Das geschah 1994

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zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 24.06.2021 14:46

Jan 1994

Husum 18

Intensive Diskussion über eine mögliche Fusion mit Frisia Husum auf der sehr gut besuchten Jahreshauptversammlung führt zu insgesamt positiver Resonanz.

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Feb 1994

Frisia Husum / Medien

Die neuen Ehrenmitglieder von Frisia Husum: Hans Friedrich "Fiede" Nielsen, Helmut Tedsen und Heinz Kohrt (v.l.) mit dem Vorsitzenden Friedrich "Fiete" Pingel (M.). Foto: Voss

"Ohne Schulden in die Fusion"

Frisia Husum will den Weg freimachen für Zusammenschluß mit Husum 18

HUSUM / jv – Frisia Husum will in den kommenden Wochen den Weg freimachen für eine Fusion mit Husum 18. "Wir haben alle Punkte abgewogen", sagte Vorsitzender Friedrich "Fiete" Pingel auf der Jahreshauptversammlung seines Vereins im Jugendheim des Friesenstadions und sprach von einem guten Einvernehmen mit dem Vorstand von Husum 18. Die geplante Fusion war wichtigster Punkt im Geschäftsbericht des Vorstandes.
Doch bevor die beiden Vereine ihre Hochzeit feiern, muß von Frisia noch eine kleine, aber wichtige Hürde genommen werden: Am 25. Februar will der Verein seine Mitglieder befragen. An deren Veto könnte theoretisch alles scheitern. Allerdings gilt als sicher, daß die Pläne des Vorstandes mit großer Mehrheit gebilligt werden, zumal auch die rechtliche Seite der Fusion bereits von einem Rechtsanwalt geprüft worden ist.
Als sehr positiv wertete Friedrich "Fiete" Pingel, daß "wir Frisianer ohne Schulden in die Fusion gehen würden." Mehr noch: Im vergangenen Jahr erwirtschaftete Kassenwart Helge Pauls einen Überschuß von 2.600 Mark.
Unterstützung bekam der Frisia-Vorstand vom stellvertretenden Bürgermeister Rudolf Böller. Er erklärte, daß er zu einer Fusion der Vereine keine Alternative sehe. Die Auswirkungen eines solchen Zusammenschlusses würden nach seiner Auffassung bald sichtbar sein.
Bei den Wahlen wurden Hans-Peter Nothbaar stellvertretender Vorsitzender, Kassenwart Helge Pauls und Schriftführer Bernd Laß in ihren Ämtern bestätigt. Beisitzer wurde Jürgen Weckler.
An Ehrungen fehlte es auf dieser Jahreshauptversammlung nicht. Stefanie, Christian, Rita und Winfried Niedermanner erhielten für ihre langjährige Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel, ebenso Annegret Schöninger, Jörg Schulz, Holger Brodersen, Rolf von Bartikowski und Axel Ziemer. Die goldene Ehrennadel nahmen Manfred Beck, Leni und Peter Petersen sowie Helmut Laß in Empfang.
Gleich viermal gab es die höchste Auszeichnung des Vereins, nämlich die diamantene Ehrennadel, verbunden mit der Ehrenmitgliedschaft bei Frisia. Die Geehrten heißen Hans Friedrich "Fiede" Nielsen, Walter Negel, Helmut Tedsen und Heinz Kohrt. "Sie sind über 50 Jahre bei Frisia", so Vorsitzender Friedrch "Fiede" Pingel sen., "und haben sich in all den Jahren für die Belange des Vereins eingesetzt."

Husumer Nachrichten · 04.02.1994
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Feb 1994

Husum 18 / Frisia Husum / Medien

Weitere Debatte über Fusionsvertrag

HUSUM / pst – Die geplante Fusion der beiden Sportvereine Husum 18 und Frisia Husum geht in die entscheidende Phase. Nachdem auf den Jahreshauptversammlungen beider Vereine im Januar 1994 keine Gegenstimmen zum Zusammenschluß aufgekommen sind, gehen die Vorstände hoffnungsvoll in die nächsten Versammlungen, auf denen über den Fusionsvertrag abgestimmt werden soll.
Diese Versammlungen finden parallel statt. Frisia hat seine Mitglieder für Freitag, 25. Februar, um 20 Uhr ins Vereinsheim im Friesenstadion eingeladen. Husum 18 kommt am selben Tag zur selben Stunde im Thomas-Hotel zusammen. Einziger Tagesordnungspunkt beider Versammlungen ist die Beratung und Beschlussfassung des Fusionsvertrages.
Wenn die beiden Mitgliederversammlungen zugestimmt haben, dann soll der neue Verein unter dem Namen "Sportvereinigung Husum" am 1. Juli dieses Jahres den gemeinsamen Spielbetrieb aufnehmen. Die Vereinsfarben werden die Farben der Stadt Husum sein, nämlich Blau und Gelb.
Mit dem Zusammenschluß werden verschiedene Ziele verfolgt. Im Vordergrund steht die Förderung des Leistungssports, können doch schlagkräftigere Mannschaften gebildet werden, von denen erwartet wird, daß sie in höheren Spielklassen als bisher antreten können. Es soll aber auch die Breitenarbeit in allen Abteilungen intensiviert werden. Die Fusion ermöglicht desweiteren eine bessere Nutzung der Sportanlagen und -heime.
Darüber hinaus soll der Bestand an Betreuern und Mitarbeitern gesteigert sowie der Einsatz von ehren- und nebenamtlichen Helfern zahlenmäßig und fachlich verbessert werden.

Husumer Nachrichten · 16.02.1994

Gehen ab sofort in der Husumer Sportvereinigung gemeinsame Wege: Frisia und Husum 18. Foto: Gehm

Die Zukunft ist gesichert

Doch einige alte 18er kämpften bis zuletzt gegen eine Fusion

HUSUM / jed – Eine Handvoll Alt-Mitglieder kämpfte bis zum letzten Moment. Ein neuer Verein ohne "Husum" oder wenigstens "18" im Namen und gar ohne die traditionellen Farben "blau-weiß-rot" – für sie unvorstellbar! Eingangs der außerordentlichen Mitgliederversammlung von "Husum 18" im Thomas-Hotel beschwor Vereinsvorsitzender Wolfgang Grüner die 91 anwesenden Mitglieder: "Laßt die Fusion mit Frisia nicht an Namen oder Farben scheitern!" Für die Zukunft des Fußballs in Husum wäre das nach seiner Ansicht "fatal" gewesen.
Sowohl der Name des neuen Vereins "Husumer Sportvereinigung" wie auch die Farben "Blau-Gelb" sind ein Kompromiß, ausgehandelt von beiden Vorständen. Weder die eine noch die andere Seite hätte einen der alten Namen akzeptiert, berichtete Wolfgang Grüner aus den 14 gemeinsamen Sitzungen. Und die neuen Vereins-Farben, so steht es im Fusions-Vertrag, "sind die Farben der Stadt Husum - Blau-Gelb".
Wie das Ergebnis der bevorstehenden Abstimmung ausgehen würde, zeichnete sich schon bald am Beifall für die Redebeiträge ab. Nur wenige Hände regten sich für die "Traditionalisten". Lautstarken Applaus dagegen ernteten Redner, die Zukunftsvisionen des neuen Vereins beschworen: noch intensivere Jugendarbeit, Förderung des Leistungssportes, Aufstieg in eine höhere Klasse. "Es geht um die Zukunft!" brachte ein Vereinsmitglied vor der Abstimmung die Fusionsabsicht noch einmal auf den Punkt.
Exakt eine Dreiviertelstunde nach Versammlungsbeginn stand das Ergebnis fest: 86 der 91 anwesenden Mitglieder waren in offener Abstimmung dem Vorschlag des Vorstandes gefolgt, sich mit dem "Husumer Eisenbahner Sportverein Frisia v. 1925 e.V." zur "Husumer Sportvereinigung zusammenzuschließen. Nur fünf stimmten dagegen. Stimmenthaltungen gab es nicht. Den Andersdenkenden, die sich bei der Abstimmung zu ihrer Meinung bekannt hatten, drückte Ex-Vorsitzender Walter Lorenzen "seinen Respekt und seine Achtung" aus. Die prozentuale Zustimmungsquote: 94,5 Prozent. Bei "Frisia", der zur gleichen Zeit tagte, waren 90,1 Prozent der Mitglieder für die Fusion.
Die "18er" Satzung fordert, daß 75 Prozent der Anwesenden einer außerordentlichen Mitgliederversammlung der Auflösung oder Fusion des Vereins zustimmen müssen. Das wären 69 Mitglieder gewesen. Der Fusions-Vertrag soll nun von den Vorsitzenden der beiden Vereine unterschrieben werden. Die bereits ausgearbeitete Satzung der "Husumer Sportvereinigung" wird Gegenstand einer ersten gemeinsamen Mitgliederversammlung am 18. März im Thomas-Hotel sein.

