Das geschah 1971

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zuletzt aktualisiert am: Samstag, 23.02.2019 0:46

1971

Husum 18

1. Januar

leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. Januar

 

 

TSV Tönning - Husum 18

 

1:1

In dem Nachholspiel gegen den TSV Tönning, das seinerzeit aus bisher noch nicht ganz geklärten Gründen abgesetzt worden war, kam es dem Spielverlauf nach zu einem gerechten Unentschieden. Der schwere Boden trug zweifellos dazu bei, daß von beiden Mannschaften unbefriedigende Leistungen erzielt wurden.

Unsere Elf war zweifellos technisch versierter, doch machte sie wieder den Fehler, die Bälle zu lange zu halten, so daß die Gastgeber unseren Spielern oft den Ball "vom Fuß" nehmen konnten und durch Direktspiel und Steilvorlagen immer gefährlich wirkten. Die Feldvorteile unserer Elf wurden dadurch aufgehoben. So kamen auch die Tönninger in einer Drangperiode unserer Mannschaft durch einen Weitschuß von Suchardt, den Egon Harms mit dem Kopf unglücklich abfälschte, zum ersten Tor. Der Ball landete unhaltbar für Ortwin Jungherr im hohen Eck.

Im zweiten Durchgang erzielten wir wiederum Feldvorteile, doch kamen die Tönninger immer wieder gefährlich durch. In der 56. Minute bekamen wir an der Tönninger Strafraumgrenze einen Freistoß zugesprochen. Egon Harms hob den Ball geschickt über die Mauer der Gastgeber zum 1:1-Gleichstand ins Netz. Hier gab es für Schlußmann Boysen nichts zu halten.


1.   Nordmark Satrup   15   43:23   22:8
2.   TSV Weiche-West   15   21:15   19:11
3.   Frisia Husum   15   29:25   19:11
4.   Schleswig 06 II   15   38:30   18:12
5.   VfB Nordmark   15   37:30   18:12
6.   TSV Kappeln   15   32:25   18:12
7.   Flensburger TB   15   34:33   17:13
8.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt   14   27:21   16:12
9.   Polizei Flensburg   15   37:27   16:14
10.   Stern Flensburg   15   29:32   16:14
11.   Husum 18   15   28:24   13:17
12.   Vorwärts Flensburg   15   39:36   13:17
13.   TSV Kropp   15   26:31   9:19
14.   MTV Leck   15   26:43   9:21
15.   TSV Tönning   15   21:45   9:21
16.   TSV Fahrdorf   15   9:36   6:24

Pluspunkte

Kurz vor Beendigung der Herbstserie konnte unsere Ligaelf noch einige wertvolle Pluspunkte sammeln. Zur Zeit nimmt sie mit 13:17 Punkten den elften Tabellenplatz in der Bezirksliga ein und wir dürfen hoffen, daß die Leistungen in der zweiten Hälfte der Runde anhalten werden, und wir am Ende einen guten Platz im ersten Drittel der Tabelle belegen können.

 

 

Husum 18 - Vorwärts Flensburg

 

5:2

In diesem wichtigen Spiel, in dem es für beide Mannschaften um den Anschluß ans Mittelfeld der Tabelle ging, wurde die Mannschaft von Vorwärts Flensburg durch eine großartige Leistung unserer Elf mit 5:2 "überfahren". Unsere Mannschaft zeigte sich gegenüber den letzten Spielen stark verbessert; vor allem Manfred Albertsen war an dem deutlichen Sieg maßgeblich beteiligt. Gut bewährt hat sich der wieder in die Mannschaft genommene Jensen, der als freier Mann oft mit aufrückte und auch riskierte, einmal aus der zweiten Reihe zu schießen. Rüdiger Schwigon, der leider beim Stande von 4:2 vom Platz gestellt wurde, kam ebenfalls besser als sonst zum Zuge.

Trotzdem dauerte es über eine halbe Stunde, bis das erste Tor für unsere Elf fiel. Dennoch war es kein Feldtor, sondern ein durch Manfred Albertsen verwandelter Handelfmeter, der zum 1:0 führte. Doch dann war der Bann gebrochen und bereits vier Minuten später erzielte wiederum Manfred Albertsen durch einen Linksschuß - nach Eckball von Burkhard Schletter - den 2:0-Pausenstand. Als drei Minuten nach dem Wiederanpfiff Jensen, der durch Rainer "Toni" Goetz hervorragend freigespielt worden war, den dritten Treffer markierte, schien die Partie gelaufen zu sein. Doch die Flensburger setzten jetzt alles auf eine Karte und hatten zunächst Erfolg damit. Denn bereits eine Minute später konnte Ling durch einen Freistoß von der Strafraumgrenze aus auf 1:3 verkürzen.

Nach einem wahren Torschußreigen durch Rainer "Toni" Goetz und Rüdiger Schwigon, der jedoch nichts einbrachte, kamen die Gäste durch einen von Ling verwandelten Handelfmeter, den Wolfgang Stumpf verursachte, auf 2:3 heran. Nun erkannte unsere Mannschaft, daß auch nach einem 3:0-Rückstand für den Gegner wieder alles "drin" war und legte noch einmal mächtig los. Und bereits sechs Minuten später gelang Burkhard Schletter der entscheidende vierte Treffer. 8 Minuten vor Spielende konnte Manfred Albertsen dann mit einem tollen Schuß nach Vorarbeit von Burkhard Schletter den Endstand herstellen.


Kreisliga Süd

Bedrohlich sieht es zur Zeit für unsere Reserve-Mannschaft aus. Auch die beiden letzten Spiele der Herbstserie mußten punktemäßig an die Gegner abgegeben werden. Beim TSV Erfde mußte eine knappe 1:2-Niederlage hingenommen werden. Ohne Chance war unsere Elf im Heimspiel gegen den Tabellenführer Rasensport Schleswig. Mit einem klaren 4:0-Sieg konnten die Schleswiger ihre Position weiter festigen.


1.   Rasensport Schleswig   14   35:12   25:3
2.   SIF Schleswig   15   36:18   23:7
3.   TSV Rantrum II   14   34:16   22:6
4.   Collegia Jübek   15   45:32   20:10
5.   TSV Nordstrand   15   43:31   18.12
6.   SSV Klein-Bennebek   15   29:18   16:14
7.   FC Langenhorn   15   34:29   15:15
8.   TSV Süderbrarup   15   27:27   15:15
9.   TSV Friedrichsberg   15   21:38   13:17
10.   TSV Böklund   13   30:25   12:14
11.   TSV Erfde   15   24:41   12:18
12.   TSV Doppeleiche Jagel   15   27:28   11:19
13.   TSV Arlewatt/Olderup   14   36:44   10:18
14.   Schleswig 06 III   14   22:37   10:18
15.   Husum 18 II   15   25:41   10:20
16.   IF Tönning   15   21:53   4:26

1. Kreisklasse

Unsere dritte Mannschaft, die "Soldaten-Elf", scheint den Punkteabzug endlich überwunden zu haben und zeigte im letzten Spiel der Herbstserie gegen den TSV Garding, der tabellenmäßig noch einen besseren Platz einnimmt als unsere Elf, wie man Tore schießt. In wahrer Schußlaune führte sie schon zur Pause mit 5:0 Toren und "speiste" die Gäste schließlich mit einem 8:1 ab.

Wenn weiterhin solche Erfolge erzielt werden, wird es nur noch eine Frage von wenigen Spielen sein, bis die Tabellenspitze wieder erreicht ist.


1.   SV Blau-Weiß Löwenstedt   11   35:22   17:5
2.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II   12   46:26   17:7
3.   Bredstedter TSV II   12   30:28   15:9
4.   Rödemisser SV   11   31:20   14:8
5.   TSV Garding   12   34:32   14:10
6.   Frisia Husum II   11   29:19   13:9
7.   Husum 18 III   12   35:26   13:11
8.   TSV Rantrum III   11   32:26   12:10
9.   SV Germania Breklum   12   27:26   11.13
10.   SV Dörpum   12   32:38   10:14
11.   TSV Tönning II   11   12:39   6:16
12.   FC Langenhorn II   11   13:32   5:17
13.   IF Tönning II   12   24:47   3:21

Beim kleinen HSV

Ihr schwerstes Spiel seit Bestehen mußte unsere Altliga beim Heider SV bestreiten. Große Namen hatte die Heide Altliga in ihrem Aufgebot: E.A. Druwe, E. Druwe, Alfred Hußner, Hein, Dieter Reh, Ernst Papenburg, Krabbenhöft, Fedderan, Fritz Scheppan und Borchert. In der zweiten Halbzeit wurden dann noch die Ex-Husumer Uwe Hagen und Jürgen Schümann eingesetzt.

Nach anfänglicher Nervosität fanden wir aber bald zu unserem gewohnten Spielrhythmus. Nachdem die Heide durch ein dummes Tor führten, setzte jeder unserer Spieler in der zweiten Hälfte sein ganzes Können ein. Leider mußte Karl "Calli" Clausen gleich nach dem Wiederanpfiff verletzt ausscheiden. Der ebenfalls verletzte Reimer Seifert ging auf Linksaußen und Wolfgang "Kockie" Kockers kam in die Verteidigung. Unser Sturm kann nur zu gelegentlichen Konterangriffen, während unsere Abwehr pausenlos im Brennpunkt des Geschehens stand. Eckhard "Ecki" Sers bewies einmal mehr seine immer noch gute Form. Nachdem Gerd Präger in den Sturm wechselte, ging Gerhard Eckmann als Mittelläufer nach hinten und machte sein größtes Spiel in dieser Saison. Als Manfred Hansen einmal sah, daß der Heider Torwart Druwe zu weit vor seinem Tor stand, wagte er einen Weitschuß aus ca. 30 m Entfernung. Ein Heider Verteidiger hielt den Fuß dazwischen und lenkte so den Ball weit über seinen Torwart ins eigene Tor. So endete dieses packende Spiel mit einem gerechten 1:1.

Otto H. Krüger

leer  

1971

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Januar

Unser Nachwuchs

In einem "Spitzenspiel" der ersten Knaben gab es einen 3:2-Sieg unserer Mannschaft gegen die Knaben von Frisia Husum. Durch einen Handelfmeter kam Frisia durch den Spielmacher Uwe Kippers zur 1:0-Führung. Der quirlige Mittelstürmer Heino Deckert stellte den Ausgleich her. Durch einen herrlichen Schuß, der von der Unterkante der Latte ins Netz sprang, erzielte der umsichtig spielende Lutz Deckmann die Führung. Nach der Pause kam Frisia noch einmal zum Ausgleich, aber Volker "Josi" Jürgensen erzielte, wie schon so oft, den Siegtreffer.

Sehr viel Pech hatten die Knaben beim Tabellenführer TSV Tönning. Nach vier Minuten lagen sie schon 1:0 im Rückstand; Heino Deckert konnte jedoch noch vor der Pause ausgleichen und erzielte nach dem Wechsel die Führung für unsere Elf. Dann drängten die Tönninger jedoch immer stärker und kamen zum verdienten Ausgleich. Doch Sekunden vor dem Schlußpfiff konnte unsere Abwehr den Ball nicht wegbekommen, ein Tönninger sprang dazwischen und schob den Ball zum Siegtreffer ins leere Netz.

Im Heimspiel gegen die Knaben von Langenhorn gab es einen 11:0-Sieg. Heino Deckert, Volker "Josi" Jürgensen und Michael Meier besorgten bis zur Pause das 3:0. Danach schossen Heino Deckert weitere vier Tore, Sönke Johannsen 2 und Roger Thomaschewski sowie Lutz Deckmann noch je ein Tor.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. Januar

Tischtennisabteilung

Die drei letzten Spiele vor Beendigung der ersten Runde brachten für unsere erste Tischtennis-Mannschaft zwei weitere Siege, aber auch die erste "echte" Saison Niederlage (die kampflos abgegebenen Punkte gegen Stern Flensburg einmal nicht als sportliche Niederlage gewertet).


 

 

Husum 18 - TSV Jardelund

 

9:4

Am 21. November 1970 hatten wir den Tabellenletzten TSV Jardelund zu Gast in unserer Halle. Da wir auf zwei gute Spieler, Gerhard Hoffmann und Gerhard Hansen, verzichten mußten, traten wir in folgender Aufstellung an: Horst-Werner Fick, Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Wolfgang Jahn, Wolfgang Fick, Walter Liepert und Reinhard "Reiner" Zabe.

Obwohl wir als hoher Favorit starteten, gaben wir durch Horst-Werner Fick / Wolfgang Fick, Karl-Heinrich "Heiner" Timm (2) und Wolfgang Fick 4 Spiele ab. Die Siegpunkte holten Wolfgang Jahn / Heiner Tim, Horst-Werner Fick (2), Wolfgang Jahn (2), Walter Liepert (2) und Reinhard "Reiner" Zabe (2).


 

 

Ohrstedt II - Husum 18

 

9:7

Dieses Spiel am 30. November brachte uns die erste Saison-Niederlage ein. Das Spiel nahm einen sehr spannenden Verlauf. Nach den ersten Spielen konnten wir mit 4:2 in Führung gehen, mußten dann jedoch zulassen, daß die Ohrstedter auf 8:4 davon zogen. Anschließend konnten wir noch einmal bis auf 7:8 herankommen, doch das noch erhoffte Unentschieden blieb aus. Die Ohrstedt Lorenzen / Hansen entschieden das letzte Doppel gegen Gerhard Hoffmann / Karl-Heinrich "Heiner" Timm für sich und besiegelten damit unsere erste Niederlage. Die Punkte für uns holten: Gerhard Hoffmann / Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Horst-Werner Fick, Gerhard Hoffmann, Gerhard Hansen, Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Wolfgang Jahn und Horst-Werner Fick / Gerhard Hansen.


 

 

Husum 18 - TTG Niebüll / Neukirchen

 

9:2

Im letzten Spiel der Herbstserie hatten wir die TTG Niebüll / Neukirchen bei uns zu Gast. Hier gab es wieder einen klaren Sieg, da die Gäste lediglich bis zum 2:2 mithalten konnten. Dann zogen wir unaufhaltsam bis auf 9:2 davon. Die Punkte erzielten: Gerhard Hansen / Wolfgang Fick, Wolfgang Fick (2), Gerhard Hoffmann, Gerhard Hansen, Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Wolfgang Jahn (2) und Reinhard "Reiner" Zabe.


Die erste Serie brachten wir damit erfolgreich hinter uns und stehen mit 18:4 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz. Mit dieser Zwischenbilanz können wir sicher zufrieden sein und die Hoffnung, den Wiederaufstieg zu schaffen, bleibt voll auf erhalten.


Zweite Mannschaft

Nicht ganz so gut wie die erste Mannschaft, aber doch noch im ersten Tabellendrittel steht unsere zweite Mannschaft. Aus den letzten vier Spielen konnten 5:3 Punkte geholt werden. Einen klaren Sieg verbuchte sie mit 9:1 gegen die Tischtennis-Mannschaft aus Mildstedt. Gegen Bredstedt II gab es eine 5:9-Niederlage. Nach einem guten 8:8-Unentschieden in Friedrichstadt konnte die dritte Mannschaft von Ohrstedt in eigener Halle mit 9:2 bezwungen werden.


Tischtennis-Vereinsmeisterschaften

Anfang Dezember führte unsere Tischtennisabteilung ihre Vereinsmeisterschaft durch. Im großen und ganzen entsprachen die Ergebnisse den Erwartungen, doch gab es einige spannende und hochklassige Spiele. Das beste Spiel des Tages lieferten Horst-Werner Fick und Gerhard Hansen im Endspiel der Herren, das Horst-Werner Fick knapp mit 24:22 und 21:19 für sich entscheiden konnte. Gerhard Hansen war es vorher gelungen, Gerhard Hoffmann aus dem Rennen zu werfen, der somit nur auf den dritten Platz kam. Eine kleine Überraschung gab es auch im Herrendoppel, als Wolfgang Fick / Wolfgang Jahn das bewährte Doppel Gerhard Hoffmann / Karl-Heinrich "Heiner" Timm schlagen und so ins Endspiel gegen Horst-Werner Fick / Gerhard Hansen einziehen konnten, das sie dann allerdings abgeben mußten.

Die Ergebnisse

Jungen-Einzel:   1.   Frank Brüchmann
    2.   Djark Wolfsteller
    3.   Prinke

Jungen-Doppel:   1.   Heino Deckert / Prinke
    2.   Jörg Peters / Djark Wolfsteller

Herren-Einzel:   1.   Horst-Werner Fick
    2.   Gerhard Hansen
    3.   Gerhard Hoffmann

Herren-Doppel:   1.   Horst-Werner Fick / Gerhard Hansen
    2.   Wolfgang Fick / Wolfgang Jahn

Im 10. Nordertor-Turnier, das jährlich vom TTC Grün-Weiß Flensburg veranstaltet wird und an dem Spieler aus elf Vereinen teilnahmen, konnten unsere Tischtennisspieler gut mithalten. In der Einzelwertung belegte Gerhard Hansen einen fünften Platz und in der Mannschaftswertung kam unser Verein zusammen mit KFUM Flensburg auf den dritten Platz vor Veranstalter Grün-Weiß und TSV Ahrenviöl/Ohrstedt.

Otto H. Krüger

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1971

Husum 18 / Fußball allgemein

1. Januar

"Scharfschießen" beim Bezirksligaspiel

Auf ungewöhnliche Weise machte ein Gartenbesitzer in Aerzen bei Hameln seinem Ärger über die ständigen Störungen durch Fußballspiele Luft. Der 44-jährige Hermann Schlutter schoß beim Bezirksklasse-Spiel zwischen MTSV Aerzen und TSV Schulenburg mit einer Schrotflinte in die Zuschauer und traf den 59 Jahre alten gehbehinderten Erich Sterzenbach ins Bein.

Gartenbesitzer Schlutter, der bei der Gemeinde schon die Verlegung des benachbarten Sportplatzes oder wenigstens einen höheren Zaun zwischen dem Platz und seinem Grundstück verlangt hatte, fühlte sich durch Zuschauerrufe ("Sportfeind") gekränkt.

Zu den Vorkommnissen war es gekommen, als der Ball - wieder einmal - in einen der benachbarten Gärten geflogen war. Ein Nachbar von Hermann Schlutter wollte den Ball auf dem Sportplatz zurückwerfen, wurde aber von Schlutter aufgefordert: "Halte den Ball fest." Daraufhin mischten sich Zuschauer ein. Die herbeigerufene Polizei sorgte für Ordnung.


"Kurzschlußhandlung"

Mit einer empfindlichen Strafe muss der Wolfsburger Stürmer Wilfried Kemmer rechnen. Der 27-jährige Angriffsspieler hatte in der 33. Minute des Pokalkampfes gegen Schalke 04 ohne ersichtlichen Grund den Platz verlassen und nicht einmal abgewartet, bis sich sein Ersatzmann Wolfgang Wallek warmgelaufen hatte. "Ich war von den Zuschauer durch Mißfallenskundgebungen entnervt worden, so daß es zu dieser Kurzschlußhandlung kam", entschuldigte sich Wilfried Kemmer. Der Verein entband ihn bis zu einer Klärung der Angelegenheit von allen Verpflichtungen aus seinem Vertrag.


Gnädig

Ein originelles Fußballspiel fand in Rosario (Argentinien) statt. Zwei ausschließlich aus Schiedsrichtern zusammengesetzte Teams standen einander gegenüber. Als Spielleiter fungierte der am meisten "vorbestrafte" Kicker des Spielbezirks. Er entledigte sich seiner Aufgabe mit großer Strenge. Nicht weniger als 5 Schiri-Kicker wanderten vorzeitig in die Kabine. "Fünf weitere hätten ebenfalls den Platzverweis verdient", sagte der Unerbittliche. "Aber ich habe Gnade vor Recht ergehen lassen."


 Deshalb ...

Da war ich doch neulich bei einem unserer uralten 18er zu Besuch. Ich war natürlich hocherfreut, als ich ihn in unseren Vereinsnachrichten vertieft auf dem Sofa sitzen sah. Doch dann sah ich genauer hin und bemerkte, daß er die Zeitung verkehrt herum hielt. Als ich ihn höflich darauf aufmerksam machte, entgegnete er: "Und ich habe mich schon gewundert, daß uns erste Mannschaft so hoch in der Tabellenspitze steht."


Das Fußball-Länderspiel Barbados gegen Venezuela endete in Bridgetown bereits in der 40. Minute. Wegen eines bösen Fouls hatte Schiedsrichter Ormond Graham zunächst den venezolanischen Verteidiger Ricardo Carbonell und anschließend dessen Landsmann Gustavo Lange des Feldes verwiesen. Die übrigen Mitspieler erklärten sich solidarisch und verließen mit Lange dem Platz.


Vier Schiedsrichter der Bundesrepublik sind für Europameisterschaftsspiele vorgesehen. Am 4. April leitet Kurt Tschenscher (Mannheim) das Treffen Jugoslawien gegen Holland in Belgien, am 9. Mai Gerhard Schulenburg (Hannover) Irland gegen Italien und am 30.Mai Ferdinand Biwersi (Bliesransbach) Sowjetunion gegen Spanien. Hans-Joachim Weyland (Oberhausen) ist Unparteiischer im Treffen der Junioren Frankreich gegen Ungarn am 25. April.

Otto H. Krüger
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1971

Husum 18

1. Februar


Schon wieder ein Fest ...

werden sicher viele 18er denken, wenn sie die Einladung auf der Vorderseite dieser Vereinsnachrichten gelesen haben. Dabei ist es "schon wieder" ein ganzes Jahr her, seit wir uns das letzte Mal zu einem gemütlichen Abend zusammengefunden haben. Nur einige kleine �¤£„nderungen gegenüber den letzten Festen gibt es diesmal. Zum ersten haben wir den Namen "Kappenfest" bewußt fallen gelassen, denn wer beim letzten Fest die Augen offen hatte, wird gemerkt haben, daß die Zahl der Kappen an einer Hand abzuzählen war. Vergessen waren sie nicht, denn auch von den zum Kauf angebotenen wurden nur "zwei" abgenommen. Trotz der "Karnevalisierung" des Nordens scheint also das Interesse an einer Kostümierung - wenn auch nur eine kleine Kappe - in den Kreisen unserer Mitglieder und Freunde nachgelassen zu haben.

Jeder darf daher diesmal so angezogen kommen, wie er am liebsten möchte. Die Damen dürfen sogar schon ihre Errungenschaften des letzten Weihnachtsfestes vorführen, und die Herren, sofern es die Hausherrin erlaubt, ihren besten Anzug. Wer keinen besten Anzug hat oder nicht darf, kann auch einen schwarzen Anzug anziehen, man trägt ja heute alles. Auch Smokings (diese Jacken mit den Dekollet�¤£رs) und Fracks (mit den langen Dingern hinten) oder Sakkos (die anders als die Hose aussehen) können getragen werden. Die Damen haben es da leichter. Einer echten Dame steht alles. Ob Mini, Midi oder Maxi hängt nur vom Alter der Dame ab und wann das Kleid gekauft wurde. Sagte mal ein Teenager zu mir: "Wenn ich ein Stück wachse, gebe ich meinem Maxikleid einfach die Bezeichnung Midi und schon paßt es wieder."

Kurzum: Alle, die nicht nackt erscheinen brauchen, sind zu unserem Fest herzlich eingeladen.

Die zweite Änderung gegenüber den anderen Festen: Wir haben diesmal auf persönliche Einladungskarten verzichtet, da ja doch jeder die Vereinsnachrichten liest. Zum Beispiel Sie in diesem Moment. Welchen Vorteil das für Sie hat, werden Sie auf dem Fest erfahren. Im letzten Jahr gab es eine reichhaltige Tombola. Ob es diesmal wieder eine gibt, weiß ich nicht. Aber der Festausschuß, mit unserem Fußballspieler Anton Christiansen an der Spitze, versicherte mir, daß er zum Fest mit vielen Überraschungen aufwarten wird. Und die werden selbstverständlich größer sein als im letzten Jahr die Tombola. Denn wir haben noch Geld übrig von den nicht gedruckten und abgesandten Einladungskarten. Wieviel wir da gespart haben? Druckkosten, Materialkosten der Karten und das Porto multipliziert mit der Mitgliederzahl. Ein toller Betrag, nicht wahr?!

Und wenn alle Freunde unseres Vereins, die noch kein Mitglied sind, ebenfalls in den Verein eintreten würden, wäre der ersparte Betrag noch größer - und die Überraschungen zum Fest selbstverständlich auch.

Das waren zwei Änderungen zu Ihrem Vorteil. Doch aller guten Dinge sind bekanntlich drei. Darum haben wir noch einen weiteren Vorteil für Sie bereit. Der Eintrittspreis ist erhöht worden. Welchen Vorteil das haben wird, können Sie Moment selbstverständlich nicht sehen. Sie werden es aber auch später nie sehen können. Dafür aber hören!!

Denn wir haben keine Mühen und Kosten gescheut, um die bekannte vier Mann starke Casino-Band für Sie zu verpflichten. Hier kommt sowohl die ältere Generation als auch die Jugend zu ihrem Recht, das Tanzbein zu schwingen. Vom langsamen Walzer bis zum flotten Beat wird hier alles gespielt.

Den Kartenvorverkauf und die Tischbestellungen hat, wie jedes Jahr, unser zweiter Vorsitzender Hans Schöning in seinem Geschäft in der Neustadt übernommen. Hier gilt wieder der Spruch: Rechtzeitiges Erscheinen sichert gute Plätze.

Und nun auf Wiedersehen alle zusammen am 13. dieses Monats im Thomas Hotel beim lustigen Vereins-Vergnügen unter dem Motto: Es darf getanzt werden.

Ihr Pressewart Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. Februar

Unsere Liga

Freundschaftsspiel

Bis zum "Redaktionsschluß" der Vereinsnachrichten bestritt unsere Ligaelf lediglich ein Freundschaftsspiel gegen den Kreisliga-Vertreter Doppeleiche Jagel, an Punktspiele war infolge der Platzverhältnisse in den nächsten Wochen nicht mehr zu denken.

Vielleicht war es auch gut so, denn was gegen den eine Klasse tiefer spielenden Gast aus Jagel, noch dazu auf eigenem Platz, geboten wurde, ließ keine Hoffnungen auf einen baldigen Punktgewinn aufkommen. Unter zeitweise völliger Nichtbeachtung gegebener Anweisungen wurde planlos herumgetändelt und ein System der Systemlosigkeit offenbart.

Anstatt gerade bei einem Freundschaftsspiel einmal ein bestimmtes Konzept auszuprobieren, wurde immer wieder quer gespielt und meistens auch noch zu kurz. Kam der Ball dann doch mal über die Mittellinie, wurde soweit aufgerückt, daß alle 20 Feldspieler auf engstem Raum konzentriert waren. Die Gäste mußten zwangsläufig diese "Knabenfußballart" mitgehen, um nicht immer im Abseits zu stehen.

Doch bereits in der zweiten Minute wurde es ihnen zu bunt. Ihr Mittelstürmer Paulsen wurde noch vor der Mittellinie angespielt und brauchte dann nur noch unseren Torwart Martin Dohrn zu umspielen, schon hieß es 1:0 für den Kreisligisten. Unsere Verteidiger sahen vom gegnerischen Strafraum aus zu.

Erst nach einer halben Stunde lief das Spiel besser. Nach Flanke von Manfred Albertsen hatte zuvor Jensen einen haltbaren Schuß auf das Gästetor gewagt und der erstaunte Schlußmann hatte das Leder zum 1:1 durch die Finger gleiten lassen.

Danach war das Spiel lebendiger. Ein herrliches Tor erzielte in der 41. Minute Manfred Albertsen, als er an drei Gegnern vorbei eine Lücke erspähte und sofort platziert schoß.

Nach dem Seitenwechsel schien es ebenfalls besser zu werden. In der 52. Minute konnte Burkhard Schletter mit einem Kopfball nach hoher Flanke von Manfred Albertsen auf 3:1 erhöhen. Doch bereits sieben Minuten später hatte der clevere Paulsen die Gäste wieder auf 3:2 heran gebracht. Von diesem Zeitpunkt verflachte das Spiel wieder zusehends und es blieb bei mageren 3:2-Sieg unserer Elf.


Spielplan unserer Ligamannschaft

24.01.1971   MTV Leck   -   Husum 18  
31.01.1971   Husum 18   -   Nordmark Satrup  
07.02.1971   Vorwärts Flensburg   -   Husum 18
13.02.1971   Frisia Husum   -   Husum 18
21.02.1971   Husum 18   -   Schleswig 06 II  
28.02.1971   TSV Weiche-West   -   Husum 18
07.03.1971   Husum 18   -   TSV Tönning
14.03.1971   TSV Kropp   -   Husum 18
21.03.1971   Husum 18   -   Flensburger TB
28.03.1971   Stern Flensburg   -   Husum 18
04.04.1971   Husum 18   -   FC Blau Weiß Friedrichstadt
10.-12.04.1971   frei für Nachholspiele
18.04.1971   Polizei Flensburg   -   Husum 18
24.04.1971   TSV Fahrdorf   -   Husum 18

Die bisher schon ausgefallenen Spiele beim VfB Nordmark und zu Hause gegen Kappeln müssen voraussichtlich im Mai nachgeholt werden. Wir alle hoffen, daß der Tabellenstand sich dann erheblich zu unseren Gunsten verbessert haben wird.


1.   Nordmark Satrup 16   43:23   23:9
2.   TSV Weiche-West 17   23:16   22:12
3.   Frisia Husum 16   29:25   20:12
4.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt 15   31:21   18:12
5.   VfB Nordmark 15   37:30   18:12
6.   TSV Kappeln 15   32:25   18:12
7.   Schleswig 06 II 16   39:32   18:14
8.   Flensburger TB 16   35:34   18:14
9.   Polizei Flensburg 17   39:29   18:16
10.   Stern Flensburg 16   30:33   17:15
11.   Vorwärts Flensburg 16   39:36   14:18
12.   Husum 18 15   28:24   13:17
13.   MTV Leck 16   32:46   11:21
14.   TSV Kropp 16   26:35   10:22
15.   TSV Tönning 16   24:51   9:23
16.   TSV Fahrdorf 16   10:37   7:25

Otto H. Krüger

leer  

1971

Husum 18

1. Februar

Bernhard Petersen 75 Jahre

Unser Ehrenvorsitzender feierte seinen 75. Geburtstag

In alter Frische und mit dem immer noch jugendlichen Sportlerherzen, so wie wir ihn alle auf unserer letzten Jahreshauptversammlung erlebt haben, als er in Rekordzeit unseren ersten Vorsitzenden wiederwählte, so feierte unser Ehrenvorsitzender Bernhard Petersen am 8. Januar in Hamburg seinen 75jährigen Geburtstag.

Unser zweiter Vorsitzender, Hans Schöning, und unser Sportfreund Johannes "Hans" Rademacher waren als Abgeordnete des Vereins zu dessen Begründer und langjährigem Vorsitzenden nach Hamburg gefahren, um die herzlichsten Glückwünsche zu diesem Ehrentage von allen Mitgliedern und Freunden des Vereins zu übermitteln.

Die Freude war verständlicherweise groß, ergab sich hier doch einmal endlich einmal wieder die Gelegenheit, mit ehemaligen Spielern über die guten alten Zeiten zu plaudern.

