Das geschah 1975

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zuletzt aktualisiert am: Samstag, 23.02.2019 0:46

1975

Husum 18

1. Januar

Anstatt besonderer Einladungen!

Zu unserem

Vereinsfest

am Sonnabend, dem 8. Februar 1975, 20 Uhr, im Thomas Hotel

laden wir

alle Mitglieder, Freunde und Bekannte des Vereins

herzlich ein.

Es spielt für Sie die "Casino-Band".

Eintrittspreis: 6,- D-Mark pro Person, an der Abendkasse 7,- D-Mark.

Tischbestellungen und Kartenvorverkauf im Miedersalon Elfi, Husum, Norderstraße 19, ab 20. Januar 1975.

leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Januar

Gesamtvorstandssitzung
am 10. Januar 1975

Wie bereits in der vorhergehenden Ausgabe der Vereinsnachrichten bekanntgegeben, findet unsere erste Gesamtvorstandssitzung im Jahre 1975 im Ratskeller statt. Jedoch nicht, wie angegeben, am 3. Januar, sondern am 10. Januar also wie bisher an jedem zweiten Freitag zum Quartalsbeginn.

Zur Halbzeit zwei Spiele ausgefallen

Die Herbstsaison der Spielserie 1974/75 endete für unsere Ligamannschaft mit zwei ausgefallenen Spielen; und zwar mußten die Spiele in Kiel gegen Union Teutonia und zu Hause gegen den Heikendorfer SV wegen der schlechten Witterungsverhältnisse der letzten Wochen abgesetzt werden. Die Spiele werden am 29. Dezember 1974, 14 Uhr, gegen Heikendorf und am 5. Januar 1975 in Kiel gegen Union Teutonia nachgeholt. Nach 13 Spielen nimmt unsere Elf zur Zeit den 11. Tabellenplatz ein (16:22 Tore, 10:16 Punkte) und konnte den Anschluß an das Mittelfeld wieder herstellen.


 

 

Husum 18 - TSB Flensburg

 

2:0

Der aus den Begegnungen der letzten Jahre als Angstgegner bekannte TSB entpuppte sich in diesem Spiel als keine allzu schwere Hürde. Daß es trotz guter Chancen von Hartmut Kock und Manfred Albertsen in den Anfangsminuten nur 0:0 zur Pause stand, war vor allem das Verdienst des überragenden TSB-Schlußmannes Brink.

Doch in der 56. Minute war auch er machtlos. Nach einem Doppelpaß mit Hans-Peter Hansen setzte sich Reinhard "Bernie" Grünhoff geschickt durch und flankte zu Manfred Albertsen, der mit einem herrlichen Kopfballaufsetzer Brink überwinden konnte. Nachdem die Gäste sich noch einmal erfolglos aufgebäumt hatten, machte sich in den Schlußminuten die stärkere Kondition unserer Elf bemerkbar. In der 82. Minute spurtete Reinhard "Bernie" Grünhoff in ein weites Anspiel von Hartmut Kock, versetzte sowohl einen Abwehrspieler als auch den Schlußmann der Gäste und lenkte den Ball flach durch die Beine eines weiteren heranstürzenden Abwehrspielers ins lange Eck.


Spielplan der Rückrunde

Die Rückrunde der Verbandsliga Nord beginnt am 11. Januar 1975. Für unsere Elf heißt es am 12. Januar gleich "Farbe bekennen"; es steht das schwere Auswärtsspiel gegen Holsatia Kiel, einem Anwärter auf den Titel der des Verbandsmeisters, bevor. Hier der gesamte Spielplan mit den Hinspielergebnissen in Klammern, soweit diese vorlagen.

Sonntag   12.01.75   14:00 h TSV Russee   -   Husum 18   (0:0)
Sonntag   19.01.75   14:00 h Husum 18   -   Eckernförder SV   (2:3)
Sonntag   26.01.75   14:00 h TSV Kronshagen   -   Husum 18   (1:2)
Sonntag   02.02.75   14:00 h Husum 18   -   TuS Gaarden   (1:2)
08./09.02.75   Nachholspiele    
Sonntag   16.02.75   14:30 h Holstein Kiel II   -   Husum 18   (0:1)
Sonntag   23.02.75   14:30 h Husum 18   -   Gut Heil Neumünster   (0:1)
Sonntag   02.03.75   15:00 h DGF Flensburg   -   Husum 18   (4:2)
Sonntag   09.03.75   15:00 h Husum 18   -   TSV Plön   (1:5)
Sonntag   16.03.75   15:00 h Holsatia Kiel   -   Husum 18   (1:2)
Samstag   22.03.75   15:00 h TSV RW Niebüll   -   Husum 18   (3:2)
28.-31.03.75   Ostern / Nachholspiele    
Samstag   05.04.75   16:00 h Husum 18   -   TSV Bordesholm   (1:1)
Samstag   12.04.75   16:00 h TSB Flensburg   -   Husum 18   (0:2)
Samstag   19.04.75   16:00 h Husum 18   -   UT Kiel    
Sonntag   27.04.75   15:00 h Heikendorfer SV   -   Husum 18    
03./04.05.75   Nachholspiele    
Sonntag   11.05.75   15:00 Husum 18   -   Polizei SV Kiel    
Sollten die Spiele nicht alle am 11. Mai 1975 abgeschlossen werden können, so wird der letzte Spieltag auf das kommende Wochenende verlegt, damit ein einheitlicher Abschluß gewährleistet ist.    
17./24. und 31.05.75   Nachholspiele    

Ungleiche Leistungen ...

zeigt zur Zeit unsere Reserve. Nachdem im vorletzten Spiel vor Beendigung der Hinrunde gegen den Tabellenführer TSV Kappeln auf dessen Platz eine - wenn auch nicht in dieser Höhe - erwartete 4:1-Niederlage hingenommen werden mußte, wollte man im Heimspiel gegen SIF Schleswig diese Punkte wieder aufholen. Bis nach Halbzeit, die 0:0 endete, schien auch alles wie geplant zu laufen. Doch dann legte SIF nach dem Wiederanpfiff ein Tor zum 1:0 vor. Die größte Ausgleichschance vergab dann der im Tor stehende Dieter "Schorsch" Schleger, als er einen Foulelfmeter plaziert, doch zu unscharf schoß und der Schleswiger Schlußmann parieren konnte. Die Verwirrung ausnutzend, gelang den Gästen der zweite Treffer, eher wenige Minuten später lediglich Gert Koeppen auf den 2:1-Endstand verkürzen konnte.

Da zwischenzeitlich auch das abgebrochenes Spiel gegen den SSV Klein-Bennebek (die Vereinsnachrichten berichteten in der Oktober-Ausgabe darüber) mit 3:1 für diesen Verein gewertet wurde, liegt die Reserve zur Halbzeit der Serie auf dem 13. Tabellenplatz. Allerdings sind noch drei ausgefallene Spiele gegen den FC Langenhorn, TSV Böklund und Doppeleiche Jagel nachzuholen. Es wird aber schwer werden, hier viele Punkte zu holen, da es sich ausnahmslos um Auswärtsbegegnungen handelt.


1. (1)   TSV Kappeln   15   55:20   26:4
2. (2)   TSV Böklund   14   57:30   21:7
3. (3)   IF Tönning   14   46:28   20:8
4. (4)   SV Olympia Börm   15   22:16   19:11
5. (7)   TSV Selk   15   36:28   16:14
6. (8)   FC Langenhorn   12   28:23   15:9
7. (5)   SSV Klein-Bennebek   13   44:24   15:11
8. (9)   TSV Süderbrarup   14   29:25   15:13
9. (6)   Doppeleiche Jagel   14   36:31   14:14
10. (11)   SIF Schleswig   15   28:40   14:16
11. (10)   TSV Loit   14   28:35   12:16
12. (12)   Rasensport Schleswig   13   25:25   11:15
13. (13)   Husum 18 II   12   18:30   8:16
14. (14)   Bredstedter TSV   12   29:36   7:17
15. (15)   TSV Bollingstedt   14   23:59   7:21
16. (16)   Schleswig 06 III   14   8:63   0:28

Remis im Ortsderby

Im traditionellen Freundschaftsspiel am 1. Weihnachtstag trennten sich diesmal die Ligamannschaften von Frisia Husum und unserem Verein 2:2. In den ersten Minuten lief bei beiden Mannschaften wenig zusammen; die durch viele Spielausfälle entstandene Zwangspause der letzten Wochen machte sich bemerkbar. Unsere Elf fing sich jedoch zuerst und war in der ersten Halbzeit tonangebend. In der 37. Minute gelang Reinhard "Bernie" Grünhoff nach Vorarbeit von Hans Uwe Kock der 1:0-Halbzeitstand.

Nachdem Frisia im zweiten Durchgang mit drei neuen Spielern aufs Feld ging, litt zunächst der Spielfluß dieser Elf etwas darunter. Unsere Elf bekam dadurch das Spiel in die Hand und konnte durch einen verwandelten Elfmeter von Manfred Albertsen, nachdem dieser selbst gefoult worden war, auf 2:0 erhöhen. Nun steigerte Frisia sich jedoch und erzielte in der 72. Minute durch einen von Karl-Heinz Starken verwandelten Handelfmeter, von Hans-Peter Thomsen verursacht, den Anschlußtreffer. Den endgültigen Sieg verpaßte 6 Minuten später Manfred Albertsen, als er einen unserer Mannschaft zugesprochenen Handelfmeter über die Latte schoß.

In der Schlußminute erzielte Frisia dann noch den nicht unverdienten Ausgleich. Einen indirekten Freistoß leitete Roth zu dem aus dem Mittelfeld heranstürmenden Albertsen von Frisia, der von unserer Abwehr zu spät beachtet wurde und daher sicher zum Ausgleich einschießen konnte.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Januar

Herzlichen Glückwunsch

Am 8. Januar 1975 feiert unser Ehrenvorsitzender und Vereinsgründer Bernhard Petersen seinen 79. Geburtstag. Der Vorstand und alle Mitglieder des Vereins sprechen ihm zu diesem Tage die herzlichsten Glückwünsche aus und wünschen ihm, daß er das vor ihm liegende 80. Lebensjahr in alter Frische und bei guter Gesundheit verbringen wird.


Unser jüngstes Mitglied

Zur Geburt ihres Sohnes Christian-Martin am 12. November 1974 gratulieren wir unserem Tischtennisspieler Gerhard Hansen und seiner Ehefrau recht herzlich und freuen uns, daß wir ihn gleichzeitig als jüngstes Mitglied in unseren Verein aufnehmen durften.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Januar

Flutlichtspiel der "Kleinen"

An einem Mittwochabend hatten die Knaben unseres Vereins und vom Rödemisser SV ihren großen Tag. Nachdem sie am Wochenende schon in den Punktspielen geglänzt hatten, der Rödemisser SV verlor unglücklich gegen den TSV Rantrum durch ein Eigentor 1:0 und wir gewannen gegen Germania Breklum durch Tore von Hauke Hartmann (3), Peter Empen (1) und Stefan Wagner (1) 5:0, wollten sie am Mittwoch wieder groß aufspielen.

Die Rödemisser konnten jedoch nicht lange mithalten, denn ihr Spielmacher Axel Hansen wurde von Ulf Knittel mit zunehmender Spieldauer vollkommen ausgeschaltet. Außerdem lagen die Rödemisser nach sechs Minuten durch einen angeschnittenen Ball von Stefan Wagner recht früh mit 1:0 hinten und Hauke Hartmann stellte mit zwei gekonnten Dribblings das 3:0 her. Die Rödemisser bäumten sich jetzt noch einmal auf und nach einem Lattenschuß von Axel Hansen schoß Axel Fischer den Abpraller zum einzigen Tor für Rödemis ein. Stefan Wagner stellte mit einem weiteren Tor dann den 4:1-Halbzeitstand her.

Nach der Pause wagte Rechtsaußen Peter Korth einen Alleingang und schoß aus spitzem Winkel das 5:1 für uns. Nachdem jetzt die Abwehrspieler immer wieder mitstürmten, zeitweise war Torwart Jürgen Sukow vollkommen allein in der eigenen Hälfte, kam es vor dem Tor der Rödemisser zur turbulenten Szenen, in denen der kleine Torwart von Rödemis seine große Zeit hatte. Aber auch er konnte weitere Tore von Peter Empen (2) und ein Tor von Hauke Hartmann zum 8:1 für uns nicht verhindern. Trotz der Niederlage hatten die Jungs von Rödemis und wir viel Spaß an diesem Flutlichtspiel, wenn vor rund 400 begeisterten Zuschauern spielen die Jugendlichen in unserem Bezirk nicht allzu oft.


Knaben: Rödemisser SV - Husum 18

Was vor einigen Tagen bei einem Flutlichtspiel noch Spaß war, wurde für die Knaben vom Rödemisser SV und Husum 18 am Samstag Ernst. Sie trafen nämlich im Punktspiel in Rödemis aufeinander. Die Rödemisser hatten sich gut auf dieses Spiel vorbereitet, während unsere Jungs schon vorher gewonnen hatten.

Axel Hansen, der Spielmacher vom Rödemisser SV, im Flutlichtspiel von Ulf Knittel völlig ausgeschaltet, hielt sich zurück und spielte geschickt aus der Abwehr heraus. Unsere kleinen schnellen Stürmer rannten sich immer wieder fest und übertrieben die Einzelaktionen, vor allem die Außenstürmer Stefan Wagner und Peter Korth. Wir konnten froh sein, daß ein Rödemisser Verteidiger einen harten Schuß von Hauke Hartmann ins eigene Tor köpfte. Mit diesem 0:1 ging es auch in die Halbzeit. Nach der Pause wurde bei uns dann gewirbelt, es wurde klug kombiniert und Bernd "Bernie" Harms baute das Spiel gekonnt aus der Abwehr heraus auf. Die Spieler des SV konnten jetzt nur noch ihren Kampfgeist entgegensetzen und der war hervorragend. Trotzdem mußten sie noch ein Tor von dem listigen Hauke Hartmann hinnehmen. Hauke Hartmann fing in etwa 20 m einen Abschlag des Torwartes ab, sah, daß der Torwart weit vor dem Tor stand und schlenzte den Ball gekonnt über die gesamte Abwehr zum 0:2 ins Tor. Das 0:3 besorgte dann der bullige linke Verteidiger Volker Petersen mit einem satten Schuß ins linke Toreck.

Reimer Seifert

leer  

1975

Husum 18 / Fußball regional

1. Januar

Lehrgangsplan 1975

Der Schleswig-Holsteinischer Fußballverband gab in diesen Tagen den Lehrgangsplan 1975 für die Lehrgänge in der Sportschule Malente bekannt. Es werden dort sowohl Wochen-, Halbwochen- als auch Wochenend-Lehrgänge in den verschiedensten Sparten durchgeführt. So werden z.B. zahlreiche Wochenlehrgänge für die Jugend A, B, C und D durchgeführt, ferner Wochen-Lehrgänge für Jugend-Trainer und Schiedsrichter. Weiterhin werden im Frühjahr für diejenigen, die bereits letzten Herbst einen B-I-Lehrgang erfolgreich absolviert haben, die B-II-Lehrgänge durchgeführt, die in einem Halbwochen-Lehrgang mit der Trainer-B-Prüfung enden. Im Herbst 1975 beginnen dann erneut wieder B-I-Lehrgänge. An zahlreichen Wochenenden werden außerdem Lehrgänge für Schiedsrichter, Jugendwarte und Auswahlspieler abgehalten.

Besonders erwähnt werden muß, daß für diese Lehrgänge der SHFV nahezu alle Kosten trägt, die für die An- und Abreise, Unterkunft und Verpflegung anfallen. Jeder Teilnehmer an einem Wochenlehrgang hat lediglich einen Unkostenbeitrag von 3,- D-Mark pro Tag zu entrichten. Für die Teilnahme an diesem Wochenend-Lehrgang sind insgesamt nur 5,- D-Mark zu entrichten.

Darüber hinaus werden für einen Wochen-Lehrgang für Übungsleiter 20,- D-Mark und für einen Halbwochen-Lehrgang 10,- D-Mark erhoben.

Angesichts dieser geringen Eigenbeteiligung sollten möglichst viele von unserem Verein die Möglichkeit dieser Fortbildung ausnutzen. Interessenten wenden sich bitte an unseren Fußballobmann Arthur Grabert.

Reimer Seifert

leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Januar

Die Kegelabteilung berichtet

Frauen-Bezirks-, Kreis- und Vereinsliga

Das, was in der letzten Ausgabe bereits festgestellt wurde, hat sich wiederum bestätigt. Bei unseren Damen kriselt es! Man tröstet sich, es gibt prominentere Mannschaften - nicht nur beim Kegeln -, bei denen es nach einem Wellenhoch auch mal ein Wellental gibt. Dieses Tal gilt es zu überwinden.

Im Spiel gegen DKC 48 Flensburg gelang dies noch nicht. Hatte man die Damen im Cupspiel noch schlagen können, mußte jetzt im Punktspiel eine 23-Holz-Niederlage eingesteckt werden.

Im zweiten Spiel gegen Fortuna Husum wurden dann schon ansprechendere Leistungen gezeigt. Wurde noch bei dem Cupspiel hoch gegen Fortuna Husum verloren, kam diesmal wenigstens nach einem spannenden Spiel ein Unentschieden heraus.

Mit nunmehr 3:5 Punkten wird der fünfte Platz in der Tabelle belegt.


Auch in der zweiten Mannschaft läuft es zur Zeit nicht so recht. Konnte das Spiel gegen Rollendes Glück Bredstedt noch sicher mit 89 Holz (Helga Jordan 719 Holz) gewonnen werden, wurde das nächste Spiel gegen Frohsinn II Rendsburg mit 19 Holz verloren.


Allein die dritte Mannschaft in der Vereinsliga kann nur Erfolge verbuchen. Sie gewann auch ihr letztes Spiel gegen Olympia II Husum mit 62 Holz und ist noch ungeschlagen. Beste Einzelkeglerin war Antje Franz mit 720 Holz.


Herren-Verbands-, Kreis- und Vereinsliga

Die erste Mannschaft hatte in Heide, Stadttheater, anzutreten. Gegner waren Itzehoe 09 II und Albersdorf; eine Aufgabe, die eigentlich in beiden Fällen zu lösen war. Kegelten Walter Franke (732 Holz) und Norbert Peters (742 Holz) noch gut, waren drei Ausfälle mit Horst Brauer (703 Holz), Manfred Jacobsen (705 Holz) und Gerd Schulz (714 Holz) einfach nicht zu verkraften; das Spiel ging mit 17 Holz verloren.

Im nächsten Spiel hatte sich die Mannschaft dann gefangen. Es wurde wesentlich konzentrierter gekegelt. Entsprechend hoch fiel dann auch der Sieg mit 55 Holz gegen ISV 09 II aus. Es kegelten:

Walter Franke   756   Holz
Manfred Jacobsen   746   Holz
Norbert Peters   769   Holz
Horst Brauer   735   Holz
Gerd Schulz   747   Holz
         

Mit 6:6 Punkten kann ein guter Mittelplatz in der Tabelle gehalten werden.


Freude macht uns auch die zweite Mannschaft in der Kreisliga. Nach dem Anfangsstart von 4:0 Punkten folgten am zweiten Spieltag 2:2 Punkte, ebenso wie am folgenden Spieltag, so daß die zweite Mannschaft mit 8:4 Punkten auf Platz fünf der Tabelle rangiert.

Zunächst wurde gegen Grün-Weiß Husum unglücklich mit fünf Holz verloren (Horst Weber 732 Holz), dann aber folgte ein 32-Holz-Sieg gegen Gut-Holz Husum (Hans-Hermann Hasche 737 Holz). Schließlich mußte man sich mit 32 Holz dem Tabellenführer Einigkeit Husum beugen, trotz einer guten Leistung von dem wieder in Form kommenden Uwe Jahn mit 737 Holz und Hans-Hermann Hasche mit 742 Holz.

Jetzt war eigentlich wieder ein Sieg an der Reihe, der dann auch mit dem knappsten aller Ergebnisse (ein Holz) gegen Goldene Neun II Rendsburg gelang. Beteiligt waren

Jürgen Jordan   718   Holz
Peter Schöning   739   Holz
Horst Weber   734   Holz
Uwe Jahn   741   Holz
Hans-Hermann Hasche   722   Holz

Die dritte Mannschaft gemalt die auf Vereinsebene kegelt, konnte am vergangenen Spieltag ebenfalls 2:2 Punkte holen. Insgesamt insgesamt nimmt sie mit 8:4 Punkten Platz 5 in der Tabelle ein.


 Einzelmeisterschaft

Über den Abschluß der Einzelmeisterschaft des VHK ( Verein Husumer Kegler) wird in der nächsten Ausgabe näher zu berichten sein. Nach nunmehr vier Durchgängen ist noch alles offen. Bei den Herren liegen Norbert Peters auf Platz 5, Manfred Jacobsen ist nach einem verpatzten vierten Durchgang auf Platz 6 zurückgefallen, Gerd Schulz belegt Platz 7, Horst Brauer Platz 14 und Walter Franke muß zunächst mit Platz 19 vorlieb nehmen. Wegen der geringen Holz-Unterschiede haben alle aber noch eine Chance, sich in die erste oder zweite Stadtmannschaft zu spielen.


Bei den Frauen liegt die Titelverteidigerin Inge Jacobsen nach einem überzeugenden vierten Durchgang wiederum auf Platz 1, Traute Christiansen schob sich auf Platz 4 vor, während Ulla Franke und Helgard "Hella" Peters ebenfalls noch unter den ersten 10 zu finden sind.

Horst Brauer


Auch wir kegeln!

Zu der Meldung über die dritte Herrenmannschaft hier ein kleiner Kommentar dazu: Da in dieser Ausgabe zum ersten Mal auch von unserer Liga berichtet wird - anscheinend wurde es bisher nicht für nötig gehalten - geben wir hier selbst eine Übersicht über den bisherigen Spielverlauf.

Am 27. Oktober begann die Saison in der Kegelsporthalle Klabautermann. Hier konnte gegen die Mannschaften von Germania und Phoenix gewonnen werden.

Die beiden nächsten Kämpfe wurden dann am 16. November gekegelt. Gegen KSC 21 wurde klar verloren, aber dann aber konnte die Mannschaft von Spint bezwungen werden.

Am 8. Dezember mußte dann auf den Bergbahnen bei Dethlefsen gekegelt werden. Im ersten Kampf konnten die Fünf von Gut Holz II überraschend mit 3489:3454 geschlagen werden. Auf den schwer zu kegelnden Bahnen konnten überragenden Holz-Ergebnisse erzielt werden. Bester Kegler war Karl-Bernhard Mölck mit 713 Holz, alle anderen Kegler konnten kein + Holz erreichen.

Die zweiten Holzzahlen: Harry Mölck (699 Holz), Werner Denckmann (695 Holz), Helmut Reimers (697 Holz), Eckhard Reckstadt (685 Holz).

Der zweite Kampf an diesem Tage wurde dann gegen Husum 66 II mit 51 Holz verloren. Die Ergebnisse:

Helmut Reimers   608   Holz
Karl-Bernhard Mölck   704   Holz
Harry Mölck   696   Holz
Eckhard Reckstadt   686   Holz
Hugo Borchert   684   Holz
         

Wir hoffen, daß wir durch diesen kleinen Bericht auch weiterhin Erwähnung finden in unserer Vereinszeitung!

Bernd Mölck

leer  

1975

Husum 18 / Fußball allgemein

1. Januar

Regelfragen und Antworten

Abseits

1.   Ein angreifender Spieler führt den Ball. Sein Mitspieler läuft außen in Abseitsstellung, erhält aber den Ball nicht zugespielt. Kann der zweite Spieler abseits sein, das heißt seine Abseitsstellung wirksam werden, auch wenn er den Ball nicht zugespielt erhält? Wird eine Abseitsstellung nicht überhaupt nur im Augenblick des Ballabspielens an den abseitsstehenden Spieler wirksam?
    Bei der Bewertung der Frage, ob eine Abseitsstellung zu pfeifen ist, kommt bei einem direkten Spieleingriff des Abseitsstehenden mittels Ball der Augenblick des Abspiels des Balles an ihn nur in Frage. Das heißt, daß der Augenblick bei der Bewertung entscheidend ist, in dem der Ball ihm zugespielt wird und nicht erst dann, wenn er ihn in Empfang nimmt. Der abseitsstehende Spieler kann aber auch ohne Ball störend auf den Gegner einwirken, dann nämlich, wenn er einen Gegner behindert oder einen Angriff auf den Torwart macht. Auch dem Torwart die Sicht versperren kann als störendes Spieleingreifen in Abseitsstellung gelten. Ein Spieler, der in dem Augenblick, in dem der Ball gespielt wird, der gegnerischen Torlinie näher ist als der Ball, ist grundsätzlich abseits; es fragt sich nur, ob der Schiedsrichter eingreifen soll, weil der abseitsstehende Spieler ins Spiel eingreift.
     

Brilletragen

2.   Nach der Regel 4 darf ein Spieler nichts tragen, was einem anderen Spieler irgendwie gefährlich werden könnte. Gehört eine Brille zu den gefährlichen Gegenständen, wenn sei ein Spieler trägt?
    Es ist den Spielern erlaubt, mit Brille am Spiel teilzunehmen. Eine Brille gilt nicht als gefährlicher Gegenstand, weil eine Gefahr, verletzt zu werden, für einen Gegner kaum besteht. Eher besteht diese Gefahr für den Brillenträger (bei Kopfbällen zum Beispiel), jedoch ist auch diese nur gering, wie die Erfahrung zeigt.
     

Unsportlicher Torwart

3.   Der Torwart erkennt eine Strafstoß-Entscheidung des Schiedsrichters nicht an. Er stellt sich bei der Ausführung des Strafstoßes neben das Tor, an den Torpfosten angelehnt. Was soll der Schiedsrichter tun?
    Nach der Regel 14 muß der Torwart bei der Ausführung des Strafstoßes auf seiner Torlinie zwischen den Torpfosten stehen. Der Schiedsrichter soll ihn gegebenenfalls dazu auffordern. Weigert sich der Torwart trotzdem, seine in der Spielregel vorgeschriebene Stellung einzunehmen, so soll ihn der Schiedsrichter vorwarnen und falls er sich weiterhin weigert, vom Spielfeld weisen. Der Mannschaftsführer ist vom Schiedsrichter aufzufordern, einen anderen Torwart zu bestimmen. Auf keinen Fall soll der Strafstoß auf ein leeres Tor ausgeführt werden.
     

Schuhkontrolle

4.  

Bei einer Kontrolle der Schuhe beider Mannschaften vor dem Spiel stellte der Schiedsrichter fest, daß bei 4 Spielern der gleichen Mannschaft die Schuhe nicht in Ordnung - gefährlich für den Gegner - waren. Der Mannschaftsführer bat um eine Frist von 10 Minuten, um das Übel abstellen zu können. Der Schiedsrichter lehnte dieses Ansinnen ab und pfiff zur angesetzten Zeit an, obwohl damit die betreffende Mannschaft bei Spielbeginn nur 7 Spieler auf dem Platz hatte. Hat der Schiedsrichter richtig gehandelt oder mußte er warten, bis die Schuhe in Ordnung gebracht waren?

    Das Spiel hat zur angesetzten Zeit zu beginnen. Die Spieler stehen unter eigenem Verschulden, wenn sie zum Spielbeginn ihr Schulzeug nicht entsprechend der Regeln hergerichtet haben. Es besteht für den Schiedsrichter kein Verpflichtung, den Spielbeginn hinauszuschieben, weil eine Mannschaft noch Änderungen am Schulzeug einiger Spieler vornehmen muß. Das umso mehr, als unter Umständen für die Herrichtung des Schulzeuges zusätzlich eine so erhebliche Zeitspanne benötigt werden könnte, die den Spielablauf gefährdet bzw. eine Beseitigung der Mängel am Schuhwerk nicht möglich ist. Wenn der Schiedsrichter die Schubkontrolle nicht erst im letzten Augenblick durchführt, sollte die Beseitigung der Mängel bis zum Spielbeginn möglich sein.
     

Strafstoß in Verlängerung

5.   Darf der Strafstoß, wenn zu seiner Ausführung die normale Spielzeit verlängert wurde, auch indirekt ausgeführt werden?
    Wenn zur Ausführung eines Strafstoßes die Spielzeit verlängert werden muß, so ist der Ball direkt auf das Tor zu schießen. Das Spiel ist aus, sobald der Ball im Tor landet bzw. von Torpfosten oder Querlatte zurückprallt, einen zweiten Spieler berührt, vom Torwart abgewehrt bzw. gehalten wird oder neben dem Tor die Linie überschreitet.
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Februar

10 Jahre Kegelabteilung

Am 4. Januar 1965 fanden sich auf einer Gründungsversammlung ca 20 Mitglieder des Vereins zusammen, die die Kegelabteilung aus der Taufe hoben. Die Initiative zu diesem Vorhaben kam von unserem ersten Vorsitzenden Werner Denckmann, dem unvergessenen Hans Schöning, Karl-heinz Lund, der dann Spartenleiter, sprich Kegelobmann wurde, und den weiterhin allseits bekannten Dieter Schladetzky, Walter Zukrigl und Reimer Seifert.

Innerhalb der einzelnen Abteilungen des Vereins, hauptsächlich aber aus der Fußballabteilung, wurde der Wunsch laut, sich auch nach der "Aktivenzeit" weiter, wenn auch nicht mehr ganz so anstrengend, sportlich zu betätigen. Von diesem Wunsch bis zur Gründung einer eigenen Kegelabteilung war es dann nicht mehr weit. Daß dann die Kegelabteilung mit ihren inzwischen ins Leben gerufenen verschiedenen Klubs auch anderen Mitgliedern offenstand, war eine logische Folge. Allmählich wich dann auch der im Vordergrund stehende "Geselligkeitgedanke". Die reinen sportlichen Ambitionen der Mitglieder kamen immer mehr zum Vorschein, bis zu der heute überwiegend im Vordergrund stehenden Kegelsportabteilung; denn, daß Sportkegeln Leistungssport ist, hat sich inzwischen überall herumgesprochen. Daß dabei auch heute die Geselligkeit nicht zu kurz kommt, versteht sich von selbst.

Sehr schnell erkannten dann auch die Damen - nicht nur die Ehefrauen - die sportlichen Möglichkeiten des Kegelns. Sie bilden heute sowohl zahlenmäßig, als auch leistungsmäßig einen großen Anteil unserer Abteilung.

Daß der Anschluß an den Verein Husumer Kegler sehr bald nach der Gründung erfolgte, nämlich am 1. Oktober 1965, sei am Rande vermerkt.

Zur Kegelabteilung gehören zwei Ehepaar-Klubs und ein Damenclub. Die Gesamtstärke aller Damen und Herren beträgt zur Zeit etwa 65.

Nun alle Erfolge der Abteilung aufzuzählen, würde an dieser Stelle sicherlich zu weit führen. Erwähnt sei nur, daß die Damen mit der ersten Mannschaft in der Bezirksliga, die zweite Mannschaft in der Kreisliga und die dritte Mannschaft in der Vereinsliga spielt.

Die Herren gehören seit drei Jahren mit der ersten Mannschaft der Verbandsliga, der zweiten Mannschaft der Kreisliga und der dritten Mannschaft der Stadtliga an.


Einzelmeisterschaft

Abschluß und Höhepunkt der Einzelmeisterschaft 1974/75 bildete die fünfte Runde in der Kegelsporthalle an der Schleswiger Chaussee. Für uns 18er brachte die Siegerliste im großen und ganzen zufriedenstellende Plazierungen.

So wurde Inge Jacobsen bei den Damen wiederum und nunmehr zum dritten Male nacheinander Stadtmeisterin. Auch Traute Christiansen als 5. konnte einen Platz in der Stadtmannschaft belegen.

Bei den Männern haben Norbert Peters als Dritter und Gerd Schulz als Vierter Einzelstartrecht bei den Kreismeisterschaften in Flensburg und sind damit auch gleichzeitig in der ersten Stadtmannschaft. Manfred Jacobsen als Siebter und Horst Brauer als Zwölfter werden in der zweiten Stadtmannschaft die Farben des Vereins Husumer Kegler vertreten.

Einen weiteren Erfolg für sich konnte Peter Schöning in der Juniorenklasse mit der Erringung des Meistertitels, nunmehr auch schon zum zweiten Male, verzeichnen. Herzlichen Glückwunsch allen Siegern und Plazierten! Nachstehend nochmal auf einen Blick die Reihenfolge bei den Damen und Herren:

Stadtmeisterin   Inge Jacobsen   3627   Holz
5.   Traute Christiansen   3597   Holz
7.   Liselotte "Lotti" Zukrigl   3589   Holz
9.   Ulla Franke   3583   Holz
10.   Helgard "Hella" Peters   3580   Holz
12.   Renate Denckmann   3575   Holz
14.   Eva-Maria "Evi" Kniese   3569   Holz
22.   Anke Brauer   3548   Holz
24.   Helga Jordan   3547   Holz
28.   Renate Weber   3531   Holz
32.   Antje Schröder   3527   Holz
39.   Gudrun Grabert   3513   Holz
51.   Antje Franz   3470   Holz
52.   Gerda Schulz   3465   Holz
56.   Uda Klena   3443   Holz
63.   Irmgard Franke   3429   Holz

3.   Norbert Peters   7297   Holz
4.   Gerd Schulz   7288   Holz
7.   Manfred Jacobsen   7286   Holz
12.   Horst Brauer   7260   Holz
13.   Walter Franke   7255   Holz
19.   Karl-Heinz Lund   7249   Holz
29.   Hans-Hermann Hasche   7220   Holz
42.   Horst Weber   7125   Holz
52.   Eckhard Reckstadt   6978   Holz
54.   Wilhelm Franke   6962   Holz
57.   Hans-Joachim Keblat   6927   Holz

Punktspiele

Nicht um vor der dritten Herrenmannschaft einen Kniefall - wegen der sicherlich zum Teil berechtigten Kritik in der letzten Ausgabe - zu machen, sondern weil die anderen Herrenmannschaften spielfrei waren, sei hier zunächst von der dritten Mannschaft berichtet. Im Anschluß an den "Sonderbericht in eigener Sache" sei hier lobend erwähnt, daß diese Mannschaft tatsächlich kegeln kann, indem sie nämlich in ihrem letzten Spiel gegen KSK Grunert mit 96 Holz gewann. Helmut Reimers mit 724 Holz war Bester.

Das anschließende Spiel wurde dann zu einer spannenden Auseinandersetzung mit der dritten Mannschaft der Husumer Jungs, das zwar mit drei Holz verlorenging, das aber wahrscheinlich wegen eines Formfehlers des Gegners für unsere Mannschaft gewertet wird. Im einzelnen waren bei diesem Spiel beteiligt:

Harry Mölck   715   Holz
Hugo Borchert   684   Holz
Werner Denckmann   708   Holz
Helmut Reimers   709   Holz
Karl-Bernhard Mölck   717   Holz
         

Weiter so!


Am 12. Januar waren alle drei Damenmannschaften im Einsatz. Die Bezirksliga trat in Schuby gegen Schwarz-Weiß Rendsburg und DKC 70 Schleswig an. Die Krise scheint überwunden. Es wurden beide Spiele mit 39 bzw. 29 Holz sicher gewonnen. Zunächst ragte Helgard "Hella" Peters im ersten Spiel gegen Schwarz-Weiß Rendsburg mit 753 heraus.

Das zweite Spiel gegen Schleswig wurde mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung absolviert, an der im einzelnen beteiligt waren:

Helgard "Hella" Peters   715   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   718   Holz
Inge Jacobsen   719   Holz
Traute Christiansen   722   Holz
Ulla Franke   726   Holz

Die Kreisliga hatte in St Peter zu kegeln. Gegner im ersten Spiel war Comet Husum. In diesem Spiel stellte sich unsere Mannschaft in guter Verfassung vor. Lohn war ein 40-Holz-Sieg. Tagesbeste war Helga Jordan mit 742 Holz vor Renate Denckmann mit 737 Holz.

Im zweiten Spiel, das dann gegen Olympia Husum mit 57 Holz verloren wurde, nutzten auch die guten 734 Holz von Helga Jordan nichts.

Mit 4:8 Punkten konnte bisher nur der sechste Platz erreicht werden. Damit schwebt die Mannschaft in akuter Abstiegsgefahr und wird viel Glück haben müssen, um den Klassenerhalt in einem noch ausstehenden Spiel zu sichern.


Unsere dritte Damenmannschaft, die bisher recht erfolgreich kegelte, hatte am dritten Spieltag einen schwarzen Tag erwischt. Keine der Starterinnen erkegelte sich eine "rote Zahl". Gegen Friesland mußte deshalb eine 69-Holz-Niederlage eingesteckt werden. Beste des Teams war Marianne Christiansen mit 692 Holz, vor Renate Weber mit 689 Holz.

Horst Brauer
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Februar

Auswärts ohne Sieg

Auch zum Beginn der Rückrunde mußte weiter auf den ersten doppelten Punktgewinn in einem Auswärtsspiel gewartet werden.


 

 

TSV Russee - Husum 18

 

2:1

Nachdem unsere Elf bereits nach acht Minuten durch einen Fallrückzieher von Hartmut Kock in Führung ging, schien es diesmal besser zu laufen. Doch bis zum Halbzeitpfiff konnten die Gastgeber weitere Treffen verhindern und kamen nach dem Wechsel selbst gefährlich auf. Dennoch hätte unsere Mannschaft die Führung ausbauen können, wenn nicht am Beginn des zweiten Durchgangs drei Chancen vergeben worden wären. In der 60. Minute fiel dann der Ausgleich, als ein Kieler Stürmer nicht rechtzeitig angegriffen wurde und sich die Ecke aussuchen konnte. 10 Minuten vor dem Abpfiff passierte das gleiche und wieder waren zwei Punkte verloren.


 

 

Husum 18 - Eckernförder SV

 

1:1

Gegen den sich noch Chancen auf die Tabellenführerung ausrechnenden Eckernförder SV zeigte unsere Elf diesmal eine ansprechende Leistung und hätte mit etwas Glück durchaus beide Punkte in Husum behalten können. Nach verteiltem Spiel wagte in der 24. Minute endlich einmal Hans-Peter Thomsen einen Volleyschuß aus 20 m, der für den guten Eckernförder Schlußmann Riese unerreichbar ins lange Eck flog. Ein herrlicher Treffer.

Zwei Minuten später verhinderte Riese mit einer blitzschnellen Reaktion einen weiteren Rückstand seiner Elf, als Gerhard Autzen eine herrliche Flanke direkt aus der Luft nahm.

