Das geschah 1979

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zuletzt aktualisiert am: Samstag, 23.02.2019 0:46

1979

Husum 18

1. Januar

Anstatt besonderer Einladungen!

Zu unserem

Vereinsfest

am Sonnabend, dem 10. Februar 1979, 20 Uhr, im Thomas Hotel

laden wir

alle Mitglieder, Freunde und Bekannte des Vereins

herzlich ein.

Es spielt für Sie die "Atlantis Combo".

Eintrittspreis: 10,- D-Mark pro Person, an der Abendkasse 12,- D-Mark.

Tischbestellungen und Kartenvorverkauf im

Miedersalon Elfi, Husum, Norderstraße 19,
ab 22. Januar 1979


"Alter" neuer 18er

Im Dezember erreichte uns von unserem "alten" neuen 18er Ernst Schönfeld aus Altbach am Neckar folgender Brief, der so herzlich geschrieben ist, daß wir es für richtig hielten, ihn allen unseren Mitgliedern zur Kenntnis zu geben.

An den ersten Schriftführer des HFV von 1918
Herrn Otto Krüger.
Verehrter Herr Krüger,
nun sind schon wieder Wochen ins Land gegangen, die Zeit ist so schnelllebig, das Stiftungsfest ist schon bei einigen sicher längst vergessen. Anders bei mir, aber das hängt wohl irgendwie auch mit Heimatgefühlen zusammen und Erinnerungen an "früher". Daher sende ich Ihnen nun meine "Wieder"-Beitrittserklärung. Meiner Bank habe ich den Auftrag zur Überweisung der Mitgliedsbeiträge (halbjährlich) an den Verein erteilt.
Ich bitte Sie nun, mir immer das Vereinsblatt zukommen zu lassen. Ich würde mich auch freuen, eventuell etwas Rückblickendes über das 60jährige Stiftungsfest zu lesen.
In Ihrem Schreiben baten Sie mich, doch mal für die Vereinsnachrichten etwas von früher zu berichten. Ich bin dazu gerne bereit, noch dazu, wo ich, glaube ich, ein außergewöhnlich gutes Erinnerungsvermögen habe, und viele kleine nette und nachdenkliche Episoden erzählen könnte. Das gäbe einen kleinen Fortsetzungsbericht, über den Sie zensieren könnten, aber über den auch jung und alt bestimmt mindestens schmunzeln würden, noch dazu, wo ich mich sowieso gerne hobbymäßig schriftstellerisch betätige (die Alten wissen das noch).
Wenn Sie das mal machen wollen, schreiben Sie mir doch mal wieder, vielleicht bleiben wir dann ein wenig im Schriftverkehr, und im Frühjahr des kommenden Jahres könnten Sie dann eventuell einen kleinen Fortsetzungsbericht "Domuls bi Achtein" bringen. Dann bekommen Sie auch das gewünschte Passbild von mir.
Ich wünsche Ihnen und allen 18ern jetzt ein besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes neues Jahr,
herzlichst Ernst Schönfeld

Wir freuen uns sicher alle auf die Erinnerungen, die uns Ernst Schönfeld in hoffentlich vielen Fortsetzungen bringen wird und möchten ihn an dieser Stelle herzlich bitten, uns nicht länger auf die Folter zu spannen.

Otto H. Krüger


Herzlichen Glückwunsch ...

Unseren herzlichen Glückwunsch zum 83. Geburtstag am 8. Januar 1979 sagen wir unserem Vereinsgründer und Ehrenvorsitzenden Bernhard Petersen und wünschen ihm weiterhin beste Gesundheit und hoffen, daß er noch viele Jahre das Geschehen in unserem Verein mit Interesse verfolgt.


Unser Glückwunsch gilt darüber hinaus folgenden Mitgliedern:

16.   Jan   Peter Neupert   48   Jahre
16.   Jan   Karl-Heinrich Ohde   43   Jahre
16.   Jan   Christel Steffensen   32   Jahre
16.   Jan   Günter Gerdsen   24   Jahre
16.   Jan   Birgit Storm   21   Jahre
17.   Jan   Peter Petersen   27   Jahre
19.   Jan   Sven Weißhaar   18   Jahre
20.   Jan   Egon Harms   43   Jahre
20.   Jan   Holger Meier   20   Jahre
21.   Jan   Helmut Reimers   51   Jahre
21.   Jan   Gudrun Grabert   30   Jahre
22.   Jan   Friedel Bahnsen   69   Jahre
22.   Jan   Rosemarie Marmulla   38   Jahre
22.   Jan   Heinz Mundt   62   Jahre
23.   Jan   Hans Peter Thomsen   32   Jahre
25.   Jan   Claus Carstensen   40   Jahre
26.   Jan   Rosemarie Drzewieyki   38   Jahre
30.   Jan   Otto Krüger   36   Jahre
1.   Feb   Johannes Michaelsen   59   Jahre
2.   Feb   David Fritz Holzgreve   56   Jahre
5.   Feb   Dieter Schaldetzky   44   Jahre
5.   Feb   Heino Thomsen   19   Jahre
6.   Feb   Hans Popp   57   Jahre
7.   Feb   Wilfried Christen   35   Jahre
8.   Feb   Rudolf Müller   20   Jahre
8.   Feb   Frank Rudolph   19   Jahre
9.   Feb   Ingo Kröger   18   Jahre
11.   Feb   Wolfgang Pahl   53   Jahre
11.   Feb   Adolf Klena   42   Jahre
11.   Feb   Erika Reimers   39   Jahre
12.   Feb   Inge Jacobsen   37   Jahre
14.   Feb   Peter Cohrs   55   Jahre
14.   Feb   Ulrich Grabert   34   Jahre
14.   Feb   Gabriele Peters   18   Jahre
15.   Feb   Heinz Zawadzky   58   Jahre
15.   Feb   Werner Pasenau   36   Jahre
15.   Feb   Norbert Kuhr   31   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

17.   Jan   Kai Marmulla   12   Jahre
21.   Jan   Jörg Niemann   14   Jahre
22.   Jan   Jörg Paysen   15   Jahre
29.   Jan   Kirsten Jacobsen   16   Jahre
29.   Jan   Dirk Brauer   15   Jahre
29.   Jan   Gunda Jürgens   13   Jahre
31.   Jan   Dietmar Riedel   16   Jahre
2.   Feb   Jan Hauke Jens   15   Jahre
10.   Feb   Jürgen Westphal   14   Jahre
12.   Feb   Jörg Schmude   11   Jahre
13.   Feb   Petra Hollatz   12   Jahre
13.   Feb   Torben Schulz   7   Jahre
Otto H. Krüger

Frohe Weihnachten

Folgende Karte erreichte uns im Dezember, für die es auch im Januar noch nicht zu spät ist, uns dafür recht herzlich zu bedanken.

"Frohe Weihnachten und ein glückliches neues Jahr wünscht allen Sportfreunden von Husum 18
Horst-Günther Spiegeleier und Familie
Wenn Ihr so gut in der Rückrunde spielt, wie euer Fest war, ist mir nicht bange um Euch.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Kegeln

1. Januar

Bericht der Kegelabteilung

Am 12. November 1978 mußte unsere zweite Damenmannschaft zur weiteren Punktkämpfen antreten. Gegen die Mannschaft von Gut Holz Tönning wurde ein überlegener 293-Holz-Sieg mit folgenden Einzelergebnissen erkegelt.

.   Anita Borchert   757   Holz
    Eva-Maria "Evi" Kniese   734   Holz
    Sieglinde Krause   730   Holz
    Marianne Christiansen   728   Holz
    Ursula "Uschi" Faßbender   707   Holz
und   Gudrun Grabert   704   Holz

Im zweiten Kampf mußte gegen die Mannschaft Flotte Kugel Schwabstedt eine 63-Holz-Niederlage hingenommen werden. Folgende Holzzahlen wurden gekegelt:

.   Sieglinde Krause   733   Holz
    Eva-Maria "Evi" Kniese   731   Holz
    Ursula "Uschi" Faßbender / Elke Meier   717   Holz
    Anita Borchert   709   Holz
    Marianne Christiansen   699   Holz
und   Gudrun Grabert   688   Holz

Leider fehlt in unserer Damenmannschaft immer noch die von Verletzungen geplagte Mannschaftsführerin Renate Denckmann.


Die dritte Herrenmannschaft war im Berichtszeitraum an drei Punktkämpfen beteiligt. Am 11. November 1978 mußte zunächst gegen die Mannschaft von Husum 66 angetreten werden. Mit den Keglern

.   Fred Steffensen   733   Holz
    Helmut Reimers   724   Holz
    Harry Mölck   723   Holz
    Eckhard Reckstadt   718   Holz
und   Werner Denckmann   715   Holz

wurde ein 66-Holz-Sieg errungen.


Im zweiten Kampf gegen Gut Holz wurde ein Sieg mit 159 Holz Vorsprung erkegelt. Folgende Einzelergebnisse wurden erzielt:

.   Bernd Mölck   730   Holz
    Harry Mölck   725   Holz
    Werner Denckmann   722   Holz
    Eckhard Reckstadt   720   Holz
und   Fred Steffensen   718   Holz

Damit war das Punktekonto mit 6:6 Punkten ausgeglichen und ein guter Mittelplatz erreicht.


Am 10. Dezember 1978 standen sich dann die zweite und dritte Mannschaft von Husum 18 gegenüber. Vor Beginn des Kampfes wurden zwischen Anton Christiansen und Harry Mölck einige kleinere "Diskussionen" über den möglichen Sieger geführt. Nach der ersten Runde führte die III. Mannschaft mit 39 Holz Vorsprung. In der zweiten Runde schmolz dieser Vorsprung auf 15 Holz zusammen. Entscheiden mußten nun die beiden letzten Kegler jeder Mannschaft. Horst Weber holte gegen Helmut Reimers Holz für Holz auf und führte die II. Mannschaft zu einem 11-Holz-Sieg. Es wurden folgende Einzelergebnisse erzielt:

II. Mannschaft:

.   Horst Weber   733   Holz
    Anton Christiansen   720   Holz
    Jürgen Jordan   720   Holz
    Jürgen Schulz   720   Holz
und   Walter Zukrigl   690   Holz

III. Mannschaft

.   Fred Steffensen   727   Holz
    Werner Denckmann   722   Holz
    Harry Mölck   710   Holz
    Helmut Reimers   707   Holz
und   Bernd Mölck   706   Holz

Leider war die dritte Mannschaft dadurch gehandicapt, daß ihr Mannschaftsführer Eckhard Reckstadt durch eine leichte Erkältung nur als Ersatzmann kegelte und "nur" 727 Holz erreichte.

Nach Beendigung des Kampfes tauschten beide Mannschaften noch Wimpel aus. Ein gemeinsamer kleiner Umtrunkt folgte zum Abschluß.

Zwar konnte der vereinsinterne Punktkampf II. gegen III. Kegelmannschaft mit 11 Holz von der Zweiten gewonnen werden. Dennoch war die Stimmung (auch bei den Verlierern) nach dem Kampf hervorragend. Waren doch die Punkte zumindest "im Verein" geblieben. Als Erinnerung an diesen Tag wurden zwei vorher gefertigte Wimpel getauscht.
Helmut Reimers · Harry Mölck · Fred Steffensen · Walter Zukrigl · Eckhard Reckstadt · Anton "Ratschi" Christiansen (halb verdeckt) · Bernd Mölck · Horst Weber · Werner Denckmann · Jürgen Jordan · Jürgen Schulz.

 

Eckhard Reckstadt

leer  

1979

Husum 18 / Tischtennis

1. Januar

Vereinsmeisterschaft

Am Mittwoch, dem 13. Dezember 1978, fand die Vereinsmeisterschaft der Jugend und Schüler im Tischtennis statt. Der Zeitpunkt war etwas unglücklich gewählt, weil gerade an diesem Abend ein Fußball-Länderspiel übertragen wurde. Seitens des Vereins wurden ein Wanderpokal und wertvolle Sachpreise zur Verfügung gestellt.

Dementsprechend entwickelte sich bei zufriedenstellender Beteiligung ein reger Wettkampfbetrieb. Am Ende der Meisterschaft ergab sich folgende Reihenfolge. Pokalinhaber für ein Jahr wurde nicht ganz überraschend Karsten Lulies. Die folgenden Plätze belegten Jan Hauke und Sönke Jens, gefolgt von Guido Nicolaysen, welche als Nummer 4 mit etwas Glück noch einen guten Preis und eine Urkunde erhielt.

Zusammenfassend darf man sagen, daß die Spieler, die auf den folgenden Plätzen gelandet sind, nicht viel schlechter spielten als die Erstplazierten, jedoch an diesem Tage entweder Auslosungspech hatten oder die Aufregung ihnen einen Strich durch die Rechnung machte. Auf jeden Fall spornt solch eine Veranstaltung zu mehr Trainingseifer an.

Heinz-Dieter Senger, Tischtennis-Obmann


Situationsbericht

Nachdem in der Spielsaison 1977/78 die Herrenmannschaften aus dem Punktspielbetrieb zurückgezogen werden mußten, da aus Altersgründen und beruflicher Veränderung mehrere Spieler aufhörten bzw verzogen, wurde der Versuch unternommen, eine neue Abteilung mit Jugendlichen und Schülern aufzubauen.

Dies ist nach umfangreicher Vorarbeit nunmehr auch gelungen. Zurzeit zählt die Abteilung 15 aktive und ca 10 passive Mitglieder. An den Punktspielen der Hinrunde der Saison 1978/79 beteiligten sich zwei Schülermannschaften mit recht gutem Erfolg. Für die Rückrunde soll jetzt noch eine Jugendmannschaft hinzukommen.

Probleme bestehen jedoch nach wie vor in der Betreuung und Beförderung der Mannschaften zu den Punktspielen. Akut wird dieses Problem zum 15. Februar 1979, davon diesem Zeitpunkt ab der Tischtennisobmann wegen Versetzung zu einer Itzehoer Dienststelle nicht mehr zur Verfügung steht.

Daher möchten wir an dieser Stelle einen dringenden Aufruf an alle unsere Mitglieder richten: Bitte stellen Sie sich für eine Trainings- oder Betreuungsarbeit in unserer Tischtennisabteilung zur Verfügung, da größtes Interesse an der Erhaltung der Abteilung besteht.

Trainer und Betreuer werden benötigt jeweils mittwochs und freitags in der Zeit von 18 bis 22 Uhr sowie darüber hinaus für den auswärtigen Punktspielbetrieb zwei bis drei Pkw-Fahrer, die sich für kleinere Fahrten (z.B. Bredstedt, Tönning usw.) zur Verfügung stellen.

Bitte melden Sie sich beim Tischtennis-Obmann oder bei einem Vorstandsmitglied und tragen Sie dazu bei, daß die in der Tischtennisabteilung begonnene Jugendarbeit zum Wohle der Jugend und des Vereins fortgesetzt werden kann.

Heinz-Dieter Senger, Tischtennis-Obmann

leer  

1979

Husum 18 / Medien

25. Januar


Gemeinsam der Schneemassen Herr geworden

HUSUM / hn –Die Schneeräumaktion von Husum 18 auf dem Platz im Friesenstadion war ein voller Erfolg. Über 40 Mitglieder und Freunde des Vereins, vom Jugendspieler bis zum 75jährigen Rentner, waren mit Schaufeln und Schneeschieber "bewaffnet" ins Friesenstadion gekommen. Hier zeigte Ligatorwart Günter Hoff, daß er nicht nur sein Tor beherrschaft. Mit einem Schneeräumkettengerät schaffte er wie ein Profi die großen Schneemassen weg. Nach mehrstündiger Arbeit war das Trainingsfeld vom Schnee befreit. Das Training der Liga kann nun ab sofort wieder im Friesenstadion stattfinden. Wie der 1. Vorsitzende Werner Denckmann mitteilte, ist an eine Räumung des Spielfeldes vorläufig nicht zu denken. Zur Zeit befindet sich noch eine etwa 80 Zentimeter hohe Schneedecke auf dem gesamten Spielfeld. Bei einer eventuellen Räumung ist eine Beschädigung der Grasnarbe nicht ausgeschlossen. Die Abfuhr der Schneemassen wäre außerdem ein Problem, das vom Verein allein nicht gelöst werden kann.
Foto: Denckmann

Husumer Nachrichten - 25.01.1979
leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. Februar

Große Winterpause

Nachdem das letzte Punktspiel beim Heikendorfer SV mit 2:1 gewonnen wurde (0:1 durch Eigentor von Fischer in der vierten Minute, 1:1 durch Ohrens in der 48. Minute und 1:2 in der 59. Minute durch Hans-Peter Hansen nach Vorlage von Peter Pauly), hatte unsere Elf mit einem vierten Tabellenplatz noch einen beachtlichen Sprung nach vorne getan. Nach dem schwachen Start in den ersten Spielen konnte wieder eine stetige Aufwärtstendenz verzeichnet werden, die Hoffnungen auf einen guten Start in die Rückrunde weckten. Leider ist nun durch die Schneekatastrophe eine Zwangspause eingetreten, die alle Prognosen über den Haufen geworfen hat.

Damit wenigstens der Trainingsbetrieb ungestört weiter laufen kann, wurde dann aber in einer großen Selbsthilfeaktion, an der sich über 30 Mitglieder beteiligten, der Trainingsplatz hinter dem Tor im Friesenstadion restlos von den Schneemassen befreit.

Allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals unseren allerherzlichsten Dank für ihren Arbeitseinsatz. Wir wollen hoffen, daß durch diese Aktion das Training so ungestört fortgesetzt werden kann, daß beim ersten Punktspiel der Rückrunde - wann immer es auch sein wird - die volle Kondition da ist und unsere Mannschaft mit den Ergebnissen weitermachen kann, mit denen sie in den letzten Spielen der Hinrunde aufhörte.


 Hier die offizielle Abschlußtabelle der Herbstserie 1978/79 der Landesliga Nord:

1.   VfR Laboe   15     10   4   1     46:19     24:6
2.   TSV RW Niebüll   15     8   3   4     30:17     19:11
3.   Büdelsdorfer TSV   15     8   3   4     26:15     19:11
4.   Husum 18   15     7   4   4     23:15     18:12
5.   Wiker SV   15     7   4   4     21:18     18:12
6.   Raisdorfer TSV   15     7   3   5     28:21     17:13
7.   TSV Kronshagen   15     7   3   5     24:21     17:13
8.   Gut Heil Neumünster   15     4   6   5     28:30     14:16
9.   DGF Flensburg   15     4   6   5     18:24     14:16
10.   Heikendorfer SV   15     6   2   7     25:34     14:16
11.   TuS Nortorf   15     5   3   7     30:30     13:17
12.   NDTSV Holsatia Kiel   15     5   3   7     19:28     13:17
13.   VfB Kiel   15     4   5   6     20:30     13:17
14.   Olympia Neumünster   15     4   3   8     36:46     11:19
15.   TSV Lindewitt   15     3   3   9     17:34     9:21
16.   SpVg Friedrichsort   15     2   3   10     26:34     7:23

Nicht nur in der Punktetabelle, sondern auch in der Fairplay-Tabelle liegt unsere Elf zusammen mit DGF Flensburg mit 37 Strafpunkten an vierter Stelle. Die Strafpunkte werden in dieser Tabelle wie folgt vergeben: Für jede Verwarnung gibt es zwei Strafpunkte, für einen Feldverweis auf Zeit (zehn Minuten) werden 5 Strafpunkte angerechnet und für jede Hinausstellung werden zehn Strafpunkt verbucht.

Fairplay-Tabelle 1978/79

        Ver-warnungen   Feldverweise
auf Zeit
  Hinaus-stellungen   Strafpunkte insgesamt
1.   TSV RW Niebüll   6   2       22
2.   Büdelsdorfer TSV   13           26
3.   VfR Laboe   11   2       32
4.   DGF Flensburg   11   3       37
    Husum 18   16   1       37
6.   TSV Kronshagen   12   3       39
7.   Gut Heil Neumünster   8   5       41
8.   VfB Kiel   12   4       44
.   Olympia Neumünster   12   2   1   44
10.   TuS Nortorf   17   1   1   49
11.   TSV Lindewitt   18   3       51
    Raisdorfer TSV   13   5       51
13.   SpVg Friedrichsort   12   6       54
14.   NDTSV Holsatia Kiel   18   4       56
15.   Wiker SV   22   3   1   69
16.   Heikendorfer SV   16   6   2   82

Neuer Fußballobmann

Ab 1. Januar 1979 wurde unser langjähriges Mitglied Gerhard Meier kommissarisch mit den Aufgaben des Fußball-Obmannes betraut. Hierzu sprechen wir ihm unsere herzlichsten Glückwünsche aus und hoffen, daß er die gute Arbeit seiner Vorgänger in gleicher Weise fortsetzen wird. Unserem bisherigen Fußball-Obmann Dieter "Schorsch" Schleger, der aus geschäftlichen Gründen sein Amt zur Verfügung stellte, gilt ebenfalls unser besonderer Dank für die umfangreiche Arbeit, die er während seiner Tätigkeit als Fußballobmann und selbstverständlich auch in den vielen Jahren vorher als aktiver Spieler für unseren Verein geleistet hat.

Sportfreund Dieter "Schorsch" Schleger wurde am 1. Oktober 1978 Mitinhaber der Firma Hans Peter Carl - Räucherei und Fischverkauf. Ihm und seiner Ehefrau Heinke zur Geschäftsübernahme unsere herzlichsten Glückwünsche und allzeit eine gute kaufmännische Hand und viele erfolgreiche Geschäftsjahre, zu denen unsere Mitglieder sicherlich durch den Kauf von Fischwaren auf dem Wochenmarkt oder direkt in der Räucherei, Ecke Industriestraße/Marienhofweg beitragen werden.

Otto H. Krüger

leer  

1979

Husum 18

1. Februar

Herzlichen Dank

Unserem in Freundschaft verbundenen Verein Sportvereinigung Essen-Borbeck 1893/1909 e.V. sagen wir unseren herzlichen Dank für die netten Weihnachts- und Neujahrsgrüße und wünschen diesem Verein auf diesem Wege ebenfalls ein glückliches erfolgreiches Jahr 1979 und viele sportliche Erfolge.

Otto H. Krüger

Unsere Geburtstagskinder

Allen unseren Mitgliedern, die in der Zeit vom 16. Februar bis 15. März ihren Geburtstag feiern, die herzlichsten Glückwünsche.

17.   Feb   Wolfgang Grüner   36   Jahre
17.   Feb   Gerd Hansen   25   Jahre
19.   Feb   Peter Schöning   25   Jahre
20.   Feb   Günther Kirstein   30   Jahre
21.   Feb   Wolf Dieter Horst   42   Jahre
21.   Feb   Jürgen Hopp   36   Jahre
23.   Feb   Alfred Wulf   68   Jahre
24.   Feb   Hans-Hermann Hasche   42   Jahre
25.   Feb   Thomas Holzgreve   22   Jahre
26.   Feb   Gerhard Autzen   26   Jahre
26.   Feb   Ute Pfroezschner   24   Jahre
27.   Feb   Heinz Peters   55   Jahre
27.   Feb   Wolfgang Spiegel   41   Jahre
1.   März   Hans Mordhorst   70   Jahre
1.   März   Joachim Articus   66   Jahre
6.   März   Monika Wehl   31   Jahre
8.   März   Renate Schladetzky   43   Jahre
8.   März   Carl Clausen   42   Jahre
8.   März   Edlef Kniese   38   Jahre
10.   März   Heinz Philipp   56   Jahre
13.   März   Hans-Werner Thiele   69   Jahre
13.   März   Horst Jürgens   40   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

17.   Feb   Stefan Meier   14   Jahre
18.   Feb   Frank Hülsmeier   15   Jahre
18.   Feb   Jörg Dawartz   10   Jahre
18.   Feb   Lars Hansen   5   Jahre
19.   Feb   Marco Levsen   10   Jahre
20.   Feb   Ulf Knittel   16   Jahre
22.   Feb   Lutz Grauzow   16   Jahre
23.   Feb   Martina Peters   10   Jahre
24.   Feb   Meike Minnie   10   Jahre
25.   Feb   Karsten Lulies   14   Jahre
25.   Feb   Sabine Barbara Rauch   14   Jahre
5.   Mär   Hauke Boysen   9   Jahre
9.   Mär   Kerstin Dohle   17   Jahre
13.   Mär   Dirk Lembrecht   11   Jahre
14.   Mär   Torben Franke   13   Jahre
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Friesenstadion

1. Februar

Großer Einsatz im Friesenstadion. Zunächst mußte der Zugang zum Trainingsplatz freigeschaufelt werden. Foto: Werner Denckmann


Nach dem Freischaufeln trat unser Torwart Günter Hoff mit seiner aus dem väterlichen Betrieb entliehenen Planierraupe in Aktion und sorgte für die Entfernung der ungeheuren Schneemassen. Foto: Werner Denckmann


Die Kleinarbeit wurde durch unzählige Mitglieder mit Schaufel und Schneeschieber verrichtet. Im Vordergrund unserer ältesten an der Räumen Aktion beteiligten Mitglieder Henry Hansen und Edmund Schuch.
Foto: Werner Denckmann


Nach getaner Arbeit wurden wurden einige Runden Teepunsch ausgeschenkt und jeder stellte sich gern zu einem Erinnerungsfoto unserem Pressewart zur Verfügung. Foto: Otto H. Kürger


Auch die Tornetze waren von den gewaltigen Schneemassen zugedeckt. Foto: Werner Denckmann

leer  

1979

Frisia Husum / Friesenstadion

Februar


Nach der Schneekatastrophe kam das Tauhochwasser

leer  

1979

Husum 18 / Fußball regional

1. Februar

Trainerlehrgänge 1979

Die Verbands-Sportschule Malente des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes e.V. macht in einem Schreiben vom 12. Januar 1979 wieder auf zahlreiche Trainingslehrgänge aufmerksam, die in diesem Jahr durchgeführt werden.

Alle Trainer und Betreuer werden gebeten, bei ihren aktiven oder auch passiven Spielern nachzufragen, ob Interesse an einer Teilnahme an diesen Lehrgängen besteht und rechtzeitig entsprechende Wünsche dem Obmann vorzutragen, der für die Anmeldung Sorge tragen wird.

Hier der genaue Wortlaut des vorgenannten Schreibens:

An die Vorstände der Vereine
im Schleswig-Holsteinischen Fußballverband

Betrifft: Ausbildung zum Fußballtrainer mit DFB-B-Lizenz 1979

Die Ausbildung zum Fußballtrainer mit DFB-B-Lizenz (zuschußwürdig über Kreissportverband und Kommune) umfaßt folgende Lehrgänge:

B I   Grundlehrgang   (1 Woche = 50 Stunden)
B II   Aufbaulehrgang   (1 Woche = 50 Stunden)
B   Prüfung   (2 Tage = 20 Stunden)

Die Grundlehrgänge (jeweils 33 Teilnehmer, Beginn Montag 11 Uhr · Ende Freitag 12 Uhr) werden für das Jahr 1979 an folgenden Terminen durchgeführt:

25.06.-29.06.79            
27.08.-31.08.79            
01.10.-05.10.79            
08.10.-12.10.79            
15.10.-19.10.79   =   Jugendtrainer (bis 19 Jahre)    
05.11.-09.11.79            

Die Teilnehmer erhalten eine umfassende Ausbildung in Theorie und Praxis des Fußballspiels, abgestimmt auf den neuesten Entwicklungsstand der Trainingslehre. Regelkunde wird auf der Schule durchgeführt.

Vom 15. bis 19. Oktober 1979 findet ein Lehrgang für Jugendtrainer statt. Das Alter dieser Sportler soll zwischen 16 und 18/19 Jahren liegen, sie sollen charakterlich einwandfrei sein und möglichst Führungsqualitäten besitzen. Die Ausbildung konzentriert sich speziell auf den Bereich der 8- bis 10- und der 10- bis 12-Jährigen; in diesem Alter soll bereits systematische und methodische Trainingsarbeit geleistet werden.


Betr.: Trainerfortbildung

Die Trainerfortbildung 1979 findet an folgenden Terminen statt; sie umfaßt 20 Stunden = 2 Tage:

26.11.-28.11.79       Beginn 11 Uhr    
03.12.-05.12.79       Beginn 11 Uhr    
05.12.-07.12.79       Beginn 15 Uhr    
10.12.-12.12.79       Beginn 11 Uhr    
12.12.-14.12.79       Beginn 15 Uhr    

Die zur Fortbildung heranstehenden Fußballtrainer werden von der Sportschule eingeladen.


Betr.: Damenfußball

Förderungslehrgänge für Damenfußball finden an folgenden Terminen statt:

05.06.-08.06.79       Beginn 11 Uhr    
12.11.-16.11.79       Beginn 11 Uhr    

Die Teilnehmerinnen sollen möglichst das 15. Lebensjahr vollendet haben.

Meldungen der interessierten Sportlerinnen

für den 1. Lehrgang       bis 01.05.1979    
für den 2. Lehrgang       bis 01.10.1979    

erbeten.

Kosten der Damenfußball-Lehrgänge: 25,- DM je Lehrgang. Bahnfahrt 2. Klasse (Rückfahrkarte) wirde erstattet.


Kosten der Lehrgänge für B-Trainer

Bahnfahrt 2. Klasse (Rückfahrtkarte) wird erstattet.

Kostenbeteiligung für jeden Wochenlehrgang 50,- DM.

Kostenbeteiligung für den Prüfungslehrgang 30,- DM.

Prüfungsgebühr zum Erwerb der DFB-B-Lizenz 30,- DM.


Betr.: Organisation

Die Sportschule verfügt über 33 Lehrgangsbetten. Um eine den wirtschaftlichen Erfordernissen entsprechende Belegung zu gewährleisten, bitten wir, die Meldung für Trainingsausbildungslehrgänge bis 1. Juni 1979 der Sportschule einzureichen.

Wir würden uns freuen, wenn von unserem Angebot - besonders auch von kleineren Vereinen - reger Gebrauch gemacht würde und wünschen den Clubs in unserem Verbandsbereich viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
gez. Dr. Hans-Georg Skambraks, 1. Vorsitzender
gez. Hans-Hermann Sütel, Verbandslehrwart
gez. Hans Merkle, Leiter der Sportschule und Verbandssportlehrer

Otto H. Krüger

leer  

1979

Husum 18 / Medien

12. Februar


Wenn Husum 18 feiert ...

HUSUM / hn – Wenn der Sportverein Husum 18 feiert, dann fehlt keines der Mitglieder. So war es auch beim diesjährigen Vereinsfest, zu dem der 1. Vorsitzende Werner Denckmann wieder jung und alt begrüßen konnte. Der Festausschuß hatte gute Arbeit geleistet. Der Verkauf für die Tombola ging schnell vonstatten, zumal wertvolle Sachpreise zu gewinnen waren. Als Glücksfee fungierte Dörte Przywarra. Durch sie ging der erste Preis, ein vollautomatischer Grill, an Martin Dohrn; der zweite Preis, eine Berlin-Reise, ging an Gerda Lund. Edmund Schuch, der im Verein als "Glückspilz" bekannt ist, gewann mit seinem Los den dritten Preis, eine Kaffeemaschine. Dies soll schon seine dritte Kaffeemaschine im letzten halben Jahr gewesen sein, die er bei einer Verlosung gewann. Anläßlich des Stiftungsfestes war er auch der Gewinner des ersten Preises, einer Kreuzfahrt, die er in diesem Jahr antreten wird. Daß Husum 18 nicht nur etwas vom Fußball versteht, konnte beim Jahresfest 1979 wieder unter Beweis gestellt werden. Unterstützt wurden die Feiernden von einer Vier-Mann-Kapelle, die mit abwechslungsreichem Rhythmus für Stimmung bis in die frühen Morgenstunden sorgte. Unser Bild zeigt von links nach rechts: Edmund Schuch, Manfred Hansen, Werner Denckmann, "Glücksfee" Dorte Przywarra und Otto Krüger. Foto: Voss

Husumer Nachrichten - 12.02.1979
leer  

1979

Nachruf

24. Februar

Husumer Nachrichten
leer  

1979

Husum 18 / Schwimmen

1. März

Erfolgreiche Schwimmgemeinschaft

Die Schwimmgemeinschaft TSV 1875 / Husum 18 hat im letzten Jahr beachtliche Erfolge verbuchen können und kann laufend eine Zunahme der Mitgliederzahlen verzeichnen. Hier der Jahresbericht unseres Wandersportlehrers Kurt Matthes:

Nach dem erfolgreichen Wettkampfjahr 1977 konnte die Schwimmgemeinschaft für das Jahr 1978 große Erfolge im gesamten Schwimmwettbewerb erreichen. Eine weitere Trainingszeit am Donnerstag und neue Schwimmtalente, die hinzugekommen sind, haben zu dieser großen Steigerung geführt. Die Teilnahme am Wettkampf stand im Jahr 1978 auch im Vordergrund, es zeigte sich aber gerade im Mannschaftsgeist, daß die Schwimmgemeinschaft hier gegenüber dem Vorjahr wesentlich stärker geworden war.

Es konnten für die drei Durchgänge der Bezirksliga sehr gute Ergebnisse erreicht werden. Mit der Bezirksliga wurde an neun Veranstaltungen teilgenommen.

5. Februar in Schleswig: Schleswig-Holstein Pokal

10 Schwimmer bei der Vereine nahmen teil in den Disziplinen Kraul, Rücken und Brust. Alle Schwimmer gaben ihr Bestes, es wurden sehr gute Zeiten geschwommen.


26. Februar in Rendsburg: Bezirksmeisterschaften

Es nahmen nur zwei Schwimmer der Vereine teil, zwei andere waren erkrankt. Die beiden Mädchen konnten in den Strecken Kraul und Brust sehr gute Plätze belegen. Da bei dieser Veranstaltung Richtzeiten gesetzt waren, konnten nur die besten an dieser Veranstaltung teilnehmen.


16. April in Flensburg: Bezirksliga 1. Durchgang

Es nahmen 22 Schwimmer bei dieser Veranstaltung teil. Es wurden alle Disziplinen besetzt, die Ergebnisse waren sehr gut. Die Schwimmgemeinschaft belegte mit 120 Punkten den letzten Platz von sieben Mannschaften, konnte aber eine große Steigerung in der Mannschaft erreichen.


4. Juni in Schleswig: Bezirksliga 2. Durchgang

Auch in dem zweiten Durchgang der Bezirksliga konnte die Schwimmgemeinschaft in der Mannschaft sehr gute Ergebnisse erreichen. Es wurden hier 135 Punkte geholt, also eine Steigerung gegenüber dem ersten Durchgang.


11. Juni in Leck: Grenzlandtreffen

Die Schwimmgemeinschaft nahm mit 38 Schwimmern an dieser Veranstaltung teil. Es wurde geschwommen in den Strecken Brust, Kraul, Rücken, Lagen und Delphin. Besonders gute Leistungen zeigten die jüngeren Jahrgänge. Es wurden in vielen Jahrgängen sehr gute Plätze belegt, die dann mit Urkunden belohnt wurden.


