Das geschah 1998

Januar / Februar / März April / Mai / Juni Juli / August / September / Oktober / November / Dezember

zuletzt aktualisiert am: Freitag, 25.06.2021 1:06

Jan - Mär 1998

Husumer Sportvereinigung

Die Husumer Sportvereinigung ist seit dem 31. Januar 1998 ohne einen gewählten ersten Vorsitzenden

Dieses ergab die Jahreshauptversammlung am 31. Januar 1998. Pünktlich um 14.30 Uhr begrüßte der erste Vorsitzende Wolfgang Grüner 52 Mitglieder zur Jahreshauptversammlung des Jahres 1998. Auf Antrag wurde auf das Verlesen des Protokolls der Jahreshauptversammlung 1997 einstimmig verzichtet.

Unter Punkt 3 folgte dann der Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden, der wie folgt erledigt wurde:

"Gratulation zur Meisterschaft! Weiter so!, das waren die Worte von Frau Gerda Winkler, der Witwe unseres ehemaligen Mitglieds Dr. Hans Winkler. Ob es so weitergeht, können wir nicht versprechen, aber über die Glückwünsche zum Aufstieg von Frau Gerda Winkler, der Firma Erichsen und dem SV Blau-Weiß Löwenstedt habe ich mich sehr gefreut, denn es waren die einzigen Glückwünsche.

Und damit bin ich auch schon beim größten sportlichen Erfolg der letzten 30 Jahre, dem Aufstieg unserer ersten Herrenmannschaft in die Verbandsliga Schleswig-Holstein, der höchsten Amateurklasse. Was wir uns sportlich bei der letzten Jahreshauptversammlung so sehr gewünscht haben, ist mit dem Gewinn der Meisterschaft in der Landesliga Nord eingetreten. Heute in der Verbandsliga geht es wiederum um den Erhalt der Spielklasse. Der Vorstand ist guten Mutes, denn wir haben eine ansprechende Mannschaft, die motiviert ist, und mit Günter Hoff einen neuen Trainer, der voller Zuversicht nach vorne blickt. Wir alle tun gut daran, diese Mannschaft auch in sportlich nicht so guten Tagen zu unterstützen und vor ungerechtfertigter Kritik zu bewahren. Ich glaube, wir alle wünschen daher unserem Trainer Günter Hoff und der Mannschaft einen erfolgreichen Rückrundenstart, damit die gesteckten Ziele erreicht werden.

Aber nicht nur über die Männer gibt es Positives zu berichten. Unsere Fußball-Damen haben im Jahre 1997 ihr 25-jähriges Bestehen gefeiert. Es begann in der damaligen Handelsunion, wo sich die dort arbeitenden Frauen in der Freizeit zusammen fanden, um aus reinem Spaß Fußball zu spielen. Irgendwann war dann die Idee gereift, sich einem Verein anzuschließen, um damit die Sache etwas ernster anzugehen. Kurzum, am 1. Februar 1972 hatte der damalige Verein Husum 18 eine Frauenfußballmannschaft, die bis heute Bestand hat. Und was haben die Frauen alles daraus gemacht! Hier nur die größten Erfolge: am 17. Juni 1987 wurde gegen die hoch favorisierten Damen aus Schmalfeld mit 3:1 gewonnen und damit der Landespokal gewonnen. Der größte Erfolg war jedoch das Erreichen der Landesmeisterschaft in der Spielsaison 1990/91. Eine Landesmeisterschaft zu gewinnen, ist schon hervorragend, aber viel wichtiger erscheint mir die Tatsache, daß unsere Damen es fertig gebracht haben, einen Unterbau zu schaffen, indem es ab 1994 gelungen ist, weitere Mädchen-Mannschaften am Spielbetrieb teilnehmen zu lassen. Heute, in der Saison 1997/98, ist die Husumer SV der stärkste Frauenfußballverein in Schleswig-Holstein, denn kein anderer Verein kann zwei Mädchenmannschaften und zwei Frauenfußballmannschaften stellen. Alle Frauen, die hier aktiv mitgewirkt haben, können darauf stolz sein, ihnen gilt unser herzlicher Dank.

In finanzieller Hinsicht können wir ebenfalls mehr als zufrieden sein. Das Kind hat mehrere Väter. Einmal konnten wir uns mit unserer ersten Mannschaft über eine moderate prämienregelung einigen. Die Mannschaft selbst hat mit ihrer Torprämien-Aktion dafür gesorgt, daß insgesamt 5.000 D-Mark in die Jugendabteilung geflossen sind. Auch das ist keineswegs der Regelfall und den Spielern hoch anzurechnen. Ebenso das Hallenturnier der ersten Mannschaft in Hattstedt, das einen Überschuß von 1.000 D-Mark brachte. Ein weiterer wichtiger Garant für die Lösung finanzieller Probleme ist unser Förderverein, der uns mit mehr als 12.000 D-Mark unterstützt hat. Allen Mitgliedern des Fördervereins sowie deren Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit ein großes Dankeschön. Aber das sind nicht die einzigen, die zu dem Ergebnis beigetragen haben. Dieter "Schorsch" Schleger und Bahne Dieter Will haben durch ihren engagierten Einsatz manchen Werbepartner neu geholt, und das Team unserer Jugend-Zeitschrift "Jugend offensiv" konnte uns ebenfalls 3.100 D-Mark überweisen.

Über einen Antrag eines Vereinsmitgliedes hat sich der Vorstand erhebliche Gedanken gemacht. Wir waren erst gar nicht dafür, hatten es abgelehnt, um dann doch sehr skeptisch "ja" zu sagen. Hans Hermann "Bubi" Pauls hatte ein Ziel vor Augen, eine Groß-Lotto-Veranstaltung für die Husumer SV. Dieses Ziel verfolgte er mit einer Willenskraft und Hartnäckigkeit, die uns letztendlich dazu bewogen hat, es ihn einmal versuchen zu lassen. Und wie es dann geklappt hat! Hervorragend! In Eigeninitiative besorgte Hans Hermann "Bubi" Pauls alles, steckte eigene Geldmittel vor, und das Handwerkerhaus war am 22. November 1997 brechend voll. Zusammen mit der erneuten Veranstaltung am 16. Januar 1998 konnten wir die stolze Summe von 1.800 D-Mark verbuchen. Dafür gilt Dir, Hans Hermann "Bubi" Pauls, unser aller Dank.

Was dem Verein nach unserer Meinung fehlt, ist der gesellschaftliche Rahmen, der uns über die Mitgliedschaft hinaus näher zusammenrücken läßt. So war für ein Vereinsfest keine Resonanz feststellbar, und unser Open Air am 7. Juni 1997 hat Jürgen Gudat mit seinem Team sehr viel Arbeit gemacht, der Besuch war jedoch nicht zufriedenstellend. Vielleicht finden sich in diesem Jahr Mitglieder, die in dieser Richtung etwas auf die Beine stellen.

Meine Damen und Herren, liebe Vereinsmitglieder, bislang habe ich fast nur von der Schokoladenseite unseres Vereins gesprochen. Nach meiner persönlichen Ansicht sind die nächsten Jahre von entscheidender Bedeutung, die, wenn überhaupt, nur gemeinsam gelöst werden können. Auch in finanzieller Hinsicht ziehen wieder dunkle Wolken auf, denn die Stadt Husum will die Unterhaltung der Sportanlagen des Rödemisser Sportverein und der Husumer Sportvereinigung einstellen. Diese Aufgabe ist künftig von den Vereinen selbst wahrzunehmen, die dann lediglich durch Zuschüsse, maximal bis zu 50.000 D-Mark für beide Vereine unterstützt werden.