Husumer Nachrichten · 28.02.1994

Die Gegner blieben in der Minderheit

Frisianer stimmten für Zusammenschluß

HUSUM / pst – Groß war der Jubel am Freitagabend im Vereinsheim von Frisia Husum, als das Abstimmungsergebnis über die Selbstauflösung des seit 1925 existierenden Vereins und die Fusion mit Husum 18 zur Husumer Sportvereinigung bekanntgegeben wurde: Insgesamt 91 von 101 anwesenden Mitgliedern hatten mit "ja" gestimmt.
Der Frisia-Vorsitzende, Friedrich Pingel, zeigte sich denn auch sehr erfreut, daß das, was er vor fünf Jahren schon einmal versucht hatte, nun geklappt hat. Damals habe man vor allem deshalb Schiffbrauch erlitten, weil Bernd Laß dagegen war. Der Frisia-Schriftführer zählte nach Friedrich Pingel diesmal jedoch zu den maßgeblichen Baumeistern des Zusammenschlusses.
Das Vereinsheim von Frisia war an diesem Abend so voll wie nie. Dies zeige, so der Vorsitzende, daß der Verein lebe und die Mitglieder ein Interesse an seiner Zukunft hätten. Und diese Zukunft ist wesentlich mit dem Zusammenschluß zur Husumer Sportvereinigung verbunden, erläuterte Bernd Laß. Der Rödemisser Sportverein sei im übrigen auch in die Vorgespräche eingebunden gewesen, habe sich dann aber wieder ausgeklinkt.
Auf einer gemeinsamen Mitgliederversammlung von Frisia und Husum 18 am 18. März um 19.30 Uhr im Thomas-Hotel wird die neue Satzung der Husumer Sportvereinigung verabschiedet und der künftige Vorstand gewählt. Möglichst schnell, spätestens am 1. Juli, soll dann der gemeinsame Spielbetrieb aufgenommen werden.
Geplant war eigentlich ein reiner Fußball-Club, so Bernd Laß. Jetzt aber will man doch einen Mehr-Sparten-Verein bilden. In der bisherigen Form seien Vereine wie Frisia aufgrund der wachsenden Konkurrenz durch kommerzielle Anbieter nicht mehr überlebensfähig, meinte Bernd Laß. Man müsse Spitze und Breite bieten und attraktiv für Jung und Alt, Groß und Klein sein – kurzum ein Sportverein auf der Basis eines gutgeführten Dienstleistungsunternehmens.

Husumer Nachrichten · 28.02.1994
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Mär 1994

Husumer Sportvereinigung / Medien

Fusionsvertrag zwischen Frisia und Husum 18 in Anwesenheit von Bürgermeister Cornelius Kohl und Bürgervorsteher Dr. Ulf von Hielmcrone (vorn links) unterzeichnet. Hinten Jens Peter Jensen, Carl Anton Christiansen und Bernd Laß, rechts am Tisch Wolfgang Grüner und Friedrich Pingel. Foto: Gehm

Husumer Sportvereinigung aus der Taufe gehoben

Frisia und Husum 18 nun vereint

HUSUM / pst – Mit der Verabschiedung der Satzung und der Wahl eines Vorstandes wurde Husums neuer, großer Sportverein, die Husumer Sportvereinigung, aus der Taufe gehoben. In ihm gehen auf der Husumer Fußballverein von 1918 (Husum 18) und der ESV Frisia Husum von 1925 (Frisia).
Als 1. Vorsitzender für zwei Jahre wurde auf der gemeinsamen Versammlung Wolfgang Grüner, der bisherige Vorsitzende von Husum 18, gewählt. Der Satzung entsprechend hatten die Vorstände beider Vereine für die Wahlen eine Vorschlagsliste erarbeitet, die darauf fußte, daß der neue Vorstand aus jeweils 50 Prozent ehemaliger Mitglieder von Frisia und von Husum 18 bestehen sollte. Diese Vorschläge kamen auch bis auf ganz geringe Ausnahmen einstimmig durch.
So wurde der bisherige Frisia-Vorsitzende Friedrich Pingel für ein Jahr zum 2. Vorsitzenden gewählt. Nur wenige Gegenstimmen bekam Dieter Schleger (bislang Husum 18) bei seiner Wahl zum 3. Vorsitzenden (auf zwei Jahre). Dann ging es wieder bis auf eine Ausnahme einstimmig weiter: 1. Geschäftsführer Carl Anton Christiansen (ein Jahr, Husum 18), 2. Geschäftsführer Sönke Gabriel (zwei Jahre, Frisia), 1. Schriftführer Bernd Laß (zwei Jahre, Frisia), 2. Schriftführer Jens Peter Jensen (ein Jahr, Husum 18).
Für den Posten des Fußballobmanns war eigentlich Joachim "Jochen" Wachholz vorgesehen. Der hatte aber aus persönlichen Gründen verzichten müssen. Der Vorschlag der Vorstände lautete nun: Reiner Raasch. Der unterlag aber Frisia-Trainer Reinhard Grünhoff. Zum Jugendobmann wurde dann Jürgen Gudat gewählt. Ergänzt wird der Vorstand durch Beisitzer und Kassenprüfer.
Assistiert von Herbert Christiansen und Walter Feddersen, leitete Werner Denckmann, der Ehrenvorsitzende von Husum 18, zügig diese Wahlgänge, "um das neue Vereinsschiff auf den Weg zu bringen". Dabei bekam nicht nur der 1. Vorsitzende Wolfgang Grüner langanhaltenden Beifall.
Bevor es allerdings zu den Vorstandswahlen kam, hatte Wolfgang Grüner einen Härtetest zu absolvieren. Den rund 120 Mitgliedern von Frisia und Husum 18 erläuterte er Punkt für Punkt die 22 Paragraphen der Vereinssatzung, dazu noch die Ehren- sowie die Beitrags- und Finanzordnung.
Ab dem 1. Januar 1995 bezahlen bei der Sportvereinigung Husum aktive Mitglieder 15 DM monatlich, Jugendliche 10 DM, Familien 25 DM und passive Mitglieder 9 DM. Die Aufnahmegebühr beträgt 15 DM. Obwohl es Anträge gab, für bestimmte Sparten, wie etwa Gymnastik und Kegeln, einen verminderten Beitrag zu erheben, wurde die Beitrags- und Finanzordnung bei nur wenigen Gegenstimmen angenommen.
Die Sportvereinigung Husum will weg vom Image des reinen Fußballvereins. Auf der Basis des jetzt schon Vorhandenen (Fußball-, Jugend-, Gymnastik-, Tischtennis- und Kegelabteilung) soll ein Sportverein aufgebaut werden, der viele Sparten anbieten kann.

Husumer Nachrichten · 23.03.1994
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März 1994

aus dem StadionEcho der Husumer SV vom
31. März 2007

Husumer Sportvereinigung

100 JAHRE FUSSBALL IN HUSUM (TEIL 11)

Aus der Gründerzeit bis hin zur Gegenwart

Über "Unitas" (1906) – "Allemannia" (1910) – "Husum 18" (1918) – Frisia Husum" (1925) zur "Husumer Sportvereinigung" (1994)

aufgeschrieben von Dieter Schladetzky

Lange hatte es gedauert und der Weg war beschwerlich. Aber im Jahre 1994 klappte es dann doch: Der Husumer Fußballverein von 1918 e. V. und der Husumer Eisenbahner Sportverein Frisia von1925 e. V. bündelten ihre Kräfte und fusionierten.