19. November in Leck: Finale Bezirksliga

Die Schwimmgemeinschaft zeigte hier eine starke Leistung in der Mannschaft. Es wurde der fünfte Platz belegt mit 202 Punkten. Aus allen drei Durchgängen wurden 457 Punkte geholt, somit in der Gesamtwertung den siebten Platz. Der letzte Durchgang zeigte, daß die Schwimmgemeinschaft in allen Disziplinen, wo geschwommen wurde, sich gesteigert hatte.

Siegerehrung der Bezirksliga Nord im Husumer Hallenschwimmbad.
Die Schwimmgemeinschaft erreichte in allen drei Durchgängen den siebten Platz mit 457 Punkten.


24. September in Niebüll: Kreismeisterschaften

28 Schwimmer der Schwimmgemeinschaft nahmen in den Disziplinen Kraul, Brust, Rücken, Delphin, Lagen und Staffeln teil. Die Ergebnisse waren hervorragend, es wurden sehr viele Urkunden geholt in den Jahrgängen. Die Schwimmgemeinschaft konnte gerade hier zeigen, daß der Anschluß im Schwimmwettkampf an die anderen Vereine gegeben war.

Kreismeisterschaften 1978
Kai Friedrichsen · Michael Knobloch · Olaf Sodemann · Meike Minnie · Meike Böller — Wandersportlehrer Kurt Matthes · Stefan Scholz · Guido Carstensen · Gaby Menzel · Freya Bock · Betreuerin Ursula "Uschi" Friedrichsen · Kerstin Böller.


3. Dezember in Elmshorn: Nicolausschwimmen

Hier nahmen die jüngeren Jahrgänge 1966 und jünger teil. Wie im Vorjahr konnten wieder gute Ergebnisse erreicht werden. Es wurden sehr viele Urkunden und Plaketten geholt, außerdem sehr gute Platzierungen in den Jahrgängen.


10. Dezember in Husum: 2. Vereinsschwimmfest

Von beiden Vereinen nahmen viele Mädchen und Jungen an den Vereinsmeisterschaften teil. Mehrere Herren der Versehrtenabteilung von Husum 75 zeigten ihr Können, es war eine zusätzliche Einlage innerhalb der Abteilung. In allen Wettkämpfen gab es sehr spannende Kämpfe. Es wurde gestartet in den Strecken Kraul, Brust, Rücken, Delphin, Lagen und Staffel. Die Urkunden wurden auf der Weihnachtsfeier der Schwimmabteilung den Kindern überreicht.


Die Erfolge in den Wettkämpfen im Jahr 1978 konnten als gut bezeichnet werden. Es waren sehr viele Mädchen und Jungen in der Abteilung hinzugekommen. Das Training wird im Hallenbad sehr intensiv durchgeführt. Es stehen der Abteilung drei Bahnen zur Verfügung, die bei der Anzahl von Schwimmern schon überfüllt sind. Für das Jahr 1979 geht die Schwimmgemeinschaft mit einer sehr guten Truppe in die Wettkampfsaison und hofft in der Bezirksliga auf einen vorderen Platz.


Schwimmsaison 1979

Am 4. Februar 1979 um 16 Uhr begann im Flensburger Hallenbad der erste Durchgang der Bezirksliga Nord. Nach neuer Einteilung der Bezirksliga Nord schwimmt die Schwimmgemeinschaft in der vierten Gruppe mit SSV Schafflund, FSK IV, SG TSB Flensburg 1 / 08 II und SG TSB Flensburg 1 / 08 III.

  1. Die Schwimmgemeinschaft hatte eine sehr starke Mannschaft und erhoffte sich eine gute Placierung. In den einzelnen Disziplinen (w = weiblich, m = männlich) schwammen:
100 m Freistil   w   Gaby Voß      
100 m Freistil   w   Birgit Marten      
100 m Freistil   m   Ulrich Durdaut      
100 m Freistil   m   Uwe Rathje      
200 m Brust   w   Gaby Voß      
200 m Brust   w   Susan Topp      
200 m Brust   m   Andreas Bohnenstengel      
200 m Brust   m   Ingo Kirstein      
100 m Rücken   w   Dagmar Seydel      
100 m Rücken   w   Gaby Menzel      
100 m Rücken   m   Guido Carstensen      
100 m Rücken   m   Andreas Bohnenstengel      
100 m Delphin   w   Dagmar Kunze      
100 m Delphin   w   Freya Bock      
100 m Delphin   m   Torsten Hansen      
100 m Delphin   m   Heiko Thomsen      
200 m Lagen   w   Sylvia Lüddens      
200 m Lagen   w   Freya Bock      
200 m Lagen   m   Ingo Kirstein      
200 m Lagen   m   Heiko Thomsen      
400 m Freistil   w   Birgit Marten      
400 m Freistil   w   Sylvia Lüddens      
400 m Freistil   m   Ulrich Durdaut      
400 m Freistil   m   Torsten Hansen      
4 x 100 m Lagen   w   Sylvia Lüddens · Michaela Klena · Freya Bock · Dagmar Kunze
4 x 100 m Lagen   m   Torsten Hansen · Heiko Thomsen · Andreas Bohnenstengel · Ulrich Durdaut
10 x 50 m Freistil gemischt   Freya Bock · Ulrich Durdaut · Gaby Voß · Uwe Rathje · Dagmar Kunze · Heiko Thomsen · Birgit Marten · Ingo Kirstein · Sylvia Lüddens · Torsten Hansen

Was man sich erhofft hatte, wurde durch den kämpferischen Einsatz aller Schwimmer erreicht. Mit 194 Punkten war die Schwimmgemeinschaft hinter Schafflund mit 233 Punkten auf dem zweiten Platz. Mit etwas mehr Glück in einigen Disziplinen hätte die Schwimmgemeinschaft den ersten Platz erreicht. Es waren alle mit dem Abschneiden zufrieden. Mit dieser guten Mannschaft erhofft man sich im zweiten Durchgang eine noch stärkere Leistung.

Kurt Matthes
leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. März

Fußballbrocken

Bereits vor dem "großen Schnee" trug unsere Ligamannschaft beim SV Enge-Sande ein Freundschaftsspiel aus, das standesgemäß mit 6:1 gewonnen wurde. Die Enger hatten sich bereits im ersten Durchgang verausgabt, nachdem sie mit 1:0 in Führung gingen, aber durch zwei Treffer von Heino Hinrichs (darunter ein Foulelfmeter) doch noch in Rückstand gerieten. Nach dem Wechsel fielen die Treffer für unsere Elf in gleichmäßigen Abständen durch Peter Pauly, Heino Hinrichs, Ralf Pacholke und Gerhard Autzen.


In einem weiteren Freundschaftstreffen kam unsere Liga bei Schleswig 06 zu einem 1:1-Unentschieden. Die in der Verbandsliga spielenden Gastgeber kamen im ersten Durchgang nicht so gut zurecht und mußten unserer Mannschaft weitgehend die Spielanteile überlassen. In der 32. Minute erzielt der Heino Hinrichs die verdiente 1:0-Führung. Nach dem Wechsel hatten die Schleswiger jedoch vier neue Spieler aufs Feld geschickt, die mehr Druck in die Aktionen der Gastgeber brachten. Außer dem Ausgleichstreffer durch Rogge ließ unsere Hintermannschaft jedoch nichts "mehr zu".


Auch unsere Altligamannschaft gewann ein Hallenfußballturnier, und zwar beim Ausrichter TSV Rantrum. Zehn Mannschaften nahmen an dem Turnier teil. In der Gruppe A belegte nach der Vorrunde der TSV Ostenfeld/Wittbek vor Husum 18 den ersten Platz. Die Gruppe B wurde von TSV Rantrum vor MTV Heide angeführt. In der Zwischenrunde konnte unsere Elf den TSV Rantrum mit 1:0 bezwingen und der TSV Ostenfeld/Wittbek den MTV Heide mit dem gleichen Ergebnis. Auch hier waren dann die beiden Vertreter der Gruppe A unter sich und kämpften um den Turniersieg, den unsere Mannschaft mit 1:0 Toren für sich entscheiden konnte.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. März

Sieger beim Hallenfußball-Knabenturnier in Niebüll

Mit zwei Mannschaften nahmen unsere Knaben an dem oben genannten Turnier teil. Während unsere zweite Mannschaft es recht schwer hatte, sie wurden letzter in ihrer Gruppe, setzten sich die ersten Knaben in der Halle mit Thomas Rosin, Sven Christiansen, Peter Kuchel, Roger König, Kai Marmulla und Michael Klein durch.

Nach der ersten Runde wurden sie mit 7:1 Punkten und 7:1 Toren Gruppensieger.

Zwischenrundengegner war dann Flensburg 08. Diese konnten allerdings erst im Elfmeterschießen nach einer Verlängerung mit 4:3 besiegt werden. Während Rot-Weiß Niebüll I sich gegen MTV Leck durchsetzte, hieß das Endspiel Husum 18 I - Rot-Weiß Niebüll I. Nachdem dieses Spiel 0:0 endete, ging es auch hier in die Verlängerung und buchstäblich mit dem Abpfiff erzielten unsere Knaben das 1:0. Wir waren Turniersieger.

I. und II. Knaben bildeten eine Traube vor Freude, und man konnte wieder feststellen, daß im Fußball der alte Spruch "11 Freunde sollt ihr sein" sich wieder einmal bestätigte.

Torschützen waren Kai Marmulla (5), Roger König (2) und Peter Kuchel (2).

Otto H. Krüger
leer  

1979

Nachrufe

1. März

Unerwartet für uns verstarben unsere Mitglieder

Hugo Sothmann

Träger der silbernen Vereinsehrennadel
 

im 76. Lebensjahr

und

Herbert Stieler

Träger der silbernen Vereinsehrennadel
 

im 60. Lebensjahr.

In ihrer jahrzehntelangen Mitgliedschaft haben sie viel zum Wohle des Vereins beigetragen.

Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18

1. März

Unsere Geburtstagskinder

Unseren Mitgliedern, die im Frühling das Licht der großen, weiten Welt erblickt haben, unseren herzlichsten Glückwunsch. Es sind unsere Mitglieder.

16.   Mär   Christa Meier   43   Jahre
16.   Mär   Traute Christiansen   37   Jahre
17.   Mär   Gerd Thiessen   35   Jahre
18.   Mär   Harry Trulsen, Ehrenmitglied   81   Jahre
19.   Mär   Rainer Goetz   29   Jahre
20.   Mär   Rudolf Pahl   53   Jahre
20.   Mär   Sonja Holzheuer   19   Jahre
21.   Mär   Norma Kersten   36   Jahre
22.   Mär   Alfred Lorenzen   39   Jahre
22.   Mär   Dieter König   49   Jahre
22.   Mär   Margret "Meggi" Harms   44   Jahre
23.   Mär   Fred Petersen   18   Jahre
24.   Mär   Hugo Borchert   55   Jahre
24.   Mär   Anita Czarnowske   50   Jahre
25.   Mär   Gerd Lamp   53   Jahre
26.   Mär   Hans-Joachim Mohr   48   Jahre
29.   Mär   Hugo Hansen   59   Jahre
30.   Mär   Hannelore Lemor   35   Jahre
30.   Mär   Hans-Peter Hansen   28   Jahre
1.   Apr   Werner Denckmann   56   Jahre
1.   Apr   Otto Klostermann   53   Jahre
2.   Apr   Rolf Peter Clausen   41   Jahre
3.   Apr   Walter Petersen   68   Jahre
3.   Apr   Bernhard Nissen   63   Jahre
3.   Apr   Ulrich Redieske   24   Jahre
3.   Apr   Michael Weber   18   Jahre
5.   Apr   Roland Schidlowski   25   Jahre
5.   Apr   Marita Jensen   24   Jahre
5.   Apr   Ute Kockers   21   Jahre
7.   Apr   Klaus-Heinrich Deckmann   42   Jahre
8.   Apr   Roland Erichsen   21   Jahre
9.   April   Bernd Johannsen   24   Jahre
9.   Apr   Hans-Heinrich Harrsen   20   Jahre
10.   Apr   Heiko Hoff   27   Jahre
10.   Apr   Hartmut Thomsen   24   Jahre
15.   Apr   Hans August Cordes   54   Jahre
15.   Apr   Michael Westphal   18   Jahre

Unsere jugendlichen Mitgliedern:

17.   Mär   Thies Sponholz   10   Jahre
17.   Mär   Susan Topp   15   Jahre
19.   Mär   Sven Ketels   17   Jahre
19.   Mär   Rainer Borchers   11   Jahre
22.   Mär   Robert Peters   11   Jahre
26.   Mär   Hans-Jürgen Hempel   17   Jahre
31.   Mär   Claas Sandrock   14   Jahre
4.   Apr   Knut Bergmann   9   Jahre
5.   Apr   Jochen Böhnemann   10   Jahre
6.   Apr   Björn Schneider   10   Jahre
8.   Apr   Birgit Meier   17   Jahre
14.   Apr   Gaby Menzel   16   Jahre
15.   Apr   Corinna Graudenz   16   Jahre
15.   Apr   Stefan Kaminsky   11   Jahre
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Historisches

1. März

 

Domuls bis Achtein

 

von Jupp Schönfeld

   
 

Die im Januarheft angekündigte Serie "Domuls bi Achtein" beginnt heute. Viel Spaß bei den Erinnerungen unseres alten 18ers Jupp Schönfeld.

 

Wer kennt ihn noch?

Ernst "Jupp" Schönfeld

7305 Altbach/Neckar, Kirchstraße 45

     

Im Herbst des Vorjahres erhielt ich eine Einladung zum Jubiläumsball anläßlich der Vereinsgründung des HFV von 1918 vor 60 Jahren. Darüber habe ich mich riesig gefreut, weil ja dabei die seltene Gelegenheit bestand, "liebe alte Sportkameraden" wiederzutreffen und frohe Erinnerungen auszutauschen.

Meine Freude darüber, daß man auch an mich gedacht, als man die Einladungen verschickt hat, hat wohl alles andere überwogen, und so habe ich diese Einladung freudig angenommen.

Seit nun bald 30 Jahren bin ich ein sogenannter "Butenhusumer", habe im Jahre 1951 meine schöne alte Heimatstadt Husum verlassen, um in der Fremde Arbeit und einen neuen Wirkungskreis zu finden. Wie wohl alle Butenhusumer hat mich auf das Heimweh geplagt, Heimweh nach dem schönen grünen Marschenland, Heimweh nach der Nordsee und nach den Menschen, die platt schnacken, Heimweh nach unserer alten grauen Stadt am Meer.

Im Urlaub ging es natürlich in all den Jahren oft nach to Hus, in den letzten Jahren sogar sehr oft. Doch zu dieser Fahrt, um nach vielen, vielen Jahren mit alten 18ern zusammen zu treffen, schöne Erinnerungen auszutauschen, bin ich von all den Fahrten am liebsten gestartet.

Drei Dinger haben in meinem bisherigen Leben eine entscheidende Rolle gespielt. Eine davon ist die große Liebe zu dem schönen Fußballsport, früher als aktiver Spieler, ja und heute eben nur noch als "passiver", man kann mit 57 Jahren leider nur noch in Erinnerungen "schwelgen".

Dieser Abend in der Kongreßhalle von Thordsen mit all den alten 18ern war für mich wie Balsam auf die Heimwehseele. Er hat mir sehr viel gegeben, denn obwohl ich mal "abtrünnig" wurde, war ich doch mein Leben lang ein treuer 18-Anhänger, dem Verein, dem ich seit meinem 12. Lebensjahr, also von 1934 bis zum Jahre 1949 angehörte. Und ich war, das darf ich wohl sagen, ein begeisterter 18er.

Nach diesem Abend, der mir und meiner Frau sehr schöne Stunden bereitet hat, habe ich wieder in meiner Wahlheimat, dem Schwabenland, angekommen, meinen Wiedereintritt in den HFV von 1918 als passives Mitglied erklärt.

Ich möchte mich nun nochmals für die Einladung, für die schönen Stunden und frohen Erinnerungen herzlich bedanken. Immer wieder habe ich in den Jahren in der Fremde einen Anlauf genommen, dem Verein Husum 18 erneut beizutreten. Immer blieb es nur bei dem Anlauf, nun ist es doch geschafft, ich bin zu meinem alten lieben Verein 18 zurückgekehrt, wo ich mit dem Herzen eigentlich immer war. Und ich danke allen, die dazu beigetragen haben.

Herr Otto Krüger, als Verantwortlicher für die Vereinsnachrichten, hat mich gebeten, doch ein paar Zeilen zu schreiben, z.B. wie ich zum Verein Husum 18 kam, in welchen Mannschaften ich spielte, warum und wann ich ging, und nun, wie ich wieder "zurückfand". Dies will ich gerne tun, doch wie ich zurückfand, habe ich in diesem kleinen Vorwort wohl genügend beschrieben. Über das andere will ich gerne berichten.

Wir sind übereingekommen, dass ich eine kleine Fortsetzungsserie über "Domuls bis Achtein" schreibe. Den alten Freunden zu schönen Erinnerung an "gute alte Zeiten", mit kleinen humorvollen Vorkommnissen, und vielleicht zur nachdenklichen Besinnlichkeit. Den Jüngeren aber sagen vielleicht solche Aufzeichnungen, warum wir schon in den 30er Jahren sangen: "Ich schwör auf Achtzehn, trage stolz die Zeichen, die Farben blau-weiß-rot vor Jedermann." (wird fortgesetzt)

leer  

1979

Husum 18

1. April

Alle Mitglieder unseres Vereins laden wir herzlich ein zur

Jahreshauptversammlung

am Freitag, dem 27. April 1979, um 20 Uhr im Thomas Hotel

Tagesordnung
1.   Begrüßung und Feststellung der Anwesenden
2.   Protokollverlesung der letzten Jahreshauptversammlung
3.   Ehrungen
4.   Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden
5.   Geschäftsbericht
6.   Berichte der Kassenrevisoren und Entlastung des Geschäftsführers
7.   Berichte der Obmänner
8.   Entlastung des Gesamtvorstandes
9.   Neuwahlen
    a) 2. Vorsitzender
    b) 1. Geschäftsführer
    c) 2. Schriftführer
    d) 2 Beisitzer
    e) 1 Revisor
    f) 1 neuer Tischtennisobmann
10.   Bestätigung der in den Sportabteilungen gewählten Obmänner:
    a) Fußballobmann
    b) Gymnastikobmännin
    c) Schiedsrichterobmann
    d) Schwimmobmann
11.   Bestätigung der Zusatzwahlen für die Ausschüsse
12.   Genehmigung des Haushaltsvoranschlages
13.   Erledigung der vorliegenden Anträge
14.   Verschiedenes

Anträge müssen mindestens eine Woche vorher beim ersten Vorsitzenden des Husumer Fußballvereins von 1918 e.V., 225 Husum, Postfach 1312, eingegangen sein.

    Der Vorstand
Werner Denckmann, 1. Vorsitzender

Unsere Geburtstagskinder

Allen unseren Mitgliedern, die zu Ostern oder in den Wochen danach Geburtstag haben, wünschen wir alles Gute zu diesem Tage und viel Glück und - soweit sie aktiv sind - viele sportliche Erfolge im nächsten Lebensjahr.

16.   Apr   Rainer Stadel   28   Jahre
17.   Apr   Gerda Oppermann   49   Jahre
17.   Apr   Günther Hansen   43   Jahre
17.   Apr   Doris Zimmermann   37   Jahre
17.   Apr   Martin Dohrn   32   Jahre
19.   Apr   Harald Hofer   27   Jahre
20.   Apr   Heiko Warnke   34   Jahre
20.   Apr   Dirk Knittel   18   Jahre
21.   Apr   Sabine Carstensen   38   Jahre
21.   Apr   Werner Anders   19   Jahre
22.   Apr   Helga Peters   33   Jahre
23.   Apr   Dieter Schleger   35   Jahre
24.   Apr   Karl-Bernhard Mölck   39   Jahre
25.   Apr   Marlene Colbert-Petersen   28   Jahre
26.   Apr   Manfred Hoppe   37   Jahre
27.   Apr   Cornelia Sönksen   23   Jahre
28.   Apr   Horst Schülke   36   Jahre
28.   Apr   Rolf Grimm   35   Jahre
28.   Apr   Rolf Wiesendanger   28   Jahre
29.   Apr   Herbert Christiansen   25   Jahre
30.   Apr   Uda Klena   40   Jahre
2.   Mai   Johannes Wulff   52   Jahre
4.   Mai   Otti Nielsson   27   Jahre
6.   Mai   Renate Reckstadt   42   Jahre
6.   Mai   Angela Holbe   24   Jahre
7.   Mai   Friedrich Pingel   48   Jahre
7.   Mai   Annegret Kohrt   42   Jahre
7.   Mai   Hauke Kunze   21   Jahre
10.   Mai   Gerd Schröder   36   Jahre
11.   Mai   Anna Margrethe Krüger   30   Jahre
11.   Mai   Günter Hoff   21   Jahre
12.   Mai   Karl Krieger   69   Jahre
12.   Mai   Eckhard Reckstadt   44   Jahre
12.   Mai   Horst Weber   44   Jahre
13.   Mai   Peter Jasinski   23   Jahre
14.   Mai   Ernst Friccius   70   Jahre
14.   Mai   Edmund Schuch   66   Jahre

Unsere jugendlichen Mitgliedern:

19.   Apr   Dirk Kuhlwein   17   Jahre
19.   Apr   Dagmar Kunze   16   Jahre
19.   Apr   Dirk Steuer   15   Jahre
21.   Apr   Stefan Franke   11   Jahre
22.   Apr   Kai Wassermann   12   Jahre
23.   Apr   Birgit Topp   13   Jahre
25.   Apr   Heinz Funke   10   Jahre
25.   Apr   Lars Rohwer   10   Jahre
26.   Apr   Joachim Greifsmühlen   16   Jahre
26.   Apr   Michael Junker   15   Jahre
26.   Apr   Michael Amon   14   Jahre
27.   Apr   Martin Klein   10   Jahre
28.   Apr   Jörg Callies   15   Jahre
28.   Apr   Kai-Uwe von Ahsen   6   Jahre
29.   Apr   Bernd Marmulla   17   Jahre
29.   Apr   Björn Klings   14   Jahre
30.   Apr   Stephan Spring   14   Jahre
1.   Mai   Olaf Zeuge   15   Jahre
1.   Mai   Reinhard Delfs   13   Jahre
6.   Mai   Hans-Frederic Lehmann   15   Jahre
6.   Mai   Michael Schewe   14   Jahre
8.   Mai   Volker Jansen   16   Jahre
8.   Mai   Thorsten Hirsch   12   Jahre
12.   Mai   Kurt Schach   15   Jahre
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. April

Superturnier bei Flensburg 08

Über Ostern, d.h. von Karfreitag bis Ostermontag findet in Flensburg ein Knabensuperturnier statt. 16 Mannschaften aus der Bundesrepublik, nämlich: Minerva Berlin, Werder Bremen, Concordia Hamburg, Altona 93, Viktoria Köln, Eintracht Duisburg, Rot-Weiß Oberhausen, SG Oberhausen, Ratzeburger SV, VfL Stade, VfL Wolfsburg, SV Adelby, DGF Flensburg, Stern Flensburg, Flensburg 08, nehmen an diesem Turnier teil.

Zu diesem Turnier sind unsere ersten Knaben eingeladen worden. Sie sind schon ganz versessen darauf, sich einmal auf Bundesebene zu messen. Gespielt wird im WM-Turnus.

Unsere Jungs spielen in ihrer Gruppe zunächst gegen. Viktoria Köln, Concordia Hamburg und Stern Flensburg.

Wir wünschen unseren Knaben viel Erfolg und werden demnächst über den Ausgang dieses Turnieres berichten.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. April

Unsere Altliga in guter Form

Am Sonntag, dem 17. März 1979, nahmen unsere Altligaspieler an einem Hallenfußballturnier in der Klaus-Groth-Schule teil. Gastgeber war Frisia Husum. Nachdem man schon vor vier Wochen in der Ostenfelder Halle den ersten Platz gemacht hatte, wurden auch in diesem Turnier unserer "Alten" hinter Frisia Husum und Post Heide beachtlicher Dritter.

Mit den alten Kämpen Egon Harms, Burkhard Schletter, Günther "Kirsch" Kirstein, Helmut und Anton "Ratschi" Christiansen und den heimgekehrten Joachim Graumann und Claus Brockmüller wurde im ersten Spiel der spätere Sieger Frisia Husum eiskalt erwischt und mit 4:2 geschlagen. Danach gab es gegen Post Heide eine 3:1-Niederlage. Gegen den TSV Rantrum gab es einen 6:2-Sieg. Friedrichstadt gewann 2:1 gegen uns und Frisia Husum II wurde mit 2:1 geschlagen.

Wir wünschen unseren "Alten" auch weiterhin so viel Erfolg. 

Otto H. Krügert

Nachholspiele

Fast der gesamte Spielplan mußte durch die zahlreichen Spielausfälle umgestellt werden. Die Spiele der Rückrunde, die bisher ausfielen, sind daher neu angesetzt worden.

Hier der Gesamtplan ab 14 April 1979: 

Oster-Samstag   14.04.1979   16.00 h   Husum 18   -   VfR Laboe   (1:2)
Samstag   21.04.1979   16.00 h   VfB Kiel   -   Husum 18   (1:1)
Sonntag   29.04.1979   15.00 h   Husum 18   -   Raisdorfer TSV   (1:3)
Samstag   05.05.1979   16.00 h   DGF Flensburg   -   Husum 18   (1:1)
Sonntag   13.05.1979   15.00 h   Husum 18   -   TSV RW Niebüll   (1:1)
Sonntag   20.05.1979   15.00 h   TSV Kronshagen   -   Husum 18   (3:2)
Samstag   26.05.1979   16.00 h   Husum 18   -   Gut Heil Neumünster   (1:0)
Pfingst-Samstag   02.06.1979   17.00 h   SpVg Friedrichsort   -   Husum 18   (0:3)
Sonntag   10.06.1979   15.00 h   Wiker SV   -   Husum 18   (1:3)
Sonntag   17.06.1979   15:00 h   Husum 18   -   Holsatia Kiel   (3:0)
Sonntag   24.06.1979   15:00 h   Husum 18   -   TuS Nortof   (0:2)
Samstag   30.06.1979   17:00 h   Husum 18   -   Heikendorfer SV   (2:1)
Otto H. Krügert
leer  

1979

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. April

Großes Damenturnier

Unsere Fußballerinnen veranstalteten am 18. März 1979 in der Turnhalle in Mildstedt ein Fußballturnier, an dem zahlreiche Mannschaften aus Schleswig-Holstein teilnahmen. Es wurde in zwei Gruppen gespielt.

Gruppe A bildeten die Mannschaften Husum 18 I, Dörpum, Flensburg 08 und SV Hemme. Gruppe B die Mannschaften von Maasbüll, Blau-Weiß Friedrichstadt, Jarplund und Husum 18 II.

In der Gruppe A wurden unsere Damen mit drei klaren Siegen gegen Flensburg 08 mit 4:2, gegen Hemme mit 5:1 und gegen Dörpum mit 2:1 Gruppensieger. In der Gruppe B konnte Maasbüll ebenfalls ohne Punktverlust den ersten Platz belegen.

Gruppe A   Tore   Punkte
1.   Husum 18 I   11:4   6:0
2.   SV Dörpum   5:3   2:4
3.   Flensburg 08   3:5   2:4
4.   SV Hemme   2:9   2:4

Gruppe B   Tore   Punkte
1.   TSV Massbüll   10:3   6:0
2.   BW Friedrichstadt   11:5   4:2
3.   TSV Jarplund   3:10   2:4
4.   Husum 18 II   6:11   0:5

Im Spiel um den siebten Platz unterlag unsere zweite Damenmannschaft den fünf Damen von SV Hemme knapp mit 0:1. Den fünften Platz belegte Flensburg 08, die im Siebenmeterschießen mit 2:0 gegen Jarplund siegreich blieben, nachdem es zuvor auch nach Verlängerung 0:0 gestanden hatte. Die ersten vier Plätze wurden über Kreuz ausgespielt. Gegen den Zweiten der Gruppe B, Blau-Weiß Friedrichstadt, mußte unsere erste Mannschaft eine 1:0-Niederlage hinnehmen. Spannender ging es im Spiel Maasbüll gegen Dörpum zu. Als es nach der Verlängerung 1:1 stand, mußte auch hier ein Siebenmeterschießen entscheiden.Nach 8 Siebenmetern konnte Maasbüll mit 5:4 Treffern ins Finale einziehen.

Doch zunächst mußte unsere erste Mannschaft gegen Dörpum um den dritten Platz kämpfen. Es wurde mit 5:0 eine klare Angelegenheit unserer Damen.

Ebenso konnte dann im Endspiel Blau-Weiß Friedrichstadt die Damen von Maasbüll mit 3:0 besiegen und den Turniersieg davontragen. Jugendobmann Alfred "Abbi" Lorenzen und Schriftführer Otto Krüger überreichten die Pokale an die siegreichen Mannschaften.

Einen besonderen Dank möchten wir an dieser Stelle unserem Damentrainer Wolfgang Spiegel sagen und ebenso der Mannschaftsführerin Karin Brandt, die keine Mühe gescheut haben, dieses Turnier auszurichten.

Einen herzlichen Glückwunsch auch unsere Spielerin Kirsten Held, die mit 7 Treffern Torschützenkönigin dieses Turniers wurde. Vom Fotografen Jens Voss wurden auch einige Aktionsbilder "geschossen". Wir hoffen, in den nächsten Vereinsnachrichten das eine oder andere Bild von diesem Turnier veröffentlichen zu können.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Friesenstadion

1. April

Bau macht Fortschritte

Die Fertigstellung des Baues im Friesenstadion geht allmählich ihrem Ende entgegen. Nachdem das Wetter wieder besser geworden ist, wird auf Hochtouren gearbeitet. Wer keine Zeit hat, sich an Ort und Stelle über den Baufortschritt zu informieren, mußs mit dem Betrachten der nachfolgend abgedruckten Bilder vorlieb nehmen.


Nachdem die Handwerker wieder voll im Einsatz sind, überzeugt sich unser Bauleiter Eckhard Reckstadt von dem Fortschritt der Arbeiten.

Auch die Außenarbeiten sind zügig vorangegangen. Am 16. März dieses Jahres waren zwar noch 80 cm hohe Schneewehen auf unserem Platz, doch die konnten den Fortgang der Arbeiten nicht mehr wesentlich behindern.

Auch dieses Bild hängt mit dem Bau unseres Jugendheims zusammen. Zum Aufwärmen sorgt Peter Hansen immer für ein heißes Getränk. 
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Historisches

1. April

Domuls bis Achtein

von Jupp Schönfeld

Und jenem netten jungen Ehepaar Ewert, welches am 28. Oktober beim Jubiläumsfest meiner Frau und mir charmante Tischnachbarn waren, wird es eine Antwort sein auf ihre Frage "Was, nur wegen diesem Abend sind sie ganz von Stuttgart nach Husum gefahren, so eine weite Fahrt, nur wegen diesem Abend?" Meine Frau hat zwar schwäbisch "Ha jo, isch doch klar, dös macha wia" geantwortet, ich jedoch, auf eine derartige Frage gar nicht vorbereitet, konnte gar nicht antworten. Im Gegenteil, mir würgte es in der Kehle, wie will man auch mit ein paar Worten erklären, was einem seit der Jugendzeit innerlich bewegt?

Ich will es an dieser Stelle mit einigen Fortsetzungen in den Vereinsnachrichten tun. Ich habe meine kleinen Erinnerungen "Domuls bi Achtein" überschrieben, und ich grüße damit alle alten Achtzehner herzlich und möchte den Jüngeren etwas von unseren Idelaen damals in den dreißiger Jahren vermitteln, die doch so ganz anders waren, als man sie gerade in der jüngsten Zeit immer wieder verfälscht darstellt.

Ja, wir hatten Ideale, Vorbilder, und die waren sicher nicht schlecht. Unser Ideal war der Husumer Fußballverein unter Bernhard Petersen, Hermann Lex, Werner Rusbült und vielen anderen, die man gar nicht alle aufzählen kann. Ich will über sie berichten.Sollte einmal der Eindruck entstehen, daß ich mich als Verfasser in den Vordergrund gestellt habe, dann liegt es nicht in meiner Absicht, doch manchmal wird es bei einigen Schilderungen nicht ganz zu umgehen sein, ich bitte dann um Nachsicht.

1. Abschnitt

Jedem Menschen werden bei einer Rückerinnerung an die Jugendzeit ein paar Persönlichkeiten ganz besonders hell aufleuchten, für mich waren es unter anderem drei markante Männer des Husumer Fußballvereins von 1918: Bernhard Petersen, Hermann Lex und Werner Rusbült. Und diesen Abschnitt müßte man eigentlich "Rusbült" überschreiben.


Das erste Fußballspiel, an das ich mich zurückerinnern kann, war ein Wattenfußballspiel Husum gegen Heide im Schobüller Watt. Ich war damals vielleicht zehn Jahre alt, und mit zehn, zwölf Jungs ging es dann los "von Röms an de Hoom lang, öwer de Husumer Sit bet an de Erholung und denn de Holtscho in de Hann quer öwert Watt no Schobüll". Dort war ein Kampfplatz im Watt abgezeichnet. Es waren viele Zuschauer gekommen, alle kamen voll auf ihre Kosten, denn so ein "lustiges" Spiel hat man wohl nie wieder gesehen. Alte Anhänger können sich sicher noch an diesen einmaligen "Rutschfußball" erinnern. Wer damals gewonnen hat, weiß ich nicht mehr, doch an ein paar ganz alte Veteranen des Vereins kann ich mich noch gut erinnern. Sie waren mit von der Partie, da war der unverwüstliche Peter Clausen (Schmied, Osterende) im Tor, da spielten und lachten noch Johannes "Hanne Bodder" Hansen, Adolf "Ogge" Classen, Hans Bostedt, Heinrich "Hein" Grell, Hans-Dietrich "Hanne-Diede" Blunck und unser Römsinger Christoph Jensen und andere.Nach dem Spiel sahen sich alle ganz ähnlich, sie waren alle, ob Husumer oder Heider schwarz wie die Neger.


Von diesem Tag an verging für mich und meinen Jugendfreund Heinrich Speck kein Sonntag, an dem wir nicht zum Sportplatz Topf/Marienhofweg rannten, wenn dort "18" spielte. Wir kickten als Jungs wohl genau so wild, wie es die Jungs heute tun. Es wurde mit allem "gebolzt", was sich wohl grad noch so als Ball bezeichnen ließ, Da wurden "tolle" Mannschaften gebildet. In Röms spielten die vom Osten gegen Westen (damals wußten wir oder ahnten wir noch nicht, wie tragisch einmal in der großen Geschichte diese Mannschaftsbezeichnungen sein würden). Da gab's die Mannschaft vom "Zingel", von der Großstraße, vom Osterende, die Schippermannschaft. Alle spielten untereinander, miteinander und gegeneinander. Das ging sogar später noch weiter, sozusagen "außer Konkurrenz", als viele Jungs schon bei "18" waren, wenn man es auch nicht gern sah.

