Das geschah 2002

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zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 28.06.2022 22:08

Jan - Mär 2002

Husumer Sportvereinigung

Eintrittspreise ab 1. Januar 2002

Nichtmitglieder   5,00 Euro
Frauen / Mitglieder / Rentner   3,50 Euro
Jugendliche   2,50 Euro

Dieter "Schorsch" Schleger

bestimmt für weitere zwei Jahre den Kurs des Vereinsschiffes "Husumer SV".

Auf der außerordentlichen Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2002 wurde Dieter "Schorsch" Schleger für weitere zwei Jahre zum ersten Vorsitzenden der Husumer SV einstimmig gewählt.

Dieter "Schorsch" Schleger ist Mitglied seit April 1950 in unserem Verein, durchlief alle Jugendmannschaften in unserem Verein (damals Husum 18) und schaffte es bis zur Landesauswahl der U18. Er war über zehn Jahre Ligaspieler in unserem Verein und musste 1976 aus gesundheitlichen Gründen (Knie kaputt) seine aktive Laufbahn schon sehr früh einstellen.

Als Fußballobmann und dritter Vorsitzender blieb er unserem Verein treu, bevor er am 29. Januar 1999 das Ruder unseres Vereins übernahm. Und nun schickt er sich an, zum erfolgreichsten ersten Vorsitzenden in der Vereinsgeschichte aufzusteigen. Er führte unseren Verein in die Oberliga. In Nordfriesland und unserer Vereinsgeschichte bisher einmalig.

Wir können nur hoffen, dass uns Dieter "Schorsch" Schleger noch lange Jahre erhalten bleibt. Auf der Jahreshauptversammlung verkündete er, dass er für alle Abteilungen im Verein da ist und nicht nur für die erfolgreiche Liga! Er bedankte sich mit den Worten: "Ohne Euch alle wären wir nicht da, wo wir heute stehen!"


Jahreshauptversammlung am 25. Januar 2002

Mit einer Gedenkminute für die im Jahr 2001 verstorbenen Mitglieder/innen eröffnete der erste Vorsitzende Dieter "Schorsch" Schleger die diesjährige Hauptversammlung in der Gaststätte "De Kööck". Weiterhin stellte er die Beschlussfähigkeit der Versammlung fest. Von 48 Anwesenden waren 46 stimmberechtigt. In seinen Begrüßungsworten bedankte er sich bei seinen Vorstandsmitgliedern für die gute Zusammenarbeit. Er wies darauf hin, dass das Jahr 2001 das erfolgreichste Jahr in der Vereinsgeschichte geworden ist.

Der Aufstieg der Liga in die Oberliga, der Aufstieg unserer A-Jugend in die Verbandsliga, die Sanierung der Umkleide- und Duschräume im Friesenstadion, die Renovierung unseres Jugendheims, eine Neugestaltung unserer Bandenwerbung, neue Fahrradständer vor dem Kassenhäuschen, die Stehtraversen und zu guter Letzt ein neuer Kinderspielplatz waren die herausragenden Ereignisse.

Unter dem Punkt Ehrungen wurden Manfred Zumach für seine über fünf Jahre ununterbrochene Vorstandsarbeit als Schriftführer mit der silbernen Ehrennadel ausgezeichnet. Für über 40-jährige Vereins Treue bekamen Olaf Lindner (Eintritt Oktober 1961), Eckhard Reckstadt (Eintritt Juli 1961) und Walter Zukrigl (Eintritt März 1961) die goldene Ehrennadel. Manfred "Manne" Hoppe ist dem Verein 1951 beigetreten, und somit hat er unserem Verein über 50 Jahre die Treue gehalten. Als Dank erhielt er unsere Vereinsuhr.

In seinem Geschäftsbericht teilte unser Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen mit, dass wir Einnahmen von 281.781,53 D-Mark und Ausgaben von 279.783,70 D-Mark hatten, somit ein Überschuss von 1.997, 83 D-Mark erzielt wurde. Dieser Überschuss mindert unsere Bankschulden von 10.354,66 D-Mark am Anfang des Jahres auf 8.356,83 D-Mark am Ende des Geschäftsjahres.

Als positiv bezeichnete er die gute Entwicklung bei den Eintrittsgeldern, die verbesserten Einnahmen bei der Bandenwerbung, die Zunahme der Spendenfreudigkeit und die Spenden aus dem Liga-Förder-Clubn, nicht zu vergessen ist unser Jugendförderverein.

Einmalig in der Vereinsgeschichte ist auch, dass Frau Ellen Langholz eine jährliche Spende von 300 € aus der Erbschaft unseres im Jahre 2001 verstorbenen Helmut Langholz bis auf weiteres angeordnet hat.

Weiterhin wies er besonders darauf hin, dass eine Oberliga-Mannschaft ganz neue Probleme mit sich bringt. Es müssen Steuern und Versicherung bezahlt werden. Der Vorstand der Husumer SV wird in dieser Richtung allen seinen Verpflichtungen nachkommen, so Carl Anton "Ratschi" Christiansen. Er wies nochmals auf den Vorsatz des Vorstandes hin, der da heißt: Wir werden in der Liga spielen, die wir mit unseren finanziellen und dadurch spielerischen Mitteln verkraften können. Abenteuer sind nicht angesagt.

Die beiden Kassenprüfer Dieter Matthiesen und Dieter Schladetzky bestätigten unserem Geschäftsführer eine saubere und übersichtliche Buchführung. Der Antrag auf Entlastung von Carl Anton "Ratschi" Christiansen wurde einstimmig angenommen.

Danach bedankte sich Friedrich "Fiete" Pingel für die gute Arbeit des Vorstandes und bat um Entlastung. Diese wurde einstimmig erteilt.

Die Berichte der Obleute Reinhard "Bernie" Grünhoff (Fußballobmann), Jürgen Gudat (Jugendobmann), Uwe Schall (Tischtennis), Alfred "Abbi" Lorenzen (Schiedsrichter) waren alle positiv.

Bei den danach anstehenden Wahlen gab es folgende Ergebnisse:
erster Vorsitzender Dieter "Schorsch" Schleger
dritter Vorsitzender Sönke Gabriel
zweiter Geschäftsführer Peter Pauly
Schriftführer Rolf von Bartikowski
Jugendobmann Jürgen Gudat
Beisitzer Martin "Malle"Dohrn und
Kassenprüfer Carsten Groth.
Alle wurden einstimmig gewählt.

Anträge lagen nicht vor. Der vorgelegte Haushaltsvoranschlag wurde einstimmig angenommen.

Einnahmen / Ausgaben 2001

Einnahmen

       
Mitgliedbeiträge   93.144,14   DM
Aufnahmegebühren   1.364,34   DM
Banden-Werbung   53.606,80   DM
Vereinsnachrichten-Werbung   2.855,09   DM
Stadionecho-Werbung   7.009,23   DM
Plakat-Werbung   7.428,00   DM
Überschuss Jugendheim   16.306,61   DM
Lotto-Veranstaltungen   6.991,40   DM
Zuschuss Stadt   4.648,45   DM
Zuschuss Kreis   8.152,50   DM
Eintrittsgelder I. & II. Mannschaft   46.860,56   DM
Spenden   32.657,00   DM
Vereinsartikel (Mützen / Aufkleber / Nadeln)   757,41   DM
   
    281.781,53   DM

Ausgaben

       
Fahrkosten für Busse / Bahn / km-Geld   122.576,65   DM
Übungsleiterspesen   30.282,39   DM
Schiedsrichter   11.912,19   DM
Energie im Stadion, Platzkreide, Müll   5.424,83   DM
Material / Reparaturen   33.228,10   DM
Sportgeräte / Sportbekleidung   16.142,04   DM
Medikamente   691,77   DM
Kontogebühren / Abrufe retour / Beiträge   957,97   DM
Sportgroschen / Paßmarken   750,00   DM
Verbandsabgaben Land / Bezirk / Kreis   13.991,33   DM
Spesen / Präsente   13.888,90   DM
Startgeld   2.653,00   DM
Porto / Zinsen   1.435,70   DM
Strafen   1.675,00   DM
Telefon   6.649,73   DM
Kluftenwäsche 1. und 2. Mannschaft   4.616,43   DM
LST/KST/Soli/Sozial   4.570,87   DM
Vertragsspieler   4.100,00   DM
Rechtsberatung / Sicherheit   2.310,00   DM
Versicherungen   1.926,80   DM
   
    279.783,70   DM

Überschuss

 

1.997,83

 

DM

         

Mitgliederentwicklung in 2001

    weiblich   männlich

Stand 1.1.2001

709      
Austritte in 2001 95      
Eintritte in 2001 109      

Stand 31.12.2001

723 97   626
Passive Mitglieder 219 28   191
Aktive volljährig 250 32   218
Aktive jugendlich 254 37   217

Fußball 428 85   %
Tischtennis 60 12   %
Schiedsrichter 10 2   %
Kegeln 6 1   %
Aktiv 504      

Mitgliedsbeiträge ab 1.1.2002

Familienbeitrag       12,80 Euro
aktive Mitglieder       8,70 Euro
jugendliche Mitglieder       6,20 Euro
passive Mitglieder       4,60 Euro

Haushaltsvoranschlag 2002

Einnahmen

       
Mitgliedbeiträge   46.500,00   DM
Aufnahmegebühren   700,00   DM
Banden-Werbung   25.000,00   DM
Vereinsnachrichten-Werbung   1.400,00   DM
Stadionecho-Werbung   4.000,00   DM
Plakat-Werbung   3.750,00   DM
Überschuss Jugendheim   8.000,00   DM
Lottoveranstaltungen   2.500,00   DM
Zuschuss Stadt   500,00   DM
Zuschuss Kreis   1.250,00   DM
Eintrittsgeld   18.000,00   DM
Spenden   12.500,00   DM
Vereinsartikel   250,00   DM
   
    124.35,00   DM

Ausgaben

       
Fahrkosten Busse, Bahn, km-Geld   58.500,00   DM
Übungsleiterspesen   15.000,00   DM
Schiedsrichter   6.000,00   DM
Energie Stadion / Platzkreide / Müll   3.000,00   DM
Material / Reparaturen   10.000,00   DM
Sportgeräte / Sportbekleidung   5.000,00   DM
Medikamente   350,00   DM
Kontogebühren / Abrufe retour / Beiträge   500,00   DM
Sportgroschen / Paßmarken   500,00   DM
Verbandsabgaben Land / Bezirk / Kreis   7.000,00   DM
Spesen / Präsente   7.000,00   DM
Startgeld   1.400,00   DM
Porto / Zinsen   750,00   DM
Strafen   750,00   DM
Telefon   3.750,00   DM
Kluftenwäsche 1. und 2. Mannschaft   2.500,00   DM
Versicherungen   1.000,00   DM
   
    123.000,00   DM
Schuldenabbau   1.350,00   DM
         
Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Unser Ehrenvorsitzender Werner Denckmann
wurde am 1. April 80 Jahre

Unser Ehrenvorsitzender Werner Denckmann wurde am 1. April 2002 80 Jahre. Der erste Vorsitzende Dieter "Schorsch" Schleger und unser Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen waren zu einem Empfang anlässlich des Geburtstages auf der Nordertor eingeladen. Hier die Geburtstagsrede im Originalton:

Lieber Werner! Zunächst einmal möchten wir, für die, die uns nicht kennen sollten, Dieter "Schorsch" Schleger zur Zeit erfolgreicher Vorsitzender und meine Wenigkeit, Carl Anton "Ratschi" Christiansen " Geschäftsführer bei der Husumer SV, uns für die Einladung zu Deinem 80- Geburtstag recht herzlich bedanken.

Ja, Werner! Nun stehe ich nun zum xten Male hier, um Dir alles Glück dieser Erde zu wünschen, und ich stelle fest, bisher hat es geholfen. Trotzdem möchte ich wieder einmal wiederholen, dass unser Werner unserem Verein, damals Husum 18, über 30 Jahre seine Freizeit zur Verfügung gestellt hat. Am 19. Juli anno 1954 wurdest Du Schriftführer, danach am 28. Januar 1957 zweiter Vorsitzender und dann am 13. Mai anno 1964 erster Vorsitzender und das für 20 Jahre. Am 31. März anno 1984 wurdest Du Ehrenvorsitzender unseres Vereins.

Ich habe immer bewusst das "anno" betont, da es ja nun langsam Geschichte, nämlich Vereinsgeschichte geworden ist. In der Geschichte der Husumer Sportvereinigung, ehemals Frisia und Husum 18, ist Dein Name nicht mehr wegzudenken, und er wird noch lange Jahre in den Annalen unseres Vereines genannt werden.