Die Husumer Sportvereinigung von 1994 e. V. entstand.

Es soll hier nicht der Versuch unternommen werden, die einzelnen Stationen und Details bis zum Zusammenschluss darzulegen. Denn je nachdem, für welchen der Gründervereine das Herz zuvor geschlagen hat, wird die Geschichte anders erzählt. Auch fehlt eine Auflistung der Personen, die im Vorder- oder Hintergrund die Vereinigung voran gebracht haben. Zu groß ist die Gefahr, jemanden zu vergessen. Nehmen wir es einfach als Tatsache hin, dass es der Fußball in Husum endlich geschafft hatte, seine Weichen auf Kurs Erfolg zu stellen.

Und dieser ließ nicht auf sich warten, denn bereits im Fusionsjahr gelang der Aufstieg von der Bezirksliga in die damals zweithöchste Klasse Schleswig-Holsteins, die Landesliga Nord. Allerdings war es nicht die Bezirksliga-Meisterschaft, die der neu formierten Truppe den Aufstieg ebnete: Es reichte Platz drei in der Tabelle (42:18 Punkte, 54:25 Tore).

Wer nun verständlicherweise befürchtet hatte, in der höheren Klasse würde es deutlich enger werden, konnte sich schnell beruhigen. Die Spielzeit 1994/95, übrigens die letzte, in der noch die Zwei-Punkte-Regel für einen Sieg galt, endete auf einem äußerst entspannten fünften Tabellenplatz (34:26 Punkte, 57:40 Tore). Eine Saison später ging es sogar noch einen Rang nach oben, 49 Punkte und 53:34 Tore lautete die Ausbeute. Die Husumer SV hatte sich endgültig etabliert.

Was in der folgenden Spielzeit 1996/97 passierte, hatten dann allerdings wohl auch die kühnsten Optimisten nicht erwartet: Unter Trainer Alfred Hußner errang die Mannschaft mit 67 Punkten und einem Torverhältnis von 60:24 die Meisterschaft in der Landesliga Nord und stieg in Schleswig-Holsteins höchste Klasse, die Verbandsliga, auf. Ein weiterer Meilenstein in der noch jungen Karriere eines Clubs, dessen Gründervereine kaum vier Jahre zuvor ihren Fans lediglich Bezirksligafußball anbieten konnten.

Die erste Saison in der Verbandsliga (1997/98) verlief relativ unspektakulär. Man schaffte es, sich von den Abstiegsplätzen fern zu halten und sammelte Erfahrungen. Am Ende sprang ein für einen Aufsteiger beachtlicher neunter Tabellenplatz (39 Punkte, 44:52 Tore) heraus. Für zwischenzeitliche Aufregung sorgte jedoch eine Personalie am Rande des Spielfeldes: Trainer Alfred Hußner folgte zur Mitte der Saison dem Ruf des Heider SV und verließ den Verein. Der ehemalige Ligatorhüter Günther Hoff übernahm das Zepter.

Die folgende Saison 1998/99 war dann nichts für schwache Nerven. Erstmals ging es nicht um die Vermeldung von Erfolgen, sondern um die Vermeidung des Abstiegs. Die Entscheidung fiel am allerletzten Spieltag und mit viel Glück zu unseren Gunsten: Trotz einer 0:4-Pleite bei Comet Kiel reichten 34 Zähler und 44:46 Tore gerade noch zum Klassenerhalt, weil der TSV Lindewitt zu Hause über ein 1:1 gegen Flensburg 08 nicht hinaus kam. Bei gleicher Punktzahl mit Lindewitt rettete uns nur das um vier Treffer bessere Torverhältnis.

Deutlich stressfreier verlief die Spielzeit 1999/2000. Jetzt mit Hans-Peter Hansen als Trainer schaffte das Team Rang sechs (47 Punkte, 54:36 Tore) und damit die beste Platzierung in der Verbandsliga seit dem Aufstieg. Es war sogar noch mehr drin, denn der Rückstand auf den Vierten (Flensburg 08) betrug nur zwei Punkte.

Das vorläufig größte Highlight in der Geschichte der Husumer SV sollte aber in der Saison 2000/01 folgen.

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Aug 1994

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Die ersten Früchte der Fusion

Die Fusion ist nicht mal sechs Monate her, aber was während dieser Zeit passiert ist, kann man als sehr positive Überraschung sehen. Das "Vermischen" beider Vereine klappte reibungslos und war durchweg von Erfolg gekrönt. Aber nicht nur auf dem Fußballplatz versteht man sich; es bildeten sich Freundschaften, die übers Friesenstadion hinausgehen. Auf der Fahrt nach Heiligenstadt wurde dies besonders deutlich. Leider war die Beteiligung mit 18 Leuten eine Enttäuschung, zumal keine Kosten für die Teilnehmer entstanden.

Darüber hinaus wurden auch sportliche Erfolge erzielt! Die erste Mannschaft hat den sehnlichst gewünschten Aufstieg (unter gewaltigem Druck) in die Landesliga geschafft. Das Team wurde in der heißen Phase der Meisterschaft unterstützt von Spielern jenseits des Hügels. Die Spieler Hans-Peter Hansen, Frank Ullrich, Dirk Kröger und Gerrit Müller wurden problemlos in die Mannschaft integriert.

In der zweiten Mannschaft wurde durch die Verstärkungen Jörg Horstmann, Bernd "Backsie" Friedrichsen sowie Jan Boe ein Platz im oberen Mittelfeld erzielt.

Was bei den Herren galt, wurde in der Jugend auch nicht zum Tabu! Auch hier wurde mit guter Zusammenarbeit geglänzt: A- und B-Jugend aufgestiegen und C-Jugend knapp verpaßt. Kompliment und Glückwunsch an die erfolgreichen Trainer Jürgen Gudat, Birger Schleemann, Thorsten Peters sowie Dirk Thomsen und Egon "Schnetje" Harms.

Bleibt zu hoffen, daß dieser gute Start auch noch fortgesetzt wird und alle Beteiligten sich zum Gelingen einsetzen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Saison-Rückblick

Endlich in der Landesliga

Nun ist es endlich soweit, nachdem unsere Liga in den Vorjahren stets den Landesliga-Aufstieg verpaßte, können sich Spieler, Fans und Verantwortliche der Husumer Sportvereinigung 1994 über den geglückten Sprung auf Landesebene freuen. Hierzu reichte letztendlich ein ungefährdeter dritter Platz (42:18 Punkte und 54:25 Tore) hinter Meister ETSV Weiche und Vizemeister Langenhorn.

Unsere Ligamannschaft spielte seit Beginn der Serie Nutzer 93/94 eine gute Rolle in der Bezirksliga Nord und war stets im vorderen Tabellendrittel platziert. So befand sie sich zum Jahreswechsel bei 24:8 Punkten auf dem zweiten Tabellenplatz.

Nach dem Trainerwechsel (Egon "Schnetje" Harms kam für Günter Klenz) holte sie 15:5 Punkte und konnte somit das gesteckte Saisonziel realisieren.