Von allen Seiten, sei es Landes-, Kreis- oder Kommunalpolitikern, wird das Ehrenamt in den höchsten Tönen gelobt. Letztendlich erfüllt auch unser Verein mit seinen 600 Aktiven, darunter 297 Jugendlichen, einen sozialen Auftrag. Er integriert auch bei uns Ausländer, Aussiedler und gibt ihnen in unserem Verein eine positive Perspektive zur Bewältigung ihres Lebens. Der Mannschaftssport ist gerade für die heranwachsenden Jugendlichen ein Schutzschild gegen den Drogenkonsum und bekämpft Rassismus, Intoleranz und Fremdenfeindlichkeit. Und gerade weil das beim Kreis und der Stadt Husum bekannt ist, habe ich kein Verständnis dafür, daß den Vereinen die ihnen zur Verfügung gestellten Mittel kontinuierlich gekürzt werden.

Meine Kritik richtet sich aber nicht nur allein gegen die politischen Gremien, sondern zielt auch auf die Vereinsmitglieder. Wir haben sehr gute und erfolgreiche Jahre hinter uns. Die Zukunftsperspektive, so wie sie sich mir momentan darstellt, läßt mich daran zweifeln, daß es auch in weniger guten Zeiten so weitergeht. Ob es ein neuer Vorsitzender, ein Jugend-, Liga- oder Fußballobmann ist, die wir dringend suchen, damit der Verein ein neues Format bekommt, überall stößt man auf Widerstand, schüttelt bedauernd den Kopf, ja im Gegenteil, der Vorstand wird nicht selten hart kritisiert. Die Erfolge der letzten Jahre beruhen doch nur darauf, daß wir noch genug ehrenamtliche Helfer hatten, die z.B. unsere große Jugendabteilung sehr gut geführt haben.

Aber auch im Herrenbereich bröckelt es langsam, aber sicher. Wo sind unsere ehemaligen fußballerfahrenen Ligaspieler, die sich in den Dienst der Sache stellen. Daher nochmals meine Bitte: Helft dem Vorstand, dem Verein, denn dadurch helft Ihr Euch letztendlich selbst. Ich gebe zu bedenken: Was langfristig aufgebaut wurde, kann sehr schnell kurzfristig wieder zerschlagen werden.

So manche Kritik mag ja berechtigt sein, nur die Art und Weise, wie wir sie dann zu hören bekommen, ist unangebracht. Wer Kritik übt, müßte dann ja auch Verbesserungsvorschläge parat haben, und darüber laßt uns dann in Zukunft zum Wohle des gemeinschaftlichen Vereinslebens in aller Form diskutieren. Die Bereitschaft von Seiten des Vorstandes dazu ist jederzeit gegeben.

Abschließend wünsche ich mir, daß wir alle Verbandsliga- und Bezirksliga-Mannschaften in diesen Spielklassen halten können, die Spieler sich bei uns wohlfühlen und auch die nächste Saison für die Husumer SV tätig sein werden. Weiterhin hoffe ich auf die Unterstützung erfahrener Vereinsmitglieder zur Bewältigung der bevorstehenden Aufgaben, auch in Bezug auf die Position des ersten Vorsitzenden, die ich nach 25-jähriger Vereinstätigkeit aufgebe.

Mein Dank geht nochmals an alle Übungsleiter und aktiven Mitglieder für ihr Engagement zum Wohle unseres Vereins sowie bei den passiven Mitgliedern für ihre Vereinstreue. Darüber hinaus ganz besonders bei unserem Förderkreis nebst Vorstand, bei allen Firmen und Privatleuten, die unsere Husumer Sportvereinigung unterstützen. Dieser Dank geht auch an die Vorstandskollegen für die geleistete Arbeit. Ich wünsche Ihnen allen für die Zukunft in privater und beruflicher Hinsicht alles Gute, vor allem jedoch gesundheitliches Wohlergehen."

Danach kam es zu dem Geschäftsbericht 1997 durch den Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen:

"Liebe HSV-erinnen, lieber HSV-er!

Im Jahre 1997 konnten wir unsere Schulden mit 5.722, 48 D-Mark abbauen, dieses ist eines der besten Ergebnisse in meiner langjährigen Tätigkeit als Geschäftsführer. Auf die einzelnen Zahlen möchte ich zunächst nicht einzeln eingehen. Sie finden diese auf der Rückseite der ausliegenden Tagesordnung. Sollten sich zu diesen Zahlen noch Fragen ergeben, bin ich gerne bereit, diese am Ende meiner Ausführungen zu beantworten.

Bedanken möchte ich mich bei Peter Römer Peters und seiner Mannschaft, denn der Jugendförderverein hat die anfallenden Überleitungsleiterkosten im Jugendbereich für 1997 übernommen. Die Redaktion der Zeitschrift "Jugend offensiv" stellte dem Verein 3.000 D-Mark für die Anschaffung von Trainings-Toren zur Verfügung. Vielen Dank dafür.

Zum ersten Mal wurde im Jahre 1997 ein öffentlicher Lottoabend im Namen unseres Vereins im Handwerker-Vereinshaus durchgeführt. Dank der hervorragenden Leistung von Hans Hermann "Bubi" Pauls und seinen Gehilfen Joachim "Jochen" Wachholz und Manfred "Manni" Mörre konnten dem Verein 1.000 D-Mark als Überschuß überwiesen werden. Vielen Dank dafür. Auch im Jahre 1998 soll diese Aktion fortgeführt werden, und ich kann nur alle Mitglieder bitten: Kommt zum Lottospielen. Es winken nicht nur viele gute Preise, sondern es tut unserem Verein sooo gut.

Im Werbebereich ist es uns gelungen, unsere langjährigen Werbepartner zu behalten. Weiterhin kamen noch einige hinzu, welche wir Dieter "Schorsch" Schleger und Bahne Dieter Will zu verdanken haben. Vielen Dank an diese beiden.

Meine Damen und Herren! Was wären wir ohne unsere Werbepartner? Wir könnten keine erste Mannschaft, keine Frauenmannschaft und keine A-Jugend in der Verbandsliga spielen lassen. Wir könnten keinen Schiedsrichter, Stromkosten, Kluften, Übungsleiter - und die bekommen nur ein Kostenersatz - Verbandsabgaben, Bezirks-Abgaben, Kreis-Abgaben, Beiträge an den Landes-Sportverband mehr bezahlen. Es sei denn, unsere Mitglieder wären bereit, das Dreifache des bestehenden Vereinsbeitrages zu bezahlen oder würden unseren Zuschauern das Vierfache des heutigen Eintrittsgeldes zumuten.

Wir werben in dem Heft "Jugend offensiv", in den Vereinsnachrichten, im Stadion-Echo, auf unserem Plakat und der Bande im Friesenstadion. Kaufen Sie bei Werbepartnern! Überblättern sie nicht so einfach die Anzeigen unserer Werbepartner im Stadion-Echo mit der Bemerkung: Das ist ja doch nur Werbung. Beachten Sie unsere Werbepartner. Teilen Sie unseren Werbepartnern mit, daß Sie sich freuen, daß diese oder jene Firma unseren Verein unterstützt. Finden Sie neue Werbepartner, denn ohne diese Partner könnte der Verein nicht existieren. Auf diesem Wege möchte ich mich bei all den Firmen recht herzlich für ihre Werbung bedanken. Bitte unterstützen Sie uns, damit unsere Werbepartner auch in Zukunft uns die Treue halten.

Bei den Ausgaben sind wir bei den Spesen etwas über den geplanten Betrag hinausgeschossen. Aber wenn eine erste Mannschaft nach 31 Jahren wieder in die Verbandsliga aufsteigt und eine zweite Mannschaft den Klassenerhalt in der Bezirksliga schafft, dann werden schon mal einige Feiern veranstaltet.

Bedauerlich ist die Entwicklung bei den Bestrafung. Die Platzverweise haben sich im vergangenen Jahr stark erhöht. Liegt dieses nun in der Aggressivität unserer Spielerinnen und Spieler begraben oder werden die Schiedsrichter sensibler? Unsere Übungsleiter sollten dahingehend einwirken, daß diese Tendenz gebremst wird.

Wir mußten 800 D-Mark an den Kreisfußballverband bezahlen, da uns zwei Schiedsrichter im Jahre 1997 an unserem Soll fehlten. Auch hier immer wieder die Bitte: Werdet Schiedsrichter.

