Das geschah 1993

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zuletzt aktualisiert am: Sonntag, 14.02.2021 19:25

Jan 1993

Husum 18

Protokoll der JHV

Karl Krieger Ehrenvorsitzender, Ernst-Hermann Grund neuer Schiedsrichterobmann, anhaltend positiver Trend in der Jugendabteilung.

Jens Peter Jensen
leer

12.06.1993

Husum 18

DFB-Pokalfinale in Berlin

Bayer Leverkusen - Hertha BSC II 1:0 (0:0)
Bernd "Backsie" Friedrichsen und Freundin · Helmut "Helle" Hempel und Frau Britta Hempel · Hans Peter Wulff und Frau · Rainer Schulz · Michael Mölck · Jan Martin Feddersen · Birger Schleemann · Thorsten Peters · Hans Friedrich "Fiede" Nielsen und Freundin · Carl Anton "Ratschi" Christiansen und Frau Traute ChristiansenOlaf Röhe · Jörg Bahnsen · Dirk "Radi" Raddant · Olaf Pauls auf dem Weg zum Pokalfinale in Berlin.

Wir von Husum 18 waren in Berlin.

Alle Jugendmannschaften aus Berlin stellten sich vor.

Bayer Leverkusen im Angriff.

Gesamtübersicht vom Olympia-Stadion

Das Spiel ist aus.
leer

31.07.1993

Husum 18 / Fußball

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Unsere Gäste aus Dortmund kamen in Schwesing mit dem Privat-Jet an und wurden von einer großen Delegation empfangen


Unser erster Vorsitzende Wolfgang Grüner im Gespräch mit Dortmunds Trainer Ottmar Hitzfeld

Unser erster Vorsitzende Wolfgang Grüner im Gespräch mit dem Trainer von Borussia Dortmund, Ottmar Hitzfeld, auf dem Flugplatz von Schwesing, wo Wolfgang Grüner und Dieter "Schorsch" Schleger die Mannschaft von Dortmund abholten.

Unsere Gäste aus Dortmund überreichen im Beisein von Wolfgang Grüner und Dieter "Schorsch" Schleger dem Busfahrer der Firma Rhode einen Wimpel zur Erinnerung.

Mit diesem Oldtimer-Bus der Firma Rohde wurde die Mannschaft von Borussia Dortmund vom Flughafen Schwesing zum Hotel gefahren.


Borussia Dortmund macht sich warm.


Carl Anton "Ratschi" Christiansen im Gespräch mit Bodo Schmidt

Bodo Schmidt

Matthias Sammer

Stefan Klos

Frank Mill

Stéphane Chapuisat

Ein Fachgespräch unter Freunden

Wolfgang Grüner · Carl Anton "Ratschi" Christiansen · Dieter "Schorsch" Schleger

Das Vorprogramm gestaltete der Rödemisser Spielmannszug




Es kamen über 6.000 Zuschauer zum Spiel Husum 18 gegen Borussia Dortmund

Die Schiedsrichter bitten zum Kampf

Schiedsrichter Hartmut Johstein (DGF Flensborg), Linienrichter Torben Hansen (TSV Nord) und Torben Schulz (TSV Oeversee) laufen mit den Spieler durch das von unseren Buben gebildete Spalier.

Husum 18 und Borussia Dortmund begrüßen die Zuschauer

Das Aufgebot unserer I. Mannschaft mit dem geschäftsführenden Vorstand

Gemeinschaftsfoto Husum 18 und Borussia Dortmund am 31. Juli 1993


Vor dem Anstoß tauschen die Mannschaftsführer Michael Zorc und Peter Wendt Wimpel aus

Stefan Reuter












1. Halbzeit: Günter Hoff in action

2. Halbzeit: Georg Ove Hansen in action


Es brennt im Strafraum von Husum 18

Ottmar Hitzfeld



Michael Zorc · Frank Mill




· Jan Boe

Sascha Behrens · Michael Schulz

Borussia Dortmund wirbelte unsere Mannschaft ganz schön durcheinander

Trainer Ottmar Hitzfeld




Die Autogrammjäger warten auf ihre Stars




Matthias Sammer gibt Autogramme











Maik "Hanson" Hansen · Frank "Franky" Wauer · Maik Ketelsen · Dirk Thomsen


Dieter "Schorsch" Schleger im Gespräch mit Ottmar Hitzfeld
Klaus Dieter "Holmi" Holm
leer

02.08.1993

Husum 18 / Fußball / Medien

Mit "großem Bahnhof" empfingen Vertreter von Husum 18 die Sportsfreunde von Borussia Dortmund auf dem Schwesinger Flugplatz. Foto: Voss