Drei Minuten nach dem Wechsel passierte dann Hans-Peter Hansen ein Mißgeschick, als ihm eine harmlose Flanke vom fangbereiten Wolfgang Täuber vom Fuß über die Linie sprang. Durch diesen überraschenden Ausgleich verloren unsere Spieler etwas den Faden und die Gäste kamen stärker auf. Zweimal mußte Wolfgang Täuber sein ganzes Können aufbieten, um eine Führung der Gäste zu verhindern. Auch unsere Elf hatte noch Chancen zu einem Treffer, doch wurde im Strafraum wieder zuviel gefummelt und zu wenig geschossen. Nach dem Abpfiff schienen beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden.


1. (1)   TSV Rot-Weiß Niebüll   17   40:18   26:8
2. (3)   Holsatia Kiel   16   33:17   23:9
3. (2)   DGF Flensburg   16   31:19   21:11
4. (5)   TSV Plön   17   45:32   21:13
5. (4)   Eckernförder SV   17   36:18   20:14
6. (6)   TSV Bordesholm   16   24:20   18:14
7. (9)   TSV Kronshagen   16   33:27   17:15
8. (8)   SV Heikendorf   16   23:24   17:15
9. (10)   Gut Heil Neumünster   16   22:24   16:16
10. (8)   TSV Russee   17   17:25   16:18
11. (11)   TSB Flensburg   16   31:32   12:20
12. (12)   Husum 18   15   18:25   11:19
13. (13)   Union Teutonia Kiel   16   23:39   11:21
14. (15)   Polizei Kiel   16   12:29   11:21
15. (14)   TuS Gaarden   16   20:39   9:23
16. (16)   Holstein Kiel II   13   10:30   7:19

Der Zweiten fehlt ein Vollstrecker

Trotz ansprechender Spielleistungen mußte unsere Reserve drei Niederlagen hintereinander hinnehmen.


Obwohl keineswegs schlechter spielend, konnte bei Doppeleiche Jagel eine 0:3-Niederlage nicht verhindert werden. Der erste Treffer für die Gastgeber fiel erst wenige Minuten vor dem Halbzeitpfiff. Nach dem Wechsel erspielte sich unsere Elf zahlreiche Torchancen, konnte aber keine ausnutzen. Bis 5 Minuten vor dem Abpfiff war noch "alles drin". Doch dann ließ die Konzentration nach und die Gastgeber kamen zu zwei weiteren vermeidbaren Treffern.


Ebenfalls in der Schlußphase kam die 0:1-Niederlage in Bredstedt zustande. Die Bredstedter hatten zwar durchweg mehr vom Spiel, doch konterten unsere Reservespieler wiederholt geschickt, ohne jedoch die sich daraus ergebenden Chancen zu verwerten. Als kurz vor dem Abpfiff Edlef Kniese einen Schuß von Herrmann nicht festhalten konnte, war der gleiche Spieler erneut zur Stelle und erzielte das einzige Tor des Spiels.


Im Heimspiel gegen den SSV Klein Bennebek lief auch alles zunächst recht gut. Wiederholt rettete der für Edlef Kniese im Tor stehende Hans-Jürgen Fidelak gefährliche Schüsse der Gäste. Doch auch auf der Gegenseite war der Torwart bei Schüssen von Hans Uwe Kock und Dirk Hansen auf dem Posten. In der 36. Minute gelang den Gästen nach einem Eckstoß per Kopfball durch Guthard die 1:0-Führung, zu diesem Zeitpunkt jedoch nicht verdient. Erst nach dem Wechsel kamen die Gäste besser ins Spiel und rechtfertigten diese Führung. Als in der 85. Minute Walter Feddersen mit einem Eigentor die Führung der Gäste ausbaute, war das Spiel gelaufen. Auch ein Treffer von Hans Uwe Kock zwei Minuten vor dem Abpfiff erbrachte zwar eine knappe 1:2-Niederlage, die Punkte waren jedoch vergeben.


1. (1)   TSV Kappeln   17   60:25   28:6
2. (2)   TSV Böklund   17   65:33   26:8
3. (4)   FC Langenhorn   16   40:29   23:9
4. (3)   IF Tönning   15   55:29   22:8
5. (5)   SV Olympia Börm   17   25:20   20:14
6. (7)   SSV Klein-Bennebek   15   48:25   19:11
7. (6)   TSV Selk   17   38:28   19:15
8. (8)   Doppeleiche Jagel   16   41:33   17:15
9. (10)   SIF Schleswig   16   32:43   16:16
10. (9)   TSV Süderbrarup   17   29:29   16:18
11. (11)   Rasensport Schleswig   16   29:31   12:20
12. (12)   TSV Loit   16   29:46   12:20
13. (13)   Bredstedter TSV   15   33:39   11:19
14. (14)   TSV Bollingstedt   17   27:65   9:25
15. (15)   Husum 18 II   15   19:36   8:22
16. (16)   Schleswig 06 III   16   10:70   0:32

Dritte findet Anschluß

Trotz etlicher Spielausfälle verlor unsere dritte Mannschaft nicht ihre ansteigende Form, sondern konnte diese im Gegenteil noch verbessern. So konnte im Heimspiel die Elf von TSV Seeth/Drage klar mit 5:2 geschlagen werden. Zwar gingen die Gäste mit 1:0 in Führung, die bis zur Pause durch Hans-Jürgen Lund lediglich ausgeglichen werden konnte. Doch nach dem Wechsel waren Redecke und zweimal Anton „Ratschi“ Christiansen erfolgreich, so daß ein sicherer Vorsprung entstand. Als die Gäste auf 4:2 herankamen, besorgte wiederum Anton „Ratschi“ Christiansen mit seinem dritten Treffer in diesem Spiel den Endstand.


Die Spiele in Garding gegen die Erste des TSV, in Rödemis gegen die Erste des Rödemisser SV und bei IF Tönning II fielen dann wiederum den schlechten Platzverhältnissen zum Opfer.

Zur Zeit nimmt die Dritte mit 7:11 Punkten den zwölften Tabellenplatz ein.


Spielplan der Reserve

Leider kam der Spielplan für die Rückrunde so spät, daß er erst in dieser Ausgabe der Vereinsnachrichten bekanntgegeben werden kann. Soweit die Spiele nicht ausfielen, sind die Hinspielergebnisse und Rückspielergebnisse, soweit bekannt, wieder in Klammern gesetzt worden.

Sonntag   12.01.75   Bredstedter TSV   -   Husum 18 II   (2:3)   (1:0)
Sonntag   19.01.75   Husum 18 II   -   SSV Klein Bennebek   (1:3)   (1:2)
Sonntag   26.01.75   Husum 18 II   -   Schleswig 06 III   (3:1)    
Sonntag   02.02.75   FC Langenhorn   -   Husum 18 II        
Samstag   08.02.75   Husum 18 II   -   TSV Selk   (2:4)    
Sonntag   16.02.75   IF Tönning   -   Husum 18 II   (1:3)    
Sonntag   23.02.75   Husum 18 II   -   SV Olympia Börm   (0:2)    
Sonntag   02.03.75   TSV Loit   -   Husum 18 II   (2:1)    
Sonntag   09.03.75   Husum 18 II   -   Doppeleiche Jagel   (0:3)    
Sonntag   16.03.75   Husum 18 II   -   TSV Böklund        
Sonntag   23.03.75   Rasensport Schleswig   -   Husum 18 II   (2:3)    
28.-31.03.75 Ostern / Nachholspiele        
Sonntag   06.04.75   Husum 18 II   -   TSV Kappeln   (1:4)    
Sonntag   13.04.75   SIF Schlesiwg   -   Husum 18 II   (2:1)    
Sonntag   20.04.75   Husum 18 II   -   TSV Bollingstedt   (0:1)    
Sonntag   27.04.75   TSV Süderbrarup   -   Husum 18 II   (2:1)    


Spielplan der Dritten

Auch für unsere dritte Mannschaft begann am 19. Januar 1975 die Rückrunde. Für Interessenten, die nicht nur die Spiele der Liga sehen möchten und wissen, daß auch in den sogenannten unteren Spielklassen guter Fußball gespielt wird, geben wir nachstehend den Spielplan bekannt. Soweit bekannt, sind die Hinspiel-Ergebnisse wieder in Klammern gesetzt worden. Die genauen Anstoßzeiten sind aus der örtlichen Presse oder unserem Aushangkasten zu entnehmen.

Sonntag   19.01.75   IF Tönning II   -   Husum 18 III   (1:5)    
Sonntag   26.01.75   Husum 18 III   -   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II   (1:3)    
Sonntag   02.02.75   TSV Arlewatt/Olderup   -   Husum 18 III        
Sonntag   09.02.75   Husum 18 III   -   SV Blau-Weiß Löwenstedt   (2:4)    
Sonntag   16.02.75   TSV Rantrum II   -   Husum 18 III        
Sonntag   23.02.75   Frisia Husum II   -   Husum 18 III   (8:0)    
Sonntag   09.03.75   Husum 18 III   -   Rödemisser SV        
Sonntag   16.03.75   Husum 18 III   -   SG Stapelholm   (2:7)    
Sonntag   23.03.75   TSV Seeth/Drage   -   Husum 18 III   (2:5)    
Ostermontag, 31.03.75   Husum 18 III   -   TSV Nordstrand        
Sonntag   06.04.75   Husum 18 III   -   TSV St. Peter-Ording        
Sonntag   13.04.75   TSV Nordstrand   -   Husum 18 III        
Sonntag   20.04.75   Nachholspiele        
Sonntag   27.04.75   TSV Tönning   -   Husum 18 III   (2:1)    
Sonntag   04.05.75   Husum 18 III   -   TSV Garding        
Sonntag   11.05.75   Husum 18 III   -   TSV Tönning        
Pfingstmontag, 19.05.75   TSV Hattstedt   -   Husum 18 III        
25.05./01.06.75   Nachholspiele        
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Schwimmen

1. Februar

Schon Vierteljahreskarten gelöst?

Ein Vierteljahr geht schnell vorbei. Das haben sicherlich auch schon unsere Schwimmer bemerkt! Oder noch nicht? Dann wird es höchste Zeit, daß sie sich die neuen Vierteljahreskarten holen, die diesmal in weiß gehalten sind.

Der Verkauf erfolgt wieder ab Ende Januar 1975 im Miedersalon Elfi, Norderstraße 19. Die Karten sind gültig bis Ende des Monats April 1975 und kosten, um hier noch einmal die Preise für die neu Hinzugekommenen zu nennen: 20 D-Mark für Erwachsene, 10 D-Mark für Jugendliche.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Februar

Wir gratulieren ...

unserem zweiten Schriftführer Karl-Heinz Lund und seiner Ehefrau Gerda nachträglich zum Fest der silbernen Hochzeit, das sie am 24. Dezember 1974 begingen.

Unser Mitbegründer des Vereins, Hans-Dietrich "Hanne-Diede" Blunck, feierte am 5. Januar 1975 seinen 75. Geburtstag. Von allen Mitgliedern die herzlichsten Glückwünsche und vor allem Gesundheit für die weiteren Lebensjahre.

Unserem Spieler Gert Koeppen und seiner Ehefrau Maritta zur Geburt ihrer Tochter Ulrike am 5. Dezember 1974 und
unserem Spieler Henning Voigt und seiner Ehefrau zur Geburt ihrer Tochter Daniela am 10. Dezember 1974 herzlichen Glückwunsch.
Besonders Maritta Koeppen wünschen wir recht baldige Genesung nach ihrem sechswöchigen Krankenhausaufenthalt.

Unserem Mannschaftskapitän Reinhard "Bernie" Grünhoff und seiner Ehefrau zur Geburt der Tochter Jeannette am 8. Januar 1975 ebenfalls die herzlichsten Glückwünsche.

Am 16. Januar ging unser Torwart Wolfgang Täuber den Bund fürs Leben ein. Ihm und seiner Ehefrau Angelika, geborene Nickelsen, die herzlichsten Glückwünsche aller Vereinsmitglieder.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Februar

Wer trainiert wo und wann?

Die aktiven Mitglieder unseres Vereins wissen alle, wo und wann das Training der von ihnen ausgeübten Sportart stattfindet. Es gibt aber sicherlich eine Reihe von passiven Mitgliedern oder auch Freunde und Bekannte unseres Vereins, die gerne wieder einmal etwas für ihre Gesundheit tun möchten, sich auch bereits für eine Sportart entschieden haben, aber schließlich nicht wissen, an wen sie sich wenden müssen oder zur Probe einmal mitmachen können. Auch sind sicher viele Interessenten vorhanden, die sich einmal allgemein einen Überblick verschaffen möchten, was innerhalb einer Woche in einem Verein geleistet wird und gerne - vielleicht bei einem abendlichen Spaziergang - in eine Turnhalle hineinschauen würden, wenn sie wissen, daß "ihr" Verein dort trainiert. Aus diesem Grunde wurden einmal alle Trainingszeiten zusammengestellt. Wenn Sie nachzählen, werden Sie erstaunt feststellen, daß in unserem Verein 21mal in der Woche in den verschiedensten Sparten und Altersklassen trainiert wird und die Tischtennismannschaften und die erste Fußballliga sogar zweimal in der Woche trainieren. Schneiden Sie den Plan doch aus und tragen Sie ihn in der Brieftasche bei sich und kommen Sie dann - rein zufällig natürlich - auf einem Ihrer nächsten Spaziergänge vorbei. Sie können dann sofort mitmachen.


Trainingszeiten und Hallenbenutzungsplan für Husum ab 1. Januar 1975

Tag   Schule/Turnhalle   Uhrzeit   Mannschaft   Trainer/Betreuer

Mo   Dethlefsen, Neustadt   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Ehepaare   Werner Denckmann

Di   Osterhusumer Schule   15:00 - 16:30 h   II. Buben   Haß / Milkereit
    Osterhusumer Schule   16:30 - 18:00 h   I. Buben   Anton Christiansen
    Osterhusumer Schule   18:00 - 20:00 h   I. / II. Jugend   Gerhard Meier
   
    Friesenstadion oder   19:00 - 21:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke
    Osterhusumer Schule   20:00 - 22:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke

Mi   Osterhusumer Schule   16:30 - 18:00 h   I. Schüler   Peter Ohde
    Osterhusumer Schule   18:00 - 19:30 h   II. Schüler   Dieter Hoyer
    Osterhusumer Schule   19:30 - 21:30 h   Jungmannen   Helmuth Dietze
   
    Theodor-Storm-Schule   20:00 - 22:00 h   Tischtennis   Walter Liepert

Do   Osterhusumer Schule   16:00 - 18:00 h   I. Knaben   Reimer Seifert
    Osterhusumer Schule   18:00 - 19:30 h   II. Knaben   Reimer Seifert
    Osterhusumer Schule   19:30 - 22:00 h   Altliga   Wolfgang Grüner
   
    Realschule Süd   18:00 - 19:30 h   Damen-Fußball   W. Spiegel / K. Matthes
    Realschule Süd   19:30 - 22:00 h   Gymnastik   Frau Neumann
   
    Hallenschwimmbad   15:00 - 17:00 h   Jgd-Schwimmen   Kurt Matthes
    Hallenschwimmbad   20:00 - 22:00 h   Erw.-Schwimmen   Kurt Matthes
   
    Friesenstadion   19:00 - 21:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke

Fr   Theodor-Storm-Schule   19:00 - 22:00 h   Tischtennis   Walter Liepert
   
    Schleswiger Chaussee   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Frauen   Renate Denckmann
   
    Friesenstadion   19:00 - 21:00 h   Fußball II./III. Liga   Wolfgang Kockers

So   Dethlefsen / Schl. Ch.   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Ehepaare   Horst Brauer

Daueraufträge abändern

Nachdem unser Vereinskassierer in wochenlanger Arbeit mehrere hundert Erinnerungen an Mitglieder unseres Verein schrieb, die immer noch den alten Beitrag überwiesen, obwohl bereits seit Juli 1974 der Beitrag angehoben wurde, überwies zwischenzeitlich der überwiegende Teil der Mitglieder die ausstehende Differenz. Doch leider mußte unser Kassierer im Januar dieses Jahres feststellen, daß rund die Hälfte der inzwischen "zahlungswillig" gewordenen Mitglieder vergessen haben, den Dauerauftrag abzuändern und die ersten Beiträge für das Jahr 1975 wieder die alte Betragshöhe aufweisen.

Da unser Kassierer mit den Mitgliedern, die bisher trotz mehrfacher Erinnerungen immer noch nicht den richtigen Beitrag zahlen, schon genug Arbeit hat, bittet er auf diesem Wege alle Mitglieder um Überprüfung ihres Dauerauftrag ist. Die monatlichen Beiträge betragen 6 D-Mark für Erwachsene, 4 D-Mark für Jugendliche und 12 D-Mark der Familienbeitrag.

Es kann dem Kassierer unmöglich zugemutet werden, daß er jetzt wieder von vorne anfangen muß und die Mitglieder anschreiben muß, die mit ihrem Beitrag bis Ende 1974 geradevor waren.

Bitte denken Sie daran, daß jeder Brief allein an Papier und Porto schon 10% des monatlichen Beitrages kostet und diese eigentlich unnötigen Ausgaben gerade wesentlich dazu beigetragen haben, daß die Mitgliedsbeiträge erhöht werden mußten.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball international

1. Februar

"Rote Karte" für sieben Spieler

Die beiden letzten von insgesamt sieben roten Karten verteilte Schiedsrichter Gonzalez Archundia in der - 90. Minute. Sekunden später pfiff er die Partie Union Curtidores - America (2:2) ab und ließ aufgebrachte Spieler, Vereinsfunktionäre und Reporter nur wissen: "Den einzigen, denen ich momentan etwas zu berichten habe, sind die Herren der Schiedsrichterkommission." So herrschte Unklarheit darüber, ob das Archundia das Meisterschaftsspiel regulär abgepfiffen hatte oder aber vorzeitig, weil es laut mexikanischer Fußballregeln unstatthaft ist, mit nur 5 Spielern weiter dem Ball nachzurennen. Denn: Der Unparteiische hatte gleich 6 Unions-Spieler vorzeitig in die Kabine geschickt und einen von America. Der "Startschuß" zu der immer mehr ausartenden Begegnung war in der 67. Minute abgefeuert worden, als sich Fausto Vargas (Union) und Angel Cornero (America) "in die Haare" bekamen. Nach ihnen gingen noch fünf Union Spieler ...

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. März

8:0 Punkte, 12:2 Tore

In einem großartigen Zwischenspurt gelang es unserer ersten Mannschaft, ein ausgeglichenes Punktekonto und ein positives Torkonto zu erreichen. In den letzten vier Spielen wurden nur zwei Gegentore "kassiert", während unser Sturm 12 Treffer beim Gegner erzielte. Die Arbeit des neuen Trainers Hans Pacholke scheint jetzt ihre Früchte zu tragen. Die Hintermannschaft steht sattelfest und läßt nichts mehr anbrennen. Der Sturm konnte zwar bei vielen klaren Chancen keine Treffer erzielen, nutzt der andererseits aber viele Situationen zu Treffern, in denen niemand mit einem Torerfolg rechnete.

Besonders hervorragend ist zur Zeit die Kondition, die ausreicht, um über 90 Minuten auch mit zur Zeit besser plazierten Mannschaften mitzuhalten. Wenn dieser überraschende Formanstieg weiterhin gehalten wird, dürfte unserer Liga ein Platz im oberen Tabellendrittel sicher sein.


 

 

TSV Kronshagen - Husum 18

 

1:2

Gegen den Aufsteiger Kronshagen konnte unsere Liga den Erfolg des Hinspieles wiederholen und damit gleichzeitig ihren ersten Auswärtssieg erringen. Nach verteiltem Spiel im ersten Durchgang kamen die Gastgeber in der 45. Minute durch einen umstrittenen Elfmeter zum 1:0. Doch nach dem Wechsel spielte nur noch unsere Elf und ging durch zwei herrliche Treffer von Reinhard "Bernie" Grünhoff als verdienter Sieger vom Platz.


 

 

Husum 18 - TuS Gaarden

 

5:0

Die unglückliche 2:1-Heimniederlage wurde mit diesem gleichzeitig höchsten Saisonsieg mehr als wettgemacht. Endlich wurden die zahlreich herausgespielten Torchancen auch in Treffer umgemünzt.

Bereits in den ersten Minuten hätte unsere Elf in Führung gehen können, zumal der Gästetorwart Lorenz sehr fangunsicher war. Doch erst, nachdem Dieter "Schorsch" Schleger für den an einer älteren Verletzung leidenden Lutz Jorden ins Spiel kam, wurden die Aktionen zwingender. In der 27. Minute tankte sich Manfred Albertsen nach einem Querpaß von Hartmut Kock alleine durch und schoß ins kurze Eck ein. Eine Minute vor der Pause, nachdem eine Drangperiode der Gäste glücklich überstanden war, erzielte Reinhard "Bernie" Grünhoff mit einem herrlichen Heber über den Torwart die wichtige 2:0-Führung.

Nach dem Wechsel setzten die Gaardener alles auf eine Karte und brachten unsere Hintermannschaft mehrfach in Verlegenheit. Der Widerstand der Gäste wurde erst gebrochen, als Reinhard "Bernie" Grünhoff nach einem Doppelpaß mit Rainer "Toni" Goetz in der 76. Minute eine Granate ins Netz knallte. Kurz darauf kam Erwin Düring für Rainer "Toni" Goetz ins Spiel, der sich durch ein enormes Arbeitspensum frühzeitig verausgabt hatte. In der 80. Minuten nahm dann Gerhard Autzen einen Querpaß direkt und knallte glashart ins lange Eck. Der gleiche Spieler legte zwei Minuten später Hartmut Kock aus 6 Metern den Ball so geschickt vor, daß dieser den fünften Treffer an diesem Tage erzielen konnte.


 

 

Husum 18 - Heikendorfer SV

 

3:1

In diesem Nachholspiel bewies unsere Elf, daß sie auch gegen körperlich überlegene Mannschaften aufgrund der besseren Technik mithalten kann. Der Gegner wurde in diesem Spiel "kalt erwischt". Bereits in der dritten Minute erzielte Dieter "Schorsch" Schleger mit dem Kopf nach einer Flanke von Rainer "Toni" Goetz die Führung. Ehe die Gäste sich erholt hatten, gelang dem gleichen Spieler mit einem herrlichen Schuß ins kurze Eck in der siebten Minute der zweite Treffer. Vorausgegangen war eine gute Kombination zwischen Hans-Peter Thomsen und Rainer "Toni" Goetz. Erst als in der 25. Minute Degenhard für die Gäste mit einem Schlenzer an Wolfgang Täuber vorbei den Anschlußtreffer erzielte, wurden die Heikendorfer gefährlicher.

Besonders nach dem Wechsel hatte unsere Elf gefährliche Situationen zu überstehen. Doch Ulrich Grabert, Hans-Peter Thomsen und Hans-Peter Hansen behielten jederzeit die Übersicht und leiteten noch gefährliche Konter ein, von denen einer in der 63. Minute zum 3:1-Endstand führte. Wiederum war es der sich ständig steigernde Rainer "Toni" Goetz, der Gerhard Autzen mit einer weiten Vorlage bediente. Gegen dessen satten Schuß war der gegnerische Torhüter Thoma machtlos.


 

 

Holstein Kiel II - Husum 18

 

0:2

Teilweise hohe Niederlagen mußte unsere Elf in den letzten Jahren auf dem Holsteinplatz einstecken. In diesem Spiel hatte man jedoch von Anfang an den Eindruck, daß diesmal ein Sieg herausgeholt wird.

Die Angriffe der Gastgeber waren zu durchsichtig und überhastet, um eine ernste Gefahr darzustellen. Unsere Elf hatte von Anfang an ein spielerisches Übergewicht, das bereits in der neunten Minute zum Führungstreffer führte. Nach mißglückter Torwartabwehr konnte ein Verteidiger den Nachschuß von Hartmut Kock nur noch mit der Hand aus dem Netz holen. Den fälligen Elfmeter verwandelte Hartmut Kock dann unhaltbar. Nach einigen Drangperioden der Gastgeber kam unsere Mannschaft gegen Ende der ersten Halbzeit wieder stärker auf und konnte in der 40. Minute den 2:0-Endstand herausschießen. Manfred Albertsen hatte sich auf dem linken Flügel über das halbe Spielfeld durchgetankt und Dieter "Schorsch" Schleger mit einer Mustervorlage bedient. Umringt von vier Gegnern konnte Dieter "Schorsch" Schleger den Ball annehmen und feuerte ihn aus der Luft glashart ins lange Eck. Ein herrlicher Treffer.

Im zweiten Durchgang mußte unserer Elf zwar zeitweise das Glück zur Seite stehen, um einen Gegentreffer zu verhindern, doch auch die Holsteiner hatten Glück, als Hartmut Kock freistehend vor dem Torwart den Ball wenige Zentimeter am Pfosten vorbeizog.


Nachholspiel

Das in der Hinspielrunde wegen schlechter Platzverhältnisse ausgefallene Spiel unserer Liga bei Union Teutonia Kiel findet am Ostersonnabend, dem 29 März 1975, um 15.30 Uhr auf dem Union-Teutonia-Sportplatz in Kiel statt.


Zweite hält gut mit

Erstmalig konnte unsere Reserve aus vier Spielen ein positives Punktverhältnis erzielen. Gegen den Tabellenletzten Schleswig 06 III hatte sie wenig Mühe, um auf eigenem Platz mit 2:0 erfolgreich zu sein.

Eine großartige Leistung erbrachte die II. dann beim FC Langenhorn, als sie gegen diese Spitzenmannschaft - noch dazu auf fremdem Platz - ein Unentschieden erreichte. Gert Koeppen hatte bereits in der achten Minute unsere Elf in Führung gebracht. Zwar konnten die Langenhorner in der 20. und 40. Minute (Foulelfmeter) auf 2:1 davonziehen, doch nach dem Wechsel stellte Wolfgang Harms in der 70. Minute mit einem Sonntagsschuß den Ausgleich wieder her.

Knapp, aber verdient konnte im Heimspiel der TSV Selk bezwungen werden. Obwohl unsere Elf in der ersten Halbzeit überragend spielte, gelang ihr kein Treffer. Erst nach dem Wechsel, als die Gäste stärker aufkamen, erzielte Hans-Jürgen Fidelak in der 60. Minute nach Zusammenarbeit mit Henning Voigt den Siegtreffer zum 1:0-Endstand.

Beim IF Tönning konnte der Sieg aus der Hinrunde nicht wiederholt werden. Im Gegenteil, es sah nach einer hohen Niederlage aus, als die Gastgeber bis zur Pause auf 3:0 davonziehen konnten. Doch nach dem Wechsel verstand es die Abwehr trotz ständigen Drucks der Tönninger, ihr Tor sauber zu halten. Durch geschickte Konter gelangen Dirk Hansen in der 49. und Hans-Jürgen Fidelak in der 56. Minute die Anschlußtreffer. Leider reichte es dann nicht mehr aus, um den ins Schwimmen geratenen Tönningern mit einem weiteren Tour einen Punkt abzunehmen.

Zur Zeit nimmt die Zweite mit 13:25 Punkten den 13 Tabellenplatz ein.


Dritte muß sich steigern

Schwer in der höheren Klasse hat es nach wie vor unsere dritte Mannschaft. Beim TSV Arlewatt/Olderup gab es trotz vier erzielter Treffer eine 6:4-Niederlage. Die Gastgeber waren bis zur Pause bereits auf 3:0 davongezogen. Nach dem Wechsel erzielten sie weitere drei Treffer, vernachlässigten aber im Gefühl des sicheren Sieges ihre Deckung, so daß unsere Elf das Ergebnis noch erträglicher gestalten konnte.

Nachdem das Heimspiel gegen SV Löwenstedt - wie bereits etliche andere Spiele - verlegt wurde, mußte die III. am darauffolgenden Spieltag wieder auswärts antreten. Die Reserve des TSV Rantrum war unserer Mannschaft in allen Belangen überlegen und konnte diese Partie mit 5:0 für sich entscheiden.

Mit 7:17 Punkten nimmt die III. zur Zeit den vorletzten Tabellenplatz ein und müßte sich noch erheblich steigern, um die neu errungene erste Kreisklasse halten zu können.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Februar

Pech für unsere Schüler

Nach guten Anfangserfolgen zu Beginn der Serie entwickelten unsere Schüler immer mehr Pech im Laufe der Spielzeit. Gingen doch die letzten Spiele alle recht knapp an den Gegner. Verloren wurden diese Spiele immer im letzten Drittel, dieses zeugt von einer nicht ausreichenden Kondition und auch von zu wenig Konzentration. Aber alle Schülerspieler und auch ihre Trainer haben versprochen, daß es mit Beginn der Rückrunde besser werden soll. Folgende Spieler gehören zum Stamm der ersten Mannschaft:

Sven Weißhaar   Thorsten Rathmann   Kai Uwe Reckstadt

Frank Schülke

  Kay Iwers   Wolfgang Empen
Udo Wolf   Jürgen Bergener   Ralf Dziuballe
Sönke Clausen   Jörg Paulsen   Peter Hansen
    Helge Zehlach    
Gerd Meier

Halbzeitbericht der Knaben I

Eine genaue Bilanz über die erste Halbzeit kann ich leider noch nicht geben, da noch zwei Spiele aus dieser Serie nachzuholen sind, obwohl wir jetzt schon munter und erfolgreich in der Rückrunde wieder mitmischen.

Es wurden bisher in der ersten Knabenmannschaft folgende Spieler eingesetzt:

Torwart:   Peter Korth (leider jetzt nicht mehr im Verein) · Ulf Knittel · Jürgen Sukow
Abwehr und Mittelfeld:   Mannschaftsführer Bernd "Bernie" Harms · Ulf Knittel · Hauke Lorenzen · Volker Petersen · Dirk Brauer · Ingo Kaatsch · Karl-Peter "Kalle" Harmsen · Thomas "Grobi" Wolff
Sturm:   Hauke Hartmann · Peter Empen · Kai-Uwe Schladetzky · Stefan Wagner · Dethlef Haß · Peter Korth · Ralph Jacobsen

Laut Spielplan mußten elf Spiele ausgetragen werden. Aber bedingt durch die schlechte Witterung wurden nur neun Spiele durchgeführt. Es wurden alle neun Spiele gewonnen mit einem Torverhältnis von 51:1 Toren!!!.

Soweit die Punktspiele der ersten Halbzeit.

An Freundschaftsspielen wurden während dieser Zeit drei Spiele durchgeführt.

1.   Ein Vergleichskampf Husum 18 I gegen Husum 18 II, welcher mit 10:2 Toren für 18 I endete. Die Tore für 18 I schossen: Hauke Hartmann (3), Kai-Uwe Schladetzky (3), Peter Empen (2), Bernd "Bernie" Harms (1), Peter Korth (1). Für 18 II schossen Thomas "Grobi" Wolff und Dethlef Haß die Tore.
2.   Süderlügum - Husum 18 I 0:12 Tore. Die Tore für Husum 18 erzielten: Peter Empen (8), je ein Tor schossen Hauke Hartmann, Karl-Peter "Kalle" Harmsen, Kai-Uwe Schladetzky, Bernd "Bernie" Harms.
3.   Flutlichtspiel Husum 18 - Rödemisser SV 8:1 Tore. Die Tore für Husum 18 erzielten Hauke Hartmann (3), Stefan Wagner (2), Peter Empen (2), Peter Korth (1).
     

Soweit der Halbzeitbericht über den Spielbetrieb der ersten Knaben und gleichzeitig ein Dank an meine treuen Helfer Peter Hartmann und Alfred "Abbi" Lorenzen, die jederzeit ihre Wagen und ihre Freizeit zur Verfügung stellen, um mit den Jungs durch Nordfriesland zu gondeln und an unseren unermüdlichen Schiedsrichter Dieter Schladetzky, der für uns alle Heimspiele leitet.

Wenn jeder Trainer und Betreuer eine solche Unterstützung von den Eltern der jugendlichen Spieler hat wie ich, dann ist es eine Freude in unserem Verein mitzuarbeiten, denn Helfer kann man gar nicht genügend haben. So ist zum Beispiel unsere zweite Knabenmannschaft ohne Trainer. Die Mannschaft ist ausbaufähig, es sind alles liebe, begeisterungsfähige Jungs, nur sie müssen eben in eine feste Hand. Wer hat Lust dazu?

Zum Schluß noch eine kleine Anregung! Wie wäre es, wenn jemand für die drei erfolgreichsten jugendlichen Torschützen einen Wanderpokal oder einen Preis stiftet?

Die Torschützentabelle können wir aus Platzmangel leider erst in der nächsten Ausgabe bringen.


Achtung! Achtung! Eine wichtige Mitteilung!

Es ist mir gelungen, die Ostenfelder Sporthalle für ein Turnier zu bekommen. Wir werden dort am 16. März 1975 ein Knabenturnier durchführen!

Welches Vereinsmitglied ist bereit, für dieses Turnier einen Pokal zu stiften?

Reimer Seifert
leer  

1975

Husum 18

1. März

Das Vereinsfest war eine Wucht

Nur positive Äußerungen konnte man in den Tagen nach unserem Vereinsfest hören und so freuten wir uns alle darüber, daß dieses Fest in Harmonie und Stimmung vorzüglich gelang. Zunächst war es noch ein bißchen wühlig, denn schon im Vorverkauf waren die Räume fast ausverkauft und am Abend kamen noch einige Freunde und Mitglieder des Vereins, die auch mitmachen wollten. Alle kamen sie unter und der erste Vorsitzende Werner Denckmann begrüßte sie. Besonders freute er sich über die Siege der Liga und der Reserve am Nachmittag des Festes. Diese Siege sorgten auch von Anfang an für gute Stimmung. Diese hatten auch die Kegler, denn sie feierten ihr zehnjähriges Bestehen und können auf große sportliche Erfolge zurückblicken. Danach wurde das Tanzbein geschwungen nach den Klängen der "Casino Combo". Wie in jedem Jahr heizten die Männer und Fred die Stimmung gut an, so daß die Lose für die Tombola schnell verkauft waren. Die Ausrichtung des Abends, die Zusammenstellung der Tombola, also den Festausschuß, stellten die Damen unserer Damen-Fußballmannschaft. Für diese gute Organisation dankte unser erster Vorsitzender unseren Fußballdamen ganz besonders herzlich. Viele schöne Gewinne hatten sie eingekauft, aber es waren auch Gewinne gespendet. Besonders freute man sich über die Gewinnkarten zum Schwimmen und zur Sauna. Es wurde schon langsam hell, als die letzten nach Hause gingen und feststellten, daß es ein schönes Vereinsfest war.


Unser Bild zeigt unseren 1. Vorsitzenden Werner Denckmann mit unserer Keglerin Frau Anita Borchert, der Gewinnerin des originellsten Preises. Sie gewann das schöne große Kaninchen, von Karl "Kuddel" Bölck geschlachtet, von Heinz "Heiner" Minnie auf eine Leiter gebracht und von der Altliga gestiftet. Bei der Übergabe durch unsere Fußballerin Fräulein Bärbel Mumm scheint der Mut aber nicht ihre Stärke zu sein.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. März

Das Neueste aus der Kegelabteilung

Herren-Verbandsliga

Am vierten Spieltag hatten wir die Chance, unseren mittleren Tabellenplatz zu festigen. Gegner des ersten Spieles bei Eintracht Rendsburg. Während die Rendsburger Mannschaft einen ausgesprochen schlechten Tag erwischt hatte, liefen wir zu wirklich großartiger Form auf und erzielten das höchste Punktspielergebnis unsere Klubgeschichte. Wir fertigten die Eintracht mit sage und schreibe 147 Holz ab. An dem Sieg waren beteiligt:

Horst Brauer   769   Holz
Norbert Peters   769   Holz
Gerd Schulz   765   Holz
Walter Franke   752   Holz
Manfred Jacobsen   744   Holz
         

Auch die zweite Auseinandersetzung gegen Goldene Neun Rendsburg, den Landesliga-Absteiger, wurde eine klare Sache für unsere Mannschaft:

Walter Franke   765   Holz
Gerd Schulz   764   Holz
Horst Brauer   758   Holz
Norbert Peters   751   Holz
Manfred Jacobsen   747   Holz
         

Mit 42 Holz gewannen wir.


Herren-Kreisliga

Die zweite Mannschaft mußte in Flensburg antreten und hatte sich mit den beiden Spitzenmannschaften Rot-Weiß und Schwarz-Weiß Rendsburg auseinanderzusetzen. Zunächst wurde gegen Schwarz-Weiß Rendsburg mit 64 Holz verloren, wo lediglich Hans-Hermann Hasche mit 740 Holz und Horst Weber mit 725 Holz überzeugten. Auch im zweiten Spiel war nichts "drin". Wenn die Mannschaftsleistung mit

Hans-Hermann Hasche   739   Holz
Uwe Jahn   737   Holz
Walter Zukrigl   733   Holz
Horst Weber   719   Holz
Adolf Klena   709   Holz

auch wesentlich besser war, kamen am Sieg von Rot-Weiß Rendsburg mit schließlich 62 Holz nie Zweifel auf.


Kreismeisterschaften

Wie ich bereits in der vorigen Ausgabe berichtet habe, hatten wir einige Startrechte zu den Kreismeisterschaften erwroben. Gerd Schulz und Norbert Peters waren Einzelstarter in dem starken Feld der Herrenklasse. Während Gerd Schulz Mühe hatte, den 10. Platz und damit den Endlauf zu erreichen, schied Norbert Peters als 11. knapp aus (daß er später am Endlauf für den verletzt ausscheidenden Volker Christensen teilnahm, sei der Vollständigkeit halber erwähnt). Im Endlauf kämpften dann beide großartig. Der Glücklichere war dann Gerd Schulz, der den begehrten sechsten Platz und damit Startrecht zu den Bezirksmeisterschaften erzielte. Mit der ersten Stadtmannschaft war Norbert Peters dann Bester des Teams mit 1468 Holz, Gerd Schulz kegelte 1451 Holz. Der erreichte zweite Platz bedeutet Startrecht zu den Bezirksmeisterschaften.

Die zweite Stadtmannschaft, in der Horst Brauer (1453 Holz, Bester), Walter Franke (1447 Holz) und Manfred Jacobsen (1442 Holz) kegelten, schied als Vierter aus.


Bei den Damen wurde Inge Jacobsen wieder nach spannendem Kampf Vizemeisterin. Schließlich fehlte ihr ein ganzes Holz um Meisterin zu werden. Pech!

Auch mit der Mannschaft belegten sie (719 Holz) und Traute Christiansen (734 Holz und Tagesbeste aller Keglerinnen) den zweiten Platz.


Peter Schöning in der Juniorenklasse hatte gegen die starke Rendsburger Konkurrenz anzutreten. Mit dem vierten Platz und 1446 Holz schied er aus.


Vereinsliga

Die 3. Damenmannschaft spielte gegen Rollendes Glück und verlor ihr Spiel mit 31 Holz (Gudrun Grabert 718 Holz).


