machte dann in der 81. Minute alles klar für Husum, denn der Anschlusstreffer durch Schindler kam zu spät (88.).
Schiedsrichter: Oskar Pfau (RW Dorsten) - Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Dannie Schindler (25.), 1:1 Hendrik Fleige (49.), 1:2 Hendrik Fleige (63., Elfmeter), 1:3 Niklas Ludwig (81.)2:3 Dannie Schindler (88., Elfmeter)
Platzverweise: Rot gegen Marc Koschenz (60./Husumer SV/Nachtreten )
Besondere Vorkommnisse: Hendrik Fleige (Husumer SV) scheitert mit Foulelfmeter (62.), Marius Reese (TSG Concordia Schönkirchen) scheitert mit Foulelfmeter an Torwart Chris Bielinski (86.), Dannie Schindler (TSG Concordia Schönkirchen) scheitert mit Foulelfmeter (87.)

SG Geest 05 - Osterrönfelder TSV 2:2
Tolle Leistung des Tabellenvorletzten gegen den OTSV. Am Ende wird man sich in Dithmarschen dennoch ärgern, da die Gäste den 2:2-Ausgleichstreffer durch Dennis Schnepel in Unterzahl erzielten (66.). Zuvor hatte SG-Mittelstürmer Andre Köller den 0:1-Rückstand durch Schnepel (19.) mit seinem Doppelpack zu Gunsten der Hausherren gedreht (22.,57.). 
Schiedsrichter: Keine Angabe
Tore: 0:1 Dennis Schnepel (19.), 1:1 Andre Köller (22.), 2:1 Andre Köller (57.), 2:2 Dennis Schnepel (66.)
Gelb-Rot: Osterrönfelder TSV (65.)


Am Sonntag spielen noch:

SV Blau-Weiß Löwenstedt - Schleswiger SV 06 (So 14:00)
Schiedsrichter: Keine Angabe

Eckernförder SV - TSV Kropp (So 14:00)
Schiedsrichter: Keine Angabe

TSV Rantrum - Büdelsdorfer TSV (So 14:00)
Schiedsrichter: Keine Angabe

04.11.2017 · 19.00 Uhr | www.fupa.net
Dennis Kahlert (rechts) sorgte am Reformationstag beim 2.1-Erfolg in Husum per Elfmeter für den Klausdorfer Ausgleichstreffer. © Paar

TSV Klausdorf vor hartem Gang

Sieg in Gettorf wird mit der Herbstmeisterschaft belohnt – Heikendorf heute zum Verfolgerduell in Bordesholm

Am letzten Hinrundenspieltag geht es für den TSV Klausdorf um die Herbstmeisterschaft in der Fußball-Landesliga Schleswig. Gewinnt der TSVK beim Gettorfer SC, hätte Klausdorf den inoffiziellen Titel sicher. Einen dicken Brocken bekommt die TSG Concordia Schönkirchen mit dem Tabellendritten aus Husum vorgesetzt, während sich der Heikendorfer SV beim Tabellennachbarn Bordesholm etwas ausrechnen darf.

TSV Bordesholm – Heikendorfer SV (Fr., 19 Uhr)

13 Punkte aus den letzten fünf Spielen, so lautet die Bilanz des Heikendorfer SV. Deshalb fährt die Elf von HSV-Coach David Lehwald mit breitet Brust zum TSV nach Bordesholm. „In der letzten Saison konnten wir beide Spiele gewinnen und zudem haben wir momentan einen tollen Lauf, den wir uns aber auch hart erarbeitet haben. Gerade unsere Nachwuchsspieler haben sich schnell angepasst und lernen von Spiel zu Spiel dazu. Wir wollen auch bei den heimstarken Gastgebern versuchen unser Spiel durchzusetzen, um so Zählbares mitzunehmen“, hofft David Lehwald. Der 34-Jährige setzt dabei auf seine starke Defensive, die in den letzten sechs Spielen fünfmal zu null spielen konnte. „Unser kleiner Kader ist sehr ausgeglichen, das ist für einen Trainer natürlich sehr angenehm“, so Lehwald, der nur auf den verletzten Philip Süß verzichten muss.

TSG Concordia Schönkirchen – Husumer SV (Sbd., 14 Uhr)

Gegensätzlicher könnten die Voraussetzungen nicht sein. Während Schönkirchen seit fünf Spielen ungeschlagen ist und 13 Punkte einsammelte, verlor Husum die letzten zwei Spiele. Für das Westküstenteam ist ein Sieg Pflicht, wenn der Kontakt zur Spitzenposition nicht abreißen soll. „Husum hat Druck. Wir nicht. Zwar sind wir von unserem Saisonziel noch sehr weit entfernt, doch wir haben zuletzt trotz einiger Ausfälle gute Leistungen gezeigt. Wir sind in Form. Ruft jeder seine Leistung ab, dann wird es schwer, uns zu schlagen“, weiß TSG-Co-Trainer Karsten Wagner, der personell aus dem Vollen schöpfen kann.

Gettorfer SC – TSV Klausdorf (Sonnabend, 14 Uhr)

Nach dem starken Auftritt bei der Husumer SV und dem verdienten 2:1-Erfolg ist der TSVK seit neun Spielen ungeschlagen. Mit einem erneuten Sieg wäre Klausdorf Herbstmeister. Damit hat wohl niemand in Schwentinental gerechnet. Trainer Dennis Trociewicz konzentriert sich jedoch zunächst auf den Gegner: „Ich hätte lieber vor ein paar Wochen gegen Gettorf gespielt. Nun sind die wieder erstarkt. Und wir tun uns sowieso jedes Mal schwer in Gettorf“, weiß der Coach, der seine erfolgreiche Elf zumindest auf einer Position verändern muss. Für Bennet Vetter (Dienst) wird voraussichtlich Karsten Jordan in den Sturm rücken, der gegen Husum pausieren durfte.

03.11.2017 · 14.43 Uhr | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
Zweikampf: Der Löwenstedter Torge Brodersen (r.) gegen Danny Goos.svj

Blau-Weiß Löwenstedt hofft auf Erfolgserlebnis

Landesliga: Heimspiel gegen Schleswig 06 / Rantrum will Aufwärtstrend bestätigen / Husum tritt in Schönkirchen an

Nachdem in den ersten beiden Spielen der englischen Woche für die drei nordfriesischen Fußball-Landesligsten lediglich ein Sieg bei fünf Niederlagen heraussprang, stehen sowohl der TSV Rantrum als auch die Husumer SV im oberen Drittel der Tabelle sowie der SV Blau-Weiß Löwenstedt im Tabellenkeller der Fußball-Landesliga Schleswig vor richtungweisenden Aufgaben. Die Husumer SV will bei der derzeitigen Mannschaft der Stunde, TSG Concordia Schönkirchen, zurück in die Erfolgsspur. Der TSV Rantrum ist im Heimspiel gegen den Büdelsdorfer TSV leicht favorisiert und will nach dem Sieg gegen Schleswig 06 (2:1) nachlegen. Für Blau-Weiß Löwenstedt geht es gegen eben diese Schleswiger darum, endlich wieder ein Erfolgserlebnis zu feiern.

SV Blau-Weiß Löwenstedt – Schleswig 06 (So.14 Uhr)
Trotz der Auswärtsniederlage beim Heikendorfer SV (0:2) machten die Löwen einen Schritt nach vorne haben. Mit einer durchaus ansprechenden Leistung hat sich die Mannschaft von Trainer Gunnar Clausen für das 0:9-Debakel beim TSV Kropp zumindest teilweise rehabilitiert. Es blieb das Löwenstedter Leid: Unglückliche Gegentore und viele verpasste Chancen. „Ein Tor und noch besser ein Führungstreffer wären sicherlich mal eine Initialzündung für uns“, sagt Gunnar Clausen. Seine Mannen erarbeiteten sich in den meisten Spielen sehr gute Torchancen und agierten dabei spielerisch in vielen Phasen auf Augenhöhe. Was fehlte, war das Erfolgserlebnis, welches nunmehr gegen Schleswig erzwungen werden soll.