Ein großer Tag für Husum 18

Borussen kamen auf Luftweg

Dank Mithilfe verlief die Landung reibungslos

HUSUM / jv – Für den Fußballverein Husum 18 wird der vergangene Sonnabend noch lange in Erinnerung bleiben und in den Annalen einen würdigen Platz einnehmen. Der 75 Jahre alte Verein hatte keine geringeren Gäste als Borussia Dortmund.
Schon vor Monaten war Kontakt aufgenommen worden. Damit alles reibungslos verlaufen würde, waren große Anstrengungen hinsichtlich Vorbereitung und Organisation erforderlich. Wie viele geglaubt haben mögen, kamen die Dortmunder Borussen nicht mit dem Bus, nein, ganz fürstlich, mit einer Turboprop-Maschine ATR 42 angereist. In 50 Minuten von Dortmund nach Husum – eine Glanzleistung wie ein Feuerwehrmann später kommentierte. Für die Landung auf dem ehemaligen Militärflugplatz Schwesing war eine Sondergenehmigung erforderlich. Weil nun Husum 18 Geburtstag hatte und es sich somit um ein Jubiläumsspiel handelte, gab die FlaRakGrp 26, an der Spitze Oberstleutnant Städecke, grünes Licht, und auch das Verkehrsministerium in Kiel hatte gegen eine Landung nichts mehr einzuwenden.
Dennoch wäre ohne die Husumer Sportfluggruppe wohl nichts gelaufen. Sie stellte mit Klaus Bornholdt den Flugleiter. Und dann mußte auch noch die Freiwillige Feuerwehr Schwesing die Landung unterstützen – eine große Herausforderung für die Schwesinger. Pünktlich erschien Wehrführer Wolfgang Sokoll mit fünf Feuerwehrmännern und einem Fahrzeug auf dem Schwesinger Airport, wo früher die Flugplatzfeuerwehr zuständig war.
Die Männer von Husum 18 holten dann mit einem Oldtimerbus der Firma Rohde die Kameraden von Borussia Dortmund ab. Der 1. Vorsitzende von Husum 18, Wolfgang Grüner, und Dieter Schleger waren als Empfangskomitee eingeteilt worden. Sie begrüßten die einzelnen Spieler der Dortmunder Borussen. Alle freuten sich auf das Spiel.