Aber auch über die heutige Zeit wurde viel gesprochen. Mit großer Aufmerksamkeit verfolgt Bernhard Petersen das Geschehen in unserem Verein. Er zeigte sich besorgt über die geringe Lust zur Mitarbeit in seinem Verein. Er selbst habe neben seinem Posten als Vorsitzender, den er 28 Jahre lang innehatte, auch noch im Spielausschuß mitgewirkt und Aufgaben als Betreuer übernommen. Ihm habe alles sehr viel Spaß gemacht. Heute werde nur viel kritisiert, aber wenig Neigung gezeigt, es besser zu machen. In dem Zusammenhang kam auch die Sprache auf die "Kegelei", über die gerade viele uralte 18er nörgelten, anstatt Verständnis und Einsicht zu zeigen, wie es doch ihrer Reife und ihrem Alter zukommen müßte. Unser Ehrenvorsitzender konnte darüber nur den Kopf schütteln und folgendes dazu sagen: Er habe sogar bei der Vereinsgründung die Kegelabteilung ins Leben gerufen, selbst mitgekegelt und dafür gesorgt, daß diese Abteilung in den Verband aufgenommen wurde. Er stehe auf dem Standpunkt, den wir durchaus mit ihm teilen, nur halb so viel zu kritisieren und dafür die andere Kraft der Mitarbeit im Verein zu widmen.

Ferner verstehe er auch nicht, daß alte 18er aus dem Verein austreten, nur weil nicht alles nach deren Geschmack läuft. Gerade hier biete sich für diese Sportfreunde doch die Gelegenheit, durch aktive Mitarbeit Mißstände zu beseitigen und den Verein mehr denn je zu unterstützen.

Ich glaube, wir müssen unserem Bernhard Petersen alle recht geben. Stecken wir nicht alle den Kopf in den Sand, wenn etwas schief gelaufen ist, statt, wie man es eigentlich von reifen und aufgeschlossenen Menschen, die sich "Erwachsene" nennen, verlangen kann, mit anzufassen und zu versuchen, die Sache wieder geradezurücken? Wir alle sollten uns überlegen, wann und wie oft wir schon einmal über eine Mannschaft oder den Vorstand oder sonst irgendeinen aktiven Mitarbeiter geschimpft haben, und was wir dann an Positivem unternommen haben, um diese Mißstände abzuschaffen. Die Bilanz sieht sicherlich schrecklich aus.

Aber nachdem Sie dies gelesen haben, wird es sicher ganz anders werden - oder etwa nicht??

Der Vorstand wartet schon darauf, einige neue Posten und auch einige alte posten, die noch nicht wieder besetzt sind, an tatkräftige Mitarbeiter zu verteilen. Aber bitte vorher telefonisch anmelden, damit die Schlange der Wartenden nicht zu lang wird.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. Februar

Gute Chancen für unsere Keglerinnen

Obwohl in den letzten Wochen wenig von der Kegelabteilung zu hören war, ist sie doch sehr aktiv gewesen. In der Kegelstadtmeisterschaft der Einzelkegler trumpfen in diesem Jahr besonders unsere Damen auf, denn nach dem vierten Durchgang belegen nicht weniger als 9 Keglerinnen unseres Vereins Plätze unter den ersten 20 bei 75 Starterinnen. So haben besonders Traute Christiansen an fünfter (2942 Holz) und Inge Jacobsen an sechster Stelle (2933 Holz) noch Aussichten, in die Stadt-Mannschaft zu gelangen und an den Kreismeisterschaften teilzunehmen. Weiterhin belegen Liselotte "Lotti" Zukrigl (2925 Holz) den.7, Gerda Lund zur (2924 Holz) den 9. und Renate Schladetzky (2919 Holz) den 12. Platz. Bei den Frauen B liegen Christel Grabert (2890 Holz) auf dem 2. Platz und Gretel Schöning (2886 Holz) auf dem 3. Platz und dürften ebenfalls ihre Aufstellung in der Vereinsmannschaft sicher halten können.

In der Seniorenklasse steht Hermann Bahnsen auf dem 4. Platz (2905 Holz).

Eine sehr gute Ausgangsposition haben sich Werner Denckmann (2931 Holz) bei den Versehrten und Peter Schöning bei den Jugendlichen erkämpft. Beide liegen vor dem letzten Durchgang am 23./24. Januar in der Kegelhalle Jahner auf dem ersten Platz und haben berechtigte Aussichten, den Meistertitel zu gewinnen.


Die sehr gute Form unserer Damen schlägt sich auch in den Ergebnissen der laufenden Punktserie der Kreis- und Stadt-Liga nieder. Unsere erste Frauenmannschaft besiegte zuletzt Fortuna Husum mit 3655 Holz:

  Ursula Franke   735   Holz
  Renate Schladetzky   732   Holz
  Inge Jacobsen   736   Holz
  Gerda Lund   730   Holz
. Liselotte "Lotti" Zukrigl   722   Holz

und rollendes Glück Bredstedt mit 3595 Holz:

  Gerda Lund   735   Holz
  Helga Jordan   710   Holz
  Liselotte "Lotti" Zukrigl   708   Holz
  Inge Jacobsen   712   Holz
. Ursula Franke   730   Holz

Die zweite Frauenmannschaft besiegte Neutral 69 mit 33 Holz:

  Antje Franz   742   Holz
  Helga Jordan   729   Holz
  Helgard "Hella" Peters   730   Holz
  Brigitte Clausen   730   Holz
. Frauke Hansen   721   Holz

und schlug auf Flotte 7 II mit 47 Holz und hat bei noch zwei ausstehenden Kämpfen die Möglichkeit, den Titel zu erringen.


Die dritteFrauenmannschaft liegt zurzeit auf dem sechsten Platz.


Bei den Männern haben dieses Jahr Verletzungspech und teilweise knappe Niederlagen die Serie nicht so erfolgreich verlaufen lassen wie gewohnt. Die erste Männermannschaft mußte erfahren, daß in der Bezirksliga ein härterer Wind weht und wird sehr kämpfen müssen, die Klasse zu erhalten. Am letzten Sonntag gelangen allerdings gegen die favorisierten Klubs von 1885 Schleswig und Blau-Gelb Schleswig beachtliche Ergebnisse, die uns hoffen lassen. Im ersten entscheidenden Kampf gegen 1885 Schleswig hatten Norbert Peters und Manfred Jacobsen mit je 715 Holz unseren Gegnern bereits 43 Holz abgenommen, die Uwe Jahn (732 Holz) und Karl-Heinz Lund (705 Holz) noch ausbauten, so daß Gerd Schulz (719 Holz) einen beruhigenden Vorsprung besaß und den Sieg schließlich auf 71 Holz ausbauen konnte. Gegen Blau-Gelb Schleswig hätten wir beinahe die Sensation perfekt gemacht, mußten aber zum Schluss uns mit 6 Holz geschlagen geben.


Die zweite Männermannschaft belegt im Moment noch den letzten Tabellenplatz, hat aber noch die leichteren Gegner vor sich, so daß sie sich noch vor dem Abstieg retten kann.


Zum Schluß noch sehr erfreuliche Ergebnisse vom Sportabzeichen-Kegeln in Tönning. Es errangen das bronzene Sportabzeichen: Inge Jahn mit 723 Holz (trotz 2 Pudel), Gerhard Eckmann mit 1465 Holz und Jürgen Jordan mit 1462 Holz. Das silberne Sportabzeichen errangen: Uwe Jahn mit 1487 Holz und Norbert Peters mit 1518 Holz.

Zu diesem sehr guten Leistungen unseren herzlichen Glückwunsch und weiterhin "Gut Holz"


Tabellenstand der Kegler

Bezirksliga Männer

1.   Blau-Gelb Schleswig   8   +267   16:0
2.   Norden Flensburg   8   +388   14:2
3.   Fortuna Flensburg   8   +112   12:4
4.   Nordmark Husum   8   -28   10:6
5.   Gut Holz Rendsburg   8   +60   9:7
6.   Frisia Husum   8   +59   8:8
7.   KSC 1939 Flensburg   8   -19   6:10
8.   Husumer Jungs II   8   -156   6:10
9.   Sportfreunde Flensburg   8   -133   4:12
10.   Sylter Welle Westerland   8   -202   4:12
11.   1885 Schleswig   8   -253   4:12
12.   Husum 18   8   -95   3:13

Vereinsliga Männer

1.   Frisia Husum   6   +321   12:0
2.   Einigkeit I   6   +222   10:2
3.   Husum 66 II   6   +179   8:4
4.   Nordmark II   6   +74   8:4
5.   Neuntöter   6   -6   6:6
6.   Gut Holz   6   -41   6:6
7.   Germania I   6   -70   6:6
8.   Grün-Weiß II   6   -111   2:10
9.   Einigkeit II   6   -211   2:10
10.   Husum 18   6   -357   0:12

Kreisliga Frauen

1.   Fortuna Husum   7   +275   10:4
2.   Flotte 7   7   +117   10:4
3.   Husum 18 II   7   +25   8:6
4.   Rollendes Glück Bredstedt   7   -116   4:10
5.   Fortuna Rendsburg II   6   -276   2:10

Vereinsliga Frauen

1.   Fortuna II   3   +172   6:0
2.   Goldene Kugel II   4   +162   6:2
3.   Husum 18 II   4   +71   6:2
4.   Rollendes Glück   3   -13   2:4
5.   Husum 18 III   4   +43   2:6
6.   Neutral 69   3   -281   0:6
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball international

1. Februar

Zum Fürchten

Den Weltrekord der geringsten Zuschauerzahl im Verhältnis zur Größe des Stadions hält nach Meinung von Fußballexperten aus der CSSR die mährische Mannschaft Banik Ostrau. Aus Lokalpatriotismus hatte man einst in der Bergwerkstadt ein Fußballstadion für 40.000 Zuschauer gebaut, doch kommen zu den Spielen nur wenige hundert (!) Besucher, manchmal praktisch nur eine Handvoll. Einer der wenigen Stammgäste des Banik-Stadions meinte: "Wenn man in dieser großen Arena sitzt, ist es direkt zum Fürchten. Da und dort, wie hineingesprenkelt, ein paar andere Zuschauer - ein Ort der Einsamkeit und Weltverlassenheit. Wer ist nur auf die Idee gekommen, ausgerechnet hier ein solches Stadion zu bauen?"

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. März

Es war eine rauschende Ballnacht

Fast bis auf den letzten Platz waren die festlichen Räume des Thomas Hotels bei unserem diesjährigen Vereins-Vergnügen am Sonnabend, dem 13. Februar 1971, besetzt. Unwahrscheinlich hoch war die Nachfrage der Karten bereits im Vorverkauf, obgleich keine Einladungskarten extra zum Versand gekommen waren, sondern nur die Einladung durch unsere Vereinsnachrichten erfolgte. Der zweite Sonnabend im Monat Februar hat sich nunmehr als fester Bestandteil im Ablauf der Vereinsgeschichte fest eingefügt. Dieses hob auch unser 1. Vorsitzender Werner Denckmann bei seiner Begrüßungsansprache hervor. Unter dem Beifall der Festteilnehmer erhielt Hanni Sievers (Caf�¤£ر Baland) für langjährige Mitgliedschaft im Verein die silberne Ehrennadel.

Stimmung und Schwung waren bereits um 21 Uhr Trumpf. Dafür sorgte die "Casino Band" bis zum Schluß. Alle waren von diesem schönen Fest hoch begeistert und waren sich darüber einig, daß wir mit der "Casino Band" eine Trumpfkarte gezogen hatten. Aus diesem Grunde wurde die "Band" vom Vorstand auch gleich wieder für das nächste Jahr verpflichtet.

Eine kleine wertvolle Tombola war von unserem Festausschußvorsitzenden Anton Christiansen ausgezeichnet vorbereitet. In flottem Tempo wurden wurde die Preisverleihung vorgenommen.

Alle Teilnehmer waren von diesem Vereinsfest begeistert und werden sicher im nächsten Jahr wieder kommen, denn es war wirklich eine rauschende Ballnacht!

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. März

Unsere Liga

Start in die Rückrunde

Einen etwas unglücklichen Start erwischte unsere Ligaelf zu Beginn der Rückrundenspiele. Aus den ersten vier Spielen konnte sie nur einen Pluspunkt aus dem Ortsderby gegen Frisia Husum erringen. Drei Spiele, davon zwei Heimspiele, gingen verloren. Hier die Spielberichte:


 

 

Husum 18 - Nordmark Satrup

 

0:2

Gegen den Tabellenführer der Bezirksliga war das Spiel in der ersten Halbzeit durchaus offen. Unsere Mannschaft konnte gut mithalten, doch für einen Führungstreffer langte es nicht. Der gelang dagegen dem Satrupern durch Gendries kurz nach Wiederanpfiff in der 48. Minute. Nun kamen unsere Spieler stärker auf und drängten auf den Ausgleich. Doch Egon Harms traf nur die Latte und auch Hans-Peter Jensen vergab danach eine gute Chance. Leider wurde auch zu "einseitig" gespielt, nämlich immer über den rechten Flügel, so daß Manfred Albertsen im Verlaufe des Spiels überfordert wurde. Ferner fehlten Steilpässe, um die gute Satruper Abwehr überrumpeln zu können. Als in der 65. Minute Moltzen nach einer Flanke das 2:0 für die Gäste markieren konnte, wurde dieser Vorsprung mit massierten Deckung über das Ziel gerettet.


 

 

TSV Vorwärts Flensburg - Husum 18

 

5:0

Stark unter die Räder kam unsere Elf im Auswärtsspiel gegen den nur unerheblich besser platzierten TSV Vorwärts Flensburg. Der Sturm war so harmlos, daß auch bei längerem Spiel kaum ein Tor gefallen wäre. Bereits zur Pause lag der Gastgeber durch Tore von Rutsch und Schumann, der einen herrlichen Kopfstoß vollendete, mit 2:0 in Führung. Nach der Pause verflachte das Spiel. Erst in den letzten zwanzig Minuten legten sich die Gastgeber noch einmal ins Zeug und konnten durch zwei Tore von Leng und einen weiteren Kopfballtreffer durch Schumann das Ergebnis auf 5:0 hochschrauben.


 

 

Frisia Husum - Husum 18

 

1:1

Wie im Vorrunden- gab es auch im Rückrundenspiel wieder ein gerechtes Unentschieden. Die Partie war durch starken Wind etwas beeinträchtigt, doch hielt die jeweils gegen den Wind spielende Partei durchaus in jeder Phase mit. In der ersten Halbzeit schien unsere Abwehr mit Egon Harms, Martin Dohrn und Uwe Hager das Tor sauber halten zu können, doch ließ der Schiedsrichter aus nicht ersichtlichem Grund zwei bis drei Minuten nachspielen und in der letzten Spielphase kamen die Gastgeber dann aus einem Gewühl heraus durch Sönke Gabriel zur 1:0-Führung. Nach der Pause lief das Spiel mit Chancen auf beiden Seiten gleichmäßig weiter. Als keiner mehr an ein Tor glaubte, wagte Uwe Hager in der 83. Minute einen Weitschuß, den der Frisianer Schlußmann Laß zur Freude aller 18-Anhänger halbhoch passieren lassen mußte. In den letzten Minuten tränkte unsere Elf dann sehr stark und hätte mit etwas Glück sogar noch einen Siegtreffer erzielen können.


 

 

Husum 18 - Schleswig 06 II

 

3:4

Endlich einmal schoß unsere Stürmerreihe mehrere Tore. Doch auch diese langten nicht für einen Sieg, da unsere Abwehr um so schwächer spielte. Besonders Walter Feddersen und Helmut Greve erwischten einen rabenschwarzen Tag und vermochten ihre Gegenüber kaum zu halten. In der 25. Minute gelang Hans-Peter Jensen mit Direktschuß auf eine Flanke von Rüdiger Schwigon das 1:0, 8 Minuten später erhöhte Manfred Albertsen mit einem Schuß ins weite Eck auf 2:0. Der Traum von einem Sieg wurde jedoch innerhalb von fünf Minuten wieder zunichte gemacht. Durch eine zumindest umstrittene Entscheidung, wenn nicht gar Fehlentscheidung wurde den Gästen ein Elfmeter zugesprochen, den Schimmer zum 2:1 vollstreckte. Dadurch war unsere Elf aus dem Rhythmus gebracht und nach 3 Minuten erzielte Zühlke nach einem indirekten Freistoß den Ausgleich.

Nach dem Wechsel wurden starke Konditionsschwäche bei unserer Elf bemerkbar. Einen Fehlschlag unserer Abwehr nutzte Schimmer zur erstmaligen Führung der Schleswiger aus. In der 53. Minute konnte Burkhard Schletter durch Nachsetzen zwar noch einmal den Ausgleich erzielen, doch in der 78. Minute erzielte wiederum Schimmer, diesmal mit einem Rückzieher nach einem Eckball, den Siegtreffer für die Gäste. In den letzten fünf Minuten hatten Manfred Albertsen und Egon Harms noch eine gute Chance, den gerechten Ausgleich zu erzielen, doch blieb dieses Glück - wie so oft - versagt.


1.   Nordmark Satrup   20   49:28   28:12
2.   TSV Weiche-West   22   32:23   27:17
3.   Schleswig 06 II   20   51:39   26:14
4.   Frisia Husum   22   49:44   25:17
5.   Polizei Flensburg   20   46:32   24:16
6.   Flensburger TB   20   50:39   23:17
7.   TSV Kappeln   18   39:30   22:14
8.   VfB Nordmark   19   49:42   22:16
9.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt   18   37:31   20:16
10.   Vorwärts Flensburg   19   48:38   19:19
11.   Stern Flensburg   20   37:46   19:21
12.   Husum 18   19   32:36   14:24
13.   TSV Kropp   20   37:43   14:26
14.   MTV Leck   20   42:58   14:26
15.   TSV Fahrdorf   21   19:46   11:31
16.   TSV Tönning   21   30:72   10:32

Reservemannschaft

Teilweise erfolgreich war unsere zweite Mannschaft. Ein leistungsgerechtes 1:1-Unentschieden gab es gegen die Elf vom FC Langenhorn. Im Auswärtsspiel gegen den Tabellenvierten TSV Rantrum II mußte unsere Elf erwartungsgemäß eine 3:1-Niederlage hinnehmen. Dadurch rutschte unsere Elf abstiegsgefährdet auf den vorletzten Tabellenplatz. Doch schon im nächsten Spiel konnte sie verlorenen Boden wieder gutmachen. Der TSV Böklund konnte mit 2:1 Toren besiegt werden, so daß zwei wichtige Punkte in Husum blieben.


1.   Rasensport Schleswig 19   41:16   32:6
2.   SIF Schleswig 20   45:22   30:10
3.   Collegia Jübek 20   59:39   29:11
4.   TSV Rantrum II 18   39:19   26:10
5.   SSV Klein-Bennebek 20   36:23   23:17
6.   FC Langenhorn 21   44:37   22:20
7.   TSV Böklund 20   47:35   20:20
8.   TSV Nordstrand 20   48:43   20:20
9.   TSV Arlewatt/Olderup 19   46:42   18:20
10.   TSV Süderbrarup 22   44:53   17:27
11.   Schleswig 06 III 21   33:48   16:26
12.   TSV Friedrichsberg 18   26:46   14:22
13.   TSV Doppeleiche Jagel 19   34:38   13:25
14.   Husum 18 II 20   31:54   13:27
15.   TSV Erfde 19   26:53   12:26
16.   IF Tönning 19   35:62   11:27

Husum 18 III

Unsere dritte Mannschaft - die Soldatenelf - kämpft sich langsam wieder nach oben. Im Auswärtsspiel gegen dritte des TSV Rantrum gab es noch eine 1:3-Niederlage. Doch dann konnte die zweite Mannschaft des FC Langenhorn mit 3:0 geschlagen werden. Im zweiten Heimspiel gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt gingen die Gäste zunächst mit 1:0 in Führung, doch am Ende hieß es 5:2 für unsere Elf.


Tabelle der 1. Kreisklasse

1.   Bredstedter TSV II 16   43:33   22:10
2.   TSV Rantrum III 16   48:31   21:11
3.   Rödemisser SV 15   48:31   20:10
4.   SV Blau-Weiß Löwenstedt 14   42:32   19:9
5.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II 13   48:29   17:9
6.   Husum 18 III 15   44:31   17:13
7.   SV Dörpum 16   55:43   17:15
8.   TSV Garding 16   40:42   16:16
9.   Frisia Husum II 15   33:35   15.15
10.   SV Germania Breklum 16   39:36   14:18
11.   FC Langenhorn II 16   25:41   11:21
12.   TSV Tönning II 16   15:58   6:26
13.   IF Tönning II 14   26:62   3:25
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. März

Dank unseres Ehrenvorsitzenden

Kurz nach Erscheinen unserer Februar-Ausgabe erhielten wir ein Dankschreiben unseres Ehrenvorsitzenden Bernhard Petersen, für das wir uns herzlich bedanken und dessen Text wir nachstehend wiedergeben:

Für die von allen Mitgliedern und Freunden von Husum 18 übermittelten Glückwünsche zu meinem Geburtstag meinen allerherzlichsten Dank. Ich bitte aber in Nummer 11 der Vereinsnachrichten erwähnen zu wollen, daß außer dem zweiten Vorsitzenden Hans Schöning und meinem Freund Johannes "Hans" Rademacher mit ihren Frauen auch unser Ehrenvorsitzender Johannes Thordsen und mein langjähriger Freund Dr. Erwin "Pütten" Kraatz zu den Geburtstagsgratulanten gehörten. Leider war mein engerer Freund Hermann Bahnsen wegen schwerer Erkrankung verhindert. Meine Frau und ich wünschen Hermann baldige Genesung.

Hoffentlich hat der Appell in der Zeitung, kräftige Mitarbeiter zu bekommen, wenigstens einen Teilerfolg gezeitigt.

Ich verbleibe mit den besten Sportler-Grüßen an alle 18er und 18's Freunde in alter Frische immer Euer

Bernhard Petersen

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. März

Unsere Tischtennisabteilung

Die Rückrunde hat begonnen

Zur Vorbereitung auf die Rückrunde waren wir im Januar nach Garding gefahren, um in einem Freundschaftsspiel gegen eine Kombination aus Koldenbüttel/Garding I und II zu spielen. Wir mußten in diesem Spiel Gerhard Hansen durch Harry Köppe ersetzen. Daß wir dennoch mit 9:7 siegreich blieben, sei nur am Rande erwähnt, da es im Wesentlichen darum ging, die Form zu überprüfen. Und wir waren alle sehr zufrieden, der Test war positiv verlaufen.


 

 

Husum 18 - Rot-Weiß Schleswig II

 

9:3

Am 13. Februar war es dann wieder soweit, die schreckliche tischtennislose Zeit war vorüber. Zum ersten Punktspiel der Rückrunde hatten wir die abstiegsgefährdete Mannschaft von Rot-Weiß Schleswig II zu Gast. Zu diesem Spiel traten wir in folgender Mannschaft an: Horst-Werner Fick, Gerhard Hoffmann, Gerhard Hansen, Wolfgang Jahn, Wolfgang Fick, Walter Liepert. Uns fehlte also unser Mannschaftsführer Karl-Heinrich "Heiner" Timm.

Wir hatten im Spiel dann weit mehr Mühe, als es das Ergebnis auszusagen vermag. Erschreckend schwach spielte diesmal Wolfgang Jahn, dem sowohl im Doppel mit Wolfgang Fick als auch im Einzel so gut wie gar nichts gelang. Für den 3. Punkte der Schleswiger zeichnet Walter Liepert verantwortlich, der nach hartem Kampf knapp mit 1:2 seinem Gegenüber Pätzold unterlag.

Die Punkte für uns holten: Gerhard Hansen / Horst-Werner Fick, Wolfgang Fick (2), Horst-Werner Fick (2), Gerhard Hoffmann (2), Gerhard Hansen und Walter Liepert.

Wenn der Aufstieg tatsächlich gelingen soll, muß die Leistung aber erheblich gesteigert werden.


II. Mannschaft in Formkrise

Unsere zweite Mannschaft steckt zur Zeit mitten in einer Formkrise. Wie anders sollen sonst die letzten Ergebnisse interpretiert werden?

TSV Mildstedt.   -   Husum 18 II   5:9
Husum 18 II   -   Friedrichstadt   1:9
Husum 18 II   -   SZ Ohrstedt III   4:9

Durch diese beiden Niederlagen dürfte für die zweite Mannschaft der Traum von einem der ersten Plätze ausgeträumt sein.


Kegelabend in Schwabstedt

Während im Thomas Hotel das Vereinsfest gefeiert wurde, veranstaltete die Tischtennisabteilung einen Kegelabend. Ein spannender Kampf entspann sich um die Pudelmütze für den Pudelkönig. Sie wanderte von Heike Liepert über Gerd Reisig, Wolfgang Jahn, Roswitha Hansen schließlich zu Annegret Köppe, die diesen "Kopfschmuck" dann bis ins Ziel "rettete". Wahrlich eine "pudelkönigwürdige" Leistung! Bei 100 Wurf 28 Pudel! Ansonsten war Karl-Heinrich "Heiner" Timm nicht zu schlagen; er siegte mit 180 (!) Holz Vorsprung vor Roswitha Hansen und Walter Liepert.

Abschließend fand in der Wappenklause im Osterende die große Siegerehrung und Preisverteilung statt. Im Ganzen ein gelungener Abend, dessen Wiederholung wir wärmstens empfehlen können.*

*Anmerkung der Redaktion: Jedoch möglichst an einem anderen Tage als das Vereinsfest. Da dieses Fest, an dem alle Sparten teilnehmen sollen, jeweils am 2. Sonnabend des Monats Februar stattfindet, kann auch bei weiter Vorausplanung ein anderer Termin gewählt werden. Eine derartige Fehlplanung ist im Vereinsinteresse unverständlich!!!
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. März

Bericht der Kegelabteilung

Wie schon in der letzten Ausgabe berichtet, fand inzwischen am 23./24. Januar in der Kegelsporthalle Jahner die Endrunde der diesjährigen Kegelstadtmeisterschaft statt. Unter 170 Teilnehmern konnten viele Kegler unseres Vereins gute Plätze belegen und bestätigten damit wieder einmal die Leistungssteigerung, die auch in unserem Verein besonders in diesem Jahr sehr groß war.

Bei den Frauen sicherten sich Traute Christiansen durch gute 740 Holz überraschend noch den dritten Platz und Gerda Lund konnte durch ihren Tageshöchstwurf von 748 Holz vom 10. auf den 6. Rang vorrücken. Beide starteten auch am 30./31. Januar in der Stadtmannschaft bei den Kreismeisterschaften in Heide.


Für die zweite Mannschaft qualifizierten sich Inge Jacobsen (737 Holz) und Liselotte "Lotti" Zukrigl (742 Holz).


Bei den Männern kegelten am Schlußtag Gerd Schulz und Manfred Jacobsen beide je 1492 Holz und konnten einige Plätze weiter vorrücken. Hier die Ergebnisse unserer Keglerinnen und Kegler (Angaben der Platz- und Holzzahlen):

Frauen A

3.   Traute Christiansen   3682   Holz
6   Gerda Lund   3672   Holz
7   Inge Jacobsen   3670   Holz
8   Liselotte "Lotti" Zukrigl   3667   Holz
14   Renate Schladetzky   3646   Holz
18   Helga Jordan   3636   Holz
19   Ursula Franke   3636   Holz
22 . Anke Brauer   3628   Holz
23   Antje Franz   3625   Holz
27   Gudrun Grabert   3612   Holz
30   Renate Jürgensen   3588   Holz
35   Marianne Christiansen   3568   Holz
38   Marianne Hollatz   3557   Holz
39   Bertraud Seifert   3556   Holz
41   Brigitte Clausen   3554   Holz

Männer

19   Gerhard Schulz   7435   Holz
24   Manfred Jacobsen   7419   Holz
41   Walter Zukrigl   7352   Holz
46   Norbert Peters   7330   Holz
51   Uwe Jahn   7298   Holz
56   Jürgen Jordan   7268   Holz
58 . Horst Brauer   7255   Holz
66   Wilhelm Franke   7044   Holz

Frauen B

2   Christel Grabert   3629   Holz
3   Gretel Schöning   3613   Holz

Werner Denckmann konnte seinen Vorsprung von sechs Holz nicht halten und mußte sich dieses Jahr mit dem zweiten Platz zufrieden geben, der aber auch zur Teilnahme in Heide berechtigte. Christel Grabert und Gretel Schöning konnten ebenfalls an den Kreismeisterschaften teilnehmen. Den einzigen Meistertitel für unseren Verein errang bei den Jugendlichen Peter Schöning (3607 Holz). Dafür unseren herzlichsten Glückwunsch!


Beim Sportabzeichenkegeln in Tönning haben inzwischen noch weitere Kegler erfolgreich abgeschnitten. Es errang Helgard "Hella" Peters Bronze mit 738 Holz, Helga Jordan Silber mit 751 Holz, Gerda Lund Gold mit 758 Holz Anke Brauer Bronze mit 735 Holz, Horst Brauer Bronze mit 1476 Holz, Horst Weber Bronze mit 1484 Holz und Gerd Schulz Gold (Wiederholung) mit 1517 Holz.


Bei den Kreismeisterschaften in Heide am 30./31. Januar haben sich Traute Christiansen und Gerda Lund mit der Stadtmannschaft hervorragend geschlagen und konnten den im Vorjahr errungenen Titel erfolgreich verteidigen. Werner Denckmann wurde mit 718 Holz Dritter in seiner Klasse.


Am 13./14. Januar mußten wir mit der Mannschaft wieder Punktspiele der Vereinsliga und der Bezirksliga austragen, was einigen Keglern allerdings direkt nach dem Vereinsfest doch nicht leicht gefallen sein soll. So gewann unsere zweite Frauenmannschaft mit

Anke Brauer   738   Holz
Antje Franz   725   Holz
Helgard "Hella" Peters   742   Holz
Traute Christiansen   749   Holz
Helga Jordan   731   Holz

durch das beste Tagesergebnis von 3685 Holz gegenüber 3610 Holz des Gegners Fortuna II. Dadurch konnte der zweite Tabellenplatz errungen werden. Falls der letzte Kampf noch gewonnen wird, steht durch Entscheidungskampf der Meistertitel in greifbarer Nähe.


Die dritte Mannschaft besiegte Rollendes Glück mit 58 Holz und steht auf dem vierten Platz.


Unsere erste Männermannschaft ging in Schleswig mit äußerster Konzentration in den ersten Kampf und gewann überraschend gegen den Favoriten Fortuna Flensburg durch eine sehr gute Gesamtleistung von

Norbert Peters   733   Holz
Manfred Jacobsen   724   Holz
Karl-Heinz Lund   735   Holz
Uwe Jahn   726   Holz
Gerhard Schulz   728   Holz

mit 17 Holz. Den zweiten Kampf konnten wir allerdings nicht gewinnen. Unser Gegner Sportfreunde Flensburg kegelte sehr gleichmäßig und mit dem Tageshöchst-Ergebnis von 3712 Holz für Sportfreunde Flensburg verloren wir mit 31 Holz. Es kegelten

Norbert Peters   741   Holz
Manfred Jacobsen   729   Holz
Karl-Heinz Lund   741   Holz
Uwe Jahn   734   Holz
Gerhard Schulz   736   Holz

 

In der Tabelle rückten wir einen Platz vor und müssen nun den letzten Kampf unbedingt gewinnen und gleichzeitig auf Schützenhilfe der anderen Clubs warten, um noch die Klasse zu erhalten.