Es wurden tolle "Schlachten" geschlagen, die auf der Römsinger Kuhgräsung oder auf dem Hartplatz der Freiheit ausgefochten wurden. Meistens gingen diese Kämpfe über mehrere Stunden, oft wurden die Spiele ohne Entscheidung abgebrochen, weil entweder der Ball kaputt ging oder der Besitzer nach Hause mußte, oft wurde auch bis tief in die Nacht gefußballert, daß dann wegen Dunkelheit "abgebrochen" werden mußte. Wir in Röhms träumten damals von einem Rödemisser Sportverein, doch es war ein Jugendtraum.

In diesem "Zustand" kamen wir dann Sonntag für Sonntag auf den "Achteinplatz". Und eines Tages wurden wir von dem leider viel zu früh verstorbenen Herrn Otto Mißfeldt, der damals auch ein sehr rühriger 18er war angesprochen, ob wir nicht Lust hätten, beim HFV von 1918 zu spielen? Und ob wir Lust hatten! So kamen wir zu den Farben blau-weiß-rot. Zuhause gab es da noch ein paar Hindernisse, doch meine beiden älteren Brüder, beide schon im Verein, halfen kräftig mit, die Eltern zu überzeugen, erzählten begeistert vom Jugendtrainer Werner Rusbült, und so klappte es dann bald. Es ging auch nicht um den Fußballsport als solchen, sondern es waren mehr die materiellen Probleme, die im Vordergrund standen. Es war ja damals nicht so wie heute. Nicht jeder konnte sich den Luxus von Fußballstiefeln leisten oder sich den Sportdreß kaufen. Irgendwie ist es dann doch ermöglicht worden.


So kam ich 1934 mit zwölf Jahren zu Husum 18, zusammen mit meinem Freund Heinrich Speck. In meinem ganzen Leben habe ich mich nicht mehr über ein paar neue Schuhe gefreut als über meine ersten Fußballstiefel. So kamen wir zu Werner Rusbült, einen Trainer wie ich nie wieder einen kennengelernt habe. Er spielte in der ersten Mannschaft als Mittelläufer und war auf dem Platz ein Vorbild an Fairneß, Eifer, Einsatz und Können, er war als Jugendobmann und Trainer makellos, forsch, aber nie ungerecht. Er war sicher nicht nur für mich ein Idol, für Husum 18 ist er legendär!

Ja ich kann mich noch sehr gut an Werner Rusbült erinnern, an seine väterliche Art, wenn es galt, Jungs, die noch nicht so fix und gewandt waren, gegen ältere "schon Könner" abzuschirmen, an seine pädagogischen Fähigkeiten bei jedem Jungen mit dem richtigen Einfühlungsvermögen, mit den passenden Worten Vertrauen und Begeisterung auszulösen. So fanden Neue sehr bald in die Gemeinschaft und das Ganze war nach Neuzugängen sehr schnell eine Einheit mit Schwung und Harmonie.

Da, wo nun ein Junge noch nicht so konnte, wie er wohl gern wollte, da brachte Werner Rusbült mit Verständnis, Ausdauer und einem Schuß gewinnenden Humors mit der Zeit doch beharrlich "etwas" an den Mann. Dort, wo sich einer flegelhaft verhielt, konnte er dann mit wenigen energischen Sätzen das Gleichgewicht in der Übungsgruppe wiederherstellen. Werner Rusbült besaß als Trainer eine hervorragende Menschenführung, als Kind hat man das zwar noch nicht so gewußt, aber man spürte, später erkannte man es.

Wenn wir am Trainingsabend Aufstellung nahmen, ob auf dem Fußballplatz, ob damals im Saal des Handwerkerhauses, wo wir auch eine Zeitlang trainierten, oder in der alten Turnhalle hinter der Bürgerschule auf der Kleinen Freiheit, grundsätzlich wurden erst ein paar Runden herummarschiert und drei Strophen "ich werde zu 18" geschmettert. So hat er uns damals zu Sportlern gemacht, die ihren Verein liebten, die Liebe zum Spiel bekamen und die immer begeisterungsfähiger wurden.

(wird fortgesetzt)

leer  

1979

Husum 18 / Kegeln

1. April

Bericht der Kegelabteilung

Am 11. März 1979 hat unsere zweite Damenmannschaft mit dem Punktkampf gegen Flotte 7 II, Husum, die Punktspielserie in der Kreisliga abgeschlossen. In diesem Kampf wurde ein überzeugender 131-Holz-Sieg herausgekegelt. Folgende Einzelergebnisse wurden erzielt:

    Marianne Christiansen   727   Holz
    Sieglinde Krause   715   Holz
    Anita Borchert   713   Holz
    Ursula "Uschi" Faßbender   704   Holz
    Eva-Maria "Evi" Kniese   690   Holz
und   Elke Meier   681   Holz

In der abschließenden Tabelle belegte die Mannschaft punktgleich mit dem Tabellenzweiten, jedoch mit der besseren Holzzahl, einen dritten Platz. Die Mannschaft wurde trotz besserer Holzzahl auf den dritten Platz gesetzt, weil sie den Punktkampf gegen den Tabellenzweiten verloren hat.


In der Vereinsliga der Herren wurden die Punktspiele am 18. Februar 1979 abgeschlossen. Die zweite Herrenmannschaft kam dabei im letzten Kampf kampflos zu den Punkten, da die Mannschaft von Husum 66 nicht antrat.

In der Abschlußtabelle nimmt die Mannschaft mit 10:10 Punkten den 6. Platz ein.


Die dritte Herrenmannschaft hatte im letzten Punktkampf gegen die zweite Jugend des Vereins Husumer Kegler anzutreten. Durch das Fahrverbot und durch krankheitsbedingen Ausfall konnte die Mannschaft nur mit vier Mann antreten. Trotzdem wurde ein 4-Holz-Sieg errungen. Folgende Einzelergebnisse wurden erzielt:

    Bernd Mölck   712   Holz
    Harry Mölck   704   Holz
    Fred Steffensen   700   Holz
und   Eckhard Reckstadt   687   Holz

In der abschließenden Tabellen nimmt die Mannschaft mit ebenfalls 10:10, jedoch mit der besseren Holzzahl gegenüber dem 6. der Tabelle einen 7. Platz ein. Die Mannschaft wurde auf den 7. Tabellenplatz gesetzt, weil sie gegen den 6. der Tabelle den Punktkampf verlor.

Eckhard Reckstadt
leer  

1979

Husum 18 / Medien

1. Mai

Für besondere Verdienste erhielten folgende Mitglieder von Husum 18 die Vereinsnadel in Gold oder Silber vom 1. Vorsitzenden Werner Denckmann (2.v.l.) überreicht: Ernst Friccius (Gold), Otto Krüger (Gold), Helga Jordan (Silber), Norbert Peters (Gold), Norma Kersten (Silber), Peter Römer Peters (Silber), Walter Franke (Silber), Conrad Mader (Gold) und Joachim Articus (Silber). Foto: Voss

Husum 18 zog eine positive Bilanz auf der Hauptversammlung

Ende der Bauarbeiten für das Jugendheim ist abzusehen

HUSUM / hn –Eine ausgezeichnete Atmosphäre herrschte auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Husumer Fußballvereins von 1918. In gut zwei Stunden konnte die umfangreiche Tagesordnung zur Zufriedenheit aller abgewickelt werden. Der 1. Vorsitzende Werner Denckmann wies dabei in seinem Tätigkeitsbericht über das abgelaufene Jahr insbesondere auf das 60jährige Bestehen des Vereins hin, das seinen Höhepunkt in dem gelungenen Jubiläumsball im Parkhotel Thordsen fand. Mit großem Einsatz, insbesondere durch den Bauleiter Eckhard Reckstadt, sei auch der Bau des Jugendheims im Friesenstadion vorangetrieben worden. Trotz der langen Zwangpause, die durch die enormen Schneefälle Anfang des Jahres eintrat, sei jetzt ein Ende der Bauarbeiten abzusehen. Zu Beginn der neuen Spielsaison werde man bereits die Mitglieder und Zuschauer im neuen Heim begrüßen und bewirten können.
Wie gut die Zusammenarbeit im Verein funktioniere, habe der "Schnee-Einsatz" im Friesenstadion gezeigt, meinte Denckmann weiter. Zahllose freiwillige Helfer konnten in einer nur knapp zwei Stunden dauernden Aktion den Trainingsplatz von den weißen Massen räumen. Obwohl von einigen Mitgliedern moniert wurde, daß der Hauptplatz weiterhin unter den Schneemassen versteckt lag, habe sich nachträglich die hartnäckige Weigerung des Vorstandes als richtig erwiesen, diesen Platz von einer Räumung auszunehmen, um die sowieso schon arg strapazierte Grasnarbe nicht noch mehr zu zerstören.
Im Anschluß an den Dank an alle Funktionäre und Aktiven für die gute Zusammenarbeit im letzten Jahr konnten wiederum mehrere Mitglieder für ihre jahrelange Vereinstätigkeit geehrt werden. Die Vereinsehrennadel in Silber erhielten für mehr als 25jährige Mitgliedschaft Joachim Articus und Peter Römer Peters; für mehr als fünfjähriges Kegeln in der I. Mannschaft Helga Jordan und Walter Franke und für mehr als fünfjährige Vorstandstätigkeit die Betreuerin der Gymnastikabteilung, Norma Kersten. Die Vereinsehrennadel in Gold konnte folgenden Vereinsmitgliedern verliehen werden: Ernst Friccius und Conrad Mader für ihre mehr als 40jährige Vereinstreue; dem Kegler Norbert Peters für sein nunmehr nahezu elfjähriges Kegeln in der I. Mannschaft sowie dem 1. Schriftführer und Pressewart Otto Krüger für seine zehnjährige Vorstandtätigkeit.
Der Bericht des Geschäftsführers Anton Christiansen ergab für das Jahr 1978 infolge der enorm gestiegenen Fahrtkosten zwar ein Minus im Jahresabschluß, das aber aus der Rücklage aufgefangen werden konnte. Dennoch heiße es in diesem und den nächsten Jahren eisern zu sparen, da der Bau des Jugendheims weitere umfangreiche Mittel in Anspruch nehmen werde.
Revisor Karl-Heinz Lund würdigte in seinem Prüfungsbericht insbesondere die umfangreiche Arbeit des Geschäftsführers, die die Umstellung der Kassengeschäfte durch die Einführung der elektronischen Datenverarbeitung mit sich brachte. Die investierte Zeit sei jedoch voll gerechtfertigt gewesen, da jetzt alles noch mehr an Übersichtlichkeit zugenommen habe und die Überprüfung der Belege und Buchungen denkbar einfach gewesen sei.
Die Berichte der Obmänner aus den einzelnen Abteilungen konnten zügig abgewickelt werden. Der hervorragende 3. Platz, den die Liga zur Zeit in der Landesliga Nord belegt und die gute Aufbauarbeit der Reservemannschaft, die mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren beachtliche Erfolge erzielt, fand besonderen Beifall. Auch der Aufstieg der Damenmannschaft in die A-Staffel zeigt die gute Arbeit der Mannschaftsführerin Karin Brandt.
In der Jugendabteilung konnten keine hervorzuhebenden Erfolge verbucht werden, jedoch waren auch keine schlechten Leistungen zu verzeichnen. Etwas bedauerlich ist nach Aussage des 1. Vorsitzenden jedoch, daß bisher in der Kreisstadt Husum keine städtischen Hallen angeboten werden, in denen Fußball gespielt werden darf. Man sei daher auf die Hallen der umliegenden Ortschaften angewiesen, wolle man einmal ein Hallenfußballturnier veranstalten, wie es in anderen Städten und Orten des Kreises Nordfriesland gang und gäbe sei.
Das Ziel der I. Herrenmannschaft der Kegelabteilung, die höchste Kegelklasse im Lande Schleswig-Holstein zu erhalten, wurde erreicht. Die anderen Mannschaften belegten durch zufriedenstellende Plätze, teilweise im oberen Tabellendrittel. Die gemeinsam mit dem TSV Husum 75 aufgebaute Schwimmabteilung nimmt ständig an Beliebtheit zu. Bei weiterem Mitgliederzuwachs müsse eventuell noch ein dritte wöchentliche Trainingszeit beantragt werden, erläuterte Ursula Friedrichsen.
Erfreulich ist die Entwicklung der Schiedsrichterabteilung. Der Verein stellt nicht nur zwei Schiedsrichter "über Soll", sondern es haben bereits vier weitere Mitglieder ihre Schiedsrichterprüfung erfolgreich abgelegt und werden in Kürze die Abteilung weiter verstärken.
Auch die Gymnastikgruppe im Verein wird ständig stärker. Etwas bedauerlich fand Norma Kersten den Umstand, daß in zunehmendem Maße öffentliche Institutionen, wie zum Beispiel die Volkshochschule, Gymnastik- und Turngruppen ins Leben rufen, die einen gesunden Nachwuchszugang in den dafür prädestinierten Vereinen erschwerten.
Mit einem besonderen Dank an den "Motor des Vereins", den 1. Vorsitzenden Denckmann, beantragte Peter Römer Peters die Entlastung des Gesamtvorstandes, die einstimmig erteilt wurde. Die Wahlen brachten wenig Änderungen im Vorstand. Wiedergewählt wurden der 2. Vorsitzende Arfast Carstens und der 1. Geschäftsführer Anton Christiansen. Neuer 2. Schriftführer wurde der bisherige Beisitzer Fred Steffensen. Neu als Beisitzer kamen die Mitglieder Kurt Thomsen, Norbert Peters und Manfred Hansen in den Vorstand. Neuer Fußballobmann wurde Gerd Meier. Bestätigt in ihrem Amt wurden der Schiedsrichterobmann Horst Kersten, die Betreuerin der Gymnastikabteilung Norma Kersten und Ursula Friedrichsen für die Schwimmgemeinschaft.

Husumer Nachrichten - 01.05.1979
leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. Mai

Der Ball rollt wieder

Nach der langen Zwangspause rollt jetzt der Ball wieder in allen Stadien. Unsere Ligamannschaft hatte dabei einen guten Start erwischt.


In Lindewitt konnte sie mit einem 2:1-Sieg wertvolle Punkte mit nach Hause nehmen. Die Akteure waren noch nicht warm, als Heino Hinrichs in der vierten Minute nach zu schwacher Abwehr im Anschluß an einen Eckball das Leder unter die Latte knallen konnte. Die Gastgeber drängten in der Folgezeit stark auf den Ausgleich. Mitten in dieser Drangperiode startete Heino Hinrichs in einem eiskalten Konter jedoch einen Alleingang über 50m und schloß erfolgreich mit einem zweiten Treffer ab. Wie wichtig dieses Tor war, zeigte sich bereits 4 Minuten später, als in der 36. Minute Voigt über den hinausstürmenden Günter Hoff den Ball zum 2:1 ins Netz hob. Nach dem Wechsel waren die Lindewitter Stürmer insgesamt zu schwach, um unsere gut gestaffelte Deckung noch einmal zu überwinden.


Einen nicht einkalkulierten Punktverlust gab es auf eigenem Platz gegen Olympia Neumünster. In einer insgesamt farblosen Partie konnte unsere Elf erst in der 70. Minute in Führung gehen. Heino Hinrichs setzte im Anschluß an eine Ecke den Ball aus dem Hinterhalt durch die vielbeinige Abwehr. Ins Netz. Als man bereits an den sicheren Sieg unserer Mannschaft glaubte, unterschätzte Günter Hoff einen weit vor das Tor getragenen Freistoß und faustete genau auf den Olympia-Mittelstürmer Krebs, der den Ball ohne Mühe zum 1:1-Ausgleich ins Netz setzte.


Eine knappe Niederlage mußte unsere Elf beim TSV Büdelsdorf infolge zahlreicher Spielerausfälle hinnehmen. Hans-Peter Hansen, Heino Deckert und Ralf Pacholke standen nicht zur Verfügung. Dennoch hielt unsere Mannschaft über lange Strecken gut mit. Bereits in der ersten Minute hieß ist durch einen Kopfballtreffer 1:0 für die Gastgeber, die jedoch vier Minuten später Peter Pauly nur noch durch Foulspiel am Ausgleichstreffer hindern konnten. Im anschließenden Strafstoß hieß es dann dennoch 1:1 durch Heino Hinrichs. Ein unglücklicher Preßball in der 55. Minute brachte dann die Entscheidung und den 2:1-Sieg für die Büdelsdorfer, die damit ihren zweiten Tabellenplatz festigen konnten.


Nicht gefährden konnte unsere Liga in ihrem Heimspiel auch den Spitzenreiter VfR Laboe. Obwohl Ralf Pacholke wieder zur Verfügung stand, fehlte diesmal der immer torgefährlicher Heino Hinrichs und damit der notwendige Druck in unserer Sturmreihe. Die Gäste waren energischer und kampfstärker und konnten in der 22. Minute durch einen unhaltbaren Freistoßtreffer in Führung gehen. Mehrere gute Ausgleichschancen vereitelte der gute Laboer Schlußmann, der unter anderem einen Volleyschuß von Peter Pauly gerade noch an die Latte lenken konnte. Als in der 54. Minute nach einem Mißverständnis zwischen Günter Hoff und Ulrich Grabert der Laboer Stürmer Wiedlocha seinen zweiten Treffer zum 2:0 für seine Elf erzielen konnte, verflachte die Partie zusehends. Unsere Elf hatte nicht mehr die Kraft, das Spiel noch einmal herumzureißen.


Nach 15 Jahren gelernt dann aber unserer Elf der erste Sieg in einem Auswärtsspiel beim VfB Kiel. Dieser Angstgegner konnte auf eigenem Platz gegen unsere Elf bisher fast immer gewinnen, nur selten gab es mal ein Unentschieden. Das änderte sich jedoch in diesem Spiel. Nachdem Hans-Peter Hansen und Heino Deckert auch wieder zur Verfügung standen, lief es diesmal nach Plan. In der 22. Minute leitete Hans-Peter Hansen den ersten Treffer ein. Sein weiter Paß erreichte Ralf Pacholke, der zum 1:0 einschoß. Von nun an bis weit in die zweite Halbzeit drängten die Gastgeber auf den Ausgleich. Aber unsere Abwehr ließ nichts "anbrennen" und stellte durch Hans-Peter Hansen 2 Minuten vor dem Abpfiff mit einem Konter den 2:0-Sieg sicher.


Die Tabelle

1.   VfR Laboe   21     13   5   3     59:31     31:11
2.   Büdelsdorfer TSV   20     13   3   4     40:22     29:11
3.   Husum 18   20     9   5   6     29:21     23:17
4.   TSV RW Niebüll   21     10   3   8     38:24     23:19
5.   Gut Heil Neumünster   20     7   8   5     38:33     22:18
6.   TSV Kronshagen   20     8   6   6     35:33     22:18
7.   DGF Flensburg   21     7   8   6     30:32     22:20
8.   Wiker SV   19     7   6   6     23:23     20:18
9.   Holsatia Kiel   19     8   4   7     29:33     20:18
10.   Raisdorfer TSV   20     8   3   9     35:36     19:21
11.   TuS Nortorf   20     7   4   9     41:40     18:22
12.   Heikendorfer SV   20     7   4   9     33:44     18:22
13.   VfB Kiel   19     6   5   8     24:37     17:21
14.   Olympia Neumünster   20     5   5   10     43:55     15:25
15.   TSV Lindewitt   21     5   4   12     28:48     14:28
16.   SpVg Friedrichsort   21     2   5   14     30:43     9:33

II. im Mittelfeld

Unsere im Neuaufbau befindliche Reservemannschaft hält sich in der Kreisliga Süd überraschend gut. Die jungen Spieler zeigen teilweise schon Leistungen, die zu überraschenden Erfolgen gegen höher platzierte Vereine führen. Dann wieder klappt mal ein Spiel gar nicht und unerwartete Niederlagen sind die Folge.

So auch im Spiel gegen Rödemis. Die Gastgeber hatten ihre erfahrenen Spieler aufs Feld geschickt und konnten einen deutlichen 4:0-Sieg herausschießen.

Wie umgewandelt dann das Spiel auf eigenem Platz gegen TSV Seeth/Drage. Peter Schöning und Roland Schidlowski sorgten bis zur Pause für eine 2:0-Führung, die Michael Meier und zweimal Manfred Peters nach dem Wechsel zum 5:0-Sieg ausbauen konnten.

Gut hielt unsere Reserve sich auch immer Auswärtsspiel beim Spitzenreiter Garding. Erst durch einen unglücklichen Treffer in der 77. Minute ging das Spiel mit 1:0 nur knapp an die Gastgeber.

Im Heimspiel gegen den Tabellenletzten gab es einen sicheren 4:1-Sieg. Blau-Weiß Friedrichstadt III konnte zwar durch einen verwandelten Handelfmeter mit 1:0 in Führung gehen, nachdem Peter Schöning jedoch einen Elfmeter verschossen hatte, fiel 10 Minuten später endlich der verdiente Ausgleich durch Michael Meier. Nach dem Wechsel stellten Ulf Harms, Manfred Peters und wiederum Michael Meier den Sieg sicher.

Beim IF Tönning II mußte wiederum eine 3:1-Niederlage hingenommen werden. Die gegen den Abstieg kämpfenden Gastgeber legten sich mächtig ins Zeug und holten eine 2:0-Führung heraus, ehe Ulf Harms auf 2:1 verkürzen konnte. Ein Elfmeter stellte dann den Sieg der Gastgeber sicher.

Torlos endete dann das Heimspiel gegen St Peter Ording.


Die Tabelle

1.   TSV Garding   15     12   2   1     34:9     26:4
2.   Bredstedter TSV II   18     12   1   5     56:36     25:11
3.   TSV Rantrum II   17     12   0   5     51:26     24:10
4.   SZ Arlewatt   17     10   4   3     37:24     24:10
5.   TSV Tönning II   18     10   1   7     46:31     21:15
6.   Rödemisser SV   17     8   4   5     43:31     20:14
7.   Frisia Husum II   18     7   4   7     56:46     18:18
8.   Husum 18 II   18     7   3   8     34:33     17:19
9.   TSV Drelsdorf   18     5   6   7     32:39     16:20
10.   TSV Seeth/Drage   19     6   4   9     46:54     16:22
11.   TSV St. Peter-Ording   16     5   4   7     36:40     14:18
12.   IF Tönning II   17     5   3   9     29:54     13:21
13.   TSV Hattstedt   17     2   6   9     22:37     10:24
14.   TSV Nordstrand   16     2   3   11     27:57     7:25
15.   FC BW Friedrichstadt III   17     1   5   11     23:55     7:27

2. Tabellenplatz für die III.

Einen beachtlichen zweiten Tabellenplatz nimmt unsere dritte Mannschaft in der Kreisklasse Staffel Süd ein. Leider sind jedoch die Aussichten auf die Tabellenführung trotz des guten Platzes sehr gering, da Frisia III noch ungeschlagen mit 0:4 Verlustpunkten die Tabellenspitze einnimmt.

Die Ergebnisse der letzten Spiele im Einzelnen.

Rödemisser SV II   -   Husum 18 III   2:2  
Husum 18 III   -   TSV Seeth/Drage II   5:1  
TSV Garding II.   -   Husum 18 III   1:2  
Husum 18 III   -   TSV Garding II.   3:0  
TSV St. Peter-Ording II   -   Husum 18 III   5:2  
Husum 18 III   -   TSV St. Peter-Ording II   3:0  


Die Tabelle

1.   Frisia Husum III   14     10   4   0     52:23     24:4
2.   Husum 18 III   16     11   1   4     51:29     23:9
3.   SG Stapelholm   15     10   2   3     53:32     22:8
4.   Rödemisser SV II   14     9   2   3     42:25     20:8
5.   SV Schobüll   14     7   4   3     43:28     18:10
6.   TSV Tönning III   14     6   2   6     39:28     14:14
7.   Frisia Husum IV   15     6   2   7     46:41     14:16
8.   TSV Garding III   12     4   4   4     23:23     12:12
9.   TSV Seeth/Drage II   15     3   4   8     27:39     10:20
10.   TSV Garding II   12     2   4   6     23:30     8:16
11.   TSV Hattstedt II   16     3   2   11     22:63     8:24
12.   IF Tönning III   13     2   2   9     18:43     6:20
13.   TSV St. Peter-Ording II   14     1   3   10     23:58     5:23
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18

1. Mai

Unsere Geburtstagskinder

werden natürlich nach wie vor in unseren Vereinsnachrichten erscheinen. Doch auf besonderen Wunsch vieler unserer Mitgliederinnen, die offenbar das Älterwerden nicht als den natürlichsten Vorgang des Lebens ansehen, sondern als eine böse Laune der Natur, werde ich künftig das Alter bei unseren Damen weglassen. Die Damen werden durch dadurch zwar nicht jünger ... aber es könnte ja immerhin sein, daß der eine oder andere Gratulant die eine oder andere Dame jünger schätzt, als sie tatsächlich ist. Und welche Dame zweifelt schon daran, daß sie auch unter den Glücklichen sein wird, die um Tage, Wochen oder gar Monate jünger eingeschätzt wird.

Sollte jedoch wider Erwarten eine Dame dabei sein, die aufgrund ihres ausgeprägten Verstandes älter eingeschätzt wird als sie ist, dann darf sie gerne bei mir vorbeikommen und sich ausweisen (Anmerkung der Redaktion: es soll natürlich "ausweinen" heißen).

Und nun unseren männlichen Mitgliedern die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag, der sie wieder mal um ein Jahr älter, aber auch reifer machte. Unseren ewig jungen Damen sprechen wir zwar auch die herzlichsten Glückwünsche aus, wichtiger ist aber viel Glück zum Schöpfungstage.

16.   Mai   Willi Schweimer   70   Jahre
16.   Mai   "Heiner" Minnie   41   Jahre
19.   Mai   Willi Rathmann   67   Jahre
19.   Mai   Arthur Grabert   57   Jahre
21.   Mai   Henri Grund   70   Jahre
26.   Mai   Karl-Heinz Hartmann   57   Jahre
27.   Mai   Brunhilde Herrmann        
27.   Mai   Silke Kobarg        
27.   Mai   Ulf Harms   19   Jahre
30.   Mai   Renate Weber        
31.   Mai   Anton Christiansen   39   Jahre
3.   Jun   Peter Schulz   25   Jahre
3.   Jun   Enno Engelländer   23   Jahre
4.   Jun   Otto Preising   55   Jahre
4.   Jun   Heinz-Joachim Manzke   26   Jahre
5.   Jun   Walter Franke   43   Jahre
6.   Jun   Karl Prull   70   Jahre
6.   Jun   Karl-Wilhelm Möller   56   Jahre
6.   Jun   Wolfgang Hartmann   21   Jahre
9.   Jun   Isolde Schnoor        
9.   Jun   Heinz Dieter Senger   39   Jahre
11.   Jun   Kurt Maaß   28   Jahre
15.   Jun   Hans Schulz   41   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

17.   Mai   Torben Horst   4   Jahre
18.   Mai   Sönke Jens   13   Jahre
27.   Mai   Birgit Marten   15   Jahre
27.   Mai   Andreas Bretzlaff   13   Jahre
29.   Mai   Ulf Brandt   10   Jahre
2.   Jun   Kai Weinbrandt   10   Jahre
4.   Jun   Jürgen Niesalla   17   Jahre
4.   Jun   Silke Marten   14   Jahre
4.   Jun   Tim Ibs   11   Jahre
8.   Jun   Ingo Kirstein   15   Jahre
9.   Jun   Thorsten Erzmoneit   16   Jahre
10.   Jun   Dennis Rieckenberg   17   Jahre
13.   Jun   Sven Knudsen   11   Jahre
Otto H. Krüger

Auf besonderen Wunsch ...

unseres Ehrenmitglieds Hans Weinstein nahmen wir davon Abstand, sein Geburtsdatum zu veröffentlichen. Dennoch möchten wir im Nachhinein nicht versäumen, ihm unsere herzlichsten Glückwünsche zu seinem 75. Geburtstag auszusprechen, den er am 9. April - auf Reisen befindlich - feiern konnte. Vor allem Gesundheit und noch viele schöne Reisen zusammen mit seiner Frau Hedi.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Kegeln

1. Mai

Bericht der Kegelabteilung

Bei den Husumer Stadtmeisterschaften schnitten unsere Kegler wieder einmal hervorragend ab und erreichten folgende Ergebnisse:

Herren, Klasse A

2.   Platz   Walter Franke   5941   Holz
3.   Platz   Norbert Peters   5939   Holz
5.   Platz   Manfred Jacobsen   5916   Holz
17,   Platz   Horst Brauer   5822   Holz

Herren, Klasse B

6.   Platz   Horst Weber   5887   Holz
9.   Platz   Uwe Jahn   5859   Holz

Herren, Klasse C

2.   Platz   Bernd Mölck   5753   Holz
3.   Platz   Eckhard Reckstadt   5751   Holz
5.   Platz   Jürgen Schulz   5699   Holz
6,   Platz   Anton Christiansen   5682   Holz
11.   Platz   Jürgen Jordan   5627   Holz
12.   Platz   Wilhelm Franke   5591   Holz

Damen, Klasse A

1.   Platz   Inge Jacobsen   3401   Holz
4.   Platz   Anke Brauer   3366   Holz
10.   Platz   Traute Christiansen   3324   Holz
15,   Platz   Helgard "Hella" Peters   3300   Holz
17.   Platz   Liselotte "Lotti" Zukrigl   3289   Holz
23.   Platz   Helga Jordan   3252   Holz

Damen, Klasse B

11.   Platz   Irmgard Franke   2854   Holz
13.   Platz   Marianne Christiansen   2854   Holz
16.   Platz   Renate Weber   2839   Holz

Damen, Klasse C

4.   Platz   Hildegard Schulz   2877   Holz
8.   Platz   Uda Klena   2853   Holz

Bei den Damen A wurde Anita Borchert Meisterin mit 2950 Holz, bei den Senioren A belegte Harry Mölck mit 2911 Holz einen guten fünften Platz.

Bei den Kreismeisterschaften in Schuby und Danewerk konnten sich Inge Jacobsen (5. Platz), Norbert Peters (Platz 4), Manfred Jacobsen (Platz 6) und Anita Borchert (Platz 5) für die Bezirksmeisterschaften qualifizieren. Anke Brauer schied bereits im Vorlauf aus. Die Damen-A-Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle gerecht und holte sich den Titel. Anita Borchert und Christel Grabert waren mit guten Holzzahlen daran beteiligt.


Die Bezirksmeisterschaften dezimierten die Teilnehmerzahl erheblich. Nur Inge Jacobsen blieb es vorbehalten, unsere Farben bei den Landesmeisterschaften zu vertreten. Durch einen großen Endspurt in der Endrunde (Höchstholz 745) schob sie sich vom fünften Platz der Vorrunde auf Platz zwei. Manfred Jacobsen fehlten im Endlauf lediglich vier Holz, um bei den Landesmeisterschaften starten zu können. Norbert Peters und Anita Borchert schieden im Vorlauf aus.

Die Damenmannschaft mit Anita Borchert und Christel Grabbert wurde Bezirksmeister und verwies dabei überraschend Sylt und Flensburg auf die nachfolgenden Plätze.


Nachdem die Punktspiele jetzt beendet sind, muß festgestellt werden, daß die Leistungsstärke, besonders bei den Damen, doch erheblich zurückgegangen ist. Die gesamte Saison in Abstiegsnöten, mußte am letzten Spieltag gegen den Angstgegner Sylt unbedingt gewonnen werden, um die Klasse zu erhalten. Die Sylter kamen dann unseren Spielerinnen sehr entgegen, denn sie hatten ein 44-Holz-Ergebnis, so daß der Kampf doch noch mit 32 Holz gewonnen wurde. Überzeugen konnten nur Inge Jacobsen (726 Holz) und Anita Brauer (720 Holz).

Tabelle Verbandsliga Damen

1.   KC Itzehoe 43   14:0   + 496
2.   BW Flensburg   10:4   + 114
3.   Fortuna Husum   8:6   - 37
4.   BWR Husum 18   6:8   + 5
5.   Frohsinn Rendsburg   6:8   - 65
6.   Unitas Sylt   4:10   - 89
7.   Fortuna Rendsburg   4:10   - 175
8.   G 5 Glückstadt   4:10   - 249


Tabelle Kreisliga Damen

1.   Flotte Kugel Schwabstedt   12:2   + 401
2.   SW Rendsburg   10:4   + 59
3.   Husum 18 II   10:4   + 552
4.   Concordia Rendsburg   8:6   + 317
5.   Goldene Kugel Husum   7:7   + 209
6.   Fidelia Rendsburg   7:7   + 170
7.   Flotte 7 II Husum   2:12   - 510
8.   Gut Holz Tönning   0:14   - 1198

Die dritte Mannschaft spielte unterschiedlich und belegte zum Schluß Platz 5 in der Vereinsliga.


Auch die erste Herrenmannschaft kam, durch den Weggang von Gerd Schulz und das Fehlen von Walter Franke (drei Spieltage) geschwächt, in große Bedrängnis. Wenn auch einige Spiele nur knapp verloren wurden, half uns lediglich ein Entscheidungsspiel zum Klassenerhalt. In diesem Spiel gegen Olympia Kiel wurde in Neumünster das Spiel bereits im ersten Drittel (Uwe Jahn und Karl-Heinz Lund) auf die Siegerstraße gebracht. Horst Brauer und Norbert Peters bauten die Führung auf 56 Holz aus, so daß Walter Franke und Hans-Hermann Hasche sich beruhigt dem sehr starken Schlußdrittel der Kieler stellen konnten. Das Spiel wurde schließlich mit 14 Holz gewonnen.

Tabelle Landesliga Herren

1.   Freiweg Kiel   18:4   + 257
2.   Fortuna Neumünster   16:6   + 319
3.   Sportfreunde Bordesholm   16:6   + 154
4.   Goldene 9 Lübeck   16:6   + 303
5.   Ostsee Kiel   14:8   + 84
6.   HFR Neumünster   10:12   - 29
7.   Augustenbrüder Kiel   10:12   - 36
8.   Fortuna Kiel   8:14   + 20
9.   Fortuna Lübeck   8:14   - 172
10.   Husum 18   7:15   - 150
11.   Olympia Kiel   7:15   - 179
12.   Elveshörn Elmshorn   2:20   - 571

Die zweite Mannschaft belegte in der Vereinsliga den sechsten Platz und feierte "als größten Erfolg" den Sieg über die dritte Mannschaft.

Manfred Jacobsen
leer  

1979

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. Mai

Wer kennt sie?

Kirsten Heldt, die Torschützenkönigin unserer Damenmannschaft. Trotz ihrer "nur" 18 Jahre versteht sie es schon, die gegnerischen Torfrauen mit immer neuen Tricks zu überrumpeln. Zur Zeit bereitet Kirsten sich auf ihre Prüfung zur Gärtnerin vor. Die Ausbildung wird in einem Ost-Bordelumer Betrieb durchgeführt.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Mai

Knaben in Flensburg: Platz 13

Die ersten Knaben nahmen über Ostern an einem über 4 Tage laufenden Turnier bei Flensburg 08 Teil. Wie schon in der Vorschau berichtet, waren 16 Mannschaften aus der Bundesrepublik am Start.

Nachdem man gegen Concordia Hamburg mit 0:3 unterlag, gegen Viktoria Köln (dieses war das beste Spiel unserer Mannschaft) ein 0:0 erkämpfte und gegen Stern Flensburg mit 2:0 gewann, reichte ein 3:3-Punktverhältnis nicht aus, um in die Endrunde zu gelangen. Es wurde in der Trostrunde der letzten acht Mannschaften gespielt.