Dieses waren einige Ausführungen zur Kassenlage im Jahre 1997. Sie haben gezeigt, daß durch Aktivitäten einiges im Verein bewegt werden kann. Der Arbeitsdienst, nämlich 40 Stunden pro Mannschaft, wurde nicht so gut wie in 1996 frequentiert. Auch diese Einrichtung spart nicht nur Geld, sondern dient auch dem Zusammenhalt. Deshalb meine Bitte an die Mannschaften, nehmt im Jahre 1998 diesen Arbeitsdienst wahr. Die Termine werden rechtzeitig bekannt gegeben.

Darf ich höflich darauf hinweisen, daß am Eingang Plaketten - diese wurden von der von der E. H. Grund zur Verfügung gestellt - und Wimpel zum Verkauf ausliegen. Auch diese kleine Investitionen dienen unserem Verein.

Zu guter Letzt möchte ich mich bei meinen beiden Kassierern Adolf Freiert und Erk Friedrich Zeugner bedanken. Sie mußten sich nach der Verbandsliga-Preiserhöhung einiges anhören. Diese beiden haben die Eintrittspreise nicht festgelegt, stellen sich aber bei jedem Wind und Wetter unserem Verein zur Verfügung.

Nun wirklich zu allerletzt muß ich bekannt geben, daß durch diese vielen positiven Aktivitäten im finanziellen Bereich die Schongrenze vor der Mehrwertsteuer überschritten wurde. Ab dem 1. Januar 1998 ist die Husumer Sportvereinigung mehrwertsteuerpflichtig.

Liebe HSV-erinnen, liebe HSV-er, die finanzielle Lage des Vereins ist im Moment stabil, und ich würde mich sehr freuen, wenn alle Mitgliederinnen und Mitglieder weiterhin dabei helfen würden, daß dieser Zustand so bleibt."

Einnahmen / Ausgaben 1997

Einnahmen

       
Mitgliedbeiträge / Aufnahmegebühren   91.054,55   DM
Banden- / Plakat- / Vereinsnachrichten-Werbung   40.786,38   DM
Jugendheim   12.661,31   DM
Veranstaltungen   2.600,00   DM
Zuschüsse Stadt / Kreis / Land   5.317,97   DM
Eintrittsgelder I. & II. Mannschaft   15.267,35   DM
Spenden   14.092,50   DM
   
    181.780,06   DM

Ausgaben

       
Fahrkosten für Busse / PKW / Spieler / Betreuer / Übungsleiter   69.517,19   DM
Übungsleitung   34.327,70   DM
Schiedsrichter   9.835,33   DM
Energie im Stadion   3.241,70   DM
Sportgeräte / Bekleidung / Material / Reparaturen / Medikamente   20.930,52   DM
Gebühren / Sportgroschen / Paßmarken / Steuern / Zinsen / Porto   6.157,08   DM
Verbandsabgaben Land / Bezirk / Kreis / Startgeld   9.727,75   DM
Spesen / Präsente   10.856,05   DM
Reinigungsmittel / Müll / Kluftenwäsche   2.578,00   DM
Strafen Nichtantreten / Feldverweise / Pässe / Mannschaftsabmeldung   2.241,00   DM
Telefon   4.761,25   DM
Versicherungen   1.884,00   DM
   
    176.057,57   DM

Überschuß

 

5.722,49

 

DM

Aufgestellt am 8. Januar 1998        

Es folgte der Bericht der Kassenprüfer Maren "Mary" Thomsen und Sönke Hansen, die die Vereinsbuchhaltung geprüft hatten. Sönke Hansen bestätigte dem Geschäftsführer eine übersichtliche Buchhaltung. Es wären die Geschäftsvorfälle stichprobenweise überprüft worden. Es wurden keine Unregelmäßigkeiten festgestellt. Er bezeichnete den Aufwand der Buchhaltung schon fast wie bei einem mittleren Betrieb. Es wurde Entlastung beantragt, und diese wurde einstimmig erteilt.

Friedrich "Fiete" Pingel lobte die gute Arbeit des Vorstandes, denn er wüßte aufgrund seiner jahrelangen Vereinstätigkeit, wovon er sprach. Dann bat er um Entlastung des Vorstandes. Diese wurde einstimmig erteilt.

Bei den Berichten der Obleute ging Hans Werner Pasenau auf die Schwierigkeiten im Frauen- und Herrenbereich ein. Er ließ die sportlichen Erfolge Revue passieren und bedankte sich bei all seinen Übungsleitern und Helfern.

Jugendobmann Jürgen Gudat berichtete auch von der Schwierigkeit, noch Übungsleiter zu finden und bat um Unterstützung.

Der Obmann der Tischtennisabteilung, Uwe Schall, konnte leider nicht an der Versammlung teilnehmen. Sein Bericht wurde verlesen, und es gab nur Positives zu berichten.

Schiedsrichterobmann Ernst Hermann Grund hat laut seinem Bericht auch personelle Schwierigkeiten und bat um mehr Interesse an der Schiedsrichterei.

Tenor aller Berichte der Obleute waren immer wieder personelle Probleme, und daran muß man laut erstem Vorsitzenden gemeinsam arbeiten bzw. mitarbeiten.

Dann kam es zum Punkt Wahlen. Joachim "Jochen" Wachholz (2. Vorsitzender) übernahm die Wahl des ersten Vorsitzenden. Da Wolfgang Grüner nicht wieder kandidierte, wurde ein neuer erster Vorsitzender gesucht. Leider Fehlanzeige, denn es war keiner bereit, diese Verantwortung zu übernehmen. Wolfgang Grüner erklärte sich bereit, zunächst noch kommissarisch die Aufgaben eines ersten Vorsitzenden in unserem Verein wahrzunehmen, längstens aber nur für ein Jahr. Auch hier ist die Gemeinschaft wieder gefragt.

Neuer dritter Vorsitzender wurde der alte dritte Vorsitzende, nämlich Sönke Gabriel. Neuer zweiter Geschäftsführer wurde gleichfalls der alte zweite Geschäftsführer Peter Pauly. Auch der amtierende erster Schriftführer Manfred Zumach wurde wiedergewählt.

Da auch unser Jugend-Obmann Jürgen Gudat sein Amt niederlegte, mußte ein neuer Jugendobmann gefunden werden. Auf dieser Versammlung fand man keinen. Mittlerweile allerdings hat man Rainer von Fehrn für diese Aufgabe gewinnen können. Beisitzer Bernd Tedsen wurde wiedergewählt. Als zweiten Kassenprüfer wählte man Martin Bahnsen.

Anträge lagen der Versammlung nicht vor.

Der Haushaltsvoranschlag des ersten Geschäftsführers Carl Anton "Ratschi" Christiansen wurde einstimmig angenommen.

Haushaltsvoranschlag 1998

Einnahmen

       
Mitgliedbeiträge   90.000,00   DM
Aufnahmegebühren   1.000,00   DM
Jugendheim  

13.000,00

  DM
Banden-, Plakat-, Stadionecho-Werbung   43.000,00   DM
Vereinsnachrichten   3.000,00   DM
Veranstaltungen   2.000,00   DM
Zuschüsse Stadt   600,00   DM
Zuschüsse Kreis   4.600,00   DM
Eintritt Liga   12.000,00   DM
Eintritt II.   1.000,00   DM
Spenden   10.000,00   DM
Vereinsartikel   150,00   DM
   