Für dieses Unterfangen fehlt jedoch mit Jannik Reichenberg der Top-Scorer der Löwen. Dafür ist Torge Brodersen nach Sperre wieder dabei. „Wir wollen aus unseren Fehlern lernen und durch die richtigen Schlüsse Selbstvertrauen aufbauen“, meint Clausen, der weiterhin von der Moral und der Einstellung seiner Truppe trotz der Niederlagenserie beeindruckt ist. Auch beim Gegner aus Schleswig läuft die bisherige Saison nur sehr durchwachsen. Nach sieben Punkten aus drei Spielen zum Auftakt kamen lediglich weitere vier Zähler aus den folgenden elf Partien dazu, so dass sich die Mannschaft des zum Saisonende scheidenden Trainers Benjamin Pohlmann weiterhin im Abstiegskampf befindet.

TSV Rantrum – Büdelsdorfer TSV (So. 14 Uhr)
Eine gewisse Erleichterung war nach dem Heimsieg gegen Schleswig 06 (2:1) bei den Spielern und Verantwortlichen des TSV Rantrum schon erkennbar. Die davor fünf sieglosen Spiele hintereinander kannte man unter der Leitung von Trainer Olli Hansen noch gar nicht. Trotz des Sieges war sicherlich noch nicht wieder alles Gold, was glänzte. „Beim Spiel gegen Schleswig war in der ersten Halbzeit eine Verunsicherung nicht von der Hand zu weisen. Umso besser haben wir es in der zweiten Halbzeit gelöst und den Gegner nicht zur Entfaltung kommen lassen“, war Hansen am Ende zufrieden mit der Leistung seiner Rantrumer. Am besten soll gleich im nächsten Heimspiel gegen den Büdelsdorfer TSV nachgelegt werden. Die Vorzeichen dafür stehen nicht schlecht. Denn der Gegner vom Kanal ist aufgrund der jüngsten Negativserie endgültig im Abstiegskampf angekommen.

Besonders peinlich war die 1:5-Heimpleite gegen das bisherige Schlusslicht SG Geest 05 am vergangenen Wochenende. Dabei schwächt sich die Truppe von Trainer Rainer Menzel immer wieder selbst durch Undiszipliniertheiten auf dem Platz. Bereits sechs Platzverweise (viermal Gelb/Rot, zweimal Rot) musste der BTSV hinnehmen und schmückt damit das Ende der Fair-Play-Tabelle. Trotz der leichten Favoritenrolle erwartet Olli Hansen ein kampfbetontes Spiel gegen einen weitgehend unbekannten Gegner. „Büdelsdorf ist für uns eine Wundertüte. Wir müssen unser Spiel durchziehen, dabei wieder kompakt auftreten und den Fight annehmen.“ Neben den Langzeitausfällen Marten Matzen und Helge Flatterich fehlt auch Stamm-Innenverteidiger Arne Harring wegen einer roten Karte aus dem Spiel gegen Schleswig.

TSG Concordia Schönkirchen – Husumer SV (Sbd. 14 Uhr)
Zum ersten Mal in der Ägide des zum Saisonende scheidenden Trainers Dennis Witt musste die Husumer SV gerade zwei Niederlagen am Stück innerhalb von drei Tagen hinnehmen, beide im heimischen Friesenstadion. Dadurch haben die Kreisstädter als Tabellendritter den Anschluss an TSV Klausdorf und TSV Kropp zunächst verloren. Dennis Witt will daher möglichst schnell zurück in die Erfolgsspur. Er hält es dahingehend jedoch nicht für sinnvoll, das gesamte spielerische und taktische Konzept in Frage zu stellen, sondern verordnet sich, seiner Mannschaft und dem Umfeld, Ruhe zu bewahren. „Wir sind willig, aus unseren Fehlern zu lernen. Aber wir haben auch in einer ähnlichen Situation in der vergangenen Saison gut daran getan, unseren Weg weiter zu gehen. Es kommt jetzt auf den Zusammenhalt an“, sagt Witt.

Die beschworene Ruhe hat man auch beim kommenden Gegner, TSG Concordia Schönkirchen, bewahrt. Nach dem Abstieg aus der SH-Liga hatte die Mannschaft von Trainer Kristian Köpke auch den Saisonstart in die neue Landesliga-Saison gründlich verpatzt und stand nach neun Spieltagen auf Abstiegsplatz 14. In den letzten fünf Spielen avancierte die TSG mit 13 Punkten jedoch zur derzeitigen Mannschaft der Stunde und bezwang in diesem Zeitraum sogar den Oberligisten TSV Schilksee (4:2) im Kreispokal. Es gäbe also leichtere Aufgaben für die Husumer, um das Ruder wieder herumzureißen. Hoffnung auf eine Trendwende macht dagegen die Rückkehr des schmerzlich vermissten Abwehrspielers Bosse Wullenweber, der nach einem beruflichen Auslandsaufenthalt wieder zur Mannschaft stößt.

03.11.2017 · 13.30 Uhr · bjg | www.fupa.net
LL 16 11.11.17 Husumer SV SV Blau-Weiß Löwenstedt 1:0

Ein glücklicher Derby-Sieg

Fußball-Landesliga: Husumer SV zittert sich zum 1:0 gegen BW Löwenstedt / Rantrum kassiert 1:7-Klatsche in Altenholz
DEN BALL ABGESCHIRMT: HUSUMS TORSCHÜTZE GIANLUCA SIEFERT (VORN) IM ZWEIKAMPF MIT DEM LÖWENSTEDTER THORSTEN BLUHME.PETERSEN

HUSUM (bjg) - Die Husumer SV mischt weiter im Kampf um die Meisterschaft in der Fußball-Landesliga Schleswig mit. Mit dem 1:0 im Nachbarschaftsderby über den SV Blau-Weiß Löwenstedt verbesserte sich das Team von Trainer Dennis Witt auf Rang zwei, da der TSV Klausdorf gegen den Heikendorfer SV nicht über ein 2:2 hinauskam. Der Husumer Sieg war allerdings glücklich, die kampfstarken Löwenstedter hätten durchaus etwas Zählbares mitnehmen können. Eine böse Klatsche gab es hingegen zum Rückrunden-Auftakt für den TSV Rantrum. Beim SH-Liga-Absteiger TSV Altenholz ging das Team von Olli Hansen sang- und klanglos mit 1:7 unter.

Husumer SV – Blau-Weiß Löwenstedt 1:0 (1:0) Die Einschätzung von HSV-Trainer Dennis Witt, der im Vorfeld des Kreisderbys gemahnt hatte, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, und einen harten Kampf prognostiziert hatte, sollte sich bewahrheiten. Obwohl die Stormstädter die haushohen Favoriten waren, entwickelte sich trotz der frühen Husumer Führung (10.) lange Zeit ein Spiel auf Messerschneide. Das lag vor allem an den Löwen, die in kämpfersicher Hinsicht alles in die Waagschale warfen, aber auch – und das war überraschend – spielerisch, ausgestattet mit einem klar zu erkennenden Match-Plan, mithielten. Ein Punktgewinn wäre nicht unverdient gewesen. In der Schlussphase waren die Gäste die bessere Mannschaft und hatten Möglichkeiten zum Ausgleich. Als Jannik Reichenberg in der 89. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Torge Brodersen im Fünfer zum Schuss kam, hatten vielen Löwen-Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Aber der Ball klatschte an die Latte, wenig später war Schluss und wieder stand der SV Blau-Weiß trotz einer couragierten Leistung mit leeren Händen da.