Dem Abstieg nicht entgehen kann unsere zweite Mannschaft durch 2 erneute Niederlagen gegen Neuntöter (3605 - 3655 Holz) und Einigkeit II (3596 - 3631 Holz).


5 Vereins Mitglieder von Husum 18 qualifizierten sich für die Landesmeisterschaft im Kegeln!

Bei den Bezirksmeisterschaften der Kegler am 20./21. Februar 1971 in Kiel konnten Traute Christiansen und Inge Jacobsen in der Husumer Frauenmannschaft erfolgreich den Bezirksmeister-Titel erringen. Unser erster Vorsitzender Werner Denckmann wurde bei den Versehrten im Einzeln mit 725 Holz Zweiter und unser zweiter Vorsitzender Hans Schöning wurde mit der Husumer Senioren-B-Mannschaft ebenfalls Zweiter. Dazu kommt Peter Schöning in der Juniorenklasse. Diese fünf Vereinsmitgliedern werden Husum 18 bei der Schleswig-Holsteinischen Landeskegel-Meisterschaft im Mai in Neumünster vertreten. Herzlichen Glückwunsch zu diesem schönen Erfolgen!

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. April

Alle Mitglieder unseres Vereins laden wir herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung

am Freitag, dem 23. April 1971, um 20 Uhr im Thomas Hotel

Tagesordnung
1.   Begrüßung und Feststellung der Anwesenheit
2.   Protokollverlesung der letzten Jahreshauptversammlung
3.   Ehrungen
4.   Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden
5.   Kassenbericht
6.   Berichte der Kassenrevisoren und Entlastung des Kassenwärts
7.   Berichte der Obmänner
8.   Entlastung des gesamten Vorstandes
9.   Neuwahlen
    a) 2. Vorsitzender
    b) 1. Kassierer
    c) 2. Schriftführer
    d) Fußballobmann
    e) 2. Beisitzer
    f) Zusatzwahlen für die Ausschüsse
    g) Kassenrevisor
10.   Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
11.   Erledigung der vorliegenden Anträge
12.   Verschiedenes

Anträge müssen mindestens eine Woche vorher beim ersten Vorsitzenden des Husumer Fußballvereins von 1918 e.V., 225 Husum, Postfach 1312, eingegangen sein.

    Der Vorstand
Werner Denckmann, 1. Vorsitzender
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. April

Unsere Liga

Durch die letzten drei Niederlagen ist unsere Mannschaft gefährlich ans Tabellenende gerutscht. Sie muß sich in den letzten Spielen gewaltig steigern und vor allem mehr Tore schießen, denn spieltechnisch gesehen drückt der Tabellenplatz nicht die echte Leistung aus. Meistens wird ein gefälliges Spiel gezeigt, doch der erfolgreiche Abschluß fehlt.


 

 

TSV Weiche-West - Husum 18

 

0:2

Die Platzherren waren zwar im ersten Durchgang drückend überlegen, konnten mit der Windunterstützung jedoch nichts anfangen. Im zweiten Durchgang kamen wir dann mit geschickten Vorstößen aus der Tiefe und erzielten durch Anton Christiansen in der 60. Minute das 1:0. Als die Weicher noch auf einen Ausgleich hofften, stellte Rainer Stadel 8 Minuten vor Schluß das Endergebnis her.


 

 

Husum 18 - TSV Tönning

 

0:1

Gerade gegen Tönning hatte unsere Mannschaft sicher mit zwei Punkten gerechnet. Doch bereits in der 23. Minuten fiel durch Schuchhardt das goldene Tor für die Tönninger. Alle Anstrengungen unserer Elf, im zweiten Durchgang das Steuer herumzureißen, scheiterten an der massierten Tönninger Deckung, die ihren Sieg mit viel Glück über die Zeit retteten.


 

 

TSV Kropp - Husum 18

 

2:0

Während des gesamten Spielverlaufs waren die Kropper überwiegend feldüberlegen. Durch ein Eigentor unserer Elf.führten sie bis zur Pause 1:0 und erzielten durch Kock in der 69. Minute den zweiten Treffer.


 

 

Husum 18 - Flensburger TB

 

1:2

Obwohl unsere Mannschaft in diesem Spiel gegen den Tabellenführer eine ansprechende Leistung bot, blieb ihr der Sieg oder wenigstens ein Unentschieden versagt. Ihr fehlte beim Abschluß ihrer Aktionen das notwendige Glück. Kurz vor der Pause erzielte Reichert das 1:0 für die Gäste. In der 62. Minute konnte Egon Harms nach einem indirekten Freistoß ausgleichen. Doch 8 Minuten vor Spielschluß erzielte Auweck mit herrlichem Kopfball ins obere Eck den glücklichen Siegtreffer der Flensburger.


Bezirksliga Nord

1.   Flensburger TB   24   64:46   31:17
2.   Frisia Husum   24   59:50   31:17
3.   TSV Weiche-West   26   35:31   30:22
4.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt   22   49:34   28:16
5.   Nordmark Satrup   23   53:38   28:18
6.   TSV Kappeln   22   47:34   27:17
7.   Schleswig 06 II   23   57:51   26:20
8.   Polizei Flensburg   24   53:42   26:22
9.   VfB Nordmark   22   56:50   24:20
10.   Vorwärts Flensburg   23   53:45   23:23
11.   Stern Flensburg   23   46:51   23:23
12.   TSV Kropp   24   41:47   18:30
13.   TSV Tönning   25   37:75   17:33
14.   Husum 18   23   35:41   16:30
15.   MTV Leck   24   50:71   16:32
16.   TSV Fahrdorf   24   21:50   12:36

Unsere II. Mannschaft

Auch unsere zweite Mannschaft ist in der Kreisliga Süd arg in den Abstiegsstrudel geraten. Nach hohen Niederlagen in Schleswig gegen Rasensport mit 0:4, im Heimspiel gegen Collegia Jübek mit 1:7 und im Auswärtsspiel gegen den TSV Arlewatt/Olderup mit 1:6 kam sie erst im Heimspiel gegen den TSV Klein-Bennebek zu einem knappen 3:2-Sieg. Gleichzeitig konnte aber auch die Mannschaft des IF Tönning zwei Pluspunkte gelangen. Sie hatte gegen den TSV Erfde anzutreten, der jedoch vor kurzem seine Mannschaft zurückgezogen hat und daher der ebenfalls abstiegsgefährdeten Tönninger Elf die Punkte zugesprochen wurden. Somit blieb das Tabellenende unverändert.


Kreisliga Nord

1.   Rasensport Schleswig   22   48:17   37:7
2.   SIF Schleswig   22   54:25   36:12
3.   Collegia Jübek   22   75:45   35:13
4.   TSV Rantrum II   21   43:27   27:15
5.   SSV Klein-Bennebek   24   49:30   27:21
6.   FC Langenhorn   24   51:41   27:21
7.   TSV Arlewatt/Olderup   23   48:52   23.23
8.   TSV Nordstrand   23   51:51   22:24
9.   TSV Böklund   24   49:41   22:26
10.   Schleswig 06 III   24   49:50   22:26
11.   TSV Süderbrarup   25   49:57   21:29
12.   TSV Doppeleiche Jagel   23   40:48   17.29
13.   TSV Friedrichsberg   21   26:49   16:26
14.   Husum 18 II   24   36:73   15:33
15.   IF Tönning   24   41:71   13:31
16.   TSV Erfde   24   26:66   12:36

III. Mannschaft

Ein ausgeglichenes Punktekonto wies die Soldatenelf in den letzten vier Spielen auf. Nach Heimsiegen gegen Breklum I mit 5:1 und gegen Blau-Weiß Friedrichstadt II mit 3:1 sah es aus, als wenn unsere Elf noch einmal in der Spitzengruppe mitmischen wollte. Doch dann mußte sie gegen den "Favoritenschreck" SV Dörpum eine 1:5-Niederlage hinnehmen. Mit einem knappen 1:0-Sieg - in der Schlußphase erzielt - setzte sich der Bredstedter TSV II gegen unsere Elf in Husum durch und konnte somit die Tabellenspitze erringen. Ausgerechnet der ehemalige Bredstedter Ligatorwart konnte den Siegtreffer anbringen.


Tabelle der 1. Kreisklasse

1.   Bredstedter TSV II   18   52:33   26:10
2.   Rödemisser SV   18   58:37   24:12
3.   TSV Rantrum III   18   51:34   23:13
4.   SV Dörpum   19   66:45   23:15
5.   SV Blau-Weiß Löwenstedt   18   49:39   22:14
6.   Husum 18 III   19   53:39   21:17
7.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II   16   52:34   20:12
8.   TSV Garding   20   48:55   19:21
9.   SV Germania Breklum   19   48:45   18:20
10.   Frisia Husum II   18   36:41   16:20
11.   FC Langenhorn II   18   30:43   15:21
12.   TSV Tönning II   18   17:66   6:30
13.   IF Tönning II   17   32:81   3:31
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. April

Unsere Tischtennis-Abteilung

Tabellenspitze erreicht

Durch einen enormen Zwischenspurt hat sich unsere erste Tischtennis-Mannschaft wieder an die Tabellenspitze der zweiten Bezirksklasse gesetzt. Beim TTC Jardelund kam sie zu einem deutlichen, nie gefährdeten 9:2-Sieg. Lediglich Wolfgang Fick, der etwas überheblich spielte und Gerhard Hoffmann, der knapp im dritten Satz unterlag. gaben Punkte ab.


Schock in Neukirchen

Obwohl mit Gerhard Hansen ein wichtiger Spieler ersetzt werden mußte, fuhr unsere Mannschaft zuversichtlich nach Neukirchen, hatte sie doch im ersten Spiel mit 9:2 gewonnen. Doch durch den Verlust beider Eingangsdoppel wurde die ganze Mannschaft nervös und es lief nichts mehr zusammen. Nur Horst-Werner Fick spielte in Normalform und holte neben Wolfgang Fick und Karl-Heinrich "Heiner" Timm (je 1) zwei Punkte. So ging das Spiel mit 4:9 verloren.


Sensation in Flensburg

Nach dieser schlechten Leistung fuhren wir als krasse Außenseiter zum Tabellenführer TTC Ramsharde III. Unser Gegner wollte sich unbedingt für die 5:9-Niederlage in Husum revanchieren, und wir wollten zeigen, daß wir immer noch mit den führenden Mannschaften mithalten konnten. Es versprach ein spannender Spielverlauf zu werden, als es nach den Eingangs-Doppeln 1:1 stand. Doch dann kam die Sensation. Die Flensburger erhielten keinen einzigen Punkt mehr und wir siegten mit 9:1.


Um die Tabellenführung

Eine Woche später hatten wir den derzeitigen Tabellenführer TSV Ahrenviöl/Ohrstedt II zu Gast bei uns. Es ging in diesem Spiel um die Tabellenführung. So machte sich eine gewisse Nervosität während des ganzen Spiels auf beiden Seiten bemerkbar. Nach den Eingangs-Doppeln stand es 1:1. Dann zogen die Ahrenviöler durch Niederlagen von Wolfgang Jahn und Wolfgang Fick auf 1:3 davon. Durch Siege von Horst-Werner Fick und Gerhard Hoffmann sowie eine Niederlage von Karl-Heinrich "Heiner" Timm stand es zur Halbzeit 4:4. Dann errangen Horst-Werner Fick und Gerhard Hoffmann zwei wichtige Punkte zur 7:5-Führung. Gerhard Hansen stellte das Ergebnis auf 8:5, so daß uns zu diesem Zeitpunkt schon ein Punkt sicher war. Als Karl-Heinrich "Heiner" Timm verlor, mußten die letzten Doppel entscheiden. In einem spannenden Kampf errangen dann Gerhard Hansen und Horst-Werner Fick den 9. Punkt und stellten den Sieg sicher.


Damit wurde wiederum die Tabellenspitze erreicht und wir sind dem Aufstieg ein Stück näher gerückt.

Die Tabellenspitze

1.   Husum 18   128:61   26:6
2.   Ramsharde II   118:64   24:6
3.   Ahrenviöl/Ohrstedt II   131:76   25:7
4.   TTG Koldenbüttel/Garding II   107:83   20:8
5.   Grün Weiß Flensburg II   100:72   18:8
6.   Vorwärts Flensburg   111:96   18:12

II. Mannschaft

Unsere zweite Mannschaft hat die Krise zwar noch nicht ganz überwunden, aber man kann eine Steigerung nicht verkennen. Bedenken muß man, daß die Mannschaft nur höchst selten in stärkster Aufstellung antreten kann. Hier die letzten Ergebnisse:

St. Peter   -   Husum 18 II   9:7    
Bredstedt II   -   Husum 18 II   9:3    
Drelsdorf I   -   Husum 18 II   8:8    
Husum 18 II   -   Drelsdorf II   9:0   (kampflos)

Besonders das Spiel in Drelsdorf muß hier hervorgehoben werden. Nach einem 3:8-Rückstand holte sie mit nur fünf Spielern noch einen 8:8-Gleichstand und rettete somit einen wichtigen Punkt.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. April

Bericht der Kegelabteilung

Erster Stadtmeistertitel für unsere Keglerinnen

Zum Abschluß der diesjährigen Kegelsaison gab es für die sonst immer im Schatten der ersten Mannschaft stehenden Keglerinnen der zweiten Mannschaft einen großen Erfolg. Da sie ihren letzten Punktkampf gegen Rollendes Glück mit 126 Holz gewonnen hatten, lagen sie punktgleich mit der Mannschaft Goldene Kugel II auf dem ersten Tabellenplatz. In dem nun fällig gewordenen Entscheidungskampf mußte es sich im Keglerheim Dethlefsen entscheiden, wer die besseren Nerven besaß. Vor großer Zuschauerkulisse kegelte als erste Starterin Helgard "Hella" Peters (725 Holz) gegen Hanna Schlömer (725 Holz) ein ausgeglichenes Ergebnis. Antje Franz (727 Holz) und Helga Jordan (729 Holz) nahmen ihren Gegnerinnen Ursula Boysen und Langowski bereits elf Holz ab, die die Schlußstarterinnen Traute Christiansen (734 Holz) und Anke Brauer (730 Holz) auf 40 Holz ausbauen konnten. Damit war der erste Stadt-Meistertitel für unsere noch junge Kegelabteilung gesichert.


Am Tage zuvor hatte die erste Mannschaft das letzte Punktspiel der Kreisklasse gegen Flotte 7 Husum auszutragen. Für die im ersten Spiel knappe Niederlage sollte Revanche genommen werden. Liselotte "Lotti" Zukrigl (728 Holz) und Renate Schladetzky (740 Holz) hatten einen so großen Vorsprung von 37 Holz herausgekegelt, der den nachfolgenden Keglerinnen eigentlich Sicherheit hätte geben sollen., doch Ursula Franke (697 Holz) und Gerda Lund (705 Holz) hatten einen schwarzen Tag erwischt, so daß vor der letzten Starterin Flotte 7 mit einem Holz in Führung ging. Doch an diesem Tag konnte Inge Jacobsen (727 Holz) ihrer Gegnerin Mariechen Geercken mit zwölf Holz das Nachsehen geben. Mit diesem Sieg belegen unsere Frauen in der Kreisliga einen dritten Tabellenplatz punkt gleich mit Flotte 7.


1. Männermannschaft dem Abstieg entronnen!

Für die erste Männermannschaft stand im letzten Punktspiel der Bezirksliga gegen Husumer Jungs II alles auf dem Spiel. Der Kampf mußte unbedingt gewonnen werden. Leider mußten wir auf Norbert Peters verzichten. Doch Horst Brauer (715 Holz), Manfred Jacobsen (749 Holz), Uwe Jahn (714 Holz), Karl-Heinz Lund (725 Holz) und Gerd Schulz (742 Holz) zeigten eine gute Gesamtleistung und gewannen den Kampf mit 69 Holz. Dadurch belegen wir jetzt den zehnten Tabellenplatz und dürfen im ersten Jahr unserer Zugehörigkeit zur Bezirksliga zufrieden sein.


Kreisliga Frauen

1.   Fortuna Husum   +292   12:4
2.   Flotte 7   +106   10:6
3.   Husum 18   +36   10:6
4.   Rollendes Glück Bredstedt       4:12
5.   Fortuna Rendsburg II       4:12
6.   Goldene Kugel II       4:8
7.   Flotte 7 II       0:12

Bezirksliga Männer

1.   Blau-Gelb Schleswig   +346   22:0
2.   Norden Flensburg   +418   16:6
3.   Gut Holz Rendsburg   +236   15:7
4.   Fortuna Rendsburg   +51   12:10
5.   Nordmark Husum   -55   12:10
6.   KSC 1939 Flensburg   +91   10:12
7.   Frisia Husum   +10   10:12
8.   Husumer Jungs II   -214   10:12
9.   Sportfreunde Flensburg   -69   8:14
10.   Husum 18   -40   7:15
11.   1885 Schleswig   -256   6:16
12.   Sylter Welle Westerland   -518   4:18

Vereinsliga Frauen

1.   Husum 18 II   +272   10:2
2.   Goldene Kugel II   +239   10:2
3.   Husum 18 III   +144   6:6
4.   Fortuna II   +68   6:6
5.   Rollendes Glück   -147   4:8
6.   Neutral 69   -288   4:8
7.   Flotte 7 II   -279   2:10

Nachzutragen wären noch Ergebnisse vom Bundessportabzeichen-Kegeln. In Tönning errangen Bertraud Seifert (734 Holz) und Marianne Altmann (723 Holz) und in Schleswig Sabine Carstensen (723 Holz) das Bronze Sportabzeichen.


Folgende Termine bitte vormerken:

08.04.1971   20 Uhr: Kegeljahreshauptversammlung bei Jahner
24.04.1971.   1. Durchgang Vereinsmeisterschaft Husum 18 bei Dethlefsen
15.05.1971   2. Durchgang Vereinsmeisterschaft Husum 18 bei Jahner mit anschließender Siegerehrung.
Karl-Heinz Lund
leer  

1971

Husum 18 / Fußball international

1. April

Kunterbuntes

"Frauen sollen nicht kicken - sondern küssen"

Rio de Janeiro. Im Lande des Fußball-Weltmeister soll die Jagd nach dem runden Leder weiterhin den Männern vorbehalten bleiben. Mit sofortiger Wirkung ist in ganz Brasilien der Frauenfußball verboten. Die offizielle Begründung lag nicht vor. Inoffiziell wurde jedoch auf die Meinung der brasilianischen Männer hingewiesen. Und die lautet: "Frauen soll nicht kicken, sondern küssen."

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husumer Nachrichten

28. April

Husum 18: Zustrom von Jugendlichen hält an

Zahlreiche Ehrungen langjähriger Mitglieder / Beitragserhöhung unabwendbar

HUSUM - Im Husumer Thomas Hotel eröffnete der 1. Vorsitzende Werner Denckmann die Jahreshauptversammlung des Husumer Fußballvereins von 1918. Erfreut stellte er fest, daß die Beteiligung mit fast 60 Mitgliedern um 50 Prozent höher als im letzten Jahr lag. Für über 25jährige Mitgliedschaft und langjährige Vorstandstätigkeit erhielt Otto Hackbarth die goldene Ehrennadel. Er bedankte sich für diese hohe Auszeichnung und hoffte, daß der gute Geist und das Zusammengehörigkeitsgefühl vergangener Jahre auch weiterhin erhalten bleiben möge. Peter Goldschmidt und Egon Harms erhielten für zehnjähriges Spielen in der Ligamannschaft die gleiche Auszeichnung.

Erstmalig in der Vereinsgeschichte habe er die Ehre, so sagte der 1. Vorsitzende, gleich vier weiblichen Mitgliedern die silberne Ehrennadel zu überreichen. Dora Dethlefsen und Annemarie Pezely für langjährige Mitgliedschaft und den Sportkeglerinnen Gerda Lund und Renate Schladetzky für fünfjähriges Kegeln in der I. Mannschaft. Anschließend wurden 23 weitere Mitglieder für ihre Vereinstreue und aktive Mitarbeiter mit dieser Auszeichnung geehrt.

Werner Denckmann gab einen kurzen Jahresrückblick über die Vorstandstätigkeit. Auf 17 ordentlichen Sitzungen, die oft bis nach Mitternacht andauerten, hat der Vorstand die Belange des Vereins wahrgenommen.
Mit einiger Besorgnis wies er auf den derzeitigen Tabellenstand der Liga hin. Durch den neuen Trainer Fielstätte ist eine technisch hervorragende Mannschaft aufgebaut worden, doch sei sie noch zu jung und nicht kaltblütig genug, die sich bietenden Torchancen zu nutzen. Er hoffte jedoch, in den letzten Spielen die Abstiegsgefahr zu bannen. Als Aushängeschild müsse die III. Mannschaft, die Soldatenelf, angesehen werden. Nur durch einige Punktabzüge am grünen Tisch nähme sie zur Zeit keinen Spitzenplatz ein, sondern stehe "nur" an 5. Stelle.

Die Jugendabteilung hat sich auch im vergangenen Jahr stark ausgeweitet. Allein 60 Knabenspieler stünden zur Verfügung. Er mangelt jedoch an ausreichenden Betreuern und Trainern, um alle Jugendlichen ordnungsgemäß zu betreuen.

Die Tischtennisabteilung hat sich in der vergangenen Serie hervorragend geschlagen. Sie steht auf dem 3. Tabellenplatz punktgleich mit dem Tabellenersten und wird den Wiederaufstieg in die 1. Bezirksklasse sicherlich schaffen.

Hervorragende Breitenarbeit werde in der Kegelabteilung mit über 100 aktiven Sportlerinnen und Sportlern geleistet. Krönung der Arbeit sei der Gewinn der Stadtmeisterschaft der Frauen gewesen.

Besondere Freude bereitete es dem 1. Vorsitzenden, mitteilen zu können, daß der seit mehreren Jahren angestrebte Ausbau der Umkleidekabinen auf dem Friesenstadion nun in greifbare Nähe gerückt ist. Die Stadt Husum hat auf Anfrage schriftlich zugesichert, im Herbst dieses Jahres mit den Arbeiten zu beginnen. Ein Betrag von 290.000 DM wäre im Haushalt für diese Arbeiten vorgesehen, die Stadt hoffe jedoch noch auf Zuschüsse des Bundes und des Landes.

Der 1. Kassierer Hans Weinstein verlas seinen Kassenbericht und wies darauf hin, daß nur unter größter Sparsamkeit noch einmal eine ausgeglichene Endabrechnung vorgelegt werden konnte. Ein großer Teil der 35.000 DM wären wiederum die stark gestiegenen Fahrkosten gewesen.

Die Berichte der Obmänner ergänzten die vorhergegangenen Ausführungen des 1. Vorsitzenden. Der wegen Verhinderung des Schiedsrichterobmanns [Horst] Kersten verlesene Bericht ergab, daß Husum 18 mit sieben Schiedsrichtern als führend im Bezirk angesehen werden muß.

Jugendobmann Reimer Seifert wies noch einmal auf den "Personalmangel" in der Jugendabteilung hin und teilte mit, daß der Zustrom an Jugendlichen ständig anhalte. Erfreulicherweise habe er in den letzten Tagen aber vier neue Mitarbeiter gewonnen. Daraufhin stellten sich unter den Anwesenden noch Bahne Will und Peter Ohde, dem zuvor die silberne Ehrennadel verliehen worden war, ebenfalls als Trainer und Betreuer zur Verfügung.

Tischtennisobmann Walter Liepert teilte mit, die II. Mannschaft habe in der Kreisklasse den 5. Tabellenplatz errungen. Sie sei daher berechtigt, in der Kreisliga, deren Einführung für die neue Serie erwartet wird, mitzuspielen.
Die anschließenden Neuwahlen brachten einige Neubesetzungen: Hans Schöning wurde als 2. Vorsitzender in seinem Amt bestätigt, ebenso der 1. Kassierer Hans Weinstein, der dieses Amt bereits sei 1950 innehat. Als echte Neuwahl stand das Amt des 2. Schriftführers Pscholkowski zur Verfügung. Nach mehreren Vorschlägen wurde Ingrid Eckmann einstimmig mit dieser Aufgabe betraut. Endlich konnte auch der bisher kommissarisch wahrgenommene Posten des Fußballobmanns "Gille" Eckmann einstimmig übergeben werden. Die Beisitzer Anton Christiansen und Jürgen Jordan wurden wiedergewählt. Als Kassenrevisor wurde Otto Hackbarth eingesetzt.
Nach einigen Zusatzwahlen für die Ausschüsse wurde der Haushaltsvoranschlag 1971 mit 44.000 DM vorgelegt. Nach kurzer Erläuterung erklärte der 1. Vorsitzende, der Haushalt könne nur ausgeglichen werden, wenn eine umgehende Beitragserhöhung erfolge. Arfast Carstens erklärte als 3. Vorsitzender, der Rückgriff auf die Rücklage wäre sonst zu groß.
Nach erregten Diskussionen wurde bei nur einer Gegenstimme und einer Stimmenthaltung beschlossen: Ab 1. Juli 1971 wird der Beitrag für Senioren von 2,50 auf 3,50 DM, für Jugendliche von 1,50 auf 2 DM erhöht. Erstmalig wurde ein Familienbetrag eingeführt, der 8 DM betragen soll.

Unter Punkt Verschiedenes ergriff Dr. Erwin "Pütten" Kraatz das Wort und wies darauf hin, zur Ausnutzung der finanziellen Möglichkeiten den bestehenden Förderkreis auszuweiten und neu zu beleben. Außerdem erinnerte er noch einmal an die unhaltbaren Zustände im Friesenstadion, die durch den angrenzenden Müllplatz entstehen. Er bat den Verein, in seinen Bemühungen nicht lockerzulassen, damit durch die Stadt Husum endlich Abhilfe geschaffen wird.

Husumer Nachrichten - 28.04.1971
leer  

1971

Husum 18

1. Mai

Endlich angepaßte Beitragserhöhung

Mit 60 Mitgliedern war die Ende April stattgefundene Jahreshauptversammlung außerordentlich gut besucht.

Nachdem der Verstorbenen - unter ihnen das Ehrenmitglied Hermann Lex - gedacht worden war, konnten zahlreiche Ehrungen vorgenommen werden, da auf die Verlesung des Vorjahresprotokolls auf Antrag verzichtet wurde. Für langjährige Vereinstreue erhielt Otto Hackbarth die goldene Ehrennadel überreicht. Ebenfalls erhielten die Ligaspieler Peter Goldschmidt und Egon Harms für 10jähriges Spielen in der ersten Mannschaft diese hohe Auszeichnung.

Erstmalig konnten in der Vereinsgeschichte gleich vier weibliche Mitglieder die silberne Ehrennadel erhalten. Annemarie Pezely und Dora Dethlefsen für langjährige Mitgliedschaft, die Sportkeglerinnen Renate Schladetzky und Gerda Lund für 5jähriges Kegeln in der ersten Mannschaft. Anschließend wurden 23 (!) weitere Mitglieder für langjährige Treue und Aktivität in den Ligamannschaften mit dieser Auszeichnung geehrt.

Werner Denckmann gab als erster Vorsitzender anschließend einen kurzen Bericht über das abgelaufene Vereinsjahr. Die selbstständige Arbeitsweise der einzelnen Abteilungen habe sich bestens bewährt und zu einer Entlastung des Vorstandes geführt.

Große Sorge bereitet zur Zeit die Ligamannschaft. Doch hoffe man, in den letzten Spielen noch die nötigen Punkte zu erringen, damit unsere Elf in der Bezirksliga verbleibt.

Erfreulich war die Ausweitung der Jugendabteilung im letzten Jahr. Allein 60 Knabenspieler gibt es momentan. Die Tischtennisabteilung wird voraussichtlich den Wiederaufstieg in die erste Bezirksklasse schaffen, da sie mit dem Tabellenersten nach Minuspunkten gleich steht. Die Kegelabteilung hat hervorragende Breitenarbeit betrieben und die Frauen errangen sogar die Stadtmeisterschaft von Husum. Mit sieben Schiedsrichtern nimmt unser Verein im Bezirk Husum eine führende Position ein.

Mit Freude wurde verkündet, daß die Stadt Husum endlich 290.000 D-Mark für den Ausbau der Umkleidekabinen auf dem Friesenstadion zur Verfügung gestellt hat. Im Herbst soll mit den Arbeiten begonnen werden.

Der 1. Kassierer Hans Weinstein gab einen kurzen Kassenbericht. Die Prüfung hatte zu keiner Beanstandung geführt, so daß einstimmig Entlastung erteilt wurde.

Die Berichte der Obmänner schlossen im Wesentlichen an die Ausführungen des ersten Vorsitzenden an., Kummer bereitet in der Jugendabteilung nur der Mangel an Trainern und Betreuern, Obmann Reimer Seifert appellierte an alle Mitglieder, sich für die Jugendarbeit zur Verfügung zu stellen. Auf Antrag von Dr. Erwin "Pütten" Kraatz wurde dem Gesamtvorstand Entlastung erteilt.

Die folgenden Neuwahlen ergaben einige Neubesetzungen. Der zweite Vorsitzende Hans Schöning wurde in seinem Amt bestätigt, ebenso Vereinskassierer Hans Weinstein. Als zweiter Schriftführer wurde Ingrid Eckmann einstimmig gewählt. Fußballobmann wurde Gerhard "Gille" Eckmann, der die Aufgaben bisher kommissarisch wahrgenommen hatte. Als Beisitzer wurden die Sportfreunde Anton Christiansen und Jürgen Jordan wiedergewählt.

Nach Vorlage des Haushaltsvoranschlags ergriff Werner Denckmann das Wort und erklärte, ohne Beitragserhöhung werde eine große Finanzierungslücke entstehen. Arfast Carstens gab ergänzend zu bedenken, daß diese Lücke nur durch einen Rückgriff auf die Rücklage geschlossen werden könne, der Verein jedoch dann bald vor dem finanziellen Ruin stehen würde.

Nach einer längeren Diskussion wurde die Notwendigkeit der Beitragserhöhung von allen Anwesenden eingesehen. Mit nur einer Gegenstimme und einer Stimmenthaltung wurden folgende neuen Sätze festgesetzt: Ab 1. Juli 1971 erhöht sich der Monatsbeitrag für Senioren von 2,50 auf 3,50 D-Mark. Für Jugendliche von 1,50 auf 2 D-Mark. Erstmalig besteht die Möglichkeit eines Familienbeitrags in Höhe von 8 D-Mark, so daß Familien mit mehreren Jugendlichen einen geringeren Beitrag aufzubringen haben als bisher.

Der Vorstand hofft, daß alle Mitglieder, die nicht zur Hauptversammlung erschienen waren, ebenfalls mit dieser Entscheidung einverstanden sind. Verglichen mit anderen Vereinen - ein Husumer Turnverein nimmt z.B. 5 D-Mark Monatsbeitrag - dürfte sich unser Verein immer noch an der unteren Beitragsgrenze bewegen. Wir alle hoffen, daß sich keiner aus diesem Grunde veranlaßt fühlt, die Treue zum Verein zu brechen, sondern Verständnis für diese Maßnahme zeigt, die wegen der überall einsetzenden Teuerung einfach unumgänglich und daher schon vorauszusehen war.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. Mai

Unsere Liga

Klassenerhalt gefährdet

Obwohl unsere Liga-Mannschaft aus den letzten drei Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto von 3:3 verbuchen konnte, steht sie noch bedrohlich nah am Tabellenende. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, daß auch die etwa gleich plazierten Mannschaften Punkte gewinnen konnten.