Hier unterlagen unsere Knaben dem SV Adelby mit 1:2, verloren gegen Eintracht Duisburg 3:0 und schlugen den SV Ratzeburg mit 2:1. Mit diesen Ergebnissen kam es zum Spiel um den 13. oder 14. Platz gegen Stern Flensburg. Hier siegten unsere Jungen am Ostermontag mit 4:2 Toren.

Gesamtergebnis der auf dem Turnier ausgetragenen 7 Spiele: 7:7 Punkte und 9:11 Tore. Die Mannschaft war mit diesem Abschneiden nicht zufrieden. Aber was soll's. Das Wetter war herrlich, es wurde gegen Mannschaften aus der BRD gespielt und man wurde damit getröstet, daß man sich sagte: Dabeisein ist alles.

Bedanken möchten wir uns noch bei den Familien Rosin, Marmulla, König, Hempel, Schmude, Löb und Schulz, die über die Festtage ihre Wagen kostenlos zur Verfügung stellten, denn nur unter solchen Voraussetzungen kann man den Jungen solche schöne Erlebnisse ermöglichen.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Historisches

1. Mai

Domuls bis Achtein

von Jupp Schönfeld

Dem Wirken von Werner Rusbült ist es dann wohl auch zuzuschreiben, daß die Jungmannen, die Jugend-, Schüler- und Knabenmannschaften große sportliche Erfolge errangen, und nicht zuletzt ist es mit sein Verdienst, daß aus seinen Jugendspielern später meist tüchtige Männer wurden.

Unter diesen guten Einflüssen nahm die Zahl der Jugendspieler auch immer mehr zu. So daß es damals gar nicht so einfach war, alle an den Ball zu bringen, das heißt alle zum "Spielen" unterzubringen, denn es mangelte an Gegnern. Seinerzeit hatten z.B. die kleinen Ortschaften um Husum keine Sportvereine, zumindest keine Jugendmannschaften in der Anzahl wie heute. Wir hatten damals alleine drei Jugendmannschaften in einer Altersgruppe. Die elf Besten spielten natürlich in der ersten Jugend, das waren dann die Unschlagbaren. Die anderen zwei Mannschaften waren natürlich auch ballgierig und wollten "spielen", so mußte sich Werner Rusbült immer wieder was Neues einfallen lassen, doch er brachte es fertig. Er veranstaltete Vereinsturniere oder dergleichen, so daß wir immer am Ball blieben. Ich war kein großer Könner, dafür aber sehr eifrig und spielte in der dritten Jugend. Dafür war ich dann aber Mannschaftsführer, ein ganz besonderes Privileg bei Werner Rusbült.

Der Mannschaftsführer mußte nämlich auf Draht sein, er bekam vom Trainer extra für diesen Zweck vorgedruckte Benachrichtigungskarten, mit denen er seine Mannschaft dann hundertprozentig Bescheid geben konnte, wann und wo das nächste Spiel war, die Treffpunkt- und Abfahrtszeiten und so weiter. Außerdem bekam er vom Trainer Werner Rusbült ein "Spielberichtsheft", und mit diesem Heft mußte er dann am Montagabend zur "Ausschußsitzung" ins Nebenzimmer des Vereinslokals im Handwerkervereinshaus. Natürlich mußte in diesem Heft ein peinlich genauer Bericht über das sonntägliche Spiel stehen. Diese Berichte wurden dann vom Trainer und von den übrigen "Großen" Hermann Lex, Bernhard Petersen und den Ausschußmitgliedern und sogar vom Spielführer der Ligamannschaft manchmal begutachtet und diskutiert - für uns ganz wichtig und "begeisterungssteigernd".

Dieser Montagabend war dann für uns ganz wichtig, schon alleine deshalb, weil wir so mit den "Großen" Kontakt bekamen. Werner Rusbült verstand es einfach durch seine feine gewinnende Art, sich die Achtung und uns die Begeisterung zu verschaffen. Alles in einer freundschaftlichen Art. Und wenn es dann mal etwas Besonderes gab, dann bestellte er uns eben abends um 6 Uhr zum Eingang der Firma CJ Schmidt, wo er hauptberuflich tätig war. Und von hier bis zur Firma Schierholz, spätestens bis zur Einhorn-Apotheke wurde viel besprochen und bereinigt. Er schenkte uns Fußball-Zeitungen, Bilder und Sporthefte, er befaßte sich einfach "total" mit der 18er Jugend.

Eine Geschichte vergesse ich nicht, ich darf sie hier wohl mal erzählen? Es war 1937, am 8. Oktober, mein Geburtstag. Wie so oft ließ mich Trainer Werner Rusbült um sechs Uhr abends zum Eingang von CJ Schmidt kommen, um mich dann nach Feierabend fröhlich und lachend in die Mitte seiner Kollegen zu nehmen. Dann jedoch nahm er mich still auf die Seite und in seiner unnachahmlichen Art dankte er mir für meinen Eifer, und dann schenkte er mir eine Eintrittskarte zum Fußball-Länderspiel Deutschland-Schweden in Hamburg und eine Fahrkarte dorthin. Wahrlich, es war das schönste Geschenk, welches man mir jemals machte. Nie wieder in meinem ganzen Leben habe ich etwas so heiß und glühend in Händen gehalten wie diese Karten "in min Büxentasch, een Kort links, de annere rechts, und denn draf von de Krämerstrad öwer de Zingel na Röms". Ich komme jetzt oftmals zu Bundesligaspielen oder auch mal zu einem Länderspiel ins Stuttgarter Neckarstadion, doch nie wieder hat ein großes Fußballspiel so tief auf mich gewirkt, wie damals dieses im November 1937. Deutschland gewann 5:0, wir konnten damals große Fußballer sehen, es spielten:

Hans Jakob
Paul Janes Reinhold Münzenberg
Andreas Kupfer Ludwig Goldbrunner Albin Kitzinger
Ernst Lehner Otto Siffling Fritz Szepan Helmut Schön Ala Urbahn

Doch zurück zu Husum 18. An folgende Spieler, die unter Jugendtrainer Werner Rusbült in feinen erfolgreichen Mannschaften spielten, kann ich mich noch sehr gut erinnern, da waren die Jungmannen: Hermann "Thesi" Petersen, Oswald Reese, Fenske, Gnuzmann, Johannes "Hanni" Michaelsen, Hermann Ovens, Max "Magge" Nehlsen jun., Max Struve, Heinz "Oddy" Knüppel, Otto "Otti" Degenkolbe (diese beiden Letzteren wurden dann bald hervorragende Ligaspieler), Heiner Cohrs, Rudolph "Rudi" Knüppel, Carsten (Maler/Bredstedt), Hans "Hanne" Martens, Jens Lütt, Hermann Grund, "Bubi" Blunck, Walter Deertz, Otto Odefey, Max Eckholdt, u.a.

Und dann die Jugend-, Knaben- und Schülerspieler: "Dahle" Sievers, Fritz Balzukat, Heinz Redner, Hans Kissner, Ferdinand Petersen, Max "Magge" Sönnichsen, August "Aue" Carstens, Ernst August "Caschi" Carstens, Günther "Divi" Herrmann, Michael "Micha" Werner und Wilhelm "Willi" Michaelsen, Otto Preising, Ferdinand Jensen, Egon Bracker, Heinrich "Heini" Speck, Günther Marxen, Peter Cornils, Thomsen, Harald Otto, Peter Cohrs, Werner Nachtigall, Conrad "Conny" Mader, Helmut Huß, Ernst Lütt, Albert Niemann, Ove Nehlsen, Momme Nielsen, "Muschi" Walkerling, Heinz Knüppel, Kurt Kabelitz, Georg Günther, Gerhard und Günther Präger, Hans Hansen und viele, die wohl nicht alle behalten habe.

Alle waren sogenannte Werner-Rusbült-Schüler, alle begeisterte 18er. Viele von ihnen mußten in dem gnadenlosen Krieg ihr junges Leben geben. Unter ihnen auch meine drei Brüder und mein Freund Heinrich Speck (ich komme noch auf ihn zurück).

Viele waren sicher hochtalentierte Fußballer und wären wohl hervorragendes Spieler geworden. Viele alte 18er werden sich erinnern! Unser feiner Jugendobmann und Trainer Werner Rusbült verließ Husum 18 viel zu früh, er hinterließ eine große Lücke ...


Die 30er Jahre

Es war auf einem Stiftungsfest im Handwerkerhaus. Im Rahmen des Festabends zeigten die Jugendspieler den Gästen, was sie bei Werner Rusbült gelernt haben. In Gruppen wurde "stoppen, köpfen, passen" vorgeführt. Anschließend nahmen wir dann im sauberen Dreß mit heißen Köpfen Aufstellung, um die einstudierten Sprüche herunterzuschmettern, die sich auf unseren Verein und seinen ersten Vorsitzenden Bernhard Petersen bezogen. Einen Vers habe ich bis heute in Erinnerung, er galt Bernhard Petersen, und der kleine "Micha" schmetterte ihn in den Saal: "Dein Name hat einen guten Klang im hohen deutschen Norden, denn eh' der Fußballsport in unsre Heimat drang, war er Dir zum Lebensinhalt geworden!"

Dieser Spruch von damals hat wohl bis heute seinen tiefen Sinn behalten, denn Bernhard Petersen hat seit der Gründung des Vereins Husum 18 bis in die Gegenwart sein Leben seinem Verein gewidmet - und mit ihm damals all jene Männer, die man gar nicht alle aufzählen kann. Ich denke dabei an die Gründungs- und Ausschußmitglieder, ich denke dabei an jene, die damals teilweise schon "Alte-Herren-Mannschaften" bildeten. Ich denke an Herbert Kock, Karl "Noske" Carstens, Karl "Kalli" Schladetzky, Hermann Bahnsen, an Johannes "Hans" Rademacher, Otto und Ernst "Mauschi" Mißfeldt, an Adolf "Ogge" Classen und an den unvergessenen Hermann Lex.

Es waren alles Männer, die uns Jugendlichen Vorbild waren, sei es als Spieler oder als Funktionär zum Wohle des Vereins. Und was war das für ein Verein, damals schon! Was wurden damals für Fußballschlachten auf dem 18-Platz "Marienhof" geschlagen.(wird fortgesetzt)

leer  

1979

Husum 18 / Medien

5. Mai


Große Ehre

HUSUM / hn –Vor dem letzten Spiel ehrte der Vorsitzende von Husum 18, Werner Denckmann (l.), zwei Spieler der I. Mannschaft. Beide, Hans Peter Hansen (r.) und Hans Peter Thomsen (Mitte) erhielten die silberne Ehrennadel des Vereins für fünfjähriges Spielen in der Liga. Foto: Voss

Husumer Nachrichten - 05.05.1979
leer  

1979

Husum 18 / Kegeln

1. Juni

Hallo Kegelfreunde!

Der Ehepaarclub BWR Husum 18 sucht Ehepaare, die Lust am sportlichen Kegeln haben. Auch Einzeldamen oder -herren sind willkommen.

Alle Interessenten bitten wir, sich bei
Walter Franke
(Telefon 5736) oder
Horst Brauer (Telefon 64228)
zu melden, um die genauen Kegelabende zu erfahren,
an denen zunächst "probeweise" teilgenommen werden kann.

leer  

1979

Husum 18

1. Juni

Positive Jahresbilanz

In der diesjährigen Jahreshauptversammlung konnte auf ein erfolgreiches Jahr 1978 zurückgeblickt werden. Unser erster Vorsitzender Werner Denckmann erinnerte insbesondere noch einmal an den großen Jubiläumsball, der anläßlich unseres 60-jährigen Bestehens im Oktober letzten Jahres mit großem Erfolg im Thordsen-Hotel gefeiert werden konnte.

Der im letzten Jahr begonnene Jugendheimbau werde in diesem Jahre fertiggestellt, so daß künftig das Vereinsleben stärker als bisher im Friesenstadion stattfinden wird.

Am Ende seiner Ausführungen dankte er allen Funktionären, die in nimmermüdem Einsatz für den Verein viele Stunden tätig gewesen sind.

Im Anschluß an den Bericht konnten wieder verdiente Vereinsmitglieder geehrt werden. Die silberne Ehrennadel erhielten für ihre langjährige Mitgliedschaft Joachim Articus und Peter Römer Peters. Ebenfalls Silber erhielten Helga Jordan und Walter Franke für 5jähriges Kegeln in der ersten Mannschaft. Für ihre fünfjährige Tätigkeit als Gymnastikobmännin konnte Norma Kersten in gleicher Weise geehrt werden. Leider konnten aus beruflichen Gründen unsere Ligaspieler Hans-Peter Thomsen und Hans-Peter Hansen für ihr 5jähriges Spielen in der Liga die silberne Ehrennadel auf der Jahreshauptversammlung nicht in Empfang nehmen. Ihnen wurde vor dem Spiel gegen Raisdorf die Nadel im Friesenstadion überreicht.

Die Ehrennadel in Gold erhielten für ihre langjährige Mitgliedschaft die Mitglieder Ernst Friccius und Conrad "Conny" Mader. Die gleiche Auszeichnung erhielten Norbert Peters für mehr als 10jähriges Kegeln in der ersten Mannschaft und der erste Schriftführer und Pressewart Otto Krüger für seine zehnjährige Vorstandstätigkeit. Allen geehrten Mitgliedern an dieser Stelle noch einmal unseren herzlichen Glückwunsch.

Für ihre Verdienste um den Verein wurden folgende Mitglieder geehrt: Ernst Friccius (Gold) - erster Vorsitzender Werner Denckmann - Otto Krüger (Gold) - Helga Jordan (Silber) - Norbert Peters (Gold) - Norma Kersten (Silber) - Peter Römer Peters (Silber) - Walter Franke (Silber) - Conrad "Conny" Mader (Gold) - Joachim Articus (Silber).


In seinem Geschäftsbericht wies unser erster Geschäftsführer Anton Christiansen auf die Finanzsituation des Vereins hin. Der Bau im Friesenstadion und die zu beschaffende Inneneinrichtung des Vereinsraumes wird die Rücklage des Vereins soweit in Anspruch nehmen, daß künftig nicht mehr "aus dem Vollen" geschöpft werden kann. Anfang diesen Jahres mußten bereits einige Sparmaßnahmen (z.B. die Kürzung der Fahrkosten) eingeleitet werden, damit künftig nicht mehr ausgegeben als eingenommen wird.

Karl-Heinz Lund berichtete im Anschluß daran über die durchgeführte Kassenprüfung, die keinen Grund zur Beanstandung gab und zur einstimmigen Entlastung des Geschäftsführers führte.

Die Berichte der Obmänner wurden kurz und zügig vorgetragen, da den Mitgliedern die Situation in den einzelnen Sparten durchweg bekannt war. Erwähnenswert ist hier das gute Abschneiden der Reservemannschaft, die sich mit einem Durchschnittsalter von rund 19 Jahren in der Kreisliga überraschend gut hält. Aus dieser Mannschaft dürfte so mancher Nachwuchsspieler für die Liga hervorgehen.

Jugendobmann Alfred "Abbi" Lorenzen wies in seinem Bericht insbesondere auf die schlechte Hallensituation in Husum hin. Obwohl Husum sich Kreisstadt nennt, gibt es hier keine städtische Halle, in der Hallenfußballturniere durchgeführt werden dürfen. Wolle man sich für eine Einladung zu den zahlreichen Hallenfußballturnieren anderer Vereine revanchieren, müsse man auf Hallen in den umliegenden Ortschaften (z.B. Mildstedt oder Ostenfeld) ausweichen.

Erfreulich war auch der Schwimmbericht von Frau Ursula "Uschi" Friedrichsen, der bereits in der März-Ausgabe abgedruckt war. Der Zugang an neuen Mitgliedern sei so groß, daß eventuell noch eine dritte Trainingszeit eingeführt werden müsse.

Auch die Schiedsrichter machen von sich reden. Der Verein hat zur Zeit nicht nur zwei Schiedsrichter "über Soll", künftig wird die "schwarze Zunft" durch vier weitere Mitglieder verstärkt werden, die erfolgreich an Schiedsrichter-Lehrgängen teilnahmen. Folgende Schiedsrichter werden von unserem Verein zur Verfügung gestellt: Ernst Hermann Grund, Wolf-Dieter Horst, Horst Kersten, Alfred Kock, Karl Adolf Kock, Rüdiger Meier, Heinz Schwarzer und Walter Wuttke. Ebenfalls steht noch Rudolf "Rudi" Pahl zur Verfügung. Die erfolgreichen Lehrgangsteilnehmer waren Anton Christiansen, Wolfgang Spiegel, Ralf-W. Dziuballe und Peter Hansen.

Anschließend dankte Peter Römer Peters allen Obmännern für ihre Tätigkeit und sprach einen besonderen Dank an den ersten Vorsitzenden als den "Motor des Vereins" aus. Sportfreund Werner Denckmann spreche laufend Dank an seine Mitarbeiter aus, doch selbst werde ihm nur selten gedankt, meinte Sportfreund Peter Römer Peters. Er beantragte die Entlastung des gesamten Vorstandes, die einstimmig erteilt wurde.

Die Wahlen brachten einige Veränderungen im Vorstand. Wiedergewählt wurden Arfast Carstens als zweiter Vorsitzender und Anton Christiansen als erster Geschäftsführer. Der bisherige Beisitzer Fred Steffensen wurde neuer zweiter Schriftführer. Neu als Beisitzer kamen in den Vorstand Karl-Heinz "Kolle" Thomsen und Norbert Peters für zwei Jahre, Manfred "Flügge" Hansen (für Fred Steffensen) zunächst für ein Jahr. Als Revisor mußte Renate Reckstadt ausscheiden. Diese Tätigkeit übernahm Bernd Mölck zusammen mit dem noch für ein Jahr tätigen Revisor Karl-Heinz Lund.

Ab 1. Januar dieses Jahres übernahm Gerd Meier die Tätigkeit des Fußballobmanns. Er wurde einstimmig bestätigt. Ebenfalls bestätigt wurden Norma Kersten als Gymnastinobmännin, Horst Kersten als Schiedsrichter-Obmann und Ursula "Uschi" Friedrichsen als Schwimmenobmännin der Schwimmgemeinschaft TSV 1875 / Husum 18.

Der Haushaltsvoranschlag wurde einstimmig bei zwei Stimmenthaltungen angenommen. Ein Antrag des ersten Geschäftsführers Anton Christiansen auf Einführung einer Mindestaufnahmegebühr wurde nach reger Diskussion abgelehnt. Es bleibt daher bei der Möglichkeit, bei Vereinseintritt freiwillig eine Aufnahmegebühr zu entrichten.

Mit einem dreifachen "Hipp-hipp, Hurra" konnte nach knapp drei Stunden die Jahreshauptversammlung von unserem ersten Vorsitzenden geschlossen werden.

Otto H. Krüger

Unsere Geburtstagskinder

Allen Mitgliedern, die in der Zeit vom 16. Juni bis 15. Juli den Jahrestag ihrer Geburt feiern oder betrauern wollen, unseren herzlichsten Glückwunsch.

16.   Jun   Albert Höhne   49   Jahre
18.   Jun   Walter Zukrigl   45   Jahre
21.   Jun   Lothar Specht   58   Jahre
21.   Jun   Karl Clausen   54   Jahre
21.   Jun   Lida Jensen        
22.   Jun   Friedrich Pingel jun.   23   Jahre
23.   Jun   Manfred Peters   22   Jahre
23.   Jun   Heino Deckert   20   Jahre
23.   Jun   Petra Lorenzen        
25.   Jun   Regina Matthiesen        
26.   Jun   Ernst Hermann Grund   27   Jahre
26.   Jun   Michael Meier   19   Jahre
27.   Jun   Rolf Suhl   53   Jahre
27.   Jun   Burkhard Schletter   35   Jahre
27.   Jun   Ute Drebling        
30.   Jun   Walter Wuttke   31   Jahre
30.   Jun   Volker "Josi" Jürgensen   19   Jahre
1.   Jul   Uwe von Ahsen   43   Jahre
1.   Jul   Heinke Clausen        
2.   Jul   Marianne Eckholdt        
5.   Jul   Alfred Weich   65   Jahre
5.   Jul   Lieselotte Hansen        
5.   Jul   Angela Krug   24   Jahre
6.   Jul   Hans-Joachim Ebert   38   Jahre
6.   Jul   Peter Hansen   18   Jahre
9.   Jul   Helga Jordan        
10.   Jul   Dora Dethlefsen        
11.   Jul   Siegfried Krause   40   Jahre
11.   Jul   Manfred Weidner   32   Jahre
11.   Jul   Kirsten Heldt        
12.   Jul   Reimer Seifert   43   Jahre
12.   Jul   Jörg Paulsen   18   Jahre
13.   Jul   Bernd Mölck   29   Jahre
13.   Jul   Ursula von Hofe        

Unseren jugendlichen Mitgliedern gratulieren wir ebenfalls herzlich zu ihrem Geburtstag:

16.   Jun   Thorsten Weise   16   Jahre
16.   Jun   Stefan Hansen   10   Jahre
17.   Jun   Erk Friedrich Zeugner   11   Jahre
17.   Jun   Kerstin Busse   11   Jahre
18.   Jun   Bernd Grünberg   14   Jahre
18.   Jun   Peter Ohde jun.   14   Jahre
23.   Jun   Oliver Mesch   16   Jahre
23.   Jun   Peter Kuchel   12   Jahre
24.   Jun   Kurt Stefan Falkenberg   12   Jahre
25.   Jun   Olaf Holger Horst   13   Jahre
25.   Jun   Olaf Hempel   11   Jahre
27.   Jun   Heiko Stoß   12   Jahre
28.   Jun   Heike Jahn   10   Jahre
29.   Jun   Silke Brauer   14   Jahre
29.   Jun   Marc Overbeck   6   Jahre
1.   Jul   Bianca Holst   9   Jahre
2.   Jul   Kai-Uwe Schladetzky   17   Jahre
6.   Jul   Martin Krüger   5   Jahre
14.   Jul   Marc Hansen   10   Jahre
Otto H. Krüger

Goldene Hochzeit

Wie wir erfuhren, feierten Otto Butterbrodt, Träger der goldenen Vereinsnadel, und seine Ehefrau am 12. April 1979 das Fest der goldenen Hochzeit. Da das Ehepaar an diesem Ehrentage auf Reisen war, möchten wir dem Jubelpaar auf diesem Wege nachträglich unsere herzlichsten Glückwünsche übermitteln. Mögen sie noch viele Jahre in bester Gesundheit ihren gemeinsamen Lebensweg gehen.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Historisches

1. Juni

Domuls bis Achtein

von Jupp Schönfeld

Flensburg 08, Schleswig 06, Rasensport Schleswig, gegen Kilia, Borussia, VfB, Comet Kiel, gegen Ellerbek, Rendsburg, Bordesholm und wie die Gegner alle hießen. Was waren das für Fußballfeste, wenn Ostern oder Pfingsten Holstein Kiel oder Boldklubben Kopenhagen zum Freundschaftsspiel gegen 18 antraten und wenn unser Bernhard Petersen seinen "obligatorischen" Blumenstrauß vor Spielbeginn überreichte und wenn dann der "gestiftete neue Ball" angestoßen wurde. Wer hat wohl die großen Lokalkämpfe 18 gegen Frisia (damals spielten noch Hugo Starken, Otto "Ocke" Langholz und "Jüchche" bei Frisia) vergessen? Da ging es immer hart zur Sache.

Husumer Fußballfeste!

Denn ging dat los, "hüt speelt Achtein". Mein Freund Heinrich Speck und ich waren unzertrennliche Fußballfreunde, als Jugendspieler bei Werner Rüsbült und als "Fans", wenn die Liga spielte. Sonntagnachmittag rannten wir dann "von Röms över de Lämmerfenn (affkörten över de Fenn von Carsten Knip bet an de Au, manchmol keem denn de Buar Schwerdt mit de Pietsch achter uns), denn över de Plon no dee Süderstraat bet Handwerkerhus". Hier wollten wir dann natürlich sehen, wie die "Großen" (die sich hier umzogen und im Dreß zum Platz fuhren) in den neuen roten Grunertbus "Zur grauen Stadt am Meer" einstiegen und wollten die lustigen Sprüche von Fritz Grunert hören, der in seiner "platt-/hochdeutschen" Art den Spielern aufmunternd zurief. Und wir, das war immer so ein ganzer "Schwarm", zitterten vor Erregung und Erwartung wohl mehr, wie der Bus, der da im Standgas vor dem Fahrradladen von Lüttgens "dieselte". Bevor er dann abfuhr, rannten wir dann weiter, "dör de Süderstraat, de Mönkewech rop, dör de Osterenn henn nat 18-Platz".

Wir waren so schnell, daß wir meistens schon wieder vor dem Bus da waren. Dann konnten wir "sie" nämlich auch wieder beim Aussteigen bewundern, und wir hörten dann nochmals lustige Sprüche von Fritz Grunert.

Dann wurden unsere "Helden" beim Warmhüpfen und ersten Ballberührungen bewundert, und "denn wor no gau bi Wilhelm Olroht een Tut Studentenfutter köft" (Wilhelm Olroht hatte am Bahnhof, damals stand dort ein Haus, einen Süßwaren- und Obsthandel und zog jeden Sonntag sein vierrädrigen Karren mit Obst und Süßwaren vom Bahnhof bis zum Marienhofweg, und wenn es mal regnete, nun dann kam eine graue Zeltplane über "Abebln und Plumm").

"Joa, und denn kunn dat losgaan, achter dar Gegnertor, und denn "Achtein vor, noch ein Tor!"

Ich erinnere mich an die prachtvollen Mannschaften mit all den alten Kämpfn noch sehr genau. Nacheinander spielten damals z.B. im Tor: Emil "Esche" Sönnichsen, Reichert, Peter Clausen (Schmied, Osterende), August "Audi" Nachtigall, Ernst Gosch und Oswald Reese (Reserve), Hermann "Thesi" Petersen und später Hugo Starken.

Verteidiger und Läufer waren: Johannes "Hans" Rademacher, Werner Fritz Lorenzen, Ernst "Mauschi" Mißfeldt, Karl Krieger, Karl "Kalli" Schladetzky, Glaser Johannsen, Werner Rusbült, Otto "Ocke" Langholz, Hans Bostedt, Wilhelm Eckholdt, Bernhard Nissen, Alfred "Eie" Wolf, Felix Nowack und der unverwüstliche unvergessene Martin "Martin P" Petersen.

Und die Stürmer: Bruno Christiansen, Johannes "Hanni" Nielsen, Ferdinand Petersen, Hans "Hansi" Schöning, Wilhelm Büchel, Heinrich "Heine P" Petersen, "Oddy" Knüppel und "Otti" Degenkolbe, Herbert Stadelmeyer, Herbert Seidemann, Herbert Kolbe, Herbert Linnau und später der so begabte Hans "Hansi" Storjohan aus Bredstedt - alles "Bomben-Spieler."

Wer erinnert sich nicht an den bienenfleißigen "Martin P", der mehr lag als stand, der so klein war, aber doch jeden Kopfball hatte, der am Gegner klebte und dieselben schier zur Verzweiflung brachte, der unter seinem Wuschelkopf einen Schädel aus Eisen zu haben schien. Oder an Wilhelm Büchel mit seinem südlichen Ausdruck und den weißen Biesen an der blauen Sporthose. Oder an unseren Trainer Werner Rusbült, der so genau und präzise abspielte. Oder "Heine P" mit seinen grandiosen Flankenläufen und butterweichen Flugbällen, wenn es "lief". Und an seine wegwerfenden Armbewegungen zu den Zuschauern, wenn der Ball nicht zu ihm kam, so ungefähr einen halben Meter vor dem Fuß. Und wenn er dann zu den Zuschauern sagte (die rechts der Tribüne standen), "hier mut de Ball doch her, ik bin doch ganz fri, och go doch wech, de kiken doch ne". Um dann, nach einer nochmaligen wegwerfenden Armbewegung erneut loszurennen, um es diesmal zu zeigen, wenn der Ball erneut nach rechts kam. Wenn es dann wieder nicht klappte, "och, de lotten mi doch hüt hier verhungern, go doch wech!" Oder da waren die vier Arbeitsdienstler, Herbert Linnau, Herbert Kolbe, Herbert Stadelmeyer und Herbert Seidemann, der oft Tore am Fließband schoß. Sie spielten für 18 alle mit letztem Einsatz und Elan, und sie alle waren dadurch für uns Jugendspieler echte Vorbilder.

Wir fieberten mit ihnen, sie begeisterten uns. Nie vergesse ich, wie in den späten 30er Jahren das Schlußdreieck Hermann "Thesi" Petersen, Wilhelm Eckholdt und Bernhard Nissen ihren Strafraum "reinfegten". In jenen Tagen stand einmal im Kieler Kurier nach einem 18er Auswärtsspiel zu lesen: "Nissen/Eckholdt von Husum 18 sind mittlerweile in der Schleswig-Holsteinischen Bezirksliga als das beste Verteidigerpaar anzusehen, und von allen Gegnern gefürchtet." Hierzu muß ich einflechten daß mein Freund Heinrich Speck und ich uns über Jahre hinweg von jedem Spiel der Ligamannschaft Resultate, Spielberichte und Bilder aus allen zu ergatternden Zeitungen ausschnitten und mit Zwischen- und Abschlußtabellen fein säuberlich, in extra hierfür gekaufte Hefte einklebten. Jeder für sich natürlich. Ich habe dieses "Berichtsheft über 18" während des ganzen Krieges bei mir gehabt und sehr oft darin gelesen. Leider ist es mir doch noch 1944 verloren gegangen und liegt irgendwo in einem nordnorwegischen Fjord, und damit auch viele schöne Erinnerungsbilder, mit denen ich diese Aufzeichnungen gerne aufgelockert hätte.

Ja, es waren schon begeisternde Fußballzeiten damals auf dem schönen "Tribünen-Sportplatz Marienhof". Welcher Verein hatte damals schon so eine feine gepflegte Platzanlage. Und wenn ich an die Tribüne denke, dann fallen mir auch gleich wieder all die alten Stammbesucher ein, die dazu gehörten wie der Ball zum Spiel. Es ist nicht möglich alle aufzuzählen, viele kannte man eben, ohne ihre Namen zu wissen oder zu behalten. Aber ein paar kann man nicht übergehen, sie gehörten mit ihren Originalitäten dazu wie das Salz zur Suppe, sie würzten das sonntägliche Fluidum auf dem 18-Platz, und man kannte sie wie z.B. Heine oder Martin P.

Da waren Ludwig "Luden" Schmüser, Max Struve oder "Püttjer" Hansen, Waldemar Lange und Bäckermeister Bruhn, Bäcker Schüler oder Zeitungsmann Thoms, der alte Bostedt, Hans Bischoff oder der schalkhafte Max Herrmann, alle immer zu einem Spaß aufgelegt oder - um Heine P richtig "scharfzumachen", daß er so richtig in Fahrt kam.

Oh, wir Jungs hatten für all diese humorvollen "Nebensächlichkeiten" ein feines Ohr, dabei war alles so urgemütlich, trotz spannender Spiele. Zwischendurch ärgerten wir dann - meistens, wenn unsere Liga in Rückstand lag - in der Halbzeit den alten "Strohmeier" (oder hett he so ähnli heten). Er war damals schon ein alter Mann, er stand grundsätzlich rechts der Tribüne mit "Klubben an de Föt und wiite Strümp an". Er spielte immer so mit, daß man am Spielschluß hätte meinen können, hier wäre eine Wühlmaus am Wirken gewesen, solche Löcher zeichneten seinen Stammplatz aus, weil er bei jedem vermeintlichen Torschuß mitschoß. Nun, wenn 18 in Rückstand lag, "denn ging dat los, henn no Opa Strohmeier, 'Achtein verleert, Achtein verleert!'". Aber gleich einen gehörigen Sicherheitsabstand zwischen ihm und uns, denn er war schnell - und wie schnell. "Achtein verleert, Achtein!" Wir wünschten es ja selber am wenigsten, aber er sah dann wohl von unseren Vereinsfarben blau-weiß-rot nur die letzte. "Und denn schmet he de Klubben achter sick, und denn achter uns. Denn gingen so tein bet twinti Jungs op de Loop, denn wehe, wenn he een bi de Büx kreech (einmal erwischte er Kurt Fentzahn), de kreech dann von wegen 'Achtein verleert'!"

Ja, das waren Originale, die es immer und überall gibt. Es waren von uns keine Bösartigkeiten, sollten wenigstens keine sein. Es gehörte eben dazu. Später habe ich oft über diesen alten Mann nachgedacht, wie hat er 18 wohl geliebt?

So verbrachten wir unsere Sonntage, morgen spielten wir begeistert selber, und nachmittags gingen wir zu unserer Liga. Dort fanden wir Spaß, Unterhaltung, Begeisterung, Vorbilder und Ideale. Ja, und wenn unsere Liga dann mal auswärts spielte, dann "ging dat ins Centrak-Theater, und wenn wi denn keen twinti / dörti Penn harrn", dann hatte sicher einer eine alte Münze, die sammelte nämlich der alte Kinobesitzer Langefeldt. "Un sien Fru", die gerade Rahmstangen und Gummibärchen verkaufte, "keek jüs ne" (sie durfte von diesem Kuhhandel natürlich nichts wissen). Dann ließ er uns schnell rein, "ower ers, wenn dat schon düster wär." "Manchmal ower wul he ock nich so richti", entweder sagte ihm die angebotene Münze nicht zu, oder - und das war meistens der Grund - "he harr Angst för de Olsch, de harr jüs öwer de Brill kegen." Dann legte eben ein anderer aus, und denn ging das rein zu Pat und Paterchon oder Tom Mix mit Günther (Didi) Herrmann oder so ner Clique. Anschließend spendierte Günther uns dann immer, wie auch oft nach dem Training (immer so fünf, sechs Jungs) bei Cafe Hoyer "in de Norderstraad" einen Eis-Früchtebecher. Ja, seine Mutter hatte ihm extra Geld dafür gegeben, denn Taschengeld hatten wohl die wenigsten von uns.

Ja, und dann Sonntagabends so "Klock söben", wenn die Liga in Kiel, Schleswig, Eckernförde oder sonstwo auswärts gespielt hatte, dann fieberten mein Heinrich und ich natürlich wieder dem Ergebnis entgegen. Und es war bei Auswärtsspielen der Liga immer wieder dasselbe Karussell. Wir mußten das Ergebnis wissen! "Denn ging dat wer op de Loop, henn not Handwerkerhaus". Und hier begann dann jedesmal dasselbe Knobeln: "Wer geit rin? Ick ne, du!" Und der Ventilator über dem Eingang summte dazu, und trug uns die Teepunsch- und Grogschwaden unter die Nasen. Dann wurde hin und her geknobelt, solange bis es mich zum Schluß dann doch traf, und Heine hat eigentlich nie gemogelt. "Also rin, nomul deep Luft holn, und denn rin, gliek schnurstraks no de Theke, dor stunn denn Markus mit sin Käthe un mokten Teepunsch und Beer torecht."