Die 3. Herrenmannschaft hatte wieder zwei Spiele auszutragen, von denen je eines gewonnen und eines verloren wurde.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. April

Gesamtvorstandssitzung

Unsere nächste Gesamtvorstandsitzung, zugleich die letzte vor der Jahreshauptversammlung, findet am 10. April 1975 um 20 Uhr in unserem Vereinslokal Friedrichsberg bei Otti Dawartz statt. Alle Mitglieder des Gesamtvorstandes bitte ich pünktlich zu erscheinen.

Besuch aus Essen

Wie ausführlich in den Vereinsnachrichten des Monats August 1974 berichtet wurde, war unsere Ligamannschaft während der Pfingstfeiertage letzten Jahres zu Gast beim SV Essen-Borbeck. Die Aufnahme dort war so herzlich und die Freundschaften der Spieler untereinander wurden so eng geknüpft, daß ein Gegenbesuch für dieses Jahr geplant wurde.

Dieser Gegenbesuch findet jetzt während der Pfingsttage dieses Jahres statt. Es werden ca 70 bis 80 Personen von Essen nach Husum fahren, davon ca. 25 Personen als Spieler, Betreuer und Vorstandsmitglieder. Für diese 25 Personen gilt es jetzt, ein Quartier zur Übernachtung für den 17./18. und 18./19. Mai zu finden. Da unsere Spieler in Essen ebenfalls privat untergebracht wurden, versteht es sich von selbst, daß auch die Gäste aus Essen privat bei Mitgliedern oder Freunden des Vereins übernachten.

Wer ist bereit, für die oben erwähnten zwei Nächte einen oder mehrere Essener Gäste kostenlos bei sich aufzunehmen. Unser Fußballobmann Arthur Grabert wird sich freuen, in Kürze Ihren Anruf entgegennehmen zu dürfen (Telefon privat 3840, dienstlich 67 542). Selbstverständlich können Sie auch schriftlich an die obige Vereinsadresse Ihre Zusage erteilen. Wann das Fußballspiel stattfindet und welches weitere Programm unsere Gäste erwartet, teilen wir in den nächsten Vereinsnachrichten mit.


Pech für die Liga

. Nach 4 ununterbrochenen Siegen scheint sich nun wieder das Blatt gewendet zu haben, wobei ein nicht unerhebliches Maß Pech der Mannschaft zugute gehalten werden muß.

Den vorerst letzten Punkt holte unsere Elf im Heimspiel gegen Gut Heil Neumünster, als sie über ein 0:0-Unentschieden nicht hinaus kam. Zwar traf Reinhard "Bernie" Grünhoff in der 47. Minute die Latte und schob 3 Minuten vor dem Abpfiff aus aussichtsreicher Position den Ball knapp neben den Pfosten ins Aus, doch zählt letztlich nur der Torerfolg, der an diesem Tage ausblieb.

Im Auswärtsspiel bei DGF Flensburg stand unsere Elf vor einer unüberwindlichen Aufgabe, da nicht nur Manfred Albertsen, sondern auch Stammtorwart Wolfgang Täuber (Grippe) ersetzt werden mußte. Ersatztorwart Edlef Kniese gab sein Bestes und konnte mit einigen guten Paraden glänzen, kam aber in der 16. und 21. Minute, als Johannsen und Schlömer per Kopf eine 2:0-Führung für DGF erzielten, nicht rechtzeitig von der Linie. Als mit dem Pausenpfiff Schlömer durch ein Eigentor (Kopfball ins obere Eck) unsere Elf auf 2:1 herankommen ließ, schöpften die Husumer Schlachtenbummler noch einmal Hoffnung, da unsere Elf technisch dem Gastgeber überlegen war. Doch kurz nach dem Wechsel "schlief" unsere Elf bei einem Freistoß von Schlömer, den der DGF-Stürmer Hansen unhaltbar ins Netz weiterleitete. Umso ärgerlicher war dieser Treffer, da Hartmut Kock im Gegenzug der zweite Treffer für unsere Elf gelang. Anschließend stürmte nur noch unsere Mannschaft, um den Ausgleich zu erzielen. Als bei einem Konter in der 81. Minute Asmussen mit einem Freistoß aus 20 m die Husumer Mauer und Edlef Kniese überlistete, war die Partie gelaufen. 4 Minuten vor dem Abpfiff gelang Hansen mit einem unhaltbaren Volleyschuß noch ein weiterer Treffer zum 5:2-Endstand, der aufgrund der spielerischen Anteile jedoch um 2 Treffer zu hoch ausfiel.

Viel Pech hatte unsere Elf dann im Heimspiel gegen den TSV Plön. Unsere Elf war ständig überlegen, die Plöner zeigten wenig von ihrer Spielstärke, die man aufgrund des dritten Tabellenplatzes vermuten muß. Nur zeitweise kamen durch schnelle Konter gefährliche Angriffe zustande, von denen einer auch in der 51. Minute durch Peter mit einem Schuß ins flache Eck zum einzigen Treffer des Tages führte. Die größte Chance zum Ausgleich für unsere Elf vergab Hartmut Kock, als er nach einem Foul an Reinhard "Bernie" Grünhoff den fälligen Elfmeter nur an die Latte setzen konnte, wobei der Plöner Torsteher Saborrosch noch die Finger dazwischen hatte.

Gleichfalls viel Schußpech hatte unsere Mannschaft bei Holsatia Kiel, die mit einem glücklichen 2:1-Sieg die Tabellenführung übernehmen konnte. Bereits in der dritten Minute hatte Hartmut Kock unsere Elf mit 1:0 in Führung gebracht. Erst mit dem Halbzeitpfiff gelang dem Gastgeber der Ausgleich. Als es nach 68 Minuten 2:1 für Holsatia stand - beide Treffer erzielte der Mittelstürmer Söth -, setzte unsere Elf noch einmal alles daran, um mindestens den Ausgleich zu erzielen. Doch zweimal wurde nur die Latte getroffen, die damit dem Gastgeber den glücklichen Sieg rettete.


1.   Holsatia Kiel   23   43:22   33:13
2.   TSV RW Niebüll   24   48:26   33:15
3.   TSV Plön   24   61:41   33:15
4.   Eckernförder SV   24   56:22   31:17
5.   TSV Bordesholm   23   40:25   30:16
6.   DGF Flensburg   23   40:28   28:18
7.   TSV Kronshagen   23   45:39   23:23
8.   TSV Russee   23   25:35   22:24
9.   Heikendorfer SV   24   35:38   22:26
10.   Gut Heil Neumünster   23   26:32   21:25
11.   Husum 18   23   33:35   20:26
12.   TSB Flensburg   23   35:42   18:28
13.   Union Teutonia Kiel   23   30:49   17:29
14.   TuS Gaarden   22   26:52   14:30
15.   Polizei Kiel   23   16:42   14:32
16.   Holstein Kiel II   20   17:28   9:31

II. festigt Tabellenplatz

Durch zwei Siege konnte unsere Reserve ihren zwölften Tabellenplatz weiter festigen. Zuvor hatte es jedoch eine hohe 2:5-Heimniederlage gegen SV Olympia Börm gegeben. Zwar hatte unsere Elf durch einen Elfmeter von Gert Koeppen und Dirk Hansen 2:0 vorne gelegen, doch vor der Pause verkürzten die Gäste noch auf 2:1. Als durch einen Elfmeter nach dem Wechsel der Ausgleich fiel, war der Widerstand unserer Elf gebrochen und die Gäste erzielten drei weitere Treffer.

Eine Steigerung ließ sich dann bereits im Auswärtsspiel beim TSV Loit erkennen. Ohne die erkrankten Spieler Hans-Jürgen Fidelak, Walter Feddersen, Dirk Hansen und Henning Voigt konnte unsere Reserve eine in der 15. Minute erzielte 1:0-Führung der Gäste halten und in der 89. Minute mit einem durch Gert Koeppen verwandelten Foulelfmeter den 1:1-Gleichstand erzielen.

Glücklich, aber nicht unverdient, wurde im Heimspiel Doppeleiche Jagel mit 2:1 geschlagen. Im ersten Durchgang hatten die Gäste eindeutig mehr vom Spiel. Doch bei einem schnellen Konter wurde Erwin Düring im Strafraum gefoult. Gert Koeppen verwandelte in der 38. Minute den Strafstoß zum 1:0. Kurz vor dem Halbzeitpfiff ließ Erich Pizzera eine Granate aus 20 m los und hatte damit Erfolg. Erst 13 Minuten vor Spielschluß kamen die Gäste zum 2:1-Anschlußtreffer, doch zu mehr reichte es dank einer konzentrierten Abwehrleistung unserer Elf nicht.

Einen weiteren knappen Sieg und damit zwei wertvolle Punkte konnten im Heimspiel gegen TSV Böklund errungen werden. Dirk Hansen erzielte in der 15. Minute den Führungstreffer, der leider in der 35. Minute durch ein unglückliches Eigentor von Walter Feddersen zunichte gemacht wurde. Doch in der 65. Minute erzielte Wolfgang Harms nach guter Vorarbeit von Dirk Hansen den Siegtreffer zum 2:1-Endstand.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. April

Knaben I Pokalsieger in Ostenfeld

Das von unserem Verein durchgeführte Pokalturnier in der Ostenfelder Sporthalle wurde für uns ein voller Erfolg. Die Knaben I mit Torwart Ulf Knittel, den Feldspielern Bernd "Bernie" Harms, Hauke Hartmann, Peter Empen, und Stefan Wagner zeigten von Beginn an, wer Chef in der Halle ist. Diese Jungs spielen zu sehen, war eine wahre Freude. Mit 12:0 Punkten und 19:0 Toren holten sie sich den gestifteten Pokal mit nach Hause.

Von den 19 Toren schossen Hauke Hartmann (11), Peter Empen (4), Stefan Wagner (2), Bernd "Bernie" Harms (1) und Ulf Knittel verwandelte einen Siebenmeter. Den zweiten Platz belegten die Knaben vom Bredstedter TSV mit 8:4 Punkten und 7:4 Toren, während die Spieler von TSV Tönning mit 6:6 Punkten und 2:5 Toren den dritten Platz belegten. Die weiteren Platzierungen: 4. TSV Rantrum, 5. Husum 18 II, 6. Rödemisser SV und 7. Frisia Husum.

Unsere zweiten Knaben mit Jürgen Sukow, Karl-Peter "Kalle" Harmsen, Kai-Uwe Schladetzky, Thomas "Grobi" Wolff, Hauke Lorenzen und Volker Petersen fanden sich erst am Ende des Turniers zusammen und aufgrund der beiden letzten Siege durch Tore von Thomas "Grobi" Wolff und Volker Petersen konnten sie sich noch auf den fünften Platz vorschieben.

Bei der Pokalübergabe dankte der erste Vorsitzende von Husum 18, Werner Denckmann, dem Ostenfelder Sportverein dafür, daß dieses Turnier in der schönen Sporthalle durchgeführt werden konnte und bedauerte, daß so etwas für die Husumer Fußballer in der Kreisstadt leider nicht möglich ist. Er meinte, man müßte wohl auch weiterhin auf die Dörfer fahren, um den jugendlichen Spielern so einen schönen Tag bieten zu können.

Nach der Pokalübergabe wurde die Spannung noch einmal groß, denn der Pressewart Otto Krüger hatte für den besten Turnierspieler eine wunderbare Plakette gestiftet. Während des Turniers hatten die Betreuer und die Schiedsrichter per Zettel den ihrer Meinung nach besten Spieler gewählt und ihren Stimmzettel in den Pokal gesteckt. Bernd "Bernie" Harms zog dann die Stimmzettel und Werner Denckmann verlas die Namen. Es fielen fünf Stimmen auf Hauke Hartmann, Husum 18, drei Stimmen auf den Spieler Gottburg, Bredstedter TSV und eine Stimme auf Peter Empen, Husum 18. Der Spieler Gottburg und Peter Empen bekamen als Trostpreis ein paar Mini-Fußballstiefel.

Torspiegel der Freundschaftsspiele

Peter Empen   12   Tore
Hauke Hartmann   7   Tore
Kai-Uwe Schladetzky   4   Tore
Bernd "Bernie" Harms   2   Tore
Peter Korth   2   Tore
Stefan Wagner   2   Tore
Karl-Peter "Kalle" Harmsen   1   Tore

Gesamt   30   Tore

Die Pokalsieger von Ostenfeld (v.l.): Stefan Wagner · Peter Empen · Ulf Knittel · Hauke Hartmann · Bernd "Bernie" Harms · Trainer Reimer Seifert.


Torspiegel der Punktspiegel

Mittelstürmer Hauke Hartmann   18   Tore
Mittelläufer Bernd "Bernie" Harms   9   Tore
Halblinks Peter Empen   7   Tore
Halbrechts Kai-Uwe Schladetzky   7   Tore
Linksaußen Stefan Wagner   6   Tore
Rechtsaußen Peter Korth   2   Tore
Linker Verteidiger Volker Petersen   2   Tore

Gesamt   51   Tore

Das eine Gegentor fing sich Ulf Knittel ein, der einen von Volker Petersen verschuldeten Elfmeter nicht halten konnte.

Reimer Seifert

Pech für unsere Schüler

Nach guten Anfangserfolgen zu Beginn der Serie entwickelten unsere Schüler immer mehr Pech im Laufe der Spielzeit. Gingen doch die letzten Spiele alle recht knapp an den Gegner. Verloren wurden diese Spiele immer im letzten Drittel, dieses zeugt von einer nicht ausreichenden Kondition und auch von zu wenig Konzentration. Aber alle Schülerspieler und auch ihre Trainer haben versprochen, daß es mit Beginn der Rückrunde besser werden soll. Folgende Spieler gehören zum Stamm der ersten Mannschaft:

Sven Weißhaar   Thorsten Rathmann   Kai Uwe Reckstadt

Frank Schülke

  Kay Iwers   Wolfgang Empen
Udo Wolf   Jürgen Bergener   Ralf Dziuballe
Sönke Clausen   Jörg Paulsen   Peter Hansen
    Helge Zehlach    

Über unsere zweite Schülermannschaft wird in einer der nächsten Ausgaben zu lesen sein.

Gerd Meier
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. April

Das Neueste aus der Kegelabteilung

Damen-Bezirksliga

Für die Damenmannschaft ist die Spielsaison 1974/75 inzwischen abgeschlossen worden. Die erste Mannschaft der Bezirksliga mußte in ihrem letzten Spiel gegen den späteren Absteiger Record Flensburg antreten. Aus einer gesicherten Tabellenposition heraus konnte ohne Belastung gekegelt werden. Daß es dennoch spannend wurde, lag eher daran, daß der befreundete Klub sich nicht ohne weiteres geschlagen geben wollte. An dem knappen 6-Holz-Sieg waren beteiligt:

Inge Jacobsen   727   Holz
Liselotte "Lotti" Zukrigl   726   Holz
Helgard "Hella" Peters   709   Holz
Traute Christiansen   708   Holz
Ulla Franke   699   Holz

Abschlußtabelle

1.   DKC 48 Flensburg   12:2   + 133
2.   Frohsinn Rendsburg   10:4   + 79
3.   Fortuna Husum   9:5   + 103
4.   Husum 18   9:5   + 24
5.   Fortuna Rendsburg   6:8   - 24
6.   Schwarz-Weiß Rendsburg   4:10   - 137
7.   DKC 70 Schleswig   4:10   - 24
8.   Record Flensburg   2.12   - 154

Damen-Kreisliga

Die zweite Mannschaft der Kreisliga hatte es da schon wesentlich schwerer. Sie, in akuter Abstiegsgefahr schwebend, mußte ausgerechnet gegen den noch ungeschlagenen Spitzenreiter Goldene Kugel antreten. Goldene Kugel hatte jedoch einen rabenschwarzen Tag erwischt und kegelte weit unter ihrer sonst konstanten Form. Die Folge war dann auch, daß unsere Mannschaft, trotz einer ebenfalls mäßigen Leistung, mit sieben Holz gewann; sich damit vor dem Abstieg rettete und der Goldenen Kugel den Aufstieg in die Bezirksliga "vermasselte".


Abschlußtabelle

1.   Flotte Sieben Husum   12:2   + 364
2.   Goldene Kugel Husum   12:2   + 348
3.   Olympia Husum   8:6   + 124
4.   Comet 69 Husum   8:6   - 1
5.   Husum 18 II   6:8   - 75
6.   Fortuna Husum II   4:10   - 70
7.   Rollendes Glück Bredstedt   4:10   - 326
8.   Frohsinn Rendsburg II   2:10   - 365

Herren-Verbandsliga

Der vorletzte Spieltag führte die erste Mannschaft nach Schuby. Gegner waren Blaugelb Schleswig und Fortuna Flensburg. Wenn beide Kämpfe gewonnen wurden, bot sich theoretisch noch die Chance, den zweiten Platz zu erreichen und damit an die Tür der Landesliga zu klopfen. Doch Fortuna - im wahrsten Sinne des Wortes - wollte es anders. Blaugelb Schleswig ermöglichte uns noch an unsere Chance zu glauben. Denn mit 28 Holz wurde sicher gewonnen (Gerd Schulz 740 Holz). Fortuna Flensburg war jedoch zu stark für uns. Mit 21 Holz gaben sie uns das Nachsehen (Horst Brauer 730 Holz). Wir können dem letzten Spieltag am 6. April in aller Ruhe entgegensehen.


Herren-Kreisliga

Die zweite Mannschaft, die als Aufsteiger mit einem ausgeglichenen Punktverhältnis in der Tabelle lag, hatte in Flensburg gegen Rot-Weiß II Husum und Gemütlichkeit Rendsburg zu starten. Doch

Karl-Heinz Lund   722   Holz
Peter Schöning   719   Holz
Horst Weber   717   Holz
Hans-Hermann Hasche   717   Holz
Uwe Jahn   714   Holz

ließen der zweiten Mannschaft von Rot-Weiß nie eine Chance und gewannen klar mit 67 Holz. Auch das zweite Spiel gegen die Rendsburger war eine klare Sache für unsere Zweite: Mit 44 Holz gingen wir als Sieger hervor (Hans-Hermann Hasche 733 Holz).


Bezirksmeisterschaft

Bei den Herren, die erstmalig ihre Entscheidung in Vor- und Endläufen austrugen, war Norbert Peters dabei, der durch den Verzicht von Gerd Schulz Nächstplazierter bei den Kreismeisterschaften war. Als Fünfter erreichte er mit guten 1463 Holz den Endlauf. Hier konnte er dann diesen Platz halten und sich das Startrecht bei den Landesmeisterschaften sichern. Herzlichen Glückwunsch.

Bei den Damen hatte Inge Jacobsen durch eine gute Holzzahl von 733, nur zwei Holz von der Erstplatzierten entfernt, sich für den Endlauf qualifiziert. Ein Holz vermochte sie noch aufzuholen, doch reichte es letztlich "nur" zum zweiten Platz und damit zur Vize-Meisterschaft. Ebenfalls herzlichen Glückwunsch.

Die Mannschaften, in denen bei den Damen Liselotte "Lotti" Zukrigl 723 Holz, Traute Christiansen 732 Holz und Inge Jacobsen 727 Holz sowie bei den Herren Gerd Schulz 1456 Holz und Norbert Peters 1474 Holz kegelten, erreichten jeweils zweite Plätze und haben ebenfalls in Neumünster zu den Landesmeisterschaften Startrecht.

Horst Brauer
leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Sport

1. April

Malwettbewerb für die Jugend

Die Deutsche Olympische Gesellschaft des Kreises Nordfriesland veranstaltet für alle Schülerinnen und Schüler der fünften, sechsten und siebten Klassen der Husumer Schulen ein Malwettbewerb. Gemalt werden darf alles, was unter das Thema "So treibe ich Sport" fällt. Der Teilnehmer soll auf dem Bild darstellen, wie er Sport treibt oder wie er ihn erlebt. Bei der Herstellung der Bilder, die in der Größe DIN A3 abgegeben werden müssen, sind alle bildnerischen Techniken erlaubt.

Auf der Rückseite des Bildes muß in Blockschrift der Vor- und Zuname des Teilnehmers, das Alter, die Privatanschrift sowie die Schule und Klasse angegeben werden.

Die Preise werden für die einzelnen Gruppen getrennt vergeben:

Gruppe I   5.   Klassen
Gruppe II   6.   Klassen
Gruppe III   7.   Klassen

1. Preis:   Gutschein für Sportartikel im Wert von 80 D-Mark
2. Preis:   Gutschein für Sportartikel im Wert von 60 D-Mark
3. Preis:   Gutschein für Sportartikel im Wert von 40 D-Mark

Außerdem stehen für die weitere gute Arbeiten zusätzliche Gutscheine für Sportartikel oder Bücher zur Verfügung.

Die Preise werden sobald wie möglich nach Beendigung des Wettbewerbs vergeben.

Die Arbeiten sind unter dem Stichwort "Malwettbewerb für die Jugend" in der Husumer Tourist-Information abzugeben. Die Tourist-Information befindet sich neben dem Rathaus und ist im April/Mai in der Zeit von 9 bis 12 Uhr und 14 bis 18 Uhr geöffnet.

Letzte Termin ist der 24. Mai 1975.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Mai

Alle Mitglieder unseres Vereins laden wir herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung

am Dienstag, dem 13. Mai 1975, um 20 Uhr im Thomas Hotel

Tagesordnung
1.   Begrüßung und Feststellung der Anwesenden
2.   Protokollverlesung der letzten Jahreshauptversammlung
3.   Ehrungen
4.   Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden
5.   Kassenbericht
6.   Berichte der Kassenrevisoren und Entlastung des Kassenwarts
7.   Berichte der Obmänner
8.   Entlastung des gesamten Vorstandes
9.   Neuwahlen
    a) 2. Vorsitzender
    b) 1. Kassierer
    c) 2. Schriftführer
    d) Fußballobmann
    e) 2 Beisitzer
    f) Zusatzwahlen für die Ausschüsse
    g) Kassenrevisor
10.   Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
11.   Erledigung der vorliegenden Anträge
12.   Verschiedenes

Anträge müssen mindestens 2 Wochen vorher beim ersten Vorsitzenden des Husumer Fußballvereins von 1918 e.V., 225 Husum, Postfach 1312, eingegangen sein.

    Der Vorstand
Werner Denckmann, 1. Vorsitzender
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Mai

Punktekonto ausgeglichen

Nach den Punktverlusten der vergangenen Wochen brachte das Spiel beim Tabellenführer Rot-Weiß Niebüll die Wende. Mit 2:1 konnte ein verdienter Erfolg mit nach Hause genommen werden, wenn auch die Gastgeber bei beiden Treffern unserer Elf mithalfen. In der 37. Minute gelang Lutz Jorden die 1:0-Führung, als ein Niebüller Abwehrspieler sich mit seinem Torwart nicht einig war. In der 50. Minute wurde Hartmut Kock vom Niebüller H. Pietsch angeschossen und der Ball sprang zum 2:0 ins Netz. Nach einem direkten Freistoß erzielte dann der Unglücksschütze das zweiten Tores für seine Mannschaft den Anschlußtreffer zum 2:1-Endstand.

Im zweiten Auswärtsspiel hintereinander gab es einen überzeugenden 4:0-Sieg bei Union Teutonia Kiel. In diesem Nachholspiel hatte unsere Mannschaft wie in Niebüll das Spielgeschehen jederzeit fest in der Hand. Sie fand sich von Anfang an besser mit dem schlechten Wetter und den schlechten Platzverhältnissen zurecht und konnte durch Manfred Albertsen in der 20. Minute mit 1:0 in Führung gehen, nachdem diesem ein Doppelpaß mit Hartmut Kock geglückt war. Nach dem Wechsel wurde die Überlegenheit noch drückender. In der 49. Minute war wiederum Manfred Albertsen erfolgreich, in der 85- Minute erzielte Lutz Jorden mit einem Elfmeter nach einem Foul an Hansen die endgültige Entscheidung. In der letzten Minute konnte Hans Uwe Kock im Nachsetzen das Ergebnis noch auf 4:0 verbessern.

Nach diesen beiden Auswärtssiegen und einem 4:0-Sieg in einem zu Hause unter Flutlicht ausgetragenen Trainingsspiel gegen den Süd-Verbandsligisten Heider SV II, in dem Lutz Jorden, Manfred Albertsen, Rainer "Toni" Goetz und Hans-Peter Thomsen die Treffer erzielten, hatten sich die Zuschauer im Heimspiel gegen den TSV Bordesholm ein besseres Ergebnis als 0:0 erhofft. Daß es bei diesem torlosen Ergebnis blieb, lag vor allem daran, daß im Gegensatz zu den vorhergehenden Spielen die erspielten Torchancen kläglich vergeben wurden. Andererseits stellten die Gäste sich mit einer Abwehr vor, die nur schwer zu überwinden war und alles in allem gesehen die Punkteteilung somit als gerecht empfunden werden muß.

Glücklich, aber hochverdient, war der darauffolgende Auswärtssieg mit 1:0 beim TSB Flensburg. Unsere Elf war die technisch reifere Mannschaft und erspielte sich bereits in der ersten halben Stunde mehrere klare Torchancen, fand aber den TSB-Schlußmann Löwe in diesen gefährlichen Situationen stets auf dem Posten, obwohl er ansonsten des öfteren fangunsicher wirkte. So konnte er einen herrlichen Volleyschuß von Hans Uwe Kock gerade noch über die Latte lenken und hatte bei einem Alleingang von Manfred Albertsen Glück, als dieser eindeutig im Strafraum zu Fall gebracht wurde, der Elfmeterpfiff jedoch ausblieb. Als Reinhard "Bernie" Grünhoff nach einem Zusammenprall mit dem Torwart am Knie verletzt wurde und nach fünfminütiger Behandlung noch humpelnd aufs Spielfeld zurückkehrte, gelang ihm Sekunden später (36. Minute) der Siegtreffer. Auf dem linken Flügel dribbelte er sich geschickt durch, seine Granate streifte noch den linken Pfosten und zischte hinter dem Rücken des verdutzten Torwarts vorbei ins lange Eck. Nach dem Wechsel kamen zwar die Gastgeber etwas stärker auf und hatten auch mit schnellen Kontern einige Möglichkeiten, insgesamt gesehen waren sie aber spielerisch zu schwach, um den Sieg unserer Elf noch gefährden zu können.


1.   Holsatia Kiel   27   56:24   41:13
2.   TSV Plön   27   69:47   37:17
3.   Eckernförder SV   27   64:28   36:18
4.   TSV RW Niebüll   27   52:30   36:18
5.   TSV Bordeholm   26   41:29   31:21
6.   DGF Flensburg   25   42:31   29:21
7.   Husum 18   27   40:36   27:27
8.   TSV Kronshagen   26   49:44   26:26
9.   Gut Heil Neumünster   27   37:38   26:28
10.   SV Heikendorf   27   36:40   24:30
11.   TSV Russee   25   27:38   23:27
12.   TuS Gaarden   26   35:55   21:31
13.   TSB Flensburg   27   38:51   19:35
14.   Union Teutonia Kiel   27   32:60   19:35
15.   Polizei Kiel   26   18:48   15:37
16.   Holstein Kiel II   23   20:57   10:36

Reserve in Braunschweig

Zum vierten Male war unsere Reserve auch diesmal wieder über die Osterfeiertage zu Gast bei Eintracht Braunschweig, wobei auch einige Spielerfrauen an dieser Fahrt teilnehmen. Im Rahmen dieser Fahrt haben sie neben einem Spiel gegen die Amateure II von Eintracht Braunschweig (Bezirksklasse), das mit 7:4 gewonnen wurde, auch Spiele gegen Volkmarode (Bezirksliga) und Feldheim (Bezirksklasse) ausgetragen. Die Spiele gingen zwar mit 5:3 bzw. 5:0 verloren, doch das Wichtigste, die Anknüpfung neuer Beziehungen, wurde voll erreicht. Die Aufnahme war überaus herzlich, wobei ein besonderer Dank an dieser Stelle dem Kommandeur der Fachschulkompanie, Walter Jäger, für die auch diesmal wieder zur Verfügung gestellte freie Unterkunft gerichtet wird. Der Verein Volkmarode hat unsere Spiel bereits für das nächste Jahr wieder eingeladen.


Klassenerhalt gesichert

Obwohl unsere Reserve aus den letzten drei Spielen nur 2:4 Punkte holte, dürfte der Klassenerhalt gesichert sein. Einen wichtigen Sieg errang sie bei Rasensport Schleswig mit 2:1. Nach einem 1:0-Vorsprung der Gastgeber erzielte Höber den Ausgleich vor der Pause und Wolfgang Velte mit einem herrlichen Alleingang übers ganze Spielfeld in der 65. Minute den wichtigen Siegtreffer.

Höher als erwartet fiel dann die Heimniederlage gegen den Tabellenführer TSV Kappeln aus. Bereits bis zur Pause hieß es 0:3 für die Gäste, die am Ende mit 1:8 unserer Elf eine empfindliche Niederlage beibrachten. Wolfgang Harms und Lutz Jorden wurden zudem noch vom Platz gestellt und fehlen in den nächsten Spielen.

Ebenfalls bei SIF Schleswig lagen die Gastgeber bis zur Pause mit 3:0 vorne und hatten damit unserer Reserve alle Hoffnungen auf einen Punkt zerstört. Nach dem Wechsel mußte sie zwei weitere Treffer hinnehmen und konnte nur durch einen Treffer von Dirk Hansen das Endergebnis auf 5:1 verbessern.

Zur Zeit nimmt die Reserve mit 37:63 Toren und einem Punktverhältnis von 20:32 den 12 Tabellenplatz ein.


Unsere dritte Mannschaft dürfte, obwohl sie den vorletzten Tabellenplatz einnimmt, auch in der ersten Kreisklasse Süd verbleiben, da voraussichtlich dort nur eine Mannschaft absteigt. Sie konnte aus den letzten sieben Spielen nur zwei Pluspunkte erringen. Nach einer 3:1-Niederlage bei Frisia Husum II gab es zwei weitere doppelte Punktverluste auf eigenem Platz, als man sich gegen den Rödemisser SV mit 1:4 und gegen die SG Stapelholm mit 0:3 geschlagen geben mußte.

Unerwartet kam auch die Niederlage im Auswärtsspiel gegen den Tabellenletzten TSV Seeth/Drage mit 1:4.

Erfreulich war dann aber am Ostermontag das Unentschieden von 2:2 im Heimspiel gegen TSV Nordstrand, dem ein weiteres Unentschieden - ebenfalls auf eigenem Platz - gegen die im oberen Tabellendrittel plazierte Elf des TSV St. Peter-Ording mit 1:1 folgte.

Zwei Wochen später konnte auf Nordstrand der Teilerfolg des Hinspiels jedoch nicht wiederholt werden und unsere dritte mußte sich mit 4:0 geschlagen geben.

Mit 29:64 Toren und 9:29 Punkten hat die Dritte zur Zeit einen Vorsprung von vier Pluspunkten gegenüber dem Tabellenletzten.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball allgemein

1. Mai

Regelfragen und Antworten

Spielfeldverlassen

1.  

Ein verärgerter Spieler geht vom Platz, ohne daß der Schiedsrichter es bemerkt. Draußen wird ihm von seinen Vereinskameraden zugeredet, weiterzuspielen, und er läuft wieder ins Spiel zurück, was vom Schiedsrichter beobachtet wird. Er unterbricht das Spiel, befragt den Spieler und verwarnt ihn wegen unsportlichen Verhaltens, läßt ihn aber weiter am Spiel teilnehmen. Hat der Schiedsrichter richtig gehandelt, muß er nicht die weitere Teilnahme versagen?

    Der Schiedsrichter hat richtig gehandelt. Ob er den Spieler weiter am Spiel teilnehmen läßt, liegt in seinem Ermessen, es besteht kein Zwang für den Schiedsrichter, den Spieler von weiteren Mitspielen auszuschließen. Er soll ihn aber wegen seines unsportlichen Verhaltens verwarnen.
     

Spielunterbrechung

2.   Wie lange darf der Schiedsrichter ein Spiel wegen der Wetterverhältnisse unterbrechen? Es gab bei einem Spiel ein Gewitter von etwa halbstündiger Dauer. Der Gegner weigerte sich, zu warten und dann weiterzuspielen, worauf der Schiedsrichter der Mannschaft das Spiel verloren gab, da sie nicht wieder antrat. Hat der Schiedsrichter richtig entschieden?
    Der Schiedsrichter hat insofern einen Fehler gemacht, als er das Spiel wertete, also verloren gab. Er soll nur den Vorgang melden, weil die spielansetzende Stelle für die Wertung zuständig ist. Die Regel sagt nicht, wie lange der Schiedsrichter ein Spiel unterbrechen darf. Das richtet sich nach den Umständen und liegt im Ermessen des Schiedsrichters. Besteht z.B. eine Möglichkeit, daß die Spieler sich unterstellen bzw. wettergeschützt sind, so ist kein Anlaß gegeben, das Spiel sofort abzubrechen. Es ist doch der Grundgedanke, das Spiel durchzuführen, also man jede Möglichkeit hierzu suchen soll.
     

Strafstoß

3.  

Es hat stark geregnet, und auf dem Spielfeld befinden sich Wasserlachen. Der Platz ist aber bespielbar, nur vor den Toren befinden sich unsaubere Stellen. Es wird ein Strafstoß verhängt; die Strafstoßmarke ist durch das Wasser nicht erkennbar. Darf der Strafstoßschütze den Ball anderswohin auflegen, etwa etwas seitwärts von der Strafraummarke?

    Der Ball muß zum Strafstoß auf die Strafstoßmarke gelegt werden, auch wenn diese wegen der Wasserstelle nicht klar erkennbar ist. Nach der Spielregel muß der Strafstoß von der Strafstoßmarke aus ausgeführt werden.
     

Aufzeichnung der Linien

4.  

Auf Schneeboden ist eine Aufzeichnung der Linien mit Schlemmkreide nicht möglich. Gibt es außer Sägemehl oder Kohlenstaub noch andere, chemisches Mittel für die Platzaufzeichnung?

    Zum Aufzeichnen der Linien empfiehlt sich übermangansaures Kali, das mit Wasser verdünnt wird und eine bläuliche Farbe gibt. Es macht die Linien auf Schneeboden deutlich sichtbar.
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Februar

Herzlichen Glückwunsch ...

zur Hochzeit und alles Gute für den gemeinsamen Lebensweg wünschen wir unserem Spieler Wolfgang Harms und seiner Ehefrau Gisela, geborene Maschinski, die am 18. April 1975 den Bund fürs Leben schlossen.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Mai

Bericht der Kegelabteilung

Vereinsliga

Auch die Vereinsliga hat zwischenzeitlich alle Spiele abgeschlossen. In dieser Liga sind jeweils unsere dritten Mannschaften vertreten.

Die Damenmannschaft hatte einige Mühe in der abgelaufenen Saison und belegte mit 4:6 Punkten den vorletzten Platz. Das letzte Spiel gegen den späteren Meister Flotte 7 II wurde mit 29 Holz verloren (Marianne Christiansen 704 Holz und Uda Klena 700 Holz).


Abschlußtabelle Vereinsliga Frauen

1.   Flotte 7 Husum II   8:2       +257
2.   Rollendes Glück   8:2       +181
3.   Friesland   6:4       +156
4.   Comet 69 II   4:6       -64
5.   Husum 18 III   4:6       -128
6.   Olympia II   0:10       -5395

Dagegen war unsere Dritte bei den Herren schon erfolgreicher. Mit 14:8 Punkten konnte, wie übrigens alle anderen Herrenmannschaften auch, der vierte Platz in der Tabelle erreicht werden. Ihre gute Form bestätigten sie auch im letzten Saisonspiel, in dem Grün Weiß II mit 64 Holz sicher bezwungen werden konnte. Es kegelten:

Helmut Reimers   719   Holz
Karl-Bernhard Mölck   707   Holz
Werner Denckmann   701   Holz
Harry Mölck   698   Holz
Eckhard Reckstadt   686   Holz


Abschlußtabelle Vereinsliga Männer

1.   KSC Husum 21   22:0       +763
2.   Frisia Husum III   18:4       +382
3.   Husum 66 II   16:6       +438
4.   Husum 18 III   14:8       +181
5.   Nordmark Husum II   14:8       +231
6.   Spint   12:10       +163
7.   Germania   10:12       +159
8.   Gut Holz II   10:12       -21
9.   Husumer Jungs III   6:16       -155
10.   Grünweiß II   6:16       -419
11.   Phönix (Jugend9   2:20       -934
12.   KSK Grunert   2:20       -722

Verbandsliga

Saisonschluß war ebenfalls in der Verbands- und Kreisliga der Herren. Die erste Mannschaft mußte in Neumünster antreten und hatte Glückstadt 56 als letzten Gegner. Aus einer gesicherten Tabellenposition heraus konnte völlig unbelastet gekegelt werden. Mit einer guten Mannschaftsleistung

Horst Brauer   744   Holz
Gerd Schulz   744   Holz
Norbert Peters   738   Holz
Walter Franke   731   Holz
Manfred Jacobsen   720   Holz

wurde Glückstadt 56 hoch mit 55 Holz bezwungen. Lohn ist der vierte Platz in der Tabelle mit insgesamt 14:8 Punkten.

Eine großartige Leistung vollbrachte und sein Nachbarklub Frisia Husum. Nach dem Wiederaufstieg aus der Bezirksliga wurde auf Anhieb der Meistertitel und damit die Landesliga erreicht. Von hier aus: Herzlichen Glückwunsch und alles Gute für die nächste Saison in der Landesliga.


Abschlußtabelle Verbandsliga Männer

1.   Frisia Husum   18:4       +117
2.   Fortuna Flensburg   16:6       +53
3.   Fr. Albersdorf   16:6       +135
4.   Husum 18   14:8       +353
5.   Blaugelb Schleswig   14:8       +222
6.   Glückstadt 56   12:10       +159
7.   Rotweiß Husum   12:10       +63
8.   Goldene 9 Dauernhof   10:12       -17
9.   Dithmarsia Heide   8:14       -113
10.   Itzehoe 09 II   7:15       -191
11.   Eintracht Rendsburg   3:19       -459
12.   Goldene 9 Rendsburg   2:20       -320

Kreisliga

Auch unsere 2. Mannschaft konnte am letzten Spieltag in aller Ruhe ihr Spiel bestreiten. Eintracht Rendsburg II als Gegner hatte von vornherein nie ein Siegchance, da sich unsere Zweite in ausgezeichneter Verfassung vorstellte. Vielleicht fehlte dem Gegner auch das nötige Selbstvertrauen; denn der Abstieg war schon besiegelt. So war die Höhe des Ergebnisses schließlich nur eine Formsache und war mit 145 Holz (!) beinahe blamabel.

Hans-Hermann Hasche   731   Holz
Horst Weber   731   Holz
Peter Schöning   721   Holz
Karl-Heinz Lund   721   Holz
Adolf Klena   701   Holz

kegelten diesen hervorragenden Erfolg heraus und erreichten ebenfalls mit diesem Sieg den vierten Platz mit 14:8 Punkten.