Husumer Nachrichten · 02.08.1993

Björn Scheel (l.) im Duell mit Stéphane Chapuisat. Fotos: Christensen

Dortmunder Rasenschach

Profis schlugen Bezirksligisten Husum 18 vor 4.036 Zuschauern mit 8:0

HUSUM / jw – Gnädige Borussia: "Nur" acht Tore schenkten Dortmunds Profis den braven Bezirksliga-Kickern von Husum 18 ein. Die Millionen-Truppe aus dem "Pott" demonstrierte im Freundschaftsspiel vor 4.036 Zuschauern weniger Athletik und Tempo, sondern vielmehr filigrane Fußball-Kunst. Statt des 8:0 (4:0) am Ende hätten die Gelb-Schwarzen gut und gerne ein doppelt so hohes Ergebnis erzielen können, doch eine Woche vor dem Bundesliga-Start wollte niemand mehr die teuren Knochen allzu hohem Risiko aussetzen.
Ein kurzer Regenschauer hatte kurz nach Spielbeginn das Geläuf in eine Rutschbahn verwandelt – ein Grund mehr, den Zweikampf zu vermeiden. Dafür war es faszinierend anzusehen, wie Dortmund im Husumer Stadion gepflegtes Rasenschach aufzog, mit präzisen kurzen Pässen die unermüdlich kämpfenden Amateure ein ums andere Mal ins Leere laufen ließ.
So genöß ein dankbares Publikum 90 Minuten erstklassige Unterhaltung, und die Gastgeber nahmen neben dem einmaligen Erlebnis einige Erkenntnisse mit. 18-Trainer Günter Klenz: "Dortmund war ein gutes Beispiel für meine Mannschaft. Im Training wird es leichter für mich, weil ich nun direkt auf einige Spielsituationen hinweisen kan. Viele Übungen werden den Spielern jetzt plausibler." Mittelfeldspieler Torben Weber hatte es schon begriffen: "Dortmund hat uns gezeigt, was man mit Kurzpaßspiel alles erreichen kann. Im Training will man es oft nicht wahrhaben."
Als die Husumer anfängliche Nervosität und Herzklopfen überwunden hatten, was rund 20 Minuten und drei Gegentore durch Stéphane Chapuisat, Knut Reinhardt und Matthias Sammer kostete, begannen sie, mehr Widerstand zu leisten. Torhüter Günter Hoff nahm jede Gelegenheit wahr, sich auszuzeichnen und Borussia-Stürmer Frank Mill zur Verzweiflung zu bringen. Manndecker Björn Scheel machte Superstar Stéphane Chapuisat das Leben schwer, der quirlige Sascha Behrens hatte Erfolg mit einigen Dribblings, und Peter Wendt hätte um ein Haar das spektakuärste Tor des Tages erzielt: Der 18-Routinier sah bei einem Konter den leicht abwesenden, weil unterbeschäftigten BVB-Keeper Stefan Klos zu weit vor seinem Tor stehen. Peter Wendt nahm Maß, doch sein Bogenschuß endete nach einem 35-m-Flug am Außennetz.
Mit dem 0:4 zur Pause – Frank Mill hatte es in der 42. Minute doch noch geschafft, einen Ball unterzubringen – hatte sich Husum achtbar geschlagen, zumal Dortmund bis auf die verletzten Karl-Heinz "Kalle" Riedle, Nedijeljko "Ned" Zelić und Flemming Povlsen seine Bestbesetzung aufgeboten hatte. Im zweiten Durchgang eröffnete ausgerechnet ein Husumer den Torreigen – auf der falschen Seite. Der ansonsten vorzügliche Liberp Jan Boe überlistete Günter Hoff aus einem Gewühl im Strafraum (49.).
Die weiteren Tore zum standesgemäßen Endstand steuerten Lothar Sippel (2) und Michael Rummenigge mit einem sehenswerten Freistoß aus 18 Metern bei. Die letzte Viertelstunde überstand Georg Ove Hansen, der für Günter Hoff gekommen war, dank einiger glänzender Reflexe ohne Gegentreffer.
Auch Bodo Schmidt kam zum ersten Einsatz seit Jahren in heimischer Umgebung. Der Niebüller, der in der vergangenen Saison seinen Durchbruch als Manndecker beim BVB feierte, mußte jedoch in der Erstaufstellung dem Ex-Schalker Steffen Freund seinen Platz überlassen. "Es wird eine verdammt schwere Saison für mich", meinte Bodo Schmidt, "aber im vergangenen Jahr war meine Ausgangssituation noch schwieriger." Der 25jährige hatte übrigens wenig Gelegenheit, sich nordfriesischen Wind um die Nase wegen zu lassen. Am Abend hob Bodo Schmidt im Dortmunder Charterflieger vom Flugplatz Schwesing ab, gestern morgen war schon wieder Training – Profi-Alltag.
Der sportliche Höhepunkt des 75jährigen Vereinsjubiläums von Husum 18 war eine runde Sache. Obwohl die Veranstalter insgeheim mit einer etwas größeren Kulisse gerechnet hatten, war Organisator Dieter Schleger zufrieden. "mit 4.000 Zuschauern sind wir aus dem Schneider. Die Organisation hat gut geklappt. Es hat allen viel Spaß gemacht", meinte der 2. Vorsitzende des Klubs.
Husum 18: Günter Hoff (70. Georg Ove Hansen) – Jan Boe (75. Bernd Friedrichsen) – Björn Scheel, Josef BartusHolmer Scheel (65. Jörg Horstmann), Sascha Behrens, Thomas Bielenberg (46. Rainer Clausen), Torben Weber (46. Rahsoul Delsous-Bahri), Peter WendtArne Matthiesen (59. Helge Horstmann), Björn Fleige.
Borussia Dortmund: Stefan KlosUwe Grauer (46. Steffen Karl) – Knut Reinhardt (46. Bodo Schmidt), Steffen Freund, Michael SchulzMatthias Sammer, Stefan Reuter (46. Günter Kutowski), Michael Zorc (46. Michael Rummenigge), Gerhard PoschnerStéphane Chapuisat (67. René Tretschok), Frank Mill (46. Lothar Sippel).
Schiedsrichter: Hartmut Johstein (DGF Flensburg).

Stimmen zum Spiel

Günther Klenz (Trainer Husum 18): Ich habe der Mannschaft für jedes Tor unter zehn eine Kiste Bier versprochen. Es sind nur zwei geworden, ich hätte aber auch gerne fünf bezahlt.

Björn Fleige (Stürmer): Schade, daß uns kein Tor gelungen ist. Mich wunderte die Empfindlichkeit einiger Dortmunder bei ganz normalen Kleinigkeiten, wie am Trikot festhalten. Wie halten die das in der Bundesliga aus?

Torben Weber (Mittelfeld): Es hat sehr viel Spaß gemacht. Negativ fiel mir Matthias Sammer auf, der recht arrogant war.

Sascha Behrens (Mittelfeld): Es war ein normaler Kontakt auf dem Spielfeld, wie sonst auch. Super war Michael Schulz. Ein echter Typ, der immer einen Spruch drauf hatte.

Josef Bartus (Abwehr): Das Spiel war so hart wie drei Trainingseinheiten. Die vielen schnellen Antritte waren sehr anstrengend. Man merkte, daß es Profis waren: durch und durch trainiert und immer blitzschnell.