An seiner Mine konnte man fast schon das Ergebnis ablesen, "denn keck he runner, ick wär je man lütt" (Markus, unser Vereinswirt, kannte uns schon, er wußte genau, was wir wollten). "Watt schass du?" "Wi hett Achtein speelt?" "Twe Null gewunn, min Jung." Oder aber, wenn es andersrum war: "Wi hett Achtein speelt?" kam meistens "Twe Null verlorn, und jetzt ruut!" "Un gau wer man wer buten. Heine wull dat denn ers ni glöben", aber er merkte mir dann bald die "niederschmetternde" Auskunft an. Dann wurde der Rückweg nach Röms sehr, sehr lang, wir litten dann tüchtig mit. War es aber ein Unentschieden oder gar ein Sieg, dann ach war die Welt so schön und alles in Ordnung.

Ja, so verliefen für uns die 30er Jahre, wir selber, alle die jungen Leute, die ich aufzählte, spielten begeistert für unseren HFV 18, und die Stunden, die ich auf dem Marienhofplatz zugebracht habe, ob als Jugendspieler oder als junge Anhänger, waren so, daß ich diese Zeit in besonders guter Erinnerung behalten habe, so wird es vielen jetzt Älteren ergangen sein.

Dann kam dieser unbarmherzige und gnadenlose Krieg! Mit den Jahren, den Jahrgängen entsprechend, wurde einer nach dem anderen Soldat. Wir verloren uns aus den Augen, verloren auch so ziemlich den Kontakt zueinander und mußten dann leider (Mutter schrieb es dann), immer wieder lesen, daß der und der, und ach, so viele ehemalige Freunde und 18-Kameraden ihr blutjunges Leben gegeben hatten. Das waren immer furchtbar traurige Nachrichten, am härtesten traf mich dann die Nachricht, daß auch mein Freund Heinrich Speck gefallen war. Ich habe es nie richtig überwunden. Was hatten wir für Gemeinsamkeiten, was haben wir zusammen trainiert, gebolzt und gelacht, mit welchem Eifer und tiefem Ernst schauten wir zum Trainer Werner Rusbült auf, wie studierten wir Fußballberichte und Sportzeitungen. Nun war alles vorbei ... (Wird fortgesetzt.)


Eine "Bombenmannschaft" der 30er Jahre!

Heinrich "Heine P" Petersen · Otto Degenkolbe · Herbert Seidemann · Martin "Martin P" Petersen · Herbert Linnau · Hans Bostedt · Herbert Stadelmeyer · Otto "Ocke" LangholzBernhard Nissen · Hermann "Thesi" Petersen · Wilhelm Eckholdt.

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1979

Husum 18 / Fußball

1. Juli

Den dritten Platz ...

... konnte unsere Ligamannschaft am Abschluß der Punktspielsaison 1978/79 in der Tabelle der Landesliga Nord belegen. Zu diesem hervorragenden Ergebnis unseren herzlichen Glückwunsch. Dieses gute Ergebnis ist nicht zuletzt auf die große Leistungssteigerung in den letzten Spielen zurückzuführen, nachdem es zunächst so aussah, als ob noch ein Rutsch ins Mittelfeld unvermeidbar wäre. Doch dann festigten sechs Siege und zwei Unentschieden aus den letzten acht Spielen die Tabellenposition. Zunächst gab es aber noch zwei Niederlagen.


Mehr als fünf Jahre spielen unsere Spieler Hans Peter Thomsen (Mitte) und Hans-Peter Hansen (rechts) bereits in der ersten Mannschaft ununterbrochen Fußball. Sie wurden von unserem ersten Vorsitzenden dafür vor dem Spiel gegen den Raisdorfer TSV mit der silbernen Vereinsehrennadel geehrt


Im schwächsten Spiel der Saison mußte unsere Elf gegen den Raisdorfer TSV - diesmal auf eigenem Platz - erneut zwei Punkte abgeben. Obwohl in der zweiten Halbzeit spielerisch überlegen, konnte unsere Mannschaft keinen Treffer erzielen, sondern mußte in der 70. Minute durch einen schnellen Konter der Gäste eine 0:1-Niederlage hinnehmen.

Eine Spielszene aus dem Spiel gegen Raisdorfer TSV, das leider mit 1:0 auf eigenem Platz verlorenging.


Auch im Auswärtsspiel gegen DGF Flensburg kamen unsere Stürmer nicht wie gewohnt zum Zuge. Die 1:0-Führung der Gastgeber in der 16. Minute konnte Hans-Peter Hansen in der 32. Minute durch einen Kopfballtreffer nach Vorlage von Martensen ausgleichen. In der 65. Minute erzielte Jensen mit seinem zweiten Treffer jedoch den 2:1-Sieg für die Flensburger.


Danach ging es dann stetig aufwärts. Im Heimspiel gegen Rot-Weiß Niebüll konnte ein knapper 1:0-Sieg errungen werden, den Heino Hinrichs in der 68. Minute im Nachschuß markierte, nachdem Hans-Peter Hansen sich zuvor durchgetankt hatte und sein Schuß vom Niebüller Schlußmann nicht gehalten werden konnte.


Nach der 3:2-Heimspiel-Niederlage gelang dann in Kronshagen gegen den TSV eine knappe Revanche. Nachdem Peter Pauly mit einem Freistoß unsere Elf in der ersten Halbzeit in Führung gebracht hatte, gelang Heino Deckert in der 65. Minute nach Vorlage von Heino Hinrichs mit einem Hackentrick das wichtige zweite Tor. In der 80. Minute kamen die Gastgeber noch auf 2:1 heran, doch in den letzten Minuten wurde der knappe Vorsprung energisch verteidigt.


Einen ungefährdeten Sieg gab es im Heimspiel gegen Gut Heil Neumünster. Dem 1:0 durch Kopfballtreffer von Peter Pauly in der 30. Minute folgte das 2:0 in der 58. Minute, als Heino Hinrichs eine zu schwache Rückgabe erlaufen konnte. Wiederum Heino Hinrichs erzielte in der 71. Minute auch den 3:0-Endstand, als er von Hans-Peter Hansen hervorragend bedient wurde.


Gegen eine starke Gastgebermannschaft konnte beim SV Friedrichsort aufgrund spielerischer und taktischer Überlegenheit ein weiterer Sieg mit nach Hause genommen werden. Nach Maßflanke von Hans-Peter Hansen markierte Peter Pauly in der 20. Minute mit einem Volleyschuß das 1:0. In der 60. Minute führte dann wiederum Peter Pauly einen Freistoß so schnell aus, daß die Gastgeber keine Zeit fanden zur Formierung, und es stand 2:0. Den dritten Treffer erzielte Michael Meier, der einen Paß von Ulf Harms torbringend verwertete.


Mit dem gleichen Ergebnis wie im Heimspiel konnte nun der Wiker SV auf eigenem Platz in Kiel mit 3:1 bezwungen werden. Bereits nach zehn Minuten ließ Hans-Peter Hansen 3 Gegner aussteigen und vollstreckte zum 1:0. Doch bereits fünf Minuten später zogen die Gastgeber wieder gleich, als ein Eckball von unserer Abwehr ins Tor abgefälscht wurde. Nach dem Wechsel hieß es in der 55. Minute nach Doppelpaßspiel mit Peter Pauly 2:1 durch Hans Joachim Wilhelmsen. 3 Minuten vor dem Abpfiff verwandelte Heino Hinrichs einen an ihm selbst verschuldeten Foulelfmeter zum 3:1.


Ein knapper Heimsieg gelang dann gegen Holsatia Kiel. Gegen die gleichwertigen Gäste fiel der entscheidende Treffer durch Foulelfmeter, den Heino Hinrichs in der zweiten Halbzeit verwandelte.


Zum Abschluß der Saison gab es dann noch zwei Unentschieden auf eigenem Platz. Gegen TuS Nortorf führte unsere Elf in der zweiten Halbzeit zunächst durch einen Treffer von Peter Schöning mit 1:0; die Gäste vermochten jedoch kurze Zeit später den spielgerechten Ausgleichstreffer zu erzielen.


Im letzten Spiel gegen den SV Heikendorf führten hier zunächst die Gäste, ehe wiederum Peter Schöning zum 1:1-Endstand ausgleichen konnte.


Torschützenliste

1.   Heino Hinrichs   15   Tore
2.   Peter Pauly   7   Tore
3.   Heino Deckert   5   Tore
4.   Ralf Pacholke   4   Tore
5.   Hans Peter Hansen   4   Tore
6.   Hans Joachim Wilhelmsen   3   Tore
7.   Gerhard Autzen   2   Tor
8.   Peter Schöning   2   Tor
9.   Volker "Josi" Jürgensen   1   Tor
10.   Michael Meier   1   Tor
    Eigentor Gegner   1   Tore
     
.       45   Tore
Otto H. Krüger

Bei der Altliga rollt wieder der Ball

Zum Auftakt der Saison 1979 wurde allerdings gleich gegen Frisia Husum mit 4:2 verloren. Aber nach dem Motto "schlechter Anfang - gutes Ende" ging es weiter.

Am 9. Juni 1979 war unsere Altliga zu einem Fußballturnier um den Stena-Line-Pokal nach Kiel eingeladen. Hier wurde nach einem 0:0 gegen den Gettorfer SC, einem 2:0-Sieg über den Ausrichter Dänischenhagen und einem 2:1-Sieg über den FC Wellsee das Endspiel erreicht. Endspielgegner bei der FC Karby. Nach dem Ende der regulären Spielzeit stand es 2:2. Es mußte verlängert werden. Auch in der Verlängerung änderte sich nichts am Ergebnis, und es kam zum Elfmeterschießen, welches unsere Altliga schließlich mit 5:4 gewann. Sie hatte den Stena-Line-Pokal errungen und muß diesen nun 1980 in Kiel verteidigen.

Am Samstag, den 16. Juni 1979 war die Altliga vom Bredstedter TSV bei uns. Unsere Mannschaft führte durch Tore von Egon Harms, Claus Brockmöller und Peter Jungjohann zur Halbzeit mit 3:1. Bredstedt kam bis auf 3:3 heran, bevor Anton Christiansen kurz vor Abpfiff den 4:3-Sieg markierte.

Wir wünschen unserer Altliga weiterhin so viel Erfolg.

Otto H. Krüger
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1979

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. Juli

Wolfgang Spiegel · Monika Bölck · Sonja Holzheuer · Birgit Storm · Corinna Graudenz · Ute Kockers · Irmgard Levsen · Margarete Breuer — Doris Jebsen · Kirsten Staake · Karin Brandt · Petra Christiansen · Maren Thomsen · Ulla Sollik


Bezirkspokal gewonnen

Unserer Fußball-Damenmannschaft gelang in diesem Jahre ein großartiger Erfolg, zu dem wir an dieser Stelle unseren besonderen Glückwunsch aussprechen. Sie gewann den Bezirkspokal.

Bis dahin waren jedoch viele Hürden zu überwinden. Zunächst mußten in den Qualifikationspielen eine Reihe starker Mannschaften geschlagen werden. So wurde SV Dörpum mit 4:0, der TSV Husby mit 1:0, Blau-Weiß Friedrichstadt nach Verlängerung im Elfmeterschießen knapp mit 3:2 und der SV Risum-Lindholm mit 2:0 Toren ausgeschaltet, ehe auf dem neutralen Platz im Husby die Damenelf des TSV Kappeln mit 4:2 bezwungen wurde.

Zunächst gingen die Kappelner Damen mit 1:0 in Führung, bis zur Pause konnte jedoch Petra Christiansen den Ausgleich erzielen. Wiederum Petra Christiansen schoß nach dem Wechsel die 2:1-Führung für unsere Damen heraus, die Kappeln noch einmal ausgleichen konnte. Dann jedoch stellten Kirsten Heldt und zum dritten Male Petra Christiansen den verdienten 4:2-Sieg sicher.

Otto H. Krüger

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1979

Husum 18

1. Juli

Unsere Geburtstagskinder

Und wieder können wir zahlreiche Glückwünsche zum Geburtstag aussprechen; und zwar allen Mitgliederinnen und Mitgliedern, die in der Zeit vom 16. Juli bis 15. August Geburtstag haben. Diesmal natürlich bei unseren Damen auch wieder ohne Altersangabe, weil ich in letzter Zeit zahlreiche Dankschreiben wegen dieser Rücksichtnahme erhalten habe. Allerdings darf ich nicht unerwähnt lassen, daß auch einige Bittbriefe bei mir eingingen. Diese Damen haben anscheinend bei der großen "Schätzfeier" einige unliebsame Überraschungen erlebt und wollen nun wieder durch die Altersangabe jeder negativen Spekulation vorbeugen. Doch im Moment überwiegen noch die Dankschreiben, und daher bleibt es vorerst noch bei der Weglassung, obwohl auch ein interessanter Vorschlag unter den zahlreichen Zuschriften dabei war, den ich hier wörtlich zitieren möchte:

"Lieber Pressewart!
Mit Freude habe ich feststellen können, daß Sie sich endlich als echter Gentleman erweisen und in Ihrer Rubrik 'Unsere Geburtstagskinder' die Altersangabe bei den Damen weglassen. Immerhin ein Anfang.
Kluge Leser
(Anmerkung des Pressewarts: Die Vereinsnachrichten lesen nur Kluge) haben sicherlich schon gemerkt, daß die Damen über 18 Jahre alt sein müssen, da sie sonst unter den "jugendlichen Mitgliedern" aufgeführt worden wären. Sie können daher ein weiteres tun: Führen Sie künftig alle weiblichen Mitglieder nur noch unter den 'jugendlichen Mitgliedern' auf, dann kann keine Dame Ihnen etwas Schlechtes mehr nachsagen. (Anmerkung des Pressewarts: Dabei entsteht der gute Ruf eines Mannes erst dadurch, daß Damen einem etwas Schlechtes nachsagen.)
Ich hoffe, Sie finden mein Vorschlag nicht zu vermessen, und verbleibe
mit freundlichen Grüßen
Ihre... (Name unleserlich)"

Wer für diesen Vorschlag ist, schreibe mir bitte auch so einen netten Brief. Und nun endlich zu unseren Glückspilzen, die im Hochsommer das Licht der strahlenden Sonne erblicken durften.

16.   Jul   Irmgard Levsen        
16.   Jul   Alfred Kock   45   Jahre
16.   Jul   Ernst Dieter Paul   37   Jahre
18.   Jul   Ulla Sollik        
19.   Jul   Manfred Jacobsen   40   Jahre
20.   Jul   Dieter Petersen   27   Jahre
22.   Jul   Walter Möller   69   Jahre
24.   Jul   Wolfgang Scheller   34   Jahre
25.   Jul   Karl-Heinz Lund   49   Jahre
26.   Jul   Heinz Gudat   26   Jahre
27.   Jul   Susanne Ebert        
27.   Jul   Ernst Engelhardt   64   Jahre
27.   Jul   Johannes Godbersen   59   Jahre
28.   Jul   Marianne Christiansen        
31.   Jul   Hermann Theising   41   Jahre
2.   Aug   Svend Andresen   56   Jahre
2.   Aug   Margit Rathmann        
5.   Aug   Max Sönnichsen   57   Jahre
5.   Aug   Wilhelm Schewski   18   Jahre
6.   Aug   August "Audi" Nachtigall   63   Jahre
8.   Aug   Günther Mehl   52   Jahre
9.   Aug   Volker Schliter   32   Jahre
10.   Aug   Frauke Carstensen        
11.   Aug   Karin Overbeck        
12.   Aug   Günther Präger   52   Jahre
14.   Aug   Heinrich Petersen   71   Jahre
14.   Aug   Hans-Jürgen Knapp   29   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

16.   Jul   Harald Pauly   16   Jahre
16.   Jul   Ingo Kaatsch   15   Jahre
16.   Jul   Thorsten Nesse   11   Jahre
18.   Jul   Stefan Tanck   17   Jahre
20.   Jul   Thomas Johannsen   12   Jahre
21.   Jul   Nina Hopp   9   Jahre
24.   Jul   Wolf Uhlemann   10   Jahre
25.   Jul   Olaf Bahnsen   16   Jahre
25.   Jul   Hauke Lorenzen   16   Jahre
28.   Jul   Carsten Krüger   9   Jahre
31.   Jul   Ole Jürgen Hopp   3   Jahre
3.   Aug   Stefan Dietrich   11   Jahre
4.   Aug   Hans Christian Petersen   12   Jahre
5.   Aug   Sönke Brauer   10   Jahre
9.   Aug   Guido Carstensen   12   Jahre
10.   Aug   Hella Harksen   17   Jahre
10.   Aug   Detlef Haß   17   Jahre
11.   Aug   Olaf Knudsen   1   Jahre
12.   Aug   Monika Bölck   17   Jahre
12.   Aug   Rainer Borchers   17   Jahre
Otto H. Krüger
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1979

Husum 18 / Historisches

1. Juli

Vor 40 Jahren

Wer kennt sie noch, die starke Abwehr des Jahres 1939? Links Erich Wolf, der jetzt in der DDR lebt und an unserem Jubiläumsball im Oktober letzten Jahres teilnahm. In der Mitte Hugo Starken und rechts Bernhard Nissen, der nach wie vor in Husum lebt und mit Erich Wolf immer noch in einem regen Briefwechsel steht.

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1979

Husum 18 / Fußball national

1. Juli

Derwall fordert Ex-Profis als Schiedsrichter

Neue Wege zur Lösung der Schiedsrichterproblems im deutschen Spitzenfußball fordert Bundestrainer Jupp Derwall. Zum Auftakt des Fortbildungskongresses 1979 des Bundes Deutscher Fußballlehrer sagte er in Duisburg: "Ein Schiedsrichter gehobener Klasse muß auch ein Spieler gehobener Klasse gewesen sein, am besten ein Profi." Die abgelaufene Bundesligasaison habe mit "Fehlentscheidungen und ihren oft katastrophalen Folgen" erneut gezeigt, daß umfassendere Vorkenntnisse und Erfahrung der Unparteiischen in den höchsten Klassen unerläßlich seien. Ein Bundesligaschiedsrichter sollte zumindest in der obersten Amateurklasse selbst gespielt haben. Vor allem mangelhaftes Einfühlungsvermögen in oft entscheidenden Situationen einer Partie beklagte der Bundestrainer.

Otto H. Krüger

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1979

Nachruf

1. Juli

Unser Träger der goldenen Vereinsnadel

Hugo Huß

 

verstarb am 18. Juni 1979 im Alter von 81 Jahren.

In den 1940er und 1950er Jahren führte er viele Jahre erfolgreich unsere Handballabteilung und bleibt nach deren Auflösung weiterhin unserem Verein treu. Wir danken ihm für seine Verdienste um den Verein und werden sein Andenken in Ehren halten.

Otto H. Krüger
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1979

Husum 18 / Historisches

1. Juli

Die 18er Ib-Mannschaft 1948/49

"Jupp" Rückert - "Buba" Schmidt - Dr. Karl Pilz - Hugo Emm - Johannes "Hanne" Wulff - Georg "Schorsch" Jessen - Betreuer Eduard Schiller — August "Aue" Carstens - Helmut Huß - Ernst "Jupp" Schönfeld — Conrad "Conny" Mader - Karl Nehlsen - Heinrich "Hein" Knviczors.


Domuls bis Achtein

von Jupp Schönfeld

Ich habe während des Krieges auch den Kontakt, den Ereignissen entsprechend, zum Verein verloren. Einmal bekam ich allerdings einen sehr feinen Brief des ehemaligen Ligaobmanns Hermann Lex; ich habe mich über diesen Gruß aus der Heimat sehr gefreut. In seiner freien, humorvollen Art hat Hermann Lex mir Mut und Zuversicht gegeben. Vor allem freute ich mich aber darüber, daß er mir überhaupt geschrieben hatte, daß er auch an mich gedacht hatte, denn ich war ja als 18er bisher nur ein Jugendspieler gewesen.

Mit 18 Jahren wurde ich Soldat. In dieser Zeit bei der Marine habe ich während der Ausbildungszeit immer die stille Hoffnung gehabt, doch mal als Soldat mit der Marine-Elf (ich spielte unter anderem damals in der Mannschaft der Torpedo-Schule Flensburg- Mürwik) als Gastmannschaft auf dem Marienhof zu spielen. Denn Husum 18 pflegte ja vor dem Kriege gute Kontakte geradezu Marine-Mannschaften aus Kiel, Flensburg und Eckernförde. Doch auch das blieb nur ein Wunsch, und am Lehrgangsende ging es dann wieder "anderswohin". So gibt es über diese sonst so "ereignisreiche" Zeit auch wenig zu berichten im Zusammenhang mit dem Verein.

Nach dem Kriege allerdings stellte sich einmal mehr heraus, daß ich ganz in der Nähe eines alten verdienten 18er stationiert gewesen war, nur ein paar Kilometer voneinander entfernt, oben im Polargebiet. Es war der für mich unvergessene Karl "Kalli" Schladetzky. Schade, daß wir nichts voneinander wußten, da wäre sicher öfters einer "gezwitschert" worden. 1946 kamen wir beide darauf und haben es natürlich sehr bedauert.

So kann ich überleiten auf die Nachkriegszeit, eine Zeit, die man den Jüngeren gar nicht glaubhaft erklären kann, so komisch, so trostlos und turbulent waren diese Jahre. Doch das Leben und mit ihm der Sport ging weiter. Und wie, unvergessen! Im Sommer 1946 meldete ich mich wieder bei meinem Verein. Viele, ach so viele "Alte" fehlten, doch neue Namen tauchten auf. Spieler, die der Krieg in die Husumer Ecke verschlagen hatte. Arthur Grabert, Walter Dunse, Lothar Muschinski und andere, es waren feine Spieler dabei. Ich war damals in der Reserve. Folgende Spieler waren zu dieser Zeit in der Reserve und 1b-Mannschaft: Bernhard Zylonka, Stein, "Jüchche", Leo Wugazza, Feddersen, "Heie" Matthiesen, "Dr." Musiol, Ferdin, Jensen, Arthur Ebsen, Fred Edsen, Peter Cornils, Arthur Thomsen, Broder Nissen, Helmut Gudat, Harald Otto, Arthur "Adde" Brauer, Günther Marxen, Heinz Heisenberg, Günther Präger, Willy Grabowski, Egon Bracker, Conrad "Conny" Mader, Backhaus, Adolf Stephan, Heinz "Micha" Philipp, Johannes "Hanne" Wulff, Dr. Karl Pilz, August "Aue" Carstens, "Mieze" Stapelfeldt, Lockenwitz, Karl Nehlsen - vielleicht habe ich noch ein paar vergessen, doch einige waren sogenannte "Allround Spieler", die in den Jahren nach dem Krieg mal in dieser, mal in jener Mannschaft spielen mußten, öfters so in der ersten Mannschaft mit Hugo Starken, Kurt Schmidt, Matthias Schmidt, Helmut Huß, Felix Nowack, Günther "Didi" Hermann, Kurt Klose, Günter Hentzschel, Herbert Möbius, Artur Grabert, Walter Dunse, Lothar "Muschi" Muschinski, Hans Hansen Hans Kissner und dem blonden "Letten" und Max "Magge Sönn" Sönnichsen, Bernhard Nissen.

Wer erinnert sich von den Älteren nicht an die ersten große Kämpfe gegen Niebüll, Bredstedt und andere, wo Max "Magge Sönn" Sönnichsen mit dem blonden "Letten" wunderbare Tore schoß? Wer erinnert sich nicht an die Fahrten der 1b und Reservemannschaften oft mit zwei Mann auf einem Fahrrad nach Rantrum oder Hattstedt. Dörfer, die vor dem Kriege vom Fußball nichts wußten, hatten nun durch Heimatvertriebene und Leute, die nicht in die Sowjetzone wollten, tadellose Mannschaften. Gegner im Umkreis gab es gerade genug, doch Ernst Gosch als Spielausschußobmann raufte sich oft die Haare und rief: "Wie sollen wir das Ding denn biegen, wir können doch keinen Wagen kriegen!"

Ja, es war eine turbulente Zeit damals. Viele hatten keine Arbeit, das Geld hatte keinen Wert, es gab wenig "Kalorien", keine Zigaretten, man hatte keine Fahrgelegenheiten, es fehlte einfach an allem. Ich kann mich erinnern, wie es z.B. an dem wichtigsten für uns damals fehlte. Das waren gute Fußballschuhe. Ich bekam eine zeitlang immer die Schuhe von einem Jugendspieler - er hieß Lehmann - geliehen. Nachdem er morgens damit gespielt hatte, holte ich sie mir mittags, schnell wurden die Kickstiefel mit Spucke geputzt (Schuhcreme gab's nicht), dann spielte ich damit, aber zehn Minuten vor Spielende der Reserve mußte ich schnell raus, und anschließend auf Socken weiterspielen, denn dann kriegte Walter Dunse die Stiefel zum Spiel der ersten Mannschaft. Ein paar Schuhe für drei Mann, es war zum Lachen, hatte aber auch sein Gutes. Wenn ich mal schlecht spielte, lag es gewiß nicht an den Schuhen, denn Walter Dunse spielte immer gut damit.

Und noch eine kleine Geschichte jener Zeit fällt mir ein. Im November 1946 wollten wir einen Kameradschaftsabend starten, doch es fehlte uns an richtigen Getränken, vom "Dünnbier" mußte man nur laufen: ein Schluck - zweimal laufen. Aber in dieser schweren Zeit wurde jedes Problem gemeistert. "Rübenschnaps" hieß das Stichwort, und wir hatten da einige "Spezialisten". (Ganze Völkerstämme kannten sich damals auf den Gebieten "Siedlerstolz", das war der Tabaksanabu, und "Schnapsbrennerei" aus.) Irgendwo in Osterhusum ging die Sache dann über die Bühne, Einzelheiten möchte ich mir hier ersparen, doch sind wir nicht blind geworden, es war also kein Methylalkohol, sondern ein Saft, der uns schwer in Schwung brachte. Im Handwerkerhaus wurde er dann verkonsumiert, pro Pärchen eine Flasche. Es war einer meiner schönsten Abende, wir waren damals so ca 25 Paare, und ich hatte eine sogenannte Bierzeitung "Es leuchten die Sterne der 1b und der Reserve" verfaßt und mit viel Hallo vorgetragen.

Vielleicht sind diese sonst so finsteren Jahre deshalb so gut in Erinnerung, weil wir alle gemeinsam durch diese Zeit als eine "Gemeinschaft der Not" hindurchmußten. Vielleicht ist darum der Spaß und der Humor gerade aus Zeit so nachhaltig.

Über diese Zeit mit ihren Vorkommnissen könnte man ganze Bücher schreiben. Jedoch auch das stabilisierte sich wieder, und es kamen wieder gute 18er Jahre, die erste Mannschaft stieg in die damalige Landesliga auf. Ich spielte dann in der 1b, in dieser Mannschaft herrschte seinerzeit ein toller Geist, wir spielten damals mit Karl Nehlsen im Tor, Conrad "Conny" Mader und Heinrich "Hein" Knviczors als Verteidiger, als Läufer spielten außer mir noch Helmut Huß, August "Aue" Carstens, Egon Bracker und Günter Marxen, und im Sturm meistens Heinz "Micha" Philipp, Hugo Emm, Johannes "Hanne" Wulff, Karl Pilz, "Buba" Schmidt, Georg "Schorsch" Jessen und Harald Otto. Als Betreuer fungierten Eduard "Ede" Schiller sowie Jupp Rückert.

Wir spielten gegen Tönning, Friedrichstadt, Leck, Rantrum, Süderbrarup, Sterup, Bredstedt, Westerland und Wyk auf Föhr und andere gute Gegner. Wir hatten nur ein Handicap. Spielten immer außer Konkurrenz, das heißt wir konnten nicht aufsteigen. Junge, Junge war das ein Elan damals, so mancher Gegner wurde deklassiert, die 1b war seinerzeit berühmt und von den Zuschauern bewundert.

Leider, und das konnten wir damals nicht einsehen, wurde unsere Mannschaft immer wieder zerrissen, denn immer wieder mußte der eine oder andere in der Ersten spielen. Meistens waren das Heinz "Micha" Philipp, "Buba" Schmidt, Helmut Huß, Johannes "Hanne" Wulff oder unser Doktor Karl Pilz.

Eigenartigerweise wollte aber jeder lieber in der 1b bleiben, da war es aber auch zu schön. Ich kann mich noch an ein Freundschaftsspiel in Nordhastedt erinnern. Wir hatten kein Erinnerungsgeschenk und auch keinen Wimpel - was also tun? Ich fuhr schnell nach Hause und nahm einen schönen gläsernen Wandteller mit dem blau-weiß-roten 18er-Emblem von der Wand (Hermann Bahnsen und Hans "Hansi" Schöning hatten es mir in der schlechten Zeit mal wegen "Vereinseifer" geschenkt) und so konnte dem Obmann in Nordhastedt vor Spielbeginn eine schöne Gabe überreicht werden. Wir verloren zwar das Spiel, doch das anschließende gemütliche Beisammensein war so, daß die blonde Wirtin gar nicht mit dem Einschenken der Eierliköre fertig wurde, so daß Johannes "Hanne" Wulff mit hinter die Theke und "helfen" mußte. Junge, das gab aber dann strichvolle Gläser.

Die 18er Reservemannschaft nach ihrem Spiel in Nordhastedt 1949: Es gab tüchtig Eierlikör.


Wir waren aber auch wochentags eng miteinander verbunden, bei Tedje Lademann im Tabakladen oder am "18- Kasten" vor den Husumer Nachrichten oder bei "Ule"(Waldemar Lange), immer wurde alles durchdiskutiert. Einer stand für den anderen ein. Ich war oft arbeitslos damals, als Maler pinselte ich dann mal bei dem oder dem, einmal war ich dann auch bei unserem Dr. Karl Pilz oben in der Osterhusumer Meierei, dafür bohrte Dr. Karl Pilz mir dann mit seiner Fußmühle in den Zähnen herum, er war ja arbeitsloser Zahnarzt.

Karl Pilz auch unvergessen mit seinem Kölner Dialekt. Da spielten wir mal in Westerland, und die hatten in ihrer Elf zwei oder drei Engländer. Der eine dieser Tommys schlug dem Karl laufend in die Knochen, entschuldigte sich aber anschließend immer gleich wieder "fair-play-mäßig" mit einem "sorry". Aber mit der Zeit wurde es unserem auch nicht gerade "sanften" Karl doch zu bunt, und er rief: "Dir gebe ich jetzt gleich 'sorry'." Bald darauf mußte der gute Engländer dann behandelt werden. Karl meinte nur: "So, dem habe ich jetzt sein 'sorry' gegeben."

Ich habe Karl oft besucht damals und seine Elsa. Doch das hatte immer einen Haken, denn der Molkereibesitzer hatte zwei große Boxerhunde, einer war gelb, der andere tigergestreift. Und die lagen dann immer im Treppenhaus vor dem vor der Tür im ersten Stock. (Wird fortgesetzt)

 

leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. August

Neue Eintrittspreise

Um die ständig steigenden Kosten des Spielbetriebs - hier insbesondere die Fahrkosten - etwas aufzufangen, hat sich der Vorstand schweren Herzens entschlossen, ab Beginn der Saison 1979/80 die Eintrittspreise für Ligaspiele geringfügig anzuheben. Ferner muß, wie bei anderen Vereinen auch, künftig auch von Frauen Eintritt erhoben werden.

Um diejenigen Vereinsfreunde und -mitglieder, die uns auch bei schlechteren Leistungen und vor allem auch bei schlechtem Wetter die Treue halten und regelmäßig zum Besuch der Ligaspiele ins Friesenstadion kommen, mit Preiserhöhungen verschonen zu können, hat der Vorstand einen weiteren Beschluß gefaßt: den Erwerb von Jahreskarten für sämtliche Punktspiele einer Saison.

Für den Besuch von 15 Punktspielen zahlen Nichtmitglieder bei Abnahme der Jahreskarte nur für rund 11 Spiele, Mitglieder gar nur 10 Spiele. Die Jahreskarte kostet 45 D-Mark für Nichtmitglieder, 30 D-Mark für Mitglieder. Die Kosten pro Spiel betragen damit für Nichtmitglieder 3 D-Mark und für Mitglieder 2 D-Mark und liegen damit für Nichtmitglieder sogar noch unter dem bisherigen Eintrittspreis von 3,50 D-Mark, also eine echte Kostenersparnis für unsere treuen Besucher.

Sie sollten daher von dem Erwerb dieser preisgünstigen Jahreskarte unbedingt Gebrauch machen. Wer dennoch lieber einzeln seine Karten lösen möchte, hat anstatt 3, 50 D-Mark künftig 4 D-Mark an der Kasse zu entrichten, wenn er Nichtmitglied ist. Mitglieder zahlen künftig für Einzelkarten 3 D-Mark. Für die Jugendlichen wurde der Preis von einer D-Mark auf 1,50 D-Mark angehoben.

Wir hoffen, daß alle Verständnis für diese Maßnahme haben und uns auch weiterhin zu den Punktspielen und anderen Spielen die Treue halten.

Otto H. Krüger

Spielplan der Herbstserie 1979/80

Nach einer Pause, die durch das späte Ende der auslaufenden Serie auf wenige Wochen zusammenschrumpfte, beginnt am 25. August 1979 bereits die neue Punktspielsaison. Für den Aufsteiger TSV Büdelsdorf und die beiden Absteiger SpVg Friedrichsort und Olympia Neumünster kommen der TSV Plön, Nordmark Flensburg und der SC Comet neu in die Landesliga Nord. Hier nun die Spiele unserer Mannschaft, wobei die Vorjahresergebnisse in Klammern abgegeben sind.

Sonntag   26.08.1979   15.00 h   Husum 18   -   VfB Kiel   (1:1, 2:0)
Samstag   01.09.1979   15.30 h   VfR Laboe   -   Husum 18   (2:1, 2:0)
Sonntag   09.09.1979   15.00 h   Husum 18   -   Nordmark Flensburg    
Samstag   15.09.1979   15.00 h   Gut Heil Neumünster   -   Husum 18   (0:1, 0:3)
Sonntag   23.09.1979   15.00 h   Husum 18   -   TSV RW Niebüll   (1:1, 1:0)
Sonntag   30.09.1979   15.00 h   TSV Kronshagen   -   Husum 18   (3:2, 1:2)
Sonntag   07.10.1979   15.00 h   Husum 18   -   Holsatia Kiel   (3:0, 1:0)
Sonntag   14.10.1979   14.30 h   Husum 18   -   TSV Lindewitt   (3:0, 2:1)
Sonntag   21.10.1979   14.30 h   Heikendorfer SV   -   Husum 18   (1:2, 1:1)
Sonntag   28.10.1979   14:30 h   Husum 18   -   SC Comet    
Samstag   03.11.1979   14:00 h   DGF Flensburg   -   Husum 18   (1:1, 2:1)
Sonntag   11.11.1979   14:00 h   Husum 18   -   TuS Nortof   (0:2, 1:1)
Sonntag   18.11.1979   14:00 h   Wiker SV   -   Husum 18   (1:3, 1:3)
Sonntag   25.11.1979   14:00 h   Raisdorfer TSV   -   Husum 18   (3:1, 1:0)
Sonntag   02.12.1979   14:00 h   Husum 18   -   TSV Plön    

Freie Termine für Nachholspiele: Bußtag (21. November 1979) sowie die Wochenenden 8./9., 15./16., 22./23. und 29./30. Dezember 1979. Die Rückrunde beginnt am 5./6. Januar 1980.