Werner Denckmann hat wirklich alle Höhen und Tiefen eines Vereinslebens miterlebt. Er galt als offener und gerade Typ. Bananenpolitik war ihm verhasst.

Erfreulich, wie Du an dem momentanen absoluten Hoch unseres Vereins teilnimmst! Aus jeder Gegend dieser Erdkugel, wo Du und Renate Euch noch manchmal rumtreibt, erkundigst Du Dich über Deinen Verein. Und wenn Du die Möglichkeit hast, nimmst Du noch selber am Geschehen im Friesenstadion teil.

Meine Vermutung ist, dass Deine Teilnahme an unserem heutigen Vereinsleben die ist, dass Du von Dir behaupten kannst: Hätte ich zu meiner Zeit nicht immer an diesen Verein geglaubt und für diesen auch manchen Schlag ins Gesicht hingenommen, wäre er heute nicht da, wo er ist!

Heute sind andere Leute am Ruder, aber wir dürfen nicht vergessen, dass viele kleine Räder erst eine große Maschine machen!

Lieber Werner, für die bevorstehende Kur mit Renate wünschen wir Dir erholsame Tage und Euch noch viele schöne Jahre. In dem Umschlag, den ich Dir jetzt überreiche, sind schnöde Euros! Aber bitte, mach aus diesem schnöden Mammon einen richtig netten Abend mit Renate während Eurer Kur daraus. Ich danke fürs zuhören.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Jan - Mär 2002

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Vierte landesoffene Herren-Fußball-Meisterschaft
Freitag, den 4. Januar 2002 in der Kieler Ostseehalle

Nach dem guten Turnier im Jahre 2001 in Kiel hatten wir uns auch im Jahre 2002 für die oben genannte Meisterschaft qualifiziert. An die 300 Mitglieder/innen und Fans waren mit vier Bussen nach Kiel gefahren, um unsere erste Mannschaft in der Halle siegen zu sehen. Sie war mit Altenholz, Kilia Kiel und Holstein Kiel in eine Gruppe gelost worden, in der die Chance zumindestens auf einen zweiten Platz gegeben war.

Doch unsere Mannschaft holte nur einen einzigen Punkt in der Vorrunde und verabschiedete sich schon nach der Vorrunde sang- und klanglos. Der Enttäuschung von Husumer Seite saß tief, und so kam es dann auch zu einer ganz ruhigen Heimfahrt.

Die Mannschaft des Turniers war der einzige Verbandsliga-Vertreter Eider Büdelsdorf. Dieser setzte sich gegen Eichholz, Neumünster und VfB Lübeck durch und kam ins Endspiel. Hier mussten sie sich allerdings mit 0:1 vom VfR Neumünster geschlagen geben. Neumünster wurde zum zweiten Male Landes-Hallenmeister und konnte einen Scheck über 5.000 Euro in die Vereinskasse packen.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Sparkassen-Cup am 20. Januar 2002 in Bredstedt

Zum siebten Mal kam es zum oben genannten Hallenspektakel, und es lief wesentlich besser für unsere Mannschaft. 14 Mannschaften nahmen daran teil. Neben unserer Mannschaft waren die Verbandsliga-Teams vom TSV Kropp TSV Lindewitt, TSB Flensburg und Frisia Lindholm, die Bezirksoberligisten Weiche Flensburg, SV Enge-Sande, MTV Leck, SZ Arlewatt und Schleswig 06 dabei. Ergänzt wurde das Teilnehmerfeld durch den FC Langenhorn und den FSV Wyk-Föhr.

Nach spannenden Spielen in Siebener-Gruppen, Halbfinals und dem Finale gewann unsere Liga dieses Turnier und konnte einen Scheck von 250 Euro in die Mannschaftskasse legen. Zweiter wurde der Vorjahressieger TSB Flensburg, Dritter der FSV Wyk-Föhr.

Wie hieß es nach dem Turnier so schön: Am Ende hatten sich größere Erfahrung des Oberligisten durchgesetzt und nahm den Wanderpokal Sparkassen-Cup mit nach Hause.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Jan - Mär 2002

Husumer Sportvereinigung / Jugendfußball

Die Husumer SV geht neue Wege ...

Der Königsweg, der einem ambitionierten Fußballclub den stetigen Aufstieg oder das Verweilen in einer höheren Amateurklasse sichert, ist in aller Regel mit reichlichem Geld gepflastert. Dass diese Binsenweisheit nicht immer den langfristigen Erfolg garantiert, ist ebenfalls bekannt und durch das Schicksal manch namhafter Vereine hinlänglich bewiesen. Wenn ein Verein diesen Weg nicht bestreiten will, und dennoch dem Zuschauer höherklassigen Fußballsport bieten möchte, muss er, um die Regeneration seines Aushängeschildes 1. Herrenmannschaft sicherzustellen, auf die Attraktivität der Klasse hoffen und parallel dazu in den Unterbau des Seniorenbereiches und hier vor allem in die Nachwuchsarbeit investieren.

Auch das ist keine neue Erkenntnis. Neu bzw. nicht üblich ist die Art und Weise, wie die Husumer SV diese Zielsetzung gerade in der Nachwuchsarbeit zu erreichen versucht. Der Nutzen einer erst in den Grundzügen bestehenden Konzeption soll nicht nur der Husumer SV, sondern in besonderem Maße den jugendlichen Fußballern selbst, den beteiligten Verein und nicht zuletzt einer Region, die nicht sonderlich mit sportlichen Attraktionen gesegnet ist, zugutekommen.

Die Husumer SV will sich künftig als Stützpunktverein für leistungsstarke und leistungsorientierte Fußballspieler im B- und A-Jugendbereich verstehen. Vereine im näheren und weiteren Umland sollen motiviert werden, talentierte Jugendliche dieser Altersklassen, denen sie aufgrund der Spielklasse kein adäquates Leistungsangebot bieten können, auf Zeit an die Husumer SV abzugeben. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Abwerbungsstrategien will die Husumer SV dabei mit dem betroffenen Vereinen eine faire Korporation zugunsten wirklich begabter Spieler eingehen.

Diesen Jugendlichen wird bei der Husumer SV von qualifizierten Trainern ein leistungsgerechtes Training angeboten, sie erhalten damit eine förderliche Ausbildung und Spiel in einer Klasse, die A-Jugend in der Verbandsliga, deren Anforderungen ihre weitere fußballerische Entwicklung überhaupt erst ermöglicht.

An den Trainings- und Spieltagen wird mit einem Fahrdienst der sichere Transport der Spieler von ihrem Wohnort nach Husum und zurück garantiert, damit werden die Eltern von dem sonst üblichen Aufwand entlastet.

Um die weitergehende Förderung talentierter Spieler zu ermöglichen, beabsichtigt der Verein eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit den Stützpunkt-Trainern des DFB zu erreichen. Mit dem Übergang in den Seniorenbereich hat der Spieler die Option, auf der Basis seines individuellen Leistungsvermögens auf Sicht in einer höheren Klasse, z.B. Oberliga, zu spielen oder zu seinem Heimatverein zurück zu wechseln und diesen gut ausgebildet und leistungsorientiert motiviert zu verstärken.

Der Wechsel zum Heimatverein steht übrigens dem Jugendlichen, der sich entschließt, das Förderangebot der Husumer SV anzunehmen, jederzeit offen. Sollte er meinen, dem Anforderungsprofil der höheren Klasse nicht genügen zu können, kann er problemlos ohne Wechselsperre oder ähnliche Hindernisse zu seinem angestammten Verein zurückkehren.

Durchaus im Bewusstsein, dass sie selbst von dieser Konzeption profitiert, hofft die Husumer SV auf die Einsicht der Vereine im Kreis, dass dieses Angebot im wohlverstandenen Sinn der richtige Weg sachgerechter Förderarbeit ist, der sich schließlich jeder, der in diesem Bereich ein Stück mit Verantwortung trägt, verpflichtet fühlen sollte. Dass die Husumer SV mit dieser Auffassung nicht alleine ist, machte ein erstes Gespräch über dieses Vorhaben mit Verantwortlichen des Kreisfußballverbandes Nordfriesland deutlich. Auch hier wurde die Absicht des Vereins grundsätzlich begrüßt und Unterstützung bei der Realisierung zugesichert.

Die Husumer SV hofft, trotz der weit verbreiteten und auch durchaus verständlichen vereinsorientierten Perspektive der Verantwortlichen, dass möglichst viele Vereine zum Wohle der Nachwuchsarbeit und damit zur Steigerung des fußballerischen Niveaus in der Region zur Unterstützung des vorgestellten Konzeptes bereit sind.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Apr 2002

Husumer Sportvereinigung / Fußball / Presse

Fußball-Oberliga: Husumer SV besiegt den Eimsbütteler TV mit 4:1

Vier schöne Tore zum Trainer-Geburtstag

Gerrit Müller vollendet: Der Husumer Ilhan Alim hatte vorbereitet, der SV-Stürmer verwandelte kaltschnäuzig zum 4:1 in der 78. Minute. Foto: Voss;

Oberliga-Übersicht

Spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen um die Meisterschaft in der Fußball-Oberliga: Die St. Pauli-Amateure haben mit zwei deutlichen Siegen gegen Lägerdorf und Kilia Kiel punktemäßig zum Spitzenreiter Hamburger SV Amateure aufgeschlossen. Dagegen verpasste Flensburg 08 durch eine 0:1-Niederlage beim TSV Altenholz die Chance, die "rote Laterne" an den TSV Lägerdorf abzugeben. Immerhin erhielten die Flensburger Schützenhilfe von der Husumer SV, die den Tabellen-Drittletzten Eimsbütteler TV mit einer 1:4-Packung auf die Heimreise schickte.

HUSUM (Gert Reese) – Drei wertvolle Punkte und vier wunderschöne Tore - Hans-Peter Hansen, Trainer der Husumer SV, durfte sich zu seinem 51. Geburtstag von seinen Schützlingen üppig beschenkt fühlen. "Ich finde es großartig, dass wir auch dieses Spiel gepackt haben", zeigte sich der Jubilar nach dem 4:1 (2:0)-Erfolg gegen den Eimsbütteler TV denn auch ausgesprochen glücklich.

Von der Papierform her hätte es nahe gelegen, den Tabellen-16. auf die leichte Schulter zu nehmen. Da standen nämlich nicht weniger als sieben A-Jugendliche auf dem Spielplan - fast ein Teenager-Ensemble also. Kein leichtes Brot für Trainer Holger Podein. Der Coach hatte übrigens am Ende keine Mühe mit dem Ergebnis. "Auch in der Höhe verdient", erklärte er.

"Allein die Tore waren das Eintrittsgeld wert", schwärmte Husums Fußball-Legende Egon Harms. Damit dürfte er vor allem das 1:0 von Torben Sonnberg in der 16. Minute gemeint haben. Denn der hatte das Leder in der ihm eigenen Eleganz aus 18 Metern wahrhaft spektakulär ins gegnerische Tor dirigiert. Eher kurios das 2:0 von Cornils (34.), über das der Schütze wohl genauso überrascht war, wie alle anderen. Freund und Feind hielten sich irritiert zurück, als der 35-Meter-Freistoß sich gemächlich seinen Weg ins Tor bahnte. Es war die erste halbe Stunde, in der die Platzbesitzer klar dominierten. Viele Angriffe "fuhren" die Husumer über rechts, wo Arne Hansen positive Akzente setzte. SV-Keeper Teubler bekam nach genau 20 Minuten den ersten Ballkontakt, musste bei Versuchen von Savelsberg (30.) und Lüders (32.) aber auf der Hut sein – Celebis Lattentreffer (35.) konnte er nicht verhindern. Es waren aber jeweils Abspiel-Patzer der Stormstädter im Mittelfeld gewesen, die den Gästen diese Chancen ermöglicht hatten.

Gespannt war man auf ETV-Stürmer Amir Shapourzadeh. Der 19-jährige Iraner ließ aber nur erahnen, welche Talente der HSV mit ihm eingekauft hat. Meist blieb er gegen Zehe oder Rettkowski zweiter Sieger. Dafür holte der antrittschnelle Filigran-Techniker gegen Rettkowski jenen Strafstoß heraus, den Alao-Fary (47.) sicher zum 2:1 verwandelte. Es folgte eine starke Phase der U-21-Elf aus Hamburg, in der sie andeutete, was von ihr noch einmal zu erwarten sein wird. Aber es ging ohne großes Unheil für den zu dieser Zeit unkonzentrierten Aufsteiger ab. In der letzten halben Stunde rückte Ilhan Alim bei den Stormstädtern in den Blickpunkt. Zunächst besorgte er mit einem trefflich getimten Kopfball-Senker selbst das 3:1 (62.), dann bediente er Müller, der kaltschnäuzig zum 4:1 vollendete (78.). Hätte er in den Schlussminuten auch noch die völlig frei postieren Cornils und Köster gesehen, wäre der "Solo-Tänzer" im Husumer Trikot zum Helden des Tages geworden. Feiern ließ er sich auch so.