Björn Scheel (Abwehr): Alles optimal. Begeistert bin ich von Michael Schulz, der völlig normal mit uns umging und immer was erzählte.

Bernd Friedrichsen (Abwehr): Da freut man sich drei Wochen lang auf so ein Spiel und dann rauscht es im Schnelltempo an einem vorbei.

Husumer Nachrichten · 02.08.1993

Bodo Schmidts Notbremse stoppte den Husumer Björn Fleige (l.).
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14.08.1993

Husum 18 / Fußball

14. August 1993: Husum 18 - TSV Lindewitt 1:1

Torschütze: Sascha Behrens
· Björn Fleige

· Arne Matthiesen
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04.10.1993

Husum 18 / Medien


Sie stießen auf 75 jahre Husum 18 an: Bürgermeister Cornelius Kohl, Ehrenmitglied und Ehrenbürgerin Irene Thordsen sowie 1. Vorsitzender Wolfgang Grüner (v.l.). Foto: Voss

Feier mit vielen Gästen

HUSUM / jv – Mit zahlreichen Gästen, unter ihnen Ehrenmitglied und Ehrenbürgerin der Stadt Husum, Irene Thordsen, Bürgermeister Cornelius Kohl, stellvertretender Bürgervorsteher Rudolf Böller sowie der langjährige Vorsitzende und heutige Ehrenvorsitzende Werner Denckmann, feierte Husum mit einem Ball in der Kongreßhalle das 75jährige Bestehen.
Der 1. Vorsitzende Wolfgang Grüner freute sich über die gute Beteiligung und natürlich über das Erscheinen der Ehrengäste. Der Husumer Fußballverein von 1918 wurde am 7. Dezember vor einem Dreivierteljahrhundert aufgrund einer Initiative von Bernhard Petersen gegründet. Zu Ehren des Gründungsmitglieds findet jedes Jahr ein Pokal-Wettkampf statt, der dessen Namen trägt.
Das größte Ereignis für Husum 18 in diesem Jubiläumsjahr war aber das Spiel am 31. Juli im Friesenstadion gegen Borussia Dortmund. Das wird, so Wolfgang Grüner, einen gebührenden Platz in der Vereinsgeschichte einnehmen. An dieser Stelle dankte der Vorsitzende von Husum 18 den zahlreichen Sponsoren, die dazu beigetragen haben, daß es möglich wurde, eine solche Mannschaft nach Husum zu holen.
Die "Empires" sorgten an diesem Abend für ein stets volles Tanzparkett. Das Programm, durch das Carl Anton Christiansen führte, war von einem Festausschuß zusammengestellt worden.

Husumer Nachrichten · 04.10.1993
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09.12.1993

Husum 18 / Medien

Beim Kommerzabend wurden auch Erinnerungen an alte 18-Zeiten wach. Fotos: pb

75 Jahre Husum 18

"Schön ist das Fußball-Leben"

Wolfgang Grüner, 1.Vorsitzender von Husum 18.

HUSUM / pb – Am 7. Dezember vor genau 75 Jahren fanden sich 35 Husumer zu einer Vereinsgründung im damaligen Café "Hohenzollern" ein und legten laut Gründungsprotokoll u.a. als Eintrittsgeld und Monatsbeitrag jeweils 1 Mark und als Strafbeitrag für unentschuldigtes Fehlen beim Training 50 Pfennig fest.
Das waren noch Zeiten, die der 1. Vorsitzende des H.F.V. 1918, Wolfgang Grüner, beim Kommerzabend im Thomas Hotel in seiner Ansprache vor Vereins- und Ehrenmitgliedern, Abordnungen vom Fußballverband und anderen VIP's Revue passieren ließ.
Auf viele Höhepunkte kann der Verein in diesen Jahren zurückblicken, nur einige seien erwähnt wie 1953 die Einweihung des Friesenstadions, Freundschaftsspiele gegen St. Pauli, Bochum, Hertha, HSV und im Sommer ´93 gegen Borussia Dortmund. 1972 Gründung einer Damenmannschaft, die 1990/91 sogar die Landesmeisterschaft gewann; 1979 Einweihung des dringend benötigten Jugendheimes.
Die Jugendarbeit bildet auch heute einen Schwerpunkt in der Vereinsarbeit, obwohl Fußball nicht mehr der König der Sportarten unter den Kids ist, wie es früher einmal war. Aber in Zeiten leerer Kassen und Kürzungen der Sportförderung durch die politischen Gremien sind die Vereine speziell auch in der Jugendarbeit immer mehr gefordert, so Wolfgang Grüner.

Nordfriesisches Tageblatt · 09.12.1993
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