Otto H. Krüger

Gutes Abschneiden der II. und III. Mannschaft

Die letzten Spiele der zweiten und dritten Mannschaft wurden teilweise erst Anfang Juli ausgeführt, so daß die Abschlußtabellen erst in dieser Ausgabe der Vereinsnachrichten erscheinen können. Dabei hat die junge Nachwuchsmannschaft der Reserve einen guten Mittelplatz halten können und die dritte Mannschaft sich sogar unter die ersten Fünf plazieren können. Wir hoffen, daß in der nächsten Serie das Abschneiden ähnlich gut wird.


Kreisliga Süd

1.   SZ Arlewatt                       64:36     44:12
2.   TSV Garding                       55:23     41:15
3.   TSV Rantrum II                       71:43     38:18
4.   TSV Tönning II                       72:45     37:19
5.   Bredstedter TSV II                       76:60     33:23
6.   Rödemisser SV                       65:66     32:24
7.   Frisia Husum II                       85:58     31:25
8.   TSV Seeth/Drage                       65:68     25:31
9.   Husum 18 II                       50:54     25:31
10.   TSV St. Peter-Ording                       66:71     25:31
11.   TSV Drelsdorf                       46:64     23:33
12.   IF Tönning II                       43:74     22:34
13.   TSV Hattstedt                       52:71     20:36
14.   TSV Nordstrand                       52:91     13:43
15.   FC BW Friedrichstadt III                       35:93     11:45

Kreisklasse Süd

1.   Frisia Husum III                       106:36     43:5
2.   SG Stapelholm                       90:51     35:13
3.   Rödemisser SV II                       73:45     33:15
4.   SV Schobüll                       61:43     30:18
5.   Husum 18 III                       55:44     27:21
6.   TSV Garding II                       48:57     23:25
7.   TSV Tönning III                       62:49     22:26
8.   TSV Seeth/Drage II                       47:71     20:28
9.   Frisia Husum IV                       60:73     19:29
10.   TSV Garding III                       36:54     19:29
11.   TSV Hattstedt II                       42:79     16:32
12.   IF Tönning III                       34:71     13:35
13.   TSV St. Peter-Ording II                       39:80     12:36
Otto H. Krüger
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1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. August


Auswahlspieler für die Nordfriesland-Elf

Michael Klein, Sven Christiansen, Peter Kuchel und Roger König (siehe Foto mit ihrem Übungsleiter Anton Christiansen) von Husum 18 wurden in die NF-Auswahl berufen, die vom 16. Juli bis zum 22 Juli 1979 in Kiel und um die Landesmeisterschaft gespielt haben. Folgende Vereine stellten Spieler: Husum 18.(4), Frisia Husum (3), Rot-Weiß Niebüll (3), MTV Leck (1), SV Enge-Sande (2), TSV Rantrum (2).

Landesmeister wurde die Auswahl von Lübeck. Die Nordfriesen wurden nur 13. Sie gewannen nur ihre Spiele gegen Schleswig mit 4:1 und gegen Flensburg mit 4:1, und konnten sich als Bezirksmeister betiteln.

Als bester Spieler der Nordfriesen wurde Sven Christiansen mit den jeweiligen besten Spielern Auswahl besonders geehrt.

Hier noch die anderen Ergebnisse:

Rendsburg.   -   NF     4:2
Dithmarschen.   -   NF     4:1
Kiel.   -   NF     3:0
Steinburg.   -   NF     3:1

Von den insgesamt 12 erzielten Tore schossen Husum 18-Spieler allein sieben. Roger König wurde mit drei Treffern Torschützenkönig der Nordfriesen. Weiter erzielten Sven Christiansen (2), Peter Kuchl (1) sowie Michael Klein (1) die Tore.

Wir hoffen, daß dieses Beispiel Schule macht, und wir auch in den nächsten Jahren wieder einige Auswahlberufungen haben werden.

Otto H. Krüger
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1979

Husum 18

1. August

Unsere Geburtstagskinder

Allen unseren Mitgliederinnen und Mitgliedern, die in der Zeit vom 16. August bis 15. September 1979 ihren Geburtstag feiern, unsere herzlichsten Glückwünsche

19.   Aug   Willy Maak   58   Jahre
19.   Aug   Harald Schuster   26   Jahre
21.   Aug   Helmut Hempel   19   Jahre
22.   Aug   Johannes Rademacher   74   Jahre
22.   Aug   Herbert Müller   31   Jahre
22.   Aug   Hans Joachim Wilhelmsen   28   Jahre
22.   Aug   Conrad Mader jun.   26   Jahre
22.   Aug   Andreas Wolff   22   Jahre
23.   Aug   Dieter "Käpt'n" Eckholdt   42   Jahre
24.   Aug   Olaf Lindner   52   Jahre
25.   Aug   Karl-Heinz "Kuddel" Bölck   46   Jahre
27.   Aug   Erwin Panten   58   Jahre
31.   Aug   Ursula Faßbender        
1.   Sep   Sieglinde Krause        
2.   Sep   Marita Schumacher        
3.   Sep   Rolf Günther Kröger   20   Jahre
5.   Sep   Peter Paysen   40   Jahre
5.   Sep   Norbert Peters   36   Jahre
10.   Sep   Wilhelm Franke   40   Jahre
11.   Sep   Helga Paul        
11.   Sep   G. Zolpys   32   Jahre
12.   Sep   Gerda Lund        
12.   Sep   Manfred "Flügge" Hansen   38   Jahre
13.   Sep   Rainer Johannson   23   Jahre
14.   Sep   Eva Maria Kniese        
15.   Sep   Ute Przetak        
15.   Sep   Hans Jürgen Schulz   37   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

16.   Aug   Ingo Clausen   12   Jahre
17.   Aug   Bernd Harms   17   Jahre
17.   Aug   Dirk Minnie   15   Jahre
19.   Aug   Thorsten Schwabe   11   Jahre
30.   Aug   Kirsten Meier   13   Jahre
1.   Sep   Thomas Wolff   17   Jahre
1.   Sep   Hauke Schultz   14   Jahre
1.   Sep   Hans Jürgen Löb   13   Jahre
4.   Sep   Marit Taubert   15   Jahre
8.   Sep   Jan Iwer Paysen   12   Jahre
10.   Sep   Ingo König   14   Jahre
12.   Sep   Ralph Jacobsen   15   Jahre
14.   Sep   Kirsten Hopp   12   Jahre
Otto H. Krüger
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1979

Husum 18 / Historisches

1. August

Domuls bis Achtein

von Jupp Schönfeld

Da Dr. Karl Pilz oben wohnte, mußte ich immer über diese Biester rüber steigen, und ich wußte ja nie, was hinter ihrer krausen Stirn vor sich ging, wenn sie mich so beim Rübersteigen gelangweilt anblinzelten. Karl wußte von meinen "Hemmungen", meistens pfiff ich ihn vorsichtshalber ans Fenster. Einmal rief er dann runter (man muß sich dabei seinen Kölner Dialekt denken): "Kannst ruhig raufkommen, Jupp, ich habe den beiden gestern Abend die Zähne gezogen, die können nur noch 'lutschen'." Ja, so war unser Karl. Johannes "Hanne" Wulff und ich haben ihn später, 1951, noch mal im Rheinland besucht. Karl soll auch längst verstorben sein, er ist mir unvergessen.

Doch zurück zum Fußball. Es kam in diesen 40er Jahren Spielertrainer Herbert Möbius, mit ihm zusammen habe ich mal in einem Schobüller Zeltlager (das Hans "Hansi" Schöning organisiert hatte) ein paar Tage Jugendspieler betreut und ihn dabei als famosen Menschen kennen- und schätzengelernt. Er war auch ein Spieler, der nur so vor Ehrgeiz sprühte. Ich war sehr enttäuscht, als Herbert Möbius wieder ging, aber er ging wohl, weil der andere kam. Der andere hieß Julius Huber, und hier beginnt nun mein letzter Abschnitt, den ich nicht so gern schreibe, doch vielleicht denken viele Ältere (die damals die Zusammenhänge meines "Abtrünnigwerdens nicht so richtig verstanden haben) am Schluß dann anders als jener (es war sogar noch ein Verwandter von mir), der mir mal später in einem Urlaub vorhielt, ich wäre nur vom Verein gegangen, weil ich nicht in der ersten Mannschaft spielen konnte. Hier ist nun meine Antwort, und ich bin froh, daß ich mir das von der Leber schreiben kann. Ich konnte nie ein Spieler der ersten Mannschaft werden, weil ich gar nicht das spielerische Zeug dazu hatte. Aber ich durfte mich auch so als guten 18er bezeichnen.

Julius "Huber-Alleinig" kam, 18 hatte eine gute erste und, wie beschrieben, eine gute 1b und Reservemannschaft und feine Jungmannen-Mannschaften unter der Leitung von dem Oldtimer Felix Nowack. Es kamen feine Spieler wie Matthias Schmidt, Stelzner, Ohldorf, Herbert Kowalski; es kamen Karl Franke und Paul "Paule" Anders. Karl Franke z.B. fühlte sich in 1b-Mitten immer sehr wohl. Einmal fuhr er, wie auch "Buba" Schmidt, mit uns zu einer feuchtfröhlichen Himmelfahrtsparie, obwohl beide nachmittags in der ersten ein Freundschaftsspiel machen mußten. Die 1b konnte die beiden nicht abhalten, Trainer und Spielausschuß waren natürlich "sauer". So kam es leider oft zu Unstimmigkeiten zwischen Trainer und Spielausschuß auf der einen und 1b-Mannschaft auf der anderen Seite. Die 1b hatte eine gewisse Anziehungskraft in punkto Kameradschaft und Einheitlichkeit; wir verstanden es damals einfach nicht, daß immer wieder einer aus unseren Reihen in der Ersten spielen mußte, und das war ein großer Fehler.

In diesem Zustand holte dann "Alleinig" einen Hinzmann nach Husum. Ich habe Julius Huber dann unmißverständlich gesagt, was ich von seiner Methode hielt, daß die Husumer Jungs immer wieder vor den Kopf hin- und hergestoßen würden. Weitere Einzelheiten will ich dazu lieber verschweigen. Es führte dann aber leider dazu, daß ich meinen Verein Husum 18 verlassen "mußte". Ich ging dann 1950 zum TSV Rantrum, um weiter Fußball spielen zu können, und spielte noch ein gutes Jahr zusammen mit meinem alten 18er Freund Günther "Didi" Hermann, der aus ähnlichen Gründen sein Verein verließ. Rantrum ist dann seit damals ganz schön in Schwung gekommen, vielleicht hatten auch wir einen kleinen Anteil daran.

Doch montagsmorgens war stets der erste Blick in die Zeitung: "Wie hätt Achtein speelt?" Das Herz blieb bei 18. Dieser Hinzmann hat dann nach ein paar Toren bei Nacht und Nebel dem Verein wieder den Rücken gekehrt, nicht ohne dann noch den schönen Ledermantel des Trainers Julius Huber mitgehen zu lassen. Mich hat das insofern gefreut, als daß spätestens dann über meine Worte zu Julius Huber und ein paar anderen nachgedacht worden ist. Doch ich hätte meinen Verein nicht so ohne weiteres verlassen sollen.

1951 ging ich dann wegen der Arbeit nach Düsseldorf und spielte hier einige Monate bei Heiligenhaus 09, um dann anschließend 1952 nach Plochingen am Neckar überzusiedeln, wo ich gute Arbeit fand und wo ich dann noch einige Zeit mit den Husumern "Siggi" Panten, Arthur "Adde" Brauer und Karl-Heinz "Kolle" Niemann beim FV 1911 Plochingen spielte. Meine Landsleute gingen wieder, ich bin dem FV bis heute treu geblieben, wo ich später noch ein paar Jahre Jugendspieler trainierte (dabei viel an Werner Rusbült dachte). In der Betriebsmannschaft meiner Firma, einer großen Elektrizitätsversorgungs AG, wo ich kürzlich mein 25-jähriges Arbeitsjubiläum feiern konnte, spielte ich dann noch bis zu meinem 45. Lebensjahr und machte hier nochmal über 300 Spiele mit, doch dann machten die Kniee, die man in all den Jahren ganz schön ramponiert hatte, nicht mehr mit.

Fußball war auch mein Leben! Im Sommer liege ich oft in meinem schönen Garten am Neckar, worauf ein kleines "Husum-Hus" - mit Fischernetzen, Muscheln und Krebsen dekoriert - steht und an dem ein Rettungsring mit der Aufschrift "Husum / Nordsee" hängt. Ein Boot liegt dort neben einem selbst erbauten Leuchtturm. Am Flaggenmast knattert die blau-weiß-rote Flagge, und ich hänge meinen Erinnerungen nach ... "Wat wär dat för een feine Tied, domuls bi Achtein!"

Euer Jupp Schönfeld

 

leer  

1979

Nachruf

1. August

Für uns alle unerwartet verstarb unser Vereinsmitglie

Walter Petersen

Träger der goldenen Vereinsehrennadel
   

am 16. Juli 1979 im 69. Lebensjahr.

In den 1930er Jahren spielte "Scharre", wie ihn seine besten Sportkameraden nannten, viele Jahre in unserer Ligamannschaft und ist besonders als Rechtsaußen unseren alten 18ern noch gut in Erinnerung.

Er hielt unserem Verein bis zuletzt die Treue, obwohl wofür wir ihm danken und sein Andenken in Ehren halten werden.

Der Vorstand
leer  

1979

Husum 18 / Fußball international

1. August

Gibt Kolumbien Fußball-WM '86 zurück?

Einigkeit über den Weltmeisterschafts-Modus in Spanien

Mit dem einstimmigen Beschluß, die Weltmeisterschaft 1982 in Spanien erstmals mit 24 Mannschaften auszutragen, hat sich der Weltfußballverband (FIFA) in einen gefährlichen Engpaß manövriert. Nur wenige Länder nämlich (Präsident Jean-Marie Faustin Goedefroid de Havelange, kurz Joao Havelange, schätzt "sieben oder acht") sind noch in der Lage, ein derart großes Turnier zu bewältigen. Kolumbien gehört nicht dazu, und dies bedeutet, daß die bereits für 1986 vergebene WM neu ausgeschrieben werden muß. "Ich halte es für schlechthin unmöglich, daß Kolumbien die WM durchführen kann", erklärte DFB-Präsident Hermann Neuberger nach der Tagung des Exekutivkomitees in Zürich.

Der kolumbianische Delegierte Alfonso Senior Quevedo konntet die gegen sein Land gerichteten Bedenken nicht zerstreuen. Die süd- und mittelamerikanischen Nachbarländer bekundeten Solidarität, offensichtlich jedoch nur nach außen. "Hinter vorgehaltener Hand reden die ganz anders", sagte Hermann Neuberger. FIFA-Generalsekretär Dr. Helmut Käser ergänzte: "Mir ist bekannt, daß Brasilien sofort die Organisation des Weltturniers 1986 übernehmen würde."

Kolumbien hat nur eine einzige Hoffnung, die WM doch durchführen zu können. Die FIFA müßte die Teilnehmerzahl für 1986 wieder auf 16 zurückschrauben, was nach den Statuten möglich ist. OK-Chef Hermann Neuberger meint jedoch: "Es wird kein Zurück mehr geben, weil die Kontinentalverbände eine Reduzierung nicht akzeptieren würden." Neuberger rechnet vielmehr damit, daß die in Zürich beschlossene Aufteilung von Dauer sein wird: Europa erhält 13 Plätze (plus Gastgeber Spanien), Südamerika 3 (plus Titelverteidiger Argentinien), Asien, Afrika sowie Nord/Mittelamerika jeweils zwei.

Auch über den Modus der WM in Spanien wurde Einigkeit erzielt. In der ersten Finalrunde werden sechs Gruppen mit jeweils vier Mannschaften gebildet, von denen die beiden ersten weiterkommen. In der zweiten Finalrunde wird es vier Gruppen mit jeweils drei Mannschaften geben. Die Gruppenersten ziehen ins Halbfinale ein und bestreiten anschließend das Endspiel sowie die Begegnung um den dritten Platz. Das Turnier wird am 16. Juni 1982 in Barcelona eröffnet und endet 26 Tage später am 11. Juli in Madrid. Die insgesamt 52 Spiele finden in 14 Städten mit 16 Stadien statt. Beginnend mit dem Halbfinale wird nur noch in den Zentren Madrid und Barcelona gespielt.

sid

Bundesrepublik gehört zur Führungsgruppe

DDR-Fußballzeitschrift präsentiert "Europa-Rangliste '78"

Holland, die Bundesrepublik Deutschland, �ûsterreich, Italien und Polen bilden nach Ansicht der in Ostberlin erscheinenden Fußballzeitschrift "Neue Fußball-Woche" die Gruppe der führenden europäischen Fußballmannschaften. In ihrer jüngsten Ausgabe präsentiert die DDR-Fachzeitschrift ihren Lesern eine "Europa-Rangliste '78", wobei sie in der zweiten Gruppe die Mannschaften Portugals, Spaniens, Nordirlands und der CSSR einstuft.

Bemerkenswerterweise und bis zum gewissen Grade doch etwas überraschend werden England, die UdSSR, Frankreich, Rumänien, Wales und auch die DDR selber nur der dritten Leistungsgruppe in dieser "Europa-Rangliste" zugeordnet. "In der Europameisterschaft zwar noch nicht aussichtslos, doch weiter zu unbeständig." Mit diesen Worten wird die Einstufung dieser Mannschaften erklärt. Ungarn und Belgien rangieren in der vierten Gruppe und der jenen Mannschaften, "die den Anschluß nach oben vorerst verloren haben."

Ausschlaggebend für die gute Einstufung der bundesdeutschen Auswahl ist für die "Neue Fußball-Woche" weniger das Erreichen der zweiten Finalrunde bei der Weltmeisterschaft in Argentinien, sondern die Tatsache, daß die DFB-Auswahl nach wie vor - genauso wie auch die übrigen Mannschaften der ersten Gruppe - im Kampf um die Europameisterschaft aussichtsreich im Rennen liegt.

sid
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1979

Husum 18 / Fußball regional

1. August

Ausschreibung A-Übungsleiter-Lehrgang 1979/80

Lehrgangsziel: Qualifizierte Ausbildung von Übungsleitern für den allgemeinen sportlichen Übungsbetrieb in den Turn- und Sportvereinen. Im Vordergrund steht die sportpraktische Ausbildung, wobei der Erwerb des notwendigen theoretischen Grundwissens nach Anleitung und Einweisung vorwiegend in häuslicher Eigenarbeit erwartet wird.


Lehrgangsinhalte:

a.   sportpraktischer Teil:
Aufbau und Gestaltung einer Übungsstunde;
Methodik verschiedener sportlicher Disziplinen (Leichtathletik, Geräteturnen, Fußball, Handball, Volleyball, Basketball, Schwimmen);
Formen der Konditionsschulung.
b.   theoretischer Teil:
Grundlage für den Erwerb des theoretischen Grundwissens ist das Übungsleiter-Handbuch, das zu Beginn des Lehrganges erworben werden kann.

Lehrgangsort: Leistungszentrum Malente

Lehrgangsdauer: Der gesamte Lehrgang erstreckt sich über 7 verlängerte Wochenenden. Beginn freitags 18 Uhr; Ende sonntags nach dem Mittagessen.

Prüfung: Anfertigung einer schriftlichen Arbeit (Fragebogen).
Die abschließende Prüfung im sportpraktischen Teil erfolgt in Form einer Lehrprobe und einem abschließenden Gespräch über die Lehrprobe.

Die A-Lizenz wird ausgehändigt nach bestandener Prüfung und bei Vorlage eines Nachweises über den Besuch eines Erste-Hilfe-Kurses. Ebenfalls müssen die Bedingungen zum Sportabzeichen erfüllt sein und vorgelegt werden.

Teilnehmer: Teilnahmeberechtigt sind Vereinsmitglieder, die 1961 und früher geboren sind.

Lehrgangsgebühr: Pro verlängertes Wochenende 25 D-Mark.

Fahrtkosten: Bei Fahrtkosten, die höher als 10 D-Mark sind, wird der über zehn D-Mark hinausgehende Betrag erstattet. (Zugrunde gelegt werden die Kosten der Bundesbahn 2. Klasse.)

Meldungen: Meldung der Teilnehmer unter Angabe von Vor- und Zuname, Geburtsdatum und genauer Anschrift bis 22. August 1979 an die Geschäftsstelle des Landessportverbandes Schleswig-Holstein e.V., Beselerallee 57 (Haus des Sports), Postfach 3020, 2300 Kiel.

Lehrgangstermine: 14. bis 16. September 1979; 12. bis 14. Oktober 1979; 16. bis 18. November 1979 und vier weitere Termine 1980, die noch bekannt gegeben werden.

Otto H. Krüger
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1979

Husum 18/ Medien

18. August

Das sind vier der Neuzugänge für die 18-Liga mit ihrem Trainer Egon Harms (l.): Ulf Harms, Honnens, Kleiß, Meier (von rechts).


Husum 18 trotz starker Veränderungen keineswegs pessimistisch

Neuzugänge vielseitig verwendbar / Platz im oberen Tabellendrittel ist möglich

HUSUM —Sieben Abgänge von einer Saison zur anderen zu verkraften, stellt einen Trainer gewiß vor schwierige Probleme. Damit aber muß jetzt 18-Coach Egon Harms fertig werden. Daß das nicht "von heute auf morgen" zu bewerkstelligen ist, liegt auf der Hand. Schließlich müssen mit Hans Peter Hansen (SV Eckernförde), Ralf Pacholke (SV Hennstedt), Heino Deckert (Berlin), Martin Dohrn, Ulrich Grabert (beenden ihre Laufbahn), Heino Hinrichs (Blauweiß Friedrichstadt) und Hans Peter Thomsen (TSV Westerland) echte Leistungsträger aus der letzten Saison ersetzt werden. Trotzdem betrachtet Harms die Situation seiner Mannschaft "jetzt doch zuversichtlicher als am Anfang" und hält "die Voraussetzungen für einen guten Aufbau für durchaus gegeben".

Von Pessimismus kann bei Husum 18 also nicht die Rede sein. Für den Husumer Coach hat sich nach den bisher abgewickelten Freundschaftsspielen und im Training gezeigt, daß der größte Teil der Neuzugänge vielseitiger verwendbar ist und darum die gesamte Elf als variabler erscheinen kann. So hofft Harms am Ende des neuen Fußballjahres doch auf eine Position im oberen Drittel der Fußball-Landesliga. Von der spielerischen Veranlagung her hält er das ihm jetzt zur Verfügung stehende Team sogar für besser. Nur bezüglich der Erfahrung, meint Harms im Hinblick auf den Teil der jungen Kräfte aus dem eigenen Nachwuchs, wird man gegenüber der Leistung des Vorjahres zunächst vielleicht ein wenig zurückliegen.

Von den Neuzugängen in der Husumer Liga kommen drei Akteure aus anderen Vereinen, die alle bereits "fertige Spieler" sind und nahtlos der 18-Elf eingeordnet werden können. Schlichte (von Olympia Kassel, vorher bei Blauweiß Friedrichstadt und Husum 18) soll laut Harms mit seinem großen Aktionsradius und wegen seiner "Kopfballgefährlichkeit" im vorderen Mittelfeld eingesetzt werden. Auch den aus Friedrichstadt gekommenen Kleiß will Harms im Mittelfeld einsetzen. Als Abwehrspieler stieß Honnens - ebenfalls Friedrichstadt - zu Husum 18, der Außenverteidiger oder Vorstopper spielen kann. Aus dem eigenen Nachwuchs scheinen V. Jürgensen (Sturm) und Ulf Harms (vorgesehen im Mittelfeld) als erste den Sprung für einen Stammplatz in der Liga zu schaffen. Dazu stehen mit Hempel (Abwehr), Martensen (nd Meier (Angriff) weitere Nachwuchskräfte zur Verfügung.
So geht Husum 18 mit folgendem Ligaaufgebot in die nächste Punktrunde und betrachtet es in gewissem Sinn auch als Erleichterung, in diesem Jahr nicht mit der Rolle eines der Favoriten belastet zu sein.

Tor: Hoff, Brettl; Abwehr und Mittelfeld: Libero Wilhelmsen, G. Hansen, Honnens, H. Thomsen, Kleiß, U. Harms, Schlichte, Wolff, Martensen und Hempel; Angriff: Jürgensen, Autzen, Pauly, Schöning.

Husumer Nachrichten - 18.08.1979
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1979

Husum 18 / Medien

30. August


Feierliche Übergabe

HUSUM / hn – Feierlich ging es beim Husumer Fußballverein von 1918 zu: Der Verein konnte jetzt sein neues Jugendheim am Friesenstadion einweihen. Zahlreiche Ehrengäste nahmen an dem Fest teil; unser Foto zeigt Landrat Dr. Klaus Petersen (r.) mit dem Vorsitzenden des Vereins, Werner Denckmann (l.). Foto: Voss

 
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1979

Husum 18 / Friesenstadion

1. September

Das neue Jugendheim von Husum 18 (Teilansicht vom Inneren)


In dem über dem eigentlichen Vereinsraum befindlichen Besprechungszimmer sollen künftig die Spielausschuß- und Jugendausschuß-Sitzungen stattfinden. Nach jedem Spiel kann hier auch ungestört für fremde Ohren "Manöverkritik" stattfinden.


Auch von außen muß unser Jugendheim schön aussehen, dachte unser dritter Vorsitzender Harry Mölck und nahm Farbe und Pinsel zur Hand.


Nicht nur das Heim selbst, sondern auch die Umgebung hatte eine "Renovierung" nötig. Unser erster Vorsitzender Werner Denckmann sorgte mit einem Rasenkantenschneider dafür, daß auch die letzten Grashalme dran glauben mußten.


Viel Mühe hatten auch unsere Damen, die zuletzt als "Feudelgeschwader" anrückten, um die vielen Farbflecke und Kleckse, die von den ehrenamtlichen Helfern hinterlassen worden waren, wieder zu entfernen.


Unser neues Jugendheim

Am 25. August 1979 konnte unser neues Jugendheim im Friesenstadion eingeweiht werden. Zahlreiche Ehrengäste und Mitglieder waren zur um 11 Uhr angesetzten Feierstunde erschienen. So konnte unser erster Vorsitzender Werner Denckmann Herrn Landrat Dr. Klaus Petersen, den stellvertretenden Bürgermeister der Stadt Husum, Karl Herbst, Senator Rudolf Böller, die Fraktionsvorsitzenden von SPD und FDP, Dieter Cornelissen und Siegfried Schulze, sowie die Vorsitzenden unsere Nachbarvereine Frisia Husum und Rödemisser SV, Lothar Muschinski und Hans-Hermann Lucht, unter den Ehrengästen begrüßen.

Für alle Mitglieder, die bisher noch nicht unser Jugendheim gesehen haben, veröffentlichen wir einige Bilder, die sich allerdings nicht nur auf den "fertigen" Bau beziehen, sondern auch zeigen, welche letzten Vorbereitungen erforderlich waren, um das Heim rechtzeitig zum Punktspielbeginn der Spielserie 1979/80 fertigzustellen.

Doch hier zunächst ein Ausschnitt aus den Husumer Nachrichten über die gelungene Einweihungsfeier.

"Nach der Begrüßung erinnerte der erste Vorsitzende von Husum 18, Werner Denckmann, daran, daß es lange Zeit gedauert habe, den Bau dieses Jugendheims zu verwirklichen. Schon 1955 hätten sich die beiden Sportvereine Husum 18 und Frisia Husum mit dem Gedanken getragen, eine Einrichtung dieser Art zu schaffen, da zwei Umkleideräume für die immer stärker anwachsende Sportlerzahl nicht ausreichten. Aus finanziellen Gründen sei 1960 ein Entwurf der Husumer Sportvereine von der Stadt "auf Eis gelegt" worden. Erst 1972, als man sich nicht mehr hätte bewegen können und die Sanitäranlagen nicht mehr ausgereicht hätten, sei eine Änderung eingetreten. Ein neuer Umkleideraum im Friesenstadion sei die erste Errungenschaft gewesen.

Nachdem man mehrmals Anträge auf Erweiterungsbauten gestellt hatte, erläuterte Denckmann weiter, die alle dem Rotstift zum Opfer gefallen waren, wurde Juli 1976 ein Bauplan von der Stadt Husum vorgelegt, dem der Verein zustimmte. Die Baukosten teilte man auf: 49.000 Mark übernahm die Stadt, der Kreis beteiligte sich mit 37.000 Mark (Jugendamt), die Abteilung Schule und Sport mit 9.600 Mark, der Landessportverband mit 50.000 Mark, Husum 18 war mit einer Eigenleistung von 58.000 Markt beteiligt. Seinen Dank richtete Denckmann auch an Geschäftsführer Anton Christiansen, der alle Hindernisse und Hürden finanzieller Art vom Verein fernhalten konnte.

Im Juni des vergangenen Jahres wurde schließlich mit dem Bau begonnen. Die Bauleitung geschah in Zusammenarbeit des Architekten Uwe Dunker vom Husumer Bauamt und dem Vereinsmitglied, Ingenieur Eckhard Reckstadt. Er wurde für diese ehrenamtliche Leistung von Werner Denckmann mit der silbernen Ehrennadel des Vereins ausgezeichnet. Der stellvertretende Bürgermeister Karl Herbst sowie Landrat Dr. Klaus Petersen zeigten sich beeindruckt von der Leistung des Vereins. Im Namen der SPD überreichte der Fraktionsvorsitzende Dieter Cornelissen Husum 18 einen Fußball; von der FDP wurde ein Geldbetrag zur Verfügung gestellt. Die Vorsitzenden von den Nachbarvereinen Frisia Husum, Lothar Muschinski, und vom Rödemisser Sportverein, Hans-Hermann Lucht, überbrachten ihre Glückwünsche.

Abschließend bemerkte Werner Denckmann, daß der Sport, insbesondere die Fußballsparte, einen Aufschwung benötige; es gäbe zur Zeit viel zu wenig Interessenten auf den Zuschauertribünen. Danach übergab man dem Geschäftsführer Anton Christiansen das Jugendheim.

Otto H. Krüger

Ende gut - alles gut. Nach getaner Arbeit konnten sich unsere Staubsaugerpilotinnen bei einer starken Tasse Kaffee wieder erholen.

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1979

Husum 18 / Fußball

1. September

Aus dem Bezirkspokal

Im Spiel um den Bezirkspokal kam für unsere Ligamannschaft bereits im ersten Spiel das Aus. Sie hatten allerdings in Husum mit dem Verbandsligisten Schleswig 06 einen Gegner, der bereits als hoher Favorit in dieses Treffen ging. Dennoch dauerte es 118 Minuten, bis die Verbandsligisten mit einem mageren Sieg die Heimreise antreten konnten.

Nach der regulären Spielzeit hieß es noch 0:0, in der Verlängerung hatte dann unsere Elf durch Ernst Schlichte die große Chance, den Siegtreffer zu erzielen. Doch mit Glück überstanden die Schleswiger unsere Drangperiode und konnten - als man sich schon auf eine Elfmeterschießen vorbereitete - zwei Minuten vor dem Abpfiff durch Hinrichs das "goldene Tor" erzielen.


Vorbereitungsspiele

Mit zwei Unentschieden und einem Sieg beendete unsere Liga ihre Vorbereitungsspiele zum Auftakt der Saison 1979/80.

In einem Heimspiel gegen TSV Rantrum wurden erstmals die Neuzugänge Peter "Peti" Kleiß, Ernst Schlichte und Detlef Honnens eingesetzt, dafür musste auf Hans-Jürgen "Achim" Wilhelmsen, Volker "Josi" Jürgensen und Gerhard Autzen verzichtet werden. Zunächst hatte unsere Elf mehr vom Spiel und ging auch bis zur Pause durch einen Treffer von Peter Pauly mit 1:0 in Führung. Nach dem Wechsel erhöhte Andreas Wolff nach Vorbereitung von Ernst Schlichte auf 2:0. Gegen Ende der Partie kamen die Gäste jedoch stärker auf und konnten durch Treffer von Schlüter und Poorten noch den 2:2-Ausgleich erzielen.

Gegen den Verbandsligisten Eckernförder SV gab es auf eigenem Platz ein achtbares 0:0-Unentschieden. Ausschlaggebend für diesen Teilerfolg war die starke Abwehr, in der erstmals nach der Sommerpause wieder Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen eingesetzt wurde. Was von den Vorderleuten nicht bewältigt wurde, parierte Günter Hoff in bewährter Manier. Höhepunkt des Spiels war ein Elfmeter in der 15. Minute, den der Eckernförder Dr. Manfred Albertsen (früher Husum 18) an den Pfosten setzte.

Beim MTV Frisia-Lindholm gab es dann einen 3:1-Sieg. Zunächst gingen die Gastgeber durch J. Johannsen mit 1:0 in Führung. Ein Doppelpaß-Spiel zwischen Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen und Ernst Schlichte brachte jedoch kurze Zeit später den Ausgleich. Gerhard Autzen erzielte noch vor dem Wechsel das 2:1 und Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen verwandelte nach der Pause einen Foulelfmeter zum 3:1-Endstand.


Spielplan Herbstserie 1979/80

Sonntag   07.10.1979   15.00 h       -   Holsatia Kiel   (3:0, 1:0)
Sonntag   14.10.1979   15.00 h   Husum 18   -   TSV Lindewitt   (3:0, 2:1)
Sonntag   21.10.1979   14.30 h   Heikendorfer SV   -   Husum 18   (1:2, 1:1)
Sonntag   28.10.1979   14.30 h   Husum 18   -   SC Comet    
Samstag   03.11.1979   14:00 h   DGF Flensburg   -   Husum 18   (1:1, 2:1)
Sonntag   11.11.1979   14:00 h       -   TuS Nortof   (0:2, 1:1)
Sonntag   18.11.1979   14:00 h   Wiker SV   -       (1:3, 1:3)
Sonntag   25.11.1979   14:00 h   Raisdorfer TSV   -   Husum 18   (3:1, 1:0)
Sonntag   02.12.1979   14:00 h   Husum 18   -   TSV Plön    

Freie Termine für Nachholspiele: Bußtag (21. November 1989) sowie die Wochenenden 8./9., 15./16., 22./23. und 29./30. Dezember 1979.

Die Rückrunde beginnt am 5./6. Januar 1980.