Bei BW-Coach Gunnar Clausen überwogen dennoch die positiven Eindrücke: „Wir haben die gute Entwicklung der letzten Spiele fortgesetzt, aber uns für die starke Leistung nicht mit Zählbarem belohnt. Im Abschluss fehlt uns noch die letzte Kaltschnäuzigkeit. Aber wir haben uns super Chancen herausgespielt und unser Spielsystem sehr gut umgesetzt.“ Sein Gegenüber Dennis Witt war zumindest mit dem Ergebnis einverstanden: „Löwenstedt war der erwartet schwere Gegner. Wir haben es versäumt, das Tempo dauerhaft hochzuhalten. Nach vorne hin fiel es uns schwer, Lösungen zu finden. Gut war, dass wir den Kampf angenommen haben.“

Für die gute Kulisse war das Derby allerdings kein optischer Leckerbissen. Die Husumer dominierten weitestgehend das Spielgeschehen, allerdings agierten die Kreisstädter in Strafraumnähe oft zu verspielt. Daher war es auch nicht verwunderlich, dass die Gäste die erste Torchance hatten. Aaron Pletsch scheiterte jedoch mit der Pike an HSV-Schlussmann Chris Bielinski (7.). Die Entstehung des Führungstreffers war bezeichnend für die Husumer Angriffsbemühungen. Eine verunglückte Flanke von Gianluca Siefert senkte sich unhaltbar ins lange Eck zum 1:0 (10.).

Die Führung verlieh dem Gastgeber aber keine Sicherheit, und so musste Bielinski wiederum gegen Pletsch in der 16. Minute retten. Bis auf eine weitere Möglichkeit von Siefert, der vom emsigen Henning Lorenzen in die Tiefe geschickt wurde, dann aber aus spitzem Winkel an Jorge Petersen im BW-Kasten nicht vorbei kam (31.), war die erste Hälfte ereignisarm mit viel Leerlauf.

Das änderte sich auch nach dem Wechsel zunächst nicht, weil die HSV nach vorne weiter viel zum kompliziert zu Werke ging und die Löwen sich noch nicht aus der sicheren Deckung trauten. Erst Mitte der zweiten Halbzeit tauchte Niklas Ludwig frei vor dem Tor auf, rutschte jedoch beim Schussversuch weg (66.). Diese Szene war so ein wenig der Wendepunkt der Partie. Fortan wurden die Gäste mutiger und setzten sogar zu einer Schlussoffensive an. Erstaunlicherweise hatte die Heimelf dem nicht mehr viel entgegenzusetzen. BW-Angreifer Jannik Reichenberg hätte in dieser Phase zum Matchwinner für seine Farben avancieren können, als er sich erst gekonnt eines Gegenspielers entledigte und von der Strafraumgrenze zum Schuss kam, sein Ziel aber um Zentimeter verfehlte (77.) und zudem kurz vor Schluss nur Aluminium traf (89.). So blieb ihm am Ende nur die Rolle des tragischen Helden.

„Wenn wir den Ausgleich erzielen, wären wir dem Sieg näher als die Husumer gewesen.“, war sich Gunnar sicher. „Ein Remis wäre für die Löwen aufgrund der kämpferisch starken Leistung nicht unverdient gewesen. Trotzdem denke ich, dass der Sieg für uns wegen der größeren Spielanteile am Ende in Ordnung geht“, resümierte Witt.

TSV Altenholz – TSV Rantrum 7:1 (4:0) Die Gäste von der Nordsee-Küste enttäuschten auf ganzer Linie. Entsprechend bedient war Rantrums Trainer Olli Hansen, für den es die höchste Niederlage in seiner Amtszeit war. „Wir haben ein absolut gebrauchten Tag erwischt und zu keinem Zeitpunkt die richtige Einstellung zum Spiel und den Bedingungen gefunden. Daher ist die Niederlage auch in der Höhe verdient.“

Man merkte bereits zu Beginn, dass die Gäste enorme Schwierigkeiten mit dem stumpfen Geläuf auf dem Altenholzer Kunstrasen hatten. Zudem bekamen die Hansen-Schützlinge nach nicht mal zwei Minuten das erste Gegentor. Ein einfacher Pass in die Tiefe reichte aus, um die gesamte Rantrumer Hintermannschaft auszuhebeln, so dass der starke Jannis Sändker zur frühen Führung einschieben konnte (2.). Der Gegentreffer schien Lagedeich-Kicker kurzzeitig aufgeweckt zu haben, fortan bekamen die Gäste ein wenig mehr Zugriff, ohne jedoch große Torgefahr zu versprühen. Ein jähes Ende nahm diese ausgeglichene Phase, als Thies Clausen ziemlich plump im eigenen Strafraum zu Werke ging und einen Elfmeter verursachte, den Lasse Jensen souverän zum 2:0 verwandelte (28.). Danach lief bei den Gästen nichts mehr, so dass die Tore von Cedric Lühmann (35.) und Jonas Schäfer (38.) schon vor Pause die Entscheidung für die in allen Belangen überlegenen Altenholzer brachten.

In der Halbzeit zwei versuchte Hansen mit zwei Wechseln und einer klaren Ansprache für neue Impulse zu sorgen. Seine Schützlinge schienen Moral zu zeigen und stemmten sich gegen ein drohendes Debakel. Clausen erzielte in dieser besten Phase den Ehrentreffer zum 4:1 (53.). Aber dieses Aufbäumen war nur kurz. Die Altenholzer zogen die Zügel wieder an und stellten durch Sändker den alten Abstand wieder her (62.). Zu allem Überfluss mussten die Rantrumer, die schon Abwehrchef Kim Lorenzen verletzungsbedingt austauschen mussten (43.), weite der Teile der restlichen Spielzeit mit zehn Mann bestreiten, da auch Oke Flatterich mit einer Bänderverletzung nicht weiter machen konnte. Der Gastgeber legte zwei weitere Treffer durch Jonas Schäfer (73., FE) und Maxim Fröhlich (90.) nach und machte somit das 1:7-Fiasko für die Gäste perfekt.

„Wir waren nicht in der Lage ein vernünftiges Zweikampfverhalten an den Tag zu legen. Mit so einer körperlosen Spielweise kann man kein Spiel gewinnen. Ich hoffe, dass die Jungs die richtigen Schlüsse daraus ziehen und die nächsten Aufgaben wieder verantwortungsbewusster angehen“, meinte der Rantrumer Coach, wollte die Niederlage auf der anderen Seite aber auch nicht zu hoch hängen.


13.11.2017 | sh:z-Nordfriesland Sport
Zur Finte angesetzt: Husums Niklas Ludwig (rechts) versucht, Löwenstedts Christian Hansen auszuspielen.

BW Löwenstedt steht gegen Husumer SV mit leeren Händen da

Sieferts verunglückter Flankenball bringt den Sieg

Die Einschätzung von HSV-Trainer Dennis Witt, der im Vorfeld des Kreisderbys in der Landesliga Schleswig zwischen seiner Husumer SV und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt mahnte, den Gegner nicht auf die leichte Schulter zu nehmen, und einen harten Kampf prognostiziert hatte, sollte sich bewahrheiten. Obwohl die Stormstädter, nicht nur aufgrund der Tabellenkonstellation – Dritter gegen Letzter – die haushohen Favoriten waren, entwickelte sich trotz der frühen Husumer Führung (10.) lange Zeit ein Spiel auf des Messerschneide.