    180.350,00   DM

Ausgaben

       
Fahrkosten Busse   9.500,00   DM
Fahrkosten km-Geld zu den Spielen   45.000,00   DM
Fahrkosten Spieler Herren   16.000,00   DM
Fahrkosten Spieler Jugend   4.500,00   DM
Fahrkosten Sonstige   1.000,00   DM
Übungsleitung Herren / Frauen   15.000,00   DM
Übungsleitung Jugendabteilung   14.000,00   DM
Übungsleitung sonstige   9.900,00   DM
Schiedsrichter   9.400,00   DM
Strom Stadion   4.000,00   DM
Material / Reparaturen   5.300,00   DM
Platzkreide   1.500,00   DM
Sportgeräte / Sportbekleidung   6.000,00   DM
Medikamente   1.800,00   DM
Recht und Beratung   500,00   DM
Paßmarken   600,00   DM
Verbandsabgaben Land   6.000,00   DM
Verbandsabgaben Kreis   1.500,00   DM
Verbandsabgaben Bezirk   1.000,00   DM
Spesen   4.000,00   DM
Präsente   1.000,00   DM
Startgeld   2.000,00   DM
Porto   1.000,00   DM
Steuern   1.300,00   DM
Zinsen   1.500,00   DM
Strafen   2.000,00   DM
Telefon   4.700,00   DM
Kluftenwäsche   2.300,00   DM
Versicherungen   1.000,00   DM
Müll im Stadion   400,00   DM
Konto und sonstige Gebühren   1.200,00   DM
Bankschuldenabbau   5.450,00   DM
   
    180.350,00   DM
         

Da es unter dem Punkt Verschiedenes keine Wortmeldungen gab, konnte die Jahreshauptversammlung vom kommissarischen ersten Vorsitzenden Wolfgang Grüner geschlossen werden.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Apr - Jun 1998

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Rückblick auf die Serie 1997/98

 

Jahreskarten

für die Saison 1998/99

sind eingetroffen.

Sie sind an der Stadionkasse oder direkt bei unserem Geschäftsführer Anton Christiansen zum Preis von 100 D-Mark zu erwerben.

Die Spielserie 97/98 Wort für die Husumer Sportvereinigung ein voller Erfolg. Es gibt aus der Frauen- und Herren-Fußballabteilung nur Gutes zu vermelden.

So hat die erste Frauenmannschaft quasi mit dem letzten Spieltag die Verbandsliga halten können. Nachdem man sehr gut gestartet war, zur Halbserie war man immerhin Sechster in der Tabelle, hagelte es Niederlage auf Niederlage. Man konnte am Ende wirklich froh sein, daß es noch einmal gut gegangen war.

Wesentlich besser machte es da die zweite Frauenmannschaft. Sie wurde Kreisligameister und holte auch noch den Fairneßpokal.

Eine tolle Serie legte unsere erste Mannschaft im ersten Jahr in der Verbandsliga hin. Mit einem einstelligen Tabellenplatz (Neunte in der Abschlußtabelle) hat wohl keiner gerechnet. Das war Spitze!

Die zweite Herrenmannschaft begann ihre Serie gut, hatte dann aber einen Durchhänger, konnte aber im Endspurt die Bezirksliga erhalten.

Eine gute Serie spielte die dritte Mannschaft. Sie war am Ende der Serie Sechts in der Kreisklasse A und erreichte damit die neue eingleisige Kreisklasse A Nordfriesland.

Abgemeldet werden mußte leider im Laufe der Serie die vierte Mannschaft. Nachdem Thorsten Hansen, Heiko Albat und Carl Anton "Ratschi" Christiansen vergeblich versucht hatten, diese Mannschaft zu erhalten, aber zu wenig Spieler zur Verfügung standen, mußte die Abmeldung erfolgen.

Lange mit um die Meisterschaft spielte unsere fünfte Mannschaft. Im Endspurt wurde diese dann aber verspielt. Trotzdem kann diese Mannschaft auf eine gute Saison zurückblicken.

Bei der sechsten Mannschaft lief es nicht so gut wie in den vergangenen Jahren, und man mußte am Ende der Saison mit einem Mittelplatz zufrieden sein.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

I. Mannschaft

Konnte man die Saison 96/97 mit der Landesliga-Meisterschaft beenden, mußte man in der kommenden Verbandsliga kleinere Brötchen backen. An eine Meisterschaft in der Verbandsliga Schleswig-Holstein brauchte man keine Gedanken verschwenden, denn es kam nun nur auf den Klassenerhalt an. Vom ersten Spieltag an stand man mit dem Rücken zur Wand.

Nach 31 Jahren war man wieder in die Verbandsliga zurückgekehrt, und mit einer Rekordkulisse von 311 zahlenden Zuschauern wurde die Saison 97/98 am 16. August 1997 eröffnet. Mit einem 1:1 gegen Comet Kiel gab es einen zufriedenstellenden Start. Doch gleich am nächsten Wochenende wurde man von Flensburg 08 klar mit 3:0 geschlagen. Danach folgte eine 4:2-Niederlage gegen den TSV Lägerdorf, und wir fanden uns am 30. August 1997 auf dem letzten Tabellenplatz wieder.

Dieses änderte sich auch nach der Niederlage (0:1) gegen Eichholz nicht. Auch das 0:0 gegen Eichede konnte die Tabellensituation nicht wesentlich verbessern. Dann jedoch folgte der erste Knaller. Man ermauerte beim derzeitigen Tabellenzweiten Phönix Lübeck ein 0:0 und gewann danach in Sereetz klar mit 3:0 Toren. Standen aber immer noch auf einem Abstiegsplatz.

Gegen Kilia Kiel spielte man 3:3, man bekam in Ellerbek eine Niederlage von 0:2 und holte gegen TSB Flensburg einen Punkt.. Tabellenstand am 18. Oktober 1997 Platz 15, Vorletzter. Nach einem 1:1 gegen den TSV Rendsburg und einem 4:0-Sieg gegen Holstein Kiel II standen wir zum ersten Mal wieder auf einem Nichtabstiegsplatz. Dieser wurde durch ein 3:2 beim SV Enge-Sande untermauert.

Nun folgte eine grausame Serie. Es folgten Niederlagen wie 0:3 gegen Schleswig 06, 0:4 gegen TuS Felde und 1:4 gegen Flensburg 08. Mitten in dieser Serie verließ uns der Ligatrainer Alfred Hußner in Richtung Heide., welches aus heiterem Himmel geschah. Es sah ganz düster aus, als Günter Hoff im November 1997 die Trainerverantwortung übernahm.

Mit einem Paukenschlag, nämlich einem 3:2-Sieg beim TSV Lägerdorf und einem Nichtabstiegsplatz (13. in der Tabelle) ging man in die Winterpause.

Am 23. Februar 1998 wurde die Serie mit einem 2:2 gegen Eichholz fortgesetzt. Es folgte danach unter dem Trainer Günter Hoff eine Serie, die uns am 11. Mai 1998 auf einen einstelligen Tabellenplatz (8. in der Tabelle) und den endgültigen Klassenerhalt brachte: 2:2 gegen Sereetz, 4:2 gegen Kilia, 1:0 gegen Ellerbek, 1:1 gegen Phönix Lübeck, 2:2 gegen Rendsburg, 2:1 gegen TSB, 1:0 gegen Holstein II und ein 4:3 gegen Enge-Sande waren die Ergebnisse diese Erfolgsserie.

Sie wurde schroff mit einer 2:0-Niederlage beendet. Aber nach den großen Anstrengungen und der Superleistung unserer ersten Mannschaft mußte das mal kommen. Im letzten Spiel der Serie war der Meister der Verbandsliga 1997/98, TuS Felde, zu Gast in Husum. Es wurde ein 1:1 erreicht.

Wir waren am Ende 9. in der Tabelle. Damit hatte wohl keiner gerechnet. Wie schrieb die Presse: Eine tolle Leistung der Husumer SV, die große Anerkennung verdient!