Da der Spielerkader weitgehend zusammenbleibt und gezielt verstärkt wird, darf man auf das Abschneiden im ersten Landesligajahr gespannt sein.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Die Damen

Trainerin Petra "Chrissy" Christiansen hat wohl den schwersten Trainerjob im Verein, denn sie kann nicht aus dem Vollen schöpfen. Teilweise mußte sie mit zehn Spielerinnen antreten, und die Situation wird in der neuen Saison nicht besser sein. Umso höher ist der erzielte Klassenerhalt einzuschätzen, der wieder Ziel der neuen Saison ist, aber sicherlich schwer zu erreichen sein wird. Es werden dringend neue Spielerinnen benötigt.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Kleiner Abschlußbericht der III/V-Mannschaft

So, nun ist es endlich geschafft, die Saison 93/94 ist vorbei. Nach einem guten Start begann der große Ausverkauf vieler unserer Stammspieler, die unser Teamchef Olaf "Olli" Wilms nur schwer ersetzen konnte. Trotzalledem begann eine sehr gute Serie von elf Spielen ohne Niederlage. Nach der Winterpause verloren wir zudem noch einige Spieler durch Verletzungen und Abkommandierung in höhere Mannschaften. Dennoch fanden wir uns am Ende mit neun Siegen, zehn Unentschieden und neun Niederlagen (28:28 Punkten) im gesicherten Mittelfeld wieder. Ferner wurden 32 Spieler im Laufe der Saison eingesetzt. Wir haben insgesamt 18 Torschützen vorzuweisen, wobei unser Werner mit elf Treffern am erfolgreichsten war. Weitere Torschützen waren: Dirk "Radi" Raddant (6), Stephan "Stoffel" Sievers und Dirk "Renki" Renk (je 5), Thorsten Peters, Hans Marc Wulff, Jan Martin Feddersen (je 4), Erk Friedrich Zeugner (3), Frank "Josti" Josten, Frank Gudat (je 2), Jochen "Böhne" Böhnemann, Luxi, Hartmut Wieczorek,Peter Pauly, Manfred "Manni" Roth, Michael Gerstand, Ernst Döring (je 1); zu guter Letzt Olaf "Olli" Wilms einmal, allerdings ins eigene Tor. Es bleibt zu hoffen daß wir die nächste Saison wieder so einen lustigen Haufen zusammen bekommen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Die VII. Mannschaft

Schon nach dem 5. Punktspiel führte die siebte Mannschaft die Tabelle in der Kreisklasse Mitte mit 10:0 und 27:8 Toren an. Nach Abschlu0 der Hinserie konnte dieser Tabellenplatz gehalten werden, obwohl die Mannschaft von Verletzungen z.B. von Heino Hinrichs und Klaus-Dieter "Holmi" Holm dezimiert wurde.

Zur Rückrunde konnten Spieler wie Hartmut Wieczorek und Dirk Steuer reaktiviert werden, so daß die Mannschaft noch namhafter wurde. Nach mehreren kurzen "Durststrecken" konnte sich allerdings die Leistung wieder stabilisieren und der zweite Tabellenplatz erkämpft werden.

Nach Beendigung der Saison 1993/94 standen bei der siebten Mannschaft sage und schreibe 106:44 Tore und 45:15 Punkte zu Buche. Dieser Platz berechtigt die Mannschaft in die Relegation gegen den Zweiten der Kreisliga Süd anzutreten, welches der SV Schobüll war.


Je oller - je doller!

Ein Spiel, welches in die Geschichte des Vereins eingehen wird, war das zweite Relegationsspiel am 25. Juni 1994 zwischen dem SV Schobüll und den Mannen "Über 30" der Husumer Sportvereinigung. Im Hinspiel gewann der SV Schobüll im Friesenstadion verdient mit 6:3.

Jeder der Spieler wußte also, um was es im Rückspiel ging: Tore, Tore, Tore ..., mindestens vier Tore Unterschied mußten erreicht werden, um den Aufstieg noch zu erreichen. Nach qualvollen 90 Minuten, auf einem Fußballplatz mit Sauna-Verhältnissen, erforderte das Ergebnis eine Verlängerung. Am liebsten, glaube ich, wären meine Oldies nach Hause gefahren! Aber nach dem Motto: "Je oller, je doller" raffte sich die Mannschaft noch einmal auf. Spannende und für die Oldies harte 30 Minuten Kampf führten dann zu einem verdienten 11:6-Sieg gegen den SV Schobüll. Von den elf erzielten Toren schoß Dirk Steuer alleine sieben Stück.

Eigentlich wollte ich das Amt des Betreuers niederlegen, aber wer läßt so eine Mannschaft schon im Stich? Durch meinen Entschluß, die Mannschaft noch eine Saison wieder zu betreuen, konnte ich den einen und anderen Spieler nochmals mitreißen. Selbstverständlich brauchen wir dann auch wieder die Unterstützung unserer Spielerfrauen.

Dirk Thomsen, Klaus Dieter "Holmi" Holm

Interview mit dem Trainer der "Ersten", Egon Harms

Egon, Du trainierst nun sechs Monate unser Aushängeschild, wie hat sich die Fusion auf Deine Truppe ausgewirkt?

Egon "Schnetje" Harms: Positiv, die Verletzungen und Ausfälle lassen sich besser kompensieren. Und einige Talente, die bei Frisia schlummerten, konnten entdeckt werden (z.B. Frank Ullrich).

Wie sieht Dein Saisonziel aus?

Egon "Schnetje" Harms:Die Landesliga ist sehr ausgeglichen, wir sind eine unbekannte Größe. Ein Platz unter den ersten Fünf sollte drin sein.

Nachdem einige alte Hasen sich aus der Ersten verabschiedet haben, steht wohl eine Verjüngung an. Wie sieht sie aus?

Egon "Schnetje" Harms: Durch die Neuzugänge und A-Jugendspieler ist die Mannschaft verjüngt worden, diese Spieler müssen jetzt langsam, teilweise über die II. Mannschaft, an die Landesliga geführt werden.

Wie sieht die Zusammenarbeit mit der Zweiten aus?

Egon "Schnetje" Harms: Gut, durch die langjährige persönliche Freundschaft zu Reinhard "Bernie" Grünhoff entstehen keine Probleme.

Bei Deiner Übernahme sah es mit der Einstellung schlecht aus. Was hast Du bewegen können?

Egon "Schnetje" Harms: Die Beteiligung am Training wurde verbessert, und dadurch konnte auch automatisch die Leistung gesteigert werden. 14:4 Punkte nach der Übernahme, wodurch der Aufstieg zustande kam. Der Sieg gegen Weiche war ein Schlüssel, der Selbstbewußtsein und Moral gesteigert hat.

Deine Erkenntnisse aus dem Pokalspiel gegen Harrislee?

Egon "Schnetje" Harms: Torben Weber als Verteidiger gegen den schnellen Hansen, war eine positive Überraschung. Auch Frank Ullrich, der neben Sascha Behrens eine echte Alternative auf dem Libero-Posten ist, hat mich überzeugt.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Die vorläufigen Kader

Husumer SV I

 

Husumer SV II

Günter Hoff   Christian Niedermanner
Josef "Josi" Bartus   Hans-Peter Hansen
Holmer Scheel   Dirk Kröger
Björn Scheel   Frank Köster (A-Jugend)
Frank Ullrich   Helge Pauls
Torben Weber   Heiko Siegesmund
Peter Wendt   Bernd "Backsie" Friedrichsen
Thomas Bielenberg   Jörg Horstmann
Rainer Clausen   Thomas Sönnichsen
Sascha Behrens   Wolf Uhlemann
Bernd Michalski   Mark Brodersen
Sven Christiansen (Rendsburg)   Gerrit Müller
Volker Schallhorn (Heider SV)   Dirk "Radi" Raddant
Rüdiger Barzel (Rödemisser SV)   Birger Schleemann
Ernst Lorenz Clausen (Rödemisser SV)   André Rehder
Lars Hoppe (Rödemisser SV)   Frank "Josti" Josten
Mark Pomplun (Rödemisser SV)   Sönke Feuerherm
Helge Horstmann (Bredstedter TSV)   Christian Graf
Frank Gudat (A-Jugend)   Jan Christoph Deckmann
Torben Bruns (A-Jugend)   Enver Kaska
Rahsoul Delsous-Bari   Ronald Erdt (A-Jugend)
Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Die III. (II.)