Das lag vor allem an dem Auftritt der Löwen, die insbesondere in kämpfersicher Hinsicht wieder einmal alles in die Waagschale warfen, aber auch, und das war durchaus überraschend, spielerisch, ausgestattet mit einem klar zu erkennenden Match-Plan, mithalten konnten. So wäre ein Punktgewinn nicht unverdient und sicherlich auch möglich gewesen.

Gerade in der Schlussphase waren die Gäste sogar die bessere Mannschaft und hatten durchaus große Möglichkeiten auf den Ausgleich. Insbesondere als Jannik Reichenberg in der 89. Minute nach einer scharfen Hereingabe von Torge Brodersen im Fünfer zum Schuss kam, hatten vielen Löwen-Fans den Torschrei schon auf den Lippen. Aber so ist es, wenn man in der Tabelle unten steht: Der Ball klatschte an die Latte, wenig später war Schluss und wieder stand der SV Blau-Weiß trotz einer couragierten Leistung mit leeren Händen da.

Bei BW-Coach Gunnar Clausen überwogen trotzdem die positiven Eindrücke: „Wir haben die gute Entwicklung der letzten Spiele auch heute weiter fortgesetzt, aber uns leider für die starke Leistung nicht mit Zählbarem belohnt.“

Bitter zudem: Das frühe Führungstor, das Husum den Dreier sicherte, resultierte aus einer verunglückten Flanke von Gianluca Siefert, die sich in der zehnten Minute unhaltbar zum 0:1 ins lange Eck senkte.

„Ein Remis wäre für die Löwen sicherlich nicht unverdient gewesen. Trotzdem denke ich, dass der Sieg für uns wegen der größeren Spielanteile am Ende in Ordnung geht“sagte Husums Coach Dennis Witt.

Husumer SV:
Bielinski – Steen, Wullenweber, C. Herpel, Witthohn – D. Hornburg – Ludwig (71. Sander), Christiansen, H. Lorenzen, Siefert (90. C. Albertsen) – Matthiesen (86. Gielow).

Löwenstedt: J. Petersen – Pletsch (45. Bluhme), Dohle, S. Albertsen, Andresen – Brodersen, Fürst, C. Hansen, Zimmermann (70. Herrmann) – Otto (70. S. Lorenzen), Reichenberg

SR:
Röser (Stern Flensburg).
Zuschauer:
270.
Tor:
1:0 Siefert (10.).

12.11.2017 · 17:47 Uhr · bjg | www.fupa.net
Husums Torjäger Hendrik Fleige (l.) wird sich gegen Löwenstedt, hier im Hinspiel mit Aaron Pletsch (vorn) und Sven Albertsen, wieder auf besondere Aufmerksamkeit durch den Gegner einstellen dürfen. Foto: petersen

Rückrundenstart mit Kreisderby

Fußball-Landesliga: Husumer SV erwartet SV Blau-Weiß Löwenstedt / TSV Rantrum muss beim TSV Altenholz ran

HUSUM Die erste Hinrunde der Fußball-Landesliga Schleswig ist seit dem vergangenen Wochenende Geschichte. Das mag Anfang November und im Hinblick auf gefühlt jede Menge witterungsbedingte Spielausfälle verwunderlich klingen. Doch tatsächlich sind bis auf eine ausstehende Nachholpartie alle Spiele ausgetragen worden. Somit ist das Tabellenbild aussagekräftig. Die Husumer SV startet als Dritter durchaus als Aufstiegskandidat in die Rückrunde und beginnt gleich mit einem Derby gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt, der im Moment das Tabellenende ziert, jedoch beflügelt vom ersten Heimsieg in die Partie im Friesenstadion geht. Eine positive Überraschung ist zweifelsohne der TSV Rantrum. Nach einer starken Hinserie mit 26 Punkten aus 15 Spielen haben die Lagedeich-Kicker beim Tabellennachbarn TSV Altenholz jedoch eine knifflige Aufgabe zu lösen.

Husumer SV – BW Löwenstedt (Sonnabend 14 Uhr) Die Rollen sind in diesem Kreisderby klar verteilt. Die heimische Husumer SV hat als Tabellendritter in Schlagdistanz zu den Aufstiegsplätzen die weitaus bessere Ausgangslage als das aktuelle Schlusslicht aus Löwenstedt. Die Trainer sind sich ihres jeweiligen Status bewusst. „Wir gehen als krasser Außenseiter in die Partie. Wir haben keine Chance und diese wollen wir nutzen“, schätzt Löwen-Coach Gunnar Clausen die Lage realistisch und einem humorvollen Augenzwinkern ein. Auch sein Gegenüber Dennis Witt geht mit der Favoritenrolle gewohnt gelassen um: „Sicherlich sind wir aufgrund der Tabellenkonstellation und einem Heimspiel Favorit. Das nehmen wir an und wollen wieder selbstbewusst auftreten.“ Jedoch weiß auch Witt, dass die Partie nicht als Selbstgänger zu bezeichnen ist. Denn am ersten Spieltag hielten die Löwen das Spiel lange offen und hatten sogar Chancen auf einen möglichen Sieg, bevor die Husumer am Ende ihre Routine ausspielten und mit 3:1 (0:0) gewannen. „Wir wären nicht gut beraten, wenn wir Blau-Weiß auf die leichte Schulter nehmen. Für uns heißt es wieder, den Kampf anzunehmen und aus einer stabilen Defensive heraus das Spiel zu kontrollieren“, fordert Witt.

Die Löwen und ihr Coach Gunnar Clausen geben sich gewohnt kämpferisch und wollen den Rückenwind des ersten Heimsieges gegen Schleswig 06 (2:1) mitnehmen. „Wir sind heiß auf das Derby und nehmen die Herausforderung an“, sagt Clausen, der sich mit seinem Team auf keinen Fall kampflos ergeben will. Für dieses Unterfangen steht ihm nahezu der gesamte Kader zur Verfügung. Einzig der Sturm-Routinier und Siegtorschütze des letzten Spieltags, Christian Carstensen, wird fehlen.

Bei der HSV ist die Liste der Ausfälle schon ein wenig größer. Neben den Langzeitverletzten Nils Möhlenbrock, Rene Hornburg, Tobias Wetzel und Sascha Feller muss Dennis Witt auch auf Valentin Godt (Knieprobleme) und Marc Koschenz (Rot-Sperre) verzichten. Aufgrund des quantitativ und qualitativ breiten Kaders kann der Husumer Trainer dennoch entspannt sein. Allerdings sollte man eine alte Fußball-Weisheit nicht außer Acht lassen: Ein Derby hat eigene Gesetze. Das wissen auch die beiden Mannschaftsverantwortlichen und sind sich in einer Sache einig: „Endlich wieder ein Derby. Wir wollen alles rausholen und freuen uns drauf.“