Unsere Elf muß daher aus den noch verbleibenden vier Spielen mindestens fünf bis sechs Punkte holen, um nicht in die Gefahr eines weiteren Abstieg ist zu geraten. Als nächster Gegner wird der TSV Fahrdorf unsere Elf zu Hause empfangen. Die Fahrdorfer sind nicht mehr vor dem Abstieg zu retten, doch gerade das macht sie so gefährlich, da sie unbekümmert aufspielen kann.

Am 9. Mai ist das Nachholspiel gegen den TSV Kappeln als Heimspiel angesetzt worden. Die Kappelner machen sich noch Hoffnungen auf den ersten oder zweiten Tabellenplatz und dürften alles daransetzen, die Punkte aus Husum zu entführen.

Am 16. Mai muß unsere Elf zum MTV Leck. Diese Mannschaft steht zur Zeit mit uns auf gleicher Höhe und wird diesem Spiel die gleiche Bedeutung wie wir zumessen.

Am Himmelfahrtstag, dem 20. Mai, wird das letzte Spiel gegen den VfB Nordmark auf gegnerischem Platze ausgetragen. Die Flensburger stehen im Mittelfeld aufgrund ihrer geringen Spielanzahl. Nach negativem Punktverhältnis stehen sie nur drei Punkte hinter dem Tabellenersten und können sich auch noch Hoffnungen auf einen der beiden ersten Plätze machen.

Zumindest sind es also zwei, eventuell sogar drei Spiele, deren Gewinn für beide beteiligten Mannschaften von äußerster Wichtigkeit ist. Wir können nur hoffen, daß unsere Liga ihre Bewährungsprobe besteht, sonst hätten wir innerhalb eines Jahres einen Abstieg von der Verbandsliga in die Kreisliga zu verzeichnen. Außerdem müßte dann die zweite Mannschaft diese Klasse verlassen und alle Bemühungen dieser Elf, diese Klasse zu halten, wären vergebens gewesen.


Aus Spielberichten

 

 

Husum 18 - Stern Flensburg

 

2:1

Das Glück, das sonst immer den gegnerischen Mannschaften hold ist, stand diesmal auf unserer Seite. Die ersten 15 Minuten begannen unsere Spieler sehr verheißungsvoll. In der 14. Minute hatte Rainer "Toni" Goetz die erste große Chance, als sein Kopfball nur knapp verfehlte. Dann wurde jedoch wieder viel "Klein-Klein" gespielt und der Spielfluß war dahin. �¤££berraschend fiel dann aber doch noch, eine Minute vor dem Pausenpfiff der wichtige Führungstreffer durch Manfred Albertsen.

Nach Wiederbeginn konnte jedoch Jordan in der 52. Minute ausgleichen und unsere Elf geriet in arge Bedrängnis. In der 70. Minute hatten die Gäste das 2:1 auf den Füßen, doch Harry Petersen konnte als Krönung vorheriger Abwehr-Leistungen einen Schuß aus 3 Metern Entfernung parieren. Mitten in diese Drangphase startete unsere Elf einen schnellen Konter und Klaus Struve erzielte im Alleingang den Siegtreffer.


 

 

Husum 18 - Blau-Weiß Friedrichstadt

 

2:2

In diesem Treffen gingen die Friedrichstädter als klarer Favorit an den Start. Zur Zeit nehmen sie einen der vorderen Tabellenplätze ein und haben noch große Hoffnungen auf die Meisterschaft. Doch unsere Elf steigerte sich erfreulicherweise mit dem Gegner, so daß es einen wechselvollen und spannenden Spielverlauf gab. Nach Torchancen auf beiden Seiten, bei denen je einmal ein Spieler auf der Torlinie retten mußte, gelang unserer Elf der erste Treffer. Walter Flegel erhielt den Ball in stark abseitsverdächtiger Position, dribbelte vor das Gästetor und setzte den Ball hart unter die Latte. Doch bereits zwei Minuten später, in der 37. Minute, konnte Johannsen durch einen Schuß ins weite Eck ausgleichen. Kurz vor der Pause passierte Harry Petersen ein Mißgeschick. Ein verunglückter Abschlag kam dem Friedrichstädter Torjäger Clausen vor die Füße und er brauchte nur noch zum 1:2 einzulenken.

Gleich nach Wiederbeginn für dann der Ausgleichstreffer. Wiederum erhielt Walter Flegel den Ball, spielte Behrens aus und schoß überlegt ein. In den nächsten 15 Minuten hätte noch ein weiterer Treffer für unsere Elf fallen können, doch die Friedrichstädter waren wachsam und kamen danach selbst gefährlich auf. In der 62. Minute fiel auch ein dritter Treffer für die Gäste, doch wurde dieser annulliert, da ein indirekter Freistoß direkt verwandelt worden war.


 

 

Polizei Flenburg - Husum 18

 

3:0

Unsere Elf war keineswegs um drei Tore schlechter. Doch in diesem Spiel wollte nichts gelingen. Die letzte Konzentration vor dem Abschluß fehlte ebenso wie ein bißchen Glück, das nun einmal dazugehört.

Zunächst wurde ein einwandfrei geschossenes Tor wegen angeblichen Abseits nicht gegeben, dann konnte der hervorragende Abwehrspieler Schlichting den Ball für seinen schon geschlagenen Torwart aus dem Tor köpfen. Statt 2:0 für uns hieß es aber bald darauf 1:0 für die Flensburger, als Harry Petersen bei einer Abwehrreaktion den Flensburger Neujahr anschoß und der Ball ins Netz ging. Auch weiterhin hatten unsere Stürmer kein Glück. Außerdem wurde zu lange gezögert. Buchstäblich einen Meter vor dem gegnerischen Tor wurde der Ball noch durch den Gegner weggespitzelt. Im zweiten Durchgang kamen die Gastgeber wiederum durch Neujahr zu zwei weiteren Treffern. Beim 2:0 leistete Hinrichs noch Vorarbeit, während der dritte Treffer einen Alleingang des Flensburgers darstellte.


1.   Flensburger TB   27   72:54   34:20
2.   TSV Weiche-West   29   40:35   34:24
3.   Frisia Husum   27   63:59   33:21
4.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt   25   55:39   31:19
5.   TSV Kappeln   25   52:37   31:19
6.   Schleswig 06 II   26   63:55   30:22
7.   Polizei Flensburg   27   59:44   30:24
8.   Nordmark Satrup   25   54:42   28:22
9.   VfB Nordmark   24   57:54   25:23
10.   Vorwärts Flensburg   26   62:52   25:27
11.   Stern Flensburg   26   51:57   25:27
12.   TSV Kropp   27   48:53   22:32
13.   TSV Tönning   28   45:83   21:35
14.   MTV Leck   26   57:74   20:32
15.   Husum 18   26   39:47   19:33
16.   TSV Fahrdorf   26   22:54   12:40

Freundschaftsspiel gewonnen

Was bei dem derzeitigen Tabellenstand unsere Liga keiner vermutete, trat am Ostermontag ein. In einem Freundschaftsspiel wurde der Fußballverein Hamburg-Langenhorn mit 3:0 bezwungen. Der Verein gehört der höchsten Hamburger Amateurklasse an.

Die Gäste zeigten einen technisch guten Fußball, waren offenbar jedoch nicht in ihrer stärksten Aufstellung erschienen. Die Elf war etwas überaltert, so daß ihr im zweiten Durchgang die Kondition fehlte. So gelang nach dem Seitenwechsel durch 2 Treffer von Walter Flegel und einen Treffer von Manfred Albertsen der verdiente Sieg.


Kreisliga Süd

Ebenfalls mit Abstiegssorgen behaftet ist unsere zweite Mannschaft. Doch konnte sie in den letzten Spielen Punkte gutmachen. Nach einer 2:0-Niederlage beim Tabellenzweiten SIF Schleswig konnte sie kampflos zwei Punkte erringen, da der anstehende Gegner, der TSV Erfde, seine Mannschaft vor einigen Wochen zurückgezogen hatte.

Einen äußerst wichtigen Sieg errang sie im Heimspiel gegen den TSV Doppeleiche Jagel, der ebenfalls abstiegsgefährdet ist. Mit einem 3:2 konnte dieser Gegner knapp bezwungen werden. Sollte unsere Reservemannschaft - woran keiner zweifelt - der Klassenerhalt gelingen, so bleibt zu hoffen, daß unsere Liga-Elf ebenfalls in ihrer jetzigen Klasse verbleibt, da sonst die zweite Mannschaft in die Kreisklasse absteigen müßte.


1.   Rasensport Schleswig   25   53:23   39:11
2.   SIF Schleswig   26   55:27   38:14
3.   Collegia Jübek   26   81:49   37:15
4.   SSV Klein-Bennebek   27   56:33   31:23
5.   TSV Rantrum II   23   46:29   30:16
6.   FC Langenhorn   27   55:47   30:24
7.   TSV Böklund   27   56:47   26.28
8.   TSV Arlewatt/Olderup   25   62:56   25:25
9.   TSV Süderbrarup   28   53:62   25:31
10.   Schleswig 06 III   27   44:53   24:30
11.   TSV Nordstrand   25   54:57   22:28
12.   Husum 18 II   28   44:78   21:35
13.   TSV Doppeleiche Jagel   26   46:54   19:33
14.   TSV Friedrichsberg   24   30:54   18:30
15.   IF Tönning   26   44:75   17:35
16.   TSV Erfde   26   28:63   14:38

Soldatenelf

Unsere Soldaten-Mannschaft absolvierte in den letzten Wochen nur zwei Spiele. Im Auswärtsspiel gegen den TSV Tönning II konnte sie sich zunächst nicht auf den Gegner einstellen und es blieb bis zur Pause beim 0:0. Doch dann wurde der Gastgeber pausenlos überrollt und unsere Elf siegte mit 5:0.

Im Heimspiel gegen den Rödemisser SV hatte die dritte Mannschaft jedoch keine Chance. Die Rödemisser machen sich noch Hoffnungen auf den ersten Tabellenplatz und erkämpften sich einen 3:0-Sieg. Gegenwärtig nimmt unsere Mannschaft mit 23:19 Punkten den fünften Tabellenplatz ein.


Nachholspiele auf einen Blick

Vom Schleswig-Holsteinischen Fußballverband sind dieser Tage die Nachholspiele festgelegt worden.

1. Bezirksliga
09.05.1971   Husum 18   -   TSV Kappeln  
16.05.1971   MTV Leck   -   Husum 18  
20.05.1971   VfB Nordmark   -   Husum 18  

2, Kreisliga Süd
16.05.1971   TSV Friedrichsberg   -   Husum 18 II  

3. Jungmannen
09.05.1971   Husum 18   -   Bredstedter TSV  
20.05.1971   VfB Nordmark   -   Husum 18  
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. Mai

Tischtennisabteilung

Tabellenspitze verteidigt

Am 29. März traten wir bei KFUM Flensburg II an. Wir wußten alle nicht, was von dem Gegner zu halten war, da er bisher unterschiedliche Ergebnisse aufwies (unter anderem wurde Ramsharde mit 9:4 bezwungen!). Wir gingen also voll konzentriert an die Platten und hatten dann keine Mühe, klar mit 9:1 zu gewinnen; nur Karl-Heinrich "Heiner" Timm gab ein Spiel ab. Damit hatten wir die Tabellenspitze verteidigt.

Wir haben jetzt noch gegen folgende Gegner zu kämpfen:

Stern Flensburg   -   Husum 18
TTG Koldenbüttel/Garding II   -   Husum 18
Husum 18   -   Grün-Weiß Flensburg II
Vorwärts Flensburg   -   Husum 18
Husum 18   -   FSV Wyk

Wenn wir immer mit der stärksten Mannschaft antreten können, sollten wir die Tabellenführung behaupten können und der Wiederaufstieg würde damit gelungen sein.


II. Mannschaft

Unsere zweite Mannschaft schloß die Serie mit einem 9:2-Erfolg gegen die Sportfreunde Bordelum ab und erreichte damit den fünften Tabellenplatz. Sie hätte der Spielstärke nach noch einige Tabellenplätze höher stehen können; doch ein Leistungsabfall, der durch häuges Fehlen einiger wichtiger Spieler zu erklären sein mag, ließ Husum 18.II auf den fünften Platz abrutschen. Doch wir sollten mit dem Erreichten zufrieden sein, berechtigt dieser Rang doch zum Aufstieg in die neue Kreisliga, die mit größter Wahrscheinlichkeit eingeführt werden dürfte.


Abschlußtabelle

1.   Bredstedter TSV   18   161:57   35:1
2.   TSV Haselund   18   152:84   28:8
3.   TSV St. Peter   18   143:86   24:12
4.   FC Friedrichstadt   18   132:98   24:12
5.   Husum 18 II   18   130:104   20:16
6.   TSV Drelsdorf   18   122:104   19:17
7.   TSV Ahrenviöl/Ohrstedt III   18   110:111   18:18
8.   TSV Mildstedt   18   77:137   8:28
9.   TSV Drelsdorf II   18   42:152   4:32
10.   Sportfreunde Bordelum   18   25:162   0:36
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. März

Aus unserer Kegelabteilung

Nachdem die Punktspiele und die Einzelmeisterschaften beendet sind, konzentriert sich das Interesse der Kegler auf die Pokal-Entscheidungen des Stadtpokals und des Dethlefsen-Pokals. Inzwischen ist am 3./4. April der Stadtpokal entschieden worden. Im Keglerheim Dethlefsen belegten unsere Männer einen doch leicht enttäuschenden 10. Platz und hatten nur in Gerd Schulz einen hervorragenden Kegler. In die Mannschaftswertung kegelten sich

  Gerd Schulz   748   Holz
  Walter Zukrigl   739   Holz
  Karl-Heinz Lund   736   Holz
  Manfred Jacobsen   731   Holz
. Horst Weber   729   Holz

Besser machten es wieder einmal unsere Frauen. Sie wurden nur im Endspurt von Fortuna Husum mit der geringen Differenz von 4 Holz auf den zweiten Platz verwiesen. So sahen die Ergebnisse aus:

  Gudrun Grabert   740   Holz
  Christel Grabert   743   Holz
  Inge Jacobsen   744   Holz
  Helga Jordan   740   Holz
. Liselotte "Lotti" Zukrigl   737   Holz

In einem inzwischen fällig gewordenen Entscheidungskampf der Frauen-Kreisliga um den zweiten Platz, der zu den Aufstiegsspielen berechtigt, traf unsere erste Mannschaft auf Flotte 7 Husum. Nicht ganz so sicher, wie es das Ergebnis von 3647 zu 3609 Holz aussagt, gewannen unsere Frauen diesen Kampf gegen einen ersatzgeschwächten Gegner (Mariechen Geercken und Lissy Müller fehlten). Für Husum 18 kegelten

  Helga Jordan   725   Holz
  Inge Jacobsen   742   Holz
  Gerda Lund   733   Holz
  Liselotte "Lotti" Zukrigl   740   Holz
  Anke Brauer   707   Holz

Am 23. Mai finden in Glücksburg die Aufstiegsspiele zur Bezirksliga statt. Dazu wünschen wir viel Erfolg und noch mehr Holz.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball national

1. Mai

Kunterbuntes

870.000 DM für den DFB

Als Anteil an den Einnahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 1970 in Mexiko erhielt der Deutsche Fußballbund vom Weltfußballverband (FIFA) einen Betrag von 240.000 US-Dollar (rund 870 000 D-Mark). Die gesamten Unkosten, die dem DFB für die Teilnahme seiner Nationalmannschaft in Mexiko einschließlich der Vorbereitung entstanden, beliefen sich auf rund eine Million Mark.

Otto H. Kürger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. Juni

Bitte des Kassierers

Da sich ab 1. Juli 1971 die Beiträge in unserem Verein etwas erhöhen, bittet der Vereinskassierer alle, die einen Dauerauftrag haben, diesen rechtzeitig abzuändern, damit keine Beitragsrückstände entstehen. An alle, die jährlich bezahlen, wird die Bitte gerichtet, den Erhöhungsbetrag von 1 D-Mark monatlich (bei Jugendlichen 0,5 D-Mark monatlich) für das zweite Halbjahr noch nachzuüberweisen. Herzlichen Dank im voraus.

Klassenerhalt gesichert

In einem enormen Endspurt gelang es unserer Liga-Mannschaft, dem Abstieg noch zu entgehen.

Gegen den Tabellenletzten Fahrdorf hatte unsere Elf wenig Mühe, einen 4:1-Sieg mit nach Hause zu nehmen.

Anders sah es dann gegen den TSV Kappeln im Heimspiel aus, denn die Kappelner wollten noch um die Meisterschaft mitreden. Doch die gefürchtete Gefährlichkeit blieb aus. Unsere Abwehr stand sicher und ließ außer einem Pfostenschuß keine klare Torchance der Gäste zu. Doch auch unsere Stürmer hatten kein Glück. Es gab ein 0:0-Unentschieden und damit einen wichtigen Punkt für uns.

Gleichzeitig hatte aber der gleichplazierte MTV Leck überraschend gegen den Favoriten Blau-Weiß Friedrichstadt auf deren Platz mit 5:3 gewonnen, so daß sich alles auf das entscheidende Spiel in Leck zuspitzte. Hier lief es dann für unsere Elf wie am Schnürchen. Sie war auf allen Posten überlegen und spielte sich durch Tore von Manfred Albertsen und Walter Flegel (2) auch einen in dieser Höhe verdienten 3:0-Sieg heraus.

Damit war der Klassenerhalt gesichert und die Niederlage am Himmelfahrtstag beim VfB Nordmark mit 1:4 konnte keine Verschlechterung des Tabellenstandes mehr bringen.

Doch auch der MTV Leck hatte Glück im Unglück. Die Elf braucht ebenfalls nicht abzusteigen, da der TSV Kropp gegen FTB Flensburg mit 3:0 unterlag und nun einen Punkt schlechter steht als unsere Elf und der MTV Leck.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. Juni

Träger der silbernen Ehrennadel

Wie bereits in der letzten Ausgabe der Vereinsnachrichten berichtet, wurden auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung zahlreiche Ehrungen ausgesprochen. Aus Platzmangel konnten leider nur einige Namen genannt werden. Außer diesen erhielten für langjährige Vereinsmitgliedschaft und fünfjähriges Spielen in der Ligamannschaft noch folgende Mitglieder diese Ehrennadel: Uwe von Ahsen - Olaf Bahnsen - Willi Balzer - Helmut Christiansen - Karl Clausen - Hans-August Cordes - Helmut Funck - Gerhard Hansen - Karl-Heinz Hartmann - Gerhard Hoffmann - Hans-Dietrich Iven - Uwe Jahn - Waldemar "Ule" Lange - Karl-Bernhard Mölck - Karl-Heinrich Ohde - Peter Ohde - Hans-Ingwer Petersen - Herbert Petersen - karl Prull - Willi Rathmann - Ernst Schüler - Gerhard Wagner - Hans Dieter Willers.

Allen Trägern hier noch einmal die herzlichsten Glückwünsche.

Auf diesem Bild überreicht der erste Vorsitzende Werner Denckmann mehreren Mitgliedern die silberne Ehrennadel.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. Juni

Ehrung für unseren Vereinskassierer

Eine seltene Ehrung wurde unserem Verein zuteil, als unser Vereinskassierer Hans Weinstein für seine langjährige Kassierertätigkeit durch den Landessportverband Schleswig-Holstein eine Ehrennadel erhielt. Seit 44 (!) Jahren übt Sportfreund Hans Weinstein diese verantwortungsvolle und erhebliche Zeit in Anspruch nehmende Tätigkeit aus, allein seit 1950 in unserem Verein.

Wir alle freuen uns mit ihm für diese Auszeichnung und sprechen ihm unsere herzlichsten Glückwünsche aus. In einigen Jahren werden wir dann ein 50jähriges Jubiläum zu feiern haben.


Grüße aus Spanien

Unser Torwart Klaus Klötzing sendet allen Spielern und Mitgliedern des Vereins herzliche Urlaubsgrüße aus Ibiza in Spanien

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis & Badminton

1. Juni

Wir haben es geschafft! Wir sind Meister

Seit dem 16. Mai 1971 haben wir die endgültige Gewißheit: Unsere erste Mannschaft hat den sofortigen Wiederaufstieg in die erste Bezirksliga geschafft! Damit ist das gesteckte Ziel erreicht, doch damit nicht genug: Wir haben in der zweiten Bezirksklasse die Meisterschaft errungen! Ein großes Jahr für unsere Abteilung hat einen großen Abschluß gefunden; denn nicht nur die erste Mannschaft steigt auf, sondern auch unsere zweite Mannschaft hat sich für die neu eingerichtete Kreisliga qualifizieren können! Ich glaube, wir alle können uns über das Erreichte freuen! Diese Spieler erreichten die Meisterschaft: Horst-Werner Fick - Gerhard Hoffmann - Gerhard Hansen - Karl-Heinrich "Heiner" Timm - Wolfgang Jahn - Wolfgang Fick und als hervorragender Ersatzmann unser Obmann Walter Liepert.


Hier die letzten Spiele unserer I. Mannschaft:

 

 

IF Stern Flensburg - Husum 18

 

1:9

Nachdem diesmal glücklich alle Spieler die Halle gefunden hatten, begann das Spiel mit einer kleinen �¤££berraschung, denn unser "Doppel" Gerhard Hansen / Karl-Heinrich "Heiner" Timm verlor klar in zwei Sätzen, so daß es nach den Eingangsdoppeln nur 1:1 stand. Doch dann gaben wir kein Spiel mehr ab und nahmen zwei Punkte mit auf die Heimreise.


 

 

Koldenbüttel - Husum 18

 

2:9

4 Tage später gewannen wir in Koldenbüttel glatt mit 9:2, nur Gerhard Hoffmann und Karl-Heinrich "Heiner" Timm gaben je ein Spiel ab.


 

 

Husum 18 - Grün-Weiß Flensburg

 

9:4

Schwerer wurde es dann im Heimspiel gegen Grün-Weiß Flensburg, das wir mit 9:4 für uns entscheiden konnten. Die Punkte gaben die Gebrüder Fick und Gerhard Hoffmann (2!) ab.


 

 

Vorwärts Flensburg - Husum 18

 

0:9

Mit einem unruhigen Gefühl fuhren wir am 14.Mai zu Vorwärts Flensburg, da wir vor dieser Mannschaft einigen Respekt hatten. Doch siehe da, 9:0 hieß es nach einer knappen Stunde für uns!


 

 

Husum 18 - Wyker TB

 

9:0

Nun konnten wir schon für die Meisterschaftsfeier rüsten, denn daß uns im letzten Spiel zu Hause gegen den Wyker TB noch etwas passieren könnte, war sehr unwahrscheinlich. Am 16. Mai um 11 Uhr taten wir dann den letzten Schritt zur Meisterschaft: Wir trumpften wahrlich meisterlich auf und gewannen mit 9:0 und einem Satzverhältnis von sage und schreibe 18:0!


Nach dem Spiel ging es dann schnellstens nach "Seiers Gasthof", wo unser 18er Walter Zukrigl die Getränke für die ausgiebige Meisterfeier zurechthielt. An dieser Stelle danken wir dem Vorstand für die Bereitstellung einer Geldsumme von 40 D-Mark für diese Feier. Man müßte öfter mal Meister werden ...!

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. Juni

Bericht der Kegelabteilung

Am 2. Mai 1971 fuhren wir nach Glücksburg zum alljährlich stattfindenden Pokalkegeln, bei dem sich alle namhaften Mannschaften des Bezirks ein Stelldichein gaben. Mit der ersten Männermannschaft starteten wir in der Gruppe der Landes- und Bezirksligen, wo wir uns eigentlich keine guten Plazierungsaussichten einräumten. Es kam jedoch anders. Die Mannschaft startete mit:

Norbert Peters   738   Holz
Manfred Jacobsen   731   Holz
Gerhard Schulz   728   Holz
Karl-Heinz Lund   727   Holz
Uwe Jahn   721   Holz

und erkegelte sich mit der Gesamtholzzahl von 3645 Holz einen kaum erhofften dritten Platz hinter Goldene Neun Rendsburg (3683 Holz) und Fortuna Flensburg (3651 Holz). Damit ließen wir unter anderem beide Husumer Landesliga-Klubs hinter uns.


Von unseren erfolgsgewohnten Frauen erwarteten wir eine noch bessere Platzierung, zumal vom vorigen Jahr her ein dritter Platz verteidigt werden mußte und in diesem Jahr eine noch stärkere Mannschaft an den Start ging. Doch lief es nicht ganz so gut. Immerhin konnte der dritte Platz bei starker Konkurrenz gehalten werden. Die erste Mannschaft kegelte mit

Liselotte "Lotti" Zukrigl   727   Holz
Inge Jacobsen   724   Holz
Ursula Franke   712   Holz
Gerda Lund   716   Holz
Traute Christiansen   714   Holz

Mit der Gesamtholztahl von 3602 Holz wurde nur um 3 Holz der zweite Platz verfehlt, den Goldene Kugel Husum belegte. Erster wurde Fortuna Rendsburg mit 3614 Holz.


Wie stark gerade unsere Frauenabteilung ist, bewies die Tatsache, daß auch eine zweite Mannschaft gemeldet werden konnte. In dem starken Feld wurde immerhin von der Mannschaft Anke Brauer, Helgard "Hella" Peters, Inge Jahn, Helga Jordan und Antje Franz mit 3532 ein 6. Platz erkegelt.


Hauptereignis der Berichtszeit war unsere sechste Vereinsmeisterschaft. Um die Meisterschaft attraktiver zu machen, starteten wir erstmalig in zwei Durchgängen zu je 100 Wurf. Gemeldet hatten insgesamt 57 Starter und Starterinnen; damit wurde ein Rekordergebnis erzielt. Also auch bei Husum 18 eine weitere Aufwärtsentwicklung im Kegelsport, wie das allgemein in Husum der Fall ist.

Am 24 April 1971 gegen 13 Uhr starteten wir mit dem ersten Durchgang auf den Bahnen von Dethlefsen. Die Veranstaltung zog sich bis 21.30 Uhr hin. Bei den Männern wie bei den Frauen setzten sich gleich die Favoriten an die Spitze. Vorne bei den Männern lag Karl-Heinz Lund mit 748 Holz, gefolgt von Norbert Peters und Manfred Jacobsen mit je 745 Holz und Gerd Schulz mit 744 Holz. Das Feld der Frauen zog sich etwas weiter auseinander. Mit Gerda Lund (746 Holz) lag eine langbewährte Keglerin vorn; gefolgt von in Inge Jacobsen mit (742 Holz). Die nachfolgenden drei Keglerinnen lagen eng beieinander: Helgard "Hella" Peters mit 734 Holz, Anke Brauer mit 732 Holz und Traute Christiansen mit 731 Holz. Um den Ehepaar-Titel schien sich ein Zweikampf zwischen "Lund's" (1494 Holz) und "Jacobsen's" (1487 Holz) anzubahnen.

Mit Spannung erwartete man den zweiten Durchgang am 15. Mai 1971. Auf allen acht Bahnen der Kegelsporthalle Jahner wurde weiter gekämpft. Einigen Keglern und Keglerinnen bereitete jedoch der schnelle Bahnwechsel bei jeweils 12 bzw. 13 Wurf auf einer Bahn Schwierigkeiten.

So wußte man zunächst nicht, ob die mit 732 vorgelegten Holz von Manfred Jacobsen zu einem der vorderen Plätze ausreichen würden. Daß dies die zweitbeste Holzzahl war, ahnte man zu diesem Zeitpunkt nicht. Lediglich Norbert Peters konnte mit der guten Holzzahl von 738 überzeugen. Die weitere Plazierung an diesem Tag ergab folgendes Bild:

Adolf Klena   732   Holz
Horst Brauer   729   Holz
Werner Denckmann   729   Holz
Gerhard Schulz   723   Holz
Karl-Heinz Lund   723   Holz

Damit ergab sich folgender Endstand bei den Männern:

Neuer Vereinsmeister   Norbert Peters   1483   Holz
2.   Manfred Jacobsen   1477   Holz
3.   Karl-Heinz Lund   1471   Holz
4.   Adolf Klena   1470   Holz
5.   Gerhard Schulz   1468   Holz
6.   Horst Brauer   1466   Holz
7.   Werner Denckmann   1454   Holz
8.   Hans Schöning   1446   Holz
9.   Walter Zukrigl   1442   Holz
10.   Jürgen Jordan.   1431   Holz

Leider erhielt die bei den Frauen in Führung liegende Gerda Lund vom Arzt Startverbot. Dadurch war der Weg zu Meisterehren für die immer beständig kegelnde Inge Jacobson frei. Mit 744 Holz kegelte sie ganz überragend und ließ alle Konkurrenten hinter sich. Zweitbeste an diesem Tag war die Seniorin Gretel Schöning mit sehr guten 740 Holz. Beachtlich beide Ergebnisse deswegen, weil kein Mann an diese Holzzahlen herankam. Die weitere Reihenfolge des zweiten Durchgangs:

Helgard "Hella" Peters   734   Holz
Traute Christiansen   732   Holz
Ursula Franke   726   Holz

Bis auf die mit 715 Holz unter Form kegelnde Anke Brauer also der erwartete Einlauf. Nachstehend die Plazierung aus beiden Durchgängen.

Neuer Vereinsmeisterin   Inge Jacobsen   1486   Holz
2.   Helgard "Hella" Peters   1468   Holz
3.   Traute Christiansen   1463   Holz
4.   Ursula Franke   1452   Holz
5.   Christel Grabert   1448   Holz
6.   Anke Brauer   1447   Holz
7.   Gretel Schöning   1440   Holz
8.   Renate Jürgensen   1439   Holz
9.   Liselotte "Lotti" Zukrigl   1437   Holz
10.   Frauke Hansen   1436   Holz

Die Ehepaar-Wertung führte zu folgendem Ergebnis:

1.   Inge und Manfred Jacobsen   2963   Holz
2.   Helgard "Hella" und Norbert Peters   2951   Holz
3.   Anke und Horst Brauer   2913   Holz
4.   Gretel und Hans Schöning   2886   Holz
5.   Liselotte "Lotti" und Walter Zukrigl   2879   Holz

Damit standen die neuen Titelträger fest. Kegelobmann Karl-Heinz Lund nahm anschließend gegen 21 Uhr die Ehrung der neuen Meister und Plazierten vor. Beim folgenden schon traditionellen "gemütlichen Beisammensein" wurde ausgiebig das Tanzbein geschwungen.