Wie auch in der letzten Saison kam ein Einbruch nach der Winterpause. Dies ist wieder einmal auf das alte Problem einer zweiten Mannschaft zurückzuführen, denn einige Spieler mußten in der Liga aushelfen. Hinzu kommen einige verletzte Spieler, so daß Spieler der fünften Mannschaft aushelfen mußten. Trotzdem wurde die Serie mit einem sicheren siebten Platz abgeschlossen und Trainer Carl Anton "Ratschi" Christiansen konnte zufrieden sein. Es bleibt zu hoffen, daß die Mannschaft unter dem neuen Trainer Klaus-Dieter "Holmi" Holm nicht so arg gerupft wird. Wir wünschen Carl Anton "Ratschi" Christiansen alles Gute und hoffen, ihn oft als Zuschauer unserer Spiele zu sehen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Eintrittpreise der Landesligasaison 1094/95

Mitglieder, Rentner, Jugendliche, Schüler

 

4,- DM

Nichtmitglieder

 

5,- DM

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Aug 1994

Husumer Sportvereinigung

Fahrt nach Heiligenstadt (5./6. Juni 1994)

Zu diesem Auswärtsspiel in unsere Partnerstadt trafen sich 18 willige Fußballer um sechs Uhr morgens am Husumer ZOB. Einige Neustadt-geschädigte "Feiglinge" legten sich bald darauf im Bus schlafen, während die anderen erst einmal gemütlich frühstücken. Gegen Mittag wurden wir im Rathaus vom Bürgermeister und seiner Stellvertreterin empfangen. Nach einem kleinen "Snack" besichtigten wir die zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Die Führung war so ausführlich, daß einige arge Konditionsprobleme bekamen. Eigentlich sollten wir an diesem Tage zwei Mannschaften stellen, welches aber mit 15 Spielern (plus drei Betreuern) nicht möglich war und deshalb einige Spieler zweimal zum Einsatz kamen.

Die Gastfreundschaft war während des gesamten Besuches einfach phänomenal, und wir hoffen, daß wir dieses im nächsten Jahr erwidern können. Schweren Herzens verließen wir wieder Heiligenstadt und traten die Rückfahrt gen Husum an.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

In eigener Sache

Der aufmerksame Leser der Vereinsnachrichten hat sicher schon bemerkt, daß der Inhalt ausschließlich von der größten Sparte, dem Fußball, bestimmt wird. Die Redaktion würde sich daher freuen, wenn auch die anderen Sparten wie Tischtennis, Boxen, Gymnastik und Kegeln sich mit uns in Verbindung setzen, um sich in den Vereinsnachrichten vorzustellen. Wir sind jeden Donnerstag ab 21 Uhr im Vereinsheim zu erreichen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)
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Aug 1994

Husumer Sportvereinigung / Jugendfußball

Jürgen Gudat · Frank Köster · Sven Simon · Gröper · Torben Bruns · Oliver Petersen · Timo Wolski · Benjamin Krieg · Ronald Erdt · Frank Gudat · Betreuer Peter Sander / Björn Gabriel · Galinski · Michael Hansen · Graunke · Seier · Thomas Bolz. Es fehlt: Birger Andresen


A-Jugend

Bezirksmeister und Aufsteiger in die Verbandsliga!

Eine erfolgreiche Saison hat unsere A-Jugend hinter sich. 39 Spiele trug die A-Jugend in der Saison 93/94 aus. In der Qualifikationsrunde zur Bezirksliga wurde man ungeschlagen Staffelsieger. Die Bezirksliga wurde dann mit zehn Mannschaften gestartet. In der Bezirksliga wurde unsere A-Jugend mit nur einer Niederlage und zwei Unentschieden Bezirksmeister.

Für die Serie 94/95 in der A-Jugend Verbandsliga wünschen wir unsere A-Jugend viel Erfolg.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Birger Schleemann · Stephan Rüsch · Jan Clausen · Sven Hasche · Stefan Brügmann · Hendrik Wienholdt · Michael Schreiter · Matthias Schütt · Thorsten Peters / Thorsten Thiesen · Bozad Cengiz · Mark Böhm · Björn Hübner · Sascha Rettkowski · Thomas Przeblski · Jann Iven Jensen · Marcus Rüsch. Es fehlt: Stefan Schmidt


B-Jugend 1993/94

Nachdem wir uns für die Bezirksrunde qualifiziert hatten, lief die Vorbereitung auf den Bezirksmeistertitel und somit den Verbandsliga-Aufstieg nur sehr schleppend an. Aufgrund einer mangelnden Vorbereitung wurden wir dann auch in der laufenden Meisterschaftsrunde der Titelrolle nicht immer gerecht. Man konnte sich in den sogenannten Spitzenspielen nicht immer durchsetzen.

Nach einer Aussprache zwischen den Betreuern und den Spielern konnte sich die Mannschaft noch einmal motivieren, so daß der Staffelsieg durch eine geschlossene Mannschaftsleistung erreicht werden konnte.

Es folgten zwei überragende Aufstiegsspiele, in denen die Mannschaft gezeigt hat, daß sie durch ihren tollen Teamgeist selbst den hohen Favoriten Nordmark Satrup bezwingen konnte. Wir hoffen, daß wir die Euphorie der letzten Spiele in die neue Klasse mit hineinnehmen können, damit wir unser Ziel, den Klassenerhalt, erreichen.

Birger Schleemann

D-Jugend

Die Schützlinge von Martin Frost Larsen kam glänzend aus der Winterpause, was wieder einmal beweist, daß Hallentraining nicht sinnlos ist. Das erste Punktspiel gegen den TSV Garding gewann man mit 5:1 Toren. Sohn Daniel Frost Larsen traf dreimal sowie Dennis "Schulle" Schulte zweimal. Eine Woche später siegte man gegen den Lokalrivalen aus Rödemis mit 7:1 Toren. Die Serie schloß die Mannschaft mit 22:14 Punkten, 63:43 Toren und einem daraus resultierenden sehr guten vierten Platz ab. Die Torjäger der D-Jugend: Daniel Frost Larsen (33 Tore), Dennis "Schulle" Schulte (16 Tore) und Sönke Wienholdt (sechs Tore).

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Jan David Kessler · Milosz Troka · Benjamin Gielow · Jan Baudewig · Holmer Gabriel · Betreuer Rainer von Fehrn / Dennis Zumach · Lars Weniger · Johannes Formella · Patrick Kaiser · Malte Nymand · Thorsten Flügge / Lars Rieck


E-Jugend

Nach 9:1 Punkten in der Hinrunde belegte die E-Jugend Platz 1. Nach Startschwierigkeiten in der Rückrunde qualifizierte sich unsere E-Jugend mit dem ersten Tabellenplatz zum dritten Mal in Folge für die Kreismeisterschaftsspiele. Im Hinspiel mußten wir erst in Süderlügum, den Meister der Staffel Nord, antreten. Durch die Tore von Johannes Formella (2) und Jan David Kessler (1) konnte das Spiel mit 3:2 gewonnen werden. Das Rückspiel in Husum wurde wiederum durch Tore von Johannes Formella (2) und Jan David Kessler (2) mit 4:2 gewonnen und somit zum dritten Mal in Folge die Kreismeisterschaft auf dem Kleinfeld in die Stormstadt geholt.

Rainer von Fehrn

Mädchen nehmen Training auf

Über 20 Jahre lebten die Frauenfußballerinnen bei Husum 18 "personell" von der Hand in den Mund: Trotz aller Erfolge (1974: Bezirksmeisterschaft; 1979/1989: Bezirkspokalsieger; 1987: Landespokalsieger; 1991: Landesmeisterschaft; seit Gründung der Verbandsliga 1982 ununterbrochen Teil der höchsten Landesspielklasse) zog sich die knappe Spielerinnendecke wie ein roter Faden durch ihre Historie, bis man 1994 "die Faxen dicke" hatte und Maren "Mary" Thomsen und Patricia "Patty" Roth innerhalb kürzester Zeit Mädchenmannschaften aus der Taufe hoben. Wie ein Ameisenhaufen wuselten seit dem ersten Training am 26. August 1994 mittwochs rund 30 bis 35 Mädchen eifrig und mit viel Freude mit dem Ball am Fuß über den Rasen.