TSV Altenholz – TSV Rantrum (Sonntag 14.30 Uhr) Vor der Saison war die Rollenverteilung der beiden Kontrahenten klar: Der TSV Altenholz wurde von vielen Experten als einer der Favoriten auf Meisterschaft und Aufstieg gehandelt, während dem TSV Rantrum als Aufsteiger lediglich eine Außenseiterrolle zu gedacht wurde. Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Ambitionen beider Mannschaften nicht ganz zutreffend waren. Während Rantrum eine der positiven Überraschungen darstellt und als Siebter noch zur erweiterten Spitzengruppe zu zählen ist, haben die Altenholzer bislang enttäuscht. Nach einem furiosen Start mit zwei Kantersiegen ist der Motor von Kristian Hamms Schützlingen gehörig ins Stottern geraten, so dass die Altenholzer im Niemandsland der Tabelle (9.) angekommen sind und sogar fünf Punkte Rückstand auf die Rantrumer haben. Daher haben die Lagedeich-Kicker auch allen Grund mit breiter Brust, an die Ostseeküste zu fahren. „Wir wollen unsere Serie bestätigen und nach Möglichkeit auch aus Altenholz etwas Zählbares mitnehmen“, sagt Rantrums Trainer Olli Hansen selbstbewusst. Er weiß aber aufgrund der Erfahrungen aus dem Hinspiel (1:1), dass beim Kontrahenten durchaus Qualität vorhanden ist. „Grundsätzlich gibt sich in dieser Liga niemand kampflos geschlagen. Wir wissen, wie spielstark gerade der TSV ist, und dürfen ihn keinesfalls ins Rollen kommen lassen.“ Dennoch überwiegt auch bei Hansen die Zuversicht, die durch den bisher Saisonverlauf gewachsen ist. „Wir haben genügend Qualität und Selbstvertrauen, um vor, während und nach dem Spiel die nötige Ruhe zu bewahren und auf unsere Chance zu warten. Der Schlüssel wird sein, erst einmal hinten nichts zuzulassen.“ Um die defensive Stabilität zu gewährleisten, kann der Rantrumer Trainer wieder auf Arne Harring zurückgreifen, dessen Sperre abgelaufen ist. Dafür steht hinter dem Einsatz von Thomas Pahnke ein großes Fragezeichen. „Wir wollen die nächsten mit Freude angehen, so viele Punkte wie möglich sammeln, um vielleicht schon zur Winterpause den Nicht-Abstieg realisiert zu haben“, sagt Hansen. Ein Remis oder gar ein Sieg in Altenholz würde dabei helfen.
10.11.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
10.11.2017 · 9:00 Uhr · bjg | www.fupa.net
LL 18 25.11.17 Husumer SV TSV Kropp  
Spieltag 18
LL 19 03.12.17 Schleswig 06 Husumer SV  
Spieltag 19
LL 17 10.12.17 Eckernförder SV Husumer SV  
Sinnbildlich für das Hinspiel: Der Altenholzer Kevin Bodendorf (re.) ist obenauf, der Gettorfer Sebastian Möhl rutscht aus. © Griese

Eckernförder SV erwartet Husum

Gettorfer SC hat gegen den TSV Altenholz eine 1:6-Hinspielrechnung offen

Die Fußball-Landesligisten Gettorfer SC und Eckernförder SV haben an diesem Wochenende die Chance, sich für klare Hinspielniederlagen zu revanchieren: Während der Gettorfer SC den TSV Altenholz erwartet, empfangen die Eckernförder den Tabellenzweiten Husumer SV.

Gettorfer SC – TSV Altenholz (Sbd., 14 Uhr)

So gern sich die einen an den 12. August erinnern, so ungern denken die anderen an diesen Tag zurück: Wenige Tage zuvor hatten die Gettorfer den TSV Altenholz im Finale des eigenen Pokalturniers nach starkem Spiel mit 3:1 besiegt, um dann im Punktspiel böse auf die Nase zu fallen – mit 6:1 behielt der TSV Altenholz die Oberhand. Eingestimmt auf das Nachbarschaftsduell hatten sich die Altenholzer seinerzeit mit einem 7:1 über die SG Geest 05. Und wie der Zufall es will, erzielten sie am vergangenen Wochenende erneut sieben Treffer. „Da bin ich einmal gespannt, ob der ein gutes Omen für uns sein wird“, sagt TSVA-Trainer Kristian Hamm. Sein Gegenüber Christian Schössler sieht der Partie mit gemischten Gefühlen entgegen, hält den TSVA nach wie vor für eine Spitzenmannschaft. „Der neunte Tabellenplatz ändert nichts daran, dass der TSV für mich unter die ersten Fünf gehört“, sagt der GSC-Coach, dessen Team sich zuletzt durch eine imponierende Serie auf Platz vier katapultierte und nun zum engsten Kreis der Titelanwärter gehört. Bis auf den TSV Kropp wurden alle Spitzenteams bezwungen – der GSC befindet sich derzeit in bestechender Form. Dem TSV Altenholz hingegen fehlt es seit Saisonbeginn an der notwendigen Kontinuität. „Schuld daran sind sicher auch die personellen Sorgen, die der TSV Altenholz genauso hatte wie wir zu Beginn“ glaubt Schössler, der ebenso wie Hamm keine größeren Aufstellungsprobleme hat.

Eckernförder SV – Husumer SV (So., 14 Uhr)

Beim ESV geben sich die „Hochkaräter“ derzeit die Klinke in die Hand: Erst der TSV Kropp, dann der TSV Bordesholm und nun der Tabellenzweite Husumer SV. Denkt ESV-Trainer Töns Dohrn an die Hinrunde zurück, ist ihm eine Begegnung in besonderer Erinnerung geblieben: das Spiel in Husum, das im August mit 0:4 verloren ging: „Das war eine Niederlage, von der ich auch heute noch sage, dass sie okay war. Husum war dermaßen stark – wir hatten keine Chance“, so Dohrn, der den Gast seinerzeit spontan zum Titelfavoriten erklärte. Und das am dritten Spieltag. Und er sollte recht behalten, wenn die Nordfriesen zwischenzeitlich auch einmal schwächelten, so blicken sie heute auf stolze 33 Punkte, haben derzeit den drittbesten Angriff und fingen sich erst 22 Gegentore ein. „Eine echte Herausforderung, aber wir sind zurzeit gut drauf, auch wenn unser 1:4 in Bordesholm dagegen sprechen mag. Aber dort sind wir unter Wert geschlagen worden und nur an unserer Abschlussschwäche gescheitert“, so Dohrn, der einzig Ole Altendorf ersetzen muss und gegen den Zweiten auf eine bessere Chancenververwertung hofft.

 

17.11.2017 · 14.48 Uhr · Jürgen Griese | www.sportbuzzer.de (Kieler Nachrichten)
SVEN ALBERTSEN (L.), HIER GEGEN DEN HUSUMER MARVIN HEMS, UND DIE LÖWEN WOLLEN JETZT AUCH DEN TSV KLAUSDORF ÄRGERN.PETERSEN

Löwen fordern nächstes Spitzenteam

Fußball-Landesliga: Heimspiel gegen den TSV Klausdorf / TSV Rantrum empfängt die SG Geest 05 / Husumer SV nach Eckernförde

HUSUM An den drei Sonntagsspielen der Fußball-Landesliga Schleswig sind Clubs aus Nordfriesland beteiligt. Der SV BW Löwenstedt empfängt den Tabellendritten TSV Klausdorf und will die positive Entwicklung der vergangenen Wochen fortsetzen. Mit einem Punktgewinn könnten die Löwen dem Tabellenzweiten Husumer SV im Rennen um die vorderen Plätze unterstützen. Dafür müssen die Stormstädter allerdings ihr Auswärtsspiel beim Eckernförder SV gewinnen. Der TSV Rantrum will sich gegen Kellerkind SG Geest 05 für das 1:7-Debakel vom vergangenen Wochenende beim TSV Altenholz rehabilitieren. Ein Rantrumer Sieg würde Schlusslicht Löwenstedt im Abstiegskampf helfen.