Husumer SV: Teubler - Köster - Zehe, Rettkowski - Hansen (77. Ferati). Groth; Sonnberg (68. Alla). Cornils, Alim - Fleige, Müller.

Eimsbüttel: Wolgast - Lüders - Francke, Bielefeld - S. Coban - Savelsberg, Celebi, Pereira de Barros (73. l. Cotan). Diestelmeier - Alao-Fary, Shapourzadeh.

Schiedsrichter: Norbert Grudzinski (SK Lüneburg).

Zuschauer: 450.

Husumer Nachrichten 2. April 2002

Die Husumer Abwehr stand

Die Niederlage in Eichholz war ein Ausrutscher- die Husumer SV ist in der Fußball-Oberliga zurück auf der Erfolgsspur. Beim 2:0 (1:0) über den SV Lurup profitierten die Stormstädter kräftig von der Sturmschwäche der Gäste, die kein Konzept gegen die Husumer Hintermannschaft fanden.

Hilfe naht: Carsten Groth (re.) springt seinem bedrängten Mitspieler bei. Foto: Voss

HUSUM (Gert Reese) – Die Hamburger bestätigten in ihrem Gastspiel an der Nordsee die guten Kritiken, die ihnen in den letzten Wochen attestiert worden waren. Dennoch gab sich Trainer Oliver Dittberner nach der Partie zugeknöpft und "angefressen". "Der Schiedsrichter war stark", lautete einer seiner drei Sätze zum Spiel, wobei die Ironie nicht zu überhören war. Wirklich ärgerte ihn wahrscheinlich, dass seine Mannschaft über eine Stunde lang ihr starkes Mittelfeldspiel nicht in Zählbares umzusetzen vermochte. Er hätte aber wissen können, dass seine Stürmer gegen die Husumer Abwehr schon Besonderes auf die Beine stellen mussten, um zum Erfolg zu kommen. Genau das schafften sie nicht. Mit Larbi fehlte ihr Bester, Fredenburg scheiterte am überragenden Rettkowski und Windscheid hatte kein Glück. Da mochten Yaqubig, Fincke und die anderen Luruper noch so dominant das Mittelfeld beackern - im Herrschaftsbereich von Malte Köster war "Schluss mit lustig". Ärgerlich durfte der Hamburger vor allem über Yaqubig sein. Denn der hatte in der 61. Minute ein herbes Foul an Björn Fleige begangen - völlig unnötig. Da es schon sein zweites war, musste er mit der gelb-roten Karte vorzeitig das Feld verlassen. Vier Minuten später schoss Gerrit Müller das 2:0 - und alles war gelaufen.

Dass die Husumer im ersten Durchgang erhebliche Probleme mit den Lurupern hatten, wurde auch akustisch deutlich. "Mehr Biss" forderte da Coach Hans-Peter Hansen. Und "wir müssen mehr miteinander reden" mahnte Malte Köster. Verständliche Reaktionen angesichts der Kombination bei den Gästen, die ihnen immerhin acht Eckbälle einbrachten. Pech nur für die Luruper. Das Tor gelang den Stormstädtern. Es war ein herrlicher Treffer des aufgerückten Rettkowski - und gleichzeitig sein erster in dieser für ihn so erfolgreichen Oberliga-Saison. Kraftvoll wuchtete er den Freistoß von Groth zum 1:0 in die Luruper Maschen (27.).

Mit der Chancenverwertung in dieser Halbzeit konnten die Platzbesitzer zufrieden sein. Denn ansonsten brachten sie das von einer modernen Viererkette gesicherte Gästetor nur zweimal in Gefahr. Bei den Distanzschüssen von Groth (10.) und Jensen (39.) zeigte sich Gäste-Keeper Hencke jedoch gut disponiert.

Auf der Gegenseite hatte Windscheid die "dicken" Möglichkeiten. In der 25. Minute düpierte er Zehe und wurde erst im letzten Moment von Köster am Einschuss gehindert; und eine Minute vor der Pause "kappte" der Unparteiische seine Glücksgefühle, weil er vor seinem Treffer Foul gespielt hatte.

Mit zwei neuen Spielern und einem immer stärker werdenden Francke gaben die Luruper auch in der zweiten Halbzeit den Ton an - aber nicht lange. Der Platzverweis von Yaqubig schwächte ihre Substanz. Husum verschaffte sich nicht nur Luft, sondern auch das nächste Tor. Nach perfekter Vorbereitung von Cornils gelang Müller in der 65. Minute das 2:0.

Der SV Lurup wehrte sich aber auch in Unterzahl tapfer und mit steter Vorwärts-Orientierung. Seine größte Chance hatte er in der 69. Minute durch Mokkadem, der seine Arme bereits im Jubelansatz hatte. Köster brachte sie wieder herunter. In seinem zweiten Noteinsatz an diesem Tag bugsierte er das Leder zur Ecke, bevor es die entscheidende Umdrehung ins Tor tat. Das kann er eben wie kein Zweiter, der Husumer Libero: dem Gegner im letzten Moment die Tour vermasseln.

Auf sein Paradestück, die Hintermannschaft, hob auch HSV-Coach Hans-Peter Hansen ab, als er nach Spielschluss meinte: "Wir leben zurzeit von der guten Abwehrarbeit." Fürwahr - in den anderen Mannschaftsteilen hat man schon gesehen, dass die Saison für den Aufsteiger allmählich an die Substanz geht.

Husumer SV: Teubler - Köster - Rettkowski, Zehe - Jensen (75. Alla), Cornils, Hansen, Groth, Ferati - Fleige, (87. Sonnberg), Müller (89. Alim).

SV Lurup: Hencke - Rahner, Orischkewitsch, Esbruch, Reimers (56. Lipke) - Fincke, Yaqubig, Mokkadern (51. Sciorilli) - Windscheid, Fredenburg.

Schiedsrichter: Thorsten Holst (SV Ellerbek).

Zuschauer: 360.

Husumer Nachrichten 15. April 2002
leer

Apr - Jun 2002

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Oberligafußball wird weiterhin in Nordfriesland angeboten

Unsere Liga hat den Klassenerhalt in der Oberliga Schleswig-Holstein Hamburg geschafft. Nach der Landesmeisterschaft im Jahre 2001 und dem Aufstieg in die Oberliga war man der Meinung, diese Leistung wäre nicht mehr zu toppen. In der Oberliga würde man von Anfang an gegen den Abstieg kämpfen. Weit gefehlt, mit einem achten Tabellenplatz und der goldenen Banane, das erste Mal in der Vereinsgeschichte Westküsten-Meister zu werden, beendete unsere erste Mannschaft die Spielserie 2001/2002. Nur Neumünster war in Schleswig-Holstein besser! Hinter dem VfB Lübeck, Holstein Kiel und Neumünster rangieren wir an vierter Stelle in Schleswig-Holstein. Welch ein Erfolg!

Und dabei begann alles so traurig: Im ersten Punktspiel der vergangenen Spielserie mussten wir zu Hause gegen den VfR Neumünster antreten. Drei Beck-Treffer (2:3) schlugen den wackeren Aufsteiger Husum, und der VfR-Coach prophezeite: "Hier werden noch viele Mannschaften echte Probleme bekommen."

"Wenigstens haben wir erneut gesehen, dass wir mit unserem Verbandsliga-Kader mithalten können", so ein trauriger Hans-Peter Hansen nach der 0:3-Niederlage in Hamburg. Und in der Tat, unsere Mannschaft hatte gut mitgespielt.

Danach kam es ganz hart: Die Husumer SV bekam in der Fußball-Oberliga kein Bein an Deck. Kraft- und mutlos unterlag sie Billstedt mit 2:4, so die Presse, und es hätte noch schlimmer kommen können, denn Billstedt verschoss noch zwei Elfmeter.

Auch das vierte Saisonspiel infolge wurde in Bergedorf mit 0:3 verloren und das mit dem Eindruck: Für Husum ist die Oberliga eine Nummer zu groß.

Aber man sollte sich irren: Endlich schlugen wir zu, und schlugen Eimsbüttel mit 3:0.

Im Spiel gegen die Amateure des Hamburger SV haben wir uns bei der 0:2-Niederlage gut verkauft. Die Presse allerdings meldete: "Quo vadis Husum, 08, ESV?"

Husum atmete auf! Der rote Laterne brannte nicht mehr im Friesenstadion, denn man besiegte Pinneberg klar mit 3:0 Toren. Die Saison für die Husumer schien noch einmal von vorne zu beginnen! Und diesmal so richtig!

Aber der Auftrieb musste noch warten, denn wir verloren unser Spiel bei Flensburg 08 unglücklich mit 0:1. Gerade gegen uns holten die Flensburger ihre ersten drei Punkte.

Drei ganz wichtige Punkte gegen den Abstieg holte sich unsere Mannschaft beim 2:1-Sieg in Lurup. Wir waren plötzlich Tabellenzehnter.

"Wir haben unsere Pflichtaufgabe erfüllt", so ein überheblicher Norderstedter Trainer Peter Nogly nach unserer 0:3-Niederlage, obwohl wir über lange Strecken wieder mithalten konnten.

"Lägerdorf im Glück!" hieß es nach dem 1:1 in Lägerdorf.

"Tolle Husumer", so die Presse nach unserem 1:1 gegen den Titelaspiranten mit Namen FC St. Pauli. Mit diesem Unentschieden unterstrich unsere Mannschaft, dass sie sich in der Oberliga etabliert hatte.

Mit dem Sieg in Altenholz (2:1) hatten wir uns für die Hallenmeisterschaft in Kiel qualifiziert, welches allerdings ein Reinfall werden sollte.

Und wir siegten auch gegen Elsmhorn. Wir hatten schon 20 Punkte auf unserem Konto, was wir uns nicht hätten träumen lassen.

Einen herben Rückschlag mussten wir beim Heider SV hinnehmen. Wir verloren dieses Spiel mit 1:2, und unsere Mannschaft war selber schuld gewesen.

Nach dem 0:1 beim VfR Neumünster bescheinigte unser Trainer Hans-Peter Hansen trotz der Niederlage der Mannschaft eine ordentliche Leistung, denn der Sieg der Neumünsteraner war keineswegs glanzvoll gewesen.

Das letzte Punktspiel im Jahr 2001 war das Nachholspiel am 15. Dezember 2001 bei Kilia Kiel. Man trennte sich friedlich mit 1:1 unentschieden.

Wir überwinterten auf einem stolzen neunten Tabellenplatz und konnten zu dem Zeitpunkt dem weiteren Verlauf der Serie beruhigt entgegensehen. Nach der Hinserie verließen uns leider die Spieler Christian Rogge, Sven Möller und Frank Gudat, da sie der Meinung waren, dass die Oberliga für sie eine Nummer zu groß war. Wir wünschten diesen Spielern Erfolg auf ihrem weiteren Fußballweg.

Der Serienbeginn 2002 sollte uns gleich vier Knaller bringen. Concordia Hamburg, Billstedt, Bergedorf 85 und der Hamburger SV standen auf dem Programm. In der Hinserie wurden alle Spiele gegen diese Mannschaften verloren. Aber wir wollten zeigen, dass wir nicht umsonst auf einem einstelligen Tabellenplatz standen.

Und es ging auch gut los! Husum punktete gegen Cordi, so die Presse. "Die Entwicklung der Husumer Mannschaft im letzten halben Jahr ist sehr gut zu sehen. Mit der Leistung der Mannschaft aus dem Hinspiel hatte das heute nicht mehr viel zu tun", lobte Cordi-Trainer Marc Fascher unsere Truppe, nachdem wir beim 0:0-Unentschieden dem Sieg sogar näher waren.

Nacht der schlechten Leistung im Hinspiel gegen Billstedt erkämpfte unsere Mannschaft ein 2:2-Unentschieden in Hamburg. Was für eine Steigerung. Wir hatten erneut gegen ein favorisiertes Team aus Hamburg nicht verloren.

Und auch gegen Bergedorf wurde am 16. Februar 2002 im Friesenstadion gepunktet. Frisch von der Leber brachten wir die Hamburger immer wieder in Verlegenheit. Nach dieser guten Leistung (1:1 unentschieden) seiner Mannschaft war Trainer Hans-Peter Hansen recht zufrieden mit seiner Truppe und war der Meinung, dass die Husumer SV mit dem Abstieg nichts mehr zu tun bekommen würde.