Abschlußtabelle Kreisliga Männer

1.   Rotweiß Rendsburg   18:4       +553
2.   Schwarzweiß Rendsburg   18:4       +469
3.   Einigkeit Husum   16:6       +5
4.   Husum 18 II   14:8       +170
5.   Gut Holz Husum   12:10       -42
6.   Goldene 9 Rendsburg   10:12       +79
7.   Nordmark Husum   10:12       -2
8.   Frisia Husum II   10:12       -63
9.   Gem. Rendsburg   8:14       -160
10.   Rotweiß Husum II   8:14       -109
11.   Grünweiß Husum   4:18       -358
12.   Eintracht Rendsburg   4:18       -626
Horst Brauer
leer  

1975

Husum 18 / Sport allgemein

1. Mai

Mehr Angebote für Wochenende und Urlaub

Noch immer spielt der Feierabend als Zeitpunkt sportlicher Aktivitäten die Hauptrolle. Die Emnid-Untersuchung von Frühjahr 1974 fand heraus, daß von 41% aller, die sich trimmen, der Feierabend am meisten gewählt wird. Für Männer (40 %) gilt dies genauso wie für Frauen (42%). Knapp dahinter folgt in der Umfrage das Trimmen am Wochenende. Ihm geben 35% der Befragten den Vorzug. Hier ist der Vorsprung der Männer schon deutlicher. Denn ihren 37% stehen deutlich geringere 33% bei den Frauen gegenüber. (Offensichtlich bleibt "sie" in vielen Familien doch zu Hause, um das Mittagessen oder den Sonntagsnachmittagskaffee vorzubereiten, wenn "er" zum Schwimmen, Radfahren oder zu einer Kegelpartie unterwegs ist.)

Im Verhältnis zum Feierabend- und Wochenend-Sport spielt das Trimmen im Urlaub noch eine untergeordnete Rolle. Jeder 10. Freizeitsportler trimmt sich vor allem im Urlaub. Dieses Ergebnis ist nach der vorgegebenen Fragestellung nicht negativ zu werten. Es bedeutet nämlich, daß die überwiegende Mehrzahl der sportlich Aktiven sich für solche Möglichkeiten entschieden hat, die Regelmäßigkeit voraussetzen wie Feierabend und Wochenende. Eine nur auf wenige Wochen im Jahr beschränkte Betätigung hat nicht den gleichen Wert wie eine stetig, das ganze Jahr hindurch ausgeübte Aktivität.

Hier wird in weiteren Untersuchungen festzustellen sein, inwieweit diejenigen, die sich am Feierabend und am Wochenende betätigen, auch im Urlaub - aber eben nicht allein im Urlaub - einem sportlichen Hobby nachgehen. Denn es gibt eine Fülle von Anzeichen dafür, daß der Sporturlaub sich im allgemeinen Trend zu "Hobbyferien" schnell weiterentwickelt.

Für die organisierte Turn- und Sportbewegung ist es besonders wichtig, die Bedeutung des Angebotes am Wochenende zu bedenken. Die frühere Einteilung der Sportwoche in Wochenabende, die zum Training bestimmt waren, und das Wochenende, an dem Wettkämpfe durchgeführt wurden, stimmt so nicht mehr. Das Wochenende ist heute eindeutig ein wichtiger Zeitraum für den Freizeit- und Breitensport.

(aus: Mitteilungsblatt des Landessportverbandes Schleswig-Holstien)
leer  

1975

Husum 18

1. Juni

Jahreshauptversammlung verlief zügig

In knapp zweieinhalb Stunden konnte die diesjährige Jahreshauptversammlung abgewickelt werden. Nach der Begrüßung der über 50 Anwesenden bat unser Vorsitzender Werner Denckmann um eine Gedenkminute zu Ehren des verstorbenen Vorsitzenden des Förderkreises, Dr. Herbert Mau.

Nach Verzicht auf die Vorlesung des Vorjahresprotokolls wurden zahlreiche Ehrungen vorgenommen. Für zehnjähriges ununterbrochenes Kegeln in der Verbandsliga erhielt Gerhard Schulz die Vereinsehrennadel in Gold. Mit der silbernen Ehrennadel wurden ausgezeichnet: für über fünfjähriges Kegeln in der ersten Mannschaft der Keglerinnen Inge Jacobsen, Anke Brauer, Traute Christiansen, Ursula Franke und die Kegler Manfred Jacobsen und Horst Brauer. Die gleiche Ehrung erhielten Rainer "Toni" Goetz für 5jähriges Fußballspielen in der Ligamannschaft und Rolf Grimm für zehnjähriges Spielen in einer der Fußballseniorenmannschaften. Renate Denckmann für über fünfjährige Mitarbeit als Vorsitzende des Frauenkegelclubs und Gerhard Meier für besondere Verdienste als Jugendobmann erhielten ebenfalls die Ehrennadel in Silber. Gerhard Meier wurde darüber hinaus noch mit einem Buchpräsent ausgezeichnet. Ebenfalls ein Buch erhielt der Trainer und Betreuer Reimer Seifert, der mit seiner Knabenmannschaft die Kreismeisterschaft errang.

Im anschließenden Jahresbericht ging unser erster Vorsitzender besonders auf die Fußballsparte ein. Der Fußballtrainer Hans Pacholke hat sich gut bewährt, die Zuschauerzahl bei den Heimspielen hätte jedoch höher sein können. Die geringe Zahl ist zum Teil auf die Ansetzung von Sonnabendspielen zurückzuführen.

Werner Denckmann hofft, daß der seit langem geplante Bau eines Gebäudes mit Aufenthaltsräumen im Friesenstadion nunmehr im Jahre 1976 in den Haushaltsplan der Stadt Husum aufgenommen wird.

Zu den im vergangenen Jahr neu ins Leben gerufenen Gymnastik- und Schwimmabteilungen bemerkte Werner Denckmann, daß beide Abteilungen gut aufgebaut worden sind, wenn auch besonders die Schwimmabteilung während der Aufbauzeit verhältnismäßig hohe Kosten verursacht hat. Ebenfalls monierte er die zur Zeit noch anfallenden und laufenden Kosten dieser Abteilung. Zusammen mit dem Husumer Verein TSV 1875 und der DLRG soll in Kürze an die Stadt herangetreten werden, um eine Senkung der Bahnkosten im Hallenschwimmbad zu erreichen, die mit 15 D-Mark pro Bahn und Stunde von keinem Verein auf die Dauer getragen werden können.

Abschließend erwähnte unser erster Vorsitzender noch einmal die Auszeichnung der Mitglieder Hans Weinstein, Arfast Carstens, Horst Kersten und Rudolph Pahl durch den Schleswig-Holsteinischen Fußballverband.

Am 20. Juli dieses Jahres wird unsere Liga, verstärkt durch Spieler der Nachbarvereine, im Friesenstadion gegen die Bundesligaelf des Hamburger Sportvereins ein Freundschaftsspiel austragen. Die Schirmherrschaft für die Veranstaltung übernimmt die Firma C.J. Schmidt.

Der folgende Kassenbericht des ersten Kassierers Hans Weinstein ergab eine Einnahme von 75.601,76 D-Mark und eine Ausgabe von 84.668,57 D-Mark. Die Mehrausgabe konnte durch einen Kassenüberschuß des Vorjahres und einer geringen Entnahme aus der Rücklage aufgefangen werden. Nach Verlesung des Kassenprüfberichts wurde dem Kassierer einstimmig Entlastung erteilt.

Die anschließenden Berichte der Obmänner brachten überwiegend Erfolge. Die Fußball-Ligamannschaft hat nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Rückrunde verlorenen Boden gutgemacht und belegte am vorletzten Spieltag den achten Tabellenplatz. Die zweite und dritte Mannschaft haben sich nach dem Aufstieg im letzten Jahr in der neuen Klasse halten können. Die Damenmannschaft ist zur Zeit durch berufsbedingte Abgänge geschwächt und wird in der angelaufenen Serie ihr Hauptziel darin sehen, die Klasse zu erhalten. Alle, die Interesse haben, Damenfußball zu spielen, werden gebeten, sich donnerstags ab 18:30 Uhr im Friesenstadion zu melden. Mindestalter 14 Jahre.

Jugendobmann Gerhard Meier berichtete, daß die Jugendmannschaften durchweg vordere Plätze erreichten, die Knaben sogar die Kreismeisterschaft errangen (siehe ausführlichen Bericht von Betreuer Reimer Seifert). Leider ist die Anzahl der Betreuer für die Vielzahl der Jugendlichen immer noch nicht ausreichend, und unser Jugendobmann bittet alle Mitglieder zu überlegen, ob sie nicht Freude an der Betreuung einer Jugendmannschaft finden könnten. Besonders sollen hier auch die Väter der Jugendlichen angesprochen werden, da ein Teil ohnehin zu den Spielen mitfährt, verantwortlich eine Tätigkeit im Verein zu übernehmen.

Schiedsrichter-Obmann Horst Kersten erläuterte den Einsatz der Schiedsrichter und gab bekannt, daß zur Zeit sieben Schiedsrichter tätig sind, das Vereinssoll jedoch nur sechs Schiedsrichter beträgt. Die Betreuerin der Gymnastikabteilung, Frau Norma Kersten, erklärte, daß die seit 1974 bestehende Sparte guten Anklang findet und durchschnittlich 25 Frauen - darunter auch Mitglieder anderer Sparten - teilnehmen. Leider ist die Unterbringung in der Turnhalle der Realschule Süd noch nicht ideal, da die Umkleideräume und Duschen bisher nicht fertiggestellt wurden. Hiermit ist aber in Kürze zu rechnen.

Mit 35 Jungen und Mädchen hat die Schwimmabteilung bereits schon eine beachtliche Stärke erreicht. Wandersportlehrer Kurt Matthes berichtete, daß bei den im Februar ausgetragenen Kreismeisterschaften bereits eine Wettkampfschwimmerin den ersten Platz und zahlreiche andere Teilnehmer vordere Plätze erreichen konnten. Das donnerstags abends stattfindende Leistungsschwimmen ist jedoch noch nicht ausreichend besucht. Hier bietet sich vor allem auch für Aktive der anderen Sparten die Gelegenheit, einen Ausgleichssport zu betreiben.

Die anschließende Entlastung des Vorstandes erfolgte auf Antrag des Mitgliedsältesten Henri Grund einstimmig.

Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse:

2. Vorsitzender   Arfast Carstens   Wiederwahl
2. Schriftführer   Eckhard Reckstadt   Neuwahl
Fußballobmann   Arthur Grabert   Wiederwahl
Beisitzer   Jürgen Jordann   Wiederwahl
    Horst Weber   Neuwahl

Die Spiel- und Jugendausschüsse wurden einstimmig wiedergewählt. Nur Manfred "Flügge" Hansen Für den ausscheidenden Kassenrevisor Alfred Weich wurde Walter Franke neu gewählt.

Der Haushaltsvoranschlag wurde mit 93.000 D-Mark in Einnahme und Ausgabe genehmigt. Da Anträge nicht vorlagen und unter Punkt Verschiedenes keine Wortmeldungen erfolgten, schloß Werner Denckmann die Versammlung mit einem Dank an alle, die im letzten Jahr aktiv mitarbeiteten, sowie einem dreifachen Hipp-Hipp, Hurra.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Juni

Besuch aus Essen ein Erfolg

Der bereits in den Vereinsnachrichten des Monats April angekündigte Besuch unserer Fußballfreunde aus Essen-Borbeck zu Pfingsten dieses Jahres wurde ein voller Erfolg. Zu Beginn des am Pfingstsonnabend stattgefundenen Freundschaftsspieles wurden die SV-Spieler unter anderem auch von dem Vorsitzenden des Jugend- und Sportausschusses der Stadt Husum, Herrn Heinz Lübke, herzlich begrüßt und jedem Spieler wurde ein Teller der Stadt Husum mit dem Stadtwappen überreicht. Als Gastgeschenk überreichte Mannschaftsführer Helmut Rahn unserer Elf einen Spielball, versehen mit den Unterschriften sämtlicher Bundesligaspieler von Schalke 04 und den Unterschriften der Mannschaft des SV Essen Borbeck.

Zum Spiel selbst ist zu sagen, daß es unter den hohen Temperaturen litt und beide Mannschaften sich kein Bein ausrissen, sondern es bei einem echten Freundschaftsspiel blieb. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der Ex-Nationalspieler Helmut Rahn mitspielte und ein seinem Alter entsprechend gutes Spiel zeigte, kamen die Gäste im zweiten Durchgang, in dem sie ihren ersten Vorsitzenden Udo Redmann für Helmut Rahn mitspielen ließen, durch Jügel zum 0:1, als ein angeschnittener Freistoß ins lange Eck zischte. Vier Minuten später, in der 53. Minute, konnte Manfred Albertsen mit einem Alleingang den Ausgleich erzielen, als die ansonsten sehr geschickt aufgebaute Abseitsfalle einmal nicht funktionierte. Mit einem herrlichen Lopp über den Gästetorwart hinweg erzielte dann Reinhard "Bernie" Grünhoff in der 80. Minute den Siegtreffer zum 2:1, nachdem er sich durch einen Doppelpaß mit Lutz Jorden freigespielt hatte. Daß der sonst gut Schiedsrichter Laß das Spiel bereits fünf Minuten zu früh abpfiff, wurde von keiner Mannschaft moniert, da die 85 Minuten Spielzeit offenbar schon durch die Hitze genügend Kraft gekostet hatten.

Am Abend traf man sich zu einem gemütlichen Beisammensein, für dessen Ausrichtung unserem Mannschaftsführer Reinhard "Bernie" Grünhoff und seiner Ehefrau auch an dieser Stelle ein besonderer Dank gebührt. Nach der Begrüßung durch unseren ersten Vorsitzenden Werner Denckmann ergriff der erste Vorsitzende vom SV Essen-Borbeck, Udo Redmann, das Wort und dankte herzlich für die freundschaftliche Aufnahme in Husum. Ein Stadtrat der Stadt Essen überreichte unserem Verein einige Essener Teller und echte Gruga-Schürzen sowie einige Schallplatten mit Essener Musik. Ein reichhaltiges Buffet sorgte dafür, daß alle zu ihrem leiblichen Wohl kamen.

Früh am nächsten Morgen traf man sich dann vor unserem Vereinslokal Friedrichsberg, um nach Strucklahnungshörn zu fahren und an einer Schiffsfahrt zu den Seehundbänken teilzunehmen. Da sich neben den mit zwei Bussen angereisten Essener Gästen und der Ligamannschaft einschließlich der Betreuer noch zahlreiche Vereinsmitglieder an der Fahrt beteiligten, stieg die Zahl der Fahrgäste auf über 100 Personen. Die Stimmung war noch vom Vorabend vorhanden und für viele war die Schiffstour ein Anlaß, den unterbrochenen Abend "unter Deck" bei Bier, Cola-Rum und auch schärferen Getränken fortzusetzen. Zwei von den Gästen mitgebrachte Kisten mit Würstchen und Frikadellen waren innerhalb kürzester Zeit leer, woran auch zahlreiche fremde Touristen - die sich von der guten Stimmung mitreißen ließen - nicht ganz unschuldig waren.

Nachdem der Nachmittag zur freien Verfügung stand, traf man sich am Abend zwanglos in Obsens Hotel, um die kameradschaftlichen Beziehungen weiter auszubauen. Am Montag traten die Gäste dann schweren Herzens die Heimreise an.

Wir sind sicher, daß die Begegnungen mit diesem Verein und seinen aufgeschlossenen und sympathischen Mitgliedern in den nächsten Jahren fortgesetzt werden.


Weiterhin Gleichstand

Einen Spieltag vor Beendigung der Spielserie 1974/75 ist das Punktekonto unsere Ligamannschaft weiterhin ausgeglichen, obwohl sicherlich viele mit einem positiven Verhältnis gerechnet hatten. Daß es nicht so kam, lag an der überraschenden Heimniederlage gegen Union Teutonia Kiel mit 0:1, während der gleiche Gegner noch 3 Wochen vorher auswärts mit 4:0 geschlagen werden konnte. Gegen die schwache UT-Elf sah es zunächst nach einer klaren Angelegenheit für unsere Elf aus, als bereits in den Anfangsminuten gute Torchancen herausgespielt wurden, diese aber unkonzentriert vergeben wurden. Als sich mit zunehmender Spieldauer dieser Zustand nicht änderte, im Gegenteil, das bisherige gute Zusammenspiel immer schlechter wurde und die Fehlpässe sich häuften, war man auf den Zuschauerrängen nicht mehr von einem klaren Erfolg unserer Elf überzeugt. Auch nach dem Wechsel änderte sich das Bild nicht. Die Gäste kamen sogar stärker auf und gestalteten in diesem Spielabschnitt die Begegnung offen. Als alles mit einem torlosen Unentschieden rechnete, da das Spiel in etwa das Niveau der Begegnung gegen den TSV Bordesholm erreicht hatte, gelang dem UT-Stürmer Wulf in der 79. Minute der überraschende Siegtreffer, als er mit einem Rückpaß angespielt wurde und aus 6 Metern Entfernung ungehindert einschoß. Diesen Vorsprung verteidigte die abstiegsgefährdete Kieler Elf mit allen Mitteln bis zum Schlußpfiff.

Wie so oft in der Rückrunde, zeigte unsere Elf dann im Auswärtsspiel beim Heikendorfer SV wieder bessere Leistungen und brachte durch einen verdienten 2:1-Sieg zwei Punkte mit nach Husum. Obwohl Lutz Jorden, Ulrich Grabert und Gerhard Autzen als Stammspieler fehlten, zeigte unsere Mannschaft besonders im zweiten Durchgang eine ansprechende Leistung. Großen Anteil daran hatten unter anderem der wieder seit einigen Wochen in der Liga eingesetzte Claus Becker, dem auch beide Treffer gelangen, die er in der 65. und 74. Minute erzielte. Zwar kamen die Heikendorfer in der 80. Minute noch auf 2:1 heran, als Hönecke einen Foulelfmeter verwandelte, für den Ausgleich reichte es aber nicht mehr. Die Gastgeber hatten vielmehr noch Glück, als in der 87. Minute Reinhard "Bernie" Grünhoff einen Elfmeter nicht verwandeln konnte.

Sollte das letzte noch ausstehende Spiel gegen Polizei Kiel auf eigenem Platz mit mindestens zwei Toren Unterschied gewonnen werden, könnte unsere Elf von dem zur Zeit festen achten Tabellenplatz noch auf den siebten Platz vorrücken, vorausgesetzt, der TSV Kronshagen gibt noch mindestens einen Punkt ab.


Schwache Leistungen ...

zeigten in den letzten Spielen die zweite und dritte Mannschaft unseres Vereins. Nachdem die Zweite im Auswärtsspiel gegen TSV Süderbrarup mit einem 0:0 überraschend einen Punkt mit nach Hause nahm, erwartete man etwas mehr für die beiden anstehenden Heimspiele.

Besonders gegen den TSV Bollingstedt, der in der Tabelle nur um einen Platz höher liegt als unsere Elf. Doch gab es eine überraschende 0:3-Niederlage, da unsere Elf in keiner Spielphase an ihre sonstigen Leistungen anknüpfen konnte.

Obwohl unsere Elf im darauffolgenden Spiel erheblich besser spielte, hatte sie dann gegen den FC Langenhorn, der zurzeit den dritten Tabellenplatz einnimmt, wenig Chancen. Mit 0:2 fiel die Niederlage noch einigermaßen glimpflich aus.

Im letzten noch ausstehenden Spiel beim Tabellen 5, dem TSV Böklund, geht es zum Glück um nichts mehr, da der Klassenerhalt bereits gesichert wurde.


Der dritten Mannschaft erging es noch etwas schlechter als der Reserve. Sie konnte aus den letzten 5 Spielen nur einen Punkt erringen. Im Nachholspiel beim TSV Tönning mußte eine 0:2-Niederlage hingenommen werden.

4 Tage später, am 1. Mai, gab es erneut eine Niederlage, diesmal im Nachholspiel beim TSV Garding mit 2:4.

Gegen die gleichen Mannschaften ging es wenige Tage später in die Rückrunde. Während Garding diesmal seinen Sieg in Husum noch höher gestalten konnte (7:0), schaffte Tönning in Husum mit 2:0 das gleiche Ergebnis wie auf eigenem Platz.

Erst im Spiel am Pfingstmontag beim TSV Hattstedt gab es für unsere Dritte wieder einen Punkt. Nachdem die Gastgeber zweimal in Führung gingen, gelangen Hans-Jürgen Lund und Hans-Jürgen Fidelak jeweils der Ausgleich, so daß man ein 2:2 herausholte.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Juni

Knaben I Nordfriesland-Meister!

Am 11. Mai war es endlich soweit! Das Meisterschaftsspiel konnte, nachdem es zunächst wegen der Pockenimpfung verschoben werden mußte, endlich durchgeführt werden. Der Gegner, die Knaben vom MTV Leck, war unseren Knaben völlig unbekannt, denn sie spielten ja in verschiedenen Gruppen. Der Muttertag der Familie wurde auf dem Sportplatz des Bredstedter TSV gefeiert, denn vor Aufregung hatte scheinbar keiner so richtig gefrühstückt, denn man sah Männlein und Weiblein beim gemütlichen Plausch mit der Pommes frites-Tüte in der Hand, und das so gegen 10 Uhr. Leider machte der Wettergott nicht so richtig mit, dann sonst hätten die Mütter sicher noch gekochte Eier und Kaffee mitgebracht und sich auf dem Sportplatz häuslich niedergelassen.

So rauften sie sich zu einem Haufen zusammen, standen an der Mittellinie und feuerten unsere Jungs so an, daß diese nicht mehr zu bremsen waren. Am anderen Tag gab es bei einigen Sprachschwierigkeiten!

Doch nun zum Spiel. Die Mannschaft spielte in folgender Aufstellung:

Jürgen Sukow

Dirk Brauer ǀ Hauke Lorenzen (Ralf Jacobsen) ǀ Ulf Knittel ǀ Karl-Peter "Kalle" Harmsen

Thomas "Grobi" Wolff ǀ Bernd "Bernie" Harms ǀ Kai-Uwe Schladetzky

Stefan Wagner ǀ Hauke Hartmann ǀ Peter Empen

Der verletzte Stammverteidiger Volker Petersen mußte leider zu Hause bleiben. Bernd "Bernie" Harms gewann die Seitenwahl, die Jungs von Leck hatten Anstoß und legten gleich gewaltig los, so daß wir in die Defensive gedrängt wurden. Es dauerte eine ganze Zeit, ehe Bernd "Bernie" Harms und Peter Empen Ruhe in die eigene Abwehr brachten und das Spiel von hinten heraus aufbauen konnten. Es wurde jetzt wie gewohnt kombiniert, der Ball lief in den eigenen Reihen und wir hatten durch Hauke Hartmann, Thomas "Grobi" Wolff und Kai-Uwe Schladetzky die Möglichkeit in Führung zu gehen, aber sie wurde überhastet vergeben. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit dann folgende Kombination: Ulf Knittel fing in seiner kompromißlosen Art einen Angriff ab, spielte Kai-Uwe Schladetzky an, der zu Hauke Hartmann, Hauke weiter auf Linksaußen Stefan Wagner, Stefan sah Thomas "Grobi" Wolff frei stehen, spielte ihn an, und Thomas schoß aus 20m direkt in den Winkel und ließ dem Torwart von Leck keine Chance. So ging es mit 1:0 in die Halbzeit.

In der zweiten Halbzeit drängten die Jungs von Leck enorm. Hauke Lorenzen hatte Schwierigkeiten, mit dem ungemein trickreichen und schnellen Rechtsaußen und hatte oft das Nachsehen, während Dirk Brauer auf der anderen Seite nichts anbrennen ließ, obwohl er einmal von seinem Gegenspieler ganz gefährlich mit dem Fuß an der Nase verletzt wurde! Aber er biß die Zähne zusammen und spielte voll weiter.

Das 1:1 war ein klarer Fehler der Abwehr. Jürgen Sukow im Tor war diesmal machtlos, während er vorher durch tolle Paraden schon den Ausgleich verhindert hatte: Das 2:1 fiel durch den Torjäger Hauke Hartmann. Er wurde von dem Rechtsaußen Karl-Peter "Kalle" Harmsen lang angespielt, trickste drei Gegenspieler aus und schoß unhaltbar ein. Der Jubel war groß, denn es war nicht mehr lange zu spielen. Aber kurz vor dem Schlußpfiff erzielten die Knaben von Leck ein vermeidbares Tor. Ulf Knittel, der wieder mit Sonderaufgaben betraut war, wurde gefoult, das Spiel lief aber weiter. Jürgen Sukow stand zu weit vor seinem Tor und konnte somit den hohen Schuß nicht erreichen. Jetzt ging es in die Verlängerung.

Hauke Lorenzen mußte verletzt ausscheiden, für ihn kam Ralf Jacobsen ins Spiel und machte seine Sache auf dem für ihn ungewohnten Verteidigerposten recht gut. Das 3:2 für unsere Knaben war wohl das schönste Tor. Bernd "Bernie" Harms sah Hauke Hartmann am Mittelkreis frei stehen, spielte ihn hoch an, Hauke aus der Luft direkt weiter auf Linksaußen Stefan Wagner, der lief seinem Bewacher davon und schoß aus vollem Lauf das Siegtor. Die Lecker warfen jetzt noch einmal alle Spieler nach vorne, aber die Abwehr um Bernd "Bernie" Harms ließ sich nicht kopfscheu machen und hielt den Vorsprung bis zum Abpfiff. Ein Riesenjubel brach aus. Jeder umarmte jeden, und man freute sich über den errungenen Meistertitel.

Reimer Seifert
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Juni

Aus der Kegelabteilung

Landesmeisterschaften

Bekanntlich hatten sich einige unserer Mitglieder bei den Bezirksmeisterschaften für die Landesmeisterschaften in Neumünster qualifiziert. Im Einzel hatte Inge Jacobsen die Möglichkeit, an ihre Erfolge des letzten Jahres, als sie Dritte wurde, anzuknüpfen. Fortuna war diesmal nicht mit ihr im Bunde., sie schied bereits im Vorlauf aus.

Ähnlich erging es bei den Herren Norbert Peters, der sich mit einer guten Leistung in Kiel für die Landesmeisterschaften empfohlen hatte. Als 16. des Vorlaufs war der Endlauf in weite Ferne gerückt.

Auch die Stadtmannschaften der Damen und Herren, an denen Kegler von uns beteiligt waren, schieden jeweils als Fünfte aus; wie überhaupt der Verein Husumer Kegler in diesem Jahr mit seinem Abschneiden in Neumünster überhaupt nicht zufrieden war. Es qualifizierte sich für die Deutsche Meisterschaft in Lübeck lediglich die Damen-A-4er-Mannschaft.


Glücksburg-Pokal

Auch in diesem Jahr hatten wir wiederum eine Damen- und zwei Herrenmannschaften zum alljährlich stattfindende Glücksburger Pokalkegeln gemeldet. Die Damenmannschaft kegelte zu unterschiedlich, um einen der vorderen Plätze zu belegen. Lediglich Inge Jacobsen mit 734 Holz (2. Höchstholz) vermochte zu überzeugen.

Die erste Mannschaft der Herren hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt und wurde in ihrer Gruppe nur Letzter.

Die zweite Herrenmannschaft, die im vergangenen Jahr Pokalgewinner war, hatte sich viel vorgenommen. Sie kegelte innerhalb der Mannschaft jedoch zu unterschiedlich, um ganz vorne zu landen. Während Uwe Jahn und Hans-Hermann Hasche 739 und 737 Holz (2. und 3. Höchstleistung) sowie Karl-Heinz Lund mit 721 Holz den Durchschnitt der vorgelegten Holz zu Eintracht Schleswig noch halten konnten, fielen Peter Schöning mit 715 Holz und Horst Weber mit 709 Holz doch etwas ab. Es fehlten schließlich nur acht Holz am erneuten Pokalgewinn.


Dethlefsen-Pokal

Am gleichen Wochenende fand auch das Kegeln um den Dethlefsen-Pokal statt. Unsere Damen waren auch in diesem Jahr nicht zu schlagen. Zum fünften Mal in unmittelbarer Folge wurde der Dethlefsen-Pokal mit 49 Holz Vorsprung gewonnen. Eine große Leistung, an der teilhatten:

Inge Jacobsen   734   Holz
Christel Grabert   732   Holz
Traute Christiansen   730   Holz
Inge Jahn   729   Holz
Helgard "Hella" Peters   727   Holz
         

Auch die Herren konnten letztlich mit ihrem Abschneiden zufrieden sein. Hinter dem Sieger Husumer Jungs, aber noch vor Frisia und Rot-Weiß belegten wir Platz zwei. Es kegelten sich in die Mannschaftswertung:

Norbert Peters   737   Holz
Horst Brauer   737   Holz
Peter Schöning   735   Holz
Gerd Schulz   733   Holz
Horst Weber   732   Holz

Zum Abschluß dieses Berichtes noch ein Hinweis auf einen sportlichen Leckerbissen besonderer Art. Es ist uns gelungen, die traditionsreiche Mannschaft des Klubs Fortuna Flensburg (VfB Nordmark) für einen Freundschaftskampf zu verpflichten. Diesmal allerdings nicht auf der Kegelbahn, sondern, man höre und staune, auf dem Fußballplatz. Für diesen einen Tag werden wir der Kugel untreu und wenden uns dem Fußball zu. Das große Match wird am 17. Juni 1975 10.30 Uhr auf dem Rödemisser Sportplatz ausgetragen. Es verspricht ein besonders rasantes und spannendes Spiel zu werden, das über zwei mal 30 Minuten ausgetragen wird.

Horst Brauer
leer  

1975

Frisia Husum / Fußball

 

 

Ligamannschaft Frisia Husum 1975

Trainer Günter Klenz · Sönke Gabriel · Bernd Gabriel · H. Ziebell · Küssner · Holger Hansen · Pross · T. Albertsen · Roth · Betreuer Godbersen · Sann — R. Schmitz · W. Schmitz · Böttcher · Richert · Petersen · Bahnsen.
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1 . Juli

Spiel gegen Hamburger Sportverein

Wie bereits auf der Jahreshauptversammlung durch unseren ersten Vorsitzenden angekündigt, findet am Sonntag, dem 20. Juli 1975, um 16 Uhr im Friesenstadion ein Freundschaftsspiel zwischen unserer Elf und der Bundesligamannschaft des Hamburger Sportvereins statt. Unsere Elf wird verstärkt durch Spieler des TSV Rantrum, Frisia Husum und Blau Weiß Friedrichstadt. Der Hamburger Sportverein wird mit der kompletten Bundesligaelf einschließlich der bis zum 20. Juli eingegangenen Neuverpflichtungen antreten. Die Husumer Sportfreunde werden somit eine nicht alltägliche Fußballkost vorgesetzt bekommen.

Die Schirmherrschaft für diese Veranstaltung hat die bekannte Firma C.J. Schmidt, Husum, übernommen.

Die Eintrittspreise betragen 5 D-Mark für Erwachsene, 2,50 D-Mark für Jugendliche, Behinderte und Erwerbslose. Frauen erhalten - wenn sie in Begleitung eines männlichen Besuchers erscheinen - freien Eintritt. Vor dem Hauptspiel werden unsere Schüler gegen eine Elf des Nachbarnvereins - voraussichtlich des Bredstedter TSV - ein Vorspiel austragen. In der Pause ist der Auftritt eines Spielmannszuges geplant. Ferner werden Würstchenstände und Eisbuden eingerichtet werden.

Der Vorverkauf der Karten findet bei der Firma C.J. Schmidt sowie den Firmen Hettlage & Lampe und Krüger & Oberbeck statt. Karten sind ab sofort erhältlich.

Wir hoffen, daß alle unsere Mitglieder sowie die Freunde und Bekannten des Vereins durch ihren Besuch dazu beitragen, daß diese sportliche Veranstaltung ein voller Erfolg wird und die Vereinsführung somit ermutigen, mal wieder eine große Mannschaft für ein Spiel zu verpflichten.


Positives Punktverhältnis

Nach Beendigung der Spielserie 1974/75 belegt unsere Ligamannschaft mit 39:21 Punkten den 7. Tabellenplatz und konnte durch einen 5:0-Sieg im letzten Spiel gegen Polizei Kiel noch ein positives Punktverhältnis und eine Verbesserung um einen Tabellenplatz erreichen.

Zum letzten Spiel selbst ist nicht viel zu sagen. Die Kieler Elf stand schon als Absteiger fest und wir hatten einen sicheren Mittelplatz, so daß für beide Mannschaften nichts mehr zu holen war.

Trotzdem leisteten die Gäste im ersten Durchgang unseren Angriffen enormen Widerstand und hielten ihr Tor rein. Gute Chancen von Reinhard "Bernie" Grünhoff und Hans-Peter Hansen wurden jedoch nicht mit letztem Nachdruck ausgenutzt. Erst als im zweiten Durchgang in der 45. Minute Reinhard "Bernie" Grünhoff nach einem klugen Rückpaß von Rainer "Toni" Goetz das 1:0 erzielte, war der Bann für unsere Elf und der Widerstand der Gäste gebrochen. In der 63. Minute erzielte Hartmut Kock im Alleingang das 2:0. Zwölf Minuten später war es wiederum Hartmut Kock, der drei Abwehrspieler aussteigen ließ und überlegt einschoß. Nachdem Reinhard "Bernie" Grünhoff in der 79. Minute eine Vorlage von Höber geschickt aufnahm und seinen zweiten Treffer über den Torwart schlenzte, gelang abermals Hartmut Kock in der 83. Minute ein dritter Treffer zum 5:0 Endstand, als er mit einem Direktschuß von der Strafraumgrenze aus ins Schwarze traf.


Die Abschlußtabelle

1.   Holsatia Kiel   30   56:25   43:17
2.   TSV Plön   30   81:51   42:18
3.   Eckernförder SV   30   73:32   40:20
4.   TSV RW Niebüll   30   56:36   39:21
5.   DGF Flensburg   30   60:39   36:24
6.   TSV Bordeholm   30   44:33   34:26
7.   Husum 18   30   47:38   31:29
8.   TSV Kronshagen   30   56:53   30:30
9.   Gut Heil Neumünster   30   37:38   29:31
10.   TSV Russee   30   43:54   28:32
11.   SV Heikendorf   30   41:46   26:34
12.   TuS Gaarden   30   41:61   26:34
13.   TSB Flensburg   30   46:52   25:35
14.   Union Teutonia Kiel   30   37:65   22:38
15.   Polizei Kiel   30   21:63   17:43
16.   Holstein Kiel II   30   26:78   12:48

Im Pokal 7:3 gegen Bredstedt

Ein ursprünglich als Freundschaftsspiel gegen den Bredstedter TSV geplantes Treffen wurde zum Pokalspiel der ersten Runde, als zufällig diese Auslosung stattfand und man selbstverständlich nicht zwei Spiele kurz hintereinander austragen wollte.

Es begann zunächst mit einer kalten Dusche für unsere Elf, als der TSV bereits nach wenigen Minuten durch Zibell in Führung ging. Doch Manfred Albertsen erzielte bereits in der zehnten Minute den Ausgleich, als der Gastgebertorwart einen haltbaren Schuß falsch berechnete und neben den Posten ins Netz rollen ließ. Nachdem wir erneut durch Manfred Albertsen einen weiteren Treffer erzielten, bäumten die Bredstedter sich auf und erzielten wieder durch den nachsetzenden Zibell den Ausgleich.

Nach dem Wechsel hatten beide Mannschaften gute Chancen, in Führung zu gehen. Doch mit zunehmender Spieldauer machte sich die bessere Kondition unserer Elf bemerkbar und der Druck aufs Bredstedter Tor wurde stärker. Als in der 63. Minute der aus den Jungmannen kommende Nachwuchsspieler Bernd Hansen eingesetzt wurde, kam mehr Druck in den Angriff. Zwei Minuten später stellte Bernd Hansen zum ersten Mal seine Sprungkraft unter Beweis und köpfte Hartmut Kock einen Ball so plaziert vor die Füße, daß dieser nur noch einzuschieben brauchte. Bereits eine Minute später erzielte Manfred Albertsen mit seinem dritten Treffer das 4:2 für uns und brach den Widerstand der Gastgeber damit endgültig. Mit einem herrlichen Volleyschuß markierte Bernd Hansen dann das 5:2 und war am 6:2 ebenfalls überwiegend beteiligt, als er einen Abpraller über den Torwart schoß und Gerhard Autzen den sicherlich auch so ins Netz gelangenden Ball über die Linie köpfte. Mit einem herrlichen Schuß ins obere Eck konnte der Bredstedter Hermann noch auf 6:3 verkürzen, doch stellte Reinhard "Bernie" Grünhoff postwendend den alten Abstand wieder her und markierte den 7:3-Endstand.

In der nächsten Pokalrunde geht es gegen den Verbandsligisten DGF Flensburg, dessen Spielausgang bei Redaktionsschluß noch nicht feststand.


Dankschreiben des SV Borbeck

Nach dem Besuch der Spieler des SV Essen-Borbeck, über den wir in der Juni-Ausgabe der Vereinsnachrichten berichteten, erreichte uns folgender Brief, für den wir uns recht herzlich bedanken:

Werte Sportfreunde,
gegen 21 Uhr sind wir am Pfingstmontag wohlbehalten wieder in Essen angekommen. Damit waren zwei schöne und erlebnisreiche Tage vorbei, an die alle, die daran teilgenommen haben, noch lange zurückdenken werden.
Wir möchten uns nun noch einmal auf diesem Wege bei allen bedanken, die daran beteiligt waren, diese schöne Pfingsttage zu gestalten. Wir bedanken uns für Empfang und Unterbringung unserer Mannschaft, für die herrliche Fahrt zu den Seehundbänken; kurz: für die hervorragende Gastfreundschaft, die Sie uns gewährt haben.
Wir hoffen, daß die freundschaftlichen Bande zwischen Husum und Borbeck noch lange bestehen bleiben und noch mancher Besuch, hüben wie drüben, stattfinden wird.
Für das kommende Spieljahr wünschen wir Ihrem Verein und Ihrer Mannschaft beste sportliche Erfolge und verbleiben
mit freundlichem Sportgruß
SV Borbeck 1893/1909 e.V.
gez. Kindsgrab
Geschäftsführer


Spielserie beendet

Auch die dritte als letzte der Seniorenmannschaften beendete nunmehr die Punktrunde 1974/75. Im Heimspiel gegen TSV Rantrum II fiel die 2:6-Niederlage, gemessen an den Spielanteilen, zu hoch aus, doch hatte unser Torwart einen schlechten Tag erwischt. Bereits bis zur Pause legten die Gäste auf 4:0 vor, so daß im zweiten Durchgang durch zwei Treffer von Anton "Ratschi" Christiansen keine Wende mehr herbeigeführt werden konnte, zumal die Gäste ebenfalls noch mit zwei Treffern erfolgreich waren.