BW Löwenstedt – TSV Klausdorf (Sonntag 14 Uhr) In Löwenstedt hofft man in erster Linie auf besseres Wetter, um die Partie gegen den TSV Klausdorf auf dem Au-Wiesen-Platz austragen zu können. Bei der Husumer SV (0:1) hat die Mannschaft von Gunnar Clausen gezeigt, dass sie auch mit den Spitzenmannschaften mithalten kann. Daher ist Clausen für das Aufeinandertreffen mit dem TSV Klausdorf positiv gestimmt. „Am Husum-Spiel konnte man im Vergleich zum Hinspiel sehr gut die Entwicklung erkennen, die die Jungs in der Hinrunde vollzogen haben. Diesen Weg wollen wir Schritt für Schritt fortsetzen und die gute Leistung vor heimischen Publikum bestätigen.“ Für den Löwen-Coach spielt die 1:7-Pleite aus dem Hinspiel keine Rolle. Vielmehr wünscht sich der B-Lizenz-Anwärter, dass seine Mannen mit der gleichen Intensität zu Werke gehen wie in der Vorwoche. Dass es nicht leicht wird, dessen ist man sich im Löwen-Gehege bewusst, auch wenn die Mannschaft von Trainer Dennis Trociewicz zuletzt zwei Mal nicht gewinnen konnte und den Sprung nach ganz oben verpasst hat. Trotzdem gehört die Offensive der Klausdorfer mit ihrem bulligen Top-Scorer Bennet Vetter zum Besten, was die Landesliga zu bieten hat. In der Rückwärtsbewegung offenbarten die Klausdorfer jedoch immer wieder leichte Schwächen. Dort gilt es für die Löwen anzusetzen. Allerdings wird Stürmer Jannik Reichenberg am Sonntag ebenso fehlen wie Kevin Herrmann, Kevin Zimmermann und Thorsten Bluhme. Gunnar Clausen sieht dahingehend Chancen für die Spieler, die bislang weniger zum Zug kamen. „Ich hoffe, dass wir wieder eine gute Leistung abrufen können. Wir wollen in diesem Jahr noch den einen oder anderen Punkt mitnehmen, damit wir nach der Winterpause nochmal voll durchstarten können.“, blickt der Löwen-Coach angriffslustig voraus.

TSV Rantrum – SG Geest 05 (Sonntag 14 Uhr) Die Rantrumer und insbesondere Trainer Olli Hansen mussten das 1:7-Fiasko beim TSV Altenholz erst einmal sacken lassen und verdauen. Man musste lange zurückdenken, um sich an eine ähnliche Klatsche zu erinnern. Die Aufarbeitung ist erfolgt, man war sich trotz der Niederlage einig, nicht gleich alles in Frage zu stellen. Gleichwohl nimmt Hansen seine Spieler gegen den Abstiegskandidaten SG Geest 05 in die Pflicht: „Ich erwarte ein selbstbewusstes Auftreten und eine Top-Einstellung. Gerade vor heimischen Publikum wollen wir eine passende Reaktion zeigen, um uns zu rehabilitieren.“ Hansen hat seiner Mannschaft verordnet, über den Kampf ins Spiel zu finden. „Wir müssen wieder mehr Fußball arbeiten. Das war für uns in der Vergangenheit immer der Schlüssel zu spielerischer Stärke und zum Erfolg.“ Auch vom Gegner erwartet der Rantrumer Trainer diese Tugenden. Denn nach teilweise herben Niederlagen zu Saisonbeginn haben sich die Geester nach dem Trainerwechsel (auf Uwe Hintz folgte Dennis Ehlers) ein wenig stabilisiert und sich auf ihre Stärken Zweikampfverhalten und Kampfkraft besonnen. Zuletzt starteten die Ehlers-Schützlinge mit drei Spielen ohne Niederlage sogar eine kleine Serie. Sinnbildlich für den Aufschwung ist die bestechende Form von Torjäger Andre Köller (14 Tore). Seine Kreise gilt es für die Rantrumer einzudämmen. Dafür kann Olli Hansen wieder auf die Dienste von Thomas Pahnke zurückgreifen. Allerdings werden, neben den Langzeitausfällen Marten Matzen (Auslandsaufenthalt) und Helge Flatterich (Fußbruch) auch Damian Krause und Oke Flatterich (beide Prellungen) fehlen. „Durch die Ausfälle werden einige Spieler der zweiten Mannschaft die Chance bekommen, sich zu beweisen“, stellt Hansen in Aussicht.

Eckernförder SV – Husumer SV (Sonntag 14 Uhr) Nach den beiden schmerzlichen Heimniederlagen gegen die direkten Konkurrenten im Kampf um die Spitzenplätze, Gettorfer SC (0:2) und TSV Klausdorf (1:2), ist die Husumer SV mit zuletzt zwei Siegen in Folge in die Erfolgsspur zurückgekehrt. „Wir haben einen kleinen Lauf und wollen diesen nach Möglichkeit mit einem Sieg beim Eckernförder SV fortsetzen“, sagt HSV-Coach Dennis Witt. Jedoch bleibt die Personallage bei den Kreisstädtern angespannt. Hinter den Einsätzen der angeschlagenen Fabian Wobig und Hendrik Fleige, die zuletzt fehlten, steht ein großes Fragezeichen. Zudem kehren die Langzeitverletzten Rene Hornburg, Nils Möhlenbrock, Sascha Feller und Tobias Wetzel höchstwahrscheinlich erst nach der Winterpause zurück. Marc Koschenz fehlt weiterhin gesperrt. „Viele Möglichkeiten zur taktischen Rotation bleiben mir nicht, weil ich aufgrund von Verletzungen meistens schon zum Wechseln gezwungen werde. Wir müssen wegen der angespannten Personallage enger zusammenrücken. Trotzdem bin ich von jedem meiner Spieler im Kader absolut überzeugt, so dass wir auch diese Phase adäquat meistern werden.“ Nicht nur wegen der personellen Defizite hat der Husumer Trainer allergrößten Respekt vor dem Gegner. Denn Eckernförde stellt so eine kleine Wundertüte der Landesliga dar. Auch wenn die Mannschaft von Coach Töns Dohrn bislang noch nicht aus der unteren Tabellenhälfte herausgekommen und daher nicht frei von Abstiegssorgen ist, ließen die Kicker von der Ostsee bereits mit dem einen oder anderen starken Ergebnis aufhorchen. Gerade zu Hause sind die Eckernförder, trotz eines ständigen Auf und Ab, nicht zu unterschätzen. Die Offensive mit Allrounder Tim Schikorr und Top-Vorbereiter Wladislaw Dietrich kann dabei als Prunkstück eines insgesamt ausgeglichenen und spielstarken Kaders bezeichnet werden. Als eine der vier besten Auswärtsmannschaften der Liga bleibt die Husumer SV trotzdem der Favorit und will weiter Punkte sammeln, um ganz oben dran zu bleiben. 

17.11.2017 · bjg | sh:z-Nordfriesland Sport
LL 20 04.03.18 Heikendorfer SV Husumer SV  
Spieltag 20
LL 21 10.03.18 TSV Klausdorf Husumer SV  
Spieltag 21
LL 22 17.03.18 Husumer SV Büdelsdorfer TSV  
Spieltag 22
LL 23 24.03.18 Osterrönfelder TSV Husumer SV  
Spieltag 23
LL 24 07.04.18 Husumer SV TSV Altenholz  
Spieltag 24
LL 25 15.04.18 SG Geest 05 Husumer SV  
Spieltag 25
LL 26 21.04.18 Husumer SV TSV Rantrum  
Spieltag 26
LL 27 28.04.18 Gettorfer SC Husumer SV  
Spieltag 27
LL 28 05.05.18 Husumer SV TSG Concordia Schönkirchen  
Spieltag 28
KP-F 10.05.18 SV Frisia 03 Risum-Lindholm Husumer SV  
10.05.2018 Kreispokal-Finale: SV Frisia 03 Risum-Lindholm - Husumer SV  
LL 29 12.05.18 Husumer SV FC Kilia Kiel  
Spieltag 29
LP-F 21.05.18 Husumer SV Weiche oder Todesfelde  
21.05.2018 SHFV Lotto-Pokal-Finale: Husumer SV - Weiche/Todesfelde  

SHFV-Pokalfinale doch nicht auf der Lohmühle?