Die neuen Titelträger
v.l.: Traute Christiansen - Karl-Heinz Lund - Helgard "Hella" Peters - Norbert Peters - Anke Brauer - Horst Brauer - Inge Jacobsen (Manfred Jacobsen fehlt auf dem Bild)

Otto H. Krüger
leer  

1971

Frisia Husum / Fußball

 

 

Ligamannschaft Frisia Husum 1971

Dieter Eisenheim · Sönke Gabriel · Hans-Peter Hansen · Gerlitz · Hansen · Frahm — Sann · Lass · W. Beck · H. Schmitz.

leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1 . Juli

Fairneßpokal für Husum 18

Anfang Juni fand in Friedrichstadt im Hotel "Holsteinisches Haus" die Jahrestagung des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, Kreisverband Husum/Eiderstedt, statt. Der erste Vorsitzende Erich Koschner konnte über 80 Delegierte und zahlreiche Ehrengäste begrüßen. Nachdem die Obmänner ihre Jahresberichte vorgetragen hatten, wurde der Vorstand neu gewählt. Erster Vorsitzender blieb Sportfreund Erich Koschner, der für seine 25-jährige Tätigkeit die silberne Ehrennadel erhielt. Weiterhin wurden gewählt: Jugendwart Hoffmann, Schatzmeister Karl-Adolf Kock, Beisitzer im Vorstand Thomas Hansen, Beisitzer im Kreisgericht Gerd Meier und Volker Herzberg. Als Kassenprüfer wurde unser Kassierer Hans Weinstein ernannt. Mit großer Freude nahm unser Kassierer aus der Hand des ersten Vorsitzenden Erich Koschner für unseren Verein den diesjährigen Fairneß-Pokal entgegen. Wir alle freuen uns mit unserer Mannschaft für ihr sportliches Verhalten in der letzten Saison und sagen ihr unseren herzlichen Glückwunsch.


Zu Gast beim PSV Kiel

Altliga gewann Jubiläumsspiel

Ende Mai unternahm die Altliga-Mannschaft mit ihren Frauen eine Vergnügungsreise nach Kiel. Sie war zum 50-jährigen Jubiläum des Polizeisportvereins in Kiel eingeladen.

Obwohl die Elf auf vier verletzte Stammspieler verzichten mußte, herrschte von Anbeginn der Fahrt eine Bombenstimmung bei den Teilnehmern. Die Stimmung erreichte ihren ersten Höhepunkt, als der Spielführer Reimer Seifert im Namen des Vorstandes dem rechten Verteidiger Uwe von Ahsen die silberne Ehrennadel für seine langjährige Vereinstreue überreichte.

So gut wie die Fahrt verlief auch das anschließende Spiel. Angefeuert durch die Spielerfrauen, übertraf sich jeder Spieler. Nach kurzer Zeit hieß es bereits 1:0 für unsere Elf durch Manfred "Manne" Hoppe. Doch bereits kurze Zeit später folgte der Ausgleich. Walter Zukrigl verursachte einen Handelfmeter, den Harry Petersen, der für den noch verletzten Eckhard "Ecki" Sers im Tor stand, nicht halten konnte. Doch dann ging es Schlag auf Schlag. 2:1-Führung durch Manfred "Flügge" Hansen, 3:1 durch Karl "Kuddel" Bölck, dann wiederum ein Tor durch Manfred "Manne" Hoppe und den Endstand von 5:1 besorgte wiederum Manfred "Flügge" Hansen.

Anschließend ging es dann zum Festball ins "Margarethental". In dem festlichen Saal wurde das 50jährige Vereinsbestehen des Polizeisportvereins mit viel Schwung und guter Laune bis in den frühen Morgen hinein gefeiert.


Rückblick der Altliga

Im abgelaufenen Jahr kann unsere Altliga auf eine erfolgreiche Serie zurückblicken. Leider war sie aber sehr vom Verletzungspech verfolgt. So wurde im ersten Spiel gegen Breklum mit 5:3 gewonnen, aber wir verloren durch eine schwere Verletzung unseren besten Feldspieler Karl "Calli" Clausen. Er wird nicht wieder in unsere Mannschaft zurückkehren können.

Im Ortsderby gegen Frisia gab es ein gerechtes 1:1, während das dritte Spiel bei Stern Flensburg mit 5:4 knapp gewonnen wurde. In Wesselburen siegten wir mit 4:0, mußten aber eine schwere Verletzung von Käpt'n Dieter Eckholdt hinnehmen, der nun für viele Spiele ausfällt.

Gegen Rot-Weiß Niebüll wurde mit 4:3 gewonnen. Dann kam die erste Niederlage gegen den Heider SV mit 0:2. Hier wurde unser dritter Spieler nicht unerheblich verletzt. Unser Torwart Eckhard "Ecki" Sers verletzte sich am Fuß und fällt für mindestens ein halbes Jahr aus. Im letzten Spiel gegen Polizei Kiel wurde dann aber wieder mit 5:1 Toren gewonnen. In diesem Spiel schoß Karl "Kuddel" Bölck nach vierjähriger Spielzeit in der Altliga sein erstes Tor.

Die 24 Treffer in sieben Spielen schossen folgende Spieler

Manfred "Flügge" Hansen

 

9

Heiner Minnie   7
Manfred "Manne" Hoppe   4
Peter Jungjohann   2
Walter Zukrigl   1
Karl "Kuddel" Bölck   1

Unentschieden gegen SIF

Im letzten Spiel vor der Sommerpause, das an einem Werktagabend ausgetragen wurde, erreichte unsere erste Mannschaft gegen den Kreisligisten der Gruppe Süd, SIF Schleswig, ein 1:1-Unentschieden. Die Schleswiger, die in der Abschlußtabelle den zweiten Platz einnehmen und lange Zeit Aussichten hatten, Meister ihrer Gruppe zu werden und damit in die Bezirksliga aufzusteigen, zeigten ein ebenbürtiges Spiel. Im Mittelfeld liefen bei beiden Mannschaften die Aktionen recht gefällig, nur im Abschluß zeigten sich Mängel, so daß auch nur zwei Tore fielen. Nach einem 0:0-Pausenstand und einem verschossenen Elfmeter der Schleswiger kam Walter Flegel in der 55. Minute zu einem Kopfballtreffer. 5 Minuten vor dem Schlußpfiff erzielte Hanke den Ausgleich für die Gäste.

Otto H. Krüger

leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1 . Juli

Bericht der Kegelabteilung

Am Sonntag, dem 22. Mai 1971, hatten sich die Männer Besuch aus Berlin eingeladen. Zu Gast waren die "Berliner Kegelfreunde von 1875", mit denen wir erstmalig einen Freundschaftskampf austrugen. Nach einleitenden Begrüßungsworten und Austausch von Gastgeschenken wurden um 20 Uhr die Bahnen für die ersten Starter freigegeben. Gekegelt wurde auf vier Bahnen der Kegelsporthalle Jahner in Rundkette.

Wie allgemein bei Freundschaftskämpfen üblich, wurden von beiden Klubs die fünf besten Starter in die Mannschaftswertung genommen. Da an diesem Tag die Bahnen sehr gut liefen, gab es auch beachtliche Holzzahlen. Für Husum 18 kegelte in der Mannschaftswertung:

Karl-Heinz Lund   747   Holz
Norbert Peters   743   Holz
Gerhard Schulz   742   Holz
Manfred Jacobsen   741   Holz
Jürgen Jordan.   736   Holz

Damit erreichten wir die Gesamtholzzahl von 3709, gegenüber den Berlinern, die 3640 Holz warfen. Herausragend und damit Tagesbester war der Berliner Zimmermann mit 750 Holz.

Husum 18 gewann zwar den Vergleichskampf recht klar, trotzdem war es aber eine interessante Begegnung. Im nächsten Jahr werden wir dann zu einem Gegenbesuch nach Berlin fahren, um die ersten Kontakte weiter zu vertiefen.


An demselben Wochenende wurde auch um den alljährlich stattfindenden Dethlefsen-Pokal gekegelt. Während man sich bei den Männern nach dem schlechten Abschneiden beim Stadtpokal-Kegeln keine guten Plazierungsaussichten ausrechnete, hofften unsere Frauen auf eine Revanche für den nur knapp verlorenen Stadtpokal an Fortuna Husum. Es sollte ein großer Tag für die Kegler von Husum 18 werden.

Auf den diesmal schwer zu kegelnden Bahnen erreichten die Männer mit

Gerhard Schulz   742   Holz
Karl-Heinz Lund   739   Holz
Horst Brauer   735   Holz
Norbert Peters   734   Holz
Walter Zukrigl   727   Holz

einen nicht erhofften fünften Platz von 12 Mannschaften mit 3667 Holz. Gewinner des Dethlefsen-Pokals wurden die Husumer Jungs mit 3725 Holz, vor Rot-Weiß (3695 Holz), Frisia (3680 Holz) und Husum 66 mit 3680 Holz.


Bei den Frauen glückte die Revanche gegen den "Angstgegner" Fortuna. Während es zunächst nicht nach einem Sieg aussah, hatten unsere Frauen am Schluß aber doch die Nase mit neun Holz vorn und wurden damit erstmalig Gewinner des Dethlefsen-Pokals. Mit folgender Mannschaft wurde der Sieg errungen:

Inge Jacobsen   734   Holz
Traute Christiansen   732   Holz
Gerda Lund   723   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   723   Holz
Helgard "Hella" Peters   723   Holz
   
    3635   Holz

Um die Erfolge des Wochenendes komplett zu machen, hatten die Frauen auch noch Gelegenheit, am Sonntag, dem 23. Mai, durch einen Platz unter den ersten drei bei den Aufstiegsspielen zur Bezirksliga sich für die höhere Spielklasse zu qualifizieren. Auch das gelang.

In Glücksburg, wo die Aufstiegsspiele stattfinden, wurde mit fünf Mannschaften um die freiwerdenden Plätze in der Bezirksliga gekämpft. Man ging zwar mit Optimismus auf die Bahn, doch hatte wohl kaum einer mit dem ersten Platz gerechnet. Husum 18 kegelte mit :

Inge Jacobsen   731   Holz
Helgard "Hella" Peters   717   Holz
Traute Christiansen   716   Holz
Ursula "Ulla" Franke   716   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   703   Holz

und erreichte die Gesamtzahl von 3583 Holz.

Ein weiterer Husumer Vertreter, nämlich Fortuna, wollte mit 3571 Holz Zweiter, während Flotte 7 Schleswig mit 3567 Holz den dritten Platz belegte. Damit standen die Aufsteiger fest.


Zu allem �¤££berfluß, im angenehmen Sinne natürlich, erreichte uns fast zur gleichen Zeit die Mitteilung des Kreissportwartes, daß unsere zweite Mannschaft der Frauen, die Stadtmeister-Mannschaft also, ohne Aufstiegsspiele in der kommenden Saison in der Kreisliga kegeln wird. Damit haben wir zwei Frauenmannschaften in höheren Spielklassen. Das kann sonst kein anderer Husumer Club vorweisen.


Damit geht eine in fast allen Bereichen erfolgreiche Saison zu Ende. Nach dem Aufstieg der Männer im Jahre 1970 in die Bezirksliga, konnte der Klassenerhalt gesichert werden. Enttäuscht hat eigentlich nur die zweite Männermannschaft, die von der Stadt-A-Liga in die B-Liga absteigen mußte. Wir sind allerdings optimistisch und hoffen auf einen Wiederaufstieg im nächsten Jahr.

Am erfolgreichsten verlief die Saison für beide Frauenmannschaften. Die erste Mannschaft erkegelte in der Kreisliga einen guten zweiten Platz, der zur Teilnahme an den Aufstiegsspielen berechtigte. Aus dieser Runde ging sie dann als Sieger hervor und kegelt in der nächsten Saison in der Bezirksliga. Unsere zweite Mannschaft belegte nach Abschluß der Saison den ersten Platz in der Stadtliga punktgleich mit Goldene Kugel II. Hier wurde dann nach einem Entscheidungsspiel der Stadt-Meistertitel errungen. Auch die zweite Mannschaft wird damit in einer höheren Klasse, der Kreisliga, kegeln und auf Reisen gehen müssen.

Neben diesen Punktspielerfolgen wurde der Dethlefsen-Pokal gewonnen und der Stadtpokal nur um 3 Holz verfehlt.

In den bevorstehenden Ferien können neue und frische Kräfte für die nächste Saison getankt werden. Wir wünschen deshalb allen Keglerinnen und Keglern in ihrem Urlaub viel Freude, gutes Wetter und natürlich gute Erholung.

Otto H. Krüger
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1971

Husum 18 / Tischtennis

1 . Juli

Die Tischtennis-Abteilung meldet

Nachdem wir in der letzten Ausgabe über die Erringung der Meisterschaft und den damit verbundenen Wiederaufstieg berichten konnten, soll diesmal auch die Abschlusstabelle der zweiten Bezirksklasse erscheinen:

1.   Husum 18 22   182:69   38:6
2.   TTG Ahrenviöl/Ohrstedt II 22   185:91   37:7
3.   TTC Ramsharde III 22   178:91   36:8
4.   TTC Grün-Weiß 62 Flensburg II 22   163:124   28:16
5.   TTG Niebüll/Neukirchen 22   169:126   26:18
6.   Vorwärts Flensburg 22   152:148   24:20
7.   TTG Koldenbüttel/Garding II 22   138:154   21:23
8.   KFUM Flensburg II 22   129:161   16:28
9.   WTB Wyk/Föhr 22   102:165   15:29
10.   TTC RW Schleswig II 22   90:173   9:35
11.   TTC Jardelund 22   81:176   8:36
12.   IF Stern Flensburg 22   82:180   6:38

Eine erfolgreiche Saison neigt sich ihrem Ende zu; sowohl die erste Mannschaft auch die zweite Mannschaft konnte den Sprung in die nächsthöhere Spielklasse schaffen.


Auf einem Jubiläumsturnier in Kropp konnte die erste Mannschaft einen hervorragenden zweiten Platz erzielen. Sie ließ so gute Mannschaften wie Grün-Weiß Flensburg eins und TSV Kropp hinter sich und unterlag nur im Endspiel knapp gegen den Verbandsliga-Aufsteiger TSV Ahrenviöl/Ohrstedt.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. Juli

Herzlichen Glückwunsch

Wie wir erst jetzt erfuhren, gingen am 11.Mai unsere Mitglieder Käpt'n Dieter Eckholdt und die Kegelschwester Marianne Hollatz miteinander den Bund fürs Leben ein.

Ebenfalls gab unser Mitglied Reinhard "Bernie" Grünhoff sein Junggesellendasein auf.

Den beiden Paaren sagen wir unseren herzlichsten Glückwunsch und alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball international

1 . Juli

Fußball-WM 1974 ohne Dortmund

Auch Ludwigshafen blieb als Austragungsort unberücksichtigt

In Dortmund und Ludwigshafen werden 1974 keine Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft ausgetragen werden. Nach einer eingehenden Prüfung der Bewerbungsunterlagen hat das Organisationskomitee des Deutschen Fußball-Bundes entschieden, daß Dortmund und Ludwigshafen als Austragungsorte für die Weltmeisterschaft nicht berücksichtigt werden können.

In beiden Fällen entsprechen die Planungsangebote der Stadien nicht den gestellten Mindestanforderungen an das Fassungsvermögen der Anlagen. Das neue Dortmunder Stadion neben der Kampfbahn "Rote Erde" soll nur 50.000 Zuschauern Raum bieten. Die im Einvernehmen mit der FIFA erlassenen Ausschreibungsbedingungen verlangen aber eine Zahl von mindestens 60.000 Zuschauern. Im Falle des Ludwigshafener Südweststadion werden nach den vorgelegten Plänen auch eine Reihe anderer Bedingungen für die WM-Stadien nicht erfüllt.

Gleichzeitig mußte das Organisationskomitee auch eine nachträgliche Bewerbung des 1. FC Kaiserslautern für das Stadion Betzenberg ablehnen. Der hier angebotene Ausbau auf ein Fassungsvermögen von 50.000 Zuschauern wäre den Grundsatz-Anforderungen ebenfalls nicht gerecht geworden.

Nach diesen Entscheidungen des Komitees verbleiben Hamburg, Hannover, Westberlin, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Stuttgart, Nürnberg, München und - wenn der Beschluß der Stadtverordnetenversammlung über den Stadionausbau am 27. Mai positiv ausfällt - Frankfurt im Kreise der Städte, deren Stadien das Organisationskomitee des DFB in seinen Vorschlag für den Spielplan und die Spielorte der WM-Endrunde 1974 an die FIFA aufnehmen wird. Dieser Vorschlag wird dem Weltmeisterschafts-Organisationskomitee der FIFA bei der Düsseldorfer Tagung vom 15. bis 20. Juli 1971 zur Beratung und Entscheidung vorgelegt.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball & Sport allgemein

1. Juli

Gericht zwingt Fußballer zum Flachschießen

In die Zwickmühle geriet das Fuldaer Amtsgericht bei einem Streit zwischen dem Fußballverein TSV und zwei Bürgern der Vorort-Gemeinde Lehnerz. Stein des Anstoßes war jenes bewußte runde Leder, das nach Meinung der beiden Kläger nur allzuoft über die Umzäunung des Sportplatzes auf die angrenzenden Häuser und in deren Vorgärten flog. "Das Wohl meiner Familie steht auf dem Spiel", rechtfertigte der eine seine gerichtlichen Schritte. Der andere befand: "Ich fühle mich bedroht."

Das salomonische Urteil des Gerichts mutet wie ein Schildbürgerstreich an. Die Besitzstörung (laut BDB Paragraph 1004), verursacht durch die häufigen "Fehltritte" der Kicker, sühnte das Gericht mit folgendem Urteilsspruch: "Den Angeklagten wird bei Androhung einer Geldstrafe in unbeschränkter Höhe oder sechs Monaten Gefängnis verboten, die Kläger dadurch zu stören, daß Bälle bei Benutzung des Sportplatzes Lehnerz durch Mitglieder der Beklagten auf die Grundstücke der Kläger gelangen."

Der TSV Lehnerz darf also den Sportplatz nur dann weiter benutzen, wenn seine Spieler nicht mehr als 5 m über das Tor schießen. Der Bau eines höheren Zaunes ist aus technischen Gründen nicht möglich. Da selbst Bundesliga-Kicker mitunter Bälle "in die Wolken" jagen, sieht der Vorsitzende des B-Klassenvereins die Konsequenz dieses Urteilsspruchs nur in der Einstellung des Spielbetriebs.


Zehn Millionen Mitglieder im Deutschen Sportbund

In seiner Bestandserhebung 1970 hat der Deutsche Sportbund die 10-Millionen-Grenze überschritten. Die Mitgliederzahl beträgt jetzt 10.121.346, das sind 16,7% der Gesamtbevölkerung. Die Zunahme gegenüber dem Vorjahr beträgt mehr als eine halbe Million (566.276). Stärkster Fachverband ist der Deutsche Fußballbund mit 2.794.309 Mitgliedern vor dem Deutschen Turnerbund mit 2.230.646. Von den übrigen Fachverbänden hat bisher keiner die Millionengrenze überschritten. Es folgen der Deutsche Schützenbund mit 700.346, der Deutsche Leichtathletik-Verband mit 633.469, der Deutsche Schwimmverband mit 438.125, der Deutsche Handballbund mit 396.112 und der Deutsche Tennisbund mit 350.879 Mitgliedern. Die größte Zuwachsrate seit der letzten Bestandserhebung hat der Deutsche Volleyball-Verband (23.326 Mitglieder) mit 78,6% zu verzeichnen.

27,8 % aller Jugendlichen bis 21 Jahre gehören einem Turn- und Sportverein an. Die männliche Jugend zwischen 18 und 21 Jahren ist sogar zu 46,5% sportlich organisiert. Bei der weiblichen Bevölkerung ist im Alter bis zu 14 Jahren das sportliche Interesse mit 21,2% am größten, fällt dann bis zum Alter von 18 Jahren auf 16,9 %, bis zu 21 Jahren auf 14,6% und schließlich auf 4,2% der Gesamtbevölkerung.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. August

60jähriges Sportjubiläum
unseres Ehrenvorsitzenden Bernhard Petersen

Unser Ehrenvorsitzender und Träger der goldenen Ehrennadel Bernhard Petersen feiert in diesem Jahr sein 60-jähriges Sportjubiläum. Zu diesem seltenen Jubiläum sprechen der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins ihm die herzlichsten Glückwünsche aus.

Im Jahre 1911 begann die sportliche Laufbahn unseres Ehrenvorsitzenden beim damaligen Husumer Fußballverein Unitas, dessen erster Vorsitzender er war. In Fortführung dieses Vereins und des Husumer Vereins Alemannia wurde am 7. Dezember 1918 nach Einberufung durch Bernhard Petersen unser jetziger Verein Husumer Fußballverein von 1918 gegründet. Vom Gründungstage an nahm Bernhard Petersen den Posten des ersten Vorsitzenden bis zum Jahre 1945 und nach kurzer Ablösung durch unseren jetzigen zweiten Vorsitzenden Hans Schöning auch in den Jahren 1946/47 wahr.

Mit Geschick und Können und vor allem durch seinen großartigen sportlichen Idealismus gelang es ihm, unseren Verein durch die Wirren der damaligen Zeit zu bringen. Zu keiner Zeit warf er die Flinte ins Korn, nahm vielmehr neben seiner Tätigkeit als erster Vorsitzender auch noch Aufgaben im Spielausschuß und als Betreuer wahr, wenn Not am Mann war.

Wie groß seine Sorge und seine Verantwortung um das Bestehen des Vereins war, läßt sich daran messen, daß er erst Ende des Zweiten Weltkrieges, als der Verein ruhigeren Zeiten entgegenging, die Führung des Vereins jüngeren Kräften überließ. Seit dieser Zeit nimmt unser Mitbegründer des Vereins als Ehrenmitglied und seit dem 8. Januar 1966 (seinem 70. Geburtstag) als Ehrenvorsitzender weiterhin lebhaft und mit großem Interesse am Vereinsgeschehen teil.

Wir alle wünschen unserem Ehrenvorsitzenden alles erdenkbar Gute und hoffen daß er noch recht viele Jahre durch seinen Rat am Vereinsgeschehen teilnimmt.

Nachstehend noch ein Bild aus vergangenen Tagen, das uns Bernhard Petersen vor kurzem übersandte. Es war die Mannschaft, die am 20. November 1927 über die damals noch eine Klasse höher spielende Elf des Flensburger Vereins Nordmark mit 4:1 siegreich blieb.

Wir sehen stehend v.l.n.r.: Heinrich "Heine P" Petersen - Karl Krieger - Werner Fritz Lorenzen - Alfred Raab - Wilhelm "Willy" Ingwersen - Karl Schladetzky - Arthur Hansen - Hans-Dietrich "Hanne-Diede" Blunck - Bernhard Petersen; knieend v.l.n.r.: Johannes "Hans" Rademacher - Eduard Jensen - Ernst "Mauschi" Mißfeldt.

Otto H. Krüger
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1971

Husum 18 / Fußball

1. August

3. Platz im Pokalturnier

Zum 50-jährigen Vereinsbestehen des Sportvereins Hollingstedt hatten sich in Hollingstedt 13 Mannschaften zu einem Turnier eingefunden. Es ging um die Erringung eines vom Gastgeber gestifteten Jubiläumspokals.

Es wurde in drei Gruppen auf zwei Spielfeldern gespielt, und zwar zweimal zehn Minuten, im Semifinale und Endspiel zweimal 15 Minuten. Unsere Elf war ebenfalls zu diesem Turnier eingeladen worden und spielte in der Gruppe B zusammen mit Doppeleiche Jagel, Dörpstedt II und VfL Eiche. Mit diesen Mannschaften hatte unsere Elf keine Schwierigkeiten und konnte drei Siege verbuchen. Mit 2:0 wurde zunächst Jagel geschlagen, Dörpstedt II mußte sich unserer Elf mit 1:4 beugen und VfL konnte ebenfalls mit 2:0 bezwungen werden.

Unsere Elf ging somit als Erster der Gruppe B zusammen mit dem Zweiten, dem VfL Eiche, ins Semifinale gegen die Erst- und Zweitplazierten der Gruppe A und C. Es wurde jetzt in zwei Gruppen mit je drei Mannschaften gekämpft. Unsere Elf konnte die Mannschaft von Nordstrand mit 2:0 bezwingen, mußte aber eine Niederlage gegen den TSV Böklund mit 0:1 hinnehmen. Da die Böklunder Elf ebenfalls Nordstrand mit 4:0 schlug, ging sie als Sieger der ersten Gruppe hervor und war damit gleichzeitig im Endspiel. Sieger der zweiten Gruppe wurde der SV Blau-Weiß Löwenstedt, der auch im Endspiel den TSV Böklund mit 2:1 bezwingen konnte und somit den Pokal errang. Der TSV Böklund kam auf den zweiten Platz und erhielt eine Jubiläums-Plakette.

Im Spiel um den dritten Platz konnte sich unsere Elf eindeutig mit 6:0 gegen Dörpstedt I durchsetzen und erhielt zusammen mit den anderen Mannschaften, die das Semifinale erreichten, eine Ehrenurkunde ausgehändigt.

Otto H. Krüger
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1969

Husum 18 / Fußball national

1. August

Häftlinge gewannen 7:0

Gegen eine Mannschaft der Häftlinge in der Jugendstrafanstalt Siegburg trat die Mannschaft des Deutschen Bundestages an. Sie wollte damit auf die Probleme der Resozialisierung jugendlicher Straftäter aufmerksam machen. Die Insassen siegten 7:0, lautstark von ihren Kameraden am Rande des Spielfeldes unterstützt. Mit dem Sprechchor: "Fußball ist nicht genug, wir wollen neuen Strafvollzug" meldeten sie zugleich ihre Wünsche an den nordrhein-westfälischen Justizminister Gerhard Jahn an. Beide Minister versprachen, sich später einer Diskussion der Häftlinge über die geplante Strafvollzugsreform zu stellen.

Otto H. Krüger
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1971

Husum 18 / Kegeln

1. August

Kegeln einmal anders gesehen

(nicht ganz ernst zu nehmen)

Während der punktspielfreien Zeit sei allen Kegler(inne)n und auch alle Nichtkeglern (es soll noch einige geben) diese nachfolgende unmaßgebliche Kegler-Philosophie dargebracht.

Pseudo-wissenschaftlich (oder geschwollen) ausgedrückt ist das Kegeln ein den Gesetzen der Schwerkraft unterliegender, physikalischer Vorgang, bei dem mittels eines Hebels in Gestalt eines kürzeren oder längeren Armes, ein Gewicht in Form einer Kugel aus dem Ruhestand in Bewegung versetzt wird. Fachleute nennen diesen Vorgang: schieben. Die Kugel soll am Ende einer mehr oder weniger gleichmäßigen Laufbahn 9 aufrechtstehende Holz- oder Plastikstücke, genannt Kegel, umzuwerfen versuchen. Böse Zungen behaupten, diese Ausübung obliege vornehmlich Leuten, die den Drang verspüren, bestehende Ordnungen umzustoßen und unter dem Mantel sportlichen Tuns aufgestaute Aggressionstriebe auf legale Triebe abzubauen und somit das Geld für den Psychiater zu sparen.

Auf Bohlenbahnen rollen die Kugeln hin und her. Vergleiche mit der Hausfrauen-Gymnastikstunde sind allerdings fehl am Platz. Auf der Schere geht es von links oder rechts nach schräg. Es handelt sich jedoch keineswegs und schräge Vögel. Bei Asphalt geht alles (meist) geradeaus. Hier findet man meist charakterfeste Persönlichkeiten, die den �¤£„rger, die diese Bahnart mitunter bereitet, wie eine lästige Fliege abschütteln können. Bei Asphalt und Schere wird abgeräumt. Besonders zu empfehlen nach Ehekrach, Berufsärger oder Steuernachzahlungen. Besonders labil sind die Bohlekegler. Das ständige Hin und Her soll einem medizinischen Gutachten zufolge einen nachteiligen Einfluß auf die Hypophyse des Kleinhirns ausüben und unter Umständen unheilvolle Auswirkungen auf das Sexualleben der Betreffenden nach sich ziehen. Nun aber alle Bohlenkegler in Bausch und Bogen als haltlos zu verdammen, träfe nicht den Kern der Sache.

Sprechen wir nun vom angestrebten Effekt: Fallen alle Neun, spricht man von Dusel. Eine Acht ist Können. Bei einer Sieben nennt man es Schnitt. Die sechs ist eine Sieben, bei der aus unerfindlichen Gründen einer nicht umgefallen ist. Eine Fünf ist Pfusch. Eine Vier meist ein Durchläufer und eine Drei schlichtweg eine Katastrophe. Dann gibt es Kugeln, die gar nicht ankommen bzw an den hämisch glotzenden Kegeln vorbei in einer dafür vorgesehenen Rinne im Nichts verschwinden. Nach dem Volksmund: Pudel. Gebildete sagen Fehlwurf. Die Produzenten dieser Leistungen werden je nach Ansehen oder Rang Flasche, Piepe, Maus oder Eierkopf genannt und mit einer angemessenen Geldbuße belegt.

Kommen wir nun zu den Kombinationen von Konstitution und Technik. Ein kleiner, dicker Kegler kann die lange, schlanke Kugel bevorzugen, während ein großer, dünner die kurze, runde lieber hat. Was nicht ausschließt, daß auch dünne, große Kegler lange, schlanke und kleine, dicke Kegler kurze, runde Kegeln mögen. Bei den Damen sind die Dinge noch heikler. Dort liegen die Probleme auf einer anderen Ebene: Es gibt Damen mit flachen Busen, die die runde Kugel bevorzugen, indessen solche mit rundem Busen lange mögen. Es gibt natürlich auch Rundbusige mit Hang zum Runden und Flachbusige mit einem Faible fürs Lange. Daß besonders hübsche Frauen immer in die Mitte schieben sollen, sieht nur so aus. Sie schieben lediglich schärfer.

Das Problem des Anlaufs ist psychologisch hochinteressant. Da treffen wir Leute, die Anlauf nehmen, als gelte es, die Kugel in eine Erdumlaufbahn zu bringen. Andere halten den Anlauf für unter ihrer Würde und lassen die Kugel nach einer kurzen Zuckung wie eine heiße Kartoffel fallen. Beliebt ist auch der Kniefall vor dem Anlauf. Ob es eine Rolle spielt, wenn die Kegel in Richtung Mekka stehen, konnte selbst von gewieften Religionsforschern bisher nicht ermittelt werden. Eleganter Zickzack-Anläufe sind ebenfalls nicht selten, wodurch die Kugel bis zuletzt im Unklaren gelassen wird, wo sie aufgesetzt werden soll. Was zweifellos die Spannung erhöht. Die Phase vom Abwurf bis zum Einschlag bietet ein reiches Studienfeld: Da haben wir den Mann, der den Einschlag der Kugel durch einen trockenen Aufwärtshaken begleitet, mit dem man selbst einen Weltmeister ausknocken könnte. Ein anderer zieht an einer unsichtbaren Puppenspieler-Schnur. Dann gibt es die Fußaufstampfer und wieder andere, die mit dem Spielbein einen graziösen Halbkreis, genannt Kratzfuß, beschreiben. Die süßen kleinen Trippelschritte nach dem Abwurf werden hauptsächlich von Damen bevorzugt, doch soll es auch Herren geben, deren Bewegungen nach dem Abwurf denen eines Eintänzers nicht unähnlich sind.

Die Wettkampfvorbereitung zeigt außergewöhnlich abweichende Tendenzen. Da wäre die karg anmutende äußere Methode: Einige Kniebeugen, hier ein Armschwung, dort ein Armschwung und schon hat sich's. Unter dieser Variante findet man Leistungssportler, Beamte, Magenkranke und im Internat Aufgewachsene. Die innere Methode ist auch nicht variabler, denn der Spielraum reicht vom Pils über Steinhäger, Scharlachberg bis zum Underberg. Sie wird von unverbildeten Frohnaturen und freischaffenden Künstlern bevorzugt.