Torschützen 1997/98 - Verbandsliga Husumer SV

15   Tore   Björn Fleige
8   Tore   Gerrit Müller
7   Tore   Jan Hennings
5   Tore   Frank Gudat
2   Tore   Rainer Clausen
2   Tore   Peter Wendt
2   Tore   Rüdiger Barzel
2   Tore   Sven Christiansen
1   Tor   Birger Andresen
Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Frauenfußball

1. Frauenmannschaft
Trainerin Petra "Chrissy" Christiansen · Susanne Peters · Kathrin Jensen · Anja Wolf · Sabine Vagts · Veronika "Vroni" Mohr · Wilma Jessen · Ulrike Becker · Co-Trainer Bent Hansen / Karin Heimböckel · Sylvia Horvat · Ute Baier · Meike Müller Rohde · Jutta Hansen · Rosmarin Raudies · Petra Kojelis


Nun ist die erste Saison der Frauenfußball-Abteilung mit erstmalig zwei Frauenfußballmannschaften zu Ende, und es ist an der Zeit, einen kleinen Rückblick zu halten. Vorweg muß gesagt werden, daß es eine absolut richtige Entscheidung gewesen ist, im letzten Jahr eine zweite Frauenfußballmannschaft ins Rennen zu schicken. Spielerinnen, die noch nicht ganz so weit für die Verbandsliga waren, hatten auf jeden Fall ihr Spiel am Wochenende und konnten Spielpraxis sammeln. Die Erste kam nie in die Verlegenheit, mit nur elf Spielerinnen losfahren zu müssen, und Spielerinnen, die nach längerer Verletzung wieder einstiegen, mußten nicht gleich voll ins Geschehen und konnten sich in Ruhe aufbauen.

Natürlich gab es nicht nur positive Seiten, nein auch negative, und die gilt es in der neuen Saison zu analysieren und zu verbessern, bzw. gemachte Fehler zu umgehen.

Fangen wir mit der ersten Frauenmannschaft an und stellen hier fest, daß die Hinrunde super verlief und sich im Rahmen der gesteckten Ziele befand, denn die Hinrunde wurde mit dem fünften Tabellenplatz abgeschlossen. Dies entspricht der Leistungsstärke der Mannschaft und spiegelte die vorhandene Stärke jeder einzelnen Spielerin wieder. Doch Verletzungen, fehlende Spielerinnen aus Urlaubsgründen und so weiter brachten den Einbruch. Durch Umstellungen von Spiel zu Spiel kam eine gewisse Unsicherheit in die Truppe, und da man die Spiele von Woche zu Woche abgeben mußte, blieb auch das Selbstbewußtsein mehr und mehr auf der Strecke. Letztendlich sprang am Ende der Saison leider nur noch der neunte Platz heraus. Damit war zwar der Klassenerhalt gesichert, aber er spiegelt nicht die großen Erwartungen und Ziele wider, die man sich anfangs gesetzt hatte. Was jedoch wirklich toll war, ist der erste Platz der Fairplay-Runde. Die Husumer Frauen wurden im Rahmen der Verbandstagung geehrt und erhielten einen Wanderpokal, Urkunde und Ball als Preis. Dieses ist das erste Mal in der 16-Jährigen Verbandsliga-Zugehörigkeit, daß der Fairplay-Pokal nach Husum geholt werden konnte.


Torschützen 1997/98 - Verbandsliga Husumer SV

10   Tore   Sabine Vagts
8   Tore   Ulrike Becker
6   Tore   Ute Baier
4   Tore   Patricia Roth
4   Tore   Rosmarin Raudies
2   Tore   Susanne Peters
2   Tore   Wilma Jessen

Kommen wir nun zur zweiten Frauenmannschaft und stellen fest, daß hier die Saison genau andersherum verlief. In der Hinrunde wurde in mehreren Gruppen eine Vorrunde gespielt, in der sich die beiden Erstplatzierten für die Bezirksklasse qualifizierten und die anderen für die Kreisliga. Durch einige kleine Patzer sprang leider nur der dritte Platz in der Gruppe heraus, und es wurde in der Rückrunde die Kreisliga in Angriff genommen. Wie schnitt man ab? Die Frauen wurden mit 29 Punkten und 40:7 Toren Kreisligameister! Außerdem stellt diese Mannschaft in der Abschlußtabelle den besten Sturm und die beste Abwehr! Eine tolle Leistung, wenn man bedenkt, daß es diese Mannschaft erst ein Jahr gibt.

Für eine zweite Mannschaft ist es nicht immer ganz so einfach, denn auf der einen Seite konnte man kein Wochenende in der gleichen Mannschaftsaufstellung spielen, da doch häufig hochgezogen werden mußte, und auf der anderen Seite besteht die Mannschaft aus vielen ehemaligen Mädchen-Spielerinnen, die die Umstellung vom 7er auf 11er Feld erst einmal kompensieren mußten. Deswegen, tolle Leistung!


Torschützen 1997/98 - Kreisliga Husumer SV

9   Tore   Maren Thomsen
5   Tore   Carola Carstens
5   Tore   Yvonne Hennige
5   Tore   Veronika "Vroni" Mohr
4   Tore   Bärbel Burmeister
3   Tore   Simone Schulte
3   Tore   Kathrin Jensen
2   Tore   Anja Deckmann
2   Tore   Beatrice Oberhoff
1   Tor   Eike Lütt
1   Tor   Birte Reglin
Carl Anton "Ratschi" Christiansen

III. Herrenmannschaft

3. Herrenmannschaft
Jan Tetens · Stephan "Stoffel" Sievers · Michael Mölck · Rolf Flatterich · Lars Jacobsen · Arild Björkli · Helmut "Helle" Hempel / Bernd "Backsie" Friedrichsen · Sven Simon · Dirk Schweda · Heiko Siegesmund · Erk Friedrich Zeugner · Hans Marc Wulff


Im dritten Jahr unter ihrem Trainer Carl Anton "Ratschi" Christiansen spielten sie eine gute Serie. Es wurden 22 Spieler eingesetzt, und man war oft nah am großen Erfolg in der Kreisliga A. In den entscheidenden Begegnungen wurde aber immer gepatzt. So mußte man am Ende der Saison mit einem sechsten Tabellenplatz zufrieden sein.

Der Kreisfußballverband hatte beschlossen, in der Serie 1998/99 nicht mehr mit zwei A-Klassen zu spielen, sondern eine eingleisige A-Klasse für Nordfriesland einzuführen. Zum Erreichen dieser Klasse genügte der sechste Platz, und dieses hat unsere dritte Mannschaft erreicht


Torschützen 1997/98 - Kreisklasse A - Husumer SV

16   Tore   Marco Johns
10   Tore   Lars Jacobsen
6   Tore   Bernd "Backsie" Friedrichsen
2   Tore   Helmut "Helle" Hempel
2   Tore   Heiko Siegesmund
2   Tore   Rolf Flatterisch
2   Tore   Sven Simon
2   Tore   Henning Dau
1   Tor   Michael Mölck
1   Tor   Hans Marc Wulff
1   Tor   Stephan "Stoffel" Sievers
1   Tor   Timo Wolski
1   Tor   Thorsten Peters
Carl Anton "Ratschi" Christiansen

V. Herrenmannschaft

Zielsetzung unserer V. Mannschaft war es, in der Serie 1997/98 ganz oben mitzuspielen. Nach einer 3:1-Niederlage zum Beginn der Saison gegen Blau-Weiß Friedrichstadt wurden 12:0 Punkte in Folge geholt. Man war Tabellenzweiter und wollte weiter ganz oben mitspielen. Danach gab es einige Klatschen. Die Mannschaft berappelte sich aber wieder und war vor dem 1. Mai 1998, dem mitentscheidenden Spiel in Vöhl, Erster in der Tabelle.

Dann kam die grausame Nachricht, daß beide Tönninger Vereine ihre Mannschaften zurückgezogen hatten. Nun war man nur noch Fünfter. Es wurden der V. Mannschaft zwölf Punkte abgezogen und alle Titel-Hoffnungen waren vorbei. Am Ende war unsere fünfte Mannschaft drittplatziert und möchte in der Serie 1998/99 den Meister machen.