Petra "Chrissy" Christiansen
leer

Okt 1994

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Saisonstart (Chaos?) bei der Husumer SV

Der Start in die neue Saison verläuft sehr "durchwachsen" und mit großen Personalproblemen in den unteren Mannschaften. Ein Egon "Schnetje" Harms kann aus dem Vollen schöpfen, was aber dazu führt, die Stammformation nicht zu finden. Da nach schlechten Leistungen personelle Alternativen gesucht werden, spielt die Zweite auch nicht zwei Spiele mit der gleichen Aufstellung. Immerhin haben beide Trainer zu jedem Spiel genügend Spieler zur Verfügung, wovon die Trainer der unteren Mannschaften nur träumen können.

Die IV. Mannschaft ist am ärgsten betroffen, da hier nie eine Stammformation erreicht werden kann. Ein Teil der Mannschaft ist nämlich normalerweise Ersatz der Dritten, und einige Spieler kommen aus der V. Mannschaft, wo sie eigentlich auch nicht entbehrt werden können.

Die Folge: Die Leistungen der Mannschaften gehen in den Keller, und einige Spiele müssen am Wochenende zweimal spielen, welches aber zeitlich nicht immer machbar ist.

Der sportliche Start ist dadurch auch recht unterschiedlich ausgefallen, vom Tabellenführer bis zur roten Laterne ist alles vertreten. Man kann nur hoffen, daß unser Obmann die Übersicht behält und vielleicht sogar noch den einen oder anderen Neuzugang verzeichnen kann, damit der Spielermangel in den unteren Mannschaften kompensiert werden kann. Es muß aber auch jeder einzelne Spieler mithelfen, über die Schwierigkeiten, die entstehen, hinweg zu kommen, indem er Initiative zeigt und sich nicht nur hinsetzt und rumnörgelt. Nur so ist es möglich, sieben (!) Herrenmannschaften und eine Altliga aufrecht zu erhalten.

Bestes Beispiel für Spaß, Kameradschaft und Einsatz ist VII. Mannschaft, die komplett zusammen geblieben ist, welches bestimmt in einigen Fällen kein Arzt für gut heißen würde. Aber der Spaß am Fußball heilt alle Wunden.


Die Erste

Die Mannen von Egon "Schnetje" Harms starteten sehr gut in die neue Landesliga-Saison. Nachdem Remisauftakt gegen Kropp gewann man das erste Auswärtsspiel in Eckernförde mit 4:1, so daß man nun einen Platz in der Spitzengruppe erreicht hatte. Der Trainer schien sein Team gefunden zu haben, wurde aber im darauffolgenden Heimspiel gegen Rot Weiß Niebüll ernüchtert.

Es wurde deutlich, daß in der Mannschaft ein Stürmer fehlt, der mit wenigen Chancen ein Spiel entscheiden kann. So gab es die einzigen nennenswerten Aktionen von Mittelfeldspielern, und der Ausgleich wurde von einem Abwehrspieler erzielt.

Was folgte, war ein 0:3 in Ellerbek, wo man auch Chancen hatte, die aber nicht in Tore ummünzen konnte. So befindet man sich nun auf Platz 10 in der Tabelle, wobei noch ein Spiel nachzuholen ist.


Die Zweite

.Das Dreamteam von Reinhard "Berni" Grünhoff ist furios gestartet, und man dachte, den kommenden Meister zu sehen. Leider stellte sich heraus, daß fast alle den TSV Fahrdorf II schlagen. Es folgte im zweiten Spiel eine Niederlage gegen Friedrichsberg und ein Unentschieden gegen einen starken TSV Doppeleiche Jagel.

Wenn die Mannschaft sich erst einmal gefunden hat, wird sie sicherlich in der Spitzengruppe mitspielen können. Nach einem Auswärtssieg in Nübel (2:1) steht man an siebter Stelle.


Die Dritte

Klaus Dieter "Holmi" Holm erlebt derzeit alle Höhen und Tiefen eines Trainerlebens.

Gegen starke Gegner -> gute Leistung! Löwenstedt II, Schobüll und Seeth-Drage wurden geschlagen.

Schwache Gegner -> schlechte Leistungen! Jeweils 1:1 gegen Rödemis III bzw. Garding und ein 0:1 gegen Viöl.

Momentan belegt man den fünften Tabellenplatz in der Kreisliga Süd.


Die Vierte

Fünf Niederlagen, nie die gleiche Mannschaft und die rote Laterne!


Die Fünfte

Mit aller Kraft kämpft Betreuer Olaf "Olli" Wilms gegen den Ausverkauf seiner Mannschaft. Trotzdem hält seine Gruppe sich ganz gut, mit 3:3 Punkten liegt man im Mittelfeld der Kreisklasse Süd.


Die Sechste

Auch über Axel Ziemers Herren kreist der Spielermangel-Geier, wahrscheinlich mit ein Grund, weshalb noch kein Punkt geholt werden konnte.


Die Siebte

Die Meistertruppe von Dirk Thomsen lernt langsam zu verlieren. Nach fünf Spielen und 4:6 Punkten befindet man sich auf dem neunten Platz.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Eintrittpreise der Landesligasaison 1094/95

Mitglieder, Rentner, Jugendliche, Schüler

 

4,- DM

Nichtmitglieder

 

5,- DM


Peter Pauly · Heino Hinrichs · Volker "Josi" Jürgensen · Klaus Dieter "Holmi" Holm · Michael Scheve · Hartmut Wieczorek · Klaus Jürgen Schlünzen · Olaf Kock · Betreuer Dirk Thomsen / Dirk Steuer · Dirk Knittel · Joachim Leptin · Maik Ketelsen · Wolfram Christiansen · Sönke Clausen · Andreas "Andy" Wolff · Joachim Petersen · Michael Hansen. Es fehlt: Hartmut Thomsen


Kreisliga-Aufsteiger!

Durch den Aufstieg der Mannschaft der Husumer SV VII in die Kreisliga Süd, auf den die Mannschaft aber verzichtet hat, ist es der jetzigen vierten Mannschaft weiterhin möglich geblieben, in der Kreisliga zu spielen.

Schade, daß dieses einfach so wortlos hingenommen wurde. Über ein kleines "Dankeschön" (Kiste Bier) hätten die Spieler sich bestimmt gefreut.

Dirk Thomsen

Die Damen

Durch einige Neuzugänge (sechs an der Zahl) konnte der Kader der Damenmannschaft auf 18 Spielerinnen erweitert werden. Diese Entwicklung läßt hoffen, daß der angestrebte Mittelfeldplatz der von Petra "Chrissy" Christiansen trainierten Truppe erreicht werden kann. So war in den ersten Spielen ein Leistungsausführung deutlich zu erkennen. Zwar ging zum Auftakt das Pokalspiel gegen Thumby mit 0:2 verloren, jedoch das erste Punktspiel gegen Neuenbrook wurde prompt gewonnen.

Die Heimpremiere gegen den Meister Wittenseer SV ging denkbar knapp mit 2:3 verloren. Die Tore für die Husumer-SV-Damen erzielten Christin Storm und Susanne Peters. Nach einem Sieg im dritten Punktspiel liegen unsere Damen auf dem dritten Platz in der Damen-Verbandsliga

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Wolfgang Grüner und Dieter "Schorsch" Schleger im Gespräch mit der ersten Mannschaft. Bahne Dieter Will ist der einzige Gewinner.


Die nächsten Heimspiele der Liga

Sa   01.10.94   16 Uhr   Husumer SV   -   TSV Osterrönfeld
Sa   15.10.94   15 Uhr   Husumer SV   -   SV Enge Sande
Sa   29.10.94   15 Uhr   TSV Schilksee   -   Husumer SV
Sa   12.10.94   15 Uhr   Heikendorfer SV   -   Husumer SV
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Okt 1994

Husumer Sportvereinigung / Jugend-Fußball

A-Jugend

Die Schützlinge von Jürgen Gudat sind erwartet schwer in die Verbandsliga-Saison gestartet. Der Heimauftakt gegen den TuS Nortorf (1:5) fiel um einige Tore zu hoch aus, bei normaler Chancen-Auswertung wäre ein Remis drin gewesen. Dazu kommt auch die Nervosität einiger Spieler, die Premiere in dieser Klasse feierten.