Nicht ohne Bedeutung ist die Rangordnung nach einem beendeten Klubkampf. Da haben wir zuerst den Allerbesten. Der gibt fast immer einen aus, weil er stolz ist, der Allerbeste zu sein. Dann kommt der Beste, der auch einen ausgibt, er nicht der Allerbeste geworden ist. Eine etwas negative Persönlichkeit ist der Allerschlechteste, der einen ausgeben muß, um sämtliche Vieren, Fünfen oder gar Fehlwürfe zu einem Nichts zusammenschrumpfen zu lassen. Als nächster kommt der Schlechteste, der seinerseits einen ausgibt, weil er froh ist, nicht der Allerschlechteste zu sein. Bleibt der fünfte Mann, der keines von allem wurde. Darüber freut er sich meist so sehr, dass er trotzdem einen ausgibt.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. August

Wichtig!!!

Daueraufträge abändern!

Trotzdem des Aufrufs in der Juni-Ausgabe unserer Vereinsnachrichten gehen noch laufend Mitgliedsbeiträge ein, die nach den bisherigen Beitragssätzen berechnet wurden. Unser Vereinskassierer bittet daher noch einmal alle, die einen Dauerauftrag haben, diesen entsprechend den neuen Beitragssätzen abzuändern.

Ab 1. Juli 1971 beträgt der monatliche Beitrag für Erwachsene 3,50 D-Mark, für Jugendliche bis 18 Jahre 2,50 D-Mark. Für Familien, bei denen soviele Angehörige Vereinsmitglied sind, daß bei Einzelberechnung ein monatlicher Beitrag von über 8 D-Mark entsteht, bildet der neu eingeführte Familienbeitrag von 8 D-Mark die Höchstgrenze.

Hier einige Beispiele: Beide Eltern und ein Kind sind Mitglied, statt 9,50 D-Mark (Einzelberechnung) sind nur 8 D-Mark monatlich zu zahlen. Ein Elternteil und zwei Kinder sind Mitglied, statt 8,50 D-Mark sind nur acht D-Mark bezahlen. Vier Geschwister sind Mitglied des Vereins statt zehn D-Mark sind ebenfalls nur 8 D-Mark zu zahlen.

Diese Regelung gilt selbstverständlich nur für Familien, deren Kinder unter 18 Jahre alt und noch nicht verheiratet sind.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball international

1. August

Schiedsrichter jubelte über Siegtor ...

Beim 1:0-Sieg von Fluminense gegen den FC Botafogo, womit Fluminense vor 200.000 Zuschauern im ausverkauften Maracana-Stadion mit 30:10 Punkten die Fußballmeisterschaft von Rio de Janeiro vor Botafogo (29:11) gewann, machte Schiedsrichter Jose Marcal Filho von sich reden. In der 87. Minute, als ein Eckball von Fluminense vor das gegnerische Tor flog, stieß Nationalspieler Flavio den Botafogo-Torhüter mit beiden Händen weg, und der hinter ihm stehende Lula konnte das einzige Tor des Tages erzielen. Schiedsrichter Filho übersah nicht nur dieses schwere Foul, sondern machte nach diesem Treffer Luftsprünge, so als hätte er das "goldene Tor" erzielt.

Im Maracana-Stadion hat es schon manchen Skandal gegeben. Das aber ein Schiedsrichter Freudentänze über ein von ihm anerkanntes, aber völlig irreguläres Tor aufführt, war selbst für die Zuschauer im Maracana ein tolles Stück. Ein Unentschieden hätte Botafogo zur Meisterschaft genügt. Pech hatte bei diesem Spiel der Kapitän der brasilianischen Weltmeisterschaft-Mannschaft, Carlos Alberto, der sich eine schwere Knieverletzung zuzog und sich einer Meniskus-Operation unterziehen muß. Damit fällt er sicher bis Ende des Jahres für Brasiliens Länder-Mannschaft und für seinen Klub aus.


Erstes Kapitel von Pel�¤£رs Memoiren veröffentlicht

Unter dem Titel "Ich, dreifacher Weltmeister" veröffentlichte die brasilianische Sportzeitschrift Placar am Dienstag das erste Kapitel der Pel�¤£ر-Memoiren. Darin erzählt der Fußball-Artist von seiner Kindheit und seinem Vater Dondinho, der auch Fußballspieler war. Er erinnert sich: "Mit 16 Jahren spielte ich - damals wurde ich noch Gazolina (Benzin) gerufen - zum ersten Mal als Profi beim FC Santos. An jenem 7. September 1956 gelang mir auch mein erstes Meisterschaftstor. Am 7. Juli 1957 stand ich erstmals gegen Argentinien in der brasilianischen Nationalmannschaft."

Der einzige dreifache Weltmeister, der in seiner Laufbahn im Vereinspokal- und Länderspielen über 1.000 Tore geschossen hat, schreibt weiter: "Alles, was ich bin, verdanke ich Gott. Ich war immer ein Gläubiger, und mein Glaube hat meinen Weg erleichtert."


Flaschen

Bei einem Fußballspiel zwischen den Studenten-Mannschaften von Kambodscha und Thailand gab es in Djakarta unter den Spielern schwere Schlägereien, die erst durch den Einsatz von Sicherheitsgruppen geschlichtet werden konnten. Als 3 thailändische Spieler auf das Spielfeld geworfene Flaschen in die Menge zurückwarfen, ergoß sich ein wahrer Flaschenregen über die Fußballspieler.


Schattenseiten des Sports

Immer wieder kommt es bei zu harten Einsätzen im Sport zu tödlichen Verletzungen. Hier zwei Zeitungsnotizen, die zu denken geben dürften:

Im Wolfenbütteler Krankenhaus erlag der 22-Jährige Torwart Peter Helbig (TSV Winningstedt) seinen schweren inneren Verletzungen, die er sich in einem Punktspiel der Fußball-Kreisklasse bei einem Zusammenprall mit einem Wolfenbütteler Stürmer zugezogen hatte. Als Todesursache wird ein Darm- und Leberriß vermutet.

An den Folgen schwerer innerer Verletzungen, die es sich in einem Fußballspiel der Jugendklasse zugezogen hatte, ist der 17-jährige Torhüter von Concordia Gernsheim, Josef Meister, in einem Darmstädter Krankenhaus gestorben. Meister hatte bei einem Zusammenprall mit einem gegnerischen Spieler einen Darmriß erlitten.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. September

Mit Neuerwerbungen in die Saison 71/72

In der neuen Saison hat sich unser Trainer Heinz Fielstette einiges vorgenommen. Es soll nicht wieder eine "Zittersaison" wie im letzten Jahr werden. Durch mehrere Neuzugänge verstärkt, soll unsere Elf schlagkräftiger als im Vorjahr in die Punktkämpfe gehen. Zunächst hatte der Abgang von Rüdiger Schwigon, Wolfgang Stumpf, Rainer Stadel und Martin Spring eine Lücke hinterlassen, die aber umgehend geschlossen werden konnte. Vom TSV Tönning konnte der Spieler Eduard "Ede" Lehmbeck gewonnen werden. Außerdem kehrte Dieter "Schorsch" Schleger, der ein Jahr beim TSV Westerland gespielt hatte, in unseren Verein zurück. Als weiteren Spieler vom TSV Westerland konnte Günter Fischer für die neue Saison gewonnen werden. Hinzukommen zwei Profis, Horst Schroeter und Reinhard "Bernie" Grünhoff, die in der letzten Saison noch als Vertragsspieler beim Heider SV ihre Tore schossen.

Aus dem eigenen Nachwuchs konnten die Jungmannenspieler Hartmut Pech, Dieter Ehlert und Wolfgang Grapentin in die Ligaelf auf Rücken. Nicht zu vergessen ist auch Kuno Bernbom, der nach einem Jahr Seefahrt nun an Land bleiben will und unserer Elf wieder voll zur Verfügung steht. Zusammen mit dem "alten Stamm" Harry Petersen, Wolfgang Tauber, Klaus Struve, Martin Dohrn, Uwe Hager, Egon Harms, Manfred Albertsen, Rainer "Toni" Goetz, Walter Flegel, Gerd Schröder, Dirk Hansen, Walter Feddersen, Hans-Peter Jensen, Hans Uwe Kock, Helmut Greve und dem in die Liga aufgerückten Günter Klenz steht ein erweitertes Aufgebot von 25 Spielern zur Verfügung.


Achtungserfolg gegen kleinen HSV

Gegen den um drei Klassen höher spielenden Heider SV kam unsere Liga im letzten Vorbereitungsspiel vor Beginn der Punktserie zu einem leistungsgerechten 3:3-Unentschieden.

Zunächst sah es nach einem standesgemäßen Sieg der Gäste aus. Bereits in der vierten Minute erzielte Hans-Jürgen Reh das 0:1. Nach dem Torwart Harry Petersen in der 22. Minute mit letzter Not einen Schuß von Wendel abwehren konnte, erzielte wenig später der Heider Linksaußen Bodtke das 0:2, als Klaus Struve nicht energisch genug einstieg. Mit einem Schuß ins lange Eck sorgte Raddatz für einen beruhigenden 3:0-Vorsprung und die Partie schien nach einer halben Stunde für unsere Elf verloren.

Doch unsere Spieler steckten nicht auf und Klaus Struve erzielte noch vor der Pause den psychologisch wichtigen Anschlußtreffer zum 1:3.

Nach dem Seitenwechsel blieben die Gäste zwar optisch überlegen, doch vor dem gegnerischen Tor versagten sie mehr und mehr. So konnte unsere Elf geschickt kontern und in der 60. Minute nutzte Manfred Albertsen eine Uneinigkeit in der Heide Abwehr aus, um mit Direktschuß auf 2:3 heranzukommen. In der 75. Minute wurde Dieter "Schorsch" Schleger aus eindeutiger Position am Einschuß gehindert. Den fälligen Foulelfmeter, von Uwe Hager getreten, wehrte der Heider Torwart Schnoor zunächst ab. Doch er hatte sich zu früh bewegt und den Wiederholungsschuß verwandelte Manfred Albertsen zum vielumjubelten 3:3-Endstand.

In dieser Partie wurde der fehlende Egon Harms mit zunehmender Spieldauer hervorragend von Eduard "Ede" Lehmbeck vertreten. Eine kämpferisch sehr starke Leistung zeigte auch Walter Feddersen, der den Heider Torjäger Raddatz gut halten konnte. Im Mittelfeld und Angriff boten Uwe Hager und der immer anspielbereite Manfred Albertsen eine abgerundete Leistung.

Wir wollen hoffen, daß die in diesem Testspiel gezeigte Form die Saison über anhalten wird.


Bezirkspokalspiele

In der zweiten Runde um den Bezirkspokal Nord mußte unsere Liga zum TSV Jarplund reisen. Hier konnte ohne große Mühe ein 6:1-Sieg verbucht werden. Auch in diesem Spiel, das zeitlich vor dem Spiel gegen den Heider SV lag, wirkten sich unsere Neuzugänge Dieter "Schorsch" Schleger, Reinhard "Bernie" Grünhoff und Eduard "Ede" Lehmbeck positiv auf das Spiel aus. Unsere Elf bot eine abgerundete Leistung, denen die Jarplunder nur Kampfgeist entgegensetzen konnten. Doch steckten sie nie auf und spielten jederzeit offensiv. Die Tore für unsere Elf fielen in regelmäßigen Abständen durch Dieter "Schorsch" Schleger (3), Reinhard "Bernie" Grünhoff (2) und Eduard "Ede" Lehmbeck. Beim Stande von 3:0 konnten die Jarplunder ihren Ehrentreffer durch Johannsen an anbringen.


Auf den um eine Klasse höher spielenden Flensburger TB fiel das Los in der nächsten Runde. Unsere Elf mußte sich gegen diese Mannschaft trotz Heimvorteils und ständiger Feldüberlegenheit mit 0:2 geschlagen geben. Dieser Sieg für die Flensburger muß aber als sehr glücklich gezeichnet werden.

Bereits in der siebten Minute gingen die Gäste mit einem Kopfballtor in Führung. Danach spielte nur noch unsere Elf, der FTB wurde in die Defensive gedrängt und fand nur noch selten Gelegenheit zum Kontern, blieb dabei aber stets gefährlich. Der herausragende Mann auf dem Feld war der Gästetorwart Heidemann, der besonders im zweiten Durchgang, als der Druck unserer Elf immer massiver wurde, Schüsse von Manfred Albertsen und Dieter "Schorsch" Schleger aus kürzester Entfernung bravourös meisterte. Als alles nach vorne geworfen wurde, um endlich den Ausgleich zu erzielen, konterte der FTB in der 70. Minute eiskalt und erzielte durch Reichhardt, den Egon Harms vorbeiziehen lassen mußte, dass 2:0. Damit war die Chance für einen Ausgleich vertan.

Insgesamt gesehen bot unsere Elf trotz der Niederlage eine gute Gesamtleistung, doch wurden die talentierten Außenstürmer Rainer "Toni" Goetz und Dieter Ehlert nicht genug eingesetzt. Immer wieder rannte sich der Angriff in der Mitte fest, wo verstärkt gedeckt wurde, anstatt von außen die Deckung aufzureißen. Auch fehlten die weiten Pässe aus der Deckung und dem Mittelfeld, um mehr Raum zu gewinnen.


Spielplan der Herbstserie

Der Spielplan für die 1. Hälfte der Saison 1971/72 sieht für unsere Ligamannschaft wie folgt aus:

22.08.1971       Husum 18   -   Vorwärts Flensburg
29.08.1971   10:30 Uhr   Schleswig 06 II   -   Husum 18
05.09.1971       Husum 18   -   TSV Rot-Weiß Niebüll
12.09.1971       MTV Leck   -   Husum 18
19.09.1971       Husum 18   -   TSV Weiche-West
26.09.1971       Husum 18   -   Frisia Husum
03.10.1971       Nordmark Satrup   -   Husum 18
10.10.1971       Husum 18   -   VfR Schleswig
17.10.1971       Blau-Weiß Friedrichstadt   -   Husum 18
24.10.1971       Husum 18   -   Bredstedter TSV
31.10.1971       Husum 18   -   VfB Nordmark Flensburg
07.11.1971       Polizei Flensburg   -   Husum 18
14.11.1971       Husum 18   -   Stern Flensburg
21.11.1971       Husum 18   -   TSV Kappeln
28.11.1971       DJK Flensburg   -   Husum 18

Die Spiele ohne Zeitangabe können von der Heimatmannschaft zeitlich selbst angesetzt werden. Voraussichtlich finden die Spiele im September um 15 Uhr, im Oktober um 14:30 Uhr und im November um 14 Uhr statt. Näheres bitte der örtlichen Presse und den Anschlagplakaten entnehmen.


Letzte Meldungen

Kantersieg gegen Vorwärts Flensburg

Zum Auftakt der Punktspielserie gelang unsere Ligaelf ein 7:0-Erfolg auf heimischem Boden gegen den TSV Vorwärts Flensburg, der in diesem Jahr in die Bezirksklasse aufgestiegen war.

Zunächst sah es nicht nach einem so hohen Sieg aus, da die Flensburger durchaus mithalten konnten und ihre Aktionen genauso weiträumig und steil anlegten wie unsere Elf. Doch als Manfred Albertsen in der 25. Minute nach einem Alleingang das 1:0 besorgte, war der Knoten geplatzt. Bereits zwei Minuten später erzielte Rechtsaußen Hans Uwe Kock nach Vorarbeit von Manfred Albertsen das 2:0. Als Dieter "Schorsch" Schleger in der 33. Minute auf 3:0 erhöhen konnte, war die Partie praktisch schon entschieden. Daß es so gut lief, obwohl Uwe Hager, Reinhard "Bernie" Grünhoff und Walter Feddersen nicht mitspielten, lag vor allem an der weiträumigen Anlage des Spiels. Unproduktive Querspiel und das ewige "Klein-Klein", wie es aus anderen Spielen bekannt ist, wurde erfreulicherweise weitgehend vermieden.

Ein Hattrick von Manfred Albertsen im zweiten Durchgang brachte schließlich unsere Elf bis 6:0. Die Tore fielen von der 59. Minute an jeweils im Abstand von 10 Minuten. Kurz vor Spielende schraubte Dirk Hansen das Endergebnis schließlich auf 7:0 und sicherte damit unserer Mannschaft die Tabellenführung nach dem ersten Spieltag.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. September

6.000 Zuschauer beim Knabenspiel

Zur Einweihung des neuen Sportplatzes hatte sich der TSV Westerland den Bundesligaverein Werder Bremen zu einem Freundschaftsspiel eingeladen. Um die Wartezeit der über 6.000 Zuschauer zu verkürzen, wurde unsere Knaben-Mannschaft zum Vorspiel gegen die Knaben des Gastvereins gebeten. Nach kurzer Fahrt in dem überfüllten Zug gab es in Westerland zunächst Brot und Brause zur Stärkung. Anschließend durfte ein Bad am Sylter Strand genommen werden. Der Gastverein hatte hierfür großzügig Kurkarten zur Verfügung gestellt.

Doch dann wurde es ernst. Anfangs noch etwas gehemmt, vor einer derartig großen Zuschauerkulisse Fußball spielen zu müssen, reagierte wenig später nur noch der Ball. Jeder gab sein Bestes. Von Anfang an bedrängten die Westerländer das Husumer Tor. Torwart Günter Hoff mit seinen Verteidigern Michael Seifert und Heino Thomsen sowie den Läufern Jörg Paulsen, Sönke Clausen und Bernd "Berni" Harms (später mit Toni Harder ausgewechselt) hatte alle Füße voll zu tun, die Angriffe abzuwehren. Oft mußten die Stürmer Lutz Deckmann und der etwas verspielte Ulf Harms mit aushelfen., so dass Michael Niesalla, Peter Hansen und Volker "Josi" Jürgensen vorne auf sich allein gestellt waren.

Trotz großartiger Paraden, für die Günter Hoff von den 6.000 Zuschauern stürmischen Beifall erhielt, konnte er einen 2:0-Vorsprung der Gastgeber nicht aufhalten. Doch Lutz Deckmann und Michael Niesalla konnten noch vor dem Pausenpfiff zum 2:2 ausgleichen.

Nach dem Wiederanpfiff wurden die besseren Westerländer Knaben noch stärker und holten einen 4:2-Sieg heraus. Der hervorragenden Abwehrleistung von Günter Hoff ist es zu verdanken, daß der Sieg des Gastgebers nicht noch höher ausfiel.

Mit viel Beifall wurden die Spieler verabschiedet und durften sich anschließend noch als Balljungen das Hauptspiel gegen den Bundesligisten anschauen.

Jugendobmann Reimer Seifert
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1971

Husum 18

1. September

Danksagung unseres Ehrenvorsitzenden

Kurz vor Redaktionsschluß erreichte uns noch eine Karte von unserem Ehrenvorsitzenden Bernhard Petersen, in der er sich für die Grußworte anläßlich seines 60jährigen Sportjubiläums bei allen Mitgliedern von Husum 18 recht herzlich bedankte. Gleichzeitig teilte er mit, daß er zusammen mit seiner Frau ab 23. August im Sportheim Malente seinen Urlaub verbringen dürfe. Besonders freue er sich, daß gleichzeitig Hermann und Friedel Bahnsen dort eintreffen werden und er Gelegenheit habe, alte Erinnerungen auszutauschen. Bereits vor 20 Jahren war Bernhard Petersen schon mehrfach in seiner Tätigkeit als Verbandsgerichtsbeisitzer in diesem Sportheim tätig und er kehre gerne an die Stätte seines damaligen Wirkens zurück.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball international

1. September

WM-Endspiel 1974 in München

Die Organisationskommission des Fußball-Weltverbandes (FIFA) beschloß in Düsseldorf, daß das Endspiel und die Begegnung um den dritten Platz bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in München ausgetragen werden. Die Weltmeisterschaft wird in Frankfurt mit der Begegnung eröffnet, an der Brasilien als Weltmeister von 1970 teilnimmt.

Europa erhält 8 Endspielteilnehmer, zu denen Deutschland als Gastgeber kommt, Südamerika zwei Plätze, dazu Titelverteidiger Brasilien, Asien, Zentralamerika und Afrika stellen je einen Teilnehmer unter den letzten 16. Der noch offenstehende sechste Platz wird in einem Qualifikationsspiel ermittelt, das der Sieger einer Europa- und einer Südamerika-Ausscheidung bestreiten.


Neuer Austragungsmodus für Fußball WM

Die Zwischenrunde wird nicht mehr im K.o.-System ausgetragen

Die Fußball-Weltmeisterschaft 1974 in der Bundesrepublik wird nach einem neuen Austragungsmodus entschieden. Das beschloß das Organisationskomitee des Internationalen Fußballverbandes (FIFA) in Athen auf seiner letzten Sitzung einstimmig.

Wie bisher werden 16 Mannschaften an der Endrunde teilnehmen, die in vier Gruppen die Vorrunde ausspielen. In der Zwischenrunde kommt es aber nicht mehr zum bisherigen K.o.-System. Die acht besten Mannschaften werden erneut in je zwei Vierergruppen eingeteilt, deren Tabellenerste dann das Finale und die Zweiten das Spiel um den dritten Platz bestreiten sollen. Dabei wird die Gruppe I der Zwischenrunde aus dem Sieger der Gruppe A, dem Zweiten der Gruppe B, dem Sieger der Gruppe C und dem Zweiten der Gruppe D gebildet.

Der Bundestrainer äußerte sich befriedigt darüber, daß das FIFA-Organisationskomitee nicht den Alternativvorschlag mit der Erhöhung der Endrundenteilnehmer auf 24 angenommen hat: "Ich war kein Freund dieses Plans, weil er zu sehr zu einer Verwässerung der Weltmeisterschaft geführt hätte. Der nun beschlossene Modus ist ein Kompromiß im guten Sinne. Nun wird es nicht mehr vorkommen, daß eine so starke Mannschaft wie England durch eine einzige Niederlage, wie 1970 in Mexiko gegen uns im Viertelfinale, ausscheiden muß. Und auch wir sind in dieser Beziehung ja nicht ohne bittere Erfahrung. So wurden wir ja bekanntlich in Chile 1962 in der Runde der letzten Acht durch ein einziges Tor der Jugoslawen eliminiert."

Helmut Schön weist allerdings darauf hin, daß jenen Mannschaften, die 1974 das Endspiel erreichen, eine größere Belastung als bisher bevorsteht: "Bisher konnte man mit fünf Spielen ins Finale kommen. Nun benötigt man sechs Begegnungen."

Der Bundestrainer sieht in der Tatsache, daß die Bundesrepublik als Veranstalter neben Weltmeister Brasilien bereits für die Endrunde 1974 qualifiziert ist, nicht nur Vorteile: "Natürlich fällt diesmal die große Hektik weg. Man kann ruhiger planen. Auf der anderen Seite bedeuteten die Qualifikationsspiele immer eine gute Vorbereitung. Auch wird es schwer sein, in der Zeit der Qualifikation starke Gegnerschaft zu bekommen. Andererseits könnte ich mir vorstellen, daß viele Länder Interesse an Spielen in der Bundesrepublik haben, um einmal die Bedingungen im Veranstalter-Land zu testen."

Bis zum 15. Juli muß der DFB den Spielplan für die Weltmeisterschaft festgelegt haben, der dann vom FIFA-Organisationskomitee gebilligt werden muß. In den nächsten Wochen wird sich demnach entscheiden, welche der insgesamt 38 Spiele in welcher Stadt ausgetragen werden. Bewerbung liegen aus Dortmund, Gelsenkirchen, Düsseldorf, Köln, Hannover, Hamburg, Ludwigshafen, Frankfurt, Stuttgart, München, Nürnberg und Berlin vor.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball allgemein

1. September

Neue Sportbücher

Helmut Schön: "Immer am Ball"

255 Seiten, 95 Abbildungen. List Verlag München.

Wenn ein Mann wie Schön in einer Zwischenbilanz als Fußballer und Trainer aus seinem reichen Erfahrungsschatz plaudert, dann findet er interessierte Zuhörer und in diesem Fall interessierte Leser. Er kennt das sportliche Geschehen aus der Perspektive des Aktiven aus dem Effeff, und neuerdings lernte er aus der Sicht des verantwortlichen Betreuers noch vieles dazu, was ihn reifer und weiser machte. Schön stand lange im Schatten eines "Giganten", und alle seine Taten wurden über Sepp Herbergers Riesenelle gemessen! In Schöns Karriere als Bundestrainer gab es nicht nur Glanztage. Das gehört nun einmal dazu, und aus Rückschlägen können besinnliche und bedachtsame Menschen, zu denen Schön zu zählen ist, mehr für die Sache herausholen. So darf man in diesem Buch eine Art Selbstbiographie sehen, aus der auch diejenigen noch einiges dazulernen können, die meinen, immer am Ball zu sein.


Harry Val�¤£رrien: "Fußball 70"

Weltmeisterschaft, Bundesliga, Europapokale. Leinen, 320 Seiten mit über 300 Fotos und 8 Farbtafeln, Südwest Verlag, München.

Dieser Band vermittelt ein lückenloses Bild der IX. Fußball Weltmeisterschaft in Mexiko. Das Weltturnier im Lande der Azteken, das vor den Fernsehschirmen Millionen in seinen Bann zog, bildet den Kern dieser vielgestaltigen Dokumentation. 6 Tage nach dem Finale lag das Buch bereits in den Schaufenstern des Buchhandels. Trotz der Eile ist von Harry Val�¤£رrien und seinem Mitarbeiterstab sehr sorgfältig gearbeitet worden. Das Fußballjahr 1970 war mit der WM, den Europapokalspielen und der ungewöhnlich spannenden Bundesligasaison ein besonderes Jahr. Deshalb gleicht dieser Band auch nicht seinen Vorgängern. Man hat, wie der Verfasser in seinem Vorwort schreibt, andere Schuhe angezogen, modern und vor allem passend. So entstand ein Nachschlagewerk und Erinnerungsbuch zugleich, das man oft zur Hand nehmen wird.


Kunterbuntes

�¤££berraschend hat der 61malige ungarische Fußball-Nationalspieler K�¤£ةlm�¤£ةn M�¤£رszöly vom mehrmaligen Meister Vasas Budapest seinen Rücktritt als Spieler erklärt. K�¤£ةlm�¤£ةn M�¤£رszöly hatte sich nicht damit abfinden können, daß er vorübergehend wegen einer Unsportlichkeit gesperrt worden war. Er wird künftig als Trainer fungieren und hat einen Vertrag beim Zweitligisten MTE Budafok unterschrieben.


Ein internationales Fußballturnier gewann Irans Nationalmannschaft in Teheran durch das 1:0 (0:0) gegen Rumänien. Das entscheidende Tor im Finale erzielte Safar Iranpak. Außer diesen beiden Mannschaften nahmen, allerdings nicht in stärkster Aufstellung auch die Vertretungen von Marokko, �¤£„gypten, Holland, �è�¤��£ûsterreich, der CSSR und der Türkei teil.

Otto H. Krüger
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1971

Husum 18 / Fußball

1. Oktober

Tore am Fließband

Nach den ersten fünf Punktspielen steht unsere Ligaelf zusammen mit dem "Nachbarverein" Blau-Weiß Friedrichstadt mit 9:1 Punkten an der Tabellenspitze. Dieser furiose Start ist wohl hauptsächlich unseren Neuerwerbungen zuzuschreiben, die die ganze Mannschaft mitreißen und zu einer geschlossenen Leistung führen.

Endlich werden auch Tore erzielt, woran es in der letzten Saison so sehr mangelte. Aus den fünf Spielen wurde ein Schnitt von 4,6 Toren herausgeschossen, deren fleißigste Produzenten Reinhard "Bernie" Grünhoff, Dieter "Schorsch" Schleger, Eduard "Ede" Lehmbeck und Manfred Albertsen sind. Einige Tageszeitungen sprechen sogar von der "Husumer Torfabrik". Wir alle wollen hoffen, daß diese Fabrik nicht sobald Konkurs anmelden muß, sondern lustig weiterproduziert, zumal diese Produkte weder der Gewerbe- noch einer sonstigen Steuer unterliegen.

Trotz dieser großartigen Erfolge unserer Elf in den letzten Wochen lassen leider die Zuschauerzahlen in den Heimspielen noch sehr zu wünschen übrig. Darum hier eine Bitte an alle 18er, deren Freunde und Bekannte. Kommt und besucht die Heimspiele unserer Mannschaft, damit sie die notwendige moralische Unterstützung erhält und weiterhin die Tabellenführung gegen eine starke Konkurrenz behaupten kann.


Hier noch einmal kurz die letzten Spiele auf einen Blick.

 

 

Schleswig 06 II - Husum 18

 

2:2

Etwas unglücklich mußte unsere Elf in diesem Spiel einen Punkt abgeben, obwohl aufgrund der guten Leistungen beider Mannschaften das Unentschieden gerecht ausfiel. Bis zur Pause hatte Strahl die Gastgeber mit 1:0 in Führung gebracht. In der 62. Minute glich Dieter "Schorsch" Schleger aus. Wiederum Dieter "Schorsch" Schleger gelang dann vier Minuten vor dem Abpfiff die 2:1-Führung. Doch die Freude über einen doppelten Punktgewinn wurde Sekunden vor dem Spielende genommen, als der schwache Schiedsrichter Schindler einen Egon Harms von der Schulter abprallenden Ball als Handspiel wertete. Die vor Freude über diese Fehlentscheidung jubelnden Schleswiger ließen sich die Chance nicht entgehen und Clasen jagte den Freistoß zum Ausgleich ins Netz.


 

 

Husum 18 - TSV Rot-Weiß Niebüll

 

4:3

So unglücklich wie am Vorsonntag ein Punkt abgegeben werden mußte, so glücklich wurden an diesem Tage ein, vielleicht sogar beide Punkte gewonnen.

Die Niebüller trumpfen mächtig auf und erzielten durch Nissen bereits in der fünften Minute die Führung. Eduard "Ede" Lehmbeck konnte bis zur Pause ausgleichen. Doch dann zogen die Gäste in der 62. und 68. Minute durch Tore von Jordt und wiederum Nissen auf 3:1 davon. Obwohl Egon Harms durch einen Freistoß zwei Minuten später den Anschlußtreffer erzielte, glaubte keiner mehr an einen Sieg unserer Elf. Doch in der 77. Minute konnte der Gästetorwart Hansen eine weite Flanke von Klaus Struve nicht festhalten, Hans Uwe Kock war zur Stelle und erzielte im Nachsetzen den Ausgleich. 4 Minuten vor dem Abpfiff gelangen Manfred Albertsen durch einen Foulelfmeter der umjubelte Siegtreffer.


 

 

MTV Leck - Husum 18

 

1:8

In einen wahren Torrausch spielte sich unsere Elf beim MTV Leck. Die Abwehrreihen des Gastgebers waren zu keiner Zeit im Bilde und so konnten unsere Stürmer schalten und walten, wie sie wollten. Bereits bis zur Pause hieß ist durch Tore von Günter Fischer (2), Reinhard "Bernie" Grünhoff, Dieter "Schorsch" Schleger und Manfred Albertsen (Foulelfmeter) 5:0. Nach der Pause erhöhten Reinhard "Bernie" Grünhoff, der aufgerückte Egon Harms und Manfred Albertsen auf 8:0, ehe die Gäste kurz vor Spielende durch einen von Usadel verwandelten Foulelfmeter zum Ehrentreffer kamen.