Am nächsten Wochenende sollte es zum Hamburger SV gehen. Unsere Mannschaft setzte auf kompakte Defensive, um das Ergebnis im Rahmen zu halten. Wir machten dem HSV das Leben sehr schwer, mussten uns am Ende aber doch mit 1:3 beugen.

In dem Spiel gegen Kilia Kiel am folgenden Wochenende schlugen wir nach einem schwachen Oberligaspiel die Kieler mit 2:0.

Das nächste Spiel brachte einen 2:1-Sieg in Pinneberg und festigte unseren sicheren Platz im Mittelfeld.

Gegen Flensburg 08 gelangen uns keine guten Spiele. Im Rückspiel kamen unsere Jungs nicht über ein 2:2 hinaus, wobei das noch glücklich war.

Eimsbüttel wurde im Friesenstadion mit 4:1 abgefertigt. Es reichte allerdings eine mäßige Leistung zum Sieg.

In Eichholz knüpfte man an die mäßige Leistung des Eimsbütteler Spiels an und verlor prompt mit 1:2.

Die Husumer Sportvereinigung hat mit dem 2:0 über Lurup auch die letzten Zweifel am Klassenerhalt ausgeräumt.

Klasse Husum! Diesmal hatte die Truppe von Trainer Nogly nicht seine Pflichtübung absolviert, sondern die Nordfriesen haben ihr gezeigt, wo es lang ging. Wenn man bedenkt, dass so eine Millionentruppe (man spricht von einem Etat von 400.000 €) so ein Spiel gegen uns abliefert, kann man verstehen, dass ein Verein nach dem anderen insolvent wird.

Machte sich die lange Serie oder ein wenig Überheblichkeit im Spiel zu Hause gegen Lägerdorf breit, denn nach einer schwachen Leistung verlor man mit 0:1.

Unsere Abwehr hielt lange stand, musste sich am Ende aber mit 0:3 gegen St. Pauli geschlagen geben.

Und was war denn das? Gegen den freiwilligen Absteiger Altenholz verloren wir sang- und klanglos mit 3:7. Es war die deftigste Heimniederlage seit Jahren.

Wiedergutmachung war angesagt. Diese gelang auch mit einem 1:0-Sieg in Elmshorn.

Von einer schwachen Schiedsrichterleistung (Herr Bornhöft vom TuS Garbek) wurde das letzte Spiel der Saison gegen Heide zu Hause überschattet. Sieben gelbe Karten und drei rote Karten zeichnen ein Schiedsrichter nicht aus. Das Spiel endete 1:1-unentschieden.

Nach 34 Punktspielen und diversen Vorbereitungsspielen war eine erfolgreiche Spielserie zu Ende gegangen. Unsere Spieler hatten über 50 Spiele in den Knochen und freuten sich auf eine Pause. Wir haben eine erfolgreiche Serie gespielt. Unserem Team mit der Mannschaft, Trainer Hans-Peter Hansen, Spitzenbetreuer Martin "Malle" Dohrn, dem Therapeuten Klaus-Dieter "Holmi" Holm und nicht zuletzt den Macher dieser Erfolgsserie, Ligaobmann und erster Vorsitzender Dieter "Schorsch" Schleger haben wir diese Leistung zu verdanken. Wir sind stolz darauf.

Das Schwachsinnige an dieser Serie war allerdings, dass wir keinen sportlichen Absteiger, sondern nur finanzielle Absteiger haben (Lägerdorf, Eichholz und Kilia Kiel haben sich wegen mangelnder Finanzen vom Acker gemacht).

Die Nordfriesen sind in der Spielserie 2002/2003 wieder in der Oberliga dabei. Super!!!


Ligaeinsätze 2001/2002

Oberliga Schleswig-Holstein / Hamburg

Einsätze   Name
34   Carsten Groth
33   Ingo Cornils
32   Malte Köster
31   Arne Hansen
31   Sascha Rettkowski
31   André Teubler
31   Oliver Zehe
30   Björn Fleige
29   Gerrit Müller
27   Ilhan Alim
26   Erion Alla
24   Torben Sonnberg
15   Blerim Ferati
14   Jann-Iven Jensen
11   Frank Gudat
9   Ralf Lückner
7   Christian Herpel
6   Sven Möller
4   Christian Rogge
4   Michael Beck
3   Normen Latz
3   Markus Rüsch
1   Rainer Clausen
1   Torsten Hansen
     

24 Spieler mussten in der abgelaufenen Saison eingesetzt werden. Von diesen 24 Spielern schaffte es nur Carsten Groth, bei allen Spielen dabei zu sein.

Diese hohe Anzahl von Spielern ist darauf zurückzuführen, dass uns nach der Hinserie die Spieler Frank Gudat, Sven Möller und Christian Rogge verlassen haben. Weiterhin verloren wir den Spieler Blerim Ferati, dessen Aufenthaltsgenehmigung für die Bundesrepublik abgelaufen war, so dass er Anfang April nach Albanien zurückkehren musste.

Erfreulich sind die sieben Einsätze unseres Nachwuchstalente Christian Herpel aus der A-Jugend. Und ein alter Hase, nämlich Rainer Clausen, tauchte noch einmal wieder auf.


Torschützen in der Saison 2001/2002

Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg

Tore        
12   Björn Fleige    
11   Gerrit Müller    
4   Ilhan Alim    
3   Jann Iven Jensen    
3   Arne Hansen    
2   Torben Sonnberg    
2   Blerim Ferati    
2   Ingo Cornils    
2   Ralf Lückner    
1   Sascha Rettkowski    
1   Carsten Groth    
   
43    
     

Der Torschützenkönig heißt, wie auch in den letzten Jahren, Björn Fleige. Doch Gerrit Müller landete knapp dahinter und hätte Björn Fleige, der diese Krone schon diverse Male davongetragen hat, fast vom Thron gestoßen.

24 der insgesamt 43 Treffer wurden alleine von diesen beiden Spielern erzielt, und sie wurden damit ihrem Ruf als gefährliche Sturmspitzen gerecht. Weiter so!


Schlusstabelle Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg 2001/2002

        Verein   Spiele             Punkte     Tore
1.       Hamburger SV   34             84   + 83
2.       FC St. Pauli   34             79   + 63
3.       Norderstedt   34             73   + 61
4.       Bergedorf 85   34             71   + 44
5.       Concordi   34             63   + 32
6.       VfR Neumünster   34             57   + 6
7.       Pinneberg   34             50   - 2
8.       Husumer SV   34             42   - 9
9.       Billstedt   34             41   - 1
10.       Eichholz   34             38   - 17
11.       Heider SV   34             38   - 17
12.       Lurup   34             37   - 8
13.       Kilia Kiel   34             37   - 31
14.       Elmshorn   34             35   - 20
15.       Altenholz   34             34   - 22
16.       Lägerdorf   34             25   - 46
17.       Eimsbüttel   34             24   - 67
18.       Flensburg 08   34             21   - 49
                                 

Meister: Hamburger SV (hat sich qualifiziert für die Regionalliga)
Absteiger: Lägerdorf, Eichholz, Kilia Kiel (alle freiwilliger Rückzug)
Aufsteiger: Maiendorfer SV, Holstein Kiel II, Altona 93, TSB Flensburg, Altona 93

 

8. Tabellenplatz für die Husumer Sportvereinigung nach Abschluss der Saison 2001/2002. Damit hatte wohl keiner gerechnet. Wenn wir auch mit 43 Treffen zu den Minimalisten der Oberliga gehörten, nur Heide (42), Lurup (42), Lägerdorf (36) und Flensburg 08 (42) hatten weniger geschossen, so hat es doch gereicht.

Wir haben 52 Treffer eingefangen, dabei taten allein die sieben Gegentreffer gegen Altenholz am wehesten, denn sonst hätten wir auch auf dieser Seite gut abgeschnitten.

Unser häufigstes Ergebnis war ein 1:1-Unentschieden, welches wir sieben Mal spielten.

Der höchste Sieg war das 4:1 gegen Eimsbüttel, und das grausamste Ergebnis war das 3:7 gegen Altenholz.

Wir haben elf Spiele gewonnen, neun Spiele unentschieden gestaltet und 14 Spiele verloren.


Zuschauertabelle 2001/2002

Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg

Gesamt   Verein       Schnitt
12.955   FC St. Pauli       762
12.723   Hamburger SV       748
9.814   Norderstedt       577
9.613   VfR Neumünster       565
8.427   Husumer SV       496
7.946   Bergedorf       467
7.392   Concordia       435
4.863   Billstedt       286
4.805   Flensburg 08       283
4.802   Lägerdorf       282
4.037   Elmshorn       237
4.029   Heider SV       237
3.440   Pinneberg       202
3.240   Kilia Kiel       191
2.967   Lurup       175
2.674   Eimsbüttel       157
2.237   Eichholz       132
1.913   Altenholz       113
 

Zuschauerrekord der Oberliga-Saison 2001/2002:
Hamburger SV - FC St. Pauli mit 8.123 Zuschauern

Zuschauerrekord der Husumer SV:
Husumer SV - Hamburger SV mit 738 Zuschauern

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Spielserie 2001/2002

Unsere zweite Herrenmannschaft, trainiert von Peter Wendt und Sven Christiansen, belegte am Ende der Serie einen sicheren sechsten Platz in der Bezirksliga. Im Hinblick auf die Serie 2000/2001, in der man lange gegen den Abstieg kämpfte, eine wesentliche Verbesserung. Doch unsere Zweite hatte bis zum Ende der Hinserie so gut gespielt, dass man ihr hinter der Topmannschaft, dem FC Langenhorn, sogar Chancen auf einen zweiten Tabellenplatz einräumen konnte. Die schlechte Rückserie allerdings vergrub alle diese Hoffnung. Spielermangel, Verletzungen und Trainingsrückstand waren einige Gründe für diese Verschlechterung.


Die dritte Herrenmannschaft unter der Leitung von Rolf Flatterich war in der Serie 2000/2001 aus der Kreisliga abgestiegen und musste sich in der Kreisklasse A erst wieder einordnen. Dieses zeigte sich am Anfang als sehr schwierig und man krebste in der Hinserie auf den unteren Abstiegsplätzen herum. Das sollte sich in der Rückserie gewaltig ändern. Man eilte von Sieg zu Sieg, und es fehlte am Ende nur ein Pünktchen, und der Wiederaufstieg in die Kreisliga wäre gelungen. Hier scheint sich eine gute Basis für 2002/2003 anzubahnen.


Die beiden Mannschaften, nämlich die vierte und die fünfte, die uns in der Kreisklasse B würdig vertreten, haben sich redlich geschlagen. Während man in den vergangenen Spielserien immer wieder ganz oben in dieser Klasse mitmischte, musste man sich in der vergangenen Serie mit Mittelplätzen zufriedengeben.

Die vierte Mannschaft wurde in wurde von Jan Lütt und die fünfte Mannschaft von Joachim Leptin trainiert.


Unsere in den vergangenen Jahren so erfolgreiche Frauenmannschaft belegte nach dem Abstieg aus der Verbandsliga in der Bezirksklasse einen Tabellenplatz im Mittelfeld. Diese Mannschaft ist unser Sorgenkind, denn es haben uns weitere Spielerinnen verlassen, so dass wir in der kommenden Serie wahrscheinlich nur eine Siebener-Mannschaft melden können.


Einen guten vierten Tabellenplatz belegte unsere A-Jugend am Ende der Serie 2001/2002. Lange Zeit spielten unsere Jungmannen ganz oben mit, aber es kamen immer wieder nicht notwendige Nackenschläge hinzu, und es reichte am Ende nicht für ganz oben. Die von Hauke Hartmann trainierte Mannschaft spielte Fahrstuhl-Fußball nach dem Motto "himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt."