Der SHFV-Pokal-Finaltag an der Lohmühle wird mittlerweile groß inszeniert © Felix König

Jetzt hat der DFB den deutschlandweiten „Finaltag der Amateure“ festgelegt: Alle 21 Landesverbände ermitteln ihre Pokalsieger am Pfingstmontag, den 21. Mai 2018, die ARD ist wieder mit einer Livekonferenz in jedem Stadion am Ball. In Schleswig-Holstein soll das Finale auf der Lübecker Lohmühle steigen. Doch plötzlich gibt es erhebliche Zweifel an der Location.

Kein Team aus der Region im Finale

Die Regel ist klar: Die Lohmühle ist immer der Endspielort – es sei denn, Holstein Kiel ist involviert und der VfB Lübeck ist nicht mehr dabei (wie 2017, als die „Störche“ daheim gegen den SV Eichede mit 4:2 gewannen). 2016 war natürlich Lübeck der Schauplatz, denn der VfB stand im Finale, gewann dieses vor 3500 Zuschauern gegen Weiche Flensburg mit 2:1. Jetzt aber sieht die Sache anders aus: Nicht nur der VfB ist längst raus aus dem Wettbewerb, am Ende wird wohl gar kein Team aus der Region das Endspiel bestreiten – weder bei den Männern, noch bei den Frauen (beide Partien werden in als Doppelveranstaltung durchgeführt).

Husum gegen Flensburg auf der Lohmühle? Wohl eher nicht...

Preußen Reinfeld musste seine Lohmühlen-Finalträume gerade bitter beim 0:1 in Husum begraben, der SV Todesfelde könnte den Sprung am 31. 10. zwar noch schaffen, müsste dazu aber den haushohen Favoriten SC Weiche besiegen. Und bei den Frauen steht das Endduell ohne jeglichen Lokalkolorit aus hanseatischer Sicht mit TuRa Meldorf gegen Holstein Kiel bereits fest. Wie attraktiv wäre eine Partie Husumer SV gegen Weiche Flensburg für Lübecker Fußballfreunde, wieviele Fans würden den Weg von der Nordsee oder von der Förde an der dänischen Grenze nach Lübeck auf sich nehmen? Wohl eher eine rhetorische Frage.

Manfred-Werner Stadion in Flensburg als Finalort angedacht

Das sieht man beim SHFV ähnlich. Am vergangenen Montag, als sich die Paarungen abzeichneten, war der Endspielort Thema in der SHFV-Zentrale. Verbandspräsident Hans-Ludwig Meyer bestätigt: „Ja, da ist die Problematik angesprochen worden. Jetzt werden wir mit allen Beteiligten Kontakt aufnehmen, die Lohmühle ist nicht in Stein gemeißelt, wir können auch flexibel sein.“ Denkbar sei ein Finale auch im Flensburger Manfred-Werner-Stadion, das gerade aus- und umgebaut wird, oder auf halber Strecke für Husum und Weiche in Büdelsdorf. Beide Anlagen würden sich auch für TV-Übertragungen eignen. Am kommenden Dienstag könnte der Spielausschuss eine Entscheidung treffen.

Pokalfinale und Relegation zur 3. Liga am selben Tag?

Ein größeres Problem als die Location könnte derweil für Flensburg der Termin 21. Mai sein. Dem haben alle 21 Landesverbände zugestimmt – ohne Ausnahme. Der 21. Mai ist aber auch der Tag der Rückspiele in der Relegation zur 3. Liga. Und Weiche darf sich berechtigte Hoffnungen machen, als Meister der Regionalliga Nord daran teilzunehmen. Besser aus Lübecker Sicht: der VfB rafft sich auf, schafft es noch, den Meistertitel zu holen. Dann könnte am 21. Mai gespielt werden. Der VfB nämlich auf der dann vom Finale befreiten Lohmühle um den Aufstieg in die 3. Liga. Und Flensburg im Pokalfinale gern sonstwo gegen Landesligist Husumer SV.

06.10.17 · 21:53 Uhr · Jürgen Rönnau | http://www.sportbuzzer.de (Lübecker Nachrichten)

Husum live in der ARD - wer noch?

(Foto: Tim Riediger)

Flensburg. Der DFB hat den nächsten »Finaltag der Amateure« auf den 21. Mai 2018 festgelegt. Am Pfingstmontag werden zum dritten Mal die Endspiele der Landespokalwettbewerbe ausgetragen. Darauf haben sich der DFB, dessen 21 Landesverbände und die ARD nach DFB-Angaben vom Freitag verständigt. Zwei Tage nach dem DFB-Pokalfinale in Berlin wird die ARD die Endspiele der Amateure in einer bundesweiten Livekonferenz übertragen. Laut DFB gibt es drei verschiedene Anstoßzeiten.
Die jeweiligen Finalsieger qualifizieren sich für den DFB-Pokalwettbewerb. 

In Schleswig-Holstein steht mit Landesligist Husum bislang ein Endspiel-Teilnehmer fest. Der Finalgegner wird am 31. Oktober (13 Uhr) zwischen dem Oberliga-Team vom SV Todesfelde und Regionalligist SC Weiche Flensburg 08 ermittelt. 
06.10.17 · (dpa)/rm | http://www.fl-arena.de

Erneut Live-Konferenz aller Endspiele geplant

Finaltag der Amateure am Pfingstmontag

Beim dritten Finaltag der Amateure wird es auch wieder um den SHFV-LOTTO-Pokal gehen.

Der Termin für den „Finaltag der Amateure“ 2018 steht fest. Die Finalspiele der Landespokalwettbewerbe werden im kommenden Jahr am Pfingstmontag, 21. Mai, ausgetragen. Zwei Tage nach dem DFB-Pokal-Finale in Berlin wird die ARD zum dritten Mal die Endspiele der Landespokale in einer bundesweiten TV-Livekonferenz übertragen. Vorgesehen ist, dass die Partien erneut über den Tag hinweg auf drei verschiedene Anstoßzeiten verteilt werden.

Im Finale des SHFV-LOTTO-Pokals der Herren trifft die Husumer SV im Rahmen des Finaltags der Amateure auf den SV Todesfelde oder den SC Weiche Flensburg 08.

06.10.17 | SHFV

Finaltag der Amateure 2018 am Pfingstmontag

[Foto: FUSSBALL.DE]

Der Termin für den „Finaltag der Amateure“ 2018 steht fest. Die Finalspiele der Landespokalwettbewerbe werden im kommenden Jahr am Pfingstmontag, 21. Mai, ausgetragen. Darauf haben sich der Deutsche Fußball-Bund, seine 21 Landesverbände und die ARD verständigt. Zwei Tage nach dem DFB-Pokal-Finale in Berlin wird die ARD zum dritten Mal die Endspiele der Landespokale in einer bundesweiten TV-Livekonferenz übertragen. Vorgesehen ist, dass die Partien erneut über den Tag hinweg auf drei verschiedene Anstoßzeiten verteilt werden.

Alle 21 Landesverbände haben ihre feste Bereitschaft zur Teilnahme signalisiert. In der vergangenen Saison waren 20 Landespokalendspiele am „Finaltag der Amateure“ ausgetragen worden, bei der Premiere im Jahr 2016 waren es 17 gewesen. In der Spitze schalteten in der Vorsaison bis zu 2,27 Millionen Zuschauer bei der Livekonferenz der ARD ein, der Marktanteil stieg auf bis zu 13,1 Prozent. Fast 100.000 Besucher verfolgten die Endspiele in den Stadien.