 

 

Husum 18 - TSV Weiche/West

 

2:1

Gegen die angriffsstarke Flensburger Elf des TSV Weiche/West gelang nur ein mühevoller Sieg. Bis zur Pause gab es Chancen auf beiden Seiten. Als unsere Elf etwas besser ins Spiel kam, wurde Hans Uwe Kock wegen unnötigen Nachschlagens des Feldes verwiesen. Der Spielfluß war damit zunächst einmal unterbrochen und man ging torlos in die Pause. Nach dem Wechsel kamen die Flensburger bedrohlich auf und waren dem Führungstreffer sehr nahe. Doch aus einem Konter heraus gelang Reinhard "Bernie" Grünhoff auf eine weite Flanke von Manfred Albertsen aus kurzer Entfernung das erste Tor. Bereits acht Minuten später, in der 62. Minute, wurde Albroßeit nicht angegriffen und erzielte aus spitzem Winkel mit einem Schuß ins lange Eck den Ausgleich.

Nun schien alles wieder offen. Als Dieter "Schorsch" Schleger jedoch drei Minuten später einen vom Weicher Torwart nicht festgehaltenen Ball zur erneuten Führung für uns einschoß, gaben sich die Weicher geschlagen. Die letzten Minuten gehörten eindeutig unserer Elf und bei etwas mehr Konzentration hätten noch weitere Treffer fallen können.


1.   Husum 18 5   23:7   9:1
2.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt 5   14:3   9:1
3.   VfB Nordmark 5   10:8   7:3
4.   Bredstedter TSV 5   9:7   7:3
5.   Vorwärts Flensburg 5   12:11   7:3
6.   Polizei Flensburg 5   15:10   6:4
7.   Rasensport Schleswig 5   11:12   5:5
8.   Stern Flensburg 5   13:13   4:6
9.   Schleswig 06 II 5   9:10   4:6
10.   DJK Flensburg 5   4:8   4:6
11.   Nordmark Satrup 5   4:8   4:6
12.   MTV Leck 5   12:18   4:6
13.   TSV Kappeln 5   9:14   3:7
14.   TSV Rot-Weiß Niebüll 5   9:15   3:7
15.   Frisia Husum 5   7:12   2:8
16.   TSV Weiche-West 5   7:13   2:8

I. Kreisklasse

Unsere zweite und dritte Mannschaft spielen in dieser Saison, nachdem die Zweite aus der Kreisliga absteigen mußte, zusammen in der ersten Husum/Eiderstedter Kreisklasse. Nach den ersten Spielen haben beide gute Ausgangspositionen.

Nach einem 3:1-Erfolg über die Reserve des FC Langenhorn mußte unsere Reserve-Elf zunächst eine hohe 6:1-Niederlage zu Hause gegen die Elf von IF Tönning hinnehmen. Doch dann gelang ihr im Auswärtsspiel gegen Rantrum III ein knapper 2:1-Erfolg; und im Heimspiel konnte der Ortsrivale Frisia Husum II mit 3:1 bezwungen werden. Zur Zeit nimmt unsere Reserve hinter den punktverlustfreien Spitzenmannschaften von SV Blau-Weiß Löwenstedt und IF Tönning den dritten Platz ein.


Relativ besser steht sich noch unsere dritte Mannschaft, die sogenannte Soldatenelf. Sie konnte Germania Breklum mit 5:1 schlagen, ehe die Spiele gegen den TSV Hattstedt und SV Dörpum auf einen späteren Termin verschoben wurden. Im Heimspiel gegen TSV Garding gab es einen 3:1-Erfolg. Mit 4:0 Punkten nimmt die Elf zwar nur den siebten Tabellenplatz ein, doch ist das auf die geringe Anzahl der ausgetragenen Spiele zurückzuführen.


Altliga gut in Form

Unsere Altliga macht auch weiterhin mit eindrucksvollen Spielen von sich reden. So hatte die Elf vor einiger Zeit die Altliga von Stern Flensburg zu Gast. Die vorherigen Begegnungen waren immer sehr torreich gewesen, so daß man auch hier auf den Ausgang gespannt war. Nach anfänglichen Schwierigkeiten gewannen wir immer mehr die Oberhand und spielten einen hohen 7:3-Erfolg heraus. Dabei bewies Rudolf "Rudi" Grapentin, der für den noch immer verletzten Eckhard "Ecki" Sers das Tor hütete, daß er noch ein guter Torwart ist. Die Tore für unsere Elf schossen: Heiner Minnie (2), Manfred "Flügge" Hansen, Gerhard "Gille" Eckmann und Käpt'n Dieter Eckholdt. Uwe von Ahsen erzielte ferner noch ein Eigentor.

In einem weiteren Spiel gab es in Schleswig bei der Altliga von 06 ein 2:2. Es fehlten diesmal viele Stammspieler wie Walter Zukrigl, Manfred "Flügge" Hansen, Rudolf "Rudi" Grapenthin und Uwe von Ahsen. So lagen die Schleswiger auch bald mit 1:0 in Führung. Doch Heiner Minnie, sonstiger Torschütze bei uns, spielte diesmal sehr mannschaftsdienlich und ermöglichte dem Linksaußen Manfred "Manne" Hoppe, durch gute Vorarbeit 2 Treffer anzubringen. Doch kurz vor Spielende schafften die Schleswiger noch den gerechten Ausgleich.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Oktober

In eigener Sache

Um die Jugendabteilung ist es infolge Betreuermangels zur Zeit schlecht in unserem Verein bestellt. Die Jugendabteilung wendet sich daher in einem Schreiben, das nachstehend ungekürzt wiedergegeben wird, an alle Erwachsenen mit der Bitte, einen Posten als Betreuer oder Trainer anzunehmen und den Jugendlichen damit zu helfen. Hoffentlich wird, wie schon so oft, diesmal keine Fehlbitte getan.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18

1. Oktober

Unvergessen!

Daß unser Ehrenvorsitzender Bernhard Petersen nicht nur in unserem Verein, sondern auch in anderen Vereinen unvergessen bleibt, beweist die anläßlich des 50-jährigen Bestehens herausgegebene Jubiläumsausgabe des VfB Nordmark Flensburg von 1921 e.V.

So heißt es in der Ausgabe auf Seite 20: "Auf dem außerordentlichen Kreistag in Husum wird im Frühjahr 1925 der Nordmärker Timm zum Spielausschußobmann für den Norden gewählt. Der ebenfalls dem VfB Nordmark angehörende Weiß kommt als Beisitzer in den Vorstand, dessen erster Vorsitzender, der Gründer von Husum 18, Bernhard Petersen ist."

Auf Seite 37 heißt es: "Im Vorstand des Ortskreises im Reichsbund für Leibesübungen befinden sich im Jahre 1934: Ernst Poersel (VfB Nordmark), Bernhard Petersen (Husum 18), Oskar Müller (Eintracht Flensburg) und Danker (Reichsbahn SV)."

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. Oktober

Bericht aus unserer Tischtennisabteilung

Wie wir alle wissen, hat unsere erste Tischtennis-Mannschaft den Wiederaufstieg in die 1. Bezirksklasse geschafft. Aber auch die zweite Herrenmannschaft konnte den Sprung in die für sie nächsthöhere Spielklasse, die Kreisliga, schaffen.

Um nun die lange Spielpause nicht nutzlos verstreichen zu lassen, haben wir zwei Freundschaftsspiele ausgetragen. Das erste Spiel kam auf eine Einladung des TSV Haselund zustande. Da das Spiel an einem Dienstagabend stattfand, konnten wir leider nicht mit stärkster Aufstellung spielen. So kamen die Gastgeber doch noch zu einem 8:8-Unentschieden. Wir spielten in folgender Aufstellung: Horst-Werner Fick (2), Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Wolfgang Jahn (2), Wolfgang Fick (2), Frank Brüchmann (1) und W. Finnern. Für den 8. Punkt sorgten das Doppel Wolfgang Fick / Wolfgang Jahn.

Am 11. September erwiderte der MTV Horst unseren letztjährigen Besuch und trat bei uns zu einem Freundschaftsspiel an. Unsere Gäste, die ebenfalls in der ersten Bezirksklasse spielen, hatten letztes Jahr noch mit 9:7 gewonnen. Doch in diesem Spiel blieben wir mit 9:3 über die noch sehr junge Mannschaft siegreich. Folgende Spieler traten an und holten Punkte: Horst-Werner Fick (2), Gerhard Hansen (2), Karl-Heinrich "Heiner" Timm (1), Wolfgang Jahn, Walter Liepert (2) und Harry Köppe. Doppel: Karl-Heinrich "Heiner" Timm / Wolfgang Jahn (1), Gerhard Hansen / Horst Werner Fick (1).

Dafür erteilten uns unsere Gäste am Abend eine gehörige Kegellektion. Sie gewannen mit fast 250 Holz Vorsprung. An diesem Abend, der sich bis in den Morgen ausdehnte, wurde man sich einig, jedes Jahr ein Freundschaftsspiel mit anschließendem Kameradschaftsabend durchzuführen.


An der Kreisrangliste in Ohrstedt nahmen nur zwei Spieler teil: Gerhard Hoffmann und Horst-Werner Fick. Bei beiden macht es sich die lange Spielpause bemerkbar und so konnten sie beide in ihren Gruppen nur den sechsten Platz belegen.

Unser Jugendlicher Frank Brüchmann hatte bei der Rangliste viel Pech und konnte trotz guter Leistungen nur den siebten Platz belegen. Er scheiterte damit nur knapp an der Teilnahme zur Bezirksrangliste.


Knappe Niederlage gegen Verbandsliga-Absteiger

Am 18. September starteten wir in die neue Saison der ersten Bezirksklasse. Als erster Gegner wurde uns gleich der Verbandsliga-Absteiger KFUM Flensburg vorgesetzt. Beide Mannschaften traten mit stärkster Aufstellung an, wir mit: Horst-Werner Fick (1), Gerhard Hoffmann, Gerhard Hansen (1), Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Wolfgang Jahn und Wolfgang Fick (1), und im Doppel mit Gerhard Hoffmann / Karl-Heinrich "Heiner" Timm, Gerhard Hansen / Wolfgang Fick.

Die Gäste siegten mit 9:4 Punkten. Das Ergebnis gibt den Spielverlauf aber nicht klar wieder. Wir hatten viel Pech und hätten genauso gut gewinnen können. Uns fehlte nach der langen Sommerpause, in der wir nur zwei Freundschaftsspiele bestreiten konnten, noch die Sicherheit und Kondition. Insgesamt konnten wir aber zufrieden sein und sehen den kommenden Spielen zuversichtlich entgegen.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. Oktober

Die Sieger des Pokalkegelns:
v.l.n.r.: Norbert Peters (3.), Renate Schladetzky (2.), Gerhard Schulz (1.), Inge Jacobsen (1.) und Manfred Jacobsen (2.). Traute Christiansen, die 3. bei den Frauen, ist nicht auf dem Bild.


Bericht der Kegelabteilung

Die neue Saison 71/72 hatte am 22. August mit einem für Husum ganz neuen Turnier begonnen, nämlich eine Mixed-Turnier, ausgerichtet vom Verein Husumer Kegler. Von unserem Club nahmen mehrere Paare mit Erfolg teil. So wurden Norbert und Helgard "Hella" Peters Tourensieger und die Paare Renate Schladetzky / Horst Weber und Inge und Manfred Jacobsen belegten in ihrer Tour den dritten Rang.


Am darauffolgenden Wochenende wurde erstmalig unser neuer Vereinspokal ausgekegelt. Es ging um je einen Wanderpokal. Es beteiligten sich 44 Kegler. Zu wünschen wäre allerdings, daß sich aus allen Clubs bei den Vereinskämpfen doch mehr Aktive beteiligen sollen. Ebenfalls kritisch zu bemerken wäre, daß sich bei der abendlichen Siegerehrung nur noch ein kleiner Kreis von Keglern einfindet!

Auf der Kegelbahn bei Dethlefsen taten sich alle wider Erwarten besonders schwer. So konnte keiner ahnen, daß die 732 Holz von Traute Christiansen erst am späten Abend von Renate Schladetzky (733 Holz) um ein Holz übertroffen wurden. Dies langte jedoch nur zum zweiten Platz, denn Inge Jacobsen wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und erkegelte mit dem Tageshöchst Wurf (747 Holz) den ersten Pokalsieg.

Bei den Männern lief es ähnlich. Auch da zeigte es sich, daß die meisten den vorhergehenden Trainingsergebnissen nicht gerecht wurden. So lag lange Zeit überraschend Gerd Eckmann mit 735 Holz an der Spitze. Erst Norbert Peters (739 Holz) konnte ihn auf den zuletzt noch undankbaren vierten Platz verdrängen. Auch Manfred Jacobsen (742 Holz) erfreute sich seiner Führung nur kurze Zeit, denn dem Schlußstarter Gerhard Schulz, der bereits nach 75 Wurf 47 Holz erkegelte, auf Bahn 4 aber noch zwei Holz einbüßte, gelang es dann, sich mit 745 Holz den Pokal zu holen. Nach der anschließenden Siegerehrung durch Werner Denckmann wurde der Abend durch ein gemütliches Beisammensein beendet.

Die Ergebnisse

1.   Inge Jacobsen   747   Holz
2.   Renate Schladetzky   733   Holz
3.   Traute Christiansen   732   Holz
4.   Christiane Stüwe   731   Holz
5.   Inge Jahn   731   Holz
6.   Gretel Schöning   731   Holz
7.   Helgard "Hella" Peters   731   Holz
8. . Helga Jordan   727   Holz
9.   Gerda Schulz   727   Holz
10.   Gerda Lund   722   Holz

1.   Gerhard Schulz   745   Holz
2.   Manfred Jacobsen   742   Holz
3.   Norbert Peters   739   Holz
4.   Gerhard Eckmann   735   Holz
5.   Karl-Heinz Lund   728   Holz
6.   Adolf Klena   726   Holz
7.   Werner Denckmann   721   Holz
8. . Walter Zukrigl   721   Holz
9.   Hans Schöning   718   Holz
10.   Peter Stüwe   714   Holz

Am Jubiläumskegeln vom KSC 21 nahmen wir mit fünf Mannschaften teil. Mit der ersten und zweiten Männermannschaft belegten wir einen 10. bzw. 12. Platz. Bei den Frauen schlug überraschend die zweite Mannschaft die favorisierte erste und belegte den dritten Platz. Es kegelten Ursula Franke (749 Holz), Anke Brauer (741 Holz), Helga Jordan (736 Holz), Antje Franz (733 Holz) und Inge Jahn (719 Holz). Die erste und dritte Mannschaft landeten abgeschlagen auf dem 6. bzw. 7. Platz.


Letzte Meldung!

Zwei Siege für unsere Frauen

1. Spieltag Bezirksliga:

Husum 18   -   Fortuna Husum   3651 - 3608   Holz
Husum 18   -   Flotte 7 Schleswig   3628 - 3592   Holz

Weiteres nächste Ausgabe.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. November

Tabellenführung behauptet

Als einzige Mannschaft der Bezirksliga Nord noch immer ungeschlagen liegt unsere Ligaelf unangefochten mit 16:2 Punkten an der Tabellenspitze. Zwar waren oftmals einige Punkte in Gefahr, doch mit immer andauerndem kämpferischem Einsatz konnte noch jedesmal das Blatt zum Sieg gewendet werden. Wenn die Form unserer Elf anhält, können wir alle auf einen erfolgreichen Wieder-Aufstieg in die Verbandsliga hoffen. Doch bis dahin ist es noch ein weiter Weg mit vielen Hindernissen, die überwunden werden müssen.


 

 

Husum 18 - Frisia Husum

 

2:0

Im Ortsderby gegen den Lokalrivalen konnte unsere Elf diesmal beide Punkte für sich erringen. Die Frisianer lieferten über weite Strecken ein offenes Treffen, in dem schließlich die bessere Technik und die konsequentere Spielweise unserer Elf den Ausschlag gab. Nachdem Wolfgang Täuber nach den ersten 20 Minuten eine frühe Führung der Frisianer zweimal großartig verhindern konnte, wurde Klaus Struve bei einem Gegenangriff in die Zange genommen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Manfred Albertsen im Nachschuß zum 1:0. Nach der Pause waren die Gäste zuerst drückend überlegen und versuchten mit aller Gewalt, den Ausgleich zu erzielen. Doch unsere Abwehr war auf dem Posten und hatte noch die Möglichkeit, unsere Stürmer mit guten Vorlagen zu Kontervorstößen auf die Reise zu schicken. Allmählich erlahmte die Kraft der Frisianer und unsere Elf kam immer häufiger in den gegnerischen Strafraum. In der 67. Minute hatte Dieter "Schorsch" Schleger den zweiten Treffer auf den Füßen, doch Graetsch konnte hervorragend parieren. Doch kurz vor Schluß behielt unser Mittelstürmer die Nerven und konnte, nachdem er zunächst einen Verteidiger und dann den Torwart ausgespielt hatte, an einem weiteren Verteidiger vorbei den Ball zum umjubelten 2:0 im Netz unterbringen.


 

 

Nordmark Satrup - Husum 18

 

2:7

Wie in den meisten bisherigen Auswärtsspielen kam unsere Elf auch diesmal zu einem hohen Sieg. Nachdem es zur Pause noch 0:0 gestanden hatte, zog unsere Elf zunächst durch Günter Fischer, einen verwandelten Handelfmeter durch Manfred Albertsen und ein Tor durch Dieter "Schorsch" Schleger auf 3:0 davon. In einem kräftigen Zwischenspurt kamen die Satruper auf 2:3 heran. Doch nach dem 4:2 Reinhard "Bernie" Grünhoff gaben sich die Gastgeber geschlagen und mußten schließlich noch weitere Treffer von Rainer "Toni" Goetz, Manfred Albertsen und Dieter "Schorsch" Schleger hinnehmen.


 

 

Husum 18 - Rasensport Schleswig

 

3:3

Ausgerechnet gegen den Aufsteiger Rasensport Schleswig, noch dazu in einem Heimspiel, gab unsere Elf einen weiteren Punkt ab, wird so mancher gedacht haben. Dabei hieß es bereits nach zwei Minuten durch den aufgerückten Egon Harms 1:0, als er den Gäste-Torwart mit einem angeschnittenen Weitschuß ins rechte obere Eck überlistete.

Doch aus der anschließenden drückenden �¤££berlegenheit konnte kein Kapital mehr geschlagen werden. Im Gegenteil, die Mittelfeldspieler rückten so stark auf, daß die Schleswiger immer wieder mit gefährlichen Konter-Vorstößen unsere Abwehr überlisten konnten. So gelang es dann dem völlig ungedeckten Gerkowski in der 31. Minute, den Ball ungehindert zum Ausgleichstreffer ins Netz zu schieben.

Doch unsere Elf ließ sich dadurch nicht aus dem Konzept bringen und erzielte 7 Minuten vor der Pause mit einem Schuß ins linke Eck durch Manfred Albertsen die erneute Führung.

Bereits fünf Minuten nach der Pause konnte Dieter "Schorsch" Schleger den Ball mit einem Senker über den herausgelaufenen Torwart zum 3:1 im Tor unterbringen, als die gesamte Schleswiger Abwehr mit einer weiten Vorlage ausgespielt wurde und wohl auch auf einen Abseitspfiff hoffte. Nun schien unsere Elf an ihrem Sieg nicht mehr zu zweifeln und die Abwehr wirkte allzu sorglos. So konnten die Gäste durch Petrofski 10 Minuten später zum Anschlußtreffer kommen. Doch auch da wachte unsere Elf noch nicht auf und versuchte lediglich, über die Zeit zu kommen. 3 Minuten vor dem Abpfiff war es dann soweit. Im Anschluß an einen Freistoß war es wiederum Petrofski, der mit einem Kopfball ins lange Eck den Ausgleichstreffer anbringen konnte. In den verbleibenden Minuten versuchte unsere Mannschaft, mit aller Gewalt die erneute Führung zu erzwingen, doch die Schleswiger ließen nun nichts mehr anbrennen und retteten mit weiten Befreiungskriegen den wichtigen Punkt für sie über die Zeit.


 

 

FC Blau-Weiß Friedrichstadt - Husum 18

 

1:2

Nach der ersten Halbzeit dieser vor einer ansehnlichen Zuschauerzahl ausgetragenen Spitzen-Begegnung hatte kaum einer noch an einen Sieg unserer Mannschaft gedacht.

Das Spiel wurde zunächst einmal auf einem kaum die Mindestmaße aufweisenden Schulsportplatz ausgetragen, was zur Folge hatte, daß die meisten Angriffe unserer Elf im Toraus landeten, ehe die Vorlagen den Mitspieler erreichten. In der elften Minute erzielte dann bereits der Friedrichstädter Clausen mit einem weiten Kopfball den Führungstreffer. Torwart Harry Petersen sah nicht sehr gut aus, er hätte, wie auch in späteren Fällen, früher herauslaufen müssen, um die Flanke abzufangen. Kurz danach mußte Reinhard "Bernie" Grünhoff verletzt ausscheiden und durch Burkhard Schletter ersetzt werden, der seine Sache jedoch sehr gut machte.

Als unsere Eltern immer besser ins Spiel kam, Günter Fischer, Burkhard Schletter und Dieter "Schorsch" Schleger schon oftmals den Ausgleich auf den Füßen hatten, verloren wir Manfred Albertsen nach einer Rempelei vor unserem Strafraum durch einen sicher zu harten Platzverweis.

Nach der Pause waren die Friedrichstädter wiederum überlegen, doch aus einer verstärkten Abwehr heraus kam unsere Elf zu guten Konter-Möglichkeiten. In der 71. Minute warf der Friedrichstädter Kurowski sich in einen von Dieter "Schorsch" Schleger geschossenen Torschuß und berührte den Ball dabei unglücklich mit den Händen. Doch der zuvor beim Platzverweis von Manfred Albertsen schon hart durchgreifende Schiedsrichter ließ sich auch hier nicht beirren und erkannte auf Elfmeter, den Dieter "Schorsch" Schleger sicher verwandeln konnte. Nun setzten die Friedrichstädter noch einmal alles auf eine Karte, um die erneute Führung zu erlangen. Dabei deckten sie jedoch ihre Abwehrschwächen auf und wir kamen immer wieder zu gefährlichen Konterstößen. 4 Minuten vor dem Abpfiff war es dann Burkhard Schletter, der zwar zweimal den Ball an einen gegnerischen Verteidiger verlor, doch jedes Mal wieder durch Nachsetzen in den Ballbesitz kam und mit einem langen Bein den Ball am verdutzten Torwart vorbei ins Netz setzen konnte. Damit war die erste Saison-Niederlage der Friedrichstädter perfekt.


1.   Husum 18 9   37:13   16:2
2.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt 9   20:6   14:4
3.   Vorwärts Flensburg 9   15:13   12:6
4.   TSV Rot-Weiß Niebüll 9   18:16   10:8
5.   MTV Leck 9   25:27   10:8
6.   Bredstedter TSV 9   19:21   10:8
7.   Polizei Flensburg 9   20:17   9:9
8.   VfB Nordmark 9   13:13   9:9
9.   Nordmark Satrup 9   13:18   9:9
10.   Schleswig 06 II 9   22:18   8:10
11.   Rasensport Schleswig 9   20:24   8:10
12.   TSV Kappeln 9   16:23   7:11
13.   Stern Flensburg 9   20:24   6:12
14.   Frisia Husum 9   14:19   6:12
15.   TSV Weiche-West 9   13:21   5:13
16.   DJK Flensburg 9   9:21   5:13

Kreisklassenspiele

In der ersten Husum/Eiderstedter Kreisklasse liegen unsere zweiten und dritten Mannschaften zwar nicht wie die Liga-Mannschaft an erster Stelle, doch ebenfalls in guten Spitzenpositionen.

Nach einem 4:1 Sieg unserer zweiten Elf über den TSV Hattstedt, in dem Eden vor der Pause einen Treffer und Anton "Ratschi" Christiansen in der zweiten Halbzeit mit einem Hattrick das Endergebnis herstellte, lag sie mit SV Blau-Weiß Löwenstedt und IF Tönning punktgleich an der Spitze, doch am darauffolgenden Spieltag mußte sie im Auswärtsspiel gegen Blau-Weiß Friedrichstadt II eine überraschende 1:2-Niederlage hinnehmen. Dennoch nimmt die Reservemannschaft mit 12:4 Punkten weiterhin den dritten Tabellenplatz ein, da auch Löwenstedt Punkte einbüßte.


Unsere dritte Mannschaft, die Soldaten-Elf, mußte zu Hause eine kalte Dusche hinnehmen, als sie gegen die dritte Mannschaft vom TSV Rantrum ihre erste Saison-Niederlage erhielt. Die Rantrumer lagen bis zur Pause mit 2:1 in Front und konnten mit viel Geschick und Glück dieses Ergebnis über die Zeit retten. Am folgenden Wochenende gab es jedoch gleich wieder einen Kantersieg mit 8:1 im Auswärtsspiel gegen die bisher noch ohne Punktgewinn aufwartende zweite Mannschaft des TSV Tönning. Nach Minuspunkten liegt die Soldaten-Elf nunmehr mit 9:3 Punkten auf dem zweiten Platz, nach Pluspunkten jedoch an 5. Position.


1.   IF Tönning I 8   47:9   14:2
2.   SV Blau-Weiß Löwenstedt 8   32:4   12:4
3.   Husum 18 II 8   24:15   12:4
4.   Frisia Husum II 8   22:14   10:6
5.   Husum 18 III 6   23:7   9:3
6.   Rödemisser SV 7   17:13   8:6
7.   FC Langenhorn II 7   24:23   8:6
8.   TSV Rantrum III 8   13:15   8:8
9.   SV Dörpum 7   21:22   7:7
10.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II 7   14.17   7:7
11.   TSV Hattstedt 7   13:19   6:8
12.   TSV Garding 8   16:28   4:12
13.   SV Germania Breklum 8   10:53   1:15
14.   TSV Tönning II 8   4:51   0:16
Otto H. Krüger
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1971

Husum 18 / Fußball allgemein

1. November

Das Spiel ist Nebensache

Von unserem Mitglied Gerd Thiessen aus Lütjenburg ging mir dieser Tage eine Abhandlung über die Abfassung von Spielberichten in Tages- und Sportzeitungen ein, die mir persönlich gut gefiel. Da sicher viel Wahres in dieser Abhandlung ist, gebe ich sie hier mit allen Mitgliedern bekannt. Leider mußte ein Absatz gestrichen werden, da allzu namentlich einige Zeitungen aufgeführt wurden, die nach Meinung des Verfassers schlechte Berichte abgeben. Sicher haben Sie dafür Verständnis.

Der Redakteur


Viele Leute sagen immer wieder, daß früher alles besser war. Das glaube ich fast nie, nur in einem Punkt scheinen sie recht zu haben: Die Sportberichte - besonders über Fußball - waren früher besser. Sport wird großgeschrieben, besonders seit Einführung der Bundesliga, denn neben Fachzeitschriften berichten auch große Tageszeitungen und Sonntagsblätter ausführlich über den Fußball - jedenfalls der Seitenzahl nach. Das eigentliche Spiel aber, die 90 Minuten, tritt immer mehr zurück.

Stattdessen werden die Randerscheinungen in einem Ausmaß aufgewertet, das einfach nicht mehr vertretbar ist. "Sportjournalisten" rennen wie autogrammsuchende Jungen hinter Spielern und Trainern her, die als Ersatzgötter zu Spielmachern, Bombern, Strafraumbeherrschern, Meistermachern und so weiter emporgelobt werden, nur um einen - meist nichtssagenden und überflüssigen Kommentar von ihnen zu erhaschen.

Was nach dem Spiel in den Kabinen passiert, was in der ersten Erregung über den Gegenspieler oder den Schiedsrichter gesagt wird, nimmt man begierig auf, rennt damit in die andere Kabine und hetzt so die Betroffenen zu noch erregteren �¤£„ußerungen auf. So entstehen �¤££berschriften wie: " ... ist ein Scharfrichter", oder " ... wurde von seinem Gegenspieler beschimpft, bespuckt und getreten." Worte, die sonst schnell vergessen wären, weil sie ohne den nötigen Abstand gesagt wurden, werden festgehalten, gedruckt und belasten manchmal das Verhältnis von Mannschaften und ganzen Städten für lange Zeit.

"Sportjournalisten" berichten über "intime" Ereignisse, solche Spalten über völlig unwichtige Begebenheiten nehmen oft mehr Platz als die Spielberichte ein. "Sportjournalisten" zählen ernsthaft, ob die Tore mit dem linken Fuß oder mit dem Kopf erzielt wurden; sie finden die unsinnigsten "Gesetze der Serie" heraus, z.B. daß eine Mannschaft noch nie in ihrem 27. Spiel verloren hat; sie sind sich nicht einmal zu schade, die Flachsereien der Spieler wortwörtlich der Nachwelt zu überliefern.

Wo sind die Sportreporter geblieben, die kritisch und sachlich über ein Spiel klar und knapp berichten kann?

Gerd Thiesen


Das sensationelle Geständnis machte der jetzt nicht mehr aktive argentinische Fußball Schiedsrichter Enrique Garcia. Nachdem er fast zwei Jahrzehnte lang Spiele zur Zufriedenheit geleitet hatte, erklärte er beim Abschied von seiner Laufbahn: "Ich bin seit Geburt farbenblind."

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. November

Aus unserer Kegelabteilung

Wie schon in unserer letzten Ausgabe berichtet, trug unsere Bezirksliga-Mannschaft der Frauen ihre ersten zwei Punktspiele in der Kegelsporthalle Schuby sehr erfolgreich aus. Im ersten Kampf schlugen sie ihren Gegner Schleswig mit 46 Holz.

Gerda Lund.   725   Holz
Renate Schladetzky   728   Holz
Traute Christiansen   734   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   729   Holz
Inge Jacobsen   738   Holz

Auch der zweite Kampf gegen den Lokalrivalen Fortuna wurde mit 36 Holz siegreich beendet.

Traute Christiansen.  

740

  Holz
Helgard "Hella" Peters   724   Holz
Renate Schladetzky   708   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   728   Holz
Inge Jacobsen   728   Holz

Tabellenstand:

1.   Blau-Weiß Flensburg   4:0   +110
2.   Husum 18   4:0   +82
3.   Goldene Kugel   4:0   +79
4.   Fortuna Rendsburg   4:0   +36
5.   Record Flensburg   0:4   -48
6.   Fortuna Husum   0:4   -72
7.   Flotte 7 Schleswig   0:4   -89
8.   Tip Top Flensburg   0:4   -98

Unsere erste Männermannschaft startete am 26. September ebenfalls erfolgreicher als im letzten Jahr. So konnte im ersten Kampf einer der Favoriten, Norden Flensburg, ganz klar mit 40 Holz bezwungen werden.

Gerhard Schulz   732   Holz
Karl-Heinz Lund   732   Holz
Norbert Peters   737   Holz
Horst Brauer   729   Holz
Manfred Jacobsen   740   Holz

Den zweiten Kampf gegen den letztjährigen Meister Blau-Gelb Schleswig verloren wir leider mit 25 Holz.