Otto H. Krüger
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1979

Husum 18

1. September

Unsere Geburtstagskinder

17   Sep   Sieglinde Weghausen        
18.   Sep   Dr. Uwe Ladda   53   Jahre
19.   Sep   Frauke Hansen        
19.   Sep   Hermann Lorenzen   73   Jahre
19.   Sep   Malte Znanieki   19   Jahre
21.   Sep   Rolf Meyer   23   Jahre
21.   Sep   Ernst August "Caschi" Carstens   58   Jahre
22.   Sep   Horst Brauer   40   Jahre
23.   Sep   Werner Faßbender   39   Jahre
23.   Sep   Olaf Bahnsen   38   Jahre
23.   Sep   Hans-Peter Wulff   34   Jahre
23.   Sep   Hans-Joachim Hamann   20   Jahre
24.   Sep   Carla Jahn        
24.   Sep   Kurt Kabelitz   57   Jahre
24.   Sep   Harry Mölck   52   Jahre
27.   Sep   Karl-Heinz "Kolle" Thomsen   41   Jahre
30.   Sep   Uwe Jahn   43   Jahre
30.   Sep   Sven Edlefsen   20   Jahre
1.   Okt   Fred Lützen   41   Jahre
2.   Okt   Lisa Mölck   48   Jahre
3.   Okt   Maren Thomsen        
3.   Okt   Konrad Rubbel   45   Jahre
4.   Okt   Thorsten Hansen   35   Jahre
6.   Okt   Herbert Petersen   56   Jahre
7.   Okt   Rita Böller        
7.   Okt   Joachim Wachholz   37   Jahre
7.   Okt   Manfred Mörre   31   Jahre
7.   Okt   Arno Meyer   27   Jahre
7.   Okt   Monika Ehlers   21   Jahre
8.   Okt   Bärbel Brodkorb        
8.   Okt   Inge Henschen        
8.   Okt   Johannes "Buddi" Matthiesen   66   Jahre
8.   Okt   Ernst "Jupp" Schönfeld   57   Jahre
8.   Okt   Peter Ohde   38   Jahre
10.   Okt   Leni Matthiesen        
10.   Okt   Hans Heinrich Jeß   51   Jahre
10.   Okt   Uwe Carstens   37   Jahre
12.   Okt   Gerhard Wagner   52   Jahre
13.   Okt   Günther Overbeck   53   Jahre
14.   Okt   Gretel Schöning        
15.   Okt   Christina Reckstadt        

Unsere jugendlichen Mitglieder:

17.   Sep   Hauke Lulies   11   Jahre
17.   Sep   Stefanie Christiansen   4   Jahre
18.   Sep   Jörg Heigele   14   Jahre
19.   Sep   Kai Petersen   11   Jahre
22.   Sep   Kay Jannsen   14   Jahre
24.   Sep   Oke Minnie   7   Jahre
25.   Sep   Andre Rudolph   14   Jahre
27.   Sep   Thorsten Astor   11   Jahre
27.   Sep   Rainer Grohnert   11   Jahre
28.   Sep   Frank Thomsen   11   Jahre
29.   Sep   Birgit Carstensen   15   Jahre
30.   Sep   Rainer Schulz   13   Jahre
30.   Sep   Rainer Kopittka   12   Jahre
4.   Okt   Ralf Hanke   15   Jahre
4.   Okt   Frank Schocker   11   Jahre
5.   Okt   Maren Thomsen   17   Jahre
6.   Okt   Michael Boysen   13   Jahre
6.   Okt   Stephan Sievers   13   Jahre
8.   Okt   Martin Jacobsen   10   Jahre
8.   Okt   Kai Uwe Voß   14   Jahre
13.   Okt   Gerd Patzlaff   13   Jahre
15.   Okt   Peter Paulsen   13   Jahre

Allen vorgenannten Mitgliedern die herzlichsten Glückwünsche zum Geburtstag und alles Gute - vor allem Gesundheit und viel Geld - im neuen Lebensjahr.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. September

Kreisliga, A-Jugend

Abschlußtabelle 1978/1979

1.   Rödemisser SV II               22       88:21     38:6
2.   TSV Rantrum               22       68:18     38:6
3.   MTV Leck               22       59:32     34:10
4.   Bredstedter TSV               22       53:37     28:16
5.   FSV Wyk               22       74:41     24:20
6.   Germania Breklum               22       32:26     23:21
7.   FC Langenhorn               22       41:51     19:25
8.   Husum 18               22       38:61     17:27
9.   TSV Tönning II               22       34:50     15:29
10.   Frisia Lindholm               22       39:56     13:31
11.   SV Enge-Sande               22       36:53     13:31
12.   TSV Nordstrand               22       11:123     4:40
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Fußball

1. Oktober

Gemischter Auftakt

Der Beginn der Saison 1979/80 war für unsere Ligamannschaft recht gemischt. Nach zwei glänzenden Siegen, noch dazu gegen sogenannte Angstgegner, gab es überraschend zwei Niederlagen, von denen bestimmt nur eine als möglich eingeplant worden war.

Nunmehr liegt unsere Elf nach 5 Spielen mit 6:4 Punkten an 5. Tabellenposition, doch sind die Mannschaften noch so dicht zusammen, daß ein oder zwei Spiele Verschiebungen um etliche Plätze nach unten oder oben nach sich ziehen können.

Mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Hartmut Thomsen
(45. Ulf Harms)
ǀ Gerd Hansen ǀ Detlef Honnens

Peter Kleiß ǀ Ernst Schlichte ǀ Andreas Wolff

Volker Jürgensen ǀ Gerhard Autzen ǀ Peter Pauly

konnte unsere Elf im ersten Spiel die in den letzten Jahren immer gefürchtete Elf von VfB Kiel mit 2:0 bezwingen.
Nach torloser erster Halbzeit fiel bereits in der siebten Minute des zweiten Durchgangs die 1:0-Führung, als Peter Pauly einen Eckball von Peter Kleiß mit dem Kopf im Gästetor unterbrachte. Nach weiteren guten Möglichkeiten erzielte schließlich Andreas Wolff den 2:0-Endstand.

Eine der ersten Überraschungen in der Landesliga Nord war dann am nächsten Wochenende der 2:0-Auswärtssieg unserer Elf beim VfR Laboe (der Gastgeber war sicherlich am meisten überrascht). Unsere Elf spielte mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Hartmut Thomsen ǀ Detlef Honnens
(80. Ulf Harms)

Andreas Wolff ǀ Ernst Schlichte ǀ Peter Kleiß

Peter Schöning ǀ Gerhard Autzen ǀ Peter Pauly

und mußte sich im ersten Durchgang zahlloser Angriffe der Gastgeber erwehren, die wie im Vorjahr beide Punkte in Laboe behalten wollten.
Mitte der zweiten Halbzeit hatten die Laboer aber ihr Pulver erfolglos verschossen, und unsere konditionell stärkeren Spieler kamen durch schnelle Konter nun häufiger vor das Tor der Gastgeber. Ein Foul an Ernst Schlichte und die Verwandlung des fälligen Elfmeter durch Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen in der 74. Minute brachte bereits die Vorentscheidung. Die Laboer kamen dadurch völlig aus dem Tritt und mußten in der 85. Minute durch Peter "Peti" Kleiß, der einen Alleingang erfolgreich abschloß, noch den zweiten Treffer hinnehmen.

Eine Woche später kam dann aber schon die nächste Überraschung, diesmal negativ für uns. Unsere Liga wurde auf eigenem Platz vom Aufsteiger VfB Nordmark mit 2:1 besiegt. Unsere Elf spielte mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Hartmut Thomsen ǀ Detlef Honnens

Peter Kleiß ǀ Ulf Harms (70. Martensen) ǀ Ernst Schlichte

Peter Schöning (20. Volker Jürgensen) ǀ Gerhard Autzen ǀ Peter Pauly

Im ersten Durchgang hatten die Gäste durch ihre größere Beweglichkeit und Schnelligkeit mehr vom Spiel und legten den Grundstock für ihren Sieg. In der zehnten und 38. Minute war jeweils Diedrichsen für die Gäste erfolgreich. Als in der 48. Minute Gerhard Autzen gelegt wurde und Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen erneut einen Elfmeter verwandelte, spielte unsere Elf stärker auf und versuchte den Ausgleich zu erzielen. In der 61. Minute konnte Ernst Schlichte aber nur noch einen Pfostenschuß anbringen, zu mehr reichte es nicht.

Eine unglückliche Niederlage gab es bei Gut Heil Neumünster. Unsere Elf spielte in folgender Aufstellung.

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Peter Kleiß ǀ Ernst Schlichte ǀ Andreas Wolff

Volker Jürgensen ǀ Peter Pauly (60. Peter Schöning) ǀ Gerhard Autzen

Die Gastgeber gingen zunächst mit 1:0 in Führung, als der Mittelstürmer Lemke Günter Hoff mit einem Fallrückzieher überraschte. Gerhard Autzen konnte jedoch in der 40. Minute nach Vorarbeit von Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen und Peter Pauly ausgleichen.
Nach dem Wechsel war unsere Elf die eindeutig bessere Mannschaft. Dennoch konnte Gut Heil durch einen Konter wieder mit 2:1 in Führung gehen. Als Gerhard Autzen danach im Gegnerstrafraum durch war und einschießen wollte, wurde er vom Gegner festgehalten. Prompt kam auch der Pfiff des Schiedsrichters, doch zur Überraschung aller zeigte er ein Foul von Gerhard Autzen an, der sich nur loszureißen versucht hatte. So blieb es dann beim glücklichen Sieg der Neumünsteraner.

Nach diesen zwei Niederlagen hatte man sich im Heimspiel gegen Rot-Weiß Niebüll, die zu diesem Zeitpunkt 6:2 Punkte gegenüber 4:4 Punkten unserer Elf aufwiesen, sicherlich nicht mehr als ein Unentschieden erhofft. Doch auch hier gab es wieder eine Überraschung. Unsere Elf mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Peter Kleiß ǀ Ernst Schlichte ǀ Andreas Wolff (82. Michael Mier)

Peter Schöning (76. Christoph Korth) ǀ Volker Jürgensen ǀ Gerhard Autzen

spielte wie aus einem Guß, nachdem zunächst allerdings den Gästen der Schneid abgekauft werden mußte.
Bereits in der dritten Minute lenkte der Niebüller Schulz eine Flanke von Gerd "Fritzi"Hansen ins eigene Netz. Die Gäste ließen sich zunächst nicht entmutigen und waren mehrmals dem Ausgleich nahe.
Nach dem Wechsel übernahm unsere Elf jedoch mehr und mehr das Spielgeschehen. In der 53. Minute erzielte Peter "Peti" Kleiß im Nachschuß nach vorausgegangenem indirektem Freistoß den zweiten Treffer. Bereits 10 Minuten später das Tor zum 3:0-Endstand. Ernst Schlichte flankte nach innen, Peter Schöning war unbeachtet vom Gegner plötzlich zur Stelle und lenkte den Ball blitzartig ins kurze Eck.


Tabelle Landesliga Nord

1.   TSV Plön   5     4   0   1     13:6     8:2
2.   Gut Heil Neumünster   5     3   2   0     8:5     8:2
3.   DGF Flensburg   5     3   1   1     8:6     7:3
4.   TSV RW Niebüll   5     2   2   1     12:7     6:4
5.   Husum 18   5     3   0   2     9:4     6:4
6.   TSV Lindewitt   5     1   3   1     9:7     5:5
7.   VfR Laboe   5     2   1   2     9:8     5:5
8.   Heikendorfer SV   5     2   1   2     7:6     5:5
9.   NDTSV Holsatia Kiel   5     2   1   2     8:9     5:5
10.   VfB Kiel   5     2   1   2     3:4     5:5
11.   Comet Kiel   5     2   1   2     7:11     5:5
12.   TuS Nortorf   5     1   2   2     6:10     4:6
13.   VfB Nordmark   4     1   1   2     5:7     3:5
14.   TSV Kronshagen   4     0   2   2     1:6     2:6
15.   Raisdorfer TSV   5     1   0   4     3:6     2:8
16.   Wiker SV   5     0   2   3     5:11     2:8

Die Torschützenliste

1.   Hans Joachim Wilhelmsen   2   Tore
2.   Peter Kleiß   2   Tore
3.   Peter Pauly   1   Tor
4.   Andreas Wolff   1   Tor
5.   Gerhard Autzen   1   Tor
6.   Peter Schöning   1   Tor
    Eigentor Gegner   1   Tore
     
.       9   Tore
Otto H. Krüger

II. ausgeglichen

Wie unsere Ligamannschaft kann unsere Reserve ebenfalls nach vier Spielen ein ausgeglichenes Punktekonto aufweisen. Auch die II. wartete zunächst mit zwei Siegen auf.

Auf eigenem Platz wurde der "Lokalrivale" Frisia III mit 2:1 besiegt. Die Frisianer gingen bis zur Pause durch Sann in Führung. Nach dem Wechsel war jedoch zweimal Christoph Korth erfolgreich und stellte den ersten Sieg sicher.

Auch Bredstedt konnte auf eigenem Platz geschlagen werden. Roland Schidlowski sorgte für die 1:0-Pausenführung; Herbert Müller und Roland Erichsen stellten nach dem Wechsel das 3:0-Endergebnis sicher.

Dann gab es beim TSV Hattstedt eine überraschende 3:1-Niederlage. Zunächst ging unsere Elf bis zur Pause wieder durch Roland Schidlowski mit 1:0 in Führung. Nach der Pause waren die Gastgeber jedoch stärker und schossen durch Vogt, Edsen und Hans-Peter Heldt (11 m) den Sieg heraus.

Nicht ausnutzen konnte die Reserve im Heimspiel gegen TSV Rantrum II ihre zahlreichen Torchancen und mußte am Ende eine knappe 2:3-Niederlage hinnehmen, da die Gäste in der Chancenausnutzung cleverer waren. Die Gäste führten durch Brummund 1:0, glichen dann selbst durch Eigentor bis zur Pause aus. Nach dem Wechsel erneut die Führung der Rantrumer durch Henningsen. Noch einmal kam unsere Elf durch Roland Schidlowski zum Ausgleich, am Ende hieß es durch einen Treffer von Mommsen jedoch 3:2 für die Gäste.


Tabelle Kreisliga, Staffel Süd

1.   Frisia Husum II   5     4   0   1     12:6     8:2
2.   Rödemisser SV   5     3   1   1     15:11     7:3
3.   SV DörpumI   4     3   0   1     15:6     6:2
4.   SZ Arlewatt   4     3   0   1     15:6     6:2
5.   TSV Tönning II   4     3   0   1     12:6     6:2
6.   TSV Hattstedt   5     2   2   1     9:9     6:4
7.   TSV Seeth/Drage   5     2   1   2     11:7     5:5
8.   TSV Rantrum II   5     2   1   2     14:12     5:5
9.   Frisia Husum II   5     2   1   2     10:13     5:5
10.   SV BW Löwenstedt   3     2   0   1     6:4     4:2
11.   Husum 18 II   4     2   0   2     8:7     4:4
12.   TSV Drelsdorf   5     1   2   2     16:15     4:6
13.   IF Tönning II   4     0   2   2     7:12     2:6
14.   Bredstedter TSV II   5     0   1   4     3:14     1:9
15.   SG Stapelholm   5     0   1   4     10:25     1:9
Otto H. Krüger

Torreiche Spiele

Obwohl unsere Dritte in drei Spielen bereits neun Treffer erzielte, liegt sie nach zwei Niederlagen und nur einem Sieg in der unteren Tabellenhälfte, denn sie kassierte mit 13 Treffern noch mehr ein.

Zu Hause gelang ein schlechter Auftakt, gegen TSV Tönning IV wurde mit 1:5 Toren verloren.

Obwohl eigentlich die Elf vom TSV Tönning III stärker sein müßte als die vierte Mannschaft, noch dazu auf eigenem Platz, konnte diese Elf in Tönning knapp mit 5:4 besiegt werden.

Genauso knapp ging dann das nächste Spiel aus, diesmal allerdings zuungunsten unserer III.. In Friedrichstadt wurde gegen die Dritte von Blau-Weiß mit 4:3 verloren.


Tabelle Kreisklasse, Staffel Süd

1.   Rödemisser SV II   5     4   1   0     12:3     9:1
2.   SV Schobüll   4     3   1   0     17:7     7:1
3.   TSV Tönning IV   5     3   1   1     23:12     7:3
4.   FC BW Friedrichstadt III   4     3   0   1     15:11     6:2
5.   Frisia Husum IV   4     2   1   1     12:10     5:3
6.   TSV Garding III   4     2   0   2     11:7     4:4
7.   TSV Garding II   4     2   0   2     10:13     4:4
8.   TSV St. Peter-Ording II   4     2   0   2     10:16     4:4
9.   Husum 18 III   3     1   0   2     9:13     2:4
10.   TSV Seeth/Drage II   3     1   0   2     9:17     2:4
11.   TSV Tönning III   5     1   0   4     15:19     2:8
12.   IF Tönning III   3     0   0   3     4:10     0:6
13.   TSV Hattstedt II   4     0   0   4     10:19     0:8
Otto H. Krüger

 

leer  

1979

Husum 18 / Frauen-Fußball

1. Oktober

Frauen wieder an der Spitze

Auch in diesem Jahr scheinen unsere Frauen wieder zur Spitzengruppe der Frauen-Bezirksliga A zu gehören. Nach einem 1:1-Unentschieden bei der immer spielstarken Elf des MTV Leck gab es zu Hause einen hohen 6:0-Sieg gegen DJK Flensburg. Durch Treffer von Merry Thomsen, Monika Bölck, Kirsten Heldt und Petra Christiansen führten unsere Damen bereits mit 4:0 zur Pause. Nach dem Wechsel wurde das Ergebnis durch einen weiteren Treffer von Kirsten Heldt und durch Sonja Holzheuer auf 6:0 heraufgeschraubt.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18

1. Oktober

Unsere Geburtstagskinder

Allen unseren Mitgliederinnen und Mitgliedern unseren herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag; natürlich nur denjenigen, die in der Zeit vom 16. Oktober bis 15. November 1979 ihren Geburstag feiern können. Die anderen kommen später "dran".

16.   Okt   Christel Grabert        
16.   Okt   Hans-Dieter Willers   37   Jahre
17.   Okt   Hans-Peter Carl   45   Jahre
19.   Okt   Karin Brandt        
22.   Okt   Beate Rohwer        
24.   Okt   Marie-Luise Minnie        
25.   Okt   Gerda Schulz        
25.   Okt   Antje Frerks        
25.   Okt   Britta Hansen        
26.   Okt   Dieter Ehlert   27   Jahre
27.   Okt   Reinhard Grünhoff   36   Jahre
28.   Okt   Annemarie Schmidt        
29.   Okt   Lutz Höth   36   Jahre
30.   Okt   Arfast Carstens   66   Jahre
30.   Okt   Wolfgang Hoffnauer   30   Jahre
2.   Nov   Christina Jades        
2.   Nov   Ralf Dziuballe   18   Jahre
3.   Nov   Bärbel Clausen        
4.   Nov   Rüdiger Meier   21   Jahre
6.   Nov   Jürgen Jordan   45   Jahre
9.   Nov   Horst Kersten   45   Jahre
9.   Nov   Doris Jebsen        
10.   Nov   Dr. Hans Winkler   69   Jahre
10.   Nov   Harald Voigt   27   Jahre
12.   Nov   Waldemar Lange   72   Jahre
12.   Nov   Ernst Hansen   29   Jahre
13.   Nov   Antje Schröder        
14.   Nov   Heinz Schwarzer   38   Jahre
15.   Nov   Peter Römer Peters   45   Jahre
15.   Nov   Gerlinde Petersen        
15.   Nov   Peter Pauly   25   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

16.   Okt   Thomas Lehmann   14   Jahre
20.   Okt   Ina Franke   15   Jahre
20.   Okt   Kay Steingrüber   12   Jahre
24.   Okt   Rainer Hardt   11   Jahre
1.   Nov   Daniel Peters   12   Jahre
6.   Nov   Jens Paulsen   7   Jahre
8.   Nov   Lars Harms   15   Jahre
8.   Nov   Volker Barth   ?   Jahre
9.   Nov   Stefan Schmidt   13   Jahre
9.   Nov   Hans-Jürgen Denk   12   Jahre
10.   Nov   Ulrike Specht   9   Jahre
12.   Nov   Michael Klein   13   Jahre
14.   Nov   Dirk Hansen   14   Jahre
14.   Nov   Petra Christiansen   16   Jahre
Otto H. Krüger

Erreichbarkeit des Vorstandes

Geschäftsführender Vorstand:

1. Vorsitzender   Werner Denckmann   Husum, Schiffbrücke 22, Tel. 3645, 2083
2. Vorsitzender   Arfast Carstens   Husum, Brüggemannstraße 65, Tel. 64299
3. Vorsitzender   Harry Mölck   Husum, Brüggemannstraße 63, Tel. priv. 64638, dienstl. 61066
    Sportfreund Harry Mölck ist zuständig für alle Paßangelegenheiten und Unfallmeldungen.
1. Geschäftsführer   Anton Christiansen   Husum, Mittelheverstraße 3, Tel. priv. 5948, dienstl. 7041
    Sportfreund Anton Christiansen ist zuständig für Geschäfts- und Kassenangelegenheiten.
1. Schriftführer (zugleich Pressewart)   Otto H. Krüger   Husum, Tunnelweg 4, Tel. priv. 3389, dienstl. 2083
    Sportfreund Otto Krüger ist zuständig für alle Angelegenheit der Vereinsnachrichten sowie der Stadionreklame.

Zusätzlich im Gesamtvorstand:

2. Geschäftsführer (zugleich Jugendobmann)   Alfred Lorenzen   Husum, Schloßgang 6, Tel. priv. 61970, dienstl. 6081
2. Schriftführer   Fred Steffensen   Husum, Tannenweg 4, Tel. priv. 73183, dienstl. 5036
Fußballobmann   Gerd Meier   Am Lundberg 4, 2251 Mildstedt, Tel. priv. 72712, dienstl. 7051 Ap.. 241
Tischtennisobmann   Heinz Dieter Senger   Husum, Marienhofweg 45, Tel. 71696, 2083
Kegelobmann   Walter Franke   Husum, Neustadt 65, Tel. 5736, 68-1
Schiedsrichterobmann   Horst Kersten   Husum, Matthias-Claudius-Straße 53, Tel. priv. 5281, dienstl. 71051, Apparat 408
Gymnastikbetreuerin   Norma Kersten   Husum, Matthias-Claudius-Straße 53, Tel. priv. 5281, dienstl. 2083
Beisitzer   Rudolf Pahl   Mommsenstraße 8, 2250 Husum, Tel. priv. 72797, dienstl. 2065
Beisitzer   Norbert Peters   Schleswiger Chaussee 57, Tel. priv. 73432, dienstl. 71047
Beisitzer   Karl-Heinz Thomsen   Norderbahnhofstraße 47, 2250 Husum, Tel. priv. 5536, dienstl. 7022
Beisitzer   Manfred Hansen   Hinrich-Fehrs-Straße 4, 2250 Husum, Tel. priv. 4098, dienstl. 71041
Sonderbeisitzer und Ehrenmitglied   Hans Weinstein   Husum, Poggenburgstraße 15, Tel. priv. 64423

Nicht im Vorstand:

Ligatrainer   Egon Harms   Husum, Eritstraße 34, Tel. 5390, 662-218
Schwimmen   Ursula Friedrichsen   Husum, Adolf-Brütt-Straße 3, Tel. 5588
Wandersportlehrer   Kurt Matthes   Bordelum, Tel. 04671 1217
Vereinslokal Jever Stube   Rolf Wiesendanger   Husum, Großstraße 10, Tel. 64455
Friesenstadion   Peter Hansen   Husum, Am Hasselberg, Tel. 73480
Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Fußball national

1. Oktober

Fußball-Rowdy muß acht Monate brummen

Ein 27-jähriger Fußball-Rowdy, der bei einem Bundesligaspiel von Borussia Dortmund unter Alkoholeinfluß grundlos einen 17-Jährigen so zusammengeschlagen hatte, daß dieser zwei Wochen im Krankenhaus behandelt werden mußte, muß für acht Monate ins Gefängnis. Das Oberlandesgericht in Hamm verwarf jetzt die Revision des Angeklagten und bestätigte damit das Urteil des Landgerichts Dortmund, das ausdrücklich eine Verurteilung ohne Bewährung vorgenommen hatte. Die Strafe war für notwendig erachtet worden, um den immer mehr um sich greifenden Ausschreitungen auf Fußballplätzen nachdrücklich Einhalt zu gebieten.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Kegeln

1. Oktober

Hallo Kegelfreunde!

Der Ehepaarclub BWR Husum 18 sucht Ehepaare, die Lust am sportlichen Kegeln haben. Auch Einzeldamen oder -herren sind willkommen.

Alle Interessenten bitten wir, sich bei
Walter Franke
(Telefon 5736) oder
Horst Brauer (Telefon 64228)
zu melden, um die genauen Kegelabende zu erfahren,
an denen zunächst "probeweise" teilgenommen werden kann.


Kegelsaison begann neu

Am 2. September begann die neue Saison mit der zweiten Hallenmeisterschaft des Vereins Husumer Kegler. Als willkommene Generalprobe für kommende Aufgaben nahmen viele Kegler von Husum 18 daran teil.

Bei den Damen lag bis zur letzten Starterin Mariechen Geercken (Flotte 7) mit ausgezeichneten 750 Holz klar vorn, mußte dann aber zusehen, wie buchstäblich in letzter Minute Inge Jacobsen (BWR Blau-Weiß-Rot Husum 18) mit 753 Holz den Titel sich sichern konnte.

Weitere Ergebnisse der Damen:

6.   Helga Jordan   733   Holz
10.   Helgard "Hella" Peters   727   Holz
13.   Inge Jahn   726   Holz

Bei den Herren siegte R. Molzahn (Nordmark) mit 752 Holz. Überraschend auf dem zweiten Platz fand sich Horst Brauer (BWR) wieder, der mit 744 Holz seine lange Formkrise überwunden zu haben scheint.

Weitere Ergebnisse der Herren:

5.   Norbert Peters   739   Holz
10.   Manfred Jacobsen   737   Holz

Die Punktspielsaison begann am 30. September für die Landesliga-Mannschaft mit zwei Spielen in Schuby. Gegner waren Ostsee Kiel und Bahn frei Rendsburg.

Wir wissen, daß es für uns eine sehr schwere Saison wird. Durch die Abgänge der letzten Jahre hat sich die Leistungsbreite doch erheblich nach unten verändert. So fuhren wir dann auch ohne große Hoffnungen zum ersten Spiel. Die Kieler zeigten uns dann auch die Grenzen. Mit 69 Holz wurde klar verloren. In diesem Spiel konnten lediglich Manfred Jacobsen (739 Holz) und Walter Franke (737 Holz) überzeugen, während Adolf Klena (721 Holz), Uwe Jahns (722 Holz), Horst Brauer (723 Holz) und Norbert Peters (727 Holz) hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Im zweiten Spiel lagen wir überraschend durch gute Leistungen von Horst Brauer (736 Holz), Norbert Peters (733 Holz) und Karl-Heinz Lund (730 Holz) nach vier Startern mit fünf Holz in Führung., die Walter Franke und Manfred Jacobsen in Normalform eigentlich egalisierte sollten. Doch sie erzielten lediglich 727 und 729 Holz und waren somit ihren Gegnern am Ende noch mit 20 Holz unterlegen.


In der Vereinsliga der Damen trat die zweite Mannschaft im ersten Spiel gegen Blau-Gelb Frisia an und verlor überraschend mit 73 Holz. Es kegelten:

    Hildegard Schulz   721   Holz
    Irmgard Franke   721   Holz
    Uda Klena   687   Holz
und   Gerda Schulz   662   Holz

Im zweiten Spiel gegen Rollendes Glück lief es dann besser. Die Mannschaft

    Irmgard Franke   719   Holz
    Uda Klena   707   Holz
    G. Brauer   694   Holz
und   Hildegard Schulz   726   Holz

siegte mit 29 Holz.


Ergebnisse der Stadtmeisterschaft 1. Runde

Herren A

1.   Walter Franke   1510   Holz   BWR
2.   Heinz Molzahn   1499   Holz   Nordmark
3.   Friedrich Hollmer   1498   Holz   Husumer Jungs
4.   Manfred Jacobsen   1498   Holz   BWR
8.   Norbert Peters   1482   Holz   BWR
14.   Uwe Jahn   1477   Holz   BWR

Herren B

5.   Eckhard Reckstadt   1510   Holz   BWR
8.   Jürgen Schulz   1488   Holz   BWR

Damen A

1.   Inge Jacobsen   756   Holz   BWR
2.   Marilene Heigele   753   Holz    
3.   Erika Reimers   745   Holz   BWR
4.   Inge Jahn   742   Holz   BWR
8.   Ulla Franke   738   Holz   BWR

Damen B

3.   Marianne Christiansen   731   Holz   BWR
5.   Sieglinde Krause   728   Holz   BWR

Damen C

2.   Gudrun Grabert   713   Holz   BWR
3.   Ursula Uschi" Faßbender   712   Holz   BWR
Manfred Jacobsen
leer  

1979

Husum 18 / Jugend / Bildung

1. Oktober

Stadtjugendring informiert

Der Stadtjugendring Husum teilte uns in einem Schreiben vom 28. September 1979 folgendes mit:

"Das Landesschulamt hat die Ordnung für Abendgymnasien in Schleswig-Holstein geändert. Ab August 1980 gilt auch hier die "Studienstufe". Das bedeutet, daß es ab August 1980 nicht mehr möglich sein wird, sich in Husum abends auf das Abitur vorzubereiten.

Wir möchten Sie bitten, die Mitglieder Ihres Vereins darauf hinzuweisen, daß die Volkshochschule Husum in Zusammenarbeit mit dem Abendgymnasium Flensburg noch ein letztes Mal eine Klasse in Husum einrichtet, die in der bewährten Form auf die Universitätsreife hinarbeitet.

Weitere Informationen erhalten Sie über die Volkshochschule, Telefon 3429."

Wer von unseren jugendlichen Mitgliedern (auch ältere können selbstverständlich teilnehmen) noch das Abitur nachmachen möchte, wende sich bitte sofort an die vorgenannte Telefonnummer.

Otto H. Krüger
leer  

1979

Husum 18 / Jugend-Fußball

1. Oktober

Abschlußtabellen 1978/1979

Kreisliga, Schüler

1.   Rödemisser SV   18                   87:8     31:5
2.   FC Langenhorn   18                   64:24     28:8
3.   Frisia Lindholm   18                   49:9     28:8
4.   TSV Tönning   18                   69:22     22:14
5.   TSV Nordstrand   18                   54:34     22:14
6.   Germania Breklum   18                   44:35     17:19
7.   FC BW Friedrichstadt   18                   29:51     15:21
8.   Husum 18   18                   23:58     10:26
9.   TSV Süderlügum   18                   21:96     7:29
10.   FSV Wyk   18                   5:106     0:36

Kreisliga, Knaben

1.   Frisia Husum   18                   88:5     35:1
2.   TSV RW Niebüll   18                   91:14     31:5
3.   Husum 18   18                   79:24     24:12
4.   TSV Tönning   18                   60:25     24:12
5.   MTV Leck   18                   43:35     23:13
6.   TSV Westerland   18                   36:36     17:19
7.   Bredstedter TSV   18                   23:73     10:26
8.   IF Tönning   18                   7:70     8:28
9.   TSV St. Peter-ording   18                   6:59     7:29
10.   Frisia Lindholm   18                   3:105     1:35

E-Jugend Kreisklasse, Staffel Süd

1.   Rödemisser SV   18                   68:14     29:7
2.   TSV Rantrum   18                   67:17     27:9
3.   Husum 18   18                   51:12     27:9
4.   Frisia Husum   18                   49:15     25:11
5.   FC BW Friedrichstadt   18                   56:30     23:13
6.   TSV Tönning   18                   32:22     20:16
7.   IF Tönning   18                   16:53     13:23
8.   Rödemisser SV II   18                   8:84     7:29
9.   Husum 18 II   18                   13:50     6:30
10.   Frisia Husum II   18                   3:78     3:33

 

Otto H. Krüger
leer  

1978

Husum 18 / Fußball

1. November

Tabellenspitze zusammengerückt

Nachdem es zunächst so aussah, als ob einige Mannschaften der Landesliga Nord auf und davon ziehen würden, hat sich die Situation der nachfolgenden Mannschaften, zu denen auch unsere Elf zählt, etwas gebessert. Die Tabellenspitze ist jetzt bis auf wenige Minuspunkte wieder zusammengerückt, so daß ein oder zwei Spiele erhebliche Verschiebungen - für unsere Elf hoffentlich nach oben - mit sich bringen können.


Mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Ernst Schlichte ǀ Andreas Wolff ǀ Peter Kleiß

Gerhard Autzen ǀ Volker Jürgensen ǀ Peter Schöning

trat unsere Liga im Auswärtsspiel beim TSV Kronshagen an. Obwohl die Gastgeber in der zehnten Minute durch Pahl nach einem schnellen Start mit 1:0 in Führung gingen, schien kurz danach alles wieder offen zu sein, als nach einem Foul an Gerhard Autzen der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte. Doch Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen setzte zum Entsetzen seiner Mitspieler den Ball neben das Tor.

Nach verteiltem Spiel im ersten Durchgang stürmte nach dem Wechsel nur noch unsere Elf und drängte auf den Ausgleich. Doch ein Treffer wollte nicht fallen. In der letzten Spielminute versuchte Ulf Harms mit einem Alleingang die Entscheidung herbei zu zwingen, wurde jedoch im Strafraum zu Fall gebracht. Wiederum Elfmeter! Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen versuchte es ein zweites Mal - und setzte den Ball zum 1:1-Ausgleich ins Netz.


Im Heimspiel gegen Holsatia Kiel gelang unserer Elf in gleicher Aufstellung (ab 46. Minute Christoph Korth für den verletzten Andreas Wolff):

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Ernst Schlichte ǀ Andreas Wolff (46. Christoph Korth) ǀ Peter Kleiß

Gerhard Autzen ǀ Volker Jürgensen ǀ Peter Schöning

ebenfalls nur ein Unentschieden, das auch erst in den letzten Minuten erzielt wurde. Obwohl während des gesamten Spiels feldüberlegen, mußte unsere Liga zweimal einen Rückstand aufholen. Durch zwei schnelle Konter sicherten sich die Gäste einen wichtigen Punkt. Als die Führung unserer Elf in der Luft lag, gelang den Kielern im Nachschuß durch Möller erstmals die Führung, die Ernst Schlichte nach einem Freistoß von Peter Schöning bis zur Pause wieder egalisieren konnte.

Nach dem Wechsel spielte sich das Gleiche noch einmal ab. Der Kieler Außenstürmer Marx-Stölting wollte nach einem langen Paß in der 60. Minute nicht energisch genug angegriffen und ließ Günter Hoff beim 2:1 keine Chance. Wieder drängten unsere Spieler danach auf den Ausgleich und hatten Glück, daß weitere Konter durch Günter Hoff in gekonnter Manier zunichte gemacht wurden. In der 86. Minute rettete dann Ulf Harms mit einem Treffer zum 2:2-Gleichstand seiner Elf einen Punkt.