Peter Frymuth, DFB-Vizepräsident Spielbetrieb und Fußballentwicklung, sagt: „Der Finaltag hat sich auf Anhieb zu einer Erfolgsgeschichte entwickelt, er bietet den Landespokalen und dem Amateurfußball eine perfekte Bühne. Wir können uns wieder auf ein großartiges Fußballfest freuen.“

Dr. Rainer Koch, 1. DFB-Vizepräsident Amateure, sagt: „Die Erfahrungen aus den ersten beiden Jahren sind absolut positiv. Bis zu 2,27 Millionen TV-Zuschauer und die vielen Fans in den Stadien belegen die Attraktivität des Events. Der Finaltag der Amateure ist ein Fußball-Spektakel, das seine eigenen Geschichten schreibt. Und die Gewinner haben dann die Chance auf das große Los im DFB-Pokal.“

Wie in den vergangenen beiden Jahren übernimmt der WDR die Koordinierung der Livekonferenz in der ARD. Steffen Simon, Sportchef des WDR, sagt: „Der Finaltag der Amateure hat sich etabliert und wird von allen Beteiligten großartig angenommen. Die Gegensätze machen den besonderen Reiz dieser Veranstaltung aus – einerseits haben wir Traditionsklubs mit klangvollen Namen, auf der anderen Seite sind auch kleinere Amateurklubs vertreten, die den vielleicht größten Tag ihrer Vereinsgeschichte erleben. Das Gesamtpaket, das der Finaltag der Amateure bietet, passt einfach.“

06.10.17 · 13:00 Uhr | DFB / www.fussball.de

DFB-Pokaltraum: Landespokal-Überblick: Husum erster Finalist

[Der Traum vom DFB-Pokal: Über die Landespokale kann er sich erfüllen. [Foto: Getty Images/imago]]

In jeder Saison beginnt der Kampf um die begehrten DFB-Pokalplätze aufs Neue. Über die Landespokale haben die Amateurvereine in ganz Deutschland die Chance auf den Finaltag der Amateure und die große Bühne. Welche Klubs stehen bereits kurz vor der Erfüllung ihres Traums vom DFB-Pokal? FUSSBALL.DE gibt den aktuellen Überblick über alle Landespokalwettbewerbe. Die Husumer SV steht dabei als erster Finalist fest.

Während am Mittelrhein im Bitburger Pokal erst die erste Runde ausgelost wurde, darf sich Landesligist Husum in Schleswig-Hostein schon auf den Finaltag der Amateure freuen. Im Halbfinale des SHVF-Lotto-Pokals siegten die Husumer dank des Last-Minute-Treffers von Hendrik Fleige mit 1:0 gegen den SV Preußen 09 Reinfeld.

Spannend machte es im Südwesten Regionalligist Schott Mainz beim Landesligisten VfB Reichenbach. Der Außenseiter führte in der 4. Runde des Bitburger Verbandspokals bis zur Nachspielzeit mit 1:0, dann glich der Favorit doch noch aus. Und spielte im Anschluss ganz groß auf: Mainz gewann am Ende 7:1 nach Verlängerung!

In Thüringen kommt es bereits im Achtelfinale des Köstritzer-Pokals zum Kracher, am 8. Oktober treffen die beiden Drittligisten Carl Zeiss Jena und Rot-Weiß Erfurt aufeinander.

Im Viertelfinale des Bayerischen Totopokals gab es gleich zwei Überraschungen: Mit den Würzburger Kickers (4:5 n.E. beim TSV 1860 Rosenheim) und der SpVgg Unterhaching (1:2 in Schweinfurt) scheiterten gleich zwei Drittligisten an Regionalligisten.

Baden

bfv-Rothaus-Pokal


Bayern

Totopokal


Berlin

Berliner Pilsner-Pokal


Brandenburg

AOK-Landespokal


Bremen

LOTTO-Pokal


Hamburg

Oddset-Pokal


Hessen

Krombacher Hessenpokal


Mecklenburg-Vorpommern

Lübzer Pils Cup


Mittelrhein

Bitburger-Pokal


Niederrhein

DerWesten.de-Niederrheinpokal


Niedersachsen

Krombacher Niedersachsenpokal


Rheinland

Bitburger-Rheinlandpokal


Saarland

Sparkassen-Pokal


Sachsen

Wernesgrüner Sachsenpokal


Sachsen-Anhalt

Sachsen-Anhalt Pokal


Schleswig-Holstein

SHFV-Lotto-Pokal


Südbaden

SBFV-Rothaus-Pokal


Südwest

Bitburger-Verbandspokal


Thüringen

Köstritzer-Pokal


Westfalen

Krombacher Westfalenpokal


Württemberg

DB Regio-wfv-Pokal

05.10.17 · 15:10 Uhr | www.fussball.de

LOTTO-Pokal: Husum im Finale

Die Husumer Sportvereinigung steht im Finale des SHFV-LOTTO-Pokals der Herren. Das Team aus der Landesliga Schleswig bezwang gestern im ersten Halbfinale vor heimischem Publikum den SV Preußen 09 Reinfeld mit 1:0. Den Treffer des Tages erzielte Hendrik Fleige in der 89. Minute. Im Endspiel treffen die Husumer auf den Sieger der Partie zwischen dem SV Todesfelde und dem SC Weiche Flensburg 08. Das zweite Halbfinale wird am Dienstag, dem 31. Oktober 2017, um 13:00 Uhr in Todesfelde angepfiffen.

Der SHFV hält erneut attraktive Prämien für die Teilnehmer am SHFV-LOTTO-Pokal der Herren bereit. Die Prämienregelung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) sieht erneut eine Ausschüttung von 159.000 Euro aus dem Vermarktungstopf für jeden Teilnehmer an der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde vor. Die Klubs, die sich über die Wettbewerbe ihres Landesverbandes für den DFB-Pokal qualifiziert haben, erhalten davon 115.000 Euro. Die gerundete Differenz von 45.000 Euro fließt an den jeweiligen Landesverband, der die komplette Summe direkt an die Teilnehmer seines Landespokalwettbewerbs ausschüttet.

Im SHFV-LOTTO-Pokal der Herren hat dies folgende Prämienregelung für die im Laufe des Wettbewerbs ausgeschiedenen Vereine zur Folge:

Unterlegener Finalist: 18.000,- €
Unterlegene Halbfinalisten: 9.000,- €
Unterlegene Viertelfinalisten: 2.250,- €

Die Berechnungen ergeben sich nach den Pokalbestimmungen im Anhang der Spielordnung des SHFV, wonach der unterlegene Finalist 40 Prozent, die unterlegenen Halbfinalisten jeweils 20 Prozent und die unterlegenen Viertelfinalisten jeweils fünf Prozent aus dem Solidartopf erhalten.

Die Prämien werden jeweils nach der ersten DFB-Pokal-Hauptrunde der Folgesaison ausgezahlt. So dürfen sich der TSV Altenholz, der SV Todesfelde, der TSV Travemünde, der (ehemalige) ETSV Weiche Flensburg (alle im Viertelfinale ausgeschieden), der Heider SV, der VfB Lübeck (Halbfinale) und der SV Eichede als unterlegener Finalist über Prämien für die Pokal-Saison 2016/17 freuen.

04.10.17 | SHFV
LL 30 26.05.18 Husumer SV TSV Bordesholm  
Spieltag 30

 

 




seit 1. Mai 2014
Counter script