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

aus dem StadionEcho vom 12. Mai 2007

Husumer Sportvereinigung / Fußball

100 JAHRE FUSSBALL IN HUSUM (TEIL 13)

Oberligafußballmade in Husum - Saison 2001/02

Absteiger Nummer eins - die Prognose vieler Experten und auch der Presse fiel für den Aufsteiger bereits vor dem ersten Spieltag ernüchternd aus. Und der Saisonauftakt passte da genau ins Bild, denn nach vier Partien gegen den VfR Neumünster (2:3), Concordia Hamburg (0:3), Vorwärts Wacker Billstedt (2:4) und Bergedorf 85 (0:3) herrschte absolute Ebbe auf dem Punktekonto. Doch Trainer Hans-Peter Hansen und sein Team hatten ihre Lehren aus den Niederlagen gezogen und schafften am fünften Spieltag mit einem 3:0 beim Eimsbüttler TV endlich den ersten Oberligasieg. Von da an lief es kontinuierlich besser und am 13. Spieltag war Tabellenplatz 11 erreicht - weiter runter ging es während der gesamten Saison nicht mehr. Am Ende stand nach 11 Siegen, 9 Unentschieden und 14 Niederlagen bei einem Torverhältnis von 43:52 ein fast als sensationell zu bezeichnender 8. Rang in der Statistik. Beachtlich auch das Zuschauerinteresse, denn im Durchschnitt pilgerten 495 Zuschauer zu den Heimspielen ins Friesenstadion.

Sven Weißhaar
leer

Apr - Jun 2002

Husumer Sportvereinigung

Aus dem Vereinsleben

Im Wonnemonat Mai feierten Claus Laß und seine Frau Rosa das Fest der diamantenen Hochzeit. Claus Laß ist bei fast allen Spielen unserer Liga-Mannschaft seit Jahrzehnten dabei, er kennt jeden Schiedsrichter und jeden Spieler und freut sich auf die Spiele in der Oberliga seiner Mannschaft. Er ist seit 70 Jahren Mitglied in unserem Verein, welches eine grandiose Leistung ist. Wir wünschen seiner Frau und ihm noch viele schöne Jahre - und bleib uns treu!


Am 19. Mai 2002 wurde unser langjähriges Mitglied Willi Rathmann 90 Jahre alt. Er hatte schriftlich zu einem Empfang in den Osterkrug geladen. Diese Einladung wurde vom Vorstand wahrgenommen, und wir fanden einen für seine 90 Jahre rüstigen Menschen vor. Willi Rathmann ist seit 1954, also auch schon 48 Jahre, Mitglied unseres Vereins. Leider kann er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr im Friesenstadion bei den Spielen dabei sein. Zu seiner Glanzzeit fehlte er bei keinem Spiel unserer Mannschaft im Friesenstadion. Anlässlich seines Geburtstages erhielt unsere Jugendabteilung eine Spende von 150 €. Vielen Dank dafür.


47 Jahre ist Paul Wiezorke Mitglied in unserem Verein. Am 5. Juli 2012 feierte er das Fest der goldenen Hochzeit. Wir wünschen seiner Frau und ihm noch viele schöne Jahre.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Apr - Jun 2002

Husum 18 / Historisches

Was geschah am 29. Juni 1952?

Da vollbrachten die Jungmannen (A-Jugend) von Husum 18 eine ausgezeichnete Leistung! Vor dem Amateur-Länderspiel zwischen Deutschland und der Schweiz führten sie vor 30.000 Zuschauern das Endspiel um die Landesmeisterschaft gegen den TSV Heiligenhafen durch, und gewannen dieses in Verlängerung mit 6:5.

Der gesamte Magistrat und über 1.000 Husumer bereiteten dem Landesmeister ein Riesenempfang auf dem Marktplatz. Das waren noch Zeiten. In der heutigen Zeit muss man sich zur Gratulation anmelden.

Nach 50 Jahren hatte der damalige Spielführer Peter Römer Peters die noch lebenden Mannschaftsmitglieder (von zwölf konnten noch neun dabei sein) zu einem Treffen in den Osterkrug nach Husum eingeladen. War das ein Wiedersehen. Es wurden Erinnerungen ausgetauscht und Vergleiche mit dem heutigen Fußball diskutiert. Aus Altersgründen beschloss man, dieses Treffen nun schon alle fünf Jahre stattfinden zu lassen. Unser erster Vorsitzender Dieter "Schorsch" Schleger konnte aus gesundheitlichen Gründen leider diesem Treffen nicht beiwohnen, übermittelte aber folgende Worte:

Dehr geehrter Herr Peters, lieber Peter Römer,
anstelle persönlichen Erscheinens möchte ich auf diesem Wege Dir und den übrigen Anwesenden einen erinnerungsreichen und fröhlichen Verlauf Eurer Zusammenkunft zum Anlass der 50. Wiederkehr des Tages wünschen, an dem ihr als Jungmannen von Husum 18 die Landesmeisterschaft für den Verein und die Stadt errungen hattet.
Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass ich als kleiner Steppke zwischen den Tausenden von Menschen gestanden bin, die Euch damals vor dem alten Rathaus einen begeisterten Empfang bereitet hatten. Für die damalige Zeit war Euer Sieg im Endspiel eine Sensation für die Stadt - und für unseren alten Verein für lange Jahre der größte sportliche Erfolge.
Mittlerweile können wir zumindestens mit der ersten Herrenmannschaft der Husumer SV - des Vereins, der aus der Fusion der alten Rivalen Husum 18 und Frisia Husum entstanden ist - an diese vergangene Ära anknüpfen. Mit dem Gewinn der Landesmeisterschaft im vergangenen Jahr sind wir in die Oberliga Schleswig-Holstein/Hamburg aufgestiegen und haben gerade die erste Saison in der neuen Spielklasse mit einem achtbaren Tabellenplatz abgeschlossen.
Und da die A-Jugend seit einem Jahr in der Verbandsliga Schleswig-Holstein spielt, besteht die leise Hoffnung, dass sich eines Tages Euer großer Erfolg auch im Jugendbereich wiederholen lässt.
Zu dieser erfreulichen sportlichen Entwicklung der Husumer SV hast nicht zuletzt Du, lieber Peter Römer, erheblich beigetragen. Für Deine Initiative zur Gründung des Jugendförderkreises, der die wesentliche Basis für eine effiziente Jugendarbeit ist, sind wir Dir zu großem Dank verpflichtet.
Ich wünsche Dir als Mannschaftsführer Deiner alten Elf sowie allen anwesenden Spielern der erfolgreichen Jungmannen des Jahres 1952 nochmals ein frohes Gelingen Eures Mannschaftstreffens und hoffe, dass Ihr noch viele Jahre Gelegenheit habt, Euch bei bester Gesundheit an diesen denkwürdigen Erfolg vor 50 Jahren zu erinnern.

Dieter "Schorsch" Schleger (1. Vorsitzender)

leer

Apr - Jun 2002

Husumer Sportvereinigung / Jugendfußball

Stolze Trainerin Maren "Mary" Thomsen · Annika Brodersen · Catharina Petersen · Carina Meyer · Hanna Gabriel · Bente Rudolph · Meike Thiesen · stolzer Trainer Rolf Meyer / Tanja Zumach · Gönna Gabriel · Bente Hansen · Raije Begzati / Rumena Bumb

Unsere C-Mädchen, die Nummer 1 in Schleswig-Holstein

Unsere zehn Mädchen waren in dieser Saison in ihrem Tatendrang nicht zu bremsen. Sie gewannen alles, was es zu gewinnen gab: Landesmeisterschaft, Bezirksmeisterschaft und den Bezirkspokal. Lediglich ein Spiel während der ganzen Saison wurde abgegeben.

Angefangen hat die Erfolgsstory mit dem Gewinn der Bezirksmeisterschaft; die dritte in Folge. Dokumentiert wird die Klasse der Mannschaft durch das imponierende Torverhältnis von 205:23 Toren in 22 Spielen. Haupttorschützen waren Bente Hansen (75) und Carina Meyer (46 Tore).

Durch den Titelgewinn hat sich das Team für die erstmalig ausgetragenen Landesmeisterschaft für C-Mädchen qualifiziert. Vom Verein wurde ein Bus zur Verfügung gestellt, und so fuhren wir gut gelaunt und selbstbewusst mit den Eltern im Gepäck am 15. Juni 2002 nach Boostedt. Im ersten Spiel trafen wir auf den VfR Schleswig. In einer an Spannung kaum zu übertreffenden Begegnung wurde der Grundstein für den Titelgewinn gelegt. Die Mädchen zeigten eine tolle Moral und gingen nach einem 1:3-Rückstand noch mit 5:3 als Sieger vom Platz. Die ersten drei Punkte waren eingefahren, und die nächsten folgten gegen den TSV Brekendorf (2:0) und den SV Kronsburg (3:1). Ohne Punktverlust bei einem Torverhältnis von 10:4 Toren und als spielerisch beste Mannschaft nahmen wir die Meisterschaftsurkunde entgegen. Kaputt, aber glücklich traten wir die Heimreise an.

Am nächsten Tag wartete bereits die nächste Herausforderung auf uns. Als Pokal-Verteidiger reisten wir nach Steinfeld zum Bezirkspokal-Turnier. Wer erwartet hatte, dass die Mädchen platt und titelmüde gewesen wären, lag falsch. Somit nahmen wir diesen Titel auch noch mit und brachten den Pokal wieder nach Husum in unser Vereinsheim.

Um in der nächsten Spielserie ähnlich erfolgreich sein zu können, werden dringend Mädchen ab 12 Jahren gesucht. Bitte melden bei Maren "Mary" Thomsen (0486 21483).

Maren "Mary" Thomsen


Der Vorstand gratuliert der Erfolgstrainerin Maren "Mary" Thomsen und dem Erfolgstrainer Rolf Meyer und der C-Mädchenmannschaft für die riesigen Erfolge. Wir sind stolz auf Euch! Man sollte in diesem Zusammenhang nie vergessen, welche Arbeit und welche Liebe zu diesem Job gehören. Und es ist nicht hoch genug zu bewerten, was für eine ehrenamtliche Tätigkeit - übrigens aller Übungsleiter - dahintersteckt. Wir können uns nur wünschen, weiterhin so viel Interesse an unserer Jugendarbeit zu wecken, denn ein wenig Spaß macht das auch.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
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27. Jun 2002

Husumer Sportvereinigung / Jugendfußball

C-Mädchen Triple-Sieger

Bezirksmeister, Landesmeister, Pokalsieger: die Husumer C-Mädchen mitTrainerin Maren Thomsen · Annika Brodersen · Catharina Petersen · Carina Meyer · Hanna Gabriel · Bente Rudolph · Meike Thiesen · Co-Trainer Ralf Meyer – Tanja Zumach · Gönna Gabriel · Bente Hansen · Rabije Begzati – Rumena Bumb.
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Jul 2002

Husumer Sportvereinigung / Fußball

Oberliga Hamburg / Schleswig-Holstein

1. Vorsitzender Dieter "Schorsch" Schleger, Betreuer Martin "Malle" Dohrn, André Schyma, Carsten Groth, Sascha Rettkowski, Björn Fleige, Malte Köster, Ilhan Alim, Gerrit Müller, Trainer Hans-Peter Hansen / Christian Herpel, Torben Carstensen, Thomas Möller, Normen Latz, André Teubler, Martin Herpel, Arne Hansen, Ingo Cornils

Es fehlen auf dem Photo: Oliver Zehe, Erion Alla, Jann-Iven Jensen, Ralf Lückner, Timo Hansen, Momme Reinhold, Danny Riemenschneider, Markus Rüsch, Dennis Schulte und Carsten-Frederic Werner

leer

Jul 2002

Husum 18 / Historisches

Die erfolgreiche Mannschaft aus dem Jahr 1952. Foto: privat

Erinnerungen an ein Endspiel vor 50 Jahren

Die Fußballer vermissen bei den heutigen Top-Spielern den Idealismus

Husum / uk – Am vergangenen Wochenende stand ganz Deutschland Kopf - das Endspiel um den Weltmeistertitel im fernen Japan vereinte die Nation vor den Fernsehern. Als vor genau 50 Jahren das Endspiel in Kiel um die Landesmeisterschaft der Jungmannen anstand und die Spieler von Husum 18 als Sieger gekürt wurden, war in der grauen Stadt am Meer der anschließende Empfang dem in Frankfurt nahezu gleichzusetzen. Es waren zwar weniger Leute, der Husumer Marktplatz bietet nun mal nicht -zig Tausenden Platz, das Fahnenmeer wehte im Wind, und die Begeisterung der Husumer wurde lautstark kund getan. Der gesamte Magistrat hatte sich mit dem Husumer Bürgermeister und Bürgervorsteher versammelt, um die Sportler gebührend zu ehren.

Die Zeitungsberichte überschlugen sich fast und waren des Lobes voll. Das besagte Endspiel war damals als Vorspiel zum Amateur-Länderkampf zwischen Deutschland und der Schweiz vor einer "imponierenden Kulisse von über 30.000 Zuschauern gelaufen", erinnerte sich Kapitän Peter-Römer Peters.