Mit einer Umbesetzung - Peter Pauly spielte für den nicht zur Verfügung stehenden Volker Jürgensen

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Ernst Schlichte ǀ Christoph Korth ǀ Peter Kleiß

Gerhard Autzen ǀ Peter Pauly ǀ Peter Schöning

gelang unserer Elf im zweiten Heimspiel mit etwas Glück ein 1:0-Sieg über TSV Lindewitt. Im ersten Durchgang hatte unsere Elf mehr vom Spiel und hätte die entscheidenden Treffer erzielen müssen. Doch es reichte nur zu einem Abseitstor durch Gerhard Autzen. 3 Minuten nach dem Wechsel brachte dann eine Einzelaktion von Ulf Harms den Sieg. Er ließ zwei Gegenspieler aussteigen und narrte den Gästetorwart, der herausgelaufen war und eine Flanke erwartete, indem er das Leder ins weite Eck setzte. Die Gäste ließen sich nicht entmutigen, sondern kamen im Gegenteil immer stärker auf und waren mehrmals einem Ausgleich nahe. Ein Schuß unter die Latte, der von der Torlinie ins Feld zurücksprang, war zum Glück jedoch alles, was die Lindewitter bis zum Schlußpfiff zuwege brachten.


Mit

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Gerd Hansen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Ernst Schlichte ǀ Peter Kleiß ǀ Martensen

Peter Pauly ǀ Volker Jürgensen (40. Peter Schöning) ǀ Gerhard Autzen

reiste unsere Elf zum SV Heikendorf. Aufgrund der Spielanteile hätten hier eigentlich beide Punkte mit nach Husum gebracht werden müssen. In der 20. Minute konnte Peter "Peti" Kleiß einen Abpraller zum 1:0 ins Netz schieben. Weitere hundertprozentige Chancen wurden von Peter Pauly und Gerhard Autzen vergeben. Selbst einen Elfmeter in der 35. Minute vermochte Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen nicht zu verwandeln. Zum zweiten Male schoß er in dieser Saison am Tor vorbei.

Die Quittung kam dann nach dem Wechsel. Die Gastgeber wurden stärker und drängten auf den Ausgleich, der jedoch erst in der 78. Minute fiel. Als keiner mehr mit einem Treffer rechnete, nutzte Heikendorf in der 87. Minute ein Mißverständnis zwischen Hans-Joachim "Achim" Wilhelmsen und Ulf Harms zum 2:1-Siegtreffer.


Das Glück, das in Heikendorf fehlte, war eine Woche später im Heimspiel gegen Comet Kiel zur Stelle. Mit zwei Umbesetzungen - Hartmund Thomsen für Gerd Hansen und Martensen für Volker "Josi" Jürgensen (ab 45. Minute Peter Schöning) für Peter Pauly -

Günter Hoff

Hans-Joachim Wilhelmsen ǀ Hartmut Thomsen ǀ Ulf Harms ǀ Detlef Honnens

Ernst Schlichte ǀ Peter Kleiß ǀ Martensen

Martensen (45. Peter Schöning) ǀ Volker Jürgensen ǀ Gerhard Autzen

sah sich unsere Elf im ersten Durchgang durchweg im eigenen Strafraum vielbeinig verteidigen. Die Gäste legten ein schnelles Tempo vor und wollten früh in Führung gehen. Doch ein klassisches Eigentor in der 13. Minute machte zunächst einmal diese Hoffnung zunichte. Nach einem abgefangenen Konter unserer Elf gab der Kieler Hansen völlig unnötig den Ball an seinen Torwart zurück, der - offensichtlich durch die Sonne geblendet - das Leder durch die Hände ins Netz rollen ließ. In der 41. Minute dann doch der verdiente Ausgleich durch Walter, der Günter Hoff mit einem Kopfball überlistete.

Nach dem Wechsel änderte sich das Bild keineswegs. Wieder stürmten die Gäste, trafen aber nur Pfosten und Latte oder sahen sich einem wieder ausgezeichneten Günter Hoff gegenüber. In der 68. Minute war es dann wieder Ulf Harms, der sich energisch nach vorne arbeitete, mit einer hohen Flanke Gerhard Autzen maßgerecht bediente und dieser sich mit einem schönen Kopfballtreffer zum 2:1-Sieg bedankte.


Die Torschützenliste

1.   Hans Joachim Wilhelmsen   3   Tore
2.   Peter Kleiß   3   Tore
3.   Ulf Harms   2   Tore
4.   Gerhard Autzen   2   Tore
5.   Peter Pauly   1   Tor
6.   Andreas Wolff   1   Tor
7.   Peter Schöning   1   Tor
8.   Ernst Schlichte   1   Tor
    Eigentor Gegner   2   Tore
     
.       16   Tore

Die Tabelle

1.   TSV Plön   10     7   1   2     28:9     15:5
2.   Gut Heil Neumünster   10     6   3   1     17:13     15:5
3.   TSV RW Niebüll   10     6   2   2     29:14     14:6
4.   VfR Laboe   10     6   2   2     18:11     14:6
5.   Husum 18   10     5   2   3     16:10     12:8
6.   DGF Flensburg   10     5   1   4     14:15     11:9
7.   Comet Kiel   10     4   1   5     13:16     9:11
8.   Heikendorfer SV   10     3   3   4     15:19     9:11
9.   Holsatia Kiel   10     3   3   4     13:20     9:11
10.   TSV Kronshagen   9     2   4   3     7:10     8:10
11.   Raisdorfer TSV   10     4   0   6     13:11     8:12
12.   TSV Lindewitt   10     1   6   3     14:16     8:12
13.   TuS Nortorf   10     2   4   4     12:18     8:12
14.   VfB Nordmark   9     2   2   5     8:16     6:12
15.   VfB Kiel   10     2   2   6     7:16     6:14
16.   Wiker SV   10     2   2   6     15:25     6:14

Otto H. Krüger


II. ausgeglichenes Punktekonto

Ein ausgeglichenes Punktekonto kann unsere Reservemannschaft zur Zeit aufweisen.

Beim TSV Tönning II gab es eine Punkteteilung. Die Gastgeber gingen zunächst in Führung, unsere Elf konnte danach zum 1:1 ausgleichen. Ein Eigentor unserer Elf brachte die Tönninger jedoch erneut in Führung, ehe der Ausgleich zum 2:2-Endstand gelang.

Eine gute Leistung zeigte die Reserve im Heimspiel gegen den Rödemisser SV. Durch Treffer von Roland Schidlowski und Rüdiger Meyer bis zur Pause mit 2:0 in Führung, ehe nach dem Wechsel den Gästen der Anschlußtreffer gelang. Roland Schidlowski machte mit seinem zweiten Treffer zum 3:1 dann alles klar.

Eine Woche später mußte die Reserve sich auf eigenem Platz jedoch mit dem gleichen Ergebnis gegen St. Peter-Ording geschlagen geben. Nach dem Wechsel führten die Gäste mit 1:0. Roland Schidlowski konnte durch Foulelfmeter noch einmal ausgleichen, doch am Ende hieß es durch weitere Treffer der Gäste 1:3.

Eine weitere Niederlage gab es beim Spitzenreiter SV Dörpum. Bereits bis zur Pause führten die Gastgeber mit 4:0, ehe im zweiten Durchgang unserer Elf der Ehrentreffer zum 4:1-Endstand gelang.

Zu Hause gab es dann am nächsten Wochenende gegen Blau-WeißLöwenstedt wieder einen Sieg. Die Treffer fielen alle im ersten Durchgang. Peter Hansen brachte uns mit 1:0 in Führung, ehe die Löwenstedter ausgleichen konnten. Roland Schidlowski gelang dann der 2:1-Siegtreffer.


Tabelle Kreisliga, Staffel Süd

1.   SV Dörpum   9     7   1   1     27:12     15:3
2.   Frisia Husum II   9     7   0   2     30:17     14:4
3.   Frisia Husum III   10     6   1   3     30:20     13:7
4.   TSV Rantrum II   10     6   1   3     30:21     13:7
5.   TSV Drelsdorf   9     4   2   3     27:23     10:8
6.   TSV St. Peter-Ording   9     3   4   2     18:19     10:8
7.   Rödemisser SV   10     4   2   4     28:24     10:10
8.   TSV Seeth/Drage   9     3   3   3     18:15     9:9
9.   Husum 18 II   9     4   1   4     17:18     9:9
10.   TSV Hattstedt   10     3   3   4     19:24     9:11
11.   TSV Tönning II   9     3   2   4     18:23     8:10
12.   Bredstedter TSV II   10     3   1   6     16:21     7:13
13.   SV BW Löwenstedt   8     3   0   5     20:14     6:10
14.   SG Stapelholm   9     1   1   7     19:48     3:15
15.   IF Tönning II   8     0   2   6     10:28     2:14
Otto H. Krüger

III. im Mittelfeld

Nur zwei Punkte schlechter als der Reserve ist unsere dritte Mannschaft, die teilweise recht torreiche Begegnungen bestreitet (leider dabei aber nicht immer gewinnt).

Mit einem 3:3-Unentschieden kehrte die III. aus Seeth zurück, wo Seeth/Drage II der Gegner war.

Auf eigenem Platz gab es dann eine 2:0-Niederlage gegen IF Tönning III, ehe am Wochenende darauf - ebenfalls zu Hause - St. Peter-Ording II mit dem gleichen Ergebnis geschlagen werden konnte.

Trotz drei Treffern langte es beim SV Schobüll nicht zu einem Sieg, da die Gastgeber 8 (acht!) Treffer landen konnten. Damit war die bisher höchste Niederlage dieser Saison mit 8.3 perfekt.

Gegen Rödemisser SV II konnte im Friesenstadion ein 2:2-Unentschieden erreicht werden.


Tabelle Kreisklasse, Staffel Süd

1.   Rödemisser SV II   8     7   1   0     25:5     15:1
2.   SV Schobüll   8     7   1   0     34:13     15:1
3.   Frisia Husum IV   9     5   2   2     38:19     12:6
4.   TSV Garding II   8     6   0   2     29:16     12:4
5.   FC BW Friedrichstadt III   8     4   0   4     22:21     8:8
6.   TSV Tönning III   9     4   0   5     25:25     8:10
7.   TSV Garding III   8     3   1   4     18:20     7:9
8.   Husum 18 III   8     3   1   4     18:25     7:9
9.   TSV Tönning IV   9     3   1   5     26:37     7:11
10.   TSV St. Peter-Ording II   8     3   0   5     15:25     6:10
11.   IF Tönning III   8     2   1   5     19:23     5:11
12.   TSV Seeth/Drage II   8     2   0   6     18:34     4:12
13.   TSV Hattstedt II   7     0   0   7     12:36     0:14
Otto H. Krüger
leer  

1978

Husum 18

1. November

Neue Sitzungstermine

Auf seiner letzten Sitzung beschloß der geschäftsführende Vorstand, seine Sitzungen künftig an jedem ersten Donnerstag im Monat abzuhalten. Wer Bitten, Beschwerden, Anträge oder Anregungen vorzubringen hat, die auf der Vorstandssitzung zur Sprache gebracht werden sollen, sollte dieses rechtzeitig vorher einem Vorstandsmitglied mitteilen.

Auf der am 5. Oktober 1979 stattgefundenen Gesamtvorstandssitzung wurde ebenfalls beschlossen, auch diese Sitzungen künftig jeweils am ersten Donnerstag zu Quartalsbeginn abzuhalten (dadurch entfällt für diese Monate selbstverständlich die Sitzung des geschäftsführenden Vorstandes).

Damit alle Gesamt-Vorstandsmitglieder diesmal rechtzeitig den Termin einplanen können, wurde die nächste Sitzung bereits jetzt auf Donnerstag, den 3. Januar 1980, 20 Uhr, im Vereinslokal Jever-Stuben festgelegt.

Otto H. Kürger

Kassenabschluß

Unser erster Geschäftsführer Anton Christiansen bittet alle Funktionäre, Übungsleiter, Aktive und sonstige Vereinsmitglieder, die noch ausstehenden Forderungen für 1979 an den Verein haben (z.B. Fahrgelder, Telefonkosten und andere verauslagte Beträge), diese bis zum 20. Dezember 1979 mit ihm abzurechnen, damit der Kassenabschluß rechtzeitig und vollständig erstellt werden kann.

Damit keiner hinterher sagen kann, er hätte nicht gewußt, wie er Sportfreund Anton Christiansen erreichen kann, hier seine Adresse: Husum, Mittelheverstraße 3. Telefonisch zu erreichen: privat 5948, dienstlich 7041.

Otto H. Kürger

Unsere Geburtstagskinder

 Allen unseren Mitgliederinnen und Mitgliedern, die in der ... man kann schon fast sagen vorweihnachtlichen Zeit ... ihren Geburtstag feiern, unsere herzlichsten Glückwünsche. Die Geschenke werden sicherlich etwas magerer ausfallen, da jeder schon für die großen Weihnachtsgeschenke gespart, doch kann man als Gegenleistung die Bewirtung der Gäste dann etwas einschränken. Statt Sachertorte mit Kaffee kann man z.B. Kekse mit Tee anbieten.

16.   Nov   Harald Petersen   28   Jahre
17.   Nov   Ilse Holst        
18.   Nov   Helmut Christiansen   37   Jahre
21.   Nov   Elke Pauls        
22.   Nov   Liselotte Zukrigl        
24.   Nov   Horst Wagner   44   Jahre
26.   Nov   Otto Degenkolbe   63   Jahre
28.   Nov   Richard Hoff   50   Jahre
28.   Nov   Renate Kockers        
30.   Nov   Karl Heinz Leyenecker   20   Jahre
1.   Dez   Anke Brauer        
2.   Dez   Fred Steffensen   36   Jahre
3.   Dez   Conrad Mader sen   56   Jahre
3.   Dez   Irmgard Franke        
3.   Dez   Marlene Eckholdt        
5.   Dez   Walter Fien   61   Jahre
7.   Dez   Udo Rudolph   33   Jahre
7.   Dez   Uwe Rehling   21   Jahre
9.   Dez   Renate Denckmann        
10.   Dez   Harald Denckmann   30   Jahre
12.   Dez   Karl-Adolf Kock   38   Jahre
13.   Dez   August Carstens   57   Jahre

Unsere jugendlichen Mitglieder:

16.   Nov   Thorsten Warnecke   17   Jahre
17.   Nov   Birgit Ruck   16   Jahre
19.   Nov   Frank Lühmann   16   Jahre
19.   Nov   Ulf Gohde   14   Jahre
20.   Nov   Susanne Reckstadt   12   Jahre
22.   Nov   Jörg Sünderwald   16   Jahre
23.   Nov   Heiko Christiansen   11   Jahre
24.   Nov   Marit Simon   17   Jahre
24.   Nov   Guido Nicolaisen   15   Jahre
24.   Nov   Birgit Christiansen   14   Jahre
28.   Nov  

Alexander Horst

  10   Jahre
30.   Nov   Martin Schaechtelin   15   Jahre
30.   Nov   Petra Hansen   13   Jahre
3.   Dez   Ulrich Pfützner   16   Jahre
4.   Dez   Matthias Kubel   14   Jahre
5.   Dez   Steffen Kühnast   14   Jahre
5.   Dez   Peter Neupert jun.   12   Jahre
6.   Dez   Malte Klena   13   Jahre
6.   Dez   Gunnar Holst   12   Jahre
10.   Dez   Christoph Hamkens   16   Jahre
12.   Dez   Sönke Backens   17   Jahre
14.   Dez   Volker Petersen   17   Jahre
14.   Dez   Sven Christiansen   13   Jahre
15.   Dez   Kerstin Hempel   15   Jahre
Otto H. Krüger

Gestickte Abzeichen

Zu den Vereinsnadeln und den Aufkleben können unsere Mitglieder und Freunde jetzt auch ein gesticktes Stoffabzeichen erwerben. Das Abzeichen ist in zwei verschiedenen Größen erhältlich. Die Farben der einzelnen Felder sind von links nach rechts blau weiß rot, die Schrift ist goldgelb aufgestickt.

Das Abzeichen eignet sich vorzüglich zum Aufnähen auf Trikots und Trainingsjacken. Der Preis: ... keine zehn, keine acht oder 7 D-Mark, ... sondern nur 5 D-Mark kostet ein Abzeichen, egal in welcher Größe.

In Kürze wird im Jugendheim ein Muster ausgehängt. Wer es jedoch nicht abwarten kann, meldet sich bitte beim Pressewart Otto Krüger, Tunnelweg 4, Telefon 3389, dienstlich 2083. Die Abzeichen können sofort gegen bares Geld mitgenommen werden.

Otto H. Kürger
leer  

1978

Husum 18 / Tischtennis

1. November

Tischtennisplatten zu verkaufen

Leider mußten wir wiederholt feststellen, daß die Tischtennisplatten unserer zur Zeit stillgelegten Tischtennisabteilung des öfteren von vereinsfremden Personen benutzt werden, so daß bereits jetzt abzusehen ist, wann die Platten unbrauchbar und abgenutzt worden sind.

Die Platten sollen daher - bevor sie nicht mehr zu gebrauchen sind - an interessierte Vereinsmitglieder verkauft werden. Wer nun allerdings meint, er könne für zehn oder zwanzig Mark eine Platte erstehen, muß gleich enttäuscht werden. Die Platten sollen nicht "verschleudert", sondern ihrem Wert entsprechend "verkauft" werden. Es sind vier Tischtennisplatten darunter, die erst ein bis drei Jahre alt, fahrbar auf Rollen montiert und nicht nur gut erhalten, sondern auch teuer gewesen sind. Das Stück zwischen 500 und 700 D-Mark. Daß diese neuwertigen Platten nicht unter dem halben Erstehungspreis abgegeben werden sollten, versteht sich wohl von selbst. Im übrigen entscheidet hier natürlich Angebot und Nachfrage.

Wer nicht so viel Geld anlegen möchte, kann sich auch für eine der drei anderen, älteren Platten entscheiden, die für einen Preis unter 100 D-Mark zu haben sind, es sei denn, die "Versteigerung" ergibt einen höheren Preis.

Interessenten melden sich bitte telefonisch beim ersten Schriftführer Otto Krüger, Telefon 3389 oder dienstlich über 20 83.

Otto H. Kürger
leer  

1978

Husum 18 / Fußball regional

1. November

Schleswig-Holstein verzichtet auf Länderpokal

Ohne die Auswahlmannschaft aus Schleswig-Holstein findet der kommende Wettbewerb im Fußball-Länderpokal statt. Der Fußballverband des nördlichsten Bundeslandes sieht sich außerstande teilzunehmen, da in der ersten Runde für den 11. September und 16. Oktober jeweils dienstags Spiele angesetzt sind. Die als Gegner ausgeloste Südwestauswahl hat damit kampflos die zweite Runde erreicht. Die Wochentermine seien für den Verband und die Spieler unzumutbar, da der Spielgegner so weit entfernt sei, hieß es gestern in einer Pressemitteilung des SHFV.

Otto H. Kürger
leer  

1978

Husum 18 / Kegeln

1. November

Hallo Kegelfreunde!

Der Ehepaarclub BWR Husum 18 sucht Ehepaare, die Lust am sportlichen Kegeln haben. Auch Einzeldamen oder -herren sind willkommen.

Alle Interessenten bitten wir, sich bei
Walter Franke
(Telefon 5736) oder
Horst Brauer (Telefon 64228)
zu melden, um die genauen Kegelabende zu erfahren,
an denen zunächst "probeweise" teilgenommen werden kann.


Blau-Weiß-Rot Husum 18 gewann Stadtpokal

Mit einer an Spannung kaum zu überbietenden Endrunde endete das Kegeln um den Pokal der Stadt Husum. Nach den letzten Ergebnissen auch für uns überraschend gewannen die Damen und die Herren von Blau-Weiß-Rot die Pokale.

Nachdem in der Vorrunde noch ziemlich "verhalten" gekegelt wurde (wir belegten jeweils Platz 3), lagen wir mit großem Abstand hinter den führenden Mannschaften. In der Endrunde werden die Vorlaufergebnisse nicht mitgewertet, so daß für alle vier Mannschaften die Chancen wieder gleich sind.

Bei den Damen waren außer BWR noch Fortuna, Comet und Flotte 7 am Start. Nach drei Startern lagen wir bereits elf Holz zum ersten Platz zurück, und der Rückstand vor dem Schlußstarter betrug jetzt sogar 19 Holz. Dieser Vorsprung schien uneinholbar, doch wieder einmal war es Inge Jacobsen, die mit einer großen Leistung ihrer Gegnerin den Nerv raubte und so das Spiel noch mit einem Holz Vorsprung an sich reißen konnte. Die Ergebnisse:

1.   BWR Husum 18           4387   Holz
        Inge Jahn   743   Holz        
        Hildegard Schulz   717   Holz        
        Helga Jordan   717   Holz        
        Ulla Franke   731   Holz        
        Helgard "Hella" Peters   723   Holz        
    und   Inge Jacobsen   756   Holz        
2.   Fortuna Husum           4386   Holz
3.   Flotte 7           4369   Holz
4.   Comet 69           4365   Holz

Bei den Herren verlief es genau so spannend. Nach drei Startern war der Vorsprung der führenden Husumer Jungs zu uns auf 22 Holz angewachsen, dazwischen lag noch Frisia Husum. Mit sehr guten 760 Holz brachte Norbert Peters seine Mannschaft bis auf 5 Holz heran. Walter Franke hatte das Glück des Tüchtigen auf seiner Seite und erzielte mit 763 (!) Holz noch einen Zwei-Hol-Sieg. Die Ergebnisse:

1.   BWR Husum 18           4478   Holz
        Uwe Jahn   735   Holz        
        Hans-Hermann Hasche   741   Holz        
        Horst Brauer   732   Holz        
        Norbert Peters   760   Holz        
        Manfred Jacobsen   747   Holz        
    und   Walter Franke   763   Holz        
2.   Frisia Husum           4476   Holz
3.   Husumer Jungs           4470   Holz
4.   Nordmark           4420   Holz

Vereinsmeisterschaft des VHK

Herren Klasse A

1.   Manfred Jacobsen   3017   Holz
4.   Walter Franke   3006   Holz
5.   Hans-Hermann Hasche   2992   Holz
6.   Norbert Peters   2991   Holz
18.   Uwe Jahn   2956   Holz
27.   Horst Brauer   2928   Holz

Herren Klasse B

7.   Eckhard Reckstadt   2896   Holz
11.   Adolf Klena   2893   Holz
12.   Jürgen Schulz   2893   Holz
18.   Anton Christiansen   2865   Holz
18.   Jürgen Jordan   2847   Holz
21.   Horst Brauer   2928   Holz
23.   Wilhelm Franke   2844   Holz
26.   Günter Overbeck   2834   Holz

Damen Klasse A

2.   Inge Jacobsen   1490   Holz
5.   Inge Jahn   1474   Holz
9.   Ulla Franke   1467   Holz
13.   Helga Jordan   1456   Holz
16.   Helgard "Hella" Peters   1453   Holz

Damen Klasse B

2.   Marianne Christiansen   1467   Holz
4.   Hildegard Schulz   1446   Holz
7.   Sieglinde Krause   1442   Holz
12.   Evi Kniese   1431   Holz
14.   Irmgard Franke   1429   Holz

Vereinsliga Herren

In der Vereinsliga liegt die zweite Mannschaft nach dem zweiten Spieltag auf dem zweiten Tabellenplatz. Spielberichte liegen nicht vor.


2. Spieltag Landesliga

Den ersten Sieg gab es für die Herren der Landesliga am 4. November in Kropp. Dadurch konnte die rote Laterne vorerst abgegeben werden. Blau-weiß-rot Husum 18 : Olympia / Fortuna Kiel 4395:4389.

Die Mannschaft aus Kiel ist für uns immer eine Bank. Auch als Tabellenführer hatten die Kieler wieder einmal nicht mit unserem wiedererwachten Kampfgeist gerechnet. Nach gutem Start von Walter Franke und Hans-Hermann Hasche ließen Uwe Jahn und Horst Brauer in der Mittelachse nur einen Zwei-Holz-Rückstand zu. Norbert Peters gab trotz guten Ergebnisses 2 Holz ab, aber Manfred Jacobsen nahm Landesauswahlspieler H.P. May aus Kiel 10 Holz ab, so daß der Kampf mit sechs Holz für uns entschieden wurde.

BWR Husum 18 - Olympia Kiel   4395:4389   Holz
    Hans-Hermann Hasche   741   Holz        
    Walter Franke   738   Holz        
    Uwe Jahn   731   Holz        
    Horst Brauer   715   Holz        
    Norbert Peters   732   Holz        
und   Manfred Jacobsen   738   Holz        

Im zweiten Spiel war das Pulver jedoch verschossen und eine klare Niederlage von Beginn an zu ersehen, ließ uns die Freude am ersten Sieg aber nicht nehmen.

BWR Husum 18 - Bordesholm   4352:4432   Holz
    Hans-Hermann Hasche   735   Holz        
    Walter Franke   735   Holz        
    Uwe Jahn   704   Holz        
    Horst Brauer   716   Holz        
    Norbert Peters   724   Holz        
und   Manfred Jacobsen   738   Holz        

1. Spieltag Verbandsliga Damen

Mit einem Sieg und einer Niederlage kehrten die Damen aus Neumünster zurück. Gegen den Landesligaabsteiger Flensburg 48 wurde klar mit 88 Holz gewonnen.

BWR Husum 18 - Flensburg 48   4431:4343   Holz
    Traute Christiansen   739   Holz        
    Inge Jahn   730   Holz        
    Helgard "Hella" Peters   726   Holz        
    Helga Jordan   735   Holz        
    Ulla Franke   745   Holz        
und   Inge Jacobsen   756   Holz        

Jedoch im Lokalderby gegen Fortuna Husum (der Angstgegner in Punktspielen) mußte mit 33 Holz eine Niederlage eingesteckt werden.

BWR Husum 18 - Fortuna Husum   4362:4395   Holz
    Traute Christiansen   724   Holz        
    Inge Jahn   735   Holz        
    Helgard "Hella" Peters   724   Holz        
    Helga Jordan   697   Holz        
    Ulla Franke   727   Holz        
und   Inge Jacobsen   745   Holz        
Manfred Jacobsen
leer  

1978

Husum 18 / Fußball international

1. November

Arrest für Torwart

Niemand erinnert sich in Argentiniens Fußball an gleiches: Am 13. Spieltag der argentinischen Zonenmeisterschaft (Campeonato Nacional) wurden jeweils in Mendoza, Cordoba und Buenos Aires ein Torwart vom Feld gewiesen. In den schwersten Zwischenfall war der WM-Torhüter von River Plate Buenos Aires, Ubaldo Matildo Fillol, verwickelt, dessen Club mit 3:4 die erste Niederlage in dieser Meisterschaft gegen den Provinzclub San Martino (Mendoz) hinnehmen mußte. Erbost darüber, daß der San-Martin-Mittelstürmer Olmos Ihn bei einem bereits abgepfiffenen Angriff überspielte, versetzte Fillol ihm in der letzten Minute mehrere Fußtritte, worauf er sofort vom Feld gewiesen wurde. Auf dem Weg zu den Umkleideräumen prügelte er sich dann mit einem Pressefotografen, der ihn angeblich beleidigt hatte. In den Kampf griffen der River-Trainer, zwei Spieler und schließlich die Polizei ein, die alle Spieler mit zur Wache nahm. Am Montag diktierte ein Polizei-Schnellrichter dem WM-Torwart 5 Tage Arrest mit Bewährungsfrist auf. Die drei anderen Sündenböcke erhielten eine symbolische Geldstrafe von umgerechnet knapp zwei Mark.

Otto H. Kürger
leer  

1979

Husum 18

1. Dezember


Die Redakteure Jörg Wontorra und Ulli Hering in der Regiebesprechung mit den Vorsitzenden Werner Denckmann, Husum 18, und Lothar Muschinski, Frisia Husum.

Otto H. Krüger

Die Sportschau des NDR bei den Husumer Vereinen

Am 16. November dieses Jahres brachte die Sportschau der Nordschau 25 Minuten lang einen Bericht über das Husumer Sportgeschehen. In Absprache mit dem Vereinsvorsitzenden von Frisia sprach unser erster Vorsitzender Werner Denckmann in einer Minute und 15 Sekunden über die Sportanlagen im Friesenstadion. Hierbei betonte Werner Denckmann, daß die Vereine froh darüber sind, daß sie nunmehr ihre Jugendheime fertiggestellt haben und dadurch die Umkleideräume voll für ihren Zweck genutzt werden können. Bedauerlich sei, sagte Werner Denkmann, daß die Vereine in den 25 Jahren im Friesenstadion nur je einen Platz für jede 19 Mannschaften für den Trainingsbetrieb und den Spielbetrieb zur Verfügung hatten.

Umso mehr freuen sich die Vereine, daß von der Stadt neue Plätze jenseits der Eisenbahnlinie gebaut werden. Werner Denckmann nannte es jedoch einen Schildbürgerstreich, daß die Brücke zu diesen Plätzen im Westen des Stadions gebaut worden ist. Hierzu schrieben die Husumer Nachrichten in ihrem Bericht am 17. November, daß Werner Denckmann den Bau der Trainingsplätze als Schildbürgerstreich im Fernsehen bezeichnet hat. Das ist eine Falschmeldung, es ist nur der Brückenbau als Schildbürgerstreich dargestellt worden. Nachdem der Moderator Jörg Wontorra den Bürgermeister hierauf ansprach, mußte Ernst Schlüter zugeben, daß die Kritik aus der Sicht des Vereinsvorsitzenden berechtigt ist. Werner Denckmann müßte sich jedoch den Gesamtplan ansehen. Nach diesem Plan sollen an den neuen Trainingsplätzen auch noch Umkleideräume etc gebaut werden. Gerade dieser Gesamtplan ist den Vereinsvorsitzenden und den Vorständen bestens bekannt. Auch wenn auf der anderen Seite der Bau von Umkleideräumen und Toiletten vorgesehen ist, so ist doch durch die Brücke im Westen der Plätze die Gesamtanlage des Stadions auseinandergerissen.

Man stelle sich einmal vor: Ein Jugendtraining beginnt um 17 Uhr. Treffpunkt wird immer das Friesenstadion sein. Der Jugendtrainer geht mit seinen Jugendlichen durch das Stadion, über die Straße am Stadion zur Brücke nach seinem Trainingsplatz. Er beginnt mit dem Training. Einige Jugendliche haben sich verspätet. Trotz Hinweisen und Verboten befürchten wir, daß Jugendliche dann den kürzeren Weg über die Bahngleise nehmen. "Diese ungeheuerliche Verantwortung, wer soll sie übernehmen?", hat unseren Vorsitzenden Werner Denckmann veranlaßt im Einvernehmen mit dem Vorsitzenden von Frisia, Lothar Muschinski, den Bau der Brücke als Schildbürgerstreich hinzustellen.

Beim anschließenden Fußballspiel der C-Jugend der beiden Vereine konnten die Zuschauer am Bildschirm den schlechten Zustand der Plätze bestens sehen. Sie konnten sich davon überzeugen daß die Äußerungen unseres ersten Vorsitzenden Werner Denckmann nicht übertrieben waren. Während der Aufnahmen im Friesenstadion wurden von unserem Pressewart Otto Krüger einige Schnappschüsse gemacht. Die Stunden, die wir mit dem NDR-Team, insbesondere mit den Redakteuren Jörg Wontorra und Ulli Hering, während der Dreharbeiten und an verschiedenen Abenden, zusammen mit vielen Vereinsvorsitzenden verbrachten, werden uns in guter Erinnerung bleiben. Wenn es auch nur eine Sendung von 25 Minuten war und wir zum Teil nur mit zwei bis drei Minuten vorgestellt worden sind, so sind wir doch der Meinung, daß es eine gute Sendung war und daß in dieser Sendung viel vom Sport in unserer Stadt gezeigt wurde.

Werner Denckmann

Während der Aufnahme im Friesenstadion.

Otto H. Krüger

Nach den Fernsehen-Aufnahmen wärmte man sich beim Pharisäer im Jugendheim von Husum 18 auf. Unser Bild zeigt das Kamera- und Ton-Team und die beiden Redakteure Ulli Hering und Jörg Wontorra mit unserem ersten Vorsitzenden Werner Denckmann.

Otto H. Krüger

Kassenabschluß

Unser erster Geschäftsführer Anton Christiansen bittet alle Funktionäre, Übungsleiter, Aktive und sonstige Vereinsmitglieder, die noch ausstehenden Forderungen für 1979 an den Verein haben (z.B. Fahrgelder, Telefonkosten und andere verauslagte Beträge), diese bis zum 20. Dezember 1979 mit ihm abzurechnen, damit der Kassenabschluß rechtzeitig und vollständig erstellt werden kann.

Damit keiner hinterher sagen kann, er hätte nicht gewußt, wie er Sportfreund Anton Christiansen erreichen kann, hier seine Adresse: Husum, Mittelheverstraße 3. Telefonisch zu erreichen: privat 5948, dienstlich 7041.

Otto H. Kürger

Besondere Glückwünsche

Bevor die Geburtstage unserer Mitglieder wieder veröffentlicht werden, gilt unser besonderer Glückwunsch unserem Ehrenvorsitzenden Bernhard Petersen und unserem Ehrenmitglied Hans-Dietrich "Hanne-Diede" Blunck. Sportfreund Bernhard Petersen wird am 8. Januar 1980 seinen 84. Geburtstag begehen, Sportfreund Hans-Dietrich "Hanne-Diede" Blunck am 4. Januar 1980 seinen 80. Geburtstag.

Wir hoffen, daß beide diesen Tag und auch die nächsten - hoffentlich vielen - Jahre bei bester Gesundheit verleben können und weiterhin unser Vereinsleben mit Interesse verfolgen.

Otto H. Krüger

Unsere Geburtstagskinder

Ich habe zwar nicht nachgezählt und verglichen; doch wenn mich nicht alles täuscht, haben wir in der Zeit vom 16. Dezember bis 15. Januar immer sehr viele Mitglieder, die Geburtstag feiern können. Da ist sicherlich der Lenz dran schuld (hoffentlich heißt nicht zufällig jemand so und verklagt mich wegen übler Nachrede). Aber egal, wer Schuld hat oder wie groß oder vielmehr wie klein die Geschenke auch ausfallen in der Vor- und Nachweihnachtszeit, allen unseren Mitgliedern vom Verein aus die allerherzlichsten Glückwünsche ... und die genauso groß, wie sie auch die Mitglieder erhielten, die den Geburtstag in diesem Jahr schon hinter sich gebracht haben.

Allen zusammen jedoch viel Glück und vor allem Gesundheit im nächsten Lebensjahr.

16.   Dez   Peter Jungjohann   40   Jahre
18.   Dez   Otto Meinke   57   Jahre
18.   Dez   Arne Jensen   18   Jahre
19.   Dez   Annelore Wibling        
21.   Dez   Frank Paulsen   22   Jahre
22.   Dez   Bernfried Marmulla   39   Jahre
23.   Dez  

Friedrich Grotian

  36   Jahre
23.   Dez   Ewald Hoffmann   32   Jahre
24.   Dez   Kai-Uwe Reckstadt   18   Jahre
25.   Dez   Werner Nachtigall   57   Jahre
26.   Dez   Elke Meier        
27.   Dez   Gerhard Herpel   44   Jahre
29.   Dez   Dr. Erwin Kraatz   66   Jahre
29.   Dez   Anita Borchert        
30.   Dez   Otto Butterbrodt   78   Jahre
30.   Dez   Bernd-Dieter Pahl   21   Jahre
30.   Dez   Jürgen Franke   18   Jahre
31.   Dez   Henry Hansen   78   Jahre
31.   Dez   Ursula Franke        
31.   Dez   Thea Bahnsen        
31.   Dez   Jens-Peter Jensen