Bei der Ligaelf des Rödemisser SV gab es trotz gleichwertiger Leistungen eine 4:2-Niederlage, da die Torchancen nicht konsequent genug ausgenutzt worden. Wir gingen durch Anton "Ratschi" Christiansen zwar in Führung, doch konnte der Gastgeber bis zur Pause durch einen Handelfmeter ausgleichen. Die erneute Führung durch Wolfgang Harms glich der Rödemisser Pauly wieder aus. Dann war es Schwartz, der die beiden Treffer zum Sieg für die Rödemisser erzielte.

Im letzten Spiel mußte auf eigenem Platz gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt angetreten werden. Gegen den Viertplatzierten gab es ein beachtliches 3:3-Unentschieden. Nach der Führung durch Wolfgang Velte konnte der Löwenstedter Hansen zunächst ausgleichen, doch bis zur Pause gelang Wolfgang Harms die 2:1-Führung. Als nach dem Wechsel wiederum Hansen ausgleichen konnte, sorgten die Gäste selbst durch ein Eigentor für die erneute Führung unserer Elf. Doch mit einem Treffer von Albertsen konnten sie schließlich noch den Ausgleich erzielen und einen Punkt nach Löwenstedt mitnehmen.


Abschlußtabelle:

1.   TSV Tönning   28   111:26   51:5
2.   SG Stapelholm   28   85:46   41:15
3.   Frisia Husum III   28   67:42   36:20
4.   SV Blau-Weiß Löwenstedt   28   70:45   35:21
5.   TSV St. Peter-Ording   28   56:40   35:21
6.   TSV Arlewatt / Olderup   28   81:57   33:23
7.   Rödemisser SV   28   78:66   32:24
8.   TSV Rantrum II   28   72:64   30:26
9.   TSV Garding   28   65:52   29:27
10.   TSV Nordstrand   28   64:72   27:29
11.   FC Blau-Weiß Friedrichstadt II   28   54:86   20:36
12.   TSV Hattstedt   28   48:75   19:37
13.   IF Tönning II   28   56:106   16:40
14.   Husum 18 III   28   42:97   11:45
15.   TSV Seeth   28   24:114   5:51

Otto H. Krüger

leer  

1975

Husum 18 / Jugend-Fußball

1 . Juli

Gute Plätze für Fußballnachwuchs

Besonders durch unseren Trainer Reimer Seifert und zuweilen auch unseren Jugendobmann Gerd Meier werden unsere Mitglieder laufend über verschiedene Spiele des Fußball-Nachwuchses informiert, doch selten ist der Stand unserer Nachwuchsmannschaften in ihren jeweiligen Ligen bekannt. Oft wissen die Spieler selbst nicht einmal, wie sie stehen, da die Tabellen selten veröffentlicht werden. Nach Beendigung der Serie sollen daher an dieser Stelle einmal die Tabellen unserer jüngsten Spieler bekannt gegeben werden, wobei besonders der erste und dritte Platz unserer Knaben A und B erwähnt werden muß.


Schüler, A-Staffel (Süd)

1.   TSV Rantrum   22   97:22   39:5
2.   Frisia Husum   22   93:17   38:6
3.   Rödemisser SV   22   78:30   34:10
4.   Germania Breklum   22   93:31   30:14
5.   Tönninger SV   22   52:39   30:14
6.   TSV St. Peter-Ording   22   53:23   26:18
7.   Husum 18   22   48:44   22:22
8.   TSV Nordstrand   22   49:56   17:27
9.   TSV Garding   22   23:94   8:36
10.   IF Tönning   22   18:91   7:37
11.   TSV Oldenswort   22   20:99   7:37
12.   FC BW Friedrichstadt   22   12:90   6:38


Knaben, A-Staffel (Süd)

1.   Husum 18   22   102:10   42:2
2.   Frisia Husum   22   58:17   33:11
3.   TSV Rantrum   22   48:22   33:11
4.   Germania Breklum   22   35:23   27:17
5.   TSV Oldenswort   22   28:38   21:23
6.   IF Tönning   22   25:43   21:23
7.   Rödemisser SV   22   26:32   20:24
8.   TSV Garding   22   34:48   19:25
9.   Tönninger SV   22   18:46   14:30
10.   SG Stapelholm   22   15:42   13:31
11.   TSV Nordstrand   22   17:36   11:33
12.   FC BW Friedrichstadt   22   13:62   10:34


Knaben, B-Staffel (Süd)

1.   Frisia Husum II   14   62:8   21:7
2.   TSV Arlewatt/Olderup   14   53:9   21:7
3.   Husum 18 II   14   62:12   20:8
4.   TSV Hattstedt   14   30:22   17:11
5.   TSV Seeth/Drage   14   29:34   10:18
6.   Rödemisser SV II   14   14:87   10:18
7.   Frisia Husum III   14   16:41   9:19
8.   Germania Breklum II   14   9:62   4:24
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball regional

1 . Juli

Aufwärtsentwicklung im Jugendfußball erfordert mehr Trainer und Betreuer

Auf dem Jugendverbandstag wurde Hans Brodersen (Sande) neuer Kreisjugendwart / Leider nicht genügend Schiedsrichter

Ohne wesentlichen Zündstoff verlief der diesjährige Jugend-Verbandstag des Kreisfußballverbandes Nordfriesland, der am vergangenen Sonnabend im Jugendheim von Frisia Husum zügig verlief. Die Delegierten aus 31 Vereinen waren sich durchweg trotz einiger Diskussionen darüber einig, daß die Aufwärtsentwicklung in der Nachwuchsarbeit weitergehen müsse. Daran änderte die Wachablösung an der Spitze durch Hans Brodersen (Sande) für Reinhold Hoffmann (Tönning) als Kreisjugendwart nichts. Der langjährige Kreisjugendwart Reinhold Hoffmann stellte sich spontan zur Mitarbeit im Jugendausschuß wieder zur Verfügung. In dieses Gremium wurden ferner Volker Herzberg (Garding), Ohlsen (Enge), Stark (Leck) und Gerhard Meier (Husum 18) gewählt, dafür schieden M. Ziegeler (IF Tönning) und H. Tedsen (Frisia Husum) aus.

Nach dem Begrüßungszeremoniell durch Lothar Muschinski für den Gastgeber Frisia Husum und Emilius Petersen als Vorsitzender des Kreisfußballverbandes hieß ferner Verbands-Jugendwart Kurt Marsmann (Niebüll) die Delegierten sowie den ersten Vorsitzenden des Bezirks II, Dr. Erwin "Pütten" Kraatz (Westerland), herzlich willkommen. Kurt Marsmann berichtete aus der Verbands-Jugendarbeit und wies insbesondere auf die auf Landesebene spielenden Nachwuchsmannschaften von Frisia Husum hin, die die Aushängeschilder im Kreis Nordfriesland seien. Der laufende Zustrom von Jugendlichen halte auch weiterhin an und erfordere einen höheren Bedarf an Betreuern und Trainern.

Nach der Feststellung der Delegierten aus 31 von 38 Verein erfolgte der Tätigkeitsbericht des Jugendausschusses, der im wesentlichen eine Aufwärtsentwicklung in allen Nachwuchsklassen beinhaltete. Ein deutliches Zeichen hierfür ergab sich daraus, daß für die kommende Spielzeit insgesamt 128 Mannschaften gegenüber 115 aus dem Vorjahr für die Punktspiele auf Kreisebene gemeldet wurden. Aus diesen Mannschaften wird wieder einen Nord-Süd-Aufteilung vorgenommen, damit den Vereinen unnötig hohe Reisekosten durch weite Anfahrten erspart bleiben.

Bei den Ehrungen der Kreismeister wurden die Siegerurkunden in der Jungmannenklasse an den TSV Westerland und bei der Jugend an den FSV Wyk ausgehändigt. Bei den Schülern wurde der Bredstedter TSV, Husum 18 bei den Knaben und TSV Rot-Weiß Niebüll in der Buben-Klasse für die Kreismeisterschaft geehrt.

Nach Ausführungen des Kreisschiedsrichterwartes Horst Kersten (Husum 18) seien für die große Anzahl der Nachwuchsmannschaften noch immer nicht ausreichende Schiedsrichter vorhanden, obwohl man auch schon auf dieser Ebene durch Ausbildung für Nachwuchs gesorgt hätte.

Eine gerechte Verteilung der geeigneten Nachwuchsspieler von Kreisauswahlmannschaften forderten Vertreter der Insel- und Landvereine. Die Versammlung lehnte einen Antrag von Husum 18 auf Gleichrangigkeit von Sonnabend und Sonntag bei Punktspielen ab, befürwortete dafür aber einen Antrag des TSV Rantrum zur Weitergabe an die nächste Instanz, nachdem ein Spieleraustausch zwischen Mannschaften einer Jahrgangsgruppe nicht mehr möglich sein soll.

Otto H. Krüger

Angriffe auf Schiedsrichter haben in den letzten Spieljahren im Fußballbezirk ständig zugenommen

Strenge Strafen angekündigt / Manfred Schmidt Nachfolger von Dr. Erwin Kraatz

Neuer Vorsitzender des Bezirks-Fußballverbandes wurde am Freitagabend im Klubheim des TSB Flensburg der Jübecker Lehrer Manfred Schmidt. Bei 26 Enthaltungen wählten ihn die Delegierten zum Nachfolger von Dr. Erwin "Pütten" Kraatz (TSV Westerland), der nach vierjähriger Tätigkeit sein Amt zur Verfügung gestellt hat. "In unserem Bezirk geht es voran", hatte Dr. Erwin "Pütten" Kraatz vor den Wahlen nüchtern festgestellt, als er die Vereine Blau-Weiß Friedrichstadt (Meister der Bezirksliga), TSV Kappeln, DJK Flensburg (Meister der Bezirksklassen) und Frisia Husum (Bezirkspokalmeister) ehrte. Die stete Förderung des Sports könne aber nicht allein von den Vereinen getragen werden. Dr. Erwin "Pütten" Kraatz wiederholte deswegen eine alte Forderung nach Sportämtern in Städten mit mehr als 10.000 Einwohnern, weil die Verbände und Vereine die an sie gestellten Aufgaben ohne regelmäßigen Kontakt mit den kommunalen Spitzen einfach nicht mehr schaffen würden.

Georg Abel, Vorsitzender des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes, appellierte in seinem Grußwort an die Vereine, genügend Schiedsrichter auszubilden. Zum bezahlten Fußball im Amateurlager meinte er, er sei davon überzeugt, daß sich "die Handgeldzahlerei" eines Tages überlebe. Die Schuld an dieser Unsitte dürfe nicht bei den Spielern gesucht werden, die das Geld entgegennehmen, sondern bei den Vereinen, die das Handgeld zahlen. "Je zurückhaltender die Vereine sind, umso schneller werden die Verhältniße normalisiert."

Dr. Erwin "Pütten" Kraatz wies in seinem Jahresbericht auf die Bedeutung der Beziehungen zu Dänemark hin. Erste sportliche Bande seien mit Vereinen jenseits der Grenze zwar geknüpft worden, doch sollten die Begegnungen vermehrt werden.

Dr. Peters, der Vorsitzende des Bezirksgerichtes, teilte mit, daß die Zahl der Verfahren von 102 in der Spielzeit 1972/73 auf 132 in der Saison 1973/74 angewachsen sei. In der Spielzeit 1974/75 seien bis Ende April 113 Verfahren beim Bezirksgericht anhängig gewesen.

Bei den Wahlen wurde Alfred Kock (Frisia Husum) zum zweiten Vorsitzenden gewählt, nachdem Viktor Gierak (PSV Flensburg) von diesem Posten zurückgetreten war. Wiedergewählt wurde Horst Gerber (SV Adelby), als Kassenwart. Beisitzer wurde Reinhold Hoffmann (TSV Tönning). Das Bezirksgericht setzt sich aus den gleichen Personen wie im letzten Jahr zusammen, nachdem Dr. Peters (Schleswig 06) als Vorsitzender und Friedrich Meyer (Leck) sowie Kuhn (Kropp) wiedergewählt wurden.

Der nächste Verbandstag des Fußballbezirkes wird im Bereich des Kreisfußballverbandes Schleswig ausgerichtet werden.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1 . Juli

Herzlichen Glückwunsch

Unserem Spieler Manfred Weidner und seiner Ehefrau die herzlichsten Glückwünsche zur Geburt einer Tochter, die hoffentlich einmal in unserer Damenfußballmannschaft spielen wird.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1 . Juli

Aus der Kegelabteilung

10. Vereinsmeisterschaft im Kegeln ausgetragen

Wie in jedem Jahr so trug die Kegelabteilung von Husum 18 auch in diesem Jahr wieder ihre Vereinsmeisterschaft zum Ende der Sportsaison aus. Es war die 10. Meisterschaft, nachdem bekanntlich 1965 die Kegelabteilung gegründet wurde. Wiederum waren zwei Durchgänge notwendig, um Meister und Plazierte zu ermitteln.

Die erste Runde wurde im Keglerheim Dethlefsen ausgetragen. Bei den Damen zeigte Helgard "Hella" Peters eine ausgezeichnete Tagesform und kegelte das nie mehr überbotene Holz von 736. Auf Platz zwei legte sich dann aber schon Inge Jacobsen mit 732 Holz, vor Traute Christiansen (722 Holz), Inge Jahn (721 Holz) und Christel Grabbert (719 Holz).

Die Herren lagen nach Schluß der ersten Runde enger beieinander. Horst Brauer als Titelverteidiger kegelte 732 Holz und setzte sich damit an die Spitze, etwas überraschend folgten Horst Weber mit 730 Holz und Hans-Hermann Hasche mit 729 Holz. Norbert Peters folgte dann mit 728 Holz.

Die zweite Runde in der Kegelsporthalle an der Schleswiger Chaussee versprach spannend zu werden. Helgard "Hella" Peters fand nie eine Einstellung zur Bahn (701 Holz) und fiel von Platz 1 auf den dritten Platz zurück. Beständig wie immer kegelte Traute Christiansen (719 Holz); Lohn war schließlich der zweite Platz. Inge Jacobsen (718 Holz) wurde wieder, wie im vergangenen Jahr auch Meisterin von Husum 18.

Bei den Herren legte Norbert Peters mit dem Tageshöchstholz von 733 den Grundstein zum späteren Sieg. Er wurde mit dieser Leistung neuer Meister von Husum 18. Horst Brauer, der 730 Holz kegeln mußte, um Norbert Peters noch einzuholen, schaffte nur 724 Holz und wurde damit Vizemeister. Von Platz fünf kämpfte sich Peter Schöning (720 Holz) noch auf Platz drei vor, während Hans-Hermann Hasche und Horst Weber überhaupt nicht zurecht kam und zurückfielen.

Die Sonderpreise gewannen Renate Reckstadt und Hans-Joachim Ebert.

Die Ehepaarwertung, die alljährlich von Husum 18 ausgetragen wird, sah folgende Paare vorne: 1. Helgard "Hella" und Norbert Peters mit 2898 Holz, 2. Inge und Manfred Jacobsen mit 2887 Holz. 3. Anke und Horst Brauer mit 2873 Holz.

Bei der anschließenden Siegerehrung, die der Vereinsvorsitzende von Husum 18, Werner Denckmann, vornahm, wurden Pokale und Plaketten an die neuen Meister und Plazierten überreicht.

Die 10. Vereinsmeisterschaft von Husum 18 in Zahlen

Damen:

1.  

Inge Jacobsen

  1450   Holz
2.   Traute Christiansen   1441   Holz
3.   Helgard "Hella" Peters   1437   Holz
4.   Christel Grabert   1431   Holz
5.   Renate Denckmann   1419   Holz
6.   Anke Brauer   1417   Holz
7.  

Anita Borchert

  1412   Holz
8.   Gerda Lund   1405   Holz
9.   Gretel Schöning   1402   Holz
10.   Antje Franz   1398   Holz
11.   Gerda Schulz   1390   Holz
12.   Renate Weber   1389   Holz
13.  

Irmgard Franke

  1381   Holz
14.   Uda Klena   1380   Holz
15.   Eva-Maria "Evi" Kniese   1368   Holz
16.   Marianne Christiansen   1367   Holz
17.   Antje Schröder   1361   Holz
18.   Hildegard Schulz   1276   Holz

Sonderpreise:

1.  

Renate Reckstadt

  682   Holz
2.   Gerda Oppermann   654   Holz
3.   Christel Steffensen   640   Holz
4.   Susanne Ebert   628   Holz
5.   Hildegard Schulz   627   Holz
6.   Sieglinde Krause   617   Holz

Herren:

1.  

Norbert Peters

  1461   Holz
2.   Horst Brauer   1456   Holz
3.   Peter Schöning   1443   Holz
4.   Hans-Hermann Hasche   1442   Holz
5.   Horst Weber   1442   Holz
6.   Gerd Schulz   1441   Holz
7.  

Manfred Jacobsen

  1437   Holz
8.   Karl-Heinz Lund   1433   Holz
9.   Adolf Klena   1430   Holz
10.   Harry Mölck   1415   Holz
11.   Walter Franke   1414   Holz
12.   Helmut Reimers   1411   Holz
13.  

Hugo Borchert

  1406   Holz
14.   Uwe Jahn   1404   Holz
15.   Werner Denckmann   1402   Holz
16.   Karl-Bernhard Mölck   1402   Holz
17.   Wilhelm Franke   1399   Holz
18.   Eckhard Reckstadt   1394   Holz
19.   Jürgen Schulz   1381   Holz
20.   Hans-Joachim Keblat   1380   Holz
21.   J+rgen Jordan   1373   Holz

Sonderpreise:

1.  

Hans-Joachim Ebert

  696   Holz
2.   Jürgen Schulz   690   Holz
3.   Arthur Grabert   683   Holz
4.   Fred Steffensen   680   Holz
5.   Siegfried Krause   677   Holz
6.   Hans Oppermann   669   Holz

Ehepaare:

1.  

Helgard "Hella" und Norbert Peters

  2898   Holz
2.   Inge und Manfred Jacobsen   2887   Holz
3.   Anke und Horst Brauer   2873   Holz
4.   Gerda und Karl-Heinz Lund   2838   Holz
5.   Gerda und Gerd Schulz   2831   Holz
6.   Renate und Horst Weber   2831   Holz
7.  

Renate und Werner Denckmann

  2821   Holz
8.   Anita und Hugo Borchert   2818   Holz
9.   Uda und Adolf Klena   2810   Holz
10.   Irmgard und Walter Franke   2795   Holz
11.   Hildegard und Jürgen Schulz   2657   Holz
Otto H. Krüger
leer  

1975

Nachruf

1. Juli

Soeben erreicht uns die Nachricht, daß unser Mitglied

Hans-Ingwer Petersen

   

am 17. Juni 1975 im blühenden Alter von 38 Jahren von uns gegangen ist.

Hans-Ingwer Petersen spielte lange Jahre in verschiedenen Mannschaften unseres Vereins, zuletzt in der Altligamannschaft.

Für seine jahrelange Vereinstreue und seinen sportlichen Einsatz wurde ihm am 23. April 1971 die silberne Vereinsehrennadel verliehen.

Wir verlieren mit ihm einen guten und beliebten Sportkameraden und werden sein Andenken in Ehren halten

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball international

1 . Juli

Disziplinarkommission der UEFA greift hart durch

Nach dem Ausschluß von Leeds United aus allen Europapokal-Wettbewerben bis zum Ende der Saison 1978/79 setzte die Kontroll- und Disziplinarkommission der Union der Europäischen Fußballverbände (UEFA) am Sonnabend in Zürich ihr "Strafgericht" fort. Dabei wurde der letztjährige sowjetische Fußballmeister Ararat Eriwan in eine Geldstrafe von 3.000 Schweizer Franken genommen, weil im Heimspiel gegen Bayern München am 19. März die vorgeschriebenen Presseeinrichtungen fehlten. 10.000 Schweizer Franken muß der Fußballverband der UdSSR zahlen. Die UEFA wirft ihm fehlenden Respekt gegenüber der Gastdelegation beim Europameisterschaftspiel gegen Irland in Kiew vor. Die irische Delegation hätte zu diesem Spiel nicht die im UEFA-Reglement vorgeschriebene Kategorie von Sitzplätzen erhalten. Wegen Abfeuerns von Raketen im Wiederholungsfall wurden bestraft: Roter Stern Belgrad mit 5.000 Schweizer Franken, Juventus Turin mit 3.000 Schweizer Franken und Äûsterreichs Fußballverband mit ebenfalls 3.000 Schweizer Franken.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. August

Husum 18 - HSV

1:4

Hervorgerufen durch eine hervorragende Leistung aller Spieler fiel das Ergebnis unserer Ligaelf gegen die Bundesligamannschaft des Hamburger SV erfreulicher aus als erwartet.

Der HSV traf am Sonnabend, vor dem Spieltage pünktlich um 20:45 Uhr vor dem Thomas Hotel ein, begrüßt von unserem ersten Vorsitzenden Werner Denckmann und Schriftführer Otto Krüger. Beide konnten, nachdem alle sich zunächst auf ihren Zimmern eingerichtet hatten, angeregte Gespräche mit dem Manager Kurt Petersen und Trainer Kuno Klötzer führen. Wenig später erschienen auch noch zwei Pressevertreter der Husumer Palette, die an dem Gespräch teilnahmen und - nachdem alle Spieler gegessen hatten - sich von allen Aktiven Autogramme auf einem Ball geben ließen, der voraussichtlich zugunsten der Husumer Lebenshilfe versteigert werden soll. Einen weiteren Ball ließen unsere Vorstandsmitglieder herumwandern und unterzeichnen. Über dessen Verwendung wird noch entschieden.

Danach begab man sich in den Friesenkeller, wo von Trainer Kuno Klötzer, Manager Kurt Petersen und einigen Hamburger Pressevertretern auf Anraten unserer Vorstandsmitglieder der traditionelle Teepunsch probiert wurde. Nach Klärung verschiedener Fragen für den nächsten Spieltag trennte man sich im besten Einvernehmen.

Zum Spieltag selbst ist wenig zu sagen, da der Spielverlauf allen bekannt sein dürfte aus eigenem Beisein oder durch die Tagespresse. Nach dem 1:0 durch Georg Volkert (Elfmeter) in der fünften Minute erhöhten Horst Bertl und Hans-Jürgen Sperlich auf 3:0 für den HSV bis zur Pause. Kurz nach dem Wechsel viel durch Horst Bertl der vierte Treffer. Dann ließen die Gäste jedoch etwas nach und unsere Elf konnte eigene Gegenangriffe starten, von denen einer in der 58. Minuten zum Erfolg führte. Einen Fehler von Rudolf "Rudi" Kargus konnte Gerhard Autzen zum Ehrentreffer für unsere Elf ausnutzen. In einer wahren Abwehrschlacht wurde dieses Ergebnis bis zum Schlußpfiff gehalten.

Weshalb es zu den geplanten Einsätzen der Spieler von Frisia Husum, TSV Rantrum und Blau-Weiß Friedrichstadt, die bereits vor Spielanpfiff zurücktraten und somit unserem Verein jede Möglichkeit nahmen, eine Abmachung ganz oder zumindest teilweise einzuhalten, nicht kam, wird unseren Mitgliedern in den nächsten Vereinsnachrichten erläutert.

V.l.: Hans-Peter Thomsen · Caspar Memering · Lutz Jorden · Hans Uwe Kock verfolgten gebannt den Torschuß Johann "Buffy" Ettmayers. Foto: Harald Denckmann


Rund 6.500 Zuschauer ließen sich die Begegnung mit dem Bundesligaelf des Hamburger SV nicht entgehen. Foto: Harald Denckmann


Außer für die Husumer Lebenshilfe wurde auch noch ein Ball für unseren Verein signiert.
v.l.: HSV-Neuerwerbung Johann "Buffy" Ettmayer · HSV-Mannschaftskapitän Georg Volkert · 18-Schriftführer Otto Krüger · HSV-Neuerwerbung Horst Blankenburg · 18-Vorsitzender Werner Denckmann.

Foto: Georg Graf von Baudissin


Schwere Saison 1975/76

Durch das enttäuschende Abschneiden der norddeutschen Mannschaften bei den Aufstiegs- und Entscheidungsspielen um den Einzug in eine höhere Spielklasse (Amateuroberliga Nord, 2. Bundesliga Nord bzw. Bundesliga) gab es infolge einer großen Zahl an Absteigern auch in der Verbandsliga Nord erhebliche Verschiebungen.

Den Aufstieg schaffte als Meister: Holsatia Kiel.

Es mußten folgende Mannschaften die Verbandsliga verlassen. Holstein Kiel II, Polizei SV Kiel, Union Teutonia Kiel und TSB Flensburg.

Aufsteigen konnte lediglich der VfR Laboe und Blau Weiß Friedrichstadt. Die restlichen drei freigewordenen Plätze nehmen die Absteiger aus der Landesliga ein:. SV Friedrichsort, Schleswig 06 und VfB Kiel.

Daß diese drei Mannschaften, vor einigen Jahren noch in der Spitzengruppe der Landesliga zu finden, alles daran setzen werden, um auf Anhieb den Wiederaufstieg zur Landesliga zu schaffen, ist selbstverständlich. Es wird daher wohl - auch für unsere Mannschaft - eine der schwersten Spielserien werden seit Bestehen der Verbandsliga.

Nach den oben erwähnten Verschiebungen werden folgende Mannschaften in der Verbandsliga Nord spielen:

TSV Bordesholm   Eckernförder SV   DGF Flensburg   SV Friedrichsort (Absteiger)
Blau-Weiß Friedrichstadt (Aufsteiger)   TuS Gaarden   SV Heikendorf   Husum 18
VfB Kiel (Absteiger)   TSV Kronshagen   VfR Laboe (Aufsteiger)   Gut Heil Neumünster
TSV Rot-Weiß Niebüll   TSV Plön   TSV Russee   Schleswig 06 (Absteiger)

Spielplan der Herbstserie

Für unsere Elf beginnt die neue Spielserie am 17. August 1975. Wer die Tabelle des letzten Jahres noch vor Augen hat, der weiß, daß in den drei ersten Spielen bereits zugkräftige Gegner auf uns warten. Der Tabellenzweite TSV Plön und Tabellenvierte TSV Rot-Weiß Niebüll kommen nach Husum, gegen den Tabellendritten Eckernförder SV muß auswärts angetreten werden. Bereits nach diesen drei Spielen wird sich entscheiden, welche Rolle unsere Elf in der nächsten Serie zu spielen vermag.

Hier nun die genauen Zeiten der Spiele, wobei die Spielergebnisse des Vorjahres in Klammern gesetzt wurden:

Sonntag   17.08.1975   15.00 h   Husum 18   -   TSV Plön   (1:5, 0:1)
Sonntag   24.08.1975   15.00 h   Eckernförder SV   -   Husum 18   (3:2, 1:1)
Sonntag   31.08.1975   15.00 h   Husum 18   -   TSV RW Niebüll   (2:3, 2:1)
Samstag   06.09.1975   16.00 h   TSV Russee   -   Husum 18   (0:0, 2:1)
Sonntag   14.09.1975   15.00 h   Husum 18   -   SV Friedrichsort    
Samstag   20.09.1975   15.00 h   TuS Gaarden   -   Husum 18   (2:1, 0:5)
Sonntag   28.09.1975   15.00 h   Husum 18   -   FC BW Friedrichstadt    
Sonntag   05.10.1975   15.00 h   Heikendorfer SV   -   Husum 18   (1:3, 1:2)
Sonntag   19.10.1975   14.30 h   Husum 18   -   VfR Laboe    
Sonntag   26.10.1975   14.30 h   TSV Kronshagen   -   Husum 18   (1:2, 1:2)
Sonntag   02.11.1975   14.00 h   Schleswig 06   -   Husum 18    
Sonntag   09.11.1975   14.00 h   Husum 18   -   Gut Heil Neumünster   (0:1, 0:0)
Sonntag   16.11.1975   14.00 h   Husum 18   -   VfB Kiel    
Sonntag   23.11.1975       Pokal-/Nachholspiele    
Sonntag   30.11.1975   14.00 h   TSV Bordesholm   -   Husum 18   (1:1, 0:0)
Sonntag   07.12.1975   14.00 h   Husum 18   -   DGF Flensburg   (2:4, 2:5)
Samstag   13.12.1975       Nachholspiele    
20./21.12.1975          
Sonntag   28.12.1975       Pokal-/Nachholspiele    
Sonntag   04.01.1976       Nachholspiele    
10./11.01.1976       Beginn der Rückrunde    

Nach DGF jetzt Westerland am 10. August

Nach dem hohen 7:3-Erfolg im Pokalspiel gegen den Bredstedter TSV konnte auch der nächste Gegner, die Elf von DGF Flensburg, mit 2:1 besiegt werden. Das Ergebnis fiel zwar knapp aus, hätte aufgrund der vergebenen Torchancen aber auch erheblich höher liegen können.

Das auf dem Sportplatz des Theodor-Schäferwerks stattfindende Spiel zeigte nur in den ersten zehn Minuten einen etwas druckvolleren Gast, danach bestimmte unsere Elf durchweg das Spielgeschehen. Für den Führungstreffer sorgte Nachwuchsspieler Bernd Hansen - der auch in Bredstedt bereits mehrere Treffer erzielte -, als er sich nach einem Steilpaß freimachen konnte und in der 23. Minute unhaltbar einschoß. Den Ausgleichstreffer erzielte wiederum unsere Mannschaft in der 38. Minute, als Verteidiger Ulrich Grabert der Ball unglücklich vom Fuß sprang und im eigenen Netz landete.

Nach dem Wechsel bestimmte dann unsere Mannschaft noch deutlicher das Spielgeschehen und erkämpfte sich zahlreiche Torchancen, die jedoch knapp vergeben worden. Besonders Gerhard Autzen hatte mit zwei Kopfbällen erhebliches Pech. Schließlich glückte Manfred Albertsen einige Minuten vor dem Spielende doch noch der Siegestreffer, als er sich einmal von dem sehr konsequent deckenden Jacobson freimachen konnte und unhaltbar vollstreckte.


In der dritten Runde des DFB-Pokals wird unsere Elf gegen die Landesligisten des TSV Westerland antreten müssen. Das Spiel findet in Husum am 10. August im Friesenstadion statt und dürfte ein Leckerbissen für unsere Fußballfreunde sein.


Altliga wieder aktiv

Auch unsere Altliga hat wieder die Fußballstiefel angezogen und ihre ersten Spiele ausgetragen. Dabei gab es gleich zu Anfang die erste Niederlage, als zu Hause unter Flutlicht der Bredstedter TSV empfangen wurde und mit 3:1 als Sieger vom Platz ging. Nicht verkennen darf man allerdings, daß der sonst noch in der ersten Mannschaft mitspielende Bredstedter Raddatz aufgrund seines Alters in der Altliga eingesetzt wurde und auch alle drei Treffer erzielte. Lediglich Dieter Eckholdt konnte kurz vor dem Spielende noch den Ehrentreffer für unsere "alten Herren" erzielen.

Im zweiten Heimspiel gab es dann jedoch gegen Blau-Weiß Friedrichstadt den ersten Sieg. Obwohl die Friedrichstädter mit 1:0 bis zur Halbzeit vorne lagen, vermochten wir nach dem Wechsel die Unterstützung des starken Windes besser auszunutzen und konnten durch Treffer von Anton "Ratschi" Christiansen und Manfred "Manne" Hoppe den Sieg herausschießen.

Einen hohen Erfolg gab es bei der Altliga des TSV Rantrum, die zwar selbst zwei Wochen vorher mit nur 9 Spieler noch einen 3:2-Auswärtserfolg beim TSV Tönning erzielte, dann aber im Heimspiel gegen unsere Elf mit 5:1 unter die Räder kam. Anton "Ratschi" Christiansen und Egon Harms erzielten je zwei und Günter Klenz einen Treffer, den Rantrumer Ehrentreffer erzielte Kühl. Es sollte jedoch noch erwähnt werden, daß die Rantrumer mit Verletzungen zu kämpfen hatten und bei voller Einsatzfähigkeit sicherlich ein härterer Brocken für unsere Altliga gewesen wären.

Otto H. Krüger

leer  

1975

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. August

Damen haben Halbzeit

In der Damenfußball-Punktrunde auf Bezirksebene ist mittlerweile die Hinspielserie beendet. Wie durch zahlreiche Abgänge zu erwarten war, steht unsere Damenmannschaft nicht gerade rosig da und nimmt mit 6:12 Punkten einen Platz im unteren Tabellenteil ein.

Es gab zwar zum Teil erfreuliche Ergebnisse, auf der anderen Seite aber auch unerwartete Punktverluste. So konnte in Glücksburg gegen die Elf von 09 ein überraschender 1:0-Sieg mit nach Husum genommen werden, während beim FSV Wyk eine knappe 0:2-Niederlage hingenommen werden mußte, da die Wykerinnen vor eigener Kulisse eine starke Abwehrleistung boten, die von unseren Stürmern nicht überwunden werden konnte.

Obwohl im nächsten Heimspiel der Vorjahresmeister MTV Leck zu Gast war, hätte mit etwas Glück ein Punkt in Husum bleiben können. Die Gäste ging bis zur Pause mit 1:0 In Führung und erhöhten nach dem Wechsel auf 2:0. Beide Treffer erzielte Elisabeth Wolter. Doch kamen unsere Damen durch Birte Hansen auf 1:2 heran und hätten bei etwas mehr Schußglück einen zweiten Treffer erzielen können.

Das änderte sich dann am nächsten Spieltag. Ausgerechnet bei Nordmark Satrup, als eine der stärkste Mannschaften eingeschätzt, gelang ein 2:0-Erfolg, bei dem beide Treffer wiederum Birte Hansen erzielte.

Doch eine Woche später sah es dann wieder ganz anders aus. Im Heimspiel gegen die Damen von Flensburg 08 mußte eine empfindliche 0:6-Niederlage hingenommen werden. Bis zur Pause hatte es zwar nur 0:2 gestanden, doch danach trumpfen die Gäste noch einmal mächtig auf und stellten ihre Schußkraft mit vier weiteren Treffern unter Beweis.

Einen wertvollen Punkt holten die Damen beim TSV Kappeln. Sie gingen sogar durch Ingeburg Sommerfeld In Führung, mußten aber bis zum Wechsel den 1:1-Gleichstand hinnehmen, bei dem es bis zum Schlußpfiff blieb.

Stark ersatzgeschwächt mußte dann das letzte Spiel vor der Sommerpause in Sörup beim STV ausgetragen werden und warf unsere Elf durch eine 0:3-Niederlage in der Tabelle wieder zurück. Bis zum Wechsel konnte man noch gut mithalten und lag nur 0:1 zurück, doch dann nahmen zwei weitere Treffer jede Hoffnung auf einen eventuellen Teilerfolg.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball international

1. August

19 Feldverweise in einem Fußball-Länderspiel

Der chilenische Schiedsrichter Sergio Vasquez stellte im Spiel Uruguay - Chile in Santiago de Chile einen "Weltrekord" auf, der schwer zu überbieten sein wird: Er verwies in einem Zuge 19 Spieler der beiden Nationalmannschaften vom Felde. Es waren noch zehn Minuten zu spielen, und Uruguay führte 3:1, als der chilenische Verteidiger Daniel Diez einen Gegner gegen das Schienbein trat. Das durch zahlreiche Fouls bereits angeheizte Klima kam vollends auf Siedehitze, und der Rasen verwandelte sich im Handumdrehen in eine Kampfarena. Schiedsrichter Sergio Vasquez, dem das Spiel schon in der ersten Halbzeit entglitten war, griff nun energisch durch. Er schickte 19 Spieler vom Feld, womit das Spiel beendet war. Wer die drei offenbar fairen Spieler waren, die auf dem Feld verbleiben durften, war nicht mehr festzustellen. Es dürfte erst im Bericht des Schiedsrichters zu lesen sein. 25.000 Zuschauer wohnten der Schlacht bei. Die Kampfstätte wurde von der Polizei geräumt, die den unglücklichen Schiedsrichter und die Mannschaft aus Uruguay auch in die Kabinen geleiten mußte.

Zwischenzeitlich wurde bereits das Urteil gefällt, und zwar zunächst einmal gegen den Schiedsrichter. Er wurde vom chilenischen Fußballverband mit einer Sperre von 50 Tagen belegt. Außerdem muß er eine Geldbuße von umgerechnet 140 D-Mark zahlen, weil er entgegen dem Reglement das Spiel nur mit zwei Torhütern und einem Feldspieler wieder anpfeifen wollte.


Real Madrid auch Pokalsieger

Vor 80.000 Zuschauern gewann der spanische Fußballmeister Real Madrid nach Elfmeterschießen das Pokalendspiel gegen den Lokalrivalen Atletico mit 4:3 (0:0). Die Entscheidung fiel erst nach Ende der regulären Spielzeit und einer 30minütigen Verlängerung beim Elfmeterschießen. Für Real verwandelten Amancio Amaro Varela, Jose Martinez Sanchez Pirri, Benito Rubian Soutullo und Francisco Javier Aguilar Garcia. Für Atletico waren Jose Eulogio Girate Ormaechea, Alberto Fernandez Fernandez und Heraldo Becerra Naez erfolgreich. Günter Netzer und Paul Breitner war nicht mit von der Partie. Ausländer dürfen bei Pokalspielen nicht eingesetzt werden.


Spieler im Knast

Mit sieben Tagen Haft wurden sechs Fußballspieler der Vittoriosa Stars Valettea (Malta) bestraft, die Anfang dieses Jahres in einem Zweitligaspiel gegen den FC Zurrieq den Schiedsrichter verprügelt hatten.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball national

1. August

Ausgezeichnet

Schiedsrichter Heinz Aldinger (Waiblingen) wurde beim Bankett anläßlich des Fußball-Pokalendspiels Eintracht Frankfurt - MSV Duisburg (1:0) in Hannover für seine ausgezeichneten Leistungen in der Saison 1974/75 die von der Berliner Gold- und Silberschmiede gestiftete "goldene Schiedsrichterpfeife" verliehen. DFB-Präsident Dr. Hermann Gösmann betonte, daß Heinz Aldinger diese Auszeichnung nicht nur aufgrund der Beobachtungsergebnisse, sondern auch für seine vorbildliche Haltung auf dem Spielfeld erhalten habe.


Bund Deutscher Fußball-Lehrer tagte auf Sylt

Rund 350 Trainer haben sich auf der Nordseeinsel getroffen, um auf einem Fachkongreß - prominentester Referent: Bundestrainer Helmut Schön - Erfahrungen auszutauschen und sich in Fortbildungsarbeit mit dem neuesten Stand der Technik und Taktik im modernen Fußball vertraut zu machen. Einmal jährlich treffen sich die Mitglieder des insgesamt 800 Fußballexperten umfassenden Verbandes. Voraussetzung für eine Mitgliedschaft ist ein Fußball-Lehrerdiplom der Sporthochschule Köln oder aber eine A-Lizenz des DFB. In List auf Sylt waren Georg Keßler (Hertha BSC), Heinz Lucas (München 1860), Helmut "Fiffi" Kronsbein (Hannover 96), Hans Tilkowski (1. FC Nürnberg) und Timo Konietzka (FC Zürich) den Namen nach die "Größten".