Nach Ablauf der regulären Spielzeit und einem Stand von 4:4 mussten die Mannschaften in die Verlängerung - und die Husumer mit 6:5 als Sieger hervor. "Die Mannschaft mit den ‚besseren Nerven' und der größeren Kondition hatte verdient gewonnen", erinnerten sich die Spieler von damals am vergangenen Wochenende.

Zu diesem Zeit trafen sich die noch lebenden Spieler nach 50 Jahren wieder, um im Hotel "Osterkrug" Erinnerungen auszutauschen - von zwölf Ehemaligen konnten noch neun Kameraden mobil gemacht werden.

Vergleiche mit den heutigen Spielern wurde gezogen - die sind wesentlich schneller als die Jungmannen von Husum 18 es damals waren. Auch athletischer seien sie, registrierten die Veteranen des Fußballspiels. Und dass es heute nur um das große Geld ginge, resümierten sie. Damals, ja damals, da spielte man noch aus und mit Idealismus. Der Trainer verstand es trefflich, sein Mannen einzustimmen, und die Elf stand geschlossen hinter ihm und als aufs Tor stürmendes Team auf dem Platz.

Aus "Altersgründen" will man mit dem nächsten Treffen nicht mehr so lange warten. Das soll nun schon in fünf Jahren wieder sein.

Kapitän Peter-Römer Peters (2. v. l.) mit "seinen Jungs". Foto: Knizia

Husumer Nachrichten, 6. Juli 2002

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Aug 2002

Husumer Sportvereinigung / Fan-Club

Erstes Hobbyfußballturnier ein voller Erfolg!

Moin Moin,

liebe Fans der Husumer Sportvereinigung, Teilnehmer des ersten Hobbyturniers und Interessierte!

Am 3. August 2002 veranstaltete der Fanclub der Husumer SV »Die Macht von der Au« gemeinsam mit der »F.F.A. St.-Pauli-Husum« das 1. Hobbyfußballturnier. Gespielt wurde auf dem D-Platz, unter Insidern auch als »Naschi-Park« bekannt. Um es vorwegzunehmen: Das Turnier war in jeder Hinsicht ein Riesenerfolg, der sogar die optimistischen Hoffnungen der Veranstalter noch übertraf. Eine tolle Werbung für die Husumer SV und eine Belohnung für die Ausrichter, die viele Stunden in die Planung und Vorbereitung investiert hatten.

Zwölf Mannschaften mit insgesamt 120 Spielern / Spielerinnen hatten sich eingefunden, um bei bester Laune und herrlichem Sommerwetter um Tore, Punkte und Plazierungen zu »kämpfen«. Die weiteste Anreise hatte dabei das Team »Palette-Pauli« aus Wuppertal, gefolgt von »St. Pauli und der böse Wolf« aus Hannover. Weiterhin dabei: »Oi!8» (Flensburg), »Goldener Anker« (Husum), »HSV Forever« (Husum), »Ziegenpeter Budapest« (Hattstedt), »1.FC Nur so« (Ohrstedt), »AS Wrohm« und die »Uptown Girls« (halbe Damenmannschaft) aus Dithmarschen, die »Girlies« (eine reine Damenmannschaft, Husum) und natürlich die beiden Gastgeberteams »Die Macht von der Au« und »F.F.A. St.-Pauli-Husum«. Die Altersspanne der Teilnehmer reichte von 9 bis 52 Jahre.

Sieger des Turniers, bei dem natürlich der Spaß im Vordergrund stand, wurde schließlich »HSV Forever Husum« nach einem 3:2 im Elfmeterschießen gegen die Mannen vom »Goldenen Anker«. Nebenbei bemerkt: »Die Macht von der Au« hatte in der Vorrunde »HSV Forever« noch mit 2:0 geschlagen ...

Nachdem das Sportliche abgehandelt war, ging es in die »erste Verlängerung« (Party), und die dauerte bis 4 Uhr in der Frühe und fand im Schützenheim statt. Dort wurde nicht nur kräftig gefeiert, sondern auch allen Teams ein Pokal und eine Urkunde überreicht. Darüber hinaus erhielten Christoph Potsdawa aus Wuppertal (bester Torschütze mit 7 Treffern) und Denise Kruse aus Wrohm (beste Torhüterleistung) einen Pokal.

Der Anpfiff zur »zweiten Verlängerung« (großes Frühstück inkl. HSV-Absacker-Schlückchen mit ca. 30 Verbliebenen) erfolgte dann morgens im Garten der Familie Möllers. Sie endete gegen12 Uhr mittags mit der Abreise der letzten Teilnehmer, die sich zwar müde, aber satt und zufrieden auf die Heimreise machten.

Fazit: Ein tolles Turnier, jede Menge Spaß, 120 Zuschauer, Essen und Trinken zu moderaten Preisen, super Stimmung und Musik - ein kleines Volksfest.

Vielen Dank allen Helfern und Unterstützern

Husum, den 3. August 2002

Lars-Oliver Reichard
(1. Vorsitzender des Husumer SV-Fanclubs »Die Macht von der Au«)

Michael Möllers
(Präsident »F.F.A. St.-Pauli-Husum«)

Übrigens: Der Termin für das 2. Hobbyfußballturnier steht bereits fest, es findet nach derzeitiger Planung am 12. Juli 2003 statt. Alle Mannschaften des 1. Turniers haben bereits ihre Teilnahme zugesagt. Nähere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht. Weitere Interessenten melden sich bitte möglichst frühzeitig bei Lars-Oliver Reichard (Tel.: 04841/81445 bzw. 0173/2329861) oder schicken eine eMail an husumersv@t-online.de

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Jul - Dez 2002

Husumer Sportvereinigung

Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder!

Das Jahr 2002 neigt sich dem Ende zu, und wiederum fragen wir uns: Wo ist die Zeit geblieben?

Wir von der Husumer Sportvereinigung können nach den letzten schönen Jahren mit dem Jahr 2002 zufrieden sein. Unser Aushängeschild, unsere Liga-Mannschaft, hat mit einem einstelligen Tabellenplatz (8.) ihre erste Oberliga-Saison mit Bravour abgeschlossen. Sie steht jetzt vor dem, so wird orakelt, schwierigen zweiten Jahr in dieser Klasse. Aber nach Abschluss der Halbserie bleibt uns die Zuversicht aufgrund der Tabellenlage, dass unsere Mannschaft es auch in der Serie 2002/2003 schaffen kann.

Durch unseren jetzigen Tabellenplatz in der Tabelle sind wir wieder die Nummer 1 im Norden und nehmen zum dritten Male an den Hallen-Fußball-Landesmeisterschaften am 10. Januar 2003 in der Kieler Ostseehalle teil.

Aber auch in den anderen Abteilungen wurde gute Arbeit geleistet. Mit immerhin 24 spielenden Mannschaften im Fußball- und Tischtennis-Bereich ist ein ganzer Stab an Übungsleitern und Betreuen ehrenamtlich im Einsatz. Für diese geleistete sehr gute Arbeit in allen Bereichen kann ich mich nur recht herzlich bedanken.

An unserem DankeschönEssen in der Gaststätte "De Kööck" nahmen über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter teil. Hier wurde gegessen und getrunken, sich unterhalten und ein Quizspiel (es konnten zehn Bücher über die WM 2002 gewonnen werden) vorgenommen. Unter dem Motto "Was weißt Du über Deinen Verein?" hatte man sehr viel Spaß daran.

In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass wir dringend weitere Übungsleiter und Schiedsrichter benötigen. Vor allem im Schiedsrichterbereich ist Not am Mann. Ich weiß, dass sich die Schiedsrichter sehr oft einiges gefallen lassen müssen, kann mir aber auch vorstellen, dass ein Spieler nach seiner aktiven Zeit durch die Schiedsrichterei weiterhin beim Fußball dabei sein kann. Den Schiedsrichtern gilt ein besonderer Dank.

Was wären wir ohne unsere Werbeträger? Ohne diesen Geldeingang könnten wir unseren Verein gar nicht führen. Die verschiedenen Firmen, 90 einer Zahl, helfen mit, unseren Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten, denn immerhin werden 272 Jugendliche in unserem Verein betreut.

Ein weiterer Dank gilt unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, die bei jedem Heimspiel ins Friesenstadion strömen. Ich bin mir da sehr sicher, wenn wir weiterhin guten Fußball anbieten, werden uns diese Leute auch weiterhin die Treue halten.

Ein schönes Friesenstadion wird von der Stadt gehegt und gepflegt. Dafür ein großes Dankeschön.

In diesem Jahr wurde von unserem Verein wieder einmal etwas Einmaliges in der Vereinsgeschichte erlebt. Unsere erste Herrenmannschaft wurde vor Beginn der neuen Serie zu einem gemeinsamen Frühstück von unserem Hauptsponsor CJ Schmidt eingeladen. Auch dafür ein recht herzlicher Dank.

Weiter als völlig neu in unserer Vereinsgeschichte war die Spendenaktion für die armen Jugendlichen in Namibia. Reinhard "Bernie" Grünhoff (erster Vorsitzender des Jugendfördervereins) und Carl Anton "Ratschi" Christiansen (Geschäftsführer) hatten sich dieser Aufgabe verschrieben. Sie war ein voller Erfolg. Die Sammlung ist beendet, und die Spenden sollen jetzt noch in Namibia verteilt werden. Diesen beiden Vorstandsmitgliedern gilt meine Anerkennung und ein Dank für ihre Bemühungen.

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht vergessen, mich auch bei den weiteren Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit zu bedanken. Wir sind ein gutes Team, und es macht Spaß, mit diesem Vorstand zu arbeiten.

Und auch dieses gehört zu einem Vereinsleben dazu: Wir betrauern den Tod unserer langjährigen Mitglieder Svend Andresen und Willi Rathmann. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Zum Schluss noch eine große Bitte! Es wird sehr oft in unserem Verein darüber gesprochen: Was tut der eigene Verein eigentlich für uns? Oder: Der Verein tut ja nichts für uns! Meine lieben Mitgliederinnen und Mitglieder. Wir in unserem Verein sind eine freie Gemeinschaft, die sich zusammenfindet, um Sport zu treiben. Es wäre sehr schön, wenn mal die Überlegung kommen würde: Was kann ich für den Verein tun? Denn füreinander dazusein ist eine der Eigenschaften unseres Vereinslebens.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alle eine frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2003.

Euer erster Vorsitzender
Dieter "Schorsch" Schleger

 


Frohe Weihnachten

und

ein gesundes und erfolgreiches 2003

wünschen allen Mitgliederinnen und Mitgliedern, Werbepartnern, Sponsoren und Fans

die Husumer Sportvereinigung e.V.

Der Vorstand


Liebe Mitgliederinnen, liebe Mitglieder!

Das Jahr 2002 neigt sich dem Ende zu, und wiederum fragen wir uns: Wo ist die Zeit geblieben?

Wir von der Husumer Sportvereinigung können nach den letzten schönen Jahren mit dem Jahr 2002 zufrieden sein. Unser Aushängeschild, unsere Liga-Mannschaft, hat mit einem einstelligen Tabellenplatz (8.) ihre erste Oberliga-Saison mit Bravour abgeschlossen. Sie steht jetzt vor dem, so wird orakelt, schwierigen zweiten Jahr in dieser Klasse. Aber nach Abschluss der Halbserie bleibt uns die Zuversicht aufgrund der Tabellenlage, dass unsere Mannschaft es auch in der Serie 2002/2003 schaffen kann.

Durch unseren jetzigen Tabellenplatz in der Tabelle sind wir wieder die Nummer 1 im Norden und nehmen zum dritten Male an den Hallen-Fußball-Landesmeisterschaften am 10. Januar 2003 in der Kieler Ostseehalle teil.

Aber auch in den anderen Abteilungen wurde gute Arbeit geleistet. Mit immerhin 24 spielenden Mannschaften im Fußball- und Tischtennis-Bereich ist ein ganzer Stab an Übungsleitern und Betreuen ehrenamtlich im Einsatz. Für diese geleistete sehr gute Arbeit in allen Bereichen kann ich mich nur recht herzlich bedanken.

An unserem DankeschönEssen in der Gaststätte "De Kööck" nahmen über 40 ehrenamtliche Mitarbeiter teil. Hier wurde gegessen und getrunken, sich unterhalten und ein Quizspiel (es konnten zehn Bücher über die WM 2002 gewonnen werden) vorgenommen. Unter dem Motto "Was weißt Du über Deinen Verein?" hatte man sehr viel Spaß daran.