Gerhard Schulz   735   Holz
Karl-Heinz Lund   710   Holz
Norbert Peters   715   Holz
Uwe Jahn   724   Holz
Manfred Jacobsen   736   Holz

Tabellenstand:

1.   Frisia Husum   4:0   +137
2.   Fortuna Flensburg   4:0   +14
3.   Norden Flensburg   2:2   +34
4.   Husum 18   2:2   +15
5.   Blau-Gelb Schleswig   2:2   +6
6.   Gut Holz Rendsburg   2:2   +3
7.   KSC 1939 Flensburg   2:2   -4
8.   Einigkeit Flensburg   2:2   -34
9.   Sportfreunde Flensburg   2:2   -51
10.   Husumer Jungs II   2:2   -55
11.   Bahn frei Rendsburg   0:4   -13
12.   Nordmark Husum   0:4   -52

Unsere zweite Frauenmannschaft mußte in neuer Umgebung der Kreisliga ihre Form unter Beweis stellen. Sie tat es gegen Flotte 7 Husum in überzeugender Manier und siegte mit 30 Holz.

Gerda Lund   745   Holz
Helgard "Hella" Peters   728   Holz
Ursula Franke   700   Holz
Helga Jordan   744   Holz
Antje Franz   744   Holz

Bei der am 2. und 3. Oktober ausgetragenen ersten Runde zur Stadtmeisterschaft im Einzel konnten unsere Kegler und Keglerinnen einige sehr gute Ergebnisse erzielen. Als größte �¤££berraschung darf man wohl die ausgezeichneten 1504 Holz von Norbert Peters werten, der sich zum Erstaunen der Fachwelt sogleich auf dem vierten Rang wiederfand.

Bei den Frauen belegte nach dem ersten Durchgang Traute Christiansen mit 750 Holz den dritten Platz.

Weitere Ergebnisse:

15.   Karl-Heinz Lund   1485   Holz
20.   Manfred Jacobsen   1482   Holz
21.   Walter Zukrigl   1482   Holz
24.   Gerhard Schulz   1480   Holz
25.   Horst Brauer   1479   Holz

6. . Antje Franz   741   Holz
9.   Gerda Lund   735   Holz
9.   Ingrid Eckmann   734   Holz
17.   Inge Jacobsen   731   Holz
18.   Helga Jordan   730   Holz

. Auch in den Stadtligen haben die Punktspiele bereits begonnen. Bei den Frauen sind diesmal zwei Mannschaften am Start. Während in die dritte Mannschaft ihren Kampf gegen Comet 69 knapp mit 14 Holz gewinnen konnte, kam die vierte kampflos zu zwei Punkten, da der Gegner nicht antrat. Im nächsten Spiel trafen beide aufeinander. Diesen Kampf buchte die dritte Mannschaft mit 92 Holz für sich.


Tabellenstand:

1.   Fortuna Husum II   4:0   +109
2.   Husum 18 III   4:0   +106
3.   Rollendes Glück   2:2   +142
4.   Comet 69   2:2   +1
5.   Neutral 69   2:2   -21
6.   Husum 18 IV   2:2   -94
7.   Flotte 7 II   0:4   -15
8.   Friesland   0:4   -232

In der Verbandsliga B setzte sich unsere zweite Mannschaft sogleich mit zwei Siegen an die Tabellenspitze. Gegen Spint 2 wurde mit 30 Holz gewonnen. Es kegelten:

Horst Brauer   738   Holz
Horst Weber   709   Holz
Gerd Eckmann   723   Holz
Walter Zukrigl   703   Holz
Adolf Klena   709   Holz

Noch klarer mit 61 Holz fiel der Sieg gegen Phönix aus.

Adolf Klena   722   Holz
Uwe Jahn   733   Holz
Walter Zukrigl   738   Holz
Jürgen Jordan   712   Holz
Gerd Eckmann   720   Holz
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Tischtennis

1. November

Bericht aus unserer Tischtennis-Abteilung

Nach ihrer ersten Niederlage gegen den Verbandsliga-Absteiger KFUM Flensburg hat sich unsere erste Tischtennis-Mannschaft hervorragend gefangen und kam im Auswärtsspiel beim TTC Ramsharde II zu einem überragenden 9:0-Erfolg. Unsere Mannschaft gab gegen die ersatzgeschwächten Gastgeber nur drei Sätze ab, mußte selbst aber auch ersatzgeschwächt ohne Karl-Heinrich "Heiner" Timm antreten. Die Eingangsdoppel Horst-Werner Fick / Gerhard Hansen und Gerhard Hoffmann / Wolfgang Jahn sowie die Einzeln mit Horst-Werner Fick, Gerhard Hoffmann, Gerhard Hansen, Wolfgang Jahn und Wolfgang Fick und zweimal Walter Liepert holten für unsere Mannschaft die Punkte.

Im zweiten Auswärtsspiel der Saison gab es einen hart umkämpften 8:8-Teilerfolg beim TSV Kropp. Die Doppel entschieden zwar die Kropper Gastgeber mit 3:1 Punkten für sich, doch Horst-Werner Fick, Gerhard Hansen, Wolfgang Jahn (2), Wolfgang Fick (2) und Walter Liepert (2) sorgten für den Punktgewinn unserer Mannschaft.


1. Tischtennis Bezirksliga Nord

1.   TSV Westerland 4   35:22   7:1
2.   TTG Koldenbüttel/Garding 3   27:11   6:0
3.   MTV Leck 3   27:13   6:0
4.   TTG Ahrenviöl/Ohrstedt II 2   18:9   4:0
5.   Husum 18 3   21:17   3:3
6.   TTC Grün-Weiß 62 Flensburg 3   24:20   3:3
7.   KFUM Flensburg II 2   16:13   2:2
8.   TSV Kropp 3   13:26   1:5
9.   TTC Ramsharde II 2   6:18   0:4
10.   TTC RW Schleswig 3   12:27   0:6
11.   TTC Grün-Weiß 62 Flensburg II 4   13:36   0:8
Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Sport allgemein

1. November

Deutscher Sportbund hat 10,7 Millionen Mitglieder

Die Mitgliederzahl im Deutschen Sportbund ist im vergangenen Jahr um über eine halbe Million auf 10,7 Millionen angewachsen. Die Gesamt-Mitgliederzahl des DSB setzt sich aus der von den Landessportbünden gemeldeten Kopfzahl (8,7 Millionen), den außerordentlichen Mitgliedsverbänden, die nicht den Landessportbünden angehören (1,0 Millionen) und den Verbänden zusammen, die noch nicht oder nur teilweise von den Landessportbünden erfaßt werden (0,9 Millionen).

Nach der Bestandserhebung besitzen folgende Fachverbände die meisten Mitglieder: Deutscher Fußball-Bund 2,93 Millionen; Deutscher Turnerbund 2,36 Millionen; Deutscher Schützenbund 723.724; Deutscher Leichtathletik-Verband 635.601; Deutscher Schwimmverband 467.040; Deutscher Handballbund 417.762 Mitglieder.


Wußten Sie schon ...

..., daß bereits 34 deutsche Verlage aktuelle Bücher über die Olympischen Spiele in München angekündigt haben? Schon jetzt ist zwischen den Verlegern der aufwendigsten Werke "Standardwerk des NOK" und "Olympia 72" mit Herausgeber Josef Neckermann ein scharfer Konkurrenzkampf entbrannt. Diese repräsentativen Bildbände über Sapporo und München kosten in Luxusausführung 139 D-Mark bzw 189 D-Mark.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Fußball

1. Dezember

Herbstmeisterschaft greifbar nahe

Kurz vor Abschluß der Herbstserie ist die Herbstmeisterschaft für unsere Ligaelf in greifbare Nähe gerückt. Aus zwei noch ausstehenden Spielen müssen nur noch zwei Punkte geholt werden, selbst wenn man davon ausgeht, daß unser ärgster Verfolger, der Nachbarverein Blau-Weiß Friedrichstadt, die noch ausstehenden Spiele gewinnen würde. Bis zur endgültigen Meisterschaft ist es jedoch noch ein langer Weg. Gerade in den letzten Spielen wurde deutlich, daß durchaus gleichwertige Mannschaften in unserer Bezirksliga mitmischen, die zum Stolperstein für unsere Elf werden könnten. Auch muß berücksichtigt werden, daß in der zweiten Serie neun Auswärtsspiele und nur sechs Heimspiele zu absolvieren sind. Doch vielleicht ist gerade das für unsere Mannschaft ein Vorteil, da sie bisher auswärts durchweg bessere Spiele als auf eigenem Platz gezeigt hat.


Doch nun zu den Spielen der ersten Mannschaft:

 

 

Husum 18 - Bredstedter TSV

 

2:1

Gegen den erwartet schweren Gegner Bredstedter TSV kam unsere Elf im Heimspiel zu einem knappen, aber verdienten Sieg. Von Anbeginn lief das Spiel schnell und direkt bis in den gegnerischen Strafraum und brachte so die Deckung der Gäste in arge Verlegenheit. Bereits nach 15 Minuten hieß es 1:0 durch Karl-Heinz Starken, der nach innen gelaufen war und einen Flankenball von Dieter "Schorsch" Schleger im direkten Drehschuß unhaltbar unter die Latte setzte. Schon 9 Minuten später markierte Burkhard Schletter nach zweimaligem Nachschuß den 2:0-Pausenstand. Eine weitere große Torchance wurde vergeben, als Reinhard "Bernie" Grünhoff mit einem Weitschuß nur die Querlatte traf.

Nach dem Wiederanpfiff liebt das Spiel über weite Strecken ausgeglichen. Unsere Abwehr mußte alle Kräfte einsetzen, um nicht schon in den Anfangsminuten der zweiten Halbzeit einen Anschlußtreffer hinzunehmen. Andererseits hatte unser Sturm bei schnellen Kontervorstößen ebenso große Chancen, einen dritten Treffer anzubringen. Ein weiteres Mal rettete nur das Holz die Gäste vor einem größeren Rückstand, als der aufgeregte Egon Harms einen Drehschuß anbringen konnte.

3 Minuten vor dem Abpfiff gelang dem Bredstedter Linksaußen Feddersen der Ehrentreffer, doch für mehr war es bereits zu spät.


 

 

Husum 18 - VfB Nordmark

 

2:0

Wer ist sehr sich auch die Zuschauer freuten, daß nach einer keineswegs überzeugenden Leistung zwei Punkte in Husum blieben, insgeheim hätten sie den Gästen bestimmt ein Unentschieden gegönnt. Das Pech, das unseren Spielern in der letzten Saison so oft anhaftete, stand diesmal bei den Gästen Pate.

Die Flensburger begannen gleich furios und drängten unsere Mannschaft mehr und mehr in die Defensive. Bereits nach 15 Minuten hätte es 2:0 für die Gäste stehen können, doch hatte unser Schlußmann Wolfgang Täuber diesmal wieder einen guten Tag und parierte zweimal bravourös auf der Linie. Der erste gefährliche Konter unserer Elf führte dann zum umstrittenen ersten Treffer. Den zu weit vorgelegten Ball konnte Dieter "Schorsch" Schleger an der Grundlinie erlaufen und vor das Gästetor schlagen. Offensichtlich schien der Ball aber bereits die Linie überschritten zu haben, denn die Flensburger Spieler warteten auf den Pfiff des Schiedsrichters und sahen so tatenlos zu, wie Reinhard "Bernie" Grünhoff den hereingeschlagenen Ball ins Tor leitete. Alle Reklamationen halfen nichts, nach Rücksprache mit dem Linienrichter wurde der Treffer anerkannt.

Wenige Sekunden vor dem Halbzeitpfiff hatten dann die Gäste den Ausgleich auf den Füßen. Egon Harms hatte den VfB-Stürmer Dahl im Strafraum gerempelt und der Schiedsrichter zeigte unmißverständlich auf den Elfmeterpunkt. Man hatte den Eindruck, diese etwas harte Entscheidung könne eine Wiedergutmachung des vorher anerkannten Treffer sein. Doch Hanl setzte den Ball zum Entsetzen seiner Mitspieler neben den Pfosten ins Aus und rettete somit ungewollt unserer Elf die Halbzeitführung.

Nach dem Wiederanpfiff kam unsere Mannschaft besser ins Spiel, da die Nordmärker offensichtlich noch unter dem Schock des verschossenen Elfmeters litten. Bereits nach sieben Minuten hatte Gerd Schröder sich eine gute Einschußmöglichkeit erkämpft und setzte den Ball zum 2:0-Endstand ins lange Eck.

10 Minuten vor Spielende gab es noch eine kuriose Szene. Nach einem VfB-Ansturm, der im Toraus endete, pfiff der Schiedsrichter das Spiel zunächst ab, um dem Fahnenwinken des in der VfB-Hälfte amtierenden Linienrichters zu folgen. Nach kurzem Wortwechsel ging der Schiedsrichter zu dem seelenruhig am Torpfosten lehnenden VfB-Torwart Matutt und verwies ihn des Feldes. Wie später zu erfahren war, soll er den Linienrichter aufgefordert haben, "seinen Laden zu passen, anstatt mit den Zuschauern zu reden." Trotz des Ersatztorwarts, den ein Verteidiger der Gäste spielte, gelang unserer Elf kein weiterer Treffer mehr.


 

 

Polizei Flensburg - Husum 18

 

1:3

Im Auswärtsspiel in Flensburg hatte unsere Liga zunächst einen schweren Stand. Die Gastgeber gingen durch Neujahr mit 1:0 in Führung und hätten bei besserer Verwertung ihrer Chancen durchaus noch höher führen können. Doch Burkhard Schletter konnte überraschend ausgleichen und so ein 1:1 in die Pause retten.

Im zweiten Durchgang machte sich die spielerische Überlegenheit unserer Elf mehr und mehr bemerkbar. Wiederum Burkhard Schletter brachte unsere Elf zunächst mit 2.1 in Front. Danach waren bange Minuten zu überstehen, in denen durchaus der Ausgleichstreffer hätte fallen können. 15 Minuten vor Spielende tauschte Polizei Flensburg noch den Torwart aus. Bisher hatte Verteidiger Tlotzekfür den noch immer verletzten Stammtorwart Lotz das Tor gehütet, danach versuchte Ersatztorwart Hey sein Glück. Doch auch er konnte nicht verhindern, daß in der 80. Minute Dieter "Schorsch" Schleger den dritten Treffer für unsere Elf markierte.


 

 

Husum 18 - Stern Flensburg

 

3:0

So klar, wie das Spielergebnis es aussagt, lief das Spiel für unsere Elf durchaus nicht. Über 70 Minuten lang fand unsere Elf kein Mittel, die Deckung der Gäste aufzureißen. Die Flensburger deckten in doppelter Reihe, oft waren sogar sämtliche Stürmer mit im Strafraum. Anstatt über die Flügel das Spiel aufzureißen, machten Günter Fischer und Reinhard "Bernie" Grünhoff den Fehler, immer wieder in die Mitte durchkommen zu wollen, wo sie sich festrannten. Erstaunlich waren dann immer wieder die schnellen Konter der Gäste, die aufgrund der aufgerückten Verteidiger unserer Elf stets gefährlich waren. Im Großen und Ganzen spielte sich das Geschehen aber vorwiegend im Mittelfeld ab, gute Torchancen gab es lange Zeit nicht.

Erst in den letzten 20 Minuten kam unsere Elf besser ins Spiel, als die Gäste ein Opfer ihrer Taktik zu werden schienen. Die Stürmer hatten nicht mehr die Kraft, in die Verteidigung zu rücken, so daß unsere Stürmer mehr Spielraum fanden. In der 73. Minute konnte der etwas zu früh gestartete Torjäger Dieter "Schorsch" Schleger eine Flanke von Gerd Schröder gerade noch mitgehen lassen und unter starker Bedrängung unhaltbar unter die Latte schießen.

Nun war der Widerstand der Gäste gebrochen. 6 Minuten später konnte der aufgerückte Egon Harms im Anschluß an eine Ecke ungehindert mit einem weiten Drehschuß ins lange Eck einschießen, als er nicht angegriffen wurde.

In der 80. Minute erfolgte dann der dritte Feldverweis dieser Saison für unsere Elf. Wegen zweimaliger Widerrede gegen Entscheidungen des Schiedsrichters mußte Gerd Schröder das Feld verlassen. Nachdem Hans Uwe Kock in diesem Spiel erstmals wieder eingesetzt werden konnte, sind nun mit dem noch gesperrten Manfred Albertsen und Gerd Schröder wieder zwei Stammspieler zu ersetzen. Hier muß den Spielern einmal ernsthaft ins Gewissen geredet werden, sich sportlich zu verhalten und Entscheidungen des Schiedsrichters hinzunehmen, ohne zu murren. Letzten Endes schadet ein Feldverweis der ganzen Mannschaft mehr als dem einzelnen Spieler.

6 Minuten vor Spielende unterlief der Gästetorwart einen direkten Freistoß von Egon Harms, Dieter "Schorsch" Schleger war zur Stelle und konnte den Ball mit letztem Einsatz über die Torlinie drücken.


1.   Husum 18   13   47:15   24:2
2.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt   13   30:9   22:4
3.   Vorwärts Flensburg   13   18:15   17:9
4.   TSV Rot-Weiß Niebüll   13   28:23   14:12
5.   MTV Leck   13   34:34   14:12
6.   VfB Nordmark   13   28:19   15:11
7.   Polizei Flensburg   13   28:25   13:13
8.   Nordmark Satrup   13   17:21   13:13
9.   Schleswig 06 II   13   33:23   12:14
10.   TSV Kappeln   13   24:30   11:15
11.   Bredstedter TSV   13   21:29   11:15
12.   TSV Weiche-West   13   22:32   10:16
13.   Stern Flensburg   13   25:33   9:17
14.   Rasensport Schleswig   13   23:34   9:17
15.   Frisia Husum   13   19:28   8:18
16.   DJK Flensburg   13   14:41   6:20

Kreisklassenspiele

Weiterhin gut im Rennen liegen in der Husum/Eiderstedter Kreisklasse unsere zweite und dritte Mannschaft, die dritte nach Minuspunkten sogar um vier Punkte besser.

Mit 13:0 deklassierte unsere Reserve-Elf im Heimspiel den Tabellenletzten Germania Breklum, konnte sich aber über diesen doppelten Punktgewinn nicht so recht freuen, weil ihr kurz zuvor wegen Einsatzes eines nicht spielberechtigten Spielers in einem vorhergehenden Spiel zwei Punkte am grünen Tisch abgesprochen worden waren.

In einem weiteren Heimspiel bezwang die Elf den punktgleichen SV Blau-Weiß Löwenstedt mit 3:1. Die Entscheidung fiel erst in den letzten Minuten, als man sich schon mit einem Unentschieden abgefunden hatte, durch Tore von Anton "Ratschi" Christiansen und Walter Flägel.

Überraschend büste dann die zweite Mannschaft beim TSV Garding einen Punkt ein, als sie über ein 1:1 nicht hinaus kam.

Weniger überraschend kam allerdings die 4:1-Niederlage gegen die vereinseigene dritte Mannschaft, die Soldaten-Elf, die enorm auftrumpfte und sogar höhere hätte gewinnen können.


Die dritte Mannschaft liegt nicht zuletzt durch den Sieg über die zweite relativ noch besser im Rennen, hat ja doch noch einige Spiele nachzuholen.

Bis kurz vor Spielende lag die Elf gegen die Mannschaft vom Rödemisser SV mit 4:0 in Front, als aufgrund einer Tätlichkeit eines Rödemisser Spielers gegen den Schiedsrichter die Partie abgebrochen werden mußte. Das Spiel wird jedoch für unsere Elf gewertet.

Überraschend kam dann die 2:1-Niederlage gegen die Reserve-Elf des Ortsrivalen Frisia. Nachdem die Frisianer mit 2:0 in Führung lagen, stürmte die Soldaten-Elf unentwegt, vermochte aber nur durch Bartels auf 1:2 zu verkürzen.

Die nächste Begegnung gegen Blau-Weiß Friedrichstadt II wurde abgesetzt, da der Aushilfsplatz der Friedrichstädter ein Spiel nicht zuließ.


1.   IF Tönning I 12   17:14   22:2
2.   TSV Rantrum III 12   29:19   17.7
3.   Frisia Husum II 12   33:19   16:8
4.   Husum 18 II 12   18:22   15:9
5.   Husum 18 III 9   32:10   13:5
6.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II 10   30:24   12:8
7.   SV Blau-Weiß Löwenstedt 11   25:14   12:10
8.   SV Dörpum 11   30:23   12:10
9.   FC Langenhorn II 11   27:27   11:11
10.   Rödemisser SV 11   24:31   10:12
11.   TSV Hattstedt 10   19:28   8:12
12.   TSV Garding 12   18:39   5:19
13.   TSV Tönning II 11   10:63   2:20
14.   SV Germania Breklum 12   13:78   1:23
Otto H. Krüger
leer  

1971

Nachruf

1. Dezember

Nach kurzer, schwerer Krankheit entschlief am 5. November 1971 unser Vereinsmitglied, der Gastwirt

Bruno Kohnert

im 64. Lebensjahr.

Durch seine langjährige Mitgliedschaft und Vereinstreue hat er sich um den Sport in unserem Verein verdient gemacht. Alle Mitglieder und Freunde des Vereins werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Otto H. Krüger
leer  

1971

Husum 18 / Kegeln

1. Dezember

Aus unserer Kegelabteilung

Am zweiten Spieltag der Bezirksliga mußten unsere Kegler der ersten Mannschaft zwei Spiele auf den schwer zu kegelnden Bahnen in Rendsburg Roseneck austragen. Gegner waren die Clubs aus Flensburg: Einigkeit und Sportfreunde.


 

 

Husum 18 - Einigkeit Flensburg

 

3618:3642

In diesem Kampf gegen den Neuling hatten wir uns eigentlich zwei Punkte ausgerechnet, aber nach einem guten Start von Norbert Peters (732 Holz) und Manfred Jacobsen (721 Holz), die ihrem Gegner jeweils ein Holz abnahmen, konnte Horst Brauer (707 Holz) leider seinen Mann nicht halten. Karl-Heinz Lund (732 Holz) holte zwar 6 Holz auf, doch Gerd Schulz (727 Holz) war an diesem Tag seinem Gegner nicht gewachsen und so verloren wir mit 24 Holz.


 

 

Husum 18 - Sportfreunde Flensburg

 

3642:3636

Noch im vorigen Jahr schlugen uns die Sportfreunde aus Flensburg haushoch, so daß wir uns jetzt eine Revanche vorgenommen hatten. Gerd Schulz (732 Holz), Manfred Jacobsen (725 Holz), Uwe Jahn (735 Holz) hatten einen Vorsprung von 22 Holz herausgekegelt. Karl-Heinz Lund (715 Holz) hatte einen schweren Gegner und büßte 19 Holz ein. Norbert Peters (734 Holz), diesmal als Schlußstarter, bewies starke Nerven und nach aufregenden Minuten hatten wir uns den Sieg mit 6 Holz gesichert.


Am dritten Spieltag hätten wir im Waldschlößchen in Schleswig 4 Punkte mit nach Hause bringen können, doch stand Fortuna uns nicht zur Seite.

 

 

Frisia Husum - Husum 18

 

3588:3586

Bereits nach 300 Wurf lagen wir durch Norbert Peters (735 Holz), Manfred Jacobsen (704 Holz) und Horst Brauer (724 Holz) mit 34 Holz gegen die Frisianer Roscher, J. Hennings und Busse überlegen in Frauen in Führung. Doch die nächsten Starter A. Hennings (729 Holz) und Franke (730 Holz) kegelten so hervorragend, daß Karl-Heinz Lund (722 Holz) und Gerd Schulz, der mit 701 Holz einen rabenschwarzen Durchgang hatte, mit insgesamt 36 Holz weniger auf der Strecke blieben und die Frisianer hauchdünn mit zwei Holz auch zwei Punkte holen konnten.


 

 

Nordmark Husum - Husum 18

 

3566:3603

Zum Glück gelang uns dann noch gegen Nordmark ein hoher Sieg mit 37 Holz Vorsprung, von dem wir gerne einige Holz für das vorhergehende Spiel abgegeben hätten. Die Leistungen von Gerd Schulz (728 Holz), Manfred Jacobsen (714 Holz), Uwe Jahn (715 Holz), Karl-Heinz Lund (723 Holz) und Norbert Peters (723 Holz) reichten zum sicheren Sieg aus, dabei Nordmark nur Rohde mit 737 Holz eine gute Leistung erbrachte.


Der Tabellenstand:

1.   Fortuna Flensburg   6   +106   10:2
2.   Frisia Husum   6   +144   8:4
3.   Blau-Gelb Schleswig   6   +71   8:4
4.   Bahn frei Rendsburg   6   +77   6:6
5.   Norden Flensburg   6   +70   6:6
6.   Husum 18   6   +31   6:6
7.   KSC 1939 Flensburg   6   -17   6:6
8.   Gut Holz Rendsburg   6   -24   6:6
9.   Sportfreunde Flensburg   6   -24   6:6
10.   Einigkeit Flensburg   6   -65   6:6
11.   Nordmark Husum   6   -167   2:10
12.   Husumer Jungs II   6   -182   2:10

Die erste Frauenmannschaft mußte am 24. Oktober in Schleswig gegen die ebenfalls noch unbesiegten Klubs Blau-Weiß Flensburg und Fortuna Rendsburg antreten. Es wurde ein großer Tag für die Husumer Klubs. Sie setzten ihre Siegesserie fort und führen jetzt mit 8:0 Punkten unangefochten die Tabelle an.


 

 

Husum 18 - Blau-Weiß Flensburg

 

3574:3545

Blau-Weiß Flensburg war der erwartet schwere Gegner für unsere Frauen, denn Renate Schladetzky (699 Holz) und Traute Christiansen (726 Holz) lagen nach 200 Wurf bereits 17 Holz in Rückstand, doch Gerda Lund (703 Holz) und Liselotte "Lotti" Zukrigl (721 Holz) nahmen ihren Gegnerinnen 27 Holz ab, so daß jetzt eine Führung von 10 Holz für Inge Jacobsen (725 Holz) als Schlußstarterin genügte. Sie baute diesen Vorsprung auf 29 Holz aus.


 

 

Husum 18 - Fortuna Rendsburg

 

3608:3590

Auch in diesem Spiel mußte nach den ersten zwei Startern Traute Christiansen (720 Holz) und Renate Schladetzky (720 Holz) einer gegnerischen Führung von 11 Holz nachgelaufen werden, die wiederum die nächsten beiden Starterinnen Helgard "Hella" Peters (720 Holz) und Liselotte "Lotti" Zukrigl (719 Holz) in eine Führung von 10 Holz ausbauten. Inge Jacobsen kegelte 729 Holz und der zweite wichtige Kampf war mit 18 Holz gewonnen.


Tabelle:

1.   Husum 18   8:0   +129
2.   Goldene Kugel   8:0   +115
3.   Blau-Weiß Flensburg   4:4   +75
4.   Record Flensburg   4:4   +9
5.   Fortuna Rendsburg   4:4   -12
6.   Fortuna Husum   2:6   +30
7.   Flotte 7 Schleswig   2:6   -128
8.   Tip Top Flensburg   0:8   -218

In der zweiten Runde der Einzelmeisterschaft wurden von unseren Keglern wieder einige sehr gute Ergebnisse erzielt. So verbesserten sich in der Gesamtwertung Horst Brauer von 25. auf den 19. Platz, Karl-Heinz Lund vom 15. auf den 14. und Gerd Schulz vom 24. auf den 20. Platz. Am aussichtsreichsten liegt allerdings Norbert Peters zur Zeit auf dem 8. Rang.

Werner Denckmann belegt den zweiten Platz in der Versehrten-Klasse, Hans Schöning liegt zur Zeit auf dem vierten Platz.

Bei den Frauen B stehen Gretel Schöning auf dem zweiten und Christel Grabert auf dem dritten Platz. Nicht weniger als 9 Keglerinnen unseres Clubs stehen unter den ersten 20 der Stadtmeisterschaft:


4.   Traute Christiansen   1490   Holz
6.   Inge Jacobsen   1482   Holz
10.   Antje Franz   1474   Holz
11.   Liselotte "Lotti" Zukrigl   1473   Holz
13.   Inge Jahn   1467   Holz
15.   Marianne Christiansen   1463   Holz
18.   Anke Brauer   1461   Holz
19.   Renate Schladetzky   1460   Holz
20.   Helga Jordan   1460   Holz

Großartiger Platz im Stadtpokal

Fast wäre unseren Männern am 31. Oktober beim Kegeln um den Stadtpokal in der Kegelsporthalle Jahner die Sensation gelungen. Nach jeweils vier Startern lagen die Husumer Jungs als Mitfavoriten nur 7 Holz vor unserer Mannschaft und dem Club Rot-Weiß. Karl-Heinz Lund als Schlußstarter brachte ausgezeichnete 742 Holz, doch sein Gegner V. Christensen kegelte 736 Holz und somit hatten die Husumer Jungs mit nur einem Holz Vorsprung vor uns den Stadtpokal gewonnen. 4 Holz zurück folgte Rot-Weiß Husum. Unseren bisher größten Erfolg im Stadtpokal erkegelten

Horst Brauer   746   Holz
Norbert Peters   746   Holz
Hans Schöning   737   Holz
Gerhard Schulz   742   Holz
Karl-Heinz Lund   740   Holz

Auch bei den Frauen sollte der große Erfolg mit nur zwei Holz verlorengehen. Allgemein als Favoriten gestempelt, hatten Helgard "Hella" Peters (727 Holz), Helga Jordan (733 Holz), Lotte Zukrigl (738 Holz) und Renate Schladetzky (726 Holz) einen Vorsprung von sechs Holz gegenüber dem Konkurrenten Goldene Kugel herausgekegelt. Hier konnte sich jedoch Inge Jacobsen (726 Holz) ihrer routinierten Gegnerin Renate Haar nicht erwehren und mit den letzten Würfen gelang es Renate Haar doch noch ihrer Mannschaft mit zwei Holz den Sieg zu sichern.

Beide Male ging uns der Pokal nur um Haaresbreite (sprich ein bzw. zwei Holz) verloren. Trotzdem wollen wir zu den ausgezeichneten Leistungen unseren Glückwunsch aussprechen.


Nach der inzwischen bei den Männern ausgetragenen dritten Runde der Einzelmeisterschaft liegen Norbert Peters (4466 Holz) auf dem achten Platz, Karl-Heinz Lund (4449 Holz) auf dem 14. Platz, Horst Brauer (4437 Holz) auf dem 18. Platz, Gerd Schulz (4420 Holz) auf dem 24. Platz.

Otto H. Krüger / Wolfgang Jahn
leer  

1971

Husum 18 / Fußball allgemein

1. Dezember

Fußball-Torschütze in Mexiko erschossen

Nach einem ländlichen Fußballspiel im mexikanischen Bundesstaat Mexiko ist der Torschütze der siegreichen Mannschaft von einem Gegenspieler erschossen worden. In dem Dorf Jilotepec hatten sich die örtliche Mannschaft und eine Elf einer nahegelegenen Ranch gegenübergestanden. Der 22-Jährige Alberto Arce Santiago schoß dabei das Siegestor für die Gastgeber, über das sich einer der Spieler der Ranch so ärgerte, daß er Arce nach Spielende mit vier Pistolenschützen tötete. Anschließend flüchtete der Mörder.

Otto H. Krüger
leer  



zuletzt aktualisiert am: Samstag, 23.02.2019 0:46

seit 25. Mai 2018
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