BDFL-Geschäftsführer Lothar Meurer erläuterte die Struktur des Verbandes. "Wir sind eine eigene berufsständische Organisation, arbeiten allerdings mit dem DFB eng zusammen. Bundestrainer Helmut Schön sprach hier über die Zukunft des internationalen Fußballs. Dann hatten wir als Referenten die DFB-Trainer Rainer Widmayer und Karl-Heinz Heddergott sowie einen Sportmediziner der Kölner Fachhochschule zu Gast."

Helmut Schön: "Der Deutsche Fußballbund muß selbstverständlich ein beträchtliches Interesse daran haben, daß eine sorgfältige und gründliche Ausbildung der Trainer erfolgt. Deswegen unterstützt DFB den BDFL nach Kräften."

Auch die praktische Lehrarbeit kam in der Woche nicht zu kurz. Von Willibald Kreß, der bereits die Pensionsgrenze überschritten hat, über Wilhelm "Willy" Hahnemann und Erich Schanko - beide konnten aufgrund leichter Blessuren am Freundschaftsspiel gegen eine Sylter Auswahl nicht teilnehmen - bis hin zu Lothar Buchmann, dem Couch des frisch gekürten Deutschen Amateurmeisters VfR Bürstadt, gaben sich die Fachleute auf Sylt ein Stelldichein. Neben Trainern, die in Afrika oder Amerika (Eckhard Krautzun als Nationaltrainer in Kanada beispielsweise) tätig sind, kamen auch Mitglieder, die "nur" einen Bezirksklassenklub betreuen, oder aber in der Jugendarbeit wirken.

Auf der Nordseeinsel, die die "Fußballer" erstmalig auf Initiative ihres Mitgliedes Rudolf "Rudi" Richter (SC Norddörfer) zu Gast hatte, wurde der Verband durch die Bundesmarine, die ihre Anlagen in List zur Verfügung stellte, tatkräftig unterstützt.

Helmut Schön, als "Weltmeister" begehrtes Autogramm-Objekt, war neben seiner Referententätigkeit und dem Ausspannen auch schon ein wenig mit der Nationalelf beschäftigt: "Nach dem Trainingsbeginn der Bundesligaklubs steht uns die Vorbereitung für die EM ins Haus. Am 3. September in Wien wollen wir mit einer starken Elf antreten."

BDFL-Geschäftsführer Lothar Meurer: "Wir sind erfreut von der starken Kongreß-Beteiligung. Viele Trainer nehmen konstand in jedem Jahr teil." So bestätigte dann auch der Schweizer "Meistermacher" Timo Konietzka ebenso wie Hans Tilkowski: "Hier kann man in jedem Jahr wieder etwas lernen. Auch wenn es in der Schweiz vielleicht nur vier bis fünf Spitzenmannschaften gibt, eine Verbesserung der Kenntnisse ist, wenn man Erfolg haben will, unabdingbar."


Steuererleichterung für Übungsleiter

Die obersten Finanzbehörden des Bundes und der Länder haben der Forderung des Deutschen Sportbundes entsprochen, eine Werbungskostenpauschale für nebenberufliche Übungsleiter einzuführen. Diese Mitteilung machte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesminister der Finanzen, Konrad Porzner, an den DSB-Präsidenten und Vorsitzenden der Deutschen Sport-Konferenz, Willi Weyer.

Die obersten Finanzbehörden hatten sich mit einer Empfehlung der deutschen Sport-Konferenz auseinanderzusetzen, die den nebenberuflichen Übungsleitern in Sportvereinen und -verbänden steuerliche Erleichterung für diese Nebentätigkeiten schaffen sollte. Sie haben im November 1974 eine Regelung vereinbart, die noch in diesem Jahr Anwendung finden soll. Sämtliche Finanzbehörden werden also zukünftig nach folgendem Beschluß verfahren:

"Es ist nicht zu beanstanden, wenn von den Einnahmen aus nebenberuflicher Lehrtätigkeit in Sportvereinen (z.B. als übungsleiter, Stundentrainer) 25%, höchstens jedoch 1.200 D-Mark jährlich ohne Einzelnachweis als Betriebsausgaben / Werbungskosten abgezogen werden. Werden höhere Betriebsausgaben / Werbungskosten geltend gemacht, so sind die gesamten Betriebsausgaben / Werbungskosten nachzuweisen."

Der deutsche Sportbund begrüßt diese Regelung namens der vielen tausend ehrenamtlich und nebenberuflich in den Sportvereinen tätigen Übungsleiter als einen ersten Schritt auf dem Wege zur völligen steuerlichen Entlastung der Sportvereine.

(aus Mitteilungsblatt des LSV Schleswig-Holstein)

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. September

In guter Frühform

Gesamtvorstandssitzung

Bedingt durch die Sommerpause und die Urlaubszeit kam es im Juli diesen Jahres nicht zu der sonst üblichen Sitzung des Gesamtvorstandes. Diese Sitzung findet nun am Freitag, dem 12. September 1975, 20 Uhr, im Thomas Hotel, Husum, Zingel, statt. Der engere Vorstand

... befindet sich zur Zeit unsere Ligamannschaft. Dies bewies sie sowohl in zwei Freundschaftsspielen als auch in dem Pokalspiel gegen den TSV Westerland und dem ersten Punktspiel gegen TSV Plön.

Im Freundschaftsspiel gegen den MTV Heide als ehemaligem Vertreter der Verbandsliga Süd konnte ein hoher 5:1-Auswärtssieg errungen werden. Unsere Elf war in allen Belangen überlegen und holte bereits bis zur Pause durch zwei Tore von Reinhard "Bernie" Grünhoff, Ralf Pacholke und Manfred Albertsen einen 4:0-Pausenvorsprung heraus. Als nach dem Wechsel unsere Spieler es etwas ruhiger angehen ließen, gelang Becker vom MTV der Ehrentreffer. Manfred Albertsen stellte dann mit seinem zweiten Treffer den alten Torabstand wieder her.


Als nächster Gegner stand ebenfalls ein Vertreter der Verbandsliga Süd auf dem Programm, der TSV Hemmingstedt. Daß dieser Verein nicht, wie der MTV abstieg, sondern im letzten Jahr den achten Tabellenplatz belegte und auch dieses Jahr wieder eine führende Rolle zu spielen gedenkt, merkte unsere Elf von der ersten Minute an. Besonders der seinen Einstand gebende Nachwuchsspieler Günter Hoff, der statt Wolfgang Täuber künftig das Tor hüten wird, hatte gleich voll zu tun. In der zehnten Minute konnten die Platzherren ihn erstmals überwinden und in Führung gehen. Doch bereits wenig später glich Reinhard "Bernie" Grünhoff aus, als er einen 18-m-Schuß ins hohe Eck setzen konnte. Doch kurz vor dem Pausenpfiff gelang den Gastgebern erneut die Führung.

Sechs Minuten nach dem Wechsel stellte Manfred Albertsen den Gleichstand her, der bis zur 80. Minute gehalten werden konnte. Dann gelang endlich Hartmut Kock der Führungstreffer für unsere Elf. Doch der schon sicher geglaubte Sieg wurde in der letzten Minute zunichte gemacht, als ein Foulelfmeter, bei dem Günter Hoff keine Chance hatte, durch die Hemmingstedter zum 3:3-Endstand genutzt wurde.


2:0-Sieg gegen Westerland

Obwohl letztlich spielerisch überlegen, hatten die Sylter jedoch kaum eine Chance, um gegen unsere mit großem Einsatz kämpfende Elf zu gewinnen. Bereits in den ersten Minuten ergaben sich, besonders für den wieder starken Dieter "Schorsch" Schleger, Tormöglichkeiten für unsere Mannschaft. So dauerte es dann auch nur bis zur 7. Minute bis zum Führungstreffer. Dieter "Schorsch" Schleger war wieder einmal durchgebrochen und konnte durch den Westerländer Popp nur durch ein Foul im Strafraum gebremst werden. Den fälligen Strafstoß verwandelte Manfred Albertsen zum 1:0. Torwart Schulz ahnte zwar die Ecke, kam auch mit der Hand noch an den Ball, konnte diesen jedoch nur noch ins obere rechte Toreck lenken.

Nach dieser frühen Führung kam etwas mehr Ruhe in das Spiel unserer Elf. Der Ball wurde oft in den eigenen Reihen gehalten und aus einer verstärkten Deckung heraus operiert.

Nach dem Wechsel kamen die Gäste dann stärker auf. Besonders Laskowski und Motullo hatten öfters Gelegenheit zum Torerfolg, vergaben jedoch unkonzentriert. Da waren die Konter unserer Elf sogar gefährlicher, wie sich acht Minuten vor dem Spielende zeigte. Wieder war Dieter "Schorsch" Schleger durch und wurde von Christiansen im Strafraum gelegt. Wenn auch Dieter "Schorsch" Schleger in seiner bekannten Manier dieses Foul geschickt demonstrierte, so war der zugesprochene Elfmeter doch durchaus berechtigt. Lutz Jorden verwandelte unhaltbar zum 2:0.

Leider wurden die letzten Minuten dann noch etwas hektisch, der Westerländer Schröder mußte sogar noch wegen Nachschlagens das Spielfeld vorzeitig verlassen; an dem Sieg unserer Elf änderte sich jedoch nichts mehr.

Als nächster Gegner wird nun voraussichtlich die Elf von Schleswig 06 nach Husum reisen müssen.


TSV Plön 3:0 besiegt

Zunächst sah es für unsere Elf nicht nach einem klaren Sieg aus. In der Anfangsphase hielten die Plöner Gäste nicht nur gut mit, sondern hatten sogar Spielvorteile. Als sich Manfred Albertsen in der 16. Minute sogar hinreißen ließ, zu meckern, wurde ihm die gelbe Karte gezeigt. Doch allmählich gewannen unsere Spieler die Oberhand. In der 30. Minute leitete Gerhard Autzen einen Ball gekonnt mit der Hacke an Hartmut Kock weiter, der sich auf dem rechten Flügel durchtankte. Seine Flanke nahm der sich inzwischen wieder frei gelaufene Gerhard Autzen geschickt mit dem Kopf an und leitete den Ball über den etwas zu weit vorstehenden Torhüter Bachmann hinweg ins obere linke Eck. Nun war der Bann gebrochen.

Nach dem Wechsel machte sich zunehmend eine größere Konditionsstärke unserer Spieler bemerkbar. Mehr und mehr drängte sie auf einen zweiten Treffer. So strich ein Volleyschuß von Reinhard "Bernie" Grünhoff, der mehrere Abwehrspieler aussteigen ließ, nur knapp am Pfosten vorbei. Dann hatte sich der zuvor etwas resignierende Manfred Albertsen durchgetankt, seine Granate konnte von Bachmann nur noch abgeklatscht werden, so daß Dieter "Schorsch" Schleger im Nachschuß in der 61. Minute zum Erfolg kam. Bereits fünf Minuten später war Dieter "Schorsch" Schleger erneut erfolgreich, als er nach kurzer Drehung flach ins kurze Eck schoß und somit sowohl den Plöner Torwart als auch die Abwehrspieler überraschte.

Zehn Minuten vor Spielende hatten die Gäste noch die Möglichkeit zum Ehrentreffer, als Hans-Peter Thomsen im Strafraum ein unnötiges Foul beging. Doch der Mittelstürmer der Gäste konnte den zugesprochenen Elfmeter nicht nutzen und schoß den Ball über die Latte.


Eckernförder SV - Husum 18

 

4:1

Leider konnte unsere Elf im zweiten Punktspiel nicht an die Leistungen der Vorwochen anknüpfen. Durch das Fehlen der Spieler Lutz Jorden und Hans-Peter Thomsen (verletzt) lief es nicht wie gewohnt. Hinzu kam, daß die Gastgeber in den ersten zehn Minuten bereits zwei Treffer erzielen konnten und zu diesem Zeitpunkt bereits eine Vorentscheidung gefallen war. Der Eckernförder Medler hatte die 1:0-Führung besorgt; danach unterlief Reinhard "Bernie" Grünhoff mit einem weiten Kopfball ein unglückliches Eigentor. Ebenfalls durch ein Eigentor des Außenverteidigers Thorbeck kam unsere Elf noch einmal auf 2:1 heran und hatte danach ihre beste Zeit, als sie entschlossen auf den Ausgleich drängte. Doch mitten in diese Drangperiode fiel dann wiederum durch den nicht konsequent genug bewachten Medler das 3:1. Da war das Spiel gelaufen. Durch einen im Nachschuß verwandelten Foulelfmeter stellte Karsch das Endergebnis her.


1.   VfR Laboe   2   3:1   4:0
2.   Gut Heil Neumünster   2   5:1   3:1
3.   FC BW Friedrichstadt   2   5:1   3:1
4.   Schleswig 06   2   2:0   3:1
5.   VfB Kiel   2   2:1   3:1
6.   Eckernförder SV   2   5:3   2:2
7.   TSV RW Niebüll   2   4:2   2:2
8.   Husum 18   2   4:4   2:2
9.   TSV Russee   2   1:1   2:2
10.   Heikendorfer SV   2   1:1   2:2
11.   TSV Plön   2   2:4   2:2
12.   TSV Bordesholm   2   1:4   2:2
13.   TuS Gaarden   2   1:2   1:3
14.   TSV Kronshagen   2   2:5   1:3
15.   DGF Flensburg   2   1:3   0:4
16.   SV Friedrichsort   2   0:6   0:4

Spiel gegen den HSV

Wie in den letzten Vereinsnachrichten angekündigt, sollte in dieser Ausgabe eine Stellungnahme unseres Vorstandes erfolgen, weshalb es nicht zu den geplanten Spielereinsätzen der Nachbarvereine kam. Da diese Angelegenheit durch diese Nachbarvereine jedoch bereits an die Äûffentlichkeit gezerrt wurde und in den Husumer Nachrichten eine umfangreiche Stellungnahme unseres Vorstandes bereits erfolgte, wird darauf an dieser Stelle verzichtet. Unsere Mitglieder sind sicherlich ausreichend informiert worden.


Spielplan zweite und dritte Mannschaft

Nachdem der Spielplan für die Ligamannschaft bereits in den Vereinsnachrichten des Monats August abgedruckt war, steht mittlerweile auch der Spielplan für die Reservemannschaft und die Dritte fest.


Bezirksklasse Süd (II. Mannschaft):

Sonntag   24.08.1975       MTV Meggerdorf   -   Husum 18 II    
Sonntag   31.08.1975       Husum 18 II   -   SSV Klein-Bennebek    
Sonntag   07.09.1975       TSV Böklund   -   Husum 18 II    
Sonntag   14.09.1975       Husum 18 II   -   TSV Tönning    
Sonntag   21.09.1975       VfR Schleswig   -   Husum 18 II    
Sonntag   28.09.1975       Husum 18 II   -   TSV Bollingstedt    
Sonntag   05.10.1975       Doppeleiche Jagel   -   Husum 18 II    
Sonntag   12.10.1975       Husum 18 II   -   Bredstedter TSV    
Sonntag   19.10.1975       FC Langenhorn   -   Husum 18 II    
Sonntag   26.10.1975       Husum 18 II   -   IF Tönning    
Sonntag   02.11.1975       SIF Schleswig   -   Husum 18 II    
Sonntag   09.11.1975       Husum 18 II   -   SSV Kopperby    
Sonntag   16.11.1975       Husum 18 II   -   TSV Süderbrarup    
Sonntag   23.11.1975       TSV Selk   -   Husum 18 II    
Sonntag   30.11.1975       Husum 18 II   -   Olympia 72 Börm    

I. Kreisklasse Staffel Süd (III. Mannschaft):

Sonntag   24.08.1975       Frisia Husum II   -   Husum 18 III    
Sonntag   31.08.1975       Husum 18 III   -   TSV Garding    
Sonntag   07.09.1975       TSV Arlewatt/Olderup   -   Husum 18 III    
Sonntag   14.09.1975       Husum 18 III   -   TSV Seeth/Drage    
Sonntag   21.09.1975       Rödemisser SV   -   Husum 18 III    
Sonntag   28.09.1975       Husum 18 III   -   TSV Rantrum II    
Sonntag   05.10.1975       TSV Hattstedt   -   Husum 18 III    
Sonntag   12.10.1975       Husum 18 III   -   TSV Nordstrand    
Sonntag   19.10.1975       TSV Drelsdorf   -   Husum 18 III    
Sonntag   26.10.1975       Husum 18 II   -   IF Tönning II    
Sonntag   02.11.1975       TSV St. Peter-Ording   -   Husum 18 III    
Sonntag   09.11.1975       Husum 18 III   -   SV BW Löwenstedt    
Sonntag   16.11.1975       Husum 18 III   -   SG Stapelholm    
Mittwoch   19.11.1975       Bußtag frei für Nachholspiele    
Sonntag   30.11.1975       FC BW Friedrichstadt II   -   Husum 18 III    

Nach guter Vorbereitung schlechter Start

In mehreren Freundschaftsspielen hatte sich unsere Reservemannschaft gut auf die Saison vorbereitet. Beim Bredstedter TSV gab es zwar eine knappe 0:1-Niederlage, die erst in den letzten Spielminuten zustande kam, vom spielerischen her war unsere Elf jedoch durchaus gleichwertig. Im ersten Durchgang hatten die Gastgeber mehr vom Spiel; nach dem Wechsel kam unsere Mannschaft jedoch stärker auf und gestaltete ein ausgeglichenes Treffen. Lediglich die etwas höhere Zahl der Torchancen rechtfertigte schließlich den knappen Sieg der Bredstedter.


In einem weiteren Freundschaftsspiel auf eigenem Platz gab es gegen die Liga des SV Dörpum einen hohen 6:1-Kantersieg. Bereits zur Pause lag unsere Elf mit 3:1 in Führung. Allein Hans-Jürgen Fidelak erzielte drei Treffer, Gert Koeppen, Henning Voigt und Rainer "Toni" Goetz je einen.


In einem gleichzeitig ausgetragenen Spiel besiegte unsere Dritte die Zweite von Dörpum mit 10:0.


Leider gab es dann im ersten Punktspiel beim Neuling MTV Meggerdorf eine nicht erwartete 0:2-Niederlage. Die Neulinge in der Klasse zeigten wenig Respekt vor unserer Reserve und hatten sie nach einer torlosen ersten Hälfte sicher im Griff. Bertelmann und Jöns erzielten die Treffer für die Gastgeber.


Kennen Sie den ...?

Nach Beendigung der letzten Spielserie konnten wir wieder einige Neuzugänge gewinnen, die für unsere Seniorenmannschaften eine nicht unwesentliche Verstärkung bringen.

Achim Ottlinger

geboren am 15. April 1955 in Oldenburg/Oldenburg. Er spielte bis zum Jahre 1973 in der Bezirksligaelf des VfL Osnabrück. Achim Ottlinger ist noch ledig und hat in den letzten Jahren beim Theodor-Schäfer-Werk seine Ausbildung zum technischen Zeichner absolviert. Außer Fußball, wo er den Posten des rechten Verteidigers bevorzugt, spielt er noch gerne Tischtennis und schwimmt.

Gerd Hansen

geboren am 17. Februar 1954 in Husum. Er ist ledig und wohnt in Husum, Hansenstraße 3. Zur Zeit studiert er in Kiel in den Fächern Mathematik und Sport. Vor ca 10 Jahren fing an mit dem Fußballspielen in unserem Verein an und wurde als Verteidiger oder Mittelfeldspieler eingesetzt. Da wir damals keine Jungmannen-Mannschaft hatten, wechselte er 1969 zum Rödemisser SV über, wo er zuletzt in der ersten Liga spielte. Nun kehrte er zu seinem ersten Verein zurück. Als weitere Hobbys - bedingt auch durch sein Sportstudium - betreibt Gerd Hansen noch Leichtathletik und spielt Basketball.

Peter Krämer geboren am 2. März 1952 in Innien. Peter Krämer ist ledig und wohnt in Husum in der Feldbergstraße 7. Er trat am 1. September 1965 dem TSV Aukrug in Innien bei und wechselte im Mai letzten Jahres zu Blau-Weiß Löwenstedt, wo er als Verteidiger eingesetzt wurde. Seit Mai diesen Jahres ist er Mitglied unseres Vereins. Peter Krämer ist Soldat im Fliegerhorst.
Peter Pauly geboren am 15. November 1954 in Husum,. Er ist ebenfalls noch ledig und wohnt in Husum, Friedrichstraße 1. Peter Pauly trat im Mai 1966 unserem Verein bei und wechselte dann aus den gleichen Gründen wie Gerd Hansen zum Rödemisser SV im Jahre 1970. Er wurde überwiegend als Mittelstürmer eingesetzt. Seit Juni diesen Jahres gehört er wieder unserem Verein an und wurde - wie auch Gerd Hansen - bereits in Freundschaftsspielen unsere Reserve eingesetzt. Peter Pauly ist gelernter Bankkaufmann, zur Zeit jedoch Wehrpflichtiger. Außer Fußball betreibt Peter Pauly noch mehrere andere allgemeine Sportarten und liest sehr viel.
Walter Wuttke geboren am 30 Juni 1948 in Stubbe. Walter Wuttke ist verheiratet, seine Tochter Kristin ist eineinhalb Jahre alt und er wohnt in der Hermann-Tast-Straße 56. Seit dem 8. Lebensjahr spielt er Fußball. Von seinem Heimatverein TSV Rieseby ging er vor zwei Jahren zu Blau-Weiß Löwenstedt und ist jetzt seit Juni diesen Jahres Mitglied unseres Vereins. Der als Rechtsaußen eingesetzte Spieler ist Berufssoldat im Fliegerhorst. Außer Fußball ist sein weiteres Hobby die Leichtathletik.
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Damen-Fußball

1. September

Frauen verloren

Einen schlechten Start in die Rückrunde erwischte unsere Damenfußballmannschaft beim TSV Thumby. Mit einer deutlichen 4:0-Niederlage mußte sie die Heimreise antreten und wird es schwer haben, sich in der Leistungsstaffel halten zu können.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. September

Goldene Hochzeit

Am 9. August 1975 feierten unser Ehrenmitglied und Mitbegründer des Vereins, Hugo Huß und seine Ehefrau das seltene Fest der goldenen Hochzeit. Nachdem bereits der Vorstand die herzlichsten Glückwünsche überbrachte, schließen sich hiermit alle Vereinsmitglieder diesen Glückwünschen an und hoffen, daß dem Jubelpaar noch viele glückliche Jahre in guter Gesundheit beschieden sein mögen.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Friesenstadion

1. September

Grillpartys

Wie sicher die meisten unserer Mitglieder schon bemerkt haben, wurde in der Sommerpause in einer einmaligen Selbsthilfeaktion die Umrandung unseres Sportplatzes vollständig erneuert. Besonders erfreulich dabei war, daß nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch zahlreiche Vereinsfreunde und auch Mitarbeiter des Stadtbauamtes tatkräftig mit anpackten. Als bescheidenen Dank des Vereins wurden Ende Juli dafür alle Aktiven zu einer zünftigen Grillparty ins Stadion eingeladen. Aus den beiden Trainingstoren und etlichen Holzverstrebungen, darüber eine Plastikplane, wurde ein "Zelt" geschaffen, in dem sich nach Aussagen aller hervorragend feiern läßt. Es gab Steak und Würstchen satt und dazu wurde kräftig ins Bierglas und in die Stamper geschaut. Zu vorgeschrittener Stunde wurden dann nach einem Tonband "Trimm-Dich-Übungen" abgehalten, die zuletzt in einem Fußballspiel "Jeder gegen Jeden" ihren Abschluß fanden. Die Damen gewannen selbstverständlich diese Partie. Einige Unverwüstliche zogen dann später noch in ein Lokal in der Neustadt, um den angebrochenen Morgen langsam ausklingen zu lassen.

Durch dieses Beispiel angeregt, arrangierte zwei Wochen später aus eigener Initiative auch die Reservemannschaft mit ihren Frauen eine Grillpartie. Nachdem jeder sein Scherflein beigetragen hatte, wurden auch hier Naturalien beschafft, die keinen hungrig oder durstig werden ließen. Mit vielen Tänzen bei gedämpfter Musik und etlichen "Klönschnacks" verging auch hier die Zeit wie im Fluge und ehe man sich versah, war der nächste Tag schon angebrochen.

Wer Interesse hat, z.B. die Kegel-, Schwimm-, Tischtennis- oder Gymnastikabteilung, auch mal eine Grillpartie zu veranstalten, braucht sich nur vertrauensvoll an unseren Platzwart Peter Hansen zu wenden, der keine Mühe scheuen wird, die notwendigen Vorbereitungen zu treffen.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. September

Die Geschichte des Kegelns (I)

Die Urform des Kegels, das Rollen mit dem Stein, später mit der Kugel, hat seinen Ursprung in Ägypten. In einem ägyptischen Kindergrab aus dem Jahre 3200 vor Christi fand man Teile eines Kegelspiels, ähnlich den heute verwendeten. Somit handelt es sich beim Kegeln um eine der ältesten Sportarten.

In Europa kann man das Kegeln verläßlich bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurückverfolgen. Nur diente es damals einem völlig anderen Zweck. Es liegt in der Natur des Spiels, daß es leicht ausartet und niedrige Instinkte weckt. So war es kein Messen der Kraft und der Geschicklichkeit, sondern ein Wetteifern um Geldgewinne. Dies wird durch die älteste bekannte urkundliche Erwähnung des Kegelspiels belegt. Sie ist in einer Chronik der Stadt Rothenburg des Jahres 1157 zu finden und lautet. "10 Jahre lang kein Spiel, sei es Würfeln oder Kegeln oder andere Spiele, womit man seinen Mitmenschen Verluste beibringt." Dieses Gelöbnis stammt von einem jungen Mann aus gutem Hause, der große Summen verlor und von seinem Onkel zum Schwur gezwungen wurde. Bei der Nichteinhaltung seines Versprechens sollte er aus der Stadt verwiesen und sein Vermögen eingezogen werden. So streng waren damals die Sitten!

Dieser Vorgang beweist aber auch, daß mit dem Kegeln Mißbrauch getrieben wurde. Andere Urkunden erhärten diesen Tatbestand. So liegt aus der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts ein Gedicht des in der Nähe von Bamberg beheimateten Magisters und Rektors Hugo von Trimberg vor, in dem dieser gegen das Kegeln zu Felde zieht. Andere Quellen belegen, daß Städte- und Gemeindeverwaltungen der damaligen Zeit immer wieder zu Verboten greifen mußten, weil das Wettkegeln ausartete. Es ist allerdings festzustellen, daß diese Übertreibungen auf eine kleine Anzahl von notorischen Spielern und Betrügern beschränkt blieben, während das Kegelspiel auf Volksfesten seine harmlose Form beibehielt.

Nicht nur das Volk, sondern auch die Geistlichkeit, die Höfe der unzähligen Fürstenhäuser und nicht zuletzt die Stadtväter selbst waren dem Kegeln zugetan. In deutschen Klöstern wurde das Kegelspiel mit folgender Absicht betrieben: Der Kegel versinnbildlichte das Böse. Erste Besitzer eigener Kegelbahnen waren die Kirchengemeinden. Zur Zeit der Reformation jedoch versuchten die protestantischen Obrigkeiten die herrschenden Sitten - oder was in ihren Augen Unsitten waren - ebenfalls zu reformieren. Eine der ersten Reformationsverordnungen, 1529 in Basel verabschiedet, befaßte sich mit dem Kegeln: An Sonn- und Feiertagen durfte während des Gottesdienstes und vor ein Uhr nachmittags nicht mehr geklingelt werden.

(Fortsetzung im nächsten Heft)

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Oktober

Weiterhin vorne

Auch in den letzten Spielen konnte unsere Elf weiterhin überzeugen und brauchte lediglich in TuS Gaarden einen Punkt abgeben, wobei allerdings das in Russee beim Stande von 1:0 für unsere Elf abgebrochenes Spiel zwar vor dem Sportgericht schon verhandelt wurde, eine Wertung durch den Spielausschuß jedoch noch nicht erfolgte. Bei gleichbleibender Form wird unsere Mannschaft sicherlich ein Wörtchen bei der Vergabe der oberen Tabellenpositionen mitreden können.


 

 

Husum 18 - TSV Rot-Weiß Niebüll

 

1:0

In dem als Nordfriesland Derby bezeichneten Spiel war eigentlich recht wenig von dem zu sehen, was man von so einem Spiel erwartet. Es zeichnete sich vor allem durch Kampfkraft aus, Höhepunkte gab es nur wenige. Entschieden wurde die Partie bereits in der neunten Minute. Manfred Albertsen war im Strafraum gelegt worden. Den fälligen Elfmeter verwandelte Lutz Jorden mit einem Schuß ins rechte Eck - der sogar noch den Pfosten streifte - unhaltbar für Torhüter Jannsen. Von da ab war das Spiel in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Erst nach dem Wechsel drängten die Gäste stärker und waren wenige Minuten nach Wiederbeginn dem Ausgleich nahe, doch Nissen verpaßte freistehend aus 3 m Entfernung. Mit zunehmender Spieldauer kamen unsere Spieler wieder stärker auf und hatten durch Dieter "Schorsch" Schleger, Gerhard Autzen und Manfred Albertsen Chancen zur Resultatserhöhung.


 

 

TSV Russee - Husum 18

 

abgebrochen bei 1:0

Das in einem freundschaftlichen Charakter ausgetragene faire Spiel hatte von Anfang an keinen Mangel an Höhepunkten. Bereits in der vierten Minute konnte Günter Hoff einen Ball nur an die Latte lenken und erst im Nachfassen klären. Zwei Minuten später fischte der Russeer Torsteher Pozulny die erste 30-m-Bombe von Reinhard "Bernie" Grünhoff mit letzter Kraft aus dem Tordreieck. Wenig später musste wieder Ulrich Grabert für den geschlagenen Günter Hoff auf der Linie retten. Nach der Russeer Drangperiode kam unsere Elf stärker auf und hatte nach einer halben Stunde ihre besten Chancen. Ein volley von Dieter "Schorsch" Schleger genommener Ball prallte vom Tordreieck auf die Linie und ins Feld zurück. Drei Minuten später startete Manfred Albertsen einen Alleingang übers halbe Spielfeld, überlistete den herauslaufenden Torhüter mit einem Heber, der jedoch nur an die Latte ging.

Zwei Minuten vor der Halbzeit hatte dann Hans Uwe Kock die größte Chance zum 1:0, als ein Russeer Verteidiger über den Ball trat und Hans Uwe Kock überraschend 3 Meter vor dem Tor in den Ballbesitz kam. Seine Überraschung war so groß, daß er verstolperte.

Fünf Minuten nach dem Wiederanpfiff kam es dann zu einem Tor unserer Elf, das schließlich zum Spielabbruch - dem ersten seit Bestehen der Verbandsliga - führte. Nach einer Ecke konnte der Russeer Torhüter sowie ein Verteidiger den Ball nur abprallen lassen, Manfred Albertsen war zur Stelle und schoß den Ball durch eine vielbeinige Abwehr hindurch an den linken Innenpfosten, von wo er hinten durchs Netz gegen den unmittelbar dahinter stehenden Schutzdraht prallte und außen auf dem Netz bis in Höhe des rechten Pfosten lief. Torwart Pozulny nahm den Ball und wollte Abstoß ausführen, da er und seine Spieler den Ball am linken Pfosten vorbei gesehen haben wollten, von wo er gegen einen den Schutzdraht haltenden Pfahl prallte und dann auf dem Außennetz entlang lief. Da die ganze Szene in Sekundenbruchteilen vor sich ging, kamen unseren Spielern nun selbst Zweifel am Torerfolg und alles stand wie angewurzelt da. Doch der Schiedsrichter Sternberg (Polizei SV Neumünster) erkannte eindeutig auf Tor und wich auch nicht von seiner Entscheidung ab, nachdem er auf Drängen der Gastgeber den Linienrichter befragt hatte. Daraufhin äußerte der Russeer Trainer gegenüber seinen Spielern, sie sollten noch nicht anstoßen.

Mannschaftsführer Boschmann erhielt daraufhin die gelbe Karte. Nachdem dieser erneut aufs mit seinem Trainer gesprochen hatte und sich wiederum an den Schiedsrichter wandte, um ihn zu einer erneuten Befragung des Linienrichters zu bewegen, wie er vor dem Sportgericht später äußerte, erhielt er die rote Karte gezeigt. Noch während er in Begleitung zweier seiner Mitspieler, die ihn vor einer unbedachten Tat zurückhielten, dem Spielfeldrand zustrebte, schoß der Spieler Stock den auf dem Mittelpunkt liegenden Ball mit Vehemenz in die Seitenauslinie und die Zuschauerreihen (vor dem Sportgericht versuchte der Gastgeber die Angelegenheit so darzustellen, als wenn dieser Schuß der Anstoß war, trotzdem der Schiedsrichter noch nicht zum Anstoß gepfiffen hatte). Stock erhielt daraufhin ebenfalls die rote Karte.

Als die Gastgeber auch dann noch keine Anstalten machten, das Spiel fortzuführen, sondern weiterhin den Schiedsrichter bedrängten, pfiff dieser in der 54. Minute die Begegnung ab.

Am 19. September wurde dieser Spielabbruch dann in Neumünster vor dem Sportgericht verhandelt. Nachdem die Stellungnahme sowohl des Schiedsrichters als auch des TSV Russee verlesen worden waren, wurden noch der Russee-Spieler Fedder, ein dem VfB Kiel angehörender Zuschauer und der Trainer Röder als Zeugen vernommen. Obwohl wegen des Spielabbruchs und der beiden Hinausstellungen verhandelt werden sollte, drehte sich doch letztlich alles nur um die Tatsachen-Entscheidung des Schiedsrichters und der Gastgeber versuchte durch seine Zeugen zu beweisen, daß der Schiedsrichter sich hier geirrt hat. Dies bemängelte denn auch der als offizieller Vertreter unseres Vereins zu Wort kommende Spielausschußobmann Arthur Grabert. Er äußerte, daß nicht die Frage, ob Tor oder nicht Tor, sondern nur der daraus folgende Spielabbruch und die Hinausstellungen Gegenstand der Verhandlungen seien.

Auch der Mannschaftsführer Boschmann erhielt noch Gelegenheit, sich zu seiner Hinausstellung zu äußern.

Nach einer längeren Beratung wurde dann folgendes Urteil verkündet: Der TSV Russee erhält eine Strafe von 100 D-Mark. Die Verfahrenskosten trägt ebenfalls zur Hälfte der Verein, zu je einem Viertel die beiden hinausgestellten Spieler. Der Spieler Boschmann erhielt erhielt außerdem noch eine Sperre vom 6. September bis 6. Oktober 1975, der Spieler Stock vom 6. September bis 22. September 1975, womit beide relativ gut davonkamen. Über die Wertung des Spiels wird noch der Spielausschuß entscheiden müssen.


 

 

Husum 18 - SV Friedrichsort

 

4:1

In der ersten halben Stunde sah es nicht nach einem klaren Sieg für unsere Elf aus, da der Gast energischen Widerstand entgegenbrachte. Die Abwehr stand gut und der Gast hatte sogar einige Konterchancen. Doch bereits nach gut 30 Minuten ließen die Friedrichsorter überraschend in ihren Kräften nach und deckten nicht mehr so konsequent wie bisher. Dies nutzte Dieter "Schorsch" Schleger in der 33. Minute geschickt zu seinem ersten Treffer aus. Ein mustergültiger Paß von Hartmut Kock, eine geschickte Ballannahme und zwischen dem ihn bedrängenden Verteidiger und dem herauslaufenden Torwart Wachtel hindurch landete der Ball im Netz. Die Friedrichsorter hatten sich noch nicht von diesem Schreck erholt, als Manfred Albertsen einen aussichtslos erscheinenden Ball an der rechten Torauslinie erlief, zurückpaßte und Dieter "Schorsch" Schleger aus der Drehung zwischen einer dichten Abwehrkette hindurch den Ball gegen den linken Innenpfosten schlenzte. Ehe der Torwart - dem offensichtlich die Sicht von seinen Vordermännern versperrt wurde - reagierte, war die 2:0-Führung perfekt. Mit dem Halbzeitpfiff gelang dann Dieter "Schorsch" Schleger der Hattrick. Eine Flanke von Hartmut Kock verlängerte Manfred Albertsen gekonnt an dem sich bereits in die Flanke werfenden Gästetrwart vorbei. Dieter "Schorsch" Schleger war wieder zur Stelle und hielt nur noch den Fuß hin.

Nach dem Wechsel war unsere Elf dann zunächst wie umgewandelt. Die guten Kombinationen der ersten Halbzeit kamen nicht mehr zustande, außerdem häuften sich die Fehlpässe. Die Gäste kamen zwangsläufig stärker auf und erzielten in der 60. Minute durch Jacob, ihren besten Spieler, im Nachschuß nach einem Pfostenabpraller den Ehrentreffer.

Nun wachte unsere Elf wieder auf und kam zu weiteren Torchancen. In der 77. Minute war es wiederum Dieter "Schorsch" Schleger mit seinem vierten Treffer, der das Endergebnis herausschoß. Ralf Pacholke hatte sich durchgetankt, spielte kurz zu Dieter "Schorsch" Schleger, der mit einer Drehung zwei Verteidiger austrickste und durch die Beine des Torwarts aus gut 5 m vollstreckte.

In der 80. Minute wurde leider Manfred Albertsen noch verletzt. Für ihn kam Gerhard Autzen ins Spiel.

In den Schlußminuten wäre noch eine Resultatsverbesserung möglich gewesen, wenn Ralf Pacholke, der ein großes Laufpensum erledigte und sehr gut gefiel, nicht nur den Pfosten getroffen hätte und Hans-Peter Hansen freistehend aus 5 m nicht den Ball über das Tor gesetzt hätte.


 

 

TuS Gaarden - Husum 18

 

1:1

Gegen die bisher erst einen Punkt errungenen Gaardener schien ein Auswärtssieg unserer Elf eine klare Angelegenheit zu sein. Doch eine starke Abwehrleistung der Gaardener und mangelnde Durchschlagskraft unserer Spieler diesen letztlich nur ein Unentschieden zu. In der mittelmäßigen Begegnung fiel in der 40. Minute sogar der Führungstreffer für die Gastgeber, als aus einem Gewühl heraus vor unserem Tor der Ball die Torlinie überschritt. Bis zur Pause konnte jedoch der Ausgleich hergestellt werden, als in der 45. Minute Manfred Albertsen einen Freistoß direkt verwandelte.

Nach der Pause war unsere Elf zwar technisch und konditionell überlegen, doch langte es nicht mehr zu einem weiteren Treffer.