In diesem Zusammenhang möchte ich daran erinnern, dass wir dringend weitere Übungsleiter und Schiedsrichter benötigen. Vor allem im Schiedsrichterbereich ist Not am Mann. Ich weiß, dass sich die Schiedsrichter sehr oft einiges gefallen lassen müssen, kann mir aber auch vorstellen, dass ein Spieler nach seiner aktiven Zeit durch die Schiedsrichterei weiterhin beim Fußball dabei sein kann. Den Schiedsrichtern gilt ein besonderer Dank.

Was wären wir ohne unsere Werbeträger? Ohne diesen Geldeingang könnten wir unseren Verein gar nicht führen. Die verschiedenen Firmen, 90 einer Zahl, helfen mit, unseren Jugendlichen eine sinnvolle Freizeitgestaltung anzubieten, denn immerhin werden 272 Jugendliche in unserem Verein betreut.

Ein weiterer Dank gilt unseren Zuschauerinnen und Zuschauern, die bei jedem Heimspiel ins Friesenstadion strömen. Ich bin mir da sehr sicher, wenn wir weiterhin guten Fußball anbieten, werden uns diese Leute auch weiterhin die Treue halten.

Ein schönes Friesenstadion wird von der Stadt gehegt und gepflegt. Dafür ein großes Dankeschön.

In diesem Jahr wurde von unserem Verein wieder einmal etwas Einmaliges in der Vereinsgeschichte erlebt. Unsere erste Herrenmannschaft wurde vor Beginn der neuen Serie zu einem gemeinsamen Frühstück von unserem Hauptsponsor CJ Schmidt eingeladen. Auch dafür ein recht herzlicher Dank.

Weiter als völlig neu in unserer Vereinsgeschichte war die Spendenaktion für die armen Jugendlichen in Namibia. Reinhard "Bernie" Grünhoff (erster Vorsitzender des Jugendfördervereins) und Carl Anton "Ratschi" Christiansen (Geschäftsführer) hatten sich dieser Aufgabe verschrieben. Sie war ein voller Erfolg. Die Sammlung ist beendet, und die Spenden sollen jetzt noch in Namibia verteilt werden. Diesen beiden Vorstandsmitgliedern gilt meine Anerkennung und ein Dank für ihre Bemühungen.

In diesem Zusammenhang möchte ich nicht vergessen, mich auch bei den weiteren Vorstandsmitgliedern für ihre Arbeit zu bedanken. Wir sind ein gutes Team, und es macht Spaß, mit diesem Vorstand zu arbeiten.

Und auch dieses gehört zu einem Vereinsleben dazu: Wir betrauern den Tod unserer langjährigen Mitglieder Svend Andresen und Willi Rathmann. Wir werden ihr Andenken in Ehren halten.

Zum Schluss noch eine große Bitte! Es wird sehr oft in unserem Verein darüber gesprochen: Was tut der eigene Verein eigentlich für uns? Oder: Der Verein tut ja nichts für uns! Meine lieben Mitgliederinnen und Mitglieder. Wir in unserem Verein sind eine freie Gemeinschaft, die sich zusammenfindet, um Sport zu treiben. Es wäre sehr schön, wenn mal die Überlegung kommen würde: Was kann ich für den Verein tun? Denn füreinander dazusein ist eine der Eigenschaften unseres Vereinslebens.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen alle eine frohe Weihnachten und ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2003.

Euer erster Vorsitzender
Dieter "Schorsch" Schleger

Einladung

zur ordentlichen

Mitgliederversammlung

am Freitag, den 31. Januar 2003 ab 19.30 Uhr in der Gaststätte "De Kööck"

Tagesordnung
1.   Begrüßung und Feststellung der wahlberechtigten Teilnehmer
2.   Ehrungen
3.   Tätigkeitsbericht des ersten Vorsitzenden
4.   Geschäftsbericht 2002
5.   Bericht der Kassenprüfer
6.   Entlastung des Geschäftsführers
7.   Entlastung des Vorstandes
8.   Berichte der Obleute
9.   Wahlen
    a) 2. Vorsitzender (z. Zt. Joachim "Jochen" Wachholz)
    b) 1. Geschäftsführer (z. Zt. Carl Anton "Ratschi" Christiansen)
    c) 2. Schriftführer (z. Zt. Jens Peter "Schlauch" Jensen)
    d) Fußballobmann (z. Zt. Reinhard "Bernie" Grünhoff)
    e) Beisitzer (z. Zt. Johann "Blackie" Schwarz)
    f) Kassenprüfer (z. Zt. Dieter Matthiesen)
10.   Anträge (Anträge müssen bis 14 Tage vor der Jahresversammlung, also bis zum 15. Januar 2003 beim Vorstand eingegangen sein.)
11.   Haushaltsvoranschlag 2003
12.   Verschiedenes
    Wir bitten um rege Beteiligung.
   

Der Vorstand


Beschlossen und besiegelt haben Carl Anton "Ratschi" Christiansen, Reinhard "Bernie" Grünhoff, Uwe Langholz und Helmuth Scharnowski, Leiter der Busschschule (von links nach rechts) ihr Spendenprojekt für Namibia. Foto: Voss

Namibia und die Husumer SV?

Unter dem Motto "Fußball führt Menschen und Kulturen zusammen" bereiste eine 21 Mann starke junge namibische Fußballmannschaft im Jahre 2001 den Norden Deutschlands. In diesem Zusammenhang fand auch eine sportliche Begegnung im Juli 2001 in Husum gegen die Husumer Sportvereinigung statt.

Diese von dem Direktor des weltweit bekannten Fußball-Förderprojektes Buschschule und Besitzer des Civic Fußballclubs, Helmuth Scharnowski, angeführte Gruppe teilte sich den Husumern mit einer derartigen Herzlichkeit und Freundschaftlichkeit mit, dass der erste Vorsitzende der Husumer SV, Dieter "Schorsch" Schleger, und sein Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen spontan beschlossen, einen regen internationalen Austausch anzuregen.

Dieser sollte nach dem Abkommen zwischen der Regierung der Bundesrepublik Deutschland und der Regierung der Republik Namibia über kulturelle Zusammenarbeit mit der Buschmühle in Namibia stattfinden. Alle gestellten Anträge an die Regierung wurden mangels Geld abgewiesen.

Die Buschschule Namibia ist eine internationale Jugendrehabilitationsorganisationen und stellt eine besondere Form der intensiven sozialpädagogischen Betreuung für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige dar, die von herkömmlichen Hilfeformen nicht erreicht werden.

Helmuth Scharnowski hat sich vorgenommen, das Fußballspielen in den Townships von der Hauptstadt Windhoek als soziale Komponente zu pflegen, was ihm bisher gut gelungen ist. Er möchte zur weiteren Entwicklung einen - für deutsche Verhältnisse eine Selbstverständlichkeit - vereinseigenen Sportplatz mit einem Jugendheim in Windhoek schaffen, damit der armen Jugend weitere Möglichkeiten der sozialen Entwicklung angeboten werden können.

In diesem Zusammenhang hat er zwei Vertreter der Husumer SV nach Namibia eingeladen, damit sich diese an Ort und Stelle ein Bild von der sportlichen Abwicklung in Namibia machen konnten.

Geschäftsführer Carl Anton "Ratschi" Christiansen und der erste Vorsitzende des Jugendfördervereins der Husumer SV, Reinhard "Bernie" Grünhoff. waren bei ihrem Besuch im April 2002 in Namibia überrascht davon, mit welchen einfachen Mitteln man den Sport betreibt. Sie erkannten die unermüdlichen Bemühungen von Helmuth Scharnowski an, indem er versucht, den Fußball in Namibia voranzubringen, denn Fußball ist in Namibia der Volkssport Nummer eins.

Dabei mussten die Husumer Vertreter auch feststellen, wie arm man noch in diesem Lande ist. Im sportlichen Bereich fehlt es an allen Ecken und Enden. Hier müssen sich drei Jugendliche noch ein paar Fußballstiefel teilen.

Der Vorstand der Husumer SV hat daraufhin beschlossen, neben dem internationalen Jugendaustausch auch eine Spendenaktion in Nordfriesland ins Leben zu rufen. Man möchte sich auf Sportbekleidung für Jugendliche konzentrieren.

Weiterhin möchte man einen Kindergarten für die Ärmsten der Armen im Armenviertel von Windhoek (Katutura) unterstützen, indem man zu einer Sammlung von Kinderspielzeug aufgerufen hat. Damit weiterhin einige dringende Reparaturen durchgeführt werden können, versucht man, ein wenig Geld für diesen Zweck zu sammeln. Es wurde eine Sammelaktion gestartet.

Die Spendenaktion wurde ein voller Erfolg. 33 Umzugskartons, prall voll mit Sportkleidung und Kinderspielzeug, kamen zusammen und sind auf dem Weg nach Namibia. Auch kam ein bisher stattlicher Betrag von über 1.000 € zusammen, der für die Gestaltung unseres Kindergartens genutzt werden wird.

Und noch einmal wird gebettelt: Sollte 1 € oder vielleicht ein paar mehr bei Ihnen noch über sein, so bitte auf das Konto 7005 bei der Sparkasse Nordfriesland (Bankleitzahl 21 750 000) mit der Bemerkung Namibia einzahlen. Unsere Kinder werden es Ihnen danken.

Über die Verteilung und die Renovierungen im Kindergarten werden wir nach Beendigung dieser Aktion genaustens berichten.

Die Husumer Sportvereinigung bedankt sich recht herzlich bei allen Spenderinnen und Spendern. Wie sagte der erste Vorsitzende der Freunde der Baumschule Namibias, übrigens seit kurzem Träger des Bundesverdienstkreuzes, Uwe Langholz, so schön: "Es ist unglaublich, wie solche Gesten das Lebensgefühl der Menschen beeinflussen."

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Die Husumer Sportvereinigung startet Spendenaktion für Kinder und Jugendliche in Afrika

In Zusammenarbeit mit der Buschschule in Namibia sammelt die Husumer SV
  • Sportbekleidung und Sportschuhe für Jugendliche
  • Spielzeug für Kinder bis zu 6 Jahren
  • Geldspenden zur Renovierung eines Waisenkindergartens im Armenviertel von Windhoek
Bekleidung, Schuhe und Spielzeug müssen natürlich nicht neu sein, sollten sich aber in einem brauchbaren Zustand befinden und können bei einer der folgenden Stellen abgegeben werden:
  • im Jugendheim des Friesenstadions (Tel.: 04841 / 73480)
  • an den Kassen des Friesenstadions (bei Heimspielen)
  • bei Anton Christiansen, Mittelheverstraße 3, Husum (Tel.: 04841 / 5948)
  • bei Reinhard Grünhoff, Schulzestraße 4, Rödemis (Tel.: 04841/ 65810)
  • bei Sönke Gabriel, Osterreihe 8a, Mildstedt (Tel.: 04841 / 1627)
  • bei Rolf von Bartikowski, Berliner Straße 39, Husum (Tel.: 04841 / 64939)
  • bei Joachim Wachholz, Schillerstraße 11b, Husum (Tel.: 04841 / 665102)
  • bei Wolfgang Stöhrmann, Brahmsweg 32, Husum (Tel.: 04841 / 74228)
  • bei Dieter Schleger, Fischhandlung, Siemensstraße 1, Husum (Tel.: 04841 / 1241)

Wenn Sie die Renovierung des Waisenkindergartens in Windhoek mit einer Geldspende unterstützen möchten, überweisen Sie diese bitte unter dem Stichwort "Namibia" auf das Konto der Husumer Sportvereinigung, Kontonummer 7005, bei der Sparkasse Nordfriesland (Bankleitzahl 21750000). Auf Wunsch kann eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden.
Ganz wichtig: Es gibt keine Verwaltungskosten, jeder Cent kommt an!

Sie haben Fragen zur Spendenaktion "Namibia" oder möchten weitere Informationen?
Anton Christiansen, Mittelheverstraße 3, 25813 Husum, Tel.: 04841 / 5948
steht Ihnen für alle Auskünfte gerne zur Verfügung!

Vielen Dank, daß Sie uns helfen zu helfen!

Der Vorstand der Husumer Sportvereinigung

 

 

Zur Orientierung: Hier liegt Namibia

 

 

Ihre Spende kommt an!

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Jul - Dez 2002

Husumer Sportvereinigung / Fußball

5. landesoffene Herren-Hallen-Fußballmannschaft
Freitag, den 10. Januar 2003 in der Kieler Ostseehalle

Wir sind dabei!!!!

Die Husumer Sportvereinigung nimmt aufgrund ihrer guten Tabellenposition (die besten Fünf aus Schleswig-Holstein) in der Oberliga Schleswig-Holstein zum zweiten Mal an dieser Meisterschaft teil. Dieter "Schorsch" Schleger und Reinhard "Bernie" Grünhoff nahmen an der am 19. November 2002 in Kiel stattfindenden Pressekonferenz und der Gruppenauslosung teil.