Torschützen 1997/98 - V. Herrenmannschaft

9   Tore   Hauke Lorenzen
8   Tore   Stefan Andricos
8   Tore   Kai Mühle
5   Tore   Ken Steglich
4   Tore   Holger Brodersen
4   Tore   Kai Schmitz
3   Tore   Thomas Ries
2   Tore   Walter "Wally2 Schmitz
1   Tor   Sönke Schwerdt
1   Tor   Sven T. Petersen
1   Tor   H J Königstein
1   Tor   Peter Pohns
1   Tor   Jörg Schulz
1   Tor   Harald Wile
Carl Anton "Ratschi" Christiansen

VI. Herrenmannschaft

6. Herrenmannschaft
Joachim Leptin · Klaus Jürgen Schlünzen · Heino Hinrichs · Clausen · Jörg Dawartz · Holger Meyer · Volker "Josi" Jürgensen / Heiko Albat · Jörg Bahnsen · Dirk "Renki" Renk · Horst Brandt · Klaus Dieter "Holmi" Holm · Udo Ketels · Thorsten Hansen


  Die Zielsetzung der sechsten Herrenmannschaft war es, im oberen Tabellendrittel mitzuspielen. Dieses Vorhaben konnte leider nicht realisiert werden. Es wurde im unteren Tabellendrittel der Kreisklasse B mitgekickt.

Neben dem Spielbetrieb waren die Höhepunkte der Sechsten der Besuch einer Mannschaft vom Chiemsee und die Teilnahme an einem Hallenturnier in Stralsund. Man muß dieser Mannschaft, die überwiegend mit unseren Oldies bestückt ist, eine gute Kameradschaft und einen noch wahnsinnigen Ehrgeiz bestätigen.


Torschützen 1997/98 - Kreisklasse B - VI. Herrenmannschaft

17   Tore   Heino Hinrichs
8   Tore   Horst Brandt
5   Tore   Klaus Dieter "Holmi" Holm
3   Tore   Volker "Josi" Jürgensen
2   Tore   Holger Meyer
1   Tor   Dirk Steuer
1   Tor   Klaus Jürgen Schlünzen
1   Tor   Jörg Bahnsen
1   Tor   Thorsten Hansen
1   Tor   Udo Ketels
1   Tor   Jörg Dawartz
Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Apr - Jun 1998

Husumer Sportvereinigung

Schützengilde Dreimühlen

Am 21. Juni 1998 feierte die Schützengilde Dreimühlen von 1958 ihr 40-jähriges Jubiläum. Geschäftsführer Anton Christiansen überbrachte im Namen des Vereins folgende Grußworte.

Liebe Schützinnen! Liebe Schützen!

Mit Wirkung vom 1. Juli 1996 wurde zwischen Eurer Gilde und unserem Verein, nämlich der Husumer Sportvereinigung, vereinbart, daß Ihr die Räumlichkeiten unseres Jugendheimes, früher Frisia Husum, für sportliche Zwecke Eures Schießbetriebes nutzen dürft.

Was allerdings in den Monaten davor geschah, verdient alle Hochachtung. Ihr habt bewiesen, daß ein kleiner Verein mit einem guten Geist Bäume ausreißen kann. Denn was Ihr hier ein- und umgebaut habt, ehe das Clubheim Euren Wünschen entsprechend eingerichtet war, war einfach super.Wir können uns nur bei Euch bedanken, denn Ihr habt diesem Heim wieder Leben gegeben.

Ich glaube behaupten zu können, daß es Euch bis heute noch gut gefällt, und wir können bestätigen, daß eine gute Zusammenarbeit zwischen Euch, unserem Vereinswirt Dieter "Schorsch" Schleger und uns gegeben ist.

An diesem Wochenende nun feiert Ihr Euer 40-jähriges Bestehen im Friesenstadion. Auch hier muß man sagen, was Ihr wieder daraus gemacht habt, verdient Anerkennung, die wir Euch zollen.

Den ersten Vorsitzenden Karl Haß können wir nur beglückwünschen, denn bei solch eifrigen Mitgliederinnen und Mitgliedern muß es einfach Spaß machen, den Vorsitz zu haben. Aber auch den Mitgliederinnen und Mitgliedern können wir nur gratulieren, denn was Euer erster Vorsitzender an Leistung investiert, geht weit über die Normalität hinaus.

Wir von der Husumer Sportvereinigung gratulieren zum 40-jährigen Jubiläum und wünschen Euch für die Zukunft weiterhin viel Erfolg und viel Freude beim Schießen und Feiern.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Wir gratulieren


Im April 1998 feierten Renate und Werner Denckmann ihre silberne Hochzeit. Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen überbrachte im Namen des Vereins die herzlichsten Glückwünsche.

Werner Denckmann hat in 30 Jahren seines Lebens Husum 18 einen großen Teil seiner Freizeit zur Verfügung gestellt. Er wurde am 19. Juli 1954 erstmals als Schriftführer in den Vorstand gewählt, ließ sich dann am 28. Juni 1957 zum zweiten Vorsitzenden wählen und übernahm am 13. Mai 1964 den Posten als erster Vorsitzender. Dieses Amt hat er 20 Jahre ausgeführt. Am 24. Februar 1984 war er der Meinung, "20 Jahre sind genug".

Am 31. März 1984 wurde er zum Ehrenvorsitzenden ernannt. In dieser Funktion hat sich Werner Denckmann für die im Jahre 1994 vollzogen Fusion der beiden Vereine Frisia Husum und Husum 18 zur Husumer Sportvereinigung eingesetzt.

Werner Denckmann hat alle Höhen und Tiefen eines Vereinslebens erlebt. Es ist schon eine ganz besondere Leistung, wenn man solange für seinen Verein verantwortlich arbeitet.

Wir wünschen seiner Frau und ihm noch viele glückliche Jahre und hoffen, ihn noch oft im Friesenstadion zu treffen.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Sommer 1998

Husumer Sportvereinigung / Jugend-Fußball

C-Mädchen Meister der Bezirksliga

Auch in der Oberklasse des Bezirks sind die Mädchen von Ute Baier, die im März 1997 die Mannschaft von Patricia Roth übernommen hat, nicht zu schlagen.

leer

Jul - Dez 1998

Husumer Sportvereinigung

 

Frohe Weihnachten

und

ein gesundes und erfolgreiches 1999

wünschen allen Mitgliederinnen und Mitgliedern

die Husumer Sportvereinigung e.V.

Der Vorstand


Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen überreicht Wolfgang Grüner einen prall gefüllten Präsentkorb zum Abschied.

Am 29. November 1998 wurde unser 1. Vorsitzender Wolfgang Grüner in einer Feierstunde in der Gaststätte "De Kööck" im Kreise aller Übungsleiter und Funktionäre unseres Vereins verabschiedet.

Seinen Rücktritt hatte er schon im Januar bei der Jahreshauptversammlung angekündigt. Da wir aber keinen neuen Vorsitzenden gefunden hatten, hatte sich Wolfgang Grüner bereit erklärt, kommissarisch die Geschicke eines 1. Vorsitzenden zunächst einmal weiterzuführen.

Hier die Abschiedsrede im Originalton von unserem Geschäftsführer Carl-Anton "Ratschi" Christiansen:

Lieber Wolfgang!

Als dienstältestes Vorstandsmitglied hat man mir die traurige Aufgabe übertragen, Dich heute Abend zu verabschieden.

Nach rundgerechnet sieben Jahren als erster Vorsitzender des Husumer Fußballvereins von 1918 und danach als erster Vorsitzender der Husumer Sportvereinigung bist Du der Meinung, daß ein neuer Mann an die Spitze des Vereins muß, mit neuen Ideen und neuer Dynamik.

Leider ist noch keiner in Aussicht, und trotz der Bitte: Wolfgang, mach weiter! bist Du Deinem Entschluß treu geblieben.

Aus beruflichen Gründen kamst Du 1972 nach Husum. Der damalige Leiter der Altliga, nämlich Reimer Seifert, in diesem Jahr verstorben, weckte Dein Interesse auf Husum 18. Es gelang ihm, Dich dazu zu gewinnen, ab 1974 die Altliga zu übernehmen. Nach Deinen Aussagen war es für Dich die schönste Zeit in unserem Verein. Es wurden noch 30 Spiele pro Saison gespielt, und es waren auch die richtigten Weggefährten dabei.