1.   Schleswig 06   6   17:1   11:1
2.   TSV RW Niebüll   6   14:7   8:4
3.   Husum 18   5   10:6   7:3
4.   TSV Russee   5   7:4   7:3
5.   VfR Laboe   5   6:3   7:3
6.   Gut Heil Neumünster   6   11.7   7:5
7.   FC BW Friedrichstadt   6   8:5   7:5
8.   Heikendorfer SV   6   6:5   7:5
9.   Eckernförder SV   6   12:11   6:6
10.   TSV Plön   6   12:15   6:6
11.   TSV Bordesholm   6   6:12   6:6
12.   TSV Kronshagen   6   8:13   4:8
13.   DGF Flensburg   6   12:15   3:9
14.   VfB Kiel   6   5:10   3:9
15.   TuS Gaarden   6   4:14   2:10
16.   SV Friedrichsort   5   4:14   1:9

II. und III. ohne Punkt

Sowohl die Reserve als auch die dritte Mannschaft hatten einen sehr schlechten Start in die neue Saison und konnten bisher noch keinen einzigen Punkt erringen.

Nach der Niederlage in Meggerdorf mußte die erste Heimniederlage der Reserve gegen SSV Klein- Bennebek hingenommen werden, obwohl unsere Elf während des Spiels gut mithielt. Durch Tore von Tams in der 18. und Guthardt in der 33. Minute gingen die Gäste zwar in Führung, doch nach dem Wechsel erzielte Gert Koeppen in der 55. Minute mit einem Drehschuß, der dem Torwart über die Hand rutschte, den Anschlußtreffer. Und Herbert Müller stellte in der 64. Minute nach einem Alleingang den Ausgleich her. Doch als in der 71. Minute durch einen unglücklichen Treffer von Hack die Gäste erneut in Führung gingen, war der Faden gerissen und in den letzten 10 Minuten konnten die Klein-Bennebeker das Ergebnis durch Tore von Tams und Guthardt noch auf 5:2 erhöhen.

Die dritte Niederlage gab es dann beim TSV Böklund. Ein 1:0-Vorsprung der Gastgeber wurde zwar nach dem Wechsel ausgeglichen, ein weiterer Treffer stellte den 2:1-Sieg der Böklunder bei einem ausgeglichenen Spiel jedoch sicher.

Selbst der Neuling TSV Tönning hatte mit unserer zu Hause spielenden Reserve wenig Mühe und konnte mit 4:2 beide Punkte mit nach Tönning nehmen. Das Spiel war zwar ausgeglichen und lange Zeit offen, doch in der Schlußphase nutzten die Gäste die sich bietenden Torchancen konsequenter.

Wenig Mühe hatte auch Rasensport Schleswig und schickte unsere Elf mit einer 2:6-Niederlage nach Hause.

Das bedeutet zur Zeit den letzten Platz mit 7:19 Toren und 0:10 Punkten.


Noch schlechter sieht es zur Zeit mit der dritten Mannschaft aus. Im ersten Spiel bei Frisia II kamen nicht einmal genügend Spieler zusammen, so daß die Begegnung spiellos mit 2:0 für Frisia gewertet wurde. Im ersten Heimspiel gegen TSV Garding gab es eine 0:3-Niederlage. Beim TSV Arlewatt/Olderup trat die Dritte wiederum nicht vollzählig an und mußte sich mit 10:0 geschlagen geben. Dann gab es wieder zu Hause eine 4:0-Niederlage gegen den TSV Seeth/Drage, wo Trainer Wolfgang "Kockie" Kockers noch in Ermangelung eines Torwarts das Tor hüten mußte. Beim Rödemisser SV mußte schließlich eine 8:1-Niederlage eingesteckt werden, wobei Heiko Warnke den ersten Treffer für die Dritte in dieser Saison schoß.

Der letzte Platz in der Bezirksklasse Staffel Süd wird daher mit 1:27 Toren und 0:10 Punkten vorerst wohl nicht abgeschüttelt werden können.


Freundschaftsspiele

In zwei nach Beginn der Punktrunde ausgetragenen Freundschaftsspielen schnitt unsere Liga sehr gut ab. Gegen den Tabellenführer der Bezirksliga West Staffel, den SV Hennstedt, gab es zu Hause einen sicheren 6:1-Sieg. Bis zur Pause hatte es zwar nur 1:0 durch Ralf Pacholke gestanden, doch nach dem Wechsel kam unsere Elf stärker auf und zog durch Treffer von Ralf Pacholke, einen Weitschuß von Hans Uwe Kock und einen im Nachschuß von Dieter "Schorsch" Schleger erzielten Treffer auf 4:0 davon. Manfred Albertsen erhöhte dann noch durch einen Foulelfmeter auf 5:0, ehe die Gäste den Ehrentreffer erzielten. Der ehemalige Regionalligaspieler U. Schmidt war der Schütze. Nach einer Vorlage des erstmalig eingesetzten Volker Lund stellte wiederum Manfred Albertsen mit einem weiteren Treffer den 6:1-Endstand her.


Ein achtbares Unentschieden - ebenfalls vor heimischer Kulisse - gelang unserer Elf dann gegen den Landesligisten Büdelsdorf. Statt des für beide Teile gerechten 2:2 hätte auch ein Sieg für unsere Elf herausspringen können.

Die Gäste zeigten von Anfang an ein sehr schnelles Spiel und versuchten zu beweisen, daß sie eine Klasse höher spielen. Doch unsere Abwehr stand sicher, selbst der für den ortsabwesenden Günter Hoff das Tor hütende Birger Brettl (neu vom SV Dörpum) konnte sich wiederholt auszeichnen. Gegen einen in der 25. Minute von Schimmer aus vollem Lauf abgezogenen 25-m-Schuß, der kurz vor dem Tor noch aufsetzte, war er allerdings machtlos. Kurz vor der Pause konnte Manfred Albertsen, nachdem er freistehend geschickt von Ralf Pacholke angespielt wurde, jedoch den Ausgleich erzielen. Als nach dem Wechsel in der 71. Minute Hans-Peter Hansen sich mal wieder durchgetankt hatte, konnte der Büdelsdorfer Torwart Moche seinen Schuß nur noch abklatschen, Ralf Pacholke war zur Stelle und schob den Ball zur 2:1-Führung ins Netz. Doch bereits zwei Minuten später führte ein umstrittener Foulelfmeter für die Gäste zum Ausgleich. Martin Dohrn hatte angeblich Schimmer am Torschuß gehindert, obwohl dieser Spieler seinerseits mit einem unzulässigen Fallrückzieher am Mann aufs Tor schießen wollte. Schade verwandelte sicher.

Acht Minuten vor dem Spielende bekam dann unsere Elf auch einen Elfmeter zugesprochen, der mehr eine Wiedergutmachung darstellte. Hans-Peter Hansen war etwas im Strafraum behindert worden und kam zu Fall. Den Elfmeterschuß von Manfred Albertsen konnte der Torwart jedoch parieren, der Nachschuß von Lutz Jorden wurde dann allerdings von einem Verteidiger mit der Hand abgewehrt und es gab erneut Elfmeter. Diesen setzte dann Lutz Jorden gegen den rechten Pfosten, so daß es beim 2:2 blieb.


Kennen Sie den ...?

Bereits in den letzten Vereinsnachrichten wurden einige Neuzugänge vorgestellt. Doch sind noch weitere Spieler zu uns gekommen.

Volker Lund

geboren am 2. Dezember 1951 in Flensburg. Er wohnt in Husum, Ohlsenstraße 21, und ist seit März 1973 mit seiner Frau Heike verheiratet. Ihre zwei Kinder Claudia und Sascha sind ein bzw. 2 Jahre alt. Volker Lund ist Zeitsoldat beim Leichten Kampfgeschwader 41.
Seine sportliche Laufbahn begann Volker Lund mit acht Jahren bei Flensburg 08. 1967 wechselte er zu DJK Flensburg über und spielte dort in der Jungmannenelf. Nachdem er 1972 zur Bundeswehr ging, spielte er zunächst kein Fußball mehr. Erst im letzten Jahr trat er dem TSV Arlewatt bei und wurde auf Anhieb aufgrund seiner guten spielerischen Leistungen in der ersten Mannschaft eingesetzt, überwiegend als Linksaußen oder Mittelstürmer. Nach Beendigung der Spielserie trat er unserem Verein bei, ist jedoch erst in einigen Wochen spielberechtigt.
Seine weiteren Hobbys sind ebenfalls auch sportlichem Sektor zu finden: Tischtennis und Handball.

Ralf Pacholke

geboren am 12. Januar 1952 in Heide. Dort auch wohnhaft im Struckweg 14. Ralf Pacholke ist seit dem 3. August 1973 mit seiner Frau Margret verheiratet und hat einen Sohn mit Namen Andre, der ein Jahr und 8 Monate alt ist. Von Beruf ist er Postbeamter.
Seit dem 6. Lebensjahr spielt er Fußball und zwar bis zu seinem 19. Lebensjahr ausschließlich beim Heider SV. Während dieser Zeit spielte er auch in der Landesauswahl der Jugend-A-Mannschaft. Danach auch in der Landesauswahl der Senioren, insgesamt über 10 Spieler. Vom Heider SV wechselte Ralf Pacholke für zwei Jahre zum TSV Rendsburg und spielte dort in der ersten Mannschaft und zwar ebenfalls wie vorher als Stürmer. Danach kehrte er wieder zu seinem ersten Verein, dem Heider SV, zurück und spielte dort teilweise mit der ersten Mannschaft in der Amateur-Oberliga und vorwiegend in der zweiten Mannschaft in der Verbandsliga.
Nun entschloß er sich, unserem Verein beizutreten, der bereits seit der letzten Saison von seinem Vater trainiert wird. Er hat bereits einige Spiele in unserer ersten Mannschaft hinter sich, sehr gute Leistung gezeigt und kann als wesentliche Verstärkung für unseren Verein angesehen werden.
Als weitere Hobbys liebt Ralf Pacholke vor allem Popmusik und opfert viel Zeit für seine Familie, insbesondere für seinen Sohn Andre.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Oktober

Herzliche Glückwünsche

... sprechen der Vorstand und alle Mitglieder unseres Vereins unserem Spieler Ulrich Grabert und seiner Ehefrau aus, die am 24. Juli Eltern eines strammen Jungen mit Namen Michael worden.

Die gleichen Wünsche gelten unserem Spieler Manfred Albertsen und seiner Ehefrau Wiebke, geborene Petersen, die am 12. September in den Hafen der Ehe einfuhren. Ihnen beiden alles Gute und viel Glück auf dem gemeinsamen Lebensweg.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Oktober

Die Geschichte des Kegelns (II)

Allen Widerständen zum Trotz setzte sich das Kegeln in Deutschland durch. In einer Augsburger Chronik wird es erstmals 1470 erwähnt, 1463 fand in der "Frankfurter Patrizier Gesellschaft Limburg" ein Kegel statt, für welches "jedes Mitglied drei silberne 'Kleinode' ausgesetzt hatte." An Verboten allerdings mangelte es nach wie vor nicht, da es auf Kirchweihfesten immer wieder zu Raufereien kam.

Andere Dokumente berichten von Kegelspielen im Schweizer Basel und deren Verbot durch die Behörden (1581), und aus der Französischen Revolution stammt ein Flugblatt, das einen Offizier und einen Geistlichen beim Spiel auf 15 Kegel zeigt.

Bilddokumente von bleibendem Wert schufen im 17. Jahrhundert holländische Maler.

Erste Regeln für das Kegelspiel wurden im Jahr 1786 bekannt. In seinem selbst für heutige Verhältnisse sensationell umfangreichen 242bändigen Lexikon schreibt der Berliner Arzt und Gelehrte Johann Georg Krünitz im Jahr 1786 erstmals von 13 Regeln, die natürlich mit den heutigen nicht mehr vergleichbar sind. Geradezu frappierend ist jedoch, daß sich zwei bis jetzt erhalten haben: Schon damals durfte man nicht übertreten, und die Kugel mußte von einer bestimmten Linie aufgelegt werden.

Von Friedrich von Schiller und Johann Wolfgang von Goethe ist überliefert, daß sie in Weimar eifriger Anhänger des Kegels gewesen sind.

In den Beginn des 19. Jahrhunderts fallen die ersten Gründungen von Spielgemeinschaften, die das Kegeln regelmäßig betrieben. Die ersten Kegelclubs sahen ihre Hauptaufgabe darin, Bedürftige zu unterstützen. Bald jedoch verloren die philanthropischen Zielsetzungen an Bedeutung, an ihre Stelle traten sportliche. Aus dem Geselligkeitskegeln entwickelte sich das Sportkegeln.

Parallel hierzu entstand, in Europa unbemerkt, das Bowlingspiel in den Vereinigten Staaten von Nordamerika. Süddeutsche Einwanderer, die nicht auf ihre "schwäbische Lattenbahn" verzichten wollten, machten es bekannt. Doch auch jenseits des großen Teiches mußten sehr bald die Behörden einschreiten, denn Mißbrauch in Form von Wettspielen begann zu wuchern. Ein totales Verbot des sogenannten "Neun-Kegel-Spiels" war die Folge. Recht schnell wußte man sich zu helfen - mit der Einführung des "Zehn-Kegel-Spiels", heute als Bowling bekannt.

Doch zurück nach Deutschland. Hier nahm der Kegelsport einen rasanten Aufschwung. Eine Dachorganisation wird gegründet.

Der Deutsche Keglerbund (DKB)

Seine Gründung geht, wenngleich noch unter einem anderen Namen, in das Jahr 1885 zurück. Vorbereitende Gespräche fanden schon ein Jahr früher statt. Zu seiner konstituierenden Sitzung fanden sich in Dresden 227 Kegelklubs zusammen, zunächst "Zentralverband deutscher Kegelklubs" genannt. Zwei Jahre später - 1887 - taufte man sich in "Deutscher Keglerbund" um. Der DKB übernahm die Aufgabe der Einführung einheitlicher Maße für Kegelbahn, der Herausgabe einer Kegelsportordnung und der Durchführung deutsche Meisterschaften. 1922 fand die erste Veranstaltung dieser Art auf Asphalt-, Bohlen- und Scherenbahnen in Frankfurt am Main statt.

1952 erfolgte die Neugründung der "Federation Internationale des Quilleurs" (FIQ) in Hamburg, des internationalen Dachverbandes, der mit nahezu neun Millionen Mitgliedern heute zu den größten Sportorganisationen der Welt zählt.

Otto H. Krüger

Bericht der Kegelabteilung

Erstes Großereignis der neuen Saison, die Anfang September wieder begann, war traditionsgemäß das Kegeln um die Pokale der Stadt Husum. Während die Damen als zweimaliger Pokalgewinner leicht favorisiert waren, hatten die Herren nur eine - allerdings große - Außenseiterchance.

In der Vorrunde lief bei den Damen alles wunschgemäß; kegelte die erste Mannschaft mit

Gerda Lund   714   Holz
Inge Jahn   728   Holz
Helgard "Hella" Peters   736   Holz
Anke Brauer   737   Holz
Ulla Franke   738   Holz

erwartungsgemäß gut und setzte sich mit dem besten Holzergebnis an die Spitze der Vorrunde.


Die zweite Mannschaft (Anita Borchert 734 Holz) schied bereits in der Vorrunde aus und belegte nachher den sechsten Platz.


Im Endlauf zeigten fast alle Spielerinnen der ersten Mannschaft eine unverständlich schwache Leistung

Helgard "Hella" Peters   715   Holz
Anke Brauer   716   Holz
Anita Borchert   718   Holz
Ulla Franke   723   Holz
Inge Jahn   727   Holz
Inge Jacobsen   728   Holz

Nach Fortuna und Flotte 7 konnte nur der dritte Platz belegt werden.


Das Abschneiden der Herren war ähnlich. Im Vorlauf wurde mit der Holzteil von +171 das zweitbeste Ergebnis gekegelt:

Manfred Jacobsen   723   Holz
Gerd Schulz   723   Holz
Hans-Hermann Hasche   732   Holz
Horst Brauer   737   Holz
Norbert Peters   739   Holz
Walter Franke   740   Holz

Die zweite Mannschaft belegte in der Vorrunde Platz 8 (Peter Schöning 741 Holz).


Im Endlauf liegt dann überhaupt nichts mehr zusammen. Bis auf Walter Franke (734 Holz) vermochte keiner zu überzeugen. Nach den Husumer Jungs und Frisia wurde nur der dritte Platz belegt.


Alles wieder gut machten dann sowohl die Damen als auch die Herren am folgenden Wochenende beim 50-jährigen Jubiläumsturnier des KSK Gut Holz Husum.

Bei den Damen war nach den 3 ersten Starterinnen - Anke Brauer (712 Holz), Liselotte "Lotti" Zukrigl (721 Holz) und Inge Jacobsen (729 Holz) - noch alles offen (Fortuna Husum lag gleichauf, Goldene Kugel 2 Holz dahinter). Die beiden letzten Starterinnen Ulla Franke (739 Holz) und Helgard "Hella" Peters (745 Holz) zeigten eine überragende Tagesform - bestes und zweitbestes Tageshöchstholz. Lohn war der Gewinn des "Gut-Holz-Pokals" mit einem sicheren Vorsprung vor Fortuna Husum.

Die Herren machten es ausnahmsweise den Damen einmal nach. Die drei ersten Starter Walter Franke und Hans-Hermann Hasche (je 741 Holz) und Horst Brauer (735 Holz) setzen sich mit einem Holz an die Spitze, gefolgt von den Husumer Jungs. Den Endkampf bestritten Norbert Peters (737 Holz) und Gerd Schulz (740 Holz), die ihr "Soll" schafften und damit die Husumer Jungs um sechs Holz auf den zweiten Platz verwiesen. Frisia Husum wurde Dritter. Von 735 Holz bis 741 Holz zeigten die Spieler eine völlig geschlossene Mannschaftsleistung, die schließlich ausschlaggebend für den Erfolg war.

Man kann die Erfolge bei den Damen und bei den Herren wohl als mit die größten bezeichnen, die je erreicht wurden; vor allen Dingen deswegen, weil endlich einmal sowohl bei den Damen als auch bei den Herren gemeinsam die gesamte Konkurrenz auf die Plätze verwiesen werden konnte.

Horst Brauer

III. Mannschaft

Am 29 September begannen in der Stadtliga die Punktkämpfe. Erster Gegner war die zweite Mannschaft von Grün-Weiß. Diese wurde mit 70 Holz bezwungen. Folgende Einzelergebnisse wurden erzielt:

Karl-Bernhard Mölck   723   Holz
Harry Mölck   720   Holz
Eckhard Reckstadt   718   Holz
Helmut Reimers   717   Holz
Werner Denckmann   708   Holz

Am 21 September mußte gegen die dritte Mannschaft von Frisia Husum angetreten werden. Wurde im vergangenen Jahr gegen diese Mannschaft noch mit 50 Holz verloren, so gelang in diesem Jahr ein überzeugender Sieg mit 47 Holz. Die einzelnen Kegler erzielten folgende Holzzahlen:

Werner Denckmann   720   Holz
Karl-Bernhard Mölck   712   Holz
Harry Mölck   710   Holz
Helmut Reimers   708   Holz
Hugo Peters   6948   Holz
Eckhard Reckstadt

 

leer  

1975

Husum 18 / Fußball allgemein

1. Oktober

Eine psychologische Untersuchung

Schiedsrichter werden vom Publikum beeinflußt

von Wolfgang Niersbach

(sid) Das böse Wort vom "Heimschiedsrichter" ist wohl so alt wie der Sport selbst. Schnell haben es um Sieg oder Punkt "Betrogene" vor allem dann auf den Lippen, wenn sie nachher im Fernsehen per Zeitlupe verfolgen können, wie sie bei Penalties, Sieben- oder Elfmetern "verpfiffen" wurden. Sind diese Betrachtungen oft durch die berühmte Vereinsbrille getrübt, so finden sie doch Nahrung in der Statistik der Fußballbundesliga. Von 975 Elfmetern seit 1963 erhielten die Gastmannschaften nur 256, dagegen wurden sie von 124 Platzverweisen 97mal betroffen.

Die nun naheliegende Frage, ob Schiedsrichter durch das Publikum oder andere äußere Umstände beeinflußt werden können, beantwortet der Düsseldorfer Diplom-Psychologe Dr. Günter Heisterkamp mit einem klaren Ja. Zu seiner noch nicht veröffentlichten Arbeit über die Schiedsrichtersituation bei Kampfspielen meint er: "Obwohl der Schiedsrichter mit der besten Absicht aufs Spielfeld geht, objektiv zu sein, gelingt ihm das nicht immer."

Heisterkamp begründet diese These: "In jedem Kampfspiel gibt es eine Fülle von sogenannten offenen Situationen, die von den beiden Mannschaften im Sinne ihrer verschiedenen Zielsetzungen ausgelegt werden. Dadurch gerät der Schiedsrichter ständig ins Kreuzfeuer der Kritik. Darüber hinaus akzeptiert kein Besucher bei ihm einen Fehler. Deshalb ist die Belastung für den Unparteiischen enorm, zumal eine gute Leistung fast nie honoriert wird.

Kurt Tschenscher: Von Tagesform abhängig

Dieses Untersuchungsergebnis wird von dem Mannheimer Kurt Tschenscher, dem bekanntesten deutschen Fußball-Schiedsrichter, unterstützt: "Von uns verlangt jeder Zuschauer, jeder Kritiker und erst recht jeder Trainer oder Spieler stets das Nonplusultra an Leistung. Dies ist aber nicht immer zu schaffen. Genau wie jeder andere Hochleistungssportler ist der Schiedsrichter von der Tagesform abhängig."

Tschentscher und Heisterkamp sind sich einig, daß die seelische Verfassung eine große Rolle spielt. "Scherereien im Geschäft oder privater Ärger können sich negativ in der Leistung niederschlagen. Ebenso natürlich die körperliche Verfassung", bekennt Tschentscher, der die Zahlen der Statistik mit dem Hinweis zu entkräften versucht, daß die Heimmannschaften in der Regel überlegen und somit mehr im Strafraum des Gegners sind.

Dies kennt auch Heisterkamp als Argument an. Er ergänzt jedoch: "Das spielt nicht die Hauptrolle. Entscheidend ist vielmehr, daß der Schiedsrichter durch den ständigen Druck, dem er von Seiten der Zuschauer bei Hallensportarten wie Eishockey oder Handball wegen der räumlichen Enge in noch viel größerem Maße als beim Fußball ausgesetzt ist, in eine bestimmte Richtung gedrängt wird. Nur ein überdurchschnittlicher charakterfester Typ kann dem auf die Dauer widerstehen."

(aus Mitteilungsblatt des LSV Schleswig-Holstein)

Harter Elfmeterschuß mit 115,99 km/h

Dem Torwart bleiben nur sieben Hundertstelsekunden

Mit dem 'Lichtvorhand PHS 75-21' des Instituts für Medizinische Physik wird derzeit in Äûsterreich der Fußballer mit dem stärksten Schuß ermittelt. Nachdem die Spieler von VÄûEST Linz und Admira-Wacker-Wien geschossen hatten, lag Helmut Füllenhals mit 115,99 km pro Stunde in Führung. Der 28-Jährige spielt derzeit nicht in der ersten Mannschaft von Admira. Diese Tatsache macht deutlich, daß ein starker Schuß allein noch keinen Torjäger macht.

Auch in Deutschland wurde vor ein paar Jahren unter den Bundesligamannschaften schon einmal ein ähnlicher Test durchgeführt. Damals rangierte nicht etwa Gerd Müller, der Torschützenkönig und Bomber der Nation an erster Stelle, sondern ein Spieler namens Wolfgang John, der beim 1. FC Köln gerade ein einziges Mal zum Einsatz kam.

Wertlos freilich ist so ein Test mit dem Lichtvorhand, wie er auf Vorschlag des "Kurier" in Wien vorgenommen wurde, trotzdem nicht. Da nehmen manche Spieler einen Anlauf, als wollten sie alles über den Haufen schießen. Herauskommt aber ein Schüßlein von nicht einmal 100 Stundenkilometer. Ein anderer schafft mit kurzem Anlauf und trockenem Schlag eine Bombengeschwindigkeit. Die schärfsten Schüsse erfolgen zumeist bei einer bestimmten Fußhaltung. Auf den richtigen Winkel kommt es an. Hier könnten sich wichtige Erkenntnisse für die Schußtechnik ergeben.

Geschossen wird bei diesem Test aus elf Metern. Die Flugzeit des Balles vom Elfmeterpunkt bis zum Tor beträgt bei einer Geschwindigkeit von 115,99 Stundenkilometer 0,34 Sekunden. Dem Torhüter bleiben bei einem solchen Schuß nur sieben Hundertstel Sekunden, um den Ball aus der Ecke zu angeln. Daraus wird einmal mehr ersichtlich, daß beim Elfmeter normalerweise alle Chancen beim Schützen liegen. Weil aber jeder erwartet, daß er den Ball im Gehäuse unterbringt, beginnen seine Nerven oft zu flattern. Dann kommt die Chance des Torwarts, dem kein Haar gekrümmt wird, wenn er das Leder passieren lassen muß, der aber zum Helden avanciert, wenn er es parieren kann.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. November

Platz drei gehalten

Trotz einer unerwarteten Heimniederlage gegen den VfR Laboe konnte unsere Elf vorerst den dritten Tabellenplatz halten, da auch die Mitplazierten im oberen Tabellendrittel Punkte einbüßten. Ferner ist bisher immer noch nicht über die Wertung des in Russee abgebrochenen Spiels durch den Spielausschuß entschieden worden, obwohl bereits am 19. September dieser Spielabbruch vor dem Sportgericht verhandelt wurde.


 

 

Husum 18 - FC BW Friedrichstadt

 

2:0

Obwohl in dem Nachbarschaftsderby nicht von einer Begegnung gesprochen werden konnte, die Spitzenfußball brachte, gab es doch viele spannende Torraumszenen, die die Zuschauer durchaus auf ihre Kosten kommen ließen. So hatten die Friedrichstädter in der Anfangsphase mehr vom Spiel und durch Schlichte und Möller gute Torchancen. Doch Günter Hoff war auf dem Posten und konnte klären. Erst danach kam unsere Elf stärker auf und hatte mit gefährlichen Kopfbällen von Reinhard "Bernie" Grünhoff und Hans Uwe Kock ihre besten Torchancen. Nachdem vor dem Wechsel der Friedrichstädter Clausen einmal den Pfosten traf, passierte nach Wiederanpfiff Dieter "Schorsch" Schleger dieses Mißgeschick gleich zweimal, als der Druck unserer Elf zunahm. Nach einer Ecke von Manfred Albertsen in der 67. Minute brachte ein Kopfball-Eigentor durch H. Plöhn die zu diesem Zeitpunkt verdiente 1:0-Führung für unsere Mannschaft.

Danach trumpfte die Gästeelf jedoch auf und wollte mit allen Mitteln den Ausgleich erzwingen. Zeitweise waren alle 22 Akteure in der Nähe unseres Strafraums, wobei die Gäste sich jedoch teilweise selbst im Wege standen, um einen überlegenen Torschuß anbringen zu können. In dieser Spielphase hatte unsere Elf aber zwangsläufig gute Konterchancen, von denen die letzte Sekunden vor dem Abpfiff zum 2:0 führte. Ein schneller Vorstoß von Ralf Pacholke, der den Ball zu Manfred Albertsen weitergab, als er vom einzigen mitgelaufenen Friedrichstädter Verteidiger angegriffen wurde. Manfred Albertsen flankte wiederum zu Dieter "Schorsch" Schleger und trickste damit geschickt den herauslaufenden Torwart aus und Dieter "Schorsch" Schleger hielt nur noch den Fuß zum erfolgreichen Torschuß hin.


 

 

Heikendorfer SV - Husum 18

 

0:2

Nach einer Niederlage beim Eckernförder SV, einem Spielabbruch beim TSV Russee und einem Unentschieden beim TuS Gaarden kam unsere Elf in Heikendorf zu ihrem ersten Auswärtssieg, der den Spielanteilen nach sogar noch höher als 2:0 hätte ausfallen können. Bereits in der ersten Halbzeit hätten aufgrund der drückenden Überlegenheit mehr Tore fallen können. Es reichte jedoch nur zu einem 1:0-Pausenstand durch einen 25-m-Schuß von Ralf Pacholke. Nachdem nach Wiederanpfiff Reinhard "Bernie" Grünhoff in der 66. Minute mit einem Flachschuß das 2:0 erzielte, hatten die Gastgeber nichts mehr entgegenzusetzen, um noch eine Wende herbeizuführen.


 

 

Husum 18 - VfR Laboe

 

1:5

Gegen den als überaus hart spielenden Aufsteiger bekannten VfR Laboe hatte unsere Elf einen rabenschwarzen Pechtag erwischt, der durch reihenweise Fehlentscheidungen des schwachen Kropper Schiedsrichters Roede noch verstärkt wurde.

Obwohl die Gäste in der ersten Viertelstunde gut mithielten, hatte unsere Elf in dieser Zeit leichte Vorteile und hätte durchaus in Führung gehen können. Besonders, als Hansen nach einem Alleingang von der Mittellinie aus im Strafraum nur noch durch die sogenannte "Notbremse" gestoppt werden konnte, wurde unserer Elf ein berechtigter Elfmeter versagt.

Nach dieser Anfangsphase kamen die Gäste etwas stärker auf und hatten in der 18. Minute durch Nazareth Erfolg, als dieser nach schlechter Abwehr den Ball ins linke obere Ecke schmettern konnte. Ehe sich unsere Elf gefangen hatte, fiel bereits das 2:0 für die Gäste. Eine Flanke von rechtsaußen konnte der völlig freistehende Windlocha mit dem Kopf unter dem sich werfenden Günter Hoff hindurch ins Netz befördern.

Doch unsere Elf gab nicht auf und stürmte weiter. In der 30. Minute wurde Reinhard "Bernie" Grünhoff an der linken Torauslinie zwar regelrecht vom Ball getrennt, doch als er anschließend fiel, zeigte der Schiedsrichter zur Überraschung von Freund und Feind diesmal auf den Elfmeterpunkt. Manfred Albertsen verwandelte den fälligen Strafstoß zum 1:2-Anschlußtreffer. Danach hatte Dieter "Schorsch" Schleger eine gute Ausgleichschance, doch er setzte einen geschickt über den herauslaufenden Torsteher gehobenen Ball gegen die Latte. Mehr Glück hatten zwei Minuten vor dem Pausenpfiff die Gäste, als ein mit Vehemenz über die Abwehr gezogener Schuß von Windlocha durch die Finger von Günter Hoff ins obere rechte Eck knallte.

Nach dem Wechsel beschränkten sich die Gäste zunächst auf ein Halten des Vorsprungs und ließen daher unsere Elf besser aussehen. Doch machte sich zunehmend Nervosität breit und verhinderte so ein gekonntes Zusammenspiel. Die Angriffsaktionen waren zu durchsichtig, so daß die Gäste immer wieder klären konnten. Hinzu kamen laufende Fehlentscheidung des Schiedsrichters. Als das Spiel durch die mit allen Mitteln verteidigenden Gäste auf beiden Seiten härter wurde, mußten in der letzten Viertelstunde Ralf Pacholke und Hans-Peter Thomsen nach zwei zwar nicht leichten, aber auf keine Weise einen Feldverweis rechtfertigenden Fouls das Spielfeld verlassen. Im äußersten Falle wäre bei Ralf Pacholke eine gelbe Karte gerechtfertigt gewesen, die beide Spieler zuvor nicht erhalten hatten.

Nun bekamen die Gäste aufgrund der zahlenmäßigen Überlegenheit natürlich wieder Oberwasser und erzielten in den letzten 7 Minuten durch Windlocha und den eingewechselten Wasmund zwei weitere Treffer, wobei der letzte Treffer durch Günter Hoff hätte vermieden werden können. Ihm rutschte der Ball durch die Finger ins Netz.


 

 

TSV Kronshagen - Husum 18

 

2:2

Durch ein Unentschieden konnte unsere Elf ihren dritten Tabellenplatz weiterhin behaupten. Mit den Ersatz-Spielern Hans Uwe Kock und Walter Wuttke für die zurzeit nicht spielberechtigten Spieler Ralf Pacholke und Hans-Peter Thomsen lief das Spiel in der ersten Halbzeit sehr gut und brachte durch Walter Wuttke eine 1:0-Führung unserer Elf. Nach dem Wechsel kamen die Gastgeber aber stärker auf und konnten durch einen von Dewitz verwandelten Foulelfmeter und einen Treffer von Schreiber mit 2:1 in Führung gehen. Doch in den Schlußminuten setzte unsere Elf noch einmal zum Endspurt an und erzielte durch Dieter "Schorsch" Schleger den verdienten Ausgleichstreffer.


1.   Schleswig 06   10   30:5   19:1
2.   TSV Russee   9   16:6   13:5
3.   Husum 18   9   17:13   12:6
4.   TSV RW Niebüll   10   21:15   11:9
5.   Gut Heil Neumünster   10   15:13   10:10
6.   TSV Bordesholm   10   12:18   10:10
7.   VfR Laboe   8   12:13   9:7
8.   FC BW Friedrichstadt   10   17:12   9:11
9.   Eckernförder SV   10   19:21   9:11
10.   TSV Kronshagen   10   17:21   9:11
11.   VfB Kiel   10   12:18   9:11
12.   Heikendorfer SV   10   10:16   9:11
13.   TSV Plön   9   19:24   7:11
14.   DGF Flensburg   10   18:21   7:13
15.   SV Friedrichsort   9   15:22   6:12
16.   TuS Gaarden   10   8:20   5:15

II. verbessert

Zu den ersten Punkten kam unsere Reserve in den letzten Spielen und hat sich zunächst einmal vom Tabellenende absetzen können, wenn auch nur um einen Platz.

Im Heimspiel gegen den TSV Bollingstedt konnte der erste Punkt durch ein 1:1-Unentschieden errungen werden. Nach torlosem ersten Durchgang brachte Peter Pauly unsere Elf mit 1:0 in Führung. Doch wenige Minuten vor dem Abpfiff gelang den in dieser Phase überlegenen Gästen durch Reimers der dem Spielverlauf entsprechende Ausgleichstreffer.


Zum lang ersehnten ersten Sieg kam unsere Zweite ausgerechnet gegen die Elf von Doppeleiche in Jagel, die sonst auf eigenem Platz sehr schwer zu bezwingen ist - auch von Spitzenmannschaften dieser Klasse. Eine 1:0-Führung durch Gert Koeppen konnten die Gastgeber durch Bertelsmann noch vor dem Seitenwechsel ausgleichen. Doch den Treffer von Walter Kretschmar in der 55. Minute konnte unsere Elf geschickt bis zum Schluß für verteidigen und einen 2:1-Sieg und somit zwei wichtige Punkte mit nach Husum nehmen.


Ohne Chance war die Reserve dagegen im Heimspiel gegen den Tabellenführer Bredstedter TSV. Durch zwei Treffer von H. Hansen war die Elf bereits bis zur Pause mit 2:0 in Führung gegangen. Kurz nach dem Wechsel erhöhten die Gäste durch H. Fröhlich, der ein Freistoß verwandelte, auf 3:0. Erst dann gelang Walter Wuttke der Anschlußtreffer. Mit einem 30-m-Schuß stellte Will aber wieder den alten Abstand her. Den zweiten Treffer für unsere Elf erzielte schließlich Walter Feddersen mit Kopfball und stellte damit den Endstand von 2:4 her.


Obwohl unsere Elf ein gutes Spiel zeigte, mußte sie sich beim Tabellenzweiten FC Langenhorn am Ende mit 3:1 geschlagen geben. Zunächst hatte die Reserve die größeren Spielanteile und auch die besseren Torchancen, die jedoch nicht genutzt werden konnten. Erst als die Gastgeber mit einem durch Henningsen verwandelten Foulelfmeter 1:0 in Führung gingen, war der Faden gerissen. Nach dem Wechsel konnte der Platzverein durch Sönksen und Borchard auf 3:0 erhöhen, ehe Rainer Stadel der Ehrentreffer für unsere Elf gelang.


Am Wochenende der zahlreichen Unentschieden (zweimal 1:1; dreimal 3:3) war unsere Reserve mit einem 3:3-Unentschieden im Heimspiel gegen den Tabellenfünften IF Tönning ebenfalls dabei. Dieses Ergebnis gegen einen Gegner des oberen Tabellendrittels zeigt deutlich die Leistungssteigerung in den letzten Wochen und die Fähigkeit, Tore zu schießen. Tönning ging zwar durch Recht in Führung, doch konnte Peter Pauly zum 1:1 ausgleichen. Bis zur Pause hatte der Gast allerdings wieder eine Führung durch Röhr herausgeschossen. Nach dem Wechsel gelang aber wiederum Peter Pauly der Ausgleich. Ein erneuter Vorsprung durch Röhe brachte unsere Elf jedoch nicht aus dem Konzept, sondern spornte sie zu einem erneuten Sturmlauf an. Durch Rainer Stadel gelang der Reserve dann zum dritten Male der Ausgleich.


1.   Bredstedter TSV   10   26:12   19:1
2.   FC Langenhorn   10   24:9   17:3
3.   Olympia Börm   10   24:10   14:6
4.   SSV Klein-Bennebek   10   27:17   14:6
5.   IF Tönning   10   32:19   13:7
6.   TSV Tönning   10   22:16   12:8
7.   Rasensport Schleswig   10   19:16   11:9
8.   TSV Selk   9   14:18   10:8
9.   SSV Kopperby   10   28:26   9:11
10.   SIF Schleswig   10   19:24   8:12
11.   TSV Böklund   9   18:26   7:11
12.   MTV Meggerdorf   10   17:20   7:13
13.   TSV Bollingstedt   10   15:24   6:14
14.   Doppeleiche Jagel   10   14:31   5:15
15.   Husum 18 II   10   16:31   4:16
16.   TSV Süderbrarup   10   11:28   2:18

Erster Sieg für die III.

Zwar hat unsere dritte Mannschaft immer noch die rote Laterne, doch konnte sie erstmalig zu einem Sieg und zu den beiden ersten Punkten dieser Spielserie kommen. Nachdem nun schon zum zweiten Male in dieser Spielsaison die III. nur mit fünf Spielern antrat und daher das Heimspiel kampflos gegen die Reserve vom TSV Rantrum mit 0:2 abgeben mußte, waren Stimmen laut geworden, diese Mannschaft zurückzuziehen, zumal die Nichtantretung immer mit empfindlichen Geldstrafen verbunden ist, ferner die Verpflichtung zum Spiel gegenüber dem Gegner - wenn auch nur ein Freundschaftsspiel - bestehen bleibt. Doch zwischenzeitlich scheint es besser zu gehen und die Mannschaft tritt vollzählig an.

Dennoch mußte sie sich mit 5:0 beim TSV Hattstedt geschlagen geben. 4 Treffer erzielten die Hattstedter, einen weiteren Treffer steuerte unsere Elf durch ein Eigentor bei.