Unsere Organisation für dieses Turnier und unser Auftreten (in Masse und guter Stimmung) im Januar 2002 in Kiel wurden als beispielhaft für dieses Turnier gelobt. Die Auslosung ergab folgende Gruppeneinteilung:

Gruppe A   Gruppe B
1.   VfR Neumünster   1.   Flensburg 08
2.   TSV Altenholz   2.   Strand 08
3.   Heider SV   3.   Husumer SV
4.   Holstein Kiel   4.   VfB Lübeck
             

Vorverkaufsstellen: Jugendheim Husumer SV sonntags von 10 Uhr bis 13 Uhr · CJ Schmidt Intersport und Sporthaus Husum · Gaststätte De Kööck · weitere Auskünfte unter Telefonnummer 04841 5948.

Wir bieten zwei Möglichkeiten an: Selbstfahrer 13 Euro · Vereinsbus 20 €

Mit dem Bus fahren bietet den großen Vorteil, dass man fast bis vor die Eingangstür gefahren wird. Der Ablauf sieht wie folgt aus:Aam Freitag, den 10. Januar 2003, fährt um 16 Uhr ab dem ZOB der Bus nach Kiel. Wir werden gegen 17 Uhr in Kiel an der Ostseehalle eintreffen. Das Turnier beginnt um 18 Uhr. Nach Beendigung des Turniers nach der Siegerehrung gegen 22.30 Uhr bitten wir alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, sofort ihren Bus aufzusuchen, damit bei Vollständigkeit spätestens um 23 Uhr die Heimfahrt angetreten werden kann.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Oldies but Goldies

Unsere "Noch-nicht-ganz-Altliga", nämlich unsere fünfte Herrenmannschaft, wurde in der laufenden Saison (Kreisklasse B) nach anfänglichen Schwierigkeiten immer stabiler. Sie wanderten von Sieg zu Sieg und konnten sogar mit dem sogenannten "Großen" Rantrum 2 und Schobüll 1 mithalten.

Die Ältesten dieser Truppe sind immerhin hart an den 50, wobei das Durchschnittsalter bei den Gegnern wesentlich niedriger liegt. Unsere Fünfte belegt den zweiten Tabellenplatz in ihrer Klasse. Michael Jorden ist ihr Torschützenkönig mit 19 Treffern. Übungsleiter dieser Mannschaft ist Jörg "Daffy" Dawartz. Dieser bestätigt, dass seine Mannschaft sehr fleißig im Vereinsheim trainiert, denn in dieser Mannschaft steht die Kameradschaft im Vordergrund.

Auch in dieser Gruppe wurden verschiedene Veranstaltungen wie Wintervergnügen und Hallenturniere durchgeführt. Das Motto dieser Mannschaft ist: Also nächste Saison ist endlich Schluss, aber ein Jahr machen wir noch.

Von der Vereinsführung wünscht man sich, dass gerade aus dieser Gruppe, die am Ende ihrer aktiven Laufbahn steht, einige bereit sind, als Übungsleiter oder Schiedsrichter dem Verein weiterhin zu dienen und nicht gleich ihren Verein, der ihnen doch sehr viel Freude gebracht hat, verlassen, also etwas für ihren Verein tun.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Fan-Post

Mit der Bitte um Abdruck in dem StadionEcho oder in den Vereinsnachrichten erreichte uns folgende Fanpost:

Husumer SV: Meister der Westküste
Das Abenteuer Fußball-Oberliga: auf zum Debüttanten-Ball. Die Husumer SV wurde vor der Saison als Neuling und erster nordfriesischer Oberliga-Verein überhaupt von den Experten als designierte Absteiger gehandelt (Sport aktuell Fussball Sonderheft 2001/2002, Seite 33).
Handgepäck-Fußballer? Fußballerisches Leichtgewicht? Nach vier Spieltagen standen sie nackt da. Stimmung auf dem Nullpunkt. Kein Zepter, keine Krone, keine Punkte - ein Torso!
Die masochistische Leidensfähigkeit der Fans wurde arg strapaziert. Willkommen im Lebensstil der Bescheidenheit. Neudeutsch heißt es compassion (mitfühlen).
Dennoch fiel die Mannschaft in kein kollektives Leistungsloch. Im Gegenteil! Am fünften Spieltag der erste Jubel und der erste Sieg gleich mit einem 3:0 im Auswärtsspiel beim Eimsbütteler TV. In einer fortan wechselvollen Saison leistete jeder Spieler seinen Beitrag zum Erfolg, ebenso der Trainer und die Betreuer.
Die Spieler schossen überraschend Tore, die niemand erwartet, zeigten Kampf und weltmeisterliche Dribblings, schlugen Netzer-Pässe, obwohl keiner von Euch ein Netzer ist, und kritisch: sorgten nicht immer für eine optische Delikatesse. Spielten manchmal unattraktiv krixel kraxel, ohne dass Euch jemand den Kopf abriß. Holten sensationelle Punkte gegen die Spitzenteams St Pauli (A), Norderstedt, Bergedorf und Concordia.
Die Mannschaft demonstrierte besonders in diesen Spielen PS in den Beinen, wurde zum Nobelpreisträger auf dem Fußballplatz. Fans und Spieler schnalzten genießerisch mit der Zunge.
Das Westküsten Derby gegen den Heider SV vor knapp 500 Zuschauern und sommerlichen Temperaturen bildete den unvergessenen Abschluss der Saison. Ein schwacher Schiedsrichter lief mit seiner Pfeife Amok und sorgte für ein gelb-rotes Kartenfestival.
Der Fanclub reiste mit einer Pferdekutsche ins Friesenstadion ein und das "Männer-Wasse" Freibier floss in Strömen.
Es war, als ob Ihr auf einem weißen Blatt Papier Fußball gespielt habt - und es farbig bemalt habt.
Ein tolles Saison-Gemälde! Eine überaus erfolgreiche Oberliga-Spielzeit endete mit einem beeindruckenden achten Tabellenplatz.
Herzlichen Glückwunsch, Husumer SV!

Euer Michael Zabe, Bad Segeberg.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

Wussten Sie eigentlich:

"Muskelkater ist das beste Zeichen für wirksames Training!"

Die Zeiten, als man daran glaubte, sollten eigentlich längst vorbei sein. Heute weiß man, dass Muskelkater durch winzige Verletzungen der Muskulatur zustande kommt. Und die sollten tunlichst vermieden werden. Also Trainer, hört auf, Euch zu freuen, wenn Eure Schützlinge vor Muskelkater nicht mehr gerade gehen können! Eigentlich bräuchten sie einen Krankenschein.


Das beste Mittel gegen Muskelkater lautet: dasselbe noch mal!

Noch so ein Tipp aus der Steinzeit der Trainingslehre. Selbst die ganz harten Trainer wie Felix Magath würden das heute nicht mehr fordern. Im Gegenteil: ganz sanfte Bewegung, super lockeres Joggen, Schwimmen, leichtes Radfahren, Lockerungsgymnastik etc sorgen dafür, dass die Durchblutung in den verletzten Muskelteilen zunimmt und die Heilung unterstützt.


Nach 30 Minuten Dauerlauf setzt die Fettverbrennung ein!

Die Vorstellung ist einfach, handlich, praktisch - aber falsch. Schon nach kürzester Zeit (ein bis zwei Minuten) setzt beim lockeren Dauerlauf die Verbrennung ein, allerdings zunächst mit einem minimalen Anteil am gesamten Energieaufkommen. Nach einer halben Stunde beginnt die Energiemenge, die der Körper aus der Nutzung der Fettreserven gewinnt, die anderen Energiequellen in den Schatten zu stellen, vor allem die Kohlenhydrate. Darum ist es sinnvoller, länger als eine halbe Stunde ohne Pause zu walken, joggen etc., wenn man "sein Fett weg kriegen" will.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Jul - Dez 2002

Husumer Sportvereinigung / Tischtennis

Tischtennis bei der Husumer SV

Als fast reiner Fußballverein wird es manchmal vergessen, dass man bei der Husumer SV auch Tischtennis spielen kann. Die jüngste Vergangenheit hat gezeigt: Und das nicht schlecht!

Kapitän Uwe Schall und sein erster Offizier Sven Slabik haben es mit ihrer 45 Mann starken Mannschaft geschafft, den zweiten Platz mit Aufstiegsambitionen in der Tischtennis-Kreisliga erreicht.

Ihre zweite Mannschaft hat in der Kreisklasse 2 unangefochten den ersten Tabellenplatz errungen.

Der dritte Mannschaft steht auf einem sehr guten zweiten Platz in der Kreisklasse 3.

Und die Jugend in dieser Abteilung, hier noch Schülermannschaft tituliert, ist ungeschlagen in der laufenden Serie in der Kreisklasse.

Wenn das nichts ist? Wir vom Vorstand können nur zu dieser großen Leistung gratulieren und hoffen, dass diese guten Leistungen in der Tischtennisabteilung weiter anhalten werden.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

Jul - Dez 2002

Husumer Sportvereinigung / Jugend-Fußball

Luca Krahnen · René Otzen · Andreas Henkens · Thies Hansen · Lasse Wittern · Übungsleiterin Nadja Wein / Arved Hansen · Leanu Lee Major · Tim-Niklas Pauls · Bastian Funk · Julian Reimers

Unsere Oberligamannschaft für 2020

Erinnern Sie sich noch? Oder sind schon alle Erinnerungen an diese schöne Fußballzeit verflogen. Hier ist sie, unsere U6, unsere Zukunft für das Jahr 2020.

Wir haben gerade bei einem Turnier am 30 August 2002 den dritten Platz bei einem Turnier in Tönning errungen. Dieses wurde mit 7 Punkten und 44 Touren erreicht. Stolze Torschützen waren Thies Hansen und gleich dreimal darf traf Sebastian Funk.

Jugendarbeit heißt Zukunft und das weiß der Vorstand der Husumer SV. Leider fehlen uns im Jugendbereich immer wieder Übungsleiter, Menschen, die Freude an der sportlichen Entwicklung bei Kindern miterleben möchten. Und wo ist das schöner als beim Sport.

Mannschaftssport ist für die Entwicklung in der Kinderzeit ein wesentlicher Faktor, denn nur im Mannschaftssport ist man mal besser als der andere, muss sich aber immer wieder der Gemeinschaft anpassen, weil jeder auf jeden angewiesen ist.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen

"Koki"s Reisen

In der Zeit vom 26. Juli bis 10. August 2002 waren unsere U12, U14 und U16 im Süden unserer Bundesrepublik unterwegs. Wolfgang "Koki" Kockers hatte, wie auch schon in den Vorjahren, diese Reise perfekt organisiert.

Reiseleiter Wolfgang "Koki" Kockers hatte mit seinen weiteren Betreuern Christian Herpel, Thomas Schmidt, Uwe Gröchtemeier, Andreas Rieger und Johann "Blackie" Schwarz sowie 36 Jugendlichen aus unserem Verein eine schöne Reise durchgeführt. Auf dem Programm standen Dart, Schach, Tischtennis, Minigolf, Schrift- und Sporttest und ein medizinischer Test für die Unterhaltung.

Es wurden für die einzelnen Jahrgänge Trainingseinheiten abgehalten, desweiteren wurden Freundschaftsspiele (Radstadt 3:3 - Altmark 2:2 - St. Michael 1:2 und so weiter) gespielt. Man hatte ein Freundschaftsspiel Arsenal London gegen 1860 München besucht.

Bergtouren am Riesacher Wasserfall, Wagrain-Kirchboden dienten der weiteren Kondition. Man schaue und staune: Bester Bergsteiger war Johann "Blackie" Schwarz.

Wolfgang "Koki" Kockers hatte für unsere Jugend diese Reise akribisch vorbereitet, und man muss vor dieser Leistung den Hut ziehen. Einen herzlichen Dank für diese Bemühung um die Jugend unseres Vereins.

Des Weiteren ist Wolfgang "Koki" Kockers Übungsleiter der bisher in dieser Saison erfolgreichsten Jugendmannschaft, nämlich der U16 (15/16 Jahre), er steht mit seiner Mannschaft an der Tabellenspitze in der Bezirksklasse und macht sich Hoffnungen, in die Verbandsliga aufzusteigen. Auch die von ihm betreute U14 (13/14 Jahre) ist heute in der Kreisliga und möchte in die Bezirksklasse aufsteigen.

Carl Anton "Ratschi" Christiansen
leer

 



zuletzt aktualisiert am: Dienstag, 28.06.2022 22:08

seit 25. Mai 2018
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