1977 dann benötigten wir dringend fähige Übungsleiter für unsere Jugendabteilung. Hier stelltest Du Dich zur Verfügung und hast bis 1979 Mannschaften von der E- bis zur A-Jugend trainiert.

Danach übernahmst Du als Jugendobmann von 1979 bis 1989 (immerhin zehn Jahre) unsere Jugendabteilung. Diese Zeit war nicht immer die leichteste, denn das Fehlen von Übungsleitern war auch schon damals an der Tagesordnung. Aber Du hast Deine Arbeit gut gemacht.

Als Jugendobmann fandest Du dann in Jürgen Gudat einen guten Nachfolger und konntest getrost den Posten als erster Schriftführer im Jahre 1990 von Otto Heinrich Krüger übernehmen.

Und was haben wir Dich dann bearbeitet, damit Du Dich endlich im Jahre 1992 einstimmig zum ersten Vorsitzenden von Husum 18 wählen ließest.

Und nun nach sieben Jahren willst Du dieses Amt niederlegen. Wolfgang Grüner, man kann Dir bestätigen, das, was in Deiner Amtszeit alles geschehen ist, kein anderer erster Vorsitzender aufweisen kann. Denn in Deiner Amtszeit kam es zur Fusion zwischen Frisia und Husum 18 im Jahre 1994 - nach zwei vergebenen Anläufen von Husum 18 (hier hatte sich der damalige erste Vorsitzende Walter Lorenzen, leider auch schon verstorben, sehr stark ins Geschirr gelegt).

Ich persönlich hatte die vorhergehenden Verhandlungen hautnah miterlebt, mußte einstecken, daß es nicht klappte, und gab diesen Verhandlungen keine Chance. Aber die Zeit schien reif für eine Fusion.

Du warst der Delegationsleiter von Husum 18 und Friedrich "Fiete" Pingel von Frisia. Ihr habt Euch auf Anhieb gut verstanden. Es wurde ein Fusionsgremium gebildet. Diese entwickelten einen Fusionsvertrag. Es wurden die neuen Farben von der Husumer Sportvereinigung (Rot von Husum 18, Gelb von Frisia und Blau als gemeinsame Farbe) bestimmt.

Der Vorschlag für den Vereinsnamen Husumer Sportvereinigung kam von Dir.

Danach kam es im April 1994 zur Fusion. Nenne mir bitte die sieben Namen des ersten engeren Vorstandes der Husumer Sportvereinigung? Wolfgang Grüner, Friedrich "Fiete" Pingel, Dieter "Schorsch" Schleger, Bernd "Radi" Laß, Jürgen Gudat, Reinhard "Bernie" Grünhoff, Carl Anton "Ratschi" Christiansen.

Es wurden auf Dein Drängen hin sofort einige Spieler zwischen ehemals Husum 18 und Frisia Husum ausgetauscht, damit man noch in der Saison 1993/94 den Aufstieg in die Landesliga schaffte. Die A- und B-Jugend stiegen auf in die Verbandsliga. Die ersten Früchte der Zusammenlegung von Frisia und Husum 18 waren da.

Und es kam noch besser: In der Saison 1997/98 stieg unsere erste Herrenmannschaft unter dem ersten Vorsitzenden Wolfgang Grüner in die Verbandsliga auf - und das nach 31-jähriger Abwesenheit.

Nach der ersten Euphorie ist selbstverständlich bis heute der Alltag eingekehrt. Es mußte schon wegen Spielermangels eine Herrenmannschaft zurückgezogen werden. Nachdem man am Anfang der Fusion noch alle Jugendmannschaften mit einer ersten und zweiten Mannschaft besetzen konnte, mußten auch zweite Jugendmannschaften wegen Spielermangels abgemeldet werden. Die Arbeit des Vorstandes wird immer schwerer.

Lieber Wolfgang, ich schätze Dich als ehrlichen, aufrichtigen und guten Menschen. Manchmal warst oder bist Du fast zu gut für die Menschheit. Du gehst immer aufrichtig und ehrlich in jede Verhandlung, und man muß sagen, daß Du auch oft enttäuscht worden bist. Es fällt Dir immer recht schwer, mal fünf gerade sein zu lassen.

Nun gehst Du in den verdienten Vereinsruhestand, und damit Dir der Übergang von der Bewegung in die Ruhestellung nicht so schwer fällt, möchte ich Dir einen prall gefüllten Präsentkorb überreichen.

Du hast ja jetzt mehr Zeit für Deine Frau, und so könnt Ihr in aller Ruhe gemeinsam schön futtern.

Lieber Wolfgang! Ich möchte mich im Namen aller Mitgliederinnen und Mitglieder für Deine sehr gute Arbeit in den vergangenen sieben Jahren als erster Vorsitzender und selbstverständlich auch für die davor liegenden 18 Jahre, also insgesamt 25 Jahre Vereinsarbeit, recht herzlich bedanken.

Wir wünschen Dir und Deiner Familie Gesundheit und noch viel Freude am Leben - und laß ruhig einmal fünf gerade sein.

Wir hoffen, daß wir Dich noch recht oft im Friesenstadion als begeisterten Zuschauer begrüßen können.

Als erster Vorsitzender nach der Fusion bist Du auf jeden Fall in die Vereinsgeschichte eingegangen.

Weiterhin alles Gute und Auf Wiedersehen!

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Auszeichnung
für Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Auf dem diesjährigen Verbandstag des Schleswig-Holsteinischen Fußballverbandes wurde Carl Anton "Ratschi" Christiansen mit der goldenen Ehrennadel des Verbandes ausgezeichnet. Diese Ehrung nahm der erste Vorsitzende des SHSV, Erdmann Fischer, unter großem Beifall der Teilnehmer vor.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen erhielt diese seltene Ehrennadel für seine zahlreichen ehrenamtlichen Tätigkeiten in unserem Verein.

Als Jugendlicher trat Carl Anton "Ratschi" Christiansen vor rund 50 Jahren dem Verein Husum 18.bei und jagte bis 1975 dem runden Leder hinterher.

Anschließend war der Vater von drei Kindern, im übrigen Inhaber der DFB Trainer Lizenz, dann 25 Jahre als Trainer und Betreuer im Jugend- und Senioren- und Frauenfußball-Bereich tätig. Zudem ist er seit 1976 Kassenwart.

 

Gratulation an Frau Ingrid Georgakis, der Gattin unseres Sponsoren Georg Georgakis zur Eröffnung der Nordland-Apotheke in der Brinckmannstraße. Wir wünschen dem Unternehmen viel Erfolg. Der Vorstand

So ganz nebenbei war Toni - so nennt ihn seine Frau - dann noch:
· Planer und Reiseleiter unserer Fahrten zur WM 1982 (Spanien) und 1990 (Italien)
· Organisator der Bundesligaspiele von Hertha BSC, VfL Bochum, Schalke 04, BVB Dortmund und dem Hamburger SV
· Organisator der einst so beliebten Vereinsfeste.

Heute ist er jedem als Stadionsprecher, Redakteur der Vereinsnachrichten und des StadionEchos bekannt, ein Fußballbetrieb der Husumer SV scheint ohne sein Mitwirken unvorstellbar.

Sein Elan, sein Schwung, seine sportlich faire Einstellung haben ihm nicht nur im Verein, sondern auch beim Gegner große Anerkennung verschafft.

Herzlichen Glückwunsch zu Deiner hohen Auszeichnung und noch eine Bitte: Carl Anton "Ratschi" Christiansen, bleibe der Husumer Sportvereinigung noch lange mit Deinem Elan und Deiner kernigen Art erhalten.

Joachim "Jochen" Wachholz, 2. Vorsitzender

Gäste aus Namibia

Ende Juli 2001 hatten wir die Mannschaft vom CIVIS SPORTS CLUB (deutsch: Sportgemeinschaft) aus Windhoek/Namibia im Friesenstadion zu Gast.