Eine weitere hohe Niederlage mußte die Elf auf eigenem Platz gegen die Ligamannschaft vom TSV Nordstrand einstecken. Bis zur Pause sah es nach dieser Niederlage noch nicht aus, als die Gäste, lediglich mit 3:1 in Führung lagen. Burkhard Schletter hatte den Treffer für uns erzielt. Auch nach dem Wechsel kam die Dritte durch Günther "Kirsche" Kirstein erst noch einmal auf 3:2 heran, ehe die Tore der Nordstrander wie reife Äpfel fielen und sie schließlich mit einem 9:2-Sieg die Rückreise antraten.

Diese hohe Niederlage schien der Dritten am darauffolgenden Spieltag jedoch nicht mehr in Erinnerung zu sein. Sie hatte sich wieder voll gefangen und konnte trotz drückender Überlegenheit der Gastgeber beim TSV Drelsdorf ihren ersten Sieg erringen. Nach torloser 1. Halbzeit ging unsere Elf nach dem Wechsel mit 1:0 in Führung und verteidigte diesen Vorsprung mit viel Glück bis zum Schlußpfiff.

Aufgrund dieses ersten Sieges mußte man annehmen, daß auf eigenem Platze gegen den Tabellenvorletzten IF Tönning II ebenfalls ein achtbarer Ergebnis erzielt werden könnte. Bis zur Pause hatte es auch lediglich 1:0 für die Gäste gestanden, die dann nach dem Wechsel durch ein Eigentor selbst den Ausgleich für unsere Elf herstellten. Doch mit zunehmender Spieldauer hatten die Tönninger eine bessere Kondition aufzuweisen und kamen durch zwei weitere Treffer zum 4:1-Sieg.


1.   TSV St. Peter-Ording   10   34:16   16:4
2.   TSV Garding I   9   23:9   15:3
3.   TSV Rantrum II   9   34:14   14:4
4.   TSV Nordstrand   9   38:24   11:7
5.   Rödemisser SV   9   26:14   11:7
6.   SV BW Löwenstedt   9   19:15   11:7
7.   FC BW Friedrichstadt II   9   35:15   10:8
8.   Frisia Husum II   10   17:18   10:8
9.   SG Stapelholm   10   25:23   10:11
10.   TSV Arlewatt/Olderup   9   34.22   9:9
11.   TSV Hattstedt   9   18:24   8:10
12.   TSV Seeth/Drage   9   11:43   4:14
13.   TSV Drelsdorf   10   18:37   4:16
14.   IF Tönning II   10   19:35   5:15
15.   Husum 18 III   10   5:47   2:18
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Damen-Fußball

1. November

Sieg und Niederlage

Unsere Damen konnten im Heimspiel gegen den TSV Sörup einen wichtigen 1:0-Sieg erringen, nachdem sie das Hinspiel mit 0:3 verloren hatten. Dieser Sieg könnte den Klassenerhalt in der Leistungsstaffel der Frauen-Bezirksklasse Nord bedeuten. Unsere Damen waren die bessere Mannschaft und gingen verdient mit 1:0 durch Ute Kockers bis zur Pause in Führung. Nach dem Wechsel hätten noch weitere Treffer fallen können, wenn etwas mehr Glück zur Seite gestanden hätte.

Umgekehrt verlief dann die Nachholbegegnung gegen Nordmark Satrup. Hier konnte zwar das Hinspiel gewonnen werden, doch aufgrund der besseren zweiten Halbzeit gelang den Satrupern mit 2:1 die Revanche. Bis zur Pause hatten unsere Damen noch durch einen Treffer von Birte Hansen mit 1:0 in Führung gelegen. Nach dem Wechsel machten sich dann jedoch Konditionsschwächen bemerkbar und diese führten zwangsläufig zur Niederlage.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. November

Vereinsabzeichen

Wie unser Kassierer Hans Weinstein mitteilt, hat er noch einen kleinen Restbestand von Vereinsnadeln. Diese Nadel, die jeder bewußte 180er tragen sollte, kann zum alten Preis von nur 3 D-Mark abgegeben werden. Bitte wenden Sie sich, wenn Sie Interesse an einer Nadel haben sollten (was wohl außer Frage steht), direkt an Hans Weinstein, Poggenburgstraße 15.

Zum Schluß noch eine vertrauliche Mitteilung: Da der Bestand, wie gesagt, bald aufgebraucht ist, werden in Kürze neue Vereinsnadeln bestellt werden. Diese werden dann jedoch 4 D-mark kosten und zwar auch die restlichen alten Nadeln, da ein Unterschied dann nicht mehr festzustellen ist, wenn die neuen Jahren erst einmal geliefert wurden.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. November

Bericht der Kegelabteilung

Am 21. September begann für die Herren der Auftakt in die Punktspielsaison 1975/76.

Die erste Mannschaft hatte wie im vergangenen Jahr in Marne anzutreten. Hier empfing sie die Mannschaft von GN Dauenhof/Itzehoe und Rot-Weiß Husum. Das erste Spiel wurde eine sichere Beute unserer Ersten. Mit der Mannschaft

    Norbert Peters   734   Holz
    Walter Franke   736   Holz
    Horst Brauer   737   Holz
    Hans-Hermann Hasche   751   Holz
und dem überragenden   Gerd Schulz   764   Holz

konnte Dauenhof mit 55 Holz bezwungen werden.


Das zweite Spiel gegen Rot-Weiß Husum war von der ersten bis zur letzten Kugel spannend. Während Manfred Jacobsen / Norbert Peters (730 Holz) 13 Holz, Hans-Hermann Hasche trotz guter 749 Holz 4 Holz verloren, konnten Horst Brauer (750 Holz) sowie Walter Franke (744 Holz) wieder 7 Holz gut machen. Damit trat Gerd Schulz mit 10 Holz Rückstand gegen seinen Gegner Werner Knittel an. Bis 10 Wurf vor Schluß taten sich beide nichts, erst dann warf Gerd Schulz eine großartige Serie und konnte seinen Gegner mit 747 zu 734, also 13 Holz bezwingen. Damit gehörte dieser glückliche Sieg mit drei Holz uns.


Ähnlich spannend verlief der erste Punktkampf unserer zweiten Mannschaften in Husum gegen Gut Holz Husum.

    Peter Schöning   723   Holz
    Horst Weber   727   Holz
    Uwe Jahn   730   Holz
    Karl-Heinz Lund   732   Holz
und   Adolf Klena   740   Holz

kegelten einen knappen Vier-Holz-Sieg heraus.


Im zweiten Spiel gegen Nordmark Husum wurde dann schon mit 20 Holz sicherer gewonnen:

    Adolf Klena   726   Holz
    Uwe Jahn   729   Holz
    Peter Schöning   730   Holz
    Karl-Heinz Lund   731   Holz
und   Horst Weber   732   Holz

Da auch die dritte Mannschaft auf Vereinsebene beide Spiele gewannen (siehe Bericht im Oktober), kann man wohl von einem totalen Erfolg unserer Herrenmannschaften sprechen.


Ein Wochenende später hatten die Damenmannschaften ihre ersten Spiele zu bestreiten. Die Bezirksliga mußte auf den schwer laufenden Bahnen in Flensburg-Berggeist antreten, wo bisher von unseren Damen kaum Erfolge erzielt werden konnten. Im Spiel gegen den Lokalrivalen Fortuna Husum konnte dann aber doch noch ein knapper 6-Holz-Sieg erzielt werden -

    Helgard "Hella" Peters   708   Holz
    Liselotte "Lotti" Zukrigl   704   Holz
    Inge Jahn   716   Holz
    Ulla Franke   725   Holz
und   Inge Jacobsen   732   Holz

Im zweiten Spiel kam dann aber der Einbruch. Trotz einer überragenden Inge Jacobsen, die mit 751 Holz bestes Ergebnis warf und "Freund und Feind" weit deklassierte, wurde das Spiel gegen Fortuna Rendsburg mit 19 Holz verloren, weil alle Mannschaftskameraden - außer Ulla Franke (724 Holz) - weit unter Form spielten.


Die II. Mannschaft der Kreisliga spielte in Husum-Dethlefsen. Gegner waren Comet 69 und Goldene Kugel Husum. Konnte die erste Begegnung gegen Comet 69 noch in etwa ausgeglichen gestaltet und nur mit 8 Holz verloren werden, war die 87-Holz-Niederlage gegen Goldene Kugel Husum beinahe schon blamabel. In beiden Durchgängen warf Anke Brauer mit 719 bzw 707 Höchstholz.


Besser machte es da schon die dritte Mannschaft der Damen. Sie gewann ihr Spiel gegen die Jugend Husums mit 76 Holz.


Zwischenzeitlich begonnen haben ebenfalls die Einzelmeisterschaften des Vereins Husumer Kegler. Während bei den Herren mit zwei Durchgängen schon eine erste Sichtung erfolgt ist, haben die Damen erst eine Runde hinter sich.

Bei den Männern liegt Walter Franke, der im zweiten Durchgang mit 1504 Höchstholz warf, auf Platz zwei. Karl-Heinz Lund folgt mit zwei ausgeglichenen Runden auf Platz 10, Horst Brauer hat Platz 13 inne und Hans-Hermann Hasche fiel nach dem ersten Durchgang vom Platz 9 auf Platz 15 zurück. Die im vergangenen Jahr zur ersten Stadtmannschaft gehörenden Gerd Schulz (Platz 20) und Norbert Peters (Platz 27) werden es schwer haben, sich wieder auf einem der ersten Plätze zu qualifizieren.


Bei den Damen hatte Ulla Franke eine hervorragende Tagesform und legte sich mit 744 Holz an die Spitze des etwa 100 Starterinnen umfassenden Feldes. Inge Jacobsen als Titelverteidigerin liegt mit 737 Holz ebenfalls wieder mit vorne.


Ihr glückte bei den Ausscheidungsbegegnungen des SHKV zur Nominierung der Länderauswahlmannschaft der erste Platz in der Rangliste aller Keglerin Schleswig-Holsteins.

Horst Brauer
leer  

1975

Husum 18 / Fußball national

1. November

Machtwechsel beim DFB im Eiltempo

Der Machtwechsel erfolgte im Eiltempo: Nur 35 Sekunden dauerte die Wahlprozedur, in der Hermann Neuberger seinen Vorgänger Dr. Hermann Gösmann als Präsident des Deutschen Fußball-Bundes DFB ablöste. Dennoch verlief der vierstündige 27. DFB-Bundestag in Hamburg etwas anders, als es sich der 55 Jahre alte Saarländer vorgestellt haben mag. Vier Gegenstimmen von 160 Stimmen bedeuteten einen nicht zu übersehenden Warnschuß für Hermann Neuberger in einem Verband, in dem solche Entscheidungen meistens einstimmig gefällt werden.

Franz-Josef Bomnüter, einer der vier Delegierten aus Westfalen, die Hermann Neuberger ihre Gefolgschaft verweigerten, wurde im Gespräch deutlicher: "Wir haben etwas gegen den autoritären Stil von Hermann Neuberger. Schon als Vizepräsident hat er bewiesen, daß er in der Wahl seiner Mittel nicht wählerisch ist. Viele Delegierten denken so. Doch ihnen fehlte offenbar der Mut, um ihre Vorbehalte durch Gegenstimmen auszudrücken."

Daß der neue Präsident des DFB künftig keineswegs schalten und walten kann, wie er will, wurde noch an anderer Stelle deutlich. Nicht sein Protegee, der Nürnberger Hans Lang, wurde bei der einzigen Kampfabstimmung der Neuwahlen zum neuen Spielausschuß-Vorsitzenden bestellt, sondern der Hamburger Walter Baresel,. Während der Norddeutsche 97 Stimmen auf sich vereinigen konnte, blieben für Hans Lang lediglich 52 übrig.

Hermann Neuberger selbst sprach in seiner einstündigen programmatischen Rede die gegen ihn in der Vergangenheit laut gewordene Kritik folgendermaßen an: "Ich weiß um die vielleicht da und dort auch heute noch herrschende Meinung, der jetzt von Ihnen gewählte Präsident würde den DFB autoritär regieren wollen." Entkräftet hat er diese Kritik jedoch in seinen Hamburger Ausführungen nicht. Auch nicht dadurch, daß er das Wort Forderung im Zusammenhang mit "ständiger rechtzeitiger Information und Konsultation" in abschwächende Anführungsstriche gesetzt haben will.

Nur 19 Stimmen (von 160) erhielt der Antrag des Schiedsrichterausschusses "künftig nach drei gelben Karten im Lizenzspieler-Fußball automatisch eine Sperre für ein Spiel zu verhängen." Schiedsrichterobmann Werner Treichel begründete den Antrag damit, daß in der Saison 1974/75 allein 562 gelbe Karten in der Bundesliga vergeben wurden und die Schiedsrichter langsam in einen Gewissenskonflikt kommen. "Außerdem muß es auf den Spielfeldern wieder sauberer zugehen", unterstrich Werner Treichel den Antrag. Doch dieser Antrag hatte keine Chance, da sich schon die Bundesligaklubs, der Beirat und der Spielausschuß dagegen ausgesprochen hatten. So hat die gelbe Karte kaum noch eine große Bedeutung.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Dezember

leer  

1975

Husum 18 / Fußball

1. Dezember

Mannschaft der Stunde

Nach dem überaus schlechten Start unserer Reserve in der Bezirksklasse Süd zeichnete sich bereits in den Spielen, über die in der letzten Ausgabe der Vereinsnachrichten berichtet wurde, ein Aufwärtstrend ab. Nach vier weiteren Spieltagen muß man nunmehr unsere zweite Mannschaft als "Mannschaft der Stunde" titulieren, da sie aus diesen Spielen 7:1 Punkte holte. Sollte dieser Formanstieg in den nächsten Spielen gehalten werden können, wird sie bald mit einem ausgeglichenen Punkteverhältnis aufwarten können.


Im Auswärtsspiel gegen SIF Schleswig gab es zunächst noch einmal ein Unentschieden. Nachdem die Gastgeber bereits zur Halbzeit mit 2:0 in Führung gingen, hielten sie bereits die Partie für gewonnen. Doch unsere Elf setzte noch einmal alles auf eine Karte, nahm den Schleswigern im zweiten Durchgang das Spiel aus der Hand und konnte durch Peter Pauly und Gert Koeppen die verdienten Ausgleichstore zum 2:2 erzielen.


Am nächsten Sonntag war in Husum der Neuling SSV Kopperby zu Gast, der sich bisher gut geschlagen hatte und mit einem ausgeglichenen Punktekonto anreiste. Die Hoffnungen auf einen Punktgewinn wurden jedoch im Laufe des Spiels zunichte gemacht. Zunächst brachte Peter Pauly unsere Elf mit 1:0 nach vorn, doch die Gäste konnten ausgleichen. Wiederum Peter Pauly gelang dann noch vor dem Pausenpfiff die wichtige 2:1-Führung. Als sich beide Parteien schon mit diesem Ergebnis abgefunden hatten, gelang Höber in der 85. Minute das 3:1. Wie wichtig dieser Treffer war, sollte sich wenige Sekunden vor Schluß erweisen. Denn unmittelbar vor dem Abpfiff gelang den Gästen noch der zweite Treffer zum 3:2-Endergebnis.


Wenig Mühe meinte unsere Elf im Heimspiel gegen den Tabellenletzten TSV Süderbrarup zu haben. Doch sie hatte sich getäuscht. Nachdem bereits im ersten Durchgang die Gäste mehr Spielvorteile besaßen, aber durch Gert Koeppen einen 1:0-Rückstand hinnehmen mußten, hatten sie auch im zweiten Durchgang mehr vom Spiel. Doch waren sie zunächst zu unkonzentriert, um Treffer zu erzielen. Mehr Glück hatte dagegen unsere Elf, die durch Schöller und einen verwandelten Elfmeter von Hansen mit 3:0 in Führung gehen konnte. Doch die Gäste gaben nicht auf und konnten in den Schlußminuten noch auf 3:2 herankommen. Der Schlußpfiff rettete unsere Elf dann vor einem möglichen Ausgleich.


Verstärkt durch die beiden Ligaspieler Ralf Pacholke und Hans Peter Thomsen, die einige Wochen gesperrt waren und sich durch den Spielausfall gegen VfB Kiel noch nicht wieder in der Liga "festgespielt" hatten und daher in der Zweiten eingesetzt werden konnten, errang unsere Reserve beim Tabellenfünften TSV Selk einen wertvollen 6:4-Sieg, der erst in der Schlußphase zustande kam. Zunächst gingen die Gastgeber in Führung, doch Ralf Pacholke glich aus und Hans Peter Thomsen brachte erstmalig eine 2:1-Führung zustande. Doch bis zum Wechsel konnte Selk wieder ausgleichen. Nachdem Peter Pauly wieder die 3:2-Führung herausschoß, gelang dem Selker Dethlefsen mit seinem dritten Treffer wiederum der Ausgleich. Auch den 4:3-Vorsprung durch Ralf Pacholke vermochten die Gastgeber durch Röh wieder zu egalisieren. Als Gert Koeppen und Wolfgang Harms für unsere Elf dann jedoch einen Zwei-Tore-Vorsprung herausschossen, vermochte der Gastgeber nichts mehr zuzusetzen und gab sich endgültig geschlagen.


1.   Bredstedter TSV   13   41:12   25:1
2.   FC Langenhorn   14   35:12   23.5
3.   SSV Klein-Bennebek   14   50:22   22.6
4.   IF Tönning   14   41:26   17:11
5.   Olympia Börm 72   14   30:17   17:11
6.   TSV Selk   14   29:29   16:12
7.   TSV Tönning   14   32:28   14:14
8.   Rasensport Schleswig   13   21:23   12:14
9.   TSV Böklund   14   28:35   12:16
10.   SSV Kopperby   14   35:42   11:17
11.   Husum 18 II   14   30:41   11:17
12.   MTV Meggerdorf   14   24:30   10.18
13.   SIF Schleswig   14   26:41   9:19
14.   Doppeleiche Jagel   14   21:41   9:19
15.   TSV Bollingstedt   14   19:39   8:20
16.   TSV Süderbrarup   14   19:32   6:22

Den 2. Platz ...

nimmt zur Zeit unsere Ligaelf in der Tabelle der Verbandsliga Nord ein, nachdem das beim TSV Russee abgebrochene Spiel jetzt endlich durch den Spielausschuß mit 2:0 Punkten und 1:0 Toren (dem Ergebnis bei Spielabbruch) gewertet wurde. Eine bessere Platzierung wird in nächster Zukunft jedoch nicht möglich sein, da die Favoritenelf von Schleswig 06 mit sechs Minuspunkten Vorsprung unangetastet die Tabellenspitze einnimmt. Doch auch die Schleswiger kochen nur mit Wasser, wie unsere Elf in Schleswig feststellte.


 

 

Schleswig 06 - Husum 18

 

2:0

Trotz des klar erscheinenden Sieges wurden die Gastgeber durchaus nicht ihrer Favoritenrolle gerecht. Zu viele Schwächen deckten unsere Spieler bei den Gastgebern auf und hätten bei etwas mehr Glück und einer weniger guten Leistung des Schleswiger Torwarts durchaus einen Punkt oder gar beide mit nach Husum nehmen können. Nach verteiltem Spiel gelang den Gastgebern durch Tessendorf in der 30. Minute im Nachschuß die 1:0-Führung. Nach dem Wechsel war unsere Elf dem Ausgleich näher als die Schleswiger dem Führungsausbau. Dennoch fiel in der 70. Minute das überraschende 2:0. Danach war bei unserer Elf der Faden gerissen und die Chance auf einen Punktgewinn dahin.


 

 

Husum 18 - Gut Heil Neumünster

 

2:1

Das ihr am Vorsonntag fehlende Glück hatte unsere Elf dann im Heimspiel gegen die Eisenbahnerelf aus Neumünster. Glück deshalb, weil die Neumünsteraner die sich ihnen bietenden Chancen zu unkonzentriert vergaben, während unsere Spieler bei der Verwertung einmal mehr Glück hatten.

Die ersten 15 Minuten gingen voll an unsere Elf und der Führungstreffer lag in der Luft. Doch immer wieder spielten unsere Spieler sich in der massiven Neumünsteraner Deckung fest. Bis in der 16. Minute der in den letzten Spielen oft glücklos spielende Hartmut Kock sich ein Herz nahm, mehrere Gegenspieler aussteigen ließ und aus 12 m volley den Ball unhaltbar ins Netz jagte. Doch unverständlich ließ, wie des öfteren in anderen Spielen auch, die Konzentration und Angriffslust unserer Elf plötzlich nach und die Gäste kamen gefährlich auf. Bereits zwei Minuten später nutzte Woyda ein Mißverständnis zwischen Günter Hoff und Hans-Peter Hansen aus und erzielte den Ausgleich. Unsere Spieler besannen sich nun wieder auf ihr Können und konnten in der 31. Minute einen ihrer zahllosen Angriffe erfolgreich abschließen. Manfred Albertsen hatte sich an der rechten Außenlinie bis ans gegnerische Tor durchgetankt, seinen Schuß konnte der Gästetorwart nicht festhalten, er ließ ihn unter sich hindurchrutschen und der mitaufgerückte Reinhard "Bernie" Grünhoff spitzelte ihn über die Linie.


1.   Schleswig 06   13   38:6   24:2
2.   Husum 18   12   20:16   16:8
3.   FC BW Friedrichstadt   13   25:13   15:11
4.   TSV Bordesholm   13   20:19   15:11
5.   VfR Laboe   12   24:17   14:10
6.   TSV Russee   13   17:12   14:12
7.   Heikendorfer SV   13   15:18   14:12
8.   TSV Plön   12   35:29   12:12
9.   Eckernförder SV   13   21:23   12:14
10.   TSV RW Niebüll   13   22:21   11:15
11.   Gut Heil Neumünster   13   17:20   11:15
12.   TSV Kronshagen   13   20:29   11:15
13.   VfB Kiel   12   14:26   10:14
14.   SV Friedrichsort   13   19:31   10:16
15.   DGF Flensburg   13   20:29   8:18
16.   TuS Gaarden   13   13:31   7:19

Weitere Punktgewinne

Obwohl eine hohe Niederlage voranging, konnte unsere dritte Mannschaft sich überraschend schnell fangen und durch zwei Unentschieden weitere Punktgewinne erzielen.

Keine Chance hatte unsere Mannschaft beim Tabellenführer TSV St. Peter-Ording. Nachdem es bereits zur Pause 4:0 stand, fielen nach dem Seitenwechsel in regelmäßiger Reihenfolge weitere Treffer für den Gastgeber. Am Ende hieß es dann 9:0.

Nichts mehr erinnerte am folgenden Sonntag an diese Niederlage. Auf eigenem Platz bot die Dritte gegen den SV Blau-Weiß Löwenstedt ein gleichwertiges Spiel und konnte über die volle Distanz ihr Tor reinhalten. Bei etwas mehr Schußglück wäre sogar ein Sieg möglich gewesen.

In einem weiteren Spiel gelang der Dritten gegen die SG Stapelholm mit einem 1:1 ein weiterer Punktgewinn. Burkhard Schletter brachte unsere Elf in Führung, die die Gäste noch vor dem Wechsel ausgleichen konnten. Im zweiten Durchgang war sogar ein Sieg möglich, doch ein Elfmeter wurde unkonzentriert verschossen.


1.   TSV Rantrum II   13   48:19   20:6
2.   TSV Garding I   12   31:12   19:5
3.   TSV St. Peter-Ording   13   47:24   18:8
4.   FC BW Friedrichstadt II   13   56:20   17:9
5.   Rödemisser SV   13   36:22   16:10
6.   SV BW Löwenstedt   13   27:22   16:10
7.   TSV Arlewatt/Olderup   12   46:22   15:9
8.   TSV Nordstrand   13   52:32   15:11
9.   SG Stapelholm   13   37:30   15:11
10.   Frisia Husum II   13   23:24   13:13
11.   TSV Hattstedt   13   24:48   8:18
12.   IF Tönning II   13   23:49   6:20
13.   TSV Seeth/Drage   13   13:60   6:20
14.   TSV Drelsdorf   14   28:56   6:22
15.   Husum 18 III   13   6:57   4:22

Altliga unterlag

Auf eigenem Platz mußte sich unserer Altliga in einem Freundschaftsspiel gegen die alten Herren des TSV Rantrum mit 0:3 geschlagen geben. Vor allem die bessere mannschaftsdienliche Spielweise der Gäste, die ihre Treffer durch Groß, Fetgenheuer und Präger erzielten, war für den deutlichen Sieg ausschlaggebend.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18

1. Dezember

Herzlichen Glückwunsch

... wünschen alle Mitglieder unseres Vereins unserem Vereinsmitglied und Wirt unseres Vereinslokals "Otti" Dawartz und seiner Ehefrau zu ihrer Hochzeit und hoffen, daß beide viel Glück und Freude auf ihrem gemeinsamen Lebensweg erleben werden.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. Dezember

Klassenerhalt und Turniersieg

In einer Nachholbegegnung kam unsere Damenfußballmannschaft zum Abschluß der Punktrunde gegen den TSV Kappeln zu einem hohen 6:0-Heimsieg. Je 3 Treffer erzielten in dieser Begegnung Birte Hansen und Silke Ingwersen. Mit 15:21 Punkten dürfte damit der Klassenerhalt in der Leistungsstaffel der Frauenbezirksklasse Nord gesichert sein.

Ihren guten Formanstieg bewiesen unsere Damen auch beim SV Dörpum, der zu einem Fußballpokalturnier eingeladen hatte. Nachdem unsere Spielerinnen sich bis ins Endspiel gekämpft hatten, konnten die Damen des TSV Husby mit 2:0 geschlagen werden und der Pokal mit nach Husum genommen werden.

Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Äûffentlichkeitsarbeit

1. Dezember

An alle Trainer und Betreuer

Wie dem Leser der Vereinsnachrichten sicher aufgefallen ist, enthalten die Vereinsnachrichten regelmäßig nur Beiträge aus den Fußball-Seniorenmannschaften und den Kegelmannschaften. Dies liegt aber nicht an der bösen Absicht des Pressewarts, die anderen in unserem Verein betriebenen Sportarten zu ignorieren, sondern einfach und allein daran, daß von den anderen Spartenleitern keine Beiträge geliefert werden. Vielleicht findet sich eine Dame aus der Gymnastikabteilung, ein jugendlicher Schwimmer oder ein Spieler der Tischtennismannschaft oder einer unserer zahlreichen Jugendmannschaften bereit, einmal über seine Punktspiele oder geselligen Veranstaltungen zu schreiben, die er mit seiner Mannschaft erlebt. Sicher gibt es dort Interessantes zu berichten, um die Vereinsnachrichten ein wenig aufzufrischen. Denn die Spiele der Senioren sind meist schon meist allen schon aus der Tagespresse genügend bekannt und haben nur noch chronischen Wert. Sie können daher auch erheblich kürzer abgefaßt werden und schon ist Platz genug vorhanden, um auch über die anderen Sportarten zu berichten und selbstverständlich auch über gemeinsame Feste - z.B. jetzt die kommenden Weihnachtsfeste.

Daher eine Bitte an alle Obmänner, Trainer und Betreuer: Soweit Sie nicht selbst dazu in der Lage sind, einmal in Abständen von 1 bis 2 Monaten über ihre Mannschaft zu berichten, versuchen Sie einen Spieler für diese Aufgabe zu gewinnen. Ein Pressewart kann nicht überall dabei sein, da er sein Amt auch nur nebenbei ausübt und die Spiele und Veranstaltungen sich noch dazu am Wochenende abspielen und mehrfach überschneiden.

In der Hoffnung, künftig mehr Beiträge zu erhalten, verbleibe ich mit sportlichen Grüßen

Ihr Pressewart Otto Krüger.
leer  

1975

Husum 18

1. Februar

Wer trainiert wo und wann?

Zum Winter hat es in der Hallenbenutzung wieder einige Änderungen gegeben, wodurch sich auch teilweise die Trainingszeiten ändern:


Trainingszeiten und Hallenbenutzungsplan für Husum ab 1. Oktober 1975

Tag   Schule/Turnhalle   Uhrzeit   Mannschaft   Trainer/Betreuer

Mo   Dethlefsen, Neustadt   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Ehepaare   Werner Denckmann

Di   Osterhusumer Schule   15:00 - 16:30 h   II. Buben   Kurt Matthes
    Osterhusumer Schule   16:30 - 18:00 h   I. Buben   Anton Christiansen
    Osterhusumer Schule   18:00 - 20:00 h   I. / II. Jugend   Gerhard Meier

    Friesenstadion oder   19:00 - 21:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke
    Osterhusumer Schule   20:00 - 22:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke

Mi   Osterhusumer Schule   16:30 - 18:00 h   I. Schüler   Reimer Seifert
    Osterhusumer Schule   18:00 - 19:45 h   II. Schüler   Gerhard Meier
    Osterhusumer Schule   19:45 - 21:30 h   Jungmannen   Helmuth Dietze
    Osterhusumer Schule   19:45 - 21:30 h   Altliga   Wolfgang Grüner

    Theodor-Storm-Schule   20:00 - 22:00 h   Tischtennis   Walter Liepert
    Pestalozzischule   20:00 - 22:00 h   Tischtennis   Walter Liepert

Do   Osterhusumer Schule   16:00 - 18:00 h   I. Knaben   Peter Ohde
    Osterhusumer Schule   16:00 - 18:00 h   II. Knaben   Dieter Behncke
    Osterhusumer Schule   18:00 - 20:00 h   I. Jugend   Helmuth Dietze

    Osterhusumer Schule   20:00 - 22:00 h   Badminton   (-)

    Realschule Süd   18:00 - 19:30 h   Damen-Fußball   W. Spiegel / K. Matthes

    Realschule Süd   19:30 - 22:00 h   Gymnastik   Frau Neumann

    Realschule Süd   20:00 - 22:00 h   Senioren   Hans Pacholke

    Friesenstadion   19:00 - 21:00 h   Fußball I. Liga   Hans Pacholke

    Hallenschwimmbad   15:00 - 19:00 h   Jgd-Schwimmen   Kurt Matthes
    Hallenschwimmbad   20:00 - 22:00 h   Erw.-Schwimmen   Kurt Matthes

Fr   Theodor-Storm-Schule   19:00 - 22:00 h   Tischtennis   Walter Liepert

    Schleswiger Chaussee   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Frauen   Renate Denckmann

    Friesenstadion   19:00 - 21:00 h   Fußball II./III. Liga   Wolfgang Kockers

So   Dethlefsen / Schl. Ch.   20:00 - 23:00 h   Kegeln - Ehepaare   Horst Brauer
Otto H. Krüger
leer  

1975

Husum 18 / Kegeln

1. Dezember

Bericht der Kegelabteilung

Verbandsliga - Herren

Unseren zweiten Spieltag bestritten wir auf der Bahnanlage in Schuby gegen BS 59 Flensburg und Fortuna Flensburg. Erster Gegner war der Aufsteiger BS 59, der sich in ausgezeichneter Verfassung gegen uns vorstellte und von allen Mannschaften zu beachten sein wird. Trotz einer an sich geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Hans-Hermann Hasche mit 741 Holz und Gerd Schulz mit 743 Holz herausragten, verloren wir dieses Spiel mit neun Holz und kassierten damit unsere ersten Minuspunkte.


Im zweiten Spiel des Tages hatten wir gegen unseren Angstgegner Fortuna Flensburg anzutreten. Doch endlich einmal gelang es uns, die Fortunen zu besiegen. In einem spannenden Spiel hatten Anteil am Erfolg:

    Norbert Peters   725   Holz
    Horst Brauer   726   Holz
    Walter Franke   736   Holz
    Gerd Schulz   737   Holz
und   Hans-Hermann Hasche   748   Holz

Mit 6:2 Punkten belegen wir Platz 3 in der Tabelle.


Kreisliga - Herren

Die Ausgangsposition für die zweite Mannschaft war ähnlich günstig; sie lag ebenfalls mit 4:0 Punkten mit an der Spitze der Kreisliga. In Flensburg-Harrislee auf den zum Teil unregulär laufenden Bahnen waren Post Rendsburg und Holstein Rendsburg II Gegner unserer Mannschaft.

Erster Gegner waren die Postler aus Rendsburg. In einem Spiel, das klar mit 41 Holz verloren wurde, war Uwe Jahn mit 725 Holz Bester des Teams.


Spannender ging es im Spiel gegen Holstein zu. Bei dauerndem Führungswechsel hatten schließlich die Holsteiner mit zwei Holz die "Nase" vorn (Karl-Heinz Lund - 720 Holz).


Bezirksliga - Damen

Nach einem nur mäßigen Start unserer Bezirksliga im September sollte diesmal Boden gutgemacht werden. In Flensburg-Ruhetal hatten unsere Damen gegen Unitas Sylt und Mehr Schwung Flensburg zu spielen.


Unitas als Landesligaabsteiger war eher schwerer einzustufen. Doch endlich stimmte einmal alles in der Mannschaft. Es wurde beinahe überragend gekegelt und Unitas mit 43 Holz bezwungen (Helgard "Hella" Peters und Inge Jacobsen je 741 Holz).


Auch das zweite Spiel wurde eine sichere Beute unserer Damen. Mit 67 Holz konnte der Aufsteiger Mehr Schwung Flensburg geschlagen werden (Inge Jahn - 738 Holz).


Mit 6:2 Punkten wurde damit wieder Anschluß an die Tabellenspitze hergestellt.


Kreisliga - Damen

Die zweite Mannschaft der Damen hatte in Husum, Klabautermann, nur Husumer Damen als Gegner. Nach einem verpatzten Start mit 0:4 mußten heute unbedingt Punkte gewonnen werden, wenn nicht schon das Abstiegsgespenst drohen sollte. Jedoch die Damen hatten einen guten Tag erwischt. Gegen Flotte 7 II wurde ein Kantersieg mit 111 Holz erzielt (Renate Denckmann 728 Holz).


Auch gegen Fortuna II wurde hoch mit 51 Holz gewonnen (Traute Christiansen 737 Holz).


Mit diesen beiden Siegen wurde die rote Laterne gegen einen guten Mittelplatz eingetauscht.


 Vereinsliga - Damen

Die dritte Mannschaft der Damen bestritt ihr zweites Saisonspiel gegen Rollendes Glück II und hatte hier wenig Mühe gegen eine geschwächte Mannschaft hoch mit 423 (!) Holz zu gewinnen. Beste Keglerin war hier Irmgard Franke mit 722 Holz.


Einzelmeisterschaft

Neben den Punktspielen wird zur Zeit die Einzelmeisterschaft des Vereins Husumer Kegler ausgetragen. In den Disziplinen der Herren und Damen sind annähernd 100 Starter und Starterinnen beteiligt. Beendet wurde zwischenzeitlich die dritte Runde.

Bei den Damen liegt nach drei guten Starts etwas überraschend und umso erfreulicher Ursula Franke auf Platz eins, während Inge Jacobsen als dreimalige Titelträgerin noch einiges tun muß, um ihren vorjährigen Titel erfolgreich zu verteidigen. Mit neun Holz Abstand nimmt sie zurzeit Platz 4 ein. Sehr erfreulich auch das Abschneiden von Traute Christiansen, die nach längerer Pause zu ihrer gewohnten Form findet und jetzt Platz 6 einnimmt.

Insgesamt ist das Abschneiden der Männer bisher nicht als erfolgreich zu bezeichnen. Lediglich Walter Franke, der nach drei ausgezeichneten Durchgängen Platz 2 einnimmt, vermochte bisher voll zu überzeugen. Nächster 18er ist Hans-Hermann Hasche auf Platz neun, der aber noch weiter nach vorn kommen sollte. Alle anderen sind schon zu weit abgeschlagen, um noch einen der ersten sechs Plätze erreichen zu können.

Bei den Junioren ist Peter Schöning unangefochten auf Platz eins und hat die Junioren-Meisterschaft so gut wie in der "Tasche". Sein Vorsprung vor dem Zweitplatzierten beträgt sage und schreibe 154 (!) Holz.

In den zwei noch ausstehenden Durchgängen haben alle die Chance, Boden wieder gutzumachen.

Horst Brauer
leer  

1975

Husum 18 / Sport international

1. Dezember

Nur die Sportseite "erfrischt" richtig

Tschechischer Zeitungsleser wirft kaum einen Blick auf die 1. Seite

Schaut man einem Prager Bürger bei der Zeitungslektüre im Bus oder in der Straßenbahn über die Schulter, dann entdeckt man oft: Er liest seine Zeitung von hinten. Ohne einen Blick auf die Titelseite zu werfen, vertieft er sich sofort in die Sportmeldungen auf der letzten Seite. Dann, nach einem intensiven Studium von Toren und Tabellen und einem flüchtigen Blick ins Innere des Blattes, widmet er sich dem täglichen Kreuzworträtsel.

Diese immer wieder auffallende "Lesart" hat allerdings wenig mit der allgemeinen Sportbegeisterung der Tschechen und Slowaken zu tun. Sie scheint eher eine natürliche Reaktion auf die Eintönigkeit der Parteipresse zu sein. Denn im Sport sprechen Tore und Tabellen, Erfolge und Niederlagen noch für sich. Da bedarf es keiner langatmigen Erklärungen in ermüdendem Parteichinesisch. Hier findet der CSSR-Bürger zum Teil noch echte Information und einen Hauch von Pressefreiheit und -vielfalt.

In der Sportberichterstattung wird noch manch offenes Wort gewagt, das "erfrischt". Sei es über anrüchige "Geschäftspraktiken" von Trainern, Clubs und Stars, oder sei es über "Schiebung" im Fußball.

Da erfährt er über "abgekartete" Spiele in der Fußball-Liga. Da feixt er über Vereine, die wegen der kalkulierbaren Torchancen und Siegesprämien gar nicht erst in die erste Liga aufsteigen wollten, weil sich Spieler und Manager ausrechneten, daß sie mehr Geld verdienen können, wenn sie "unten" bleiben.

Da schmunzelt der CSSR-Leser über Versuche des Sportverbandes, solche Manipulationen zu unterbinden, indem für den Beginn von entscheidenden Spielen dieselbe Uhrzeit angesetzt wird und die Telefonverbindungen zwischen den Austragungsorten abgeschaltet werden. Er lacht schließlich lauthals über clevere Sportfunktionäre, die sich tragbare Funkgeräte zunutze machen, um über Umwege das Spielergebnis doch noch an ihre "Interessenten" weiterzugeben.

Findigkeit, die dem Staat ein Schnippchen schlägt, scheint in der CSSR hoch angesehen zu sein. Und Schadenfreude kommt hinzu, wenn das falsches Spiel durchschaut und ein Sportfunktionär bloßgestellt wird, der sich auch nach 1968 "politisch" behaupten konnte. So gibt die für das System oft nicht sehr schmeichelhafte Informationen aus der Welt des Sports dem CSSR-Leser zumindest einen kleinen Ausschnitt vom Spiegelbild der sozialistischen Wirklichkeit, in der er lebt.

Otto H. Krüger
leer  



zuletzt aktualisiert am: Samstag, 23.02.2019 0:46

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