Eine Woche später wurde es schon besser, man erreichte beim VfB Kiel ein 2:2. Benjamin Krieg war für beide Tore verantwortlich und sicherte somit den ersten Punkte gewinnen. Es folgte dann aber wieder eine Schlappe (0:4) gegen den bis dahin punkt losen Itzehoer SV.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

B-Jugend

Bei den Jugendlichen von Thorsten Peters und Birger Schleemann begann man mit einem Paukenschlag. Das erste Auswärtsspiel bei Schleswig 06 wurde mit 3:2 gewonnen. Vor allem mit der kämpferischen Leistung konnte das Trainergespann zufrieden sein, denn trotz zweimaligem Rückstand ließ man sich nicht beirren. Großen Anteil an dem Sieg hatte zweifellos Torhüter Mirco Petersen, der unter anderem einen Handelfmeter hielt. Für die Tore waren Sascha Strauß, Bozad Cengiz und Felix Carl zuständig.

Mit gesundem Selbstvertrauen ging man in die nächste Partie, und lag plötzlich nach einer halben Stunde mit 0:3 zurück. Felix Carl verkürzte noch, aber mehr war leider nicht drin.


Die nächsten Heimspiele der B-Jugend

So   06.11.94   10.45 Uhr   Husumer SV   -   Bredstedter TSV
So   20.11.94   10.45 Uhr   Husumer SV   -   Holstein Kiel
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C-Jugend

 

Hallo Jungs!

 

 Denkt Ihr auch gerade an Fußball? Seid Ihr zwischen 5 und 12 Jahre alt? So kommt doch mal im Friesenstadion vorbei!

Training        
5-8 Jahre   Di & Do   16.00-17.30 Uhr
8-10 Jahre   Mi   17.00-18.30 Uhr
    Fr   16.00-17.30 Uhr
10-12 Jahre   Mi   17.15-18.30 Uhr
    Fr   15.00-16.30 Uhr

Wenn Ihr Fragen habt, ruft an unter 04841/2932.

  Rainer von Fehrn

Mit einer neu formierten Mannschaft startete unsere C-Jugend in die neue Saison der C-Jugend-Bezirksklasse. Im ersten Spiel traf man auf den Lokalrivalen aus Rödemis, der prompt mit 5:4 besiegt werden konnte. Es folgte das erste Heimspiel gegen den MTV Leck, welches klar mit 5:0 gewonnen werden konnte. Nachdem das zweite Heimspiel gegen den TSV Friedrichsberg mit 6:3 überzeugend gewonnen wurde, mußte die von Rainer von Fehrn trainierte Mannschaft auswärts gegen Gelting mit einem hart umkämpften 4:4-Unentschieden den ersten Punktverlust hinnehmen. Im nächsten Auswärtsspiel allerdings konnte man wieder mit einem klaren 5:1-Sieg gegen den TSB Flensburg beide Punkte mit nach Hause nehmen.

Nachdem fünften Punktspiel belegt unsere C-Jugend einen hervorragenden vierten Platz. Weiter so!


Tabellenspitze C Jugend Bezirksklasse

1.   TSV Nordmark Satrup   10:0   Punkte   38:2   Tore
2.   Schleswig 06   9:1   Punkte   30:2   Tore
3.   Flensburg 08   9:1   Punkte   24:2   Tore
4.   Husumer SV   9:1   Punkte   26:12   Tore
5.   Rödemisser SV   6:4   Punkte   16:12   Tore
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leer

Dez 1994

Husumer Sportvereinigung

Weihnachtsausgabe

Ein ereignisreiches Jahr geht für die neu gegründete Husumer SV zu Ende. Auf diesem Wege möchte sich der Vorstand bei allen aktiven und passiven Mitgliedern sowie allen Freunden des Vereins für das vergangene Jahr bedanken und allen ein frohes, geruhsames Weihnachtsfest und ein gesundes neues Jahr wünschen.

Der Vorstand

Großer Sylvesterball 1994/95

Die Husumer SV lädt alle Mitglieder und Freunde zu einem großen Sylvesterball am 31. Dezember 1994 um 20 Uhr in die Irene Thordsen Halle zu Husum ein. Es spielt in die Showband "Westwind". Zur Verabschiedung des ausklingenden Jahres werden Showeinlagen und eine große Verlosung präsentiert. Als Hauptpreis gibt es eine einwöchige Flugreise für zwei Personen nach Mallorca zu gewinnen. Als zweiter und dritter Preis winken je eine Fahrt zum DFB-Pokalendspiel inklusive Eintrittskarte und Übernachtung am 24./25. Juni 1995 nach Berlin.

Eintritt: 30 D-Mark pro Person.

Kartenvorverkauf: Ratskeller, Großstraße 27, 25813 Husum, oder beim Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen, Mittelheverstraße 3, 25813 Husum.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Beitragsveränderungen

Ab dem 1. Januar 1995 verändern sich die Mitgliedsbeiträge wie folgt:

Aktive Mitglieder   monatlich   15 DM
Jugendliche Mitglieder   monatlich   10 DM
Familienbeitrag   monatlich   25 DM
Passive Mitglieder   monatlich   9DM

Wir bitten alle Dauerauftragszahler bzw. Selbstzahler, diese Veränderung zu beachten und die Daueraufträge rechtzeitig zu ändern, da ansonsten ein riesiger Verwaltungsaufwand entsteht.

Der Vorstand

DFB-Pokalendspiel am 24./25. Juni 1995

Wie schon in den letzten Jahren bietet der Verein in Zusammenarbeit mit der Firma Grunert an, das DFB-Pokalendspiel in Berlin zu besuchen. Die Kosten betragen 245 D-Mark und beinhalten die Busfahrt, eine Übernachtung, den Eintritt und eine kulturelle Attraktion in Berlin. Anmeldung beim Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen. (Anmerkung der Redaktion: "Eine super Tour.")

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Finanzen

Die Geschäftsführung bittet um Abwicklung sämtlicher für das Jahr 1994 anstehenden Abrechnungen bis zum 20. Dezember 1994 bei der Geschäftsführung einzureichen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Fußball-Weihnachtsrätsel!

1. In welcher europäischen Hauptstadt befindet sich das Prinzenparkstadion?


2. Bei welchem Verein spielte Dirk Zander in der Saison 1990/91?


3.Wer wurde 1983/84 Deutscher Fußballmeister?

                         

4. Aus welcher Stadt stammt Bayer 05 Uerdingen?

             

5. Wer war Fußballer des Jahres 1988 in der Fußball-Bundesliga (Nachname)?

                 

Durch Eintragen der Lösungsbuchstaben der Reihe nach in die vorbereiteten Kästchen erhält man das gesuchte Lösungswort. Einsendeschluß ist der 20. Dezember 1994

Lösungswort:

         

Absender: Name / Adresse / Telefon


Als Preis bei unserem Weihnachtspreisrätsel winkt eine Fahrt nach Berlin zum DFB-Pokal-Endspiel am 24./25. Juni 1995. Also das Lösungswort ausschneiden und im Vereinsheim in den bereitgestellten Glückstopf einwerfen oder auf eine Postkarte kleben und einsenden an: Husumer SV, Postfach 1312, 25813 Husum. Einsendeschluß ist der 20. Dezember 1994. Der Rechtsweg ist wie immer ausgeschlossen. Viel Glück!

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Unsere Damenmannschaft mit Peter Bond. Ganz rechts unser Fußballobmann Reinhard "Bernie" Grünhoff und daneben unser Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen, die es sich nicht nehmen ließen, diesem Ereignis beizuwohnen.


Ein kleine Geschichte aus dem Vereinsleben

Damenfußballtrainerin Petra Christiansen als Fernsehstar!