Namibia ist seit 1990 unabhängig und eine Demokratie. Auf dem Papier ist damit auch die Rassendiskriminierung abgeschafft worden. Namibia hat einen schwarzen Präsidenten, Sam Nujoma, vom Stamm der Owambos, die hauptsächlich im fruchtbaren Norden wohnen und etwa die Hälfte dann der namibischen Bevölkerung ausmachen. Englisch ist zwar die Amtssprache, aber nur für etwa ein Zehntel der Menschen in Namibia die Muttersprache. Da Namibia eine deutsche Kolonie war, wird auch deutsch gesprochen. Aber Deutsch gehört heute zu den Minderheitssprachen. Trotzdem ist der Einfluss aus der deutschen Kolonialzeit zu sehen und zu spüren, viele Straßen sind nach berühmten Deutschen benannt. Es gibt deutsche Cafes mit deutschem Brot und in Tsumeb, einer kleinen Stadt im Norden, gibt es sogar ein Biergarten.

Von der vielfältigen Landschaft dieses Landes ist jeder Besucher überwältigt. Das Land ist der Arm. Jeder Zweite über 15 Jahre ist arbeitslos. Das Durchschnittseinkommen des Landes liegt bei 860 namibischen Dollar (gleich 300 D-Mark). Hier gibt es noch die typischen Straßenfußballer, die von morgens bis abends nur eines tun, nämlich Fußball spielen, allerdings unter Verhältnissen, die sich unsere Jugend nicht vorstellen kann. Die Fußball spielenden Jugendlichen müssen sich zum größten Teil ihrer Ausrüstung leihen, und es kommt nicht selten vor, dass sich drei Jugendliche ein Paar Fußballstiefel teilen.

Unter der Leitung von Helmuth Scharnowski (ehemaliger Spieler bei Polizei Flensburg und Ende der 1980er Trainer bei Scheersberg) bereisten 20 jugendliche Fußballer den Norden Deutschlands. Helmuth Scharnowski ist Sprecher und Trainer des CSC und Leiter der Buschschule (diese kümmert sich um sozial auffällig gewordene deutsche Jugendliche) und gleichzeitig einer der Trainer der Nationalmannschaft dieses Landes.

Es wurde in Deutschland, Dänemark und Holland gespielt, denn immerhin spielt CIVICS in der ersten Liga ihres Landes.

Nach einem sehenswerten Warmmachen in der Gruppe und mit Gesang stellte sich eine schnelle und technisch gute Mannschaft aus Afrika in unserem Stadion vor. Auffällig war die Abschlussschwäche vor dem Tor, denn wollte den Ball über die Torlinie spielen. Immer noch ein Kurzpassspiel oder ein weiterer Haken. Aber die Namibianer waren schon 5:0 in Führung gegangen, ehe unsere Mannschaft mit zwei Treffern noch ein wenig Ergebnisverbesserung erreichte.

Nach dem Spiel wurde gemeinsam gegessen, und es wurde Freundschaft mit dieser so sympathischen Truppe geschlossen. Es war schon beeindruckend, wenn die Gäste ihre Lieder anstimmten. Unsere Spieler bekam den Mund manchmal nicht mehr zu.

Am Ende dieser schönen freundschaftlichen Begegnung (schauen Sie sich doch auf dem Bild unseren ersten Vorsitzenden Dieter "Schorsch" Schleger - Zweiter von rechts an, gleich zwei Gäste nahm er in den Arm) war man sich einig: Das müssen wir wiederholen.

Und prompt traf am 1. September 2001 eine Einladung der Gäste bei uns ein. Die Liga hat beschlossen, wenn eine derartige Reise zu einem Gegenbesuch mit einem Vorbereitungstraining in Namibia (3000 m Höhe) machbar ist, soll es im Januar 2003 (für Ausländer die beste Zeit) stattfinden.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Jul - Dez 2001

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Eintrittspreise ab 1. Januar 2002

         
Nichtmitglieder       5,00 Euro
Frauen / Mitglieder / Rentner       3,50 Euro
Jugendliche       1,50 Euro

4. landesoffene Herren-Hallenfußball-Meisterschaft

Freitag, den 4. Januar 2002 in der Kieler Ostseehalle

WIR SIND DABEI!!!

Die Husumer Sportvereinigung nimmt aufgrund ihrer guten Tabellenposition (die Besten fünf aus Schleswig-Holstein) in der Oberliga Schleswig-Holstein zum zweiten Mal an dieser Meisterschaft teil.

Dieter "Schorsch" Schleger und Carl Anton "Ratschi" Christiansen nahmen an der am 20. November 2001 in Kiel stattfindenden Pressekonferenz und der Gruppenauslosung teil. Unsere Organisation für dieses Turnier und unser Auftreten (in Masse und guter Stimmung) im Januar 2001 in Kiel wurden als beispielhaft für dieses Turnier gelobt.

Die Auslosung ergab folgende Gruppeneinteilung:

Gruppe A       Gruppe B
FT Eider Büdelsdorf       Husumer SV
Eichholzer SV       TSV Altenholz
VfR Neumünster       Kilia Kiel
VfB Lübeck       Holstein Kiel

Vorverkaufsstellen: Jugendheim Husumer SV (sonntags von 10 Uhr bis 13 Uhr), C.J. Schmidt Intersport und Sporthaus Husum. Gaststätte De Kööck. Weitere Auskünfte unter der Telefonnummer 04841 5948.

Wir bieten zwei Möglichkeiten an: Selbstfahrer 20 DM oder per Vereinsbus 35 DM

Mit dem Bus fahren bietet den großen Vorteil, dass man fast bis vor die Eingangstür gefahren wird. Der Ablauf sieht wie folgt aus: Am Freitag, den 4. Januar, 2002 fährt um 16 Uhr ab dem neuen ZOB der Bus nach Kiel. Wir werden gegen 17 Uhr in Kiel an der Ostseehalle eintreffen. Das Turnier beginnt um 18 Uhr. Nach Beendigung des Turniers (nach der Siegerehrung) gegen 22.30 Uhr bitten wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sofort ihren Bus aufzusuchen, damit bei Vollständigkeit spätestens um 23 Uhr die Heimfahrt angetreten werden kann.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Zur Lage

Unsere erste Herrenmannschaft überwintert im gesicherten Mittelfeld der Oberliga Schleswig-Holstein / Hamburg, womit man sicherlich nicht rechnen konnte. Die Liga mit unserem Erfolgstrainer Hans-Peter Hansen hat sich in der Hinserie hervorragend verkauft und lässt uns für die Rückserie hoffen. Der erste Gegner ist am 2. Februar 2002 Concordia Hamburg im Friesenstadion.

Aber auch unsere zweite Mannschaft hat sich super geschlagen. Wenn man auch 20 Punkte hinter der führenden Mannschaft aus Langenhorn zurückliegt, so sind es gerade einmal 4 Punkte zum Tabellenzweiten in der Bezirksliga. Peter Wendt und seine Mannen haben also alle Chancen auf einen zweiten Tabellenplatz.

Der Übungsleiter der dritten Mannschaft Rolf Flatterich steht zum Ende der Hinserie mit seiner Truppe auf einem 13. Platz in der Tabelle der Kreisklasse A und muss schon noch einiges bewerkstelligen, damit am Ende der Klassenerhalt gegeben ist. Aber Mannschaft und Trainer sind guter Dinge.

Die vierte und fünfte Mannschaft dümpel in der Kreisklasse B im Mittelfeld so vor sich hin. Jan Lütt und Joachim Leptin, die Verantwortlichen für die Mannschaften, bestätigen, dass es in diesen Mannschaften Spaß macht und man auch weiterhin kein Spiel verlieren möchte.

Und da wäre noch unsere A-Jugend. Hauke Hartmann hat es geschafft, mit seiner Mannschaft den ersten Tabellenplatz in der Verbandsliga zu erobern. Bleiben unsere Jungmannen weiter am Ball, müssen wir im Jahre 2002 für die Regionalliga planen. Na denn man too ...

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

 



zuletzt aktualisiert am: Freitag, 25.06.2021 1:06

seit 25. Mai 2018
Besucherz?hler Gif