Es war einmal eine Damenfußballmannschaft, die bei der Husumer SV fröhlich und mit viel Erfolg vor sich hin kickte. In dieser so fröhlichen Mannschaft gab es eine sehr erfahrene Spielerin mit Namen Maren "Mary" Thomsen. Sie las in ihrer Fernsehzeitschrift, daß die bekannte Sendung "Das Glücksrad" für eine Spezialschau beliebte Trainerinnen und Trainer suchte. Wie vom Blitz getroffen setzte sie sich hin und schrieb einen Brief an diese Zeitung. Sie hätte eine beliebte und erfahrene Trainerin, so schrieb sie. Wohl bemerkt, die Trainerin hatte keine Ahnung von diesem Attentat. Aber Maren Mary's Thomsen Brief kam so gut an, und man brauchte sich nicht zu wundern, daß Petra "Chrissy" Christiansen vom Hocker fiel, als das Fernsehen bei ihr vorstellig wurde. Man fragte sie, ob sie bereit wäre, am 19. September 1994 in Berlin bei einer Aufzeichnung des "Glücksrades" dabei zu sein. Mit etwas Bammel sagte sie zu.

Ihre Mannschaft war davon so begeistert, daß man sich sofort entschloß, mitzufahren und bei der Sendung für die richtige Stimmung zu sorgen. Ein wenig nervös war sie schon, die Petra "Chrissy" Christiansen, als sie bei Sat1 vor einigen Millionen Zuschauern mitteilte: "Ich heiße Petra Christiansen und bin Trainerin bei der Husumer SV, die zurzeit in der höchsten schleswig-holsteinischen Klasse spielt." Sie kam sogar in die Endrunde, verpaßte dann aber das große Los einer Reise nach Florida.

Trotzdem war sich die angereiste Mannschaft einig, es war ein schöner Tag, und es wurde auf der Rückfahrt ordentlich gefeiert.

Übrigens die Sendung wurde am 30. September 1994 ausgestrahlt, vielleicht hat man diese ja gesehen.

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"Spiegelbild"

Kleine Steckbriefe über Menschen im Verein, die nicht "nur" Mitglied sind.

Klaus Dieter "Holmi" Holm

 

Geboren wurde Klaus Dieter Holm, überall besser bekannt als "Holmi", am 13. März 1963 im Heider Kreiskrankenhaus. 1968 bekam er seine Schultüte vor der Bürgerschule in Husum, es folgte die Rektor-Siemonsen-Schule, wo er 1978 seinen Hauptschulabschluß erlangte. Nach einer Lehre als Einzelhandelskaufmann bei der Firma Henkens in Husum wurde Klaus Dieter "Holmi" Holm Soldat beim LVR 7 in Husum und "diente" dort zehn Jahre im Nachschub. Anschließend wurde der Realschulabschluß nachgeholt und zur Zeit befindet er sich in einer Ausbildung zum Physiotherapeuten.

Freizeitmäßig prägen die drei großen F#s sein Leben: Fitneß, Fußball, Feten. Das Fußballspielen lernte Klaus Dieter "Holmi" Holm bei Frisia Husum. In der B-Jugend wechselte er dann zum Rödemisser SV, mit dem er dann auch mit den ersten Herren 1985 Meister in der Bezirksklasse wurde. Danach wechselte er dann zu Husum 18, wo er dann 1988 mit der zweiten Mannschaft Meister in der Kreisliga wurde. Nach einem kurzen Gastspiel beim Rödemisser SV ist Klaus-Dieter "Holmi" Holm doch dem damaligen Verein Husum 18 treu geblieben und hat bei der neu gegründeten Husumer SV den Job des Trainers der dritten Mannschaft übernommen. Beim Feten hört Klaus-Dieter "Holmi" Holm gerne Musik von Phil Collins, und in der Bundesliga sieht er am liebsten Gladbach vorne.

Sportlich gesehen strebt Klaus-Dieter "Holmi" Holm mit "seiner Dritten" einen Platz unter den ersten Fünf und damit den Klassenerhalt in der Kreisliga Süd an:

Viel Erfolg und weiter so.

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Dez 1994

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Sieh an! Sieh an!

Dann nörgeln wir noch in der letzten Ausgabe, die Erste hat keinen vernünftigen Sturm, und plötzlich spielt der momentane Torschützenkönig der Landesliga in unseren Reihen. Björn Fleige hat zweifellos den Durchbruch geschafft und reißt damit auch die gesamte Mannschaft mit. Plötzlich konzentrieren sich die gegnerischen Abwehrreihen nicht mehr nur auf Peter Wendt, so hat dieser wieder den Platz, den er eigentlich nicht haben darf.

Das letzte Heimspiel der Liga gegen Weiche wurde wieder einmal nach Toren von Volker Schallhorn, Sven Christiansen und Gerrit Müller mit 3:0 klar gewonnen. Beim letzten Auswärtsspiel bestätigte sich wieder einmal die Auswärtsschwäche unserer Mannschaft, das Spiel wurde zu Recht mit 3:1 verloren. Das Resultat des Ganzen ist trotzdem ein Tabellenplatz im oberen Drittel der Landesliga.

Die Zweite ist personell leider etwas geschwächt worden, denn die drei Neuzugänge (Rüdiger Barzel, Lars Hoppe, Mark Pomplun) haben die Flinte ins Korn geworfen. Tja, wenn die Leistung dem Anspruch nicht gerecht wird, entsteht Frust, und aufgeben ist halt leichter als kämpfen. Trotz allem hat sich Reinhard "Bernie" Grünhoffs Truppe nach Siegen gegen den Lokalrivalen aus Rödemis und VfL Eiche in der Spitzengruppe etablieren.

Die dritten Herren befinden sich leider nach zuletzt 0:8 Punkten nicht mehr in der Spitzengruppe der Kreisliga Süd, was nicht zuletzt auf die hauchdünne Personallage zurückzuführen ist.

Leider macht sich diese Spielermangel auch in den unteren Mannschaften bemerkbar, so daß der Ruf immer lauter wird, eine Mannschaft abzumelden. Dieses würde dann auch die Qualität verbessern, denn dann muß jeder durch Trainingsfleiß und gute Leistungen seinen Stammplatz bestätigen.

Hoffen wir, daß die guten Leistungen der ersten Mannschaft die anderen mitreißen kann.

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Wer möchte die DFB-B-Lizenz erwerben?

Die Sportschule Malente hat die Termine für den Erwerb der oben genannten Trainerlizenz bekannt gegeben. Für Interessenten gibt der Geschäftsführer weitere Auskünfte.

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IV. / V. / VI. / VII. Mannschaft

Die "unteren" Mannschaften plagt seit geraumer Zeit der absolute Spielermangel. Die Betreuer müssen jedes Wochenende erneut darum kämpfen, überhaupt einen Kader mit elf Mann zu füllen. Hinzu kommen diverse Ausfälle durch verletzte und beruflich verhinderte Spieler. Daß dies so ist, spiegelt sich auch in den Tabellenplätzen der vierten, fünften und sechsten Mannschaft wider. Einzig die siebte Mannschaft kann noch auf einen festen Kader zurückgreifen. Weiterhin bleibt zu befürchten, daß einige Spieler zur Halbserie den Verein verlassen. Zum Glück stimmt die Moral unter den Spielern, und man kann nur hoffen daß im neuen Jahr alles besser wird.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)

Die Elf des Monats November!

 

Christian Graf (II)

Hans Peter Hansen (II)

Mark Brodersen (III) ǀ Josef Bartus (I)
ǀ Volker Schallhorn (I)

Frank Köster (III) ǀ Jörg Horstmann (II) ǀ Bernd Michalski (II)

Peter Wendt (I) ǀ Björn Fleige (I) ǀ Dirk Raddant (II)

Diese Mannschaft ist zusammengesetzt aus Spielern, die in den Spielen des letzten Monats durch ihre guten Leistungen aufgefallen sind. Die "Elf des Monats" soll zeigen, daß in jeder Mannschaft Spieler sind, die in ihrer Spielklasse gute Leistung zeigen.

Stephan "Stoffel" Sievers, Erk Friedrich Zeugner, Dirk Knittel (Photos)
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zuletzt aktualisiert am: Donnerstag, 24.06.2021 14:46

seit 25. Mai 2018
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